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481 vom 9. Juli 2009 |
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| Zoos – Meldungen
deutschsprachig |
BZ - 07.07.2009
Zoo kauft Knut für 430.000 Euro frei - Der Berliner Zoo kauft Knut frei und zahlt 430.000 Euro an den Zoo Neumünster.
Das Zittern und Bangen um Knut hat endlich ein Ende. Unser
Eisbär-Star darf in Berlin bleiben. Nach harten Verhandlungen
erklärte sich der Berliner Zoo jetzt bereit, 430.000 Euro an den
Zoo Neumünster zu zahlen. Das erfuhr die B.Z. am Dienstag aus gut
unterrichteten Kreisen. Der Zoo will die gute Nachricht heute offiziell
verbreiten. Monatelang hatten die Vorstände der beiden
Zoologischen Gärten um Knut gerungen. ... Der Zoo wollte sich
gestern nicht offiziell zu dem Verhandlungsergebnis äußern.
Unklar blieb gestern auch, ob Knut nun im Zoo bleiben oder aber in ein
neues Gehege im Tierpark umziehen wird, das allerdings erst gebaut
werden müsste.
RP online - 08.07.2009
Eisbär Knut bleibt ein Berliner
Berlin (RPO). Zwar ließ sich Berlins berühmtester
Eisbär am Mittwoch nicht in seinem Gehege blicken, doch seine Fans
sind glücklich: Knut bleibt in der Hauptstadt. Darauf haben sich
der Zoo Berlin und der Tierpark Neumünster nach einem
zweimonatigen Rechtsstreit über Verbleib und Einnahmen des
Eisbären geeinigt. Die Entscheidung sei am Montag gefallen, sagte
der Berliner Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz am Mittwoch bei der
offiziellen Bekanntgabe der Einigung. Der Zoo zahlt 430 000 Euro an den
Tierpark und wird Eigentümer des Eisbären. 350 000 Euro
sollen sofort gezahlt werden, der Rest folgt in zwei Raten von 40 000
Euro in den Jahren 2010 und 2011. Beide Parteien gaben an, dass damit
alle Ansprüche im Zusammenhang mit Knut abgegolten seien.
Bild.de - 08.07.2009
Berlin stottert Knut in drei Raten ab
Knut gut, alles gut: Der Zoo Neumünster hat die Einigung im Streit
um den Berliner Eisbären als «für beide Seiten
vertretbar» bezeichnet. Knut gehörte bisher dem Zoo in
Schleswig- Holstein, sein Vater Lars war an Berlin ausgeliehen worden.
Jetzt zahlt der Berliner Zoo für den Bären 430 000 Euro. Und
zwar in drei Raten: 350 000 Euro sofort und zwei Raten à 40 000
Euro 2010 und 2011. «Damit wird Knut nun ein richtiger
Berliner», teilte der Tierpark-Chef aus Neumünster, Peter
Drüwa, am Mittwoch mit. Alle möglichen Ansprüche im
Zusammenhang mit Knut seien abgegolten.
Berlin Online - 08.07.2009
Zoo zahlt für Eisbär Knut in Raten an Neumünster
Nach der Beilegung des Rechtsstreits um den Berliner Eisbären Knut
erhält der Tierpark Neumünster mehrere Ratenzahlungen vom
Berliner Zoo. Von der Gesamtsumme in Höhe von 430 000 Euro sind
350 000 Euro sofort fällig. Den Rest der vereinbarten Summe folgt
in zwei Raten à 40 000 Euro in den Jahren 2010 und 2011, wie der
Tierpark am Mittwoch mitteilte. Damit seien alle möglichen
Ansprüche im Zusammenhang mit Knut abgegolten. Der Streit war seit
Mai dieses Jahres vor dem Berliner Landgericht verhandelt worden. Der
Tierpark Neumünster hatte auf Auskunft über die
Lizenzeinkünfte geklagt, die der berühmte Eisbär dem
Berliner Zoo gebracht hat. Als Eigentümer von Knut bestand der
Tierpark Neumünster auf einem Teil der Einnahmen. Der Berliner Zoo
hatte eine Offenlegung seiner Gewinne abgelehnt. «Wir haben von
Anfang an versucht, eine gütliche Einigung über die Einnahmen
von Knut mit dem Zoo Berlin zu erreichen und freuen uns, die
Angelegenheit jetzt zu einem für beide Seiten vertretbaren Ende
gebracht zu haben», sagte Tierpark-Direktor Peter Drüwa.
Durch den Vergleich wird der Berliner Zoo Eigentümer des
Eisbären.
Der Tagesspiegel - 09.07.2009
Zoo stottert Knut ab
Eigentlich ein Tag der Freude für Knut-Fans, doch am Gehege des
Eisbären herrschte schlechte Laune. „Wir wollten feiern,
dass Knut Berliner bleibt, aber er ist gar nicht auf der Anlage –
schlecht getimt“, sagt Sylvia Brenke, mit Kolleginnen vom
Standesamt Charlottenburg-Wilmerdorf auf Betriebsausflug im Zoo. Doch
der Zoostar saß gestern lange in seinem Innenkäfig, weil
sein Wassergraben algen- und schlammfrei geschrubbt wurde. Und dies an
einem Tag, an dem auch die vielen Kamerateams gern Bilder von Peter
Drüwa, Vertreter der Ex-Knut-Besitzer vom Tierpark
Neumünster, und dem Tier der Begierde gemacht hätten. Denn
nun ist Knut endgültig Berliner. Anlässlich der
Vergleichsverhandlungen einigten sich Zoo Berlin und Tierpark
Neumünster auf 430 000 Euro Ablösesumme. ... In
Finanznöte gerate der Zoo nicht. Die engagierte Aufzucht vom Team
um den Pfleger Thomas Dörflein, das Interesse der Zoogäste
und das der Medien habe in Wechselwirkung Knut zur Symbolfigur für
den Zoo und auch für den Klimawandel gemacht, sagte Thöne.
Der Besucherzustrom sei kontinuierlich gestiegen und liege immer noch
bei bis zu 30 Prozent über dem Schnitt. Somit könne der Zoo
auch seine Aufgabe als wissenschaftliche Einrichtung für noch mehr
Menschen erfüllen.
Abendzeitung - 08.07.2009
Zoo verklagt Psychologin - Weil die sagte Gorilla Porgy sei verhungert
In einem Schreiben an den Deutschen Tierschutzbund bat sie um
Aufklärung. Zoodirektor Henning Wiesner verklagte die Psychologin
daraufhin auf Unterlassung. Am Mittwoch war nun Gütetermin vor dem
Münchner Landgericht für Zivilsachen. „Das ist der Tod
der Demokratie, wenn der Bürger nicht mehr frei seine Meinung
sagen darf“, so der ehemalige David-gegen-Goliath-Stadtrat und
Anwalt Bernhard Fricke. Zoo-Anwalt Joachim Fürer meinte, sie habe
„falsche Tatsachen“ in die Welt gesetzt. Es geht um sechs
Punkte:
Erstens: Gorilla „Porgy“ sei „nach langen Jahren schwerster Bulimie praktisch verhungert“.
Zweitens: Bei Ozelot „Lanzelot“ habe man zu spät den Tumor erkannt. Deshalb sei das Tier verstorben.
Drittens: Bei Tigerkater „Tharo“ habe eine späte
Diagnose zu einer „schweren bakteriellen Infektion“
geführt.
Viertens: Die Wisentkuh „Christa“ sei bei einem medizinischen Eingriff falsch gedreht worden und deshalb gestorben.
Fünftens: Drei Tigerbabys seien verhungert.
Sechstens: „Im Tierpark Hellabrunn kommen weit mehr Tiere zu Tode als öffentlich bekannt wird.“
Anwalt Fricke: „Dies teilte sie nur dem Tierschutzbund mit, der
die Vorfälle als höhere Instanz klären sollte.“
Wiesner wies die Vorwürfe von sich: „Die Wisentkuh lebt noch
weiterhin fröhlich und glücklich.“ Die Tigerbabys seien
nicht lebensfähig gewesen. Tiere könnten nicht an Bulimie
leiden und die anderen Behauptungen seien auch völlig falsch. Die
Richterin Birka von Alvensleben sagte, dass die Beklagte ein Recht auf
freie Meinungsäußerung habe. Das Urteil kommt am 7. Oktober
2009.
Bild.de - 07.07.2009
Herbert Köfer sauer auf Hoyerswerda!
Hoyerswerda – In Jahrzehnten hat sich der große
Volksschauspieler Herbert Köfer (88, „Hände hoch oder
ich schieße“) in Millionen Herzen gespielt. Doch im Zoo
Hoyerswerda ist er nun das erste Mal abgeblitzt. Dabei hatte es im
Februar letzten Jahres zwischen beiden so schön angefangen. Anlass
waren die drei sibirischen Tiger-Babys. Ganz Sachsen war von ihnen
begeistert. In der Zeit kamen rund 40 000 Besucher mehr als sonst. Auch
der große Herbert Köfer fand die Drillinge süß
und kam mit Ehefrau Heike sogar zur Taufe. „Da waren wir uns
sofort einig. Wir übernehmen ein Jahr lang die Patenschaft
für ein Tiger-Baby.“ Sie entschieden sich für die
kleine Ronja. „Es war schön. Wir fanden es familiär,
die Pfleger waren stets freundlich.“ Doch das scheint längst
vorbei. Nach kurzem Zögern erklärt Köfer sauer:
„Seit dem Weggang des alten Zoo-Chefs vor gut einem Jahr ist
alles wie abgeschnitten. Niemand meldete sich mehr bei mir.“
Planung und
Bau
RP online - 07.07.2009
Regenwaldhaus im Zoo bekommt neues Dach
Der starke Hagel im Mai 2008 hat das Dach des Regenwaldhauses im
Krefelder Zoo stark beschädigt. Nun werden die durchlöcherten
Platten gegen neue ausgetauscht. Besucher können das Tropenhaus
deswegen nur bedingt betreten.An den Wochenenden und in den
Abendstunden, wenn Führungen angeboten werden. Unter der Woche
bleibt das Haus wegen der Bauarbeiten geschlossen. Zoodirektor Wolfgang
Dreßen ist froh, dass das Tropenhaus nach der Sanierung des
Affenhauses, nun repariert wird: "Es ist keine einzige Platte heil
geblieben. In etwa acht Woche werden die Bauarbeiten abgeschlossen
sein", sagt Dreßen. ... Im Tropenhaus leben etwa 40 Tierarten,
darunter Eidechsen, Faultiere und Fledermäuse. Die
Saki-Äffchen und einige Vögel sind während der
Bauarbeiten in der Außenstelle "Hausenhof" des Zoos untergebracht
worden.
Süddeutsche - 08.07.2009
Mehr Platz für Knuts Artgenossen
Mehr als 1,4 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr den Tierpark
Hellabrunn besucht - mehr als jemals zuvor in der Geschichte des 1911
eröffneten Münchner Zoos. Um auch in Zukunft Fremde wie
Einheimische anzulocken, will Hellabrunn noch in diesem Jahr mit dem
Umbau seiner jahrelang umstrittenen Eisbärenanlage beginnen. Im
Sommer 2010 soll das 5,2 Millionen Euro teure Vorhaben abgeschlossen
sein. Gründe für das Rekordergebnis gibt es viele. Da
wären vor allem die günstige Wetterlage von 2008, die
artgerechte und naturnahe Einbindung der Tiere in die
Isarauenlandschaft und die Einführung der preisgünstigeren
Familienkarte zu nennen. Für letztere habe man "bewusst"
Einnahmeverluste in Höhe von 6,7 Prozent in Kauf genommen, wie die
Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl bei
der Vorstellung des Geschäftsergebnisses am Dienstagvormittag im
Zoo sagte. So sei der Zoo via Satzung dazu verpflichtet,
"volkstümliche Eintrittspreise" zu verlangen, um
"naturwissenschaftliche Volksbildung auch sozial schwächeren
Kreisen der Bevölkerung und der Jugend zugänglich zu machen".
Besonders erfreut zeigte sich Strobl daher auch von den um 8,2 Prozent
gestiegenen Besucherzahlen bei Kindern im Alter von vier bis 14 Jahren.
Dass man bereitwillig im Zoo auf Einnahmen verzichtet, wäre noch
vor wenigen Jahren undenkbar gewesen. ... Vor dem Hintergrund der
geänderten Strategie im Tierpark ist wohl auch der Umbau der
Eisbärenanlage zu verstehen. Jahrelang hatte die Zooleitung mit
der Politik um das Plazet für dieses Vorhaben gerungen - im
November war dann endlich die Entscheidung gefallen: Das gesamte Gehege
soll nicht nur erneuert, sondern auch mit einer Fläche von 3200
Quadratmetern mehr als doppelt so groß werden. Dafür gibt
der Zoo seine Moschusochsen ab, um deren bisheriges Gehege in die neue
Anlage für die Eisbären zu integrieren. Die dortige
Oberflächenstruktur - eine hügelige Landschaft - sowie der
lange Wassergraben werden dabei miteinbezogen, weil Eisbären
während des Sommers von den Küsten der Arktis in die Tundra
und Taiga wandern, um Nahrung zu finden. Ein kleineres, separat
filtriertes Badebecken soll den Besuchern künftig
Unterwassereinblicke bieten. Zudem soll der gesamte bislang sichtbare
Beton der jetzigen Eisbärenanlage verschwinden und
natürlichem Gestein weichen, wie Architekt Peter Lanz sagt.
Für die Dauer der Bauzeit müssen die drei Hellabrunner
Eisbären allerdings in einen anderen Zoo umziehen: Ihre
Rückkehr ist zur Eröffnung der neuen Anlage im Sommer 2010
geplant.
Der Landbote - 08.07.2009
Zoo Zürich setzt auf Südamerika
Bis 2012 entsteht im Zoo Zürich ein Gehege für verschiedene
südamerikanische Tierarten. Sie ist dem Sumpfgebiet Pantanal
südlich des Amazonas nachempfunden. Die Kosten von fast 10
Millionen Franken werden durch Spenden gedeckt.Die Pantanal-Anlage wird
rund 9500 Quadratmeter umfassen. Zu liegen kommt sie zwischen Exotarium
und Bärenanlage, wie Zoo- Direktor Alex Rübel heute
mitteilte. Im Zentrum entstehen vier Inseln für die Gelbbrust-
Kapuzineraffen, die Totenkopf-Äffchen und die
Köhlerschildkröten. Das Wasser rund um die Inseln wird den
neuen Gehegen von Ameisenbären, Tapiren und Capybaras
zugeschlagen. Im Flachwasserbereich schliesslich finden Flamingos
genügend Platz und gute Brutbedingungen. Die Bauarbeiten beginnen
laut Zoo-Mitteilungen in diesen Tagen. Sie dürften rund anderthalb
Jahre dauern. Dazu kommt eine Einwachszeit für die Vegetation.
Spätestens im Frühling 2012 ist die neue Anlage
zugänglich.
NZZ online - 08.07.2009
Klein-Pantanal im Zürcher Zoo - Neue Südamerika-Anlage für 10 Millionen Franken
In diesen Tagen beginnt der Zürcher Zoo mit den Bauarbeiten zu
einer neuen Südamerika-Anlage. Die sogenannte Pantanal-Anlage wird
rund 9500 Quadratmeter umfassen. Bis 2012 entsteht im Zoo Zürich
eine neue Anlage. Sie umfasst Gehege für verschiedene
südamerikanische Tierarten und ist dem Sumpfgebiet Pantanal
südlich des Amazonas nachempfunden. ... Von verschiedenen Wegen,
die durch die Landschaft hindurchführen, können die Tiere
beobachtet werden. Mehr Platz für die einen Tiere bedeutet, dass
andere Tierarten weichen müssen. Sumpfwallabys - die kleinen
Kängurus gegenüber dem Zoorestaurant - und Präriebisons
leben deshalb seit kurzem in Edinburg, wie Rübel sagte. Das
heutige Flamingogehege dient vor allem der Erweiterung des
Eingangsbereichs.
NZZ online - 08.07.2009
Zürcher Stadtrat begrüsst Seilbahn zum Zoo - Einsprache aus strategischen Gründen
Mittels einer Einsprache will der Zürcher Stadtrat sicherstellen,
dass er bei der weiteren Projektierung einer Seilbahn zum Zoo
Zürich mitwirken kann. Grundsätzlich begrüsst er das
Projekt. Der Zürcher Stadtrat begrüsst die Seilbahn vom
Bahnhof Zürich-Stettbach zum Zoo. Er hat im Rahmen des
Plangenehmigungsverfahren Einsprache eingereicht. Dies ist nötig,
um beim weiteren Verfahren einbezogen zu werden. Mit der Einsprache
stelle der Stadtrat also nicht das Projekt selber in Frage, sondern er
sichere seine Mitwirkung bei der weiteren Projektierung, schreibt er in
einer Mitteilung vom Mittwoch.
Aktionen
Westfälische Nachrichten - 02.07.2009
Kinder erkunden Münsters All wetter-Zoo
Zum Abschluss ihrer Kindergartenzeit unternahmen die Schulkinder des
St. Ludgerus-Kindergartens einen Ausflug zum Allwetter-Zoo in
Münster. Bei der Abendführung durch den Tierpark waren die
Mädchen und Jungen aus Billerbeck die einzigen Teilnehmer und
erhielten zahlreiche Informationen über die Zoobewohner. Am Ende
der Führung durfte jedes Kind die Giraffen mit einem Stück
Banane füttern.
Ahlener Zeitung - 05.07.2009
WDR-Ferienfest im Zoo mit Maus und Co.
Münster - Die Maus war das beliebteste Tierchen, das
Luftballonkünstler Uwe Körner am Sonntagnachmittag basteln
musste. Mit einem Herz drum herum oder auch mit einer Ballonblume
dekoriert, Versionen gab es viele. „Am liebsten in Orange“,
forderten die kleinen Besucher ihr Ballontier ganz nach dem Vorbild der
großen Maus.
Das Maskottchen des WDR tobte natürlich auch beim Ferienfest des
Senders im Allwetterzoo durch die Gegend. Auf der großen
Bühne auf der Wiese Höhe Delfinarium tanzte die Maus in der
„Maus-Show“ als Lebensgroße Kuschelausgabe zusammen
mit den Kindern vor der Bühne einen fröhlichen Tanz.
Zahlreiche Familien waren bei strahlendem Sonnenschein in den Zoo und
zum Ferienfest gekommen. „Macht alle mit“, riefen die
Moderatoren auf. Zum Mitmachen gab es an den vielen Ständen der
Veranstaltung reichlich Gelegenheit.
hr online - 06.07.2009
Tierisches Singvergnügen im Zoo
Im September 2008 wurde das Projekt "Primacanta - Jedem Kind seine
Stimme" an Frankfurter Grundschulen gestartet. Das Ziel ist,
Frankfurter Grundschulkindern mit Spaß und viel guter Laune zum
Singen zu bringen. Das Projekt der Crespo Foundation und der Hochschule
für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) wendet sich
dabei an die Musiklehrer, für die es Materialien zur Weiterbildung
bereit stellt. Die Stimme sei das wichtigste Instrument, die es zu
fördern gelte und es Kindern ermögliche, die eigene
Musikalität zu entdecken und zu entfalten. Am Dienstag und
Mittwoch werden die rund 1.500 Schüler der ersten Staffel den
Tieren im Frankfurter Zoo ein Ständchen bringen.
LeipzigInfo.de - 07.07.2009
Puppentheater im Zoo Leipzig - "Wie der Elefant zu seinem Rüssel kam"
Vor langer Zeit hatten die Elefanten noch keinen Rüssel. Aber da
war ein Elefantenkind, das war unersättlich neugierig. Afrika war
voll von seinen Fragen! So kam, dass es eines Tages wissen wollte, wie
der Elefant zu seinem Rüssel kam. Wer mehr über den Weg des
Rüssels zum Elefanten erfahren möchte, der sollte am Samstag,
den 4. Juli im Zoo Leipzig vorbei schauen. Die gleichnamige Geschichte
wird vom Märchentheater "Fingerhut" erzählt. Los geht`s um 15
Uhr auf dem Lesehügel neben dem Aquarium. Eine weitere spannende
Geschichte gibt`s am Sonntag, den 5. Juli. "Prinzessin Isabell und der
Kartoffelkönig" steht auf dem Programm, mit dem Puppentheater
WiWo. ... Seit 2003 ist das Puppentheater fester Bestandteil des
Sommerferienprogramms im Zoo Leipzig. Aufgrund der zahlreichen
Zuschauer in den vergangenen Jahren, führt der Zoo Leipzig
erstmalig an sechs Wochenenden, vom 27.6. ? 9.8.2009, insgesamt 12
Vorführungen auf. Wir wünschen allen Märchenfans beste
Unterhaltung! Bei schlechtem Wetter finden die Aufführungen im
Entdeckerhaus Arche statt.
Nachwuchs
derwesten.de - 01.07.2009
Lama-Babys geboren
Hannover. Lamas leben in freier Natur in Südamerika. Moren und
Caramba werden dort nicht aufwachsen. Sie sind vor einigen Tagen im Zoo
Hannover im Bundesland Niedersachsen auf die Welt gekommen. Moren ist
ein Junge und hat braunes Fell. Seine Mama heißt Sarotti. Sarotti
ist aber nicht die Mama von Lama-Mädchen Caramba. Das wurde am 26.
Juni von Lama Flocke geboren. Bevor Lama-Babys auf die Welt kommen,
wachsen sie elf bis zwölf Monate im Bauch ihrer Mutter.
BerlinOnline - 02.07.2009
Alpenmurmeltiere in Berliner Zoo bekommen unerwartet Nachwuchs
Die Alpenmurmeltiere im Berliner Zoo haben unerwartet Nachwuchs
bekommen. Die Tierpfleger hatten die vier kleinen Murmeltiere am 9.
Juni, mehr als drei Wochen nach ihrer Geburt, im Bau auf dem Freigehege
entdeckt, wie der Zoo am Donnerstag mitteilte. Es ist die erste Geburt
von Murmeltieren im Berliner Zoo seit 16 Jahren. Generell komme es
selten vor, dass sich die Tiere in Gefangenschaft fortpflanzten. Die
Jungtiere sind etwas kleiner als Meerschweinchen und erkunden seit etwa
einer Woche die Umgebung außerhalb des Höhlensystems. Ihre
Mutter ist eines von zweien 2007 aus dem Alpenzoo Innsbruck
übernommenen Tieren. Sie ist zwei Jahre alt. Insgesamt leben im
Zoo jetzt acht Murmeltiere.
RP online - 06.07.2009
Australiens erstes Elefantenbaby
Das hat es in Australien noch nie gegeben: Zum ersten Mal ist auf dem
fünften Kontinent ein Elefant zur Welt gekommen. Das
männliche Elefantenbaby wurde am 4. Juli im Taronga-Zoo von Sydney
geboren und wiegt stattliche hundert Kilogramm. Der kleine indische
Elefant hat noch keinen Namen. Der zwei Tage alte Nachwuchs erschien
zum Fototermin mit Mama Thong Dee. Nach Angaben von Zoo-Direktor Guy
Cooper hatten die Wärter wegen der bevorstehenden Geburt extra im
Elefantenhaus übernachtet, um Thong Dee beizustehen. Cooper
berichtete, die Elefantenmutter habe sehr nervös auf die Geburt
reagiert. Dann aber habe sie ihr Baby am Rüssel berührt, und
er habe gleich zu trinken versucht. Dies alles seien gute Vorzeichen
für eine harmonische Bindung zwischen Mutter und Sohn,
erklärte Cooper.
Bild.de - 08.07.2009
Das größte kleine Elefanten-Wunder von Australien
Sensation in Sydney: Elefanten-Dame Thong Dee brachte ein gesundes Baby
zur Welt. Für die Australier ein großes, kleines Wunder
– zum ersten Mal wurde ein Elefant auf ihrem Kontinent geboren!
Der Elefanten-Junge erblickte am Samstag im Taronga-Zoo das Licht der
Welt. In der Gefangenschaft pflanzen sich die asiatischen Elefanten nur
äußerst selten fort. Die Rasse ist vom Aussterben bedroht,
nur noch 35 000 Tiere gibt es auf der ganzen Welt. Der kleine Elefant
hat noch keinen Namen, ist aber schon putzmunter. Er hat bereits bei
seiner Mutter getrunken und die ersten Schritte auf wackeligen Beinen
gemacht. Mama Thong Dee ist immer in der Nähe und nimmt ihn
schützend unter ihren Rüssel. So winzig der Kleine neben
seiner Mama auch aussieht – er ist schon ein ganz schönes
Schwergewicht, 100 Kilogramm schwer! Mama Thong Dee stand die
dreistündige Geburt tapfer durch, unterstützt von den
Tierpflegern, die sogar bei ihr übernachteten. So gut ging es
Thong Dee nicht immer. Sie fristete auf den Straßen Bangkoks ihr
Dasein, bevor sie nach Australien in den Taronga-Zoo gebracht wurde,
der ein spezielles Aufzuchtprogramm
für die gefährdeten asiatischen Elefanten hat. Thong Dees
Baby ist nun der größte Erfolg für den Zoo, und sicher
auch der süßeste.
Berlin Online - 06.07.2009
Sechs Straußenjunge im Berliner Zoo geboren
Nach vielen nachwuchslosen Jahren sind im Berliner Zoo wieder
Strauße geboren worden. Insgesamt sechs Jungvögel des
südafrikanischen Blauhalsstraußes seien Ende Mai
geschlüpft, teilte ein Zoo-Sprecher am Montag mit. Sie seien nun
gemeinsam mit Großen Kudus, Bleß- und Springböcken
sowie Perlhühnern auf der Afrikaanlage zu sehen. Die sogenannte
Haupthenne kümmert sich nach Zoo-Angaben jetzt um die Küken.
Sie habe auch hauptsächlich die sechswöchige Brutzeit der
knapp zwei Kilogramm schweren Eier übernommen. Weitere Eier
stammten von zwei sogenannten Nebenhennen des Straußenharems.
Alle Straußenküken bemühten sich grundsätzlich
darum, möglichst zeitgleich aus dem Ei zu schlüpfen, um
später im Schutz der Jungvögelgruppe aufzuwachsen. Da die
Eier jedoch nicht gleichzeitig gelegt würden, bestünden teils
beträchtliche Größenunterschiede zwischen den
Schlüpflingen. Es sei zudem noch nicht sicher, dass alle sechs
Jungvögel des Zoos erwachsen würden. Ihre
Überlebenschancen seien jedoch derzeit gut.
Ad Hoc News - 07.07.2009
Hannover - Fünfte asiatische Elefantenkuh im Zoo Hannover trächtig
Der Zoo Hannover darf sich auf weiteren Elefantennachwuchs freuen.
Neben den vier bereits trächtigen asiatischen Elefantenkühen
Sayang, Manari, Califa und Farina erwarte nun auch die 27-jährige
Elefantendame Khaing Hnin Hnin ein Baby, teilte eine Sprecherin des
Tierparks am Dienstag mit. Das Junge soll im Oktober oder November 2010
auf die Welt kommen. Hannovers Zoodirektor Klaus-Michael Machens nannte
das bevorstehende Ereignis «eine Sensation». Er freue sich
riesig auf die «Rüssel-Rasselbande». Auch die anderen
vier Elefantenbabys sollen im kommenden Jahr zur Welt kommen. Laut
Machens ist die Geburt von fünf Elefantenbabys in einem Zoo
innerhalb eines Jahres weltweit einmalig.
newsmax - 08.07.2009
Fünf
Elefantenbabys in 2010 im Erlebnis-Zoo Hannover! - Weltweit erstmalig
fünf Asiatische Babyelefanten in einem Jahr erwartet
Jetzt steht es fest: Der Schwangerschaftstest von Elefantendame Khaing
Hnin Hnin ist positiv, die Sensation perfekt. Im Erlebnis-Zoo Hannover
werden 2010 fünf Asiatische Elefantenbabys erwartet! Die
Babyelefanten kommen nächstes Jahr von Frühjahr bis
Spätherbst zur Welt. „Für uns und für das
Europäische Erhaltungszuchtprogramm der bedrohten Asiatischen
Elefanten ist der fünffache Nachwuchs eine Sensation!“
erklärt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Fünf Asiatische
Elefantenbabys in einem Zoo innerhalb eines Kalenderjahres gab es
weltweit noch nie. „Wir freuen uns riesig auf die
Rüssel-Rasselbande“, schwärmt Machens, „das
Minifanten-Quintett wird hier im Dschungelpalast sicherlich alles auf
den Kopf stellen!“ Vater aller fünf Babys ist Elefantenbulle
Nikolai (16), der 2008 aus Amsterdam nach Hannover kam und bei den
Damen Califa, Farina, Sayang, Manari und Khaing Hnin Hnin sehr schnell
bleibenden Eindruck hinterließ.
Basler Zeitung - 08.07.2009
Zoo Basel: Stacheliger Nachwuchs im Etoschahaus
Bei den südafrikanischen Stachelschweinen im Zoo Basel hat es zum
ersten Mal Nachwuchs gegeben. Noch sind die beiden vor vier Wochen im
Etoschahaus zur Welt gekommenen Jungen nur mit etwas Glück zu
sehen. Zwar wieseln die Stachelschweinchen zwischendurch putzmunter
hinter ihren Eltern über die Aussenanlage des Etoschahauses. Doch
immer wieder verstecken sie sich bei vermeintlicher Gefahr instinktiv,
da sie als Jungtiere noch natürliche Feinde haben. Ausgewachsenen
Stachelschweinen dagegen droht nur noch vom Menschen Gefahr, wie
Kuratorin Friederike von Houwald am Mittwoch im Basler
«Zolli» vor den Medien sagte. In der Tierwelt bleiben indes
selbst ausgewachsene Löwen auf sicherer Distanz zu den Nagetieren
mit ihren bis zu 30'000 Stacheln. Südafrikanische Stachelschweine
hält der Zoo Basel in seiner Etoschaanlage seit deren
Eröffnung 2001. Zuchterfolg hat sich indes erst jetzt mit einem
neuen Stachelschweinpärchen eingestellt, das seit letztem November
im «Zolli» lebt. Beide Tiere stammen aus Schweizer
Nachzucht. Zur Welt gekommen sind die beiden Jungen nach einer Tragzeit
von drei Wochen am 6. Juni. Bei der Geburt wogen sie nur 350 Gramm. Die
Jungen werden noch zwei weitere Monate bei der Mutter trinken und
während den ersten sieben Monaten von den Eltern begleitet und
beschützt. Erwachsene Tiere werden bis zu 27 Kilogramm schwer und
15 Jahre alt. In Zoos können sie auch 20 Jahre erreichen.
Bild.de - 09.07.2009
Hier schlummert Leipzigs neues Zoo-Äffchen
Diese neue, bunte Welt ist soo verwirrend und anstrengend. Da braucht
auch ein Affen-Baby mal einen Mittagsschlaf... Gerade drei Tage alt ist
der Schimpansen-Nachwuchs im Leipziger Zoo. Mama Dorien (28) lässt
ihr zwei Kilo leichtes Baby keine Sekunde aus den Augen. Denn im
letzten Jahr starb ihr Jungtier nach wenigen Wochen. Jetzt hofft sie
(und natürlich auch der Zoo) dass es dieses Mal klappt mit dem
Großwerden. Die Fürsorge der Mama ist so groß, dass
sie keinen Pfleger in die Nähe lässt. Deshalb ist das
Geschlecht noch ein Geheimnis. Klar dagegen die Vaterfrage: Hier kommt
nur Kavalier Patrick (12) in Frage. Wer Mama und Kind beobachten will:
Sie sind auf der Innenanlage des Pongolands zu sehen.
derwesten.de - 02.07.2009
"Lear" war mit über 35 ein Tieropa
Keine 30 Jahre nach der Entdeckung der Zwergflusspferde in Westafrika
kamen bereits vier davon Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts in
den Zoo Duisburg und begründeten eine beispiellose Zucht dieser
zoologischen Raritäten am Kaiserberg. Mit seiner langjährigen
Partnerin QUIRLY zeugte LEAR etliche Jungtiere, die im Rahmen eines
europaweit koordinierten Erhaltungszuchtprogrammes an andere
Zoologische Gärten abgegeben werden konnten. Bis zuletzt konnten
ihn die Besucher in trauter Familienidylle zusammen mit seiner
2jährigen Tochter AYOKA sehen. Doch mit wertvoller Genetik allein,
so heißt es im Zoo, werde man dem Charaktertier LEAR nicht
gerecht. Stets standen Pfleger aus anderen Zoos mit offener Kinnlade
vor den Duisburger Kollegen, wenn diese ohne jedes Abwehrgerät
zwischen den Zwergflusspferden auf der Anlage standen. Gelten die
Mini-Flusspferde unter Fachleuten doch als durchaus angriffslustig und
lebensgefährlich! In Duisburg hingegen konnten die Tierärzte
ihre Behandlungen weitestgehend am unnarkotisierten Tier vornehmen,
streichelten die Tierpaten die kleinen Kolosse und durfte LEAR einmal
sogar den Verlobungsring überbringen, der an einer Halsschleife
festgebunden war. Ruhe und Gelassenheit zeichneten den tierischen Opa
aus, schon von Beginn an. Den Pflegern gegenüber war er stets sehr
aufmerksam und gehorchte quasi auf Zuruf. Außergewöhnlich
war darüber hinaus das Verhalten seinem Nachwuchs gegenüber,
dessen spielerische Rangeleien er geduldig ertrug. Dass er eine
zeitweise zickige Partnerin hatte, störte ihn offenbar nicht, denn
Ehestreitigkeiten bei Herrn und Frau Zwergflusspferd konnte man an
einer Hand abzählen. Der Zoo Duisburg verliert mit LEAR einen
seiner ältesten Bewohner und auf alle Fälle auch einen seiner
liebenswürdigsten, sind sich die Tierpfleger einig.
Kölner Stadtanzeiger - 02.07.2009
Eulenkloster und Entenkindergarten
Der Schwarzstorch wirkt ein bisschen skeptisch. Angesichts der
Besucherin, die sich gerade anschickt, unter Begleitung der Presse in
sein Gehege zu steigen, flattert er auf einen Baumstumpf und guckt sich
die Sache mal aus sicherer Entfernung an. „Wir machen ganz
langsam und schauen, wie er reagiert“, sagt Tierpfleger Reinhard
Schabbing und bedeutet Monika Solar zu warten. Der Storch dreht
aufmerksam den Kopf, wirkt aber nicht nervös. Schließlich
gibt Schabbing der Bensbergerin das Okay, ihm zu folgen. „Unsere
Tiere sind ja nicht zahm und wir wollen ihnen keinen Stress
bereiten“, erläutert er leise. Monika Solar ist
„Praktikantin für einen Tag“ im Kölner Zoo,
genauer gesagt im Revier „Wassergeflügel“. In ihrer
Mail an den „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat sie sich
gewünscht, einmal im Eulenkloster helfen zu dürfen. Und das
gehört eben zu diesem Revier. „Eulen wirken auf mich
geheimnisvoll und strahlen so viel Weisheit aus“, erzählt
die 53-Jährige, die als kaufmännische Angestellte in einer
Immobilienfirma arbeitet. „Als Kind wollte ich Tierärztin
werden, am liebsten im Zoo.“ Obwohl Solars beruflicher Weg sie in
eine andere Richtung führte, blieb das Interesse an Tieren.
Financial Times Deutschland - 04.07.2009
Meine wilde Welt
Ohne die leiseste Ahnung von wilden Tieren übernahm der
Journalist Benjamin Mee vor drei Jahren einen maroden Zoo. Für den
Briten fing damit ein neues Leben an - unter Schlangen, Löwen und
Leoparden.
Auf der sattgrünen Wiese vor dem Gehege der Wildkatzen breiten 30
unterzuckerte Kinder ihre Softdrinks und Sandwiches aus. Die Sonne
scheint senkrecht vom Himmel, und die Tiger strecken gähnend ihre
Pranken aus. Ein perfekter Tag im Zoo. Und doch ist Benjamin Mee nicht
ganz zufrieden. Zu viele störende Details, rein wirtschaftlich
betrachtet. "Die Kinder sind Schüler, also zahlen sie nur die
Hälfte des Eintritts. Außerdem haben sie ihre eigenen
Lunchboxen mitgebracht, statt ihr Mittagessen bei uns zu kaufen",
murmelt der kahlköpfige Zoodirektor und greift nach seinem
Walkie-Talkie. Ein Pfleger soll kommen und sofort den Kiosk vor dem
Löwengehege öffnen. Warum ist der Kiosk um diese Zeit
überhaupt noch zu? Mee fängt an zu grinsen: So ein
knallharter Zoodirektor ist er nämlich in Wirklichkeit gar nicht.
Zwar wird der 44-Jährige in dieser Rolle respektiert. Trotzdem
fühlt er sich immer noch, als hätte man ihn in ein
Abenteuerspiel verpflanzt. Bevor er den Dartmoor Zoological Park
übernahm, war Mee 15 Jahre lang ausschließlich sein eigener
Chef - als freischaffender Journalist. Er schrieb über
Architektur, übers Heimwerken, oder er reiste für Reportagen
um den Globus. Dass er heute über die Karies seiner Wölfe
nachdenkt statt über die Pointe einer Kolumne, liegt am
Drängeln seiner Schwester. Die hatte vor vier Jahren davon
gelesen, dass im grünen Devon ein Einfamilienhaus samt Zoo zum
Verkauf steht. Plötzlich war da diese fixe Idee, mit ihrem Bruder
samt Kindern und der verwitweten Mutter nach Devon zu ziehen und ein
neues Leben unter wilden Tieren anzufangen. "Die Idee, einen
Familienbetrieb aufzuziehen, fand ich reizvoll", sagt Mee. "Einige
interessierte Firmen waren schon abgesprungen, und so bekamen wir
tatsächlich den Zuschlag." Damit fand einer der
ungewöhnlichsten Verkäufe in der britischen Zoogeschichte
statt: Ein Journalist ohne die leiseste Ahnung vom Tierparkbetrieb gab
seinen Job und sein altes Leben auf, um mit Kindern und der
73-jährigen Mutter in ein renovierungsbedürftiges Haus mit
angeschlossenem Wildpark zu ziehen. Seine Freunde zeigten ihm einen
Vogel. Denn was Mee bekam, war nicht etwa ein erfolgreich laufendes
Unternehmen.
>> Das Buch zur Geschichte erscheint im August und ist unter "Neue Veröffentlichungen" aufgelistet.
Wochenanzeiger Herford - 05.07.2009
Nachahmer gesucht!
Osnabrück. Diese Aktion verdient Nachahmer! Elisabeth Zumstrull,
seit vielen Jahren dem Osnabrücker Zoo als Mitglied des
Kuratoriums verbunden, feierte Ihren runden Geburtstag im Familien- und
Freundeskreis im Zoo. Die Enkelkinder Paul, Fritz und Max halfen dabei
im Vorfeld, indem sie für die jung gebliebene Oma eine tierische
Spendenbox mit bunten Zoomotiven gestalteten, die reichlich von den
geladenen Gästen gefüttert wurde. Nach dem Motto
–Spenden statt Geschenke – kam ein stattlicher Betrag von
800 Euro für den Zoo zusammen.
RP online - 06.07.2009
Britischer Zoo evakuiert
Die Menschenaffen drangen in einen Bereich vor, in dem die Tierpfleger
normalerweise ihr Essen vorbereiten, wie die Zooleitung mitteilte. Die
Pfleger hätten die Schimpansen aber wieder einfangen können.
Mehr als 5000 Besucher hätten den Tierpark in Chester nahe
Liverpool als Vorsichtsmaßnahme verlassen müssen, hieß
es. Die Zooleitung entschuldigte sich bei den Gästen für die
Unannehmlichkeiten - und bot einen kostenlosen Zoobesuch als
Entschädigung an. Wie die Affen aus ihrem Gehege ausbrechen
konnten, gab der Zoo noch nicht bekannt. Am Montag sollen nähere
Details zu dem Vorfall veröffentlicht werden. Der Zoo in Chester
hat nach eigenen Angaben jährlich mehr als 1,3 Millionen Besucher.
Auf einer Rangliste der Zeitschrift "Forbes" liegt der Tierpark unter
den besten 15 Zoos der Welt.
NRZ - 06.07.2009
Ein Tag im Zoo: Abenteuer Tierpfleger
So ein Amazonasdelfin ist auch im hohen Alter richtig neugierig. Von
dem Moment an, da ich meinen Fuß in das badewannenwarme Becken
gesetzt habe, dreht „Baby” seine Bahnen um mich. Aufmerksam
umkreist er mich Neuankömmling mit der roten Badehose und der
Bürste in der Hand. Sein Name ist missverständlich. Denn der
Delfin ist inzwischen ein wahrer Opa. Über 34 Jahre alt,
schlägt er die Prognosen aus Lehrbüchern um Längen.
Demnach dürften Amazonasdelfine eigentlich nur 25 bis 30 Jahre alt
werden. Sein Gefährte „Apure” ist vor drei Jahren
gestorben, seitdem ist Baby der älteste bekannte Amazonasdelfin
der Welt.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos – Meldungen international
Niederlande
ad.nl - 8. Juli 2009
Avifauna is apetrots op primeur met 'geelwangen'
Avifauna ist sehr stolz auf Premiere mit "Gelbmasken"
Alphen. Zwei kleine Gelbmaskenhornvögel breiteten gestern im
Vogelpark Avifauna erstmals ihre Flügel aus. Auf ihren Schultern
ruht eine schwere Aufgabe: wenn es nach dem Vogelpark geht, ist das der
Beginn einer einmaligen Kolonie. Der Vogelpark habe aus der ganzen Welt
Glückwünsche erhalten, von Valencia bis San Diego,
erzählt Pieter Vader; die Vögel seien vor zwei Monaten
geschlüpft. Es sei eine Premiere, sagt Vader, denn noch nie wurden
Gelbmaskenhornvögel vorher auf dem europäischen Festland
geboren. Weltweit seien nur sechs Zoos bekannt, welche diese Vögel
halten. Avifauna hofft darauf, daß noch mehr kleine
Gelbmaskenhornvögel im Park schlüpfen.
megastadfm.nl - 8. Juli 2009
Burgemeester Aboutaleb heeft vandaag het nieuwe savannegebied in de Rotterdamse Diergaarde Blijdorp geopend voor publiek
Bürgermeister Aboutaleb hat heute das neue Savannengebiet im
Rotterdamer Tiergarten Blijdorp für die Öffentlichkeit
eingeweiht
Er tat das, indem er die Türen des Savannenhauses elektronisch
öffnete, so daß die Giraffen ihre geräumige
Außenanlage erkunden konnten. Die Tiere, acht insgesamt, haben
sich über anderthalb Wochen an ihren neuen Stall gewöhnen
können und sind nun soweit, ihre ersten Schritte auf die
Außenanlage zu setzen. Das Savannengebiet ist die
größte Freianlage im Tiergarten. Tiere und Besucher werden
voneinander getrennt durch einen "natürlichen" Wasserlauf und
einen erhöhten Steg, der das Savannenhaus, den Krokodilfluß
und den auffallenden Baobab-Baum miteinander verbindet. Alle diese
Bestandteile zusammen bilden das komplette Savannengebiet. Das Gebiet
wird bereits einige Zeit bewohnt von Kudus, Zebras, Straußen,
Krokodilen, Klippschliefern und Stachelschweinen, jetzt kommen die
Giraffen hinzu. Später werden in diesem Jahr noch Unterkünfte
für Tüpfelhyänen, Guerezas und Servale hinzukommen. Das
Savannengebiet ist von morgen (9. Juli) ab für die Zoobesucher
zugänglich.
ad.nl - 8. Juli 2009
Geelwangneushoornvogels primeur
Die Premiere des Gelbmasken-Hornvogels (Celebes-Hornvogels)
Alphen. Im Vogelpark Avifauna sind zwei sehr seltene junge
Gelbmasken-Hornvögel (Celebes-Hornvögel, Penelopides
Exarhatus sanfordi) geschlüpft. Eine Premiere, denn noch nie
schlüpften vorher diese Vögel in einem Zoo auf dem
europäischen Festland. Avifauna gilt als weltweiter Spezialist bei
Nashornvögeln. Auf der ganzen Welt sind nur sechs Zoo bekannt, die
Celebes-Hornvögel halten. Zuchtergebnisse in europäischen
Zoos sind außerordentlich selten und noch nie schlüpfte
bisher einer in den Niederlanden.
pzc.nl - 8. Juli 2009
Geelwangneushoornvogels geboren in Avifauna
Celebes-Hornvogel in Avifauna geschlüpft
Alphen aan den Rijn. Im Vogelpark Avifauna sind seit Mittwoch zwei
junge Celebes-Hornvögel zu sehen. Die Vögel sind Anfang Mai
geschlüpft, doch haben sie erst jetzt ihr Nest verlassen, so ein
Sprecher des Vogelparks.
nieuwsvannederland.nl - 6. Juli 2009
WNF en Apenheul gaan samenwerken
WWF und Apenheul werden zusammenarbeiten
Apeldoorn. In den Sommerferien, vom 11. Juli bis einschließlich
23. August, macht Apenheul verstärkt auf die Gorillas aufmerksam.
Während der Gorilla Games kommen Besucher, um alles über
Apenheuls Gorillas und ihre Artgenossen in der Wildnis zu erfahren. Sie
entdecken, wie Gorillahaare sich anfühlen, wie Gorillakot riecht
und wie laut ein Brusttrommeln klingt. Die Gorillas nehmen in Apenheul
einen besonderen Platz ein. Besucher des Parks kommen diesen
beeindruckenden Tieren ganz nahe. Das gibt Apenheul die Gelegenheit,
mehr über die Gorillas zu erzählen, über den Regenwald
und darüber, wie wichtig Naturschutz ist. Über den
Naturschutzfond von Apenheul, Apenheul Primate Conservation Trust,
wurden im Jahre 2006 für ein Projekt zum Schutz der Berggorillas
und der Östlichen Flachlandgorillas in Kongo und Uganda 13.724
Euro gespendet. Auch der WWF kümmert sich um das Schicksal der
Gorillas und anderer Menschenaffen. Deshalb führt der WWF die
"Stehe für die Affen! - Kampagne". Die gemeinsamen Interessen und
Zielstellungen von Apenheul und WWF ist für beide
Naturschutzorganisationen ein schöner Ausgangspunkt für eine
Zusammenarbeit in dieser Menschenaffenkampagne. So berät Apenheul
das WWF bei der Auswahl von zehn Projekten in Afrika und
Südostasien, die der WWF über längere Zeit hinweg
finanzieren wird.
PERSBERICHT Rotterdam, 8 juli 2009
NIEUW SAVANNEGEBIED OPEN IN BLIJDORP: op ooghoogte met de giraffen
Pressebericht Rotterdam, 8. Juli 2009
Neues Savannengebiet in Blijdorp eröffnet: auf Augenhöhe mit den Giraffen
Am 9. Juli ist der neue Savannenbereich im Tiergarten Blijdorp für
die Besucher geöffnet. Heute, am 8. Juli, wird der Bereich
offiziell eröffnet vom Bürgermeister Rotterdams, Herrn
Aboutaleb. Der Bürgermeister wird die Türen des
Savannenhauses elektronisch öffnen, so daß die Giraffen
ihren ausgedehnten Außenbereich erkunden können. Von einem
erhöhten hölzernen Steg aus ist es möglich, den Giraffen
buchstäblich in die Augen zu schauen. ... In der Landschaft
dominieren eine lebensgroße Replik eines Baobab-Baumes und das
zwiebelförmige Savannenhaus. Auch von der Eisenbahnlinie aus, die
am Tiergarten entlang führt, sind die zwei Orientierungspunkte gut
zu sehen. ... Das Regenwasser, welches auf das Dach des Giraffenhauses
fällt, wird aufgefangen und für das Bewässern der
Tropenpflanzen im angrenzenden "Krokodilfluß" verwendet.
telegraaf.nl - 7. Juli 2009
Knuffelmuur houdt giraffen warm in winter
Kuschelwand hält Giraffen im Winter warm
Rotterdam. Die Giraffen des Rotterdamer Tiergartens Blijdorp sind in
das neue Savannenhaus eingezogen. Bürgermeister Ahmed Aboutaleb
wird ihre neue Unterkunft am Mittwoch offiziell eröffnen.
Nachhaltigkeit spielt dabei eine Hauptrolle. Die Tiere, die im
Savannenhaus leben, halten sich gerne in einem warmen Klima auf. Doch
Blijdorp muß Energiekosten einsparen. Eine warme Kuschelwand kann
im Winter Abhilfe bieten. Die Konstrukteure waren gezwungen, "die
Spannung zwischen den klimaneutralen Ambitionen und den Ansprüchen
der afrikanischen Tiere an das Klima zu vereinen", wie Menno Lam von
LAM architects Wageningen sagt. Das Gebäude ist sehr wartungsarm
und vieles kann leicht recycelt werden, erklärt Lam. Die 330.000
Liter Regenwasser, die das Gebäude jährlich auffängt,
werden verwendet für die Pflanzen in einem nahegelegenen Biotop.
Geheizt wird mit Sägespänen. An kalten Tagen suchen die Tiere
selbst die Wärme auf: spezielle "Kuschelwände",
stählerne Elemente mit sogenannter Niedertemperaturheizung machen
das Beheizen des gesamten Gebäudes überflüssig.
dierenpark-emmen.nl - 2. Juli 2009
Met een luchtballon van de Afrikasavanne
Mit einem Luftballon ab Afrikasavanne
Wer das schönste Filmchen von einem afrikanischen Jungtier macht,
gewinnt eine Ballonfahrt ab Afrikasavanne im Tierpark Emmen. Laufende
Impalas, umhertollende Affen, rührende Mangusten - es wurden in
letzter Zeit viele Jungtiere geboren, von denen prächtige kurze
Filmchen gemacht werden können. Via YouTube können die
Filmchen von den Zoobesuchern hochgeladen werden. Die Website des Parks
zeigt dann immer die besten drei. Im Tierpark Emmen ist eine Vielzahl
afrikanischer Tiere zu sehen. Tierfotograf Rob Doolaard hat Tausende
Fotos von ihnen gemacht. Eine umfangreiche Auswahl davon zeigt die
Ausstellung "Afrika in Emmen sehen", natürlich im Afrikahaus.
dolfinarium.nl - 5. Juli 2009
Dolfijn Rif zorgt voor volle kraamkamer - Bezoekers live getuige van bevalling dolfijn
Delphin Rif sorgt für volle Geburtsstätte - Besucher live Zeugen einer Delphingeburt
Harderwijk. Vergangenen Freitag wurde der Park erfreut mit der Geburt
von Rif, dem kerngesunden Sohn von Mutter Lucy. Besucher des
Delphinariums waren Zeuge der Geburt. Rif ist bereits der zweite
Delphin, der innerhalb von einigen Tagen geboren wurde. In derselben
Anlage wurde vorige Woche Montag Luna geboren. Der Meerestierpark
erwartet kurzfristig ein drittes Delphinbaby. Seit der Rifs Geburt
leben zur Zeit 30 Delphine im Delphinarium. Lucy ist eine erfahrene
Mutter. Sie hat bereits zwei Söhne zur Welt gebracht, Tlisala
(2001) und Kite (2005).
dolfinarium.nl - 1. Juli 2009
Zeeleeuw Fox geboren in Dolfinarium
Seelöwe Fox im Delphinarium geboren
Harderwijk. Mutter Olympia hat am Dienstag, dem 30. Juni, einen
kerngesunden "Jungen" zur Welt gebracht. Er heißt Fox. Olympia
ist die zweite Mutter im Stoere Stellerstek. Am 5. Juni gebar Sade ein
männliches Jungtier, Pilot. Dieses schwimmt schon phantastisch und
ist sehr damit beschäftigt, seine Umwelt zu entdecken. Stellersche
Seelöwen werden seit den 1970er Jahren im Delphinarium gehalten.
dolfinarium.nl - 1. Juli 2009
Dolfijn Luna verblijdt Dolfinarium
Delphin Luna erfreut Delphinarium
Harderwijk. Das Delphinarium freut sich über die Geburt von
Delphin Luna. Montagabend um 23 Uhr kam der jüngste
Sprößling des Meerestierparks zur Welt. Mutter Maaike und
Luna geht es sehr gut und sie können von den Besuchern gesehen
werden. Die Trainer beobachten in den ersten Tagen nach der Geburt rund
um die Uhr. Sie achten hierbei vor allem auf das Schwimmverhalten, die
Atmung und das Säugen des Jungtiers. Maaike ist eine erfahrene
Mutter. Luna ist ihr drittes Junges. Sie hat bereits Yola (2002) und
Nalu (2005) zur Welt gebracht.
gaiapark.nl - 3. Juli 2009
Geboortegolf GaiaPark houdt aan
Geburtenwelle im GaiaPark hält an
Die Anzahl der Tiere im GaiaPark Kerkrade Zoo nimmt weiter ständig
zu. In dieser Woche kamen ein Buchara-Hirsch, drei Pinselohrschweine
und zwei Rotfußseriemas zur Welt. Im Juni wurden bereits viel
mehr Tiere geboren: u.a. drei Moschusochsen, fünf Waldrentiere,
sieben Totenkopfaffen und zehn Nutrias. Im Mai wurden zwei Luchse, ein
Löffelhund und drei Kapybaras geboren, eine Schleiereule und zwei
Rotfußseriemas schlüpften. Der GaiaPark ist der einzige Zoo
in den Niederlanden, der Löffelhunde hält. Es war
übrigens auch das erste Mal, daß diese Löffelhundeltern
ein Junges kriegten. Es wurde in einem unterirdischen Bau geboren. Der
Bau war so tief, daß die Tierpfleger das Junge nicht sehen
konnten, sondern nur hörten. Als das Junge zwei Wochen alt war,
wurde die unterirdische Höhle nach starken Regenfällen
überschwemmt. Zum Glück holten die Eltern das Junge
rechtzeitig heraus, seitdem ist das Junge immer öfter
draußen zu sehen. In diesem Jahr begann die Geburtensaison bei
den Bolivianischen Totenkopfaffen des GaiaParks am 8. Juni. Inzwischen
wurden sieben gesunde Jungtiere geboren und es laufen noch einige
Affenweibchen mit einem dicken Bauch herum.
hoogenlaag.nl - 5. Juli 2009
Burgers's Zoo tv-serie wordt herhaald
Burgers' Zoo TV-Serie wird wiederholt
Arnhem. Die Fernsehserie "Burgers' Zoo: Drukte In De Dierentuin"
["Burgers' Zoo: Trubel im Tierpark"] wird ab Freitag, dem 3. Juli,
vollständig wiederholt. Jeden Freitag nachmittag um 15.50 Uhr ist
eine neue Folge der elfteiligen Serie auf SBS 6 zu sehen.
Tierparkmitarbeiter werden inzwischen regelmäßig von
Besuchern, welche die Serie gesehen haben, wiedererkannt.
Außerdem erhielt Burgers' Zoo viele positive schriftliche
Reaktionen von Fernsehzuschauern. Einschaltquoten und die geplante
vollständige Wiederholung der Serie zeigen das Interesse vieler
Menschen an allem, was mit einem Tierpark zusammenhängt. Die Serie
"Burgers' Zoo: Drukte In De Dierentuin" bietet dem Fernsehzuschauer
daheim eine besondere Chance, das Leben in einem Tierpark aus der
Nähe zu betrachten, wobei verschiedene Aktivitäten bisher
noch nicht gefilmt worden sind. Burgers' Zoo strebt mit der
Fernsehserie insbesondere danach, bessere inhaltliche Kenntnis zu
vermitteln in bezug auf die Aktivitäten moderner Zoos. Aus
Besucherreaktionen geht nämlich hervor, daß viele Menschen
nicht im Bilde sind über die intensive Zusammenarbeit, die
zwischen Zoos besteht, sowohl national, als auch international, im
Rahmen von Zuchtprogrammen für bedrohte Tierarten, des
Wissensaustausches zur Verbesserung des Wohlbefindens der Tiere und
gemeinsamer Naturschutzprojekte. Anhand konkreter Vorbilder und
Situationen zeigt Burgers' Zoo dem Zuschauer zu Hause, wie diese
Zusammenarbeit in der Praxis vor sich geht und warum sie wichtig ist
für ein gutes Management der Zoopopulationen.
Nieuwsbrief DierenPark Amersfoor - 3. Juli 2009
Waterpret voor chimpansee Karibuna
Wasserspaß für Schimpanse Karibuna
Schimpansen halten nichts von Wasser; das ist allgemein bekannt.
Groß war dann das Erstaunen, als Schimpanse Karibuna vorigen
Montag, als es nachmittags warm war, herrlich mit dem Wasser im Teich
der Anlage spielte. Seine Artgenossen schauten mit großer
Bewunderung zu, blieben aber im sicheren Abstand.
Nieuwe gezichten in de Sahara
Neue Gesichter in der Sahara
In den letzten Wochen sind im Themenbereich "Sahara" zwei junge Säbelantilopen geboren worden.
Uilskuikens
Eulenküken
Bei den Schnee-Eulen, die vor allem wegen ihres überwiegend
weißen Federkleides auffallen, sind seit einigen Wochen zwei
auffallend schwarze Eulenküken zu sehen.
telegraaf.nl - 4. Juli 2009
Volop geflirt in Artis
Reichlich geflirtet im Artis Zoo
Amsterdam. 300 Singles haben am Samstag im Amsterdamer Artis Zoo nach
der Liebe ihres Lebens gesucht. Artis organisierte für
Alleinstehende einen Abend, u.a. mit Workshops Salsa, Flirtworkshops
und Liebeslied-Chören. Den übergroßen Anteil an den
Singles hatten Frauen. Der Zoo habe 250 Single-Buttons an Frauen
ausgeteilt, sagte ein Sprecher. Ob sich beim Tierfreunde-Date
Pärchen gebildet haben, ist nicht bekannt. Der Zoo öffnet im
Sommer an ganz vielen Samstagen die Türen für das Publikum.
Neben den Singles, die sich für das spezielle Programm anmeldeten,
kamen Samstagabend weitere 1.200 Besucher in den Artis Zoo.
volkskrant.nl - 3. Juli 2009
Wisent gedijt in nationaal park
Wisent gedeiht im Nationalpark
Amsterdam. Die Rückkehr der Wisente in einen Teil des
Nationalparks Zuid-Kennemerland, westlich von Haarlem, ist ein Erfolg.
Im April 2007 wurden drei Wisente im Naturschutzgebiet Kraansvlak
ausgesetzt, einem Gebiet, das zum großen Teil für Menschen
gesperrt ist. Ein Jahr später wurden noch einmal drei Tiere in dem
Gebiet ausgesetzt. Ziel ist es, herauszufinden, ob eine Rückkehr
im großen Maßstab möglich ist. Der Versuch dauert
fünf Jahre. Die ersten Erfahrungen mit den Wisenten im Kraansvlak
zeigen an, daß sie gut zurecht kommen in ihrer neuen Umgebung. In
dem Gebiet leben auch Schottische Hochlandrinder und Koniks. Die
Wisente, die jetzt im Nationalpark Zuid-Kennemerland herumstreifen,
kommen aus Polen.
diergaardeblijdorp.nl - 2. Juli 2009
Afrika-fotowedstrijd: win een Safari-reis!
Afrika-Fotowettbewerb: eine Safari-Reise zu gewinnen
Mach ein spannendes, schönes, apartes, lustiges oder
künstlerisches Foto von den afrikanischen Tieren im Diergaarde
Blijdorp. Der Tiergarten Blijdorp fordert alle Fotografen heraus! Ab 9.
Juli ist die neue Afrika-Savanne im Tiergarten Blijdorp eröffnet.
Um das zu feiern, organisiert Blijdorp vom 9. Juli bis
einschließlich 21. September einen Afrika-Fotowettbewerb.
Nieuwsbrief Diergaarde Blijdorp - 2. Juli 2009
Introductie gorillaatje Nasibu in Blijdorp
Einführung des kleinen Gorilla Nasibu in Blijdorp
Auf Antrag des Koordinators des Gorilla-Zuchtprogramms kam Gorilla
Nasibu kürzlich aus Frankfurt/Main in den Tiergarten Blijdorp. Er
ist ein junges Männchen, ein Knirps noch, der von einem neuen
Silberrücken in Frankfurt nicht akzeptiert wurde. Diese Woche wird
Nasibu im Tiergarten Blijdorp in die Familiengruppe eingeführt.
Weil diese Einführung sorgfältig und in aller Ruhe geschehen
muß, ist die Innenanlage der Gorillas in den kommenden Tagen
für Besucher geschlossen.
Nieuwsbrief Diergaarde Blisdorp - 2. Juli 2009
Olifant Sam vertrekt weer
Elefant Sam zieht wieder um
Elefant Sam kam voriges Jahr vorübergehend aus Amersfoort in den
Tiergarten Blijdorp. An diesem Wochenende verläßt er
Blijdorp und kommt in den Tierpark Paradisio im Süden Belgiens, wo
zwei andere Elefantendamen schon schmachtend nach ihm Ausschau halten.
Belgien
zooantwerpen.be - 2. Juli 2009
Geboortegolf in de Zoo
Geburtenwelle im Zoo Antwerpen
Zehn kleine Nasenbären sind nun draußen zu sehen. Sie
verlassen ihre Nestboxen und erkunden die Außenwelt. Es sind
fünf Männchen und fünf Weibchen. Auch für die
Rentiere war es ein fruchtbares Jahr. Das Anfang Mai geborene junge
Weibchen Kajaani bekam am 12. Juni ein Halbschwesterchen, Kisa. Die
Kongopfauen bezogen inzwischen gemeinsam mit Weißohrturakos,
Braunflügel-Mausvögeln und Schildturakos die neue Voliere im
Flämischen Garten. Nach nur zwei Monaten sind schon Eier gelegt
und das Weibchen vor allem brütet, ab und zu wird es vom
Männchen abgelöst. Die am 1. und 3. Juni geschlüpften
Eselspinguine wiegen jetzt ungefähr 1,3 kg. Die
Königspinguine Winner und Etoile bebrüten erneut ein Ei.
Anfang August müßte das Küken schlüpfen. Die acht
jungen Humboldt-Pinguine - der erste kroch um den 20. April herum aus
dem Ei - lernen nun, wie man Fisch frißt. Weiteren Nachwuchs gab
es bei Straußwachteln, Goldfasanen, marokkanischen Buchfinken,
Mexikanischen Soldatenaras, Eulenschwalmen, Balistaren,
Weißohrturakos, Fischerturakos, Schwarzschnabelturakos,
Argusfasanen, Sonnenrallen, Dybowski-Hirschen und Van-der-Decken-Tokos.
Schweden
newsdesk.se - 1. Juli 2009
Ovanliga kattungar födda i Parken Zoo
Seltene Kätzchen im Parken Zoo geboren
Das Sandkatzenpaar des Parken Zoo, Al Shamsi und Ramella, hat Drillinge
bekommen. Die Sandkatzen kamen im vorigen Jahr und sind auch die
einzigen in Schweden. Der Zoo hat den Auftrag bekommen, Sandkatzen zu
züchten im Rahmen eines Arterhaltungs-Projekts. Vater Al Shamsi
kam aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Mutter Ramella aus einem
Zoo in Polen.
Spanien
elpais.com - 2. Juli 2009
Inseminada la osa panda del zoo de Madrid - Los resultados de la fecundación se conocerán en unos días
Großer Panda im Zoo Madrid besamt - Die Ergebnisse der Befruchtung werden in einigen Tagen bekannt
Wenn die künstliche Befruchtung, die heute vorgenommen wurde an
Hua Zui Ba, der Riesenpandabärin des Zoo Aquarium Madrid,
erfolgreich war, können sie und ihr Gefährte Bing Xing in
einigen Monaten Eltern werden.
Polen
malopolska.naszemiasto.pl - 8. Juli 2009
Żuraw w krakowskim zoo myśli, że jest czlowiekiem
Kranich im Krakower Zoo denkt, daß er ein Mensch ist
Das schaffte bisher kein Zoo in Polen. Sogar in Europa ist es schwer,
eine Einrichtung zu finden, die sich eines solchen Erfolges rühmen
kann. Mitarbeiter des Krakower Zoos zogen einen Kronenkranich
künstlich auf! Was daran so außergewöhnlich ist? Diese
vom Aussterben bedrohten afrikanischen Vögel vermehren sich fast
nicht in Gefangenschaft. Wenn sie schon in einem Zoo ein Ei legen, dann
brüten sie es in der Regel nicht aus.
Tschechien
ekolist.cz - 7. Juli 2009
Pražskou zoo navštívilo v prvním pololetí přes 594 000 lidí
Prager Zoo hatte im ersten Halbjahr mehr als 594.000 Besucher
Das ist in den letzten fünf Jahren die zweithöchste Anzahl
von Besuchern - in einem ersten Halbjahr. Mehr Besucher waren es in der
ersten Hälfte des Jahres 2007 - über 636.000. In der ersten
Hälfte des Jahres 2008 waren es 591.000 Besucher. Seit Beginn des
Jahrhunderts hatte der Zoo Prag die meisten Besucher im Jahr 2007 - da
waren es im ganzen Jahr fast 1,27 Millionen. 2005 waren es rund 1,22
Millionen, fast 1,2 Millionen im vergangenen Jahr, im Jahr 2006 -
über 1,1 Millionen.
Republik Südafrika
dailymail.co.uk - 7. Juli 2009
Mummy, where are my stripes? Pure white Bengal tiger astonishes keepers
It doesn't take a wildlife expert to spot the difference between this
white Bengal tiger cub and the rest of her family. For six-month-old
Fareeda missed out when they were handing out the stripes.
That makes her an extreme rarity - and a major attraction at the South African conservation centre where she was born.
Fareeda's mother Geena and father Shiva are kept at Cango Wildlife
Ranch, near Cape Town, as part of a breeding programme to keep their
species alive.
Last Christmas Day, Geena had three cubs - Fareeda, her brother Shahir
and sister Sitarah. Keepers immediately noted Fareeda's lack of
markings but had to wait to see if she developed them later.
'Some cubs develop stripes in their first few months but after six
months it's clear that Fareeda is truly one of the rarest of her kind,'
said keeper Odette Claassen, 52.
'When she was born Fareeda had noticeably pale colour. It did cause a
stir of excitement amongst the staff. But we knew there was the
possibility of the cub's very light black and ginger stripes darkening
over time.'
The white Bengal tiger used to be common in the wilds of India, but now
exists only in captivity after falling victim to disease and poaching.
Apart from Fareeda, the only other stripeless examples are in the U.S., descended from a single male captured in the 1950s.
'She has a lovely nature and loves playing with her brothers and
sisters, although she has nipped me a few times when she wants a feed,'
added Miss Claassen.
'White Bengal tigers are not albino - they have distinctive blue eyes,
and they used to be found in Northern India before they died out.
'My hope is that one day Fareeda and her kind can be returned to their native habitat.
'That is why it is so important to educate people about tigers and keep the breeding programmes going.'
Europäisches Rußland
mk.ru - 6. Juli 2009
Габонская гадюка впервые принесла потомство
Erstmals Gabunviper-Nachwuchs im Moskauer Zoo
Im Terrarium des Moskauer Zoos gibt es erstmals Gabunviper-Nachwuchs.
Sechs Sprößlinge der seltenen Schlange schlüpften vor
einigen Wochen aus den Eiern und befinden sich unter der Kontrolle von
Fachleuten. Gabunvipern werden oft in Zoos gehalten, doch die Zucht
gelingt sehr selten. Die Schlangenmutter und ihre Sprößlinge
sind zu sehen in der Ausstellung seltener und einzigartiger Reptilien
und Amphibien "Tödliche Schönheit".
gorod48ru - 6. Juli 2009
В Липецком зоопарке поселится черный ягуар
Schwarzer Jaguar für den Zoo Lipezk
Anfang August werden die Besucher des Lipezker Zoos erstmals einen
seltenen schwarzen Jaguar sehen können, ein einjähriges Tier,
das aus dem Zoo Alma-Ata kam und sich zur Zeit in Quarantäne
befindet. Im Zoo werden heute über 320 Tierarten gehalten. Unter
ihnen sind 46 Arten, die auf der internationalen Roten Liste stehen,
18, die auf der Roten Liste Rußlands, und weitere 16, die auf der
Roten Liste des Gebiets Lipezk zu finden sind. Zu den seltenen
Bewohnern des Zoos gehören Amurleopard, Amurtiger, Puma, Wisent,
Schraubenziege, Bennettkänguruh, Rothund, Kuttengeier,
Mandschurenkranich. Nachwuchs gab es in verschiedenen Jahren bei 59
seltenen Tierarten.
beta.tvc.ru - 6. Juli 2009
В зоопарке Костромы поселилась двухголовая калифорнийская змея
Zoo Kostroma beherbergt zweiköpfige kalifornische Schlange
Im "Streichelzoo" Kostroma, der größten wandernden
Tiersammlung in Rußland, wurde ein außergewöhnliches
Reptil untergebracht - eine albinotische zweiköpfige Kalifornische
Kettennatter. Doch sie darf, im Unterschied zu den meisten anderen
Tieren, nicht gestreichelt oder von Hand gefüttert werden. Nicht
weil sie giftig ist, sondern einfach deshalb, weil es sie nur einmal
auf der Welt gibt.
tatar-inform.ru - 6. Juli 2009
Московский зоопарк отметил свой 145-й день рождения
Moskauer Zoo feierte seinen 145. Gründungstag
Der Moskauer Zoo wurde vor 145 Jahren eröffnet, am 13. Februar
1864, und er war der erste in Rußland. Wissenschaftler, Biologen
der MGU waren Initiatoren der Gründung des Tiergartens. Sie
gründeten die Kaiserliche Russische Gesellschaft für die
Akklimatisation von Tieren und Pflanzen, die sich auch
beschäftigte mit der Einrichtung des ersten Parks der Tiere.
Ursprünglich umfaßte die Tiersammlung etwa 300 Individuen
wilder und domestizierter Tiere, das Territorium des Tiergartens
umfaßte 10 ha. In den Jahren 1870 bis 1880 wurde der Entwurf des
Zoos ausgearbeitet - mit Gebäuden für Museum, Tiergehegen,
Bärenturm. Die Bauten waren im wesentlichen aus Holz. Der
Tiergarten erlitt großen Schaden durch das Feuer im Jahre 1905:
Gebäude wurden zerstört, die Bibliothek verbrannte, viele
Tiere starben. Danach wurden einige Gebäude aus Stein erbaut. Im
Jahre 1919 wurde der Moskauer Zoo nationalisiert. Das gesamte Areal des
Tiergartens wurde 1926 auf 18 ha erweitert und er begann, sich
"zoologischer Park" zu nennen. Auf dem neuen Territorium wurden Gehege
errichtet, die umgeben waren mit tiefen Wassergräben ("Polarwelt",
"Tur-Berg", "Insel der Tiere"). Der Tierbestand wurde
vergrößert, es entstanden populärwissenschaftliche und
Forschungsabteilungen, ein Zirkel Junger Zoo-Biologen. Während des
Krieges wurde der Zoopark nicht evakuiert und blieb geöffnet, nach
dem Krieg, zu Beginn der 1970er Jahre, wuchs der Tierbestand an bis auf
3.500 Individuen aus 500 Arten und Unterarten. Seit den 1980er Jahren
begannen sich enge Kontakte zu führenden Zoos der Welt zu
entwickeln. Das wirkte sich ohne Zweifel aus auf die professionelle
Ausbildung von Spezialisten, die hier arbeiteten. Im Jahre 1990 begann
eine komplexe Rekonstruktion des Zooparks. Acht Jahre später war
der erste Abschnitt abgeschlossen. Im Jahre 2002 wurde im Alten
Gelände des Zoos ein Delphinarium eröffnet, ein Jahr
später eine moderne Elefantenanlage. Heute hat der Moskauer Zoo
zwei Millionen Besucher im Jahr. Auf 22 ha leben hier gegenwärtig
965 Tierarten aus aller Welt, mehr als 6.000 Individuen, 130 Arten sind
auf der internationalen Roten Liste eingetragen. Der Moskauer Zoo wird
intensiv genutzt für die studentische Ausbildung an
Hochschuleinrichtungen für Biologie, wie der Moskauer Staatlichen
K.I.Skrjabin-Akademie für Veterinärmedizin, der Biologischen
Fakultät der Moskauer Staatlichen Universität, der Moskauer
Staatlichen Pädagogischen Universität. Der Moskauer Zoo ist
eine führende Einrichtung der EARAZA. Er beteiligt sich an
internationalen Programmen zur Erhaltung von Amurtiger, Amurleopard,
Przewalski-Pferd, Riesenseeadler, Manul, Syrischer Schaufelkröte,
Großtrappen und Kranichen Eurasiens, Sichelhuhn und vielen
anderen seltenen und wertvollen Tieren.
vesti.ru - 4. Juli 2009
Московский зоопарк отмечает 145летие
Moskauer Zoo begeht 145. Jahrestag seiner Gründung
Der Moskauer Zoo wird seit 1992 rekonstruiert. Bemerkenswert ist,
daß sowohl während der Rekonstruktion, als auch in anderen
Extremsituationen (Revolutionen und Kriege) der Zoo nicht geschlossen
wurde, sondern weiter Besucher empfing. Im Jahre 1994 begann die
Erschließung des Geländes im Rayon Wolokolamsk - dort fand
die Aufzuchtstation für seltene Tierarten ihren Platz. Im Jahre
2014, wenn der Zoo sein 150-jähriges Bestehen feiert, wird seine
Rekonstruktion vollständig abgeschlossen sein. Bereits 2010 sollen
dort ein neues Aviarium, Aquarium, Terrarium, Pinguinarium und
Bildungszentrum eröffnet werden. Das "Sahnehäubchen" soll
eine Tropen Orangerie werden. Von 2010 bis 2014 werden im Zoo die
Teiche rekonstruiert und ein neuer Pavillon für Nashörner,
Tapire und Flußpferde eröffnet. Für Bewohner der
Unterwasserwelt wird ein großes Ozeanarium gebaut, in dem
Delphine und Orcas für die Besucher auftreten.
evening-kazan.ru - 3. Juli 2009
Это вам не «кис кис» а канадская р р рысь
Das ist kein Miezekätzchen, sondern ein kanadischer R-r-rotluchs
Kanadische Rotluchse sind in Zoos gar nicht so selten. Sie pflanzen
sich auch ausgezeichnet fort, wenn das Paar erfolgreich
zusammengestellt wurde. So sind z.B. die Kasaner Rotluchse - die
achtjährige Stepanida und der neunjährige Stefan - eine
ideale Familie. Sie haben bereits das vierte Mal Nachwuchs miteinander
und, was bemerkenswert ist: wenn in der freien Natur die
Luchsmännchen darauf erpicht sind, im Falle einer Mahlzeit den
eigenen Nachwuchs zu verspeisen, so ist Stefans Interesse an seinem
Nachwuchs durchaus nicht "gastronomischer" Natur. Laut Leiterin der
Raubtierabteilung Swetlana Kurbaschkina ist Stefan jedesmal neugierig,
wenn Stepanida wieder Nachwuchs hat, doch ohne jegliche
Aggressivität. Deshalb bleibt Mutter Luchsin auch dann völlig
ruhig, wenn die Kleinen beim Spiel ihre Tatzen durch das Netz in die
benachbarte, väterliche Anlage stecken.
tatar-inform.ru - 3. Juli 2009
Семейству казанских рыжих рысей ищут опекунов
Kasaner Rotluchse suchen Paten
Kasan. Emma Sitdikowa. Der männliche Jungluchs wurde am 17. Mai
2009 geboren, gestern betrat es erstmals in seinem Leben den
Außenkäfig und begann sich, mit der ihn umgebenden Welt
bekannt zu machen. Es ist übrigens nicht der erste Nachwuchs in
der Familie der Rotluchse im Kasaner Zoo. Insgesamt waren es bereits
sieben Kätzchen, die geboren und aufgezogen wurden. Jetzt wartet
der Zoo auf Vorschläge von Betrieben und Organisationen, welche
die Patenschaft über Mutter und Jungtier übernehmen
möchten.
Asiatisches Rußland
19rus.info - 7. Juli 2009
В Абаканском зоопарке персидские леопарды и яки принесли потомство
Nachwuchs bei Persischen Leoparden und Yaks im Zoo Abakan
Drillinge kamen bei den Persischen Leoparden zur Welt. Sie sind noch
keinen Monat alt und verbringen den größten Teil der Zeit
mit ihrer Mutter. Einen der drei erwartet eine Karriere als
Zirkusartist.
news.ngs.ru - 3. Juli 2009
Зоопарк отмечает 40 лет с директором Шило
Rostislaw Schilo 40 Jahre Direktor des Zoos Nowosibirsk
Heute begeht Rostislaw Schilo sein 40-jähriges Dienstjubiläum
als Direktor des Zoos in Nowosibirsk. Rostislaw Schilo arbeitet seit
1961 im Nowosibirsker Zoo, seit 1969 ist er dessen Direktor. Die
Website des Zoos würdigt seine wissenschaftliche Arbeit, in der er
herausragende Erfolge in Erhaltung und Zucht seltener und
verschwindender Wildtierarten erzielte. Auf seiner Rechnung stehen neun
wissenschaftliche Entdeckungen, 50 wissenschaftliche Arbeiten zu
verschiedener Thematik zu seltenen Wildtierarten. Seine Erfahrungen
werden in anderen Zoos der Welt genutzt. Unter der Leitung von
Rostislaw Schilo wurde auch ein einzigartiger Komplex des neuen Zoos im
Sajelzowskij-Park errichtet. Heute besitzt der Zoo Nowosibirsk einen
einzigartigen Tierbestand, der etwa 11.000 Individuen in 662 Arten
umfaßt. Der Nowosibirsker Zoo belegt den 3. Platz in Europa
[steht so im Text - d.Ü.] in Bezug auf den Index der Vermehrung
von Wildtieren in Menschenobhut. Unter der Leitung von Rostislaw Schilo
beteiligt sich der Nowosibirsker Zoo an 38 internationalen Programmen
zur Erhaltung seltener und vom Aussterben bedrohter Tiere. Der
Nowosibirsker Tierpark arbeitet aktiv zusammen mit vielen Zoos der Welt
- Berlin, Dresden, Augsburg (Deutschland), Winnipeg (Kanada), San Diego
(USA), Marwell, London (England), Sapporo, Shizuoka (Japan), Dublin
(Irland), Kairo (Ägypten) u.a. Rostislaw Schilo ist ordentliches
Mitglied der Europäischen und der Euro-Asiatischen Vereinigung der
Zoos und Aquarien sowie des Internationalen Verbandes von Direktoren
Zoologischer Gärten. Außerdem ist Rostislaw Schilo
Ehrenbürger von Nowosibirsk, Abgeordneter des Stadtsowjets und
"Verdienter Kulturschaffender der Russischen Föderation". Der Zoo
Nowosibirsk hat jährlich über eine Million Besucher.
uralpress.ru - 3. Juli 2009
В челябинском зоопарке в память директора пройдет день открытых дверей
Tag der offenen Tür im Zoo Tscheljabinsk zu Ehren des verunglückten Direktors
Tscheljabinsk. Irina Ponomarjowa. Zum Gedenken an den
verunglückten Direktor des Tscheljabinsker Zoos Wladimir Bogomolow
wird es am 6. Juli einen "Tag der offenen Türen" geben. Die
Einwohner von Tscheljabinsk und Gäste der Stadt können an
diesem Tag den Zoo gratis besuchen. Wladimir Bogomolow leitete den Zoo
Tscheljabinsk zwei Jahre, in dieser Zeit wurde der Tierbestand
erweitert, neue Anlagen entstanden, einschließlich des Warmhauses
für tropische Tiere.
sibkray.ru - 3. Juli 2009
Ростиславу Шило исполнилось сорок лет
Rostislaw Schilo - 40 Jahre Direktor
Schon 40 Jahre leitet Rostislaw Schilo eine der interessantesten und
außergewöhnlichen Kultureinrichtungen der Stadt - den
Nowosibirsker Zoo. Heute ist dieser Zoo einer der bekanntesten im Land
und in der Welt, alljährlich besuchen ihn mehr als eine Million
Nowosibirsker und Gäste der Stadt. Seine Berufstätigkeit
begann Rostislaw Schilo 1961 als Feldscher in der
Veterinärmedizin, Direktor des Nowosibirsker Zoos wurde er 1969.
Anfang dieses Jahrhunderts zog der Zoo auf ein neues Territorium um,
das eine Fläche von 53 ha einnimmt. Das Kollektiv des Zoos unter
der Leitung von Rostislaw Schilo schuf eine einzigartige Tiersammlung,
die heute etwa 11.000 Individuen in 662 Arten umfaßt, von denen
mehr als 120 Arten auf der Internationalen Roten Liste stehen.
news.bbc.uk - 2. Juli 2009
Amur tigers on 'genetic brink'
Michael Russello and Philippe Henry of the University of British
Columbia, in Kelowna, Canada led a team drawn from universities in
Canada, Japan and the US in a bid to analyse the genetic profiles of
the remaining wild Amur tigers. They sampled nuclear DNA found within
the scat samples of an estimated 95 individuals found throughout the
Amur tiger's range, likely constituting up to 20% of the remaining
population. The study sampled the amount of variation within the DNA
from more tigers, across a broader geographic, than any previous
research. "Although the census population size of Amur tigers is closer
to 500 individuals, the population is behaving as if it were the size
of 27 to 35 individuals," says Russello. … Another important
finding to emerge from the study is that the remaining Amur tigers are
segregated into two populations that rarely intermingle. The majority
of Amur tigers live among the slopes of the Russian Sikhote-Alin
Mountains, with 20 or fewer living separately in Southwest Primorye in
Russia. The two groups are separated by a corridor of development
between Vladivostok and Ussurisk, and the genetic analysis showed that
perhaps just three tigers had managed to cross the divide, reducing the
effective size of the wild population further. … "In actuality,
it seems that Amur tigers are residing in two, fairly independent
populations on either side of the development corridor between
Vladivostok and Ussurisk, further lowering the effective size for each
from 26 to 28 for Sikhote-Alin and 2.8 to 11 for Southwest Primorye."
… Russello and Henry's team also analysed the nuclear and
mitochondrial DNA of 20 captive Amur tigers, to see if they retained
any unique genetic features since lost by the wild tigers. "There are
gene variants found in captivity that no longer persist in the wild,"
says Russello, which suggests that the captive program has done a good
job of preserving the genetic diversity of the subspecies. …
"The implication is that this variation may be used to re-infuse the
wild population sometime in the future if reintroduction strategies are
deemed warranted."
Lettland
rus.delfi.lv - 3. Juli 2009
Нильский крокодил в зоопарке несколько раз уже пытался напасть на посетителей
Das Nilkrokodil im Zoo hat schon ein paar Mal versucht, Besucher anzugreifen
Das im Rigaer Zoologischen Garten untergebrachte weibliche Nilkrokodil
Krokse hat schon mehrfach versucht, aus dem Wasser herauszuspringen, um
nach den Besuchern zu fassen, die sich zu sehr niederbeugen. Deshalb
wurde es heute aus dem Tropenhaus in ein anderes Gebäude gebracht.
Krokse brachte es zu Ruhm als erstes in Lettland gefangenes Krokodil.
Im Juli vergangenen Jahres fingen es Rettungskräfte, nachdem es
aus einem in einem Privathaus entzwei gegangenen Terrarium entkommen
war. Im Zoo hat das Krokodilweibchen sein Gewicht verdoppelt, in der
Länge erreichte es zwei Meter. Vorläufig wird Krokse in einer
provisorischen Unterkunft hausen, zugleich führt die Zoo-Leitung
Gespräche mit anderen Zoos und potentiellen Partnern, um ein neues
Zuhause für das Krokodil zu finden. Wenn im Verlaufe von zwei
Monaten keine geeignete Lösung gefunden wird, muß das
Krokodil eingeschläfert werden, da seine Aggressivität eine
Gefahr für die Umwelt darstellt.
Ukraine
segodnya.ua - 6. Juli 2009
Черепах-«заключенных» кормить дорого
Fütterung "inhaftierter" Schildkröten ist teuer
Die geschmuggelten Schildkröten, die vor zwei Wochen im Zug
"Taschkent-Charkow" beschlagnahmt wurden, leben im Charkower Zoo, doch
ihr Unterhalt ist nicht gerade billig. Diese Ausgaben sind vom Budget
des Tiergartens nicht vorgesehen.
stolitsa.glavred.info - 6. Juli 2009
Киевский зоопарк просит денег для уникального животного
Kiewer Zoo bittet um Geld für Karpatenluchs
Der Kiewer Zoo verlängert die Sammel-Aktion für die
Errichtung eines Geheges für Karpatenluchse. An drei Tagen, vom
27. bis zum 29. Juli, erbrachte die Aktion 6.500 Griwna, doch gebraucht
werden 330.000 Griwna.
sq.com.ua - 6. Juli 2009
Издана книга директора Харьковского зоопарка А. Григорьева и писателя Э. Звоницкого "Амфибии"
Buch des Charkower Zoodirektors A. Grigorjew und des Schriftstellers E. Swonizkij mit dem Titel "Amphibien" herausgegeben
Das populärwissenschaftliche Buch "Amphibien" wurde in Charkow
herausgegeben (Verlag "Nasch gorodok"). Das Buch entstand im Rahmen der
Aktion der EAZA. Es richtet sich an Schüler der höheren
Klassen, Studenten und Erwachsene. Die Auflage beträgt 1.000
Exemplare. Das Buch ist im Zoo erhältlich. Es war nicht die erste
Zusammenarbeit der beiden Autoren.
atn.kharkov.ua - 4. Juli 2009
Коллекционер поневоле - Олег Грищенко
Sammler, ohne es zu wollen - Oleg Grischtschenko
Sammler, ohne es zu wollen, wurde der Charkower Oleg Grischtschenko.
Fast 16 Jahre arbeitet er mit lebenden Elefanten im Zoo Charkow. In
dieser Zeit sammelte er eine Menge verschiedenartiger Darstellungen
dieser Tiere. Oleg Grischtschenko, Kurator für Elefanten und
Nashörner, zeigt ein interessantes Album, das nicht nur Elefanten
gewidmet ist; das Papier, aus dem es hergestellt wurde, ist in der Tat
aus Elefantenmist produziert worden. Etwa 100 Elefantenfiguren aus
verschiedenen Ecken der Welt fanden ein Obdach bei Oleg Grischtschenko
in Charkow - zu Hause und auf der Arbeit. Nicht gerechnet Stühle,
Tassen und Magnete in Form dieser Riesen. Diese Sammlung entstand dank
Freunden, die aus fernen Ländern erstaunliche Geschenke
mitbrachten, behauptet Oleg. Hier ist auch ein kleiner Elefant,
angefertigt aus einem Stein vom Ufer des Victoriasees, des
größten Sees Afrikas. Und eine Tabakspfeife aus dem Holz des
Mammutbaums.
segodnya.ua - 3. Juli 2009
Пожарные ловят жаб аистятам - Из-за урагана птенцы остались без родителей
Feuerwehrleute fangen Frösche für die Störche - Wegen Orkan blieben Jungvögel ohne Eltern
Feuerwehrleute aus Winniza haben in diesen Tagen drei Jungstörche
gerettet, die plötzlich verwaist waren. Ein Sturm hatte die
Elternvögel aus dem Nest getrieben. Jetzt wechseln sich die
Rettungskräfte mit Einheimischen ab, um in der Freizeit
Frösche für die Jungstörche zu fangen. Es ist
vorgesehen, die Vögel in den Zoo zu geben, doch vorläufig
leben sie mit ihren Rettern zusammen.
stb.ua - 3. Juli 2009
На территории Украины впервые поселились пеликаны
Auf dem Territorium der Ukraine haben sich erstmals Pelikane angesiedelt
In der Ukraine haben sich erstmals Pelikane angesiedelt. Selbst die
Ökologen haben nicht mit dem Auftauchen der Vögel, die auf
der Roten Liste stehen, gerechnet. Die Krauskopfpelikane gelangten im
Frühjahr an die Küste des Asowschen Meeres, vermutlich aus
dem Süden Rußlands. Wider Erwarten blieben die Pelikane und
brüteten.
Australien
upi.com - 5. Juli 2009
Elephant calf debuts at Sydney zoo
Sydney. A newborn elephant calf made a short-lived appearance at the
Taronga Zoo in Sydney tucked between its mother's legs, a zoo
representative says. Zoo representative Mark Williams said the calf,
which has not been named yet, appeared shy and tentative when it
recently made a public appearance at the Australian tourist site, The
Sydney Morning Herald reported in its Monday edition. "The keepers
walked out first to show the elephant's mother, Thong Dee, it was all
good and she came out a little way with the calf tucked in under her
feet," Williams said.
"She thought about a bit more of a stroll but in the end just went back
inside." Williams told the Morning Herald the first elephant born in
Australia has been accepted by the rest of its herd, a crucial
accomplishment in the elephant world. "Elephants operate in a social
structure, so the level of attention and affection from the other
elephants is crucial to the success of the breeding program," the zoo
official said.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Zoo Leipzig, 08.07.2009
Süße Honig-Leckereien beim Bienenfest im Zoo Puppentheater
auf dem Lesehügel: Summ summ summ, Bienchen summ herum . Das
Liedchen wird wohl dem ein oder anderen Zoobesucher auf den Lippen
liegen, ist es doch am kommenden Samstag, den 11. Juli 2009 wieder
soweit: Ab 10 Uhr laden der Bienenzüchterverein für Leipzig
und Umgegend e.V. und der Leipziger Zoo zum traditionellen Bienenfest
ein. Wahre Leckermäuler sollten am Bienenstand neben der
Pinguinanlage unbedingt vorbeischauen, denn dort darf vom frisch
geschleuderten Zoohonig genascht werden. Wer danach mehr über die
süße Leckerei erfahren möchte, kann die 200.000
fleißigen Bienchen dabei beobachten, wie sie ihren gesammelten
Nektar in die Waben füllen. Ein interessantes Spektakel bei dem
die Zeit sinngemäß wie im Fluge vergeht. Denn Samstag ab 15
Uhr beginnt bereits das Puppentheater auf dem Lesehügel. Die
Puppenbühne Papperlapp inszeniert das Stück "Der Wettlauf von
Hase und Igel". Ein echter Klassiker, der auch unsere Jüngsten wie
schon so viele Generationen zuvor schier in den Bann ziehen wird.
Nostalgisch geht es am Sonntag, den 12. Juli 2009 weiter. Wer kennt
nicht aus seiner Kindheit das Märchen "Tischlein deck dich",
aufgeführt vom Puppentheater Wiwo. Doch bei all dem Theater und
emsigem Treiben sollte eines nicht vergessen werden: unsere
Neuankömmlinge im Zoo, die vier Somalischafe
standesgemäß mit einem Besuch zu begrüßen. Aus
dem Tierpark Berlin kommen die vier ? zusammen mit zwei Nilgänsen,
einer Streifengans und einem Leierhirsch ? und wohnen ab dem Wochenende
im Streichelkral, direkt neben den Lehmhütten des Urwalddorfes.
Zoo Landau, 08.07.2009
Sommerferien in der Zooschule: Gifttiere, Indianer, Tierkinder und vieles mehr
Tolle Workshops, Sonderworkshops und durchgehende Kinderbetreuung.
Langeweile gibt es in den Sommerferien nicht, denn die Zooschule bietet
wieder einmal täglich (14 - 17 Uhr) tolle Workshops für
Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren an. Interessiert ihr euch für
wilde Tiere und Menschen in fernen Ländern? Wollt ihr Spannendes
entdecken und dabei viel Spaß haben? Dann seid ihr bei uns
richtig. Die Zooschule bietet euch wieder zahlreiche Workshops zu
tollen Themen an. Alle Workshops finden in der Zeit von 14 bis 17 Uhr
statt. Drei Euro + Zooeintritt kostet die Teilnahme, Materialien wie
Ton und Papier sind im Preis enthalten. Achtung: Es gibt auch wieder
spannende Sonderworkshops! Achtet hier genau auf die besonderen Angaben
im Text! Für alle Workshops sind noch Plätze frei!
Zoo Landau, 08.07.2009
Der Tigeriltis - sehr hübsch aber teilweise "stinkig"
Der Tigeriltis (Vormela peregusna) ist sicherlich einer der weniger
bekannten Vertreter unter den europäischen Landraubtieren. Doch er
ist bedroht und ein sehr auffälliger und charismatischer Marder
und zählt deswegen zum "Gar nicht so bösen Dutzend" der
diesjährigen EAZA Raubtierkampagne. Seinen Namen verdankt das
schlanke, zwischen 400 und 600 Gramm schwere und etwa 30 cm lange Tier
seiner auffälligen Zeichnung. Während Brust, Bauch und Beine
schwarz gefärbt sind, ist der Rücken des Tigeriltis hellbraun
mit einer deutlichen dunklen Streifen- und Fleckenzeichnung. Das
schwarze Gesicht wird durch die weiße Maulregion, die
weißen Ohren und einen breiten weißen Streifen über
Augen und Wangen gekennzeichnet. Der Rücken der Männchen
nimmt während der Paarungszeit eine hellorange Farbe an, ansonsten
unterscheiden sich männliche und weibliche Tiere
äußerlich nicht. Wie für Marder typisch lebt der
Tigeriltis einzelgängerisch und bildet nur in der
Fortpflanzungszeit zwischen März und Juni Paare. Vier bis acht
Jungtiere kommen nach einer Tragzeit von etwa 45 Tagen zur Welt. Durch
die so genannte Keimruhe kann die Tragzeit auf 11 Monate
verlängert werden, so dass die Jungen zu einer jahreszeitlich
günstigen Periode geboren werden. Tigeriltisse haben ein sehr
weites Verbreitungsgebiet vom Balkan bis nach Russland und China. Hohe
Populationsdichten sind generell selten, doch die Europäische
Unterart wird auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft. Dem
Steppenbewohner wird heute zwar selten sein Pelz zum Verhängnis,
doch rücken ihm die Menschen zunehmend auf den Selbigen indem
immer mehr Steppengebiete in Weideland umgewandelt werden und seine
Hauptbeute, Kleinsäuger wie Hamster, Wühlmäuse, Gerbils
und Hörnchen, durch den Menschen dezimiert wird. Teilweise stirbt
er auch am Gift, das für seine Beute bestimmt ist. Dem kleinen
Räuber hilft sein für seine Größe recht
aggressives Abwehrverhalten mit Fellsträubung, Schwanzaufstellen
und Fauchen gegen den Menschen nicht. Und auch sein unangenehm
stinkendes Sekret ist hier keine adäquate Waffe.
Zoo Landau, 08.07.2009
DGHT-Schulung zum Thema "Art- und tiergerechte Haltung von Wasserschildkröten"
Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde
(DGHT) gehört schon lange zu den engen Kooperationspartnern des
Zoo Landau in der Pfalz. Vierteljährlich finden z.B. in der
Zooschule die äußerst beliebten Stammtische für
Amphibien- und Schildkröten- Halter statt. In diesem Jahr werden
darüber hinaus an drei Samstagen Schulungen zum Thema Haltung von
Land- bzw. Wasserschildkröten im Zoo durchgeführt. Am
Samstag, 11. Juli 2009 ist der nächste Termin. Von 11:00 bis 15:00
Uhr werden Dr. Christina Schubert, Zooverwalterin im Zoo Landau, und
Herr Peter Buchert, Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und
Terrarienkunde, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Zooschule
Landau praxisnah und leicht verständlich viel Wissenswertes
vermitteln, um Wasserschildkröten tier- und artgerecht halten und
pflegen zu können. Da viele Wasserschildkröten geschützt
sind und unter das Washingtoner Artenschutzabkommen (WA) fallen,
müssen diese Tiere bei der Behörde angemeldet werden. Jeder
Tierhalter ist außerdem laut Tierschutzgesetz verpflichtet, sich
über die Haltung seiner Schützlinge sachkundig zu machen. Die
Teilnehmer des Seminars erhalten eine Urkunde, aus der hervorgeht, dass
sie sich sachkundig gemacht haben. Die Teilnahme am Seminar kostet ?
30,- pro Person, für Jungendliche bis 14 Jahre ? 15,-. Kinder
sollten in Begleitung Erwachsener am Seminar teilnehmen. Der Preis
beinhaltet neben dem Besuch des Seminars einen kleinen Mittagssnack,
Getränke, sowie den Zooeintritt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt,
so dass eine Anmeldung erforderlich ist. Informationen und Anmeldung im
Zoo Landau in der Pfalz unter Telefon 06341-137010
Zoo Landau, 08.07.2009
Landauer Zoo-Abend am 24. Juli 2009
Der Zoo am Abend hat seine ganz eigene und ganz besondere
Atmosphäre. Diese zu erleben, lädt der Zoo Landau in der
Pfalz seine großen und kleinen Besucher am Freitag, 24. Juli 2009
ein. Die Zookasse bleibt an diesem Abend bis 21 Uhr geöffnet,
Besucher können bis 22 Uhr im Zoo bleiben. Genießen Sie
Ihren Zoorundgang und lassen Sie den Abend bei einem Glas Zoowein und
frisch Gegrilltem auf der Zoowiese ausklingen. Dr. Siegbert Merkle wird
den Abend musikalisch auf dem Saxophon mit Klängen von Jazz bis
Pop begleiten. Als weiterer "special guest" wird, die junge
Geparden-Schützerin, Natalie Giesen, außerdem über die
faszinierenden und ganz besonderen Großkatzen informieren. Im
Mittelpunkt stehen dabei Bemühungen um den stark von Ausrottung
bedrohten "Iran oder Asiatischen Geparden". Es findet u.a. auch eine
"Raubtierschnitzeljagd" für Kinder und ein Malwettbewerb statt.
Fackelschein, ein großes Lagerfeuer und eine kommentierte
Gepardenfütterung werden diesen außergewöhnlichen
Zoo-Abend abrunden! Das SWRFernsehen wird an diesem Abend live aus dem
Zoo Landau berichten! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Zoo Landau, 08.07.2009
Eine Rettungsleine für den Humboldt-Pinguin
Sphenisco- Rettung des Humboldt-Pinguins e. V. wurde ein Jahr alt und
lud deshalb am 28. Juni 2009 zur Geburtstags-Party in den Landauer Zoo
ein. Kinder und Erwachsene hatten an diesem Tag die Möglichkeit,
sich über die Bedrohung des Humboldt-Pinguins zu informieren. 60
Kinder prüften ihr Wissen bei der Pinguin-Rallye. Den 1. Preis,
einen Erlebnistag bei den Landauer Pinguinen, hat Hanna K. aus Bad
Schönbrunn gewonnen. 70 Erwachsene informierten sich über den
geplanten Bau der Kraftwerke und alle unterschrieben den Protest an die
chilenischen Behörden. 128 Kinder und auch Erwachsene malten
SOS-Pinguine aus, aus denen eine lange Rettungskette gebildet wurde. So
hatten auch die Kinder die Möglichkeit, sich am Protest gegen den
Kraftwerksbau zu beteiligen. Großen Anklang fand auch die
kommentierte Pinguinfütterung und Verhaltenserläuterungen
durch die 1. Vorsitzende Gabriele Knauf, die Fotogalerie unserer
Landauer Pinguin-Persönlichkeiten und das Kinderschminken.
Sphenisco und der Zoo bedanken sich nochmals herzlich bei den vielen
engagierten Mitgliedern, den zahlreichen Pädagogen der Zooschule
und den Helfern des Freundeskreises des Landauer Tiergartens, die zum
guten Gelingen des Aktionstages beigetragen haben! Der unter anderem
von Sphenisco initiierte internationale Protest gegen den Bau der
Kohlekraftwerken in Nordchile zeigte Wirkung (siehe auch Infopost
Nr.25). Außerdem wurden z.B. wichtige Projekte wie die
Unterschutzstellung von Brutinseln und die Bekämpfung invasiver
Arten angestoßen, sowie ganze Pakete an Umweltbildungsmedien
für deutsche sowie chilenische Schulen auf den Weg gebracht bzw.
auch schon eingesetzt. Vom weltreisenden Plüsch-Pinguin "Alex",
benannt natürlich nach Alexander von Humboldt, dessen Tod sich
2009 zum 150. Mal jährt, und der mit umfangreichem
Unterrichtsmaterial über die Bedrohung seiner Artgenossen im
Freiland an Schulen aufklären will, werden wir zukünftig noch
viel hören.
Zoo Heidelberg, 08.07.2009
Traumtag im Heidelberger Zoo am 16. Juli
Geschlossene Veranstaltung für chronisch kranke und behinderte
Kinder. Jetzt anmelden. Am Donnerstag, 16. Juli 2009, schließt
der Heidelberger Zoo für seine Besucher ausnahmsweise schon um
13.00 Uhr. Grund ist eine besondere Veranstaltung, der Traumtag im Zoo
exklusiv für chronisch kranke und behinderte Kinder. Der Zoo,
seine Tierpfleger und die Zooschule möchten mit diesem Aktionstag
den Kindern und Jugendlichen mit einem bunten Erlebnisprogramm rund um
die Tiere einen schönen Tag bereiten und ihnen die
Möglichkeit geben, den Zoo mit ihren Familien und Betreuern
unbeschwert genießen zu können. Eintritt und Verpflegung
sind für Kinder, ihre Familien und Betreuer kostenlos. Einlass ist
ab 13.00 Uhr, das Programm beginnt um 14.00 Uhr, der Zoo schließt
regulär um 19.00 Uhr. Der besondere Aktionstag wird von
"Herzenssache", der Kinderhilfsaktion von SWR und SR, unterstützt.
Informationen gibt es auf der Internetseite: www.zoo-heidelberg.de .
Um diese außergewöhnliche Veranstaltung angemessen planen zu
können, bittet der Zoo um eine vorherige Anmeldung mit Angabe der
Personenzahl unter Telefon 06221-6455-0 oder per E-Mail an zooinfo@heidelberg.de .
Zoo Krefeld, 08.07.2009
Regenwaldhaus im Krefelder Zoo werktags geschlossen
Dacherneuerung und Holzsanierung haben begonnen. Ab sofort hat das
Regenwaldhaus im Zoo Krefeld für etwa acht Wochen von montags bis
freitags geschlossen. Nachtsafaris können aber wie gewohnt
stattfinden. An Wochenenden und Feiertagen ist das Haus auch immer
normal für den Besucher geöffnet. Grund für die
Schließung an den fünf Arbeitstagen ist der Austausch der
vom schweren Hagel im letzten Jahr zerstörten Dachplatten.
Gleichzeitig werden die maroden Holzträgerelemente ausgewechselt.
Diese waren durch das feuchte Klima stark in Mitleidenschaft gezogen
worden. Ein Konstruktionsfehler sorgte dafür, dass sich
Feuchtigkeit auf den waagerechten Holzelementen sammelte und nicht
ablaufen konnte. Durch die ungleichmäßige
Feuchtigkeitsumspülung begann das Holz zu faulen und zu schimmeln.
Bei der Holzsanierung wird nun Wert gelegt auf eine Trennung von
tragender Konstruktion und Fassade, um das neue Holz besser zu
schützen. Zoo-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Dreßen
hat den Zoo ausreichend versichern lassen. Nach dem Sturm Kyrill hatte
er die Versicherungen für alle Tropenhäuser (Affen-,
Vogel-Tropen- und Regenwaldhaus) aufstocken lassen, sodass auch
Hagelschäden mit einbezogen sind. Die notwendigen Erneuerungen
aller drei Dächer belasten deshalb nicht den Instandhaltungsetat.
Die Versicherung hat 1,35 Millionen Euro für die Reparaturen
bereitgestellt. Die Holzsanierung des Regenwaldhauses wird
zusätzliche 960 000 Euro kosten. Im Regenwaldhaus leben
normalerweise rund 35 Tierarten. Die
Weißgesichts-Saki-Äffchen mussten für die Dauer der
Dachsanierung aus dem Haus genommen werden, weil sie neugierig und
nicht sehr menschenscheu sind und die Arbeiten behindern oder
"ausbrechen" würden. Auch die sonst freifliegenden Vogelarten
wurden zum Hausenhof gebracht. Etwa 40 bis 60 nachtaktive
Fledermäuse erfordern für die Zeit der Dacharbeiten, dass das
Dach abends nach getaner Arbeit komplett dicht gemacht wird, damit sie
nicht wegfliegen. Nach der Dachsanierung können alle Tiere wieder
wie gewohnt im Regenwaldhaus leben. Die Holzsanierung wird noch bis in
den Herbst hinein andauern. Dabei ist das Haus aber schon wieder
für Besucher geöffnet.
Tierpark Berlin, 08.07.2009
Freunde Hauptstadtzoos begrüßen Einigung über Eisbär Knut
Knut strahlt weiterhin für Berlin. Nachdem der Zoo Berlin und der
Tierpark Neumünster sich bezüglich vom Eisbär Knut
geeignet haben, kann der bekannteste Eisbär der Welt bleiben. "Wir
begrüßen die Einigung, da damit der Streit über den
bekannten Berliner Star beendet ist und Knut in Berlin bleiben kann und
so für Berlin strahlt.", so Thomas Ziolko, Vorsitzender der
Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. "Die
Forderungen von Neumünster waren unangemessen und entsprachen
nicht den Umgangsformen unter den Zoos in Deutschland. Nach der
außergerichtlichen Einigung können die Hauptstadtzoos
weiterhin mit ihrem Artenreichtum die vielen Besucherinnen und Besucher
begeistern.", so Thomas Ziolko, der auch im Präsidium der
Deutschen Zooförderer ist. "Knut wurde in Berlin zu einem
Botschafter seiner Artgenossen und der gesamten Tierwelt und wird
weiterhin aus Berlin auf die Veränderungen der Lebensräume
von Eisbären sensibilisieren. Wir brauchen solche Stars wie Knut,
um den globalen Zusammenhang zwischen der Veränderung von
Ökosystemen und dem Klimawandel allen Bevölkerungskreisen
deutlich zu machen.", so Thomas Ziolko weiter.
Zoo Basel, 08.07.2009
Erstmals kleine Speerwerfer im Etoschahaus
Borsten, Spiesse, Stacheln - Haare in den unterschiedlichsten Varianten
machen Stachel-schweine zu einem der wehrhaftesten Tiere
überhaupt. Erstmals sind im Etoschahaus im Zoo Basel zwei Junge
zur Welt gekommen. Giftschleuder: Das Etoschahaus im Zoo Basel hat eine
neue, aussergewöhnliche Bewohnerin. Sie trägt Hörnchen,
rasselt bei Gefahr und, statt wie andere Schlangen zu schlängeln,
windet sie sich seitwärts durch den Sand. Ihre Beute schlägt
die Hornviper mit ihren zu perfekten Injektions-Kanülen
umfunktionierten Gift-Zähnen.
Otter-Zentrum Hankelsbüttel, 08.07.2009
"Otter-Challenge" in Hamburg - Geocaching trifft Umwelt-schutz
Die Aktion Fischotterschutz e.V. veranstaltet am Samstag, dem 1. August
in der Hamburger City eine spannende Rallye für Jungendliche ab 12
Jahren. Die Rallye findet von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Start und
Ziel ist der Gerhart-Hauptmann-Platz. Jeder kennt sie, die gute alte
Schnitzeljagd. Bei der Otter-Challenge wird dieses leicht angestaubte
Spiel in den Umweltschutz von heute transportiert. Mit Hilfe mobiler
GPS-Navigationsgeräte werden im Großstadtdschungel Hamburgs
versteckte Schätze gesucht. Diese Trendsportart nennt sich
Geocaching und erfährt einen großen Zulauf. Nur wer
Abenteuerlust, Teamgeist und Organisationstalent best-möglich
verbindet, wird erfolgreich sein und sich und seinem Team ein Ticket
für die Premiere der GPS-Rallye im Alstertal lösen. Selbst
technisches Know-how hilft nur bedingt, denn die Bedienung der
GPS-Empfänger ist schnell erlernt. Anmelden können sich Teams
von mindestens zwei Personen zwischen 12 und 49 Jahren direkt bei
GEOBOUND Hamburg unter E-Mail: mail@geobound.de
oder telefonisch unter Tel.: 040-5190545-0. Die Anmeldungen werden dort
gesammelt, um anschließend die Kleinteams zusammen zu stellen,
die am 1. August gemeinsam an den Start gehen. Und das Beste: Die
Teilnahme ist kostenlos, solange bis die 48 Plätze vergeben sind.
Also nicht lange überlegen, sondern am besten gleich anmelden! Das
Projekt "Das Blaue Metropolnetz" der Aktion Fischotterschutz wurde in
einem Wettbewerb der Metropolregion Hamburg als Leitprojekt der
Metropolregion prämiert. Ziel ist die Förderung der
Ausbreitung des Fischotters über die Entwicklung
großräumiger und länderübergreifender
Gewässerkorridore. Weitere Informationen zum Projekt "Das Blaue
Metropolnetz" sind erhältlich bei Karsten Borggräfe, Aktion
Fischotterschutz e.V., Sudendorfallee 1, 29386 Hankensbüttel;
E-Mail: k.borggraefe@otterzentrum.de .
Zoo Zürich, 08.07.2009
Pantanal - neue Gehege für Ameisenbär, Kapuzineraffe, Tapir & Co.
Zur Verbesserung der Haltung von Tapiren, Ameisenbären, Capybaras,
Flamingos und Gelbbrust-Kapuzinern erweitert der Zoo Zürich deren
Anlagen und baut eine nach modernen Gesichtspunkten geplante
südamerikanische Landschaft, die dem Pantanal nachempfunden wird.
In diesen Tagen beginnen die Bauarbeiten im Zentrum des Zoos. Der Zoo
hat sich mit seinem Masterplan das Ziel gesetzt, neben neuen
Attraktionen wie dem Masoala Regenwald und dem Zoolino laufend die
Haltungsbedingungen für die anderen Arten zu verbessern. Dabei
wird auch auf die eine oder andere Tierart verzichtet, damit den
verbleibenden optimale Bedingungen gewährt werden können.
Projekte, die primär der Haltungsverbesserung dienten waren
beispielsweise die Löwen-, die Tiger- und die
Schneeleopardenanlage. Sie haben sich sehr gut bewährt. Gebaut
werden die Anlagen des Pantanal vom bewährten Landschafts- und
Zooarchitekturbüro vetschpartner. Im Zentrum der Anlage liegen
vier Inseln für die Gelbbrust-Kapuzineraffen, die bedrohten
Totenkopfäffchen und die Köhlerschildkröten. Die
Wasserbereiche um die Inseln dienen den Ameisenbären, Tapiren und
Capybaras als Badebereich, der ihren deutlich vergrösserten
Lebensraum abrundet. In den Flachwasserbereich hinein erstreckt sich
die Flamingoanlage und ermöglicht den heute am Eingang etwas
beengt gehaltenen Vögeln optimale Brutbedingungen und einen
Wetterschutz. Die neuen Anlagen kommen in den heutigen Bereich des
früheren Kiosk- und Picknickplatzes zu liegen und schliessen die
ehemaligen Anlagen für Sumpfwallabies und Präriebisons ein.
Die Bewohner dieser Anlagen wurden an andere Halter weitergegeben. Die
neuen Anlagen kosten knapp CHF 10 Mio., die vollumfänglich
über geschenkte Gelder finanziert werden, und sollen nach
eineinhalb Jahren Bauzeit und einer Einwachsperiode für die
Vegetation dem Publikum spätestens im Frühjahr 2012
übergeben werden.
Allwetterzoo Münster, 08.07.2009
Sonderführungen hinter die Zookulissen:
Besucht werden die größten Küken im Allwetterzoo. Vom
23. bis 26. April schlüpften im Allwetterzoo Münster acht
Straußenküken. Sie sind zu munteren Jungvögeln
herangewachsen und dürfen nun besucht werden. Die
"Straußenvisiten" sind allerdings nur im Rahmen von
Führungen möglich, denn Hahn, Henne und die
Nachwuchs-"Sträußchen" leben hinter den Kulissen des
Afrikapanoramas. Die Jungvögel dürfen vorerst nicht auf die
große Freianlage, weil sie noch mehrmals täglich mit
grünem Salat gefüttert werden. Den würden Zebras,
Antilopen oder Gnus zu schnell wegfressen. Außerdem könnten
die Jungstrauße sich gegen eventuelle Rempeleien der Huftiere
nicht wehren, während die Elternvögel momentan recht
angrifflustig sind und ihren Nachwuchs notfalls mit kräftigen
Tritten verteidigen würden. Die Führungen zu "Familie
Strauß" finden an insgesamt fünf Wochenenden jeweils
samstags und sonntags in den Ferien statt. Start ist am 11. Juli um 13
Uhr an der neuen Aussichts-Plattform vor dem Afrikapanorama in der
Nähe des Elefantenhauses. Bei den einstündigen
Rundgängen werden außer den Jungstraußen auch das
umgestaltete Afrikapanorama mitsamt seinen Bewohnern vorgestellt. Ein
zweiter Rundgang startet jeweils um 14.30 Uhr. Straußen-Nachwuchs
hat es im Allwetterzoo zuletzt vor sechs Jahren gegeben. Anders als im
südlichen Afrika können die größten Laufvögel
der Welt ihre Eier in Münster nicht unter freiem Himmel
ausbrüten, weil es hier im Frühling einfach zu kalt ist.
Deshalb hatten die Tierpfleger nach der Balz der Vögel in deren
Innengehege mit einer Fuhre Sand ein künstliches Nest angelegt.
Jedes Ei, das von einer der beiden Haupthennen gelegt wurde, brachten
die Pfleger in Sicherheit. Als ein genügend großes Gelege
beisammen war, begannen "Heinz" und seine derzeitige Lieblingshenne
"Münchi" mit der etwa 48 Tage währenden Brüterei, bei
der die beiden sich regelmäßig abwechselten. "Heinz" und
"Münchi" ziehen auch die Küken gemeinsam auf, während
die andere Eier-Produzentin damit keine Mühe hat...
Münchener Tierpark Hellabrunn, 08.07.2009
Kaufmännischer Bericht:
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 war für den Tierpark
Hellabrunn ein sehr erfolgreiches Jahr, die positive Entwicklung
unseres Tierparks setzte sich weiter fort. Mit 1.413.396 Besuchern
haben wir 2008 nicht nur das hervorragende Ergebnis des Vorjahres um
1,78 % übertroffen. Die Besucherzahl des Jahres 2008 ist zugleich
das beste Besucherergebnis seit Gründung des Tierparks im Jahre
1911! Das erfolgreiche Jahr 2008 zeigt auch, dass unser "Paket
Tierpark", bestehend aus naturnahem Parkerlebnis im
Landschaftsschutzgebiet der Isarauen, gepaart mit landschaftlich
ansprechender und großzügiger Gehegegestaltung sowie dem
bewussten Verzicht auf sammlerische Artenvielfalt, beim Besucher auch
in Zeiten der rapiden multimedialen Entwicklung weiterhin bestens
ankommt. Ergänzt durch unsere im Zuge der Einführung der
Familienkarte im Jahr 2008 weiter optimierte Preisstruktur sind wir ein
reizvoller Eckpunkt für die Freizeitgestaltung unserer Besucher.
Abschließend sei noch eine Maßnahme erwähnt, die zwar
2008 noch nicht zu sichtbaren Ergebnissen auf dem Tierparkgelände
geführt hat, aber dennoch bereits einen Teil der finanziellen und
personellen Kapazitäten in baulicher Hinsicht gebunden hat: Die
Planungsarbeiten für den Umbau und die Erweiterung der
Eisbärenanlage. Hier wurden mit Hilfe der Architekten,
Landschaftsarchitekten, der Fachplaner sowie nicht zuletzt der
tierparkinternen Experten aus dem baulichen und zoologischen Bereich
wichtige planerische Grundpfeiler gesteckt, die im Jahr 2009 nun weiter
verfestigt und in ein reales Bauwerk umgesetzt werden. Ermöglicht
werden diese Maßnahmen zum Wohle unserer Tiere vor allem auch
durch die Spendenbereitschaft unserer vielen treuen Freunde und
Förderer sowie die wichtige Unterstützung durch Tierfreunde,
die den Tierpark Hellabrunn in ihrem Nachlass bedacht haben.
Zoo Leipzig, 07.07.2009
Schimpansennachwuchs im Pongoland
Nur wenige Wochen nach den Geburten der beiden Orang-Utan Jungtieren im
Mai und Juni, lässt auch der Nachwuchs bei den Schimpansen nicht
lange auf sich warten. In der Nacht zum Sonntag, den 5. Juli, brachte
Schimpansendame Dorien (geb. am 22.10.1980) ein gesundes Jungtier zur
Welt. Bislang konnten die Pfleger noch keinen Blick auf das Geschlecht
erhaschen, da sich das Jungtier vorbildlich am Bauch der Mutter
festhält. Auch im Pongoland lässt sich eine Vaterschaft nicht
immer eindeutig nachvollziehen. Nach dem Ausschlussprinzip unserer
Tierpfleger bleibt jedoch nur ein Kavalier übrig: Schimpansenmann
Patrick (geb. am 8. Juni 1997). Weder Robert, der Anführer der
aktuell achtzehnköpfigen Schimpansengruppe (A) noch Frodo, der
zweit Älteste, wurden während der vergangenen Monate in der
Nähe von Dorien beobachtet. "Wir freuen uns sehr über den
Nachwuchs, wenn auch die Freude mit ein paar Sorgenfalten getrübt
wird. Bisher konnte seitens der Pfleger noch nicht beobachtet werden,
ob das Jungtier trinkt. Insofern müssen wir die nächsten Tage
abwarten", so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Mutter und Kind sind
bereits mit den anderen Schimpansen auf der Innenanlage der
Menschenaffenanlage.
Vogelpark Marlow, 07.07.2009
Blütenpracht im Vogelpark Marlow
Nicht nur die vielen Besucher auf den Gartenschauen wie IGA und BUGA
zeigen es deutlich, dass Mecklenburg Vorpommerns Bewohner und Besucher
ein Herz für Pflanzen - und Blütenpracht haben. So ist es den
Mitarbeitern des Vogelpark Marlow seit seiner Gründung besonders
wichtig, dass Wörtchen "Park" in seinem Namen herauszustellen. Ein
kleines Team von Gärtnern kümmert sich unter Leitung des
Gärtnermeisters Olaf Lange, dass im Park alles wächst und
gedeiht. Das Wechselspiel zwischen der Natürlichkeit der
Tiergehege und den gestalteten Parkbereichen bildet hierbei den
besonderen Reitz. "Uns ist es besonders wichtig, dass sich die Besucher
zu jeder Zeit an einer Pflanzenpracht erfreuen können," so der
Gärtner Lange. "Dabei wechseln sich dauerhaft gestaltete Bereiche,
wie unser Heidegarten mit saisonalen Anpflanzungen, wie die
Dahlienbeete oder die momentan erblühende Sommerwiese ab." Die
Sommerwiese ist ein fester Bestandteil im Blütenkalender des
Vogelpark Marlow. Wie es sich bei saisonalen Anpflanzungen gehört,
wandert diese durch den Park. In diesem Jahr ist sie gegenüber der
Flamingoanlage zu bewundern. Viele Gäste fragen sich wie der
Vogelpark Marlow es immer wieder schafft, gerade bei dieser
Blütenmischung so eine Blütenpracht zu entwickeln. Das
Geheimnis liegt in der Treue zu der Blütenmischung "1001 Nacht"
und deren ständig optimierter Anbaumethode. "Von je her haben wir
darauf verzichtet die Blütenmischung in Rasenflächen
einzuarbeiten." berichtet Olaf Lange "Doch in den letzten Jahren hat
uns oft das Unkraut geärgert und die Schönheit der
Blumenwiese beeinträchtigt. Aus diesem Grund sind wir dazu
übergegangen die Blumenmischung in Reihen zu säen. So
können die Kollegen die unerwünschten Pflanzen sicher
erkennen und jäten." So präpariert haben sich die Pflanzen
gut entwickelt und werden in den kommenden Tagen erblühen, um sich
dann den ganzen Sommer über als optischer Leckerbissen im
Vogelpark Marlow zu präsentieren. In diesem Jahr wird intensiv an
einem Wassergarten gearbeitet. Vor der Präriehundanlage entfalten
hier die ersten Pflanzen ihr Grün in verschieden tiefen
Wasserbecken. Doch anders als bei Bauwerken wird die volle Pracht erst
die Zeit mit sich bringen. Ein guter Gärtner sieht seinen Park vor
seinem inneren Auge immer zwei bis vier Jahre im Voraus. Wie es dem
Gärtnerteam gelungen ist Ihre Pläne zu verwirklichen, davon
überzeugen Sie sich am besten selbst bei einem gemütlichen
Spaziergang durch die 22 Hektar große Anlage.
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 07.07.2009
Nachwuchs bei den Basstölpeln
Seevogelküken im Schäfchenlook. Die einzige Brutkolonie von
Basstölpeln, die fern der Meeresküste mitten im Binnenland
brütet und Nachwuchs aufzieht, befindet sich am Neckar: in der
Wilhelma. Auch dieses Jahr wachsen hier wieder zwei Küken dieser
schönen, weiß gefiederten Seevögel mit den
ausdrucksvollen Augenmasken heran. Noch allerdings sehen die Jungen in
ihrem flaumigen Dunenkleid eher aus wie wollige Schäfchen... Noch
einige Wochen lang werden die Ende Mai geschlüpften
Basstölpel ihr weißes Dunenkleid tragen, das die anfangs
nackten, schwarzhäutigen Küken ab der zweiten Lebenswoche
wärmt. Dann, im Alter von zweieinhalb bis drei Monaten,
wächst ihnen ein dunkelbraunes Jugendgefieder mit weißen
Tupfen. Abgeschlossen ist die Verwandlung in einen schönen,
weißen Basstölpel jedoch erst nach drei Jahren! Und da auch
letztes Jahr in der zwölfköpfigen Wilhelma-Kolonie am
Aquarienhaus ein Küken geschlüpft war, präsentieren sich
die Basstölpel hier derzeit in drei verschiedenen "Outfits": vom
Kinder- über das Jugend- bis zum Erwachsenenkleid. In der Natur
sind die gänsegroßen Meeresvögel aus der Ordnung der
Ruderfüßer die einzigen Vertreter der Tölpel-Familie,
die in Europa brüten, seit 1991 auch auf Helgoland. Ihre Nester
bauen die oft mehrere tausend Brutpaare umfassenden Kolonien in steile
Felsinseln vor den Küsten. Als ausgesprochene Nesthocker lassen
sich die Küken von ihren Eltern hier monate-lang mit schönen
fetten Heringen und Makrelen mästen, welche die erwachsenen
Vögel bei ihren rund 100 Stundenkilometer schnellen
Sturzflügen ins Meer und anschließenden
Stoßtauchgängen erbeuten. Einen Teil ihres Namens verdanken
die Basstölpel übrigens einer bereits 1448 in Dokumenten
erwähnten Brutkolonie auf der Felseninsel "Bass Rock" vor
Schottland. Der Name "Tölpel" wiederum könnte auf
portugiesische Seefahrer zurückgehen, die einen tropischen
Vertreter, den Brauntölpel, einst "Bobo" - "Dummkopf" - nannten,
weil er sich so leicht fangen ließ. Daraus leitete sich die
englische Bezeichnung "Booby" ab, die 1750 als "Tölpel" ins
Deutsche übersetzt wurde. Mit einer Spannweite von mehr als einem
Meter und bis 3,5 Kilo Lebendgewicht sind Basstölpel die
größte und schwerste Tölpelart. In der Wilhelma gibt es
sie seit Anfang der 70er Jahre - allerdings aus einem eher traurigen
Anlass: Die Stammeltern der heutigen kleinen Kolonie kamen als Opfer
einer Ölpest nach Stuttgart. Umso erfreulicher, dass sich die
Tölpel hier so wohl fühlen, dass sie seither fast jedes Jahr
brüten.
Zoo Emmen, 07.07.2009
Trainieren wie die Profis - Emmens Seelöwen sind jeder Meisterschaft gewachsen
Seelöwen haben es gut! Gleich fünf Tierpfleger kümmern
sich im Zoo Emmen um die feuchten und lebhaften Zeitgenossen. Vom
Emmener Urgestein Peter, über Luz, Bert, Erica und die ziemlich
frisch angekommene Trainerin Lia, alle haben nur eines im Sinn: die
Seelöwen rundum glücklich zu machen. Pfleger Peter ist ein
"alter Hase" im Zoo Emmen: schon seit 25 Jahren arbeitet er bereits im
Dienste des Zoos. Lia hingegen, die Seelöwen-Lehrerin, kommt erst
seit eineinhalb Jahren regelmäßig in den Zoo und trainiert
dort ihre Schützlinge. Trotzdem ist sie in ihrem Beruf schon sehr
erfahren und hat jahrelang auch Delfine trainiert. Sie ist es auch, die
nun die ganze Kolonie immer schön fit und auf Trapp hält.
Faulenzen gibt es bei ihr nicht. Da die Seelöwen sehr intelligent
sind, brauchen sie viel Abwechslung und Ablenkung, damit sie sich nicht
langweilen und womöglich noch auf dumme Gedanken kommen. Das
jüngste Mitglied der Kolonie wurde am 13. Juni geboren, leider hat
es noch keinen Namen, aber die Besucher haben die Möglichkeit nach
jeder Tierpräsentation ihre Namensvorschläge abzugeben, von
denen es bereit über 100 gibt. Eine Geburt ist für alle
Beteiligte immer ein großes Ereignis. Doch Seelöwenmama Kim
will trotzdem nicht auf ihr Training verzichten, vertraut den Pflegern
ihr Baby an und lässt es in ihrer Obhut, damit sie ja keine
Trainingsstunde verpasst. Denn die zehn Kalifornischen Seelöwen
sind richtige Sportprofis und jeder von ihnen hat einen genau
abgestimmten Trainingsplan. Täglich wird erst einmal 15 bis 20
Minuten hinter den Kulissen trainiert, untersucht und gewogen. Und wehe
die Waage zeigt einmal ein um 11.30 Uhr und um 15.30 Uhr heißt es
dann "Vorhang auf" für die nassen Athleten. Mit ihrer Trainerin
Lia zeigen die Seelöwen, was sie hinter der "Bühne" alles
gelernt haben. Das Training ist zwar auch zur Unterhaltung der
Zoobesucher da, aber ebenso wichtig sind diese Übungen für
die medizinischen Kontrollen, die bei den Tieren regelmäßig
durchgeführt werden. Der Spaß bleibt dabei immer im
Vordergrund und den haben die Tiere auch. Weitere Informationen zum Zoo
Emmen sowie zu den Öffnungszeiten finden Sie auf der
deutschsprachigen Homepage unter www.zoo-emmen.de und in unserem Pressezentrum unter http://www.pragenturhamburg.de/opz
Frankfurter Zoo, 07.07.2009
Ein tierisches Vergnügen - 1.800 Primacanta-Schüler singen im Frankfurter Zoo
Heute und morgen ziehen knapp 1.800 Frankfurter Schülerinnen und
Schüler singend durch den Frankfurter Zoo und lassen die Besucher
die Tierwelt ganz neu erleben. "Wir freuen uns sehr über diesen
musikalischen Zugang zu unseren Tieren und unserem Zoo",
unterstützt Zoodirektor Prof Dr. Manfred Niekisch das
Pimacanta-Projekt, "denn es ist eines unserer erklärten Ziele,
Naturschutz, Wissenschaft und Kultur zusammen zu bringen." Knapp ein
Jahr Musikunterricht liegt hinter den Primacanta-Kindern. "Im
musikpädagogischen Konzept von ,Primacanta - Jedem Kind seine
Stimme', steht das Singen im Mittelpunkt", erklärt Thomas
Rietschel, Präsident der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Die Kinder aus über
80 Grundschulklassen laufen einen Parcours mit sieben Sing-Stationen
durch den Zoo. Mit jeder Station ist ein bestimmtes Lied gekoppelt. Es
werden Katzendschungel, Exotarium, die Vogelhallen, der Pavianfelsen,
das Nashornhaus und der Streichelzoo angelaufen. Unter anderem werden
die Kinder ,kilometerlange Schlingelschlangen' und ein ,Cha-Cha-Cha
tanzendes Kamel' besingen. Primacanta, ein Gemeinschaftsprojekt der
Crespo Foundation und der Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Frankfurt am Main, ist ein Weiterbildungsprojekt für
Frankfurter Grundschullehrer, das bereits seit zehn Monaten an 31
Grundschulen erfolgreich umgesetzt wird. In der zweijährigen
Weiterbildung werden die Lehrkräfte mit dem innovativen
musikpädagogischen Konzept des "Aufbauenden Musikunterrichtes"
vertraut gemacht. In dessen Mittelpunkt steht nicht das Lernen
über Musik, sondern das Singen und das aktive Lernen von Musik,
das allen Kindern zu Gute kommen soll. Damit konnte Primacanta in der
Mainmetropole ein bundesweites Signal setzen: Am 6. Juni 2009 wurde
,Primacanta - Jedem Kind seine Stimme' in Hamburg mit dem INVENTIO 2008
ausgezeichnet, dem bundesweit ausgeschriebenen Preis des Deutschen
Musikrats und der Stiftung 100 Jahre YAMAHA e.V. für innovative
musikpädagogische Projekte. Primacanta ist ein Modellprojekt, das
in Frankfurt am Main vor zehn Monaten gestartet wurde. Neben Frau
Oberbürgermeisterin Petra Roth als Schirmherrin engagieren sich
als künstlerische Schirmherren die Wise Guys für das
ehrgeizige kulturpolitische Projektziel.
Tiergarten Nürnberg, 07.07.2009
Erfolgreiche Nachzucht bei Weißkopfseeadlern im Tiergarten
Bei den Weißkopfseeadlern (Haliaeetus leucocephalus)
schlüpften am 7. und 14. April 2009 zwei Jungvögel im
Tiergarten der Stadt Nürnberg. Obwohl bei dieser Art
unüblich, hat vermutlich der ältere den jüngeren aus dem
Nest befördert, sodass in diesem Jahr nur ein Adler aufgewachsen
ist. Seit 1982 züchtet der Tiergarten - mit inzwischen 39
Aufzuchten - sehr erfolgreich diese größte Greifvogelart
Nordamerikas. Der männliche Adler, der sogenannte Terzel, der am
16. April 2001 im Wildpark Lüneburger Heide geschlüpft ist
und am 23. Dezember 2003 in den Tiergarten kam, wurde mit dem
diesjährigen Nachwuchs bereits zum zweiten Mal Vater, letztes Jahr
sind zwei Adler ausgeflogen. Für das Weibchen, das am 11. November
1990 aus Dortmund in den Tiergarten kam, ist es bereits der 30.
Sprössling. Der Weißkopfseeadler, der auch das Wappentier
der USA darstellt, ist wie der Name schon sagt am Kopf und Hals
weiß. Während der Schwanz und die Unter- und
Oberschwanzdecken auch weiß sind, sind Körper und
Flügel dunkelbraun. Die flüggen Jungvögel sind
allerdings fast gänzlich braun. Weißkopfseeadler
ernähren sich überwiegend von Fischen und Wasservögeln.
Ursprünglich lebt der Weißkopfseeadler in Kanada, den USA
und Mexiko. Die Population auf dem Gebiet der USA sank vom Ende des
späten 18. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre von
geschätzten 250 000 auf 1 000 Exemplare. Ursachen dafür waren
eine intensive Jagd auf die Vögel und vor allem die
unbeabsichtigte Wirkung des Insektizids Dichlordiphenyltrichlorethan,
abgekürzt DDT, das die Adler mit der Nahrung aufgenommen haben.
DDT veränderte die Eischale und schwächte die Embryonen
direkt, was zu hohen Verlustraten führte. Mit dem Verbot diverser
Pflanzenschutzmitteln und gezielte Schutzmaßnahmen erholte sich
die Population der Weißkopfadler in den USA in den letzten 40
Jahren erheblich. Bereits 1991 wurde die Gesamtpopulation auf 70 000
Tiere geschätzt. Daher stufte die IUCN (International Union for
Conservation of Nature) den Weißkopfadler 2008 auf der Roten
Liste der gefährdeten Tierarten nur noch mit "least concern" und
somit nicht (mehr) vom Aussterben bedroht ein.
Erlebnis-Zoo Hannover, 07.07.2009
Fünf Elefantenbabys in 2010!
Weltweit erstmalig fünf Asiatische Babyelefanten in einem Jahr
erwartet. Jetzt steht es fest: Der Schwangerschaftstest von
Elefantendame Khaing Hnin Hnin ist positiv, die Sensation perfekt. Im
Erlebnis-Zoo Hannover werden 2010 fünf Asiatische Elefantenbabys
erwartet! Die Babyelefanten kommen nächstes Jahr von Frühjahr
bis Spätherbst zur Welt. "Für uns und für das
Europäische Erhaltungszuchtprogramm der bedrohten Asiatischen
Elefanten ist der fünffache Nachwuchs eine Sensation!"
erklärt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Fünf Asiatische
Elefantenbabys in einem Zoo innerhalb eines Kalenderjahres gab es
weltweit noch nie. "Wir freuen uns riesig auf die
Rüssel-Rasselbande", schwärmt Machens, "das
Minifanten-Quintett wird hier im Dschungelpalast sicherlich alles auf
den Kopf stellen!" Vater aller fünf Babys ist Elefantenbulle
Nikolai (16), der 2008 aus Amsterdam nach Hannover kam und bei den
Damen Califa, Farina, Sayang, Manari und Khaing Hnin Hnin sehr schnell
bleibenden Eindruck hinterließ. Die Schwangerschaft wird im Urin
der Elefanten nachgewiesen, indem das Gelbkörperhormon analysiert
wird. Dieses Hormon tritt verstärkt auf, wenn die Elefantenkuh
tragend ist. Da es aber auch in einem normalen Zyklus zu einer
längeren Gelbkörperphase kommen kann, dauert es mehrere
Monate, bis die Elefanten-Schwangerschaft wirklich verkündet
werden kann. Mittlerweile lässt die Hormonkurve von Khaing Hnin
Hnin keine Zweifel mehr zu: Ihr Nachwuchs kommt voraussichtlich im
Oktober/November 2010 zur Welt.
Tiergarten Schönbrunn, 07.07.2009
Großer Erfolg des ersten Spinnen-Workshops!
Am 4. Juli hat der Tiergarten Schönbrunn erstmals einen Workshop
veranstaltet, der Menschen mit Angst vor Spinnen die Gelegenheit
bietet, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Das
vierstündige Seminar war ein voller Erfolg. Was für die
meisten Teilnehmer zu Beginn denkunmöglich war, ist
tatsächlich geschehen: Sie haben am Ende eines gemeinsamen
Vormittags absolut freiwillig die Vogelspinne "Sissi" berührt. Das
Entscheidende nach Aussage der Teilnehmer war allerdings, dass sie sich
in entspannter Atmosphäre ihrer Angst gestellt und Mechanismen
erlernt haben, im Alltag mit ihr umzugehen. Die Workshops werden von
einer Klinischen Psychologin und dem Schönbrunner
Aquarien-Terrarienkurator Anton Weissenbacher geleitet. Der Tiergarten
hat nun zwei neue Termine fixiert: 25. Juli und 29. August! Beginn:
8.30 Uhr, Dauer: circa 4 Stunden, Mindestalter: 18 Jahre,
Teilnehmerzahl: maximal 12 Personen, Kosten: 140 Euro pro Person. Eine
Anmeldung ist unbedingt erforderlich: reservierung@zoovienna.at oder Tel. (01) 877 92 94 - 500
Thüringer Zoopark Erfurt, 06.07.2009
Sommerferienführungen im Thüringer Zoopark
Der Thüringer Zoopark Erfurt bietet auch in den diesjährigen
Sommerferien wieder Führungen an. Vom 25.06.2009 bis zum
04.08.2009 gibt es jeden Dienstag und jeden Donnerstag um 14.00 Uhr
eine Führung, zu zahlen ist der normale Eintrittspreis. Treffpunkt
ist immer der Zooplan an der Löwensavanne. Am Dienstag, dem
14.07.2009 gibt es einen geführten Rundgang zu den
interessantesten Vögeln im Zoopark. Am Donnerstag, dem 16.07.2009
geht es zu den Giraffen. Diese Tiere sind die höchsten
Säugetiere der Welt. Doch sind ihre Knie groß oder eher
klein und wo befinden sie sich? Doch nicht nur im Zoo gibt es
Interessantes zu sehen. Auch im Aquarium am Nettelbeckufer finden
Sommerferienführungen statt. Am 07.07.2009, 21.07.2009 und am
04.08.2009 findet jeweils eine Führung um 14.00 Uhr zum Thema
"Kunterbunte Welt der Fische" statt. Anschließend gibt es im
Aquarium eine Schaufütterung zu erleben. Auch hier zahlt der
Besucher keinen Aufpreis, zu entrichten ist lediglich der normale
Eintrittspreis.
Krefelder Zoo, 06.07.2009
Heimische Tierwelt erforschen und verstehen lernen
Entdecken, Erleben, Experimentieren: Unter diesem Motto begann mit der
Eröffnung des Forscherhauses am 3. Juli im Zoo Krefeld eine neue
Ära der Zoopädagogik. Künftig sollen Naturwissenschaften
wie Chemie und Biologie anschaulich und damit noch interessanter
werden. Neugierde auf die Zusammenhänge in der Natur wird geweckt
und gefördert. Das Konzept des Forscherhauses hat drei
Säulen: Interesse an Naturwissenschaften durch Experimente wecken,
Entdecken der heimischen Tierwelt im naturnahen Garten und
Verantwortung für Heimtiere erleben, bei der Pflege der Tiere im
Haus. Diese Säulen haben die Verinnerlichung der Bildungsziele
"Entwicklung von Verantwortung", "Eigenständiges Lernen" und
"Nachhaltiges Handeln" zum Ziel. Ab sofort steht das Forscherhaus den
Besuchern des Zoos täglich in der Zeit von 12 bis 16 Uhr offen. In
den Sommerferien werden als Themen präsentiert: "Das große
Krabbeln - die unbekannte Welt im Garten" und "Strandgut - was findet
sich an den Küsten? Bestimme deine Urlaubsfunde!". Natürlich
ist ein Besuch auch außerhalb dieser Zeiten bei einer
individuellen Führung oder während eines organisierten
Kindergeburtstags möglich. Informationen gibt es im Internet unter
www.zookrefeld.de .
Verantwortlich für die Umsetzung und Betreuung im Haus ist
Umweltpädagogin und Diplom-Biologin Gaby Borg. Sie wird bei ihrer
Arbeit von zwei jungen Leuten im Freiwilligen ökologischen Jahr
(FÖJ) und dem Zooführerteam unterstützt. Kooperationen
mit Natur- und Umweltschutz-Verbänden wie dem Umweltzentrum am
Hülser Berg werden angestrebt. Gebaut wurde das Forscherhaus auf
der Basis einer alten niederrheinischen Fachwerkscheune aus dem Kreis
Korschenbroich. Balken für Balken, Stein für Stein war diese
abgetragen und im Zoo neu errichtet worden. Die Zoofreunde gaben
für den Bau insgesamt 80 000 Euro. Im Rahmen des Projekts
"Futurino" der Firma Henkel erhielt der Zoo 15 000 Euro für die
Ausstattung der Laborplätze und die Inneneinrichtung. Von Evonik
und der Sparkasse Krefeld wurden 6 500 Euro gespendet. Den eifrigen
Spendensammlern des Junior-Clubs im Zoo Krefeld ist die stattliche
Summe von 6 000 Euro zu verdanken. Die Krefelder Schreinerei
Flümann beteiligte sich mit einer Sachspende von 3 000 Euro am Bau
des Hauses.
OZEANEUM Stralsund, 06.07.2009
OZEANEUM Stralsund ist Norddeutschlands Besuchermagnet
Positive Bilanz und Festprogramm zum ersten Geburtstag. Das Deutsche
Meeresmuseum zieht eine durchweg positive Bilanz für seinen
jüngsten Standort: Das OZEANEUM auf der Hafeninsel der Hanse- und
Welterbestadt Stralsund zählte in den ersten zwölf Monaten
deutlich über 900.000 Besucher. Am 1. Juli 2008 eröffnete
Bundeskanzlerin Angela Merkel den Neubau von Behnisch Architekten. Die
Ausstellungen und Aquarien beschreiben eine Unterwasserreise durch die
nördlichen Meere. Beim heutigen Pressegespräch dankte der
Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Dr. Harald Benke vor allem den
Zuwendungsgebern aus Bund, Land und der Stadt sowie den Sponsoren.
Benke verwies auf die vielen Neuerungen, die gleich im ersten Jahr seit
der Eröffnung umgesetzt werden konnten. Stark verbessert und
freundlicher gestaltet sei das mit Mitteln der Ostdeutschen
Sparkassenstiftung und der Sparkasse Vorpommern realisierte "Meer
für Kinder". Angesichts der guten Zahlen zeigte sich Benke sehr
zuversichtlich, dass gemeinsam mit weiteren Sponsoren und Spendern die
geplante Pinguin-Anlage im nächsten Jahr fertig gestellt werden
kann. Die gemeinsam mit Greenpeace entwickelte Ausstellung 1:1 Riesen
der Meere erhielt in diesem Jahr eine neue Multimediainszenierung, die
ersten Befragungen zufolge sehr gut angenommen wurde. Die Ergebnisse
einer umfangreichen Befragung der Besucher in der Ostsee-Ausstellung
werden derzeit umgesetzt. Diese Ausstellung wurde mit Mitteln der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt umgesetzt. Neben neuen Exponaten vom
Finnwalherz bis hin zur neuen Vitrine zur Archäologie auf der
Hafeninsel, verzeichneten besonders die Aquarien zahlreiche
Neuzugänge, darunter mehrere tausend Heringe. In den letzten
Wochen sind Tiertransporte aus Schweden und von der portugiesischen
Atlantikküste eingetroffen. Die Reise gut überstanden haben
zwei Mondfische, die bereits in das 2,6 Mio. Liter fassende
Schwarmfischbecken einziehen konnten. Das OZEANEUM ist das erste
Aquarium in Deutschland, welches diesen Publikumsliebling zeigt. Mit
Blick auf den guten Start legte Dr. Benke allen Einheimischen und
Urlaubern das abwechslungsreiche Festprogramm ans Herz. Insbesondere
die lange OZEANEUMs-Nacht mit Tanz unter den Walen am 11. Juli solle
man sich nicht entgehen lassen. (Infos unter: www.ozeaneum.de )
Zoo Salzburg, 07.06.2009
Vollmondführung - "Tiere in Märchen und Mythen"
am Dienstag, 7. Juli 2009 von 19 bis 20.30 Uhr . Wolltest du schon
immer einmal wissen, ob bei Vollmond Werwölfe erscheinen? Oder ob
sich Frösche wirklich in Prinzen verwandeln? Dann ist die
Abendführung in der Vollmondnacht zum Thema "Tiere in Märchen
und Mythen" genau richtig. Gemeinsam mit Zoopädagogin Lisa
Virtbauer werden verschiedene Tiere im Zoo besucht, die man aus
Märchen und Mythen kennt. Dabei werden Fragen wie "Können
Wölfe wirklich sechs Geißlein auf einmal fressen?", "Haben
Wölfe wirklich größere Ohren als
Großmütter?" oder "Kann eine Schildkröte ein Rennen
gegen einen Hasen gewinnen?" beantwortet.
Tierpark Nordhorn, 06.07.2009
Sommerfeeling im Tierpark Nordhorn
Buntes Abendprogramm mit Musik, Tanz, Feuershow und mehr. Der
große Erfolg des letztjährigen Sommerfestes hat die
Mitarbeiter des Tierparks in Nordhorn bestärkt auch in diesem Jahr
eine Abendveranstaltung mit abwechslungsreichem Programm für
Groß und Klein anzubieten. Am Samstag, den 11. Juli 2009 ist es
wieder soweit und das Sommerfest steigt in der Zeit von 18 bis 23 Uhr
am Vechtehof und am alten Gasthaus "De MalleJan" des Familienzoos! Die
Wege werden mit bunten Strahlern beleuchtet sein und rund um die
historischen Gebäude gibt es jede Menge zu erleben. Auf die
kleinen Besucher warten ein Glücksrad der Firma R&R Icecream
Deutschland GmbH und der Wasserflipper der Jugendfeuerwehr Nordhorn.
Für bewegungsfreudige Kinder stellt der Zoo an diesem Abend
zusätzlich eine große Hüpfburg bereit. Aber auch auf
der Bühne wird ein fetziges Programm geboten. Heiß her geht
es hier bei den Shows der Bauchtänzerinnen oder der
Feuerkünstler "Welten dreh´n", die vor allen Dingen bei
ihrer letzten Vorstellung des Abends den Himmel zum Leuchten bringen.
Für musikalische Unterhaltung sorgt die 3-köpfige
Grafschafter Band "Jazz-Gang". In diesem Jahr wieder mit von der Partie
ist der Eine-Welt-Laden Schüttorf e.V., an dessen Stand
schöne und vor allen Dinge faire Produkte käuflich erworben
werden können. Zu einem kleinen Einkaufsbummel lädt
natürlich auch der Tante-Emma-Laden am alten Gasthaus ein.
Für das leibliche Wohl der Kinder sorgen Mitarbeiter des Tierparks
am Lagerfeuer mit Stockbrot und Bratwürstchen zum grillen. Die
beiden Gastronomien des Zoos bieten an diesem Abend als Besonderheit
leckere Nackensteaks und verschiedene Flammkuchen aus dem Pizzaofen an.
Außerdem werden natürlich wieder Cocktails und Bier vom Fass
angeboten. Wer zudem einen gemütlichen Spaziergang mit einem der
Zoobegleiter machen möchte, der kann sich hierfür am
Infostand der Zooschule melden. Die Führungen in den Abendstunden
lassen den bekannten Tierpark und so manch einen seiner tierischen
Bewohner mal ganz anders erleben.
Otter-Zentrum, 06.07.2009
Wildnislager für Wikinger
Erlebnis-Zeltlager für Kids. Wer wollte in seiner Kindheit nicht
schon einmal in der Natur so leben, wie die wilden Wikinger? Dieser
Traum geht für Kinder ab 8 Jahren von Freitag, den 31. Juli ab
17:00 Uhr, bis Sonntag, den 2. August 17.00 Uhr im Wikinger-Lager auf
dem ehemaligen Kasernen-Gelände in Dedelstorf in Erfüllung.
Übernachtet wird in Zelten, das Essen wird über dem
Lagerfeuer bereitet und das Feuer ohne Streichhölzer oder
Feuerzeug in Gang gebracht. Um nach der Spurensuche auf "Jagd" gehen zu
können, bauen die Nachwuchs-Wikinger einen einfachen Bogen mit
Pfeilen, deren Spitzen aus Metall gegossen werden. In einem Naturofen
wird Brot gebacken, das am abendlichen Lagerfeuer mit der "Jagdbeute"
verspeist wird. Der Kunstpädagoge Dirk Rößner betreut
mit seinem Team von erfahrenen Pädagogen dieses abenteuerliche
Wildnisspiel, welches von der Aktion Fischotterschutz veranstaltet
wird. Wichtigste Voraussetzung für die Teilnehmenden ist die
Fähigkeit, drei Tage ohne die Annehmlichkeiten der Zivilisation
auszukommen. Welcher Wikinger braucht schon ein Handy, einen MP3-Player
oder gar einen PC? Alle Teilnehmenden können an diesem Wochenende
erfahren, wie viel Spaß ein Leben in und mit der Natur macht. Der
Kostenbeitrag für die 3 Tage beträgt 115,- ?, (105,- ?
für Mitglieder der Aktion Fischotterschutz e.V.) die auf das Konto
der Aktion Fischotterschutz e.V. zu überweisen sind: Sparkasse
Gifhorn-Wolfsburg, BLZ: 269 513 11, Konto: 016 310 500 Die Plätze
sind begrenzt. Die Anmeldung sollte deshalb bis spätestens zum 17.
Juli unter der Tel. Nr. 05832-980820 erfol-gen. Dort sind auch
nähere Auskünfte zum Wildnislager erhältlich.
Otter-Zentrum Hankensbüttel, 06.07.2009
"Sind nachts alle Marder grau?"
Interessanter abendlicher Rundgang im OTTER-ZENTRUM. Wer die
marderartigen Raubtiere im OTTER-ZENTRUM während eines idyllischen
Rundgangs erleben möchte hat dafür am Donnerstag, dem 23.
Juli von 19:30 - 22:00 Uhr Gelegenheit. Die pädagogischen
Mitarbeiter des OTTER-ZENTRUMs begleiten kleine und große
Nachtschwärmer nach Torschluss ins Freigelände. Die
nachtaktiven Marder wie Fischotter, Stein- und Baummarder werden in der
Dämmerung noch einmal richtig munter und demonstrieren, was Tarn-
und Warnfärbung bedeutet. "Selbst Stammgäste des
OTTER-ZENTRUMs haben durch den Blick hinter die Kulissen ganz besondere
Erlebnisse", so Thomas Lucker vom OTTER-ZENTRUM. Ein Tierbetreuer
verteilt noch eine letzte Ration Beschäftigungsfutter und plaudert
in privater Atmosphäre über seine Arbeit. Wer die spannende
Abendführung nicht verpassen möchte, sollte sich
spätestens bis zum 16. Juli unter der Tel. Nr. 05832-980820
anmelden. Die Kosten betragen 7,50 ? für Kinder ( 4,- ? für
Vereinsmitglieder) und 9,50 ? für Erwachsene (6,- ? für
Vereinsmitglieder).
Otter-Zentrum Hankensbüttel, 06.07.2009
Ferienaktion "Ab in die Steinzeit"
Das OTTER-ZENTRUM lädt ein zu einer Reise in die Vergangenheit. Am
Sonntag, dem 12., Juli von 13:00 bis 17:00 Uhr "beamen" sich die jungen
Gäste des OTTER-ZENTRUMs in die Steinzeit und probieren aus, wie
unsere Urahnen Pfeilspitzen, Bögen und Messer hergestellt haben.
Was hat es eigentlich mit dem "Steinzeithandy" auf sich und konnten
Steinzeitmenschen schon singen? Diesen Fragen können interessierte
Kinder an diesem Nach-mittag nachgehen. Der Kunstpädagoge Dirk
Rößner zeigt einen Nachmittag lang, womit die Urmenschen
ihre Zeichnungen in den Höhlen malten, wovon sie sich
ernährten, mit welchen Waffen sie gejagt haben und welche
Instrumente sie kannten. Die Kinder können sich im Feuerbohren
versuchen, es werden Schmuckstücke aus Steinen, Muscheln und
Knochen hergestellt und an einem kleinen Lagerfeuer wird statt des
ausgestorbenen Mammuts ein Stück Stockbrot gegrillt. Der Besuch
dieser Sonderveranstaltung des OTTER-ZENTRUMS ist im Eintrittspreis
enthalten.
Tierpark Berlin, 06.07.2009
Zusatzkonzert im Schloss Friedrichsfelde - letztes Konzert vor der Sanierung:
Pianistin aus Südkorea entführt in die romantische
Klaviermusik. Ab Ende Juli 2009 wird die Sanierung vom Schloss
Friedrichsfelde durch den Tierpark beginnen. Aufgrund der Nachfrage bei
den von der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin
e. V. organisierten Konzerten wird es ein Zusatzkonzert geben. Das
31jährige Ausnahmetalent Min Ji Song aus Seoul entführt am
Sonntag, den 12. Juli 2009, 11.00 Uhr, zu einem Matinee-Konzert im
Schloss Friedrichsfelde. Sie präsentiert romantische Klaviermusik
und beweist ihr Können, welches mit mehreren internationalen
Preisen Anerkennung gefunden hat. So war die heute in Berlin lebende
Koreanerin die beste Pianistin an der Universität in Seoul und
gewann u. a. Preise in den USA. Es werden im historischen Ambiente
Werke von Schubert, Mendelssohn-Bartholdy und Chopin erklingen. Die
Karten zu diesem Festkonzert kosten 16 Euro. Karten für das
Konzert im Schloss Friedrichsfelde können telefonisch bei der
Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo e.V. unter 030-515 314 07
oder per Email unter info@freunde-hauptstadtzoos.de
bestellt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht an den
Tierparkkassen am Schloss Friedrichsfelde. Weitere Konzerte unter: www.freunde-hauptstadtzoos.de
Tierpark Hagenbeck 04.07.2009
Jetzt ist das Dutzend voll: Elefanten-Sommer mit drei Jungtieren
Nach einer Tragzeit von 679 Tagen brachte die 33-jährige
Elefantenkuh Thura ihr viertes gesundes Junges zur Welt. Nach der etwa
18 Stunden dauernden Geburt erblickte am 3. Juli um 19.57 Uhr ein
kleines Elefantenmädchen das Licht der Welt. Es erweitert die
Herde der Asiatischen Elefanten auf zwölf Tiere. Das Kleine ist
etwa einen Meter hoch und wiegt etwa 90 Kilogramm. Vergessen sind die
durchwachten Nächte, in denen Elefantenpfleger Thorsten
Köhrmann und sein Team auf die Geburt gewartet haben. Jetzt
zählt nur noch die Freude über den gesunden Nachwuchs.
Tierarzt Dr. Michael Flügger zieht ein zufriedenes Fazit über
den guten Verlauf der Geburt: "Mutter und Kalb haben die Geburt gut
überstanden. Wir freuen uns sehr, dass beide wohlauf sind." Da die
Geburt für Mutter und Baby sehr anstrengend war, brauchen beide
noch ein wenig Ruhe. Sie halten sich die ersten Tage im Geburtenstall
auf, der von der Elefanten-Freilaufhalle aus einzusehen ist. Das enge
Zusammensein hilft auch, die Mutter-Kind-Beziehung zu festigen. Das ist
bei Thura besonders wichtig, da sie noch eine enge Bindung an ihren
viereinhalbjährigen Sohn Thai hat. Wie bereits Kandy 2003, ihr
Halbbruder Thai 2004, Shila 2007 und Shahrukh im November 2008, kam
auch das jüngste Elefantenbaby in der Herde zur Welt. Die anderen
Tiere begrüßten den Neuzugang. Hagenbeck ist der erste
Tierpark Deutschlands, in dem erfolgreiche Herdengeburten stattgefunden
haben. Damit bietet Hagenbeck den Tieren in der Elefanten-Freilaufhalle
eine Situation, die der natürlichen so weit wie möglich
entspricht. Der Tierpark setzt sich seit langem für die Erhaltung
der stark von der Ausrottung bedrohten Asiatischen Elefanten ein. Der
Erfolg: Bei Hagenbeck lebt eine der größten Elefantenherden
Europas.
Zoologischer Garten Magdeburg, 03.07.2009
Zwillinge bei den Schneeleoparden
Bei der Familie der Magdeburger Schneeleoparden (Uncia uncia) hat sich
Nachwuchs eingestellt und dies im Doppelpack! Die Jungtiere wurden am
26. Mai 2009 geboren. Da es sich um die Erstgeburt des Zuchtpaares
handelt, benötigte die Schneeleoparden-Mutter "Dina" mit den
Jungtieren viel Ruhe. Erstmals ergab sich heute für den
Zoodirektor, Dr. Kai Perret, die Gelegenheit, die beiden Jungtiere in
Augenschein zu nehmen. Dabei wurde das Gewicht und das Geschlecht der
kleinen Großkatzen bestimmt. Das männliche Jungtier wog 3,0
Kilogramm und das weibliche Jungtier wog 2,6 Kilogramm. Bisher haben
die Jungtiere noch keine Namen. Schneeleopardin "Dina" wurde am 3. Mai
2005 im Krefelder Zoo geboren und zog am 9. Oktober 2006 in die
Elbestadt. "Valo" kam am 4. Dezember 2007 vom Zoo Athäri
(Finnland) nach Magdeburg. Für die "Alpinisten" unter den
Großkatzen - den Schneeleoparden wird ein Europäisches
Erhaltungszuchtprogramm (EEP) geführt.
Seepferdchen Visselhövede, 03.07.2009
Der weltbekannte Taucher, Buchautor und Fischexperte Helmut
Debelius kommt am 25. Juli persönlich zu den lebenden Seepferdchen
nach Visselhövede
Helmut Debelius ist aus zahlreichen Fischführern der Aquaristik
und Tauchführern ein Begriff. Er wird uns von seinen
Tauchstreifzügen in der Unterwasserwelt erzählen und hat sich
dazu eine besondere Tiergruppe des Meeres ausgesucht: verschiedene
Seepferdchen und deren bizarren Verwandten wie Fetzenfische oder
Seenadeln. In einem Bildervortrag - mit fantastischen Aufnahmen von
Seepferdchen aus seinen Expeditionen, darunter auch erst kürzlich
entdeckte Arten - wird uns Helmut Debelius die evolutionäre
Geschichte der Seepferdchen und ihrer bizarren Verwandten näher
bringen. Zudem wird uns Herr Debelius auch eine Auswahl seiner
Bücher/Atlanten präsentieren. Anschließend besteht
natürlich die einmalige Gelegenheit sich auszutauschen und diesen
Mann persönlich kennen zu lernen. Mitten zwischen lebenden
Seepferdchen wird dieser Vortrag sicherlich zu einem einmaligen
Erlebnis! Weitere Informationen gibt es unter: www.seepferdchen.visselhoevede.de .
Tiergarten Schönbrunn, 03.07.2009
Im neuen Orang Utan-Gehege: Gartenarbeit und Entspannung
Die Orang Utans des Tiergarten Schönbrunn entdecken gerade
begeistert ihre neue, große Freianlage, genießen entspannt
Sonnen- und Schattenplätze und "bauen die Vegetation um", wie es
Revierleiter Alfred Maier bezeichnet. Die Gartenarbeit besteht darin,
Bambusstauden, die es wagen, am falschen Platz zu sprießen, mit
festem Griff zu entfernen. Die Pfleger hoffen, dass die Umgestaltung
bald beendet sein wird. Die Orangs werden von der Zoologie-Studentin
Catharina Güttner bei jeder Aktivität wissenschaftlich
beobachtet. Güttner dokumentiert für ihre Diplomarbeit an der
Universität Wien das Leben der Tiere in der neuen Anlage und
vergleicht die Nutzung des Raumes und das Zusammenleben mit der
Situation im alten Gehege, wo sie bereits Monate zuvor Daten gesammelt
hat. Die Erhebungen werden frühestens Ende September zu Ende
gehen. Von besonderem Interesse ist das vor kurzem neu hinzugekommene
Weibchen Sol: Wie geht es ihr im Umgang mit dem 1976 in Schönbrunn
geborenen Weibchen Nonja und mit Wladimir, dem Männchen? Wie
fügt sie sich ein? Wie findet sie sich zurecht? Revierleiter
Alfred Maier: "Nonja und Sol sind bereits ein Herz und eine Seele und
spielen miteinander. Zum Männchen Vladimir hält Sol aber noch
ein wenig Sicherheitsabstand. Das Zusammenleben funktioniert aber gut."
Die Orang Utans können derzeit etwa zwischen neun Uhr vormittags
und 17 Uhr im Freien beobachtet werden, natürlich abhängig
vom Wetter. Die Nacht verbringen sie in der Innenanlage, wo sie sich
sehr sicher fühlen und wo jeden Abend Leckerbissen und
Beschäftigung auf sie warten.
Allwetterzoo Münster, 03.07.2009
Das Ereignis des Jahres im Allwetterzoo Münster: "Freigang" für die Kapuziner auf der Liegewiese....
Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien war es soweit: Elf hübsche
Kapuziner konnten ihr neues grünes Reich am Zookanal in Besitz
nehmen. Jahrelang bewohnten die kleinen Affen im Allwetterzoo
Münster nur vergitterte, wenn auch gut ausgestattete Gehege. Ende
Juni war es endlich soweit: Nach einer Rekord-Bauzeit von nur vier
Wochen erprobten die Kapuziner erstmals ihre neue Freianlage. Nach der
Öffnung der Schieber stürmten zwei der quirligen Affen in den
Laufgang, der in luftiger Höhe über dem Besucherweg
verläuft. Nach wenigen Metern auf ungewohntem Terrain liefen sie
wieder zurück. Die anderen drängelten sich derweil um den
neuen Ausgang. So nach und nach trauten sich die meisten Kapuziner auf
das neue Gelände. Einige sprangen auf den Boden und tollten
über den Rasen, ein anderer erklomm eine hohe Kastanie bis in die
obere Spitze. Ein Jungtier holte eine Nuss nach der anderen aus einem
Leckerbissen-Korb und brachte sie seiner noch ängstlichen Mutter
im alten Außengehege. Für die Zuschauer war die rasante
Eroberung eines völlig fremden Geländes durch die Kapuziner
ein tolles Erlebnis! Der Zaun, der die neue Kapuziner-Anlage umgibt,
ist transparent und bietet eine sehr gute Sicht auf die Affen, er
führt allerdings Strom. Die Anlage selbst ist etwa 700 qm
groß und erstreckt sich vom Besucherweg zwischen dem Haus
für Niedere Affen und der Pinguinanlage bis hinunter zum Zookanal.
Vorhandene Bäume wie eine Kastanie und eine Hainbuche wurden
integriert, stabile Eichenkronen als Kletterbäume neu gesetzt. Der
Laufgang vom Affenhaus zur neuen Anlage überquert den Besucherweg,
ist aber durch Bäume geschickt kaschiert und bietet einen
regelrechten Überraschungseffekt: "Guck mal nach oben, da
läuft ja ein Affe!", wird man hier demnächst sicher
öfter hören!
Zoo Augsburg, 02.07.2009
Umzug der Paviane ins neue Affenhaus
Heute haben unsere 52 Mantelpaviane endlich ihr neues Zuhause bekommen.
Gleich rechts neben der Kasse ist auf der ehemaligen Nashornanlage ein
neues Affenhaus entstanden. Sehr viel schöner, größer
und heller als das Alte. Auch die große Außenanlage bietet
mit Kletterbäumen und Felsen einen viel artgerechteren Lebensraum
für diese Tiere als die frühere Affeninsel. Doch wie bringt
man rund 50 Paviane von einer Seite des Zoos auf die andere? Freiwillig
geht von diesen Burschen keiner in eine Transportkiste. Auch gutes
Zureden nützt hier nichts. Unsere Tierpfleger mit
Unterstützung der Handwerker haben sich einige Tricks ausgedacht.
Zunächst mussten die Affen die Nacht zuvor im alten Affenhaus
bleiben. In aller Früh, am nächsten Morgen, kam eine eigens
dafür gebaute Transportkiste mit Schiebetüren vor eine der
Boxen im alten Haus. Aus dieser Box waren alle Kletterstangen entfernt,
quasi ein leerer, unbequemer Raum. Da war eine geräumige Kiste mit
Sitzbrettern durchaus eine Alternative. Sobald 5-10 Paviane in der
Kiste waren, ging der Schieber zu. Mit Gabelstapler und Kiste ging es
dann quer durch den Zoo zum neuen Haus. Durch einen Außenschieber
im neuen Haus wurden die Tiere dann ins Innere entlassen. Fast alle
haben mitgespielt, lediglich die letzten 8 Paviane waren nicht
kooperativ, sie weigerten sich strickt auch nur einen Blick in die
Transportkiste zu werfen. Da half nun nichts, sie müssten einzeln
mit dem Kescher gefangen und in die Kiste verfrachtet werden. Acht mal
fuhr die Kiste an diesem Vormittag durch den Zoo, dann waren alle
Paviane in ihrer neuen Behausung. Für einige Tage werden sie noch
im Haus bleiben, doch in der kommenden Woche dürfen sie ihre neue
Außenanlage erkunden. Wenn sich die Paviane erst einmal eingelebt
haben, werden sie noch Gesellschaft von afrikanischen Rotbüffeln
bekommen. Die neue Anlage verspricht ein echtes Highlight für den
Zoo Augsburg zu werden.
Zoo Berlin, 02.07.2009
Sehr seltener Nachwuchs bei den Alpenmurmeltieren im Berliner Zoo
Am 9. Juni dieses Jahres bemerkten die Tierpfleger in der Unterkunft
der Murmeltiere etwas Besonderes: Vollkommen unerwartet hatte eines der
2007 aus dem Alpenzoo Innsbruck übernommenen, gerade erst
zweijährigen Tiere Nachwuchs bekommen. Die Jungen hatten bereits
geöffnete Augen, was auf ein Lebensalter von mehr als 3 Wochen
schließen ließ. Nach dem mehrmonatigen Winterschlaf, den
die insgesamt vier "Alttiere" in ihrer Winterschlafbox im Inneren der
Felsanlagen verbracht hatten, waren zunächst zwei Tiere auf die
Freianlage gesetzt worden, von denen man am wenigsten mit Nachwuchs
gerechnet hätte. Und während die beiden noch in
kontrollierter Obhut verbliebenen Murmeltiere genau beobachtet wurden,
kamen im Bau auf der Freianlage nach einer geburtenlosen Zeit von 16
Jahren im Berliner Zoo unbemerkt die ersten 4 Alpenmurmeltiere zur
Welt. Die kaum meerschweingroßen Jungtiere erkunden nun seit etwa
einer Woche unter den Augen der Zoobesucher die Umgebung
außerhalb des schützenden Höhlensystems. Meist wacht
nach murmeltiertypischer Art ein Alttier aufgerichtet auf einem
Felsvorsprung, um bei drohender Gefahr alle Artgenossen durch einen
Pfiff zu warnen. Und tatsächlich gibt es auch im
Großstadtzoo Feinde für die Murmeltiere. Habicht und
Krähen würden die Nagetiere gerne verspeisen. Doch dazu soll
es nicht kommen. Die zu den Erdhörnchen zählenden Murmeltiere
bevölkern in mehr als einem Dutzend Arten weite Landstriche
Eurasiens und Nordamerikas. Ihre Zucht in Zoos gelingt selten. Die
Paarung erfolgt unmittelbar nach dem Winterschlaf, den die Tiere mit
nur wenigen Wachphasen und einer Körpertemperatur von nur etwa 5
°C sowie 2-3 Atemzügen pro Minute in einem Starrezustand
verbringen. Um ihren Stoffwechsel nicht zu belasten, dürfen sie
hierbei auch im Zoo möglichst nicht gestört werden. Nach
einer Tragzeit von einem guten Monat kommen im Bau die Jungtiere blind
zur Welt. Nach 40 Tagen verlassen sie die Geburtsstätte, um
erstmals auf Nahrungssuche zu gehen, obwohl sie auch noch im Folgemonat
auf Muttermilch angewiesen sind.
Tierpark Chemnitz, 02.07.2009
Schaubienenstand mit fleißigen Bienen im Tierpark
Jetzt summt und brummt es im Tierpark Chemnitz: Ein Bienenvolk hat
Einzug gehalten! Der Immenhof Euba hat auf dem Areal an der
Nevoigtstraße einen Schaubienenstand in der Nähe der
Tierparkschule hinter der Fasanerie aufgebaut. Hier kann man den
Arbeitsbienen bei ihren verschiedenen Tätigkeiten zu sehen, mit
etwas Glück die Königin entdecken und zu gegebener Zeit auch
den Ausflug der Drohnen beobachten. Sehr interessant sind auch den
berühmten Schwänzeltanze der Bienen, mit denen "Kundschafter"
den anderen Bienen mitteilen, in welcher Himmelsrichtung und Entfernung
welche Futterquellen zu finden sind. Die Honigbiene ist die einzige
staatenbildende Bienenart in Europa; sie ist ein sehr bedeutender
Blütenbestäuber und leistet dadurch wichtigen Beitrag zur
Ernährung von Mensch und Tier. Noch ein Tipp: Der kommende Sonntag
(05. Juli) steht als Tag der deutschen Imkerei im Kalender. Aus diesem
Anlass lädt der Immenhof von 10 bis 17 Uhr nach Euba ein ( www.immenhof-euba.de ).
Ferienangebote im Tierpark: Während der Sommerferien gibt es im
Tierpark wieder täglich Kurzführungen (14 Uhr) und im
Wildgatter wochentags Schaufütterungen (11 Uhr). Weitere Infos im
Netz unter www.tierpark-chemnitz.de
Zoo Duisburg,02.07.2009
Zwergflusspferd-Opa LEAR im Zoo Duisburg gestorben
LEAR, der über 35 Jahre alte Zwergflusspferd-Opa im Zoo Duisburg,
ist friedlich entschlafen. Was schreibt man über ein Tier, das in
allen Belangen außergewöhnlich war? Keine 30 Jahre nach der
Entdeckung der Zwergflusspferde in Westafrika kamen bereits vier davon
Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts in den Zoo Duisburg und
begründeten eine beispiellose Zucht dieser zoologischen
Raritäten am Kaiserberg. Mit seiner langjährigen Partnerin
QUIRLY zeugte LEAR etliche Jungtiere, die im Rahmen eines europaweit
koordinierten Erhaltungszuchtprogrammes an andere Zoologische
Gärten abgegeben werden konnten. Bis zuletzt konnten ihn die
Besucher in trauter Familienidylle zusammen mit seiner 2jährigen
Tochter AYOKA sehen. Doch mit wertvoller Genetik allein wird man dem
Charaktertier LEAR nicht gerecht. Stets standen Pfleger aus anderen
Zoos mit offener Kinnlade vor den Duisburger Kollegen, wenn diese ohne
jedes Abwehrgerät zwischen den Zwergflusspferden auf der Anlage
standen. Gelten die Mini-Flusspferde unter Fachleuten doch als durchaus
angriffslustig und lebensgefährlich! In Duisburg hingegen konnten
die Tierärzte ihre Behandlungen weitestgehend am unnarkotisierten
Tier vornehmen, streichelten die Tierpaten die kleinen Kolosse und
durfte LEAR einmal sogar den Verlobungsring überbringen, der an
einer Halsschleife festgebunden war. Ruhe und Gelassenheit zeichneten
den tierischen Opa aus, schon von Beginn an. Den Pflegern
gegenüber war er stets sehr aufmerksam und gehorchte quasi auf
Zuruf. Außergewöhnlich war darüber hinaus das Verhalten
seinem Nachwuchs gegenüber, dessen spielerische Rangeleien er
geduldig ertrug. Dass er eine zeitweise zickige Partnerin hatte,
störte ihn offenbar nicht, denn Ehestreitigkeiten bei Herrn und
Frau Zwergflusspferd konnte man an einer Hand abzählen. Der Zoo
Duisburg verliert mit LEAR einen seiner ältesten Bewohner und auf
alle Fälle auch einen seiner liebenswürdigsten!
Tiergarten Nürnberg, 02.07.2009
Jungstörche im Tiergarten Nürnberg beringt
Zwei der drei wildlebenden Storchenpaare im Tiergarten der Stadt
Nürnberg haben in diesem Jahr insgesamt vier Jungtiere erfolgreich
aufgezogen. Das Ei des dritten Storchenpaars ist leider aus dem Nest
gefallen. Bevor der Nachwuchs der Weißstörche flügge
wird und sich gar auf den Abflug gen Süden vorbereitet, haben
Mitarbeiter des Tiergartens mit Hilfe der Berufsfeuerwehr Nürnberg
die Jungtiere mit Ringen versehen. In den Ringen, die an einem Bein
befestigt sind, sind die Herkunft des Tieres und eine Nummer
eingraviert. So lässt sich für einen Vogelbeobachter
nachvollziehen, woher das Tier stammt und wo es sein Leben verbracht
hat. So wurde zum Beispiel ein am 29. Mai 1996 im Tiergarten
Nürnberg geschlüpfter Jungvogel am 30. September 1997 bei
seinem Flug nach Afrika im spanischen Cadiz gesichtet. Seit 2000 zieht
er mit einem Partner in Süptitz bei Torgau in Sachsen Nachwuchs
auf. Der Tiergarten Nürnberg ist Sammelplatz vieler Störche
aus der Region vor ihrem Abflug nach Afrika. Diesen Störchen
schließen sich jedes Jahr die Jungvögel aus dem Tiergarten
an. Leider ist für die meisten Nürnberger Störche noch
nicht nachgewiesen, ob sie in Afrika überwintern oder doch nur im
Fränkischen Seenland ihr Winterquartier aufschlagen. Zur Brutzeit
kehrten die Jungvögel bisher nicht mehr in den Tiergarten
zurück.
Tiergarten Kleve, 02.07.2009
Theater hintenlinks zeigt: "Großmutter Ginette erzählt die Bremer Stadtmusikanten"
Der Tiergarten Kleve bietet seinen Besuchern in der Ferienzeit etwas
Besonderes: In einem kleinen Zelt zeigt das Krefelder Theater
hintenlinks von Mittwoch, dem 15. Juli, bis Montag, dem 20. Juli 2009,
in einer Uraufführung das Kinderstück "Großmutter
Ginette (eine Klappmaulpuppe) erzählt das Märchen von den
Bremer Stadtmusikanten". Täglich um jeweils 14.30 h, 15.30 h und
16.30 h können die kleinen Zuschauer in die tierische
Märchenwelt eintauchen; der Theatereintritt beträgt 3 Euro.
Die freie Bearbeitung des Märchens "Die Bremer Stadtmusikanten"
der Brüder Grimm stammt von Peter Gutowski. Was erwartet den
Zuschauer? Lili schläft tief und fest auf einem großen roten
Koffer, als es plötzlich laut klopft. Im Koffer wohnt die
Märchenoma. Und die ist schon wach und möchte dringend ein
neues Märchen erzählen. Sie kommt aber ohne die Hilfe Lilis
nicht aus dem Koffer. "Vor dem Frühstück schon
Märchen!?" So will es die Großmutter und so kommt es dann
auch. Lili und die Großmutter sind sich aber in einigen
Märchenfragen nicht recht einig. Ein Spiel mit Musik, einer
Klappmaulpuppe und kleinen Überraschungen. Und um den
Theaterbesuch noch spannender zu machen, hat sich der Tiergarten Kleve
ein Gewinnspiel rund um einen der tierischen Hauptdarsteller des
Märchens ausgedacht. Mehr wird nicht verraten, aber es gibt
Eintrittsgutscheine und andere "tierische" Preise zu gewinnen!
Otterzentrum Hankensbüttel, 02.07.2009
Otterhund "Asterix" zieht ins OTTER-ZENTRUM ein
Die beiden Otterhunde "Aska" und "Aika" haben einen neuen Mitbewohner
bekommen. "Asterix" heißt der junge Rüde, der den beiden
Hundedamen in Zukunft Gesellschaft leisten wird. Mit seinen 9 Wochen
ist er ständig zum Spielen aufgelegt und bringt so jede Menge
Unruhe in das beschauliche Gehege. Die Aktion Fischotterschutz
bemüht sich um die Erhaltung dieser alten Hunderasse, die seit dem
Verbot der Otterjagd vor ca. 40 Jahren kaum noch gezüchtet wird.
Dabei handelt es sich um eine ausgesprochen alte Rasse, deren erste
schriftliche Erwähnung nahezu 1000 Jahre zurückliegt. Leider
leidet auch diese Rasse stark unter einer Fehlentwicklung des
Hüftgelenkes (Hüftgelenksdysplasie). Aufgrund dieser
Erbkrankheit können "Aska" und "Aika" nicht zur Zucht eingesetzt
werden. Ob sich "Asterix" einmal zu einem einsetzbaren
Otterhundrüden entwickeln wird, werden Röntgenbilder
entscheiden. Hierzu muss er aber erst einmal erwachsen werden.
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Natur- und Artenschutz – Meldungen |
derstandard.at - 02.07.2009
Massenhaftes Artensterben steht bevor
IUCN: Engagement der Regierungen wie im Kampf gegen die Wirtschaftskrise gefragt Die
Erde steuert nach Einschätzung der Weltnaturschutzunion IUCN auf
ein massenhaftes Aussterben von Tieren zu. Die in einer UNO-Konvention
vereinbarten Ziele, den Verlust an Artenvielfalt bis 2010 zu bremsen,
liefen Gefahr, im Sande zu verlaufen, sagte der Vize-Chef des
IUCN-Artenschutzprogramms, Jean-Christophe Vie. Einem am Donnerstag
vorgelegten Bericht zufolge sind mindestens 16.900 Arten vom Aussterben
bedroht. Durch den Verlust ihres Lebensraums und Krankheiten stehen
laut IUCN fast ein Drittel aller Amphibien-Arten vor der Ausrottung.
Dasselbe Schicksal droht jeder achten Vogelart und jeder vierten
Säugetier-Spezies. Mindestens 17 Prozent der 1.045 Hai- und
Rochenarten, zwölf Prozent der Barscharten und sechs von sieben
Meeresschildkrötenarten seien vom Aussterben bedroht.
wissenschaft-online.de - 08.07.2009
Ausgesperrt - US-Grenzwall zu Mexiko bedroht seltene Tierarten
Amerikas neue Grenzanlagen zu Mexiko schneiden vielen bedrohten Tieren
den Weg zu Wasserstellen und Artgenossen ab. Kleine Maßnahmen
sollen nun helfen. Eigentlich wollte Warner Glenn in den Bergen
Arizonas Pumas jagen, doch seine Hunde stöberten etwas anderes
auf. Mitten im Südwesten der USA hatten sie einen ausgewachsenen
Jaguar gestellt. Statt zum Gewehr griff der amerikanische Farmer zum
Fotoapparat, schoss einige spektakuläre Bilder und ritt davon.
Diese Fotos aus dem März 1996 wurden berühmt, denn sie
bewiesen, dass der Jaguar, der in den USA seit 1963 als ausgestorben
galt, doch noch durch die südwestlichen Bundesstaaten streift. Die
größte Raubkatze Amerikas streift noch durch den
Südwesten der USA. Durch den Bau des Grenzzauns wird die Lage
für den Jaguar nun aber prekärer. "Mindestens vier Jaguare
leben in Arizona und New Mexico", sagen die Biologen Jack Childs und
Emil McCain von der Humboldt State University im kalifornischen Arcata.
Den seltenen Tieren stellen sie mit Kamerafallen nach. Der Raubkatze
droht allerdings nun das endgültige Aus in den USA: Seit 2007
errichtet die US-Regierung einen massiv gesicherten Zaun an der Grenze
zu Mexiko. Er soll den stetigen Zustrom an Einwanderern reduzieren und
verhindern, dass Terroristen ins Land kommen. Nicht nur
Menschenrechtsaktivisten lehnen das Projekt ab, sondern auch
Umweltschützer. "Unsere Jaguare gehören zu einem Bestand, der
vor allem in der mexikanischen Sonora-Wüste lebt. Der Grenzzaun
isoliert sie von ihren Paarungspartnern, und das bedeutet ihr Ende in
den USA", befürchtet Childs. Die Katzen sind nicht die einzigen
Opfer der Befestigung, die aus meterhohen Betonwänden und
Stahlzäunen besteht: "Die Grenze zerschneidet Lebensräume und
gefährdet Dutzende Tier- und Pflanzenarten. Zufahrtsstraßen,
Flutlicht und Kontrollen mit Helikoptern oder Geländewagen
vertreiben die Tiere und zerstören ihr Ökosystem", sagt
Michael Robinson vom Center for Biological Diversity in Silver City im
Bundesstaat New Mexico, das sich für den Naturschutz im
Grenzbereich einsetzt. Über mehr als 1000 Kilometer sollen
Betonwände und Stahlzäune illegale Einwanderer am
Grenzübertritt hindern. Nicht nur Menschenrechtler kritisieren
dieses Bauwerk. So sollen mitten im letzten Verbreitungsgebiet des
Sonora-Gabelbocks in den USA fünf Beobachtungstürme errichtet
werden, obwohl die Antilope sehr empfindlich auf Störungen
reagiert. Während einer katastrophalen Dürre im Jahr 2002
wäre die Art beinahe ausgestorben. Die Population erholt sich nur
langsam. Gerade mal 70 Tiere leben zurzeit auf US-amerikanischem
Territorium. Gefährdet sind auch die Kleinkatzen Ozelot und
Jaguarundi, die in den USA nur im texanischen Tal des Rio Grande leben.
Die Grenzanlagen schneiden den Tieren den Weg zu ihren Trinkstellen am
Fluss ab und verhindern die Paarung mit mexikanischen Artgenossen. Und
der Sperlingskauz fliegt überwiegend in Bodenhöhe - und damit
zu niedrig, um das meist mehr als vier Meter hohe Bauwerk zu
überwinden. "Unsere größte Sorge ist, dass diese
Barriere die kleinen Bestände der Arten in noch kleinere
Teilgruppen auflöst", äußert Clinton Epps von der
Oregon State University in Corvallis, der mit seinen Kollegen die
Auswirkungen auf die Tierwelt studiert hat.
derstandard.at - 09.07.2009
Neue Affenart entdeckt
Ein Team um Forscher der Wildlife Conservation Society (WCS) hat im
Amazonas eine bisher unbekannte Affenart entdeckt, gab die Gesellschaft
nun bekannt. In den abgelegenen Regionen des Amazonas im Nordwesten
Brasiliens sei die neue Unterart erstmals im Rahmen einer Expedition
2007 gesichtet worden. Wie in der Online-Ausgabe des "International
Journal of Primatology" beschrieben, ist die bisher unbekannte Art eine
Unterart des Braunrückentamarins (Saguinus fuscicollis), von dem
damit insgesamt 11 Unterarten bekannt sind, die allesamt im
nördlichen Südamerika beheimatet sind.
berlinonline.de - 09.07.2009
Neuer Krallenaffe in Brasilien entdeckt
Das Äffchen sei 213 Gramm leicht, messe aufrecht 22,5 Zentimeter
und habe einen etwa 30 Zentimeter langen Schwanz, teilte die Wildlife
Conservation Society (WCS) am Mittwoch (Ortszeit) in New York mit.
Offiziell wurde die neue Unterart mit dem lateinischen Namen Saguinus
fuscicollis mura im «International Journal of Primatology»
(online vorab) vorgestellt. Die WCS-Forscher um Fabio Röhe
beschreiben den kleinen Neuling als Verwandten des
Sattelrücken-Tamarins, eines Krallenaffen mit auffälliger
Markierung auf dem Rücken. Das bei einer Expedition im Jahr 2007
in Brasiliens Bundesland Amazonas aufgestöberte Äffchen hat
der Schilderung nach ein überwiegend graues und dunkelbraunes Fell
mit einer markanten «Sattelzeichnung» auf dem Rücken.
Seine Entdecker gaben ihm den Beinamen «mura», weil er
seinen Lebensraum mit den Mura-Indianern im Delta der Flüsse Purus
und Madeira teilt. Sorgen um das Überleben des Tamarins machen
sich die Forscher wegen mehrerer geplanter Großprojekte im
Nordwesten Brasiliens. Dazu zählt eine neue Schnellstraße
durch die Amazonasregion, die bereits gebaut ist und nur noch
asphaltiert werden muss.
derstandard.at - 02.07.2009
Tierschützer versuchen, Robben in Namibia zu retten
In Namibia hat ungeachtet massiver Proteste von Tierschützern die
Jagdsaison auf Robben begonnen. Südafrikanische Tierschützer
wollen die Tötung Zehntausender junger Robben im Nachbarland
stoppen, indem sie das gesamte Robbenpelzgeschäft aufkaufen. Die
jährliche Fangsaison war daher um zunächst zwei Wochen
ausgesetzt worden. Bisher habe das Abschlachten der Tiere aber noch
nicht begonnen, berichteten Medien des Landes. In einem dramatischen
Wettlauf mit der Zeit versuchen Tierschützer unterdessen,
international Spenden für den Kauf des gesamten
Robbenpelzgeschäfts zu sammeln.
derstandard.at - 06.07.2009
Jährlich verschwinden 110 Quadratkilometer Seegraswiesen
... die sind aber nicht nur Lebensraum zahlreicher Arten, sondern bieten den Küsten auch Schutz vor Erosion
Ein internationales Forscherteam warnt vor dem immer massiveren Verlust
von Seegraswiesen und dessen Folgen: Weltweit sind rund 58 Prozent der
Seegraswiesen im Verschwinden. Das wertvolle Ökosystem
schützt die Küsten vor Erosion und ist zudem ein wertvoller
Lebensraum für zahlreiche Meerestiere. Ähnlich wie
Korallenriffe sind auch diese Habitate durch Umweltverschmutzung stark
bedroht, berichten Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National
Academy of Sciences". Das Team hat mehr als 215 Studien und 1.800
Beobachtungen, die bis ins Jahr 1879 zurückreichen, aufgearbeitet.
Das Forscherteam um William Dennison von der University of Maryland
Center for Environmental Science hat festgestellt, dass jährlich
etwa 110 Quadratkilometer Seegraswiesen verloren gehen. "Die
Kombination aus immer stärker wachsenden Städten,
künstlich verdichteten Uferlinien und immer kleiner werdenden
Naturgebieten haben die Küstenregionen aus dem natürlichen
Gleichgewicht gebracht. Alle 30 Minuten verschwindet auf der Welt ein
Seegrasbett in der Größe eines Fußballplatzes", so
Dennison.
welt.de - 09.07.2009
Nationalparks schützen Wildtiere nicht
In Nationalparks sind Wildtiere besonders gut geschützt, und ihre
Bestände gedeihen. So sollte man meinen. Doch dass gut gemeinte
Bemühungen der Behörden an der Komplexität der
ökologischen Zusammenhänge scheitern können, berichten
jetzt US-Forscher von Kenias Nationalparks. Die Populationen von
Elefanten, Giraffen, Impala-Antilopen und anderen Arten in den
Nationalparks Kenias gehen seit Jahrzehnten zurück. Zwar mit
starken Schwankungen, aber die Tendenz ist eindeutig. Die Forscher
hatten die Daten von 270 Tierzählungen in 23 Nationalparks und 26
Reservaten des Landes untersucht. Das Erschreckende: Die Populationen
gingen in den eigentlich geschützten Parks ebenso zurück wie
außerhalb, nämlich um 40 Prozent zwischen 1977 und 1997,
berichtet David Western von der Universität von Kalifornien in San
Diego, ein früherer Direktor von Kenias Naturschutzdienst, in der
Fachzeitschrift "Plos One". Man beginne jetzt erst zu verstehen, wie
stark der Einfluss der Umgebung in die Parks hineinwirke, sagt der
Biologe. Zum einen berücksichtigten die Parkgrenzen nicht die
saisonalen Wanderungen der Tiere. Wenn dann auf Arealen
außerhalb, die dem Wild früher als Weide dienten,
verstärkt Ackerbau betrieben werde und andere Nutzungen aufgebaut
würden, schade das den Tieren. Man habe die Parkgrenzen
typischerweise so gelegt, dass sie die Gebiete einschließen, wo
Tiere in der Trockenzeit konzentriert leben - aber nicht jene Gebiete
eingeschlossen, die die Tiere in der Regensaison aufsuchen. Auch das
Land selbst hat sich nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler
verändert: Beispielsweise hätten Elefanten durch die Parks
jetzt weniger Platz zum Wandern als früher. Die Folge: Sie
dezimieren die Baumvegetation, Savannen nehmen zu, und die
Artenvielfalt verringert sich.
derstandard.at - 03.07.2009
"Die australische Antwort auf den Velociraptor"
Wissenschafter haben in Australien drei bisher unbekannte
Dinosaurier-Arten entdeckt. Sie stellten die 100 Millionen Jahre alten
Fossilien "Clancy", "Matilda" und "Banjo" - benannt nach einem
bekannten australischen Song - am Freitag erstmals der
Öffentlichkeit vor. Es handelt sich um zwei riesige
Pflanzenfresser aus der Gruppe der teilweise über 30 Tonnen
schweren Sauropoden und einen zwei Meter großen Fleischfresser
mit drei riesigen Krallen an jeder Pfote. Sauropoden waren die
größten Landbewohner der Erdgeschichte. "Diese Funde sind
ein großer Durchbruch, um das prähistorische Leben in
Australien zu verstehen", sagte die Premierministerin von Queensland,
Anna Bligh, nahe der Fundstelle in Winton, wo sie ein Museum über
das Zeitalter der Dinosaurier eröffnete. In der Region wurden in
den vergangenen Jahren zahlreiche Fossilien aus Urzeiten entdeckt.
berlinonline.de - 03.07.2009
Drei neue Dinosaurier-Arten in Australien entdeckt
Wissenschaftler haben in Australien drei neue Dinosaurier-Arten
entdeckt. Sie stellten die 100 Millionen Jahre alten Fossilien
«Clancy», «Matilda» und «Banjo» am
Freitag erstmals der Öffentlichkeit vor. Es handelt sich um zwei
riesige Pflanzenfresser aus der Gruppe der teilweise über 30
Tonnen schweren Sauropoden, und einen zwei Meter großen
Fleischfresser mit drei riesigen Krallen an jeder Pfote. Sauropoden
waren die größten Landbewohner der Erdgeschichte. Die
Fossilien wurden in Queensland gefunden, berichteten die
Paläontologen «Diese Funde sind ein großer Durchbruch,
um das prähistorische Leben in Australien zu verstehen»,
sagte die Premierministerin von Queensland, Anna Bligh, nahe der
Fundstelle in Winton, wo sie ein Museum über das Zeitalter der
Dinosaurier eröffnete. In der Region wurden in den vergangenen
Jahren zahlreiche Fossilien aus Urzeiten entdeckt.
BirdLife
One million Southern African bird records! - 02.07.2009
Just two years ago, an exciting project was initiated to map the
distribution of birds in Southern Africa using the efforts of keen
civil society volunteers. Early on the morning of Monday 29 June, the
millionth record was submitted to the project!
BirdLife News Round-up: June 2009 - 03.07.2009
Looking at June's news there is a real positive theme of success and
action. Conservation needs investment and several of June's stories
reported on grants being awarded to the BirdLife Partnership and the
launching of funding opportunities for conservation.The Americas region
was well covered from Canada in the north ( TransCanada Corporation
commits a million dollars to bird conservation ) to Argentina in the
south ( Aves Argentinas launches national fund for IBA conservation ).
Appropriately, there was also something for the migratory species that
travel between these two countries on their annual migrations (
Neotropical migratory bird grants link sites and people along the
Americas flyway ).
Jerdon's Courser seeks Champion, as survey work resumes - 08.07.2009
Studies of the population and conservation requirements of the
Critically Endangered Jerdon's Courser Rhinoptilus bitorquatus have
been stepped up again, after three years in which resources had to be
diverted to a successful campaign against the construction of the
Teluga Ganga Canal through the bird's last known stronghold, in eastern
India.
PlanetArk
Climate Change Shrinks Scotland's Wild Sheep - 03.07.2009
Wild sheep on a remote Scottish island are shrinking, and scientists blame global warming.
"End Of The Line" Film Rings Alarm On Fish Supply - 06.07.2009
If sushi lovers think the price of their favorite raw fish is too high
already, then new documentary "The End of the Line" may shock them with
its argument that the real cost may be some species' extinction.
ENN
Great Barrier Reef will be gone in 20 years, says Charlie Veron - 07.07.2009
The Great Barrier Reef will be so degraded by warming waters
that it will be unrecognizable within 20 years, an eminent marine
scientist has said.
U.S.-Mexico Border Fence May Snag Wildlife - 08.07.2009
The United States-Mexico border fence may block more wildlife border
crossings than people crossings. The already limited populations of
pygmy owls and bighorn sheep will likely be among those further
threatened by the fence, says a new study.
Palm Springs Scarab Beetle Proposed for Endangered Species Act Protection - 09.07.2009
By: Center for Biological Diversity
Palm Springs , Calif . - In response to a petition and lawsuit from the
Center for Biological Diversity, entomologist David Wright, and the
Sierra Club, the U.S. Fish and Wildlife Service proposed Wednesday
protection for the Casey's June beetle as an endangered species under
the Endangered Species Act.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
WWF World Wide Fund For Nature - 02.07.2009
Ungebremster
Artenschwund / IUCN-Analyse: 17.000 Arten sind akut vom Aussterben
bedroht. / WWF: Staaten verfehlen das 2010-Ziel.
Die Erde steuert nach einer aktuellen Analyse der Weltnaturschutzunion
IUCN weiter direkt auf ein massenhaftes Aussterben von Tier- und
Pflanzenarten zu. Die in einer UN-Konvention vereinbarten Ziele, den
Verlust der Biodiversität bis 2010 drastisch zu bremsen,
können demnach nicht mehr erreicht werden. "Der Verlust der
biologischen Vielfalt hat sich weltweit in den vergangenen Jahren sogar
noch beschleunigt", sagt WWF-Experte Volker Homes. Die internationale
Staatengemeinschaft sollte deshalb für den Artenschutz so viel
Engagement zeigen wie im Kampf gegen die globale Wirtschaftskrise.
"Unsere Volkswirtschaften sind von der Biodiversität im
höchsten Maße abhängig. Wir können uns ihren
Verlust schlicht und ergreifend nicht leisten", warnt Homes. "Vom
Tourismus über den Ernähungsmittelsektor bis zur Pharmazie
bildet die biologische Vielfalt eine wichtige Grundlage für den
wirtschaftlichen Erfolg." Durch den Verlust ihres Lebensraums und
Krankheiten stehen laut der IUCN-Analyse "Artenvielfalt in einer sich
verändernden Welt" fast ein Drittel aller Amphibien-Arten vor der
Ausrottung. Immerhin noch jede achte Vogel- und jede vierte
Säugetier-Spezies drohen für immer zu verschwinden. Die IUCN
analysierte die knapp 45.000 Spezies, die sich auf der Roten Liste
für gefährdete Arten befinden. Demnach gelten rund 17.000
dieser Arten als akut vom Aussterben droht.
NABU - 02.07.2009
NABU: Bund sichert Nationales Naturerbe - 100.000 Hektar für den Naturschutz
100.000 Hektar ehemalige Militärflächen sowie Flächen
aus DDR-Volkseigentum werden künftig für den Naturschutz in
Deutschland zur Verfügung stehen. Der NABU hat die Zustimmung des
Haushaltsausschusses des Bundestages zur Sicherung des Nationalen
Naturerbes begrüßt und die Parlamentarier aufgefordert, nun
rasch eine Lösung für noch ausstehende 25.000 Hektar zu
finden. Laut Koalitionsvereinbarung sollten bis zu 125.000 Hektar
national bedeutsame Naturschutzflächen wie ehemalige
Truppenübungsplätze, stillgelegte Braunkohletagebaue und
Flächen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze als Nationales
Naturerbe erhalten werden. "Die Entscheidungen für das Nationale
Naturerbe sind ein großer Erfolg für
Naturschutzorganisationen und Bundesregierung. Hier hat die Große
Koalition einen wichtigen Schritt zum Erhalt der biologischen Vielfalt
in Deutschland getan", sagte NABU-Vizepräsident und Vorsitzender
der Stiftung Nationales Naturerbe, Christian Unselt. Erfreulich sei,
dass der Bund sich zu seiner Verantwortung für militärische
Altlasten bekennt.
Deutsche Wildtier Stiftung - 09.07.2009
Der Dachs im Früchte-Rausch / Tierische Sommergeschichten der Deutschen Wildtier Stiftung
Die Polizisten in Niedersachsen trauten ihren Augen nicht: Mitten auf
der Landstraße lag ein betrunkener Dachs und schlief seinen
Rausch aus. "In einem Obstgarten hat sich das Tier zuvor den Wanst mit
überreifen Kirschen vollgefressen. Die gärenden Früchte,
die sein Magen zu Alkohol verarbeitet hat, sind für den Vollrausch
verantwortlich", erklärt Andreas Kinser, Experte der Deutschen
Wildtier Stiftung. Dachse sind Allesfresser und wenn Sommerfrüchte
wie Kirschen, Beeren, Pfirsiche und Pflaumen reif sind, können sie
nicht widerstehen und kommen bis in die Obstgärten. Ein Dachs im
Früchterausch - dieses Phänomen ist in lauen
Sommernächten nicht selten ist. "Jetzt können aufmerksame
Spaziergänger dem eigentlich nachtaktiven Tier übrigens auch
draußen im Hellen begegnen", sagt Andreas Kinser. Also nicht
erschrecken, wenn es plötzlich im Unterholz raschelt und ein
leises Schnaufen zu hören ist. Es kann ein Dachs sein, der
Spaziergängern manchmal auf seine unbekümmerte Art bis vor
die Füße läuft.
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Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse
Benjamin Mee
Wir kaufen einen Zoo: Eine ganz normale Familie, ein bankrotter Tierpark und 200 wilde Tiere
Kurzbeschreibung
"Wir kaufen uns einen Zoo … Verrückt? Na und! Der
Engländer Benjamin Mee erfüllt sich einen Traum. Mit seiner
Familie kauft er einen heruntergekommenen Zoo! Im Preis inbegriffen:
zweihundert wilde Tiere … Mit viel englischem Humor schildert
Mee den langen Weg vom Journalisten zum Selfmade-Zoodirektor. Benjamin
Mee dachte nicht lange nach. In Dartmoor, Südengland, stand ein
Zoo zum Verkauf. Und er, der Wissenschaftsjournalist, der sich gerade
erst mit seiner Familie in Frankreich niedergelassen hatte, erkannte
sofort seine neue Berufung. Das Wohnhaus eine Bruchbude, die Gehege ein
Sicherheitsrisiko, die Tiere verwahrlost, die Lokalpresse feindselig
– doch gegen alle Widerstände vermochte die Familie Mee das
Ruder herumzureißen und den Zoo in neuem Glanz
wiederzueröffnen. Nun erzählt Benjamin Mee, wie es zu der
spontanen Idee kam, die ihn vom Journalisten zum Zoodirektor werden
ließ, welche Hindernisse und Schicksalsschläge es für
die Familie zu überwinden galt. Und vor allem von der
unbändigen Freude am Leben mit den Tieren – im eigenen Zoo! "
320 Seiten, Blanvalet, Taschenbuch, August 2009 . 18,95 Euro über Amazon.de
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Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet
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Veranstaltungen
Juli
12.- 17.
11th International Congress of the European Association for Veterinary Pharmacology and Toxicology
Ort: Leipzig
Veranstalter: European Association for Veterinary Pharmacology and Toxicology
Informationen: www.eavpt2009.de
13. - 18.
International Academic & Community Conference on Animals & Society 2009 - "Minding Animals"
Ort: Civic Precinct, Newcastle, NSW, Australia.
Informationen: www.mindinganimals.com
August
29. - 30.
Zoohistorica 20 - Mulhouse 2009
20. Internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
Ort: Mulhouse, Frankreich
http://www.zoohistorica.org
Jonas Livet - jonaslivet@zoohistorica.org
September
1. - 4.
International Workshop on the Restoration of Fish Populations
Veranstalter: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
NRW in Zusammenarbeit mit den IUCN Specialist Groups Re-Introduction,
Freshwater Fish, Salmon, Sturgeon und dem Aquazoo Löbbecke Museum
Düsseldorf
Ort: Düsseldorf
Informationen: www.alosa-alosa.eu
11. - 14.
30. Tagung über tropische Vögel
Veranstalter: Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
Ort: Naturkundehaus des Tiergarten Nürnberg
Informationen: bei Horst Brandt ( Schatzmeister@tropenornithologie.de ) und unter www.tropenornithologie.de
12. - 18.
AZA Annual Conference
Ort: Oregon Zoo, Portland, OR, USA
Informationen: www.aza.org
16. - 20.
26th EAZA Annual Conference
Ort: Copenhagen Zoo, Denmark
21. - 24.
7th International Conference on Behaviour, Physiology and Genetics in Wildlife
Veranstalter & Ort: Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (IZW) in Berlin
Informationen: http://www.eaza.net/news/cal_IZW_140109.pdf
23. - 25.
Seminar der Deutschen Tierparksellschaft
Ort: Tiergarten Bernburg
24. - 29.
3. Internationales Tierpflegertreffen (ICZ) in Seattle (USA)
Ort/Veranstalter: The Puget Sound Chapter of AAZK and Woodland Park Zoo, USA
Informationen: http://www.iczoo.org/ and www.aazk.org/
26.
13. Tagung des Fonds für bedrohte Papageien
Ort: Vogelpark Walsrode
Informationen: www.papageienfonds.de
Oktober
2. - 4.
3. Frosch Kurs
Ort: Aquazoo Düsseldorf
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/froschseminar.html
2. - 4.
13. Vogelpflegertreffen
Ort: Zoo Augsburg
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/vogelpfl__09.html
4. - 8.
64th WAZA Annual Conference
Ort: St. Louis Zoo at the Ritz-Carlton, St. Louis, USA.
Informationen: www.waza.org
26. - 01.11.
EUAC Annual Conference 2009
Ort: L'Oceanografic Valencia, Spain.
Informationen: www.euac.org
November
6. - 8.
Kamelpflegertreffen
Ort: Nassheide (Brandenburg)
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/seminare.html
13. - 15.
Reptilienpfleger Seminar
Ort: Thüringer Zoopark Erfurt
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/seminare.html
16. – 20.
Training and Enrichment Workshop for Zoo Animals
Ort: The Oakland Zoo, Oakland, USA
Informationen: Active Environments, Inc.
7651 Santos Road Lompoc, CA 93436
Tel: 805-737-3700
E-mail: info@activeenvironments.org
Margaret Whittaker (Active Environments): indu22@earthlink.net
Margaret Rousser (Oakland Zoo): margaret@oaklandzoo.org
Or: Shape of Enrichment
Website: www.enrichment.org
Dezember
7. – 10.
Husbandry, Management and Conservation of Syngnathids (seahorses, pipefish, pipehorses, seadragons) Symposium
Ort: Zoological Society of London, United Kingdom and will be
co-organised with Project Seahorse and the John G. Shedd Aquarium.
2010
Juni
2. – 5.
VDZ Annual Meeting
Ort: Kölner Zoo
Informationen: www.zoodirektoren.de
Oktober
19. – 23.
20th International Zoo Educators' (IZE) Biennial Conference
Ort: Disney's Animal Kingdom, Florida, USA.
Informationen: www.izea.net
Ausstellungen
Mein Leben für die Tiere - Bernhard Grzimek zum 100. Geburtstag
Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen (Hösel)
Verlängert!
22. März 2009 - 11. Oktober 2009, dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr
Zum Jubiläum des bekannten Zoologen, Tierarztes und
Verhaltensforschers stellt eine große Sonderausstellung sein
Leben und Werk vor.
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Weitere Infos |
Eilaktion:
http://www.regenwald.org
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Stellenanzeigen
Stellenausschreibung der
Stiftung Artenschutz
Die Stiftung Artenschutz ist eine selbständige, gemeinnützige Stiftung
mit dem Ziel, existenziell gefährdete Tierarten in ihren ursprünglichen
Lebensräumen zu erhalten.
Sie kooperiert mit über 40 Zoologischen Gärten und Tierparks im
deutschsprachigen Raum sowie zahlreichen internationalen
Naturschutzorganisationen.
Zur Verstärkung der Geschäftsstelle suchen wir zum 01. August
2009 eine(n) MitarbeiterIn in Teilzeit.
Welche Aufgaben erwarten Sie?
Mitwirkung in der Öffentlichkeitsarbeit
.. Erstellen von Texten und Präsentationen
.. Betreuung des Newsletters
.. Redaktionelle Mitwirkung beim artenschutz-journal
.. Pressearbeit
Mitwirkung bei Verwaltungstätigkeiten
.. Unterstützung der Buchhaltung
.. Büroorganisation
Was erwarten wir von Ihnen?
.. Allgemeine Sprachkompetenz (schriftlich & mündlich)
.. Teamfähigkeit
.. Kommunikationsfähigkeit
.. Flexibilität
.. Anwendung effizienter Arbeittechniken (EDV, Office, Recherche)
.. Begeisterung für den Natur- und Artenschutz
.. Möglichst Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit
Erfahrungen im Bereich des Non-Profit-Managements, im Projektmanagement
und Kenntnisse in der Buchhaltung sind von Vorteil.
Die Vergütung erfolgt auf 400-Euro-Basis oder über Honorarvertrag.
Vertragsdauer ist zunächst bis Ende Dezember 2009 mit Option auf
Verlängerung.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lichtbild, Lebenslauf
oder Resümee und Zeugnissen bis zum 05. Juli 2009 (gerne per E-Mail im
PDF-Format) an die
Stiftung Artenschutz
Sentruper Str. 315
D-48161 Münster
Tel: 0251-8570057
Fax: 0251-8570053
E-Mail: office@stiftung-artenschutz..de
www.stiftung-artenschutz.de
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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm |
Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website.
Stuttgarter Nachrichten - 04.07.2009
TV und Zoo im Doppelpass
Tierdokus im Fernsehen boomen. Zwischen einer und 1,4 Millionen
Menschen zappen regelmäßig zu den Zoogeschichten im Ersten.
Auch die Tierparks profitieren von dem Erfolg. "Für uns ist das
Werbung, die nichts kostet", heißt es in der Stuttgarter
Wilhelma, die Jahr für Jahr Besucherrekorde verzeichnet. Die
Poitou-Esel schauen drein, als interessiere sie der Aufmarsch der
Fernsehleute nicht die Bohne. Die Faxen von Oli lassen sie allenfalls
gelangweilt ihre Zotteln schütteln. Die nicht minder zottelige,
grüne TV-Puppe ist Namensgeber der Sendung "Oli's wilde Welt", die
regelmäßig im Kinderkanal Kika von ARD und ZDF ausgestrahlt
wird. ... Tiergeschichten sind seit geraumer Zeit der Renner im
Fernsehen - nicht nur bei Kindern. Die Zoo-Dokus, die die ARD
täglich in seinem ersten Programm am Nachmittag ausstrahlt, haben
sich zu Quotenhits entwickelt. "Giraffe, Erdmännchen und Co.", das
zurzeit den Zoo in Frankfurt in rechte Licht rückt, sahen am
vergangenen Donnerstag immerhin 1,26 Millionen Menschen, was einem
Marktanteil von mehr als zwölf Prozent entspricht. "Eisbär,
Affe und Co.", das Pendant des SWR in Zusammenarbeit mit der
Stuttgarter Wilhelma, brachte es am 18.Mai gar auf 1,34 Millionen (14,2
Prozent) Zuschauer. Zoo-Dokus machen freilich nicht nur Quote, sie
bescheren den Tierparks im Gegenzug eine willkommene, weil kostenlose
Werbung in eigener Sache. So verzeichnet die Wilhelma seit Jahren
Rekord um Rekord bei den Besucherzahlen.
NDR Fernsehen - 04.07.2009
NDR Tiergarten: Hinter den Kulissen der Zoos im Norden
Vor eindrucksvoller Kulisse und umgeben von exotischen Tieren
präsentiert das NDR Fernsehen eine bunte Mischung aus
Zoogeschichten. In der Sendung gibt es mehr als 30 Geschichten aus den
vielen kleinen und großen Zoos zwischen Arnheim in Holland und
Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Der Wildpark Lüneburger Heide
nimmt zwar am internationalen Zuchtprogramm für Schneeleoparden
teil, trotzdem soll eine Leopardin kastriert werden. Die Parkleitung
hat sich dazu entschieden, nachdem bei der Schneeleopardin ein
angeborener Herzfehler diagnostiziert wurde und eine Schwangerschaft
mit hohem Risiko verbunden wäre. Das vierköpfige
Ärzteteam steht unter Hochspannung: Wie wird das Tier die Narkose
überstehen?
Regelmäßige Sendungen:
Mo-Fr, 07:30-09:00, Phoenix, Planet Erde
Mo-Fr, 10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Sa, 11:10 WDR, Nashorn, Zebra & Co. (München, Wh.)
Mo-Fr, 11:50 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh.)
Mo-Do, 13:15 , Phoenix, Planet Erde (2 Teile)
Mo-Fr, 13:35 DMAX, Crocodile Hunter
Mo, Mi-Fr, 14:30, ARTE, Inselträume
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen, Neue Folgen
Mo-Do, 15:15 NDR, Heinz Sielmann zeigt..., Tipp!
Mo-Fr, 16:10 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. neue Folgen
Mo-Sa, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Mo-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt/Kronberg, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Eisbär, Affe & Co. (Berlin, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Nashorn, Zebra & Co. (München, Wh.)
Di-Sa 18:00 ZDFdokukanal, Dresdner Schnauzen, Wh. der neuen Folgen
Fr, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. Live-Stream
Mo-Fr, 20:15, Phoenix, Planet Erde (2 Teile)
Mo-Fr, 20:15, ARTE, Inselträume
Einzelsendungen
Do, 09.07.2009, 21:00, NDR, Die Südsee - Making-of
Do, 09.07.2009, 21:15, DMAX, Haie im Jagdfieber
Do, 09.07.2009, 23:15, Kabel eins, K1 - Doku, Die Intelligenz der Hunde
Fr, 10.07.2009, 03:00, Phoenix, Operation Rote Erde
Fr, 10.07.2009, 06:45, Phoenix, Die Biosprit-Falle
Fr, 10.07.2009, 12:10, SF 2, Und täglich grüßt das Erdmännchen
Fr, 10.07.2009, 14:30, ARTE, Die geheime Welt der Tiger (2/2)
Fr, 10.07.2009, 14:30, Phoenix, Yosemite Nationalpark
Fr, 10.07.2009, 19:00, ARTE, Die Bergamotte
Fr, 10.07.2009, 20:15, 3sat, Abenteuer Nordsee
Fr, 10.07.2009, 20:15, HR, Störche in Polen
Fr, 10.07.2009, 21:00, RBB, Planet Erde, Dschungelwelten
Sa, 11.07.2009, 06:45, SWR, Natur nah: Mystisches Moor (1/5)
Sa, 11.07.2009, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 11.07.2009, 09:30, BR alpha, Welt der Tiere, Der Streuner - Eine Straßenkatze in Paris
Sa, 11.07.2009, 10:15, VOX, BBC Exklusiv: Die Labormaus - Ein Leben für die Wissenschaft
Sa, 11.07.2009, 11:36, MDR, Am Wasserloch der fliegenden Hühner
Sa, 11.07.2009, 13:15, RBB, Planet Erde, Dschungelwelten
Sa, 11.07.2009, 14:35, SWR, Im Wald der fliegenden Edelsteine
Sa, 11.07.2009, 14:45, Phoenix, Ein Wald voller Gespenster
Sa, 11.07.2009, 14:45, Phoenix, Phönix-Thema: Regenwald (bis 18:30, Wh. Di 03:30-07:15), Tipp!
Sa, 11.07.2009, 15:30, Phoenix, Einsatz im Dschungel
Sa, 11.07.2009, 16:15, Phoenix, Im Wald des Nashornvogels
Sa, 11.07.2009, 16:45, Phoenix, Die Biospritfalle
Sa, 11.07.2009, 17:15, Phoenix, Der Kampf um den Regenwald
Sa, 11.07.2009, 18:00, Phoenix, Die Tropenholz-Mafia
Sa, 11.07.2009, 19:00, BR, Natur exclusiv, Das Geheimnis der Baggerseen
So, 12.07.2009, 05:25, 3sat, Ecuador - Der Traum des Regenbogenmannes
So, 12.07.2009, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
So, 12.07.2009, 13:15, MDR, Serengeti hinter den Deichen
So, 12.07.2009, 13:25, KI.KA, Fortsetzung folgt - Die Doku, Steffen hilft den Pinguinen
So, 12.07.2009, 15:40, SF 1, Klimawandel - Afrikas Paradiese in Gefahr
So, 12.07.2009, 16:00, BR, Welt der Tiere, Der schöne Kardinal
So, 12.07.2009, 16:10, SF 1, Planet Erde, Eiswelten
So, 12.07.2009, 16:15, ORF 2, Kamp - Ein Fluss für alle Sinne
So, 12.07.2009, 16:30, SWR, Spaniens wilde Extremadura
So, 12.07.2009, 17:00, 3sat, Im Wald der Kobolde
So, 12.07.2009, 17:30, 3sat, Arche Noah (Zoo Nürnberg, Opel-Zoo Kronberg)
So, 12.07.2009, 20:15-21:45, Phoenix, Planet Erde
So, 12.07.2009, 22:05, N24, Der Schwarm der Sardinen
Mo, 13.07.2009, 12:30, Phoenix, Vom Urwald in den Baumarkt, Raubholzhändlern auf der Spur
Mo, 13.07.2009, 14:15, HR, Das Geheimnis der Baggerseen
Mo, 13.07.2009, 15:15, RBB, Abenteuer Zoo: Das Vermächtnis des Don
Miguel - Weißbartpekaris, Flusskrokodile und Katzenfrette in
Tuxtla Gutiérrez
Mo, 13.07.2009, 15:30, 3sat, Edis Paradies, Ein Schweizer Taucher in der Wildnis
Mo, 13.07.2009, 20:15, 3sat, Im Zaubergarten der Korallen
Mo, 13.07.2009, 23:25, 3sat, Schwimmende Zeitbomben, Deutsche Tanker vor der Küste
Di, 14.07.2009, 12:05, 3sat, Im Reich der Wildkatze
Di, 14.07.2009, 13:15, MDR, Serengeti hinter den Deichen
Di, 14.07.2009, 14:00, 3sat, Die heiligen Tiere von Rajasthan
Di, 14.07.2009, 14:15, HR, An den Ufern der Save
Di, 14.07.2009, 18:15, NDR, Herr der Trottel und Tölpel, Der Vogelwart von Helgoland
Di, 14.07.2009, 20:15, WDR, Tropenwelt Karibik
Mi, 15.07.2009, 03:50, 3sat, Affenalltag am Amazonas
Mi, 15.07.2009, 12:30, Phoenix, Geschäfte mit der heißen Luft
Mi, 15.07.2009, 14:15, HR, Der Zauber der Taube
Mi, 15.07.2009, 15:15, RBB, Ein Fluss aus eisiger Zeit - Die Würm
Do, 16.07.2009, 10:33, MDR, Der Nationalpark Kiskunság in Ungarn
Do, 16.07.2009, 14:15, HR, Der Flug des Waldrapps
Do, 16.07.2009, 14:30, 3sat, Die Affenbande vom Amazonas
Do, 16.07.2009, 15:15, RBB, Im Reich der Robben und Seeotter
Do, 16.07.2009, 18:00, BR alpha, Der Schwäbisch-Fränkische Wald
Fr, 17.07.2009, 05:20, Phoenix, Klimawandel oder Klimakatastrophe
Fr, 17.07.2009, 10:00, RBB, Sommer in Brandenburg
Fr, 17.07.2009, 16:40, ARTE, Im Reich der starken Löwinnen
Fr, 17.07.2009, 20:15, HR, Wilde Heimat: Der Sommer
Fr, 17.07.2009, 21:00, RBB, Die Prärie - Das wilde Herz Amerikas
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: aktuelle Folge wird samstags um
14:23 Uhr und montags 10:53 Uhr vom MDR wiederholt, weitere
Wiederholungen samstags um 13:35 und mittwochs 06:30 Uhr vom NDR
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: wird freitags 13:45,
samstags um 10:45 Uhr, sonntags um 06:45 und mittwochs 21:45 auf ARD
Eins Plus wiederholt, samstags ab 15:20 im SWR (2 Folgen) alle Folgen
in der ARD-Mediathek
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen freitags 14:15 Uhr und 21:00 Uhr, sowie samstags 17:30
und sonntags 07:20 Uhr vom HR, alle Folgen in der ARD Mediathek
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15
Uhr und sonntags 10:45 Uhr und 15:30 Uhr im RBB, sowie samstags 11:35
Uhr, sonntags 07:35, montags 04:35, dienstags 01:35, mittwochs 22:35
und freitags 14:35 Uhr auf ARD Eins Plus, alle Folgen im Internet
"Pinguin, Löwe & Co" aus Münster: wird sonntags 11:10 Uhr im RBB wiederholt
"Nashorn, Zebra & Co." aus München: wird sonntags um 15:05 Uhr im WDR wiederholt
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: wird samstags 16:02 Uhr, und sonntags
ab 08:02 und ab 15:02 Uhr (je 2 Folgen) vom ZDFinfokanal wiederholt,
alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
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