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452 vom 18. Dezember 2008 |
| Liebe Leser,
die neue, in Science veröffentlichte Studie über Elefanten in Zoos
erregt die Gemüter.
Das Autorenteam ist bunt gemischt. Die von der vor 5 Jahren in Nature
veröffentlichen Raubtierstudie (vergl. Zoopresseschau
181) und der 2002 erschienenen Elefanten-Studie (Zoopresseschau
132) bekannte Georgia Mason ist mittlerweile nach Kanada an die Guelph University gewechselt und
sitzt dort auf einem Lehrstuhl für Animal Welfare. Die Hauptautorin Ros Clubb
arbeitet weiterhin für die britische RSPCA, Marcus Rowcliffe ist bei
der London Zoological Society (also Zoo London), und Cynthia Moss als
jahrzehntelange telegene Forscherin an den Amboseli-Elefanten muß man
wohl kaum vorstellen.
Die üblichen Übersetzungs- und Verständnisprobleme deutscher
Zeitungsredakteure außer acht lassend, schaut man sich besser die
englischsprachigen Texte an. In unserer Spezialrubrik zum Thema
finden Sie daher neben den Links zu 'Science' auch die entsprechenden
Pressemitteilungen der Guelph University (mit
zusätzlicher Interpretation - "zoo stress" und interessanterweise mit Bildmaterial der Born Free
Foundation) und weitere Hintergrund-Infos.
Nicht
nur bei den Zeitungsartikeln, auch bei der Lektüre der Orginalarbeiten
wird man das Gefühl nicht los, hier wurden Äpfel mit Birnen verglichen.
Afrikanische mit asiatischen Elefanten, Reservatspopulationen mit
Holzfällercamp-Tieren, dazwischen die Daten von 786 (ausschließlich
weiblichen) Elefanten, die zwischen 1960 und 2005 in
europäischen
Zoos lebten. Quelle: die Zuchtbücher und die
Veröffentlichungen der in München beheimateten "European Elephant
Group". Angaben, was hier eigentlich als "Zoo" zählt, gibt es nicht -
ganz offensichtlich sind auch all die Importe junger afrikanischer
Elefanten in Privatzoos und Safariparks berücksichtigt, die in den 60er
und 70er Jahren massenhaft stattfanden. Daß dies nicht gerade den
Zustand und die Bestrebungen der heutigen (EAZA-)Zoos wiederspiegeln
kann ist klar ("Zoos tend to have just a
few elephants in the same enclosure"). Die Vielfalt der individuellen
Haltungsgeschichten der Elefanten in all den unterschiedlichsten Zoos
und die Unmenge von Faktoren, die hier hineinspielen, müssen bei so
einer Arbeit zwangsläufig unter den Tisch fallen. Auch die teilweise
merkwürdig unregelmäßigen, sprunghaften Verläufe der Überlebenskurven
werden nicht näher untersucht.
Das alles können auch die Peer-Reviewer eines Journals vom Schlage
Science kaum überblicken und müssen sich weitgehend auf eine Bewertung
der Statistik und der Schlußfolgerungen daraus beschränken. Selbst die
Autoren tappen bei der Interpretation ihrer Ergebnisse noch im Dunklen:
"Wir sind uns nicht sicher, was
die Gründe dafür
sind"... - voreilige Schlüsse über grundsätzliche schlechte Zoohaltung
sind folglich nicht angebracht.
Hauptaussage ist ja "Elefanten haben in Reservaten eine
höhere
Lebenserwartung als in Zoos", angeblich mehr als doppelt so lang. Die
Todesursachen beider Gruppen werden aber nicht analysiert, wie soll man
hier etwas vergleichen? Irritierend ist auch, daß für Amboseli
"unnatürliche Tode", also alle durch den Menschen verursachte,
herausgenommen wurden. Dies hätte man dann auch für die Zootiere machen
müssen - und wie viele Elefanten mit "natürlichem Tod" im Zoo wären übrig geblieben, da neben Unfällen
auch alle Tiere, die aus medizinischen Gründen etwa wegen
Altersbeschwerden eingeschläfert wurden, aus der Statistik fallen
würden. Sind Herpeserkrankungen im Zoo "natürlich"? Wie definiert man
das überhaupt?
Übrigens gibt es nicht nur negative Befunde in der Arbeit; die
positiven werden aber nicht herausgestellt:
- Die Sterblichkeit von Jungtieren
unterscheidet sich zwischen Zoo- und Wildelefanten kaum
- "Die
Lebenserwartung von Zoo-Elefanten sei in den vergangenen Jahren
gestiegen, was auf eine artgerechtere Haltung hindeute" - sagt Mason im
Interview!
Oder aus dem online verfügbaren "Support Material": Jungtiere
multiparer afrikanischer Elefantenmütter haben in Zoos 0 % (!)
Mortalität, verglichen mit 8,5 % in Amboseli... Wo ist das
marktschreierische Lob der Elefantenhaltung bei diesem Aspekt?
Natürlich gibt es gleich mehrere Körnchen Wahrheit in der Studie.
Verfettete Elefanten, vor allem ältere Tiere in klassischen Haltungen,
sind nicht selten, regelmäßigen Nachwuchs und naturnahe Herden gibt es
erst seit wenigen Jahren und nur bei einem kleinen Prozentsatz der
elefanten-haltenden Zoos, mal ganz angesehen von Herpes, TBC,
Fußerkrankungen, abbrechenden Stoßzähnen, Zuchtbuch- und
Demographie-Schwierigkeiten und der Import- und Transportproblematik:
Niemand kann ernsthaft behaupten, es gäbe keine Probleme bei
Zooelefanten. Die Ansichten über gute Elefantenhaltung haben sich seit
1960 nicht einmal, sondern gleich mehrfach grundlegend verändert,
verschiedene Schulen streiten weiterhin um das "richtige" Management,
trotz zahlreicher Elefantenanlagen-Neubauten in den letzten 15 Jahren
warten viele Zoos noch auf die Umsetzung ihrer Pläne - und die, die
bereits gebaut haben, wissen alle auch schon, was sie bereits wieder
gerne ändern würden.
Statt eine reine Zahlenstatistik zu betreiben, die Tausende ganz
unterschiedliche Individualgeschichten zusammenquirrlt und den
vielfältigen Problemen und deren Ursachen kaum gerecht wird (und damit
zu vereinfachten und folglich falschen Schlüssen führen muß), wäre eine
umfassende Analyse der bisherigen Haltungssysteme, der Zuchtbücher und
der teilweise auch individuellen Schwierigkeiten und Lösungsansätze
wesentlich hilfreicher gewesen.
Nur, wer soll sie machen? Forschung ist angeblich eine der Säulen des
Zoo-Selbstverständnisses. Doch nur in den allerwenigsten Zoos wird
tatsächlich aktiv Forschung betrieben, und wenn, dann durch mehr oder
weniger geduldete Studenten oder Zootierarzt-Aspiranten. Allenfalls
noch als eine Art Hobby interessierter Zoomitarbeiter, wenig davon wird
je an prominenter Stelle veröffentlicht. Eigene Forschungsabteilungen
oder gar -kuratoren sind in Zoos die absolute Ausnahme. Soll sich also
niemand beschweren, daß die universitäre Forschung wie in diesem Fall
nicht vorrangig die Lösung von Haltungsproblemen im Sinn hat. Das ist
primär die Aufgabe zoo-eigener Forschung.
Zurück zur Studie: Immerhin war es nicht sehr schwierig, an die
Original- und Hintergrundarbeiten zu kommen, und eines muß man Georgia
Mason zu Gute halten: Sie hat auf eine entsprechende Anfrage schnell
und zuvorkommend reagiert und vorbehaltlos einen ganzen Haufen an
Dokumenten geschickt.
Wenn sich also jemand ausführlicher damit befassen möchte - die Artikel sind
verfügbar.
Das Redaktionsteam wünscht eine schöne Weihnachtszeit!
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Letzte Chance: QuantumVerzeichnis
2009
Wer Angaben im
QuantumVerzeichnis noch aktualisieren möchte, kann dies bis zum 21.12.
mit den Änderungsformularen auf www.quantum-verzeichnis.org
tun

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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
Zoo Landau, 17.12.08
Das Jahr für Frosch und Co
Auch im vergangen Jahr 2008 war das Jahresmotto des Zoo Landau wieder
an die jährliche Artenschutzkampagne der Europäischen Zoo- und
Aquarienvereinigung (EAZA) angelehnt. Im Jahr des Frosches wurde in der
Infopost „Das Amphib des Monats“ vorgestellt, wobei das Augenmerk dabei
nicht ausschließlich auf den Fröschen lag. Sowohl beim Zoo- Oster- als
auch beim –sommerfest wurde in der Zooschule zum Thema Amphibien
informiert, gerätselt, gelernt, gebastelt und gespielt. Am „Leap-Day“,
dem Schaltjahrstag, gab es außerdem einen Aktionstag zum Thema Frosch
und Co in der Zooschule, und Amphibien waren auch ein Schwerpunkt der
diesjährigen Ferienworkshops. Schulklassen informierten sich und halfen
bei der diesjährigen Krötenwanderung, und der Zoo Landau ist – und
bleibt auch über das Jahr des Frosches hinaus - Projektpartner bei der
Erneuerung und dem Erhalt eines Amphibienhabitats in der Nähe von
Landau. Auch wenn der Laubfrosch sich durch den Kuss der Landauer
Weinprinzessin am Valentinstag nicht in einen Prinzen verwandelt hat,
haben diese und weitere Aktionen die Amphibienkrise hoffentlich ein
Stück weiter in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Das „Jahr
des Frosches“ 2008 geht zu Ende, die weltweite Kampagne „Amphibien
Arche“ allerdings nicht. Auch der Zoo Landau wird das Schicksal der
Frösche nicht aus den Augen verlieren, obwohl schon die nächste
Kampagne vor der Tür steht ...
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Science-Elefantenstudie
Science
12 December 2008, Vol. 322. no. 5908, p. 1649
Compromised Survivorship in
Zoo Elephants
(Abstract der Originalarbeit mit Zugang zum ganzen Artikel, falls
Science-Abo vorhanden)
Ros Clubb, Marcus Rowcliffe, Phyllis Lee, Khyne U. Mar, Cynthia Moss,
Georgia J. Mason*
We analyzed data from over 4500 elephants to show that animals in
European zoos have about half the median life span of conspecifics in
protected populations in range countries. This discrepancy is clearest
in Asian elephants; unlike African elephants in zoos, this species'
infant mortality is very high (for example, twice that seen in Burmese
timber camps), and its adult survivorship in zoos has not improved
significantly in recent years. One risk factor for Asian zoo elephants
is being moved between institutions, with early removal from the mother
tending to have additional adverse effects. Another risk factor is
being born into a zoo rather than being imported from the wild, with
poor adult survivorship in zoo-born Asians apparently being conferred
prenatally or in early infancy. We suggest stress and/or obesity as
likely causes of zoo elephants' compromised survivorship.
* To whom correspondence should be addressed. E-mail: gmason@uoguelph.ca
ScienceNOW Daily News, 11 December 2008
Do
Zoos Shorten Elephant Life Spans?
(die von Science etwas tendenziös verfaßte Vorab-Meldung mit
zusätzlichen Interpretationen, auf der wohl die meisten Pressemeldungen
beruhen)
Elephants are one of the top draws for zoos, which are the only places
most of us get a chance to see the behemoths. But a new and
controversial study in tomorrow's issue of Science suggests that
captivity is so bad for female elephants' health and overall well-being
that their life spans are less than that of half of those of protected
populations in Africa and Asia. The data also indicate that
captive-born Asian elephant calves are particularly likely to die
young. The team has called for an end to zoos' acquisition of wild
elephants and for limits on transfers of animals among zoos.
Supporting Online Material:
http://www.sciencemag.org/cgi/content/full/322/5908/1649/DC1
uoguelph.ca
- 11. Dez. 2008
Zoo Elephants Die Very Young
(Guelph
University)
Elephants in
European zoos live dramatically shorter lives than
pachyderms in the wild, finds a new study. The research is based on
health information for 4,500 Asian and African
elephants living in some 270 European zoos between 1960 and 2005 and
their counterparts living in the wild either in Kenya or as working
animals in Myanmar.
The wild creatures live decades longer, on average.The new information
will shed light on a longstanding debate about the
physical and mental well-being of zoo elephants. One of the main
tensions has been between animal welfare scientists and activists, who
think keeping such an intelligent and social animal as an elephant
captive is unethical, and zoo scientists, who look at elephants as sort
of ambassadors for endangered populations in the wild, said George
Amato, a wildlife conservation geneticist at the American Museum of
Natural History in New York City. Amato was not involved in the current
study. Regardless of the life spans of elephants in captivity, Amato
said, the
real problem threatening both species with extinction is human-caused
and takes place in the wild where the animals suffer from, among other
threats, habitat destruction and being killed for their tusks to fuel
the ivory trade. The results, published in the Dec. 12 issue of the
journal Science,
likely apply to zoo elephants in the United States as well, said
researcher Georgia Mason of the University of Guelph in Canada.
Mason and her colleagues found that the median life span for African
elephants was about 17 years for zoo-born females compared with 56
years for females living in Amboseli National Park, Kenya. That means
that half of the zoo-born elephants are dead by the age of 17, whereas
half of the wild population don't die until age 56.
The Asian elephants, which are the most endangered of the two species,
fared worse than the African ones in zoos, the researchers found. About
half of the Asian elephants in zoos were dead by age 19, compared with
age 42 for their counterparts in the wild working for the Myanma Timber
Enterprise. Asian elephants born in the wild and brought into zoos at a
median age
of about 3.5 years lived to much older ages than the zoo-born Asian
elephants, the researchers found. This led them to think that wild
Asian elephants have some kind of protective factor and that their
counterparts in zoos were dying partially due to something that
occurred early in their lives in captivity. "Because [the Asian
elephants] are brought in as infants, that means
something is happening really early in their lives or possibly even in
the uterus that is kind of protecting the wild-born animals so that
they live to a decent old age and is predisposing the zoo-born animals
to dying early in adulthood," Mason told LiveScience. She added, "You
see the effects of being conceived and born in a zoo 15
or 20 years later. And these animals just start dying relatively early
in adulthood. It's the most surprising thing we found."
Zoo stress
The results speak to the fact that elephants are so damn big and have
sophisticated social lives. "I'm not surprised at the findings," Amato
said during a telephone
interview, "because anyone who studies wildlife would imagine that ...
almost any species of vertebrate that is of such a size is going to
pose challenges to meet its requirements in a captive environment." He
added, "Then you layer on the fact that it has very complex social
interactions that are almost impossible to replicate." Most elephants
live in large herds of related females with males
interacting with these groups in various ways. Zoos tend to have just a
few elephants in the same enclosure. In fact, the researchers suspect
social stress due to transfers of the
elephants between zoos could be partly to blame for shorter life spans
of zoo-kept versus wild elephants. "The animals form social bonds and
then they are broken when it's moved by itself to another zoo," Mason
said. Obesity in zoo elephants could also take years off the animals'
lives.
"We suspect the zoo animals are overweight and that weight problems
might be one of the causes of early death," Mason said.
Mason added that the zoo elephants should be screened for signs of
stress and obesity before it's too late. Using premature death as a
proxy for elephants' well-being in zoos is inefficient and inhumane,
she said. In addition, the research team suggests zoos should slow down
or cease
inter-zoo transfers until more research reveals better alternatives.
For instance, perhaps transferring pairs of elephants would make for
healthier elephants in zoos compared with single-elephant transfers.
uoguelph.ca - 11. Dez. 2008
Zoo Life Erodes Elephant Health, Study Finds
(Guelph
University Campus Bulletin)
Female
elephants living in protected populations in Africa and Asia
live longer than those in captivity in European zoos, according to new
research by an international team of scientists that includes a
University of Guelph professor. The study led by Guelph Prof. Georgia
Mason will be published in the
Dec. 12 issue of Science, the world's leading journal of scientific
research. Mason conducted the research with Ros Clubb, her former
graduate student, and four other researchers from the United Kingdom
and Kenya. The findings could mark the end of a long-standing debate
about the
physical and mental well being of zoo elephants, and may also bring
about improvements in how these animals are kept. "This is the first
animal welfare paper to get into Science," said
Mason, who holds the Canada Research Chair in animal welfare in
Guelph's Department of Animal and Poultry Science. She is also an
associated faculty member in U of G's Campbell Centre for the Study of
Animal Welfare. "These kinds of questions often generate more heat than
light, and our
research shows what can be found out by analysing objective data. We
hope it provides a model for tackling similar issues with other
species," she said (Watch the Science Podcast featuring Prof. Mason).
Using data on more than 4,500 elephants, the researchers found
empirical evidence that zoos cause shortened adult life spans in both
African and Asian elephants. In the most endangered species of
elephant, the Asian, calf death rates were also elevated. For this
species, the researchers found that being born into a
zoo(rather than being imported from the wild), being moved between
zoos, and the possible loss of their mothers, all put animals at
particular risk. The authors looked at data on female Asian and African
elephants from
Amboseli National Park in Kenya as well as the Myanma Timber Enterprise
and compared them to data on elephants in European zoos to reach these
conclusions. Combined with the widespread health and reproductive
problems documented in zoo elephants, these findings suggest that they
suffer from both mental and physical ailments.
The authors recommend screening all zoo elephants for signs of stress
and obesity, in order to identify individuals that might be in trouble.
Until these animals' problems can be solved, the researchers also call
for an end to the importation of elephants from their native countries,
the minimizing of inter-zoo transfers, and suggest that breeding
elephants should be restricted to those zoos that exhibit no harmful
effects in their captive-born animals. Mason joined U of G in 2004. She
had spent the past two decades
studying, teaching and advising on animal welfare issues in England -
including 10 years as a lecturer and scientist at Oxford. She also done
extensive research on the welfare of elephants and
carnivores in zoos and mink on fur farms, focussing on how different
species vary in their response to captive husbandry. Her work has also
appeared in publications such as Nature and New Scientist. Guelph's
Campbell Centre for the Study of Animal Welfare was the first
of its kind in North America and second in the world. It includes
undergraduate and graduate teaching programs and research projects, as
well as public lectures, seminars, and educational opportunities for
people with a variety of interests in animal welfare.
wissenschaft.de
- 12. Dez. 2008
Wo Elefanten alt werden - In Gefangenschaft haben die
Dickhäuter eine kürzere Lebenserwartung
Elefanten in Zoos haben eine wesentlich geringere Lebenserwartung als
in Freiheit lebende Tiere. Das haben britische Forscher bei der Analyse
der Lebensdaten von 4.500 afrikanischen und asiatischen Elefanten
nachgewiesen. Die eingesperrten Dickhäuter leiden unter vielen
Krankheiten, die in freier Wildbahn sehr selten auftreten, sind häufig
zu dick und starken psychischen Belastungen ausgesetzt. Ohne Nachwuchs
von jungen Elefanten, die in freier Wildbahn eingefangen werden, würden
Elefanten in Zoos aussterben, sagen die Wissenschaftler um Ros Clubb
von der Tierschutzorganisation RSPCA. Insgesamt untersuchten die
Forscher die Daten von 786 weiblichen Tieren
in europäischen Zoos, 1.089 afrikanischen Elefanten aus dem
Amboseli-Nationalpark in Kenia und 2.905 asiatischen Elefanten aus der
Holzindustrie in Myanmar, dem früheren Burma. Diese ebenfalls in
Gefangenschaft lebenden asiatischen Elefanten dienten dabei als
Vergleichsgruppe. Die statistische Auswertung der Daten ergab für
afrikanische Elefanten,
die in Gefangenschaft geboren worden waren, eine Lebenserwartung von
lediglich 16,9 Jahren. Die Weibchen aus dem Amboseli-Nationalpark
wurden mit durchschnittlich 56 Jahren in Freiheit mehr als dreimal so
alt. Die Sterblichkeit von Jungtieren unterscheidet sich in beiden
Populationen kaum, dennoch starben die Weibchen wesentlich früher, wenn
sie in einem Zoo geboren worden waren. Bei den asiatischen
Elefanten zeigte sich ebenfalls ein eindeutiger Unterschied zwischen
der Überlebensrate von Tieren, die entweder in Freiheit oder in
Gefangenschaft in Zoos geboren worden waren. Die Sterblichkeit der in
Zoos geborenen Jungtiere war höher als bei den Arbeitstieren, auch wenn
sich die Überlebensrate der jugendlichen Tiere in beiden Populationen
nur mehr geringfügig unterscheidet.
tagesschau.sf.tv - 12.
Dez. 2008
Wilde Dickhäuter leben länger - Zoo-Tiere leiden unter
Einsamkeit
In Freiheit lebende Elefanten werden einer neuen Studie zufolge älter
als ihre Artgenossen in Zoos. Für Afrikanische Elefanten in
europäischen Zoos errechneten Forscher eine mittlere Lebensdauer von
16,9 Jahren, wie das US-Wissenschaftsmagazin "Science" in seiner neuen
Ausgabe berichtet. Frei laufende Dickhäuter leben im Schnitt dreimal
länger. "Es ist
deutlich erfolgreicher, Elefanten in Afrika und Asien zu schützen als
in westlichen Zoos", sagte eine der Autorinnen der Studie, Georgia
Mason von der University of Guelph in Kanada. Eines der
überraschendsten Ergebnisse der Untersuchung war laut Mason,
dass in Zoos geborene Elefanten eine geringere Lebenserwartung haben
als Artgenossen, die zunächst in Freiheit lebten und dann in Tierparks
gebracht wurden. "Wir sind uns nicht sicher, was die Gründe dafür
sind", sagte die
Forscherin. Es gebe jedoch auch eine gute Neuigkeit, betonte Mason: Die
Lebenserwartung von Zoo-Elefanten sei in den vergangenen Jahren
gestiegen, was auf eine artgerechtere Haltung hindeute.
dradio.de
- 15. Dez. 2008
Jungbrunnen "Freiheit" - Frei lebende Elefanten leben
länger
Biologie. - Elefanten in Gefangenschaft haben eine wesentlich geringere
Lebenserwartung als in Freiheit lebende Tiere. Das erklären britische
Forscher, die die Daten von 4500 afrikanischen und asiatischen
Elefanten untersucht haben. In die Studie flossen die Daten von 800
weiblichen Elefanten ein, die zwischen 1960 und 2005 in europäischen
Zoos gehalten worden sind. Derzeit müssen immer wieder Tiere aus der
freien Wildbahn gefangen
werden, um die Zahl der Elefantengruppen in den Zoos zu halten. Die
internationale Studie erregt auch in Köln Aufsehen. Seiner
Erfahrung nach sterbe ein Zoo-Elefant irgendwann jenseits der 40 oder
50 Jahre, weil seine Zähne abgenutzt sind - wie in der Natur. So ganz
könne er sich die Zahlen nicht erklären, urteilt der Kölner
Zoo-Tierarzt Olaf Behlert: Es ist halt eine Statistik, wo junge Tiere,
die sterben, mit drin
enthalten sind, wo andere Todesfälle mit drin sind.
newsticker.sueddeutsche.de
- 12. Dez. 2008
Elefanten leben in Reservaten länger als in Zoos
Elefanten haben in Reservaten eine höhere
Lebenserwartung als in Zoos. Das ist das Ergebnis einer britischen
Studie, die das US-Wissenschaftsjournal "Science" (Bd. 322, S. 1649)
veröffentlicht hat.
wissenschaft-aktuell.de
- 12. Dez. 2008
Elefantenweibchen sterben in Gefangenschaft deutlich
früher
"Elefanten in Zoos zu bringen, beeinträchtigt insgesamt tiefgreifend
ihr Überleben", schreiben Georgia J. Mason von der University of Guelph
und Kollegen. "Die Effekte früher Erfahrungen, der Transfer zwischen
Zoos und möglicherweise der Verlust der Mutter sowie Probleme mit
Gesundheit und Fortpflanzung, die bei Zooelefanten bekannt sind, legen
Stress und/oder Übergewicht als mögliche Ursachen nahe."
derstandard.at -
11.
Dez. 2008
Das
Risiko des Elefantenlebens im Zoo - Die Tiere haben in Gefangenschaft
eine deutlich geringere Lebenserwartung als in Naturreservaten
Elefanten in europäischen Zoos leben deutlich kürzer als ihre
Artgenossen in afrikanischen und asiatischen Tierreservaten. Das ist
das Ergebnis einer Studie unter der Leitung des britischen Zoologen Ros
Clubb, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Science (Band 322,
S. 1649) veröffentlicht wurde.
nzz.ch - 11. Dez. 2008
Elefanten in Zoos leben nur halb so lang - Lebensdaten
von 4500 Elefanten verglichen
Die Lebensspanne von in europäischen Zoos lebenden Elefanten ist nur
etwa halb so lang, wie jene von Elefanten im Reservat oder den
schwerarbeitenden Tieren in der burmesischen Holzindustrie. Forscher
sehen psychischen Stress und Fettleibigkeit als Ursacher für die
kürzere Lebensdauer. ...
wissenschaft-online.de
- 11. Dez. 2008
Leid und Liebe der grauen Riesen - Wie Elefanten auf
Gefangenschaft und Umsiedlung reagieren
Sie gehören zu den Lieblingen der Zoobesucher und gelten als sehr
soziale Wesen - doch im Tierpark scheinen Elefanten dies nicht zu ihrem
Vorteil ausleben zu können: Die Dickhäuter leben trotz ihrer
Anpassungsfähigkeit hinter Gittern artunverträglich früh ab.
sueddeutsche.de
- 12. Dez. 2008
Dicke Dickhäuter
Übergewichtig, gestresst und unfruchtbar: Elefanten im Zoo sterben
wesentlich früher als ihre Artgenossen in freier Wildbahn.
rtvutrecht.nl
- 12. Dez. 2008
Controverse
over leeftijd dierentuinolifanten
Meinungsverschiedenheit über das Lebensalter von Zooelefanten
Amersfoort. Elefanten in einem Zoo haben es ganz schön schwer. Das
sagen britische Forscher, die Tausende Elefanten recherchiert haben. In
der Wildnis werden die Dickhäuter über 50 Jahre alt, in den Zoos aber
erreichen sie im Durchschnitt nicht einmal 20. Marjo Hoedemaker vom
Tierpark Amersfoort betrachtet das als Unsinn. Ihm zufolge haben die
Tiere nichts zu klagen. Dafür sorgt er schon als Pfleger.
nos.nl - 12. Dez. 2008
Olifanten leven korter in dierentuin
Elefanten leben im Zoo kürzer
Elefanten in Zoos sterben eher als Elefanten in der Wildnis. Das sagen
Forscher aus Großbritannien. Ihnen zufolge sind Elefanten in Zoos oft
zu dick und sterben deshalb früher. Auch sollen sie viel unter Streß
leiden, weil sie schon jung von dem einen nach dem anderen Zoo gebracht
werden. In Zoos werden Elefanten im Durchschnitt 19 Jahre alt und in
der Wildnis 56 Jahre. Der älteste Elefant in einem europäischen Zoo ist
63 Jahre alt. Der Direktor des Zoos in Rotterdam findet die
Untersuchung schlecht. Früher war es so, daß Elefanten im Zoo ein
kürzeres Leben hatten, jetzt aber haben es die Elefanten viel besser.
news.nationalgeographic.com - 11. Dez. 2008
Wild Elephants Live Longer Than Their Zoo Counterparts
for National Geographic News
Wild elephants in protected areas of Africa and Asia live more than
twice as long as those in European zoos, a new study has found. Animal
welfare advocates have long clashed with zoo officials over
concerns about the physical and mental health of elephants in
captivity. British and Canadian scientists who conducted the six-year
study say
their finding puts an end to that debate once and for all. "We're
worried that the whole system basically doesn't work and
improving it is essential," said lead author Georgia Mason, a zoologist
at the University of Guelph in Canada. Obesity and stress are likely
factors for the giant land mammals' early
demise in captivity, she said. Until these problems are resolved, the
authors are calling for a halt
to importing wild elephants and breeding them in facilities unless an
institution can guarantee long, healthy lives for its elephants. The
study will be published tomorrow in the journal Science.
rg.ru - 12. Dez. 2008
Жизнь
слонов в
зоопарках в
три раза
короче, чем у
их диких
собратьев
Leben der Elefanten in Zoos dreimal kürzer als bei wilden
Artgenossen
Streß und frühen Tod verbinden die Autoren der Arbeit auch damit, daß
in Gefangenschaft die Elefanten gewöhnlich nicht in Familien leben, wie
in der Natur, und es nicht selten vorkommt, daß Elefantenkälber von
ihren Müttern getrennt werden, was bei ihnen gewaltigen Streß
hervorruft. Die Zoos zerstören die gewohnte Familienstruktur im Leben
der Elefanten und das beeinflußt offensichtlich ihre Lebensfähigkeit
und Lebensdauer. Wenn das so ist, dann kann man behaupten, daß
Elefanten klügere und hochorganisiertere Tiere sind, als das bisher
angenommen wurde. Nichtsdestotrotz wurde die Arbeit der Wissenschaftler
schon der Kritik unterzogen wegen überflüssiger Idealisierung des
Lebens in der Unfreiheit [?, im Kontext müßte "Freiheit" stehen] und
die Geringschätzung der Rolle der Zoos bei der Erhaltung der Arten.
volkskrant.nl - 11. Dez. 2008
Dierentuinolifant leeft korter dan vrijer dier
Zoo-Elefant lebt kürzer als ein freies Tier
Amsterdam. David Davidson. Elefantenkühe in geschützten Populationen
leben länger und gesünder als Elefanten in europäischen Zoos. Das
schlußfolgern Wissenschaftler in einer Studie unter 4.500 Afrikanischen
und Asiatischen Elefanten. Die Untersuchung fand statt unter
Afrikanischen Elefanten aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia und
Asiatischen Elefanten im Dienst des [staatlichen]
Holzeinschlag-Unternehmens Myanmar Timber Enterprise. Die Ergebnisse
wurden verglichen mit Daten aus europäischen Zoos von 1960 bis 2005.
Die mittlere Lebenserwartung (die mittlere Lebenszeit in einer
Anordnung nach Größe) von Afrikanischen Elefanten in Gefangenschaft ist
fast 17 Jahre, in Amboseli liegt diese bei 56 Jahren. Bei Asiatischen
Elefanten in Gefangenschaft liegt diese Erwartung bei 19 Jahren,
während der durchschnittliche Wert in Myanmar bei fast 42 Jahren liegt.
Bei Asiatischen Elefanten stellte sich auch heraus, daß die
Sterblichkeit unter Kälbern in Zoos höher lag. Nur 42 % der Kälber
erlangte ein Alter von einem Jahr, während in Myanmar 83 % aller
Jungtiere dieses Alter erreichte. Für den Asiatischen Elefanten gilt
auch, daß Zoogeburten und Umzüge zwischen Zoos die Lebensdauer negativ
beeinflussen. Elefanten in Gefangenschaft sind öfter krank als wild
lebende Exemplare. Die Forscher geben dafür in ihrem Artikel keine
Erklärung. Verkrüppelung [?] und Unfruchtbarkeit kommen öfter vor bei
Kühen in Gefangenschaft. Auch leiden sie mehr unter Herpes und
Tuberkulose und töten sie öfter ihre Kälber. Die Situation der
Elefanten ist je nach Zoo verschieden. So läßt der Tierpark Emmen
wissen, gerade sehr viel jungen Zuwachs zu haben. Seit 1992 wurden dort
19 Asiatische Elefanten geboren, die in ihrer übergroßen Mehrzahl
gesund aufwuchsen. Auch die Gesundheit der Gruppe von 15 Elefanten in
Emmen ist gut, die Tierpfleger können sich schon vorstellen, daß die
Tiere es in einer geschützten natürlichen Umgebung noch besser haben
könnten.
internovosti.ru - 12. Dez. 2008
Зоопарки
вредны для
здоровья
слонов
Zoos sind schädlich für die Gesundheit der Elefanten
Wie kanadische und britische Zoologen behaupten, kostet den Elefanten
das Leben in Zoos viele Jahre ihres Lebens, während es sich bei einer
Reihe anderer Tiere genau umgekehrt verhält - ihre Lebenszeit
vergrößert sich in Gefangenschaft. Wie die letzten, über viele Jahre
durchgeführten Forschungen zeigten, leben Elefanten, die in Zoos
untergebracht sind, nur halb so lange, als ihre Artgenossen in
geschützten Zonen Afrikas und Asiens. Die Forschungsergebnisse wurden
veröffentlicht auf den Seiten der Zeitschrift Science, die höchste
Autorität auf wissenschaftlichem Gebiet genießt. Ungeachtet dessen
haben es jedoch Besitzer von Zoos nicht eilig, Schlußfolgerungen zu
ziehen in Bezug auf die Elefanten, die sich in ihrer Obhut befinden.
Mehr noch, viele von ihnen betrachten die Erklärungen, die von den
Forschern gemacht wurden, als nicht der Wahrheit entsprechend. Als
Hauptursachen, die das Lebensalter der Elefanten beeinflussen, nannten
die Wissenschaftler die zu ausgiebige Ernährung und Streßsituationen.
grani.ru - 12. Dez. 2008
Ученые
доказали, что
слонам
вредно жить в
зоопарках
Wissenschaftler haben nachgewiesen, daß das Leben in Zoos für
Elefanten schädlich ist
Einer neuen Untersuchung zufolge, die von britischen und kanadischen
Zoologen durchgeführt wurde, leben wilde Elefanten, die Schutzgebiete
Afrikas und Asiens bewohnen, mehr als zweimal so lange wie Elefanten
aus europäischen Zoos. So bestätigten sich die Befürchtungen von
Naturschützern, die sich mit Mitarbeitern von Zoos stritten über die
physische und psychische Gesundheit von Elefanten, die sich in
Gefangenschaft befinden. Bemerkenswert ist, daß viele andere Tiere in
Zoos ein viel höheres Alter erreichen, als unter natürlichen
Bedingungen, wo sie viele Feinde haben. Die Zoologen umgingen mit ihrer
Aufmerksamkeit auch nicht die
"gezähmten" Elefanten, die im Holzeinschlag arbeiten. Bei allem
beunruhigte sie dabei in erster Linie die Lebensdauer der
Elefantenkühe, weil das am wichtigsten ist für die Erhaltung des
gesamten Bestands an Elefanten (Weibchen bilden 80 % der gesamten
Elefantenpopulation in Zoos und Zirkussen, wo es heute etwa 1.200
Elefanten gibt, mehr als 500 davon in Europa). Die Zoologen verweisen
auch darauf, daß bisher
ernsthaft unterschätzt wurde die Rolle sozialer Faktoren, die auf die
Lebensdauer dieser Tiere auf unmittelbarste Weise einwirken. In der
Natur leben Elefanten in großen Herden, in Zoos dagegen gibt es in der
Regel sehr wenig Elefanten. Hinzu kommt, daß diese leicht voneinander
getrennt und in einen anderen Zoo gebracht werden können, was, nach
Meinung der Gruppe Mason, von jetzt an vermieden werden sollte.
Österreichischer Tierschutzverein - 11.12.2008
Zoo Halle: Gefängnis für schwer erziehbare Elefanten?
Der Zwischenfall im Zoo Berlin, wo ein junger Elefant geprügelt wurde,
was vom Österreichischen Tierschutzverein mittels Video aufgedeckt
wurde, lässt sich gut mit dem Vorfall im Wiener Tiergarten Schönbrunn
vergleichen. Auch hier wurde ein Jungelefant misshandelt - Elefanten
jedoch haben ein gutes Gedächtnis und früher oder später kommt die
Vergeltung. Der Zoo Berlin will dem vorgreifen und schiebt den
geprügelten Elefanten gleich mal nach Halle ab, ein Zufall? Sitzt doch
in Halle auch Abu, der junge Elefantenbulle, der in Schönbrunn einen
Pfleger getötet hatte - sicherlich hatte auch Abu seine Gründe dafür.
Ist Halle nun ein Gefängnis für auffällig gewordene Elefanten? Der
Österreichische Tierschutzverein fordert ein absolutes Zucht- und
Haltungsverbot von Elefanten.
bz-berlin.de
- 16.
Dez. 2008
Europas oberster Eisbären-Kurator will die Anlage im
Berliner Zoo überprüfen - Leidet Knut, weil sein Gehege zu klein ist?
Eisbär Knut (2) soll in Berlin bleiben. Das will der Zoo, das will der
Tierpark in Neumünster. Doch Europas oberster Eisbären-Kurator, der
Niederländer Janosh Santho (48), hat in dieser Angelegenheit das letzte
Wort. Zur B.Z. sagte der Experte: "Eine wesentliche Voraussetzung
dafür, dass
Knut in Berlin bleiben kann, ist die Qualität des Geheges." Und weiter:
"Wenn es notwendig werden sollte, fahre ich selbst nach Berlin,
überprüfe die Anlage." Was wird der Mann aus dem Amsterdamer Artis-Zoo
sehen, wenn er vor
Knuts Gehege steht? Ein knapp 300 Quadratmeter großes Terrain, von dem
Tierschützer behaupten, dass es für den Bären jetzt schon zu klein ist.
tagesspiegel.de
- 12.
Dez. 2008
Kampf um Knut
Fast die ganze Welt liebt ihn, nur der Berliner Zoo ist auffallend
zurückhaltend - aus Eifersucht? Andere Städte wollen ihn jetzt auch.
Der Stararchitekt Daniel Libeskind ist begeisterter Knut-Fan. Er
arbeitet gerade in New York, und es ärgert ihn, dass der Eisbär
möglicherweise Berlin verlassen muss, weil der Berliner Zoo sich nur
sehr halbherzig für seinen Star einsetzt. Dem Tagesspiegel sagte
Libeskind: "Nach der Flut von Liebe, Zuneigung und Unterstützung, die
die Berliner für Knut gezeigt haben, ist es eindeutig, dass er im
Berliner Zoo zu Hause bleiben sollte." Libeskind unterzeichnete als
einer der Ersten die Unterschriftenaktion der Berliner Initiative "Knut
forever in Berlin" im Internet. Im Internet
erhoben bereits 22 000 Menschen aus aller Welt ihre Stimme, um Knut in
Berlin zu halten. In der Stadt selbst scheint sich ein bisschen was zu
bewegen. Zoochef
Blaszkiewitz sagt, der Zoo wolle den Bären behalten - "das würde mich
freuen". Das ist für den zögerlichen Direktor viel.
tagesspiegel.de
- 11.
Dez. 2008
"Der Zoo will Knut"
Der Chef des Zoologischen Gartens hat auf das Knut-Ultimatum seines
Kollegen in Neumünster reagiert. In einem Brief hat Bernhard
Blaszkiewitz formuliert: "Der Zoo Berlin will Knut gern behalten". Das
kurze,
sachliche Schreiben enthält noch keine Details zur Investitionsplanung
und zu einem Standort für ein neues oder umgebautes Gehege oder die
Ankündigung, die Angaben nachzureichen. Der Neumünsteraner Zoochef
Peter Drüwa will den Brief seinen sechs Vorstandskollegen von der
Tiergarten-Vereinigung Neumünster e.V. vorlegen. "Eine Entscheidung ist
nicht vor Frühjahr 2009 zu erwarten." In Neumünster liegen Bewerbungen
um Eisbär Knut vom Zoo Gelsenkirchen mit seiner Jungbärin Lara bereits
vor. Aus Schweden meldete sich der Orsa Bear Park, der ab Frühjahr
einen 50 000 Quadratmeter großen Polarbärenpark mit Sichtfenstern und
Seen für die Tiere mitten in der Natur eröffnet. Auch der Zoo San
Francisco will Knut.
Planung und
Bau
cms.frankfurt-live.com
- 13. Dez. 2008
Neuer Eingang, moderne Bärenanlage - Erste Maßnahme
des Zoo-Investitionsprogramms startete gestern mit 25 Architekturbüros
Erst vor wenigen Tagen hat der Magistrat ein umfassendes
Investitionsprogramm für den Frankfurter Zoo beschlossen, und gestern
wurde bereits die erste Maßnahme dieser 30-Millionen-Investition
durchgeführt: ein Kolloquium zum geplanten Neubau des Eingangsbereiches
und der Bärenanlage. "Ich freue mich, dass mit der Umsetzung des
Magistratsbeschlusses für das Zoo-Investitionsprogramm so schnell
begonnen wurde. Der Architektenwettbewerb für einen attraktiven
Eingangsbereich und eine Bärenanlage nach modernsten tiergärtnerischen
Anforderungen markiert den Beginn einer qualitativen Umstrukturierung
des Zoos. Mit der Realisierung dieser Neubaumaßnahmen ist der
Startschuss zur Profilierung der traditionellen Frankfurter
Freizeiteinrichtung als Natur- und Artenschutzzentrum gefallen", so
Kulturdezernent Felix Semmelroth. An diesem Kolloquium haben neben über
sechzig Vertretern der 25
eingeladenen Architekturbüros auch Vertreter des Preisgerichts und der
Sachpreisrichter, der Bauherren und der Politik teilgenommen. Das
Preisgericht, bestehend aus hochrangigen Fachleuten und Vertretern
der Stadt, tagt am 5. März 2009. Es bewertet die eingegangenen Entwürfe
und nominiert die Gewinner des Architektenwettbewerbs. Die Reihenfolge
der Gewinner wird in einer Pressekonferenz vorgestellt und alle
eingereichten Modelle werden für die Öffentlichkeit sichtbar
ausgestellt, kündigt der Zoologische Garten an.
mdr.de - 12.
Dez. 2008
Lotto
fördert gemeinnützige Projekte
Die Lotto Gesellschaft Sachsen-Anhalt stellt etwa 1,5 Millionen Euro
aus Spieleinnahmen für gemeinnützige Projekte im Land zur Verfügung.
Von dem Geld soll unter anderem eine Freianlage für
Luchse im Tierpark in Thale entstehen.
szon.de
- 11. Dez. 2008
Donau-Aquarium sorgt für Besucherrekord
Der Ulmer Tierpark könnte in diesem Jahr die Marke von 200
000 Besuchern knacken, schätzt der Leiter der Einrichtung, Dr. Peter
Laipple. Das wäre absoluter Rekord. Als Grund dafür sieht Laipple das
neu eröffnete Donau-Aquarium mit seinem begehbaren Tunnel. Es hat sich
zu einem echten Renner entwickelt, auch bei vielen Besuchern von
außerhalb.
Die im Frühjahr beschlossene Generalsanierung des Tiergartens in der
Friedrichsau wird in den nächsten Monaten fortgesetzt. Toiletten und
das Dach des alten Aquariumsgebäudes wurden zum Teil bereits erneuert.
Demnächst werden die Wände gestrichen, die Außenfassade wird ebenso
erneuert. In einem zweiten Bauabschnitt sollen in den Jahren 2009 und
2010 das
Tropenhaus, die Freigehege und das Verwaltungsgebäude auf Vordermann
gebracht werden. Auch im Affengehege stehen Reparaturen an. Die Kosten
für das Gesamtpaket hat die Verwaltung im Mai auf 590 000 Euro
beziffert.
Aktionen
fr-online.de
- 12. Dez. 2008
Weihnachten für die Aras
Selbst als Tante weiß man darum, Eltern kennen es erst recht: Die
letzten Wochen vor Weihnachten lösen in Kindern ein gerüttelt Maß
Ungelduld aus. Wer das Leiden der jungen Christkind-Erwartenden lindern
will, bietet im besten Fall ein Tier. Oder ganz viele. Der Zoologische
Garten Frankfurt hat sogar ziemlich viele Tiere und lädt in den
kommenden Tagen zu verschiedenen Veranstaltungen ein, die prima
Ablenkungspotenzial haben. Seit Donnerstag ist etwa die Ausstellung
"Bitte lächeln! Kinder
fotografieren Zootiere" zu sehen. Täglich zwischen 10 und 16 Uhr können
sich Besucher im Ausstellungssaal des Borgori-Waldes die Fotografien
ansehen.
wormser-zeitung.de
-
12. Dez. 2008
Lohnendes Ziel auch im Winter - Familie Hepp-Scholz
200000. Besucher des Tiergartens / Pfälzer sind Stammgäste
Stolz halten Melina, Janis und Katharina zusammen mit ihren Eltern
Felicitas Hepp und Armin Scholz dem Fotografen die Familienfreikarte
entgegen. So richtig können sie ihr Glück noch gar nicht fassen, aber
die Familie aus dem pfälzischen Wattenheim zählt als 200 000. Besucher
des Wormser Tiergartens. Dieser Tag werde ihnen noch lange in guter
Erinnerung bleiben, berichtet das Gewinnerpaar.
halleforum.de
- 13. Dez. 2008
Advent im Zoo Halle - Spannender Zoorundgang mit
Laternenumzug und Eselsfütterung
In der Weihnachtszeit wird es zeitig dunkel, schon um kurz nach
16 Uhr verschwindet die Sonne am Horizont. Der Bergzoo in Halle (Saale)
aber war hell erleuchtet, viele bunte Laternen zogen über den
Reilsberg. Der Zoo hatte zu seinem traditionellen Adventsrundgang
eingeladen, und zahlreiche Familien folgten dem Aufruf. Spannende
Mitmachaktionen hatten sich die Zoomitarbeiter für die von
Eseldame Lena angeführte Tour durch den winterlichen Zoo ausgedacht.
halleforum.de -
13.
Dez. 2008
555. Tierpatenschaft im Bergzoo Halle - Heike
Heinrichsdorff übernimmt Patenschaft für Schneeeulen
Am Freitagvormittag konnte der Zoo-Förderverein die mittlerweile
555. Tierpatenschaft im Bergzoo auf dem Reilsberg in Halle (Saale)
verleihen. Das Wetter war wie bestellt für die Tiere, die sich Heike
Heinrichsdorff ausgewählt hatte - in einer winterlichen
Schneelandschaft wurde mit Sekt auf eine langjährige Patenschaft für
zwei Schneeeulen angestoßen.
tlz.de - 14.
Dez. 2004
Rekord bei Paten
Auf ein außerordentlich erfolgreiches Jahr können die
553 Mitglieder des Vereins der Zooparkfreunde zurückblicken. "Es ist
uns gelungen, eine ganze Reihe neuer Spender und Sponsoren zu
gewinnen", berichtete Vereinsvorsitzender Dietmar Schumacher bei der
Weihnachtsfeier am Sonnabend im Elefantenhaus. Allein bei den
Tierpatenschaften sei die Spendensumme um 15 Prozent auf deutlich über
50000 Euro gestiegen. Bis zum Jahresende dürften sich rund 210
Privatpersonen und Firmen für diese Form der Unterstützung entschieden
haben - ein neuer Rekordwert.
ndr.de - 14.
Dez. 2008
Naturerlebniszentrum Müritzeum ausgezeichnet
Das Müritzeum in Waren gehört jetzt zur Initiative "Land der Ideen".
Damit werde die moderne, kindgerechte und beispielhafte Präsentation
der Naturschönheiten der Seenplatte gewürdigt, hieß es am Sonntag bei
der Auszeichnung. Das Naturerlebniszentrum am Herrensee wurde im August
2007 eröffnet und zählte bislang 350.000 Besucher. Im Nordosten wurden
in
diesem Jahr 13 Initiativen und Standorte ins "Land der Ideen"
aufgenommen, darunter das Landesleistungszentrum für Behindertensport
Greifswald und der Natur- und Umweltpark Güstrow.
mvticker.de -
14. Dez.
2008
Auszeichnung für das Müritzeum: Aquarium ist
Schaufenster der Seenplatte
Deutschlands größtes Süßwasser-Aquarium, das Müritzeum
in Waren, ist am Sonntag als einer der Preisträger des bundesweiten
Wettbewerbes "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet worden.
mvregio.de - 15.
Dez.
2008
Müritzmuseum
feiert Auszeichnung mit Familientag
Mit einem Familientag hat das Müritzmuseum in
Waren am Sonntag seine Auszeichnung im Rahmen des bundesweiten
Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen" gefeiert.
Nachwuchs
nordbayern.de
Eisbären-Nachwuchs ist tot
Am Freitag Vormittag sahen Tiergartenmitarbeiter über die
Überwachungsanlage, dass sich das zweite Jungtier nicht mehr bewegte
und auch nicht mehr zu hören war. Vera war unruhiger als sonst und auch
ungewöhnlich lange außerhalb der Wurfhöhle im Tiergarten Nürnberg
unterwegs. Sie badete und spielte ausgiebig, kein normales Verhalten
für eine Eisbärenmutter. Wenig später trug sie ihr letztes Kind im Maul
herum. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits tot. Auch noch am Samstag
trug
Vera ihr totes Baby durch ihr Gehege herum. Man wollte ihr Gelegenheit
geben, Abschied zu nehmen, damit sie die gescheiterte Aufzucht
abschließen kann. In vielen Zoos werden werdende Eisbärenmütter in der
Wurfhöhle
eingesperrt, um Ablenkungen zu vermeiden und den natürlichen
Verhältnissen nahezukommen. In Nürnberg fällte Tiergartendirektor Dag
Encke die nicht unumstrittene Entscheidung, den Schieber des Stalls
offenzulassen: "Was wirklich richtig ist,
weiß niemand. Es wird immer unterschiedliche Ansichten geben." Die
Körper der beiden Babys konnten am Samstag Abend
aus der Höhle geborgen werden, nachdem Vera sich beruhigt hatte. Im
Tiergarten vermutet man, die Jungtiere könnten einer Infektion zum
Opfer gefallen sein. Wie es weiter geht mit den Eisbären am
Schmausenbuck kann Dag Encke
noch nicht genau sagen. " Wir wollen es auf jeden Fall noch einmal mit
Vera probieren und sie im Frühjahr wieder decken lassen." Dazu würde
man gerne den "bewährten" Felix, der zur Zeit in Dänemark ist, zurück
nach Nürnberg holen. Allerdings, so Encke, suche man gleichzeitig
weiter nach einem geeigneten Partner für Flocke, die noch in der
vertrauten Umgebung bleiben solle. "Vier Eisbären in zwei Gehegen, das
geht nicht", erklärt der Tiergarten-Direktor, "wir müssen sehen, wie
wir das mit dem Management hinkriegen".
faz.net
- 14. Dez. 2008
Protest von Tierschützern - Zweites Eisbärbay in
Nürnberg tot
Knapp eine Woche nach seinem Zwilling ist auch das
zweite Eisbärenbaby im Nürnberger Tiergarten gestorben. Das drei Wochen
alte Tier lag am Freitagnachmittag leblos in seiner Bruthöhle. Die
Todesursache der beiden Babys sei unklar, sagte Tiergartendirektor Dag
Encke am Sonntag. Die Ergebnisse pathologischer Untersuchungen werden
in den nächsten Tage erwartet. "Ich bedaure den negativen Verlauf der
zweiten Aufzucht der mit sechs
Jahren noch jungen Mutter sehr", sagte Encke. Mutter Vera habe
regelmäßig gesäugt und das Jungtier nach jedem Saugakt geschlafen.
dernewsticker.de - 14. Dez. 2008
Auch
zweites Eisbärenbaby in Nürnberg gestorben
Die beiden schlechten Nachrichten kamen im Abstand
von nur vier Tagen. Nach seinem Zwillingsgeschwisterchen am vergangenen
Montag ist auch das zweite Eisbärenbaby im Nürnberger Tiergarten
gestorben. Mitarbeiter des Zoos, die die Höhle mit den Jungen und ihrer
Mutter - der Eisbärendame Vera - per Videoüberwachung im Auge hatten,
bemerkten am Freitagvormittag, dass mit dem drei Wochen alten Tier
etwas nicht stimmte. Es schrie nicht mehr so laut wie sonst, machte
ungelenke Bewegungen, wie Tiergartendirektor Dag Encke berichtete. Am
Freitagnachmittag dann sei Vera sehr aufgeregt gewesen, habe die
Höhle verlassen, sei erregt schnaubend zurückgekehrt und habe ihr Nest
umgebaut. Zu diesem Zeitpunkt war das zweite Junge bereits tot.
tlz.de
- 14. Dez. 2008
Auch das zweite Eisbärenjunge in Nürnberg gestorben
Wie traurig! Eisbären-Mutter Vera hat auch ihr zweites Junges verloren.
Die Videos von den kleinen Eisbären-Zwillingen und ihrer Mama im
Internet haben viele Fans gerne angeschaut. Die Nachricht, dass eines
der Bären-Babys aus dem Tiergarten Nürnberg
in Bayern tot ist, hat sie geschockt. Nun gab es noch eine schlimme
Mitteilung: Auch das zweite Junge ist tot.
focus.de - 13.
Dez.
2008
Flockes Geschwister tot - Eisbärenzwillinge sterben
Nach dem Tod des ersten Eisbärenbabys der neugeborenen Zwillinge ist am
Freitagnachmittag auch das zweite gestorben. Die Ursachen für das
schnelle Dahinsiechen des Babys sind noch unklar. Flockes Mutter Vera
hatte den Jungbären regelmäßig gesäugt und ausreichend mit Milch
versorgt, sagte der Nürnberger Zoodirektor. Laut Mitteilung des Zoos
gab es bereits am späten Freitagvormittag
erste Anhaltspunkte, dass das noch lebende Eisbärenbaby schwächer
wurde. Gegen 14.00 Uhr sei Vera plötzlich sehr aufgeregt geworden, habe
ihre Höhle verlassen, sei erregt schnaubend zurückgekehrt und habe ihr
Nest umgebaut. Dabei hätten Mitarbeiter über die Videobeobachtung kurz
das Jungtier sehen können, das keine Töne mehr von sich gegeben habe
und tot gewesen sei. Die Höhle werde erst dann inspiziert, wenn das
Muttertier anzeige, dass
es mit der Aufzucht abgeschlossen habe, teilte der Zoo mit. Bis dahin
werde sie nicht gestört.
welt.de - 13.
Dez. 2008
Nun sind beide Flocke-Geschwister in Nürnberg tot
Großes Unglück in Flockes Eisbärenfamilie: Knapp eine Woche nach seinem
Zwilling ist auch das zweite Baby im Nürnberger Tiergarten gestorben.
Die Todesursache beider Tiere ist nach wie vor ungeklärt. Mutter Vera
hatte sich normal verhalten und beide Zwillinge regelmäßig gesäugt.
pnp.de - 12.
Dez. 2008
Toter Eisbär: Tierschützer fordern Zuchtverbot im Zoo
Nach dem Tod eines Eisbärbabys im Nürnberger Zoo fordert der
Deutsche Tierschutzbund ein Zuchtverbot. "Der lockere Umgang, den man
in Nürnberg mit den Tieren pflegt, ist nicht länger zumutbar", sagte
Tierschutzbund-Geschäftsführer Thomas Schröder der "Abendzeitung". Er
erinnerte daran, dass vor einem Jahr schon einmal eine Eisbärin in
Nürnberg ihre zwei Babys gefressen hatte. Schröder sieht den Grund
dafür im erheblichen Stress, dem Eisbären in der Gefangenschaft
ausgesetzt seien.
news-adhoc.com -
14.
Dez. 2008
Tierschutzbund Bayern dringt auf Verzicht der
Eisbärenzucht
Nach dem Tod des zweiten Eisbärenbabys im Nürnberger Zoo dringt der
Tierschutzbund Bayern auf einen Verzicht der Eisbärenzucht. Innerhalb
von nur zwölf Monaten seien im Tiergarten Nürnberg vier von fünf
Eisbärenjunge kurz nach ihrer Geburt gestorben, sagte Verbandspräsident
Berthold Merkel. Eine Umgebung, wie die Tiere sie in der Wildnis für
Nestbau, Geburt und Aufzucht der Jungen vorfänden, sei in
Gefangenschaft nicht herzustellen. Insgesamt sollte auf die Haltung von
Eisbären in Tiergärten verzichtet
werden, forderte Merkel.
welt.de - 11.
Dez. 2008
Eisbär-Baby stirbt kurz vor Flockes Geburtstag
Zum ersten Geburtstag verwöhnt der Nürnberger Tiergarten die von Hand
aufgezogene Eisbärin Flocke mit einem Spezialmenü. Trubel am Gehege
will der Zoo aber unbedingt verhindern, damit Flockes Mutter Vera nicht
bei der Aufzucht ihres Babys gestört wird. Dessen Zwilling ist erst am
Montag gestorben.
kanal8.de - 11.
Dez.
2008
Eisbärin Flocke wird ein Jahr alt
Für Flocke war es ein Tag wie jeder andere, nur das Menü fiel ein
bisschen üppiger aus. Ohne großen Bahnhof hat der Tiergarten Nürnberg
heute den ersten
Geburtstag der per Hand aufgezogenen Eisbärin gefeiert. Zu seinem
Ehrentag erhielt das 90 Kilogramm schwere Jungtier ein Spezialmenü aus
frischem Fisch, Gemüse und viel Obst, berichtete Tiergartensprecherin
Nicola Mögel. Ansonsten verzichtete der Tiergarten trotz Flockes
Popularität auf jede
Form von Geburtstagsfeier. Das sei nicht tiergerecht, hatte
Tiergartendirektor Dag Encke bereits in den Vortagen betont. Außerdem
wolle die Zoo-Leitung damit verhindern, dass Flockes Mutter Vera bei
der Aufzucht eines drei Wochen alten Eisbären-Babys gestört wird.
ramasuri.de
- 11. Dez. 2008
Nürnberg: Flocke feiert Geburtstag
Die Nürnberger Eisbärin "Flocke" ist heute ein Jahr alt geworden. Das
im Zoo von Hand aufgezogene Tier wiegt mittlerweile stattliche 90
Kilogramm. Tiergarten-Pressesprecherin Nicole Mögel sagte im
Ramasuri-Interview,
dass Flocke ihre Lieblings-Leckereien bekommen hätte. Am Montag ist ein
Geschwisterchen tot in der Höhle von Mutter Vera entdeckt worden. Noch
gibt es keine Hinweise über die Todesursache.
google.com - 11. Dez.
2008
Eisbärin "Flocke" feiert ersten Geburtstag im
Nürnberger Zoo
Die kleine Eisbärendame "Flocke" feiert heute im
Nürnberger Tiergarten ihren ersten Geburtstag. Am 11. Dezember 2007 kam
sie auf die Welt; rund vier Wochen später wurde sie allerdings von
ihrer Mutter "Vera" getrennt, nachdem diese ihr Verhalten
besorgniserregend geändert hatte. Daraufin wurde "Flocke"
per Hand großgezogen. Ende Oktober war "Flocke" nach Angaben des
Tiergartens eine "stattliche Bärin" und brachte mehr als 75 Kilogramm
auf die Waage.
ez-online.de
- 11. Dez. 2008
Wilbär
in Partystimmung - Eisbär feiert zum ersten und letzten Mal seinen
Geburtstag in der Wilhelma - 40 Kilo schwere Heringstorte im Nu
verspeist
Man nehme einen Plastikbehälter, fülle diesen mit
Wasser, Möhren, Äpfeln sowie Heringen und stelle ihn in die
Tiefkühltruhe. Nach zwei Tagen erhält man eine Torte, über die sich
allerdings nur Eisbären freuen. Und das taten gestern in der Wilhelma
auch zwei ganz besondere Pelzträger. Wilbär feierte seinen ersten
Geburtstag - und ließ Mutter Corinna großzügig an seinem Festmahl
teilhaben.
focus.de - 10.
Dez.
2008
Flockes Geschwisterchen ist tot
Freud und Leid in deutschen Zoos: Einer der beiden Nürnberger
Eisbärenzwillinge ist tot, in Stuttgart hat Star-Eisbär Wilbär seinen
ersten Geburtstag gefeiert. Morgen wird Eisbärenmädchen Flocke ein Jahr
alt, doch eine Feier wird es nicht geben.
berlinonline.de
- 14.
Dez. 2008
Advents-Überraschung im Tierpark - Weihnachts-Minifant
da - Elefantenhaus bleibt vorerst geschlossen
Berlin. Fast wäre es ein echtes Christkind geworden. Das schönste
Geschenk machte sich der Tierpark schon vor dem Fest: Ein
Weihnachts-Minifant! Mit Posaunen wurde es am Sonnabend im
Dickhäuterhaus begrüßt. Mama Kewa (25) kriegt
was Kleines! Punkt 16.42 Uhr war es da (und gar nicht klein): ein
pumperlgesundes Mädchen, 117 Kilo schwer, 98 Zentimeter groß. Nur ein
paar Minuten später hievte sich die Minifantin schon auf ihre stämmigen
Beinchen, fand auch rasch die "Futterkrippe" an Mamas Busen.
tlz.de - 12.
Dez. 2008
Nachwuchs für Familie Fischotter in Krefeld
Zwei kleine graubraune Pelzknäuel hält ein Tierpfleger auf einem
Strohbündel in seinen Händen. Es sind Fischotterbabys aus dem Krefelder
Zoo in Nordrhein-Westfalen. Tierpfleger haben den Nachwuchs von Familie
Fischotter in der Wohnhöhle
der Eltern gefunden. Dass die Otterdame Gitta Junge bekam, haben sie
aber schon länger geahnt. Vor knapp drei Wochen hatte Gitta nämlich
ihren Lebensgefährten Titus aus der gemeinsamen Höhle rausgeschmissen.
rp-online.de -
11.
Dez. 2008
Nachwuchs bei Familie Fischotter
Bei den Fischottern "Titus" und "Gitta" im Krefelder Zoo hat es wieder
Nachwuchs gegeben. Jetzt wurden die beiden Babys erstmals von den
Pflegern in Augenschein genommen.
mz-web.de - 12.
Dez.
2008
Hengst
sorgt mit Doppelehe für ein spätes Mutterglück - Bergzoo: Lama-Stute
"Alana" bringt nach schwieriger Geburt erstmals ein Fohlen zur Welt
Was hat dir der Nikolaus gebracht? Das ist keineswegs nur
eine Frage an Kinder. Auch Antje Nagel kann in diesem Jahr mitreden.
Für die Revierleiterin im Zoo Halle war am Nikolaustag trotz
ungeputzter Gummistiefel Bescherung. Denn im Lama-Gehege wurde das
Fohlen "Alexis" gebohren.
vienna.at - 10.
Dez.
2008
Erster Besuch beim Kugelgürteltier
Der jüngste Zuwachs im Tiergarten Schönbrunn ist ein Kugelgürteltier.
Das Neugeborene ist noch sehr empfindlich und darf nicht erschreckt
werden. Das Vienna Online Videoteam durfte als erstes bewegte Bilder
von dem Kleinen anfertigen.
kurier.at - 14.
Dez.
2008
Weiße
Löwen in Belgrader Zoo geboren
Der Zoo von Belgrad ist um zwei Attraktionen reicher: Am vergangenen
Dienstag sind in dem Tiergarten zwei weiße Löwen zur Welt gekommen. Die
Mutter der beiden, die Löwin Masa, ist ebenfalls weiß, das Fell des
Vaters ist normal gefärbt. Der stolze Zoo-Direktor Vuk Bojovic führte
die Löwenjungen am Sonntag kurz den Besuchern vor.
cms.frankfurt-live.com
- 11. Dez. 2008
Gorilla-Mann trifft seine neue Familie - Alle
Gorillafrauen umringen das neue Oberhaupt Viatu
Am 10. Dezember, um 11.15 Uhr, traf Viatu, der neue
Frankfurter Gorillamann, zum ersten Mal auf seine künftige Familie im
Borgori-Wald des Zoologischen Gartens. "Viatu hatte seit seiner Ankunft
aus Basel schon seit einiger Zeit Gelegenheit, die Mitglieder unserer
Gorilla-Familie, deren Oberhaupt er werden soll, durch Glasscheiben zu
sehen und ersten Kontakt durch eine Gittertür aufzunehmen", erläutert
Zoodirektor Manfred Niekisch. All diese Kontakte verliefen positiv, so
dass der Versuch einer
Zusammenführung gewagt werden konnte.
kanal8.de - 12.
Dez.
2008
Neuzugänge in Tierpark und Wildgatter Chemnitz
Kurz vor Jahresende ziehen einige neue Tiere - darunter zwei Tierarten,
die hier bisher noch nicht in Chemnitz gehalten wurden - in Tierpark
und Wildgatter ein. Chukarhühner gehören zu den Fasanenartigen und sind
nur wenig größer
als ein Rebhuhn. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südosteuropa
bis ins westliche Asien. Die Blau-Elster, eine Verwandte unserer
einheimischen Elstern, Häher
und Krähen, ist sowohl auf der Iberischen Halbinsel als auch in
Südostasien beheimatet. Weitere Neuzugänge sind ein weiblicher
Weißhaubenhäherling, der nun mit
dem schon im Tierpark lebenden männlichen Tier ein Zuchtpaar bilden
wird, ein Pärchen Rehe für das Wildgatter sowie eine weibliche
Amurkatze.
mt-online.de
- 12. Dez. 2008
Chimala schwimmt im Zoo Hannover
Die bislang fünfköpfige Flusspferdfamilie im Zoo
Hannover erhält Verstärkung. Die dreijährige Flusspferddame Chimala
schwimmt ab sofort in ihrem Becken mit. Die gebürtige Schweizerin kommt
aus dem Zoo Basel. Sie hat aber
Hannoveraner Wurzeln: Sie ist eine Enkelin von Zora, die im Herbst
gestorben ist ebenso wie der Hippopotamus Habari. Sie soll mit dem
zweijährigen Fridolin später für Nachwuchs sorgen.
haz.de - 11. Dez. 2008
Schwerer Neuzugang im Zoo: Gestatten, Chimala
Der hannoversche Zoo ist um ein wahrlich gewichtiges Tier reicher: Die
dreijährige Flusspferddame Chimala aus der Schweiz verstärkt jetzt die
dortige Hippo-Familie. Neu im Stall von Meyers Hof: sieben rotbunte
Ferkel.
hannover-zeitung.net
- 11. Dez. 2008
Charmante Schönheit: Chimala!
Sie ist ungemein charmant, trägt ein breites Grinsen im Gesicht, hat
weit auseinanderstehende große Augen, eine kleine interessante Narbe
auf der Nase über einem Hauch von Damenbart. Um die Hüften ist sie ein
wenig rund, die Ohren sind recht klein und die Beine ziemlich dick.
Kurz: ein perfektes Flusspferd.
mz-web.de - 11.
Dez.
2008
Zuwachs im Bergzoo - Zwei junge Seebären trafen aus
Hamburg ein - Am Nikolaustag kam ein Lama zur Welt
Zuwachs im Halleschen Bergzoo: Die beiden Seebären Poldi
(zweieinhalb Jahre) und Diego (eineinhalb Jahre) sind aus dem Tierpark
Hagenbeck in Hamburg eingetroffen. In diesem Jahr waren im Bergzoo Bert
und Ikarus gestorben - ihre Plätze in der Seebärengruppe sollen nun
beide Jungtiere einnehmen.
badische-zeitung.de -
11. Dez. 2008
Mundenhof: Affiges Präsent aus der Schweiz
Sie sind klein, flink und manchmal ganz schön frech. Die Affen im
Tiergehege Mundenhof haben Verstärkung aus der Schweiz bekommen. Der
Basler Zoodirektor Olivier Pagan hat dem Tiergehege Mundenhof
gestern vier junge Javaneraffen geschenkt. Nach einer Eingewöhnungszeit
von sechs Wochen, die die Neuzugänger schon im Freiburger Affengehege
verbracht haben, gehören sie jetzt offiziell dazu. Zwei weitere Affen
hat der Mundenhof vom Zoo in Saarbrücken geschenkt bekommen, so dass
jetzt insgesamt 17 Tiere im Affengehege leben. Der Zuwachs hat die
hierarchische Ordnung, die für das Zusammenleben der Affen enorm
wichtig ist, durcheinander gebracht.
tv-suedbaden.de - 11.
Dez. 2008
Affentheater in Mundenhof - Der Mundenhof hat jetzt
sechs weitere Javaneraffen
Affentheater in Mundenhof - nach Einzug von sechs weiteren
Javaneraffen in das Affengehege ist die Herde im Naturerlebnispark
jetzt auf siebzehn Tiere angewachsen. In den nächsten Tagen werden im
großen Gehege die Hierarchien unter den Affen neu geordnet. Die sechs
Tiere sind ein Geschenk vom Baseler Zoo und dem Zoo Saarbrücken. Heute
wurden sie an Freiburgs Forstamtsleiter Hans Burgbacher übergeben, der
auch für den Mundenhof zuständig ist.
nw-news.de
- 12. Dez.
2008
Reines
Mädchenzimmer im neuen Wolfsgehege - Tierpark Olderdissen sucht Namen
für die fünf jungen Wölfinnen / NW-Leser sind aufgerufen
Die jungen Damen bewegen sich flink und elegant. Sie sind
aber scheu. Auch eine ordentliche Portion Kaninchen und Rindfleisch,
die Tierpfleger Heinrich Thießen im vorderen Teil des neuen
Wolfsgeheges verteilt, kann das Rudel nicht an die Futterstelle locken.
Mit ihren sieben Monaten sind die Wolfsfähen fast ausgewachsen. Jetzt
suchen der Tierpark Olderdissen und die Stiftung für Umwelt und Sport
der Stadtwerke Bielefeld nach Namen für die fünf Tiere. Das Gehege ist
auf rund 6.000 Quadratmeter erweitert worden. Die
Wölfinnen, Jäger sprechen von Fähen, wurden im Mai im Tierpark Stendal
geboren. Das neue und des alte Gehegeteil sind durch einen 17 Meter
langen
Tunnel unter dem Fußweg verbunden. Durch die neue Anlage führt ein 100
Meter langer Holzsteg. Oberhalb des Tunnels können Besucher die Tiere
von einer Aussichtsplattform beobachten. Das neue Gehege war erst durch
eine Spende von 125.000 Euro durch die Stadtwerke-Stiftung möglich
geworden.
pz-news.de
- 10. Dez. 2008
Tierischer Umzug von Warstein nach Pforzheim: Neuer
Luchs im Wildpark
Fünf Stunden Fahrt sind zu Ende. In einer dunklen Box. Jetzt
wird die hölzerne Kiste an einer Seite geöffnet und vor dem
Luchs-Männchen liegt sein neues Zuhause im Pforzheimer Wildpark. An
diesem Tag hat der Kuder, wie männliche Luchse in der Fachsprache
genannt werden, 285 Kilometer auf Deutschlands Autobahnen zurückgelegt.
Von Warstein im Sauerland nach Pforzheim am Rande des Nordschwarzwalds.
derwesten.de -
12.
Dez. 2008
Basteln mit dem Affen
Krefeld. Christiane Peter hat einen ganz besonderen Job: Sie arbeitet
als Tieranimateurin im Zoo und kämpft damit an vorderster Front gegen
den Hauptfeind der Insassen: die Langeweile. So bespaßt die
Meerbuscherin in erster Linie Schimpansen, Gorillas und
Orang-Utans. Mit Utensilien wie Jute- oder Papiersäcken,
Plastikflaschen, Leder-
oder Tennisbällen stellt sie den Affen immer neue Aufgaben.
freizeitpark-news.de
-
15. Dez. 2008
Zwei verfrühte lebendige Weihnachtsgeschenke für das
Sea Life München
Nach sechsmonatiger Suche hat das Sea Life München endlich einen neuen
Manager. Und fast zeitlich gab es auch tierischen Nachwuchs - Bonnie,
ein zwei Meter langes Ammenhaiweibchen. Seit 1. November 2008 ist nach
langer Abstinenz die Stelle des
Geschäftsführers im Sea Life München wieder besetzt. Mit Wolfgang
Sedlmeir leitet in der Unterwasserwelt mit Blick auf den
Olympiasee ein Mann die Geschicke, dem der Freizeit- und Tourismusmarkt
in Deutschland sehr gut bekannt ist. Der frühere Senior Sales Manager
von Disneyland® Resort Paris in Deutschland bringt jede Menge Erfahrung
in Vertrieb, Marketing und Betriebsführung mit. Vor allem seine fast
siebenjährige Erfahrung als Geschäftsführer des Universum® Science
Center in Bremen prädestiniert ihn dazu, die Erfolgsgeschichte des
Publikumsmagneten im Olympiapark weiterzuführen.
bild.de - 13.
Dez. 2008
Warum trägt Knut plötzlich Schwarz?
Stolz schaut sich Eisbär Knut im Gehege um. Er hat gerade sein schönes
weißes Fell umgefärbt - ganz allein und mit echten Erdfarben! Der
Kult-Bär (2) spielt gern im Berliner Schmuddelwetter-Matsch. Sein
liebster Spielfreund: ein dreckiger Sack. Leider hat Mutti Knut nie
gezeigt, wie man sein Fell schön sauber hält.
Weiß ist aber auch sehr empfindlich ...
rp-online.de -
12.
Dez. 2008
Rettung für verletztes Wild
Im Twistedener Plantaria-Park gesellt sich zur Greifvogelstation jetzt
auch noch ein Asyl für Säugetiere des Waldes. Ziel Wilhelm Schnabels
ist es, seine Patienten schnell wieder auszuwildern. Erste Gäste gab
und gibt es schon: "Wir haben einen Waschbären hier,
und bis gestern päppelten wir auch einen Nerz auf. Der ist inzwischen
an den Klever Tierpark abgegeben worden."
stz-online.de
- 12. Dez. 2008
Tiere im Erfurter Zoo passen sich dem Winter an
Grau statt braun, weiß statt grau, lang statt kurz, einfarbig statt
gepunktet: Viele Erfurter Zootiere haben ihr Aussehen der winterlichen
Jahreszeit angepasst.
suedwest-aktiv.de
-
11. Dez. 2008
Bald freier Eintritt für Kinder? Gegenwärtige
Tarifstruktur für Ulmer Tiergarten in Frage gestellt
Müssen Kinder bald nichts mehr bezahlen, wenn sie den Tiergarten
besuchen? Stadträte stehen diesem Vorschlag wohlwollend gegenüber.
lr-online.de -
11.
Dez. 2008
Ein gefiederter Ausreißer
Mit ihren buntgefiederten Kleidern sind die Rosella-Sittiche
im Tierpark Weißwasser gut zu erkennen. Sie teilen ihre Voliere mit dem
schwatzhaften Theo. Vor etwa zwei
Jahren haben Vogelliebhaber die Tiere im Tierpark abgegeben. Einer der
Rosellas hat sich als kleiner
Ausreißer entpuppt. Anfang Oktober hat der Großsittich die Gunst der
Stunde genutzt und ist
beim Öffnen der Tür über den Kopf der Tierpflegerin hinausgeflogen.
wiesbadener-kurier.de
- 12. Dez. 2008
So
kommt das Futter schneller zu den Hirschen - Firmen engagieren sich für
umweltfreundliches "Tierpark-Mobil" / Ab sofort im Hofheimer Wildgehege
unterwegs
Klein, leicht und umweltfreundlich wird das
"Tierpark-Mobil" künftig in allen Aufgaben rund um das Wildgehege am
Hofheimer Kapellenberg unterwegs sein. Bürgermeister Gisela Stang hat
die Zündschlüssel für den Fiat Panda mit Gasantrieb vor kurzem an den
Leiter des Forstreviers Hofheim, Eberhard Esser, übergeben.
Bürgermeisterin Stang dankte den Unternehmen, die die Anschaffung des
Fahrzeugs erst ermöglicht haben, indem sie Werbeflächen auf dem Panda
gekauft haben.
kleinezeitung.at - 11.
Dez. 2008
Mehr Ruhe für Tiere in Herberstein im Winter
Der kalte Winter macht den meisten Bewohnern der Tierwelt Herberstein
nichts aus. Während die Tiere Weihnachten gar nicht bemerken, macht der
Lärm der Silvesterknallerei vor dem Zoo nicht Halt.
focus.de
- 12. Dez. 2008
Taiwan - Pandas aus China sollen noch vor Weihnachten
ankommen
In Taiwan sollen zu Weihnachten als Zeichen der Verbesserung der
bilateralen Beziehungen zwei chinesische Pandabären eintreffen. Wie ein
Sprecher des Bürgermeisters der taiwanischen Hauptstadt Taipeh
am Freitag mitteilte, wird eine taiwanische Delegation die Tiere in
China abholen. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern hatten sich in
letzter Zeit
stark verbessert, nachdem der chinafreundliche Ma Ying-jeou im Mai das
Präsidentenamt in Taipeh übernommen hatte. Sein Vorgänger Chen
Shui-bian, ein Befürworter der Unabhängigkeit Taiwans von China, hatte
sich stets gegen die sogennante Panda-Diplomatie Pekings gewehrt. Die
Namen der Pandas - Tuan Tuan und Yuan Yuan - sind eine Anspielung
auf das chinesische Wort "tuanyuan", das Wiedervereinigung bedeutet. Im
Tierpark von Taipeh war für die Pandabären für umgerechnet 7,5
Millionen Euro ein neues Gehege gebaut worden. Der Bürgermeister
rechnet damit, dass die Tiere jährlich sechs Millionen Besucher in den
Zoo der Hauptstadt locken.
bazonline.ch -
11.
Dez. 2008
Wundersame Streicheleinheiten für kranke Tiere
Linda Tellington-Jones ist mit ihren kreisenden Berührungen weltberühmt
geworden. Wissenschaftlich bewiesen ist die Methode aber nicht. "Der
Erfolg ist frappant. Ich bin zwar Schulmediziner mit starkem
Interesse an der Komplementärmedizin, aber ich habe alles andere als an
so etwas geglaubt", sagt Ewald Isenbügel, der ehemalige langjährige
Zootierarzt und Leiter der Klinik für Heimtiere in Zürich. Er ist seit
über 37 Jahren mit Tellington-Jones befreundet
und arbeitet vor allem auf dem Gebiet der Pferde- und Zootiermedizin
mit ihr zusammen. Der Pferdeliebhaber könnte "unzählige weitere
Beispiele nennen", wo die Methode funktioniert habe. Mittlerweile
berufen sich über 1700 Tiertherapeuten in aller Welt auf
die gebürtige Kanadierin. Nicht alle, die TTouch anwenden, hätten die
gleichen Fähigkeiten wie Tellington-Jones, sagt auch Ewald Isenbügel.
fr-online.de - 13.
Dez. 2008
Jäger zwischen Welten
Schneeeulen könnten mit einigem Recht als Eisbären der Lüfte bezeichnet
werden. Kanadische Biologen haben ermittelt, dass die Vögel - ebenso
wie die Bären - auf winterliches Meereis als Lebensraum angewiesen
sind. Der Klimawandel könnte damit für beide Räuber zu einem
ernsthaften Problem werden.
AFP
Schimpanse
bewirft indische Zoobesucher mit Steinen
Kalkutta - Ein Schimpanse in einem indischen Zoo hat sich
für Steinwürfe von Besuchern gerächt, indem er seinerseits Steine ins
Publikum schleuderte.
BBC
News - December 9, 2008
Fire kills 30 lemurs at sanctuary
A blaze killed 30 lemurs as it ripped through an animal enclosure at a
park in Cumbria. The fire destroyed the wooden buildings that were
housing the creatures at South Lakes Wild Animal Park in Dalton. A
spokesman for the fire service said he believed the lemurs, which
originated from Madagascar, had died from smoke inhalation.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
Niederlande
nieuwsbank.nl - 16. Dez. 2008
OLIFANTEN, GIBBONS EN KRAAGBEREN BEZORGEN DIERENRIJK
SUCCESVOL 2008
Elefanten, Gibbons und Kragenbären bereiten Dierenrijk ein
erfolgreiches 2008
Nuenen. Dierenrijk in Nuenen blickt schon jetzt zufrieden auf 2008
zurück. Obwohl in der Regel in den Weihnachtsferien noch viele Besucher
kommen, zog der Park bis heute schon mehr als 185.000 Besucher an. Das
sind 28.000 Besucher mehr als im vorigen Jahr. Dierenrijk verdankt den
Anstieg der Besucherzahlen den neu hinzugekommenen Asiatischen
Elefanten, Gibbons und Kragenbären.
nieuwsbank.nl - 15. Dez. 2008
Safaripark Beekse Bergen: kerstmenu voor leeuwen en
olifanten
Safaripark Beekse Bergen: Weihnachtsmenu für Löwen und
Elefanten
Hilvarenbeek. Weihnachten ist ein Fest der Traditionen. Genauso wie ein
Weihnachtsbaum, die Christmesse und das Lied "Last Christmas" gehört
auch der gemeinsame Genuß eines gut gefüllten Truthahns auf die Liste
der Weihnachtstraditionen daheim. Im Safaripark Beekse Bergen wird der
Truthahn am zweiten Weihnachtstag allerdings nicht den Besuchern,
sondern den Löwen serviert. Diese afrikanischen Tiere erhalten, genauso
wie die Elefanten, Schimpansen und Mantelpaviane ein Festmahl
aufgetischt.
deweekkrant.nl - 15. Dez. 2008
Poppenkast Aqua Zoo
Puppenheater im Aqua-Zoo
Komm eine lustige Puppentheatervorstellung ansehen, in der die Tiere
die Hauptrolle spielen! Nelli Nilpferd erlebt spannende Abenteuer und
macht sich allein auf den Weg zu dem großen Wald. Wen trifft sie da
alles? Und wo will Nelli schließlich am liebsten leben? Das
Puppentheater spielt während der Weihnachtsferien um 12.30 und 14.30
Uhr.
rtvutrecht.nl - 13. Dez. 2008
Dood
apen stelt dierenpark voor een raadsel
Tote Affen stellen Tierpark vor ein Rätsel
Amersfoort. Unter mysteriösen Umständen sind letzte Woche zwei
Schimpansen aus dem Tierpark Amersfoort gestorben. Schimpanse Cees
wurde vor 29 Jahren in Amersfoort geboren. Er zog vorige Woche nach
München um, wo er erkrankte und starb. Der Affe Sepp wurde am Montag
tot in seinem Gehege angetroffen. Tierpark Amersfoort hat keine Ahnung,
wie es sein kann, daß diese zwei Affen dicht hintereinander gestorben
sind. Die Universität Utrecht forscht nach der Todesursache und einem
möglichen Zusammenhang.
ad.nl - 12. Dez. 2008
Mysterieuze dood twee chimpansees in dierenpark
Mysteriöser Tod zweier Schimpansen im Tierpark Amersfoort
Amersfoort. Zwei Schimpansen aus dem Tierpark Amersfoort sind innerhalb
einer Woche unter mysteriösen Umständen gestorben. Schimpanse Cees zog
vorige Woche nach München, um dort Stammvater zu werden und starb dort,
sein vor zwei Jahren nach Amersfoort geholter Nachfolger Sepp starb am
Montag plötzlich in Amersfoort. Es ist möglich, daß es einen
Zusammenhang zwischen beiden Todesfällen gibt. Die Universitäten für
Tiermedizin in Utrecht und im deutschen Göttingen forschen nach der
Todesursache. Tierpfleger Marjo Hoedemaker ist niedergeschlagen durch
den Tod beider Schimpansen. Ihm zufolge waren sowohl Cees, als auch
Sepp "kerngesund". Er sah Cees vor 29 Jahren im Tierpark zur Welt
kommen. "Cees ging im Austausch nach München. Die Pfleger dort umarmten
ihn. Er fraß gut und sein Stuhlgang war gut. Nach drei Tagen wurde er
plötzlich krank. Er wackelte viel mit seinem Kopf und hatte soviel
Schmerzen, daß man ihn ein paar Tage später hat einschläfern lassen."
Sepps Tod war mindestens so unerwartet und erschütternd, dem
Amersfoorter Tierpfleger zufolge. "Sonntag abend schlossen wir das
Gebäude ab und er war völlig gesund, am Montag wurde er auf einmal tot
in seinem Gehege angetroffen." Es sind schwere Wochen für den Tierpark.
Vorige Woche Donnerstag starb auch Giraffe Binky an einem Sturz in der
Nachtunterkunft. Sie hatte verschlissene Knie und Hüftgelenke.
dvhn.nl - 12. Dez. 2008
Enquête BGE over nieuwe dierenpark
Umfrage der BGE zu neuem Tierpark
Emmen. Mehr als 60 % der Einwohner der Gemeinde Emmen finden, die
Gemeinde solle nicht investieren in einen neuen Tierpark mit Theater.
Das ergab eine Umfrage von Burgerbelangen Gemeente Emmen (BGE
[Bürgerinteressen der Gemeinde Emmen]) unter 387 Einwohnern. Aus der
Umfrage geht u.a. hervor, daß vielen Bürgern der Gemeindebeitrag von 80
Millionen Euro in das Projekt Schwierigkeiten bereitet. Das Geld ist
gedacht als Auslöse für den Tierpark und um die Zugänglichkeit des
Zentrums zu verbessern. Fast 75 % stimmen nicht überein mit der
Behauptung, daß die Gemeinde Emmen die 80 Millionen investieren muß.
hartvannederland.nl - 11. Dez. 2008
Bizonjong geboren in Dierenpark Emmen
Bisonkalb im Tierpark Emmen geboren
Im Tierpark Emmen ist am Mittwochmorgen ein kleiner Waldbison geboren
worden.
In Dierenpark Emmen is woensdagochtend een kleine bosbizon geboren. Die
Tierpfleger waren von der Geburt überrascht. Jedes Jahr kriegen die
zwei Bisonkühe ein Kalb, aber dieses Jahr hat nur eine von ihnen ein
Junges gekriegt. Die Pfleger hatten nicht damit gerechnet, daß die
andere Kuh, die normalerweise immer als erste kalbt, noch ein Junges
kriegen würde. Dem Kalb geht es gut und es hat den Namen Waniyetu
erhalten, das heißt Winter.
emmen.nu - 11. Dez. 2008
Dierenpark verrast door geboorte bizon
Tierpark von Bisongeburt überrascht
Emmen. Ganz unerwartet ist gestern im Tierpark Emmen ein Waldbison zur
Welt gekommen. Als die Pfleger in den Stall kamen, zogen gurgelnde
Geräusche von Bisonmutter Na Ta ihre Aufmerksamkeit auf sich. Sie
schien ein Kalb gekriegt zu haben. Das kerngesunde Kuhkälbchen heißt
Waniyetu, was "Winter" bedeutet. Morgen darf es sich schon mit den
Elchen bekannt machen, mit denen die Waldbisons ihre große Außenanlage
teilen. Jährlich bekommen beide Waldbisonkühe ein Kalb. Zwischen beiden
Geburten liegen gewöhnlich sechs bis acht Wochen. Na Ta ist immer die
erste, die ein Kalb zur Welt bringt. Dieses Jahr lief es anders. Im
Juli wurde der erste Bison geboren, aber das war nicht von Na Ta. Dann
wartete man auf das zweite Bisonkälbchen. Das bleib solange aus, daß
sich alle einig waren: dieses Jahr haben wir nur ein Bisonkalb.
Belgien
apen.be - 17. Dez. 2008
Zoo Antwerpen verwacht baby-olifantje
Zoo Antwerpen erwartet Elefantenbaby
Elefanten-Mama Pjo Pjo ist in freudiger Erwartung ihres Elefantenbabys.
Für den Zoo von Antwerpen ist die Schwangerschaft von Pjo Pjo ein
schönes Ereignis und sie sind dann auch zu recht sehr stolz. Damit sich
ein jeder erfreuen kann an dieser einmaligen Geburt im Zoo, wurde eine
Website eingerichtet -www.baby-olifant.be.
Auf dieser Website bloggen die Elefantenpfleger über ihre tägliche
Arbeit mit den Elefanten. Der Zoo von Antwerpen organisiert außerdem
einen Namenwettstreit, wer daran teilnimmt, hat die Chance auf einen
VIP-"Wochenbett"-Besuch. Der Gewinner erhält gratis Eintrittskarten für
einen Zoobesuch. Auch die Geburt des Elefantenbabys wird über das
Internet live zu verfolgen sein. Ein genaues Datum für die Geburt kann
nicht gegeben werden, es heißt also, voller Spannung abzuwarten. Es
wird das erste Mal sein, daß im Zoo ein lebendes Elefantenbaby geboren
wird.
Nieuwsbrief Zoo Antwerpen - 17. Dez. 2008
We zijn zwanger en iedereen mag het weten!
Wir sind schwanger und ein jeder darf es wissen
Von heute ab schreien wir es von den Dächern. Buchstäblich, denn wir
zeigen riesengroße Projektionen (600 qm) vom Ultraschall von
Elefantenmama Pjo Pjo an verschiedenen Fassaden in Brüssel, Antwerpen,
Gent und Namen. Außerdem bauen wir heute die Website www.baby-olifant.be
und www.bebe-elephant.be
auf. Hierauf bloggen unsere Elefantenpfleger (Marcel, Tony, Cedric,
Jonas, Bart und Bruno) und erzählen mehr über ihre tägliche Arbeit mit
den Elefanten, das Umsorgen von Groß und Klein und die zusätzliche
Aufmerksamkeit für die schwangere Dame. Willst du die Männer bei ihrer
Arbeit sehen? Das geht, Es stehen verschiedene Filmchen bereit auf
unserer Site. Erlebe es mit auf www.baby-olifant.be.
Wer außerdem am Namenwettstreit teilnimmt, hat die Chance auf einen
VIP-"Wichenbett"-Besuch. Alle auf der Suche nach einem klangvollen
asiatischen Namen, beginnend mit einem "K" und einem schönen
Geschichtchen daran. Am Freitag, dem 19. Dezember, erhält man bei der
Zeitung Gazet van Antwerpen en bei Het Belang Van Limburg ein Poster
mit derselben Elefantenechographie. Kameras wurden im Elefantenstall
befestigt, um die Geburt live übertragen zu können. Wir rechnen voller
Spannung die Geburt aus. Wird es Februar werden oder eher Mai? Die
Wetten gehen alle. Es ist das dritte Kalb für Pjo Pjo und dann können
wir doch von einer erfahrenen Mutter sprechen. Es wird das erste Mal
sein, daß im Zoo ein lebendes Elefantenbaby geboren wird!
radio2.be - 16. Dez. 2008
Baby-olifant
Elefantenbaby
Der Zoo von Antwerpen ist in Erwartung des freudigen Ereignisses des
Jahrhunderts: der Geburt eines Elefanten, eines Novums für Belgien.
Mutter Pjo Pjo bekommt bis Februar ein drittes Junges (das erste im Zoo
also). Der genaue Geburtstermin ist noch nicht klar, aber der Stall
wird bereits hergerichtet, Interessenten werden die Geburt des
Elefantenkalbs im Internet live verfolgen können. Die
Ultraschalluntersuchung des Babys wird auf einige Fassaden in der Stadt
projiziert und, wer den schönsten Namen für das Baby ausdenkt, der kann
einen exklusiven Besuch am "Wochenbett" gewinnen: der asiatische Name
muß mit einem K beginnen.
hln.be - 16. Dez. 2008
Antwerpse zoo zendt geboorte olifant live uit
Antwerpener Zoo überträgt Elefantengeburt live
Der Zoo von Antwerpen wird die Geburt eines Elefanten live senden.
Kameras werden im Elefantenstall plaziert und via Website
http://www.baby-olifant.be/
können Besucher sehen, wie Elefantenmutter
Pjo Pjo sich während ihrer Schwangerschaft verhält. Die Geburt ist für
2009 geplant, aber wann genau, steht noch nicht fest. Es wäre das
erstemal, daß in Belgien ein lebendes Elefantenbaby geboren wird. Für
Pjo Pjo ist es die dritte Geburt. Aufgrund der Erfahrung ist die Chance
größer, daß die Schwangerschaft erfolgreich zu Ende geht. Über die
Website, wo auch Videos der Tierpfleger zu sehen sind, können die Leute
sich registrieren lassen, um den Augenblick der Geburt gewiß nicht zu
verpassen. Von dem Augenblick an, da der Schwangerschafts-Hormonspiegel
von Pjo Pjo auf null sinkt (die Nullmessung), weiß der Zoo, daß das
Elefantenbaby innerhalb von zwei Tagen geboren werden soll. Die
Echographie des kleinen Dickhäuters soll unterdessen auf verschiedenen
Fassaden in Brüssel, Antwerpen, Gent und Namen in einem Format von 600
qm projiziert werden. Schließlich können Website-Besucher Vorschläge
machen für den Namen des Neugeborenen. Der muß asiatisch sein und mit
einem "K" beginnen. Der Gewinner-Vorschlag wird belohnt mit einem
exklusiven "Wochenbett"-Besuch.
gva.be - 16. Dez. 2008
Volg de bevalling van olifant Pyo Pyo live vanuit
kraamkamer Zoo
Verfolge die "Entbindung" von Elefant Pyo Pyo live aus der
"Geburtsstätte" des Zoos
Der Antwerpener Zoo überträgt im Internet direkt Bilder aus der
Elefantengeburtsstätte. Wage dich in den Elefantenstall und spähe mit
über die Schulter eines Elefantenpflegers. Die Asiatische Elefantin
Khaing Phyo Phyo (Pjo Pjo für Freunde) kriegt ein "kleines" Bäuchlein.
Die Elefantenkuh ist nun ungefähr 17 bis 20 Monate weit. Eine
Elefantenschwangerschaft dauert 22 Monate. Kameras werden im
Elefantenstall plaziert, um die "Entbindung" von Elefantin Khaing Pyo
Pyo live zu übertragen.
Dänische Meldungen
aalborg-zoo.dk - Dez. 2008
Live fra isbjørnehulen
Live aus der Eisbärenhöhle
Über nachstehende Adresse kann man über Windows Media Player einen
Blick in die Eisbären-Wurfhöhle des Zoos Aalborg werfen:
http://media.stv.dk/vejret/naervejr/030/aalborgzoo.asx.
aalborg-zoo.dk - 9. Dez. 2008
Pressemeddelelse
9. december 2008
Pressemitteilung des Zoos Aalborg vom 9. Dezmber 2008
Am 7. Dezember gebar Eisbärin Victoria im Zoo Aalborg zwei Junge. Das
erste Jungtier wurde auf der Außenanlage geboren und wurde
hineingetragen in die gerade fertiggestellte Wurfhöhle. Hier wurde
Jungtier Nummer zwei geboren. Eines der Jungen ist leider tot, aber das
andere wirkt lebenskräftig. In der Wurfhöhle sind Kameras und Mikrofone
installiert... Künftig will man rund um die Uhr die Möglichkeit haben,
auf der Website des Zoos Aalborg aus allernächster Nähe zu verfolgen,
wie das Jungtier aufwächst. "Live-Bilder aus der Eisbärenhöhle zeigen
zu können ist eine Weltsensation, wir sind selbstverständlich sehr
stolz darauf, diese präsentieren zu können", sagt Aalborgs Zoodirektor
Henrik Johansen und fügt hinzu: "Um die Geschichte zu Ende zu bringen,
es deutet sehr viel darauf hin, daß unsere andere Eisbärin Malik auch
trächtig ist."
aalborg-zoo -9. Dez. 2008
Baggrundsinfo
Hintergrundinformation
Am 7. Dezember gebar Victoria, welche einen Wurf Junge erwartete. Das
erste Junge wurde auf der Außenanlage geboren und in die gerade
fertiggestellte Wurfhöhle hineingetragen. Hier wurde das zweite Junge
geboren. Eines der Jungen ist leider tot, aber das andere wirkt
lebenskräftig. In der alten Wurfhöhle liegt Malik träge und wir
erwarten eine Geburt in nächster Zeit. Am 1. April dieses Jahres kam
das jetzt sieben Jahre alte Eisbärenmännchen Felix aus dem Tiergarten
Nürnberg in Deutschland. Unsere zwei Bärinnen, die 12-jährige Victoria
und die achtjährige Malik zogen wohl den echten Eisbärenmann an... Im
Laufe des Sommers hatten Victoria und Malik genug von Felix'
Gesellschaft und ihr ganzes Verhalten gab zu verstehen, daß sie
trächtig waren. Wir begannen daraufhin mit der Vorbereitung der zwei
Wurfhöhlen.
Fakten über unsere drei Eisbären. Victoria wurde am 12, Dezember 1996
im Rostocker Zoo geboren. Sie kam am 22. Juli 1998 in den Zoo Aalborg.
Malik wurde am 19. Dezember 2000 im Zoo Aalborg geboren. Vater Nanok
und Mutter Nuka sind beide tot. Felix wurde am 24. November 2001 im
Wiener Zoo geboren. Er kam über Karlsruhe und den Tiergarten Nürnberg
am 1. April 2008 in den Zoo Aalborg. Felix ist der Vater der berühmten
Flocke, die am 11. Dezember 2007 im Nürnberger Tiergarten geboren wurde
und auch Vater der beiden Jungtiere, die im November 2008 geboren
wurden.
aalborg-zoo.dk - 8. Dez. 2008
Sabeloryxkalve i Aalborg Zoo
Säbelantilopenkälber im Zoo Aalborg
Am Dienstag, dem 2. Dezember, vergrößerte sich die Säbelantilopenherde
im Aalborger Zoo um zwei neue Mitglieder. Ein Kalb wurde am Morgen und
eins am Nachmittag geboren. Am Sonntag, dem 7. Dezember, kommt ein
weiteres Kalb zur Welt und noch [eins] am Montag, dem 8. Dezember. Die
Herde des Zoos besteht neben den vier neugeborenen Kälbern aus 12
erwachsenen Weibchen und einem Männchen. Im November 1997 war der Zoo
Aalborg beteiligt an der Wiedereinbürgerung von Säbelantilopen im
Reservat Souss Massa in Marokko.
Russische
Meldungen
news.bigmir.net - 12. Dez. 2008
В
Африке
исчезают
слоны, в
Европе -
волки, а в
Беларуси -
заяц-беляк
In Afrika verschwinden die Elefanten, in Europa die Wölfe und
in Belorußland - die Schneehasen
Ökologen berichteten über die Verringerung der Population der
Afrikanischen Elefanten in der Republik Tschad, der Wölfe in den
europäischen Wäldern und auch der Schneehasen auf dem Territorium eines
Belorussischen Naturreservats. Die letzte große Elefantenpopulation in
der zentralafrikanischen Sahelregion, die im Nationalpark Sakuma in der
Republik Tschad lebte, verringerte sich um zwei Drittel in den Jahren
von 2006 bis 2008 - von 3.000 Tieren auf 1.000, erklärt die
US-Gesellschaft zum Schutz wilder Tiere [Wildlife Conservation
Society]. Die Ökologen bemerken, daß an der Verringerung der
zahlenmäßigen Größe dieser Population die Elfenbeinjäger die Schuld
tragen. Sie gebrauchen, wie es in der Mitteilung der WCS heißt,
automatische Waffen für den Abschuß der Tiere, wenn Elefantengruppen
während der saisonalen Migration das Territorium des Nationalparks
verlassen. Im Tschad gibt es einen bewaffneten Widerstand
Aufständischer gegen die Regierungstruppen, weshalb die Erhaltung der
Tiere in dieser Region eine komplizierte Aufgabe ist. Die WCS hat einen
Hilfsfond gegründet für die Erhaltung der übriggebliebenen Elefanten.
Die Population der Afrikanischen Elefanten zählte zu Beginn des 20.
Jahrhunderts etwa 10 Millionen. Gegenwärtig umfaßt sie schon weniger
als 10 % dieser Menge.
Auf dem Territorium Polens wurden noch im Jahre 1998 die Wölfe unter
Schutz gestellt. Doch der Holzeinschlag, die negative Einwirkung der
Industrie und die globale Erwärmung führten dazu, daß die Population
dieser Tiere sich praktisch am Rande des Verschwindens befand. "Der
Mensch und die Ergebnisse seiner Lebenstätigkeit beeinflußten ernsthaft
den natürlichen Lebensraum und die Prinzipien der Migration der Wölfe",
sagt ein Mitarbeiter der Landwirtschaftlichen Akademie Poznan. Die
Frage nach der Rettung der Räuber wird aufgeworfen werden auf dem
Klima-Gipfel der UNO von 186 Ländern, der in Polen stattfindet. Die
Delegierten werden die Prinzipien des Kampfes gegen die globale
Erwärmung erörtern, die zu einem kritischen Faktor für die Wölfe wurde.
In Belorußland aber geht der Bestand an Hasen zurück. In den letzten
Wintern war die Republik faktisch ohne Schnee, die Schneehasen aber,
wie gewöhnlich, wechselten die Farbe ihres Fells. "Jetzt ist es fast
Mitte Dezember und es ist kein Schnee da. Der Schneehase hat schon
längst die Farbe verloren und wurde ganz weiß. Nur die Ohrenspitzen
sind bei ihm noch schwarz - und er ist praktisch überall im Wald zu
bemerken. Für ein Raubtier ist es sehr einfach, ihn zu entdecken und
ihn zu erbeuten schon um vieles leichter", sagt ein leitender
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Biosphärenreservat Beresina. Sogar
die Bären, die nicht einschlafen können, weil kein Schnee da ist,
begannen über die Hasen herzufallen. Die Ökologen vermuten, daß wegen
der globalen Erwärmung die belorussischen Hasen, die jetzt ständig
gefahren ausgesetzt sind, höchstwahrscheinlich in den Norden Europas
emigrieren werden, wo es noch Schnee gibt.
Nach Materialien der RIA Nowosti.
Brasilianische Meldungen
ultimosegundo.ig.com.br - 11. Dez. 2008
Defesa do mico-leão-dourado dá à brasileira prêmio da
National Geographic
Schutz des Goldgelben Löwenäffchens brachte einer
Brasilianerin National Geographic-Auszeichnung
Washington. Die brasilianische Forstingenieurin Denise Marçal Rambaldi
erhielt heute eine Auszeichnung der Stiftung National Geographic für
ihre Arbeit in zwei Jahrzehnten zum Schutz des Goldgelben Löwenäffchens
vor dem Aussterben. "Ich hoffe, daß diese Anerkennung großen Einfluß
hat und hilft, die internationale Aufmerksamkeit auf den Atlantikwald
zu lenken", sagte Rambaldi der Agentur Efe zu der Auszeichnung, die mit
25.000 US-Dollar dotiert ist. Dieser Waldstreifen parallel zur
brasilianischen Küste ist der Lebensraum des Goldgelben Löwenäffchens,
eines kleinen Affen von ca. 600 g Gewicht und 60 cm Länge. Vor 25
Jahren gab es nur 200 Individuen, die zu den Tieren gehörten, die akut
vom Aussterben bedroht waren. Heute leben in den Wäldern Brasiliens,
weitgehend dank der Arbeit von Rambaldi, die seit 1994
Generalsekretärin der Associa�ão Mico-Leão-Dourado ist [zu deutsch
etwa: Vereinigung zum Schutz der Goldgelben Löwenäffchen]. Der
Schlüssel zum Erfolg war ein Zuchtprogramm in Menschenobhut, in Gang
gesetzt mit dem Zoo Washington, wo der kleine Affe ein Stück Wald für
sich nutzen konnte. Affenfamilien, die im Ausland geboren wurden,
wurden in den letzten Jahren in ihrem ursprünglichen Habitat
ausgesetzt. "Unsere größte Herausforderung ist jetzt das Anpflanzen von
Wäldern und sie zu halten", sagte Rambaldi. Ihre Assoziation errichtet
Fonds, um Land zu kaufen, damit die Affen sich außerhalb ihrer Familie
fortpflanzen können und so die genetische Vielfalt erhalten. Auch
versucht sie die Viehzüchter im Bundesstaat Rio do Janeiro, wo sie
arbeitet, zu überzeugen, auf ihren Territorien selbst Bäume
anzupflanzen, um diese Ausbreitung der Primaten zu erlauben. Das
goldgelbe Löwenäffchen wurde zu einem Symbol für den Kampf um die
Erhaltung der Umwelt und erscheint einschließlich auf der Rückseite der
Noten von 20 Brasilianischen Real.
g1.globo.com - 6. Dez. 2008
Bebê hipopótamo é atração no zoológico de Presidente
Prudente
Flußpferdbaby ist Attraktion im Zoo Presidente Prudente
Das Kleine wiegt 50 kg und ist die neueste Attraktion des Parks im
Innern des brasilianischen Bundesstaates São Paulo. Das
schwergewichtige Baby erfreut den Zoo in Presidente Prudente, 558 km
von São Paulo entfernt. Es ist der erste Flußpferdnachwuchs im Park.
Die Eltern des kleinen Flußpferds leben seit vier Jahren im Park und
die Ankunft des Kleinen wurde eine große Attraktion des Zoos der Stadt.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Natur-
und Tierpark Goldau, 17.12.08
Von wegen Winterschlaf!
Natur und Tiere sammeln ihre Kräfte, der Lebensrhythmus geht langsamer
- die kalte Jahreszeit hat im Natur- und Tierpark Goldau ihre ganz
besonderen Reize. Denn auch jetzt gibt es viel zu erleben und zu
erfahren - wie bereiten sich die Tiere auf den Winter vor, wo
verbringen sie ihn, wie ernähren sie sich? Gerade, wenn die verschneite
Landschaft in Stille getaucht ist, lassen sich die Tiere besonders gut
und intensiv in ihrer Lebensweise beobachten. Täglich offen - nie
alltäglich. 1. November bis 31. März von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Zoo Hannover, 17.12.08
Zoo-Öffnungszeiten über Weihnachten und Neujahr
Natürlich ist der Erlebnis-Zoo Hannover mit dem Winter-Zoo auch über
Weihnachten und an Neujahr geöffnet. Öffnungszeiten: 24.
Dezember: 10
bis 14 Uhr (Eisshow „Peter Pan on Ice“ 13.30 Uhr) 25. / 26. Dezember:
10 bis 18 Uhr (Eisshow „Peter Pan on Ice“ 14.15 und 17.30 Uhr) 31.
Dezember: 10 bis 14 Uhr (Eisshow „Peter Pan on Ice“ 13.30 Uhr) An allen
anderen Tagen (27., 28., 29., 30. Dezember, 1. bis 11. Januar) gilt:
Die Tiere sind täglich von 10 bis 16 Uhr zu sehen, der Winter-Zoo mit
den Rodelrampen, Schlittschuhbahnen sowie Kinderkarussell bleiben bis
abends weiter geöffnet. Die Eisshow „Peter Pan on Ice“ findet täglich
um 14.15 und 18.45 Uhr statt. Sonntag bis Donnerstag kann man bis 19
Uhr Schlittschuhlaufen und rodeln, Freitag und Samstag ist bis 21 Uhr
geöffnet.
Zoo Landau, 17.12.08
Abschied von Etzel
Leider gibt es zum Abschluss des Jahres noch eine traurige Nachricht zu
vermelden. In der vergangenen Woche mussten wir von ETZEL, dem
langjährigen Zuchtmann unserer Klammeraffengruppe, Abschied nehmen.
Nach Streitigkeiten in der Gruppe, in deren Verlauf ein erst
dreijähriger Sohn Etzels über seinen Vater dominierte, musste er
zunächst einzeln gehalten werden. Aufgrund der Schwere seiner
Verletzungen und einem raschen körperlichen und auch psychischen Abbau
musste schweren Herzens die Entscheidung getroffen werden, das Tier
einzuschläfern. Der Zoo Landau muss damit in diesem Jahr von einer
weiteren wahren Tierpersönlichkeit Abschied nehmen. Etzel lebte seit
2002 in Landau, erreichte das stolze Alter von 31 Jahren und war Vater
von insgesamt 11 Jungtieren.
Zoo Landau, 17.12.08
Reicher Geburtensegen
Klammeraffen, Pinguine, Maras, Zwergrüsseldikdik und Co - der Zoo
Landau kann auf ein sehr erfreuliches „Zuchtjahr“ 2008 zurück blicken.
Insgesamt kamen über 80 Jungtiere zur Welt und wurden erfolgreich
aufgezogen. Auch wenn natürlich jede Geburt, auch bei so meist
unproblematisch züchtenden Arten wie Maras, Dromedaren oder
Watussirindern, erfreulich ist, so sind einige Nachzuchten in diesem
Jahr doch besonders hervor zu heben. Die Gruppe der im Freiland hoch
bedrohten Braunkopfklammeraffen ist im diesem Jahr um drei Tiere, zwei
„Jungs“ und ein kleines Mädchen, gewachsen. Bei den Zwergseidenaffen,
den kleinsten Affen der Welt, gab es Zwillingsnachwuchs. Dieser wurde
mit Trage-Hilfe durch den Löwenaffenmann JUAN aufgezogen, was
ungewöhnlich aber in diesem Fall erfolgreich war. Bei den Streifengnus
gab es erneut zweifachen Nachwuchs. Sehr erfreulich ist, dass die
Humboldt-Pinguine sich auf ihrer neuen Anlage und in den neuen
Bruthöhlen augenscheinlich wohl fühlen – bis dato sind in zwei Bruten
acht Küken geschlüpft. Besonders glücklich und vielleicht auch ein
bisschen stolz sind wir auf den jüngsten Nachwuchs bei den
Zwergrüsseldikdiks, einer bedrohten und sehr selten in zoologischen
Gärten gehaltenen Antilopenart. Zum ersten Mal gelang in diesem Jahr
die Nachzucht bei den Fischerturakos und – pünktlich zum Jahr des
Frosches – bei den Gelbgebänderten Pfeilgiftfröschen.
Zoo Landau,
17.12.08
Wir stellen uns vor ...
Dürfen wir uns vorstellen? Wir sind das „Böse Dutzend“ (The dirty
dozen) – 12 in Europa einheimische Raubtiere, die von den Menschen
verkannt und meist ohne Ansehen der Person als gefährlich eingestuft
und zu oft – siehe Braunbär Bruno 2006 – einfach eliminert werden. Die
Artenschutzkampagne der Europäischen Zoound Aquarienvereinigung (EAZA)
will im Jahr 2009 unter anderem mit dem schlechten Image von Wolf,
Braunbär, Luchs und Co. „aufräumen“. In der Infopost des kommenden
Jahres wird deshalb „das Raubtier des Monats“ vorgestellt werden. Es
grüßen Eisfuchs, Europäischer Otter, Iberischer Luchs, Europäische
Wildkatze, Wolf, Braunbär, Tigeriltis, Eurasischer Luchs, Eisbär,
Vielfraß, Schakal und Europäischer Nerz! Und wenn noch ein
Weihnachtspräsent fehlt ...
Zoo Landau, 17.12.08
Weihnachtsgeschenkaktion des Zoo Landau in der Pfalz
- tolle Geschenke zu günstigen Preisen! Unter dem Motto: „Zoobesuche,
statt Krawatte!“ bietet der Zoo Landau in der Pfalz ab sofort bis
einschließlich 24.12.2008 tolle Weihnachtsgeschenkideen zu niedrigen
Preisen. Über die Jahre hat sich die Angebotspalette des Landauer
Zooshop erheblich erweitert. Allein fünf Sorten hervorragenden Pfälzer
Weines in der Zoo-Sonderedition mit entsprechendem Schmucketikett sind
zum Schnäppchenpreise von 4,- bzw. 5,- Euro pro Flasche erhältlich.
Dieses auf Wunsch auch im Geschenkkarton oder in der Schmucktüte. Aber
damit nicht genug: Im Angebot sind außerdem drei unterhaltsame Videos
aus und um Bewohner des Zoo Landau für kleinere Kinder, verschiedene
Zoo-Postkartensets, Zootiergummibärchen aus Fruchtsaft, der leckere
Zoohonig, der informative Zoo-Führer mit der Zoo-Chronik. Alles kann zu
einem individuellen „Zoo-Geschenkpaket“ kombiniert werden.
Zoo Landau, 17.12.08
Zwei weitere Naturschutz-Infostationen für den Zoo Landau
Naturschutzverbände übergeben dem Zoo Landau in der Pfalz zwei weitere
Naturschutz-Infostationen. Dank der gemeinschaftlichen, fleißigen
Unterstützung und handwerklichen Begabung aktiver Mitglieder der
Regionalgruppen des Naturschutzbund Deutschland e.V., NABU und des
Naturschutzverband Südpfalz e.V., NV-S konnten im Zoo Landau in der
Pfalz zwei weitere interessante Naturschutz- Infostationen eingerichtet
werden. Auf dem Waldweg zum Bärengehege können sich Zoobesucher oder
Kinder im Rahmen des Zooschulunterrichts über häufigere heimische
Eulen- und Fledermausarten der Region Pfalz informieren. Die weitgehend
aus Naturmaterialien individuell hergestellten Stationen verbinden
Text- und Bildinformationen mit praktischem Anschauungsmaterial in Form
von Brut- und Schlafkästen. „Die Texte für die Schautafelen wurden in
Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der beiden Naturschutzverbände und
dem Zoo Landau auf die regionalen Gegebenheiten abgestimmt“, erklärt
Zoodirektor, Dr. Jens-Ove Heckel. Unter anderem steht mit
Verbandsmitgliedern wie Herbert Riebel, Heinz Wissing, Rolf Wambsganss
und Werner Kern profundes Wissen auch über die Naturschutzprobleme und
Schutzmaßnahmen bereit. Die anschaulichen Illustrationen wurden von der
Landauer Zoopädagogin Julia Haubs eigens angefertigt. Zoodezernentin
Maria Helene Schlösser zeigt sich begeistert, dass mit der Übergabe der
neuen Stationen, nach einem bereits früher erstellten
Wildbienen-Infostand und einem sog. Lebensturm, nun weitere
Informationen über heimische Tiere im Zoo zu finden sind. Auch die
übrigen beteiligten Mitglieder der Naturschutzverbände, Alfred Stock,
Rolf Lambach, Karl Lauth, Walter Frey und Klaus Hieb erklärten sich
bereit, an einem Ausbau weiterer Stationen mitzuwirken. Für das nächste
Jahr ist geplant, den Igel und seinen Schutz an einem neuen Infostand
zu präsentieren.
Zoo Landau, 17.12.08
Zoo vermittelt Projekt zum Schutz des Tropenwaldes auf den Philippinen
Palmen und eine südländische Urlaubsatmosphäre prägen das Freizeitbad
LA OLA in Landau. Unter dem Motto „Tropisch gut und gut zu den Tropen“
startet das LA OLA nun ein bundesweit einmaliges Kooperationsprojekt
zur Kompensation seiner CO2-Emissionen. In den vergangenen Monaten
wurde zusammen mit der Universität Greifswald und dem Zoo Landau eine
CO2-Bilanzierung für das Freizeitbad durchgeführt. Die Berechung der
CO2-Emissionen erfolgte auf Grundlage der Strom- und
Gasverbrauchszahlen für das Jahr 2007. „In Zeiten, in denen uns der
weltweite Klimawandel vor besondere Herausforderungen stellt, hat das
Freizeitbad LA OLA schon früh Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung
und zur Reduzierung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen ergriffen. Durch
die finanzielle Unterstützung aus Landau soll zusammen mit der
Katala-Foundation auf den Philippinen innerhalb von 5 Jahren eine
Tropenwaldfläche von mind. 16 Hektar aufgeforstet bzw. erhalten werden.
Diese Fläche ist ein erster Schritt, um den jährlichen
Kohlenstoffdioxidverbrauch des Freizeitbades klimaneutral zu
kompensieren, erläutert Dr. Udo Ganßloser von der Universität
Greifswald, die das Projekt wissenschaftlich begleitet. „Wir sind stolz
darauf, dass wir im Rahmen dieser einzigartigen Kooperation aktiv zum
Klimaschutz beitragen können. Zwar werden wir nicht sofort alle in
unserem Freizeitbad entstandenen Emissionen ausgleichen können, jedoch
können wir einen Beitrag zum klimafreundlichen Betrieb des LA OLA
leisten. Schön ist, dass wir anhand eines konkreten Projektes die
Fortschritte dokumentieren können und nicht auf den bisher üblichen Weg
des Emissionshandels setzen mussten“, so der Geschäftsführer,
Bürgermeister Thomas Hirsch. Firmen und Personen, die das
Philippinen-Projekt des Landauer Freizeitbades unterstützen möchten,
können dies mit einer Spende an den Freundeskreis des Landauer Zoo, der
die Projektmittel treuhänderisch verwaltet, tun: Sparkasse Südliche
Weinstraße, Kontonummer: 380, BLZ: 548 500 10.
Zoo Magdeburg, 17.12.08
Weihnachtlicher Zoospaziergang:
Zoodirektor unterwegs zum Weihnachtsmann! Am Heiligen Abend um 10.00
Uhr macht der Zoodirektor, Dr. Kai Perret, sich auf den Weg zum
Weihnachtsmann im Zoo (Treffpunkt Zookasse). Auf dem Weg überbringt er
gemeinsam mit den Besuchern Weihnachtsgrüße an die Tiere. Im
winterlichen Zoo treffen sie auf das pummelige Alpaka. Der Sibirische
Tiger schleicht umher, um das Schlittenhundegespann nicht zu verpassen.
Trifft der Zoodirektor schon während der Zooreise oder erst in der
TIERISCH NAH Arena auf den Weihnachtsmann? Dieses Geheimnis wird am
Heiligen Abend gelüftet. Der Weihnachtsmann hat im „Serengeti Camp“
heiße Schokolade und leckeren Glühwein vorbereitet. Zoo-Wichtelmänner
helfen dem Weihnachtsmann beim Verteilen der Geschenke. Nutzen Sie die
Stunden vor der Bescherung für einen entspannenden Spaziergang im Zoo!
An allen Festtagen hält der Zoo seine Besuchertore weit auf. Am
Heiligen Abend und zu Silvester hat der Zoo bis 14 Uhr geöffnet.
Zwischen den Feiertagen und am Neujahrstag können die Besucher die
Zootiere bis 16 Uhr beobachten.
Zoologischer Garten Halle, 17.12.08
Weihnachtsaktion: Schimpansenbescherung am Heiligabend
Um am Heiligabend die Wartezeit auf den Weihnachtsmann zu verkürzen,
lädt der Zoo Halle Familien mit ihren Kindern und andere Interessierte
ein, am 24.12.08 um 10:30 Uhr eine weihnachtliche Bescherung für die
Schimpansen Bangi und Unyoro vorzubereiten. Dabei können die Kleinen
und Großen helfen, das Futter in Kisten mit Holzwolle zu verstecken und
in Geschenkpapier zu packen. Sogar einen Weihnachtsbaum dürfen die
Kinder mit vielen Affenleckereien schmücken. Spannend wird es, wenn die
Schimpansen ihre Überraschungen vor den Augen der Weihnachtshelfer
auspacken. Was mögen sie wohl am meisten? Während der Aktion verraten
Tierpfleger und pädagogische Mitarbeiter zudem Geheimnisse aus dem
Nähkästchen der Schimpansen. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr an der Kasse
Reilstraße. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird nur der Zooeintritt
erhoben.
Tierpark Berlin, 16.12.08
14. Elefantenbaby im Tierpark Berlin stellt sich vor!
Am Samstag, dem 13. Dezember 2008, wurde um 16.42 Uhr der 14. Elefant
im Tierpark Berlin geboren. Die 25jährige Asiatische Elefantenkuh Kewa
brachte ihr 4. Kalb zur Welt. Das Jungtier ist weiblich und wird von
der erfahrenen Mutter vorbildlich betreut. Schon wenige Minuten nach
der Geburt stand das Jungtier, und innerhalb der ersten Lebensstunde
fand es schon das mütterliche Gesäuge. Der Vater ist der ebenfalls
25jährige Ankhor, für den es die 7. Vaterschaft ist. Noch stehen Mutter
und Kind in einer Einzelbox, erst später werden sie mit der ganzen
Elefantenfamilie zusammengeführt. Am 17. Dezember 2008 um 11.00 Uhr
stellt Kewa ihr Jungtier zum ersten Mal der Presse und dem Publikum
vor. Der Vorstellungstermin findet im Elefantenhaus statt. Mit dieser
14. Elefantengeburt im Berliner Tierpark ist ein weiterer wichtiger
Beitrag zum Schutz des bedrohten Asiatischen Elefanten geleistet
worden. Eine wesentliche Voraussetzung dafür die weitsichtige Planung
des 1989 eröffneten Elefantenhauses durch Prof. Dr. Heinrich Dathe. Der
Tierpark Berlin gehört zu den wenigen Zoologischen Gärten der Welt, in
dem beide Elefantenarten regelmäßig Nachwuchs zur Welt bringen.
Nachwuchs aus den Friedrichsfelder Elefantenfamilien leben inzwischen
schon in den Zoologischen Gärten von Halle, Osnabrück und München.
Weitere Anfragen und Interessenten aus dem In- und Ausland liegen vor.
Zoo Berlin, 16.12.08
Tiere der Bibel: Unsere beliebte Weihnachtsführung
Wussten Sie, wie viele Tierarten namentlich in der Bibel vorkommen? Wir
kennen die Schöpfungsgeschichte, in der den Menschen die Verantwortung
für die Tiere übertragen wird. Wir kennen die Geschichte Noahs, der mit
seiner Arche bereits einmal die Artenvielfalt der Welt retten musste.
Zoologische Gärten versuchen in der heutigen Zeit, diese Arbeit mit
ihren Erhaltungszuchtprogrammen fortzusetzen. Und natürlich kennen wir
die Tiere aus der Weihnachtsgeschichte. Wie in jedem Jahr bietet der
Zoo Berlin seine Führung „Tiere der Bibel“ als weihnachtlichen Rundgang
für seine großen und kleinen Besucher an. Wir begegnen den
Krippentieren und den Dromedaren, auf denen die Weisen aus dem
Morgenland zur Krippe ritten, aber auch Flusspferde, Steinböcke, Löwen
und weitere Arten werden in der Bibel als Sinnbilder verwendet. Jede
Gruppe erwartet als Überraschung ein Blick hinter die Kulissen der
„modernen Arche Noah“ Zoo Berlin. Die Führungen zu den Tieren der Bibel
finden am 24. Dezember um 11.00 Uhr und 12.30 Uhr, am 25. Dezember um
14.00 Uhr und am 26. Dezember um 11.00 und 14.00 Uhr statt. Treffpunkt
ist jeweils das Löwentor. Die Führungsgebühr beträgt 4.- Euro für
Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Tageseintritt. Am 24. Dezember
ist der Zoo nur bis um 14:00 Uhr geöffnet. Kinder bis einschließlich 15
Jahren zahlen an diesem Tag keinen Eintritt, die Eintrittskarten für
die Erwachsenen gelten als Kombitickets für Zoo und Aquarium.
Tiergarten Nürnberg, 16.12.08
Flocke-Website zieht um zum Tiergarten
Aus dem kleinen Eisbärbaby Flocke im Nürnberger Tiergarten, dessen
Aufwachsen vier Tierpfleger betreuten, ist eine stattliche Eisbärin
geworden. Viele Menschen haben ihre Aufzucht in der Presse und vor
allem im Internet regelmäßig verfolgt. Nun zieht die Flocke-Website am
Donnerstag, 18. Dezember 2008, vom städtischen auf den Internetauftritt
des Tiergartens Nürnberg unter www.tiergarten.nuernberg.de
um. Die
beiden Internetadressen www.eisbaerflocke.nuernberg.de
oder
www.flocke.nuernberg.de
bleiben dabei weiterhin erhalten, werden aber
auf die neuen Flocke-Informationsseiten des Tiergartens umgeleitet.
Flocke-Freunde werden auf der Tiergartenseite viel Vertrautes
wiederfinden. Dazu gehören zum Beispiel die Menüpunkte „Bilder“,
„Videos“, „Flockes Artgenossen“ und „Eisbären schützen“. Auch die
Gästebucheinträge der Flocke-Freunde erhalten auf der Tiergartenseite
einen Platz. Die Entwicklung der Eisbärin wird der Tiergarten mit einem
„Bild der Woche“ auf der Website dokumentieren. Die seit 10. Januar
2008 vom Online-Büro des Presse- und Informationsamts betriebene
Flocke-Website war die erfolgreichste Homepage der Stadt Nürnberg. Bis
Ende November 2008 verzeichnete die zweisprachige Flocke-Website über
325 Tage hinweg insgesamt 4,7 Millionen Besucher, das sind täglich fast
14 500 Besucher. Insgesamt erfasste das Online-Büro fast 50 Millionen
Seitenaufrufe. Am beliebtesten waren die Bilder von Flocke, auf die
Interessierte bis Ende November 3 Millionen Mal zugriffen. Im
Flocke-Gästebuch stehen 3 000 Einträge, darunter fast 600 in englischer
Sprache. Insgesamt griffen die Nutzer 170 000 Mal auf das Gästebuch zu.
Tierpark Arche Wader, 16.12.08
Heilig Abend, 16.00 Uhr: Gottesdienst mit Ochs und Esel
…im Stall des Tierparks Arche Warder! An Heilig Abend um 16.00 lädt die
Arche Warder wieder zum Weihnachtsgottesdienst im großen Tierschauhaus
ein. Im weihnachtlich geschmückten Stall mitten unter Rindern, Eseln,
Schweinen, Schafen und Ziegen wird Pastorin Susanne Jensen einen
besinnlichen Familiengottesdienst abhalten. Frau Jensen löst
Pastorin
Kerstin Popp ab, die im letzten Jahr eine neue Gemeinde übernommen hat
und für diese nun am Heiligen Abend auch da sein muss. Pastorin Susanne
Jensen ist im Kirchenkreis Eckernförde tätig. Sie freut sich sehr
darüber, den Arche-Stallgottesdienst an Heilig Abend abhalten zu
dürfen. „Ungewöhnliche“ Gottesdienste sind für sie nichts Neues. Sie
selbst hat z.B. Wiesengottesdienste und Taufen am Strand
durchgeführt. Für die musikalische Begleitung ist der Chor „Sonora
Cantabile“ aus Groß Vollstedt unter der Leitung von Sönke Carstens
zuständig. Poitou-Eselhengst „De Gaulle“, der Englische Parkrindbulle
„Peterle“ und viele Ziegen, Schweine und Ferkel sind ebenso mit von der
Partie und werden wahrscheinlich wieder mit Begeisterung den
Tannenschmuck verzehren. Der Gottesdienst beginnt am Mittwoch, den
24.12.08 um 16.00 Uhr und wird etwa 50 Minuten dauern. Bänke und Stühle
sind vorhanden, die Kinder können vor dem Altar auf Strohballen sitzen.
Da das Tierschauhaus nicht beheizt ist, sollten die Gäste sich warm
anziehen bzw. Decken mitbringen. Der Eintritt ist frei.
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 16.12.08
Behutsame Annäherung im Affenkindergarten:
Gorillababy Upala trifft
Mary und Monza! Stuttgart, 16.12.2008. Upala,
jüngster Neuzugang im Gorillakindergarten der Wil-helma, hat seine
Quarantänezeit glücklich hinter sich gebracht. Vorbei also die Zeit,
als er seine neuen Spielkameraden Mary und Monza nur durch die
Gehegescheibe beobachten durfte. Fortan kann er – zunächst vor allem
vom schützenden Arm der Pflegerin aus – auch hautnah Kontakt mit ihnen
aufnehmen. Boah, wie langweilig! So finden Mary und Monza bislang
offensichtlich ihren kleinen Artgenossen Upala – und ignorieren ihn
meistens. Für sie derzeit noch eindeutig interessanter ist die
Zuwendung der Pflegerin, das Kuscheln, Kitzeln und Spielen mit ihr.
Anders Upala: Vom sicheren Pflegerschoß aus greift er bereits immer
wieder neugierig nach den vorbeihuschenden oder miteinander balgenden
Ersatzgeschwistern. Weil diese wie ältere Menschenkinder aber zuerst
ein Gefühl für das derzeit schwächste „Familienmitglied“ entwickeln
müssen, kontrolliert die Pflegerin diese ersten Begeg-nungen sorgsam.
Und schirmt Upala notfalls vor unbeholfenen Grobheiten der Älteren ab
– wie es auch eine erfahrene Gorillamutter tun würde. Weil die
leibliche Mutter von Upala im Heidelberger Zoo genau das jedoch nicht
tat, als dessen Halbbruder ihn angriff und somit verletzen konnte, war
der rund sechs Monate alte Gorillajunge vor rund drei Wochen in die
Wilhelma gekommen. Seither hat er sich zwar sehr gut erholt. Doch nach
wie vor wachen seine Betreuer sogar nachts über ihn, eine Ersatzmutter
schläft im Pfleger-zimmer direkt neben seinem Säuglings-Gitterbettchen.
Tagsüber ist Upala mit oder ohne Pflegerin meist im linken Gehege des
Jungtieraufzuchthauses zu sehen. „Von Tag zu Tag wird er jetzt
akti-ver“, erzählt Margot Federer. „Mittlerweile erobert er krabbelnd
schon den ganzen Raum – der Laufstall allein genügt ihm für seine
Expeditionen längst nicht mehr.“ Zudem hat er einen gesunden Appetit
und lacht viel – vor allem dann, „wenn das Bäuchlein frisch gefüllt und
schön prall ist“. Dafür sorgen derzeit fünf Fläschchen flüssiger
Säuglingsnahrung pro Tag sowie regelmäßige Obst-Snacks für den kleinen
Hunger zwischendurch. Wer die behutsame Annäherung der Gorillakinder
selbst beobachten will: Die beste Zeit dafür ist aktuell zwischen 10
und 11 Uhr sowie zwischen 13.30 und 14.30 Uhr.
Zoologischer Garten Frankfurt, 16.12.08
Eine U-Bahn im Zoo-Design
Diese wurde heute von Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth,
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch und VGF Marketingchef Robert
Jakob der Öffentlichkeit übergeben. Vor der Frankfurter Skyline tummeln
sich Giraffen, Affen, Vögel und Bären. Auch die beliebten Erdmännchen
fehlen nicht. Der Zoo Frankfurt und die Verkehrs-Gesellschaft Frankfurt
am Main (VGF) präsentieren einen nagelneuen U-Bahnwagen, der komplett
im Zoo-Design gestaltet ist. Die tierische U-Bahn wurde im Rahmen der
engen Zusammenarbeit von Zoo und VGF im Jubiläumsjahr „150 Jahre
Zoologischer Garten Frankfurt“ gestaltet. Sie wird ab dem 17. Dezember
2009 drei Jahre lang viele große und kleine Fahrgäste in Frankfurt auf
den Linien U1, U2 und U3 an ihr Ziel bringen und dabei an den Zoo und
sein Jubiläum erinnern. „Ich bin mir sicher, dass dieser U-Bahnwagen
der absolute Hingucker sein wird. Die Skyline als das typische
Kennzeichen für Frankfurt in Verbindung mit dem Frankfurter Zoo steht
für eine Einzigartigkeit in unserer Stadt.“, betont Prof. Dr. Felix
Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main in seiner Rede.
„Die Einweihung der neuen U-Bahn ist ein Höhepunkt und gleichzeitig der
Abschluss unseres Jubiläumsjahres.“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr.
Manfred Niekisch. „Viele Veranstaltungen, Führungen und Vorträge haben
die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger an der Geschichte des Zoos
teilhaben lassen. Und allem voran: Der Zoo hat neue Freunde gewonnen!“.
Außer der VGF haben auch andere Partnerfirmen und Organisationen mit
dazu beigetragen einen Großstadtdschungel in Frankfurt zu
verwirklichen. Eine Plakat-Aktion, Schaufenster-Installationen und
Zebrastreifen mit Zoo-Logo haben die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger
neugierig auf ihren Zoo gemacht. „Im Jahr 2008 hat der
Zoologische
Garten Frankfurt aber nicht nur Jubiläum und damit seine Vergangenheit
gefeiert, er hat auch einen wichtigen Schritt in die Zukunft begonnen.
Der Zoo wird sich in den nächsten Jahren zu einem modernen
Naturschutzzoo entwickeln.“, erklärt Prof. Niekisch.
Zoologischer Garten Frankfurt, 16.12.08
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2008 bis März 2009 ist das Exotarium jeden Freitag
durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein
kleines Rahmenprogramm: Datum: 19. Dezember 2008 Treffpunkt:
Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums). Uhrzeit: 19.15 Uhr:
Tropengewitter bei den Krokodilen, 19.30 Uhr: Führung von Dipl.-Biol.
Stephan Hübner. Thema der Führung: Ein Jahr neigt sich dem Ende zu -
Wer 2008 im Exotarium einzog. Der Eintritt kostet 6,--Euro für
Erwachsene und 3,-- Euro für Kinder (Feierabendtarif).
Zoo Leipzig, 16.12.08
Vorweihnachtsgeschenk für den Zoo - Giraffengeburt geglückt
Der Giraffenkindergarten ist vollzählig: Gestern um genau 16.05 Uhr
brachte Giraffendame „Gusti“ (geb. am 09.01.2002 in Usti nad Labem) ein
gesundes weibliches Jungtier zur Welt. Bereits nach ca. einer Stunde
stand das Kleine putzmunter auf den Beinen und trank bei der Mutter,
die sich sehr liebvoll um ihren Schützling kümmert. Die durchgeführte
Jungtierprophylaxe ergab ein Gewicht von 57,2 kg und eine Größe von 175
cm. Die Geburt fand unter den neugierigen Augen der zukünftigen Tanten
und Spielgefährten in der Herde statt. Alles verlief ruhig und ohne
Komplikationen. „Wie freuen uns riesig über die dritte gesunde
Giraffengeburt. Das Jahr war ein echtes Giraffenjahr für uns“, so
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Giraffenbulle Max, der stolze Vater,
schaute sich das Schauspiel aus seinem Stall an. Er wurde vorsorglich
aus der Herde genommen, um die neue Mutter nicht zu stören. Für Gusti
war es der zweite Nachwuchs in der Kiwara-Savanne. Bereits 2007 gebar
sie ein Giraffenjungtier, welches allerdings nach ein paar Tagen an
Herz-Kreislaufversagen verstarb. Das Giraffenhaus ist für die Besucher
geöffnet. Wer also einen ersten Blick auf den neuen Bewohner der
Savanne werfen möchte, dem sei ein Besuch während der Öffnungszeiten
empfohlen.
Wisentgehege Springe, 16.12.08
Seniorentag im Wisentgehege Springe!
Noch sind Plätze frei. Ein
tolles Erlebnisgeschenk! Am 30. Dezember
findet im Wisentgehege der dritte Seniorentag statt. Nach der
Zwangspause im letzten Jahr - durch den Neubau des Restaurants konnte
die Veranstaltung in 2007 nicht laufen – steht das Angebot wieder zur
Verfügung. Ein leckeres 3-Gänge-Wildmenü ist der Start in einen
hoffentlich schönen Wintertag. Anschließend geht es mit einer Führung
durch das Wisentgehege. In deren Verlauf werden dann auch die Wölfe ihr
Mittagsmenü einnehmen. An der Köhlerhütte wird ein Lagerfeuer brennen
und Pferdekutschen erwarten die Teilnehmer. Mit dem Gespann geht es
weiter durch das Wisentgehege. Ziel ist der Falkenhof. Dort wird
exklusiv für die Teilnehmer die einzige Winterflugvorführung
stattfinden, denn eigentlich befinden sich die gefiederten Stars auf
dem Falkenhof in ihrer wohlverdienten Winterpause. Abschluss eines
wilden Tages ist das Kaffeetrinken im Café Wild. Ein Stück Torte und
ein heißes Getränk runden diesen erlebnisreichen Tag ab. Zu haben ist
das volle Programm für 30 Euro. Anmeldung und Vorkasse sind
erforderlich. Die Veranstaltung eignet sich sehr gut als
Weihnachtsgeschenk. Infos und Buchung sind an der Kasse des
Wisentgeheges möglich. Noch bis zum Heiligen Abend um 12.00 Uhr läuft
das Sonderangebot für die Jahreskarten im Wisentgehege. 353 Besucher
haben in dieser Aktion bereits als Schnäppchenjäger zugeschlagen. Die
Erwachsenen-Jahreskarte im Angebotspreis hat sich dann im Vergleich zum
Saison-Einzeleintritt bereits nach 2,7 Besuchen bezahlt gemacht.
Günstiger geht es wohl nicht. Zurzeit hat das Wisentgehege ab 8.30 Uhr
geöffnet. Die Kasse ist besetzt bis 16.00 Uhr. Für den Besuch gelten
reduzierte Winterpreise. Mehr Infos zum Wisentgehege Springe gibt es
unter www.wisentgehege-springe.de
bzw. telefonisch unter 05041-5828.
Zoo Berlin, 15.12.08
Erstes Flusspferdbaby nach mehrjähriger Zuchtpause im Berliner Zoo
Vier Jahre nach der Geburt ihres bislang einzigen Berliner Jungtieres
brachte die 33-jährige Flusspferdkuh Kathi wieder ein gesundes Kalb zur
Welt. In flusspferdtypischer Weise geschah dies abseits der übrigen
Herde. In einem nur dem Muttertier zugänglichen flachen Wurfbecken
wurde das Flusspferdbaby am 29. November geboren. Hier festigte sich
bseits der Öffentlichkeit die Bindung zwischen Mutter und Jungtier, und
das Junge legte schon ein paar Pfunde an Gewicht zu. Alle übrigen
Flusspferde einschließlich des Vaters Ede, geb. 1995, mussten jetzt das
große Schaubecken verlassen, damit die Mutter mit ihrem Zögling erst
einmal ungestört die Anlage bewohnen kann. Am morgigen Dienstag, dem
15. Dezember, um 11:00 Uhr wird sie mit ihrem Kleinen erstmals der
Öffentlichkeit präsentiert. Hierzu eingeladen sind natürlich alle
Pressevertreter, die sich das erste Jungtier nach mehrjähriger
Zuchtpause im Berliner Zoo nicht entgehen lassen wollen. Die
natürlicherweise ausschließlich in Afrika beheimateten Flusspferde
wurden 2006 in die Rote Liste der bedrohten Tierarten der Erde
aufgenommen. Mit Berlin sind sie insbesondere durch die spektakuläre
Nachkriegsgeschichte um den Weltkriegsüberlebenden Knautschke tief
verwurzelt.
Vogelpark Herborn, 15.12.08
Vogelpark Herborn und NABU rufen dazu auf, zu Weihnachten keine
Tiere
zu verschenken:
Die Alternative heißt
Tierpatenschaft. Der Natur- und
Tierschutzverbände wie derzeit der Naturschutzbund NABU rufen einmal
mehr dazu auf, keine exotischen Tiere zu verschenken. Denn unüberlegt
als Weihnachtsgeschenk gekaufte Tiere landen oft schon nach kurzer Zeit
im Tierheim oder werden gar in der Natur „entsorgt“! Letzteres endet
für die Mehrzahl der Tiere tödlich, andere, die überleben, können als
faunenfremde Tiere zu einer regelrechten ökologische Plage werden! Der
Herborner Vogelpark unterstützt als Kooperationspartner des NABU und
der Zoologischen Gesellschaft Franfurt diesen Aufruf, zumal hier nur
allzu oft angefragt wird, ob der Park lästig gewordene Exoten
übernehmen kann. Nach Mitteilung von Vogelparkleiter Wolfgang Rades
kann dies jedoch sowohl aus Gründen der begrenzten Aufnahmekapazitäten
wie auch zum Schutz der im Vogelpark gepflegten Tiere vor der
Einschleppung von Krankheitserregern nur in vereinzelten Ausnahmefällen
geschehen. Für Vogelpark- und Tierfreunde bietet das Vogelparkteam
jedoch als Geschenktipp zu Weihnachten mit der Vergabe von
Tierpatenschaften eine sinnvolle Alternative. Wie Wolfgang Rades
betont, unterstützt jeder Tierpate zudem die gemeinnützige Arbeit des
Vogelparks sowohl als Naturerlebniszentrum als auch als Pflegestation
für verletzte heimische Greifvögel, Eulen und Störche.
Zoo Osnabrück, 15.12.08
Giraffenjungtier „Mahiri“ geboren!
Am Samstag, den 14.
Dezember erblickte ein Giraffenbaby im Zoo
Osnabrück das Licht der Welt. Es ist ein Weibchen und wurde von den
Tierpflegern auf den Namen „Mahiri“ getauft. Für die Mutter „Ursula“
war es bereits die vierte Geburt und sie verlief, wie die
vorangegangenen, ohne Komplikationen. Zunächst waren nur kleine Hufe zu
sehen und dann passierte erst einmal gar nichts. Nach eineinhalb
Stunden setzte eine heftige Wehe ein und zwanzig Minuten später, um
9.30 Uhr, plumpste „Mahiri“ aus zwei Meter Höhe in das Heu. Die
Tierpfleger halfen dem neuen Erdenbürger, die langen Beinchen zu
sortieren und überließen es dann wieder schnell der Obhut seiner
Mutter. Mittlerweile ist „Mahiri“ ein munteres Giraffenkind: Es springt
durch das Gehege, bleibt aber immer ganz in Nähe der fürsorglichen
Mutter „Ursula“. Die nächsten Tage werden sich Mutter und Kind von den
Strapazen erholen und sind noch nicht für die Besucher zu sehen.
Zoo Hannover, 15.12.08
Buntes Wochenend-Programm im Winter-Zoo
Im Reich der Schlangen: Im Winter-Zoo erwartet die Besucher nicht nur
eine wunderbare Winterwelt mit Schlittschuhbahn und Rodelrampen,
sondern auch ein buntes Programm mit Weihnachtsmann, Schlangen, Echsen
und jeder Menge Musik. Blick hinter die Kulissen: Willkommen im Reich
der Schlangen und Echsen! Am Sonntag, 21. Dezember, führen Zoo-Scouts
Besucher zwischen 11 und 16 Uhr in das geheimnisvolle Biologiezimmer in
Mullewapp und präsentieren Bartagamen, Tigerpythen, Weber- und
Blattschneide-Ameisen, Gespenstschrecken und die kleinsten
Landschildkröten der Welt. Musik, Musik, Musik: Da ist Musik
drin: Das
Adventsorchester Schwertfeger verzaubert den Winter-Zoo am Sonnabend,
20. Dezember, um 16 Uhr mit weihnachtlicher Stimmung! Beschwingt geht
es am 21. Dezember um 16 Uhr mit dem Lindener Chor Barber’s
Spirit
weiter, der mit swingenden Weihnachtsliedern begeistert. Besuch vom
Weihnachtsmann: Noch bis zum 23. Dezember nimmt der Weihnachtsmann
täglich von 14.30 bis 15.30 Uhr die Wunschzettel der Kinder entgegen.
Natürlich können die Kinder dem Weihnachtsmann ihre Wünsche auch ins
Ohr flüstern. Oder ihn fragen, was so ein Weihnachtsmann eigentlich den
Rest des Jahres macht. Der Weihnachtsmann hat sein „Büro“ im Stall
Bröckel auf Meyers Hof, in dem auch sein treues Rentier Rudi steht.
Außerdem: Peter Pan on Ice, die neue Eisshow, am 20./21. Dezember
jeweils um 14.15 und 18.45 Uhr.
Reptilum Landau, 15.12.08
Reptilium Terrarien- und Wüstenzoo Landau
Eine tierische Erlebniswelt für Groß und Klein! Hallo, Und schon wieder
ist es soweit..... ein weiteres Jahr geht dem Ende zu. Wir konnten
dieses Jahr einige Veränderungen wahrmachen; das einschlägigste
Erlebnis war unumstritten der Bau und folglich die Eröffnung unserer
neuen Außenanlage für einheimische Reptilien und Amphibien. Durch Ihre
Unterstützung, Mithilfe und Zusammenarbeit ist es uns gelungen, unser
Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Vielen Dank! Das ganze Reptilium-Team
wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start in ein
neues, erfolgreiches Jahr 2009.
Zoo Hannover, 15.12.08
Trauer im Zoo: Giraffe Luna gestorben
Der Zoo trauert um Giraffe Luna. Die 24jährige Giraffe mit dem
vollmondförmigen Mal auf der Stirn starb vermutlich an Altersschwäche
in der Nacht zum 12. Dezember. Giraffen können bis zu 25 Jahre alt
werden, in Zoos manchmal bis 30 Jahre. Das Tier wurde in der Pathologie
der Medizinischen Hochschule untersucht. Luna wurde am 17. April 1984
im Zoo Hannover geboren. 1989 zog ein kleiner Bulle namens „Georg“ aus
Dvur Kralove (TCH) zu ihr. In kurzer Zeit wurde aus Georg ganz
hannöversch „Schorse“, der sich zu einem prächtigen 5,80 Meter großen
Bullen entwickelte. Mit Schorse verstand Luna sich bestens – die beiden
hatten zwölf Kälber, die heute in den verschiedensten europäischen Zoos
leben, unter anderem in Wien, Madrid und Dvur Kralove. Obwohl in den
vergangenen Jahren jüngere Giraffen an den Sambesi gezogen waren,
blieb Luna immer Schorses Liebling. Das letzte Kind von Luna und
Schorse – Giraffenmädchen Faida – wurde am 3. August dieses
Jahres
geboren. Da Luna ihre Tochter nicht ausreichend mit Milch versorgen
konnte, bekam Faida von Geburt an zusätzlich Lämmermilch. Mittlerweile
frisst Faida eigenständig Luzerne und Blätter. In ihrem Halbbruder
Bakari hat Faida einen Spielgefährten, der sich liebevoll um sie
kümmert. Die Giraffenfamilie am Sambesi: Schorse (21), Shahni (8), Juji
(4), Bakari (9 Monate), Faida (4 Monate).
Thüringer Zoopark Erfurt, 15.12.08
Das Aquarium am Nettelbeckufer erwartet seine Besucher auch im Winter
Etwas versteckt hinter Reihenhäusern an der Schmalen Gera gelegen und
nur durch einen Hausdurchgang erreichbar, befindet sich das Aquarium
des Zooparkes Erfurt. Seit dem 1. Januar 2003 gehört es offiziell zum
Thüringer Zoopark Erfurt. Eigentlich ist das Aquarium viel älter. Der
Ursprung geht auf das Jahr 1926 zurück. Damals hatte der Verein der
Aquarien- und Terrarienfreunde Erfurt ein 600 Quadratmeter großes
Gelände gepachtet. Sie errichteten einen Tümpelgarten mit drei
betonierten Teichen sowie einigen Aquarien und Terrarien. Im zweiten
Weltkrieg verwahrloste jedoch alles. Gleich nach Kriegsende machten
sich engagierte Fischfans daran, das Gelände wieder herzurichten. Über
Spenden, Lottogelder, Verkaufserlöse und öffentliche Zuwendungen wurde
das Geld beschafft und der Bau selber wurde durch die damals üblichen
NAW-Stunden errichtet. So konnte am 5. Juli 1953 das Aquarium am
Nettelbeckufer eröffnet werden. Es ist die heute artenreichste
tiergärtnerische Einrichtung Thüringens. Unter seinem Dach leben etwa
3500 Bewohnner. Vor allem die verschiedensten Süß- und
Salzwasserfische, aber auch kleine Säugetiere, Schildkröten, Echsen und
Schlangen leben dort. Eine besondere Attraktion stellt das große
Riffaquarium dar. Es wurde 2007 eröffnet und faßt 54.000 Liter. In ihm
leben diverse Korallenfische wie Riffbarsche, Algenblennies,
Lippfische, Kaiserfische und Doktorfische. In einer Voliere im
Außengelände lebt auch eine Gruppe Lisztäffchen. Vor kurzem brachte das
Weibchen Nachwuchs zur Welt. Die beiden Kleinen kann man nun bei ihrem
Ritt auf Papas Rücken beobachten. Das Aquarium am Nettelbeckufer hat
täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, am 24. Dezember und am 31.
Dezember von 10 Uhr bis 14 Uhr.
Tiergarten Nürnberg, 13.12.08
Veras Aufzucht ist beendet
Am Freitag, 12. Dezember 2008, ist das zweite Eisbärenjunge von Vera im
Tiergarten Nürnberg trotz der mütterlichen Fürsorge gestorben. Am
späten Freitagvormittag hatte es erste Anhaltspunkte gegeben, dass das
Jungtier schwächer wurde. Gegen 14 Uhr wurde Vera plötzlich sehr
aufgeregt, verließ die Höhle, kam erregt schnaubend zurück und baute
ihr Nest um. Dabei konnten Tiergartenmitarbeiter das Jungtier über die
Videobeobachtung kurz sehen. Es gab keine Töne mehr von sich. Es war
tot. Vera legte sich gegen 17 Uhr schlafen. Sie wird bisher nicht
gestört, damit sie ohne Beeinträchtigung von außen den Tod des
Jungtieres begreifen und verarbeiten kann. Ob das Jungtier noch im
Strohlager liegt, ist derzeit nicht zu erkennen. Zur Zeit verlässt Vera
hin und wieder die Höhle, kehrt aber stets zurück und verhält sich so,
als suche sie immer noch ihr Junges. Die Höhle wird erst dann
inspiziert, wenn Vera anzeigt, dass sie mit der Aufzucht abgeschlossen
hat. Bis dahin wird sie nicht gestört. „Ich bedaure den negativen
Verlauf der zweiten Aufzucht der mit sechs Jahren noch jungen Mutter
sehr“, erklärt Tiergartendirektor Dr. Dag Encke. „Vera hatte regelmäßig
gesäugt und das Jungtier hatte nach jedem Saugakt geschlafen, so dass
es als sicher gilt, dass es ausreichend mit Milch versorgt war. Die
Ursache für das schnelle Dahinsiechen des Jungtieres am gestrigen
Nachmittag ist nicht bekannt.“ Vera hatte am 21. November 2008 zwei
Junge zur Welt gebracht. Der erste Eisbärenzwilling war bereits am
Montag, 8. Dezember 2008, gestorben.
Tierpark Chemnitz, 12.12.08
Neuzugänge in Tierpark und Wildgatter
Kurz vor Jahresende ziehen einige neue Tiere - darunter zwei Tierarten,
die hier bisher noch nicht in Chemnitz gehalten wurden - in Tierpark
und Wildgatter ein. Tierparkdirektor Dr. Hermann Will: „Aus dem
Tiergarten Bernburg kamen zwei weibliche Chukarhühner und ein Pärchen
Blau-Elstern in Chemnitz an. Diese neuen Arten sind nun in der
Fasanerie des Tierparks zu bestaunen.“ Chukarhühner gehören zu den
Fasanenartigen und sind nur wenig größer als ein Rebhuhn. Ihr
Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südosteuropa bis ins westliche
Asien. Sie wurden aber auch in anderen Teilen der Erde als Neozoen
eingeführt, z.B. in Neuseeland. Sie leben in Mittel- und Hochgebirgen
bis zur Baumgrenze und ernähren sich von Sämereien, Früchten, Knospen
und Insekten. Die Blau-Elster, eine Verwandte unserer einheimischen
Elstern, Häher und Krähen, ist sowohl auf der Iberischen Halbinsel als
auch in Südostasien beheimatet. Sie liebt offene Baumlandschaften, ist
sehr gesellig und ernährt sich von Früchten, Beeren, Samen, Gräsern,
Insekten, Würmern und kleinen Wirbeltieren. Weitere Neuzugänge sind ein
weiblicher Weißhaubenhäherling, der nun mit dem schon im Tierpark
lebenden männlichen Tier ein Zuchtpaar bilden wird, ein Pärchen Rehe
für das Wildgatter sowie eine weibliche Amurkatze.
Zoologischer Garten Frankfurt, 12.12.08
Kolloquium zum Eingangbereich
Nachdem der Magistrat am 28. November mit seinen Beschluss eines
umfassenden Investitionsprogramms für den Zoologischen Garten Frankfurt
über 30 Millionen Euro den Weg für einen modernen Naturschutzzoo frei
gemacht hat, wurde gestern als erste Maßnahme, ein Kolloquium zum
geplanten Neubau des Eingangbereiches und der Bärenanlage durchgeführt.
"Ich freue mich, dass mit der Umsetzung des Magistratsbeschlusses für
das Zoo-Investitionsprogramm so schnell begonnen wurde. Der
Architektenwettbewerb für einen attraktiven Eingangsbereich und eine
Bärenanlage nach modernsten tiergärtnerischen Anforderungen markiert
den Beginn einer qualitativen Umstrukturierung des Zoos. Mit der
Realisierung dieser Neubaumaßnahmen ist der Startschuss zur
Profilierung der traditionellen Frankfurter Freizeiteinrichtung als
Natur- und Artenschutzzentrum gefallen.", freut sich Kulturdezernent
Prof. Dr. Felix Semmelroth.
Allwetterzoo Münster, 12.12.08
Neue Hoffnung für Kambodschas Vogelwelt!
Seltener Marabu in deutschem Zuchtzentrum geschlüpft. Seit 2004
arbeitet das Angkor Centre for Conservation of Biodiversity (ACCB) als
erstes Naturschutzzentrum Kambodschas unermüdlich daran, die bedrohte
heimische Tierwelt zu schützen. Das ACCB, vom Allwetterzoo Münster
gegründet und überwiegend durch den deutschen Unternehmer Dr. Stephan
Goetz finanziert, nimmt beschlagnahmte Tiere auf und züchtet
ausgewählte bedrohte Arten mit dem Ziel, sie wieder in ihrem
natürlichen Lebensraum auszuwildern. Neben Gibbons, Languren und
verschiedenen Schlangen- und Schildkrötenarten liegt der Schwerpunkt
auf hochbedrohten Großvögeln. Nun schlüpften im ACCB erstmals zwei
Sunda-Marabus (Leptoptilos javanicus) – ein Zuchterfolg, der bislang
nur in den Zoos von New York und Cottbus sowie zwei asiatischen
Einrichtungen gelang. Die Bemühungen des Zentrums wurden jetzt
zusätzlich belohnt mit der Anerkennung des ACCB als „einer der
interessantesten Orte in der von einheimischen und internationalen
Touristen besuchten Provinz Siem Reap“. Das Magazin „Touchstone“ der
Organisation „Heritage Watch“ wählte das ACCB auf den vierten Platz der
zehn besten Sehenswürdigkeiten. Heritage Watch ist
eine Organisation,
die sich für einen nachhaltigen Tourismus von Kulturerbe einsetzt. Der
Platz unmittelbar hinter den Tempel-Attraktionen von Angkor ist eine
außerordentliche Auszeichnung für das ACCB, das sich mit seinem
Bildungsprogramm intensiv für den nachhaltigen Naturschutz in
Kambodscha einsetzt.
Zoopark Erfurt, 12.12.08
Nachwuchs bei den Kurzohrrüsselspringern
In einer Vitrine in der Nachttierabteilung des Elefantenhauses lebt ein
Pärchen Kurzohrrüsselspringer. Es sind nachtaktive Steppen- und
Halbwüstenbewohner des südlichen Afrikas. Sie fressen sehr gerne
Insekten, aber auch Früchte und Samen. Auf vier dürren Beinchen und mit
ihrer langen Rüsselnase flitzen sie munter durch ihr Terrarium oder
ruhen auf einem der vielen Steine. Dann muss man schon ein wenig länger
suchen, um die Tiere zu entdecken. Noch schwieriger wird es den
Nachwuchs zu entdecken. Nach einer Tragzeit von etwa 56 Tagen brachte
unser Weibchen ein acht Gramm leichtes Jungtier zur Welt. Neugeborene
Rüsselspringer haben schon Fell, können bereits sehen und herumlaufen.
Allerdings versteckt es die Mutter gut und sucht es nur zum Säugen auf.
Der Zoopark hat bis März täglich von 10.00 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet.
An Weihnachten und Silvester allerdings nur bis 14.00 Uhr.
Zoo Berlin, 11.12.08
Hinterwälder Mini-Rind „Wolle“ will raus
Fast so wie es begann nähert sich mit der Geburt eines Rinderkälbchens
ein äußerst erfolgreiches Berliner Zoo-Zuchtjahr langsam dem Ende:
Hinterwälder-Kuh „Wanda“ brachte am 9. Dezember ein gesundes Bullkalb
zur Welt. Im Januar hatte die 8-jährige Mutter bereits ein weibliches
Kalb geboren. Der Minibulle ist das neunte Jungtier von Wanda. Ein
Beweis für die sprichwörtliche Leichtkalbigkeit der Hinterwälder. Und
da die kleinste europäische Rinderrasse zudem als besonders robust
gilt, kann das Jungtier, sofern das Berliner Wetter nicht vollkommen
verrückt spielt, am morgigen Tag schon den ersten Ausflug ins Freie
wagen. Wahrscheinlich zunächst noch benachbart werden der 10-jährige
Vater „Werner“ und seine ältere Schwester „Wally“ den Ausflug im
Kinderzoo beobachten. Alle Hinterwälder des Zoos hören auf Namen, die
mit einem W beginnen, so wurde das Kalb spontan mit dem Namen „Wolle
versehen. Abgesehen von geringen Beständen privater Liebhaber und den
Haltungen Zoologischer Gärten werden Hinterwälder mittlerweile fast nur
noch in den höheren Lagen des Schwarzwaldes und in der Schweiz
gezüchtet.
Zoo Krefeld, 11.12.08
Nachwuchs bei Familie Fischotter im Krefelder Zoo
Tierpfleger entdeckten zwei Junge in der Wohnhöhle! Bei den Fischottern
„Titus“ und „Gitta“ im Krefelder Zoo hat es wieder Nachwuchs gegeben.
Jetzt wurden die beiden Babys erstmals von den Pflegern in Augenschein
genommen. Zunächst bekam Mutter Fischotter eine Taube zur Ablenkung,
dann konnten die Raubtierpfleger Thomas Hamma und Knut Nielsen den
Nachwuchs gefahrlos aus der Wurfbox herausnehmen, denn Fischotter
bringen ihre nadelspitzen Zähne gerne einmal zum Einsatz. Dem ersten
Eindruck nach, sind die beiden Jungtiere ein Pärchen. Lehrling Marika
Hoffmann strahlte über das ganze Gesicht, als sie einen der Kleinen
festhalten durfte: „Die haben so ein weiches Fellchen und zwischen den
winzigen Zehen sieht man schon die Schwimmhäute.“ Noch haben die beiden
ihre Augen geschlossen. Erst ab dem 20. Tag beginnen sie sich langsam
zu öffnen. Vor knapp drei Wochen hatte Gitta ihren Titus aus der
gemeinsamen Wohnhöhle verbannt. Für die Tierpfleger ein untrügliches
Zeichen, dass
sich bei Familie Fischotter Nachwuchs eingestellt haben
musste. Nur einen Tag vorher war die Behausung der Tiere gereinigt
worden, ohne dass ein Nest mit Jungtieren gefunden worden war. Umso
größer die Freude der Pfleger, als ein zartes Piepsen aus dem
Fischotterbau ihre Vermutung bestätigte. Erst in ein paar Wochen werden
die Jungtiere von ihrer Mutter in das Wasser gelockt. Das neue Jahr
erleben sie also noch warm in der Wurfhöhle gut betreut von ihrer
Mutter. Fischotter können sich Dank ihres stromlinienförmigen Körpers
und des kräftigen Schwanzes schnell im Wasser bewegen. Daher rührt auch
ihr Beiname „Wassermarder“. Auf ihren bis zu siebenminütigen
Tauchgängen jagen sie Fische, Krebse, Schermäuse, Wasservögel und
Insekten. Ausgewachsen haben sie eine Körperlänge von circa 1,30 Metern
und wiegen bis zu 18 Kilogramm. Noch vor gut hundert Jahren besiedelte
der Otter Deutschland flächendeckend. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde
er in Nordrhein-Westfalen durch Jagd, Kanalisierung,
Gewässerverschmutzung und Freizeitaktivitäten ausgerottet. Inzwischen
breiten sich die Bestände aber von den Niederlanden und Niedersachsen
wieder in heimische Gewässer aus. Dank striktem Schutz der Seen- und
Flusslandschaften fühlen sich die Otter wieder wohl. Ein gesunder
Fischotterbestand an Gewässern ist ein wichtiger Anzeiger für ein
intaktes Ökosystem, denn die Tiere benötigen klares Wasser und große,
abwechslungsreiche, zusammenhängende Gewässersysteme mit vielen Tier-
und Pflanzenarten. Fischotterschutz ist daher aktiver Naturschutz. Wenn
sie zurückkehren, ist die Natur gesund.
Erlebniszoo Hannover, 11.12.08
Neue Flusspferddame eingetroffen
Charmante Schönheit:
Chimala! Sie ist ungemein charmant, trägt ein
breites Grinsen im Gesicht, hat weit auseinanderstehende große Augen,
eine kleine interessante Narbe auf der Nase über einem Hauch von
Damenbart. Um die Hüften ist sie ein wenig rund, die Ohren sind recht
klein und die Beine ziemlich dick. Kurz: ein perfektes Flusspferd. Die
dreijährige Flusspferddame Chimala (sprich: Schimala) stammt aus der
Schweiz, aus dem Zoo Basel, und verstärkt jetzt die Hippo-Familie in
Hannover. Unterstützung ist dringend erwünscht: Seit dem Tod der
Flusspferde Zora und Habari im Herbst mussten Cherry, Kiboko, Himba und
Victoria den draufgängerischen Jungbullen Fridolin (2) allein in Schach
halten. Jetzt hat Fridolin eine fast gleichaltrige Spielgefährtin, so
dass die älteren Flusspferddamen sich ein wenig ausruhen können.
Chimala tritt in Hannover ein großes Erbe an: Sie ist die Enkelin von
Zora, die mit ihren 22 Kindern sogar im Buch der Weltrekorde stand.
Chimala ging am 28. Oktober 2005 aus der Liaison zwischen Zoras Sohn
Wilhelm und der Schweizer Flusspferddame Helvetia hervor. Das
Hannover-Helvetien-Hippo hat aus dem Land der Alpen ein ungewöhnliches
Hippo-Hobby mitgebracht: Freeclimbing! Kaum hatte Chimala ihren
Transport-Wagen verlassen und alle Stallungen inspiziert, kletterte sie
mit den Vorderbeinen an einer Wand hoch und unterzog die hoch unter der
Decke liegenden Heizungsrohre einer eingehenden Prüfung. Fazit: Eines
der Rohre hätte ein bisschen fester sein können…Auch die Trennwand
zwischen dem Mutter-Kind-Becken, in dem Chimala vorerst untergebracht
ist, und dem großen Pool stellte keine großen Herausforderungen für das
Berg-Flusspferd dar: Kurzerhand erklomm Chimala die Wand und näselte
mit Fridolin, der sich von seiner Seite aus reckte, um die Neue kennen
zu lernen. Fridolin ist von Chimala offensichtlich begeistert und kann
es gar nicht erwarten, mit ihr zu spielen (was wiederum bedeutet, dass
er das Maul aufreißt, sie in den Schwanz beißt und unter Wasser drückt.
Kein Wunder, dass die älteren Damen froh über Unterstützung sind.) In
den nächsten Tagen wird Chimala zunächst allein das große Becken kennen
lernen, bevor sie auf die restlichen Flusspferddamen und den wilden
Fridolin trifft. Nachwuchs wird in Hannover bei aller Begeisterung
zwischen Chimala und Fridolin erst einmal nicht erwartet, für diese
ernste Angelegenheit ist Fridolin noch zu jung. Die spielen nur.
Zoo Dortmund, 11.12.08
Zootiere warten auf „Weihnachtspaten“
Der Stress mit der Suche nach Weihnachtsgeschenken fängt ja nun bald
wieder an. Der Zoo Dortmund bietet hier die Lösung: eine Patenschaft
für ein Zootier, ein Geschenk der besonderen Art. Die Preise liegen
zwischen 25 Euro für Frösche, Spinnen, Singvögel, Dachse, Rehe,
Schlangen, Nutrias und Gürteltiere, 50 Euro für Maras, 100 Euro für
Trampeltiere, 150 Euro für Faultiere, 250 Euro für Löffelhunde und 500
Euro für Giraffen, Nashörner, Tiger und Löwen. Wer also noch keine Idee
für ein Weihnachtsgeschenk hat und gleichzeitig etwas Gutes tun möchte,
der kann im Zoo eine Tierpatenschaft als außergewöhnliches Geschenk
erwerben. Als Dank lädt der Zoo alle Paten einmal im Jahr zum
„Patenschaftstag“ ein. Die Paten können ein Gläschen Sekt in den
Tierhäusern wie zum Beispiel dem Regenwaldhaus genießen. Außerdem
stehen die Tierpflegerinnen und Tierpfleger in den Häusern parat und
beantworten Fragen. Die Dauer der Patenschaften umfasst jeweils ein
Jahr. Die Paten erwerben mit den Patenschaften keinerlei Rechte am
Tier. Sie verleihen mit der Übernahme einer Patenschaft jedoch ihrer
Verbundenheit mit dem Zoo Dortmund, „ihrem Tierpark“, Ausdruck. Die
Paten erhalten als Bestätigung ihrer Patenschaftsübernahme eine Urkunde
und sie werden auf der Patenschaftstafel im Eingangsbereich des Zoos
erwähnt. Nähere Infos zu Tierpatenschaften gibt es von Veronika Saul,
„Patentante“ des Zoos, Telefon (0231) 50 2 86 28 und im Internet
www.dortmund.de/zoo. Auch
Jahreskarten für den Zoo Dortmund eignen sich
hervorragend als Weihnachtsgeschenk. Ab dem Kaufmonat sind sie für
zwölf weitere Monate gültig und sind zu erschwinglichen Preisen zu
erhalten: Erwachsene 36 Euro, Jugendliche 18 Euro, Elternteil mit
Kind(ern) 54 Euro sowie Eltern mit Kind(ern) 90 Euro.
Jahreskarteninhaber genießen übrigens einen weiteren Vorteil: Gegen
Vorlage Ihrer gültigen Zoo-Dortmund-Dauerkarte erhalten Sie in unseren
NRW-Partnerzoos einen ermäßigten Eintrittspreis. Wer nun immer noch
nicht das richtige Geschenk gefunden hat, dem können noch Karten für
das Bankett am 25. April 2009 zum Preis von 80 Euro pro Person incl.
Eintritt, Festmahl, Getränke und Unterhaltungsprogramm wie z. B. eine
Feuershowangeboten werden. Das Bankett findet im Rahmen des
Mittelalterlichen Marktes statt. Weitere Infos hierzu sind ebenfalls
bei Veronika Saul zu bekommen.
Zoo Salzburg, 11.12.08
Vierbeinige Athleten der Schlittenhunde WM sind zu Gast im Salzburger
Zoo
Familientag am Sonntag, 21.
Dezember 2008, von 10 bis 15 Uhr im Zoo
Salzburg in Kooperation mit der Schlittenhunde WM 2009 in Werfenweng.
Was Sie schon immer über Schlittenhunde wissen wollten: Musher,
Schlittenhundeführer, sind am Sonntag, 21. Dezember 2008, mit ihren
Hunden im Zoo zu Gast und erzählen den kleinen und großen Zoobesuchern
alles über ihre Hunde und ihren Sport. „Welche Hunde eignen sich
als
Schlittenhunde?“ oder „Wie trainiert man die Tiere für einen Lauf?“ -
diese und viele Fragen mehr werden beantwortet. Alles Interessante über
den Stammvater unserer Haushunde: Viel Wissenswertes erfahren die
Zoobesucher an diesem Tag über den Wolf, dem Urahn unserer Haushunde.
Welche Gemeinsamkeiten der Wolf und der Haushund heute noch haben. Oder
welche Vorurteile Menschen bis zum heutigen Tag gegenüber dem Wolf
haben. Rund 600.000 Haushunde leben in Österreich: Hundefreunde haben
zudem die Möglichkeit, den Profis der symbiosys teamtraining Fragen zur
richtigen Verständigung mit ihren Hunden zu stellen. Sie geben
hilfreiche Tipps für ein zufriedenes Miteinander von Mensch und Hund im
Alltag. (www.symbiosys.eu). Lust zu
gewinnen? Und wer nach diesem Tag
Lust auf die Schlittenhunde-WM in Werfenweng bekommt, der kann sein
Glück beim Zoo-Quiz probieren. Verlost wird ein exklusives VIP- Package
für die ganze Familie sowie Eintrittskarten für die WM im Februar 2009.
Schlittenhunde WM 2009 in Werfenweng: Zum größten Schlittenhunde-Event
in Mitteleuropa kommen vom 12. bis 15. Februar rund 200 Gespanne mit
mehr als 1.000 Hunden. Detaillierte Informationen zur Weltmeisterschaft
und dem familienfreundlichen Rahmenprogramm finden Sie auf
www.schlittenhunde-wm.at
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
tlz.de
- 15. Dez. 2008
Pinke Tausendfüßler und riesige Spinnen: Neue Arten
entdeckt
Ein knallpinker, giftiger Drachentausendfüßler und die wohl größte
Spinne der Welt: Sie gehören zu den mehr als 1000 Tier- und
Pflanzenarten, die Forscher neu entdeckt haben. Auch ein
Streifenkaninchen haben die Wissenschaftler ausfindig gemacht.
Sie stöberten diese Tiere in den vergangenen zehn Jahren in Südasien
auf - in der Region um den Fluss Mekong. Der ist Tausende Kilometer
lang und zwar etwa 4500 Kilometer. Die Hälfte der neuen Arten sind
Pflanzen. Aber auch auf Spinnen,
Fische, Frösche, Schlangen, Vögel und Säugetiere stießen die
Wissenschaftler. Außerdem fanden die Forscher Tiere, von denen
man lange dachte, dass es sie gar nicht mehr gibt - etwa die Laotische
Felsenratte, die einem Eichhörnchen ähnelt.
nzz.ch - 15.
Dez. 2008
Jägerspinne und Felsenratte - artenreicher Mekong -
Neuer WWF-Bericht dokumentiert seit 1997 entdeckte Arten
Forscher haben in den letzten zehn Jahren in der südasiatischen
Mekong-Region über tausend neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt, wie
die Umweltorganisation WWF in einem am Montag vorgelegten Bericht
dokumentiert hat. Ein solch unglaubliches Mass von Neuentdeckungen
hätten die Wissenschaftler laut dem WWF nicht mehr für möglich
gehalten. Der WWF kritisiert einen
wachsenden Raubbau an der Natur und fordert mehr Schutz für eine
600'000 Quadratkilometer grosse Region. Man laufe Gefahr, dass
zahlreiche Arten verschwänden, bevor sie überhaupt beschrieben würden.
So sollten am Mekong 150 grosse Wasserkraftwerke
entstehen.
krone.at - 15.
Dez.
2008
Schweizer Sex-Nachhilfe soll den Kakapo retten
Ein spezielles Zuchtprogramm soll eine der am meisten bedrohten
Vogelarten der Welt, den neuseeländischen Kakapo, nun vor dem
Aussterben retten. Wie die "Neue Zürcher Zeitung" berichtete, ist die
seltene Papageienart nämlich so tollpatschig bei der Fortpflanzung,
dass nur die Sex-Nachhilfe einer Schweizer Wissenschaftlerin dem Vogel
eine Überlebenschance geben kann. Derzeit leben nur mehr 90 Kakapos auf
der Welt. Um der Papageienart das
Überleben zu sichern, wurde eine kleine Insel als Reservat für den
etwas plumpen Vogel eingerichtet. Lediglich ein männlicher Kakapo hatte
bei Feldstudien Erfolg
beim weiblichen Geschlecht. "Es liegt offenbar an seinem starken
Geruch", ist sich die Schweizer
Wissenschaftlerin Anna Gsell im Interview mit der "Neue Zürcher
Zeitung" sicher. Gsell wurde nun die spezielle Aufgabe übertragen, ein
Parfum mit der Duftnote des erfolgreichen Männchens zu entwickeln, mit
welchem die bisher erfolglosen Kakapos besprüht werden können. Durch
diese Sex-Nachhilfe soll die Fortpflanzungsrate in naher Zukunft
entscheidend gesteigert werden.
st-hubertus.at -
15.
Dez. 2008
Zum Schutz der Schneeleoparden - Kirgisische Wildhüter
in ausgedienten Polizeiuniformen
Wildhüter in Kirgistan werden in Zukunft Dienst in ausgedienten
hessischen Polizeiuniformen tun. Beamte der Polizei Groß-Gerau haben
dem NABU die Uniformen für die Anti-Wilderer-Einheit zum Schutz der
bedrohten Schneeleoparden im Tienschan-Gebirge überlassen. Fast 400
Kleidungsstücke kamen so zusammen. Die Schneeleoparden-Schutzeinheit
"Gruppa Bars" wurde 1999 auf
Initiative des NABU gegründet und von der kirgisischen Regierung mit
Polizeigewalt ausgestattet. Bislang nahmen die Männer der Truppe
landesweit 180 Wilderer festgenommen und mehr als 70 Felle und 400
Waffen sichergestellt.
az.com.na
- 12. Dez. 2008
Schwarze Nashörner im Fadenkreuz
Nachdem jahrelang keine Trophäenjagdkonzessionen auf Staatsgebieten
vergeben worden waren, werden am 19. Dezember dieses Jahres zahlreiche
Konzessionen in Windhoek versteigert. Erstmals werden Konzessionen für
die Trophäenjagd auf Schwarze Nashörner angeboten.
dailynet.de
- 12. Dez. 2008
Verschleppte
Elefanten enden als Touristen-Entertainer
Die Umweltstiftung WWF warnt vor Reiten
auf illegalen Elefanten in thailändischen Urlaubsregionen. "Das ist
zwar ein exotisches Vergnügen, auf illegalen Elefanten fördert es aber
den Artenschwund. Leider können Touristen nicht erkennen, ob es sich um
domestizierte Hauselefanten und gewilderte Tiere aus dem Dschungel
handelt", sagt Volker Homes, Leiter WWF Artenschutz, angesichts der
anstehenden Hauptsaison für Reisende nach Thailand und Südostasien.
Laut einem aktuellen Bericht der Umweltschutzorganisationen WWF und
TRAFFIC werden in Myanmar im großen Stil Elefanten für den illegalen
Elfenbeinhandel gewildert. Hinzu kommt, dass pro Jahr schätzungsweise
25 lebende Tiere aus ihrer natürlichen Umgebung nach Thailand
verschleppt werden. Dort enden sie dann als Touristenattraktion.
die-topnews.de
- 11. Dez. 2008
Klimawandel bedroht Schmetterlinge in Europa
Der fortschreitende Klimawandel auf der Welt bedroht immer stärker den
Lebensraum der Schmetterlinge in Europa. Sollte sich die
Durchschnittstemperatur bis zum Jahre 2080 um 4,1 Grad erhöhen, würden
zwei von drei sogenannten Tagfalterarten große Teile ihres Lebensraums
verlieren, kündigte das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) der
Stadt Leipzig am gestrigen Mittwoch an. Ein Viertel der genannten Arten
würde sogar fast seinen kompletten
angestammten Lebensraum verlieren. Selbst bei einer geringeren
Erderwärmung um gerade Mal 2,4 Grad würde noch jede vierte Art rund
zwei Drittel ihres Lebensraums einbüßen.
neues-deutschland.de
- 15. Dez. 2008
Klimawandel bedroht Tagfalter - Neue Studie
prognostiziert dramatische Entwicklung der Schmetterlingsfauna
Schmetterlinge, insbesondere Tagfalter, sind wohl die Insekten mit den
höchsten Sympathiewerten. Trotzdem sind in den letzten Jahrzehnten
viele Falterarten rar geworden. Mit den Klimaveränderungen droht ihnen
weiteres Ungemach. Dies zeigt der am vergangenen Mittwoch in Berlin
erstmals vorgestellte Klimaatlas der Tagfalter Europas. Der Klimaatlas
der Tagfalter Europas ("Climatic Risk Atlas of European
Butterflies") findet sich im Internet unter: www.pensoftonline.net/biorisk
proplanta.de
- 14. Dez. 2008
Studie: Klima hat großen Einfluss auf Gelegegrößen bei
Vögeln
Durch Unterschiede im regionalen Klima legen Vögel in
nördlichen Breiten mehr Eier, in den Tropen dagegen weniger. Das zeigt
eine umfassende Studie deutscher und US-amerikanischer
Biologen. "Wir stellen ein eindeutiges Nord-Süd-Gefälle fest", sagte
die Mainzer Zoologie-Professorin Katrin Böhning-Gaese am Dienstag. Das
Klima habe damit einen deutlich größeren Einfluss auf die Gelegegrößen
von Vögeln als bislang bekannt. Der Temperaturunterschied zwischen
Sommer und Winter und die damit verbundenen Lebensumstände der
Vogelarten sei der wesentliche Faktor für die Zahl der Eier. Dies
bedeute auch, dass der Klimawandel und seine Folgen für die
Jahreszeiten einen erheblichen Einfluss auf den Vogelnachwuchs haben
können.
spiegel.de - 14.
Dez.
2008
Erderwärmung bedroht Ostsee-Robben
Plankton, Fische, Robben - das Leben in der Ostsee ist bedroht, wenn
die Erde sich weiter erwärmt. Der Ozeanograf Joachim Dippner, Mitautor
des dritten Uno-Klimaberichts, warnt, dass die gesamte
Nährstoffverteilung kollabieren könnte. Die Versorgung der oberen
Wasserschichten mit Nährstoffen bleibt dann
aus", sagte der Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Ostseeforschung
in Rostock-Warnemünde. Eine Aufheizung der Wassermassen könne vor allem
dazu führen, dass die
Blütezeit des Planktons früher einsetzt als üblich.
nachrichten.ch
- 14. Dez. 2008
Immer
mehr Seehunde im Wattenmeer
Die Zahl der Seehunde im Wattenmeer vor den
Niederlanden, Deutschland und Dänemark hat einen Rekord erreicht. Mit
20 500 Seehunden seien in diesem Jahr die meisten Tiere seit Beginn der
gemeinsamen Zählungen im Jahr 1988 erfasst worden. Damit sei der
Bestand sogar höher als vor der letzten Seehundseuche im
Jahr 2002, teilte das Internationale Wattenmeersekretariat in
Wilhelmshaven mit. Im Vergleich zum Vorjahr sei
die Zahl der Seehunde um 15 Prozent gestiegen, die Zahl der
Seehundwelpen kletterte bei der Zählung im Juni um neun Prozent auf
4632. Auch beim Kegelrobbenbestand vermuten die Experten einen Zuwachs.
Ein Vergleich sei aber erst nach Abschluss der Zählflüge für die
diesjährige Periode im März 2009 möglich. Seit 1988 überwachen die
Niederlande, Deutschland und Dänemark gemeinsam die Entwicklung der
Seehundpopulation im Wattenmeer.
pnp.de - 13.
Dez. 2008
Eine
"Brücke" für Bär Moritz - Im Naturschutz Grenzen niederreißen:
Nationalpark Berchtesgaden ist am EU-Projekt ECONNECT beteiligt
Berchtesgaden. Damit unter anderem Bär Moritz frei wandern kann, haben
unlängst sechs Länder ein Pilotprojekt aus der Taufe gehoben, an dem
auch der Nationalpark Berchtesgaden beteiligt ist. Das EU-Projekt
ECONNECT wurde diese Woche unter dem Titel "Hausarrest für Hirsch,
Forelle und Co." vorgestellt. ECONNECT ist das größte derzeit laufende
internationale
Forschungsprojekt zur Verbesserung der ökologischen Vernetzungen in den
Alpen mit einem Budget von 3,2 Millionen Euro. 16 Projektpartner aus
Europa arbeiten daran gemeinsam in den kommenden drei Jahren. Das
grenzübergreifende Projekt wird von Österreich aus koordiniert, und
zwar durch Prof. Dr. Chris Walzer vom Forschungsinstitut für
Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien.
Insgesamt drei Jahre läuft das grenzübergreifende Vorhaben. Im Sommer
2011 geht es zu Ende.
welt.de - 12.
Dez. 2008
Der Mensch, ein ganz normaler Parasit
Der Mensch hält sich für die Krone der Schöpfung, doch er ist nur ein
kleines Mosaiksteinchen der Biosphäre. Immerhin: Er kann sich dessen
bewusst werden, sagt der Naturforscher Volker Mosbrugger. Mit WELT
ONLINE sprach er über das Selbstverständnis des Menschen und die Fehler
der Kreationisten. Volker Mosbrugger ist Direktor der
Senckenberg-Gesellschaft in
Frankfurt, zu der das renommierte Senckenberg-Museum gehört. Das ist
ein Ort des Forschens, aber vor allem natürlich eine naturkundliche
Sammlung mit einem pädagogischen Konzept. Der Paläontologe ist der
Meinung, dass die Menschen sich beim Naturschutz zu viele Sorgen um den
Eisbären machen und zu wenige Gedanken über wichtige, aber
unspektakuläre Organismen wie Bakterien.
derstandard.at -
12.
Dez. 2008
Dinosaurier
des Ozeans
Bis 1997 galten Glasschwammriffe als seit 55 Millionen Jahren
ausgestorben. Damals entdeckte man durch Zufall vor Vancouver solche
gigantischen Riffe. Nun nimmt auch kaum jemand Notiz davon, dass diese
urzeitlichen Wesen
vielleicht wirklich aussterben: Binnen weniger Jahre hat die
Schleppnetzfischerei fast die Hälfte des Riffs zerstört. Deshalb
kämpfen Organisationen wie der WWF und die Canadian Parks and
Wilderness Society für ihre Rettung. Seit 2002 sind zwar in Westkanada
bestimmte Areale für Schleppnetze gesperrt.
berlinonline.de - 13.
Dez. 2008
Berlin lässt seine Öko-Paradiese zur Steppe werden -
Heftiger Protest gegen die Senatspläne zur künftigen Wasser-Versorgung
Die neuen Senats-Pläne für Berlins Wasserversorgung lassen
Öko-Aktivisten erschaudern. Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke)
rechnet bis 2040 mit einem steigenden Wasser-Verbrauch. Doch statt
dafür drei abgeschaltete Wasserwerke wiederzubeleben, sollen
Öko-Paradiese leiden. Moore trocknen aus, Bäche sterben, wertvolle
Biotope verkümmern. Diese
düstere Vision steht den Öko-Verbänden vor Augen, wenn sie gegen den
Wasserplan der Senatorin aufbegehren. "Mehr Wasserförderung an wenigen
Standorten setzt Biotope am Müggelsee, an der Havel oder im Spandauer
Forst unter Druck", sagt Hartwig Berger vom Ökowerk.
proplanta.de
- 13. Dez. 2008
Wenn Wolf und Elch nach Schleswig-Holstein zurückkehren
Landwirtschaftsstaatssekretär Ernst-Wilhelm Rabius hat
sich dafür ausgesprochen, die Rückkehr zumindest vereinzelter Wölfe und
Elche nach Schleswig-Holstein rechtzeitig vorzubereiten. Bei einem
Fachseminar des Landesjagdverbands wies Rabius gestern im
Wildpark Eekholt darauf hin, dass unter dem Stichwort der Biodiversität
in der Regel die Gefährdung und das Verschwinden von Arten und
Lebensräumen diskutiert würden. Übersehen werde dabei oft, dass es
durchaus Arten gebe, die seit einigen Jahren auch im dicht besiedelten
Mitteleuropa ihr Areal ausdehnten, darunter Wolf und Elch.
kn-online.de -
12.
Dez. 2008
Wölfe und Elche bald im Norden?
Das Land will sich mit einem Managementplan auf die
mögliche Rückkehr des Wolfes nach Schleswig-Holstein vorbereiten. Zudem
müsse man sich auf die Zuwanderung einzelner Elche einstellen, sagte
Freitag Landwirtschaftsstaatssekretär Ernst-Wilhelm Rabius bei einem
Seminar des Landesjagdverbandes im Wildpark Eekholt.
svz.de - 13.
Dez. 2008
Nabu-Mann: "Der Wolf reicht uns die Pfote"
Es sind weder Märchen noch Mythen, die Markus Bathen am Wolf
faszinieren - ganz im Gegenteil. Mit Vorurteilen über Kinder fressende
Wölfe und fletschende Zähne will er aufräumen. Markus Bathen ist
Mitarbeiter des Nabu-Projektes "Willkommen Wolf" in der Lausitz. Ihn
fasziniere viel mehr, dass eine Tierart, die der Mensch einst von der
Landkarte radierte, wieder da ist. "Der Wolf macht uns das Geschenk und
kommt selbstständig zurück. Er reicht uns die Pfote", sagt der
36-Jährige. Weil der Wolf unter Naturschutz steht und nicht mehr gejagt
wurde, gäbe es wieder genug Futter, viel Wild und große Waldgebiete als
Rückzugsräume.
unserradio.net -
15.
Dez. 2008
"Fotoshooting" mit Luchsen im Nationalpark Bayerischer
Wald
Fotoshooting der etwas anderen Art - im Nationalpark Bayerischer Wald
wurden jetzt für das dort laufende Luchsprojekt rund 60 Fotofallen
aufgestellt. In Zusammenarbeit mit der Uni Freiburg können durch diese
moderne Technik besonders hochwertige Nahaufnahmen der Tiere gemacht
werden, die andernfalls nicht möglich gewesen wären. Unter anderem
konnte durch das für wissenschaftliche Zwecke durchgeführte
Fotoshooting auch ein bisher noch unbekannter Luchs im Nationalpark
Bayerischer Wald entdeckt werden. Die fertigen Bilder sind in Kürze
auch auf www.luchserleben.de zu sehen.
fuldaerzeitung.de
-
12. Dez. 2008
Biosphärenreservat mit neuer Website
Im Groenhoff-Haus auf der Wasserkuppe wurde der neue Internetauftritt
des Biosphärenreservats Rhön vorgestellt. Die mittlerweile zehn Jahre
alten Seiten wurden hinsichtlich Sprache und Gestaltung überarbeitet.
Unter www.brrhoen.de
hat der Nutzer einen schnellen Zugriff auf über
600 Seiten.
all-in.de - 15.
Dez.
2008
Biber kehrt zurück - Vortrag - Tier kam vermutlich
über den Lech
195 Jahre nachdem an der Vils der letzte lebende Biber in Tirol
gefangen wurde und gut ein Jahr nach dem Unfalltod des einzigen Bibers
des Außerferns ist das putzige Nagetier anscheinend in den Bezirk
zurückgekehrt. Darüber informierte Biberbeauftragte des Landes Tirol,
Nadin Egger, bei einem Vortrag in der Bezirkshauptmannschaft ein
interessiertes Fachpublikum. Auf die Rückkehr des Bibers deuteten unter
anderem Biberspuren hin, die am Unterlauf des Lechs im Bezirk
ausgemacht wurden.
derstandard.at - 11.12.2008
Pandabären in China droht Hungersnot
Nach dem verheerenden Erdbeben in der südwestchinesischen Provinz
Sichuan droht den dort lebenden Pandabären in diesem Winter eine
Hungersnot. Ein Riesenpanda sei bereits gestorben, sagte der Chef der
Wolong-Aufzuchtstation, Zhang Hemin, der Tageszeitung "Shanghai Morning
Post" (Donnerstagsausgabe). "Den Pandas steht ein sehr schwieriger
Winter bevor, weil ein Großteil ihres Lebensraumes und fast aller
Bambus in niedrigen Lagen zerstört wurden." Zhang äußerte die
Befürchtung, dass deshalb noch mehr Tiere erkranken oder gar sterben
werden. Zudem seien viele Pandabären durch das Erdbeben im Mai
traumatisiert worden. "Noch heute laufen einige Tiere extrem langsam,
so als fürchten sie ein neues Nachbeben", sagte Zhang.
derstandard.at - 17.12.2008
Carbofuran-Verbot kommt Greifvögeln zugute
Freude herrscht beim World Wide Fund für Nature (WWF) über ein
EU-weites Verbot für das Pestizid Carbofuran, das laut einer Aussendung
der Organisation am vergangenen Wochenende in Kraft getreten ist.
Untersagt seien ab sofort der Verkauf, die Anwendung und der Besitz des
Pflanzenschutzmittels, das unter dem Handelsnamen "Furadan" bekannt
ist. Der WWF machte darauf aufmerksam, dass das Mittel immer wieder zur
Herstellung illegaler Giftköder missbraucht wird. "Für den Naturschutz
ist das Verbot ein wichtiger Meilenstein", sagte Christian Pichler,
Seeadler-Experte des WWF Österreich, am Mittwoch in einer Aussendung.
In den vergangenen Jahren seien in Österreich, Tschechien und Ungarn
insgesamt mehr als 100 gefährdete Großgreifvögel einen qualvollen
Gifttod gestorben. "Wir hoffen, dass durch das Carbofuran-Verbot das
illegale Treiben der Giftleger erschwert wird", meinte Pichler.
spiegel.de - 16.12.2008
Tausend neue Arten entdeckt
4500 Kilometer Länge machen den Mekong zum zehntgrößten Fluss der Welt.
In seiner Region haben Forscher in den vergangenen zehn Jahren mehr als
tausend Tier- und Pflanzenarten gefunden. Es sei ein "unglaubliches
Maß" an Neuentdeckungen, teilte die Umweltorganisation WWF (World Wide
Fund for Nature) am Montag in Frankfurt mit: 519 Pflanzen, 88 Spinnen,
279 Fische, 88 Frösche, 22 Schlangen, vier Vögel und 15 Säugetiere.
Unter anderem fanden Forscher die Laotische Felsenratte - sie galt als
seit elf Millionen Jahren ausgestorben. Weitere Funde waren eine
bislang unbekannte Hirschart, das Annamitische Streifenkaninchen, die
weltgrößte Riesenkrabbenspinne und der Zyanid produzierende
Drachentausendfüßler. ... Die Mekong-Region erstreckt sich über die
Länder Thailand, Birma, Vietnam, Laos, Kambodscha und China. Der WWF
kritisiert einen wachsenden Raubbau an der Natur und fordert mehr
Schutz für eine 600.000 Quadratkilometer große Region in dem
Sechs-Länder-Eck. "Wir laufen Gefahr, dass zahlreiche Arten
verschwinden, bevor sie überhaupt beschrieben werden", sagte der
WWF-Referent für die Region, Petr Obrdlik. So sollten am Mekong 150
große Wasserkraftwerke entstehen. Nicht nur Ökologen, sondern auch
Ökonomen gelte die Region als eines der letzten faszinierenden Gebiete.
welt.de - 15.12.2008
Im Land der 1000 unbekannten Tierarten
Immer wieder Vietnam und seine Nachbarstaaten am Mekong-Strom: Die
große Halbinsel, die in das südchinesische Meer hineinragt, scheint ein
unerschöpfliches Füllhorn für botanische und zoologische
Neuentdeckungen zu sein. Alle paar Monate können Zoologen oder
Botaniker bedeutende Erfolgsmeldungen aus den Ländern abgeben. „Man
erinnert sich ein bisschen an die Empfindungen, die die Entdecker des
19.Jahrhundert beschlichen haben müssen“, sagt Petr Obrdlik vom
Worldwide Fund for Nature. Gerade hat der WWF eine Bilanz der letzten
zehn Jahre gezogen: 549 bisher unbekannte Tier- und 519 Pflanzenarten
haben die Forscher zwischen 1997 und 2007 in den Mekong-Staaten
aufspüren und anschließend taxonomisch erfassen können. Darunter auch
zwei Dutzend neue Säugetierarten, was als kleine Sensation gelten kann.
Großes Aufsehen hatte es im Sommer 1993 ausgelöst, als im Süden
Vietnams das „Saola“ entdeckt wurde, eine Huftier-Art, „bei der die
Forscher immer noch rätseln, ob es ein Rind, eine Ziege oder eine
Antilope sei“, wie Obrdlik sagt. Doch dies war nur der Auftakt für
weitere Neuheiten aus dem Dschungel in den Folgejahren. Dabei sind die
Zoologen nicht nur im Urwald fündig geworden. ... Die Entdeckungen
gingen quer über alle Klassen, Ordnungen, Familien, Gattungen und
Arten: ein Tausendfüßler, dem man nicht zu nahe kommen sollte, weil er
seine Feinde mit hochgiftigem Zyanid vertreibt; die
Riesenkrabbenspinne, der man wohl automatisch aus dem Weg gegen dürfte,
weil sie mit ihren Beinen 30 Zentimeter misst; eine völlig neue
Hirschart. 88 Spinnen, 279 Fische, 88 Frösche, 72 Reptilien, vier
Vögel, zwei Dutzend Säugetiere. Und so weiter. Es ist eine weltweit
einmalige Bilanz. ... „Bislang hatten wir ein solch unglaubliches Maß
an Neuentdeckungen in unseren Tagen nicht mehr für möglich gehalten“,
sagt Stuart Chapman, der die WWF-Programme in der Region koordiniert,
„die Artenvielfalt dort ist enorm, wir können nur ahnen, wie viele
Tiere und Pflanzen noch darauf warten, entdeckt zu werden.“
derstandard.at - 12.12.2008
Norwegen gibt 885 Zwergwale zum Abschuss frei
Norwegen hat für seinen umstrittenen kommerziellen Walfang im kommenden
Jahr 885 Zwergwale zum Abschuss freigegeben. Die Fangquote wurde damit
um fast 16 Prozent gegenüber den Vorjahren reduziert, wie das
Fischereiministerium in Oslo am Donnerstag mitteilte. Wegen schlechten
Wetters wurden die Quoten in den vergangenen Jahren nicht erfüllt.
Grund für die Reduzierung war dem Ministerium zufolge eine neue
Regelung, wonach nicht erfüllte Quoten nicht ins nächste Jahr
übertragen werden können. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace
forderte ein komplettes Ende der Jagd auf Wale.
derstandard.at - 14.12.2008
Menschheit verbraucht doppelt so viel Fisch wie für
Meere tragbar
Die Menschheit verbraucht mehr als doppelt so viel Fisch, wie es für
die Ökosysteme der Weltmeere tragbar wäre. Nach einer Untersuchung
spanischer und italienischer Wissenschafter wäre es für das ökologische
Gleichgewicht der Meere unbedenklich, wenn die Menschen im Durchschnitt
bis zu sieben Kilo Seefisch pro Kopf im Jahr konsumieren würden. In
Wirklichkeit betrage der Konsum jedoch etwa 15 Kilo, heißt es in der im
US-Fachjournal "PLoS ONE" veröffentlichten Studie. Vor 50 Jahren sei
aufgrund der geringeren Weltbevölkerung noch ein jährlicher Fischkonsum
von 20 Kilogramm pro Kopf akzeptabel gewesen. Damals habe die
Überfischung der Weltmeere begonnen. Sie habe im Nordatlantik
eingesetzt und sich über die ostasiatischen Seegebiete und den Golf von
Mexiko auf alle Weltmeere ausgebreitet. In einigen Gebieten wie in der
Nordsee oder im Atlantik vor der Nordostküste der USA habe die Lage
sich in jüngster Zeit leicht verbessert, aber auch dort sei das Problem
der Überfischung nach wie vor groß.
spiegel.de - 14.12.2008
Erderwärmung bedroht Ostsee-Robben
Wegen der globalen Erderwärmung droht nach Ansicht des Klimaforschers
Joachim Dippner das gesamte Ökosystem der Ostsee aus dem Ruder zu
laufen. "Wenn die Wassertemperatur bis zum Jahr 2100 im Mittel um zwei
bis vier Grad steigt, hat das einen Einfluss auf die
Nährstoffverteilung in der Ostsee. Die Versorgung der oberen
Wasserschichten mit Nährstoffen bleibt dann aus", sagte der
Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in
Rostock-Warnemünde. Eine Aufheizung der Wassermassen könne vor allem
dazu führen, dass die Blütezeit des Planktons früher einsetzt als
üblich. "Die normale Blütezeit ist aber zentral, um das gesamte
Nahrungsnetz aufrechtzuerhalten. Die Nahrung muss zur richtigen Zeit an
der richtigen Stelle sein." Dippner befürchtet eine massive Veränderung
des ökologischen Gleichgewichts in der Ostsee, falls sich die gängigen
Klimaszenarien für den nordeuropäischen Raum bewahrheiten. Dabei sei
der absehbare Temperaturanstieg nicht nur für Fische, sondern auch für
etliche Säugetiere eine existentielle Gefahr, meinte der Experte. "Der
natürliche Lebensraum von Tieren, die sich kalten Wintern angepasst
haben, wird kleiner. Wir kommen daher zu dem Schluss, dass es eine
Verschiebung der Arten nach Norden geben wird", sagte der Ozeanograf.
Einzelnen Tierarten könne der globale Klimawandel sogar ganz zum
Verhängnis werden. Sollte die Eisfläche in der nördlichen Ostsee bis
2100 wie erwartet um 50 bis 80 Prozent zurückgehen, sei zum Beispiel
das Überleben der Ringelrobbe gefährdet.
welt.de - 15.12.2008
In der Tierwelt sterben die Männchen aus
Die männliche Tierwelt ist in Gefahr: Umweltgifte wie PCB, aber auch
gängige Arzneien wie die Pille lassen immer mehr männliche Tiere
verweiblichen – und auch der Mensch ist nicht gefeit. Viele Substanzen
wirken bei ungeborenen männlichen Nachkommen wie weibliche Hormone.
Tiere kommen daher immer häufiger mit ungewöhnlich kleinem Penis und
Hoden, manchmal auch als Zwitter zur Welt und können sich entweder gar
nicht oder sehr viel schlechter fortpflanzen. Der Effekt zeigt sich bei
allen Wirbeltieren: von britischen Fischmännchen, die in ihren Hoden
Eier produzieren, über Alligatoren mit kleineren Geschlechtsteilen in
Florida bis hin zu arktischen Polarbären. die sowohl mit Penis als auch
mit einer Vagina zur Welt kommen. Vor allem Fische sind betroffen, da
sie die chemischen Stoffe – vor allem aus der Pille stammende
künstliche Östrogene – nicht nur über ihre Nahrung, sondern auch durch
ihre Kiemen und Haut aufnehmen. Schuld an solchen
„Geschlechtsumwandlungen“ sind über 100.000 neue Chemikalien, mit denen
der Mensch sich und seine Umwelt in den letzten Jahren bombardiert hat.
99 Prozent von ihnen werden nach Informationen des britischen
„Independent“ von der Europäischen Kommission nicht richtig reguliert,
für 85 Prozent von ihnen gebe es zudem keine verlässlichen
Sicherheitsbestimmungen.elbst ansetzen, beispielsweise indem man in der
Pille Östrogene einsetzt, die dem natürlichen Hormon ähnlicher sind und
schneller abgebaut werden.
BirdLife
Killer mice bring albatross population closer to
extinction - 11.12.2008
The Critically Endangered Tristan Albatross Diomedea dabbenena ,
has suffered its worst breeding season ever, according to research by
the RSPB (BirdLife in the UK). The number of chicks making it through
to fledging has decreased rapidly and it is now five times lower than
it should be because introduced predatory mice are eating the chicks
alive on Gough island - the bird's only home and a South Atlantic
territory of the United Kingdom.
2010 biodiversity target is a hundred years away -
16.12.2008
BirdLife reaction to new Commission report: 'Europe shamefully fails to
protect its natural environment. Reacting to the mid-term report
of the
European Commission on the EU Action Plan to halt the loss of
biodiversity released on 16 December 2008, BirdLife International
deplores the 'shameful failure' of Member State governments and EU
Institutions to take adequate action for wildlife and the natural
environment. Far too little is done to stop the loss of wild species
and the degradation of natural systems in Europe and worldwide.
Seychelles success story - 17.12.2008
This week BirdLife International and Nature Seychelles (BirdLife in
Seychelles) are celebrating the anniversary of one the world's greatest
conservation success stories. In 1968, Cousin Island was purchased by
the International Council of Bird Preservation (ICBP now BirdLife
International) to save the last remaining population of Seychelles
Warbler Acrocephalus sechellensis
from extinction. Forty years on, warbler numbers have risen by 300%,
and the island has been transformed from a coconut plantation to a
profitable Nature Reserve which greatly benefits local people and
global biodiversity.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Gesellschaft zur Rettung
der Delphine e.V.
- 11.12.2008
Die
gute Tat zu Weihnachten - Patenschaften für Delfine oder Wale
verschenken
Sie heißen „Vitali“, „Munja“ oder „Mysterio“ und leben weit entfernt
voneinander in den Gewässern vor Peru, Kroatien und der Karibikinsel
Dominica. Die Großen Tümmler „Vitali“ und „Munja“ oder das riesige
Pottwalweibchen „Mysterio“ werden einander nie begegnen und teilen doch
ein Schicksal: Ohne die Hilfe mitfühlender Menschen werden sie und ihre
Artgenossen nicht überleben. Für die bedrohten Tiere bietet die
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) unter www.delfinprojekt.de
Delfin- und Walpatenschaften an. Mit einer Patenschaft für nur 50 Euro
im Jahr setzt man sich direkt für den Schutz der Meeressäuger ein und
kann außerdem seine Liebsten mit einem außergewöhnlichen
Weihnachtsgeschenk überraschen. Mit den Einnahmen finanziert die GRD
Schutzprojekte in Kroatien, Peru und Dominica. werden. Die GRD sucht
Paten für derzeit 24 individuell bekannte Große Tümmler aus Peru und
Kroatien sowie für 6 Pottwale, die vor Dominica leben.
WWF World Wide Fund For Nature - 15.12.2008
Fisch in Teufels Küche. WWF-Bericht deckt den
zerstörerischen Hintergrund beliebter Fischgerichte auf.
Rotbarsch mit Korallenpüree, Kahlschlag-Shrimps, Seezunge mit
Schollenmüll, "Die letzten ihrer Art" oder Armuts-Paella - so müssten
typische Fischgerichte benannt werden, wenn man die ökologischen Kosten
der Fischerei schon am Namen erkennen wollte. Dies geht aus dem heute
veröffentlichten WWF-Bericht "Fisch in Teufels Küche" hervor. "Viele
Fischereien plündern und zerstören die Meere. Unser Bericht zeigt, was
auf dem Teller nicht sichtbar ist", so WWF-Expertin Heike Vesper. 16,4
Kilogramm Fisch genießt jeder Deutsche im Jahr. Doch längst nicht jeder
Fisch wird umweltverträglich gefangen. Weltweit gelten mehr als drei
Viertel der Bestände als bis an ihre Grenzen ausgebeutet oder
überfischt. Der WWF fordert die Verbraucher auf, beim Weihnachtseinkauf
bevorzugt Fisch mit dem blauen Ökosiegel des "Marine Stewardship
Council" (MSC) zu kaufen. Über 300 Produkte mit dem MSC-Siegel sind
bereits erhältlich. Verbraucher sollten laut WWF zum Beispiel auf
Rotbarsch verzichten, dessen Bestand stark bedroht ist. Beim Fang
dieses Tiefseefisches werden zudem Jahrtausende alte Kaltwasserkorallen
zerstört. Tonnenschwere Grundschleppnetze zermalmen den wertvollen
Lebensraum zu "Korallenpüree". Der WWF fordert, die Tiefsee-Fischerei
komplett einzustellen.
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Weitere Infos |
Aktion: Regenwald kommt nicht auf den Tisch!
Die Regenwälder fallen nicht nur unserem Hunger nach Holz, Gold und
Agrosprit zum Opfer, sondern sie gehen buchstäblich durch unseren Magen.
Wenn Sie die Regenwaldrodung für einen der größten Schweinemastbetriebe
Europas und den Ananasimport aus Costa Rica verhindern helfen möchten,
dann beteiligen Sie sich bitte an unseren aktuellen Protestaktionen: http://www.regenwald.org
Circus
hna.de
- 10. Dez. 2008
Kamele und vier Dromedare auf B 83 unterwegs -
Tierischer Polizeieinsatz in Kassel
Kassel. Für einen tierischen Polizeieinsatz sorgten am
Mittwochnachmittag zwei Kamele und vier Dromedare (die mit nur einem
Höcker), die für kurze Zeit aus dem Gehege des Zirkus Lieberum in
Kassel ausgebüchst waren. Niemand kam zu Schaden, so Polizeisprecher
Wolfgang Jungnitsch, die Tiere sind mittlerweile unverletzt wieder im
Zirkus angekommen.
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Leszoosdanslemonde.com
Decembre 2008
Jonas Livet et www.leszoosdanslemonde.com
vous souhaitent de belles fêtes de fin d'année
Mise en ligne de rapports hebdomadaires de mon stage au Sharjah Desert
Park
Semaine 1 - Semaine 2 - Semaine 3 - Semaine 4
Mise en ligne de pages concernant le Guangzhou Zoo, le Xiangjiang Safari Park Guangzhou et le Crocopark Guangzhou
Mise en ligne
d'une page concernant l'Oceanário de Lisboa
idowa.de
- 13. Dez. 2008
"Rocasimi",
die spannende Geschichte des Straubinger Zoos für Kinder erzählt "Wuff,
wuff, nix druff!" - Ideal für den Gabentisch: Bilderbuch von Dorit
Krenn und Theresa Lettner
Straubing. Ein Dompteur und seine vier Löwen ROmeo, CAesar, SImba und
MIchl suchen ein neues Zuhause. Die Frage ist, ob ihnen das Reh, der
Esel und der Schwan mit ihrer Idee, Lose zu verkaufen, helfen können.
Der Kern der Geschichte ist wahr, denn 1941 gastierte der weltberühmte
Löwendompteur Johannes Lange, genannt "Rocasimi" mit dem Circus Europa
in Straubing, blieb hier hängen und wurde der erste Tiergartendirektor
einer Freizeiteinrichtung, die heute zu den attraktivsten in Ostbayern
zählt. Die Idee zu diesem Buch entstand vor etwa zehn Jahren bei einem
Straßenfest mit Tombola, deren Erlös dem Straubinger Zoo zugute kam,
erzählte Autorin und Stadtarchivarin Dr. Dorit Krenn.
Die
gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
2009
Januar
03. -
06.
Naturschutztage
am Bodensee
Ort:
Radolfzell/Bodensee
Veranstalter:
NABU und BUND
Informationen:
Thomas Körner, NABU Donau-Bodensee, Tel.: 07551/67315, Fax:
0711/966 72-33, Hannes.Huber@NABU-BW.de,
www.naturschutztage.de
7.
Post-Conference
Satellite Symposium of the International Embryo Transfer Society
Ort:
San Diego, California, USA.
Informationen:
www.iets.org/2009
11.
Neusser
Herpetologischer Thementag "Veterinärmedizin II"
http://www.vgneuss.de/
16. –
18.
1st
International Symposium on Bat Migration
Ort: Federal Institute for Risk Assessment in Berlin,
Germany.
Informationen: www.izw-berlin.de
20. - 22.
Annual
Aquatic Medicine Seminar
Ort:
Shark Reef at Mandalay Bay Resort and Casino Las Vegas, NV, USA.
Informationen: jjewel@mandalaybay.com
23.
– 26.
Zoos and Aquariums Committing to Conservation (ZACC)
Conference
Ort: held in Houston, Texas, USA.
Informationen: www.houstonzoo.org/zaccregister
24. – 28.
International Association of Avian Trainers and Educators
17th Annual Conference: "09 in the Nati",
Ort: Cincinnati Zoo & Botanical Garden in Cincinnati,
Ohio, USA
Informationen: www.iaate.org
Februar
2.
WORLD
WETLANDS DAY
Informationen:
www.ramsar.org
13. –
15.
ZooKunft
2009
Ort:
Duisburg
Programm
und Anmeldung: http://www.zookunft.info/2009/Programm2009.htm
(Einsendeschluß
für Angaben im dazu erscheinenden Quantum-Verzeichnis:
21.12.08)
24. –
26.
11th
Meeting of the "Gesellschaft für Primatologie"
Ort: Hannover.
Informationen: www.gfp2009.de
25. – 1. 3.
EAZA Zoo Educators (EZE) Conference 2009
Ort: Cologne Zoo, Germany
Informationen: www.koelnerzoo.de
März
13 – 16
37th Symposium of the European Association of Aquatic
Mammals,
Ort: Mediterraneo Marine Park in Malta
Informationen: www.mediterraneo.com.mt/eaamconference
20. - 21
Otterhaltungs-Seminar
Ort: OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel
Infos: h.krueger@otterzentrum.de
22. – 25.
5th International Hornbill Conference
Ort: Botany Centre, Singapore Botanic Garden, Singapore
Informationen: msnbc@singnet.com.sg
23. – 26.
ARAZPA Annual Conference
Ort: Sea World Gold Coast (Australia)
Informationen: www.arazpa.org.au
26. – 29.
12.
Tagung Europäischer Zooförderer
Ort:
Berlin (März 2009)
Veranstalter
/Informationen: Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und
Zoologischem Garten Berlin e.V., http://www.freunde-hauptstadtzoo.de,
Am Tierpark 125, D - 10319 Berlin / Hardenbergplatz 8, D - 10787
Berlin,
Geschäftsstelle des Vereins : Telefon : 0049 (30) 51 53 14 07, Telefax
: 0049
(30) 51 24 061
Beschreibung:
Vom 26. bis 29. März 2009 findet in Berlin erstmals der
Zooförder-Kongress statt. Die Einladung wurde bereits am Ende der
letzten
Tagung im Jahr 2007 in München ausgesprochen. Im Oktober/November 2008
wurden alle
deutschsprachigen Fördervereine angeschrieben und um Beteiligung an der
Tagung
gebeten. Alle erforderlichen Informationsunterlagen finden Sie hier auf
dieser
Seite.
28.
und 29.
Jahreshauptversammlung
der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V.
im
Tiergarten Nürnberg
Samstag,
28. März 2009: Jahreshauptversammlung, Öffentliche Vorträge zu
Artenschutzprojekten
Sonntag,
29. März 2008: Führung durch den Tiergarten Nürnberg
Wir
bitten um frühzeitige Anmeldung bei: Dr. Florian Brandes, florian.brandes@wildtierstation.de
http://zgap.de
30.
– 3. 4.
12th Scientific Wadden Sea Symposium
Ort: Wilhelmshaven
April
1.
– 4.
International
Cassowary Summit
Ort:
Cairns, Queensland, Australia
Informationen:
www.arf.net.au/summit/index.php
21.
– 25.
EAZA
Small Carnivore TAG and the Small Mammal TAG meeting
Ort:
Plzen Zoo, Czech Republic.
Informationen: (e.g. programme, accommodation) please
contact Klaus Rudloff (k.rudloff@tierpark-berlin.de)
24.
- 26. April
2009
GAME
OVER - NEUSTART - „McPlanet.com“-Kongress
Der
Kongress zu Themen an der Schnittstelle von Umweltschutz und
Globalisierung
Mai
7.
– 9.
EAZA
Bird TAGs meeting
Ort:
Attica Zoological Park, Athens, Greece
13.
– 15.
CORALZOO
workshop
Ort:
Aquario di Genova, Italy
Informationen: www.coralzoo.org/home/
15.
– 17.
EAZA
Spring Council Meeting
Ort:
Zoo Dvur Kralove, Czech Republic
20.
– 22.
PAAZAB
Conference
Ort:
Uganda Wildlife Education Centre, Entebbe, Uganda, Africa
Informationen: www.uweczoo.org
20.
– 24.
International
Conference on Diseases of Zoo and Wild Animals 2009
Ort:
Safaripark Beekse Bergen, Hilvarenbeek, The Netherlands
Informationen:
Submissions of manuscripts: Deadline 31st January 2009, 2009@zoovet-conference.org,
www.zoovet-conference.org
25.
– 29.
ALPZA
Conference 2009
Ort:
Parque Natural Summit, Panama City, Panama.
Informationen: www.alpza.com
31.
– 05.06.
9th
International Conference on Environmental Enrichment
Ort:
Torquay, Devon, UK.
Informationen:
www.reec.info
Juni
10. – 14.
Verband
Deutscher Zoodirektoren (VDZ) – Treffen
Ort: Zoo Augsburg
16. – 20.
7th International Zoo Marketing Conference
Ort: Odense Zoo (Denmark)
Informationen: www.eazamarketing2009.com
Juli
12.- 17.
11th International Congress of the European Association for Veterinary
Pharmacology and Toxicology
Ort: Leipzig
Veranstalter: European Association for Veterinary Pharmacology and
Toxicology
Informationen: www.eavpt2009.de
13.
– 18.
International
Academic & Community Conference on Animals & Society 2009 -
"Minding Animals"
Ort:
Civic Precinct, Newcastle, NSW, Australia.
Informationen: www.mindinganimals.com
August
29. - 30.
Zoohistorica
20 - Amnéville 2009
20. Internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
Ort: Amnéville, Frankreich
Das 20. internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
wird am
letzten Augustwochenende 2009 im Zoo Amnéville (Frankreich)
stattfinden. http://www.zoohistorica.org
Jonas Livet - jonaslivet@zoohistorica.org
September
12.
– 18.
AZA
Annual Conference
Ort:
Oregon Zoo, Portland, OR, USA
Informationen: www.aza.org
16.
– 20.
26th
EAZA Annual Conference
Ort:
Copenhagen Zoo, Denmark
24. -29.
3. Internationales Tierpflegertreffen (ICZ) in Seattle (USA)
Ort/Veranstalter: The Puget Sound Chapter of AAZK and Woodland Park
Zoo, USA
Informationen: http://www.iczoo.org/ and www.aazk.org/
Oktober
4.
– 8.
64th
WAZA Annual Conference
Ort:
St. Louis Zoo at the Renaissance Grand Hotel, St. Louis (MO), USA.
Informationen: www.waza.org
26.
– 01.11.
EUAC
Annual Conference 2009
Ort: L'Oceanografic Valencia, Spain.
Informationen: www.euac.org
Dezember
7.
– 10.
Husbandry,
Management and Conservation of Syngnathids (seahorses, pipefish,
pipehorses,
seadragons) Symposium
Ort:
Zoological Society of London, United Kingdom and will be co-organised
with
Project Seahorse and the John G. Shedd Aquarium.
2010
Juni
2.
– 5.
VDZ
Annual Meeting
Ort:
Kölner Zoo
Informationen: www.zoodirektoren.de
Oktober
19.
– 23.
20th
International Zoo Educators' (IZE) Biennial Conference
Ort:
Disney's
Animal Kingdom, Florida, USA.
Informationen: www.izea.net
|
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|
Stellenanzeigen
Der Allwetterzoo Münster
gehört mit ca. 1.000.000 Besuchern
pro Jahr
und
dem
Leitbild „Tiere begreifen“ zu den Top Ten in Deutschland. Auf 23 ha
werden über 3.000 Tiere in rund 300 Arten versorgt. Der Allwetterzoo
sucht zum
nächstmöglichen Termin eine(n)
Revierleiter(-in) im Futterhof mit gleichzeitiger Vertretung
des Zooinspektors.
Wir
suchen eine(n) Mitarbeiter(in) mit mehrjähriger Berufspraxis als
Tierpfleger(in), der/die über gute Kenntnisse der Zootierernährung,
über großes
Organisationstalent, Teamgeist sowie eine Fahrerlaubnis für LKW bis 7,5
t sowie
landwirtschaftliche Maschinen und Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC
verfügt.
Wir
bieten eine vielseitige Tätigkeit in einem attraktiven und beliebten
Zoo mit
einem engagierten und kompetenten Team. Die Vergütung erfolgt nach dem
hauseigenen Tarifvertrag.
Wenn
Sie Interesse an dieser Stelle haben, schicken Sie bitte Ihre
vollständigen
Bewerbungsunterlagen an:
Westfälischer
Zoologischer Garten Münster GmbH, Zoologisches Sekretariat, Sentruper
Straße
315, 48161 Münster
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
LORO PARQUE, TENERIFE, SPANIEN
WIR SUCHEN ZUM SOFORTIGEN EINTRITT EINEN *AUSGEBILDETEN*
*TIERPFLEGER*
MIT SCHWERPUNKT IN DER PFLEGE UND HALTUNG VON SÄUGETIEREN (RAUBTIERE,
MENSCHENAFFEN, KRALLENAFFEN, ETC.) UND MIT MEHRJÄHRIGER BERUFSERFAHRUNG.
ZU DEN TÄGLICHEN AUFGABEN GEHÖREN DAS PFLEGEN UND FÜTTERN IM REVIER
BEFINDLICHER TIERE, AUSGESTALTUNG UND INSTANDHALTUNG DER TIERANLAGEN,
ENTWICKLUNG UND DURCHFÜHRUNG VON TIERBESCHÄFTIGUNGSMASSNAHMEN UND
LEBENSRAUMBEREICHERUNG, ZÜCHTEN UND AUFZIEHEN VERSCHIEDENER TIERARTEN,
SOWIE MITHILFE BEI TIERÄRTZLICHEN BEHANDLUNGEN.
KENNTNISSE DER SPANISCHEN UND/ODER ENGLISCHEN SPRACHE SIND VON VORTEIL.
SOLLTEN WIR IHR INTERESSE GEWECKT HABEN, DANN SCHICKEN SIE IHRE
AUSSAGEKRAEFTIGE BEWERBUNG MIT AKTUELLEM LICHTBILD BITTE AN: LOROPARQUE@LOROPARQUE.COM
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
Zoodirektor(in)/1.
Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle,
zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.
Voraussetzungen:
o
Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und
nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in
diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in
betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
o Engagement,
hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent,
Belastbarkeit
o ausgeprägte
soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
o
selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
o Kenntnisse im
Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht
sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
o Kenntnisse des
Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des
Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der
EU-Zoo-Richlinien
o Bereitschaft
zur ständigen Fortbildung, insbesondere im
Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
o Wirtschaftsplan
o Stellenplan
einschließlich der Abstimmung mit der
Organisationsabteilung
o Jahresabschluss
o Vorlagen für
den Werkausschuss
o Fortschreibung
der Entwicklungskonzeption für den Thüringer
Zoopark Erfurt
o
Generalbebauungsplan
o
Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und
Veranstaltungsplanung
o
Berichterstattung an den Oberbürgermeister
o Festlegung der
tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen
und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
o Einhaltung des
Arbeits- und Umweltschutzes, des
Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend
der Satzung
o Genehmigung
von Dienstreisen der Mitarbeiter
o Arbeit mit dem
Förderverein und Sponsoren
o Management des
Tierbestandes nach wissenschaftlichen
Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des
Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4
TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt
berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen
Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und
Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt,
Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können,
bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und
adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen
Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie
auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden
wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß
vernichten.
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
Für den Lehrpark für Tier- und Pflanzenkunde der Stadt Dessau-Roßlau,
06846 Dessau-Roßlau, Querallee 8, suchen wir zum schnellst möglichen
Beginn
Zootierpfleger/Zootierpflegerin
Die Tätigkeit umfasst überwiegend:
- Kontrolle und Betreuung des Tierbestandes und der Tieranlagen
- Organisation, Vorbereitung und Durchführung von Fütterungen und
Reinigungsarbeiten
- Durchführung von Maßnahmen der Fell- und Huf/Klauenpflege
- Gestaltung und Dekoration von Tiergehegen unter fachlichen
Gesichtspunkten sowie
Ausführung von kleinen Notreparaturen
Fachliche und persönliche Anforderungen u. a.:
- erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Tierpflegerin/zum
Tierpfleger
Fachrichtung Zoo ist Voraussetzung;
- Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen werden gewünscht;
- branchenübliche Bereitschaft zur Arbeit an Sonn- und Feiertagen;
- sehr gute Fähigkeiten zur Kommunikation mit dem Besucher;
- Engagement, Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein;
- Teamfähigkeit;
- starke körperliche Belastbarkeit und Ausdauer sind erforderlich.
Diese Stelle ist in Vollzeit mit einer durchschnittlichen wöchentlichen
Arbeitszeit von derzeit 37 Stunden (TV soziale Absicherung) zu
besetzen. Die Stelle ist eingereiht in Lohngruppe 4 Fg. 1
Lohngruppenverzeichnis, Anlage 1 zum BMT-G-O, dies entspricht der
Zuordnung zur Entgeltgruppe 5 der Anlage 3 zum TVÜ-VKA. Die
Eingruppierung ist bis zum In-Kraft-Treten einer neuen Entgeltordnung
vorläufig und begründet keinen Besitzstand und keinen Vertrauensschutz
(§ 17 TVÜ-VKA).
Schwerbehinderte, die die gestellten fachlichen und persönlichen
Anforderungen an diese Tätigkeit erfüllen, werden bei gleicher Eignung
und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.
Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Ausbildungs- und
Qualifizierungsnachweise, Arbeitszeugnisse, Beurteilungen/Referenzen,
lückenlosen Tätigkeitsnachweis, aktuelles Führungszeugnis) richten Sie
bitte an das Haupt- und Personalamt der Stadt Dessau-Roßlau,
bei persönlicher
Abgabe:
Zerbster Str. 4, Zimmer
443, 06844 Dessau-Roßlau
bei Einsendung auf dem Postweg: Postfach
1425, 06813 Dessau-Roßlau.
Annahmeschluss für Bewerbungen ist der 16. Januar 2009
(Poststempel /
persönliche Abgabe).
Bewerbungsunterlagen werden aus Kostengründen nur zurück geschickt,
wenn Sie uns einen ausreichend frankierten Rückumschlag in angemessener
Größe einreichen. Nach telefonischer Vereinbarung können die Unterlagen
auch persönlich abgeholt werden.
>bitte
erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
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|
TV-Tipps Tierdokus und
Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende November ging
es in den Reptilienzoo Neu-Ulm, im Dezember ist die Wilhelma
Stuttgart geplant.
Regelmäßige
Sendungen:
Mi-Fr, 09:02,
ZDF Info,
Tierische Kumpel (zwischen Rhein
und Ruhr, Wh.)
Mo,
Di,
10:05 BR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig,
Wh.)
Mo,
Di,
ca. 11:05 WDR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo,
Di,
11:50 SWR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo,
Di,
15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen, 32 neue Folgen
Mo,
Di,
15:15 WDR, Die Ostsee
Mo,
Di, 16:10
ARD,
Seehund, Puma & Co.
(Bremerhaven, Jaderberg, Friedrichskoog), neue Folgen
Mo, Di, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser
Woche
u.a. im Zoo Krefeld
Mo, Di, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt,
Kronberg,
Wh.)
Mo, Di, 17:10 NDR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgart, Wh.)
Di, Mi, Sa, 18:00 ZDFdokukanal, Dresdner Schnauzen (Wh. vom Vortag)
Fr, 19:50 MDR Elefant, Tiger & Co., Live-Stream
Mo, Di,
Do, 20:15 ARTE, Der Nil
Einzelsendungen:
Do, 18.12.2008, 20:05, SF 1, Netznatur, Spiel ohne Grenzen
Do, 18.12.2008, 21:45, 3sat, Die Schneeleoparden vom Issyk Kul
Fr, 19.12.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah
Fr, 19.12.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Der Wolfspakt, Die Rückkehr der
weißen Wölfin
Fr, 19.12.2008, 20:15, RBB, Panda, Gorilla & Co. - Prominente als
Tierpfleger (Achim Mentzel, Gabi Decker, Axel Schulz)
Fr, 19.12.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Wilde Heimat: Der Winter
Fr, 19.12.2008, 21:00, RBB, Winterzauber in Japan
Sa, 20.12.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Gut behütet
Sa, 20.12.2008, 09:45, BR alpha, Welt der Tiere, Im Höllental der
Schneeaffen
Sa, 20.12.2008, 12:15, SF 1, Der Tiger und der Mönch
Sa, 20.12.2008, 14:35, SWR, Wilde Heimat: Der Winter
Sa, 20.12.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Weißer Falke - weißer Wolf
Sa, 20.12.2008, 20:15, SWR, Samstagabend: Die Welt der Bären,
u.a. mit Dieter Jauch und Jürgen Deisenhofer (Wilhelma)
So, 21.12.2008, 07:50, DMAX, Crocodile Hunter, Madagaskar -
Land der bunten Drachen
So, 21.12.2008, 16:30, SWR, Die Rache der Ozeane, Höher, wärmer, saurer
So, 21.12.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Kobolde des Küstenwaldes, Die
Rüsselhündchen von Arabuko
So, 21.12.2008, 20:15, 3sat, Der König der Koalas
Mo, 22.12.2008, 06:40, Phoenix, Der Paradiesmacher, Douglas Tompkins
schöne neue Welt
Mo, 22.12.2008, 09:00-12:00, ARD Eins Festival, Tierdokumentationen
(Meer, Schmetterlinge)
Mo, 22.12.2008, 10:05, MDR, Leben im Polarkreis - Das Ren
Mo, 22.12.2008, 13:30-18:00, ARD Eins Festival, Tierdokumentationen
Mo, 22.12.2008, 13:45, Phoenix, Das Tompkins-Imperium, Naturparks statt
Modetrend
Mo, 22.12.2008, 14:30, WDR, 3000 Meilen gegen den Strom, Die
abenteuerliche Rückkehr der Rheinlachse
Mo, 22.12.2008, 16:30, Phoenix, Dian Fossey - Ein Leben für
Gorillas
Mo, 22.12.2008, 22:50, SF 1, Mein Kampf für die Orang-Utans, Lone
Dröscher-Nielsen
Di, 23.12.2008, 09:05, 3sat, Auszeit im Eis, Unterwegs zum
Nordpol (Wh., 2002)
Di, 23.12.2008, 12:20, DMAX, John Lydon: Punk trifft Hai!
Di, 23.12.2008, 20:15, WDR, Die Wanderung der Pinguine
Di, 23.12.2008, 21:00, RBB, Bärenkinder allein im Wald
Mi, 24.12.2008, 02:05-08:30, ARD Eins Festival, Tierdokumentationen
(Bären, Meer)
Mi, 24.12.2008, 11:45, BR alpha, Seen im Winter
Mi, 24.12.2008, 13:30, NDR, Die schönsten Tiere der Welt
Mi, 24.12.2008, 14:15, Phoenix, Bernhard Grzimek - Ein Leben
für die Tiere
Mi, 24.12.2008, 16:15-18:30, ARD Eins Festival,
Naturdokumentationen Südamerika
Mi, 24.12.2008, 16:30-00:45, Phoenix, Planet Erde (alle 11
Teile)
Mi, 24.12.2008, 17:20, ARD, Finnland - Bären, Elche,
Riesenmarder
Mi, 24.12.2008, 19:15, 3sat, Die Wanderung der Pinguine
Do, 25.12.2008, 11:45-20:00, ARD Eins Festival, Planet Erde (11 Teile)
Do,
25.12.2008, 13:55,
NDR, Knut!
Do,
25.12.2008, 14.35, NDR
Tiergarten
Do,
25.12.2008, 17:00, RBB, Panda, Gorilla & Co. - Prominente als
Tierpfleger (Matthias Platzeck, Madeleine Wehle und Jochen Kowalski)
Do, 25.12.2008, 17:45, WDR, Biber, Lachs und schroffe Felsen, Auf
Expedition in NRW
Do, 25.12.2008, 23:30, RBB, Knut, das Eisbärbaby - Spezial
Fr, 26.12.2008, 04:45, NDR, Zoo - Tausend
Tiere,
Norddeutschlands schönste Tierparks
(mitten in der Nacht Erstaustrahlung der erst
fürs
Frühjahr angekündigten
Sendung?)
Fr, 26.12.2008, 13:35, WDR, Panda, Gorilla & Co. -
Weihnachtsspezial
Fr, 26.12.2008, 17:40, WDR, Bäche, Krebse, dunkle Höhlen, Auf
Expedition in NRW
Fr, 26.12.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Eisbär, Affe & Co.
Spezial - Die Kinderstube der Wilhelma
Fr, 26.12.2008, 20:15, ARTE, Unternehmen Oktopus, Vorstoß ins
Reich der Riesenkraken
Fr, 26.12.2008, 20:15, RBB, Panda, Gorilla & Co. - Spezial, Große
Kinder, kleine Kinder
Fr, 26.12.2008, 23:40-07:55, Phoenix, Planet Erde (11 Teile)
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant,
Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags
10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 14:27 im MDR, sowie mittwochs
06:30 Uhr
im NDR und 12:25 vom SWR;
"Dresdner
Schnauzen" aus Dresden: wird samstags 18:00 Uhr von ZDF
Doku wiederholt, alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Giraffe,
Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen samstags 16:10 vom SWR, sonntags 07:15 Uhr vom HR sowie
Mittwoch ab 09:30 vom HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags 15:20
Uhr vom SWR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB
wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15
Uhr, sonntags 10:45 Uhr (spezial) und freitags 10:35 (spezial) im RBB,
sowie
samstags
03:00 Uhr, sonntags und
montags 07:00,
dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00
Uhr auf
ARD Eins Plus, alle
Folgen im Internet
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 11:55 und sonntags
12:40 Uhr vom WDR
wiederholt;
"Tierische
Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: wird sonntags ab 8:02
Uhr und ab 15:02 Uhr (je 2 Folgen) von ZDF Info wiederholt, alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch
Kölsch" aus Köln: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Eisbär,
Affe & Co." aus Stuttgart: alle
Folgen in der ARD-Mediathek
"Ruhrpott-Schnauzen"
aus Duisburg: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger
Schnauzen" aus Nürnberg: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
|
| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Fischers Fritze fischte die falschen Fische
Neulich hat der Supermarkt meines Vertrauens, bei dem es auch ein gutes
Angebot an Bioprodukten gibt, mir in einer Postwurfsendung erklärt, daß
ich künftig auf den Konsum von Aal und aus Aal bestehenden Produkten
verzichten muß. Allein, so eine Postwurfsendung ist immer nervig, man
weiß nie, was man da wohin geschmissen bekommt und dann dieser Inhalt:
Kein Aal mehr! Nie wieder fettiger Räucherfisch, obwohl doch Günter
Grass ihn in der Blechtrommel zu literarischen Ehren hat kommen lassen
- könnte man stilsicherer Fisch vertilgen, als beim Verzehr von Aal?
Konkret ging es in der Verlautbarung darum, daß der Konzern den Aal aus
dem Regal genommen hat, weil er für den Titel „Fisch des Jahres 2009“
nicht nur nominiert, sondern auch auserwählt wurde und das in erster
Line, weil wir, wie so oft, keine Ahnung haben! Wir haben keine
Ahnung, was da in der Sargassosee wirklich abgeht, wir haben keine
Ahnung, wie man Aal züchten kann (dahingehend ist die offizielle
Laudatio etwas verlogen, wenn sie von Besatzmaßnahmen spricht) und
trotzdem haben wir ihn gefressen, zu Tausenden, ohne zu wissen, wie es
um den Nachschub bestellt ist. Das ist die Weisheit des weisen
Menschen: Ressourcen erst mal verbrauchen und dann fragen: Nanu, wo
isse denn hin!
Es heißt immer, wir Konsumenten hätten die Macht, das stimmt wohl, doch
leider ist/ißt diese Macht recht wankelmütig. Ich finde es gut, wenn
uns Konsumenten bestimmte Entscheidungen abgenommen werden.
Viel Spaß bei „Karpfen blau“
wünscht
Ihr
Carsten Schöne
P.S.:
Ich habe mittlerweile richtige Fans! Sollte es Sie interessieren, was
die von meinem Geschreibsel halten, lesen Sie bitte unter www.schoenes-tierleben.de/html/buch.htm
den Text ganz unter auf der betreffenden Seite.
www.schoenes-tierleben.de
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Zoowelt“ hier kaufen
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