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449 vom 27. November 2008 |
| Liebe Leser,
am Sonntag wäre Heini Hediger 100
Jahre alt geworden. Viel Medienecho wird der runde Geburtstag sicher
nicht erzeugen, außerhalb der Schweiz und selbst innerhalb der Zoowelt
ist er leider völlig zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten. Viele,
die die "vier Hauptaufgaben der Zoos" zitieren oder das Schema des
Gehege-Territoriums verwenden, wissen gar nicht mehr, wer sie
aufgestellt hat: Eben jener Begründer der Tiergartenbiologie, der die
Zoos auf eine solide wissenschaftliche Basis stellte,
Gehege nach den verhaltensbiologischen Bedürfnissen der Tiere
gestaltete und dafür sorgte, daß Zoos auch in der Öffentlichkeit nicht
mehr nur als reine Tierschaueinrichtungen angesehen wurden.
Nena wurde bei einer Gala ausgezeichnet - im Zoo Hannover. Ob PETA das
weiß, die Nena als "Sexiest
Vegetarian German" nominiert hat?
Die wohl letzte große Direktorenposten-Besetzung für die nächste Zeit
wurde entschieden: Dr. Andreas Knieriem, zur Zeit Tierarzt im Zoo
Hannover, wird nächstes Jahr Nachfolger von Prof. Henning Wiesner in
Hellabrunn. Herzlichen Glückwunsch!
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
QuantumVerzeichnis
2009
Die Zookunft
2009 nähert sich mit Riesenschritten, die Vorbereitungen laufen für das QuantumVerzeichnis 2009, das auch dieses Jahr wieder
von der Zoo-AG Bielefeld mitherausgegeben wird.
Wer im
vorliegenden QuantumVerzeichnis 2008 noch Fehler findet, diese
korrigieren oder Daten aktualisieren möchte, kann dies mit den beiden
Änderungsformularen auf www.quantum-verzeichnis.org
tun (bereits früher mitgeteilte Änderungen, auch über das Formular
unserer Zoodatenbanken, werden berücksichtigt und müssen nicht erneut
gesendet werden).
Das Zoo-Formular ist
nur für Zoos und zoologische Einrichtungen (Tierparks, Tiergehege,
Wildgehege, Reptilienzoos usw.), das NGO-Formular für sämtliche andere
Einrichtungen im Nicht-Zooteil des QV (NGOs, Behörden, Organisationen,
Vereine usw.) .
Falls Sie weitere
Anregungen, Hinweise oder Fragen zum QuantumVerzeichnis oder zur
Website haben, können Sie sich gerne unter info@quantum-verzeichnis.org
melden.
Die Onlineversion des
QuantumVerzeichnis konnte dises Jahr leider noch nicht realisiert
werden, wir bitten um Ihr Verständnis.
Weitere Hinweise sowie
das Anmeldeformular für die Zookunft 2009 in Duisburg finden Sie unter http://www.zookunft.info
|
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
Die
Presse - 19. Nov. 2008
Stirb
nicht aus, Axolotl!
Die Meldung, dass der mexikanische Schwanzlurch Axolotl
erneut in die „Rote Liste gefährdeter Tierarten“ eingetragen wurde,
stimmt mich trübsinnig. Der Axolotl ist nämlich ein ganz besonderes
Tier. Erstens ist er in der aztekischen Mythologie die letzte Gestalt,
in die sich Xolotl verwandelt, der Gott des Blitzes, des Todes und des
Unglücks, der Herr des Abendsterns. Zweitens sieht er gar nicht böse
aus, sondern lieb, von vorn wie ein (etwas kryptisch) lächelndes
Smiley. Drittens ist er ein Junggebliebener – ganz wörtlich: ein
Salamander, der sein Leben lang Salamanderlarve (und im Wasser) bleibt,
geschlechtsreif wird, aber nie wirklich erwachsen.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
sueddeutsche.de
- 25. Nov. 2008
Tierarzt wird
Chef von Hellabrunn
Der Aufsichtsrat der Tierpark Hellabrunn AG hat
entschieden: Andreas Knieriem, derzeit Zootierarzt und
stellvertretender zoologischer Leiter beim Erlebniszoo Hannover, soll
der Nachfolger des jetzigen Zoodirektors Henning Wiesner werden. Wie
berichtet, geht Wiesner zum 30. November des nächsten Jahres in
Ruhestand. Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende
Christine Strobl begründete die bis auf eine Enthaltung einstimmige
Entscheidung damit, dass sich Knieriem am besten präsentiert habe: "Wir
haben nach jemandem mit Persönlichkeit und Ausstrahlung gesucht -
jemand wie Wiesner hinterlässt ja unzweifelhaft sehr große Fußstapfen."
Wiesner kommentiert das Votum des Gremiums bislang nicht. Er war bis
Redaktionsschluss nicht zu erreichen. Der Aufsichtsrat hatte eine
Personalagentur aus Köln eingeschaltet,
um einen Ersatz für Wiesner zu finden. Doch nur 17 Veterinäre und
Zoologen hatten sich auf die Ausschreibung gemeldet, zwei zusätzliche
Kandidaten hatten, nachdem sie direkt angesprochen worden waren, noch
eine Bewerbung abgegeben. In der vergangenen Woche hatten aus diesem
Pool fünf Kandidaten bei einer eigens gebildeten Findungskommission
vorgesprochen- bestehend aus Strobl, dem Aufsichtsrat und
Stadtsparkassenchef Harald Strötgen und der Zookuratorin Beatrix
Köhler. Aus diesen Fünf wurden dort zwei mögliche Wiesner-Nachfolger
aussortiert - die Entscheidung des Gremiums fiel nun auf Knieriem. Auch
für Kenner der Szene ist dies eine Überraschung, kommt der 43-jährige
Vater einer zweieinhalb Jahre alten Tochter, doch aus einem Zoo, dessen
Konzept mit dem Hellabrunns so gar nichts gemein hat. Noch immer
knappert Hannover an dem durch diese Investitionen entstandenen
Schuldenberg. Bedenken ob dieser in München doch so kritisch
betrachteten Hannoverschen Entwicklung kann Knierim jedoch überzeugend
zerstreuen: "Ich werde hier weder Schnellschüsse machen noch mit der
Brechstange an Hellabrunn herantreten." Im Gegenteil: Vielmehr wolle er
Wiesners Wirken weiterentwickeln, und werde dabei auch nicht davor
zurück scheuen, sich vom jetzigen Zoodirektor eingehend beraten zu
lassen. Vorstellbar sei, so Knieriem zur SZ, die Besucher künftig noch
etwas näher an die Tiere heranzubringen. "Grundsätzlich finde es
besser, wenn der Besucher mittendrin ist als vor einem Gehege. Ich
stehe für anspruchsvolle Tierhaltung." Vielmehr soll das
"Geozoo-Konzept" Hellabrunns weiterentwickelt werden, die
Naturlandschaft der Isarauen erhalten und die Familien- und
Besucherfreundlichkeit des Zoos optimiert werden. Besonderes Augenmerk
will er auf den Tier-, Natur- und Artenschutz legen und die bisherigen
Projekte, wie die Wiederansiedelung der Mhorrgazellen in Marokko oder
der Przewalski-Urwildpferde in Kasachstan, fortführen. (Artikel
von Astrid Becker)
Abendzeitung - 25.
Nov. 2008
Neuer
Zoo-Chef
tritt in große Fußstapfen
Er ist 43 Jahre alt, Tierarzt und kommt aus Hannover: Andreas Knieriem
tritt die Nachfolge von Henning Wiesner als Zoodirektor in München an.
Als neuer Zoochef soll er sein
Amt im November nächsten Jahres antreten. „Ich werde sicher einen Monat
Zeit haben, den neuen Kollegen
einzuarbeiten“, sagt Noch-Chef Henning Wiesner. Am 30. September 2009
hat der 63-Jährige seinen letzten Arbeitstag. Dann verlässt er den
Tierpark Hellabrunn – nach insgesamt 36 Jahren, davon 27 Jahre als
Chef. „Ich bin ein Auslaufmodell“, sagt er und lacht. Seinem Nachfolger
wünscht Wiesner „alles Gute und eine glückliche Hand.“ Der Posten war
heiß begehrt. 17 Menschen hatten sich nach einer europaweiten
Ausschreibung darum beworben. Am Schluss
blieben zwei Bewerber übrig – und Knieriem machte das Rennen. Auf den
neuen Tierpark-Chef kommt viel Arbeit zu: Er muss den Umbau des Zoos
weiter entwickeln. Ein Abschiedsgeschenk möchte Henning Wiesner den
Münchnern im nächsten Jahr gerne noch machen: Er half mit, die Pläne
für ein neues Eisbären-Gehege auszuarbeiten. Geht alles glatt, wird das
neue Gelände schon Ende 2009 komplett umgebaut sein.
tz
online - 25. Nov. 2008
Der neue Chef
von Hellabrunn
Dr. Andreas Knieriem, der bisherige Vizechef des Zoos von Hannover,
wird der neue Chef im Tierpark Hellabrunn. Der Aufsichtsrat des
Münchens Zoos hat am Dienstag den Tierarzt Dr.
Andreas Knieriem (43) zum Nachfolger des neuen Zoologischen Direktors
des Münchner Tierparks, Professor Henning Wiesner, berufen. „Ich bin
sehr froh, dass wir eine
Entscheidung
gefunden haben. Wir hatten viele hochkarätige Kandidaten“, erklärte
Bürgermeisterin Christine Strobl nach der Wahl des neuen
Tierpark-Chefs. Der
in den USA geborene Knieriem war nach seinem Veterinär-Studium in
Berlin bis 1996 als stellvertretender Tierarzt des Duisburger Zoos
tätig. Danach wurde er stellvertretender Zoologischer Leiter,
Leitender Tierarzt und Kurator für Elefanten, Nashörner, Affen,
Raubtiere und wasserlebende Säugetiere im Hannoveraner Zoo. Den
internationalen
Artenschutz will Knieriem ebenso vorantreiben wie den Tierbestand
überprüfen und die Anlagen weiterentwickeln. Das könnte heißen, dass
manche Tiere nicht mehr gezeigt werden, dafür die anderen Gehege für
Mensch und Tier attraktiver werden könnten. München ist für den
neuen Zoo-Chef „die Hauptstadt der Herzen.“ Seine Schwester wohnt schon
hier. Auch die Nähe zu den Alpen, in denen er oft Urlaub macht, freut
ihn.
Stadt München -
25.
Nov. 2008
Dr. Andreas
Knieriem löst Ende 2009 Prof. Dr. Wiesner ab
Der Aufsichtsrat der Münchner Tierpark Hellabrunn AG hat in seiner
heutigen Sitzung ohne Gegenstimme beschlossen, Dr. med. vet. Andreas
Knieriem zum neuen Zoologischen Direktor der Münchener Tierpark
Hellabrunn AG zu berufen. Dr. Knieriem wird damit die Nachfolge von
Herrn Prof. Dr. Wiesner antreten, der zum 30. November 2009 nach
insgesamt 37 Dienstjahren, davon 17 Jahren als Vorstandsvorsitzender,
in den Ruhestand gehen wird. Mit dem 43-jährigen Knieriem hat sich
unter einer Vielzahl hochkarätiger Bewerbungen ein Kandidat mit breitem
Erfahrungsspektrum
durchgesetzt. Nach seiner Approbation war Knieriem zunächst als
Stellvertretender Tierarzt der Zoo Duisburg AG tätig. Seit 1996 ist der
promovierte Veterinärmediziner Stellvertretender Zoologischer Leiter,
Leitender Tierarzt und Kurator für Elefanten, Nashörner, Primaten,
Carnivore und wasserlebende Säugetiere bei der Zoo Hannover GmbH. Hier
konnte Dr. Knieriem in den letzten 11 Jahren in einem vergleichbaren
Patientenfeld nicht nur umfangreiche Erfahrungen als Zoologe bzw.
Veterinär sammeln, sondern auch Natur- und Artenschutzprojekte
voranbringen, die Einbindung des Zoos in internationale Netzwerke
sicherstellen und mit der Neukonzeption und stärkeren
Besucherorientierung auch vertieftes Wissen als “Zoomanager”
erwerben.
Bayerischer Rundfunk -
25. Nov. 2008
Kandidatensuche
Neuer Chef für Hellabrunn
Die Entscheidung ist gefallen. Der neue Münchner Tierparkchef
heißt Andreas Knieriem. Der 43-jährige Tierarzt war bisher
stellvertretender Zoologischer Leiter im Zoo Hannover. Knieriem setzte
sich nach einem aufwändigem Auswahlverfahren durch. Knieriem kündigte
an, sich für anspruchsvolle Tierhaltung einzusetzen
und die Anlagen des fast 100 Jahre alten Hellabrunner Tierparks zu
verbessern. Der in den USA geborene Knieriem gilt als Spezialist für
Elefanten, Nashörner und Menschenaffen. Knieriem folgt
dem bisherigen Münchner Tierparkchef Henning Wiesner nach,
der im
November 2009 nach insgesamt 37 Dienstjahren in Ruhestand gehen wird.
Berliner
Kurier - 20. Nov. 2008
Elefanten verbannt
Berlin. Mini-Elefantin Panya und Mama Bibi ziehen um! Die Rüssel-Damen
sollen nach KURIER-Informationen vom Tierpark in den Zoo Halle gebracht
werden. Der Transport findet wahrscheinlich schon heute statt. Panya
musste Schreckliches ertragen, als ihr
Pfleger Andreas B. (28) im September heftige Stockschläge verpasste.
Ende Oktober rammte ein Elefant dem Mann dann seinen Kopf in die
Rippen: Die Tierschützer von "Peta" sagen, das sei die Rache von Panyas
Mama Bibi gewesen. Übrigens:
In Halle lebt auch schon die Tierpark-Elefantin Mafuta. Sie hatte im
September 2006 den Berliner Chefpfleger angegriffen.
Berliner Kurier - 21.
Nov. 2008
Afrikanische
Elefantenkuh mit Kalb aus Tierpark jetzt in Halle
Die
Afrikanische
Elefantenkuh «Bibi» ist mit ihrem Kalb «Panya»
am Freitag aus dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde in den Zoo Halle
gebracht worden. Die beiden Tiere sollen dort auf ihre ehemaligen
Herdenmitglieder «Tana» und «Mafuta» treffen, um so den
Elefantenbestand im Zoo Halle aufzubauen, teilte ein Sprecher des
Tierparks Berlin-Friedrichsfelde am Freitag mit. Damit seien für
kommende Elefantengeburten ausreichend
Unterbringungsmöglichkeiten in der Hauptstadt vorhanden. Die
Tierschutzorganisation Peta kritisierte in einer Erklärung, dass sich
der Zoo mit dieser Abgabe zum wiederholten Male seiner sogenannten
Problem-Elefanten entledige und offenbar «an den tierschutzwidrigen
Haltungsbedingungen» festhalte. Elefanten würden im Tierpark von klein
auf mit Schlägen brutal unterworfen und gefügig gemacht, sagte ein
Peta-Sprecher. Würden sie sich wehren, wenn sie größer sind, schiebe
der Park sie einfach ab.
Mitteldeutsche Zeitung
- 21. Nov. 2008
Zwei
Elefanten ziehen im Bergzoo ein
Bibi und die
kleine, einjährige Panya. Muttertier und Tochter, beide aus dem
Tierpark Berlin, wurden gestern in einem beheizten Spezialcontainer
nach Halle überführt. "In der Geschichte des Bergzoos haben wir damit
erstmals ein Elefantenbaby, dass Besucher jetzt beim Aufwachsen
beobachten können", freute sich der stellvertretende Zoodirektor Timm
Spretke. "Die 23-Jährige Kuh, einst ein Wildfang aus Simbabwe
(Südafrika), hatte im August letzten Jahres ihr Junges zur Welt
gebracht. Wegen geplanter
Umbaumaßnahmen im Berliner Elefantengehege seien die Tiere nach Halle
abgegeben worden. Ein dortiger Pflegerwechsel habe zudem negative
Auswirkungen auf das Gruppenverhalten der Tiere gehabt. Das 2006 in
Halle erbaute
Elefanten-Haus, indem bereits der
siebenjährige Bulle Abu und die Kühe Sabi, Mafuta und Tana
untergebracht sind, sei mit den Neuankömmlingen voll belegt, sagt
Spretke. "Jetzt muss sich die Gruppe neu formieren".
Berliner
Morgenpost - 22. Nov. 2008
Tierpark
schickt zwei Elefanten in den Zoo Halle
Der Tierpark Berlin hat erstmals
eine
Elefantenkuh mit Kind abgegeben. Die Dickhäuter wurden in den Zoo Halle
transportiert. Die Tierschutzorganisation Peta kritisiert nun, dass die
Elefanten aus dem Familienverband herausgerissen und als Problemtiere
entsorgt würden. „Wir haben vor Kurzem die Haltung der
afrikanischen Elefanten umgestellt auf geschützten Kontakt und dadurch
weniger Platz für unsere bislang neun afrikanischen Elefanten. Deshalb
haben wir zwei Tiere abgegeben – und nicht mal alte Tiere, sondern eine
sehr gute Zuchtkuh.“ Die Haltung der neun
asiatischen Elefanten geschieht weiterhin im ungeschützten Umgang. Auch
im Zoo Berlin arbeiten die Tierpfleger weiterhin in direktem Kontakt
mit den afrikanischen Elefanten. Aus Platzgründen und Gewohnheit. Der
Vorteil: Die Tiere sind zutraulich und können oft ohne Narkose
medizinisch versorgt werden.
Berliner
Kurier - 23. Nov. 2008
Tierschützer fordern
Eisbär-Verbot für Berlin
Eisbär Knut (fast 2) ist weltweit ein Mega-Star. Aber fühlt er sich
glücklich – oder ist sein Leben eine Tortur? Das befürchten
Tierschützer, die jetzt ein drastisches Eisbär-Verbot für Berlin
fordern. Die Gehege im Zoo seien nach internationalen Standards zu
winzig: Fehlender Auslauf endet aber schnell mit schweren
Verhaltensstörungen. Trotzdem haben Zoo und Tierpark offenbar nichts
gegen weiteren Eisbären-Nachwuchs. Die Tierschützer sind alarmiert.
Welt
online - 22. Nov. 2008
Knut ist wieder in
seinem Element
Bernhard Blaszkiewitz ist
Deutschlands erfolgreichster Zoodirektor. Trotzdem wird der Chef der
Berliner Tierparks viel kritisiert. Warum eigentlich?
Dass ein Kind Zoodirektor werden will, ist nichts
Besonderes. Dass ein Mann es tatsächlich wird, kommt höchst selten vor,
denn es gibt nur wenige Zoodirektorenstühle zu vergeben. Noch seltener
kommt es vor, dass ein Fünfjähriger beschließt, Zoodirektor zu werden,
diesen Berufswunsch weder in der Pubertät noch als Student oder als
junger Wissenschaftler jemals auch nur eine Sekunde aufgibt und
schließlich Zoodirektor wird. Bernhard Blaszkiewitz hat das so gemacht.
Die Abneigung gegen das
Gefällige und Stromlinienförmige pflegt er in allen seinen Gesten. Er
genießt es, altmodisch zu sein, besitzt keinen Führerschein, keinen
Computer und schreibt auf einer Schreibmaschine.
Saarbrücker
Zeitung - 26. Nov. 2008
Der Zoobesuch
wird künftig viel teurer
Der Familienausflug in den Saarbrücker Zoo: künftig ein wesentlich
teuerer Spaß! Der Stadtrat hat gestern nämlich deftige
Preissteigerungen beschlossen. Begründet wird das Ganze mit der
„Steigerung der Attraktivität des
Zoos“. In Zahlen bedeutet dies folgendes: Ab 1. Januar kostet die
Familienjahreskarte, mit der ein Erwachsener mit den eigenen Kindern in
den Zoo gehen kann, doppelt so viel. Nämlich 40 statt wie bisher 20
Euro. Die Tageskarte für Erwachsene kostet ab dem neuen Jahr 6,50 statt
bisher 4,50 Euro. Und auch der ermäßigte Eintritt für Kinder ab fünf
Jahre, Jugendliche, Behinderte und Studenten wird von 2,50 auf 3,50
Euro erhöht.
sueddeutsche.de
- 24. Nov. 2008
Multimar mit
neuer Ausstellung zur Unterwasserwelt
Schleswig-Holsteins Westküste hat eine neue Attraktion. Auf 3125
Quadratmeter Ausstellungsfläche präsentiert das Nationalparkzentrum
Multimar-Wattforum in Tönning einen Querschnitt durch das «Wasserland
Schleswig-Holstein». Die Dauer-Ausstellung zeigt die
Lebenszusammenhänge der Tiere vom offenen Atlantik über Nordsee und
Wattenmeer bis hinaus zu den Flüssen und Seen. Die 38 Aquarien sind mit
insgesamt 500 000 Litern Salz-, Brack- und Süßwasser gefüllt.
news
aktuell - 24. Nov. 2008
Energetisch
sinnvoll angebaut: Multimar Wattforum mit neuer Ausstellung
Heute öffnete der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter
Harry Carstensen die Türen des neuen Anbaus des Nationalpark-Zentrums
Multimar Wattforum in Tönning. Gemeinsam mit Dr. Gerd Meurs, Leiter des
Multimar Wattforums, war er der erste Besucher der neuen Ausstellung
"Wasserland Schleswig-Holstein" über die Binnengewässer des
Bundeslandes und die Fischerei in der Nordsee. Hauptattraktion: das
neue Großaquarium, in dem sich nordseebeheimatete Schwarmfische,
Glatthaie und Dorsche in 250.000 Liter Salzwasser hinter einer sechs
mal sechs Meter großen Glasscheibe tummeln.
Bieler
Tagblatt - 19. Nov. 2008
Zoo Zürich
würdigt Zoopionier Hediger
Im Afrika-Haus des Zoos Zürich gibt es keine rechten Winkel, keine
Gitter und keine ebenen Böden. Dies ist dem Tierpsychologen Heini
Hediger zu verdanken, der am 30. November 100 Jahre alt würde. Das
Nashorn-Weibchen Wanda weiss nicht, dass ihr Lebensraum, das
Afrika-Haus, eine Pioniertat in Sachen Zoobiologie darstellt. Diese Art
des Anlagenbaus sei im Jahr 1965 noch völlig neu
gewesen,
sagte Zoo-Direktor Alex Rübel vor den Medien. Bis heute habe sie aber
weltweit Schule gemacht. "Hediger wollte, das sich die Tiere wohl
fühlen." Der damalige Direktor des Zoo Zürich sei der erste gewesen,
der versucht habe, sich in die Tiere hinein zu versetzen. Aus heutiger
Sicht seien die Anlagen des Afrika-Hauses zwar etwas
klein geraten. Vor 43 Jahren galt dies aber als grosszügig. Dass die
Zoos heute keine Schaubetriebe mehr seien, sondern kulturelle
Institutionen, sei zu einem grossen Teil Heini Hediger zu verdanken,
sagte Rübel.
Planung und
Bau
Neue OZ
online
- 20. Nov. 2008
Präriehunde leben
schon unter der Erde
Osnabrück. Sie kuscheln sich in ihre Heunester, laufen in den Gängen
umher und
fühlen sich sichtlich wohl im neuen Zuhause: Vor knapp zwei Wochen ist
eine Kolonie Schwarzschwanz-Präriehunde in den unterirdischen Zoo
eingezogen. Eine Gruppe junger Hamster folgte wenig später. Das
Labyrinth unter der Erde nimmt immer konkretere Formen an. Teile
der Gehege und der Gänge sind bereits fertig. In vielen Bereichen geht
es nun an den Feinschliff. Im Mai 2008 fiel der Startschuss für die
Arbeiten, im März 2009 soll die Eröffnung sein. Geplant ist, dass bis
Anfang Dezember auch die restlichen Tierarten einziehen. „Wenn sich
alle eingelebt haben, werden wir eröffnen“, sagt Oliver Schüler,
Revierleiter des unterirdischen Zoos. Nackt- und Graumulle, Erdhummeln,
Feldmäuse sowie Höhlen- und
Maulwurfsgrillen sollen künftig ihre Nachbarn sein. Wanderratten werden
später ebenfalls in dem unterirdischen Zoo einziehen.
Hamburger
Morgenpost - 19. Nov. 2008
Tierpark
fordert Steuer-Millionen
Fanny zieht um. Die 29 Jahre alte Eisbären-Dame muss ihren Felsen bei
Hagenbeck verlassen und sich an ihr neues Zuhause in einem anderen Zoo
gewöhnen. Vorübergehend jedenfalls. Mit Fanny gehen noch
vier Seebären, zwei Robben und ein Seehund. Sie
werden in verschiedenen Zoos Europas untergebracht. Nur die Pinguine
bleiben. Sie kommen zu den Kängurus, die jetzt schon mit Enten
zusammenleben und daher kaum Berührungsängste haben werden. "Es wird
mehr Platz geben
und die Möglichkeit, die Tiere auch unter Wasser durch Fenster zu
sehen. Außerdem kommen Papageientaucher und Seeelefanten dazu", so
Weinlig-Hagenbeck. 20 Millionen Euro soll das kosten. Wenn alles
glattgeht,
soll das Eismeer im Frühjahr 2011 wiedereröffnen.
Dann könnten Bärin Fanny und ihre Freunde auch wieder nach Hamburg
zurückkehren.
Welt
online - 20. Nov. 2008
Hagenbeck
bald ohne Eismeer-Gehege
Das Eismeer-Gehege bei Hagenbeck, in dem unter anderen die
Eisbärendame Fanny, Mähnenrobben, Seebären und 30 Pinguine leben, wird
noch vor Weihnachten geschlossen. "In wenigen Tagen oder innerhalb der
nächsten Wochen machen wir die Anlage wegen erheblicher baulicher
Mängel dicht", sagte Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Die
betroffenen rund 40 Tiere würden in
anderen zoologischen Gärten vorübergehend untergebracht. Wie die WELT
bereits im Frühjahr berichtet hatte, soll das bei den
Tierparkbesuchern besonders beliebte und inzwischen 100 Jahre alte
Eismeer-Gehege mit einer Investition von 20 Millionen Euro völlig neu
gestaltet werden. Der Zustand der Bausubstanz sei noch schlechter als
bislang angenommen, hieß es. Wie der Tierpark-Chef weiter sagte,
werde das Unternehmen zehn Millionen Euro selbst investieren. Die
andere Hälfte, so hofft er, werde die Stadt Hamburg übernehmen.
Hagenbeck hofft auch
auf private Spenden. Eine Reduzierung der Eintrittspreise sei wegen der
fehlenden Attraktion nicht geplant.
Vienna
Online - 24. Nov. 2008
Eisbär Eric ist in
Rotterdam
Das Schönbrunner Eisbärenmännchen "Eric" wurde jetzt in die
Niederlande, in den Zoo von Rotterdam übersiedelt. Auch die
Eisbär-Zwillinge "Arctos" und "Nanuq" sowie die Eisbärdame "Olinka"
ziehen aus. Den das alte Gehege wird einem großen Umbau unterzogen.
Hintergrund der Übersiedlung ist vor allem der 2010/2011 bevorstehende
große Umbau der Eisbären-Anlage in Schönbrunn, die
aus den
1970er-Jahren
stammt und allen schon lange ein Dorn im Auge war. Der Umbau soll ein
zeitgemäßes Eisbärgehege für Wien bringen, ein umfangreiches
Bauprojekt, das mindestens zwei Jahre Bauzeit in Anspruch nehmen
wird. Olinka und Eric sollen nach dem Umbau -
leider vermutlich
erst um 2014 herum - wieder nach Wien zurückkehren.
Falls der
europäische Eisbär-Zuchtkoordinator in Amsterdam,
Hans van Weerd,
nicht bis dahin andere "Einsätze" für sie hat.
Die
Presse - 25. Nov. 2008
Tiergarten
Schönbrunn: Umbau des Eisbärengeheges
Eisbär Eric hat den Schönbrunner Tiergarten bereits vergangene
Woche
verlassen, er ist in den Zoo nach Rotterdam übersiedelt. Seine
Artgenossen Arktos und Nanuq werden dem Tierpark in Wien-Hietzing etwa
in einem Jahr den Rücken kehren. Für die Mutter der Zwillinge Olinka
und Weibchen Hallensia soll bis 2011/2012 eine neue Bleibe gefunden
werden. Das Gehege für die Eisbären soll grundlegend erneuert und dabei
die Fläche verdoppelt werden, erklärte Direktorin Dagmar Schratter.
Rund zwei Jahre lang muss der Tiergarten gänzlich auf Eisbären
verzichten. Wenn mit dem Budget alles klappe, soll 2011/2012 mit
dem Ausbau des Geheges begonnen werden, erklärte Schratter. Bis 2014
soll ein großer Rundlauf mit einsehbarem Unterwasserbecken entstehen.
Die Fläche werde dabei ausgehend von derzeit rund 1000 Quadratmetern
verdoppelt.
Die
Presse - 26. Nov. 2008
Umbau im
Eisbärengehege im Tiergarten Schönbrunn
Eisbären-Papa Eric hat den Schönbrunner Tiergarten bereits vergangene
Woche verlassen, die beiden Zwillinge Arktos und Nanuq werden dem Zoo
etwa in einem Jahr den Rücken kehren. Für Mama Olinka und Weibchen
Hallensia soll bis 2011/2012 eine neue Bleibe gesucht werden. Das
Gehege für die Tiere soll nämlich erneuert und dabei die Fläche
verdoppelt werden, erklärte Direktorin Dagmar Schratter. Rund zwei
Jahre lang muss der Tiergarten dann gänzlich auf Eisbären
verzichten.
Tages-Anzeiger
- 20. Nov. 2008
Zoodirektor
zog mit Kamelen vors Bundeshaus
Zoodirektor Alex Rübel und Zoo-VR-Präsident Martin Naville traten
heute die Reise nach Bern an, um das Plangenehmigungsgesuch für die
Zooseilbahn zu übergeben. Sie zogen nicht alleine zum Bundeshaus: Mit
dabei war auch Peter Vollmer, Direktor von Seilbahnen Schweiz, und als
Seilbahn-Gotte amtete TV-Moderatorin Corinne Waldmeier mit ihren zwei
Kindern. Zwei Kamele sorgten zudem für einen zoogerechten Auftritt der
Gruppe. Eine Delegation des Bundesamts für Verkehr nahm das
mehrere hundert Seiten starke Dossier entgegen. Die Einreichung des
Gesuchs bedeutet für den Zoo einerseits den Abschluss umfangreicher
Vorarbeiten und andererseits den Beginn einer weiteren Etappe auf dem
Weg zur Realisierung dieser neuen ÖV-Achse für eine umweltgerechte und
attraktive Zoo-Erschliessung. Für die Finanzierung wird eine private
Trägerschaft gegründet. Die Eröffnung ist in Abhängigkeit
der Verfahrensdauer für Mitte des kommenden Jahrzehnts geplant.
RP
online - 20. Nov. 2008
Brückenschlag zum
Tierpark
Gemeinde, Eigentümer und Niersverband haben sich
geeinigt: Eine Konstruktion aus zwei Brücken und einer Insel soll es
Fußgängern künftig ermöglichen, auf einem Spaziergang von den Ziegen in
den Ort zu gelangen.
Die Idee ist schon Jahrzehnte alt, jetzt endlich
hat sie beste Chancen, umgesetzt zu werden: Weezes Tierpark soll besser
an den Ort angebunden werden, und zwar über eine Niersbrücke. Die
Verwaltung hat ein Konzept für die
Renaturierung der Niers erarbeitet, das nun vorgestellt werden soll.
Düsseldorf
News - 20. Nov. 2008
Wildpark
Düsseldorf-Grafenberg wird neu gestaltet
Der Wildpark in Düsseldorf ist ein Treffpunkt für schöne Ausflüge
mit der ganzen Familie. Bis zum 15. Dezember 2008 können die
Düsseldorfer Ideen zur Neugestaltung an das Gartenamt abgeben. Einen
besonderen Fragebogen hierzu kann man entweder im Internet auf der
Webseite aufrufen
https://www.duesseldorf.de/stadtgruen/pdf/aktuell/wildpark_fragebogen.pdf
oder direkt beim Gartenamt angefordern.
Bieler
Tagblatt - 25. Nov. 2008
Mehr Platz für
Stachelschwein und Dachs
Grosses Fest in John's kleine Farm in Kallnach: Nach zwei Monaten
Planungs-, und Bauzeit werden die neue 80 m2 grosse
Stachelschwein- und die 135 m2 grosse, neu gestaltete
Rotfuchs/Dachs-Anlage eröffnet. Die neue Stachelschwein-Anlage
im
Zoo Johns kleine Farm ist viermal so groß wie die alte und wurde in
einem bestehenden Gehege integriert. Der Gehegekomplex ist Teil des
Groß-Projektes des Verein welches einen Aus und Umbau des gesammten
Zoos inkl. Gebäude vorsieht, an welchem laut Pressemitteilung Vertreter
des Schweizer Tierschutzes(STS) beratend mitgearbeitet haben. Mit
dem Themenzoo, durch eine kindgerechte Beschilderung der Tiergehege und
durch die Schaffung eines Naturlehrpfades für einheimische Pflanzen,
können zudem neue Attraktivitäten geboten werden. Die
Gesamtkosten belaufen sich auf rund 23 000 CHF. Sie sind durch Geld-,
und Sach-Spenden von privater wie auch wirtschaftlicher Seite erbracht
worden.
Aktionen
Hannoversche
Zeitung - 21. Nov. 2008
Gala im Zoo
Hannover: Nena erhält Deutschen Kinderpreis
Popsängerin Nena erhielt am Sonnabend bei einer Gala im Zoo
Hannover den Deutschen Kinderpreis 2008. Die Musikerin wird für ihr
langjähriges Engagement für Kinder mit einem Ehrenpreis geehrt.
Pinguine, Schlangen und ein Stinktier auf der
Bühne, Babys im Publikum, beeindruckende Kinder als Preisträger. Nena
(48) mag es geahnt haben, dass die Gala zum Deutschen Kinderpreis im
Zoo Hannover keine langweilige Veranstaltung werden kann. Neben
Ehrenpreisträgerin Nena gab es im indischen Prunksaal gleich neben dem
Elefantenhaus Auszeichnungen für 15 beispielhafte, originelle Projekte
aus ganz Deutschland.
Hamburger
Abendblatt - 26. Nov. 2008
Schon mehr als 500
Namensvorschläge
Hathi, Tam Tam oder Khan: Kaum, dass das Abendblatt und Johannes B.
Kerner aufgerufen hatten, einen Namen für Hagenbecks Elefantenbaby zu
finden, glühten die Internet-Leitungen. Bis gestern Abend waren mehr
als 500 Namenszuschriften eingegangen. Aus allen Zuschriften wird er in
der "Johannes B.
Kerner"-Show (heute um 23.30 Uhr im ZDF) den Namen auswählen, den der
kleine Bulle zukünftig tragen wird.
Ahlener Zeitung
- 26.
Nov. 200
Imker trifft Bär
Nasch-Stunde im Zoo: Gestern
Nachmittag durften die syrischen Braunbären reinsten Imkerhonig vom
Brötchen schlecken. Zwei Zentner der süßen Köstlichkeit hatten Münsters
Imker herangeschleppt. Wie in der Natur soll der Honig
eine Rarität bleiben und zugleich der Beschäftigung der Braunbären,
Malayenbären und Nasenbären dienen. Die schon zur Tradition gewordene
jährliche Honigspende der
münsterischen Imker ist nicht ohne Eigennutz, erklärt der Leiter des
Bieneninstituts der Landwirtschaftskammer, der zugleich auf die
Gefahren billigen Importhonigs verweist. „Vor Jahren“, erzählt Dr.
Werner Mühlen, verfütterte der Zoo eben diesen Honig, der mit Faulbrut
infiziert war, einem Erreger, der häufig in Honigimporten vorkomme. Und
da es laut Mühlen in
Deutschland keine zulässigen Medikamente gegen die Faulbrut gibt, gegen
die in Amerika Antibiotika eingesetzt wird, entschied sich der
Imkerverein kurzerhand für die Honigspenden. Münster ist mit 860
Völkern (2,5 Völker pro Quadratkilometer) eine
Bienenhochburg im Münsterland.
Hamburger
Abendblatt - 25. Nov. 2008
Die besondere
Hagenbeck-Führung: "Tiere in der Bibel"
Wir kennen sie alle, den Esel, den Ochsen und die Schafe, die in der
Weihnachtskrippe neben den andächtigen Hirten beim Jesuskind im Stall
stehen. Aber was ist mit den anderen Tieren, von denen die Bibel
berichtet? Wer war auf der Arche Noah? Darüber
werden Pastoren des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Hamburg-Ost
im Rahmen einer besonderen Veranstaltung im Tierpark Hagenbeck
Geschichten erzählen. In Zusammenarbeit mit der Zooschule findet an
allen vier
Adventssonntagen eine Führung unter dem Motto "Tiere in der Bibel"
statt.
MVregio
- 23. Nov. 2008
Rostocker
Kinder backen wieder für den Zoo
Wenn am 27. November 2008 der Rostocker
Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnet, stehen im Bäckerei-Café der
Stadtbäckerei Junge in der OSPA-Zentrale am Vögenteich/Ecke
Friedhofsweg die Kinder der Hansestadt im Mittelpunkt. Bis zum 20.
Dezember kann sich hier der Nachwuchs im Bäckerhandwerk
ausprobieren.Der
Unkostenbeitrag pro Kind und Kurs beträgt 2,50 Euro. Mit dem Erlös aus
dieser Aktion soll wieder der Neubau des Menschenaffengeheges im
Rostocker Zoo unterstützt werden.
Ostsee
Zeitung - 21. Nov. 2008
Ticket für
Zoo Rostock, Müritzeum, Königstuhl
Drei touristische Glanzpunkte des Landes haben sich zu einer
gemeinsamen Marketing-Initiative zusammengeschlossen. Von kommender
Woche an können der Zoo Rostock, das Müritzeum mit Deutschlands größtem
Süßwasserfisch-Aquarium in Waren und das Nationalpark-Zentrum
Königsstuhl auf Rügen mit den berühmten Kreidefelsen mit einer
gemeinsamen Eintrittskarte besucht werden. Mit der sogenannten
Königskarte, die für einen
Erwachsenen 12 und für eine Familie 29 Euro kostet, werde der
Eintrittspreis für die drei Attraktionen ein Jahr lang unbegrenzt oft
halbiert.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 20. Nov. 2008
Lange Nacht
im Aquarium Ein grau-blaues Monster ist der Star
Er wird über 1,50 Meter lang, kann bis zu 80
Jahre alt werden und ist neben seinem japanischen Vetter das größte
lebende Amphibium der Welt: der Chinesische Riesensalamander. Bei der
Langen Nacht im Kölner Aquarium ist er erstmals zu sehen. Bei der
Langen Nacht im Aquarium, die am
kommenden Samstag, 22. November, von 19 Uhr bis 24 Uhr stattfindet,
wird ein Exemplar aus dem Tierbestand des Kölner Zoos zum ersten Mal
der Öffentlichkeit gezeigt. Das „graublaue Monster“, wie ihn
Zoo-Chef Theo Pagel scherzhaft nennt, ist der „Star“ des Abends, der
mit vielen weitere Attraktionen aufwartet. So werden verschiedene
Sonderführungen angeboten. Außerdem sind mehrere Informationsstände
aufgebaut.
RP
online - 24. Nov. 2008
Currenta-Azubis machen
sich im Wildpark nützlich
Die
drei jungen Leute gehören zu einer Gruppe von 16 jungen
Chemielaboranten des ersten Ausbildungsjahres bei Currenta. Das
Unternehmen verpflichtet sämtliche 180 angehenden Chemielaboranten,
Chemikant und Pharmakanten zur Teilnahme an zwei so genannten
„Umwelttagen“. Den ersten Teil ihrer Aufgabe erfüllen die Azubis
gerade: Sie graben, schaufeln und harken, um im Wildpark Reuschenberg
ein 50 Quadratmeter großes Waldstück in ein Feuchtbiotop zu verwandeln.
Später soll es seltenen Tier- und Pflanzenarten neuen Lebensraum
bieten.
Schon
seit Ende Oktober arbeiten die jungen Leute an dem Projekt, das
voraussichtlich Ende Januar beendet wird. Aufgeteilt in kleine Gruppen
legen sie ein bis zwei Mal pro Woche Hand an im Wildpark.
Rhein
Zeitung - 20. Nov. 2008
Paten kümmern sich um
Zoo-Tiere
Leopard, Yak oder Hängebauchschwein: Die Zoos in Rheinland-Pfalz
bemühen sich erfolgreich um Patenschaften für ihre Tiere. Das bringt
Geld in die knappen Kassen und macht den Tierpark bekannt, etwa wenn
ein Promi als Patenonkel gewonnen wird. Tierpaten können aber auch
Privatleute, Schulklassen, Vereine oder Firmen sein.
20minuten
- 24. Nov. 2008
Jawort bald in Beizen
und Zoo
In Zürich sollen sich Brautpaare bald auch an unkonventionelleren Orten
das Jawort geben können – zum Beispiel in Restaurants oder im Zoo
Zürich. «Wir haben
immer wieder entsprechende Anfragen und sind mit dem Zivilstandsamt im
Gespräch», sagt Direktor Alex Rübel. Noch unklar sei, wo genau die
Zoo-Trauungen stattfinden sollen.
Nachwuchs
NZZ
online - 26. Nov. 2008
Wieder
Eisbären-Nachwuchs im Nürnberger Zoo
Wieder gibt es Eisbären-Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten: Kurz vor
dem erstem Geburtstag des Eisbärchens Flocke brachte seine Mutter Vera
im Nürnberger Tiergarten Zwillinge zur Welt. Die beiden Eisbären-Babys
wurden bereits am Freitagmorgen geboren, wie Tiergartendirektor Dag
Encke am Mittwoch in Nürnberg bekanntgab. Sowohl die Mutter als auch
die beiden Jungtiere seien wohlauf. Über eine in der Wurfbox
installierte Kamera hatten die Tierbetreuer
den Nachwuchs entdeckt. Der Tiergarten zeigte eine Aufnahme, in der die
beiden Jungtiere in Grösse eines Meerschweinchens gut zu erkennen sind.
Vera kümmere
sich «hervorragend um die Kleinen» und säuge sie
häufig, sagte Encke.
AFP - 26. Nov.
2008
Geschwisterfreuden
für von Mutter verstoßene Eisbärin Flocke
Geschwisterfreuden für die Nürnberger Eisbärin Flocke: Kurz vor dem
ersten Geburtstag von Flocke hat deren Mutter Vera Zwillinge zur Welt
gebracht. Wie der Nürnberger Tiergarten mitteilte, kam es bereits am
vergangenen Freitag zu dem Wurf. Laut Tiergartendirektor Dag Encke
zeigen Videoaufnahmen aus dem Gehege, dass sich Vera bisher gut um
ihren Nachwuchs kümmert. Der Tiergarten wird den Angaben zufolge nun
alles versuchen, damit die Mutter ihre Jungtiere diesmal selbst
versorgt. Deshalb sperrte der Zoo das Gehege ab und appellierte an
Besucher, Mutter und Nachwuchs nicht zu stören.
Welt online - 26. Nov. 2008
Nürnbergs
Eisbärin Flocke hat zwei Geschwister
Kurz vor ihrem ersten Geburtstag hat Eisbärin Flocke im Nürnberger Zoo
Geschwister bekommen. Flockes Mutter Vera betreut ihre beiden Babys
laut Zooleitung vorbildlich. Allerdings wird es noch Wochen dauern, bis
feststeht ob es sich um Junge(n) oder Mädchen handelt – und ob sie
überleben werden.
Freie Presse - 26. Nov. 2008
Zwei
Geschwisterchen für Flocke
Knapp ein Jahr nach Flocke hat Eisbärin Vera erneut für Nachwuchs im
Nürnberger Tiergarten gesorgt. Am vergangenen Freitag brachte Vera in
ihrem Stall zwei Jungtiere zur Welt. Dort hatten die Verantwortlichen
des Tiergartens in Erwartung einer weiteren Eisbärengeburt vorsorglich
Kameras installieren lassen. Diese zeichneten in den vergangenen Wochen
Veras Nestbauaktivitäten auf, was als erster Hinweis zu werten war,
dass Vera tatsächlich trächtig war. Tiergartendirektor Dr. Dag Encke
äußerte sichtlich
begeistert über die Zwillinge: "Ich habe mich richtig gefreut, als ich
die Kleinen auf den Videos gesehen habe."
Zeit online -
26. Nov.
2008
Nürnberger
Zoo:
Zwei Geschwister für Eisbärin Flocke
Knapp zwei Wochen bevor Flocke ein Jahr alt wird,
hat die Eisbärin Vera im Nürnberger Tiergarten erneut Nachwuchs
bekommen. Bislang gibt es nur Tonaufnahmen von den Jungtieren.
Das Muttertier habe am vergangen Freitag zwei Junge zur Welt
gebracht, teilte Tiergartenleiter Dag Encke am Mittwoch mit. Die beiden
Eisbären-Babys seien wohlauf. "Vera ist eine vorbildliche Mutter",
sagte der Zoo-Chef. Das belegten Bilder aus der Bruthöhle. Das
Geschlecht der
Jungtiere sei erst in drei bis vier Wochen feststellbar, betonte der
Zoo-Chef.
Abendzeitung -
20.
Nov. 2008
Eisbär Flocke
bekommt angeblich ein Schwesterchen
Die Freude im Nürnberger Zoo ist groß. Eisbärenmädchen Flocke bekommt
höchstwahrscheinlich ein Schwesterchen. „Wir sind halbwegs sicher, dass
Eisbärin Vera schwanger ist“, sagte der stellvertretende Zoo-Direktor
Helmut Mägdefrau. Eisbärin Vera (6)
macht’s zwar noch spannend, aber alle Anzeichen stehen auf Geburt. Um
zu verhindern, dass die vermutlich schwangere Flocke-Mutter in dieser
empfindlichen Zeit gestört wird, steht Vera jetzt unter Polizei-Schutz!
Ein zweites Flaschenkind würde der Zoo zwar
großziehen, aber Vize-Chef Helmut Mägdefrau (53) will alles daran
setzen, dass für Vera alle Voraussetzungen für eine natürliche Aufzucht
geschaffen werden – und dazu gehört absolute Ruhe. Deshalb wurde auch
die Plattform am Gehege für Gäste gesperrt. Zwei Kameras wurden in den
für die Geburt vorgesehenen Boxen
installiert.
Merkur online - 20.
Nov. 2008
Neuer
Eisbären-Nachwuchs in Nürnberg
Knapp ein Jahr nach der Geburt des Eisbären-Mädchens Flocke bereitet
sich der Nürnberger Tiergarten auf weiteren Eisbären-Nachwuchs vor
"Wir sind halbwegs sicher, dass Eisbärin Vera schwanger ist", sagte
der stellvertretende Zoodirektor Helmut Mägdefrau am Donnerstag. Das
Nestbau-Verhalten
der Eisbären-Dame, die im Dezember 2007
Flocke zur Welt gebracht hatte, lasse auf eine neue Schwangerschaft
schließen. Vera habe in ihrem Stall ein Strohlager errichtet. Das
hätten Aufnahmen mehrerer Kameras in Veras Stall gezeigt, die dort
installiert worden seien. Mit den Kameras will sich die
Zooleitung Klarheit darüber verschaffen, ob und wann Vera ein
Bärenjunges zur Welt bringt.
sueddeutsche.de
- 20. Nov. 2008
Geheimsache
Vera
Gerüchte um Vera: Seit die Eisbärendame Besuch von Flockes Vater hatte,
verhält sie sich merkwürdig. Jetzt erwartet der Tiergarten ein weiteres
Eisbärenbaby. Felix hält sich dieser Tage in Dänemark auf, in
eindeutiger Mission. Zuvor aber soll er seine Rolle als Heimkehrer in
Franken ganz vortrefflich gegeben haben. So jedenfalls erzählen es die
Pfleger im Nürnberger Tiergarten. Im Frühjahr deckte Felix dort Vera,
die Mutter von Flocke. Zwar könnte es
sein, dass sich die Bärendame schlicht auf den Winter vorbereitet. Aber
die Art, wie sie am Nest arbeitet, wird von den Pflegern als ein
Zeichen gedeutet.
Ad-Hoc-News - 20. Nov.
2008
Tierschutzbund
kritisiert Eisbären-Nachzucht im Nürnberger Zoo
Der Deutsche Tierschutzbund reagiert auf die
mögliche erneute Trächtigkeit der Eisbärin Vera im Nürnberger
Tiergarten mit Unverständnis. «Eisbären-Nachzucht in Gefangenschaft ist
ein unverantwortliches Verhalten», sagte Thomas Schröder,
Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes. Kein Eisbär könne
in einem Zoo artgerecht
aufwachsen, kritisierte er. Zudem bestünde später für die
ausgewachsenen Tiere keinen Platz mehr in den Tiergärten. Das
Wal- und Delfinschutzforum begrüßte derweil in einer Pressemitteilung
die Entscheidung des Tiergartens, dieses Mal schon frühzeitig eine
Kamera in der Bruthöhle zu installieren, um mögliche Gefahren
abzuwenden.
Hamburg
Nachrichten - 22. Nov. 2008
Elefantenbaby im
Tierpark Hagenbeck geboren
Der Tierpark
Hagenbeck in Hamburg hat tierischen Nachwuchs bekommen. Ein
Elefantenbaby wurde am Freitagnachmittag geboren. Die Mutter ist die
29jährige Elefantendame Yashoda. Eine Hoffnung hat sich allerdings
nicht erfüllt. Im Tierpark Hagenbeck hatte man auf ein Mädchen gehofft,
da dieses auf Dauer hätte bleiben dürfen. Der kleine Bulle wird wohl
nicht auf Dauer in Hamburg bleiben können. Wie das neue Elefantenbaby
heißen wird,
steht noch nicht fest.
Hamburger
Abendblatt - 23. Nov. 2008
Es ist da!
90cm hoch und 95 Kilogramm schwer
Tapsig und noch ein wenig ungeschickt in seinem neuen Lebensraum!
Das lang ersehnte Elefantenbaby der 29-jährigen "Yashoda" erweitert
seit Sonnabend 16.20 Uhr die Herde der asiatischen Elefanten bei
Hagenbeck auf elf Tiere. Der Zuwachs ist das vierte gesunde Kalb der
Elefantendame. Der kleine Bulle ist 90 Zentimeter hoch und bringt schon
stolze 95 Kilogramm auf die Waage.
Hamburger
Abendblatt - 24. Nov. 2008
Jumbo-Glück
bei Hagenbeck - Nachwuchs in Rüssels Heim
Dicht gedrängt stehen die Besucher an der Brüstung im Elefantenhaus.
Kaum einer ohne Fotoapparat vor den Augen, und immer wieder der Ausruf:
"Mensch, ist der süß!" Ist
er auch: der Mini-Elefantenbulle, der am Freitagnachmittag bei
Hagenbeck geboren wurde.
DCRS
online - 25. Nov. 2008
Tierpark Hagenbeck –
Erster Familientag für Babyelefant
Was ist das nicht für ein süßer Wonneproppen ! Vor vier Tagen wurde
im Hamburger Zoo, Tierpark Hagenbeck ein kleiner Elefanten-Bulle
geboren. Jetzt durfte der kleine Trompeter einen ersten Familientag mit
der gesamten Elefantenherde verbringen.
Hamburger
Abendblatt - 24. Nov. 2008
Kandys schwierige Taufe
Erst lief sie ins Wasser, dann tobte sie durch das Gehege, rangelte
mit den erwachsenen Tieren und schmiss sich schließlich vor großem
Publikum in den Sand. Gestern wurde Hagenbecks zehn Wochen altes
Elefantenbaby getauft. Seit
11.30 Uhr hört sie nun auf den Namen Kandy. "Kandy ist eine heilige
Stadt in Sri Lanka, über die ich eine Reportage gesehen habe", erklärte
Swantje Wiening (19), Bürokauffrau aus Norderstedt, ihren
Namensvorschlag, der von Radio Hamburg und Hagenbeck ausgewählt worden
war. Der amerikanischen Generalkonsulin Susan Elbow (46), Taufpatin von
Kandy, gefiel der Vorschlag. Zur
Ernennung als Ehren-Elefanten-Frau wurde Susan Elbow ein silberner
Elefantenhaken mit Ledergriff überreicht. Den hat Professor Hermann
Schnabel (82) bereits, der mit seiner Frau Else der Zeremonie
beiwohnte. Er überreichte dem Tierpark einen Scheck über 10 000 Euro,
um die erfolgreiche Hamburger Elefantenzucht weiter zu unterstützen.
Morgenweb
- 18. Nov. 2008
Gorilla zieht in
Babystube der Wilhelma
Weitgehend schlafend hat Gorilla-Baby Upala gestern ein neues
Kapitel in seinem Leben aufgeschlagen: Das fünfeinhalb Monate alte
Affenkind zog in die Stuttgarter Wilhelma um. Vor allem die Tierpfleger
nahmen schweren Herzens Abschied - aber mit den Verantwortlichen des
Europäischen Erhaltungszuchtprogramms sind sich die Heidelberger einig,
dass es für den kleinen Menschenaffenjungen die beste Lösung ist. Seine
Mutter kümmerte sich nicht ausreichend um ihn und schützte ihn auch
nicht vor wüsten Attacken des Halbbruders Banjoko.
Drei Mal musste der Kleine aus dem Gehege genommen werden,
in dem neben Silberrücken Bobo und Mutter Chuma (11) auch die beiden
erwachsenen Gorilla-Frauen Zsa-Zsa (22) und Doba (11) sowie der zwei
Jahre alte Banjoko und die eineinhalb Jahre alte Kiki leben. Letztere
wird gerade wieder in die Gruppe eingewöhnt.
Der Neuzugang bleibt hinter den Kulissen, bis er sich eingewöhnt
hat. In zwei bis drei Wochen, schätzt Kuratorin Dr. Marianne
Holtkötter,
können die Besucher Upala in Stuttgart sehen. Ab April dürfte der
Heidelberger Gorilla sogar zum Fernsehstar werden: Dann strahlt die ARD
die neue Staffel der Doku-Soap "Eisbär, Affe und Co." aus. Ein Team
drehte bereits die Ankunft von Upala im Pkw aus Heidelberg.
Stuttgarter
Nachrichten - 21. Nov. 2008
Nachwuchs in
der Wilhelma
Die Wilhelma hat wieder einen Neuzugang im Jungtieraufzuchthaus zu
verzeichnen. Upala ist das mittlerweile 57. Gorillababy, das in der
Station aufgepäppelt wird. Wie bei vielen Vorgängern und
Vorgängerinnen war Mangel an Schutz und Fürsorge die Ursache für den
Umzug Upalas in ein anderes Umfeld. Der fünfeinhalb Monate alte
Gorillajunge kommt ursprünglich aus dem Heidelberger Zoo. Dort hatte er
allerdings einige Probleme mit seinem zweijährigen Bruder
Banjoko. Upala wurde immer wieder von ihm malträtiert. Seine Mutter,
die elfjährige Chuma, sah dem Gekabbel der ungleichen Geschwister meist
tatenlos zu.
Borkener Zeitung - 20.
Nov. 2008
Allwetterzoo freut
sich über quicklebendige Gepardenbabys
„Das ist ja ein quicklebendiges
Quartett! Und dann auch noch zwei Mädchen und zwei Jungs“, so der
begeisterte Zoodirektor, als er das erste Foto der am 4. November
geborenen Gepardbabys machen konnte. Die Jungtiere waren für eine
Wurmkur kurzfristig von der Mutter
getrennt worden. Stolz sind auch die Tierpfleger, dass nach
mehrjähriger Pause mit der erfolgreichen Zucht der eleganten
afrikanischen Katzen im Allwetterzoo Münster nun der Knoten wieder
geplatzt ist. Besonders erfreulich ist, dass schon das Muttertier in
Münster geboren wurde. Der „frischgebackene“ Vater stammt aus dem
Wuppertaler Zoo. Der jüngste Nachwuchs wird
von Mutter „Mbala“ vorbildlich aufgezogen. Es ist der erste Wurf der
vierjährigen Katze, die ihre Jungen im dichten Gras der Freianlage
unter den Augen der Pfleger zur Welt brachte. Für
die Zoobesucher haben die „Umzüge“ der kleinen Familie allerdings
einen Nachteil: Sie können die Junggeparden frühestens dann sehen, wenn
diese selbständiger werden. Das wird vermutlich erst Mitte Dezember der
Fall sein.
Derwesten - 20. Nov.
2008
Geparden-Vierlinge
in Münsters Zoo
Die Mitarbeiter des Münsteraner Zoos freuen sich über Nachwuchs im
Geparden-Gehege. Weibchen Mbala hat vier Junge zur Welt gebracht.
Erst wenn die Jungen von Mitte Dezember an etwas
selbstständiger werden, können Besucher die neuen Zoobewohner bestaunen.
inar.de - 20. Nov. 2008
Erneut
Rothandtamarin-Nachwuchs im Tierpark Berlin
Rothandtamarine (Saguinus midas) bewohnen Regen- und Bergwälder
nördlich des Amazonas bis nach Guyana. Die am 14.11.2008 geborenen
Jungtiere werden intensiv von
Mutter „Martina" (geb. am 9.8.1999 im Tierpark Gettorf), Vater „Pilsi"
(geb. am 23.12.2001 im Zoo Pilsen) und ihrem im Tierpark Berlin
geborenen Bruder betreut.
Tagesspiegel - 24. Nov. 2008
Nachwuchs bei
den Pinselohrschweinen
Nach mehr als einem Jahrhundert ist im Zoologischen Garten Berlin
erstmals wieder ein Pinselohrschwein zur Welt gekommen. Das weibliche
Ferkel wurde am 7. November geboren, wie der Berliner Zoo am Montag
mitteilte. Es soll den Namen Samia erhalten, was den Angaben nach so
viel wie Prinzessin bedeutet. Gesäugt wird der Frischling von der 2003
in München geborenen Mutter Dagamba.
Stuttgart Journal -
23. Nov. 2008
Gundis - Wächter der
Wüste in der Wilhelma Stuttgart
Sie gelten als Wächter der Wüste und sehen aus wie
Meerschweinchen und sind in der Wilhelma Stuttgart auch zu Hause. Die
Nagetiere Gundis. Ihre wirkliche Heimat sind die Felsregionen der
Wüsten und Halbwüsten Nordafrikas. Die Gundis im Kleinsäugerhaus der
Wilhelma
Stuttgart – zwei nachgezogene Tiere aus dem Aquazoo in Düsseldorf und
ein Wildfang aus dem Nationalpark Dghoumés - haben Ende Oktober
Nachwuchs bekommen. Leider hat von den zwei Jungtieren nur eines
überlebt, aber dieses kann nun von den Wilhelmabesuchern putzmunter im
Kreis der Familie beobachtet werden.
Neue
Nordhäuser Zeitung - 26. Nov. 2008
Nachwuchs im
Känguruland
Der Zoopark in Erfurt kann sich über weiteren Nachwuchs freuen: etwa
vier Monate nach ihrer Geburt haben jetzt die zwei jüngsten
Riesenkängurus die Beutel ihrer Mütter verlassen.
Pforzheimer
Zeitung - 19. Nov. 2008
Freude über Wisent
"Pfännle" - Trauer um zwei Luchse
Elegant sieht es
wahrlich noch nicht aus, wenn das kleine Wisent im Laub herumstakst.
Außer wenn das Kälbchen aus purer Lebensfreude einen Luftsprung macht.
Seit fünf Wochen können die Besucher das Kälbchen im Wildpark
bewundern. Wisent „Pfännle“ ist derzeit dessen jüngster Bewohner. Die
Wildrind-Dame „Bälla Donna“, deren Name sich nach Angaben von
Tierpflegerin Monika Kull nicht italienisch, sondern mit „ä“ schreibt,
ist bereits zum dritten Mal Mutter geworden. Neben der Freude
über den Nachwuchs herrscht im Wildpark auch Trauer:
Am Dienstag ist das elf Jahre alte Luchs-Männchen gestorben. Jetzt wird
der Kadaver im Staatlichen Untersuchungsamt in Fellbach
untersucht. Schließlich könnte auch eine ansteckende Krankheit oder
eine Vergiftung hinter dem plötzlichen Tod des Luchs-Männchen stecken.
Zumal Anfang des Monats bereits ein Luchs-Weibchen gestorben war. Da
die Katzen-Dame bereits 14 Jahre alt war, gingen die Tierpfleger damals
von Altersschwäche aus.
RP online - 25.
Nov.
2008
Tierärztin
konnte nicht helfen
Seit dem RP-Tierpartner-Wettbewerb vor einem Jahr
hatten Kinder aus Duissern besonders engen Kontakt zu dem
Orang-Utan-Mädchen „Cili“, das an einer Lungenfunktionsstörung
gestorben ist.
Die Jungen und Mädchen von der
Astrid-Lindgren-Schule in Duissern, die bis zum Sommer die Klasse 4 a
besuchten, hatten Cili ganz besonders ins Herz geschlossen. Ein
Jahr lang bastelten, malten und schrieben sie für ihr Affenkind, kamen
immer wieder am Gehege vorbei und überzeugten sich von Cilis
Wohlergehen. Im Zoo ist man von Cilis Tod gleichfalls betroffen.
Die Pfleger unternehmen derzeit alles, um Affenmutter Anette schnell
über den Verlust hinwegzuhelfen. Sie hatte sich stets sehr liebevoll um
ihr Junges gekümmert, es beschützt, gefüttert und umhegt.
Bereits am Freitagvormittag hatten Cilis Pfleger
Alarm geschlagen, weil sie bemerkt hatten, dass das Affenmädchen
Atembeschwerden hatte. Beim Fiebermessen wurde keine erhöhte Temperatur
nachgewiesen, dennoch verordnete die Zoo-Tierärztin Medikamente und
ließ Cili nicht mehr aus den Augen. Am Nachmittag verschlechterte sich
der Zustand des jungen Affen und Cili starb, ohne dass ihr geholfen
werden konnte. Erst die Obduktion zeigte, dass sie unter einer
chronischen Lungenfunktionsstörung gelitten hat.
inar.de - 25. Nov. 2008
Orang-Utan-Jungtier
CILI verstorben
Der Zoo Duisburg muss den schmerzlichen Verlust von CILI, dem knapp
2jährigen Sumatra Orang-Utan-Nachwuchs, vermelden. CILI kam Anfang 2007
auf die Welt, als Tochter des greisenhaften, fast 50jährigen Vaters
SIAM, der aber offensichtlich immer noch zeugungsfähig ist. Die
erfahrene Mutter ANETTE kümmerte sich wie auch bei ihren vorherigen
Jungtieren liebevoll um ihren Nachwuchs. Am Freitagvormittag schlugen
die Pfleger
sofort Alarm, als sie Atemstörungen bei CILI ausmachten. Fieber wurde
gemessen, eine erhöhte Temperatur konnte aber nicht nachgewiesen
werden. Die Tierärzteschaft verordnete Medikamente und beobachtete CILI
durchgehend. Am Nachmittag verschlechterte sich ihr Zustand schlagartig
und sie starb, ohne dass geholfen werden konnte.
Saarbrücker Zeitung -
20. Nov. 2008
Gerry hat jetzt in
Neunkirchen sein Zuhause
"Gerry“, der junge Giraffenbulle, hat am Mittwoch sein neues Zuhause im
Neunkircher Zoo bezogen. Die schöne Rothschildgiraffe ist ein Jahr alt,
wiegt etwa 350 Kilo und ist drei Meter hoch. Im Moment ist das
Giraffenhaus, in dem Gerry wohnt, noch nicht für Besucher geöffnet.
Gerry soll sich zunächst ein paar Tage eingewöhnen.
20cent.de - 21. Nov.
2008
Giraffe Gerry
fühlt sich wie Zuhause
Der Giraffenbulle Gerry fühlt sich ein Tag nach seiner Ankunft im
Neunkircher Zoo schon ganz wie Zuhause. Für viel
Besuch ist er aber noch nicht bereit. Sein neues Heim scheint Gerry zu
gefallen. ZIn den
nächsten Tagen reisen Nuru aus Frankfurt und Nangila aus Köln an. Beide
sind Netzgiraffen und ebenfalls männlicher Natur. Warum bekommt Gerry
keine Frau an seine Seite? Der Zoo wünscht sich für die Zukunft schon
eine Zuchtgruppe, aber ob Gerry den Anfang machen kann, ist noch
unklar.
Anzeiger
Sternberg - 21. Nov. 2008
Clara unterm Tannenbaum
ka-news.de
- 24. Nov. 2008
Attraktion: Fast weiße
Polarwölfe in Tripsdrill
Winterlicher Zuwachs in Tripsdrill - Fünf
Polarwölfe haben ihr neues Zuhause im Erlebnispark in Cleebronn
(Kreis
Heilbronn) gefunden. Die Jungtiere kamen im Mai im Wuppertaler Zoo zur
Welt und bewohnen nun ein 3500 Quadratmeter großes Gehege samt Höhlen
und einem Wasserfall.
Heilbronner Stimme -
24. Nov. 2008
Junge Polarwölfe
erobern Tripsdrill
Der idyllisch verschneite Strombergwald bei Cleebronn bot die
passende Kulisse: Am Montagvormittag eroberten fünf junge Polarwölfe
ihr neues Territorium im Wildparadies Tripsdrill. Geschäftsführer
Dieter Fischer freute sich wie ein Kind: Schon frühmorgens war er
rausgefahren, um sich zu versichern, dass der Schnee noch liegt.
Ein gutes halbes Jahr sind sie alt, der Rüde und die vier Fehen aus
dem Wuppertaler Zoo. Schon vor einer Woche wurden sie mit einem
Spezialtransport in den Wildpark gebracht, blieben bis gestern aber im
leer stehenden Bärenhaus, um sich einzugewöhnen. „Unser Ziel ist eine
Gemeinschaftshaltung von Polarwölfen und
Braunbären“, verrät Werner bei der Pressekonferenz. Nachdem in der
vergangenen Woche der letzte der drei ehemaligen Zirkusbären, Katja,
nach Hessen umgezogen ist, sollen 2009 drei Jungbären im Wildparadies
einziehen, die in einem Park in der französischen Schweiz bereits mit
Wölfen zusammenleben.
Die besondere Leidenschaft des 37-Jährigen gilt allerdings den
Greifvögeln. Auf einem bayerischen Jagdfalkenhof bei Coburg hat Roland
Werner zehn Jahre lang Erfahrung als Falkner gesammelt. Im Laufe des
kommenden Jahres plant er eine eigene Flugvorführung in Tripsdrill.
Schweriner Zeitung -
25. Nov. 2008
Stellt sich im
Frühjahr Nachwuchs ein?
Im Streicheltierhof der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Pritzwalk
haben zwei neue Bewohner Quartier bezogen: Europäische Wildkatzen. Die
vierjährige Katze und der einjährige Kater stammen aus einem
Artenschutzprogramm in Bayern, das hier vor fast 20 Jahren startete, um
die europäische Wildkatze vor dem Aussterben zu bewahren. Gemeinsam mit
dem BUND will sich nun auch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
engagieren. In einem fast 500 Quadratmeter großen Gehege leben Katze
und zwei Kater
getrennt voneinander, aber Tür an Tür. Die
Jungtiere sollen dann einem Auswilderungsprogramm zugeführt werden.
Allerdings nicht in der Prignitz. "Die Region bietet nicht den
benötigten Lebensraum", erklärt Sonnenberg.
FR online - 21. Nov.
2008
Wurmkur für
Viatu
Wo ist eigentlich der Schweizer? Dieser gut
aussehende, ruhige Sympathieträger? Ja, da sind wir ganz objektiv.
Also, wo ist Viatu? Mancher Besucher hat sich diese Frage in den
vergangenen drei Wochen
sicher auch schon gestellt. Da kommt ein Matze-Nachfolger aus dem
Baseler Zoo, wird im neuen Gehege vorgestellt - und ward fortan nicht
mehr gesehen. Gewundert haben sich vermutlich auch die Gorilla-Damen
und ihre Kinder, die ja bereits durch Nasen und Augen Kenntnis haben
vom neuen Familienmitglied. Der kann jetzt aber noch nicht. Er hat
Würmer. Viatu ist deshalb seit etwa drei Wochen in
Quarantäne, in den hinteren Boxen des Geheges, aus denen er bei seinem
ersten Auftritt kaum heraus wollte. Sobald die höchstens zwei
Millimeter großen Fadenwürmer verschwunden sind - und die Erdschicht
abgetragen ist - taucht Viatu wieder auf.
20minuten
- 24. Nov. 2008
Der kleine
Farasi soll sterben
Drama um den kleinen Farasi: Der 50 Kilogramm schwere Nilpferdbub im
Basler Zoo soll zu Raubtierfutter verarbeitet werden. «Wenn wir keinen
geeigneten Platz für ihn finden, wird er
eingeschläfert und verfüttert», sagt Zoo-Sprecherin Tanja Dietrich zum
«SonntagsBlick». Für das Jungtier, das am 6. November dieses Jahres zu
Welt gekommen ist, verfüge die Anlage über zu wenig Platz.
Bluewin
- 24. Nov. 2008
Vom
Publikusmliebling zum Raubtierfutter?
Unnmittelbar nach seiner Geburt wurde Nilpferd-Baby Farasi vom Zoo
Basel stolz den Medien präsentiert und avancierte rasch zum
Publikumsliebling. Nun droht er - im wahrsten Sinne des Wortes -
Raubtieren «zum Frass vorgeworfen» zu werden. Farasi ist
bereits das achte Junge des Basler Flusspferde-Paars
Helvetia (17 Jahre alt) und Wilhelm (18). Seit seiner Geburt am 6.
November hat sich Nilpferd-Baby Farasi im Zoo Basel prächtig entwickelt
und schon 10 Kilo, auf insgesamt 50 Kilo Gewicht zugelegt.
Platzprobleme und sein Geschlecht stellen die Verantwortlichen des
Zolli nun aber vor Probleme.
20minuten - 25. Nov.
2008
Auswilderung
soll Farasi vor Bolzenschuss retten
Wenn der Zoo Basel keinen passenden Platz für
das Flusspferd-Baby findet, muss Farasi sterben. Nun formiert sich eine
Protestbewegung: Tierfreunde planen Demos, Tierschützer fordern die
Auswilderung nach Südafrika. «Weltweit ist der Bedarf nach
Flusspferd-Bullen extrem klein», sagt Peter Schlup, Wildtierexperte
beim Schweizer Tierschutz STS. Beim Basler Zolli gingen dutzende
E-Mails von besorgten
Bürgern ein.
20minuten
- 26. Nov. 2008
Zootiere landen auf
dem Teller
Flusspferdchen Farasi droht weiter die
Schlachtbank. Doch er ist nicht der einzige: Jeder Zoo tötet Tiere. In
einem Wildpark landen die Hirsche gar auf dem Teller. Flusspferd-Baby
Farasi droht weiterhin als Krokodilfutter zu enden,
wenn der Basler Zoo kein geeignetes Plätzchen für den überzähligen
«Happy-Hippo» findet. Tierfreunde setzen alle Hebel in Bewegung, damit
es nicht so weit kommt.
Die Protest-Gemeinde auf Facebook wächst stündlich um hunderte
Personen. Mittlerweile fordern über 4000 Personen, das Nilpferd-Baby
keinesfalls zu töten. Sie kritisieren den Zoo: «Ich kann nicht
verstehen, warum man die Tiere nicht kastriert oder besser verhütet»,
sagt eine Userin.
Basler Zeitung -
26.
Nov. 2008
Aufregung um
Flusspferd-Baby Farasi
Das Flusspferd-Baby Farasi braucht ein neues Zuhause, sonst droht ihm
die Schlachtbank. Obwohl Farasis Schicksals keineswegs besiegelt ist,
wollen bereits Tausende den kleinen Bullen retten. «Solange
Farasi gesäugt wird, bleibt er auf jeden Fall bei seiner Mutter», sagt
Zolli-Sprecherin Tanja Dietrich. Das ist während der ersten acht
Lebensmonate der Fall. Ergibt sich dann eine Platzierungsmöglichkeit,
würde der Basler Zoo Farasi abgeben. Gibt es keinen Platz, werde
situativ entschieden. Das Vorgehen hänge von vielen Faktoren
ab, etwa, ob neuer Nachwuchs erwartet wird und wie sich die Tiere
untereinander verhalten.
Schwäbische
Zeitung -
21. Nov. 2008
Stegmann will über
34000 Euro eintreiben
Es geht noch
einmal um die Schließung des Scheidegger Reptilienzoos im Jahr 2006,
den der damalige Besitzer in einem haarsträubenden Zustand hinterlassen
hatte. Im Verfahren vor dem Lindauer Amtsgericht war an die
Öffentlichkeit gekommen, dass das Landratsamt vermutlich auf den
Unterbringungskosten für die Schlangen in der Münchener
Reptilienauffangstation sowie auf Verwaltungskosten für die
Angelegenheit sitzen bleibt. In
seiner Antwort an den Vizepräsidenten des Bundes der Steuerzahler
Bayern bestätigt Stegmann jetzt, dass allein die Unterbringung und
Behandlung der Tiere in München 19633,29 Euro kostet. Und dass noch
Verwaltungs- und Bescheidungskosten von etwas über 15000 Euro
hinzukommen, - macht insgesamt 34730,66 Euro. Diese Kosten seien
zwar beim Verursacher, dem früheren Betreiber des Zoos, vollstreckbar.
Jedoch hat dieser eine eidesstattliche Versicherung abgegeben.
Mindener
Tageblatt - 26. Nov. 2008
Heiße Platte im Gehege
In den niedersächsischen Zoos und Tierparks können sich Erdmännchen,
Faultiere, Giraffen und Co. in der kalten Jahreszeit auf vorgewärmte
Höhlen und Heizstrahler freuen. Die Winter-Vorbereitungen laufen
derzeit auf Hochtouren und sind zu großen Teilen bereits abgeschlossen.
Hamburger
Abendblatt - 25. Nov. 2008
Wintervorbereitungen
im Zoo: Schildkröten schlafen im Kühlschrank
In den niedersächsischen Zoos und
Tierparks können sich Erdmännchen, Faultiere, Giraffen und Co. in der
kalten Jahreszeit auf vorgewärmte Höhlen und Heizstrahler freuen. Die
Winter-Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren und sind zu
großen Teilen bereits abgeschlossen.
lu-aktiv.de
- 20. Nov. 2008
Landau - Jonny
verabschiedet sich in die Winterruhe
Die
Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen, und Braunbär JONNY
aus dem
Landauer Zoo verabschiedet sich damit naturgemäß in seine etwa
dreimonatige Winterruhe. Er wird den Winter in seiner Innenbox
verbringen, die meiste Zeit dösen oder schlafen, auch deutlich
weniger Nahrung zu sich nehmen und von seinen Fettreserven zehren.
JONNY wird für die Besucher
etwa ab März wieder regelmäßig auf der Außenanlage zu sehen sein.
inar.de - 20. Nov. 2008
Die Landschildkröten
ziehen sich zurück
Duisburg. „Nanu, wo sind denn die ganzen Landschildkröten?" werden sich
die
Zoobesucher in letzter Zeit gefragt haben. „Die haben doch eigentlich
eine große, wunderschön natürlich gestaltete Freianlage?" Die meisten
der rund 50 Vierzehen-, Breitrand- sowie Griechischen und Maurischen
Landschildkröten haben sich zur Ruhe gesetzt, nämlich zur Winter-Ruhe.
Nur für die ganz
Kleinen, die der Zoo Duisburg in diesem Jahr nachgezogen hat, sowie für
nicht ganz so fitte Tiere bleibt es den ganzen Winter über wohlig warm.
Denn sie werden teils hinter den Kulissen, teils bei den
Seychellen-Riesenschildkröten überwintert.
Mitteldeutsche
Zeitung - 19. Nov. 2008
Ein Finne in
Halle wird Rentierflüsterer
Noch ein wenig ängstlich springt Rentier Rudolf durchs Gehege,
und ab und zu macht der kleine Hirsch mit den scheinbar etwas zu groß
geratenen Hufen den Versuch, wie ein Böckchen auszuschlagen. Seine
Gefährtin dagegen, der die halleschen Kinder per Mal- und
Zeichenwettbewerb den hübschen Namen Finni gegeben haben, ist schon
gelassener. Zutraulich lässt sich das Rentiermädchen vor den
zahlreichen Objektiven der Kameras während des Pressetermins von Pekka
Paaso das weiche grauweiße Fell streicheln. Der Finne, der die
Tiere auf ihrer langen Reise aus
dem Hohen Norden bis an die Saale begleitet hat und auf dem halleschen
Weihnachtsmarkt das "Arctic Village" - das finnische Dorf - betreut,
könnte glatt als Rentierflüsterer durchgehen. Nun sind die Rentiere,
die beide ein halbes Jahr alt sind und noch um einiges größer werden,
Bewohner am Goldberg. Für die Anlage habe man sich entschieden, weil
hier beste Bedingungen herrschen. "In den nächsten Wochen wird ein
großes Gehege mit Rückzugsmöglichkeiten gebaut", erklärt Manfred
Woitinas, Leiter der Einrichtung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
derStandard.at - 21.
Nov. 2008
Sieg im
Markenstreit: Panda Fu Long darf Namen behalten
Der Wiener Panda-Nachwuchs hat den Markenstreit gewonnen und darf sich
künftig als einziger hochoffiziell "Fu Long" nennen. Neben dem
Heimatzoo hatte auch ein Kärntner beim Patentamt die Wortmarke für den
Namen angemeldet. Der Tiergarten Schönbrunn brachte dagegen eine
Nichtigkeitsklage ein. Die letzte Einspruchsfrist ging am Donnerstag
ohne Widerrede des Kärntners zu Ende. Das Verfahren ist damit mit einem
"Sieg" für Fu Long endgültig beendet worden, die Wortbildmarke des
Mannes wurde gelöscht. Als "Verlierer" muss der Mann
nun die Verfahrensgebühren - ca. 600 Euro plus Anwaltskosten des Zoos -
zahlen. Neben dem Tiergarten Schönbrunn und dem Kärntner hatten noch
zwei
weitere Personen kurz nach der "Taufe" die chinesische Bezeichnung für
"Glücklicher Drache" als Marke beim österreichischen Patentamt
angemeldet. Beide Ansuchen wurden allerdings nicht weiterverfolgt bzw.
zurückgezogen und daher auch nicht registriert.
Zisch -
24. Nov. 2008
Wildrinder werden in
Rumänien ausgewildert
Zwei halbwüchsige Bisons aus der
Zucht des
Natur- und Tierparks Goldau werden am Dienstag nach Rumänien
transportiert. Dort sollen die beiden Wildrinder Tjandra und Tjego eine
wild lebende Herde bereichern. Die
beiden dreijährigen Tiere werden in einem speziellen Transporter nach
Rumänien gebracht - gemeinsam mit drei Tieren aus Italien und
Österreich. Die Auswilderung der Zoo-Tiere erfolge stufenweise. Erst
lernen die Bisons, auch Wisente genannt, in
einem Grossgehege ihr neues Lebensumfeld kennen, dann werden sie in die
Wildnis entlassen.
Der Tierpark Goldau hat bereits Erfahrungen gemacht mit der
Auswilderung von Wisenten. So entstanden in den vergangenen Jahren in
der Slowakei und in Rumänien je eine neue Herde mit den Wildrindern.
Den Bisons geht es nach harten Wintern gut, nur einer ist verstorben
und ein wildlebender hat sich der Herde angeschlossen.
RIA Novosti -
21. Nov.
2008
Kaliningrads
Zooleitung lehnt militanten Namen für Giraffe ab
Die Leitung
des Kaliningrader Zoos hat die Idee, eine männliche
Giraffe nach dem Raketenkomplex Iskander zu benennen, abgelehnt und dem
Tier den Namen „Chalif“ gegeben. Das Netzgiraffen-Männchen, ein
Geschenk des Berliner
Zoos, war Anfang
Oktober nach Kaliningrad gebracht worden. Die Zooleitung kündigte einen
Wettbewerb um den besten Namen an, der mit dem Buchstaben „I“ beginnen
sollte. Der russische
Präsident Dmitri Medwedew hatte Anfang November
vorgeschlagen, als Antwort auf die Stationierung des US-amerikanischen
Raketenabwehrsystems einen operativ-taktischen Raketenkomplex Iskander
im Gebiet Kaliningrad aufzustellen. Diese Initiative löste eine
lebendige Reaktion unter der Bevölkerung des Gebietes aus. „Wir
haben die Idee, die Giraffe ‚Iskander’ zu taufen, abgelehnt, weil
dieser Name allzu politisiert und sogar militant wirkt.
russland-aktuell.ru
- 24. Nov. 2008
Kaliningrader Giraffe
heißt Kalif - und nicht Iskander
Den Namen eines Raketensystems wollten die Mitarbeiter des
Kaliningrader Zoos ihrem Neuzugang denn doch nicht geben. Nicht
„Iskander“ wird der junge Giraffenbulle heißen, sondern „Kalif“. Dieses
Ergebnis des Namenswettbewerbs gab Zoodirektorin Ludmilla Anoka
bekannt. Iskander sei an sich an schöner und ungewöhnlicher Name, sagte
sie. „Wir waren uns trotzdem einig, ihn abzulehnen, weil er einfach zu
politisierend und militaristisch ist.“
T-Online
- 26. Nov. 2008
Zoo in Japan
misslingt Nachzucht Eisbär Tsuyoshi entpuppt sich als Weibchen
Über Monate hat ein japanischer Zoo vergeblich versucht, zwei
Eisbären zur Paarung zu bewegen. Kein Wunder, dass der Nachwuchs auf
sich warten ließ: Beide Tiere waren weiblich, wie sich jetzt
herausstellte.Der Zoo in Kushiro
hatte vor drei Jahren einen Orang-Utan gegen ein Eisbär-Junges
getauscht, in der Hoffnung, es würde sich mit dem Weibchen Kurumi
paaren. Als Tsuyoshi dann das Fortpflanzungsalter von vier Jahren
erreichte, verhielt sich das Tier jedoch seltsam. Der Eisbär habe sich
einfach nicht - wie sonst während der Paarungszeit üblich - auf die
Spur des Weibchens gesetzt, berichtete ein Zoo-Mitarbeiter. "Wir
dachten, er ist zu jung" Die
Zweifel wuchsen, als der Bär genauso wie die Bärendame Kurumi
urinierte. "Wir fanden das sehr seltsam." Als im Frühling diesen Jahres
erneut die Paarungszeit kam, zeigte Eisbär Tsuyoshi wieder nicht das
typische Balzverhalten. Ein DNA-Test ergab schließlich, dass der Bär
eine
Bärin ist. Der
Nachrichtensender CNN berichtete unterdessen, der Zoo sei mit seinem
Irrtum nicht alleine: Tsuyoshis Bruder, der von einem anderen Zoo
aufgenommen worden war, entpuppte sich ebenfalls als Mädchen.
Tirol online -
26.
Nov. 2008
Zoo versuchte
monatelang zwei Eisbären-Weibchen zu paaren
Die japanische Zooleitung wunderte sich schon über das mangelhafte
Balzverhalten des Eisbären. Ein DNA-Probe brachte dann die Tatsache ans
Licht, dass der Eisbär eine Bärin war. Der Zoo
erwägt nun, die Bärin wieder
abzugeben, allerdings sei Tsuyoshi bei den Besuchern äußerst beliebt.
"Die Menschen lieben sie einfach."
AFP -
22. Nov. 2008
Panda beißt
zudringlichen Zoobesucher krankenhausreif
Ein Pandabär hat einen zudringlichen Besucher in einem südchinesischen
Zoo krankenhausreif gebissen. Der Student mit dem Vornamen Liu sei über
einen zwei Meter hohen Zaun geklettert und habe das Tier namens Yang
Yang umarmen wollen. Er werde in einem Krankenhaus wegen zahlreicher
Bisswunden an Armen und
Beinen behandelt. In chinesischen Zoos
kommt es immer wieder zu Attacken, wenn Besucher auf Gehegezäune
klettern, um die Tiere aus der Nähe zu sehen.
derStandard.at
- 26. Nov. 2008
Die ältesten
Schildkröten der Welt
In China wurden 220 Millionen Jahre alte Fossilien von
"Halb-Panzerschildkröten mit Zähnen" entdeckt: Der spektakuläre Fund
gibt Hinweise darauf, wie sich der einzigartige Panzer der Tiere
entwickelt haben könnte. Rekordhalter waren bislang Funde aus
Deutschland, die auf rund 205
Millionen Jahre geschätzt wurden. Nun haben Forscher in China gleich
drei Urschildkröten ausgegraben, die noch einmal rund 15 Millionen
Jahre älter sind. Die neu entdeckte Art, die längst ausgestorben ist,
wurde von ihren
Entdeckern Odontochelys semitestacea getauft, was
"Halb-Panzer-Schildkröte mit Zähnen" heißt. Das wiederum verweist auf
ihre besonderen Charakteristika: Sie hat
nur einen Bauch-, aber keinen Rückenpanzer.
Welt online -
20. Nov.
2008
Und
ewig lockt das Mammut
Schade, dass Michael Crichton das nicht mehr erleben durfte. Der
Erfinder des Wissenschaftsthrillers ist vor zwei Wochen gestorben. Nun
schreiben Forscher im renommierten Fachblatt "Nature", dass Crichtons
literarische Fantasie, ausgestorbene Tiere wiederauferstehen zu lassen,
vielleicht gar nicht so fantastisch ist. Den Wissenschaftlern
um Webb Miller von der Pennsylvania State University ist es gelungen,
aus einem fossilen Haarbüschel das Genom des ausgestorbenen
Wollhaarmammuts zu extrahieren und zu entziffern. Damit ist es nicht
mehr so unwahrscheinlich, dass Mammuts geklont und schließlich im Zoo
besichtigt werden können.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
Niederlande
hartvannederland.nl - 26. Nov. 2008
Krokodillen voor het haardvuur
Krokodile vor das Herdfeuer
Die Krokodile des Tiergartens Blijdorp haben es ab Mittwoch wärmer.
Eine spezielle milieufreundliche Sägespankachel erwärmt ihr Gehege. Die
Kachel wird beheizt mit Holzabfall des Zoos und aus der Stadt. Der
Apparat stößt kein CO2 aus, Feinstaub und Stickstoff kommen begrenzt
frei.
nos.nl - 26. Nov. 2008
Huismus duikt onder in dierentuin
Haussperling taucht im Zoo unter
Leicht haben sie es sicher nicht in Rotterdam, die Haussperlinge. Zu
viele Katzen, zu wenig Nistplätze und ein Mangel an Samen und Insekten
richten sie zugrunde. Es fliegt dann auch fast kein Sperling mehr
umher. Aber viele Dutzende Haussperlinge haben es gut gesehen. Sicher
35 Paare sind im Tiergarten Blijdorp untergetaucht. Das entdeckte ein
Spatzenkenner während einer Untersuchung der Population. Ihm zufolge
vergrößert der Zoo so unbewußt die Möglichkeit, daß die Vögelchen
überleben. Die Spatzen fühlen sich am meisten bei den Elefanten und den
Wölfen zu Hause. Dort ist es schön warm und im Kot ist Nahrung. Auch
die künstlichen Bäume sind populäre Nistplätze.
brabantsdagblad.nl - 26. Nov. 2008
Bedreigde huismus zoekt toevluchtsoord bij olifant
Bedrohter Haussperling sucht Zufluchtsort bei Elefant
Rotterdam. In ganz Rotterdam fliegt beinahe kein Haussperling mehr
umher, aber aus einer Untersuchung geht jetzt hervor, daß Dutzende
Zwitscherer sich im Tiergarten Blijdorp versteckt haben. Unbewußt
leistet der Zoo einen Beitrag zum Überleben dieses Vogels, so am
Mittwoch der Spatzenkenner Kees Heij. Der Fachmann promovierte in den
1980er Jahren zur Haussperlingspopulation in Rotterdam und untersuchte
im letzten Jahr die Anzahl von Spatzen im Zoo. Daraus ergab sich, daß
sie vor allem das Elefantenhaus ausgesucht haben zum "Wohnen". Selbst
die Kunstbäume sind voller Nester.
bestzoo.nl - 20. ov. 2008
Bonte marter nieuwe bewoner
Buntmarder neuer Bewohner in BestZOO
Vor kurzem ist ein neuer Bewohner im BestZOO angekommen. Ein Buntmarder
zog in sein neues Gehege ein. Das Weibchen hat den Transport gut
überstanden und ist inzwischen für die Besucher zu sehen. BestZOO ist
der einzige niederländische Zoo, in dem diese Tierart zu sehen ist.
tourpress.nl - 26. Nov. 2008
Dierentuinen lijken winnaar in strijd om de vrije tijd
Tiergärten scheinen die Gewinner zu sein im Kampf um die
Freizeit
Tiergärten scheinen in unserem Land den Kampf um die Freizeit auf jeden
Fall zum Teil zu gewinnen. Während die Freizeitparks einen Rückgang
ihrer Besucherzahlen in den letzten fünf Jahren mit fast sechs Prozent
feststellten, nahm der Besuch von Tiergärten in derselben Zeit um 25%
zu. Das läßt sich ablesen aus einer Studie des ING-Wirtschaftsbüros zur
Tagesfreizeitgestaltung in den Niederlanden. Die Niederländer haben
durchschnittlich 45 Stunden verfügbare Freizeit pro Woche und diese
Anzahl von Stunden wird abnehmen, erwartet ING, u.a. durch Zunahme von
Arbeitsbeteiligung und Flexibilisierung der Arbeit. Das Angebot an
Tagesfreizeitgestaltung in den Niederlanden ist groß und nimmt noch
weiter zu. Die Konkurrenz um die freie Zeit des Konsumenten wird
dadurch heftiger. ... Freizeitparks.
In Freizeitparks gibt der Konsument jährlich 2,25 Milliarden Euro aus.
Die Unterschiede in der Umsatzentwicklung sind dabei je nach Park sehr
groß. In den Niederlanden gibt es ca. 170 Vergnügungs- und Themenparks
sowie 48 Tiergärten und dieses Angebot nimmt immer noch zu. Hierdurch
droht eine Überkapazität in einem Markt, der als Folge demographischer
Entwicklungen schrumpft. ... Chancen Anbieter von
Tagesfreizeitgestaltung, die erfolgreich sein wollen, müssen in
Innovationen, Marketing und eine Steigerung der Produktivität
investieren. Rob Bakker: "Daß Tiergärten bessere Zahlen vorweisen als
Freizeitparks, hängt zusammen mit gezielten Investitionen in
Erneuerungen. Es hat ein Nachholkampf stattgefunden in der
Neugestaltung des Angebots, wodurch Tiergärten jetzt eine andere Rolle
erfüllen als etwa vor zehn Jahren."
kidsweek.nl - 21. Nov. 2008
Beschuit
met mieren
Zwieback mit Ameisen
Im Artis Zoo ist ein Großer Ameisenbär geboren worden. Es ist das
allererste Mal, daß auf niederländischem Boden ein Ameisenbären-Baby
zur Welt kommt. Mutter Potay und ihrem Kleinen geht es gut. Sie bleiben
vorläufig in ihrem Innengehege. "Wir gönnen ihnen etwas Ruhe, die erste
Zeit ist nämlich sehr wichtig für die Überlebenschancen", so ein
Sprecher des Amsterdamer Zoos. Es ist noch nicht bekannt, ob es ein
Junge oder ein Mädchen ist. "Erst wenn wir das wissen, erhält es einen
Namen", so der Sprecher. Potay kommt aus Argentinien und ist in die
Niederlande gekommen, so daß sie hier ruhig Babys kriegen kann. Vater
Ramon lebte bereits in Artis.
[beschuit met muisjes, Zwieback mit Zuckerstreuseln, wird in den
Niederlanden zur Feier der Geburt eines Kindes gegessen; Familie
Ameisenbär zieht sicher Ameisen den Zuckerstreuseln vor, daher die
Überschrift]
deweekkrant.nl - 21. Nov. 2008
IJsbeer Eric aangekomen in Blijdorp
Eisbär Eric in Blijdorp angekommen
Rotterdam. Eisbär Eric ist bei guter Gesundheit im Tiergarten Blijdorp
angekommen. Das imposante ca. 500 kg schwere Tier ist seit gestern in
seinem neuen Gehege zu sehen. Eric kam am Montag von Wien aus in den
Rotterdamer Tiergarten. Eric wurde am 8. Dezember 1993 im Ost-Berliner
Tierpark geboren. Im Oktober 1994 ist er nach Wien umgezogen, wo er
inzwischen bereits für die notwendige Nachkommenschaft gesorgt hat.
Nachkommen von Eric sind von Wien aus in Zoos in Deutschland, Dänemark
und Rußland gekommen.
nu.nl - 21. Nov. 2008
Eerste Nederlandse miereneter geboren in Artis
Erster niederländischer Ameisenbär in Artis geboren
Amsterdam. In Artis ist ein großer Ameisenbär geboren worden. Laut Zoo,
am Freitag, ist es zum erstenmal, daß ein Junges dieser Art auf
niederländischem Boden zur Welt kommt. Mutter und Jungtier geht es gut.
Die Mutter des Kleinen ist Potay, die aus Argentinien in die
Niederlande geholt wurde für "frische Gene", Vater Ramon lebte bereits
in Artis. Potay ist in die Niederlande gekommen in Zusammenarbeit mit
dem Zoo in Florencio Varela in Buenos Aires, um die Tierart vor dem
Aussterben zu bewahren.
Artis nieuws en actualiteiten - Nieuwsbrief vom 21. Nov. 2008
Help het miereneterproject!
Hilf dem Ameisenbärenprojekt!
Leider wird der Große Ameisenbär durch Jagd und Vernichtung seines
Lebensraumes immer mehr bedroht. Artis unterstützt deshalb ein
Naturschutzprojekt für den Ameisenbären in Argentinien. Dank der
Unterstützung ist ein Auffang- und Zuchtzentrum eingerichtet worden, wo
verletzte und verwaiste Große Ameisenbären aufgefangen werden. Jan van
den Oord, Kindertierektor von Artis, versucht, soviel wie möglich Fans
um sich zu scharen für das Ameisenbärenprojekt. Wenn Jan die meisten
Stimmen erhält, dann geht ein zusätzlicher Beitrag an das
Ameisenbär-Naturschutzprojekt!
diergaardeblijdorp.nl - 20. Nov. 2008
laatste ijsbeer-info (20 november 2008):
Letzte Eisbär-Information (20. November 2008):
Im neuen Eisbärengehege leben jetzt die Eisbären Tania ud Eric. Tanja
wurde am 23. Dezember 1990 geboren als Tochter der bekannten Theo und
Katrien. Eric wurde im Tierpark von Ost-Berlin am 8. Dezember 1993
geboren. Eine wirkliche Begegnung zwischen Tania und Eric läßt noch
etwas auf sich warten. Vorläufig können die beiden Bären sich nur von
weitem kennenlernen. Und es sieht so aus, als würde über die Felsen hin
geflirtet werden... Hoffentlich wird die neue Anlage die Eisbären so
inspirieren, daß sie zu gegebener Zeit auch für Nachkommen sorgen
werden. In Blijdorp wurden in der Vergangenheit schon eine Menge
Eisbären geboren, wie auch Tania selbst. Die Eisbären Jelle und Ewa
sind Ende Oktober in das Dierenrijk im Brabanter Mierlo zurückgekehrt,
weil sie sich nicht verstanden mit Eisbärin Tania. Im Arktischen Gebiet
werden später auch Polarfüchse, Schnee-Eulen, Lemminge und Schneehasen
untergebracht, aber dieser Teil ist noch nicht zugänglich. Wie auch
immer: die Eisbären sind ohne Zweifel das Glanzstück. Die
Eisbärenanlage ist ein Jubiläumsgeschenk der Blijdorpfreunde.
artis.nl - 21. Nov. 2008
Eerste grote miereneter geboren!
Erster großer Ameisenbär geboren!
In der Nacht von Dienstag, 18., zu Mittwoch, 19. November 2008 wurde
Artis erfreut mit der Geburt eines Großen Ameisenbären. Nachfolgender
Infrarotfilm der Überwachungskamera zeigt Bilder von der Geburt des
Großen Ameisenbären. Wir haben auch die ersten echten Filmbilder von
dem Kleinen.
Belgien
bouwenwonen.net - 26. Nov. 2008
Antwerpse dierentuin heeft masterplan klaar
Antwerpener Zoo hat Masterplan fertig
Das Genter Architektenbüro Robbrecht und Daem ist fertig mit der
Erstellung des Masterplans für die Erweiterung des Zoos Antwerpen. Mit
der Erweiterung soll der Zoo ungefähr 10 % größer werden. Die
Erstellung des Masterplans war offenbar keine einfache Angelegenheit.
Nicht nur die Beziehungen zu den Nachbarn dürfen nicht gestört werden,
auch der historische Charakter muß gewahrt bleiben. Am Donnerstag soll
auf einer Pressekonferenz der vollständige Plan vorgestellt werden.
hln.be - 25. Nov. 2008
Masterplan voor uitbreiding Antwerpse Zoo is klaar
Masterplan für die Erweiterung des Zoos Antwerpen ist fertig
Der Zoo Antwerpen wird zehn Prozent größer als vorher. Der Plan soll
als [Entwurf] gelten für künftige Entwicklungen im Zoo. Die Aufgabe war
nicht einfach , weil die Architekten viele verschiedene Faktoren
zugleich berücksichtigen mußten. Einerseits soll der historische
Charakter des Zoos bewahrt bleiben, aber andererseits soll der Zoo ein
Vorbild werden für andere im Zusammenhang mit modernen Erkenntnissen in
Tierwohl und Bildung, heißt es. Schließlich sollten die Architekten in
ihrem Plan den Übergang zwischen Stadt und Zoo beachten und die
Beziehung zu den Nachbarn darf nicht gestört werden.
nieuwsblad.be - 20. Nov. 2008
Zoo neemt Reptielenland Blankenberge over
Zoo übernimmt Reptilienland Blankenberge
Antwerpen. Der Zoo übernimmt noch in diesem Jahr die Tätigkeiten des
Reptilienland e.V. in Blankenberge. Die Übernahme ergibt sich aus der
Sanierung des Serpentariums am Meer. Blankenberge nahm dafür ein
Gutachten des Zoos in Anspruch. Am 2. Januar 2009 öffnet das
Serpentarium von Blankenberge erneut seine Türen. Reptilienland e.V.
renoviert zur Zeit die Amphibien- und Reptilienunterkunft und nimmt
dafür das Know-how des Zoos in Anspruch. Aus der Zusammenarbeit
entstand die Idee, den Bund nicht mehr aufzugeben. Die Gespräche über
eine weitergehende und intensive Zusammenarbeit mündeten aber schon
schnell in eine De-Facto-Übernahme.
blankenberge-online.be - 19. Nov. 2008
Het Serpentarium en de Antwerpse Zoo gaan intensief
samenwerken
Das Serpentarium und der Antwerpener Zoo werden intensiv
zusammenarbeiten
Die Reptilienland Blankenberge e.V., eine städtische Vereinigung ohne
Gewinnerzielungsabsicht der Stadt Blankenberge, renoviert zur Zeit das
Serpentarium und nimmt dafür Gutachten und Know-how des Zoos in
Anspruch. Aus dieser Zusammenarbeit wuchs der beiderseitige Wunsch,
dieses Zusammengehen dauerhaft zu machen, um auch in Zukunft das
Serpentarium sowohl wissenschaftlich als auch touristisch weiter in
optimalen Umständen ausbauen zu können. In den vergangenen Tagen haben
der Vorstand der Königlichen Gesellschaft für Tierkunde von Antwerpen
(KMDA) und der Stadtrat von Blankenberge sich für eine weitergehende
und intensive Zusammenarbeit ausgesprochen bezüglich der
wissenschaftlichen und touristischen Verwaltung des Serpentariums.
Beide Instanzen stimmten den Grundsätzen einer De-facto-Übernahme der
Tätigkeit von Reptilienland Blankenberge durch die KMDA zu. Die
endgültige Vereinbarung kann noch vor Ende dieses Jahres abgeschlossen
werden. Konkret bedeutet das für die Besucher, daß das Serpentarium
nach den Renovierungsarbeiten noch anziehender aussehen wird und wieder
an demselben vertrauten Ort mit denselben vertrauten Menschen und
Mitarbeitern zu finden sein wird. Außerdem kann das Serpentarium
zukünftig mit dem wissenschaftlichen, touristischen und kommerziellen
Gutachten des Zoos und Planckendaels rechnen und umgekehrt. Das
Serpentarium ist eine All-Wetter-Attraktion mit 65.000 Besuchern im
Jahr und bietet eine prächtige Sammlung von Reptilien, u.a. Chamäleons,
Pfeilgiftfrösche, Laubfrösche, Würgeschlangen, Leguane, Skinke etc.
Außerdem verfügt das Serpentarium auch über eine sehr wertvolle
Vogelspinnen- und Skorpionensammlung. Ins Auge springende Gäste sind
Orangeaugen-Helmskinks und Schwarze Mambas. Alle Terrarien sind
computergesteuert, was Licht, Temperatur und Feuchtigkeit betrifft. Das
Jahr 2008 war auch für den Zoo Antwerpen das internationale
Amphibienjahr. Die Rettung der ca. 500 Amphibienarten ist eine absolute
Priorität in der Zoowelt. Seit einigen Jahren leistet der Zoo Antwerpen
hierbei eine bahnbrechende wissenschaftliche Arbeit. Der Zoo will sich
außerdem immer mehr der Zucht seltener und vom Aussterben bedrohter
Arten widmen, denn infolge neuester Forschungen weiß man von knapp 10%
kaum, wie sie zu halten und damit zu züchten sind. Das Gutachten des
Serpentariums kann diesen Prozeß nur vorantreiben. Das Serpentarium ist
wegen der Anpassungsarbeiten bis einschließlich 2. Januar 2009
geschlossen.
Russische
Meldungen
Europäisches Rußland
klops.ru - 26. Nov. 2008
Финансирование
реконструкции
Калининградского
зоопарка
пересмотрят
Finanzierung der Rekonstruktion des Kaliningrader Zoos wird
überprüft
Kaliningrad. Jewgenija Bondarenko. Im Kaliningrader Zoo kracht es in
allen Fugen: immer wieder ist ein Loch in der Wasserleitung, unlängst
versagte das Heizungssystem im Terrarium. Gut, es wurde schnell
repariert - die Vipern erlitten keinen Schaden. "Unser Tiergarten
strebt schon lange nach einer Mitgliedschaft in der Europäischen
Vereinigung von Zoos und Aquarien - sie nehmen ihn aber nicht auf",
klagt der Direktor des städtischen Staatsbetriebs "Komitee für bauliche
Investitionen", Artur Krupin, "die Bedingungen für die Tierhaltung
lassen Besseres zu wünschen übrig. Vor dem 750-jährigen Jubiläum
Kaliningrads im Jahre 2005 wurde der Zoo aufgenommen in das
Föderationszielprogramm der Entwicklung des Gebietes bis 2010. Laut
Entwurf von "Kaliningradgrashdanprojekt" [KaliningradZivilProjekt] sind
für eine umfassende Rekonstruktion des Zoos fast drei Milliarden Rubel
nötig." Vorläufig werden die finanziellen Mittel aus den Budgets aller
Ebenen nur in Teilen zur Verfügung gestellt. Der Zoo erhielt bisher
mehr als 100 Millionen Rubel: der Robbenfelsen wurde umgebaut, die
Verwaltung wurde saniert, eine Toilette errichtet. Jetzt wird das
Affenhaus in einen Wintergarten verwandelt. Als nächstes ist der
Bärenzwinger an der Reihe. Alles verlief so wie es auf dem Papier
steht, man ging davon aus, daß die Bereitstellung von drei Milliarden
Rubel eine beschlossene Sache ist, als plötzlich der Gouverneur alles
stoppte. Nicht erstaunlich: draußen ist die Krise. Und dazu erreichte
die Regierung des Gebiets noch ein Appell seitens der Öffentlichkeit.
Seine Autoren: ehemalige und jetzige Mitarbeiter des Zoos - unterzogen
das Projekt einer vollständigen scharfen Kritik. Die Argumente der
Mitglieder der Stiftung "Zum Schutz des Kaliningrader Zoos" sind
überzeugend. Die aktiven Bürger beunruhigt, daß dem Wesen nach der Zoo
in den nächstfolgenden Erholungspark umgewandelt wird. Gehegeflächen
werden insgesamt 1.700 qm hinzugefügt, aber Cafés, Karussells,
gesellschaftliche Gebäude "schlucken" einen gewaltigen Teil des
Territoriums, das für die Tiere so benötigt wird. ... Zoobesucher, die
den Felsen vor der Rekonstruktion gesehen haben, verbergen ihre
Enttäuschung nicht: "Der frühere war wie ein echter, aber was ist das?"
Der Architekt des Entwurfs, Sergej Kopytschina-Lorens, ist auch nicht
davon begeistert, wie der Ausführende seine Idee interpretierte. Er
hatte einen "eisbedeckten" Felsen geplant, die Erbauer machten einen
Betonfelsen. "Für die Tiere hat sich nichts verbessert: es gibt keine
Innenbecken, keine Filteranlagen, keine Einrichtungen für die Kontrolle
der Wasserqualität, Abfälle überhaupt fließen ab in den kleinen
Wasserlauf", grämt sich der Leiter des Robbenreviers Nikolai Jegorow.
"Neue Anlagen haben sie auf alte Rohre gesetzt." "Für das Netz unter
dem Felsen hat das Geld nicht gereicht", erklärt Direktorin Ljudmila
Anoka. Es war geplant, nach dem Affenhaus den Bärenzwinger umzubauen.
Und die zwei benachbarten Objekte werden sofort mit Kläreinrichtungen
versehen. "Wegen der neuen Toilette begann die Pinguinanlage mit
Fäkalien überflutet zu werden, diese zwei Gebäude sind wie verbundene
Gefäße", erklären Mitarbeiter des Zoos. ...
aktuell.ru - 23. Nov. 2008
Kaliningrader Giraffe heißt Kalif - und nicht Iskander
Kaliningrad. Den Namen eines Raketensystems wollten die Mitarbeiter des
Kaliningrader Zoos ihrem Neuzugang denn doch nicht geben. Nicht
"Iskander" wird der junge Giraffenbulle heißen, sondern "Kalif". Dieses
Ergebnis des Namenswettbewerbs gab Zoodirektorin Ludmilla Anoka
bekannt. Iskander sei an sich an schöner und ungewöhnlicher Name, sagte
sie. "Wir waren uns trotzdem einig, ihn abzulehnen, weil er einfach zu
politisierend und militaristisch ist." Der Giraffenbulle kam Anfang
November nach Kaliningrad, als Geschenk des Berliner Zoos. Insgesamt
gingen bei einem daraufhin ausgelobten Namenswettbewerbs 120 Vorschläge
ein, darunter auch Iskander - in Anlehnung an den Namen der neuen
Kurzstreckenraketen, deren Stationierung im Kaliningrader Gebiet
Präsident Dmitri Medwedew kürzlich angekündigt hatte. Der umstrittene
Name war laut Auskunft des Zoos vor allem von Studenten der
Kaliningrader Kant-Universität favorisiert worden
de.rian.ru - 21. Nov. 2008
Kaliningrads Zooleitung lehnt militanten Namen für
Giraffe ab
KALININGRAD, 21. November (RIA Novosti). Die Leitung des Kaliningrader
Zoos hat die Idee, eine männliche Giraffe nach dem Raketenkomplex
Iskander zu benennen, abgelehnt und dem Tier den Namen "Chalif"
gegeben. Das teilte ein Zoosprecher RIA Novosti am Freitag mit. Das
Netzgiraffen-Männchen, ein Geschenk des Berliner Zoos, war Anfang
Oktober nach Kaliningrad gebracht worden. Die Zooleitung kündigte einen
Wettbewerb um den besten Namen an, der mit dem Buchstaben "I" beginnen
sollte. Im Zoo leben bereits zwei Giraffen-Weibchen - Ida und ihre
Tochter Iwa. "Bei uns waren über 100 Vorschläge eingegangen, darunter
auch für den Namen �Iskander'", sagte der Sprecher. Der russische
Präsident Dmitri Medwedew hatte Anfang November vorgeschlagen, als
Antwort auf die Stationierung des US-amerikanischen
Raketenabwehrsystems einen operativ-taktischen Raketenkomplex Iskander
im Gebiet Kaliningrad aufzustellen. Diese Initiative löste eine
lebendige Reaktion unter der Bevölkerung des Gebietes aus. "Wir haben
die Idee, die Giraffe �Iskander' zu taufen, abgelehnt, weil dieser Name
allzu politisiert und sogar militant wirkt. Und wir entschieden uns für
den milden und schönen Namen �Chalif'", fügte der Zoo-Mitarbeiter hinzu.
pnz.ru - 26. Nov. 2008
Утка
стала
мамой
птенцам
черных
лебедей
Ente wurde zur Mutter für Trauerschwanküken
In ihrem Leben ist nicht alles so zauberhaft wie im Märchen. Eine Ente
erzieht die Trauerschwanküken. Sie brütete die Eier aus, jetzt wurde
sie Pflegemutter. Sie bringt den Kleinen das Leben bei, wie man sich
Nahrung verschafft...Die echten Eltern schwimmen auf einem offenen
Gewässer des Zoos Pensa. Die Ornithologen haben beschlossen, daß es
besser sei, Eltern und Kinder voneinander zu trennen. Jeden Augenblick
kann es schneien und die Eier wären erfroren... Die Ente aber hat den
Nachwuchs unter einem Dach ausgebrütet. Für die Mitarbeiter des Zoos
kamen die Schwanenküken im Winter nicht unerwartet. Die Vögel sind es
gewohnt, in wärmeren Ländern zu leben. Und gewöhnlich vermehren sie
sich in dieser Zeit. Trauerschwäne kommen in der Natur in Australien
und Tasmanien vor. Deshalb ist für diese Vögel jetzt der Frühling zu
Ende - das ist die Zeit der Fortpflanzung. Die Küken sind schon
ungefähr vierzig Tage alt. In ein Gewässer unter freiem Himmel kommen
sie erst im Frühjahr, wenn es wärmer wird. Den Winter über müssen sich
die Kleinen an das Wasser gewöhnen. Ihre Eltern werden die Küken
niemals sehen. In dasselbe Gewässer werden sie nicht ausgesetzt -
Schwäne sind ihrer Natur nach sehr aggressiv, sie werden ihr
Territorium jedem Fremden gegenüber verteidigen. Den Jungschwänen wird
ein anderer kleiner See zur Verfügung gestellt.
mk.ru - 25. Nov. 2008
Детям
запретят
подходить к
тиграм
Kindern wird verboten, sich Tigern zu nähern
In russischen Zirkussen wird von heute an den Eltern sehr dringend
empfohlen, ihre kleinen Kinder nicht neben Raubtieren fotografieren zu
lassen. Das geschah nach einem besonderen Vorkommnis in diesen Tagen im
Zirkus am Zwetnoj bulvar. Hier griff ein Tigerjunges ein vierjähriges
Mädchen an, die sich mit ihm zur Erinnerung fotografieren lassen
wollte. Das Tigerjunge, welches das Mädchen angriff, ist noch kein Jahr
alt. Es ist noch nicht in der Manege aufgetreten und arbeitete nur im
Foyer. Wobei das Tigerjunge bisher als eines der ruhigsten und
friedlichsten Pfleglinge des Zirkus am Zwetnoj bulvar galt. Der Vorfall
geschah während der Pause. Die Mutter brachte Nastja [so heißt das
kleine Mädchen] zu dem Tiger und erlaubte ihr, sich mit diesem
fotografieren zu lassen. Was dann geschah, erschütterte alle, die
daneben standen. Der Tiger warf sich auf die Kleine in dem Augenblick,
als das Mädchen sich neben ihn hockte. Mit der Tatze brachte er sie zu
Fall und klammerte sich mit den Krallen an ihren Rücken. Das "Herrchen"
der Raubkatze schleppte das Tier sofort weg. Die verletzte Nastja, die
einen sehr starken Schock erlitt, wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo
ihre Wunden behandelt und ihr für alle Fälle eine Impfung gegen Tollwut
verordnet wurde.
mk.ru - 25. Nov. 2008
В зоопарк
прилетел
осьминог
Ein Krake kam in den Zoo geflogen
Direkt aus dem Japanischen Meer kam in diesen Tagen über die Flugroute
Wladiwostok - Moskau eine ungewöhnliche Fracht in die Hauptstadt
Rußlands. Aus einem luft- und wasserdicht verschlossenen Paket nahmen
die Moskauer Zoologen, innerlich aufgeregt, einen riesigen pazifischen
Kraken heraus. Dieser ungewöhnliche Pflegling kann jetzt im Moskauer
Zoo bestaunt werden. Auf den Empfang des seltenen Gastes haben sich die
Moskauer Spezialisten bereits vor einigen Jahren begonnen vorzubereiten
- Kraken sind sehr anspruchsvolle Pfleglinge. Zu Beginn wurde in den
USA die notwendige Ausrüstung gekauft - ein Durchlaufkühler (Chiller),
nötig für die Kühlung des Wassers. Denn diese Kopffüßler leben bei
Temperaturen, die nicht höher sind als 12 bis 15 Grad. Dann wurde
gemeinsam mit fernöstlichen Kollegen aus dem Institut für
Meeresbiologie der Russischen Akademie der Wissenschaften und des
fernöstlichen Biosphärenreservats eine Expedition in das Japanische
Meer organisiert. Aus dessen Tiefen wurde der Krake herauf geholt. Das
Tier erwies sich etwas schwerer, als vermutet - etwa 3 kg. Erwachsen
wird er bis zu 10 bis 15 kg "dick" werden.
tatar-inform.ru - 24. Nov. 2008
В
Казанском
зоопарке
приютили
лебедя
шипуна
Obdach für Höckerschwan im Kasaner Zoo
Der Zoo Kasan erhielt eine neue Bewohnerin, eine Höckerschwänin.
Bewohner eines Dorfes brachten sie nach Kasan, nachdem der Vogel von
der Gruppe zurückblieb und sich auf einem kleinen Teich niederließ.
Damit der Vogel nicht erfror oder Hunden oder Jägern zur Beute wurde,
fingen ihn die Dorfbewohner. Es stellte sich heraus, das der Schwan
verletzt war und deshalb nicht mit seinen Artgenossen in wärmere
Gegenden fliegen konnte. So kam man mit den Mitarbeitern des Zoos
überein, die weißgeflügelte Schönheit in den Kasaner Zoo zu schaffen,
wo sie überwintern soll.
polit.ru - 22. Nov. 2008
Искандера
в
Калининграде
не будет
In Kaliningrad wird es keinen Iskander geben
Die Leitung des Kaliningrader Zoos beschloß, den neuen Pflegling, eine
Netzgiraffe, nicht zu Ehren des Raketenkomplexes "Iskander" zu nennen,
sondern ihr den Namen "Chalif" [Kalif] zu geben, nach dem Titel eines
islamischen Herrschers. Insgesamt gab es etwa 150 Namensvorschläge,
darunter auch "Iskander". Diesen Namen hatten sich Kaliningrader
Studenten "ausgedacht", nachdem Rußlands Präsident Dmitri Medwedjew in
einer Botschaft die mögliche Aufstellung des Raketenkomplexes
"Iskander" verkündet hatte. Anfangs hatte Zoodirektorin Ljudmila Anoka
Journalisten mitgeteilt, daß Iskander überhaupt ein "schöner und
ungewöhnlicher Name" sei, doch schließlich verzichtete die Leitung des
Zoos darauf, dem Tier diesen Namen zu geben, weil der Name Iskander "zu
politisiert und militarisiert" sei.
skavkaz.rfn.ru - 21. Nov. 2008
В
Нальчике и
Пятигорске
родились
детеныши
леопарда
Leopardengeburten in Naltschik und Pjatigorsk
Im Zoo Naltschik erblickten kleine Leoparden das Licht der Welt. Die am
Vorabend des Tages der Polizei geborenen Kätzchen wurden Murat Holmes
und Amina Watson genannt. Der erste Name - ein Tribut an die
Zoomitarbeiter, welche die Kleinen als erste in ihren Armen hatten, der
zweite Name zu Ehren der berühmten Detektive. Zur Zeit befinden sich
die jungen Leoparden in einem warmen Raum und werden künstlich ernährt.
Übrigens gab es auch im Pjatigorsker "Zoozirkus" [im Original: zoozirk]
Zuwachs bei den Großkatzen. Die kleine Markisa erhält alle zwei Stunden
Ziegenmilch. In einem Monat wird man die Kleine mit Fleisch zu füttern
beginnen, dann kehrt sie in den Zoo [im Original: zoopark] zurück.
[Der Pjatigorsker zoozirk ist im Grunde genommen eine Wandermenagerie,
im Text wird auch der Begriff zoopark gebraucht - für diese
Wandermenagerie]
skavkaz.rfn.ru - 19. Nov. 2008
В
Ставропольском
крае
детеныша
леопарда воспитывают
в доме вместо
кошки
In der Region Stawropol wird ein Leopardenjunges statt
Hauskatze zu Hause aufgezogen
Bei einer Familie in Pjatigorsk wird anstelle einer Hauskatze ein
Leopardenjunges aufgezogen. Markisa ist gerade mal zwei Monate alt. Sie
wurde im mobilen Zoozirkus "Safari" geboren, der traditionsgemäß nach
Stawropol kam, um hier zu überwintern. Die Geburt eines Leoparden in
Gefangenschaft wird als ein Wunder angesehen. Die Kleine mußte sofort
der Mutter entzogen werden, da das junge Weibchen das Jungtier beinahe
zerrissen hätte.
izvestiaur.ru - 21. Nov. 2008
В Ижевский
зоопарк
привезли
пару
гималайских
медведей
Zoo Ishewsk erhielt ein Paar Kragenbären
Heute nacht kamen zwei Kragenbären in den Zoo Ishewsk (Udmurtien). Die
Bären kamen aus dem Krasnojarsker Park. Sie sind zehn Monate alt. Die
Kragenbären sind bereits die dritte Erwerbung des Zoos in diesem Monat,
er erhielt schon ein Straußenpaar und ein Lama.
interfax.ru - 21. Nov. 2008
Медведи
в московском
зоопарке не
впадают в
спячку, они
ждут
настоящего
снега
Die Bären im Moskauer Zoo fallen nicht in Winterruhe, sie
warten auf echten Schnee
Moskau. Die Braunbären im Moskauer Zoo haben sich noch nicht zur
Winterruhe begeben, weil in der Hauptstadtregion eine dauerhafte
Schneedecke fehlt. "Die Bären schlafen nicht, sie streifen durch ihre
Gehege und warten auf echten Schnee", hieß es im Pressedienst des Zoos.
Dort war auch zu erfahren, daß mit den absinkenden Temperaturen immer
mehr wärmeliebende Tiere nicht mehr in die Freigehege gelassen werden.
So seien schon alle Affen in den Winterquartieren, ausgenommen die
frostbeständigen Japanmakaken. Giraffen, Elefanten und einige andere
Bewohner des Zoos dürften schon einige Tage nicht mehr ins Freigehege.
Im Pressedienst erinnerte man daran, daß die Eisbären, im Unterschied
zu den braunen, keine Winterruhe halten, ausgenommen die trächtigen
Bärinnen. Der Zoo verweigerte eine Auskunft darüber, ob in naher
Zukunft Nachwuchs unter seinen Pfleglingen zu erwarten sei.
"Traditionsgemäß verraten wie niemals vorher, wenn Nachwuchs erwartet
wird", hieß es.
oka-info.ru - 18. Nov. 2008
Как
спасали
зубров
Wie die Wisente gerettet wurden
Marija Sablozkaja. Die weltweit bekannte Zentrale Wisent-Zuchtstation
im Oka-Terrassen-Naturreservat [Prioksko-terrasny zapovednik], wird am
21. November 60 Jahre alt. Doch ihre Geschichte beginnt lange vor dem
Großen Vaterländischen Krieg und ist alle diese Jahre untrennbar
verbunden mit der Geschichte der Wiederherstellung der Wisentpopulation
in unserem Land. Man kann es sich jetzt nur noch schwer vorstellen,
aber von 1933 bis 1939 lebte in der UdSSR ein einziger reinblütiger
Wisent namens Bodo, der wie durch ein Wunder im Naturreservat Askania
Nowa bei Cherson überlebte. Wiederholte Versuche, im Ausland Wisentkühe
zu erwerben, waren nicht von Erfolg gekrönt. Doch 1939 kam nach dem
Anschluß West-Belorußlands an die UdSSR die Wisent-Zuchtstation im
Urwald von Bialowieza [ poln. Puszcza Bialowieska, weißruss. Белавеская
Пушча, russ. Беловежская Пуща] die sich bis dahin auf dem Territorium
Polens befand, unter die Gerichtsbarkeit der UdSSR. Es entstand die
Möglichkeit, die Arbeit zur Zucht dieser aussterbenden sehr schönen
Giganten in unserem Land zu beginnen. Dafür wurde im Jahre 1940 von der
Akademie der Wissenschaften der UdSSR und der Hauptverwaltung
Naturreservate beim Rat der Volkskommissare der RSFSR eine spezielle
Kommission geschaffen. Dieser Kommission gehörten Zoologen an:
Akademiemitglied Nikolai Kulagin, der Professor der Moskauer
Staatlichen Universität Sergej Sewerzew und Micha�l Sablozkij, damals
[leitender] wissenschaftlicher Mitarbeiter des Staatlichen
Kaukasus-Naturreservats. Im selben Jahr wurden Sablozkij und Sewerzew
in den Urwald von Belowesh geschickt, wo die in der Zuchtstation
vorhandenen Wisente identifiziert wurden, ihr Zustand eingeschätzt
wurde und Empfehlungen für die weitere Haltung gegeben wurden. Danach
erarbeitete die Kommission einen Maßnahmeplan zur Wiederherstellung der
Wisentpopulation in der UdSSR, diesen zu realisieren störte der Krieg.
Bald nach dem Ende des Krieges wurde die Arbeit zur Wiederherstellung
der Wisentpopulation wieder aufgenommen. Mit der Organisation und
Ausführung wurde Micha�l Sablozkij beauftragt, der nach der
Demobilisierung zum leitenden wissenschaftlichen Mitarbeiter der
Hauptverwaltung Naturreservate ernannt wurde. Vor Micha�l
Aleksandrowitsch [Sablozkij] stand eine schwierige Aufgabe. Nicht nur
der zur Zerrüttung führende Krieg, sondern auch die territoriale
Aufteilung in der Nachkriegszeit fügte Probleme hinzu. Es handelte sich
darum, daß durch das Territorium des Urwaldes von Belowesh die
Staatsgrenze zwischen der UdSSR und Polen verlief, wobei ihr Verlauf so
war, daß die Wisentzuchtstation mit allen in ihr erhalten gebliebenen
Wisenten auf polnischem Territorium blieb. In der UdSSR gab es wieder
nur einen reinblütigen Wisent - Bodo in Askania Nowa. Wieder ergab sich
die Frage, ob man diese Tiere aus dem Ausland bekommen könnte. Im Juli
1946 wurde zu Verhandlungen eine Delegation nach Warschau geschickt,
der auch Sablozkij angehörte. Als Ergebnis gab es eine Vereinbarung
über die Übergabe von fünf Wisenten aus Polen, die bald darauf (am 18.
Juli 1946) in den Urwald von Belowesh gebracht wurden und der Beginn
waren für die Wisentzuchtstation , die dort bis 1969 existierte. Doch
die historischen Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
zeigte, daß der Urwald von Belowesh zweimal - sowohl während des Ersten
Weltkriegs, als auch während des Zweiten - zum Schauplatz kriegerischer
Handlungen und okkupiert wurde. Deshalb mußte ein Territorium für die
Erichtung einer Wisentzuchtstation im Zentrum Rußlands gefunden werden.
... Ein Ort wurde gefunden, die Station errichtet, nun war es Zeit,
sich auch mit ihren Bewohnern zu beschäftigen. Zu dieser Zeit führte
Sablozkij bereits eine aktive Korrespondenz mit dem Vorsitzenden der
Polnischen Abteilung der Internationalen Gesellschaft für die Erhaltung
des Wisents, dem Direktor des Warschauer Zoos Jan Zabinskij. Es wurde
eine Übereinkunft darüber erzielt, daß Rußland vier Wisente erhält
(zwei Bullen, zwei Kühe) - im Tausch für zwei Waggons für Polen
exotischer Tiere. ... Am 21. November 1948 kam auf der Station
"Serpuchow" der erste Wisent aus Polen, Puslaw, an. Auf einem
Anderthalbtonner wurde er in das Naturreservat transportiert und in das
Gehege gelassen. Dieser Tag wurde auch zum Beginn der Arbeit der
Zentralen Wisentzuchtstation! Eine Woche später kamen aus Polen die
Wisentkühe Pustuletschka, Plesse und der Wisentstier Plezuch II. Den
anfänglichen Zuchtbestand der Zuchtstation bildeten so ein Paar Tiere
der Unterart von Belowesh und ein Paar Wisente der
Kaukasus-Belowesh-Linie. ... Die Errichtung der Zentralen
Wisentzuchtstation, die ziemlich schnell internationale Bedeutung
erhielt, bewahrte des Oka-Terrassen-Naturreservat im Jahre 1951 vor
seiner Schließung, als die übrigen vier Naturreservate in der Moskauer
Umgebung aufhörten zu existieren. Ein wichtiger Meilenstein in der
Entwicklung der Zentralen Wisentzuchtstation war das Jahr 1961. Denn
gerade in diesem Jahr ging man hier an die Erfüllung der Hauptaufgabe
zur Wiederherstellung der Wisentpopulation - an die Rückkehr der Tiere
in Wälder, um unter Bedingungen natürlicher Freiheit zu leben. Und bis
1991 wurden auf dem Territorium der UdSSR 22 Orte geschaffen, an denen
Wisente frei vorkommen. Von 1991 bis 2008 bildeten Wisente aus der
Zuchtstation den Anfang von weiteren acht freilebenden Wisentherden in
Rußland. ... In vielem ist der Wisent dank der Arbeit der Zentralen
Wisentzuchtstation vor dem Aussterben bewahrt worden. Einzigartig sind
die Erfahrungen in der Arbeit zur Rückkehr einer Art, die sich nur in
der Gefangenschaft erhalten hat, in die Natur. Die Erfahrungen der
Arbeit der Zuchtstation werden in der ganzen Welt genutzt, wenn es
darum geht, die Rettung anderer seltener Tierarten zu organisieren. Am
Tag des Jubiläums der Zentralen Wisentzuchtstation wollen wir uns vor
allen verneigen, die im Laufe von 60 Jahren ihrer Tätigkeit einen
Beitrag leisteten zur Rettung des Wisents!
Zur Information: 542 Wisentkälber wurden in 60 Jahren in der Zentralen
Wisentzuchtstation geboren. Die im Rayon Serpuchow aufgezogenen Wisente
und ihre Nachkommen leben heute in Wäldern Rußlands, der Ukraine,
Belorußlands und Litauens.
5-tv.ru - 17. Nov. 2008
Со
львами
нужна
бдительность -
Репортаж
Löwen gegenüber ist Wachsamkeit geboten - Reportage
Besonderes Vorkommnis in einem Astrachaner Zoo [zoopark]: beinahe hätte
ein Löwe einem Studenten die Männlichkeit geraubt. Der junge Mann ist
im Krankenhaus, die Ärzte sind sehr besorgt - ein solcher Fall ist doch
sehr selten. Der Löwe soll nicht bestraft werden, er hat keine Schuld.
In die Abteilung für Chirurgie kam der Student mit einer
Löwen-Kratzwunde. Er kann jetzt auch nicht annähernd sagen, wie viele
Schrammen er hat. Mit welchem Körperteil Antons der Löwe spielen
wollte, muß man die Raubkatze selber fragen. Dem Kranken aber sind
jetzt alle möglichen Bewegungsspiele untersagt. Alles geschah auf einer
Erholungsbasis außerhalb der Stadt. Ein Freund hatte Geburtstag. Auf
der Basis gibt es auch einen kleinen Zoo [sverinez] - Wolf, Bär und
Löwe. Als wieder einmal alles hinaus ging, um zu rauchen, muß sich
Anton wohl zu den drei Käfigen verirrt haben. Ein Moment der
Unaufmerksamkeit genügte, mit dem Rücken zum Käfig und ohne zu
bemerken, wie nahe er dem Käfig geraten war. Er fühlte, wie etwas sein
Bein streifte und ihn an sich heranzuziehen versuchte. Im Krankenhaus
sagt man, es werde wieder. Die Hauptsache: es gelang, eine Infektion zu
vermeiden. Gerade deshalb war man anfangs sehr besorgt um die
Gesundheit des Naturfreundes.
1tv.ru - 12. Nov. 2008
В
зоопарке
Ростова-на-Дону
дети
насмерть забили
палками
детеныша
кенгуру
Im Zoo Rostow-am-Don prügelten Kinder ein kleines Känguruh zu
Tode
Minderjährige Tierschinder waren wiederholt im Zoo - sie töteten Vögel,
doch sie konnten nicht sofort gestellt werden. Niemand kam auf den
Gedanken, daß die Mörder kleine Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren
sind, darunter ein Mädchen. Wenn die Känguruhs jetzt Menschen sehen,
verstecken sie sich hinter Sträuchern oder verbergen sich ganz - in
ihrem Haus. Es waren acht. Jetzt sind es noch sieben. An einem
Herbstmorgen fanden Mitarbeiter des Zoos ein totgeschlagenes
Känguruhjunges. Schrecklich zu denken, daß es Kinder getan haben. Diese
wurden zwei Tage später gestellt. Hier im Zoo. Die Verkäuferin eines
benachbarten Cafés erkannte sie. Zwei zwölf Jahre alte Jungen und ein
elfjähriges Mädchen, die Schwester eines der beiden. In der Schule
erfuhr man von der Polizei über die Festnahme der Schüler der 4. Klasse
wegen grausamen Verhaltens Tieren gegenüber. Obwohl die Kinder in
schwierigen familiären Verhältnissen leben, hatte man ihnen diese
Grausamkeit nicht zugetraut.
fedpress.ru - 11. Nov. 2008
Администрация
Перми ищет
поставщиков
продуктов
питания для
пермского
зоопарка
Die Stadtverwaltung von Perm sucht Lieferanten von
Nahrungsmitteln für den Permer Zoo
Heute, am 11. November, verkündete die Verwaltung der Stadt Perm die
Durchführung einer öffentlichen Auktion zur Lieferung von
Nahrungsmitteln in der Zeit vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009
für die Städtische Kultur-Einrichtung "Permer Zoo".
gorod48.ru - 24. Okt. 2008
Липецкий
зоопарк
отметил
летние
Lipezker Zoo feierte 35-jähriges Bestehen
Heute um 14 Uhr beging der Zoo Lipezk den 35. Jahrestag seines
Bestehens. Aus diesem Anlaß wurde auf dem Gelände des Zoos eine neues
Gebäude eröffnet - ein ökologisches Bildungszentrum. Der Zoo hat es mit
eigenen Mitteln errichtet. Der Lipezker Zoo wurde gegründet mit einer
Verordnung des Ministeriums für Kultur der RSFSR vom 1. August 1973 und
einen Beschluß des Exekutivkomitees des Abgeordneten-Sowjets des
Lipezker Gebiets vom 6. November 1973. Der Zoo war der erste im
Zentralen Schwarzerdegebiet. Der Lipezker Zoo heute - das sind nicht
nur Käfige mit Tieren, sondern auch Springbrunnen und kleine alpine
Hügel, Kinderspielplätze, Karussells und ein Streichelzoo. Der Zoo
Lipezk beherbergt 4.000 Tiere und zählt jährlich etwa 180.000 Besucher.
news.mail.ru - 24. Okt. 2008
В
Липецке
отпраздновали
35-летие
зоопарка
In Lipezk wurde 35. Jahrestag des Zoos gefeiert
Am selben Tag wurden auch die Sieger des Wettbewerbs "Mister und Miss
Zoo" verkündet. Zu den schönsten Vertretern der Fauna ernannten die
Besucher den Sikahirsch Orjol und das Känguruh Kapel. Der Lipezker
zoologische Park wurde am 6. November 1973 gegründet. Auf Initiative
des Vorsitzenden des Stadtexekutivkomitees Nikolai Jachontow wurde im
Unteren Park [Nishnij park] ein Gelände dem Zoo zur Verfügung gestellt.
Heute nimmt der Zoo eine Fläche von fast sieben Hektar ein. Er
beherbergt etwa 4.000 Individuen aus 309 Tierarten. Im Lipezker Zoo
gibt es nicht wenige Vertreter der Tierwelt, die auf der
Internationalen Roten Liste stehen: Mandschuren-, Weißnacken- und
Kronenkraniche, Javaneraffen und Japanmakaken, Mantelpaviane, Königs-
und Diamantfasane, Rothunde, Ussuri-Kragenbären und andere Tiere. Seit
1997 ist ein Aquarium-Saal in Betrieb, seit 2002 gibt es ein Terrarium.
Seit 1997 ist der Zoo Lipezk Mitglied der EARAZA. Jährlich besuchen
mehr als 170.000 Erwachsene und Kinder den Zoo.
ura.ru - 22. Okt. 2008
Шубин
одобрил
третий
вариант
проекта пермского
зоопарка. Что
в итоге
предложат пермякам
Schubin billigte dritte Variante des Projektes für den Permer
Zoo.
Was schließlich den Einwohnern der Stadt Perm vorgeschlagen wird
Perms Stadtoberhaupt Igor Schubin billigte die endgültige Variante des
Masterplans des neuen Permer Zoos. Wie im Pressedienst der
Stadtverwaltung zu erfahren war, stellten die spanischen Fachleute den
überarbeiteten Plan im Verlaufe einer dreiseitigen Videokonferenz dem
Stadtoberhaupt vor. In der korrigierten Version des Masterplans ist das
Territorium des ganzen Komplexes genau bestimmt, dieses wird 383.000 qm
betragen, die Fläche des Zoos selbst - 25,5 ha; verändert sind Lage und
Anzahl der Volieren und Käfige, korrigiert sind ihre Grenzen und
Flächen, hinzugefügt ist eine Reihe neuer Unterhaltungsobjekte. Das
vorgeschlagene Konzept war auch zur Zufriedenheit der Permer und
Moskauer Experten, Fachleute der Stiftung "Nasche Buduschtscheje"
["Unsere Zukunft"], die auch am Projekt arbeiten. "Die Konzeption an
sich gefällt mir, sie ist vollkommen vergleichbar mit vorhandenen
europäischen Vorbildern und entspricht unserer Sicht, wie der moderne
Zoo in Perm aussehen soll", bemerkte Igor Schubin. Als Ergebnis der
Erörterung wurde beschlossen, die nächste Etappe der Projektierung des
Zoos in Angriff zu nehmen. Die spanischen Ausarbeiter versprachen, daß
zum Ende des Jahres eine Entwurfsvariante von Landschaft und
Einrichtungen vorgestellt wird, auch werden eine thematische Konzeption
und ein Modell des Zoos vorbereitet.
nk.perm.ru - 21. Okt. 2008
СТРОИТЕЛЬСТВО
НОВОГО
ЗООПАРКА В
ПЕРМИ ФИНАНСИРОВАТЬ
НЕКОМУ
Niemand finanziert den Bau des neuen Zoos in Perm
Wer die Errichtung des Zoos in Perm finanzieren wird, ist noch unklar.
Das erklärte heute, am 21. Oktober, Perms Stadtoberhaupt Igor Schubin
nach der aktuellen Videokonferenz mit Vertretern der Gesellschaft
Amusement Logic S. L (Valencia, Spanien), die sich mit der Erarbeitung
des Projektes des neuen Permer Zoos beschäftigt.
Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten
justmedia.ru - 20. Nov. 2008
Аксолотль
- новый фантастический
обитатель Екатеринбургского
зоопарка
Axolotl neuer phantastischer Bewohner des Zoos Jekaterinburg
Neue Tiere im Jekaterinburger Zoo - vor kurzem erhielt er ungewöhnliche
Larven. Die Axolotl, so heißen diese Larven, kamen aus dem Moskauer Zoo.
gazetayakutia.ru - 19. Nov. 2008
Награды
от
Медвежьего
патруля
"Bärenpatrouille" zeichnet aus
Gestern kam die Mitteilung aus dem WWF, daß der Inspektor des
Ressourcen-Reservats "Bäreninsel", gelegen im Rayon Nishnekolymsk der
Republik Sacha, Ruslan Slepzow, mit einem speziellen Zeugnis des
WWF-Programms "Bärenpatrouille" in der Nominierung "Durchführung des
wissenschaftlichen Monitorings" ausgezeichnet wurde. Die alljährliche
Auszeichnung von Menschen und Organisationen, die einen sehr großen
Beitrag geleistet haben zur Erhaltung der Eisbären im arktischen
Küstenstreifen Rußlands, wurde im WWF zu einer guten Tradition. In
diesem Jahr erhält in einer Nominierung mit Ruslan Slepzow das
Zertifikat die Siegerin des Wettbewerbs der Volontäre für eine Reise in
den Autonomen Kreis der Tschuktschen, Koordinatorin der
Beobachtungsprogramme an der Küste von August bis Oktober 2008, Warja
Semjonowa. Die Chefin der Verwaltung der Siedlung Ryrkajpij (Autonomer
Kreis der Tschuktschen) Oksana Makarowa erwies sich als Beste in der
Nominierung "Unterstützung seitens der Machtorgane". Marija
Landechowskaja und die Kompagnie Coca Cola - in der Nominierung
"Unterstützung von Seiten des Business". Und Karin Lindvall, Tom
Arnbom, Ulla Jennersten vom WWF Schwedens und der Berliner Zoo
("Knut-Stiftung") - in der Nominierung "Unterstützung seitens
internationaler Organisationen". "Es fällt uns schwer, den Prozessen
der Klimaveränderung entgegenzuwirken, doch wir können sehr viel tun,
um dem Eisbären überleben zu helfen", sagt der Direktor der
Regionalprogramme des WWF, der Leiter des Programms "Bärenpatrouille",
Wiktor Nikiforow. "Danke allen unseren Freunden in Rußland und in der
ganzen Welt."
Estland
rus.postimees.ee - 22. Nov. 2008
Обитатели
зоопарка
резвятся
в
снегу
Ausgelassenes Treiben der Zoobewohner im Schnee
Endlich ist der Winter da und der Zoo sieht auch viel heller und weißer
aus. Viele Tiere tollen im Schnee und genießen die neue Situation,
einige aber sind anfangs mißtrauisch und verghalten sich vorsichtiger.
Neben dem frischgefallenen Schnee, gab es in letzter Zeit im Zoo
Tallinn nicht wenige andere Ereignisse - angenehme, kuriose und das
Tiergartenpersonal beunruhigende. Aus dem Alpinarium der ersten
zoologischen Abteilung wurde ein junges Männchen des sibirischen
Steinbocks, dem im gemeinsamen Zusammenleben mit dem Vater einige
Probleme entstanden, nach polen geschickt. Nach kurzer Quarantäne
gesellte sich zu den Schafen ein junger Widder der Buchara-Rasse
[Karakulschaf?], der vor einigen Wochen aus Riga zurück gebracht wurde.
In der zweiten zoologischen Abteilung kam zu drei Schwarzstorchmännchen
eine Störchin aus dem Zoo Lodz "geflogen", die jetzt allerdings erst
einmal in Quarantäne ist. Ein schon altbekannter Fuchs hat einen jungen
Braunen Ohrfasan in der Fasanerie, wohin es ihm allerdings nicht gelang
einzudringen, so erschreckt, daß der Vogel, als er weglief, um sich zu
retten, tot umfiel. Alle warten und hoffen, daß der gefallene Schnee
den Ordnungsdiensten des Zoos helfen wird, künftig Handlungen dieses
Räubers zu verhindern. Die Tierärzte beschäftigten sich in der vorigen
Woche mit der Behandlung der Entzündung der Harnblase eines
Pumaweibchens und der Analyse der Ursachen der Entstehung von Problemen
an den Hufen der Arkale.
Ukraine
segodnya.ua - 21. Nov. 2008
В
Киевском
зоопарке
приютили
соколов
Obdach für Falken im Kiewer Zoo
Vier Greifvögel aus der Familie der Falkenartigen, die unlängst bei
einer Stewardeß auf dem Flughafen "Borispol" beschlagnahmt wurden,
kamen zur Quarantäne in den Kiewer Zoo. Sie wurden illegal mit
zusammengebundenen Flügeln und Füßen in einem kleinen Karton
transportiert.
segodnya.ua - 23. Nov. 2008
В
Николаевском
зоопарке
умерла
бегемотиха
Im Zoo Nikolajew starb Flußpferddame
Die Flußpferddame im Zoo Nikolajew ist gestorben. Das teilte
Vize-Zoodirektor Jurij Kiritschenko mit. Am 19. November wurde die
Flußpferddame operiert. Das kranke Tier wurde von dem bekannten
Tierarzt und Dierktor des Münchener Tierparks Prof. Wiesner operiert,
der bereit war, die Arbeit gratis durchzuführen (der Zoo Nikolajew
bezahlte dem Doktor nur Reise und Unterkunft). Dem Professor halfen
Tierärzte aus Nikolajew, Odessa, Kiew. Doch ungeachtet der Bemühungen
der Tierärzte, das Flußpferd wachte nach der Operation nicht wieder aus
der Narkose auf. Die Flußpferddame Stela wurde 1977 in den Zoo
Nikolajew gebracht. Zusammen mit dem Flußpferdbullen Kasimir lebte
Stela über 30 Jahre in einem Gehege und regelmäßig gab es Nachwuchs.
Vor drei Jahren begannen bei Stela gesundheitliche Probleme nach einer
Fehlgeburt. Die Mitarbeiter des Zoos wandten sich an viele
Spezialisten, an Zootierärzte der Ukraine und der Russischen
Föderation, sie luden Spezialisten aus dem Ausland ein. Doch die
Krankheit verschlimmerte sich. Da wurde der Beschluß gefaßt zu
operieren, um wenigstens diese Chance zu nutzen. Denn die Flußpferddame
war schon sehr krank, verweigerte das Futter. Jetzt ist Kasimir allein
und noch weiß man nicht, wie er mit dem Tod der Freundin zurecht kommt.
Den Körper der toten Stela holte sich das Dnepropetrowsker Museum der
Landwirtschaftsakademie. In ausgestopfter Form wird Stela dort weiter
existieren. An den Kauf eines neuen Weibchen denkt vorläufig niemand im
Zoo Nikolajew. Doch, so J. Kiritschenko, allein der Transport eines
solchen Tieres wird 20.000 bis 30.000 Euro kosten. Und staatliche Hilfe
für den Kauf von Tieren gibt es einfach nicht. Insgesamt gibt es mit
Kasimir in Nikolajew noch vier Flußpferde in der Ukraine - ein Weibchen
im vorgerückten Alter (50 Jahre) lebt im Kiewer Zoo und zwei männliche
Tiere in Charkow.
fraza.com.ua - 23. Nov. 2008
Настоящая
трагедия
произошла в
Николаевском
зоопарке
Echte Tragödie im Zoo Nikolajew
Im Zoo Nikolajew starb eine Flußpferddame. Die Probleme mit ihrer
Gesundheit begannen vor drei Jahren. "Damals hatte unser Flußpferd
Stela eine Fehlgeburt, teilweise fiel die Scheide heraus, das Tier
begann zu erkranken", erzählt Vize-Zoodirektor Jurij Kiritschenko. Im
November schlug der bekannte Tierarzt und Direktor des Münchener
Tierparks, Prof. Wiesner, vor, Stela zu operieren. Er warnte zugleich
vor möglichen Folgen.
podrobnosti.ua - 21. Nov. 2008
В
Бердянске
родились два
белых
львенка
In Berdjansk wurden zwei weiße Löwen geboren
Im Zoo Berdjansk wurden zwei weiße Löwen geboren. Das gab es in der
Ukraine bisher noch nicht. Die Löwinnen Chloe und Shasmin sind genau
einen Monat alt. Die einzigartigen wilden Kätzchen leben in der Wohnung
des Besitzers des Privatzoos, Igor Kaltschenko.
mukola.net - 21. Nov. 2008
В
Николаевском
зоопарке
погибла
бегемотиха,
которая
слишком
часто
рожала
Im Zoo Nikolajew starb Flußpferddame, die zu oft gebar
Ein trauriges Ereignis im Zoo Nikolajew - der 30-jährige Flußpferdbulle
Kasimir verwitwete. Flußpferddame Stella war ein Jahr älter als er. Im
Jahre 1977 kam sie aus dem Zoo Lipezk, wo sie unter sehr beengten
Verhältnissen lebte, nach Nikolajew. Mit beneidenswerter Regelmäßigkeit
sorgten sie und Kasimir für Nachwuchs - insgesamt siebenmal in diesen
Jahren, fürsorglich zogen sie diesen auf. Gerade die chronische
Mutterschaft wurde zur Ursache der ernsthaften Krankheit. Vor drei
Jahren fiel die Scheide heraus. Keinerlei unvollständige Maßnahmen
halfen, ein operativer Eingriff wurde erforderlich. Am Mittwoch, nach
einigen Konsultationen und einem Konsilium, fuhr Dr. Wiesner, eine
veterinärmedizinische Kapazität weltweit, aus München nach Nikolajew.
An der Operation nahm auch sein Schüler teil, der Tierarzt des Kiewer
Zoos Andrej Maruntschin. Leider konnten sie die Flußpferddame nicht
wieder aufwecken, das Tier kam nach der Narkose nicht wieder zu sich.
dozor.kharkov.ua - 24. Nov. 2008
Из
Харьковского
зоопарка в
понедельник украли
рысь
Aus dem Zoo Charkow wurde am Montag ein Luchs gestohlen
Die Mitarbeiter des Charkower Zoos entdeckten den Verlust des Luchses
gegen 13 Uhr am Montag. Die Diebe zerschnitten zwei Käfige, in dem die
Tiere untergebracht waren, und nahmen ein Weibchen des kanadischen
Rotluchses mit. Laut Vize-Zoodirektorin Aleksandra Zechanskaja
verschwanden aus den Käfigen zwei Luchse. Der eine wurde später auf dem
Zoogelände entdeckt, der zweite nicht gefunden. Nach Meinung Aleksandra
Zechanskajas handelten die Diebe im Interesse von Besitzern privater
Zoos. "Wir erhalten oft Anrufe mit der Bitte, einen Luchs, Tiger u.a.
zu verkaufen, doch wir verkaufen die Raubkatzen nicht an reiche
Tierliebhaber", sagte sie.
segodnya.ua - 24. Nov. 2008
Из
Харьковского
зоопарка
украли
рысь
Aus dem Charkower Zoo wurde ein Luchs gestohlen
Vor acht Jahren wurde aus dem Zoo Charkow ein Löwe gestohlen. Die Diebe
brachen nachts autogen ein massives Schloß auf. Die kleine Löwin Weta
trugen sie im Rucksack davon. "Dann versuchten sie noch,
Leopardennachwuchs zu stehlen, doch die Mutter brüllte laut und machte
die Wächter aufmerksam", erinnert sich eine Mitarbeiterin des Zoos.
Einer der Diebe war ein ehemaliger Zoomitarbeiter, der seinem Bekannten
half, den Diebstahl zu organisieren.
dozor.kharkov.ua - 25. Nov. 2008
Украденная
из
харьковского
зоопарка рысь
нашлась
Aus dem Zoo Charkow gestohlener Luchs gefunden
Die Luchsin Taja, die am Montag aus dem Charkower Zoo verschwand, wurde
auf dem Dach der Fasanerie gefunden. Wie Zoodirektor Aleksej Grigorjew
erzählte, wurde dieses Gelände, wie der ganze Tiergarten, sorgfältig
abgesucht. Ein Luchs war dort nicht, deshalb vermutete der Zoodirektor,
die Diebe selbst hätten den Luchs heimlich dorthin gebracht, als sie
keine Verwendung für ihn finden konnten. Der Wert eines solchen Tieres
beträgt ungefähr 1.000 bis 2.000 Dollar, bemerkte Aleksej Grigorjew.
Der Luchs wurde von Mitarbeitern des Vogelhauses bemerkt.
kv.com.ua - 26. Nov. 2008
Милиция
рыщет
в
поисках
рыси
Polizei streift umher auf der Suche nach dem Luchs
In der Nacht zum Montag wurde aus dem Zoo Charkow ein dreijähriger
Rotluchs gestohlen. Hundert Polizisten suchten ihn. Die Wächter kamen
morgens zur Arbeit und sahen, daß in beiden Käfigen, in denen Luchse
gehalten wurden, zwei Männchen und ein Weibchen, die Gitter
durchgetrennt waren, erzählte die Leiterin der Informations- und
Bildungsabteilung, Ljudmila Sidorenko. "Das Weibchen war weg. Offenbar
wurde es auf Händen weggetragen, nachdem es vorbeugend mit einem
Beruhigungsmittel betäubt wurde. Die Wächter behaupten, daß kein Auto
auf das Zoogelände gefahren war, auch die Umzäunung ist bei uns hoch.
Doch ist schon verständlich, daß diejenigen, die den Diebstahl begangen
haben, gut informiert waren. Sie wußten, daß jetzt bei den Luchsen die
Zeit der Geschlechtsreife ist, die Luchsin mal zu dem einen Kater, mal
zu dem anderen in den Käfig gesetzt wurde. Es ist völlig
wahrscheinlich, daß sie trächtig wurde. Und das heißt - man kann
Nachwuchs erwarten." Die Luchsin könnte für den Verkauf gestohlen
worden sein. "Denn wir erhalten täglich Anrufe sowohl von
Privatpersonen, als auch von Besitzern von Privatzoos, wie sie sich
vorstellen, mit dem Ziel, verschiedene Tiere zu erwerben. Sie bitten im
wesentlichen um Raubtiere, um Tiere mit wertvollem Fell. Es treffen
auch Bitten von reichen Großvätern ein, die Tiere erwerben wollen für
die geliebten Enkel. Doch alle erhalten sie eine Absage. Wladimir
Borejko, Direktor des Kiewer ökologisch-kulturellen Zentrums: "Der
Rotluchs wird wegen seines schönen Fells geschätzt. Möglich, daß sie in
einen Kragen �einfließt'. Wenn man berücksichtigt, daß das Tier jung
ist, so können die Übeltäter Nachwuchs erwarten. Ein Rotluchs kann von
1.000 bis 4.000 Dollar kosten, abhängig vom Alter."
news.bigmir.net - 26. Nov. 2008
Канадская
рысь
вернулась в
харьковский зоопарк
Rotluchs kehrte heute in Charkower Zoo zurück
Der Vorsitzende der Tierschutzgesellschaft des Gebietes, Oleg
Bondarenko, meint, das Tier sollte gestohlen werden für einen illegalen
Privatzoo. Doch sei den Dieben der Transport des Luchses einfach nicht
gelungen, meinen Mitarbeiter des Zoos. Und sie hätten das Tier über die
Umzäunung geworfen. Nach Meinung Bondarenkos befinden sich in den
Kellern und im Privatsektor von Charkow etwa ein Dutzend illegaler
"Zoos" [zwerinez]. Dort werden die Tiere mit Narkotika vollgestopft,
angebunden gehalten, damit sie ruhig und fügsam sind. Was den letzten
Diebstahl betrifft, ist Bondarenko praktisch davon überzeugt, daß
versucht wurde, die wilde Katze für ein Geschenk zu stehlen: "Das ist
jetzt sehr in Mode und fördert das Prestige. Früher hielten die
russischen Zaren Luchse und ich fürchte, daß diese Tradition
zurückkehrt", sagte Bondarenko.
facts.kiev.ua - 26. Nov. 2008
РЫСЬ,
ИСЧЕЗНУВШУЮ
ИЗ ВОЛЬЕРА
ХАРЬКОВСКОГО
ЗООПАРКА,
ВЧЕРА НАШЛИ В
САМОМ ЦЕНТРЕ
ГОРОДА
Luchs, der aus einem Käfig des Charkower Zoos verschwand,
wurde gestern im Stadtzentrum gefunden
Der Luchskater wurde ziemlich schnell gefunden - er hatte sich in den
Sträuchern in der Nähe des Käfigs versteckt. An den Ort des Vorfalls
wurden Mitarbeiter der Polizei gerufen, die, nachdem sie den Käfig
betrachtet und Zeugen befragt hatten, die Diebstahlversion nicht
bestätigten. Nach einer Information des Pressedienstes der Verwaltung
des Ministeriums für Innere Angelegenheiten der Ukraine im Gebiet
Charkow, sei das Tier höchstwahrscheinlich einfach aus seinem Käfig
entkommen. Gestern um 14 Uhr wurde der Luchs gefunden. Er saß ruhig
direkt im Stadtzentrum, unweit der Karamsin-Universität.
vecherniy.kharkov.ua - 25. Nov. 2008
Кража
рыси из
зоопарка: у
милиции - 2
версии
Luchsdiebstahl im Charkower Zoo: die Polizei hat zwei Versionen
Die Polizei betrachtet zwei Versionen des Luchsdiebstahls im Charkower
Zoo. Das teilte heute der Direktor des Charkower Zoos, Alexander
Grigorjew, mit. Auf dem Zoogelände arbeiten jetzt ca. 40 Ordnungshüter,
sie durchkämmen auch die naheliegenden Territorien - den Botanischen
und den Schewtschenko-Garten. Alle Mitarbeiter des Zoos wurden in die
Suche einbezogen. Laut Grigorjew gehen die Polizisten jetzt zwei
Versionen nach: der Käfig wurde infolge Rowdytums aufgebrochen und das
Tier befindet sich irgendwo im Freien oder Diebstahl. In der Nacht vom
Sonntag zum Montag arbeiteten vier Wächter im Zoo, jetzt wird jeder von
ihnen befragt, wo er sich zu welcher Zeit genau befand.
news.liga.net - 12. Nov. 2008
У
киевского
зоопарка
будет
новый
генплан
Der Kiewer Zoo wird einen neuen Generalplan haben
In diesem Jahr haben die Behörden der ukrainischen Hauptstadt die
Ausarbeitung eines Generalplanes für den Kiewer Zoo geplant. Das
erklärte die Generaldirektorin des Kiewer Zoos, Swetlana Bersina. Die
Sammlung des Zoos zählt 2.962 Individuen, Vertreter von 338 Arten
seltener Tiere. Die Kiewer Behörden haben schon ihre Absicht verkündet,
das Zoogelände zu erweitern, aber auch die Bedingungen für die
Tierhaltung zu verbessern und die Sammlung zu ergänzen. Der Zoo umfaßt
34,4 ha, er hat 650.000 Besucher im Jahr. Gegründet wurde der Zoo im
Jahre 1909 mit dem Geld Kiewer Mäzenaten. Und von den ersten Tagen
seiner Existenz an stützte er sich auf freiwillige Spenden. Zu den
Mäzenaten des Zoos gehörten der bekannte Unternehmer A.
Tereschtschenko, der Besitzer des Naturreservats "Askania Nowa", F. von
Falz-Fein, der Architekt W. Gorodezkij, der Maler S. Swjatoslawskij,
die Gräfin M. Brozkaja, Zar Nikolai II.
ictv.ua - 19. Nov. 2008
Днепропетровский
зоопарк на
грани кризиса
Zoo Dnepropetrowsk am Rande der Krise
Es gibt nichts, womit man die Tiere füttern und behandeln könnte. Die
Besucherzahl ist wesentlich gesunken und das wirkt sich auf die
Finanzen aus. Die Behörden der Stadt stellen wenig Geld zur Verfügung:
die Einrichtung bleibt nur dank verkaufter Eintrittskarten am Leben. Um
die Tiere füttern und behandeln zu können, begannen die Mitarbeiter
eine Aktion, in der sie die Besucher aufrufen, den Tieren mit Geld und
Produkten zu helfen. Der Dnepropetrowsker Zoo, oder die "Zoozone", wie
man ihn hier gewöhnlich nennt, steht am Rande der Krise - Produkte und
Geld für die Haltung der Tiere reichen nicht. Bis jetzt wird der Zoo
auf Kosten der Besucher erhalten. Doch deren Zahl wird in letzter Zeit
beträchtlich geringer.
podrobnosti.ua - 14. Nov. 2008
Уссурийских
тигрят
показали
в
Киевском
зоопарке
Junge Ussuri-Tiger im Kiewer Zoo gezeigt
Zuwachs im Kiewer Zoo. Die Besucher können endlich die kleinen
Ussuritiger sehen. Sie wurden am Unabhängigkeitstag der Ukraine
geboren. Jetzt sind die Kleinen fast drei Monate alt. Die Eltern der
kleinen Raubkatzen, die Tigerin Amba und der Tiger Tischka wurden im
Februar auf einem ehemaligen Armeegelände in Kiew entdeckt. Der
Besitzer der Tiere wurde bis heute nicht gefunden.
kp.ua - 14. Nov. 2008
В
Киевском
зоопарке
покажут
тигрят -
детенышей
Амбы
и
Тишки
Im Kiewer Zoo werden die jungen Tiger gezeigt - der Nachwuchs
von Amba und Tischka
Erstmals können die Kiewer und ihre Gäste die kleinen Tiger sehen, die
am 24. August geboren wurden. Zoodirektorin Swetlana Bersina hofft, daß
die beiden jungen Tiger einmal genau so populär werden wie Eisbär Knut
aus Berlin. Vorläufig haben sie weder weltweite Popularität, noch einen
Namen. Im Zoo hofft man, daß in naher Zukunft ein Pate gefunden wird
und den kleinen Tigern Namen gibt. Und sie auch füttert, mag und
niemals im Stich läßt. Vorläufig erhalten die Kleinen Milch, Eier und
gehacktes Kaninchenfleisch, weil ihre Mutter , die Tigerin Amba sich
weigerte, ihren Nachwuchs zu nähren. Es hatte sich herausgestellt, daß
Tischka und Amba "Illegale" sind. Im Kiewer Zoo läuft die juristische
Arbeit zur "Legalisierung" der beschlagnahmten Raubkatzen. Swetlana
Bersina ist sicher, daß der Kiewer Sowjet sie letzten Endes dem Zoo
überläßt. Noch ist das nicht geschehen, die Zoologen können nicht
einmal eine genetische Analyse der Raubkatzen machen (sie würde es
erlauben, die Unterart der Tiger festzustellen) und sie in das
Internationale Zuchtbuch eintragen. Erst dann können Amba und Tischka
sich frei fortpflanzen und vermehren.
tikva.odessa.ua - 6. Nov. 2008
В Одесском
зоопарке
утепляют
пеликанов
Ein warmes Haus für die Pelikane im Zoo Odessa
Im Zoo Odessa wird ein modernes beheiztes Pelikanhaus gebaut - ein
überdachtes gläsernes Gebäude, in dem es einen Teich geben wird mit
einem speziellen Zirkulationssystem zur Reinigung des Wassers. Das
teilte Zoodirektor Jurij Kutscherenko mit.
Usbekistan
ferghana.ru - 24. Nov. 2008
Узбекистан:
Нужен
ли
Самарканду
свой
зоопарк
Usbekistan: Braucht Samarkand einen eigenen Zoo?
Schon über ein Vierteljahrhundert züchtet der Samarkander Wladimir
Jefanow die verschiedensten Tiere, einschließlich seltener. Nachdem er
irgendwann die Fakultät für angewandte Mathematik der Samarkander
Staatlichen Universität abgeschlossen hatte, und danach die Biologische
Fakultät des Taschkenter Pädagogischen Instituts, als Basketballer
Verdienter Meister des Sports geworden war, arbeitet W. Jefanow heute
als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sarafschan-Naturreservats.
Gemeinsam mit seiner Gattin sammelte er in seiner Kollektion nicht
weniger als 200 Exemplare von Tieren, welche die Grundlage bilden
könnten eines in seiner Größe ansehnlichen Zoos. Jedoch hat Samarkand
aufgrund des Fehlens staatlicher Unterstützung keinen eigenen Zoo, mit
der Haltung von für die Stadt exotischen Tieren beschäftigt sich
Jefanow unmittelbar bei sich zu Hause, nur anderthalb Dutzend Reptilien
leben in einem kleinen Terrarium, das sich im Park der Eisenbahner
befindet. "Ich habe immer Tiere verschiedener Arten gesammelt,
vorwiegend Reptilien, hielt sie bei mir zu Hause", erzählt Wladimir
Jefanow im Interview. "Zu mir kamen oft verschiedene Leute, die sich
sehr für meinen kleinen Hauszoo interessierten, 1996 beschlossen wir,
ein öffentliches Terrarium zu eröffnen. Wir wandten uns an die
örtlichen Behörden, uns wurde ein Raum im Zentralpark von Samarkand zur
Verfügung gestellt. Doch 2004 erlebte der Park eine ernsthafte
Rekonstruktion und verwandelte sich schließlich in eine malerische
Anlage, alle Attraktionen kamen in den Park der Eisenbahner. Ein Jahr
später gab man uns für das Terrarium diesen kleinen Raum hier, der
früher als Umkleideraum für Musikanten diente, die auf der Bühne des
Parks auftraten." Auf die Frage, wie viele Tiere er habe, antwortet W.
Jefanow: "Sehr viele. Was die Reptilien betrifft, so haben wir 32
Arten, nicht Individuen, sondern Arten. Allein Tigerpythons sind es
sieben Exemplare, Schlangen insgesamt - etwa 100. Wir hatten viele
Tiere, sowohl Säugetiere, als auch Greifvögel. Jetzt leben z.B. bei mir
zu Hause Bartgeier, falke, Papageien, andere Vögel. Unsere Tiersammlung
wird von Zeit zu Zeit ergänzt." Auf die Frage, wie das geschehe, sagt
W. Jefanow: "Wir erwerben sie auf verschiedene Weise: Wir tauschen,
erhalten sie geschenkt oder kaufen. Uns werden sowohl Füchse, als auch
Wölfe gebracht, einmal brachte man uns sogar einen kleinen
Schneeleoparden. Doch wir sind nicht in der Lage, alle Tiere
aufzunehmen, dafür fehlen sowohl die Bedingungen, als auch die
Finanzen. Einmal sahen wir auf dem Basar einen kleinen Steinadler, wir
mußten, um ihn zu kaufen, das ganze Geld ausgeben, das wir in diesem
Moment hatten. Das gleiche war mit dem Bartgeier. Das heißt, wenn wir
in der Lage sind zu kaufen, dann tun wir es, denn sonst sterben diese
Tiere einfach, wie der Schneeleopard. Man brachte ihn zu uns und schlug
vor, wir sollten ihn für 1.000 Dollar kaufen. Wir verzichteten. Eine
Woche später brachte man ihn uns erneut und verlangte nur 500 Dollar,
eine Woche später 300, doch wir konnten selbst diese Summe nicht
bezahlen, einen Monat später starb er bei ihnen. Deshalb versuchen wir,
wenn es nöglich ist, ein Tier zu nehmen, es zu pflegen, es zu
behandeln, wenn es krank ist und es danach in die Natur zurückzulassen."
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Zoo Berlin, 26.11.08
Exklusives Candle-Light-Dinner unter Haien
Zoo-Aquarium Berlin lädt zu romantischem Candle-Light-Dinner vor
einzigartiger Kulisse, Romantik pur im Zoo-Aquarium Berlin! Gemeinsam
mit dem Steigenberger Hotel Berlin bietet das Zoo-Aquarium seinen
Gästen köstliche Delikatessen bei einem Candle-Light-Dinner der
Extraklasse. Inmitten von eindrucksvollen Haien und Welsen,
farbenprächtigen Korallen und Regenbogenfischen sowie geheimnisvollen
Muränen und vielen anderen faszinierenden Meeresbewohnern erleben die
Gäste bei Kerzenlicht ein kulinarisch unwiderstehliches
Spezialitäten-Menü in vier Gängen. Auch ein vegetarisches Menü steht
dabei zur Auswahl. Die romantischen Candle-Light-Dinner beginnen
jeweils um 20.00 Uhr.
Zoo Salzburg, 26.11.08
Blauzungenerkrankung
Der Zoo Salzburg liegt in der Schutzzone und deshalb werden die
Hausziegen und Hausschafe geimpft. Erstmals wurde Anfang November in
Österreich im Bezirk Schärding die Blauzungenkrankheit nachgewiesen.
Menschen sind nicht gefährdet. Zootierarzt Jochen Lengger: „Die
Blauzungenkrankheit ist eine virale Infektionskrankheit, die von
Stechmücken der Gattung Culicoida auf Wiederkäuer übertragen wird. Am
Bluetongue-Virus erkranken vor allem Schafe sehr. Symptome sind unter
anderem hohes Fieber, Durchblutungsstörungen (blaue Zunge), Apathie und
im schlimmsten Fall sogar den Tod. Menschen sind durch diesen Virus
nicht gefährdet.“ Der Zoo Salzburg liegt innerhalb der Schutzzone. Bei
der Blauzungenkrankheit handelt es sich um eine Tierseuche. Auf Grund
der neuen Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und
Jugend (396. Verordnung vom 18. November 2008) müssen nun alle
Hausziegen, Schafe und Rinder in den politischen Bezirken
Salzburg-Umgebung, Salzburg-Stadt und Hallein geimpft werden. Deshalb
wurden heute alle Hausziegen und Schafe im Salzburger Zoo geimpft.
Diese Tierseuche ist für Menschen nicht gefährlich. Der Virus wird nur
durch blutsaugende Insekten übertragen und nicht von Säugetier zu
Säugetier. Und daher können Besucher des Zoo Salzburg auch weiterhin
die Pfauenziegen und Waldschafe im Arche Streichelzoo und die
Zwergziegen streicheln und füttern.
Tiergarten Nürnberg, 26.11.08
Eisbärin Vera kümmert sich gut um ihren Nachwuchs
Knapp ein Jahr nach Flocke hat Eisbärin Vera erneut für Nachwuchs im
Nürnberger Tiergarten gesorgt. Am Freitag, 21. November 2008, in den
frühen Morgenstunden, warf Vera zwei lebende Eisbärenjunge.
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke äußerte sich in der Pressekonferenz am
Mittwoch, 26. November 2008, sichtlich begeistert über die Zwillinge:
„Ich habe mich richtig gefreut, als ich die Kleinen auf den Videos
gesehen habe. Vera ist bislang eine vorbildliche Mutter.“ Die beiden
Jungtiere kamen am Freitagmorgen zwischen 6 Uhr und 10 Uhr in der mit
Stroh ausgepolsterten Wurfbox von Veras Gehege zur Welt. „Ab 8.20 Uhr
wurden Töne eines ersten Jungtiers aufgezeichnet, ab 10 Uhr kommen die
Töne eines zweiten Tiers hinzu“, sagte der stellvertretende
Tiergartendirektor Dr. Helmut Mägdefrau. Wie die Videoaufnahmen der neu
installierten Gehegekamera zeigen, kümmert sich Vera gut um ihren
Nachwuchs. Die beiden Jungtiere in der Größe von Meerschweinchen sind
auf den Aufnahmen zu erkennen und auch zu hören. Das Geschlecht der
Tiere wird voraussichtlich erst in drei bis vier Monaten bekannt sein.
„Bis dahin werden die Tiere die Zeit mit ihrer Mutter in der
Geburtshöhle verbringen. Dann erst werden wir den Nachwuchs
tierärztlich untersuchen lassen“, betonte Mägdefrau. Die Aufnahmen
dokumentieren, dass Vera am Tag der Geburt ausgestreckt im Stroh liegt
und häufig laut schnauft. Später krümmt sie sich zusammen, weshalb die
Geburt selbst nicht zu sehen ist. Als Vera die 1,5 auf 2 Meter große
Höhle das nächste Mal verlässt, sind die beiden kleinen und schreienden
Eisbärenjungen zu erkennen. Zur Beurteilung des Gesundheitszustands der
beiden Eisbärensäuglinge sind die Kameraaufnahmen hingegen nicht
geeignet. „Die große Eisbärin deckt die winzigen Jungen beim Stillen
komplett ab. Wir können nicht erkennen, ob Vera die Jungen ausreichend
säugt oder nicht“, sagte Dr. Mägdefrau. Dr. Encke fügte hinzu: „Wenn
man es schmatzen hört und es danach ruhig wird, können wir zumindest
davon ausgehen, dass sie genug getrunken haben. Der Tiergarten Nürnberg
versucht alles, damit Vera dieses Mal ihre Jungtiere selbst versorgt.
Da bekannt ist, dass Eisbärinnen ihren Nachwuchs vernachlässigen oder
fressen, wenn sie sich in den ersten Wochen nach der Geburt gestört
fühlen, wurde das Eisbärengehege abgesperrt. Das Gehege wird rund um
die Uhr von einem Sicherheitsdienst bewacht. Die Tiergartenleitung
bittet die Besucherinnen und Besucher um Verständnis, dass die Terrasse
vor dem Eisbärengehege derzeit nicht zu betreten ist. Nürnbergs Zweiter
Bürgermeister Horst Förther sagte, dass für die neugeborenen Eisbären
bereits vier Namen ausgewählt wurden – je zwei für Weibchen und zwei
für Männchen. Sie werden jedoch erst nach der tierärztlichen
Untersuchung in einigen Monaten bekannt gegeben, wenn auch das
Geschlecht der Tiere bekannt ist.
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 26.11.08
Ankunft und Abschied im Gorillakindergarten
Happy End für Upala. Letzte Woche traf der knapp halbjährige
Gorillajunge Upala aus dem Heidelberger Zoo in der Wilhelma ein: Er ist
bereits das 57. Gorillakind, das hier vom erfahrenen Pflegerteam des
Jungtieraufzuchthauses aufgezogen wird. Für den kleinen Neuankömmling
Upala ist der Umzug in die Stuttgarter Aufzuchtstation das vorläufige
„Happy End“ eines längeren Leidenswegs. Um das Leben des kleinen
Gorillas zu retten, hatte er von seiner Mutter Chuma und der
Familiengruppe in Heidelberg getrennt werden müssen. Der Grund: Chuma,
hatte Upala immer wieder links liegen lassen und ihn nicht ausreichend
vor den rüden Angriffen seines zweijährigen Halbbruders Banjoko
geschützt. Nach einem besonders brutalen Übergriff hatten ihn die
Pfleger aus dem Gehege geholt – reglos und wie tot. In Absprache mit
der Artkommission fiel die Entscheidung, Upala in die Wilhelma zu
bringen, wo er im europäischen Affenkindergarten von Hand aufgezogen
wird und dennoch mit Artgenossen aufwachsen kann. Offenbar die richtige
Entscheidung, denn mittlerweile kann Upala wieder lachen und erholt
sich während der Rund-um-die-Uhr-Betreuung von den Strapazen der
letzten Wochen. Hatte das stark geschwächte Gorillababy bereits in der
Obhut seiner Heidelberger Pfleger von rund 3700 auf über 5000 Gramm
tüchtig zugelegt, so kamen in der Wilhelma in der letzten Woche weitere
500 Gramm hinzu. „Er ist ein richtig verfressenes Kerlchen, ständig
schiebt er Kohldampf“, erzählt Pflegerin Sabine Kellewald. „Und wehe,
er kriegt nicht gleich sein Fläschchen oder was zwischen die ersten
Zähne, dann wird er richtig kratzbürstig.“ Der Nachholbedarf ist
offenbar groß. Damit Upala nicht zu sehr auf Menschen geprägt wird,
darf er während der noch etwa zwei Wochen dauernden Quarantäne
seine künftigen Spielgefährten Mary und Monza zumindest durch die
Gehegescheibe beobachten und Augenkontakt aufnehmen. Mit etwas Glück
können dabei auch die Besucher schon den einen oder anderen Blick auf
Upala erhaschen. Am größten ist die Chance derzeit vormittags zwischen
11 und 12 Uhr und nachmittags zwischen 14.30 und 15.30 Uhr. Verlass ist
darauf aber nicht, denn in puncto feste Schlaf- und Essenszeiten sind
Gorillababys letztlich ebenso unberechenbar wie Menschenbabys.
Thüringer Zoopark Erfurt, 26.11.08
Umgestaltung des Kaimanbeckens im Elefantenhaus im Thüringer Zoopark
Erfurt
Dem Thüringer Zoopark Erfurt steht eine große Veränderung ins Haus. Am
Dienstag, dem 24. November 2008 trafen der Zoodirektor, der Leiter des
Personalrates, die Zookuratoren und drei Zootierpfleger aus der
Terrarienabteilung des Elefantenhauses zu einem Gespräch zusammen.
Inhalt des Gesprächs war die Zukunft der Kaimanhalle am Westausgang des
Elefantenhauses. Zur Zeit sind hier wenig besucherattraktiv ein junger
Brauen-Glattstirnkaiman, verschiedene Schildkröten und Echsen
untergebracht. Ziel ist die komplette Umgestaltung des gesamten
Bereiches, um den Besuchern einen bestimmten Lebensraum mit den dort
typischen tierischen und pflanzlichen Bewohnern nahe zu bringen.
Einigkeit herrschte bei allen Teilnehmern bei der Auswahl des
Lebensraums. In der jetzigen Kaimanhalle soll nach der Umgestaltung ein
Ausschnitt aus dem tropischen Regenwald Südamerikas mit typischen
Pflanzen und Tieren gezeigt werden. In einem weiteren Schritt wurde nun
gemeinsam durch alle Gesprächsteilnehmer überlegt, welche Tiere
zukünftig in der neuen Anlage leben könnten. Nun muß geprüft werden, ob
die gewünschten Tiere aus Nachzuchten überhaupt erhältlich sind und ob
die Größe ihrer zukünftigen Behausung nach den EU-Richtlinien ausreicht.
Thüringer Zoopark Erfurt, 26.11.08
Kleine „Graue Riesen“
Im Thüringer Zoopark gibt
es seit April und Juli wieder Grund zur Freude: zwei Graue
Riesenkängurus haben Nachwuchs bekommen. Kängurumama Hazel hat ihr
Junges Anfang April geboren und 3 Monate später kam der Nachwuchs von
Kit zur Welt. Die kleinen Kängurus wurden außerhalb des Beutels geboren
und sind nach der Geburt in den Beutel der Mutter hineingekrochen. Sie
mussten den Weg allein schaffen, da die Vorderpfoten von Hazel und Kit
zu groß waren, um sie in den Beutel zu stecken. Der Kängurunachwuchs
war nach der Geburt noch sehr klein und hatte keine ausgebildeten
Augen. Es ist kaum vorstellbar, dass diese kleinen Winzlinge zu den
größten Vertretern der Beuteltiere zählen. Die Kängurus sind nach der
Geburt im Beutel der Mutter herangewachsen. Im Beutel befinden sich
vier Zitzen und zwei davon geben Milch. Nach etwa 4 Monaten haben die
kleinen Kängurus zum ersten Mal den Beutel verlassen. Das Geschlecht
der beiden neuen Zoobewohner ist noch unbekannt und kann erst bestimmt
werden, wenn sie sich außerhalb des Beutels aufhalten. Nach einem Jahr
verlassen die Jungtiere den Beutel dauerhaft und können dann auf
Entdeckungsreise durch das KangarooLand gehen. Die Riesenkängurus mit
ihrem Nachwuchs freuen sich jetzt schon über einen Besuch und können
täglich im Thüringer Zoopark Erfurt beobachtet werden.
Thüringer Zoopark Erfurt, 26.11.08
Nachwuchs bei den Stachelmäusen
Betritt man das
Elefantenhaus durch den oberen Osteingang kann man nach der
Schauvitrine über Reptilien und einem Terrarium von Eurasiatischen
Zwergmäusen die Hellen Sinai-Stachelmäuse beobachten. Diese
Stachelmäuse sind Nagetiere aus den Trockengebieten der Halbinsel
Sinai. Die groben Borstenhaare auf ihrem Rücken, die das Unterhaar
überlagern, gaben den Mäusen ihren Namen. Vor kurzem gab es Nachwuchs
bei dieser hübschen Mäuseart. Die Mütter bringen nach einer Tragzeit
von 34 bis 36 Tagen zwei bis vier Junge zur Welt, die bereits kurz nach
der Geburt umherlaufen.
Tiergarten Nürnberg, 26.11.08
Zwei Geschwisterchen für Flocke
Knapp ein Jahr nach Flocke hat Eisbärin Vera erneut für Nachwuchs im
Nürnberger Tiergarten gesorgt. Am Freitag, 21. November 2008, brachte
Vera in ihrem Stall zwei Jungtiere zur Welt. Dort hatten die
Verantwortlichen des Tiergartens in Erwartung einer weiteren
Eisbärengeburt vorsorglich Kameras installieren lassen. Diese
zeichneten in den vergangenen Wochen Veras Nestbauaktivitäten auf, was
als erster Hinweis zu werten war, dass Vera tatsächlich trächtig war.
Die Überlebenschancen der neugeborenen Eisbärenjungen lassen sich nur
schwer beurteilen. Eisbärinnen vernachlässigen oder fressen ihren
Nachwuchs, wenn sie sich in den Wochen nach der Geburt gestört fühlen.
Der Tiergarten hat das Eisbärengehege daher weiträumig abgesperrt um
Störungen zu vermeiden. Möglichkeiten, die Schwangerschaft eines
Eisbären festzustellen, gibt es nicht. Die Tragezeit ist mit
durchschnittlich drei Monaten sehr kurz. Die Jungtiere sind zum
Zeitpunkt der Geburt gerade einmal so groß wie ein Meerschweinchen; 200
bis 250 Kilogramm schweren Eisbärinnen ist es dadurch nicht anzusehen,
ob sie trächtig sind. Zudem können Eisbären den Zeitpunkt der Geburt
selbst steuern: Das befruchtete Ei wartet in der sogenannten Keimruhe
am Ende des Eileiters und nistet sich erst dann in der Gebärmutter ein,
wenn das Weibchen ausreichend Fettreserven gebildet hat, um die
Tragezeit und die kraftraubende Stillzeit zu überstehen. Die
sechsjährige Vera war wenige Wochen nach Flockes Geburt im Frühjahr
2008 erneut empfängnisbereit und paarte sich über einen Zeitraum von
mehreren Wochen hinweg mit dem siebenjährigen Felix, der heute im Zoo
von Aalborg/Dänemark lebt.
Zoo Osnabrück, 26.11.08
Die Masterplanung des Osnabrücker Zoos
Informationsveranstaltung am 02.12. im Osnabrücker Rathaus. Große
Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, wenn zunächst Oberbürgermeister
Boris Pistorius am Dienstag, den 02. Dezember 100 geladene
Entscheidungsträger und Multiplikatoren im Friedenssaal des Osnabrücker
Rathauses begrüßt. Im Rahmen der Informationsveranstaltung stellt der
Osnabrücker Zoo anschließend mit Blick auf sein 75-jähriges Jubiläum in
2011 seine Ausbauplanungen und die dahinter stehende
Finanzierungskonzeption vor. Im Rahmen der Veranstaltung wird nicht nur
der aktuelle Stand in Sachen „Unterirdischer Zoo“ und afrikanische
Erlebniswelt „Takamanda“ präsentiert, sondern die gesamte Masterplanung
vorgestellt, in deren Rahmen unter anderem eine hoch attraktive
europäische Themenwelt entstehen soll. Erfahren Sie aus erster Hand,
wie das Gesicht des Osnabrücker Zoos sich in den nächsten Jahren
nachhaltig ändern wird und unsere Einrichtung zu einem der schönsten
und interessantesten Zoologischen Gärten Europas werden wird. Auch das
zugrunde liegende Finanzierungskonzept des Osnabrücker Zoos, der die
geringste öffentliche Bezuschussung aller deutschen Zoos erhält, wird
dabei vorgestellt. Für Ihre telefonische Anmeldung (Tel. 0170 7 79 60
72), bitte bis zum 01.Dezember, bedanke ich mich schon jetzt und freue
mich auf anregende Gespräche im Rahmen eines abschließenden Caterings
im Rathaus.
Zoo Leipzig, 25.11.08
„Een Schälchen Heeßes“: Weihnachtszauber im Zoo Leipzig
Wenn der Nachwuchs die Tage bis zur Bescherung zählt und die
Weihnachtszeit herbeisehnt, dann ist ein Besuch im Zoo Leipzig an jedem
Adventssamstag genau das Richtige. Im Entdeckerhaus Arche können Kinder
ab vier Jahren von 14 – 17 Uhr gemeinsam mit den Zoolotsen allerlei
Weihnachtsdekoration basteln. Mit leuchtenden Augen werden die Kids
anschließend ihren Eltern die kreative Ausbeute präsentieren:
Teelichter mit Tiermotiven, Strohanhänger und anderen bunten
Baumschmuck. Am 6. Dezember, dem Nikolaustag, laden wir alle Kinder bis
14 Jahre kostenfrei in den Zoo ein. Der Nikolaus wird in Begleitung
seines Assistenten, Lama „Horst“, von 13 bis 16 Uhr das Warten auf den
Weihnachtsabend versüßen. Trotz des weiten Weges in den Zoo hat er
einen Sack voll kleiner Überraschungen dabei. Zusätzlich entführt ein
Märchenerzähler ins Reich der Weihnachtswunderwelt. Ein Tag nicht nur
zum Hören und Sehen sondern auch zum Mitspielen und Staunen. Bei all
dem Basteln, Leckern und Staunen dürfen natürlich auch die Geschenke
nicht vergessen werden. Der Weihnachtsmarktstand des Leipziger Zoos in
der Petersstraße vor dem Eingang zur Buchhandlung „Hugendubel“ bietet
Präsente für jeden Geschmack und alle Altersstufen: Neben Plüschtieren,
die Kinder auf kuschelige Art und Weise auch zuhause an die Zoobewohner
erinnern, gibt es Bücher, DVDs, den Zookalender und vieles mehr. Und
wer seinen Lieben ein Zooabenteuer schenken möchte, der kann diverse
Eintrittskarten-Gutscheine erwerben. Am 8. Dezember um 14 Uhr lädt der
Zoo an seinem Weihnachtsmarktstand in der Innenstadt auf „een Schälchen
Heeßes“ des fair gehandelten und biologisch angebauten sortenreinen
Arabica-Kaffees „Der Leipziger“ ein. Alle sind herzlich willkommen, den
zweiten Geburtstag des Addis Abeba – Leipzig Partnerschaftskaffees aus
dem äthiopischen Hochland mitzufeiern. Der Zoo Leipzig freut sich auf
Ihren Besuch und wünscht eine schöne Vorweihnachtszeit
Zoo Magdeburg, 25.11.08
Zoo bevorzugt „Weihnachts-Mützenträger“ an Advents-Sonntagen
Magdeburg. In der Adventszeit gibt es im Zoo ganz besondere
Überraschungen für Groß und Klein. An allen Advents-Sonntagen werden
kleine „Weihnachts-Mützenträger“ an der Zookasse bevorzugt. Alle Kinder
mit roter Weihnachts-Zipfelmütze erhalten einen kostenlosen
Zoobesuch an den Advents-Sonntagen (in Begleitung eines zahlenden
Erwachsenen). Außerdem erwartet der Weihnachtsmann die jüngsten
Zoobesucher um 14 Uhr im Serengeti Camp. Die letzten leckeren
Spezialitäten vom Holzkohlegrill für dieses Jahr und der Beginn der
Glühweinsaison werden am 1. Advent von 12 Uhr bis 18 Uhr im Serengeti
Camp eingeläutet. Ab 14 Uhr kommt der Weihnachtsmann und beschenkt die
Kleinen. An jedem weiteren Adventssonntag gibt es von 10 Uhr bis 14 Uhr
einen Adventsbruch im Serengeti Camp (nur 9,90 Euro). Die jüngsten
Zoobesucher sollten ihre Weihnachtsmütze nicht vergessen, denn es gibt
für die „Weinachtsmützenträger“ in Begleitung eines Erwachsenen an den
Adventssonntagen freien Eintritt!
Tiergarten Worms 25.11.08
Bauernhof erstrahlt in neuem Glanz
200.000ster Besucher wird erwartet! Die Tage werden kürzer, das Wetter
unbeständiger und nicht mehr ganz so viele Besucher finden den Weg in
den Tiergarten – Zeit, um alle Gehege und Gebäude im Tiergarten wieder
auf Vordermann zu bringen und mit den Bauarbeiten voranzuschreiten. So
erhielt der Bauernhof mit Pferdestall einen neuen Anstrich. Mit warmen
Beige- und Brauntönen erstrahlt der Bauernhof wieder in neuem Glanz. In
den letzten Wochen wurden vom Wormser Malerbetrieb Drakontaidis zuerst
die Wandflächen gereinigt, dann das schmuckvolle Fachwerk am
Pferdestall und der Putz am Nachbargebäude überarbeitet und sämtliche
Holzteile, wie Türen und Balken, neu gestrichen. Wer aufmerksam auf der
B 9 unterwegs ist, sieht das frisch gestrichene Gebäude durch die
lichten Bäume leuchten. Auch am aktuellen Großprojekt – der Neubau
einer Singvogelvoliere – wird fleißig gewerkelt. „Nachdem die
Abbrucharbeiten vollzogen waren, wurde von der Fa. CD Bau nun das
Fundament gegossen. Es geht also voran“, so die zuständige Bauleiterin
Ursula Awenius-Regente. Besonders glücklich zeigt sich auch der
Tiergartenleiter Ernst Jockers: „Haben wir im letzten Jahr den
200.000sten Besucher noch knapp verpasst, so werden wir ihn in diesem
Jahr definitiv erreichen. In ein paar Tagen müsste es soweit sein.“ Und
der- oder diejenige soll nicht mit leeren Händen wieder nach Hause
gehen. „Als Dankeschön wartet auf den 200.000sten Besucher eine
Jahreskarte und er kann sich ein Tier seiner Wahl aussuchen, zu dem wir
dann mal ins Gehege schauen“, verspricht der Tiergartenleiter. Also,
nichts wie in den Tiergarten. Es bleibt spannend, wer es denn nun wird.
Zoo Berlin, 25.11.08
Jahrhundert-Meldung: Pinselohrschein-Frischling im Berliner Zoo!
Das Jahr 2008 wird durch die Geburt eines Pinselohrschweins am 7.
November nun endgültig zum Jahr des Schweins. Im Nachbarstall des
Borneobartschwein-Zöglings der im Oktober gemeldet werden konnte,
brachte die 2003 in München geborene Pinselohrsau ?Dagamba? ihr erstes
lebensfähiges Ferkel zur Welt. Als liebevolle Mutter dirigierte sie das
zunächst laufschwache Minischwein mit ihren Füßen zum Gesäuge, und das
kleine Tier nutzte die Hilfe. Nachdem das letzte Jahrhundert bei dieser
afrikanischen Schweineart zuchtlos verstrichen war, kann das
Heranwachsen des Jungtieres als Riesenerfolg für den Berliner Zoo
gewertet werden. Das weibliche Ferkel soll „Samia“ heißen, was soviel
wie Prinzessin bedeutet. Die geschwisterlos heranwachsende Sau wird von
ihrer Mutter auch wie eine solche behandelt. Vorsichtig hebt das
Alttier Bein für Bein, wenn sich ihr Nachwuchs zum Schutz unter ihren
Bauch zurückgezogen hat. Geschlafen wird meist Rüsselscheibe an
Schnauze. Die Zuneigung beider füreinander ist vorbildhaft. Vater
„Kivu“, geboren im selben Jahr wie die Mutter, jedoch in Duisburg - der
Hochburg der Pinselohrschweinzucht - darf nicht zu Mutter und Kind; er
könnte dem Jungtier schaden. Das Pinselohrschwein ist eine in West- und
Zentralafrika beheimatete Unterart des Buschschweins. Es gehört mit
seinem rötlichen Haarkleid, der dunklen Gesichtsmaske, dem weißen
Backenbart und den auffälligen Ohrpinseln zu den buntesten Säugetieren
der Welt. Und auch im artenreichen Schweinehaus des Berliner Zoos
gehören sie zwischen den haarlosen Hirschebern und den kleinen
Nabelschweinen zu den echten „Hinguckern“.
Zoo Osnabrück, 25.11.08
Faszination Regenwald
- Eine Ausstellung mit
Aquarellen von Orang-Utan Buschi und Fotos von Katrin Pein - Vom 29.
November 2008 bis 1.Februar 2009. Orang-Utan Buschi war in den letzten
Wochen sehr kreativ: Insgesamt 9 Bilder (Fingerfarbe auf Leinwand,
aufgezogen auf Keilrahmen 45 x 45 cm) fertigte der Künstler an. Die
Kunstwerke sind ab Sonntag im Affenhaus des Zoos ausgestellt und können
für je 100 Euro erworben werden. Ein Echtheitszertifikat ist jedem
Aquarell beigefügt. Die Einnahmen werden an BOS Deutschland
weitergeleitet (Borneo Orangutan Survival Foundation), eine
Organisation, die sich in Borneo mit großem Engagement für die Rettung
der letzten Orang- Utans einsetzt. Ergänzt wird die Kunstausstellung
mit Orang-Utan-Fotos von Katrin Pein. Die Fotografin und engagierte
Tierschützerin reist fast jährlich nach Borneo und besucht dort die
Rehabilitationsund Auffangstationen von BOS. Auf diese Weise entstand
eine beeindruckende Bilddokumentation über das Schicksal der letzten
Orang-Utans auf Borneo. Da der Regenwald in atemberaubender
Geschwindigkeit schwindet, um Platz für Palmölplantagen zu machen
(„Biodiesel“), verlieren die Orang-Utans ihren Lebensraum. Sie finden
keine Nahrung mehr und suchen in den Plantagen nach Essbarem – und dort
werden die abgemagerten Menschenaffen getötet oder, wenn sie Glück
haben, eingefangen und den Mitarbeitern von BOS übergeben. Aber auch
Orang-Utan-Babys werden in den Auffangstationen versorgt. Sie sind
Waisen und mussten teilweise mit ansehen, wie ihre Mütter von Wilderern
getötet wurden. Über 1000 Orang-Utans werden zeitgleich in den
Auffangstationen gesund gepflegt und auf ein Leben in Freiheit
vorbereitet. Um geeigneten Lebensraum zu schaffen, renaturiert BOS
große Flächen tropischen Regenwaldes. Orang-Utan Buschi beteiligt sich
quasi direkt an der Rettung seiner Artgenossen in der Hoffnung, dass
auch noch in zehn Jahren diese faszinierende Tierart unseren Planeten
besiedelt.
Zoo Wuppertal, 25.11.08
Geschenkideen aus dem Zoo – Der Zoo-Kalender 2009
Mit der bald beginnenden Adventszeit machen sich viele Menschen nun
wieder auf die Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken für ihre
Lieben. Eine gute Idee für alle Tierliebhaber kommt dazu aus dem Zoo:
der Zoo-Kalender 2009. Auf diesmal silbergrauem Hintergrund gehen die
herrlichen Tierfotos des Wuppertaler Fotografen Diedrich Kranz wieder
mit den fantastischen Tierzeichnungen der Schwelmer Künstlerin Barbara
Klotz eine gelungene Symbiose ein. Der Zoo-Kalender wurde in bewährter
Form von Mitgliedern des Zoo-Verein Wuppertal e.V. hergestellt, die in
monatelanger Handarbeit die Originalfotos in die gedruckten
Kalenderblätter eingeklebt haben. Der bereits zum neunten Male
herausgegebene Kalender hat sich mittlerweile zu einem beliebten
Sammelobjekt entwickelt. Wer also noch auf der Suche nach einem schönen
Präsent für Freunde oder Verwandte ist, kann das kleine Kunstwerk zum
Preis von 9,90 ¤ in der Zoo-Truhe, dem Souvenirshop des Zoo-Vereins im
Zoologischen Garten, erwerben. Auch die Thalia-Buchhandlungen in der
Rathausgalerie und in der Schlössergasse bieten den Kalender an, der
sich übrigens auch gut zum Versenden eignet! Der Erlös des Kalenders
kommt dem Zoologischen Garten Wuppertal zugute.
Zoopark Erfurt, 25.11.08
Shire-Horse im Thüringer Zoopark Erfurt
Bei einem Besuch des Schaubauernhofes des Thüringer Zooparks Erfurt
fallen sicher die riesigen Kaltblutpferde auf, die sich auf den Koppeln
nahe des Schaubauernhofes aufhalten. Einst trugen solche Pferde die
Ritter mit ihren schweren Rüstungen und zogen später die Brauereiwagen.
Die Haltung dieser beeindruckenden Tiere im Zoopark begann im Jahre
1988. Am 16. Oktober kamen der Hengst Cowerslane Active Lad (übersetzt
bedeutet sein Name aktiver Jüngling), kurz Laddy und die zwei Stuten
Northfield Fashion und Methering Bliss durch den eisernen Vorhang nach
Thüringen. Am 07. Mai 1991 besuchte der Zuchtleiter der
Shire-Horse-Society für England und Europa Mr. John Ward den Thüringer
Zoopark Erfurt, um Laddy zu begutachten. Nur Shire-Horses, die von der
englischen Shire-Horse-Society ausgestellte, vollständige und
einwandfreie Abstammungspapiere besitzen, dürfen züchten. Laddy erhielt
die Zuchtgenehmigung. Damit gehörte der Thüringer Zoopark zu den
wenigen Zoos, die mit der Zucht beginnen konnten. Schon am 2. Juni 1992
brachte die Stute Bliss Thuringia Primus zur Welt. Der kleine Hengst
war das erste Fohlen dieser Pferderasse auf dem Gebiet der neuen
Bundesländer. Drei Tage später am 05. Juni brachte Fashion ihr Fohlen
Thuringia Bonifacius zur Welt. Somit waren bis Anfang Mai 1993 im
Thüringer Zoopark fünf Shire-Horses zu Hause, die einzigen dieser
Pferderasse in Ostdeutschland. Primus und Bonifacius wurden am 4. Mai
1993 abgegeben. Am 27. Juni 1994 wurde das erste Stutfohlen Thuringia
Primadonna geboren. Von Anfang Oktober bis Ende November 1994 werden
Bliss und Fashion im Gestüt Käfernburg in Arnstadt-Angelhausen zu
Zugpferden ausgebildet. Von 1992 bis 2008 kamen insgesamt neun
Shirefohlen auf Welt, von denen nur noch der am 2. Juni 1997 geborene
Thuringia Quintus (sein Name bedeutet der fünfte) im Zoopark zu Hause
ist. Außerdem leben auf dem Schaubauerhof seit dem 19. November 2004
die braune, elfjährige Stute Grange Farm Jessica, seit dem 26. Juli
2006 die achtjährige, weiße Stute Brickle Pearl genannt Alice, sowie
der am 13. April 2008 geborene Thuringia Apollo. Täglich bekommen sie
gemeinsam mit den anderen Pferden des Bauernhofes Freigang auf den
Koppeln. Besuchen und erleben Sie die sanften Pferderiesen selbst bei
Ihrem nächsten Zoobesuch.
Zoo Landau, 24.11.08
Erfreulicher Nachwuchs bei den Braunkopfklammeraffen im Zoo
Landau in der Pfalz
Die seltenen Braunkopfklammeraffen hatten in diesem Jahr mit
der ersten Geburt des Jahres den erfreulichen Reigen der Tiergeburten
im Zoo Landau in der Pfalz eingeläutet. In der Nacht zum Samstag kam
das nunmehr dritte Affenbaby unserer erfolgreichen Zuchtgruppe in
diesem Jahr zur Welt. Ganz überraschend kam die Geburt für die
Zoomitarbeiter nicht, hatte doch ein auffälliger dicker Bauch des
Zuchtweibchens „Hexe“ Freudiges erwarten lassen. Allerdings kümmerte
sich dieses Weibchen bei der Aufzucht ihres ersten Babys im Jahr 2002
nicht ausreichend, so dass ihr Verhalten gegenüber ihrem nun zweiten
Jungtier kritisch und besonders aufmerksam beobachtet wird. „Dieses Mal
kümmert sich die Mutter jedoch bisher sehr liebevoll um ihren
Nachwuchs“ sagt Zoodirektor und Zootierarzt Dr. Jens-Ove Heckel. Hexe
sei auch ganz entspannt, wenn die anderen vier Zuchtweibchen der Gruppe
oder die verspielten Geschwister, neugierig nach dem jüngsten Nachwuchs
schauen wollen. Bisher wurden insgesamt 23 Braunkopfklammeraffen im Zoo
Landau erfolgreich von ihren Müttern aufgezogen, und die Gruppe ist
damit eine der erfolgreichsten Zuchtgruppen in den zoologischen Gärten
Europas. Der relative alte Zuchtmann „Etzel“ ist ein rarer Wildfang und
die Landauer Klammeraffenjungtiere daher genetisch besonders wertvoll
für die Zoopopulation. Im Freiland zählt diese südamerikanische
Affenart zu den inzwischen 25 bedrohtesten Primaten der Welt. Hinweis
an die Presse: Das beigefügte Bild (Quelle: Zoo Landau) darf im
Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.
Zoo Duisburg, 24.11.08
Orang-Utan-Jungtier CILI verstorben
Der Zoo Duisburg muss den schmerzlichen Verlust von CILI, dem knapp
2jährigen Su-matra Orang-Utan-Nachwuchs, vermelden. CILI kam Anfang
2007 auf die Welt, als Tochter des greisenhaften, fast 50jährigen
Vaters SIAM, der aber offensichtlich immer noch zeugungsfähig ist. Die
erfahrene Mutter ANETTE kümmerte sich wie auch bei ihren vorherigen
Jungtieren liebevoll um ihren Nachwuchs. Die 9jährige JAMBI – ältere
Toch-ter von ANETTE – sah ihre kleine Schwester in der Gruppe
aufwachsen und spielte flei-ßig mit ihr. Am Freitagvormittag schlugen
die Pfleger sofort Alarm, als sie Atemstörungen bei CILI ausmachten.
Fieber wurde gemessen, eine erhöhte Temperatur konnte aber nicht
nach-gewiesen werden. Die Tierärzteschaft verordnete Medikamente und
beobachtete CILI durchgehend. Am Nachmittag verschlechterte sich ihr
Zustand schlagartig und sie starb, ohne dass geholfen werden konnte.
Eine Obduktion wurde umgehend durchgeführt. Die ersten Befunde zeigen
deutlich zu klein ausgebildete Lungenflügel, was auf eine chronische
Lungenfunktionsstörung schließen lässt. Weitere Untersuchungen sollen
diesbezüglich Gewissheit geben. Die Orang-Gruppe wird von den
vertrauten Pflegern derzeit intensiv umsorgt und be-schäftigt, allen
voran Mutter ANETTE. Dadurch wird sie den Verlust hoffentlich schneller
überwinden können. ANETTE, JAMBI und SIAM lassen keine
Krankheitszeichen erkennen. Auch im Nach-bargehege, bei den Borneo
Orang-Utans, erfreuen sich alle Tiere bester Gesundheit. Hier wächst
das fast gleich alte Jungtier MANGGALI weiterhin unbekümmert heran.
Zoo Berlin, 24.11.08
Erneut Rothandtamarin-Nachwuchs im Tierpark Berlin!
Rothandtamarine (Saguinus midas) bewohnen Regen- und Bergwälder
nördlich des Amazonas bis nach Guyana. Ein charakteristisches Merkmal
der Fortpflanzungsbiologie dieser kleinen Neuweltprimaten ist die
Arbeitsaufteilung bei der Jungtieraufzucht. So beteiligt sich nicht nur
die Mutter beim Tragen der Jungtiere, sondern insbesondere der Vater
und ältere Geschwister. Die Jungen werden der Mutter meist nur zum
Säugen übergeben. Dieses Verhalten kann zur Zeit besonders gut bei der
Rothandtamarin-Gruppe des Tierparks im Dickhäuterhaus beobachtet
werden. Die am 14.11.2008 geborenen Jungtiere werden intensiv von
Mutter „Martina“ (geb. am 9.8.1999 im Tierpark Gettorf), Vater „Pilsi“
(geb. am 23.12.2001 im Zoo Pilsen) und ihrem im Tierpark Berlin
geborenen Bruder betreut. Rothandtamarine werden seit dem Jahr 2000 im
Tierpark Berlin gepflegt. Unser Zuchtweibchen ?Martina? hat seit 2001
in 13 Würfen insgesamt 29 Jungtiere gebracht. Die Jungen unterscheiden
sich übrigens in der Fellfärbung von ihren Eltern. Sie haben im
Gegensatz zu diesen einen weißen Stirnfleck und kleine weiße
Fellbüschel an den Mundwinkeln. Für den Rothandtamarin wird ein
Europäisches Zuchtbuch vom Zoo Beauval (St. Aignan, Frankreich)
geführt, an welches natürlich die Zuchtdaten aus dem Tierpark Berlin
jährlich gemeldet werden.
Tierpark Hagenbeck, 22.11.08
Familienzuwachs der größeren Art:
Elefantenbaby im Kreis der Familie geboren! Es ist da! Tapsig und noch
ein wenig ungeschickt in seinem neuen Lebensraum, aber soooo niedlich.
Das lang ersehnte Elefantenbaby der 29-jährigen „Yashoda“ erweitert
seit gestern Nachmittag, dem 21. November, um 16.20 Uhr, die Herde der
asiatischen Elefanten auf elf Tiere. Der Zuwachs ist das vierte gesunde
Kalb der Elefantendame. Der kleine Bulle ist 90 Zentimeter hoch und
bringt schon stolze 95 Kilogramm auf die Waage. Vergessen sind die
durchwachten Nächte, in denen Elefantenpfleger Thorsten Köhrmann und
sein Team auf die Geburt gewartet haben. Jetzt zählt nur noch die
Freude über den gesunden Zuwachs. Tierarzt Dr. Michael Flügger zieht
ein zufriedenes Fazit über den guten Verlauf der Geburt: „Mutter und
Kalb haben die Geburt gut überstanden. Wir freuen uns, dass beide
wohlauf sind.“ Wie bereits „Kandy“ am 14. Mai 2003, ihr Halbbruder
„Thai“ am 26. November 2004 und die kleine „Shila“ am 11. April 2007,
kam auch dieses Jungtier im Kreis der Familie zur Welt. Hagenbeck war
der erste Tierpark Deutschlands, in dem erfolgreiche Herdengeburten
stattgefunden haben. Damit bietet Hagenbeck den Tieren in der
Elefanten-Freilaufhalle eine Situation, die der natürlichen so weit wie
möglich entspricht. Der Tierpark setzt sich seit langem für die
Erhaltung der stark von der Ausrottung bedrohten Asiatischen Elefanten
ein. Der Erfolg: Bei Hagenbeck lebt eine der größten Elefantenherden
Europas.
Tierpark Arche Wader, 21.11.08
Weihnachtsmarkt im Tierpark Arche Warder
Am Sonntag, den 30.11.2008; 10-18 Uhr wird’s weihnachtlich!
Vorweihnachtlicher Lichterglanz verwandelt auch in diesem Jahr den
Streichelhof und den großen Stall im Tierpark Arche Warder in einen
schönen und besinnlichen Weihnachtsmarkt. In der gemütlichen und
rustikalen Atmosphäre des Stalls ist die Auswahl groß: schöne Gestecke
und Adventskränze, handgefertigte Unikate vom Goldschmied,
handgearbeitete Kerzen, Schafswolle zum Spinnen und Filzen, duftende
Bio-Seifen in schönen Formen, geschmackvolle Keramik und vieles mehr.
Die weihnachtlich geschmückten Stände sind direkt vor den Boxen
aufgebaut, so dass zwischenzeitlich immer auch Zeit bleibt, eines der
Kälber zwischen den Ohren zu kraulen oder einem Zwergesel über das
weiche Maul zu streichen. Eine weitere Überraschung wartet dann im
Streichelhof. Dort ist ein Stall mit einer lebenden Krippe aufgebaut
und um sie herum laufen Esel, Rinder, Schafe und Ziegen. Den Tieren
wird es bestimmt gefallen, wenn die Kinder zwischendrin auf den
Strohballen klettern. Der Nikolaus und sein Knecht dürfen natürlich
nicht fehlen. Als treuen Träger führen sie Poitou-Riesenesel „De
Gaulle“ am Führstrick. In den großen Jutesäcken über dem Eselrücken
sind zunächst einmal Möhren und Äpfel für die Tiere im Park verstaut.
Nikolaus und Knecht Ruprecht hoffen um 14.oo Uhr auf die Hilfe von
möglichst vielen Kindern, damit sie Leckereien an Ziegen, Schafe,
Rinder, Pferde und Schweine verteilen können. Gegen 14.30 Uhr
geht das Programm im Streichelhof weiter. Zwei Arche-Mitarbeiter
erzählen, welche Rolle das vierhörnige Jakobschaf und andere Nutztiere
in der Bibel gespielt haben. Danach kommt der Nikolaus noch einmal.
Andre Hohn stimmt einige witzige Weihnachtslieder an und spielt die
Konzertgitarre dazu und endlich packt der Nikolaus kleine Geschenke aus
den Tragesäcken von seinem großen Esel. Der Schmied Barny vom
Drachenhort ist in diesem Jahr auch mit dabei. Er will den Kindern
zeigen, wie man Messer und Blätter schmieden kann. Selbstverständlich
ist auch an das leibliche Wohl gedacht: Mit Punsch für Klein und Groß
und vielen anderen Leckereien können sich die Besucher stärken und
verwöhnen. Der Weihnachtsmarkt findet am Sonntag, den 30.11.2008 von
10-18 Uhr statt.
Vogelpark Herborn, 21.11.08
Aufgrund des plötzlichen Wintereinbruchs schließt der Vogelpark ab
Samstag seine Pforten!
Der kurzfristige
Wintereinbruch führt dazu, dass der Herborner Vogelpark in diesem Jahr
außerplanmäßig früh zum 22. November seine Pforten für den
Besucherverkehr schließt. Das Team des beliebten Naturerlebniszentrums
bedankt sich auch im Namen seiner rund 300 befiederten, beschuppten
oder behaarten Pfleglinge bei knapp 40.000 großen und kleinen
Naturfreunden, die den familienfreundlichen Tierpark in diesem Jahr
besucht haben. Somit verzeichnet die Einrichtung im Stadtteil
Uckersdorf trotz insbesondere in den Osterferien und im September sehr
ungünstiger Witterungsbedingungen nach 2007, 2002 und 2005 den bislang
viertbesten Besuch ihrer 42-jährigen Geschichte. Natürlich sind auch
während der Winterzeit täglich Mitarbeiter im Vogelpark und bei
„tierischen“ Anliegen der Vogelparkfreunde ansprechbar. Schon jetzt
dürfen sich die Vogelparkfreunde auf die kommende Besuchersaison
freuen, zu deren Beginn die Einweihung des 2. Bauabschnitts des neuen
Australiengeheges mit einer neuen Voliere für den Lachenden Hans oder
Kookaburra in der Nachbarschaft der Kängurus erfolgt. Die offizielle
Parkeröffnung ist für Sonntag, den 1. März 2009 vorgesehen. Bei zuvor
schon längerfristig frühlingshafter Witterung soll es jedoch wie schon
in diesem Jahr auch in 2009 die Möglichkeit geben, den Vogelpark zu
ermäßigten Preisen eher zu besuchen. Für weitere Informationen
empfiehlt sich auch ein Besuch der Homepage des Vogelparks unter
www.vogelpark-herborn.de.
Zoo Köln, 21.10.08
Scheckit - Clevere Kinder kommen überall hin!
Für den Zoo gibt es nicht das falsche Wetter
sondern nur die falsche Kleidung. Familien und Kinder aufgepasst: In
der Woche vom 24. bis 30. November findet im Kölner Zoo eine ganze
Scheckit-Woche statt. Kinder, die im Besitz einer
Scheckit-Familienkarte sind, können vom 24. bis zum 30. November in
Begleitung eines voll zahlenden Erwachsenen kostenlos in den Kölner
Zoo.
Zoo Krefeld, 21.11.08
Neuigkeiten aus Dvur Kralove: dem Krefelder Nashorn-Nachwuchs!
Davu geht es gut! Vor ein paar Tagen trafen gute Nachrichten und Fotos
aus dem tschechischen Zoo Dvur Kralove ein, in welchen Anfang April
2008 der erste Krefelder Spitzmaulnashorn-Nachwuchs Davu umgezogen war.
Die Direktorin Dana Holeckova ist begeistert von Davu. Man sehe wie
glücklich Davu in Dvur sei. Sie hatte wohl noch in Erinnerung wie
schwer allen in Krefeld der Abschied von dem ersten Nashornnachwuchs
gefallen war. Und sie hat recht, denn der nun schon fast 3 jährige
Bulle erkundete bereits mit einem gleichaltrigen Weibchen das riesige
Gehege, tobte in Schlammkuhlen und spielte mit ihr nachlaufen durch das
Gelände. Gute Vorraussetzung für seine Zukunft, denn da soll Davu eine
wichtige Aufgabe als Zuchtbulle im Zoo von Dvur Kralove übernehmen,
welcher bekannt für seine Zucht von Nashörnern ist und momentan über 10
Tiere dieser imposanten Art hält.
Zoo Magdeburg,
21.11.08
Zoo Magdeburg trifft auf großes Kino
Tierisch geht es am 22. November um 14.30 Uhr im CinemaxX Magdeburg zu.
Besondere Gäste haben sich angekündigt: „Kolo“- das putzige
Erdmännchenjunge mit seiner ganzen „Sippe“ kommen zum Darstellerbesuch
zu "WÄCHTER DER WÜSTE" ins CinemaxX Magdeburg. Bei so prominentem
„tierischem“ Besuch darf der Förderverein „Zoofreunde Magdeburg e.V.
nicht fehlen. Der Vereinsvorsitzende, Thomas Rolle, nutzt die
Gelegenheit nicht nur die niedliche und berühmte „Erdmännchen-Sippe“
kennen zu lernen, sondern er weiht außerdem den „tierisch gestalteten“
Spendenbrunnen anlässlich des Filmstarts „Wächter der Wüste“ ein. Alle
Spenden der Kinobesucher kommen dem Magdeburger Zoo zu Gute.
Filmhinweis: An aktuelle Tierfilmerfolge anschließende
BBC-Dokumentation, in der James Honeyborne ein Jahr lang spektakuläre
Aufnahmen einer Erdmännchen-Familie in der südafrikanischen Wüste
anfertigte. Rufus Beck führt als Erzähler durch das putzige Abenteuer
für jung und alt.
Zoo Magdeburg, 20.11.08
Zoo senkt CO2 - Ausstoß: Starke Partnerschaft mit SWM Magdeburg
Energieeinsparungen sind in aller Munde. Der Zoo Magdeburg hat seine
Bemühungen um einen nachhaltigen Ressourcenschutz mit der „Aktion
Naturschutz“ intensiviert und einen starken Partner gewonnen. Die SWM
Magdeburg vereinbart mit dem Zoo eine Energieeinspar-Partnerschaft, um
durch ein konsequentes Energiemanagement und –controlling die
Energiekosten zur Wärmeversorgung zu senken. Zur Erreichung dieser
Zielstellung führt die SWM Magdeburg zum Beispiel regelmäßig Begehungen
zu den Tier- und Wirtschaftsgebäuden durch, analysiert den
Wärmeverbrauch und realisiert die Einregulierung sowie
Funktionskontrolle der technischen Einrichtungen. Mit der
Energieeinspar-Partnerschaft schärft der Zoo Magdeburg weiter sein
ökologisch-umweltbewusstes Profil. Der durchschnittliche Gasverbrauch
im Jahr liegt bei etwa 2308 MWh, was einem CO2 –Ausstoß von ca. 670 t/a
entspricht. Durch die Umstellung von Fernwärme reduziert sich der Ausstoß auf ca. 20
t/a. Durch die Energieeinspar-Partnerschaft sollen noch mal 20 Prozent
eingespart werden, das wären dann weitere ca. 16 t/a.
Tiergarten Nürnberg, 20.11.08
Gibt es Eisbärennachwuchs im Tiergarten Nürnberg?
Vor fast einem Jahr, am 11. Dezember 2007, brachte die Nürnberger
Eisbärin Vera im Tiergarten Nürnberg das Eisbärenjunge Flocke zur Welt.
Vier Wochen nach der Geburt vernachlässigte Vera die Betreuung des
Säuglings, weshalb Flocke als Handaufzucht von Pflegern großgezogen
wurde. Bereits im Frühjahr 2008 kam Vera wieder in die „Hitze“: sie war
erneut empfängnisbereit. Während dieser Zeit wurde dem Nürnberger
Eisbären Felix (geboren am 24.11.2001 in Wien) über einige Wochen die
Gelegenheit gegeben, sich mit Vera zu paaren. Ist die Bärin Vera
(geboren am 21.11.2002 in Moskau) nun schwanger? Zu den Besonderheiten
bei Eisbären gehört es, dass das befruchtete Ei in der sogenannten
Keimruhe im 64-Zellstadium am Ende des Eileiters „wartet“. Erst wenn
das Weibchen ausreichend Fettreserven gebildet hat, um die
Schwangerschaft und die kraftraubende Stillzeit zu überstehen, nistet
sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter ein, was in der Regel im
September oder Oktober der Fall ist. Sobald dies geschehen ist, dauert
die Eisbärenschwangerschaft bisherigen Erkenntnissen zufolge
durchschnittlich noch drei Monate. Auch zu diesem Zeitpunkt gibt es
keine Möglichkeit, die Schwangerschaft einer Eisbärin zum Beispiel im
Urin nachzuweisen. Unabhängig vom Paarungszeitpunkt der Eltern stellt
sich Eisbärennachwuchs jedoch meist in den Monaten November bis Februar
ein. Um auf alle Fälle vorbereitet zu sein, hat der Tiergarten Nürnberg
mehrere Maßnahmen ergriffen. So wurden in Veras Stall Kameras
angebracht. Die Kameraaufnahmen belegen, dass Vera mit dem Nestbau
begonnen und ein Strohlager errichtet hat. „Wir sind uns aufgrund ihres
Verhaltens inzwischen halbwegs sicher, dass Vera trächtig ist“, sagte
der stellvertretende Tiergartendirektor Dr. Helmut Mägdefrau am
Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Tiergarten. Allerdings könnte
der Nestbau auch nur die Vorbereitung auf den Winterschlaf sein. Sollte
Vera erneut eines oder mehrere Junge gebären, wird der Tiergarten die
Medien zeitnah mit Bildern und Videosequenzen versorgen, kündigte
Mägdefrau an. Eisbärinnen vernachlässigen oder fressen ihren Nachwuchs,
wenn sie sich in den ersten Wochen nach der Geburt gestört fühlen. Der
Tiergarten hat aufgrund des diesjährigen großen Interesses an den
Eisbären erste Absperrungen an der Terrasse vor dem Eisbärengehege
vorbereitet. Weitere Absperrungen werden bei Bedarf folgen. Die
Besucher werden über die Notwendigkeit der Absperrmaßnahmen informiert.
Bereits seit einiger Zeit wird das Eisbärengehege nicht mehr gereinigt,
um Unruhe zu vermeiden.
Zoo Duisburg, 20.11.08
Die
Landschildkröten ziehen sich zurück
„Nanu, wo sind denn die ganzen Landschildkröten?“ werden sich die
Zoobesucher in letzter Zeit gefragt haben. „Die haben doch eigentlich
eine große, wunderschön natürlich gestaltete Freianlage?“ Die meisten
der rund 50 Vierzehen-, Breitrand- sowie Griechischen und Maurischen
Landschildkröten haben sich zur Ruhe gesetzt, nämlich zur Winter-Ruhe.
Dies ist ein für viele Reptilien völlig normaler, ja lebensnotwendiger
physiologischer Vorgang, der zum Jahresrhythmus dieser Tiere gehört.
Wenn es im Herbst draußen kälter wird, reduzieren die Landschildkröten
kontinuierlich ihre Nahrungsaufnahme bis sie eines Tages überhaupt
nichts mehr fressen. Gleichzeitig entleeren sie ihren Darm. Geschähe
das nicht vollständig, würden Fäulnisprozesse später schwere
Darmentzündungen hervorrufen. Im Idealfall suchen sich die Schildkröten
geeignete Plätze auf der Freianlage, um sich letztlich tief in das
Erdreich einzugraben und die Winterruhe zu beginnen. Mittlerweile
wissen wir, dass die Winterruhe die Aufrechterhaltung der
physiologischen Schilddrüsenfunktion unterstützt und dazu beiträgt,
dass die Tiere auch ihr hohes Alter erreichen. Weiterhin stimuliert die
Winterruhe die sexuelle Aktivität der Männchen und synchronisiert die
Eianbildung der Weibchen. Das Ausbleiben einer Winterruhe bedingt oft
genug geringe Nachzuchterfolge. Wird es zu kalt und sollten sich einige
Exemplare von selbst nicht eingegraben haben, hilft der Pfleger mit.
Der Freianlage im Zoo Duisburg ist dafür ein abgeschlossener
Überwinterungsraum angegliedert. Die Schildkröten werden in ein tiefes
Substrat aus Laub, (Torf)Moos und Gartenerde gebettet, dessen
Luftfeuchte elektronisch kontrolliert wird. Per Kühlaggregat und
Heizlüfter wird die Temperatur im Bereich von wenigen Grad über dem
Gefrierpunkt gehalten, wobei der überraschende Einsatz eines
Kühlaggregates daher rührt, dass die Winter immer wärmer werden! Werden
die Schildkröten im Frühjahr wieder munter, hat das Zoopersonal alle
Hände voll zu tun. Da wird gewogen, um den Gewichtsverlust beurteilen
zu können. Gebadet, damit die Schildkröten trinken. Der Tierarzt
kontrolliert den allgemeinen Gesundheitszustand. Und schließlich sorgen
die Pfleger mit reich gedecktem Tisch dafür, dass die urtümlichen
Reptilien wieder ans Fressen gebracht werden. Nur für die ganz Kleinen,
die der Zoo Duisburg in diesem Jahr nachgezogen hat, sowie für nicht
ganz so fitte Tiere bleibt es den ganzen Winter über wohlig warm. Denn
sie werden teils hinter den Kulissen, teils bei den
Seychellen-Riesenschildkröten überwintert. So ganz verschwunden sind
die Landschildkröten für den Besucher während der kalten Jahreszeit
damit nicht.
Allwetterzoo Münster, 20.11.08
Freude im Allwetterzoo Münster: Nachwuchs im Gepardgehege
„Das ist ja ein quicklebendiges Quartett! Und dann auch noch zwei
Mädchen und zwei Jungs“, so der begeisterte Zoodirektor, als er das
erste Foto der am 4. November geborenen Gepardbabys machen konnte. Die
Jungtiere waren für eine Wurmkur kurzfristig von der Mutter getrennt
worden. Stolz sind auch die Tierpfleger, dass nach mehrjähriger Pause
mit der erfolgreichen Zucht der eleganten afrikanischen Katzen im
Allwetterzoo Münster nun der Knoten wieder geplatzt ist. Besonders
erfreulich ist, dass schon das Muttertier in Münster geboren wurde. Der
„frischgebackene“ Vater stammt aus dem Wuppertaler Zoo. Der jüngste
Nachwuchs wird von Mutter „Mbala“ vorbildlich aufgezogen. Es ist der
erste Wurf der vierjährigen Katze, die ihre Jungen im dichten Gras der
Freianlage unter den Augen der Pfleger zur Welt brachte. Als es knapp
eine Woche nach der Geburt zu regnen begann, zog die Mutter mit ihren
vier Babys kurzerhand in eine der trockenen und wettergeschützten
Höhlen im Gehege um, die den Geparden zur Verfügung stehen.
Zwischenzeitlich hatte sie die Jungtiere sogar schon im warmen Haus
untergebracht. Auch Gepardenmütter in Afrika wechseln mit ihren Jungen
häufig das Lager, um sie so vor Fressfeinden zu schützen. Für die
Zoobesucher haben die „Umzüge“ der kleinen Familie allerdings einen
Nachteil: Sie können die Junggeparden frühestens dann sehen, wenn diese
selbständiger werden. Das wird vermutlich erst Mitte Dezember der Fall
sein. Nur wenn „Mbala“ in die dem Zookanal zugewandte Wurfhöhle
umziehen sollte, könnte man die Kleinen vom Gehegezaun aus beobachten.
Deshalb bittet der Allwetterzoo alle Gepardenfreunde um etwas Geduld.
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
Basler Zeitung - 26. Nov. 2008
Berggorillas im Kongo profitieren von Kämpfen
Weil die Frontlinien des Bürgerkriegs im Kongo sich verschoben haben,
ist das Leben der seltenen Gorillas sicherer geworden – und offenbar
haben die Unruhen ihnen nicht geschadet. Seit dem Ausbruch der Kämpfe
zwischen der Regierung und den Tutsi-Milizen von Rebellenführer Laurent
Nkunda wurden eine Viertel Million Menschen vertrieben. Doch die vom
Aussterben bedrohten Menschenaffen profitieren von den jüngsten
Kämpfen: Während die Frontline lange Zeit durch ihr Reservat verlaufen
war, führte jüngste Vormarsch der Rebellen dazu, dass die
Hauptkampflinie sich Dutzende Kilometer weg verlagert hat und das
Gebiet mittlerweile sicherer für die Affen geworden ist. Nun konnten
die offiziellen Wildhüter erstmals nach 15 Monaten wieder in den
Virunga-Nationalpark im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und dem
Kongo zurückkehren, um eine Bestandsaufnahme der Gorillapopulation zu
machen. Alle Konfliktparteien hätten erfreulicherweise der Rückkehr der
Aufseher zugestimmt und damit die Bedeutung des Wildtierschutzes
anerkannt, erklärt Parkdirektor Emmanuel de Merode.
sueddeutsche.de - 22. Nov. 2008
Analyse: Wenig Optimismus vor Klimakonferenz
Die UN-Klimakonferenz von Posen startet am 1. Dezember unter recht
schwierigen Bedingungen: Die EU vereinbarte im März 2007 zwar ein
ambitioniertes Klimaschutzpaket. Die Lastenverteilung auf die 27
Mitgliedstaaten will sie aber erst während der letzten zwei Tage der
Klimakonferenz festlegen. Die USA haben mit Barack Obama einen für den
Klimaschutz kämpfenden Präsidenten gewählt, sind aber noch mit der
Delegation der alten Regierung vertreten. Neuseeland mit seinen vier
Millionen Einwohnern, das im Kampf gegen die Erderwärmung beschlossen
hatte, klima-neutral zu werden, hat seine alte Regierung gerade
abgewählt. Die neue hat andere Ziele. Und auf allen lastet die
weltweite Finanzkrise. «Klimaschutz ist auch in Zeiten der Finanzkrise
wichtig. Er ist ein Teil zur Lösung der Krise», betont der deutsche
Verhandlungsführer, Karsten Sach vom Bundesumweltministerium. Die
zweiwöchige Tagung in Posen ist ein wichtiger Meilenstein vor der UN-
Klimakonferenz in Kopenhagen Ende 2009, auf der ein Nachfolgevertrag
zum Klimaschutzprotokoll von Kyoto vereinbart werden soll. Darin werde
angestrebt, dass die Industrieländer bis 2020 im Vergleich zu 1990
ihren Treibhausgasausstoß um 25 bis 40 Prozent vermindern, erläutert
Sach. Er warnt zugleich vor zu hohen Erwartungen für Posen.
sueddeutsche.de - 22. Nov. 2008
Klimakatastrophe kaum noch aufzuhalten
So eindringlich wie nie zuvor warnt der UN-Klimarat IPCC in seinem
jüngsten Bericht vor der Erderwärmung. Der Klimareport von 2007
beleuchtet das Ausmaß des Klimawandels und betont die Verantwortung des
Menschen. Die Kernaussagen des Berichts: Die Erderwärmung ist nicht
mehr aufzuhalten, selbst im günstigsten Fall steigt sie weiterhin an.
Die Durchschnittstemperatur der Jahre 2090 bis 2099 wird je nach
Szenario und politischer Entwicklung beim Klimaschutz um 1,1 bis 6,4
Grad Celsius höher liegen als im Durchschnitt der Jahre 1980 bis 1999.
Der Meeresspiegel wird je nach Rechenmodell um 18 bis 59 Zentimeter
steigen. Die Veränderungen werden wahrscheinlich Gesundheit und Leben
von Millionen Menschen bedrohen. Mehr Hitzewellen, Überschwemmungen,
Stürme, Dürren und Mangelernährung bedeuten mehr Kranke und Tote. Rund
20 bis 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten könnten aussterben,
wenn die weltweite Durchschnittstemperatur um mehr als 1,5 bis 2,5 Grad
Celsius steigt.
FR-online.de - 26. Nov. 2008
Inuit jagen Eisbären
Trotz eigener Bedenken lässt die Regierung des kanadischen
Arktisterritoriums Nunavut in der kommenden Jagdsaison auf der Insel
Baffinland erneut den Abschuss von 105 Eisbären zu. Obwohl
Wissenschaftler befürchten, dass diese Quote den Bestand in der
Baffin-Bucht zwischen Kanada und Grönland gefährden könnte, beugt sie
sich dem Druck von Inuit-Organisationen, die Jagd-Einschränkungen
ablehnen. Dagegen wird am westlichen Ufer der Hudson Bay die Jagdquote
trotz Widerstands der Inuit gesenkt. Nach Ansicht der Forscher droht
den weißen Bären in einigen Regionen binnen Jahrzehnten die
Vernichtung. Dennoch folgte das Nunavut Wildlife Management Board den
Jägern, die überzeugt sind, dass es mehr Bären gebe als vor zehn
Jahren. Die Umweltorganisation WWF rief Kanadas Umweltminister zum
Einschreiten auf. Die Inuit töten die meisten der Bären zum eigenen
Konsum, den Rest verkaufen sie an ausländische Jäger.
Glocalist - 25. Nov. 2008
Todesurteil für Roten Thun
Die Kommission für den Schutz des Atlantischen Thunfisches entschied
gegen ein Moratorium für die weitere Ausbeutung des Roten Thun. Der WWF
spricht von einem Todesstoß. Jetzt helfen nur noch Handelsschranken,
Händler und Verbraucher. In der vergangenen Nacht haben die 46
Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz des Atlantischen Thunfischs
(ICCAT) auf ihrer Konferenz in Marrakesch die Fangmengen für den Roten
Thun auf 22.000 Tonnen für die nächsten Jahre festgesetzt. Ein vom WWF
und den vom ICCAT beauftragten Wissenschaflern geforderte
Fangmoratorium wurde nach WWF-Angaben nicht einmal in Betracht gezogen.
Dem WWF-Schweiz zufolge wurde dieser Entscheid maßgeblich beeinflusst
durch die Europäische Union. Entwicklungsländer, die sich für geringere
Fangquoten und längere Schonzeiten einsetzen wollten, seien mit
Vergeltungsmaßnahmen unter Druck gesetzt worden.
Bieler Tagblatt - 25. Nov. 2008
Keine Bären in den Schweizer Alpen
Grossraubtiere fassen in der Schweiz nur langsam Fuss. Bären gibt es in
den Alpen derzeit überhaupt keine und der Luchs-Bestand erholt sich
kaum. Nur der Wolf, der gut versteckt in dünn besiedeltem Gebiet lebt,
scheint sich wohl zu fühlen. Nachdem letztes Jahr erst fünf Tiere
nachgewiesen waren, leben derzeit schon mindestens acht und
möglicherweise bis zu 15 Wölfe in der Schweiz, wie der WWF in einer
veröffentlichten Bestandesaufnahme zum Abschluss der Alp-Saison
schreibt. Ihnen sind 2008 rund 100 Schafe zum Opfer gefallen, die
meisten davon im Wallis. Diese seien aber oft nicht oder ungenügend
geschützt gewesen.
Harburger - 20. Nov. 2008
Acht tote Seeadler: Wer tut so etwas?
Ein mysteriöser Tierhasser ist offenbar für den Tod mehrerer Seeadler
und zahlreicher anderer Beutegreifer an der Kreisgrenze
Rotenburg/Harburg verantwortlich. Wie Kreishaussprecher Georg
Krümpelmann gestern mitteilte, ist am vergangenen Donnerstag in der
Gemarkung Wüstenhöfen nordwestlich von Tostedt abermals ein toter
Seeadler aufgefunden worden. Weitere auffällige Totfunde bei
Greifvögeln und Füchsen nähren den Verdacht, dass die Tiere vergiftet
wurden. Die Umweltstiftung WWF Nord hat 3000 Euro Belohnung für
Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung der häufigen Todfunde führen.
Dr. Oliver Krone vom Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung
soll untersuchen, woran der Seeadler verendet ist.
derstandard.at - 23.11.2008
Tasmanien: Ein Sechstel der gestrandeten Grindwale
gerettet
Mit einer dramatischen Rettungsaktion haben australische Tierschützer
am Wochenende um das Leben gestrandeter Grindwale (Globicephala)
gekämpft. Insgesamt 64 der bis zu sechs Meter langen Delfin-Verwandten
waren an Tasmaniens Nordwestküste gestrandet - 52 von ihnen verendeten,
die übrigen zwölf konnten aber am Leben gehalten werden, wie der
Sprecher der Natur- und Naturparkbehörde, Chris Arthur, am Sonntag
sagte. Ein weiterer Grindwal verendete zwischenzeitlich, die elf
überlebenden Tiere wurden Arthur zufolge jedoch wieder ins Wasser
geschleppt. ... Bei den Walen habe es sich um einen Tross gehandelt,
der überwiegend aus Grindwalkühen und - kälbern bestand. Zu
wissenschaftlichen Zwecken sollten den toten Tieren Gewebeproben
entnommen werden. Noch sei unklar, was mit den restlichen Kadavern
geschehe, sagte Arthur.
Nachrichten.ch - 23. Nov. 2008
Dutzende Grindwale in Tasmanien verendet
An der Nordwestküste Tasmaniens sind gemäss einem Fernsehbericht 52
Grindwale gestrandet und verendet. Dreizehn weitere Tiere seien noch
lebend an der Küste der Insel südlich des australischen Festlandes
entdeckt worden. Tierschützer kümmerten sich um die Wale, hielten sie
nass und versuchten zu verhindern, dass sich die Meeressäuger einen
Sonnenbrand holten.
vbio.de - 26.11.2008
Kampagne zum Schutz des Störs gestartet
Am 26. November starteten das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die
Gesellschaft zur Rettung des Störs eine Kampagne zur Information,
Erfassung und Behandlung von Beifängen des Europäischen Atlantischen
Störs (Acipenser sturio) in der Freizeit- und Berufsfischerei in
Deutschland. Deutschland arbeitet seit 14 Jahren gemeinsam mit
Frankreich daran, den in fast ganz Europa als ausgestorben geltenden
Europäischen Stör wiederanzusiedeln. "Die durch Beifänge in der
Fischerei verursachten Verluste stellen heute eine der Hauptbedrohungen
für die letzte natürliche Population in Frankreich und für die im
Rahmen eines geplanten Wiederansiedlungsprojektes in deutschen
Nordseezuflüssen, etwa in der Elbe, auszusetzenden Tiere dar.", sagte
Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des BfN. Dabei ist dieses Schicksal
nicht unvermeidlich. In fast drei Viertel der Fälle leben die Störe
noch, wenn sie an Bord des Schiffes geholt werden, unabhängig von der
Art des Fanggeräts. "Entscheidend ist hier das schnelle und richtige
Handeln des Fischers", so die Präsidentin weiter. Das BfN und die GRS
wollen daher, in einer gemeinsamen Aktion mit dem Deutschen
Fischereiverband (DFV), dem Bundesumweltministerium (BMU), den
Bundesernährungsministerium (BMELV), dem Johann Heinrich von
Thünen-Institut (vTI) und einer Reihe weiterer Partner, die
Aufmerksamkeit der Fischerei und der Fischereiaufsicht auf das Problem
des Beifangs von Stören lenken und ihre Kooperationsbereitschaft bei
der Umsetzung von Schutzmaßnahmen für diese Fischart stärken.
Capital - 20. Nov. 2008
Ökomanager des Jahres Der grüne Graf
Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell ist der "Ökomanager des Jahres
2008". Den Preis vergeben 'Capital' und der WWF Deutschland an
herausragende Wirtschaftslenker, die sich um die Umwelt verdient
machen. Zwei weitere Preisträger sind Anton Milner,
Vorstandsvorsitzender des Solarzellenherstellers Q-Cells und Stephan
Wrage, Geschäftsführer von Skysails, einem Anbieter von
Windantriebssystemen für Schiffe. Seine Marke sei "Companion for Life",
ein Freund fürs Leben, beteuert Faber-Castell. Und zeigt seit Jahren,
dass es ihm ernst ist mit Öko. Er züchtet Holz für die Stifte auf
eigenen Pinienplantagen, lässt seine Betriebe in 20 Ländern
umweltgerecht zertifizieren, ob in Brasilien, Malaysia oder China. Der
Graf pocht auf die Sozialcharta des Hauses, sponsert Soziales, Natur
und Artenschutz, heizt regenerativ, verarbeitet ressourcenschonend,
setzt auf natürliche Materialien und ummäntelt Stifte mit harmlosem
Wasserlack.
Glocalist - 24. Nov. 2008
„Ökomanager des Jahres 2008“
Zum „Ökomanager des Jahres 2008“ gekürt wurde Anton Wolfgang Graf von
Faber-Castell, Vorsitzender des Vorstandes der Faber-Castell
Aktiengesellschaft. Den Titel vergaben die Umweltstiftung WWF
Deutschland und das Wirtschaftsmagazin Capital. Soziale und ökologische
Verantwortung gehöre für den Hersteller hochwertiger Stifte in achter
Generation zu den Kernwerten der Marke, so die Begründung der Ehrung.
Für die Experten der Ökomanager-Jury ist Faber-Castell ein
hervorragendes Beispiel dafür, wie ein global agierendes Unternehmen
trotz des wachsenden Drucks auf den Märkten im Sozial- und
Umweltbereich weit reichende Standards setzen kann.
derstandard.at - 24.11.2008
Grüne Inseln in bewohnter Landschaft als Stützpunkte
für Tiere
Zersiedelung der Landschaft und Umwandlung von Natur- in Kulturflächen
drängt Wildtiere auf immer kleineren Gebieten zusammen. Und selbst wenn
sie dort geschützt sind, schränkt die "Inselbildung" doch wichtige
Wanderbewegungen ein: Sei es jahreszeitliche Migration oder genetischer
Austausch zwischen Populationen. Dieses durchaus ernste Problem
erfordert zumindest bei bodenbewohnenden Tieren großen Aufwand - etwa
durch die Einrichtung "grüner Korridore". Zumindest bei Vögeln geht
dies leichter, wie schwedische Forscher nun zeigen konnten. Für Tiere
auf Wanderschaft können selbst unscheinbar kleine Grünzonen wichtige
Stützpunkte darstellen, wenn sie miteinander gekoppelt sind. Das zeigen
Erik Andersson und Örjan Bodin vom Institut für Systemökologie der
Universität Stockholm. Sie untersuchten die Auswirkungen von vernetzten
kleinen Lebensräumen auf die Tierwelt. Wo das Raumproblem größere
Schutzgebiete nicht ermöglicht, seien naturbelassene Grünzonen
vernünftige Alternativen, so das Ergebnis der Forschung. Diese Biotope
erwiesen sich dabei auch in der Stadt als wertvoller Beitrag für den
Erhalt der Artenvielfalt.
Nachrichten.ch - 21. Nov. 2008
Biber sollen in England wieder heimisch werden
Vier Jahrhunderte nach ihrem Aussterben in Grossbritannien sollen Biber
wieder auf der Insel heimisch werden: In London landete am Freitag ein
Flugzeug mit vier norwegischen Biberfamilien an Bord. Wie die für das
Wiederansiedlungsprojekt zuständigen Tierschützer mitteilten, bleiben
die vier Familien, die jeweils aus einem Männchen, einem Weibchen und
bis zu drei Jungtieren bestehen, zunächst ein halbes Jahr lang in
Quarantäne. Im Frühjahr sollen die Tiere in der Grafschaft Argyll im
Südosten Schottlands freigelassen werden.
vbio.de - 21.11.2008
11.000 nichteinheimische Arten erobern Europa - erste
umfassende Übersicht erschienen
Zum ersten Mal liegt eine umfassende Übersicht über die in Europa
anwesenden nichteinheimischen Arten sowie über ihre Auswirkungen auf
Umwelt und Gesellschaft vor. Mehr als 11.000 nichteinheimische Arten
wurden im Rahmen des DAISIE-Projektes (Delivering Alien Invasive
Species Inventory for Europe) dokumentiert, ein einmaliges
Dreijahresprojekt von über 100 europäischen Wissenschaftlern, das von
der Europäischen Union finanziert wurde und nun neues Wissen über
biologische Invasionen in Europa vorlegt. Biologische Invasionen durch
nichteinheimische Arten verursachen häufig beträchtlichen ökonomischen
Schaden, sowie Verluste an biologischer Diversität und ökologischen
Funktionen in den betroffenen Ökosystemen.
derstandard.at - 23.11.2008
11.000 Tier- und Pflanzenarten in Europa eingewandert
Rund 11.000 Tier- und Pflanzenarten leben in Europa, die hier
ursprünglich nicht heimisch waren. Einige dieser teilweise aus den
Tropen eingeschleppten Arten können eine bisher unterschätzte Bedrohung
für das ökologische und wirtschaftliche Gleichgewicht darstellen, heißt
es in einer Studie der Universität Bern. Die Arten könnten neue
Krankheiten auslösen sowie die Artenvielfalt und sogar die
Wasservorräte gefährden. Zwar sei die Mehrzahl der eingeschleppten
Arten unproblematisch. Aber rund 15 Prozent verursachten beträchtlichen
ökonomischen und gesellschaftlichen Schaden. Bekanntes Beispiel ist die
Pflanze Ambrosia, die Allergien auslösen kann.
vbio.de - 24.11.2008
Weichtier des Jahres 2009: Husmanns Brunnenschnecke
Mit der Wahl der nördlichsten Brunnenschnecke Deutschlands – Husmanns
Brunnenschnecke (Bythiospeum husmanni; C. Boettger 1963) aus dem
flussbegleitenden Grundwasserstrom der Ruhr in Nordrhein-Westfalen –
zum Weichtier des Jahres 2009 möchte das Kuratorium die neuesten
Forschungsergebnisse zu dieser Art, aber auch den bestehenden
Forschungsbedarf für die gesamte Gruppe, herausstellen. Mit dieser
winzigen Schnecke soll stellvertretend auf die wenig bekannte Lebewelt
des in seiner Ausdehnung riesigen – heute zunehmend bedrohten –
unterirdischen Lebensraums im Grundwasser der Fluss-Schotter und des
Karsts und dessen spektakuläre Erforschung aufmerksam gemacht werden.
Heute weiß man beispielsweise, dass Bythiospeum husmanni nur in extrem
sauberem und gleichmäßig kühlem Grundwasser überleben kann. Somit kann
das Vorkommen der Art gewissermaßen als Indikator für die
Unbedenklichkeit des Grundwassers zur Trinkwasserversorgung gewertet
werden.
epochtimes.de - 25.11.2008
Der Eisvogel - „Vogel des Jahres“ 2009 - Der fliegende
Edelstein
Man nennt ihn den fliegenden Edelstein, und viele Menschen haben ihn zu
ihrem Lieblingsvogel erklärt: den Eisvogel (Alcedo atthis). Mit seinem
tropisch leuchtenden Gefieder kann man ihn auch sicherlich zu den
schönsten Vögeln in unseren gemäßigten Breitengraden zählen: Im
Kontrast zu seiner rost-orangefarbenen Unterseite und zur weißen Kehle
schimmert die Oberseite je nach Lichteinfall azurblau bis smaragdgrün
mit einem türkisfarbenen Streifen auf dem Rücken. Von der
Schnabelspitze bis zum Schwanz misst der Eisvogel 16 Zentimeter. Durch
seine kurzen Beine und Schwanzfedern wirkt er etwas pummelig, doch
fliegt der Eisvogel so schnell, dass Greifvögel kaum eine Gefahr für
ihn darstellen. Bei zwischen 5.000 und 8.000 Brutpaaren liegen die
Schätzungen über die Population in Deutschland. In Hamburg und Umgebung
soll der Bestand in den letzten Jahren konstant 35 bis 40 Brutpaare
betragen.
derstandard.at - 27.11.2008
Video: Mächtige "Alien-Königin" unter Wasser
Eine unerwartete Begegnung hatte ein ferngesteuerter Tauchroboter eines
Ölförderunternehmens im Golf von Mexiko: In zweieinhalb Kilometern
Tiefe schwamm ihm ein Kalmar aus der Gattung Magnapinna vor die
Kameralinse - dies ereignete sich im November des vergangenen Jahres,
"National Geographic" hat das Video nun auf seine Website gestellt. Die
Gattung Magnapinna (übersetzt: "Großflosse") wurde erst in den 90er
Jahren klassifiziert und umfasst nach bisherigem Kenntnisstand vier
verschiedene Spezies. Diese unterscheiden sich von der übrigen
Kalmar-Verwandtschaft in erster Linie durch die überproportional großen
Flossen entlang des Mantels, die ihnen ihr charakteristisches Aussehen
verleihen, das auf den ersten Blick eher an die Königin der
"Alien"-Filmreihe erinnert als an andere Kalmare.
welt.de - 27.11.2008
Nicht allen Tieren geht es schlecht
Nur eines ist noch seltener als Pandabären und Sumatranashörner: gute
Nachrichten aus dem Naturschutz. Seit die Weltnaturschutzunion (IUCN)
1963 die erste Rote Liste erstellte, werden die traurigen Tabellen über
bedrohte Tiere und Pflanzen immer länger. Die jüngste Auflage
dokumentiert, dass es 16.900 von 44.800 untersuchten Arten schlecht
geht. In einer Welt, in der immer noch Tropenwälder gerodet und
Savannen in Agrarland umgewandelt werden, wundert das nicht. Doch
selbst in einem Land wie Deutschland, mit wachsender Waldfläche und
immer mehr Schutzgebieten, sieht es ebenfalls düster aus. "Jede dritte
häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006 im Bestand ab", verkündete
Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, im November
in Bonn. Nichts hält den Artenschwund in Deutschland auf. Über 30 Jahre
intensiver Naturschutzbemühungen scheinen völlig vergeblich zu sein.
... Es gibt nationale Artenschutzverordnungen und
Vogelschutzrichtlinien, international existiert mittlerweile ein
dichtes Netz von Verträgen, darunter das "Übereinkommen über
Biologische Vielfalt" und das europäische Schutzgebietssystem "Natura
2000". Viele Millionen Euro sind in den Naturschutz geflossen. Offenbar
alles umsonst. Die Roten Listen des Bundes und der Länder werden
länger, nicht kürzer. Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit hat das
niedersächsische Umweltministerium einen Kontrapunkt zur traurigen
Buchhaltung der Roten Listen gesetzt: Weiße Listen. Vor einigen Wochen
erschien die "Weiße Liste der Säugetiere Niedersachsens", ein
Erfolgsverzeichnis über Vogelarten im Aufwind kam bereits 2006 heraus.
Es stellte 90 Brutvögel und 21 Gastvögel vor, deren Bestand in dem
nordwestlichen Bundesland zugenommen hat. Das ist, verglichen mit der
Roten Liste, eine gar nicht so schlechte Bilanz.
derstandard.at - 20.11.2008
Der Raubtierknochen vom Grund der Nordsee
Ein niederländischer Fischkutter hat vor der englischen Küste den
Knochen einer Säbelzahnkatze vom Grund der Nordsee ans Tageslicht
befördert. Es handelt sich um den bisher nördlichsten Fund eines
solchen Knochens, wie der britische Sender BBC berichtete. Das Fossil
gehört zum Bein eines Raubtiers der ausgestorbenen Art Homotherium
crenatidens . Der Paläontologe Dick Mol vom historischen Museum in
Rotterdam bezifferte das Alter des Knochens auf ein bis zwei Millionen
Jahre.
vbio.de - 24.11.2008
Mammut-Zeitung: Weblog informiert über das bekannteste
Rüsseltier aus dem Eiszeitalter
Mammute bzw. Mammuts stehen im Mittelpunkt des Weblogs Mammut-Zeitung,
die nur im Internet unter der Adresse mammut-zeitung.blogspot.com
erscheint. Die Mammut-Zeitung veröffentlicht Texte, Bilder und
Videoclips über diese faszinierenden Rüsseltiere. ... Das Themenangebot
der 'Mammut-Zeitung' umfasst Beiträge über neue Entdeckungen und
Erkenntnisse, sehenswerte Museen, Sonderausstellungen, interessante
Bücher, E-Books, CD-ROMs, DVDs, Videos, Filme und über Wissenschaftler
oder Sammler, die sich mit dem Mammut beschäftigen. Garniert werden die
Texte mit Fotos, Zeichnungen und Videoclips.
derstandard.at - 25.11.2008
Fossil eines flossenbewehrten Krokodils entdeckt
Paläontologen haben bei Courtedoux im schweizerischen Jura ein Fossil
aus dem Erdzeitalter gefunden, das seinen Namen vom selben Gebirge
ableitet wie der betreffende Kanton: dem Jura. 150 Millionen Jahre alt
ist das Skelett eines Meereskrokodils aus der Gruppe der
Metriorhynchidae, einem Teil der früher deutlich artenreicheren
Krokodilverwandtschaft. Metriorhynchidae waren dem Leben im Wasser
besonders gut angepasst: Die Füße waren weitgehend zu Flossen
ungebildet, der Schwanz trug eine weitere Flosse und der für Krokodile
sehr stromlinienförmige Körper hatte keine Panzerung. ... Die Region um
Courtedoux gilt als wichtige Fundstelle von Archosaurierspuren
(Archosaurier als Übergruppe von Dinosauriern ebenso wie Krokodilen und
Flugsauriern); mehr als 5.000 Fossilien sollen bisher laut
Kantonangaben ausgegraben worden sein. Dennoch handelt es sich bei dem
Skelett laut den Forschern um den ersten Metriorhynchidae-Fund in der
Schweiz.
wissenschaft-online.de - 26.11.2008
Ur-Schildkröten entdeckt
In China haben Forscher die bislang ältesten Schildkröten-Fossilien der
Welt ausgegraben. Die rund 220 Millionen Jahre alten Exemplare
dreier
Ur-Schildkröten geben Wissenschaftlern neue Hinweise darauf, wie sich
der einzigartige Panzer der Reptilien im Verlauf der Evolution
entwickelt hat. Vermutlich sei er aus knöchrigen Verlängerungen und
Verbreiterungen des Rückgrats und der Rippen entstanden, berichten die
Forscher um Chun Li von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in
Peking. Die neue Art bekam den Namen Odontochelys semitestacea ,
was so viel heißt wie "Halb-Panzer-Schildkröte mit Zähnen" und auf ihre
hervorstechendsten Merkmale verweist: Sie hat nur einen Bauch- aber
keinen Rückenpanzer und Zähne anstelle der schnabelartigen
Kieferleisten heutiger Schildkröten.
derstandard.de - 26.11.2008
Die ältesten Schildkröten der Welt
Nein, die Rede ist hier nicht vom biblischen Alter, das Schildkröten
erreichen können. Vertreter der gepanzerten Tiere gelten ja als die
ältesten Tiere überhaupt: Die 2006 verstorbene Galápagos-Schildkröte
Harriet soll 176 Jahre alt geworden sein. Und ein gepanzerter Kollege
im Zoo von Kalkutta hat bei seinem Tod angeblich gar 256 Lenze gezählt.
Die Rede ist nämlich von den ältesten Schildkrötenfossilien.
Rekordhalter waren bislang Funde aus Deutschland, die auf rund 205
Millionen Jahre geschätzt wurden. Nun haben Forscher in China gleich
drei Urschildkröten ausgegraben, die noch einmal rund 15 Millionen
Jahre älter sind.
spiegel.de - 26.11.2008
Höhlenbär verschwand früher als bislang gedacht
Der Höhlenbär muss einen furchterregenden Anblick geboten haben. Mit
einer Größe von über dreieinhalb Metern und einem Gewicht von bis zu
einer Tonne zählte er zu den größten Landsäugetieren, die je gelebt
haben. Doch der gewaltige Körper bewahrte die Art nicht vor dem
Aussterben. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass der Höhlenbär
sogar wesentlich früher verschwunden ist als bisher angenommen, genauer
gesagt: 13.000 Jahre früher. Das schließen Paläontologen um Martina
Pacher von der Universität Wien aus neuen Untersuchungen und der
Auswertung früherer Studien.
berlinonline.de - 26.11.2008
Eiszeit rottete Höhlenbären früher aus als gedacht
Die letzte Eiszeit hat den Höhlenbären nach neuen Erkenntnissen
13 000
Jahre früher aussterben lassen als bisher angenommen. Deutlich kälteres
Klima habe dem rund 1000 Kilo schweren Riesenbären vor rund 27 800
Jahren in etwa zum Höhepunkt der Würm-Eiszeit die Lebensgrundlage
genommen. Dies berichten Wissenschaftler um Martina Pacher von der
Universität Wien im Fachjournal «Boreas». Da der Höhlenbär (Ursus
spelaeus) anders als sein Verwandter, der kleinere Braunbär (Ursus
arctos), hauptsächlich ein Pflanzenfresser war, habe er in der kärger
werdenden Landschaft weniger Nahrung gefunden. Dagegen gebe es keine
Hinweise darauf, dass der Mensch den Höhlenbären ausgerottet habe.
scinexx.de - 27.11.2008
Klimasturz ließ Höhlenbären aussterben - Urzeitlicher
Riese starb 13.000 Jahre früher als angenommen während einer Kältephase
Höhlenbären waren noch vor 40.000 Jahren in Europa extrem häufig, in
einigen Höhlen zwischen Spanien und dem Ural entdeckten Paläontologen
Knochen von gleich tausenden dieser Tiere, die vermutlich während ihres
Winterschlafs gestorben waren. Mit bis zu 1.000 Kilogramm Körpergewicht
und einer Größe von 3,5 Metern übertrafen sie die größten Vertreter der
heutigen Bären, die Kodiaks und Braunbären deutlich. Doch seit dem
ersten Fund von Höhlenbärenknochen vor rund 200 Jahren ist unklar, wann
und warum Ursus spelaeus ausstarb.
BirdLife
BirdLife volunteers receive prestigious prize -
21.11.2008
A group working to conserve the Kikuyu Escarpment forest Important Bird
Area (IBA) in Kenya has won the prestigious Equator Prize for 2008. The
Kijabe Environment Volunteers (KENVO) were chosen from 310 nominations
and received the award at the IUCN World Conservation Congress, in
Barcelona, Spain.
African Important Bird Areas get conservation toolkit
- 24.11.2008
A toolkit that synthesises lessons learnt by the BirdLife Africa
Partnership in the identification, monitoring and conservation of
Important Bird Areas (IBAs) was recently launched. “This toolkit will
be valuable, not only to the members of the BirdLife Partnership, but
also to other practitioners interested in biodiversity conservation”,
said Dr Hazell Shokellu Thompson, Regional Director for BirdLife in
Africa .
Rare birds' release - 25.11.2008
Following last year's critically acclaimed first edition, Rare Birds Yearbook 2009
has just been published. Featuring the world's 190 Critically
Endangered species the book is compiled in cooperation with BirdLife
International, the IUCN Red List authority on birds.
Big trouble for UK and Icelandic seabirds -
26.11.2008
Analysis of this year's seabird breeding data on RSPB (BirdLife in the
UK) coastal reserves shows that Black-legged Kittiwake Rissa tridactyla
, Arctic Tern Sterna paradisaea and Parasitic Jaeger Stercorarius
parasiticus – more commonly known as Arctic Skua - have had a terrible
season, with virtually no chicks reared to fledging in the far north of
the UK. Changes in food supply, which may be linked to climate change,
could threaten the future of these species in the UK.
PlanetArk
Surviving Whales Tracked By Satellite In Australia
- 25.11.2008
The whales were the only ones from a group of 64 long-finned pilot
whales that survived the mass stranding on Saturday.
Mobile Phones Eavesdrop On Aussie Koalas -
26.11.2008
The researchers tagged koalas on St Bees Island off northeast Australia
with satellite tracking devices to monitor movements and placed mobile
telephones in the trees which are programmed to turn on every 30
minutes and record for two minutes.
ENN
Rangers return to Congo gorilla park after a year
- 21.11.2008
GOMA, Congo (Reuters) - Park rangers returned to a
reserve
that is home to nearly a third of the world's remaining mountain
gorillas Friday, more than a year after fighting forced them to abandon
the area, a park chief said. Armed Tutsi rebels loyal to renegade
General Laurent Nkunda occupied the gorilla sector of Virunga National
Park in September 2007, forcing rangers to leave.
Canadian hunters killing narwhals trapped in ice
- 21.11.2008
OTTAWA (Reuters) - Canadian hunters in a remote Arctic
community have started killing a large number of narwhals -- small,
white whales best known for their long tusks -- that are trapped by
ice, a federal official said on Friday.
Bald Eagles in Catskills Show Increasing Mercury -
26.11.2008
Less than two years after the bald eagle was removed
from the
federal government's endangered species list, an environmental
organization in Maine has found an alarming accumulation of mercury in
the blood and feathers of bald eagle chicks in the Catskill Park region
of New York.
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Weitere Infos |
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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE
GEHEGEPRÄSENTATION
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M&T Bank's Rainforest Falls im Buffalo Zoo in den USA ist eine
Halle für tropische südamerikanische Tierarten. Schauanlagen für
Kaiman, Ozelot, Ameisenbär, einige Affenarten, Schildkröten und kleine
Tierarten sind in eine betretbare Vogelvoliere integriert.
Bemerkenswert ist, dass der Ausstellungsraum für die Besucher ungefähr
so groß ist wie der Besucherraum bei den Tieranlagen und dass der Raum
für die Tierhaltung hinter den Kulissen ungefähr so groß ist wie jener
für die Tiere in der Schauhalle:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=1027
~°v°~
ARTIKEL ÜNER ZOOMASTERPLANUNG
Wir danken Dr. Brij Kishor Gupta für diesen Artikel, der zuerst im
journal of landscape architecture vol. 5, issue 5, no. 20.
veröffentlicht wurde.
Dr. Brij Kishor Gupta, Adit Pal: Zoo Master Planning
http://www.zoolex.org/publication/gupta/gupta_la20masterplanning.pdf
(1.9 MB)
~°v°~
Die
ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger
Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissensch ftliche Website zum
Thema Zooplanung
Circus
Bad
Kreuznacher Anzeiger - 26. Nov. 2008
Elefant Mayas
Schicksal bald vor Gericht
Immer wieder war es in den Monaten zuvor um die Art der Haltung der
mitreisenden Tiere, vor allem der Elefanten gegangen. Auf dem
Breitenfelser Hof waren die Bedingungen derart schwierig, dass das
Veterinäramt der Kreisverwaltung einschritt. Am Montag, 1. Dezember, um
13.30 Uhr wird der Fall vor dem Amtsgericht Bad Kreuznach im
Hauptverhandlungstermin aufgerollt. Es geht um einen Verstoß gegen das
Tierschutzgesetz.Vor
drei Jahren sorgte die Elefantenkuh Maya aus dem ehemaligen Zirkus
Giovanni Althoff für Furore. Nach einer Odyssee aus dem hessischen
Hanau über Oppenheim, Bodenheim und Mommenheim landete der Zirkus im
Sommer 2005 auf einer Wiese am Breitenfelser Hof bei Guldental. Maya
sorgte auch für Diskussionsstoff in Bingen.
Angeklagt sind zwei Frauen von inzwischen 48 und 62 Jahren und ein
71-jähriger Mann. Sie waren nach Auskunft der Amtsgerichtsdirektorin
Brigitte Hill Betreiber des Zirkus´. Ihnen wird vorgeworfen, im
Zeitraum zwischen dem 5. und 18. Oktober 2005 als Eigentümer und Halter
der Elefantenkuh Maya, beim Umzug in das neue Quartier in der Nähe des
Breitenfelser Hofes das Tier und einen Pfleger zurückgelassen zu haben,
ohne sich um ausreichend Futter oder finanzielle Mittel zur Beschaffung
von Elefanten-Futter gekümmert zu haben. Im
November wurde die Elefantenkuh dann auf Betreiben des Kreises in
den Heidelberger Zoo gebracht, wo es ihr zunächst besser ging. Sieben
Monate später war sie tot.
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Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in
dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an
die Redaktionsadresse
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Tier International
4/2008
Feldhamster - Unsichtbarer Nager mit großem Imageproblem
Eine Ameise wie vom anderen Stern
Yashoda: Der Countdown läuft
Mittelmeer-Mönchsrobbe - Europas seltenstes Säugetier vor der
Ausrottung?
Neue CD „Naturexkursion“
im Musikverlag Edition AMPLE
Uwe Westphal lässt wieder von sich
hören: Auf der brandneuen CD aus dem für seine Audio-CD-Reihe
NATUR-UMWELT-TIER bekannten Verlag präsentiert der promovierte
Diplombiologe abermals fast ausschließlich mit seinem Mund, also ohne
Hilfsmittel erzeugte Laute von sage und schreibe 73 Tierarten: wieder
einmal etliche gängige Vogelarten, aber diesmal auch heimische
Säugetiere, Lurche (Amphibien) und sogar Insekten. Mit seiner
außergewöhnlichen Begabung, durch akribisches, leidenschaftliches Üben
verfeinert, gelang Westphal eine nahezu natürgetreue Imitation von
Stimmen, Rufen und anderen Geräuschen, zumal wenn man bedenkt, dass ja
auch in der Natur nicht alle Vertreter einer Art genau die gleichen
akustischen Signale produzieren. Selbst lebensechte Konzerte
verschiedener Species in einem Biotop vermögen zu beeindrucken.
Hilfreich beim mehr als einstündigen Hörgenuss ist die (ggf.
gleichzeitige) Lektüre des über 30-seitigen Begleitheftes mit vielen
wichtigen Kommentaren, die zum Verständnis der Aufnahmen beitragen und
interessante Aspekte zur Soziobiologie liefern. Der dort abgedruckte
Text ist nahezu wortgleich mit dem auf der CD zu den einzelnen
Lautäußerungen gesprochenen, so dass man bei Bedarf anhand des ersteren
leicht die Inhalte rekapitulieren kann, ohne die entsprechenden
Passagen des Tonträgers wiederholen zu müssen.
Für interessierte Naturfreunde ist das Hörerlebnis schon allein wegen
der erstaunlichen stimmlichen Leistung des erfahrenen Feldbiologen
seien Preis wert:
14,95 Euro über Amazon.de
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(G. Ulmer)
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Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
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unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
November
28. - 30.
7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-,
Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Schwerpunktthema: Elefanten und Cerviden
Ort:
Wuppertal
Anmeldung
und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de
Dezember
1. - 4.
International
Invasive Bird Conference
Ort: Perth, Australia
Informationen: www.abcon.biz/iibc.htm
05.
18.
Schneverdinger Naturschutztag – Gute Gründe für Naturschutzhandeln
Ort: Schneverdingen/ Niedersachsen
Veranstalter: Alfred Toepfer, Akademie für Naturschutz
Informationen: Barbara Schultz, Veranstaltungsorganisation, Tel.: 05198
/
9890-76, Fax: 05198 / 9890-95, barbara.schultz@nna.niedersachsen.de,
www.nna.niedersachsen.de
2009
Januar
03. - 06.
Naturschutztage am Bodensee
Ort: Radolfzell/Bodensee
Veranstalter: NABU und BUND
Informationen: Thomas Körner, NABU Donau-Bodensee, Tel.: 07551/67315,
Fax:
0711/966 72-33, Hannes.Huber@NABU-BW.de,
www.naturschutztage.de
11.
Neusser Herpetologischer Thementag "Veterinärmedizin II"
Veranstalter: DGHT
Informationen: www.dght.de
16. – 18.
1st
International Symposium on Bat Migration
Ort: Federal Institute for Risk Assessment in Berlin, Germany.
Informationen: www.izw-berlin.de
23. – 26.
Zoos and Aquariums Committing to Conservation (ZACC) Conference
Ort: held in Houston, Texas, USA.
Informationen: www.houstonzoo.org/zaccregister
24. – 28.
International Association of Avian Trainers and Educators
17th Annual Conference: "09 in the Nati",
Ort: Cincinnati Zoo & Botanical Garden in Cincinnati, Ohio, USA
Informationen: www.iaate.org
Februar
2.
WORLD
WETLANDS DAY
Informationen: www.ramsar.org
13. – 15.
ZooKunft
2009
Ort:
Duisburg
Programm und Anmeldung: http://www.zookunft.info/2009/Programm2009.htm
24.
– 26.
11th Meeting of the "Gesellschaft für Primatologie"
Ort: Hannover.
Informationen: www.gfp2009.de
25. – 1. 3.
EAZA Zoo Educators (EZE) Conference 2009
Ort: Cologne Zoo, Germany
Informationen:
www.koelnerzoo.de
März
13 – 16
37th Symposium of the European Association of Aquatic Mammals,
Ort: Mediterraneo Marine Park in Malta
Informationen: www.mediterraneo.com.mt/eaamconference
22. – 25.
5th International Hornbill Conference
Ort: Botany Centre, Singapore Botanic Garden, Singapore
Informationen: msnbc@singnet.com.sg
30. – 3. 4.
12th Scientific Wadden Sea Symposium
Ort: Wilhelmshaven
23.
– 26.
ARAZPA Annual Conference
Ort: Sea World Gold Coast (Australia)
Informationen: www.arazpa.org.au
26. – 29.
12.
Tagung Europäischer Zooförderer
Ort: Berlin (März 2009)
Veranstalter /Informationen: Gemeinschaft der Förderer von Tierpark
Berlin und
Zoologischem Garten Berlin e.V., http://www.freunde-hauptstadtzoo.de,
Am Tierpark 125, D - 10319 Berlin / Hardenbergplatz 8, D - 10787
Berlin,
Geschäftsstelle des Vereins : Telefon : 0049 (30) 51 53 14 07, Telefax
: 0049
(30) 51 24 061
Beschreibung: Vom 26. bis 29. März 2009 findet in Berlin erstmals der
Zooförder-Kongress statt. Die Einladung wurde bereits am Ende der
letzten
Tagung im Jahr 2007 in München ausgesprochen. Im Oktober/November 2008
wurden
alle deutschsprachigen Fördervereine angeschrieben und um Beteiligung
an der Tagung
gebeten. Alle erforderlichen Informationsunterlagen finden Sie hier auf
dieser
Seite.
Juni
10. – 14.
Verband
Deutscher Zoodirektoren (VDZ) – Treffen
Ort:
Zoo Augsburg
16.
– 20.
7th
International Zoo Marketing Conference
Ort: Odense Zoo (Denmark)
Juli
12.-
17.
11th
International Congress of the European Association for Veterinary
Pharmacology
and Toxicology
Ort:
Leipzig
Veranstalter:
European Association for Veterinary Pharmacology and Toxicology
Informationen:
www.eavpt2009.de
August
29.
- 30.
Zoohistorica
20 - Amnéville 2009
20.
Internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
Ort:
Amnéville, Frankreich
Das 20. internationales Treffen der Sammler
zoohistorischer Literatur wird am letzten Augustwochenende 2009 im Zoo
Amnéville (Frankreich) stattfinden. http://www.zoohistorica.org
Jonas Livet - jonaslivet@zoohistorica.org
September
24.
-29.
3. Internationales Tierpflegertreffen
(ICZ) in Seattle (USA)
Ort/Veranstalter:
The Puget Sound Chapter of AAZK and Woodland Park Zoo, USA
Informationen:
http://www.iczoo.org/
Ausstellungen
sueddeutsche.de
- 21. Nov. 2008
Reliquien der
Evolution
Im Jahr 2009 jährt sich zum 150. Mal die Veröffentlichung von Darwins
"Über die Entstehung der Arten". Dazu gibt es jetzt eine Schau in
London mit bisher unbekannten Exponaten. Gut 80 Jahre lang beherrschte
eine Bronzestatue Richard Owens den
Treppenaufgang im Londoner Naturhistorischen Museum. Doch vergangenen
Mai musste sie ihren Platz räumen: Dort steht nun - wie schon von 1882
bis 1927 - eine Marmorstatue Charles Darwins. Anlässlich der sich im
Jahr 2009 zum 150. Mal jährenden
Veröffentlichung seines bahnbrechenden Werkes "Über die Entstehung der
Arten" sowie seines 200. Geburtstags hat jetzt wiederum Darwin Richard
Owen verdrängt. Ein Großteil der Londoner Ausstellung ist der
Expedition gewidmet, die Darwin von 1831 bis 1836 an Bord der Brigg HMS
Beagle nach Südamerika und durch den Pazifik unternahm. Bei vielen der
Londoner Ausstellungsstücke
handelt es sich um Proben, die Darwin selbst sammelte und nach
Großbritannien schickte: gepresste Pflanzen, Fossilien von Brachiopoden
und Riesengürteltieren, Vogelpräparate. Dass Darwin dabei nicht allein
an den Verwandtschaftsverhältnissen der von ihm entdeckten Tierarten
interessiert war, belegt ein Zitat am Terrarium eines grünen Leguans.
Schon
als Student in Cambridge hatte er einen Club "zum Genuss von Tieren,
die dem menschlichen Gaumen unbekannt sind" gegründet. Folgerichtig
studierte er die Leguane nicht nur, er probierte sie auch, und
vermerkte: "Diese Eidechsen liefern gekocht ein weißes Fleisch, das
jenen schmeckt, deren Mägen über Vorurteile erhaben sind." Mit großem
Aufwand hat man etwa Darwins Arbeitszimmer nachgebaut; sogar eine
Haarlocke des Forschers ist ausgestellt. Abgesehen von der plastischen
Unmittelbarkeit solcher Exponate kommt man der Person Darwins aber vor
allem durch eine große Zahl von Briefen und Notizen näher. Die
Ausstellung "Darwin" zeichnet so das plastische Porträt eines ebenso
akribisch arbeitenden wie bescheidenen Genies.
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Stellenanzeigen
Der Zoologische Garten Frankfurt
sucht zur Verstärkung seines Teams zum nächstmöglichen
Zeit-punkt eine/n
Tierpfleger/in (Revierleitung Exotarium)
Zu Ihren Aufgaben gehören:
• Leitung des Exotariums (Süß- und Seewasserfische, Niedere Tiere,
Insekten, Weichtiere, Stachelhäuter, Amphibien, Reptilien)
- Koordinierung und Kontrolle der täglichen Revierarbeit
- Erstellen des Dienstplanes
- Ausübung der Dienst- und Fachaufsicht der unterstellten
MitarbeiterInnen
• Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten, insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Aquarien und Tieranlagen
– Züchten und Aufziehen verschiedener Tierarten
– Mithilfe bei tierärztlicher Behandlung
• Entwicklung und Durchführung von Tierbeschäftigungsmaßnahmen und
Lebensraumbereicherungen
• Besucherinformation, insbesondere Führungen und Mitwirkung bei den
Abendöffnungen des Exotariums
Wir erwarten:
• Abgeschlossene Ausbildung z. Zootierpflegerin/Zootierpfleger
• Mehrjährige Erfahrung in der Tierpflege
• Fundiertes Fachwissen in der Pflege von Aquarien- und
Terrarien-tieren, in der Futtertierzucht, insbesondere der Planktonzucht
• ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit
• Personalführungskompetenz
• überdurchschnittliches Engagement
• Eigenverantwortlichkeit
• Serviceorientierung
• interkulturelle Kompetenz
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf zwei Jahre befristet; bei Bewährung
ist eine unbefristete Weiterbe-schäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen
Dienst nach Entgeltgruppe 9.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in
Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen
werden daher besonders begrüßt. Schwerbehinderte werden bei gleicher
Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 05.12.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Schmitz, Tel.: 069/212-33730 zur
Verfügung.
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
Zoodirektor(in)/1.
Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle,
zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.
Voraussetzungen:
o
Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und
nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in
diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in
betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
o Engagement,
hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent,
Belastbarkeit
o ausgeprägte
soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
o
selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
o Kenntnisse im
Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht
sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
o Kenntnisse des
Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des
Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der
EU-Zoo-Richlinien
o Bereitschaft
zur ständigen Fortbildung, insbesondere im
Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
o Wirtschaftsplan
o Stellenplan
einschließlich der Abstimmung mit der
Organisationsabteilung
o Jahresabschluss
o Vorlagen für
den Werkausschuss
o Fortschreibung
der Entwicklungskonzeption für den Thüringer
Zoopark Erfurt
o
Generalbebauungsplan
o
Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und
Veranstaltungsplanung
o
Berichterstattung an den Oberbürgermeister
o Festlegung der
tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen
und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
o Einhaltung des
Arbeits- und Umweltschutzes, des
Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend
der Satzung
o Genehmigung
von Dienstreisen der Mitarbeiter
o Arbeit mit dem
Förderverein und Sponsoren
o Management des
Tierbestandes nach wissenschaftlichen
Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des
Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4
TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt
berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen
Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und
Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt,
Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können,
bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und
adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen
Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie
auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden
wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß
vernichten.
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
Im Zoologisch-botanischen Garten
Wilhelma ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Tierpflegerstelle für den Bereich Aquarium zu besetzen.
Das Aquarium der Wilhelma zählt zu den größten und artenreichsten in
Deutschland. Mit über 2 Millionen Besuchern pro Jahr sind wir ein
Schaubetrieb von überregionaler Bedeutung. Ein Team von 7 Mitarbeitern
kümmert sich um etwa 450 Arten von Süß- und Meerwasserfischen sowie
zahlreichen Wirbellosen, aus allen Regionen der Erde. Wir bieten eine
abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen Team mit folgendem
Tätigkeitsprofil:
Artgerechte Pflege und Fütterung unseres vielseitigen Bestandes an
Meer- und Süßwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen
Durchführung aller anfallenden Pflege- und Instandhaltungsarbeiten im
Bereich Aquarium
Mitwirkung bei der Aquariengestaltung und Einrichtung
Nach- und Aufzucht von Fischen und niederen Tieren
Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Führungen,
Kindergeburtstage, Besucherinformation)
Wochenend- und Spätdienst
Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewusste(r) und zuverlässige(r)
Mitarbeiter(in) mit:
Einer abgeschlossenen Ausbildung zum Zootierpfleger/ Zootierpflegerin
oder ein(e) Quereinsteiger(in) mit vergleichbarer Qualifikation.
Mehrjähriger Erfahrung in der Aquaristik
Fundiertem Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Meerwasseraquaristik
Technischem Verständnis
Kooperations- und Teamfähigkeit
Überdurchschnittlichem Engagement
Eigenverantwortlichkeit
Dienstleistungsorientierung
Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes
nach dem TV-L. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt
eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind
Bewerbungen von Frauen erwünscht.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen werden bis zum
15.12.2008 erbeten an die:
Wilhelma
Postfach 501227
70342 Stuttgart
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
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TV-Tipps Tierdokus und
Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende Oktober ging
es in den Zoo Karlsruhe, im November ist der Reptilienzoo Neu-Ulm
geplant.
Regelmäßige
Sendungen:
Mo-Fr,
09:00, ARD Eins Festival, Wild Australasia (Reihe)
Mo-Fr, 10:05 BR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 11:50 SWR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen, 32 neue Folgen!
Mo-Mi, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (München), Neue Folgen!
Do, Fr, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg,
Friedrichskoog), Neue Folgen!
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Krefelder Zoo, in der Reptilienauffangstation München, im Zoo Zürich
und im Bärenpark Worbis
Di-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg,
Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgart, Wh.)
Di-Sa, 18:00 ZDFdokukanal, Dresdner Schnauzen (Wh. vom Vortag)
Fr, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co., Live-Stream im Netz, Link:
http://www.mdr.de/elefanttigerundco/4302970.html
Einzelsendungen:
Do,
27.11.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Cloud - Ein wilder Hengst in den
Rocky Mountains
Do, 27.11.2008, 21:15, ARD Eins Festival, Baja California - Das andere
Kalifornien, Pflanzen und Tiere auf der mexikanischen Halbinsel
Do, 27.11.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Amerikas Canyons, Berglöwen
im Wilden Westen
Fr, 28.11.2008, 02:00-06:30, ARD Eins Festival, Tier- und
Meeresdokumentationen
Fr, 28.11.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah
Fr, 28.11.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Der Tiger und der Mönch
Fr, 28.11.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Fr, 28.11.2008, 21:00, ZDF dokukanal, Arkadien in den Sümpfen
Sa, 29.11.2008, 00:30, Phoenix, Anthony Hopkins - Rendezvous mit Löwen
Sa, 29.11.2008, 01:15, Phoenix, Holly Hunter - unter Geparden
Sa, 29.11.2008, 02:00, Phoenix, Robin Williams - Der Club der Delfine
Sa, 29.11.2008, 02:40, Phoenix, Richard Dreyfuss - Reise nach Galapagos
Sa, 29.11.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Täuschend echt
Sa, 29.11.2008, 08:30, ARD Eins Festival, Baja California - Das andere
Kalifornien
Sa, 29.11.2008, 12:05, SF 1, Die Abenteuer der drei weissen Löwen
Sa, 29.11.2008, 12:30, Phoenix, Helden der Umwelt, Der amerikanische
Traum von der Rettung der Welt
Sa, 29.11.2008, 13:15, RBB, Der Löwenmann
Sa, 29.11.2008, 14:35, SWR, Pinguine in der Wüste - Manche mögen's heiß
Sa, 29.11.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Die Eiben von Paterzell
So, 30.11.2008, 04:15-7:30, Phoenix, Meeresdokumentationen
So, 30.11.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Perfektes Timing
So, 30.11.2008, 10:14, MDR, Zu Fuß durch den Krüger-Nationalpark
So, 30.11.2008, 13:10, MDR, Der Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha
in Weißrussland
So, 30.11.2008, 14:00, 3sat, Texel - Insel der Vögel
So, 30.11.2008, 14:30, 3sat, Tierische Tricks, Verwandlungskünstler im
Tierreich
So, 30.11.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Zwei Nashörner für Augsburg
So, 30.11.2008, 16:30, SWR, Serengeti - Paradies in der Wildnis
So, 30.11.2008, 17:00, 3sat, Die Prinzessin von Gibraltar, Ein
Schwarzstorch-Küken geht auf Reisen
So, 30.11.2008, 19:30, Phoenix, Helden der Umwelt, Der amerikanische
Traum von der Rettung der Welt
Mo, 01.12.2008, 11:30, NDR, Grunzende Sieger - Die Wildschweine
Mo, 01.12.2008, 11:45, BR, Die U-Bahn-Maus
Mo, 01.12.2008, 13:30, HR, Der Flug der Störche
Mo, 01.12.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Cloud - Ein wilder Hengst in
den Rocky Mountains
Mo, 01.12.2008, 14:15, HR, Vietnams letzte Nashörner
Mo, 01.12.2008, 21:00, 3sat, Happy End für ein Nashorn, Vom Frankfurter
Zoo in den Süden Afrikas
Di, 02.12.2008, 11:30, NDR, Der Rothirsch - Ein König ohne Reich
Di, 02.12.2008, 14:15, HR, Insel am Ende der Welt, Wundersames Tasmanien
Di, 02.12.2008, 15:15, 3sat, Die Reise der Störche
Di, 02.12.2008, 18:15, NDR, Der Eisvogelmann
Di, 02.12.2008, 20:15, WDR, Winterzauber im Land der aufgehenden Sonne
(Japan)
Di, 02.12.2008, 20:15, ORF 2, Die Exoten kommen, Die Auswirkungen des
Klimawandels auf Flora und Fauna
Di, 02.12.2008, 21:00, HR, Habichtswald - Erlebnislandschaft um den
Kasseler Herkules
Mi, 03.12.2008, 09:30, SF 1, Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der
Zugvögel
Mi, 03.12.2008, 11:30, NDR, Kinderstube in Europas Tundra
Mi, 03.12.2008, 14:15, HR, Wildschweine im Teutoburger Wald
Mi, 03.12.2008, 15:15, RBB, Von Wasseramseln und Feuersalamandern
Mi, 03.12.2008, 19:00, ARTE, Costa Rica
Mi, 03.12.2008, 20:15, NDR, Eisbären können nicht weinen
Do, 04.12.2008, 10:33, MDR, Die Rückkehr der Bisons
Do, 04.12.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Baja California - Das andere
Kalifornien
Do, 04.12.2008, 14:15, WDR, Winterzauber im Land der aufgehenden Sonne
(Japan)
Do, 04.12.2008, 14:15, HR, Wilde Eifel
Do, 04.12.2008, 15:15, RBB, Wo das Meer die Küste trifft
Do, 04.12.2008, 16:00, HR, Weite Wüsten, wilde Tiere - Touren durch
Botswana und Namibia
Do, 04.12.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Der Tiger und der Mönch
Do, 04.12.2008, 17:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Von der Neiße bis zur
Ostsee
Do, 04.12.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Die Supernasen von Borneo
Do, 04.12.2008, 21:15, ARD Eins Festival, Primaten - Unsere verratene
Verwandtschaft
Do, 04.12.2008, 22:00, ARD Eins Festival, Malaika - Die Affenbande von
White Rocks
Do, 04.12.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Singende Affen, Gibbons
Fr, 05.12.2008, 06:50, HR, Die Nacht der Arribada - Marcelino und die
Meeresschildkröten
Fr, 05.12.2008, 11:30, NDR, Der Nationalpark Kiskunság in Ungarn
Fr, 05.12.2008, 14:00, BR alpha, Tiergesellschaften, Sozialverhalten
bei Tieren
Fr, 05.12.2008, 14:30, MDR, Lexi TV - Wissen für alle, Abenteuer
Tierwelt
Fr, 05.12.2008, 16:45, ARD Eins Festival, SOS Erde - Wer rettet die
Welt?
Fr, 05.12.2008, 16:55, 3sat, Affenalltag am Amazonas
Fr, 05.12.2008, 17:05, RBB, Knut, Das Eisbärbaby und Thomas Dörflein,
der Bärenvater
Fr, 05.12.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Ach Du lieber Hirsch
Fr, 05.12.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Eisbären können nicht weinen
Fr, 05.12.2008, 21:00, RBB, Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der
aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:30 im
NDR und 14:25 im MDR, sonntags 13:15 im WDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr
im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen freitags 21:00, samstags 6:40 und 17:30 sowie sonntags
07:40 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab
15:20 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB
wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15
Uhr, sonntags 10:45 Uhr (spezial) und 13:15 Uhr (junior) im RBB, sowie
sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00,
donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:30 Uhr im WDR
wiederholt;
"Tierische
Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: wird samstags 16:00 Uhr,
sonntags 8:00 Uhr und 15:00 Uhr (je 2 Folgen) vom ZDFinfokanal
wiederholt, alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Eisbär,
Affe & Co." aus Stuttgart: alle
Folgen in der ARD-Mediathek
"Ruhrpott-Schnauzen"
aus Duisburg: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Offener Brief
Sehr geehrte Mutter Natur, liebe Schöpfung,
ich finde es nicht in Ordnung, daß auf der Erde ständig irgendwer von
irgendwem gefressen wird. Das ist doch unappetitlich.
Wären Sie, als Vertreter dessen, was man das Leben nennen könnte,
eventuell bereit, irgendeiner Religionsvereinigung, Sekte oder
Interessengemeinschaft beizutreten, zu deren Programm Heilsversprechen
gehören, die das friedliche Zusammenleben von Löwe und Lamm vorsehen
oder gar garantieren.
Mit ihrer Unterstützung, als Repräsentanten allen Lebendigens, ginge
die Erlangung (nennen wir sie in Ermangelung andere Begriffe
ruhig mal so) paradiesischer Zustände möglicherweise schneller und ich
müsste mich nicht länger grämen, sorgen und ekeln.
Ich fände es auch in Ordnung, wenn bei Geburten nicht mehr so viel Blut
flösse, wobei Geburten ohnehin verboten gehören, weil sie ja unnötiges
Bevölkerungswachstum nach sich zögen, wenn Sie, wie ich annehme, in
logischer Schlussfolgerung, nach dem Abschaffen des
Sich-gegenseitig-Aufessens, ganz generell das Sterben eliminieren, was
auch oft unschön anzusehen ist.
Dann gäbe es auch kein Aussterben mehr und alles wäre schick!
Nichts für ungut.
Ihr
Carsten Schöne
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