Aktuelle Meldungen Orkan Kyrill verursacht schwere Schäden in vielen Zoos
Auf dieser Webseite haben wir vom 19.1. bis 24.1.2007 aktuelle Meldungen zum Orkan Kyrill zusammengestellt. Ab dem 25.1. übernahm wieder die reguläre Zoopresseschau 354 diese Aufgabe.
19. Januar 2007
Über Schließungen aus Sturmgründen berichteten wir bereits in der Zoopresseschau vom 18. Januar. Nun kommen Pressemeldungen aus verschiedensten Zoos herein: Kölnische Rundschau - Freitag, 19. Januar 2007 Wildgehege zerstört, Dach abgehoben Nahezu alle Gehege und Gatter des Hellenthaler Wildgeheges (mit Ausnahme der Greifvogelstation) wurden durch „Kyrill“ zerstört. Eine Reihe von Tieren wurde durch umstürzende Bäume erschlagen. Das Gehege ist geschlossen. Einen genauen Überblick, wie viele Tiere getötet wurden und wie viele aus dem Gehege in die umliegenden Wälder geflüchtet sind, hat die Gehegeleitung noch nicht.
WDR Nachrichten - Freitag, 19. Januar 2007 "Kyrill" macht Tierparks zu schaffen Der Krefelder Zoo stellte nach dem heftigen Sturm massive Schäden fest. 15 Bäume waren dort umgestürzt. Dabei wurde auch der Zaun des Geparden-Geheges zerstört. Die Muntjaks hatten die Chance genutzt und sich über mehrere Stunden im Zoo auf eigene Faust umgesehen. Erst am Montag werde der Zoo in Dortmund seine Pforten wieder für Besucher öffnen, sagte eine Sprecherin. Dort sei zwar "nichts dramatisches" passiert, dennoch hatten einige der alten Bäume im Wind Äste lassen müssen. Keine Extremschäden meldete auch der Wuppertaler Zoo, der auch am Freitag wieder geöffnet hatte. Mit "hellblauen Augen", so Sprecherin Ilona Zühlke, kam der Allwetterzoo in Münster davon. Lediglich kleinere Bäume und ein paar Zäunen hielten dem Wind nicht Stand. Alle Tiere blieben unversehrt. Einen äußerst spannenden Tag erlebte die Polizei im westfälischen Isselburg. Dort hatte am Donnerstagmittag ein umgestürzter Baum einen Zaun des Bärenparks beschädigt. Noch während die Feuerwehr das Hindernis räumte, stürzten zwei weitere Bäume ins Gehege. Der Pächter des Parks legte sich vorsichtshalber mit einem Betäubungsgewehr auf die Lauer, musste aber nicht eingreifen.
Die Ostschweiz im Kampf gegen Kyrill Die ganze Ostschweiz hatte gestern mit den Tücken des Orkans Kyrill zu kämpfen: Im Plättli-Zoo in Frauenfeld mussten die Tiger die Nacht drinnen verbringen
106 Einsätze wegen Orkan Kyrill Umgestürzte und beschädigte Bäume im Stadtgebiet und leichte Schäden im Wildpark Reuschenberg verzeichnen die Mitarbeiter.
Thüringer Allgemeine Aus dem Suhler Tierpark entkamen drei Luchse, als ein stürzender Baum den Zaun zerstörte
Verwüstungen schlimmster Art Der Orkan Kyrill schlug auch im Gersfelder Tierpark zu und verwüstete das Gelände. Tiere flohen aus den zerstörten Gehegen.
Gehege zerstört, Wolf entlaufen Osnabrück. Der Sturm Kyrill hatte vor allem im oberen Teil des Zoogeländes auf dem Schölerberg große Zerstörungen angerichtet.
Worbis, 19.01.2007 Kyrill wütete auch im Bärenpark Auch im Alternativen Bärenpark richtete Orkan Kyrill Schäden an, die sich auf ca. 20 000 Euro beziffern. Die Sicherheit war aber zu jeder Zeit gewährleistet, Tiere kamen nicht zu Schaden. An vier Stellen ist der Zaun der Freianlage für Bären und Wölfe beschädigt und muss nun repariert werden. Ziel des Bärenparkteams ist es, den Bärenpark spätestens am Sonntag, dem 21. Januar, wieder für die Besucher zu öffnen. Chemnitz, 19. Januar 2007 Tierpark ab heute wieder regulär geöffnet Wildgatter voraussichtlich ab morgen Der Chemnitzer Tierpark meldet, dass die Einrichtung heute regulär geöffnet ist. Wie Tierparkdirektor Hermann Will informiert, sind in dem 10 Hektar großen Areal nur geringe Sturmschäden entstanden. Das Wildgatter in Oberrabenstein hingegen bleibt heute aufgrund von Aufräumungsarbeiten für Besucher geschlossen. Hier müssen durch die Orkanböen umgestürzten Bäume und abgeknickte Äste beseitigt werden sowie Gehegeumzäunungen instand gesetzt werden. Frankfurt, 19.1. Zootiere trotzen dem Orkan mit Ruhe In der vergangenen Nacht ist der Orkan „Kyrill“ auch über Frankfurt gezogen. Der Zoo Frankfurt wurde am Nachmittag bereits vorsorglich geschlossen. Zoodirektor Dr. Christian Schmidt:“ Wir haben nur geringe Schäden zu verzeichnen.“ Einziger Schaden ist eine Dachluke aus dem Nashornhaus, die aus der Verankerung gerissen wurde. Es wurde dabei jedoch kein Mensch oder Tier verletzt.
Zoo Landau in der Pfalz, 19. Januar 2007 Sturmschäden im Zoo Landau in der Pfalz Alle Tiere wohl auf – Aber Pappel drückt Dach des Zoostübl´s ein Auch im Zoo Landau in der Pfalz war man gewappnet und schloss aus Sicherheitsgründen die Tore des bereits zur Mittagszeit. Nicht nur die besonders gefährlichen Tiere, wie Jaguar, Leopard und Schimpansen, bezogen frühzeitig ihre Innengehege, sondern auch alle anderen Zoobewohner wurden vor den heftigen Windböen Kyrills in Sicherheit gebracht. Bis in die Abendstunden wurden durch die kräftigen Böen keine der zahlreichen Bäume des Zoos ernsthaft beschädigt. Am Donnerstagmorgen zeigte sich jedoch, mit welcher Kraft der Sturm das Zoogelände getroffen hatte. Eine große Pappel wurde komplett entwurzelt und stürzte auf das Gebäude des Zoostübl´s, der Gaststätte des Zoo Landau. „Glücklicherweise kamen keine Menschen und Tiere zu Schaden!“ so Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel „Ob die Gaststätte jedoch noch zu retten ist, bleibt noch fraglich“. Während der Aufräumarbeiten am Vormittag bleibt der Zoo Landau geschlossen.
Tierpark Ueckermünde hat Sturm „Kyril“ gut überstanden In der Nacht zum 19. Januar brachen zwar auch im Tierpark einige Bäume und viele dicke Äste flogen durch die Luft. Die Schäden hielten sich aber glücklicherweise in Grenzen. Im Tierpark gab es natürlich eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen. So kamen alle Tiere vorsichtshalber bereits gegen Mittag in ihre Ställe. Um 10 Uhr konnte der Tierpark planmäßig öffnen. Die wichtigsten Schäden waren durch die Mitarbeiter und fleißige Helfer beseitigt worden. Lediglich der Zaun an der Lama-Anlage musste geflickt werden.
Zoo Salzburg, 19.01.2007 Zoo Salzburg bleibt heute, 19. Jänner 2007, geschlossen. Orkan Kyrill mit seinen Ausläufern hat heute dafür gesorgt, dass der Zoo Salzburg erstmals seit seiner Gründung für Zoobesucher geschlossen bleibt. „Auf dem Zoogelände haben wir doch viele hohe und auch alte Baumbestände, die sich gefährlich im Wind biegen. Der Sturm kommt mit unheimlicher Wucht am Hellbrunner Berg an. Aus Sicherheitsgründen für Mensch und Tier haben wir uns deshalb entschieden, den Zoo heute für Besucher nicht zu öffnen. Ein Großteil unserer Tiere wie die Großkatzen und auch die Nashörner bleiben heute in ihren Innenbereichen.“ berichtet Zoo Geschäftsführerin Sabine Grebner. Zoo Salzburg bleibt bis Samstagmittag, 20.01.2007, geschlossen! Der Orkan Kyrill hat große Baumschäden am Hellbrunner Berg angerichtet. Hohe, umgestürzte Bäume hängen gefährlich über dem Felsen in Richtung des Zoogeländes.
Osnabrück, 19.1.07 Orkan „Kyrill“ richtet im Osnabrücker Zoo schwere Schäden an Die gute Nachricht zuerst: Alle Tiere des Zoos und das dem Orkantief trotzende Zooteam blieben unversehrt. Dennoch richtete „Kyrill“ schwere Schäden im Osnabrücker Zoo an. Umgestürzte Bäume, beschädigte Tierhäuser und durchbrochene Zäune erzeugten ein Bild der Verwüstung. Besonders kritisch war die Zerstörung der Zäune im Wolfswald. Das gesamte Wolfsrudel konnte aber dank des beherzten Einsatzes des Zooteams wieder in ihr angestammtes, mittlerweile repariertes Gehege getrieben werden. Das gesamte Rudel? Nein – Wolf „ Welpi“ flüchtete – von „Kyrill“ verängstigt, durch einen ebenfalls vom Sturm beschädigten Außenzaun und konnte nur dank der beherzten Unterstützung der Polizei in einem Hinterhof nahe der Meller Straße isoliert und mit einem gezielten Schuss aus der Narkosepistole betäubt werden.
Kölner Stadt-Anzeiger Freitag, 19. Januar 2007 Nach Sturmschaden am Gehege: Damkuh erkundet Oberhausen Oberhausen - Den Sturmschaden an ihrem Gehege hat eine Damkuh am Donnerstag zur rasanten «Erkundung» der Oberhausener Innenstadt genutzt.
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