E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hoßfeld
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   Florian Pointke
   Dr. Silke Sorge
   Claudia Zins



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 449 vom 27. November 2008

Liebe Leser,

am Sonntag wäre Heini Hediger 100 Jahre alt geworden. Viel Medienecho wird der runde Geburtstag sicher nicht erzeugen, außerhalb der Schweiz und selbst innerhalb der Zoowelt ist er leider völlig zu Unrecht etwas in Vergessenheit geraten. Viele, die die "vier Hauptaufgaben der Zoos" zitieren oder das Schema des Gehege-Territoriums verwenden, wissen gar nicht mehr, wer sie aufgestellt hat: Eben jener Begründer der Tiergartenbiologie, der die Zoos auf eine solide wissenschaftliche Basis stellte, Gehege nach den verhaltensbiologischen Bedürfnissen der Tiere gestaltete und dafür sorgte, daß Zoos auch in der Öffentlichkeit nicht mehr nur als reine Tierschaueinrichtungen angesehen wurden.

Nena wurde bei einer Gala ausgezeichnet - im Zoo Hannover. Ob PETA das weiß, die Nena als "Sexiest Vegetarian German" nominiert hat?

Die wohl letzte große Direktorenposten-Besetzung für die nächste Zeit wurde entschieden: Dr. Andreas Knieriem, zur Zeit Tierarzt im Zoo Hannover, wird nächstes Jahr Nachfolger von Prof. Henning Wiesner in Hellabrunn. Herzlichen Glückwunsch! 

Dirk Petzold

Inhaltsverzeichnis
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Jahr des Frosches
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QuantumVerzeichnis 2009


Die Zookunft 2009 nähert sich mit Riesenschritten, die Vorbereitungen laufen für das QuantumVerzeichnis 2009, das auch dieses Jahr wieder von der Zoo-AG Bielefeld mitherausgegeben wird.

Wer im vorliegenden QuantumVerzeichnis 2008 noch Fehler findet, diese korrigieren oder Daten aktualisieren möchte, kann dies mit den beiden Änderungsformularen auf www.quantum-verzeichnis.org tun (bereits früher mitgeteilte Änderungen, auch über das Formular unserer Zoodatenbanken, werden berücksichtigt und müssen nicht erneut gesendet werden).

Das Zoo-Formular ist nur für Zoos und zoologische Einrichtungen (Tierparks, Tiergehege, Wildgehege, Reptilienzoos usw.), das NGO-Formular für sämtliche andere Einrichtungen im Nicht-Zooteil des QV (NGOs, Behörden, Organisationen, Vereine usw.) .

Falls Sie weitere Anregungen, Hinweise oder Fragen zum QuantumVerzeichnis oder zur Website haben, können Sie sich gerne unter info@quantum-verzeichnis.org melden.

Die Onlineversion des QuantumVerzeichnis konnte dises Jahr leider noch nicht realisiert werden, wir bitten um Ihr Verständnis.

Weitere Hinweise sowie das Anmeldeformular für die Zookunft 2009 in Duisburg finden Sie unter http://www.zookunft.info


Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Die Presse - 19. Nov. 2008
Stirb nicht aus, Axolotl!
Die Meldung, dass der mexikanische Schwanzlurch Axolotl erneut in die „Rote Liste gefährdeter Tierarten“ eingetragen wurde, stimmt mich trübsinnig. Der Axolotl ist nämlich ein ganz besonderes Tier. Erstens ist er in der aztekischen Mythologie die letzte Gestalt, in die sich Xolotl verwandelt, der Gott des Blitzes, des Todes und des Unglücks, der Herr des Abendsterns. Zweitens sieht er gar nicht böse aus, sondern lieb, von vorn wie ein (etwas kryptisch) lächelndes Smiley. Drittens ist er ein Junggebliebener – ganz wörtlich: ein Salamander, der sein Leben lang Salamanderlarve (und im Wasser) bleibt, geschlechtsreif wird, aber nie wirklich erwachsen.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos  –  Meldungen deutschsprachig

sueddeutsche.de - 25. Nov. 2008
Tierarzt wird Chef von Hellabrunn
Der Aufsichtsrat der Tierpark Hellabrunn AG hat entschieden: Andreas Knieriem, derzeit Zootierarzt und stellvertretender zoologischer Leiter beim Erlebniszoo Hannover, soll der Nachfolger des jetzigen Zoodirektors Henning Wiesner werden. Wie berichtet, geht Wiesner zum 30. November des nächsten Jahres in Ruhestand. Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl begründete die bis auf eine Enthaltung einstimmige Entscheidung damit, dass sich Knieriem am besten präsentiert habe: "Wir haben nach jemandem mit Persönlichkeit und Ausstrahlung gesucht - jemand wie Wiesner hinterlässt ja unzweifelhaft sehr große Fußstapfen." Wiesner kommentiert das Votum des Gremiums bislang nicht. Er war bis Redaktionsschluss nicht zu erreichen. Der Aufsichtsrat hatte eine Personalagentur aus Köln eingeschaltet, um einen Ersatz für Wiesner zu finden. Doch nur 17 Veterinäre und Zoologen hatten sich auf die Ausschreibung gemeldet, zwei zusätzliche Kandidaten hatten, nachdem sie direkt angesprochen worden waren, noch eine Bewerbung abgegeben. In der vergangenen Woche hatten aus diesem Pool fünf Kandidaten bei einer eigens gebildeten Findungskommission vorgesprochen- bestehend aus Strobl, dem Aufsichtsrat und Stadtsparkassenchef Harald Strötgen und der Zookuratorin Beatrix Köhler. Aus diesen Fünf wurden dort zwei mögliche Wiesner-Nachfolger aussortiert - die Entscheidung des Gremiums fiel nun auf Knieriem. Auch für Kenner der Szene ist dies eine Überraschung, kommt der 43-jährige Vater einer zweieinhalb Jahre alten Tochter, doch aus einem Zoo, dessen Konzept mit dem Hellabrunns so gar nichts gemein hat. Noch immer knappert Hannover an dem durch diese Investitionen entstandenen Schuldenberg. Bedenken ob dieser in München doch so kritisch betrachteten Hannoverschen Entwicklung kann Knierim jedoch überzeugend zerstreuen: "Ich werde hier weder Schnellschüsse machen noch mit der Brechstange an Hellabrunn herantreten." Im Gegenteil: Vielmehr wolle er Wiesners Wirken weiterentwickeln, und werde dabei auch nicht davor zurück scheuen, sich vom jetzigen Zoodirektor eingehend beraten zu lassen. Vorstellbar sei, so Knieriem zur SZ, die Besucher künftig noch etwas näher an die Tiere heranzubringen. "Grundsätzlich finde es besser, wenn der Besucher mittendrin ist als vor einem Gehege. Ich stehe für anspruchsvolle Tierhaltung." Vielmehr soll das "Geozoo-Konzept" Hellabrunns weiterentwickelt werden, die Naturlandschaft der Isarauen erhalten und die Familien- und Besucherfreundlichkeit des Zoos optimiert werden. Besonderes Augenmerk will er auf den Tier-, Natur- und Artenschutz legen und die bisherigen Projekte, wie die Wiederansiedelung der Mhorrgazellen in Marokko oder der Przewalski-Urwildpferde in Kasachstan, fortführen.  (Artikel von Astrid Becker)

Abendzeitung - 25. Nov. 2008
Neuer Zoo-Chef tritt in große Fußstapfen
Er ist 43 Jahre alt, Tierarzt und kommt aus Hannover: Andreas Knieriem tritt die Nachfolge von Henning Wiesner als Zoodirektor in München an. Als neuer Zoochef soll er sein Amt im November nächsten Jahres antreten. „Ich werde sicher einen Monat Zeit haben, den neuen Kollegen einzuarbeiten“, sagt Noch-Chef Henning Wiesner. Am 30. September 2009 hat der 63-Jährige seinen letzten Arbeitstag. Dann verlässt er den Tierpark Hellabrunn – nach insgesamt 36 Jahren, davon 27 Jahre als Chef. „Ich bin ein Auslaufmodell“, sagt er und lacht. Seinem Nachfolger wünscht Wiesner „alles Gute und eine glückliche Hand.“ Der Posten war heiß begehrt. 17 Menschen hatten sich nach einer europaweiten Ausschreibung darum beworben. Am Schluss blieben zwei Bewerber übrig – und Knieriem machte das Rennen. Auf den neuen Tierpark-Chef kommt viel Arbeit zu: Er muss den Umbau des Zoos weiter entwickeln. Ein Abschiedsgeschenk möchte Henning Wiesner den Münchnern im nächsten Jahr gerne noch machen: Er half mit, die Pläne für ein neues Eisbären-Gehege auszuarbeiten. Geht alles glatt, wird das neue Gelände schon Ende 2009 komplett umgebaut sein.

tz online - 25. Nov. 2008
Der neue Chef von Hellabrunn
Dr. Andreas Knieriem, der bisherige Vizechef des Zoos von Hannover, wird der neue Chef im Tierpark Hellabrunn. Der Aufsichtsrat des Münchens Zoos hat am Dienstag den Tierarzt Dr. Andreas Knieriem (43) zum Nachfolger des neuen Zoologischen Direktors des Münchner Tierparks, Professor Henning Wiesner, berufen. „Ich bin sehr froh, dass wir eine Entscheidung gefunden haben. Wir hatten viele hochkarätige Kandidaten“, erklärte Bürgermeisterin Christine Strobl nach der Wahl des neuen Tierpark-Chefs. Der in den USA geborene Knieriem war nach seinem Veterinär-Studium in Berlin bis 1996 als stellvertretender Tierarzt des Duisburger Zoos tätig. Danach wurde er stellvertretender Zoologischer Leiter, Leitender Tierarzt und Kurator für Elefanten, Nashörner, Affen, Raubtiere und wasserlebende Säugetiere im Hannoveraner Zoo. Den internationalen Artenschutz will Knieriem ebenso vorantreiben wie den Tierbestand überprüfen und die Anlagen weiterentwickeln. Das könnte heißen, dass manche Tiere nicht mehr gezeigt werden, dafür die anderen Gehege für Mensch und Tier attraktiver werden könnten. München ist für den neuen Zoo-Chef „die Hauptstadt der Herzen.“ Seine Schwester wohnt schon hier. Auch die Nähe zu den Alpen, in denen er oft Urlaub macht, freut ihn.


Stadt München - 25. Nov. 2008
Dr. Andreas Knieriem löst Ende 2009 Prof. Dr. Wiesner ab
Der Aufsichtsrat der Münchner Tierpark Hellabrunn AG hat in seiner heutigen Sitzung ohne Gegenstimme beschlossen, Dr. med. vet. Andreas Knieriem zum neuen Zoologischen Direktor der Münchener Tierpark Hellabrunn AG zu berufen. Dr. Knieriem wird damit die Nachfolge von Herrn Prof. Dr. Wiesner antreten, der zum 30. November 2009 nach insgesamt 37 Dienstjahren, davon 17 Jahren als Vorstandsvorsitzender, in den Ruhestand gehen wird. Mit dem 43-jährigen Knieriem hat sich unter einer Vielzahl hochkarätiger Bewerbungen ein Kandidat mit breitem Erfahrungsspektrum durchgesetzt. Nach seiner Approbation war Knieriem zunächst als Stellvertretender Tierarzt der Zoo Duisburg AG tätig. Seit 1996 ist der promovierte Veterinärmediziner Stellvertretender Zoologischer Leiter, Leitender Tierarzt und Kurator für Elefanten, Nashörner, Primaten, Carnivore und wasserlebende Säugetiere bei der Zoo Hannover GmbH. Hier konnte Dr. Knieriem in den letzten 11 Jahren in einem vergleichbaren Patientenfeld nicht nur umfangreiche Erfahrungen als Zoologe bzw. Veterinär sammeln, sondern auch Natur- und Artenschutzprojekte voranbringen, die Einbindung des Zoos in internationale Netzwerke sicherstellen und mit der Neukonzeption und stärkeren Besucherorientierung auch vertieftes Wissen als “Zoomanager” erwerben. 

Bayerischer Rundfunk - 25. Nov. 2008
Kandidatensuche Neuer Chef für Hellabrunn
Die Entscheidung ist gefallen. Der neue Münchner Tierparkchef heißt Andreas Knieriem. Der 43-jährige Tierarzt war bisher stellvertretender Zoologischer Leiter im Zoo Hannover. Knieriem setzte sich nach einem aufwändigem Auswahlverfahren durch. Knieriem kündigte an, sich für anspruchsvolle Tierhaltung einzusetzen und die Anlagen des fast 100 Jahre alten Hellabrunner Tierparks zu verbessern. Der in den USA geborene Knieriem gilt als Spezialist für Elefanten, Nashörner und Menschenaffen. Knieriem folgt dem bisherigen Münchner Tierparkchef Henning Wiesner nach, der im November 2009 nach insgesamt 37 Dienstjahren in Ruhestand gehen wird.


Berliner Kurier - 20. Nov. 2008
Elefanten verbannt
Berlin. Mini-Elefantin Panya und Mama Bibi ziehen um! Die Rüssel-Damen sollen nach KURIER-Informationen vom Tierpark in den Zoo Halle gebracht werden. Der Transport findet wahrscheinlich schon heute statt. Panya musste Schreckliches ertragen, als ihr Pfleger Andreas B. (28) im September heftige Stockschläge verpasste. Ende Oktober rammte ein Elefant dem Mann dann seinen Kopf in die Rippen: Die Tierschützer von "Peta" sagen, das sei die Rache von Panyas Mama Bibi gewesen. Übrigens: In Halle lebt auch schon die Tierpark-Elefantin Mafuta. Sie hatte im September 2006 den Berliner Chefpfleger angegriffen.

Berliner Kurier - 21. Nov. 2008
Afrikanische Elefantenkuh mit Kalb aus Tierpark jetzt in Halle
Die Afrikanische Elefantenkuh «Bibi» ist mit ihrem Kalb «Panya» am Freitag aus dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde in den Zoo Halle gebracht worden. Die beiden Tiere sollen dort auf ihre ehemaligen Herdenmitglieder «Tana» und «Mafuta» treffen, um so den Elefantenbestand im Zoo Halle aufzubauen, teilte ein Sprecher des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde am Freitag mit. Damit seien für kommende Elefantengeburten ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten in der Hauptstadt vorhanden. Die Tierschutzorganisation Peta kritisierte in einer Erklärung, dass sich der Zoo mit dieser Abgabe zum wiederholten Male seiner sogenannten Problem-Elefanten entledige und offenbar «an den tierschutzwidrigen Haltungsbedingungen» festhalte. Elefanten würden im Tierpark von klein auf mit Schlägen brutal unterworfen und gefügig gemacht, sagte ein Peta-Sprecher. Würden sie sich wehren, wenn sie größer sind, schiebe der Park sie einfach ab.

Mitteldeutsche Zeitung - 21. Nov. 2008
Zwei Elefanten ziehen im Bergzoo ein
Bibi und die kleine, einjährige Panya. Muttertier und Tochter, beide aus dem Tierpark Berlin, wurden gestern in einem beheizten Spezialcontainer nach Halle überführt. "In der Geschichte des Bergzoos haben wir damit erstmals ein Elefantenbaby, dass Besucher jetzt beim Aufwachsen beobachten können", freute sich der stellvertretende Zoodirektor Timm Spretke. "Die 23-Jährige Kuh, einst ein Wildfang aus Simbabwe (Südafrika), hatte im August letzten Jahres ihr Junges zur Welt gebracht. Wegen geplanter Umbaumaßnahmen im Berliner Elefantengehege seien die Tiere nach Halle abgegeben worden. Ein dortiger Pflegerwechsel habe zudem negative Auswirkungen auf das Gruppenverhalten der Tiere gehabt. Das 2006 in Halle erbaute Elefanten-Haus, indem bereits der siebenjährige Bulle Abu und die Kühe Sabi, Mafuta und Tana untergebracht sind, sei mit den Neuankömmlingen voll belegt, sagt Spretke. "Jetzt muss sich die Gruppe neu formieren".

Berliner Morgenpost - 22. Nov. 2008
Tierpark schickt zwei Elefanten in den Zoo Halle
Der Tierpark Berlin hat erstmals eine Elefantenkuh mit Kind abgegeben. Die Dickhäuter wurden in den Zoo Halle transportiert. Die Tierschutzorganisation Peta kritisiert nun, dass die Elefanten aus dem Familienverband herausgerissen und als Problemtiere entsorgt würden. „Wir haben vor Kurzem die Haltung der afrikanischen Elefanten umgestellt auf geschützten Kontakt und dadurch weniger Platz für unsere bislang neun afrikanischen Elefanten. Deshalb haben wir zwei Tiere abgegeben – und nicht mal alte Tiere, sondern eine sehr gute Zuchtkuh.“ Die Haltung der neun asiatischen Elefanten geschieht weiterhin im ungeschützten Umgang. Auch im Zoo Berlin arbeiten die Tierpfleger weiterhin in direktem Kontakt mit den afrikanischen Elefanten. Aus Platzgründen und Gewohnheit. Der Vorteil: Die Tiere sind zutraulich und können oft ohne Narkose medizinisch versorgt werden.

Berliner Kurier - 23. Nov. 2008
Tierschützer fordern Eisbär-Verbot für Berlin
Eisbär Knut (fast 2) ist weltweit ein Mega-Star. Aber fühlt er sich glücklich – oder ist sein Leben eine Tortur? Das befürchten Tierschützer, die jetzt ein drastisches Eisbär-Verbot für Berlin fordern. Die Gehege im Zoo seien nach internationalen Standards zu winzig: Fehlender Auslauf endet aber schnell mit schweren Verhaltensstörungen. Trotzdem haben Zoo und Tierpark offenbar nichts gegen weiteren Eisbären-Nachwuchs. Die Tierschützer sind alarmiert.

Welt online - 22. Nov. 2008
Knut ist wieder in seinem Element
Bernhard Blaszkiewitz ist Deutschlands erfolgreichster Zoodirektor. Trotzdem wird der Chef der Berliner Tierparks viel kritisiert. Warum eigentlich? Dass ein Kind Zoodirektor werden will, ist nichts Besonderes. Dass ein Mann es tatsächlich wird, kommt höchst selten vor, denn es gibt nur wenige Zoodirektorenstühle zu vergeben. Noch seltener kommt es vor, dass ein Fünfjähriger beschließt, Zoodirektor zu werden, diesen Berufswunsch weder in der Pubertät noch als Student oder als junger Wissenschaftler jemals auch nur eine Sekunde aufgibt und schließlich Zoodirektor wird. Bernhard Blaszkiewitz hat das so gemacht. Die Abneigung gegen das Gefällige und Stromlinienförmige pflegt er in allen seinen Gesten. Er genießt es, altmodisch zu sein, besitzt keinen Führerschein, keinen Computer und schreibt auf einer Schreibmaschine.


Saarbrücker Zeitung - 26. Nov. 2008
Der Zoobesuch wird künftig viel teurer
Der Familienausflug in den Saarbrücker Zoo: künftig ein wesentlich teuerer Spaß! Der Stadtrat hat gestern nämlich deftige Preissteigerungen beschlossen. Begründet wird das Ganze mit der „Steigerung der Attraktivität des Zoos“. In Zahlen bedeutet dies folgendes: Ab 1. Januar kostet die Familienjahreskarte, mit der ein Erwachsener mit den eigenen Kindern in den Zoo gehen kann, doppelt so viel. Nämlich 40 statt wie bisher 20 Euro. Die Tageskarte für Erwachsene kostet ab dem neuen Jahr 6,50 statt bisher 4,50 Euro. Und auch der ermäßigte Eintritt für Kinder ab fünf Jahre, Jugendliche, Behinderte und Studenten wird von 2,50 auf 3,50 Euro erhöht.


sueddeutsche.de - 24. Nov. 2008
Multimar mit neuer Ausstellung zur Unterwasserwelt
Schleswig-Holsteins Westküste hat eine neue Attraktion. Auf 3125 Quadratmeter Ausstellungsfläche präsentiert das Nationalparkzentrum Multimar-Wattforum in Tönning einen Querschnitt durch das «Wasserland Schleswig-Holstein». Die Dauer-Ausstellung zeigt die Lebenszusammenhänge der Tiere vom offenen Atlantik über Nordsee und Wattenmeer bis hinaus zu den Flüssen und Seen. Die 38 Aquarien sind mit insgesamt 500 000 Litern Salz-, Brack- und Süßwasser gefüllt.

news aktuell - 24. Nov. 2008
Energetisch sinnvoll angebaut: Multimar Wattforum mit neuer Ausstellung
Heute öffnete der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen die Türen des neuen Anbaus des Nationalpark-Zentrums Multimar Wattforum in Tönning. Gemeinsam mit Dr. Gerd Meurs, Leiter des Multimar Wattforums, war er der erste Besucher der neuen Ausstellung "Wasserland Schleswig-Holstein" über die Binnengewässer des Bundeslandes und die Fischerei in der Nordsee. Hauptattraktion: das neue Großaquarium, in dem sich nordseebeheimatete Schwarmfische, Glatthaie und Dorsche in 250.000 Liter Salzwasser hinter einer sechs mal sechs Meter großen Glasscheibe tummeln. 

Bieler Tagblatt - 19. Nov. 2008
Zoo Zürich würdigt Zoopionier Hediger
Im Afrika-Haus des Zoos Zürich gibt es keine rechten Winkel, keine Gitter und keine ebenen Böden. Dies ist dem Tierpsychologen Heini Hediger zu verdanken, der am 30. November 100 Jahre alt würde. Das Nashorn-Weibchen Wanda weiss nicht, dass ihr Lebensraum, das Afrika-Haus, eine Pioniertat in Sachen Zoobiologie darstellt. Diese Art des Anlagenbaus sei im Jahr 1965 noch völlig neu gewesen, sagte Zoo-Direktor Alex Rübel vor den Medien. Bis heute habe sie aber weltweit Schule gemacht. "Hediger wollte, das sich die Tiere wohl fühlen." Der damalige Direktor des Zoo Zürich sei der erste gewesen, der versucht habe, sich in die Tiere hinein zu versetzen. Aus heutiger Sicht seien die Anlagen des Afrika-Hauses zwar etwas klein geraten. Vor 43 Jahren galt dies aber als grosszügig. Dass die Zoos heute keine Schaubetriebe mehr seien, sondern kulturelle Institutionen, sei zu einem grossen Teil Heini Hediger zu verdanken, sagte Rübel.




Planung und Bau 

Neue OZ online - 20. Nov. 2008
Präriehunde leben schon unter der Erde
Osnabrück. Sie kuscheln sich in ihre Heunester, laufen in den Gängen umher und fühlen sich sichtlich wohl im neuen Zuhause: Vor knapp zwei Wochen ist eine Kolonie Schwarzschwanz-Präriehunde in den unterirdischen Zoo eingezogen. Eine Gruppe junger Hamster folgte wenig später. Das Labyrinth unter der Erde nimmt immer konkretere Formen an. Teile der Gehege und der Gänge sind bereits fertig. In vielen Bereichen geht es nun an den Feinschliff. Im Mai 2008 fiel der Startschuss für die Arbeiten, im März 2009 soll die Eröffnung sein. Geplant ist, dass bis Anfang Dezember auch die restlichen Tierarten einziehen. „Wenn sich alle eingelebt haben, werden wir eröffnen“, sagt Oliver Schüler, Revierleiter des unterirdischen Zoos. Nackt- und Graumulle, Erdhummeln, Feldmäuse sowie Höhlen- und Maulwurfsgrillen sollen künftig ihre Nachbarn sein. Wanderratten werden später ebenfalls in dem unterirdischen Zoo einziehen.

Hamburger Morgenpost - 19. Nov. 2008
Tierpark fordert Steuer-Millionen
Fanny zieht um. Die 29 Jahre alte Eisbären-Dame muss ihren Felsen bei Hagenbeck verlassen und sich an ihr neues Zuhause in einem anderen Zoo gewöhnen. Vorübergehend jedenfalls. Mit Fanny gehen noch vier Seebären, zwei Robben und ein Seehund. Sie werden in verschiedenen Zoos Europas untergebracht. Nur die Pinguine bleiben. Sie kommen zu den Kängurus, die jetzt schon mit Enten zusammenleben und daher kaum Berührungsängste haben werden. "Es wird mehr Platz geben und die Möglichkeit, die Tiere auch unter Wasser durch Fenster zu sehen. Außerdem kommen Papageientaucher und Seeelefanten dazu", so Weinlig-Hagenbeck. 20 Millionen Euro soll das kosten. Wenn alles glattgeht, soll das Eismeer im Frühjahr 2011 wiedereröffnen. Dann könnten Bärin Fanny und ihre Freunde auch wieder nach Hamburg zurückkehren.

Welt online - 20. Nov. 2008
Hagenbeck bald ohne Eismeer-Gehege
Das Eismeer-Gehege bei Hagenbeck, in dem unter anderen die Eisbärendame Fanny, Mähnenrobben, Seebären und 30 Pinguine leben, wird noch vor Weihnachten geschlossen. "In wenigen Tagen oder innerhalb der nächsten Wochen machen wir die Anlage wegen erheblicher baulicher Mängel dicht", sagte Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Die betroffenen rund 40 Tiere würden in anderen zoologischen Gärten vorübergehend untergebracht. Wie die WELT bereits im Frühjahr berichtet hatte, soll das bei den Tierparkbesuchern besonders beliebte und inzwischen 100 Jahre alte Eismeer-Gehege mit einer Investition von 20 Millionen Euro völlig neu gestaltet werden. Der Zustand der Bausubstanz sei noch schlechter als bislang angenommen, hieß es. Wie der Tierpark-Chef weiter sagte, werde das Unternehmen zehn Millionen Euro selbst investieren. Die andere Hälfte, so hofft er, werde die Stadt Hamburg übernehmen. Hagenbeck hofft auch auf private Spenden. Eine Reduzierung der Eintrittspreise sei wegen der fehlenden Attraktion nicht geplant.

Vienna Online - 24. Nov. 2008
Eisbär Eric ist in Rotterdam
Das Schönbrunner Eisbärenmännchen "Eric" wurde jetzt in die Niederlande, in den Zoo von Rotterdam übersiedelt. Auch die Eisbär-Zwillinge "Arctos" und "Nanuq" sowie die Eisbärdame "Olinka" ziehen aus. Den das alte Gehege wird einem großen Umbau unterzogen. Hintergrund der Übersiedlung ist vor allem der 2010/2011 bevorstehende große Umbau der Eisbären-Anlage in Schönbrunn, die aus den 1970er-Jahren stammt und allen schon lange ein Dorn im Auge war. Der Umbau soll ein zeitgemäßes Eisbärgehege für Wien bringen, ein umfangreiches Bauprojekt, das mindestens zwei Jahre Bauzeit in Anspruch nehmen wird. Olinka und Eric sollen nach dem Umbau - leider vermutlich erst um 2014 herum - wieder nach Wien zurückkehren. Falls der europäische Eisbär-Zuchtkoordinator in Amsterdam, Hans van Weerd, nicht bis dahin andere "Einsätze" für sie hat.

Die Presse - 25. Nov. 2008
Tiergarten Schönbrunn: Umbau des Eisbärengeheges
Eisbär Eric hat den Schönbrunner Tiergarten bereits vergangene Woche verlassen, er ist in den Zoo nach Rotterdam übersiedelt. Seine Artgenossen Arktos und Nanuq werden dem Tierpark in Wien-Hietzing etwa in einem Jahr den Rücken kehren. Für die Mutter der Zwillinge Olinka und Weibchen Hallensia soll bis 2011/2012 eine neue Bleibe gefunden werden. Das Gehege für die Eisbären soll grundlegend erneuert und dabei die Fläche verdoppelt werden, erklärte Direktorin Dagmar Schratter. Rund zwei Jahre lang muss der Tiergarten gänzlich auf Eisbären verzichten. Wenn mit dem Budget alles klappe, soll 2011/2012 mit dem Ausbau des Geheges begonnen werden, erklärte Schratter. Bis 2014 soll ein großer Rundlauf mit einsehbarem Unterwasserbecken entstehen. Die Fläche werde dabei ausgehend von derzeit rund 1000 Quadratmetern verdoppelt.

Die Presse - 26. Nov. 2008
Umbau im Eisbärengehege im Tiergarten Schönbrunn
Eisbären-Papa Eric hat den Schönbrunner Tiergarten bereits vergangene Woche verlassen, die beiden Zwillinge Arktos und Nanuq werden dem Zoo etwa in einem Jahr den Rücken kehren. Für Mama Olinka und Weibchen Hallensia soll bis 2011/2012 eine neue Bleibe gesucht werden. Das Gehege für die Tiere soll nämlich erneuert und dabei die Fläche verdoppelt werden, erklärte Direktorin Dagmar Schratter. Rund zwei Jahre lang muss der Tiergarten dann gänzlich auf Eisbären verzichten.

Tages-Anzeiger - 20. Nov. 2008
Zoodirektor zog mit Kamelen vors Bundeshaus
Zoodirektor Alex Rübel und Zoo-VR-Präsident Martin Naville traten heute die Reise nach Bern an, um das Plangenehmigungsgesuch für die Zooseilbahn zu übergeben. Sie zogen nicht alleine zum Bundeshaus: Mit dabei war auch Peter Vollmer, Direktor von Seilbahnen Schweiz, und als Seilbahn-Gotte amtete TV-Moderatorin Corinne Waldmeier mit ihren zwei Kindern. Zwei Kamele sorgten zudem für einen zoogerechten Auftritt der Gruppe. Eine Delegation des Bundesamts für Verkehr nahm das mehrere hundert Seiten starke Dossier entgegen. Die Einreichung des Gesuchs bedeutet für den Zoo einerseits den Abschluss umfangreicher Vorarbeiten und andererseits den Beginn einer weiteren Etappe auf dem Weg zur Realisierung dieser neuen ÖV-Achse für eine umweltgerechte und attraktive Zoo-Erschliessung. Für die Finanzierung wird eine private Trägerschaft gegründet. Die Eröffnung ist in Abhängigkeit der Verfahrensdauer für Mitte des kommenden Jahrzehnts geplant.

RP online - 20. Nov. 2008
Brückenschlag zum Tierpark
Gemeinde, Eigentümer und Niersverband haben sich geeinigt: Eine Konstruktion aus zwei Brücken und einer Insel soll es Fußgängern künftig ermöglichen, auf einem Spaziergang von den Ziegen in den Ort zu gelangen. Die Idee ist schon Jahrzehnte alt, jetzt endlich hat sie beste Chancen, umgesetzt zu werden: Weezes Tierpark soll besser an den Ort angebunden werden, und zwar über eine Niersbrücke. Die Verwaltung hat ein Konzept für die Renaturierung der Niers erarbeitet, das nun vorgestellt werden soll.

Düsseldorf News - 20. Nov. 2008
Wildpark Düsseldorf-Grafenberg wird neu gestaltet
Der Wildpark in Düsseldorf ist ein Treffpunkt für schöne Ausflüge mit der ganzen Familie. Bis zum 15. Dezember 2008 können die Düsseldorfer Ideen zur Neugestaltung an das Gartenamt abgeben. Einen besonderen Fragebogen hierzu kann man entweder im Internet auf der Webseite aufrufen https://www.duesseldorf.de/stadtgruen/pdf/aktuell/wildpark_fragebogen.pdf oder direkt beim Gartenamt angefordern.

Bieler Tagblatt - 25. Nov. 2008
Mehr Platz für Stachelschwein und Dachs
Grosses Fest in John's kleine Farm in Kallnach: Nach zwei Monaten Planungs-, und Bauzeit werden die neue 80 m2 grosse Stachelschwein- und die 135 m2 grosse, neu gestaltete Rotfuchs/Dachs-Anlage eröffnet. Die neue Stachelschwein-Anlage im Zoo Johns kleine Farm ist viermal so groß wie die alte und wurde in einem bestehenden Gehege integriert. Der Gehegekomplex ist Teil des Groß-Projektes des Verein welches einen Aus und Umbau des gesammten Zoos inkl. Gebäude vorsieht, an welchem laut Pressemitteilung Vertreter des Schweizer Tierschutzes(STS) beratend mitgearbeitet haben. Mit dem Themenzoo, durch eine kindgerechte Beschilderung der Tiergehege und durch die Schaffung eines Naturlehrpfades für einheimische Pflanzen, können zudem neue Attraktivitäten geboten werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 23 000 CHF. Sie sind durch Geld-, und Sach-Spenden von privater wie auch wirtschaftlicher Seite erbracht worden.




Aktionen

Hannoversche Zeitung - 21. Nov. 2008
Gala im Zoo Hannover: Nena erhält Deutschen Kinderpreis
Popsängerin Nena erhielt am Sonnabend bei einer Gala im Zoo Hannover den Deutschen Kinderpreis 2008. Die Musikerin wird für ihr langjähriges Engagement für Kinder mit einem Ehrenpreis geehrt. Pinguine, Schlangen und ein Stinktier auf der Bühne, Babys im Publikum, beeindruckende Kinder als Preisträger. Nena (48) mag es geahnt haben, dass die Gala zum Deutschen Kinderpreis im Zoo Hannover keine langweilige Veranstaltung werden kann. Neben Ehrenpreisträgerin Nena gab es im indischen Prunksaal gleich neben dem Elefantenhaus Auszeichnungen für 15 beispielhafte, originelle Projekte aus ganz Deutschland.

Hamburger Abendblatt - 26. Nov. 2008
Schon mehr als 500 Namensvorschläge
Hathi, Tam Tam oder Khan: Kaum, dass das Abendblatt und Johannes B. Kerner aufgerufen hatten, einen Namen für Hagenbecks Elefantenbaby zu finden, glühten die Internet-Leitungen. Bis gestern Abend waren mehr als 500 Namenszuschriften eingegangen. Aus allen Zuschriften wird er in der "Johannes B. Kerner"-Show (heute um 23.30 Uhr im ZDF) den Namen auswählen, den der kleine Bulle zukünftig tragen wird.

Ahlener Zeitung - 26. Nov. 200
Imker trifft Bär
Nasch-Stunde im Zoo: Gestern Nachmittag durften die syrischen Braunbären reinsten Imkerhonig vom Brötchen schlecken. Zwei Zentner der süßen Köstlichkeit hatten Münsters Imker herangeschleppt. Wie in der Natur soll der Honig eine Rarität bleiben und zugleich der Beschäftigung der Braunbären, Malayenbären und Nasenbären dienen. Die schon zur Tradition gewordene jährliche Honigspende der münsterischen Imker ist nicht ohne Eigennutz, erklärt der Leiter des Bieneninstituts der Landwirtschaftskammer, der zugleich auf die Gefahren billigen Importhonigs verweist. „Vor Jahren“, erzählt Dr. Werner Mühlen, verfütterte der Zoo eben diesen Honig, der mit Faulbrut infiziert war, einem Erreger, der häufig in Honigimporten vorkomme. Und da es laut Mühlen in Deutschland keine zulässigen Medikamente gegen die Faulbrut gibt, gegen die in Amerika Antibiotika eingesetzt wird, entschied sich der Imkerverein kurzerhand für die Honigspenden. Münster ist mit 860 Völkern (2,5 Völker pro Quadratkilometer) eine Bienenhochburg im Münsterland.

Hamburger Abendblatt - 25. Nov. 2008
Die besondere Hagenbeck-Führung: "Tiere in der Bibel"
Wir kennen sie alle, den Esel, den Ochsen und die Schafe, die in der Weihnachtskrippe neben den andächtigen Hirten beim Jesuskind im Stall stehen. Aber was ist mit den anderen Tieren, von denen die Bibel berichtet? Wer war auf der Arche Noah? Darüber werden Pastoren des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Hamburg-Ost im Rahmen einer besonderen Veranstaltung im Tierpark Hagenbeck Geschichten erzählen. In Zusammenarbeit mit der Zooschule findet an allen vier Adventssonntagen eine Führung unter dem Motto "Tiere in der Bibel" statt.

MVregio - 23. Nov. 2008
Rostocker Kinder backen wieder für den Zoo
Wenn am 27. November 2008 der Rostocker Weihnachtsmarkt seine Pforten öffnet, stehen im Bäckerei-Café der Stadtbäckerei Junge in der OSPA-Zentrale am Vögenteich/Ecke Friedhofsweg die Kinder der Hansestadt im Mittelpunkt. Bis zum 20. Dezember kann sich hier der Nachwuchs im Bäckerhandwerk ausprobieren.Der Unkostenbeitrag pro Kind und Kurs beträgt 2,50 Euro. Mit dem Erlös aus dieser Aktion soll wieder der Neubau des Menschenaffengeheges im Rostocker Zoo unterstützt werden.

Ostsee Zeitung - 21. Nov. 2008
Ticket für Zoo Rostock, Müritzeum, Königstuhl
Drei touristische Glanzpunkte des Landes haben sich zu einer gemeinsamen Marketing-Initiative zusammengeschlossen. Von kommender Woche an können der Zoo Rostock, das Müritzeum mit Deutschlands größtem Süßwasserfisch-Aquarium in Waren und das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auf Rügen mit den berühmten Kreidefelsen mit einer gemeinsamen Eintrittskarte besucht werden. Mit der sogenannten Königskarte, die für einen Erwachsenen 12 und für eine Familie 29 Euro kostet, werde der Eintrittspreis für die drei Attraktionen ein Jahr lang unbegrenzt oft halbiert.

Kölner Stadt-Anzeiger - 20. Nov. 2008
Lange Nacht im Aquarium Ein grau-blaues Monster ist der Star
Er wird über 1,50 Meter lang, kann bis zu 80 Jahre alt werden und ist neben seinem japanischen Vetter das größte lebende Amphibium der Welt: der Chinesische Riesensalamander. Bei der Langen Nacht im Kölner Aquarium ist er erstmals zu sehen. Bei der Langen Nacht im Aquarium, die am kommenden Samstag, 22. November, von 19 Uhr bis 24 Uhr stattfindet, wird ein Exemplar aus dem Tierbestand des Kölner Zoos zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Das „graublaue Monster“, wie ihn Zoo-Chef Theo Pagel scherzhaft nennt, ist der „Star“ des Abends, der mit vielen weitere Attraktionen aufwartet. So werden verschiedene Sonderführungen angeboten. Außerdem sind mehrere Informationsstände aufgebaut.

RP online - 24. Nov. 2008
Currenta-Azubis machen sich im Wildpark nützlich
Die drei jungen Leute gehören zu einer Gruppe von 16 jungen Chemielaboranten des ersten Ausbildungsjahres bei Currenta. Das Unternehmen verpflichtet sämtliche 180 angehenden Chemielaboranten, Chemikant und Pharmakanten zur Teilnahme an zwei so genannten „Umwelttagen“. Den ersten Teil ihrer Aufgabe erfüllen die Azubis gerade: Sie graben, schaufeln und harken, um im Wildpark Reuschenberg ein 50 Quadratmeter großes Waldstück in ein Feuchtbiotop zu verwandeln. Später soll es seltenen Tier- und Pflanzenarten neuen Lebensraum bieten. Schon seit Ende Oktober arbeiten die jungen Leute an dem Projekt, das voraussichtlich Ende Januar beendet wird. Aufgeteilt in kleine Gruppen legen sie ein bis zwei Mal pro Woche Hand an im Wildpark.

Rhein Zeitung - 20. Nov. 2008
Paten kümmern sich um Zoo-Tiere
Leopard, Yak oder Hängebauchschwein: Die Zoos in Rheinland-Pfalz bemühen sich erfolgreich um Patenschaften für ihre Tiere. Das bringt Geld in die knappen Kassen und macht den Tierpark bekannt, etwa wenn ein Promi als Patenonkel gewonnen wird. Tierpaten können aber auch Privatleute, Schulklassen, Vereine oder Firmen sein.

20minuten - 24. Nov. 2008
Jawort bald in Beizen und Zoo
In Zürich sollen sich Brautpaare bald auch an unkonventionelleren Orten das ­Jawort geben können – zum Beispiel in ­Restaurants oder im Zoo ­Zürich. «Wir haben immer wieder entsprechende Anfragen und sind mit dem Zivilstandsamt im Gespräch», sagt Direktor Alex Rübel. Noch ­unklar sei, wo genau die Zoo-Trauungen stattfinden sollen.




Nachwuchs 

NZZ online - 26. Nov. 2008
Wieder Eisbären-Nachwuchs im Nürnberger Zoo
Wieder gibt es Eisbären-Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten: Kurz vor dem erstem Geburtstag des Eisbärchens Flocke brachte seine Mutter Vera im Nürnberger Tiergarten Zwillinge zur Welt. Die beiden Eisbären-Babys wurden bereits am Freitagmorgen geboren, wie Tiergartendirektor Dag Encke am Mittwoch in Nürnberg bekanntgab. Sowohl die Mutter als auch die beiden Jungtiere seien wohlauf. Über eine in der Wurfbox installierte Kamera hatten die Tierbetreuer den Nachwuchs entdeckt. Der Tiergarten zeigte eine Aufnahme, in der die beiden Jungtiere in Grösse eines Meerschweinchens gut zu erkennen sind. Vera kümmere sich «hervorragend um die Kleinen» und säuge sie häufig, sagte Encke.

AFP - 26. Nov. 2008
Geschwisterfreuden für von Mutter verstoßene Eisbärin Flocke
Geschwisterfreuden für die Nürnberger Eisbärin Flocke: Kurz vor dem ersten Geburtstag von Flocke hat deren Mutter Vera Zwillinge zur Welt gebracht. Wie der Nürnberger Tiergarten mitteilte, kam es bereits am vergangenen Freitag zu dem Wurf. Laut Tiergartendirektor Dag Encke zeigen Videoaufnahmen aus dem Gehege, dass sich Vera bisher gut um ihren Nachwuchs kümmert. Der Tiergarten wird den Angaben zufolge nun alles versuchen, damit die Mutter ihre Jungtiere diesmal selbst versorgt. Deshalb sperrte der Zoo das Gehege ab und appellierte an Besucher, Mutter und Nachwuchs nicht zu stören.

Welt online - 26. Nov. 2008
Nürnbergs Eisbärin Flocke hat zwei Geschwister
Kurz vor ihrem ersten Geburtstag hat Eisbärin Flocke im Nürnberger Zoo Geschwister bekommen. Flockes Mutter Vera betreut ihre beiden Babys laut Zooleitung vorbildlich. Allerdings wird es noch Wochen dauern, bis feststeht ob es sich um Junge(n) oder Mädchen handelt – und ob sie überleben werden.

Freie Presse - 26. Nov. 2008
Zwei Geschwisterchen für Flocke
Knapp ein Jahr nach Flocke hat Eisbärin Vera erneut für Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten gesorgt. Am vergangenen Freitag brachte Vera in ihrem Stall zwei Jungtiere zur Welt. Dort hatten die Verantwortlichen des Tiergartens in Erwartung einer weiteren Eisbärengeburt vorsorglich Kameras installieren lassen. Diese zeichneten in den vergangenen Wochen Veras Nestbauaktivitäten auf, was als erster Hinweis zu werten war, dass Vera tatsächlich trächtig war. Tiergartendirektor Dr. Dag Encke äußerte sichtlich begeistert über die Zwillinge: "Ich habe mich richtig gefreut, als ich die Kleinen auf den Videos gesehen habe."

Zeit online - 26. Nov. 2008
Nürnberger Zoo: Zwei Geschwister für Eisbärin Flocke
Knapp zwei Wochen bevor Flocke ein Jahr alt wird, hat die Eisbärin Vera im Nürnberger Tiergarten erneut Nachwuchs bekommen. Bislang gibt es nur Tonaufnahmen von den Jungtieren. Das Muttertier habe am vergangen Freitag zwei Junge zur Welt gebracht, teilte Tiergartenleiter Dag Encke am Mittwoch mit. Die beiden Eisbären-Babys seien wohlauf. "Vera ist eine vorbildliche Mutter", sagte der Zoo-Chef. Das belegten Bilder aus der Bruthöhle. Das Geschlecht der Jungtiere sei erst in drei bis vier Wochen feststellbar, betonte der Zoo-Chef.

Abendzeitung - 20. Nov. 2008
Eisbär Flocke bekommt angeblich ein Schwesterchen
Die Freude im Nürnberger Zoo ist groß. Eisbärenmädchen Flocke bekommt höchstwahrscheinlich ein Schwesterchen. „Wir sind halbwegs sicher, dass Eisbärin Vera schwanger ist“, sagte der stellvertretende Zoo-Direktor Helmut Mägdefrau. Eisbärin Vera (6) macht’s zwar noch spannend, aber alle Anzeichen stehen auf Geburt. Um zu verhindern, dass die vermutlich schwangere Flocke-Mutter in dieser empfindlichen Zeit gestört wird, steht Vera jetzt unter Polizei-Schutz! Ein zweites Flaschenkind würde der Zoo zwar großziehen, aber Vize-Chef Helmut Mägdefrau (53) will alles daran setzen, dass für Vera alle Voraussetzungen für eine natürliche Aufzucht geschaffen werden – und dazu gehört absolute Ruhe. Deshalb wurde auch die Plattform am Gehege für Gäste gesperrt. Zwei Kameras wurden in den für die Geburt vorgesehenen Boxen installiert.

Merkur online - 20. Nov. 2008
Neuer Eisbären-Nachwuchs in Nürnberg
Knapp ein Jahr nach der Geburt des Eisbären-Mädchens Flocke bereitet sich der Nürnberger Tiergarten auf weiteren Eisbären-Nachwuchs vor "Wir sind halbwegs sicher, dass Eisbärin Vera schwanger ist", sagte der stellvertretende Zoodirektor Helmut Mägdefrau am Donnerstag. Das Nestbau-Verhalten der Eisbären-Dame, die im Dezember 2007 Flocke zur Welt gebracht hatte, lasse auf eine neue Schwangerschaft schließen. Vera habe in ihrem Stall ein Strohlager errichtet. Das hätten Aufnahmen mehrerer Kameras in Veras Stall gezeigt, die dort installiert worden seien. Mit den Kameras will sich die Zooleitung Klarheit darüber verschaffen, ob und wann Vera ein Bärenjunges zur Welt bringt.

sueddeutsche.de - 20. Nov. 2008
Geheimsache Vera
Gerüchte um Vera: Seit die Eisbärendame Besuch von Flockes Vater hatte, verhält sie sich merkwürdig. Jetzt erwartet der Tiergarten ein weiteres Eisbärenbaby. Felix hält sich dieser Tage in Dänemark auf, in eindeutiger Mission. Zuvor aber soll er seine Rolle als Heimkehrer in Franken ganz vortrefflich gegeben haben. So jedenfalls erzählen es die Pfleger im Nürnberger Tiergarten. Im Frühjahr deckte Felix dort Vera, die Mutter von Flocke. Zwar könnte es sein, dass sich die Bärendame schlicht auf den Winter vorbereitet. Aber die Art, wie sie am Nest arbeitet, wird von den Pflegern als ein Zeichen gedeutet.

Ad-Hoc-News - 20. Nov. 2008
Tierschutzbund kritisiert Eisbären-Nachzucht im Nürnberger Zoo
Der Deutsche Tierschutzbund reagiert auf die mögliche erneute Trächtigkeit der Eisbärin Vera im Nürnberger Tiergarten mit Unverständnis. «Eisbären-Nachzucht in Gefangenschaft ist ein unverantwortliches Verhalten», sagte Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes. Kein Eisbär könne in einem Zoo artgerecht aufwachsen, kritisierte er. Zudem bestünde später für die ausgewachsenen Tiere keinen Platz mehr in den Tiergärten. Das Wal- und Delfinschutzforum begrüßte derweil in einer Pressemitteilung die Entscheidung des Tiergartens, dieses Mal schon frühzeitig eine Kamera in der Bruthöhle zu installieren, um mögliche Gefahren abzuwenden.

Hamburg Nachrichten - 22. Nov. 2008
Elefantenbaby im Tierpark Hagenbeck geboren
Der Tierpark Hagenbeck in Hamburg hat tierischen Nachwuchs bekommen. Ein Elefantenbaby wurde am Freitagnachmittag geboren. Die Mutter ist die 29jährige Elefantendame Yashoda. Eine Hoffnung hat sich allerdings nicht erfüllt. Im Tierpark Hagenbeck hatte man auf ein Mädchen gehofft, da dieses auf Dauer hätte bleiben dürfen. Der kleine Bulle wird wohl nicht auf Dauer in Hamburg bleiben können. Wie das neue Elefantenbaby heißen wird, steht noch nicht fest.

Hamburger Abendblatt - 23. Nov. 2008
Es ist da! 90cm hoch und 95 Kilogramm schwer
Tapsig und noch ein wenig ungeschickt in seinem neuen Lebensraum! Das lang ersehnte Elefantenbaby der 29-jährigen "Yashoda" erweitert seit Sonnabend 16.20 Uhr die Herde der asiatischen Elefanten bei Hagenbeck auf elf Tiere. Der Zuwachs ist das vierte gesunde Kalb der Elefantendame. Der kleine Bulle ist 90 Zentimeter hoch und bringt schon stolze 95 Kilogramm auf die Waage.

Hamburger Abendblatt - 24. Nov. 2008
Jumbo-Glück bei Hagenbeck - Nachwuchs in Rüssels Heim
Dicht gedrängt stehen die Besucher an der Brüstung im Elefantenhaus. Kaum einer ohne Fotoapparat vor den Augen, und immer wieder der Ausruf: "Mensch, ist der süß!" Ist er auch: der Mini-Elefantenbulle, der am Freitagnachmittag bei Hagenbeck geboren wurde.

DCRS online - 25. Nov. 2008
Tierpark Hagenbeck – Erster Familientag für Babyelefant
Was ist das nicht für ein süßer Wonneproppen ! Vor vier Tagen wurde im Hamburger Zoo, Tierpark Hagenbeck ein kleiner Elefanten-Bulle geboren. Jetzt durfte der kleine Trompeter einen ersten Familientag mit der gesamten Elefantenherde verbringen.

Hamburger Abendblatt - 24. Nov. 2008
Kandys schwierige Taufe
Erst lief sie ins Wasser, dann tobte sie durch das Gehege, rangelte mit den erwachsenen Tieren und schmiss sich schließlich vor großem Publikum in den Sand. Gestern wurde Hagenbecks zehn Wochen altes Elefantenbaby getauft. Seit 11.30 Uhr hört sie nun auf den Namen Kandy. "Kandy ist eine heilige Stadt in Sri Lanka, über die ich eine Reportage gesehen habe", erklärte Swantje Wiening (19), Bürokauffrau aus Norderstedt, ihren Namensvorschlag, der von Radio Hamburg und Hagenbeck ausgewählt worden war. Der amerikanischen Generalkonsulin Susan Elbow (46), Taufpatin von Kandy, gefiel der Vorschlag. Zur Ernennung als Ehren-Elefanten-Frau wurde Susan Elbow ein silberner Elefantenhaken mit Ledergriff überreicht. Den hat Professor Hermann Schnabel (82) bereits, der mit seiner Frau Else der Zeremonie beiwohnte. Er überreichte dem Tierpark einen Scheck über 10 000 Euro, um die erfolgreiche Hamburger Elefantenzucht weiter zu unterstützen.

Morgenweb - 18. Nov. 2008
Gorilla zieht in Babystube der Wilhelma
Weitgehend schlafend hat Gorilla-Baby Upala gestern ein neues Kapitel in seinem Leben aufgeschlagen: Das fünfeinhalb Monate alte Affenkind zog in die Stuttgarter Wilhelma um. Vor allem die Tierpfleger nahmen schweren Herzens Abschied - aber mit den Verantwortlichen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms sind sich die Heidelberger einig, dass es für den kleinen Menschenaffenjungen die beste Lösung ist. Seine Mutter kümmerte sich nicht ausreichend um ihn und schützte ihn auch nicht vor wüsten Attacken des Halbbruders Banjoko. Drei Mal musste der Kleine aus dem Gehege genommen werden, in dem neben Silberrücken Bobo und Mutter Chuma (11) auch die beiden erwachsenen Gorilla-Frauen Zsa-Zsa (22) und Doba (11) sowie der zwei Jahre alte Banjoko und die eineinhalb Jahre alte Kiki leben. Letztere wird gerade wieder in die Gruppe eingewöhnt. Der Neuzugang bleibt hinter den Kulissen, bis er sich eingewöhnt hat. In zwei bis drei Wochen, schätzt Kuratorin Dr. Marianne Holtkötter, können die Besucher Upala in Stuttgart sehen. Ab April dürfte der Heidelberger Gorilla sogar zum Fernsehstar werden: Dann strahlt die ARD die neue Staffel der Doku-Soap "Eisbär, Affe und Co." aus. Ein Team drehte bereits die Ankunft von Upala im Pkw aus Heidelberg.

Stuttgarter Nachrichten - 21. Nov. 2008
Nachwuchs in der Wilhelma
Die Wilhelma hat wieder einen Neuzugang im Jungtieraufzuchthaus zu verzeichnen. Upala ist das mittlerweile 57. Gorillababy, das in der Station aufgepäppelt wird. Wie bei vielen Vorgängern und Vorgängerinnen war Mangel an Schutz und Fürsorge die Ursache für den Umzug Upalas in ein anderes Umfeld. Der fünfeinhalb Monate alte Gorillajunge kommt ursprünglich aus dem Heidelberger Zoo. Dort hatte er allerdings einige Probleme mit seinem zweijährigen Bruder Banjoko. Upala wurde immer wieder von ihm malträtiert. Seine Mutter, die elfjährige Chuma, sah dem Gekabbel der ungleichen Geschwister meist tatenlos zu.

Borkener Zeitung - 20. Nov. 2008
Allwetterzoo freut sich über quicklebendige Gepardenbabys
„Das ist ja ein quicklebendiges Quartett! Und dann auch noch zwei Mädchen und zwei Jungs“, so der begeisterte Zoodirektor, als er das erste Foto der am 4. November geborenen Gepardbabys machen konnte. Die Jungtiere waren für eine Wurmkur kurzfristig von der Mutter getrennt worden. Stolz sind auch die Tierpfleger, dass nach mehrjähriger Pause mit der erfolgreichen Zucht der eleganten afrikanischen Katzen im Allwetterzoo Münster nun der Knoten wieder geplatzt ist. Besonders erfreulich ist, dass schon das Muttertier in Münster geboren wurde. Der „frischgebackene“ Vater stammt aus dem Wuppertaler Zoo. Der jüngste Nachwuchs wird von Mutter „Mbala“ vorbildlich aufgezogen. Es ist der erste Wurf der vierjährigen Katze, die ihre Jungen im dichten Gras der Freianlage unter den Augen der Pfleger zur Welt brachte. Für die Zoobesucher haben die „Umzüge“ der kleinen Familie allerdings einen Nachteil: Sie können die Junggeparden frühestens dann sehen, wenn diese selbständiger werden. Das wird vermutlich erst Mitte Dezember der Fall sein.

Derwesten - 20. Nov. 2008
Geparden-Vierlinge in Münsters Zoo
Die Mitarbeiter des Münsteraner Zoos freuen sich über Nachwuchs im Geparden-Gehege. Weibchen Mbala hat vier Junge zur Welt gebracht. Erst wenn die Jungen von Mitte Dezember an etwas selbstständiger werden, können Besucher die neuen Zoobewohner bestaunen.

inar.de - 20. Nov. 2008
Erneut Rothandtamarin-Nachwuchs im Tierpark Berlin
Rothandtamarine (Saguinus midas) bewohnen Regen- und Bergwälder nördlich des Amazonas bis nach Guyana. Die am 14.11.2008 geborenen Jungtiere werden intensiv von Mutter „Martina" (geb. am 9.8.1999 im Tierpark Gettorf), Vater „Pilsi" (geb. am 23.12.2001 im Zoo Pilsen) und ihrem im Tierpark Berlin geborenen Bruder betreut.

Tagesspiegel - 24. Nov. 2008
Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen
Nach mehr als einem Jahrhundert ist im Zoologischen Garten Berlin erstmals wieder ein Pinselohrschwein zur Welt gekommen. Das weibliche Ferkel wurde am 7. November geboren, wie der Berliner Zoo am Montag mitteilte. Es soll den Namen Samia erhalten, was den Angaben nach so viel wie Prinzessin bedeutet. Gesäugt wird der Frischling von der 2003 in München geborenen Mutter Dagamba.

Stuttgart Journal - 23. Nov. 2008
Gundis - Wächter der Wüste in der Wilhelma Stuttgart
Sie gelten als Wächter der Wüste und sehen aus wie Meerschweinchen und sind in der Wilhelma Stuttgart auch zu Hause. Die Nagetiere Gundis. Ihre wirkliche Heimat sind die Felsregionen der Wüsten und Halbwüsten Nordafrikas. Die Gundis im Kleinsäugerhaus der Wilhelma Stuttgart – zwei nachgezogene Tiere aus dem Aquazoo in Düsseldorf und ein Wildfang aus dem Nationalpark Dghoumés - haben Ende Oktober Nachwuchs bekommen. Leider hat von den zwei Jungtieren nur eines überlebt, aber dieses kann nun von den Wilhelmabesuchern putzmunter im Kreis der Familie beobachtet werden.

Neue Nordhäuser Zeitung - 26. Nov. 2008
Nachwuchs im Känguruland
Der Zoopark in Erfurt kann sich über weiteren Nachwuchs freuen: etwa vier Monate nach ihrer Geburt haben jetzt die zwei jüngsten Riesenkängurus die Beutel ihrer Mütter verlassen.

Pforzheimer Zeitung - 19. Nov. 2008
Freude über Wisent "Pfännle" - Trauer um zwei Luchse
Elegant sieht es wahrlich noch nicht aus, wenn das kleine Wisent im Laub herumstakst. Außer wenn das Kälbchen aus purer Lebensfreude einen Luftsprung macht. Seit fünf Wochen können die Besucher das Kälbchen im Wildpark bewundern. Wisent „Pfännle“ ist derzeit dessen jüngster Bewohner. Die Wildrind-Dame „Bälla Donna“, deren Name sich nach Angaben von Tierpflegerin Monika Kull nicht italienisch, sondern mit „ä“ schreibt, ist bereits zum dritten Mal Mutter geworden. Neben der Freude über den Nachwuchs herrscht im Wildpark auch Trauer: Am Dienstag ist das elf Jahre alte Luchs-Männchen gestorben. Jetzt wird der Kadaver im Staatlichen Untersuchungsamt in Fellbach untersucht. Schließlich könnte auch eine ansteckende Krankheit oder eine Vergiftung hinter dem plötzlichen Tod des Luchs-Männchen stecken. Zumal Anfang des Monats bereits ein Luchs-Weibchen gestorben war. Da die Katzen-Dame bereits 14 Jahre alt war, gingen die Tierpfleger damals von Altersschwäche aus.




RP online - 25. Nov. 2008
Tierärztin konnte nicht helfen
Seit dem RP-Tierpartner-Wettbewerb vor einem Jahr hatten Kinder aus Duissern besonders engen Kontakt zu dem Orang-Utan-Mädchen „Cili“, das an einer Lungenfunktionsstörung gestorben ist. Die Jungen und Mädchen von der Astrid-Lindgren-Schule in Duissern, die bis zum Sommer die Klasse 4 a besuchten, hatten Cili ganz besonders ins Herz geschlossen. Ein Jahr lang bastelten, malten und schrieben sie für ihr Affenkind, kamen immer wieder am Gehege vorbei und überzeugten sich von Cilis Wohlergehen. Im Zoo ist man von Cilis Tod gleichfalls betroffen. Die Pfleger unternehmen derzeit alles, um Affenmutter Anette schnell über den Verlust hinwegzuhelfen. Sie hatte sich stets sehr liebevoll um ihr Junges gekümmert, es beschützt, gefüttert und umhegt. Bereits am Freitagvormittag hatten Cilis Pfleger Alarm geschlagen, weil sie bemerkt hatten, dass das Affenmädchen Atembeschwerden hatte. Beim Fiebermessen wurde keine erhöhte Temperatur nachgewiesen, dennoch verordnete die Zoo-Tierärztin Medikamente und ließ Cili nicht mehr aus den Augen. Am Nachmittag verschlechterte sich der Zustand des jungen Affen und Cili starb, ohne dass ihr geholfen werden konnte. Erst die Obduktion zeigte, dass sie unter einer chronischen Lungenfunktionsstörung gelitten hat.

inar.de - 25. Nov. 2008
Orang-Utan-Jungtier CILI verstorben
Der Zoo Duisburg muss den schmerzlichen Verlust von CILI, dem knapp 2jährigen Sumatra Orang-Utan-Nachwuchs, vermelden. CILI kam Anfang 2007 auf die Welt, als Tochter des greisenhaften, fast 50jährigen Vaters SIAM, der aber offensichtlich immer noch zeugungsfähig ist. Die erfahrene Mutter ANETTE kümmerte sich wie auch bei ihren vorherigen Jungtieren liebevoll um ihren Nachwuchs. Am Freitagvormittag schlugen die Pfleger sofort Alarm, als sie Atemstörungen bei CILI ausmachten. Fieber wurde gemessen, eine erhöhte Temperatur konnte aber nicht nachgewiesen werden. Die Tierärzteschaft verordnete Medikamente und beobachtete CILI durchgehend. Am Nachmittag verschlechterte sich ihr Zustand schlagartig und sie starb, ohne dass geholfen werden konnte.

Saarbrücker Zeitung - 20. Nov. 2008
Gerry hat jetzt in Neunkirchen sein Zuhause
"Gerry“, der junge Giraffenbulle, hat am Mittwoch sein neues Zuhause im Neunkircher Zoo bezogen. Die schöne Rothschildgiraffe ist ein Jahr alt, wiegt etwa 350 Kilo und ist drei Meter hoch. Im Moment ist das Giraffenhaus, in dem Gerry wohnt, noch nicht für Besucher geöffnet. Gerry soll sich zunächst ein paar Tage eingewöhnen.

20cent.de - 21. Nov. 2008
Giraffe Gerry fühlt sich wie Zuhause
Der Giraffenbulle Gerry fühlt sich ein Tag nach seiner Ankunft im Neunkircher Zoo schon ganz wie Zuhause. Für viel Besuch ist er aber noch nicht bereit. Sein neues Heim scheint Gerry zu gefallen. ZIn den nächsten Tagen reisen Nuru aus Frankfurt und Nangila aus Köln an. Beide sind Netzgiraffen und ebenfalls männlicher Natur. Warum bekommt Gerry keine Frau an seine Seite? Der Zoo wünscht sich für die Zukunft schon eine Zuchtgruppe, aber ob Gerry den Anfang machen kann, ist noch unklar.

Anzeiger Sternberg - 21. Nov. 2008
Clara unterm Tannenbaum
Eigentlich sollte sie schon im Sommer in Schwerin ankommen: die neue Nashorn-Kuh des Zoos der Landes hauptstadt. Doch "Clara" aus Südafrika lässt weiterhin auf sich warten . "Wir haben jetzt die begründete Hoffnung, dass das Nashorn noch vor Weihnachten in unserem Tierpark eintrifft", sagt Zoo-Direktor Michael Schneider. Zugleich weist er noch einmal den Vorwurf zurück, Clara könnte aus Wildfang stammen.

ka-news.de - 24. Nov. 2008
Attraktion: Fast weiße Polarwölfe in Tripsdrill
Winterlicher Zuwachs in Tripsdrill - Fünf Polarwölfe haben ihr neues Zuhause im Erlebnispark in Cleebronn (Kreis Heilbronn) gefunden. Die Jungtiere kamen im Mai im Wuppertaler Zoo zur Welt und bewohnen nun ein 3500 Quadratmeter großes Gehege samt Höhlen und einem Wasserfall.

Heilbronner Stimme - 24. Nov. 2008
Junge Polarwölfe erobern Tripsdrill
Der idyllisch verschneite Strombergwald bei Cleebronn bot die passende Kulisse: Am Montagvormittag eroberten fünf junge Polarwölfe ihr neues Territorium im Wildparadies Tripsdrill. Geschäftsführer Dieter Fischer freute sich wie ein Kind: Schon frühmorgens war er rausgefahren, um sich zu versichern, dass der Schnee noch liegt. Ein gutes halbes Jahr sind sie alt, der Rüde und die vier Fehen aus dem Wuppertaler Zoo. Schon vor einer Woche wurden sie mit einem Spezialtransport in den Wildpark gebracht, blieben bis gestern aber im leer stehenden Bärenhaus, um sich einzugewöhnen. „Unser Ziel ist eine Gemeinschaftshaltung von Polarwölfen und Braunbären“, verrät Werner bei der Pressekonferenz. Nachdem in der vergangenen Woche der letzte der drei ehemaligen Zirkusbären, Katja, nach Hessen umgezogen ist, sollen 2009 drei Jungbären im Wildparadies einziehen, die in einem Park in der französischen Schweiz bereits mit Wölfen zusammenleben. Die besondere Leidenschaft des 37-Jährigen gilt allerdings den Greifvögeln. Auf einem bayerischen Jagdfalkenhof bei Coburg hat Roland Werner zehn Jahre lang Erfahrung als Falkner gesammelt. Im Laufe des kommenden Jahres plant er eine eigene Flugvorführung in Tripsdrill.

Schweriner Zeitung - 25. Nov. 2008
Stellt sich im Frühjahr Nachwuchs ein?
Im Streicheltierhof der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Pritzwalk haben zwei neue Bewohner Quartier bezogen: Europäische Wildkatzen. Die vierjährige Katze und der einjährige Kater stammen aus einem Artenschutzprogramm in Bayern, das hier vor fast 20 Jahren startete, um die europäische Wildkatze vor dem Aussterben zu bewahren. Gemeinsam mit dem BUND will sich nun auch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald engagieren. In einem fast 500 Quadratmeter großen Gehege leben Katze und zwei Kater getrennt voneinander, aber Tür an Tür. Die Jungtiere sollen dann einem Auswilderungsprogramm zugeführt werden. Allerdings nicht in der Prignitz. "Die Region bietet nicht den benötigten Lebensraum", erklärt Sonnenberg.

FR online - 21. Nov. 2008
Wurmkur für Viatu
Wo ist eigentlich der Schweizer? Dieser gut aussehende, ruhige Sympathieträger? Ja, da sind wir ganz objektiv. Also, wo ist Viatu? Mancher Besucher hat sich diese Frage in den vergangenen drei Wochen sicher auch schon gestellt. Da kommt ein Matze-Nachfolger aus dem Baseler Zoo, wird im neuen Gehege vorgestellt - und ward fortan nicht mehr gesehen. Gewundert haben sich vermutlich auch die Gorilla-Damen und ihre Kinder, die ja bereits durch Nasen und Augen Kenntnis haben vom neuen Familienmitglied. Der kann jetzt aber noch nicht. Er hat Würmer. Viatu ist deshalb seit etwa drei Wochen in Quarantäne, in den hinteren Boxen des Geheges, aus denen er bei seinem ersten Auftritt kaum heraus wollte. Sobald die höchstens zwei Millimeter großen Fadenwürmer verschwunden sind - und die Erdschicht abgetragen ist - taucht Viatu wieder auf.

20minuten - 24. Nov. 2008
Der kleine Farasi soll sterben
Drama um den kleinen Farasi: Der 50 Kilogramm schwere Nilpferdbub im Basler Zoo soll zu Raubtierfutter verarbeitet werden. «Wenn wir keinen geeigneten Platz für ihn finden, wird er eingeschläfert und ver­füttert», sagt Zoo-Sprecherin Tanja Dietrich zum «SonntagsBlick». Für das Jungtier, das am 6. November dieses Jahres zu Welt ­gekommen ist, verfüge die Anlage über zu wenig Platz.

Bluewin - 24. Nov. 2008
Vom Publikusmliebling zum Raubtierfutter?
Unnmittelbar nach seiner Geburt wurde Nilpferd-Baby Farasi vom Zoo Basel stolz den Medien präsentiert und avancierte rasch zum Publikumsliebling. Nun droht er - im wahrsten Sinne des Wortes - Raubtieren «zum Frass vorgeworfen» zu werden. Farasi ist bereits das achte Junge des Basler Flusspferde-Paars Helvetia (17 Jahre alt) und Wilhelm (18). Seit seiner Geburt am 6. November hat sich Nilpferd-Baby Farasi im Zoo Basel prächtig entwickelt und schon 10 Kilo, auf insgesamt 50 Kilo Gewicht zugelegt. Platzprobleme und sein Geschlecht stellen die Verantwortlichen des Zolli nun aber vor Probleme.

20minuten - 25. Nov. 2008
Auswilderung soll Farasi vor Bolzenschuss retten
Wenn der Zoo Basel keinen passenden Platz für das Flusspferd-Baby findet, muss Farasi sterben. Nun formiert sich eine Protestbewegung: Tierfreunde planen Demos, Tierschützer fordern die Auswilderung nach Südafrika. «Weltweit ist der Bedarf nach Flusspferd-Bullen extrem klein», sagt Peter Schlup, Wildtierexperte beim Schweizer Tierschutz STS. Beim Basler Zolli gingen dutzende E-Mails von besorgten Bürgern ein.

20minuten - 26. Nov. 2008
Zootiere landen auf dem Teller
Flusspferdchen Farasi droht weiter die Schlachtbank. Doch er ist nicht der einzige: Jeder Zoo tötet Tiere. In einem Wildpark landen die Hirsche gar auf dem Teller. Flusspferd-Baby Farasi droht weiterhin als Krokodilfutter zu enden, wenn der Basler Zoo kein geeignetes Plätzchen für den überzähligen «Happy-Hippo» findet. Tierfreunde setzen alle Hebel in Bewegung, damit es nicht so weit kommt. Die Protest-Gemeinde auf Facebook wächst stündlich um hunderte Personen. Mittlerweile fordern über 4000 Personen, das Nilpferd-Baby keinesfalls zu töten. Sie kritisieren den Zoo: «Ich kann nicht verstehen, warum man die Tiere nicht kastriert oder besser verhütet», sagt eine Userin.

Basler Zeitung - 26. Nov. 2008
Aufregung um Flusspferd-Baby Farasi
Das Flusspferd-Baby Farasi braucht ein neues Zuhause, sonst droht ihm die Schlachtbank. Obwohl Farasis Schicksals keineswegs besiegelt ist, wollen bereits Tausende den kleinen Bullen retten. «Solange Farasi gesäugt wird, bleibt er auf jeden Fall bei seiner Mutter», sagt Zolli-Sprecherin Tanja Dietrich. Das ist während der ersten acht Lebensmonate der Fall. Ergibt sich dann eine Platzierungsmöglichkeit, würde der Basler Zoo Farasi abgeben. Gibt es keinen Platz, werde situativ entschieden. Das Vorgehen hänge von vielen Faktoren ab, etwa, ob neuer Nachwuchs erwartet wird und wie sich die Tiere untereinander verhalten.

Schwäbische Zeitung - 21. Nov. 2008
Stegmann will über 34000 Euro eintreiben
Es geht noch einmal um die Schließung des Scheidegger Reptilienzoos im Jahr 2006, den der damalige Besitzer in einem haarsträubenden Zustand hinterlassen hatte. Im Verfahren vor dem Lindauer Amtsgericht war an die Öffentlichkeit gekommen, dass das Landratsamt vermutlich auf den Unterbringungskosten für die Schlangen in der Münchener Reptilienauffangstation sowie auf Verwaltungskosten für die Angelegenheit sitzen bleibt. In seiner Antwort an den Vizepräsidenten des Bundes der Steuerzahler Bayern bestätigt Stegmann jetzt, dass allein die Unterbringung und Behandlung der Tiere in München 19633,29 Euro kostet. Und dass noch Verwaltungs- und Bescheidungskosten von etwas über 15000 Euro hinzukommen, - macht insgesamt 34730,66 Euro. Diese Kosten seien zwar beim Verursacher, dem früheren Betreiber des Zoos, vollstreckbar. Jedoch hat dieser eine eidesstattliche Versicherung abgegeben.

Mindener Tageblatt - 26. Nov. 2008
Heiße Platte im Gehege
In den niedersächsischen Zoos und Tierparks können sich Erdmännchen, Faultiere, Giraffen und Co. in der kalten Jahreszeit auf vorgewärmte Höhlen und Heizstrahler freuen. Die Winter-Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren und sind zu großen Teilen bereits abgeschlossen.

Hamburger Abendblatt - 25. Nov. 2008
Wintervorbereitungen im Zoo: Schildkröten schlafen im Kühlschrank
In den niedersächsischen Zoos und Tierparks können sich Erdmännchen, Faultiere, Giraffen und Co. in der kalten Jahreszeit auf vorgewärmte Höhlen und Heizstrahler freuen. Die Winter-Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren und sind zu großen Teilen bereits abgeschlossen.

lu-aktiv.de - 20. Nov. 2008
Landau - Jonny verabschiedet sich in die Winterruhe
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen, und Braunbär JONNY aus dem Landauer Zoo verabschiedet sich damit naturgemäß in seine etwa dreimonatige Winterruhe. Er wird den Winter in seiner Innenbox verbringen, die meiste Zeit dösen oder schlafen, auch deutlich weniger Nahrung zu sich nehmen und von seinen Fettreserven zehren. JONNY wird für die Besucher etwa ab März wieder regelmäßig auf der Außenanlage zu sehen sein.

inar.de - 20. Nov. 2008
Die Landschildkröten ziehen sich zurück
Duisburg. „Nanu, wo sind denn die ganzen Landschildkröten?" werden sich die Zoobesucher in letzter Zeit gefragt haben. „Die haben doch eigentlich eine große, wunderschön natürlich gestaltete Freianlage?" Die meisten der rund 50 Vierzehen-, Breitrand- sowie Griechischen und Maurischen Landschildkröten haben sich zur Ruhe gesetzt, nämlich zur Winter-Ruhe. Nur für die ganz Kleinen, die der Zoo Duisburg in diesem Jahr nachgezogen hat, sowie für nicht ganz so fitte Tiere bleibt es den ganzen Winter über wohlig warm. Denn sie werden teils hinter den Kulissen, teils bei den Seychellen-Riesenschildkröten überwintert.

Mitteldeutsche Zeitung - 19. Nov. 2008
Ein Finne in Halle wird Rentierflüsterer
Noch ein wenig ängstlich springt Rentier Rudolf durchs Gehege, und ab und zu macht der kleine Hirsch mit den scheinbar etwas zu groß geratenen Hufen den Versuch, wie ein Böckchen auszuschlagen. Seine Gefährtin dagegen, der die halleschen Kinder per Mal- und Zeichenwettbewerb den hübschen Namen Finni gegeben haben, ist schon gelassener. Zutraulich lässt sich das Rentiermädchen vor den zahlreichen Objektiven der Kameras während des Pressetermins von Pekka Paaso das weiche grauweiße Fell streicheln. Der Finne, der die Tiere auf ihrer langen Reise aus dem Hohen Norden bis an die Saale begleitet hat und auf dem halleschen Weihnachtsmarkt das "Arctic Village" - das finnische Dorf - betreut, könnte glatt als Rentierflüsterer durchgehen. Nun sind die Rentiere, die beide ein halbes Jahr alt sind und noch um einiges größer werden, Bewohner am Goldberg. Für die Anlage habe man sich entschieden, weil hier beste Bedingungen herrschen. "In den nächsten Wochen wird ein großes Gehege mit Rückzugsmöglichkeiten gebaut", erklärt Manfred Woitinas, Leiter der Einrichtung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

derStandard.at - 21. Nov. 2008
Sieg im Markenstreit: Panda Fu Long darf Namen behalten
Der Wiener Panda-Nachwuchs hat den Markenstreit gewonnen und darf sich künftig als einziger hochoffiziell "Fu Long" nennen. Neben dem Heimatzoo hatte auch ein Kärntner beim Patentamt die Wortmarke für den Namen angemeldet. Der Tiergarten Schönbrunn brachte dagegen eine Nichtigkeitsklage ein. Die letzte Einspruchsfrist ging am Donnerstag ohne Widerrede des Kärntners zu Ende. Das Verfahren ist damit mit einem "Sieg" für Fu Long endgültig beendet worden, die Wortbildmarke des Mannes wurde gelöscht. Als "Verlierer" muss der Mann nun die Verfahrensgebühren - ca. 600 Euro plus Anwaltskosten des Zoos - zahlen. Neben dem Tiergarten Schönbrunn und dem Kärntner hatten noch zwei weitere Personen kurz nach der "Taufe" die chinesische Bezeichnung für "Glücklicher Drache" als Marke beim österreichischen Patentamt angemeldet. Beide Ansuchen wurden allerdings nicht weiterverfolgt bzw. zurückgezogen und daher auch nicht registriert.

Zisch - 24. Nov. 2008
Wildrinder werden in Rumänien ausgewildert
Zwei halbwüchsige Bisons aus der Zucht des Natur- und Tierparks Goldau werden am Dienstag nach Rumänien transportiert. Dort sollen die beiden Wildrinder Tjandra und Tjego eine wild lebende Herde bereichern. Die beiden dreijährigen Tiere werden in einem speziellen Transporter nach Rumänien gebracht - gemeinsam mit drei Tieren aus Italien und Österreich. Die Auswilderung der Zoo-Tiere erfolge stufenweise. Erst lernen die Bisons, auch Wisente genannt, in einem Grossgehege ihr neues Lebensumfeld kennen, dann werden sie in die Wildnis entlassen. Der Tierpark Goldau hat bereits Erfahrungen gemacht mit der Auswilderung von Wisenten. So entstanden in den vergangenen Jahren in der Slowakei und in Rumänien je eine neue Herde mit den Wildrindern. Den Bisons geht es nach harten Wintern gut, nur einer ist verstorben und ein wildlebender hat sich der Herde angeschlossen.

RIA Novosti - 21. Nov. 2008
Kaliningrads Zooleitung lehnt militanten Namen für Giraffe ab
Die Leitung des Kaliningrader Zoos hat die Idee, eine männliche Giraffe nach dem Raketenkomplex Iskander zu benennen, abgelehnt und dem Tier den Namen „Chalif“ gegeben. Das Netzgiraffen-Männchen, ein Geschenk des Berliner Zoos, war Anfang Oktober nach Kaliningrad gebracht worden. Die Zooleitung kündigte einen Wettbewerb um den besten Namen an, der mit dem Buchstaben „I“ beginnen sollte. Der russische Präsident Dmitri Medwedew hatte Anfang November vorgeschlagen, als Antwort auf die Stationierung des US-amerikanischen Raketenabwehrsystems einen operativ-taktischen Raketenkomplex Iskander im Gebiet Kaliningrad aufzustellen. Diese Initiative löste eine lebendige Reaktion unter der Bevölkerung des Gebietes aus. „Wir haben die Idee, die Giraffe ‚Iskander’ zu taufen, abgelehnt, weil dieser Name allzu politisiert und sogar militant wirkt.

russland-aktuell.ru - 24. Nov. 2008
Kaliningrader Giraffe heißt Kalif - und nicht Iskander
Den Namen eines Raketensystems wollten die Mitarbeiter des Kaliningrader Zoos ihrem Neuzugang denn doch nicht geben. Nicht „Iskander“ wird der junge Giraffenbulle heißen, sondern „Kalif“. Dieses Ergebnis des Namenswettbewerbs gab Zoodirektorin Ludmilla Anoka bekannt. Iskander sei an sich an schöner und ungewöhnlicher Name, sagte sie. „Wir waren uns trotzdem einig, ihn abzulehnen, weil er einfach zu politisierend und militaristisch ist.“

T-Online - 26. Nov. 2008
Zoo in Japan misslingt Nachzucht Eisbär Tsuyoshi entpuppt sich als Weibchen
Über Monate hat ein japanischer Zoo vergeblich versucht, zwei Eisbären zur Paarung zu bewegen. Kein Wunder, dass der Nachwuchs auf sich warten ließ: Beide Tiere waren weiblich, wie sich jetzt herausstellte.Der Zoo in Kushiro hatte vor drei Jahren einen Orang-Utan gegen ein Eisbär-Junges getauscht, in der Hoffnung, es würde sich mit dem Weibchen Kurumi paaren. Als Tsuyoshi dann das Fortpflanzungsalter von vier Jahren erreichte, verhielt sich das Tier jedoch seltsam. Der Eisbär habe sich einfach nicht - wie sonst während der Paarungszeit üblich - auf die Spur des Weibchens gesetzt, berichtete ein Zoo-Mitarbeiter. "Wir dachten, er ist zu jung" Die Zweifel wuchsen, als der Bär genauso wie die Bärendame Kurumi urinierte. "Wir fanden das sehr seltsam." Als im Frühling diesen Jahres erneut die Paarungszeit kam, zeigte Eisbär Tsuyoshi wieder nicht das typische Balzverhalten. Ein DNA-Test ergab schließlich, dass der Bär eine Bärin ist. Der Nachrichtensender CNN berichtete unterdessen, der Zoo sei mit seinem Irrtum nicht alleine: Tsuyoshis Bruder, der von einem anderen Zoo aufgenommen worden war, entpuppte sich ebenfalls als Mädchen.

Tirol online - 26. Nov. 2008
Zoo versuchte monatelang zwei Eisbären-Weibchen zu paaren
Die japanische Zooleitung wunderte sich schon über das mangelhafte Balzverhalten des Eisbären. Ein DNA-Probe brachte dann die Tatsache ans Licht, dass der Eisbär eine Bärin war. Der Zoo erwägt nun, die Bärin wieder abzugeben, allerdings sei Tsuyoshi bei den Besuchern äußerst beliebt. "Die Menschen lieben sie einfach."

AFP - 22. Nov. 2008
Panda beißt zudringlichen Zoobesucher krankenhausreif
Ein Pandabär hat einen zudringlichen Besucher in einem südchinesischen Zoo krankenhausreif gebissen. Der Student mit dem Vornamen Liu sei über einen zwei Meter hohen Zaun geklettert und habe das Tier namens Yang Yang umarmen wollen. Er werde in einem Krankenhaus wegen zahlreicher Bisswunden an Armen und Beinen behandelt. In chinesischen Zoos kommt es immer wieder zu Attacken, wenn Besucher auf Gehegezäune klettern, um die Tiere aus der Nähe zu sehen.

derStandard.at - 26. Nov. 2008
Die ältesten Schildkröten der Welt
In China wurden 220 Millionen Jahre alte Fossilien von "Halb-Panzerschildkröten mit Zähnen" entdeckt: Der spektakuläre Fund gibt Hinweise darauf, wie sich der einzigartige Panzer der Tiere entwickelt haben könnte. Rekordhalter waren bislang Funde aus Deutschland, die auf rund 205 Millionen Jahre geschätzt wurden. Nun haben Forscher in China gleich drei Urschildkröten ausgegraben, die noch einmal rund 15 Millionen Jahre älter sind. Die neu entdeckte Art, die längst ausgestorben ist, wurde von ihren Entdeckern Odontochelys semitestacea getauft, was "Halb-Panzer-Schildkröte mit Zähnen" heißt. Das wiederum verweist auf ihre besonderen Charakteristika: Sie hat nur einen Bauch-, aber keinen Rückenpanzer.

Welt online - 20. Nov. 2008
Und ewig lockt das Mammut
Schade, dass Michael Crichton das nicht mehr erleben durfte. Der Erfinder des Wissenschaftsthrillers ist vor zwei Wochen gestorben. Nun schreiben Forscher im renommierten Fachblatt "Nature", dass Crichtons literarische Fantasie, ausgestorbene Tiere wiederauferstehen zu lassen, vielleicht gar nicht so fantastisch ist. Den Wissenschaftlern um Webb Miller von der Pennsylvania State University ist es gelungen, aus einem fossilen Haarbüschel das Genom des ausgestorbenen Wollhaarmammuts zu extrahieren und zu entziffern. Damit ist es nicht mehr so unwahrscheinlich, dass Mammuts geklont und schließlich im Zoo besichtigt werden können.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos  –  Meldungen international

Niederländische Meldungen

Niederlande

hartvannederland.nl - 26. Nov. 2008
Krokodillen voor het haardvuur
Krokodile vor das Herdfeuer
Die Krokodile des Tiergartens Blijdorp haben es ab Mittwoch wärmer. Eine spezielle milieufreundliche Sägespankachel erwärmt ihr Gehege. Die Kachel wird beheizt mit Holzabfall des Zoos und aus der Stadt. Der Apparat stößt kein CO2 aus, Feinstaub und Stickstoff kommen begrenzt frei.

nos.nl - 26. Nov. 2008
Huismus duikt onder in dierentuin
Haussperling taucht im Zoo unter
Leicht haben sie es sicher nicht in Rotterdam, die Haussperlinge. Zu viele Katzen, zu wenig Nistplätze und ein Mangel an Samen und Insekten richten sie zugrunde. Es fliegt dann auch fast kein Sperling mehr umher. Aber viele Dutzende Haussperlinge haben es gut gesehen. Sicher 35 Paare sind im Tiergarten Blijdorp untergetaucht. Das entdeckte ein Spatzenkenner während einer Untersuchung der Population. Ihm zufolge vergrößert der Zoo so unbewußt die Möglichkeit, daß die Vögelchen überleben. Die Spatzen fühlen sich am meisten bei den Elefanten und den Wölfen zu Hause. Dort ist es schön warm und im Kot ist Nahrung. Auch die künstlichen Bäume sind populäre Nistplätze.

brabantsdagblad.nl - 26. Nov. 2008
Bedreigde huismus zoekt toevluchtsoord bij olifant
Bedrohter Haussperling sucht Zufluchtsort bei Elefant
Rotterdam. In ganz Rotterdam fliegt beinahe kein Haussperling mehr umher, aber aus einer Untersuchung geht jetzt hervor, daß Dutzende Zwitscherer sich im Tiergarten Blijdorp versteckt haben. Unbewußt leistet der Zoo einen Beitrag zum Überleben dieses Vogels, so am Mittwoch der Spatzenkenner Kees Heij. Der Fachmann promovierte in den 1980er Jahren zur Haussperlingspopulation in Rotterdam und untersuchte im letzten Jahr die Anzahl von Spatzen im Zoo. Daraus ergab sich, daß sie vor allem das Elefantenhaus ausgesucht haben zum "Wohnen". Selbst die Kunstbäume sind voller Nester.

bestzoo.nl - 20. ov. 2008
Bonte marter nieuwe bewoner
Buntmarder neuer Bewohner in BestZOO
Vor kurzem ist ein neuer Bewohner im BestZOO angekommen. Ein Buntmarder zog in sein neues Gehege ein. Das Weibchen hat den Transport gut überstanden und ist inzwischen für die Besucher zu sehen. BestZOO ist der einzige niederländische Zoo, in dem diese Tierart zu sehen ist.

tourpress.nl - 26. Nov. 2008
Dierentuinen lijken winnaar in strijd om de vrije tijd
Tiergärten scheinen die Gewinner zu sein im Kampf um die Freizeit
Tiergärten scheinen in unserem Land den Kampf um die Freizeit auf jeden Fall zum Teil zu gewinnen. Während die Freizeitparks einen Rückgang ihrer Besucherzahlen in den letzten fünf Jahren mit fast sechs Prozent feststellten, nahm der Besuch von Tiergärten in derselben Zeit um 25% zu. Das läßt sich ablesen aus einer Studie des ING-Wirtschaftsbüros zur Tagesfreizeitgestaltung in den Niederlanden. Die Niederländer haben durchschnittlich 45 Stunden verfügbare Freizeit pro Woche und diese Anzahl von Stunden wird abnehmen, erwartet ING, u.a. durch Zunahme von Arbeitsbeteiligung und Flexibilisierung der Arbeit. Das Angebot an Tagesfreizeitgestaltung in den Niederlanden ist groß und nimmt noch weiter zu. Die Konkurrenz um die freie Zeit des Konsumenten wird dadurch heftiger. ... Freizeitparks. In Freizeitparks gibt der Konsument jährlich 2,25 Milliarden Euro aus. Die Unterschiede in der Umsatzentwicklung sind dabei je nach Park sehr groß. In den Niederlanden gibt es ca. 170 Vergnügungs- und Themenparks sowie 48 Tiergärten und dieses Angebot nimmt immer noch zu. Hierdurch droht eine Überkapazität in einem Markt, der als Folge demographischer Entwicklungen schrumpft. ... Chancen Anbieter von Tagesfreizeitgestaltung, die erfolgreich sein wollen, müssen in Innovationen, Marketing und eine Steigerung der Produktivität investieren. Rob Bakker: "Daß Tiergärten bessere Zahlen vorweisen als Freizeitparks, hängt zusammen mit gezielten Investitionen in Erneuerungen. Es hat ein Nachholkampf stattgefunden in der Neugestaltung des Angebots, wodurch Tiergärten jetzt eine andere Rolle erfüllen als etwa vor zehn Jahren."

kidsweek.nl - 21. Nov. 2008
Beschuit met mieren
Zwieback mit Ameisen
Im Artis Zoo ist ein Großer Ameisenbär geboren worden. Es ist das allererste Mal, daß auf niederländischem Boden ein Ameisenbären-Baby zur Welt kommt. Mutter Potay und ihrem Kleinen geht es gut. Sie bleiben vorläufig in ihrem Innengehege. "Wir gönnen ihnen etwas Ruhe, die erste Zeit ist nämlich sehr wichtig für die Überlebenschancen", so ein Sprecher des Amsterdamer Zoos. Es ist noch nicht bekannt, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. "Erst wenn wir das wissen, erhält es einen Namen", so der Sprecher. Potay kommt aus Argentinien und ist in die Niederlande gekommen, so daß sie hier ruhig Babys kriegen kann. Vater Ramon lebte bereits in Artis.
[beschuit met muisjes, Zwieback mit Zuckerstreuseln, wird in den Niederlanden zur Feier der Geburt eines Kindes gegessen; Familie Ameisenbär zieht sicher Ameisen den Zuckerstreuseln vor, daher die Überschrift]

deweekkrant.nl - 21. Nov. 2008
IJsbeer Eric aangekomen in Blijdorp
Eisbär Eric in Blijdorp angekommen
Rotterdam. Eisbär Eric ist bei guter Gesundheit im Tiergarten Blijdorp angekommen. Das imposante ca. 500 kg schwere Tier ist seit gestern in seinem neuen Gehege zu sehen. Eric kam am Montag von Wien aus in den Rotterdamer Tiergarten. Eric wurde am 8. Dezember 1993 im Ost-Berliner Tierpark geboren. Im Oktober 1994 ist er nach Wien umgezogen, wo er inzwischen bereits für die notwendige Nachkommenschaft gesorgt hat. Nachkommen von Eric sind von Wien aus in Zoos in Deutschland, Dänemark und Rußland gekommen.

nu.nl - 21. Nov. 2008
Eerste Nederlandse miereneter geboren in Artis
Erster niederländischer Ameisenbär in Artis geboren
Amsterdam. In Artis ist ein großer Ameisenbär geboren worden. Laut Zoo, am Freitag, ist es zum erstenmal, daß ein Junges dieser Art auf niederländischem Boden zur Welt kommt. Mutter und Jungtier geht es gut. Die Mutter des Kleinen ist Potay, die aus Argentinien in die Niederlande geholt wurde für "frische Gene", Vater Ramon lebte bereits in Artis. Potay ist in die Niederlande gekommen in Zusammenarbeit mit dem Zoo in Florencio Varela in Buenos Aires, um die Tierart vor dem Aussterben zu bewahren.

Artis nieuws en actualiteiten - Nieuwsbrief vom 21. Nov. 2008
Help het miereneterproject!
Hilf dem Ameisenbärenprojekt!
Leider wird der Große Ameisenbär durch Jagd und Vernichtung seines Lebensraumes immer mehr bedroht. Artis unterstützt deshalb ein Naturschutzprojekt für den Ameisenbären in Argentinien. Dank der Unterstützung ist ein Auffang- und Zuchtzentrum eingerichtet worden, wo verletzte und verwaiste Große Ameisenbären aufgefangen werden. Jan van den Oord, Kindertierektor von Artis, versucht, soviel wie möglich Fans um sich zu scharen für das Ameisenbärenprojekt. Wenn Jan die meisten Stimmen erhält, dann geht ein zusätzlicher Beitrag an das Ameisenbär-Naturschutzprojekt!

diergaardeblijdorp.nl - 20. Nov. 2008
laatste ijsbeer-info (20 november 2008):
Letzte Eisbär-Information (20. November 2008):
Im neuen Eisbärengehege leben jetzt die Eisbären Tania ud Eric. Tanja wurde am 23. Dezember 1990 geboren als Tochter der bekannten Theo und Katrien. Eric wurde im Tierpark von Ost-Berlin am 8. Dezember 1993 geboren. Eine wirkliche Begegnung zwischen Tania und Eric läßt noch etwas auf sich warten. Vorläufig können die beiden Bären sich nur von weitem kennenlernen. Und es sieht so aus, als würde über die Felsen hin geflirtet werden... Hoffentlich wird die neue Anlage die Eisbären so inspirieren, daß sie zu gegebener Zeit auch für Nachkommen sorgen werden. In Blijdorp wurden in der Vergangenheit schon eine Menge Eisbären geboren, wie auch Tania selbst. Die Eisbären Jelle und Ewa sind Ende Oktober in das Dierenrijk im Brabanter Mierlo zurückgekehrt, weil sie sich nicht verstanden mit Eisbärin Tania. Im Arktischen Gebiet werden später auch Polarfüchse, Schnee-Eulen, Lemminge und Schneehasen untergebracht, aber dieser Teil ist noch nicht zugänglich. Wie auch immer: die Eisbären sind ohne Zweifel das Glanzstück. Die Eisbärenanlage ist ein Jubiläumsgeschenk der Blijdorpfreunde.

artis.nl - 21. Nov. 2008
Eerste grote miereneter geboren!
Erster großer Ameisenbär geboren!
In der Nacht von Dienstag, 18., zu Mittwoch, 19. November 2008 wurde Artis erfreut mit der Geburt eines Großen Ameisenbären. Nachfolgender Infrarotfilm der Überwachungskamera zeigt Bilder von der Geburt des Großen Ameisenbären. Wir haben auch die ersten echten Filmbilder von dem Kleinen.

Belgien

bouwenwonen.net - 26. Nov. 2008
Antwerpse dierentuin heeft masterplan klaar
Antwerpener Zoo hat Masterplan fertig
Das Genter Architektenbüro Robbrecht und Daem ist fertig mit der Erstellung des Masterplans für die Erweiterung des Zoos Antwerpen. Mit der Erweiterung soll der Zoo ungefähr 10 % größer werden. Die Erstellung des Masterplans war offenbar keine einfache Angelegenheit. Nicht nur die Beziehungen zu den Nachbarn dürfen nicht gestört werden, auch der historische Charakter muß gewahrt bleiben. Am Donnerstag soll auf einer Pressekonferenz der vollständige Plan vorgestellt werden.

hln.be - 25. Nov. 2008
Masterplan voor uitbreiding Antwerpse Zoo is klaar
Masterplan für die Erweiterung des Zoos Antwerpen ist fertig
Der Zoo Antwerpen wird zehn Prozent größer als vorher. Der Plan soll als [Entwurf] gelten für künftige Entwicklungen im Zoo. Die Aufgabe war nicht einfach , weil die Architekten viele verschiedene Faktoren zugleich berücksichtigen mußten. Einerseits soll der historische Charakter des Zoos bewahrt bleiben, aber andererseits soll der Zoo ein Vorbild werden für andere im Zusammenhang mit modernen Erkenntnissen in Tierwohl und Bildung, heißt es. Schließlich sollten die Architekten in ihrem Plan den Übergang zwischen Stadt und Zoo beachten und die Beziehung zu den Nachbarn darf nicht gestört werden.

nieuwsblad.be - 20. Nov. 2008
Zoo neemt Reptielenland Blankenberge over
Zoo übernimmt Reptilienland Blankenberge
Antwerpen. Der Zoo übernimmt noch in diesem Jahr die Tätigkeiten des Reptilienland e.V. in Blankenberge. Die Übernahme ergibt sich aus der Sanierung des Serpentariums am Meer. Blankenberge nahm dafür ein Gutachten des Zoos in Anspruch. Am 2. Januar 2009 öffnet das Serpentarium von Blankenberge erneut seine Türen. Reptilienland e.V. renoviert zur Zeit die Amphibien- und Reptilienunterkunft und nimmt dafür das Know-how des Zoos in Anspruch. Aus der Zusammenarbeit entstand die Idee, den Bund nicht mehr aufzugeben. Die Gespräche über eine weitergehende und intensive Zusammenarbeit mündeten aber schon schnell in eine De-Facto-Übernahme.

blankenberge-online.be - 19. Nov. 2008
Het Serpentarium en de Antwerpse Zoo gaan intensief samenwerken
Das Serpentarium und der Antwerpener Zoo werden intensiv zusammenarbeiten
Die Reptilienland Blankenberge e.V., eine städtische Vereinigung ohne Gewinnerzielungsabsicht der Stadt Blankenberge, renoviert zur Zeit das Serpentarium und nimmt dafür Gutachten und Know-how des Zoos in Anspruch. Aus dieser Zusammenarbeit wuchs der beiderseitige Wunsch, dieses Zusammengehen dauerhaft zu machen, um auch in Zukunft das Serpentarium sowohl wissenschaftlich als auch touristisch weiter in optimalen Umständen ausbauen zu können. In den vergangenen Tagen haben der Vorstand der Königlichen Gesellschaft für Tierkunde von Antwerpen (KMDA) und der Stadtrat von Blankenberge sich für eine weitergehende und intensive Zusammenarbeit ausgesprochen bezüglich der wissenschaftlichen und touristischen Verwaltung des Serpentariums. Beide Instanzen stimmten den Grundsätzen einer De-facto-Übernahme der Tätigkeit von Reptilienland Blankenberge durch die KMDA zu. Die endgültige Vereinbarung kann noch vor Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Konkret bedeutet das für die Besucher, daß das Serpentarium nach den Renovierungsarbeiten noch anziehender aussehen wird und wieder an demselben vertrauten Ort mit denselben vertrauten Menschen und Mitarbeitern zu finden sein wird. Außerdem kann das Serpentarium zukünftig mit dem wissenschaftlichen, touristischen und kommerziellen Gutachten des Zoos und Planckendaels rechnen und umgekehrt. Das Serpentarium ist eine All-Wetter-Attraktion mit 65.000 Besuchern im Jahr und bietet eine prächtige Sammlung von Reptilien, u.a. Chamäleons, Pfeilgiftfrösche, Laubfrösche, Würgeschlangen, Leguane, Skinke etc. Außerdem verfügt das Serpentarium auch über eine sehr wertvolle Vogelspinnen- und Skorpionensammlung. Ins Auge springende Gäste sind Orangeaugen-Helmskinks und Schwarze Mambas. Alle Terrarien sind computergesteuert, was Licht, Temperatur und Feuchtigkeit betrifft. Das Jahr 2008 war auch für den Zoo Antwerpen das internationale Amphibienjahr. Die Rettung der ca. 500 Amphibienarten ist eine absolute Priorität in der Zoowelt. Seit einigen Jahren leistet der Zoo Antwerpen hierbei eine bahnbrechende wissenschaftliche Arbeit. Der Zoo will sich außerdem immer mehr der Zucht seltener und vom Aussterben bedrohter Arten widmen, denn infolge neuester Forschungen weiß man von knapp 10% kaum, wie sie zu halten und damit zu züchten sind. Das Gutachten des Serpentariums kann diesen Prozeß nur vorantreiben. Das Serpentarium ist wegen der Anpassungsarbeiten bis einschließlich 2. Januar 2009 geschlossen.



Russische Meldungen

Europäisches Rußland


klops.ru - 26. Nov. 2008
Финансирование реконструкции Калининградского зоопарка пересмотрят
Finanzierung der Rekonstruktion des Kaliningrader Zoos wird überprüft
Kaliningrad. Jewgenija Bondarenko. Im Kaliningrader Zoo kracht es in allen Fugen: immer wieder ist ein Loch in der Wasserleitung, unlängst versagte das Heizungssystem im Terrarium. Gut, es wurde schnell repariert - die Vipern erlitten keinen Schaden. "Unser Tiergarten strebt schon lange nach einer Mitgliedschaft in der Europäischen Vereinigung von Zoos und Aquarien - sie nehmen ihn aber nicht auf", klagt der Direktor des städtischen Staatsbetriebs "Komitee für bauliche Investitionen", Artur Krupin, "die Bedingungen für die Tierhaltung lassen Besseres zu wünschen übrig. Vor dem 750-jährigen Jubiläum Kaliningrads im Jahre 2005 wurde der Zoo aufgenommen in das Föderationszielprogramm der Entwicklung des Gebietes bis 2010. Laut Entwurf von "Kaliningradgrashdanprojekt" [KaliningradZivilProjekt] sind für eine umfassende Rekonstruktion des Zoos fast drei Milliarden Rubel nötig." Vorläufig werden die finanziellen Mittel aus den Budgets aller Ebenen nur in Teilen zur Verfügung gestellt. Der Zoo erhielt bisher mehr als 100 Millionen Rubel: der Robbenfelsen wurde umgebaut, die Verwaltung wurde saniert, eine Toilette errichtet. Jetzt wird das Affenhaus in einen Wintergarten verwandelt. Als nächstes ist der Bärenzwinger an der Reihe. Alles verlief so wie es auf dem Papier steht, man ging davon aus, daß die Bereitstellung von drei Milliarden Rubel eine beschlossene Sache ist, als plötzlich der Gouverneur alles stoppte. Nicht erstaunlich: draußen ist die Krise. Und dazu erreichte die Regierung des Gebiets noch ein Appell seitens der Öffentlichkeit. Seine Autoren: ehemalige und jetzige Mitarbeiter des Zoos - unterzogen das Projekt einer vollständigen scharfen Kritik. Die Argumente der Mitglieder der Stiftung "Zum Schutz des Kaliningrader Zoos" sind überzeugend. Die aktiven Bürger beunruhigt, daß dem Wesen nach der Zoo in den nächstfolgenden Erholungspark umgewandelt wird. Gehegeflächen werden insgesamt 1.700 qm hinzugefügt, aber Cafés, Karussells, gesellschaftliche Gebäude "schlucken" einen gewaltigen Teil des Territoriums, das für die Tiere so benötigt wird. ... Zoobesucher, die den Felsen vor der Rekonstruktion gesehen haben, verbergen ihre Enttäuschung nicht: "Der frühere war wie ein echter, aber was ist das?" Der Architekt des Entwurfs, Sergej Kopytschina-Lorens, ist auch nicht davon begeistert, wie der Ausführende seine Idee interpretierte. Er hatte einen "eisbedeckten" Felsen geplant, die Erbauer machten einen Betonfelsen. "Für die Tiere hat sich nichts verbessert: es gibt keine Innenbecken, keine Filteranlagen, keine Einrichtungen für die Kontrolle der Wasserqualität, Abfälle überhaupt fließen ab in den kleinen Wasserlauf", grämt sich der Leiter des Robbenreviers Nikolai Jegorow. "Neue Anlagen haben sie auf alte Rohre gesetzt." "Für das Netz unter dem Felsen hat das Geld nicht gereicht", erklärt Direktorin Ljudmila Anoka. Es war geplant, nach dem Affenhaus den Bärenzwinger umzubauen. Und die zwei benachbarten Objekte werden sofort mit Kläreinrichtungen versehen. "Wegen der neuen Toilette begann die Pinguinanlage mit Fäkalien überflutet zu werden, diese zwei Gebäude sind wie verbundene Gefäße", erklären Mitarbeiter des Zoos. ...

aktuell.ru - 23. Nov. 2008
Kaliningrader Giraffe heißt Kalif - und nicht Iskander
Kaliningrad. Den Namen eines Raketensystems wollten die Mitarbeiter des Kaliningrader Zoos ihrem Neuzugang denn doch nicht geben. Nicht "Iskander" wird der junge Giraffenbulle heißen, sondern "Kalif". Dieses Ergebnis des Namenswettbewerbs gab Zoodirektorin Ludmilla Anoka bekannt. Iskander sei an sich an schöner und ungewöhnlicher Name, sagte sie. "Wir waren uns trotzdem einig, ihn abzulehnen, weil er einfach zu politisierend und militaristisch ist." Der Giraffenbulle kam Anfang November nach Kaliningrad, als Geschenk des Berliner Zoos. Insgesamt gingen bei einem daraufhin ausgelobten Namenswettbewerbs 120 Vorschläge ein, darunter auch Iskander - in Anlehnung an den Namen der neuen Kurzstreckenraketen, deren Stationierung im Kaliningrader Gebiet Präsident Dmitri Medwedew kürzlich angekündigt hatte. Der umstrittene Name war laut Auskunft des Zoos vor allem von Studenten der Kaliningrader Kant-Universität favorisiert worden

de.rian.ru - 21. Nov. 2008
Kaliningrads Zooleitung lehnt militanten Namen für Giraffe ab
KALININGRAD, 21. November (RIA Novosti). Die Leitung des Kaliningrader Zoos hat die Idee, eine männliche Giraffe nach dem Raketenkomplex Iskander zu benennen, abgelehnt und dem Tier den Namen "Chalif" gegeben. Das teilte ein Zoosprecher RIA Novosti am Freitag mit. Das Netzgiraffen-Männchen, ein Geschenk des Berliner Zoos, war Anfang Oktober nach Kaliningrad gebracht worden. Die Zooleitung kündigte einen Wettbewerb um den besten Namen an, der mit dem Buchstaben "I" beginnen sollte. Im Zoo leben bereits zwei Giraffen-Weibchen - Ida und ihre Tochter Iwa. "Bei uns waren über 100 Vorschläge eingegangen, darunter auch für den Namen �Iskander'", sagte der Sprecher. Der russische Präsident Dmitri Medwedew hatte Anfang November vorgeschlagen, als Antwort auf die Stationierung des US-amerikanischen Raketenabwehrsystems einen operativ-taktischen Raketenkomplex Iskander im Gebiet Kaliningrad aufzustellen. Diese Initiative löste eine lebendige Reaktion unter der Bevölkerung des Gebietes aus. "Wir haben die Idee, die Giraffe �Iskander' zu taufen, abgelehnt, weil dieser Name allzu politisiert und sogar militant wirkt. Und wir entschieden uns für den milden und schönen Namen �Chalif'", fügte der Zoo-Mitarbeiter hinzu.

pnz.ru - 26. Nov. 2008
Утка стала мамой птенцам черных лебедей
Ente wurde zur Mutter für Trauerschwanküken
In ihrem Leben ist nicht alles so zauberhaft wie im Märchen. Eine Ente erzieht die Trauerschwanküken. Sie brütete die Eier aus, jetzt wurde sie Pflegemutter. Sie bringt den Kleinen das Leben bei, wie man sich Nahrung verschafft...Die echten Eltern schwimmen auf einem offenen Gewässer des Zoos Pensa. Die Ornithologen haben beschlossen, daß es besser sei, Eltern und Kinder voneinander zu trennen. Jeden Augenblick kann es schneien und die Eier wären erfroren... Die Ente aber hat den Nachwuchs unter einem Dach ausgebrütet. Für die Mitarbeiter des Zoos kamen die Schwanenküken im Winter nicht unerwartet. Die Vögel sind es gewohnt, in wärmeren Ländern zu leben. Und gewöhnlich vermehren sie sich in dieser Zeit. Trauerschwäne kommen in der Natur in Australien und Tasmanien vor. Deshalb ist für diese Vögel jetzt der Frühling zu Ende - das ist die Zeit der Fortpflanzung. Die Küken sind schon ungefähr vierzig Tage alt. In ein Gewässer unter freiem Himmel kommen sie erst im Frühjahr, wenn es wärmer wird. Den Winter über müssen sich die Kleinen an das Wasser gewöhnen. Ihre Eltern werden die Küken niemals sehen. In dasselbe Gewässer werden sie nicht ausgesetzt - Schwäne sind ihrer Natur nach sehr aggressiv, sie werden ihr Territorium jedem Fremden gegenüber verteidigen. Den Jungschwänen wird ein anderer kleiner See zur Verfügung gestellt.

mk.ru - 25. Nov. 2008
Детям запретят подходить к тиграм
Kindern wird verboten, sich Tigern zu nähern
In russischen Zirkussen wird von heute an den Eltern sehr dringend empfohlen, ihre kleinen Kinder nicht neben Raubtieren fotografieren zu lassen. Das geschah nach einem besonderen Vorkommnis in diesen Tagen im Zirkus am Zwetnoj bulvar. Hier griff ein Tigerjunges ein vierjähriges Mädchen an, die sich mit ihm zur Erinnerung fotografieren lassen wollte. Das Tigerjunge, welches das Mädchen angriff, ist noch kein Jahr alt. Es ist noch nicht in der Manege aufgetreten und arbeitete nur im Foyer. Wobei das Tigerjunge bisher als eines der ruhigsten und friedlichsten Pfleglinge des Zirkus am Zwetnoj bulvar galt. Der Vorfall geschah während der Pause. Die Mutter brachte Nastja [so heißt das kleine Mädchen] zu dem Tiger und erlaubte ihr, sich mit diesem fotografieren zu lassen. Was dann geschah, erschütterte alle, die daneben standen. Der Tiger warf sich auf die Kleine in dem Augenblick, als das Mädchen sich neben ihn hockte. Mit der Tatze brachte er sie zu Fall und klammerte sich mit den Krallen an ihren Rücken. Das "Herrchen" der Raubkatze schleppte das Tier sofort weg. Die verletzte Nastja, die einen sehr starken Schock erlitt, wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo ihre Wunden behandelt und ihr für alle Fälle eine Impfung gegen Tollwut verordnet wurde.

mk.ru - 25. Nov. 2008
В зоопарк прилетел осьминог
Ein Krake kam in den Zoo geflogen
Direkt aus dem Japanischen Meer kam in diesen Tagen über die Flugroute Wladiwostok - Moskau eine ungewöhnliche Fracht in die Hauptstadt Rußlands. Aus einem luft- und wasserdicht verschlossenen Paket nahmen die Moskauer Zoologen, innerlich aufgeregt, einen riesigen pazifischen Kraken heraus. Dieser ungewöhnliche Pflegling kann jetzt im Moskauer Zoo bestaunt werden. Auf den Empfang des seltenen Gastes haben sich die Moskauer Spezialisten bereits vor einigen Jahren begonnen vorzubereiten - Kraken sind sehr anspruchsvolle Pfleglinge. Zu Beginn wurde in den USA die notwendige Ausrüstung gekauft - ein Durchlaufkühler (Chiller), nötig für die Kühlung des Wassers. Denn diese Kopffüßler leben bei Temperaturen, die nicht höher sind als 12 bis 15 Grad. Dann wurde gemeinsam mit fernöstlichen Kollegen aus dem Institut für Meeresbiologie der Russischen Akademie der Wissenschaften und des fernöstlichen Biosphärenreservats eine Expedition in das Japanische Meer organisiert. Aus dessen Tiefen wurde der Krake herauf geholt. Das Tier erwies sich etwas schwerer, als vermutet - etwa 3 kg. Erwachsen wird er bis zu 10 bis 15 kg "dick" werden.

tatar-inform.ru - 24. Nov. 2008
В Казанском зоопарке приютили лебедя шипуна
Obdach für Höckerschwan im Kasaner Zoo
Der Zoo Kasan erhielt eine neue Bewohnerin, eine Höckerschwänin. Bewohner eines Dorfes brachten sie nach Kasan, nachdem der Vogel von der Gruppe zurückblieb und sich auf einem kleinen Teich niederließ. Damit der Vogel nicht erfror oder Hunden oder Jägern zur Beute wurde, fingen ihn die Dorfbewohner. Es stellte sich heraus, das der Schwan verletzt war und deshalb nicht mit seinen Artgenossen in wärmere Gegenden fliegen konnte. So kam man mit den Mitarbeitern des Zoos überein, die weißgeflügelte Schönheit in den Kasaner Zoo zu schaffen, wo sie überwintern soll.

polit.ru - 22. Nov. 2008
Искандера в Калининграде не будет
In Kaliningrad wird es keinen Iskander geben
Die Leitung des Kaliningrader Zoos beschloß, den neuen Pflegling, eine Netzgiraffe, nicht zu Ehren des Raketenkomplexes "Iskander" zu nennen, sondern ihr den Namen "Chalif" [Kalif] zu geben, nach dem Titel eines islamischen Herrschers. Insgesamt gab es etwa 150 Namensvorschläge, darunter auch "Iskander". Diesen Namen hatten sich Kaliningrader Studenten "ausgedacht", nachdem Rußlands Präsident Dmitri Medwedjew in einer Botschaft die mögliche Aufstellung des Raketenkomplexes "Iskander" verkündet hatte. Anfangs hatte Zoodirektorin Ljudmila Anoka Journalisten mitgeteilt, daß Iskander überhaupt ein "schöner und ungewöhnlicher Name" sei, doch schließlich verzichtete die Leitung des Zoos darauf, dem Tier diesen Namen zu geben, weil der Name Iskander "zu politisiert und militarisiert" sei.

skavkaz.rfn.ru - 21. Nov. 2008
В Нальчике и Пятигорске родились детеныши леопарда
Leopardengeburten in Naltschik und Pjatigorsk
Im Zoo Naltschik erblickten kleine Leoparden das Licht der Welt. Die am Vorabend des Tages der Polizei geborenen Kätzchen wurden Murat Holmes und Amina Watson genannt. Der erste Name - ein Tribut an die Zoomitarbeiter, welche die Kleinen als erste in ihren Armen hatten, der zweite Name zu Ehren der berühmten Detektive. Zur Zeit befinden sich die jungen Leoparden in einem warmen Raum und werden künstlich ernährt. Übrigens gab es auch im Pjatigorsker "Zoozirkus" [im Original: zoozirk] Zuwachs bei den Großkatzen. Die kleine Markisa erhält alle zwei Stunden Ziegenmilch. In einem Monat wird man die Kleine mit Fleisch zu füttern beginnen, dann kehrt sie in den Zoo [im Original: zoopark] zurück.
[Der Pjatigorsker zoozirk ist im Grunde genommen eine Wandermenagerie, im Text wird auch der Begriff zoopark gebraucht - für diese Wandermenagerie]

skavkaz.rfn.ru - 19. Nov. 2008
В Ставропольском крае детеныша леопарда воспитывают в доме вместо кошки
In der Region Stawropol wird ein Leopardenjunges statt Hauskatze zu Hause aufgezogen
Bei einer Familie in Pjatigorsk wird anstelle einer Hauskatze ein Leopardenjunges aufgezogen. Markisa ist gerade mal zwei Monate alt. Sie wurde im mobilen Zoozirkus "Safari" geboren, der traditionsgemäß nach Stawropol kam, um hier zu überwintern. Die Geburt eines Leoparden in Gefangenschaft wird als ein Wunder angesehen. Die Kleine mußte sofort der Mutter entzogen werden, da das junge Weibchen das Jungtier beinahe zerrissen hätte.

izvestiaur.ru - 21. Nov. 2008
В Ижевский зоопарк привезли пару гималайских медведей
Zoo Ishewsk erhielt ein Paar Kragenbären
Heute nacht kamen zwei Kragenbären in den Zoo Ishewsk (Udmurtien). Die Bären kamen aus dem Krasnojarsker Park. Sie sind zehn Monate alt. Die Kragenbären sind bereits die dritte Erwerbung des Zoos in diesem Monat, er erhielt schon ein Straußenpaar und ein Lama.

interfax.ru - 21. Nov. 2008
Медведи в московском зоопарке не впадают в спячку, они ждут настоящего снега
Die Bären im Moskauer Zoo fallen nicht in Winterruhe, sie warten auf echten Schnee
Moskau. Die Braunbären im Moskauer Zoo haben sich noch nicht zur Winterruhe begeben, weil in der Hauptstadtregion eine dauerhafte Schneedecke fehlt. "Die Bären schlafen nicht, sie streifen durch ihre Gehege und warten auf echten Schnee", hieß es im Pressedienst des Zoos. Dort war auch zu erfahren, daß mit den absinkenden Temperaturen immer mehr wärmeliebende Tiere nicht mehr in die Freigehege gelassen werden. So seien schon alle Affen in den Winterquartieren, ausgenommen die frostbeständigen Japanmakaken. Giraffen, Elefanten und einige andere Bewohner des Zoos dürften schon einige Tage nicht mehr ins Freigehege. Im Pressedienst erinnerte man daran, daß die Eisbären, im Unterschied zu den braunen, keine Winterruhe halten, ausgenommen die trächtigen Bärinnen. Der Zoo verweigerte eine Auskunft darüber, ob in naher Zukunft Nachwuchs unter seinen Pfleglingen zu erwarten sei. "Traditionsgemäß verraten wie niemals vorher, wenn Nachwuchs erwartet wird", hieß es.

oka-info.ru - 18. Nov. 2008
Как спасали зубров
Wie die Wisente gerettet wurden
Marija Sablozkaja. Die weltweit bekannte Zentrale Wisent-Zuchtstation im Oka-Terrassen-Naturreservat [Prioksko-terrasny zapovednik], wird am 21. November 60 Jahre alt. Doch ihre Geschichte beginnt lange vor dem Großen Vaterländischen Krieg und ist alle diese Jahre untrennbar verbunden mit der Geschichte der Wiederherstellung der Wisentpopulation in unserem Land. Man kann es sich jetzt nur noch schwer vorstellen, aber von 1933 bis 1939 lebte in der UdSSR ein einziger reinblütiger Wisent namens Bodo, der wie durch ein Wunder im Naturreservat Askania Nowa bei Cherson überlebte. Wiederholte Versuche, im Ausland Wisentkühe zu erwerben, waren nicht von Erfolg gekrönt. Doch 1939 kam nach dem Anschluß West-Belorußlands an die UdSSR die Wisent-Zuchtstation im Urwald von Bialowieza [ poln. Puszcza Bialowieska, weißruss. Белавеская Пушча, russ. Беловежская Пуща] die sich bis dahin auf dem Territorium Polens befand, unter die Gerichtsbarkeit der UdSSR. Es entstand die Möglichkeit, die Arbeit zur Zucht dieser aussterbenden sehr schönen Giganten in unserem Land zu beginnen. Dafür wurde im Jahre 1940 von der Akademie der Wissenschaften der UdSSR und der Hauptverwaltung Naturreservate beim Rat der Volkskommissare der RSFSR eine spezielle Kommission geschaffen. Dieser Kommission gehörten Zoologen an: Akademiemitglied Nikolai Kulagin, der Professor der Moskauer Staatlichen Universität Sergej Sewerzew und Micha�l Sablozkij, damals [leitender] wissenschaftlicher Mitarbeiter des Staatlichen Kaukasus-Naturreservats. Im selben Jahr wurden Sablozkij und Sewerzew in den Urwald von Belowesh geschickt, wo die in der Zuchtstation vorhandenen Wisente identifiziert wurden, ihr Zustand eingeschätzt wurde und Empfehlungen für die weitere Haltung gegeben wurden. Danach erarbeitete die Kommission einen Maßnahmeplan zur Wiederherstellung der Wisentpopulation in der UdSSR, diesen zu realisieren störte der Krieg. Bald nach dem Ende des Krieges wurde die Arbeit zur Wiederherstellung der Wisentpopulation wieder aufgenommen. Mit der Organisation und Ausführung wurde Micha�l Sablozkij beauftragt, der nach der Demobilisierung zum leitenden wissenschaftlichen Mitarbeiter der Hauptverwaltung Naturreservate ernannt wurde. Vor Micha�l Aleksandrowitsch [Sablozkij] stand eine schwierige Aufgabe. Nicht nur der zur Zerrüttung führende Krieg, sondern auch die territoriale Aufteilung in der Nachkriegszeit fügte Probleme hinzu. Es handelte sich darum, daß durch das Territorium des Urwaldes von Belowesh die Staatsgrenze zwischen der UdSSR und Polen verlief, wobei ihr Verlauf so war, daß die Wisentzuchtstation mit allen in ihr erhalten gebliebenen Wisenten auf polnischem Territorium blieb. In der UdSSR gab es wieder nur einen reinblütigen Wisent - Bodo in Askania Nowa. Wieder ergab sich die Frage, ob man diese Tiere aus dem Ausland bekommen könnte. Im Juli 1946 wurde zu Verhandlungen eine Delegation nach Warschau geschickt, der auch Sablozkij angehörte. Als Ergebnis gab es eine Vereinbarung über die Übergabe von fünf Wisenten aus Polen, die bald darauf (am 18. Juli 1946) in den Urwald von Belowesh gebracht wurden und der Beginn waren für die Wisentzuchtstation , die dort bis 1969 existierte. Doch die historischen Erfahrungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigte, daß der Urwald von Belowesh zweimal - sowohl während des Ersten Weltkriegs, als auch während des Zweiten - zum Schauplatz kriegerischer Handlungen und okkupiert wurde. Deshalb mußte ein Territorium für die Erichtung einer Wisentzuchtstation im Zentrum Rußlands gefunden werden. ... Ein Ort wurde gefunden, die Station errichtet, nun war es Zeit, sich auch mit ihren Bewohnern zu beschäftigen. Zu dieser Zeit führte Sablozkij bereits eine aktive Korrespondenz mit dem Vorsitzenden der Polnischen Abteilung der Internationalen Gesellschaft für die Erhaltung des Wisents, dem Direktor des Warschauer Zoos Jan Zabinskij. Es wurde eine Übereinkunft darüber erzielt, daß Rußland vier Wisente erhält (zwei Bullen, zwei Kühe) - im Tausch für zwei Waggons für Polen exotischer Tiere. ... Am 21. November 1948 kam auf der Station "Serpuchow" der erste Wisent aus Polen, Puslaw, an. Auf einem Anderthalbtonner wurde er in das Naturreservat transportiert und in das Gehege gelassen. Dieser Tag wurde auch zum Beginn der Arbeit der Zentralen Wisentzuchtstation! Eine Woche später kamen aus Polen die Wisentkühe Pustuletschka, Plesse und der Wisentstier Plezuch II. Den anfänglichen Zuchtbestand der Zuchtstation bildeten so ein Paar Tiere der Unterart von Belowesh und ein Paar Wisente der Kaukasus-Belowesh-Linie. ... Die Errichtung der Zentralen Wisentzuchtstation, die ziemlich schnell internationale Bedeutung erhielt, bewahrte des Oka-Terrassen-Naturreservat im Jahre 1951 vor seiner Schließung, als die übrigen vier Naturreservate in der Moskauer Umgebung aufhörten zu existieren. Ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Zentralen Wisentzuchtstation war das Jahr 1961. Denn gerade in diesem Jahr ging man hier an die Erfüllung der Hauptaufgabe zur Wiederherstellung der Wisentpopulation - an die Rückkehr der Tiere in Wälder, um unter Bedingungen natürlicher Freiheit zu leben. Und bis 1991 wurden auf dem Territorium der UdSSR 22 Orte geschaffen, an denen Wisente frei vorkommen. Von 1991 bis 2008 bildeten Wisente aus der Zuchtstation den Anfang von weiteren acht freilebenden Wisentherden in Rußland. ... In vielem ist der Wisent dank der Arbeit der Zentralen Wisentzuchtstation vor dem Aussterben bewahrt worden. Einzigartig sind die Erfahrungen in der Arbeit zur Rückkehr einer Art, die sich nur in der Gefangenschaft erhalten hat, in die Natur. Die Erfahrungen der Arbeit der Zuchtstation werden in der ganzen Welt genutzt, wenn es darum geht, die Rettung anderer seltener Tierarten zu organisieren. Am Tag des Jubiläums der Zentralen Wisentzuchtstation wollen wir uns vor allen verneigen, die im Laufe von 60 Jahren ihrer Tätigkeit einen Beitrag leisteten zur Rettung des Wisents!
Zur Information: 542 Wisentkälber wurden in 60 Jahren in der Zentralen Wisentzuchtstation geboren. Die im Rayon Serpuchow aufgezogenen Wisente und ihre Nachkommen leben heute in Wäldern Rußlands, der Ukraine, Belorußlands und Litauens.

5-tv.ru - 17. Nov. 2008
Со львами нужна бдительность - Репортаж
Löwen gegenüber ist Wachsamkeit geboten - Reportage
Besonderes Vorkommnis in einem Astrachaner Zoo [zoopark]: beinahe hätte ein Löwe einem Studenten die Männlichkeit geraubt. Der junge Mann ist im Krankenhaus, die Ärzte sind sehr besorgt - ein solcher Fall ist doch sehr selten. Der Löwe soll nicht bestraft werden, er hat keine Schuld. In die Abteilung für Chirurgie kam der Student mit einer Löwen-Kratzwunde. Er kann jetzt auch nicht annähernd sagen, wie viele Schrammen er hat. Mit welchem Körperteil Antons der Löwe spielen wollte, muß man die Raubkatze selber fragen. Dem Kranken aber sind jetzt alle möglichen Bewegungsspiele untersagt. Alles geschah auf einer Erholungsbasis außerhalb der Stadt. Ein Freund hatte Geburtstag. Auf der Basis gibt es auch einen kleinen Zoo [sverinez] - Wolf, Bär und Löwe. Als wieder einmal alles hinaus ging, um zu rauchen, muß sich Anton wohl zu den drei Käfigen verirrt haben. Ein Moment der Unaufmerksamkeit genügte, mit dem Rücken zum Käfig und ohne zu bemerken, wie nahe er dem Käfig geraten war. Er fühlte, wie etwas sein Bein streifte und ihn an sich heranzuziehen versuchte. Im Krankenhaus sagt man, es werde wieder. Die Hauptsache: es gelang, eine Infektion zu vermeiden. Gerade deshalb war man anfangs sehr besorgt um die Gesundheit des Naturfreundes.

1tv.ru - 12. Nov. 2008
В зоопарке Ростова-на-Дону дети насмерть забили палками детеныша кенгуру
Im Zoo Rostow-am-Don prügelten Kinder ein kleines Känguruh zu Tode
Minderjährige Tierschinder waren wiederholt im Zoo - sie töteten Vögel, doch sie konnten nicht sofort gestellt werden. Niemand kam auf den Gedanken, daß die Mörder kleine Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren sind, darunter ein Mädchen. Wenn die Känguruhs jetzt Menschen sehen, verstecken sie sich hinter Sträuchern oder verbergen sich ganz - in ihrem Haus. Es waren acht. Jetzt sind es noch sieben. An einem Herbstmorgen fanden Mitarbeiter des Zoos ein totgeschlagenes Känguruhjunges. Schrecklich zu denken, daß es Kinder getan haben. Diese wurden zwei Tage später gestellt. Hier im Zoo. Die Verkäuferin eines benachbarten Cafés erkannte sie. Zwei zwölf Jahre alte Jungen und ein elfjähriges Mädchen, die Schwester eines der beiden. In der Schule erfuhr man von der Polizei über die Festnahme der Schüler der 4. Klasse wegen grausamen Verhaltens Tieren gegenüber. Obwohl die Kinder in schwierigen familiären Verhältnissen leben, hatte man ihnen diese Grausamkeit nicht zugetraut.

fedpress.ru - 11. Nov. 2008
Администрация Перми ищет поставщиков продуктов питания для пермского зоопарка
Die Stadtverwaltung von Perm sucht Lieferanten von Nahrungsmitteln für den Permer Zoo
Heute, am 11. November, verkündete die Verwaltung der Stadt Perm die Durchführung einer öffentlichen Auktion zur Lieferung von Nahrungsmitteln in der Zeit vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 für die Städtische Kultur-Einrichtung "Permer Zoo".

gorod48.ru - 24. Okt. 2008
Липецкий зоопарк отметил летние
Lipezker Zoo feierte 35-jähriges Bestehen
Heute um 14 Uhr beging der Zoo Lipezk den 35. Jahrestag seines Bestehens. Aus diesem Anlaß wurde auf dem Gelände des Zoos eine neues Gebäude eröffnet - ein ökologisches Bildungszentrum. Der Zoo hat es mit eigenen Mitteln errichtet. Der Lipezker Zoo wurde gegründet mit einer Verordnung des Ministeriums für Kultur der RSFSR vom 1. August 1973 und einen Beschluß des Exekutivkomitees des Abgeordneten-Sowjets des Lipezker Gebiets vom 6. November 1973. Der Zoo war der erste im Zentralen Schwarzerdegebiet. Der Lipezker Zoo heute - das sind nicht nur Käfige mit Tieren, sondern auch Springbrunnen und kleine alpine Hügel, Kinderspielplätze, Karussells und ein Streichelzoo. Der Zoo Lipezk beherbergt 4.000 Tiere und zählt jährlich etwa 180.000 Besucher.

news.mail.ru - 24. Okt. 2008
В Липецке отпраздновали 35-летие зоопарка
In Lipezk wurde 35. Jahrestag des Zoos gefeiert
Am selben Tag wurden auch die Sieger des Wettbewerbs "Mister und Miss Zoo" verkündet. Zu den schönsten Vertretern der Fauna ernannten die Besucher den Sikahirsch Orjol und das Känguruh Kapel. Der Lipezker zoologische Park wurde am 6. November 1973 gegründet. Auf Initiative des Vorsitzenden des Stadtexekutivkomitees Nikolai Jachontow wurde im Unteren Park [Nishnij park] ein Gelände dem Zoo zur Verfügung gestellt. Heute nimmt der Zoo eine Fläche von fast sieben Hektar ein. Er beherbergt etwa 4.000 Individuen aus 309 Tierarten. Im Lipezker Zoo gibt es nicht wenige Vertreter der Tierwelt, die auf der Internationalen Roten Liste stehen: Mandschuren-, Weißnacken- und Kronenkraniche, Javaneraffen und Japanmakaken, Mantelpaviane, Königs- und Diamantfasane, Rothunde, Ussuri-Kragenbären und andere Tiere. Seit 1997 ist ein Aquarium-Saal in Betrieb, seit 2002 gibt es ein Terrarium. Seit 1997 ist der Zoo Lipezk Mitglied der EARAZA. Jährlich besuchen mehr als 170.000 Erwachsene und Kinder den Zoo.

ura.ru - 22. Okt. 2008
Шубин одобрил третий вариант проекта пермского зоопарка. Что в итоге предложат пермякам
Schubin billigte dritte Variante des Projektes für den Permer Zoo. Was schließlich den Einwohnern der Stadt Perm vorgeschlagen wird
Perms Stadtoberhaupt Igor Schubin billigte die endgültige Variante des Masterplans des neuen Permer Zoos. Wie im Pressedienst der Stadtverwaltung zu erfahren war, stellten die spanischen Fachleute den überarbeiteten Plan im Verlaufe einer dreiseitigen Videokonferenz dem Stadtoberhaupt vor. In der korrigierten Version des Masterplans ist das Territorium des ganzen Komplexes genau bestimmt, dieses wird 383.000 qm betragen, die Fläche des Zoos selbst - 25,5 ha; verändert sind Lage und Anzahl der Volieren und Käfige, korrigiert sind ihre Grenzen und Flächen, hinzugefügt ist eine Reihe neuer Unterhaltungsobjekte. Das vorgeschlagene Konzept war auch zur Zufriedenheit der Permer und Moskauer Experten, Fachleute der Stiftung "Nasche Buduschtscheje" ["Unsere Zukunft"], die auch am Projekt arbeiten. "Die Konzeption an sich gefällt mir, sie ist vollkommen vergleichbar mit vorhandenen europäischen Vorbildern und entspricht unserer Sicht, wie der moderne Zoo in Perm aussehen soll", bemerkte Igor Schubin. Als Ergebnis der Erörterung wurde beschlossen, die nächste Etappe der Projektierung des Zoos in Angriff zu nehmen. Die spanischen Ausarbeiter versprachen, daß zum Ende des Jahres eine Entwurfsvariante von Landschaft und Einrichtungen vorgestellt wird, auch werden eine thematische Konzeption und ein Modell des Zoos vorbereitet.

nk.perm.ru - 21. Okt. 2008
СТРОИТЕЛЬСТВО НОВОГО ЗООПАРКА В ПЕРМИ ФИНАНСИРОВАТЬ НЕКОМУ
Niemand finanziert den Bau des neuen Zoos in Perm
Wer die Errichtung des Zoos in Perm finanzieren wird, ist noch unklar. Das erklärte heute, am 21. Oktober, Perms Stadtoberhaupt Igor Schubin nach der aktuellen Videokonferenz mit Vertretern der Gesellschaft Amusement Logic S. L (Valencia, Spanien), die sich mit der Erarbeitung des Projektes des neuen Permer Zoos beschäftigt.

Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten

justmedia.ru - 20. Nov. 2008
Аксолотль - новый фантастический обитатель Екатеринбургского зоопарка
Axolotl neuer phantastischer Bewohner des Zoos Jekaterinburg
Neue Tiere im Jekaterinburger Zoo - vor kurzem erhielt er ungewöhnliche Larven. Die Axolotl, so heißen diese Larven, kamen aus dem Moskauer Zoo.

gazetayakutia.ru - 19. Nov. 2008
Награды от Медвежьего патруля
"Bärenpatrouille" zeichnet aus
Gestern kam die Mitteilung aus dem WWF, daß der Inspektor des Ressourcen-Reservats "Bäreninsel", gelegen im Rayon Nishnekolymsk der Republik Sacha, Ruslan Slepzow, mit einem speziellen Zeugnis des WWF-Programms "Bärenpatrouille" in der Nominierung "Durchführung des wissenschaftlichen Monitorings" ausgezeichnet wurde. Die alljährliche Auszeichnung von Menschen und Organisationen, die einen sehr großen Beitrag geleistet haben zur Erhaltung der Eisbären im arktischen Küstenstreifen Rußlands, wurde im WWF zu einer guten Tradition. In diesem Jahr erhält in einer Nominierung mit Ruslan Slepzow das Zertifikat die Siegerin des Wettbewerbs der Volontäre für eine Reise in den Autonomen Kreis der Tschuktschen, Koordinatorin der Beobachtungsprogramme an der Küste von August bis Oktober 2008, Warja Semjonowa. Die Chefin der Verwaltung der Siedlung Ryrkajpij (Autonomer Kreis der Tschuktschen) Oksana Makarowa erwies sich als Beste in der Nominierung "Unterstützung seitens der Machtorgane". Marija Landechowskaja und die Kompagnie Coca Cola - in der Nominierung "Unterstützung von Seiten des Business". Und Karin Lindvall, Tom Arnbom, Ulla Jennersten vom WWF Schwedens und der Berliner Zoo ("Knut-Stiftung") - in der Nominierung "Unterstützung seitens internationaler Organisationen". "Es fällt uns schwer, den Prozessen der Klimaveränderung entgegenzuwirken, doch wir können sehr viel tun, um dem Eisbären überleben zu helfen", sagt der Direktor der Regionalprogramme des WWF, der Leiter des Programms "Bärenpatrouille", Wiktor Nikiforow. "Danke allen unseren Freunden in Rußland und in der ganzen Welt."

Estland

rus.postimees.ee - 22. Nov. 2008
Обитатели зоопарка резвятся в снегу
Ausgelassenes Treiben der Zoobewohner im Schnee
Endlich ist der Winter da und der Zoo sieht auch viel heller und weißer aus. Viele Tiere tollen im Schnee und genießen die neue Situation, einige aber sind anfangs mißtrauisch und verghalten sich vorsichtiger. Neben dem frischgefallenen Schnee, gab es in letzter Zeit im Zoo Tallinn nicht wenige andere Ereignisse - angenehme, kuriose und das Tiergartenpersonal beunruhigende. Aus dem Alpinarium der ersten zoologischen Abteilung wurde ein junges Männchen des sibirischen Steinbocks, dem im gemeinsamen Zusammenleben mit dem Vater einige Probleme entstanden, nach polen geschickt. Nach kurzer Quarantäne gesellte sich zu den Schafen ein junger Widder der Buchara-Rasse [Karakulschaf?], der vor einigen Wochen aus Riga zurück gebracht wurde. In der zweiten zoologischen Abteilung kam zu drei Schwarzstorchmännchen eine Störchin aus dem Zoo Lodz "geflogen", die jetzt allerdings erst einmal in Quarantäne ist. Ein schon altbekannter Fuchs hat einen jungen Braunen Ohrfasan in der Fasanerie, wohin es ihm allerdings nicht gelang einzudringen, so erschreckt, daß der Vogel, als er weglief, um sich zu retten, tot umfiel. Alle warten und hoffen, daß der gefallene Schnee den Ordnungsdiensten des Zoos helfen wird, künftig Handlungen dieses Räubers zu verhindern. Die Tierärzte beschäftigten sich in der vorigen Woche mit der Behandlung der Entzündung der Harnblase eines Pumaweibchens und der Analyse der Ursachen der Entstehung von Problemen an den Hufen der Arkale.

Ukraine

segodnya.ua - 21. Nov. 2008
В Киевском зоопарке приютили соколов
Obdach für Falken im Kiewer Zoo
Vier Greifvögel aus der Familie der Falkenartigen, die unlängst bei einer Stewardeß auf dem Flughafen "Borispol" beschlagnahmt wurden, kamen zur Quarantäne in den Kiewer Zoo. Sie wurden illegal mit zusammengebundenen Flügeln und Füßen in einem kleinen Karton transportiert.

segodnya.ua - 23. Nov. 2008
В Николаевском зоопарке умерла бегемотиха
Im Zoo Nikolajew starb Flußpferddame
Die Flußpferddame im Zoo Nikolajew ist gestorben. Das teilte Vize-Zoodirektor Jurij Kiritschenko mit. Am 19. November wurde die Flußpferddame operiert. Das kranke Tier wurde von dem bekannten Tierarzt und Dierktor des Münchener Tierparks Prof. Wiesner operiert, der bereit war, die Arbeit gratis durchzuführen (der Zoo Nikolajew bezahlte dem Doktor nur Reise und Unterkunft). Dem Professor halfen Tierärzte aus Nikolajew, Odessa, Kiew. Doch ungeachtet der Bemühungen der Tierärzte, das Flußpferd wachte nach der Operation nicht wieder aus der Narkose auf. Die Flußpferddame Stela wurde 1977 in den Zoo Nikolajew gebracht. Zusammen mit dem Flußpferdbullen Kasimir lebte Stela über 30 Jahre in einem Gehege und regelmäßig gab es Nachwuchs. Vor drei Jahren begannen bei Stela gesundheitliche Probleme nach einer Fehlgeburt. Die Mitarbeiter des Zoos wandten sich an viele Spezialisten, an Zootierärzte der Ukraine und der Russischen Föderation, sie luden Spezialisten aus dem Ausland ein. Doch die Krankheit verschlimmerte sich. Da wurde der Beschluß gefaßt zu operieren, um wenigstens diese Chance zu nutzen. Denn die Flußpferddame war schon sehr krank, verweigerte das Futter. Jetzt ist Kasimir allein und noch weiß man nicht, wie er mit dem Tod der Freundin zurecht kommt. Den Körper der toten Stela holte sich das Dnepropetrowsker Museum der Landwirtschaftsakademie. In ausgestopfter Form wird Stela dort weiter existieren. An den Kauf eines neuen Weibchen denkt vorläufig niemand im Zoo Nikolajew. Doch, so J. Kiritschenko, allein der Transport eines solchen Tieres wird 20.000 bis 30.000 Euro kosten. Und staatliche Hilfe für den Kauf von Tieren gibt es einfach nicht. Insgesamt gibt es mit Kasimir in Nikolajew noch vier Flußpferde in der Ukraine - ein Weibchen im vorgerückten Alter (50 Jahre) lebt im Kiewer Zoo und zwei männliche Tiere in Charkow.

fraza.com.ua - 23. Nov. 2008
Настоящая трагедия произошла в Николаевском зоопарке
Echte Tragödie im Zoo Nikolajew
Im Zoo Nikolajew starb eine Flußpferddame. Die Probleme mit ihrer Gesundheit begannen vor drei Jahren. "Damals hatte unser Flußpferd Stela eine Fehlgeburt, teilweise fiel die Scheide heraus, das Tier begann zu erkranken", erzählt Vize-Zoodirektor Jurij Kiritschenko. Im November schlug der bekannte Tierarzt und Direktor des Münchener Tierparks, Prof. Wiesner, vor, Stela zu operieren. Er warnte zugleich vor möglichen Folgen.

podrobnosti.ua - 21. Nov. 2008
В Бердянске родились два белых львенка
In Berdjansk wurden zwei weiße Löwen geboren
Im Zoo Berdjansk wurden zwei weiße Löwen geboren. Das gab es in der Ukraine bisher noch nicht. Die Löwinnen Chloe und Shasmin sind genau einen Monat alt. Die einzigartigen wilden Kätzchen leben in der Wohnung des Besitzers des Privatzoos, Igor Kaltschenko.

mukola.net - 21. Nov. 2008
В Николаевском зоопарке погибла бегемотиха, которая слишком часто рожала
Im Zoo Nikolajew starb Flußpferddame, die zu oft gebar
Ein trauriges Ereignis im Zoo Nikolajew - der 30-jährige Flußpferdbulle Kasimir verwitwete. Flußpferddame Stella war ein Jahr älter als er. Im Jahre 1977 kam sie aus dem Zoo Lipezk, wo sie unter sehr beengten Verhältnissen lebte, nach Nikolajew. Mit beneidenswerter Regelmäßigkeit sorgten sie und Kasimir für Nachwuchs - insgesamt siebenmal in diesen Jahren, fürsorglich zogen sie diesen auf. Gerade die chronische Mutterschaft wurde zur Ursache der ernsthaften Krankheit. Vor drei Jahren fiel die Scheide heraus. Keinerlei unvollständige Maßnahmen halfen, ein operativer Eingriff wurde erforderlich. Am Mittwoch, nach einigen Konsultationen und einem Konsilium, fuhr Dr. Wiesner, eine veterinärmedizinische Kapazität weltweit, aus München nach Nikolajew. An der Operation nahm auch sein Schüler teil, der Tierarzt des Kiewer Zoos Andrej Maruntschin. Leider konnten sie die Flußpferddame nicht wieder aufwecken, das Tier kam nach der Narkose nicht wieder zu sich.

dozor.kharkov.ua - 24. Nov. 2008
Из Харьковского зоопарка в понедельник украли рысь
Aus dem Zoo Charkow wurde am Montag ein Luchs gestohlen
Die Mitarbeiter des Charkower Zoos entdeckten den Verlust des Luchses gegen 13 Uhr am Montag. Die Diebe zerschnitten zwei Käfige, in dem die Tiere untergebracht waren, und nahmen ein Weibchen des kanadischen Rotluchses mit. Laut Vize-Zoodirektorin Aleksandra Zechanskaja verschwanden aus den Käfigen zwei Luchse. Der eine wurde später auf dem Zoogelände entdeckt, der zweite nicht gefunden. Nach Meinung Aleksandra Zechanskajas handelten die Diebe im Interesse von Besitzern privater Zoos. "Wir erhalten oft Anrufe mit der Bitte, einen Luchs, Tiger u.a. zu verkaufen, doch wir verkaufen die Raubkatzen nicht an reiche Tierliebhaber", sagte sie.

segodnya.ua - 24. Nov. 2008
Из Харьковского зоопарка украли рысь
Aus dem Charkower Zoo wurde ein Luchs gestohlen
Vor acht Jahren wurde aus dem Zoo Charkow ein Löwe gestohlen. Die Diebe brachen nachts autogen ein massives Schloß auf. Die kleine Löwin Weta trugen sie im Rucksack davon. "Dann versuchten sie noch, Leopardennachwuchs zu stehlen, doch die Mutter brüllte laut und machte die Wächter aufmerksam", erinnert sich eine Mitarbeiterin des Zoos. Einer der Diebe war ein ehemaliger Zoomitarbeiter, der seinem Bekannten half, den Diebstahl zu organisieren.

dozor.kharkov.ua - 25. Nov. 2008
Украденная из харьковского зоопарка рысь нашлась
Aus dem Zoo Charkow gestohlener Luchs gefunden
Die Luchsin Taja, die am Montag aus dem Charkower Zoo verschwand, wurde auf dem Dach der Fasanerie gefunden. Wie Zoodirektor Aleksej Grigorjew erzählte, wurde dieses Gelände, wie der ganze Tiergarten, sorgfältig abgesucht. Ein Luchs war dort nicht, deshalb vermutete der Zoodirektor, die Diebe selbst hätten den Luchs heimlich dorthin gebracht, als sie keine Verwendung für ihn finden konnten. Der Wert eines solchen Tieres beträgt ungefähr 1.000 bis 2.000 Dollar, bemerkte Aleksej Grigorjew. Der Luchs wurde von Mitarbeitern des Vogelhauses bemerkt.

kv.com.ua - 26. Nov. 2008
Милиция рыщет в поисках рыси
Polizei streift umher auf der Suche nach dem Luchs
In der Nacht zum Montag wurde aus dem Zoo Charkow ein dreijähriger Rotluchs gestohlen. Hundert Polizisten suchten ihn. Die Wächter kamen morgens zur Arbeit und sahen, daß in beiden Käfigen, in denen Luchse gehalten wurden, zwei Männchen und ein Weibchen, die Gitter durchgetrennt waren, erzählte die Leiterin der Informations- und Bildungsabteilung, Ljudmila Sidorenko. "Das Weibchen war weg. Offenbar wurde es auf Händen weggetragen, nachdem es vorbeugend mit einem Beruhigungsmittel betäubt wurde. Die Wächter behaupten, daß kein Auto auf das Zoogelände gefahren war, auch die Umzäunung ist bei uns hoch. Doch ist schon verständlich, daß diejenigen, die den Diebstahl begangen haben, gut informiert waren. Sie wußten, daß jetzt bei den Luchsen die Zeit der Geschlechtsreife ist, die Luchsin mal zu dem einen Kater, mal zu dem anderen in den Käfig gesetzt wurde. Es ist völlig wahrscheinlich, daß sie trächtig wurde. Und das heißt - man kann Nachwuchs erwarten." Die Luchsin könnte für den Verkauf gestohlen worden sein. "Denn wir erhalten täglich Anrufe sowohl von Privatpersonen, als auch von Besitzern von Privatzoos, wie sie sich vorstellen, mit dem Ziel, verschiedene Tiere zu erwerben. Sie bitten im wesentlichen um Raubtiere, um Tiere mit wertvollem Fell. Es treffen auch Bitten von reichen Großvätern ein, die Tiere erwerben wollen für die geliebten Enkel. Doch alle erhalten sie eine Absage. Wladimir Borejko, Direktor des Kiewer ökologisch-kulturellen Zentrums: "Der Rotluchs wird wegen seines schönen Fells geschätzt. Möglich, daß sie in einen Kragen �einfließt'. Wenn man berücksichtigt, daß das Tier jung ist, so können die Übeltäter Nachwuchs erwarten. Ein Rotluchs kann von 1.000 bis 4.000 Dollar kosten, abhängig vom Alter."

news.bigmir.net - 26. Nov. 2008
Канадская рысь вернулась в харьковский зоопарк
Rotluchs kehrte heute in Charkower Zoo zurück
Der Vorsitzende der Tierschutzgesellschaft des Gebietes, Oleg Bondarenko, meint, das Tier sollte gestohlen werden für einen illegalen Privatzoo. Doch sei den Dieben der Transport des Luchses einfach nicht gelungen, meinen Mitarbeiter des Zoos. Und sie hätten das Tier über die Umzäunung geworfen. Nach Meinung Bondarenkos befinden sich in den Kellern und im Privatsektor von Charkow etwa ein Dutzend illegaler "Zoos" [zwerinez]. Dort werden die Tiere mit Narkotika vollgestopft, angebunden gehalten, damit sie ruhig und fügsam sind. Was den letzten Diebstahl betrifft, ist Bondarenko praktisch davon überzeugt, daß versucht wurde, die wilde Katze für ein Geschenk zu stehlen: "Das ist jetzt sehr in Mode und fördert das Prestige. Früher hielten die russischen Zaren Luchse und ich fürchte, daß diese Tradition zurückkehrt", sagte Bondarenko.

facts.kiev.ua - 26. Nov. 2008
РЫСЬ, ИСЧЕЗНУВШУЮ ИЗ ВОЛЬЕРА ХАРЬКОВСКОГО ЗООПАРКА, ВЧЕРА НАШЛИ В САМОМ ЦЕНТРЕ ГОРОДА
Luchs, der aus einem Käfig des Charkower Zoos verschwand, wurde gestern im Stadtzentrum gefunden
Der Luchskater wurde ziemlich schnell gefunden - er hatte sich in den Sträuchern in der Nähe des Käfigs versteckt. An den Ort des Vorfalls wurden Mitarbeiter der Polizei gerufen, die, nachdem sie den Käfig betrachtet und Zeugen befragt hatten, die Diebstahlversion nicht bestätigten. Nach einer Information des Pressedienstes der Verwaltung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten der Ukraine im Gebiet Charkow, sei das Tier höchstwahrscheinlich einfach aus seinem Käfig entkommen. Gestern um 14 Uhr wurde der Luchs gefunden. Er saß ruhig direkt im Stadtzentrum, unweit der Karamsin-Universität.

vecherniy.kharkov.ua - 25. Nov. 2008
Кража рыси из зоопарка: у милиции - 2 версии
Luchsdiebstahl im Charkower Zoo: die Polizei hat zwei Versionen
Die Polizei betrachtet zwei Versionen des Luchsdiebstahls im Charkower Zoo. Das teilte heute der Direktor des Charkower Zoos, Alexander Grigorjew, mit. Auf dem Zoogelände arbeiten jetzt ca. 40 Ordnungshüter, sie durchkämmen auch die naheliegenden Territorien - den Botanischen und den Schewtschenko-Garten. Alle Mitarbeiter des Zoos wurden in die Suche einbezogen. Laut Grigorjew gehen die Polizisten jetzt zwei Versionen nach: der Käfig wurde infolge Rowdytums aufgebrochen und das Tier befindet sich irgendwo im Freien oder Diebstahl. In der Nacht vom Sonntag zum Montag arbeiteten vier Wächter im Zoo, jetzt wird jeder von ihnen befragt, wo er sich zu welcher Zeit genau befand.

news.liga.net - 12. Nov. 2008
У киевского зоопарка будет новый генплан
Der Kiewer Zoo wird einen neuen Generalplan haben
In diesem Jahr haben die Behörden der ukrainischen Hauptstadt die Ausarbeitung eines Generalplanes für den Kiewer Zoo geplant. Das erklärte die Generaldirektorin des Kiewer Zoos, Swetlana Bersina. Die Sammlung des Zoos zählt 2.962 Individuen, Vertreter von 338 Arten seltener Tiere. Die Kiewer Behörden haben schon ihre Absicht verkündet, das Zoogelände zu erweitern, aber auch die Bedingungen für die Tierhaltung zu verbessern und die Sammlung zu ergänzen. Der Zoo umfaßt 34,4 ha, er hat 650.000 Besucher im Jahr. Gegründet wurde der Zoo im Jahre 1909 mit dem Geld Kiewer Mäzenaten. Und von den ersten Tagen seiner Existenz an stützte er sich auf freiwillige Spenden. Zu den Mäzenaten des Zoos gehörten der bekannte Unternehmer A. Tereschtschenko, der Besitzer des Naturreservats "Askania Nowa", F. von Falz-Fein, der Architekt W. Gorodezkij, der Maler S. Swjatoslawskij, die Gräfin M. Brozkaja, Zar Nikolai II.

ictv.ua - 19. Nov. 2008
Днепропетровский зоопарк на грани кризиса
Zoo Dnepropetrowsk am Rande der Krise
Es gibt nichts, womit man die Tiere füttern und behandeln könnte. Die Besucherzahl ist wesentlich gesunken und das wirkt sich auf die Finanzen aus. Die Behörden der Stadt stellen wenig Geld zur Verfügung: die Einrichtung bleibt nur dank verkaufter Eintrittskarten am Leben. Um die Tiere füttern und behandeln zu können, begannen die Mitarbeiter eine Aktion, in der sie die Besucher aufrufen, den Tieren mit Geld und Produkten zu helfen. Der Dnepropetrowsker Zoo, oder die "Zoozone", wie man ihn hier gewöhnlich nennt, steht am Rande der Krise - Produkte und Geld für die Haltung der Tiere reichen nicht. Bis jetzt wird der Zoo auf Kosten der Besucher erhalten. Doch deren Zahl wird in letzter Zeit beträchtlich geringer.

podrobnosti.ua - 14. Nov. 2008
Уссурийских тигрят показали в Киевском зоопарке
Junge Ussuri-Tiger im Kiewer Zoo gezeigt
Zuwachs im Kiewer Zoo. Die Besucher können endlich die kleinen Ussuritiger sehen. Sie wurden am Unabhängigkeitstag der Ukraine geboren. Jetzt sind die Kleinen fast drei Monate alt. Die Eltern der kleinen Raubkatzen, die Tigerin Amba und der Tiger Tischka wurden im Februar auf einem ehemaligen Armeegelände in Kiew entdeckt. Der Besitzer der Tiere wurde bis heute nicht gefunden.

kp.ua - 14. Nov. 2008
В Киевском зоопарке покажут тигрят - детенышей Амбы и Тишки
Im Kiewer Zoo werden die jungen Tiger gezeigt - der Nachwuchs von Amba und Tischka
Erstmals können die Kiewer und ihre Gäste die kleinen Tiger sehen, die am 24. August geboren wurden. Zoodirektorin Swetlana Bersina hofft, daß die beiden jungen Tiger einmal genau so populär werden wie Eisbär Knut aus Berlin. Vorläufig haben sie weder weltweite Popularität, noch einen Namen. Im Zoo hofft man, daß in naher Zukunft ein Pate gefunden wird und den kleinen Tigern Namen gibt. Und sie auch füttert, mag und niemals im Stich läßt. Vorläufig erhalten die Kleinen Milch, Eier und gehacktes Kaninchenfleisch, weil ihre Mutter , die Tigerin Amba sich weigerte, ihren Nachwuchs zu nähren. Es hatte sich herausgestellt, daß Tischka und Amba "Illegale" sind. Im Kiewer Zoo läuft die juristische Arbeit zur "Legalisierung" der beschlagnahmten Raubkatzen. Swetlana Bersina ist sicher, daß der Kiewer Sowjet sie letzten Endes dem Zoo überläßt. Noch ist das nicht geschehen, die Zoologen können nicht einmal eine genetische Analyse der Raubkatzen machen (sie würde es erlauben, die Unterart der Tiger festzustellen) und sie in das Internationale Zuchtbuch eintragen. Erst dann können Amba und Tischka sich frei fortpflanzen und vermehren.

tikva.odessa.ua - 6. Nov. 2008
В Одесском зоопарке утепляют пеликанов
Ein warmes Haus für die Pelikane im Zoo Odessa
Im Zoo Odessa wird ein modernes beheiztes Pelikanhaus gebaut - ein überdachtes gläsernes Gebäude, in dem es einen Teich geben wird mit einem speziellen Zirkulationssystem zur Reinigung des Wassers. Das teilte Zoodirektor Jurij Kutscherenko mit.

Usbekistan

ferghana.ru - 24. Nov. 2008
Узбекистан: Нужен ли Самарканду свой зоопарк
Usbekistan: Braucht Samarkand einen eigenen Zoo?
Schon über ein Vierteljahrhundert züchtet der Samarkander Wladimir Jefanow die verschiedensten Tiere, einschließlich seltener. Nachdem er irgendwann die Fakultät für angewandte Mathematik der Samarkander Staatlichen Universität abgeschlossen hatte, und danach die Biologische Fakultät des Taschkenter Pädagogischen Instituts, als Basketballer Verdienter Meister des Sports geworden war, arbeitet W. Jefanow heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sarafschan-Naturreservats. Gemeinsam mit seiner Gattin sammelte er in seiner Kollektion nicht weniger als 200 Exemplare von Tieren, welche die Grundlage bilden könnten eines in seiner Größe ansehnlichen Zoos. Jedoch hat Samarkand aufgrund des Fehlens staatlicher Unterstützung keinen eigenen Zoo, mit der Haltung von für die Stadt exotischen Tieren beschäftigt sich Jefanow unmittelbar bei sich zu Hause, nur anderthalb Dutzend Reptilien leben in einem kleinen Terrarium, das sich im Park der Eisenbahner befindet. "Ich habe immer Tiere verschiedener Arten gesammelt, vorwiegend Reptilien, hielt sie bei mir zu Hause", erzählt Wladimir Jefanow im Interview. "Zu mir kamen oft verschiedene Leute, die sich sehr für meinen kleinen Hauszoo interessierten, 1996 beschlossen wir, ein öffentliches Terrarium zu eröffnen. Wir wandten uns an die örtlichen Behörden, uns wurde ein Raum im Zentralpark von Samarkand zur Verfügung gestellt. Doch 2004 erlebte der Park eine ernsthafte Rekonstruktion und verwandelte sich schließlich in eine malerische Anlage, alle Attraktionen kamen in den Park der Eisenbahner. Ein Jahr später gab man uns für das Terrarium diesen kleinen Raum hier, der früher als Umkleideraum für Musikanten diente, die auf der Bühne des Parks auftraten." Auf die Frage, wie viele Tiere er habe, antwortet W. Jefanow: "Sehr viele. Was die Reptilien betrifft, so haben wir 32 Arten, nicht Individuen, sondern Arten. Allein Tigerpythons sind es sieben Exemplare, Schlangen insgesamt - etwa 100. Wir hatten viele Tiere, sowohl Säugetiere, als auch Greifvögel. Jetzt leben z.B. bei mir zu Hause Bartgeier, falke, Papageien, andere Vögel. Unsere Tiersammlung wird von Zeit zu Zeit ergänzt." Auf die Frage, wie das geschehe, sagt W. Jefanow: "Wir erwerben sie auf verschiedene Weise: Wir tauschen, erhalten sie geschenkt oder kaufen. Uns werden sowohl Füchse, als auch Wölfe gebracht, einmal brachte man uns sogar einen kleinen Schneeleoparden. Doch wir sind nicht in der Lage, alle Tiere aufzunehmen, dafür fehlen sowohl die Bedingungen, als auch die Finanzen. Einmal sahen wir auf dem Basar einen kleinen Steinadler, wir mußten, um ihn zu kaufen, das ganze Geld ausgeben, das wir in diesem Moment hatten. Das gleiche war mit dem Bartgeier. Das heißt, wenn wir in der Lage sind zu kaufen, dann tun wir es, denn sonst sterben diese Tiere einfach, wie der Schneeleopard. Man brachte ihn zu uns und schlug vor, wir sollten ihn für 1.000 Dollar kaufen. Wir verzichteten. Eine Woche später brachte man ihn uns erneut und verlangte nur 500 Dollar, eine Woche später 300, doch wir konnten selbst diese Summe nicht bezahlen, einen Monat später starb er bei ihnen. Deshalb versuchen wir, wenn es nöglich ist, ein Tier zu nehmen, es zu pflegen, es zu behandeln, wenn es krank ist und es danach in die Natur zurückzulassen."



Zoos  – 
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Berlin, 26.11.08
Exklusives Candle-Light-Dinner unter Haien

Zoo-Aquarium Berlin lädt zu romantischem Candle-Light-Dinner vor einzigartiger Kulisse, Romantik pur im Zoo-Aquarium Berlin! Gemeinsam mit dem Steigenberger Hotel Berlin bietet das Zoo-Aquarium seinen Gästen köstliche Delikatessen bei einem Candle-Light-Dinner der Extraklasse. Inmitten von eindrucksvollen Haien und Welsen, farbenprächtigen Korallen und Regenbogenfischen sowie geheimnisvollen Muränen und vielen anderen faszinierenden Meeresbewohnern erleben die Gäste bei Kerzenlicht ein kulinarisch unwiderstehliches Spezialitäten-Menü in vier Gängen. Auch ein vegetarisches Menü steht dabei zur Auswahl. Die romantischen Candle-Light-Dinner beginnen jeweils um 20.00 Uhr.

Zoo Salzburg, 26.11.08
Blauzungenerkrankung

Der Zoo Salzburg liegt in der Schutzzone und deshalb werden die Hausziegen und Hausschafe geimpft. Erstmals wurde Anfang November in Österreich im Bezirk Schärding die Blauzungenkrankheit nachgewiesen. Menschen sind nicht gefährdet. Zootierarzt Jochen Lengger: „Die Blauzungenkrankheit ist eine virale Infektionskrankheit, die von Stechmücken der Gattung Culicoida auf Wiederkäuer übertragen wird. Am Bluetongue-Virus erkranken vor allem Schafe sehr. Symptome sind unter anderem hohes Fieber, Durchblutungsstörungen (blaue Zunge), Apathie und im schlimmsten Fall sogar den Tod. Menschen sind durch diesen Virus nicht gefährdet.“ Der Zoo Salzburg liegt innerhalb der Schutzzone. Bei der Blauzungenkrankheit handelt es sich um eine Tierseuche. Auf Grund der neuen Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend (396. Verordnung vom 18. November 2008) müssen nun alle Hausziegen, Schafe und Rinder in den politischen Bezirken Salzburg-Umgebung, Salzburg-Stadt und Hallein geimpft werden. Deshalb wurden heute alle Hausziegen und Schafe im Salzburger Zoo geimpft. Diese Tierseuche ist für Menschen nicht gefährlich. Der Virus wird nur durch blutsaugende Insekten übertragen und nicht von Säugetier zu Säugetier. Und daher können Besucher des Zoo Salzburg auch weiterhin die Pfauenziegen und Waldschafe im Arche Streichelzoo und die Zwergziegen streicheln und füttern.

Tiergarten Nürnberg, 26.11.08
Eisbärin Vera kümmert sich gut um ihren Nachwuchs

Knapp ein Jahr nach Flocke hat Eisbärin Vera erneut für Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten gesorgt. Am Freitag, 21. November 2008, in den frühen Morgenstunden, warf Vera zwei lebende Eisbärenjunge. Tiergartendirektor Dr. Dag Encke äußerte sich in der Pressekonferenz am Mittwoch, 26. November 2008, sichtlich begeistert über die Zwillinge: „Ich habe mich richtig gefreut, als ich die Kleinen auf den Videos gesehen habe. Vera ist bislang eine vorbildliche Mutter.“ Die beiden Jungtiere kamen am Freitagmorgen zwischen 6 Uhr und 10 Uhr in der mit Stroh ausgepolsterten Wurfbox von Veras Gehege zur Welt. „Ab 8.20 Uhr wurden Töne eines ersten Jungtiers aufgezeichnet, ab 10 Uhr kommen die Töne eines zweiten Tiers hinzu“, sagte der stellvertretende Tiergartendirektor Dr. Helmut Mägdefrau. Wie die Videoaufnahmen der neu installierten Gehegekamera zeigen, kümmert sich Vera gut um ihren Nachwuchs. Die beiden Jungtiere in der Größe von Meerschweinchen sind auf den Aufnahmen zu erkennen und auch zu hören. Das Geschlecht der Tiere wird voraussichtlich erst in drei bis vier Monaten bekannt sein. „Bis dahin werden die Tiere die Zeit mit ihrer Mutter in der Geburtshöhle verbringen. Dann erst werden wir den Nachwuchs tierärztlich untersuchen lassen“, betonte Mägdefrau. Die Aufnahmen dokumentieren, dass Vera am Tag der Geburt ausgestreckt im Stroh liegt und häufig laut schnauft. Später krümmt sie sich zusammen, weshalb die Geburt selbst nicht zu sehen ist. Als Vera die 1,5 auf 2 Meter große Höhle das nächste Mal verlässt, sind die beiden kleinen und schreienden Eisbärenjungen zu erkennen. Zur Beurteilung des Gesundheitszustands der beiden Eisbärensäuglinge sind die Kameraaufnahmen hingegen nicht geeignet. „Die große Eisbärin deckt die winzigen Jungen beim Stillen komplett ab. Wir können nicht erkennen, ob Vera die Jungen ausreichend säugt oder nicht“, sagte Dr. Mägdefrau. Dr. Encke fügte hinzu: „Wenn man es schmatzen hört und es danach ruhig wird, können wir zumindest davon ausgehen, dass sie genug getrunken haben. Der Tiergarten Nürnberg versucht alles, damit Vera dieses Mal ihre Jungtiere selbst versorgt. Da bekannt ist, dass Eisbärinnen ihren Nachwuchs vernachlässigen oder fressen, wenn sie sich in den ersten Wochen nach der Geburt gestört fühlen, wurde das Eisbärengehege abgesperrt. Das Gehege wird rund um die Uhr von einem Sicherheitsdienst bewacht. Die Tiergartenleitung bittet die Besucherinnen und Besucher um Verständnis, dass die Terrasse vor dem Eisbärengehege derzeit nicht zu betreten ist. Nürnbergs Zweiter Bürgermeister Horst Förther sagte, dass für die neugeborenen Eisbären bereits vier Namen ausgewählt wurden – je zwei für Weibchen und zwei für Männchen. Sie werden jedoch erst nach der tierärztlichen Untersuchung in einigen Monaten bekannt gegeben, wenn auch das Geschlecht der Tiere bekannt ist.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 26.11.08
Ankunft und Abschied im Gorillakindergarten
Happy End für Upala. Letzte Woche traf der knapp halbjährige Gorillajunge Upala aus dem Heidelberger Zoo in der Wilhelma ein: Er ist bereits das 57. Gorillakind, das hier vom erfahrenen Pflegerteam des Jungtieraufzuchthauses aufgezogen wird. Für den kleinen Neuankömmling Upala ist der Umzug in die Stuttgarter Aufzuchtstation das vorläufige „Happy End“ eines längeren Leidenswegs. Um das Leben des kleinen Gorillas zu retten, hatte er von seiner Mutter Chuma und der Familiengruppe in Heidelberg getrennt werden müssen. Der Grund: Chuma, hatte Upala immer wieder links liegen lassen und ihn nicht ausreichend vor den rüden Angriffen seines zweijährigen Halbbruders Banjoko geschützt. Nach einem besonders brutalen Übergriff hatten ihn die Pfleger aus dem Gehege geholt – reglos und wie tot. In Absprache mit der Artkommission fiel die Entscheidung, Upala in die Wilhelma zu bringen, wo er im europäischen Affenkindergarten von Hand aufgezogen wird und dennoch mit Artgenossen aufwachsen kann. Offenbar die richtige Entscheidung, denn mittlerweile kann Upala wieder lachen und erholt sich während der Rund-um-die-Uhr-Betreuung von den Strapazen der letzten Wochen. Hatte das stark geschwächte Gorillababy bereits in der Obhut seiner Heidelberger Pfleger von rund 3700 auf über 5000 Gramm tüchtig zugelegt, so kamen in der Wilhelma in der letzten Woche weitere 500 Gramm hinzu. „Er ist ein richtig verfressenes Kerlchen, ständig schiebt er Kohldampf“, erzählt Pflegerin Sabine Kellewald. „Und wehe, er kriegt nicht gleich sein Fläschchen oder was zwischen die ersten Zähne, dann wird er richtig kratzbürstig.“ Der Nachholbedarf ist offenbar groß. Damit Upala nicht zu sehr auf Menschen geprägt wird, darf  er während der noch etwa zwei Wochen dauernden Quarantäne seine künftigen Spielgefährten Mary und Monza zumindest durch die Gehegescheibe beobachten und Augenkontakt aufnehmen. Mit etwas Glück können dabei auch die Besucher schon den einen oder anderen Blick auf Upala erhaschen. Am größten ist die Chance derzeit vormittags zwischen 11 und 12 Uhr und nachmittags zwischen 14.30 und 15.30 Uhr. Verlass ist darauf aber nicht, denn in puncto feste Schlaf- und Essenszeiten sind Gorillababys letztlich ebenso unberechenbar wie Menschenbabys.

Thüringer Zoopark Erfurt, 26.11.08
Umgestaltung des Kaimanbeckens im Elefantenhaus im Thüringer Zoopark Erfurt

Dem Thüringer Zoopark Erfurt steht eine große Veränderung ins Haus. Am Dienstag, dem 24. November 2008 trafen der Zoodirektor, der Leiter des Personalrates, die Zookuratoren und drei Zootierpfleger aus der Terrarienabteilung des Elefantenhauses zu einem Gespräch zusammen. Inhalt des Gesprächs war die Zukunft der Kaimanhalle am Westausgang des Elefantenhauses. Zur Zeit sind hier wenig besucherattraktiv ein junger Brauen-Glattstirnkaiman, verschiedene Schildkröten und Echsen untergebracht. Ziel ist die komplette Umgestaltung des gesamten Bereiches, um den Besuchern einen bestimmten Lebensraum mit den dort typischen tierischen und pflanzlichen Bewohnern nahe zu bringen. Einigkeit herrschte bei allen Teilnehmern bei der Auswahl des Lebensraums. In der jetzigen Kaimanhalle soll nach der Umgestaltung ein Ausschnitt aus dem tropischen Regenwald Südamerikas mit typischen Pflanzen und Tieren gezeigt werden. In einem weiteren Schritt wurde nun gemeinsam durch alle Gesprächsteilnehmer überlegt, welche Tiere zukünftig in der neuen Anlage leben könnten. Nun muß geprüft werden, ob die gewünschten Tiere aus Nachzuchten überhaupt erhältlich sind und ob die Größe ihrer zukünftigen Behausung nach den EU-Richtlinien ausreicht.

Thüringer Zoopark Erfurt, 26.11.08
Kleine „Graue Riesen“

Im Thüringer Zoopark gibt es seit April und Juli wieder Grund zur Freude: zwei Graue Riesenkängurus haben Nachwuchs bekommen. Kängurumama Hazel hat ihr Junges Anfang April geboren und 3 Monate später kam der Nachwuchs von Kit zur Welt. Die kleinen Kängurus wurden außerhalb des Beutels geboren und sind nach der Geburt in den Beutel der Mutter hineingekrochen. Sie mussten den Weg allein schaffen, da die Vorderpfoten von Hazel und Kit zu groß waren, um sie in den Beutel zu stecken. Der Kängurunachwuchs war nach der Geburt noch sehr klein und hatte keine ausgebildeten Augen. Es ist kaum vorstellbar, dass diese kleinen Winzlinge zu den größten Vertretern der Beuteltiere zählen. Die Kängurus sind nach der Geburt im Beutel der Mutter herangewachsen. Im Beutel befinden sich vier Zitzen und zwei davon geben Milch. Nach etwa 4 Monaten haben die kleinen Kängurus zum ersten Mal den Beutel verlassen. Das Geschlecht der beiden neuen Zoobewohner ist noch unbekannt und kann erst bestimmt werden, wenn sie sich außerhalb des Beutels aufhalten. Nach einem Jahr verlassen die Jungtiere den Beutel dauerhaft und können dann auf Entdeckungsreise durch das KangarooLand gehen. Die Riesenkängurus mit ihrem Nachwuchs freuen sich jetzt schon über einen Besuch und können täglich im Thüringer Zoopark Erfurt beobachtet werden.

Thüringer Zoopark Erfurt, 26.11.08
Nachwuchs bei den Stachelmäusen

Betritt man das Elefantenhaus durch den oberen Osteingang kann man nach der Schauvitrine über Reptilien und einem Terrarium von Eurasiatischen Zwergmäusen die Hellen Sinai-Stachelmäuse beobachten. Diese Stachelmäuse sind Nagetiere aus den Trockengebieten der Halbinsel Sinai. Die groben Borstenhaare auf ihrem Rücken, die das Unterhaar überlagern, gaben den Mäusen ihren Namen. Vor kurzem gab es Nachwuchs bei dieser hübschen Mäuseart. Die Mütter bringen nach einer Tragzeit von 34 bis 36 Tagen zwei bis vier Junge zur Welt, die bereits kurz nach der Geburt umherlaufen.

Tiergarten Nürnberg, 26.11.08
Zwei Geschwisterchen für Flocke

Knapp ein Jahr nach Flocke hat Eisbärin Vera erneut für Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten gesorgt. Am Freitag, 21. November 2008, brachte Vera in ihrem Stall zwei Jungtiere zur Welt. Dort hatten die Verantwortlichen des Tiergartens in Erwartung einer weiteren Eisbärengeburt vorsorglich Kameras installieren lassen. Diese zeichneten in den vergangenen Wochen Veras Nestbauaktivitäten auf, was als erster Hinweis zu werten war, dass Vera tatsächlich trächtig war. Die Überlebenschancen der neugeborenen Eisbärenjungen lassen sich nur schwer beurteilen. Eisbärinnen vernachlässigen oder fressen ihren Nachwuchs, wenn sie sich in den Wochen nach der Geburt gestört fühlen. Der Tiergarten hat das Eisbärengehege daher weiträumig abgesperrt um Störungen zu vermeiden. Möglichkeiten, die Schwangerschaft eines Eisbären festzustellen, gibt es nicht. Die Tragezeit ist mit durchschnittlich drei Monaten sehr kurz. Die Jungtiere sind zum Zeitpunkt der Geburt gerade einmal so groß wie ein Meerschweinchen; 200 bis 250 Kilogramm schweren Eisbärinnen ist es dadurch nicht anzusehen, ob sie trächtig sind. Zudem können Eisbären den Zeitpunkt der Geburt selbst steuern: Das befruchtete Ei wartet in der sogenannten Keimruhe am Ende des Eileiters und nistet sich erst dann in der Gebärmutter ein, wenn das Weibchen ausreichend Fettreserven gebildet hat, um die Tragezeit und die kraftraubende Stillzeit zu überstehen. Die sechsjährige Vera war wenige Wochen nach Flockes Geburt im Frühjahr 2008 erneut empfängnisbereit und paarte sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen hinweg mit dem siebenjährigen Felix, der heute im Zoo von Aalborg/Dänemark lebt.

Zoo Osnabrück, 26.11.08
Die Masterplanung des Osnabrücker Zoos

Informationsveranstaltung am 02.12. im Osnabrücker Rathaus. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, wenn zunächst Oberbürgermeister Boris Pistorius am Dienstag, den 02. Dezember 100 geladene Entscheidungsträger und Multiplikatoren im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses begrüßt. Im Rahmen der Informationsveranstaltung stellt der Osnabrücker Zoo anschließend mit Blick auf sein 75-jähriges Jubiläum in 2011 seine Ausbauplanungen und die dahinter stehende Finanzierungskonzeption vor. Im Rahmen der Veranstaltung wird nicht nur der aktuelle Stand in Sachen „Unterirdischer Zoo“ und afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ präsentiert, sondern die gesamte Masterplanung vorgestellt, in deren Rahmen unter anderem eine hoch attraktive europäische Themenwelt entstehen soll. Erfahren Sie aus erster Hand, wie das Gesicht des Osnabrücker Zoos sich in den nächsten Jahren nachhaltig ändern wird und unsere Einrichtung zu einem der schönsten und interessantesten Zoologischen Gärten Europas werden wird. Auch das zugrunde liegende Finanzierungskonzept des Osnabrücker Zoos, der die geringste öffentliche Bezuschussung aller deutschen Zoos erhält, wird dabei vorgestellt. Für Ihre telefonische Anmeldung (Tel. 0170 7 79 60 72), bitte bis zum 01.Dezember, bedanke ich mich schon jetzt und freue mich auf anregende Gespräche im Rahmen eines abschließenden Caterings im Rathaus.

Zoo Leipzig, 25.11.08
„Een Schälchen Heeßes“: Weihnachtszauber im Zoo Leipzig

Wenn der Nachwuchs die Tage bis zur Bescherung zählt und die Weihnachtszeit herbeisehnt, dann ist ein Besuch im Zoo Leipzig an jedem Adventssamstag genau das Richtige. Im Entdeckerhaus Arche können Kinder ab vier Jahren von 14 – 17 Uhr gemeinsam mit den Zoolotsen allerlei Weihnachtsdekoration basteln. Mit leuchtenden Augen werden die Kids anschließend ihren Eltern die kreative Ausbeute präsentieren: Teelichter mit Tiermotiven, Strohanhänger und anderen bunten Baumschmuck. Am 6. Dezember, dem Nikolaustag, laden wir alle Kinder bis 14 Jahre kostenfrei in den Zoo ein. Der Nikolaus wird in Begleitung seines Assistenten, Lama „Horst“, von 13 bis 16 Uhr das Warten auf den Weihnachtsabend versüßen. Trotz des weiten Weges in den Zoo hat er einen Sack voll kleiner Überraschungen dabei. Zusätzlich entführt ein Märchenerzähler ins Reich der Weihnachtswunderwelt. Ein Tag nicht nur zum Hören und Sehen sondern auch zum Mitspielen und Staunen. Bei all dem Basteln, Leckern und Staunen dürfen natürlich auch die Geschenke nicht vergessen werden. Der Weihnachtsmarktstand des Leipziger Zoos in der Petersstraße vor dem Eingang zur Buchhandlung „Hugendubel“ bietet Präsente für jeden Geschmack und alle Altersstufen: Neben Plüschtieren, die Kinder auf kuschelige Art und Weise auch zuhause an die Zoobewohner erinnern, gibt es Bücher, DVDs, den Zookalender und vieles mehr. Und wer seinen Lieben ein Zooabenteuer schenken möchte, der kann diverse Eintrittskarten-Gutscheine erwerben. Am 8. Dezember um 14 Uhr lädt der Zoo an seinem Weihnachtsmarktstand in der Innenstadt auf „een Schälchen Heeßes“ des fair gehandelten und biologisch angebauten sortenreinen Arabica-Kaffees „Der Leipziger“ ein. Alle sind herzlich willkommen, den zweiten Geburtstag des Addis Abeba – Leipzig Partnerschaftskaffees aus dem äthiopischen Hochland mitzufeiern. Der Zoo Leipzig freut sich auf Ihren Besuch und wünscht eine schöne Vorweihnachtszeit

Zoo Magdeburg, 25.11.08
Zoo bevorzugt „Weihnachts-Mützenträger“ an Advents-Sonntagen

Magdeburg. In der Adventszeit gibt es im Zoo ganz besondere Überraschungen für Groß und Klein. An allen Advents-Sonntagen werden kleine „Weihnachts-Mützenträger“ an der Zookasse bevorzugt. Alle Kinder mit roter Weihnachts-Zipfelmütze  erhalten einen kostenlosen Zoobesuch an den Advents-Sonntagen (in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen). Außerdem erwartet der Weihnachtsmann die jüngsten Zoobesucher um 14 Uhr im Serengeti Camp. Die letzten leckeren Spezialitäten vom Holzkohlegrill für dieses Jahr und der Beginn der Glühweinsaison werden am 1. Advent von 12 Uhr bis 18 Uhr im Serengeti Camp eingeläutet. Ab 14 Uhr kommt der Weihnachtsmann und beschenkt die Kleinen. An jedem weiteren Adventssonntag gibt es von 10 Uhr bis 14 Uhr einen Adventsbruch im Serengeti Camp (nur 9,90 Euro). Die jüngsten Zoobesucher sollten ihre Weihnachtsmütze nicht vergessen, denn es gibt für die „Weinachtsmützenträger“ in Begleitung eines Erwachsenen an den Adventssonntagen freien Eintritt!

Tiergarten Worms 25.11.08
Bauernhof erstrahlt in neuem Glanz

200.000ster Besucher wird erwartet! Die Tage werden kürzer, das Wetter unbeständiger und nicht mehr ganz so viele Besucher finden den Weg in den Tiergarten – Zeit, um alle Gehege und Gebäude im Tiergarten wieder auf Vordermann zu bringen und mit den Bauarbeiten voranzuschreiten. So erhielt der Bauernhof mit Pferdestall einen neuen Anstrich. Mit warmen Beige- und Brauntönen erstrahlt der Bauernhof wieder in neuem Glanz. In den letzten Wochen wurden vom Wormser Malerbetrieb Drakontaidis zuerst die Wandflächen gereinigt, dann das schmuckvolle Fachwerk am Pferdestall und der Putz am Nachbargebäude überarbeitet und sämtliche Holzteile, wie Türen und Balken, neu gestrichen. Wer aufmerksam auf der B 9 unterwegs ist, sieht das frisch gestrichene Gebäude durch die lichten Bäume leuchten. Auch am aktuellen Großprojekt – der Neubau einer Singvogelvoliere – wird fleißig gewerkelt. „Nachdem die Abbrucharbeiten vollzogen waren, wurde von der Fa. CD Bau nun das Fundament gegossen. Es geht also voran“, so die zuständige Bauleiterin Ursula Awenius-Regente. Besonders glücklich zeigt sich auch der Tiergartenleiter Ernst Jockers: „Haben wir im letzten Jahr den 200.000sten Besucher noch knapp verpasst, so werden wir ihn in diesem Jahr definitiv erreichen. In ein paar Tagen müsste es soweit sein.“ Und der- oder diejenige soll nicht mit leeren Händen wieder nach Hause gehen. „Als Dankeschön wartet auf den 200.000sten Besucher eine Jahreskarte und er kann sich ein Tier seiner Wahl aussuchen, zu dem wir dann mal ins Gehege schauen“, verspricht der Tiergartenleiter. Also, nichts wie in den Tiergarten. Es bleibt spannend, wer es denn nun wird.

Zoo Berlin, 25.11.08
Jahrhundert-Meldung: Pinselohrschein-Frischling im Berliner Zoo!

Das Jahr 2008 wird durch die Geburt eines Pinselohrschweins am 7. November nun endgültig zum Jahr des Schweins. Im Nachbarstall des Borneobartschwein-Zöglings der im Oktober gemeldet werden konnte, brachte die 2003 in München geborene Pinselohrsau ?Dagamba? ihr erstes lebensfähiges Ferkel zur Welt. Als liebevolle Mutter dirigierte sie das zunächst laufschwache Minischwein mit ihren Füßen zum Gesäuge, und das kleine Tier nutzte die Hilfe. Nachdem das letzte Jahrhundert bei dieser afrikanischen Schweineart zuchtlos verstrichen war, kann das Heranwachsen des Jungtieres als Riesenerfolg für den Berliner Zoo gewertet werden. Das weibliche Ferkel soll „Samia“ heißen, was soviel wie Prinzessin bedeutet. Die geschwisterlos heranwachsende Sau wird von ihrer Mutter auch wie eine solche behandelt. Vorsichtig hebt das Alttier Bein für Bein, wenn sich ihr Nachwuchs zum Schutz unter ihren Bauch zurückgezogen hat. Geschlafen wird meist Rüsselscheibe an Schnauze. Die Zuneigung beider füreinander ist vorbildhaft. Vater „Kivu“, geboren im selben Jahr wie die Mutter, jedoch in Duisburg - der Hochburg der Pinselohrschweinzucht - darf nicht zu Mutter und Kind; er könnte dem Jungtier schaden. Das Pinselohrschwein ist eine in West- und Zentralafrika beheimatete Unterart des Buschschweins. Es gehört mit seinem rötlichen Haarkleid, der dunklen Gesichtsmaske, dem weißen Backenbart und den auffälligen Ohrpinseln zu den buntesten Säugetieren der Welt. Und auch im artenreichen Schweinehaus des Berliner Zoos gehören sie zwischen den haarlosen Hirschebern und den kleinen Nabelschweinen zu den echten „Hinguckern“.

Zoo Osnabrück, 25.11.08
Faszination Regenwald

- Eine Ausstellung mit Aquarellen von Orang-Utan Buschi und Fotos von Katrin Pein - Vom 29. November 2008 bis 1.Februar 2009. Orang-Utan Buschi war in den letzten Wochen sehr kreativ: Insgesamt 9 Bilder (Fingerfarbe auf Leinwand, aufgezogen auf Keilrahmen 45 x 45 cm) fertigte der Künstler an. Die Kunstwerke sind ab Sonntag im Affenhaus des Zoos ausgestellt und können für je 100 Euro erworben werden. Ein Echtheitszertifikat ist jedem Aquarell beigefügt. Die Einnahmen werden an BOS Deutschland weitergeleitet (Borneo Orangutan Survival Foundation), eine Organisation, die sich in Borneo mit großem Engagement für die Rettung der letzten Orang- Utans einsetzt. Ergänzt wird die Kunstausstellung mit Orang-Utan-Fotos von Katrin Pein. Die Fotografin und engagierte Tierschützerin reist fast jährlich nach Borneo und besucht dort die Rehabilitationsund Auffangstationen von BOS. Auf diese Weise entstand eine beeindruckende Bilddokumentation über das Schicksal der letzten Orang-Utans auf Borneo. Da der Regenwald in atemberaubender Geschwindigkeit schwindet, um Platz für Palmölplantagen zu machen („Biodiesel“), verlieren die Orang-Utans ihren Lebensraum. Sie finden keine Nahrung mehr und suchen in den Plantagen nach Essbarem – und dort werden die abgemagerten Menschenaffen getötet oder, wenn sie Glück haben, eingefangen und den Mitarbeitern von BOS übergeben. Aber auch Orang-Utan-Babys werden in den Auffangstationen versorgt. Sie sind Waisen und mussten teilweise mit ansehen, wie ihre Mütter von Wilderern getötet wurden. Über 1000 Orang-Utans werden zeitgleich in den Auffangstationen gesund gepflegt und auf ein Leben in Freiheit vorbereitet. Um geeigneten Lebensraum zu schaffen, renaturiert BOS große Flächen tropischen Regenwaldes. Orang-Utan Buschi beteiligt sich quasi direkt an der Rettung seiner Artgenossen in der Hoffnung, dass auch noch in zehn Jahren diese faszinierende Tierart unseren Planeten besiedelt.

Zoo Wuppertal, 25.11.08
Geschenkideen aus dem Zoo – Der Zoo-Kalender 2009

Mit der bald beginnenden Adventszeit machen sich viele Menschen nun wieder auf die Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken für ihre Lieben. Eine gute Idee für alle Tierliebhaber kommt dazu aus dem Zoo: der Zoo-Kalender 2009. Auf diesmal silbergrauem Hintergrund gehen die herrlichen Tierfotos des Wuppertaler Fotografen Diedrich Kranz wieder mit den fantastischen Tierzeichnungen der Schwelmer Künstlerin Barbara Klotz eine gelungene Symbiose ein. Der Zoo-Kalender wurde in bewährter Form von Mitgliedern des Zoo-Verein Wuppertal e.V. hergestellt, die in monatelanger Handarbeit die Originalfotos in die gedruckten Kalenderblätter eingeklebt haben. Der bereits zum neunten Male herausgegebene Kalender hat sich mittlerweile zu einem beliebten Sammelobjekt entwickelt. Wer also noch auf der Suche nach einem schönen Präsent für Freunde oder Verwandte ist, kann das kleine Kunstwerk zum Preis von 9,90 ¤ in der Zoo-Truhe, dem Souvenirshop des Zoo-Vereins im Zoologischen Garten, erwerben. Auch die Thalia-Buchhandlungen in der Rathausgalerie und in der Schlössergasse bieten den Kalender an, der sich übrigens auch gut zum Versenden eignet! Der Erlös des Kalenders kommt dem Zoologischen Garten Wuppertal zugute.

Zoopark Erfurt, 25.11.08
Shire-Horse im Thüringer Zoopark Erfurt

Bei einem Besuch des Schaubauernhofes des Thüringer Zooparks Erfurt fallen sicher die riesigen Kaltblutpferde auf, die sich auf den Koppeln nahe des Schaubauernhofes aufhalten. Einst trugen solche Pferde die Ritter mit ihren schweren Rüstungen und zogen später die Brauereiwagen. Die Haltung dieser beeindruckenden Tiere im Zoopark begann im Jahre 1988. Am 16. Oktober kamen der Hengst Cowerslane Active Lad (übersetzt bedeutet sein Name aktiver Jüngling), kurz Laddy und die zwei Stuten Northfield Fashion und Methering Bliss durch den eisernen Vorhang nach Thüringen. Am 07. Mai 1991 besuchte der Zuchtleiter der Shire-Horse-Society für England und Europa Mr. John Ward den Thüringer Zoopark Erfurt, um Laddy zu begutachten. Nur Shire-Horses, die von der englischen Shire-Horse-Society ausgestellte, vollständige und einwandfreie Abstammungspapiere besitzen, dürfen züchten. Laddy erhielt die Zuchtgenehmigung. Damit gehörte der Thüringer Zoopark zu den wenigen Zoos, die mit der Zucht beginnen konnten. Schon am 2. Juni 1992 brachte die Stute Bliss Thuringia Primus zur Welt. Der kleine Hengst war das erste Fohlen dieser Pferderasse auf dem Gebiet der neuen Bundesländer. Drei Tage später am 05. Juni brachte Fashion ihr Fohlen Thuringia Bonifacius zur Welt. Somit waren bis Anfang Mai 1993 im Thüringer Zoopark fünf Shire-Horses zu Hause, die einzigen dieser Pferderasse in Ostdeutschland. Primus und Bonifacius wurden am 4. Mai 1993 abgegeben. Am 27. Juni 1994 wurde das erste Stutfohlen Thuringia Primadonna geboren. Von Anfang Oktober bis Ende November 1994 werden Bliss und Fashion im Gestüt Käfernburg in Arnstadt-Angelhausen zu Zugpferden ausgebildet. Von 1992 bis 2008 kamen insgesamt neun Shirefohlen auf Welt, von denen nur noch der am 2. Juni 1997 geborene Thuringia Quintus (sein Name bedeutet der fünfte) im Zoopark zu Hause ist. Außerdem leben auf dem Schaubauerhof seit dem 19. November 2004 die braune, elfjährige Stute Grange Farm Jessica, seit dem 26. Juli 2006 die achtjährige, weiße Stute Brickle Pearl genannt Alice, sowie der am 13. April 2008 geborene Thuringia Apollo. Täglich bekommen sie gemeinsam mit den anderen Pferden des Bauernhofes Freigang auf den Koppeln. Besuchen und erleben Sie die sanften Pferderiesen selbst bei Ihrem nächsten Zoobesuch.

Zoo Landau, 24.11.08
Erfreulicher Nachwuchs bei den Braunkopfklammeraffen im Zoo Landau in der Pfalz
Die seltenen Braunkopfklammeraffen hatten in diesem Jahr mit der ersten Geburt des Jahres den erfreulichen Reigen der Tiergeburten im Zoo Landau in der Pfalz eingeläutet. In der Nacht zum Samstag kam das nunmehr dritte Affenbaby unserer erfolgreichen Zuchtgruppe in diesem Jahr zur Welt. Ganz überraschend kam die Geburt für die Zoomitarbeiter nicht, hatte doch ein auffälliger dicker Bauch des Zuchtweibchens „Hexe“ Freudiges erwarten lassen. Allerdings kümmerte sich dieses Weibchen bei der Aufzucht ihres ersten Babys im Jahr 2002 nicht ausreichend, so dass ihr Verhalten gegenüber ihrem nun zweiten Jungtier kritisch und besonders aufmerksam beobachtet wird. „Dieses Mal kümmert sich die Mutter jedoch bisher sehr liebevoll um ihren Nachwuchs“ sagt Zoodirektor und Zootierarzt Dr. Jens-Ove Heckel. Hexe sei auch ganz entspannt, wenn die anderen vier Zuchtweibchen der Gruppe oder die verspielten Geschwister, neugierig nach dem jüngsten Nachwuchs schauen wollen. Bisher wurden insgesamt 23 Braunkopfklammeraffen im Zoo Landau erfolgreich von ihren Müttern aufgezogen, und die Gruppe ist damit eine der erfolgreichsten Zuchtgruppen in den zoologischen Gärten Europas. Der relative alte Zuchtmann „Etzel“ ist ein rarer Wildfang und die Landauer Klammeraffenjungtiere daher genetisch besonders wertvoll für die Zoopopulation. Im Freiland zählt diese südamerikanische Affenart zu den inzwischen 25 bedrohtesten Primaten der Welt. Hinweis an die Presse: Das beigefügte Bild (Quelle: Zoo Landau) darf im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Zoo Duisburg, 24.11.08
Orang-Utan-Jungtier CILI verstorben

Der Zoo Duisburg muss den schmerzlichen Verlust von CILI, dem knapp 2jährigen Su-matra Orang-Utan-Nachwuchs, vermelden. CILI kam Anfang 2007 auf die Welt, als Tochter des greisenhaften, fast 50jährigen Vaters SIAM, der aber offensichtlich immer noch zeugungsfähig ist. Die erfahrene Mutter ANETTE kümmerte sich wie auch bei ihren vorherigen Jungtieren liebevoll um ihren Nachwuchs. Die 9jährige JAMBI – ältere Toch-ter von ANETTE – sah ihre kleine Schwester in der Gruppe aufwachsen und spielte flei-ßig mit ihr. Am Freitagvormittag schlugen die Pfleger sofort Alarm, als sie Atemstörungen bei CILI ausmachten. Fieber wurde gemessen, eine erhöhte Temperatur konnte aber nicht nach-gewiesen werden. Die Tierärzteschaft verordnete Medikamente und beobachtete CILI durchgehend. Am Nachmittag verschlechterte sich ihr Zustand schlagartig und sie starb, ohne dass geholfen werden konnte. Eine Obduktion wurde umgehend durchgeführt. Die ersten Befunde zeigen deutlich zu klein ausgebildete Lungenflügel, was auf eine chronische Lungenfunktionsstörung schließen lässt. Weitere Untersuchungen sollen diesbezüglich Gewissheit geben. Die Orang-Gruppe wird von den vertrauten Pflegern derzeit intensiv umsorgt und be-schäftigt, allen voran Mutter ANETTE. Dadurch wird sie den Verlust hoffentlich schneller überwinden können. ANETTE, JAMBI und SIAM lassen keine Krankheitszeichen erkennen. Auch im Nach-bargehege, bei den Borneo Orang-Utans, erfreuen sich alle Tiere bester Gesundheit. Hier wächst das fast gleich alte Jungtier MANGGALI weiterhin unbekümmert heran.

Zoo Berlin, 24.11.08
Erneut Rothandtamarin-Nachwuchs im Tierpark Berlin!

Rothandtamarine (Saguinus midas) bewohnen Regen- und Bergwälder nördlich des Amazonas bis nach Guyana. Ein charakteristisches Merkmal der Fortpflanzungsbiologie dieser kleinen Neuweltprimaten ist die Arbeitsaufteilung bei der Jungtieraufzucht. So beteiligt sich nicht nur die Mutter beim Tragen der Jungtiere, sondern insbesondere der Vater und ältere Geschwister. Die Jungen werden der Mutter meist nur zum Säugen übergeben. Dieses Verhalten kann zur Zeit besonders gut bei der Rothandtamarin-Gruppe des Tierparks im Dickhäuterhaus beobachtet werden. Die am 14.11.2008 geborenen Jungtiere werden intensiv von Mutter „Martina“ (geb. am 9.8.1999 im Tierpark Gettorf), Vater „Pilsi“ (geb. am 23.12.2001 im Zoo Pilsen) und ihrem im Tierpark Berlin geborenen Bruder betreut. Rothandtamarine werden seit dem Jahr 2000 im Tierpark Berlin gepflegt. Unser Zuchtweibchen ?Martina? hat seit 2001 in 13 Würfen insgesamt 29 Jungtiere gebracht. Die Jungen unterscheiden sich übrigens in der Fellfärbung von ihren Eltern. Sie haben im Gegensatz zu diesen einen weißen Stirnfleck und kleine weiße Fellbüschel an den Mundwinkeln. Für den Rothandtamarin wird ein Europäisches Zuchtbuch vom Zoo Beauval (St. Aignan, Frankreich) geführt, an welches natürlich die Zuchtdaten aus dem Tierpark Berlin jährlich gemeldet werden.

Tierpark Hagenbeck, 22.11.08
Familienzuwachs der größeren Art:

Elefantenbaby im Kreis der Familie geboren! Es ist da! Tapsig und noch ein wenig ungeschickt in seinem neuen Lebensraum, aber soooo niedlich. Das lang ersehnte Elefantenbaby der 29-jährigen „Yashoda“ erweitert seit gestern Nachmittag, dem 21. November, um 16.20 Uhr, die Herde der asiatischen Elefanten auf elf Tiere. Der Zuwachs ist das vierte gesunde Kalb der Elefantendame. Der kleine Bulle ist 90 Zentimeter hoch und bringt schon stolze 95 Kilogramm auf die Waage. Vergessen sind die durchwachten Nächte, in denen Elefantenpfleger Thorsten Köhrmann und sein Team auf die Geburt gewartet haben. Jetzt zählt nur noch die Freude über den gesunden Zuwachs. Tierarzt Dr. Michael Flügger zieht ein zufriedenes Fazit über den guten Verlauf der Geburt: „Mutter und Kalb haben die Geburt gut überstanden. Wir freuen uns, dass beide wohlauf sind.“ Wie bereits „Kandy“ am 14. Mai 2003, ihr Halbbruder „Thai“ am 26. November 2004 und die kleine „Shila“ am 11. April 2007, kam auch dieses Jungtier im Kreis der Familie zur Welt. Hagenbeck war der erste Tierpark Deutschlands, in dem erfolgreiche Herdengeburten stattgefunden haben. Damit bietet Hagenbeck den Tieren in der Elefanten-Freilaufhalle eine Situation, die der natürlichen so weit wie möglich entspricht. Der Tierpark setzt sich seit langem für die Erhaltung der stark von der Ausrottung bedrohten Asiatischen Elefanten ein. Der Erfolg: Bei Hagenbeck lebt eine der größten Elefantenherden Europas.

Tierpark Arche Wader, 21.11.08
Weihnachtsmarkt im Tierpark Arche Warder

Am Sonntag, den 30.11.2008; 10-18 Uhr wird’s weihnachtlich! Vorweihnachtlicher Lichterglanz verwandelt auch in diesem Jahr den Streichelhof und den großen Stall im Tierpark Arche Warder in einen schönen und besinnlichen Weihnachtsmarkt. In der gemütlichen und rustikalen Atmosphäre des Stalls ist die Auswahl groß: schöne Gestecke und Adventskränze, handgefertigte Unikate vom Goldschmied, handgearbeitete Kerzen, Schafswolle zum Spinnen und Filzen, duftende Bio-Seifen in schönen Formen, geschmackvolle Keramik und vieles mehr. Die weihnachtlich geschmückten Stände sind direkt vor den Boxen aufgebaut, so dass zwischenzeitlich immer auch Zeit bleibt, eines der Kälber zwischen den Ohren zu kraulen oder einem Zwergesel über das weiche Maul zu streichen. Eine weitere Überraschung wartet dann im Streichelhof. Dort ist ein Stall mit einer lebenden Krippe aufgebaut und um sie herum laufen Esel, Rinder, Schafe und Ziegen. Den Tieren wird es bestimmt gefallen, wenn die Kinder zwischendrin auf den Strohballen klettern. Der Nikolaus und sein Knecht dürfen natürlich nicht fehlen. Als treuen Träger führen sie Poitou-Riesenesel „De Gaulle“ am Führstrick. In den großen Jutesäcken über dem Eselrücken sind zunächst einmal Möhren und Äpfel für die Tiere im Park verstaut. Nikolaus und Knecht Ruprecht hoffen um 14.oo Uhr auf die Hilfe von möglichst vielen Kindern, damit sie Leckereien an Ziegen, Schafe, Rinder, Pferde und Schweine verteilen können. Gegen 14.30 Uhr  geht das Programm im Streichelhof weiter. Zwei Arche-Mitarbeiter erzählen, welche Rolle das vierhörnige Jakobschaf und andere Nutztiere in der Bibel gespielt haben. Danach kommt der Nikolaus noch einmal. Andre Hohn stimmt einige witzige Weihnachtslieder an und spielt die Konzertgitarre dazu und endlich packt der Nikolaus kleine Geschenke aus den Tragesäcken von seinem großen Esel. Der Schmied Barny vom Drachenhort ist in diesem Jahr auch mit dabei. Er will den Kindern zeigen, wie man Messer und Blätter schmieden kann. Selbstverständlich ist auch an das leibliche Wohl gedacht: Mit Punsch für Klein und Groß und vielen anderen Leckereien können sich die Besucher stärken und verwöhnen. Der Weihnachtsmarkt findet am Sonntag, den 30.11.2008 von 10-18 Uhr statt.

Vogelpark Herborn, 21.11.08
Aufgrund des plötzlichen Wintereinbruchs schließt der Vogelpark ab Samstag seine Pforten!

Der kurzfristige Wintereinbruch führt dazu, dass der Herborner Vogelpark in diesem Jahr außerplanmäßig früh zum 22. November seine Pforten für den Besucherverkehr schließt. Das Team des beliebten Naturerlebniszentrums bedankt sich auch im Namen seiner rund 300 befiederten, beschuppten oder behaarten Pfleglinge bei knapp 40.000 großen und kleinen Naturfreunden, die den familienfreundlichen Tierpark in diesem Jahr besucht haben. Somit verzeichnet die Einrichtung im Stadtteil Uckersdorf trotz insbesondere in den Osterferien und im September sehr ungünstiger Witterungsbedingungen nach 2007, 2002 und 2005 den bislang viertbesten Besuch ihrer 42-jährigen Geschichte. Natürlich sind auch während der Winterzeit täglich Mitarbeiter im Vogelpark und bei „tierischen“ Anliegen der Vogelparkfreunde ansprechbar. Schon jetzt dürfen sich die Vogelparkfreunde auf die kommende Besuchersaison freuen, zu deren Beginn die Einweihung des 2. Bauabschnitts des neuen Australiengeheges mit einer neuen Voliere für den Lachenden Hans oder Kookaburra in der Nachbarschaft der Kängurus erfolgt. Die offizielle Parkeröffnung ist für Sonntag, den 1. März 2009 vorgesehen. Bei zuvor schon längerfristig frühlingshafter Witterung soll es jedoch wie schon in diesem Jahr auch in 2009 die Möglichkeit geben, den Vogelpark zu ermäßigten Preisen eher zu besuchen. Für weitere Informationen empfiehlt sich auch ein Besuch der Homepage des Vogelparks unter www.vogelpark-herborn.de.

Zoo Köln, 21.10.08
Scheckit - Clevere Kinder kommen überall hin!

Für den Zoo gibt es nic
ht das falsche Wetter sondern nur die falsche Kleidung. Familien und Kinder aufgepasst: In der Woche vom 24. bis 30. November findet im Kölner Zoo eine ganze Scheckit-Woche statt. Kinder, die im Besitz einer Scheckit-Familienkarte sind, können vom 24. bis zum 30. November in Begleitung eines voll zahlenden Erwachsenen kostenlos in den Kölner Zoo.

Zoo Krefeld, 21.11.08
Neuigkeiten aus Dvur Kralove: dem Krefelder Nashorn-Nachwuchs!

Davu geht es gut! Vor ein paar Tagen trafen gute Nachrichten und Fotos aus dem tschechischen Zoo Dvur Kralove ein, in welchen Anfang April 2008 der erste Krefelder Spitzmaulnashorn-Nachwuchs Davu umgezogen war. Die Direktorin Dana Holeckova ist begeistert von Davu. Man sehe wie glücklich Davu in Dvur sei. Sie hatte wohl noch in Erinnerung wie schwer allen in Krefeld der Abschied von dem ersten Nashornnachwuchs gefallen war. Und sie hat recht, denn der nun schon fast 3 jährige Bulle erkundete bereits mit einem gleichaltrigen Weibchen das riesige Gehege, tobte in Schlammkuhlen und spielte mit ihr nachlaufen durch das Gelände. Gute Vorraussetzung für seine Zukunft, denn da soll Davu eine wichtige Aufgabe als Zuchtbulle im Zoo von Dvur Kralove übernehmen, welcher bekannt für seine Zucht von Nashörnern ist und momentan über 10 Tiere dieser imposanten Art hält.

Zoo Magdeburg, 21.11.08
Zoo Magdeburg trifft auf großes Kino

Tierisch geht es am 22. November um 14.30 Uhr im CinemaxX Magdeburg zu. Besondere Gäste haben sich angekündigt: „Kolo“- das putzige Erdmännchenjunge mit seiner ganzen „Sippe“ kommen zum Darstellerbesuch zu "WÄCHTER DER WÜSTE" ins CinemaxX Magdeburg. Bei so prominentem „tierischem“ Besuch darf der Förderverein „Zoofreunde Magdeburg e.V. nicht  fehlen. Der Vereinsvorsitzende, Thomas Rolle, nutzt die Gelegenheit nicht nur die niedliche und berühmte „Erdmännchen-Sippe“ kennen zu lernen, sondern er weiht außerdem den „tierisch gestalteten“ Spendenbrunnen anlässlich des Filmstarts „Wächter der Wüste“ ein. Alle Spenden der Kinobesucher kommen dem Magdeburger Zoo zu Gute. Filmhinweis: An aktuelle Tierfilmerfolge anschließende BBC-Dokumentation, in der James Honeyborne ein Jahr lang spektakuläre Aufnahmen einer Erdmännchen-Familie in der südafrikanischen Wüste anfertigte. Rufus Beck führt als Erzähler durch das putzige Abenteuer für jung und alt.

Zoo Magdeburg, 20.11.08
Zoo senkt CO2 - Ausstoß: Starke Partnerschaft mit SWM Magdeburg

Energieeinsparungen sind in aller Munde. Der Zoo Magdeburg hat seine Bemühungen um einen nachhaltigen Ressourcenschutz  mit der „Aktion Naturschutz“ intensiviert und einen starken Partner gewonnen. Die SWM Magdeburg vereinbart mit dem Zoo eine Energieeinspar-Partnerschaft, um durch ein konsequentes Energiemanagement und –controlling die Energiekosten zur Wärmeversorgung zu senken. Zur Erreichung dieser Zielstellung führt die SWM Magdeburg zum Beispiel regelmäßig Begehungen zu den Tier- und Wirtschaftsgebäuden durch, analysiert den Wärmeverbrauch und realisiert die Einregulierung sowie Funktionskontrolle der technischen Einrichtungen. Mit der Energieeinspar-Partnerschaft schärft der Zoo Magdeburg weiter sein ökologisch-umweltbewusstes Profil. Der durchschnittliche Gasverbrauch im Jahr liegt bei etwa 2308 MWh, was einem CO2 –Ausstoß von ca. 670 t/a entspricht. Durch die Umstellung von Fernwärme reduziert sich
der Ausstoß auf ca. 20 t/a. Durch die Energieeinspar-Partnerschaft sollen noch mal 20 Prozent eingespart werden, das wären dann weitere ca. 16 t/a.

Tiergarten Nürnberg, 20.11.08
Gibt es Eisbärennachwuchs im Tiergarten Nürnberg?

Vor fast einem Jahr, am 11. Dezember 2007, brachte die Nürnberger Eisbärin Vera im Tiergarten Nürnberg das Eisbärenjunge Flocke zur Welt. Vier Wochen nach der Geburt vernachlässigte Vera die Betreuung des Säuglings, weshalb Flocke als Handaufzucht von Pflegern großgezogen wurde. Bereits im Frühjahr 2008 kam Vera wieder in die „Hitze“: sie war erneut empfängnisbereit. Während dieser Zeit wurde dem Nürnberger Eisbären Felix (geboren am 24.11.2001 in Wien) über einige Wochen die Gelegenheit gegeben, sich mit Vera zu paaren. Ist die Bärin Vera (geboren am 21.11.2002 in Moskau) nun schwanger? Zu den Besonderheiten bei Eisbären gehört es, dass das befruchtete Ei in der sogenannten Keimruhe im 64-Zellstadium am Ende des Eileiters „wartet“. Erst wenn das Weibchen ausreichend Fettreserven gebildet hat, um die Schwangerschaft und die kraftraubende Stillzeit zu überstehen, nistet sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter ein, was in der Regel im September oder Oktober der Fall ist. Sobald dies geschehen ist, dauert die Eisbärenschwangerschaft bisherigen Erkenntnissen zufolge durchschnittlich noch drei Monate. Auch zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Möglichkeit, die Schwangerschaft einer Eisbärin zum Beispiel im Urin nachzuweisen. Unabhängig vom Paarungszeitpunkt der Eltern stellt sich Eisbärennachwuchs jedoch meist in den Monaten November bis Februar ein. Um auf alle Fälle vorbereitet zu sein, hat der Tiergarten Nürnberg mehrere Maßnahmen ergriffen. So wurden in Veras Stall Kameras angebracht. Die Kameraaufnahmen belegen, dass Vera mit dem Nestbau begonnen und ein Strohlager errichtet hat. „Wir sind uns aufgrund ihres Verhaltens inzwischen halbwegs sicher, dass Vera trächtig ist“, sagte der stellvertretende Tiergartendirektor Dr. Helmut Mägdefrau am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Tiergarten. Allerdings könnte der Nestbau auch nur die Vorbereitung auf den Winterschlaf sein. Sollte Vera erneut eines oder mehrere Junge gebären, wird der Tiergarten die Medien zeitnah mit Bildern und Videosequenzen versorgen, kündigte Mägdefrau an. Eisbärinnen vernachlässigen oder fressen ihren Nachwuchs, wenn sie sich in den ersten Wochen nach der Geburt gestört fühlen. Der Tiergarten hat aufgrund des diesjährigen großen Interesses an den Eisbären erste Absperrungen an der Terrasse vor dem Eisbärengehege vorbereitet. Weitere Absperrungen werden bei Bedarf folgen. Die Besucher werden über die Notwendigkeit der Absperrmaßnahmen informiert. Bereits seit einiger Zeit wird das Eisbärengehege nicht mehr gereinigt, um Unruhe zu vermeiden.

Zoo Duisburg, 20.11.08

Die Landschildkröten ziehen sich zurück
„Nanu, wo sind denn die ganzen Landschildkröten?“ werden sich die Zoobesucher in letzter Zeit gefragt haben. „Die haben doch eigentlich eine große, wunderschön natürlich gestaltete Freianlage?“ Die meisten der rund 50 Vierzehen-, Breitrand- sowie Griechischen und Maurischen Landschildkröten haben sich zur Ruhe gesetzt, nämlich zur Winter-Ruhe. Dies ist ein für viele Reptilien völlig normaler, ja lebensnotwendiger physiologischer Vorgang, der zum Jahresrhythmus dieser Tiere gehört. Wenn es im Herbst draußen kälter wird, reduzieren die Landschildkröten kontinuierlich ihre Nahrungsaufnahme bis sie eines Tages überhaupt nichts mehr fressen. Gleichzeitig entleeren sie ihren Darm. Geschähe das nicht vollständig, würden Fäulnisprozesse später schwere Darmentzündungen hervorrufen. Im Idealfall suchen sich die Schildkröten geeignete Plätze auf der Freianlage, um sich letztlich tief in das Erdreich einzugraben und die Winterruhe zu beginnen. Mittlerweile wissen wir, dass die Winterruhe die Aufrechterhaltung der physiologischen Schilddrüsenfunktion unterstützt und dazu beiträgt, dass die Tiere auch ihr hohes Alter erreichen. Weiterhin stimuliert die Winterruhe die sexuelle Aktivität der Männchen und synchronisiert die Eianbildung der Weibchen. Das Ausbleiben einer Winterruhe bedingt oft genug geringe Nachzuchterfolge. Wird es zu kalt und sollten sich einige Exemplare von selbst nicht eingegraben haben, hilft der Pfleger mit. Der Freianlage im Zoo Duisburg ist dafür ein abgeschlossener Überwinterungsraum angegliedert. Die Schildkröten werden in ein tiefes Substrat aus Laub, (Torf)Moos und Gartenerde gebettet, dessen Luftfeuchte elektronisch kontrolliert wird. Per Kühlaggregat und Heizlüfter wird die Temperatur im Bereich von wenigen Grad über dem Gefrierpunkt gehalten, wobei der überraschende Einsatz eines Kühlaggregates daher rührt, dass die Winter immer wärmer werden! Werden die Schildkröten im Frühjahr wieder munter, hat das Zoopersonal alle Hände voll zu tun. Da wird gewogen, um den Gewichtsverlust beurteilen zu können. Gebadet, damit die Schildkröten trinken. Der Tierarzt kontrolliert den allgemeinen Gesundheitszustand. Und schließlich sorgen die Pfleger mit reich gedecktem Tisch dafür, dass die urtümlichen Reptilien wieder ans Fressen gebracht werden. Nur für die ganz Kleinen, die der Zoo Duisburg in diesem Jahr nachgezogen hat, sowie für nicht ganz so fitte Tiere bleibt es den ganzen Winter über wohlig warm. Denn sie werden teils hinter den Kulissen, teils bei den Seychellen-Riesenschildkröten überwintert. So ganz verschwunden sind die Landschildkröten für den Besucher während der kalten Jahreszeit damit nicht. 

Allwetterzoo Münster, 20.11.08
Freude im Allwetterzoo Münster: Nachwuchs im Gepardgehege

„Das ist ja ein quicklebendiges Quartett! Und dann auch noch zwei Mädchen und zwei Jungs“, so der begeisterte Zoodirektor, als er das erste Foto der am 4. November geborenen Gepardbabys machen konnte. Die Jungtiere waren für eine Wurmkur kurzfristig von der Mutter getrennt worden. Stolz sind auch die Tierpfleger, dass nach mehrjähriger Pause mit der erfolgreichen Zucht der eleganten afrikanischen Katzen im Allwetterzoo Münster nun der Knoten wieder geplatzt ist. Besonders erfreulich ist, dass schon das Muttertier in Münster geboren wurde. Der „frischgebackene“ Vater stammt aus dem Wuppertaler Zoo. Der jüngste Nachwuchs wird von Mutter „Mbala“ vorbildlich aufgezogen. Es ist der erste Wurf der vierjährigen Katze, die ihre Jungen im dichten Gras der Freianlage unter den Augen der Pfleger zur Welt brachte. Als es knapp eine Woche nach der Geburt zu regnen begann, zog die Mutter mit ihren vier Babys kurzerhand in eine der trockenen und wettergeschützten Höhlen im Gehege um, die den Geparden zur Verfügung stehen. Zwischenzeitlich hatte sie die Jungtiere sogar schon im warmen Haus untergebracht. Auch Gepardenmütter in Afrika wechseln mit ihren Jungen häufig das Lager, um sie so vor Fressfeinden zu schützen. Für die Zoobesucher haben die „Umzüge“ der kleinen Familie allerdings einen Nachteil: Sie können die Junggeparden frühestens dann sehen, wenn diese selbständiger werden. Das wird vermutlich erst Mitte Dezember der Fall sein. Nur wenn „Mbala“ in die dem Zookanal zugewandte Wurfhöhle umziehen sollte, könnte man die Kleinen vom Gehegezaun aus beobachten. Deshalb bittet der Allwetterzoo alle Gepardenfreunde um etwas Geduld.


Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Basler Zeitung - 26. Nov. 2008
Berggorillas im Kongo profitieren von Kämpfen
Weil die Frontlinien des Bürgerkriegs im Kongo sich verschoben haben, ist das Leben der seltenen Gorillas sicherer geworden – und offenbar haben die Unruhen ihnen nicht geschadet. Seit dem Ausbruch der Kämpfe zwischen der Regierung und den Tutsi-Milizen von Rebellenführer Laurent Nkunda wurden eine Viertel Million Menschen vertrieben. Doch die vom Aussterben bedrohten Menschenaffen profitieren von den jüngsten Kämpfen: Während die Frontline lange Zeit durch ihr Reservat verlaufen war, führte jüngste Vormarsch der Rebellen dazu, dass die Hauptkampflinie sich Dutzende Kilometer weg verlagert hat und das Gebiet mittlerweile sicherer für die Affen geworden ist. Nun konnten die offiziellen Wildhüter erstmals nach 15 Monaten wieder in den Virunga-Nationalpark im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und dem Kongo zurückkehren, um eine Bestandsaufnahme der Gorillapopulation zu machen. Alle Konfliktparteien hätten erfreulicherweise der Rückkehr der Aufseher zugestimmt und damit die Bedeutung des Wildtierschutzes anerkannt, erklärt Parkdirektor Emmanuel de Merode.

sueddeutsche.de - 22. Nov. 2008
Analyse: Wenig Optimismus vor Klimakonferenz
Die UN-Klimakonferenz von Posen startet am 1. Dezember unter recht schwierigen Bedingungen: Die EU vereinbarte im März 2007 zwar ein ambitioniertes Klimaschutzpaket. Die Lastenverteilung auf die 27 Mitgliedstaaten will sie aber erst während der letzten zwei Tage der Klimakonferenz festlegen. Die USA haben mit Barack Obama einen für den Klimaschutz kämpfenden Präsidenten gewählt, sind aber noch mit der Delegation der alten Regierung vertreten. Neuseeland mit seinen vier Millionen Einwohnern, das im Kampf gegen die Erderwärmung beschlossen hatte, klima-neutral zu werden, hat seine alte Regierung gerade abgewählt. Die neue hat andere Ziele. Und auf allen lastet die weltweite Finanzkrise. «Klimaschutz ist auch in Zeiten der Finanzkrise wichtig. Er ist ein Teil zur Lösung der Krise», betont der deutsche Verhandlungsführer, Karsten Sach vom Bundesumweltministerium. Die zweiwöchige Tagung in Posen ist ein wichtiger Meilenstein vor der UN- Klimakonferenz in Kopenhagen Ende 2009, auf der ein Nachfolgevertrag zum Klimaschutzprotokoll von Kyoto vereinbart werden soll. Darin werde angestrebt, dass die Industrieländer bis 2020 im Vergleich zu 1990 ihren Treibhausgasausstoß um 25 bis 40 Prozent vermindern, erläutert Sach. Er warnt zugleich vor zu hohen Erwartungen für Posen.

sueddeutsche.de - 22. Nov. 2008
Klimakatastrophe kaum noch aufzuhalten
So eindringlich wie nie zuvor warnt der UN-Klimarat IPCC in seinem jüngsten Bericht vor der Erderwärmung. Der Klimareport von 2007 beleuchtet das Ausmaß des Klimawandels und betont die Verantwortung des Menschen. Die Kernaussagen des Berichts: Die Erderwärmung ist nicht mehr aufzuhalten, selbst im günstigsten Fall steigt sie weiterhin an. Die Durchschnittstemperatur der Jahre 2090 bis 2099 wird je nach Szenario und politischer Entwicklung beim Klimaschutz um 1,1 bis 6,4 Grad Celsius höher liegen als im Durchschnitt der Jahre 1980 bis 1999. Der Meeresspiegel wird je nach Rechenmodell um 18 bis 59 Zentimeter steigen. Die Veränderungen werden wahrscheinlich Gesundheit und Leben von Millionen Menschen bedrohen. Mehr Hitzewellen, Überschwemmungen, Stürme, Dürren und Mangelernährung bedeuten mehr Kranke und Tote. Rund 20 bis 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten könnten aussterben, wenn die weltweite Durchschnittstemperatur um mehr als 1,5 bis 2,5 Grad Celsius steigt.

FR-online.de - 26. Nov. 2008
Inuit jagen Eisbären
Trotz eigener Bedenken lässt die Regierung des kanadischen Arktisterritoriums Nunavut in der kommenden Jagdsaison auf der Insel Baffinland erneut den Abschuss von 105 Eisbären zu. Obwohl Wissenschaftler befürchten, dass diese Quote den Bestand in der Baffin-Bucht zwischen Kanada und Grönland gefährden könnte, beugt sie sich dem Druck von Inuit-Organisationen, die Jagd-Einschränkungen ablehnen. Dagegen wird am westlichen Ufer der Hudson Bay die Jagdquote trotz Widerstands der Inuit gesenkt. Nach Ansicht der Forscher droht den weißen Bären in einigen Regionen binnen Jahrzehnten die Vernichtung. Dennoch folgte das Nunavut Wildlife Management Board den Jägern, die überzeugt sind, dass es mehr Bären gebe als vor zehn Jahren. Die Umweltorganisation WWF rief Kanadas Umweltminister zum Einschreiten auf. Die Inuit töten die meisten der Bären zum eigenen Konsum, den Rest verkaufen sie an ausländische Jäger.

Glocalist - 25. Nov. 2008
Todesurteil für Roten Thun
Die Kommission für den Schutz des Atlantischen Thunfisches entschied gegen ein Moratorium für die weitere Ausbeutung des Roten Thun. Der WWF spricht von einem Todesstoß. Jetzt helfen nur noch Handelsschranken, Händler und Verbraucher. In der vergangenen Nacht haben die 46 Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz des Atlantischen Thunfischs (ICCAT) auf ihrer Konferenz in Marrakesch die Fangmengen für den Roten Thun auf 22.000 Tonnen für die nächsten Jahre festgesetzt. Ein vom WWF und den vom ICCAT beauftragten Wissenschaflern geforderte Fangmoratorium wurde nach WWF-Angaben nicht einmal in Betracht gezogen. Dem WWF-Schweiz zufolge wurde dieser Entscheid maßgeblich beeinflusst durch die Europäische Union. Entwicklungsländer, die sich für geringere Fangquoten und längere Schonzeiten einsetzen wollten, seien mit Vergeltungsmaßnahmen unter Druck gesetzt worden.

Bieler Tagblatt - 25. Nov. 2008
Keine Bären in den Schweizer Alpen
Grossraubtiere fassen in der Schweiz nur langsam Fuss. Bären gibt es in den Alpen derzeit überhaupt keine und der Luchs-Bestand erholt sich kaum. Nur der Wolf, der gut versteckt in dünn besiedeltem Gebiet lebt, scheint sich wohl zu fühlen. Nachdem letztes Jahr erst fünf Tiere nachgewiesen waren, leben derzeit schon mindestens acht und möglicherweise bis zu 15 Wölfe in der Schweiz, wie der WWF in einer veröffentlichten Bestandesaufnahme zum Abschluss der Alp-Saison schreibt. Ihnen sind 2008 rund 100 Schafe zum Opfer gefallen, die meisten davon im Wallis. Diese seien aber oft nicht oder ungenügend geschützt gewesen.

Harburger - 20. Nov. 2008
Acht tote Seeadler: Wer tut so etwas?
Ein mysteriöser Tierhasser ist offenbar für den Tod mehrerer Seeadler und zahlreicher anderer Beutegreifer an der Kreisgrenze Rotenburg/Harburg verantwortlich. Wie Kreishaussprecher Georg Krümpelmann gestern mitteilte, ist am vergangenen Donnerstag in der Gemarkung Wüstenhöfen nordwestlich von Tostedt abermals ein toter Seeadler aufgefunden worden. Weitere auffällige Totfunde bei Greifvögeln und Füchsen nähren den Verdacht, dass die Tiere vergiftet wurden. Die Umweltstiftung WWF Nord hat 3000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung der häufigen Todfunde führen. Dr. Oliver Krone vom Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung soll untersuchen, woran der Seeadler verendet ist.

derstandard.at - 23.11.2008
Tasmanien: Ein Sechstel der gestrandeten Grindwale gerettet
Mit einer dramatischen Rettungsaktion haben australische Tierschützer am Wochenende um das Leben gestrandeter Grindwale (Globicephala) gekämpft. Insgesamt 64 der bis zu sechs Meter langen Delfin-Verwandten waren an Tasmaniens Nordwestküste gestrandet - 52 von ihnen verendeten, die übrigen zwölf konnten aber am Leben gehalten werden, wie der Sprecher der Natur- und Naturparkbehörde, Chris Arthur, am Sonntag sagte. Ein weiterer Grindwal verendete zwischenzeitlich, die elf überlebenden Tiere wurden Arthur zufolge jedoch wieder ins Wasser geschleppt. ... Bei den Walen habe es sich um einen Tross gehandelt, der überwiegend aus Grindwalkühen und - kälbern bestand. Zu wissenschaftlichen Zwecken sollten den toten Tieren Gewebeproben entnommen werden. Noch sei unklar, was mit den restlichen Kadavern geschehe, sagte Arthur.

Nachrichten.ch - 23. Nov. 2008
Dutzende Grindwale in Tasmanien verendet
An der Nordwestküste Tasmaniens sind gemäss einem Fernsehbericht 52 Grindwale gestrandet und verendet. Dreizehn weitere Tiere seien noch lebend an der Küste der Insel südlich des australischen Festlandes entdeckt worden. Tierschützer kümmerten sich um die Wale, hielten sie nass und versuchten zu verhindern, dass sich die Meeressäuger einen Sonnenbrand holten.

vbio.de - 26.11.2008
Kampagne zum Schutz des Störs gestartet
Am 26. November starteten das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Gesellschaft zur Rettung des Störs eine Kampagne zur Information, Erfassung und Behandlung von Beifängen des Europäischen Atlantischen Störs (Acipenser sturio) in der Freizeit- und Berufsfischerei in Deutschland. Deutschland arbeitet seit 14 Jahren gemeinsam mit Frankreich daran, den in fast ganz Europa als ausgestorben geltenden Europäischen Stör wiederanzusiedeln. "Die durch Beifänge in der Fischerei verursachten Verluste stellen heute eine der Hauptbedrohungen für die letzte natürliche Population in Frankreich und für die im Rahmen eines geplanten Wiederansiedlungsprojektes in deutschen Nordseezuflüssen, etwa in der Elbe, auszusetzenden Tiere dar.", sagte Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des BfN. Dabei ist dieses Schicksal nicht unvermeidlich. In fast drei Viertel der Fälle leben die Störe noch, wenn sie an Bord des Schiffes geholt werden, unabhängig von der Art des Fanggeräts. "Entscheidend ist hier das schnelle und richtige Handeln des Fischers", so die Präsidentin weiter. Das BfN und die GRS wollen daher, in einer gemeinsamen Aktion mit dem Deutschen Fischereiverband (DFV), dem Bundesumweltministerium (BMU), den Bundesernährungsministerium (BMELV), dem Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) und einer Reihe weiterer Partner, die Aufmerksamkeit der Fischerei und der Fischereiaufsicht auf das Problem des Beifangs von Stören lenken und ihre Kooperationsbereitschaft bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen für diese Fischart stärken.

Capital - 20. Nov. 2008
Ökomanager des Jahres Der grüne Graf
Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell ist der "Ökomanager des Jahres 2008". Den Preis vergeben 'Capital' und der WWF Deutschland an herausragende Wirtschaftslenker, die sich um die Umwelt verdient machen. Zwei weitere Preisträger sind Anton Milner, Vorstandsvorsitzender des Solarzellenherstellers Q-Cells und Stephan Wrage, Geschäftsführer von Skysails, einem Anbieter von Windantriebssystemen für Schiffe. Seine Marke sei "Companion for Life", ein Freund fürs Leben, beteuert Faber-Castell. Und zeigt seit Jahren, dass es ihm ernst ist mit Öko. Er züchtet Holz für die Stifte auf eigenen Pinienplantagen, lässt seine Betriebe in 20 Ländern umweltgerecht zertifizieren, ob in Brasilien, Malaysia oder China. Der Graf pocht auf die Sozialcharta des Hauses, sponsert Soziales, Natur und Artenschutz, heizt regenerativ, verarbeitet ressourcenschonend, setzt auf natürliche Materialien und ummäntelt Stifte mit harmlosem Wasserlack.

Glocalist - 24. Nov. 2008
„Ökomanager des Jahres 2008“
Zum „Ökomanager des Jahres 2008“ gekürt wurde Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, Vorsitzender des Vorstandes der Faber-Castell Aktiengesellschaft. Den Titel vergaben die Umweltstiftung WWF Deutschland und das Wirtschaftsmagazin Capital. Soziale und ökologische Verantwortung gehöre für den Hersteller hochwertiger Stifte in achter Generation zu den Kernwerten der Marke, so die Begründung der Ehrung. Für die Experten der Ökomanager-Jury ist Faber-Castell ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ein global agierendes Unternehmen trotz des wachsenden Drucks auf den Märkten im Sozial- und Umweltbereich weit reichende Standards setzen kann.

derstandard.at - 24.11.2008
Grüne Inseln in bewohnter Landschaft als Stützpunkte für Tiere
Zersiedelung der Landschaft und Umwandlung von Natur- in Kulturflächen drängt Wildtiere auf immer kleineren Gebieten zusammen. Und selbst wenn sie dort geschützt sind, schränkt die "Inselbildung" doch wichtige Wanderbewegungen ein: Sei es jahreszeitliche Migration oder genetischer Austausch zwischen Populationen. Dieses durchaus ernste Problem erfordert zumindest bei bodenbewohnenden Tieren großen Aufwand - etwa durch die Einrichtung "grüner Korridore". Zumindest bei Vögeln geht dies leichter, wie schwedische Forscher nun zeigen konnten. Für Tiere auf Wanderschaft können selbst unscheinbar kleine Grünzonen wichtige Stützpunkte darstellen, wenn sie miteinander gekoppelt sind. Das zeigen Erik Andersson und Örjan Bodin vom Institut für Systemökologie der Universität Stockholm. Sie untersuchten die Auswirkungen von vernetzten kleinen Lebensräumen auf die Tierwelt. Wo das Raumproblem größere Schutzgebiete nicht ermöglicht, seien naturbelassene Grünzonen vernünftige Alternativen, so das Ergebnis der Forschung. Diese Biotope erwiesen sich dabei auch in der Stadt als wertvoller Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt.

Nachrichten.ch - 21. Nov. 2008
Biber sollen in England wieder heimisch werden
Vier Jahrhunderte nach ihrem Aussterben in Grossbritannien sollen Biber wieder auf der Insel heimisch werden: In London landete am Freitag ein Flugzeug mit vier norwegischen Biberfamilien an Bord. Wie die für das Wiederansiedlungsprojekt zuständigen Tierschützer mitteilten, bleiben die vier Familien, die jeweils aus einem Männchen, einem Weibchen und bis zu drei Jungtieren bestehen, zunächst ein halbes Jahr lang in Quarantäne. Im Frühjahr sollen die Tiere in der Grafschaft Argyll im Südosten Schottlands freigelassen werden.

vbio.de - 21.11.2008
11.000 nichteinheimische Arten erobern Europa - erste umfassende Übersicht erschienen
Zum ersten Mal liegt eine umfassende Übersicht über die in Europa anwesenden nichteinheimischen Arten sowie über ihre Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft vor. Mehr als 11.000 nichteinheimische Arten wurden im Rahmen des DAISIE-Projektes (Delivering Alien Invasive Species Inventory for Europe) dokumentiert, ein einmaliges Dreijahresprojekt von über 100 europäischen Wissenschaftlern, das von der Europäischen Union finanziert wurde und nun neues Wissen über biologische Invasionen in Europa vorlegt. Biologische Invasionen durch nichteinheimische Arten verursachen häufig beträchtlichen ökonomischen Schaden, sowie Verluste an biologischer Diversität und ökologischen Funktionen in den betroffenen Ökosystemen.

derstandard.at - 23.11.2008
11.000 Tier- und Pflanzenarten in Europa eingewandert
Rund 11.000 Tier- und Pflanzenarten leben in Europa, die hier ursprünglich nicht heimisch waren. Einige dieser teilweise aus den Tropen eingeschleppten Arten können eine bisher unterschätzte Bedrohung für das ökologische und wirtschaftliche Gleichgewicht darstellen, heißt es in einer Studie der Universität Bern. Die Arten könnten neue Krankheiten auslösen sowie die Artenvielfalt und sogar die Wasservorräte gefährden. Zwar sei die Mehrzahl der eingeschleppten Arten unproblematisch. Aber rund 15 Prozent verursachten beträchtlichen ökonomischen und gesellschaftlichen Schaden. Bekanntes Beispiel ist die Pflanze Ambrosia, die Allergien auslösen kann.

vbio.de - 24.11.2008
Weichtier des Jahres 2009: Husmanns Brunnenschnecke
Mit der Wahl der nördlichsten Brunnenschnecke Deutschlands – Husmanns Brunnenschnecke (Bythiospeum husmanni; C. Boettger 1963) aus dem flussbegleitenden Grundwasserstrom der Ruhr in Nordrhein-Westfalen – zum Weichtier des Jahres 2009 möchte das Kuratorium die neuesten Forschungsergebnisse zu dieser Art, aber auch den bestehenden Forschungsbedarf für die gesamte Gruppe, herausstellen. Mit dieser winzigen Schnecke soll stellvertretend auf die wenig bekannte Lebewelt des in seiner Ausdehnung riesigen – heute zunehmend bedrohten – unterirdischen Lebensraums im Grundwasser der Fluss-Schotter und des Karsts und dessen spektakuläre Erforschung aufmerksam gemacht werden. Heute weiß man beispielsweise, dass Bythiospeum husmanni nur in extrem sauberem und gleichmäßig kühlem Grundwasser überleben kann. Somit kann das Vorkommen der Art gewissermaßen als Indikator für die Unbedenklichkeit des Grundwassers zur Trinkwasserversorgung gewertet werden.

epochtimes.de - 25.11.2008
Der Eisvogel - „Vogel des Jahres“ 2009 - Der fliegende Edelstein
Man nennt ihn den fliegenden Edelstein, und viele Menschen haben ihn zu ihrem Lieblingsvogel erklärt: den Eisvogel (Alcedo atthis). Mit seinem tropisch leuchtenden Gefieder kann man ihn auch sicherlich zu den schönsten Vögeln in unseren gemäßigten Breitengraden zählen: Im Kontrast zu seiner rost-orangefarbenen Unterseite und zur weißen Kehle schimmert die Oberseite je nach Lichteinfall azurblau bis smaragdgrün mit einem türkisfarbenen Streifen auf dem Rücken. Von der Schnabelspitze bis zum Schwanz misst der Eisvogel 16 Zentimeter. Durch seine kurzen Beine und Schwanzfedern wirkt er etwas pummelig, doch fliegt der Eisvogel so schnell, dass Greifvögel kaum eine Gefahr für ihn darstellen. Bei zwischen 5.000 und 8.000 Brutpaaren liegen die Schätzungen über die Population in Deutschland. In Hamburg und Umgebung soll der Bestand in den letzten Jahren konstant 35 bis 40 Brutpaare betragen.

derstandard.at - 27.11.2008
Video: Mächtige "Alien-Königin" unter Wasser
Eine unerwartete Begegnung hatte ein ferngesteuerter Tauchroboter eines Ölförderunternehmens im Golf von Mexiko: In zweieinhalb Kilometern Tiefe schwamm ihm ein Kalmar aus der Gattung Magnapinna vor die Kameralinse - dies ereignete sich im November des vergangenen Jahres, "National Geographic" hat das Video nun auf seine Website gestellt. Die Gattung Magnapinna (übersetzt: "Großflosse") wurde erst in den 90er Jahren klassifiziert und umfasst nach bisherigem Kenntnisstand vier verschiedene Spezies. Diese unterscheiden sich von der übrigen Kalmar-Verwandtschaft in erster Linie durch die überproportional großen Flossen entlang des Mantels, die ihnen ihr charakteristisches Aussehen verleihen, das auf den ersten Blick eher an die Königin der "Alien"-Filmreihe erinnert als an andere Kalmare.

welt.de - 27.11.2008
Nicht allen Tieren geht es schlecht
Nur eines ist noch seltener als Pandabären und Sumatranashörner: gute Nachrichten aus dem Naturschutz. Seit die Weltnaturschutzunion (IUCN) 1963 die erste Rote Liste erstellte, werden die traurigen Tabellen über bedrohte Tiere und Pflanzen immer länger. Die jüngste Auflage dokumentiert, dass es 16.900 von 44.800 untersuchten Arten schlecht geht. In einer Welt, in der immer noch Tropenwälder gerodet und Savannen in Agrarland umgewandelt werden, wundert das nicht. Doch selbst in einem Land wie Deutschland, mit wachsender Waldfläche und immer mehr Schutzgebieten, sieht es ebenfalls düster aus. "Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006 im Bestand ab", verkündete Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, im November in Bonn. Nichts hält den Artenschwund in Deutschland auf. Über 30 Jahre intensiver Naturschutzbemühungen scheinen völlig vergeblich zu sein. ... Es gibt nationale Artenschutzverordnungen und Vogelschutzrichtlinien, international existiert mittlerweile ein dichtes Netz von Verträgen, darunter das "Übereinkommen über Biologische Vielfalt" und das europäische Schutzgebietssystem "Natura 2000". Viele Millionen Euro sind in den Naturschutz geflossen. Offenbar alles umsonst. Die Roten Listen des Bundes und der Länder werden länger, nicht kürzer. Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit hat das niedersächsische Umweltministerium einen Kontrapunkt zur traurigen Buchhaltung der Roten Listen gesetzt: Weiße Listen. Vor einigen Wochen erschien die "Weiße Liste der Säugetiere Niedersachsens", ein Erfolgsverzeichnis über Vogelarten im Aufwind kam bereits 2006 heraus. Es stellte 90 Brutvögel und 21 Gastvögel vor, deren Bestand in dem nordwestlichen Bundesland zugenommen hat. Das ist, verglichen mit der Roten Liste, eine gar nicht so schlechte Bilanz.

derstandard.at - 20.11.2008
Der Raubtierknochen vom Grund der Nordsee
Ein niederländischer Fischkutter hat vor der englischen Küste den Knochen einer Säbelzahnkatze vom Grund der Nordsee ans Tageslicht befördert. Es handelt sich um den bisher nördlichsten Fund eines solchen Knochens, wie der britische Sender BBC berichtete. Das Fossil gehört zum Bein eines Raubtiers der ausgestorbenen Art Homotherium crenatidens . Der Paläontologe Dick Mol vom historischen Museum in Rotterdam bezifferte das Alter des Knochens auf ein bis zwei Millionen Jahre.

vbio.de - 24.11.2008
Mammut-Zeitung: Weblog informiert über das bekannteste Rüsseltier aus dem Eiszeitalter
Mammute bzw. Mammuts stehen im Mittelpunkt des Weblogs Mammut-Zeitung, die nur im Internet unter der Adresse mammut-zeitung.blogspot.com erscheint. Die Mammut-Zeitung veröffentlicht Texte, Bilder und Videoclips über diese faszinierenden Rüsseltiere. ... Das Themenangebot der 'Mammut-Zeitung' umfasst Beiträge über neue Entdeckungen und Erkenntnisse, sehenswerte Museen, Sonderausstellungen, interessante Bücher, E-Books, CD-ROMs, DVDs, Videos, Filme und über Wissenschaftler oder Sammler, die sich mit dem Mammut beschäftigen. Garniert werden die Texte mit Fotos, Zeichnungen und Videoclips.

derstandard.at - 25.11.2008
Fossil eines flossenbewehrten Krokodils entdeckt
Paläontologen haben bei Courtedoux im schweizerischen Jura ein Fossil aus dem Erdzeitalter gefunden, das seinen Namen vom selben Gebirge ableitet wie der betreffende Kanton: dem Jura. 150 Millionen Jahre alt ist das Skelett eines Meereskrokodils aus der Gruppe der Metriorhynchidae, einem Teil der früher deutlich artenreicheren Krokodilverwandtschaft. Metriorhynchidae waren dem Leben im Wasser besonders gut angepasst: Die Füße waren weitgehend zu Flossen ungebildet, der Schwanz trug eine weitere Flosse und der für Krokodile sehr stromlinienförmige Körper hatte keine Panzerung. ... Die Region um Courtedoux gilt als wichtige Fundstelle von Archosaurierspuren (Archosaurier als Übergruppe von Dinosauriern ebenso wie Krokodilen und Flugsauriern); mehr als 5.000 Fossilien sollen bisher laut Kantonangaben ausgegraben worden sein. Dennoch handelt es sich bei dem Skelett laut den Forschern um den ersten Metriorhynchidae-Fund in der Schweiz.

wissenschaft-online.de - 26.11.2008
Ur-Schildkröten entdeckt
In China haben Forscher die bislang ältesten Schildkröten-Fossilien der Welt ausgegraben. Die rund 220 Millionen Jahre alten Exemplare dreier Ur-Schildkröten geben Wissenschaftlern neue Hinweise darauf, wie sich der einzigartige Panzer der Reptilien im Verlauf der Evolution entwickelt hat. Vermutlich sei er aus knöchrigen Verlängerungen und Verbreiterungen des Rückgrats und der Rippen entstanden, berichten die Forscher um Chun Li von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking. Die neue Art bekam den Namen Odontochelys semitestacea , was so viel heißt wie "Halb-Panzer-Schildkröte mit Zähnen" und auf ihre hervorstechendsten Merkmale verweist: Sie hat nur einen Bauch- aber keinen Rückenpanzer und Zähne anstelle der schnabelartigen Kieferleisten heutiger Schildkröten.

derstandard.de - 26.11.2008
Die ältesten Schildkröten der Welt
Nein, die Rede ist hier nicht vom biblischen Alter, das Schildkröten erreichen können. Vertreter der gepanzerten Tiere gelten ja als die ältesten Tiere überhaupt: Die 2006 verstorbene Galápagos-Schildkröte Harriet soll 176 Jahre alt geworden sein. Und ein gepanzerter Kollege im Zoo von Kalkutta hat bei seinem Tod angeblich gar 256 Lenze gezählt. Die Rede ist nämlich von den ältesten Schildkrötenfossilien. Rekordhalter waren bislang Funde aus Deutschland, die auf rund 205 Millionen Jahre geschätzt wurden. Nun haben Forscher in China gleich drei Urschildkröten ausgegraben, die noch einmal rund 15 Millionen Jahre älter sind.

spiegel.de - 26.11.2008
Höhlenbär verschwand früher als bislang gedacht
Der Höhlenbär muss einen furchterregenden Anblick geboten haben. Mit einer Größe von über dreieinhalb Metern und einem Gewicht von bis zu einer Tonne zählte er zu den größten Landsäugetieren, die je gelebt haben. Doch der gewaltige Körper bewahrte die Art nicht vor dem Aussterben. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass der Höhlenbär sogar wesentlich früher verschwunden ist als bisher angenommen, genauer gesagt: 13.000 Jahre früher. Das schließen Paläontologen um Martina Pacher von der Universität Wien aus neuen Untersuchungen und der Auswertung früherer Studien.

berlinonline.de - 26.11.2008
Eiszeit rottete Höhlenbären früher aus als gedacht
Die letzte Eiszeit hat den Höhlenbären nach neuen Erkenntnissen 13 000 Jahre früher aussterben lassen als bisher angenommen. Deutlich kälteres Klima habe dem rund 1000 Kilo schweren Riesenbären vor rund 27 800 Jahren in etwa zum Höhepunkt der Würm-Eiszeit die Lebensgrundlage genommen. Dies berichten Wissenschaftler um Martina Pacher von der Universität Wien im Fachjournal «Boreas». Da der Höhlenbär (Ursus spelaeus) anders als sein Verwandter, der kleinere Braunbär (Ursus arctos), hauptsächlich ein Pflanzenfresser war, habe er in der kärger werdenden Landschaft weniger Nahrung gefunden. Dagegen gebe es keine Hinweise darauf, dass der Mensch den Höhlenbären ausgerottet habe.

scinexx.de - 27.11.2008
Klimasturz ließ Höhlenbären aussterben - Urzeitlicher Riese starb 13.000 Jahre früher als angenommen während einer Kältephase
Höhlenbären waren noch vor 40.000 Jahren in Europa extrem häufig, in einigen Höhlen zwischen Spanien und dem Ural entdeckten Paläontologen Knochen von gleich tausenden dieser Tiere, die vermutlich während ihres Winterschlafs gestorben waren. Mit bis zu 1.000 Kilogramm Körpergewicht und einer Größe von 3,5 Metern übertrafen sie die größten Vertreter der heutigen Bären, die Kodiaks und Braunbären deutlich. Doch seit dem ersten Fund von Höhlenbärenknochen vor rund 200 Jahren ist unklar, wann und warum Ursus spelaeus ausstarb.


BirdLife

BirdLife volunteers receive prestigious prize - 21.11.2008
A group working to conserve the Kikuyu Escarpment forest Important Bird Area (IBA) in Kenya has won the prestigious Equator Prize for 2008. The Kijabe Environment Volunteers (KENVO) were chosen from 310 nominations and received the award at the IUCN World Conservation Congress, in Barcelona, Spain.

African Important Bird Areas get conservation toolkit - 24.11.2008
A toolkit that synthesises lessons learnt by the BirdLife Africa Partnership in the identification, monitoring and conservation of Important Bird Areas (IBAs) was recently launched. “This toolkit will be valuable, not only to the members of the BirdLife Partnership, but also to other practitioners interested in biodiversity conservation”, said Dr Hazell Shokellu Thompson, Regional Director for BirdLife in Africa .

Rare birds' release - 25.11.2008
Following last year's critically acclaimed first edition, Rare Birds Yearbook 2009 has just been published. Featuring the world's 190 Critically Endangered species the book is compiled in cooperation with BirdLife International, the IUCN Red List authority on birds.

Big trouble for UK and Icelandic seabirds - 26.11.2008
Analysis of this year's seabird breeding data on RSPB (BirdLife in the UK) coastal reserves shows that Black-legged Kittiwake Rissa tridactyla , Arctic Tern Sterna paradisaea and Parasitic Jaeger Stercorarius parasiticus – more commonly known as Arctic Skua - have had a terrible season, with virtually no chicks reared to fledging in the far north of the UK. Changes in food supply, which may be linked to climate change, could threaten the future of these species in the UK.

PlanetArk
Surviving Whales Tracked By Satellite In Australia - 25.11.2008
The whales were the only ones from a group of 64 long-finned pilot whales that survived the mass stranding on Saturday.
Mobile Phones Eavesdrop On Aussie Koalas - 26.11.2008
The researchers tagged koalas on St Bees Island off northeast Australia with satellite tracking devices to monitor movements and placed mobile telephones in the trees which are programmed to turn on every 30 minutes and record for two minutes.

ENN
Rangers return to Congo gorilla park after a year - 21.11.2008
GOMA, Congo (Reuters) - Park rangers returned to a reserve that is home to nearly a third of the world's remaining mountain gorillas Friday, more than a year after fighting forced them to abandon the area, a park chief said. Armed Tutsi rebels loyal to renegade General Laurent Nkunda occupied the gorilla sector of Virunga National Park in September 2007, forcing rangers to leave.
Canadian hunters killing narwhals trapped in ice - 21.11.2008
OTTAWA (Reuters) - Canadian hunters in a remote Arctic community have started killing a large number of narwhals -- small, white whales best known for their long tusks -- that are trapped by ice, a federal official said on Friday.
Bald Eagles in Catskills Show Increasing Mercury - 26.11.2008
Less than two years after the bald eagle was removed from the federal government's endangered species list, an environmental organization in Maine has found an alarming accumulation of mercury in the blood and feathers of bald eagle chicks in the Catskill Park region of New York.



Weitere Infos

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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
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M&T Bank's Rainforest Falls im Buffalo Zoo in den USA ist eine Halle für tropische südamerikanische Tierarten. Schauanlagen für Kaiman, Ozelot, Ameisenbär, einige Affenarten, Schildkröten und kleine Tierarten sind in eine betretbare Vogelvoliere integriert. Bemerkenswert ist, dass der Ausstellungsraum für die Besucher ungefähr so groß ist wie der Besucherraum bei den Tieranlagen und dass der Raum für die Tierhaltung hinter den Kulissen ungefähr so groß ist wie jener für die Tiere in der Schauhalle:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=1027
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ARTIKEL ÜNER ZOOMASTERPLANUNG
Wir danken Dr. Brij Kishor Gupta für diesen Artikel, der zuerst im journal of landscape architecture vol. 5, issue 5, no. 20. veröffentlicht wurde.
Dr. Brij Kishor Gupta, Adit Pal: Zoo Master Planning http://www.zoolex.org/publication/gupta/gupta_la20masterplanning.pdf
(1.9 MB)
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Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissensch ftliche Website zum Thema Zooplanung


Circus

Bad Kreuznacher Anzeiger - 26. Nov. 2008
Elefant Mayas Schicksal bald vor Gericht
Immer wieder war es in den Monaten zuvor um die Art der Haltung der mitreisenden Tiere, vor allem der Elefanten gegangen. Auf dem Breitenfelser Hof waren die Bedingungen derart schwierig, dass das Veterinäramt der Kreisverwaltung einschritt. Am Montag, 1. Dezember, um 13.30 Uhr wird der Fall vor dem Amtsgericht Bad Kreuznach im Hauptverhandlungstermin aufgerollt. Es geht um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.Vor drei Jahren sorgte die Elefantenkuh Maya aus dem ehemaligen Zirkus Giovanni Althoff für Furore. Nach einer Odyssee aus dem hessischen Hanau über Oppenheim, Bodenheim und Mommenheim landete der Zirkus im Sommer 2005 auf einer Wiese am Breitenfelser Hof bei Guldental. Maya sorgte auch für Diskussionsstoff in Bingen. Angeklagt sind zwei Frauen von inzwischen 48 und 62 Jahren und ein 71-jähriger Mann. Sie waren nach Auskunft der Amtsgerichtsdirektorin Brigitte Hill Betreiber des Zirkus´. Ihnen wird vorgeworfen, im Zeitraum zwischen dem 5. und 18. Oktober 2005 als Eigentümer und Halter der Elefantenkuh Maya, beim Umzug in das neue Quartier in der Nähe des Breitenfelser Hofes das Tier und einen Pfleger zurückgelassen zu haben, ohne sich um ausreichend Futter oder finanzielle Mittel zur Beschaffung von Elefanten-Futter gekümmert zu haben. Im November wurde die Elefantenkuh dann auf Betreiben des Kreises in den Heidelberger Zoo gebracht, wo es ihr zunächst besser ging. Sieben Monate später war sie tot.




Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Tier International
4/2008
Feldhamster - Unsichtbarer Nager mit großem Imageproblem
Eine Ameise wie vom anderen Stern
Yashoda: Der Countdown läuft
Mittelmeer-Mönchsrobbe - Europas seltenstes Säugetier vor der Ausrottung?



Neue CD „Naturexkursion“
im Musikverlag Edition AMPLE


Uwe Westphal lässt wieder von sich hören: Auf der brandneuen CD  aus dem für seine Audio-CD-Reihe NATUR-UMWELT-TIER bekannten Verlag präsentiert der promovierte Diplombiologe abermals fast ausschließlich mit seinem Mund, also ohne Hilfsmittel erzeugte Laute von sage und schreibe 73 Tierarten: wieder einmal etliche gängige Vogelarten, aber diesmal auch heimische Säugetiere, Lurche (Amphibien) und sogar Insekten. Mit seiner außergewöhnlichen Begabung, durch akribisches, leidenschaftliches Üben verfeinert, gelang Westphal eine nahezu natürgetreue Imitation von Stimmen, Rufen und anderen Geräuschen, zumal wenn man bedenkt, dass ja auch in der Natur nicht alle Vertreter einer Art genau die gleichen akustischen Signale produzieren. Selbst lebensechte Konzerte verschiedener Species in einem Biotop vermögen zu beeindrucken.

Hilfreich beim mehr als einstündigen Hörgenuss ist die (ggf. gleichzeitige) Lektüre des über 30-seitigen Begleitheftes mit vielen wichtigen Kommentaren, die zum Verständnis der Aufnahmen beitragen und interessante Aspekte zur Soziobiologie liefern. Der dort abgedruckte Text ist nahezu wortgleich mit dem auf der CD zu den einzelnen Lautäußerungen gesprochenen, so dass man bei Bedarf anhand des ersteren leicht die Inhalte rekapitulieren kann, ohne die entsprechenden Passagen des Tonträgers wiederholen zu müssen.

Für interessierte Naturfreunde ist das Hörerlebnis schon allein wegen der erstaunlichen stimmlichen Leistung des erfahrenen Feldbiologen seien Preis wert:
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www.tierstimmen.de
(G. Ulmer)

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Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
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L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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Veranstaltungen



November


28. - 30.
7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Schwerpunktthema: Elefanten und Cerviden
Ort: Wuppertal
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de

Dezember


1. - 4.
International Invasive Bird Conference
Ort: Perth, Australia
Informationen: www.abcon.biz/iibc.htm

05.
18. Schneverdinger Naturschutztag – Gute Gründe für Naturschutzhandeln
Ort: Schneverdingen/ Niedersachsen
Veranstalter: Alfred Toepfer, Akademie für Naturschutz
Informationen: Barbara Schultz, Veranstaltungsorganisation, Tel.: 05198 / 9890-76, Fax: 05198 / 9890-95, barbara.schultz@nna.niedersachsen.de, www.nna.niedersachsen.de


2009

Januar


03. - 06.
Naturschutztage am Bodensee
Ort: Radolfzell/Bodensee
Veranstalter: NABU und BUND
Informationen: Thomas Körner, NABU Donau-Bodensee, Tel.: 07551/67315, Fax: 0711/966 72-33, Hannes.Huber@NABU-BW.de, www.naturschutztage.de

11.
Neusser Herpetologischer Thementag "Veterinärmedizin II"
Veranstalter: DGHT
Informationen: www.dght.de

16. – 18.
1st International Symposium on Bat Migration
Ort: Federal Institute for Risk Assessment in Berlin, Germany.
Informationen: www.izw-berlin.de

23. – 26.
Zoos and Aquariums Committing to Conservation (ZACC) Conference
Ort: held in Houston, Texas, USA.
Informationen: www.houstonzoo.org/zaccregister

24. – 28.
International Association of Avian Trainers and Educators
17th Annual Conference: "09 in the Nati",
Ort: Cincinnati Zoo & Botanical Garden in Cincinnati, Ohio, USA
Informationen: www.iaate.org

Februar


2.
WORLD WETLANDS DAY
Informationen: www.ramsar.org

13. – 15.
ZooKunft 2009
Ort: Duisburg
Programm und Anmeldung: http://www.zookunft.info/2009/Programm2009.htm
   
24. – 26.
11th Meeting of the "Gesellschaft für Primatologie"
Ort: Hannover.
Informationen: www.gfp2009.de

25. – 1. 3.
EAZA Zoo Educators (EZE) Conference 2009
Ort: Cologne Zoo, Germany
Informationen: www.koelnerzoo.de

März


13 – 16
37th Symposium of the European Association of Aquatic Mammals,
Ort: Mediterraneo Marine Park in Malta
Informationen: www.mediterraneo.com.mt/eaamconference

22. – 25.
5th International Hornbill Conference
Ort: Botany Centre, Singapore Botanic Garden, Singapore
Informationen: msnbc@singnet.com.sg

30. – 3. 4.
12th Scientific Wadden Sea Symposium
Ort: Wilhelmshaven

23. – 26.
ARAZPA Annual Conference
Ort: Sea World Gold Coast (Australia)
Informationen: www.arazpa.org.au

26. – 29.
12. Tagung Europäischer Zooförderer
Ort: Berlin (März 2009)
Veranstalter /Informationen: Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoologischem Garten Berlin e.V., http://www.freunde-hauptstadtzoo.de, Am Tierpark 125, D - 10319 Berlin / Hardenbergplatz 8, D - 10787 Berlin, Geschäftsstelle des Vereins : Telefon : 0049 (30) 51 53 14 07, Telefax : 0049 (30) 51 24 061
Beschreibung: Vom 26. bis 29. März 2009 findet in Berlin erstmals der Zooförder-Kongress statt. Die Einladung wurde bereits am Ende der letzten Tagung im Jahr 2007 in München ausgesprochen. Im Oktober/November 2008 wurden alle deutschsprachigen Fördervereine angeschrieben und um Beteiligung an der Tagung gebeten. Alle erforderlichen Informationsunterlagen finden Sie hier auf dieser Seite.

Juni

10. – 14.
Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ) – Treffen
Ort: Zoo Augsburg
 
16. – 20.
7th International Zoo Marketing Conference
Ort: Odense Zoo (Denmark)
 
Juli

12.- 17.
11th International Congress of the European Association for Veterinary Pharmacology and Toxicology
Ort: Leipzig
Veranstalter: European Association for Veterinary Pharmacology and Toxicology
Informationen: www.eavpt2009.de
 
August

 
29. - 30.
Zoohistorica 20 - Amnéville 2009
20. Internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
Ort: Amnéville, Frankreich
Das 20. internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur wird am letzten Augustwochenende 2009 im Zoo Amnéville (Frankreich) stattfinden.  http://www.zoohistorica.org
Jonas Livet - jonaslivet@zoohistorica.org


September

 
24. -29.
3. Internationales Tierpflegertreffen (ICZ) in Seattle (USA)
Ort/Veranstalter: The Puget Sound Chapter of AAZK and Woodland Park Zoo, USA
Informationen: http://www.iczoo.org/

Ausstellungen

sueddeutsche.de - 21. Nov. 2008
Reliquien der Evolution
Im Jahr 2009 jährt sich zum 150. Mal die Veröffentlichung von Darwins "Über die Entstehung der Arten". Dazu gibt es jetzt eine Schau in London mit bisher unbekannten Exponaten. Gut 80 Jahre lang beherrschte eine Bronzestatue Richard Owens den Treppenaufgang im Londoner Naturhistorischen Museum. Doch vergangenen Mai musste sie ihren Platz räumen: Dort steht nun - wie schon von 1882 bis 1927 - eine Marmorstatue Charles Darwins. Anlässlich der sich im Jahr 2009 zum 150. Mal jährenden Veröffentlichung seines bahnbrechenden Werkes "Über die Entstehung der Arten" sowie seines 200. Geburtstags hat jetzt wiederum Darwin Richard Owen verdrängt. Ein Großteil der Londoner Ausstellung ist der Expedition gewidmet, die Darwin von 1831 bis 1836 an Bord der Brigg HMS Beagle nach Südamerika und durch den Pazifik unternahm. Bei vielen der Londoner Ausstellungsstücke handelt es sich um Proben, die Darwin selbst sammelte und nach Großbritannien schickte: gepresste Pflanzen, Fossilien von Brachiopoden und Riesengürteltieren, Vogelpräparate. Dass Darwin dabei nicht allein an den Verwandtschaftsverhältnissen der von ihm entdeckten Tierarten interessiert war, belegt ein Zitat am Terrarium eines grünen Leguans. Schon als Student in Cambridge hatte er einen Club "zum Genuss von Tieren, die dem menschlichen Gaumen unbekannt sind" gegründet. Folgerichtig studierte er die Leguane nicht nur, er probierte sie auch, und vermerkte: "Diese Eidechsen liefern gekocht ein weißes Fleisch, das jenen schmeckt, deren Mägen über Vorurteile erhaben sind." Mit großem Aufwand hat man etwa Darwins Arbeitszimmer nachgebaut; sogar eine Haarlocke des Forschers ist ausgestellt. Abgesehen von der plastischen Unmittelbarkeit solcher Exponate kommt man der Person Darwins aber vor allem durch eine große Zahl von Briefen und Notizen näher. Die Ausstellung "Darwin" zeichnet so das plastische Porträt eines ebenso akribisch arbeitenden wie bescheidenen Genies.



Stellenanzeigen

Der Zoologische Garten Frankfurt
sucht zur Verstärkung seines Teams zum nächstmöglichen Zeit-punkt eine/n
Tierpfleger/in (Revierleitung Exotarium)
Zu Ihren Aufgaben gehören:
• Leitung des Exotariums (Süß- und Seewasserfische, Niedere Tiere, Insekten, Weichtiere, Stachelhäuter, Amphibien, Reptilien)
- Koordinierung und Kontrolle der täglichen Revierarbeit
- Erstellen des Dienstplanes
- Ausübung der Dienst- und Fachaufsicht der unterstellten
MitarbeiterInnen
• Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten, insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Aquarien und Tieranlagen
– Züchten und Aufziehen verschiedener Tierarten
– Mithilfe bei tierärztlicher Behandlung
• Entwicklung und Durchführung von Tierbeschäftigungsmaßnahmen und Lebensraumbereicherungen
• Besucherinformation, insbesondere Führungen und Mitwirkung bei den Abendöffnungen des Exotariums
Wir erwarten:
• Abgeschlossene Ausbildung z. Zootierpflegerin/Zootierpfleger
• Mehrjährige Erfahrung in der Tierpflege
• Fundiertes Fachwissen in der Pflege von Aquarien- und Terrarien-tieren, in der Futtertierzucht, insbesondere der Planktonzucht
• ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit
• Personalführungskompetenz
• überdurchschnittliches Engagement
• Eigenverantwortlichkeit
• Serviceorientierung
• interkulturelle Kompetenz
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf zwei Jahre befristet; bei Bewährung ist eine unbefristete Weiterbe-schäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst nach Entgeltgruppe 9.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 05.12.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Schmitz, Tel.: 069/212-33730 zur Verfügung.


>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die Anzeige in der Zoopresseschau beziehen




Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle, zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.  
Voraussetzungen:
          o Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
          o Engagement, hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent, Belastbarkeit
          o ausgeprägte soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
          o selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
          o Kenntnisse im Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
          o Kenntnisse des Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der EU-Zoo-Richlinien
          o Bereitschaft zur ständigen Fortbildung, insbesondere im Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
          o Wirtschaftsplan
          o Stellenplan einschließlich der Abstimmung mit der Organisationsabteilung
          o Jahresabschluss
          o Vorlagen für den Werkausschuss
          o Fortschreibung der Entwicklungskonzeption für den Thüringer Zoopark Erfurt
          o Generalbebauungsplan
          o Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und Veranstaltungsplanung
          o Berichterstattung an den Oberbürgermeister
          o Festlegung der tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
          o Einhaltung des Arbeits- und Umweltschutzes, des Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend der Satzung
          o Genehmigung von Dienstreisen der Mitarbeiter
          o Arbeit mit dem Förderverein und Sponsoren
          o Management des Tierbestandes nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4 TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt, Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können, bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß vernichten.

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Im Zoologisch-botanischen Garten Wilhelma ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Tierpflegerstelle für den Bereich Aquarium zu besetzen.
Das Aquarium der Wilhelma zählt zu den größten und artenreichsten in Deutschland. Mit über 2 Millionen Besuchern pro Jahr sind wir ein Schaubetrieb von überregionaler Bedeutung. Ein Team von 7 Mitarbeitern kümmert sich um etwa 450 Arten von Süß- und Meerwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen, aus allen Regionen der Erde. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen Team mit folgendem Tätigkeitsprofil:
 Artgerechte Pflege und Fütterung unseres vielseitigen Bestandes an Meer- und Süßwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen
 Durchführung aller anfallenden Pflege- und Instandhaltungsarbeiten im Bereich Aquarium
 Mitwirkung bei der Aquariengestaltung und Einrichtung
 Nach- und Aufzucht von Fischen und niederen Tieren
 Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Führungen, Kindergeburtstage, Besucherinformation)
 Wochenend- und Spätdienst
Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewusste(r) und zuverlässige(r) Mitarbeiter(in) mit:
 Einer abgeschlossenen Ausbildung zum Zootierpfleger/ Zootierpflegerin oder ein(e) Quereinsteiger(in) mit vergleichbarer Qualifikation.
 Mehrjähriger Erfahrung in der Aquaristik
 Fundiertem Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Meerwasseraquaristik
 Technischem Verständnis
 Kooperations- und Teamfähigkeit
 Überdurchschnittlichem Engagement
 Eigenverantwortlichkeit
 Dienstleistungsorientierung
Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes nach dem TV-L. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen erwünscht.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen werden bis zum 15.12.2008 erbeten an die:
Wilhelma
Postfach 501227
70342 Stuttgart

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TV-Tipps
   Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website -
in der Sendung Ende Oktober ging es in den Zoo Karlsruhe, im November ist der Reptilienzoo Neu-Ulm geplant.

Regelmäßige Sendungen:
Mo-Fr, 09:00, ARD Eins Festival, Wild Australasia (Reihe)
Mo-Fr, 10:05 BR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 11:50 SWR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen, 32 neue Folgen!
Mo-Mi, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (München), Neue Folgen!
Do, Fr, 16:10 ARD, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg, Friedrichskoog), Neue Folgen!
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Krefelder Zoo, in der Reptilienauffangstation München, im Zoo Zürich und im Bärenpark Worbis
Di-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgart, Wh.)
Di-Sa, 18:00 ZDFdokukanal, Dresdner Schnauzen (Wh. vom Vortag)
Fr, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co., Live-Stream im Netz, Link: http://www.mdr.de/elefanttigerundco/4302970.html


Einzelsendungen:
Do, 27.11.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Cloud - Ein wilder Hengst in den Rocky Mountains
Do, 27.11.2008, 21:15, ARD Eins Festival, Baja California - Das andere Kalifornien, Pflanzen und Tiere auf der mexikanischen Halbinsel
Do, 27.11.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Amerikas Canyons, Berglöwen im Wilden Westen
Fr, 28.11.2008, 02:00-06:30, ARD Eins Festival, Tier- und Meeresdokumentationen
Fr, 28.11.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah
Fr, 28.11.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Der Tiger und der Mönch
Fr, 28.11.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Fr, 28.11.2008, 21:00, ZDF dokukanal, Arkadien in den Sümpfen
Sa, 29.11.2008, 00:30, Phoenix, Anthony Hopkins - Rendezvous mit Löwen
Sa, 29.11.2008, 01:15, Phoenix, Holly Hunter - unter Geparden
Sa, 29.11.2008, 02:00, Phoenix, Robin Williams - Der Club der Delfine
Sa, 29.11.2008, 02:40, Phoenix, Richard Dreyfuss - Reise nach Galapagos
Sa, 29.11.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Täuschend echt
Sa, 29.11.2008, 08:30, ARD Eins Festival, Baja California - Das andere Kalifornien
Sa, 29.11.2008, 12:05, SF 1, Die Abenteuer der drei weissen Löwen
Sa, 29.11.2008, 12:30, Phoenix, Helden der Umwelt, Der amerikanische Traum von der Rettung der Welt
Sa, 29.11.2008, 13:15, RBB, Der Löwenmann
Sa, 29.11.2008, 14:35, SWR, Pinguine in der Wüste - Manche mögen's heiß
Sa, 29.11.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Die Eiben von Paterzell
So, 30.11.2008, 04:15-7:30, Phoenix, Meeresdokumentationen
So, 30.11.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Perfektes Timing
So, 30.11.2008, 10:14, MDR, Zu Fuß durch den Krüger-Nationalpark
So, 30.11.2008, 13:10, MDR, Der Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha in Weißrussland
So, 30.11.2008, 14:00, 3sat, Texel - Insel der Vögel
So, 30.11.2008, 14:30, 3sat, Tierische Tricks, Verwandlungskünstler im Tierreich
So, 30.11.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Zwei Nashörner für Augsburg
So, 30.11.2008, 16:30, SWR, Serengeti - Paradies in der Wildnis
So, 30.11.2008, 17:00, 3sat, Die Prinzessin von Gibraltar, Ein Schwarzstorch-Küken geht auf Reisen
So, 30.11.2008, 19:30, Phoenix, Helden der Umwelt, Der amerikanische Traum von der Rettung der Welt
Mo, 01.12.2008, 11:30, NDR, Grunzende Sieger - Die Wildschweine
Mo, 01.12.2008, 11:45, BR, Die U-Bahn-Maus
Mo, 01.12.2008, 13:30, HR, Der Flug der Störche
Mo, 01.12.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Cloud - Ein wilder Hengst in den Rocky Mountains
Mo, 01.12.2008, 14:15, HR, Vietnams letzte Nashörner
Mo, 01.12.2008, 21:00, 3sat, Happy End für ein Nashorn, Vom Frankfurter Zoo in den Süden Afrikas
Di, 02.12.2008, 11:30, NDR, Der Rothirsch - Ein König ohne Reich
Di, 02.12.2008, 14:15, HR, Insel am Ende der Welt, Wundersames Tasmanien
Di, 02.12.2008, 15:15, 3sat, Die Reise der Störche
Di, 02.12.2008, 18:15, NDR, Der Eisvogelmann
Di, 02.12.2008, 20:15, WDR, Winterzauber im Land der aufgehenden Sonne (Japan)
Di, 02.12.2008, 20:15, ORF 2, Die Exoten kommen, Die Auswirkungen des Klimawandels auf Flora und Fauna
Di, 02.12.2008, 21:00, HR, Habichtswald - Erlebnislandschaft um den Kasseler Herkules
Mi, 03.12.2008, 09:30, SF 1, Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel
Mi, 03.12.2008, 11:30, NDR, Kinderstube in Europas Tundra
Mi, 03.12.2008, 14:15, HR, Wildschweine im Teutoburger Wald
Mi, 03.12.2008, 15:15, RBB, Von Wasseramseln und Feuersalamandern
Mi, 03.12.2008, 19:00, ARTE, Costa Rica
Mi, 03.12.2008, 20:15, NDR, Eisbären können nicht weinen
Do, 04.12.2008, 10:33, MDR, Die Rückkehr der Bisons
Do, 04.12.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Baja California - Das andere Kalifornien
Do, 04.12.2008, 14:15, WDR, Winterzauber im Land der aufgehenden Sonne (Japan)
Do, 04.12.2008, 14:15, HR, Wilde Eifel
Do, 04.12.2008, 15:15, RBB, Wo das Meer die Küste trifft
Do, 04.12.2008, 16:00, HR, Weite Wüsten, wilde Tiere - Touren durch Botswana und Namibia
Do, 04.12.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Der Tiger und der Mönch
Do, 04.12.2008, 17:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Von der Neiße bis zur Ostsee
Do, 04.12.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Die Supernasen von Borneo
Do, 04.12.2008, 21:15, ARD Eins Festival, Primaten - Unsere verratene Verwandtschaft
Do, 04.12.2008, 22:00, ARD Eins Festival, Malaika - Die Affenbande von White Rocks
Do, 04.12.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Singende Affen, Gibbons
Fr, 05.12.2008, 06:50, HR, Die Nacht der Arribada - Marcelino und die Meeresschildkröten
Fr, 05.12.2008, 11:30, NDR, Der Nationalpark Kiskunság in Ungarn
Fr, 05.12.2008, 14:00, BR alpha, Tiergesellschaften, Sozialverhalten bei Tieren
Fr, 05.12.2008, 14:30, MDR, Lexi TV - Wissen für alle, Abenteuer Tierwelt
Fr, 05.12.2008, 16:45, ARD Eins Festival, SOS Erde - Wer rettet die Welt?
Fr, 05.12.2008, 16:55, 3sat, Affenalltag am Amazonas
Fr, 05.12.2008, 17:05, RBB, Knut, Das Eisbärbaby und Thomas Dörflein, der Bärenvater
Fr, 05.12.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Ach Du lieber Hirsch
Fr, 05.12.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Eisbären können nicht weinen
Fr, 05.12.2008, 21:00, RBB, Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sonntags 13:15 im WDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00, samstags 6:40 und 17:30 sowie sonntags 07:40 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 15:20 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 Uhr, sonntags 10:45 Uhr (spezial) und 13:15 Uhr (junior) im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:30 Uhr im WDR wiederholt;
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: wird samstags 16:00 Uhr, sonntags 8:00 Uhr und 15:00 Uhr (je 2 Folgen) vom ZDFinfokanal wiederholt, alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: alle Folgen in der ARD-Mediathek
 "Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: alle Folgen in der ZDF-Mediathek


Schöne Zoowelt    Reflexionen von Carsten Schöne

Offener Brief


Sehr geehrte Mutter Natur, liebe Schöpfung,

ich finde es nicht in Ordnung, daß auf der Erde ständig irgendwer von irgendwem gefressen wird. Das ist doch unappetitlich.
Wären Sie, als Vertreter dessen, was man das Leben nennen könnte, eventuell bereit, irgendeiner Religionsvereinigung, Sekte oder Interessengemeinschaft beizutreten, zu deren Programm Heilsversprechen gehören, die das friedliche Zusammenleben von Löwe und Lamm vorsehen oder gar garantieren.
Mit ihrer Unterstützung, als Repräsentanten allen Lebendigens, ginge die Erlangung (nennen  wir sie in Ermangelung andere Begriffe ruhig mal so) paradiesischer Zustände möglicherweise schneller und ich müsste mich nicht länger grämen, sorgen und ekeln.
Ich fände es auch in Ordnung, wenn bei Geburten nicht mehr so viel Blut flösse, wobei Geburten ohnehin verboten gehören, weil sie ja unnötiges Bevölkerungswachstum nach sich zögen, wenn Sie, wie ich annehme, in logischer Schlussfolgerung, nach dem Abschaffen des Sich-gegenseitig-Aufessens, ganz generell das Sterben eliminieren, was auch oft unschön anzusehen ist.
Dann gäbe es auch kein Aussterben mehr und alles wäre schick!

Nichts für ungut.

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de

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