E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
http://www.zoopresseschau.info
Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hoßfeld
   Annette Kloevekorn
   Jonas Kuppler
   Florian Pointke
   Dr. Silke Sorge
   Claudia Zins



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 448 vom 20. November 2008

Shalom, liebe Leser,

diesmal darf ich mich zurückmelden von einem Urlaub und mich bedanken für die Vertretung durch das neue Redaktionsmitglied Florian Pointke, der Sie mit den wichtigsten TV-Meldungen versorgt hat. Leider gibt es auch heute nur eine Kurzvariante - die Sendungssuche ist leider sehr unzuverlässig geworden.

Aber das wollte ich Ihnen eigentlich gar nicht erzählen, sondern Ihnen vielmehr verraten, daß ich in Israel war, wie Sie sich aus der Anrede vielleicht schon denken konnten. Genau gesagt am Tote Meer in En Gedi, bekannt (oder auch nicht) als "lowest place on earth" (-416 m).  Sie werden es nicht vermuten, es gibt im Botanischen Garten En Gedi sogar einen kleinen Zoo, auch wenn der zugegebenermaßen nicht der Rede wert ist.

Zu reden ist allerdings von ein paar Zoos, die von dort per Tagesausflug erreichbar sind. Dabei ist mir bewußt geworden, daß die Gegend um den "tiefsten Punkt der Erde" in mancher Hinsicht auch das "Hinterteil" der Welt sein kann. Es gibt dort Zoos, die suchen den Kontakt nach Europa, sowohl zu anderen Zoos als auch zu potentiellen Besuchern (deutlich auch durch ihre Mitgliedschaft in der EAZA). Wenn Sie Informationen wünschen über Israel und seine Zoos - für sich privat, für Mitarbeiter oder Ihren Förderverein - setzen Sie sich einfach mit mir in Verbindung!

Und wo ich schon mal dabei bin: falls Sie in Ihrem Zoo gerade über Ihre (bestehende oder zukünftige) Elefantenhaltung nachdenken, denken Sie auch an die vielen attraktiven, verspielten, kleinen Bullen, die nicht alle nach Spanien abgeschoben werden können und doch demnächst eine neue Heimstatt beziehen möchten, möglichst noch bevor sie von einer ihrer Tanten in den nächsten Graben geschubst werden.

Tudar - vielen herzlichen Dank!

Ihre Silke Sorge
silke.sorge@zoo-infos.eu

Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
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Veröffentlichungen
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Schöne Zoowelt

Manipulierte Umfrage zur Delphinlagune in Nürnberg
Auf der Franken-TV-Website läuft eine merkwürdige Abstimmung mit der Suggestivfrage "Die Delfinlagune sei «finanziell und sozial höchst fragwürdig» - so Kritiker des Projekts. Stimmen sie diesem zu?". Schon dieser Formulierung kann man kaum zustimmen. Einige Tierrechtler haben Rundschreiben gestartet, um diese Umfrage zusätzlich zu manipulieren und in den letzten Tagen 80 % Zustimmung
erreicht (also gegen die dringend benötigte Manati- und Delphin-Erweiterung). Das können wir auch! Selbst wenn nur ein Teil unserer Leser mitmacht, wird sich der Trend locker umdrehen: Bitte für Nein stimmen:
http://www.franken-tv.de/default.aspx?ID=5708&showUmfrage=687
(dauert 5 s, nur ein Klick, keine Anmeldung, keine Cookies)
Nachtrag für die  Online-Version dieser Ausgabe: Kurz nach Veröffentlichung der Zoopresseschau hat Franken-TV die Abstimmung gestoppt und den manipulierten Stand eingefroren!

Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Seit Montag am Kiosk - die neue Ausgabe von Natur+Kosmos mit dem Schwerpunktthema Amphibienkrise, entstanden in einer Medienpartnerschaft mit der Stiftung Artenschutz. Das Titelbild stammt übrigens aus der Kampagne des Allwetterzoos Münster.

Natur und Kosmos – Dezember 2008
Amphibien in Not
Es ist still geworden an vielen Tümpeln, im Laub und in den Kronen der Bäume. Wo früher Frösche quakten, ist heute Ruhe. Weltweit verschwinden die Amphibien in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit. Von den zwei Arten Nasenfröschen, die es auf der Erde gibt, ist eine seit 25 Jahren nicht mehr aufgetaucht und wohl ausgestorben.
Ein Schicksal, das leider viele andere Amphibienarten teilen: Goldkröte, Magenbrüterfrosch, Scheibenzüngler, Wolterstorff-Molch und, und, und. Überall auf der Welt verschwinden Frösche, Unken, Molche, Kröten, Salamander und Blindwühlen. Und zwar immer schneller. Forscher bezeichnen es bereits als das größte Massensterben seit dem Untergang der Dinosaurier. Urheber der Misere ist der Mensch: Sein Hunger auf Rohstoffe, seine Lebensweise und sein Expansionsdrang setzen der ganzen Tiergruppe zu. Der letzte Nagel am Sarg jedoch ist offenbar ein winziger, unscheinbarer Schädling: der Chytrid-Pilz. Tausende Frösche und Lurche fallen ihm zum Opfer. Wobei sein Siegeszug ebenfalls auf das Konto des Menschen geht.


natur+kosmos - 16.11.2008
Frösche in Not
Die Amphibien verlassen den Planeten. Dort, wo es früher quakte und platschte, ist es heute still. Experten sprechen bereits vom größten Massensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Die Folgen sind kaum absehbar. Das Magazin natur+kosmos berichtet in seiner Dezember-Ausgabe (Erscheinungstermin 17. November) über Hintergründe, Ursachen und weltweite Anstrengungen zur Rettung der Frösche und Salamander. "Es ist ein Tragödie", sagt Sir David Attenborough, berühmter Tierfilmer und einer der führenden Köpfe im Amphibienschutz. Mittlerweile sind mindestens die Hälfte aller Arten bedroht. Viele Frösche sind noch nicht einmal entdeckt, geschweige denn erforscht - dennoch stehen sie bereits vor der Ausrottung. Das Trauerspiel hat bereits vor Jahrzehnten begonnen. Doch in den 1970er Jahren ist Experten aufgefallen, dass selbst in Gegenden, die nahezu unberührt waren, Amphibienpopulationen schrumpften oder gar komplett verschwanden. Es war völlig unklar, warum die Frösche plötzlich stumm blieben. Im Jahr 1998 wurde der Killer enttarnt. Der so genannte Chytrid-Pilz hatte viele dahin gerafft. Doch der Pilz ist nicht allein verantwortlich.

ekolist.cz - 13. Nov. 2008
Plzenské zoo se podaril ojedinelý odchov madagaskarské ¸abky
Zoo PLZEN gelang Aufzucht eines einzigartigen madagassischen Frosches
Eine einzigartige und ziemlich zahlreiche Aufzucht des kleinen madagassischen Marmorierten Engmaulfrosches (Scaphiophryne marmorata) gelang den Tierpflegern im Zoo Plzen. Ungefähr 200 dieser Frösche erblickten hier das Licht der Welt", sagte Tierpfleger Jirí Doxanský. Obgleich es in der Natur noch weitere dieser Spezies gibt, die heranwachsenden ca. 5 cm langen Frösche nicht so selten sind, werden sie nur in sehr wenigen Zoos gehalten. Die zahlreiche Nachzucht dürfte eine beträchtliche Hilfe sein zur Zucht dieser Art.


derstandard.at - 18.11.2008
Australien: Aga-Kröte dezimiert Süßwasser-Krokodile
Die giftige Aga-Kröte ( Bufo marinus ) ist zu einer ernsthaften Bedrohung für australische Süßwasser-Krokodile ( Crocodylus johnsoni ) geworden. Wie Biologen von der Charles-Darwin-Universität in Darwin mitteilten, hat die ursprünglich in Lateinamerika beheimatete Aga-Kröte den Krokodilbestand in den Flüssen des Northern Territory bereits halbiert. Allein im Victoria River seien innerhalb eines Jahres 77 Prozent der Krokodile gestorben, weil sie eine der giftigen Riesenkröten gefressen hätten, sagte Professor Keith Christian. Langfristig bedrohe die eingeschleppte Kröte sogar das Überleben der Art, da Populationen derartigen Sterberaten nicht standhalten könnten.

sueddeutsche.de -19. Nov. 2008
Gefahr für Süsswasser-Krokodile
Die Aga-Kröte ist kein besonders sympathisches, aber ein sehr erfolgreiches Tier. Sie verschlingt kleine Säuge- und Beuteltiere bei lebendigem Leib. Sie lockt Artgenossen an, indem sie mit ihrem langen mittleren Zeh winkt und frisst sie dann auf. Und sie hockt vor Bienenstöcken und fängt die mit Honig und Pollen beladenen Arbeiterinnen ab. Wer dagegen eine Aga-Kröte frisst, tut das nur ein einziges Mal: Die Kröten sind so giftig, dass Hunde, die sie nur ins Maul nehmen, binnen 15 Minuten sterben. In Australien bedroht die Aga-Kröte sogar Süßwasserkrokodile. Biologen der Darwin-Universität warnen, dass der Krokodilbestand in den Flüssen des Northern Territory bereits halbiert sei. Allein im Victoria River seien innerhalb eines Jahres 77 Prozent der Krokodile gestorben, weil sie eine der giftigen Riesenkröten gefressen hätten.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos  –  Meldungen deutschsprachig

Lausitzer Rundschau - 17. Nov. 2008
Bekommt Cottbuser Tierpark als Eigenbetrieb mehr Freiraum?
Der Tierpark der Stadt Cottbus soll mit Beginn des neuen Jahres in einen städtischen Eigenbetrieb umgewandelt werden. Das würde bedeuten, dass die Mitarbeiter in Zukunft eigenverantwortlicher handeln könnten. Im Bildungs- und Wirtschaftsausschuss sind in den vergangenen Tagen die Pläne der Verwaltung vorgestellt worden. Der Cottbuser Tierpark habe in den vergangenen Jahren eine "bemerkenswert positive Entwicklung in seiner tiergärtnerischen Qualität" genommen, heißt es in der Beschlussvorlage für die nächste Stadtverordnetenversammlung. Diese Entwicklung könne dadurch unterstützt werden, dass die Mitarbeiter vor Ort künftig eigenverantwortlicher agieren dürfen als es bisher der Fall war, sagt Kulturamtsleiter Bernd Warchold. Tierpark-Direktor Jens Kämmerling unterstützt die Pläne der Verwaltung. "Wir versprechen uns von diesem Schritt natürlich einen Abbau von Bürokratie", sagt der Leiter der Einrichtung, der künftig dann nicht mehr Tierpark-Direktor, sondern Werksleiter heißen würde. Bei einfachen Entscheidungen wären künftig nicht mehr drei oder mehr Stellen der Stadt zu beteiligen, sondern vielleicht noch eine, ergänzt Kämmerling. Die Bedingungen für das Einwerben von Drittmitteln, zum Beispiel Sponsorengelder oder Spenden, würden sich verbessern. Die Verwendung von möglichen Mehreinnahmen müsste außerdem nicht mehr grundsätzlich mit der Kommunalaufsicht abgestimmt werden. Unabhängig von der künftigen Betreiberform wird der Cottbuser Tierpark aber auch weiterhin auf die städtische Finanzspritze angewiesen sein. Rund 1,4 Millionen Euro beträgt laut Haushaltsplan der Nettozuschuss der Stadt für das kommende Jahr, ähnlich sieht es für die Jahre 2010 bis 2012 aus.

Berliner Morgenpost - 13. Nov. 2008
Berliner Zoo-Chef darf noch fünf Jahre bleiben
Wenn das kein Triumph ist: Bernhard Blaszkiewitz, der umstrittene Direktor von Zoo und Tierpark in Berlin, kann seine Aufgabe weitere fünf Jahre ausführen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jochen Sievers teilte jetzt mit, dass das Gremium die „Bestellung“ Blaszkiewitz Mitte Oktober beschlossen hat. Der Zoo-Direktor, gegen den die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling und Tierschutz-Organisationen Anzeigen wegen angeblich rechtswidrigen Tierhandels und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet hatten, ist seit Februar 2007 Chef im Zoologischen Garten im Westteil Berlins. Den Tierpark im Ostteil leitet er seit mehr als 17 Jahren. Sein Vertrag für die Leitung des Zoos, in dem er dessen langjährigen Chef Jürgen Lange abgelöst hatte, endet formal am 30. Juni 2009. Anschließend greift die jetzige Vereinbarung für weitere fünf Jahre.


Köln Nachrichten - 13. Nov. 2008
Kölner und Pekinger Zoo intensivieren Zusammenarbeit
Bei ihrem Besuch in der chinesischen Hauptstadt Peking haben Zoodirektor Theo Pagel und sein Pekinger Kollege Wu Zhaozheng eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Zoos beider Partnerstädte vereinbart. Die Vereinbarung wurde bereits am Freitag vergangener Woche im Beisein des Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma unterzeichnet. Die Kölner Delegation war auf Einladung des Deutschen Städtetags in die chinesische Hauptstadt eingeladen worden. Bei einer Zookonferenz im Oktober 2008 in Australien hatte Kölns Zoodirektor Pagel bereits erste Gespräche mit dem Direktor des Ausbildungszentrums des Pekinger Zoos, Enquan Zhang, führen. Die Kontakte wurden nun bei dem Treffen in Peking intensiviert. Die schriftlich vereinbarte Zusammenarbeit betrifft die Bereiche Austausch von Personal und Technik, wissenschaftliche Tierforschung, Austausch und Ausleihe von Tieren sowie die Öffentlichkeitsarbeit, Bildung und Vermarktung. Außerdem hat Zoodirektor Wu Zhaozheng Oberbürgermeister Schramma die Möglichkeit eingeräumt, dass sich Köln im Pekinger Zoo mit einer Präsentation der Domstadt einem breiten chinesischen Publikum vorstellen kann.


Leipziger Volkszeitung - 13. Nov. 2008
Abschied vom Zoo: Tierarzt Klaus Eulenberger wird 65 Jahre alt
Mit Giraffe, Löwe und Co. ist er seit Jahrzehnten auf Du und Du. Jetzt rückt der Abschied vom Leipziger Zoo näher: Tierarzt Professor Klaus Eulenberger feiert am Donnerstag seinen 65. Geburtstag. In der Feierstunde mit Kollegen und Freunden würdigte Zoochef Jörg Junhold das Engagement des Veterinärmediziners. Am Jahresende wird sich Eulenberger als Zootierarzt zurückziehen. An die Stelle Eulenbergers rückt 2009 sein Kollege Dr. Andreas Bernhard. Seit 1970 war Klaus Eulenberger zunächst ehrenamtlich im Zoo Leipzig als Tierarzt tätig. Seit 1990 wacht Eulenberger hauptamtlich über die Gesundheit der Zootiere. Einen endgültigen Abschied vom Zoo wird es für Eulenberger nicht geben. Der engagierte Mediziner und begeisterte Ornithologe bleibt dem Zoo zumindest als Besucher treu. Für ihn bleibt einfach mehr Zeit für seine Familie, Reisen und natürlich die Vorlesungen als Honorarprofessor an der Universität Leipzig.

sz-online - 15. Nov. 2008
Doc ,Eule‘ verlässt Leipziger Zoo
Im Leipziger Zoo geht eine Ära zu Ende. Chef-Tierarzt Professor Klaus Eulenberger (65) geht zum Jahresende in Rente. Fast vier Jahrzehnte hat sich „Eule“, wie er im Kollegenkreis genannt wird, um Löwe, Giraffe & Co. gekümmert. Aus fast allen europäischen Zoos waren sie gekommen: Direktoren, Tierärzte und Pfleger feierten am Donnerstag in Leipzig den 65. Geburtstag von Klaus Eulenberger. Dem Jubilar, der eine große Torte in Gestalt einer Eule geschenkt bekam, war das sichtlich peinlich. Als Rentner will er sich nun verstärkt seinem Hobby zuwenden - der Vogelkunde. Zum Geburtstag schenkten ihm die Kollegen schon mal das Geld für ein neues Fernrohr.




Planung und Bau 

20minuten - 14. Nov. 2008
9,8 Millionen für Zoo-Ausbau
Der Zoo Zürich hat grosse Ausbaupläne. Zwischen 2010 und 2020 will er neue Anlagen für gegen 117 Millionen Franken erstellen. Der Stadtrat beantragt nun dem Parlament einen Investitionsbeitrag von 9,8 Millionen. Eine ganze Reihe an Ausbauprojekten stehen im Zoo an, etwa eine neue Elefantenanlage, ein Schmetterlingshaus, eine zusätzliche Pinguinanlage, eine Vergrösserung der Anlagen für Gorillas und Orang Utans sowie die Erstellung einer Afrikanischen Savanne. Diese und die Elefantenanlage entstehen im heutigen Erweiterungsgelände im unteren Klosterfeld. Bereits bis 2012 will der Zoo die neue Elefantenanlage für 36,4 Millionen Franken fertigstellen, wie der Stadtrat in seiner Weisung an den Gemeinderat ausführt. Die Anlage wird rund sechsmal so gross wie die heutige, die Anzahl Tiere bleibt ungefähr auf dem heutigen Stand. Im Jahr darauf entsteht dann im heutigen Elefantenhaus ein Schmetterlingshaus, in dem auch australische Papageien - Loris - leben. Für das Schmetterlingshaus sind Gesamtkosten von 3,9 Millionen veranschlagt. Bis 2015 soll der heutige Eingangsbereich verändert werden. Die Flamingoanlage wird verlegt. An ihrer Stelle wird eine Anlage für eine dritte Pinguinart eingerichtet. Für Anlage und Umgestaltung des Eingangs sind 4,4 Millionen Franken vorgesehen. Eine Sanierung und Erweiterung der Primatenanlage soll bis 2018 folgen und 13 Millionen Franken kosten. Im heutigen Menschenaffenhaus werden unter anderem die Aussenanlagen für Gorillas und Orang Utans grösser und vielfältiger gestaltet. Ein grosser Wurf wird die «Afrikanische Savanne». Ab etwa 2020 leben dort Giraffen, Zebras, Breitmaulnashörner, mehrere Antilopenarten, Hyänenhunde und verschiedene Reptilien zusammen. Die 46,6 Millionen Franken teure Anlage befindet sich zur Zeit noch in der Phase der Projektstudie. Neben den neuen Anlagen stehen verschiedene Sanierungen an, etwa eine Erneuerung der Energiezentrale und des Exotariums, wie es in der Weisung heisst. Von 1994 bis heute hat der Zoo Projekte für über 175 Millionen Franken realisiert - oder ist an deren Realisiserung. Davon trug die öffentliche Hand 50 Millionen.

Bild.de - 19. Nov. 2008
Hagenbecks Tierpark schließt Eismeer
Das ist ein Schock für alle Freunde Hagenbecks: Fanny, der einzige Eisbär im Tierpark, muss Hamburg verlassen! Wegen Baufälligkeit wird sein Zuhause, das Eismeer-Gehege, in den nächsten Wochen geschlossen. Das bestätigte Joachim Weinlig-Hagenbeck, der Leiter des Tierparks. Ein Gutachten habe das über hundert Jahre alte Gehege als gefährlich für Mensch und Tier eingestuft, sagte Weinlig-Hagenbeck, „der Abrissbagger kommt innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen“ Neben Fanny werden auch vier Seebären, zwei Robben und ein Seehund in verschiedenen europäischen Zoos untergebracht. Bleiben können die kleinen Pinguine. Sie kommen bei den Kängurus unter. Geplant ist, dass die Tiere bei Hagenbecks 2011 ein neues Zuhause bekommen. Die Finanzierung des etwa 20 Millionen Euro teuren Geheges ist aber noch nicht geklärt. „Wir trauen uns zu, etwa 10 Millionen Euro selbst aufzubringen und hoffen für den Rest auf die finanzielle Unterstützung der Stadt“, sagte Weinlig-Hagenbeck.

Kieler Nachrichten - 14. Nov. 2008
500.000 Liter Wasser hinter Glas
Der erste Bewohner ist eingezogen. Gerd Meurs, Leiter des Multimar Wattforums in Tönning, tauchte Freitag in das fast 250.000 Liter fassende Becken, um dem Hummer beim Einzug zu helfen. Bis zur Eröffnung des dritten Bauabschnitts des Nationalpark-Zentrums wird der Krebs noch viel Gesellschaft - zum Beispiel von großen Dorschen und Katzenhaien - erhalten. Zwei Tage hat es gedauert, bis 14 Lastkraftwagen mit ihren Wasserladungen das sieben Meter tiefe Großaquarium gefüllt haben. Die riesige Scheibe aus 34 Zentimeter dickem Acryl musste durch das Dach herabgelassen werden. Bald sind in Tönning nicht nur viel mehr Fische in mehr Aquarien zu sehen, auch der Ausstellungsbereich sowie die Seminarräume und das Schullabor werden erweitert. "Wir beschränken uns weiterhin darauf, nur heimische oder eingewanderte Arten zu zeigen", betont Meurs. Die Hälfte der Ausbaukosten von knapp sechs Millionen Euro trägt die EU, 20 Prozent das Land, 30 Prozent sind Eigenmittel des Betreibers zum Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz gehörenden NationalparkService. Nach der Eröffnung durch Ministerpräsident Peter Harry Carstensen ist vom 25. November an das erweiterte Nationalpark-Zentrum täglich ab 10 Uhr geöffnet. 


oevp.at - 15. Nov. 2008
Zukunftspläne des Haus des Meeres
Die Pläne, die vom Haus des Meeres am 13. November 2008 präsentiert wurden, umfassen einen zweistöckigen Ausbau mit einem europaweit einzigartigen Aquarium sowie einem Restaurant samt Bar. In der sehr intensiven Diskussion wurde bald klar, dass die unmittelbaren Anrainer/innen dem Projekt kritisch gegenüber stehen und noch viele Fragen bezüglich Lärm, Licht, Beschattung sowie Verkehrsaufkommen offen sind. Bewohner/innen aus anderen Teilen des Bezirks stehen dem Projekt positiver gegenüber. Da das Haus des Meeres nach eigenen Angaben erst in frühestens zwei Jahren mit der Realisierung beginnen kann, sehe ich keinen Zeitdruck", so Hammerer abschließend.

Kleine Zeitung - 17. Nov. 2008
Murmeltiere sollen Gäste locken
Die Wintersaison steht auf dem Falkert vor der Tür. Die Tourismusverantwortlichen planen aber bereits um Jahre voraus. Derzeit ist ein "Sieben-Jahres-Plan" im Entstehen. Dieser sieht neben der Einrichtung eines Klettersteiges sowie eines Murmeltierparkes auch die Sanierung der bereits bestehenden Liftanlagen vor. Wahrscheinlich Alt und Jung ansprechen wird das Murmeltiergehege, das direkt in der Heidi-Alm entstehen soll. "Es wird rund 70 mal 70 Meter groß sein", so Köfer, der mit diesen Tieren bereits Erfahrungen hat. Bis vor Jahren gab es so ein Gehege, im Zuge eines Umbaues musste es jedoch wieder entfernt werden.

Welt online - 15. Nov. 2008
Der Mann auf der Sonnenseite des Lebens
Frank Asbeck ist Chef von Solarworld in Bonn, dem drittgrößten Solarenergiekonzern der Welt. Er schwärmt vom Energieträger der Zukunft, will aber kein Sonnenkönig sein. In den Bonner Rheinauen baut er eine neue Konzernzentrale. Dort soll auch ein Tierpark entstehen. Vor allem für Simbabwe-Löwen, eine bedrohte Rasse der Großkatzenart, wird dort ein mehr als 10 000 Quadratmeter großes Gehege gebaut, es wäre das größte in Deutschland. Das ist nicht umstritten. Im Gegensatz zu dem, was Asbeck sonst macht. Kritiker werfen ihm vor, Sonnenenergie sei zu teuer, würde durch zu hohe Subventionen unnötig gepuscht. Asbeck hat vom Erneuerbare-Energien-Gesetz tatsächlich stark profitiert. Gegner sprechen von Sonnenlobby, sehen Asbeck als Profiteur rot-grüner Industriepolitik. Doch diese Kritik scheint Asbeck nicht nervös zu machen, er ist sich seiner Sache sicher: 60 Prozent des Umsatzes macht Solarworld im Ausland.




Aktionen

Hannoversche Allgemeine - 17. Nov. 2008
Warten auf das Eis: Winterzoo öffnet bald
Noch sind die Bilder wenig winterlich. Von Eis und Schnee keine Spur, dafür wird kräftig gewässert und gesägt. „Wir liegen aber voll im Soll. Alles wir rechtzeitig fertig“, sagt Zoo-Geschäftsführer Klaus-Michael Machens. Es bleibt noch Zeit. Noch 12 Tage – dann öffnet der Winter-Zoo wieder seine Pforten. Seit vier Jahren stellt Hannovers Zoo in den Wintermonaten ein zusätzliches Programm auf die Beine, um dem traditionellen Besucherrückgang im Dezember und Januar entgegen zu wirken. Das Konzept geht auf. Dennoch rechne sich das Angebot allein durch die Eintrittspreise nicht. „Wir haben zusätzliche Kosten von einer guten halben Million Euro“, sagt Machens. „Deshalb sind wir darauf angewiesen, dass sich der Winter-Zoo-Besucher bei uns etwas gönnt.“

Stadt Nürnberg -19. Nov. 2008
Weihnachtszeit im Tiergarten Nürnberg
Ein außergewöhnliches vorweihnachtliches Erlebnis ganz ohne Hektik und Stress verspricht die „Lebende Krippe im Kinderzoo“ den Besuchern des Tiergartens Nürnberg zur Adventszeit. An den vier Wochenenden im Advent sowie am Heiligen Abend stellen Mitarbeiter des Tiergartens, umrahmt von Schafen, Ziegen und Eseln, die Weihnachtsgeschichte nach. Zur Untermalung werden weihnachtliche Geschichten erzählt. Die „Lebende Krippe“ öffnet ihre Tore am ersten Adventssonntag, 30. November 2008, um 12.30 Uhr. Sie hat jeden Samstag und Sonntag sowie am Heiligen Abend von 12.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

Stadtmagazin - 18. Nov. 2008
Märchenführungen im Zoo
Krefeld. Am Freitag, 5. Dezember, beginnt um 15 Uhr eine winterliche (Nikolaus-) Führung zu den Zootieren. Auch der Nikolaus hat an diesem Tag seinen Besuch im Zoo angekündigt. Am Freitag, 19. Dezember, startet um 15 Uhr eine Führung "Tiere im Winter". Heiligabend findet um 11 Uhr die sehr beliebte Führung "Wir warten auf das Christkind" statt.

hr online - 13. Nov. 2008
Frankfurt, 21. November Nächtliche Abenteuer im Zoo
Die Naturschutz-Botschafter der Zoologischen Gesellschaft bieten im Winterhalbjahr wieder besondere Erlebnisführungen für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren an. In der Dunkelheit begeben sich die kleinen Forscher auf große Expedition in die Weiten des Zoo. Auf dem Weg durch das Gelände müssen sie manches Rätsel lösen und manche Spiele bewältigen. Und da so eine Wanderung natürlich hungrig macht, gibt's im Grzimek-Camp ein Lagerfeuer, wo Stockbrot gebacken wird. Dort werden auch Geschichten zum Abenteuer Naturschutz erzählt.

Stadt Nürnberg - 13. Nov. 2008
Eintritt frei im Delfinarium
Der Bau der Delfinlagune im Tiergarten Nürnberg geht leider nicht ohne Beeinträchtigungen des Betriebs vonstatten. Als Wiedergutmachung können die Besucher kostenlos sowohl das wochentägliche Delfintraining als auch die Wochenend- und Ferienvorstellungen im Delfinarium besuchen. Dies gilt ab Samstag, 15. November 2008, bis vorläufig einschließlich Sonntag, 1. März 2009. Während der Weihnachtsferien (22. Dezember 2008 bis 5. Januar 2009) und der Faschingsferien (23. bis 27. Februar 2009) sowie an den Wochenenden wird für die regulären Vorführungen im Delfinarium kein zusätzlicher Eintritt erhoben. An den Wochentagen außerhalb der Ferienzeit entfallen die Vorstellungen im Delfinarium bis auf weiteres.

Stuttgarter Wochenblatt - 13. Nov. 2008
Samstags im Zoo
Die Wilhelma bietet in diesem Monat an zwei Samstagen kostenlose zoologische Führungen an. Die Rundgänge werden von Tierpflegern begleitet. Am Samstag, 15. November, haben Besucher ab zehn Jahren die Gelegenheit, sich um 10 sowie um 12 Uhr durchs Jungtieraufzuchthaus und insbesondere zu den Menschenaffen führen zu lassen. Außerdem geht"s an diesem Tag zu den Tieren des Amazonienhauses, und zwar um 9 Uhr und um 11 Uhr. Die zweite Auflage der Führungen ist eine Woche später, am Samstag, 22. November.




Nachwuchs 

Stuttgart Journal - 16. Nov. 2008
Nachwuchs auf dem „Affenfelsen“ in der Wilhelma Stuttgart
Die Dscheladas oder Blutbrustpaviane auf der Felsenanlage in der Wilhelma sind eine der wichtigsten Zuchtgruppen in Europa. Um die genetische Vielfalt dieser hochbedrohten Affen zu erhalten, wird in den nächsten Monaten auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) der Haremschef „Gonzales“ in Rente geschickt. Die neuen Chefs aus Ungarn sind noch nicht angekommen, aber Nachwuchs auf dem Affenfelsen in der Wilhelma Stuttgart gibt es trotzdem – es sind die letzten Spuren von Gonzales’ sechsjähriger Regentschaft: Zwei kleine noch namenlose Dschelada-Jungen sind in den letzten 14 Tagen geboren worden, die wohl behütet von ihren Müttern „Kassala“ und „Sina“ in der Großfamilie aufwachsen.

Welt online - 17. Nov. 2008
Zweiter Nachwuchs bei der Brüllaffen-Familie im Zoo
Die Brüllaffen gelten im Zoologischen Garten wegen ihrer Trägheit als langsam und faul. Aber bei ihrer Vermehrung legen sie ein rasantes Tempo vor, teilte der Zoo am Montag mit. Die Schwarzen Brüllaffen stellen an diesem Dienstag schon ihr zweites Jungtier binnen weniger Monate vor. Nur 200 Gramm wiegt das Kleine, das fest am Bauch der Mutter getragen wird. Die vorsichtige Säuglingsübergabe zwischen der kleinen Schwester Mapuera und der Mutter konnte schon beobachtet werden.

DCRS online - 18. Nov. 2008
Tierpark Hagenbeck – Große Aufregung im Elefantenhaus !
Vertraut legt Elefantendame Yashoda, 29, ihren Rüssel auf die Schulter von Tierpfleger Thorsten Köhrmann. Der hat es sich auf einer Pritsche vor der Box von Yashoda gemütlich gemacht und weicht jetzt nicht mehr von ihrer Seite. Die Elefantendame ist nämlich hochschwanger und erwartet jeden Tag ihren Nachwuchs. Nach 654 Tagen Schwangerschaft kann es jederzeit losgehen, erklärt Köhrmann. Der Zoo freut sich schon seit Wochen auf den Elefantennachwuchs. Allerdings erwartet noch eine weitere Elefantenkuh im Tierpark Hagenbeck in Hamburg Nachwuchs. Im Mai 2009 wird Elefantenkuh Thura, 35, ein Baby bekommen.

Stuttgart Journal - 17. Nov. 2008
Wie geht es eigentlich dem kleinen Eisbär Wilbär in Stuttgart?
Gut! Der kleine Eisbär, der in wenigen Wochen seinen ersten Geburtstag feiern kann, ist rundum zufrieden.




sueddeutsche.de - 17. Nov. 2008
Weinende Eisbären
Ein Zoobesuch ist alles andere als ein schöner Familienausflug - er traumatisiert kleine Kinder. Das zumindest ist die Meinung von Tierschützern, die sich jetzt in Brüssel getroffen haben, um auf die "entsetzlichen Bedingungen" in europäischen Zoos aufmerksam zu machen. Daniel Turner, Sprecher des Netzwerks europäischer Tierschutzorganisationen Endcap kritisierte, dass sechs Jahre nach der Verabschiedung der EU-Zoorichtlinie das Wohl von Millionen Zootieren noch immer bedroht sei. So würden die meisten EU-Mitgliedsländer nicht einmal die genaue Zahl der Zoos und Tierparks in ihrem Land kennen und nicht wissen, dass vielen Einrichtungen die nötige Betriebserlaubnis fehle. Die Tiere hätten ein Recht auf eine korrekte Futterversorgung, Schmerz- und Stressfreiheit sowie auf eine artgerechte Haltung und die Möglichkeit, ein normales Verhalten zu entwickeln.

Welt online - 13. Nov. 2008
Gorilla starb nach Platzwunde
Gorillababy Femi aus dem Zoo Hannover ist an den Folgen einer Platzwunde am Kopf gestorben. Wie die Obduktion ergab, hatten in die Wunde eingedrungene Keime eine Entzündung an der Kopfunterhaut und Knochenhaut verursacht. Die Bakterien breiteten sich im ganzen Körper aus, der Affe starb infolgedessen am Abend des 28. Oktobers an akutem Herzkreislaufversagen.

Hannoversche Allgemeine - 13. Nov. 2008
Gorillababy: Femi starb an Herz-Kreislauf-Versagen
Das Gorillababy Femi ist im Zoo Hannover an akutem Herz-Kreislauf-Versagen gestorben. Eine bakterielle Entzündung hat den Kollaps des kleinen Menschenaffen hervorgerufen. Das geht aus dem Pathologiebericht der Tiermedizinischen Hochschule hervor. In den Fall hatten sich auch die Amtsveterinäre der Stadt Hannover eingeschaltet, die ermitteln müssen, ob ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt.

Bieler Tagblatt - 19. Nov. 2008
Zoo Zürich würdigt Zoopionier Hediger
Im Afrika-Haus des Zoos Zürich gibt es keine rechten Winkel, keine Gitter und keine ebenen Böden. Dies ist dem Tierpsychologen Heini Hediger zu verdanken, der am 30. November 100 Jahre alt würde. Das Nashorn-Weibchen Wanda weiss nicht, dass ihr Lebensraum, das Afrika-Haus, eine Pioniertat in Sachen Zoobiologie darstellt. Diese Art des Anlagenbaus sei im Jahr 1965 noch völlig neu gewesen, sagte Zoo-Direktor Alex Rübel vor den Medien. Bis heute habe sie aber weltweit Schule gemacht. "Hediger wollte, das sich die Tiere wohl fühlen." Der damalige Direktor des Zoo Zürich sei der erste gewesen, der versucht habe, sich in die Tiere hinein zu versetzen. Aus heutiger Sicht seien die Anlagen des Afrika-Hauses zwar etwas klein geraten. Vor 43 Jahren galt dies aber als grosszügig. Dass die Zoos heute keine Schaubetriebe mehr seien, sondern kulturelle Institutionen, sei zu einem grossen Teil Heini Hediger zu verdanken, sagte Rübel.

Tages Anzeiger - 19. Nov. 2008
Neues Chamäleon im Zürcher Zoo ist noch Single
Der Zoo Zürich verzeichnet einen wandlungsfähigen Neuzugang. Seit kurzem gibt es bei der Masoalahalle ein 6-jähriges Parsons Chamäleon zu bewundern. Mit seinen fast 70 Zentimetern Länge ist das Parsons eines der grössten Chamäleons überhaupt. Das Verbreitungsgebiet des Tarnkünstlers liegt im Osten und Norden Madagaskars. Das Exemplar des Zoos Zürich sei aber ein Geschenk des Aquariums in Genua (I), wie der Zoo am Mittwoch mitteilte.

Hamburger Abendblatt - 14. Nov. 2008
Die Hamburger Elefantenrunde
Tausendmal hat er sie schon berührt, hat ihren Herzschlag gefühlt, aus nächster Nähe in ihre sanften Augen geschaut und ihre runzlige Haut gestreichelt. "Elefanten", sagt JJ van Altena (33), "sind Teil meines Lebens". Doch die Krönung seiner Leidenschaft erfährt der Südafrikaner nicht etwa in seiner Heimat, sondern 9000 Kilometer davon entfernt: bei Hagenbeck in Hamburg. Hier schwingt er sich zum ersten Mal auf den Rücken eines dieser Kolosse. Fachleute aus aller Welt sind Zeugen seiner Premiere. Aus den USA, aus Indien, Sri Lanka und vielen Ländern Europas sind sie in Hagenbecks Tierpark gekommen, um Erfahrungen auszutauschen und mehr zu lernen über ihr Metier: die Elefanten. Der internationale Kursus, den auch JJ van Altena als einer von 16 Lektoren begleitet, nennt sich "First European Elephant Management School". Er macht Hamburg und Hagenbeck für neun Tage zum Mekka der Elefantenkunde, und das bereits zum sechsten Mal. Der Ort ist nicht zufällig gewählt, hat sich doch der Tierpark Hagenbeck, der den Elefantenkopf im Firmenlogo trägt, in mehr als 100 Jahren Kompetenz und weltweites Renommee auf diesem Gebiet erworben. Tierparkchef Stephan Hering-Hagenbeck (41) entwickelte das Konzept des praxisnahen Lehrgangs zusammen mit dem Engländer Alan Roocroft (61).

Hamburger Abendblatt - 17. Nov. 2008
Drohne erkunden Meeressäuger in Ostsee
Zur Erkundung von Meeressäugern sollen künftig auch unbemannte Kleinflugzeuge eingesetzt werden. Eine Machbarkeitsstudie am Deutschen Meeresmuseum kommt zu der Einschätzung, dass sich Seehunde und Robben in den Ostseegewässern durchaus mit sogenannten Drohnen beobachten lassen können. Die abschließenden Ergebnisse der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Studie sollen im Januar 2009 vorliegen, wie der Meeresbiologe Michael Dähne vom Deutschen Meeresmuseum am Montag in Stralsund sagte. Wenn sich Geldgeber finden, könnten noch 2009 die Drohnen in einer praktischen Studie bei Erkundungsflügen getestet werden. Diese Erkundungsmethoden könnten nicht nur die Beobachtung erleichtern. Sie gelten zudem als preiswerter und flexibler als direkte Flugeinsätze von Experten. Von diesem Donnerstag an diskutieren Experten aus Dänemark, den USA, Australien, der Schweiz und Deutschland bei einem zweitägigen Treffen über den Einsatz von Drohnen bei Erkundungsflügen.

wm.tv - 17. Nov. 2008
Liebesalarm im Tigergehege
Die beiden Sumatra-Tiger im NaturZoo Rheine leben jetzt in Gemeinschaft. Ende August traf Tiger-Kater „Batu“ aus dem Zoo Chessington bei London als zukünftiger Partner für Katze „Sali“ein. Anfangs kamen beide Tiger jedoch nicht miteinander zurrecht. Mit der ersten Hitze, also als die Tigerdame läufig wurde, zeigte Sali positives Interesse am Kater. Die Pfleger warteten jedoch mit der Öffnung des Trennzauns. Erst bei der zweiten Hitze, öffneten sie die Schieber des Zauns. Innerhalb von Sekunden kam es zum sexuellen Kontakt. Man hofft jetzt auf eine kleine Tiger-Familie im Zoo.

Münstersche Zeitung - 17. Nov. 2008
Große Liebe? – Tiger im NaturZoo vereint
Sie sind vereint: Seit Freitag leben die beiden Sumatra-Tiger im Naturzoo Rheine in Gemeinschaft. Und offensichtlich ist es eine Gemeinschaft, aus der noch mehr werden kann bzw. etwas hervorgehen kann.

Westfälische Nachrichten - 17. Nov. 2008
Nachts im Tropenhaus
Was ist ein Adlerhorst? Im Münsterland ist diese Frage nicht immer eindeutig zu beantworten. Ein Adlerhorst ist – klarer Fall – das Quartier des mächtigen Raubvogels. Es ist aber auch – das ergänzen jedenfalls Freunde des Allwetterzoos in Münster – das Haus des Zoodirektors. Denn der heißt Adler. Um dieses Haus beneiden ihn 80 Prozent der Zoobesucher. Denn Jörg Adler lebt mitten im Zoo. Das ist sehr praktisch für ihn. Von der Rund-um-die-Uhr-Anwesenheit des Chefs profitieren aber auch die 3500 Tiere. Wie neulich, als Jörg Adler gegen Mitternacht in einem spannenden Buch schmökerte. „Irgendwann hörten meine Frau und ich seltsame Rufe, die so ähnlich klangen, als würde einer Frau die Handtasche gestohlen.“ Das Ehepaar holte rasch seine Räder. Minuten später lachten die beiden, als sie entdeckten, was passiert war. „Unser Schimpansen-Mann hat diese Angstrufe ausgestoßen, weil sich ein Igel in sein Revier eingeschmuggelt hatte.“

Badische Zeitung - 19. Nov. 2008
Junger Sika-Hirsch im Schwarzwaldzoo
Der Schwarzwaldzoo hat einen neuen Sika-Hirsch und hofft, dass er bei den "Damen" des Geheges gut ankommt. Vielleicht gibt es ja im nächsten Frühjahr Nachwuchs? Das würde auch ein Erfolg sein für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Sika-Hirsche, an dem sich Waldkirch beteiligt. Wie die Stadtverwaltung berichtet, startete der neue Zooleiter Trudpert Kromer (nach Umstrukturierungen ist die bisherigen Zoochefin Ilka Kern jetzt Sachgebietsleiterin für Bildung und Erziehung im Sozialamt) umfangreiche Anfragen bei Zoos.

ORF.at - 14. Nov. 2008
Kärntner Löwen siedeln nach Südafrika
Wegen finanzieller Probleme musste das Heim von vier Kärntner Löwen, der Tierpark Diana im Maltatal, geschlossen werden. Nun wurde ein zu Hause für sie gefunden: Sie werden ab 2009 im südafrikanischen Großkatzenreservat Lionsrock untergebracht. Die vier Löwen aus dem Maltatal werden ab 2009 ihren Artgenossen aus dem ehemaligen Safaripark Gänserndorf in Südafrika Gesellschaft leisten. Der Safaripark Gänserndorf ist seit 2004 geschlossen. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten kümmerte sich seitdem um die Löwen und fand im letzten Jahr eine artgerechte Lösung im Vier-Pfoten-Großkatzenreservat Lionsrock in Südafrika.

sueddeutsche.de - 13. Nov. 2008
Tiger zerfleischen Mann in Singapur
Grausiger Angriff in Singapur: Drei weiße Tiger haben im Zoo der Stadt einen Mann zerfleischt. Mehreren Wärtern war es noch gelungen, den Schwerverletzten aus dem Gehege zu ziehen. Der 32-Jährige erlag später jedoch seinen Verletzungen. Wie es vom Zoo heißt, war der Malaysier vor dem Angriff in den Tigergraben gesprungen. Das Gehege wurde geschlossen. Das Unglück wird untersucht.

Spiegel online - 13. Nov. 2008
Mann in Zoo von Tiger zerfleischt
Er fiel ins Gehege und wurde zerfleischt: Im Zoo von Singapur ist ein Mitarbeiter von drei weißen Tigern angefallen worden. Kollegen eilten zu Hilfe, doch für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Der Zooangestellte war laut Augenzeugenberichten in den Graben des Geheges gestürzt und sofort von den drei über 100 Kilo schweren Raubkatzen angefallen worden.

AFP - 19. Nov. 2008
Ältester Eisbär der Welt stirbt in kanadischem Zoo
Der älteste Eisbär der Welt ist mit 42 Jahren in Kanada gestorben. Die berühmte Eisbär-Greisin Debby wurde nach einem Organversagen eingeschläfert, wie der Zoo von Winnipeg "mit großer Trauer" mitteilte. In den vergangenen Monaten habe sich ihr Gesundheitszustand stetig verschlechtert, obwohl sie bis zuletzt aktiv und rege gewesen sei. Debby war als Jungtier in der russischen Polarregion zur Waisin geworden und kam 1967 in den Zoo von Winnipeg. Mit ihrem Partner Skipper hatte sie sechs Junge.

derstandard.at - 18.11.2008
Kanada: Ältester Eisbär der Welt gestorben
Der älteste Eisbär der Welt ist mit 42 Jahren in Kanada gestorben. "Debby" sei eingeschläfert worden, nachdem mehrere Organe versagt hätten, teilte am Dienstag "mit großer Trauer" der Zoo von Winnipeg mit. "Debby" war als Jungtier in Russland zur Waise geworden. ... In der Wildnis erreichen wenige Eisbären das Alter von 20 Jahren, das Guinness Buch der Rekorde erklärte "Debby" in diesem Jahr zum ältesten Eisbären der Welt.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos  –  Meldungen international

Niederländische Meldungen

Belgien

hln.be - 19. Nov. 2008
Antwerpse Zoo neemt uitbating Blankenbergs Serpentarium over
Antwerpener Zoo übernimmt Leitung von Blankenberger Serpentarium
Die Leitung des Blankenberger Serpentarium, vereinigt in Reptielenland Blankenberge e.V., ist von der Königlichen Gesellschaft für Tierkunde von Antwerpen (KMDA) übernommen worden. Das ist die Gesellschaft, die hinter dem Zoo Antwerpen steht. Für Besucher der touristischen Bildungsattraktion auf dem Seedeich in Blankenberge wird sich wenig verändern. Das Serpentarium, das jährlich ca. 65.000 Besucher hat, wird künftig über noch mehr wissenschaftliche Kompetenz verfügen. Die Übernahme kommt anläßlich der Zusammenarbeit für die Arbeiten, die zur Zeit in Blankenberge stattfinden. Die Unterbringung einer Anzahl von Reptilien wird restauriert, um erneut den Anforderungen gerecht zu werden. Der Antwerpener Zoo will mit der Übernahme Gebrauch machen können von dem Sachverstand des Serpentariums bezüglich der Zucht und der Pflege von Reptilien in Gefangenschaft. Im Serpentarium kann sich der Besucher bekannt machen u.a. mit Chamäleons, Pfeilgiftfröschen, Laubfröschen, Würgeschlangen, Leguanen und Skinken. Die Attraktion verfügt außerdem über eine sehr wertvolle Sammlung von Vogelspinnen und Skorpionen.

nieuwsblad.be - 15. Nov. 2008
Zoo krijgt pronkstuk van Elephant Parade
Zoo erhält das Prunkstück der Elephant Parade
Antwerpen. Jochen Vandenbergh. Der Zoo hat nach der Elephant Parade Auktion am Donnerstag abend das "Elefantchen" S.O.S. als Geschenk erhalten. Das Prunkstück der Sammlung wurde für ein wenig enttäuschende 15.000 Euro versteigert. Die 61 bemalten Elefantenstatuen brachten insgesamt ca. 477.900 Euro ein in die Kasse eines Elefantenkrankenhauses in Thailand. Im vorigen Jahr wurden in Rotterdam bei einem ähnliche Projekt 248.000 Euro eingenommen. "Die Ehrlichkeit gebietet uns zu sagen, daß wir 13 Elefanten mehr versteigert haben", so Mertens. Sowohl einheimische als auch thailändische Künstler hatten sich beteiligt. Die zwei "Top-Stücke" des Abends waren Electra vom Künstler Franck Van Herck und Trompe Cousue von George de Decker. Van Herck besetzte seinen Polyester-Elefanten mit roten italienischen Glassteinchen. Die Skulptur ging für 27.000 Euro unter den Hammer. De Decker kassierte 32.000 Euro für seinen mit Blei verkleideten Elefanten. Der erwartete Publikumsmagnet, S.O.S. von Avi Kennan, erbrachte "kaum" 15.000 Euro und blieb damit unter den Erwartungen. Vor allem unter denen des Künstlers selbst, der den Wert seiner Skulptur auf 100.000 Euro geschätzt hatte. Käufer Ward Van Der Molen schenkte S.O.S. dem Antwerpener Zoo. "Mein Werk ist ein Werk für die Zukunft und soll von jedem gesehen werden können, weil es eine Botschaft vermittelt. Es stellt einen Elefanten dar, der auf eine Landmine getreten ist. Deshalb gab ich S.O.S. eine Beinprothese und verknotete seinen Rüssel", so Kennan, der sehr um das Schicksal der Elefanten in Asien besorgt ist. S.O.S. wird nicht allein prunken im Zoo. Der Antwerpener Tiergarten legte auch selbst 7.000 Euro hin für Sawasdee des thailändischen Künstlers Kalayanee Prachayanupap. Neben den grob gerechnet 480.000 Euro aus der Auktion kommt noch Geld aus den "Sparelefanten" dazu, die aufgestellt wurden im Stadsfeestzaal und im Stadttheater. Die werden Ende Dezember aufgemacht. Es komme noch Geld hinzu, aber auf eine halbe Million Euro insgesamt zu hoffen, sei etwas zu optimistisch, meint Mertens. Der größte Teil des eingenommenen Geldes geht an ein Elefantenkrankenhaus in Thailand. Auch der Tierpark Planckendael erhält Geld für ein Elefantenprojekt.

nieuwsbank.nl - 14. Nov. 2008
Veiling kunstolifanten brengt 477.900 euro op voor Aziatische olifant
Kunstelefanten-Versteigerung erbringt 477.900 Euro für Asiatischen Elefanten
Antwerpen. Von der vielbeachteten Kreditkrise war gestern im Antwerpener Zoo zum Glück nichts zu merken: die Versteigerung der kunstvoll dekorierten Elefanten der Elephant Parade erbrachte gut und gerne 477.900 Euro. Das ist beinahe das Doppelte des Ergebnisses im vorigen Jahr in Rotterdam. Die Auktion unterstützt mit dem Geld verschiedene gute Zwecke, die sich einsetzen für den vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten.

gva.be - 14. Nov. 2008
Antwerpse olifanten brengen bijna half miljoen euro op
Antwerpener Elefanten bringen fast eine halbe Million Euro ein
Unter den Augen von Hunderten Neugieriger wurden die "Tierchen" eins nach dem anderen in den gerammelt vollen Marmorsaal des Antwerpener Zoos gebracht. Die Auktion brachte schließlich 477.900 Euro ein. Die Versteigerung bildete das Finale der Elefantenparade: eine Parade von Kunstelefanten, die von bekannten und weniger bekannten Künstlern bemalt worden waren. Die Parade im Herzen Antwerpens war ein riesiger Erfolg und lockte gestern dann auch massenweise potentielle Käufer an. Die Sitzplätze waren schon zwei Wochen im voraus ausverkauft. Als Minimum mußte man für so einen prestigeträchtigen Elefanten 2.000 Euro hinblättern. Die Versteigerung der 61 Elefanten sollte also mindestens 122.000 Euro einbringen. Aber bis halb 12 Uhr gestern abend wurden schon mehr als 400.000 Euro gezählt. Die Einnahmen gehen an Projekte, die Elefanten in Asien schützen.

nieuwsblad.be - 12. Nov. 2008
Tot 10.000 euro voor olifanten geboden
Bis 10.000 Euro für Elefanten geboten
Bisher sind schon Beträge bis 10.000 Euro geboten worden für die kunstvoll bemalten Elefanten der Antwerpener Elefantenparade. Die werden kommenden Donnerstag im Zoo von Antwerpen versteigert werden. Die Einnahmen gehen an ein Elefantenkrankenhaus in Thailand. Die Organisatoren hoffen auf hohe Beträge für die 56 Elefanten. Sie stehen jetzt im Königin Elisabethsaal, um von den Künstlern aufgefrischt zu werden. Eventuelle Spuren von Vandalismus werden in den nächsten zwei Tagen noch weggearbeitet.

Niederlande

rtvnoord.nl - 19. Nov. 2008
Nieuwe dierenpark in Emmen weer stapje dichterbij
Neuer Tierpark in Emmen wieder ein Schritt näher gerückt
Emmen. Die Finanzierung des Baus des neuen Tierparks in Emmen ist nahezu [gesichert]. Die Provinz Drenthe, die Gemeinde Emmen und der Tierpark stecken insgesamt 468 Millionen Euro in das Megaprojekt. Der neue Zoo auf der Noordbargeres erhält drei Themen: Natur, Klima und Kultur. Das Theater in Emmen zieht auch in den Park um. Der Ausbau ist erforderlich, weil der Emmener Zoo immer mehr Mühe hatte, um genug Besucher anzuziehen. Nur wenn er sich von anderen Tierparks unterscheidet, kann der Zoo in Drenthe überleben. Die Besucher sollen 2012 zum erstenmal einen Einblick nehmen können in die neue Attraktion.

dvhn.nl - 18. Nov. 2008
Drents akkoord over 1,5 miljard euro
Drenthes Abkommen über 1,5 Milliarden Euro
assen/emmen. Die Provinz Drenthe, die Gemeinden Assen, Emmen und Coevorden haben sich geeinigt über die Finanzierung einer Anzahl von großen Projekten. Am meisten regt die Verlegung des Tierparks Emmen die Phantasie an. Mit der Ausführung aller Projekte ist ein Betrag von über 1,5 Milliarden Euro verbunden. Das Geld wird außer von Provinz und Gemeinden aufgebracht durch Marktparteien und das Kabinett: als Ausgleich für das Abblasen der Zuiderzeelijn. Die Verlagerung des Tierparks, der Bau eines neuen Theaters und der Wiederausbau eines großen Teils des Emmener Zentrums kosten 468 Millionen Euro. Das sind 138 Millionen Euro mehr als erwartet. Bürgermeister Cees Bijl ist voller Vertrauen, daß der notwendige Betrag auf den Tisch kommt.
[Zuiderzeelijn = Hochgeschwindigkeitsverbindung durch die Nordprovinzen; eine Studie des niederländischen Verkehrsministeriums kam zu dem Schluß, daß diese Linie volkswirtschaftlich nicht rentabel sei]

wisselzoo.nl - 17. Nov. 2008
Uitwisselingsproject in Dierenpark Wissel
Austauschprojekt im Tierpark Wissel
Karen Swan, Tierpflegerin im South Lakes Wild Animal Park in England, arbeitet in den nächsten zwei Wochen noch im Rahmen eines Austauschprojektes im Tierpark Wissel. Karen nimmt am Leonardo da Vinci Austauschprojekt teil, an dem der Tierpark Wissel mitwirkt. Das Leonardo da Vinci Austauschprojekt ist Bestandteil des europäischen Programms "ein Leben lang lernen" und ermöglicht es, u.a. Karen, eine Zeit lang in einem anderen Land zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Ellis van den Rozenberg, normalerweise Tierpflegerin im Tierpark Wissel, nimmt zur Zeit Karens Aufgaben in South Lakes wahr. Auch für sie sind es drei interessante Wochen, in denen sie einen Einblick erhalten kann in die Küchen des South Lakes Wild Animal Park.

wisselzoo.nl - 13. Nov. 2008
Opnieuw eieren bij de pingu�ns
Erneut Eier bei den Pinguinen
Sowohl die Brillenpinguine, als auch die Pelikane im Tierpark Wissel haben wieder Eier gelegt. Beide Tierarten hatten in diesem Jahr auch schon Eier gelegt und bei den Brillenpinguinen ist vor kurzem noch ein Junges geschlüpft. Ob aus allen Eiern ein Küken schlüpft, läßt sich nicht sagen, aber natürlich hoffen wir es.

artis.nl - Anf. Nov. 2008
Welkom Franka!
Willkommen, Franka!
Artis ist um einen schönen Bewohner reicher! Am Freitag, den 31. Oktober, kam Brillenbärin Franka aus dem Dortmunder Zoo.

artis.nl - Ende Okt. 2008
Mandril geboren
Mandrill geboren
Affenbaby ist im Affenhaus zu sehen. Am 27. Oktober wurde ein kleiner Mandrill geboren. Es ist ein Junge und heißt Rafiki, nach dem Mandrill aus dem Filmmusical "König der Löwen".

overloonzoo.nl - 13. Nov. 2008
Goeldi geboren in Zoo Parc Overloon
Springtamarin im Zoo Parc Overloon geboren
Unlängst wurde im Zoo Parc Overloon ein Springtamarin geboren. Das Tier ist das sechste in der Gruppe, die bis vor kurzem aus vier Männchen und einem Weibchen bestand.

gaiapark.nl - Anf. Nov. 2008
GaiaPark Kerkrade Zoo presenteert hét cadeau voor de feestdagen!
GaiaPark Kerkrade Zoo stellt Geschenk für die Feiertage vor!
GaiaPark Kerkrade Zoo wird loslegen mit einer besonderen Vergünstigungsaktion. Vom 1. Dezember 2008 bis einschließlich 31. Januar 2009 ist es möglich, ein GaiaPark Jahresabonnement zu erwerben zu einem sehr günstigen Tarif! GaiaPark hat außerdem in Zusammenarbeit mit verschiedenen Zoos und Freizeitparks im In- und Ausland geregelt, daß Jahreskartenbesitzer 2009 mit der GaiaPark-Jahreskarte viele zusätzliche Ausflüge machen können. So können Jahreskarteninhaber nicht nur ein Jahr lang GaiaPark besuchen, sondern haben auch einen Besuch frei u.a. in Apenheul, Tierpark Amersfoort, Zoo Antwerpen.

ad.nl - 18. Nov. 2008
IJsbeer Eric moet nog wachten op Tania
Eisbär Eric muß noch warten auf Tania
Rotterdam. Marcel Potters. Halb Europa durchquerte er letzten Montag. Blijdorps neuer Eisbär Eric (14). In aller Frühe wurde er von seinem Pfleger im Wiener Tiergarten Schönbrunn verladen, um anschließend auf die lange Reise nach Rotterdam zu gehen. Erst gegen elf Uhr abends kam er auf dem Parkplatz von Blijdorp an. Inzwischen ganz schön erregt; die Betäubung, die er vor der Reise verabreicht bekam, hatte schon aufgehört zu wirken. "Die haben sie ihm gegeben, um ihn in die Transportkiste zu kriegen. Erst als er aufgewacht war, konnte die Reise beginnen", sagt Eisbärenpfleger Martin van Wees vom Tiergarten Blijdorp. Gestern wurde Eric - 500 kg schwer - in das Innengehege in Arctica transportiert. wo er sich in den nächsten Tagen an seine neue Umgebung gewöhnen kann. "Da geben wir ihm Fisch und Brot und allerhand Leckeres. Am Donnerstag wollen wir ihn zum erstenmal in das Außengehege lassen." Das bedeutet nicht, daß er dann gleich mit Tania Bekanntschaft schließen kann, der Eisbärin, die schon ein paar Monate im Rotterdamer Zoo lebt. Van Wees: "Ich denke, es wird noch ein paar Monate dauern. Es ist nicht die geeignetste Zeit, um zwei Eisbären zusammenzubringen. Das wird erwartungsgemäß erst im Februar oder März nächsten Jahres geschehen." Das Ziel aller Anstrengungen bleibt dasselbe: Blijdorp hofft, Ende des nächsten Jahres kleine Eisbärchen zeigen zu können. An dem kerngesunden Männchen soll es nicht liegen, es ist - wie das im Tiergartenland heißt - ein hervorragender "Zuchtmann". Tania hingegen hat noch keine Erfahrung. "Das ist dann auch unsere größte Sorge". Mit eigenem Nachwuchs hofft auch Blijdorp sein Scherflein beitragen zu können für den Fortbestand dieser besonderen Polartiere. "So daß wir, wenn das wirklich nötig ist, Eisbären aus den Zoos wieder in die freie Natur auswildern können."

emmen.nl - 18. Nov. 2008
Persbericht: Centrumontwikkeling dierenpark-theater Emmen. Gezamenlijke aanpak bij verwezenlijken plannen - Gemeente Emmen, Provincie Drenthe, Dierenpark Emmen
Pressebericht: Zentrumentwicklung Tierpark-Theater Emmen. Gemeinschaftliche Vorgehensweise bei Verwirklichung der Pläne - Gemeinde Emmen, Provinz Drenthe, Tierpark Emmen
Gemeinde Emmen, Provinz Drenthe und Tierpark Emmen klemmen sich gemeinsam hinter die ehrgeizige und nachhaltige Gebietsentwicklung des Zentrumgebiets von Emmen. Hierbei geht es sowohl um die Entwicklung des neuen klimaneutralen Tierparks in Kombination mit dem Theater als Top-Attraktion in den Niederlanden, als auch um die Neuentwicklung des Standortes an der Hoofdstraat zu einem einmaligen Park. Daneben wird gesehen nach der Verbindung dieser Standorte durch das Anlegen eines neuen Platzes über das Vertiefen des Hondsrugweg. Die Ambitionen von Provinz, Tierpark Emmen und Gemeinde stimmen gut überein. Die großräumige ökonomische Bedeutung der Pläne und der Ambitionen auf dem Gebiet des Raums, des Klima, der Energie, der Kultur, der Innovation und des Tourismus werden parteienübergreifend unterstützt. Alle sind davon überzeugt, daß der Erfolg der Pläne in der Verflechtung der Teile zu einem gesamtheitlichen Ansatz liegt. Es geht um einen Betrag von 468 Millionen Euro. So eine Investition soll viele hunderte befristete und strukturelle Arbeitsplätze ergeben. Das Parlament der Provinz und der Stadtrat befassen sich noch mit diesen Plänen. ... An der Westseite des Zentrums beginnt die Entwicklung eines Gebietes von 69 ha. Das Thema ist Tätigkeit, Freizeit und Kultur. Hierher kommt auch der neue Park mit Theater unter der Arbeitsbezeichnung Sinds 2010 (55 ha). Dieser neue Erlebnispark hat den Ehrgeiz, eine Attraktion zu werden, wo die Besucher auf eine völlig einzigartige, neue Weise eine Entdeckungsreise durch verschiedene Welten machen können. Welten, in denen Natur und Kultur intensiv erfahren werden können. Anregung steht im Mittelpunkt. Der neue Park wird viel mehr als ein Tierpark: er wird ein Weltpark von Natur und Kultur. ... Im Jahre 2010 wird begonnen mit den Erdarbeiten und der Anlage des neuen Erlebnisparks. Der Bau der ersten Phase, u.a. mit dem Theater, ist 2011 und 2012 geplant. Die Verlegung des Tierparks in das Zentrum-West ist 2013 vorgesehen. Zielstellung ist, den neuen Platz und den Tunnel in Gebrauch nehmen zu können bei der Eröffnung des Erlebnisparks. Die Realisierung des Hoofdstraatstandortes ist möglich nach der Verlegung des Tierparks. In den kommenden Jahren finden Planung und Auswahl der Planer für den Hoofdstraatstandort statt.

ad.nl - 18. Nov. 2008
Stoere Eric Blijdorps nieuwe ijsberentroef
Echt starker Eric - Blijdorps neuer Eisbärentrumph
Rotterdam. Das ist er. Eric - 14 Jahre alt und etwa 500 kg schwer. Blijdorps neuer Eisbär aus Wien. Dieser Schwarzenegger unter den Polartieren soll Eisbärin Tania und folglich dem Rotterdamer Zoo kleine Eisbären besorgen. Und sorgen für einen positiven Abschluß eines unruhigen Eisbärenjahres in Blijdorp, wo das Wasser in der Anlage Erbsensuppe ähnelte und die zwei "Brabanter" Eisbären Jelle und Ewa von Tania rausgeekelt wurden. Der echt starke Eric hat seine Sporen schon reichlich verdient; der seiner Herkunft nach Berliner Eisbär hat schon für eine Menge Nachwuchs gesorgt. Gestern kam er in Blijdorp an und ist wahrscheinlich diese Woche bereits zu sehen.

nu.nl - 18. Nov. 2008
Spanje zet Iberische lynxen uit
Spanien wildert Iberische Luchse aus
Madrid. ANP. Spanien wird im Jahre 2009 einige in Gefangenschaft geborene Iberische Luchse auswildern. Das haben Mitarbeiter des Programms LIFE für die Rettung des Iberischen Luchses gesagt, so die spanische Zeitung El Pa�s im Pressebüro Europa Press am Dienstag. Der Iberische Luchs ist eine der meist bedrohten Katzenartigen der Welt. Von den 1.100 Tieren, die um 1980 herum noch in freier Natur in Spanien lebten, waren im Jahre 2000 noch höchstens hundert erwachsene Tiere übriggeblieben. Der WWF Spanien schätzt die Anzahl erwachsener Iberischer Luchse in freier Wildbahn auf maximal 180, von denen vierzig Weibchen sind, die noch trächtig werden können. Die Anstrengungen, um das Aussterben des Iberischen Luchses zu verhindern, laufen in Spanien über das Programm LIFE. Laut Programmdirektor Miguel Angel Simón sind dieses Jahr im Zuchtzentrum und in der Wildnis fast sechzig Iberische Luchse geboren worden. Simón ließ wissen, daß die Absicht besteht, Ende des Sommers 2009 zwei Luchspärchen auszuwildern. Die erhalten Gesellschaft von einigen jungen Tieren. Für das Programm LIFE stehen für einen Zeitraum von fünf Jahren fast 26 Millionen Euro zur Verfügung. Die Europäische Union und die spanische Regierung sind die weitaus wichtigsten Geldgeber. Auch der WWF ist an dem Projekt beteiligt. Frans Schepers, Leiter des WWF-Programms Schutzgebiete und bedrohte Arten, erklärt, daß seine Organisation unter anderem ein Projekt unterstützt, daß ausgerichtet ist auf das Züchten von Kaninchen in großen umzäunten Gebieten, so daß diese als Nahrung für die Luchse dienen können.

rtvutrecht.nl - 14. Nov. 2008
Giraffe-record in Dierenpark Amersfoort
Giraffen-Rekord im Tierpark Amersfoort
Amersfoort. Der Tierpark Amersfoort hat seit heute die größte Gruppe männlicher Giraffen in Europa. Die Giraffe Marco kam aus Rotterdam. Der Tierpark hat somit jetzt acht männliche Giraffen. Der Rekord ist unbeabsichtigt entstanden. Eigentlich sollten zwei Bullen nach Frankreich reisen, aber das ist nicht möglich aufgrund des Reiseverbots für Wiederkäuer. Das Verbot wurde festgelegt wegen der in der Region herrschenden Blauzungenkrankheit. Meist leben mehrere weibliche Giraffen mit einem Männchen zusammen. Wenn ein anderes Männchen die Geschlechtsreife erreicht, führt das oft zu Problemen. Weil es in Amersfoort keine Weibchen gibt, geht es wohl gut. Das Zuchtprogramm für männliche Giraffen in Amersfoort besteht seit 1999. Die Tiere sind unterschiedlich alt, von zwei bis neun Jahre. "Mutombo lebt am längsten bei uns. Er ist die älteste und die größte der Giraffen und bringt Ruhe und Ordnung in die Gruppe", erläutert Tierpfleger Raymond van der Meer. Wenn in einem anderen Zoo ein Männchen zu alt wird für die Gruppe, wird das Tier nach Amersfoort "ausgelagert". Vorige Woche kam deshalb Giraffe Raf aus Beekse Bergen nach Amersfoort.

telegraaf.nl - 14. Nov. 2008
Per ongeluk mannengiraffenrecord in Amersfoort
Unbeabsichtigt Giraffenbullenrekord in Amersfoort
Amersfoort. Mit der Ankunft der Giraffe Marco aus Rotterdam hat der Tierpark Amersfoort seit Freitag die größte Gruppe männlicher Giraffen in Europa. "Es gibt keinen anderen Zoo in Europa mit mehr als sieben männlichen Giraffen. Wir haben jetzt acht", sagte eine Sprecherin des Parks. Wie lange die Amersfoorter Giraffenbullen sich selbst den größten Klub in Europa nennen können, ist unbekannt. Vielleicht wird kurzfristig eine Giraffe in einen anderen Zoo geschickt, um ein Weibchen zu befruchten. Man weiß nie, wie es läuft, sagte die Sprecherin.

ad.nl - 14. Nov. 2008
'Strijden voor beren zolang het nodig is'
"Für Bären streiten, solange es nötig ist"
Gouda. Gerard Baars aus Gouda gilt als einer der größten Bärenexperten in Europa. Und das ist nicht so abwegig, wenn man den ersten Bärenwald in Europa gestiftet hat. Für seine International Bear Foundation bereist er ganz Europa, vor allem Länder, in denen es viele Bären gibt. Denn es gibt noch viel zu verbessern an den Lebensbedingungen der Tiere. "Doch ist es niemals meine Absicht gewesen, um mich jederzeit für Bären einzusetzen. Aber ich kann mich dem nicht entziehen", sagt er. "Wenn man in dieser Welt einmal einen bestimmten Namen hat, wird man ihn nicht wieder los." Gegenwärtig wohnen Yvonne und Gerard Baars abwechselnd in Gouda und in Frankreich, aber es ist noch keine zehn Jahre her, da waren sie den ganzen langen Tag als Besitzer in Ouwehands Tierpark in Rhenen. Im Jahre 2000 verkauften sie den Park. "Wir wollten nicht mehr sieben Tage pro Woche arbeiten und die Kinder wollten den Betrieb nicht weiterführen", sagt Yvonne. Aber auch danach blieb das Ehepaar, und dann vor allem Gerard, für Bären aktiv. Das hat eigentlich zufällig begonnen. "Anfang der 1990er Jahre schauten wir einmal gut nach der Unterbringung der Tiere und wir machten eine schwarze Liste der Tiere, die zu beengt untergebracht waren. Darunter waren auch die Bären. Wir wollten mehr Platz für sie und natürlichere Lebensumstände. Jetzt ist das Gemeingut, aber damals überhaupt noch nicht", sagt Gerard. Weil Ouwehands ein Grundstück kaufen konnte, um sich zu vergrößern, wurde auf zwei Hektar der Bärenwald eingerichtet, das erste Gehege, in dem Bären in einer natürlichen, waldreichen Umgebung leben konnten. Er wurde inzwischen ein Erfolg, das Publikum kam in Strömen. Im Bärenwald wurden (und werden) Bären aufgefangen, die vor allem auf dem Balkan ein trostloses Leben fristeten als Attraktion, vielfach als Tanzbären. Aber es leben auch ehemalige Zirkustiere hier. Es wurde zwecks Verwaltung eine Stiftung ins Leben gerufen, deren Vorsitzender Gerard Baars wurde. "Die Idee, auf diese Weise Problemtiere aufzufangen, konnte auch an anderen Orten realisiert werden. Und so entstanden bald Bärenwälder in Deutschland, Österreich und in der Schweiz", sagt er. Auch wurde die Stiftung, später in Alertis umbenannt, eingeschaltet bei allerhand "Bärenproblemen". Nachdem er 2004 Alertis verlassen hatte, beschloß Gerard Baars ein Jahr später doch wieder, sich mit "Bärensachen" zu beschäftigen - mit der International Bear Foundation (das war übrigens auch der ursprüngliche Name von Alertis). "Wir haben drei Zielstellungen: Lösungen finden für Problembären, Erhalt des Lebensraums des Braunbären und Aufklärung der Öffentlichkeit." Wie lange er noch weitermacht mit seiner Arbeit für die Bären? "So lange es nötig ist, bis die lokale Bevölkerung es von uns übernimmt. Wir sorgen für die �Samenkörner', das Geld - und die eigene Bevölkerung muß ernten. Das kann manchmal lange dauern", sagt Gerard. Seine Gattin ergänzt: "Alle die Bärenwälder ziehen Besucher an. Eltern mit Kindern. Und die Kinder müssen eben eintreten für die Bären."

nos.nl - 13. Nov. 2008
Panterdrieling is gezond
Leopardendrillinge sind gesund
Die Leopardendrillinge in Burgers' Zoo sind vom Tierarzt umfassend untersucht worden. Das Ergebnis ist gut, sie sind kerngesund! Ein großes Fest also bei Burgers' Zoo in Arnhem. Sri-Lanka-Leoparden sind nämlich eine bedrohte Tierart. Auf der ganzen Welt leben nur noch 800 Sri-Lanka-Leoparden in freier Wildbahn. In allen Zoos in Europa sind es nicht mehr als 50 Sri-Lanka-Leoparden. Die Jungtiere in Burgers' Zoo scheinen drei Männchen zu sein. Sie wurden nach den Söhnen ihrer Pfleger genannt: Floris, Mias und Cas.

Französische Meldungen

30millionsdamis.fr - 13. Nov. 2008
Faune sauvage - L'Okapi reparaît
Wild lebende Fauna - Das Okapi taucht wieder auf
Es ist hier vorüber gegangen und von dort wieder zurück... Das Okapi spielt Verstecken mit seinen Beobachtern - seit bald fünfzig Jahren. Am letzten Dienstag konnte ein Amateurphotograph schließlich das allererste Foto von einem Okapi seit einem halben Jahrhundert aufnehmen. Es war im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo (RDC), als ein Exemplar gesehen wurde. Es ist unmöglich, es mit einem anderen Säugetier zu verwechseln. Das Okapi ähnelt einer Kreuzung zwischen einer kleinen Giraffe (zu deren Familie es gehört) und einem Zebra. Der Koordinator des zoologischen Gartens der Stadt Gbadolite hat in Nord-Urbangi der Presse die Nachricht am Dienstag mitgeteilt. Er hat außerdem enthüllt, daß ein Okapi-Kadaver drei Monate zuvor in der Ortschaft Mobando entdeckt worden war, etwa sechzig Kilometer nördlich von Gbadolite. Auch wenn seit 1980 mehrere Berichte die Anwesenheit von Okapi-Spuren dokumentiert haben im Urwald nahe des Äquators, kein menschliches Wesen hat je eines zu Gesicht bekommen. Entdeckt im Jahre 1901 vom Briten Harry Johnston, steht das Okapi auf der Liste der bedrohten Tierarten der Internationalen Naturschutzunion (INCN). Und seit seiner Entdeckung 1901 weiß man, daß das Okapi in der Natur in den Urwäldern im Osten der RDC und besonders in Ituri vorkommt. Aber der Krieg in dieser Region Afrikas hatte seine Beobachtung fast unmöglich gemacht.

Tschechische Meldungen

ekolist.cz - 16. Nov. 2008
Údajne neplodný levhart Mága se stal trojnásobným otcem
Angeblich unfruchtbarer Leopard Mága wurde dreifacher Vater
Brno. Der sechsjährige Sri-Lanka-Leopard Mága, der in seinem Heimatzoo Brno für unfruchtbar gehalten wurde, hat seine Pfleger verblüfft. Vor einiger Zeit wurde er im niederländischen Zoo Arnheim, wohin er im Februar kam, zur allgemeinen Überraschung sogar dreifacher Vater. Über Mága hatten die Tierpfleger Anfang des Jahres "den Stab gebrochen". Sein Spermiogram zeigte, daß er nur fünf Prozent aktiver Spermien hatte. Die Chancen, Nachwuchs zu zeugen, waren also ganz und gar verschwindend gering.

rozhlas.cz - 14. Nov. 2008
Liberecká ZOO otevrela verejnou diskusi o chystaném rozvoji Lidových sadu
Zoo Liberec eröffnete öffentliche Diskussion über die geplante Entwicklung des Volksparks
Der Zoo Liberec startete auf seinen Internetseiten die öffentliche Diskussion über die geplante Entwicklung des Volksparks. Dort wird offen diskutiert über Zoologischen und Botanischen Garten, die dank neuer Bauten und eines Arboretum für die Besucher attraktiver werden sollen. Die Diskussion findet statt auf den Webseiten www.zooliberec.cz.


Russische Meldungen

Asiatisches Rußland (Sibirien, Ferner Osten)

news.ntv.ru - 17. Nov. 2008
Дворняжка Найда вскормила детенышей пумы
Hofköter Najda nährt Pumajunge
Im Zoo Krasnojarsk wurde bewiesen, daß Hund und Katze nicht immer die schlimmsten Feinde sind. Hofhündin Najda adoptierte zwei Pumajunge, nachdem diese von ihrer Mutter verstoßen wurden.

russian.xinhuanet,com - 15. Nov. 2008
Ареал обитания маньчжурских тигров расширяется с китайско-российской границы на внутренние районы Северо-Восточного Китая
Lebensraum der Mandschu-Tiger erweitert sich von der chinesisch-russischen Grenze bis in innere Bezirke Nordost-Chinas
Changchun. Xinhua. In diesen Tagen wurde in einer Forstwirtschaft, etwa 40 km von der chinesisch-russischen Grenze entfernt, Spuren eines Mandschurischen Tigers entdeckt. Experten meinen, das zeuge von der Erweiterung des Lebensraumes dieses seltenen Tieres.

vn.ru - 14. Nov. 2008
Арктика в  Новосибирске
Arktis in Nowosibirsk
Das Eisbärenpaar im Zoo Nowosibirsk fühlt sich jetzt immer wohl. Es erhielt ein neues tiefes Becken mit Wänden im Stil des arktischen Eises. Kai und Gerda, so heißen die Eisbären, sind noch jung. Sie wurden im November erst ein Jahr alt.

wwf.ru - 14. Nov. 2008
Forest fire suppressed by voluntaries in the Leopardovyi refuge in the Russian Far East
Voluntary fire-fighting brigades formed, equipped and trained with WWF's support are helping prevent catastrophic forest fires in the habitats of one of the rarest cat of the Globe - the Far Eastern leopard.
20 hunters from Nezhinskoy hunting society were fighting severe forest fires in the very heart of the Land of the Leopard for the whole last week. A newly created wildlife refuge Leopardovyi was on fire. Being declared only in late October Leopardovyi does not yet have administrative body and is in no condition to combat forest fires WWF-Russia has provided 2000 Euros for purchasing fuel. Air pumps, three tractors and five vehicles helped volunteers to suppress fires only on November 12 when about 400 hectares were already lost in flame.
In 2007-2008, WWF-Russia handed over to 15 voluntary fire-fighting brigades of Khasanskii and Nadezhdinskii districts 30 air pumps, back pack water pumps, protective outfit and equipment; Nezhinskii hunting society received a tractor.
Konstantin Kobyakov, staff of WWF-Russia Amur branch forest program notes, "Today our recent efforts prove results. Nowadays, when governmental organizations have lost control over the situation in the forests volunteers help prevent catastrophic fires."
During fire dangerous period, brigades formed out of volunteers from Khasanskii district non-governmental organization of hunters and fishermen and staff of the Visitor Center "Land of leopard" were fighting against fire not giving it a chance to spread further to the forest of Khasanskii district.
Not long since fire dangerous season, Nerpinskii Rybcoop, the for-profit organization that has recently leased for conservation purposes forest plot in Khasanskii district with WWF support, conducted fire preventive measures on this territory. 18 kilometers of fire breaks were bulldozed to protect forest from fires and counter firing has been conducted.
WWF hopes that all these fire-preventive measures will help us to preserve forest unless the Government starts solving fire-fighting issue.

wwf.ru - 11. Nov. 2008
Kamchatka smugglers caught with 38 rare gyrfalcons
Traffic police of the Milkov District in the Kamchatka Region apprehended a truck carring a large number of illegally captured gyrfalcons the night of November 11. The damage caused by the violation is estimated at 9.5 million rubles ($380,000).
Representatives of enforcement agencies, the FSB, the veterinary service, and the Natural Resource Monitoring Agency (Rosprirodnadzor) travelled to Milkov, about 200 km north of Kamchatka's capital of Petropavlovsk-Kamchatsky, to carry out an investigation. Veterinarians on site found that most of the birds were in satisfactory, despite having been tied and cooped for long periods. Only a few of the birds' wings were damaged. The birds are being held in a temporary shelter before their release, planned November 12.
The smugglers claimed to have bought the birds from an unidentified source in the town of Ossora in Karaginsky District in the northern part of Kamchatka. Experts say that to collect such a large number of birds would have required an organized operation of trapping and caring for the birds for several months.
The capture of this many birds speaks to the fact that Kamchatka has a well-organized criminal smuggling operation.
Endangered falcons are in high demand on the blackmarket of hunting birds in the Near East. Large sums of money are offered for the birds, encouraging Russian poachers and smugglers to break the law. "This is the largest case we have seen in recent years," says Aleksei Vaisman, Head Coordinator of the Russian TRAFFIC Program. "Nine and a half million rubles in damages is a large enough fine to invoke federal criminal charges. Under the ensuing investigation, the smuggler's channels will be identified - from where the birds were caught to where they were headed outside Kamchatka."
Ornitologists say that as many as 100 gyrfalcons are smuggled from Kamchatka each year. In the past few decades, rare falcon numbers on Kamchatka have declined from 3,500 to only 500 pairs.

wwf.ru - 12. Nov. 2008
3-rd International Ecological Forum "Nature without Borders"
WWF welcomes appeal of Sergei Darkin, Primorskii Province Governor, to join efforts in conservation of nature and the Far Eastern leopard which he made at the opening ceremony.
Today, Vladivostok hosts traditional ecological Forum which gathered representatives from governmental, scientific and grassroots organizations of the Russian Far East as well as guests from China, Japan, USA, Mongolia, and Vietnam. The goal of this Forum is to work out concrete practical measures for complex use and deep procession of natural resources, ensure favorable environment.
Nowadays, when Primorskii Province is preparing to host APEC in 2012 urgent need to solve lots of issues has aroused. Among them are sustainable use of marine biological resources, utilization of domestic wastes, radiation monitoring, improving quality of drinking water. One of the sectional meetings of the Forum was dedicated to forests conservation during its exploitation.
In his welcoming speech the Governor has noted that today in Primorskii Province the portion of PAs is higher than in California. Primorskii Province holds first place in Russia on the number of provincial level PAs which makes 6 percents of the whole Primorskii Province territory. The Governor also paid attention of the Forum guests to the joyful fact - Russian Prime Minister Vladimir Putin signed a decree on creation of a new nature sanctuary for the endangered Far Eastern leopards. Sergei Darkin called on to join forces of governmental and non-governmental organizations in nature conservation.
Yurii Darman, head of WWF-Russia Amur branch, comments, "I am very glad that the Governor is proud of the network of reserves and wildlife refuges of Primorskii Province as Primorye is one of the important global ecoregions with high level of biodiversity. Two new national parks, "Leopardovyi" wildlife refuge is a great contribution into our common work. But to save tiger and leopard it is essential to stop destruction of Korean pine-broadleaved forests beyond PAs. One of the Forum's tasks is to introduce mechanisms for sustainable forest use."

wwf.ru - 7. Nov. 2008
Amur is known around the world now
Healthy wetlands - healthy people! With this slogan the 10th Meeting of the Conference of the Contracting Parties to the Ramsar Convention on Wetlands was successfully over.
There are presently 158 Contracting Parties to the Convention, and delegates of 105 countries arrived at this conference with confirmed mandates, many of them in the ministerial rank. The speech of Mr. Lee Myung-bak, the President Korean Republic, contributed greatly to the significance of the event. He was appealing to the audience with the deep knowledge of modern ecological issues. He is one of the authors of the idea of the "Green growth" program - economic development without threat to nature. In framework of the conference there were two simposiums: conservation of migrating birds flyways and establishing international park in the part of demilitarized zone between North and South Korea. This area is the main resting and wintering grounds for Japanese and white-napped cranes nesting in Amur River basin.
Together with contracting parties, five largest international non-governmental organizations were invited to deliver their reports, their status is registered in Convention resolutions. WWF is one of them, was represented by the experts from India, Nepal, Pakistan and Gabon, Zambia, Congo and Sinegal, Japan and Australia, USA and Russia.
"We have successfully accomplished the task of the Russian delegation - says Yury Darman, the director of WWF-Russia, Amur branch, - the idea of Amur Regional Ramsar Initiative has been preliminarily approved by the head of the delegations of Mongolia, Russia and China. The participation of China is the most important, for China State Forestry Administration has a special Department in charge of wetland protection, which includes National Ramsar Committee as well. Moreover, the Program on establishing 44 more protected wetlands of international importance by 2030 has been approved. Russia has not yet created such an authority and the list of Ramsar wetlands has not been extended over 15 years".

wwf.ru - 31. Okt. 2008
Необдуманный выстрел в тигра или леопарда обойдется в полмиллиона рублей
Illegaler Abschuß eines Tigers oder Leoparden wird mit 0,5 Millionen Rubel bestraft

19rus.info - 28. Okt. 2008
Абаканскому зоопарку нужна масштабная реконструкция
Der Zoo Abakan benötigt eine umfassende Rekonstruktion
Bereits im nächsten Jahr soll im Zoo eine Einteilung in Zonen durchgeführt werden. Allein die Projektierungsarbeiten werden 250.000 Rubel kosten. Die unmittelbaren Bauarbeiten selbst werden viel teurer. Die Einteilung in Zonen beinhaltet eine genaue Einteilung des Areals in Flächen für Verwaltungsgebäude, die Haltung der Tiere, deren tierärztliche Behandlung u.a. Die Durchführung derartiger Arbeiten in anderen Städten kostet Hunderte Millionen Rubel. Ob es dem Zoo gelingt, die nötigen Mittel zu finden, weiß noch niemand. In den letzten 30 Jahren gab es keine ernsthaften Umbauten. Die Fläche des Zoos beträgt heute 6 ha, hier leben fast 140 Tierarten (mehr als 500 Individuen). Für die Unterbringung neuer Pfleglinge gibt es fast keinen Platz.

19rus.info - 27. Okt. 2008
В Абаканский зоопарк охотники принесли рекордное количество медвежат
Jäger brachten Rekordanzahl junger Bären in den Zoo Abakan
In diesem Jahr wurden fünf Bären in den Zoo gebracht. Gewöhnlich sind es 2-3 pro Jahr. Sonst bringt man die Bärenjungen, die ohne Mutter blieben, im Frühjahr; in diesem Jahr aber brachte man sie im Sommer, wobei es schon ziemlich herangewachsene Exemplare waren, im Alter von 6-8 Monaten. Das hängt damit zusammen, daß es nicht genügend Pilze und Beeren gab und die Bären deshalb öfter Siedlungen aufsuchten und Menschen angriffen. Die Tiere mußten erschossen werden, manche starben auch vor Hunger - daher die vielen verwaisten jungen Bären. Die Zoomitarbeiter sagen, die Tiere nicht aufnehmen können sie nicht, diese würden sonst kaum überleben. Doch wissen sie auch nicht mehr, wohin mit ihnen. Deshalb müssen neue Pfleglinge anderen Zoos angeboten werden. So reisten drei Jungbären in diesem Jahr nach Moskau, in das Tiertheater "W.L. Durow", wohin höchstwahrscheinlich noch ein junger Bär kommen wird. Auch Zirkusse, die auf Gastspielreise in Chakassien sind, wenden sich an den Zoo.

Belorußland

belta.by - 16. Nov. 2008
Крокодил Робин из Гродненского зоопарка отметил 55- летие
Krokodil Robin aus dem Zoo Grodno wurde 55
Grodno. Krokodil Robin aus dem Zoo Grodno vollendete sein 55. Lebensjahr. Robin kam irgendwann aus China nach Grodno, erzählt Zoodirektorin Zelina Pogerilo. Das alte Krokodil bewege sich wenig und liege in der Regel in seinem Becken und beobachte die Zoobesucher.

interfax.by - 13. Nov. 2008
Семью гамадрилов привезут в Минский зоопарк
Mantelpavianfamilie auf dem Weg in den Zoo Minsk
Eine Mantelpavianfamilie aus dem Zoo Kaunas sollte in nächster Zeit in den Minsker Zoo gebracht werden. Der Wagen mit den Tieren sei vor einigen Tagen aus Kaunas abgefahren, heißt es im Zoo, höchstwahrscheinlich seien die Tiere irgendwo beim Zoll stecken geblieben.

belta.by - 13. Nov. 2008
Верблюдице Розе в Гродненском зоопарке прописали строгую диету
Kamelstute Rosa im Zoo Grodno auf strenge Diät gesetzt
Kamelstute Rosa erhielt eine strenge Diät verschrieben, war bei Zoodirektorin Zelina Pogerilo zu erfahren. Vor eta zehn Jahren wurden beim Zoll in Brest drei junge Dromedare beschlagnahmt, die dem Zoo Grodno übergeben wurden. Zwei der Tiere gelang es nicht zu retten, da sie an einer besonderen Form von Krätze erkrankt waren. Nur Rosa überlebte. Sie mag Sonnen- und Sandbäder. Doch eines Tages, als sie eine Grube in den Sand gegraben hatte, ließ sie sich in diese nieder und blieb mehr als 24 Stunden in dieser Lage. Wie sich erwies, kann sie einfach nicht aufstehen. Der dicker gewordene Höcker hing soweit über, daß keine Kräfte mehr da waren, sich auf die Vorderbeine zu stützen. Das Gewicht der Kamelstute erreichte fast 400 kg. Rosa mußte auf strenge Diät gesetzt werden. Kalorienreiche Nahrung und der Erbsenbrei, den sie so mochte, verschwanden praktisch aus dem Menu. Für die Kamelstute wurden zubereitet Heu, grüne Zweige, mit Vergnügen ißt sie Kleie mit Gemüse. Doch leider, so bemerkte die Zoodirektorin, füttern die Besucher ihren Liebling mit Backwaren und Konfekt.

belta.by - 14. Nov. 2008
Семейные пары антилоп гну и обезьян гамадрилов стали обитателями Минского зоопарка
Familienpaare von Gnus und Mantelpavianen wurden Bewohner des Minsker Zoos
Minsk. Ein Paar Gnus und ein Paar Mantelpaviane kamen in den Minsker Zoo, erzählte Zoopädagogin Olga Korejtschenko. Jetzt befinden sich die Tiere in Quarantäne. Wenn Akklimatisierung und Gewöhnung an die neuen Haltungsbedingungen normal verlaufen, dann werden sie bald für die Besucher zu sehen sein. Die Affen werden untergebracht in neuen Käfigen, die von Studenten der Belorussischen Kunstakademie ausgestaltet wurden. Nachbarn der Paviane werden vier Husarenaffen sein, die kürzlich aus Tschechien kamen. In naher Zukunft erwartet der Zoo die Ankunft von Javaneraffen aus Moskau. Gegenwärtig zählt der Minsker Zoo 244 Arten von Wirbeltieren - beutegreifende und grasfressende Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, aber auch 15 Arten von Wirbellosen, insgesamt 2.815 Individuen. Der Zoo in Minsk wurde am 9. August 1984 als Tiergarten des Minsker Autowerkes eröffnet. Er ist ordentliches Mitglied der EARAZA, der 39 Zoos, [Wild]Tierzuchtzentren, zoologisch-botanische Gärten und ökologische Zentren Rußlands, von Ländern der GUS, des Baltikums und Tschechiens. Im Jahre 2009 besteht der Minsker Zoo 25 Jahre.

Kasachstan

zakon.kz - 13. Nov. 2008
Тигры и львы теперь за стеклом - В зоопарке Алматы открыли новый павильон для хищников
Tiger und Löwen jetzt hinter Glas. Im Zoo Almaty wurde ein neues Raubtierhaus eröffnet
Die Gehege wurden entsprechend dem europäischen Standard errichtet - die Tiere befinden sich nicht in Eisenkäfigen, sondern hinter stabilem Glas. Der Pavillon teilt sich in einen Winter- und einen Sommerteil. Die ersten neuen Bewohner - ein Paar weiße Löwen, ein Paar gewöhnliche Löwen, ein kleiner Amurtiger und ein weißer Tiger - leben sich nach und nach am neuen Ort ein. Anfangs versuchten sie "hinauszugehen" - sie warfen sich gegen das Glas. Ein weiterer Pavillon mit Bassin wartet ebenfalls auf neue Bewohner - auf Pinguine. Wann diese aber im Zoo Almaty ankommen, ist noch nicht bekannt.

express-k.kz - 8. Nov. 2008
Царские апартаменты Многие обитатели зоопарка позавидовали львам и тиграм
Zaren-Appartements. Viele Bewohner des Zoos beneiden Löwen und Tiger
Im Zoo Almaty wurde ein neues Raubtierhaus eröffnet - ein geräumiges, helles, warmes Gebäude, interessant im Bezug auf die Architektur. Doch haben nur die Löwen und Tiger etwas davon, den anderen, die scharfe Zähne haben und mit scharfen Krallen versehen sind, können nur neidisch brüllen. Heute können es sich in sechs Gehegen sieben Tiere gemütlich einrichten, das siebente Gehege ist noch leer. Doch wird der Platz nicht leer bleiben. Laut Zoodirektor Kumek Almenbajew werden sich dort Pinguine niederlassen. Was soll's , sie sind auch Räuber und haben ein Recht. Aber warum wurden Leoparden, Luchse, Geparden, Panther nicht berücksichtigt? Sie hatten kein Glück, sie müssen sich weiter mit dem zufrieden geben, was sie haben. "Der alte Löwenkäfig wurde 1962 gebaut", sagt der Chefingenieur des Zoos Galimshan Basylow, "er befindet sich in einem baufälligen Zustand, wie sich nach einer Expertise durch Seismologen herausstellte. Unser Direktor bemühte sich zwei Jahre um den Bau eines neuen, schließlich stellte der Akimat Geld zur Verfügung. Beim Bau halfen russische und deutsche Projektierer. Und wenn früher viele Leute dachten, daß der Zoo im Winter geschlossen wird und nicht kamen, weil sie die baufälligen Gebäude für die Dienstgebäude hielten, so wird jetzt das Raubtierhaus für sich selbst Werbung machen." Übrigens werden in einigen Jahren auch die Affen ein neues Affenhaus erhalten. Im nächsten Jahr sollen dafür die Projektierungsarbeiten beginnen. Das Affenhaus wird aus zwei Teilen bestehen - für große und für kleine Affen - und eine Fläche von 1.500 qm einnehmen sowie einen Wintergarten in sich einschließen.



Israel

cursorinfo.co.il - 9. Nov. 2008
Драма в Рамат-Гане: разъяренный носорог напал на женщину
Drama in Ramat-Gan: in Wut geratenes Nashorn griff Frau an
Eine Nashornkuh namens Tanda griff Mitarbeiter des Zoos "Safari" in Ramat-Gan an. Dabei wurde eine der Frauen mittelschwer verletzt.



Zoos  – 
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Natur- und Tierpark Goldau, 19.11.08
Schenken Sie Freude!
Das Jahr 2009 wird für den Natur- und Tierpark Goldau mit der Eröffnung der Gemeinschaftsanlage für Bär und Wolf spannende Neuerungen geben. Vorerst aber geniessen wir die faszinierende Winterzeit und den besinnlichen Advent. Hier noch ein paar tierische Geschenkideen: Für unsere Bären und Wölfe können Sie auf www.tierpark.ch/fundraising ein Verwöhnprogramm auswählen und einen Beitrag leisten. Ob für junge Bärenzwillinge, alte Bärendamen oder Wolfsteenager, für jeden ist etwas dabei. Ihr persönliches Scheckheft können Sie auch unter 041 859 06 06 anfordern. Erlebnischeck - Schenken Sie ein Erlebnis. Wir stellen Ihnen gerne einen individuellen Gutschein aus. Tierpatenschaft - Sie unterstützen ein Jahr lang den Unterhalt eines Tieres und leisten damit einen wertvollen Beitrag für eine artgerechte Tierhaltung. Als Dankeschön stellen wir Ihnen u. A. eine Urkunde aus und laden Sie zum Tierpatentag ein. Jahreskarte - Verschenken Sie für 2009 unbeschränkte Eintritte in den Tierpark – mit Bär und Wolf ein neues Erlebnis! Fondue&Co. in tierischem Ambiente Unser Restaurant ist ein beliebter Treffpunkt für Vereine, Familien, Firmen und Hochzeitsgesellschaften für Apéros, Snacks und Bankette. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Tel: 041 859 06 40, Fax: 041 859 06 41, restaurant@tierpark.ch

Natur- und Tierpark Goldau, 19.11.08
Die schönste Baustelle der Welt! – Halbzeit
Die in der Schweiz einzigartige Gemeinschaftsanlage wird am 27. Juni 2009 eröffnet und wird Bären und Wölfen einen natürlichen und abwechslungsreichen Lebensraum bieten. In diesen Tagen feiern wir die Halbzeit der Bauarbeiten und freuen uns sehr über das Gedeihen und Sprießen der neuen Attraktion. Die Anlage ist das größte Projekt, das der Zoo seit seiner Gründung in Angriff genommen hat – Kostenpunkt rund 6,8 Millionen Franken. Auch wenn die Bagger auf dem Erweiterungsgebiet Grosswiyer erst in diesem Jahr aufgefahren sind, wird schon seit sehr langer Zeit am Projekt gearbeitet. Geboren wurde die neue Anlage sozusagen vor 15 Jahren, als der Natur- und Tierpark das Areal kaufte. Heute ist der Schuttbach bereits renaturiert worden, die Pflanzenkläranlage ist gebaut, die Wege ab dem Panoramaplatz bis zum Besucherzentrum sind im Rohbau errichtet. Darüber hinaus sind auch die Besuchereinblicke gestaltet – also jene Stellen, von denen aus Sie die Bären und Wölfe beobachten werden können. Die Bauarbeiten sind zu zwei Drittel fertig gestellt. Es gibt aber noch viel zu tun – Wir packen es an! Möchten auch Sie anpacken? Helfen Sie uns, die Restfinanzierung über Spenden und Gönnerbeiträge abzugleichen. PC 60-755755-9. Ganz herzlichen Dank für Ihr Wohlwollen und Ihre Unterstützung! www.tierpark.ch/Zukunft.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 19.11.08
Wächter der Wüste in der Wilhelma
Sie sehen aus wie Meerschweinchen und gehören auch zu den Nagetieren: Gundis. Ihre Heimat sind die Felsregionen der Wüsten und Halbwüsten Nordafrikas. Dort müssen sie mit glühender Hitze am Tag, beißender Kälte in der Nacht, wenig Wasser und harter Nahrung, wenigen Freunden und dafür vielen Feinden zurechtkommen. Ein Tier hockt stets aufrecht auf erhöhter Warte und warnt die Kolonie mit schrillem Pfeifen, falls sich irgendetwas Bedrohliches nähert – daher kommt auch ihr Name, denn „Gundi“ bedeutet auf arabisch „Wächter“. Spezielle Haftpolster an den Füßen machen Gundis zu flinken Läufern und ermöglichen es ihnen, nahezu senk-rechte Felswände zu erklimmen. Als Versteck dienen vorhandene Felsspalten: Gundis graben keine eigenen Löcher und legen auch keine Nester für den Nachwuchs an. Die Jungen kommen nach einer Tragzeit von etwa 2 Monaten als voll entwickelte Nestflüchter zur Welt. Sie erbetteln von der Mutter vorgekauten Pflanzenbrei und steigen bereits nach zwei Wochen auf feste Kost um. Die Gundis im Kleinsäugerhaus der Wilhelma – zwei nachgezogene Tiere aus dem Aquazoo in Düsseldorf und ein Wildfang aus dem Nationalpark Dghoumés- haben Ende Oktober Nachwuchs bekommen. Leider hat von den zwei Jungtieren nur eines überlebt, aber dieses kann nun von den Wilhelmabesuchern putzmunter im Kreis der Familie beobachtet werden. Wer genau hinschaut, sieht auch den hornigen Kamm an den Innenzehen – damit kämmen die Gundis ihr flauschiges Fell, und diesem „Kamm“ verdanken sie auch ihren Familiennamen „Kammfinger“. Schauen Sie doch einmal vorbei bei den aufmerksamen Wüstenbewohnern – in der Wilhelma gibt’s die Reise in die Sahara jetzt zum günstigen Wintertarif!

Zoo Salzburg, 19.11.08
Was machen die Tiere im Winter?

Familienführung im Zoo Salzburg am Samstag, 22. November 2008 von 14 bis 15.30 Uhr!Der Winter steht vor der Tür! Und falls die Wettervorhersagen stimmen, dann wird es am kommenden Wochenende so richtig kalt und vielleicht schneit es auch! Was machen die Zootiere, wenn es kalt wird? Welche Tierarten genießen den Winter und welche gehen in dieser Jahreszeit lieber schlafen? Bei der spannenden Führung in die Welt der Tiere im Salzburger Zoo werden Rentier, Roter Panda und Co besucht und die Schneeleoparden Familie mit besonderen Leckereien überrascht. Beim lustigen Pfoten-Quiz wird den Fragen nachgegangen, welche Tierfüße sich am Besten zum Gehen durch den Schnee eignen? Alle Zoobesucher sind herzlich zu der Familienführung eingeladen. Keine Voranmeldung erforderlich! Treffpunkt: um 14 Uhr, im Gibbonhaus.

Zoo Landau, 19.11.08
Pinguin Alexander von Humboldt geht auf Weltreise!

Workshop in der Landauer Zooschule- Am Samstag, 8. November 2008, trafen sich 17 Mitglieder und Hans-Joachim Schatz als Gast zum ersten Workshop von Sphenisco e. V. (Verein zum Schutz des Humboldt- Pinguins und seines Lebensraums) in der Landauer Zooschule. Die Berichte über den Kampf gegen die Kohlekraftwerke in Nordchile von Gabriele Knauf, über Aktionen und Aktivitäten seit der Vereinsgründung von Dr. Christina Schubert und Gabriele Knauf sowie über den Aufbau des Vereins und die finanzielle Entwicklung von Klaus Blumer lösten von Anfang an eine lebhafte Diskussion aus und  ündeten in einem ganzen Strauss von kreativen Ideen und Vorschlägen für das kommende Jahr. So sollen die Politiker in Chile, die über die Genehmigung der Kraftwerke an den geplanten Standorten entscheiden werden, persönlich angesprochen werden. Pinguin Alex, gestrickt von Julia Haubs, soll im Alexander von Humboldt Gedenkjahr, 2009 jährt sich der 150. Todestag des großen Naturforschers, auf Weltreise gehen und so für den Schutz seiner von der Ausrottung bedrohten Pinguin-Kollegen und ihrer Lebensräume werben. Zwei Initiativen von Prof. Guillermo Luna, Universität Coquimbo, Nordchile will Sphenisco e. V. im kommenden Jahr unterstützen und fördern: Erstens die Unterschutzstellung von bedeutenden Brutinseln (Pajeros 1, Pajeros 2 und Tilgo) in der Region Coquimbo sowie zweitens die Bekämpfung schädlicher invasiver Arten wie Ratten und Kaninchen auf Brutinseln (Pajeros und Choros, beide in Nordchile). Für die schwierige Aufgabe konnte durch Vermittlung von Zoodirektor Dr. Heckel, Zoo Landau, mit Guntram Meier (Ingrip- Consulting) ein international anerkannter Fachmann gewonnen werden. Weitere Informationen über Sphenisco und den Kampf gegen die Kohlkraftwerke erhalten Sie im Internet unter www.sphenisco.org Bitte beteiligen auch Sie sich am Protest gegen die Kohlekraftwerke und helfen Sie so, den Lebensraum des Humboldt-Pinguins zu erhalten. Dankeschön!

Zoo Landau, 19.11.08
Braunbär Jonny verabschiedet sich in die Winterruhe!

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen, und unser Braunbär Jonny verabschiedet sich damit naturgemäß in seine etwa dreimonatige Winterruhe. Er wird den Winter in seiner Innenbox verbringen, die meiste Zeit dösen oder schlafen, auch deutlich weniger Nahrung zu sich nehmen und von seinen Fettreserven zehren. Wie der so genannte Winterschlaf der Kleinsäuger ist die Winterruhe eine Maßnahme, um während der kalten und nahrungsarmen Zeit Energie zu sparen. Während bei einem winterschlafenden Tier jedoch die Körpertemperatur auf das Niveau der Umgebungstemperatur absinkt und der Stoffwechsel fast auf Null reduziert ist, sinkt die Körpertemperatur beim Bären in der Winterruhe nur leicht ab. Jonny wird für die Besucher etwa ab März wieder regelmäßig auf der Außenanlage zu sehen sein. Weitere Informationen finden Sie im Internet Zoo Landau in der Pfalz unter www.zoo-landau.de

Zoo Landau, 19.11.08
Advent im Zoo

Advents-Kinderbuchkino und Basteln in der Zooschule, sowie Ponyreiten als besondere Attraktion. Am 1., 2. und 3. Adventssonntag, also am 30. November, am 07. und 14. Dezember, jeweils zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr findet in der Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz kostenlos das beliebte Basteln und jeweils um 14.00 Uhr und um 15.00 Uhr das gemütliche Advents-Kinderbuchkino für Kinder im Vor- und Grundschulalter statt. Bei jeder dieser Veranstaltungen wird ein besonderes Bilderbuch vorgelesen und die Bilder dazu auf einer Leinwand präsentiert. Anschließend wird zu der Geschichte gemalt und gebastelt. Zu den weiteren Attraktionen an den drei Sonntagen gehört das bei trockenem Wetter zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr stattfindende Ponyreiten. Die Ponys der Ponyranch aus Neuhofen erwarten die Kinder zum Streicheln und Striegeln. Gegen Entrichtung eines kleinen Unkostenbeitrages darf auch ein paar Runden um den Flamingoteich geritten werden.

Zoo Landau, 19.11.08
„Zootiere naschen – den Zoo unterstützen“

Gummibärchen – wer nascht sie nicht gerne? Dass Gummitiere schon lange nicht mehr nur die Form von Bären haben müssen, sondern auch als Dromedare, Zebras, Schimpansen oder Robben richtig lecker schmecken, zeigt die Zootier-Fruchtgummimischung von „Fruchtgummi Design – der Shop“. Nach dem Motto „Zootiere naschen – den Zoo unterstützen“ ist der Zoo Landau in der Pfalz eine neue Kooperation mit der Landauer Filiale von Fruchtgummi Design eingegangen. Auf Anfrage der Zooverwaltung erklärte sich die Filialleiterin Frau Cornelia Weber spontan und unkompliziert bereit, mit dem Zoo eine Werbekooperation einzugehen. Sie ist selber eine begeisterte Zoobesucherin, die sich über diese besondere Möglichkeit, den Zoo zu unterstützen, sehr freut. Der Preisnachlass auf den Einkaufspreis, den sie dem Zoo gewährt, kommt direkt dem Erhalt des Zoos und den Tieren zu Gute. Auch Zoodezernentin und Beigeordnete Frau Maria Helene Schlösser ist zufrieden: „Die Zootiermischung ist doch der ideale Werbeträger für unseren schönen Zoo“. Die Fruchtgummitüten mit 500 g Inhalt und dem neuen Zoo-Etikett werden sowohl im Zoo als auch im Gummibärchenladen in der Marktstraße in Landau verkauft und haben sich inzwischen als ein richtiger Verkaufsschlager entpuppt. Außerdem haben sich verschiedene Landauer Firmen dazu bereit erklärt, die Fruchtgummitiere zu Gunsten des Zoos in ihren Filialen zu verkaufen. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich!

Tiergarten Schönbrunn, 19.11.08
Im Kaiserpavillon: der Geschmack der Tropen und des Meeres

Der Tiergarten Schönbrunn bietet ab sofort wieder sein seit Jahren erfolgreiches Rezept, die kalte Jahreszeit in Gedanken hinter sich zu lassen und für einige Stunden geschmacklich in die Tropen zu reisen: das in Wien einzigartige Aqua-Erlebnis-Dinner. Das Feinschmecker-Ereignis zwischen bunten Aquarien und kaiserlichem Prunk liegt heuer erstmals in den Händen des neuen Chefs der Tiergarten-Gastronomie Siegfried Kröpfl, zuvor sieben Jahre lang Chef de Cuisine des berühmten Hotel Imperial. Der Tiroler bürgt, wie ein Gourmetführer festgestellt hat, für „unaufgeregten Luxus“. Die Dinner-Veranstaltung beginnt, wenn die Pforten des Tiergartens für die normalen Besucher geschlossen werden. Im Aquarienhaus werden zunächst Cocktails serviert, sowie scharfer Kichererbsensalat und mediterraner Gemüsesalat. Danach werden vor allen Augen die Piranhas gefüttert. Schließlich geht es in den sonst nicht öffentlich zugänglichen Keller des Aquarienhauses, wo seltene Fische und Korallen vermehrt werden. Das Menü selbst wird im Kaiserpavillon aufgetischt. Die Karte bietet Zitronengras-Currysuppe mit glacierten Marillen, Filet vom pazifischen Heilbutt mit Basilikum-Pinienkernöl, Schweinsfilet in Honig-Korianderkruste und Chakalaka, eine würzige, afrikanische Gemüsespeise. Als Begleitung Australische, Wiener und Burgenländische Weine, zum Nachtisch eine Mango-Papaya-Joghurtterrine. Das Schönbrunner Aqua-Erlebnis-Dinner findet von November bis März etwa alle 14 Tage statt. Auskünfte und Reservierungen: Tel. (01) 877 92 94 ? 500

Tiergarten Nürnberg, 18.11.08
Weihnachtszeit im Tiergarten Nürnberg:

Lebende Krippe im Zoo und „Flocke-Bude“ auf dem Christkindlesmarkt Ein außergewöhnliches vorweihnachtliches Erlebnis ganz ohne Hektik und Stress verspricht die  Lebende Krippe im Kinderzoo“ den Besuchern des Tiergarten Nürnberg zur Adventszeit. An den vier Wochenenden im Advent sowie am Heiligen Abend stellen Mitarbeiter des Tiergartens, umrahmt von Schafen, Ziegen und Eseln, die Weihnachtsgeschichte nach. Zur Untermalung werden weihnachtliche Geschichten erzählt. Der Weihnachtsmann begrüßt die Gäste bereits am Haupteingang mit Äpfeln, Nüssen und Mandarinen. Die „Lebende Krippe“ öffnet ihre Tore am ersten Adventssonntag, den 30. November 2008, um 12.30 Uhr. Sie hat jeden Samstag und Sonntag sowie am Heiligen Abend von 12.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Für das leibliche Wohl sorgt der Kiosk im Kinderzoo mit Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen. Eine besondere Attraktion ist der Laternenzug zur Waldweihnacht am Samstag, 20. Dezember 2008. Kinder und ihre Eltern treffen sich um 15.30 Uhr am Haupteingang des Tiergartens und ziehen gemeinsam zur „Lebenden Krippe“. Der Eintritt ist frei. Organisiert wird die Veranstaltung von der Evangelischen Auferstehungskirche Zabo gemeinsam mit dem Tiergarten der Stadt Nürnberg. Die „Lebende Krippe“ im Kinderzoo wird an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet sein. Nur in diesem Jahr ist der Tiergarten auf dem Christkindlesmarkt vertreten. In der „Flocke-Bude“ im „Dockn-Gässla“ unweit der Fleischbrücke auf dem südlichen Hauptmarkt werden unter anderem Plüscheisbären sowie Postkarten und Poster von der beliebten Nürnberger Eisbärin verkauft.

Opel-Zoo, 18.11.08
Nachwuchs im Opel-Zoo: Haubenkapuzineraffen, Buschschliefer und Bergriedböcke

Großes Dezemberprogramm mit Märchenstunden, Nikolausführung und Weihnachtsmarkt. Nachwuchs nur im Frühsommer? In einem Zoologischen Garten mit den verschiedenen exotischen Tierarten, die nicht den saisonalen Schwankungen in der Natur wie die einheimischen Tierarten unterliegen, kommen häufig auch in unserer dunkleren Jahreszeit Jungtiere zur Welt. Im Kronberger Opel-Zoo freut man sich über höchst seltenen Nachwuchs gleich bei mehreren Tierarten: So wurden ein Haubenkapuzineraffe, zwei Bergriedböcke und drei kleine Buschschliefer geboren. Außergewöhnlich war, dass eines der drei Schlieferjungtiere einen Tag später zur Welt kam als die beiden ersten Geschwister dieses Wurfes. Die Schliefer bilden eine Gruppe von Tieren, die tiersystematisch nicht endgültig eingeordnet sind. Schliefer erinnern von der Gestalt her an Murmeltiere und kauen auch ähnlich wie Nagetiere. Zu dieser Säugetierordnung gehören sie allerdings nicht, sondern es sind urtümliche Huftiere, die es schon vor 40 Millionen Jahren gab. Die nächsten lebenden Verwandten sind nach heutigem Wissensstand Seekühe und Elefanten (!). Die kleine Kolonie mit den Jungtieren im Opel-Zoo ist an der Seite des Elefantenhauses untergebracht und dort durch die große Scheibe auch gut zu beoabachten. Desweiteren kann bei den Bergriedböcken im Zooteil „Afrika I“ über erfreulichen Nachwuchs berichtet werden: Mitte Oktober kam ein männliches Tier zur Welt und 10 Tage später dann ein weibliches. Die beiden Jungtiere stellen nun eine absolute Rarität dar, sind sie doch der einzige Nachwuchs dieser seltenen Antilopenart in ganz Europa im Jahr 2008. Somit bietet der Opel-Zoo nicht nur in der warmen Jahreszeit ein lohnendes Ausflugsziel. Es locken zahlreiche Veranstaltungen: Jeden Donnerstag im Advent (15 Uhr) liest der bekannte Erzähler Claus Claussen im Zoorestaurant Sambesi am Kachelofen Tiermärchen vor. Am Sonntag, dem 7. Dezember um 14 Uhr gibt es die alljährliche Führung mit dem Nikolaus zu den Elefanten, bei der die Kinder auch noch eine süße Überraschung erhalten. Und in der Öffentlichen Führung am Samstag, dem 13. Dezember um 15 Uhr erläutern die Zoopädagogen beim Rundgang wie die Tiere das „Leben auf Sparflamme“ meistern. Und auf dem Kronberger Weihnachtsmarkt am 13. und 14. Dezember wird wieder für die Kinder ein kleiner Streichelzoo aufgebaut, das Glücksrad lockt mit tollen Preisen und im ZooShop lässt es sich gut kleine Weihnachtsgeschenke  - wie bspw. den Opel-Zoo-Kalender 2009 – einkaufen.

Zoo Osnabrück, 18.11.08
Rechtzeitig zum Bewilligungsbescheid über 5 Millionen!

Zoo-Partner 4colours spendet „Takamanda“-Beschilderung! Die Freude im Zoo Osnabrück ist groß. Nachdem vor wenigen Monaten dem Zoo ein vorläufiger Bewilligungsbescheid über 5 Millionen Euro erteilt wurde, liegt nun die endgültige Bewilligung der Förderung für die Erlebniswelt „Takamanda“ vor. Die endgültigen Planungen, die nach einer europaweiten Ausschreibung der Planungsleistungen nun vom Zoo Osnabrück und dem international renommierten Zooarchitekten Peter Rasbach vorgelegt wurden, sind nach Prüfung und Freigabe durch die Oberfinanzdirektion nun von der NBank mit dem offiziellen Bewilligungsbescheid belohnt worden. Die Förderung des 10 Millionen Euro teuren Zooausbaus wird mit insgesamt 5 Millionen Euro unterstützt. Ministerpräsident Christian Wulff hatte sich hier persönlich stark für die Förderung des Osnabrücker Zoos engagiert. Da passt es gut, dass der Zoosponsor 4colours mit zwei großen Informationstafeln die Zoobesucher schon jetzt auf die Eröffnung der attraktiven Erlebniswelt „Takamanda“ zur Saison 2010 hinweist. Die derzeit 750.000 jährlichen Gäste, von denen über die Hälfte von außerhalb des Osnabrücker Landes anreist, werden so im nächsten Jahr nicht nur über den dann fertig gestellten unterirdischen Zoo begeistert sein, sondern sehen, dass es auf dem Schölerberg mit Riesenschritten weiter voran geht. Melanie Demberger vom Zoopartner 4colours übergab jetzt dem Zoo die beiden attraktiven Informationstafeln, nachdem 4colours bereits vor einigen Monaten die gesamte Besucherführung mit einer optisch hervorragend gelungenen Zoobeschilderung im Safari-Look realisiert hatte. Insgesamt beläuft sich der monetäre Wert der Unterstützung durch 4colours auf über 8.000 ¤. Die gesparten Mittel sind ein weiterer wichtiger Baustein für die Realisierung der Masterplanung des Zoos, und werden für die Überplanung der nicht mehr zeitgemäßen Bärenanlage verwendet. Das ebenfalls renommierte Planungsbüro Drecker aus Hannover erarbeitet hier zurzeit ein völlig neues Konzept. Melanie Demberger versicherte Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann, dass man auch für dieses Projekt dann die entsprechenden Beschilderungen gerne kostenlos für den Zoo realisieren wird!

Sea Life Oberhausen, 18.11.08
Hai-Pflegeeltern gesucht!

Für ein außergewöhnliches Projekt können sich Schulklassen im Sea Life Oberhausen bewerben: Das Center erwartet Nachwuchs bei den Katzenhaien und sucht eine Schulklasse, die die Katzenhai-Eier im Klassenzimmer aufnimmt und die Pflege bis zum Schlüpfen der Babys übernimmt. Das Projekt startet Anfang Dezember. Über eines müssen sich die kleinen Hai-Pflegeeltern allerdings im Klaren sein: Die Betreuung erfordert viel Engagement und Motivation. Auch am Wochenende darf die tägliche Fürsorge nicht vernachlässigt werden. Etwa fünf bis sechs Wochen lang müssen die Eier gehegt und gepflegt werden. Das Sea Life Aquaristenteam steht den jungen Nachwuchsbiologen nicht nur mit der notwendigen Ausrüstung, sondern auch mit Rat und Tat zur Seite. Bereits in den vergangenen Jahren wurde das Projekt erfolgreich von verschiedenen Schulklassen durchgeführt. Aufgrund der überwältigenden Resonanz und Nachfrage wird auch in diesem Jahr wieder eine engagierte Klasse gesucht. Mit viel Spaß sollen die Schüler bei diesem außergewöhnlichen Projekt lernen, was es heißt, Verantwortung zu tragen. Das Projekt steht zur Unterstützung der Fächer übergreifenden Erziehung im Umweltschutz, bei der die Begeisterung für die heimischen Meere und damit auch der Wunsch nach Erhaltung und Schutz geweckt werden soll. Von Anfang Dezember bis Anfang Februar finden zudem die so genannten Haiwochen im Sea Life Oberhausen statt. Spannende Hai-Vorträge, Schaufütterungen und einiges „Meer“ erwarten die Besucher. Die Haiwochen können auch als optimale Vorbereitung für die Bewerbung als Hai-Pflegeeltern genommen werden. Bewerbungen können ab sofort schriftlich per Post (Zum Aquarium 1, 46047 Oberhausen) oder per Fax (0208 – 444 88 412) bis spätestens 27. November unter Angabe der Klassenstufe und –größe im Sea Life Center Oberhausen eingereicht werden. Gute Chancen auf eine positive Antwort haben die kreativsten Schüler: Das Sea Life freut sich über Gedanken der Schüler zum Thema Umwelt, beispielsweise was getan werden kann, um die Meere und ihre Bewohner zu schützen. Willkommen sind aber auch Ideen wie selbstgedrehte Videos, Bastelarbeiten oder Geschichten mit dem Sea Life Maskottchen Sharky. Wichtig ist, dass sich die Klasse kurz vorstellt und beschreibt, warum sie an der Aktion teilnehmen möchte. Weitere Informationen zum Sea Life erhalten Sie im Internet unter www.sealifeeurope.com oder telefonisch unter 0208-444 88 444.

Zoo Landau, 18.11.08
Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene im Zoo Landau

Am Samstag, den 29.11.2008 in der Zeit von 13.30 bis 17 Uhr findet unter Leitung von Andreas Rüschner in der Zooschule des Landauer Zoos erneut ein Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene statt. In Nachbarschaft der australischen Bennettkängurus, Kookaburras und Flötenvögel wird das wohl älteste Blasinstrument der Erde zunächst vorgestellt. Der Workshop beinhaltet außerdem das Erlernen verschiedener Grundtechniken und Atemübungen wie zum Beispiel die Zirkularatmung, die Erzeugung des Grundtons, Stimmmodulationen, Tiergeräuschimitationen, rhythmisches Spielen, meditatives Spielen etc.
Durch die Zirkularatmung, die beim Spielen des Didgeridoos angewandt wird, wie auch durch die erzeugten sonoren Klänge, ist eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele zu verspüren. Die Kosten des Kurses betragen 30 Euro für Geringverdiener (Schüler/Studenten/ Arbeitssuchende etc. gegen Vorlage einer Bescheinigung) sonstige Teilnehmer zahlen 40 Euro am Kurstag. Der Eintritt in den Zoo ist kostenlos. Für den Kurs können Didgeridoos für 5 Euro ausgeliehen werden. Die erforderliche Anmeldung von bis zu maximal 12 Teilnehmern erfolgt unter der Telefonnummer des Zoo Landau in der Pfalz: 06341-898229. Weitere Informationen zum Zoo Landau unter www.zoo-landau.de

Zoologischer Garten Frankfurt, 18.11.08
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2008 bis März 2009 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm: Datum: 21. November 2008 Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums) Uhrzeit: 19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen, 19.30 Uhr: Führung von Tierpfleger Carsten Färber Thema der Führung: Neues aus der Aquarienabteilung mit Blick hinter die Kulissen. Neue Technik, neue Zuchten -  alles, was Sie schon immer wissen wollten. Der Eintritt kostet 6,--Euro für Erwachsene und 3,-- Euro für Kinder (Feierabendtarif).

Erlebnis-Zoo Hannover, 17.11.08
Ein Wintermärchen entsteht!

Vorbereitungen für den Winter-Zoo laufen auf Hochtouren – Eröffnung am 29. November! Auch in einem Lichtermeer müssen Wogen geglättet werden. Damit Meyers Hof für den Winter-Zoo ab dem 29. November in wunderschönem winterlich-weihnachtlichem Glanz erstrahlt, hat jede Glühlampe ihren festen Platz: 1.000 Meter Lichterketten und 100 Girlanden müssen installiert, 40 Leuchtsterne aufgestellt, 58 Meter illuminierte Eiszapfenvorhänge an den Dachtraufen befestigt und acht tierische Leuchtfiguren auf die Dächern von Meyers Hof gesetzt werden. Die Vorbereitungen für den vierten Winter-Zoo sind in vollem Gange. Während das Lichtermeer in Filigranarbeit Lampe für Lampe entsteht und 10.000 m Verlängerungskabel verlegt werden, geht es auf der Wiese vor Stall Bröckel derber zu. Mit Baggern wurden 100 m³ Erde abgetragen, um den Boden für die über 1.000 m² große Eislauffläche zu begradigen. Jetzt verlegen die Handwerker Holzbohlen als feste Unterkonstruktion für die Schlittschuhbahn, die Glühweinhütten und das nostalgische Kinderkarussell. Insgesamt 1.300 m² Holzbohlenfläche werden an den rechten Platz gerückt. In der Kleiderkammer des Zoos lagern über 100 Kartons mit Daunenjacken, Handschuhen, Mützen, Schals, Winterhosen und Schuhen – die rot-weiß-blaue Bekleidung für die Winter-Zoo Mitarbeiter. Derweil sucht das Team Service neue Mitarbeiter für die Schlittschuhausgabe, die Rodelbahn, das Eisstockschießen, die neue Po-Rutscher-Bahn für die Jüngsten, sowie für die Fotostation bei der Schneekugel. Die Neuen werden unterrichtet, eingewiesen und vermessen – und dann warm ausgestattet. Dienstpläne werden ausgearbeitet, Künstler engagiert, Chorproben koordiniert, Schlittenhunde organisiert. Das Vorsprechen der Weihnachtsmänner beginnt. Im Eventbüro klingeln die Telefone um die Wette: Weihnachtsfeiern in „Tante Millis Futtertrog“ mit Rodeln inklusive sind der Renner. Die Gärtner kommen ganz in Grün in den Winter-Zoo. 100 Weihnachtsbäume und 80 Kränze schaffen die richtige Weihnachtsstimmung auf Meyers Hof und Mullewapp. Prachtstück ist ein 14 Meter hoher Baum, geschmückt mit großen E.ON-avacon-Weihnachtskugeln – denn der Energiedienstleister E.ON avacon unterstützt auch in diesem Jahr den Winter-Zoo. Im Dschungelpalast wird ein großer kunterbunter Weihnachtsbaum „made in India“ aufgestellt. Und dann muss eigentlich nur noch das Rentier vom Nikolaus gestriegelt werden – und los geht’s!

Thüringer Zoopark Erfurt, 17.11.08
50 Jahre Zooschau 2008 - 50 Jahre Thüringer Zoopark 2009

10 Jahre Nashornhaus! Die Haltung von Breitmaulnashörnern hat im Thüringer Zoopark Erfurt eine lange Tradition. Alles begann am 25. Februar 1982. An diesem Tag bekam der Zoopark zwei junge Breitmaulnashörner "Kiwu" und "Kenia" aus den USA. "Kiwu" wurde im Wildlife Animal Park San Diego geboren und "Kenia" im Zoo von San Antonio. Untergebracht waren die beiden zunächst auf dem Wirtschaftshof und zogen 1984 zusammen mit vier Afrikanischen Elefantenkühen ins Elefantenhaus ein. Mit den vier grauen Riesen teilten sie sich sehr lange die Außen- und Innenanlage. Am 21. Oktober 1996 war dann Baustart für ein neues Nashornhaus östlich des Elefantenhauses. Drei Tage später am 24. Oktober wurden bei Baggerarbeiten eine Rolle mit Dokumenten von der Grundsteinlegung zur geplanten Asienhalle vom 28. April 1961 gefunden. Darin befanden sich eine Tagesausgabe der Zeitung Neues Deutschland und ein Brief von den Klempnermeistern Kurt John und Fritz Kokel. Nach einer Bauzeit von nur einem Jahr und einem Monat wurde das neue Nashornhaus fertiggestellt. Kurz darauf, am 2. Dezember 1997, zogen "Kiwu" und "Kenia" in den Neubau ein. Zu den beiden Breitmaulnashörnern gesellte sich am 20. Mai 1998 das Weibchen "Natala" aus dem Allwetterzoo Münster. Am 18. Juni 1998 14.00 Uhr erfolgte die feierliche Einweihung des 45 Meter langen und 35 Meter breiten Nashornhauses und die Eröffnung der Ausstellung "Nashörnern auf der Spur". Etwa fünf Monate später, am 25. November 1998, erhält der Thüringer Zoopark zwei junge weibliche Breitmaulnashörner "Numbi" und "Temba" von einer Wildfarm in Südafrika. Unser Bulle "Kiwu" zeigte circa ein Jahr später Interesse  an "Numbi" und so kam am 6. Dezember 2001 das erste im Thüringer Zoopark geborene Nashornkalb "Limpopo" zur Welt. Die beiden Nashornkühe "Kenia" und "Natala" leben seit 2003 in einem anderen Zoo. "Limpopo" und die beiden im September 2004 und im Juni 2005 geborenen Männchen "Rimbo" und "Amari" wurden im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms an andere Zoos abgegeben. Zur Zeit leben in dem nun zehn Jahre alten Nashornhaus insgesamt fünf Breitmaulnashörner. Es sind dies der Bulle "Kiwu", die beiden Kühe "Numbi" und "Temba", die fast zweijährige "Tuli" und die fast einjährige "Samia". Alle Tiere freuen sich auch in der kalten Jahreszeit über einen Besuch und können täglich bei gutem Wetter im  Außengehege beobachtet werden.

Naturzoo Rheine, 17.11.08
Große Liebe? – Tiger im NaturZoo vereint

Sie sind vereint: Seit Freitag leben die beiden Sumatra-Tiger im NaturZoo Rheine in Gemeinschaft. Und offensichtlich ist es eine Gemeinschaft, aus der noch mehr werden kann bzw. etwas hervorgehen kann. Ende August traf Tiger-Kater „Batu“ aus dem Zoo Chessington bei London als zukünftiger Partner für Katze „Sali“ ein, die seit dem Tod ihres Vaters „Attjak“ fast ein halbes Jahr lang alleine lebte. Wer dachte, dass Sali den stattlichen, schönen Kater mit offenen Pranken empfangen würde, der sah sich enttäuscht: Kratzbürstig gab sie durch das trennende Gitter hindurch zu verstehen, wer die Katze im Haus ist. Batu ließ sich von der Widerspenstigkeit nicht weiter beeindrucken. Er gewöhnte sich problemlos an sein neues Zuhause und seine neuen Pfleger, und seine Souveränität und Ruhe übertrugen sich schließlich auch auf Sali. Gut Ding will Weile haben: Nach diesem Motto erfolgten auch in der Vergangenheit die Zusammengewöhnungen von Tigern im NaturZoo. Man wartete ab, bis Sali in Hitze kam. Mit einem Mal zeigte sie positives Interesse am Kater, der auf dieses gerne eingegangen wäre - wenn denn das Trenngitter nicht gewesen wäre... Aber dieses blieb noch geschlossen, damit die Tierpfleger das Verhalten der Tiger auch in dieser Situation beobachten konnten. Jetzt, zur zweiten Hitze Salis seit der Ankunft von Batu, öffneten sich die Schieber. Innerhalb von Sekunden kam es zu Kontakten, zu sehr intensiven Kontakten, nämlich zu ersten Paarungen. Diese wiederholten sich am ersten Tag in Abständen von etwa 15 Minuten, und auch am Wochenende konnten die beiden voneinander nicht lassen. Bleibt zu hoffen, dass die Liebe auch über die Hitze der Katze hinaus hält. Batu hat ein sehr gutes „Zeugnis“ aus Chessington bekommen: Sowohl gegenüber den Betreuern und vor allem zu seiner Tigerin und seinen Kindern war er ein „Gentleman“. Wenn Sali nicht zickt, dann sollte auch einer Tiger-Familie im NaturZoo nichts im Weges stehen. Wann es soweit ist, das wird man vielleicht schon in einigen Wochen erfahren, wenn Sali wieder in Hitze kommt – oder eben nicht.

Zoologischer Garten Magdeburg, 17.11.08
Zoo startet Schülerwettbewerb: Althandy-Recycling für den Naturschutz

Magdeburg. Was hat das Recycling von Althandys mit Naturschutz zu tun? Schulklassen können dieser Umweltfrage jetzt auf den Grund gehen und sich an einem Schülerwettbewerb beteiligen, den der Zoologische Garten Magdeburg ab sofort unter dem Motto „Althandys recyceln!“ startet. Mindestens 30 Althandys sollten die teilnehmenden Schulklassen dem Zoo bis zum 31.3.2009 zum Recycling übergeben. Die Schulklasse, die die meisten Althandys gesammelt hat, erhält einen attraktiven Preis: Ein kostenloser Zoobesuch mit geführtem Rundgang und Blick hinter die Kulissen im Wert von 150 Euro! Anmeldungen für den Schülerwettbewerb werden erbeten unter info@zoo-magdeburg.de oder schriftlich: Zoologischer Garten Magdeburg gGmbH, Stichwort: „Althandys recyceln!“, Am Vogelgesang 12, 39124 Magdeburg. Der Zoo erzielt pro recyceltem Handy drei Euro. Der Erlös kommt zu 100 Prozent den Artenschutzprojekten zugute, die der Zoologische Garten Magdeburg im Rahmen der „Aktion Naturschutz“ fördert. In Deutschland gibt es mehr als 80 Millionen Handys. Sie enthalten giftige und seltene Rohstoffe wie Blei, Kadmium, Coltan, Platin, Nickel und sogar Gold. Die durchschnittliche Verwendungsdauer eines Handys beträgt aber nur knapp zwei Jahre. Das hat weitreichende Folgen: „Ein Bestandteil von Handys, das Roherz Coltan, wird vorwiegend im krisengeschüttelten Kongo abgebaut,“ erläutert die Artenschutz-Kuratorin des Zoos, Julia Trillmich. „Die extensiven Minenarbeiten schädigen nicht nur zahllose bedrohte Tier- und Pflanzenarten, sondern führen auch vermehrt zu blutigen Auseinandersetzungen.“ Um den Bedarf an Rohstoffen für neue Handys zu reduzieren und den Berg von Elektroschrott zu verringern, ist der Zoo bereits seit einiger Zeit aktiv: Zoobesucher können ihre Althandys in einer Handy-Recyclingtonne im Eingangsbereich abgeben. Durch den Schülerwettbewerb will der Zoo zusätzlich Jugendliche auf das Thema aufmerksam machen und sie dazu animieren, sich mit den globalen Zusammenhängen von Konsumverhalten und nachhaltigem Naturschutz kritisch auseinander zusetzen. Weitere Infos finden Sie unter www.zoo-magdeburg.de

Zoologischer Garten Berlin, 17.11.08
Ein neues Gewand für ein traditionsreiches Haus

In den 50iger Jahren wurde das im 2. Weltkrieg fast völlig zerstörte Zoo-Aquarium aufgrund von Baustoffknappheit und eingeschränkten technischen Möglichkeiten unter schwierigen Bedingungen wieder aufgebaut. Deshalb waren vor über 25 Jahren umfangreiche Sanierungen nötig geworden. Seit dieser Zeit hat vor allem die Außenfassade durch die innenstädtischen Belastungen stark gelitten. So fiel nicht nur der Putz herunter, auch tragende Elemente waren schon stark angegriffen und Dachflächen undicht geworden. In zwei Bauphasen wird nun die Fassade nach alten Vorlagen und Fotodokumentationen in Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde des Bezirksamtes Berlin-Mitte und dem Landesdenkmalamt erneut saniert. Nach umfangreicher Grundlagenermittlungen, Entwurfs- und Ausführungsplanungen seit Ende 2007 wurde im Juni 2008 mit den Arbeiten begonnen. Alter Putz wurde komplett entfernt und durch Edelkratzputz ersetzt. Gesimsbänder aus Naturstein- und Stuckmaterialien wurden erneuert, Natursteinverblendungen restauriert oder durch original „Ettringer Tuff“ ersetzt. Es erfolgten eine vollständige Betonwerk- und Granitsteinsanierung sowie konservatorische Maßnahmen an allen Tierreliefs. Jetzt ist die 1. Bauphase in der Budapester Straße abgeschlossen. 2009 wird die Sanierung der Fassade auf der Zooseite erfolgen.

Tierpark Chemnitz, 14.11.08
Neue Bewohner im Tropenhaus des Tierparks Chemnitz

Die Vogelschar im Tropenhaus hat Zuwachs bekommen. Mit drei Bronzeschwanz-Pfaufasanen, einem Hahn und zwei Hennen, zog eine neue Tierart in den Tierpark ein. Dabei handelt es sich um kleine Fasane, die in Gebirgswäldern auf Sumatra beheimatet sind und nur selten in Zoos gezeigt werden. Die Tiere sind dunkelbraun gefärbt. Männchen und Weibchen unterscheiden sich äußerlich kaum, letztere haben aber kürzere Schwanzfedern. Das Tropenhaus ist übrigens ein guter Platz, um etwas Wärme zu tanken und dabei interessante Tierbegegnungen zu machen. Neben acht verschiedenen Vogelarten, denen die gesamte Halle zur Verfügung steht, laden Klammeraffen, Zwergflusspferde, Faultiere, Blattschneiderameisen, Fische und Reptilien zum Beobachten ein.

Vogelpark Herborn, 14.11.08
Ein Besuch im Herborner Vogelpark – ein gutes Mittel gegen Winterdepressionen bei Mensch und Tier

Die milde Novemberwitterung macht es möglich, dass der Herborner Vogelpark auch in nächster Zeit noch geöffnet ist. Das gibt Naturfreunden eine gute Gelegenheit, sowohl ihrem eigenen psychischen – und somit auch körperlichen – Wohl als auch dem Wohle der in dem familienfreundlichen Naturerlebniszentrum gepflegten Tiere etwas Gutes zu tun. Bekanntlich empfehlen Mediziner in den oftmals als so düster empfundenen Monaten des Spätherbstes und Winters ins Freie zu gehen, um Licht und Energie zu tanken. Verbringt man einen Teil seiner Freizeit an der frischen Luft in einem Zoologischen Garten, so kommt dies zudem nach Mitteilung des Herborner Biologen Wolfgang Rades auch den zahlreichen zahmen Tieren der Parks besonders zugute. Im Herborn er Vogelpark gilt dies beispielsweise für stark menschenbezogene Tiere wie Molukkenkakadu „Coco“, Aradame „Rickie“ oder den nur kniehohen Muntjakhirsch „Benno“, die sich über wohl dosierte Streicheleinheiten der Besucher ganz besonders freuen. Und natürlich sind die aufgeweckten Lisztäffchen ebenso wie die übrigen zahmen Papageien über die willkommene Abwechslung vor dem hoffentlich nicht allzu langen Winter ganz besonders dankbar. Damit auch so spät im Jahr noch möglichst viele Tierfreunde den Bewohnern des Vogelparks „hallo“ sagen, und auch, um die Beliebtheit des Naturerlebniszentrums bei der Bevölkerung der Region weiter zu steigern, reduziert das Vogelparkteam jetzt zudem die Eintrittspreise: Erwachsene zahlen nur noch ¤ 2,00 und Kinder ¤ 1,00. Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades betont, bietet es sich bei der gegenwärtigen herbstlichen Witterung geradezu an, einen Ausflug in das Herborner Naturerlebniszentrum mit einer Wanderung in der malerischen Landschaft am Fuße des Westerwaldes zu verbinden. Der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf wird bis zum Eintritt längerer harter Winterwitterung mit Dauerfrost und geschlossener Schneedecke täglich von 9.30 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet bleiben. Letzter Einlass ist bis eine Stunde zuvor. Sollte die Kasse nicht besetzt sein, können die Besucher ihren Obolus gerne beim diensthabenden Tierpfleger im Park entrichten. Nähere Auskünfte gibt es unter Tel. 02772/42522 oder im Internet unter www.vogelpark-herborn.de.

Zoo Duisburg, 13.11.08
Von hämmernden Köpfen und riesigen Nestern

Mit ihrem hammerähnlichen Kopf zählen die etwa einen halben Meter großen und bis zu 500 g schweren, afrikanischen Hammerköpfe zu den ungewöhnlichsten Vertretern der Vogelwelt. Noch heute streiten die Systematiker, in welche Vogelfamilie sie den einheitlich braun gefiederten, an Schnabel, Beinen und Füßen schwarz gefärbten Hammerkopf platzieren sollen. Traditionell wird der Hammerkopf den Schreitvögeln zugeordnet und steht damit den Störchen, Reihern und Ibissen nahe. Manche Experten stellen ihn auch in die Nähe der Regenpfeifer oder verpassen ihm sogar eine eigene Ordnung. Das Zusammenstellen von Paaren bei dieser Art bereitet den Tiergärtnern oft genug Kopfzerbrechen, denn wenn die Chemie nicht stimmt, äußert sich das in vehementer Aggression. Hammerköpfe sind hierbei absolut kompromisslos. So dauerte es auch einige Zeit, bis im Zoo Duisburg ein harmonisierendes Paar etabliert werden konnte. Besonders jetzt während der Balzzeit führen sie bei Begegnungen mit Artgenossen eigentümliche »Tänze« auf, wobei sie auch recht hoch in die Luft springen und „japsende“ Rufe ausstoßen. Derzeit bauen die Hammerköpfe in der geräumigen Freiflugvoliere der Fasanerie an ihrem in der Vogelwelt einzigartigen Nest. Alles was nicht niet und nagelfest und irgendwie geeignet erscheint, wird auf einer Nisthilfe in rund 1,50 m Höhe kunstvoll und geschäftig verbaut.  Das Nest ist mit einem Durchmesser bis zu 1,80 m absolut riesig! Durch ein Schlupfloch gelangen die Vögel in die kleine Innenkammer. Beide Partner benötigen Monate bis zur Fertigstellung des Nestes. Interessanterweise wird zu jeder Brutsaison ein neues Nest errichtet. Das Gelege besteht aus 3-7 weißen Eiern und wird von beiden Altvögeln etwa 30 Tage lang erbrütet. Hammerköpfe können in großen Flugvolieren problemlos mit anderen Vogelarten vergesellschaftet werden. So erleben die Besucher in der Afrika-Voliere auch Hagedasch-Ibisse, die zu den klassischen Vögeln Afrikas zählen und dessen weitreichende, rau klingende Rufe allen Safarirei-senden bestens vertraut sind. Oder die Boden bewohnenden Kaptriele, die sich durch einen großen Kopf mit riesigen gelben Augen auszeichnen. Dieses Erscheinungsbild hat ihnen im Volksmund auch die Bezeichnung Dickkopf oder Glotzauge eingebracht. Und nicht zu vergessen die zu den Kuckucksvögeln zählenden Schildturakos, die überaus farbenprächtig sind und deren gelbes Schild am Oberschnabel, das bis zur Stirn hinauf reicht, namensgebend ist.

Zoo Heidelberg, 13.11.08
Ausstellung im Zoo: Die schönsten Bilder des Fotowettbewerbs!

„365 Tage Zoo Heidelberg“; Der in diesem Jahr durch den „Verein der Tiergartenfreunde“ ausgeschriebene Fotowettbewerb „365 Tage Zoo Heidelberg“ hat zahlreiche Fans des Heidelberger Zoos dazu bewogen, Ihre Bilder mit in den Ring zu werfen und dem Verein zur Verfügung zu stellen. Herausgekommen ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Die mit Tierliebe und viel Geduld aufgenommenen Tierportraits in Farbe und Schwarz-Weiß zeigen ein stimmungsvolles Panorama von Tieren, Landschaften und Begegnungen im Heidelberger Zoo. Die Ausstellung mit den schönsten Bildern des Wettbewerbs ist vom 16.11.2008 bis zum 14.12.2008 im Afrikahaus des Zoos zu sehen. Am Sonntag, den 16. November um 11.00 Uhr findet dort auch die Vernissage statt. Besucher sind herzlich willkommen. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Steffanie Richter, Tel: 06221 6455-27, Mail: steffanie.richter@heidelberg.de

Zoologischer Garten Frankfurt, 13.11.08
Abendprogramm für Kinder im Zoo: Nächtliche Expedition mit Lagerfeuer

Für junge Natur- und Tierforscher im Alter von acht bis zwölf Jahren bieten die Naturschutz-Botschafter der Zoologischen Gesellschaft und des Zoologischen Gartens Frankfurt im Winter wieder nächtliche Expeditionen an. Vom Haupteingang des Zoos an der Bernhard-Grzimek-Allee startet ein spannendes Programm mit Rätsel und Spiel, bei dem die jungen ­Forscher durch den dunklen Zoo geführt werden. Während die Tiere schlafen gehen, wird am Grzimek Camp ein Lagerfeuer entzündet, an dem Geschichten zum Abenteuer Naturschutz erzählt, Spiele veranstaltet und Stockbrot gebacken werden. Nächste Termine: Freitag, 21. November 2008, Freitag, 19. Dezember 2008, Zeit: 18:30 - 21:00 Uhr. Treffpunkt: Zoologischer Garten Frankfurt, Haupteingang, Kosten: 6,- Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Kinder beschränkt. Mitmachen kann jeder, der sich rechtzeitig anmeldet bei: Dr. Inga Roedenbeck, Tel. 069 – 94 34 46-12 oder roedenbeck@zgf.de

Tiergarten Nürnberg, 13.11.08
Eintritt frei im Delphinarium!
Es wird gebaut im Tiergarten Nürnberg und Bagger beherrschen das Gelände. Damit die Besucher dennoch gerne in den Tiergarten kommen, sind ab dem kommenden Wochenende (15./16. November 2008) die Vorstellungen im Delphinarium kostenlos. An allen Wochenenden bis Ende Februar 2009 wie auch in den kommenden Weihnachtsferien (22.12.2008 bis 5.1.2009) und Frühjahrsferien (23. bis 27.2.2009) wird für die Vorführungen im Delphinarium kein zusätzlicher Eintritt verlangt. Unter der Woche werden weiterhin täglich zwei öffentliche Trainingseinheiten anstatt der regulären Vorstellungen durchgeführt. Das Delphintraining ist im normalen Eintrittspreis des Tiergartens enthalten. Die genauen Zeiten für die Vorstellungen und für das öffentliche Training sind im Internet zu finden unter www.tiergarten.nuernberg.de oder telefonisch zu erfragen unter Tel. 0911/54 54 6.

Zoologischer Garten Frankfurt, 13.11.08
Mitglied werden im Zoo Jugendclub!

Für tierinteressierte Kinder und Jugendliche im Alter von 9 - 14 Jahren hält der Zoologische Garten Frankfurt ein ganz besonderes Angebot vor, den Zoo-Jugendclub. Im Jugendclub könnt ihr Zootiere hautnah entdecken, viele Geheimnisse lüften und zusammen die Natur erforschen. Ab Januar 2009 starten neue Gruppen: montags und dienstags, 14.30 - 16.30 Uhr. Pro Gruppe werden 20 Plätze angeboten. In beiden Gruppen sind noch Plätze frei. Ihr Ansprechpartner ist Klaus Kallenbach, Tel.: 069 / 212-36 986 Wollt Ihr "affenstarke" Tage im Zoo erleben und mitgestalten? Werdet Mitglied im Zoo-Jugendklub! Wenn Ihr 9 - 14 Jahre alt seid, 2 Nachmittage im Monat im Zoo sein wollt (Sommerzeit: 15:00 - 17:00 Uhr. Winterzeit: 14:30 -16:30 Uhr) eine Jugend-Jahreskarte kauft (EUR 25,00) Stand: 11/2008 oder Alternative: für EUR 40,00 den Naturpass (Stand: 11/2008) (gemeinsame Jahreskarte für Zoo, Palmengarten und Naturmuseum Senckenberg) und neugierig seid, dann könnt Ihr... 5.000 Tiere entdecken, 5.000 Geheimnisse lüften, Zoo-Nachwuchsforscher werden und bis zu 2 Jahre im Zoo-Jugendklub mitarbeiten. Das Kennenlernen der "Tierpersönlichkeiten" und ihrer faszinierenden Lebensweisen, die vielfältigen Aufgaben und Abläufe des Zooalltags können durch die Jugendklubkinder beobachtet, beschrieben, fotografiert und gezeichnet werden. Die aktive Mitarbeit bei Tierschutz- und Naturschutzaufgaben (Bau von Nisthilfen / Artenschutzstand-Betreuung...) hilft Zusammenhänge zu begreifen und sich selbst für Tiere und die Natur einzusetzen. Information und Anmeldung: Zoologischer Garten Frankfurt, Zoo-Jugendklub. Viele Themen im Zoo-Jugendklub erwarten euch.

Tierpark Ströhen, 13.11.08
Suchen Sie nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk?

Zum Beispiel könnten Sie einen Gutscheine für das Elefantenspecial verschenken: Begleiten Sie unseren Tierpfleger vormittags bei der Pflege von unseren drei Elefantendamen Makombe, Karibaund Sambesi. Helfen Sie mit bei dem Waschen der Elefanten, dem Säubern des Geheges, schmusen sie eine Runde und verabschieden Sie sich mit einem Ritt auf dem Rücken der Elefanten!!! Oder für ein Gepardenmeeting: Erleben Sie unsere zwei Gepardenbrüder Kanyo und Bongo hautnah. In Begleitung eines Tierpflegers können Sie das Gehege der Geparden betreten und die beiden Schmusekatzen streicheln. Unsere Tierpfleger beantworten gerne Ihre Fragen! Oder für eine Tierpatenschaft: Übernehmen Sie die Patenschaft für eines Ihrer Lieblingstiere. Sie erhalten eine Urkunde mit einem Bild von ihrem Tier, ein Schild an einem Patenschaftsbaumund einmal freien Eintritt um Ihr Patenkind zu besuchen. Vielleicht schenken Sie auch einfach eine Karte für unseren Weihnachtszirkus: Erleben Sie in den Weihnachtsferien unseren traditionellen Weihnachtszirkus. Ein Rundgang durch den Tierpark rundet den Besuch bei uns ab. Wie wäre es ansonsten mit einer Baumpatenschaft? Das ganz besondere Geschenk: Ein Baum aus dem Geschenkewald! Baumpatenschaften für jeden Anlass. Hier finden Sie ein ganz persönliches Geschenk für Menschen, die ihnen ganz besonders wichtig sind. Natürlich haben wir auch Eintrittsgutscheine: Genießen Sie einen Tag in dem Tierpark Ströhen und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des größten Vollblut-Arabergestüt von Europa. Familie Ismer wünscht Ihnen „Frohe Weihnachten und ein schönes Jahr 2009“ und hofft auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

openPR.de - 13. Nov. 20008
Spaß und Verantwortung sind kein Gegensatz - US-Themenparks für Umwelt- und Artenschutz aktiv
Wasserstoffbetriebene Shuttle-Busse und Teller aus Zuckerrohr: Die zehn Worlds of Discovery Parks sind in vielen Bereichen für die Umwelt aktiv. Die für ihre Tierattraktionen und Achterbahnen bekannten amerikanischen Themenparks – darunter SeaWorld, Busch Gardens und Discovery Cove – zeigen ihren Besuchern, dass Umwelt- und Artenschutz ganz oben auf ihrer Prioritäten-Liste steht. „Dies ist nicht immer leicht und hat seinen Preis – aber es ist der einzig richtige Weg, den wir bereits seit fünf Jahrzehnten gehen,“ erklärt Jim Atchison, President & CEO der Betreibergesellschaft Busch Entertainment Corporation. Alle Fische und Meeresfrüchte, die in den Park-Restaurants auf der Speisekarte stehen, stammen aus Fischereibetrieben, die umweltgerecht geführt werden.

presse-service.de - 13. Nov. 2008
Genehmigung für Delfinarium verlängert
Das Delfinarium im Allwetterzoo darf für weitere fünf Jahre Delfine halten. Die Stadt Münster hat die dafür nach dem Tierschutzgesetz erforderliche Genehmigung verlängert. Da die zurzeit geltende Erlaubnis ausläuft, hatte die Verwaltung zu prüfen, ob eine neue Haltungsgenehmigung erteilt wird. In Münster werden solche Genehmigungen grundsätzlich auf fünf Jahre befristet. Auch in Münster hat es in den zurückliegenden Monaten intensive Diskussionen um die Haltung von Delfinen gegeben. Die Fachleute des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes der Stadt haben dazu alle verfügbaren Quellen ausgewertet. Im Ergebnis sind sie zu dem Schluss gekommen, dass eine neue Genehmigung zur Delfinhaltung erteilt werden kann.
> dies ist eine PM der Stadt Münster, verteilt über einen Presseservice. Den gleichen Weg geht der WDSF, der eigentlich die Schließung forderte und nun die Genehmigung mit den üblichen Auflagen als eigenen Erfolg darstellt:
Delfinschutzorganisation WDSF erzielt Erfolge pr-center.de
(wobei der Autor über sich in der Dritten Person schreibt, um redaktionelle Distanz zu fingieren)


Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Pressrelations - 13. Nov. 2008
Erste Schritte auf dem Weg zum Weltnaturschutzrat
Vertreter aus mehr als 100 Staaten haben auf einer Konferenz in der malaysischen Verwaltungshauptstadt Putrajaya erste Schritte auf dem Weg zu einem Weltnaturschutzrat beschlossen. Zuvor soll allerdings eine Analyse vorgenommen werden, in welchen Bereichen besonderer Bedarf für wissenschaftliche Beratung besteht. Rund sechs Monate nachdem in Bonn bei der UN-Naturschutzkonferenz vereinbart wurde, ein dem Weltklimarat IPCC vergleichbares Gremium für den Bereich Biologische Vielfalt zu schaffen, haben in Malaysia die ersten offiziellen Regierungskonsultation zur Einrichtung eines solchen internationalen Wissenschaftsrates für Biodiversität und Ökosysteme stattgefunden (Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Service, IPBES) stattgefunden. Die dreitägige Konferenz fand auf Einladung des UN-Umweltprogramms UNEP mit finanzieller Unterstützung Deutschlands statt. Für Deutschland, das derzeit die Präsidentschaft des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) innehat, nahm der Leiter der Naturschutzabteilung im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth an der Konferenz teil. „Das Ziel muss sein, den wissenschaftlichen Erkenntnissen eine gewisse Verbindlichkeit für die politische Umsetzung zu geben“, so Flasbarth.In einem nächsten Schritt sollen sich die Umweltminister bei der Verwaltungsratssitzung von UNEP im Februar 2009 mit dem Thema befassen und dabei die Weichen für die weiteren Konsultationen auf Beamtenebene stellen.

OA News - 17. Nov. 2008
Bedrohte Reptilienfauna auf dem Dach der Welt
Nepal, das durchschnittlich höchste Land der Erde, hat weit mehr zu bieten, als Sherpas, Basislager und Trekkingtouren. Im Süden, an der Grenze zu Indien, und in den Mittellagen findet man subtropische und tropische Dschungelregionen mit Höhenlagen von 70 bis 2750 Metern. Diese flachen und sehr fruchtbaren Gebiete weisen die höchste Artenvielfalt des Landes auf, darunter etwa 100 Reptilien- und 50 Amphibienarten. Viele sind endemisch, kommen also nur hier vor. Lebensraumverlust und kommerzielle Jagd führten vielerorts bereits zu einem dramatischen Rückgang der Bestände. „Besonders die Schildkrötenfauna ist stark bedroht", sagt Professor Rudolf Hoffmann, Zoologe an der Ludwig-Maximilians-Universität München. So gelang zehn Jahre lang nicht ein Freilandlebendnachweis der Gelbkopf-Landschildkröte, obwohl deren Panzer zahlreich zu Masken verarbeitet in Kathmandu zum Kauf angeboten oder die Tiere dahinsiechend in Tempeln gehalten werden. Viele Tiere landen als Schmuggelware für paramedizinische Zwecken in Bangladesch, Indien, und vor allem in China. „Aus China kommt eine starke Nachfrage nach essbaren Tieren. Das wirkt wie ein Staubsauger in dem eine Art nach der anderen verschwindet", beklagt Hoffmann.

epochtimes.de - 18.11.2008
Gefahr für Kiebitz und Star - Laut Studie „Vögel in Deutschland 2008“ immer mehr heimische Arten bedroht
Viele bislang weit verbreitete Vogelarten wie Kiebitz und Star sind in Deutschland zunehmend bedroht. Von den 100 häufigsten Arten werden 20 als gefährdet eingestuft oder auf der sogenannten Vorwarnliste geführt, wie die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, am Dienstag bei der Vorstellung des Berichts „Vögel in Deutschland 2008“ in Bonn sagte. Bei jeder dritten häufigen Art hätten die Bestände zwischen 1990 und 2006 abgenommen, beim Kiebitz um 70 Prozent. Nach wie vor gehe es bodenbrütenden Feldvögeln schlecht, vor allem wegen der intensiven Landwirtschaft, erklärte Jessel. Artenreiche Brachflächen würden derzeit großflächig in Monokulturen verwandelt. Durch den Wegfall der Flächenstillegung hätten wertvolle Rückzugsräume stark abgenommen. „Der in den kommenden Jahren zunehmende Anbau nachwachsender Rohstoffe wird die Situation für Feldlerche, Grauammer und Stieglitz absehbar weiter verschärfen“, betonte Jessel. Sie forderte die Bereitstellung von Kompensationsflächen und das Anlegen von Säumen an Wegrändern.

Hamburger Abendblatt - 19. Nov. 2008
Schwund auch bei häufigen Vogelarten
"Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006 im Bestand ab. Alarmierend ist, dass selbst Arten wie Kiebitz, Bluthänfling und Star rückläufig sind. Von den 100 häufigsten Arten werden 20 als gefährdet eingestuft oder auf der Vorwarnliste geführt." So bewertete Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, den gestern in Bonn vorgestellten Statusbericht "Vögel in Deutschland 2008". Etwa 5000 Vogelkenner hatten im Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) die Bestände erfasst. Insgesamt gelten 110 von 260 heimischen Brutvogelarten als gefährdet.

scinexx.de - 20.11.2008
Das große Sterben - Folgen des Klimawandel für Tier- und Pflanzenwelt
Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird die Natur Bedingungen ausgesetzt sein, wie es sie seit mehreren hunderttausend Jahren nicht mehr gegeben hat. Die schnell steigenden Temperaturen und CO2-Werte stellen die Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen auf eine harte Probe. Klimazonen wandern, Lebensräume und Nahrungsgrundlagen verändern sich. Für einige allerdings ist der Klimawandel eine echte Chance, denn er eröffnet ihnen neue Habitate und Strategien. Was aber macht eine Art zu einem Gewinner oder Verlierer des Klimawandels? Wen trifft es am härtesten und warum?

derstandard.at - 19.11.2008
Zwergkoboldmaki nach 87 Jahren wieder gesichtet
Die Ähnlichkeit der kleinen Tiere mit den Gremlins ist verblüffend. Bloß: Seit 1921 hat niemand einen echten Zwergkoboldmaki lebend gesehen. In den vergangenen zwei Monaten konnten US-Zoologen am Mount Rore Katimbo auf der indonesischen Insel Sulawesi gleich drei der 50 Gramm leichten Primaten zu Beobachtungszwecken fangen.

epochtimes.de - 19.11.2008
Gelbaugenpinguin profitierte vom Aussterben der Konkurrenz - Bisher unbekannte Art in Neuseeland entdeckt
Bei der Erforschung eines seltenen Pinguins sind Forscher aus Neuseeland auf eine bisher unbekannte Art gestoßen, die vor rund 500 Jahren ausstarb. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die ersten Menschen in Neuseeland den neu entdeckten Waitaha-Pinguin jagten und bis zum Jahr 1500 vollständig ausrotteten. Dies erlaubte es dem Gelbaugenpinguin, sich weiter auszubreiten. Das Forscher-Team untersuchte DNA der Knochen von prähistorischen Gelbaugenpinguinen auf genetische Veränderungen, die mit der Besiedlung durch den Menschen entstanden sind. Dabei stießen sie auf einige ältere Knochen mit anderer DNA. Die Tests „ließen uns eine neue Pinguin-Art beschreiben, die erst vor einigen hundert Jahren ausstarb“, hieß es in dem Forschungsmagazin „Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences“. Coautor Philip Seddon von der Universität Otago erklärte, die Knochenuntersuchungen hätten eine zeitliche Lücke zwischen dem Aussterben des älteren Pinguins und der Ausbreitung des Gelbaugenpinguins ergeben. Dies lasse darauf schließen, dass das Aussterben der einen Art die andere vor 500 Jahren begünstigt habe. Der Gelbaugenpinguin gilt als eine der Arte, die am stärksten vom Aussterben bedroht ist. Derzeit gibt es umfangreiche Bemühungen, die geschätzten 7.000 Tiere in Neuseeland zu schützen.

wissenschaft-online.de - 19.11.2008
Pinguin nutzt Ausrottung eines Verwandten
Entgegen bisheriger Annahmen hat die Menschheit wohl doch schon eine Pinguinart ausgerottet. Ihr Verlust fiel allerdings erst jetzt auf, da eine verwandte Spezies - der Gelbaugenpinguin (Megadyptes antipodes) - rasch ihren Platz eingenommen hat. Demnach hat der Gelbaugenpinguin die südliche Hauptinsel Neuseelands erst in den letzten Jahrhunderten besiedelt, wie Sanne Boessenkool von der University of Otago in Dunedin und ihre Kollegen schreiben. Zuvor war dieser Lebensraum durch Megadyptes waitaha besetzt, den offensichtlich Überjagung durch Maori noch vor Ankunft europäischer Siedler ausrottete: In vielen historischen Abfallhaufen der polynesischen Einwanderer fanden sich Pinguinknochen, deren genetische und morphologische Analyse nun zeigte, dass es sich um eine eigenständige Pinguinart gehandelt haben muss.

welt.de - 20.11.2008
Ein Kommen und Gehen bei Pinguin-Arten
Der Gelbaugenpinguin profitiert vom Aussterben der Konkurrenz: 500 Jahre nach ihrem Aussterben sind Forscher auf die Überreste des Waitaha-Pinguins gestoßen, der dereinst ausgerottet wurde. Das erlaubte es dem Gelbaugenpinguin, sich auszubreiten. Der ist allerdings auch schon wieder vom Aussterben bedroht.

derstandard.at - 17.11.2008
Walforschung ohne Tötungen in Australien
Mit einem Millionen-Programm will die australische Regierung die Forschung an Walen ausweiten, ohne dabei auch nur einen der Meeressäuger zu töten. In das Projekt sollen umgerechnet etwa drei Millionen Euro investiert werden, wie Umweltminister Peter Garrett am Montag bekanntgab. Die Forschungen sollen demnach kurz vor Beginn der Jagdsaison im Südmeer aufgenommen werden. Damit wolle man Japan beweisen, dass wissenschaftliche Ergebnisse "auch ohne den Einsatz von Harpunen" erzielt werden könnten, sagte Garrett - nicht dass Japan mit seinen "Erkenntnissen" die Fachwelt bisher überwältigt hätte ...

spiegel.de - 17.11.2008
Australien will Wale ohne Blutvergießen erforschen
Australien liegt des Öfteren mit Japan über Kreuz, nicht zuletzt wegen des Walfangs. Japan deklariert seine Jagd auf die Meeressäuger als wissenschaftliche Forschung, um damit das Moratorium der Internationalen Walfangkommission zu umgehen. Zahlreiche Länder kritisieren seit Jahren das Vorgehen Japans, und aus Australien kommt regelmäßig die lauteste Kritik. Die Regierung in Canberra ließ Japans Walfangflotte in der vergangenen Saison sogar mit einem eigenen Schiff beschatten - und veröffentlichte anschließend Fotos, die international einen Sturm der Entrüstung auslösten . Australiens Umweltminister Peter Garrett, zuvor als Sänger der Rockgruppe Midnight Oil berühmt geworden, zeigte sich "angeekelt und traurig". Jetzt will Australien mit einem Großprojekt beweisen, dass es auch anders geht: Wale sollen erforscht werden, ohne dass dabei auch nur ein Meeressäuger zu Tode kommt. Die rund drei Millionen Euro teure Aktion soll kurz vor Beginn der Jagdsaison im Südmeer beginnen, sagte Garrett. Als Adressaten des Vorhabens nannte er explizit Japan: Man wolle Tokio zeigen, dass wissenschaftliche Ergebnisse "auch ohne den Einsatz von Harpunen" erzielt werden könnten.

netzzeitung.de - 17.11.2008
Australien entlarvt Japans Walfang-Lüge
Den Vorwurf, dass Japan Walforschung nur vorschiebt, um das begehrte Fleisch zu erhalten, gibt es schon lange, doch damit ist den Walen noch nicht geholfen. Die australische Regierung will deswegen mit einem Millionen-Programm die Forschung an Walen ausweiten – ohne dabei auch nur einen Meeressäuger zu töten. In das Projekt sollen sechs Millionen australische Dollar (gut drei Millionen Euro) investiert werden, wie Umweltminister Peter Garrett am Montag bekanntgab. Die Forschungen sollen demnach kurz vor Beginn der Jagdsaison im Südmeer aufgenommen werden. Damit wolle man Japan beweisen, dass wissenschaftliche Ergebnisse «auch ohne den Einsatz von Harpunen» erzielt werden könnten, sagte Garrett. Nachlassende Nachfrage Auswirkungen auf die in Kürze beginnende diesjährige Jagdsaison wird es wohl nicht haben. Wie die Umweltschutzorganisation Greenpeace am Montag berichtete, haben japanische Walfangschiffe inzwischen einen Hafen im Südwesten Japans verlassen und sind in Richtung Antarktis aufgebrochen. Die Flotte sei unter stärksten Sicherheitsvorkehrungen ausgelaufen, hieß es. Japanische Walfänger wollen bis zu 935 Zwergwale und 50 Finnwale fangen. Abstriche an dem Programm werde es trotz internationaler Proteste und nachlassender Nachfrage nach Walfleisch nicht geben, hieß es in Tokio.

sueddeutsche.de - 13. Nov. 2008
Naturschützer beklagen Raubbau an Heilpflanzen
Das weltweite riesige Interesse an Arzneien aus der Natur bedroht nach Erkenntnissen von Naturschützern viele Heilpflanzen. Jede fünfte der rund 60 000 Heilpflanzenarten sei dadurch in ihrem Bestand gefährdet. Dies sagte Susanne Honnef von der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) in Frankfurt. Rund 80 Prozent der Arten werden nach wie vor in der Natur gesammelt. «Das Aussterben wichtiger Heilpflanzen wäre eine ökologische, soziale, medizinische und nicht zuletzt auch ökonomische Katastrophe.» Die Umweltstiftung ist an der Entwicklung eines internationalen Standards für die schonende Pflanzensammlung in der Natur beteiligt. In einigen Jahren soll es ein sogenanntes FairWild- Siegel geben, das eine nachhaltige Ernte der Medizinpflanzen bescheinigt.

Welt online - 14. Nov. 2008
Was vom Jordan übrig bleibt
"Dem Negev fehlen Juden und Wasser", verkündete einst Ben Gurion. An Menschen mangelt es heute nicht mehr: Über sieben Millionen bevölkern das kleine Land. An Wasser mangelt es mehr denn je. Mittlerweile nicht nur in der Wüste Negev, sondern fast überall. Trotz der prekären Lage liegt der private Wasserverbrauch Israels auf europäischem Niveau. In den palästinensischen Autonomiegebieten gehört der Mangel bereits zum Alltag. Bauern behelfen sich, indem sie illegal Brunnen bohren. Die Verschmutzung hat gefährliche Ausmaße angenommen. Kommt der Krieg ums Wasser? Vor wenigen Wochen veröffentlichte eine internationale Initiativgruppe, zu der auch Václav Havel, André Glucksmann, Desmond Tutu und viele andere honorige Persönlichkeiten gehören, ein Papier, das die politischen Chancen des Wasserproblems ausleuchtet. "Länder, die in einen Konflikt um Wasser verstrickt waren, haben historisch eher einen Weg zur Zusammenarbeit gefunden", heißt es darin. Tatsächlich war in den 60 Jahren des Konflikts im Jordantal Wasser häufiger ein Grund zur Kooperation als zum Kampf. Dass manche Umweltschäden wieder rückgängig gemacht werden können, beweist das Hula-Tal. Ein Teil des trockengelegten Gebietes wurde nach den Protesten der Naturschützer wieder in seinen natürlichen Zustand versetzt. In den Papyrussümpfen und Teichen tummeln sich heute Pelikane, Kraniche, Störche und andere Vogelarten. Im Wasser wimmelt es von riesigen Welsen, die sich ihres Lebens sicher sind: Erstens ist es ein Naturschutzgebiet, und zweitens sind Welse nicht koscher.

derStandard.at - 15. Nov. 2008
Den Knorpelfischen ging es auch schon mal besser
Mehr als ein Viertel der Knorpelfischarten im Nordostatlantik vor den Küsten Europas ist vom Aussterben bedroht - alle drei Gruppen der Knorpelfische sind davon betroffen: Haie, Rochen und Seekatzen (bzw. Chimären). Das berichtete die Weltnaturschutzunion (IUCN) mit Verweis auf die neue Rote Liste dieser Fischarten. Der Anteil der vom Aussterben bedrohten Arten liegt demnach bei 26 Prozent, während weitere 20 Prozent stark gefährdet sind. Die urtümlicheren Verwandten der Knochenfische seien vor allem wegen Überfischung gefährdet.

Nachrichten.ch - 13. Nov. 2008
Behörden in Malaysia retten über 7000 Reptilien
Die Behörden in Malaysia haben bei zwei Razzien mehr als 7000 lebende Reptilien sowie die Kadaver von 13 geschützten Tierarten beschlagnahmt. Die noch lebendigen Warane sowie das Fleisch von Bären, Schlangen, Eulen und Stachelschweinen sollten an Restaurants und Medizinläden verkauft werden. Allein die Warane wogen zusammen 35 Tonnen. Sie sollen nun wieder in der Wildnis ausgesetzt werden.

Europäisches Parlament - 18. Nov. 2008
Bienen-Sterben beunruhigt Europa-Abgeordnete
Europarlamentarier schlagen Alarm: Weltweit gehen die Bestände von Bienen drastisch zurück. Parasitenbefall und rückläufige Nahrungsquellen machen den nützlichen Insekten das Leben schwer. Mit der Imkerei und Bienenzucht sind Jahrtausende alte Berufszweige direkt betroffen. Doch das Wohlergehen der Bienen geht die gesamte Menschheit an: Würden die Bienen aussterben, bräche die menschliche Nahrungsmittelversorgung zusammen. Der britische Vorsitzende des Landwirtschaftsausschuss, Neil Parish (Europäische Volkspartei – Europäische Demokraten, EVP-ED), warnte davor, die Rückentwicklung der weltweiten Bienenbestände zu vernachlässigen: „Das hätte dramatische Folgen für unsere schon angespannte Welt-Lebensmittelversorgung“. Parish forderte die Kommission auf, auch die Erforschung des Bienensterbens voranzutreiben, um schnell Maßnahmen einleiten zu können, die dem Aussterben der Bienenvölker entgegenwirken. Die Wissenschaft ist indes unentschieden über die Gründe des weltweiten Bienensterbens. Pestizide könnten ebenso verantwortlich sein wie die Auswirkungen von Klimawandel und Genmanipulation oder die magnetische Strahlung von Hochspannungs- oder Handymasten. Auch wird diskutiert, dass der weltweite Transport ganzer Bienenvölker – als Bestäuber für die industrielle Landwirtschaft – negative Folgen für die Bestände haben könnte.

spiegel.de - 16.11.2008
Wie die Orang-Utan-Waisen von Borneo leiden
Sie haben gesehen, wie ihre Mütter abgeschlachtet wurden: Traumatisierte Orang-Utans müssen auf Borneo mühsam wieder in die Natur integriert werden, berichtet National-Geographic-Fotograf Mattias Klum im Interview mit SPIEGEL ONLINE.

spiegel.de - 16.11.2008
So stirbt der Regenwald
Uralte Regenwälder, Orang-Utans, majestätische Natur - die Insel Borneo ist ein einzigartiger Flecken Natur. Doch das Naturparadies ist bedroht, eine skrupellose Industrie zerstört es in Rekordtempo: für die Suche nach Öl, Gold und den Anbau von Nutzpalmen.

derstandard.at - 17.11.2008
Im Krüger-Nationalpark sterben immer noch die Krokodile
Ein mysteriöses Massensterben von Krokodilen beunruhigt seit Ende Mai die Verantwortlichen im südafrikanischen Krüger-Nationalpark. Nachdem ihm bisher in den Flüssen Olifant und Letaba mehr als 160 Tiere zum Opfer fielen, hat die Nationalpark-Behörde SAN-Parks einen Arbeitskreis eingesetzt. "Wir sind davon ausgegangen, dass die andauernde Verschmutzung des Olifants-Flusses irgendwann zu einer Art ökologischem Desaster führen würde; aber das hohe Ausmaß des Krokodilsterbens hat uns überrascht", erklärte am Montag der Leiter des wissenschaftlichen SAN-Parks-Dienstes, Danie Pienaar. ... Unbekannt ist die Ursache des Massensterbens, obwohl es Hinweise auf eine Verschmutzung des Gewässers durch die Einleitung von Industrie-, Bergbau- und Landwirtschafts-Abwässern gibt. Bei den Reptilien verfestige sich das Fettgewebe und die Bewegungsfähigkeit werde eingeschränkt. Das führe dazu, dass die Tiere verhungern oder ertrinken, sagte Pienaar.

derstandard.at - 18.11.2008
Pakistan lässt seine Meeresschildkröten bewachen
Mit einem einzigartigen Schutzprojekt will Pakistan seine vom Aussterben bedrohte Grüne Meeresschildkröte ( Chelonia mydas ) retten. Das Konzept sieht vor, dass die Tiere vor allem in der Nacht bei der Fortpflanzung von hauptsächlich Studenten als "Schildkröten-Schützer" begleitet werden. Gefahr droht den Reptilien dabei nicht nur von streunende Hunden oder Krähen. Vor allem der Mensch selber stellt eine Bedrohung dar, denn die auch als Suppenschildkröte bekannte Art gilt bei vielen als Delikatesse.

Berliner Morgenpost - 19. Nov. 2008
Preis würdigt Engagement für Großtrappen
Der Brandenburger Naturschutzpreis 2008 geht zu gleichen Teilen an einen Vogelschützer aus dem Havelland und einen Agrarbetrieb mit Wildtierhaltung im Landkreis Oder-Spree. Für sein Engagement zum Schutz der Großtrappen wurde Heinz Litzbarski mit dieser Auszeichnung der Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg geehrt.

derstandard.at - 17.11.2008
Bestände des Roten Tunfisches im Mittelmeer vor dem Ende
Laut dem WWF steht der Rote Tunfisch ( Thunnus thynnus ) kurz vor dem Aussterben. Der begehrte Speisefisch sei nur mehr durch einen sofortigen Fangstopp zu retten. Um mehr als 80 Prozent habe sich der Bestand der erwachsenen Tiere in den vergangenen 20 Jahren im Mittelmeer reduziert, so die Umweltschutzorganisation. Um einen endgültigen Kollaps der noch bestehenden Population zu verhindern, müsse die Internationale Kommission für die Erhaltung der Tunfischbestände im Atlantik (ICCAT) eine entsprechende Entscheidung treffen. Ab Montag tagen die 46 Vertragsstaaten der ICCAT für eine Woche, so der WWF.

spiegel.de - 17.11.2008
Fangstopp soll Thunfisch-Bestände retten
Zwei Jahrtausende lang ernährte der Raubfisch die Menschen am Mittelmeer. Doch nun scheint es dort so gut wie keinen Thunfisch mehr zu geben. Der Bestand der Fische stehe vor dem Kollaps, teilte die Umweltschutzorganisation WWF mit. "Nach Jahren rücksichtsloser Ausbeutung ist ein Moratorium die einzige Chance, um den Roten Thun noch zu retten", sagte WWF-Experte Sergi Tudela. In den kommenden Tagen bietet sich genau dafür eine Chance: Im marokkanischen Marrakesch tagen bis zum 24. November die 46 Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz des Atlantischen Thunfischs (ICCAT), zu denen auch die EU zählt. Dabei könnte es zu einer Wende kommen, hofft der WWF. Mit Japan und Spanien haben sich bereits zwei der wichtigsten Länder für einen Fangstopp ausgesprochen. Die EU habe im Juni die Fangsaison ausgesetzt, weil die europäischen Fischer ihre Quote bereits überschritten hätten. Wissenschaftler empfehlen seit Jahren Fangquoten von etwa 15.000 Tonnen pro Jahr. Die in der ICCAT organisierten Nationen hatten laut WWF die zulässigen Mengen jedoch immer etwa doppelt so hoch angesetzt. Wegen der massiven illegalen Fischerei habe der tatsächliche Fang allein im vergangenen Jahr bei 60.000 Tonnen gelegen.

derstandard.at - 19.11.2008
Keramikbetten für Korallen
Japanische Wissenschafter wollen mit künstlichen Bauteilen aus Keramik das größte Korallenriff des Landes reparieren, was zum Vorbild für Schutzmaßnahmen auf der ganzen Welt werden könnte. "Bisher ist kein einziges Korallenriff künstlich wiederhergestellt worden. Aber wir denken, dass wir es innerhalb von zehn Jahren schaffen werden", erklärte am Montag Mineo Okamoto von der Universität für Meereswissenschaften und -technologie in Tokio. ... Um das Riff wieder aufzubauen, wollen die Forscher etwa 6.000 Babykorallen im Alter von eineinhalb Jahren auf einen keramischen Untergrund pflanzen. Die "Keramikbetten" sollen im Dezember auf dem Meeresboden festgemacht werden.

Europaticker - 18. Nov. 2008
NABU fordert Aktionsplan Wattenmeer
Heute wurde in Bonn der neue Statusbericht "Vögel in Deutschland 2008" vorgestellt, der vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) erarbeitet wurde. In dem Bericht wird die Situation gefährdeter Vogelarten eingehend analysiert und den Ursachen der Bestandsveränderungen nachgegangen. "Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006 im Bestand ab. Ein für uns alarmierendes Zeichen ist, dass selbst viele bislang häufige Arten wie Kiebitz, Bluthänfling und Star rückläufig sind. Von den 100 häufigsten Arten werden 20 als gefährdet eingestuft oder auf der so genannten Vorwarnliste geführt", fasste Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, die Situation bei den Brutvögeln zusammen. Auch in Deutschland werden die Auswirkungen des Klimawandels auf die Vogelwelt immer deutlicher. Der Statusbericht zeigt, dass sich die Rastbestände überwinternder Wasservögel immer mehr in Richtung Nordosten verlagern.

Schwäbische Zeitung - 18. Nov. 2008
"Die Natur wird hier für uns den Rest erledigen"
Unterhalb von Neuburg hat das Regierungspräsidium (RP) Tübingen gestern die abgeschlossenen Renaturierungsmaßnahmen an der Donau vorgestellt. "Wir haben unseren Teil getan", sagte Grit Puchan, Leiterin der Abteilung Umwelt beim RP. "Den Rest wird nun die Natur erledigen." Bei Gamerschwang soll zum Beispiel in Kürze mit dem Bau der Renaturierung "Kentenen" begonnen werden. Oberhalb der Nasgenstadter Brücke zeichnet sich ebenfalls eine Renaturierung der Donau ab. Für 240 000 Euro, von denen die Europäische Union 40 Prozent übernahm, haben die Planer des Regierungspräsidiums einen 450 Meter langen und 1,7 Hektar großen Nebenarm der Donau geschaffen, der zusammen mit dem alten Flussbett eine 2,5 Hektar große Insel umschließt. Dafür wurden 26 000 Kubikmeter Erde bewegt.

Reutlinger General Anzeiger - 19. Nov. 2008
Warum nicht ein »Fair Trade« für Holz
»Nachhaltigkeit« ist ein wichtiges Wort für Olof Freiherr von Gagern, Geschäftsführer der Danzer Anlagen und Beteiligungen GmbH in Reutlingen. Seit 12 Jahren beschäftigt sich er bei dem Furnierhersteller mit Holz. Die anstehende Zertifizierung eines Werkes im Kongo in Afrika ist für ihn ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

Niederlausitz aktuell - 19. Nov. 2008
Verleihung des Naturschutzpreises 2008 der Stiftung NaturSchutzFonds
Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) übergab heute den Naturschutzpreis 2008 der Stiftung NaturSchutzFonds an Heinz Litzbarski (Landkreis Havelland) und an den Familienbetrieb Gut Hirschaue (Landkreis Oder-Spree). Untrennbar ist der Name Heinz Litzbarski mit dem Schutz der schwersten flugfähigen Vögel der Erde und der Erhaltung ihrer Lebensräume verbunden. Seit dreißig Jahren widmet sich Heinz Litzbarski erfolgreich der Arterhaltung der vom Aussterben bedrohten Großtrappe in einer artenreichen Kulturlandschaft. Zwanzig Jahre lang tat er dies hauptamtlich als Leiter der Naturschutzstation Buckow, nach seiner Pensionierung im Jahr 1999 ausschließlich ehrenamtlich.

epochtimes.de - 18.11.2008
Igel zum Tier des Jahres 2009 erklärt
Der Igel ist von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum Tier des Jahres 2009 erklärt worden. Dieser sei ein ebenso hübsches wie beliebtes Tier, sagte ein Sprecher der Organisation am Dienstag in Bonn. Natürliche Feinde besitze das Stacheltier zwar nicht, da nur große Eulen und Greifvögel seinen Panzer aufbrechen könnten. Doch litten die Igel unter der menschlichen Zivilisation: Größte Gefahr sei der Straßenverkehr, zudem würden vielerorts die Wiesen gemäht und die Igel um ihren Unterschlupf gebracht. Die Organisation wies darauf hin, dass Igel von Menschen, die sie finden und mitnehmen, häufig falsch behandelt würden. So dürfe man ihnen weder Speisereste noch Obst und Gemüse geben, geeignet sei dagegen Hunde- oder Katzenfutter. Zudem brauchten Igel Wasser, aber keine Milch. In diesem Jahr ist der Wisent das Tier des Jahres, 2007 war es der Elch und zuvor Seehund und Braunbär.

epochtimes.de - 18.11.2008
Harmlos und mit unhörbarem Zirpen - Die Gemeine Blutzikade ist das Insekt des Jahres 2009
Die Gemeine Blutzikade ,Cercopis vulnerata, ist das Insekt des Jahres 2009. Sie ist völlig harmlos und saugt sich nur an Pflanzen fest, wie die Auswahljury am Dienstag mitteilte. Der Name des neun bis elf Millimeter großen, schwarzen Tierchens kommt von dem auffallenden roten Muster auf den Flügeln. Es kommt recht häufig vor und soll mit seiner schönen Färbung für Sympathie für alle Insekten werben. Das „Insekt des Jahres“ wird seit 1999 jährlich gekürt. Dahinter steckt ein Kuratorium mit namhaften Insektenkundlern sowie Vertretern wissenschaftlicher Gesellschaften und Einrichtungen. Dieses will die weltweit artenreichste Gruppe von Tieren aufmerksam machen, die oft als Schädlinge oder Lästlinge abgetan würden.

welt.de - 18.11.2008
Gemeine Blutzikade zum Insekt des Jahres gekürt
Die „Gemeine Blutzikade“ ist Insekt des Jahres 2009. Das nur neun bis elf Millimeter große schwarze Tier (lat. Cercopis vulnerata) sei aber gar nicht blutrünstig, sondern sehr harmlos und sauge nur an den Leitungsbahnen von Pflanzen mit zuckerreichem Saft, teilte das Kuratorium „Insekt des Jahres“ in Berlin mit. Der Name komme von dem auffallend roten Muster auf den Flügeln, die dachförmig zusammengelegt werden. Die Blutzikade habe sich in den vergangenen Jahren weit nach Norden bis an den Nord-Ostsee-Kanal verbreitet. Die Wasserstraße zwischen den beiden Meeren in Schleswig-Holstein habe das Insekt vermutlich wegen seiner schlechten Flugfähigkeit aber bisher noch nicht überquert. Wenn sie auch schlecht fliegen kann, ist die Blutzikade nach Angaben der Insektenforscher aber eine gute Springerin. Eine Fähigkeit, die ihr häufig das Leben rette.

derstandard.at - 18.11.2008
Japanische Forscher klonen bedrohte Kaninchen-Art
Japanische Wissenschafter haben nach eigenen Angaben ein vom Aussterben bedrohtes Kaninchen geklont. Die Forscher pflanzten Zellbestandteile eines toten Amami-Kaninchens in die Eizelle einer anderen Art ein, wie Professor Yoshihiko Hosoi von der Kinki-Universität in Osaka am Dienstag sagte. Nachdem sich das Ei zu einem Embryo entwickelt habe, hätten die Forscher diesen in den Eileiter einer Leihmutter eingesetzt. In 30 Tagen werde die Leihmutter das Klon-Junge gebären, wie die Forscher hoffen. Allerdings betrage die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft weniger als zehn Prozent.

welt.de - 18.11.2008
Bedrohtes Kaninchen geklont
Das Amami-Kaninchen ist vom Aussterben bedroht. Es kommt ohnehin nur zwei kleinen Inseln im Südwesten Japans vor, und das nur mit 5000 Exemplaren. Forscher haben einen Embryo in den Eileiter einer Leihmutter eingesetzt. Nun muss die Leihmutter das Embryo nur noch erfolgreich austragen.

derstandard.at - 18.11.2008
Dem Ursprung der Bären auf der Spur
Woher kommen die Bären und wie sieht ihr Stammbaum aus? Bislang war sich die Wissenschaft in vielen Details uneinig, was die Antworten auf diese Fragen betrifft, doch aktuelle Untersuchungen an mitochondrialer DNA könnte bald Licht ins Dunkel bringen, wie "Science" berichtet. Einig sind sich die Wissenschafter darin, dass sich die Bären weltweit erst in relativ junger Vergangenheit in ihren verschiedenen Formen verbreitet haben. Einen wirklich gültigen Stammbaum - samt dem mittlerweile erforderlichen stichhaltigen genetischen "Unterfutter" - gab es aber bisher noch nicht.

wissenschaft-online.de - 19.11.2008
Ältestes Wasserschildkrötenfossil kommt aus Schottland
Die bislang ältesten Fossilien einer Wasserschildkröte haben Forscher des University College London in Schottland entdeckt. Die Eileanchelys waldmani getaufte Art lebte vor etwa 164 Millionen Jahren in Seen und Lagunen auf der Insel Skye vor der Nordwestküste Schottlands, berichten Jérémy Anquetin und seine Kollegen. Die Forscher hatten auf der Insel Überreste von mindestens vier Exemplaren der Schildkröte sowie weitere Schädel- und Panzerfragmente gefunden. Die Art werde dadurch zur bislang besterhaltenen Schildkrötenart des mittleren Jura.

spiegel.de - 19.11.2008
Älteste Wasserschildkröte der Welt entdeckt
Es dauerte Monate, bis die Forscher jeden Knochen dem richtigen Tier zugeordnet hatten. Da gab es Artefakte von Haien, Überreste von Salamandern - und Bruchstücke einer bisher unbekannten Schildkrötenspezies. Die Abdrücke des gepanzerten Tieres sind 164 Millionen Jahre alt und geben Aufschluss über die Evolution der Schildkröten, schreiben Jérémy Anquetin und sein Team vom naturgeschichtlichen Museum auf Skye in Schottland in der Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences". Die Wissenschaftler hatten die Fossilien der längst ausgestorbenen Tierarten in einem Felsblock auf der schottischen Insel Skye gefunden. ... Die Eileanchelys waldmani getaufte Schildkrötenart lebte schon vor etwa 165 Millionen Jahren in den Seen und Lagunen des heutigen Schottlands. Während die meisten heutigen Schildkrötenarten im Wasser beheimatet sind, waren die Urschildkröten Landbewohner, erläutert Anquetin. ... Bisher nahmen die Forscher zwar an, dass die Anpassung der Schildkröten an das Leben im Wasser schon bei den Urschildkröten vollzogen wurde, jedoch hatten die Wissenschaftler bis zum Fund der Eileanchelys Schildkröte keine Beweise für diese Theorie. Die urzeitlichen Schildkrötenfunde zeigen, dass sich die Umweltbedingungen in der Gegend des Fundortes vor 164 Millionen Jahren deutlich von den heutigen unterscheiden, berichten die Forscher. Das schließen sie daraus, dass sie neben den Schildkrötenknochen auch die Fossilien von im Wasser lebenden Haien gefunden hatten.

derstandard.at - 19.11.2008
Die Wiederkehr des Wollhaarmammuts
Die letzten von ihnen lebten noch in der Zeit der ägyptischen Pharaonen. Vor rund 3700 Jahren dürften die Wollhaarmammuts dann endgültig ausgestorben sein. Ort des Geschehens: die Wrangel-Insel, die heute zu Russland gehört und hoch oben im Arktischen Meer liegt. Wahrscheinlich waren unsere Vorfahren daran schuld, dass es der zwergwüchsigen zottigen Elefantenart an den Kragen ging: Denn aus der Zeit des letzten Mammuts stammen auch die ältesten Hinterlassenschaften der Menschen auf der Insel, die den Tieren als abgelegenes Rückzugsgebiet nach der Eiszeit diente. Knapp vier Jahrtausende, nachdem wahrscheinlich wir Menschen dem Mammut den Garaus gemacht haben, könnte es uns in nicht ganz ferner Zukunft gelingen, die Wollhaarmammuts wieder auferstehen zu lassen - oder sie zumindest zu "fälschen". Von einem erster Schritt in diese Richtung berichtet nun jedenfalls ein US-amerikanisch-russisches Forscherteam im britischen Fachblatt Nature (Bd. 456, S. 387). Das 22-köpfige Team aus Genetikern und Bioinformatikern schaffte es nämlich, aus den konservierten Überresten mehrerer Mammuts das Erbgut der Tiere zu rund 70 Prozent zu rekonstruieren.

welt.de - 19.11.2008
Die Wiederauferstehung des Mammuts rückt näher
Ein amerikanisch-russisches Forscherteam hat das Erbgut des Mammuts zu weiten Teilen entziffert. Es sei das erste Genom einer ausgestorbenen Tierart, das in größerem Umfang vorliege, berichtet das britische Wissenschaftsjournal „Nature“, in dem die Forscher ihre Arbeit vorstellen. Die Wissenschaftler sammelten für ihre DNA-Analyse Haarproben von zwei Mammuts, die seit Jahrtausenden im Eis eingefroren waren. Auf diese Weise rekonstruierten sie etwa 70 Prozent des Mammuterbguts. Andere Forscher hatten zuvor nur kleine Bruchstücke des Genoms sequenziert. Das Erbgut der ausgestorbenen eiszeitlichen Elefantenart (Mammuthus primigenius) unterscheidet sich in der Analyse nur um etwa 0,6 Prozent von dem seines engsten heute lebenden Verwandten, dem Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana), schreiben die Forscher um Stephan Schuster von der Pennsylvania State University. Damit sind die Genomunterschiede nur etwa halb so groß wie zwischen dem Menschen und seinem nächsten Verwandten, dem Schimpansen. Dabei haben sich Mammut und Elefant im Laufe der Evolution ungefähr zeitgleich voneinander getrennt wie Mensch und Schimpanse, vielleicht sogar noch etwas früher.

spiegel.de - 20.11.2008
Erstmals Erbgut einer ausgestorbenen Tierart entziffert
Unter seinen Füßen erzitterten einst die eisigen Weiten des Nordens, doch das ist lange her: Vor rund 10.000 Jahren ist das Wollhaarmammut in Europa ausgestorben. Die letzten Exemplare der pelzigen Riesen lebten auf der Wrangelinsel im äußersten Nordosten des heutigen Russland - doch auch sie verschwanden vor rund 3700 Jahren. Jetzt hat ein amerikanisch-russisches Forscherteam das Erbgut des Mammuts zu weiten Teilen entziffert. Es sei das erste Genom einer ausgestorbenen Tierart, das in größerem Umfang vorliege, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin "Nature", in dem die Forscher ihre Arbeit vorstellen. Das Team um Stephan Schuster von der Pennsylvania State University hatte für die DNA-Analyse Haarproben von zwei Mammuts gesammelt, die seit Jahrtausenden im Eis eingefroren waren.

BirdLife
British company endangers wildlife paradise - 14.11.2008
A British company wants to mine coal in the heart of one of South Africa' most ecologically sensitive natural environments. Conservationists believe the prospecting rights obtained by Delta Mining, which is now majority owned by London Mining plc, is illegal and poses one of the most serious threats to the country's natural heritage for decades.
Brazil pledges to help save seabirds - 17.11.2008
Brazil has become the most recent country to formally ratify a major global seabird treaty. Endorsement of the Agreement on the Conservation of Albatrosses and Petrels (ACAP) means Brazil will take measures to reduce seabird bycatch within their waters. This will strengthen conservation action being undertaken around the world to save the 300,000 seabirds - including 100,000 albatrosses – killed in longline fisheries each year .
RSPB urges swift action to restore threatened farmland birds - 18.11.2008
The UK government has revealed that the populations of some iconic countryside birds fell last year to their lowest levels since 1970. The RSPB (BirdLife in UK) believes that following the removal of set-aside earlier this year, further declines in farmland birds are inevitable. The Society is urging the government to take swift action to restore the fortunes of these birds.

PlanetArk
Wildlife Groups See End Of Bush Environment Abuse- 14.11.2008
US conservation groups on Thursday hailed the imminent end of "environmental abuse and neglect" by the Bush administration and promised to work with President-elect Barack Obama to reverse this course.
Kangaroo Genes Close To Humans; Came From China- 19.11.2008
Australia's kangaroos are genetically similar to humans and may have first evolved in China, Australian researchers said on Tuesday.

ENN
Malaysian logging plans threaten rhinos and tigers - 13.11.2008
Petaling Jaya, Malaysia: Habitats of the critically endangered Sumatran rhinoceros and the endangered Malayan tiger are under threat from a plan to clear nearly 19,000 hectares of forest in north-eastern Malaysia. A Detailed Environmental Impact Assessment (DEIA) has revealed that the Terengganu state government has proposed to extract all commercially valuable timber in 12,630ha of forest, adjacent to the 6,130ha of forest reserve currently being cleared for the construction of two hydropower dams.
Signs of Amur tiger in China give hope for struggling species - 19.11.2008
The discovery of Amur tiger tracks in Changbaishan in north-eastern China has given conservationists hope for a species that is rarely seen in that area.
Dems look to stop endangered species rule changes - 20.11.2008
With the Bush administration on the verge of relaxing regulations protecting endangered species, Democratic leaders are looking at ways to overturn any last-minute rule changes.



Natur- und Artenschutz  – 
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Greenpeace e.V. - 13.11.2008
Greenpeace eröffnet erstes Büro in Afrika / Drängendste Umweltprobleme: Klimawandel, Abholzung und Überfischung
Im südafrikanischen Johannesburg eröffnet Greenpeace heute das erste Büro der Umweltorganisation auf dem afrikanischen Kontinent. Die Greenpeace-Arbeit wird sich hier auf die drei größten Umweltprobleme des Kontinents konzentrieren: den Klimawandel, die Abholzung der letzten großen Urwälder und die Überfischung der Ozeane. Ein zweites Büro wird die Organisation zum Ende des Monats in Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) eröffnen. Ein Drittes wird im Frühjahr 2009 im Senegal folgen. "Die afrikanische Bevölkerung sieht sich schwerwiegenden und drängenden Umweltproblemen gegenüber," sagt Amadou Kanoute, Kampagnendirektor von Greenpeace Afrika. "Afrika hat jedoch jetzt die Chance, die Wende zu schaffen und eine Vorreiterrolle in umweltschonender Entwicklung zu übernehmen. Greenpeace möchte die Menschen auf diesem Weg unterstützen."

Whale and Dolphin Conservation Society - 17.11.2008
WDCS fordert besseren Schutz der Wale im antarktischen Rossmeer / "Wissenschaftliche" Jagd Japans tötete bisher schon mehr als 1500 Zwergwale in vorgeschlagenem Schutzgebiet
Anlässlich des Aufbruchs zweier Flotten mit konträren Zielsetzungen Richtung Antarktis, fordert die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS, das Rossmeer als Meeresschutzgebiet auszuweisen. Vergangenen Samstag verließen die acht Segelyachten des Volvo Ocean Races Kapstadt in Richtung Süden, um nach einem Wendepunkt Kurs auf Kochi, Indien, zu nehmen. Gleichzeitig erwartet man stündlich das Auslaufen der japanischen Walfangflotte in die Antarktis. Während das am größten Weltumsegelungsrennen teilnehmende Team Russia mit dem Motto "We sail for the whale" die WDCS Kampagne zum Schutz der Wale an Bord genommen hat, beabsichtigt Japan 935 Zwergwale und 50 Finnwale zu töten. Das Rossmeer, welches sich vor den eisigen Küsten des antarktischen Kontinents erstreckt, ist das Juwel des Südpolarmeers und Heimat für viele Orcas, Zwergwale, hunderttausende Pinguine, Seevögel und Robben, sowie den vielleicht gesündesten Planktonbestand weltweit. Nahezu verschwunden aus dem Rossmeer ist der Blauwal. Von dem einst ca. 265.000 Tiere umfassenden Bestand - Tausende Tiere davon im Rossmeer - leben heute in der Antarktis noch geschätzte 2280 der größten Säugetierart, die jemals auf unserem Planeten gelebt hat. ... Die Jagd im Rossmeer ist Bestandteil des umstrittenen wissenschaftlichen Walfangprogramms Japans, das mit Auslaufen der Flotte in den kommenden Wochen fortgesetzt wird. "Das Rossmeer und seine einzigartige Fauna müssen umfassend geschützt werden. Die Einrichtung eines effizienten Meeresschutzgebietes, das sämtliche menschlichen Aktivitäten in der Region reguliert, ist unabdinglich" fordert Erich Hoyt, Leiter der Meeresschutzgebietkampagne der WDCS und hofft "ein solcher Schritt würde auch die Chance zur Erholung der Blauwalpopulation deutlich steigern".

BfN Bundesamt für Naturschutz - 18.11.2008
Neuer Statusbericht zur Situation der Vogelwelt: "Vögel in Deutschland 2008"
Heute wurde in Bonn der neue Statusbericht "Vögel in Deutschland 2008" vorgestellt, der vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) erarbeitet wurde. In dem Bericht wird die Situation gefährdeter Vogelarten eingehend analysiert und den Ursachen der Bestandsveränderungen nachgegangen. "Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006 im Bestand ab. Ein für uns alarmierendes Zeichen ist, dass selbst viele bislang häufige Arten wie Kiebitz, Bluthänfling und Star rückläufig sind. Von den 100 häufigsten Arten werden 20 als gefährdet eingestuft oder auf der so genannten Vorwarnliste geführt", fasste Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, die Situation bei den Brutvögeln zusammen. "Bodenbrütenden Feldvögeln geht es nach wie vor schlecht, ihre Situation wird sich ohne ein entschiedenes Gegensteuern v.a. in der Agrarpolitik weiter verschärfen", so BfN-Präsidentin Jessel. Dr. Stefan Jaehne, Geschäftsführer der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten, verglich den Zustand der Vogelwelt mit der aktuellen Finanzmarktkrise: "Unsere heimischen Brutvögel benötigen ebenfalls einen staatlichen Rettungsschirm. Anders lässt sich der freie Fall einiger unserer ehemals häufigsten Arten, vor allem in der intensiv genutzten Kulturlandschaft, nicht mehr stoppen". ... Die Herausgeber des neuen Statusberichtes sind sich einig: Es besteht dringender Handlungsbedarf, um den Auswirkungen des vielerorts gravierenden Landschaftswandels zu begegnen. Ein entschlossenes Handeln ist auch bei Vogelarten der Feuchtgebiete dringend erforderlich, um ein Aussterben weiterer Arten zu verhindern. Dieses Schicksal droht insbesondere dem Alpen-strandläufer und Kampfläufer in Deutschland. Sinkende Rastbestände im Wattenmeer zeigen an, dass diese Arten nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Eurasien auf dem Rückzug sind. ... "Auch in Deutschland werden die Auswirkungen des Klimawandels auf die Vogelwelt immer deutlicher. Der Statusbericht zeigt, dass sich die Rastbestände überwinternder Wasservögel immer mehr in Richtung Nordosten verlagern. Ein Beispiel ist die Löffelente. Während die Zahl in Deutschland rastender Vögel zwischen Herbst und Frühjahr ansteigt, gehen die Brutbestände in den meisten anderen europäischen Ländern zurück oder sind stabil. Ursache für die gegenläufige Entwicklung ist ein verändertes Zugverhalten. Die kältesensiblen Löffelenten verbleiben zunehmend länger und in größerer Zahl in Deutschland. Die Rastbestände kälteunempfindlicherer Arten, wie etwa der Stockente, nehmen hingegen in Deutschland kontinuierlich ab. Sie haben ihre Zugwege verkürzt und bleiben vermehrt im Nordosten. Dadurch überwintern sie in geringerer Zahl in Deutschland und in westeuropäischen Ländern", sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel.



Weitere Infos

Leszoosdanslemonde.com Novembre 2008
Nouveau !
Mise à jour de la page concernant le Parc Zoologique de Paris et mise en ligne de l'article "Dernière visite avant fermeture..."
Publication du site http://www.zoohistorica.org/, à propos de la Rencontre internationale des collectionneurs de documents en rapport avec les zoos, dont la prochaine session aura lieu à Amnéville en août 2009
Mise en ligne d'un descriptif d'Europaradise (Portugal) et mise à jour du descriptif du Monde Sauvage (Belgique)


Circus

NW Gütersloh - 14. Nov. 2008
Zirkus von Tierschützern kritisiert
Sabi (22) trottet lustlos durch die Fußgängerzone, ihr mächtiger Hintern schaukelt im Takt der Schritt: Als sie einen Haufen Laub am Straßenrand erspäht, kommt Leben in ihren Blick. Mit ihrem Rüssel klaubt sie geschickt im Vorübergehen die Blätter auf, schiebt sie in ihr Maul und kaut verzückt. Der unerwartete Leckerbissen ist für die Elefantenkuh der Höhepunkt ihres Werbeauftritts vor dem Rathaus. Der Zirkus Voyage setzt auf Werbung, bietet laut Broschüre die "größte tierische Circusschau". Als einer der wenigen mittelgroßen Zirkusse Deutschlands tourt er seit zehn Jahren mit 80 Tieren durch die Städte, ein Großteil davon sind Exoten. Hier kann der Zuschauer "Europas größte afrikanische Elefantenherde" bestaunen, eine Giraffe, ein Breitmaulnashorn, ein Flusspferd, und außerdem allerlei, was auch andere Zirkusse bieten: Lamas, Alpakas und Kamele. "Unsere Attraktion", sagt Zirkusdirektorin Diane Spindler und deutet stolz auf "Hulk", ein in einem italienischen Zirkus aufgewachsenen Breitmaulnashorn.


Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Meer und Museum - Band 21: Die Vogelwelt der Insel Hiddensee
Schriftenreihe des Deutschen Meeresmuseums
inkl.Jahresbericht der Stiftung Deutsches Meeresmuseum



Knautschke, Knut & Co.
von Bernhard Blaszkiewitz

Berliner Morgenpost - 19. Nov. 2008
Schmusekurs mit See-Elefant
Zahnkontrolle schmeckt See-Elefanten nur bei Bestechung: Mit Fischen füttert Zoo-Tierpfleger Günter Gonz den Bullen "Bolle", und "Efa" schaut zu. Die Aufnahme stammt vom 7. Februar 1975. See-Elefanten wurden seit 1930 im Zoo gehalten und erhielten fünf Generationen lang den Namen "Roland". Erst der Berliner Sponsor Bolle durchbrach 1971 als Namensgeber die Regel. Mit dem Tode des Bullen Sharkey 1999 endete die Haltung. Bolle, Efa und Sharkey gehören zu den zwölf prominenten Tierarten, die Blaszkiewitz nun in einem Buch porträtiert hat und deren Historie in Zoo und Tierpark er beschreibt: angefangen vom Flusspferd Knautschke bis zum Eisbären Knut, den Blaszkiewitz einen "Superstar" nennt, eine Art "Messias der Polarbären". Da Flusspferde - neben Elefanten und Nashörnern - des Direktors Favoriten sind, wurde das Buch gestern im Flusspferdhaus öffentlich präsentiert - unter dem Brüllen und Wasserspeien der tonnenschweren Exemplare. Sein Lieblingsfoto, so Blaszkiewitz, sei das von Bobby und Paul. Die Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt den Schriftsteller Paul Eipper in einem Zugabteil, im Arm den Gorilla Bobby, den er 1928 aus Marseille nach Berlin brachte - heute undenkbar.

Berliner Kurier - 19. Nov. 2008
Berliner Urviecher
Knut! Millionen lieben unseren Bärliner. Aber was ist mit Knautschke, Knorke oder Knicki? Auch sie sind (oder waren) Liebling der Berliner. Zoo- und Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz stellt sie in einem Buch vor. Das Buch "Knautschke, Knut & Co." (Verlag Lehmanns Media) kostet 14,95 Euro.

144 Seiten, Verlag: Lehmanns, 1. Auflage 17. November 2008
24,95 Euro über Amazon.de


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"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

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Veranstaltungen


Zoohistorica 20 - Amnéville 2009
20. Internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
Amnéville, 29. bis 30. August 2009
Die 20. internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur wird am letzten Augustwochenende 2009 im Zoo Amnéville (Frankreich) stattfinden. Es wird das erste Zoosammelertreffen in einem französischen Zoo werden! Darüber hinaus wird es das 20. Treffen seit der ersten Zoohistorica im Jahre 1990 im Zoo Hannover sein. Tragen Sie also die Termine 29. und 30. August unbedingt in Ihrem Terminkalender ein! Ab März 2009 können Sie sich anmelden. Ein erstes Veranstaltungsprogramm sowie weitere Informationen zur Durchführung des Treffens und zu Hotels in Amnéville werden in dieser Zeit bekannt gegeben. Alle Informationen über Zoohistorica 2009 sind auch online auf http://www.zoohistorica.org/ zu lesen.
Der Zoo Amnéville liegt im Nordosten von Frankreich, rund zwanzig Kilometer nördlich von Metz. Er ist nur 20 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt und leicht zu finden.
Jonas Livet - jonaslivet@zoohistorica.org

7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 28.-30.11.2008 in Wuppertal, Schwerpunktthema: Elefanten und Cerviden

Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de


November

17. – 19.
Courses on Primate Biology: "Genetics, Immunology and Breeding Management"
Ort: German Primate Centre in Göttingen
Informationen: www.dpz.eu

20. – 21.
Symposium "Halting the Global Decline in Amphibians: research and practice"
hosted by Zoological Society of London (ZSL)
Informationen: www.zsl.org/zsl-london-zoo/whats-on/amphibian-declines-symposium,293,EV.html

27.
Sind unsere Städte für den Klimawandel gerüstet? Kongress
Ort: Gelsenkirchen
Veranstalter: Natur – und Umweltschutz-Akademie NRW
Informationen: Bernd Stracke, Tel.: 02361/305-3246, bernd.stracke@nua.nrw.de
www.nua.nrw.de/nua/content/de/doc/pages/1196840996.xml.


Dezember

1. - 4.
International Invasive Bird Conference
Ort: Perth, Australia
Informationen: www.abcon.biz/iibc.htm

05.
18. Schneverdinger Naturschutztag – Gute Gründe für Naturschutzhandeln
Ort: Schneverdingen/ Niedersachsen
Veranstalter: Alfred Toepfer, Akademie für Naturschutz
Informationen: Barbara Schultz, Veranstaltungsorganisation, Tel.: 05198 / 9890-76, Fax: 05198 / 9890-95, barbara.schultz@nna.niedersachsen.de, www.nna.niedersachsen.de


2009

Januar

03. - 06.
Naturschutztage am Bodensee
Ort: Radolfzell/Bodensee
Veranstalter: NABU und BUND
Informationen: Thomas Körner, NABU Donau-Bodensee, Tel.: 07551/67315, Fax: 0711/966 72-33, Hannes.Huber@NABU-BW.de, www.naturschutztage.de

11.
Neusser Herpetologischer Thementag "Veterinärmedizin II"
Veranstalter: DGHT
Informationen: www.dght.de

16. – 18.
1st International Symposium on Bat Migration
Ort: Federal Institute for Risk Assessment in Berlin, Germany.
Informationen: www.izw-berlin.de

23. – 26.
Zoos and Aquariums Committing to Conservation (ZACC) Conference
Ort: held in Houston, Texas, USA.
Informationen: www.houstonzoo.org/zaccregister

24. – 28.
International Association of Avian Trainers and Educators
17th Annual Conference: "09 in the Nati",
Ort: Cincinnati Zoo & Botanical Garden in Cincinnati, Ohio, USA
Informationen: www.iaate.org

Februar

2.
WORLD WETLANDS DAY
Informationen: www.ramsar.org

24. – 26.
11th Meeting of the "Gesellschaft für Primatologie"
Ort: held in Hannover.
Informationen: www.gfp2009.de

25. – 1. 3.
EAZA Zoo Educators (EZE) Conference 2009
Ort: Cologne Zoo, Germany

März

13 – 16
37th Symposium of the European Association of Aquatic Mammals,
Ort: Mediterraneo Marine Park in Malta
Informationen: www.mediterraneo.com.mt/eaamconference

22. – 25.
5th International Hornbill Conference
Ort: Botany Centre, Singapore Botanic Garden, Singapore
Informationen: msnbc@singnet.com.sg

30. – 3. 4.
12th Scientific Wadden Sea Symposium
Ort: Wilhelmshaven

23. – 26.
ARAZPA Annual Conference
Ort: Sea World Gold Coast (Australia)
Informationen: www.arazpa.org.au

26. – 29.
12. Tagung Europäischer Zooförderer
Ort: Berlin (März 2009)
Veranstalter /Informationen: Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoologischem Garten Berlin e.V., http://www.freunde-hauptstadtzoo.de, Am Tierpark 125, D - 10319 Berlin / Hardenbergplatz 8, D - 10787 Berlin, Geschäftsstelle des Vereins : Telefon : 0049 (30) 51 53 14 07, Telefax : 0049 (30) 51 24 061
Beschreibung: Vom 26. bis 29. März 2009 findet in Berlin erstmals der Zooförder-Kongress statt. Die Einladung wurde bereits am Ende der letzten Tagung im Jahr 2007 in München ausgesprochen. Im Oktober/November 2008 wurden alle deutschsprachigen Fördervereine angeschrieben und um Beteiligung an der Tagung gebeten. Alle erforderlichen Informationsunterlagen finden Sie hier auf dieser Seite.

Juni

16. – 20.
7th International Zoo Marketing Conference
Ort: Odense Zoo (Denmark)


Stellenanzeigen

Der Zoologische Garten Frankfurt
sucht zur Verstärkung seines Teams zum nächstmöglichen Zeit-punkt eine/n
Tierpfleger/in (Revierleitung Exotarium)
Zu Ihren Aufgaben gehören:
• Leitung des Exotariums (Süß- und Seewasserfische, Niedere Tiere, Insekten, Weichtiere, Stachelhäuter, Amphibien, Reptilien)
- Koordinierung und Kontrolle der täglichen Revierarbeit
- Erstellen des Dienstplanes
- Ausübung der Dienst- und Fachaufsicht der unterstellten
MitarbeiterInnen
• Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten, insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Aquarien und Tieranlagen
– Züchten und Aufziehen verschiedener Tierarten
– Mithilfe bei tierärztlicher Behandlung
• Entwicklung und Durchführung von Tierbeschäftigungsmaßnahmen und Lebensraumbereicherungen
• Besucherinformation, insbesondere Führungen und Mitwirkung bei den Abendöffnungen des Exotariums
Wir erwarten:
• Abgeschlossene Ausbildung z. Zootierpflegerin/Zootierpfleger
• Mehrjährige Erfahrung in der Tierpflege
• Fundiertes Fachwissen in der Pflege von Aquarien- und Terrarien-tieren, in der Futtertierzucht, insbesondere der Planktonzucht
• ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit
• Personalführungskompetenz
• überdurchschnittliches Engagement
• Eigenverantwortlichkeit
• Serviceorientierung
• interkulturelle Kompetenz
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf zwei Jahre befristet; bei Bewährung ist eine unbefristete Weiterbe-schäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst nach Entgeltgruppe 9.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 05.12.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Schmitz, Tel.: 069/212-33730 zur Verfügung.

>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die Anzeige in der Zoopresseschau beziehen




Volunteer field assistant wanted for bird conservation research in Cambodia

I am a 2nd year PhD student (at the University of East Anglia) looking for a research assistant to help with field data collection in Cambodia.  I am studying the Critically Endangered Bengal Florican, found in alluvial grasslands surrounding the Tonle Sap lake. Field activities will include catching Florican to deploy satellite transmitters, radio tracking, habitat data collection, invertebrate sampling and nest searches & monitoring. 
I am looking for a keen ecology / biology / zoology graduate wanting to gain experience in ecology and conservation research.  Fieldwork will begin at the end of January ('09) and end in May/June.  So I am hoping to find either 1 volunteer for 4 months or 2 volunteers to split this period.
If you are interested and would like more information please email me at c.packman@uea.ac.uk
Thank you, Charlotte Packman



Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle, zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.  
Voraussetzungen:
          o Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
          o Engagement, hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent, Belastbarkeit
          o ausgeprägte soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
          o selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
          o Kenntnisse im Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
          o Kenntnisse des Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der EU-Zoo-Richlinien
          o Bereitschaft zur ständigen Fortbildung, insbesondere im Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
          o Wirtschaftsplan
          o Stellenplan einschließlich der Abstimmung mit der Organisationsabteilung
          o Jahresabschluss
          o Vorlagen für den Werkausschuss
          o Fortschreibung der Entwicklungskonzeption für den Thüringer Zoopark Erfurt
          o Generalbebauungsplan
          o Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und Veranstaltungsplanung
          o Berichterstattung an den Oberbürgermeister
          o Festlegung der tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
          o Einhaltung des Arbeits- und Umweltschutzes, des Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend der Satzung
          o Genehmigung von Dienstreisen der Mitarbeiter
          o Arbeit mit dem Förderverein und Sponsoren
          o Management des Tierbestandes nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4 TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt, Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können, bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß vernichten.

>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die Anzeige in der Zoopresseschau beziehen




Im Zoologisch-botanischen Garten Wilhelma ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Tierpflegerstelle für den Bereich Aquarium zu besetzen.
Das Aquarium der Wilhelma zählt zu den größten und artenreichsten in Deutschland. Mit über 2 Millionen Besuchern pro Jahr sind wir ein Schaubetrieb von überregionaler Bedeutung. Ein Team von 7 Mitarbeitern kümmert sich um etwa 450 Arten von Süß- und Meerwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen, aus allen Regionen der Erde. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen Team mit folgendem Tätigkeitsprofil:
 Artgerechte Pflege und Fütterung unseres vielseitigen Bestandes an Meer- und Süßwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen
 Durchführung aller anfallenden Pflege- und Instandhaltungsarbeiten im Bereich Aquarium
 Mitwirkung bei der Aquariengestaltung und Einrichtung
 Nach- und Aufzucht von Fischen und niederen Tieren
 Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Führungen, Kindergeburtstage, Besucherinformation)
 Wochenend- und Spätdienst
Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewusste(r) und zuverlässige(r) Mitarbeiter(in) mit:
 Einer abgeschlossenen Ausbildung zum Zootierpfleger/ Zootierpflegerin oder ein(e) Quereinsteiger(in) mit vergleichbarer Qualifikation.
 Mehrjähriger Erfahrung in der Aquaristik
 Fundiertem Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Meerwasseraquaristik
 Technischem Verständnis
 Kooperations- und Teamfähigkeit
 Überdurchschnittlichem Engagement
 Eigenverantwortlichkeit
 Dienstleistungsorientierung
Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes nach dem TV-L. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen erwünscht.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen werden bis zum 15.12.2008 erbeten an die:
Wilhelma
Postfach 501227
70342 Stuttgart

>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die Anzeige in der Zoopresseschau beziehen



TV-Tipps
   Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website -
in der Sendung Ende Oktober ging es in den Zoo Karlsruhe, im November ist der Reptilienzoo Neu-Ulm geplant.

Hamburger Abendblatt - 17. Nov. 2008
Aquarium unter den Top Ten?
Ein Tierpark auf der Nordseeinsel Helgoland? Natürlich gibt es den, und zwar im Forschungs-, Lehr- und Schau-Aquarium der Biologischen Anstalt. Um Deutschlands einzige Hochseeinsel herum herrscht die größte Artenvielfalt der deutschen Nordseeküste. Das Helgoländer Aquarium versucht, einen Teil davon abzubilden: Störe, Seewölfe, Haie und - sozusagen Helgolands Markenzeichen - blaue Hummer. Die Biologen züchten die Scherentiere nach, um sie wieder auszusetzen. Einzigartig in Deutschland: die natürliche Befüllung der riesigen Aquarien mit frischem Nordseewasser. Ein spannendes Freizeitangebot für die ganze Familie - nun fragt sich allerdings, ob damit auch der Sprung in die NDR-Hitliste zu schaffen ist? Denn das NDR-Fernsehen plant gleich eine ganze "Hitliste der schönsten Tierparks Norddeutschlands". Deshalb kann jeder Zuschauer ab sofort bis zum Montag, 8. Dezember, seine Favoriten wählen und im Internet auf der NDR-Homepage über die Platzierung mitbestimmen. Im Frühjahr 2009 wird das Ergebnis präsentiert - dann wird die "Hitliste der schönsten Tierparks Norddeutschland" im NDR Fernsehen zu sehen sein.

WSPA Welttierschutzgesellschaft Deutschland - 13.11.2008
Siebenteilige Serie über WSPA-Bärenschutzzentrum auf Animal Planet
Im Mittelpunkt der neuen TV-Reihe steht das weltgrößte Bärenschutzzentrum, das durch die WSPA Welttierschutzgesellschaft ins Leben gerufen wurde. Die Serie beginnt am 13. November 2008 und wird sieben Wochen lang jeden Donnerstag um 20.55 Uhr auf Animal Planet ausgestrahlt, begleitet von einem WSPA-Blog im Internet. In Rumänien werden viele Bären von Privat-Zoos als Touristenattraktion vorgeführt. Isoliert leben sie in zu engen Käfigen und sind stark unterernährt. Die Serie dokumentiert das Schicksal dieser Bären. Sie folgt den Mitarbeitern der WSPA bei der Befreiung der gefangenen Tiere, bei ihrer Arbeit im Schutzzentrum und der Wiedereingliederung der Bären in die Wildnis. Zum ersten Mal erhält das deutsche Publikum einen authentischen Einblick in dieses emotionale und inspirierende Projekt.


Regelmäßige Sendungen:
Di, Mi, 04:15 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh.)
Mo-Fr, 10:05 BR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 11:50 SWR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo, Mi, Do, 14:00, ARD Eins Festival, Wild Australasia (Reihe)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierische Kumpel, Zoogeschichten zwischen Rhein und Ruhr, NEU
Mo-Fr, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (München), Neue Folgen!
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Frankfurter Zoo und in der Seehundstation Norddeich

Di-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Mi, 17:10 HR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Do-Fr, 17:10 HR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgart, Wh.)
Di-Sa, 18:00 ZDFdokukanal, Tierische Kumpel, Zoogeschichten zwischen Rhein und Ruhr (Wh.)
Fr, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co., Live-Stream im Netz, Link: http://www.mdr.de/elefanttigerundco/4302970.html


Einzelsendungen:
Beitrag aus dem Auslandsjournal vom 19.11. über den Zoo in Bagdad in der ZDF-Mediathek
Fr, 21.11.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Geheimnisvolle Tigerhaie
Fr, 21.11.2008, 11:30, NDR, Der Nationalpark Vilsandi in Estland
Fr, 21.11.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Die Ostsee
Fr, 21.11.2008, 16:00, HR, Naturschutzzentrum Obere Donau
Fr, 21.11.2008, 16:30, 3sat, Der Stoff, aus dem die Bäume sind
Fr, 21.11.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Im Märchenreich der Spanischen Tänzerin
Fr, 21.11.2008, 20:15, HR, Hessens schönste Wälder
Fr, 21.11.2008, 21:00, RBB, Vorsicht Kamera! Elefanten ganz nah
Fr, 21.11.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Sa, 22.11.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 22.11.2008, 09:15-10:45, ARD Eins Festival, Wild Australasia
Sa, 22.11.2008, 11:50, SF 1, Spaniens letzter Luchs
Sa, 22.11.2008, 13:55, RBB, Vorsicht Kamera! Elefanten ganz nah
Sa, 22.11.2008, 14:30, ZDF dokukanal, Niederlausitz: Von der Bergbauwüste zum Naturreservat
Sa, 22.11.2008, 14:35, SWR, Achtung, Eisbären!
Sa, 22.11.2008, 15:45-18:00, Phoenix, Grzimeks Erbe in Afrika/Südamerika/Asien
Sa, 22.11.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Falken im Kloster des Heiligen Franziskus
Sa, 22.11.2008, 20:00, ZDF dokukanal, Niederlausitz: Von der Bergbauwüste zum Naturreservat
Sa, 22.11.2008, 21:15, ZDF dokukanal, Nano extra: Fischzucht statt Raubbau
Sa, 22.11.2008, 23:55, ARTE, Sauberer Strom
So, 23.11.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
So, 23.11.2008, 13:15, MDR, Baiji - Der letzte weiße Delfin
So, 23.11.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Luchswege - eine Geschichte aus dem Bayerischen Wald
So, 23.11.2008, 16:00, SF 1, Die Abenteuer der drei weissen Löwen
So, 23.11.2008, 17:30, 3sat, Arche Noah
Mo, 24.11.2008, 02:35, Phoenix, Nashörner für Namibia
Mo, 24.11.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Riesenhaie vor Helgoland
Mo, 24.11.2008, 10:15, SF 1, Geburt eines Schmetterlings
Mo, 24.11.2008, 11:30, NDR, Wilde Türkei (1/2)
Mo, 24.11.2008, 11:45, BR, An der Waldnaab
Mo, 24.11.2008, 13:15, 3sat, Bikini - Trauminseln im Sperrgebiet
Mo, 24.11.2008, 13:30, HR, Die Krabbenflut
Mo, 24.11.2008, 14:15, HR, Der Bug
Mo, 24.11.2008, 21:15, ZDF dokukanal, Natürlich nachhaltig
Di, 25.11.2008, 11:30, NDR, Wilde Türkei (2/2)
Di, 25.11.2008, 14:15, HR, Die Rückkehr der Bisons
Di, 25.11.2008, 15:15, 3sat, Die Reise der Störche
Di, 25.11.2008, 20:15, ORF 2, Iguazú - Die Schönsten Wasserfälle der Welt
Di, 25.11.2008, 20:15, WDR, Cloud - Der wilde Hengst kehrt zurück
Mi, 26.11.2008, 02:00, DMAX, Frank Mundus: Der Hai und ich
Mi, 26.11.2008, 06:15, ARD Eins Festival, Jäger im Eis - Walfang bei den Inuit
Mi, 26.11.2008, 09:30, SF 1, Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel
Mi, 26.11.2008, 11:30, NDR, Wildes Masuren
Mi, 26.11.2008, 13:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Mi, 26.11.2008, 20:15-21:45, Phoenix, Kieling - Expeditionen zu den Letzten Ihrer Art
Mi, 26.11.2008, 20:15, NDR, Die Oder - Von der Neiße bis zur Ostsee
Mi, 26.11.2008, 22:05, N24, Der König der Bären
Do, 27.11.2008, 05:30, ARD Eins Festival, Abenteuer Ozean
Do, 27.11.2008, 10:33, MDR, Eisbären - Herrscher der Arktis
Do, 27.11.2008, 15:15, RBB, Das Felsenreich der Klippschliefer
Do, 27.11.2008, 17:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Do, 27.11.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Amerikas Canyons
Fr, 28.11.2008, 09:35, MDR, Der Flottmacher - Ein Mann verändert das Klima
Fr, 28.11.2008, 11:00, HR, Der Parasitenpapst
Fr, 28.11.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah
Fr, 28.11.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Der Tiger und der Mönch
Fr, 28.11.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Fr, 28.11.2008, 21:00, RBB, Der Löwenmann
Fr, 28.11.2008, 21:00, ZDF dokukanal, Arkadien in den Sümpfen

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sonntags 13:15 im WDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00, samstags 6:40 und 17:30 sowie sonntags 07:40 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 15:20 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 Uhr, sonntags 10:45 Uhr (spezial) und 13:15 Uhr (junior) im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:30 Uhr im WDR wiederholt;
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: wird samstags 16:00 Uhr, sonntags 8:00 Uhr und 15:00 Uhr (je 2 Folgen) vom ZDFinfokanal wiederholt, alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: alle Folgen in der ARD-Mediathek
 "Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: alle Folgen in der ZDF-Mediathek


Schöne Zoowelt    Reflexionen von Carsten Schöne

Ozea - Nee! - Um

Aus einem geradezu göttlichen Umfeld, der ehemaligen Katharinenkirche, heraus entwickelte sich die Idee, etwas Großes zu schaffen.
Groß ist es und es schafft... mich.
Wo ist das ganze Geld hin?
Es kann nur in die Architektur geflossen sein, denn das, was sich in dieser blendenden Hülle befindet, die einen neuerdings im Stralsunder Hafengelände dazu zwingt Sonnenbrille zu tragen, hat keinen, um es neudeutsch zu formulieren: Flow.
Die musealen Anteile sind wirr, das waren sie auch schon zwischen den Backsteinen, aber jetzt sollen Superlative bedient werden und ein solcher erschließt sich allenfalls auf der Rolltreppe.
Wo waren die Museumspädagogen bei Schaffung der Ausstellungsräume?
Wo waren die Dramaturgen, als es darum ging, die lebenden Fische zu präsentieren?
Der Besucher, hier zum Besucherlein schrumpfend, befindet sich in hohen, betonstarrenden Räumen, in die, jeweils nur auf einer Seite des Raumes, Aquarien gebaut wurden, die zwar nicht klein sind, aber klein wirken, in diesem Umfeld.
Die Geschichte der Reise vom Stralsunder Hafenbecken über die Nordsee bis ins Nordpolarmeer erschließt sich nur dem, der es unbedingt darauf anlegt, eine Geschichte erzählt zu bekommen. Dafür muß man allerdings zwischendurch die Augen schließen, damit man in dem Moment, in dem man das Nordsee-Nordatlantik Aquarium betritt, nicht bereits linker Hand den angekündigten Höhepunkt, das Schwarmbecken für Hunderte von Heringen, sieht, um sich später dann noch angemessen freuen zu können.
Jedes Sea Life Centre bietet - und Sie haben hoffentlich im Hinterkopf, daß ich kein großer Freund  dieser Fischfilialisten bin -  eine bessere Abfolge von Themenaquarien und... Burgers´ Ocean,... den lassen wir jetzt mal außen vor.

Ich konzentriere mich jetzt wieder auf die gelebte Evolution im Einmeterbecken meiner Guppys,
Ihr
Carsten Schöne


www.schoenes-tierleben.de

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