E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 481 vom 9. Juli 2009

Liebe Leser,

hier ist sie, die neueste Zoopresseschau, leicht verspätet, aber sie ist da...

Um Ihre Geduld nicht noch mehr auf die Folter zu spannen, werde ich mich auch heute wieder kurz halten.
Mein Favourit diese Woche: "Meine wilde Welt" ... da kommt Neid auf...

Zum Top-Thema der Woche kann ich nur sagen: ENDLICH erledigt !

Und jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen,

Ihre Annette Kloevekorn

Inhaltsverzeichnis
Zoo
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Zoos – Meldungen deutschsprachig


BZ - 07.07.2009
Zoo kauft Knut für 430.000 Euro frei - Der Berliner Zoo kauft Knut frei und zahlt 430.000 Euro an den Zoo Neumünster.
Das Zittern und Bangen um Knut hat endlich ein Ende. Unser Eisbär-Star darf in Berlin bleiben. Nach harten Verhandlungen erklärte sich der Berliner Zoo jetzt bereit, 430.000 Euro an den Zoo Neumünster zu zahlen. Das erfuhr die B.Z. am Dienstag aus gut unterrichteten Kreisen. Der Zoo will die gute Nachricht heute offiziell verbreiten. Monatelang hatten die Vorstände der beiden Zoologischen Gärten um Knut gerungen. ... Der Zoo wollte sich gestern nicht offiziell zu dem Verhandlungsergebnis äußern. Unklar blieb gestern auch, ob Knut nun im Zoo bleiben oder aber in ein neues Gehege im Tierpark umziehen wird, das allerdings erst gebaut werden müsste.

RP online - 08.07.2009
Eisbär Knut bleibt ein Berliner
Berlin (RPO). Zwar ließ sich Berlins berühmtester Eisbär am Mittwoch nicht in seinem Gehege blicken, doch seine Fans sind glücklich: Knut bleibt in der Hauptstadt. Darauf haben sich der Zoo Berlin und der Tierpark Neumünster nach einem zweimonatigen Rechtsstreit über Verbleib und Einnahmen des Eisbären geeinigt. Die Entscheidung sei am Montag gefallen, sagte der Berliner Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz am Mittwoch bei der offiziellen Bekanntgabe der Einigung. Der Zoo zahlt 430 000 Euro an den Tierpark und wird Eigentümer des Eisbären. 350 000 Euro sollen sofort gezahlt werden, der Rest folgt in zwei Raten von 40 000 Euro in den Jahren 2010 und 2011. Beide Parteien gaben an, dass damit alle Ansprüche im Zusammenhang mit Knut abgegolten seien.

Bild.de - 08.07.2009
Berlin stottert Knut in drei Raten ab
Knut gut, alles gut: Der Zoo Neumünster hat die Einigung im Streit um den Berliner Eisbären als «für beide Seiten vertretbar» bezeichnet. Knut gehörte bisher dem Zoo in Schleswig- Holstein, sein Vater Lars war an Berlin ausgeliehen worden. Jetzt zahlt der Berliner Zoo für den Bären 430 000 Euro. Und zwar in drei Raten: 350 000 Euro sofort und zwei Raten à 40 000 Euro 2010 und 2011. «Damit wird Knut nun ein richtiger Berliner», teilte der Tierpark-Chef aus Neumünster, Peter Drüwa, am Mittwoch mit. Alle möglichen Ansprüche im Zusammenhang mit Knut seien abgegolten.

Berlin Online - 08.07.2009
Zoo zahlt für Eisbär Knut in Raten an Neumünster
Nach der Beilegung des Rechtsstreits um den Berliner Eisbären Knut erhält der Tierpark Neumünster mehrere Ratenzahlungen vom Berliner Zoo. Von der Gesamtsumme in Höhe von 430 000 Euro sind 350 000 Euro sofort fällig. Den Rest der vereinbarten Summe folgt in zwei Raten à 40 000 Euro in den Jahren 2010 und 2011, wie der Tierpark am Mittwoch mitteilte. Damit seien alle möglichen Ansprüche im Zusammenhang mit Knut abgegolten. Der Streit war seit Mai dieses Jahres vor dem Berliner Landgericht verhandelt worden. Der Tierpark Neumünster hatte auf Auskunft über die Lizenzeinkünfte geklagt, die der berühmte Eisbär dem Berliner Zoo gebracht hat. Als Eigentümer von Knut bestand der Tierpark Neumünster auf einem Teil der Einnahmen. Der Berliner Zoo hatte eine Offenlegung seiner Gewinne abgelehnt. «Wir haben von Anfang an versucht, eine gütliche Einigung über die Einnahmen von Knut mit dem Zoo Berlin zu erreichen und freuen uns, die Angelegenheit jetzt zu einem für beide Seiten vertretbaren Ende gebracht zu haben», sagte Tierpark-Direktor Peter Drüwa. Durch den Vergleich wird der Berliner Zoo Eigentümer des Eisbären.

Der Tagesspiegel - 09.07.2009
Zoo stottert Knut ab
Eigentlich ein Tag der Freude für Knut-Fans, doch am Gehege des Eisbären herrschte schlechte Laune. „Wir wollten feiern, dass Knut Berliner bleibt, aber er ist gar nicht auf der Anlage – schlecht getimt“, sagt Sylvia Brenke, mit Kolleginnen vom Standesamt Charlottenburg-Wilmerdorf auf Betriebsausflug im Zoo. Doch der Zoostar saß gestern lange in seinem Innenkäfig, weil sein Wassergraben algen- und schlammfrei geschrubbt wurde. Und dies an einem Tag, an dem auch die vielen Kamerateams gern Bilder von Peter Drüwa, Vertreter der Ex-Knut-Besitzer vom Tierpark Neumünster, und dem Tier der Begierde gemacht hätten. Denn nun ist Knut endgültig Berliner. Anlässlich der Vergleichsverhandlungen einigten sich Zoo Berlin und Tierpark Neumünster auf 430 000 Euro Ablösesumme. ... In Finanznöte gerate der Zoo nicht. Die engagierte Aufzucht vom Team um den Pfleger Thomas Dörflein, das Interesse der Zoogäste und das der Medien habe in Wechselwirkung Knut zur Symbolfigur für den Zoo und auch für den Klimawandel gemacht, sagte Thöne. Der Besucherzustrom sei kontinuierlich gestiegen und liege immer noch bei bis zu 30 Prozent über dem Schnitt. Somit könne der Zoo auch seine Aufgabe als wissenschaftliche Einrichtung für noch mehr Menschen erfüllen.

Abendzeitung - 08.07.2009
Zoo verklagt Psychologin - Weil die sagte Gorilla Porgy sei verhungert
In einem Schreiben an den Deutschen Tierschutzbund bat sie um Aufklärung. Zoodirektor Henning Wiesner verklagte die Psychologin daraufhin auf Unterlassung. Am Mittwoch war nun Gütetermin vor dem Münchner Landgericht für Zivilsachen. „Das ist der Tod der Demokratie, wenn der Bürger nicht mehr frei seine Meinung sagen darf“, so der ehemalige David-gegen-Goliath-Stadtrat und Anwalt Bernhard Fricke. Zoo-Anwalt Joachim Fürer meinte, sie habe „falsche Tatsachen“ in die Welt gesetzt. Es geht um sechs Punkte:
Erstens: Gorilla „Porgy“ sei „nach langen Jahren schwerster Bulimie praktisch verhungert“.
Zweitens: Bei Ozelot „Lanzelot“ habe man zu spät den Tumor erkannt. Deshalb sei das Tier verstorben.
Drittens: Bei Tigerkater „Tharo“ habe eine späte Diagnose zu einer „schweren bakteriellen Infektion“ geführt.
Viertens: Die Wisentkuh „Christa“ sei bei einem medizinischen Eingriff falsch gedreht worden und deshalb gestorben.
Fünftens: Drei Tigerbabys seien verhungert.
Sechstens: „Im Tierpark Hellabrunn kommen weit mehr Tiere zu Tode als öffentlich bekannt wird.“
Anwalt Fricke: „Dies teilte sie nur dem Tierschutzbund mit, der die Vorfälle als höhere Instanz klären sollte.“ Wiesner wies die Vorwürfe von sich: „Die Wisentkuh lebt noch weiterhin fröhlich und glücklich.“ Die Tigerbabys seien nicht lebensfähig gewesen. Tiere könnten nicht an Bulimie leiden und die anderen Behauptungen seien auch völlig falsch. Die Richterin Birka von Alvensleben sagte, dass die Beklagte ein Recht auf freie Meinungsäußerung habe. Das Urteil kommt am 7. Oktober 2009.

Bild.de - 07.07.2009
Herbert Köfer sauer auf Hoyerswerda!
Hoyerswerda – In Jahrzehnten hat sich der große Volksschauspieler Herbert Köfer (88, „Hände hoch oder ich schieße“) in Millionen Herzen gespielt. Doch im Zoo Hoyerswerda ist er nun das erste Mal abgeblitzt. Dabei hatte es im Februar letzten Jahres zwischen beiden so schön angefangen. Anlass waren die drei sibirischen Tiger-Babys. Ganz Sachsen war von ihnen begeistert. In der Zeit kamen rund 40 000 Besucher mehr als sonst. Auch der große Herbert Köfer fand die Drillinge süß und kam mit Ehefrau Heike sogar zur Taufe. „Da waren wir uns sofort einig. Wir übernehmen ein Jahr lang die Patenschaft für ein Tiger-Baby.“ Sie entschieden sich für die kleine Ronja. „Es war schön. Wir fanden es familiär, die Pfleger waren stets freundlich.“ Doch das scheint längst vorbei. Nach kurzem Zögern erklärt Köfer sauer: „Seit dem Weggang des alten Zoo-Chefs vor gut einem Jahr ist alles wie abgeschnitten. Niemand meldete sich mehr bei mir.“



Planung und Bau

RP online - 07.07.2009
Regenwaldhaus im Zoo bekommt neues Dach
Der starke Hagel im Mai 2008 hat das Dach des Regenwaldhauses im Krefelder Zoo stark beschädigt. Nun werden die durchlöcherten Platten gegen neue ausgetauscht. Besucher können das Tropenhaus deswegen nur bedingt betreten.An den Wochenenden und in den Abendstunden, wenn Führungen angeboten werden. Unter der Woche bleibt das Haus wegen der Bauarbeiten geschlossen. Zoodirektor Wolfgang Dreßen ist froh, dass das Tropenhaus nach der Sanierung des Affenhauses, nun repariert wird: "Es ist keine einzige Platte heil geblieben. In etwa acht Woche werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein", sagt Dreßen. ... Im Tropenhaus leben etwa 40 Tierarten, darunter Eidechsen, Faultiere und Fledermäuse. Die Saki-Äffchen und einige Vögel sind während der Bauarbeiten in der Außenstelle "Hausenhof" des Zoos untergebracht worden.

Süddeutsche - 08.07.2009
Mehr Platz für Knuts Artgenossen
Mehr als 1,4 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr den Tierpark Hellabrunn besucht - mehr als jemals zuvor in der Geschichte des 1911 eröffneten Münchner Zoos. Um auch in Zukunft Fremde wie Einheimische anzulocken, will Hellabrunn noch in diesem Jahr mit dem Umbau seiner jahrelang umstrittenen Eisbärenanlage beginnen. Im Sommer 2010 soll das 5,2 Millionen Euro teure Vorhaben abgeschlossen sein. Gründe für das Rekordergebnis gibt es viele. Da wären vor allem die günstige Wetterlage von 2008, die artgerechte und naturnahe Einbindung der Tiere in die Isarauenlandschaft und die Einführung der preisgünstigeren Familienkarte zu nennen. Für letztere habe man "bewusst" Einnahmeverluste in Höhe von 6,7 Prozent in Kauf genommen, wie die Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl bei der Vorstellung des Geschäftsergebnisses am Dienstagvormittag im Zoo sagte. So sei der Zoo via Satzung dazu verpflichtet, "volkstümliche Eintrittspreise" zu verlangen, um "naturwissenschaftliche Volksbildung auch sozial schwächeren Kreisen der Bevölkerung und der Jugend zugänglich zu machen". Besonders erfreut zeigte sich Strobl daher auch von den um 8,2 Prozent gestiegenen Besucherzahlen bei Kindern im Alter von vier bis 14 Jahren. Dass man bereitwillig im Zoo auf Einnahmen verzichtet, wäre noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen. ... Vor dem Hintergrund der geänderten Strategie im Tierpark ist wohl auch der Umbau der Eisbärenanlage zu verstehen. Jahrelang hatte die Zooleitung mit der Politik um das Plazet für dieses Vorhaben gerungen - im November war dann endlich die Entscheidung gefallen: Das gesamte Gehege soll nicht nur erneuert, sondern auch mit einer Fläche von 3200 Quadratmetern mehr als doppelt so groß werden. Dafür gibt der Zoo seine Moschusochsen ab, um deren bisheriges Gehege in die neue Anlage für die Eisbären zu integrieren. Die dortige Oberflächenstruktur - eine hügelige Landschaft - sowie der lange Wassergraben werden dabei miteinbezogen, weil Eisbären während des Sommers von den Küsten der Arktis in die Tundra und Taiga wandern, um Nahrung zu finden. Ein kleineres, separat filtriertes Badebecken soll den Besuchern künftig Unterwassereinblicke bieten. Zudem soll der gesamte bislang sichtbare Beton der jetzigen Eisbärenanlage verschwinden und natürlichem Gestein weichen, wie Architekt Peter Lanz sagt. Für die Dauer der Bauzeit müssen die drei Hellabrunner Eisbären allerdings in einen anderen Zoo umziehen: Ihre Rückkehr ist zur Eröffnung der neuen Anlage im Sommer 2010 geplant.

Der Landbote - 08.07.2009
Zoo Zürich setzt auf Südamerika
Bis 2012 entsteht im Zoo Zürich ein Gehege für verschiedene südamerikanische Tierarten. Sie ist dem Sumpfgebiet Pantanal südlich des Amazonas nachempfunden. Die Kosten von fast 10 Millionen Franken werden durch Spenden gedeckt.Die Pantanal-Anlage wird rund 9500 Quadratmeter umfassen. Zu liegen kommt sie zwischen Exotarium und Bärenanlage, wie Zoo- Direktor Alex Rübel heute mitteilte. Im Zentrum entstehen vier Inseln für die Gelbbrust- Kapuzineraffen, die Totenkopf-Äffchen und die Köhlerschildkröten. Das Wasser rund um die Inseln wird den neuen Gehegen von Ameisenbären, Tapiren und Capybaras zugeschlagen. Im Flachwasserbereich schliesslich finden Flamingos genügend Platz und gute Brutbedingungen. Die Bauarbeiten beginnen laut Zoo-Mitteilungen in diesen Tagen. Sie dürften rund anderthalb Jahre dauern. Dazu kommt eine Einwachszeit für die Vegetation. Spätestens im Frühling 2012 ist die neue Anlage zugänglich.

NZZ online - 08.07.2009
Klein-Pantanal im Zürcher Zoo - Neue Südamerika-Anlage für 10 Millionen Franken
In diesen Tagen beginnt der Zürcher Zoo mit den Bauarbeiten zu einer neuen Südamerika-Anlage. Die sogenannte Pantanal-Anlage wird rund 9500 Quadratmeter umfassen. Bis 2012 entsteht im Zoo Zürich eine neue Anlage. Sie umfasst Gehege für verschiedene südamerikanische Tierarten und ist dem Sumpfgebiet Pantanal südlich des Amazonas nachempfunden. ... Von verschiedenen Wegen, die durch die Landschaft hindurchführen, können die Tiere beobachtet werden. Mehr Platz für die einen Tiere bedeutet, dass andere Tierarten weichen müssen. Sumpfwallabys - die kleinen Kängurus gegenüber dem Zoorestaurant - und Präriebisons leben deshalb seit kurzem in Edinburg, wie Rübel sagte. Das heutige Flamingogehege dient vor allem der Erweiterung des Eingangsbereichs.

NZZ online - 08.07.2009
Zürcher Stadtrat begrüsst Seilbahn zum Zoo - Einsprache aus strategischen Gründen
Mittels einer Einsprache will der Zürcher Stadtrat sicherstellen, dass er bei der weiteren Projektierung einer Seilbahn zum Zoo Zürich mitwirken kann. Grundsätzlich begrüsst er das Projekt. Der Zürcher Stadtrat begrüsst die Seilbahn vom Bahnhof Zürich-Stettbach zum Zoo. Er hat im Rahmen des Plangenehmigungsverfahren Einsprache eingereicht. Dies ist nötig, um beim weiteren Verfahren einbezogen zu werden. Mit der Einsprache stelle der Stadtrat also nicht das Projekt selber in Frage, sondern er sichere seine Mitwirkung bei der weiteren Projektierung, schreibt er in einer Mitteilung vom Mittwoch.



Aktionen

Westfälische Nachrichten - 02.07.2009
Kinder erkunden Münsters All wetter-Zoo
Zum Abschluss ihrer Kindergartenzeit unternahmen die Schulkinder des St. Ludgerus-Kindergartens einen Ausflug zum Allwetter-Zoo in Münster. Bei der Abendführung durch den Tierpark waren die Mädchen und Jungen aus Billerbeck die einzigen Teilnehmer und erhielten zahlreiche Informationen über die Zoobewohner. Am Ende der Führung durfte jedes Kind die Giraffen mit einem Stück Banane füttern.

Ahlener Zeitung - 05.07.2009
WDR-Ferienfest im Zoo mit Maus und Co.
Münster - Die Maus war das beliebteste Tierchen, das Luftballonkünstler Uwe Körner am Sonntagnachmittag basteln musste. Mit einem Herz drum herum oder auch mit einer Ballonblume dekoriert, Versionen gab es viele. „Am liebsten in Orange“, forderten die kleinen Besucher ihr Ballontier ganz nach dem Vorbild der großen Maus.
Das Maskottchen des WDR tobte natürlich auch beim Ferienfest des Senders im Allwetterzoo durch die Gegend. Auf der großen Bühne auf der Wiese Höhe Delfinarium tanzte die Maus in der „Maus-Show“ als Lebensgroße Kuschelausgabe zusammen mit den Kindern vor der Bühne einen fröhlichen Tanz. Zahlreiche Familien waren bei strahlendem Sonnenschein in den Zoo und zum Ferienfest gekommen. „Macht alle mit“, riefen die Moderatoren auf. Zum Mitmachen gab es an den vielen Ständen der Veranstaltung reichlich Gelegenheit.

hr online - 06.07.2009
Tierisches Singvergnügen im Zoo
Im September 2008 wurde das Projekt "Primacanta - Jedem Kind seine Stimme" an Frankfurter Grundschulen gestartet. Das Ziel ist, Frankfurter Grundschulkindern mit Spaß und viel guter Laune zum Singen zu bringen. Das Projekt der Crespo Foundation und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) wendet sich dabei an die Musiklehrer, für die es Materialien zur Weiterbildung bereit stellt. Die Stimme sei das wichtigste Instrument, die es zu fördern gelte und es Kindern ermögliche, die eigene Musikalität zu entdecken und zu entfalten. Am Dienstag und Mittwoch werden die rund 1.500 Schüler der ersten Staffel den Tieren im Frankfurter Zoo ein Ständchen bringen.

LeipzigInfo.de - 07.07.2009
Puppentheater im Zoo Leipzig - "Wie der Elefant zu seinem Rüssel kam"
Vor langer Zeit hatten die Elefanten noch keinen Rüssel. Aber da war ein Elefantenkind, das war unersättlich neugierig. Afrika war voll von seinen Fragen! So kam, dass es eines Tages wissen wollte, wie der Elefant zu seinem Rüssel kam. Wer mehr über den Weg des Rüssels zum Elefanten erfahren möchte, der sollte am Samstag, den 4. Juli im Zoo Leipzig vorbei schauen. Die gleichnamige Geschichte wird vom Märchentheater "Fingerhut" erzählt. Los geht`s um 15 Uhr auf dem Lesehügel neben dem Aquarium. Eine weitere spannende Geschichte gibt`s am Sonntag, den 5. Juli. "Prinzessin Isabell und der Kartoffelkönig" steht auf dem Programm, mit dem Puppentheater WiWo. ... Seit 2003 ist das Puppentheater fester Bestandteil des Sommerferienprogramms im Zoo Leipzig. Aufgrund der zahlreichen Zuschauer in den vergangenen Jahren, führt der Zoo Leipzig erstmalig an sechs Wochenenden, vom 27.6. ? 9.8.2009, insgesamt 12 Vorführungen auf. Wir wünschen allen Märchenfans beste Unterhaltung! Bei schlechtem Wetter finden die Aufführungen im Entdeckerhaus Arche statt.



Nachwuchs

derwesten.de - 01.07.2009
Lama-Babys geboren
Hannover. Lamas leben in freier Natur in Südamerika. Moren und Caramba werden dort nicht aufwachsen. Sie sind vor einigen Tagen im Zoo Hannover im Bundesland Niedersachsen auf die Welt gekommen. Moren ist ein Junge und hat braunes Fell. Seine Mama heißt Sarotti. Sarotti ist aber nicht die Mama von Lama-Mädchen Caramba. Das wurde am 26. Juni von Lama Flocke geboren. Bevor Lama-Babys auf die Welt kommen, wachsen sie elf bis zwölf Monate im Bauch ihrer Mutter.

BerlinOnline - 02.07.2009
Alpenmurmeltiere in Berliner Zoo bekommen unerwartet Nachwuchs
Die Alpenmurmeltiere im Berliner Zoo haben unerwartet Nachwuchs bekommen. Die Tierpfleger hatten die vier kleinen Murmeltiere am 9. Juni, mehr als drei Wochen nach ihrer Geburt, im Bau auf dem Freigehege entdeckt, wie der Zoo am Donnerstag mitteilte. Es ist die erste Geburt von Murmeltieren im Berliner Zoo seit 16 Jahren. Generell komme es selten vor, dass sich die Tiere in Gefangenschaft fortpflanzten. Die Jungtiere sind etwas kleiner als Meerschweinchen und erkunden seit etwa einer Woche die Umgebung außerhalb des Höhlensystems. Ihre Mutter ist eines von zweien 2007 aus dem Alpenzoo Innsbruck übernommenen Tieren. Sie ist zwei Jahre alt. Insgesamt leben im Zoo jetzt acht Murmeltiere.

RP online - 06.07.2009
Australiens erstes Elefantenbaby
Das hat es in Australien noch nie gegeben: Zum ersten Mal ist auf dem fünften Kontinent ein Elefant zur Welt gekommen. Das männliche Elefantenbaby wurde am 4. Juli im Taronga-Zoo von Sydney geboren und wiegt stattliche hundert Kilogramm. Der kleine indische Elefant hat noch keinen Namen. Der zwei Tage alte Nachwuchs erschien zum Fototermin mit Mama Thong Dee. Nach Angaben von Zoo-Direktor Guy Cooper hatten die Wärter wegen der bevorstehenden Geburt extra im Elefantenhaus übernachtet, um Thong Dee beizustehen. Cooper berichtete, die Elefantenmutter habe sehr nervös auf die Geburt reagiert. Dann aber habe sie ihr Baby am Rüssel berührt, und er habe gleich zu trinken versucht. Dies alles seien gute Vorzeichen für eine harmonische Bindung zwischen Mutter und Sohn, erklärte Cooper.

Bild.de - 08.07.2009
Das größte kleine Elefanten-Wunder von Australien
Sensation in Sydney: Elefanten-Dame Thong Dee brachte ein gesundes Baby zur Welt. Für die Australier ein großes, kleines Wunder – zum ersten Mal wurde ein Elefant auf ihrem Kontinent geboren! Der Elefanten-Junge erblickte am Samstag im Taronga-Zoo das Licht der Welt. In der Gefangenschaft pflanzen sich die asiatischen Elefanten nur äußerst selten fort. Die Rasse ist vom Aussterben bedroht, nur noch 35 000 Tiere gibt es auf der ganzen Welt. Der kleine Elefant hat noch keinen Namen, ist aber schon putzmunter. Er hat bereits bei seiner Mutter getrunken und die ersten Schritte auf wackeligen Beinen gemacht. Mama Thong Dee ist immer in der Nähe und nimmt ihn schützend unter ihren Rüssel. So winzig der Kleine neben seiner Mama auch aussieht – er ist schon ein ganz schönes Schwergewicht, 100 Kilogramm schwer! Mama Thong Dee stand die dreistündige Geburt tapfer durch, unterstützt von den Tierpflegern, die sogar bei ihr übernachteten. So gut ging es Thong Dee nicht immer. Sie fristete auf den Straßen Bangkoks ihr Dasein, bevor sie nach Australien in den Taronga-Zoo gebracht wurde, der ein spezielles Aufzuchtprogramm für die gefährdeten asiatischen Elefanten hat. Thong Dees Baby ist nun der größte Erfolg für den Zoo, und sicher auch der süßeste.

Berlin Online - 06.07.2009
Sechs Straußenjunge im Berliner Zoo geboren
Nach vielen nachwuchslosen Jahren sind im Berliner Zoo wieder Strauße geboren worden. Insgesamt sechs Jungvögel des südafrikanischen Blauhalsstraußes seien Ende Mai geschlüpft, teilte ein Zoo-Sprecher am Montag mit. Sie seien nun gemeinsam mit Großen Kudus, Bleß- und Springböcken sowie Perlhühnern auf der Afrikaanlage zu sehen. Die sogenannte Haupthenne kümmert sich nach Zoo-Angaben jetzt um die Küken. Sie habe auch hauptsächlich die sechswöchige Brutzeit der knapp zwei Kilogramm schweren Eier übernommen. Weitere Eier stammten von zwei sogenannten Nebenhennen des Straußenharems. Alle Straußenküken bemühten sich grundsätzlich darum, möglichst zeitgleich aus dem Ei zu schlüpfen, um später im Schutz der Jungvögelgruppe aufzuwachsen. Da die Eier jedoch nicht gleichzeitig gelegt würden, bestünden teils beträchtliche Größenunterschiede zwischen den Schlüpflingen. Es sei zudem noch nicht sicher, dass alle sechs Jungvögel des Zoos erwachsen würden. Ihre Überlebenschancen seien jedoch derzeit gut.

Ad Hoc News - 07.07.2009
Hannover - Fünfte asiatische Elefantenkuh im Zoo Hannover trächtig
Der Zoo Hannover darf sich auf weiteren Elefantennachwuchs freuen. Neben den vier bereits trächtigen asiatischen Elefantenkühen Sayang, Manari, Califa und Farina erwarte nun auch die 27-jährige Elefantendame Khaing Hnin Hnin ein Baby, teilte eine Sprecherin des Tierparks am Dienstag mit. Das Junge soll im Oktober oder November 2010 auf die Welt kommen. Hannovers Zoodirektor Klaus-Michael Machens nannte das bevorstehende Ereignis «eine Sensation». Er freue sich riesig auf die «Rüssel-Rasselbande». Auch die anderen vier Elefantenbabys sollen im kommenden Jahr zur Welt kommen. Laut Machens ist die Geburt von fünf Elefantenbabys in einem Zoo innerhalb eines Jahres weltweit einmalig.

newsmax - 08.07.2009
Fünf Elefantenbabys in 2010 im Erlebnis-Zoo Hannover! - Weltweit erstmalig fünf Asiatische Babyelefanten in einem Jahr erwartet
Jetzt steht es fest: Der Schwangerschaftstest von Elefantendame Khaing Hnin Hnin ist positiv, die Sensation perfekt. Im Erlebnis-Zoo Hannover werden 2010 fünf Asiatische Elefantenbabys erwartet! Die Babyelefanten kommen nächstes Jahr von Frühjahr bis Spätherbst zur Welt. „Für uns und für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm der bedrohten Asiatischen Elefanten ist der fünffache Nachwuchs eine Sensation!“ erklärt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Fünf Asiatische Elefantenbabys in einem Zoo innerhalb eines Kalenderjahres gab es weltweit noch nie. „Wir freuen uns riesig auf die Rüssel-Rasselbande“, schwärmt Machens, „das Minifanten-Quintett wird hier im Dschungelpalast sicherlich alles auf den Kopf stellen!“ Vater aller fünf Babys ist Elefantenbulle Nikolai (16), der 2008 aus Amsterdam nach Hannover kam und bei den Damen Califa, Farina, Sayang, Manari und Khaing Hnin Hnin sehr schnell bleibenden Eindruck hinterließ.

Basler Zeitung - 08.07.2009
Zoo Basel: Stacheliger Nachwuchs im Etoschahaus
Bei den südafrikanischen Stachelschweinen im Zoo Basel hat es zum ersten Mal Nachwuchs gegeben. Noch sind die beiden vor vier Wochen im Etoschahaus zur Welt gekommenen Jungen nur mit etwas Glück zu sehen. Zwar wieseln die Stachelschweinchen zwischendurch putzmunter hinter ihren Eltern über die Aussenanlage des Etoschahauses. Doch immer wieder verstecken sie sich bei vermeintlicher Gefahr instinktiv, da sie als Jungtiere noch natürliche Feinde haben. Ausgewachsenen Stachelschweinen dagegen droht nur noch vom Menschen Gefahr, wie Kuratorin Friederike von Houwald am Mittwoch im Basler «Zolli» vor den Medien sagte. In der Tierwelt bleiben indes selbst ausgewachsene Löwen auf sicherer Distanz zu den Nagetieren mit ihren bis zu 30'000 Stacheln. Südafrikanische Stachelschweine hält der Zoo Basel in seiner Etoschaanlage seit deren Eröffnung 2001. Zuchterfolg hat sich indes erst jetzt mit einem neuen Stachelschweinpärchen eingestellt, das seit letztem November im «Zolli» lebt. Beide Tiere stammen aus Schweizer Nachzucht. Zur Welt gekommen sind die beiden Jungen nach einer Tragzeit von drei Wochen am 6. Juni. Bei der Geburt wogen sie nur 350 Gramm. Die Jungen werden noch zwei weitere Monate bei der Mutter trinken und während den ersten sieben Monaten von den Eltern begleitet und beschützt. Erwachsene Tiere werden bis zu 27 Kilogramm schwer und 15 Jahre alt. In Zoos können sie auch 20 Jahre erreichen.

Bild.de - 09.07.2009
Hier schlummert Leipzigs neues Zoo-Äffchen
Diese neue, bunte Welt ist soo verwirrend und anstrengend. Da braucht auch ein Affen-Baby mal einen Mittagsschlaf... Gerade drei Tage alt ist der Schimpansen-Nachwuchs im Leipziger Zoo. Mama Dorien (28) lässt ihr zwei Kilo leichtes Baby keine Sekunde aus den Augen. Denn im letzten Jahr starb ihr Jungtier nach wenigen Wochen. Jetzt hofft sie (und natürlich auch der Zoo) dass es dieses Mal klappt mit dem Großwerden. Die Fürsorge der Mama ist so groß, dass sie keinen Pfleger in die Nähe lässt. Deshalb ist das Geschlecht noch ein Geheimnis. Klar dagegen die Vaterfrage: Hier kommt nur Kavalier Patrick (12) in Frage. Wer Mama und Kind beobachten will: Sie sind auf der Innenanlage des Pongolands zu sehen.



derwesten.de - 02.07.2009
"Lear" war mit über 35 ein Tieropa
Keine 30 Jahre nach der Entdeckung der Zwergflusspferde in Westafrika kamen bereits vier davon Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts in den Zoo Duisburg und begründeten eine beispiellose Zucht dieser zoologischen Raritäten am Kaiserberg. Mit seiner langjährigen Partnerin QUIRLY zeugte LEAR etliche Jungtiere, die im Rahmen eines europaweit koordinierten Erhaltungszuchtprogrammes an andere Zoologische Gärten abgegeben werden konnten. Bis zuletzt konnten ihn die Besucher in trauter Familienidylle zusammen mit seiner 2jährigen Tochter AYOKA sehen. Doch mit wertvoller Genetik allein, so heißt es im Zoo, werde man dem Charaktertier LEAR nicht gerecht. Stets standen Pfleger aus anderen Zoos mit offener Kinnlade vor den Duisburger Kollegen, wenn diese ohne jedes Abwehrgerät zwischen den Zwergflusspferden auf der Anlage standen. Gelten die Mini-Flusspferde unter Fachleuten doch als durchaus angriffslustig und lebensgefährlich! In Duisburg hingegen konnten die Tierärzte ihre Behandlungen weitestgehend am unnarkotisierten Tier vornehmen, streichelten die Tierpaten die kleinen Kolosse und durfte LEAR einmal sogar den Verlobungsring überbringen, der an einer Halsschleife festgebunden war. Ruhe und Gelassenheit zeichneten den tierischen Opa aus, schon von Beginn an. Den Pflegern gegenüber war er stets sehr aufmerksam und gehorchte quasi auf Zuruf. Außergewöhnlich war darüber hinaus das Verhalten seinem Nachwuchs gegenüber, dessen spielerische Rangeleien er geduldig ertrug. Dass er eine zeitweise zickige Partnerin hatte, störte ihn offenbar nicht, denn Ehestreitigkeiten bei Herrn und Frau Zwergflusspferd konnte man an einer Hand abzählen. Der Zoo Duisburg verliert mit LEAR einen seiner ältesten Bewohner und auf alle Fälle auch einen seiner liebenswürdigsten, sind sich die Tierpfleger einig.

Kölner Stadtanzeiger - 02.07.2009
Eulenkloster und Entenkindergarten
Der Schwarzstorch wirkt ein bisschen skeptisch. Angesichts der Besucherin, die sich gerade anschickt, unter Begleitung der Presse in sein Gehege zu steigen, flattert er auf einen Baumstumpf und guckt sich die Sache mal aus sicherer Entfernung an. „Wir machen ganz langsam und schauen, wie er reagiert“, sagt Tierpfleger Reinhard Schabbing und bedeutet Monika Solar zu warten. Der Storch dreht aufmerksam den Kopf, wirkt aber nicht nervös. Schließlich gibt Schabbing der Bensbergerin das Okay, ihm zu folgen. „Unsere Tiere sind ja nicht zahm und wir wollen ihnen keinen Stress bereiten“, erläutert er leise. Monika Solar ist „Praktikantin für einen Tag“ im Kölner Zoo, genauer gesagt im Revier „Wassergeflügel“. In ihrer Mail an den „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat sie sich gewünscht, einmal im Eulenkloster helfen zu dürfen. Und das gehört eben zu diesem Revier. „Eulen wirken auf mich geheimnisvoll und strahlen so viel Weisheit aus“, erzählt die 53-Jährige, die als kaufmännische Angestellte in einer Immobilienfirma arbeitet. „Als Kind wollte ich Tierärztin werden, am liebsten im Zoo.“ Obwohl Solars beruflicher Weg sie in eine andere Richtung führte, blieb das Interesse an Tieren.

Financial Times Deutschland - 04.07.2009
Meine wilde Welt
Ohne die leiseste Ahnung von wilden Tieren übernahm der Journalist Benjamin Mee vor drei Jahren einen maroden Zoo. Für den Briten fing damit ein neues Leben an - unter Schlangen, Löwen und Leoparden.
Auf der sattgrünen Wiese vor dem Gehege der Wildkatzen breiten 30 unterzuckerte Kinder ihre Softdrinks und Sandwiches aus. Die Sonne scheint senkrecht vom Himmel, und die Tiger strecken gähnend ihre Pranken aus. Ein perfekter Tag im Zoo. Und doch ist Benjamin Mee nicht ganz zufrieden. Zu viele störende Details, rein wirtschaftlich betrachtet. "Die Kinder sind Schüler, also zahlen sie nur die Hälfte des Eintritts. Außerdem haben sie ihre eigenen Lunchboxen mitgebracht, statt ihr Mittagessen bei uns zu kaufen", murmelt der kahlköpfige Zoodirektor und greift nach seinem Walkie-Talkie. Ein Pfleger soll kommen und sofort den Kiosk vor dem Löwengehege öffnen. Warum ist der Kiosk um diese Zeit überhaupt noch zu? Mee fängt an zu grinsen: So ein knallharter Zoodirektor ist er nämlich in Wirklichkeit gar nicht. Zwar wird der 44-Jährige in dieser Rolle respektiert. Trotzdem fühlt er sich immer noch, als hätte man ihn in ein Abenteuerspiel verpflanzt. Bevor er den Dartmoor Zoological Park übernahm, war Mee 15 Jahre lang ausschließlich sein eigener Chef - als freischaffender Journalist. Er schrieb über Architektur, übers Heimwerken, oder er reiste für Reportagen um den Globus. Dass er heute über die Karies seiner Wölfe nachdenkt statt über die Pointe einer Kolumne, liegt am Drängeln seiner Schwester. Die hatte vor vier Jahren davon gelesen, dass im grünen Devon ein Einfamilienhaus samt Zoo zum Verkauf steht. Plötzlich war da diese fixe Idee, mit ihrem Bruder samt Kindern und der verwitweten Mutter nach Devon zu ziehen und ein neues Leben unter wilden Tieren anzufangen. "Die Idee, einen Familienbetrieb aufzuziehen, fand ich reizvoll", sagt Mee. "Einige interessierte Firmen waren schon abgesprungen, und so bekamen wir tatsächlich den Zuschlag." Damit fand einer der ungewöhnlichsten Verkäufe in der britischen Zoogeschichte statt: Ein Journalist ohne die leiseste Ahnung vom Tierparkbetrieb gab seinen Job und sein altes Leben auf, um mit Kindern und der 73-jährigen Mutter in ein renovierungsbedürftiges Haus mit angeschlossenem Wildpark zu ziehen. Seine Freunde zeigten ihm einen Vogel. Denn was Mee bekam, war nicht etwa ein erfolgreich laufendes Unternehmen.
>> Das Buch zur Geschichte erscheint im August und ist unter "Neue Veröffentlichungen" aufgelistet.

Wochenanzeiger Herford - 05.07.2009
Nachahmer gesucht!
Osnabrück. Diese Aktion verdient Nachahmer! Elisabeth Zumstrull, seit vielen Jahren dem Osnabrücker Zoo als Mitglied des Kuratoriums verbunden, feierte Ihren runden Geburtstag im Familien- und Freundeskreis im Zoo. Die Enkelkinder Paul, Fritz und Max halfen dabei im Vorfeld, indem sie für die jung gebliebene Oma eine tierische Spendenbox mit bunten Zoomotiven gestalteten, die reichlich von den geladenen Gästen gefüttert wurde. Nach dem Motto –Spenden statt Geschenke – kam ein stattlicher Betrag von 800 Euro für den Zoo zusammen.

RP online - 06.07.2009
Britischer Zoo evakuiert
Die Menschenaffen drangen in einen Bereich vor, in dem die Tierpfleger normalerweise ihr Essen vorbereiten, wie die Zooleitung mitteilte. Die Pfleger hätten die Schimpansen aber wieder einfangen können. Mehr als 5000 Besucher hätten den Tierpark in Chester nahe Liverpool als Vorsichtsmaßnahme verlassen müssen, hieß es. Die Zooleitung entschuldigte sich bei den Gästen für die Unannehmlichkeiten - und bot einen kostenlosen Zoobesuch als Entschädigung an. Wie die Affen aus ihrem Gehege ausbrechen konnten, gab der Zoo noch nicht bekannt. Am Montag sollen nähere Details zu dem Vorfall veröffentlicht werden. Der Zoo in Chester hat nach eigenen Angaben jährlich mehr als 1,3 Millionen Besucher. Auf einer Rangliste der Zeitschrift "Forbes" liegt der Tierpark unter den besten 15 Zoos der Welt.

NRZ - 06.07.2009
Ein Tag im Zoo: Abenteuer Tierpfleger
So ein Amazonasdelfin ist auch im hohen Alter richtig neugierig. Von dem Moment an, da ich meinen Fuß in das badewannenwarme Becken gesetzt habe, dreht „Baby” seine Bahnen um mich. Aufmerksam umkreist er mich Neuankömmling mit der roten Badehose und der Bürste in der Hand. Sein Name ist missverständlich. Denn der Delfin ist inzwischen ein wahrer Opa. Über 34 Jahre alt, schlägt er die Prognosen aus Lehrbüchern um Längen. Demnach dürften Amazonasdelfine eigentlich nur 25 bis 30 Jahre alt werden. Sein Gefährte „Apure” ist vor drei Jahren gestorben, seitdem ist Baby der älteste bekannte Amazonasdelfin der Welt.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederlande

ad.nl - 8. Juli 2009
Avifauna is apetrots op primeur met 'geelwangen'
Avifauna ist sehr stolz auf Premiere mit "Gelbmasken"
Alphen. Zwei kleine Gelbmaskenhornvögel breiteten gestern im Vogelpark Avifauna erstmals ihre Flügel aus. Auf ihren Schultern ruht eine schwere Aufgabe: wenn es nach dem Vogelpark geht, ist das der Beginn einer einmaligen Kolonie. Der Vogelpark habe aus der ganzen Welt Glückwünsche erhalten, von Valencia bis San Diego, erzählt Pieter Vader; die Vögel seien vor zwei Monaten geschlüpft. Es sei eine Premiere, sagt Vader, denn noch nie wurden Gelbmaskenhornvögel vorher auf dem europäischen Festland geboren. Weltweit seien nur sechs Zoos bekannt, welche diese Vögel halten. Avifauna hofft darauf, daß noch mehr kleine Gelbmaskenhornvögel im Park schlüpfen.

megastadfm.nl - 8. Juli 2009
Burgemeester Aboutaleb heeft vandaag het nieuwe savannegebied in de Rotterdamse Diergaarde Blijdorp geopend voor publiek
Bürgermeister Aboutaleb hat heute das neue Savannengebiet im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp für die Öffentlichkeit eingeweiht
Er tat das, indem er die Türen des Savannenhauses elektronisch öffnete, so daß die Giraffen ihre geräumige Außenanlage erkunden konnten. Die Tiere, acht insgesamt, haben sich über anderthalb Wochen an ihren neuen Stall gewöhnen können und sind nun soweit, ihre ersten Schritte auf die Außenanlage zu setzen. Das Savannengebiet ist die größte Freianlage im Tiergarten. Tiere und Besucher werden voneinander getrennt durch einen "natürlichen" Wasserlauf und einen erhöhten Steg, der das Savannenhaus, den Krokodilfluß und den auffallenden Baobab-Baum miteinander verbindet. Alle diese Bestandteile zusammen bilden das komplette Savannengebiet. Das Gebiet wird bereits einige Zeit bewohnt von Kudus, Zebras, Straußen, Krokodilen, Klippschliefern und Stachelschweinen, jetzt kommen die Giraffen hinzu. Später werden in diesem Jahr noch Unterkünfte für Tüpfelhyänen, Guerezas und Servale hinzukommen. Das Savannengebiet ist von morgen (9. Juli) ab für die Zoobesucher zugänglich.

ad.nl - 8. Juli 2009
Geelwangneushoornvogels primeur
Die Premiere des Gelbmasken-Hornvogels (Celebes-Hornvogels)
Alphen. Im Vogelpark Avifauna sind zwei sehr seltene junge Gelbmasken-Hornvögel (Celebes-Hornvögel, Penelopides Exarhatus sanfordi) geschlüpft. Eine Premiere, denn noch nie schlüpften vorher diese Vögel in einem Zoo auf dem europäischen Festland. Avifauna gilt als weltweiter Spezialist bei Nashornvögeln. Auf der ganzen Welt sind nur sechs Zoo bekannt, die Celebes-Hornvögel halten. Zuchtergebnisse in europäischen Zoos sind außerordentlich selten und noch nie schlüpfte bisher einer in den Niederlanden.

pzc.nl - 8. Juli 2009
Geelwangneushoornvogels geboren in Avifauna
Celebes-Hornvogel in Avifauna geschlüpft
Alphen aan den Rijn. Im Vogelpark Avifauna sind seit Mittwoch zwei junge Celebes-Hornvögel zu sehen. Die Vögel sind Anfang Mai geschlüpft, doch haben sie erst jetzt ihr Nest verlassen, so ein Sprecher des Vogelparks.

nieuwsvannederland.nl - 6. Juli 2009
WNF en Apenheul gaan samenwerken
WWF und Apenheul werden zusammenarbeiten
Apeldoorn. In den Sommerferien, vom 11. Juli bis einschließlich 23. August, macht Apenheul verstärkt auf die Gorillas aufmerksam. Während der Gorilla Games kommen Besucher, um alles über Apenheuls Gorillas und ihre Artgenossen in der Wildnis zu erfahren. Sie entdecken, wie Gorillahaare sich anfühlen, wie Gorillakot riecht und wie laut ein Brusttrommeln klingt. Die Gorillas nehmen in Apenheul einen besonderen Platz ein. Besucher des Parks kommen diesen beeindruckenden Tieren ganz nahe. Das gibt Apenheul die Gelegenheit, mehr über die Gorillas zu erzählen, über den Regenwald und darüber, wie wichtig Naturschutz ist. Über den Naturschutzfond von Apenheul, Apenheul Primate Conservation Trust, wurden im Jahre 2006 für ein Projekt zum Schutz der Berggorillas und der Östlichen Flachlandgorillas in Kongo und Uganda 13.724 Euro gespendet. Auch der WWF kümmert sich um das Schicksal der Gorillas und anderer Menschenaffen. Deshalb führt der WWF die "Stehe für die Affen! - Kampagne". Die gemeinsamen Interessen und Zielstellungen von Apenheul und WWF ist für beide Naturschutzorganisationen ein schöner Ausgangspunkt für eine Zusammenarbeit in dieser Menschenaffenkampagne. So berät Apenheul das WWF bei der Auswahl von zehn Projekten in Afrika und Südostasien, die der WWF über längere Zeit hinweg finanzieren wird.

PERSBERICHT Rotterdam, 8 juli 2009
NIEUW SAVANNEGEBIED OPEN IN BLIJDORP: op ooghoogte met de giraffen
Pressebericht Rotterdam, 8. Juli 2009
Neues Savannengebiet in Blijdorp eröffnet: auf Augenhöhe mit den Giraffen

Am 9. Juli ist der neue Savannenbereich im Tiergarten Blijdorp für die Besucher geöffnet. Heute, am 8. Juli, wird der Bereich offiziell eröffnet vom Bürgermeister Rotterdams, Herrn Aboutaleb. Der Bürgermeister wird die Türen des Savannenhauses elektronisch öffnen, so daß die Giraffen ihren ausgedehnten Außenbereich erkunden können. Von einem erhöhten hölzernen Steg aus ist es möglich, den Giraffen buchstäblich in die Augen zu schauen. ... In der Landschaft dominieren eine lebensgroße Replik eines Baobab-Baumes und das zwiebelförmige Savannenhaus. Auch von der Eisenbahnlinie aus, die am Tiergarten entlang führt, sind die zwei Orientierungspunkte gut zu sehen. ... Das Regenwasser, welches auf das Dach des Giraffenhauses fällt, wird aufgefangen und für das Bewässern der Tropenpflanzen im angrenzenden "Krokodilfluß" verwendet.

telegraaf.nl - 7. Juli 2009
Knuffelmuur houdt giraffen warm in winter
Kuschelwand hält Giraffen im Winter warm
Rotterdam. Die Giraffen des Rotterdamer Tiergartens Blijdorp sind in das neue Savannenhaus eingezogen. Bürgermeister Ahmed Aboutaleb wird ihre neue Unterkunft am Mittwoch offiziell eröffnen. Nachhaltigkeit spielt dabei eine Hauptrolle. Die Tiere, die im Savannenhaus leben, halten sich gerne in einem warmen Klima auf. Doch Blijdorp muß Energiekosten einsparen. Eine warme Kuschelwand kann im Winter Abhilfe bieten. Die Konstrukteure waren gezwungen, "die Spannung zwischen den klimaneutralen Ambitionen und den Ansprüchen der afrikanischen Tiere an das Klima zu vereinen", wie Menno Lam von LAM architects Wageningen sagt. Das Gebäude ist sehr wartungsarm und vieles kann leicht recycelt werden, erklärt Lam. Die 330.000 Liter Regenwasser, die das Gebäude jährlich auffängt, werden verwendet für die Pflanzen in einem nahegelegenen Biotop. Geheizt wird mit Sägespänen. An kalten Tagen suchen die Tiere selbst die Wärme auf: spezielle "Kuschelwände", stählerne Elemente mit sogenannter Niedertemperaturheizung machen das Beheizen des gesamten Gebäudes überflüssig.

dierenpark-emmen.nl - 2. Juli 2009
Met een luchtballon van de Afrikasavanne
Mit einem Luftballon ab Afrikasavanne
Wer das schönste Filmchen von einem afrikanischen Jungtier macht, gewinnt eine Ballonfahrt ab Afrikasavanne im Tierpark Emmen. Laufende Impalas, umhertollende Affen, rührende Mangusten - es wurden in letzter Zeit viele Jungtiere geboren, von denen prächtige kurze Filmchen gemacht werden können. Via YouTube können die Filmchen von den Zoobesuchern hochgeladen werden. Die Website des Parks zeigt dann immer die besten drei. Im Tierpark Emmen ist eine Vielzahl afrikanischer Tiere zu sehen. Tierfotograf Rob Doolaard hat Tausende Fotos von ihnen gemacht. Eine umfangreiche Auswahl davon zeigt die Ausstellung "Afrika in Emmen sehen", natürlich im Afrikahaus.

dolfinarium.nl - 5. Juli 2009
Dolfijn Rif zorgt voor volle kraamkamer - Bezoekers live getuige van bevalling dolfijn
Delphin Rif sorgt für volle Geburtsstätte - Besucher live Zeugen einer Delphingeburt
Harderwijk. Vergangenen Freitag wurde der Park erfreut mit der Geburt von Rif, dem kerngesunden Sohn von Mutter Lucy. Besucher des Delphinariums waren Zeuge der Geburt. Rif ist bereits der zweite Delphin, der innerhalb von einigen Tagen geboren wurde. In derselben Anlage wurde vorige Woche Montag Luna geboren. Der Meerestierpark erwartet kurzfristig ein drittes Delphinbaby. Seit der Rifs Geburt leben zur Zeit 30 Delphine im Delphinarium. Lucy ist eine erfahrene Mutter. Sie hat bereits zwei Söhne zur Welt gebracht, Tlisala (2001) und Kite (2005).

dolfinarium.nl - 1. Juli 2009
Zeeleeuw Fox geboren in Dolfinarium
Seelöwe Fox im Delphinarium geboren
Harderwijk. Mutter Olympia hat am Dienstag, dem 30. Juni, einen kerngesunden "Jungen" zur Welt gebracht. Er heißt Fox. Olympia ist die zweite Mutter im Stoere Stellerstek. Am 5. Juni gebar Sade ein männliches Jungtier, Pilot. Dieses schwimmt schon phantastisch und ist sehr damit beschäftigt, seine Umwelt zu entdecken. Stellersche Seelöwen werden seit den 1970er Jahren im Delphinarium gehalten.

dolfinarium.nl - 1. Juli 2009
Dolfijn Luna verblijdt Dolfinarium
Delphin Luna erfreut Delphinarium
Harderwijk. Das Delphinarium freut sich über die Geburt von Delphin Luna. Montagabend um 23 Uhr kam der jüngste Sprößling des Meerestierparks zur Welt. Mutter Maaike und Luna geht es sehr gut und sie können von den Besuchern gesehen werden. Die Trainer beobachten in den ersten Tagen nach der Geburt rund um die Uhr. Sie achten hierbei vor allem auf das Schwimmverhalten, die Atmung und das Säugen des Jungtiers. Maaike ist eine erfahrene Mutter. Luna ist ihr drittes Junges. Sie hat bereits Yola (2002) und Nalu (2005) zur Welt gebracht.

gaiapark.nl - 3. Juli 2009
Geboortegolf GaiaPark houdt aan
Geburtenwelle im GaiaPark hält an
Die Anzahl der Tiere im GaiaPark Kerkrade Zoo nimmt weiter ständig zu. In dieser Woche kamen ein Buchara-Hirsch, drei Pinselohrschweine und zwei Rotfußseriemas zur Welt. Im Juni wurden bereits viel mehr Tiere geboren: u.a. drei Moschusochsen, fünf Waldrentiere, sieben Totenkopfaffen und zehn Nutrias. Im Mai wurden zwei Luchse, ein Löffelhund und drei Kapybaras geboren, eine Schleiereule und zwei Rotfußseriemas schlüpften. Der GaiaPark ist der einzige Zoo in den Niederlanden, der Löffelhunde hält. Es war übrigens auch das erste Mal, daß diese Löffelhundeltern ein Junges kriegten. Es wurde in einem unterirdischen Bau geboren. Der Bau war so tief, daß die Tierpfleger das Junge nicht sehen konnten, sondern nur hörten. Als das Junge zwei Wochen alt war, wurde die unterirdische Höhle nach starken Regenfällen überschwemmt. Zum Glück holten die Eltern das Junge rechtzeitig heraus, seitdem ist das Junge immer öfter draußen zu sehen. In diesem Jahr begann die Geburtensaison bei den Bolivianischen Totenkopfaffen des GaiaParks am 8. Juni. Inzwischen wurden sieben gesunde Jungtiere geboren und es laufen noch einige Affenweibchen mit einem dicken Bauch herum.

hoogenlaag.nl - 5. Juli 2009
Burgers's Zoo tv-serie wordt herhaald
Burgers' Zoo TV-Serie wird wiederholt
Arnhem. Die Fernsehserie "Burgers' Zoo: Drukte In De Dierentuin" ["Burgers' Zoo: Trubel im Tierpark"] wird ab Freitag, dem 3. Juli, vollständig wiederholt. Jeden Freitag nachmittag um 15.50 Uhr ist eine neue Folge der elfteiligen Serie auf SBS 6 zu sehen. Tierparkmitarbeiter werden inzwischen regelmäßig von Besuchern, welche die Serie gesehen haben, wiedererkannt. Außerdem erhielt Burgers' Zoo viele positive schriftliche Reaktionen von Fernsehzuschauern. Einschaltquoten und die geplante vollständige Wiederholung der Serie zeigen das Interesse vieler Menschen an allem, was mit einem Tierpark zusammenhängt. Die Serie "Burgers' Zoo: Drukte In De Dierentuin" bietet dem Fernsehzuschauer daheim eine besondere Chance, das Leben in einem Tierpark aus der Nähe zu betrachten, wobei verschiedene Aktivitäten bisher noch nicht gefilmt worden sind. Burgers' Zoo strebt mit der Fernsehserie insbesondere danach, bessere inhaltliche Kenntnis zu vermitteln in bezug auf die Aktivitäten moderner Zoos. Aus Besucherreaktionen geht nämlich hervor, daß viele Menschen nicht im Bilde sind über die intensive Zusammenarbeit, die zwischen Zoos besteht, sowohl national, als auch international, im Rahmen von Zuchtprogrammen für bedrohte Tierarten, des Wissensaustausches zur Verbesserung des Wohlbefindens der Tiere und gemeinsamer Naturschutzprojekte. Anhand konkreter Vorbilder und Situationen zeigt Burgers' Zoo dem Zuschauer zu Hause, wie diese Zusammenarbeit in der Praxis vor sich geht und warum sie wichtig ist für ein gutes Management der Zoopopulationen.

Nieuwsbrief DierenPark Amersfoor - 3. Juli 2009
Waterpret voor chimpansee Karibuna
Wasserspaß für Schimpanse Karibuna
Schimpansen halten nichts von Wasser; das ist allgemein bekannt. Groß war dann das Erstaunen, als Schimpanse Karibuna vorigen Montag, als es nachmittags warm war, herrlich mit dem Wasser im Teich der Anlage spielte. Seine Artgenossen schauten mit großer Bewunderung zu, blieben aber im sicheren Abstand.
Nieuwe gezichten in de Sahara
Neue Gesichter in der Sahara
In den letzten Wochen sind im Themenbereich "Sahara" zwei junge Säbelantilopen geboren worden.
Uilskuikens
Eulenküken
Bei den Schnee-Eulen, die vor allem wegen ihres überwiegend weißen Federkleides auffallen, sind seit einigen Wochen zwei auffallend schwarze Eulenküken zu sehen.

telegraaf.nl - 4. Juli 2009
Volop geflirt in Artis
Reichlich geflirtet im Artis Zoo
Amsterdam. 300 Singles haben am Samstag im Amsterdamer Artis Zoo nach der Liebe ihres Lebens gesucht. Artis organisierte für Alleinstehende einen Abend, u.a. mit Workshops Salsa, Flirtworkshops und Liebeslied-Chören. Den übergroßen Anteil an den Singles hatten Frauen. Der Zoo habe 250 Single-Buttons an Frauen ausgeteilt, sagte ein Sprecher. Ob sich beim Tierfreunde-Date Pärchen gebildet haben, ist nicht bekannt. Der Zoo öffnet im Sommer an ganz vielen Samstagen die Türen für das Publikum. Neben den Singles, die sich für das spezielle Programm anmeldeten, kamen Samstagabend weitere 1.200 Besucher in den Artis Zoo.

volkskrant.nl - 3. Juli 2009
Wisent gedijt in nationaal park
Wisent gedeiht im Nationalpark
Amsterdam. Die Rückkehr der Wisente in einen Teil des Nationalparks Zuid-Kennemerland, westlich von Haarlem, ist ein Erfolg. Im April 2007 wurden drei Wisente im Naturschutzgebiet Kraansvlak ausgesetzt, einem Gebiet, das zum großen Teil für Menschen gesperrt ist. Ein Jahr später wurden noch einmal drei Tiere in dem Gebiet ausgesetzt. Ziel ist es, herauszufinden, ob eine Rückkehr im großen Maßstab möglich ist. Der Versuch dauert fünf Jahre. Die ersten Erfahrungen mit den Wisenten im Kraansvlak zeigen an, daß sie gut zurecht kommen in ihrer neuen Umgebung. In dem Gebiet leben auch Schottische Hochlandrinder und Koniks. Die Wisente, die jetzt im Nationalpark Zuid-Kennemerland herumstreifen, kommen aus Polen.

diergaardeblijdorp.nl - 2. Juli 2009
Afrika-fotowedstrijd: win een Safari-reis!
Afrika-Fotowettbewerb: eine Safari-Reise zu gewinnen
Mach ein spannendes, schönes, apartes, lustiges oder künstlerisches Foto von den afrikanischen Tieren im Diergaarde Blijdorp. Der Tiergarten Blijdorp fordert alle Fotografen heraus! Ab 9. Juli ist die neue Afrika-Savanne im Tiergarten Blijdorp eröffnet. Um das zu feiern, organisiert Blijdorp vom 9. Juli bis einschließlich 21. September einen Afrika-Fotowettbewerb.

Nieuwsbrief Diergaarde Blijdorp - 2. Juli 2009
Introductie gorillaatje Nasibu in Blijdorp
Einführung des kleinen Gorilla Nasibu in Blijdorp
Auf Antrag des Koordinators des Gorilla-Zuchtprogramms kam Gorilla Nasibu kürzlich aus Frankfurt/Main in den Tiergarten Blijdorp. Er ist ein junges Männchen, ein Knirps noch, der von einem neuen Silberrücken in Frankfurt nicht akzeptiert wurde. Diese Woche wird Nasibu im Tiergarten Blijdorp in die Familiengruppe eingeführt. Weil diese Einführung sorgfältig und in aller Ruhe geschehen muß, ist die Innenanlage der Gorillas in den kommenden Tagen für Besucher geschlossen.

Nieuwsbrief Diergaarde Blisdorp - 2. Juli 2009
Olifant Sam vertrekt weer
Elefant Sam zieht wieder um
Elefant Sam kam voriges Jahr vorübergehend aus Amersfoort in den Tiergarten Blijdorp. An diesem Wochenende verläßt er Blijdorp und kommt in den Tierpark Paradisio im Süden Belgiens, wo zwei andere Elefantendamen schon schmachtend nach ihm Ausschau halten.

Belgien

zooantwerpen.be - 2. Juli 2009
Geboortegolf in de Zoo
Geburtenwelle im Zoo Antwerpen
Zehn kleine Nasenbären sind nun draußen zu sehen. Sie verlassen ihre Nestboxen und erkunden die Außenwelt. Es sind fünf Männchen und fünf Weibchen. Auch für die Rentiere war es ein fruchtbares Jahr. Das Anfang Mai geborene junge Weibchen Kajaani bekam am 12. Juni ein Halbschwesterchen, Kisa. Die Kongopfauen bezogen inzwischen gemeinsam mit Weißohrturakos, Braunflügel-Mausvögeln und Schildturakos die neue Voliere im Flämischen Garten. Nach nur zwei Monaten sind schon Eier gelegt und das Weibchen vor allem brütet, ab und zu wird es vom Männchen abgelöst. Die am 1. und 3. Juni geschlüpften Eselspinguine wiegen jetzt ungefähr 1,3 kg. Die Königspinguine Winner und Etoile bebrüten erneut ein Ei. Anfang August müßte das Küken schlüpfen. Die acht jungen Humboldt-Pinguine - der erste kroch um den 20. April herum aus dem Ei - lernen nun, wie man Fisch frißt. Weiteren Nachwuchs gab es bei Straußwachteln, Goldfasanen, marokkanischen Buchfinken, Mexikanischen Soldatenaras, Eulenschwalmen, Balistaren, Weißohrturakos, Fischerturakos, Schwarzschnabelturakos, Argusfasanen, Sonnenrallen, Dybowski-Hirschen und Van-der-Decken-Tokos.

Schweden

newsdesk.se - 1. Juli 2009
Ovanliga kattungar födda i Parken Zoo
Seltene Kätzchen im Parken Zoo geboren
Das Sandkatzenpaar des Parken Zoo, Al Shamsi und Ramella, hat Drillinge bekommen. Die Sandkatzen kamen im vorigen Jahr und sind auch die einzigen in Schweden. Der Zoo hat den Auftrag bekommen, Sandkatzen zu züchten im Rahmen eines Arterhaltungs-Projekts. Vater Al Shamsi kam aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Mutter Ramella aus einem Zoo in Polen.

Spanien

elpais.com - 2. Juli 2009
Inseminada la osa panda del zoo de Madrid - Los resultados de la fecundación se conocerán en unos días
Großer Panda im Zoo Madrid besamt - Die Ergebnisse der Befruchtung werden in einigen Tagen bekannt
Wenn die künstliche Befruchtung, die heute vorgenommen wurde an Hua Zui Ba, der Riesenpandabärin des Zoo Aquarium Madrid, erfolgreich war, können sie und ihr Gefährte Bing Xing in einigen Monaten Eltern werden.

Polen

malopolska.naszemiasto.pl - 8. Juli 2009
Żuraw w krakowskim zoo myśli, że jest czlowiekiem
Kranich im Krakower Zoo denkt, daß er ein Mensch ist
Das schaffte bisher kein Zoo in Polen. Sogar in Europa ist es schwer, eine Einrichtung zu finden, die sich eines solchen Erfolges rühmen kann. Mitarbeiter des Krakower Zoos zogen einen Kronenkranich künstlich auf! Was daran so außergewöhnlich ist? Diese vom Aussterben bedrohten afrikanischen Vögel vermehren sich fast nicht in Gefangenschaft. Wenn sie schon in einem Zoo ein Ei legen, dann brüten sie es in der Regel nicht aus.

Tschechien

ekolist.cz - 7. Juli 2009
Pražskou zoo navštívilo v prvním pololetí přes 594 000 lidí
Prager Zoo hatte im ersten Halbjahr mehr als 594.000 Besucher
Das ist in den letzten fünf Jahren die zweithöchste Anzahl von Besuchern - in einem ersten Halbjahr. Mehr Besucher waren es in der ersten Hälfte des Jahres 2007 - über 636.000. In der ersten Hälfte des Jahres 2008 waren es 591.000 Besucher. Seit Beginn des Jahrhunderts hatte der Zoo Prag die meisten Besucher im Jahr 2007 - da waren es im ganzen Jahr fast 1,27 Millionen. 2005 waren es rund 1,22 Millionen, fast 1,2 Millionen im vergangenen Jahr, im Jahr 2006 - über 1,1 Millionen.

Republik Südafrika

dailymail.co.uk - 7. Juli 2009
Mummy, where are my stripes? Pure white Bengal tiger astonishes keepers
It doesn't take a wildlife expert to spot the difference between this white Bengal tiger cub and the rest of her family. For six-month-old Fareeda missed out when they were handing out the stripes.
That makes her an extreme rarity - and a major attraction at the South African conservation centre where she was born.
Fareeda's mother Geena and father Shiva are kept at Cango Wildlife Ranch, near Cape Town, as part of a breeding programme to keep their species alive.
Last Christmas Day, Geena had three cubs - Fareeda, her brother Shahir and sister Sitarah. Keepers immediately noted Fareeda's lack of markings but had to wait to see if she developed them later.
'Some cubs develop stripes in their first few months but after six months it's clear that Fareeda is truly one of the rarest of her kind,' said keeper Odette Claassen, 52.
'When she was born Fareeda had noticeably pale colour. It did cause a stir of excitement amongst the staff. But we knew there was the possibility of the cub's very light black and ginger stripes darkening over time.'
The white Bengal tiger used to be common in the wilds of India, but now exists only in captivity after falling victim to disease and poaching.
Apart from Fareeda, the only other stripeless examples are in the U.S., descended from a single male captured in the 1950s.
'She has a lovely nature and loves playing with her brothers and sisters, although she has nipped me a few times when she wants a feed,' added Miss Claassen.
'White Bengal tigers are not albino - they have distinctive blue eyes, and they used to be found in Northern India before they died out.
'My hope is that one day Fareeda and her kind can be returned to their native habitat.
'That is why it is so important to educate people about tigers and keep the breeding programmes going.'

Europäisches Rußland

mk.ru - 6. Juli 2009
Габонская гадюка впервые принесла потомство
Erstmals Gabunviper-Nachwuchs im Moskauer Zoo
Im Terrarium des Moskauer Zoos gibt es erstmals Gabunviper-Nachwuchs. Sechs Sprößlinge der seltenen Schlange schlüpften vor einigen Wochen aus den Eiern und befinden sich unter der Kontrolle von Fachleuten. Gabunvipern werden oft in Zoos gehalten, doch die Zucht gelingt sehr selten. Die Schlangenmutter und ihre Sprößlinge sind zu sehen in der Ausstellung seltener und einzigartiger Reptilien und Amphibien "Tödliche Schönheit".

gorod48ru - 6. Juli 2009
В Липецком зоопарке поселится черный ягуар
Schwarzer Jaguar für den Zoo Lipezk
Anfang August werden die Besucher des Lipezker Zoos erstmals einen seltenen schwarzen Jaguar sehen können, ein einjähriges Tier, das aus dem Zoo Alma-Ata kam und sich zur Zeit in Quarantäne befindet. Im Zoo werden heute über 320 Tierarten gehalten. Unter ihnen sind 46 Arten, die auf der internationalen Roten Liste stehen, 18, die auf der Roten Liste Rußlands, und weitere 16, die auf der Roten Liste des Gebiets Lipezk zu finden sind. Zu den seltenen Bewohnern des Zoos gehören Amurleopard, Amurtiger, Puma, Wisent, Schraubenziege, Bennettkänguruh, Rothund, Kuttengeier, Mandschurenkranich. Nachwuchs gab es in verschiedenen Jahren bei 59 seltenen Tierarten.

beta.tvc.ru - 6. Juli 2009
В зоопарке Костромы поселилась двухголовая калифорнийская змея
Zoo Kostroma beherbergt zweiköpfige kalifornische Schlange
Im "Streichelzoo" Kostroma, der größten wandernden Tiersammlung in Rußland, wurde ein außergewöhnliches Reptil untergebracht - eine albinotische zweiköpfige Kalifornische Kettennatter. Doch sie darf, im Unterschied zu den meisten anderen Tieren, nicht gestreichelt oder von Hand gefüttert werden. Nicht weil sie giftig ist, sondern einfach deshalb, weil es sie nur einmal auf der Welt gibt.

tatar-inform.ru - 6. Juli 2009
Московский зоопарк отметил свой 145-й день рождения
Moskauer Zoo feierte seinen 145. Gründungstag
Der Moskauer Zoo wurde vor 145 Jahren eröffnet, am 13. Februar 1864, und er war der erste in Rußland. Wissenschaftler, Biologen der MGU waren Initiatoren der Gründung des Tiergartens. Sie gründeten die Kaiserliche Russische Gesellschaft für die Akklimatisation von Tieren und Pflanzen, die sich auch beschäftigte mit der Einrichtung des ersten Parks der Tiere. Ursprünglich umfaßte die Tiersammlung etwa 300 Individuen wilder und domestizierter Tiere, das Territorium des Tiergartens umfaßte 10 ha. In den Jahren 1870 bis 1880 wurde der Entwurf des Zoos ausgearbeitet - mit Gebäuden für Museum, Tiergehegen, Bärenturm. Die Bauten waren im wesentlichen aus Holz. Der Tiergarten erlitt großen Schaden durch das Feuer im Jahre 1905: Gebäude wurden zerstört, die Bibliothek verbrannte, viele Tiere starben. Danach wurden einige Gebäude aus Stein erbaut. Im Jahre 1919 wurde der Moskauer Zoo nationalisiert. Das gesamte Areal des Tiergartens wurde 1926 auf 18 ha erweitert und er begann, sich "zoologischer Park" zu nennen. Auf dem neuen Territorium wurden Gehege errichtet, die umgeben waren mit tiefen Wassergräben ("Polarwelt", "Tur-Berg", "Insel der Tiere"). Der Tierbestand wurde vergrößert, es entstanden populärwissenschaftliche und Forschungsabteilungen, ein Zirkel Junger Zoo-Biologen. Während des Krieges wurde der Zoopark nicht evakuiert und blieb geöffnet, nach dem Krieg, zu Beginn der 1970er Jahre, wuchs der Tierbestand an bis auf 3.500 Individuen aus 500 Arten und Unterarten. Seit den 1980er Jahren begannen sich enge Kontakte zu führenden Zoos der Welt zu entwickeln. Das wirkte sich ohne Zweifel aus auf die professionelle Ausbildung von Spezialisten, die hier arbeiteten. Im Jahre 1990 begann eine komplexe Rekonstruktion des Zooparks. Acht Jahre später war der erste Abschnitt abgeschlossen. Im Jahre 2002 wurde im Alten Gelände des Zoos ein Delphinarium eröffnet, ein Jahr später eine moderne Elefantenanlage. Heute hat der Moskauer Zoo zwei Millionen Besucher im Jahr. Auf 22 ha leben hier gegenwärtig 965 Tierarten aus aller Welt, mehr als 6.000 Individuen, 130 Arten sind auf der internationalen Roten Liste eingetragen. Der Moskauer Zoo wird intensiv genutzt für die studentische Ausbildung an Hochschuleinrichtungen für Biologie, wie der Moskauer Staatlichen K.I.Skrjabin-Akademie für Veterinärmedizin, der Biologischen Fakultät der Moskauer Staatlichen Universität, der Moskauer Staatlichen Pädagogischen Universität. Der Moskauer Zoo ist eine führende Einrichtung der EARAZA. Er beteiligt sich an internationalen Programmen zur Erhaltung von Amurtiger, Amurleopard, Przewalski-Pferd, Riesenseeadler, Manul, Syrischer Schaufelkröte, Großtrappen und Kranichen Eurasiens, Sichelhuhn und vielen anderen seltenen und wertvollen Tieren.

vesti.ru - 4. Juli 2009
Московский зоопарк отмечает 145летие
Moskauer Zoo begeht 145. Jahrestag seiner Gründung
Der Moskauer Zoo wird seit 1992 rekonstruiert. Bemerkenswert ist, daß sowohl während der Rekonstruktion, als auch in anderen Extremsituationen (Revolutionen und Kriege) der Zoo nicht geschlossen wurde, sondern weiter Besucher empfing. Im Jahre 1994 begann die Erschließung des Geländes im Rayon Wolokolamsk - dort fand die Aufzuchtstation für seltene Tierarten ihren Platz. Im Jahre 2014, wenn der Zoo sein 150-jähriges Bestehen feiert, wird seine Rekonstruktion vollständig abgeschlossen sein. Bereits 2010 sollen dort ein neues Aviarium, Aquarium, Terrarium, Pinguinarium und Bildungszentrum eröffnet werden. Das "Sahnehäubchen" soll eine Tropen Orangerie werden. Von 2010 bis 2014 werden im Zoo die Teiche rekonstruiert und ein neuer Pavillon für Nashörner, Tapire und Flußpferde eröffnet. Für Bewohner der Unterwasserwelt wird ein großes Ozeanarium gebaut, in dem Delphine und Orcas für die Besucher auftreten.

evening-kazan.ru - 3. Juli 2009
Это вам не «кис кис» а канадская р р рысь
Das ist kein Miezekätzchen, sondern ein kanadischer R-r-rotluchs
Kanadische Rotluchse sind in Zoos gar nicht so selten. Sie pflanzen sich auch ausgezeichnet fort, wenn das Paar erfolgreich zusammengestellt wurde. So sind z.B. die Kasaner Rotluchse - die achtjährige Stepanida und der neunjährige Stefan - eine ideale Familie. Sie haben bereits das vierte Mal Nachwuchs miteinander und, was bemerkenswert ist: wenn in der freien Natur die Luchsmännchen darauf erpicht sind, im Falle einer Mahlzeit den eigenen Nachwuchs zu verspeisen, so ist Stefans Interesse an seinem Nachwuchs durchaus nicht "gastronomischer" Natur. Laut Leiterin der Raubtierabteilung Swetlana Kurbaschkina ist Stefan jedesmal neugierig, wenn Stepanida wieder Nachwuchs hat, doch ohne jegliche Aggressivität. Deshalb bleibt Mutter Luchsin auch dann völlig ruhig, wenn die Kleinen beim Spiel ihre Tatzen durch das Netz in die benachbarte, väterliche Anlage stecken.

tatar-inform.ru - 3. Juli 2009
Семейству казанских рыжих рысей ищут опекунов
Kasaner Rotluchse suchen Paten
Kasan. Emma Sitdikowa. Der männliche Jungluchs wurde am 17. Mai 2009 geboren, gestern betrat es erstmals in seinem Leben den Außenkäfig und begann sich, mit der ihn umgebenden Welt bekannt zu machen. Es ist übrigens nicht der erste Nachwuchs in der Familie der Rotluchse im Kasaner Zoo. Insgesamt waren es bereits sieben Kätzchen, die geboren und aufgezogen wurden. Jetzt wartet der Zoo auf Vorschläge von Betrieben und Organisationen, welche die Patenschaft über Mutter und Jungtier übernehmen möchten.

Asiatisches Rußland

19rus.info - 7. Juli 2009
В Абаканском зоопарке персидские леопарды и яки принесли потомство
Nachwuchs bei Persischen Leoparden und Yaks im Zoo Abakan
Drillinge kamen bei den Persischen Leoparden zur Welt. Sie sind noch keinen Monat alt und verbringen den größten Teil der Zeit mit ihrer Mutter. Einen der drei erwartet eine Karriere als Zirkusartist.

news.ngs.ru - 3. Juli 2009
Зоопарк отмечает 40 лет с директором Шило
Rostislaw Schilo 40 Jahre Direktor des Zoos Nowosibirsk
Heute begeht Rostislaw Schilo sein 40-jähriges Dienstjubiläum als Direktor des Zoos in Nowosibirsk. Rostislaw Schilo arbeitet seit 1961 im Nowosibirsker Zoo, seit 1969 ist er dessen Direktor. Die Website des Zoos würdigt seine wissenschaftliche Arbeit, in der er herausragende Erfolge in Erhaltung und Zucht seltener und verschwindender Wildtierarten erzielte. Auf seiner Rechnung stehen neun wissenschaftliche Entdeckungen, 50 wissenschaftliche Arbeiten zu verschiedener Thematik zu seltenen Wildtierarten. Seine Erfahrungen werden in anderen Zoos der Welt genutzt. Unter der Leitung von Rostislaw Schilo wurde auch ein einzigartiger Komplex des neuen Zoos im Sajelzowskij-Park errichtet. Heute besitzt der Zoo Nowosibirsk einen einzigartigen Tierbestand, der etwa 11.000 Individuen in 662 Arten umfaßt. Der Nowosibirsker Zoo belegt den 3. Platz in Europa [steht so im Text - d.Ü.] in Bezug auf den Index der Vermehrung von Wildtieren in Menschenobhut. Unter der Leitung von Rostislaw Schilo beteiligt sich der Nowosibirsker Zoo an 38 internationalen Programmen zur Erhaltung seltener und vom Aussterben bedrohter Tiere. Der Nowosibirsker Tierpark arbeitet aktiv zusammen mit vielen Zoos der Welt - Berlin, Dresden, Augsburg (Deutschland), Winnipeg (Kanada), San Diego (USA), Marwell, London (England), Sapporo, Shizuoka (Japan), Dublin (Irland), Kairo (Ägypten) u.a. Rostislaw Schilo ist ordentliches Mitglied der Europäischen und der Euro-Asiatischen Vereinigung der Zoos und Aquarien sowie des Internationalen Verbandes von Direktoren Zoologischer Gärten. Außerdem ist Rostislaw Schilo Ehrenbürger von Nowosibirsk, Abgeordneter des Stadtsowjets und "Verdienter Kulturschaffender der Russischen Föderation". Der Zoo Nowosibirsk hat jährlich über eine Million Besucher.

uralpress.ru - 3. Juli 2009
В челябинском зоопарке в память директора пройдет день открытых дверей
Tag der offenen Tür im Zoo Tscheljabinsk zu Ehren des verunglückten Direktors
Tscheljabinsk. Irina Ponomarjowa. Zum Gedenken an den verunglückten Direktor des Tscheljabinsker Zoos Wladimir Bogomolow wird es am 6. Juli einen "Tag der offenen Türen" geben. Die Einwohner von Tscheljabinsk und Gäste der Stadt können an diesem Tag den Zoo gratis besuchen. Wladimir Bogomolow leitete den Zoo Tscheljabinsk zwei Jahre, in dieser Zeit wurde der Tierbestand erweitert, neue Anlagen entstanden, einschließlich des Warmhauses für tropische Tiere.

sibkray.ru - 3. Juli 2009
Ростиславу Шило исполнилось сорок лет
Rostislaw Schilo - 40 Jahre Direktor
Schon 40 Jahre leitet Rostislaw Schilo eine der interessantesten und außergewöhnlichen Kultureinrichtungen der Stadt - den Nowosibirsker Zoo. Heute ist dieser Zoo einer der bekanntesten im Land und in der Welt, alljährlich besuchen ihn mehr als eine Million Nowosibirsker und Gäste der Stadt. Seine Berufstätigkeit begann Rostislaw Schilo 1961 als Feldscher in der Veterinärmedizin, Direktor des Nowosibirsker Zoos wurde er 1969. Anfang dieses Jahrhunderts zog der Zoo auf ein neues Territorium um, das eine Fläche von 53 ha einnimmt. Das Kollektiv des Zoos unter der Leitung von Rostislaw Schilo schuf eine einzigartige Tiersammlung, die heute etwa 11.000 Individuen in 662 Arten umfaßt, von denen mehr als 120 Arten auf der Internationalen Roten Liste stehen.

news.bbc.uk - 2. Juli 2009
Amur tigers on 'genetic brink'
Michael Russello and Philippe Henry of the University of British Columbia, in Kelowna, Canada led a team drawn from universities in Canada, Japan and the US in a bid to analyse the genetic profiles of the remaining wild Amur tigers. They sampled nuclear DNA found within the scat samples of an estimated 95 individuals found throughout the Amur tiger's range, likely constituting up to 20% of the remaining population. The study sampled the amount of variation within the DNA from more tigers, across a broader geographic, than any previous research. "Although the census population size of Amur tigers is closer to 500 individuals, the population is behaving as if it were the size of 27 to 35 individuals," says Russello. … Another important finding to emerge from the study is that the remaining Amur tigers are segregated into two populations that rarely intermingle. The majority of Amur tigers live among the slopes of the Russian Sikhote-Alin Mountains, with 20 or fewer living separately in Southwest Primorye in Russia. The two groups are separated by a corridor of development between Vladivostok and Ussurisk, and the genetic analysis showed that perhaps just three tigers had managed to cross the divide, reducing the effective size of the wild population further. … "In actuality, it seems that Amur tigers are residing in two, fairly independent populations on either side of the development corridor between Vladivostok and Ussurisk, further lowering the effective size for each from 26 to 28 for Sikhote-Alin and 2.8 to 11 for Southwest Primorye." … Russello and Henry's team also analysed the nuclear and mitochondrial DNA of 20 captive Amur tigers, to see if they retained any unique genetic features since lost by the wild tigers. "There are gene variants found in captivity that no longer persist in the wild," says Russello, which suggests that the captive program has done a good job of preserving the genetic diversity of the subspecies. … "The implication is that this variation may be used to re-infuse the wild population sometime in the future if reintroduction strategies are deemed warranted."

Lettland

rus.delfi.lv - 3. Juli 2009
Нильский крокодил в зоопарке несколько раз уже пытался напасть на посетителей
Das Nilkrokodil im Zoo hat schon ein paar Mal versucht, Besucher anzugreifen
Das im Rigaer Zoologischen Garten untergebrachte weibliche Nilkrokodil Krokse hat schon mehrfach versucht, aus dem Wasser herauszuspringen, um nach den Besuchern zu fassen, die sich zu sehr niederbeugen. Deshalb wurde es heute aus dem Tropenhaus in ein anderes Gebäude gebracht. Krokse brachte es zu Ruhm als erstes in Lettland gefangenes Krokodil. Im Juli vergangenen Jahres fingen es Rettungskräfte, nachdem es aus einem in einem Privathaus entzwei gegangenen Terrarium entkommen war. Im Zoo hat das Krokodilweibchen sein Gewicht verdoppelt, in der Länge erreichte es zwei Meter. Vorläufig wird Krokse in einer provisorischen Unterkunft hausen, zugleich führt die Zoo-Leitung Gespräche mit anderen Zoos und potentiellen Partnern, um ein neues Zuhause für das Krokodil zu finden. Wenn im Verlaufe von zwei Monaten keine geeignete Lösung gefunden wird, muß das Krokodil eingeschläfert werden, da seine Aggressivität eine Gefahr für die Umwelt darstellt.

Ukraine

segodnya.ua - 6. Juli 2009
Черепах-«заключенных» кормить дорого
Fütterung "inhaftierter" Schildkröten ist teuer
Die geschmuggelten Schildkröten, die vor zwei Wochen im Zug "Taschkent-Charkow" beschlagnahmt wurden, leben im Charkower Zoo, doch ihr Unterhalt ist nicht gerade billig. Diese Ausgaben sind vom Budget des Tiergartens nicht vorgesehen.

stolitsa.glavred.info - 6. Juli 2009
Киевский зоопарк просит денег для уникального животного
Kiewer Zoo bittet um Geld für Karpatenluchs
Der Kiewer Zoo verlängert die Sammel-Aktion für die Errichtung eines Geheges für Karpatenluchse. An drei Tagen, vom 27. bis zum 29. Juli, erbrachte die Aktion 6.500 Griwna, doch gebraucht werden 330.000 Griwna.

sq.com.ua - 6. Juli 2009
Издана книга директора Харьковского зоопарка А. Григорьева и писателя Э. Звоницкого "Амфибии"
Buch des Charkower Zoodirektors A. Grigorjew und des Schriftstellers E. Swonizkij mit dem Titel "Amphibien" herausgegeben
Das populärwissenschaftliche Buch "Amphibien" wurde in Charkow herausgegeben (Verlag "Nasch gorodok"). Das Buch entstand im Rahmen der Aktion der EAZA. Es richtet sich an Schüler der höheren Klassen, Studenten und Erwachsene. Die Auflage beträgt 1.000 Exemplare. Das Buch ist im Zoo erhältlich. Es war nicht die erste Zusammenarbeit der beiden Autoren.

atn.kharkov.ua - 4. Juli 2009
Коллекционер поневоле - Олег Грищенко
Sammler, ohne es zu wollen - Oleg Grischtschenko
Sammler, ohne es zu wollen, wurde der Charkower Oleg Grischtschenko. Fast 16 Jahre arbeitet er mit lebenden Elefanten im Zoo Charkow. In dieser Zeit sammelte er eine Menge verschiedenartiger Darstellungen dieser Tiere. Oleg Grischtschenko, Kurator für Elefanten und Nashörner, zeigt ein interessantes Album, das nicht nur Elefanten gewidmet ist; das Papier, aus dem es hergestellt wurde, ist in der Tat aus Elefantenmist produziert worden. Etwa 100 Elefantenfiguren aus verschiedenen Ecken der Welt fanden ein Obdach bei Oleg Grischtschenko in Charkow - zu Hause und auf der Arbeit. Nicht gerechnet Stühle, Tassen und Magnete in Form dieser Riesen. Diese Sammlung entstand dank Freunden, die aus fernen Ländern erstaunliche Geschenke mitbrachten, behauptet Oleg. Hier ist auch ein kleiner Elefant, angefertigt aus einem Stein vom Ufer des Victoriasees, des größten Sees Afrikas. Und eine Tabakspfeife aus dem Holz des Mammutbaums.

segodnya.ua - 3. Juli 2009
Пожарные ловят жаб аистятам - Из-за урагана птенцы остались без родителей
Feuerwehrleute fangen Frösche für die Störche - Wegen Orkan blieben Jungvögel ohne Eltern
Feuerwehrleute aus Winniza haben in diesen Tagen drei Jungstörche gerettet, die plötzlich verwaist waren. Ein Sturm hatte die Elternvögel aus dem Nest getrieben. Jetzt wechseln sich die Rettungskräfte mit Einheimischen ab, um in der Freizeit Frösche für die Jungstörche zu fangen. Es ist vorgesehen, die Vögel in den Zoo zu geben, doch vorläufig leben sie mit ihren Rettern zusammen.

stb.ua - 3. Juli 2009
На территории Украины впервые поселились пеликаны
Auf dem Territorium der Ukraine haben sich erstmals Pelikane angesiedelt
In der Ukraine haben sich erstmals Pelikane angesiedelt. Selbst die Ökologen haben nicht mit dem Auftauchen der Vögel, die auf der Roten Liste stehen, gerechnet. Die Krauskopfpelikane gelangten im Frühjahr an die Küste des Asowschen Meeres, vermutlich aus dem Süden Rußlands. Wider Erwarten blieben die Pelikane und brüteten.

Australien

upi.com - 5. Juli 2009
Elephant calf debuts at Sydney zoo
Sydney. A newborn elephant calf made a short-lived appearance at the Taronga Zoo in Sydney tucked between its mother's legs, a zoo representative says. Zoo representative Mark Williams said the calf, which has not been named yet, appeared shy and tentative when it recently made a public appearance at the Australian tourist site, The Sydney Morning Herald reported in its Monday edition. "The keepers walked out first to show the elephant's mother, Thong Dee, it was all good and she came out a little way with the calf tucked in under her feet," Williams said.
"She thought about a bit more of a stroll but in the end just went back inside." Williams told the Morning Herald the first elephant born in Australia has been accepted by the rest of its herd, a crucial accomplishment in the elephant world. "Elephants operate in a social structure, so the level of attention and affection from the other elephants is crucial to the success of the breeding program," the zoo official said.


Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Leipzig, 08.07.2009
Süße Honig-Leckereien beim Bienenfest im Zoo
Puppentheater auf dem Lesehügel: Summ summ summ, Bienchen summ herum . Das Liedchen wird wohl dem ein oder anderen Zoobesucher auf den Lippen liegen, ist es doch am kommenden Samstag, den 11. Juli 2009 wieder soweit: Ab 10 Uhr laden der Bienenzüchterverein für Leipzig und Umgegend e.V. und der Leipziger Zoo zum traditionellen Bienenfest ein. Wahre Leckermäuler sollten am Bienenstand neben der Pinguinanlage unbedingt vorbeischauen, denn dort darf vom frisch geschleuderten Zoohonig genascht werden. Wer danach mehr über die süße Leckerei erfahren möchte, kann die 200.000 fleißigen Bienchen dabei beobachten, wie sie ihren gesammelten Nektar in die Waben füllen. Ein interessantes Spektakel bei dem die Zeit sinngemäß wie im Fluge vergeht. Denn Samstag ab 15 Uhr beginnt bereits das Puppentheater auf dem Lesehügel. Die Puppenbühne Papperlapp inszeniert das Stück "Der Wettlauf von Hase und Igel". Ein echter Klassiker, der auch unsere Jüngsten wie schon so viele Generationen zuvor schier in den Bann ziehen wird. Nostalgisch geht es am Sonntag, den 12. Juli 2009 weiter. Wer kennt nicht aus seiner Kindheit das Märchen "Tischlein deck dich", aufgeführt vom Puppentheater Wiwo. Doch bei all dem Theater und emsigem Treiben sollte eines nicht vergessen werden: unsere Neuankömmlinge im Zoo, die vier Somalischafe standesgemäß mit einem Besuch zu begrüßen. Aus dem Tierpark Berlin kommen die vier ? zusammen mit zwei Nilgänsen, einer Streifengans und einem Leierhirsch ? und wohnen ab dem Wochenende im Streichelkral, direkt neben den Lehmhütten des Urwalddorfes.

Zoo Landau, 08.07.2009
Sommerferien in der Zooschule: Gifttiere, Indianer, Tierkinder und vieles mehr
Tolle Workshops, Sonderworkshops und durchgehende Kinderbetreuung. Langeweile gibt es in den Sommerferien nicht, denn die Zooschule bietet wieder einmal täglich (14 - 17 Uhr) tolle Workshops für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren an. Interessiert ihr euch für wilde Tiere und Menschen in fernen Ländern? Wollt ihr Spannendes entdecken und dabei viel Spaß haben? Dann seid ihr bei uns richtig. Die Zooschule bietet euch wieder zahlreiche Workshops zu tollen Themen an. Alle Workshops finden in der Zeit von 14 bis 17 Uhr statt. Drei Euro + Zooeintritt kostet die Teilnahme, Materialien wie Ton und Papier sind im Preis enthalten. Achtung: Es gibt auch wieder spannende Sonderworkshops! Achtet hier genau auf die besonderen Angaben im Text! Für alle Workshops sind noch Plätze frei!

Zoo Landau, 08.07.2009
Der Tigeriltis - sehr hübsch aber teilweise "stinkig"
Der Tigeriltis (Vormela peregusna) ist sicherlich einer der weniger bekannten Vertreter unter den europäischen Landraubtieren. Doch er ist bedroht und ein sehr auffälliger und charismatischer Marder und zählt deswegen zum "Gar nicht so bösen Dutzend" der diesjährigen EAZA Raubtierkampagne. Seinen Namen verdankt das schlanke, zwischen 400 und 600 Gramm schwere und etwa 30 cm lange Tier seiner auffälligen Zeichnung. Während Brust, Bauch und Beine schwarz gefärbt sind, ist der Rücken des Tigeriltis hellbraun mit einer deutlichen dunklen Streifen- und Fleckenzeichnung. Das schwarze Gesicht wird durch die weiße Maulregion, die weißen Ohren und einen breiten weißen Streifen über Augen und Wangen gekennzeichnet. Der Rücken der Männchen nimmt während der Paarungszeit eine hellorange Farbe an, ansonsten unterscheiden sich männliche und weibliche Tiere äußerlich nicht. Wie für Marder typisch lebt der Tigeriltis einzelgängerisch und bildet nur in der Fortpflanzungszeit zwischen März und Juni Paare. Vier bis acht Jungtiere kommen nach einer Tragzeit von etwa 45 Tagen zur Welt. Durch die so genannte Keimruhe kann die Tragzeit auf 11 Monate verlängert werden, so dass die Jungen zu einer jahreszeitlich günstigen Periode geboren werden. Tigeriltisse haben ein sehr weites Verbreitungsgebiet vom Balkan bis nach Russland und China. Hohe Populationsdichten sind generell selten, doch die Europäische Unterart wird auf der Roten Liste als gefährdet eingestuft. Dem Steppenbewohner wird heute zwar selten sein Pelz zum Verhängnis, doch rücken ihm die Menschen zunehmend auf den Selbigen indem immer mehr Steppengebiete in Weideland umgewandelt werden und seine Hauptbeute, Kleinsäuger wie Hamster, Wühlmäuse, Gerbils und Hörnchen, durch den Menschen dezimiert wird. Teilweise stirbt er auch am Gift, das für seine Beute bestimmt ist. Dem kleinen Räuber hilft sein für seine Größe recht aggressives Abwehrverhalten mit Fellsträubung, Schwanzaufstellen und Fauchen gegen den Menschen nicht. Und auch sein unangenehm stinkendes Sekret ist hier keine adäquate Waffe.

Zoo Landau, 08.07.2009
DGHT-Schulung zum Thema "Art- und tiergerechte Haltung von Wasserschildkröten"
Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) gehört schon lange zu den engen Kooperationspartnern des Zoo Landau in der Pfalz. Vierteljährlich finden z.B. in der Zooschule die äußerst beliebten Stammtische für Amphibien- und Schildkröten- Halter statt. In diesem Jahr werden darüber hinaus an drei Samstagen Schulungen zum Thema Haltung von Land- bzw. Wasserschildkröten im Zoo durchgeführt. Am Samstag, 11. Juli 2009 ist der nächste Termin. Von 11:00 bis 15:00 Uhr werden Dr. Christina Schubert, Zooverwalterin im Zoo Landau, und Herr Peter Buchert, Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Zooschule Landau praxisnah und leicht verständlich viel Wissenswertes vermitteln, um Wasserschildkröten tier- und artgerecht halten und pflegen zu können. Da viele Wasserschildkröten geschützt sind und unter das Washingtoner Artenschutzabkommen (WA) fallen, müssen diese Tiere bei der Behörde angemeldet werden. Jeder Tierhalter ist außerdem laut Tierschutzgesetz verpflichtet, sich über die Haltung seiner Schützlinge sachkundig zu machen. Die Teilnehmer des Seminars erhalten eine Urkunde, aus der hervorgeht, dass sie sich sachkundig gemacht haben. Die Teilnahme am Seminar kostet ? 30,- pro Person, für Jungendliche bis 14 Jahre ? 15,-. Kinder sollten in Begleitung Erwachsener am Seminar teilnehmen. Der Preis beinhaltet neben dem Besuch des Seminars einen kleinen Mittagssnack, Getränke, sowie den Zooeintritt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, so dass eine Anmeldung erforderlich ist. Informationen und Anmeldung im Zoo Landau in der Pfalz unter Telefon 06341-137010

Zoo Landau, 08.07.2009
Landauer Zoo-Abend am 24. Juli 2009
Der Zoo am Abend hat seine ganz eigene und ganz besondere Atmosphäre. Diese zu erleben, lädt der Zoo Landau in der Pfalz seine großen und kleinen Besucher am Freitag, 24. Juli 2009 ein. Die Zookasse bleibt an diesem Abend bis 21 Uhr geöffnet, Besucher können bis 22 Uhr im Zoo bleiben. Genießen Sie Ihren Zoorundgang und lassen Sie den Abend bei einem Glas Zoowein und frisch Gegrilltem auf der Zoowiese ausklingen. Dr. Siegbert Merkle wird den Abend musikalisch auf dem Saxophon mit Klängen von Jazz bis Pop begleiten. Als weiterer "special guest" wird, die junge Geparden-Schützerin, Natalie Giesen, außerdem über die faszinierenden und ganz besonderen Großkatzen informieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Bemühungen um den stark von Ausrottung bedrohten "Iran oder Asiatischen Geparden". Es findet u.a. auch eine "Raubtierschnitzeljagd" für Kinder und ein Malwettbewerb statt. Fackelschein, ein großes Lagerfeuer und eine kommentierte Gepardenfütterung werden diesen außergewöhnlichen Zoo-Abend abrunden! Das SWRFernsehen wird an diesem Abend live aus dem Zoo Landau berichten! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Zoo Landau, 08.07.2009
Eine Rettungsleine für den Humboldt-Pinguin
Sphenisco- Rettung des Humboldt-Pinguins e. V. wurde ein Jahr alt und lud deshalb am 28. Juni 2009 zur Geburtstags-Party in den Landauer Zoo ein. Kinder und Erwachsene hatten an diesem Tag die Möglichkeit, sich über die Bedrohung des Humboldt-Pinguins zu informieren. 60 Kinder prüften ihr Wissen bei der Pinguin-Rallye. Den 1. Preis, einen Erlebnistag bei den Landauer Pinguinen, hat Hanna K. aus Bad Schönbrunn gewonnen. 70 Erwachsene informierten sich über den geplanten Bau der Kraftwerke und alle unterschrieben den Protest an die chilenischen Behörden. 128 Kinder und auch Erwachsene malten SOS-Pinguine aus, aus denen eine lange Rettungskette gebildet wurde. So hatten auch die Kinder die Möglichkeit, sich am Protest gegen den Kraftwerksbau zu beteiligen. Großen Anklang fand auch die kommentierte Pinguinfütterung und Verhaltenserläuterungen durch die 1. Vorsitzende Gabriele Knauf, die Fotogalerie unserer Landauer Pinguin-Persönlichkeiten und das Kinderschminken. Sphenisco und der Zoo bedanken sich nochmals herzlich bei den vielen engagierten Mitgliedern, den zahlreichen Pädagogen der Zooschule und den Helfern des Freundeskreises des Landauer Tiergartens, die zum guten Gelingen des Aktionstages beigetragen haben! Der unter anderem von Sphenisco initiierte internationale Protest gegen den Bau der Kohlekraftwerken in Nordchile zeigte Wirkung (siehe auch Infopost Nr.25). Außerdem wurden z.B. wichtige Projekte wie die Unterschutzstellung von Brutinseln und die Bekämpfung invasiver Arten angestoßen, sowie ganze Pakete an Umweltbildungsmedien für deutsche sowie chilenische Schulen auf den Weg gebracht bzw. auch schon eingesetzt. Vom weltreisenden Plüsch-Pinguin "Alex", benannt natürlich nach Alexander von Humboldt, dessen Tod sich 2009 zum 150. Mal jährt, und der mit umfangreichem Unterrichtsmaterial über die Bedrohung seiner Artgenossen im Freiland an Schulen aufklären will, werden wir zukünftig noch viel hören.

Zoo Heidelberg, 08.07.2009
Traumtag im Heidelberger Zoo am 16. Juli
Geschlossene Veranstaltung für chronisch kranke und behinderte Kinder. Jetzt anmelden. Am Donnerstag, 16. Juli 2009, schließt der Heidelberger Zoo für seine Besucher ausnahmsweise schon um 13.00 Uhr. Grund ist eine besondere Veranstaltung, der Traumtag im Zoo exklusiv für chronisch kranke und behinderte Kinder. Der Zoo, seine Tierpfleger und die Zooschule möchten mit diesem Aktionstag den Kindern und Jugendlichen mit einem bunten Erlebnisprogramm rund um die Tiere einen schönen Tag bereiten und ihnen die Möglichkeit geben, den Zoo mit ihren Familien und Betreuern unbeschwert genießen zu können. Eintritt und Verpflegung sind für Kinder, ihre Familien und Betreuer kostenlos. Einlass ist ab 13.00 Uhr, das Programm beginnt um 14.00 Uhr, der Zoo schließt regulär um 19.00 Uhr. Der besondere Aktionstag wird von "Herzenssache", der Kinderhilfsaktion von SWR und SR, unterstützt. Informationen gibt es auf der Internetseite: www.zoo-heidelberg.de . Um diese außergewöhnliche Veranstaltung angemessen planen zu können, bittet der Zoo um eine vorherige Anmeldung mit Angabe der Personenzahl unter Telefon 06221-6455-0 oder per E-Mail an zooinfo@heidelberg.de .

Zoo Krefeld, 08.07.2009
Regenwaldhaus im Krefelder Zoo werktags geschlossen
Dacherneuerung und Holzsanierung haben begonnen. Ab sofort hat das Regenwaldhaus im Zoo Krefeld für etwa acht Wochen von montags bis freitags geschlossen. Nachtsafaris können aber wie gewohnt stattfinden. An Wochenenden und Feiertagen ist das Haus auch immer normal für den Besucher geöffnet. Grund für die Schließung an den fünf Arbeitstagen ist der Austausch der vom schweren Hagel im letzten Jahr zerstörten Dachplatten. Gleichzeitig werden die maroden Holzträgerelemente ausgewechselt. Diese waren durch das feuchte Klima stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein Konstruktionsfehler sorgte dafür, dass sich Feuchtigkeit auf den waagerechten Holzelementen sammelte und nicht ablaufen konnte. Durch die ungleichmäßige Feuchtigkeitsumspülung begann das Holz zu faulen und zu schimmeln. Bei der Holzsanierung wird nun Wert gelegt auf eine Trennung von tragender Konstruktion und Fassade, um das neue Holz besser zu schützen. Zoo-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Dreßen hat den Zoo ausreichend versichern lassen. Nach dem Sturm Kyrill hatte er die Versicherungen für alle Tropenhäuser (Affen-, Vogel-Tropen- und Regenwaldhaus) aufstocken lassen, sodass auch Hagelschäden mit einbezogen sind. Die notwendigen Erneuerungen aller drei Dächer belasten deshalb nicht den Instandhaltungsetat. Die Versicherung hat 1,35 Millionen Euro für die Reparaturen bereitgestellt. Die Holzsanierung des Regenwaldhauses wird zusätzliche 960 000 Euro kosten. Im Regenwaldhaus leben normalerweise rund 35 Tierarten. Die Weißgesichts-Saki-Äffchen mussten für die Dauer der Dachsanierung aus dem Haus genommen werden, weil sie neugierig und nicht sehr menschenscheu sind und die Arbeiten behindern oder "ausbrechen" würden. Auch die sonst freifliegenden Vogelarten wurden zum Hausenhof gebracht. Etwa 40 bis 60 nachtaktive Fledermäuse erfordern für die Zeit der Dacharbeiten, dass das Dach abends nach getaner Arbeit komplett dicht gemacht wird, damit sie nicht wegfliegen. Nach der Dachsanierung können alle Tiere wieder wie gewohnt im Regenwaldhaus leben. Die Holzsanierung wird noch bis in den Herbst hinein andauern. Dabei ist das Haus aber schon wieder für Besucher geöffnet.

Tierpark Berlin, 08.07.2009
Freunde Hauptstadtzoos begrüßen Einigung über Eisbär Knut
Knut strahlt weiterhin für Berlin. Nachdem der Zoo Berlin und der Tierpark Neumünster sich bezüglich vom Eisbär Knut geeignet haben, kann der bekannteste Eisbär der Welt bleiben. "Wir begrüßen die Einigung, da damit der Streit über den bekannten Berliner Star beendet ist und Knut in Berlin bleiben kann und so für Berlin strahlt.", so Thomas Ziolko, Vorsitzender der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. "Die Forderungen von Neumünster waren unangemessen und entsprachen nicht den Umgangsformen unter den Zoos in Deutschland. Nach der außergerichtlichen Einigung können die Hauptstadtzoos weiterhin mit ihrem Artenreichtum die vielen Besucherinnen und Besucher begeistern.", so Thomas Ziolko, der auch im Präsidium der Deutschen Zooförderer ist. "Knut wurde in Berlin zu einem Botschafter seiner Artgenossen und der gesamten Tierwelt und wird weiterhin aus Berlin auf die Veränderungen der Lebensräume von Eisbären sensibilisieren. Wir brauchen solche Stars wie Knut, um den globalen Zusammenhang zwischen der Veränderung von Ökosystemen und dem Klimawandel allen Bevölkerungskreisen deutlich zu machen.", so Thomas Ziolko weiter.

Zoo Basel, 08.07.2009
Erstmals kleine Speerwerfer im Etoschahaus
Borsten, Spiesse, Stacheln - Haare in den unterschiedlichsten Varianten machen Stachel-schweine zu einem der wehrhaftesten Tiere überhaupt. Erstmals sind im Etoschahaus im Zoo Basel zwei Junge zur Welt gekommen. Giftschleuder: Das Etoschahaus im Zoo Basel hat eine neue, aussergewöhnliche Bewohnerin. Sie trägt Hörnchen, rasselt bei Gefahr und, statt wie andere Schlangen zu schlängeln, windet sie sich seitwärts durch den Sand. Ihre Beute schlägt die Hornviper mit ihren zu perfekten Injektions-Kanülen umfunktionierten Gift-Zähnen.

Otter-Zentrum Hankelsbüttel, 08.07.2009
"Otter-Challenge" in Hamburg - Geocaching trifft Umwelt-schutz
Die Aktion Fischotterschutz e.V. veranstaltet am Samstag, dem 1. August in der Hamburger City eine spannende Rallye für Jungendliche ab 12 Jahren. Die Rallye findet von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Start und Ziel ist der Gerhart-Hauptmann-Platz. Jeder kennt sie, die gute alte Schnitzeljagd. Bei der Otter-Challenge wird dieses leicht angestaubte Spiel in den Umweltschutz von heute transportiert. Mit Hilfe mobiler GPS-Navigationsgeräte werden im Großstadtdschungel Hamburgs versteckte Schätze gesucht. Diese Trendsportart nennt sich Geocaching und erfährt einen großen Zulauf. Nur wer Abenteuerlust, Teamgeist und Organisationstalent best-möglich verbindet, wird erfolgreich sein und sich und seinem Team ein Ticket für die Premiere der GPS-Rallye im Alstertal lösen. Selbst technisches Know-how hilft nur bedingt, denn die Bedienung der GPS-Empfänger ist schnell erlernt. Anmelden können sich Teams von mindestens zwei Personen zwischen 12 und 49 Jahren direkt bei GEOBOUND Hamburg unter E-Mail: mail@geobound.de oder telefonisch unter Tel.: 040-5190545-0. Die Anmeldungen werden dort gesammelt, um anschließend die Kleinteams zusammen zu stellen, die am 1. August gemeinsam an den Start gehen. Und das Beste: Die Teilnahme ist kostenlos, solange bis die 48 Plätze vergeben sind. Also nicht lange überlegen, sondern am besten gleich anmelden! Das Projekt "Das Blaue Metropolnetz" der Aktion Fischotterschutz wurde in einem Wettbewerb der Metropolregion Hamburg als Leitprojekt der Metropolregion prämiert. Ziel ist die Förderung der Ausbreitung des Fischotters über die Entwicklung großräumiger und länderübergreifender Gewässerkorridore. Weitere Informationen zum Projekt "Das Blaue Metropolnetz" sind erhältlich bei Karsten Borggräfe, Aktion Fischotterschutz e.V., Sudendorfallee 1, 29386 Hankensbüttel; E-Mail: k.borggraefe@otterzentrum.de .

Zoo Zürich, 08.07.2009
Pantanal - neue Gehege für Ameisenbär, Kapuzineraffe, Tapir & Co.
Zur Verbesserung der Haltung von Tapiren, Ameisenbären, Capybaras, Flamingos und Gelbbrust-Kapuzinern erweitert der Zoo Zürich deren Anlagen und baut eine nach modernen Gesichtspunkten geplante südamerikanische Landschaft, die dem Pantanal nachempfunden wird. In diesen Tagen beginnen die Bauarbeiten im Zentrum des Zoos. Der Zoo hat sich mit seinem Masterplan das Ziel gesetzt, neben neuen Attraktionen wie dem Masoala Regenwald und dem Zoolino laufend die Haltungsbedingungen für die anderen Arten zu verbessern. Dabei wird auch auf die eine oder andere Tierart verzichtet, damit den verbleibenden optimale Bedingungen gewährt werden können. Projekte, die primär der Haltungsverbesserung dienten waren beispielsweise die Löwen-, die Tiger- und die Schneeleopardenanlage. Sie haben sich sehr gut bewährt. Gebaut werden die Anlagen des Pantanal vom bewährten Landschafts- und Zooarchitekturbüro vetschpartner. Im Zentrum der Anlage liegen vier Inseln für die Gelbbrust-Kapuzineraffen, die bedrohten Totenkopfäffchen und die Köhlerschildkröten. Die Wasserbereiche um die Inseln dienen den Ameisenbären, Tapiren und Capybaras als Badebereich, der ihren deutlich vergrösserten Lebensraum abrundet. In den Flachwasserbereich hinein erstreckt sich die Flamingoanlage und ermöglicht den heute am Eingang etwas beengt gehaltenen Vögeln optimale Brutbedingungen und einen Wetterschutz. Die neuen Anlagen kommen in den heutigen Bereich des früheren Kiosk- und Picknickplatzes zu liegen und schliessen die ehemaligen Anlagen für Sumpfwallabies und Präriebisons ein. Die Bewohner dieser Anlagen wurden an andere Halter weitergegeben. Die neuen Anlagen kosten knapp CHF 10 Mio., die vollumfänglich über geschenkte Gelder finanziert werden, und sollen nach eineinhalb Jahren Bauzeit und einer Einwachsperiode für die Vegetation dem Publikum spätestens im Frühjahr 2012 übergeben werden.

Allwetterzoo Münster, 08.07.2009
Sonderführungen hinter die Zookulissen:
Besucht werden die größten Küken im Allwetterzoo. Vom 23. bis 26. April schlüpften im Allwetterzoo Münster acht Straußenküken. Sie sind zu munteren Jungvögeln herangewachsen und dürfen nun besucht werden. Die "Straußenvisiten" sind allerdings nur im Rahmen von Führungen möglich, denn Hahn, Henne und die Nachwuchs-"Sträußchen" leben hinter den Kulissen des Afrikapanoramas. Die Jungvögel dürfen vorerst nicht auf die große Freianlage, weil sie noch mehrmals täglich mit grünem Salat gefüttert werden. Den würden Zebras, Antilopen oder Gnus zu schnell wegfressen. Außerdem könnten die Jungstrauße sich gegen eventuelle Rempeleien der Huftiere nicht wehren, während die Elternvögel momentan recht angrifflustig sind und ihren Nachwuchs notfalls mit kräftigen Tritten verteidigen würden. Die Führungen zu "Familie Strauß" finden an insgesamt fünf Wochenenden jeweils samstags und sonntags in den Ferien statt. Start ist am 11. Juli um 13 Uhr an der neuen Aussichts-Plattform vor dem Afrikapanorama in der Nähe des Elefantenhauses. Bei den einstündigen Rundgängen werden außer den Jungstraußen auch das umgestaltete Afrikapanorama mitsamt seinen Bewohnern vorgestellt. Ein zweiter Rundgang startet jeweils um 14.30 Uhr. Straußen-Nachwuchs hat es im Allwetterzoo zuletzt vor sechs Jahren gegeben. Anders als im südlichen Afrika können die größten Laufvögel der Welt ihre Eier in Münster nicht unter freiem Himmel ausbrüten, weil es hier im Frühling einfach zu kalt ist. Deshalb hatten die Tierpfleger nach der Balz der Vögel in deren Innengehege mit einer Fuhre Sand ein künstliches Nest angelegt. Jedes Ei, das von einer der beiden Haupthennen gelegt wurde, brachten die Pfleger in Sicherheit. Als ein genügend großes Gelege beisammen war, begannen "Heinz" und seine derzeitige Lieblingshenne "Münchi" mit der etwa 48 Tage währenden Brüterei, bei der die beiden sich regelmäßig abwechselten. "Heinz" und "Münchi" ziehen auch die Küken gemeinsam auf, während die andere Eier-Produzentin damit keine Mühe hat...

Münchener Tierpark Hellabrunn, 08.07.2009
Kaufmännischer Bericht:
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 war für den Tierpark Hellabrunn ein sehr erfolgreiches Jahr, die positive Entwicklung unseres Tierparks setzte sich weiter fort. Mit 1.413.396 Besuchern haben wir 2008 nicht nur das hervorragende Ergebnis des Vorjahres um 1,78 % übertroffen. Die Besucherzahl des Jahres 2008 ist zugleich das beste Besucherergebnis seit Gründung des Tierparks im Jahre 1911! Das erfolgreiche Jahr 2008 zeigt auch, dass unser "Paket Tierpark", bestehend aus naturnahem Parkerlebnis im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen, gepaart mit landschaftlich ansprechender und großzügiger Gehegegestaltung sowie dem bewussten Verzicht auf sammlerische Artenvielfalt, beim Besucher auch in Zeiten der rapiden multimedialen Entwicklung weiterhin bestens ankommt. Ergänzt durch unsere im Zuge der Einführung der Familienkarte im Jahr 2008 weiter optimierte Preisstruktur sind wir ein reizvoller Eckpunkt für die Freizeitgestaltung unserer Besucher. Abschließend sei noch eine Maßnahme erwähnt, die zwar 2008 noch nicht zu sichtbaren Ergebnissen auf dem Tierparkgelände geführt hat, aber dennoch bereits einen Teil der finanziellen und personellen Kapazitäten in baulicher Hinsicht gebunden hat: Die Planungsarbeiten für den Umbau und die Erweiterung der Eisbärenanlage. Hier wurden mit Hilfe der Architekten, Landschaftsarchitekten, der Fachplaner sowie nicht zuletzt der tierparkinternen Experten aus dem baulichen und zoologischen Bereich wichtige planerische Grundpfeiler gesteckt, die im Jahr 2009 nun weiter verfestigt und in ein reales Bauwerk umgesetzt werden. Ermöglicht werden diese Maßnahmen zum Wohle unserer Tiere vor allem auch durch die Spendenbereitschaft unserer vielen treuen Freunde und Förderer sowie die wichtige Unterstützung durch Tierfreunde, die den Tierpark Hellabrunn in ihrem Nachlass bedacht haben.

Zoo Leipzig, 07.07.2009
Schimpansennachwuchs im Pongoland
Nur wenige Wochen nach den Geburten der beiden Orang-Utan Jungtieren im Mai und Juni, lässt auch der Nachwuchs bei den Schimpansen nicht lange auf sich warten. In der Nacht zum Sonntag, den 5. Juli, brachte Schimpansendame Dorien (geb. am 22.10.1980) ein gesundes Jungtier zur Welt. Bislang konnten die Pfleger noch keinen Blick auf das Geschlecht erhaschen, da sich das Jungtier vorbildlich am Bauch der Mutter festhält. Auch im Pongoland lässt sich eine Vaterschaft nicht immer eindeutig nachvollziehen. Nach dem Ausschlussprinzip unserer Tierpfleger bleibt jedoch nur ein Kavalier übrig: Schimpansenmann Patrick (geb. am 8. Juni 1997). Weder Robert, der Anführer der aktuell achtzehnköpfigen Schimpansengruppe (A) noch Frodo, der zweit Älteste, wurden während der vergangenen Monate in der Nähe von Dorien beobachtet. "Wir freuen uns sehr über den Nachwuchs, wenn auch die Freude mit ein paar Sorgenfalten getrübt wird. Bisher konnte seitens der Pfleger noch nicht beobachtet werden, ob das Jungtier trinkt. Insofern müssen wir die nächsten Tage abwarten", so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Mutter und Kind sind bereits mit den anderen Schimpansen auf der Innenanlage der Menschenaffenanlage.

Vogelpark Marlow, 07.07.2009
Blütenpracht im Vogelpark Marlow
Nicht nur die vielen Besucher auf den Gartenschauen wie IGA und BUGA zeigen es deutlich, dass Mecklenburg Vorpommerns Bewohner und Besucher ein Herz für Pflanzen - und Blütenpracht haben. So ist es den Mitarbeitern des Vogelpark Marlow seit seiner Gründung besonders wichtig, dass Wörtchen "Park" in seinem Namen herauszustellen. Ein kleines Team von Gärtnern kümmert sich unter Leitung des Gärtnermeisters Olaf Lange, dass im Park alles wächst und gedeiht. Das Wechselspiel zwischen der Natürlichkeit der Tiergehege und den gestalteten Parkbereichen bildet hierbei den besonderen Reitz. "Uns ist es besonders wichtig, dass sich die Besucher zu jeder Zeit an einer Pflanzenpracht erfreuen können," so der Gärtner Lange. "Dabei wechseln sich dauerhaft gestaltete Bereiche, wie unser Heidegarten mit saisonalen Anpflanzungen, wie die Dahlienbeete oder die momentan erblühende Sommerwiese ab." Die Sommerwiese ist ein fester Bestandteil im Blütenkalender des Vogelpark Marlow. Wie es sich bei saisonalen Anpflanzungen gehört, wandert diese durch den Park. In diesem Jahr ist sie gegenüber der Flamingoanlage zu bewundern. Viele Gäste fragen sich wie der Vogelpark Marlow es immer wieder schafft, gerade bei dieser Blütenmischung so eine Blütenpracht zu entwickeln. Das Geheimnis liegt in der Treue zu der Blütenmischung "1001 Nacht" und deren ständig optimierter Anbaumethode. "Von je her haben wir darauf verzichtet die Blütenmischung in Rasenflächen einzuarbeiten." berichtet Olaf Lange "Doch in den letzten Jahren hat uns oft das Unkraut geärgert und die Schönheit der Blumenwiese beeinträchtigt. Aus diesem Grund sind wir dazu übergegangen die Blumenmischung in Reihen zu säen. So können die Kollegen die unerwünschten Pflanzen sicher erkennen und jäten." So präpariert haben sich die Pflanzen gut entwickelt und werden in den kommenden Tagen erblühen, um sich dann den ganzen Sommer über als optischer Leckerbissen im Vogelpark Marlow zu präsentieren. In diesem Jahr wird intensiv an einem Wassergarten gearbeitet. Vor der Präriehundanlage entfalten hier die ersten Pflanzen ihr Grün in verschieden tiefen Wasserbecken. Doch anders als bei Bauwerken wird die volle Pracht erst die Zeit mit sich bringen. Ein guter Gärtner sieht seinen Park vor seinem inneren Auge immer zwei bis vier Jahre im Voraus. Wie es dem Gärtnerteam gelungen ist Ihre Pläne zu verwirklichen, davon überzeugen Sie sich am besten selbst bei einem gemütlichen Spaziergang durch die 22 Hektar große Anlage.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 07.07.2009
Nachwuchs bei den Basstölpeln
Seevogelküken im Schäfchenlook. Die einzige Brutkolonie von Basstölpeln, die fern der Meeresküste mitten im Binnenland brütet und Nachwuchs aufzieht, befindet sich am Neckar: in der Wilhelma. Auch dieses Jahr wachsen hier wieder zwei Küken dieser schönen, weiß gefiederten Seevögel mit den ausdrucksvollen Augenmasken heran. Noch allerdings sehen die Jungen in ihrem flaumigen Dunenkleid eher aus wie wollige Schäfchen... Noch einige Wochen lang werden die Ende Mai geschlüpften Basstölpel ihr weißes Dunenkleid tragen, das die anfangs nackten, schwarzhäutigen Küken ab der zweiten Lebenswoche wärmt. Dann, im Alter von zweieinhalb bis drei Monaten, wächst ihnen ein dunkelbraunes Jugendgefieder mit weißen Tupfen. Abgeschlossen ist die Verwandlung in einen schönen, weißen Basstölpel jedoch erst nach drei Jahren! Und da auch letztes Jahr in der zwölfköpfigen Wilhelma-Kolonie am Aquarienhaus ein Küken geschlüpft war, präsentieren sich die Basstölpel hier derzeit in drei verschiedenen "Outfits": vom Kinder- über das Jugend- bis zum Erwachsenenkleid. In der Natur sind die gänsegroßen Meeresvögel aus der Ordnung der Ruderfüßer die einzigen Vertreter der Tölpel-Familie, die in Europa brüten, seit 1991 auch auf Helgoland. Ihre Nester bauen die oft mehrere tausend Brutpaare umfassenden Kolonien in steile Felsinseln vor den Küsten. Als ausgesprochene Nesthocker lassen sich die Küken von ihren Eltern hier monate-lang mit schönen fetten Heringen und Makrelen mästen, welche die erwachsenen Vögel bei ihren rund 100 Stundenkilometer schnellen Sturzflügen ins Meer und anschließenden Stoßtauchgängen erbeuten. Einen Teil ihres Namens verdanken die Basstölpel übrigens einer bereits 1448 in Dokumenten erwähnten Brutkolonie auf der Felseninsel "Bass Rock" vor Schottland. Der Name "Tölpel" wiederum könnte auf portugiesische Seefahrer zurückgehen, die einen tropischen Vertreter, den Brauntölpel, einst "Bobo" - "Dummkopf" - nannten, weil er sich so leicht fangen ließ. Daraus leitete sich die englische Bezeichnung "Booby" ab, die 1750 als "Tölpel" ins Deutsche übersetzt wurde. Mit einer Spannweite von mehr als einem Meter und bis 3,5 Kilo Lebendgewicht sind Basstölpel die größte und schwerste Tölpelart. In der Wilhelma gibt es sie seit Anfang der 70er Jahre - allerdings aus einem eher traurigen Anlass: Die Stammeltern der heutigen kleinen Kolonie kamen als Opfer einer Ölpest nach Stuttgart. Umso erfreulicher, dass sich die Tölpel hier so wohl fühlen, dass sie seither fast jedes Jahr brüten.

Zoo Emmen, 07.07.2009
Trainieren wie die Profis - Emmens Seelöwen sind jeder Meisterschaft gewachsen
Seelöwen haben es gut! Gleich fünf Tierpfleger kümmern sich im Zoo Emmen um die feuchten und lebhaften Zeitgenossen. Vom Emmener Urgestein Peter, über Luz, Bert, Erica und die ziemlich frisch angekommene Trainerin Lia, alle haben nur eines im Sinn: die Seelöwen rundum glücklich zu machen. Pfleger Peter ist ein "alter Hase" im Zoo Emmen: schon seit 25 Jahren arbeitet er bereits im Dienste des Zoos. Lia hingegen, die Seelöwen-Lehrerin, kommt erst seit eineinhalb Jahren regelmäßig in den Zoo und trainiert dort ihre Schützlinge. Trotzdem ist sie in ihrem Beruf schon sehr erfahren und hat jahrelang auch Delfine trainiert. Sie ist es auch, die nun die ganze Kolonie immer schön fit und auf Trapp hält. Faulenzen gibt es bei ihr nicht. Da die Seelöwen sehr intelligent sind, brauchen sie viel Abwechslung und Ablenkung, damit sie sich nicht langweilen und womöglich noch auf dumme Gedanken kommen. Das jüngste Mitglied der Kolonie wurde am 13. Juni geboren, leider hat es noch keinen Namen, aber die Besucher haben die Möglichkeit nach jeder Tierpräsentation ihre Namensvorschläge abzugeben, von denen es bereit über 100 gibt. Eine Geburt ist für alle Beteiligte immer ein großes Ereignis. Doch Seelöwenmama Kim will trotzdem nicht auf ihr Training verzichten, vertraut den Pflegern ihr Baby an und lässt es in ihrer Obhut, damit sie ja keine Trainingsstunde verpasst. Denn die zehn Kalifornischen Seelöwen sind richtige Sportprofis und jeder von ihnen hat einen genau abgestimmten Trainingsplan. Täglich wird erst einmal 15 bis 20 Minuten hinter den Kulissen trainiert, untersucht und gewogen. Und wehe die Waage zeigt einmal ein um 11.30 Uhr und um 15.30 Uhr heißt es dann "Vorhang auf" für die nassen Athleten. Mit ihrer Trainerin Lia zeigen die Seelöwen, was sie hinter der "Bühne" alles gelernt haben. Das Training ist zwar auch zur Unterhaltung der Zoobesucher da, aber ebenso wichtig sind diese Übungen für die medizinischen Kontrollen, die bei den Tieren regelmäßig durchgeführt werden. Der Spaß bleibt dabei immer im Vordergrund und den haben die Tiere auch. Weitere Informationen zum Zoo Emmen sowie zu den Öffnungszeiten finden Sie auf der deutschsprachigen Homepage unter www.zoo-emmen.de und in unserem Pressezentrum unter http://www.pragenturhamburg.de/opz

Frankfurter Zoo, 07.07.2009
Ein tierisches Vergnügen - 1.800 Primacanta-Schüler singen im Frankfurter Zoo
Heute und morgen ziehen knapp 1.800 Frankfurter Schülerinnen und Schüler singend durch den Frankfurter Zoo und lassen die Besucher die Tierwelt ganz neu erleben. "Wir freuen uns sehr über diesen musikalischen Zugang zu unseren Tieren und unserem Zoo", unterstützt Zoodirektor Prof Dr. Manfred Niekisch das Pimacanta-Projekt, "denn es ist eines unserer erklärten Ziele, Naturschutz, Wissenschaft und Kultur zusammen zu bringen." Knapp ein Jahr Musikunterricht liegt hinter den Primacanta-Kindern. "Im musikpädagogischen Konzept von ,Primacanta - Jedem Kind seine Stimme', steht das Singen im Mittelpunkt", erklärt Thomas Rietschel, Präsident der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK). Die Kinder aus über 80 Grundschulklassen laufen einen Parcours mit sieben Sing-Stationen durch den Zoo. Mit jeder Station ist ein bestimmtes Lied gekoppelt. Es werden Katzendschungel, Exotarium, die Vogelhallen, der Pavianfelsen, das Nashornhaus und der Streichelzoo angelaufen. Unter anderem werden die Kinder ,kilometerlange Schlingelschlangen' und ein ,Cha-Cha-Cha tanzendes Kamel' besingen. Primacanta, ein Gemeinschaftsprojekt der Crespo Foundation und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, ist ein Weiterbildungsprojekt für Frankfurter Grundschullehrer, das bereits seit zehn Monaten an 31 Grundschulen erfolgreich umgesetzt wird. In der zweijährigen Weiterbildung werden die Lehrkräfte mit dem innovativen musikpädagogischen Konzept des "Aufbauenden Musikunterrichtes" vertraut gemacht. In dessen Mittelpunkt steht nicht das Lernen über Musik, sondern das Singen und das aktive Lernen von Musik, das allen Kindern zu Gute kommen soll. Damit konnte Primacanta in der Mainmetropole ein bundesweites Signal setzen: Am 6. Juni 2009 wurde ,Primacanta - Jedem Kind seine Stimme' in Hamburg mit dem INVENTIO 2008 ausgezeichnet, dem bundesweit ausgeschriebenen Preis des Deutschen Musikrats und der Stiftung 100 Jahre YAMAHA e.V. für innovative musikpädagogische Projekte. Primacanta ist ein Modellprojekt, das in Frankfurt am Main vor zehn Monaten gestartet wurde. Neben Frau Oberbürgermeisterin Petra Roth als Schirmherrin engagieren sich als künstlerische Schirmherren die Wise Guys für das ehrgeizige kulturpolitische Projektziel.

Tiergarten Nürnberg, 07.07.2009
Erfolgreiche Nachzucht bei Weißkopfseeadlern im Tiergarten
Bei den Weißkopfseeadlern (Haliaeetus leucocephalus) schlüpften am 7. und 14. April 2009 zwei Jungvögel im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Obwohl bei dieser Art unüblich, hat vermutlich der ältere den jüngeren aus dem Nest befördert, sodass in diesem Jahr nur ein Adler aufgewachsen ist. Seit 1982 züchtet der Tiergarten - mit inzwischen 39 Aufzuchten - sehr erfolgreich diese größte Greifvogelart Nordamerikas. Der männliche Adler, der sogenannte Terzel, der am 16. April 2001 im Wildpark Lüneburger Heide geschlüpft ist und am 23. Dezember 2003 in den Tiergarten kam, wurde mit dem diesjährigen Nachwuchs bereits zum zweiten Mal Vater, letztes Jahr sind zwei Adler ausgeflogen. Für das Weibchen, das am 11. November 1990 aus Dortmund in den Tiergarten kam, ist es bereits der 30. Sprössling. Der Weißkopfseeadler, der auch das Wappentier der USA darstellt, ist wie der Name schon sagt am Kopf und Hals weiß. Während der Schwanz und die Unter- und Oberschwanzdecken auch weiß sind, sind Körper und Flügel dunkelbraun. Die flüggen Jungvögel sind allerdings fast gänzlich braun. Weißkopfseeadler ernähren sich überwiegend von Fischen und Wasservögeln. Ursprünglich lebt der Weißkopfseeadler in Kanada, den USA und Mexiko. Die Population auf dem Gebiet der USA sank vom Ende des späten 18. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre von geschätzten 250 000 auf 1 000 Exemplare. Ursachen dafür waren eine intensive Jagd auf die Vögel und vor allem die unbeabsichtigte Wirkung des Insektizids Dichlordiphenyltrichlorethan, abgekürzt DDT, das die Adler mit der Nahrung aufgenommen haben. DDT veränderte die Eischale und schwächte die Embryonen direkt, was zu hohen Verlustraten führte. Mit dem Verbot diverser Pflanzenschutzmitteln und gezielte Schutzmaßnahmen erholte sich die Population der Weißkopfadler in den USA in den letzten 40 Jahren erheblich. Bereits 1991 wurde die Gesamtpopulation auf 70 000 Tiere geschätzt. Daher stufte die IUCN (International Union for Conservation of Nature) den Weißkopfadler 2008 auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten nur noch mit "least concern" und somit nicht (mehr) vom Aussterben bedroht ein.

Erlebnis-Zoo Hannover, 07.07.2009
Fünf Elefantenbabys in 2010!
Weltweit erstmalig fünf Asiatische Babyelefanten in einem Jahr erwartet. Jetzt steht es fest: Der Schwangerschaftstest von Elefantendame Khaing Hnin Hnin ist positiv, die Sensation perfekt. Im Erlebnis-Zoo Hannover werden 2010 fünf Asiatische Elefantenbabys erwartet! Die Babyelefanten kommen nächstes Jahr von Frühjahr bis Spätherbst zur Welt. "Für uns und für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm der bedrohten Asiatischen Elefanten ist der fünffache Nachwuchs eine Sensation!" erklärt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Fünf Asiatische Elefantenbabys in einem Zoo innerhalb eines Kalenderjahres gab es weltweit noch nie. "Wir freuen uns riesig auf die Rüssel-Rasselbande", schwärmt Machens, "das Minifanten-Quintett wird hier im Dschungelpalast sicherlich alles auf den Kopf stellen!" Vater aller fünf Babys ist Elefantenbulle Nikolai (16), der 2008 aus Amsterdam nach Hannover kam und bei den Damen Califa, Farina, Sayang, Manari und Khaing Hnin Hnin sehr schnell bleibenden Eindruck hinterließ. Die Schwangerschaft wird im Urin der Elefanten nachgewiesen, indem das Gelbkörperhormon analysiert wird. Dieses Hormon tritt verstärkt auf, wenn die Elefantenkuh tragend ist. Da es aber auch in einem normalen Zyklus zu einer längeren Gelbkörperphase kommen kann, dauert es mehrere Monate, bis die Elefanten-Schwangerschaft wirklich verkündet werden kann. Mittlerweile lässt die Hormonkurve von Khaing Hnin Hnin keine Zweifel mehr zu: Ihr Nachwuchs kommt voraussichtlich im Oktober/November 2010 zur Welt.

Tiergarten Schönbrunn, 07.07.2009
Großer Erfolg des ersten Spinnen-Workshops!
Am 4. Juli hat der Tiergarten Schönbrunn erstmals einen Workshop veranstaltet, der Menschen mit Angst vor Spinnen die Gelegenheit bietet, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Das vierstündige Seminar war ein voller Erfolg. Was für die meisten Teilnehmer zu Beginn denkunmöglich war, ist tatsächlich geschehen: Sie haben am Ende eines gemeinsamen Vormittags absolut freiwillig die Vogelspinne "Sissi" berührt. Das Entscheidende nach Aussage der Teilnehmer war allerdings, dass sie sich in entspannter Atmosphäre ihrer Angst gestellt und Mechanismen erlernt haben, im Alltag mit ihr umzugehen. Die Workshops werden von einer Klinischen Psychologin und dem Schönbrunner Aquarien-Terrarienkurator Anton Weissenbacher geleitet. Der Tiergarten hat nun zwei neue Termine fixiert: 25. Juli und 29. August! Beginn: 8.30 Uhr, Dauer: circa 4 Stunden, Mindestalter: 18 Jahre, Teilnehmerzahl: maximal 12 Personen, Kosten: 140 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: reservierung@zoovienna.at oder Tel. (01) 877 92 94 - 500

Thüringer Zoopark Erfurt, 06.07.2009
Sommerferienführungen im Thüringer Zoopark
Der Thüringer Zoopark Erfurt bietet auch in den diesjährigen Sommerferien wieder Führungen an. Vom 25.06.2009 bis zum 04.08.2009 gibt es jeden Dienstag und jeden Donnerstag um 14.00 Uhr eine Führung, zu zahlen ist der normale Eintrittspreis. Treffpunkt ist immer der Zooplan an der Löwensavanne. Am Dienstag, dem 14.07.2009 gibt es einen geführten Rundgang zu den interessantesten Vögeln im Zoopark. Am Donnerstag, dem 16.07.2009 geht es zu den Giraffen. Diese Tiere sind die höchsten Säugetiere der Welt. Doch sind ihre Knie groß oder eher klein und wo befinden sie sich? Doch nicht nur im Zoo gibt es Interessantes zu sehen. Auch im Aquarium am Nettelbeckufer finden Sommerferienführungen statt. Am 07.07.2009, 21.07.2009 und am 04.08.2009 findet jeweils eine Führung um 14.00 Uhr zum Thema "Kunterbunte Welt der Fische" statt. Anschließend gibt es im Aquarium eine Schaufütterung zu erleben. Auch hier zahlt der Besucher keinen Aufpreis, zu entrichten ist lediglich der normale Eintrittspreis.

Krefelder Zoo, 06.07.2009
Heimische Tierwelt erforschen und verstehen lernen
Entdecken, Erleben, Experimentieren: Unter diesem Motto begann mit der Eröffnung des Forscherhauses am 3. Juli im Zoo Krefeld eine neue Ära der Zoopädagogik. Künftig sollen Naturwissenschaften wie Chemie und Biologie anschaulich und damit noch interessanter werden. Neugierde auf die Zusammenhänge in der Natur wird geweckt und gefördert. Das Konzept des Forscherhauses hat drei Säulen: Interesse an Naturwissenschaften durch Experimente wecken, Entdecken der heimischen Tierwelt im naturnahen Garten und Verantwortung für Heimtiere erleben, bei der Pflege der Tiere im Haus. Diese Säulen haben die Verinnerlichung der Bildungsziele "Entwicklung von Verantwortung", "Eigenständiges Lernen" und "Nachhaltiges Handeln" zum Ziel. Ab sofort steht das Forscherhaus den Besuchern des Zoos täglich in der Zeit von 12 bis 16 Uhr offen. In den Sommerferien werden als Themen präsentiert: "Das große Krabbeln - die unbekannte Welt im Garten" und "Strandgut - was findet sich an den Küsten? Bestimme deine Urlaubsfunde!". Natürlich ist ein Besuch auch außerhalb dieser Zeiten bei einer individuellen Führung oder während eines organisierten Kindergeburtstags möglich. Informationen gibt es im Internet unter www.zookrefeld.de . Verantwortlich für die Umsetzung und Betreuung im Haus ist Umweltpädagogin und Diplom-Biologin Gaby Borg. Sie wird bei ihrer Arbeit von zwei jungen Leuten im Freiwilligen ökologischen Jahr (FÖJ) und dem Zooführerteam unterstützt. Kooperationen mit Natur- und Umweltschutz-Verbänden wie dem Umweltzentrum am Hülser Berg werden angestrebt. Gebaut wurde das Forscherhaus auf der Basis einer alten niederrheinischen Fachwerkscheune aus dem Kreis Korschenbroich. Balken für Balken, Stein für Stein war diese abgetragen und im Zoo neu errichtet worden. Die Zoofreunde gaben für den Bau insgesamt 80 000 Euro. Im Rahmen des Projekts "Futurino" der Firma Henkel erhielt der Zoo 15 000 Euro für die Ausstattung der Laborplätze und die Inneneinrichtung. Von Evonik und der Sparkasse Krefeld wurden 6 500 Euro gespendet. Den eifrigen Spendensammlern des Junior-Clubs im Zoo Krefeld ist die stattliche Summe von 6 000 Euro zu verdanken. Die Krefelder Schreinerei Flümann beteiligte sich mit einer Sachspende von 3 000 Euro am Bau des Hauses.

OZEANEUM Stralsund, 06.07.2009
OZEANEUM Stralsund ist Norddeutschlands Besuchermagnet
Positive Bilanz und Festprogramm zum ersten Geburtstag. Das Deutsche Meeresmuseum zieht eine durchweg positive Bilanz für seinen jüngsten Standort: Das OZEANEUM auf der Hafeninsel der Hanse- und Welterbestadt Stralsund zählte in den ersten zwölf Monaten deutlich über 900.000 Besucher. Am 1. Juli 2008 eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel den Neubau von Behnisch Architekten. Die Ausstellungen und Aquarien beschreiben eine Unterwasserreise durch die nördlichen Meere. Beim heutigen Pressegespräch dankte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Dr. Harald Benke vor allem den Zuwendungsgebern aus Bund, Land und der Stadt sowie den Sponsoren. Benke verwies auf die vielen Neuerungen, die gleich im ersten Jahr seit der Eröffnung umgesetzt werden konnten. Stark verbessert und freundlicher gestaltet sei das mit Mitteln der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Vorpommern realisierte "Meer für Kinder". Angesichts der guten Zahlen zeigte sich Benke sehr zuversichtlich, dass gemeinsam mit weiteren Sponsoren und Spendern die geplante Pinguin-Anlage im nächsten Jahr fertig gestellt werden kann. Die gemeinsam mit Greenpeace entwickelte Ausstellung 1:1 Riesen der Meere erhielt in diesem Jahr eine neue Multimediainszenierung, die ersten Befragungen zufolge sehr gut angenommen wurde. Die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung der Besucher in der Ostsee-Ausstellung werden derzeit umgesetzt. Diese Ausstellung wurde mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt umgesetzt. Neben neuen Exponaten vom Finnwalherz bis hin zur neuen Vitrine zur Archäologie auf der Hafeninsel, verzeichneten besonders die Aquarien zahlreiche Neuzugänge, darunter mehrere tausend Heringe. In den letzten Wochen sind Tiertransporte aus Schweden und von der portugiesischen Atlantikküste eingetroffen. Die Reise gut überstanden haben zwei Mondfische, die bereits in das 2,6 Mio. Liter fassende Schwarmfischbecken einziehen konnten. Das OZEANEUM ist das erste Aquarium in Deutschland, welches diesen Publikumsliebling zeigt. Mit Blick auf den guten Start legte Dr. Benke allen Einheimischen und Urlaubern das abwechslungsreiche Festprogramm ans Herz. Insbesondere die lange OZEANEUMs-Nacht mit Tanz unter den Walen am 11. Juli solle man sich nicht entgehen lassen. (Infos unter: www.ozeaneum.de )

Zoo Salzburg, 07.06.2009
Vollmondführung - "Tiere in Märchen und Mythen"
am Dienstag, 7. Juli 2009 von 19 bis 20.30 Uhr . Wolltest du schon immer einmal wissen, ob bei Vollmond Werwölfe erscheinen? Oder ob sich Frösche wirklich in Prinzen verwandeln? Dann ist die Abendführung in der Vollmondnacht zum Thema "Tiere in Märchen und Mythen" genau richtig. Gemeinsam mit Zoopädagogin Lisa Virtbauer werden verschiedene Tiere im Zoo besucht, die man aus Märchen und Mythen kennt. Dabei werden Fragen wie "Können Wölfe wirklich sechs Geißlein auf einmal fressen?", "Haben Wölfe wirklich größere Ohren als Großmütter?" oder "Kann eine Schildkröte ein Rennen gegen einen Hasen gewinnen?" beantwortet.

Tierpark Nordhorn, 06.07.2009
Sommerfeeling im Tierpark Nordhorn
Buntes Abendprogramm mit Musik, Tanz, Feuershow und mehr. Der große Erfolg des letztjährigen Sommerfestes hat die Mitarbeiter des Tierparks in Nordhorn bestärkt auch in diesem Jahr eine Abendveranstaltung mit abwechslungsreichem Programm für Groß und Klein anzubieten. Am Samstag, den 11. Juli 2009 ist es wieder soweit und das Sommerfest steigt in der Zeit von 18 bis 23 Uhr am Vechtehof und am alten Gasthaus "De MalleJan" des Familienzoos! Die Wege werden mit bunten Strahlern beleuchtet sein und rund um die historischen Gebäude gibt es jede Menge zu erleben. Auf die kleinen Besucher warten ein Glücksrad der Firma R&R Icecream Deutschland GmbH und der Wasserflipper der Jugendfeuerwehr Nordhorn. Für bewegungsfreudige Kinder stellt der Zoo an diesem Abend zusätzlich eine große Hüpfburg bereit. Aber auch auf der Bühne wird ein fetziges Programm geboten. Heiß her geht es hier bei den Shows der Bauchtänzerinnen oder der Feuerkünstler "Welten dreh´n", die vor allen Dingen bei ihrer letzten Vorstellung des Abends den Himmel zum Leuchten bringen. Für musikalische Unterhaltung sorgt die 3-köpfige Grafschafter Band "Jazz-Gang". In diesem Jahr wieder mit von der Partie ist der Eine-Welt-Laden Schüttorf e.V., an dessen Stand schöne und vor allen Dinge faire Produkte käuflich erworben werden können. Zu einem kleinen Einkaufsbummel lädt natürlich auch der Tante-Emma-Laden am alten Gasthaus ein. Für das leibliche Wohl der Kinder sorgen Mitarbeiter des Tierparks am Lagerfeuer mit Stockbrot und Bratwürstchen zum grillen. Die beiden Gastronomien des Zoos bieten an diesem Abend als Besonderheit leckere Nackensteaks und verschiedene Flammkuchen aus dem Pizzaofen an. Außerdem werden natürlich wieder Cocktails und Bier vom Fass angeboten. Wer zudem einen gemütlichen Spaziergang mit einem der Zoobegleiter machen möchte, der kann sich hierfür am Infostand der Zooschule melden. Die Führungen in den Abendstunden lassen den bekannten Tierpark und so manch einen seiner tierischen Bewohner mal ganz anders erleben.

Otter-Zentrum, 06.07.2009
Wildnislager für Wikinger
Erlebnis-Zeltlager für Kids. Wer wollte in seiner Kindheit nicht schon einmal in der Natur so leben, wie die wilden Wikinger? Dieser Traum geht für Kinder ab 8 Jahren von Freitag, den 31. Juli ab 17:00 Uhr, bis Sonntag, den 2. August 17.00 Uhr im Wikinger-Lager auf dem ehemaligen Kasernen-Gelände in Dedelstorf in Erfüllung. Übernachtet wird in Zelten, das Essen wird über dem Lagerfeuer bereitet und das Feuer ohne Streichhölzer oder Feuerzeug in Gang gebracht. Um nach der Spurensuche auf "Jagd" gehen zu können, bauen die Nachwuchs-Wikinger einen einfachen Bogen mit Pfeilen, deren Spitzen aus Metall gegossen werden. In einem Naturofen wird Brot gebacken, das am abendlichen Lagerfeuer mit der "Jagdbeute" verspeist wird. Der Kunstpädagoge Dirk Rößner betreut mit seinem Team von erfahrenen Pädagogen dieses abenteuerliche Wildnisspiel, welches von der Aktion Fischotterschutz veranstaltet wird. Wichtigste Voraussetzung für die Teilnehmenden ist die Fähigkeit, drei Tage ohne die Annehmlichkeiten der Zivilisation auszukommen. Welcher Wikinger braucht schon ein Handy, einen MP3-Player oder gar einen PC? Alle Teilnehmenden können an diesem Wochenende erfahren, wie viel Spaß ein Leben in und mit der Natur macht. Der Kostenbeitrag für die 3 Tage beträgt 115,- ?, (105,- ? für Mitglieder der Aktion Fischotterschutz e.V.) die auf das Konto der Aktion Fischotterschutz e.V. zu überweisen sind: Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, BLZ: 269 513 11, Konto: 016 310 500 Die Plätze sind begrenzt. Die Anmeldung sollte deshalb bis spätestens zum 17. Juli unter der Tel. Nr. 05832-980820 erfol-gen. Dort sind auch nähere Auskünfte zum Wildnislager erhältlich.

Otter-Zentrum Hankensbüttel, 06.07.2009
"Sind nachts alle Marder grau?"
Interessanter abendlicher Rundgang im OTTER-ZENTRUM. Wer die marderartigen Raubtiere im OTTER-ZENTRUM während eines idyllischen Rundgangs erleben möchte hat dafür am Donnerstag, dem 23. Juli von 19:30 - 22:00 Uhr Gelegenheit. Die pädagogischen Mitarbeiter des OTTER-ZENTRUMs begleiten kleine und große Nachtschwärmer nach Torschluss ins Freigelände. Die nachtaktiven Marder wie Fischotter, Stein- und Baummarder werden in der Dämmerung noch einmal richtig munter und demonstrieren, was Tarn- und Warnfärbung bedeutet. "Selbst Stammgäste des OTTER-ZENTRUMs haben durch den Blick hinter die Kulissen ganz besondere Erlebnisse", so Thomas Lucker vom OTTER-ZENTRUM. Ein Tierbetreuer verteilt noch eine letzte Ration Beschäftigungsfutter und plaudert in privater Atmosphäre über seine Arbeit. Wer die spannende Abendführung nicht verpassen möchte, sollte sich spätestens bis zum 16. Juli unter der Tel. Nr. 05832-980820 anmelden. Die Kosten betragen 7,50 ? für Kinder ( 4,- ? für Vereinsmitglieder) und 9,50 ? für Erwachsene (6,- ? für Vereinsmitglieder).

Otter-Zentrum Hankensbüttel, 06.07.2009
Ferienaktion "Ab in die Steinzeit"
Das OTTER-ZENTRUM lädt ein zu einer Reise in die Vergangenheit. Am Sonntag, dem 12., Juli von 13:00 bis 17:00 Uhr "beamen" sich die jungen Gäste des OTTER-ZENTRUMs in die Steinzeit und probieren aus, wie unsere Urahnen Pfeilspitzen, Bögen und Messer hergestellt haben. Was hat es eigentlich mit dem "Steinzeithandy" auf sich und konnten Steinzeitmenschen schon singen? Diesen Fragen können interessierte Kinder an diesem Nach-mittag nachgehen. Der Kunstpädagoge Dirk Rößner zeigt einen Nachmittag lang, womit die Urmenschen ihre Zeichnungen in den Höhlen malten, wovon sie sich ernährten, mit welchen Waffen sie gejagt haben und welche Instrumente sie kannten. Die Kinder können sich im Feuerbohren versuchen, es werden Schmuckstücke aus Steinen, Muscheln und Knochen hergestellt und an einem kleinen Lagerfeuer wird statt des ausgestorbenen Mammuts ein Stück Stockbrot gegrillt. Der Besuch dieser Sonderveranstaltung des OTTER-ZENTRUMS ist im Eintrittspreis enthalten.

Tierpark Berlin, 06.07.2009
Zusatzkonzert im Schloss Friedrichsfelde - letztes Konzert vor der Sanierung:
Pianistin aus Südkorea entführt in die romantische Klaviermusik. Ab Ende Juli 2009 wird die Sanierung vom Schloss Friedrichsfelde durch den Tierpark beginnen. Aufgrund der Nachfrage bei den von der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. organisierten Konzerten wird es ein Zusatzkonzert geben. Das 31jährige Ausnahmetalent Min Ji Song aus Seoul entführt am Sonntag, den 12. Juli 2009, 11.00 Uhr, zu einem Matinee-Konzert im Schloss Friedrichsfelde. Sie präsentiert romantische Klaviermusik und beweist ihr Können, welches mit mehreren internationalen Preisen Anerkennung gefunden hat. So war die heute in Berlin lebende Koreanerin die beste Pianistin an der Universität in Seoul und gewann u. a. Preise in den USA. Es werden im historischen Ambiente Werke von Schubert, Mendelssohn-Bartholdy und Chopin erklingen. Die Karten zu diesem Festkonzert kosten 16 Euro. Karten für das Konzert im Schloss Friedrichsfelde können telefonisch bei der Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo e.V. unter 030-515 314 07 oder per Email unter info@freunde-hauptstadtzoos.de bestellt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht an den Tierparkkassen am Schloss Friedrichsfelde. Weitere Konzerte unter: www.freunde-hauptstadtzoos.de

Tierpark Hagenbeck 04.07.2009
Jetzt ist das Dutzend voll: Elefanten-Sommer mit drei Jungtieren
Nach einer Tragzeit von 679 Tagen brachte die 33-jährige Elefantenkuh Thura ihr viertes gesundes Junges zur Welt. Nach der etwa 18 Stunden dauernden Geburt erblickte am 3. Juli um 19.57 Uhr ein kleines Elefantenmädchen das Licht der Welt. Es erweitert die Herde der Asiatischen Elefanten auf zwölf Tiere. Das Kleine ist etwa einen Meter hoch und wiegt etwa 90 Kilogramm. Vergessen sind die durchwachten Nächte, in denen Elefantenpfleger Thorsten Köhrmann und sein Team auf die Geburt gewartet haben. Jetzt zählt nur noch die Freude über den gesunden Nachwuchs. Tierarzt Dr. Michael Flügger zieht ein zufriedenes Fazit über den guten Verlauf der Geburt: "Mutter und Kalb haben die Geburt gut überstanden. Wir freuen uns sehr, dass beide wohlauf sind." Da die Geburt für Mutter und Baby sehr anstrengend war, brauchen beide noch ein wenig Ruhe. Sie halten sich die ersten Tage im Geburtenstall auf, der von der Elefanten-Freilaufhalle aus einzusehen ist. Das enge Zusammensein hilft auch, die Mutter-Kind-Beziehung zu festigen. Das ist bei Thura besonders wichtig, da sie noch eine enge Bindung an ihren viereinhalbjährigen Sohn Thai hat. Wie bereits Kandy 2003, ihr Halbbruder Thai 2004, Shila 2007 und Shahrukh im November 2008, kam auch das jüngste Elefantenbaby in der Herde zur Welt. Die anderen Tiere begrüßten den Neuzugang. Hagenbeck ist der erste Tierpark Deutschlands, in dem erfolgreiche Herdengeburten stattgefunden haben. Damit bietet Hagenbeck den Tieren in der Elefanten-Freilaufhalle eine Situation, die der natürlichen so weit wie möglich entspricht. Der Tierpark setzt sich seit langem für die Erhaltung der stark von der Ausrottung bedrohten Asiatischen Elefanten ein. Der Erfolg: Bei Hagenbeck lebt eine der größten Elefantenherden Europas.

Zoologischer Garten Magdeburg, 03.07.2009
Zwillinge bei den Schneeleoparden
Bei der Familie der Magdeburger Schneeleoparden (Uncia uncia) hat sich Nachwuchs eingestellt und dies im Doppelpack! Die Jungtiere wurden am 26. Mai 2009 geboren. Da es sich um die Erstgeburt des Zuchtpaares handelt, benötigte die Schneeleoparden-Mutter "Dina" mit den Jungtieren viel Ruhe. Erstmals ergab sich heute für den Zoodirektor, Dr. Kai Perret, die Gelegenheit, die beiden Jungtiere in Augenschein zu nehmen. Dabei wurde das Gewicht und das Geschlecht der kleinen Großkatzen bestimmt. Das männliche Jungtier wog 3,0 Kilogramm und das weibliche Jungtier wog 2,6 Kilogramm. Bisher haben die Jungtiere noch keine Namen. Schneeleopardin "Dina" wurde am 3. Mai 2005 im Krefelder Zoo geboren und zog am 9. Oktober 2006 in die Elbestadt. "Valo" kam am 4. Dezember 2007 vom Zoo Athäri (Finnland) nach Magdeburg. Für die "Alpinisten" unter den Großkatzen - den Schneeleoparden wird ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) geführt.

Seepferdchen Visselhövede, 03.07.2009
Der weltbekannte Taucher, Buchautor und Fischexperte Helmut Debelius kommt am 25. Juli persönlich zu den lebenden Seepferdchen nach Visselhövede
Helmut Debelius ist aus zahlreichen Fischführern der Aquaristik und Tauchführern ein Begriff. Er wird uns von seinen Tauchstreifzügen in der Unterwasserwelt erzählen und hat sich dazu eine besondere Tiergruppe des Meeres ausgesucht: verschiedene Seepferdchen und deren bizarren Verwandten wie Fetzenfische oder Seenadeln. In einem Bildervortrag - mit fantastischen Aufnahmen von Seepferdchen aus seinen Expeditionen, darunter auch erst kürzlich entdeckte Arten - wird uns Helmut Debelius die evolutionäre Geschichte der Seepferdchen und ihrer bizarren Verwandten näher bringen. Zudem wird uns Herr Debelius auch eine Auswahl seiner Bücher/Atlanten präsentieren. Anschließend besteht natürlich die einmalige Gelegenheit sich auszutauschen und diesen Mann persönlich kennen zu lernen. Mitten zwischen lebenden Seepferdchen wird dieser Vortrag sicherlich zu einem einmaligen Erlebnis! Weitere Informationen gibt es unter: www.seepferdchen.visselhoevede.de .

Tiergarten Schönbrunn, 03.07.2009
Im neuen Orang Utan-Gehege: Gartenarbeit und Entspannung
Die Orang Utans des Tiergarten Schönbrunn entdecken gerade begeistert ihre neue, große Freianlage, genießen entspannt Sonnen- und Schattenplätze und "bauen die Vegetation um", wie es Revierleiter Alfred Maier bezeichnet. Die Gartenarbeit besteht darin, Bambusstauden, die es wagen, am falschen Platz zu sprießen, mit festem Griff zu entfernen. Die Pfleger hoffen, dass die Umgestaltung bald beendet sein wird. Die Orangs werden von der Zoologie-Studentin Catharina Güttner bei jeder Aktivität wissenschaftlich beobachtet. Güttner dokumentiert für ihre Diplomarbeit an der Universität Wien das Leben der Tiere in der neuen Anlage und vergleicht die Nutzung des Raumes und das Zusammenleben mit der Situation im alten Gehege, wo sie bereits Monate zuvor Daten gesammelt hat. Die Erhebungen werden frühestens Ende September zu Ende gehen. Von besonderem Interesse ist das vor kurzem neu hinzugekommene Weibchen Sol: Wie geht es ihr im Umgang mit dem 1976 in Schönbrunn geborenen Weibchen Nonja und mit Wladimir, dem Männchen? Wie fügt sie sich ein? Wie findet sie sich zurecht? Revierleiter Alfred Maier: "Nonja und Sol sind bereits ein Herz und eine Seele und spielen miteinander. Zum Männchen Vladimir hält Sol aber noch ein wenig Sicherheitsabstand. Das Zusammenleben funktioniert aber gut." Die Orang Utans können derzeit etwa zwischen neun Uhr vormittags und 17 Uhr im Freien beobachtet werden, natürlich abhängig vom Wetter. Die Nacht verbringen sie in der Innenanlage, wo sie sich sehr sicher fühlen und wo jeden Abend Leckerbissen und Beschäftigung auf sie warten.

Allwetterzoo Münster, 03.07.2009
Das Ereignis des Jahres im Allwetterzoo Münster: "Freigang" für die Kapuziner auf der Liegewiese....
Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien war es soweit: Elf hübsche Kapuziner konnten ihr neues grünes Reich am Zookanal in Besitz nehmen. Jahrelang bewohnten die kleinen Affen im Allwetterzoo Münster nur vergitterte, wenn auch gut ausgestattete Gehege. Ende Juni war es endlich soweit: Nach einer Rekord-Bauzeit von nur vier Wochen erprobten die Kapuziner erstmals ihre neue Freianlage. Nach der Öffnung der Schieber stürmten zwei der quirligen Affen in den Laufgang, der in luftiger Höhe über dem Besucherweg verläuft. Nach wenigen Metern auf ungewohntem Terrain liefen sie wieder zurück. Die anderen drängelten sich derweil um den neuen Ausgang. So nach und nach trauten sich die meisten Kapuziner auf das neue Gelände. Einige sprangen auf den Boden und tollten über den Rasen, ein anderer erklomm eine hohe Kastanie bis in die obere Spitze. Ein Jungtier holte eine Nuss nach der anderen aus einem Leckerbissen-Korb und brachte sie seiner noch ängstlichen Mutter im alten Außengehege. Für die Zuschauer war die rasante Eroberung eines völlig fremden Geländes durch die Kapuziner ein tolles Erlebnis! Der Zaun, der die neue Kapuziner-Anlage umgibt, ist transparent und bietet eine sehr gute Sicht auf die Affen, er führt allerdings Strom. Die Anlage selbst ist etwa 700 qm groß und erstreckt sich vom Besucherweg zwischen dem Haus für Niedere Affen und der Pinguinanlage bis hinunter zum Zookanal. Vorhandene Bäume wie eine Kastanie und eine Hainbuche wurden integriert, stabile Eichenkronen als Kletterbäume neu gesetzt. Der Laufgang vom Affenhaus zur neuen Anlage überquert den Besucherweg, ist aber durch Bäume geschickt kaschiert und bietet einen regelrechten Überraschungseffekt: "Guck mal nach oben, da läuft ja ein Affe!", wird man hier demnächst sicher öfter hören!

Zoo Augsburg, 02.07.2009
Umzug der Paviane ins neue Affenhaus
Heute haben unsere 52 Mantelpaviane endlich ihr neues Zuhause bekommen. Gleich rechts neben der Kasse ist auf der ehemaligen Nashornanlage ein neues Affenhaus entstanden. Sehr viel schöner, größer und heller als das Alte. Auch die große Außenanlage bietet mit Kletterbäumen und Felsen einen viel artgerechteren Lebensraum für diese Tiere als die frühere Affeninsel. Doch wie bringt man rund 50 Paviane von einer Seite des Zoos auf die andere? Freiwillig geht von diesen Burschen keiner in eine Transportkiste. Auch gutes Zureden nützt hier nichts. Unsere Tierpfleger mit Unterstützung der Handwerker haben sich einige Tricks ausgedacht. Zunächst mussten die Affen die Nacht zuvor im alten Affenhaus bleiben. In aller Früh, am nächsten Morgen, kam eine eigens dafür gebaute Transportkiste mit Schiebetüren vor eine der Boxen im alten Haus. Aus dieser Box waren alle Kletterstangen entfernt, quasi ein leerer, unbequemer Raum. Da war eine geräumige Kiste mit Sitzbrettern durchaus eine Alternative. Sobald 5-10 Paviane in der Kiste waren, ging der Schieber zu. Mit Gabelstapler und Kiste ging es dann quer durch den Zoo zum neuen Haus. Durch einen Außenschieber im neuen Haus wurden die Tiere dann ins Innere entlassen. Fast alle haben mitgespielt, lediglich die letzten 8 Paviane waren nicht kooperativ, sie weigerten sich strickt auch nur einen Blick in die Transportkiste zu werfen. Da half nun nichts, sie müssten einzeln mit dem Kescher gefangen und in die Kiste verfrachtet werden. Acht mal fuhr die Kiste an diesem Vormittag durch den Zoo, dann waren alle Paviane in ihrer neuen Behausung. Für einige Tage werden sie noch im Haus bleiben, doch in der kommenden Woche dürfen sie ihre neue Außenanlage erkunden. Wenn sich die Paviane erst einmal eingelebt haben, werden sie noch Gesellschaft von afrikanischen Rotbüffeln bekommen. Die neue Anlage verspricht ein echtes Highlight für den Zoo Augsburg zu werden.

Zoo Berlin, 02.07.2009
Sehr seltener Nachwuchs bei den Alpenmurmeltieren im Berliner Zoo
Am 9. Juni dieses Jahres bemerkten die Tierpfleger in der Unterkunft der Murmeltiere etwas Besonderes: Vollkommen unerwartet hatte eines der 2007 aus dem Alpenzoo Innsbruck übernommenen, gerade erst zweijährigen Tiere Nachwuchs bekommen. Die Jungen hatten bereits geöffnete Augen, was auf ein Lebensalter von mehr als 3 Wochen schließen ließ. Nach dem mehrmonatigen Winterschlaf, den die insgesamt vier "Alttiere" in ihrer Winterschlafbox im Inneren der Felsanlagen verbracht hatten, waren zunächst zwei Tiere auf die Freianlage gesetzt worden, von denen man am wenigsten mit Nachwuchs gerechnet hätte. Und während die beiden noch in kontrollierter Obhut verbliebenen Murmeltiere genau beobachtet wurden, kamen im Bau auf der Freianlage nach einer geburtenlosen Zeit von 16 Jahren im Berliner Zoo unbemerkt die ersten 4 Alpenmurmeltiere zur Welt. Die kaum meerschweingroßen Jungtiere erkunden nun seit etwa einer Woche unter den Augen der Zoobesucher die Umgebung außerhalb des schützenden Höhlensystems. Meist wacht nach murmeltiertypischer Art ein Alttier aufgerichtet auf einem Felsvorsprung, um bei drohender Gefahr alle Artgenossen durch einen Pfiff zu warnen. Und tatsächlich gibt es auch im Großstadtzoo Feinde für die Murmeltiere. Habicht und Krähen würden die Nagetiere gerne verspeisen. Doch dazu soll es nicht kommen. Die zu den Erdhörnchen zählenden Murmeltiere bevölkern in mehr als einem Dutzend Arten weite Landstriche Eurasiens und Nordamerikas. Ihre Zucht in Zoos gelingt selten. Die Paarung erfolgt unmittelbar nach dem Winterschlaf, den die Tiere mit nur wenigen Wachphasen und einer Körpertemperatur von nur etwa 5 °C sowie 2-3 Atemzügen pro Minute in einem Starrezustand verbringen. Um ihren Stoffwechsel nicht zu belasten, dürfen sie hierbei auch im Zoo möglichst nicht gestört werden. Nach einer Tragzeit von einem guten Monat kommen im Bau die Jungtiere blind zur Welt. Nach 40 Tagen verlassen sie die Geburtsstätte, um erstmals auf Nahrungssuche zu gehen, obwohl sie auch noch im Folgemonat auf Muttermilch angewiesen sind.

Tierpark Chemnitz, 02.07.2009
Schaubienenstand mit fleißigen Bienen im Tierpark
Jetzt summt und brummt es im Tierpark Chemnitz: Ein Bienenvolk hat Einzug gehalten! Der Immenhof Euba hat auf dem Areal an der Nevoigtstraße einen Schaubienenstand in der Nähe der Tierparkschule hinter der Fasanerie aufgebaut. Hier kann man den Arbeitsbienen bei ihren verschiedenen Tätigkeiten zu sehen, mit etwas Glück die Königin entdecken und zu gegebener Zeit auch den Ausflug der Drohnen beobachten. Sehr interessant sind auch den berühmten Schwänzeltanze der Bienen, mit denen "Kundschafter" den anderen Bienen mitteilen, in welcher Himmelsrichtung und Entfernung welche Futterquellen zu finden sind. Die Honigbiene ist die einzige staatenbildende Bienenart in Europa; sie ist ein sehr bedeutender Blütenbestäuber und leistet dadurch wichtigen Beitrag zur Ernährung von Mensch und Tier. Noch ein Tipp: Der kommende Sonntag (05. Juli) steht als Tag der deutschen Imkerei im Kalender. Aus diesem Anlass lädt der Immenhof von 10 bis 17 Uhr nach Euba ein ( www.immenhof-euba.de ). Ferienangebote im Tierpark: Während der Sommerferien gibt es im Tierpark wieder täglich Kurzführungen (14 Uhr) und im Wildgatter wochentags Schaufütterungen (11 Uhr). Weitere Infos im Netz unter www.tierpark-chemnitz.de

Zoo Duisburg,02.07.2009
Zwergflusspferd-Opa LEAR im Zoo Duisburg gestorben
LEAR, der über 35 Jahre alte Zwergflusspferd-Opa im Zoo Duisburg, ist friedlich entschlafen. Was schreibt man über ein Tier, das in allen Belangen außergewöhnlich war? Keine 30 Jahre nach der Entdeckung der Zwergflusspferde in Westafrika kamen bereits vier davon Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts in den Zoo Duisburg und begründeten eine beispiellose Zucht dieser zoologischen Raritäten am Kaiserberg. Mit seiner langjährigen Partnerin QUIRLY zeugte LEAR etliche Jungtiere, die im Rahmen eines europaweit koordinierten Erhaltungszuchtprogrammes an andere Zoologische Gärten abgegeben werden konnten. Bis zuletzt konnten ihn die Besucher in trauter Familienidylle zusammen mit seiner 2jährigen Tochter AYOKA sehen. Doch mit wertvoller Genetik allein wird man dem Charaktertier LEAR nicht gerecht. Stets standen Pfleger aus anderen Zoos mit offener Kinnlade vor den Duisburger Kollegen, wenn diese ohne jedes Abwehrgerät zwischen den Zwergflusspferden auf der Anlage standen. Gelten die Mini-Flusspferde unter Fachleuten doch als durchaus angriffslustig und lebensgefährlich! In Duisburg hingegen konnten die Tierärzte ihre Behandlungen weitestgehend am unnarkotisierten Tier vornehmen, streichelten die Tierpaten die kleinen Kolosse und durfte LEAR einmal sogar den Verlobungsring überbringen, der an einer Halsschleife festgebunden war. Ruhe und Gelassenheit zeichneten den tierischen Opa aus, schon von Beginn an. Den Pflegern gegenüber war er stets sehr aufmerksam und gehorchte quasi auf Zuruf. Außergewöhnlich war darüber hinaus das Verhalten seinem Nachwuchs gegenüber, dessen spielerische Rangeleien er geduldig ertrug. Dass er eine zeitweise zickige Partnerin hatte, störte ihn offenbar nicht, denn Ehestreitigkeiten bei Herrn und Frau Zwergflusspferd konnte man an einer Hand abzählen. Der Zoo Duisburg verliert mit LEAR einen seiner ältesten Bewohner und auf alle Fälle auch einen seiner liebenswürdigsten!

Tiergarten Nürnberg, 02.07.2009
Jungstörche im Tiergarten Nürnberg beringt
Zwei der drei wildlebenden Storchenpaare im Tiergarten der Stadt Nürnberg haben in diesem Jahr insgesamt vier Jungtiere erfolgreich aufgezogen. Das Ei des dritten Storchenpaars ist leider aus dem Nest gefallen. Bevor der Nachwuchs der Weißstörche flügge wird und sich gar auf den Abflug gen Süden vorbereitet, haben Mitarbeiter des Tiergartens mit Hilfe der Berufsfeuerwehr Nürnberg die Jungtiere mit Ringen versehen. In den Ringen, die an einem Bein befestigt sind, sind die Herkunft des Tieres und eine Nummer eingraviert. So lässt sich für einen Vogelbeobachter nachvollziehen, woher das Tier stammt und wo es sein Leben verbracht hat. So wurde zum Beispiel ein am 29. Mai 1996 im Tiergarten Nürnberg geschlüpfter Jungvogel am 30. September 1997 bei seinem Flug nach Afrika im spanischen Cadiz gesichtet. Seit 2000 zieht er mit einem Partner in Süptitz bei Torgau in Sachsen Nachwuchs auf. Der Tiergarten Nürnberg ist Sammelplatz vieler Störche aus der Region vor ihrem Abflug nach Afrika. Diesen Störchen schließen sich jedes Jahr die Jungvögel aus dem Tiergarten an. Leider ist für die meisten Nürnberger Störche noch nicht nachgewiesen, ob sie in Afrika überwintern oder doch nur im Fränkischen Seenland ihr Winterquartier aufschlagen. Zur Brutzeit kehrten die Jungvögel bisher nicht mehr in den Tiergarten zurück.

Tiergarten Kleve, 02.07.2009
Theater hintenlinks zeigt: "Großmutter Ginette erzählt die Bremer Stadtmusikanten"
Der Tiergarten Kleve bietet seinen Besuchern in der Ferienzeit etwas Besonderes: In einem kleinen Zelt zeigt das Krefelder Theater hintenlinks von Mittwoch, dem 15. Juli, bis Montag, dem 20. Juli 2009, in einer Uraufführung das Kinderstück "Großmutter Ginette (eine Klappmaulpuppe) erzählt das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten". Täglich um jeweils 14.30 h, 15.30 h und 16.30 h können die kleinen Zuschauer in die tierische Märchenwelt eintauchen; der Theatereintritt beträgt 3 Euro. Die freie Bearbeitung des Märchens "Die Bremer Stadtmusikanten" der Brüder Grimm stammt von Peter Gutowski. Was erwartet den Zuschauer? Lili schläft tief und fest auf einem großen roten Koffer, als es plötzlich laut klopft. Im Koffer wohnt die Märchenoma. Und die ist schon wach und möchte dringend ein neues Märchen erzählen. Sie kommt aber ohne die Hilfe Lilis nicht aus dem Koffer. "Vor dem Frühstück schon Märchen!?" So will es die Großmutter und so kommt es dann auch. Lili und die Großmutter sind sich aber in einigen Märchenfragen nicht recht einig. Ein Spiel mit Musik, einer Klappmaulpuppe und kleinen Überraschungen. Und um den Theaterbesuch noch spannender zu machen, hat sich der Tiergarten Kleve ein Gewinnspiel rund um einen der tierischen Hauptdarsteller des Märchens ausgedacht. Mehr wird nicht verraten, aber es gibt Eintrittsgutscheine und andere "tierische" Preise zu gewinnen!

Otterzentrum Hankensbüttel, 02.07.2009
Otterhund "Asterix" zieht ins OTTER-ZENTRUM ein
Die beiden Otterhunde "Aska" und "Aika" haben einen neuen Mitbewohner bekommen. "Asterix" heißt der junge Rüde, der den beiden Hundedamen in Zukunft Gesellschaft leisten wird. Mit seinen 9 Wochen ist er ständig zum Spielen aufgelegt und bringt so jede Menge Unruhe in das beschauliche Gehege. Die Aktion Fischotterschutz bemüht sich um die Erhaltung dieser alten Hunderasse, die seit dem Verbot der Otterjagd vor ca. 40 Jahren kaum noch gezüchtet wird. Dabei handelt es sich um eine ausgesprochen alte Rasse, deren erste schriftliche Erwähnung nahezu 1000 Jahre zurückliegt. Leider leidet auch diese Rasse stark unter einer Fehlentwicklung des Hüftgelenkes (Hüftgelenksdysplasie). Aufgrund dieser Erbkrankheit können "Aska" und "Aika" nicht zur Zucht eingesetzt werden. Ob sich "Asterix" einmal zu einem einsetzbaren Otterhundrüden entwickeln wird, werden Röntgenbilder entscheiden. Hierzu muss er aber erst einmal erwachsen werden.


Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 02.07.2009
Massenhaftes Artensterben steht bevor
IUCN: Engagement der Regierungen wie im Kampf gegen die Wirtschaftskrise gefragt
Die Erde steuert nach Einschätzung der Weltnaturschutzunion IUCN auf ein massenhaftes Aussterben von Tieren zu. Die in einer UNO-Konvention vereinbarten Ziele, den Verlust an Artenvielfalt bis 2010 zu bremsen, liefen Gefahr, im Sande zu verlaufen, sagte der Vize-Chef des IUCN-Artenschutzprogramms, Jean-Christophe Vie. Einem am Donnerstag vorgelegten Bericht zufolge sind mindestens 16.900 Arten vom Aussterben bedroht. Durch den Verlust ihres Lebensraums und Krankheiten stehen laut IUCN fast ein Drittel aller Amphibien-Arten vor der Ausrottung. Dasselbe Schicksal droht jeder achten Vogelart und jeder vierten Säugetier-Spezies. Mindestens 17 Prozent der 1.045 Hai- und Rochenarten, zwölf Prozent der Barscharten und sechs von sieben Meeresschildkrötenarten seien vom Aussterben bedroht.

wissenschaft-online.de - 08.07.2009
Ausgesperrt - US-Grenzwall zu Mexiko bedroht seltene Tierarten
Amerikas neue Grenzanlagen zu Mexiko schneiden vielen bedrohten Tieren den Weg zu Wasserstellen und Artgenossen ab. Kleine Maßnahmen sollen nun helfen. Eigentlich wollte Warner Glenn in den Bergen Arizonas Pumas jagen, doch seine Hunde stöberten etwas anderes auf. Mitten im Südwesten der USA hatten sie einen ausgewachsenen Jaguar gestellt. Statt zum Gewehr griff der amerikanische Farmer zum Fotoapparat, schoss einige spektakuläre Bilder und ritt davon. Diese Fotos aus dem März 1996 wurden berühmt, denn sie bewiesen, dass der Jaguar, der in den USA seit 1963 als ausgestorben galt, doch noch durch die südwestlichen Bundesstaaten streift. Die größte Raubkatze Amerikas streift noch durch den Südwesten der USA. Durch den Bau des Grenzzauns wird die Lage für den Jaguar nun aber prekärer. "Mindestens vier Jaguare leben in Arizona und New Mexico", sagen die Biologen Jack Childs und Emil McCain von der Humboldt State University im kalifornischen Arcata. Den seltenen Tieren stellen sie mit Kamerafallen nach. Der Raubkatze droht allerdings nun das endgültige Aus in den USA: Seit 2007 errichtet die US-Regierung einen massiv gesicherten Zaun an der Grenze zu Mexiko. Er soll den stetigen Zustrom an Einwanderern reduzieren und verhindern, dass Terroristen ins Land kommen. Nicht nur Menschenrechtsaktivisten lehnen das Projekt ab, sondern auch Umweltschützer. "Unsere Jaguare gehören zu einem Bestand, der vor allem in der mexikanischen Sonora-Wüste lebt. Der Grenzzaun isoliert sie von ihren Paarungspartnern, und das bedeutet ihr Ende in den USA", befürchtet Childs. Die Katzen sind nicht die einzigen Opfer der Befestigung, die aus meterhohen Betonwänden und Stahlzäunen besteht: "Die Grenze zerschneidet Lebensräume und gefährdet Dutzende Tier- und Pflanzenarten. Zufahrtsstraßen, Flutlicht und Kontrollen mit Helikoptern oder Geländewagen vertreiben die Tiere und zerstören ihr Ökosystem", sagt Michael Robinson vom Center for Biological Diversity in Silver City im Bundesstaat New Mexico, das sich für den Naturschutz im Grenzbereich einsetzt. Über mehr als 1000 Kilometer sollen Betonwände und Stahlzäune illegale Einwanderer am Grenzübertritt hindern. Nicht nur Menschenrechtler kritisieren dieses Bauwerk. So sollen mitten im letzten Verbreitungsgebiet des Sonora-Gabelbocks in den USA fünf Beobachtungstürme errichtet werden, obwohl die Antilope sehr empfindlich auf Störungen reagiert. Während einer katastrophalen Dürre im Jahr 2002 wäre die Art beinahe ausgestorben. Die Population erholt sich nur langsam. Gerade mal 70 Tiere leben zurzeit auf US-amerikanischem Territorium. Gefährdet sind auch die Kleinkatzen Ozelot und Jaguarundi, die in den USA nur im texanischen Tal des Rio Grande leben. Die Grenzanlagen schneiden den Tieren den Weg zu ihren Trinkstellen am Fluss ab und verhindern die Paarung mit mexikanischen Artgenossen. Und der Sperlingskauz fliegt überwiegend in Bodenhöhe - und damit zu niedrig, um das meist mehr als vier Meter hohe Bauwerk zu überwinden. "Unsere größte Sorge ist, dass diese Barriere die kleinen Bestände der Arten in noch kleinere Teilgruppen auflöst", äußert Clinton Epps von der Oregon State University in Corvallis, der mit seinen Kollegen die Auswirkungen auf die Tierwelt studiert hat.

derstandard.at - 09.07.2009
Neue Affenart entdeckt
Ein Team um Forscher der Wildlife Conservation Society (WCS) hat im Amazonas eine bisher unbekannte Affenart entdeckt, gab die Gesellschaft nun bekannt. In den abgelegenen Regionen des Amazonas im Nordwesten Brasiliens sei die neue Unterart erstmals im Rahmen einer Expedition 2007 gesichtet worden. Wie in der Online-Ausgabe des "International Journal of Primatology" beschrieben, ist die bisher unbekannte Art eine Unterart des Braunrückentamarins (Saguinus fuscicollis), von dem damit insgesamt 11 Unterarten bekannt sind, die allesamt im nördlichen Südamerika beheimatet sind.

berlinonline.de - 09.07.2009
Neuer Krallenaffe in Brasilien entdeckt
Das Äffchen sei 213 Gramm leicht, messe aufrecht 22,5 Zentimeter und habe einen etwa 30 Zentimeter langen Schwanz, teilte die Wildlife Conservation Society (WCS) am Mittwoch (Ortszeit) in New York mit. Offiziell wurde die neue Unterart mit dem lateinischen Namen Saguinus fuscicollis mura im «International Journal of Primatology» (online vorab) vorgestellt. Die WCS-Forscher um Fabio Röhe beschreiben den kleinen Neuling als Verwandten des Sattelrücken-Tamarins, eines Krallenaffen mit auffälliger Markierung auf dem Rücken. Das bei einer Expedition im Jahr 2007 in Brasiliens Bundesland Amazonas aufgestöberte Äffchen hat der Schilderung nach ein überwiegend graues und dunkelbraunes Fell mit einer markanten «Sattelzeichnung» auf dem Rücken. Seine Entdecker gaben ihm den Beinamen «mura», weil er seinen Lebensraum mit den Mura-Indianern im Delta der Flüsse Purus und Madeira teilt. Sorgen um das Überleben des Tamarins machen sich die Forscher wegen mehrerer geplanter Großprojekte im Nordwesten Brasiliens. Dazu zählt eine neue Schnellstraße durch die Amazonasregion, die bereits gebaut ist und nur noch asphaltiert werden muss.

derstandard.at - 02.07.2009
Tierschützer versuchen, Robben in Namibia zu retten
In Namibia hat ungeachtet massiver Proteste von Tierschützern die Jagdsaison auf Robben begonnen. Südafrikanische Tierschützer wollen die Tötung Zehntausender junger Robben im Nachbarland stoppen, indem sie das gesamte Robbenpelzgeschäft aufkaufen. Die jährliche Fangsaison war daher um zunächst zwei Wochen ausgesetzt worden. Bisher habe das Abschlachten der Tiere aber noch nicht begonnen, berichteten Medien des Landes. In einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit versuchen Tierschützer unterdessen, international Spenden für den Kauf des gesamten Robbenpelzgeschäfts zu sammeln.

derstandard.at - 06.07.2009
Jährlich verschwinden 110 Quadratkilometer Seegraswiesen
... die sind aber nicht nur Lebensraum zahlreicher Arten, sondern bieten den Küsten auch Schutz vor Erosion
Ein internationales Forscherteam warnt vor dem immer massiveren Verlust von Seegraswiesen und dessen Folgen: Weltweit sind rund 58 Prozent der Seegraswiesen im Verschwinden. Das wertvolle Ökosystem schützt die Küsten vor Erosion und ist zudem ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Meerestiere. Ähnlich wie Korallenriffe sind auch diese Habitate durch Umweltverschmutzung stark bedroht, berichten Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". Das Team hat mehr als 215 Studien und 1.800 Beobachtungen, die bis ins Jahr 1879 zurückreichen, aufgearbeitet. Das Forscherteam um William Dennison von der University of Maryland Center for Environmental Science hat festgestellt, dass jährlich etwa 110 Quadratkilometer Seegraswiesen verloren gehen. "Die Kombination aus immer stärker wachsenden Städten, künstlich verdichteten Uferlinien und immer kleiner werdenden Naturgebieten haben die Küstenregionen aus dem natürlichen Gleichgewicht gebracht. Alle 30 Minuten verschwindet auf der Welt ein Seegrasbett in der Größe eines Fußballplatzes", so Dennison.

welt.de - 09.07.2009
Nationalparks schützen Wildtiere nicht
In Nationalparks sind Wildtiere besonders gut geschützt, und ihre Bestände gedeihen. So sollte man meinen. Doch dass gut gemeinte Bemühungen der Behörden an der Komplexität der ökologischen Zusammenhänge scheitern können, berichten jetzt US-Forscher von Kenias Nationalparks. Die Populationen von Elefanten, Giraffen, Impala-Antilopen und anderen Arten in den Nationalparks Kenias gehen seit Jahrzehnten zurück. Zwar mit starken Schwankungen, aber die Tendenz ist eindeutig. Die Forscher hatten die Daten von 270 Tierzählungen in 23 Nationalparks und 26 Reservaten des Landes untersucht. Das Erschreckende: Die Populationen gingen in den eigentlich geschützten Parks ebenso zurück wie außerhalb, nämlich um 40 Prozent zwischen 1977 und 1997, berichtet David Western von der Universität von Kalifornien in San Diego, ein früherer Direktor von Kenias Naturschutzdienst, in der Fachzeitschrift "Plos One". Man beginne jetzt erst zu verstehen, wie stark der Einfluss der Umgebung in die Parks hineinwirke, sagt der Biologe. Zum einen berücksichtigten die Parkgrenzen nicht die saisonalen Wanderungen der Tiere. Wenn dann auf Arealen außerhalb, die dem Wild früher als Weide dienten, verstärkt Ackerbau betrieben werde und andere Nutzungen aufgebaut würden, schade das den Tieren. Man habe die Parkgrenzen typischerweise so gelegt, dass sie die Gebiete einschließen, wo Tiere in der Trockenzeit konzentriert leben - aber nicht jene Gebiete eingeschlossen, die die Tiere in der Regensaison aufsuchen. Auch das Land selbst hat sich nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler verändert: Beispielsweise hätten Elefanten durch die Parks jetzt weniger Platz zum Wandern als früher. Die Folge: Sie dezimieren die Baumvegetation, Savannen nehmen zu, und die Artenvielfalt verringert sich.

derstandard.at - 03.07.2009
"Die australische Antwort auf den Velociraptor"
Wissenschafter haben in Australien drei bisher unbekannte Dinosaurier-Arten entdeckt. Sie stellten die 100 Millionen Jahre alten Fossilien "Clancy", "Matilda" und "Banjo" - benannt nach einem bekannten australischen Song - am Freitag erstmals der Öffentlichkeit vor. Es handelt sich um zwei riesige Pflanzenfresser aus der Gruppe der teilweise über 30 Tonnen schweren Sauropoden und einen zwei Meter großen Fleischfresser mit drei riesigen Krallen an jeder Pfote. Sauropoden waren die größten Landbewohner der Erdgeschichte. "Diese Funde sind ein großer Durchbruch, um das prähistorische Leben in Australien zu verstehen", sagte die Premierministerin von Queensland, Anna Bligh, nahe der Fundstelle in Winton, wo sie ein Museum über das Zeitalter der Dinosaurier eröffnete. In der Region wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Fossilien aus Urzeiten entdeckt.

berlinonline.de - 03.07.2009
Drei neue Dinosaurier-Arten in Australien entdeckt
Wissenschaftler haben in Australien drei neue Dinosaurier-Arten entdeckt. Sie stellten die 100 Millionen Jahre alten Fossilien «Clancy», «Matilda» und «Banjo» am Freitag erstmals der Öffentlichkeit vor. Es handelt sich um zwei riesige Pflanzenfresser aus der Gruppe der teilweise über 30 Tonnen schweren Sauropoden, und einen zwei Meter großen Fleischfresser mit drei riesigen Krallen an jeder Pfote. Sauropoden waren die größten Landbewohner der Erdgeschichte. Die Fossilien wurden in Queensland gefunden, berichteten die Paläontologen «Diese Funde sind ein großer Durchbruch, um das prähistorische Leben in Australien zu verstehen», sagte die Premierministerin von Queensland, Anna Bligh, nahe der Fundstelle in Winton, wo sie ein Museum über das Zeitalter der Dinosaurier eröffnete. In der Region wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Fossilien aus Urzeiten entdeckt.


BirdLife

One million Southern African bird records! - 02.07.2009
Just two years ago, an exciting project was initiated to map the distribution of birds in Southern Africa using the efforts of keen civil society volunteers. Early on the morning of Monday 29 June, the millionth record was submitted to the project!
BirdLife News Round-up: June 2009 - 03.07.2009
Looking at June's news there is a real positive theme of success and action. Conservation needs investment and several of June's stories reported on grants being awarded to the BirdLife Partnership and the launching of funding opportunities for conservation.The Americas region was well covered from Canada in the north ( TransCanada Corporation commits a million dollars to bird conservation ) to Argentina in the south ( Aves Argentinas launches national fund for IBA conservation ). Appropriately, there was also something for the migratory species that travel between these two countries on their annual migrations ( Neotropical migratory bird grants link sites and people along the Americas flyway ).
Jerdon's Courser seeks Champion, as survey work resumes - 08.07.2009
Studies of the population and conservation requirements of the Critically Endangered Jerdon's Courser Rhinoptilus bitorquatus have been stepped up again, after three years in which resources had to be diverted to a successful campaign against the construction of the Teluga Ganga Canal through the bird's last known stronghold, in eastern India.

PlanetArk

Climate Change Shrinks Scotland's Wild Sheep - 03.07.2009
Wild sheep on a remote Scottish island are shrinking, and scientists blame global warming.
"End Of The Line" Film Rings Alarm On Fish Supply - 06.07.2009
If sushi lovers think the price of their favorite raw fish is too high already, then new documentary "The End of the Line" may shock them with its argument that the real cost may be some species' extinction.

ENN

Great Barrier Reef will be gone in 20 years, says Charlie Veron - 07.07.2009
The Great Barrier Reef will be so degraded by warming waters that it will be unrecognizable within 20 years, an eminent marine scientist has said.
U.S.-Mexico Border Fence May Snag Wildlife - 08.07.2009
The United States-Mexico border fence may block more wildlife border crossings than people crossings. The already limited populations of pygmy owls and bighorn sheep will likely be among those further threatened by the fence, says a new study.
Palm Springs Scarab Beetle Proposed for Endangered Species Act Protection - 09.07.2009
By: Center for Biological Diversity

Palm Springs , Calif . - In response to a petition and lawsuit from the Center for Biological Diversity, entomologist David Wright, and the Sierra Club, the U.S. Fish and Wildlife Service proposed Wednesday protection for the Casey's June beetle as an endangered species under the Endangered Species Act.


Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

WWF World Wide Fund For Nature - 02.07.2009
Ungebremster Artenschwund / IUCN-Analyse: 17.000 Arten sind akut vom Aussterben bedroht. / WWF: Staaten verfehlen das 2010-Ziel.
Die Erde steuert nach einer aktuellen Analyse der Weltnaturschutzunion IUCN weiter direkt auf ein massenhaftes Aussterben von Tier- und Pflanzenarten zu. Die in einer UN-Konvention vereinbarten Ziele, den Verlust der Biodiversität bis 2010 drastisch zu bremsen, können demnach nicht mehr erreicht werden. "Der Verlust der biologischen Vielfalt hat sich weltweit in den vergangenen Jahren sogar noch beschleunigt", sagt WWF-Experte Volker Homes. Die internationale Staatengemeinschaft sollte deshalb für den Artenschutz so viel Engagement zeigen wie im Kampf gegen die globale Wirtschaftskrise. "Unsere Volkswirtschaften sind von der Biodiversität im höchsten Maße abhängig. Wir können uns ihren Verlust schlicht und ergreifend nicht leisten", warnt Homes. "Vom Tourismus über den Ernähungsmittelsektor bis zur Pharmazie bildet die biologische Vielfalt eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg." Durch den Verlust ihres Lebensraums und Krankheiten stehen laut der IUCN-Analyse "Artenvielfalt in einer sich verändernden Welt" fast ein Drittel aller Amphibien-Arten vor der Ausrottung. Immerhin noch jede achte Vogel- und jede vierte Säugetier-Spezies drohen für immer zu verschwinden. Die IUCN analysierte die knapp 45.000 Spezies, die sich auf der Roten Liste für gefährdete Arten befinden. Demnach gelten rund 17.000 dieser Arten als akut vom Aussterben droht.

NABU - 02.07.2009
NABU: Bund sichert Nationales Naturerbe - 100.000 Hektar für den Naturschutz
100.000 Hektar ehemalige Militärflächen sowie Flächen aus DDR-Volkseigentum werden künftig für den Naturschutz in Deutschland zur Verfügung stehen. Der NABU hat die Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bundestages zur Sicherung des Nationalen Naturerbes begrüßt und die Parlamentarier aufgefordert, nun rasch eine Lösung für noch ausstehende 25.000 Hektar zu finden. Laut Koalitionsvereinbarung sollten bis zu 125.000 Hektar national bedeutsame Naturschutzflächen wie ehemalige Truppenübungsplätze, stillgelegte Braunkohletagebaue und Flächen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze als Nationales Naturerbe erhalten werden. "Die Entscheidungen für das Nationale Naturerbe sind ein großer Erfolg für Naturschutzorganisationen und Bundesregierung. Hier hat die Große Koalition einen wichtigen Schritt zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland getan", sagte NABU-Vizepräsident und Vorsitzender der Stiftung Nationales Naturerbe, Christian Unselt. Erfreulich sei, dass der Bund sich zu seiner Verantwortung für militärische Altlasten bekennt.

Deutsche Wildtier Stiftung - 09.07.2009
Der Dachs im Früchte-Rausch / Tierische Sommergeschichten der Deutschen Wildtier Stiftung
Die Polizisten in Niedersachsen trauten ihren Augen nicht: Mitten auf der Landstraße lag ein betrunkener Dachs und schlief seinen Rausch aus. "In einem Obstgarten hat sich das Tier zuvor den Wanst mit überreifen Kirschen vollgefressen. Die gärenden Früchte, die sein Magen zu Alkohol verarbeitet hat, sind für den Vollrausch verantwortlich", erklärt Andreas Kinser, Experte der Deutschen Wildtier Stiftung. Dachse sind Allesfresser und wenn Sommerfrüchte wie Kirschen, Beeren, Pfirsiche und Pflaumen reif sind, können sie nicht widerstehen und kommen bis in die Obstgärten. Ein Dachs im Früchterausch - dieses Phänomen ist in lauen Sommernächten nicht selten ist. "Jetzt können aufmerksame Spaziergänger dem eigentlich nachtaktiven Tier übrigens auch draußen im Hellen begegnen", sagt Andreas Kinser. Also nicht erschrecken, wenn es plötzlich im Unterholz raschelt und ein leises Schnaufen zu hören ist. Es kann ein Dachs sein, der Spaziergängern manchmal auf seine unbekümmerte Art bis vor die Füße läuft.


Neue Veröffentlichungen
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Benjamin Mee
Wir kaufen einen Zoo: Eine ganz normale Familie, ein bankrotter Tierpark und 200 wilde Tiere
Kurzbeschreibung
"Wir kaufen uns einen Zoo … Verrückt? Na und! Der Engländer Benjamin Mee erfüllt sich einen Traum. Mit seiner Familie kauft er einen heruntergekommenen Zoo! Im Preis inbegriffen: zweihundert wilde Tiere … Mit viel englischem Humor schildert Mee den langen Weg vom Journalisten zum Selfmade-Zoodirektor. Benjamin Mee dachte nicht lange nach. In Dartmoor, Südengland, stand ein Zoo zum Verkauf. Und er, der Wissenschaftsjournalist, der sich gerade erst mit seiner Familie in Frankreich niedergelassen hatte, erkannte sofort seine neue Berufung. Das Wohnhaus eine Bruchbude, die Gehege ein Sicherheitsrisiko, die Tiere verwahrlost, die Lokalpresse feindselig – doch gegen alle Widerstände vermochte die Familie Mee das Ruder herumzureißen und den Zoo in neuem Glanz wiederzueröffnen. Nun erzählt Benjamin Mee, wie es zu der spontanen Idee kam, die ihn vom Journalisten zum Zoodirektor werden ließ, welche Hindernisse und Schicksalsschläge es für die Familie zu überwinden galt. Und vor allem von der unbändigen Freude am Leben mit den Tieren – im eigenen Zoo! "

320 Seiten, Blanvalet, Taschenbuch, August 2009 .
18,95 Euro über Amazon.de


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Veranstaltungen

Juli

12.- 17.
11th International Congress of the European Association for Veterinary Pharmacology and Toxicology
Ort: Leipzig
Veranstalter: European Association for Veterinary Pharmacology and Toxicology
Informationen: www.eavpt2009.de

13. - 18.
International Academic & Community Conference on Animals & Society 2009 - "Minding Animals"
Ort: Civic Precinct, Newcastle, NSW, Australia.
Informationen: www.mindinganimals.com

August

29. - 30.
Zoohistorica 20 - Mulhouse 2009
20. Internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
Ort: Mulhouse, Frankreich
http://www.zoohistorica.org
Jonas Livet - jonaslivet@zoohistorica.org

September

1. - 4.
International Workshop on the Restoration of Fish Populations
Veranstalter: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW in Zusammenarbeit mit den IUCN Specialist Groups Re-Introduction, Freshwater Fish, Salmon, Sturgeon und dem Aquazoo Löbbecke Museum Düsseldorf
Ort: Düsseldorf
Informationen: www.alosa-alosa.eu

11. - 14.
30. Tagung über tropische Vögel
Veranstalter: Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
Ort: Naturkundehaus des Tiergarten Nürnberg
Informationen: bei Horst Brandt ( Schatzmeister@tropenornithologie.de ) und unter www.tropenornithologie.de

12. - 18.
AZA Annual Conference
Ort: Oregon Zoo, Portland, OR, USA
Informationen: www.aza.org

16. - 20.
26th EAZA Annual Conference
Ort: Copenhagen Zoo, Denmark

21. - 24.
7th International Conference on Behaviour, Physiology and Genetics in Wildlife
Veranstalter & Ort: Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research (IZW) in Berlin
Informationen: http://www.eaza.net/news/cal_IZW_140109.pdf

23. - 25.
Seminar der Deutschen Tierparksellschaft
Ort: Tiergarten Bernburg

24. - 29.
3. Internationales Tierpflegertreffen (ICZ) in Seattle (USA)
Ort/Veranstalter: The Puget Sound Chapter of AAZK and Woodland Park Zoo, USA
Informationen: http://www.iczoo.org/ and www.aazk.org/

26.
13. Tagung des Fonds für bedrohte Papageien
Ort: Vogelpark Walsrode
Informationen: www.papageienfonds.de

Oktober

2. - 4.
3. Frosch Kurs
Ort: Aquazoo Düsseldorf
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/froschseminar.html

2. - 4.
13. Vogelpflegertreffen
Ort: Zoo Augsburg
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/vogelpfl__09.html

4. - 8.
64th WAZA Annual Conference
Ort: St. Louis Zoo at the Ritz-Carlton, St. Louis, USA.
Informationen: www.waza.org

26. - 01.11.
EUAC Annual Conference 2009
Ort: L'Oceanografic Valencia, Spain.
Informationen: www.euac.org

November

6. - 8.
Kamelpflegertreffen
Ort: Nassheide (Brandenburg)
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/seminare.html

13. - 15.
Reptilienpfleger Seminar
Ort: Thüringer Zoopark Erfurt
Informationen: http://www.zootierpflege.de/html/seminare.html

16. – 20.
Training and Enrichment Workshop for Zoo Animals
Ort: The Oakland Zoo, Oakland, USA
Informationen: Active Environments, Inc.
7651 Santos Road Lompoc, CA 93436
Tel: 805-737-3700
E-mail: info@activeenvironments.org
Margaret Whittaker (Active Environments): indu22@earthlink.net
Margaret Rousser (Oakland Zoo): margaret@oaklandzoo.org
Or: Shape of Enrichment
Website: www.enrichment.org

Dezember


7. – 10.
Husbandry, Management and Conservation of Syngnathids (seahorses, pipefish, pipehorses, seadragons) Symposium
Ort: Zoological Society of London, United Kingdom and will be co-organised with Project Seahorse and the John G. Shedd Aquarium.

2010

Juni

2. – 5.
VDZ Annual Meeting
Ort: Kölner Zoo
Informationen: www.zoodirektoren.de

Oktober

19. – 23.
20th International Zoo Educators' (IZE) Biennial Conference
Ort: Disney's Animal Kingdom, Florida, USA.
Informationen: www.izea.net

Ausstellungen

Mein Leben für die Tiere - Bernhard Grzimek zum 100. Geburtstag
Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen (Hösel)
Verlängert!
22. März 2009 - 11. Oktober 2009, dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr
Zum Jubiläum des bekannten Zoologen, Tierarztes und Verhaltensforschers stellt eine große Sonderausstellung sein Leben und Werk vor.



Weitere Infos

Eilaktion:
http://www.regenwald.org


Stellenanzeigen

Stellenausschreibung der Stiftung Artenschutz

Die Stiftung Artenschutz ist eine selbständige, gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, existenziell gefährdete Tierarten in ihren ursprünglichen Lebensräumen zu erhalten.
Sie kooperiert mit über 40 Zoologischen Gärten und Tierparks im deutschsprachigen Raum sowie zahlreichen internationalen Naturschutzorganisationen.

Zur Verstärkung der Geschäftsstelle suchen wir zum 01. August 2009 eine(n) MitarbeiterIn in Teilzeit.

Welche Aufgaben erwarten Sie?
Mitwirkung in der Öffentlichkeitsarbeit
.. Erstellen von Texten und Präsentationen
.. Betreuung des Newsletters
.. Redaktionelle Mitwirkung beim artenschutz-journal
.. Pressearbeit
Mitwirkung bei Verwaltungstätigkeiten
.. Unterstützung der Buchhaltung
.. Büroorganisation

Was erwarten wir von Ihnen?
.. Allgemeine Sprachkompetenz (schriftlich & mündlich)
.. Teamfähigkeit
.. Kommunikationsfähigkeit
.. Flexibilität
.. Anwendung effizienter Arbeittechniken (EDV, Office, Recherche)
.. Begeisterung für den Natur- und Artenschutz
.. Möglichst Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit
Erfahrungen im Bereich des Non-Profit-Managements, im Projektmanagement und Kenntnisse in der Buchhaltung sind von Vorteil.

Die Vergütung erfolgt auf 400-Euro-Basis oder über Honorarvertrag. Vertragsdauer ist zunächst bis Ende Dezember 2009 mit Option auf Verlängerung.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lichtbild, Lebenslauf oder Resümee und Zeugnissen bis zum 05. Juli 2009 (gerne per E-Mail im PDF-Format) an die

Stiftung Artenschutz
Sentruper Str. 315
D-48161 Münster
Tel: 0251-8570057
Fax: 0251-8570053
E-Mail: office@stiftung-artenschutz..de
www.stiftung-artenschutz.de



TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website.


Stuttgarter Nachrichten - 04.07.2009
TV und Zoo im Doppelpass
Tierdokus im Fernsehen boomen. Zwischen einer und 1,4 Millionen Menschen zappen regelmäßig zu den Zoogeschichten im Ersten. Auch die Tierparks profitieren von dem Erfolg. "Für uns ist das Werbung, die nichts kostet", heißt es in der Stuttgarter Wilhelma, die Jahr für Jahr Besucherrekorde verzeichnet. Die Poitou-Esel schauen drein, als interessiere sie der Aufmarsch der Fernsehleute nicht die Bohne. Die Faxen von Oli lassen sie allenfalls gelangweilt ihre Zotteln schütteln. Die nicht minder zottelige, grüne TV-Puppe ist Namensgeber der Sendung "Oli's wilde Welt", die regelmäßig im Kinderkanal Kika von ARD und ZDF ausgestrahlt wird. ... Tiergeschichten sind seit geraumer Zeit der Renner im Fernsehen - nicht nur bei Kindern. Die Zoo-Dokus, die die ARD täglich in seinem ersten Programm am Nachmittag ausstrahlt, haben sich zu Quotenhits entwickelt. "Giraffe, Erdmännchen und Co.", das zurzeit den Zoo in Frankfurt in rechte Licht rückt, sahen am vergangenen Donnerstag immerhin 1,26 Millionen Menschen, was einem Marktanteil von mehr als zwölf Prozent entspricht. "Eisbär, Affe und Co.", das Pendant des SWR in Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Wilhelma, brachte es am 18.Mai gar auf 1,34 Millionen (14,2 Prozent) Zuschauer. Zoo-Dokus machen freilich nicht nur Quote, sie bescheren den Tierparks im Gegenzug eine willkommene, weil kostenlose Werbung in eigener Sache. So verzeichnet die Wilhelma seit Jahren Rekord um Rekord bei den Besucherzahlen.

NDR Fernsehen - 04.07.2009
NDR Tiergarten: Hinter den Kulissen der Zoos im Norden
Vor eindrucksvoller Kulisse und umgeben von exotischen Tieren präsentiert das NDR Fernsehen eine bunte Mischung aus Zoogeschichten. In der Sendung gibt es mehr als 30 Geschichten aus den vielen kleinen und großen Zoos zwischen Arnheim in Holland und Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Der Wildpark Lüneburger Heide nimmt zwar am internationalen Zuchtprogramm für Schneeleoparden teil, trotzdem soll eine Leopardin kastriert werden. Die Parkleitung hat sich dazu entschieden, nachdem bei der Schneeleopardin ein angeborener Herzfehler diagnostiziert wurde und eine Schwangerschaft mit hohem Risiko verbunden wäre. Das vierköpfige Ärzteteam steht unter Hochspannung: Wie wird das Tier die Narkose überstehen?

Regelmäßige Sendungen:
Mo-Fr, 07:30-09:00, Phoenix, Planet Erde
Mo-Fr, 10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Sa, 11:10 WDR, Nashorn, Zebra & Co. (München, Wh.)
Mo-Fr, 11:50 SWR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh.)
Mo-Do, 13:15 , Phoenix, Planet Erde (2 Teile)
Mo-Fr, 13:35 DMAX, Crocodile Hunter
Mo, Mi-Fr, 14:30, ARTE, Inselträume
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen, Neue Folgen
Mo-Do, 15:15 NDR, Heinz Sielmann zeigt..., Tipp!
Mo-Fr, 16:10 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. neue Folgen
Mo-Sa, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Mo-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt/Kronberg, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Eisbär, Affe & Co. (Berlin, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Nashorn, Zebra & Co. (München, Wh.)
Di-Sa 18:00 ZDFdokukanal, Dresdner Schnauzen, Wh. der neuen Folgen
Fr, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co. Live-Stream
Mo-Fr, 20:15, Phoenix, Planet Erde (2 Teile)
Mo-Fr, 20:15, ARTE, Inselträume

Einzelsendungen
Do, 09.07.2009, 21:00, NDR, Die Südsee - Making-of
Do, 09.07.2009, 21:15, DMAX, Haie im Jagdfieber
Do, 09.07.2009, 23:15, Kabel eins, K1 - Doku, Die Intelligenz der Hunde
Fr, 10.07.2009, 03:00, Phoenix, Operation Rote Erde
Fr, 10.07.2009, 06:45, Phoenix, Die Biosprit-Falle
Fr, 10.07.2009, 12:10, SF 2, Und täglich grüßt das Erdmännchen
Fr, 10.07.2009, 14:30, ARTE, Die geheime Welt der Tiger (2/2)
Fr, 10.07.2009, 14:30, Phoenix, Yosemite Nationalpark
Fr, 10.07.2009, 19:00, ARTE, Die Bergamotte
Fr, 10.07.2009, 20:15, 3sat, Abenteuer Nordsee
Fr, 10.07.2009, 20:15, HR, Störche in Polen
Fr, 10.07.2009, 21:00, RBB, Planet Erde, Dschungelwelten
Sa, 11.07.2009, 06:45, SWR, Natur nah: Mystisches Moor (1/5)
Sa, 11.07.2009, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 11.07.2009, 09:30, BR alpha, Welt der Tiere, Der Streuner - Eine Straßenkatze in Paris
Sa, 11.07.2009, 10:15, VOX, BBC Exklusiv: Die Labormaus - Ein Leben für die Wissenschaft
Sa, 11.07.2009, 11:36, MDR, Am Wasserloch der fliegenden Hühner
Sa, 11.07.2009, 13:15, RBB, Planet Erde, Dschungelwelten
Sa, 11.07.2009, 14:35, SWR, Im Wald der fliegenden Edelsteine
Sa, 11.07.2009, 14:45, Phoenix, Ein Wald voller Gespenster
Sa, 11.07.2009, 14:45, Phoenix, Phönix-Thema: Regenwald (bis 18:30, Wh. Di 03:30-07:15), Tipp!
Sa, 11.07.2009, 15:30, Phoenix, Einsatz im Dschungel
Sa, 11.07.2009, 16:15, Phoenix, Im Wald des Nashornvogels
Sa, 11.07.2009, 16:45, Phoenix, Die Biospritfalle
Sa, 11.07.2009, 17:15, Phoenix, Der Kampf um den Regenwald
Sa, 11.07.2009, 18:00, Phoenix, Die Tropenholz-Mafia
Sa, 11.07.2009, 19:00, BR, Natur exclusiv, Das Geheimnis der Baggerseen
So, 12.07.2009, 05:25, 3sat, Ecuador - Der Traum des Regenbogenmannes
So, 12.07.2009, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
So, 12.07.2009, 13:15, MDR, Serengeti hinter den Deichen
So, 12.07.2009, 13:25, KI.KA, Fortsetzung folgt - Die Doku, Steffen hilft den Pinguinen
So, 12.07.2009, 15:40, SF 1, Klimawandel - Afrikas Paradiese in Gefahr
So, 12.07.2009, 16:00, BR, Welt der Tiere, Der schöne Kardinal
So, 12.07.2009, 16:10, SF 1, Planet Erde, Eiswelten
So, 12.07.2009, 16:15, ORF 2, Kamp - Ein Fluss für alle Sinne
So, 12.07.2009, 16:30, SWR, Spaniens wilde Extremadura
So, 12.07.2009, 17:00, 3sat, Im Wald der Kobolde
So, 12.07.2009, 17:30, 3sat, Arche Noah (Zoo Nürnberg, Opel-Zoo Kronberg)
So, 12.07.2009, 20:15-21:45, Phoenix, Planet Erde
So, 12.07.2009, 22:05, N24, Der Schwarm der Sardinen
Mo, 13.07.2009, 12:30, Phoenix, Vom Urwald in den Baumarkt, Raubholzhändlern auf der Spur
Mo, 13.07.2009, 14:15, HR, Das Geheimnis der Baggerseen
Mo, 13.07.2009, 15:15, RBB, Abenteuer Zoo: Das Vermächtnis des Don Miguel - Weißbartpekaris, Flusskrokodile und Katzenfrette in Tuxtla Gutiérrez
Mo, 13.07.2009, 15:30, 3sat, Edis Paradies, Ein Schweizer Taucher in der Wildnis
Mo, 13.07.2009, 20:15, 3sat, Im Zaubergarten der Korallen
Mo, 13.07.2009, 23:25, 3sat, Schwimmende Zeitbomben, Deutsche Tanker vor der Küste
Di, 14.07.2009, 12:05, 3sat, Im Reich der Wildkatze
Di, 14.07.2009, 13:15, MDR, Serengeti hinter den Deichen
Di, 14.07.2009, 14:00, 3sat, Die heiligen Tiere von Rajasthan
Di, 14.07.2009, 14:15, HR, An den Ufern der Save
Di, 14.07.2009, 18:15, NDR, Herr der Trottel und Tölpel, Der Vogelwart von Helgoland
Di, 14.07.2009, 20:15, WDR, Tropenwelt Karibik
Mi, 15.07.2009, 03:50, 3sat, Affenalltag am Amazonas
Mi, 15.07.2009, 12:30, Phoenix, Geschäfte mit der heißen Luft
Mi, 15.07.2009, 14:15, HR, Der Zauber der Taube
Mi, 15.07.2009, 15:15, RBB, Ein Fluss aus eisiger Zeit - Die Würm
Do, 16.07.2009, 10:33, MDR, Der Nationalpark Kiskunság in Ungarn
Do, 16.07.2009, 14:15, HR, Der Flug des Waldrapps
Do, 16.07.2009, 14:30, 3sat, Die Affenbande vom Amazonas
Do, 16.07.2009, 15:15, RBB, Im Reich der Robben und Seeotter
Do, 16.07.2009, 18:00, BR alpha, Der Schwäbisch-Fränkische Wald
Fr, 17.07.2009, 05:20, Phoenix, Klimawandel oder Klimakatastrophe
Fr, 17.07.2009, 10:00, RBB, Sommer in Brandenburg
Fr, 17.07.2009, 16:40, ARTE, Im Reich der starken Löwinnen
Fr, 17.07.2009, 20:15, HR, Wilde Heimat: Der Sommer
Fr, 17.07.2009, 21:00, RBB, Die Prärie - Das wilde Herz Amerikas

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: aktuelle Folge wird samstags um 14:23 Uhr und montags 10:53 Uhr vom MDR wiederholt, weitere Wiederholungen samstags um 13:35 und mittwochs 06:30 Uhr vom NDR
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: wird freitags 13:45, samstags um 10:45 Uhr, sonntags um 06:45 und mittwochs 21:45 auf ARD Eins Plus wiederholt, samstags ab 15:20 im SWR (2 Folgen) alle Folgen in der ARD-Mediathek
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 14:15 Uhr und 21:00 Uhr, sowie samstags 17:30 und sonntags 07:20 Uhr vom HR, alle Folgen in der ARD Mediathek
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 Uhr und sonntags 10:45 Uhr und 15:30 Uhr im RBB, sowie samstags 11:35 Uhr, sonntags 07:35, montags 04:35, dienstags 01:35, mittwochs 22:35 und freitags 14:35 Uhr auf ARD Eins Plus, alle Folgen im Internet
"Pinguin, Löwe & Co" aus Münster: wird sonntags 11:10 Uhr im RBB wiederholt
"Nashorn, Zebra & Co." aus München: wird sonntags um 15:05 Uhr im WDR wiederholt
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: wird samstags 16:02 Uhr, und sonntags ab 08:02 und ab 15:02 Uhr (je 2 Folgen) vom ZDFinfokanal wiederholt, alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek

Schöne Zoowelt ... ist seit Ausgabe 479 eingestellt

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