E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
http://www.zoopresseschau.info
Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Evelyn Böhm
   Reinhard Hoßfeld
   Annette Kloevekorn
   Jonas Kuppler
   Florian Pointke
   Dr. Silke Sorge
   Claudia Zins



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 484 vom 30. Juli 2009

Liebe Leser,

seit einiger Zeit breitet sich ein Mem aus, und zwar in der Fußzeile vieler E-Mails, gehäuft in Pressemitteilungen. Es lautet: "Bitte denken Sie an die Umwelt bevor Sie diese eMail ausdrucken".

Das ist von der Absicht her sehr vernünftig. Die Zoopresseschau kommt nahezu vollständig ohne jedes Papier aus (zumindest seit ein gewisser norddeutscher Zoo als letzter von Fax auf E-Mail umgestellt hat, und auch das hatten wir zuletzt über eine Fax-In-Funktion digital erhalten).

Unter der Zoopresseschau finden Sie dieses Sprüchlein jedoch nicht. Wir hoffen sehr, daß ohnehin niemand auf die Idee kommt, die Zoopresseschau auszudrucken! Bei ihrer Länge und fast 500 Ausgaben hätten wir dann ja wohl ein kleines Wäldchen auf dem Gewissen.

Zudem: logisch ist die Bitte nicht korrekt formuliert. Eigentlich werden wir ja darin aufgefordert, in zeitlicher Reihenfolge zuerst an die Umwelt zu DENKEN, und danach die E-Mail zu DRUCKEN. Oder auch, für den Fall, daß wir ohnehin drucken wollen, vor dem Druck erst noch nett an die Umwelt zu denken.

Korrekt wäre wohl eher "Bitte denken Sie zuerst an die Umwelt, falls Sie diese E-Mail drucken wollen, und unterlassen Sie es dann". Zugegeben, etwas sperrig. Oder knapper: "Bitte denken Sie an die Umwelt und drucken sie deshalb diese E-Mail nicht aus". In dieser Variante dürfen Sie dann auch vorschriftsmäßig
auf das Komma verzichten. 

(Wichtig: E-Mail mit Bindestrich!)

Genug Erbsen gezählt. Zumindest für diese Woche.

Dirk Petzold

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Warnschild in einem tschechischen Zoo. Vermutlich warnt es vor aggressiv wuchernder, stachliger Berberitze.


Antiquarische Zoo-Veröffentlichungen: Abgabeliste der Zoo-AG Bielefeld
Neu diese Woche: Zahlreiche Original-Zoo-Kauf-Videos. Anfang nächster Woche kommen weitere Posten hinzu. 
Wir haben mehrere umfangreiche Schenkungen von Zoobüchern und anderen Drucksachen erhalten, außerdem sind viele neue Doppelte hinzugekommen. Über 600 Einzelposten von antiquarischen Büchern über Zoozeitschriften und Jahresberichten bis zu Zooführern müssen raus - Abgabe von privat vollständig zugunsten des
Artenschutzes.
Es wäre doch schön, wenn wir Ihre Lücken in der Bibliothek auffüllen und zugleich noch ein Artenschutzprojekt finanzieren könnten!
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Zoos  –  Meldungen deutschsprachig

Der Tagesspiegel - 26. Juli 2009
Größerer Spielplatz für Elefanten
Berlin. Die kleine Ko Raya hat richtig Spaß. Nimmt Anlauf, springt auf den Sandberg, buddelt sich ein, wirft ihren Rüssel in die Luft. Sonnabendfrüh konnte das Elefantenkalb mit ihrem Schwestertier Shaina Pali und vier anderen erwachsenen Elefanten das erweiterte Außengehege des Zoologischen Gartens erkunden. Jenseits des Grabens beobachteten begeisterte Besucher, wie die Tiere zögerlich das ungewohnte Terrain berüsselten. Die Elefantenkuhgruppe hat jetzt 700 Quadratmeter zusätzliche Sandfläche draußen. Das ist ein Drittel mehr Platz als bisher. „Achtung Baustelle“ steht am Baugitter, durch das die Besucher fotografierten. Alle Grundleitungen mussten neu verlegt werden. Mitte August soll das neue Gehege mit einem eigenen Aussichtspunkt für Besucher eröffnet werden. Die Grünen-Tierschutzexpertin Claudia Hämmerling sagte am Sonnabend, sie würde sich freuen, wenn auch der Tierpark seinen Elefanten mehr Platz gönnen würde.


wupperguide - 24. Juli 2009
Zoo: Silberrücken “Tam Tam” verstorben
Er war bei Groß und Klein beliebt und der “Star” in der Gorilla-Anlage des Wuppertaler Zoos. Der 38-jährige Silberrücken “Tam Tam” musste sich jedoch am Donnerstag, 23. Juli 2009, unter Vollnarkose einer tierärztlichen Untersuchung und Zahnbehandlung unterziehen - und wurde später am Tag von den Pflegern leblos im Gehege gefunden. Die Untersuchung hatte der rund 140 Kilogramm schwere Anführer der Gorillagruppe im Wuppertaler Zoo scheinbar gut überstanden. “Nachdem die Behandlung komplikationslos verlief, wurde ‘Tam Tam’ anschließend in sein Gehege zurückgebracht, wo er sich nach der Aufwachphase in unauffälligem Zustand befand und bereits gegenüber den Tierpflegern wieder sein dominantes Verhalten zeigte”, erklärt Zoo-Tierarzt und Stellvertretender Zoo-Direktor Dr. Arne Lawrenz. Allerdings hätten ihn die Pfleger kurze Zeit später leblos in der Gorilla-Anlage aufgefunden.


Bild.de - 24. Juli 2009
Wir sind die neuen Wasser-Akrobaten vom Zoo
Kugelrunde Augen, Hundeschnäuzchen, braun-schwarzes Tupfenfell. Das sind „Ronda“ und „Kate“ (beide 1). Die beiden Kegelrobben-Ladys aus Litauen sind die neuen Wasserakrobaten im Zoo Hannover. Gestern durften sie zum ersten Mal vor Publikum ihre Kunststückchen vorführen. Noch planschen die Mädels Becken an Becken mit den Brillenpinguinen und den kalifornischen Seelöwen. Aber schon 2010 ziehen die „Kegelschwestern“ um in die 31,6 Millionen teure Kanada-Landschaft Yukon Bay und kriegen einen kernigen Robbenmann.


greenpeace magazin - 26. Juli 2009
Artenschützer vermuten «Zucht-Chaos» bei Zoo-Gorillas
In vielen Zoos soll Artenschützern zufolge über Jahrzehnte eine chaotische Gorilla-Zucht betrieben worden sein. «Offenbar wurden über 30 Jahre hinweg Westliche Flachlandgorillas und Cross-River-Gorillas wild durcheinander gezüchtet», erklärte Pro Wildlife-Sprecherin Sandra Altherr in einer Mitteilung. Ein Großteil der derzeit in Tiergärten lebenden 850 Gorillas seien möglicherweise eine Mischung beider Unterarten. Dies hätten Analysen der Stammbäume der Affen in den Tiergärten ergeben. Für Auswilderungsprojekte seien solche Tiere ungeeignet, für den Artenschutz generell nutzlos. Die Vereinten Nationen hatten 2009 zum Jahr des Gorillas ernannt. Laut Internationalem Gorilla-Zuchtbuch kämen mindestens 176 der wildgefangenen Tiere aus Kamerun, weitere elf aus «Westafrika», für die meisten übrigen Gorillas benenne das Zuchtbuch sogar lediglich «Afrika» als Herkunftsort. Schon in Kamerun gebe es beide Unterarten.

>> das ist schon insofern unfair, als Cross-River-Gorillas ja erst 2000 als eigene Unterart wissenschaftlich anerkannt wurden (Sarmiento & Oates, 2000).


Welt Online - 28. Juli 2009
Seelöwe stirbt an sexueller Erschöpfung
Staunende Zoobesucher, tägliche Delphinshows und Familienpflege: Das Leben des Seelöwens Mike aus dem Nürnberger Zoo war immer schon stressig. Doch die Anstrengung war zu viel für das Tier. Jetzt starb der Seelöwe – weil er mit der sonst schon sehr kräftezehrenden Paarungszeit nicht mithalten konnte. Der 19-jährige Seelöwe starb an einem aktuem Herz-Kreislaufversagen.


RP Online - 27. Juli 2009
Ameisenbär in Wirklichkeit ein Weibchen
Seit vielen Jahren lebten im Krefelder Zoo zwei Große Ameisenbären. Lange Zeit schon warteten die Tierpfleger auf Nachwuchs bei „Santina“ und „Nino“, aber immer vergeblich. Dann sollte der Umzug in ein neues Gehege für mehr Wohlbefinden sorgen. Doch wieder tat sich nichts, es war ein Rätsel. Irgendwann schauten die Tierpfleger noch einmal ganz genau hin und siehe da: Nino war eigentlich eine Nina. Die Erklärung für den ausbleibenden Nachwuchs war dann sehr einfach. Die Lösung auch: Ein neuer Mann musste her. Jetzt wohnt im Krefelder Zoo ein neuer Großer Ameisenbär. Der fünfzehnjährige „Alberto“ kommt aus dem Zoo Dortmund und lebt nun mit seiner neuen Herzdame Santina in der Seidenstadt. In Dortmund hat er bereits für zahlreichen Nachwuchs gesorgt.
 


Planung und Bau 

Waldeckische Landeszeitung - 24. Juli 2009
Flechtdorfer Metallbauer fertigen Gehege-Elemente für Zoos
Menschenaffen sind geschickt, Flusspferde gewichtig. Um ihre Tiere sicher unterzubringen, setzen die Zoos in Frankfurt und Köln auf die Gehege-Elemente des Flechtdorfer Metallbauers Ulrich Schultze. Die Diemelseer arbeiten im „Borgori-Wald“, dem neuen Menschaffenhaus mit Außengehege des Frankfurter Zoos. „Das ist eine absolute Großbaustelle, ein Millionenprojekt. Das muss man erleben“, ist Doris Schultze begeistert und möchte sich die offizielle Eröffnung des Borgori-Waldes nicht entgehen lassen. Ähnliches gilt für Schultzes  zweite  tierische Baustelle: die Boxen im neuen Flusspferdgehege des Kölner Zoos. „Die Kölner sind über unsere Internetseite, auf der wir den Frankfurter Zoo als Referenz nennen, auf uns aufmerksam geworden“, berichtet Doris Schultze.



Aktionen

Wochenanzeiger Herford - 24. Juli 2009
Appell für ein friedliches Miteinander
Osnabrück. Im Rahmen der Karnivoren-Kampagne des Europäischen Zooverbandes EAZA macht der Zoo Osnabrück in der Ausstellung „Jäger in Gefahr“ ab 26. Juli auf die Bedrohung Europäischer Raubtiere aufmerksam. Mit Wolf, Luchs, Bär und Eisfuchs leben im Zoo Osnabrück gleich vier besonders bekannte und charismatische europäische Raubtiere. Beliebt sind sie jedoch nicht bei allen Menschen und so will der Zoo Osnabrück mit Vorurteilen aufräumen und für ein friedliches Miteinander appellieren. Wolf und Europäischer Nerz stehen dabei im Mittelpunkt. In Kooperation mit der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. und dem Euronerz e.V. informiert eine umfangreiche Ausstellung über diese beiden Tierarten. Die Ausstellung ist ein Prolog zur Veranstaltungsreihe des Museums am Schölerberg, Natur und Umwelt, Planetarium zum Thema Wolf und Hund, die im Rahmen des Kooperationsprojektes der Stadt Osnabrück „Der Hund ist auch nur ein Mensch“ stattfindet (Start Oktober 2009).

MVregio - 24. Juli 2009
Teddybärenpicknick im Stralsunder Zoo
Am 1. August ist im Tierpark Stralsund von 10:00 bis 14:00 Uhr "der Bär los". Denn es geht rund um den Braunbären. An einem Informationsstand am Bärengehege gibt es viele Informationen zum Leben der Braunbären, zu ihren Verhaltensweisen und besonders zu ihrer Situation in der freien Natur. Jeder Besucher - egal ob jung oder alt- der seinen eigenen Teddybären mitbringt, erhält an diesem Tag von 10:00 bis 14:00 Uhr freien Eintritt!

tz-online.de - 25. Juli 2009
Bizarres Taubenkonzert im Münchner Zoo
Im Münchner Zoo haben Tauben Musik gemacht - und zwar nicht mit ihrem Gurren, sondern mit speziellen Instrumenten. Taubenzüchter banden den Vögeln des Tierparks Hellabrunn am Samstag kleine Pfeifen und Glocken ins Schwanzgefieder. Mit den beim Fliegen entstehenden Geräuschen begleiteten die Tauben ein Bläserensemble des Passauer Leopoldinum-Gymnasiums und einen Kinderchor. In Deutschland sind die Taubeninstrumente nahezu unbekannt. In China sollen Taubenzüchter aber schon vor Jahrtausenden entdeckt haben, dass die Flötentöne Greifvögel von Attacken auf Tauben abhalten, wie Tierpfleger Matthias Bartek erläuterte. Dass sich die Tiere an den Instrumenten stören könnten, schloss Bartek aus. Das bizarre Konzert wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesverband bayerischer Tonkünstler veranstaltet.

Leipziginfo.de - 22. Juli 2009
Lichter der Dschungelnacht im Zoo Leipzig
Ein großartiges Programm mit exotischen Rhythmen und Tänzen begleitet Sie auch in diesem Jahr durch eine spannende Dschungelnacht im Zoo Leipzig. Wollten Sie schon immer mal Ihre Didgeridoo-Künste unter Beweis stellen? Dann haben Sie in dieser Nacht die Gelegenheit dazu. Oder relaxen Sie einfach auf einem Liegestuhl und genießen Sie dabei auf Wunsch eine entspannende Massage. Alle Tierhäuser sind an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet, das Aquarium sogar bis 23 Uhr. Die Tierpfleger berichten dort Interessantes über unsere Tierarten und beantworten gern Ihre Fragen.

Kanal8.de - 28. Juli 2009
Koalas für Dresden - Neue Zoo-Straßenbahn soll es möglich machen
Mit dem Einzug der dritten Giraffe „Diko“ im Juni hat die bis dahin in Dresden herumfahrende Giraffenspendenbahn ihren Dienst getan. Nun wollen auch die Koalas nach Dresden: 400.000 Euro Spendengelder konnte der Zoo-Freunde-Verein in den vergangenen Jahren für die neue Giraffenanlage einnehmen. Aktuelles Ziel ist es nun Koalas nach Dresden zu holen. Der Zoo-Freunde-Verein möchte den Zoo auch hierfür tatkräftig mit Spendengeldern unterstützen. Als eine der ersten Aktionen wurde daher die Zoo-Straßenbahn neu gestaltet und soll die Dresdner und ihre Gäste nunmehr über das sich im Bau befindliche Prof. Brandes-Haus informieren.

Mitteldeutsche Zeitung - 23. Juli 2009
«Zoo Halle» wird mit Sekt und Seifenblasen getränkt
Schlechte Aussichten für den Zugführer: Ein Gemisch aus Wasser, Sekt und schillernden Seifenblasen verklebte Donnerstag auf dem Bahnsteig 7 des Hauptbahnhofs auch ein bisschen die Scheiben eines Harz-Elbe-Express(Hex)-Zuges. 24 Kinder der Montessori-Schule in Aschersleben waren mit dem Triebwagen angereist und machten das bis dato namenlose Fahrzeug zum Zug "Zoo Halle". Dessen Logo, ein Löwenkopf und die Aufforderung "Der Berg ruft!", rollt nun auf den Schienen zwischen Halle und Vienenburg, zwischen Blanken- und Magdeburg sowie nach Berlin. Das Verkehrsunternehmen und der Bergzoo arbeiten zusammen: Hex übernahm Donnerstag die Patenschaft für Muppet, einen der beiden Jaguare. Und mindestens bis zum Jahresende verbilligt der Zoo für die Hex-Fahrgäste nach Halle gegen Vorlage des Fahrscheins den Eintritt um zwei Euro für Kinder und einen für Erwachsene.

Welt Online - 28. Juli 2009
Spendenaktion für freien Zoo-Eintritt für Kinder
Mehr als 27 000 Kinder aus armen Familien sollen in diesem Jahr kostenlos den Zoo in Berlin besuchen können. Das ist das Ziel einer Spendenaktion, zu der die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo Berlin e.V. aufgerufen hat. Zum 165. Jubiläum des Zoologischen Gartens sucht der Verein 165 Berliner, die jeweils 1000 Euro spenden. Mit jeder Spende könnten 165 Kindern der freie Eintritt ermöglicht werden, teilte der Verein mit. So solle die Zahl von 27 000 freien Tickets erreicht werden. Das Angebot, den Zoo kostenlos zu besuchen, richtet sich nach Angaben des Vereins vor allem an Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen.



Nachwuchs 

Kölner Stadt-Anzeiger - 27. Juli 2009
Nachwuchs bei den Elefanten
Riesenfreude im Zoo: Das vierte Kölner Elefantenbaby ist da - pünktlich zur ersten langen Zoo-Nacht. Zunächst bleibt das „Kinderzimmer“ allerdings geschlossen, damit Mutter und Kind nicht gestört werden. Als der Pfleger-Spätdienst am Sonntag Feierabend machte, war noch nichts zu sehen - und Montagmorgen um sechs stand „es“ plötzlich da. Die 14-jährige Elefantenkuh Aye Shan May hat den kleinen Bullen in der Nacht auf Montag zur Welt gebracht. Zoo-Vorstand Christopher Landsberg berichtet, dass „morgens um sechs Uhr einer unserer Pfleger das Jungtier entdeckt“ hat. Da die Tiere ohne Körperkontakt zum Menschen gehalten werden, war das Geschlecht zunächst nicht zu identifizieren. Doch im Laufe des Montags stellte sich heraus: Es ist ein Junge. Das freut die Zoo-Chefs, auch wenn sie sich lieber ein Mädchen gewünscht hätten. Die Internetseite des Zoos brach nach Bekanntwerden der Nachricht zusammen. Alle Kölner Dickhäuter bekamen nach der „Entdeckung“ des Neugeborenen „Stubenarrest“, das Elefantenhaus wurde für Besucher geschlossen. Am Donnerstag soll das Jungtier der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Bild.de - 28. Juli 2009
Neuer Babyfanten-Kumpel für Marlar
Riesenfreude im Kölner Zoo! In der Nacht auf Montag wurde dort ein neuer Babyfant geboren. Der Vierte nach Marlar (3), Ming Jung und Maha Kumari (beide 2). Ganz ohne menschliche Hilfe brachte Elefantenkuh Aye Shan May (14) den kleinen Bullen zur Welt. „Soweit wir das erkennen können geht es Mutter und Kleintier gut“, freute sich Zoo-Vorstand Christopher Landsberg. „Allerdings schirmen die anderen Elefanten das Neugeborene zu seinem Schutz noch ab. Deshalb können wir nicht alles erkennen.“

Nürnberger Nachrichten - 29. Juli 2009
Erstmals natürliche Aufzucht bei Pelikanen im Zoo
Erstmals haben Pelikane ihre Jungen im Nürnberger Tiergarten selbst aufgezogen. Bislang gab es lediglich Handaufzuchten.  Es war ein gewisses Risiko dabei: Krähen, die sich gern an fremden Eiern und Jungvögeln vergreifen, sind auch im Zoo am Schmausenbuck als Nesträuber unterwegs. Deshalb nahmen die Pfleger die Gelege immer an sich und ließen den Nachwuchs im Brutapparat zur Welt kommen. Heuer war der Druck durch die Krähen nicht sehr hoch und die Pelikane verteidigten ihre Brutinsel zuverlässig. Und somit gibt es diesmal jeweils zwei Pelikane aus natürlicher Aufzucht wie auch aus Handaufzucht. Unter den Jungtieren befinden sich sowohl Krauskopf- wie auch Rosapelikane.

Bild.de - 28. Juli 2009
Nasenbär „Riko“ ist ein Potenz-Protz
„Riko“ (7), der erst im März aus dem Hammer Tierpark in den Duisburger Zoo kam, schwängerte gleich drei Weibchen! Und das, nachdem sein Vorgänger „Ben“ (6) über drei Jahre lang keinen Erfolg hatte. Biologe Dr. Jochen Reiter (35): „Er muss direkt nach seiner Ankunft alle Weibchen durchgedeckt haben.“ Etwa 70 Tage später das süße Ergebnis: Gleich zehn südamerikanische Nasenbärenbabys wurden geboren! Während zwei Mütter ihre insgesamt acht Jungen in Stall und Baumhöhle zur Welt brachten, suchte sich die Dritte die große Hängematte im Gehege aus.



RP Online - 23. Juli 2009
Zoo: Brand in Lagerraum
Im Duisburger Zoo ist am Donnerstagmorgen gegen 3 Uhr ein Feuer in einem Lagerraum ausgebrochen. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis in die Morgenstunden, berichtet die Polizei.


Saarbrücker Zeitung - 25. Juli 2009
Störche aus dem Zoo ausgewildert
Am Freitag wurden in Ingweiler, einem Stadtteil von Homburg, drei Jungstörche ausgewildert, die zuvor im Neunkircher Zoo zu Hause waren. "Nun sind sie flügge und es ist an der Zeit, sie auszuwildern", sagt Zoodirektor Norbert Fritsch und fährt fort: "Hier in den Bliesauen sollen sie sich mit den Jungstörchen vergesellschaften, um dann im August gemeinsam mit ihnen die Reise Richtung Süden anzutreten." Doch bevor die Störche ausgewildert werden, werden sie erst einmal beringt und es wird eine Federprobe zur Bestimmung des Geschlechtes entnommen. Auch für Zoodirektor Fritsch war die Auswilderung ein emotionaler Moment: "So macht Naturschutz Spaß", so Zoodirektor Norbert Fritsch abschließend.

Rhein-Zeitung - 22. Juli 2009
Zoo klagt über Brot-Geschenke
Ungefragt abgeliefertes Brot und andere Nahrungsmittel bescheren dem Zoo in Landau unnötige Arbeit. Wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte, finden sich am Eingang morgens oft Brot, Brötchen und ähnliche Dinge, oftmals nur notdürftig verpackt. Diese Tierfutterspenden seien zwar gut gemeint, müssten aber meist entsorgt werden. Wer dem Zoo Futtermittel wie Nüsse, Gemüse, Obst, Baumschnitt oder auch Futtertiere zukommen lassen möchte, sollte sich zunächst mit der Verwaltung in Verbindung setzen.

Stuttgarter Nachrichten - 24. Juli 2009
Ein Weltstar wird erwachsen
Das Erste, was der Besucher im Berliner Zoo sieht, ist eine Schlange. Eine ziemlich lange Menschenschlange. Im Sommer, wenn die Berliner Schulferien haben, stehen Familien und Kita-Gruppen einträchtig hinter Touristen aus Japan, Amerika oder Holland. Insofern kann schon die Wartezeit auf die Eintrittskarte ganz unterhaltsam sein: denn diese Schlange ist zumindest vielsprachig. Nicht alle kommen wegen Knut. Aus dem niedlichen Eisbärbaby ist inzwischen ein Teenie geworden, der Menschenansammlungen mit klickenden Fotoapparaten vor den ausgestreckten Händen wahrscheinlich für so normal wie Felsen hält.

Berliner Morgenpost - 25. Juli 2009
Sie tragen graues Fell, Tarnstreifen und Schlammkleid
Wer aussieht wie ein Torpedo - vorne spitz und hinten breit - ist nicht sexy, kann aber vor Feinden ins Unterholz flüchten und lebt folglich länger. Schon vor 30 bis 50 Millionen Jahren hatten Tapire ihre heutige, unerotische Form. Im Zoo dagegen haben die Flachland-Tapire Ronja (8) und Birk (5) ihr erstes Kind bekommen. Maja ist am 11. Juni 2009 geboren und ähnlich gestreift wie die berühmte Biene. Etwa ein halbes Jahr wird die Tarnfärbung halten, dann nimmt das Fell den Grauton der Eltern an.

Express - 23. Juli 2009
Affen-Drama im Zoo
Pavian-Baby, warum hilft dir keiner? Zwei rivalisierende Männchen haben es grausam zugerichtet. Kein Tierarzt darf ihm helfen. „Die Abtrennung von der Gruppe würde zu viel Unruhe bringen“, so Zoo-Chef Theo Pagel.
„In der Tat nicht schön anzusehen“, gibt Pagel zu, als er die Bilder sieht. Die Blessuren hat sich das Pavian-Baby Ende Mai zugezogen. Das damals gerade mal zwei Monate alte Tier kam zwischen die Keilerei zweier rivalisierender Männchen. Die fügten ihm „Bissverletzungen in der Kopfhaut“ zu, wie der Zoo bestätigt. Obendrein verheilen die Wunden schlecht, weil die Affenmutter immer wieder die Schorfe abkratze.
Ein Eingreifen der Pfleger würde laut Pagel mehr schaden als nutzen. „Dafür müsste man die ganze Familiengruppe von den anderen abtrennen, die Mutter in Narkose legen.“ Was zu noch mehr Unruhen auf dem Pavian-Felsen führen könnte.

MVregio - 23. Juli 2009
Staffelstabübergabe im Stralsunder Zoo
Nachdem Frau Schmitz vor anderthalb Jahren aus dem aktiven Berufsleben ausschied, betreute Sie die Zootierpflegerlehrlinge ehrenamtlich weiter. Der Tierpark Stralsund dankte ihr für dieses außergewöhnliche Engagement. Inzwischen konnte mit dem Zootierpfleger Kai Deichfischer ein neuer Ausbilder berufen werden. Herr Deichfischer wird die Ausbildung der gegenwärtig in der Ausbildung befindlichen fünf Zootierpflegerlehrlinge und zukünftiger Lehrlinge übernehmen.

B.Z. - 28. Juli 2009
Zoff im Zoo: Affe rupft Gans
Dieser Kappengibbon im Zoo ist richtig sauer, und zieht die Gans ordenlich am Ärmel. Denn die hatte sich am Dienstag in seinem Revier breit gemacht. Zum Unmut des Kappengibbon auch noch genau unter dem Baum, auf dem er am liebsten abhängt. Und das geht dem Affen tierisch auf den Zeiger. Mit einem beherzten Griff an den Flügel versucht er dem Vogel klar zu machen, wer hier der Chef ist. Der lässt sich aber nicht so einfach in die Flucht schlagen. Er bläst zum Gegenangriff. Der Affe ist irritiert und packt sich an den Kopf. Schließlich, nach einer dreiviertel Stunde Schlacht, verzieht er sich auf seinen Baum. Und die Gans bleibt, wo sie ist.

Bild.de - 25. Juli 2009
Sachsens Zoo-Tiere lässt der Sommer kalt
Der wechselhafte Sommer mit Regen, Sonne und Schwüle nervt den Homo sapiens - Sachsens Zootiere genießen ihn dagegen. «Nur ältere Zoobewohner, haben teils mit Kreislaufproblemen zu kämpfen», sagte Kathrin Böhme vom Zoo Leipzig. Die Kollegen in Dresden meldeten gleichfalls «business as usual». Der Tierpark Chemnitz vertraut vor allem auf den reichen Baumbestand der Anlage.

Spiegel Online - 26. Juli 2009
Raubkatze ohne Diebstahlsicherung
Auch die russischen Ordnungshüter waren zunächst irritiert: Ein Löwen-Junges ist am Samstag in einem Moskauer Hinterhof von einem Betreuer für mehrere Stunden ohne Aufsicht abgestellt worden. Die erstaunten Nachbarn hatten schließlich die Polizei gerufen, deren Vertreter zuerst mut- und ratlos vor der Holzkiste mit dem etwa 50 Kilogramm schweren Löwenjungen standen. Das Rätsel um den vermeintlich herrenlosen Löwen in Russlands Hauptstadt löste sich indes schnell. Das junge Raubtier sollte vom Zoo in Omsk zum Tierpark nach Kaluga gebracht werden - per Bahn und mit Zwischenstation in Moskau. Da der zugesagte Transporter nicht am Bahnhof in Moskau gewartet hatte, hatte sich der Begleiter des Löwen auf die Suche nach einem geeigneten Fahrzeug gemacht und die Löwenkiste kurzerhand in einem Hinterhof neben dem Bahnhof abgestellt. Diebstahlsicherung sah der Begleiter im eigentlichen Inhalt der Kiste. Da der Mann die notwendigen Papiere vorzeigen konnte, durfte er die Reise mit dem kleinen Löwen fortsetzen.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos  –  Meldungen international


Niederlande

midlandfm.nl - 29. Juli 2009
Open dag naaktlopers gaat niet door
Tag der offenen Tür für FFK-Anhänger findet nicht statt
Rhenen. Der Mitgliedertag, den der Naturisten-Verband der Niederlande im September in Ouwehands Tierpark abhalten wollte, findet nicht statt. Es haben sich zu wenig Interessierte angemeldet. Die Organisation hoffte auf mindestens 2.000 Interessierte, es haben sich aber nur 250 angemeldet. Der Plan, den Park zu mieten und abends nackt herumzulaufen, stieß auf viel Kritik.

omroepbrabant.nl - 29- Juli 2009
Toco-toekans tieren welig in Blijdorp
Riesentukane in Blijdorp wachsen üppig
Rotterdam. Die erwachsenen Riesentukane im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam tun ihr Bestes, um für Nachkommen zu sorgen und das zeigt Ergebnisse. Seit dem 14. Juni sind schon elf Tukanküken geschlüpft. Die ältesten haben schon Federn, die jüngsten sind kahl und ihre Augen sind noch geschlossen. Laut Blijdorp ist es etwas Besonderes, dass so viele Tukane in nur einem Zoo geschlüpft sind. Insgesamt leben etwa 100 in Zoos in Europa. Neben Blijdorp sind nur die Tukane in London erfolgreich, was die Fortpflanzung betrifft.

barneveldsekrant.nl - 28. Juli 2009
Van Maanen rijdt vijf jaar met Burgers' Zoo door Nederland
Van Maanen reist fünf Jahre mit Burgers' Zoo durch die Niederlande
Barneveld/Arnhem. Neun Lastwagen des Barnevelder Transportunternehmens Van Maanen werden fünf Jahre lang durch das Land reisen mit lebensgroßen Tierporträts aus Burgers' Zoo in Arnhem.

telegraaf.nl - 28. Juli 2009
'Alleen gorillamannen mogen nog imponeren met hun blote bast'
"Nur Gorillamännchen dürfen noch mit entblößter Brust imponieren"
Amsterdam. Als erster Zoo der Niederlande schreibt der Safaripark Beekse Bergen Besuchern vom 1. August an einen Dresscode vor. Von kommenden Samstag an ist es verboten, mit nacktem Oberkörper durch den Wildlife Park zu wandern. "Anlaß für die Einführung des Dresscodes bilden die beobachteten Schreckreaktionen bei Giraffen, Gorillas und Löwen, die sich stören an Besuchern mit nacktem Oberkörper", sagt Parkmanager Sjors van den Boogaart. Allein die vier Gorillamännchen dürften noch eine behaarte und nackte Brust zeigen, so Van den Boogaart.

agd.nl - 28. Juli 2009
Beekse Bergen weert halfnaakte bezoekers
Beekse Bergen wehrt sich gegen halbnackte Besucher
Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek wird sich gegen männliche Besucher wehren, die mit entblößtem Oberkörper auf dem Gelände herumlaufen. Die Bekleidungsvorschrift gilt ab Samstag, dem 1. August, informierte heute ein Sprecher des Tierparks. Anlaß für das Verbot sind Bemerkungen anderer Gäste, die sich gestört fühlten durch männliche Besucher mit nacktem Oberkörper. Laut Beekse Bergen ist es zum erstenmal, dass ein Zoo in den Niederlanden einen Dresscode vorschreibt. Der Tierpark findet die halbnackten Besucher unpassend in einem kinderfreundlichen Tagesausflugsziel. Besucher, die doch gegen den Dresscode verstoßen, haben nichts zu befürchten, aber sie werden von den Mitarbeitern an den Souvenirshop verwiesen, wo sie sich ein T-Shirt kaufen können.

waarmaarraar.nl - 28. Juli 2009
Babyboom exotische spin
Babyboom bei exotischer Spinne
Der Tierpark De Oliemeulen in Tilburg bekam es zu tun mit einem Babyboom einer extrem giftigen Bolivianischen Wanderspinne (Phoneutria boliviensis). Das Tier, das zwei Wochen in einem Kühltransport überlebt hatte, bekam jetzt 80 bis 100 Junge. Die Spinne ist 12 bis 14 cm groß und kommt aus Südamerika. De Oliemeulen ist Experte auf dem Gebiet der Pflege exotischer Tiere. Die Jungspinnen kannibalisieren einander, wahrscheinlich werden etwa fünf übrig bleiben.

ad.nl - 27. Juli 2009
Olifanten vervelen zich vaak
Elefanten langweilen sich oft
Den Haag. Axel Veldhuijzen. Zirkustiere müssen nicht mehr aus der Wildnis geholt werden. Zirkusse sollten nur noch Gebrauch machen von Tieren, die in Gefangenschaft gezüchtet wurden, findet Landwirtschafts-Ministerin Gerda Verburg. Sie spricht demnächst mit anderen europäischen Ländern über eine Verschärfung der Vorschriften. Ministerin Verburg will auch die Vorschriften für Transport und Unterbringung von Zirkustieren strenger machen. Sie präsentierte gestern zwei Untersuchungen über das Leben von Zirkustieren. Im allgemeinen haben diese Tiere wenig Unannehmlichkeiten in ihrem Reise-Dasein und ihrem regelmäßigen Auftreten. Nur die Elefanten würden sich oft langweilen. Sie stehen die größte Zeit angekettet in einem kleinen Stall. Löwen, Tiger, Kamele und Pferde scheinen nicht zu leiden unter ihrem Artistendasein. Zirkuslöwen ruhen 80% ihrer Zeit. Das tun sie in der Wildnis oder im Zoo auch.

artis.nl - Juli 2009
Rondleidingen homoseksualiteit
Führungen zum Thema Homosexualität
Im Rahmen der Gay Pride 2009 organisiert Artis vom 25. Juli bis 2. August täglich Sonderführungen hinter die Kulissen zum Thema Homosexualität bei Tieren.

artis.nl - Juli 2009
Verjaardag olifantje Yindee
Geburtstag von Elefant Yindee
Jungelefant Yindee wird am 2. August vier Jahre alt und das wird natürlich gefeiert!

Nieuwsbrief GaiaPark Kerkrade Zoo - Juli 2009
Afrika is dichterbij dan u denkt.......
Afrika ist näher als Sie denken...
Sie müssen nicht weit reisen, um sich in diesem Sommer in exotischen Sphären zu wähnen. Im GaiaPark Kerkrade Zoo begeben Sie sich vor allem nach Afrika und stehen Auge in Auge mit den schönsten Tieren der Welt wie Giraffen, Geparden, Gorillas und Nashörnern. Besuchen Sie auch eine der kommentierten Fütterungen bei diesen Tieren, die Tierpfleger erzählen Ihnen dabei alles über die Lebensweise u.a. von Zwergflusspferd, Gepard (neu!) und Gorilla. Wollen Sie wirklich Afrika kennen lernen? Dann kommen Sie am Sonntag, dem 30. August, zum Afrikatag und lernen mehr über die Haltung von afrikanischen Tieren sowie afrikanische Kunst und Kultur.

Gaiapark.nl - Juli 2009
Spaanse avond
Spanischer Abend
Obwohl die Ferienzeit für viele Menschen noch nicht einmal begonnen hat, haben wir im GaiaPark schon einen warmen Spätsommer auf dem Programm stehen. Der Freitagabend (11. Sept.) steht nämlich ganz im Zeichen von Spanien, von iberischen Luchsen und Wölfen sowie schmackhaftem Essen.

Gaiapark.nl - Juli 2009
Aankomst en vertrek
Zugänge und Abgänge
Die Geburtenwelle, die bereits im Mai in Gang kam, wurde im Juni fortgesetzt. Der Löffelhund, der Ende Mai zur Welt kam, war Mitte Juni erstmals auf der Außenanlage zu sehen. Und im Totenkopfaffenwäldchen begann die Geburtensaison am 22. Juni. Daneben schlüpften viele Küken aus dem Ei. Bei den Totenkopfaffen klettern inzwischen zehn Weibchen mit Jungen auf dem Rücken durch den Affenwald. Bei den Nutrias gab es Mitte Juni zwei Würfe. Insgesamt sind nun acht junge Nutrias im Außengehege zu sehen. Diese Kleinen entwickeln sich schnell: sie können vom ersten Tag an schwimmen und schon nach fünf Tagen Muttermilch sind sie so gut wie selbständig. Pinselohrschweine dagegen sind keine echten Wassertiere und diese Jungen können dann auch sicher nicht vom ersten Tag an schwimmen. Die drei Ferkel, die am 28. Juni mitten am Tag auf der Außenanlage zur Welt kamen, gerieten kurz nach ihrer Geburt ins Wasser und mussten von den Tierpflegern gerettet werden. Die jungen Luchse, die Ende Mai zur Welt kamen, verließen einige Wochen später ihr Wurfnest und waren immer öfter spielend im Außengehege gesehen. Leider hat sich einer von ihnen dabei am 13. Juli die Pfote gebrochen. Der Bruch verursachte eine große Verletzung an der Pfote - der Tierarzt musste das Junge einschläfern. Im Juni wurde noch gebrütet, inzwischen sind verschiedene Küken geschlüpft. Nicht alle Vögel sind übrigens gute Brüter. Um die Eier von Guans und Schakutingas auszubrüten, wurden diese unter eine "natürliche Brutmaschine gelegt": hinter den Kulissen erfüllen zwei Seidenhühner diese Aufgabe. Seidenhühner sind nicht nur gute Brüter, sondern kümmern sich auch sehr sorgfältig um die geschlüpften Küken, Mitte Juni krochen schon zwei gesunde Guans aus dem Ei. Guan-Küken klettern - im Gegensatz zu Hühnerküken - nach etwa fünf Tagen schon in Baumästen, da muß sich Adoptivmutter Seidenhuhn daran gewöhnen! Die Perlsteißhühner haben in diesem Jahr ihr bestes gegeben, um sich fortzupflanzen. Sie legten 25 Eier. Leider waren alle Eier unbefruchtet. Da konnten selbst die Seidenhühner nichts machen! Die Rotfußseriemas, die bei den Totenkopfaffen brüteten, hatten zum Glück mehr Erfolg als die Steißhühner. Am 27. und 28. Juni schlüpften zwei gesunde Küken. Die Jungen sitzen derzeit noch im Nest. Auf dem Limburger Bauernhof schlüpften Mitte Juni eine Alte Holländische Möwe und zwei Seidenhühner. Anfang Juli schlüpfte das zweite Gelege in diesem Jahr bei den Schleiereulen. Die beiden Eulenküken werden noch einige Wochen im Nistkasten bleiben. In der Amazonia-Voliere schlüpften am 13. Juli 11 Küken. Aus den Eiern der Fahlpfeifgänse schlüpften zehn Küken, die kurz darauf das Nest verließen. Am selben Tag schlüpfte eine Sonnenralle. In den letzten Wochen kam auch einige Tiere in den GaiaPark, oder reisten von Kerkrade aus in einen anderen Zoo. Am 11. Juni kam ein neues Trompetervogelweibchen aus Marlow. Bisher gab es bei unseren Trompetervögeln noch keine Zuchterfolge, da aber das neue Weibchen schon bewiesen hat, dass es Eier legen kann, hoffen wir auf Veränderungen im nächsten Jahr. Ende Juni kamen drei Springböcke aus dem Safaripark Beekse Bergen. Die Nutrias erhielten Mitte Juli ein neues Männchen aus dem Dierenrijk Nuenen und aus dem Vogelpark Avifauna kam ein neues Graukranichweibchen.

gaiapark.nl - Juli 2009
Dier van de Maand: Veelvraat
Tier des Monats: Vielfraß
Der Vielfraß ist selten zu sehen in europäischen Zoos. GaiaPark ist sogar der einzige Zoo in den Niederlanden, der Vielfraße hält. Für die Haltung von Vielfraßen in Europäischen Zoos war es wichtig, daß immer mehr Zoos Vielfraße halten. In ganz Europa leben in 25 Zoos nämlich nur 60 Vielfraße und um die genetische Variation aufrechtzuerhalten, waren neue Verbindungen von Vilefraßmännchen und -weibchen erwünscht. Die Vielfraße, die in den GaiaPark kamen, haben sich inzwischen bereits zweimal fortgepflanzt, aber leider verendeten die Jungtiere beide Male kurz nach der Geburt. Aus anderen Zoos und aus der Wildnis ist nicht viel bekannt über die Fortpflanzung von Vielfraßen.

deweekkrant.nl - 24. Juli 2009
Hoogbejaard en smoorverliefd
Hochbetagt und bis über beide Ohren verliebt
Apeldoorn. Sie sind hochbetagt und noch immer ineinander bis über beide Ohren verliebt, so weiß Renee van Woerkom von Apenheul. "Seit ihrer ersten Begegnung vor 21 Jahren sind die Weißkopfsakis Roderick und Limmeric aus Apenheul unzertrennlich. Unsere Tierpfleger hören regelmäßig �oh' und �ah' von Besuchern, wenn die Affen einander Händchen halten oder einander liebevoll flöhen." Es ist laut Pressemitarbeiter von Apenheul das Besondere, dass die Zwei immer noch gesund und glücklich sind. "Das Männchen Roderick ist 28 Jahre alt und sein Weibchen Limmeric hat ein respektables Alter von 25 Jahren. In Zoos werden diese Affen �nur' etwa 15 Jahre alt. Daß Roderick so alt ist, haben selbst die Verwalter des europäischen Zuchtbuches nicht erwartet. Sie riefen bei Apenheul an und fragten, warum Roderick noch nicht abgemeldet war, weil sie dachten, dass Männchen müsse doch schon verendet sein."

Belgien

demorgen.be 25. Juli 2009
Zoo breekt alle records
Zoo bricht alle Rekorde
Der Antwerpener Zoo empfing in diesem Jahr bereits 750.000 Besucher, 175.000 mehr als im vorigen Jahr um diese Zeit. Damit befindet sich der Zoo auf den Wege zu einem absoluten Rekord. In Planckendael wurden über 500.000 gezählt. Der Erfolg soll u.a. der Krise zu verdanken sein, wodurch Menschen Unterhaltung in Wohnortnähe suchen, ebenso der Geburt von Elefantenkalb Kai-Mook in Antwerpen und der zwei Giraffenkälber in Planckendael.

Estland

rus.delfi.ee - 21. Juli 2009
В Таллинне выставка в честь 70-летия зоопарка
Ausstellung in Tallin zu Ehren des 70. Geburtstages des Zoos
Vom 22. Juli bis 5. September ist im Museum Vilde die Ausstellung "Festivals der animalistischen Skulptur der Ostseeländer im Zoo Tallinn" zu sehen.

rus.postimees.ee - 20. Juli 2009
Готов проект нового здания для носорогов и бегемотов
Der Entwurf für das neue Gebäude für Nashörner und Flusspferde ist fertig
Der Entwurf sieht vor, die dickhäutigen Bewohner des Zoos unterzubringen in Gebäuden mit einer Fläche von über 1.200 qm und Außenanlagen mit einer Fläche von 2.500 qm. Die Planer versuchten, möglichst naturnahe Lebensbedingungen vorzuschlagen, indem sie in den Außenanlagen eine Relieflandschaft mit vielgestaltiger Begrünung und ein Gewässer schufen. Das Gewässer hat von außen die Form eines Flusses. Im Inneren werden die Besucher Zwergflusspferde auch unter Wasser beobachten können. Das Wasser des Innenbeckens zirkuliert und wird ständig gereinigt. Der Direktor des Tallinner Zoos, Mati Kaal, sagte, das bestehende Dickhäuterhaus sei vor 20 Jahren für zwei Millionen Rubel gebaut worden, doch die Technologie für die Haltung von Elefanten, Nashörnern und Flusspferden habe sich bis heute erheblich verändert. "Wir wollen unsere Spitzmaulnashörner und Zwergflusspferde aus ihrem heutigen Milieu in moderne, speziell für sie errichtete Gebäude überführen, wo ihre Lebensbedingungen sich bedeutend verbessern. Das Gebäude wird Wärme und Feuchtigkeit besser zurückhalten", sagte Kaal. In Zukunft soll im südöstlichen Winkel des Zoos, der mit dem Dickhäuterhaus beginnt, auch der übrige Teil des Komplexes für afrikanische Tiere angelegt werden - eine Savanne für Giraffen, Antilopen, Zebras, Strauße. Es heißt, die Planer seien, um Erfahrungen auszuwerten, in den Berliner Zoo gefahren.

Lettland

novonews.lv - 20. Juli 2009
Из-за кризиса Рига осталась без слонов
Wegen der Krise blieb Riga ohne Elefanten
In den nächsten Jahren wird es in Riga keine Möglichkeit geben, sich an Elefanten zu erfreuen. Weil die Mittel nicht reichten, stoppte der Rigaer Zoo den Bau des Elefantenstalls, dessen Errichtung bis 2012 geplant war - zum hundertjährigen Bestehen des Tiergartens. Deshalb werden zum Jahrhundert-Jubiläum - das sind noch mindestens 2,5 Jahre - die bereits einige Jahre abwesenden Elefanten Radsha und Rupa nicht zurückkehren. Derzeit entspricht das alte "Haus" für die Riesen, das bereits 1914 gebaut wurde, keinen modernen Anforderungen an die Elefantenhaltung. Deshalb wurden die "Rigaer" Radsha und Rupa in niederländische Zoos geschickt.

Rus.delfi.lv - 20. Juli 2009
Крокодила из Риги готовы приютить в Европе
Dem Krokodil aus Riga will man in Europa Obdach gewähren
Einige europäische und amerikanische Zoos zeigten Interesse und den Wunsch, das sich im Rigaer Zoo befindliche Nilkrokodil Krokse zu bekommen, deshalb besteht nicht weiter die Gefahr, dass dieses eingeschläfert wird.

rus.delfi.lv - 17. Juli 2009
Вайра Вике-Фрейберга стала крестной слоненка
Vaira Vike-Freiberga wurde Taufpatin für Elefantenbaby
Am vorigen Donnerstag wurde die ehemalige Präsidentin Vaira Vike-Freiberga Taufpatin des Elefantenkalbs Rani ("Prinzessin"). Die feierliche Zeremonie fand im Hamburger Tierpark statt, der 1907 von Karl Hagenbeck gegründet wurde. Die Besitzer des Zoos, die Brüder Hagenbeck, wandten sich bereits im vorigen Jahr mit einer entsprechenden Bitte an Vaira Vike-Freiberga, als sie erfuhren, dass sie 1948 als kleines Mädchen im Hamburger Tierpark war.

rus.delvi.lv - 10. Juli 2009
Cилачи взвесили галапагосских черепах
Schwerathleten wogen Galapagos-Schildkröten
Im Rigaer Zoo fand am Freitag das alljährliche, schon zum neunten Mal durchgeführte Wiegen der Galapagos-Schildkröten statt.

Belorußland

Naviny.by - 20. Juli 2009
За порядком в Минском зоопарке следят белорусские казаки
Belorussische Kosaken achten auf Ordnung im Zoo Minsk
Belorussische Kosaken beteiligen sich an Patrouillen durch den Minsker Zoo, wenn Massenveranstaltungen stattfinden, teilte der Leiter der Bildungsabteilung des Zoos, Alexander Stroganow, mit. Er bemerkte, dass die Kosaken sich bereits an zwei Zoo-Festen im Juli an der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung beteiligten. "Obwohl der Zoo keine besonders gefährliche Zone ist, werden hier verschiedene Massenveranstaltungen, Volksfeste durchgeführt. Deshalb sehen wir die Anwesenheit von Kosaken in Uniform nicht als etwas Überflüssiges an. Sie sind befugt, auf Ordnung zu sehen, das diszipliniert", meint der Spezialist. "Das Patrouillieren trägt eher vorbeugenden Charakter, obwohl niemand garantiert, dass es keine unvorhergesehenen Fälle gibt, z.B. Rowdytum oder große Menschenansammlungen." So werden die Kosaken auch teilnehmen an den Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Zoogründung am 9. August. Sie patrouillieren nicht nur, sondern zeigen auch Reiterkunststücke.

interfax.by - 20. Juli 2009
Белорусская оппозиция выступает против казачьей охраны в минском зоопарке
Belorussische Opposition ist gegen Kosakenwache im Minsker Zoo
Die belorussische Opposition steht der Tatsache, dass das belorussische Kosakentum mit dem Bewachen des Minsker Zoos beginnt, negativ gegenüber, teilte der stellvertretende Vorsitzende der Partei Belorussische Volksfront, Winzuk Wetscherko, mit. "Das Kosakentum in Belorussland ist eine Stammtischpolitik, ein Aufdrängen nicht nur fremder, sondern auch direkt unfreundlicher Stereotype."

belta.by - 13. juli 2009
Львинохвостые макаки поселились в Минском зоопарке
Minsker Zoo erhielt Wanderus
Minsk. Julija Wanina. Der Zoo Minsk erhielt Wanderus. Diese Tiere kamen im Rahmen eines EEP nach Minsk, erklärte Vizedirektorin Natalja Lebedjewa. Jetzt sind die Affen, zwei Männchen, in Quarantäne, Ende Juli können die Besucher sie sehen. Der Zoo beabsichtigt, für die neuen Bewohner Gefährtinnen zu finden. "Sicher erfordert das viel Zeit, denn Tiere dieser Art gibt es in der Natur sehr wenige, der Hauptbestand nachgezüchteter Wanderus aber befindet sich in Deutschland. Für den Erwerb dieser seltenen Tiere steht man bei den Zoos an. Ich hoffe, dass wir in ein paar Jahren Vertreterinnen des schönen Geschlechts für unsere �Jungen' bekommen können", sagte Natalja Lebedjewa. Von allen Makakenarten ist das die am meisten vom Aussterben bedrohte Art: in der freien Natur leben noch etwa 3.660 Individuen. In den Zoo werden weltweit etwa 570 Tiere gehalten. � Um vom Aussterben bedrohte Arten zu erhalten und zu züchten, sind entsprechende Bedingungen erforderlich. Jetzt wird im Zoo Minsk die dritte Etappe des zweiten Bauabschnitts abgeschlossen - es begann die Errichtung des Exotariums. Etwa in einem Jahr sollen die Bewohner einziehen. Hier entsteht eine fast reale Ökowelt, die mit Vertretern der lateinamerikanischen Fauna besiedelt wird - von Riesenschlangen und Alligatoren bis zu Krokodilkaimanen, Schildkröten und verschiedenen Fischen. Ein großer Komplex von Aquarien und Aquaterrarien wird erreichtet. Unterkunft finden hier auch verschiedene Säugetiere und Vögel - kleine Affen, Fledermäuse, Kapuziner, Papageien, die in Südamerika vertreten sind. In den Pavillons werden moderne Formen der Zurschaustellung geschaffen. Auf einem künstlichen Felsen, der das Exotarium umgeben wird, werden die Besucher das Leben der Jaguare, Pumas, Brillenbären beobachten können und an einem künstlichen Wasserfall werden sich in Wassernähe lebende Vögel Südamerikas niederlassen - Flamingos und andere. Gegen Ende des Jahres 2010 soll auch das erste Objekt des dritten Bauabschnitts begonnen werden - ein Pavillon für Humboldtpinguine.

Ukraine

Kiyany.obozrevatel.com - 21. Juli 2009
ЧП: В зоопарке свинья прокусила ребенку руку
Außergewöhnlicher Vorfall im Zoo Kiew: Schwein biß Kind in die Hand
Im "Streichelzoo" (dort leben Ziegen, Hühner, Schweine), hat ein kleines vietnamesisches Hängebauchschwein ein Kind gebissen. Olga, die Mutter des vierjährigen Mädchens, war gezwungen, mit ihrer Tochter zum Chirurgen zu gehen. Das Tier hat nach den Worten der Mutter die Hand der Kleinen in dem Moment bis zum Knochen verletzt, als das Kind versucht hatte, das Schwein zu füttern. "Das Territorium ist nicht umzäunt, auf ihm gibt es keine Raubtiere, man kann nahe an die Tiere herangehen und sie füttern", erzählte die Mutter. Im Zoo selbst wird man die Tiere nicht trennen von den Leuten und ihren Kindern, die ganze Verantwortung für das Vorgefallene aber wälzt der Zoo auf die Eltern des Kindes ab. "Der Streichelzoo existiert bereits 15 Jahre und es gab keinerlei Zwischenfälle. Alle Tiere dort sind klein und nicht aggressiv, doch sind es immer noch Tiere, die nicht daran gewöhnt wurden, aus der Hand zu fressen. Das steht auch auf den Schildern, von denen es sehr viele gibt auf dem ganzen Territorium: �Nicht aus der Hand füttern'. Wir können nicht neben jeden Besucher einen Aufpasser stellen, von denen es übrigens im Streichelzoo genug gibt", teilte die Presse-Sekretärin des Zoos, Irina Golowina, mit.

annews.ru - 24. Juli 2009
Львенок из Омска нашел дом в Ялте
Junger Löwe aus Omsk fand Obdach in Jalta
Bis zum Alter von acht Monaten lebte das Löwenjunge auf dem Balkon bei einem Omsker Zirkusartisten, dann wurde er an einer Kette im Hof eines Privathauses gehalten. Die Haltung des Tieres erwies sich als zu teuer für dessen Besitzer. Hinzu kam, dass der Löwe krank wurde. Um sein Leben zu retten, wurde beschlossen, das Tier in einem Zoo unterzubringen. Doch stellte sich heraus, dass es keinen großen Bedarf an Löwen gibt in den einheimischen Zoos. Der Zoo Bolscheretschje gewährte dem Löwen vorübergehend Obdach, solange der Besitzer des Tieres Geld sammelte für den Transport des Löwen in den Jaltaer "Löwenpark". Demnächst wird der Löwe aus Omsk mit dem Flugzeug in den Zoo Pensa gebracht, von dort wird er nach Jalta geholt.

Podrobnosti.ua - 13. Juli 2009
В Украине продолжают разводить исчезнувших в дикой природе зубров
In der Ukraine werden weiter die in der freien Natur verschwundenen Wisente gezüchtet
In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde in der freien Natur der letzte Wisent getötet. Von da an werden Wisente in Naturschutzgebieten gezüchtet. In der Ukraine werden jetzt 313 Individuen gezählt. Unlängst erhielt einer der Nationalparks Zuwachs: eine Herde junger Wisente aus Deutschland.

gzt.ru - 15. Juli 2009
Слон Бой из Киевского зоопарка признан слишком старым для приобретения ему подружки
Elefant Boi aus dem Kiewer Zoo wird für zu alt befunden, um ihm eine Gefährtin zu holen
Die Direktion des Kiewer Zoos erklärte, sie plane nicht, eine Elefantenkuh als Gefährtin für den im Zoo lebenden Elefantenbullen Boi zu erwerben, worauf Kiews Oberbürgermeister Leonid Tschernowizkij beharrte. Nach Auffassung der Wissenschaftler ist Boi viel zu alt für "familiäres Glück". "Gegenwärtig lebt im Zoo ein Elefant - Boi, der größte Asiatische Elefant in Europa, doch er hat bereits ein ziemlich stattliches Alter - 39 Jahre. Boi hat eine Reihe komplizierter Operationen überlebt, hat gesundheitliche Probleme und ist ziemlich störrisch. Angesichts der spezifischen Situation mit dem Elefanten planen wir nicht, für ihn eine Gefährtin zu finden", führt die Zeitung "Wetschernij Kijew" die Erklärung der Generaldirektorin des Zoos, Swetlana Bersina, an.

Novosti-n.mk.ua - 8. Juli 2009
В Николаевском зоопарке пополнение - у амурских тигров родилось потомство
Nachwuchs bei Amurtigern im Nikolajewer Zoo
Am 23. Juni wurden im Zoo Nikolajew Amurtiger geboren. Die Tiger-Schwestern Penelopa und Agrippina sind noch unerfahrene Mütter. Es ist ihr erster Nachwuchs. Deshalb nahmen die Tierpfleger Penelopa das Junge weg und ziehen es mit der Flasche auf. Das zweite Tigerjunge wird von seiner Mutter aufgezogen. Die Amurtigerinnen Penelopa und Agrippina sind "Ureinwohner" der Stadt Nikolajew. Sie wurden vor drei Jahren im Zoo Nikolajew geboren. Der Vater, der dreijährige Gelios kam am 27. Februar vorigen Jahres aus Poznan (Polen). Nachwuchs gab es in diesem Jahr auch bei Mandrills, Pumas, Nilflughunden u.a.

segodnya.ua - 13. Juli 2009
Медведи в зоопарке получают мед лишь по большим праздникам
Bären im Zoo erhalten Honig nur an großen Feiertagen
Kristina Sribnjak. Am Samstag wurde im Kiewer Zoo der Namenstag der Ussuri-Braunbären gefeiert, von denen es weltweit nur noch 500 gibt. Zwei davon leben in Kiew - der "Junge" Elik und das "Mädchen" Bona. Vor zwanzig Jahren gelangten sie als Jungtiere in den Kiewer Zoo - die Bären wurden in der Nähe des Flusses Elban gefunden, in der Region Chabarowsk. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um Bruder und Schwester. Nachwuchs hatten Elik und Bona bisher nicht, man muß für jeden einen Gefährten finden und das ist ziemlich kompliziert.

Eco.rian.ru - 9. Juli 2009
У пляжных фотографов изъяли львенка и передали его в ялтинский зоопарк
Bei Strandfotografen wurde ein kleiner Löwe beschlagnahmt und dem Zoo Jalta übergeben
Simferopol. Die Staatliche Umweltinspektion der Ukraine beschlagnahmte bei am Strand arbeitenden Fotografen einen anderthalb Monate alten Löwen und übergab diesen dem Zoo Jalta.

Aserbaidshan

vesti.az - 24. Juli 2009
Бакинский зоопарк закрывают
Zoo Baku wird geschlossen
Seit der Errichtung des ersten Zoos in Baku sind 80 Jahre vergangen. Damals war das eine kleine "Zoo-Ecke" im Lunatscharski-Park (der heute Nisami-Park heißt). Die Jahre vergingen und der heutige Zoo ist schon längst nicht mehr der von damals. Seine Fläche wurde beträchtlich erweitert, doch leider entspricht die Tierhaltung bei weitem nicht den weltweiten Standards. Doch dieses Problem wird bald gelöst. Der Direktor des Bakuer Zoos, Aser Gusejnow, informierte darüber, dass der Zoo, der nach seinen Worten ein Schandfleck in unserer Stadt ist, vorübergehend geschlossen wird. Ein neuer Zoo wird errichtet werden. Laut A. Gusejnow werden die Tiere in dem Maße dorthin umgesiedelt werden, wie das neue Objekt gebaut wird.

Kasachstan

Liter.kz - 11. Juli 2009
Символ дружбы - Потомок снежного барса, подаренного президентом Казахстана народу Японии, вернулся на родину
Symbol der Freundschaft - Nachkomme des Schneeleoparden, den der Präsident Kasachstans dem Volk Japans schenkte, kehrte in die Heimat zurück
Gestern präsentierte der japanische Botschafter in der Republik Kasachstan, Nazui Sigeo, den Besuchern des Zoos Almaty einen Schneeleoparden namens Maija. Das Auftauchen dieses auf der Roten Liste stehenden Tieres in Almaty hat eine Vorgeschichte, die ihren Anfang nimmt im Jahre 2000. Damals schenkte der Präsident Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, dem Volk Japans als Zeichen der Freundschaft zwischen Kasachstan und Japan einen Schneeleoparden namens Tschingis, der in den heimischen Bergen gefangen und dann dem "Tama"-Zoo in [der Präfektur] Tokio überreicht wurde. Und nun, acht Jahre später, schenkte der Tokioter Zoo dem Zoo in Almaty auch einen Schneeleoparden. Interessant ist die Tatsache, dass der junge Schneeleopard Maija ein direkter Nachkomme des "emigrierten" Tschingis ist. Es sei nicht leicht gewesen, für Maija einen Gefährten zu finden. Doch im November 2008 wurde im Zoo Krakow (Polen) der Schneeleopard Artos erworben. Für die Schneeleoparden ließ die Leitung des Zoos einen geräumigen Käfig errichten. Die Schneeleoparden leben bereits ein halbes Jahr zusammen.

Usbekistan

ca-news.org - 21. Juli 2009
Ученые заинтересовались вокальным поведением и анатомией джейрана
Wissenschaftler interessierten sich für Vokalisation und Anatomie der Kropfgazelle
Im usbekischen Umweltzentrum wurde ein internationales Projekt zur Erforschung der Kropfgazellen abgeschlossen. Die Untersuchungen wurden durchgeführt von Vertretern des Moskauer Zoos (I.A. und J.W. Wolodin), der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität (K.O. Jefremowa), des usbekischen Umweltzentrums "Dshejran" [Kropfgazelle] (M.W. Soldatowa) und des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berlin, Deutschland (R. Frei). Hauptziel der wissenschaftlichen Arbeit ist die kombinierte Erforschung von Vokalisation und Anatomie, die zusammenhängen mit der Produktion von Lauten.



Zoos  – 
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Naturzentrum- und Wildpark Knüll, 19.07.2009
Überraschung im Luchsgehege
Junge Luchsdame bringt Nachwuchs in der neuen Anlage zur Welt. Damit hatte wohl noch niemand gerechnet: Kaum ist die neue Luchsanlage im Wildpark Knüll von einem älteren Luchspärchen und zwei gut zweijährigen Tieren angenommen worden, stellt sich dort Nachwuchs ein. Die junge Luchsdame Lucy, die vor einem halben Jahr aus dem Wildpark Neuhaus in Niedersachsen in den Knüll kam, brachte zwei gesunde Luchsbabys zur Welt. Die kleinen sind inzwischen etwa sechs Wochen alt und zeigen sich seit einigen Tagen tapsig der Öffentlichkeit. Der mutmaßliche Vater ist Paul, ein Luchs aus dem benachbarten Wildpark Edersee. Es muss wohl Liebe auf den ersten Blick gewesen sein, als der junge Kater bereits gegen Ende der Paarungszeit der Luchse Ende März zu Lucy kam, die nach zehnwöchiger Tragzeit zur Geburt des Nachwuchses Anfang Juni führte. In den vergangenen Wochen versorgte die Mutter ihre blinden, schutz- und wehrlosen Babys gut gehütet im großen Reisighaufen auf der rechten Seite des Geheges. Die Besucher haben gute Chancen die beiden kleinen zu Gesicht zu bekommen. "Gerade bei sonnigem Wetter zeigen sich die zwei gerne auf dem Reisighaufen, klettern, spielen und balgen sich - es ist herrlich!" Umweltpädagogin und Biologin Sara Engelbrecht ist sichtlich begeistert von den aktiven Jungtieren und weiß: Auch wenn die kleinen von ihrer Mutter jetzt nach und nach an Fleisch gewöhnt werden, spielen die Fütterungszeiten noch keine besondere Rolle, nach dem Motto: Mama sorgt fürs Essen, wir für die Unterhaltung. Der Park ist für seine Besucher täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Über besondere Veranstaltungen informiert der Veranstaltungskalender auf der Internetseite www.wildpark-knuell.de.

Tiergarten Nürnberg, 29.07.2009
Wanderausstellung im Tiergarten Nürnberg
Noch bis zum Ende der Sommerferien stellt der Tiergarten der Stadt Nürnberg Schülerzeichnungen im Naturkundehaus aus. Zum Thema "Bedrohte heimische Raubtiere" malten und zeichneten russische, tschechische und deutsche Schüler beeindruckende Bilder von Bären, Wölfen, Luchsen, Tigeriltissen und vielen weiteren europäischen Raubtieren. Aus den Bildern wurde eine Wanderausstellung zusammengestellt, die bereits im Juni 2009 im russischen Tula zu sehen war. Nach der Präsentation in Nürnberg werden die Bilder im Zoo Ohrada in Südböhmen (Tschechische Republik) gezeigt. Im Rahmen der diesjährigen Artenschutzkampagne des Europäischen Zooverbands EAZA (European Association of Zoos and Aquariums) zum Schutz der europäischen Raubtiere rief der Zoo im russischen Tula zu einer internationalen Mal- und Zeichenaktion auf. Insgesamt sind etwa 120 Bilder eingegangen, darunter etwa 30 Bilder von Nürnberger Schülern der Adam- Kraft-Realschule und der Sabel-Realschule.

Tierpark Bochum, 29.07.2009
Zweifacher Flamingonachwuchs im Bochumer Tierpark
Wie alle Zoos freut sich auch der Bochumer Tierpark immer besonders, wenn streng geschützte oder sogar vom Aussterben bedrohte Vogelarten erfolgreich brüten. Während andere Arten, wie der Seidenreiher, Löffler, Wiedehopfe und andere in den letzten Jahren in Bochum erfolgreich Nachwuchs aufzogen, wollte es bei den Flamingos einfach nicht klappen. Das Problem war ein absoluter Männerüberschuss. Darum wurde Im Februar 2007 das Projekt "neue Flamingo-Frauen braucht der Tierpark Bochum" durch einen Tiertausch mit dem Vogelpark Herborn abgeschlossen - drei "Bochumer Männer" zogen in die neue Flamingoanlage im Vogelpark Herborn um, im Austausch kamen drei Rosa Flamingo-Weibchen nach Bochum. Dieser Tausch stellte sich als fruchtbar heraus, denn bereits im selben Jahr konnte das erste Flamingoküken begrüßt werden. In diesem Jahr herrscht gar doppelte Freude, denn gleich zwei Flamingoeltern stellten am 7. und am 18. Juli ihren Nachwuchs vor! Damit leben zur Zeit 17 Flamingos im Tierpark, neben den beiden soeben geschlüpften Küken sind es acht erwachsene Weibchen sieben Männchen. Der in der Alten Welt verbreitete Rosa Flamingo (Phoenicopterus ruber roseus) lebt heute nur noch in Südspanien und in der Camargue in Südfrankreich, in Nord- und Ostafrika, in Westasien und Nordwestindien. Die Vogeltrupps, die in den jeweiligen Lebensräumen zu beobachten sind, können aus bis zu einer Million Individuen bestehen. Wilderei und Nestplünderungen haben zu einem weltweiten Rückgang der Flamingos geführt. Mit ihrem extrem langen Hals und den überlangen, dünnen, rosafarbenen Beinen sind Flamingos unverkennbar und erreichen eine Größe bis zu 1,30 m und ein Gewicht bis 2,8 kg. Auch der dicke, in der Mitte nach unten geknickte Schnabel macht die Vögel unverwechselbar.

Wildpark Dillenburg-Donsbach, 29.07.2009
Freizeitvergnügen für die ganze Familie
Für eine weitere Belebung des Donsbacher Wildparks haben in den letzten Monaten noch einmal die Wildschweinmütter gesorgt. Die flinken Frischlinge sind die aktuellen Publikumsmagneten. Besonders die jungen Besucher haben große Freude an den wuseligen gestreiften Vierbeinern. Im Streichelzoo ist das muntere "Gemecker" der Zwergziegen zur Begrüßung der Gäste nicht zu überhören, um letztendlich in den Genuss des wohlschmeckenden Futters zu gelangen. Aber auch in den weiteren Wildgehegen ist reichlich Nachwuchs angekommen. Imposant und farbenfroh zeigen sich das Rot- und Damwildrudel in ihren Sommerfarben. Gerade die männlichen Tiere, die sich in den letzten Monaten wieder ein kräftiges Geweih zugelegt haben, sind eine attraktive Erscheinung. Sie bereiten sich in der Sommerzeit, der sogenannten "Feistzeit", auf ein wichtiges Ereignis vor - die Hochzeit der Wildtiere. Sie beginnt in den kühler werdenden Monaten ab September und gewährt ein weiteres Highlight im Leben der Tiere im Wildpark. Im Wildpark in Donsbach gibt es aber nicht nur viel zu sehen, sondern auch einiges zu erleben. In den Sommerferien werden daher von Montag bis Freitag kostenlos Führungen mit dem Wildpfleger angeboten - Beginn morgens um 9.00 Uhr am Kassenhaus und nachmittags um 13.00 Uhr an der Futterscheune. Weitere interessante Aktionen sind - montags, dann wird in der Scheune gebastelt, mittwochs können die Jungen und Mädchen spielerisch die Bewohner im angrenzenden Wald bei geführten Wanderungen kennen lernen und freitags stehen Tiergeschichten und Stockbrotbacken an der Scheune auf dem Programm. Diese Aktionen beginnen jeweils ab 10.30 Uhr an der Scheune. Wer selbständig mit der Familie etwas erleben möchte, kann ab dem Kassenhaus die 19 Aufgaben der Sommerferienspiele lösen - der ausgeschilderte Parcours ist identisch mit den beliebten Waldjugendspielen. Besuchen sie wieder einmal den Wildpark in Donsbach und erleben sie mit ihren Kindern oder Enkeln die Vielfalt unserer Natur. Der Wildpark ist ganzjährig von 9.00-18.00 Uhr geöffnet. Kiosk und Freisitz laden zum Verweilen ein. Bei größeren Gruppen empfiehlt sich eine vorherige Anmeldung. Auskünfte sind bei der Stadt Dillenburg unter der Rufnummer (02771) 896-249 zu erhalten oder per e-mail: umwelt@dillenburg.de.

Zoo Halle, 29.07.2009
2. Zoonacht 2009 im Halleschen Bergzoo und Zoo-Serenade

Am Samstag, den 01.08.2009 können unsere Zoobesucher zur 2. Zoonacht den Zoo bis Mitternacht erleben. Ab 18 Uhr ist erlaubt, den Tieren in ihre Schlafzimmer zu schauen deshalb bleiben die Tierhäuser an diesem Tag bis 0:00 Uhr geöffnet. Die nachtaktiven Tiere im Bergzoo Halle, zu denen u.a. die Binturongs, die Baumstachler, die Mähnenwölfe und die Gürteltiere zählen, werden putzmunter und in den erleuchtetenTierhäusern auch gut zu beobachten sein. Um 19:00Uhr findet eine Extrafütterung bei den Erdmännchen statt, 19:30 bekommen die Keas Gelegenheit, Ihre Spiellust und Geschicklichkeit beim Knacken einer "Eisbombe" zu demonstrieren. Die Totenkopfaffen erhalten 20:00 Uhr eine Nachtmahlzeit. 20:30 Uhr und 22:30 Uhr können sich die Robben einen Zusatzsnack aus einer "Extraportion Fisch in Eis" ergattern. Gegen 21:00 Uhr bekommen die Kragen- und Braunbären eine "Bäreneisbombe". Für mutige und wissbegierige Nachtschwärmer stellt sich ein Mitarbeiter ab 21:30 Uhr im Raubtierhaus mit einer Königspyth
on, die auch angefasst werden darf, den Fragen der Besucher. Auch unsere Elefanten erhalten 22:00Uhr noch eine Nachtmahlzeit. Besonders für die jüngeren Zoobesucher ist in dieser Nacht auf den Bergterrassen am Kleintierhaus von 19:00-23:00 Uhr"Kaninchen- und Meerschweinchenstreicheln" angesagt. Seltsame Geräusche und funkelnde Tieraugen lassen den Zoobesucher geheimnisvolle Nachtstunden in der faszinierenden Kulisse des Reislberges erleben. Der Aussichtsturm bietet einen Fernblick auf die beleuchtete Stadt und ihre Umgebung. Für das leibliche Wohl sorgen in dieser Nacht die Gastronomen auf den Bergterrassen und im Biergarten bei den Bären. Die Zookassen haben bis 23 Uhr geöffnet.

Zoo Frankfurt, 29.07.2009
Vernissage im Zoo Frankfurt
Bitte lächeln! Kinder fotografieren Zootiere. Zusammen mit dem Frankfurter Tierfotografen Detlef Möbius und den Naturschutz-Botschaftern gingen zehn Kinder aus dem Rhein-Main-Gebiet drei Tage lang im Frankfurter Zoo auf Foto-Safari. Unter professioneller Anleitung lernten die Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren den Umgang mit digitalen Spiegelreflexkameras und alles rund um das Thema Tierfotografie. Die beeindruckenden Ergebnisse der jungen Fotografen sind vom 28. August bis 31. Oktober im Grzimek-Haus zu sehen. Der Fotokurs, der Ende Mai bereits das dritte Jahr in Folge durchgeführt wurde, fand im Rahmen der Aktionswoche "Biologische Vielfalt erleben" statt. Der Tierfotograf Detlef Möbius leitete den Kurs und wurde dabei von den Naturschutz-Botschaftern unterstützt, die Firma "Nikon" stellte professionelle Digitalkameras zu Verfügung. Neben einer ausführlichen Einleitung in das Thema Tierfotografie erhielten die Kinder Hintergrundinformationen zu den Zootieren. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Tierpfleger entstanden einzigartige Begegnungen mit den Tieren.

Eventfalknerei Bomlitz, 29.07.2009
Fernsehmoderator Florian Weber berichtete in der NDR Sendung "Mein Nachmittag" live aus dem Wild- und Abenteuerpark Müden und der Greifvogelstation Müden. 
Weber stellte dabei  auch das Steppenadler Baby vor, den noch namenlosen Neuzugang der Eventfalknerei, der seinen ersten TV Auftritt im zarten Alter von fünf Wochen souverän absolvierte. Nun sucht Eventfalknerei Geschäftsführer Thomas Wamser nach einem Namen für den männlichen Jungvogel, der für Film- und Fernsehaufnahmen trainiert werden soll. Wamser war sehr zufrieden mit dem ersten Auftritt des Adler Babys vor laufenden Kameras: "Er hat sich pudelwohl gefühlt, war ganz entspannt und sogar recht selbstbewusst für sein Alter." Anstatt sich ins weiche Nest zu kuscheln, schaute der Adler lieber über den Rand seines Korbes und verfolgte interessiert das Geschehen rund um die Kamera Teams. Wamser: "Wir gewöhnen Jungvögel sehr langsam an andere Umgebungen, lassen ihnen viel Zeit sich auf neue Situationen einzustellen und freuen uns natürlich, wenn es dann so gut klappt." Basis jedes Trainings seien die natürlichen Verhaltensweisen der Tiere in freier Wildbahn. Die Eventfalknerei trainiert Greifvögel, Eulen, Papageien und Raben für Flugschauen, Film- und Fernsehaufnahmen. Der junge Steppenadler kann anderen Kamera erfahrenen gefiederten Kollegen  der Eventfalknerei nacheifern, wie den Raben "Rudi" und "Renate" oder Weißkopfseeadler "Hera", die zurzeit ihre vierte Saison bei den Karl May Spielen in Bad Segeberg bestreitet. Wem ein passender Name für den künftigen TV Star einfällt, kann eine Postkarte schicken an Tierparkbedarf, Moorstraße 43, 29664 Walsrode, Stichwort "Steppenadler" oder per Mail an info@eventfalknerei.de. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können Der Gewinner wird zur "Taufe" des Adlers mit einem prominenten Paten eingeladen.

Zoo Magdeburg, 29.07.2009
Raketenträger am neuen Zooeingang?

Etwas Ungewöhnliches parkt neben dem neuen Zooeingang, der ZOOWELLE in der Zooallee. Es sieht fast aus wie ein Raketenträger, aber es ist ein 13 Meter langes Zugsilo einer Magdeburger Bedachungsfirma. Im Zugsilo sind 60 Kubikmeter Pflanzsubstrat geladen, die auf das Dach der ZOOWELLE aufgebracht werden. Ingesamt werden 100 Tonnen Pflanzsubstrat auf dem Dach der ZOOWELLE verteilt. Zur Bepflanzung des Daches ist eine Trockenrasenmischung vorgesehen, die einen Hauch von der Afrikanischen Savanne nach Magdeburg zaubern wird. Die Dachbegrünung ist nicht nur der "architektonische I-Punkt" der ZOOWELLE und fügt sich hervorragend in den denkmalgeschützten Vogelgesangpark ein, sondern sie wurde auch aus ökologischen Gründen geplant und ausgeführt. Dieses war vor allem auch dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Zoo gGmbH und Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dr. Lutz Trümper ein äußerst wichtiges Anliegen. Darüber hinaus sorgt die Dachbegrünung für ein ausgeglichenes Raumklima im Eingangsgebäude und hilft sogar die Energiekosten zu senken. Die Fertigstellung der Zoowelle ist für den August 2009 vorgesehen und wird mit einem großen Einweihungsfest für alle Magdeburger verbunden.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 29.07.2009
Ein Stück "Rocky Mountains" in Stuttgart:

Erstmals Schneezicklein auf der Felsenanlage. Das erste Mal seit 1998 sind auf der Felsenanlage der Wilhelma junge Schneeziegen zu sehen: Ein Zwillingspärchen erfreut hier seit einigen Tagen die Besucher mit seinen Kletterkünsten und Bocksprüngen. Schneeziegen gibt es nur in wenigen Zoos: außer in Stuttgart zeigen sie in Deutschland nur vier, europaweit zwölf weitere Tiergärten. Geboren wurden die Schneeziegen Ende Mai auf dem Tennhof, dem Ausweichquartier der Wilhelma. Ihre Eltern sind das Zuchtpaar "Peterle" aus Leipzig und "Mrs Pommel" aus Wien, das seit 2006 hier jedes Jahr Zicklein bekam. Nur: Die Wilhelma-Besucher bekamen keine zu Gesicht, denn in der Herde auf der Felsenanlage blieb Nachwuchs aus. Also beschloss die Wilhelma dieses Jahr einen Platztausch: ein Bock und drei Weibchen siedelten auf den Tennhof über, Peterles Familie bezog die Felsenanlage. Hier blieb sie anfangs zwar lieber im sicheren Stall, denn Lärm und Besuchermassen sind Tieren auf dem Tennhof fremd. Inzwischen aber fühlen sich die Vier in ihrem felsigen Stück "Rocky Mountains" wohl - und fast wie zu Hause. Denn die ursprüngliche Heimat der Schneeziegen liegt eben dort, in den nördlichen Rocky Mountains Kanadas und der USA. An unwirtliche Hochgebirgsregionen bis in Höhen von über 4000 Meter sind die Tiere perfekt angepasst: Zum Überleben genügt ihnen das eher karge Angebot an Gräsern, Blättern, Moosen und Flechten. Und zum Schutz gegen die Kälte tragen die Tiere einen langen weißen Winterfellmantel, darunter dicke Unterwolle und mehrere Fettpolster unter der Haut. Vor allem Hals und Schultern sind dicht behaart und an den Schenkeln bilden sich regelrechte "Fellhosen" aus. Im Sommer verlieren sie die Winterkleider, deren Reste sie dann an Felsen und Bäumen abstreifen - in der Wilhelma müssen mitunter die Tierpfleger beim "Ausziehen" etwas nachhelfen. Ihr enorme Trittsicherheit auf schmalen Felsvorsprüngen wie eisigen Flächen verdanken die näher mit Gämsen als mit Ziegen verwandten Tiere ihren Hufen: Diese sind innen schwammig-weich, an den Rändern hart und scharf. Die Böcke werden mit über 100 Kilogramm zwar größer als die Weibchen und sind wahre Kraftprotze. Doch die Hosen haben bei den Schneeziegen die Frauen an - und sie wollen erobert sein. Während der Paarungszeit buhlen die Böcke daher um ihre Gunst und messen mit Rivalen ihre Kräfte; die übrige Zeit leben sie in der Regel einzelgängerisch. Die Weibchen bilden eigene kleine Clans und wenn es um den Nachwuchs geht, kennen sie kein Pardon: Sogar Pumas schlagen sie mit ihren spitzen Hörnern in die Flucht. Nur gegen die Luftangriffe von Steinadlern sind auch die wehrhaften Schneeziegen meist machtlos.

Zoo Osnabrück, 29.07.2009
Keine Angst vor Schweinegrippe: Seehund Henry fährt nach Malle
Der einjährige Seehund-Mann Henry im Osnabrücker Zoo sitzt auf gepackten Koffern, er reist in dieser Woche nach Mallorca, nicht in Urlaub, sondern für immer. Henry, im Juli 09 im Zoo Osnabrück geboren, wird zukünftig in Calvia im Marineland Mallorca leben, wo er mit Artgenossen eine neue Familie gründet. Seine komplizierten Reisepapiere sind fertig und er fliegt in einem eigens für ihn angefertigten Behälter nach Palma de Mallorca , wo er  von seinen neuen Tierpflegern in Empfang genommen wird. Seinen Betreuern im Zoo Osnabrück fällt der Abschied von der verspielten und gelehrigen Robbe  nicht leicht. Als er sich im Alter von fünf Wochen nicht von warmer süßer Muttermilch auf kalten Fisch umstellen lassen wollte, haben sich seine Tierpflegerinnen tagelang mit ihm beschäftigt und ihn schließlich mit Fischen an der Angel davon überzeugt, dass man dieses kalte Zeug durchaus essen kann. Inzwischen verschlingt Henry bis zu 30 Heringe am Tag. Er wird in Spanien in salzigem Mittelmeer-Wasser schwimmen, und wenn die Grippe-Welle abgeklungen ist, sicher auch von seinen Osnabrücker Freunden besucht werden.

Zoo Frankfurt, 29.07.2009
Tierisches Sommerfest am 8. und 9. August 2009

Von 10.00 - 18.00 Uhr. Spaß und gute Laune stehen im Vordergrund des Tierischen Sommerfestes im Zoo Frankfurt. Unsere Hauptattraktionen - die Tiere - bekommen am 2. Wochenende im August ein bisschen Konkurrenz: Beim Gang durch den Zoo gibt es an allen Ecken nicht nur Tolles zu sehen, sondern auch jede Menge Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Vor allem unsere kleinen Zoobesucher kommen hier voll auf ihre Kosten. Gleich am Eingang können die Kids mit einer Rollrutsche in ein abwechslungsreiches Vergnügen rutschen: Alle, die sich erst mal richtig austoben möchten, stürmen die Hüpfburg oder probieren sich an der Torwand. Wer es ruhiger mag, taucht mal ab: Mit erfahrenen Tauchern testet man diese Sportart ganz behütet in unserem Flusspferdbecken. Die Jugendfeuerwehr Frankfurt lernt "Nachwuchskräfte" an und bei Sackhüpfen und Eierlauf sind Schnelligkeit und Geschick gefragt. Nur wer eine ruhige Hand hat, wird beim "Heißen Draht" bestehen können. Das Senckenberg Institut und Gondwana - das Praehistorium entführen uns in die Zeit der Dinosaurier - unsere Menschenaffen werden staunen, wer ihnen da ein Dino-Baby ins Haus gebracht hat!  Selbst  "zum Tier werden" kann man beim Kinderschminken. Ein weiteres Highlight ist das Baumeister-Event mit Lego. Und unterwegs von einem Spaß zum nächsten trifft man vielleicht auf Sid, den gar nicht so frostigen Helden aus "Ice Age". Zahlreiche Bastelangebote, eine Krabbelecke für die kleinsten Zoofans, ein Lesezelt, Rate- und Geschicklichkeitsspiele und jede Menge Möglichkeiten zu Spiel und Bewegung runden das Programm ab. Außerdem gibt es natürlich wieder sehr viel Interessantes rund um die Themen Tiere sowie Natur- und Artenschutz zu erfahren. Ach ja, lecker essen kann man natürlich auch.

Zoo Leipzig, 29.07.2009
Auf die Schulanfänger 2009 wartet in den nächsten Wochen viel Neues.

Doch wer Lesen und Schreiben lernen will, muss auch Stillsitzen können. Da gibt es doch nichts Besseres, als sich vor dem Schulstart noch einmal so richtig auszutoben - zum Beispiel am 8. August beim Zuckertütenfest im Zoo Leipzig. Der Zoo und die Stadtwerke Leipzig laden ein, zu einem unvergesslichen Schulanfängertag. Alle kleinen Ehrengäste erhalten freien Eintritt in den Zoo. Ein Schulstart ganz im Sinne der Schulanfänger - das Bühnenprogramm der Stadtwerke Leipzig: Im Konzertgarten bekommen die ABC-Schützen von 14 bis 17 Uhr Einiges geboten: Mit der SportMausShow "Höher, schlauer, weiter" geht die Maus aus der beliebten "Sendung mit der Maus" auf die Jagd nach sportlichen Höchstleistungen. Die Moderatorin erklärt die La-Ola-Welle, löst spannende Sport-Rätsel mit dem staunenden Publikum und lässt zwei "Zuschauer-Sportler" beim "Schneckentemporennen" gegen die Maus antreten. Das Märchentheater Fingerhut erzählt im gleichnamigen Stück, "Wie der Elefant zu seinem Rüssel kam". Zusammen mit "Ulf und Zwulf" macht der coole und etwas rundliche Dackel Düsenfuß seinem Namen alle Ehre. In der "Spiele-Lieder-Mitmachshow" saust er als Turnlehrer, Quiz- und Schulmeister durch die Reihen. Das geht flugs in den Beine und bringt sagenhafte Stimmung in den Zoo.  Die Action Hand Painting Show von Jo Herz begleitet Kinder in die Welt der Farben. In kürzester Zeit entstehen Abbilder der Abc-Schützen, kunterbunte Comics und lustige Geschichten. Natürlich gibt es für die kleinen Ehrengäste neben jeder Menge Rate- und Mitmachspielen viele weitere Überraschungen - vom Gratis-Eis bis zur Zuckertüte vom Zuckertütenbaum. Wer will, kann sich auf dem Schminkstand am Ponygestüt in einen Löwen oder Tiger verwandeln und anschließend den eigenen kreativen Fähigkeiten freien Lauf lassen. Auf dem Aquariumsvorplatz könnten bunte Buttons kreativ bemalt und anschließend fertig gepresst werden. Noch ein Tipp: Am Sonntag, den 9. August findet zum letzen Mal in diesem Sommer das Puppentheater auf dem Lesehügel statt. "Die drei Schweinchen" führt das Märchentheater Fingerhut auf.

Zoo Dresden, 28.07.2009
Koalas für Dresden

Neue Zoo-Straßenbahn wird ins Schienennetz übergeben. Mit dem Einzug unserer dritten Giraffe "Diko" im Juni hat die bis dahin in Dresden herumfahrende Giraffenspendenbahn ihren Dienst getan. 400.000 Euro Spendengelder konnte der Zoo-Freunde-Verein in den vergangenen Jahren für die neue Giraffenanlage einnehmen. Aktuelles Ziel ist es nun Koalas nach Dresden zu holen. Der Zoo-Freunde-Verein möchte den Zoo auch hierfür tatkräftig mit Spendengeldern unterstützen. Als eine der ersten Aktionen wurde daher die Zoo-Straßenbahn neu gestaltet und soll die Dresdner und ihre Gäste nunmehr über das sich im Bau befindliche Prof. Brandes-Haus informieren. So verkünden die Koalas bereits jetzt auf dem Straßenbahnwagen - "Wir wollen Dresdner werden!"

Zoo Frankfurt, 28.07.2009
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch zum Präsidenten der gtö gewählt

Gestern wurde Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Frankfurter Zoos, einstimmig zum Präsidenten der gtö - Society for Tropical Ecology (Gesellschaft für Tropenökologie) gewählt. Der gtö gehören ca. 500 Tropenökologen - praktisch alle renommierten Forscher auf diesem Gebiet - und viele Studenten an. Die Gesellschaft unterstützt die Erforschung der tropischen Ökologie, verbreitet die Forschungsergebnisse und setzt sich für den Schutz tropischer Pflanzen, Tiere und Lebensräume ein. "Die Erforschung der Tropen ist angesichts der massiven Zerstörung der dortigen Ökosysteme wichtiger denn je", so Niekisch. "Die Bevölkerungsexplosion und das wirtschaftliche Wachstum bedrohen die natürlichen Ressourcen in diesem Teil der Erde massiv und drohen, besonders wichtige tropischen Ökosysteme wie Regen- und Mangrovenwälder aber auch Korallenriffe mit der größten Biodiversität weltweit für immer zu zerstören." Vor seiner Zeit als Zoodirektor hat Niekisch selbst aktiv in den Tropen geforscht und im praktischen Naturschutz gearbeitet. Von 1983 bis 1989 war er Direktor der WWF Artenschutzzentrale/TRAFFIC Germany und anschließend bis 1998 wissenschaftlicher Geschäftsführer der Tropenwaldstiftung OroVerde. Von 1998 bis 2008 hatte er die Professur "Internationaler Naturschutz" an der Universität Greifswald inne - die einzige Professur dieser Art im deutschsprachigen Raum. Niekisch ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen und Mitherausgeber des Journal for Nature Conservation. Er hat in zahlreichen Ländern der Erde geforscht, mit einem Schwerpunkt in Vietnam sowie in den Ländern Lateinamerikas. 2008 wurde er in den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) berufen.

Tiergarten Nürnberg, 28.07.2009
Natürliche Aufzucht bei den Pelikanen

Zum ersten Mal in der Geschichte des Tiergarten Nürnberg wurden kleine Pelikane von ihren Eltern aufgezogen. Nachdem die Pelikane von ihrem Winterquartier in Mittelbüg in den Tiergarten kamen, begannen sie auf der Insel am vorderen Weiher mit dem Brutgeschäft. In diesem Jahr erschien der Druck durch die im Tiergarten frei lebenden Krähen (die sich gerne an Eiern und Jungvögeln vergreifen) nicht sehr hoch und die Pelikane verteidigten ihre Brutinsel besonders zuverlässig. Deshalb entschloss sich der Tiergarten eine natürliche Aufzucht zu wagen. Dennoch wurden die Eier sicherheitshalber in den Brutapparat überführt, durch Kunsteier ersetzt und einige davon kurz vor dem Schlupf den Eltern wieder untergeschoben. Der Mut hat sich gelohnt: Die Pelikane haben auf der Insel zwei Jungvögel, die am 06. und 12. Juni 2009 geschlüpft sind, perfekt aufgezogen. Sie dürften inzwischen etwa 6 bis 8 Kilogramm schwer sein. Erstaunlich war, dass die Altvögel die noch mit Flaum befiederten Jungen bereits mit einem Alter von 27 bzw. 33 Tagen mit ins Wasser genommen haben. Die von Hand aufgezogenen Jungvögel von 2008 und 2007 übernahmen wichtige Funktionen bei der Aufzucht. Sie bewachten die Jungen auf der Insel, wenn die Altvögel zur Nahrungssuche auf dem Weiher unterwegs waren und fütterten vermutlich auch die kleinen Pelikane. Zwei weitere Jungvögel, die am 07. und 14. Juni 2009 im Brutapparat geschlüpft sind, wurden - wie in den vergangenen Jahren - von den Pflegern aufgezogen und wiegen inzwischen etwa 6 Kilogramm. Sowohl bei der natürlichen Aufzucht am Weiher, als auch bei der Handaufzucht im Vogelrevier sind je ein Rosapelikan und ein Krauskopfpelikan zu erkennen. Beide Arten leben auch in Europa z.B. am Prespasee (im Dreiländereck von Mazedonien, Albanien und Griechenland) und im Donaudelta in gemischten Kolonien.

Erlebniszoo Hannover, 28.07.2009
Nachwuchs bei den Leoparden

Angsthase trifft Raubkatze. Als Saia vor zwei Jahren nach Hannover kam, war sie ein echter Angsthase. Und das als Leopard! Sie fand einfach alles doof. Offener Himmel über sich - doof. Große Anlage mit vielen Versteck- und Klettermöglichkeiten - super doof. Das schüchterne Leopardenmädchen weigerte sich, auch nur eine Pfote aus dem Stall zu strecken. Bis sie im Bambus Yallah entdeckte. Groß, muskulös, ein Bild von einem Leoparden. Für Schüchternheit blieb plötzlich keine Zeit mehr. Das Ergebnis der stürmischen Leoparden-Liaison kam vor einigen Wochen als 500-Gramm-Winzlings-Leoparden-Version hinter den Kulissen zur Welt, hat gelernt zu fauchen und zu kratzen wie die ganz Großen und ist jetzt bereit, die Welt außerhalb der Wurfkiste zu erobern.

Zoo Duisburg, 28.07.2009
Vielfacher Nachwuchs bei den Rentieren

Die Rentier-Damenwelt im Zoo Duisburg freute sich Ende letzten Jahres auf die Ankunft ihres neuen Zuchtbockes aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Der 2jährige, äußerst stattlich gewachsene Jungbock ELIAS stellte sich als potenter Vertreter seiner Art heraus und sorgte gleich für mehrfachen Nachwuchs! Zwei Bullen- sowie zwei Kuhkälber spurten derzeit über die großflächige Anlage am Kaiserberg und unterhalten die zahlreichen Besucher des Zoo Duisburg mit Sprinteinlagen und überschwänglichem Spiel bestens. "Rentier" hat nichts mit "rennen" zu tun, sondern leitet sich ab vom skandinavischen Wort hren = Hirsch. Rentiere werden als einzige domestizierte Hirschart in Lappland und Sibirien fast wie Haustiere gehalten, sind im Zoo aber recht anspruchsvolle Pfleglinge. Unter hohen schattigen Kastanien am Kaiserberg bevorzugen sie weichen Untergrund, der den mächtigen Klauenschalen ihrer Füße nicht hinderlich ist. Für ihre Fütterung muss übrigens regelmäßig das sog. Isländische Moos, eine Flechten-Art aus Schweden, importiert werden! Eine weitere Besonderheit ist den Rentieren insofern eigen, als bei dieser Art auch die Weibchen ein Geweih tragen. Die Formgebung der Geweihe ist sehr unregelmäßig und bei jedem Tier anders. Männchen werfen ihr Geweih im Herbst ab, Weibchen erst im Frühjahr. Das Abwerfen erfolgt gewöhnlich nicht zugleich beidseitig, sodass das Rentier vorübergehend nur eine Geweihstange trägt. Bei den jungen Rentieren, die derzeit fleißig an der mütterlichen Milchbar hängen, wird die Geweihbildung schon in ein paar Monaten beginnen.

Zoo Salzburg, 28.07.2009
Terminverschiebung!

Auf Grund des unsicheren Wetters verschieben wir unsere Presse-Einladung zur ersten Nachtsafari in diesem Jahr auf morgen, Mittwoch, den 29. Juli 09, Treffpunkt 20 Uhr bei der Hauptkassa! Bitte um Anmeldung: cbeck@salzburg-zoo.at Besuchen Sie den Zoo Salzburg und seine rund 800 Tiere - 140 Tierarten - auch bei Nacht! Nach einem heißen Sommertag lässt die Kühle der hereinbrechenden Nacht viele Tiere aktiv werden. Eine Besonderheit des Nachtzoos sind die fachlich kommentierten Hintergrundinformationen unserer Pfleger über die nachtaktiven Zootiere. Sie kennen die Tiere am besten und können interessante Details berichten. Spannend zu beobachten ist, wenn die Tierpfleger
bei der Nachtsafari ihre Schützlinge mit "Leckereien" überraschen. Der Nachtzoo beginnt am 29. Juli 2009.

Zoo Magdeburg, 28.07.2009
Avocados für Ameisenbär "Estrella"

Mit leckeren Avocados wurde kürzlich der Große Ameisenbär "Estrella" überrascht. Die Kindertagesstätte "Am Hopfengarten" kam zur "Stippvisite" ihres Patentieres vorbei und erhielt die Patenschaftsurkunde überreicht. Die Zootierpflegerin, Petra Oppermann, erklärte bei dieser Gelegenheit den Kids, wie der zahnlose Ameisenbär seine Nahrung aufnimmt und welche besonderen Speisen er bevorzugt. Die 120 Kinder der Kindertagesstätte "Am Hopfengarten" waren anschließend von den Magdeburger Tierstars der TIERISCH NAH - Arena begeistert und nutzten die Möglichkeit, mit Lama, Alpaka & Co. auf "Tuchfühlung" zu kommen.

Zoo Osnabrück, 28.07.2009
Takamanda nimmt Gestalt an: Neuestes Zooprojekt läuft nach Zeitplan

nur die "Bauherren" sind schwierig. Wer derzeit den Wanderweg rund um den Schölerberg erkundet, stößt auch auf die "Takamanda"-Baustelle. Neugierige erhaschen am Südhang einen guten Blick auf die zukünftige Afrika-Landschaft des Zoos Osnabrück. Bereits im Frühjahr 2010 wird sie fertig sein und dann den Zoo um ein Drittel seiner Gesamtfläche vergrößern. Auch das afrikanische Dorf Makatanda entsteht derzeit und erste Tiere reisen demnächst an. Tierische "Bauherren" sind große Herausforderung bei Umsetzung Zwischen zehn und 20 Bauarbeiter kümmern sich täglich um die Realisierung von Takamanda. Bis jetzt laufe alles nach Plan, berichtet Bauleiter Suhre. Alle seien hochmotiviert, denn so ein Projekt baue man nicht alle Tage. "Nur die Bauherren sind nicht so einfach - denn Schimpansen, Hyänen und Co. wissen zwar sehr genau, was sie wollen, nur können sie sich nicht artikulieren," schmunzelt Suhre. Besonders stolz sind die Verantwortlichen auf die Umweltverträglichkeit des Baus: "Wir setzen neueste Standards ein: Von der Regenwasserzysterne, die alle Gräben speist, über Wärmedämmung bis hin zur eigenen Hackschnitzelanlage wird hier alles energetisch und ökologisch optimal umgesetzt" erklärt der Bauleiter. Desweiteren wird sowohl der ursprüngliche Mutterboden als auch von Bodengutachtern überprüfter zusätzlicher Boden verwendet. Insgesamt werden bis zu 50.000 Kubikmeter Boden benötigt. Makatanda: Warten auf den "Do
rfältesten". Auch die ersten Bauarbeiten zu Makatanda, dem afrikanischen Baumhausdorf, sind angelaufen - allerdings in der Zentrallausitz im fernen Sachsen: "Wir fertigen viele Elemente hier an und transportieren sie anschließend nach Osnabrück," so Holzgestalter Jürgen Bergmann, der Makatanda mit seiner Firma baut. "Derzeit arbeiten wir an der Dorfschule sowie an ersten Hütten." Makatanda soll die Besucher des Zoos in die afrikanische Lebenswelt katapultieren: "Wir wollen den Menschen das Gefühl vermitteln, tatsächlich in Afrika zu sein. Im Dorf verwirklichen wir typische Bilder, die man von Afrika im Kopf hat, und schaffen so einen Raum, der Afrika-Gefühle auslöst," erklärt Bergmann das Konzept. Auch die Dorftiere laufen wie in einem afrikanischen Dorf frei herum: Nur den Restaurantbereich können sie nicht erobern, aber diese Absperrung ist unauffällig. "Selbst der Gastronomiebetreiber Sodexo hat uns gebeten, alles afrikanisch und passend zum Gesamtkonzept zu gestalten. So fühlt man sich beim Kaffeetrinken dann wie beim Warten auf den Dorfältesten," beschreibt Bergmann. Eine Portion afrikanisches Lebensgefühl gibt es dann also ab Frühjahr 2010 im Zoo Osnabrück.

Tiergarten Schönbrunn, 28.7.2009
Robbenbaby flirtet mit der Kamera
Man kennt das nur von Hollywood-Stars und Fernsehprofis: Sie flirten mit der Kamera. Das vor wenigen Tagen im Tiergarten Schönbrunn geborene Robbenbaby beherrscht diese Kunst ebenfalls, und offenbar gleich vom ersten Lebenstag an. Denn was Naturfotograf Daniel Zupanc da abgelichtet hat, wirkt auf jeden Betrachter, als würde es die kleine Robbe auf einen koketten Flirt anlegen. Manchmal fällt es besonders schwer, Tiere nicht zu vermenschlichen ..




Natur- und Tierpark Goldau, 28.07.2009
Junge Murmeltiere

Unsere Murmeltiere im Volksmund auch bekannt unter Mungg, oder Murmeli haben Junge bekommen. Die kleinen noch sehr scheuen Tiere sind letzte Woche erstmals beobachtet worden. Zur Welt kamen sie wahrscheinlich vor ca. 2 Monaten, denn sie verbringen die erste Zeit geschützt vor möglichen Fressfeinden nur im Bau. Speziell ist, dass bei den Murmeltieren das gebärende Muttertier die anderen weiblichen Gruppenmitglieder sehr rabiat unterdrückt. Durch die dabei ausgelösten und freigesetzten Stresssymptome können die anderen weiblichen Tiere nicht trächtig werden. Ungewohnte Bezeichnungen haben die Tiere auch bei den Jägern. Dort ist das Männchen ein Bär, das Weibchen eine Katz und die Jungen heissen Affen und die Paarungszeit nennt man "Bärzeit".

Natur- und Tierpark Goldau, 28.07.2009
Scheues Tier mit schlechten Ruf

Vor ein paar Tagen kam ein Besucher im Natur- und Tierpark Goldau vorbei und erkundigte sich etwas besorgt bei uns was zu tun sei, denn in seinem Garten läge eine kleine lebendige Schlange. Nach der Beschreibung des Reptils konnten wir bestätigen, dass es sich um eine harmlose kleine Ringelnatter (Bild) handle. Erleichtert darüber geniesst der Besucher wieder seinen Garten, wissend um seinen harmlosen Sommergast. Der schlechte Ruf der Schlangen ist seit langem in unseren Köpfen verankert. Jedoch sind die bei uns einheimischen Schlangen sehr selten anzutreffen und für den Menschen giftig sind nur die der Gattung Vipern und Ottern. Alle einheimischen Giftschlangen besitzen geschlitzte Pupillen und sind so von den ungiftigen zu unterscheiden. Die Angst vor einem Schlangenbiss ist gross, das Risiko jedoch sehr gering. Die scheuen Reptilien greifen niemals ohne Not einen Menschen an. Aufgrund von fehlenden Ohröffnungen sind sie taub und reagieren im Allgemeinen rasch auf Bewegungen und Bodenerschütterungen und ergreifen die Flucht. Bei uns im Natur- und Tierpark Goldau können Sie mit viel Glück in den ruhigeren Morgen- oder Abendstunden beim grossen Waldweiher, oder in der neuen Bär-Wolf Anlage Ringelnattern beobachten.

Zoo Augsburg, 27.07.2009
Die Dschungelnacht des Augsburger Zoos steht kurz bevor!

Freitag, 31. Juli 2009 von 19.00 - 23.30 Uhr im Augsburger Zoo. Am 31. Juli ist es wieder soweit, der Zoo öffnet abends seine Tore für alle die kommen wollen. Endlich können die Besucher auch die nachtaktiven Tiere, wie die Fennek-Familie, die grazilen Mähnenwölfe, die siebenschläfergroßen Kurzkopfgleitbeutler und die Uhus und Schneeeulen mit ihren gelben Augenringen in Aktion erleben. Drum herum bereichern Künstler wie Tip Top Till (Stelzenläufer, Luftballon-Modellierer, Fakir und Feuerkünstler in einer Person), Tobi van Deisner (der Comedien unter den Luftballonblumen-Modellierern) und Seelenfunken. Neben tierisch-guten Walk Acts verzaubern diese mal orientalisch, mal modern bei einer sprühenden Feuershow die Eventnacht. Unsere kleinen Besucher werden von Kinderschminkerinnen zu Giraffen, Tigern oder Drachen verwandelt und danach von einem Erzähler vom Augsburger Märchenzelt mit seinen Geschichten in die Märchenwelt entführt. Das Team der Zoogaststätte verwöhnt Sie bis in die späten Abendstunden mit kulinarischen Köstlichkeiten. Und wenn es richtig dunkel ist, verwandelt sich der Park durch zahlreiche Lämpchen und bunte Lichter in eine romantisch-schöne Kulisse. ACHTUNG: Der reguläre Zoobesuch endet an diesem Tag schon um 17.00 Uhr.

Zoo Landau, 27.07.2009
"Indianerleben - früher und heute"

Spannender Workshop im Sommer in der Zooschule Landau. Cheyenne, Blackfoot, Dakota, Kiowa, Comanchen, Cree und Hopi sind Indianerstämme Nordamerikas. Sie waren mit ihrer jeweiligen Lebensweise und Behausung perfekt an die Umweltbedingungen ihrer Heimat angepasst. Im Indianerworkshop der Zooschule gibt es so manche spannende Geschichte aus dem Indianerleben von damals und heute zu erfahren. Damit die Kinder und Jugendlichen auch praxisnahe Erfahrungen mitnehmen, wird kräftig gewerkelt: Sie bauen und gestalten ein Modell eines Tipis - der traditionellen Behausung der Prärieindianer. Kinder, die in den letzten Ferien nicht dabei sein konnten, bekommen im August erneut die Möglichkeit zur Teilnahme: Sonderworkshop: "So lebten und leben die Indianer Nordamerikas", 19. August 2009, 10 bis 17 Uhr, für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro inklusive Materialkosten und Mittagessen. Snacks für Pausen und ein altes Hemd sind mitzubringen. Telefonische Anmeldung sind in der Verwaltung des Landauer Zoos unter der Nummer 06341/137010 erbeten.

Zoo Frankfurt, 27.07.2009
Veranstaltungshinweis: Abendführung

An jedem letzten Freitag, Mai bis September 2009. Ab 17.30 Uhr Vorprogramm für Kinder, Um 19.00 Uhr Abendführung. Vorprogramm für Kinder: Kinder, die schon immer einmal ein Nashorn füttern wollten, sollten unbedingt beim Kinderrätsel ab 17.30 Uhr im barrierefreien Streichelzoo mitmachen. Die Auslosung findet um 18.30 Uhr statt. Je nach Wetterlage besteht für kleinere Kinder die Möglichkeit, zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr, auf einem Pony zu reiten. Abendführung: Um 19.00 Uhr startet jeweils eine Führung nach Zooschluss. Die Führungen sind für jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt. Führungsthema am 31. Juli 2009: Tierpflegerin Marlis Joppe-Blindenhöfer, Führung in das Kiwi-Zentrum des Zoos. Das Kiwi-Zucht-Zentrum des Frankfurter Zoos befindet sich, abseits von Besucherströmen, im Revier Afrika-Savanne. Eine Reihe von Innen- und Außenanlagen bieten die Vorraussetzungen für eine stetige, erfolgreiche Nachzucht. Im Rahmen der Führung erhalten die Besucher fundierte Informationen über die in der Nacht munter werdenden, flugunfähigen Vögel.

Tierpark Arche Wader, 27.07.2009
Sommerferien in der Arche Warder, Steinzeitwerkstatt, Kutschkurs und Tiere

Schon mal in der Steinzeit gewesen? Im Rahmen seines Sommerferienangebotes bietet die Arche Warder eine Zeitreise in die Steinzeit an. Am Sa, 22.08.09 und So, 23.08.09 werden in der Steinzeitwerkstatt für Kinder ab 9 Jahren Steinzeitgeräte von den Kindern selbst gebaut. In der Zeit von 11-15 Uhr entstehen Steinzeitmesser und Speere. Da wird schnell klar: unsere Vorfahren aus der Steinzeit waren nicht primitiv, sondern pfiffige und versierte Werkzeugmacher. Für Kinder die schon immer mal davon geträumt haben, selbst auf dem Kutschbock zu sitzen und ein Gespann zu lenken, gibt es in diesem Sommer den Schnupperkurs-Kutschfahrt. Am 03.08.09, 14.08.09 und 25.08.09 sind noch Plätze frei. In der Zeit von 12-14 Uhr zeigt der Kutscher der Arche Warder mit seinen Kaltblutpferden worauf es ankommt. Das Ferienprogramm "Einmal Tierpfleger sein" wird nun schon zum vierten Mal angeboten und erfreut sich großer Beliebtheit. Für den Sommer 2009 ist es, bis auf ganz wenige Restplätze, bereits ausgebucht. Für alle die diesen Sommer keinen Platz mehr ergattern konnten, gibt es ein ähnliches Programm in den Herbstferien 2009. Weitere Informationen und Anmeldung:, Telefon: 04329 91340 oder www.arche-warder.de

Zoo Krefeld, 27.07.2009
Große Ameisenbären im Zoo Krefeld - Wie aus Nino eine Nina wurde

Geschichten, die das Leben schreibt oder wie aus Nino eine Nina wurde: Seit vielen Jahren lebten im Krefelder Zoo zwei Große Ameisenbären. Lange Zeit schon warteten die Tierpfleger auf Nachwuchs bei "Santina" und "Nino", aber immer vergeblich. Dann sollte der Umzug in ein neues Gehege für mehr Wohlbefinden sorgen. Doch wieder tat sich nichts, es war ein Rätsel. Irgendwann schauten die Tierpfleger noch einmal ganz genau hin und siehe da: Nino war eigentlich eine Nina. Die Erklärung für den ausbleibenden Nachwuchs war dann sehr einfach. Die Lösung auch: Ein neuer Mann musste her. Jetzt wohnt im Krefelder Zoo ein neuer Großer Ameisenbär. Der fünfzehnjährige "Alberto" kommt aus dem Zoo Dortmund und lebt nun mit seiner neuen Herzdame Santina in der Seidenstadt. In Dortmund hat er bereits für zahlreichen Nachwuchs gesorgt. Die Krefelder Pfleger freuen sich über den erfahrenen Schwerenöter, denn jetzt soll er in hier für kleine Große Ameisenbären sorgen. Nina indes zog im Tausch nach Dortmund um und wird dort hoffentlich endlich ihrem Traummann begegnen. Die Südamerikaner mit der langen Nase leben in der Natur in den Grassavannen und Buschsteppen Südamerikas. Mit ihrer bis zu 60 Zentimeter langen Zunge fressen sie am liebsten Termiten und Ameisen, deren Bauten sie zuvor mit den kräftigen Grabkrallen geöffnet haben. Legen sie sich zum Schlafen hin, dann dient ihnen ein buschiger Schwanz als Decke. Jungtiere werden von der Mutter auf den Rücken getragen, bis sie selbständig laufen können.

Erlebniszoo Hannover, 24.07.2009
Eisbärdame Uschi II in eisiger Mission unterwegs

Jetzt ist eine zweite Eisbärdame in der Beaufortsee vor Alaska in eisiger Mission für die Forschung unterwegs - ausgerüstet mit einem Peilsender, der durch Spenden an die Zoostiftung Region Hannover ermöglicht wurde. Uschi II wurde die Eisbärendame getauft, deren Mission genau wie vorher die ihrer Kollegin Uschi im Internet unter www.zoo-stiftung.de verfolgt werden kann. Seit über einem Jahr unterstützen der Zoo und die Zoostiftung Region Hannover ein Freilandprojekt der Naturschutzorganisation Polar Bears International, bei dem wild lebende Eisbärinnen mit Peilsendern ausgestattet werden. Mit Hilfe des Senders können die Routen der Bärinnen per Satellit verfolgt werden, um so heraus zu finden, in welchen Regionen die Eisbären bevorzugt leben und wo sie ihre Jungen aufziehen. Auf der Basis dieser gesammelten Daten sollen dann geeignete Schutzzonen für die weißen Bären errichtet werden. Schutz ist dringend nötig: Das arktische Eis schmilzt, und damit der Lebensraum der Eisbären. Die Bären brauchen festes Packeis, von dem aus sie Robben jagen können. Langzeitstudien zeigen deutlich, dass die Bestände der Eisbären immer mehr abnehmen, die Überlebensrate der Jungtiere sinkt, erwachsene Bären kleiner und leichter sind als früher und Hungerperioden nicht mehr gut überstehen. "Die Situation der freilebenden spitzt sich dramatisch zu. Wir müssen dringend handeln!" forderte Zoodirektor und Stiftungsvorstand Klaus-Michael Machens. Über einen Spendenaufruf der Zoostiftung gingen die 3.170 Euro ein, die benötigt werden, um eine Eisbärdame mit einem Sender auszustatten. "Je mehr Bärinnen einen Sender tragen, desto mehr Daten können gesammelt werden und desto eher wird es gelingen, anhand dieser Daten rettende Schutzzonen zu errichten", freut sich Stiftungsvorstand Machens über die erfolgreiche Spendenaktion.

Wildpark Lüneburger Heide, 24.07.2009
Fischotter-Drillinge entdecken die Welt

Großer Augenblick für die fünf Wochen alten Fischotter-Babys Tick, Trick und Trixi im Nindorfer Wildpark Lüneburger Heide (Landkreis Harburg): Sie durften die Wurfhöhle verlassen und blinzelten erstaunt ins helle Tageslicht. Voller Stolz wurden die putzigen Drillinge im Freigehege von ihren Eltern begrüßt und den zahlreichen Besuchern vorgeführt. "Sind die süß!" riefen die Zuschauer. "Zum ersten Mal im 39-jährigen Bestehen des Wildparkes ist uns die Aufzucht von europäischen Fischottern gelungen", sagt Betreiber Norbert Tietz, "denn bei dieser Tierart gestaltet sich die Partnerwahl oft schwierig." Die kleinen Wassermarder, wie sie auch bezeichnet werden, öffneten mit drei Wochen ihre Augen. Jetzt entdecken sie neugierig die aufregende Welt. Besonders gern wuseln Tick, Trick und Trixi unter dem Wasserfall herum, auch ihre Schwimmversuche im Becken sind niedlich anzusehen.

Zoo Salzburg, 24.07.
Sensation: Nachwuchs bei den Schneeleoparden!

Am 13. Mai 2009 kamen im Salzburger Zoo drei gesunde Schneeleoparden-Junge zur Welt. Zum zweiten Mal hat das Schneeleopardenpaar Mira und Shankar für Nachwuchs gesorgt. Schneeleoparden sind sehr sensible Schützlinge, die an ihren Halter hohe Ansprüche stellen. Nun haben sich wieder alle Bemühungen des Salzburger Zoo Teams gelohnt. Die drei gesunden jungen Schneeleoparden - ein männliches und zwei weibliche Tiere - entwickeln sich prächtig. Mit rund sechs Wochen begannen sie, auch Fleisch zu fressen. Heute bringen sie schon fast vier Kilogramm auf die Waage und wiegen nun achtmal soviel als bei ihrer Geburt. Der Schneeleopard zählt zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen unserer Erde. Die Wilderei, der illegale Handel und die Zerstörung ihres Lebensraumes gefährden das Überleben dieser imposanten Katzenart in freier Wildbahn. Nach Schätzungen von Experten leben heute nur noch 3.500 bis 7.000 Tiere in den Hochgebirgsregionen Zentralasiens vom Altai bis zum Himalaya. Tipp: Der entzückende Schneeleoparden-Nachwuchs ist meist am frühen Vormittag und gegen Abend auf der Anlage im Salzburger Zoo für Tierfreunde zu beobachten.

Zoologischer Garten Magdeburg, 24.07.2009
Grünes Geburtstagsgeschenk für Amazonien!

Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Dr. Rüdiger Koch gratulierte dem Direktor des Magdeburger Zoos Dr. Kai Perret zu seinem 44. Geburtstag auf eine ganz besondere Art und Weise. In weiser Voraussicht, daß das neue südamerikanische Tropenhaus Amazonien mit der großflächigen Außenanlage am 18.9.09 eröffnet, schenkte Dr. Koch eine tropische Pflanze für das Haus. "Mit Amazonien entsteht etwas ganz Besonderes. Man sieht schon jetzt, mit wie viel Liebe zum Detail hier eine einzigartige südamerikanische Landschaft entsteht. Ich freue mich schon heute auf die Eröffnung im September", so Dr. Koch.

Tierwelt Herberstein, 24.07.2009
Das erste kreative Survival-Camp HERBERSTEIN:CULT

Literat Franzobel und seine Künstlerkollegen sind die intelligente Variante des "Dschungelcamp": AB SAMSTAG, 01. AUGUST, "MENSCHELT" ES IN DER TIERWELT HERBERSTEIN: Indianer-Romantik, wilde Büffel und Wild West Flair: All das erwartet fünf unbezähmbare Künstler aus Wien, Graz und Linz. Unter ihnen Austropoet Franzobel. Ob der neben Fußball auch Tier liebende Nestroy-Preisträger durch die tierische Künstlerquarantäne zum Häuptling der Künstler wird, wenn sie am Samstag, den 01. August, das Tipidorf in der Tierwelt Herberstein beziehen? Ihre Nachbarn sind ab dem 01. August pechschwarze Siamang-Affen und Krauskropfpelikane, letztere ganz nobel mit eigener Teichanlage. Sie leben angrenzend ans Gehege der Büffel, die auch schon mal vor Wut aufstampfen können oder wild drauflos trampeln. Morgens werden sie von den Chorälen der Siamang-Affen wach. Franzobel wird sich für ein neues Buch speziellen Vogelstudien hingeben. Sängerin und Schauspielerin Maxi Blaha will mit den Affen trällern. Nitsch-Akteur Florian Lang wird Tierbilder für Collagen zerschnipseln. Und Videofreak Herbert Christian Stöger lehrt die Tiere durch trickreiche Filmanimationen gar das Sprechen. Literatin Monika Wogrolly kommt auf Stipvisite für tierisch viel Inspiration.

Zoo Duisburg, 24.07.2009
14. Internationaler Koala-Tag im ZOO DUISBURG; airberlin sponsert zahlreiche Gewinne

Alljährlich zum Ausklang des Monats Juli wird weltweit der "Save-the-koala-day", der Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der Anlass ist ebenso bekannt wie traurig: Die Freilandbestände der putzigen Kletterbeutler haben bedrohlich niedrige Zahlen erreicht, weil ihr Hauptfeind - der Mensch - den eukalyptusduftenden Lebensraum ihrer Heimat Australien immer nachhaltiger einschränkt. Darüber hinaus sind einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle Seuchen in ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plüschfelligen Beuteltiere an zahlreichen Orten des Fünften Kontinentes bereits vor der Ausrottung stehen. Um den Erhalt der Koalas bemüht sich die Australian Koala Foundation (AKF), die mit gezielten Informationen die Bevölkerung auf die bedrohliche Lage dieser Baumbeutler aufmerksam macht. In Verhandlungen mit Regierungen und Landbesitzern versuchen die Tierschützer vor Ort geeignete Lebensräume zu sichern, aufzukaufen oder ggf. aufzuforsten. Daneben unterstützt die AKF die Zucht von Koalas in Zoos und Schutzgebieten und organisiert bzw. finanziert Forschungsprojekte. Solche Aktivitäten verschlingen Unsummen an Geld, die ausschließlich über Spenden aufgebracht werden müssen. Der Zoo Duisburg beteiligt sich als einer der weltweit führenden Zuchtstätten von Koalas an diesen Aufgaben und lädt deshalb auch in diesem Jahr zum Internationalen Koala-Tag in den Zoo Duisburg. Sämtliche Aktivitäten rund um den Koala-Tag in Duisburg finden am Koala-Haus des Zoos statt. DINKI-DI höchstpersönlich wird um 15.00 Uhr eine Verlosung mit anschließender Ermittlung der Gewinner eines Koala-Quiz' durchführen. airberlin, Nachfolger vom langjährigen Zoo Duisburg-Kooperationspartner LTU, lässt es sich nicht nehmen, hier mit einer Vielzahl toller Geschenke aufzuwarten: als Hauptpreis winkt ein Flug aus dem Mittelstrecken-Netz für 2 Personen ab Düsseldorf! Darüber hinaus erhalten die Gewinner Flugzeugmodelle, aufblasbare Flieger, Jojos, Kinderkappen und Wasserbälle. Wer beim Quiz kein Glück haben sollte, geht dennoch nicht leer aus. airberlin wird großzügig give-aways wie Luftballons, Bonbons und Papierfahnen verteilen.

Zoo Halle, 24.07.2009
Sommerferien im Zoo

Am Dienstag, den 28.07.2009, 09:30 Uhr lädt der Zoo Halle zu einem Sommerferienprogramm der ganz besonderen Art ein. An diesem Tag geht es drei Stunden lang "Auf Tarzans Spuren durch den Regenwald". Damit sind Kinder ab 8 Jahren angesprochen, die allein, mit Freunden oder Geschwistern für drei Stunden als Regenwald-Detektive durch den Zoo streifen möchten. Während dieses Projektes lernen die Kinder verschiedene Bewohner und Produkte des Regenwaldes kennen und können den Regenwald mit allen Sinnen erleben. Sie lösen die Frage, ob Schokolade auf Bäumen wächst und was die Schokolade mit Regenwald zu tun hat. Zum Abschluss werden die Kinder zu kleinen Indianern, die Regenwaldschmuck herstellen. Eltern oder Großeltern, die Ihre Kinder zu diesem Angebot in den Zoo bringen, können während der Zeit selbst den Zoo besuchen oder ihre Kinder zur vereinbarten Uhrzeit wieder an der Zookasse abholen. Treffpunkt ist 09:30 Uhr an der Zookasse in der Reilstraße. Das Programm dauert drei Stunden. Neben dem Eintritt wird eine Gebühr von 3 ? pro Kind erhoben. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Anmeldung unter Tel. 5203-437 (Bereich Umweltbildung)

Zoologischer Garten Wuppertal, 24.07.2009
Gorilla "Tam Tam" verstorben

Der Gorillamann "Tam Tam" musste am 23.07.2009 unter Vollnarkose einer tierärztlichen Untersuchung und Zahnbehandlung unterzogen werden. Nachdem die Behandlung komplikationslos verlief, wurde "Tam Tam" anschließend in sein Gehege zurückgebracht, wo er sich nach der Aufwachphase in unauffälligem Zustand befand und bereits gegenüber den Tierpflegern wieder sein dominantes Verhalten zeigte. Kurze Zeit später fanden ihn seine Pfleger leblos im Gehege. "Tam Tam" war 38 Jahre alt und hatte ein stattliches Gewicht von 140 kg. Er war der Silberrücken und damit Anführer unserer Gorillagruppe. Die genaue Todesursache soll in den nächsten Tagen durch Untersuchungen in  einem Spezialinstitut geklärt werden. Die allgemeine Lebenserwartung von Gorillas liegt bei 35 bis 40 Jahren. Das älteste bekannte Tier in menschlicher Obhut wurde über 50 Jahre alt.

Otterzentrum Hankensbüttel, 24.07.2009
Was kreucht und fleucht rund um Hankensbüttel? Ein Forschungs-Tag mit Kescher und Lupe

Am Montag, dem 3. August, startet im OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel in der Zeit von 13:30 -17:00 Uhr eine kleine Exkursion rund um den Isenhagener See. Mitarbeiter des Naturschutzverbandes begleiten diesen Ausflug, so dass Kinder alleine oder mit ihren Eltern und Großeltern die heimische Tier- und Pflanzenwelt der näheren Umgebung mit Kescher und Lupe beobachten können. Kinder sind die geborenen Entdecker und fragen die Erwachsenen Löcher in den Bauch. "Welches Tier ist das?" und "Wie heißt diese Blume?" Häufig können die Erwachsenen diese Fragen nicht beantworten. "Wir möchten mit dieser Veranstaltung diese Wissenslücken schließen und auf die kleinen Sensationen vor unserer Haustür aufmerksam machen. Denn nur was man kennt, wird man auch wertschätzen und schützen" beschreibt Thomas Lucker, Biologe im OTTER-ZENTRUM, den Hintergrund dieses Ausflugs. Verschiedene Kräuter und Blumenarten am Feldrand, Bachflohkrebse, Köcherfliegen und Stichlinge im Bach - die Biologen kennen sich aus und wollen mit dem Ausflug die Teilnehmenden von der faszinierenden Welt der Tiere und Pflanzen in unserer Umgebung begeistern. Dabei besteht zwischendurch die Möglichkeit zu einem Picknick. Verpflegung und wetterfeste Kleidung sowie - falls vorhanden - Bestimmungsbücher, Kescher und Lupe sind nach Möglichkeit mitzubringen. Natürlich können sich die Teilnehmenden vor dem Ausflug in die Natur im OTTER-ZENTRUM bei Fischotter und Co. auf den erlebnisreichen Tag einstimmen. Anmeldungen werden bis zum 30.07.2007 unter der Telefonnummer 05832-980820 entgegengenommen. Die Teilnahmegebühr beträgt 3,00 ? pro Person.

Otterzentrum Hankensbüttel, 24.07.
Sommernacht im OTTER-ZENTRUM, Zauberhafte Atmosphäre zu später Zeit

Seit ewigen Zeiten danken die Menschen in der Mitte des Sommers der Natur für das Geschenk der Kräuter und ihrer heilenden Kräfte. Am Sonnabend, dem 15. August werden die Gäste des OTTER-ZENTRUMs in der Zeit von 18:00 - 23:00 Uhr aus der Hektik des Alltags entführt und tauchen in die zauberhafte Atmosphäre einer sommerlichen Nacht in der Naturlandschaft des OTTER-ZENTRUMs ein. An diesem Abend bevölkern kleine und große Fabelwesen, Feen und Kobolde das Freigelände. Die Gesichter der kleinen Gäste verwandeln sich durch versierte Schminkerinnen in Naturwesen, Trolle und Elfen. In einem Freiluft-Atelier können die kleinen Künstler und Künstlerinnen ihrer Fantasie freien Lauf lassen und es entstehen dabei zauberhafte Bilder. Ein Märchenerzähler berichtet von geheimnisvollen Begebenheiten in und mit der Natur. Ein Klassik-Duo verwöhnt die Ohren mit zarten Klängen und verleiht der "Sommernacht" einen würdigen Rahmen. Wenn das Tageslicht schwindet, lassen unzählige Lichter eine romantische Atmosphäre wie in einem Sommernachtstraum entstehen und eine Feuerjonglage unterstreicht die Poesie dieser besonderen Nacht. Die Kosten sind im Eintrittspreis enthalten.

Wildpark Müden, 24.07.
Waschbärin Bonnie hatte ihren eigenen Kopf

Auch wenn Waschbärin Bonnie nicht immer nach "Drehplan" mitspielte war sie der Star des Tages. Die Fernsehkameras, Kabel und die Stiefel der Fernsehteams waren interessanter als die Anweisungen des Leitenden Redakteurs. Der Moderator Florian Weben war mit einem 20-köpfigen Fernsehteam der Live-Sendung "Mein Nachmittag" im Wild- und Abenteuerpark Müden/Örtze am 22.07.2009 zu Gast. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit und konnten die Dreharbeiten vor Ort erleben. Auch die vielen anderen Tiere des Parks zeigten, sich vor den Kameras von ihrer besten Seite. Nicht nur die Tiere kamen in der Sendung zu "Wort", die Schnuckenkönigin Melanie Obermann, Schäfer Carl W. Kuhlmann, Diana Erdmann, von der Wildtierhilfe Lüneburger Heide, die Falkner Thomas Wamser und Jörg Ahrend, sowie Wildparkleiter Ralf Neumann standen für Interviews bereit. Insgesamt wurde der wunderschöne Heideort mit der norddeutschen Tortenmeisterin Ria Springhorn und der jährlichen Heidschnuckenbockauktion in der NDR Sendung als lohnendes Ausflugsziel präsentiert. Das NDR Team um Florian Weber freut sich jedenfalls schon auf den nächsten Besuch.

Vogelpark Marlow, 23.07.2009
Pünktlich zu den Ferien kann der Vogelpark zum zweiten Eröffnungstermin einladen

Wie es sich in der schönsten Zeit für die Kinder gehört ist ein Spielplatz mit dabei. Wassergeister die nach einem geheimnisvollen Rhythmus Wasser versprühen, Wasserrinnen die einen Matschplatz versorgen, eine Mini-Ostsee usw. sorgen für ordentlich neue Spielinspirationen. Um das Kind in uns Erwachsenen zu wecken, werden die Kindergartenkinder der Kita "Grünschnabel" uns in die Geheimnisse des Wassergeisterspielbereiches einführen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Übergabe der neu gestalteten Voliere "Vorpommersche Boddenlandschaft". Gemeinsam mit dem Landrat des Kreises Nordvorpommern Herrn Drescher wird der Parkleiter Herr Haase beide mit Hilfe von Leaderfördermitteln errichteten Anlagen der Öffentlichkeit übergeben. Herr Dresche verbindet insbesondere mit dem Wasserspielplatz frühe Erlebnisse, da er im vergangenen Herbst mit dem Radlader des Vogelparks Marlow den ersten Spatenstich vollzog.

Tiergarten Nürnberg, 23.07.2009
Eines der ältesten Delphinweibchen Europas gestorben

Das 40-jährige Delphinweibchen EVA war seit dem 8. Januar 1982 im Tiergarten Nürnberg, wo sie vier Junge erfolgreich aufzog. NAOMI und NEMO leben jetzt in Harderwijk/Niederlande, NANDO Münster und NOAH in Nürnberg. Mit zwei anderen Weibchen gehört sie zu den erfolgreichsten Delphinmüttern und zu den drei ältesten Tümmlerweibchen in einem europäischen Delphinarium. Das gestern Nachmittag verstorbene Tier zeigte seit mehreren Monaten altersbedingte Schwächen. Seit dem diesjährigen Frühjahr erholte sie sich jedoch wieder und war fit wie früher. Vor zwei Wochen erlitt Eva einen körperlichen Zusammenbruch, wobei den Tierpflegern auffiel, dass sie gegebene Handzeichen nicht immer eindeutig umzusetzen konnte. Gestern Mittag stellte sie die Futteraufnahme ein, schwamm jedoch wie auch in den Vortagen ruhig und gleichmäßig. Gegen 14.30 Uhr verschlechterte sich ihr Zustand plötzlich. Sie schwamm zum Beckenboden und hatte deutlich erkennbar Probleme mit dem Wiederauftauchen. Eine Tierpflegerin sprang ins Wasser und holte sie an die Oberfläche. Es konnte nur noch der Tod festgestellt werden. EVA wurde umgehend im "Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit" in Erlangen auf eine mögliche Todesursache hin untersucht. Dabei diagnostizierte man als vorläufigen Hauptbefund eine Gehirnentzündung. In der Lunge, den Nieren und der Bauchspeicheldrüse wurden abweichende, altersbedingte Befunde festgestellt. Die feingeweblichen Untersuchungen sind erst in den nächsten Wochen abgeschlossen. Mit dem Tod des am Montag an akutem Herz-Kreislaufversagen verstorbenen 19-jährigen Seelöwenbullen MIKE steht der Tod von EVA ursächlich nicht im Zusammenhang. MIKE verstarb im Hauptdelphinarium, während EVA in dem 300 m entfernten und dem Publikum nicht zugänglichen Zuchtdelphinarium weilte. Mit EVA verstarb die Stammmutter der Nürnberger Delphinzucht. Auch deswegen ist das Delphinariumsteam nun besonders betrübt. Den Pflegern und Pflegerinnen war indessen bewusst, dass sie aufgrund des sehr hohen Alters von EVA mit deren Ableben rechnen mußten. In der Wildbahn liegt die mittlere Lebenserwartung bei etwa 25 Jahren. Dies ist nicht zu verwechseln mit dem bekannten Höchstalter von Großen Tümmlern, das bei knapp über 50 Jahren liegt. Ein solch hohes Alter hat der Nürnberger Stammvater MOBY, der noch in den täglichen Vorstellungen zu sehen ist, fast schon erreicht.

Zoo Heidelberg, 23.07.2009
Der Heidelberger Zoo freut sich über Nachwuchs bei den Mähnenrobben.

Die kleine "Holly" wurde am 25. Juni geboren und übt seit wenigen Tagen im "Mutter-Kind-Becken" fleißig das Schwimmen und Tauchen. Wonneproppen Holly ist das erste Kind von Lea und das erste Mädchen von Papa Henry, der vor wenigen Wochen leider plötzlich verstarb.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 23.07.2009
Nachwuchs bei seltenen und schrägen Vögeln: Von Kongopfauen, Prachtfruchttauben und Helmhokkos

I
n der bunten Vogelwelt der Wilhelma sind in den letzten Wochen viele Küken geschlüpft. Zum Beispiel bei Herr Kongopfau und seiner Frau, zwei sehr seltenen Vögeln. Aber auch bei Familie Prachtfruchttaube, bei denen der Name für sich spricht, gibt's Nachwuchs und bei den Helmhokkos mit dem außergewöhnlichen Kopfschmuck. Mit der Farbenpracht seines bekannteren asiatischen Verwandten, des blauen Pfaus, kann der einzige afrikanische Pfau zwar nicht mithalten. Doch in puncto Seltenheit übertrumpft er ihn bei Weitem. Kongopfauen wurden erst 1936 in der Demokratischen Republik Kongo (damals Belgisch Kongo) entdeckt und gehören heute weltweit zu den seltensten Vögeln. Dass im Giraffenhaus seit sieben Jahren ein Paar lebt und sogar erfolgreich brütet, ist daher eine kleine Attraktion - auch wenn die Pfauen dort zwischen den hohen Giraffen und den hübschen Okapis oft übersehen werden. In ihrer afrikanischen Heimat werden sie leider auch immer unsichtbarer: ihr Lebensraum schwindet und ihr Fleisch ist bei der hungernden Bevölkerung begehrt. Umso erfreulicher, dass in der Wilhelma erneut Nachwuchs schlüpfte. In der Vogelabteilung des Kleinsäugerhauses sind erst seit Juni 2008 wieder zwei Zuchtpaare der Prachtfruchttrauben zu Hause, dieses Jahr schlüpfte das erste Küken. Ob es später das bunte Gefieder des Vaters tragen, also männlich wird, muss sich noch zeigen. Die Weibchen jedenfalls tragen schlichtes Grün. Prachtfruchttauben waren erstmals 1865 im Zoo von London zu sehen. Die Vögel, die ein sehr warmes Raumklima benötigen, sind bis heute nur selten in Zoos zu sehen. Ihre Heimat liegt in Ost-Australien und auf einigen indonesischen Inseln. Hat sich ein Paar dieser Vögel gefunden, bleibt es meist ein Leben lang zusammen. Und auch das stets nur aus einem Ei bestehende Gelege wird gemeinsam in Wechselschicht bebrütet. Der wohl schrägste Vogel in dieser illustren Runde ist der Helmhokko, ein aus Südamerika stammender Hühnervogel. Er trägt ein eiförmiges, hellblaues Horngebilde auf der Stirn, das einen schönen Kontrast zum glänzend schwarzen Gefieder bietet. In der Wilhelma leben Helmhokkos seit acht Jahren und brüten hier auch erfolgreich. Dieses Jahr gab es Küken im Doppelpack, die bislang allerdings in geschützten, für die Besucher nicht einsehbaren Innenräumen aufwachsen. Und das äußerst schnell: Bald werden sie nicht mehr braun, sondern ebenso glänzend schwarz-weiß wie die Eltern sein. Nur das "Ei" auf der Stirn wächst ihnen erst im Alter von etwa sechs Monaten. Zumindest beim Helmhokko ist also klar: Am Anfang ist das Huhn da, das Ei kommt erst später.

Zoo Aquarium Berlin, 23.07.2009
Neu im Zoo-Aquarium Berlin: Ein Tunnellaufpfad für Blattschneiderameisen

39 Blattschneiderameisenarten aus den Tropen und Subtropen Nord- und Südamerikas sind inzwischen bekannt. Alle haben sie etwas gemeinsam. Sie zerteilen mit ihren Mundwerkzeugen Pflanzenteile und tragen sie bis zu mehreren hundert Meter weit in ihren unterirdischen Bau. Sie fressen diese Pflanzenteile nicht selbst, sondern zerkauen sie und lassen einen Pilz darauf wachsen, von dem sie sich ernähren. Ein Volk kann bis zu drei Millionen Ameisen mit Königin, Arbeiterinnen und Soldaten umfassen. Bis zu 35 t Laub kann eine durchschnittliche Kolonie im Jahr ernten und somit auch Nutzpflanzungen stark schädigen. Nachdem durch entsprechende Klimatisierung die zunächst Golfball große Kolonie unser Blattschneiderameisen (Atta cephalotes) stark heranwuchs, war eine Vergrößerung des Brutraumes erforderlich. Auch war es an der Zeit, dem enormen Bewegungsdrang der Ameisen Rechnung zu tragen. Deshalb wurde im Zusammenhang umfangreicher Sanierungs- und Verschönerungsarbeiten im gesamten Aquarium eine 16 m lange Plexisglasröhre an der Decke des Insektariums installiert. Nun kann der Besucher über ihren Köpfen beobachten, wie die Ameisen Blattteile von der Futterstelle in ihren Pilzgarten transportieren.

ErlebnisZoo Hannover, 23.07.2009
Neue Bewohner für Yukon Bay eingetroffen: Kegelfahrt nach Kanada

So etwas kann nur auf einer Kegelfahrt passieren. Nichts als Frauen. Die wenigen Männer, die sich in der Nähe aufhalten, sind alle ein wenig steif und tragen Frack. Das Zimmer teilt man sich mit drei wirklich komischen Vögeln (weil das eigentlich gebuchte Vier-Sterne-Domizil noch nicht fertig ist) und dann wird man auch noch mit dem falschen Namen angeredet. Aber das Essen ist super. Fisch vom Feinsten. Und der Service - perfekt: Anspruchsvolle Rundumbetreuung mit persönlichem Trainer. Und das mit den Männern wird sich bestimmt noch finden. Wenn das neue Domizil "Yukon Bay" erst fertig ist. Ronda und Kate heißen die Neuankömmlinge, die 2010 in die Kanada-Landschaft Yukon Bay im Erlebnis-Zoo Hannover ziehen werden. Die einjährigen Kegelrobben- Damen sind aus Litauen (Lithuanian Sea Museum, Klaipeda) angereist und warten nun auf weitere Verstärkung, unter anderem auf einen kräftigen Kegelrobben-Bullen, der - wenn er ausgewachsen ist - mit einer Körpergröße von 250 cm und weit über 300 kg Gewicht sicherlich nicht nur die Kegelrobben-Damen beeindrucken wird. Bis ihr neues Heim im Hafenbecken von Yukon Bay fertig gestellt ist, wohnen Kate und Ronda in dem ehemaligen Walrossbecken, in direkter Nachbarschaft zu den Pinguinen und Seelöwen. In den nächsten Tagen werden die beiden ihre neuen Mitbewohner, die Meerespelikane Tiffy, Sugar und Honey kennenlernen. "Im Hafen von Yukon Bay werden Seelöwen, Kegelrobben und Meerespelikane gemeinsam in einem Becken schwimmen. Das wird ein wunderbar lebendiges Bild", freut sich Zoodirektor Klaus-Michael Machens.

Zoo Duisburg, 23.07.
Wölfe In Deutschland - Wer hat Angst vorm "bösen" Wolf?

Wolfsvortrag im Zoo Duisburg im Rahmen der diesjährigen Raubtierkampagne. Wölfe sind in Deutschland! Dass diese Aussage schon seit geraumer Zeit keinen Anlass mehr zu Verwunderung oder gar Angst geben sollte, weiß einer ganz genau: Herr Stephan Kaasche,  Natur- und Landschaftsführer für das Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland. Schon als Kind begeisterte er sich für Wölfe und verbrachte Stunden mit der Beobachtung von Wölfen in Zoos sowie der akribischen Sammlung aller Informationen, die er über die Tiere und ihre Bestände in Deutschland ergattern konnte. Zum Glück der Wölfe und aller interessierter Menschen ist seine kindliche Begeisterung heute zur Berufung geworden. Dem Wildbiologischen Büro LUPUS und dem Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz" greift er sowohl mit Worten als auch praktisch unter die Arme: das Halten von Vorträgen sowie die Durchführung von Spurenexkursionen und Naturwanderungen gehören ebenso zu seinem Tätigkeitsspektrum wie beispielsweise die Unterstützung von Schäfern bei der Errichtung von Wolfszäunen. Eine gezielte Aufklärung der Öffentlichkeit über Bestände und Biologie der Wölfe sowie ihrer  Wichtigkeit für das Ökosystem liegt speziell in diesem Jahr auch dem Europäischen Verband der Zoos und Aquarien am Herzen, der die Zoos in Europa in den Jahren 2009 und 2010 dazu aufruft, sich gemeinsam für den Schutz unserer Raubtiere stark zu machen. Im Rahmen dieser Schutzkampagne wird Herr Kaasche am 25.07.2009, ab 19.30 Uhr, in der Waldschänke des Zoo Duisburg als Insider über die Entwicklung der Wolfbestände in Deutschland berichten. Zudem informieren Zoobegleiter über die aktuelle Raubtier Kampagne des Zoo Duisburg. Als besonderes Highlight sind die Zuhörer im Anschluss an den Vortrag herzlich dazu eingeladen, einer Dämmerfütterung des Duisburger Wolfsrudels beizuwohnen. Der Haupteingang ist ab 18:45 Uhr geöffnet. Der Weg zur Waldschänke (bei den Erdmännchen) ist ausgeschildert. Der Vortrag ist kostenlos.

Tierpark Chemnitz, 23.07.2009
Nachwuchs bei den Karpatenluchsen im Wildgatter

Auch dieses Jahr hat das Zuchtpaar Karpatenluchse im Wildgatter wieder für Nachwuchs gesorgt. Ende Mai kamen zwei weibliche Jungtiere zur Welt. Inzwischen sind sie acht Wochen alt und können von den Besuchern mit etwas Glück und Geduld im naturnahen Gehege entdeckt werden. Der Tierpark Chemnitz züchtet seit Jahren erfolgreich Karpatenluchse und nimmt auch am Europäischen Zuchtbuch für Luchse teil. Der Koordinator des Zuchtbuches zeigte sich über den doppelten weiblichen Nachwuchs hocherfreut, leistet der Tierpark doch damit einen wichtigen Beitrag zum Management dieser bedrohten Katzenart. Nachzuchten aus Chemnitz leben inzwischen in Zoos in Deutschland, Großbritannien, Österreich, der Schweiz, Tschechien und Ungarn. Luchse stehen - neben elf europäischen weiteren Raubtierarten - auch im Mittelpunkt der aktuellen Artenschutzkampagne des Europäischen Verbandes der Zoos und Aquarien (EAZA), denn diesmal geht es nicht um den Schutz exotischer Arten in fernen Ländern, sondern um die Bedrohung und Erhaltung der Raubtierfauna vor der eigenen Haustür (EAZA Carnivore Campaign - www.carnivorecampaign.eu).

Zoo Salzburg, 23.07
Besuchen Sie den Zoo Salzburg und seine rund 800 Tiere - 140 Tierarten - auch bei Nacht!

Nach einem heißen Sommertag lässt die Kühle der hereinbrechenden Nacht viele Tiere aktiv werden. Eine Besonderheit des Nachtzoos sind die fachlich kommentierten Hintergrundinformationen unserer Pfleger über die nachtaktiven Zootiere. Sie kennen die Tiere am besten und können interessante Details berichten. Spannend zu beobachten ist, wenn die Tierpfleger bei der Nachtsafari ihre Schützlinge mit "Leckereien" überraschen. Der Nachtzoo beginnt am 31. Juli 2009. Bis zum 29. August 2009 haben Sie jeden Freitag und Samstag bis 23 Uhr (letzter Einlass 21.30 Uhr an der Hauptkasse) die Gelegenheit, die Zootiere auch bei Nacht zu besuchen! Sommerferienprogramm für Kinder! Jeden Mittwochvormittag bietet die Zooschule ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für junge Zoofreunde an.

Tiergarten Nürnberg, 23.07.2009
Dschungelabenteuer - Familienfest im Tiergarten Nürnberg

Der Tiergarten der Stadt Nürnberg veranstaltet am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Juli 2009, ein großes Familienfest mit vielen spannenden Abenteuerstationen unter dem Motto "Dschungelabenteuer". An insgesamt zehn Stationen können die Kinder spannende Abenteuer rund um den Dschungel erleben. Eine Kristallhöhle lädt die Kinder ein ihr Geheimnis zu lüften, wer es wagt, kann sich im Dschungellabyrinth verlaufen, mit Lianen durch den Urwald schwingen oder nach Gold, Rubinen oder Smaragden suchen. Bei sieben Stationen können die Kinder Punkte in ihrem Dschungelpass sammeln. Den Pass erhalten die Kinder am Eingang. Dort können sie den Pass auch wieder abgeben, wenn sie alle Punkte beisammen haben. Aus allen eingereichten Pässen wird der Dschungelkönig ausgelost und erhält einen tollen Preis per Post. Nähere Informationen sowie das Programm der Veranstaltung finden sich auf der Homepage des Tiergarten Nürnberg unter dem Stichwort Aktuell/Veranstaltungen (www.tiergarten.nuernberg.de).

Tierpark Herberstein, 23.07.2009
Feiern mit Luchs, Kauz & Co: OZO-Artenschutztag in der Tierwelt Herberstein

Tier- und Artenschutz wird in der Tierwelt das ganze Jahr groß geschrieben. Um dieses Thema auch den Besuchern näher zu bringen, findet am 6. August der Artenschutztag der Österreichischen Zoo Organisation (OZO) statt, an dem viele Organisationen ihre wertvolle Arbeit für Tier und Natur präsentieren. So stellen sich z.B. das "Projekt Luchs in der Steiermark" oder der Naturschutzbund vor und gewähren Einblick in ihre Arbeit. Besondere Bedeutung für die Tierwelt Herberstein hat das Projekt "Wiederansiedlung des Habichtskauzes" des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie und der OZO. Ab Herbst wird sich die Tierwelt Herberstein aktiv daran beteiligen. Die Vorstellung erfolgt ebenfalls am Artenschutztag. Neben viel Information darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen! Lustige Spiel- und Bastelstationen sowie ein Gewinnspiel warten auf die kleinen Gäste. Wann: 6. August von 10 bis 16 Uhr; Verlosung um 16.15 Uhr.

Tierpark Nordhorn, 23.07.2009
Mit Bat-Detektor auf Fledermausjagd im Tierpark Nordhorn

Auch in diesem Jahr geht es wieder auf die Suche nach heimischen Fledermausarten im Tierpark Nordhorn. Aufgrund der großen Begeisterung in den Vorjahren, la
den der NABU Grafschaft Bentheim und der Tierpark Nordhorn wieder zu einer Exkursionsveranstaltung auf dem Tierparkgelände ein. Die Fledermausexperten Heiko Rebling und Thomas Weber werden am Sonntag, den 02.08.2009 alle Interessierten in der Zeit von 19:00 bis ca. 21.30 Uhr auf "flattrige Entdeckungsreise" mitnehmen. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung unter 05921-71200-0 ist zwingend erforderlich! Die Teilnahmegebühr beträgt 3,00 ? für Erwachsene und 1,50 ? für Kinder ab 6 Jahre. Mitglieder vom NABU oder dem Förderverein des Tierparks erhalten 1,00 ? Ermäßigung. Neben dem phantastischen Erlebnis die Ultraschalllaute der Fledermäuse durch einen Detektor auch für den Menschen hörbar zu machen, steht an dem Abend die Aufklärung über die interessanten Fledertiere an vorderster Stelle. Vielen Hausbesitzern treibt es tiefe Sorgenfalten auf die Stirn, wenn mit dem Hereinbrechen der Dunkelheit für kurze Zeit ein Zirpen, Kratzen, Wispern und Zetern auf ihrem Dachboden beginnt. "Diese Geräuschkulisse entstammt jedoch häufig nicht den gefürchteten Ratten, Mäusen oder anderen unliebsamen Hausgenossen, sondern es sind Fledermäuse, die sich als heimliche Mitbewohner meist auf dem Dachboden des Hauses einquartiert haben", erläuterte Günter Klümper vom NABU Grafschaft Bentheim. Die Dachböden oder andere Unterschlupfmöglichkeiten in Häusern bieten den Tieren als Ersatzhöhlen optimale Bedingungen für die gemeinschaftliche Aufzucht des Nachwuchses in sogenannten Wochenstuben, ein Zusammenschluss von Weibchen einer Art, die den Sommer getrennt von den Männchen leben. "Die Zahl der Tiere, die eine Wochenstube bilden, kann sehr unterschiedlich sein", erläuterte Günter Klümper. "Viele Quartiere zählen zwischen fünf und dreißig Tieren, in besonders großen Wochenstubenquartieren, zum Beispiel auf Dachböden von Schlössern und Kirchen, können es auch mehrere Tausend Fledermäuse sein." Man darf gespannt sein, wie viele Fledermäuse in diesem Jahr im Tierpark Nordhorn aufgespürt werden können!

Thüringer Zoopark Erfurt, 23.07.2009
Sommerferienführungen im Thüringer Zoopark

Der Thüringer Zoopark Erfurt bietet auch in den diesjährigen Sommerferien wieder Führungen an. Noch bis zum 04.08.2009 gibt es jeden Dienstag und jeden Donnerstag um 14.00 Uhr eine Führung, zu zahlen ist der normale Eintrittspreis. Treffpunkt ist immer der Zooplan an der Löwensavanne. Am Dienstag, dem 28.07.2009 können Interessierte einiges über die blätterfressenden Affen im Zoo erfahren, die keineswegs einfach zu pflegen sind. Zwei Beispiele jener Pflanzenfresser sind die Guerezas und die Goldstirnklammeraffen. Am Donnerstag, dem 30.07.2009 gibt es für Wissbegierige dagegen viel über die beliebten Erdmännchen in Erfahrung zu bringen. Natürlich dürfen ihre Nachbarn, die mit unseren Eichhörnchen verwandten Erdhörnchen und die Klippschliefer dabei nicht unbeachtet bleiben und werden ebenfalls im Löwenhaus vorgestellt. Bei den Erdmännchen gibt es außerdem auch Nachwuchs zu bestaunen. Doch nicht nur im Zoo gibt es Interessantes zu sehen. Auch im Aquarium am Nettelbeckufer finden Sommerferienführungen statt. Am 04.08.2009 findet eine Führung um 14.00 Uhr zum Thema "Kunterbunte Welt der Fische" statt. Anschließend gibt es im Aquarium eine Schaufütterung zu erleben.


Natur- und Artenschutz
teilweise gekürzt

WWF 29-7-09
MENSCHEN VERURSACHEN ÜBER 90 PROZENT DER WALDBRÄNDE
Es ist in den vergangenen Jahren jeden Sommer das gleiche Bild: Der Mittelmeerraum steht in Flammen. Rund 50.000 Brände jährlich gilt es allein in Portugal, Spanien, Italien und Griechenland zu löschen. Dabei haben nach einer WWF-Studie nur etwa
vier Prozent aller Waldbrände weltweit natürliche Ursachen, wie zum Beispiel einen Blitzeinschlag. "In allen anderen Fällen ist
der Mensch, sei es direkt oder indirekt, sei es absichtlich oder versehentlich, verantwortlich für den Brand", sagt Markus Radday
vom WWF Deutschland. Die Ursachen für die vermehrten Waldbrände seien fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung, verbunden mit extremer Hitze und Trockenheit in den Sommermonaten, die Zersiedelung der Landschaft  und durch den Menschen degradierte Wälder. So hat sich nach Angaben des WWF allein im Mittelmeerraum die durchschnittliche, jährliche Waldbrandfläche seit den 1960er Jahren vervierfacht. In Spanien, wo seit Wochen wieder die Flammen wüten, ist die Zahl der Waldbrände sogar zehnmal höher als noch vor fünfzig Jahren. Der WWF fordert ein Ende der Monokultur-Wälder, die Rückkehr zu heimischen Baumarten sowie die konsequente Strafverfolgung von Brandstiftern. Außerdem müssten die Gesetze zum Schutz der Umwandlung von Wald- in Bauland konsequenter angewandt werden. Bis heute sei in vielen Mittelmeerländern die Umwandlung in Bauland oder Agrarflächen nach Waldbränden noch gängige Praxis. 

28.07.2009 Greenpeace e.V.
Meilensteine für den Schutz der Nordsee / Greenpeace zieht Bilanz über die im Sommer 2008 versenkten Steine vor Sylt
Die von Greenpeace-Aktivisten vor Sylt versenkten Steine schützen die Artenvielfalt vor zerstörerischen Fischereimethoden. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Gutachten hervor. Im August 2008 hatten Aktivisten 320 Naturfelsen zum Schutz vor der Schleppnetz-Fischerei am Sylter Außenriff versenkt.

BirdLife
New guidelines bring hope for world’s seabirds
http://www.birdlife.org/news/news/2009/07/marine_iba_guidelines.html

New 'bald' bird discovered
http://www.birdlife.org/news/news/2009/07/new_bulbul.html



Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Journal of Threatened Taxa
The seventh issue of the Journal of Threatened Taxa is online at
www.threatenedtaxa.org
Prey selection by the Barn Owl Tyto alba (Scopoli, 1769) in captivity -- V. Vanitha & R. Kanakasabai, Pp. 361-365.
Occurrence and comparison of Jerdon’s Gecko Hemidactylus subtriedrus Jerdon 1853 with Termite Hill Gecko Hemidactylus triedrus (Daudin 1802) from Ananthagiri Hills, northern Eastern Ghats, India -- S.M. Maqsood Javed, S. Saravanan, Farida Tampal & C.
Srinivasulu, Pp. 366-369.
Record of the Genus Litus Haliday (Hymenoptera: Chalcidoidea: Mymaridae) from India, with description of two species -- Tabassum Rehmat, Shoeba Binte Anis & Mohammad Hayat, Pp. 370-374.
Studies on Foliicolous Fungi – XXVI - a new species and three new records -- V. B. Hosagoudar, Pp. 375-377.
A new species of the genus Schiffnerula (Englerulaceae) from Kerala, India -- V. B. Hosagoudar & G.R. Archana, P. 378.
Additions to the flora of Sirumalai hills, Eastern Ghats, India -- R. Vijaya Sankar, R. Kottaimuthu & K. Ravikumar, Pp. 379-381.
A checklist of malacofauna of the Vellar Estuarine Mangroves, India -- K. Kesavan, C. Palpandi & A. Shanmugam, Pp. 382-384.
Oecophorid (Micro Lepidoptera) diversity from Shivalik hills of northwestern Himalaya -- P.C. Pathania, Rachita Sood & H.S. Rose, Pp. 385-391.
Some notes on the butterflies (Lepidoptera: Papilionoidea) of Tantirimale Archaeological Site, Anuradhapura District, Sri Lanka
-- M.D.C. Asela, R.A.K. Peiris, S.K.I.U. Priyankara, R.W. Jayasekara & D.M.S.S. Karunarathna, Pp. 392-394.
First record of Thelyphonus sepiaris (Butler 1873) (Uropygi: Thelyphonidae) from Andhra Pradesh, India -- S.M. Maqsood Javed, K. Thulsi Rao, Farida Tampal & C. Srinivasulu, Pp. 395-397.
Diets of Hangul Deer Cervus elaphus hanglu (Cetartiodactyla: Cervidae) in Dachigam National Park, Kashmir, India -- G. Mustafa Shah, Ulfat Jan, Bilal A. Bhat & Fayaz A. Ahangar, Pp. 398-400.




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Veranstaltungen

August

29. – 30.
Zoohistorica 20 - Mulhouse 2009
20. Internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
Third circular - Dritter Rundbrief - Troisième circulaire

Program - Programm - Programme

Registration Form - Anmeldungsformular - Formulaire d'inscription

Ort: Mulhouse, Frankreich
http://www.zoohistorica.org

Jonas Livet - jonaslivet@zoohistorica.org

September


1. - 4.
International Workshop on the Restoration of Fish Populations
Veranstalter: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW  in Zusammenarbeit mit den IUCN Specialist Groups Re-Introduction, Freshwater Fish, Salmon, Sturgeon und dem Aquazoo Löbbecke Museum Düsseldorf
Ort: Düsseldorf
Informationen: www.alosa-alosa.eu

3. – 5.
7. Zusammenkunft des Berufsverbandes der Zootierpfleger und des Verbandes deutschsprachiger Zoopädagogen NEU!
Ort: Tierpark Nordhorn
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/zoopadagogentreffen.html


11. - 14.

30. Tagung über tropische Vögel
Veranstalter: Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
Ort: Naturkundehaus des Tiergarten Nürnberg
Informationen: bei Horst Brandt ( Schatzmeister@tropenornithologie.de ) und unter www.tropenornithologie.de

12. - 18.
AZA Annual Conference
Ort: Oregon Zoo, Portland, OR, USA
Informationen: www.aza.org

16. - 20.
26th EAZA Annual Conference
Ort: Copenhagen Zoo, Denmark

21. - 24.
7th International Conference on Behaviour, Physiology and Genetics in Wildlife
Veranstalter & Ort: Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (IZW) in Berlin
Informationen: http://www.eaza.net/news/cal_IZW_140109.pdf

23. - 25.
Seminar der Deutschen Tierparkgesellschaft
Ort: Tiergarten Bernburg

24. - 29.
3. Internationales Tierpflegertreffen (ICZ) in Seattle (USA)
Ort/Veranstalter: The Puget Sound Chapter of AAZK and Woodland Park Zoo, USA
Informationen: http://www.iczoo.org/ and www.aazk.org/

26.
13. Tagung des Fonds für bedrohte Papageien
Ort: Vogelpark Walsrode
Informationen: www.papageienfonds.de

Oktober

2. - 4.
3. Frosch Kurs
Ort: Aquazoo Düsseldorf
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/froschseminar.html

2. - 4.
13. Vogelpflegertreffen
Ort: Zoo Augsburg
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/vogelpfl__09.html

4. - 8.
64th WAZA Annual Conference
Ort: St. Louis Zoo at the Ritz-Carlton, St. Louis, USA.
Informationen: www.waza.org

26. - 01.11.
EUAC Annual Conference 2009
Ort: L'Oceanografic Valencia, Spain.
Informationen: www.euac.org

November

6. - 8.
Kamelpflegertreffen
Ort: Nassheide (Brandenburg)
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/seminare.html

13. - 15.
Reptilienpfleger Seminar
Ort: Thüringer Zoopark Erfurt
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/seminare.html

16. – 20.
Training and Enrichment Workshop for Zoo Animals
Ort: The Oakland Zoo, Oakland, USA
Informationen: Active Environments, Inc.
7651 Santos Road Lompoc, CA 93436
Tel: 805-737-3700
E-mail: info@activeenvironments.org
Margaret Whittaker (Active Environments): indu22@earthlink.net
Margaret Rousser (Oakland Zoo): margaret@oaklandzoo.org
Or: Shape of Enrichment
Website: www.enrichment.org

Dezember

7. – 10.
Husbandry, Management and Conservation of Syngnathids (seahorses, pipefish, pipehorses, seadragons) Symposium
Ort: Zoological Society of London, United Kingdom and will be co-organised with Project Seahorse and the John G. Shedd Aquarium.

2010

Juni

2. – 5.
VDZ Annual Meeting
Ort: Kölner Zoo
Informationen: www.zoodirektoren.de

Oktober

19. – 23.
20th International Zoo Educators' (IZE) Biennial Conference
Ort: Disney's Animal Kingdom, Florida, USA.
Informationen: www.izea.net


Ausstellungen

Mein Leben für die Tiere - Bernhard Grzimek zum 100. Geburtstag
Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen (Hösel)
22. März 2009 - 11. Oktober 2009, dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr
Zum Jubiläum des bekannten Zoologen, Tierarztes und Verhaltensforschers stellt eine große Sonderausstellung sein Leben und Werk vor.

Naturkunde-Museum Coburg
Seit Mai läuft die aktuelle Sonderausstellung:
Canis lupus – Der Wolf und seine Verwandten.
Zur Natur- und Kulturgeschichte der Hundeartigen Raubtiere.
Die Ausstellung endet am 15. November 2009.

RP ONLINE - ‎12.07.2009
Monster auf der Laderampe
Die Fabelwesen der neuen Ausstellung des Neanderthal Museums sind eingetroffen. "Das ist bisher die größte Sonderausstellung, die bisher bei uns zu sehen war." Das Londoner National History Museum gab die animierten Fabelwesen damals bei der japanischen Firma Kokon in Auftrag. Vom 18. Juli bis 1. November werden die fünf großen Monster und weitere Mythen nun in der Sonderausstellung des Museums zu sehen sein.

 


Weitere Infos

Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION 

Das Reich der roten Affen ist eine Anlage für Orangutans und andere Arten im Chester Zoo in Great Britain. Über einen Steg in Höhe der Baumkronen können Besucher verschiedene Arten der Baumkronen im asiatischen Regenwald erleben, die ihren natürlichen Lebensraum mit Orangutans teilen:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=986


TV-Tipps
   Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website.


Regelmäßige Sendungen:
Di-Fr, 09:05 ARD, Elefant, Tiger & Co. Wh. der neuen Folgen

Mo-Fr, 09:15 BR, Weiches Fell und scharfe Krallen (Doku-Soap Zusammenschnitt)
Mo-Fr, 10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Sa, 11:10 WDR, Nashorn, Zebra & Co. (München, Wh.)
Mo-Di, 11:50 SWR, Panda, Gorilla & Co.
(Berlin, Wh.)
Mi-Fr, 11:50 SWR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven u.a., Wh.)
Mo-Fr, ca. 13:30 DMAX, Crocodile Hunter
Mo-Fr, 14:30, ARTE, Inselträume
Mo-Di, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen, Neue Folgen
Mi-Fr, 15:15 ZDF, Tierische Kumpel, Neue Folgen
Mo-Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. „neue“ Folgen (Zusammenschnitt der MDR-Folgen 2008/09)
Mo-Sa, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Mo-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt/Kronberg, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Eisbär, Affe & Co. (Berlin, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Nashorn, Zebra & Co. (München, Wh.)
Di-Mi, 18:00 ZDFdokukanal, Dresdner Schnauzen, Wh. der neuen Folgen
Do-Sa, 18:00 ZDFdokukanal, Tierische Kumpel, Wh. der neuen Folgen
Fr, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. Live-Stream
Mo-Fr, 20:15, ARTE, Die neuen Paradiese

Expeditionen ins Tierreich - Heinz Sielmann zeigt

18 Folgen von Heinz Sielmanns „Expeditionen ins Tierreich“ aus den Jahren 1969 - 1989 werden wiederholt
==> leider hat der NDR mittendrin die Ausstrahlung eingestellt und sendete diese Woche bereits ein Ersatzprogramm.
Die drei historischen, über 20 Jahre alten Zoo-Filme entfielen somit leider ebenfalls. Auf Anfrage konnte der NDR bislang keine Auskunft geben: fernsehen@ndr.de
23.07.2009: Tiere im Alpenzoo - Innsbruck
27.07.2009: Eine Welt der Gefiederten - Vogelpark Walsrode
29.07.2009: Umfriedete Wildbahn (Wildparks Eekholt, Springe, Sababurg)


Einzelsendungen

Fr, 31.07.2009, 08:30-10:30, Super RTL, Katrin und die Welt der Tiere (8 Folgen)
Fr, 31.07.2009, 12:00, WDR, Peru - Delfine in Gefahr
Fr, 31.07.2009, 20:15, HR, Die Murmeltiere von Kasachstan
Fr, 31.07.2009, 21:00, RBB, Naturwunder Galapagos
Sa, 01.08.2009, 00:45, SWR, Alles Bio? - Das Geschäft mit Öko-Lebensmitteln
Sa, 01.08.2009, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 01.08.2009, 09:30, BR alpha, Welt der Tiere, Der Igel mit dem Entenschnabel
Sa, 01.08.2009, 11:36, MDR, Die Lagune der Delfine
Sa, 01.08.2009, 12:10, SF 1, Planet Erde, Meereswelten
Sa, 01.08.2009, 14:35, SWR, In den Tiefen des Amazonas
Sa, 01.08.2009, 14:55, NDR, Die elefantastischen Vier (Tierpark Berlin)

Sa, 01.08.2009, 16:00, ARD, Plaza Latina, Costa Rica - Amerikas Musterländle
Sa, 01.08.2009, 19:00, BR, Natur exclusiv, Leben im Steinbruch
Sa, 01.08.2009, 20:15, ARTE, 360° - Geo-Reportage, Vom Aussterben der Haie
So, 02.08.2009, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
So, 02.08.2009, 10:14, MDR, Eiskalte Pracht, Auf Argentiniens gefährdeten Gletschern
So, 02.08.2009, 15:45, SF 1, Klimawandel - Wale oder Lachse
So, 02.08.2009, 16:15, ORF 2, Baja California - Das andere Kalifornien
So, 02.08.2009, 16:15, SF 1, Planet Erde, Waldwelten
So, 02.08.2009, 17:00, 3sat, Rufe aus der Kalahari - Die Sprache der Erdmännchen
So, 02.08.2009, 17:30, 3sat, Arche Noah (Zoo Augsburg, NP Bayerischer Wald, Zoo Nürnberg)

So, 02.08.2009, 19:15, Phoenix, Wildes Rio
So, 02.08.2009, 21:00, 3sat, Rückkehr der Bären
Mo, 03.08.2009, 11:30, NDR, Die Ostsee zwischen Deutschland und Estland
Mo, 03.08.2009, 14:15, HR, Am Wasserloch der fliegenden Hühner
Mo, 03.08.2009, 15:15, NDR, Von Perlmuscheln und Neunaugen
Mo, 03.08.2009, 21:00, 3sat, Schnee in Australien
Di, 04.08.2009, 11:30, NDR, Die Ostsee zwischen Litauen und Dänemark
Di, 04.08.2009, 13:15, MDR, Abenteuer Zoo, Kaum zu bremsen - Affen, Krokodile und Otter in Singapur

Di, 04.08.2009, 14:15, HR, Gesichter im Urwald - Muriqui
Di, 04.08.2009, 14:45, 3sat, Die heiligen Affen von Rajasthan
Di, 04.08.2009, 18:30, 3sat, Schlechte Nachrichten aus dem Eis
Di, 04.08.2009, 20:15, WDR, Namaqualand - Der Blumengarten Afrikas
Mi, 05.08.2009, 05:30, 3sat, Affenalltag am Amazonas
Mi, 05.08.2009, 11:30, NDR, Romantisches Mecklenburg
Mi, 05.08.2009, 13:15, 3sat, Im Land des Sonnenaufgangs, Nationalpark Neusiedler See
Mi, 05.08.2009, 15:15, NDR, Expeditionen ins Tierreich - Das Beste aus 40 Jahren
(hoffentlich...)
Mi, 05.08.2009, 20:15, 3sat, Madeira - Smaragd im Atlantik
Mi, 05.08.2009, 20:15, NDR, Ostpreußens Wälder
Mi, 05.08.2009, 21:00, SWR, Wölfe auf dem Vormarsch
Do, 06.08.2009, 10:33, MDR, Das Wolgadelta in Russland
Do, 06.08.2009, 12:00, WDR, Wilde Eifel
Do, 06.08.2009, 12:45, 3sat, Namibia - Arche Noah Afrikas
Do, 06.08.2009, 15:15, NDR, Die letzten Auenwälder
Do, 06.08.2009, 22:05, N24, A Global Warning? Brennpunkt Klima
Fr, 07.08.2009, 10:00, RBB, Großtrappen - Die Rückkehr der Riesenvögel
Fr, 07.08.2009, 11:30, NDR, Planet Erde, Wasserwelten
Fr, 07.08.2009, 16:00, HR, Das Sea Life Centre in Konstanz

Fr, 07.08.2009, 21:00, RBB, Naturwunder Galapagos
Fr, 07.08.2009, 23:30, BR alpha, Im Silberdisteltal

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: aktuelle Folge wird samstags um 14:23 Uhr und montags 10:53 Uhr vom MDR wiederholt, weitere Wiederholungen mittwochs 06:30 Uhr vom NDR
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: wird freitags 13:45, samstags um 10:45 Uhr, sonntags um 06:45 und mittwochs 21:45 auf ARD Eins Plus wiederholt, samstags ab 15:20 im SWR (2 Folgen) alle Folgen in der ARD-Mediathek
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 14:15 Uhr und 21:00 Uhr, sowie samstags 17:30 und sonntags 07:20 Uhr vom HR, alle Folgen in der ARD Mediathek
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 15:40 und 20:15 Uhr und sonntags 10:30 und 10:40 Uhr im RBB, montags um 12:40 im SWR, sowie samstags 11:35 Uhr, sonntags 07:35, montags 04:35, dienstags 01:35, mittwochs 22:35 und freitags 14:35 Uhr auf ARD Eins Plus, alle Folgen im Internet
"Pinguin, Löwe & Co" aus Münster: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB wiederholt
"Nashorn, Zebra & Co." aus München: wird sonntags um 15:05 Uhr im WDR wiederholt
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: wird samstags 16:02 Uhr, und sonntags ab 08:02 und ab 15:02 Uhr (je 2 Folgen) vom ZDFinfokanal wiederholt, alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek


 
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