E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hoßfeld
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   Jonas Kuppler
   Florian Pointke
   Dr. Silke Sorge
   Claudia Zins



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 452 vom 18. Dezember 2008

Liebe Leser,

die neue, in Science veröffentlichte Studie über Elefanten in Zoos erregt die Gemüter.

Das Autorenteam ist bunt gemischt. Die von der vor 5 Jahren in Nature veröffentlichen Raubtierstudie (vergl. Zoopresseschau 181) und der 2002 erschienenen Elefanten-Studie (Zoopresseschau 132) bekannte Georgia Mason ist mittlerweile nach Kanada an die
Guelph University gewechselt und sitzt dort auf einem Lehrstuhl für Animal Welfare. Die Hauptautorin Ros Clubb arbeitet weiterhin für die britische RSPCA, Marcus Rowcliffe ist bei der London Zoological Society (also Zoo London), und Cynthia Moss als jahrzehntelange telegene Forscherin an den Amboseli-Elefanten muß man wohl kaum vorstellen.

Die üblichen Übersetzungs- und Verständnisprobleme deutscher Zeitungsredakteure außer acht lassend, schaut man sich besser die englischsprachigen Texte an.
In unserer Spezialrubrik zum Thema finden Sie daher neben den Links zu 'Science' auch die entsprechenden Pressemitteilungen der Guelph University (mit zusätzlicher Interpretation - "zoo stress" und interessanterweise mit Bildmaterial der Born Free Foundation) und weitere Hintergrund-Infos.

Nicht nur bei den Zeitungsartikeln, auch bei der Lektüre der Orginalarbeiten wird man das Gefühl nicht los, hier wurden Äpfel mit Birnen verglichen. Afrikanische mit asiatischen Elefanten, Reservatspopulationen mit Holzfällercamp-Tieren, dazwischen die Daten von 786 (ausschließlich weiblichen) Elefanten, die zwischen 1960 und 2005 in europäischen Zoos lebten. Quelle: die Zuchtbücher und die Veröffentlichungen der in München beheimateten "European Elephant Group". Angaben, was hier eigentlich als "Zoo" zählt, gibt es nicht - ganz offensichtlich sind auch all die Importe junger afrikanischer Elefanten in Privatzoos und Safariparks berücksichtigt, die in den 60er und 70er Jahren massenhaft stattfanden. Daß dies nicht gerade den Zustand und die Bestrebungen der heutigen (EAZA-)Zoos wiederspiegeln kann  ist klar ("Zoos tend to have just a few elephants in the same enclosure"). Die Vielfalt der individuellen Haltungsgeschichten der Elefanten in all den unterschiedlichsten Zoos und die Unmenge von Faktoren, die hier hineinspielen, müssen bei so einer Arbeit zwangsläufig unter den Tisch fallen. Auch die teilweise merkwürdig unregelmäßigen, sprunghaften Verläufe der Überlebenskurven werden nicht näher untersucht.

Das alles können auch die Peer-Reviewer eines Journals vom Schlage Science kaum überblicken und müssen sich weitgehend auf eine Bewertung der Statistik und der Schlußfolgerungen daraus beschränken. Selbst die Autoren tappen bei der Interpretation ihrer Ergebnisse noch im Dunklen:
"Wir sind uns nicht sicher, was die Gründe dafür sind"... - voreilige Schlüsse über grundsätzliche schlechte Zoohaltung sind folglich nicht angebracht.

Hauptaussage ist ja "
Elefanten haben in Reservaten eine höhere Lebenserwartung als in Zoos", angeblich mehr als doppelt so lang. Die Todesursachen beider Gruppen werden aber nicht analysiert, wie soll man hier etwas vergleichen? Irritierend ist auch, daß für Amboseli "unnatürliche Tode", also alle durch den Menschen verursachte, herausgenommen wurden. Dies hätte man dann auch für die Zootiere machen müssen - und wie viele Elefanten mit "natürlichem Tod" im Zoo wären übrig geblieben, da neben Unfällen auch alle Tiere, die aus medizinischen Gründen etwa wegen Altersbeschwerden eingeschläfert wurden, aus der Statistik fallen würden. Sind Herpeserkrankungen im Zoo "natürlich"? Wie definiert man das überhaupt?

Übrigens gibt es nicht nur negative Befunde in der Arbeit; die positiven werden aber nicht herausgestellt:
- Die Sterblichkeit von Jungtieren unterscheidet sich zwischen Zoo- und Wildelefanten kaum
- "
Die Lebenserwartung von Zoo-Elefanten sei in den vergangenen Jahren gestiegen, was auf eine artgerechtere Haltung hindeute" - sagt Mason im Interview!
Oder aus dem online verfügbaren "Support Material": Jungtiere multiparer afrikanischer Elefantenmütter haben in Zoos 0 % (!) Mortalität, verglichen mit 8,5 % in Amboseli... Wo ist das marktschreierische Lob der Elefantenhaltung bei diesem Aspekt?

Natürlich gibt es gleich mehrere Körnchen Wahrheit in der Studie. Verfettete Elefanten, vor allem ältere Tiere in klassischen Haltungen, sind nicht selten, regelmäßigen Nachwuchs und naturnahe Herden gibt es erst seit wenigen Jahren und nur bei einem kleinen Prozentsatz der elefanten-haltenden Zoos, mal ganz angesehen von Herpes, TBC, Fußerkrankungen, abbrechenden Stoßzähnen, Zuchtbuch- und Demographie-Schwierigkeiten und der Import- und Transportproblematik: Niemand kann ernsthaft behaupten, es gäbe keine Probleme bei Zooelefanten. Die Ansichten über gute Elefantenhaltung haben sich seit 1960 nicht einmal, sondern gleich mehrfach grundlegend verändert, verschiedene Schulen streiten weiterhin um das "richtige" Management, trotz zahlreicher Elefantenanlagen-Neubauten in den letzten 15 Jahren warten viele Zoos noch auf die Umsetzung ihrer Pläne - und die, die bereits gebaut haben, wissen alle auch schon, was sie bereits wieder gerne ändern würden.

Statt eine reine Zahlenstatistik zu betreiben, die Tausende ganz unterschiedliche Individualgeschichten zusammenquirrlt und den vielfältigen Problemen und deren Ursachen kaum gerecht wird (und damit zu vereinfachten und folglich falschen Schlüssen führen muß), wäre eine umfassende Analyse der bisherigen Haltungssysteme, der Zuchtbücher und der teilweise auch individuellen Schwierigkeiten und Lösungsansätze wesentlich hilfreicher gewesen.

Nur, wer soll sie machen? Forschung ist angeblich eine der Säulen des Zoo-Selbstverständnisses. Doch nur in den allerwenigsten Zoos wird tatsächlich aktiv Forschung betrieben, und wenn, dann durch mehr oder weniger geduldete Studenten oder Zootierarzt-Aspiranten. Allenfalls noch als eine Art Hobby interessierter Zoomitarbeiter, wenig davon wird je an prominenter Stelle veröffentlicht. Eigene Forschungsabteilungen oder gar -kuratoren sind in Zoos die absolute Ausnahme. Soll sich also niemand beschweren, daß die universitäre Forschung wie in diesem Fall nicht vorrangig die Lösung von Haltungsproblemen im Sinn hat. Das ist primär die Aufgabe zoo-eigener Forschung.
 

Zurück zur Studie: Immerhin war es nicht sehr schwierig, an die Original- und Hintergrundarbeiten zu kommen, und eines muß man Georgia Mason zu Gute halten: Sie hat auf eine entsprechende Anfrage schnell und zuvorkommend reagiert und vorbehaltlos einen ganzen Haufen an Dokumenten geschickt.
Wenn sich also jemand ausführlicher
damit befassen möchte - die Artikel sind verfügbar.

Das Redaktionsteam wünscht eine schöne Weihnachtszeit!
Dirk Petzold

Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen

Natur- und Artenschutz:
Meldungen
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Weitere Infos:

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Schöne Zoowelt

Letzte Chance
: QuantumVerzeichnis 2009
Wer Angaben im QuantumVerzeichnis noch aktualisieren möchte, kann dies bis zum 21.12. mit den Änderungsformularen auf www.quantum-verzeichnis.org tun




Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Zoo Landau, 17.12.08
Das Jahr für Frosch und Co

Auch im vergangen Jahr 2008 war das Jahresmotto des Zoo Landau wieder an die jährliche Artenschutzkampagne der Europäischen Zoo- und Aquarienvereinigung (EAZA) angelehnt. Im Jahr des Frosches wurde in der Infopost „Das Amphib des Monats“ vorgestellt, wobei das Augenmerk dabei nicht ausschließlich auf den Fröschen lag. Sowohl beim Zoo- Oster- als auch beim –sommerfest wurde in der Zooschule zum Thema Amphibien informiert, gerätselt, gelernt, gebastelt und gespielt. Am „Leap-Day“, dem Schaltjahrstag, gab es außerdem einen Aktionstag zum Thema Frosch und Co in der Zooschule, und Amphibien waren auch ein Schwerpunkt der diesjährigen Ferienworkshops. Schulklassen informierten sich und halfen bei der diesjährigen Krötenwanderung, und der Zoo Landau ist – und bleibt auch über das Jahr des Frosches hinaus - Projektpartner bei der Erneuerung und dem Erhalt eines Amphibienhabitats in der Nähe von Landau. Auch wenn der Laubfrosch sich durch den Kuss der Landauer Weinprinzessin am Valentinstag nicht in einen Prinzen verwandelt hat, haben diese und weitere Aktionen die Amphibienkrise hoffentlich ein Stück weiter in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Das „Jahr des Frosches“ 2008 geht zu Ende, die weltweite Kampagne „Amphibien Arche“ allerdings nicht. Auch der Zoo Landau wird das Schicksal der Frösche nicht aus den Augen verlieren, obwohl schon die nächste Kampagne vor der Tür steht ...



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos  –  Meldungen deutschsprachig

Science-Elefantenstudie

Science 12 December 2008, Vol. 322. no. 5908, p. 1649
Compromised Survivorship in Zoo Elephants
(Abstract der Originalarbeit mit Zugang zum ganzen Artikel, falls Science-Abo vorhanden)
Ros Clubb, Marcus Rowcliffe, Phyllis Lee, Khyne U. Mar, Cynthia Moss, Georgia J. Mason*
We analyzed data from over 4500 elephants to show that animals in European zoos have about half the median life span of conspecifics in protected populations in range countries. This discrepancy is clearest in Asian elephants; unlike African elephants in zoos, this species' infant mortality is very high (for example, twice that seen in Burmese timber camps), and its adult survivorship in zoos has not improved significantly in recent years. One risk factor for Asian zoo elephants is being moved between institutions, with early removal from the mother tending to have additional adverse effects. Another risk factor is being born into a zoo rather than being imported from the wild, with poor adult survivorship in zoo-born Asians apparently being conferred prenatally or in early infancy. We suggest stress and/or obesity as likely causes of zoo elephants' compromised survivorship.
* To whom correspondence should be addressed. E-mail: gmason@uoguelph.ca

ScienceNOW Daily News, 11 December 2008
Do Zoos Shorten Elephant Life Spans?
(die von Science etwas tendenziös verfaßte Vorab-Meldung mit zusätzlichen Interpretationen, auf der wohl die meisten Pressemeldungen beruhen)
Elephants are one of the top draws for zoos, which are the only places most of us get a chance to see the behemoths. But a new and controversial study in tomorrow's issue of Science suggests that captivity is so bad for female elephants' health and overall well-being that their life spans are less than that of half of those of protected populations in Africa and Asia. The data also indicate that captive-born Asian elephant calves are particularly likely to die young. The team has called for an end to zoos' acquisition of wild elephants and for limits on transfers of animals among zoos.

Supporting Online Material:
http://www.sciencemag.org/cgi/content/full/322/5908/1649/DC1

uoguelph.ca - 11. Dez. 2008
Zoo Elephants Die Very Young
(Guelph University)
Elephants in European zoos live dramatically shorter lives than pachyderms in the wild, finds a new study. The research is based on health information for 4,500 Asian and African elephants living in some 270 European zoos between 1960 and 2005 and their counterparts living in the wild either in Kenya or as working animals in Myanmar.
The wild creatures live decades longer, on average.The new information will shed light on a longstanding debate about the physical and mental well-being of zoo elephants. One of the main tensions has been between animal welfare scientists and activists, who think keeping such an intelligent and social animal as an elephant captive is unethical, and zoo scientists, who look at elephants as sort of ambassadors for endangered populations in the wild, said George Amato, a wildlife conservation geneticist at the American Museum of Natural History in New York City. Amato was not involved in the current study. Regardless of the life spans of elephants in captivity, Amato said, the real problem threatening both species with extinction is human-caused and takes place in the wild where the animals suffer from, among other threats, habitat destruction and being killed for their tusks to fuel the ivory trade. The results, published in the Dec. 12 issue of the journal Science, likely apply to zoo elephants in the United States as well, said researcher Georgia Mason of the University of Guelph in Canada.
Mason and her colleagues found that the median life span for African elephants was about 17 years for zoo-born females compared with 56 years for females living in Amboseli National Park, Kenya. That means that half of the zoo-born elephants are dead by the age of 17, whereas half of the wild population don't die until age 56.
The Asian elephants, which are the most endangered of the two species, fared worse than the African ones in zoos, the researchers found. About half of the Asian elephants in zoos were dead by age 19, compared with age 42 for their counterparts in the wild working for the Myanma Timber Enterprise. Asian elephants born in the wild and brought into zoos at a median age of about 3.5 years lived to much older ages than the zoo-born Asian elephants, the researchers found. This led them to think that wild Asian elephants have some kind of protective factor and that their counterparts in zoos were dying partially due to something that occurred early in their lives in captivity. "Because [the Asian elephants] are brought in as infants, that means something is happening really early in their lives or possibly even in the uterus that is kind of protecting the wild-born animals so that they live to a decent old age and is predisposing the zoo-born animals to dying early in adulthood," Mason told LiveScience. She added, "You see the effects of being conceived and born in a zoo 15 or 20 years later. And these animals just start dying relatively early in adulthood. It's the most surprising thing we found."
Zoo stress
The results speak to the fact that elephants are so damn big and have sophisticated social lives. "I'm not surprised at the findings," Amato said during a telephone interview, "because anyone who studies wildlife would imagine that ... almost any species of vertebrate that is of such a size is going to pose challenges to meet its requirements in a captive environment." He added, "Then you layer on the fact that it has very complex social interactions that are almost impossible to replicate." Most elephants live in large herds of related females with males interacting with these groups in various ways. Zoos tend to have just a few elephants in the same enclosure. In fact, the researchers suspect social stress due to transfers of the elephants between zoos could be partly to blame for shorter life spans of zoo-kept versus wild elephants. "The animals form social bonds and then they are broken when it's moved by itself to another zoo," Mason said. Obesity in zoo elephants could also take years off the animals' lives. "We suspect the zoo animals are overweight and that weight problems might be one of the causes of early death," Mason said.
Mason added that the zoo elephants should be screened for signs of stress and obesity before it's too late. Using premature death as a proxy for elephants' well-being in zoos is inefficient and inhumane, she said. In addition, the research team suggests zoos should slow down or cease inter-zoo transfers until more research reveals better alternatives. For instance, perhaps transferring pairs of elephants would make for healthier elephants in zoos compared with single-elephant transfers.

uoguelph.ca - 11. Dez. 2008

Zoo Life Erodes Elephant Health, Study Finds
(Guelph University Campus Bulletin)
Female elephants living in protected populations in Africa and Asia live longer than those in captivity in European zoos, according to new research by an international team of scientists that includes a University of Guelph professor. The study led by Guelph Prof. Georgia Mason will be published in the Dec. 12 issue of Science, the world's leading journal of scientific research. Mason conducted the research with Ros Clubb, her former graduate student, and four other researchers from the United Kingdom and Kenya. The findings could mark the end of a long-standing debate about the physical and mental well being of zoo elephants, and may also bring about improvements in how these animals are kept. "This is the first animal welfare paper to get into Science," said Mason, who holds the Canada Research Chair in animal welfare in Guelph's Department of Animal and Poultry Science. She is also an associated faculty member in U of G's Campbell Centre for the Study of Animal Welfare. "These kinds of questions often generate more heat than light, and our research shows what can be found out by analysing objective data. We hope it provides a model for tackling similar issues with other species," she said (Watch the Science Podcast featuring Prof. Mason). Using data on more than 4,500 elephants, the researchers found empirical evidence that zoos cause shortened adult life spans in both African and Asian elephants. In the most endangered species of elephant, the Asian, calf death rates were also elevated. For this species, the researchers found that being born into a zoo(rather than being imported from the wild), being moved between zoos, and the possible loss of their mothers, all put animals at particular risk. The authors looked at data on female Asian and African elephants from Amboseli National Park in Kenya as well as the Myanma Timber Enterprise and compared them to data on elephants in European zoos to reach these conclusions. Combined with the widespread health and reproductive problems documented in zoo elephants, these findings suggest that they suffer from both mental and physical ailments.
The authors recommend screening all zoo elephants for signs of stress and obesity, in order to identify individuals that might be in trouble. Until these animals' problems can be solved, the researchers also call for an end to the importation of elephants from their native countries, the minimizing of inter-zoo transfers, and suggest that breeding elephants should be restricted to those zoos that exhibit no harmful effects in their captive-born animals. Mason joined U of G in 2004. She had spent the past two decades studying, teaching and advising on animal welfare issues in England - including 10 years as a lecturer and scientist at Oxford. She also done extensive research on the welfare of elephants and carnivores in zoos and mink on fur farms, focussing on how different species vary in their response to captive husbandry. Her work has also appeared in publications such as Nature and New Scientist. Guelph's Campbell Centre for the Study of Animal Welfare was the first of its kind in North America and second in the world. It includes undergraduate and graduate teaching programs and research projects, as well as public lectures, seminars, and educational opportunities for people with a variety of interests in animal welfare.

wissenschaft.de - 12. Dez. 2008
Wo Elefanten alt werden - In Gefangenschaft haben die Dickhäuter eine kürzere Lebenserwartung
Elefanten in Zoos haben eine wesentlich geringere Lebenserwartung als in Freiheit lebende Tiere. Das haben britische Forscher bei der Analyse der Lebensdaten von 4.500 afrikanischen und asiatischen Elefanten nachgewiesen. Die eingesperrten Dickhäuter leiden unter vielen Krankheiten, die in freier Wildbahn sehr selten auftreten, sind häufig zu dick und starken psychischen Belastungen ausgesetzt. Ohne Nachwuchs von jungen Elefanten, die in freier Wildbahn eingefangen werden, würden Elefanten in Zoos aussterben, sagen die Wissenschaftler um Ros Clubb von der Tierschutzorganisation RSPCA. Insgesamt untersuchten die Forscher die Daten von 786 weiblichen Tieren in europäischen Zoos, 1.089 afrikanischen Elefanten aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia und 2.905 asiatischen Elefanten aus der Holzindustrie in Myanmar, dem früheren Burma. Diese ebenfalls in Gefangenschaft lebenden asiatischen Elefanten dienten dabei als Vergleichsgruppe. Die statistische Auswertung der Daten ergab für afrikanische Elefanten, die in Gefangenschaft geboren worden waren, eine Lebenserwartung von lediglich 16,9 Jahren. Die Weibchen aus dem Amboseli-Nationalpark wurden mit durchschnittlich 56 Jahren in Freiheit mehr als dreimal so alt. Die Sterblichkeit von Jungtieren unterscheidet sich in beiden Populationen kaum, dennoch starben die Weibchen wesentlich früher, wenn sie in einem Zoo geboren worden waren. Bei den asiatischen Elefanten zeigte sich ebenfalls ein eindeutiger Unterschied zwischen der Überlebensrate von Tieren, die entweder in Freiheit oder in Gefangenschaft in Zoos geboren worden waren. Die Sterblichkeit der in Zoos geborenen Jungtiere war höher als bei den Arbeitstieren, auch wenn sich die Überlebensrate der jugendlichen Tiere in beiden Populationen nur mehr geringfügig unterscheidet.

tagesschau.sf.tv - 12. Dez. 2008
Wilde Dickhäuter leben länger - Zoo-Tiere leiden unter Einsamkeit
In Freiheit lebende Elefanten werden einer neuen Studie zufolge älter als ihre Artgenossen in Zoos. Für Afrikanische Elefanten in europäischen Zoos errechneten Forscher eine mittlere Lebensdauer von 16,9 Jahren, wie das US-Wissenschaftsmagazin "Science" in seiner neuen Ausgabe berichtet. Frei laufende Dickhäuter leben im Schnitt dreimal länger. "Es ist deutlich erfolgreicher, Elefanten in Afrika und Asien zu schützen als in westlichen Zoos", sagte eine der Autorinnen der Studie, Georgia Mason von der University of Guelph in Kanada. Eines der überraschendsten Ergebnisse der Untersuchung war laut Mason, dass in Zoos geborene Elefanten eine geringere Lebenserwartung haben als Artgenossen, die zunächst in Freiheit lebten und dann in Tierparks gebracht wurden. "Wir sind uns nicht sicher, was die Gründe dafür sind", sagte die Forscherin. Es gebe jedoch auch eine gute Neuigkeit, betonte Mason: Die Lebenserwartung von Zoo-Elefanten sei in den vergangenen Jahren gestiegen, was auf eine artgerechtere Haltung hindeute.

dradio.de - 15. Dez. 2008
Jungbrunnen "Freiheit" - Frei lebende Elefanten leben länger
Biologie. - Elefanten in Gefangenschaft haben eine wesentlich geringere Lebenserwartung als in Freiheit lebende Tiere. Das erklären britische Forscher, die die Daten von 4500 afrikanischen und asiatischen Elefanten untersucht haben. In die Studie flossen die Daten von 800 weiblichen Elefanten ein, die zwischen 1960 und 2005 in europäischen Zoos gehalten worden sind. Derzeit müssen immer wieder Tiere aus der freien Wildbahn gefangen werden, um die Zahl der Elefantengruppen in den Zoos zu halten. Die internationale Studie erregt auch in Köln Aufsehen. Seiner Erfahrung nach sterbe ein Zoo-Elefant irgendwann jenseits der 40 oder 50 Jahre, weil seine Zähne abgenutzt sind - wie in der Natur. So ganz könne er sich die Zahlen nicht erklären, urteilt der Kölner Zoo-Tierarzt Olaf Behlert: Es ist halt eine Statistik, wo junge Tiere, die sterben, mit drin enthalten sind, wo andere Todesfälle mit drin sind.

newsticker.sueddeutsche.de - 12. Dez. 2008
Elefanten leben in Reservaten länger als in Zoos
Elefanten haben in Reservaten eine höhere Lebenserwartung als in Zoos. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie, die das US-Wissenschaftsjournal "Science" (Bd. 322, S. 1649) veröffentlicht hat.

wissenschaft-aktuell.de - 12. Dez. 2008
Elefantenweibchen sterben in Gefangenschaft deutlich früher
"Elefanten in Zoos zu bringen, beeinträchtigt insgesamt tiefgreifend ihr Überleben", schreiben Georgia J. Mason von der University of Guelph und Kollegen. "Die Effekte früher Erfahrungen, der Transfer zwischen Zoos und möglicherweise der Verlust der Mutter sowie Probleme mit Gesundheit und Fortpflanzung, die bei Zooelefanten bekannt sind, legen Stress und/oder Übergewicht als mögliche Ursachen nahe."

derstandard.at - 11. Dez. 2008
Das Risiko des Elefantenlebens im Zoo - Die Tiere haben in Gefangenschaft eine deutlich geringere Lebenserwartung als in Naturreservaten
Elefanten in europäischen Zoos leben deutlich kürzer als ihre Artgenossen in afrikanischen und asiatischen Tierreservaten. Das ist das Ergebnis einer Studie unter der Leitung des britischen Zoologen Ros Clubb, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Science (Band 322, S. 1649) veröffentlicht wurde.

nzz.ch - 11. Dez. 2008
Elefanten in Zoos leben nur halb so lang - Lebensdaten von 4500 Elefanten verglichen
Die Lebensspanne von in europäischen Zoos lebenden Elefanten ist nur etwa halb so lang, wie jene von Elefanten im Reservat oder den schwerarbeitenden Tieren in der burmesischen Holzindustrie. Forscher sehen psychischen Stress und Fettleibigkeit als Ursacher für die kürzere Lebensdauer. ...

wissenschaft-online.de - 11. Dez. 2008
Leid und Liebe der grauen Riesen - Wie Elefanten auf Gefangenschaft und Umsiedlung reagieren
Sie gehören zu den Lieblingen der Zoobesucher und gelten als sehr soziale Wesen - doch im Tierpark scheinen Elefanten dies nicht zu ihrem Vorteil ausleben zu können: Die Dickhäuter leben trotz ihrer Anpassungsfähigkeit hinter Gittern artunverträglich früh ab.

sueddeutsche.de - 12. Dez. 2008
Dicke Dickhäuter
Übergewichtig, gestresst und unfruchtbar: Elefanten im Zoo sterben wesentlich früher als ihre Artgenossen in freier Wildbahn.

rtvutrecht.nl - 12. Dez. 2008
Controverse over leeftijd dierentuinolifanten
Meinungsverschiedenheit über das Lebensalter von Zooelefanten
Amersfoort. Elefanten in einem Zoo haben es ganz schön schwer. Das sagen britische Forscher, die Tausende Elefanten recherchiert haben. In der Wildnis werden die Dickhäuter über 50 Jahre alt, in den Zoos aber erreichen sie im Durchschnitt nicht einmal 20. Marjo Hoedemaker vom Tierpark Amersfoort betrachtet das als Unsinn. Ihm zufolge haben die Tiere nichts zu klagen. Dafür sorgt er schon als Pfleger.

nos.nl - 12. Dez. 2008
Olifanten leven korter in dierentuin
Elefanten leben im Zoo kürzer
Elefanten in Zoos sterben eher als Elefanten in der Wildnis. Das sagen Forscher aus Großbritannien. Ihnen zufolge sind Elefanten in Zoos oft zu dick und sterben deshalb früher. Auch sollen sie viel unter Streß leiden, weil sie schon jung von dem einen nach dem anderen Zoo gebracht werden. In Zoos werden Elefanten im Durchschnitt 19 Jahre alt und in der Wildnis 56 Jahre. Der älteste Elefant in einem europäischen Zoo ist 63 Jahre alt. Der Direktor des Zoos in Rotterdam findet die Untersuchung schlecht. Früher war es so, daß Elefanten im Zoo ein kürzeres Leben hatten, jetzt aber haben es die Elefanten viel besser.

news.nationalgeographic.com - 11. Dez. 2008
Wild Elephants Live Longer Than Their Zoo Counterparts
for National Geographic News
Wild elephants in protected areas of Africa and Asia live more than twice as long as those in European zoos, a new study has found. Animal welfare advocates have long clashed with zoo officials over concerns about the physical and mental health of elephants in captivity. British and Canadian scientists who conducted the six-year study say their finding puts an end to that debate once and for all. "We're worried that the whole system basically doesn't work and improving it is essential," said lead author Georgia Mason, a zoologist at the University of Guelph in Canada. Obesity and stress are likely factors for the giant land mammals' early demise in captivity, she said. Until these problems are resolved, the authors are calling for a halt to importing wild elephants and breeding them in facilities unless an institution can guarantee long, healthy lives for its elephants. The study will be published tomorrow in the journal Science.

rg.ru - 12. Dez. 2008
Жизнь слонов в зоопарках в три раза короче, чем у их диких собратьев
Leben der Elefanten in Zoos dreimal kürzer als bei wilden Artgenossen
Streß und frühen Tod verbinden die Autoren der Arbeit auch damit, daß in Gefangenschaft die Elefanten gewöhnlich nicht in Familien leben, wie in der Natur, und es nicht selten vorkommt, daß Elefantenkälber von ihren Müttern getrennt werden, was bei ihnen gewaltigen Streß hervorruft. Die Zoos zerstören die gewohnte Familienstruktur im Leben der Elefanten und das beeinflußt offensichtlich ihre Lebensfähigkeit und Lebensdauer. Wenn das so ist, dann kann man behaupten, daß Elefanten klügere und hochorganisiertere Tiere sind, als das bisher angenommen wurde. Nichtsdestotrotz wurde die Arbeit der Wissenschaftler schon der Kritik unterzogen wegen überflüssiger Idealisierung des Lebens in der Unfreiheit [?, im Kontext müßte "Freiheit" stehen] und die Geringschätzung der Rolle der Zoos bei der Erhaltung der Arten.


volkskrant.nl - 11. Dez. 2008
Dierentuinolifant leeft korter dan vrijer dier
Zoo-Elefant lebt kürzer als ein freies Tier
Amsterdam. David Davidson. Elefantenkühe in geschützten Populationen leben länger und gesünder als Elefanten in europäischen Zoos. Das schlußfolgern Wissenschaftler in einer Studie unter 4.500 Afrikanischen und Asiatischen Elefanten. Die Untersuchung fand statt unter Afrikanischen Elefanten aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia und Asiatischen Elefanten im Dienst des [staatlichen] Holzeinschlag-Unternehmens Myanmar Timber Enterprise. Die Ergebnisse wurden verglichen mit Daten aus europäischen Zoos von 1960 bis 2005. Die mittlere Lebenserwartung (die mittlere Lebenszeit in einer Anordnung nach Größe) von Afrikanischen Elefanten in Gefangenschaft ist fast 17 Jahre, in Amboseli liegt diese bei 56 Jahren. Bei Asiatischen Elefanten in Gefangenschaft liegt diese Erwartung bei 19 Jahren, während der durchschnittliche Wert in Myanmar bei fast 42 Jahren liegt. Bei Asiatischen Elefanten stellte sich auch heraus, daß die Sterblichkeit unter Kälbern in Zoos höher lag. Nur 42 % der Kälber erlangte ein Alter von einem Jahr, während in Myanmar 83 % aller Jungtiere dieses Alter erreichte. Für den Asiatischen Elefanten gilt auch, daß Zoogeburten und Umzüge zwischen Zoos die Lebensdauer negativ beeinflussen. Elefanten in Gefangenschaft sind öfter krank als wild lebende Exemplare. Die Forscher geben dafür in ihrem Artikel keine Erklärung. Verkrüppelung [?] und Unfruchtbarkeit kommen öfter vor bei Kühen in Gefangenschaft. Auch leiden sie mehr unter Herpes und Tuberkulose und töten sie öfter ihre Kälber. Die Situation der Elefanten ist je nach Zoo verschieden. So läßt der Tierpark Emmen wissen, gerade sehr viel jungen Zuwachs zu haben. Seit 1992 wurden dort 19 Asiatische Elefanten geboren, die in ihrer übergroßen Mehrzahl gesund aufwuchsen. Auch die Gesundheit der Gruppe von 15 Elefanten in Emmen ist gut, die Tierpfleger können sich schon vorstellen, daß die Tiere es in einer geschützten natürlichen Umgebung noch besser haben könnten.

internovosti.ru - 12. Dez. 2008
Зоопарки вредны для здоровья слонов
Zoos sind schädlich für die Gesundheit der Elefanten
Wie kanadische und britische Zoologen behaupten, kostet den Elefanten das Leben in Zoos viele Jahre ihres Lebens, während es sich bei einer Reihe anderer Tiere genau umgekehrt verhält - ihre Lebenszeit vergrößert sich in Gefangenschaft. Wie die letzten, über viele Jahre durchgeführten Forschungen zeigten, leben Elefanten, die in Zoos untergebracht sind, nur halb so lange, als ihre Artgenossen in geschützten Zonen Afrikas und Asiens. Die Forschungsergebnisse wurden veröffentlicht auf den Seiten der Zeitschrift Science, die höchste Autorität auf wissenschaftlichem Gebiet genießt. Ungeachtet dessen haben es jedoch Besitzer von Zoos nicht eilig, Schlußfolgerungen zu ziehen in Bezug auf die Elefanten, die sich in ihrer Obhut befinden. Mehr noch, viele von ihnen betrachten die Erklärungen, die von den Forschern gemacht wurden, als nicht der Wahrheit entsprechend. Als Hauptursachen, die das Lebensalter der Elefanten beeinflussen, nannten die Wissenschaftler die zu ausgiebige Ernährung und Streßsituationen.

grani.ru - 12. Dez. 2008
Ученые доказали, что слонам вредно жить в зоопарках
Wissenschaftler haben nachgewiesen, daß das Leben in Zoos für Elefanten schädlich ist
Einer neuen Untersuchung zufolge, die von britischen und kanadischen Zoologen durchgeführt wurde, leben wilde Elefanten, die Schutzgebiete Afrikas und Asiens bewohnen, mehr als zweimal so lange wie Elefanten aus europäischen Zoos. So bestätigten sich die Befürchtungen von Naturschützern, die sich mit Mitarbeitern von Zoos stritten über die physische und psychische Gesundheit von Elefanten, die sich in Gefangenschaft befinden. Bemerkenswert ist, daß viele andere Tiere in Zoos ein viel höheres Alter erreichen, als unter natürlichen Bedingungen, wo sie viele Feinde haben. Die Zoologen umgingen mit ihrer Aufmerksamkeit auch nicht die "gezähmten" Elefanten, die im Holzeinschlag arbeiten. Bei allem beunruhigte sie dabei in erster Linie die Lebensdauer der Elefantenkühe, weil das am wichtigsten ist für die Erhaltung des gesamten Bestands an Elefanten (Weibchen bilden 80 % der gesamten Elefantenpopulation in Zoos und Zirkussen, wo es heute etwa 1.200 Elefanten gibt, mehr als 500 davon in Europa). Die Zoologen verweisen auch darauf, daß bisher ernsthaft unterschätzt wurde die Rolle sozialer Faktoren, die auf die Lebensdauer dieser Tiere auf unmittelbarste Weise einwirken. In der Natur leben Elefanten in großen Herden, in Zoos dagegen gibt es in der Regel sehr wenig Elefanten. Hinzu kommt, daß diese leicht voneinander getrennt und in einen anderen Zoo gebracht werden können, was, nach Meinung der Gruppe Mason, von jetzt an vermieden werden sollte.

Österreichischer Tierschutzverein - 11.12.2008
Zoo Halle: Gefängnis für schwer erziehbare Elefanten?
Der Zwischenfall im Zoo Berlin, wo ein junger Elefant geprügelt wurde, was vom Österreichischen Tierschutzverein mittels Video aufgedeckt wurde, lässt sich gut mit dem Vorfall im Wiener Tiergarten Schönbrunn vergleichen. Auch hier wurde ein Jungelefant misshandelt - Elefanten jedoch haben ein gutes Gedächtnis und früher oder später kommt die Vergeltung. Der Zoo Berlin will dem vorgreifen und schiebt den geprügelten Elefanten gleich mal nach Halle ab, ein Zufall? Sitzt doch in Halle auch Abu, der junge Elefantenbulle, der in Schönbrunn einen Pfleger getötet hatte - sicherlich hatte auch Abu seine Gründe dafür. Ist Halle nun ein Gefängnis für auffällig gewordene Elefanten? Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein absolutes Zucht- und Haltungsverbot von Elefanten.





bz-berlin.de - 16. Dez. 2008
Europas oberster Eisbären-Kurator will die Anlage im Berliner Zoo überprüfen - Leidet Knut, weil sein Gehege zu klein ist?
Eisbär Knut (2) soll in Berlin bleiben. Das will der Zoo, das will der Tierpark in Neumünster. Doch Europas oberster Eisbären-Kurator, der Niederländer Janosh Santho (48), hat in dieser Angelegenheit das letzte Wort. Zur B.Z. sagte der Experte: "Eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Knut in Berlin bleiben kann, ist die Qualität des Geheges." Und weiter: "Wenn es notwendig werden sollte, fahre ich selbst nach Berlin, überprüfe die Anlage." Was wird der Mann aus dem Amsterdamer Artis-Zoo sehen, wenn er vor Knuts Gehege steht? Ein knapp 300 Quadratmeter großes Terrain, von dem Tierschützer behaupten, dass es für den Bären jetzt schon zu klein ist.


tagesspiegel.de - 12. Dez. 2008
Kampf um Knut
Fast die ganze Welt liebt ihn, nur der Berliner Zoo ist auffallend zurückhaltend - aus Eifersucht? Andere Städte wollen ihn jetzt auch. Der Stararchitekt Daniel Libeskind ist begeisterter Knut-Fan. Er arbeitet gerade in New York, und es ärgert ihn, dass der Eisbär möglicherweise Berlin verlassen muss, weil der Berliner Zoo sich nur sehr halbherzig für seinen Star einsetzt. Dem Tagesspiegel sagte Libeskind: "Nach der Flut von Liebe, Zuneigung und Unterstützung, die die Berliner für Knut gezeigt haben, ist es eindeutig, dass er im Berliner Zoo zu Hause bleiben sollte." Libeskind unterzeichnete als einer der Ersten die Unterschriftenaktion der Berliner Initiative "Knut forever in Berlin" im Internet. Im Internet erhoben bereits 22 000 Menschen aus aller Welt ihre Stimme, um Knut in Berlin zu halten. In der Stadt selbst scheint sich ein bisschen was zu bewegen. Zoochef Blaszkiewitz sagt, der Zoo wolle den Bären behalten - "das würde mich freuen". Das ist für den zögerlichen Direktor viel.

tagesspiegel.de - 11. Dez. 2008
"Der Zoo will Knut"
Der Chef des Zoologischen Gartens hat auf das Knut-Ultimatum seines Kollegen in Neumünster reagiert. In einem Brief hat Bernhard Blaszkiewitz formuliert: "Der Zoo Berlin will Knut gern behalten". Das kurze, sachliche Schreiben enthält noch keine Details zur Investitionsplanung und zu einem Standort für ein neues oder umgebautes Gehege oder die Ankündigung, die Angaben nachzureichen. Der Neumünsteraner Zoochef Peter Drüwa will den Brief seinen sechs Vorstandskollegen von der Tiergarten-Vereinigung Neumünster e.V. vorlegen. "Eine Entscheidung ist nicht vor Frühjahr 2009 zu erwarten." In Neumünster liegen Bewerbungen um Eisbär Knut vom Zoo Gelsenkirchen mit seiner Jungbärin Lara bereits vor. Aus Schweden meldete sich der Orsa Bear Park, der ab Frühjahr einen 50 000 Quadratmeter großen Polarbärenpark mit Sichtfenstern und Seen für die Tiere mitten in der Natur eröffnet. Auch der Zoo San Francisco will Knut.




Planung und Bau 

cms.frankfurt-live.com - 13. Dez. 2008
Neuer Eingang, moderne Bärenanlage - Erste Maßnahme des Zoo-Investitionsprogramms startete gestern mit 25 Architekturbüros
Erst vor wenigen Tagen hat der Magistrat ein umfassendes Investitionsprogramm für den Frankfurter Zoo beschlossen, und gestern wurde bereits die erste Maßnahme dieser 30-Millionen-Investition durchgeführt: ein Kolloquium zum geplanten Neubau des Eingangsbereiches und der Bärenanlage. "Ich freue mich, dass mit der Umsetzung des Magistratsbeschlusses für das Zoo-Investitionsprogramm so schnell begonnen wurde. Der Architektenwettbewerb für einen attraktiven Eingangsbereich und eine Bärenanlage nach modernsten tiergärtnerischen Anforderungen markiert den Beginn einer qualitativen Umstrukturierung des Zoos. Mit der Realisierung dieser Neubaumaßnahmen ist der Startschuss zur Profilierung der traditionellen Frankfurter Freizeiteinrichtung als Natur- und Artenschutzzentrum gefallen", so Kulturdezernent Felix Semmelroth. An diesem Kolloquium haben neben über sechzig Vertretern der 25 eingeladenen Architekturbüros auch Vertreter des Preisgerichts und der Sachpreisrichter, der Bauherren und der Politik teilgenommen. Das Preisgericht, bestehend aus hochrangigen Fachleuten und Vertretern der Stadt, tagt am 5. März 2009. Es bewertet die eingegangenen Entwürfe und nominiert die Gewinner des Architektenwettbewerbs. Die Reihenfolge der Gewinner wird in einer Pressekonferenz vorgestellt und alle eingereichten Modelle werden für die Öffentlichkeit sichtbar ausgestellt, kündigt der Zoologische Garten an.


mdr.de - 12. Dez. 2008
Lotto fördert gemeinnützige Projekte
Die Lotto Gesellschaft Sachsen-Anhalt stellt etwa 1,5 Millionen Euro aus Spieleinnahmen für gemeinnützige Projekte im Land zur Verfügung. Von dem Geld soll unter anderem eine Freianlage für Luchse im Tierpark in Thale entstehen.

szon.de - 11. Dez. 2008
Donau-Aquarium sorgt für Besucherrekord
Der Ulmer Tierpark könnte in diesem Jahr die Marke von 200 000 Besuchern knacken, schätzt der Leiter der Einrichtung, Dr. Peter Laipple. Das wäre absoluter Rekord. Als Grund dafür sieht Laipple das neu eröffnete Donau-Aquarium mit seinem begehbaren Tunnel. Es hat sich zu einem echten Renner entwickelt, auch bei vielen Besuchern von außerhalb.
Die im Frühjahr beschlossene Generalsanierung des Tiergartens in der Friedrichsau wird in den nächsten Monaten fortgesetzt. Toiletten und das Dach des alten Aquariumsgebäudes wurden zum Teil bereits erneuert. Demnächst werden die Wände gestrichen, die Außenfassade wird ebenso erneuert. In einem zweiten Bauabschnitt sollen in den Jahren 2009 und 2010 das Tropenhaus, die Freigehege und das Verwaltungsgebäude auf Vordermann gebracht werden. Auch im Affengehege stehen Reparaturen an. Die Kosten für das Gesamtpaket hat die Verwaltung im Mai auf 590 000 Euro beziffert.



Aktionen

fr-online.de - 12. Dez. 2008
Weihnachten für die Aras
Selbst als Tante weiß man darum, Eltern kennen es erst recht: Die letzten Wochen vor Weihnachten lösen in Kindern ein gerüttelt Maß Ungelduld aus. Wer das Leiden der jungen Christkind-Erwartenden lindern will, bietet im besten Fall ein Tier. Oder ganz viele. Der Zoologische Garten Frankfurt hat sogar ziemlich viele Tiere und lädt in den kommenden Tagen zu verschiedenen Veranstaltungen ein, die prima Ablenkungspotenzial haben. Seit Donnerstag ist etwa die Ausstellung "Bitte lächeln! Kinder fotografieren Zootiere" zu sehen. Täglich zwischen 10 und 16 Uhr können sich Besucher im Ausstellungssaal des Borgori-Waldes die Fotografien ansehen.

wormser-zeitung.de - 12. Dez. 2008
Lohnendes Ziel auch im Winter - Familie Hepp-Scholz 200000. Besucher des Tiergartens / Pfälzer sind Stammgäste
Stolz halten Melina, Janis und Katharina zusammen mit ihren Eltern Felicitas Hepp und Armin Scholz dem Fotografen die Familienfreikarte entgegen. So richtig können sie ihr Glück noch gar nicht fassen, aber die Familie aus dem pfälzischen Wattenheim zählt als 200 000. Besucher des Wormser Tiergartens. Dieser Tag werde ihnen noch lange in guter Erinnerung bleiben, berichtet das Gewinnerpaar.

halleforum.de - 13. Dez. 2008
Advent im Zoo Halle - Spannender Zoorundgang mit Laternenumzug und Eselsfütterung
In der Weihnachtszeit wird es zeitig dunkel, schon um kurz nach 16 Uhr verschwindet die Sonne am Horizont. Der Bergzoo in Halle (Saale) aber war hell erleuchtet, viele bunte Laternen zogen über den Reilsberg. Der Zoo hatte zu seinem traditionellen Adventsrundgang eingeladen, und zahlreiche Familien folgten dem Aufruf. Spannende Mitmachaktionen hatten sich die Zoomitarbeiter für die von Eseldame Lena angeführte Tour durch den winterlichen Zoo ausgedacht.

halleforum.de - 13. Dez. 2008
555. Tierpatenschaft im Bergzoo Halle - Heike Heinrichsdorff übernimmt Patenschaft für Schneeeulen
Am Freitagvormittag konnte der Zoo-Förderverein die mittlerweile 555. Tierpatenschaft im Bergzoo auf dem Reilsberg in Halle (Saale) verleihen. Das Wetter war wie bestellt für die Tiere, die sich Heike Heinrichsdorff ausgewählt hatte - in einer winterlichen Schneelandschaft wurde mit Sekt auf eine langjährige Patenschaft für zwei Schneeeulen angestoßen.

tlz.de - 14. Dez. 2004
Rekord bei Paten
Auf ein außerordentlich erfolgreiches Jahr können die 553 Mitglieder des Vereins der Zooparkfreunde zurückblicken. "Es ist uns gelungen, eine ganze Reihe neuer Spender und Sponsoren zu gewinnen", berichtete Vereinsvorsitzender Dietmar Schumacher bei der Weihnachtsfeier am Sonnabend im Elefantenhaus. Allein bei den Tierpatenschaften sei die Spendensumme um 15 Prozent auf deutlich über 50000 Euro gestiegen. Bis zum Jahresende dürften sich rund 210 Privatpersonen und Firmen für diese Form der Unterstützung entschieden haben - ein neuer Rekordwert.

ndr.de - 14. Dez. 2008
Naturerlebniszentrum Müritzeum ausgezeichnet
Das Müritzeum in Waren gehört jetzt zur Initiative "Land der Ideen". Damit werde die moderne, kindgerechte und beispielhafte Präsentation der Naturschönheiten der Seenplatte gewürdigt, hieß es am Sonntag bei der Auszeichnung. Das Naturerlebniszentrum am Herrensee wurde im August 2007 eröffnet und zählte bislang 350.000 Besucher. Im Nordosten wurden in diesem Jahr 13 Initiativen und Standorte ins "Land der Ideen" aufgenommen, darunter das Landesleistungszentrum für Behindertensport Greifswald und der Natur- und Umweltpark Güstrow.

mvticker.de - 14. Dez. 2008
Auszeichnung für das Müritzeum: Aquarium ist Schaufenster der Seenplatte
Deutschlands größtes Süßwasser-Aquarium, das Müritzeum in Waren, ist am Sonntag als einer der Preisträger des bundesweiten Wettbewerbes "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet worden.

mvregio.de - 15. Dez. 2008
Müritzmuseum feiert Auszeichnung mit Familientag
Mit einem Familientag hat das Müritzmuseum in Waren am Sonntag seine Auszeichnung im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" gefeiert.




Nachwuchs 

nordbayern.de
Eisbären-Nachwuchs ist tot
Am Freitag Vormittag sahen Tiergartenmitarbeiter über die Überwachungsanlage, dass sich das zweite Jungtier nicht mehr bewegte und auch nicht mehr zu hören war. Vera war unruhiger als sonst und auch ungewöhnlich lange außerhalb der Wurfhöhle im Tiergarten Nürnberg unterwegs. Sie badete und spielte ausgiebig, kein normales Verhalten für eine Eisbärenmutter. Wenig später trug sie ihr letztes Kind im Maul herum. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits tot. Auch noch am Samstag trug Vera ihr totes Baby durch ihr Gehege herum. Man wollte ihr Gelegenheit geben, Abschied zu nehmen, damit sie die gescheiterte Aufzucht abschließen kann. In vielen Zoos werden werdende Eisbärenmütter in der Wurfhöhle eingesperrt, um Ablenkungen zu vermeiden und den natürlichen Verhältnissen nahezukommen. In Nürnberg fällte Tiergartendirektor Dag Encke die nicht unumstrittene Entscheidung, den Schieber des Stalls offenzulassen: "Was wirklich richtig ist, weiß niemand. Es wird immer unterschiedliche Ansichten geben." Die Körper der beiden Babys konnten am Samstag Abend aus der Höhle geborgen werden, nachdem Vera sich beruhigt hatte. Im Tiergarten vermutet man, die Jungtiere könnten einer Infektion zum Opfer gefallen sein. Wie es weiter geht mit den Eisbären am Schmausenbuck kann Dag Encke noch nicht genau sagen. " Wir wollen es auf jeden Fall noch einmal mit Vera probieren und sie im Frühjahr wieder decken lassen." Dazu würde man gerne den "bewährten" Felix, der zur Zeit in Dänemark ist, zurück nach Nürnberg holen. Allerdings, so Encke, suche man gleichzeitig weiter nach einem geeigneten Partner für Flocke, die noch in der vertrauten Umgebung bleiben solle. "Vier Eisbären in zwei Gehegen, das geht nicht", erklärt der Tiergarten-Direktor, "wir müssen sehen, wie wir das mit dem Management hinkriegen".

faz.net - 14. Dez. 2008
Protest von Tierschützern - Zweites Eisbärbay in Nürnberg tot
Knapp eine Woche nach seinem Zwilling ist auch das zweite Eisbärenbaby im Nürnberger Tiergarten gestorben. Das drei Wochen alte Tier lag am Freitagnachmittag leblos in seiner Bruthöhle. Die Todesursache der beiden Babys sei unklar, sagte Tiergartendirektor Dag Encke am Sonntag. Die Ergebnisse pathologischer Untersuchungen werden in den nächsten Tage erwartet. "Ich bedaure den negativen Verlauf der zweiten Aufzucht der mit sechs Jahren noch jungen Mutter sehr", sagte Encke. Mutter Vera habe regelmäßig gesäugt und das Jungtier nach jedem Saugakt geschlafen.

dernewsticker.de - 14. Dez. 2008
Auch zweites Eisbärenbaby in Nürnberg gestorben
Die beiden schlechten Nachrichten kamen im Abstand von nur vier Tagen. Nach seinem Zwillingsgeschwisterchen am vergangenen Montag ist auch das zweite Eisbärenbaby im Nürnberger Tiergarten gestorben. Mitarbeiter des Zoos, die die Höhle mit den Jungen und ihrer Mutter - der Eisbärendame Vera - per Videoüberwachung im Auge hatten, bemerkten am Freitagvormittag, dass mit dem drei Wochen alten Tier etwas nicht stimmte. Es schrie nicht mehr so laut wie sonst, machte ungelenke Bewegungen, wie Tiergartendirektor Dag Encke berichtete. Am Freitagnachmittag dann sei Vera sehr aufgeregt gewesen, habe die Höhle verlassen, sei erregt schnaubend zurückgekehrt und habe ihr Nest umgebaut. Zu diesem Zeitpunkt war das zweite Junge bereits tot.

tlz.de - 14. Dez. 2008
Auch das zweite Eisbärenjunge in Nürnberg gestorben
Wie traurig! Eisbären-Mutter Vera hat auch ihr zweites Junges verloren. Die Videos von den kleinen Eisbären-Zwillingen und ihrer Mama im Internet haben viele Fans gerne angeschaut. Die Nachricht, dass eines der Bären-Babys aus dem Tiergarten Nürnberg in Bayern tot ist, hat sie geschockt. Nun gab es noch eine schlimme Mitteilung: Auch das zweite Junge ist tot.

focus.de - 13. Dez. 2008
Flockes Geschwister tot - Eisbärenzwillinge sterben
Nach dem Tod des ersten Eisbärenbabys der neugeborenen Zwillinge ist am Freitagnachmittag auch das zweite gestorben. Die Ursachen für das schnelle Dahinsiechen des Babys sind noch unklar. Flockes Mutter Vera hatte den Jungbären regelmäßig gesäugt und ausreichend mit Milch versorgt, sagte der Nürnberger Zoodirektor. Laut Mitteilung des Zoos gab es bereits am späten Freitagvormittag erste Anhaltspunkte, dass das noch lebende Eisbärenbaby schwächer wurde. Gegen 14.00 Uhr sei Vera plötzlich sehr aufgeregt geworden, habe ihre Höhle verlassen, sei erregt schnaubend zurückgekehrt und habe ihr Nest umgebaut. Dabei hätten Mitarbeiter über die Videobeobachtung kurz das Jungtier sehen können, das keine Töne mehr von sich gegeben habe und tot gewesen sei. Die Höhle werde erst dann inspiziert, wenn das Muttertier anzeige, dass es mit der Aufzucht abgeschlossen habe, teilte der Zoo mit. Bis dahin werde sie nicht gestört.

welt.de - 13. Dez. 2008
Nun sind beide Flocke-Geschwister in Nürnberg tot
Großes Unglück in Flockes Eisbärenfamilie: Knapp eine Woche nach seinem Zwilling ist auch das zweite Baby im Nürnberger Tiergarten gestorben. Die Todesursache beider Tiere ist nach wie vor ungeklärt. Mutter Vera hatte sich normal verhalten und beide Zwillinge regelmäßig gesäugt.

pnp.de - 12. Dez. 2008
Toter Eisbär: Tierschützer fordern Zuchtverbot im Zoo
Nach dem Tod eines Eisbärbabys im Nürnberger Zoo fordert der Deutsche Tierschutzbund ein Zuchtverbot. "Der lockere Umgang, den man in Nürnberg mit den Tieren pflegt, ist nicht länger zumutbar", sagte Tierschutzbund-Geschäftsführer Thomas Schröder der "Abendzeitung". Er erinnerte daran, dass vor einem Jahr schon einmal eine Eisbärin in Nürnberg ihre zwei Babys gefressen hatte. Schröder sieht den Grund dafür im erheblichen Stress, dem Eisbären in der Gefangenschaft ausgesetzt seien.

news-adhoc.com - 14. Dez. 2008
Tierschutzbund Bayern dringt auf Verzicht der Eisbärenzucht
Nach dem Tod des zweiten Eisbärenbabys im Nürnberger Zoo dringt der Tierschutzbund Bayern auf einen Verzicht der Eisbärenzucht. Innerhalb von nur zwölf Monaten seien im Tiergarten Nürnberg vier von fünf Eisbärenjunge kurz nach ihrer Geburt gestorben, sagte Verbandspräsident Berthold Merkel. Eine Umgebung, wie die Tiere sie in der Wildnis für Nestbau, Geburt und Aufzucht der Jungen vorfänden, sei in Gefangenschaft nicht herzustellen. Insgesamt sollte auf die Haltung von Eisbären in Tiergärten verzichtet werden, forderte Merkel.

welt.de - 11. Dez. 2008
Eisbär-Baby stirbt kurz vor Flockes Geburtstag
Zum ersten Geburtstag verwöhnt der Nürnberger Tiergarten die von Hand aufgezogene Eisbärin Flocke mit einem Spezialmenü. Trubel am Gehege will der Zoo aber unbedingt verhindern, damit Flockes Mutter Vera nicht bei der Aufzucht ihres Babys gestört wird. Dessen Zwilling ist erst am Montag gestorben.

kanal8.de - 11. Dez. 2008
Eisbärin Flocke wird ein Jahr alt
Für Flocke war es ein Tag wie jeder andere, nur das Menü fiel ein bisschen üppiger aus. Ohne großen Bahnhof hat der Tiergarten Nürnberg heute den ersten Geburtstag der per Hand aufgezogenen Eisbärin gefeiert. Zu seinem Ehrentag erhielt das 90 Kilogramm schwere Jungtier ein Spezialmenü aus frischem Fisch, Gemüse und viel Obst, berichtete Tiergartensprecherin Nicola Mögel. Ansonsten verzichtete der Tiergarten trotz Flockes Popularität auf jede Form von Geburtstagsfeier. Das sei nicht tiergerecht, hatte Tiergartendirektor Dag Encke bereits in den Vortagen betont. Außerdem wolle die Zoo-Leitung damit verhindern, dass Flockes Mutter Vera bei der Aufzucht eines drei Wochen alten Eisbären-Babys gestört wird.

ramasuri.de - 11. Dez. 2008
Nürnberg: Flocke feiert Geburtstag
Die Nürnberger Eisbärin "Flocke" ist heute ein Jahr alt geworden. Das im Zoo von Hand aufgezogene Tier wiegt mittlerweile stattliche 90 Kilogramm. Tiergarten-Pressesprecherin Nicole Mögel sagte im Ramasuri-Interview, dass Flocke ihre Lieblings-Leckereien bekommen hätte. Am Montag ist ein Geschwisterchen tot in der Höhle von Mutter Vera entdeckt worden. Noch gibt es keine Hinweise über die Todesursache.

google.com - 11. Dez. 2008
Eisbärin "Flocke" feiert ersten Geburtstag im Nürnberger Zoo
Die kleine Eisbärendame "Flocke" feiert heute im Nürnberger Tiergarten ihren ersten Geburtstag. Am 11. Dezember 2007 kam sie auf die Welt; rund vier Wochen später wurde sie allerdings von ihrer Mutter "Vera" getrennt, nachdem diese ihr Verhalten besorgniserregend geändert hatte. Daraufin wurde "Flocke" per Hand großgezogen. Ende Oktober war "Flocke" nach Angaben des Tiergartens eine "stattliche Bärin" und brachte mehr als 75 Kilogramm auf die Waage.

ez-online.de - 11. Dez. 2008
Wilbär in Partystimmung - Eisbär feiert zum ersten und letzten Mal seinen Geburtstag in der Wilhelma - 40 Kilo schwere Heringstorte im Nu verspeist
Man nehme einen Plastikbehälter, fülle diesen mit Wasser, Möhren, Äpfeln sowie Heringen und stelle ihn in die Tiefkühltruhe. Nach zwei Tagen erhält man eine Torte, über die sich allerdings nur Eisbären freuen. Und das taten gestern in der Wilhelma auch zwei ganz besondere Pelzträger. Wilbär feierte seinen ersten Geburtstag - und ließ Mutter Corinna großzügig an seinem Festmahl teilhaben.

focus.de - 10. Dez. 2008
Flockes Geschwisterchen ist tot
Freud und Leid in deutschen Zoos: Einer der beiden Nürnberger Eisbärenzwillinge ist tot, in Stuttgart hat Star-Eisbär Wilbär seinen ersten Geburtstag gefeiert. Morgen wird Eisbärenmädchen Flocke ein Jahr alt, doch eine Feier wird es nicht geben.

berlinonline.de - 14. Dez. 2008
Advents-Überraschung im Tierpark - Weihnachts-Minifant da - Elefantenhaus bleibt vorerst geschlossen
Berlin. Fast wäre es ein echtes Christkind geworden. Das schönste Geschenk machte sich der Tierpark schon vor dem Fest: Ein Weihnachts-Minifant! Mit Posaunen wurde es am Sonnabend im Dickhäuterhaus begrüßt. Mama Kewa (25) kriegt was Kleines! Punkt 16.42 Uhr war es da (und gar nicht klein): ein pumperlgesundes Mädchen, 117 Kilo schwer, 98 Zentimeter groß. Nur ein paar Minuten später hievte sich die Minifantin schon auf ihre stämmigen Beinchen, fand auch rasch die "Futterkrippe" an Mamas Busen.

tlz.de - 12. Dez. 2008
Nachwuchs für Familie Fischotter in Krefeld
Zwei kleine graubraune Pelzknäuel hält ein Tierpfleger auf einem Strohbündel in seinen Händen. Es sind Fischotterbabys aus dem Krefelder Zoo in Nordrhein-Westfalen. Tierpfleger haben den Nachwuchs von Familie Fischotter in der Wohnhöhle der Eltern gefunden. Dass die Otterdame Gitta Junge bekam, haben sie aber schon länger geahnt. Vor knapp drei Wochen hatte Gitta nämlich ihren Lebensgefährten Titus aus der gemeinsamen Höhle rausgeschmissen.

rp-online.de - 11. Dez. 2008
Nachwuchs bei Familie Fischotter
Bei den Fischottern "Titus" und "Gitta" im Krefelder Zoo hat es wieder Nachwuchs gegeben. Jetzt wurden die beiden Babys erstmals von den Pflegern in Augenschein genommen.

mz-web.de - 12. Dez. 2008
Hengst sorgt mit Doppelehe für ein spätes Mutterglück - Bergzoo: Lama-Stute "Alana" bringt nach schwieriger Geburt erstmals ein Fohlen zur Welt
Was hat dir der Nikolaus gebracht? Das ist keineswegs nur eine Frage an Kinder. Auch Antje Nagel kann in diesem Jahr mitreden. Für die Revierleiterin im Zoo Halle war am Nikolaustag trotz ungeputzter Gummistiefel Bescherung. Denn im Lama-Gehege wurde das Fohlen "Alexis" gebohren.

vienna.at - 10. Dez. 2008
Erster Besuch beim Kugelgürteltier
Der jüngste Zuwachs im Tiergarten Schönbrunn ist ein Kugelgürteltier. Das Neugeborene ist noch sehr empfindlich und darf nicht erschreckt werden. Das Vienna Online Videoteam durfte als erstes bewegte Bilder von dem Kleinen anfertigen.

kurier.at - 14. Dez. 2008
Weiße Löwen in Belgrader Zoo geboren
Der Zoo von Belgrad ist um zwei Attraktionen reicher: Am vergangenen Dienstag sind in dem Tiergarten zwei weiße Löwen zur Welt gekommen. Die Mutter der beiden, die Löwin Masa, ist ebenfalls weiß, das Fell des Vaters ist normal gefärbt. Der stolze Zoo-Direktor Vuk Bojovic führte die Löwenjungen am Sonntag kurz den Besuchern vor.




cms.frankfurt-live.com - 11. Dez. 2008
Gorilla-Mann trifft seine neue Familie - Alle Gorillafrauen umringen das neue Oberhaupt Viatu
Am 10. Dezember, um 11.15 Uhr, traf Viatu, der neue Frankfurter Gorillamann, zum ersten Mal auf seine künftige Familie im Borgori-Wald des Zoologischen Gartens. "Viatu hatte seit seiner Ankunft aus Basel schon seit einiger Zeit Gelegenheit, die Mitglieder unserer Gorilla-Familie, deren Oberhaupt er werden soll, durch Glasscheiben zu sehen und ersten Kontakt durch eine Gittertür aufzunehmen", erläutert Zoodirektor Manfred Niekisch. All diese Kontakte verliefen positiv, so dass der Versuch einer Zusammenführung gewagt werden konnte.

kanal8.de - 12. Dez. 2008
Neuzugänge in Tierpark und Wildgatter Chemnitz
Kurz vor Jahresende ziehen einige neue Tiere - darunter zwei Tierarten, die hier bisher noch nicht in Chemnitz gehalten wurden - in Tierpark und Wildgatter ein. Chukarhühner gehören zu den Fasanenartigen und sind nur wenig größer als ein Rebhuhn. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südosteuropa bis ins westliche Asien. Die Blau-Elster, eine Verwandte unserer einheimischen Elstern, Häher und Krähen, ist sowohl auf der Iberischen Halbinsel als auch in Südostasien beheimatet. Weitere Neuzugänge sind ein weiblicher Weißhaubenhäherling, der nun mit dem schon im Tierpark lebenden männlichen Tier ein Zuchtpaar bilden wird, ein Pärchen Rehe für das Wildgatter sowie eine weibliche Amurkatze.

mt-online.de - 12. Dez. 2008
Chimala schwimmt im Zoo Hannover
Die bislang fünfköpfige Flusspferdfamilie im Zoo Hannover erhält Verstärkung. Die dreijährige Flusspferddame Chimala schwimmt ab sofort in ihrem Becken mit. Die gebürtige Schweizerin kommt aus dem Zoo Basel. Sie hat aber Hannoveraner Wurzeln: Sie ist eine Enkelin von Zora, die im Herbst gestorben ist ebenso wie der Hippopotamus Habari. Sie soll mit dem zweijährigen Fridolin später für Nachwuchs sorgen.

haz.de - 11. Dez. 2008
Schwerer Neuzugang im Zoo: Gestatten, Chimala
Der hannoversche Zoo ist um ein wahrlich gewichtiges Tier reicher: Die dreijährige Flusspferddame Chimala aus der Schweiz verstärkt jetzt die dortige Hippo-Familie. Neu im Stall von Meyers Hof: sieben rotbunte Ferkel.

hannover-zeitung.net - 11. Dez. 2008
Charmante Schönheit: Chimala!
Sie ist ungemein charmant, trägt ein breites Grinsen im Gesicht, hat weit auseinanderstehende große Augen, eine kleine interessante Narbe auf der Nase über einem Hauch von Damenbart. Um die Hüften ist sie ein wenig rund, die Ohren sind recht klein und die Beine ziemlich dick. Kurz: ein perfektes Flusspferd.

mz-web.de - 11. Dez. 2008
Zuwachs im Bergzoo - Zwei junge Seebären trafen aus Hamburg ein - Am Nikolaustag kam ein Lama zur Welt
Zuwachs im Halleschen Bergzoo: Die beiden Seebären Poldi (zweieinhalb Jahre) und Diego (eineinhalb Jahre) sind aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg eingetroffen. In diesem Jahr waren im Bergzoo Bert und Ikarus gestorben - ihre Plätze in der Seebärengruppe sollen nun beide Jungtiere einnehmen.

badische-zeitung.de - 11. Dez. 2008
Mundenhof: Affiges Präsent aus der Schweiz
Sie sind klein, flink und manchmal ganz schön frech. Die Affen im Tiergehege Mundenhof haben Verstärkung aus der Schweiz bekommen. Der Basler Zoodirektor Olivier Pagan hat dem Tiergehege Mundenhof gestern vier junge Javaneraffen geschenkt. Nach einer Eingewöhnungszeit von sechs Wochen, die die Neuzugänger schon im Freiburger Affengehege verbracht haben, gehören sie jetzt offiziell dazu. Zwei weitere Affen hat der Mundenhof vom Zoo in Saarbrücken geschenkt bekommen, so dass jetzt insgesamt 17 Tiere im Affengehege leben. Der Zuwachs hat die hierarchische Ordnung, die für das Zusammenleben der Affen enorm wichtig ist, durcheinander gebracht.

tv-suedbaden.de - 11. Dez. 2008
Affentheater in Mundenhof - Der Mundenhof hat jetzt sechs weitere Javaneraffen
Affentheater in Mundenhof - nach Einzug von sechs weiteren Javaneraffen in das Affengehege ist die Herde im Naturerlebnispark jetzt auf siebzehn Tiere angewachsen. In den nächsten Tagen werden im großen Gehege die Hierarchien unter den Affen neu geordnet. Die sechs Tiere sind ein Geschenk vom Baseler Zoo und dem Zoo Saarbrücken. Heute wurden sie an Freiburgs Forstamtsleiter Hans Burgbacher übergeben, der auch für den Mundenhof zuständig ist.

nw-news.de - 12. Dez. 2008
Reines Mädchenzimmer im neuen Wolfsgehege - Tierpark Olderdissen sucht Namen für die fünf jungen Wölfinnen / NW-Leser sind aufgerufen
Die jungen Damen bewegen sich flink und elegant. Sie sind aber scheu. Auch eine ordentliche Portion Kaninchen und Rindfleisch, die Tierpfleger Heinrich Thießen im vorderen Teil des neuen Wolfsgeheges verteilt, kann das Rudel nicht an die Futterstelle locken. Mit ihren sieben Monaten sind die Wolfsfähen fast ausgewachsen. Jetzt suchen der Tierpark Olderdissen und die Stiftung für Umwelt und Sport der Stadtwerke Bielefeld nach Namen für die fünf Tiere. Das Gehege ist auf rund 6.000 Quadratmeter erweitert worden. Die Wölfinnen, Jäger sprechen von Fähen, wurden im Mai im Tierpark Stendal geboren. Das neue und des alte Gehegeteil sind durch einen 17 Meter langen Tunnel unter dem Fußweg verbunden. Durch die neue Anlage führt ein 100 Meter langer Holzsteg. Oberhalb des Tunnels können Besucher die Tiere von einer Aussichtsplattform beobachten. Das neue Gehege war erst durch eine Spende von 125.000 Euro durch die Stadtwerke-Stiftung möglich geworden.

pz-news.de - 10. Dez. 2008
Tierischer Umzug von Warstein nach Pforzheim: Neuer Luchs im Wildpark
Fünf Stunden Fahrt sind zu Ende. In einer dunklen Box. Jetzt wird die hölzerne Kiste an einer Seite geöffnet und vor dem Luchs-Männchen liegt sein neues Zuhause im Pforzheimer Wildpark. An diesem Tag hat der Kuder, wie männliche Luchse in der Fachsprache genannt werden, 285 Kilometer auf Deutschlands Autobahnen zurückgelegt. Von Warstein im Sauerland nach Pforzheim am Rande des Nordschwarzwalds.

derwesten.de - 12. Dez. 2008
Basteln mit dem Affen
Krefeld. Christiane Peter hat einen ganz besonderen Job: Sie arbeitet als Tieranimateurin im Zoo und kämpft damit an vorderster Front gegen den Hauptfeind der Insassen: die Langeweile. So bespaßt die Meerbuscherin in erster Linie Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans. Mit Utensilien wie Jute- oder Papiersäcken, Plastikflaschen, Leder- oder Tennisbällen stellt sie den Affen immer neue Aufgaben.

freizeitpark-news.de - 15. Dez. 2008
Zwei verfrühte lebendige Weihnachtsgeschenke für das Sea Life München
Nach sechsmonatiger Suche hat das Sea Life München endlich einen neuen Manager. Und fast zeitlich gab es auch tierischen Nachwuchs - Bonnie, ein zwei Meter langes Ammenhaiweibchen. Seit 1. November 2008 ist nach langer Abstinenz die Stelle des Geschäftsführers im Sea Life München wieder besetzt. Mit Wolfgang Sedlmeir leitet in der Unterwasserwelt mit Blick auf den Olympiasee ein Mann die Geschicke, dem der Freizeit- und Tourismusmarkt in Deutschland sehr gut bekannt ist. Der frühere Senior Sales Manager von Disneyland® Resort Paris in Deutschland bringt jede Menge Erfahrung in Vertrieb, Marketing und Betriebsführung mit. Vor allem seine fast siebenjährige Erfahrung als Geschäftsführer des Universum® Science Center in Bremen prädestiniert ihn dazu, die Erfolgsgeschichte des Publikumsmagneten im Olympiapark weiterzuführen.

bild.de - 13. Dez. 2008
Warum trägt Knut plötzlich Schwarz?
Stolz schaut sich Eisbär Knut im Gehege um. Er hat gerade sein schönes weißes Fell umgefärbt - ganz allein und mit echten Erdfarben! Der Kult-Bär (2) spielt gern im Berliner Schmuddelwetter-Matsch. Sein liebster Spielfreund: ein dreckiger Sack. Leider hat Mutti Knut nie gezeigt, wie man sein Fell schön sauber hält. Weiß ist aber auch sehr empfindlich ...

rp-online.de - 12. Dez. 2008
Rettung für verletztes Wild
Im Twistedener Plantaria-Park gesellt sich zur Greifvogelstation jetzt auch noch ein Asyl für Säugetiere des Waldes. Ziel Wilhelm Schnabels ist es, seine Patienten schnell wieder auszuwildern. Erste Gäste gab und gibt es schon: "Wir haben einen Waschbären hier, und bis gestern päppelten wir auch einen Nerz auf. Der ist inzwischen an den Klever Tierpark abgegeben worden."

stz-online.de - 12. Dez. 2008
Tiere im Erfurter Zoo passen sich dem Winter an
Grau statt braun, weiß statt grau, lang statt kurz, einfarbig statt gepunktet: Viele Erfurter Zootiere haben ihr Aussehen der winterlichen Jahreszeit angepasst.

suedwest-aktiv.de - 11. Dez. 2008
Bald freier Eintritt für Kinder? Gegenwärtige Tarifstruktur für Ulmer Tiergarten in Frage gestellt
Müssen Kinder bald nichts mehr bezahlen, wenn sie den Tiergarten besuchen? Stadträte stehen diesem Vorschlag wohlwollend gegenüber.

lr-online.de - 11. Dez. 2008
Ein gefiederter Ausreißer
Mit ihren buntgefiederten Kleidern sind die Rosella-Sittiche im Tierpark Weißwasser gut zu erkennen. Sie teilen ihre Voliere mit dem schwatzhaften Theo. Vor etwa zwei Jahren haben Vogelliebhaber die Tiere im Tierpark abgegeben. Einer der Rosellas hat sich als kleiner Ausreißer entpuppt. Anfang Oktober hat der Großsittich die Gunst der Stunde genutzt und ist beim Öffnen der Tür über den Kopf der Tierpflegerin hinausgeflogen.

wiesbadener-kurier.de - 12. Dez. 2008
So kommt das Futter schneller zu den Hirschen - Firmen engagieren sich für umweltfreundliches "Tierpark-Mobil" / Ab sofort im Hofheimer Wildgehege unterwegs
Klein, leicht und umweltfreundlich wird das "Tierpark-Mobil" künftig in allen Aufgaben rund um das Wildgehege am Hofheimer Kapellenberg unterwegs sein. Bürgermeister Gisela Stang hat die Zündschlüssel für den Fiat Panda mit Gasantrieb vor kurzem an den Leiter des Forstreviers Hofheim, Eberhard Esser, übergeben. Bürgermeisterin Stang dankte den Unternehmen, die die Anschaffung des Fahrzeugs erst ermöglicht haben, indem sie Werbeflächen auf dem Panda gekauft haben.

kleinezeitung.at - 11. Dez. 2008
Mehr Ruhe für Tiere in Herberstein im Winter
Der kalte Winter macht den meisten Bewohnern der Tierwelt Herberstein nichts aus. Während die Tiere Weihnachten gar nicht bemerken, macht der Lärm der Silvesterknallerei vor dem Zoo nicht Halt.

focus.de - 12. Dez. 2008
Taiwan - Pandas aus China sollen noch vor Weihnachten ankommen
In Taiwan sollen zu Weihnachten als Zeichen der Verbesserung der bilateralen Beziehungen zwei chinesische Pandabären eintreffen. Wie ein Sprecher des Bürgermeisters der taiwanischen Hauptstadt Taipeh am Freitag mitteilte, wird eine taiwanische Delegation die Tiere in China abholen. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern hatten sich in letzter Zeit stark verbessert, nachdem der chinafreundliche Ma Ying-jeou im Mai das Präsidentenamt in Taipeh übernommen hatte. Sein Vorgänger Chen Shui-bian, ein Befürworter der Unabhängigkeit Taiwans von China, hatte sich stets gegen die sogennante Panda-Diplomatie Pekings gewehrt. Die Namen der Pandas - Tuan Tuan und Yuan Yuan - sind eine Anspielung auf das chinesische Wort "tuanyuan", das Wiedervereinigung bedeutet. Im Tierpark von Taipeh war für die Pandabären für umgerechnet 7,5 Millionen Euro ein neues Gehege gebaut worden. Der Bürgermeister rechnet damit, dass die Tiere jährlich sechs Millionen Besucher in den Zoo der Hauptstadt locken.

bazonline.ch - 11. Dez. 2008
Wundersame Streicheleinheiten für kranke Tiere
Linda Tellington-Jones ist mit ihren kreisenden Berührungen weltberühmt geworden. Wissenschaftlich bewiesen ist die Methode aber nicht. "Der Erfolg ist frappant. Ich bin zwar Schulmediziner mit starkem Interesse an der Komplementärmedizin, aber ich habe alles andere als an so etwas geglaubt", sagt Ewald Isenbügel, der ehemalige langjährige Zootierarzt und Leiter der Klinik für Heimtiere in Zürich. Er ist seit über 37 Jahren mit Tellington-Jones befreundet und arbeitet vor allem auf dem Gebiet der Pferde- und Zootiermedizin mit ihr zusammen. Der Pferdeliebhaber könnte "unzählige weitere Beispiele nennen", wo die Methode funktioniert habe. Mittlerweile berufen sich über 1700 Tiertherapeuten in aller Welt auf die gebürtige Kanadierin. Nicht alle, die TTouch anwenden, hätten die gleichen Fähigkeiten wie Tellington-Jones, sagt auch Ewald Isenbügel.

fr-online.de - 13. Dez. 2008
Jäger zwischen Welten
Schneeeulen könnten mit einigem Recht als Eisbären der Lüfte bezeichnet werden. Kanadische Biologen haben ermittelt, dass die Vögel - ebenso wie die Bären - auf winterliches Meereis als Lebensraum angewiesen sind. Der Klimawandel könnte damit für beide Räuber zu einem ernsthaften Problem werden.


AFP
Schimpanse bewirft indische Zoobesucher mit Steinen
Kalkutta - Ein Schimpanse in einem indischen Zoo hat sich für Steinwürfe von Besuchern gerächt, indem er seinerseits Steine ins Publikum schleuderte.

BBC News - December 9, 2008
Fire kills 30 lemurs at sanctuary
A blaze killed 30 lemurs as it ripped through an animal enclosure at a park in Cumbria. The fire destroyed the wooden buildings that were housing the creatures at South Lakes Wild Animal Park in Dalton. A spokesman for the fire service said he believed the lemurs, which originated from Madagascar, had died from smoke inhalation.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos  –  Meldungen international

Niederländische Meldungen


Niederlande

nieuwsbank.nl - 16. Dez. 2008
OLIFANTEN, GIBBONS EN KRAAGBEREN BEZORGEN DIERENRIJK SUCCESVOL 2008
Elefanten, Gibbons und Kragenbären bereiten Dierenrijk ein erfolgreiches 2008
Nuenen. Dierenrijk in Nuenen blickt schon jetzt zufrieden auf 2008 zurück. Obwohl in der Regel in den Weihnachtsferien noch viele Besucher kommen, zog der Park bis heute schon mehr als 185.000 Besucher an. Das sind 28.000 Besucher mehr als im vorigen Jahr. Dierenrijk verdankt den Anstieg der Besucherzahlen den neu hinzugekommenen Asiatischen Elefanten, Gibbons und Kragenbären.

nieuwsbank.nl - 15. Dez. 2008
Safaripark Beekse Bergen: kerstmenu voor leeuwen en olifanten
Safaripark Beekse Bergen: Weihnachtsmenu für Löwen und Elefanten
Hilvarenbeek. Weihnachten ist ein Fest der Traditionen. Genauso wie ein Weihnachtsbaum, die Christmesse und das Lied "Last Christmas" gehört auch der gemeinsame Genuß eines gut gefüllten Truthahns auf die Liste der Weihnachtstraditionen daheim. Im Safaripark Beekse Bergen wird der Truthahn am zweiten Weihnachtstag allerdings nicht den Besuchern, sondern den Löwen serviert. Diese afrikanischen Tiere erhalten, genauso wie die Elefanten, Schimpansen und Mantelpaviane ein Festmahl aufgetischt.

deweekkrant.nl - 15. Dez. 2008
Poppenkast Aqua Zoo
Puppenheater im Aqua-Zoo
Komm eine lustige Puppentheatervorstellung ansehen, in der die Tiere die Hauptrolle spielen! Nelli Nilpferd erlebt spannende Abenteuer und macht sich allein auf den Weg zu dem großen Wald. Wen trifft sie da alles? Und wo will Nelli schließlich am liebsten leben? Das Puppentheater spielt während der Weihnachtsferien um 12.30 und 14.30 Uhr.

rtvutrecht.nl - 13. Dez. 2008
Dood apen stelt dierenpark voor een raadsel
Tote Affen stellen Tierpark vor ein Rätsel
Amersfoort. Unter mysteriösen Umständen sind letzte Woche zwei Schimpansen aus dem Tierpark Amersfoort gestorben. Schimpanse Cees wurde vor 29 Jahren in Amersfoort geboren. Er zog vorige Woche nach München um, wo er erkrankte und starb. Der Affe Sepp wurde am Montag tot in seinem Gehege angetroffen. Tierpark Amersfoort hat keine Ahnung, wie es sein kann, daß diese zwei Affen dicht hintereinander gestorben sind. Die Universität Utrecht forscht nach der Todesursache und einem möglichen Zusammenhang.

ad.nl - 12. Dez. 2008
Mysterieuze dood twee chimpansees in dierenpark
Mysteriöser Tod zweier Schimpansen im Tierpark Amersfoort
Amersfoort. Zwei Schimpansen aus dem Tierpark Amersfoort sind innerhalb einer Woche unter mysteriösen Umständen gestorben. Schimpanse Cees zog vorige Woche nach München, um dort Stammvater zu werden und starb dort, sein vor zwei Jahren nach Amersfoort geholter Nachfolger Sepp starb am Montag plötzlich in Amersfoort. Es ist möglich, daß es einen Zusammenhang zwischen beiden Todesfällen gibt. Die Universitäten für Tiermedizin in Utrecht und im deutschen Göttingen forschen nach der Todesursache. Tierpfleger Marjo Hoedemaker ist niedergeschlagen durch den Tod beider Schimpansen. Ihm zufolge waren sowohl Cees, als auch Sepp "kerngesund". Er sah Cees vor 29 Jahren im Tierpark zur Welt kommen. "Cees ging im Austausch nach München. Die Pfleger dort umarmten ihn. Er fraß gut und sein Stuhlgang war gut. Nach drei Tagen wurde er plötzlich krank. Er wackelte viel mit seinem Kopf und hatte soviel Schmerzen, daß man ihn ein paar Tage später hat einschläfern lassen." Sepps Tod war mindestens so unerwartet und erschütternd, dem Amersfoorter Tierpfleger zufolge. "Sonntag abend schlossen wir das Gebäude ab und er war völlig gesund, am Montag wurde er auf einmal tot in seinem Gehege angetroffen." Es sind schwere Wochen für den Tierpark. Vorige Woche Donnerstag starb auch Giraffe Binky an einem Sturz in der Nachtunterkunft. Sie hatte verschlissene Knie und Hüftgelenke.

dvhn.nl - 12. Dez. 2008
Enquête BGE over nieuwe dierenpark
Umfrage der BGE zu neuem Tierpark
Emmen. Mehr als 60 % der Einwohner der Gemeinde Emmen finden, die Gemeinde solle nicht investieren in einen neuen Tierpark mit Theater. Das ergab eine Umfrage von Burgerbelangen Gemeente Emmen (BGE [Bürgerinteressen der Gemeinde Emmen]) unter 387 Einwohnern. Aus der Umfrage geht u.a. hervor, daß vielen Bürgern der Gemeindebeitrag von 80 Millionen Euro in das Projekt Schwierigkeiten bereitet. Das Geld ist gedacht als Auslöse für den Tierpark und um die Zugänglichkeit des Zentrums zu verbessern. Fast 75 % stimmen nicht überein mit der Behauptung, daß die Gemeinde Emmen die 80 Millionen investieren muß.

hartvannederland.nl - 11. Dez. 2008
Bizonjong geboren in Dierenpark Emmen
Bisonkalb im Tierpark Emmen geboren
Im Tierpark Emmen ist am Mittwochmorgen ein kleiner Waldbison geboren worden.
In Dierenpark Emmen is woensdagochtend een kleine bosbizon geboren. Die Tierpfleger waren von der Geburt überrascht. Jedes Jahr kriegen die zwei Bisonkühe ein Kalb, aber dieses Jahr hat nur eine von ihnen ein Junges gekriegt. Die Pfleger hatten nicht damit gerechnet, daß die andere Kuh, die normalerweise immer als erste kalbt, noch ein Junges kriegen würde. Dem Kalb geht es gut und es hat den Namen Waniyetu erhalten, das heißt Winter.

emmen.nu - 11. Dez. 2008
Dierenpark verrast door geboorte bizon
Tierpark von Bisongeburt überrascht
Emmen. Ganz unerwartet ist gestern im Tierpark Emmen ein Waldbison zur Welt gekommen. Als die Pfleger in den Stall kamen, zogen gurgelnde Geräusche von Bisonmutter Na Ta ihre Aufmerksamkeit auf sich. Sie schien ein Kalb gekriegt zu haben. Das kerngesunde Kuhkälbchen heißt Waniyetu, was "Winter" bedeutet. Morgen darf es sich schon mit den Elchen bekannt machen, mit denen die Waldbisons ihre große Außenanlage teilen. Jährlich bekommen beide Waldbisonkühe ein Kalb. Zwischen beiden Geburten liegen gewöhnlich sechs bis acht Wochen. Na Ta ist immer die erste, die ein Kalb zur Welt bringt. Dieses Jahr lief es anders. Im Juli wurde der erste Bison geboren, aber das war nicht von Na Ta. Dann wartete man auf das zweite Bisonkälbchen. Das bleib solange aus, daß sich alle einig waren: dieses Jahr haben wir nur ein Bisonkalb.


Belgien

apen.be - 17. Dez. 2008
Zoo Antwerpen verwacht baby-olifantje
Zoo Antwerpen erwartet Elefantenbaby
Elefanten-Mama Pjo Pjo ist in freudiger Erwartung ihres Elefantenbabys. Für den Zoo von Antwerpen ist die Schwangerschaft von Pjo Pjo ein schönes Ereignis und sie sind dann auch zu recht sehr stolz. Damit sich ein jeder erfreuen kann an dieser einmaligen Geburt im Zoo, wurde eine Website eingerichtet -www.baby-olifant.be. Auf dieser Website bloggen die Elefantenpfleger über ihre tägliche Arbeit mit den Elefanten. Der Zoo von Antwerpen organisiert außerdem einen Namenwettstreit, wer daran teilnimmt, hat die Chance auf einen VIP-"Wochenbett"-Besuch. Der Gewinner erhält gratis Eintrittskarten für einen Zoobesuch. Auch die Geburt des Elefantenbabys wird über das Internet live zu verfolgen sein. Ein genaues Datum für die Geburt kann nicht gegeben werden, es heißt also, voller Spannung abzuwarten. Es wird das erste Mal sein, daß im Zoo ein lebendes Elefantenbaby geboren wird.

Nieuwsbrief Zoo Antwerpen - 17. Dez. 2008
We zijn zwanger en iedereen mag het weten!
Wir sind schwanger und ein jeder darf es wissen
Von heute ab schreien wir es von den Dächern. Buchstäblich, denn wir zeigen riesengroße Projektionen (600 qm) vom Ultraschall von Elefantenmama Pjo Pjo an verschiedenen Fassaden in Brüssel, Antwerpen, Gent und Namen. Außerdem bauen wir heute die Website www.baby-olifant.be und www.bebe-elephant.be auf. Hierauf bloggen unsere Elefantenpfleger (Marcel, Tony, Cedric, Jonas, Bart und Bruno) und erzählen mehr über ihre tägliche Arbeit mit den Elefanten, das Umsorgen von Groß und Klein und die zusätzliche Aufmerksamkeit für die schwangere Dame. Willst du die Männer bei ihrer Arbeit sehen? Das geht, Es stehen verschiedene Filmchen bereit auf unserer Site. Erlebe es mit auf www.baby-olifant.be. Wer außerdem am Namenwettstreit teilnimmt, hat die Chance auf einen VIP-"Wichenbett"-Besuch. Alle auf der Suche nach einem klangvollen asiatischen Namen, beginnend mit einem "K" und einem schönen Geschichtchen daran. Am Freitag, dem 19. Dezember, erhält man bei der Zeitung Gazet van Antwerpen en bei Het Belang Van Limburg ein Poster mit derselben Elefantenechographie. Kameras wurden im Elefantenstall befestigt, um die Geburt live übertragen zu können. Wir rechnen voller Spannung die Geburt aus. Wird es Februar werden oder eher Mai? Die Wetten gehen alle. Es ist das dritte Kalb für Pjo Pjo und dann können wir doch von einer erfahrenen Mutter sprechen. Es wird das erste Mal sein, daß im Zoo ein lebendes Elefantenbaby geboren wird!

radio2.be - 16. Dez. 2008
Baby-olifant
Elefantenbaby
Der Zoo von Antwerpen ist in Erwartung des freudigen Ereignisses des Jahrhunderts: der Geburt eines Elefanten, eines Novums für Belgien. Mutter Pjo Pjo bekommt bis Februar ein drittes Junges (das erste im Zoo also). Der genaue Geburtstermin ist noch nicht klar, aber der Stall wird bereits hergerichtet, Interessenten werden die Geburt des Elefantenkalbs im Internet live verfolgen können. Die Ultraschalluntersuchung des Babys wird auf einige Fassaden in der Stadt projiziert und, wer den schönsten Namen für das Baby ausdenkt, der kann einen exklusiven Besuch am "Wochenbett" gewinnen: der asiatische Name muß mit einem K beginnen.

hln.be - 16. Dez. 2008
Antwerpse zoo zendt geboorte olifant live uit
Antwerpener Zoo überträgt Elefantengeburt live
Der Zoo von Antwerpen wird die Geburt eines Elefanten live senden. Kameras werden im Elefantenstall plaziert und via Website http://www.baby-olifant.be/ können Besucher sehen, wie Elefantenmutter Pjo Pjo sich während ihrer Schwangerschaft verhält. Die Geburt ist für 2009 geplant, aber wann genau, steht noch nicht fest. Es wäre das erstemal, daß in Belgien ein lebendes Elefantenbaby geboren wird. Für Pjo Pjo ist es die dritte Geburt. Aufgrund der Erfahrung ist die Chance größer, daß die Schwangerschaft erfolgreich zu Ende geht. Über die Website, wo auch Videos der Tierpfleger zu sehen sind, können die Leute sich registrieren lassen, um den Augenblick der Geburt gewiß nicht zu verpassen. Von dem Augenblick an, da der Schwangerschafts-Hormonspiegel von Pjo Pjo auf null sinkt (die Nullmessung), weiß der Zoo, daß das Elefantenbaby innerhalb von zwei Tagen geboren werden soll. Die Echographie des kleinen Dickhäuters soll unterdessen auf verschiedenen Fassaden in Brüssel, Antwerpen, Gent und Namen in einem Format von 600 qm projiziert werden. Schließlich können Website-Besucher Vorschläge machen für den Namen des Neugeborenen. Der muß asiatisch sein und mit einem "K" beginnen. Der Gewinner-Vorschlag wird belohnt mit einem exklusiven "Wochenbett"-Besuch.

gva.be - 16. Dez. 2008
Volg de bevalling van olifant Pyo Pyo live vanuit kraamkamer Zoo
Verfolge die "Entbindung" von Elefant Pyo Pyo live aus der "Geburtsstätte" des Zoos
Der Antwerpener Zoo überträgt im Internet direkt Bilder aus der Elefantengeburtsstätte. Wage dich in den Elefantenstall und spähe mit über die Schulter eines Elefantenpflegers. Die Asiatische Elefantin Khaing Phyo Phyo (Pjo Pjo für Freunde) kriegt ein "kleines" Bäuchlein. Die Elefantenkuh ist nun ungefähr 17 bis 20 Monate weit. Eine Elefantenschwangerschaft dauert 22 Monate. Kameras werden im Elefantenstall plaziert, um die "Entbindung" von Elefantin Khaing Pyo Pyo live zu übertragen.

Dänische Meldungen

aalborg-zoo.dk - Dez. 2008
Live fra isbjørnehulen
Live aus der Eisbärenhöhle
Über nachstehende Adresse kann man über Windows Media Player einen Blick in die Eisbären-Wurfhöhle des Zoos Aalborg werfen:
http://media.stv.dk/vejret/naervejr/030/aalborgzoo.asx.

aalborg-zoo.dk - 9. Dez. 2008
Pressemeddelelse 9. december 2008
Pressemitteilung des Zoos Aalborg vom 9. Dezmber 2008
Am 7. Dezember gebar Eisbärin Victoria im Zoo Aalborg zwei Junge. Das erste Jungtier wurde auf der Außenanlage geboren und wurde hineingetragen in die gerade fertiggestellte Wurfhöhle. Hier wurde Jungtier Nummer zwei geboren. Eines der Jungen ist leider tot, aber das andere wirkt lebenskräftig. In der Wurfhöhle sind Kameras und Mikrofone installiert... Künftig will man rund um die Uhr die Möglichkeit haben, auf der Website des Zoos Aalborg aus allernächster Nähe zu verfolgen, wie das Jungtier aufwächst. "Live-Bilder aus der Eisbärenhöhle zeigen zu können ist eine Weltsensation, wir sind selbstverständlich sehr stolz darauf, diese präsentieren zu können", sagt Aalborgs Zoodirektor Henrik Johansen und fügt hinzu: "Um die Geschichte zu Ende zu bringen, es deutet sehr viel darauf hin, daß unsere andere Eisbärin Malik auch trächtig ist."

aalborg-zoo -9. Dez. 2008
Baggrundsinfo
Hintergrundinformation
Am 7. Dezember gebar Victoria, welche einen Wurf Junge erwartete. Das erste Junge wurde auf der Außenanlage geboren und in die gerade fertiggestellte Wurfhöhle hineingetragen. Hier wurde das zweite Junge geboren. Eines der Jungen ist leider tot, aber das andere wirkt lebenskräftig. In der alten Wurfhöhle liegt Malik träge und wir erwarten eine Geburt in nächster Zeit. Am 1. April dieses Jahres kam das jetzt sieben Jahre alte Eisbärenmännchen Felix aus dem Tiergarten Nürnberg in Deutschland. Unsere zwei Bärinnen, die 12-jährige Victoria und die achtjährige Malik zogen wohl den echten Eisbärenmann an... Im Laufe des Sommers hatten Victoria und Malik genug von Felix' Gesellschaft und ihr ganzes Verhalten gab zu verstehen, daß sie trächtig waren. Wir begannen daraufhin mit der Vorbereitung der zwei Wurfhöhlen.
Fakten über unsere drei Eisbären. Victoria wurde am 12, Dezember 1996 im Rostocker Zoo geboren. Sie kam am 22. Juli 1998 in den Zoo Aalborg. Malik wurde am 19. Dezember 2000 im Zoo Aalborg geboren. Vater Nanok und Mutter Nuka sind beide tot. Felix wurde am 24. November 2001 im Wiener Zoo geboren. Er kam über Karlsruhe und den Tiergarten Nürnberg am 1. April 2008 in den Zoo Aalborg. Felix ist der Vater der berühmten Flocke, die am 11. Dezember 2007 im Nürnberger Tiergarten geboren wurde und auch Vater der beiden Jungtiere, die im November 2008 geboren wurden.

aalborg-zoo.dk - 8. Dez. 2008
Sabeloryxkalve i Aalborg Zoo
Säbelantilopenkälber im Zoo Aalborg
Am Dienstag, dem 2. Dezember, vergrößerte sich die Säbelantilopenherde im Aalborger Zoo um zwei neue Mitglieder. Ein Kalb wurde am Morgen und eins am Nachmittag geboren. Am Sonntag, dem 7. Dezember, kommt ein weiteres Kalb zur Welt und noch [eins] am Montag, dem 8. Dezember. Die Herde des Zoos besteht neben den vier neugeborenen Kälbern aus 12 erwachsenen Weibchen und einem Männchen. Im November 1997 war der Zoo Aalborg beteiligt an der Wiedereinbürgerung von Säbelantilopen im Reservat Souss Massa in Marokko.


Russische Meldungen

news.bigmir.net - 12. Dez. 2008
В Африке исчезают слоны, в Европе - волки, а в Беларуси - заяц-беляк
In Afrika verschwinden die Elefanten, in Europa die Wölfe und in Belorußland - die Schneehasen
Ökologen berichteten über die Verringerung der Population der Afrikanischen Elefanten in der Republik Tschad, der Wölfe in den europäischen Wäldern und auch der Schneehasen auf dem Territorium eines Belorussischen Naturreservats. Die letzte große Elefantenpopulation in der zentralafrikanischen Sahelregion, die im Nationalpark Sakuma in der Republik Tschad lebte, verringerte sich um zwei Drittel in den Jahren von 2006 bis 2008 - von 3.000 Tieren auf 1.000, erklärt die US-Gesellschaft zum Schutz wilder Tiere [Wildlife Conservation Society]. Die Ökologen bemerken, daß an der Verringerung der zahlenmäßigen Größe dieser Population die Elfenbeinjäger die Schuld tragen. Sie gebrauchen, wie es in der Mitteilung der WCS heißt, automatische Waffen für den Abschuß der Tiere, wenn Elefantengruppen während der saisonalen Migration das Territorium des Nationalparks verlassen. Im Tschad gibt es einen bewaffneten Widerstand Aufständischer gegen die Regierungstruppen, weshalb die Erhaltung der Tiere in dieser Region eine komplizierte Aufgabe ist. Die WCS hat einen Hilfsfond gegründet für die Erhaltung der übriggebliebenen Elefanten. Die Population der Afrikanischen Elefanten zählte zu Beginn des 20. Jahrhunderts etwa 10 Millionen. Gegenwärtig umfaßt sie schon weniger als 10 % dieser Menge.
Auf dem Territorium Polens wurden noch im Jahre 1998 die Wölfe unter Schutz gestellt. Doch der Holzeinschlag, die negative Einwirkung der Industrie und die globale Erwärmung führten dazu, daß die Population dieser Tiere sich praktisch am Rande des Verschwindens befand. "Der Mensch und die Ergebnisse seiner Lebenstätigkeit beeinflußten ernsthaft den natürlichen Lebensraum und die Prinzipien der Migration der Wölfe", sagt ein Mitarbeiter der Landwirtschaftlichen Akademie Poznan. Die Frage nach der Rettung der Räuber wird aufgeworfen werden auf dem Klima-Gipfel der UNO von 186 Ländern, der in Polen stattfindet. Die Delegierten werden die Prinzipien des Kampfes gegen die globale Erwärmung erörtern, die zu einem kritischen Faktor für die Wölfe wurde.
In Belorußland aber geht der Bestand an Hasen zurück. In den letzten Wintern war die Republik faktisch ohne Schnee, die Schneehasen aber, wie gewöhnlich, wechselten die Farbe ihres Fells. "Jetzt ist es fast Mitte Dezember und es ist kein Schnee da. Der Schneehase hat schon längst die Farbe verloren und wurde ganz weiß. Nur die Ohrenspitzen sind bei ihm noch schwarz - und er ist praktisch überall im Wald zu bemerken. Für ein Raubtier ist es sehr einfach, ihn zu entdecken und ihn zu erbeuten schon um vieles leichter", sagt ein leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Biosphärenreservat Beresina. Sogar die Bären, die nicht einschlafen können, weil kein Schnee da ist, begannen über die Hasen herzufallen. Die Ökologen vermuten, daß wegen der globalen Erwärmung die belorussischen Hasen, die jetzt ständig gefahren ausgesetzt sind, höchstwahrscheinlich in den Norden Europas emigrieren werden, wo es noch Schnee gibt.
Nach Materialien der RIA Nowosti.

Brasilianische Meldungen

ultimosegundo.ig.com.br - 11. Dez. 2008
Defesa do mico-leão-dourado dá à brasileira prêmio da National Geographic
Schutz des Goldgelben Löwenäffchens brachte einer Brasilianerin National Geographic-Auszeichnung
Washington. Die brasilianische Forstingenieurin Denise Marçal Rambaldi erhielt heute eine Auszeichnung der Stiftung National Geographic für ihre Arbeit in zwei Jahrzehnten zum Schutz des Goldgelben Löwenäffchens vor dem Aussterben. "Ich hoffe, daß diese Anerkennung großen Einfluß hat und hilft, die internationale Aufmerksamkeit auf den Atlantikwald zu lenken", sagte Rambaldi der Agentur Efe zu der Auszeichnung, die mit 25.000 US-Dollar dotiert ist. Dieser Waldstreifen parallel zur brasilianischen Küste ist der Lebensraum des Goldgelben Löwenäffchens, eines kleinen Affen von ca. 600 g Gewicht und 60 cm Länge. Vor 25 Jahren gab es nur 200 Individuen, die zu den Tieren gehörten, die akut vom Aussterben bedroht waren. Heute leben in den Wäldern Brasiliens, weitgehend dank der Arbeit von Rambaldi, die seit 1994 Generalsekretärin der Associa�ão Mico-Leão-Dourado ist [zu deutsch etwa: Vereinigung zum Schutz der Goldgelben Löwenäffchen]. Der Schlüssel zum Erfolg war ein Zuchtprogramm in Menschenobhut, in Gang gesetzt mit dem Zoo Washington, wo der kleine Affe ein Stück Wald für sich nutzen konnte. Affenfamilien, die im Ausland geboren wurden, wurden in den letzten Jahren in ihrem ursprünglichen Habitat ausgesetzt. "Unsere größte Herausforderung ist jetzt das Anpflanzen von Wäldern und sie zu halten", sagte Rambaldi. Ihre Assoziation errichtet Fonds, um Land zu kaufen, damit die Affen sich außerhalb ihrer Familie fortpflanzen können und so die genetische Vielfalt erhalten. Auch versucht sie die Viehzüchter im Bundesstaat Rio do Janeiro, wo sie arbeitet, zu überzeugen, auf ihren Territorien selbst Bäume anzupflanzen, um diese Ausbreitung der Primaten zu erlauben. Das goldgelbe Löwenäffchen wurde zu einem Symbol für den Kampf um die Erhaltung der Umwelt und erscheint einschließlich auf der Rückseite der Noten von 20 Brasilianischen Real.

g1.globo.com - 6. Dez. 2008
Bebê hipopótamo é atração no zoológico de Presidente Prudente
Flußpferdbaby ist Attraktion im Zoo Presidente Prudente
Das Kleine wiegt 50 kg und ist die neueste Attraktion des Parks im Innern des brasilianischen Bundesstaates São Paulo. Das schwergewichtige Baby erfreut den Zoo in Presidente Prudente, 558 km von São Paulo entfernt. Es ist der erste Flußpferdnachwuchs im Park. Die Eltern des kleinen Flußpferds leben seit vier Jahren im Park und die Ankunft des Kleinen wurde eine große Attraktion des Zoos der Stadt.



Zoos  – 
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Natur- und Tierpark Goldau, 17.12.08
Von wegen Winterschlaf!
Natur und Tiere sammeln ihre Kräfte, der Lebensrhythmus geht langsamer - die kalte Jahreszeit hat im Natur- und Tierpark Goldau ihre ganz besonderen Reize. Denn auch jetzt gibt es viel zu erleben und zu erfahren - wie bereiten sich die Tiere auf den Winter vor, wo verbringen sie ihn, wie ernähren sie sich? Gerade, wenn die verschneite Landschaft in Stille getaucht ist, lassen sich die Tiere besonders gut und intensiv in ihrer Lebensweise beobachten. Täglich offen - nie alltäglich. 1. November bis 31. März von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

Zoo Hannover, 17.12.08
Zoo-Öffnungszeiten über Weihnachten und Neujahr

Natürlich ist der Erlebnis-Zoo Hannover mit dem Winter-Zoo auch über Weihnachten und an Neujahr geöffnet. Öffnungszeiten: 24. Dezember:  10 bis 14 Uhr (Eisshow „Peter Pan on Ice“ 13.30 Uhr) 25. / 26. Dezember: 10 bis 18 Uhr (Eisshow „Peter Pan on Ice“ 14.15 und 17.30 Uhr) 31. Dezember: 10 bis 14 Uhr (Eisshow „Peter Pan on Ice“ 13.30 Uhr) An allen anderen Tagen (27., 28., 29., 30. Dezember, 1. bis 11. Januar) gilt: Die Tiere sind täglich von 10 bis 16 Uhr zu sehen, der Winter-Zoo mit den Rodelrampen, Schlittschuhbahnen sowie Kinderkarussell bleiben bis abends weiter geöffnet. Die Eisshow „Peter Pan on Ice“ findet täglich um 14.15 und 18.45 Uhr statt. Sonntag bis Donnerstag kann man bis 19 Uhr Schlittschuhlaufen und rodeln, Freitag und Samstag ist bis 21 Uhr geöffnet.

Zoo Landau, 17.12.08
Abschied von Etzel
Leider gibt es zum Abschluss des Jahres noch eine traurige Nachricht zu vermelden. In der vergangenen Woche mussten wir von ETZEL, dem langjährigen Zuchtmann unserer Klammeraffengruppe, Abschied nehmen. Nach Streitigkeiten in der Gruppe, in deren Verlauf ein erst dreijähriger Sohn Etzels über seinen Vater dominierte, musste er zunächst einzeln gehalten werden. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen und einem raschen körperlichen und auch psychischen Abbau musste schweren Herzens die Entscheidung getroffen werden, das Tier einzuschläfern. Der Zoo Landau muss damit in diesem Jahr von einer weiteren wahren Tierpersönlichkeit Abschied nehmen. Etzel lebte seit 2002 in Landau, erreichte das stolze Alter von 31 Jahren und war Vater von insgesamt 11 Jungtieren.

Zoo Landau, 17.12.08
Reicher Geburtensegen

Klammeraffen, Pinguine, Maras, Zwergrüsseldikdik und Co - der Zoo Landau kann auf ein sehr erfreuliches „Zuchtjahr“ 2008 zurück blicken. Insgesamt kamen über 80 Jungtiere zur Welt und wurden erfolgreich aufgezogen. Auch wenn natürlich jede Geburt, auch bei so meist unproblematisch züchtenden Arten wie Maras, Dromedaren oder Watussirindern, erfreulich ist, so sind einige Nachzuchten in diesem Jahr doch besonders hervor zu heben. Die Gruppe der im Freiland hoch bedrohten Braunkopfklammeraffen ist im diesem Jahr um drei Tiere, zwei „Jungs“ und ein kleines Mädchen, gewachsen. Bei den Zwergseidenaffen, den kleinsten Affen der Welt, gab es Zwillingsnachwuchs. Dieser wurde mit Trage-Hilfe durch den Löwenaffenmann JUAN aufgezogen, was ungewöhnlich aber in diesem Fall erfolgreich war. Bei den Streifengnus gab es erneut zweifachen Nachwuchs. Sehr erfreulich ist, dass die Humboldt-Pinguine sich auf ihrer neuen Anlage und in den neuen Bruthöhlen augenscheinlich wohl fühlen – bis dato sind in zwei Bruten acht Küken geschlüpft. Besonders glücklich und vielleicht auch ein bisschen stolz sind wir auf den jüngsten Nachwuchs bei den Zwergrüsseldikdiks, einer bedrohten und sehr selten in zoologischen Gärten gehaltenen Antilopenart. Zum ersten Mal gelang in diesem Jahr die Nachzucht bei den Fischerturakos und – pünktlich zum Jahr des Frosches – bei den Gelbgebänderten Pfeilgiftfröschen.

Zoo Landau, 17.12.08
Wir stellen uns vor ...

Dürfen wir uns vorstellen? Wir sind das „Böse Dutzend“ (The dirty dozen) – 12 in Europa einheimische Raubtiere, die von den Menschen verkannt und meist ohne Ansehen der Person als gefährlich eingestuft und zu oft – siehe Braunbär Bruno 2006 – einfach eliminert werden. Die Artenschutzkampagne der Europäischen Zoound Aquarienvereinigung (EAZA) will im Jahr 2009 unter anderem mit dem schlechten Image von Wolf, Braunbär, Luchs und Co. „aufräumen“. In der Infopost des kommenden Jahres wird deshalb „das Raubtier des Monats“ vorgestellt werden. Es grüßen Eisfuchs, Europäischer Otter, Iberischer Luchs, Europäische Wildkatze, Wolf, Braunbär, Tigeriltis, Eurasischer Luchs, Eisbär, Vielfraß, Schakal und Europäischer Nerz! Und wenn noch ein Weihnachtspräsent fehlt ...

Zoo Landau, 17.12.08
Weihnachtsgeschenkaktion des Zoo Landau in der Pfalz

- tolle Geschenke zu günstigen Preisen! Unter dem Motto: „Zoobesuche, statt Krawatte!“ bietet der Zoo Landau in der Pfalz ab sofort bis einschließlich 24.12.2008 tolle Weihnachtsgeschenkideen zu niedrigen Preisen. Über die Jahre hat sich die Angebotspalette des Landauer Zooshop erheblich erweitert. Allein fünf Sorten hervorragenden Pfälzer Weines in der Zoo-Sonderedition mit entsprechendem Schmucketikett sind zum Schnäppchenpreise von 4,- bzw. 5,- Euro pro Flasche erhältlich. Dieses auf Wunsch auch im Geschenkkarton oder in der Schmucktüte. Aber damit nicht genug: Im Angebot sind außerdem drei unterhaltsame Videos aus und um Bewohner des Zoo Landau für kleinere Kinder, verschiedene Zoo-Postkartensets, Zootiergummibärchen aus Fruchtsaft, der leckere Zoohonig, der informative Zoo-Führer mit der Zoo-Chronik. Alles kann zu einem individuellen „Zoo-Geschenkpaket“ kombiniert werden.

Zoo Landau, 17.12.08
Zwei weitere Naturschutz-Infostationen für den Zoo Landau

Naturschutzverbände übergeben dem Zoo Landau in der Pfalz zwei weitere Naturschutz-Infostationen. Dank der gemeinschaftlichen, fleißigen Unterstützung und handwerklichen Begabung aktiver Mitglieder der Regionalgruppen des Naturschutzbund Deutschland e.V., NABU und des Naturschutzverband Südpfalz e.V., NV-S konnten im Zoo Landau in der Pfalz zwei weitere interessante Naturschutz- Infostationen eingerichtet werden. Auf dem Waldweg zum Bärengehege können sich Zoobesucher oder Kinder im Rahmen des Zooschulunterrichts über häufigere heimische Eulen- und Fledermausarten der Region Pfalz informieren. Die weitgehend aus Naturmaterialien individuell hergestellten Stationen verbinden Text- und Bildinformationen mit praktischem Anschauungsmaterial in Form von Brut- und Schlafkästen. „Die Texte für die Schautafelen wurden in Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der beiden Naturschutzverbände und dem Zoo Landau auf die regionalen Gegebenheiten abgestimmt“, erklärt Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel. Unter anderem steht mit Verbandsmitgliedern wie Herbert Riebel, Heinz Wissing, Rolf Wambsganss und Werner Kern profundes Wissen auch über die Naturschutzprobleme und Schutzmaßnahmen bereit. Die anschaulichen Illustrationen wurden von der Landauer Zoopädagogin Julia Haubs eigens angefertigt. Zoodezernentin Maria Helene Schlösser zeigt sich begeistert, dass mit der Übergabe der neuen Stationen, nach einem bereits früher erstellten Wildbienen-Infostand und einem sog. Lebensturm, nun weitere Informationen über heimische Tiere im Zoo zu finden sind. Auch die übrigen beteiligten Mitglieder der Naturschutzverbände, Alfred Stock, Rolf Lambach, Karl Lauth, Walter Frey und Klaus Hieb erklärten sich bereit, an einem Ausbau weiterer Stationen mitzuwirken. Für das nächste Jahr ist geplant, den Igel und seinen Schutz an einem neuen Infostand zu präsentieren.

Zoo Landau, 17.12.08
Zoo vermittelt Projekt zum Schutz des Tropenwaldes auf den Philippinen

Palmen und eine südländische Urlaubsatmosphäre prägen das Freizeitbad LA OLA in Landau. Unter dem Motto „Tropisch gut und gut zu den Tropen“ startet das LA OLA nun ein bundesweit einmaliges Kooperationsprojekt zur Kompensation seiner CO2-Emissionen. In den vergangenen Monaten wurde zusammen mit der Universität Greifswald und dem Zoo Landau eine CO2-Bilanzierung für das Freizeitbad durchgeführt. Die Berechung der CO2-Emissionen erfolgte auf Grundlage der Strom- und Gasverbrauchszahlen für das Jahr 2007. „In Zeiten, in denen uns der weltweite Klimawandel vor besondere Herausforderungen stellt, hat das Freizeitbad LA OLA schon früh Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung und zur Reduzierung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen ergriffen. Durch die finanzielle Unterstützung aus Landau soll zusammen mit der Katala-Foundation auf den Philippinen innerhalb von 5 Jahren eine Tropenwaldfläche von mind. 16 Hektar aufgeforstet bzw. erhalten werden. Diese Fläche ist ein erster Schritt, um den jährlichen Kohlenstoffdioxidverbrauch des Freizeitbades klimaneutral zu kompensieren, erläutert Dr. Udo Ganßloser von der Universität Greifswald, die das Projekt wissenschaftlich begleitet. „Wir sind stolz darauf, dass wir im Rahmen dieser einzigartigen Kooperation aktiv zum Klimaschutz beitragen können. Zwar werden wir nicht sofort alle in unserem Freizeitbad entstandenen Emissionen ausgleichen können, jedoch können wir einen Beitrag zum klimafreundlichen Betrieb des LA OLA leisten. Schön ist, dass wir anhand eines konkreten Projektes die Fortschritte dokumentieren können und nicht auf den bisher üblichen Weg des Emissionshandels setzen mussten“, so der Geschäftsführer, Bürgermeister Thomas Hirsch. Firmen und Personen, die das Philippinen-Projekt des Landauer Freizeitbades unterstützen möchten, können dies mit einer Spende an den Freundeskreis des Landauer Zoo, der die Projektmittel treuhänderisch verwaltet, tun: Sparkasse Südliche Weinstraße, Kontonummer: 380, BLZ: 548 500 10.

Zoo Magdeburg, 17.12.08
Weihnachtlicher Zoospaziergang:

Zoodirektor unterwegs zum Weihnachtsmann! Am Heiligen Abend um 10.00 Uhr macht der Zoodirektor, Dr. Kai Perret, sich auf den Weg zum Weihnachtsmann im Zoo (Treffpunkt Zookasse). Auf dem Weg überbringt er gemeinsam mit den Besuchern Weihnachtsgrüße an die Tiere.  Im winterlichen Zoo treffen sie auf das pummelige Alpaka. Der Sibirische Tiger schleicht umher, um das Schlittenhundegespann nicht zu verpassen. Trifft der Zoodirektor schon während der Zooreise oder erst in der TIERISCH NAH Arena auf den Weihnachtsmann? Dieses Geheimnis wird am Heiligen Abend gelüftet. Der Weihnachtsmann hat im „Serengeti Camp“ heiße Schokolade und leckeren Glühwein vorbereitet. Zoo-Wichtelmänner helfen dem Weihnachtsmann beim Verteilen der Geschenke. Nutzen Sie die Stunden vor der Bescherung für einen entspannenden Spaziergang im Zoo! An allen Festtagen hält der Zoo seine Besuchertore weit auf. Am Heiligen Abend und zu Silvester hat der Zoo bis 14 Uhr geöffnet. Zwischen den Feiertagen und am Neujahrstag können die Besucher die Zootiere bis 16 Uhr beobachten.

Zoologischer Garten Halle, 17.12.08
Weihnachtsaktion: Schimpansenbescherung am Heiligabend

Um am Heiligabend die Wartezeit auf den Weihnachtsmann zu verkürzen, lädt der Zoo Halle Familien mit ihren Kindern und andere Interessierte ein, am 24.12.08 um 10:30 Uhr eine weihnachtliche Bescherung für die Schimpansen Bangi und Unyoro vorzubereiten. Dabei können die Kleinen und Großen helfen, das Futter in Kisten mit Holzwolle zu verstecken und in Geschenkpapier zu packen. Sogar einen Weihnachtsbaum dürfen die Kinder mit vielen Affenleckereien schmücken. Spannend wird es, wenn die Schimpansen ihre Überraschungen vor den Augen der Weihnachtshelfer auspacken. Was mögen sie wohl am meisten? Während der Aktion verraten Tierpfleger und pädagogische Mitarbeiter zudem Geheimnisse aus dem Nähkästchen der Schimpansen. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr an der Kasse Reilstraße. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben.

Tierpark Berlin, 16.12.08
14. Elefantenbaby im Tierpark Berlin stellt sich vor!

Am Samstag, dem 13. Dezember 2008, wurde um 16.42 Uhr der 14. Elefant im Tierpark Berlin geboren. Die 25jährige Asiatische Elefantenkuh Kewa brachte ihr 4. Kalb zur Welt. Das Jungtier ist weiblich und wird von der erfahrenen Mutter vorbildlich betreut. Schon wenige Minuten nach der Geburt stand das Jungtier, und innerhalb der ersten Lebensstunde fand es schon das mütterliche Gesäuge. Der Vater ist der ebenfalls 25jährige Ankhor, für den es die 7. Vaterschaft ist. Noch stehen Mutter und Kind in einer Einzelbox, erst später werden sie mit der ganzen Elefantenfamilie zusammengeführt. Am 17. Dezember 2008 um 11.00 Uhr stellt Kewa ihr Jungtier zum ersten Mal der Presse und dem Publikum vor. Der Vorstellungstermin findet im Elefantenhaus statt. Mit dieser 14. Elefantengeburt im Berliner Tierpark ist ein weiterer wichtiger Beitrag zum Schutz des bedrohten Asiatischen Elefanten geleistet worden. Eine wesentliche Voraussetzung dafür die weitsichtige Planung des 1989 eröffneten Elefantenhauses durch Prof. Dr. Heinrich Dathe. Der Tierpark Berlin gehört zu den wenigen Zoologischen Gärten der Welt, in dem beide Elefantenarten regelmäßig Nachwuchs zur Welt bringen. Nachwuchs aus den Friedrichsfelder Elefantenfamilien leben inzwischen schon in den Zoologischen Gärten von Halle, Osnabrück und München. Weitere Anfragen und Interessenten aus dem In- und Ausland liegen vor.

Zoo Berlin, 16.12.08
Tiere der Bibel: Unsere beliebte Weihnachtsführung

Wussten Sie, wie viele Tierarten namentlich in der Bibel vorkommen? Wir kennen die Schöpfungsgeschichte, in der den Menschen die Verantwortung für die Tiere übertragen wird. Wir kennen die Geschichte Noahs, der mit seiner Arche bereits einmal die Artenvielfalt der Welt retten musste. Zoologische Gärten versuchen in der heutigen Zeit, diese Arbeit mit ihren Erhaltungszuchtprogrammen fortzusetzen. Und natürlich kennen wir die Tiere aus der Weihnachtsgeschichte. Wie in jedem Jahr bietet der Zoo Berlin seine Führung „Tiere der Bibel“ als weihnachtlichen Rundgang für seine großen und kleinen Besucher an. Wir begegnen den Krippentieren und den Dromedaren, auf denen die Weisen aus dem Morgenland zur Krippe ritten, aber auch Flusspferde, Steinböcke, Löwen und weitere Arten werden in der Bibel als Sinnbilder verwendet. Jede Gruppe erwartet als Überraschung ein Blick hinter die Kulissen der „modernen Arche Noah“ Zoo Berlin. Die Führungen zu den Tieren der Bibel finden am 24. Dezember um 11.00 Uhr und 12.30 Uhr, am 25. Dezember um 14.00 Uhr und am 26. Dezember um 11.00 und 14.00 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils das Löwentor. Die Führungsgebühr beträgt 4.- Euro für Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Tageseintritt. Am 24. Dezember ist der Zoo nur bis um 14:00 Uhr geöffnet. Kinder bis einschließlich 15 Jahren zahlen an diesem Tag keinen Eintritt, die Eintrittskarten für die Erwachsenen gelten als Kombitickets für Zoo und Aquarium.

Tiergarten Nürnberg, 16.12.08
Flocke-Website zieht um zum Tiergarten

Aus dem kleinen Eisbärbaby Flocke im Nürnberger Tiergarten, dessen Aufwachsen vier Tierpfleger betreuten, ist eine stattliche Eisbärin geworden. Viele Menschen haben ihre Aufzucht in der Presse und vor allem im Internet regelmäßig verfolgt. Nun zieht die Flocke-Website am Donnerstag, 18. Dezember 2008, vom städtischen auf den Internetauftritt des Tiergartens Nürnberg unter www.tiergarten.nuernberg.de um. Die beiden Internetadressen www.eisbaerflocke.nuernberg.de oder www.flocke.nuernberg.de bleiben dabei weiterhin erhalten, werden aber auf die neuen Flocke-Informationsseiten des Tiergartens umgeleitet. Flocke-Freunde werden auf der Tiergartenseite viel Vertrautes wiederfinden. Dazu gehören zum Beispiel die Menüpunkte „Bilder“, „Videos“, „Flockes Artgenossen“ und „Eisbären schützen“. Auch die Gästebucheinträge der Flocke-Freunde erhalten auf der Tiergartenseite einen Platz. Die Entwicklung der Eisbärin wird der Tiergarten mit einem „Bild der Woche“ auf der Website dokumentieren. Die seit 10. Januar 2008 vom Online-Büro des Presse- und Informationsamts betriebene Flocke-Website war die erfolgreichste Homepage der Stadt Nürnberg. Bis Ende November 2008 verzeichnete die zweisprachige Flocke-Website über 325 Tage hinweg insgesamt 4,7 Millionen Besucher, das sind täglich fast 14 500 Besucher. Insgesamt erfasste das Online-Büro fast 50 Millionen Seitenaufrufe. Am beliebtesten waren die Bilder von Flocke, auf die Interessierte bis Ende November 3 Millionen Mal zugriffen. Im Flocke-Gästebuch stehen 3 000 Einträge, darunter fast 600 in englischer Sprache. Insgesamt griffen die Nutzer 170 000 Mal auf das Gästebuch zu.

Tierpark Arche Wader, 16.12.08
Heilig Abend, 16.00 Uhr: Gottesdienst mit Ochs und Esel

…im Stall des Tierparks Arche Warder! An Heilig Abend um 16.00 lädt die Arche Warder wieder zum Weihnachtsgottesdienst im großen Tierschauhaus ein. Im weihnachtlich geschmückten Stall mitten unter Rindern, Eseln, Schweinen, Schafen und Ziegen wird Pastorin Susanne Jensen einen besinnlichen Familiengottesdienst abhalten. Frau Jensen löst  Pastorin Kerstin Popp ab, die im letzten Jahr eine neue Gemeinde übernommen hat und für diese nun am Heiligen Abend auch da sein muss. Pastorin Susanne Jensen ist im Kirchenkreis Eckernförde tätig. Sie freut sich sehr darüber, den Arche-Stallgottesdienst an Heilig Abend abhalten zu dürfen. „Ungewöhnliche“ Gottesdienste sind für sie nichts Neues. Sie selbst  hat z.B. Wiesengottesdienste und Taufen am Strand  durchgeführt. Für die musikalische Begleitung ist der Chor „Sonora Cantabile“ aus Groß Vollstedt unter der Leitung von Sönke Carstens zuständig. Poitou-Eselhengst „De Gaulle“, der Englische Parkrindbulle „Peterle“ und viele Ziegen, Schweine und Ferkel sind ebenso mit von der Partie und werden wahrscheinlich wieder mit Begeisterung den Tannenschmuck verzehren. Der Gottesdienst beginnt am Mittwoch, den 24.12.08 um 16.00 Uhr und wird etwa 50 Minuten dauern. Bänke und Stühle sind vorhanden, die Kinder können vor dem Altar auf Strohballen sitzen. Da das Tierschauhaus nicht beheizt ist, sollten die Gäste sich warm anziehen bzw. Decken mitbringen. Der Eintritt ist frei.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 16.12.08
Behutsame Annäherung im Affenkindergarten:
Gorillababy Upala trifft Mary und Monza! Stuttgart, 16.12.2008. Upala, jüngster Neuzugang im Gorillakindergarten der Wil-helma, hat seine Quarantänezeit glücklich hinter sich gebracht. Vorbei also die Zeit, als er seine neuen Spielkameraden Mary und Monza nur durch die Gehegescheibe beobachten durfte. Fortan kann er – zunächst vor allem vom schützenden Arm der Pflegerin aus – auch hautnah Kontakt mit ihnen aufnehmen. Boah, wie langweilig! So finden Mary und Monza bislang offensichtlich ihren kleinen Artgenossen Upala – und ignorieren ihn meistens. Für sie derzeit noch eindeutig interessanter ist die Zuwendung der Pflegerin, das Kuscheln, Kitzeln und Spielen mit ihr. Anders Upala: Vom sicheren Pflegerschoß aus greift er bereits immer wieder neugierig nach den vorbeihuschenden oder miteinander balgenden Ersatzgeschwistern. Weil diese wie ältere Menschenkinder aber zuerst ein Gefühl für das derzeit schwächste „Familienmitglied“ entwickeln müssen, kontrolliert die Pflegerin diese ersten Begeg-nungen sorgsam. Und schirmt Upala notfalls vor unbeholfenen Grobheiten der Älteren ab –  wie es auch eine erfahrene Gorillamutter tun würde. Weil die leibliche Mutter von Upala im Heidelberger Zoo genau das jedoch nicht tat, als dessen Halbbruder ihn angriff und somit verletzen konnte, war der rund sechs Monate alte Gorillajunge vor rund drei Wochen in die Wilhelma gekommen. Seither hat er sich zwar sehr gut erholt. Doch nach wie vor wachen seine Betreuer sogar nachts über ihn, eine Ersatzmutter schläft im Pfleger-zimmer direkt neben seinem Säuglings-Gitterbettchen. Tagsüber ist Upala mit oder ohne Pflegerin meist im linken Gehege des Jungtieraufzuchthauses zu sehen. „Von Tag zu Tag wird er jetzt akti-ver“, erzählt Margot Federer. „Mittlerweile erobert er krabbelnd schon den ganzen Raum – der Laufstall allein genügt ihm für seine Expeditionen längst nicht mehr.“ Zudem hat er einen gesunden Appetit und lacht viel – vor allem dann, „wenn das Bäuchlein frisch gefüllt und schön prall ist“. Dafür sorgen derzeit fünf Fläschchen flüssiger Säuglingsnahrung pro Tag sowie regelmäßige Obst-Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch. Wer die behutsame Annäherung der Gorillakinder selbst beobachten will: Die beste Zeit dafür ist aktuell zwischen 10 und 11 Uhr sowie zwischen 13.30 und 14.30 Uhr.

Zoologischer Garten Frankfurt, 16.12.08
Eine U-Bahn im Zoo-Design
Diese wurde heute von Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth, Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch und VGF Marketingchef Robert Jakob der Öffentlichkeit übergeben. Vor der Frankfurter Skyline tummeln sich Giraffen, Affen, Vögel und Bären. Auch die beliebten Erdmännchen fehlen nicht. Der Zoo Frankfurt und die Verkehrs-Gesellschaft Frankfurt am Main (VGF) präsentieren einen nagelneuen U-Bahnwagen, der komplett im Zoo-Design gestaltet ist. Die tierische U-Bahn wurde im Rahmen der engen Zusammenarbeit von Zoo und VGF im Jubiläumsjahr „150 Jahre Zoologischer Garten Frankfurt“ gestaltet. Sie wird ab dem 17. Dezember 2009 drei Jahre lang viele große und kleine Fahrgäste in Frankfurt auf den Linien U1, U2 und U3 an ihr Ziel bringen und dabei an den Zoo und sein Jubiläum erinnern. „Ich bin mir sicher, dass dieser U-Bahnwagen der absolute Hingucker sein wird. Die Skyline als das typische Kennzeichen für Frankfurt in Verbindung mit dem Frankfurter Zoo steht für eine Einzigartigkeit in unserer Stadt.“, betont Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main in seiner Rede. „Die Einweihung der neuen U-Bahn ist ein Höhepunkt und gleichzeitig der Abschluss unseres Jubiläumsjahres.“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Viele Veranstaltungen, Führungen und Vorträge haben die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger an der Geschichte des Zoos teilhaben lassen. Und allem voran: Der Zoo hat neue Freunde gewonnen!“. Außer der VGF haben auch andere Partnerfirmen und Organisationen mit dazu beigetragen einen Großstadtdschungel in Frankfurt zu verwirklichen. Eine Plakat-Aktion, Schaufenster-Installationen und Zebrastreifen mit Zoo-Logo haben die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger neugierig auf ihren Zoo  gemacht. „Im Jahr 2008 hat der Zoologische Garten Frankfurt aber nicht nur Jubiläum und damit seine Vergangenheit gefeiert, er hat auch einen wichtigen Schritt in die Zukunft begonnen. Der Zoo wird sich in den nächsten Jahren zu einem modernen Naturschutzzoo entwickeln.“, erklärt Prof. Niekisch.

Zoologischer Garten Frankfurt, 16.12.08
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2008 bis März 2009 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm: Datum: 19. Dezember 2008 Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums). Uhrzeit: 19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen, 19.30 Uhr: Führung von Dipl.-Biol. Stephan Hübner. Thema der Führung: Ein Jahr neigt sich dem Ende zu - Wer 2008 im Exotarium einzog. Der Eintritt kostet 6,--Euro für Erwachsene und 3,-- Euro für Kinder (Feierabendtarif).

Zoo Leipzig, 16.12.08
Vorweihnachtsgeschenk für den Zoo - Giraffengeburt geglückt

Der Giraffenkindergarten ist vollzählig: Gestern um genau 16.05 Uhr brachte Giraffendame „Gusti“ (geb. am 09.01.2002 in Usti nad Labem) ein gesundes weibliches Jungtier zur Welt. Bereits nach ca. einer Stunde stand das Kleine putzmunter auf den Beinen und trank bei der Mutter, die sich sehr liebvoll um ihren Schützling kümmert. Die durchgeführte Jungtierprophylaxe ergab ein Gewicht von 57,2 kg und eine Größe von 175 cm. Die Geburt fand unter den neugierigen Augen der zukünftigen Tanten und Spielgefährten in der Herde statt. Alles verlief ruhig und ohne Komplikationen. „Wie freuen uns riesig über die dritte gesunde Giraffengeburt. Das Jahr war ein echtes Giraffenjahr für uns“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Giraffenbulle Max, der stolze Vater, schaute sich das Schauspiel aus seinem Stall an. Er wurde vorsorglich aus der Herde genommen, um die neue Mutter nicht zu stören. Für Gusti war es der zweite Nachwuchs in der Kiwara-Savanne. Bereits 2007 gebar sie ein Giraffenjungtier, welches allerdings nach ein paar Tagen an Herz-Kreislaufversagen verstarb. Das Giraffenhaus ist für die Besucher geöffnet. Wer also einen ersten Blick auf den neuen Bewohner der Savanne werfen möchte, dem sei ein Besuch während der Öffnungszeiten empfohlen.

Wisentgehege Springe, 16.12.08
Seniorentag im Wisentgehege Springe!

Noch sind Plätze frei. Ein tolles Erlebnisgeschenk! Am 30. Dezember findet im Wisentgehege der dritte Seniorentag statt. Nach der Zwangspause im letzten Jahr - durch den Neubau des Restaurants konnte die Veranstaltung in 2007 nicht laufen – steht das Angebot wieder zur Verfügung. Ein leckeres 3-Gänge-Wildmenü ist der Start in einen hoffentlich schönen Wintertag. Anschließend geht es mit einer Führung durch das Wisentgehege. In deren Verlauf werden dann auch die Wölfe ihr Mittagsmenü einnehmen. An der Köhlerhütte wird ein Lagerfeuer brennen und Pferdekutschen erwarten die Teilnehmer. Mit dem Gespann geht es weiter durch das Wisentgehege. Ziel ist der Falkenhof. Dort wird exklusiv für die Teilnehmer die einzige Winterflugvorführung stattfinden, denn eigentlich befinden sich die gefiederten Stars auf dem Falkenhof in ihrer wohlverdienten Winterpause. Abschluss eines wilden Tages ist das Kaffeetrinken im Café Wild. Ein Stück Torte und ein heißes Getränk runden diesen erlebnisreichen Tag ab. Zu haben ist das volle Programm für 30 Euro. Anmeldung und Vorkasse sind erforderlich. Die Veranstaltung eignet sich sehr gut als Weihnachtsgeschenk. Infos und Buchung sind an der Kasse des Wisentgeheges möglich. Noch bis zum Heiligen Abend um 12.00 Uhr läuft das Sonderangebot für die Jahreskarten im Wisentgehege. 353 Besucher haben in dieser Aktion bereits als Schnäppchenjäger zugeschlagen. Die Erwachsenen-Jahreskarte im Angebotspreis hat sich dann im Vergleich zum Saison-Einzeleintritt bereits nach 2,7 Besuchen bezahlt gemacht. Günstiger geht es wohl nicht. Zurzeit hat das Wisentgehege ab 8.30 Uhr geöffnet. Die Kasse ist besetzt bis 16.00 Uhr. Für den Besuch gelten reduzierte Winterpreise. Mehr Infos zum Wisentgehege Springe gibt es unter www.wisentgehege-springe.de bzw. telefonisch unter 05041-5828.

Zoo Berlin, 15.12.08
Erstes Flusspferdbaby nach mehrjähriger Zuchtpause im Berliner Zoo

Vier Jahre nach der Geburt ihres bislang einzigen Berliner Jungtieres brachte die 33-jährige Flusspferdkuh Kathi wieder ein gesundes Kalb zur Welt. In flusspferdtypischer Weise geschah dies abseits der übrigen Herde. In einem nur dem Muttertier zugänglichen flachen Wurfbecken wurde das Flusspferdbaby am 29. November geboren. Hier festigte sich bseits der Öffentlichkeit die Bindung zwischen Mutter und Jungtier, und das Junge legte schon ein paar Pfunde an Gewicht zu. Alle übrigen Flusspferde einschließlich des Vaters Ede, geb. 1995, mussten jetzt das große Schaubecken verlassen, damit die Mutter mit ihrem Zögling erst einmal ungestört die Anlage bewohnen kann. Am morgigen Dienstag, dem 15. Dezember, um 11:00 Uhr wird sie mit ihrem Kleinen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Hierzu eingeladen sind natürlich alle Pressevertreter, die sich das erste Jungtier nach mehrjähriger Zuchtpause im Berliner Zoo nicht entgehen lassen wollen. Die natürlicherweise ausschließlich in Afrika beheimateten Flusspferde wurden 2006 in die Rote Liste der bedrohten Tierarten der Erde aufgenommen. Mit Berlin sind sie insbesondere durch die spektakuläre Nachkriegsgeschichte um den Weltkriegsüberlebenden Knautschke tief verwurzelt.

Vogelpark Herborn, 15.12.08
Vogelpark Herborn  und NABU rufen dazu auf, zu Weihnachten keine Tiere zu verschenken:

Die Alternative heißt Tierpatenschaft. Der Natur- und Tierschutzverbände wie derzeit der Naturschutzbund NABU rufen einmal mehr dazu auf, keine exotischen Tiere zu verschenken. Denn unüberlegt als Weihnachtsgeschenk gekaufte Tiere landen oft schon nach kurzer Zeit im Tierheim oder werden gar in der Natur „entsorgt“! Letzteres endet für die Mehrzahl der Tiere tödlich, andere, die überleben, können als faunenfremde Tiere zu einer regelrechten ökologische Plage werden! Der Herborner Vogelpark unterstützt als Kooperationspartner des NABU und der Zoologischen Gesellschaft Franfurt diesen Aufruf, zumal hier nur allzu oft angefragt wird, ob der Park lästig gewordene Exoten übernehmen kann. Nach Mitteilung von Vogelparkleiter Wolfgang Rades kann dies jedoch sowohl aus Gründen der begrenzten Aufnahmekapazitäten wie auch zum Schutz der im Vogelpark gepflegten Tiere vor der Einschleppung von Krankheitserregern nur in vereinzelten Ausnahmefällen geschehen. Für Vogelpark- und Tierfreunde bietet das Vogelparkteam jedoch als Geschenktipp zu Weihnachten mit der Vergabe von Tierpatenschaften eine sinnvolle Alternative. Wie Wolfgang Rades betont, unterstützt jeder Tierpate zudem die gemeinnützige Arbeit des Vogelparks sowohl als Naturerlebniszentrum als auch als Pflegestation für verletzte heimische Greifvögel, Eulen und Störche.

Zoo Osnabrück, 15.12.08
Giraffenjungtier „Mahiri“ geboren!

Am Samstag, den 14. Dezember erblickte ein Giraffenbaby im Zoo Osnabrück das Licht der Welt. Es ist ein Weibchen und wurde von den Tierpflegern auf den Namen „Mahiri“ getauft. Für die Mutter „Ursula“ war es bereits die vierte Geburt und sie verlief, wie die vorangegangenen, ohne Komplikationen. Zunächst waren nur kleine Hufe zu sehen und dann passierte erst einmal gar nichts. Nach eineinhalb Stunden setzte eine heftige Wehe ein und zwanzig Minuten später, um 9.30 Uhr, plumpste „Mahiri“ aus zwei Meter Höhe in das Heu. Die Tierpfleger halfen dem neuen Erdenbürger, die langen Beinchen zu sortieren und überließen es dann wieder schnell der Obhut seiner Mutter. Mittlerweile ist „Mahiri“ ein munteres Giraffenkind: Es springt durch das Gehege, bleibt aber immer ganz in Nähe der fürsorglichen Mutter „Ursula“. Die nächsten Tage werden sich Mutter und Kind von den Strapazen erholen und sind noch nicht für die Besucher zu sehen.

Zoo Hannover, 15.12.08
Buntes Wochenend-Programm im Winter-Zoo

Im Reich der Schlangen: Im Winter-Zoo erwartet die Besucher nicht nur eine wunderbare Winterwelt mit Schlittschuhbahn und Rodelrampen, sondern auch ein buntes Programm mit Weihnachtsmann, Schlangen, Echsen und jeder Menge Musik. Blick hinter die Kulissen: Willkommen im Reich der Schlangen und Echsen! Am Sonntag, 21. Dezember, führen Zoo-Scouts Besucher zwischen 11 und 16 Uhr in das geheimnisvolle Biologiezimmer in Mullewapp und präsentieren Bartagamen, Tigerpythen, Weber- und Blattschneide-Ameisen, Gespenstschrecken und die kleinsten Landschildkröten der Welt.  Musik, Musik, Musik: Da ist Musik drin: Das Adventsorchester Schwertfeger verzaubert den Winter-Zoo am Sonnabend, 20. Dezember, um 16 Uhr mit weihnachtlicher Stimmung! Beschwingt geht es am 21. Dezember um 16 Uhr mit dem  Lindener Chor Barber’s Spirit weiter, der mit swingenden Weihnachtsliedern begeistert. Besuch vom Weihnachtsmann: Noch bis zum 23. Dezember nimmt der Weihnachtsmann täglich von 14.30 bis 15.30 Uhr die Wunschzettel der Kinder entgegen. Natürlich können die Kinder dem Weihnachtsmann ihre Wünsche auch ins Ohr flüstern. Oder ihn fragen, was so ein Weihnachtsmann eigentlich den Rest des Jahres macht. Der Weihnachtsmann hat sein „Büro“ im Stall Bröckel auf Meyers Hof, in dem auch sein treues Rentier Rudi steht. Außerdem: Peter Pan on Ice, die neue Eisshow, am 20./21. Dezember jeweils um 14.15 und 18.45 Uhr.

Reptilum Landau, 15
.12.08
Reptilium Terrarien- und Wüstenzoo Landau

Eine tierische Erlebniswelt für Groß und Klein! Hallo, Und schon wieder ist es soweit..... ein weiteres Jahr geht dem Ende zu. Wir konnten dieses Jahr einige Veränderungen wahrmachen; das einschlägigste Erlebnis war unumstritten der Bau und folglich die Eröffnung unserer neuen Außenanlage für einheimische Reptilien und Amphibien. Durch Ihre Unterstützung, Mithilfe und Zusammenarbeit ist es uns gelungen, unser Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Vielen Dank! Das ganze Reptilium-Team wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start in ein neues, erfolgreiches Jahr 2009.

Zoo Hannover, 15.12.08
Trauer im Zoo: Giraffe Luna gestorben

Der Zoo trauert um Giraffe Luna. Die 24jährige Giraffe mit dem vollmondförmigen Mal auf der Stirn starb vermutlich an Altersschwäche in der Nacht zum 12. Dezember. Giraffen können bis zu 25 Jahre alt werden, in Zoos manchmal bis 30 Jahre. Das Tier wurde in der Pathologie der Medizinischen Hochschule untersucht. Luna wurde am 17. April 1984 im Zoo Hannover geboren. 1989 zog ein kleiner Bulle namens „Georg“ aus Dvur Kralove (TCH) zu ihr. In kurzer Zeit wurde aus Georg ganz hannöversch „Schorse“, der sich zu einem prächtigen 5,80 Meter großen Bullen entwickelte. Mit Schorse verstand Luna sich bestens – die beiden hatten zwölf Kälber, die heute in den verschiedensten europäischen Zoos leben, unter anderem in Wien, Madrid und Dvur Kralove. Obwohl in den vergangenen Jahren  jüngere Giraffen an den Sambesi gezogen waren, blieb Luna immer Schorses Liebling. Das letzte Kind von Luna und Schorse – Giraffenmädchen Faida –  wurde am 3. August dieses Jahres geboren. Da Luna ihre Tochter nicht ausreichend mit Milch versorgen konnte, bekam Faida von Geburt an zusätzlich Lämmermilch. Mittlerweile frisst Faida eigenständig Luzerne und Blätter. In ihrem Halbbruder Bakari hat Faida einen Spielgefährten, der sich liebevoll um sie kümmert. Die Giraffenfamilie am Sambesi: Schorse (21), Shahni (8), Juji (4), Bakari (9 Monate), Faida (4 Monate).

Thüringer Zoopark Erfurt, 15.12.08
Das Aquarium am Nettelbeckufer erwartet seine Besucher auch im Winter

Etwas versteckt hinter Reihenhäusern an der Schmalen Gera gelegen und nur durch einen Hausdurchgang erreichbar, befindet sich das Aquarium des Zooparkes Erfurt. Seit dem 1. Januar 2003 gehört es offiziell zum Thüringer Zoopark Erfurt. Eigentlich ist das Aquarium viel älter. Der Ursprung geht auf das Jahr 1926 zurück. Damals hatte der Verein der Aquarien- und Terrarienfreunde Erfurt ein 600 Quadratmeter großes Gelände gepachtet. Sie errichteten einen Tümpelgarten mit drei betonierten Teichen sowie einigen Aquarien und Terrarien. Im zweiten Weltkrieg verwahrloste jedoch alles. Gleich nach Kriegsende machten sich engagierte Fischfans daran, das Gelände wieder herzurichten. Über Spenden, Lottogelder, Verkaufserlöse und öffentliche Zuwendungen wurde das Geld beschafft und der Bau selber wurde durch die damals üblichen NAW-Stunden errichtet. So konnte am 5. Juli 1953 das Aquarium am Nettelbeckufer eröffnet werden. Es ist die heute artenreichste tiergärtnerische Einrichtung Thüringens. Unter seinem Dach leben etwa 3500 Bewohnner. Vor allem die verschiedensten Süß- und Salzwasserfische, aber auch kleine Säugetiere, Schildkröten, Echsen und Schlangen leben dort. Eine besondere Attraktion stellt das große Riffaquarium dar. Es wurde 2007 eröffnet und faßt 54.000 Liter. In ihm leben diverse Korallenfische wie Riffbarsche, Algenblennies, Lippfische, Kaiserfische und Doktorfische. In einer Voliere im Außengelände lebt auch eine Gruppe Lisztäffchen. Vor kurzem brachte das Weibchen Nachwuchs zur Welt. Die beiden Kleinen kann man nun bei ihrem Ritt auf Papas Rücken beobachten. Das Aquarium am Nettelbeckufer hat täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, am 24. Dezember und am 31. Dezember von 10 Uhr bis 14 Uhr.

Tiergarten Nürnberg, 13.12.08
Veras Aufzucht ist beendet
Am Freitag, 12. Dezember 2008, ist das zweite Eisbärenjunge von Vera im Tiergarten Nürnberg trotz der mütterlichen Fürsorge gestorben. Am späten Freitagvormittag hatte es erste Anhaltspunkte gegeben, dass das Jungtier schwächer wurde. Gegen 14 Uhr wurde Vera plötzlich sehr aufgeregt, verließ die Höhle, kam erregt schnaubend zurück und baute ihr Nest um. Dabei konnten Tiergartenmitarbeiter das Jungtier über die Videobeobachtung kurz sehen. Es gab keine Töne mehr von sich. Es war tot. Vera legte sich gegen 17 Uhr schlafen. Sie wird bisher nicht gestört, damit sie ohne Beeinträchtigung von außen den Tod des Jungtieres begreifen und verarbeiten kann. Ob das Jungtier noch im Strohlager liegt, ist derzeit nicht zu erkennen. Zur Zeit verlässt Vera hin und wieder die Höhle, kehrt aber stets zurück und verhält sich so, als suche sie immer noch ihr Junges. Die Höhle wird erst dann inspiziert, wenn Vera anzeigt, dass sie mit der Aufzucht abgeschlossen hat. Bis dahin wird sie nicht gestört. „Ich bedaure den negativen Verlauf der zweiten Aufzucht der mit sechs Jahren noch jungen Mutter sehr“, erklärt Tiergartendirektor Dr. Dag Encke. „Vera hatte regelmäßig gesäugt und das Jungtier hatte nach jedem Saugakt geschlafen, so dass es als sicher gilt, dass es ausreichend mit Milch versorgt war. Die Ursache für das schnelle Dahinsiechen des Jungtieres am gestrigen Nachmittag ist nicht bekannt.“ Vera hatte am 21. November 2008 zwei Junge zur Welt gebracht. Der erste Eisbärenzwilling war bereits am Montag, 8. Dezember 2008, gestorben.

Tierpark Chemnitz, 12.12.08
Neuzugänge in Tierpark und Wildgatter

Kurz vor Jahresende ziehen einige neue Tiere - darunter zwei Tierarten, die hier bisher noch nicht in Chemnitz gehalten wurden - in Tierpark und Wildgatter ein. Tierparkdirektor Dr. Hermann Will: „Aus dem Tiergarten Bernburg kamen zwei weibliche Chukarhühner und ein Pärchen Blau-Elstern in Chemnitz an. Diese neuen Arten sind nun in der Fasanerie des Tierparks zu bestaunen.“ Chukarhühner gehören zu den Fasanenartigen und sind nur wenig größer als ein Rebhuhn. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südosteuropa bis ins westliche Asien. Sie wurden aber auch in anderen Teilen der Erde als Neozoen eingeführt, z.B. in Neuseeland. Sie leben in Mittel- und Hochgebirgen bis zur Baumgrenze und ernähren sich von Sämereien, Früchten, Knospen und Insekten. Die Blau-Elster, eine Verwandte unserer einheim
ischen Elstern, Häher und Krähen, ist sowohl auf der Iberischen Halbinsel als auch in Südostasien beheimatet. Sie liebt offene Baumlandschaften, ist sehr gesellig und ernährt sich von Früchten, Beeren, Samen, Gräsern, Insekten, Würmern und kleinen Wirbeltieren. Weitere Neuzugänge sind ein weiblicher Weißhaubenhäherling, der nun mit dem schon im Tierpark lebenden männlichen Tier ein Zuchtpaar bilden wird, ein Pärchen Rehe für das Wildgatter sowie eine weibliche Amurkatze.

Zoologischer Garten Frankfurt, 12.12.08
Kolloquium zum Eingangbereich
Nachdem der Magistrat am 28. November mit seinen Beschluss eines umfassenden Investitionsprogramms für den Zoologischen Garten Frankfurt über 30 Millionen Euro den Weg für einen modernen Naturschutzzoo frei gemacht hat, wurde gestern als erste Maßnahme, ein Kolloquium zum geplanten Neubau des Eingangbereiches und der Bärenanlage durchgeführt. "Ich freue mich, dass mit der Umsetzung des Magistratsbeschlusses für das Zoo-Investitionsprogramm so schnell begonnen wurde. Der Architektenwettbewerb für einen attraktiven Eingangsbereich und eine Bärenanlage nach modernsten tiergärtnerischen Anforderungen markiert den Beginn einer qualitativen Umstrukturierung des Zoos. Mit der Realisierung dieser Neubaumaßnahmen ist der Startschuss zur Profilierung der traditionellen Frankfurter Freizeiteinrichtung als Natur- und Artenschutzzentrum gefallen.", freut sich Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth.

Allwetterzoo Münster, 12.12.08
Neue Hoffnung für Kambodschas Vogelwelt!

Seltener Marabu in deutschem Zuchtzentrum geschlüpft. Seit 2004 arbeitet das Angkor Centre for Conservation of Biodiversity (ACCB) als erstes Naturschutzzentrum Kambodschas unermüdlich daran, die bedrohte heimische Tierwelt zu schützen. Das ACCB, vom Allwetterzoo Münster gegründet und überwiegend durch den deutschen Unternehmer Dr. Stephan Goetz finanziert, nimmt beschlagnahmte Tiere auf und züchtet ausgewählte bedrohte Arten mit dem Ziel, sie wieder in ihrem natürlichen Lebensraum auszuwildern. Neben Gibbons, Languren und verschiedenen Schlangen- und Schildkrötenarten liegt der Schwerpunkt auf hochbedrohten Großvögeln. Nun schlüpften im ACCB erstmals zwei Sunda-Marabus (Leptoptilos javanicus) – ein Zuchterfolg, der bislang nur in den Zoos von New York und Cottbus sowie zwei asiatischen Einrichtungen gelang. Die Bemühungen des Zentrums wurden jetzt zusätzlich belohnt mit der Anerkennung des ACCB als „einer der interessantesten Orte in der von einheimischen und internationalen Touristen besuchten Provinz Siem Reap“. Das Magazin „Touchstone“ der Organisation „Heritage Watch“ wählte das ACCB auf den vierten Platz der zehn besten Sehenswürdig
keiten. Heritage Watch ist eine Organisation, die sich für einen nachhaltigen Tourismus von Kulturerbe einsetzt. Der Platz unmittelbar hinter den Tempel-Attraktionen von Angkor ist eine außerordentliche Auszeichnung für das ACCB, das sich mit seinem Bildungsprogramm intensiv für den nachhaltigen Naturschutz in Kambodscha einsetzt.

Zoopark Erfurt, 12.12.08
Nachwuchs bei den Kurzohrrüsselspringern

In einer Vitrine in der Nachttierabteilung des Elefantenhauses lebt ein Pärchen Kurzohrrüsselspringer. Es sind nachtaktive Steppen- und Halbwüstenbewohner des südlichen Afrikas. Sie fressen sehr gerne Insekten, aber auch Früchte und Samen. Auf vier dürren Beinchen und mit ihrer langen Rüsselnase flitzen sie munter durch ihr Terrarium oder ruhen auf einem der vielen Steine. Dann muss man schon ein wenig länger suchen, um die Tiere zu entdecken. Noch schwieriger wird es den Nachwuchs zu entdecken. Nach einer Tragzeit von etwa 56 Tagen brachte unser Weibchen ein acht Gramm leichtes Jungtier zur Welt. Neugeborene Rüsselspringer haben schon Fell, können bereits sehen und herumlaufen. Allerdings versteckt es die Mutter gut und sucht es nur zum Säugen auf. Der Zoopark hat bis März täglich von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet. An Weihnachten und Silvester allerdings nur bis 14.00 Uhr.

Zoo Berlin, 11.12.08
Hinterwälder Mini-Rind „Wolle“ will raus

Fast so wie es begann nähert sich mit der Geburt eines Rinderkälbchens ein äußerst erfolgreiches Berliner Zoo-Zuchtjahr langsam dem Ende: Hinterwälder-Kuh „Wanda“ brachte am 9. Dezember ein gesundes Bullkalb zur Welt. Im Januar hatte die 8-jährige Mutter bereits ein weibliches Kalb geboren. Der Minibulle ist das neunte Jungtier von Wanda. Ein Beweis für die sprichwörtliche Leichtkalbigkeit der Hinterwälder. Und da die kleinste europäische Rinderrasse zudem als besonders robust gilt, kann das Jungtier, sofern das Berliner Wetter nicht vollkommen verrückt spielt, am morgigen Tag schon den ersten Ausflug ins Freie wagen. Wahrscheinlich zunächst noch benachbart werden der 10-jährige Vater „Werner“ und seine ältere Schwester „Wally“ den Ausflug im Kinderzoo beobachten. Alle Hinterwälder des Zoos hören auf Namen, die mit einem W beginnen, so wurde das Kalb spontan mit dem Namen „Wolle versehen. Abgesehen von geringen Beständen privater Liebhaber und den Haltungen Zoologischer Gärten werden Hinterwälder mittlerweile fast nur noch in den höheren Lagen des Schwarzwaldes und in der Schweiz gezüchtet.

Zoo Krefeld, 11.12.08
Nachwuchs bei Familie Fischotter im Krefelder Zoo

Tierpfleger entdeckten zwei Junge in der Wohnhöhle! Bei den Fischottern „Titus“ und „Gitta“ im Krefelder Zoo hat es wieder Nachwuchs gegeben. Jetzt wurden die beiden Babys erstmals von den Pflegern in Augenschein genommen. Zunächst bekam Mutter Fischotter eine Taube zur Ablenkung, dann konnten die Raubtierpfleger Thomas Hamma und Knut Nielsen den Nachwuchs gefahrlos aus der Wurfbox herausnehmen, denn Fischotter bringen ihre nadelspitzen Zähne gerne einmal zum Einsatz. Dem ersten Eindruck nach, sind die beiden Jungtiere ein Pärchen. Lehrling Marika Hoffmann strahlte über das ganze Gesicht, als sie einen der Kleinen festhalten durfte: „Die haben so ein weiches Fellchen und zwischen den winzigen Zehen sieht man schon die Schwimmhäute.“ Noch haben die beiden ihre Augen geschlossen. Erst ab dem 20. Tag beginnen sie sich langsam zu öffnen. Vor knapp drei Wochen hatte Gitta ihren Titus aus der gemeinsamen Wohnhöhle verbannt. Für die Tierpfleger ein untrügliches Zeichen, da
ss sich bei Familie Fischotter Nachwuchs eingestellt haben musste. Nur einen Tag vorher war die Behausung der Tiere gereinigt worden, ohne dass ein Nest mit Jungtieren gefunden worden war. Umso größer die Freude der Pfleger, als ein zartes Piepsen aus dem Fischotterbau ihre Vermutung bestätigte. Erst in ein paar Wochen werden die Jungtiere von ihrer Mutter in das Wasser gelockt. Das neue Jahr erleben sie also noch warm in der Wurfhöhle gut betreut von ihrer Mutter. Fischotter können sich Dank ihres stromlinienförmigen Körpers und des kräftigen Schwanzes schnell im Wasser bewegen. Daher rührt auch ihr Beiname „Wassermarder“. Auf ihren bis zu siebenminütigen Tauchgängen jagen sie Fische, Krebse, Schermäuse, Wasservögel und Insekten. Ausgewachsen haben sie eine Körperlänge von circa 1,30 Metern und wiegen bis zu 18 Kilogramm. Noch vor gut hundert Jahren besiedelte der Otter Deutschland flächendeckend. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde er in Nordrhein-Westfalen durch Jagd, Kanalisierung, Gewässerverschmutzung und Freizeitaktivitäten ausgerottet. Inzwischen breiten sich die Bestände aber von den Niederlanden und Niedersachsen wieder in heimische Gewässer aus. Dank striktem Schutz der Seen- und Flusslandschaften fühlen sich die Otter wieder wohl. Ein gesunder Fischotterbestand an Gewässern ist ein wichtiger Anzeiger für ein intaktes Ökosystem, denn die Tiere benötigen klares Wasser und große, abwechslungsreiche, zusammenhängende Gewässersysteme mit vielen Tier- und Pflanzenarten. Fischotterschutz ist daher aktiver Naturschutz. Wenn sie zurückkehren, ist die Natur gesund.

Erlebniszoo Hannover, 11.12.08
Neue Flusspferddame eingetroffen

Charmante Schönheit: Chimala! Sie ist ungemein charmant, trägt ein breites Grinsen im Gesicht, hat weit auseinanderstehende große Augen, eine kleine interessante Narbe auf der Nase über einem Hauch von Damenbart. Um die Hüften ist sie ein wenig rund, die Ohren sind recht klein und die Beine ziemlich dick. Kurz: ein perfektes Flusspferd. Die dreijährige Flusspferddame Chimala (sprich: Schimala) stammt aus der Schweiz, aus dem Zoo Basel, und verstärkt jetzt die Hippo-Familie in Hannover. Unterstützung ist dringend erwünscht: Seit dem Tod der Flusspferde Zora und Habari im Herbst mussten Cherry, Kiboko, Himba und Victoria den draufgängerischen Jungbullen Fridolin (2) allein in Schach halten. Jetzt hat Fridolin eine fast gleichaltrige Spielgefährtin, so dass die älteren Flusspferddamen sich ein wenig ausruhen können. Chimala tritt in Hannover ein großes Erbe an: Sie ist die Enkelin von Zora, die mit ihren 22 Kindern sogar im Buch der Weltrekorde stand. Chimala ging am 28. Oktober 2005 aus der Liaison zwischen Zoras Sohn Wilhelm und der Schweizer Flusspferddame Helvetia hervor. Das Hannover-Helvetien-Hippo hat aus dem Land der Alpen ein ungewöhnliches Hippo-Hobby mitgebracht: Freeclimbing! Kaum hatte Chimala ihren Transport-Wagen verlassen und alle Stallungen inspiziert, kletterte sie mit den Vorderbeinen an einer Wand hoch und unterzog die hoch unter der Decke liegenden Heizungsrohre einer eingehenden Prüfung. Fazit: Eines der Rohre hätte ein bisschen fester sein können…Auch die Trennwand zwischen dem Mutter-Kind-Becken, in dem Chimala vorerst untergebracht ist, und dem großen Pool stellte keine großen Herausforderungen für das Berg-Flusspferd dar: Kurzerhand erklomm Chimala die Wand und näselte mit Fridolin, der sich von seiner Seite aus reckte, um die Neue kennen zu lernen. Fridolin ist von Chimala offensichtlich begeistert und kann es gar nicht erwarten, mit ihr zu spielen (was wiederum bedeutet, dass er das Maul aufreißt, sie in den Schwanz beißt und unter Wasser drückt. Kein Wunder, dass die älteren Damen froh über Unterstützung sind.) In den nächsten Tagen wird Chimala zunächst allein das große Becken kennen lernen, bevor sie auf die restlichen Flusspferddamen und den wilden Fridolin trifft. Nachwuchs wird in Hannover bei aller Begeisterung zwischen Chimala und Fridolin erst einmal nicht erwartet, für diese ernste Angelegenheit ist Fridolin noch zu jung. Die spielen nur.

Zoo Dortmund, 11.12.08
Zootiere warten auf „Weihnachtspaten“

Der Stress mit der Suche nach Weihnachtsgeschenken fängt ja nun bald wieder an. Der Zoo Dortmund bietet hier die Lösung: eine Patenschaft für ein Zootier, ein Geschenk der besonderen Art. Die Preise liegen zwischen 25 Euro für Frösche, Spinnen, Singvögel, Dachse, Rehe, Schlangen, Nutrias und Gürteltiere, 50 Euro für Maras, 100 Euro für Trampeltiere, 150 Euro für Faultiere, 250 Euro für Löffelhunde und 500 Euro für Giraffen, Nashörner, Tiger und Löwen. Wer also noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk hat und gleichzeitig etwas Gutes tun möchte, der kann im Zoo eine Tierpatenschaft als außergewöhnliches Geschenk erwerben. Als Dank lädt der Zoo alle Paten einmal im Jahr zum „Patenschaftstag“ ein. Die Paten können ein Gläschen Sekt in den Tierhäusern wie zum Beispiel dem Regenwaldhaus genießen. Außerdem stehen die Tierpflegerinnen und Tierpfleger in den Häusern parat und beantworten Fragen. Die Dauer der Patenschaften umfasst jeweils ein Jahr. Die Paten erwerben mit den Patenschaften keinerlei Rechte am Tier. Sie verleihen mit der Übernahme einer Patenschaft jedoch ihrer Verbundenheit mit dem Zoo Dortmund, „ihrem Tierpark“, Ausdruck. Die Paten erhalten als Bestätigung ihrer Patenschaftsübernahme eine Urkunde und sie werden auf der Patenschaftstafel im Eingangsbereich des Zoos erwähnt. Nähere Infos zu Tierpatenschaften gibt es von Veronika Saul, „Patentante“ des Zoos, Telefon (0231) 50 2 86 28 und im Internet www.dortmund.de/zoo. Auch Jahreskarten für den Zoo Dortmund eignen sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk. Ab dem Kaufmonat sind sie für zwölf weitere Monate gültig und sind zu erschwinglichen Preisen zu erhalten: Erwachsene 36 Euro, Jugendliche  18 Euro, Elternteil mit Kind(ern) 54 Euro sowie Eltern mit Kind(ern) 90 Euro. Jahreskarteninhaber genießen übrigens einen weiteren Vorteil: Gegen Vorlage Ihrer gültigen Zoo-Dortmund-Dauerkarte erhalten Sie in unseren NRW-Partnerzoos einen ermäßigten Eintrittspreis. Wer nun immer noch nicht das richtige Geschenk gefunden hat, dem können noch Karten für das Bankett am 25. April 2009 zum Preis von 80 Euro pro Person incl. Eintritt, Festmahl, Getränke und Unterhaltungsprogramm wie z. B. eine Feuershowangeboten werden. Das Bankett findet im Rahmen des Mittelalterlichen Marktes statt. Weitere Infos hierzu sind ebenfalls bei Veronika Saul zu bekommen.

Zoo Salzburg, 11.12.08
Vierbeinige Athleten der Schlittenhunde WM sind zu Gast im Salzburger Zoo

Familientag am Sonntag, 21. Dezember 2008, von 10 bis 15 Uhr im Zoo Salzburg in Kooperation mit der Schlittenhunde WM 2009 in Werfenweng. Was Sie schon immer über Schlittenhunde wissen wollten: Musher, Schlittenhundeführer, sind am Sonntag, 21. Dezember 2008, mit ihren Hunden im Zoo zu Gast und erzählen den kleinen und großen Zoobesuchern alles über ihre Hunde und ihren Sport.  „Welche Hunde eignen sich als Schlittenhunde?“ oder „Wie trainiert man die Tiere für einen Lauf?“ - diese und viele Fragen mehr werden beantwortet. Alles Interessante über den Stammvater unserer Haushunde:  Viel Wissenswertes erfahren die Zoobesucher an diesem Tag über den Wolf, dem Urahn unserer Haushunde. Welche Gemeinsamkeiten der Wolf und der Haushund heute noch haben. Oder welche Vorurteile Menschen bis zum heutigen Tag gegenüber dem Wolf haben. Rund 600.000 Haushunde leben in Österreich: Hundefreunde haben zudem die Möglichkeit, den Profis der symbiosys teamtraining Fragen zur richtigen Verständigung mit ihren Hunden zu stellen. Sie geben hilfreiche Tipps für ein zufriedenes Miteinander von Mensch und Hund im Alltag. (www.symbiosys.eu). Lust zu gewinnen? Und wer nach diesem Tag Lust auf die Schlittenhunde-WM in Werfenweng bekommt, der kann sein Glück beim Zoo-Quiz probieren. Verlost wird ein exklusives VIP- Package für die ganze Familie sowie Eintrittskarten für die WM im Februar 2009. Schlittenhunde WM 2009 in Werfenweng: Zum größten Schlittenhunde-Event in Mitteleuropa kommen vom 12. bis 15. Februar rund 200 Gespanne mit mehr als 1.000 Hunden. Detaillierte Informationen zur Weltmeisterschaft und dem familienfreundlichen Rahmenprogramm finden Sie auf www.schlittenhunde-wm.at



Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

tlz.de - 15. Dez. 2008
Pinke Tausendfüßler und riesige Spinnen: Neue Arten entdeckt
Ein knallpinker, giftiger Drachentausendfüßler und die wohl größte Spinne der Welt: Sie gehören zu den mehr als 1000 Tier- und Pflanzenarten, die Forscher neu entdeckt haben. Auch ein Streifenkaninchen haben die Wissenschaftler ausfindig gemacht. Sie stöberten diese Tiere in den vergangenen zehn Jahren in Südasien auf - in der Region um den Fluss Mekong. Der ist Tausende Kilometer lang und zwar etwa 4500 Kilometer. Die Hälfte der neuen Arten sind Pflanzen. Aber auch auf Spinnen, Fische, Frösche, Schlangen, Vögel und Säugetiere stießen die Wissenschaftler. Außerdem fanden die Forscher Tiere, von denen man lange dachte, dass es sie gar nicht mehr gibt - etwa die Laotische Felsenratte, die einem Eichhörnchen ähnelt.

nzz.ch - 15. Dez. 2008
Jägerspinne und Felsenratte - artenreicher Mekong - Neuer WWF-Bericht dokumentiert seit 1997 entdeckte Arten
Forscher haben in den letzten zehn Jahren in der südasiatischen Mekong-Region über tausend neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt, wie die Umweltorganisation WWF in einem am Montag vorgelegten Bericht dokumentiert hat. Ein solch unglaubliches Mass von Neuentdeckungen hätten die Wissenschaftler laut dem WWF nicht mehr für möglich gehalten. Der WWF kritisiert einen wachsenden Raubbau an der Natur und fordert mehr Schutz für eine 600'000 Quadratkilometer grosse Region. Man laufe Gefahr, dass zahlreiche Arten verschwänden, bevor sie überhaupt beschrieben würden. So sollten am Mekong 150 grosse Wasserkraftwerke entstehen.

krone.at - 15. Dez. 2008
Schweizer Sex-Nachhilfe soll den Kakapo retten
Ein spezielles Zuchtprogramm soll eine der am meisten bedrohten Vogelarten der Welt, den neuseeländischen Kakapo, nun vor dem Aussterben retten. Wie die "Neue Zürcher Zeitung" berichtete, ist die seltene Papageienart nämlich so tollpatschig bei der Fortpflanzung, dass nur die Sex-Nachhilfe einer Schweizer Wissenschaftlerin dem Vogel eine Überlebenschance geben kann. Derzeit leben nur mehr 90 Kakapos auf der Welt. Um der Papageienart das Überleben zu sichern, wurde eine kleine Insel als Reservat für den etwas plumpen Vogel eingerichtet. Lediglich ein männlicher Kakapo hatte bei Feldstudien Erfolg beim weiblichen Geschlecht. "Es liegt offenbar an seinem starken Geruch", ist sich die Schweizer Wissenschaftlerin Anna Gsell im Interview mit der "Neue Zürcher Zeitung" sicher. Gsell wurde nun die spezielle Aufgabe übertragen, ein Parfum mit der Duftnote des erfolgreichen Männchens zu entwickeln, mit welchem die bisher erfolglosen Kakapos besprüht werden können. Durch diese Sex-Nachhilfe soll die Fortpflanzungsrate in naher Zukunft entscheidend gesteigert werden.

st-hubertus.at - 15. Dez. 2008
Zum Schutz der Schneeleoparden - Kirgisische Wildhüter in ausgedienten Polizeiuniformen
Wildhüter in Kirgistan werden in Zukunft Dienst in ausgedienten hessischen Polizeiuniformen tun. Beamte der Polizei Groß-Gerau haben dem NABU die Uniformen für die Anti-Wilderer-Einheit zum Schutz der bedrohten Schneeleoparden im Tienschan-Gebirge überlassen. Fast 400 Kleidungsstücke kamen so zusammen. Die Schneeleoparden-Schutzeinheit "Gruppa Bars" wurde 1999 auf Initiative des NABU gegründet und von der kirgisischen Regierung mit Polizeigewalt ausgestattet. Bislang nahmen die Männer der Truppe landesweit 180 Wilderer festgenommen und mehr als 70 Felle und 400 Waffen sichergestellt.

az.com.na - 12. Dez. 2008
Schwarze Nashörner im Fadenkreuz
Nachdem jahrelang keine Trophäenjagdkonzessionen auf Staatsgebieten vergeben worden waren, werden am 19. Dezember dieses Jahres zahlreiche Konzessionen in Windhoek versteigert. Erstmals werden Konzessionen für die Trophäenjagd auf Schwarze Nashörner angeboten.

dailynet.de - 12. Dez. 2008
Verschleppte Elefanten enden als Touristen-Entertainer
Die Umweltstiftung WWF warnt vor Reiten auf illegalen Elefanten in thailändischen Urlaubsregionen. "Das ist zwar ein exotisches Vergnügen, auf illegalen Elefanten fördert es aber den Artenschwund. Leider können Touristen nicht erkennen, ob es sich um domestizierte Hauselefanten und gewilderte Tiere aus dem Dschungel handelt", sagt Volker Homes, Leiter WWF Artenschutz, angesichts der anstehenden Hauptsaison für Reisende nach Thailand und Südostasien. Laut einem aktuellen Bericht der Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC werden in Myanmar im großen Stil Elefanten für den illegalen Elfenbeinhandel gewildert. Hinzu kommt, dass pro Jahr schätzungsweise 25 lebende Tiere aus ihrer natürlichen Umgebung nach Thailand verschleppt werden. Dort enden sie dann als Touristenattraktion.

die-topnews.de - 11. Dez. 2008
Klimawandel bedroht Schmetterlinge in Europa
Der fortschreitende Klimawandel auf der Welt bedroht immer stärker den Lebensraum der Schmetterlinge in Europa. Sollte sich die Durchschnittstemperatur bis zum Jahre 2080 um 4,1 Grad erhöhen, würden zwei von drei sogenannten Tagfalterarten große Teile ihres Lebensraums verlieren, kündigte das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) der Stadt Leipzig am gestrigen Mittwoch an. Ein Viertel der genannten Arten würde sogar fast seinen kompletten angestammten Lebensraum verlieren. Selbst bei einer geringeren Erderwärmung um gerade Mal 2,4 Grad würde noch jede vierte Art rund zwei Drittel ihres Lebensraums einbüßen.

neues-deutschland.de - 15. Dez. 2008
Klimawandel bedroht Tagfalter - Neue Studie prognostiziert dramatische Entwicklung der Schmetterlingsfauna
Schmetterlinge, insbesondere Tagfalter, sind wohl die Insekten mit den höchsten Sympathiewerten. Trotzdem sind in den letzten Jahrzehnten viele Falterarten rar geworden. Mit den Klimaveränderungen droht ihnen weiteres Ungemach. Dies zeigt der am vergangenen Mittwoch in Berlin erstmals vorgestellte Klimaatlas der Tagfalter Europas. Der Klimaatlas der Tagfalter Europas ("Climatic Risk Atlas of European Butterflies") findet sich im Internet unter: www.pensoftonline.net/biorisk

proplanta.de - 14. Dez. 2008
Studie: Klima hat großen Einfluss auf Gelegegrößen bei Vögeln
Durch Unterschiede im regionalen Klima legen Vögel in nördlichen Breiten mehr Eier, in den Tropen dagegen weniger. Das zeigt eine umfassende Studie deutscher und US-amerikanischer Biologen. "Wir stellen ein eindeutiges Nord-Süd-Gefälle fest", sagte die Mainzer Zoologie-Professorin Katrin Böhning-Gaese am Dienstag. Das Klima habe damit einen deutlich größeren Einfluss auf die Gelegegrößen von Vögeln als bislang bekannt. Der Temperaturunterschied zwischen Sommer und Winter und die damit verbundenen Lebensumstände der Vogelarten sei der wesentliche Faktor für die Zahl der Eier. Dies bedeute auch, dass der Klimawandel und seine Folgen für die Jahreszeiten einen erheblichen Einfluss auf den Vogelnachwuchs haben können.

spiegel.de - 14. Dez. 2008
Erderwärmung bedroht Ostsee-Robben
Plankton, Fische, Robben - das Leben in der Ostsee ist bedroht, wenn die Erde sich weiter erwärmt. Der Ozeanograf Joachim Dippner, Mitautor des dritten Uno-Klimaberichts, warnt, dass die gesamte Nährstoffverteilung kollabieren könnte. Die Versorgung der oberen Wasserschichten mit Nährstoffen bleibt dann aus", sagte der Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Rostock-Warnemünde. Eine Aufheizung der Wassermassen könne vor allem dazu führen, dass die Blütezeit des Planktons früher einsetzt als üblich.

nachrichten.ch - 14. Dez. 2008
Immer mehr Seehunde im Wattenmeer
Die Zahl der Seehunde im Wattenmeer vor den Niederlanden, Deutschland und Dänemark hat einen Rekord erreicht. Mit 20 500 Seehunden seien in diesem Jahr die meisten Tiere seit Beginn der gemeinsamen Zählungen im Jahr 1988 erfasst worden. Damit sei der Bestand sogar höher als vor der letzten Seehundseuche im Jahr 2002, teilte das Internationale Wattenmeersekretariat in Wilhelmshaven mit. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der Seehunde um 15 Prozent gestiegen, die Zahl der Seehundwelpen kletterte bei der Zählung im Juni um neun Prozent auf 4632. Auch beim Kegelrobbenbestand vermuten die Experten einen Zuwachs. Ein Vergleich sei aber erst nach Abschluss der Zählflüge für die diesjährige Periode im März 2009 möglich. Seit 1988 überwachen die Niederlande, Deutschland und Dänemark gemeinsam die Entwicklung der Seehundpopulation im Wattenmeer.

pnp.de - 13. Dez. 2008
Eine "Brücke" für Bär Moritz - Im Naturschutz Grenzen niederreißen: Nationalpark Berchtesgaden ist am EU-Projekt ECONNECT beteiligt
Berchtesgaden. Damit unter anderem Bär Moritz frei wandern kann, haben unlängst sechs Länder ein Pilotprojekt aus der Taufe gehoben, an dem auch der Nationalpark Berchtesgaden beteiligt ist. Das EU-Projekt ECONNECT wurde diese Woche unter dem Titel "Hausarrest für Hirsch, Forelle und Co." vorgestellt. ECONNECT ist das größte derzeit laufende internationale Forschungsprojekt zur Verbesserung der ökologischen Vernetzungen in den Alpen mit einem Budget von 3,2 Millionen Euro. 16 Projektpartner aus Europa arbeiten daran gemeinsam in den kommenden drei Jahren. Das grenzübergreifende Projekt wird von Österreich aus koordiniert, und zwar durch Prof. Dr. Chris Walzer vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Insgesamt drei Jahre läuft das grenzübergreifende Vorhaben. Im Sommer 2011 geht es zu Ende.

welt.de - 12. Dez. 2008
Der Mensch, ein ganz normaler Parasit
Der Mensch hält sich für die Krone der Schöpfung, doch er ist nur ein kleines Mosaiksteinchen der Biosphäre. Immerhin: Er kann sich dessen bewusst werden, sagt der Naturforscher Volker Mosbrugger. Mit WELT ONLINE sprach er über das Selbstverständnis des Menschen und die Fehler der Kreationisten. Volker Mosbrugger ist Direktor der Senckenberg-Gesellschaft in Frankfurt, zu der das renommierte Senckenberg-Museum gehört. Das ist ein Ort des Forschens, aber vor allem natürlich eine naturkundliche Sammlung mit einem pädagogischen Konzept. Der Paläontologe ist der Meinung, dass die Menschen sich beim Naturschutz zu viele Sorgen um den Eisbären machen und zu wenige Gedanken über wichtige, aber unspektakuläre Organismen wie Bakterien.

derstandard.at - 12. Dez. 2008
Dinosaurier des Ozeans
Bis 1997 galten Glasschwammriffe als seit 55 Millionen Jahren ausgestorben. Damals entdeckte man durch Zufall vor Vancouver solche gigantischen Riffe. Nun nimmt auch kaum jemand Notiz davon, dass diese urzeitlichen Wesen vielleicht wirklich aussterben: Binnen weniger Jahre hat die Schleppnetzfischerei fast die Hälfte des Riffs zerstört. Deshalb kämpfen Organisationen wie der WWF und die Canadian Parks and Wilderness Society für ihre Rettung. Seit 2002 sind zwar in Westkanada bestimmte Areale für Schleppnetze gesperrt.

berlinonline.de - 13. Dez. 2008
Berlin lässt seine Öko-Paradiese zur Steppe werden - Heftiger Protest gegen die Senatspläne zur künftigen Wasser-Versorgung
Die neuen Senats-Pläne für Berlins Wasserversorgung lassen Öko-Aktivisten erschaudern. Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) rechnet bis 2040 mit einem steigenden Wasser-Verbrauch. Doch statt dafür drei abgeschaltete Wasserwerke wiederzubeleben, sollen Öko-Paradiese leiden. Moore trocknen aus, Bäche sterben, wertvolle Biotope verkümmern. Diese düstere Vision steht den Öko-Verbänden vor Augen, wenn sie gegen den Wasserplan der Senatorin aufbegehren. "Mehr Wasserförderung an wenigen Standorten setzt Biotope am Müggelsee, an der Havel oder im Spandauer Forst unter Druck", sagt Hartwig Berger vom Ökowerk.

proplanta.de - 13. Dez. 2008
Wenn Wolf und Elch nach Schleswig-Holstein zurückkehren
Landwirtschaftsstaatssekretär Ernst-Wilhelm Rabius hat sich dafür ausgesprochen, die Rückkehr zumindest vereinzelter Wölfe und Elche nach Schleswig-Holstein rechtzeitig vorzubereiten. Bei einem Fachseminar des Landesjagdverbands wies Rabius gestern im Wildpark Eekholt darauf hin, dass unter dem Stichwort der Biodiversität in der Regel die Gefährdung und das Verschwinden von Arten und Lebensräumen diskutiert würden. Übersehen werde dabei oft, dass es durchaus Arten gebe, die seit einigen Jahren auch im dicht besiedelten Mitteleuropa ihr Areal ausdehnten, darunter Wolf und Elch.

kn-online.de - 12. Dez. 2008
Wölfe und Elche bald im Norden?
Das Land will sich mit einem Managementplan auf die mögliche Rückkehr des Wolfes nach Schleswig-Holstein vorbereiten. Zudem müsse man sich auf die Zuwanderung einzelner Elche einstellen, sagte Freitag Landwirtschaftsstaatssekretär Ernst-Wilhelm Rabius bei einem Seminar des Landesjagdverbandes im Wildpark Eekholt.

svz.de - 13. Dez. 2008
Nabu-Mann: "Der Wolf reicht uns die Pfote"
Es sind weder Märchen noch Mythen, die Markus Bathen am Wolf faszinieren - ganz im Gegenteil. Mit Vorurteilen über Kinder fressende Wölfe und fletschende Zähne will er aufräumen. Markus Bathen ist Mitarbeiter des Nabu-Projektes "Willkommen Wolf" in der Lausitz. Ihn fasziniere viel mehr, dass eine Tierart, die der Mensch einst von der Landkarte radierte, wieder da ist. "Der Wolf macht uns das Geschenk und kommt selbstständig zurück. Er reicht uns die Pfote", sagt der 36-Jährige. Weil der Wolf unter Naturschutz steht und nicht mehr gejagt wurde, gäbe es wieder genug Futter, viel Wild und große Waldgebiete als Rückzugsräume.

unserradio.net - 15. Dez. 2008
"Fotoshooting" mit Luchsen im Nationalpark Bayerischer Wald
Fotoshooting der etwas anderen Art - im Nationalpark Bayerischer Wald wurden jetzt für das dort laufende Luchsprojekt rund 60 Fotofallen aufgestellt. In Zusammenarbeit mit der Uni Freiburg können durch diese moderne Technik besonders hochwertige Nahaufnahmen der Tiere gemacht werden, die andernfalls nicht möglich gewesen wären. Unter anderem konnte durch das für wissenschaftliche Zwecke durchgeführte Fotoshooting auch ein bisher noch unbekannter Luchs im Nationalpark Bayerischer Wald entdeckt werden. Die fertigen Bilder sind in Kürze auch auf www.luchserleben.de zu sehen.

fuldaerzeitung.de - 12. Dez. 2008
Biosphärenreservat mit neuer Website
Im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe wurde der neue Internetauftritt des Biosphärenreservats Rhön vorgestellt. Die mittlerweile zehn Jahre alten Seiten wurden hinsichtlich Sprache und Gestaltung überarbeitet. Unter www.brrhoen.de hat der Nutzer einen schnellen Zugriff auf über 600 Seiten.

all-in.de - 15. Dez. 2008
Biber kehrt zurück - Vortrag - Tier kam vermutlich über den Lech
195 Jahre nachdem an der Vils der letzte lebende Biber in Tirol gefangen wurde und gut ein Jahr nach dem Unfalltod des einzigen Bibers des Außerferns ist das putzige Nagetier anscheinend in den Bezirk zurückgekehrt. Darüber informierte Biberbeauftragte des Landes Tirol, Nadin Egger, bei einem Vortrag in der Bezirkshauptmannschaft ein interessiertes Fachpublikum. Auf die Rückkehr des Bibers deuteten unter anderem Biberspuren hin, die am Unterlauf des Lechs im Bezirk ausgemacht wurden.

derstandard.at - 11.12.2008
Pandabären in China droht Hungersnot
Nach dem verheerenden Erdbeben in der südwestchinesischen Provinz Sichuan droht den dort lebenden Pandabären in diesem Winter eine Hungersnot. Ein Riesenpanda sei bereits gestorben, sagte der Chef der Wolong-Aufzuchtstation, Zhang Hemin, der Tageszeitung "Shanghai Morning Post" (Donnerstagsausgabe). "Den Pandas steht ein sehr schwieriger Winter bevor, weil ein Großteil ihres Lebensraumes und fast aller Bambus in niedrigen Lagen zerstört wurden." Zhang äußerte die Befürchtung, dass deshalb noch mehr Tiere erkranken oder gar sterben werden. Zudem seien viele Pandabären durch das Erdbeben im Mai traumatisiert worden. "Noch heute laufen einige Tiere extrem langsam, so als fürchten sie ein neues Nachbeben", sagte Zhang.

derstandard.at - 17.12.2008
Carbofuran-Verbot kommt Greifvögeln zugute
Freude herrscht beim World Wide Fund für Nature (WWF) über ein EU-weites Verbot für das Pestizid Carbofuran, das laut einer Aussendung der Organisation am vergangenen Wochenende in Kraft getreten ist. Untersagt seien ab sofort der Verkauf, die Anwendung und der Besitz des Pflanzenschutzmittels, das unter dem Handelsnamen "Furadan" bekannt ist. Der WWF machte darauf aufmerksam, dass das Mittel immer wieder zur Herstellung illegaler Giftköder missbraucht wird. "Für den Naturschutz ist das Verbot ein wichtiger Meilenstein", sagte Christian Pichler, Seeadler-Experte des WWF Österreich, am Mittwoch in einer Aussendung. In den vergangenen Jahren seien in Österreich, Tschechien und Ungarn insgesamt mehr als 100 gefährdete Großgreifvögel einen qualvollen Gifttod gestorben. "Wir hoffen, dass durch das Carbofuran-Verbot das illegale Treiben der Giftleger erschwert wird", meinte Pichler.

spiegel.de - 16.12.2008
Tausend neue Arten entdeckt
4500 Kilometer Länge machen den Mekong zum zehntgrößten Fluss der Welt. In seiner Region haben Forscher in den vergangenen zehn Jahren mehr als tausend Tier- und Pflanzenarten gefunden. Es sei ein "unglaubliches Maß" an Neuentdeckungen, teilte die Umweltorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) am Montag in Frankfurt mit: 519 Pflanzen, 88 Spinnen, 279 Fische, 88 Frösche, 22 Schlangen, vier Vögel und 15 Säugetiere. Unter anderem fanden Forscher die Laotische Felsenratte - sie galt als seit elf Millionen Jahren ausgestorben. Weitere Funde waren eine bislang unbekannte Hirschart, das Annamitische Streifenkaninchen, die weltgrößte Riesenkrabbenspinne und der Zyanid produzierende Drachentausendfüßler. ... Die Mekong-Region erstreckt sich über die Länder Thailand, Birma, Vietnam, Laos, Kambodscha und China. Der WWF kritisiert einen wachsenden Raubbau an der Natur und fordert mehr Schutz für eine 600.000 Quadratkilometer große Region in dem Sechs-Länder-Eck. "Wir laufen Gefahr, dass zahlreiche Arten verschwinden, bevor sie überhaupt beschrieben werden", sagte der WWF-Referent für die Region, Petr Obrdlik. So sollten am Mekong 150 große Wasserkraftwerke entstehen. Nicht nur Ökologen, sondern auch Ökonomen gelte die Region als eines der letzten faszinierenden Gebiete.

welt.de - 15.12.2008
Im Land der 1000 unbekannten Tierarten
Immer wieder Vietnam und seine Nachbarstaaten am Mekong-Strom: Die große Halbinsel, die in das südchinesische Meer hineinragt, scheint ein unerschöpfliches Füllhorn für botanische und zoologische Neuentdeckungen zu sein. Alle paar Monate können Zoologen oder Botaniker bedeutende Erfolgsmeldungen aus den Ländern abgeben. „Man erinnert sich ein bisschen an die Empfindungen, die die Entdecker des 19.Jahrhundert beschlichen haben müssen“, sagt Petr Obrdlik vom Worldwide Fund for Nature. Gerade hat der WWF eine Bilanz der letzten zehn Jahre gezogen: 549 bisher unbekannte Tier- und 519 Pflanzenarten haben die Forscher zwischen 1997 und 2007 in den Mekong-Staaten aufspüren und anschließend taxonomisch erfassen können. Darunter auch zwei Dutzend neue Säugetierarten, was als kleine Sensation gelten kann. Großes Aufsehen hatte es im Sommer 1993 ausgelöst, als im Süden Vietnams das „Saola“ entdeckt wurde, eine Huftier-Art, „bei der die Forscher immer noch rätseln, ob es ein Rind, eine Ziege oder eine Antilope sei“, wie Obrdlik sagt. Doch dies war nur der Auftakt für weitere Neuheiten aus dem Dschungel in den Folgejahren. Dabei sind die Zoologen nicht nur im Urwald fündig geworden. ... Die Entdeckungen gingen quer über alle Klassen, Ordnungen, Familien, Gattungen und Arten: ein Tausendfüßler, dem man nicht zu nahe kommen sollte, weil er seine Feinde mit hochgiftigem Zyanid vertreibt; die Riesenkrabbenspinne, der man wohl automatisch aus dem Weg gegen dürfte, weil sie mit ihren Beinen 30 Zentimeter misst; eine völlig neue Hirschart. 88 Spinnen, 279 Fische, 88 Frösche, 72 Reptilien, vier Vögel, zwei Dutzend Säugetiere. Und so weiter. Es ist eine weltweit einmalige Bilanz. ... „Bislang hatten wir ein solch unglaubliches Maß an Neuentdeckungen in unseren Tagen nicht mehr für möglich gehalten“, sagt Stuart Chapman, der die WWF-Programme in der Region koordiniert, „die Artenvielfalt dort ist enorm, wir können nur ahnen, wie viele Tiere und Pflanzen noch darauf warten, entdeckt zu werden.“

derstandard.at - 12.12.2008
Norwegen gibt 885 Zwergwale zum Abschuss frei
Norwegen hat für seinen umstrittenen kommerziellen Walfang im kommenden Jahr 885 Zwergwale zum Abschuss freigegeben. Die Fangquote wurde damit um fast 16 Prozent gegenüber den Vorjahren reduziert, wie das Fischereiministerium in Oslo am Donnerstag mitteilte. Wegen schlechten Wetters wurden die Quoten in den vergangenen Jahren nicht erfüllt. Grund für die Reduzierung war dem Ministerium zufolge eine neue Regelung, wonach nicht erfüllte Quoten nicht ins nächste Jahr übertragen werden können. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace forderte ein komplettes Ende der Jagd auf Wale.

derstandard.at - 14.12.2008
Menschheit verbraucht doppelt so viel Fisch wie für Meere tragbar
Die Menschheit verbraucht mehr als doppelt so viel Fisch, wie es für die Ökosysteme der Weltmeere tragbar wäre. Nach einer Untersuchung spanischer und italienischer Wissenschafter wäre es für das ökologische Gleichgewicht der Meere unbedenklich, wenn die Menschen im Durchschnitt bis zu sieben Kilo Seefisch pro Kopf im Jahr konsumieren würden. In Wirklichkeit betrage der Konsum jedoch etwa 15 Kilo, heißt es in der im US-Fachjournal "PLoS ONE" veröffentlichten Studie. Vor 50 Jahren sei aufgrund der geringeren Weltbevölkerung noch ein jährlicher Fischkonsum von 20 Kilogramm pro Kopf akzeptabel gewesen. Damals habe die Überfischung der Weltmeere begonnen. Sie habe im Nordatlantik eingesetzt und sich über die ostasiatischen Seegebiete und den Golf von Mexiko auf alle Weltmeere ausgebreitet. In einigen Gebieten wie in der Nordsee oder im Atlantik vor der Nordostküste der USA habe die Lage sich in jüngster Zeit leicht verbessert, aber auch dort sei das Problem der Überfischung nach wie vor groß.

spiegel.de - 14.12.2008
Erderwärmung bedroht Ostsee-Robben
Wegen der globalen Erderwärmung droht nach Ansicht des Klimaforschers Joachim Dippner das gesamte Ökosystem der Ostsee aus dem Ruder zu laufen. "Wenn die Wassertemperatur bis zum Jahr 2100 im Mittel um zwei bis vier Grad steigt, hat das einen Einfluss auf die Nährstoffverteilung in der Ostsee. Die Versorgung der oberen Wasserschichten mit Nährstoffen bleibt dann aus", sagte der Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Rostock-Warnemünde. Eine Aufheizung der Wassermassen könne vor allem dazu führen, dass die Blütezeit des Planktons früher einsetzt als üblich. "Die normale Blütezeit ist aber zentral, um das gesamte Nahrungsnetz aufrechtzuerhalten. Die Nahrung muss zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sein." Dippner befürchtet eine massive Veränderung des ökologischen Gleichgewichts in der Ostsee, falls sich die gängigen Klimaszenarien für den nordeuropäischen Raum bewahrheiten. Dabei sei der absehbare Temperaturanstieg nicht nur für Fische, sondern auch für etliche Säugetiere eine existentielle Gefahr, meinte der Experte. "Der natürliche Lebensraum von Tieren, die sich kalten Wintern angepasst haben, wird kleiner. Wir kommen daher zu dem Schluss, dass es eine Verschiebung der Arten nach Norden geben wird", sagte der Ozeanograf. Einzelnen Tierarten könne der globale Klimawandel sogar ganz zum Verhängnis werden. Sollte die Eisfläche in der nördlichen Ostsee bis 2100 wie erwartet um 50 bis 80 Prozent zurückgehen, sei zum Beispiel das Überleben der Ringelrobbe gefährdet.

welt.de - 15.12.2008
In der Tierwelt sterben die Männchen aus
Die männliche Tierwelt ist in Gefahr: Umweltgifte wie PCB, aber auch gängige Arzneien wie die Pille lassen immer mehr männliche Tiere verweiblichen – und auch der Mensch ist nicht gefeit. Viele Substanzen wirken bei ungeborenen männlichen Nachkommen wie weibliche Hormone. Tiere kommen daher immer häufiger mit ungewöhnlich kleinem Penis und Hoden, manchmal auch als Zwitter zur Welt und können sich entweder gar nicht oder sehr viel schlechter fortpflanzen. Der Effekt zeigt sich bei allen Wirbeltieren: von britischen Fischmännchen, die in ihren Hoden Eier produzieren, über Alligatoren mit kleineren Geschlechtsteilen in Florida bis hin zu arktischen Polarbären. die sowohl mit Penis als auch mit einer Vagina zur Welt kommen. Vor allem Fische sind betroffen, da sie die chemischen Stoffe – vor allem aus der Pille stammende künstliche Östrogene – nicht nur über ihre Nahrung, sondern auch durch ihre Kiemen und Haut aufnehmen. Schuld an solchen „Geschlechtsumwandlungen“ sind über 100.000 neue Chemikalien, mit denen der Mensch sich und seine Umwelt in den letzten Jahren bombardiert hat. 99 Prozent von ihnen werden nach Informationen des britischen „Independent“ von der Europäischen Kommission nicht richtig reguliert, für 85 Prozent von ihnen gebe es zudem keine verlässlichen Sicherheitsbestimmungen.elbst ansetzen, beispielsweise indem man in der Pille Östrogene einsetzt, die dem natürlichen Hormon ähnlicher sind und schneller abgebaut werden.

BirdLife

Killer mice bring albatross population closer to extinction - 11.12.2008
The Critically Endangered Tristan Albatross Diomedea dabbenena , has suffered its worst breeding season ever, according to research by the RSPB (BirdLife in the UK). The number of chicks making it through to fledging has decreased rapidly and it is now five times lower than it should be because introduced predatory mice are eating the chicks alive on Gough island - the bird's only home and a South Atlantic territory of the United Kingdom.
2010 biodiversity target is a hundred years away - 16.12.2008
BirdLife reaction to new Commission report: 'Europe shamefully fails to protect its natural environment. Reacting to the mid-term report of the European Commission on the EU Action Plan to halt the loss of biodiversity released on 16 December 2008, BirdLife International deplores the 'shameful failure' of Member State governments and EU Institutions to take adequate action for wildlife and the natural environment. Far too little is done to stop the loss of wild species and the degradation of natural systems in Europe and worldwide.
Seychelles success story - 17.12.2008
This week BirdLife International and Nature Seychelles (BirdLife in Seychelles) are celebrating the anniversary of one the world's greatest conservation success stories. In 1968, Cousin Island was purchased by the International Council of Bird Preservation (ICBP now BirdLife International) to save the last remaining population of Seychelles Warbler Acrocephalus sechellensis from extinction. Forty years on, warbler numbers have risen by 300%, and the island has been transformed from a coconut plantation to a profitable Nature Reserve which greatly benefits local people and global biodiversity.




Natur- und Artenschutz  – 
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. - 11.12.2008
Die gute Tat zu Weihnachten - Patenschaften für Delfine oder Wale verschenken
Sie heißen „Vitali“, „Munja“ oder „Mysterio“ und leben weit entfernt voneinander in den Gewässern vor Peru, Kroatien und der Karibikinsel Dominica. Die Großen Tümmler „Vitali“ und „Munja“ oder das riesige Pottwalweibchen „Mysterio“ werden einander nie begegnen und teilen doch ein Schicksal: Ohne die Hilfe mitfühlender Menschen werden sie und ihre Artgenossen nicht überleben. Für die bedrohten Tiere bietet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) unter www.delfinprojekt.de Delfin- und Walpatenschaften an. Mit einer Patenschaft für nur 50 Euro im Jahr setzt man sich direkt für den Schutz der Meeressäuger ein und kann außerdem seine Liebsten mit einem außergewöhnlichen Weihnachtsgeschenk überraschen. Mit den Einnahmen finanziert die GRD Schutzprojekte in Kroatien, Peru und Dominica. werden. Die GRD sucht Paten für derzeit 24 individuell bekannte Große Tümmler aus Peru und Kroatien sowie für 6 Pottwale, die vor Dominica leben.

WWF World Wide Fund For Nature - 15.12.2008
Fisch in Teufels Küche. WWF-Bericht deckt den zerstörerischen Hintergrund beliebter Fischgerichte auf.
Rotbarsch mit Korallenpüree, Kahlschlag-Shrimps, Seezunge mit Schollenmüll, "Die letzten ihrer Art" oder Armuts-Paella - so müssten typische Fischgerichte benannt werden, wenn man die ökologischen Kosten der Fischerei schon am Namen erkennen wollte. Dies geht aus dem heute veröffentlichten WWF-Bericht "Fisch in Teufels Küche" hervor. "Viele Fischereien plündern und zerstören die Meere. Unser Bericht zeigt, was auf dem Teller nicht sichtbar ist", so WWF-Expertin Heike Vesper. 16,4 Kilogramm Fisch genießt jeder Deutsche im Jahr. Doch längst nicht jeder Fisch wird umweltverträglich gefangen. Weltweit gelten mehr als drei Viertel der Bestände als bis an ihre Grenzen ausgebeutet oder überfischt. Der WWF fordert die Verbraucher auf, beim Weihnachtseinkauf bevorzugt Fisch mit dem blauen Ökosiegel des "Marine Stewardship Council" (MSC) zu kaufen. Über 300 Produkte mit dem MSC-Siegel sind bereits erhältlich. Verbraucher sollten laut WWF zum Beispiel auf Rotbarsch verzichten, dessen Bestand stark bedroht ist. Beim Fang dieses Tiefseefisches werden zudem Jahrtausende alte Kaltwasserkorallen zerstört. Tonnenschwere Grundschleppnetze zermalmen den wertvollen Lebensraum zu "Korallenpüree". Der WWF fordert, die Tiefsee-Fischerei komplett einzustellen.



Weitere Infos

Aktion: Regenwald kommt nicht auf den Tisch!
Die Regenwälder fallen nicht nur unserem Hunger nach Holz, Gold und Agrosprit zum Opfer, sondern sie gehen buchstäblich durch unseren Magen.
Wenn Sie die Regenwaldrodung für einen der größten Schweinemastbetriebe Europas und den Ananasimport aus Costa Rica verhindern helfen möchten, dann beteiligen Sie sich bitte an unseren aktuellen Protestaktionen: http://www.regenwald.org


Circus

hna.de - 10. Dez. 2008
Kamele und vier Dromedare auf B 83 unterwegs - Tierischer Polizeieinsatz in Kassel
Kassel. Für einen tierischen Polizeieinsatz sorgten am Mittwochnachmittag zwei Kamele und vier Dromedare (die mit nur einem Höcker), die für kurze Zeit aus dem Gehege des Zirkus Lieberum in Kassel ausgebüchst waren. Niemand kam zu Schaden, so Polizeisprecher Wolfgang Jungnitsch, die Tiere sind mittlerweile unverletzt wieder im Zirkus angekommen.


Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Leszoosdanslemonde.com Decembre 2008
Jonas Livet et www.leszoosdanslemonde.com vous souhaitent de belles fêtes de fin d'année
Mise en ligne de rapports hebdomadaires de mon stage au Sharjah Desert Park
Semaine 1 - Semaine 2 - Semaine 3 - Semaine 4
Mise en ligne de pages concernant le Guangzhou Zoo, le Xiangjiang Safari Park Guangzhou et le Crocopark Guangzhou

Mise en ligne d'une page concernant l'Oceanário de Lisboa



idowa.de - 13. Dez. 2008
"Rocasimi", die spannende Geschichte des Straubinger Zoos für Kinder erzählt "Wuff, wuff, nix druff!" - Ideal für den Gabentisch: Bilderbuch von Dorit Krenn und Theresa Lettner
Straubing. Ein Dompteur und seine vier Löwen ROmeo, CAesar, SImba und MIchl suchen ein neues Zuhause. Die Frage ist, ob ihnen das Reh, der Esel und der Schwan mit ihrer Idee, Lose zu verkaufen, helfen können. Der Kern der Geschichte ist wahr, denn 1941 gastierte der weltberühmte Löwendompteur Johannes Lange, genannt "Rocasimi" mit dem Circus Europa in Straubing, blieb hier hängen und wurde der erste Tiergartendirektor einer Freizeiteinrichtung, die heute zu den attraktivsten in Ostbayern zählt. Die Idee zu diesem Buch entstand vor etwa zehn Jahren bei einem Straßenfest mit Tombola, deren Erlös dem Straubinger Zoo zugute kam, erzählte Autorin und Stadtarchivarin Dr. Dorit Krenn.



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Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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Veranstaltungen


2009


Januar

03. - 06.
Naturschutztage am Bodensee
Ort: Radolfzell/Bodensee
Veranstalter: NABU und BUND
Informationen: Thomas Körner, NABU Donau-Bodensee, Tel.: 07551/67315, Fax: 0711/966 72-33, Hannes.Huber@NABU-BW.de, www.naturschutztage.de

7.
Post-Conference Satellite Symposium of the International Embryo Transfer Society
Ort: San Diego, California, USA.
Informationen: www.iets.org/2009
 
11.
Neusser Herpetologischer Thementag "Veterinärmedizin II"
http://www.vgneuss.de/

16. – 18.
1st International Symposium on Bat Migration
Ort: Federal Institute for Risk Assessment in Berlin, Germany.
Informationen: www.izw-berlin.de

20. - 22.
Annual Aquatic Medicine Seminar
Ort: Shark Reef at Mandalay Bay Resort and Casino Las Vegas, NV, USA.
Informationen: jjewel@mandalaybay.com
   
23. – 26.
Zoos and Aquariums Committing to Conservation (ZACC) Conference
Ort: held in Houston, Texas, USA.
Informationen: www.houstonzoo.org/zaccregister

24. – 28.
International Association of Avian Trainers and Educators
17th Annual Conference: "09 in the Nati",
Ort: Cincinnati Zoo & Botanical Garden in Cincinnati, Ohio, USA
Informationen: www.iaate.org

Februar

2.
WORLD WETLANDS DAY
Informationen: www.ramsar.org

13. – 15.
ZooKunft 2009
Ort: Duisburg
Programm und Anmeldung: http://www.zookunft.info/2009/Programm2009.htm
(Einsendeschluß für Angaben im dazu erscheinenden Quantum-Verzeichnis: 21.12.08)  

24. – 26.
11th Meeting of the "Gesellschaft für Primatologie"
Ort: Hannover.
Informationen: www.gfp2009.de

25. – 1. 3.
EAZA Zoo Educators (EZE) Conference 2009
Ort: Cologne Zoo, Germany
Informationen: www.koelnerzoo.de

März

13 – 16
37th Symposium of the European Association of Aquatic Mammals,
Ort: Mediterraneo Marine Park in Malta
Informationen: www.mediterraneo.com.mt/eaamconference

20. - 21
Otterhaltungs-Seminar
Ort: OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel
Infos: h.krueger@otterzentrum.de

22. – 25.
5th International Hornbill Conference
Ort: Botany Centre, Singapore Botanic Garden, Singapore
Informationen: msnbc@singnet.com.sg

23. – 26.
ARAZPA Annual Conference
Ort: Sea World Gold Coast (Australia)
Informationen: www.arazpa.org.au

26. – 29.
12. Tagung Europäischer Zooförderer
Ort: Berlin (März 2009)
Veranstalter /Informationen: Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoologischem Garten Berlin e.V., http://www.freunde-hauptstadtzoo.de, Am Tierpark 125, D - 10319 Berlin / Hardenbergplatz 8, D - 10787 Berlin, Geschäftsstelle des Vereins : Telefon : 0049 (30) 51 53 14 07, Telefax : 0049 (30) 51 24 061
Beschreibung: Vom 26. bis 29. März 2009 findet in Berlin erstmals der Zooförder-Kongress statt. Die Einladung wurde bereits am Ende der letzten Tagung im Jahr 2007 in München ausgesprochen. Im Oktober/November 2008 wurden alle deutschsprachigen Fördervereine angeschrieben und um Beteiligung an der Tagung gebeten. Alle erforderlichen Informationsunterlagen finden Sie hier auf dieser Seite.

28. und 29.
Jahreshauptversammlung der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V.
im Tiergarten Nürnberg
Samstag, 28. März 2009: Jahreshauptversammlung, Öffentliche Vorträge zu Artenschutzprojekten
Sonntag, 29. März 2008: Führung durch den Tiergarten Nürnberg
Wir bitten um frühzeitige Anmeldung bei: Dr. Florian Brandes, florian.brandes@wildtierstation.de
http://zgap.de

30. – 3. 4.
12th Scientific Wadden Sea Symposium
Ort: Wilhelmshaven

April
1. – 4.
International Cassowary Summit
Ort: Cairns, Queensland, Australia
Informationen:  www.arf.net.au/summit/index.php
 
21. – 25.
EAZA Small Carnivore TAG and the Small Mammal TAG meeting
Ort: Plzen Zoo, Czech Republic.
Informationen: (e.g. programme, accommodation) please contact Klaus Rudloff (k.rudloff@tierpark-berlin.de)

24. - 26. April 2009
GAME OVER - NEUSTART - „McPlanet.com“-Kongress
Der Kongress zu Themen an der Schnittstelle von Umweltschutz und Globalisierung

Mai
 
7. – 9.
EAZA Bird TAGs meeting
Ort: Attica Zoological Park, Athens, Greece

13. – 15.
CORALZOO workshop
Ort: Aquario di Genova, Italy
Informationen: www.coralzoo.org/home/

15. – 17.
EAZA Spring Council Meeting
Ort: Zoo Dvur Kralove, Czech Republic
 
20. – 22.
PAAZAB Conference
Ort: Uganda Wildlife Education Centre, Entebbe, Uganda, Africa
Informationen: www.uweczoo.org
 
20. – 24.
International Conference on Diseases of Zoo and Wild Animals 2009
Ort: Safaripark Beekse Bergen, Hilvarenbeek, The Netherlands
Informationen: Submissions of manuscripts: Deadline  31st January 2009, 2009@zoovet-conference.org, www.zoovet-conference.org
 
25. – 29.
ALPZA Conference 2009
Ort: Parque Natural Summit, Panama City, Panama.
Informationen: www.alpza.com

31. – 05.06.
9th International Conference on Environmental Enrichment
Ort: Torquay, Devon, UK.
Informationen: www.reec.info

Juni

10. – 14.
Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) – Treffen
Ort: Zoo Augsburg
 
16. – 20.
7th International Zoo Marketing Conference
Ort: Odense Zoo (Denmark)
Informationen: www.eazamarketing2009.com


Juli

12.- 17.
11th International Congress of the European Association for Veterinary Pharmacology and Toxicology
Ort: Leipzig
Veranstalter: European Association for Veterinary Pharmacology and Toxicology
Informationen:
www.eavpt2009.de

13. – 18.
International Academic & Community Conference on Animals & Society 2009 - "Minding Animals"
Ort: Civic Precinct, Newcastle, NSW, Australia.
Informationen:
www.mindinganimals.com
 
August

 
29. - 30.
Zoohistorica 20 - Amnéville 2009
20. Internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
Ort: Amnéville, Frankreich
Das 20. internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur wird am letzten Augustwochenende 2009 im Zoo Amnéville (Frankreich) stattfinden.  http://www.zoohistorica.org

Jonas Livet -
jonaslivet@zoohistorica.org

September


12. – 18.
AZA Annual Conference
Ort: Oregon Zoo, Portland, OR, USA
Informationen:
www.aza.org
 
16. – 20.
26th EAZA Annual Conference
Ort: Copenhagen Zoo, Denmark

24. -29.
3. Internationales Tierpflegertreffen (ICZ) in Seattle (USA)
Ort/Veranstalter: The Puget Sound Chapter of AAZK and Woodland Park Zoo, USA
Informationen:
http://www.iczoo.org/ and www.aazk.org/
 
Oktober
 
4. – 8.
64th WAZA Annual Conference
Ort: St. Louis Zoo at the Renaissance Grand Hotel, St. Louis (MO), USA.
Informationen:
www.waza.org
 
26. – 01.11.
EUAC Annual Conference 2009
Ort: L'Oceanografic Valencia, Spain.

Informationen: www.euac.org
 
Dezember
 
7. – 10.
Husbandry, Management and Conservation of Syngnathids (seahorses, pipefish, pipehorses, seadragons) Symposium
Ort: Zoological Society of London, United Kingdom and will be co-organised with Project Seahorse and the John G. Shedd Aquarium.
 
2010
 
Juni
 
2. – 5.
VDZ Annual Meeting
Ort: Kölner Zoo
Informationen: www.zoodirektoren.de

 
Oktober
 
19. – 23.
20th International Zoo Educators' (IZE) Biennial Conference
Ort: Disney's Animal Kingdom, Florida, USA.
Informationen:
www.izea.net


Stellenanzeigen

Der Allwetterzoo Münster gehört mit ca. 1.000.000 Besuchern pro Jahr und dem Leitbild „Tiere begreifen“ zu den Top Ten in Deutschland. Auf 23 ha werden über 3.000 Tiere in rund 300 Arten versorgt. Der Allwetterzoo sucht zum nächstmöglichen Termin eine(n)
Revierleiter(-in) im Futterhof mit gleichzeitiger Vertretung des Zooinspektors.
Wir suchen eine(n) Mitarbeiter(in) mit mehrjähriger Berufspraxis als Tierpfleger(in), der/die über gute Kenntnisse der Zootierernährung, über großes Organisationstalent, Teamgeist sowie eine Fahrerlaubnis für LKW bis 7,5 t sowie landwirtschaftliche Maschinen und Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC verfügt.
Wir bieten eine vielseitige Tätigkeit in einem attraktiven und beliebten Zoo mit einem engagierten und kompetenten Team. Die Vergütung erfolgt nach dem hauseigenen Tarifvertrag.
Wenn Sie Interesse an dieser Stelle haben, schicken Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH, Zoologisches Sekretariat, Sentruper Straße 315, 48161 Münster

>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die Anzeige in der Zoopresseschau beziehen


LORO PARQUE, TENERIFE, SPANIEN
WIR SUCHEN ZUM SOFORTIGEN EINTRITT EINEN *AUSGEBILDETEN* *TIERPFLEGER* MIT SCHWERPUNKT IN DER PFLEGE UND HALTUNG VON SÄUGETIEREN (RAUBTIERE, MENSCHENAFFEN, KRALLENAFFEN, ETC.) UND MIT MEHRJÄHRIGER BERUFSERFAHRUNG.
ZU DEN TÄGLICHEN AUFGABEN GEHÖREN DAS PFLEGEN UND FÜTTERN IM REVIER BEFINDLICHER TIERE, AUSGESTALTUNG UND INSTANDHALTUNG DER TIERANLAGEN, ENTWICKLUNG UND DURCHFÜHRUNG VON TIERBESCHÄFTIGUNGSMASSNAHMEN UND LEBENSRAUMBEREICHERUNG, ZÜCHTEN UND AUFZIEHEN VERSCHIEDENER TIERARTEN, SOWIE MITHILFE BEI TIERÄRTZLICHEN BEHANDLUNGEN.
KENNTNISSE DER SPANISCHEN UND/ODER ENGLISCHEN SPRACHE SIND VON VORTEIL.
SOLLTEN WIR IHR INTERESSE GEWECKT HABEN, DANN SCHICKEN SIE IHRE AUSSAGEKRAEFTIGE BEWERBUNG MIT AKTUELLEM LICHTBILD BITTE AN: LOROPARQUE@LOROPARQUE.COM

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Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle, zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.  
Voraussetzungen:
          o Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
          o Engagement, hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent, Belastbarkeit
          o ausgeprägte soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
          o selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
          o Kenntnisse im Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
          o Kenntnisse des Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der EU-Zoo-Richlinien
          o Bereitschaft zur ständigen Fortbildung, insbesondere im Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
          o Wirtschaftsplan
          o Stellenplan einschließlich der Abstimmung mit der Organisationsabteilung
          o Jahresabschluss
          o Vorlagen für den Werkausschuss
          o Fortschreibung der Entwicklungskonzeption für den Thüringer Zoopark Erfurt
          o Generalbebauungsplan
          o Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und Veranstaltungsplanung
          o Berichterstattung an den Oberbürgermeister
          o Festlegung der tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
          o Einhaltung des Arbeits- und Umweltschutzes, des Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend der Satzung
          o Genehmigung von Dienstreisen der Mitarbeiter
          o Arbeit mit dem Förderverein und Sponsoren
          o Management des Tierbestandes nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4 TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt, Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können, bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß vernichten.

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Für den Lehrpark für Tier- und Pflanzenkunde der Stadt Dessau-Roßlau, 06846 Dessau-Roßlau, Querallee 8, suchen wir zum schnellst möglichen Beginn
Zootierpfleger/Zootierpflegerin
Die Tätigkeit umfasst überwiegend:
- Kontrolle und Betreuung des Tierbestandes und der Tieranlagen
- Organisation, Vorbereitung und Durchführung von Fütterungen und Reinigungsarbeiten
- Durchführung von Maßnahmen der Fell- und Huf/Klauenpflege
- Gestaltung und Dekoration von Tiergehegen unter fachlichen Gesichtspunkten sowie
  Ausführung von kleinen Notreparaturen
Fachliche und persönliche Anforderungen u. a.:
- erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Tierpflegerin/zum Tierpfleger
  Fachrichtung Zoo ist Voraussetzung;
- Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen werden gewünscht;
- branchenübliche Bereitschaft zur Arbeit an Sonn- und Feiertagen;
- sehr gute Fähigkeiten zur Kommunikation mit dem Besucher;
- Engagement, Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein;
- Teamfähigkeit;
- starke körperliche Belastbarkeit und Ausdauer sind erforderlich.
Diese Stelle ist in Vollzeit mit einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von derzeit 37 Stunden (TV soziale Absicherung) zu besetzen. Die Stelle ist eingereiht in Lohngruppe 4 Fg. 1 Lohngruppenverzeichnis, Anlage 1 zum BMT-G-O, dies entspricht der Zuordnung zur Entgeltgruppe 5 der Anlage 3 zum TVÜ-VKA. Die Eingruppierung ist bis zum In-Kraft-Treten einer neuen Entgeltordnung vorläufig und begründet keinen Besitzstand und keinen Vertrauensschutz (§ 17 TVÜ-VKA).
Schwerbehinderte, die die gestellten fachlichen und persönlichen Anforderungen an diese Tätigkeit erfüllen, werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Ausbildungs- und Qualifizierungsnachweise, Arbeitszeugnisse, Beurteilungen/Referenzen, lückenlosen Tätigkeitsnachweis, aktuelles Führungszeugnis) richten Sie bitte an das Haupt- und Personalamt der Stadt Dessau-Roßlau,
bei persönlicher Abgabe:                     Zerbster Str. 4, Zimmer 443, 06844 Dessau-Roßlau
bei Einsendung auf dem Postweg:      Postfach 1425, 06813 Dessau-Roßlau.
Annahmeschluss für Bewerbungen ist der  16. Januar 2009  (Poststempel / persönliche Abgabe).
Bewerbungsunterlagen werden aus Kostengründen nur zurück geschickt, wenn Sie uns einen ausreichend frankierten Rückumschlag in angemessener Größe einreichen. Nach telefonischer Vereinbarung können die Unterlagen auch persönlich abgeholt werden.

>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die Anzeige in der Zoopresseschau beziehen


TV-Tipps
   Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website -
in der Sendung Ende November ging es in den Reptilienzoo Neu-Ulm, im Dezember ist die Wilhelma Stuttgart geplant.

Regelmäßige Sendungen:
Mi-Fr, 09:02, ZDF Info, Tierische Kumpel (zwischen Rhein und Ruhr, Wh.)
Mo, Di, 10:05 BR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo, Di, ca. 11:05 WDR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo, Di, 11:50 SWR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo, Di, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen, 32 neue Folgen
Mo, Di, 15:15 WDR, Die Ostsee
Mo, Di, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg, Friedrichskoog), neue Folgen
Mo, Di, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Krefeld

Mo, Di, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo, Di, 17:10 NDR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgart, Wh.)
Di, Mi, Sa, 18:00 ZDFdokukanal, Dresdner Schnauzen (Wh. vom Vortag)
Fr, 19:50 MDR Elefant, Tiger & Co.,
Live-Stream
Mo, Di, Do, 20:15 ARTE, Der Nil

Einzelsendungen:
Do, 18.12.2008, 20:05, SF 1, Netznatur, Spiel ohne Grenzen
Do, 18.12.2008, 21:45, 3sat, Die Schneeleoparden vom Issyk Kul
Fr, 19.12.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah
Fr, 19.12.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Der Wolfspakt, Die Rückkehr der weißen Wölfin
Fr, 19.12.2008, 20:15, RBB, Panda, Gorilla & Co. - Prominente als Tierpfleger (Achim Mentzel, Gabi Decker, Axel Schulz)
Fr, 19.12.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Wilde Heimat: Der Winter
Fr, 19.12.2008, 21:00, RBB, Winterzauber in Japan
Sa, 20.12.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Gut behütet
Sa, 20.12.2008, 09:45, BR alpha, Welt der Tiere, Im Höllental der Schneeaffen
Sa, 20.12.2008, 12:15, SF 1, Der Tiger und der Mönch
Sa, 20.12.2008, 14:35, SWR, Wilde Heimat: Der Winter
Sa, 20.12.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Weißer Falke - weißer Wolf
Sa, 20.12.2008, 20:15, SWR, Samstagabend: Die Welt der Bären, u.a. mit Dieter Jauch und Jürgen Deisenhofer (Wilhelma)
So, 21.12.2008, 07:50, DMAX, Crocodile Hunter, Madagaskar - Land der bunten Drachen
So, 21.12.2008, 16:30, SWR, Die Rache der Ozeane, Höher, wärmer, saurer
So, 21.12.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Kobolde des Küstenwaldes, Die Rüsselhündchen von Arabuko
So, 21.12.2008, 20:15, 3sat, Der König der Koalas
Mo, 22.12.2008, 06:40, Phoenix, Der Paradiesmacher, Douglas Tompkins schöne neue Welt
Mo, 22.12.2008, 09:00-12:00, ARD Eins Festival, Tierdokumentationen (Meer, Schmetterlinge)
Mo, 22.12.2008, 10:05, MDR, Leben im Polarkreis - Das Ren
Mo, 22.12.2008, 13:30-18:00, ARD Eins Festival, Tierdokumentationen
Mo, 22.12.2008, 13:45, Phoenix, Das Tompkins-Imperium, Naturparks statt Modetrend
Mo, 22.12.2008, 14:30, WDR, 3000 Meilen gegen den Strom, Die abenteuerliche Rückkehr der Rheinlachse
Mo, 22.12.2008, 16:30, Phoenix, Dian Fossey - Ein Leben für Gorillas
Mo, 22.12.2008, 22:50, SF 1, Mein Kampf für die Orang-Utans, Lone Dröscher-Nielsen
Di, 23.12.2008, 09:05, 3sat, Auszeit im Eis, Unterwegs zum Nordpol (Wh., 2002)
Di, 23.12.2008, 12:20, DMAX, John Lydon: Punk trifft Hai!
Di, 23.12.2008, 20:15, WDR, Die Wanderung der Pinguine
Di, 23.12.2008, 21:00, RBB, Bärenkinder allein im Wald
Mi, 24.12.2008, 02:05-08:30, ARD Eins Festival, Tierdokumentationen (Bären, Meer)
Mi, 24.12.2008, 11:45, BR alpha, Seen im Winter
Mi, 24.12.2008, 13:30, NDR, Die schönsten Tiere der Welt
Mi, 24.12.2008, 14:15, Phoenix, Bernhard Grzimek - Ein Leben für die Tiere
Mi, 24.12.2008, 16:15-18:30, ARD Eins Festival, Naturdokumentationen Südamerika
Mi, 24.12.2008, 16:30-00:45, Phoenix, Planet Erde (alle 11 Teile)
Mi, 24.12.2008, 17:20, ARD, Finnland - Bären, Elche, Riesenmarder
Mi, 24.12.2008, 19:15, 3sat, Die Wanderung der Pinguine
Do, 25.12.2008, 11:45-20:00, ARD Eins Festival, Planet Erde (11 Teile)
Do, 25.12.2008, 13:55, NDR, Knut!
Do, 25.12.2008, 14.35, NDR Tiergarten
Do, 25.12.2008, 17:00, RBB, Panda, Gorilla & Co. - Prominente als Tierpfleger (Matthias Platzeck, Madeleine Wehle und Jochen Kowalski)
Do, 25.12.2008, 17:45, WDR, Biber, Lachs und schroffe Felsen, Auf Expedition in NRW
Do, 25.12.2008, 23:30, RBB, Knut, das Eisbärbaby - Spezial
Fr, 26.12.2008, 04:45, NDR, Zoo -
Tausend Tiere, Norddeutschlands schönste Tierparks
    (mitten in der Nacht Erstaustrahlung der erst fürs Frühjahr angekündigten Sendung?)
Fr, 26.12.2008, 13:35, WDR, Panda, Gorilla & Co. - Weihnachtsspezial
Fr, 26.12.2008, 17:40, WDR, Bäche, Krebse, dunkle Höhlen, Auf Expedition in NRW
Fr, 26.12.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Eisbär, Affe & Co. Spezial - Die Kinderstube der Wilhelma
Fr, 26.12.2008, 20:15, ARTE, Unternehmen Oktopus, Vorstoß ins Reich der Riesenkraken
Fr, 26.12.2008, 20:15, RBB, Panda, Gorilla & Co. - Spezial, Große Kinder, kleine Kinder
Fr, 26.12.2008, 23:40-07:55, Phoenix, Planet Erde (11 Teile)


Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 14:27 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR und 12:25 vom SWR;
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: wird samstags 18:00 Uhr von ZDF Doku wiederholt, alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen samstags 16:10 vom SWR, sonntags 07:15 Uhr vom HR sowie Mittwoch ab 09:30 vom HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags 15:20 Uhr vom SWR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 Uhr, sonntags 10:45 Uhr (spezial) und freitags 10:35 (spezial) im RBB, sowie samstags 03:00 Uhr, sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus,
alle Folgen im Internet
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 11:55 und sonntags 12:40 Uhr vom WDR wiederholt;
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: wird sonntags ab 8:02 Uhr und ab 15:02 Uhr (je 2 Folgen) von ZDF Info wiederholt, alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: alle Folgen in der ARD-Mediathek
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek

Schöne Zoowelt    Reflexionen von Carsten Schöne

Fischers Fritze fischte die falschen Fische


Neulich hat der Supermarkt meines Vertrauens, bei dem es auch ein gutes Angebot an Bioprodukten gibt, mir in einer Postwurfsendung erklärt, daß ich künftig auf den Konsum von Aal und aus Aal bestehenden Produkten verzichten muß. Allein, so eine Postwurfsendung ist immer nervig, man weiß nie, was man da wohin geschmissen bekommt und dann dieser Inhalt: Kein Aal mehr! Nie wieder fettiger Räucherfisch, obwohl doch Günter Grass ihn in der Blechtrommel zu literarischen Ehren hat kommen lassen - könnte man stilsicherer Fisch vertilgen, als beim Verzehr von Aal?
Konkret ging es in der Verlautbarung darum, daß der Konzern den Aal aus dem Regal genommen hat, weil er für den Titel „Fisch des Jahres 2009“ nicht nur nominiert, sondern auch auserwählt wurde und das in erster Line, weil wir, wie so oft,  keine Ahnung haben! Wir haben keine Ahnung, was da in der Sargassosee wirklich abgeht, wir haben keine Ahnung, wie man Aal züchten kann (dahingehend ist die offizielle Laudatio etwas verlogen, wenn sie von Besatzmaßnahmen spricht) und trotzdem haben wir ihn gefressen, zu Tausenden, ohne zu wissen, wie es um den Nachschub bestellt ist. Das ist die Weisheit des weisen Menschen: Ressourcen erst mal verbrauchen und dann fragen: Nanu, wo isse denn hin!
Es heißt immer, wir Konsumenten hätten die Macht, das stimmt wohl, doch leider ist/ißt diese Macht recht wankelmütig. Ich finde es gut, wenn uns Konsumenten bestimmte Entscheidungen abgenommen werden.

Viel Spaß bei „Karpfen blau“

wünscht
Ihr
Carsten Schöne

P.S.:
Ich habe mittlerweile richtige Fans! Sollte es Sie interessieren, was die von meinem Geschreibsel halten, lesen Sie bitte unter www.schoenes-tierleben.de/html/buch.htm den Text ganz unter auf der betreffenden Seite.

www.schoenes-tierleben.de

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