|
| | | Ausgabe
484 vom 30. Juli 2009 |
| Liebe Leser,
seit einiger Zeit breitet sich ein Mem aus, und zwar in der Fußzeile
vieler E-Mails, gehäuft in Pressemitteilungen. Es lautet: "Bitte denken
Sie an die Umwelt bevor Sie diese eMail ausdrucken".
Das ist von der Absicht her sehr vernünftig. Die Zoopresseschau kommt
nahezu vollständig ohne jedes Papier aus (zumindest seit ein gewisser
norddeutscher Zoo als letzter von Fax auf E-Mail umgestellt hat, und
auch das hatten wir zuletzt über eine Fax-In-Funktion digital
erhalten).
Unter der Zoopresseschau finden Sie dieses Sprüchlein jedoch nicht. Wir
hoffen sehr, daß ohnehin niemand auf die Idee kommt, die Zoopresseschau
auszudrucken! Bei ihrer Länge und fast 500 Ausgaben hätten wir dann ja
wohl ein kleines Wäldchen auf dem Gewissen.
Zudem: logisch ist die Bitte nicht korrekt formuliert. Eigentlich
werden wir ja darin aufgefordert, in zeitlicher Reihenfolge zuerst an
die Umwelt zu DENKEN, und danach die E-Mail zu DRUCKEN. Oder
auch, für den Fall, daß wir ohnehin drucken wollen, vor dem Druck erst
noch nett an die Umwelt zu denken.
Korrekt wäre wohl eher "Bitte denken Sie zuerst an die Umwelt, falls
Sie diese E-Mail drucken wollen, und unterlassen Sie es dann".
Zugegeben, etwas sperrig. Oder knapper: "Bitte denken Sie an die Umwelt
und drucken sie deshalb diese E-Mail nicht aus". In dieser Variante
dürfen Sie dann auch vorschriftsmäßig auf das Komma verzichten.
(Wichtig: E-Mail mit Bindestrich!)
Genug Erbsen gezählt. Zumindest für diese Woche.
Dirk Petzold
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
|
|
Warnschild
in einem tschechischen Zoo. Vermutlich warnt es vor aggressiv wuchernder,
stachliger Berberitze.
Antiquarische
Zoo-Veröffentlichungen: Abgabeliste der Zoo-AG Bielefeld
Neu diese Woche: Zahlreiche Original-Zoo-Kauf-Videos. Anfang nächster
Woche kommen weitere Posten hinzu.
Wir
haben mehrere umfangreiche Schenkungen von Zoobüchern und anderen
Drucksachen erhalten, außerdem sind viele neue
Doppelte hinzugekommen. Über 600 Einzelposten von
antiquarischen Büchern über Zoozeitschriften und
Jahresberichten bis zu Zooführern müssen raus - Abgabe von privat
vollständig zugunsten des Artenschutzes.
Es wäre doch schön, wenn wir Ihre
Lücken in der Bibliothek auffüllen und zugleich noch ein
Artenschutzprojekt finanzieren könnten!
. |
| Zoos –
Meldungen
deutschsprachig |
Der
Tagesspiegel - 26. Juli 2009
Größerer
Spielplatz für Elefanten
Berlin. Die kleine Ko Raya hat richtig Spaß. Nimmt Anlauf, springt auf
den
Sandberg, buddelt sich ein, wirft ihren Rüssel in die Luft.
Sonnabendfrüh konnte das Elefantenkalb mit ihrem Schwestertier Shaina
Pali und vier anderen erwachsenen Elefanten das erweiterte Außengehege
des Zoologischen Gartens erkunden. Jenseits des Grabens beobachteten
begeisterte Besucher, wie die Tiere zögerlich das ungewohnte Terrain
berüsselten. Die Elefantenkuhgruppe hat jetzt 700
Quadratmeter zusätzliche Sandfläche draußen. Das ist ein Drittel mehr
Platz als bisher. „Achtung Baustelle“ steht am Baugitter, durch das die
Besucher fotografierten. Alle Grundleitungen mussten neu verlegt
werden. Mitte August soll das neue Gehege mit einem eigenen
Aussichtspunkt für Besucher eröffnet werden. Die
Grünen-Tierschutzexpertin Claudia Hämmerling sagte am Sonnabend,
sie würde sich freuen, wenn auch der Tierpark seinen Elefanten mehr
Platz gönnen würde.
wupperguide - 24. Juli 2009
Zoo:
Silberrücken “Tam Tam” verstorben
Er war bei Groß und Klein beliebt und der “Star” in der Gorilla-Anlage
des Wuppertaler Zoos. Der 38-jährige Silberrücken “Tam Tam” musste sich
jedoch am Donnerstag, 23. Juli 2009, unter Vollnarkose einer
tierärztlichen Untersuchung und Zahnbehandlung unterziehen - und wurde
später am Tag von den Pflegern leblos im Gehege gefunden. Die
Untersuchung hatte der rund 140 Kilogramm schwere Anführer der
Gorillagruppe im Wuppertaler Zoo scheinbar gut überstanden. “Nachdem
die Behandlung komplikationslos verlief, wurde ‘Tam Tam’ anschließend
in sein Gehege zurückgebracht, wo er sich nach der Aufwachphase in
unauffälligem Zustand befand und bereits gegenüber den Tierpflegern
wieder sein dominantes Verhalten zeigte”, erklärt Zoo-Tierarzt und
Stellvertretender Zoo-Direktor Dr. Arne Lawrenz. Allerdings hätten ihn
die Pfleger kurze Zeit später leblos in der Gorilla-Anlage aufgefunden.
Bild.de - 24. Juli 2009
Wir
sind die neuen Wasser-Akrobaten vom Zoo
Kugelrunde Augen, Hundeschnäuzchen, braun-schwarzes Tupfenfell. Das
sind „Ronda“ und „Kate“ (beide 1). Die beiden Kegelrobben-Ladys aus
Litauen sind die neuen Wasserakrobaten im Zoo Hannover. Gestern durften
sie zum ersten Mal vor Publikum ihre Kunststückchen vorführen. Noch
planschen die Mädels Becken an Becken mit den Brillenpinguinen und
den kalifornischen Seelöwen. Aber schon 2010 ziehen die
„Kegelschwestern“ um in die 31,6 Millionen
teure Kanada-Landschaft Yukon Bay und kriegen einen kernigen
Robbenmann.
greenpeace magazin - 26. Juli 2009
Artenschützer
vermuten «Zucht-Chaos» bei Zoo-Gorillas
In vielen Zoos soll Artenschützern zufolge über
Jahrzehnte eine chaotische Gorilla-Zucht betrieben worden sein.
«Offenbar wurden über 30 Jahre hinweg Westliche Flachlandgorillas und
Cross-River-Gorillas wild durcheinander gezüchtet», erklärte Pro
Wildlife-Sprecherin Sandra Altherr in einer Mitteilung. Ein Großteil
der derzeit in Tiergärten lebenden 850 Gorillas seien möglicherweise
eine Mischung beider Unterarten. Dies hätten Analysen der Stammbäume
der Affen in den Tiergärten ergeben. Für Auswilderungsprojekte seien
solche Tiere ungeeignet, für den Artenschutz generell nutzlos. Die
Vereinten Nationen hatten 2009 zum Jahr des Gorillas ernannt. Laut
Internationalem Gorilla-Zuchtbuch kämen mindestens 176 der
wildgefangenen Tiere aus Kamerun, weitere elf aus «Westafrika», für die
meisten übrigen Gorillas benenne das Zuchtbuch sogar lediglich «Afrika»
als Herkunftsort. Schon in Kamerun gebe es beide Unterarten.
>> das ist schon insofern unfair, als Cross-River-Gorillas ja
erst 2000 als eigene Unterart wissenschaftlich anerkannt wurden
(Sarmiento & Oates, 2000).
Welt Online - 28. Juli 2009
Seelöwe
stirbt an sexueller Erschöpfung
Staunende Zoobesucher, tägliche Delphinshows und Familienpflege: Das
Leben des Seelöwens Mike aus dem Nürnberger Zoo war immer schon
stressig. Doch die Anstrengung war zu viel für das Tier. Jetzt starb
der Seelöwe – weil er mit der sonst schon sehr kräftezehrenden
Paarungszeit nicht mithalten konnte. Der 19-jährige Seelöwe starb an
einem aktuem Herz-Kreislaufversagen.
RP Online - 27. Juli 2009
Ameisenbär
in Wirklichkeit ein Weibchen
Seit vielen Jahren lebten im Krefelder Zoo zwei Große
Ameisenbären. Lange Zeit schon warteten die Tierpfleger auf Nachwuchs
bei „Santina“ und „Nino“, aber immer vergeblich. Dann sollte der Umzug
in ein neues Gehege für mehr Wohlbefinden sorgen. Doch wieder tat sich
nichts, es war ein Rätsel. Irgendwann schauten die Tierpfleger noch
einmal ganz genau hin und
siehe da: Nino war eigentlich eine Nina. Die Erklärung für den
ausbleibenden Nachwuchs war dann sehr einfach. Die Lösung auch: Ein
neuer Mann musste her. Jetzt wohnt im Krefelder Zoo ein neuer Großer
Ameisenbär. Der
fünfzehnjährige „Alberto“ kommt aus dem Zoo Dortmund und lebt nun mit
seiner neuen Herzdame Santina in der Seidenstadt. In Dortmund hat er
bereits für zahlreichen Nachwuchs gesorgt.
Planung und
Bau
Waldeckische
Landeszeitung - 24. Juli 2009
Flechtdorfer
Metallbauer fertigen Gehege-Elemente für Zoos
Menschenaffen sind geschickt, Flusspferde gewichtig. Um ihre Tiere
sicher unterzubringen, setzen die Zoos in Frankfurt und Köln auf die
Gehege-Elemente des Flechtdorfer Metallbauers Ulrich Schultze. Die
Diemelseer arbeiten im „Borgori-Wald“, dem neuen
Menschaffenhaus mit Außengehege des Frankfurter Zoos. „Das ist eine
absolute Großbaustelle, ein Millionenprojekt. Das muss
man erleben“, ist Doris Schultze begeistert und möchte sich die
offizielle Eröffnung des Borgori-Waldes nicht entgehen lassen.
Ähnliches gilt für Schultzes zweite tierische Baustelle:
die Boxen im
neuen Flusspferdgehege des Kölner Zoos. „Die Kölner sind über unsere
Internetseite, auf der wir den Frankfurter Zoo als Referenz nennen, auf
uns aufmerksam geworden“, berichtet Doris Schultze.
Aktionen
Wochenanzeiger
Herford - 24. Juli 2009
Appell
für ein friedliches Miteinander
Osnabrück. Im Rahmen der Karnivoren-Kampagne des Europäischen
Zooverbandes EAZA macht der Zoo Osnabrück in der Ausstellung „Jäger in
Gefahr“ ab 26. Juli auf die Bedrohung Europäischer Raubtiere
aufmerksam. Mit Wolf, Luchs, Bär und Eisfuchs leben im Zoo Osnabrück
gleich vier besonders bekannte und charismatische europäische
Raubtiere. Beliebt sind sie jedoch nicht bei allen Menschen und so will
der Zoo Osnabrück mit Vorurteilen aufräumen und für ein friedliches
Miteinander appellieren. Wolf und Europäischer Nerz stehen dabei im
Mittelpunkt. In Kooperation mit der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe
e.V. und dem Euronerz e.V. informiert eine umfangreiche Ausstellung
über diese beiden Tierarten. Die Ausstellung ist ein Prolog zur
Veranstaltungsreihe des
Museums am Schölerberg, Natur und Umwelt, Planetarium zum Thema Wolf
und Hund, die im Rahmen des Kooperationsprojektes der Stadt Osnabrück
„Der Hund ist auch nur ein Mensch“ stattfindet (Start Oktober 2009).
MVregio
- 24. Juli 2009
Teddybärenpicknick
im Stralsunder Zoo
Am 1. August ist im Tierpark Stralsund von 10:00 bis 14:00 Uhr "der Bär
los". Denn es geht rund um den Braunbären. An einem Informationsstand
am Bärengehege gibt es viele Informationen
zum Leben der Braunbären, zu ihren Verhaltensweisen und besonders zu
ihrer Situation in der freien Natur. Jeder Besucher - egal ob jung oder
alt- der
seinen eigenen Teddybären mitbringt, erhält an diesem Tag von 10:00 bis
14:00 Uhr freien Eintritt!
tz-online.de
- 25. Juli 2009
Bizarres
Taubenkonzert im Münchner Zoo
Im Münchner Zoo haben Tauben Musik gemacht - und zwar nicht
mit ihrem Gurren, sondern mit speziellen Instrumenten. Taubenzüchter
banden den Vögeln des Tierparks Hellabrunn am Samstag
kleine Pfeifen und Glocken ins Schwanzgefieder. Mit den beim Fliegen
entstehenden Geräuschen begleiteten die Tauben ein Bläserensemble des
Passauer Leopoldinum-Gymnasiums und einen Kinderchor. In Deutschland
sind die Taubeninstrumente nahezu unbekannt. In China
sollen Taubenzüchter aber schon vor Jahrtausenden entdeckt haben, dass
die Flötentöne Greifvögel von Attacken auf Tauben abhalten, wie
Tierpfleger Matthias Bartek erläuterte. Dass sich die Tiere an den
Instrumenten stören könnten, schloss Bartek aus. Das bizarre Konzert
wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesverband bayerischer Tonkünstler
veranstaltet.
Leipziginfo.de
- 22. Juli 2009
Lichter
der Dschungelnacht im Zoo Leipzig
Ein großartiges Programm mit exotischen Rhythmen und Tänzen begleitet
Sie auch in diesem Jahr durch eine spannende Dschungelnacht im Zoo
Leipzig. Wollten Sie schon immer mal Ihre Didgeridoo-Künste unter
Beweis stellen? Dann haben Sie in dieser Nacht die Gelegenheit dazu.
Oder relaxen Sie einfach auf einem Liegestuhl und genießen Sie dabei
auf Wunsch eine entspannende Massage. Alle Tierhäuser sind an diesem
Abend bis 22 Uhr geöffnet, das Aquarium
sogar bis 23 Uhr. Die Tierpfleger berichten dort Interessantes über
unsere Tierarten und beantworten gern Ihre Fragen.
Kanal8.de - 28. Juli 2009
Koalas
für Dresden - Neue Zoo-Straßenbahn soll es möglich machen
Mit dem Einzug der dritten Giraffe „Diko“ im Juni hat die bis dahin in
Dresden herumfahrende Giraffenspendenbahn ihren Dienst getan. Nun
wollen auch die Koalas nach Dresden: 400.000 Euro Spendengelder konnte
der Zoo-Freunde-Verein in den vergangenen Jahren für die neue
Giraffenanlage einnehmen. Aktuelles Ziel ist es nun Koalas nach Dresden
zu holen. Der Zoo-Freunde-Verein möchte den Zoo auch hierfür tatkräftig
mit Spendengeldern unterstützen. Als eine der ersten Aktionen wurde
daher die Zoo-Straßenbahn neu gestaltet und soll die Dresdner und ihre
Gäste nunmehr über das sich im Bau befindliche Prof. Brandes-Haus
informieren.
Mitteldeutsche
Zeitung - 23. Juli 2009
«Zoo
Halle» wird mit Sekt und Seifenblasen getränkt
Schlechte Aussichten für den Zugführer: Ein Gemisch aus Wasser, Sekt
und schillernden Seifenblasen verklebte Donnerstag auf dem Bahnsteig 7
des Hauptbahnhofs auch ein bisschen die Scheiben eines
Harz-Elbe-Express(Hex)-Zuges. 24 Kinder der Montessori-Schule in
Aschersleben waren mit dem Triebwagen angereist und machten das bis
dato namenlose Fahrzeug zum Zug "Zoo Halle". Dessen Logo, ein Löwenkopf
und die Aufforderung "Der Berg ruft!", rollt nun auf den Schienen
zwischen Halle und Vienenburg, zwischen Blanken- und Magdeburg sowie
nach Berlin. Das Verkehrsunternehmen und der Bergzoo arbeiten zusammen:
Hex übernahm
Donnerstag die Patenschaft für Muppet, einen der beiden Jaguare. Und
mindestens bis zum Jahresende verbilligt der Zoo für die Hex-Fahrgäste
nach Halle gegen Vorlage des Fahrscheins den Eintritt um zwei Euro für
Kinder und einen für Erwachsene.
Welt Online - 28. Juli 2009
Spendenaktion
für freien Zoo-Eintritt für Kinder
Mehr als 27 000 Kinder aus armen Familien sollen in diesem Jahr
kostenlos den Zoo in Berlin besuchen können. Das ist das Ziel einer
Spendenaktion, zu der die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo
Berlin e.V. aufgerufen hat. Zum 165. Jubiläum des Zoologischen Gartens
sucht der Verein 165 Berliner, die jeweils 1000 Euro spenden. Mit jeder
Spende könnten 165 Kindern der freie Eintritt ermöglicht werden, teilte
der Verein mit. So solle die Zahl von 27 000 freien Tickets erreicht
werden. Das Angebot, den Zoo kostenlos zu besuchen, richtet sich nach
Angaben des Vereins vor allem an Kinder- und
Jugendfreizeiteinrichtungen.
Nachwuchs
Kölner
Stadt-Anzeiger - 27. Juli 2009
Nachwuchs
bei den Elefanten
Riesenfreude im Zoo: Das vierte Kölner Elefantenbaby ist da - pünktlich
zur ersten langen Zoo-Nacht. Zunächst bleibt das „Kinderzimmer“
allerdings geschlossen, damit Mutter und Kind nicht gestört werden. Als
der Pfleger-Spätdienst am Sonntag Feierabend machte, war noch nichts zu
sehen - und Montagmorgen um sechs stand „es“ plötzlich da. Die
14-jährige Elefantenkuh Aye Shan May hat den kleinen Bullen in der
Nacht auf Montag zur Welt gebracht. Zoo-Vorstand Christopher Landsberg
berichtet, dass „morgens um sechs Uhr einer unserer Pfleger das
Jungtier entdeckt“ hat. Da die Tiere ohne Körperkontakt zum Menschen
gehalten werden, war das Geschlecht zunächst nicht zu identifizieren.
Doch im Laufe des Montags stellte sich heraus: Es ist ein Junge. Das
freut die Zoo-Chefs, auch wenn sie sich lieber ein Mädchen gewünscht
hätten. Die Internetseite des Zoos brach nach Bekanntwerden der
Nachricht
zusammen. Alle Kölner Dickhäuter bekamen nach der „Entdeckung“ des
Neugeborenen „Stubenarrest“, das Elefantenhaus wurde für Besucher
geschlossen. Am Donnerstag soll das
Jungtier der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Bild.de - 28. Juli 2009
Neuer
Babyfanten-Kumpel für Marlar
Riesenfreude im Kölner Zoo! In der Nacht auf Montag wurde dort ein
neuer Babyfant geboren. Der Vierte nach Marlar (3), Ming Jung und Maha
Kumari (beide 2). Ganz ohne menschliche Hilfe brachte Elefantenkuh Aye
Shan May (14) den
kleinen Bullen zur Welt. „Soweit wir das erkennen können geht es Mutter
und Kleintier gut“,
freute sich Zoo-Vorstand Christopher Landsberg. „Allerdings schirmen
die anderen Elefanten das Neugeborene zu seinem Schutz noch ab. Deshalb
können wir nicht alles erkennen.“
Nürnberger
Nachrichten - 29. Juli 2009
Erstmals
natürliche Aufzucht bei Pelikanen im Zoo
Erstmals haben Pelikane ihre Jungen im Nürnberger Tiergarten selbst
aufgezogen. Bislang gab es lediglich Handaufzuchten. Es war ein
gewisses Risiko dabei: Krähen, die sich gern an fremden Eiern und
Jungvögeln vergreifen, sind auch im Zoo am Schmausenbuck als Nesträuber
unterwegs. Deshalb nahmen die Pfleger die Gelege immer an sich und
ließen den Nachwuchs im Brutapparat zur Welt kommen. Heuer war der
Druck durch die Krähen nicht sehr hoch und die Pelikane verteidigten
ihre Brutinsel zuverlässig. Und somit gibt es diesmal jeweils zwei
Pelikane aus natürlicher Aufzucht wie auch aus Handaufzucht. Unter den
Jungtieren befinden sich sowohl Krauskopf- wie auch Rosapelikane.
Bild.de
- 28. Juli 2009
Nasenbär
„Riko“ ist ein Potenz-Protz
„Riko“ (7), der erst im März aus dem Hammer Tierpark in den Duisburger
Zoo kam, schwängerte gleich drei Weibchen! Und das, nachdem sein
Vorgänger „Ben“ (6) über drei Jahre lang keinen Erfolg hatte. Biologe
Dr. Jochen Reiter (35): „Er muss direkt nach seiner Ankunft
alle Weibchen durchgedeckt haben.“ Etwa 70 Tage später das süße
Ergebnis: Gleich zehn südamerikanische
Nasenbärenbabys wurden geboren! Während zwei Mütter ihre insgesamt acht
Jungen in Stall und Baumhöhle
zur Welt brachten, suchte sich die Dritte die große Hängematte im
Gehege aus.
RP
Online - 23. Juli 2009
Zoo:
Brand in Lagerraum
Im Duisburger Zoo ist am Donnerstagmorgen gegen 3 Uhr
ein Feuer in einem Lagerraum ausgebrochen. Die Löscharbeiten der
Feuerwehr dauerten bis in die Morgenstunden, berichtet die Polizei.
Saarbrücker
Zeitung - 25. Juli 2009
Störche
aus dem Zoo ausgewildert
Am Freitag
wurden in Ingweiler, einem Stadtteil von Homburg, drei Jungstörche
ausgewildert, die zuvor im Neunkircher Zoo zu Hause waren. "Nun sind
sie flügge und es ist an der Zeit, sie auszuwildern", sagt Zoodirektor
Norbert Fritsch und fährt fort: "Hier in den Bliesauen sollen sie sich
mit den Jungstörchen vergesellschaften, um dann im August gemeinsam mit
ihnen die Reise Richtung Süden anzutreten." Doch bevor die Störche
ausgewildert werden, werden sie erst einmal
beringt und es wird eine Federprobe zur Bestimmung des Geschlechtes
entnommen. Auch für Zoodirektor Fritsch war die Auswilderung ein
emotionaler
Moment: "So macht Naturschutz Spaß", so Zoodirektor Norbert Fritsch
abschließend.
Rhein-Zeitung
- 22. Juli 2009
Zoo
klagt über Brot-Geschenke
Ungefragt abgeliefertes Brot und andere Nahrungsmittel bescheren dem
Zoo in Landau unnötige Arbeit. Wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte,
finden sich am Eingang morgens oft Brot, Brötchen und ähnliche Dinge,
oftmals nur notdürftig verpackt. Diese Tierfutterspenden seien zwar gut
gemeint, müssten aber meist entsorgt werden. Wer dem
Zoo Futtermittel wie Nüsse, Gemüse, Obst, Baumschnitt oder auch
Futtertiere zukommen lassen möchte, sollte sich zunächst mit der
Verwaltung in Verbindung setzen.
Stuttgarter
Nachrichten - 24. Juli 2009
Ein
Weltstar wird erwachsen
Das Erste, was der Besucher im Berliner Zoo sieht, ist eine Schlange.
Eine ziemlich lange Menschenschlange. Im Sommer, wenn die Berliner
Schulferien haben, stehen Familien und Kita-Gruppen einträchtig hinter
Touristen aus Japan, Amerika oder Holland. Insofern kann schon die
Wartezeit auf die Eintrittskarte ganz unterhaltsam sein: denn diese
Schlange ist zumindest vielsprachig. Nicht alle kommen wegen Knut. Aus
dem niedlichen Eisbärbaby ist inzwischen ein Teenie geworden, der
Menschenansammlungen mit klickenden Fotoapparaten vor den
ausgestreckten Händen wahrscheinlich für so normal wie Felsen hält.
Berliner Morgenpost - 25. Juli 2009
Sie
tragen graues Fell, Tarnstreifen und Schlammkleid
Wer aussieht wie ein Torpedo - vorne spitz und hinten breit - ist nicht
sexy, kann aber vor Feinden ins Unterholz flüchten und lebt folglich
länger. Schon vor 30 bis 50 Millionen Jahren hatten Tapire ihre
heutige, unerotische Form. Im Zoo
dagegen haben die Flachland-Tapire Ronja (8) und Birk (5) ihr erstes
Kind bekommen. Maja ist am 11. Juni 2009 geboren und ähnlich gestreift
wie die berühmte Biene. Etwa ein halbes Jahr wird die Tarnfärbung
halten, dann nimmt das Fell den Grauton der Eltern an.
Express
- 23. Juli 2009
Affen-Drama
im Zoo
Pavian-Baby, warum hilft dir keiner? Zwei rivalisierende Männchen haben
es grausam zugerichtet. Kein
Tierarzt darf ihm helfen. „Die Abtrennung von der Gruppe würde zu viel
Unruhe bringen“, so Zoo-Chef Theo Pagel.
„In der Tat nicht schön anzusehen“, gibt Pagel zu, als er die Bilder
sieht. Die Blessuren hat sich das Pavian-Baby Ende Mai zugezogen. Das
damals gerade mal zwei Monate alte Tier kam zwischen die Keilerei
zweier rivalisierender Männchen. Die fügten ihm „Bissverletzungen in
der Kopfhaut“ zu, wie der Zoo
bestätigt. Obendrein verheilen die Wunden schlecht, weil die
Affenmutter immer wieder die Schorfe abkratze.
Ein Eingreifen der Pfleger würde laut Pagel mehr schaden als nutzen.
„Dafür müsste man die ganze Familiengruppe von den anderen abtrennen,
die Mutter in Narkose legen.“ Was zu noch mehr Unruhen auf dem
Pavian-Felsen führen könnte.
MVregio
- 23. Juli 2009
Staffelstabübergabe
im Stralsunder Zoo
Nachdem Frau Schmitz vor anderthalb Jahren aus dem aktiven Berufsleben
ausschied, betreute Sie die Zootierpflegerlehrlinge ehrenamtlich
weiter. Der Tierpark Stralsund dankte ihr für dieses außergewöhnliche
Engagement. Inzwischen konnte mit dem Zootierpfleger Kai Deichfischer
ein neuer
Ausbilder berufen werden. Herr Deichfischer wird die Ausbildung der
gegenwärtig in der Ausbildung befindlichen fünf Zootierpflegerlehrlinge
und zukünftiger Lehrlinge übernehmen.
B.Z. -
28. Juli 2009
Zoff
im Zoo: Affe rupft Gans
Dieser Kappengibbon im Zoo ist richtig sauer, und zieht die Gans
ordenlich am Ärmel. Denn die hatte sich am Dienstag in seinem Revier
breit gemacht. Zum Unmut des Kappengibbon auch noch genau unter dem
Baum, auf dem er am liebsten abhängt. Und das geht dem Affen tierisch
auf den Zeiger. Mit einem beherzten Griff an den Flügel versucht er dem
Vogel klar zu machen, wer hier der Chef ist. Der lässt sich aber nicht
so einfach in die Flucht schlagen. Er bläst zum Gegenangriff. Der Affe
ist irritiert und packt sich an den Kopf. Schließlich, nach einer
dreiviertel Stunde Schlacht, verzieht er sich auf seinen Baum. Und die
Gans bleibt, wo sie ist.
Bild.de
- 25. Juli 2009
Sachsens
Zoo-Tiere lässt der Sommer kalt
Der wechselhafte Sommer mit Regen, Sonne und Schwüle nervt den Homo
sapiens - Sachsens Zootiere genießen ihn dagegen. «Nur ältere
Zoobewohner,
haben teils mit Kreislaufproblemen zu kämpfen», sagte Kathrin Böhme vom
Zoo Leipzig. Die Kollegen in Dresden meldeten gleichfalls «business as
usual». Der Tierpark Chemnitz vertraut vor allem auf den reichen
Baumbestand der Anlage.
Spiegel Online - 26. Juli 2009
Raubkatze
ohne Diebstahlsicherung
Auch
die russischen Ordnungshüter waren zunächst irritiert:
Ein Löwen-Junges ist am Samstag in einem Moskauer Hinterhof von einem
Betreuer für mehrere Stunden ohne Aufsicht abgestellt worden. Die
erstaunten Nachbarn hatten schließlich die Polizei gerufen, deren
Vertreter zuerst mut- und ratlos vor der Holzkiste mit dem etwa 50
Kilogramm schweren Löwenjungen standen. Das Rätsel um den vermeintlich
herrenlosen Löwen in Russlands
Hauptstadt löste sich indes schnell. Das junge Raubtier sollte vom Zoo
in Omsk zum Tierpark nach Kaluga gebracht werden - per Bahn und mit
Zwischenstation in Moskau. Da der zugesagte Transporter nicht am
Bahnhof in Moskau gewartet hatte, hatte sich der Begleiter des Löwen
auf die Suche nach einem geeigneten Fahrzeug gemacht und die Löwenkiste
kurzerhand in einem Hinterhof neben dem Bahnhof abgestellt.
Diebstahlsicherung sah der Begleiter im eigentlichen Inhalt der Kiste.
Da der Mann die
notwendigen Papiere vorzeigen konnte, durfte er die Reise mit dem
kleinen Löwen fortsetzen.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
|
|
Zoos –
Meldungen international
Niederlande
midlandfm.nl - 29. Juli 2009
Open dag naaktlopers gaat niet door
Tag der offenen Tür für FFK-Anhänger findet nicht statt
Rhenen. Der Mitgliedertag, den der Naturisten-Verband der Niederlande
im September in Ouwehands Tierpark abhalten wollte, findet nicht statt.
Es haben sich zu wenig Interessierte angemeldet. Die Organisation
hoffte auf mindestens 2.000 Interessierte, es haben sich aber nur 250
angemeldet. Der Plan, den Park zu mieten und abends nackt
herumzulaufen, stieß auf viel Kritik.
omroepbrabant.nl - 29- Juli 2009
Toco-toekans tieren welig in Blijdorp
Riesentukane in Blijdorp wachsen üppig
Rotterdam. Die erwachsenen Riesentukane im Tiergarten Blijdorp in
Rotterdam tun ihr Bestes, um für Nachkommen zu sorgen und das zeigt
Ergebnisse. Seit dem 14. Juni sind schon elf Tukanküken geschlüpft. Die
ältesten haben schon Federn, die jüngsten sind kahl und ihre Augen sind
noch geschlossen. Laut Blijdorp ist es etwas Besonderes, dass so viele
Tukane in nur einem Zoo geschlüpft sind. Insgesamt leben etwa 100 in
Zoos in Europa. Neben Blijdorp sind nur die Tukane in London
erfolgreich, was die Fortpflanzung betrifft.
barneveldsekrant.nl - 28. Juli 2009
Van Maanen rijdt vijf jaar met Burgers' Zoo door
Nederland
Van Maanen reist fünf Jahre mit Burgers' Zoo durch die
Niederlande
Barneveld/Arnhem. Neun Lastwagen des Barnevelder Transportunternehmens
Van Maanen werden fünf Jahre lang durch das Land reisen mit
lebensgroßen Tierporträts aus Burgers' Zoo in Arnhem.
telegraaf.nl - 28. Juli 2009
'Alleen gorillamannen mogen nog imponeren met hun
blote bast'
"Nur Gorillamännchen dürfen noch mit entblößter Brust
imponieren"
Amsterdam. Als erster Zoo der Niederlande schreibt der Safaripark
Beekse Bergen Besuchern vom 1. August an einen Dresscode vor. Von
kommenden Samstag an ist es verboten, mit nacktem Oberkörper durch den
Wildlife Park zu wandern. "Anlaß für die Einführung des Dresscodes
bilden die beobachteten Schreckreaktionen bei Giraffen, Gorillas und
Löwen, die sich stören an Besuchern mit nacktem Oberkörper", sagt
Parkmanager Sjors van den Boogaart. Allein die vier Gorillamännchen
dürften noch eine behaarte und nackte Brust zeigen, so Van den Boogaart.
agd.nl - 28. Juli 2009
Beekse Bergen weert halfnaakte bezoekers
Beekse Bergen wehrt sich gegen halbnackte Besucher
Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek wird sich gegen männliche
Besucher wehren, die mit entblößtem Oberkörper auf dem Gelände
herumlaufen. Die Bekleidungsvorschrift gilt ab Samstag, dem 1. August,
informierte heute ein Sprecher des Tierparks. Anlaß für das Verbot sind
Bemerkungen anderer Gäste, die sich gestört fühlten durch männliche
Besucher mit nacktem Oberkörper. Laut Beekse Bergen ist es zum
erstenmal, dass ein Zoo in den Niederlanden einen Dresscode
vorschreibt. Der Tierpark findet die halbnackten Besucher unpassend in
einem kinderfreundlichen Tagesausflugsziel. Besucher, die doch gegen
den Dresscode verstoßen, haben nichts zu befürchten, aber sie werden
von den Mitarbeitern an den Souvenirshop verwiesen, wo sie sich ein
T-Shirt kaufen können.
waarmaarraar.nl - 28. Juli 2009
Babyboom exotische spin
Babyboom bei exotischer Spinne
Der Tierpark De Oliemeulen in Tilburg bekam es zu tun mit einem
Babyboom einer extrem giftigen Bolivianischen Wanderspinne (Phoneutria
boliviensis). Das Tier, das zwei Wochen in einem Kühltransport überlebt
hatte, bekam jetzt 80 bis 100 Junge. Die Spinne ist 12 bis 14 cm groß
und kommt aus Südamerika. De Oliemeulen ist Experte auf dem Gebiet der
Pflege exotischer Tiere. Die Jungspinnen kannibalisieren einander,
wahrscheinlich werden etwa fünf übrig bleiben.
ad.nl - 27. Juli 2009
Olifanten vervelen zich vaak
Elefanten langweilen sich oft
Den Haag. Axel Veldhuijzen. Zirkustiere müssen nicht mehr aus der
Wildnis geholt werden. Zirkusse sollten nur noch Gebrauch machen von
Tieren, die in Gefangenschaft gezüchtet wurden, findet
Landwirtschafts-Ministerin Gerda Verburg. Sie spricht demnächst mit
anderen europäischen Ländern über eine Verschärfung der Vorschriften.
Ministerin Verburg will auch die Vorschriften für Transport und
Unterbringung von Zirkustieren strenger machen. Sie präsentierte
gestern zwei Untersuchungen über das Leben von Zirkustieren. Im
allgemeinen haben diese Tiere wenig Unannehmlichkeiten in ihrem
Reise-Dasein und ihrem regelmäßigen Auftreten. Nur die Elefanten würden
sich oft langweilen. Sie stehen die größte Zeit angekettet in einem
kleinen Stall. Löwen, Tiger, Kamele und Pferde scheinen nicht zu leiden
unter ihrem Artistendasein. Zirkuslöwen ruhen 80% ihrer Zeit. Das tun
sie in der Wildnis oder im Zoo auch.
artis.nl - Juli 2009
Rondleidingen homoseksualiteit
Führungen zum Thema Homosexualität
Im Rahmen der Gay Pride 2009 organisiert Artis vom 25. Juli bis 2.
August täglich Sonderführungen hinter die Kulissen zum Thema
Homosexualität bei Tieren.
artis.nl - Juli 2009
Verjaardag olifantje Yindee
Geburtstag von Elefant Yindee
Jungelefant Yindee wird am 2. August vier Jahre alt und das wird
natürlich gefeiert!
Nieuwsbrief GaiaPark Kerkrade Zoo - Juli 2009
Afrika is dichterbij dan u denkt.......
Afrika ist näher als Sie denken...
Sie müssen nicht weit reisen, um sich in diesem Sommer in exotischen
Sphären zu wähnen. Im GaiaPark Kerkrade Zoo begeben Sie sich vor allem
nach Afrika und stehen Auge in Auge mit den schönsten Tieren der Welt
wie Giraffen, Geparden, Gorillas und Nashörnern. Besuchen Sie auch eine
der kommentierten Fütterungen bei diesen Tieren, die Tierpfleger
erzählen Ihnen dabei alles über die Lebensweise u.a. von
Zwergflusspferd, Gepard (neu!) und Gorilla. Wollen Sie wirklich Afrika
kennen lernen? Dann kommen Sie am Sonntag, dem 30. August, zum
Afrikatag und lernen mehr über die Haltung von afrikanischen Tieren
sowie afrikanische Kunst und Kultur.
Gaiapark.nl - Juli 2009
Spaanse
avond
Spanischer Abend
Obwohl die Ferienzeit für viele Menschen noch nicht einmal begonnen
hat, haben wir im GaiaPark schon einen warmen Spätsommer auf dem
Programm stehen. Der Freitagabend (11. Sept.) steht nämlich ganz im
Zeichen von Spanien, von iberischen Luchsen und Wölfen sowie
schmackhaftem Essen.
Gaiapark.nl - Juli 2009
Aankomst
en vertrek
Zugänge und Abgänge
Die Geburtenwelle, die bereits im Mai in Gang kam, wurde im Juni
fortgesetzt. Der Löffelhund, der Ende Mai zur Welt kam, war Mitte Juni
erstmals auf der Außenanlage zu sehen. Und im Totenkopfaffenwäldchen
begann die Geburtensaison am 22. Juni. Daneben schlüpften viele Küken
aus dem Ei. Bei den Totenkopfaffen klettern inzwischen zehn Weibchen
mit Jungen auf dem Rücken durch den Affenwald. Bei den Nutrias gab es
Mitte Juni zwei Würfe. Insgesamt sind nun acht junge Nutrias im
Außengehege zu sehen. Diese Kleinen entwickeln sich schnell: sie können
vom ersten Tag an schwimmen und schon nach fünf Tagen Muttermilch sind
sie so gut wie selbständig. Pinselohrschweine dagegen sind keine echten
Wassertiere und diese Jungen können dann auch sicher nicht vom ersten
Tag an schwimmen. Die drei Ferkel, die am 28. Juni mitten am Tag auf
der Außenanlage zur Welt kamen, gerieten kurz nach ihrer Geburt ins
Wasser und mussten von den Tierpflegern gerettet werden. Die jungen
Luchse, die Ende Mai zur Welt kamen, verließen einige Wochen später ihr
Wurfnest und waren immer öfter spielend im Außengehege gesehen. Leider
hat sich einer von ihnen dabei am 13. Juli die Pfote gebrochen. Der
Bruch verursachte eine große Verletzung an der Pfote - der Tierarzt
musste das Junge einschläfern. Im Juni wurde noch gebrütet, inzwischen
sind verschiedene Küken geschlüpft. Nicht alle Vögel sind übrigens gute
Brüter. Um die Eier von Guans und Schakutingas auszubrüten, wurden
diese unter eine "natürliche Brutmaschine gelegt": hinter den Kulissen
erfüllen zwei Seidenhühner diese Aufgabe. Seidenhühner sind nicht nur
gute Brüter, sondern kümmern sich auch sehr sorgfältig um die
geschlüpften Küken, Mitte Juni krochen schon zwei gesunde Guans aus dem
Ei. Guan-Küken klettern - im Gegensatz zu Hühnerküken - nach etwa fünf
Tagen schon in Baumästen, da muß sich Adoptivmutter Seidenhuhn daran
gewöhnen! Die Perlsteißhühner haben in diesem Jahr ihr bestes gegeben,
um sich fortzupflanzen. Sie legten 25 Eier. Leider waren alle Eier
unbefruchtet. Da konnten selbst die Seidenhühner nichts machen! Die
Rotfußseriemas, die bei den Totenkopfaffen brüteten, hatten zum Glück
mehr Erfolg als die Steißhühner. Am 27. und 28. Juni schlüpften zwei
gesunde Küken. Die Jungen sitzen derzeit noch im Nest. Auf dem
Limburger Bauernhof schlüpften Mitte Juni eine Alte Holländische Möwe
und zwei Seidenhühner. Anfang Juli schlüpfte das zweite Gelege in
diesem Jahr bei den Schleiereulen. Die beiden Eulenküken werden noch
einige Wochen im Nistkasten bleiben. In der Amazonia-Voliere schlüpften
am 13. Juli 11 Küken. Aus den Eiern der Fahlpfeifgänse schlüpften zehn
Küken, die kurz darauf das Nest verließen. Am selben Tag schlüpfte eine
Sonnenralle. In den letzten Wochen kam auch einige Tiere in den
GaiaPark, oder reisten von Kerkrade aus in einen anderen Zoo. Am 11.
Juni kam ein neues Trompetervogelweibchen aus Marlow. Bisher gab es bei
unseren Trompetervögeln noch keine Zuchterfolge, da aber das neue
Weibchen schon bewiesen hat, dass es Eier legen kann, hoffen wir auf
Veränderungen im nächsten Jahr. Ende Juni kamen drei Springböcke aus
dem Safaripark Beekse Bergen. Die Nutrias erhielten Mitte Juli ein
neues Männchen aus dem Dierenrijk Nuenen und aus dem Vogelpark Avifauna
kam ein neues Graukranichweibchen.
gaiapark.nl - Juli 2009
Dier
van de Maand: Veelvraat
Tier des Monats: Vielfraß
Der Vielfraß ist selten zu sehen in europäischen Zoos. GaiaPark ist
sogar der einzige Zoo in den Niederlanden, der Vielfraße hält. Für die
Haltung von Vielfraßen in Europäischen Zoos war es wichtig, daß immer
mehr Zoos Vielfraße halten. In ganz Europa leben in 25 Zoos nämlich nur
60 Vielfraße und um die genetische Variation aufrechtzuerhalten, waren
neue Verbindungen von Vilefraßmännchen und -weibchen erwünscht. Die
Vielfraße, die in den GaiaPark kamen, haben sich inzwischen bereits
zweimal fortgepflanzt, aber leider verendeten die Jungtiere beide Male
kurz nach der Geburt. Aus anderen Zoos und aus der Wildnis ist nicht
viel bekannt über die Fortpflanzung von Vielfraßen.
deweekkrant.nl - 24. Juli 2009
Hoogbejaard en smoorverliefd
Hochbetagt und bis über beide Ohren verliebt
Apeldoorn. Sie sind hochbetagt und noch immer ineinander bis über beide
Ohren verliebt, so weiß Renee van Woerkom von Apenheul. "Seit ihrer
ersten Begegnung vor 21 Jahren sind die Weißkopfsakis Roderick und
Limmeric aus Apenheul unzertrennlich. Unsere Tierpfleger hören
regelmäßig �oh' und �ah' von Besuchern, wenn die Affen einander
Händchen halten oder einander liebevoll flöhen." Es ist laut
Pressemitarbeiter von Apenheul das Besondere, dass die Zwei immer noch
gesund und glücklich sind. "Das Männchen Roderick ist 28 Jahre alt und
sein Weibchen Limmeric hat ein respektables Alter von 25 Jahren. In
Zoos werden diese Affen �nur' etwa 15 Jahre alt. Daß Roderick so alt
ist, haben selbst die Verwalter des europäischen Zuchtbuches nicht
erwartet. Sie riefen bei Apenheul an und fragten, warum Roderick noch
nicht abgemeldet war, weil sie dachten, dass Männchen müsse doch schon
verendet sein."
Belgien
demorgen.be 25. Juli 2009
Zoo breekt alle records
Zoo bricht alle Rekorde
Der Antwerpener Zoo empfing in diesem Jahr bereits 750.000 Besucher,
175.000 mehr als im vorigen Jahr um diese Zeit. Damit befindet sich der
Zoo auf den Wege zu einem absoluten Rekord. In Planckendael wurden über
500.000 gezählt. Der Erfolg soll u.a. der Krise zu verdanken sein,
wodurch Menschen Unterhaltung in Wohnortnähe suchen, ebenso der Geburt
von Elefantenkalb Kai-Mook in Antwerpen und der zwei Giraffenkälber in
Planckendael.
Estland
rus.delfi.ee - 21. Juli 2009
В
Таллинне
выставка в
честь 70-летия
зоопарка
Ausstellung in Tallin zu Ehren des 70. Geburtstages des Zoos
Vom 22. Juli bis 5. September ist im Museum Vilde die Ausstellung
"Festivals der animalistischen Skulptur der Ostseeländer im Zoo
Tallinn" zu sehen.
rus.postimees.ee - 20. Juli 2009
Готов
проект
нового
здания для
носорогов и
бегемотов
Der Entwurf für das neue Gebäude für Nashörner und Flusspferde
ist fertig
Der Entwurf sieht vor, die dickhäutigen Bewohner des Zoos
unterzubringen in Gebäuden mit einer Fläche von über 1.200 qm und
Außenanlagen mit einer Fläche von 2.500 qm. Die Planer versuchten,
möglichst naturnahe Lebensbedingungen vorzuschlagen, indem sie in den
Außenanlagen eine Relieflandschaft mit vielgestaltiger Begrünung und
ein Gewässer schufen. Das Gewässer hat von außen die Form eines
Flusses. Im Inneren werden die Besucher Zwergflusspferde auch unter
Wasser beobachten können. Das Wasser des Innenbeckens zirkuliert und
wird ständig gereinigt. Der Direktor des Tallinner Zoos, Mati Kaal,
sagte, das bestehende Dickhäuterhaus sei vor 20 Jahren für zwei
Millionen Rubel gebaut worden, doch die Technologie für die Haltung von
Elefanten, Nashörnern und Flusspferden habe sich bis heute erheblich
verändert. "Wir wollen unsere Spitzmaulnashörner und Zwergflusspferde
aus ihrem heutigen Milieu in moderne, speziell für sie errichtete
Gebäude überführen, wo ihre Lebensbedingungen sich bedeutend
verbessern. Das Gebäude wird Wärme und Feuchtigkeit besser
zurückhalten", sagte Kaal. In Zukunft soll im südöstlichen Winkel des
Zoos, der mit dem Dickhäuterhaus beginnt, auch der übrige Teil des
Komplexes für afrikanische Tiere angelegt werden - eine Savanne für
Giraffen, Antilopen, Zebras, Strauße. Es heißt, die Planer seien, um
Erfahrungen auszuwerten, in den Berliner Zoo gefahren.
Lettland
novonews.lv - 20. Juli 2009
Из-за
кризиса Рига
осталась без
слонов
Wegen der Krise blieb Riga ohne Elefanten
In den nächsten Jahren wird es in Riga keine Möglichkeit geben, sich an
Elefanten zu erfreuen. Weil die Mittel nicht reichten, stoppte der
Rigaer Zoo den Bau des Elefantenstalls, dessen Errichtung bis 2012
geplant war - zum hundertjährigen Bestehen des Tiergartens. Deshalb
werden zum Jahrhundert-Jubiläum - das sind noch mindestens 2,5 Jahre -
die bereits einige Jahre abwesenden Elefanten Radsha und Rupa nicht
zurückkehren. Derzeit entspricht das alte "Haus" für die Riesen, das
bereits 1914 gebaut wurde, keinen modernen Anforderungen an die
Elefantenhaltung. Deshalb wurden die "Rigaer" Radsha und Rupa in
niederländische Zoos geschickt.
Rus.delfi.lv - 20. Juli 2009
Крокодила
из Риги
готовы
приютить в
Европе
Dem Krokodil aus Riga will man in Europa Obdach gewähren
Einige europäische und amerikanische Zoos zeigten Interesse und den
Wunsch, das sich im Rigaer Zoo befindliche Nilkrokodil Krokse zu
bekommen, deshalb besteht nicht weiter die Gefahr, dass dieses
eingeschläfert wird.
rus.delfi.lv - 17. Juli 2009
Вайра
Вике-Фрейберга
стала
крестной
слоненка
Vaira Vike-Freiberga wurde Taufpatin für Elefantenbaby
Am vorigen Donnerstag wurde die ehemalige Präsidentin Vaira
Vike-Freiberga Taufpatin des Elefantenkalbs Rani ("Prinzessin"). Die
feierliche Zeremonie fand im Hamburger Tierpark statt, der 1907 von
Karl Hagenbeck gegründet wurde. Die Besitzer des Zoos, die Brüder
Hagenbeck, wandten sich bereits im vorigen Jahr mit einer
entsprechenden Bitte an Vaira Vike-Freiberga, als sie erfuhren, dass
sie 1948 als kleines Mädchen im Hamburger Tierpark war.
rus.delvi.lv - 10. Juli 2009
Cилачи
взвесили
галапагосских
черепах
Schwerathleten wogen Galapagos-Schildkröten
Im Rigaer Zoo fand am Freitag das alljährliche, schon zum neunten Mal
durchgeführte Wiegen der Galapagos-Schildkröten statt.
Belorußland
Naviny.by - 20. Juli 2009
За
порядком в
Минском
зоопарке
следят белорусские
казаки
Belorussische Kosaken achten auf Ordnung im Zoo Minsk
Belorussische Kosaken beteiligen sich an Patrouillen durch den Minsker
Zoo, wenn Massenveranstaltungen stattfinden, teilte der Leiter der
Bildungsabteilung des Zoos, Alexander Stroganow, mit. Er bemerkte, dass
die Kosaken sich bereits an zwei Zoo-Festen im Juli an der
Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung beteiligten. "Obwohl der Zoo
keine besonders gefährliche Zone ist, werden hier verschiedene
Massenveranstaltungen, Volksfeste durchgeführt. Deshalb sehen wir die
Anwesenheit von Kosaken in Uniform nicht als etwas Überflüssiges an.
Sie sind befugt, auf Ordnung zu sehen, das diszipliniert", meint der
Spezialist. "Das Patrouillieren trägt eher vorbeugenden Charakter,
obwohl niemand garantiert, dass es keine unvorhergesehenen Fälle gibt,
z.B. Rowdytum oder große Menschenansammlungen." So werden die Kosaken
auch teilnehmen an den Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der
Zoogründung am 9. August. Sie patrouillieren nicht nur, sondern zeigen
auch Reiterkunststücke.
interfax.by - 20. Juli 2009
Белорусская
оппозиция
выступает
против казачьей
охраны в
минском
зоопарке
Belorussische Opposition ist gegen Kosakenwache im Minsker Zoo
Die belorussische Opposition steht der Tatsache, dass das belorussische
Kosakentum mit dem Bewachen des Minsker Zoos beginnt, negativ
gegenüber, teilte der stellvertretende Vorsitzende der Partei
Belorussische Volksfront, Winzuk Wetscherko, mit. "Das Kosakentum in
Belorussland ist eine Stammtischpolitik, ein Aufdrängen nicht nur
fremder, sondern auch direkt unfreundlicher Stereotype."
belta.by - 13. juli 2009
Львинохвостые
макаки
поселились в
Минском
зоопарке
Minsker Zoo erhielt Wanderus
Minsk. Julija Wanina. Der Zoo Minsk erhielt Wanderus. Diese Tiere kamen
im Rahmen eines EEP nach Minsk, erklärte Vizedirektorin Natalja
Lebedjewa. Jetzt sind die Affen, zwei Männchen, in Quarantäne, Ende
Juli können die Besucher sie sehen. Der Zoo beabsichtigt, für die neuen
Bewohner Gefährtinnen zu finden. "Sicher erfordert das viel Zeit, denn
Tiere dieser Art gibt es in der Natur sehr wenige, der Hauptbestand
nachgezüchteter Wanderus aber befindet sich in Deutschland. Für den
Erwerb dieser seltenen Tiere steht man bei den Zoos an. Ich hoffe, dass
wir in ein paar Jahren Vertreterinnen des schönen Geschlechts für
unsere �Jungen' bekommen können", sagte Natalja Lebedjewa. Von allen
Makakenarten ist das die am meisten vom Aussterben bedrohte Art: in der
freien Natur leben noch etwa 3.660 Individuen. In den Zoo werden
weltweit etwa 570 Tiere gehalten. � Um vom Aussterben bedrohte Arten zu
erhalten und zu züchten, sind entsprechende Bedingungen erforderlich.
Jetzt wird im Zoo Minsk die dritte Etappe des zweiten Bauabschnitts
abgeschlossen - es begann die Errichtung des Exotariums. Etwa in einem
Jahr sollen die Bewohner einziehen. Hier entsteht eine fast reale
Ökowelt, die mit Vertretern der lateinamerikanischen Fauna besiedelt
wird - von Riesenschlangen und Alligatoren bis zu Krokodilkaimanen,
Schildkröten und verschiedenen Fischen. Ein großer Komplex von Aquarien
und Aquaterrarien wird erreichtet. Unterkunft finden hier auch
verschiedene Säugetiere und Vögel - kleine Affen, Fledermäuse,
Kapuziner, Papageien, die in Südamerika vertreten sind. In den
Pavillons werden moderne Formen der Zurschaustellung geschaffen. Auf
einem künstlichen Felsen, der das Exotarium umgeben wird, werden die
Besucher das Leben der Jaguare, Pumas, Brillenbären beobachten können
und an einem künstlichen Wasserfall werden sich in Wassernähe lebende
Vögel Südamerikas niederlassen - Flamingos und andere. Gegen Ende des
Jahres 2010 soll auch das erste Objekt des dritten Bauabschnitts
begonnen werden - ein Pavillon für Humboldtpinguine.
Ukraine
Kiyany.obozrevatel.com - 21. Juli 2009
ЧП: В
зоопарке
свинья
прокусила
ребенку руку
Außergewöhnlicher Vorfall im Zoo Kiew: Schwein biß Kind in die
Hand
Im "Streichelzoo" (dort leben Ziegen, Hühner, Schweine), hat ein
kleines vietnamesisches Hängebauchschwein ein Kind gebissen. Olga, die
Mutter des vierjährigen Mädchens, war gezwungen, mit ihrer Tochter zum
Chirurgen zu gehen. Das Tier hat nach den Worten der Mutter die Hand
der Kleinen in dem Moment bis zum Knochen verletzt, als das Kind
versucht hatte, das Schwein zu füttern. "Das Territorium ist nicht
umzäunt, auf ihm gibt es keine Raubtiere, man kann nahe an die Tiere
herangehen und sie füttern", erzählte die Mutter. Im Zoo selbst wird
man die Tiere nicht trennen von den Leuten und ihren Kindern, die ganze
Verantwortung für das Vorgefallene aber wälzt der Zoo auf die Eltern
des Kindes ab. "Der Streichelzoo existiert bereits 15 Jahre und es gab
keinerlei Zwischenfälle. Alle Tiere dort sind klein und nicht
aggressiv, doch sind es immer noch Tiere, die nicht daran gewöhnt
wurden, aus der Hand zu fressen. Das steht auch auf den Schildern, von
denen es sehr viele gibt auf dem ganzen Territorium: �Nicht aus der
Hand füttern'. Wir können nicht neben jeden Besucher einen Aufpasser
stellen, von denen es übrigens im Streichelzoo genug gibt", teilte die
Presse-Sekretärin des Zoos, Irina Golowina, mit.
annews.ru - 24. Juli 2009
Львенок
из Омска
нашел дом в
Ялте
Junger Löwe aus Omsk fand Obdach in Jalta
Bis zum Alter von acht Monaten lebte das Löwenjunge auf dem Balkon bei
einem Omsker Zirkusartisten, dann wurde er an einer Kette im Hof eines
Privathauses gehalten. Die Haltung des Tieres erwies sich als zu teuer
für dessen Besitzer. Hinzu kam, dass der Löwe krank wurde. Um sein
Leben zu retten, wurde beschlossen, das Tier in einem Zoo
unterzubringen. Doch stellte sich heraus, dass es keinen großen Bedarf
an Löwen gibt in den einheimischen Zoos. Der Zoo Bolscheretschje
gewährte dem Löwen vorübergehend Obdach, solange der Besitzer des
Tieres Geld sammelte für den Transport des Löwen in den Jaltaer
"Löwenpark". Demnächst wird der Löwe aus Omsk mit dem Flugzeug in den
Zoo Pensa gebracht, von dort wird er nach Jalta geholt.
Podrobnosti.ua - 13. Juli 2009
В
Украине
продолжают
разводить
исчезнувших
в дикой
природе
зубров
In der Ukraine werden weiter die in der freien Natur
verschwundenen Wisente gezüchtet
In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde in der freien
Natur der letzte Wisent getötet. Von da an werden Wisente in
Naturschutzgebieten gezüchtet. In der Ukraine werden jetzt 313
Individuen gezählt. Unlängst erhielt einer der Nationalparks Zuwachs:
eine Herde junger Wisente aus Deutschland.
gzt.ru - 15. Juli 2009
Слон
Бой из
Киевского
зоопарка
признан слишком
старым для
приобретения
ему подружки
Elefant Boi aus dem Kiewer Zoo wird für zu alt befunden, um
ihm eine Gefährtin zu holen
Die Direktion des Kiewer Zoos erklärte, sie plane nicht, eine
Elefantenkuh als Gefährtin für den im Zoo lebenden Elefantenbullen Boi
zu erwerben, worauf Kiews Oberbürgermeister Leonid Tschernowizkij
beharrte. Nach Auffassung der Wissenschaftler ist Boi viel zu alt für
"familiäres Glück". "Gegenwärtig lebt im Zoo ein Elefant - Boi, der
größte Asiatische Elefant in Europa, doch er hat bereits ein ziemlich
stattliches Alter - 39 Jahre. Boi hat eine Reihe komplizierter
Operationen überlebt, hat gesundheitliche Probleme und ist ziemlich
störrisch. Angesichts der spezifischen Situation mit dem Elefanten
planen wir nicht, für ihn eine Gefährtin zu finden", führt die Zeitung
"Wetschernij Kijew" die Erklärung der Generaldirektorin des Zoos,
Swetlana Bersina, an.
Novosti-n.mk.ua - 8. Juli 2009
В
Николаевском
зоопарке
пополнение -
у амурских
тигров
родилось
потомство
Nachwuchs bei Amurtigern im Nikolajewer Zoo
Am 23. Juni wurden im Zoo Nikolajew Amurtiger geboren. Die
Tiger-Schwestern Penelopa und Agrippina sind noch unerfahrene Mütter.
Es ist ihr erster Nachwuchs. Deshalb nahmen die Tierpfleger Penelopa
das Junge weg und ziehen es mit der Flasche auf. Das zweite Tigerjunge
wird von seiner Mutter aufgezogen. Die Amurtigerinnen Penelopa und
Agrippina sind "Ureinwohner" der Stadt Nikolajew. Sie wurden vor drei
Jahren im Zoo Nikolajew geboren. Der Vater, der dreijährige Gelios kam
am 27. Februar vorigen Jahres aus Poznan (Polen). Nachwuchs gab es in
diesem Jahr auch bei Mandrills, Pumas, Nilflughunden u.a.
segodnya.ua - 13. Juli 2009
Медведи
в зоопарке
получают мед
лишь по большим
праздникам
Bären im Zoo erhalten Honig nur an großen Feiertagen
Kristina Sribnjak. Am Samstag wurde im Kiewer Zoo der Namenstag der
Ussuri-Braunbären gefeiert, von denen es weltweit nur noch 500 gibt.
Zwei davon leben in Kiew - der "Junge" Elik und das "Mädchen" Bona. Vor
zwanzig Jahren gelangten sie als Jungtiere in den Kiewer Zoo - die
Bären wurden in der Nähe des Flusses Elban gefunden, in der Region
Chabarowsk. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um Bruder und
Schwester. Nachwuchs hatten Elik und Bona bisher nicht, man muß für
jeden einen Gefährten finden und das ist ziemlich kompliziert.
Eco.rian.ru - 9. Juli 2009
У
пляжных
фотографов
изъяли
львенка и передали
его в
ялтинский
зоопарк
Bei Strandfotografen wurde ein kleiner Löwe beschlagnahmt und
dem Zoo Jalta übergeben
Simferopol. Die Staatliche Umweltinspektion der Ukraine beschlagnahmte
bei am Strand arbeitenden Fotografen einen anderthalb Monate alten
Löwen und übergab diesen dem Zoo Jalta.
Aserbaidshan
vesti.az - 24. Juli 2009
Бакинский
зоопарк
закрывают
Zoo Baku wird geschlossen
Seit der Errichtung des ersten Zoos in Baku sind 80 Jahre vergangen.
Damals war das eine kleine "Zoo-Ecke" im Lunatscharski-Park (der heute
Nisami-Park heißt). Die Jahre vergingen und der heutige Zoo ist schon
längst nicht mehr der von damals. Seine Fläche wurde beträchtlich
erweitert, doch leider entspricht die Tierhaltung bei weitem nicht den
weltweiten Standards. Doch dieses Problem wird bald gelöst. Der
Direktor des Bakuer Zoos, Aser Gusejnow, informierte darüber, dass der
Zoo, der nach seinen Worten ein Schandfleck in unserer Stadt ist,
vorübergehend geschlossen wird. Ein neuer Zoo wird errichtet werden.
Laut A. Gusejnow werden die Tiere in dem Maße dorthin umgesiedelt
werden, wie das neue Objekt gebaut wird.
Kasachstan
Liter.kz - 11. Juli 2009
Символ
дружбы - Потомок
снежного
барса,
подаренного
президентом
Казахстана
народу
Японии,
вернулся на
родину
Symbol der Freundschaft - Nachkomme des Schneeleoparden, den
der
Präsident Kasachstans dem Volk Japans schenkte, kehrte in die Heimat
zurück
Gestern präsentierte der japanische Botschafter in der Republik
Kasachstan, Nazui Sigeo, den Besuchern des Zoos Almaty einen
Schneeleoparden namens Maija. Das Auftauchen dieses auf der Roten Liste
stehenden Tieres in Almaty hat eine Vorgeschichte, die ihren Anfang
nimmt im Jahre 2000. Damals schenkte der Präsident Kasachstans,
Nursultan Nasarbajew, dem Volk Japans als Zeichen der Freundschaft
zwischen Kasachstan und Japan einen Schneeleoparden namens Tschingis,
der in den heimischen Bergen gefangen und dann dem "Tama"-Zoo in [der
Präfektur] Tokio überreicht wurde. Und nun, acht Jahre später, schenkte
der Tokioter Zoo dem Zoo in Almaty auch einen Schneeleoparden.
Interessant ist die Tatsache, dass der junge Schneeleopard Maija ein
direkter Nachkomme des "emigrierten" Tschingis ist. Es sei nicht leicht
gewesen, für Maija einen Gefährten zu finden. Doch im November 2008
wurde im Zoo Krakow (Polen) der Schneeleopard Artos erworben. Für die
Schneeleoparden ließ die Leitung des Zoos einen geräumigen Käfig
errichten. Die Schneeleoparden leben bereits ein halbes Jahr zusammen.
Usbekistan
ca-news.org - 21. Juli 2009
Ученые
заинтересовались
вокальным
поведением и
анатомией
джейрана
Wissenschaftler interessierten sich für Vokalisation und
Anatomie der Kropfgazelle
Im usbekischen Umweltzentrum wurde ein internationales Projekt zur
Erforschung der Kropfgazellen abgeschlossen. Die Untersuchungen wurden
durchgeführt von Vertretern des Moskauer Zoos (I.A. und J.W. Wolodin),
der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität (K.O. Jefremowa), des
usbekischen Umweltzentrums "Dshejran" [Kropfgazelle] (M.W. Soldatowa)
und des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berlin,
Deutschland (R. Frei). Hauptziel der wissenschaftlichen Arbeit ist die
kombinierte Erforschung von Vokalisation und Anatomie, die
zusammenhängen mit der Produktion von Lauten.
|
|
|
Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Naturzentrum- und Wildpark Knüll, 19.07.2009
Überraschung im Luchsgehege
Junge Luchsdame bringt Nachwuchs in der neuen Anlage zur Welt. Damit
hatte wohl noch niemand gerechnet: Kaum ist die neue Luchsanlage im
Wildpark Knüll von einem älteren Luchspärchen und zwei gut zweijährigen
Tieren angenommen worden, stellt sich dort Nachwuchs ein. Die junge
Luchsdame Lucy, die vor einem halben Jahr aus dem Wildpark Neuhaus in
Niedersachsen in den Knüll kam, brachte zwei gesunde Luchsbabys zur
Welt. Die kleinen sind inzwischen etwa sechs Wochen alt und zeigen sich
seit einigen Tagen tapsig der Öffentlichkeit. Der mutmaßliche Vater ist
Paul, ein Luchs aus dem benachbarten Wildpark Edersee. Es muss wohl
Liebe auf den ersten Blick gewesen sein, als der junge Kater bereits
gegen Ende der Paarungszeit der Luchse Ende März zu Lucy kam, die nach
zehnwöchiger Tragzeit zur Geburt des Nachwuchses Anfang Juni führte. In
den vergangenen Wochen versorgte die Mutter ihre blinden, schutz- und
wehrlosen Babys gut gehütet im großen Reisighaufen auf der rechten
Seite des Geheges. Die Besucher haben gute Chancen die beiden kleinen
zu Gesicht zu bekommen. "Gerade bei sonnigem Wetter zeigen sich die
zwei gerne auf dem Reisighaufen, klettern, spielen und balgen sich - es
ist herrlich!" Umweltpädagogin und Biologin Sara Engelbrecht ist
sichtlich begeistert von den aktiven Jungtieren und weiß: Auch wenn die
kleinen von ihrer Mutter jetzt nach und nach an Fleisch gewöhnt werden,
spielen die Fütterungszeiten noch keine besondere Rolle, nach dem
Motto: Mama sorgt fürs Essen, wir für die Unterhaltung. Der Park ist
für seine Besucher täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Über
besondere Veranstaltungen informiert der Veranstaltungskalender auf der
Internetseite www.wildpark-knuell.de.
Tiergarten Nürnberg, 29.07.2009
Wanderausstellung im Tiergarten Nürnberg
Noch bis zum Ende der Sommerferien stellt der Tiergarten der Stadt
Nürnberg Schülerzeichnungen im Naturkundehaus aus. Zum Thema "Bedrohte
heimische Raubtiere" malten und zeichneten russische, tschechische und
deutsche Schüler beeindruckende Bilder von Bären, Wölfen, Luchsen,
Tigeriltissen und vielen weiteren europäischen Raubtieren. Aus den
Bildern wurde eine Wanderausstellung zusammengestellt, die bereits im
Juni 2009 im russischen Tula zu sehen war. Nach der Präsentation in
Nürnberg werden die Bilder im Zoo Ohrada in Südböhmen (Tschechische
Republik) gezeigt. Im Rahmen der diesjährigen Artenschutzkampagne des
Europäischen Zooverbands EAZA (European Association of Zoos and
Aquariums) zum Schutz der europäischen Raubtiere rief der Zoo im
russischen Tula zu einer internationalen Mal- und Zeichenaktion auf.
Insgesamt sind etwa 120 Bilder eingegangen, darunter etwa 30 Bilder von
Nürnberger Schülern der Adam- Kraft-Realschule und der Sabel-Realschule.
Tierpark Bochum, 29.07.2009
Zweifacher Flamingonachwuchs im Bochumer Tierpark
Wie alle Zoos freut sich
auch der Bochumer Tierpark immer besonders, wenn streng geschützte oder
sogar vom Aussterben bedrohte Vogelarten erfolgreich brüten. Während
andere Arten, wie der Seidenreiher, Löffler, Wiedehopfe und andere in
den letzten Jahren in Bochum erfolgreich Nachwuchs aufzogen, wollte es
bei den Flamingos einfach nicht klappen. Das Problem war ein absoluter
Männerüberschuss.
Darum wurde Im Februar 2007 das Projekt "neue Flamingo-Frauen braucht
der Tierpark Bochum" durch einen Tiertausch mit dem Vogelpark Herborn
abgeschlossen - drei "Bochumer Männer" zogen in die neue Flamingoanlage
im Vogelpark Herborn um, im Austausch kamen drei Rosa Flamingo-Weibchen
nach Bochum. Dieser Tausch stellte sich als fruchtbar heraus, denn
bereits im selben Jahr konnte das erste Flamingoküken begrüßt werden.
In diesem Jahr herrscht gar doppelte Freude, denn gleich zwei
Flamingoeltern stellten am 7. und am 18. Juli ihren Nachwuchs vor!
Damit leben zur Zeit 17 Flamingos im Tierpark, neben den beiden soeben
geschlüpften Küken sind es acht erwachsene Weibchen sieben Männchen.
Der in der Alten Welt verbreitete Rosa Flamingo (Phoenicopterus ruber
roseus) lebt heute nur noch in Südspanien und in der Camargue in
Südfrankreich, in Nord- und Ostafrika, in Westasien und Nordwestindien.
Die Vogeltrupps, die in den jeweiligen Lebensräumen zu beobachten sind,
können aus bis zu einer Million Individuen bestehen. Wilderei und
Nestplünderungen haben zu einem weltweiten Rückgang der Flamingos
geführt. Mit ihrem extrem langen Hals und den überlangen, dünnen,
rosafarbenen Beinen sind Flamingos unverkennbar und erreichen eine
Größe bis zu 1,30 m und ein Gewicht bis 2,8 kg. Auch der dicke, in der
Mitte nach unten geknickte Schnabel macht die Vögel unverwechselbar.
Wildpark Dillenburg-Donsbach, 29.07.2009
Freizeitvergnügen für die ganze Familie
Für eine weitere Belebung des Donsbacher Wildparks haben in den letzten
Monaten noch einmal die Wildschweinmütter gesorgt. Die flinken
Frischlinge sind die aktuellen Publikumsmagneten. Besonders die jungen
Besucher haben große Freude an den wuseligen gestreiften Vierbeinern.
Im Streichelzoo ist das muntere "Gemecker" der Zwergziegen zur
Begrüßung der Gäste nicht zu überhören, um letztendlich in den Genuss
des wohlschmeckenden Futters zu gelangen. Aber auch in den weiteren
Wildgehegen ist reichlich Nachwuchs angekommen. Imposant und farbenfroh
zeigen sich das Rot- und Damwildrudel in ihren Sommerfarben. Gerade die
männlichen Tiere, die sich in den letzten Monaten wieder ein kräftiges
Geweih zugelegt haben, sind eine attraktive Erscheinung. Sie bereiten
sich in der Sommerzeit, der sogenannten "Feistzeit", auf ein wichtiges
Ereignis vor - die Hochzeit der Wildtiere. Sie beginnt in den kühler
werdenden Monaten ab September und gewährt ein weiteres Highlight im
Leben der Tiere im Wildpark. Im Wildpark in Donsbach gibt es aber nicht
nur viel zu sehen, sondern auch einiges zu erleben. In den Sommerferien
werden daher von Montag bis Freitag kostenlos Führungen mit dem
Wildpfleger angeboten - Beginn morgens um 9.00 Uhr am Kassenhaus und
nachmittags um 13.00 Uhr an der Futterscheune. Weitere interessante
Aktionen sind - montags, dann wird in der Scheune gebastelt, mittwochs
können die Jungen und Mädchen spielerisch die Bewohner im angrenzenden
Wald bei geführten Wanderungen kennen lernen und freitags stehen
Tiergeschichten und Stockbrotbacken an der Scheune auf dem Programm.
Diese Aktionen beginnen jeweils ab 10.30 Uhr an der Scheune. Wer
selbständig mit der Familie etwas erleben möchte, kann ab dem
Kassenhaus die 19 Aufgaben der Sommerferienspiele lösen - der
ausgeschilderte Parcours ist identisch mit den beliebten
Waldjugendspielen. Besuchen sie wieder einmal den Wildpark in Donsbach
und erleben sie mit ihren Kindern oder Enkeln die Vielfalt unserer
Natur. Der Wildpark ist ganzjährig von 9.00-18.00 Uhr geöffnet. Kiosk
und Freisitz laden zum Verweilen ein. Bei größeren Gruppen empfiehlt
sich eine vorherige Anmeldung. Auskünfte sind bei der Stadt Dillenburg
unter der Rufnummer (02771) 896-249 zu erhalten oder per e-mail:
umwelt@dillenburg.de.
Zoo Halle, 29.07.2009
2. Zoonacht 2009 im Halleschen Bergzoo und Zoo-Serenade
Am Samstag, den 01.08.2009 können unsere Zoobesucher zur 2. Zoonacht
den Zoo bis Mitternacht erleben. Ab 18 Uhr ist erlaubt, den Tieren in
ihre Schlafzimmer zu schauen deshalb bleiben die Tierhäuser an diesem
Tag bis 0:00 Uhr geöffnet. Die nachtaktiven Tiere im Bergzoo Halle, zu
denen u.a. die Binturongs, die Baumstachler, die Mähnenwölfe und die
Gürteltiere zählen, werden putzmunter und in den
erleuchtetenTierhäusern auch gut zu beobachten sein. Um 19:00Uhr findet
eine Extrafütterung bei den Erdmännchen statt, 19:30 bekommen die Keas
Gelegenheit, Ihre Spiellust und Geschicklichkeit beim Knacken einer
"Eisbombe" zu demonstrieren. Die Totenkopfaffen erhalten 20:00 Uhr eine
Nachtmahlzeit. 20:30 Uhr und 22:30 Uhr können sich die Robben einen
Zusatzsnack aus einer "Extraportion Fisch in Eis" ergattern. Gegen
21:00 Uhr bekommen die Kragen- und Braunbären eine "Bäreneisbombe". Für
mutige und wissbegierige Nachtschwärmer stellt sich ein Mitarbeiter ab
21:30 Uhr im Raubtierhaus mit einer Königspython, die auch angefasst
werden darf, den Fragen der Besucher. Auch unsere Elefanten erhalten
22:00Uhr noch eine Nachtmahlzeit. Besonders für die jüngeren
Zoobesucher ist in dieser Nacht auf den Bergterrassen am Kleintierhaus
von 19:00-23:00 Uhr"Kaninchen- und Meerschweinchenstreicheln" angesagt.
Seltsame Geräusche und funkelnde Tieraugen lassen den Zoobesucher
geheimnisvolle Nachtstunden in der faszinierenden Kulisse des
Reislberges erleben. Der Aussichtsturm bietet einen Fernblick auf die
beleuchtete Stadt und ihre Umgebung. Für das leibliche Wohl sorgen in
dieser Nacht die Gastronomen auf den Bergterrassen und im Biergarten
bei den Bären. Die Zookassen haben bis 23 Uhr geöffnet.
Zoo Frankfurt, 29.07.2009
Vernissage im Zoo Frankfurt
Bitte lächeln! Kinder fotografieren Zootiere. Zusammen mit dem
Frankfurter Tierfotografen Detlef Möbius und den
Naturschutz-Botschaftern gingen zehn Kinder aus dem Rhein-Main-Gebiet
drei Tage lang im Frankfurter Zoo auf Foto-Safari. Unter
professioneller Anleitung lernten die Kinder im Alter von 10 bis 12
Jahren den Umgang mit digitalen Spiegelreflexkameras und alles rund um
das Thema Tierfotografie. Die beeindruckenden Ergebnisse der jungen
Fotografen sind vom 28. August bis 31. Oktober im Grzimek-Haus zu
sehen. Der Fotokurs, der Ende Mai bereits das dritte Jahr in Folge
durchgeführt wurde, fand im Rahmen der Aktionswoche "Biologische
Vielfalt erleben" statt. Der Tierfotograf Detlef Möbius leitete den
Kurs und wurde dabei von den Naturschutz-Botschaftern unterstützt, die
Firma "Nikon" stellte professionelle Digitalkameras zu Verfügung. Neben
einer ausführlichen Einleitung in das Thema Tierfotografie erhielten
die Kinder Hintergrundinformationen zu den Zootieren. Dank der
tatkräftigen Unterstützung der Tierpfleger entstanden einzigartige
Begegnungen mit den Tieren.
Eventfalknerei Bomlitz, 29.07.2009
Fernsehmoderator Florian Weber berichtete in der NDR Sendung
"Mein Nachmittag" live aus dem Wild- und Abenteuerpark Müden und der
Greifvogelstation Müden.
Weber stellte dabei
auch das Steppenadler Baby vor, den noch namenlosen Neuzugang der
Eventfalknerei, der seinen ersten TV Auftritt im zarten Alter von fünf
Wochen souverän absolvierte. Nun sucht Eventfalknerei Geschäftsführer
Thomas Wamser nach einem Namen für den männlichen Jungvogel, der für
Film- und Fernsehaufnahmen trainiert werden soll. Wamser war sehr
zufrieden mit dem ersten Auftritt des Adler Babys vor laufenden
Kameras: "Er hat sich pudelwohl gefühlt, war ganz entspannt und sogar
recht selbstbewusst für sein Alter." Anstatt sich ins weiche Nest zu
kuscheln, schaute der Adler lieber über den Rand seines Korbes und
verfolgte interessiert das Geschehen rund um die Kamera Teams. Wamser:
"Wir gewöhnen Jungvögel sehr langsam an andere Umgebungen, lassen ihnen
viel Zeit sich auf neue Situationen einzustellen und freuen uns
natürlich, wenn es dann so gut klappt." Basis jedes Trainings seien die
natürlichen Verhaltensweisen der Tiere in freier Wildbahn. Die
Eventfalknerei trainiert Greifvögel, Eulen, Papageien und Raben für
Flugschauen, Film- und Fernsehaufnahmen. Der junge Steppenadler kann
anderen Kamera erfahrenen gefiederten Kollegen der Eventfalknerei
nacheifern, wie den Raben "Rudi" und "Renate" oder Weißkopfseeadler
"Hera", die zurzeit ihre vierte Saison bei den Karl May Spielen in Bad
Segeberg bestreitet. Wem ein passender Name für den künftigen TV Star
einfällt, kann eine Postkarte schicken an Tierparkbedarf, Moorstraße
43, 29664 Walsrode, Stichwort "Steppenadler" oder per Mail an
info@eventfalknerei.de. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots
geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Der Gewinner wird zur "Taufe" des Adlers mit einem prominenten Paten
eingeladen.
Zoo Magdeburg, 29.07.2009
Raketenträger am neuen Zooeingang?
Etwas Ungewöhnliches parkt neben dem neuen Zooeingang, der ZOOWELLE in
der Zooallee. Es sieht fast aus wie ein Raketenträger, aber es ist ein
13 Meter langes Zugsilo einer Magdeburger Bedachungsfirma. Im Zugsilo
sind 60 Kubikmeter Pflanzsubstrat geladen, die auf das Dach der
ZOOWELLE aufgebracht werden. Ingesamt werden 100 Tonnen Pflanzsubstrat
auf dem Dach der ZOOWELLE verteilt. Zur Bepflanzung des Daches ist eine
Trockenrasenmischung vorgesehen, die einen Hauch von der Afrikanischen
Savanne nach Magdeburg zaubern wird. Die Dachbegrünung ist nicht nur
der "architektonische I-Punkt" der ZOOWELLE und fügt sich hervorragend
in den denkmalgeschützten Vogelgesangpark ein, sondern sie wurde auch
aus ökologischen Gründen geplant und ausgeführt. Dieses war vor allem
auch dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Zoo gGmbH und Oberbürgermeister
der Landeshauptstadt Dr. Lutz Trümper ein äußerst wichtiges Anliegen.
Darüber hinaus sorgt die Dachbegrünung für ein ausgeglichenes Raumklima
im Eingangsgebäude und hilft sogar die Energiekosten zu senken. Die
Fertigstellung der Zoowelle ist für den August 2009 vorgesehen und wird
mit einem großen Einweihungsfest für alle Magdeburger verbunden.
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 29.07.2009
Ein Stück "Rocky Mountains" in Stuttgart:
Erstmals Schneezicklein auf der Felsenanlage. Das erste Mal seit 1998
sind auf der Felsenanlage der Wilhelma junge Schneeziegen zu sehen: Ein
Zwillingspärchen erfreut hier seit einigen Tagen die Besucher mit
seinen Kletterkünsten und Bocksprüngen. Schneeziegen gibt es nur in
wenigen Zoos: außer in Stuttgart zeigen sie in Deutschland nur vier,
europaweit zwölf weitere Tiergärten. Geboren wurden die Schneeziegen
Ende Mai auf dem Tennhof, dem Ausweichquartier der Wilhelma. Ihre
Eltern sind das Zuchtpaar "Peterle" aus Leipzig und "Mrs Pommel" aus
Wien, das seit 2006 hier jedes Jahr Zicklein bekam. Nur: Die
Wilhelma-Besucher bekamen keine zu Gesicht, denn in der Herde auf der
Felsenanlage blieb Nachwuchs aus. Also beschloss die Wilhelma dieses
Jahr einen Platztausch: ein Bock und drei Weibchen siedelten auf den
Tennhof über, Peterles Familie bezog die Felsenanlage. Hier blieb sie
anfangs zwar lieber im sicheren Stall, denn Lärm und Besuchermassen
sind Tieren auf dem Tennhof fremd. Inzwischen aber fühlen sich die Vier
in ihrem felsigen Stück "Rocky Mountains" wohl - und fast wie zu Hause.
Denn die ursprüngliche Heimat der Schneeziegen liegt eben dort, in den
nördlichen Rocky Mountains Kanadas und der USA. An unwirtliche
Hochgebirgsregionen bis in Höhen von über 4000 Meter sind die Tiere
perfekt angepasst: Zum Überleben genügt ihnen das eher karge Angebot an
Gräsern, Blättern, Moosen und Flechten. Und zum Schutz gegen die Kälte
tragen die Tiere einen langen weißen Winterfellmantel, darunter dicke
Unterwolle und mehrere Fettpolster unter der Haut. Vor allem Hals und
Schultern sind dicht behaart und an den Schenkeln bilden sich
regelrechte "Fellhosen" aus. Im Sommer verlieren sie die Winterkleider,
deren Reste sie dann an Felsen und Bäumen abstreifen - in der Wilhelma
müssen mitunter die Tierpfleger beim "Ausziehen" etwas nachhelfen. Ihr
enorme Trittsicherheit auf schmalen Felsvorsprüngen wie eisigen Flächen
verdanken die näher mit Gämsen als mit Ziegen verwandten Tiere ihren
Hufen: Diese sind innen schwammig-weich, an den Rändern hart und
scharf. Die Böcke werden mit über 100 Kilogramm zwar größer als die
Weibchen und sind wahre Kraftprotze. Doch die Hosen haben bei den
Schneeziegen die Frauen an - und sie wollen erobert sein. Während der
Paarungszeit buhlen die Böcke daher um ihre Gunst und messen mit
Rivalen ihre Kräfte; die übrige Zeit leben sie in der Regel
einzelgängerisch. Die Weibchen bilden eigene kleine Clans und wenn es
um den Nachwuchs geht, kennen sie kein Pardon: Sogar Pumas schlagen sie
mit ihren spitzen Hörnern in die Flucht. Nur gegen die Luftangriffe von
Steinadlern sind auch die wehrhaften Schneeziegen meist machtlos.
Zoo Osnabrück, 29.07.2009
Keine Angst vor Schweinegrippe: Seehund Henry fährt nach Malle
Der einjährige Seehund-Mann Henry im Osnabrücker Zoo sitzt auf
gepackten Koffern, er reist in dieser Woche nach Mallorca, nicht in
Urlaub, sondern für immer. Henry, im Juli 09 im Zoo Osnabrück geboren,
wird zukünftig in Calvia im Marineland Mallorca leben, wo er mit
Artgenossen eine neue Familie gründet. Seine komplizierten Reisepapiere
sind fertig und er fliegt in einem eigens für ihn angefertigten
Behälter nach Palma de Mallorca , wo er von seinen neuen
Tierpflegern in Empfang genommen wird. Seinen Betreuern im Zoo
Osnabrück fällt der Abschied von der verspielten und gelehrigen
Robbe nicht leicht. Als er sich im Alter von fünf Wochen nicht
von warmer süßer Muttermilch auf kalten Fisch umstellen lassen wollte,
haben sich seine Tierpflegerinnen tagelang mit ihm beschäftigt und ihn
schließlich mit Fischen an der Angel davon überzeugt, dass man dieses
kalte Zeug durchaus essen kann. Inzwischen verschlingt Henry bis zu 30
Heringe am Tag. Er wird in Spanien in salzigem Mittelmeer-Wasser
schwimmen, und wenn die Grippe-Welle abgeklungen ist, sicher auch von
seinen Osnabrücker Freunden besucht werden.
Zoo Frankfurt, 29.07.2009
Tierisches Sommerfest am 8. und 9. August 2009
Von 10.00 - 18.00 Uhr. Spaß und gute Laune stehen im Vordergrund des
Tierischen Sommerfestes im Zoo Frankfurt. Unsere Hauptattraktionen -
die Tiere - bekommen am 2. Wochenende im August ein bisschen
Konkurrenz: Beim Gang durch den Zoo gibt es an allen Ecken nicht nur
Tolles zu sehen, sondern auch jede Menge Möglichkeiten, selbst aktiv zu
werden. Vor allem unsere kleinen Zoobesucher kommen hier voll auf ihre
Kosten. Gleich am Eingang können die Kids mit einer Rollrutsche in ein
abwechslungsreiches Vergnügen rutschen: Alle, die sich erst mal richtig
austoben möchten, stürmen die Hüpfburg oder probieren sich an der
Torwand. Wer es ruhiger mag, taucht mal ab: Mit erfahrenen Tauchern
testet man diese Sportart ganz behütet in unserem Flusspferdbecken. Die
Jugendfeuerwehr Frankfurt lernt "Nachwuchskräfte" an und bei Sackhüpfen
und Eierlauf sind Schnelligkeit und Geschick gefragt. Nur wer eine
ruhige Hand hat, wird beim "Heißen Draht" bestehen können. Das
Senckenberg Institut und Gondwana - das Praehistorium entführen uns in
die Zeit der Dinosaurier - unsere Menschenaffen werden staunen, wer
ihnen da ein Dino-Baby ins Haus gebracht hat! Selbst "zum
Tier werden" kann man beim Kinderschminken. Ein weiteres Highlight ist
das Baumeister-Event mit Lego. Und unterwegs von einem Spaß zum
nächsten trifft man vielleicht auf Sid, den gar nicht so frostigen
Helden aus "Ice Age". Zahlreiche Bastelangebote, eine Krabbelecke für
die kleinsten Zoofans, ein Lesezelt, Rate- und Geschicklichkeitsspiele
und jede Menge Möglichkeiten zu Spiel und Bewegung runden das Programm
ab. Außerdem gibt es natürlich wieder sehr viel Interessantes rund um
die Themen Tiere sowie Natur- und Artenschutz zu erfahren. Ach ja,
lecker essen kann man natürlich auch.
Zoo Leipzig, 29.07.2009
Auf die Schulanfänger 2009 wartet in den nächsten Wochen viel Neues.
Doch wer Lesen und Schreiben lernen will, muss auch Stillsitzen können.
Da gibt es doch nichts Besseres, als sich vor dem Schulstart noch
einmal so richtig auszutoben - zum Beispiel am 8. August beim
Zuckertütenfest im Zoo Leipzig. Der Zoo und die Stadtwerke Leipzig
laden ein, zu einem unvergesslichen Schulanfängertag. Alle kleinen
Ehrengäste erhalten freien Eintritt in den Zoo. Ein Schulstart ganz im
Sinne der Schulanfänger - das Bühnenprogramm der Stadtwerke Leipzig: Im
Konzertgarten bekommen die ABC-Schützen von 14 bis 17 Uhr Einiges
geboten: Mit der SportMausShow "Höher, schlauer, weiter" geht die Maus
aus der beliebten "Sendung mit der Maus" auf die Jagd nach sportlichen
Höchstleistungen. Die Moderatorin erklärt die La-Ola-Welle, löst
spannende Sport-Rätsel mit dem staunenden Publikum und lässt zwei
"Zuschauer-Sportler" beim "Schneckentemporennen" gegen die Maus
antreten. Das Märchentheater Fingerhut erzählt im gleichnamigen Stück,
"Wie der Elefant zu seinem Rüssel kam". Zusammen mit "Ulf und Zwulf"
macht der coole und etwas rundliche Dackel Düsenfuß seinem Namen alle
Ehre. In der "Spiele-Lieder-Mitmachshow" saust er als Turnlehrer, Quiz-
und Schulmeister durch die Reihen. Das geht flugs in den Beine und
bringt sagenhafte Stimmung in den Zoo. Die Action Hand Painting
Show von Jo Herz begleitet Kinder in die Welt der Farben. In kürzester
Zeit entstehen Abbilder der Abc-Schützen, kunterbunte Comics und
lustige Geschichten. Natürlich gibt es für die kleinen Ehrengäste neben
jeder Menge Rate- und Mitmachspielen viele weitere Überraschungen - vom
Gratis-Eis bis zur Zuckertüte vom Zuckertütenbaum. Wer will, kann sich
auf dem Schminkstand am Ponygestüt in einen Löwen oder Tiger verwandeln
und anschließend den eigenen kreativen Fähigkeiten freien Lauf lassen.
Auf dem Aquariumsvorplatz könnten bunte Buttons kreativ bemalt und
anschließend fertig gepresst werden. Noch ein Tipp: Am Sonntag, den 9.
August findet zum letzen Mal in diesem Sommer das Puppentheater auf dem
Lesehügel statt. "Die drei Schweinchen" führt das Märchentheater
Fingerhut auf.
Zoo Dresden, 28.07.2009
Koalas für Dresden
Neue Zoo-Straßenbahn wird ins Schienennetz übergeben. Mit dem Einzug
unserer dritten Giraffe "Diko" im Juni hat die bis dahin in Dresden
herumfahrende Giraffenspendenbahn ihren Dienst getan. 400.000 Euro
Spendengelder konnte der Zoo-Freunde-Verein in den vergangenen Jahren
für die neue Giraffenanlage einnehmen. Aktuelles Ziel ist es nun Koalas
nach Dresden zu holen. Der Zoo-Freunde-Verein möchte den Zoo auch
hierfür tatkräftig mit Spendengeldern unterstützen. Als eine der ersten
Aktionen wurde daher die Zoo-Straßenbahn neu gestaltet und soll die
Dresdner und ihre Gäste nunmehr über das sich im Bau befindliche Prof.
Brandes-Haus informieren. So verkünden die Koalas bereits jetzt auf dem
Straßenbahnwagen - "Wir wollen Dresdner werden!"
Zoo Frankfurt, 28.07.2009
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch zum Präsidenten der gtö gewählt
Gestern wurde Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Frankfurter
Zoos, einstimmig zum Präsidenten der gtö - Society for Tropical Ecology
(Gesellschaft für Tropenökologie) gewählt. Der gtö gehören ca. 500
Tropenökologen - praktisch alle renommierten Forscher auf diesem Gebiet
- und viele Studenten an. Die Gesellschaft unterstützt die Erforschung
der tropischen Ökologie, verbreitet die Forschungsergebnisse und setzt
sich für den Schutz tropischer Pflanzen, Tiere und Lebensräume ein.
"Die Erforschung der Tropen ist angesichts der massiven Zerstörung der
dortigen Ökosysteme wichtiger denn je", so Niekisch. "Die
Bevölkerungsexplosion und das wirtschaftliche Wachstum bedrohen die
natürlichen Ressourcen in diesem Teil der Erde massiv und drohen,
besonders wichtige tropischen Ökosysteme wie Regen- und Mangrovenwälder
aber auch Korallenriffe mit der größten Biodiversität weltweit für
immer zu zerstören." Vor seiner Zeit als Zoodirektor hat Niekisch
selbst aktiv in den Tropen geforscht und im praktischen Naturschutz
gearbeitet. Von 1983 bis 1989 war er Direktor der WWF
Artenschutzzentrale/TRAFFIC Germany und anschließend bis 1998
wissenschaftlicher Geschäftsführer der Tropenwaldstiftung OroVerde. Von
1998 bis 2008 hatte er die Professur "Internationaler Naturschutz" an
der Universität Greifswald inne - die einzige Professur dieser Art im
deutschsprachigen Raum. Niekisch ist Autor zahlreicher
Veröffentlichungen und Mitherausgeber des Journal for Nature
Conservation. Er hat in zahlreichen Ländern der Erde geforscht, mit
einem Schwerpunkt in Vietnam sowie in den Ländern Lateinamerikas. 2008
wurde er in den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) berufen.
Tiergarten Nürnberg, 28.07.2009
Natürliche Aufzucht bei den Pelikanen
Zum ersten Mal in der Geschichte des Tiergarten Nürnberg wurden kleine
Pelikane von ihren Eltern aufgezogen. Nachdem die Pelikane von ihrem
Winterquartier in Mittelbüg in den Tiergarten kamen, begannen sie auf
der Insel am vorderen Weiher mit dem Brutgeschäft. In diesem Jahr
erschien der Druck durch die im Tiergarten frei lebenden Krähen (die
sich gerne an Eiern und Jungvögeln vergreifen) nicht sehr hoch und die
Pelikane verteidigten ihre Brutinsel besonders zuverlässig. Deshalb
entschloss sich der Tiergarten eine natürliche Aufzucht zu wagen.
Dennoch wurden die Eier sicherheitshalber in den Brutapparat überführt,
durch Kunsteier ersetzt und einige davon kurz vor dem Schlupf den
Eltern wieder untergeschoben. Der Mut hat sich gelohnt: Die Pelikane
haben auf der Insel zwei Jungvögel, die am 06. und 12. Juni 2009
geschlüpft sind, perfekt aufgezogen. Sie dürften inzwischen etwa 6 bis
8 Kilogramm schwer sein. Erstaunlich war, dass die Altvögel die noch
mit Flaum befiederten Jungen bereits mit einem Alter von 27 bzw. 33
Tagen mit ins Wasser genommen haben. Die von Hand aufgezogenen
Jungvögel von 2008 und 2007 übernahmen wichtige Funktionen bei der
Aufzucht. Sie bewachten die Jungen auf der Insel, wenn die Altvögel zur
Nahrungssuche auf dem Weiher unterwegs waren und fütterten vermutlich
auch die kleinen Pelikane. Zwei weitere Jungvögel, die am 07. und 14.
Juni 2009 im Brutapparat geschlüpft sind, wurden - wie in den
vergangenen Jahren - von den Pflegern aufgezogen und wiegen inzwischen
etwa 6 Kilogramm. Sowohl bei der natürlichen Aufzucht am Weiher, als
auch bei der Handaufzucht im Vogelrevier sind je ein Rosapelikan und
ein Krauskopfpelikan zu erkennen. Beide Arten leben auch in Europa z.B.
am Prespasee (im Dreiländereck von Mazedonien, Albanien und
Griechenland) und im Donaudelta in gemischten Kolonien.
Erlebniszoo Hannover, 28.07.2009
Nachwuchs bei den Leoparden
Angsthase trifft Raubkatze. Als Saia vor zwei Jahren nach Hannover kam,
war sie ein echter Angsthase. Und das als Leopard! Sie fand einfach
alles doof. Offener Himmel über sich - doof. Große Anlage mit vielen
Versteck- und Klettermöglichkeiten - super doof. Das schüchterne
Leopardenmädchen weigerte sich, auch nur eine Pfote aus dem Stall zu
strecken. Bis sie im Bambus Yallah entdeckte. Groß, muskulös, ein Bild
von einem Leoparden. Für Schüchternheit blieb plötzlich keine Zeit
mehr. Das Ergebnis der stürmischen Leoparden-Liaison kam vor einigen
Wochen als 500-Gramm-Winzlings-Leoparden-Version hinter den Kulissen
zur Welt, hat gelernt zu fauchen und zu kratzen wie die ganz Großen und
ist jetzt bereit, die Welt außerhalb der Wurfkiste zu erobern.
Zoo Duisburg, 28.07.2009
Vielfacher Nachwuchs bei den Rentieren
Die Rentier-Damenwelt im Zoo Duisburg freute sich Ende letzten Jahres
auf die Ankunft ihres neuen Zuchtbockes aus der ZOOM Erlebniswelt
Gelsenkirchen. Der 2jährige, äußerst stattlich gewachsene Jungbock
ELIAS stellte sich als potenter Vertreter seiner Art heraus und sorgte
gleich für mehrfachen Nachwuchs! Zwei Bullen- sowie zwei Kuhkälber
spurten derzeit über die großflächige Anlage am Kaiserberg und
unterhalten die zahlreichen Besucher des Zoo Duisburg mit
Sprinteinlagen und überschwänglichem Spiel bestens. "Rentier" hat
nichts mit "rennen" zu tun, sondern leitet sich ab vom skandinavischen
Wort hren = Hirsch. Rentiere werden als einzige domestizierte Hirschart
in Lappland und Sibirien fast wie Haustiere gehalten, sind im Zoo aber
recht anspruchsvolle Pfleglinge. Unter hohen schattigen Kastanien am
Kaiserberg bevorzugen sie weichen Untergrund, der den mächtigen
Klauenschalen ihrer Füße nicht hinderlich ist. Für ihre Fütterung muss
übrigens regelmäßig das sog. Isländische Moos, eine Flechten-Art aus
Schweden, importiert werden! Eine weitere Besonderheit ist den
Rentieren insofern eigen, als bei dieser Art auch die Weibchen ein
Geweih tragen. Die Formgebung der Geweihe ist sehr unregelmäßig und bei
jedem Tier anders. Männchen werfen ihr Geweih im Herbst ab, Weibchen
erst im Frühjahr. Das Abwerfen erfolgt gewöhnlich nicht zugleich
beidseitig, sodass das Rentier vorübergehend nur eine Geweihstange
trägt. Bei den jungen Rentieren, die derzeit fleißig an der
mütterlichen Milchbar hängen, wird die Geweihbildung schon in ein paar
Monaten beginnen.
Zoo Salzburg, 28.07.2009
Terminverschiebung!
Auf Grund des unsicheren Wetters verschieben wir unsere
Presse-Einladung zur ersten Nachtsafari in diesem Jahr auf morgen,
Mittwoch, den 29. Juli 09, Treffpunkt 20 Uhr bei der Hauptkassa! Bitte
um Anmeldung: cbeck@salzburg-zoo.at Besuchen Sie den Zoo Salzburg und
seine rund 800 Tiere - 140 Tierarten - auch bei Nacht! Nach einem
heißen Sommertag lässt die Kühle der hereinbrechenden Nacht viele Tiere
aktiv werden. Eine Besonderheit des Nachtzoos sind die fachlich
kommentierten Hintergrundinformationen unserer Pfleger über die
nachtaktiven Zootiere. Sie kennen die Tiere am besten und können
interessante Details berichten. Spannend zu beobachten ist, wenn die
Tierpfleger
bei der Nachtsafari ihre Schützlinge mit "Leckereien" überraschen. Der
Nachtzoo beginnt am 29. Juli 2009.
Zoo Magdeburg, 28.07.2009
Avocados für Ameisenbär "Estrella"
Mit leckeren Avocados wurde kürzlich der Große Ameisenbär "Estrella"
überrascht. Die Kindertagesstätte "Am Hopfengarten" kam zur
"Stippvisite" ihres Patentieres vorbei und erhielt die
Patenschaftsurkunde überreicht. Die Zootierpflegerin, Petra Oppermann,
erklärte bei dieser Gelegenheit den Kids, wie der zahnlose Ameisenbär
seine Nahrung aufnimmt und welche besonderen Speisen er bevorzugt. Die
120 Kinder der Kindertagesstätte "Am Hopfengarten" waren anschließend
von den Magdeburger Tierstars der TIERISCH NAH - Arena begeistert und
nutzten die Möglichkeit, mit Lama, Alpaka & Co. auf "Tuchfühlung"
zu kommen.
Zoo Osnabrück, 28.07.2009
Takamanda nimmt Gestalt an: Neuestes Zooprojekt läuft nach Zeitplan
nur die "Bauherren" sind schwierig. Wer derzeit den Wanderweg rund um
den Schölerberg erkundet, stößt auch auf die "Takamanda"-Baustelle.
Neugierige erhaschen am Südhang einen guten Blick auf die zukünftige
Afrika-Landschaft des Zoos Osnabrück. Bereits im Frühjahr 2010 wird sie
fertig sein und dann den Zoo um ein Drittel seiner Gesamtfläche
vergrößern. Auch das afrikanische Dorf Makatanda entsteht derzeit und
erste Tiere reisen demnächst an. Tierische "Bauherren" sind große
Herausforderung bei Umsetzung Zwischen zehn und 20 Bauarbeiter kümmern
sich täglich um die Realisierung von Takamanda. Bis jetzt laufe alles
nach Plan, berichtet Bauleiter Suhre. Alle seien hochmotiviert, denn so
ein Projekt baue man nicht alle Tage. "Nur die Bauherren sind nicht so
einfach - denn Schimpansen, Hyänen und Co. wissen zwar sehr genau, was
sie wollen, nur können sie sich nicht artikulieren," schmunzelt Suhre.
Besonders stolz sind die Verantwortlichen auf die Umweltverträglichkeit
des Baus: "Wir setzen neueste Standards ein: Von der
Regenwasserzysterne, die alle Gräben speist, über Wärmedämmung bis hin
zur eigenen Hackschnitzelanlage wird hier alles energetisch und
ökologisch optimal umgesetzt" erklärt der Bauleiter. Desweiteren wird
sowohl der ursprüngliche Mutterboden als auch von Bodengutachtern
überprüfter zusätzlicher Boden verwendet. Insgesamt werden bis zu
50.000 Kubikmeter Boden benötigt. Makatanda: Warten auf den "Dorfältesten". Auch die
ersten Bauarbeiten zu Makatanda, dem afrikanischen Baumhausdorf, sind
angelaufen - allerdings in der Zentrallausitz im fernen Sachsen: "Wir
fertigen viele Elemente hier an und transportieren sie anschließend
nach Osnabrück," so Holzgestalter Jürgen Bergmann, der Makatanda mit
seiner Firma baut. "Derzeit arbeiten wir an der Dorfschule sowie an
ersten Hütten." Makatanda soll die Besucher des Zoos in die
afrikanische Lebenswelt katapultieren: "Wir wollen den Menschen das
Gefühl vermitteln, tatsächlich in Afrika zu sein. Im Dorf verwirklichen
wir typische Bilder, die man von Afrika im Kopf hat, und schaffen so
einen Raum, der Afrika-Gefühle auslöst," erklärt Bergmann das Konzept.
Auch die Dorftiere laufen wie in einem afrikanischen Dorf frei herum:
Nur den Restaurantbereich können sie nicht erobern, aber diese
Absperrung ist unauffällig. "Selbst der Gastronomiebetreiber Sodexo hat
uns gebeten, alles afrikanisch und passend zum Gesamtkonzept zu
gestalten. So fühlt man sich beim Kaffeetrinken dann wie beim Warten
auf den Dorfältesten," beschreibt Bergmann. Eine Portion afrikanisches
Lebensgefühl gibt es dann also ab Frühjahr 2010 im Zoo Osnabrück.
Tiergarten Schönbrunn, 28.7.2009
Robbenbaby flirtet mit der Kamera
Man kennt das nur von
Hollywood-Stars und Fernsehprofis: Sie flirten mit der Kamera. Das vor
wenigen Tagen im Tiergarten Schönbrunn geborene Robbenbaby beherrscht
diese Kunst ebenfalls, und offenbar gleich vom ersten Lebenstag an.
Denn was Naturfotograf Daniel Zupanc da abgelichtet hat, wirkt auf
jeden Betrachter, als würde es die kleine Robbe auf einen koketten
Flirt anlegen. Manchmal fällt es besonders schwer, Tiere nicht zu
vermenschlichen ..
Natur- und Tierpark Goldau, 28.07.2009
Junge Murmeltiere
Unsere Murmeltiere im Volksmund auch bekannt unter Mungg, oder Murmeli
haben Junge bekommen. Die kleinen noch sehr scheuen Tiere sind letzte
Woche erstmals beobachtet worden. Zur Welt kamen sie wahrscheinlich vor
ca. 2 Monaten, denn sie verbringen die erste Zeit geschützt vor
möglichen Fressfeinden nur im Bau. Speziell ist, dass bei den
Murmeltieren das gebärende Muttertier die anderen weiblichen
Gruppenmitglieder sehr rabiat unterdrückt. Durch die dabei ausgelösten
und freigesetzten Stresssymptome können die anderen weiblichen Tiere
nicht trächtig werden. Ungewohnte Bezeichnungen haben die Tiere auch
bei den Jägern. Dort ist das Männchen ein Bär, das Weibchen eine Katz
und die Jungen heissen Affen und die Paarungszeit nennt man "Bärzeit".
Natur- und Tierpark Goldau, 28.07.2009
Scheues Tier mit schlechten Ruf
Vor ein paar Tagen kam ein Besucher im Natur- und Tierpark Goldau
vorbei und erkundigte sich etwas besorgt bei uns was zu tun sei, denn
in seinem Garten läge eine kleine lebendige Schlange. Nach der
Beschreibung des Reptils konnten wir bestätigen, dass es sich um eine
harmlose kleine Ringelnatter (Bild) handle. Erleichtert darüber
geniesst der Besucher wieder seinen Garten, wissend um seinen harmlosen
Sommergast. Der schlechte Ruf der Schlangen ist seit langem in unseren
Köpfen verankert. Jedoch sind die bei uns einheimischen Schlangen sehr
selten anzutreffen und für den Menschen giftig sind nur die der Gattung
Vipern und Ottern. Alle einheimischen Giftschlangen besitzen
geschlitzte Pupillen und sind so von den ungiftigen zu unterscheiden.
Die Angst vor einem Schlangenbiss ist gross, das Risiko jedoch sehr
gering. Die scheuen Reptilien greifen niemals ohne Not einen Menschen
an. Aufgrund von fehlenden Ohröffnungen sind sie taub und reagieren im
Allgemeinen rasch auf Bewegungen und Bodenerschütterungen und ergreifen
die Flucht. Bei uns im Natur- und Tierpark Goldau können Sie mit viel
Glück in den ruhigeren Morgen- oder Abendstunden beim grossen
Waldweiher, oder in der neuen Bär-Wolf Anlage Ringelnattern beobachten.
Zoo Augsburg, 27.07.2009
Die Dschungelnacht des Augsburger Zoos steht kurz bevor!
Freitag, 31. Juli 2009 von 19.00 - 23.30 Uhr im Augsburger Zoo. Am 31.
Juli ist es wieder soweit, der Zoo öffnet abends seine Tore für alle
die kommen wollen. Endlich können die Besucher auch die nachtaktiven
Tiere, wie die Fennek-Familie, die grazilen Mähnenwölfe, die
siebenschläfergroßen Kurzkopfgleitbeutler und die Uhus und Schneeeulen
mit ihren gelben Augenringen in Aktion erleben. Drum herum bereichern
Künstler wie Tip Top Till (Stelzenläufer, Luftballon-Modellierer, Fakir
und Feuerkünstler in einer Person), Tobi van Deisner (der Comedien
unter den Luftballonblumen-Modellierern) und Seelenfunken. Neben
tierisch-guten Walk Acts verzaubern diese mal orientalisch, mal modern
bei einer sprühenden Feuershow die Eventnacht. Unsere kleinen Besucher
werden von Kinderschminkerinnen zu Giraffen, Tigern oder Drachen
verwandelt und danach von einem Erzähler vom Augsburger Märchenzelt mit
seinen Geschichten in die Märchenwelt entführt. Das Team der
Zoogaststätte verwöhnt Sie bis in die späten Abendstunden mit
kulinarischen Köstlichkeiten. Und wenn es richtig dunkel ist,
verwandelt sich der Park durch zahlreiche Lämpchen und bunte Lichter in
eine romantisch-schöne Kulisse. ACHTUNG: Der reguläre Zoobesuch endet
an diesem Tag schon um 17.00 Uhr.
Zoo Landau, 27.07.2009
"Indianerleben - früher und heute"
Spannender Workshop im Sommer in der Zooschule Landau. Cheyenne,
Blackfoot, Dakota, Kiowa, Comanchen, Cree und Hopi sind Indianerstämme
Nordamerikas. Sie waren mit ihrer jeweiligen Lebensweise und Behausung
perfekt an die Umweltbedingungen ihrer Heimat angepasst. Im
Indianerworkshop der Zooschule gibt es so manche spannende Geschichte
aus dem Indianerleben von damals und heute zu erfahren. Damit die
Kinder und Jugendlichen auch praxisnahe Erfahrungen mitnehmen, wird
kräftig gewerkelt: Sie bauen und gestalten ein Modell eines Tipis - der
traditionellen Behausung der Prärieindianer. Kinder, die in den letzten
Ferien nicht dabei sein konnten, bekommen im August erneut die
Möglichkeit zur Teilnahme: Sonderworkshop: "So lebten und leben die
Indianer Nordamerikas", 19. August 2009, 10 bis 17 Uhr, für Kinder und
Jugendliche ab 8 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro inklusive
Materialkosten und Mittagessen. Snacks für Pausen und ein altes Hemd
sind mitzubringen. Telefonische Anmeldung sind in der Verwaltung des
Landauer Zoos unter der Nummer 06341/137010 erbeten.
Zoo Frankfurt, 27.07.2009
Veranstaltungshinweis: Abendführung
An jedem letzten Freitag, Mai bis September 2009. Ab 17.30 Uhr
Vorprogramm für Kinder, Um 19.00 Uhr Abendführung. Vorprogramm für
Kinder: Kinder, die schon immer einmal ein Nashorn füttern wollten,
sollten unbedingt beim Kinderrätsel ab 17.30 Uhr im barrierefreien
Streichelzoo mitmachen. Die Auslosung findet um 18.30 Uhr statt. Je
nach Wetterlage besteht für kleinere Kinder die Möglichkeit, zwischen
17.30 Uhr und 18.30 Uhr, auf einem Pony zu reiten. Abendführung: Um
19.00 Uhr startet jeweils eine Führung nach Zooschluss. Die Führungen
sind für jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.
Führungsthema am 31. Juli 2009: Tierpflegerin Marlis
Joppe-Blindenhöfer, Führung in das Kiwi-Zentrum des Zoos. Das
Kiwi-Zucht-Zentrum des Frankfurter Zoos befindet sich, abseits von
Besucherströmen, im Revier Afrika-Savanne. Eine Reihe von Innen- und
Außenanlagen bieten die Vorraussetzungen für eine stetige, erfolgreiche
Nachzucht. Im Rahmen der Führung erhalten die Besucher fundierte
Informationen über die in der Nacht munter werdenden, flugunfähigen
Vögel.
Tierpark Arche Wader, 27.07.2009
Sommerferien in der Arche Warder, Steinzeitwerkstatt, Kutschkurs und
Tiere
Schon mal in der Steinzeit gewesen? Im Rahmen seines
Sommerferienangebotes bietet die Arche Warder eine Zeitreise in die
Steinzeit an. Am Sa, 22.08.09 und So, 23.08.09 werden in der
Steinzeitwerkstatt für Kinder ab 9 Jahren Steinzeitgeräte von den
Kindern selbst gebaut. In der Zeit von 11-15 Uhr entstehen
Steinzeitmesser und Speere. Da wird schnell klar: unsere Vorfahren aus
der Steinzeit waren nicht primitiv, sondern pfiffige und versierte
Werkzeugmacher. Für Kinder die schon immer mal davon geträumt haben,
selbst auf dem Kutschbock zu sitzen und ein Gespann zu lenken, gibt es
in diesem Sommer den Schnupperkurs-Kutschfahrt. Am 03.08.09, 14.08.09
und 25.08.09 sind noch Plätze frei. In der Zeit von 12-14 Uhr zeigt der
Kutscher der Arche Warder mit seinen Kaltblutpferden worauf es ankommt.
Das Ferienprogramm "Einmal Tierpfleger sein" wird nun schon zum vierten
Mal angeboten und erfreut sich großer Beliebtheit. Für den Sommer 2009
ist es, bis auf ganz wenige Restplätze, bereits ausgebucht. Für alle
die diesen Sommer keinen Platz mehr ergattern konnten, gibt es ein
ähnliches Programm in den Herbstferien 2009. Weitere Informationen und
Anmeldung:, Telefon: 04329 91340 oder www.arche-warder.de
Zoo Krefeld, 27.07.2009
Große Ameisenbären im Zoo Krefeld - Wie aus Nino eine Nina wurde
Geschichten, die das Leben schreibt oder wie aus Nino eine Nina wurde:
Seit vielen Jahren lebten im Krefelder Zoo zwei Große Ameisenbären.
Lange Zeit schon warteten die Tierpfleger auf Nachwuchs bei "Santina"
und "Nino", aber immer vergeblich. Dann sollte der Umzug in ein neues
Gehege für mehr Wohlbefinden sorgen. Doch wieder tat sich nichts, es
war ein Rätsel. Irgendwann schauten die Tierpfleger noch einmal ganz
genau hin und siehe da: Nino war eigentlich eine Nina. Die Erklärung
für den ausbleibenden Nachwuchs war dann sehr einfach. Die Lösung auch:
Ein neuer Mann musste her. Jetzt wohnt im Krefelder Zoo ein neuer
Großer Ameisenbär. Der fünfzehnjährige "Alberto" kommt aus dem Zoo
Dortmund und lebt nun mit seiner neuen Herzdame Santina in der
Seidenstadt. In Dortmund hat er bereits für zahlreichen Nachwuchs
gesorgt. Die Krefelder Pfleger freuen sich über den erfahrenen
Schwerenöter, denn jetzt soll er in hier für kleine Große Ameisenbären
sorgen. Nina indes zog im Tausch nach Dortmund um und wird dort
hoffentlich endlich ihrem Traummann begegnen. Die Südamerikaner mit der
langen Nase leben in der Natur in den Grassavannen und Buschsteppen
Südamerikas. Mit ihrer bis zu 60 Zentimeter langen Zunge fressen sie am
liebsten Termiten und Ameisen, deren Bauten sie zuvor mit den kräftigen
Grabkrallen geöffnet haben. Legen sie sich zum Schlafen hin, dann dient
ihnen ein buschiger Schwanz als Decke. Jungtiere werden von der Mutter
auf den Rücken getragen, bis sie selbständig laufen können.
Erlebniszoo Hannover, 24.07.2009
Eisbärdame Uschi II in eisiger Mission unterwegs
Jetzt ist eine zweite Eisbärdame in der Beaufortsee vor Alaska in
eisiger Mission für die Forschung unterwegs - ausgerüstet mit einem
Peilsender, der durch Spenden an die Zoostiftung Region Hannover
ermöglicht wurde. Uschi II wurde die Eisbärendame getauft, deren
Mission genau wie vorher die ihrer Kollegin Uschi im Internet unter
www.zoo-stiftung.de verfolgt werden kann. Seit über einem Jahr
unterstützen der Zoo und die Zoostiftung Region Hannover ein
Freilandprojekt der Naturschutzorganisation Polar Bears International,
bei dem wild lebende Eisbärinnen mit Peilsendern ausgestattet werden.
Mit Hilfe des Senders können die Routen der Bärinnen per Satellit
verfolgt werden, um so heraus zu finden, in welchen Regionen die
Eisbären bevorzugt leben und wo sie ihre Jungen aufziehen. Auf der
Basis dieser gesammelten Daten sollen dann geeignete Schutzzonen für
die weißen Bären errichtet werden. Schutz ist dringend nötig: Das
arktische Eis schmilzt, und damit der Lebensraum der Eisbären. Die
Bären brauchen festes Packeis, von dem aus sie Robben jagen können.
Langzeitstudien zeigen deutlich, dass die Bestände der Eisbären immer
mehr abnehmen, die Überlebensrate der Jungtiere sinkt, erwachsene Bären
kleiner und leichter sind als früher und Hungerperioden nicht mehr gut
überstehen. "Die Situation der freilebenden spitzt sich dramatisch zu.
Wir müssen dringend handeln!" forderte Zoodirektor und
Stiftungsvorstand Klaus-Michael Machens. Über einen Spendenaufruf der
Zoostiftung gingen die 3.170 Euro ein, die benötigt werden, um eine
Eisbärdame mit einem Sender auszustatten. "Je mehr Bärinnen einen
Sender tragen, desto mehr Daten können gesammelt werden und desto eher
wird es gelingen, anhand dieser Daten rettende Schutzzonen zu
errichten", freut sich Stiftungsvorstand Machens über die erfolgreiche
Spendenaktion.
Wildpark Lüneburger Heide, 24.07.2009
Fischotter-Drillinge entdecken die Welt
Großer Augenblick für die fünf Wochen alten Fischotter-Babys Tick,
Trick und Trixi im Nindorfer Wildpark Lüneburger Heide (Landkreis
Harburg): Sie durften die Wurfhöhle verlassen und blinzelten erstaunt
ins helle Tageslicht. Voller Stolz wurden die putzigen Drillinge im
Freigehege von ihren Eltern begrüßt und den zahlreichen Besuchern
vorgeführt. "Sind die süß!" riefen die Zuschauer. "Zum ersten Mal im
39-jährigen Bestehen des Wildparkes ist uns die Aufzucht von
europäischen Fischottern gelungen", sagt Betreiber Norbert Tietz, "denn
bei dieser Tierart gestaltet sich die Partnerwahl oft schwierig." Die
kleinen Wassermarder, wie sie auch bezeichnet werden, öffneten mit drei
Wochen ihre Augen. Jetzt entdecken sie neugierig die aufregende Welt.
Besonders gern wuseln Tick, Trick und Trixi unter dem Wasserfall herum,
auch ihre Schwimmversuche im Becken sind niedlich anzusehen.
Zoo Salzburg, 24.07.
Sensation: Nachwuchs bei den Schneeleoparden!
Am 13. Mai 2009 kamen im
Salzburger Zoo drei gesunde Schneeleoparden-Junge zur Welt. Zum zweiten
Mal hat das Schneeleopardenpaar Mira und Shankar für Nachwuchs gesorgt.
Schneeleoparden sind sehr sensible Schützlinge, die an ihren Halter
hohe Ansprüche stellen. Nun haben sich wieder alle Bemühungen des
Salzburger Zoo Teams gelohnt. Die drei gesunden jungen Schneeleoparden
- ein männliches und zwei weibliche Tiere - entwickeln sich prächtig.
Mit rund sechs Wochen begannen sie, auch Fleisch zu fressen. Heute
bringen sie schon fast vier Kilogramm auf die Waage und wiegen nun
achtmal soviel als bei ihrer Geburt. Der Schneeleopard zählt zu den am
stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen unserer Erde. Die
Wilderei, der illegale Handel und die Zerstörung ihres Lebensraumes
gefährden das
Überleben dieser imposanten Katzenart in freier Wildbahn. Nach
Schätzungen von Experten leben heute nur noch 3.500 bis 7.000 Tiere in
den Hochgebirgsregionen Zentralasiens vom Altai bis zum Himalaya. Tipp:
Der entzückende Schneeleoparden-Nachwuchs ist meist am frühen Vormittag
und gegen Abend auf der Anlage im Salzburger Zoo für Tierfreunde zu
beobachten.
Zoologischer Garten Magdeburg, 24.07.2009
Grünes Geburtstagsgeschenk für Amazonien!
Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Dr. Rüdiger Koch gratulierte dem
Direktor des Magdeburger Zoos Dr. Kai Perret zu seinem 44. Geburtstag
auf eine ganz besondere Art und Weise. In weiser Voraussicht, daß das
neue südamerikanische Tropenhaus Amazonien mit der großflächigen
Außenanlage am 18.9.09 eröffnet, schenkte Dr. Koch eine tropische
Pflanze für das Haus. "Mit Amazonien entsteht etwas ganz Besonderes.
Man sieht schon jetzt, mit wie viel Liebe zum Detail hier eine
einzigartige südamerikanische Landschaft entsteht. Ich freue mich schon
heute auf die Eröffnung im September", so Dr. Koch.
Tierwelt Herberstein, 24.07.2009
Das erste kreative Survival-Camp HERBERSTEIN:CULT
Literat Franzobel und seine Künstlerkollegen sind die intelligente
Variante des "Dschungelcamp": AB SAMSTAG, 01. AUGUST, "MENSCHELT" ES IN
DER TIERWELT HERBERSTEIN: Indianer-Romantik, wilde Büffel und Wild West
Flair: All das erwartet fünf unbezähmbare Künstler aus Wien, Graz und
Linz. Unter ihnen Austropoet Franzobel. Ob der neben Fußball auch Tier
liebende Nestroy-Preisträger durch die tierische Künstlerquarantäne zum
Häuptling der Künstler wird, wenn sie am Samstag, den 01. August, das
Tipidorf in der Tierwelt Herberstein beziehen? Ihre Nachbarn sind ab
dem 01. August pechschwarze Siamang-Affen und Krauskropfpelikane,
letztere ganz nobel mit eigener Teichanlage. Sie leben angrenzend ans
Gehege der Büffel, die auch schon mal vor Wut aufstampfen können oder
wild drauflos trampeln. Morgens werden sie von den Chorälen der
Siamang-Affen wach. Franzobel wird sich für ein neues Buch speziellen
Vogelstudien hingeben. Sängerin und Schauspielerin Maxi Blaha will mit
den Affen trällern. Nitsch-Akteur Florian Lang wird Tierbilder für
Collagen zerschnipseln. Und Videofreak Herbert Christian Stöger lehrt
die Tiere durch trickreiche Filmanimationen gar das Sprechen. Literatin
Monika Wogrolly kommt auf Stipvisite für tierisch viel Inspiration.
Zoo Duisburg, 24.07.2009
14. Internationaler Koala-Tag im ZOO DUISBURG; airberlin sponsert
zahlreiche Gewinne
Alljährlich zum Ausklang des Monats Juli wird weltweit der
"Save-the-koala-day", der Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der
Anlass ist ebenso bekannt wie traurig: Die Freilandbestände der
putzigen Kletterbeutler haben bedrohlich niedrige Zahlen erreicht, weil
ihr Hauptfeind - der Mensch - den eukalyptusduftenden Lebensraum ihrer
Heimat Australien immer nachhaltiger einschränkt. Darüber hinaus sind
einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle Seuchen in
ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plüschfelligen Beuteltiere an
zahlreichen Orten des Fünften Kontinentes bereits vor der Ausrottung
stehen. Um den Erhalt der Koalas bemüht sich die Australian Koala
Foundation (AKF), die mit gezielten Informationen die Bevölkerung auf
die bedrohliche Lage dieser Baumbeutler aufmerksam macht. In
Verhandlungen mit Regierungen und Landbesitzern versuchen die
Tierschützer vor Ort geeignete Lebensräume zu sichern, aufzukaufen oder
ggf. aufzuforsten. Daneben unterstützt die AKF die Zucht von Koalas in
Zoos und Schutzgebieten und organisiert bzw. finanziert
Forschungsprojekte. Solche Aktivitäten verschlingen Unsummen an Geld,
die ausschließlich über Spenden aufgebracht werden müssen. Der Zoo
Duisburg beteiligt sich als einer der weltweit führenden Zuchtstätten
von Koalas an diesen Aufgaben und lädt deshalb auch in diesem Jahr zum
Internationalen Koala-Tag in den Zoo Duisburg. Sämtliche Aktivitäten
rund um den Koala-Tag in Duisburg finden am Koala-Haus des Zoos statt.
DINKI-DI höchstpersönlich wird um 15.00 Uhr eine Verlosung mit
anschließender Ermittlung der Gewinner eines Koala-Quiz' durchführen.
airberlin, Nachfolger vom langjährigen Zoo Duisburg-Kooperationspartner
LTU, lässt es sich nicht nehmen, hier mit einer Vielzahl toller
Geschenke aufzuwarten: als Hauptpreis winkt ein Flug aus dem
Mittelstrecken-Netz für 2 Personen ab Düsseldorf! Darüber hinaus
erhalten die Gewinner Flugzeugmodelle, aufblasbare Flieger, Jojos,
Kinderkappen und Wasserbälle. Wer beim Quiz kein Glück haben sollte,
geht dennoch nicht leer aus. airberlin wird großzügig give-aways wie
Luftballons, Bonbons und Papierfahnen verteilen.
Zoo Halle, 24.07.2009
Sommerferien im Zoo
Am Dienstag, den 28.07.2009, 09:30 Uhr lädt der Zoo Halle zu einem
Sommerferienprogramm der ganz besonderen Art ein. An diesem Tag geht es
drei Stunden lang "Auf Tarzans Spuren durch den Regenwald". Damit sind
Kinder ab 8 Jahren angesprochen, die allein, mit Freunden oder
Geschwistern für drei Stunden als Regenwald-Detektive durch den Zoo
streifen möchten. Während dieses Projektes lernen die Kinder
verschiedene Bewohner und Produkte des Regenwaldes kennen und können
den Regenwald mit allen Sinnen erleben. Sie lösen die Frage, ob
Schokolade auf Bäumen wächst und was die Schokolade mit Regenwald zu
tun hat. Zum Abschluss werden die Kinder zu kleinen Indianern, die
Regenwaldschmuck herstellen. Eltern oder Großeltern, die Ihre Kinder zu
diesem Angebot in den Zoo bringen, können während der Zeit selbst den
Zoo besuchen oder ihre Kinder zur vereinbarten Uhrzeit wieder an der
Zookasse abholen. Treffpunkt ist 09:30 Uhr an der Zookasse in der
Reilstraße. Das Programm dauert drei Stunden. Neben dem Eintritt wird
eine Gebühr von 3 ? pro Kind erhoben. Eine Anmeldung ist unbedingt
erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Anmeldung unter Tel.
5203-437 (Bereich Umweltbildung)
Zoologischer Garten Wuppertal, 24.07.2009
Gorilla "Tam Tam" verstorben
Der Gorillamann "Tam Tam" musste am 23.07.2009 unter Vollnarkose einer
tierärztlichen Untersuchung und Zahnbehandlung unterzogen werden.
Nachdem die Behandlung komplikationslos verlief, wurde "Tam Tam"
anschließend in sein Gehege zurückgebracht, wo er sich nach der
Aufwachphase in unauffälligem Zustand befand und bereits gegenüber den
Tierpflegern wieder sein dominantes Verhalten zeigte. Kurze Zeit später
fanden ihn seine Pfleger leblos im Gehege. "Tam Tam" war 38 Jahre alt
und hatte ein stattliches Gewicht von 140 kg. Er war der Silberrücken
und damit Anführer unserer Gorillagruppe. Die genaue Todesursache soll
in den nächsten Tagen durch Untersuchungen in einem
Spezialinstitut geklärt werden. Die allgemeine Lebenserwartung von
Gorillas liegt bei 35 bis 40 Jahren. Das älteste bekannte Tier in
menschlicher Obhut wurde über 50 Jahre alt.
Otterzentrum Hankensbüttel, 24.07.2009
Was kreucht und fleucht rund um Hankensbüttel? Ein Forschungs-Tag mit
Kescher und Lupe
Am Montag, dem 3. August, startet im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel in der
Zeit von 13:30 -17:00 Uhr eine kleine Exkursion rund um den Isenhagener
See. Mitarbeiter des Naturschutzverbandes begleiten diesen Ausflug, so
dass Kinder alleine oder mit ihren Eltern und Großeltern die heimische
Tier- und Pflanzenwelt der näheren Umgebung mit Kescher und Lupe
beobachten können. Kinder sind die geborenen Entdecker und fragen die
Erwachsenen Löcher in den Bauch. "Welches Tier ist das?" und "Wie heißt
diese Blume?" Häufig können die Erwachsenen diese Fragen nicht
beantworten. "Wir möchten mit dieser Veranstaltung diese Wissenslücken
schließen und auf die kleinen Sensationen vor unserer Haustür
aufmerksam machen. Denn nur was man kennt, wird man auch wertschätzen
und schützen" beschreibt Thomas Lucker, Biologe im OTTER-ZENTRUM, den
Hintergrund dieses Ausflugs. Verschiedene Kräuter und Blumenarten am
Feldrand, Bachflohkrebse, Köcherfliegen und Stichlinge im Bach - die
Biologen kennen sich aus und wollen mit dem Ausflug die Teilnehmenden
von der faszinierenden Welt der Tiere und Pflanzen in unserer Umgebung
begeistern. Dabei besteht zwischendurch die Möglichkeit zu einem
Picknick. Verpflegung und wetterfeste Kleidung sowie - falls vorhanden
- Bestimmungsbücher, Kescher und Lupe sind nach Möglichkeit
mitzubringen. Natürlich können sich die Teilnehmenden vor dem Ausflug
in die Natur im OTTER-ZENTRUM bei Fischotter und Co. auf den
erlebnisreichen Tag einstimmen. Anmeldungen werden bis zum 30.07.2007
unter der Telefonnummer 05832-980820 entgegengenommen. Die
Teilnahmegebühr beträgt 3,00 ? pro Person.
Otterzentrum Hankensbüttel, 24.07.
Sommernacht im OTTER-ZENTRUM, Zauberhafte Atmosphäre zu später Zeit
Seit ewigen Zeiten danken die Menschen in der Mitte des Sommers der
Natur für das Geschenk der Kräuter und ihrer heilenden Kräfte. Am
Sonnabend, dem 15. August werden die Gäste des OTTER-ZENTRUMs in der
Zeit von 18:00 - 23:00 Uhr aus der Hektik des Alltags entführt und
tauchen in die zauberhafte Atmosphäre einer sommerlichen Nacht in der
Naturlandschaft des OTTER-ZENTRUMs ein. An diesem Abend bevölkern
kleine und große Fabelwesen, Feen und Kobolde das Freigelände. Die
Gesichter der kleinen Gäste verwandeln sich durch versierte
Schminkerinnen in Naturwesen, Trolle und Elfen. In einem
Freiluft-Atelier können die kleinen Künstler und Künstlerinnen ihrer
Fantasie freien Lauf lassen und es entstehen dabei zauberhafte Bilder.
Ein Märchenerzähler berichtet von geheimnisvollen Begebenheiten in und
mit der Natur. Ein Klassik-Duo verwöhnt die Ohren mit zarten Klängen
und verleiht der "Sommernacht" einen würdigen Rahmen. Wenn das
Tageslicht schwindet, lassen unzählige Lichter eine romantische
Atmosphäre wie in einem Sommernachtstraum entstehen und eine
Feuerjonglage unterstreicht die Poesie dieser besonderen Nacht. Die
Kosten sind im Eintrittspreis enthalten.
Wildpark Müden, 24.07.
Waschbärin Bonnie hatte ihren eigenen Kopf
Auch wenn Waschbärin Bonnie nicht immer nach "Drehplan" mitspielte war
sie der Star des Tages. Die Fernsehkameras, Kabel und die Stiefel der
Fernsehteams waren interessanter als die Anweisungen des Leitenden
Redakteurs. Der Moderator Florian Weben war mit einem 20-köpfigen
Fernsehteam der Live-Sendung "Mein Nachmittag" im Wild- und
Abenteuerpark Müden/Örtze am 22.07.2009 zu Gast. Viele Besucher nutzten
die Gelegenheit und konnten die Dreharbeiten vor Ort erleben. Auch die
vielen anderen Tiere des Parks zeigten, sich vor den Kameras von ihrer
besten Seite. Nicht nur die Tiere kamen in der Sendung zu "Wort", die
Schnuckenkönigin Melanie Obermann, Schäfer Carl W. Kuhlmann, Diana
Erdmann, von der Wildtierhilfe Lüneburger Heide, die Falkner Thomas
Wamser und Jörg Ahrend, sowie Wildparkleiter Ralf Neumann standen für
Interviews bereit. Insgesamt wurde der wunderschöne Heideort mit der
norddeutschen Tortenmeisterin Ria Springhorn und der jährlichen
Heidschnuckenbockauktion in der NDR Sendung als lohnendes Ausflugsziel
präsentiert. Das NDR Team um Florian Weber freut sich jedenfalls schon
auf den nächsten Besuch.
Vogelpark Marlow, 23.07.2009
Pünktlich zu den Ferien kann der Vogelpark zum zweiten Eröffnungstermin
einladen
Wie es sich in der schönsten Zeit für die Kinder gehört ist ein
Spielplatz mit dabei. Wassergeister die nach einem geheimnisvollen
Rhythmus Wasser versprühen, Wasserrinnen die einen Matschplatz
versorgen, eine Mini-Ostsee usw. sorgen für ordentlich neue
Spielinspirationen. Um das Kind in uns Erwachsenen zu wecken, werden
die Kindergartenkinder der Kita "Grünschnabel" uns in die Geheimnisse
des Wassergeisterspielbereiches einführen. Abgerundet wird die
Veranstaltung durch die Übergabe der neu gestalteten Voliere
"Vorpommersche Boddenlandschaft". Gemeinsam mit dem Landrat des Kreises
Nordvorpommern Herrn Drescher wird der Parkleiter Herr Haase beide mit
Hilfe von Leaderfördermitteln errichteten Anlagen der Öffentlichkeit
übergeben. Herr Dresche verbindet insbesondere mit dem Wasserspielplatz
frühe Erlebnisse, da er im vergangenen Herbst mit dem Radlader des
Vogelparks Marlow den ersten Spatenstich vollzog.
Tiergarten Nürnberg, 23.07.2009
Eines der ältesten Delphinweibchen Europas gestorben
Das 40-jährige Delphinweibchen EVA war seit dem 8. Januar 1982 im
Tiergarten Nürnberg, wo sie vier Junge erfolgreich aufzog. NAOMI und
NEMO leben jetzt in Harderwijk/Niederlande, NANDO Münster und NOAH in
Nürnberg. Mit zwei anderen Weibchen gehört sie zu den erfolgreichsten
Delphinmüttern und zu den drei ältesten Tümmlerweibchen in einem
europäischen Delphinarium. Das gestern Nachmittag verstorbene Tier
zeigte seit mehreren Monaten altersbedingte Schwächen. Seit dem
diesjährigen Frühjahr erholte sie sich jedoch wieder und war fit wie
früher. Vor zwei Wochen erlitt Eva einen körperlichen Zusammenbruch,
wobei den Tierpflegern auffiel, dass sie gegebene Handzeichen nicht
immer eindeutig umzusetzen konnte. Gestern Mittag stellte sie die
Futteraufnahme ein, schwamm jedoch wie auch in den Vortagen ruhig und
gleichmäßig. Gegen 14.30 Uhr verschlechterte sich ihr Zustand
plötzlich. Sie schwamm zum Beckenboden und hatte deutlich erkennbar
Probleme mit dem Wiederauftauchen. Eine Tierpflegerin sprang ins Wasser
und holte sie an die Oberfläche. Es konnte nur noch der Tod
festgestellt werden. EVA wurde umgehend im "Bayerischen Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit" in Erlangen auf eine mögliche
Todesursache hin untersucht. Dabei diagnostizierte man als vorläufigen
Hauptbefund eine Gehirnentzündung. In der Lunge, den Nieren und der
Bauchspeicheldrüse wurden abweichende, altersbedingte Befunde
festgestellt. Die feingeweblichen Untersuchungen sind erst in den
nächsten Wochen abgeschlossen. Mit dem Tod des am Montag an akutem
Herz-Kreislaufversagen verstorbenen 19-jährigen Seelöwenbullen MIKE
steht der Tod von EVA ursächlich nicht im Zusammenhang. MIKE verstarb
im Hauptdelphinarium, während EVA in dem 300 m entfernten und dem
Publikum nicht zugänglichen Zuchtdelphinarium weilte. Mit EVA verstarb
die Stammmutter der Nürnberger Delphinzucht. Auch deswegen ist das
Delphinariumsteam nun besonders betrübt. Den Pflegern und Pflegerinnen
war indessen bewusst, dass sie aufgrund des sehr hohen Alters von EVA
mit deren Ableben rechnen mußten. In der Wildbahn liegt die mittlere
Lebenserwartung bei etwa 25 Jahren. Dies ist nicht zu verwechseln mit
dem bekannten Höchstalter von Großen Tümmlern, das bei knapp über 50
Jahren liegt. Ein solch hohes Alter hat der Nürnberger Stammvater MOBY,
der noch in den täglichen Vorstellungen zu sehen ist, fast schon
erreicht.
Zoo Heidelberg, 23.07.2009
Der Heidelberger Zoo freut sich über Nachwuchs bei den Mähnenrobben.
Die kleine "Holly" wurde am 25. Juni geboren und übt seit wenigen Tagen
im "Mutter-Kind-Becken" fleißig das Schwimmen und Tauchen. Wonneproppen
Holly ist das erste Kind von Lea und das erste Mädchen von Papa Henry,
der vor wenigen Wochen leider plötzlich verstarb.
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 23.07.2009
Nachwuchs bei seltenen und schrägen Vögeln: Von Kongopfauen,
Prachtfruchttauben und Helmhokkos
I n der bunten Vogelwelt der
Wilhelma sind in den letzten Wochen viele Küken geschlüpft. Zum
Beispiel bei Herr Kongopfau und seiner Frau, zwei sehr seltenen Vögeln.
Aber auch bei Familie Prachtfruchttaube, bei denen der Name für sich
spricht, gibt's Nachwuchs und bei den Helmhokkos mit dem
außergewöhnlichen Kopfschmuck. Mit der Farbenpracht seines bekannteren
asiatischen Verwandten, des blauen Pfaus, kann der einzige afrikanische
Pfau zwar nicht mithalten. Doch in puncto Seltenheit übertrumpft er ihn
bei Weitem. Kongopfauen wurden erst 1936 in der Demokratischen Republik
Kongo (damals Belgisch Kongo) entdeckt und gehören heute weltweit zu
den seltensten Vögeln. Dass im Giraffenhaus seit sieben Jahren ein Paar
lebt und sogar erfolgreich brütet, ist daher eine kleine Attraktion -
auch wenn die Pfauen dort zwischen den hohen Giraffen und den hübschen
Okapis oft übersehen werden. In ihrer afrikanischen Heimat werden sie
leider auch immer unsichtbarer: ihr Lebensraum schwindet und ihr
Fleisch ist bei der hungernden Bevölkerung begehrt. Umso erfreulicher,
dass in der Wilhelma erneut Nachwuchs schlüpfte. In der Vogelabteilung
des Kleinsäugerhauses sind erst seit Juni 2008 wieder zwei Zuchtpaare
der Prachtfruchttrauben zu Hause, dieses Jahr schlüpfte das erste
Küken. Ob es später das bunte Gefieder des Vaters tragen, also männlich
wird, muss sich noch zeigen. Die Weibchen jedenfalls tragen schlichtes
Grün. Prachtfruchttauben waren erstmals 1865 im Zoo von London zu
sehen. Die Vögel, die ein sehr warmes Raumklima benötigen, sind bis
heute nur selten in Zoos zu sehen. Ihre Heimat liegt in Ost-Australien
und auf einigen indonesischen Inseln. Hat sich ein Paar dieser Vögel
gefunden, bleibt es meist ein Leben lang zusammen. Und auch das stets
nur aus einem Ei bestehende Gelege wird gemeinsam in Wechselschicht
bebrütet. Der wohl schrägste Vogel in dieser illustren Runde ist der
Helmhokko, ein aus Südamerika stammender Hühnervogel. Er trägt ein
eiförmiges, hellblaues Horngebilde auf der Stirn, das einen schönen
Kontrast zum glänzend schwarzen Gefieder bietet. In der Wilhelma leben
Helmhokkos seit acht Jahren und brüten hier auch erfolgreich. Dieses
Jahr gab es Küken im Doppelpack, die bislang allerdings in geschützten,
für die Besucher nicht einsehbaren Innenräumen aufwachsen. Und das
äußerst schnell: Bald werden sie nicht mehr braun, sondern ebenso
glänzend schwarz-weiß wie die Eltern sein. Nur das "Ei" auf der Stirn
wächst ihnen erst im Alter von etwa sechs Monaten. Zumindest beim
Helmhokko ist also klar: Am Anfang ist das Huhn da, das Ei kommt erst
später.
Zoo Aquarium Berlin, 23.07.2009
Neu im Zoo-Aquarium Berlin: Ein Tunnellaufpfad für Blattschneiderameisen
39 Blattschneiderameisenarten aus den Tropen und Subtropen Nord- und
Südamerikas sind inzwischen bekannt. Alle haben sie etwas gemeinsam.
Sie zerteilen mit ihren Mundwerkzeugen Pflanzenteile und tragen sie bis
zu mehreren hundert Meter weit in ihren unterirdischen Bau. Sie fressen
diese Pflanzenteile nicht selbst, sondern zerkauen sie und lassen einen
Pilz darauf wachsen, von dem sie sich ernähren. Ein Volk kann bis zu
drei Millionen Ameisen mit Königin, Arbeiterinnen und Soldaten
umfassen. Bis zu 35 t Laub kann eine durchschnittliche Kolonie im Jahr
ernten und somit auch Nutzpflanzungen stark schädigen. Nachdem durch
entsprechende Klimatisierung die zunächst Golfball große Kolonie unser
Blattschneiderameisen (Atta cephalotes) stark heranwuchs, war eine
Vergrößerung des Brutraumes erforderlich. Auch war es an der Zeit, dem
enormen Bewegungsdrang der Ameisen Rechnung zu tragen. Deshalb wurde im
Zusammenhang umfangreicher Sanierungs- und Verschönerungsarbeiten im
gesamten Aquarium eine 16 m lange Plexisglasröhre an der Decke des
Insektariums installiert. Nun kann der Besucher über ihren Köpfen
beobachten, wie die Ameisen Blattteile von der Futterstelle in ihren
Pilzgarten transportieren.
ErlebnisZoo Hannover, 23.07.2009
Neue Bewohner für Yukon Bay eingetroffen: Kegelfahrt nach Kanada
So etwas kann nur auf einer Kegelfahrt passieren. Nichts als Frauen.
Die wenigen Männer, die sich in der Nähe aufhalten, sind alle ein wenig
steif und tragen Frack. Das Zimmer teilt man sich mit drei wirklich
komischen Vögeln (weil das eigentlich gebuchte Vier-Sterne-Domizil noch
nicht fertig ist) und dann wird man auch noch mit dem falschen Namen
angeredet. Aber das Essen ist super. Fisch vom Feinsten. Und der
Service - perfekt: Anspruchsvolle Rundumbetreuung mit persönlichem
Trainer. Und das mit den Männern wird sich bestimmt noch finden. Wenn
das neue Domizil "Yukon Bay" erst fertig ist. Ronda und Kate heißen die
Neuankömmlinge, die 2010 in die Kanada-Landschaft Yukon Bay im
Erlebnis-Zoo Hannover ziehen werden. Die einjährigen Kegelrobben- Damen
sind aus Litauen (Lithuanian Sea Museum, Klaipeda) angereist und warten
nun auf weitere Verstärkung, unter anderem auf einen kräftigen
Kegelrobben-Bullen, der - wenn er ausgewachsen ist - mit einer
Körpergröße von 250 cm und weit über 300 kg Gewicht sicherlich nicht
nur die Kegelrobben-Damen beeindrucken wird. Bis ihr neues Heim im
Hafenbecken von Yukon Bay fertig gestellt ist, wohnen Kate und Ronda in
dem ehemaligen Walrossbecken, in direkter Nachbarschaft zu den
Pinguinen und Seelöwen. In den nächsten Tagen werden die beiden ihre
neuen Mitbewohner, die Meerespelikane Tiffy, Sugar und Honey
kennenlernen. "Im Hafen von Yukon Bay werden Seelöwen, Kegelrobben und
Meerespelikane gemeinsam in einem Becken schwimmen. Das wird ein
wunderbar lebendiges Bild", freut sich Zoodirektor Klaus-Michael
Machens.
Zoo Duisburg, 23.07.
Wölfe In Deutschland - Wer hat Angst vorm "bösen" Wolf?
Wolfsvortrag im Zoo Duisburg im Rahmen der diesjährigen
Raubtierkampagne. Wölfe sind in Deutschland! Dass diese Aussage schon
seit geraumer Zeit keinen Anlass mehr zu Verwunderung oder gar Angst
geben sollte, weiß einer ganz genau: Herr Stephan Kaasche, Natur-
und Landschaftsführer für das Naturschutzgroßprojekt Lausitzer
Seenland. Schon als Kind begeisterte er sich für Wölfe und verbrachte
Stunden mit der Beobachtung von Wölfen in Zoos sowie der akribischen
Sammlung aller Informationen, die er über die Tiere und ihre Bestände
in Deutschland ergattern konnte. Zum Glück der Wölfe und aller
interessierter Menschen ist seine kindliche Begeisterung heute zur
Berufung geworden. Dem Wildbiologischen Büro LUPUS und dem Kontaktbüro
"Wolfsregion Lausitz" greift er sowohl mit Worten als auch praktisch
unter die Arme: das Halten von Vorträgen sowie die Durchführung von
Spurenexkursionen und Naturwanderungen gehören ebenso zu seinem
Tätigkeitsspektrum wie beispielsweise die Unterstützung von Schäfern
bei der Errichtung von Wolfszäunen. Eine gezielte Aufklärung der
Öffentlichkeit über Bestände und Biologie der Wölfe sowie ihrer
Wichtigkeit für das Ökosystem liegt speziell in diesem Jahr auch dem
Europäischen Verband der Zoos und Aquarien am Herzen, der die Zoos in
Europa in den Jahren 2009 und 2010 dazu aufruft, sich gemeinsam für den
Schutz unserer Raubtiere stark zu machen. Im Rahmen dieser
Schutzkampagne wird Herr Kaasche am 25.07.2009, ab 19.30 Uhr, in der
Waldschänke des Zoo Duisburg als Insider über die Entwicklung der
Wolfbestände in Deutschland berichten. Zudem informieren Zoobegleiter
über die aktuelle Raubtier Kampagne des Zoo Duisburg. Als besonderes
Highlight sind die Zuhörer im Anschluss an den Vortrag herzlich dazu
eingeladen, einer Dämmerfütterung des Duisburger Wolfsrudels
beizuwohnen. Der Haupteingang ist ab 18:45 Uhr geöffnet. Der Weg zur
Waldschänke (bei den Erdmännchen) ist ausgeschildert. Der Vortrag ist
kostenlos.
Tierpark Chemnitz, 23.07.2009
Nachwuchs bei den Karpatenluchsen im Wildgatter
Auch dieses Jahr hat das Zuchtpaar Karpatenluchse im Wildgatter wieder
für Nachwuchs gesorgt. Ende Mai kamen zwei weibliche Jungtiere zur
Welt. Inzwischen sind sie acht Wochen alt und können von den Besuchern
mit etwas Glück und Geduld im naturnahen Gehege entdeckt werden. Der
Tierpark Chemnitz züchtet seit Jahren erfolgreich Karpatenluchse und
nimmt auch am Europäischen Zuchtbuch für Luchse teil. Der Koordinator
des Zuchtbuches zeigte sich über den doppelten weiblichen Nachwuchs
hocherfreut, leistet der Tierpark doch damit einen wichtigen Beitrag
zum Management dieser bedrohten Katzenart. Nachzuchten aus Chemnitz
leben inzwischen in Zoos in Deutschland, Großbritannien, Österreich,
der Schweiz, Tschechien und Ungarn. Luchse stehen - neben elf
europäischen weiteren Raubtierarten - auch im Mittelpunkt der aktuellen
Artenschutzkampagne des Europäischen Verbandes der Zoos und Aquarien
(EAZA), denn diesmal geht es nicht um den Schutz exotischer Arten in
fernen Ländern, sondern um die Bedrohung und Erhaltung der
Raubtierfauna vor der eigenen Haustür (EAZA Carnivore Campaign -
www.carnivorecampaign.eu).
Zoo Salzburg, 23.07
Besuchen Sie den Zoo Salzburg und seine rund 800 Tiere - 140 Tierarten
- auch bei Nacht!
Nach einem heißen Sommertag lässt die Kühle der hereinbrechenden Nacht
viele Tiere aktiv werden. Eine Besonderheit des Nachtzoos sind die
fachlich kommentierten Hintergrundinformationen unserer Pfleger über
die nachtaktiven Zootiere. Sie kennen die Tiere am besten und können
interessante Details berichten. Spannend zu beobachten ist, wenn die
Tierpfleger bei der Nachtsafari ihre Schützlinge mit "Leckereien"
überraschen. Der Nachtzoo beginnt am 31. Juli 2009. Bis zum 29. August
2009 haben Sie jeden Freitag und Samstag bis 23 Uhr (letzter Einlass
21.30 Uhr an der Hauptkasse) die Gelegenheit, die Zootiere auch bei
Nacht zu besuchen! Sommerferienprogramm für Kinder! Jeden
Mittwochvormittag bietet die Zooschule ein abwechslungsreiches
Ferienprogramm für junge Zoofreunde an.
Tiergarten Nürnberg, 23.07.2009
Dschungelabenteuer - Familienfest im Tiergarten Nürnberg
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg veranstaltet am Samstag und Sonntag,
25. und 26. Juli 2009, ein großes Familienfest mit vielen spannenden
Abenteuerstationen unter dem Motto "Dschungelabenteuer". An insgesamt
zehn Stationen können die Kinder spannende Abenteuer rund um den
Dschungel erleben. Eine Kristallhöhle lädt die Kinder ein ihr Geheimnis
zu lüften, wer es wagt, kann sich im Dschungellabyrinth verlaufen, mit
Lianen durch den Urwald schwingen oder nach Gold, Rubinen oder
Smaragden suchen. Bei sieben Stationen können die Kinder Punkte in
ihrem Dschungelpass sammeln. Den Pass erhalten die Kinder am Eingang.
Dort können sie den Pass auch wieder abgeben, wenn sie alle Punkte
beisammen haben. Aus allen eingereichten Pässen wird der Dschungelkönig
ausgelost und erhält einen tollen Preis per Post. Nähere Informationen
sowie das Programm der Veranstaltung finden sich auf der Homepage des
Tiergarten Nürnberg unter dem Stichwort Aktuell/Veranstaltungen
(www.tiergarten.nuernberg.de).
Tierpark Herberstein, 23.07.2009
Feiern mit Luchs, Kauz & Co: OZO-Artenschutztag in der Tierwelt
Herberstein
Tier- und Artenschutz wird
in der Tierwelt das ganze Jahr groß geschrieben. Um dieses Thema auch
den Besuchern näher zu bringen, findet am 6. August der Artenschutztag
der Österreichischen Zoo Organisation (OZO) statt, an dem viele
Organisationen ihre wertvolle Arbeit für Tier und Natur präsentieren.
So stellen sich z.B. das "Projekt Luchs in der Steiermark" oder der
Naturschutzbund vor und gewähren Einblick in ihre Arbeit. Besondere
Bedeutung für die Tierwelt Herberstein hat das Projekt
"Wiederansiedlung des Habichtskauzes" des Forschungsinstituts für
Wildtierkunde und Ökologie und der OZO. Ab Herbst wird sich die
Tierwelt Herberstein aktiv daran beteiligen. Die Vorstellung erfolgt
ebenfalls am Artenschutztag. Neben viel Information darf auch der Spaß
nicht zu kurz kommen! Lustige Spiel- und Bastelstationen sowie ein
Gewinnspiel warten auf die kleinen Gäste. Wann: 6. August von 10 bis 16
Uhr; Verlosung um 16.15 Uhr.
Tierpark Nordhorn, 23.07.2009
Mit Bat-Detektor auf Fledermausjagd im Tierpark Nordhorn
Auch in diesem Jahr geht es wieder auf die Suche nach heimischen
Fledermausarten im Tierpark Nordhorn. Aufgrund der großen Begeisterung
in den Vorjahren, laden der NABU Grafschaft
Bentheim und der Tierpark Nordhorn wieder zu einer
Exkursionsveranstaltung auf dem Tierparkgelände ein. Die
Fledermausexperten Heiko Rebling und Thomas Weber werden am Sonntag,
den 02.08.2009 alle Interessierten in der Zeit von 19:00 bis ca. 21.30
Uhr auf "flattrige Entdeckungsreise" mitnehmen. Eine Anmeldung zu der
Veranstaltung unter 05921-71200-0 ist zwingend erforderlich! Die
Teilnahmegebühr beträgt 3,00 ? für Erwachsene und 1,50 ? für Kinder ab
6 Jahre. Mitglieder vom NABU oder dem Förderverein des Tierparks
erhalten 1,00 ? Ermäßigung. Neben dem phantastischen Erlebnis die
Ultraschalllaute der Fledermäuse durch einen Detektor auch für den
Menschen hörbar zu machen, steht an dem Abend die Aufklärung über die
interessanten Fledertiere an vorderster Stelle. Vielen Hausbesitzern
treibt es tiefe Sorgenfalten auf die Stirn, wenn mit dem Hereinbrechen
der Dunkelheit für kurze Zeit ein Zirpen, Kratzen, Wispern und Zetern
auf ihrem Dachboden beginnt. "Diese Geräuschkulisse entstammt jedoch
häufig nicht den gefürchteten Ratten, Mäusen oder anderen unliebsamen
Hausgenossen, sondern es sind Fledermäuse, die sich als heimliche
Mitbewohner meist auf dem Dachboden des Hauses einquartiert haben",
erläuterte Günter Klümper vom NABU Grafschaft Bentheim. Die Dachböden
oder andere Unterschlupfmöglichkeiten in Häusern bieten den Tieren als
Ersatzhöhlen optimale Bedingungen für die gemeinschaftliche Aufzucht
des Nachwuchses in sogenannten Wochenstuben, ein Zusammenschluss von
Weibchen einer Art, die den Sommer getrennt von den Männchen leben.
"Die Zahl der Tiere, die eine Wochenstube bilden, kann sehr
unterschiedlich sein", erläuterte Günter Klümper. "Viele Quartiere
zählen zwischen fünf und dreißig Tieren, in besonders großen
Wochenstubenquartieren, zum Beispiel auf Dachböden von Schlössern und
Kirchen, können es auch mehrere Tausend Fledermäuse sein." Man darf
gespannt sein, wie viele Fledermäuse in diesem Jahr im Tierpark
Nordhorn aufgespürt werden können!
Thüringer Zoopark Erfurt, 23.07.2009
Sommerferienführungen im Thüringer Zoopark
Der Thüringer Zoopark Erfurt bietet auch in den diesjährigen
Sommerferien wieder Führungen an. Noch bis zum 04.08.2009 gibt es jeden
Dienstag und jeden Donnerstag um 14.00 Uhr eine Führung, zu zahlen ist
der normale Eintrittspreis. Treffpunkt ist immer der Zooplan an der
Löwensavanne. Am Dienstag, dem 28.07.2009 können Interessierte einiges
über die blätterfressenden Affen im Zoo erfahren, die keineswegs
einfach zu pflegen sind. Zwei Beispiele jener Pflanzenfresser sind die
Guerezas und die Goldstirnklammeraffen. Am Donnerstag, dem 30.07.2009
gibt es für Wissbegierige dagegen viel über die beliebten Erdmännchen
in Erfahrung zu bringen. Natürlich dürfen ihre Nachbarn, die mit
unseren Eichhörnchen verwandten Erdhörnchen und die Klippschliefer
dabei nicht unbeachtet bleiben und werden ebenfalls im Löwenhaus
vorgestellt. Bei den Erdmännchen gibt es außerdem auch Nachwuchs zu
bestaunen. Doch nicht nur im Zoo gibt es Interessantes zu sehen. Auch
im Aquarium am Nettelbeckufer finden Sommerferienführungen statt. Am
04.08.2009 findet eine Führung um 14.00 Uhr zum Thema "Kunterbunte Welt
der Fische" statt. Anschließend gibt es im Aquarium eine Schaufütterung
zu erleben.
|
|
|
Natur- und Artenschutz teilweise gekürzt |
WWF 29-7-09
MENSCHEN VERURSACHEN ÜBER 90 PROZENT DER WALDBRÄNDE
Es ist in den vergangenen Jahren jeden Sommer das gleiche Bild: Der
Mittelmeerraum steht in Flammen. Rund 50.000 Brände jährlich gilt es
allein in Portugal, Spanien, Italien und Griechenland zu löschen. Dabei
haben nach einer WWF-Studie nur etwa
vier Prozent aller Waldbrände weltweit natürliche Ursachen, wie zum
Beispiel einen Blitzeinschlag. "In allen anderen Fällen ist
der Mensch, sei es direkt oder indirekt, sei es absichtlich oder
versehentlich, verantwortlich für den Brand", sagt Markus Radday
vom WWF Deutschland. Die Ursachen für die vermehrten Waldbrände seien
fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung, verbunden mit extremer
Hitze und Trockenheit in den Sommermonaten, die Zersiedelung der
Landschaft und durch den Menschen degradierte Wälder. So hat sich
nach
Angaben des WWF allein im Mittelmeerraum die durchschnittliche,
jährliche Waldbrandfläche seit den 1960er Jahren vervierfacht. In
Spanien, wo seit Wochen wieder die Flammen wüten, ist die Zahl der
Waldbrände sogar zehnmal höher als noch vor fünfzig Jahren. Der WWF
fordert ein Ende der Monokultur-Wälder, die Rückkehr zu heimischen
Baumarten sowie die konsequente Strafverfolgung von Brandstiftern.
Außerdem müssten die Gesetze zum Schutz der Umwandlung von Wald- in
Bauland konsequenter angewandt werden. Bis heute sei in vielen
Mittelmeerländern die Umwandlung in Bauland oder Agrarflächen nach
Waldbränden noch gängige Praxis.
28.07.2009 Greenpeace e.V.
Meilensteine
für den Schutz der Nordsee / Greenpeace zieht Bilanz über die im Sommer
2008 versenkten Steine vor Sylt
Die von Greenpeace-Aktivisten vor Sylt versenkten Steine schützen die
Artenvielfalt vor zerstörerischen Fischereimethoden. Dies geht aus
einem heute veröffentlichten Gutachten hervor. Im August 2008 hatten
Aktivisten 320 Naturfelsen zum Schutz vor der Schleppnetz-Fischerei am
Sylter Außenriff versenkt.
BirdLife
New guidelines bring hope for world’s seabirds
http://www.birdlife.org/news/news/2009/07/marine_iba_guidelines.html
New 'bald' bird discovered
http://www.birdlife.org/news/news/2009/07/new_bulbul.html
|
|
|
Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in
dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an
die Redaktionsadresse
|
Journal of Threatened Taxa
The seventh issue of the Journal of Threatened Taxa is online
at
www.threatenedtaxa.org
Prey selection by the Barn Owl Tyto alba (Scopoli, 1769) in captivity
-- V. Vanitha & R. Kanakasabai, Pp. 361-365.
Occurrence and comparison of Jerdon’s Gecko Hemidactylus subtriedrus
Jerdon 1853 with Termite Hill Gecko Hemidactylus triedrus (Daudin 1802)
from Ananthagiri Hills, northern Eastern Ghats, India -- S.M. Maqsood
Javed, S. Saravanan, Farida Tampal & C.
Srinivasulu, Pp. 366-369.
Record of the Genus Litus Haliday (Hymenoptera: Chalcidoidea:
Mymaridae) from India, with description of two species -- Tabassum
Rehmat, Shoeba Binte Anis & Mohammad Hayat, Pp. 370-374.
Studies on Foliicolous Fungi – XXVI - a new species and three new
records -- V. B. Hosagoudar, Pp. 375-377.
A new species of the genus Schiffnerula (Englerulaceae) from Kerala,
India -- V. B. Hosagoudar & G.R. Archana, P. 378.
Additions to the flora of Sirumalai hills, Eastern Ghats, India -- R.
Vijaya Sankar, R. Kottaimuthu & K. Ravikumar, Pp. 379-381.
A checklist of malacofauna of the Vellar Estuarine Mangroves, India --
K. Kesavan, C. Palpandi & A. Shanmugam, Pp. 382-384.
Oecophorid (Micro Lepidoptera) diversity from Shivalik hills of
northwestern Himalaya -- P.C. Pathania, Rachita Sood & H.S. Rose,
Pp. 385-391.
Some notes on the butterflies (Lepidoptera: Papilionoidea) of
Tantirimale Archaeological Site, Anuradhapura District, Sri Lanka
-- M.D.C. Asela, R.A.K. Peiris, S.K.I.U. Priyankara, R.W. Jayasekara
& D.M.S.S. Karunarathna, Pp. 392-394.
First record of Thelyphonus sepiaris (Butler 1873) (Uropygi:
Thelyphonidae) from Andhra Pradesh, India -- S.M. Maqsood Javed, K.
Thulsi Rao, Farida Tampal & C. Srinivasulu, Pp. 395-397.
Diets of Hangul Deer Cervus elaphus hanglu (Cetartiodactyla: Cervidae)
in Dachigam National Park, Kashmir, India -- G. Mustafa Shah, Ulfat
Jan, Bilal A. Bhat & Fayaz A. Ahangar, Pp. 398-400.
Die
gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
|
|
|
Veranstaltungen
August
29. –
30.
Zoohistorica
20 - Mulhouse 2009
20. Internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
Third circular - Dritter Rundbrief - Troisième circulaire
Program - Programm - Programme
Registration Form - Anmeldungsformular - Formulaire
d'inscription
Ort: Mulhouse, Frankreich
http://www.zoohistorica.org
Jonas Livet - jonaslivet@zoohistorica.org
September
1. -
4.
International
Workshop on the Restoration of Fish Populations
Veranstalter:
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW in
Zusammenarbeit
mit den IUCN Specialist Groups Re-Introduction, Freshwater Fish,
Salmon,
Sturgeon und dem Aquazoo Löbbecke Museum Düsseldorf
Ort:
Düsseldorf
Informationen:
www.alosa-alosa.eu
3. –
5.
7.
Zusammenkunft des Berufsverbandes der Zootierpfleger und
des Verbandes deutschsprachiger Zoopädagogen NEU!
Ort:
Tierpark Nordhorn
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/zoopadagogentreffen.html
11. - 14.
30.
Tagung über tropische Vögel
Veranstalter:
Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
Ort:
Naturkundehaus des Tiergarten Nürnberg
Informationen:
bei Horst Brandt ( Schatzmeister@tropenornithologie.de
) und unter www.tropenornithologie.de
12.
- 18.
AZA
Annual Conference
Ort:
Oregon Zoo, Portland, OR, USA
Informationen:
www.aza.org
16.
- 20.
26th
EAZA Annual Conference
Ort:
Copenhagen Zoo, Denmark
21.
- 24.
7th
International Conference on Behaviour, Physiology and Genetics in
Wildlife
Veranstalter
& Ort: Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (IZW) in
Berlin
Informationen:
http://www.eaza.net/news/cal_IZW_140109.pdf
23.
- 25.
Seminar
der Deutschen Tierparkgesellschaft
Ort:
Tiergarten Bernburg
24.
- 29.
3.
Internationales Tierpflegertreffen (ICZ) in Seattle (USA)
Ort/Veranstalter:
The Puget Sound Chapter of AAZK and Woodland Park Zoo, USA
Informationen:
http://www.iczoo.org/ and www.aazk.org/
26.
13.
Tagung des Fonds für bedrohte Papageien
Ort:
Vogelpark Walsrode
Informationen:
www.papageienfonds.de
Oktober
2. -
4.
3.
Frosch Kurs
Ort:
Aquazoo Düsseldorf
Informationen:
http://www.zootierpflege.de/html/froschseminar.html
2. -
4.
13.
Vogelpflegertreffen
Ort:
Zoo Augsburg
Informationen:
http://www.zootierpflege.de/html/vogelpfl__09.html
4. -
8.
64th
WAZA Annual Conference
Ort:
St. Louis Zoo at the Ritz-Carlton, St. Louis, USA.
Informationen:
www.waza.org
26.
- 01.11.
EUAC
Annual Conference 2009
Ort:
L'Oceanografic Valencia, Spain.
Informationen:
www.euac.org
November
6. -
8.
Kamelpflegertreffen
Ort:
Nassheide (Brandenburg)
Informationen:
http://www.zootierpflege.de/html/seminare.html
13.
- 15.
Reptilienpfleger
Seminar
Ort:
Thüringer Zoopark Erfurt
Informationen:
http://www.zootierpflege.de/html/seminare.html
16.
– 20.
Training
and Enrichment Workshop for Zoo Animals
Ort:
The Oakland Zoo, Oakland, USA
Informationen:
Active Environments, Inc.
7651
Santos Road Lompoc, CA 93436
Tel:
805-737-3700
E-mail:
info@activeenvironments.org
Margaret
Whittaker (Active Environments): indu22@earthlink.net
Margaret
Rousser (Oakland Zoo): margaret@oaklandzoo.org
Or:
Shape of Enrichment
Website:
www.enrichment.org
Dezember
7.
– 10.
Husbandry,
Management and Conservation of Syngnathids (seahorses, pipefish,
pipehorses,
seadragons) Symposium
Ort:
Zoological Society of London, United Kingdom and will be co-organised
with Project
Seahorse and the John G. Shedd Aquarium.
2010
Juni
2.
– 5.
VDZ
Annual Meeting
Ort:
Kölner Zoo
Informationen:
www.zoodirektoren.de
Oktober
19.
– 23.
20th
International Zoo Educators' (IZE) Biennial Conference
Ort:
Disney's Animal Kingdom, Florida, USA.
Informationen:
www.izea.net
Ausstellungen
Mein Leben für die Tiere
- Bernhard
Grzimek zum 100. Geburtstag
Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen (Hösel)
22. März 2009 - 11. Oktober 2009, dienstags bis sonntags von
11 bis 17 Uhr
Zum Jubiläum des bekannten Zoologen, Tierarztes und Verhaltensforschers
stellt
eine große Sonderausstellung sein Leben und Werk vor.
Naturkunde-Museum Coburg
Seit Mai läuft die aktuelle Sonderausstellung:
Canis lupus – Der Wolf und seine Verwandten.
Zur Natur- und Kulturgeschichte der Hundeartigen Raubtiere.
Die Ausstellung endet am 15. November 2009.
RP ONLINE - 12.07.2009
Monster
auf der
Laderampe
Die
Fabelwesen der neuen Ausstellung des Neanderthal Museums sind
eingetroffen.
"Das ist bisher die größte Sonderausstellung, die bisher bei uns zu
sehen
war." Das Londoner National History Museum gab die animierten
Fabelwesen
damals bei der japanischen Firma Kokon in Auftrag. Vom 18. Juli bis 1.
November
werden die fünf großen Monster und weitere Mythen nun in der
Sonderausstellung
des Museums zu sehen sein.
|
|
|
Weitere Infos |
Hallo
ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Das Reich der roten Affen ist eine Anlage für Orangutans und andere
Arten im Chester Zoo in Great Britain. Über einen Steg in Höhe der
Baumkronen können Besucher verschiedene Arten der Baumkronen im
asiatischen Regenwald erleben, die ihren natürlichen Lebensraum mit
Orangutans teilen:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=986
|
|
|
TV-Tipps Tierdokus und
Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website.
Regelmäßige
Sendungen:
Di-Fr, 09:05 ARD, Elefant, Tiger & Co. Wh. der neuen Folgen
Mo-Fr,
09:15 BR, Weiches Fell und scharfe Krallen (Doku-Soap Zusammenschnitt)
Mo-Fr,
10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Sa, 11:10 WDR, Nashorn, Zebra & Co. (München, Wh.)
Mo-Di, 11:50 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin,
Wh.)
Mi-Fr, 11:50 SWR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven u.a., Wh.)
Mo-Fr, ca. 13:30 DMAX, Crocodile Hunter
Mo-Fr, 14:30, ARTE, Inselträume
Mo-Di, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen, Neue Folgen
Mi-Fr, 15:15 ZDF, Tierische Kumpel, Neue Folgen
Mo-Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. „neue“ Folgen
(Zusammenschnitt der MDR-Folgen 2008/09)
Mo-Sa, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Mo-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt/Kronberg,
Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Eisbär, Affe & Co. (Berlin, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Nashorn, Zebra & Co. (München, Wh.)
Di-Mi, 18:00 ZDFdokukanal, Dresdner Schnauzen, Wh. der neuen Folgen
Do-Sa, 18:00 ZDFdokukanal, Tierische Kumpel, Wh. der neuen Folgen
Fr, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. Live-Stream
Mo-Fr, 20:15, ARTE, Die neuen Paradiese
Expeditionen
ins Tierreich - Heinz Sielmann zeigt
18
Folgen von Heinz Sielmanns „Expeditionen ins Tierreich“ aus den Jahren
1969 - 1989 werden wiederholt
==> leider hat der NDR mittendrin die
Ausstrahlung eingestellt und sendete diese Woche bereits ein
Ersatzprogramm. Die drei historischen, über 20 Jahre alten Zoo-Filme
entfielen somit leider ebenfalls. Auf Anfrage konnte der NDR bislang keine Auskunft
geben: fernsehen@ndr.de
23.07.2009:
Tiere im Alpenzoo - Innsbruck
27.07.2009: Eine Welt der Gefiederten - Vogelpark Walsrode
29.07.2009: Umfriedete Wildbahn (Wildparks Eekholt, Springe,
Sababurg)
Einzelsendungen
Fr,
31.07.2009, 08:30-10:30, Super RTL, Katrin und die Welt der Tiere (8
Folgen)
Fr, 31.07.2009, 12:00, WDR, Peru - Delfine in Gefahr
Fr, 31.07.2009, 20:15, HR, Die Murmeltiere von Kasachstan
Fr, 31.07.2009, 21:00, RBB, Naturwunder Galapagos
Sa, 01.08.2009, 00:45, SWR, Alles Bio? - Das Geschäft mit
Öko-Lebensmitteln
Sa, 01.08.2009, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 01.08.2009, 09:30, BR alpha, Welt der Tiere, Der Igel mit dem
Entenschnabel
Sa, 01.08.2009, 11:36, MDR, Die Lagune der Delfine
Sa, 01.08.2009, 12:10, SF 1, Planet Erde, Meereswelten
Sa, 01.08.2009, 14:35, SWR, In den Tiefen des Amazonas
Sa, 01.08.2009, 14:55, NDR, Die elefantastischen Vier (Tierpark Berlin)
Sa, 01.08.2009, 16:00, ARD, Plaza Latina, Costa Rica - Amerikas
Musterländle
Sa, 01.08.2009, 19:00, BR, Natur exclusiv, Leben im Steinbruch
Sa, 01.08.2009, 20:15, ARTE, 360° - Geo-Reportage, Vom Aussterben der
Haie
So, 02.08.2009, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
So, 02.08.2009, 10:14, MDR, Eiskalte Pracht, Auf Argentiniens
gefährdeten Gletschern
So, 02.08.2009, 15:45, SF 1, Klimawandel - Wale oder Lachse
So, 02.08.2009, 16:15, ORF 2, Baja California - Das andere Kalifornien
So, 02.08.2009, 16:15, SF 1, Planet Erde, Waldwelten
So, 02.08.2009, 17:00, 3sat, Rufe aus der Kalahari - Die Sprache der
Erdmännchen
So, 02.08.2009, 17:30, 3sat, Arche Noah (Zoo Augsburg, NP Bayerischer
Wald, Zoo Nürnberg)
So, 02.08.2009, 19:15, Phoenix, Wildes Rio
So, 02.08.2009, 21:00, 3sat, Rückkehr der Bären
Mo, 03.08.2009, 11:30, NDR, Die Ostsee zwischen Deutschland und Estland
Mo, 03.08.2009, 14:15, HR, Am Wasserloch der fliegenden Hühner
Mo, 03.08.2009, 15:15, NDR, Von Perlmuscheln und Neunaugen
Mo, 03.08.2009, 21:00, 3sat, Schnee in Australien
Di, 04.08.2009, 11:30, NDR, Die Ostsee zwischen Litauen und Dänemark
Di, 04.08.2009, 13:15, MDR, Abenteuer Zoo, Kaum zu bremsen - Affen,
Krokodile und Otter in Singapur
Di, 04.08.2009, 14:15, HR, Gesichter im Urwald - Muriqui
Di, 04.08.2009, 14:45, 3sat, Die heiligen Affen von Rajasthan
Di, 04.08.2009, 18:30, 3sat, Schlechte Nachrichten aus dem Eis
Di, 04.08.2009, 20:15, WDR, Namaqualand - Der Blumengarten Afrikas
Mi, 05.08.2009, 05:30, 3sat, Affenalltag am Amazonas
Mi, 05.08.2009, 11:30, NDR, Romantisches Mecklenburg
Mi, 05.08.2009, 13:15, 3sat, Im Land des Sonnenaufgangs, Nationalpark
Neusiedler See
Mi, 05.08.2009, 15:15, NDR, Expeditionen ins Tierreich - Das Beste aus
40 Jahren (hoffentlich...)
Mi, 05.08.2009, 20:15, 3sat, Madeira - Smaragd im Atlantik
Mi, 05.08.2009, 20:15, NDR, Ostpreußens Wälder
Mi, 05.08.2009, 21:00, SWR, Wölfe auf dem Vormarsch
Do, 06.08.2009, 10:33, MDR, Das Wolgadelta in Russland
Do, 06.08.2009, 12:00, WDR, Wilde Eifel
Do, 06.08.2009, 12:45, 3sat, Namibia - Arche Noah Afrikas
Do, 06.08.2009, 15:15, NDR, Die letzten Auenwälder
Do, 06.08.2009, 22:05, N24, A Global Warning? Brennpunkt Klima
Fr, 07.08.2009, 10:00, RBB, Großtrappen - Die Rückkehr der Riesenvögel
Fr, 07.08.2009, 11:30, NDR, Planet Erde, Wasserwelten
Fr, 07.08.2009, 16:00, HR, Das Sea Life Centre in Konstanz
Fr, 07.08.2009, 21:00, RBB, Naturwunder Galapagos
Fr, 07.08.2009, 23:30, BR alpha, Im Silberdisteltal
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: aktuelle Folge wird samstags
um 14:23 Uhr und montags 10:53 Uhr vom MDR wiederholt, weitere
Wiederholungen mittwochs
06:30 Uhr vom NDR
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: wird freitags 13:45,
samstags um 10:45 Uhr, sonntags um 06:45 und mittwochs 21:45 auf ARD
Eins Plus
wiederholt, samstags ab 15:20 im SWR (2 Folgen) alle Folgen in der ARD-Mediathek
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen freitags 14:15 Uhr und 21:00 Uhr, sowie samstags 17:30
und
sonntags 07:20 Uhr vom HR, alle Folgen in der ARD
Mediathek
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 15:40
und 20:15 Uhr und sonntags 10:30 und 10:40 Uhr im RBB, montags um 12:40
im SWR,
sowie samstags 11:35 Uhr, sonntags 07:35, montags 04:35, dienstags
01:35,
mittwochs 22:35 und freitags 14:35 Uhr auf ARD Eins Plus, alle Folgen
im Internet
"Pinguin, Löwe & Co" aus Münster: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB
wiederholt
"Nashorn, Zebra & Co." aus München: wird sonntags um 15:05 Uhr
im WDR wiederholt
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: wird samstags 16:02 Uhr, und
sonntags ab 08:02 und ab 15:02 Uhr (je 2 Folgen) vom ZDFinfokanal
wiederholt,
alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
|
|
| Sie suchen eine Meldung oder ein
Stichwort in einer früheren Zoopresseschau? Sie wollen ein Thema
nachrecherchieren? Durchforsten Sie unser gesamtes Online-Archiv. |
|
|
|
|
| Dieser Newsletter gibt einen
Überblick über Artikel rund um
das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und
Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen,
sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen
Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig
oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Für den Inhalt der Artikel
können wir keine Verantwortung übernehmen. |
Pressemitteilungen und
Hinweise auf weitere Artikel bitte an redaktion@zoo-information.de.
Wir freuen uns über Rückmeldung (auch kritische)
und einen Besuch der Zoopresseschau- und Zoo-AG-Websites. Anzeigen- und Advertorial-Preise
auf Anfrage.
Eine Bitte an die Mitarbeiter der Zoos und NGOs: Denken Sie an die
Tradition des Publikationstauschs
und senden Sie uns Ihre Print-Veröffentlichungen für unser Archiv und
zur Vorstellung unter "Neue Veröffentlichungen" an
die Redaktionsadresse:
Zoopresseschau,
Haberstraße 14, D-33613 Bielefeld. |
Die Zoopresseschau ist
eine unabhängige Non-Profit-Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung.
Impressum, Optionen, An- und Abmelden von E-Mail-Adressen, weitere
Hinweise und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.
|
|