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| | | | Ausgabe
448 vom 20. November 2008 |
| Shalom, liebe Leser,
diesmal darf ich mich zurückmelden von einem Urlaub und mich bedanken
für die Vertretung durch das neue Redaktionsmitglied Florian Pointke,
der Sie mit den wichtigsten TV-Meldungen versorgt hat. Leider gibt es
auch heute nur eine Kurzvariante - die Sendungssuche ist leider sehr
unzuverlässig geworden.
Aber das wollte ich Ihnen eigentlich gar nicht erzählen, sondern Ihnen
vielmehr verraten, daß ich in Israel war, wie Sie sich aus der Anrede
vielleicht schon denken konnten. Genau gesagt am Tote Meer in En Gedi,
bekannt (oder auch nicht) als "lowest place on earth" (-416 m).
Sie werden es nicht vermuten, es gibt im Botanischen Garten En Gedi
sogar einen kleinen Zoo, auch wenn der zugegebenermaßen nicht der Rede
wert ist.
Zu reden ist allerdings von ein paar Zoos, die von dort per
Tagesausflug erreichbar sind. Dabei ist mir bewußt geworden, daß die
Gegend um den "tiefsten Punkt der Erde" in mancher Hinsicht auch das
"Hinterteil" der Welt sein kann. Es gibt dort Zoos, die suchen den
Kontakt nach Europa, sowohl zu anderen Zoos als auch zu potentiellen
Besuchern (deutlich auch durch ihre Mitgliedschaft in der EAZA). Wenn
Sie Informationen wünschen über Israel und seine Zoos - für sich
privat, für Mitarbeiter oder Ihren Förderverein - setzen Sie sich
einfach mit mir in Verbindung!
Und wo ich schon mal dabei bin: falls Sie in Ihrem Zoo gerade über Ihre
(bestehende oder zukünftige) Elefantenhaltung nachdenken, denken Sie
auch an die vielen attraktiven, verspielten, kleinen Bullen, die nicht
alle nach Spanien abgeschoben werden können und doch demnächst eine
neue Heimstatt beziehen möchten, möglichst noch bevor sie von einer
ihrer Tanten in den nächsten Graben geschubst werden.
Tudar - vielen herzlichen Dank!
Ihre Silke Sorge
silke.sorge@zoo-infos.eu
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Manipulierte Umfrage zur
Delphinlagune in Nürnberg
Auf der Franken-TV-Website läuft eine merkwürdige Abstimmung mit der
Suggestivfrage "Die Delfinlagune sei «finanziell und sozial höchst
fragwürdig» - so
Kritiker des Projekts. Stimmen sie diesem zu?". Schon dieser
Formulierung kann man kaum zustimmen. Einige Tierrechtler haben
Rundschreiben gestartet, um diese Umfrage zusätzlich zu manipulieren
und in den letzten Tagen 80 % Zustimmung erreicht (also gegen die dringend
benötigte Manati- und Delphin-Erweiterung). Das können wir auch! Selbst
wenn nur ein Teil unserer Leser mitmacht, wird sich der Trend locker
umdrehen: Bitte für Nein stimmen:
http://www.franken-tv.de/default.aspx?ID=5708&showUmfrage=687
(dauert 5 s, nur ein Klick, keine Anmeldung, keine Cookies) Nachtrag
für die Online-Version dieser Ausgabe: Kurz nach
Veröffentlichung der Zoopresseschau hat Franken-TV die
Abstimmung gestoppt und den manipulierten Stand eingefroren!
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
Seit Montag am Kiosk - die neue Ausgabe von Natur+Kosmos mit dem
Schwerpunktthema Amphibienkrise, entstanden in einer
Medienpartnerschaft mit der Stiftung Artenschutz. Das Titelbild stammt
übrigens aus der Kampagne des Allwetterzoos Münster.
Natur und Kosmos – Dezember 2008
Amphibien in Not
Es ist still geworden an vielen Tümpeln, im Laub und in den Kronen der
Bäume. Wo früher Frösche quakten, ist heute Ruhe. Weltweit verschwinden
die Amphibien in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit. Von den zwei
Arten Nasenfröschen, die es auf der Erde gibt, ist eine seit 25 Jahren
nicht mehr aufgetaucht und wohl ausgestorben.
Ein Schicksal, das leider viele andere Amphibienarten teilen:
Goldkröte, Magenbrüterfrosch, Scheibenzüngler, Wolterstorff-Molch und,
und, und. Überall auf der Welt verschwinden Frösche, Unken, Molche,
Kröten, Salamander und Blindwühlen. Und zwar immer schneller. Forscher
bezeichnen es bereits als das größte Massensterben seit dem Untergang
der Dinosaurier. Urheber der Misere ist der Mensch: Sein Hunger auf
Rohstoffe, seine Lebensweise und sein Expansionsdrang setzen der ganzen
Tiergruppe zu. Der letzte Nagel am Sarg jedoch ist offenbar ein
winziger, unscheinbarer Schädling: der Chytrid-Pilz. Tausende Frösche
und Lurche fallen ihm zum Opfer. Wobei sein Siegeszug ebenfalls auf das
Konto des Menschen geht.
natur+kosmos -
16.11.2008
Frösche in Not
Die Amphibien verlassen den Planeten. Dort, wo es früher quakte und
platschte, ist es heute still. Experten sprechen bereits vom größten
Massensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Die Folgen sind
kaum absehbar. Das Magazin natur+kosmos berichtet in seiner
Dezember-Ausgabe (Erscheinungstermin 17. November) über Hintergründe,
Ursachen und weltweite Anstrengungen zur Rettung der Frösche und
Salamander. "Es ist ein Tragödie", sagt Sir David Attenborough,
berühmter Tierfilmer und einer der führenden Köpfe im Amphibienschutz.
Mittlerweile sind mindestens die Hälfte aller Arten bedroht. Viele
Frösche sind noch nicht einmal entdeckt, geschweige denn erforscht -
dennoch stehen sie bereits vor der Ausrottung. Das Trauerspiel hat
bereits vor Jahrzehnten begonnen. Doch in den 1970er Jahren ist
Experten aufgefallen, dass selbst in Gegenden, die nahezu unberührt
waren, Amphibienpopulationen schrumpften oder gar komplett
verschwanden. Es war völlig unklar, warum die Frösche plötzlich stumm
blieben. Im Jahr 1998 wurde der Killer enttarnt. Der so genannte
Chytrid-Pilz hatte viele dahin gerafft. Doch der Pilz ist nicht allein
verantwortlich.
ekolist.cz
- 13. Nov. 2008
Plzenské zoo se podaril ojedinelý odchov madagaskarské
¸abky
Zoo PLZEN gelang Aufzucht eines einzigartigen madagassischen Frosches
Eine einzigartige und ziemlich zahlreiche Aufzucht des kleinen
madagassischen Marmorierten Engmaulfrosches (Scaphiophryne marmorata)
gelang den Tierpflegern im Zoo Plzen. Ungefähr 200 dieser Frösche
erblickten hier das Licht der Welt", sagte Tierpfleger Jirí Doxanský.
Obgleich es in der Natur noch weitere dieser Spezies gibt, die
heranwachsenden ca. 5 cm langen Frösche nicht so selten sind, werden
sie nur in sehr wenigen Zoos gehalten. Die zahlreiche Nachzucht dürfte
eine beträchtliche Hilfe sein zur Zucht dieser Art.
derstandard.at - 18.11.2008
Australien: Aga-Kröte dezimiert Süßwasser-Krokodile
Die giftige Aga-Kröte ( Bufo marinus ) ist zu einer ernsthaften
Bedrohung für australische Süßwasser-Krokodile ( Crocodylus johnsoni )
geworden. Wie Biologen von der Charles-Darwin-Universität in Darwin
mitteilten, hat die ursprünglich in Lateinamerika beheimatete Aga-Kröte
den Krokodilbestand in den Flüssen des Northern Territory bereits
halbiert. Allein im Victoria River seien innerhalb eines Jahres 77
Prozent der Krokodile gestorben, weil sie eine der giftigen
Riesenkröten gefressen hätten, sagte Professor Keith Christian.
Langfristig bedrohe die eingeschleppte Kröte sogar das Überleben der
Art, da Populationen derartigen Sterberaten nicht standhalten könnten.
sueddeutsche.de -19. Nov. 2008
Gefahr für Süsswasser-Krokodile
Die Aga-Kröte ist kein besonders sympathisches, aber ein sehr
erfolgreiches Tier. Sie verschlingt kleine Säuge- und Beuteltiere bei
lebendigem Leib. Sie lockt Artgenossen an, indem sie mit ihrem langen
mittleren Zeh winkt und frisst sie dann auf. Und sie hockt vor
Bienenstöcken und fängt die mit Honig und Pollen beladenen
Arbeiterinnen ab. Wer dagegen eine Aga-Kröte frisst, tut das nur ein
einziges Mal: Die Kröten sind so giftig, dass Hunde, die sie nur ins
Maul nehmen, binnen 15 Minuten sterben. In Australien bedroht die
Aga-Kröte sogar Süßwasserkrokodile. Biologen der Darwin-Universität
warnen, dass der Krokodilbestand in den Flüssen des Northern Territory
bereits halbiert sei. Allein im Victoria River seien innerhalb eines
Jahres 77 Prozent der Krokodile gestorben, weil sie eine der giftigen
Riesenkröten gefressen hätten.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Lausitzer
Rundschau - 17. Nov. 2008
Bekommt Cottbuser
Tierpark als Eigenbetrieb mehr Freiraum?
Der Tierpark der Stadt Cottbus soll mit Beginn des neuen Jahres in
einen städtischen Eigenbetrieb umgewandelt werden. Das würde bedeuten,
dass die Mitarbeiter in Zukunft eigenverantwortlicher handeln könnten.
Im Bildungs- und
Wirtschaftsausschuss sind in den vergangenen Tagen
die Pläne der Verwaltung vorgestellt worden. Der Cottbuser Tierpark
habe in den vergangenen Jahren eine "bemerkenswert positive Entwicklung
in seiner tiergärtnerischen Qualität" genommen, heißt es in der
Beschlussvorlage für die nächste Stadtverordnetenversammlung. Diese
Entwicklung könne dadurch unterstützt werden, dass die Mitarbeiter vor
Ort künftig eigenverantwortlicher agieren dürfen als es bisher der Fall
war, sagt Kulturamtsleiter Bernd Warchold. Tierpark-Direktor Jens
Kämmerling unterstützt die Pläne der
Verwaltung. "Wir versprechen uns von diesem Schritt natürlich einen
Abbau von Bürokratie", sagt der Leiter der Einrichtung, der künftig
dann nicht mehr Tierpark-Direktor, sondern Werksleiter heißen würde.
Bei einfachen Entscheidungen wären künftig nicht mehr drei oder mehr
Stellen der Stadt zu beteiligen, sondern vielleicht noch eine, ergänzt
Kämmerling. Die Bedingungen für das Einwerben von Drittmitteln, zum
Beispiel Sponsorengelder oder Spenden, würden sich verbessern. Die
Verwendung von möglichen Mehreinnahmen müsste außerdem nicht mehr
grundsätzlich mit der Kommunalaufsicht abgestimmt werden. Unabhängig
von der künftigen Betreiberform wird der Cottbuser
Tierpark aber auch weiterhin auf die städtische Finanzspritze
angewiesen sein. Rund 1,4 Millionen Euro beträgt laut Haushaltsplan der
Nettozuschuss der Stadt für das kommende Jahr, ähnlich sieht es für die
Jahre 2010 bis 2012 aus.
Berliner
Morgenpost -
13. Nov. 2008
Berliner Zoo-Chef darf
noch fünf Jahre bleiben
Wenn das kein Triumph ist: Bernhard Blaszkiewitz, der umstrittene
Direktor von Zoo und Tierpark in Berlin, kann seine Aufgabe weitere
fünf Jahre ausführen. Der
Aufsichtsratsvorsitzende Jochen Sievers teilte jetzt mit, dass das
Gremium die „Bestellung“ Blaszkiewitz Mitte Oktober beschlossen hat.
Der Zoo-Direktor, gegen den die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling
und Tierschutz-Organisationen Anzeigen wegen angeblich rechtswidrigen
Tierhandels und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet hatten,
ist seit Februar 2007 Chef im Zoologischen Garten im Westteil Berlins.
Den Tierpark im Ostteil leitet er seit mehr als 17 Jahren. Sein Vertrag
für die Leitung des Zoos, in dem er dessen langjährigen Chef Jürgen
Lange abgelöst hatte, endet formal am 30. Juni 2009. Anschließend
greift die jetzige Vereinbarung für weitere fünf Jahre.
Köln
Nachrichten - 13. Nov. 2008
Kölner und Pekinger
Zoo
intensivieren Zusammenarbeit
Bei ihrem Besuch in der chinesischen Hauptstadt Peking haben
Zoodirektor Theo Pagel und sein Pekinger Kollege Wu Zhaozheng eine
Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Zoos beider
Partnerstädte vereinbart.
Die
Vereinbarung wurde bereits am Freitag vergangener Woche im Beisein des
Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma unterzeichnet. Die Kölner
Delegation war auf Einladung des Deutschen Städtetags in die
chinesische Hauptstadt eingeladen worden. Bei einer Zookonferenz im
Oktober 2008 in Australien
hatte Kölns Zoodirektor Pagel bereits erste Gespräche mit dem Direktor
des Ausbildungszentrums des Pekinger Zoos, Enquan Zhang, führen. Die
Kontakte wurden nun bei dem Treffen in Peking intensiviert. Die
schriftlich
vereinbarte Zusammenarbeit betrifft die Bereiche
Austausch von Personal und Technik, wissenschaftliche Tierforschung,
Austausch und Ausleihe von Tieren sowie die Öffentlichkeitsarbeit,
Bildung und Vermarktung. Außerdem hat Zoodirektor Wu Zhaozheng
Oberbürgermeister Schramma die Möglichkeit eingeräumt, dass sich Köln
im Pekinger Zoo mit einer Präsentation der Domstadt einem breiten
chinesischen Publikum vorstellen kann.
Leipziger
Volkszeitung - 13. Nov. 2008
Abschied vom Zoo:
Tierarzt Klaus Eulenberger wird 65 Jahre alt
Mit Giraffe, Löwe und Co. ist er seit Jahrzehnten auf Du und Du. Jetzt
rückt der Abschied vom Leipziger Zoo näher: Tierarzt Professor Klaus
Eulenberger feiert am Donnerstag seinen 65. Geburtstag. In der
Feierstunde mit Kollegen und Freunden würdigte Zoochef Jörg Junhold das
Engagement des Veterinärmediziners. Am Jahresende wird sich Eulenberger
als Zootierarzt zurückziehen.
An die Stelle Eulenbergers rückt 2009 sein Kollege Dr. Andreas
Bernhard. Seit 1970 war Klaus Eulenberger zunächst
ehrenamtlich im Zoo Leipzig
als Tierarzt tätig. Seit 1990 wacht Eulenberger
hauptamtlich über die Gesundheit der Zootiere. Einen endgültigen
Abschied vom Zoo wird es für Eulenberger nicht geben.
Der engagierte Mediziner und begeisterte Ornithologe bleibt dem Zoo
zumindest als Besucher treu. Für ihn bleibt einfach mehr Zeit für seine
Familie, Reisen und natürlich die Vorlesungen als Honorarprofessor an
der Universität Leipzig.
sz-online
- 15. Nov. 2008
Doc ,Eule‘ verlässt
Leipziger Zoo
Im Leipziger Zoo geht eine Ära zu Ende.
Chef-Tierarzt Professor Klaus Eulenberger (65) geht zum Jahresende in
Rente. Fast vier Jahrzehnte hat sich „Eule“, wie er im Kollegenkreis
genannt wird, um Löwe, Giraffe & Co. gekümmert. Aus fast allen
europäischen Zoos waren sie
gekommen: Direktoren, Tierärzte und Pfleger feierten am Donnerstag in
Leipzig den 65. Geburtstag von Klaus Eulenberger. Dem Jubilar, der eine
große Torte in Gestalt einer Eule geschenkt bekam, war das sichtlich
peinlich. Als
Rentner will er sich nun verstärkt seinem Hobby zuwenden - der
Vogelkunde. Zum Geburtstag schenkten ihm die Kollegen schon mal das
Geld für ein neues Fernrohr.
Planung und
Bau
20minuten
- 14. Nov. 2008
9,8 Millionen für
Zoo-Ausbau
Der Zoo Zürich hat grosse Ausbaupläne.
Zwischen 2010 und 2020 will er neue Anlagen für gegen 117 Millionen
Franken erstellen. Der Stadtrat beantragt nun dem Parlament einen
Investitionsbeitrag von 9,8 Millionen. Eine ganze Reihe an
Ausbauprojekten
stehen im Zoo an, etwa eine neue Elefantenanlage, ein
Schmetterlingshaus, eine zusätzliche Pinguinanlage, eine Vergrösserung
der Anlagen für Gorillas und Orang Utans sowie die Erstellung einer
Afrikanischen Savanne. Diese und die Elefantenanlage entstehen im
heutigen Erweiterungsgelände im unteren Klosterfeld. Bereits bis
2012 will der Zoo die neue Elefantenanlage für 36,4 Millionen Franken
fertigstellen, wie der Stadtrat in seiner Weisung an den Gemeinderat
ausführt. Die Anlage wird rund sechsmal so gross wie die heutige, die
Anzahl Tiere bleibt ungefähr auf dem heutigen Stand.
Im Jahr
darauf entsteht dann im heutigen Elefantenhaus ein Schmetterlingshaus,
in dem auch australische Papageien - Loris - leben. Für das
Schmetterlingshaus sind
Gesamtkosten von 3,9 Millionen veranschlagt. Bis 2015 soll der
heutige Eingangsbereich verändert werden. Die Flamingoanlage wird
verlegt. An ihrer Stelle wird eine Anlage für eine dritte Pinguinart
eingerichtet. Für Anlage und Umgestaltung des Eingangs sind 4,4
Millionen Franken vorgesehen. Eine Sanierung und Erweiterung der
Primatenanlage soll bis 2018 folgen und 13 Millionen Franken kosten. Im
heutigen Menschenaffenhaus werden unter anderem die Aussenanlagen für
Gorillas und Orang Utans grösser und vielfältiger gestaltet.
Ein
grosser Wurf wird die «Afrikanische Savanne». Ab etwa 2020 leben dort
Giraffen, Zebras, Breitmaulnashörner, mehrere Antilopenarten,
Hyänenhunde und verschiedene Reptilien zusammen. Die 46,6 Millionen
Franken teure Anlage befindet sich zur Zeit noch in der Phase der
Projektstudie. Neben den neuen Anlagen stehen verschiedene
Sanierungen an, etwa eine Erneuerung der Energiezentrale und des
Exotariums, wie es in der Weisung heisst. Von
1994 bis heute hat der Zoo Projekte für über 175 Millionen Franken
realisiert - oder ist an deren Realisiserung. Davon trug die
öffentliche Hand 50 Millionen.
Bild.de
- 19. Nov. 2008
Hagenbecks Tierpark
schließt Eismeer
Das ist ein Schock für alle Freunde Hagenbecks: Fanny,
der einzige Eisbär im Tierpark, muss Hamburg verlassen! Wegen
Baufälligkeit wird sein Zuhause, das Eismeer-Gehege, in den
nächsten Wochen geschlossen. Das bestätigte Joachim Weinlig-Hagenbeck,
der Leiter des Tierparks. Ein Gutachten habe das über hundert
Jahre alte Gehege als gefährlich für Mensch und Tier eingestuft, sagte
Weinlig-Hagenbeck, „der Abrissbagger kommt innerhalb der nächsten zwei
bis drei Wochen“ Neben Fanny werden auch vier Seebären, zwei
Robben und ein Seehund in verschiedenen europäischen Zoos
untergebracht. Bleiben können die kleinen Pinguine. Sie kommen bei den
Kängurus unter. Geplant ist, dass die Tiere bei Hagenbecks 2011 ein
neues Zuhause
bekommen. Die Finanzierung des etwa 20 Millionen Euro teuren Geheges
ist aber noch nicht geklärt. „Wir trauen uns zu, etwa 10 Millionen Euro
selbst aufzubringen und hoffen für den Rest auf die finanzielle
Unterstützung der Stadt“, sagte Weinlig-Hagenbeck.
Kieler
Nachrichten -
14. Nov. 2008
500.000 Liter
Wasser hinter Glas
Der erste Bewohner ist eingezogen. Gerd
Meurs, Leiter des Multimar Wattforums in Tönning, tauchte Freitag in
das fast 250.000 Liter fassende Becken, um dem Hummer beim Einzug zu
helfen. Bis zur Eröffnung des dritten Bauabschnitts des
Nationalpark-Zentrums wird der Krebs noch viel Gesellschaft - zum
Beispiel von großen Dorschen und Katzenhaien - erhalten. Zwei Tage hat
es
gedauert, bis 14 Lastkraftwagen mit ihren Wasserladungen das sieben
Meter tiefe Großaquarium gefüllt haben. Die riesige Scheibe aus 34
Zentimeter dickem Acryl musste durch das Dach herabgelassen werden.
Bald sind in Tönning nicht nur viel mehr Fische in mehr Aquarien zu
sehen, auch der Ausstellungsbereich sowie die Seminarräume und das
Schullabor werden erweitert. "Wir beschränken uns weiterhin darauf, nur
heimische
oder eingewanderte Arten zu zeigen", betont Meurs. Die Hälfte der
Ausbaukosten von knapp sechs Millionen Euro trägt die
EU, 20 Prozent das Land, 30 Prozent sind Eigenmittel des Betreibers zum
Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz
gehörenden NationalparkService. Nach der Eröffnung durch
Ministerpräsident Peter Harry Carstensen ist vom 25. November an das
erweiterte Nationalpark-Zentrum täglich ab
10 Uhr geöffnet.
oevp.at - 15.
Nov. 2008
Zukunftspläne des Haus
des Meeres
Die
Pläne, die vom Haus des Meeres am 13. November 2008 präsentiert wurden,
umfassen einen zweistöckigen Ausbau mit einem europaweit einzigartigen
Aquarium sowie einem Restaurant samt Bar. In der sehr intensiven
Diskussion wurde bald klar, dass die unmittelbaren Anrainer/innen dem
Projekt kritisch gegenüber stehen und noch viele Fragen bezüglich Lärm,
Licht, Beschattung sowie Verkehrsaufkommen offen sind. Bewohner/innen
aus anderen Teilen des Bezirks stehen dem Projekt positiver gegenüber.
Da das Haus des Meeres nach eigenen Angaben erst in
frühestens zwei Jahren mit der Realisierung beginnen kann, sehe ich
keinen Zeitdruck", so Hammerer abschließend.
Kleine Zeitung -
17.
Nov. 2008
Murmeltiere sollen
Gäste locken
Die Wintersaison steht auf dem Falkert vor der Tür. Die
Tourismusverantwortlichen planen aber bereits um Jahre voraus. Derzeit
ist ein "Sieben-Jahres-Plan" im Entstehen. Dieser sieht neben der
Einrichtung eines Klettersteiges sowie eines Murmeltierparkes auch die
Sanierung der bereits bestehenden Liftanlagen vor. Wahrscheinlich Alt
und Jung ansprechen wird
das Murmeltiergehege, das direkt in der Heidi-Alm entstehen soll. "Es
wird rund 70 mal 70 Meter groß sein", so Köfer, der mit diesen Tieren
bereits Erfahrungen hat. Bis vor Jahren gab es so ein Gehege, im Zuge
eines Umbaues musste es jedoch wieder entfernt werden.
Welt online - 15. Nov.
2008
Der Mann auf der
Sonnenseite des Lebens
Frank Asbeck ist Chef von Solarworld in Bonn, dem drittgrößten
Solarenergiekonzern der Welt. Er schwärmt vom Energieträger der
Zukunft, will aber kein Sonnenkönig sein. In den Bonner Rheinauen baut
er eine
neue Konzernzentrale. Dort soll auch ein Tierpark entstehen. Vor allem
für Simbabwe-Löwen, eine bedrohte Rasse der Großkatzenart, wird dort
ein mehr als 10 000 Quadratmeter großes Gehege gebaut, es wäre das
größte in Deutschland. Das ist nicht umstritten. Im Gegensatz zu dem,
was Asbeck sonst macht. Kritiker werfen ihm vor, Sonnenenergie sei zu
teuer, würde durch zu hohe Subventionen unnötig gepuscht. Asbeck hat
vom Erneuerbare-Energien-Gesetz tatsächlich stark profitiert. Gegner
sprechen von Sonnenlobby, sehen Asbeck als Profiteur rot-grüner
Industriepolitik. Doch diese Kritik scheint Asbeck nicht nervös zu
machen, er ist sich seiner Sache sicher: 60 Prozent des Umsatzes macht
Solarworld im Ausland.
Aktionen
Hannoversche
Allgemeine - 17. Nov. 2008
Warten auf das Eis:
Winterzoo öffnet bald
Noch sind die Bilder wenig winterlich. Von Eis und Schnee keine
Spur, dafür wird kräftig gewässert und gesägt. „Wir liegen aber voll im
Soll. Alles wir rechtzeitig fertig“, sagt Zoo-Geschäftsführer
Klaus-Michael Machens. Es bleibt noch Zeit. Noch
12 Tage – dann öffnet
der Winter-Zoo wieder seine Pforten. Seit vier Jahren stellt Hannovers
Zoo in den Wintermonaten ein zusätzliches Programm auf die Beine, um
dem traditionellen Besucherrückgang im Dezember und Januar entgegen zu
wirken. Das Konzept geht auf. Dennoch rechne sich
das Angebot allein durch die Eintrittspreise nicht. „Wir haben
zusätzliche Kosten von einer guten halben Million Euro“, sagt Machens.
„Deshalb sind wir darauf angewiesen, dass sich der Winter-Zoo-Besucher
bei uns etwas gönnt.“
Stadt
Nürnberg -19. Nov. 2008
Weihnachtszeit im
Tiergarten Nürnberg
Ein außergewöhnliches vorweihnachtliches
Erlebnis ganz ohne Hektik und Stress verspricht die „Lebende Krippe im
Kinderzoo“ den Besuchern des Tiergartens Nürnberg zur Adventszeit. An
den vier Wochenenden im Advent sowie am Heiligen Abend stellen
Mitarbeiter des Tiergartens, umrahmt von Schafen, Ziegen und
Eseln, die
Weihnachtsgeschichte nach. Zur Untermalung werden weihnachtliche
Geschichten erzählt. Die „Lebende Krippe“ öffnet
ihre Tore am ersten Adventssonntag, 30. November 2008, um 12.30 Uhr.
Sie hat jeden Samstag
und Sonntag sowie am Heiligen Abend von 12.30 Uhr bis 16
Uhr geöffnet.
Stadtmagazin -
18.
Nov. 2008
Märchenführungen im Zoo
Krefeld. Am Freitag, 5. Dezember, beginnt um 15 Uhr eine
winterliche (Nikolaus-) Führung zu den Zootieren. Auch der Nikolaus hat
an diesem Tag seinen Besuch im Zoo angekündigt. Am Freitag, 19.
Dezember, startet um 15 Uhr eine Führung "Tiere im Winter". Heiligabend
findet um 11 Uhr die sehr beliebte Führung "Wir warten auf das
Christkind" statt.
hr online - 13.
Nov.
2008
Frankfurt, 21.
November Nächtliche Abenteuer im Zoo
Die Naturschutz-Botschafter der Zoologischen Gesellschaft bieten im
Winterhalbjahr wieder besondere Erlebnisführungen für Kinder zwischen
acht und zwölf Jahren an. In der Dunkelheit begeben sich die kleinen
Forscher auf große
Expedition in die Weiten des Zoo. Auf dem Weg durch das Gelände müssen
sie manches Rätsel lösen und manche Spiele bewältigen. Und da so eine
Wanderung natürlich hungrig macht, gibt's im Grzimek-Camp ein
Lagerfeuer, wo Stockbrot gebacken wird. Dort werden auch Geschichten
zum Abenteuer Naturschutz erzählt.
Stadt
Nürnberg - 13.
Nov. 2008
Eintritt frei im
Delfinarium
Der
Bau der Delfinlagune im Tiergarten Nürnberg geht leider nicht ohne
Beeinträchtigungen des Betriebs vonstatten. Als Wiedergutmachung können
die Besucher kostenlos sowohl das wochentägliche Delfintraining als
auch die Wochenend- und Ferienvorstellungen im Delfinarium besuchen.
Dies gilt ab Samstag, 15. November 2008, bis vorläufig einschließlich
Sonntag, 1. März 2009. Während
der Weihnachtsferien (22. Dezember 2008 bis 5. Januar 2009) und der
Faschingsferien (23. bis 27. Februar 2009) sowie an den Wochenenden
wird für die regulären Vorführungen im Delfinarium kein zusätzlicher
Eintritt erhoben. An den Wochentagen außerhalb der Ferienzeit entfallen
die Vorstellungen im Delfinarium bis auf weiteres.
Stuttgarter
Wochenblatt - 13. Nov. 2008
Samstags im Zoo
Die Wilhelma bietet in diesem Monat an zwei Samstagen kostenlose
zoologische Führungen an. Die Rundgänge werden von Tierpflegern
begleitet. Am Samstag, 15.
November, haben Besucher ab zehn Jahren die Gelegenheit, sich um 10
sowie um 12 Uhr durchs Jungtieraufzuchthaus und insbesondere zu den
Menschenaffen führen zu lassen. Außerdem geht"s an diesem Tag zu den
Tieren des
Amazonienhauses, und
zwar um 9 Uhr und um 11 Uhr. Die zweite Auflage der Führungen ist eine
Woche später, am Samstag, 22. November.
Nachwuchs
Stuttgart
Journal - 16. Nov. 2008
Nachwuchs auf dem
„Affenfelsen“ in der Wilhelma Stuttgart
Die Dscheladas oder Blutbrustpaviane auf der
Felsenanlage in der Wilhelma sind eine der wichtigsten Zuchtgruppen in
Europa. Um die genetische Vielfalt dieser hochbedrohten Affen zu
erhalten, wird in den nächsten Monaten auf Empfehlung des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms (EEP) der Haremschef „Gonzales“ in Rente
geschickt. Die neuen Chefs aus Ungarn sind noch nicht angekommen, aber
Nachwuchs auf dem Affenfelsen in der Wilhelma Stuttgart gibt es
trotzdem – es sind die letzten Spuren von Gonzales’ sechsjähriger
Regentschaft: Zwei kleine noch namenlose Dschelada-Jungen sind in den
letzten 14 Tagen geboren worden, die wohl behütet von ihren Müttern
„Kassala“ und „Sina“ in der Großfamilie aufwachsen.
Welt online - 17. Nov.
2008
Zweiter
Nachwuchs bei der Brüllaffen-Familie im Zoo
Die Brüllaffen gelten im Zoologischen Garten wegen ihrer Trägheit als
langsam und faul. Aber bei ihrer Vermehrung legen sie ein rasantes
Tempo vor, teilte der Zoo am Montag mit. Die Schwarzen Brüllaffen
stellen an diesem Dienstag schon ihr zweites Jungtier binnen weniger
Monate vor. Nur 200 Gramm wiegt das Kleine, das fest am Bauch der
Mutter getragen wird. Die vorsichtige Säuglingsübergabe zwischen der
kleinen Schwester Mapuera und der Mutter konnte schon beobachtet
werden.
DCRS
online - 18. Nov. 2008
Tierpark
Hagenbeck – Große Aufregung im Elefantenhaus !
Vertraut legt Elefantendame Yashoda, 29, ihren Rüssel auf die
Schulter von Tierpfleger Thorsten Köhrmann. Der hat es sich auf einer
Pritsche vor der Box von Yashoda gemütlich gemacht und weicht jetzt
nicht mehr von ihrer Seite. Die Elefantendame ist nämlich hochschwanger
und erwartet jeden Tag ihren Nachwuchs.
Nach 654 Tagen Schwangerschaft kann es jederzeit losgehen, erklärt
Köhrmann. Der Zoo freut sich schon seit Wochen auf den
Elefantennachwuchs.
Allerdings erwartet noch eine weitere Elefantenkuh im Tierpark
Hagenbeck in Hamburg Nachwuchs. Im Mai 2009 wird Elefantenkuh Thura,
35, ein Baby bekommen.
Stuttgart
Journal -
17. Nov. 2008
Wie geht es eigentlich
dem kleinen Eisbär Wilbär in Stuttgart?
Gut! Der kleine
Eisbär, der in wenigen Wochen seinen ersten Geburtstag feiern kann, ist
rundum zufrieden.
sueddeutsche.de
- 17. Nov. 2008
Weinende
Eisbären
Ein Zoobesuch ist alles andere als ein schöner Familienausflug - er
traumatisiert kleine Kinder. Das zumindest ist die Meinung von
Tierschützern, die sich jetzt in Brüssel getroffen haben, um auf die
"entsetzlichen Bedingungen" in europäischen Zoos aufmerksam zu machen.
Daniel
Turner, Sprecher des Netzwerks europäischer Tierschutzorganisationen
Endcap kritisierte, dass sechs Jahre nach der Verabschiedung der
EU-Zoorichtlinie das Wohl von Millionen Zootieren noch immer bedroht
sei. So würden die meisten EU-Mitgliedsländer nicht einmal die
genaue Zahl der Zoos und Tierparks in ihrem Land kennen und nicht
wissen, dass vielen Einrichtungen die nötige Betriebserlaubnis fehle.
Die Tiere hätten ein Recht auf eine korrekte Futterversorgung, Schmerz-
und Stressfreiheit sowie auf eine artgerechte Haltung und die
Möglichkeit, ein normales Verhalten zu entwickeln.
Welt online -
13. Nov.
2008
Gorilla starb
nach Platzwunde
Gorillababy Femi aus dem Zoo Hannover ist an den Folgen einer
Platzwunde am Kopf gestorben. Wie die Obduktion ergab, hatten in die
Wunde eingedrungene Keime eine Entzündung an der Kopfunterhaut und
Knochenhaut verursacht. Die Bakterien breiteten sich im ganzen Körper
aus, der Affe starb infolgedessen am Abend des 28. Oktobers an akutem
Herzkreislaufversagen.
Hannoversche Allgemeine - 13. Nov. 2008
Gorillababy: Femi
starb an Herz-Kreislauf-Versagen
Das Gorillababy Femi ist im Zoo Hannover an akutem
Herz-Kreislauf-Versagen gestorben. Eine bakterielle Entzündung hat den
Kollaps des kleinen Menschenaffen hervorgerufen. Das
geht aus dem Pathologiebericht der
Tiermedizinischen Hochschule hervor. In den Fall hatten sich auch die
Amtsveterinäre der Stadt Hannover eingeschaltet, die ermitteln müssen,
ob ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt.
Bieler
Tagblatt - 19. Nov. 2008
Zoo Zürich
würdigt Zoopionier Hediger
Im Afrika-Haus des Zoos Zürich gibt es keine rechten Winkel, keine
Gitter und keine ebenen Böden. Dies ist dem Tierpsychologen Heini
Hediger zu verdanken, der am 30. November 100 Jahre alt würde. Das
Nashorn-Weibchen Wanda weiss nicht, dass ihr Lebensraum, das
Afrika-Haus, eine Pioniertat in Sachen Zoobiologie darstellt. Diese Art
des Anlagenbaus sei im Jahr 1965 noch völlig neu
gewesen,
sagte Zoo-Direktor Alex Rübel vor den Medien. Bis heute habe sie aber
weltweit Schule gemacht. "Hediger wollte, das sich die Tiere wohl
fühlen." Der damalige Direktor des Zoo Zürich sei der erste gewesen,
der versucht habe, sich in die Tiere hinein zu versetzen. Aus heutiger
Sicht seien die Anlagen des Afrika-Hauses zwar etwas
klein geraten. Vor 43 Jahren galt dies aber als grosszügig. Dass die
Zoos heute keine Schaubetriebe mehr seien, sondern kulturelle
Institutionen, sei zu einem grossen Teil Heini Hediger zu verdanken,
sagte Rübel.
Tages Anzeiger -
19.
Nov. 2008
Neues
Chamäleon im Zürcher Zoo ist noch Single
Der Zoo Zürich verzeichnet einen
wandlungsfähigen Neuzugang. Seit kurzem gibt es bei der Masoalahalle
ein 6-jähriges Parsons Chamäleon zu bewundern. Mit seinen fast 70
Zentimetern Länge ist das Parsons eines der grössten Chamäleons
überhaupt. Das Verbreitungsgebiet des Tarnkünstlers liegt im
Osten und Norden Madagaskars. Das Exemplar des Zoos Zürich sei aber ein
Geschenk des Aquariums in Genua (I), wie der Zoo am Mittwoch mitteilte.
Hamburger
Abendblatt - 14. Nov. 2008
Die Hamburger
Elefantenrunde
Tausendmal hat er sie schon berührt, hat ihren Herzschlag gefühlt,
aus nächster Nähe in ihre sanften Augen geschaut und ihre runzlige Haut
gestreichelt. "Elefanten", sagt JJ van Altena (33), "sind Teil meines
Lebens". Doch die Krönung seiner Leidenschaft erfährt der Südafrikaner
nicht etwa in seiner Heimat, sondern 9000 Kilometer davon entfernt: bei
Hagenbeck in Hamburg. Hier schwingt er sich zum ersten Mal auf den
Rücken eines dieser Kolosse. Fachleute
aus aller Welt sind Zeugen seiner Premiere. Aus den USA, aus Indien,
Sri Lanka und vielen Ländern Europas sind sie in Hagenbecks Tierpark
gekommen, um Erfahrungen auszutauschen und mehr zu lernen über ihr
Metier: die Elefanten. Der
internationale Kursus, den auch JJ van Altena als einer von 16 Lektoren
begleitet, nennt sich "First European Elephant Management School". Er
macht Hamburg und Hagenbeck für neun Tage zum Mekka der Elefantenkunde,
und das bereits zum sechsten Mal. Der Ort ist nicht zufällig gewählt,
hat sich doch der Tierpark Hagenbeck, der den Elefantenkopf im
Firmenlogo trägt, in mehr als 100 Jahren Kompetenz und weltweites
Renommee auf diesem Gebiet erworben. Tierparkchef Stephan
Hering-Hagenbeck (41) entwickelte das Konzept des praxisnahen Lehrgangs
zusammen mit dem Engländer Alan Roocroft (61).
Hamburger
Abendblatt -
17. Nov. 2008
Drohne erkunden
Meeressäuger in Ostsee
Zur Erkundung von Meeressäugern sollen
künftig auch unbemannte Kleinflugzeuge eingesetzt werden. Eine
Machbarkeitsstudie am Deutschen Meeresmuseum kommt zu der
Einschätzung, dass sich Seehunde und Robben in den Ostseegewässern
durchaus mit sogenannten Drohnen beobachten lassen können. Die
abschließenden Ergebnisse der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
geförderten Studie sollen im Januar 2009 vorliegen, wie der
Meeresbiologe Michael Dähne vom Deutschen Meeresmuseum am Montag in
Stralsund sagte. Wenn sich Geldgeber finden, könnten noch 2009 die
Drohnen in einer praktischen Studie bei Erkundungsflügen getestet
werden. Diese Erkundungsmethoden könnten nicht nur die Beobachtung
erleichtern. Sie gelten zudem als preiswerter und flexibler als
direkte Flugeinsätze von Experten. Von diesem Donnerstag an
diskutieren Experten aus Dänemark, den USA, Australien, der Schweiz
und Deutschland bei einem zweitägigen Treffen über den Einsatz von
Drohnen bei Erkundungsflügen.
wm.tv - 17. Nov. 2008
Liebesalarm
im Tigergehege
Die beiden Sumatra-Tiger im NaturZoo Rheine leben jetzt in
Gemeinschaft. Ende August traf Tiger-Kater „Batu“ aus dem Zoo
Chessington bei London als zukünftiger Partner für Katze „Sali“ein.
Anfangs kamen beide Tiger jedoch nicht miteinander zurrecht.
Mit der ersten
Hitze, also als die Tigerdame läufig wurde, zeigte Sali positives
Interesse am Kater. Die Pfleger warteten jedoch mit der Öffnung des
Trennzauns. Erst bei der zweiten Hitze, öffneten sie die Schieber des
Zauns. Innerhalb von Sekunden kam es zum sexuellen Kontakt. Man hofft
jetzt auf eine kleine Tiger-Familie im Zoo.
Münstersche Zeitung -
17. Nov. 2008
Große Liebe?
– Tiger im NaturZoo vereint
Sie sind vereint: Seit Freitag leben die beiden Sumatra-Tiger im
Naturzoo Rheine in Gemeinschaft. Und offensichtlich ist es eine
Gemeinschaft, aus der noch mehr werden kann bzw. etwas hervorgehen
kann.
Westfälische
Nachrichten - 17. Nov. 2008
Nachts im Tropenhaus
Was
ist ein Adlerhorst? Im Münsterland ist diese
Frage nicht immer eindeutig zu beantworten. Ein Adlerhorst ist – klarer
Fall – das Quartier des mächtigen Raubvogels. Es ist aber auch – das
ergänzen jedenfalls Freunde des Allwetterzoos in Münster – das Haus des
Zoodirektors. Denn der heißt Adler. Um dieses Haus beneiden ihn 80
Prozent der Zoobesucher. Denn Jörg Adler
lebt mitten im Zoo. Das ist sehr praktisch für ihn. Von der
Rund-um-die-Uhr-Anwesenheit des Chefs profitieren aber auch die
3500 Tiere. Wie neulich, als Jörg Adler gegen Mitternacht in einem
spannenden Buch schmökerte. „Irgendwann hörten meine Frau und ich
seltsame Rufe, die so ähnlich klangen, als würde einer Frau die
Handtasche gestohlen.“ Das Ehepaar holte rasch seine Räder. Minuten
später lachten die beiden, als sie entdeckten, was passiert war. „Unser
Schimpansen-Mann hat diese Angstrufe ausgestoßen, weil sich ein Igel in
sein Revier eingeschmuggelt hatte.“
Badische
Zeitung - 19. Nov. 2008
Junger Sika-Hirsch im
Schwarzwaldzoo
Der Schwarzwaldzoo hat einen neuen Sika-Hirsch und hofft, dass er bei
den "Damen" des Geheges gut ankommt. Vielleicht gibt es ja im nächsten
Frühjahr Nachwuchs? Das würde auch ein Erfolg sein für das Europäische
Erhaltungszuchtprogramm für Sika-Hirsche, an dem sich Waldkirch
beteiligt. Wie die Stadtverwaltung berichtet, startete der neue
Zooleiter Trudpert
Kromer (nach Umstrukturierungen ist die bisherigen Zoochefin Ilka Kern
jetzt Sachgebietsleiterin für Bildung und Erziehung im Sozialamt)
umfangreiche Anfragen bei Zoos.
ORF.at - 14.
Nov. 2008
Kärntner Löwen siedeln
nach Südafrika
Wegen finanzieller Probleme musste das Heim von
vier Kärntner Löwen, der Tierpark Diana im Maltatal, geschlossen
werden. Nun wurde ein zu Hause für sie gefunden: Sie werden ab 2009 im
südafrikanischen Großkatzenreservat Lionsrock untergebracht. Die vier
Löwen aus dem Maltatal werden ab 2009
ihren Artgenossen aus dem ehemaligen Safaripark Gänserndorf in
Südafrika Gesellschaft leisten. Der Safaripark Gänserndorf ist seit
2004 geschlossen. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten kümmerte sich
seitdem um die
Löwen und fand im letzten Jahr eine artgerechte Lösung im
Vier-Pfoten-Großkatzenreservat Lionsrock in Südafrika.
sueddeutsche.de - 13.
Nov. 2008
Tiger
zerfleischen Mann in Singapur
Grausiger Angriff in Singapur: Drei weiße Tiger haben im Zoo der Stadt
einen Mann zerfleischt. Mehreren Wärtern war es noch gelungen, den
Schwerverletzten aus dem Gehege zu ziehen. Der 32-Jährige erlag später
jedoch seinen Verletzungen. Wie es vom Zoo heißt, war der Malaysier vor
dem Angriff in den Tigergraben gesprungen. Das Gehege wurde
geschlossen. Das Unglück wird untersucht.
Spiegel online - 13. Nov. 2008
Mann in Zoo
von Tiger zerfleischt
Er fiel ins Gehege und wurde zerfleischt: Im Zoo von Singapur ist ein
Mitarbeiter von drei weißen Tigern angefallen worden. Kollegen eilten
zu Hilfe, doch für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Der Zooangestellte
war laut Augenzeugenberichten in
den Graben des Geheges gestürzt und sofort von den drei über 100 Kilo
schweren Raubkatzen angefallen worden.
AFP
-
19. Nov. 2008
Ältester
Eisbär der Welt stirbt in kanadischem Zoo
Der älteste Eisbär der Welt ist mit 42 Jahren in Kanada gestorben. Die
berühmte Eisbär-Greisin Debby wurde nach einem Organversagen
eingeschläfert, wie der Zoo von Winnipeg "mit großer Trauer" mitteilte.
In den vergangenen Monaten habe sich ihr Gesundheitszustand stetig
verschlechtert, obwohl sie bis zuletzt aktiv und rege gewesen sei.
Debby war als Jungtier in der russischen Polarregion zur Waisin
geworden und kam 1967 in den Zoo von Winnipeg. Mit ihrem Partner
Skipper hatte sie sechs Junge.
derstandard.at - 18.11.2008
Kanada: Ältester Eisbär der Welt gestorben
Der älteste Eisbär der Welt ist mit 42 Jahren in Kanada gestorben.
"Debby" sei eingeschläfert worden, nachdem mehrere Organe versagt
hätten, teilte am Dienstag "mit großer Trauer" der Zoo von Winnipeg
mit. "Debby" war als Jungtier in Russland zur Waise geworden. ... In
der Wildnis erreichen wenige Eisbären das Alter von 20 Jahren, das
Guinness Buch der Rekorde erklärte "Debby" in diesem Jahr zum ältesten
Eisbären der Welt.
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der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
Belgien
hln.be - 19. Nov. 2008
Antwerpse Zoo neemt uitbating Blankenbergs
Serpentarium over
Antwerpener Zoo übernimmt Leitung von Blankenberger
Serpentarium
Die Leitung des Blankenberger Serpentarium, vereinigt in Reptielenland
Blankenberge e.V., ist von der Königlichen Gesellschaft für Tierkunde
von Antwerpen (KMDA) übernommen worden. Das ist die Gesellschaft, die
hinter dem Zoo Antwerpen steht. Für Besucher der touristischen
Bildungsattraktion auf dem Seedeich in Blankenberge wird sich wenig
verändern. Das Serpentarium, das jährlich ca. 65.000 Besucher hat, wird
künftig über noch mehr wissenschaftliche Kompetenz verfügen. Die
Übernahme kommt anläßlich der Zusammenarbeit für die Arbeiten, die zur
Zeit in Blankenberge stattfinden. Die Unterbringung einer Anzahl von
Reptilien wird restauriert, um erneut den Anforderungen gerecht zu
werden. Der Antwerpener Zoo will mit der Übernahme Gebrauch machen
können von dem Sachverstand des Serpentariums bezüglich der Zucht und
der Pflege von Reptilien in Gefangenschaft. Im Serpentarium kann sich
der Besucher bekannt machen u.a. mit Chamäleons, Pfeilgiftfröschen,
Laubfröschen, Würgeschlangen, Leguanen und Skinken. Die Attraktion
verfügt außerdem über eine sehr wertvolle Sammlung von Vogelspinnen und
Skorpionen.
nieuwsblad.be -
15. Nov. 2008
Zoo krijgt pronkstuk van Elephant Parade
Zoo erhält das Prunkstück der Elephant Parade
Antwerpen. Jochen Vandenbergh. Der Zoo hat nach der Elephant Parade
Auktion am Donnerstag abend das "Elefantchen" S.O.S. als Geschenk
erhalten. Das Prunkstück der Sammlung wurde für ein wenig enttäuschende
15.000 Euro versteigert. Die 61 bemalten Elefantenstatuen brachten
insgesamt ca. 477.900 Euro ein in die Kasse eines
Elefantenkrankenhauses in Thailand. Im vorigen Jahr wurden in Rotterdam
bei einem ähnliche Projekt 248.000 Euro eingenommen. "Die Ehrlichkeit
gebietet uns zu sagen, daß wir 13 Elefanten mehr versteigert haben", so
Mertens. Sowohl einheimische als auch thailändische Künstler hatten
sich beteiligt. Die zwei "Top-Stücke" des Abends waren Electra vom
Künstler Franck Van Herck und Trompe Cousue von George de Decker. Van
Herck besetzte seinen Polyester-Elefanten mit roten italienischen
Glassteinchen. Die Skulptur ging für 27.000 Euro unter den Hammer. De
Decker kassierte 32.000 Euro für seinen mit Blei verkleideten
Elefanten. Der erwartete Publikumsmagnet, S.O.S. von Avi Kennan,
erbrachte "kaum" 15.000 Euro und blieb damit unter den Erwartungen. Vor
allem unter denen des Künstlers selbst, der den Wert seiner Skulptur
auf 100.000 Euro geschätzt hatte. Käufer Ward Van Der Molen schenkte
S.O.S. dem Antwerpener Zoo. "Mein Werk ist ein Werk für die Zukunft und
soll von jedem gesehen werden können, weil es eine Botschaft
vermittelt. Es stellt einen Elefanten dar, der auf eine Landmine
getreten ist. Deshalb gab ich S.O.S. eine Beinprothese und verknotete
seinen Rüssel", so Kennan, der sehr um das Schicksal der Elefanten in
Asien besorgt ist. S.O.S. wird nicht allein prunken im Zoo. Der
Antwerpener Tiergarten legte auch selbst 7.000 Euro hin für Sawasdee
des thailändischen Künstlers Kalayanee Prachayanupap. Neben den grob
gerechnet 480.000 Euro aus der Auktion kommt noch Geld aus den
"Sparelefanten" dazu, die aufgestellt wurden im Stadsfeestzaal und im
Stadttheater. Die werden Ende Dezember aufgemacht. Es komme noch Geld
hinzu, aber auf eine halbe Million Euro insgesamt zu hoffen, sei etwas
zu optimistisch, meint Mertens. Der größte Teil des eingenommenen
Geldes geht an ein Elefantenkrankenhaus in Thailand. Auch der Tierpark
Planckendael erhält Geld für ein Elefantenprojekt.
nieuwsbank.nl - 14. Nov. 2008
Veiling kunstolifanten brengt 477.900 euro op voor
Aziatische olifant
Kunstelefanten-Versteigerung erbringt 477.900 Euro für
Asiatischen Elefanten
Antwerpen. Von der vielbeachteten Kreditkrise war gestern im
Antwerpener Zoo zum Glück nichts zu merken: die Versteigerung der
kunstvoll dekorierten Elefanten der Elephant Parade erbrachte gut und
gerne 477.900 Euro. Das ist beinahe das Doppelte des Ergebnisses im
vorigen Jahr in Rotterdam. Die Auktion unterstützt mit dem Geld
verschiedene gute Zwecke, die sich einsetzen für den vom Aussterben
bedrohten Asiatischen Elefanten.
gva.be - 14. Nov. 2008
Antwerpse olifanten brengen bijna half miljoen euro op
Antwerpener Elefanten bringen fast eine halbe Million Euro ein
Unter den Augen von Hunderten Neugieriger wurden die "Tierchen" eins
nach dem anderen in den gerammelt vollen Marmorsaal des Antwerpener
Zoos gebracht. Die Auktion brachte schließlich 477.900 Euro ein. Die
Versteigerung bildete das Finale der Elefantenparade: eine Parade von
Kunstelefanten, die von bekannten und weniger bekannten Künstlern
bemalt worden waren. Die Parade im Herzen Antwerpens war ein riesiger
Erfolg und lockte gestern dann auch massenweise potentielle Käufer an.
Die Sitzplätze waren schon zwei Wochen im voraus ausverkauft. Als
Minimum mußte man für so einen prestigeträchtigen Elefanten 2.000 Euro
hinblättern. Die Versteigerung der 61 Elefanten sollte also mindestens
122.000 Euro einbringen. Aber bis halb 12 Uhr gestern abend wurden
schon mehr als 400.000 Euro gezählt. Die Einnahmen gehen an Projekte,
die Elefanten in Asien schützen.
nieuwsblad.be - 12. Nov. 2008
Tot 10.000 euro voor olifanten geboden
Bis 10.000 Euro für Elefanten geboten
Bisher sind schon Beträge bis 10.000 Euro geboten worden für die
kunstvoll bemalten Elefanten der Antwerpener Elefantenparade. Die
werden kommenden Donnerstag im Zoo von Antwerpen versteigert werden.
Die Einnahmen gehen an ein Elefantenkrankenhaus in Thailand. Die
Organisatoren hoffen auf hohe Beträge für die 56 Elefanten. Sie stehen
jetzt im Königin Elisabethsaal, um von den Künstlern aufgefrischt zu
werden. Eventuelle Spuren von Vandalismus werden in den nächsten zwei
Tagen noch weggearbeitet.
Niederlande
rtvnoord.nl - 19. Nov. 2008
Nieuwe dierenpark in Emmen weer stapje dichterbij
Neuer Tierpark in Emmen wieder ein Schritt näher gerückt
Emmen. Die Finanzierung des Baus des neuen Tierparks in Emmen ist
nahezu [gesichert]. Die Provinz Drenthe, die Gemeinde Emmen und der
Tierpark stecken insgesamt 468 Millionen Euro in das Megaprojekt. Der
neue Zoo auf der Noordbargeres erhält drei Themen: Natur, Klima und
Kultur. Das Theater in Emmen zieht auch in den Park um. Der Ausbau ist
erforderlich, weil der Emmener Zoo immer mehr Mühe hatte, um genug
Besucher anzuziehen. Nur wenn er sich von anderen Tierparks
unterscheidet, kann der Zoo in Drenthe überleben. Die Besucher sollen
2012 zum erstenmal einen Einblick nehmen können in die neue Attraktion.
dvhn.nl - 18. Nov. 2008
Drents akkoord over 1,5 miljard euro
Drenthes Abkommen über 1,5 Milliarden Euro
assen/emmen. Die Provinz Drenthe, die Gemeinden Assen, Emmen und
Coevorden haben sich geeinigt über die Finanzierung einer Anzahl von
großen Projekten. Am meisten regt die Verlegung des Tierparks Emmen die
Phantasie an. Mit der Ausführung aller Projekte ist ein Betrag von über
1,5 Milliarden Euro verbunden. Das Geld wird außer von Provinz und
Gemeinden aufgebracht durch Marktparteien und das Kabinett: als
Ausgleich für das Abblasen der Zuiderzeelijn. Die Verlagerung des
Tierparks, der Bau eines neuen Theaters und der Wiederausbau eines
großen Teils des Emmener Zentrums kosten 468 Millionen Euro. Das sind
138 Millionen Euro mehr als erwartet. Bürgermeister Cees Bijl ist
voller Vertrauen, daß der notwendige Betrag auf den Tisch kommt.
[Zuiderzeelijn = Hochgeschwindigkeitsverbindung durch die
Nordprovinzen; eine Studie des niederländischen Verkehrsministeriums
kam zu dem Schluß, daß diese Linie volkswirtschaftlich nicht rentabel
sei]
wisselzoo.nl - 17. Nov. 2008
Uitwisselingsproject in Dierenpark Wissel
Austauschprojekt im Tierpark Wissel
Karen Swan, Tierpflegerin im South Lakes Wild Animal Park in England,
arbeitet in den nächsten zwei Wochen noch im Rahmen eines
Austauschprojektes im Tierpark Wissel. Karen nimmt am Leonardo da Vinci
Austauschprojekt teil, an dem der Tierpark Wissel mitwirkt. Das
Leonardo da Vinci Austauschprojekt ist Bestandteil des europäischen
Programms "ein Leben lang lernen" und ermöglicht es, u.a. Karen, eine
Zeit lang in einem anderen Land zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln.
Ellis van den Rozenberg, normalerweise Tierpflegerin im Tierpark
Wissel, nimmt zur Zeit Karens Aufgaben in South Lakes wahr. Auch für
sie sind es drei interessante Wochen, in denen sie einen Einblick
erhalten kann in die Küchen des South Lakes Wild Animal Park.
wisselzoo.nl - 13. Nov. 2008
Opnieuw eieren bij de pingu�ns
Erneut Eier bei den Pinguinen
Sowohl die Brillenpinguine, als auch die Pelikane im Tierpark Wissel
haben wieder Eier gelegt. Beide Tierarten hatten in diesem Jahr auch
schon Eier gelegt und bei den Brillenpinguinen ist vor kurzem noch ein
Junges geschlüpft. Ob aus allen Eiern ein Küken schlüpft, läßt sich
nicht sagen, aber natürlich hoffen wir es.
artis.nl - Anf. Nov. 2008
Welkom Franka!
Willkommen, Franka!
Artis ist um einen schönen Bewohner reicher! Am Freitag, den 31.
Oktober, kam Brillenbärin Franka aus dem Dortmunder Zoo.
artis.nl - Ende Okt. 2008
Mandril geboren
Mandrill geboren
Affenbaby ist im Affenhaus zu sehen. Am 27. Oktober wurde ein kleiner
Mandrill geboren. Es ist ein Junge und heißt Rafiki, nach dem Mandrill
aus dem Filmmusical "König der Löwen".
overloonzoo.nl - 13. Nov. 2008
Goeldi geboren in Zoo Parc Overloon
Springtamarin im Zoo Parc Overloon geboren
Unlängst wurde im Zoo Parc Overloon ein Springtamarin geboren. Das Tier
ist das sechste in der Gruppe, die bis vor kurzem aus vier Männchen und
einem Weibchen bestand.
gaiapark.nl - Anf. Nov. 2008
GaiaPark
Kerkrade Zoo presenteert hét cadeau voor de feestdagen!
GaiaPark Kerkrade Zoo stellt Geschenk für die Feiertage vor!
GaiaPark Kerkrade Zoo wird loslegen mit einer besonderen
Vergünstigungsaktion. Vom 1. Dezember 2008 bis einschließlich 31.
Januar 2009 ist es möglich, ein GaiaPark Jahresabonnement zu erwerben
zu einem sehr günstigen Tarif! GaiaPark hat außerdem in Zusammenarbeit
mit verschiedenen Zoos und Freizeitparks im In- und Ausland geregelt,
daß Jahreskartenbesitzer 2009 mit der GaiaPark-Jahreskarte viele
zusätzliche Ausflüge machen können. So können Jahreskarteninhaber nicht
nur ein Jahr lang GaiaPark besuchen, sondern haben auch einen Besuch
frei u.a. in Apenheul, Tierpark Amersfoort, Zoo Antwerpen.
ad.nl - 18. Nov. 2008
IJsbeer Eric moet nog wachten op Tania
Eisbär Eric muß noch warten auf Tania
Rotterdam. Marcel Potters. Halb Europa durchquerte er letzten Montag.
Blijdorps neuer Eisbär Eric (14). In aller Frühe wurde er von seinem
Pfleger im Wiener Tiergarten Schönbrunn verladen, um anschließend auf
die lange Reise nach Rotterdam zu gehen. Erst gegen elf Uhr abends kam
er auf dem Parkplatz von Blijdorp an. Inzwischen ganz schön erregt; die
Betäubung, die er vor der Reise verabreicht bekam, hatte schon
aufgehört zu wirken. "Die haben sie ihm gegeben, um ihn in die
Transportkiste zu kriegen. Erst als er aufgewacht war, konnte die Reise
beginnen", sagt Eisbärenpfleger Martin van Wees vom Tiergarten
Blijdorp. Gestern wurde Eric - 500 kg schwer - in das Innengehege in
Arctica transportiert. wo er sich in den nächsten Tagen an seine neue
Umgebung gewöhnen kann. "Da geben wir ihm Fisch und Brot und allerhand
Leckeres. Am Donnerstag wollen wir ihn zum erstenmal in das Außengehege
lassen." Das bedeutet nicht, daß er dann gleich mit Tania Bekanntschaft
schließen kann, der Eisbärin, die schon ein paar Monate im Rotterdamer
Zoo lebt. Van Wees: "Ich denke, es wird noch ein paar Monate dauern. Es
ist nicht die geeignetste Zeit, um zwei Eisbären zusammenzubringen. Das
wird erwartungsgemäß erst im Februar oder März nächsten Jahres
geschehen." Das Ziel aller Anstrengungen bleibt dasselbe: Blijdorp
hofft, Ende des nächsten Jahres kleine Eisbärchen zeigen zu können. An
dem kerngesunden Männchen soll es nicht liegen, es ist - wie das im
Tiergartenland heißt - ein hervorragender "Zuchtmann". Tania hingegen
hat noch keine Erfahrung. "Das ist dann auch unsere größte Sorge". Mit
eigenem Nachwuchs hofft auch Blijdorp sein Scherflein beitragen zu
können für den Fortbestand dieser besonderen Polartiere. "So daß wir,
wenn das wirklich nötig ist, Eisbären aus den Zoos wieder in die freie
Natur auswildern können."
emmen.nl - 18. Nov. 2008
Persbericht:
Centrumontwikkeling dierenpark-theater Emmen. Gezamenlijke aanpak bij
verwezenlijken plannen - Gemeente Emmen, Provincie Drenthe, Dierenpark
Emmen
Pressebericht: Zentrumentwicklung Tierpark-Theater Emmen.
Gemeinschaftliche Vorgehensweise bei Verwirklichung der Pläne -
Gemeinde Emmen, Provinz Drenthe, Tierpark Emmen
Gemeinde Emmen, Provinz Drenthe und Tierpark Emmen klemmen sich
gemeinsam hinter die ehrgeizige und nachhaltige Gebietsentwicklung des
Zentrumgebiets von Emmen. Hierbei geht es sowohl um die Entwicklung des
neuen klimaneutralen Tierparks in Kombination mit dem Theater als
Top-Attraktion in den Niederlanden, als auch um die Neuentwicklung des
Standortes an der Hoofdstraat zu einem einmaligen Park. Daneben wird
gesehen nach der Verbindung dieser Standorte durch das Anlegen eines
neuen Platzes über das Vertiefen des Hondsrugweg. Die Ambitionen von
Provinz, Tierpark Emmen und Gemeinde stimmen gut überein. Die
großräumige ökonomische Bedeutung der Pläne und der Ambitionen auf dem
Gebiet des Raums, des Klima, der Energie, der Kultur, der Innovation
und des Tourismus werden parteienübergreifend unterstützt. Alle sind
davon überzeugt, daß der Erfolg der Pläne in der Verflechtung der Teile
zu einem gesamtheitlichen Ansatz liegt. Es geht um einen Betrag von 468
Millionen Euro. So eine Investition soll viele hunderte befristete und
strukturelle Arbeitsplätze ergeben. Das Parlament der Provinz und der
Stadtrat befassen sich noch mit diesen Plänen. ... An der Westseite des
Zentrums beginnt die Entwicklung eines Gebietes von 69 ha. Das Thema
ist Tätigkeit, Freizeit und Kultur. Hierher kommt auch der neue Park
mit Theater unter der Arbeitsbezeichnung Sinds 2010 (55 ha). Dieser
neue Erlebnispark hat den Ehrgeiz, eine Attraktion zu werden, wo die
Besucher auf eine völlig einzigartige, neue Weise eine Entdeckungsreise
durch verschiedene Welten machen können. Welten, in denen Natur und
Kultur intensiv erfahren werden können. Anregung steht im Mittelpunkt.
Der neue Park wird viel mehr als ein Tierpark: er wird ein Weltpark von
Natur und Kultur. ... Im Jahre 2010 wird begonnen mit den Erdarbeiten
und der Anlage des neuen Erlebnisparks. Der Bau der ersten Phase, u.a.
mit dem Theater, ist 2011 und 2012 geplant. Die Verlegung des Tierparks
in das Zentrum-West ist 2013 vorgesehen. Zielstellung ist, den neuen
Platz und den Tunnel in Gebrauch nehmen zu können bei der Eröffnung des
Erlebnisparks. Die Realisierung des Hoofdstraatstandortes ist möglich
nach der Verlegung des Tierparks. In den kommenden Jahren finden
Planung und Auswahl der Planer für den Hoofdstraatstandort statt.
ad.nl - 18. Nov. 2008
Stoere Eric Blijdorps nieuwe ijsberentroef
Echt starker Eric - Blijdorps neuer Eisbärentrumph
Rotterdam. Das ist er. Eric - 14 Jahre alt und etwa 500 kg schwer.
Blijdorps neuer Eisbär aus Wien. Dieser Schwarzenegger unter den
Polartieren soll Eisbärin Tania und folglich dem Rotterdamer Zoo kleine
Eisbären besorgen. Und sorgen für einen positiven Abschluß eines
unruhigen Eisbärenjahres in Blijdorp, wo das Wasser in der Anlage
Erbsensuppe ähnelte und die zwei "Brabanter" Eisbären Jelle und Ewa von
Tania rausgeekelt wurden. Der echt starke Eric hat seine Sporen schon
reichlich verdient; der seiner Herkunft nach Berliner Eisbär hat schon
für eine Menge Nachwuchs gesorgt. Gestern kam er in Blijdorp an und ist
wahrscheinlich diese Woche bereits zu sehen.
nu.nl - 18. Nov. 2008
Spanje zet Iberische lynxen uit
Spanien wildert Iberische Luchse aus
Madrid. ANP. Spanien wird im Jahre 2009 einige in Gefangenschaft
geborene Iberische Luchse auswildern. Das haben Mitarbeiter des
Programms LIFE für die Rettung des Iberischen Luchses gesagt, so die
spanische Zeitung El Pa�s im Pressebüro Europa Press am Dienstag. Der
Iberische Luchs ist eine der meist bedrohten Katzenartigen der Welt.
Von den 1.100 Tieren, die um 1980 herum noch in freier Natur in Spanien
lebten, waren im Jahre 2000 noch höchstens hundert erwachsene Tiere
übriggeblieben. Der WWF Spanien schätzt die Anzahl erwachsener
Iberischer Luchse in freier Wildbahn auf maximal 180, von denen vierzig
Weibchen sind, die noch trächtig werden können. Die Anstrengungen, um
das Aussterben des Iberischen Luchses zu verhindern, laufen in Spanien
über das Programm LIFE. Laut Programmdirektor Miguel Angel Simón sind
dieses Jahr im Zuchtzentrum und in der Wildnis fast sechzig Iberische
Luchse geboren worden. Simón ließ wissen, daß die Absicht besteht, Ende
des Sommers 2009 zwei Luchspärchen auszuwildern. Die erhalten
Gesellschaft von einigen jungen Tieren. Für das Programm LIFE stehen
für einen Zeitraum von fünf Jahren fast 26 Millionen Euro zur
Verfügung. Die Europäische Union und die spanische Regierung sind die
weitaus wichtigsten Geldgeber. Auch der WWF ist an dem Projekt
beteiligt. Frans Schepers, Leiter des WWF-Programms Schutzgebiete und
bedrohte Arten, erklärt, daß seine Organisation unter anderem ein
Projekt unterstützt, daß ausgerichtet ist auf das Züchten von Kaninchen
in großen umzäunten Gebieten, so daß diese als Nahrung für die Luchse
dienen können.
rtvutrecht.nl - 14. Nov. 2008
Giraffe-record
in Dierenpark Amersfoort
Giraffen-Rekord im Tierpark Amersfoort
Amersfoort. Der Tierpark Amersfoort hat seit heute die größte Gruppe
männlicher Giraffen in Europa. Die Giraffe Marco kam aus Rotterdam. Der
Tierpark hat somit jetzt acht männliche Giraffen. Der Rekord ist
unbeabsichtigt entstanden. Eigentlich sollten zwei Bullen nach
Frankreich reisen, aber das ist nicht möglich aufgrund des Reiseverbots
für Wiederkäuer. Das Verbot wurde festgelegt wegen der in der Region
herrschenden Blauzungenkrankheit. Meist leben mehrere weibliche
Giraffen mit einem Männchen zusammen. Wenn ein anderes Männchen die
Geschlechtsreife erreicht, führt das oft zu Problemen. Weil es in
Amersfoort keine Weibchen gibt, geht es wohl gut. Das Zuchtprogramm für
männliche Giraffen in Amersfoort besteht seit 1999. Die Tiere sind
unterschiedlich alt, von zwei bis neun Jahre. "Mutombo lebt am längsten
bei uns. Er ist die älteste und die größte der Giraffen und bringt Ruhe
und Ordnung in die Gruppe", erläutert Tierpfleger Raymond van der Meer.
Wenn in einem anderen Zoo ein Männchen zu alt wird für die Gruppe, wird
das Tier nach Amersfoort "ausgelagert". Vorige Woche kam deshalb
Giraffe Raf aus Beekse Bergen nach Amersfoort.
telegraaf.nl - 14. Nov. 2008
Per ongeluk mannengiraffenrecord in Amersfoort
Unbeabsichtigt Giraffenbullenrekord in Amersfoort
Amersfoort. Mit der Ankunft der Giraffe Marco aus Rotterdam hat der
Tierpark Amersfoort seit Freitag die größte Gruppe männlicher Giraffen
in Europa. "Es gibt keinen anderen Zoo in Europa mit mehr als sieben
männlichen Giraffen. Wir haben jetzt acht", sagte eine Sprecherin des
Parks. Wie lange die Amersfoorter Giraffenbullen sich selbst den
größten Klub in Europa nennen können, ist unbekannt. Vielleicht wird
kurzfristig eine Giraffe in einen anderen Zoo geschickt, um ein
Weibchen zu befruchten. Man weiß nie, wie es läuft, sagte die
Sprecherin.
ad.nl - 14. Nov. 2008
'Strijden voor beren zolang het nodig is'
"Für Bären streiten, solange es nötig ist"
Gouda. Gerard Baars aus Gouda gilt als einer der größten Bärenexperten
in Europa. Und das ist nicht so abwegig, wenn man den ersten Bärenwald
in Europa gestiftet hat. Für seine International Bear Foundation
bereist er ganz Europa, vor allem Länder, in denen es viele Bären gibt.
Denn es gibt noch viel zu verbessern an den Lebensbedingungen der
Tiere. "Doch ist es niemals meine Absicht gewesen, um mich jederzeit
für Bären einzusetzen. Aber ich kann mich dem nicht entziehen", sagt
er. "Wenn man in dieser Welt einmal einen bestimmten Namen hat, wird
man ihn nicht wieder los." Gegenwärtig wohnen Yvonne und Gerard Baars
abwechselnd in Gouda und in Frankreich, aber es ist noch keine zehn
Jahre her, da waren sie den ganzen langen Tag als Besitzer in Ouwehands
Tierpark in Rhenen. Im Jahre 2000 verkauften sie den Park. "Wir wollten
nicht mehr sieben Tage pro Woche arbeiten und die Kinder wollten den
Betrieb nicht weiterführen", sagt Yvonne. Aber auch danach blieb das
Ehepaar, und dann vor allem Gerard, für Bären aktiv. Das hat eigentlich
zufällig begonnen. "Anfang der 1990er Jahre schauten wir einmal gut
nach der Unterbringung der Tiere und wir machten eine schwarze Liste
der Tiere, die zu beengt untergebracht waren. Darunter waren auch die
Bären. Wir wollten mehr Platz für sie und natürlichere Lebensumstände.
Jetzt ist das Gemeingut, aber damals überhaupt noch nicht", sagt
Gerard. Weil Ouwehands ein Grundstück kaufen konnte, um sich zu
vergrößern, wurde auf zwei Hektar der Bärenwald eingerichtet, das erste
Gehege, in dem Bären in einer natürlichen, waldreichen Umgebung leben
konnten. Er wurde inzwischen ein Erfolg, das Publikum kam in Strömen.
Im Bärenwald wurden (und werden) Bären aufgefangen, die vor allem auf
dem Balkan ein trostloses Leben fristeten als Attraktion, vielfach als
Tanzbären. Aber es leben auch ehemalige Zirkustiere hier. Es wurde
zwecks Verwaltung eine Stiftung ins Leben gerufen, deren Vorsitzender
Gerard Baars wurde. "Die Idee, auf diese Weise Problemtiere
aufzufangen, konnte auch an anderen Orten realisiert werden. Und so
entstanden bald Bärenwälder in Deutschland, Österreich und in der
Schweiz", sagt er. Auch wurde die Stiftung, später in Alertis
umbenannt, eingeschaltet bei allerhand "Bärenproblemen". Nachdem er
2004 Alertis verlassen hatte, beschloß Gerard Baars ein Jahr später
doch wieder, sich mit "Bärensachen" zu beschäftigen - mit der
International Bear Foundation (das war übrigens auch der ursprüngliche
Name von Alertis). "Wir haben drei Zielstellungen: Lösungen finden für
Problembären, Erhalt des Lebensraums des Braunbären und Aufklärung der
Öffentlichkeit." Wie lange er noch weitermacht mit seiner Arbeit für
die Bären? "So lange es nötig ist, bis die lokale Bevölkerung es von
uns übernimmt. Wir sorgen für die �Samenkörner', das Geld - und die
eigene Bevölkerung muß ernten. Das kann manchmal lange dauern", sagt
Gerard. Seine Gattin ergänzt: "Alle die Bärenwälder ziehen Besucher an.
Eltern mit Kindern. Und die Kinder müssen eben eintreten für die Bären."
nos.nl - 13. Nov. 2008
Panterdrieling is gezond
Leopardendrillinge sind gesund
Die Leopardendrillinge in Burgers' Zoo sind vom Tierarzt umfassend
untersucht worden. Das Ergebnis ist gut, sie sind kerngesund! Ein
großes Fest also bei Burgers' Zoo in Arnhem. Sri-Lanka-Leoparden sind
nämlich eine bedrohte Tierart. Auf der ganzen Welt leben nur noch 800
Sri-Lanka-Leoparden in freier Wildbahn. In allen Zoos in Europa sind es
nicht mehr als 50 Sri-Lanka-Leoparden. Die Jungtiere in Burgers' Zoo
scheinen drei Männchen zu sein. Sie wurden nach den Söhnen ihrer
Pfleger genannt: Floris, Mias und Cas.
Französische Meldungen
30millionsdamis.fr - 13. Nov. 2008
Faune sauvage - L'Okapi reparaît
Wild lebende Fauna - Das Okapi taucht wieder auf
Es ist hier vorüber gegangen und von dort wieder zurück... Das Okapi
spielt Verstecken mit seinen Beobachtern - seit bald fünfzig Jahren. Am
letzten Dienstag konnte ein Amateurphotograph schließlich das
allererste Foto von einem Okapi seit einem halben Jahrhundert
aufnehmen. Es war im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo
(RDC), als ein Exemplar gesehen wurde. Es ist unmöglich, es mit einem
anderen Säugetier zu verwechseln. Das Okapi ähnelt einer Kreuzung
zwischen einer kleinen Giraffe (zu deren Familie es gehört) und einem
Zebra. Der Koordinator des zoologischen Gartens der Stadt Gbadolite hat
in Nord-Urbangi der Presse die Nachricht am Dienstag mitgeteilt. Er hat
außerdem enthüllt, daß ein Okapi-Kadaver drei Monate zuvor in der
Ortschaft Mobando entdeckt worden war, etwa sechzig Kilometer nördlich
von Gbadolite. Auch wenn seit 1980 mehrere Berichte die Anwesenheit von
Okapi-Spuren dokumentiert haben im Urwald nahe des Äquators, kein
menschliches Wesen hat je eines zu Gesicht bekommen. Entdeckt im Jahre
1901 vom Briten Harry Johnston, steht das Okapi auf der Liste der
bedrohten Tierarten der Internationalen Naturschutzunion (INCN). Und
seit seiner Entdeckung 1901 weiß man, daß das Okapi in der Natur in den
Urwäldern im Osten der RDC und besonders in Ituri vorkommt. Aber der
Krieg in dieser Region Afrikas hatte seine Beobachtung fast unmöglich
gemacht.
Tschechische Meldungen
ekolist.cz - 16. Nov. 2008
Údajne neplodný levhart Mága se stal trojnásobným otcem
Angeblich unfruchtbarer Leopard Mága wurde dreifacher Vater
Brno. Der sechsjährige Sri-Lanka-Leopard Mága, der in seinem Heimatzoo
Brno für unfruchtbar gehalten wurde, hat seine Pfleger verblüfft. Vor
einiger Zeit wurde er im niederländischen Zoo Arnheim, wohin er im
Februar kam, zur allgemeinen Überraschung sogar dreifacher Vater. Über
Mága hatten die Tierpfleger Anfang des Jahres "den Stab gebrochen".
Sein Spermiogram zeigte, daß er nur fünf Prozent aktiver Spermien
hatte. Die Chancen, Nachwuchs zu zeugen, waren also ganz und gar
verschwindend gering.
rozhlas.cz - 14. Nov. 2008
Liberecká ZOO otevrela verejnou diskusi o chystaném
rozvoji Lidových sadu
Zoo Liberec eröffnete öffentliche Diskussion über die geplante
Entwicklung des Volksparks
Der Zoo Liberec startete auf seinen Internetseiten die öffentliche
Diskussion über die geplante Entwicklung des Volksparks. Dort wird
offen diskutiert über Zoologischen und Botanischen Garten, die dank
neuer Bauten und eines Arboretum für die Besucher attraktiver werden
sollen. Die Diskussion findet statt auf den Webseiten www.zooliberec.cz.
Russische
Meldungen
Asiatisches Rußland (Sibirien, Ferner Osten)
news.ntv.ru - 17. Nov. 2008
Дворняжка
Найда
вскормила
детенышей
пумы
Hofköter Najda nährt Pumajunge
Im Zoo Krasnojarsk wurde bewiesen, daß Hund und Katze nicht immer die
schlimmsten Feinde sind. Hofhündin Najda adoptierte zwei Pumajunge,
nachdem diese von ihrer Mutter verstoßen wurden.
russian.xinhuanet,com - 15. Nov. 2008
Ареал
обитания
маньчжурских
тигров расширяется
с
китайско-российской
границы на внутренние
районы
Северо-Восточного
Китая
Lebensraum der Mandschu-Tiger erweitert sich von der
chinesisch-russischen Grenze bis in innere Bezirke Nordost-Chinas
Changchun. Xinhua. In diesen Tagen wurde in einer Forstwirtschaft, etwa
40 km von der chinesisch-russischen Grenze entfernt, Spuren eines
Mandschurischen Tigers entdeckt. Experten meinen, das zeuge von der
Erweiterung des Lebensraumes dieses seltenen Tieres.
vn.ru - 14. Nov. 2008
Арктика
в
Новосибирске
Arktis in Nowosibirsk
Das Eisbärenpaar im Zoo Nowosibirsk fühlt sich jetzt immer wohl. Es
erhielt ein neues tiefes Becken mit Wänden im Stil des arktischen
Eises. Kai und Gerda, so heißen die Eisbären, sind noch jung. Sie
wurden im November erst ein Jahr alt.
wwf.ru - 14. Nov. 2008
Forest fire suppressed by voluntaries in the
Leopardovyi refuge in the Russian Far East
Voluntary fire-fighting brigades formed, equipped and trained with
WWF's support are helping prevent catastrophic forest fires in the
habitats of one of the rarest cat of the Globe - the Far Eastern
leopard.
20 hunters from Nezhinskoy hunting society were fighting severe forest
fires in the very heart of the Land of the Leopard for the whole last
week. A newly created wildlife refuge Leopardovyi was on fire. Being
declared only in late October Leopardovyi does not yet have
administrative body and is in no condition to combat forest fires
WWF-Russia has provided 2000 Euros for purchasing fuel. Air pumps,
three tractors and five vehicles helped volunteers to suppress fires
only on November 12 when about 400 hectares were already lost in flame.
In 2007-2008, WWF-Russia handed over to 15 voluntary fire-fighting
brigades of Khasanskii and Nadezhdinskii districts 30 air pumps, back
pack water pumps, protective outfit and equipment; Nezhinskii hunting
society received a tractor.
Konstantin Kobyakov, staff of WWF-Russia Amur branch forest program
notes, "Today our recent efforts prove results. Nowadays, when
governmental organizations have lost control over the situation in the
forests volunteers help prevent catastrophic fires."
During fire dangerous period, brigades formed out of volunteers from
Khasanskii district non-governmental organization of hunters and
fishermen and staff of the Visitor Center "Land of leopard" were
fighting against fire not giving it a chance to spread further to the
forest of Khasanskii district.
Not long since fire dangerous season, Nerpinskii Rybcoop, the
for-profit organization that has recently leased for conservation
purposes forest plot in Khasanskii district with WWF support, conducted
fire preventive measures on this territory. 18 kilometers of fire
breaks were bulldozed to protect forest from fires and counter firing
has been conducted.
WWF hopes that all these fire-preventive measures will help us to
preserve forest unless the Government starts solving fire-fighting
issue.
wwf.ru - 11. Nov. 2008
Kamchatka smugglers caught with 38 rare gyrfalcons
Traffic police of the Milkov District in the Kamchatka Region
apprehended a truck carring a large number of illegally captured
gyrfalcons the night of November 11.
The damage caused by the violation is estimated at 9.5 million rubles
($380,000).
Representatives of enforcement agencies, the FSB, the veterinary
service, and the Natural Resource Monitoring Agency (Rosprirodnadzor)
travelled to Milkov, about 200 km north of Kamchatka's capital of
Petropavlovsk-Kamchatsky, to carry out an investigation. Veterinarians
on site found that most of the birds were in satisfactory, despite
having been tied and cooped for long periods. Only a few of the birds'
wings were damaged. The birds are being held in a temporary shelter
before their release, planned November 12.
The smugglers claimed to have bought the birds from an unidentified
source in the town of Ossora in Karaginsky District in the northern
part of Kamchatka. Experts say that to collect such a large number of
birds would have required an organized operation of trapping and caring
for the birds for several months.
The capture of this many birds speaks to the fact that Kamchatka has a
well-organized criminal smuggling operation.
Endangered falcons are in high demand on the blackmarket of hunting
birds in the Near East. Large sums of money are offered for the birds,
encouraging Russian poachers and smugglers to break the law. "This is
the largest case we have seen in recent years," says Aleksei Vaisman,
Head Coordinator of the Russian TRAFFIC Program. "Nine and a half
million rubles in damages is a large enough fine to invoke federal
criminal charges. Under the ensuing investigation, the smuggler's
channels will be identified - from where the birds were caught to where
they were headed outside Kamchatka."
Ornitologists say that as many as 100 gyrfalcons are smuggled from
Kamchatka each year. In the past few decades, rare falcon numbers on
Kamchatka have declined from 3,500 to only 500 pairs.
wwf.ru - 12. Nov. 2008
3-rd International Ecological Forum "Nature without
Borders"
WWF welcomes appeal of Sergei Darkin, Primorskii Province Governor, to
join efforts in conservation of nature and the Far Eastern leopard
which he made at the opening ceremony.
Today, Vladivostok hosts traditional ecological Forum which gathered
representatives from governmental, scientific and grassroots
organizations of the Russian Far East as well as guests from China,
Japan, USA, Mongolia, and Vietnam. The goal of this Forum is to work
out concrete practical measures for complex use and deep procession of
natural resources, ensure favorable environment.
Nowadays, when Primorskii Province is preparing to host APEC in 2012
urgent need to solve lots of issues has aroused. Among them are
sustainable use of marine biological resources, utilization of domestic
wastes, radiation monitoring, improving quality of drinking water. One
of the sectional meetings of the Forum was dedicated to forests
conservation during its exploitation.
In his welcoming speech the Governor has noted that today in Primorskii
Province the portion of PAs is higher than in California. Primorskii
Province holds first place in Russia on the number of provincial level
PAs which makes 6 percents of the whole Primorskii Province territory.
The Governor also paid attention of the Forum guests to the joyful fact
- Russian Prime Minister Vladimir Putin signed a decree on creation of
a new nature sanctuary for the endangered Far Eastern leopards. Sergei
Darkin called on to join forces of governmental and non-governmental
organizations in nature conservation.
Yurii Darman, head of WWF-Russia Amur branch, comments, "I am very glad
that the Governor is proud of the network of reserves and wildlife
refuges of Primorskii Province as Primorye is one of the important
global ecoregions with high level of biodiversity. Two new national
parks, "Leopardovyi" wildlife refuge is a great contribution into our
common work. But to save tiger and leopard it is essential to stop
destruction of Korean pine-broadleaved forests beyond PAs. One of the
Forum's tasks is to introduce mechanisms for sustainable forest use."
wwf.ru - 7. Nov. 2008
Amur is known around the world now
Healthy wetlands - healthy people! With this slogan the 10th Meeting of
the Conference of the Contracting Parties to the Ramsar Convention on
Wetlands was successfully over.
There are presently 158 Contracting Parties to the Convention, and
delegates of 105 countries arrived at this conference with confirmed
mandates, many of them in the ministerial rank. The speech of Mr. Lee
Myung-bak, the President Korean Republic, contributed greatly to the
significance of the event. He was appealing to the audience with the
deep knowledge of modern ecological issues. He is one of the authors of
the idea of the "Green growth" program - economic development without
threat to nature. In framework of the conference there were two
simposiums: conservation of migrating birds flyways and establishing
international park in the part of demilitarized zone between North and
South Korea. This area is the main resting and wintering grounds for
Japanese and white-napped cranes nesting in Amur River basin.
Together with contracting parties, five largest international
non-governmental organizations were invited to deliver their reports,
their status is registered in Convention resolutions. WWF is one of
them, was represented by the experts from India, Nepal, Pakistan and
Gabon, Zambia, Congo and Sinegal, Japan and Australia, USA and Russia.
"We have successfully accomplished the task of the Russian delegation -
says Yury Darman, the director of WWF-Russia, Amur branch, - the idea
of Amur Regional Ramsar Initiative has been preliminarily approved by
the head of the delegations of Mongolia, Russia and China. The
participation of China is the most important, for China State Forestry
Administration has a special Department in charge of wetland
protection, which includes National Ramsar Committee as well. Moreover,
the Program on establishing 44 more protected wetlands of international
importance by 2030 has been approved. Russia has not yet created such
an authority and the list of Ramsar wetlands has not been extended over
15 years".
wwf.ru - 31. Okt. 2008
Необдуманный
выстрел в
тигра или
леопарда
обойдется в
полмиллиона
рублей
Illegaler Abschuß eines Tigers oder Leoparden wird mit 0,5
Millionen Rubel bestraft
19rus.info - 28. Okt. 2008
Абаканскому зоопарку нужна масштабная реконструкция
Der Zoo Abakan benötigt eine umfassende Rekonstruktion
Bereits im nächsten Jahr soll im Zoo eine Einteilung in Zonen
durchgeführt werden. Allein die Projektierungsarbeiten werden 250.000
Rubel kosten. Die unmittelbaren Bauarbeiten selbst werden viel teurer.
Die Einteilung in Zonen beinhaltet eine genaue Einteilung des Areals in
Flächen für Verwaltungsgebäude, die Haltung der Tiere, deren
tierärztliche Behandlung u.a. Die Durchführung derartiger Arbeiten in
anderen Städten kostet Hunderte Millionen Rubel. Ob es dem Zoo gelingt,
die nötigen Mittel zu finden, weiß noch niemand. In den letzten 30
Jahren gab es keine ernsthaften Umbauten. Die Fläche des Zoos beträgt
heute 6 ha, hier leben fast 140 Tierarten (mehr als 500 Individuen).
Für die Unterbringung neuer Pfleglinge gibt es fast keinen Platz.
19rus.info - 27. Okt. 2008
В
Абаканский
зоопарк
охотники
принесли рекордное
количество
медвежат
Jäger brachten Rekordanzahl junger Bären in den Zoo Abakan
In diesem Jahr wurden fünf Bären in den Zoo gebracht. Gewöhnlich sind
es 2-3 pro Jahr. Sonst bringt man die Bärenjungen, die ohne Mutter
blieben, im Frühjahr; in diesem Jahr aber brachte man sie im Sommer,
wobei es schon ziemlich herangewachsene Exemplare waren, im Alter von
6-8 Monaten. Das hängt damit zusammen, daß es nicht genügend Pilze und
Beeren gab und die Bären deshalb öfter Siedlungen aufsuchten und
Menschen angriffen. Die Tiere mußten erschossen werden, manche starben
auch vor Hunger - daher die vielen verwaisten jungen Bären. Die
Zoomitarbeiter sagen, die Tiere nicht aufnehmen können sie nicht, diese
würden sonst kaum überleben. Doch wissen sie auch nicht mehr, wohin mit
ihnen. Deshalb müssen neue Pfleglinge anderen Zoos angeboten werden. So
reisten drei Jungbären in diesem Jahr nach Moskau, in das Tiertheater
"W.L. Durow", wohin höchstwahrscheinlich noch ein junger Bär kommen
wird. Auch Zirkusse, die auf Gastspielreise in Chakassien sind, wenden
sich an den Zoo.
Belorußland
belta.by - 16. Nov. 2008
Крокодил
Робин
из
Гродненского
зоопарка
отметил 55-
летие
Krokodil Robin aus dem Zoo Grodno wurde 55
Grodno. Krokodil Robin aus dem Zoo Grodno vollendete sein 55.
Lebensjahr. Robin kam irgendwann aus China nach Grodno, erzählt
Zoodirektorin Zelina Pogerilo. Das alte Krokodil bewege sich wenig und
liege in der Regel in seinem Becken und beobachte die Zoobesucher.
interfax.by - 13. Nov. 2008
Семью
гамадрилов
привезут
в
Минский
зоопарк
Mantelpavianfamilie auf dem Weg in den Zoo Minsk
Eine Mantelpavianfamilie aus dem Zoo Kaunas sollte in nächster Zeit in
den Minsker Zoo gebracht werden. Der Wagen mit den Tieren sei vor
einigen Tagen aus Kaunas abgefahren, heißt es im Zoo,
höchstwahrscheinlich seien die Tiere irgendwo beim Zoll stecken
geblieben.
belta.by - 13. Nov. 2008
Верблюдице
Розе
в
Гродненском
зоопарке
прописали
строгую
диету
Kamelstute Rosa im Zoo Grodno auf strenge Diät gesetzt
Kamelstute Rosa erhielt eine strenge Diät verschrieben, war bei
Zoodirektorin Zelina Pogerilo zu erfahren. Vor eta zehn Jahren wurden
beim Zoll in Brest drei junge Dromedare beschlagnahmt, die dem Zoo
Grodno übergeben wurden. Zwei der Tiere gelang es nicht zu retten, da
sie an einer besonderen Form von Krätze erkrankt waren. Nur Rosa
überlebte. Sie mag Sonnen- und Sandbäder. Doch eines Tages, als sie
eine Grube in den Sand gegraben hatte, ließ sie sich in diese nieder
und blieb mehr als 24 Stunden in dieser Lage. Wie sich erwies, kann sie
einfach nicht aufstehen. Der dicker gewordene Höcker hing soweit über,
daß keine Kräfte mehr da waren, sich auf die Vorderbeine zu stützen.
Das Gewicht der Kamelstute erreichte fast 400 kg. Rosa mußte auf
strenge Diät gesetzt werden. Kalorienreiche Nahrung und der Erbsenbrei,
den sie so mochte, verschwanden praktisch aus dem Menu. Für die
Kamelstute wurden zubereitet Heu, grüne Zweige, mit Vergnügen ißt sie
Kleie mit Gemüse. Doch leider, so bemerkte die Zoodirektorin, füttern
die Besucher ihren Liebling mit Backwaren und Konfekt.
belta.by - 14. Nov. 2008
Семейные
пары
антилоп
гну
и
обезьян
гамадрилов
стали
обитателями
Минского
зоопарка
Familienpaare von Gnus und Mantelpavianen wurden Bewohner des
Minsker Zoos
Minsk. Ein Paar Gnus und ein Paar Mantelpaviane kamen in den Minsker
Zoo, erzählte Zoopädagogin Olga Korejtschenko. Jetzt befinden sich die
Tiere in Quarantäne. Wenn Akklimatisierung und Gewöhnung an die neuen
Haltungsbedingungen normal verlaufen, dann werden sie bald für die
Besucher zu sehen sein. Die Affen werden untergebracht in neuen
Käfigen, die von Studenten der Belorussischen Kunstakademie
ausgestaltet wurden. Nachbarn der Paviane werden vier Husarenaffen
sein, die kürzlich aus Tschechien kamen. In naher Zukunft erwartet der
Zoo die Ankunft von Javaneraffen aus Moskau. Gegenwärtig zählt der
Minsker Zoo 244 Arten von Wirbeltieren - beutegreifende und
grasfressende Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, aber auch 15
Arten von Wirbellosen, insgesamt 2.815 Individuen. Der Zoo in Minsk
wurde am 9. August 1984 als Tiergarten des Minsker Autowerkes eröffnet.
Er ist ordentliches Mitglied der EARAZA, der 39 Zoos,
[Wild]Tierzuchtzentren, zoologisch-botanische Gärten und ökologische
Zentren Rußlands, von Ländern der GUS, des Baltikums und Tschechiens.
Im Jahre 2009 besteht der Minsker Zoo 25 Jahre.
Kasachstan
zakon.kz - 13. Nov. 2008
Тигры и львы
теперь за
стеклом - В
зоопарке Алматы
открыли
новый
павильон для
хищников
Tiger und Löwen jetzt hinter Glas. Im Zoo Almaty wurde ein
neues Raubtierhaus eröffnet
Die Gehege wurden entsprechend dem europäischen Standard errichtet -
die Tiere befinden sich nicht in Eisenkäfigen, sondern hinter stabilem
Glas. Der Pavillon teilt sich in einen Winter- und einen Sommerteil.
Die ersten neuen Bewohner - ein Paar weiße Löwen, ein Paar gewöhnliche
Löwen, ein kleiner Amurtiger und ein weißer Tiger - leben sich nach und
nach am neuen Ort ein. Anfangs versuchten sie "hinauszugehen" - sie
warfen sich gegen das Glas. Ein weiterer Pavillon mit Bassin wartet
ebenfalls auf neue Bewohner - auf Pinguine. Wann diese aber im Zoo
Almaty ankommen, ist noch nicht bekannt.
express-k.kz - 8. Nov. 2008
Царские
апартаменты
Многие
обитатели
зоопарка
позавидовали
львам
и
тиграм
Zaren-Appartements. Viele Bewohner des Zoos beneiden Löwen und
Tiger
Im Zoo Almaty wurde ein neues Raubtierhaus eröffnet - ein geräumiges,
helles, warmes Gebäude, interessant im Bezug auf die Architektur. Doch
haben nur die Löwen und Tiger etwas davon, den anderen, die scharfe
Zähne haben und mit scharfen Krallen versehen sind, können nur neidisch
brüllen. Heute können es sich in sechs Gehegen sieben Tiere gemütlich
einrichten, das siebente Gehege ist noch leer. Doch wird der Platz
nicht leer bleiben. Laut Zoodirektor Kumek Almenbajew werden sich dort
Pinguine niederlassen. Was soll's , sie sind auch Räuber und haben ein
Recht. Aber warum wurden Leoparden, Luchse, Geparden, Panther nicht
berücksichtigt? Sie hatten kein Glück, sie müssen sich weiter mit dem
zufrieden geben, was sie haben. "Der alte Löwenkäfig wurde 1962
gebaut", sagt der Chefingenieur des Zoos Galimshan Basylow, "er
befindet sich in einem baufälligen Zustand, wie sich nach einer
Expertise durch Seismologen herausstellte. Unser Direktor bemühte sich
zwei Jahre um den Bau eines neuen, schließlich stellte der Akimat Geld
zur Verfügung. Beim Bau halfen russische und deutsche Projektierer. Und
wenn früher viele Leute dachten, daß der Zoo im Winter geschlossen wird
und nicht kamen, weil sie die baufälligen Gebäude für die Dienstgebäude
hielten, so wird jetzt das Raubtierhaus für sich selbst Werbung
machen." Übrigens werden in einigen Jahren auch die Affen ein neues
Affenhaus erhalten. Im nächsten Jahr sollen dafür die
Projektierungsarbeiten beginnen. Das Affenhaus wird aus zwei Teilen
bestehen - für große und für kleine Affen - und eine Fläche von 1.500
qm einnehmen sowie einen Wintergarten in sich einschließen.
Israel
cursorinfo.co.il - 9. Nov. 2008
Драма
в Рамат-Гане:
разъяренный
носорог напал
на женщину
Drama in Ramat-Gan: in Wut geratenes Nashorn griff Frau an
Eine Nashornkuh namens Tanda griff Mitarbeiter des Zoos "Safari" in
Ramat-Gan an. Dabei wurde eine der Frauen mittelschwer verletzt.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Natur-
und Tierpark Goldau, 19.11.08
Schenken Sie Freude!
Das Jahr 2009 wird für den Natur- und Tierpark Goldau mit der Eröffnung
der Gemeinschaftsanlage für Bär und Wolf spannende Neuerungen geben.
Vorerst aber geniessen wir die faszinierende Winterzeit und den
besinnlichen Advent. Hier noch ein paar tierische Geschenkideen: Für
unsere Bären und Wölfe können Sie auf www.tierpark.ch/fundraising ein
Verwöhnprogramm auswählen und einen Beitrag leisten. Ob für junge
Bärenzwillinge, alte Bärendamen oder Wolfsteenager, für jeden ist etwas
dabei. Ihr persönliches Scheckheft können Sie auch unter 041 859 06 06
anfordern. Erlebnischeck - Schenken Sie ein Erlebnis. Wir stellen Ihnen
gerne einen individuellen Gutschein aus. Tierpatenschaft - Sie
unterstützen ein Jahr lang den Unterhalt eines Tieres und leisten damit
einen wertvollen Beitrag für eine artgerechte Tierhaltung. Als
Dankeschön stellen wir Ihnen u. A. eine Urkunde aus und laden Sie zum
Tierpatentag ein. Jahreskarte - Verschenken Sie für 2009 unbeschränkte
Eintritte in den Tierpark – mit Bär und Wolf ein neues Erlebnis!
Fondue&Co. in tierischem Ambiente Unser Restaurant ist ein
beliebter Treffpunkt für Vereine, Familien, Firmen und
Hochzeitsgesellschaften für Apéros, Snacks und Bankette. Wir freuen uns
auf Ihren Besuch! Tel: 041 859 06 40, Fax: 041 859 06 41,
restaurant@tierpark.ch
Natur- und Tierpark Goldau, 19.11.08
Die schönste Baustelle der Welt! – Halbzeit
Die in der Schweiz einzigartige Gemeinschaftsanlage wird am 27. Juni
2009 eröffnet und wird Bären und Wölfen einen natürlichen und
abwechslungsreichen Lebensraum bieten. In diesen Tagen feiern wir die
Halbzeit der Bauarbeiten und freuen uns sehr über das Gedeihen und
Sprießen der neuen Attraktion. Die Anlage ist das größte Projekt, das
der Zoo seit seiner Gründung in Angriff genommen hat – Kostenpunkt rund
6,8 Millionen Franken. Auch wenn die Bagger auf dem Erweiterungsgebiet
Grosswiyer erst in diesem Jahr aufgefahren sind, wird schon seit sehr
langer Zeit am Projekt gearbeitet. Geboren wurde die neue Anlage
sozusagen vor 15 Jahren, als der Natur- und Tierpark das Areal kaufte.
Heute ist der Schuttbach bereits renaturiert worden, die
Pflanzenkläranlage ist gebaut, die Wege ab dem Panoramaplatz bis zum
Besucherzentrum sind im Rohbau errichtet. Darüber hinaus sind auch die
Besuchereinblicke gestaltet – also jene Stellen, von denen aus Sie die
Bären und Wölfe beobachten werden können. Die Bauarbeiten sind zu zwei
Drittel fertig gestellt. Es gibt aber noch viel zu tun – Wir packen es
an! Möchten auch Sie anpacken? Helfen Sie uns, die Restfinanzierung
über Spenden und Gönnerbeiträge abzugleichen. PC 60-755755-9. Ganz
herzlichen Dank für Ihr Wohlwollen und Ihre Unterstützung!
www.tierpark.ch/Zukunft.
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 19.11.08
Wächter der Wüste in der Wilhelma
Sie sehen aus wie Meerschweinchen und gehören auch zu den Nagetieren:
Gundis. Ihre Heimat sind die Felsregionen der Wüsten und Halbwüsten
Nordafrikas. Dort müssen sie mit glühender Hitze am Tag, beißender
Kälte in der Nacht, wenig Wasser und harter Nahrung, wenigen Freunden
und dafür vielen Feinden zurechtkommen. Ein Tier hockt stets aufrecht
auf erhöhter Warte und warnt die Kolonie mit schrillem Pfeifen, falls
sich irgendetwas Bedrohliches nähert – daher kommt auch ihr Name, denn
„Gundi“ bedeutet auf arabisch „Wächter“. Spezielle Haftpolster an den
Füßen machen Gundis zu flinken Läufern und ermöglichen es ihnen, nahezu
senk-rechte Felswände zu erklimmen. Als Versteck dienen vorhandene
Felsspalten: Gundis graben keine eigenen Löcher und legen auch keine
Nester für den Nachwuchs an. Die Jungen kommen nach einer Tragzeit von
etwa 2 Monaten als voll entwickelte Nestflüchter zur Welt. Sie
erbetteln von der Mutter vorgekauten Pflanzenbrei und steigen bereits
nach zwei Wochen auf feste Kost um. Die Gundis im Kleinsäugerhaus der
Wilhelma – zwei nachgezogene Tiere aus dem Aquazoo in Düsseldorf und
ein Wildfang aus dem Nationalpark Dghoumés- haben Ende Oktober
Nachwuchs bekommen. Leider hat von den zwei Jungtieren nur eines
überlebt, aber dieses kann nun von den Wilhelmabesuchern putzmunter im
Kreis der Familie beobachtet werden. Wer genau hinschaut, sieht auch
den hornigen Kamm an den Innenzehen – damit kämmen die Gundis ihr
flauschiges Fell, und diesem „Kamm“ verdanken sie auch ihren
Familiennamen „Kammfinger“. Schauen Sie doch einmal vorbei bei den
aufmerksamen Wüstenbewohnern – in der Wilhelma gibt’s die Reise in die
Sahara jetzt zum günstigen Wintertarif!
Zoo Salzburg, 19.11.08
Was machen die Tiere im Winter?
Familienführung im Zoo Salzburg am Samstag, 22. November 2008 von 14
bis 15.30 Uhr!Der Winter steht vor der Tür! Und falls die
Wettervorhersagen stimmen, dann wird es am kommenden Wochenende so
richtig kalt und vielleicht schneit es auch! Was machen die Zootiere,
wenn es kalt wird? Welche Tierarten genießen den Winter und welche
gehen in dieser Jahreszeit lieber schlafen? Bei der spannenden Führung
in die Welt der Tiere im Salzburger Zoo werden Rentier, Roter Panda und
Co besucht und die Schneeleoparden Familie mit besonderen Leckereien
überrascht. Beim lustigen Pfoten-Quiz wird den Fragen nachgegangen,
welche Tierfüße sich am Besten zum Gehen durch den Schnee eignen? Alle
Zoobesucher sind herzlich zu der Familienführung eingeladen. Keine
Voranmeldung erforderlich! Treffpunkt: um 14 Uhr, im Gibbonhaus.
Zoo Landau, 19.11.08
Pinguin Alexander von Humboldt geht auf Weltreise!
Workshop in der Landauer Zooschule- Am Samstag, 8. November 2008,
trafen sich 17 Mitglieder und Hans-Joachim Schatz als Gast zum ersten
Workshop von Sphenisco e. V. (Verein zum Schutz des Humboldt- Pinguins
und seines Lebensraums) in der Landauer Zooschule. Die Berichte über
den Kampf gegen die Kohlekraftwerke in Nordchile von Gabriele Knauf,
über Aktionen und Aktivitäten seit der Vereinsgründung von Dr.
Christina Schubert und Gabriele Knauf sowie über den Aufbau des Vereins
und die finanzielle Entwicklung von Klaus Blumer lösten von Anfang an
eine lebhafte Diskussion aus und ündeten in einem ganzen Strauss
von kreativen Ideen und Vorschlägen für das kommende Jahr. So sollen
die Politiker in Chile, die über die Genehmigung der Kraftwerke an den
geplanten Standorten entscheiden werden, persönlich angesprochen
werden. Pinguin Alex, gestrickt von Julia Haubs, soll im Alexander von
Humboldt Gedenkjahr, 2009 jährt sich der 150. Todestag des großen
Naturforschers, auf Weltreise gehen und so für den Schutz seiner von
der Ausrottung bedrohten Pinguin-Kollegen und ihrer Lebensräume werben.
Zwei Initiativen von Prof. Guillermo Luna, Universität Coquimbo,
Nordchile will Sphenisco e. V. im kommenden Jahr unterstützen und
fördern: Erstens die Unterschutzstellung von bedeutenden Brutinseln
(Pajeros 1, Pajeros 2 und Tilgo) in der Region Coquimbo sowie zweitens
die Bekämpfung schädlicher invasiver Arten wie Ratten und Kaninchen auf
Brutinseln (Pajeros und Choros, beide in Nordchile). Für die schwierige
Aufgabe konnte durch Vermittlung von Zoodirektor Dr. Heckel, Zoo
Landau, mit Guntram Meier (Ingrip- Consulting) ein international
anerkannter Fachmann gewonnen werden. Weitere Informationen über
Sphenisco und den Kampf gegen die Kohlkraftwerke erhalten Sie im
Internet unter www.sphenisco.org Bitte beteiligen auch Sie sich am
Protest gegen die Kohlekraftwerke und helfen Sie so, den Lebensraum des
Humboldt-Pinguins zu erhalten. Dankeschön!
Zoo Landau, 19.11.08
Braunbär Jonny verabschiedet sich in die Winterruhe!
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen, und unser Braunbär
Jonny verabschiedet sich damit naturgemäß in seine etwa dreimonatige
Winterruhe. Er wird den Winter in seiner Innenbox verbringen, die
meiste Zeit dösen oder schlafen, auch deutlich weniger Nahrung zu sich
nehmen und von seinen Fettreserven zehren. Wie der so genannte
Winterschlaf der Kleinsäuger ist die Winterruhe eine Maßnahme, um
während der kalten und nahrungsarmen Zeit Energie zu sparen. Während
bei einem winterschlafenden Tier jedoch die Körpertemperatur auf das
Niveau der Umgebungstemperatur absinkt und der Stoffwechsel fast auf
Null reduziert ist, sinkt die Körpertemperatur beim Bären in der
Winterruhe nur leicht ab. Jonny wird für die Besucher etwa ab März
wieder regelmäßig auf der Außenanlage zu sehen sein. Weitere
Informationen finden Sie im Internet Zoo Landau in der Pfalz unter
www.zoo-landau.de
Zoo Landau, 19.11.08
Advent im Zoo
Advents-Kinderbuchkino und Basteln in der Zooschule, sowie Ponyreiten
als besondere Attraktion. Am 1., 2. und 3. Adventssonntag, also am 30.
November, am 07. und 14. Dezember, jeweils zwischen 13.00 Uhr und 16.00
Uhr findet in der Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz kostenlos das
beliebte Basteln und jeweils um 14.00 Uhr und um 15.00 Uhr das
gemütliche Advents-Kinderbuchkino für Kinder im Vor- und
Grundschulalter statt. Bei jeder dieser Veranstaltungen wird ein
besonderes Bilderbuch vorgelesen und die Bilder dazu auf einer Leinwand
präsentiert. Anschließend wird zu der Geschichte gemalt und gebastelt.
Zu den weiteren Attraktionen an den drei Sonntagen gehört das bei
trockenem Wetter zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr stattfindende
Ponyreiten. Die Ponys der Ponyranch aus Neuhofen erwarten die Kinder
zum Streicheln und Striegeln. Gegen Entrichtung eines kleinen
Unkostenbeitrages darf auch ein paar Runden um den Flamingoteich
geritten werden.
Zoo Landau, 19.11.08
„Zootiere naschen – den Zoo unterstützen“
Gummibärchen – wer nascht sie nicht gerne? Dass Gummitiere schon lange
nicht mehr nur die Form von Bären haben müssen, sondern auch als
Dromedare, Zebras, Schimpansen oder Robben richtig lecker schmecken,
zeigt die Zootier-Fruchtgummimischung von „Fruchtgummi Design – der
Shop“. Nach dem Motto „Zootiere naschen – den Zoo unterstützen“ ist der
Zoo Landau in der Pfalz eine neue Kooperation mit der Landauer Filiale
von Fruchtgummi Design eingegangen. Auf Anfrage der Zooverwaltung
erklärte sich die Filialleiterin Frau Cornelia Weber spontan und
unkompliziert bereit, mit dem Zoo eine Werbekooperation einzugehen. Sie
ist selber eine begeisterte Zoobesucherin, die sich über diese
besondere Möglichkeit, den Zoo zu unterstützen, sehr freut. Der
Preisnachlass auf den Einkaufspreis, den sie dem Zoo gewährt, kommt
direkt dem Erhalt des Zoos und den Tieren zu Gute. Auch Zoodezernentin
und Beigeordnete Frau Maria Helene Schlösser ist zufrieden: „Die
Zootiermischung ist doch der ideale Werbeträger für unseren schönen
Zoo“. Die Fruchtgummitüten mit 500 g Inhalt und dem neuen Zoo-Etikett
werden sowohl im Zoo als auch im Gummibärchenladen in der Marktstraße
in Landau verkauft und haben sich inzwischen als ein richtiger
Verkaufsschlager entpuppt. Außerdem haben sich verschiedene Landauer
Firmen dazu bereit erklärt, die Fruchtgummitiere zu Gunsten des Zoos in
ihren Filialen zu verkaufen. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich!
Tiergarten Schönbrunn, 19.11.08
Im Kaiserpavillon: der Geschmack der Tropen und des Meeres
Der Tiergarten Schönbrunn bietet ab sofort wieder sein seit Jahren
erfolgreiches Rezept, die kalte Jahreszeit in Gedanken hinter sich zu
lassen und für einige Stunden geschmacklich in die Tropen zu reisen:
das in Wien einzigartige Aqua-Erlebnis-Dinner. Das
Feinschmecker-Ereignis zwischen bunten Aquarien und kaiserlichem Prunk
liegt heuer erstmals in den Händen des neuen Chefs der
Tiergarten-Gastronomie Siegfried Kröpfl, zuvor sieben Jahre lang Chef
de Cuisine des berühmten Hotel Imperial. Der Tiroler bürgt, wie ein
Gourmetführer festgestellt hat, für „unaufgeregten Luxus“. Die
Dinner-Veranstaltung beginnt, wenn die Pforten des Tiergartens für die
normalen Besucher geschlossen werden. Im Aquarienhaus werden zunächst
Cocktails serviert, sowie scharfer Kichererbsensalat und mediterraner
Gemüsesalat. Danach werden vor allen Augen die Piranhas gefüttert.
Schließlich geht es in den sonst nicht öffentlich zugänglichen Keller
des Aquarienhauses, wo seltene Fische und Korallen vermehrt werden. Das
Menü selbst wird im Kaiserpavillon aufgetischt. Die Karte bietet
Zitronengras-Currysuppe mit glacierten Marillen, Filet vom pazifischen
Heilbutt mit Basilikum-Pinienkernöl, Schweinsfilet in
Honig-Korianderkruste und Chakalaka, eine würzige, afrikanische
Gemüsespeise. Als Begleitung Australische, Wiener und Burgenländische
Weine, zum Nachtisch eine Mango-Papaya-Joghurtterrine. Das Schönbrunner
Aqua-Erlebnis-Dinner findet von November bis März etwa alle 14 Tage
statt. Auskünfte und Reservierungen: Tel. (01) 877 92 94 ? 500
Tiergarten Nürnberg, 18.11.08
Weihnachtszeit im Tiergarten Nürnberg:
Lebende Krippe im Zoo und „Flocke-Bude“ auf dem Christkindlesmarkt Ein
außergewöhnliches vorweihnachtliches Erlebnis ganz ohne Hektik und
Stress verspricht die Lebende Krippe im Kinderzoo“ den Besuchern
des Tiergarten Nürnberg zur Adventszeit. An den vier Wochenenden im
Advent sowie am Heiligen Abend stellen Mitarbeiter des Tiergartens,
umrahmt von Schafen, Ziegen und Eseln, die Weihnachtsgeschichte nach.
Zur Untermalung werden weihnachtliche Geschichten erzählt. Der
Weihnachtsmann begrüßt die Gäste bereits am Haupteingang mit Äpfeln,
Nüssen und Mandarinen. Die „Lebende Krippe“ öffnet ihre Tore am ersten
Adventssonntag, den 30. November 2008, um 12.30 Uhr. Sie hat jeden
Samstag und Sonntag sowie am Heiligen Abend von 12.30 Uhr bis 16 Uhr
geöffnet. Für das leibliche Wohl sorgt der Kiosk im Kinderzoo mit
Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen. Eine besondere Attraktion ist der
Laternenzug zur Waldweihnacht am Samstag, 20. Dezember 2008. Kinder und
ihre Eltern treffen sich um 15.30 Uhr am Haupteingang des Tiergartens
und ziehen gemeinsam zur „Lebenden Krippe“. Der Eintritt ist frei.
Organisiert wird die Veranstaltung von der Evangelischen
Auferstehungskirche Zabo gemeinsam mit dem Tiergarten der Stadt
Nürnberg. Die „Lebende Krippe“ im Kinderzoo wird an diesem Tag bis 19
Uhr geöffnet sein. Nur in diesem Jahr ist der Tiergarten auf dem
Christkindlesmarkt vertreten. In der „Flocke-Bude“ im „Dockn-Gässla“
unweit der Fleischbrücke auf dem südlichen Hauptmarkt werden unter
anderem Plüscheisbären sowie Postkarten und Poster von der beliebten
Nürnberger Eisbärin verkauft.
Opel-Zoo, 18.11.08
Nachwuchs im Opel-Zoo: Haubenkapuzineraffen, Buschschliefer und
Bergriedböcke
Großes Dezemberprogramm mit Märchenstunden, Nikolausführung und
Weihnachtsmarkt. Nachwuchs nur im Frühsommer? In einem Zoologischen
Garten mit den verschiedenen exotischen Tierarten, die nicht den
saisonalen Schwankungen in der Natur wie die einheimischen Tierarten
unterliegen, kommen häufig auch in unserer dunkleren Jahreszeit
Jungtiere zur Welt. Im Kronberger Opel-Zoo freut man sich über höchst
seltenen Nachwuchs gleich bei mehreren Tierarten: So wurden ein
Haubenkapuzineraffe, zwei Bergriedböcke und drei kleine Buschschliefer
geboren. Außergewöhnlich war, dass eines der drei Schlieferjungtiere
einen Tag später zur Welt kam als die beiden ersten Geschwister dieses
Wurfes. Die Schliefer bilden eine Gruppe von Tieren, die
tiersystematisch nicht endgültig eingeordnet sind. Schliefer erinnern
von der Gestalt her an Murmeltiere und kauen auch ähnlich wie
Nagetiere. Zu dieser Säugetierordnung gehören sie allerdings nicht,
sondern es sind urtümliche Huftiere, die es schon vor 40 Millionen
Jahren gab. Die nächsten lebenden Verwandten sind nach heutigem
Wissensstand Seekühe und Elefanten (!). Die kleine Kolonie mit den
Jungtieren im Opel-Zoo ist an der Seite des Elefantenhauses
untergebracht und dort durch die große Scheibe auch gut zu beoabachten.
Desweiteren kann bei den Bergriedböcken im Zooteil „Afrika I“ über
erfreulichen Nachwuchs berichtet werden: Mitte Oktober kam ein
männliches Tier zur Welt und 10 Tage später dann ein weibliches. Die
beiden Jungtiere stellen nun eine absolute Rarität dar, sind sie doch
der einzige Nachwuchs dieser seltenen Antilopenart in ganz Europa im
Jahr 2008. Somit bietet der Opel-Zoo nicht nur in der warmen Jahreszeit
ein lohnendes Ausflugsziel. Es locken zahlreiche Veranstaltungen: Jeden
Donnerstag im Advent (15 Uhr) liest der bekannte Erzähler Claus
Claussen im Zoorestaurant Sambesi am Kachelofen Tiermärchen vor. Am
Sonntag, dem 7. Dezember um 14 Uhr gibt es die alljährliche Führung mit
dem Nikolaus zu den Elefanten, bei der die Kinder auch noch eine süße
Überraschung erhalten. Und in der Öffentlichen Führung am Samstag, dem
13. Dezember um 15 Uhr erläutern die Zoopädagogen beim Rundgang wie die
Tiere das „Leben auf Sparflamme“ meistern. Und auf dem Kronberger
Weihnachtsmarkt am 13. und 14. Dezember wird wieder für die Kinder ein
kleiner Streichelzoo aufgebaut, das Glücksrad lockt mit tollen Preisen
und im ZooShop lässt es sich gut kleine Weihnachtsgeschenke - wie
bspw. den Opel-Zoo-Kalender 2009 – einkaufen.
Zoo Osnabrück, 18.11.08
Rechtzeitig zum Bewilligungsbescheid über 5 Millionen!
Zoo-Partner 4colours spendet „Takamanda“-Beschilderung! Die Freude im
Zoo Osnabrück ist groß. Nachdem vor wenigen Monaten dem Zoo ein
vorläufiger Bewilligungsbescheid über 5 Millionen Euro erteilt wurde,
liegt nun die endgültige Bewilligung der Förderung für die Erlebniswelt
„Takamanda“ vor. Die endgültigen Planungen, die nach einer europaweiten
Ausschreibung der Planungsleistungen nun vom Zoo Osnabrück und dem
international renommierten Zooarchitekten Peter Rasbach vorgelegt
wurden, sind nach Prüfung und Freigabe durch die Oberfinanzdirektion
nun von der NBank mit dem offiziellen Bewilligungsbescheid belohnt
worden. Die Förderung des 10 Millionen Euro teuren Zooausbaus wird mit
insgesamt 5 Millionen Euro unterstützt. Ministerpräsident Christian
Wulff hatte sich hier persönlich stark für die Förderung des
Osnabrücker Zoos engagiert. Da passt es gut, dass der Zoosponsor
4colours mit zwei großen Informationstafeln die Zoobesucher schon jetzt
auf die Eröffnung der attraktiven Erlebniswelt „Takamanda“ zur Saison
2010 hinweist. Die derzeit 750.000 jährlichen Gäste, von denen über die
Hälfte von außerhalb des Osnabrücker Landes anreist, werden so im
nächsten Jahr nicht nur über den dann fertig gestellten unterirdischen
Zoo begeistert sein, sondern sehen, dass es auf dem Schölerberg mit
Riesenschritten weiter voran geht. Melanie Demberger vom Zoopartner
4colours übergab jetzt dem Zoo die beiden attraktiven
Informationstafeln, nachdem 4colours bereits vor einigen Monaten die
gesamte Besucherführung mit einer optisch hervorragend gelungenen
Zoobeschilderung im Safari-Look realisiert hatte. Insgesamt beläuft
sich der monetäre Wert der Unterstützung durch 4colours auf über 8.000
¤. Die gesparten Mittel sind ein weiterer wichtiger Baustein für die
Realisierung der Masterplanung des Zoos, und werden für die Überplanung
der nicht mehr zeitgemäßen Bärenanlage verwendet. Das ebenfalls
renommierte Planungsbüro Drecker aus Hannover erarbeitet hier zurzeit
ein völlig neues Konzept. Melanie Demberger versicherte
Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann, dass man auch für dieses Projekt
dann die entsprechenden Beschilderungen gerne kostenlos für den Zoo
realisieren wird!
Sea Life Oberhausen, 18.11.08
Hai-Pflegeeltern gesucht!
Für ein außergewöhnliches Projekt können sich Schulklassen im Sea Life
Oberhausen bewerben: Das Center erwartet Nachwuchs bei den Katzenhaien
und sucht eine Schulklasse, die die Katzenhai-Eier im Klassenzimmer
aufnimmt und die Pflege bis zum Schlüpfen der Babys übernimmt. Das
Projekt startet Anfang Dezember. Über eines müssen sich die kleinen
Hai-Pflegeeltern allerdings im Klaren sein: Die Betreuung erfordert
viel Engagement und Motivation. Auch am Wochenende darf die tägliche
Fürsorge nicht vernachlässigt werden. Etwa fünf bis sechs Wochen lang
müssen die Eier gehegt und gepflegt werden. Das Sea Life Aquaristenteam
steht den jungen Nachwuchsbiologen nicht nur mit der notwendigen
Ausrüstung, sondern auch mit Rat und Tat zur Seite. Bereits in den
vergangenen Jahren wurde das Projekt erfolgreich von verschiedenen
Schulklassen durchgeführt. Aufgrund der überwältigenden Resonanz und
Nachfrage wird auch in diesem Jahr wieder eine engagierte Klasse
gesucht. Mit viel Spaß sollen die Schüler bei diesem außergewöhnlichen
Projekt lernen, was es heißt, Verantwortung zu tragen. Das Projekt
steht zur Unterstützung der Fächer übergreifenden Erziehung im
Umweltschutz, bei der die Begeisterung für die heimischen Meere und
damit auch der Wunsch nach Erhaltung und Schutz geweckt werden soll.
Von Anfang Dezember bis Anfang Februar finden zudem die so genannten
Haiwochen im Sea Life Oberhausen statt. Spannende Hai-Vorträge,
Schaufütterungen und einiges „Meer“ erwarten die Besucher. Die
Haiwochen können auch als optimale Vorbereitung für die Bewerbung als
Hai-Pflegeeltern genommen werden. Bewerbungen können ab sofort
schriftlich per Post (Zum Aquarium 1, 46047 Oberhausen) oder per Fax
(0208 – 444 88 412) bis spätestens 27. November unter Angabe der
Klassenstufe und –größe im Sea Life Center Oberhausen eingereicht
werden. Gute Chancen auf eine positive Antwort haben die kreativsten
Schüler: Das Sea Life freut sich über Gedanken der Schüler zum Thema
Umwelt, beispielsweise was getan werden kann, um die Meere und ihre
Bewohner zu schützen. Willkommen sind aber auch Ideen wie
selbstgedrehte Videos, Bastelarbeiten oder Geschichten mit dem Sea Life
Maskottchen Sharky. Wichtig ist, dass sich die Klasse kurz vorstellt
und beschreibt, warum sie an der Aktion teilnehmen möchte. Weitere
Informationen zum Sea Life erhalten Sie im Internet unter
www.sealifeeurope.com oder telefonisch unter 0208-444 88 444.
Zoo Landau, 18.11.08
Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene im Zoo Landau
Am Samstag, den 29.11.2008 in der Zeit von 13.30 bis 17 Uhr findet
unter Leitung von Andreas Rüschner in der Zooschule des Landauer Zoos
erneut ein Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene statt.
In Nachbarschaft der australischen Bennettkängurus, Kookaburras und
Flötenvögel wird das wohl älteste Blasinstrument der Erde zunächst
vorgestellt. Der Workshop beinhaltet außerdem das Erlernen
verschiedener Grundtechniken und Atemübungen wie zum Beispiel die
Zirkularatmung, die Erzeugung des Grundtons, Stimmmodulationen,
Tiergeräuschimitationen, rhythmisches Spielen, meditatives Spielen etc.
Durch die Zirkularatmung, die beim Spielen des Didgeridoos angewandt
wird, wie auch durch die erzeugten sonoren Klänge, ist eine positive
Wirkung auf Körper, Geist und Seele zu verspüren. Die Kosten des Kurses
betragen 30 Euro für Geringverdiener (Schüler/Studenten/
Arbeitssuchende etc. gegen Vorlage einer Bescheinigung) sonstige
Teilnehmer zahlen 40 Euro am Kurstag. Der Eintritt in den Zoo ist
kostenlos. Für den Kurs können Didgeridoos für 5 Euro ausgeliehen
werden. Die erforderliche Anmeldung von bis zu maximal 12 Teilnehmern
erfolgt unter der Telefonnummer des Zoo Landau in der Pfalz:
06341-898229. Weitere Informationen zum Zoo Landau unter
www.zoo-landau.de
Zoologischer Garten Frankfurt, 18.11.08
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2008 bis März 2009 ist das Exotarium jeden Freitag
durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein
kleines Rahmenprogramm: Datum: 21. November 2008 Treffpunkt:
Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums) Uhrzeit: 19.15 Uhr:
Tropengewitter bei den Krokodilen, 19.30 Uhr: Führung von Tierpfleger
Carsten Färber Thema der Führung: Neues aus der Aquarienabteilung mit
Blick hinter die Kulissen. Neue Technik, neue Zuchten - alles,
was Sie schon immer wissen wollten. Der Eintritt kostet 6,--Euro für
Erwachsene und 3,-- Euro für Kinder (Feierabendtarif).
Erlebnis-Zoo Hannover, 17.11.08
Ein Wintermärchen entsteht!
Vorbereitungen für den Winter-Zoo laufen auf Hochtouren – Eröffnung am
29. November! Auch in einem Lichtermeer müssen Wogen geglättet werden.
Damit Meyers Hof für den Winter-Zoo ab dem 29. November in
wunderschönem winterlich-weihnachtlichem Glanz erstrahlt, hat jede
Glühlampe ihren festen Platz: 1.000 Meter Lichterketten und 100
Girlanden müssen installiert, 40 Leuchtsterne aufgestellt, 58 Meter
illuminierte Eiszapfenvorhänge an den Dachtraufen befestigt und acht
tierische Leuchtfiguren auf die Dächern von Meyers Hof gesetzt werden.
Die Vorbereitungen für den vierten Winter-Zoo sind in vollem Gange.
Während das Lichtermeer in Filigranarbeit Lampe für Lampe entsteht und
10.000 m Verlängerungskabel verlegt werden, geht es auf der Wiese vor
Stall Bröckel derber zu. Mit Baggern wurden 100 m³ Erde abgetragen, um
den Boden für die über 1.000 m² große Eislauffläche zu begradigen.
Jetzt verlegen die Handwerker Holzbohlen als feste Unterkonstruktion
für die Schlittschuhbahn, die Glühweinhütten und das nostalgische
Kinderkarussell. Insgesamt 1.300 m² Holzbohlenfläche werden an den
rechten Platz gerückt. In der Kleiderkammer des Zoos lagern über 100
Kartons mit Daunenjacken, Handschuhen, Mützen, Schals, Winterhosen und
Schuhen – die rot-weiß-blaue Bekleidung für die Winter-Zoo Mitarbeiter.
Derweil sucht das Team Service neue Mitarbeiter für die
Schlittschuhausgabe, die Rodelbahn, das Eisstockschießen, die neue
Po-Rutscher-Bahn für die Jüngsten, sowie für die Fotostation bei der
Schneekugel. Die Neuen werden unterrichtet, eingewiesen und vermessen –
und dann warm ausgestattet. Dienstpläne werden ausgearbeitet, Künstler
engagiert, Chorproben koordiniert, Schlittenhunde organisiert. Das
Vorsprechen der Weihnachtsmänner beginnt. Im Eventbüro klingeln die
Telefone um die Wette: Weihnachtsfeiern in „Tante Millis Futtertrog“
mit Rodeln inklusive sind der Renner. Die Gärtner kommen ganz in Grün
in den Winter-Zoo. 100 Weihnachtsbäume und 80 Kränze schaffen die
richtige Weihnachtsstimmung auf Meyers Hof und Mullewapp. Prachtstück
ist ein 14 Meter hoher Baum, geschmückt mit großen
E.ON-avacon-Weihnachtskugeln – denn der Energiedienstleister E.ON
avacon unterstützt auch in diesem Jahr den Winter-Zoo. Im
Dschungelpalast wird ein großer kunterbunter Weihnachtsbaum „made in
India“ aufgestellt. Und dann muss eigentlich nur noch das Rentier vom
Nikolaus gestriegelt werden – und los geht’s!
Thüringer Zoopark Erfurt, 17.11.08
50 Jahre Zooschau 2008 - 50 Jahre Thüringer Zoopark 2009
10 Jahre Nashornhaus! Die Haltung von Breitmaulnashörnern hat im
Thüringer Zoopark Erfurt eine lange Tradition. Alles begann am 25.
Februar 1982. An diesem Tag bekam der Zoopark zwei junge
Breitmaulnashörner "Kiwu" und "Kenia" aus den USA. "Kiwu" wurde im
Wildlife Animal Park San Diego geboren und "Kenia" im Zoo von San
Antonio. Untergebracht waren die beiden zunächst auf dem Wirtschaftshof
und zogen 1984 zusammen mit vier Afrikanischen Elefantenkühen ins
Elefantenhaus ein. Mit den vier grauen Riesen teilten sie sich sehr
lange die Außen- und Innenanlage. Am 21. Oktober 1996 war dann Baustart
für ein neues Nashornhaus östlich des Elefantenhauses. Drei Tage später
am 24. Oktober wurden bei Baggerarbeiten eine Rolle mit Dokumenten von
der Grundsteinlegung zur geplanten Asienhalle vom 28. April 1961
gefunden. Darin befanden sich eine Tagesausgabe der Zeitung Neues
Deutschland und ein Brief von den Klempnermeistern Kurt John und Fritz
Kokel. Nach einer Bauzeit von nur einem Jahr und einem Monat wurde das
neue Nashornhaus fertiggestellt. Kurz darauf, am 2. Dezember 1997,
zogen "Kiwu" und "Kenia" in den Neubau ein. Zu den beiden
Breitmaulnashörnern gesellte sich am 20. Mai 1998 das Weibchen "Natala"
aus dem Allwetterzoo Münster. Am 18. Juni 1998 14.00 Uhr erfolgte die
feierliche Einweihung des 45 Meter langen und 35 Meter breiten
Nashornhauses und die Eröffnung der Ausstellung "Nashörnern auf der
Spur". Etwa fünf Monate später, am 25. November 1998, erhält der
Thüringer Zoopark zwei junge weibliche Breitmaulnashörner "Numbi" und
"Temba" von einer Wildfarm in Südafrika. Unser Bulle "Kiwu" zeigte
circa ein Jahr später Interesse an "Numbi" und so kam am 6.
Dezember 2001 das erste im Thüringer Zoopark geborene Nashornkalb
"Limpopo" zur Welt. Die beiden Nashornkühe "Kenia" und "Natala" leben
seit 2003 in einem anderen Zoo. "Limpopo" und die beiden im September
2004 und im Juni 2005 geborenen Männchen "Rimbo" und "Amari" wurden im
Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms an andere Zoos
abgegeben. Zur Zeit leben in dem nun zehn Jahre alten Nashornhaus
insgesamt fünf Breitmaulnashörner. Es sind dies der Bulle "Kiwu", die
beiden Kühe "Numbi" und "Temba", die fast zweijährige "Tuli" und die
fast einjährige "Samia". Alle Tiere freuen sich auch in der kalten
Jahreszeit über einen Besuch und können täglich bei gutem Wetter
im Außengehege beobachtet werden.
Naturzoo Rheine, 17.11.08
Große Liebe? – Tiger im NaturZoo vereint
Sie sind vereint: Seit Freitag leben die beiden Sumatra-Tiger im
NaturZoo Rheine in Gemeinschaft. Und offensichtlich ist es eine
Gemeinschaft, aus der noch mehr werden kann bzw. etwas hervorgehen
kann. Ende August traf Tiger-Kater „Batu“ aus dem Zoo Chessington bei
London als zukünftiger Partner für Katze „Sali“ ein, die seit dem Tod
ihres Vaters „Attjak“ fast ein halbes Jahr lang alleine lebte. Wer
dachte, dass Sali den stattlichen, schönen Kater mit offenen Pranken
empfangen würde, der sah sich enttäuscht: Kratzbürstig gab sie durch
das trennende Gitter hindurch zu verstehen, wer die Katze im Haus ist.
Batu ließ sich von der Widerspenstigkeit nicht weiter beeindrucken. Er
gewöhnte sich problemlos an sein neues Zuhause und seine neuen Pfleger,
und seine Souveränität und Ruhe übertrugen sich schließlich auch auf
Sali. Gut Ding will Weile haben: Nach diesem Motto erfolgten auch in
der Vergangenheit die Zusammengewöhnungen von Tigern im NaturZoo. Man
wartete ab, bis Sali in Hitze kam. Mit einem Mal zeigte sie positives
Interesse am Kater, der auf dieses gerne eingegangen wäre - wenn denn
das Trenngitter nicht gewesen wäre... Aber dieses blieb noch
geschlossen, damit die Tierpfleger das Verhalten der Tiger auch in
dieser Situation beobachten konnten. Jetzt, zur zweiten Hitze Salis
seit der Ankunft von Batu, öffneten sich die Schieber. Innerhalb von
Sekunden kam es zu Kontakten, zu sehr intensiven Kontakten, nämlich zu
ersten Paarungen. Diese wiederholten sich am ersten Tag in Abständen
von etwa 15 Minuten, und auch am Wochenende konnten die beiden
voneinander nicht lassen. Bleibt zu hoffen, dass die Liebe auch über
die Hitze der Katze hinaus hält. Batu hat ein sehr gutes „Zeugnis“ aus
Chessington bekommen: Sowohl gegenüber den Betreuern und vor allem zu
seiner Tigerin und seinen Kindern war er ein „Gentleman“. Wenn Sali
nicht zickt, dann sollte auch einer Tiger-Familie im NaturZoo nichts im
Weges stehen. Wann es soweit ist, das wird man vielleicht schon in
einigen Wochen erfahren, wenn Sali wieder in Hitze kommt – oder eben
nicht.
Zoologischer Garten Magdeburg, 17.11.08
Zoo startet Schülerwettbewerb: Althandy-Recycling für den Naturschutz
Magdeburg. Was hat das Recycling von Althandys mit Naturschutz zu tun?
Schulklassen können dieser Umweltfrage jetzt auf den Grund gehen und
sich an einem Schülerwettbewerb beteiligen, den der Zoologische Garten
Magdeburg ab sofort unter dem Motto „Althandys recyceln!“ startet.
Mindestens 30 Althandys sollten die teilnehmenden Schulklassen dem Zoo
bis zum 31.3.2009 zum Recycling übergeben. Die Schulklasse, die die
meisten Althandys gesammelt hat, erhält einen attraktiven Preis: Ein
kostenloser Zoobesuch mit geführtem Rundgang und Blick hinter die
Kulissen im Wert von 150 Euro! Anmeldungen für den Schülerwettbewerb
werden erbeten unter info@zoo-magdeburg.de oder schriftlich:
Zoologischer Garten Magdeburg gGmbH, Stichwort: „Althandys recyceln!“,
Am Vogelgesang 12, 39124 Magdeburg. Der Zoo erzielt pro recyceltem
Handy drei Euro. Der Erlös kommt zu 100 Prozent den
Artenschutzprojekten zugute, die der Zoologische Garten Magdeburg im
Rahmen der „Aktion Naturschutz“ fördert. In Deutschland gibt es mehr
als 80 Millionen Handys. Sie enthalten giftige und seltene Rohstoffe
wie Blei, Kadmium, Coltan, Platin, Nickel und sogar Gold. Die
durchschnittliche Verwendungsdauer eines Handys beträgt aber nur knapp
zwei Jahre. Das hat weitreichende Folgen: „Ein Bestandteil von Handys,
das Roherz Coltan, wird vorwiegend im krisengeschüttelten Kongo
abgebaut,“ erläutert die Artenschutz-Kuratorin des Zoos, Julia
Trillmich. „Die extensiven Minenarbeiten schädigen nicht nur zahllose
bedrohte Tier- und Pflanzenarten, sondern führen auch vermehrt zu
blutigen Auseinandersetzungen.“ Um den Bedarf an Rohstoffen für neue
Handys zu reduzieren und den Berg von Elektroschrott zu verringern, ist
der Zoo bereits seit einiger Zeit aktiv: Zoobesucher können ihre
Althandys in einer Handy-Recyclingtonne im Eingangsbereich abgeben.
Durch den Schülerwettbewerb will der Zoo zusätzlich Jugendliche auf das
Thema aufmerksam machen und sie dazu animieren, sich mit den globalen
Zusammenhängen von Konsumverhalten und nachhaltigem Naturschutz
kritisch auseinander zusetzen. Weitere Infos finden Sie unter
www.zoo-magdeburg.de
Zoologischer Garten Berlin, 17.11.08
Ein neues Gewand für ein traditionsreiches Haus
In den 50iger Jahren wurde das im 2. Weltkrieg fast völlig zerstörte
Zoo-Aquarium aufgrund von Baustoffknappheit und eingeschränkten
technischen Möglichkeiten unter schwierigen Bedingungen wieder
aufgebaut. Deshalb waren vor über 25 Jahren umfangreiche Sanierungen
nötig geworden. Seit dieser Zeit hat vor allem die Außenfassade durch
die innenstädtischen Belastungen stark gelitten. So fiel nicht nur der
Putz herunter, auch tragende Elemente waren schon stark angegriffen und
Dachflächen undicht geworden. In zwei Bauphasen wird nun die Fassade
nach alten Vorlagen und Fotodokumentationen in Abstimmung mit der
Unteren Denkmalbehörde des Bezirksamtes Berlin-Mitte und dem
Landesdenkmalamt erneut saniert. Nach umfangreicher
Grundlagenermittlungen, Entwurfs- und Ausführungsplanungen seit Ende
2007 wurde im Juni 2008 mit den Arbeiten begonnen. Alter Putz wurde
komplett entfernt und durch Edelkratzputz ersetzt. Gesimsbänder aus
Naturstein- und Stuckmaterialien wurden erneuert,
Natursteinverblendungen restauriert oder durch original „Ettringer
Tuff“ ersetzt. Es erfolgten eine vollständige Betonwerk- und
Granitsteinsanierung sowie konservatorische Maßnahmen an allen
Tierreliefs. Jetzt ist die 1. Bauphase in der Budapester Straße
abgeschlossen. 2009 wird die Sanierung der Fassade auf der Zooseite
erfolgen.
Tierpark Chemnitz, 14.11.08
Neue Bewohner im Tropenhaus des Tierparks Chemnitz
Die Vogelschar im Tropenhaus hat Zuwachs bekommen. Mit drei
Bronzeschwanz-Pfaufasanen, einem Hahn und zwei Hennen, zog eine neue
Tierart in den Tierpark ein. Dabei handelt es sich um kleine Fasane,
die in Gebirgswäldern auf Sumatra beheimatet sind und nur selten in
Zoos gezeigt werden. Die Tiere sind dunkelbraun gefärbt. Männchen und
Weibchen unterscheiden sich äußerlich kaum, letztere haben aber kürzere
Schwanzfedern. Das Tropenhaus ist übrigens ein guter Platz, um etwas
Wärme zu tanken und dabei interessante Tierbegegnungen zu machen. Neben
acht verschiedenen Vogelarten, denen die gesamte Halle zur Verfügung
steht, laden Klammeraffen, Zwergflusspferde, Faultiere,
Blattschneiderameisen, Fische und Reptilien zum Beobachten ein.
Vogelpark Herborn, 14.11.08
Ein Besuch im Herborner Vogelpark – ein gutes Mittel gegen
Winterdepressionen bei Mensch und Tier
Die milde Novemberwitterung macht es möglich, dass der Herborner
Vogelpark auch in nächster Zeit noch geöffnet ist. Das gibt
Naturfreunden eine gute Gelegenheit, sowohl ihrem eigenen psychischen –
und somit auch körperlichen – Wohl als auch dem Wohle der in dem
familienfreundlichen Naturerlebniszentrum gepflegten Tiere etwas Gutes
zu tun. Bekanntlich empfehlen Mediziner in den oftmals als so düster
empfundenen Monaten des Spätherbstes und Winters ins Freie zu gehen, um
Licht und Energie zu tanken. Verbringt man einen Teil seiner Freizeit
an der frischen Luft in einem Zoologischen Garten, so kommt dies zudem
nach Mitteilung des Herborner Biologen Wolfgang Rades auch den
zahlreichen zahmen Tieren der Parks besonders zugute. Im Herborn er
Vogelpark gilt dies beispielsweise für stark menschenbezogene Tiere wie
Molukkenkakadu „Coco“, Aradame „Rickie“ oder den nur kniehohen
Muntjakhirsch „Benno“, die sich über wohl dosierte Streicheleinheiten
der Besucher ganz besonders freuen. Und natürlich sind die aufgeweckten
Lisztäffchen ebenso wie die übrigen zahmen Papageien über die
willkommene Abwechslung vor dem hoffentlich nicht allzu langen Winter
ganz besonders dankbar. Damit auch so spät im Jahr noch möglichst viele
Tierfreunde den Bewohnern des Vogelparks „hallo“ sagen, und auch, um
die Beliebtheit des Naturerlebniszentrums bei der Bevölkerung der
Region weiter zu steigern, reduziert das Vogelparkteam jetzt zudem die
Eintrittspreise: Erwachsene zahlen nur noch ¤ 2,00 und Kinder ¤ 1,00.
Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades betont, bietet es sich bei der
gegenwärtigen herbstlichen Witterung geradezu an, einen Ausflug in das
Herborner Naturerlebniszentrum mit einer Wanderung in der malerischen
Landschaft am Fuße des Westerwaldes zu verbinden. Der Vogelpark im
Herborner Stadtteil Uckersdorf wird bis zum Eintritt längerer harter
Winterwitterung mit Dauerfrost und geschlossener Schneedecke täglich
von 9.30 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet bleiben. Letzter
Einlass ist bis eine Stunde zuvor. Sollte die Kasse nicht besetzt sein,
können die Besucher ihren Obolus gerne beim diensthabenden Tierpfleger
im Park entrichten. Nähere Auskünfte gibt es unter Tel. 02772/42522
oder im Internet unter www.vogelpark-herborn.de.
Zoo Duisburg, 13.11.08
Von hämmernden Köpfen und riesigen Nestern
Mit ihrem hammerähnlichen Kopf zählen die etwa einen halben Meter
großen und bis zu 500 g schweren, afrikanischen Hammerköpfe zu den
ungewöhnlichsten Vertretern der Vogelwelt. Noch heute streiten die
Systematiker, in welche Vogelfamilie sie den einheitlich braun
gefiederten, an Schnabel, Beinen und Füßen schwarz gefärbten Hammerkopf
platzieren sollen. Traditionell wird der Hammerkopf den Schreitvögeln
zugeordnet und steht damit den Störchen, Reihern und Ibissen nahe.
Manche Experten stellen ihn auch in die Nähe der Regenpfeifer oder
verpassen ihm sogar eine eigene Ordnung. Das Zusammenstellen von Paaren
bei dieser Art bereitet den Tiergärtnern oft genug Kopfzerbrechen, denn
wenn die Chemie nicht stimmt, äußert sich das in vehementer Aggression.
Hammerköpfe sind hierbei absolut kompromisslos. So dauerte es auch
einige Zeit, bis im Zoo Duisburg ein harmonisierendes Paar etabliert
werden konnte. Besonders jetzt während der Balzzeit führen sie bei
Begegnungen mit Artgenossen eigentümliche »Tänze« auf, wobei sie auch
recht hoch in die Luft springen und „japsende“ Rufe ausstoßen. Derzeit
bauen die Hammerköpfe in der geräumigen Freiflugvoliere der Fasanerie
an ihrem in der Vogelwelt einzigartigen Nest. Alles was nicht niet und
nagelfest und irgendwie geeignet erscheint, wird auf einer Nisthilfe in
rund 1,50 m Höhe kunstvoll und geschäftig verbaut. Das Nest ist
mit einem Durchmesser bis zu 1,80 m absolut riesig! Durch ein
Schlupfloch gelangen die Vögel in die kleine Innenkammer. Beide Partner
benötigen Monate bis zur Fertigstellung des Nestes. Interessanterweise
wird zu jeder Brutsaison ein neues Nest errichtet. Das Gelege besteht
aus 3-7 weißen Eiern und wird von beiden Altvögeln etwa 30 Tage lang
erbrütet. Hammerköpfe können in großen Flugvolieren problemlos mit
anderen Vogelarten vergesellschaftet werden. So erleben die Besucher in
der Afrika-Voliere auch Hagedasch-Ibisse, die zu den klassischen Vögeln
Afrikas zählen und dessen weitreichende, rau klingende Rufe allen
Safarirei-senden bestens vertraut sind. Oder die Boden bewohnenden
Kaptriele, die sich durch einen großen Kopf mit riesigen gelben Augen
auszeichnen. Dieses Erscheinungsbild hat ihnen im Volksmund auch die
Bezeichnung Dickkopf oder Glotzauge eingebracht. Und nicht zu vergessen
die zu den Kuckucksvögeln zählenden Schildturakos, die überaus
farbenprächtig sind und deren gelbes Schild am Oberschnabel, das bis
zur Stirn hinauf reicht, namensgebend ist.
Zoo Heidelberg, 13.11.08
Ausstellung im Zoo: Die schönsten Bilder des Fotowettbewerbs!
„365 Tage Zoo Heidelberg“; Der in diesem Jahr durch den „Verein der
Tiergartenfreunde“ ausgeschriebene Fotowettbewerb „365 Tage Zoo
Heidelberg“ hat zahlreiche Fans des Heidelberger Zoos dazu bewogen,
Ihre Bilder mit in den Ring zu werfen und dem Verein zur Verfügung zu
stellen. Herausgekommen ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.
Die mit Tierliebe und viel Geduld aufgenommenen Tierportraits in Farbe
und Schwarz-Weiß zeigen ein stimmungsvolles Panorama von Tieren,
Landschaften und Begegnungen im Heidelberger Zoo. Die Ausstellung mit
den schönsten Bildern des Wettbewerbs ist vom 16.11.2008 bis zum
14.12.2008 im Afrikahaus des Zoos zu sehen. Am Sonntag, den 16.
November um 11.00 Uhr findet dort auch die Vernissage statt. Besucher
sind herzlich willkommen. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur
Verfügung. Bitte wenden Sie sich an Steffanie Richter, Tel: 06221
6455-27, Mail: steffanie.richter@heidelberg.de
Zoologischer Garten Frankfurt, 13.11.08
Abendprogramm für Kinder im Zoo: Nächtliche Expedition mit Lagerfeuer
Für junge Natur- und Tierforscher im Alter von acht bis zwölf Jahren
bieten die Naturschutz-Botschafter der Zoologischen Gesellschaft und
des Zoologischen Gartens Frankfurt im Winter wieder nächtliche
Expeditionen an. Vom Haupteingang des Zoos an der
Bernhard-Grzimek-Allee startet ein spannendes Programm mit Rätsel und
Spiel, bei dem die jungen Forscher durch den dunklen Zoo geführt
werden. Während die Tiere schlafen gehen, wird am Grzimek Camp ein
Lagerfeuer entzündet, an dem Geschichten zum Abenteuer Naturschutz
erzählt, Spiele veranstaltet und Stockbrot gebacken werden. Nächste
Termine: Freitag, 21. November 2008, Freitag, 19. Dezember 2008, Zeit:
18:30 - 21:00 Uhr. Treffpunkt: Zoologischer Garten Frankfurt,
Haupteingang, Kosten: 6,- Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Kinder
beschränkt. Mitmachen kann jeder, der sich rechtzeitig anmeldet bei:
Dr. Inga Roedenbeck, Tel. 069 – 94 34 46-12 oder roedenbeck@zgf.de
Tiergarten Nürnberg, 13.11.08
Eintritt frei im Delphinarium!
Es wird gebaut im Tiergarten Nürnberg und Bagger beherrschen das
Gelände. Damit die Besucher dennoch gerne in den Tiergarten kommen,
sind ab dem kommenden Wochenende (15./16. November 2008) die
Vorstellungen im Delphinarium kostenlos. An allen Wochenenden bis Ende
Februar 2009 wie auch in den kommenden Weihnachtsferien (22.12.2008 bis
5.1.2009) und Frühjahrsferien (23. bis 27.2.2009) wird für die
Vorführungen im Delphinarium kein zusätzlicher Eintritt verlangt. Unter
der Woche werden weiterhin täglich zwei öffentliche Trainingseinheiten
anstatt der regulären Vorstellungen durchgeführt. Das Delphintraining
ist im normalen Eintrittspreis des Tiergartens enthalten. Die genauen
Zeiten für die Vorstellungen und für das öffentliche Training sind im
Internet zu finden unter www.tiergarten.nuernberg.de oder telefonisch
zu erfragen unter Tel. 0911/54 54 6.
Zoologischer Garten Frankfurt, 13.11.08
Mitglied werden im Zoo Jugendclub!
Für tierinteressierte Kinder und Jugendliche im Alter von 9 - 14 Jahren
hält der Zoologische Garten Frankfurt ein ganz besonderes Angebot vor,
den Zoo-Jugendclub. Im Jugendclub könnt ihr Zootiere hautnah entdecken,
viele Geheimnisse lüften und zusammen die Natur erforschen. Ab Januar
2009 starten neue Gruppen: montags und dienstags, 14.30 - 16.30 Uhr.
Pro Gruppe werden 20 Plätze angeboten. In beiden Gruppen sind noch
Plätze frei. Ihr Ansprechpartner ist Klaus Kallenbach, Tel.: 069 /
212-36 986 Wollt Ihr "affenstarke" Tage im Zoo erleben und
mitgestalten? Werdet Mitglied im Zoo-Jugendklub! Wenn Ihr 9 - 14 Jahre
alt seid, 2 Nachmittage im Monat im Zoo sein wollt (Sommerzeit: 15:00 -
17:00 Uhr. Winterzeit: 14:30 -16:30 Uhr) eine Jugend-Jahreskarte kauft
(EUR 25,00) Stand: 11/2008 oder Alternative: für EUR 40,00 den
Naturpass (Stand: 11/2008) (gemeinsame Jahreskarte für Zoo,
Palmengarten und Naturmuseum Senckenberg) und neugierig seid, dann
könnt Ihr... 5.000 Tiere entdecken, 5.000 Geheimnisse lüften,
Zoo-Nachwuchsforscher werden und bis zu 2 Jahre im Zoo-Jugendklub
mitarbeiten. Das Kennenlernen der "Tierpersönlichkeiten" und ihrer
faszinierenden Lebensweisen, die vielfältigen Aufgaben und Abläufe des
Zooalltags können durch die Jugendklubkinder beobachtet, beschrieben,
fotografiert und gezeichnet werden. Die aktive Mitarbeit bei
Tierschutz- und Naturschutzaufgaben (Bau von Nisthilfen /
Artenschutzstand-Betreuung...) hilft Zusammenhänge zu begreifen und
sich selbst für Tiere und die Natur einzusetzen. Information und
Anmeldung: Zoologischer Garten Frankfurt, Zoo-Jugendklub. Viele Themen
im Zoo-Jugendklub erwarten euch.
Tierpark Ströhen, 13.11.08
Suchen Sie nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk?
Zum Beispiel könnten Sie einen Gutscheine für das Elefantenspecial
verschenken: Begleiten Sie unseren Tierpfleger vormittags bei der
Pflege von unseren drei Elefantendamen Makombe, Karibaund Sambesi.
Helfen Sie mit bei dem Waschen der Elefanten, dem Säubern des Geheges,
schmusen sie eine Runde und verabschieden Sie sich mit einem Ritt auf
dem Rücken der Elefanten!!! Oder für ein Gepardenmeeting: Erleben Sie
unsere zwei Gepardenbrüder Kanyo und Bongo hautnah. In Begleitung eines
Tierpflegers können Sie das Gehege der Geparden betreten und die beiden
Schmusekatzen streicheln. Unsere Tierpfleger beantworten gerne Ihre
Fragen! Oder für eine Tierpatenschaft: Übernehmen Sie die Patenschaft
für eines Ihrer Lieblingstiere. Sie erhalten eine Urkunde mit einem
Bild von ihrem Tier, ein Schild an einem Patenschaftsbaumund einmal
freien Eintritt um Ihr Patenkind zu besuchen. Vielleicht schenken Sie
auch einfach eine Karte für unseren Weihnachtszirkus: Erleben Sie in
den Weihnachtsferien unseren traditionellen Weihnachtszirkus. Ein
Rundgang durch den Tierpark rundet den Besuch bei uns ab. Wie wäre es
ansonsten mit einer Baumpatenschaft? Das ganz besondere Geschenk: Ein
Baum aus dem Geschenkewald! Baumpatenschaften für jeden Anlass. Hier
finden Sie ein ganz persönliches Geschenk für Menschen, die ihnen ganz
besonders wichtig sind. Natürlich haben wir auch Eintrittsgutscheine:
Genießen Sie einen Tag in dem Tierpark Ströhen und werfen Sie einen
Blick hinter die Kulissen des größten Vollblut-Arabergestüt von Europa.
Familie Ismer wünscht Ihnen „Frohe Weihnachten und ein schönes Jahr
2009“ und hofft auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
openPR.de - 13.
Nov.
20008
Spaß und Verantwortung
sind kein Gegensatz - US-Themenparks für Umwelt- und Artenschutz aktiv
Wasserstoffbetriebene Shuttle-Busse und Teller aus Zuckerrohr: Die zehn
Worlds of Discovery Parks sind in vielen Bereichen für die Umwelt
aktiv. Die für ihre Tierattraktionen und Achterbahnen bekannten
amerikanischen Themenparks – darunter SeaWorld, Busch Gardens und
Discovery Cove – zeigen ihren Besuchern, dass Umwelt- und Artenschutz
ganz oben auf ihrer Prioritäten-Liste steht. „Dies ist nicht immer
leicht und hat seinen Preis – aber es ist der einzig richtige Weg, den
wir bereits seit fünf Jahrzehnten gehen,“ erklärt Jim Atchison,
President & CEO der Betreibergesellschaft Busch Entertainment
Corporation. Alle Fische und Meeresfrüchte, die in den Park-Restaurants
auf
der
Speisekarte stehen, stammen aus Fischereibetrieben, die umweltgerecht
geführt werden.
presse-service.de - 13. Nov. 2008
Genehmigung
für Delfinarium verlängert
Das Delfinarium
im Allwetterzoo darf für weitere fünf Jahre Delfine halten. Die Stadt
Münster hat die dafür nach dem Tierschutzgesetz
erforderliche Genehmigung verlängert. Da die zurzeit geltende Erlaubnis
ausläuft, hatte die Verwaltung zu prüfen, ob eine neue
Haltungsgenehmigung erteilt wird. In Münster werden solche
Genehmigungen grundsätzlich auf fünf Jahre befristet.
Auch in
Münster
hat es in den zurückliegenden Monaten intensive Diskussionen um die
Haltung von Delfinen gegeben. Die Fachleute des Veterinär- und
Lebensmittelüberwachungsamtes der Stadt haben dazu alle verfügbaren
Quellen ausgewertet. Im Ergebnis sind sie zu dem Schluss gekommen, dass
eine neue Genehmigung zur Delfinhaltung erteilt werden kann.
> dies ist eine PM der Stadt Münster, verteilt über einen
Presseservice. Den gleichen Weg geht der WDSF, der eigentlich die
Schließung forderte und nun die Genehmigung mit den üblichen Auflagen
als eigenen Erfolg
darstellt:
Delfinschutzorganisation
WDSF erzielt Erfolge pr-center.de
(wobei
der Autor über sich in der Dritten Person schreibt, um redaktionelle
Distanz zu fingieren)
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
Pressrelations - 13. Nov. 2008
Erste Schritte auf dem Weg zum Weltnaturschutzrat
Vertreter aus mehr als 100 Staaten haben auf einer Konferenz in der
malaysischen Verwaltungshauptstadt Putrajaya erste Schritte auf dem Weg
zu einem Weltnaturschutzrat beschlossen. Zuvor soll allerdings eine
Analyse vorgenommen werden, in welchen Bereichen besonderer Bedarf für
wissenschaftliche Beratung besteht. Rund sechs Monate nachdem in Bonn
bei der UN-Naturschutzkonferenz vereinbart wurde, ein dem Weltklimarat
IPCC vergleichbares Gremium für den Bereich Biologische Vielfalt zu
schaffen, haben in Malaysia die ersten offiziellen
Regierungskonsultation zur Einrichtung eines solchen internationalen
Wissenschaftsrates für Biodiversität und Ökosysteme stattgefunden
(Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Service,
IPBES) stattgefunden. Die dreitägige Konferenz fand auf Einladung des
UN-Umweltprogramms UNEP mit finanzieller Unterstützung Deutschlands
statt. Für Deutschland, das derzeit die Präsidentschaft des
UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) innehat, nahm der
Leiter der Naturschutzabteilung im Bundesumweltministerium, Jochen
Flasbarth an der Konferenz teil. „Das Ziel muss sein, den
wissenschaftlichen Erkenntnissen eine gewisse Verbindlichkeit für die
politische Umsetzung zu geben“, so Flasbarth.In einem nächsten Schritt
sollen sich die Umweltminister bei der Verwaltungsratssitzung von UNEP
im Februar 2009 mit dem Thema befassen und dabei die Weichen für die
weiteren Konsultationen auf Beamtenebene stellen.
OA News - 17. Nov. 2008
Bedrohte Reptilienfauna auf dem Dach der Welt
Nepal, das durchschnittlich höchste Land der Erde, hat weit mehr zu
bieten, als Sherpas, Basislager und Trekkingtouren. Im Süden, an der
Grenze zu Indien, und in den Mittellagen findet man subtropische und
tropische Dschungelregionen mit Höhenlagen von 70 bis 2750 Metern.
Diese flachen und sehr fruchtbaren Gebiete weisen die höchste
Artenvielfalt des Landes auf, darunter etwa 100 Reptilien- und 50
Amphibienarten. Viele sind endemisch, kommen also nur hier vor.
Lebensraumverlust und kommerzielle Jagd führten vielerorts bereits zu
einem dramatischen Rückgang der Bestände. „Besonders die
Schildkrötenfauna ist stark bedroht", sagt Professor Rudolf Hoffmann,
Zoologe an der Ludwig-Maximilians-Universität München. So gelang zehn
Jahre lang nicht ein Freilandlebendnachweis der
Gelbkopf-Landschildkröte, obwohl deren Panzer zahlreich zu Masken
verarbeitet in Kathmandu zum Kauf angeboten oder die Tiere
dahinsiechend in Tempeln gehalten werden. Viele Tiere landen als
Schmuggelware für paramedizinische Zwecken in Bangladesch, Indien, und
vor allem in China. „Aus China kommt eine starke Nachfrage nach
essbaren Tieren. Das wirkt wie ein Staubsauger in dem eine Art nach der
anderen verschwindet", beklagt Hoffmann.
epochtimes.de - 18.11.2008
Gefahr für Kiebitz und Star - Laut Studie „Vögel in
Deutschland 2008“ immer mehr heimische Arten bedroht
Viele bislang weit verbreitete Vogelarten wie Kiebitz und Star sind in
Deutschland zunehmend bedroht. Von den 100 häufigsten Arten werden 20
als gefährdet eingestuft oder auf der sogenannten Vorwarnliste geführt,
wie die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, am
Dienstag bei der Vorstellung des Berichts „Vögel in Deutschland 2008“
in Bonn sagte. Bei jeder dritten häufigen Art hätten die Bestände
zwischen 1990 und 2006 abgenommen, beim Kiebitz um 70 Prozent. Nach wie
vor gehe es bodenbrütenden Feldvögeln schlecht, vor allem wegen der
intensiven Landwirtschaft, erklärte Jessel. Artenreiche Brachflächen
würden derzeit großflächig in Monokulturen verwandelt. Durch den
Wegfall der Flächenstillegung hätten wertvolle Rückzugsräume stark
abgenommen. „Der in den kommenden Jahren zunehmende Anbau
nachwachsender Rohstoffe wird die Situation für Feldlerche, Grauammer
und Stieglitz absehbar weiter verschärfen“, betonte Jessel. Sie
forderte die Bereitstellung von Kompensationsflächen und das Anlegen
von Säumen an Wegrändern.
Hamburger Abendblatt - 19. Nov. 2008
Schwund auch bei häufigen Vogelarten
"Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006 im Bestand
ab. Alarmierend ist, dass selbst Arten wie Kiebitz, Bluthänfling und
Star rückläufig sind. Von den 100 häufigsten Arten werden 20 als
gefährdet eingestuft oder auf der Vorwarnliste geführt." So bewertete
Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, den
gestern in Bonn vorgestellten Statusbericht "Vögel in Deutschland
2008". Etwa 5000 Vogelkenner hatten im Dachverband Deutscher
Avifaunisten (DDA) die Bestände erfasst. Insgesamt gelten 110 von 260
heimischen Brutvogelarten als gefährdet.
scinexx.de - 20.11.2008
Das
große Sterben - Folgen des Klimawandel für Tier- und Pflanzenwelt
Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird die Natur Bedingungen ausgesetzt
sein, wie es sie seit mehreren hunderttausend Jahren nicht mehr gegeben
hat. Die schnell steigenden Temperaturen und CO2-Werte stellen die
Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen auf eine harte Probe.
Klimazonen wandern, Lebensräume und Nahrungsgrundlagen verändern sich.
Für einige allerdings ist der Klimawandel eine echte Chance, denn er
eröffnet ihnen neue Habitate und Strategien. Was aber macht eine Art zu
einem Gewinner oder Verlierer des Klimawandels? Wen trifft es am
härtesten und warum?
derstandard.at -
19.11.2008
Zwergkoboldmaki nach 87 Jahren wieder gesichtet
Die Ähnlichkeit der kleinen Tiere mit den Gremlins ist verblüffend.
Bloß: Seit 1921 hat niemand einen echten Zwergkoboldmaki lebend
gesehen. In den vergangenen zwei Monaten konnten US-Zoologen am Mount
Rore Katimbo auf der indonesischen Insel Sulawesi gleich drei der 50
Gramm leichten Primaten zu Beobachtungszwecken fangen.
epochtimes.de - 19.11.2008
Gelbaugenpinguin profitierte vom Aussterben der
Konkurrenz - Bisher unbekannte Art in Neuseeland entdeckt
Bei der Erforschung eines seltenen Pinguins sind Forscher aus
Neuseeland auf eine bisher unbekannte Art gestoßen, die vor rund 500
Jahren ausstarb. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die ersten
Menschen in Neuseeland den neu entdeckten Waitaha-Pinguin jagten und
bis zum Jahr 1500 vollständig ausrotteten. Dies erlaubte es dem
Gelbaugenpinguin, sich weiter auszubreiten. Das Forscher-Team
untersuchte DNA der Knochen von prähistorischen Gelbaugenpinguinen auf
genetische Veränderungen, die mit der Besiedlung durch den Menschen
entstanden sind. Dabei stießen sie auf einige ältere Knochen mit
anderer DNA. Die Tests „ließen uns eine neue Pinguin-Art beschreiben,
die erst vor einigen hundert Jahren ausstarb“, hieß es in dem
Forschungsmagazin „Proceedings of the Royal Society B: Biological
Sciences“. Coautor Philip Seddon von der Universität Otago erklärte,
die Knochenuntersuchungen hätten eine zeitliche Lücke zwischen dem
Aussterben des älteren Pinguins und der Ausbreitung des
Gelbaugenpinguins ergeben. Dies lasse darauf schließen, dass das
Aussterben der einen Art die andere vor 500 Jahren begünstigt habe. Der
Gelbaugenpinguin gilt als eine der Arte, die am stärksten vom
Aussterben bedroht ist. Derzeit gibt es umfangreiche Bemühungen, die
geschätzten 7.000 Tiere in Neuseeland zu schützen.
wissenschaft-online.de - 19.11.2008
Pinguin nutzt Ausrottung eines Verwandten
Entgegen
bisheriger Annahmen hat die Menschheit wohl doch schon eine Pinguinart
ausgerottet. Ihr Verlust fiel allerdings erst jetzt auf, da eine
verwandte Spezies - der Gelbaugenpinguin (Megadyptes antipodes)
- rasch ihren Platz eingenommen hat. Demnach hat der Gelbaugenpinguin
die südliche Hauptinsel Neuseelands erst in den letzten Jahrhunderten
besiedelt, wie Sanne Boessenkool von der University of Otago in Dunedin
und ihre Kollegen schreiben. Zuvor war dieser Lebensraum durch Megadyptes
waitaha
besetzt, den offensichtlich Überjagung durch Maori noch vor Ankunft
europäischer Siedler ausrottete: In vielen historischen Abfallhaufen
der polynesischen Einwanderer fanden sich Pinguinknochen, deren
genetische und morphologische Analyse nun zeigte, dass es sich um eine
eigenständige Pinguinart gehandelt haben muss.
welt.de - 20.11.2008
Ein Kommen und Gehen bei Pinguin-Arten
Der Gelbaugenpinguin profitiert vom Aussterben der Konkurrenz: 500
Jahre nach ihrem Aussterben sind Forscher auf die Überreste des
Waitaha-Pinguins gestoßen, der dereinst ausgerottet wurde. Das erlaubte
es dem Gelbaugenpinguin, sich auszubreiten. Der ist allerdings auch
schon wieder vom Aussterben bedroht.
derstandard.at - 17.11.2008
Walforschung ohne Tötungen in Australien
Mit einem Millionen-Programm will die australische Regierung die
Forschung an Walen ausweiten, ohne dabei auch nur einen der
Meeressäuger zu töten. In das Projekt sollen umgerechnet etwa drei
Millionen Euro investiert werden, wie Umweltminister Peter Garrett am
Montag bekanntgab. Die Forschungen sollen demnach kurz vor Beginn der
Jagdsaison im Südmeer aufgenommen werden. Damit wolle man Japan
beweisen, dass wissenschaftliche Ergebnisse "auch ohne den Einsatz von
Harpunen" erzielt werden könnten, sagte Garrett - nicht dass Japan mit
seinen "Erkenntnissen" die Fachwelt bisher überwältigt hätte ...
spiegel.de - 17.11.2008
Australien will Wale ohne Blutvergießen erforschen
Australien liegt des Öfteren mit Japan über Kreuz, nicht zuletzt wegen
des Walfangs. Japan deklariert seine Jagd auf die Meeressäuger als
wissenschaftliche Forschung, um damit das Moratorium der
Internationalen Walfangkommission zu umgehen. Zahlreiche Länder
kritisieren seit Jahren das Vorgehen Japans, und aus Australien kommt
regelmäßig die lauteste Kritik. Die Regierung in Canberra ließ Japans
Walfangflotte in der vergangenen Saison sogar mit einem eigenen Schiff
beschatten - und veröffentlichte anschließend Fotos, die international
einen Sturm der Entrüstung auslösten . Australiens Umweltminister Peter
Garrett, zuvor als Sänger der Rockgruppe Midnight Oil berühmt geworden,
zeigte sich "angeekelt und traurig". Jetzt will Australien mit einem
Großprojekt beweisen, dass es auch anders geht: Wale sollen erforscht
werden, ohne dass dabei auch nur ein Meeressäuger zu Tode kommt. Die
rund drei Millionen Euro teure Aktion soll kurz vor Beginn der
Jagdsaison im Südmeer beginnen, sagte Garrett. Als Adressaten des
Vorhabens nannte er explizit Japan: Man wolle Tokio zeigen, dass
wissenschaftliche Ergebnisse "auch ohne den Einsatz von Harpunen"
erzielt werden könnten.
netzzeitung.de - 17.11.2008
Australien entlarvt Japans Walfang-Lüge
Den Vorwurf, dass Japan Walforschung nur vorschiebt, um das begehrte
Fleisch zu erhalten, gibt es schon lange, doch damit ist den Walen noch
nicht geholfen. Die australische Regierung will deswegen mit einem
Millionen-Programm die Forschung an Walen ausweiten – ohne dabei auch
nur einen Meeressäuger zu töten.
In das Projekt sollen sechs Millionen australische Dollar (gut drei
Millionen Euro) investiert werden, wie Umweltminister Peter Garrett am
Montag bekanntgab. Die Forschungen sollen demnach kurz vor Beginn der
Jagdsaison im Südmeer aufgenommen werden. Damit wolle man Japan
beweisen, dass wissenschaftliche Ergebnisse «auch ohne den Einsatz von
Harpunen» erzielt werden könnten, sagte Garrett. Nachlassende Nachfrage
Auswirkungen auf die in Kürze beginnende diesjährige Jagdsaison wird es
wohl nicht haben. Wie die Umweltschutzorganisation Greenpeace am Montag
berichtete, haben japanische Walfangschiffe inzwischen einen Hafen im
Südwesten Japans verlassen und sind in Richtung Antarktis aufgebrochen.
Die Flotte sei unter stärksten Sicherheitsvorkehrungen ausgelaufen,
hieß es. Japanische Walfänger wollen bis zu 935 Zwergwale und 50
Finnwale fangen. Abstriche an dem Programm werde es trotz
internationaler Proteste und nachlassender Nachfrage nach Walfleisch
nicht geben, hieß es in Tokio.
sueddeutsche.de - 13. Nov. 2008
Naturschützer beklagen Raubbau an Heilpflanzen
Das weltweite riesige Interesse an Arzneien aus der Natur bedroht nach
Erkenntnissen von Naturschützern viele Heilpflanzen. Jede fünfte der
rund 60 000 Heilpflanzenarten sei dadurch in ihrem Bestand
gefährdet.
Dies sagte Susanne Honnef von der Umweltstiftung World Wide Fund for
Nature (WWF) in Frankfurt. Rund 80 Prozent der Arten werden nach wie
vor in der Natur gesammelt. «Das Aussterben wichtiger Heilpflanzen wäre
eine ökologische, soziale, medizinische und nicht zuletzt auch
ökonomische Katastrophe.» Die Umweltstiftung ist an der Entwicklung
eines internationalen Standards für die schonende Pflanzensammlung in
der Natur beteiligt. In einigen Jahren soll es ein sogenanntes
FairWild- Siegel geben, das eine nachhaltige Ernte der Medizinpflanzen
bescheinigt.
Welt online - 14. Nov. 2008
Was vom Jordan übrig bleibt
"Dem Negev fehlen Juden und Wasser", verkündete einst Ben Gurion. An
Menschen mangelt es heute nicht mehr: Über sieben Millionen bevölkern
das kleine Land. An Wasser mangelt es mehr denn je. Mittlerweile nicht
nur in der Wüste Negev, sondern fast überall. Trotz der prekären Lage
liegt der private Wasserverbrauch Israels auf europäischem Niveau. In
den palästinensischen Autonomiegebieten gehört der Mangel bereits zum
Alltag. Bauern behelfen sich, indem sie illegal Brunnen bohren. Die
Verschmutzung hat gefährliche Ausmaße angenommen. Kommt der Krieg ums
Wasser? Vor wenigen Wochen veröffentlichte eine internationale
Initiativgruppe, zu der auch Václav Havel, André Glucksmann, Desmond
Tutu und viele andere honorige Persönlichkeiten gehören, ein Papier,
das die politischen Chancen des Wasserproblems ausleuchtet. "Länder,
die in einen Konflikt um Wasser verstrickt waren, haben historisch eher
einen Weg zur Zusammenarbeit gefunden", heißt es darin. Tatsächlich war
in den 60 Jahren des Konflikts im Jordantal Wasser häufiger ein Grund
zur Kooperation als zum Kampf. Dass manche Umweltschäden wieder
rückgängig gemacht werden können, beweist das Hula-Tal. Ein Teil des
trockengelegten Gebietes wurde nach den Protesten der Naturschützer
wieder in seinen natürlichen Zustand versetzt. In den Papyrussümpfen
und Teichen tummeln sich heute Pelikane, Kraniche, Störche und andere
Vogelarten. Im Wasser wimmelt es von riesigen Welsen, die sich ihres
Lebens sicher sind: Erstens ist es ein Naturschutzgebiet, und zweitens
sind Welse nicht koscher.
derStandard.at - 15. Nov. 2008
Den
Knorpelfischen ging es auch schon mal besser
Mehr als ein Viertel der Knorpelfischarten im Nordostatlantik vor den
Küsten Europas ist vom Aussterben bedroht - alle drei Gruppen der
Knorpelfische sind davon betroffen: Haie, Rochen und Seekatzen (bzw.
Chimären). Das berichtete die Weltnaturschutzunion (IUCN) mit Verweis
auf die neue Rote Liste dieser Fischarten. Der Anteil der vom
Aussterben bedrohten Arten liegt demnach bei 26 Prozent, während
weitere 20 Prozent stark gefährdet sind. Die urtümlicheren Verwandten
der Knochenfische seien vor allem wegen Überfischung gefährdet.
Nachrichten.ch - 13. Nov. 2008
Behörden in Malaysia retten über 7000 Reptilien
Die Behörden in Malaysia haben bei zwei Razzien mehr als 7000 lebende
Reptilien sowie die Kadaver von 13 geschützten Tierarten beschlagnahmt.
Die noch lebendigen Warane sowie das Fleisch von Bären, Schlangen,
Eulen und Stachelschweinen sollten an Restaurants und Medizinläden
verkauft werden. Allein die Warane wogen zusammen 35 Tonnen. Sie sollen
nun wieder in der Wildnis ausgesetzt werden.
Europäisches Parlament - 18. Nov. 2008
Bienen-Sterben beunruhigt Europa-Abgeordnete
Europarlamentarier schlagen Alarm: Weltweit gehen die Bestände von
Bienen drastisch zurück. Parasitenbefall und rückläufige
Nahrungsquellen machen den nützlichen Insekten das Leben schwer. Mit
der Imkerei und Bienenzucht sind Jahrtausende alte Berufszweige direkt
betroffen. Doch das Wohlergehen der Bienen geht die gesamte Menschheit
an: Würden die Bienen aussterben, bräche die menschliche
Nahrungsmittelversorgung zusammen. Der britische Vorsitzende des
Landwirtschaftsausschuss, Neil Parish (Europäische Volkspartei –
Europäische Demokraten, EVP-ED), warnte davor, die Rückentwicklung der
weltweiten Bienenbestände zu vernachlässigen: „Das hätte dramatische
Folgen für unsere schon angespannte Welt-Lebensmittelversorgung“.
Parish forderte die Kommission auf, auch die Erforschung des
Bienensterbens voranzutreiben, um schnell Maßnahmen einleiten zu
können, die dem Aussterben der Bienenvölker entgegenwirken. Die
Wissenschaft ist indes unentschieden über die Gründe des weltweiten
Bienensterbens. Pestizide könnten ebenso verantwortlich sein wie die
Auswirkungen von Klimawandel und Genmanipulation oder die magnetische
Strahlung von Hochspannungs- oder Handymasten. Auch wird diskutiert,
dass der weltweite Transport ganzer Bienenvölker – als Bestäuber für
die industrielle Landwirtschaft – negative Folgen für die Bestände
haben könnte.
spiegel.de -
16.11.2008
Wie die Orang-Utan-Waisen von Borneo leiden
Sie haben gesehen, wie ihre Mütter abgeschlachtet wurden:
Traumatisierte Orang-Utans müssen auf Borneo mühsam wieder in die Natur
integriert werden, berichtet National-Geographic-Fotograf Mattias Klum
im Interview mit SPIEGEL ONLINE.
spiegel.de - 16.11.2008
So stirbt der Regenwald
Uralte
Regenwälder, Orang-Utans, majestätische Natur - die Insel Borneo ist
ein einzigartiger Flecken Natur. Doch das Naturparadies ist bedroht,
eine skrupellose Industrie zerstört es in Rekordtempo: für die Suche
nach Öl, Gold und den Anbau von Nutzpalmen.
derstandard.at - 17.11.2008
Im Krüger-Nationalpark sterben immer noch die
Krokodile
Ein mysteriöses Massensterben von Krokodilen beunruhigt seit Ende Mai
die Verantwortlichen im südafrikanischen Krüger-Nationalpark. Nachdem
ihm bisher in den Flüssen Olifant und Letaba mehr als 160 Tiere zum
Opfer fielen, hat die Nationalpark-Behörde SAN-Parks einen Arbeitskreis
eingesetzt. "Wir sind davon ausgegangen, dass die andauernde
Verschmutzung des Olifants-Flusses irgendwann zu einer Art ökologischem
Desaster führen würde; aber das hohe Ausmaß des Krokodilsterbens hat
uns überrascht", erklärte am Montag der Leiter des wissenschaftlichen
SAN-Parks-Dienstes, Danie Pienaar. ... Unbekannt ist die Ursache des
Massensterbens, obwohl es Hinweise auf eine Verschmutzung des Gewässers
durch die Einleitung von Industrie-, Bergbau- und
Landwirtschafts-Abwässern gibt. Bei den Reptilien verfestige sich das
Fettgewebe und die Bewegungsfähigkeit werde eingeschränkt. Das führe
dazu, dass die Tiere verhungern oder ertrinken, sagte Pienaar.
derstandard.at - 18.11.2008
Pakistan lässt seine Meeresschildkröten bewachen
Mit einem einzigartigen Schutzprojekt will Pakistan seine vom
Aussterben bedrohte Grüne Meeresschildkröte ( Chelonia mydas ) retten.
Das Konzept sieht vor, dass die Tiere vor allem in der Nacht bei der
Fortpflanzung von hauptsächlich Studenten als "Schildkröten-Schützer"
begleitet werden. Gefahr droht den Reptilien dabei nicht nur von
streunende Hunden oder Krähen. Vor allem der Mensch selber stellt eine
Bedrohung dar, denn die auch als Suppenschildkröte bekannte Art gilt
bei vielen als Delikatesse.
Berliner
Morgenpost - 19. Nov. 2008
Preis würdigt Engagement für Großtrappen
Der Brandenburger Naturschutzpreis 2008 geht zu gleichen Teilen an
einen Vogelschützer aus dem Havelland und einen Agrarbetrieb mit
Wildtierhaltung im Landkreis Oder-Spree. Für sein Engagement zum Schutz
der Großtrappen wurde Heinz Litzbarski mit dieser Auszeichnung der
Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg geehrt.
derstandard.at -
17.11.2008
Bestände des Roten Tunfisches im Mittelmeer vor dem
Ende
Laut
dem WWF steht der Rote Tunfisch ( Thunnus thynnus ) kurz vor dem
Aussterben. Der begehrte Speisefisch sei nur mehr durch einen
sofortigen Fangstopp zu retten. Um mehr als 80 Prozent habe sich der
Bestand der erwachsenen Tiere in den vergangenen 20 Jahren im
Mittelmeer reduziert, so die Umweltschutzorganisation. Um einen
endgültigen Kollaps der noch bestehenden Population zu verhindern,
müsse die Internationale Kommission für die Erhaltung der
Tunfischbestände im Atlantik (ICCAT) eine entsprechende Entscheidung
treffen. Ab Montag tagen die 46 Vertragsstaaten der ICCAT für eine
Woche, so der WWF.
spiegel.de - 17.11.2008
Fangstopp soll Thunfisch-Bestände retten
Zwei Jahrtausende lang ernährte der Raubfisch die Menschen am
Mittelmeer. Doch nun scheint es dort so gut wie keinen Thunfisch mehr
zu geben. Der Bestand der Fische stehe vor dem Kollaps, teilte die
Umweltschutzorganisation WWF mit. "Nach Jahren rücksichtsloser
Ausbeutung ist ein Moratorium die einzige Chance, um den Roten Thun
noch zu retten", sagte WWF-Experte Sergi Tudela. In den kommenden Tagen
bietet sich genau dafür eine Chance: Im marokkanischen Marrakesch tagen
bis zum 24. November die 46 Vertragsstaaten der Kommission zum Schutz
des Atlantischen Thunfischs (ICCAT), zu denen auch die EU zählt. Dabei
könnte es zu einer Wende kommen, hofft der WWF. Mit Japan und Spanien
haben sich bereits zwei der wichtigsten Länder für einen Fangstopp
ausgesprochen. Die EU habe im Juni die Fangsaison ausgesetzt, weil die
europäischen Fischer ihre Quote bereits überschritten hätten.
Wissenschaftler empfehlen seit Jahren Fangquoten von etwa 15.000 Tonnen
pro Jahr. Die in der ICCAT organisierten Nationen hatten laut WWF die
zulässigen Mengen jedoch immer etwa doppelt so hoch angesetzt. Wegen
der massiven illegalen Fischerei habe der tatsächliche Fang allein im
vergangenen Jahr bei 60.000 Tonnen gelegen.
derstandard.at - 19.11.2008
Keramikbetten für Korallen
Japanische Wissenschafter wollen mit künstlichen Bauteilen aus Keramik
das größte Korallenriff des Landes reparieren, was zum Vorbild für
Schutzmaßnahmen auf der ganzen Welt werden könnte. "Bisher ist kein
einziges Korallenriff künstlich wiederhergestellt worden. Aber wir
denken, dass wir es innerhalb von zehn Jahren schaffen werden",
erklärte am Montag Mineo Okamoto von der Universität für
Meereswissenschaften und -technologie in Tokio. ... Um das Riff wieder
aufzubauen, wollen die Forscher etwa 6.000 Babykorallen im Alter von
eineinhalb Jahren auf einen keramischen Untergrund pflanzen. Die
"Keramikbetten" sollen im Dezember auf dem Meeresboden festgemacht
werden.
Europaticker - 18. Nov. 2008
NABU fordert Aktionsplan Wattenmeer
Heute wurde in Bonn der neue Statusbericht "Vögel in Deutschland 2008"
vorgestellt, der vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) in
Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der
Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) erarbeitet
wurde. In dem Bericht wird die Situation gefährdeter Vogelarten
eingehend analysiert und den Ursachen der Bestandsveränderungen
nachgegangen. "Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006
im Bestand ab. Ein für uns alarmierendes Zeichen ist, dass selbst viele
bislang häufige Arten wie Kiebitz, Bluthänfling und Star rückläufig
sind. Von den 100 häufigsten Arten werden 20 als gefährdet eingestuft
oder auf der so genannten Vorwarnliste geführt", fasste Prof. Dr. Beate
Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, die Situation bei
den Brutvögeln zusammen. Auch in Deutschland werden die Auswirkungen
des Klimawandels auf die Vogelwelt immer deutlicher. Der Statusbericht
zeigt, dass sich die Rastbestände überwinternder Wasservögel immer mehr
in Richtung Nordosten verlagern.
Schwäbische Zeitung - 18. Nov. 2008
"Die Natur wird hier für uns den Rest erledigen"
Unterhalb von Neuburg hat das Regierungspräsidium (RP) Tübingen gestern
die abgeschlossenen Renaturierungsmaßnahmen an der Donau vorgestellt.
"Wir haben unseren Teil getan", sagte Grit Puchan, Leiterin der
Abteilung Umwelt beim RP. "Den Rest wird nun die Natur erledigen." Bei
Gamerschwang soll zum Beispiel in Kürze mit dem Bau der Renaturierung
"Kentenen" begonnen werden. Oberhalb der Nasgenstadter Brücke zeichnet
sich ebenfalls eine Renaturierung der Donau ab. Für 240 000 Euro, von
denen die Europäische Union 40 Prozent übernahm, haben die Planer des
Regierungspräsidiums einen 450 Meter langen und 1,7 Hektar großen
Nebenarm der Donau geschaffen, der zusammen mit dem alten Flussbett
eine 2,5 Hektar große Insel umschließt. Dafür wurden 26 000 Kubikmeter
Erde bewegt.
Reutlinger General Anzeiger - 19. Nov. 2008
Warum
nicht ein »Fair Trade« für Holz
»Nachhaltigkeit« ist ein wichtiges Wort für Olof Freiherr von Gagern,
Geschäftsführer der Danzer Anlagen und Beteiligungen GmbH in
Reutlingen. Seit 12 Jahren beschäftigt sich er bei dem
Furnierhersteller mit Holz. Die anstehende Zertifizierung eines Werkes
im Kongo in Afrika ist für ihn ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr
Nachhaltigkeit.
Niederlausitz aktuell - 19. Nov. 2008
Verleihung des Naturschutzpreises 2008 der Stiftung
NaturSchutzFonds
Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) übergab heute den
Naturschutzpreis 2008 der Stiftung NaturSchutzFonds an Heinz Litzbarski
(Landkreis Havelland) und an den Familienbetrieb Gut Hirschaue
(Landkreis Oder-Spree). Untrennbar ist der Name Heinz Litzbarski mit
dem Schutz der schwersten flugfähigen Vögel der Erde und der Erhaltung
ihrer Lebensräume verbunden. Seit dreißig Jahren widmet sich Heinz
Litzbarski erfolgreich der Arterhaltung der vom Aussterben bedrohten
Großtrappe in einer artenreichen Kulturlandschaft. Zwanzig Jahre lang
tat er dies hauptamtlich als Leiter der Naturschutzstation Buckow, nach
seiner Pensionierung im Jahr 1999 ausschließlich ehrenamtlich.
epochtimes.de - 18.11.2008
Igel zum Tier des Jahres 2009 erklärt
Der Igel ist von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum Tier des
Jahres 2009 erklärt worden. Dieser sei ein ebenso hübsches wie
beliebtes Tier, sagte ein Sprecher der Organisation am Dienstag in
Bonn. Natürliche Feinde besitze das Stacheltier zwar nicht, da nur
große Eulen und Greifvögel seinen Panzer aufbrechen könnten. Doch
litten die Igel unter der menschlichen Zivilisation: Größte Gefahr sei
der Straßenverkehr, zudem würden vielerorts die Wiesen gemäht und die
Igel um ihren Unterschlupf gebracht. Die Organisation wies darauf hin,
dass Igel von Menschen, die sie finden und mitnehmen, häufig falsch
behandelt würden. So dürfe man ihnen weder Speisereste noch Obst und
Gemüse geben, geeignet sei dagegen Hunde- oder Katzenfutter. Zudem
brauchten Igel Wasser, aber keine Milch. In diesem Jahr ist der Wisent
das Tier des Jahres, 2007 war es der Elch und zuvor Seehund und
Braunbär.
epochtimes.de - 18.11.2008
Harmlos und mit unhörbarem Zirpen - Die Gemeine
Blutzikade ist das Insekt des Jahres 2009
Die Gemeine Blutzikade ,Cercopis vulnerata, ist das Insekt des Jahres
2009. Sie ist völlig harmlos und saugt sich nur an Pflanzen fest, wie
die Auswahljury am Dienstag mitteilte. Der Name des neun bis elf
Millimeter großen, schwarzen Tierchens kommt von dem auffallenden roten
Muster auf den Flügeln. Es kommt recht häufig vor und soll mit seiner
schönen Färbung für Sympathie für alle Insekten werben. Das „Insekt des
Jahres“ wird seit 1999 jährlich gekürt. Dahinter steckt ein Kuratorium
mit namhaften Insektenkundlern sowie Vertretern wissenschaftlicher
Gesellschaften und Einrichtungen. Dieses will die weltweit
artenreichste Gruppe von Tieren aufmerksam machen, die oft als
Schädlinge oder Lästlinge abgetan würden.
welt.de - 18.11.2008
Gemeine Blutzikade zum Insekt des Jahres gekürt
Die „Gemeine Blutzikade“ ist Insekt des Jahres 2009. Das nur neun bis
elf Millimeter große schwarze Tier (lat. Cercopis vulnerata) sei aber
gar nicht blutrünstig, sondern sehr harmlos und sauge nur an den
Leitungsbahnen von Pflanzen mit zuckerreichem Saft, teilte das
Kuratorium „Insekt des Jahres“ in Berlin mit. Der Name komme von dem
auffallend roten Muster auf den Flügeln, die dachförmig zusammengelegt
werden. Die Blutzikade habe sich in den vergangenen Jahren weit nach
Norden bis an den Nord-Ostsee-Kanal verbreitet. Die Wasserstraße
zwischen den beiden Meeren in Schleswig-Holstein habe das Insekt
vermutlich wegen seiner schlechten Flugfähigkeit aber bisher noch nicht
überquert. Wenn sie auch schlecht fliegen kann, ist die Blutzikade nach
Angaben der Insektenforscher aber eine gute Springerin. Eine Fähigkeit,
die ihr häufig das Leben rette.
derstandard.at - 18.11.2008
Japanische Forscher klonen bedrohte Kaninchen-Art
Japanische Wissenschafter haben nach eigenen Angaben ein vom Aussterben
bedrohtes Kaninchen geklont. Die Forscher pflanzten Zellbestandteile
eines toten Amami-Kaninchens in die Eizelle einer anderen Art ein, wie
Professor Yoshihiko Hosoi von der Kinki-Universität in Osaka am
Dienstag sagte. Nachdem sich das Ei zu einem Embryo entwickelt habe,
hätten die Forscher diesen in den Eileiter einer Leihmutter eingesetzt.
In 30 Tagen werde die Leihmutter das Klon-Junge gebären, wie die
Forscher hoffen. Allerdings betrage die Wahrscheinlichkeit einer
Schwangerschaft weniger als zehn Prozent.
welt.de - 18.11.2008
Bedrohtes Kaninchen geklont
Das Amami-Kaninchen ist vom Aussterben bedroht. Es kommt ohnehin nur
zwei kleinen Inseln im Südwesten Japans vor, und das nur mit 5000
Exemplaren. Forscher haben einen Embryo in den Eileiter einer
Leihmutter eingesetzt. Nun muss die Leihmutter das Embryo nur noch
erfolgreich austragen.
derstandard.at - 18.11.2008
Dem Ursprung der Bären auf der Spur
Woher kommen die Bären und wie sieht ihr Stammbaum aus? Bislang war
sich die Wissenschaft in vielen Details uneinig, was die Antworten auf
diese Fragen betrifft, doch aktuelle Untersuchungen an mitochondrialer
DNA könnte bald Licht ins Dunkel bringen, wie "Science" berichtet.
Einig sind sich die Wissenschafter darin, dass sich die Bären weltweit
erst in relativ junger Vergangenheit in ihren verschiedenen Formen
verbreitet haben. Einen wirklich gültigen Stammbaum - samt dem
mittlerweile erforderlichen stichhaltigen genetischen "Unterfutter" -
gab es aber bisher noch nicht.
wissenschaft-online.de - 19.11.2008
Ältestes Wasserschildkrötenfossil kommt aus Schottland
Die bislang ältesten Fossilien einer Wasserschildkröte haben Forscher
des University College London in Schottland entdeckt. Die Eileanchelys
waldmani
getaufte Art lebte vor etwa 164 Millionen Jahren in Seen und Lagunen
auf der Insel Skye vor der Nordwestküste Schottlands, berichten Jérémy
Anquetin und seine Kollegen. Die Forscher hatten auf der Insel
Überreste von mindestens vier Exemplaren der Schildkröte sowie weitere
Schädel- und Panzerfragmente gefunden. Die Art werde dadurch zur
bislang besterhaltenen Schildkrötenart des mittleren Jura.
spiegel.de - 19.11.2008
Älteste Wasserschildkröte der Welt entdeckt
Es dauerte Monate, bis die Forscher jeden Knochen dem richtigen Tier
zugeordnet hatten. Da gab es Artefakte von Haien, Überreste von
Salamandern - und Bruchstücke einer bisher unbekannten
Schildkrötenspezies. Die Abdrücke des gepanzerten Tieres sind 164
Millionen Jahre alt und geben Aufschluss über die Evolution der
Schildkröten, schreiben Jérémy Anquetin und sein Team vom
naturgeschichtlichen Museum auf Skye in Schottland in der
Fachzeitschrift "Proceedings of the Royal Society B: Biological
Sciences". Die Wissenschaftler hatten die Fossilien der längst
ausgestorbenen Tierarten in einem Felsblock auf der schottischen Insel
Skye gefunden. ... Die Eileanchelys waldmani
getaufte Schildkrötenart lebte schon vor etwa 165 Millionen Jahren in
den Seen und Lagunen des heutigen Schottlands. Während die meisten
heutigen Schildkrötenarten im Wasser beheimatet sind, waren die
Urschildkröten Landbewohner, erläutert Anquetin. ... Bisher nahmen die
Forscher zwar an, dass die Anpassung der Schildkröten an das Leben im
Wasser schon bei den Urschildkröten vollzogen wurde, jedoch hatten die
Wissenschaftler bis zum Fund der Eileanchelys Schildkröte keine Beweise
für diese Theorie. Die urzeitlichen Schildkrötenfunde zeigen, dass sich
die Umweltbedingungen in der Gegend des Fundortes vor 164 Millionen
Jahren deutlich von den heutigen unterscheiden, berichten die Forscher.
Das schließen sie daraus, dass sie neben den Schildkrötenknochen auch
die Fossilien von im Wasser lebenden Haien gefunden hatten.
derstandard.at - 19.11.2008
Die Wiederkehr des Wollhaarmammuts
Die letzten von ihnen lebten noch in der Zeit der ägyptischen
Pharaonen. Vor rund 3700 Jahren dürften die Wollhaarmammuts dann
endgültig ausgestorben sein. Ort des Geschehens: die Wrangel-Insel, die
heute zu Russland gehört und hoch oben im Arktischen Meer liegt.
Wahrscheinlich waren unsere Vorfahren daran schuld, dass es der
zwergwüchsigen zottigen Elefantenart an den Kragen ging: Denn aus der
Zeit des letzten Mammuts stammen auch die ältesten Hinterlassenschaften
der Menschen auf der Insel, die den Tieren als abgelegenes
Rückzugsgebiet nach der Eiszeit diente. Knapp vier Jahrtausende,
nachdem wahrscheinlich wir Menschen dem Mammut den Garaus gemacht
haben, könnte es uns in nicht ganz ferner Zukunft gelingen, die
Wollhaarmammuts wieder auferstehen zu lassen - oder sie zumindest zu
"fälschen". Von einem erster Schritt in diese Richtung berichtet nun
jedenfalls ein US-amerikanisch-russisches Forscherteam im britischen
Fachblatt Nature (Bd. 456, S. 387). Das 22-köpfige Team aus Genetikern
und Bioinformatikern schaffte es nämlich, aus den konservierten
Überresten mehrerer Mammuts das Erbgut der Tiere zu rund 70 Prozent zu
rekonstruieren.
welt.de - 19.11.2008
Die Wiederauferstehung des Mammuts rückt näher
Ein amerikanisch-russisches Forscherteam hat das Erbgut des Mammuts zu
weiten Teilen entziffert. Es sei das erste Genom einer ausgestorbenen
Tierart, das in größerem Umfang vorliege, berichtet das britische
Wissenschaftsjournal „Nature“, in dem die Forscher ihre Arbeit
vorstellen. Die Wissenschaftler sammelten für ihre DNA-Analyse
Haarproben von zwei Mammuts, die seit Jahrtausenden im Eis eingefroren
waren. Auf diese Weise rekonstruierten sie etwa 70 Prozent des
Mammuterbguts. Andere Forscher hatten zuvor nur kleine Bruchstücke des
Genoms sequenziert. Das Erbgut der ausgestorbenen eiszeitlichen
Elefantenart (Mammuthus primigenius) unterscheidet sich in der Analyse
nur um etwa 0,6 Prozent von dem seines engsten heute lebenden
Verwandten, dem Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana), schreiben
die Forscher um Stephan Schuster von der Pennsylvania State University.
Damit sind die Genomunterschiede nur etwa halb so groß wie zwischen dem
Menschen und seinem nächsten Verwandten, dem Schimpansen. Dabei haben
sich Mammut und Elefant im Laufe der Evolution ungefähr zeitgleich
voneinander getrennt wie Mensch und Schimpanse, vielleicht sogar noch
etwas früher.
spiegel.de - 20.11.2008
Erstmals Erbgut einer ausgestorbenen Tierart entziffert
Unter seinen Füßen erzitterten einst die eisigen Weiten des Nordens,
doch das ist lange her: Vor rund 10.000 Jahren ist das Wollhaarmammut
in Europa ausgestorben. Die letzten Exemplare der pelzigen Riesen
lebten auf der Wrangelinsel im äußersten Nordosten des heutigen
Russland - doch auch sie verschwanden vor rund 3700 Jahren. Jetzt hat
ein amerikanisch-russisches Forscherteam das Erbgut des Mammuts zu
weiten Teilen entziffert. Es sei das erste Genom einer ausgestorbenen
Tierart, das in größerem Umfang vorliege, berichtet das britische
Wissenschaftsmagazin "Nature", in dem die Forscher ihre Arbeit
vorstellen. Das Team um Stephan Schuster von der Pennsylvania State
University hatte für die DNA-Analyse Haarproben von zwei Mammuts
gesammelt, die seit Jahrtausenden im Eis eingefroren waren.
BirdLife
British company endangers wildlife paradise -
14.11.2008
A British company wants to mine coal in the heart of one of South
Africa' most ecologically sensitive natural environments.
Conservationists believe the prospecting rights obtained by Delta
Mining, which is now majority owned by London Mining plc, is illegal
and poses one of the most serious threats to the country's natural
heritage for decades.
Brazil pledges to help save seabirds - 17.11.2008
Brazil has become the most recent country to formally ratify a major
global seabird treaty. Endorsement of the Agreement on the Conservation
of Albatrosses and Petrels (ACAP) means Brazil will take measures to
reduce seabird bycatch within their waters. This will strengthen
conservation action being undertaken around the world to save the
300,000 seabirds - including 100,000 albatrosses – killed in longline
fisheries each year .
RSPB urges swift action to restore threatened farmland
birds - 18.11.2008
The UK government has revealed that the populations of some iconic
countryside birds fell last year to their lowest levels since 1970. The
RSPB (BirdLife in UK) believes that following the removal of set-aside
earlier this year, further declines in farmland birds are inevitable.
The Society is urging the government to take swift action to restore
the fortunes of these birds.
PlanetArk
Wildlife Groups See End Of Bush Environment Abuse-
14.11.2008
US conservation groups on Thursday hailed the imminent end of
"environmental abuse and neglect" by the Bush administration and
promised to work with President-elect Barack Obama to reverse this
course.
Kangaroo Genes Close To Humans; Came From China-
19.11.2008
Australia's kangaroos are genetically similar to humans and may have
first evolved in China, Australian researchers said on Tuesday.
ENN
Malaysian logging plans threaten rhinos and tigers -
13.11.2008
Petaling Jaya, Malaysia: Habitats of the critically
endangered
Sumatran rhinoceros and the endangered Malayan tiger are under threat
from a plan to clear nearly 19,000 hectares of forest in north-eastern
Malaysia. A Detailed Environmental Impact Assessment (DEIA) has
revealed that the Terengganu state government has proposed to extract
all commercially valuable timber in 12,630ha of forest, adjacent to the
6,130ha of forest reserve currently being cleared for the construction
of two hydropower dams.
Signs of Amur tiger in China give hope for struggling
species - 19.11.2008
The discovery of Amur tiger tracks in Changbaishan in
north-eastern China has given conservationists hope for a species that
is rarely seen in that area.
Dems look to stop endangered species rule changes
- 20.11.2008
With the Bush administration on the verge of relaxing regulations
protecting endangered species, Democratic leaders are looking at ways
to overturn any last-minute rule changes.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Greenpeace e.V. - 13.11.2008
Greenpeace eröffnet erstes Büro in Afrika /
Drängendste Umweltprobleme: Klimawandel, Abholzung und Überfischung
Im südafrikanischen Johannesburg eröffnet Greenpeace heute das erste
Büro der Umweltorganisation auf dem afrikanischen Kontinent. Die
Greenpeace-Arbeit wird sich hier auf die drei größten Umweltprobleme
des Kontinents konzentrieren: den Klimawandel, die Abholzung der
letzten großen Urwälder und die Überfischung der Ozeane. Ein zweites
Büro wird die Organisation zum Ende des Monats in Kinshasa
(Demokratische Republik Kongo) eröffnen. Ein Drittes wird im Frühjahr
2009 im Senegal folgen. "Die afrikanische Bevölkerung sieht sich
schwerwiegenden und drängenden Umweltproblemen gegenüber," sagt Amadou
Kanoute, Kampagnendirektor von Greenpeace Afrika. "Afrika hat jedoch
jetzt die Chance, die Wende zu schaffen und eine Vorreiterrolle in
umweltschonender Entwicklung zu übernehmen. Greenpeace möchte die
Menschen auf diesem Weg unterstützen."
Whale and Dolphin Conservation Society - 17.11.2008
WDCS
fordert besseren Schutz der Wale im antarktischen Rossmeer /
"Wissenschaftliche" Jagd Japans tötete bisher schon mehr als 1500
Zwergwale in vorgeschlagenem Schutzgebiet
Anlässlich des
Aufbruchs zweier Flotten mit konträren Zielsetzungen Richtung
Antarktis, fordert die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation
WDCS, das Rossmeer als Meeresschutzgebiet auszuweisen. Vergangenen
Samstag verließen die acht Segelyachten des Volvo Ocean Races Kapstadt
in Richtung Süden, um nach einem Wendepunkt Kurs auf Kochi, Indien, zu
nehmen. Gleichzeitig erwartet man stündlich das Auslaufen der
japanischen Walfangflotte in die Antarktis. Während das am größten
Weltumsegelungsrennen teilnehmende Team Russia mit dem Motto "We sail
for the whale" die WDCS Kampagne zum Schutz der Wale an Bord genommen
hat, beabsichtigt Japan 935 Zwergwale und 50 Finnwale zu töten. Das
Rossmeer, welches sich vor den eisigen Küsten des antarktischen
Kontinents erstreckt, ist das Juwel des Südpolarmeers und Heimat für
viele Orcas, Zwergwale, hunderttausende Pinguine, Seevögel und Robben,
sowie den vielleicht gesündesten Planktonbestand weltweit. Nahezu
verschwunden aus dem Rossmeer ist der Blauwal. Von dem einst ca.
265.000 Tiere umfassenden Bestand - Tausende Tiere davon im Rossmeer -
leben heute in der Antarktis noch geschätzte 2280 der größten
Säugetierart, die jemals auf unserem Planeten gelebt hat. ... Die Jagd
im Rossmeer ist Bestandteil des umstrittenen wissenschaftlichen
Walfangprogramms Japans, das mit Auslaufen der Flotte in den kommenden
Wochen fortgesetzt wird. "Das Rossmeer und seine einzigartige Fauna
müssen umfassend geschützt werden. Die Einrichtung eines effizienten
Meeresschutzgebietes, das sämtliche menschlichen Aktivitäten in der
Region reguliert, ist unabdinglich" fordert Erich Hoyt, Leiter der
Meeresschutzgebietkampagne der WDCS und hofft "ein solcher Schritt
würde auch die Chance zur Erholung der Blauwalpopulation deutlich
steigern".
BfN Bundesamt für Naturschutz - 18.11.2008
Neuer Statusbericht zur Situation der Vogelwelt:
"Vögel in Deutschland 2008"
Heute wurde in Bonn der neue Statusbericht "Vögel in Deutschland 2008"
vorgestellt, der vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) in
Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der
Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) erarbeitet
wurde. In dem Bericht wird die Situation gefährdeter Vogelarten
eingehend analysiert und den Ursachen der Bestandsveränderungen
nachgegangen. "Jede dritte häufige Vogelart nahm zwischen 1990 und 2006
im Bestand ab. Ein für uns alarmierendes Zeichen ist, dass selbst viele
bislang häufige Arten wie Kiebitz, Bluthänfling und Star rückläufig
sind. Von den 100 häufigsten Arten werden 20 als gefährdet eingestuft
oder auf der so genannten Vorwarnliste geführt", fasste Prof. Dr. Beate
Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, die Situation bei
den Brutvögeln zusammen. "Bodenbrütenden Feldvögeln geht es nach wie
vor schlecht, ihre Situation wird sich ohne ein entschiedenes
Gegensteuern v.a. in der Agrarpolitik weiter verschärfen", so
BfN-Präsidentin Jessel. Dr. Stefan Jaehne, Geschäftsführer der
Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten, verglich den Zustand
der Vogelwelt mit der aktuellen Finanzmarktkrise: "Unsere heimischen
Brutvögel benötigen ebenfalls einen staatlichen Rettungsschirm. Anders
lässt sich der freie Fall einiger unserer ehemals häufigsten Arten, vor
allem in der intensiv genutzten Kulturlandschaft, nicht mehr stoppen".
... Die Herausgeber des neuen Statusberichtes sind sich einig: Es
besteht dringender Handlungsbedarf, um den Auswirkungen des vielerorts
gravierenden Landschaftswandels zu begegnen. Ein entschlossenes Handeln
ist auch bei Vogelarten der Feuchtgebiete dringend erforderlich, um ein
Aussterben weiterer Arten zu verhindern. Dieses Schicksal droht
insbesondere dem Alpen-strandläufer und Kampfläufer in Deutschland.
Sinkende Rastbestände im Wattenmeer zeigen an, dass diese Arten nicht
nur in Deutschland, sondern in ganz Eurasien auf dem Rückzug sind. ...
"Auch in Deutschland werden die Auswirkungen des Klimawandels auf die
Vogelwelt immer deutlicher. Der Statusbericht zeigt, dass sich die
Rastbestände überwinternder Wasservögel immer mehr in Richtung
Nordosten verlagern. Ein Beispiel ist die Löffelente. Während die Zahl
in Deutschland rastender Vögel zwischen Herbst und Frühjahr ansteigt,
gehen die Brutbestände in den meisten anderen europäischen Ländern
zurück oder sind stabil. Ursache für die gegenläufige Entwicklung ist
ein verändertes Zugverhalten. Die kältesensiblen Löffelenten verbleiben
zunehmend länger und in größerer Zahl in Deutschland. Die Rastbestände
kälteunempfindlicherer Arten, wie etwa der Stockente, nehmen hingegen
in Deutschland kontinuierlich ab. Sie haben ihre Zugwege verkürzt und
bleiben vermehrt im Nordosten. Dadurch überwintern sie in geringerer
Zahl in Deutschland und in westeuropäischen Ländern", sagte
BfN-Präsidentin Beate Jessel.
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Weitere Infos |
Leszoosdanslemonde.com
Novembre 2008
Nouveau !
Mise
à jour de la page
concernant le Parc Zoologique de Paris et mise en ligne de
l'article "Dernière visite avant fermeture..."
Publication
du site http://www.zoohistorica.org/,
à propos de la
Rencontre internationale des collectionneurs de documents en rapport
avec les zoos, dont la prochaine session aura lieu à Amnéville en août
2009
Mise
en ligne d'un descriptif
d'Europaradise (Portugal) et mise à jour du
descriptif du Monde Sauvage (Belgique)
Circus
NW
Gütersloh - 14. Nov. 2008
Zirkus von
Tierschützern kritisiert
Sabi (22) trottet lustlos durch die Fußgängerzone, ihr mächtiger
Hintern schaukelt im Takt der Schritt: Als sie einen Haufen Laub am
Straßenrand erspäht, kommt Leben in ihren Blick. Mit ihrem Rüssel
klaubt sie geschickt im Vorübergehen die Blätter auf, schiebt sie in
ihr Maul und kaut verzückt. Der unerwartete Leckerbissen ist für die
Elefantenkuh der Höhepunkt ihres Werbeauftritts vor dem Rathaus. Der
Zirkus Voyage setzt auf Werbung, bietet laut Broschüre die "größte
tierische Circusschau". Als einer der wenigen mittelgroßen Zirkusse
Deutschlands tourt er seit zehn Jahren mit 80 Tieren durch die Städte,
ein Großteil davon sind Exoten. Hier kann der Zuschauer "Europas größte
afrikanische Elefantenherde" bestaunen, eine Giraffe, ein
Breitmaulnashorn, ein Flusspferd, und außerdem allerlei, was auch
andere Zirkusse bieten: Lamas, Alpakas und Kamele. "Unsere Attraktion",
sagt Zirkusdirektorin Diane Spindler und deutet stolz auf "Hulk", ein
in einem italienischen Zirkus aufgewachsenen Breitmaulnashorn.
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Meer und
Museum - Band 21: Die Vogelwelt der Insel Hiddensee
Schriftenreihe des Deutschen Meeresmuseums
inkl.Jahresbericht der Stiftung
Deutsches Meeresmuseum
Knautschke,
Knut & Co.
von Bernhard Blaszkiewitz
Berliner
Morgenpost - 19. Nov. 2008
Schmusekurs
mit See-Elefant
Zahnkontrolle
schmeckt See-Elefanten nur bei
Bestechung: Mit Fischen füttert Zoo-Tierpfleger Günter Gonz den Bullen
"Bolle", und "Efa" schaut zu. Die Aufnahme stammt vom 7. Februar 1975.
See-Elefanten
wurden seit 1930 im Zoo gehalten und erhielten fünf Generationen lang
den Namen "Roland". Erst der Berliner Sponsor Bolle durchbrach 1971 als
Namensgeber die Regel. Mit dem Tode des Bullen Sharkey 1999 endete die
Haltung. Bolle, Efa und Sharkey gehören zu den zwölf
prominenten Tierarten, die Blaszkiewitz nun in einem Buch porträtiert
hat und deren Historie in Zoo und Tierpark er beschreibt: angefangen
vom Flusspferd Knautschke bis zum Eisbären Knut, den Blaszkiewitz einen
"Superstar" nennt, eine Art "Messias der Polarbären". Da Flusspferde -
neben Elefanten und Nashörnern - des Direktors Favoriten sind, wurde
das Buch gestern im Flusspferdhaus öffentlich präsentiert - unter dem
Brüllen und Wasserspeien der tonnenschweren Exemplare. Sein
Lieblingsfoto, so Blaszkiewitz, sei das von
Bobby und Paul. Die Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt den Schriftsteller Paul
Eipper in einem Zugabteil, im Arm den Gorilla Bobby, den er 1928 aus
Marseille nach Berlin brachte - heute undenkbar.
Berliner Kurier
- 19.
Nov. 2008
Berliner
Urviecher
Knut! Millionen lieben unseren Bärliner. Aber was ist mit
Knautschke, Knorke oder Knicki? Auch sie sind (oder waren) Liebling der
Berliner. Zoo- und Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz stellt sie in
einem Buch vor. Das Buch "Knautschke,
Knut & Co." (Verlag Lehmanns Media) kostet 14,95 Euro.
144 Seiten, Verlag: Lehmanns, 1. Auflage 17. November 2008
24,95 Euro über Amazon.de
Die
gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Zoohistorica
20 - Amnéville
2009
20. Internationales Treffen der Sammler zoohistorischer
Literatur
Amnéville, 29. bis 30. August 2009
Die 20. internationales Treffen der Sammler zoohistorischer Literatur
wird am letzten Augustwochenende 2009 im Zoo Amnéville (Frankreich)
stattfinden. Es wird das erste Zoosammelertreffen in einem
französischen Zoo werden! Darüber hinaus wird es das 20. Treffen seit
der ersten Zoohistorica im Jahre 1990 im Zoo Hannover sein. Tragen Sie
also die Termine 29. und 30. August unbedingt in Ihrem Terminkalender
ein! Ab März 2009 können Sie sich anmelden. Ein erstes
Veranstaltungsprogramm sowie weitere Informationen zur Durchführung des
Treffens und zu Hotels in Amnéville werden in dieser Zeit bekannt
gegeben. Alle Informationen über Zoohistorica 2009 sind auch online auf
http://www.zoohistorica.org/
zu lesen.
Der Zoo Amnéville liegt im Nordosten von Frankreich, rund zwanzig
Kilometer nördlich von Metz. Er ist nur 20 Kilometer von der deutschen
Grenze entfernt und leicht zu finden.
Jonas Livet - jonaslivet@zoohistorica.org
7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
Zootier-,
Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 28.-30.11.2008 in Wuppertal, Schwerpunktthema:
Elefanten und Cerviden
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de
November
17. – 19.
Courses on Primate Biology: "Genetics, Immunology and Breeding
Management"
Ort: German Primate Centre in Göttingen
Informationen: www.dpz.eu
20. – 21.
Symposium "Halting the Global Decline in Amphibians: research and
practice"
hosted by Zoological Society of London (ZSL)
Informationen: www.zsl.org/zsl-london-zoo/whats-on/amphibian-declines-symposium,293,EV.html
27.
Sind unsere Städte für den Klimawandel gerüstet? Kongress
Ort: Gelsenkirchen
Veranstalter: Natur – und Umweltschutz-Akademie NRW
Informationen: Bernd Stracke, Tel.: 02361/305-3246,
bernd.stracke@nua.nrw.de
www.nua.nrw.de/nua/content/de/doc/pages/1196840996.xml.
Dezember
1. - 4.
International Invasive Bird Conference
Ort: Perth, Australia
Informationen: www.abcon.biz/iibc.htm
05.
18. Schneverdinger Naturschutztag – Gute Gründe für Naturschutzhandeln
Ort: Schneverdingen/ Niedersachsen
Veranstalter: Alfred Toepfer, Akademie für Naturschutz
Informationen: Barbara Schultz, Veranstaltungsorganisation, Tel.: 05198
/ 9890-76, Fax: 05198 / 9890-95, barbara.schultz@nna.niedersachsen.de,
www.nna.niedersachsen.de
2009
Januar
03. - 06.
Naturschutztage am Bodensee
Ort: Radolfzell/Bodensee
Veranstalter: NABU und BUND
Informationen: Thomas Körner, NABU Donau-Bodensee, Tel.: 07551/67315,
Fax: 0711/966 72-33, Hannes.Huber@NABU-BW.de, www.naturschutztage.de
11.
Neusser Herpetologischer Thementag "Veterinärmedizin II"
Veranstalter: DGHT
Informationen: www.dght.de
16. – 18.
1st International Symposium on Bat Migration
Ort: Federal Institute for Risk Assessment in Berlin, Germany.
Informationen: www.izw-berlin.de
23. – 26.
Zoos and Aquariums Committing to Conservation (ZACC) Conference
Ort: held in Houston, Texas, USA.
Informationen: www.houstonzoo.org/zaccregister
24. – 28.
International Association of Avian Trainers and Educators
17th Annual Conference: "09 in the Nati",
Ort: Cincinnati Zoo & Botanical Garden in Cincinnati, Ohio, USA
Informationen: www.iaate.org
Februar
2.
WORLD WETLANDS DAY
Informationen: www.ramsar.org
24. – 26.
11th Meeting of the "Gesellschaft für Primatologie"
Ort: held in Hannover.
Informationen: www.gfp2009.de
25. – 1. 3.
EAZA Zoo Educators (EZE) Conference 2009
Ort: Cologne Zoo, Germany
März
13 – 16
37th Symposium of the European Association of Aquatic Mammals,
Ort: Mediterraneo Marine Park in Malta
Informationen: www.mediterraneo.com.mt/eaamconference
22. – 25.
5th International Hornbill Conference
Ort: Botany Centre, Singapore Botanic Garden, Singapore
Informationen: msnbc@singnet.com.sg
30. – 3. 4.
12th Scientific Wadden Sea Symposium
Ort: Wilhelmshaven
23. – 26.
ARAZPA Annual Conference
Ort: Sea World Gold Coast (Australia)
Informationen: www.arazpa.org.au
26. – 29.
12. Tagung Europäischer Zooförderer
Ort: Berlin (März 2009)
Veranstalter /Informationen: Gemeinschaft der Förderer von Tierpark
Berlin und Zoologischem Garten Berlin e.V.,
http://www.freunde-hauptstadtzoo.de, Am Tierpark 125, D - 10319 Berlin
/ Hardenbergplatz 8, D - 10787 Berlin, Geschäftsstelle des Vereins :
Telefon : 0049 (30) 51 53 14 07, Telefax : 0049 (30) 51 24 061
Beschreibung: Vom 26. bis 29. März 2009 findet in Berlin erstmals der
Zooförder-Kongress statt. Die Einladung wurde bereits am Ende der
letzten Tagung im Jahr 2007 in München ausgesprochen. Im
Oktober/November 2008 wurden alle deutschsprachigen Fördervereine
angeschrieben und um Beteiligung an der Tagung gebeten. Alle
erforderlichen Informationsunterlagen finden Sie hier auf dieser Seite.
Juni
16. – 20.
7th International Zoo Marketing Conference
Ort: Odense Zoo (Denmark)
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Stellenanzeigen
Der Zoologische Garten Frankfurt
sucht zur Verstärkung seines Teams zum nächstmöglichen
Zeit-punkt eine/n
Tierpfleger/in (Revierleitung Exotarium)
Zu Ihren Aufgaben gehören:
• Leitung des Exotariums (Süß- und Seewasserfische, Niedere Tiere,
Insekten, Weichtiere, Stachelhäuter, Amphibien, Reptilien)
- Koordinierung und Kontrolle der täglichen Revierarbeit
- Erstellen des Dienstplanes
- Ausübung der Dienst- und Fachaufsicht der unterstellten
MitarbeiterInnen
• Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten, insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Aquarien und Tieranlagen
– Züchten und Aufziehen verschiedener Tierarten
– Mithilfe bei tierärztlicher Behandlung
• Entwicklung und Durchführung von Tierbeschäftigungsmaßnahmen und
Lebensraumbereicherungen
• Besucherinformation, insbesondere Führungen und Mitwirkung bei den
Abendöffnungen des Exotariums
Wir erwarten:
• Abgeschlossene Ausbildung z. Zootierpflegerin/Zootierpfleger
• Mehrjährige Erfahrung in der Tierpflege
• Fundiertes Fachwissen in der Pflege von Aquarien- und
Terrarien-tieren, in der Futtertierzucht, insbesondere der Planktonzucht
• ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit
• Personalführungskompetenz
• überdurchschnittliches Engagement
• Eigenverantwortlichkeit
• Serviceorientierung
• interkulturelle Kompetenz
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf zwei Jahre befristet; bei Bewährung
ist eine unbefristete Weiterbe-schäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen
Dienst nach Entgeltgruppe 9.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in
Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen
werden daher besonders begrüßt. Schwerbehinderte werden bei gleicher
Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 05.12.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Schmitz, Tel.: 069/212-33730 zur
Verfügung.
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
Volunteer
field assistant wanted for bird
conservation research in Cambodia
I am a 2nd year PhD student (at the University of East Anglia) looking
for a
research assistant to help with field data collection in
Cambodia. I am
studying the Critically Endangered Bengal Florican, found in alluvial
grasslands surrounding the Tonle Sap lake. Field activities will
include
catching Florican to deploy satellite transmitters, radio tracking,
habitat
data collection, invertebrate sampling and nest searches &
monitoring.
I am looking for a keen ecology / biology / zoology graduate wanting to
gain
experience in ecology and conservation research. Fieldwork will
begin at
the end of January ('09) and end in May/June. So I am hoping to
find
either 1 volunteer for 4 months or 2 volunteers to split this period.
If you are interested and would like more information please email me
at c.packman@uea.ac.uk
Thank you, Charlotte Packman
Zoodirektor(in)/1.
Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle,
zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.
Voraussetzungen:
o
Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und
nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in
diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in
betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
o Engagement,
hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent,
Belastbarkeit
o ausgeprägte
soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
o
selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
o Kenntnisse im
Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht
sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
o Kenntnisse des
Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des
Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der
EU-Zoo-Richlinien
o Bereitschaft
zur ständigen Fortbildung, insbesondere im
Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
o Wirtschaftsplan
o Stellenplan
einschließlich der Abstimmung mit der
Organisationsabteilung
o Jahresabschluss
o Vorlagen für
den Werkausschuss
o Fortschreibung
der Entwicklungskonzeption für den Thüringer
Zoopark Erfurt
o
Generalbebauungsplan
o
Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und
Veranstaltungsplanung
o
Berichterstattung an den Oberbürgermeister
o Festlegung der
tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen
und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
o Einhaltung des
Arbeits- und Umweltschutzes, des
Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend
der Satzung
o Genehmigung
von Dienstreisen der Mitarbeiter
o Arbeit mit dem
Förderverein und Sponsoren
o Management des
Tierbestandes nach wissenschaftlichen
Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des
Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4
TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt
berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen
Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und
Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt,
Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können,
bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und
adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen
Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie
auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden
wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß
vernichten.
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
Im Zoologisch-botanischen Garten
Wilhelma ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Tierpflegerstelle für den Bereich Aquarium zu besetzen.
Das Aquarium der Wilhelma zählt zu den größten und artenreichsten in
Deutschland. Mit über 2 Millionen Besuchern pro Jahr sind wir ein
Schaubetrieb von überregionaler Bedeutung. Ein Team von 7 Mitarbeitern
kümmert sich um etwa 450 Arten von Süß- und Meerwasserfischen sowie
zahlreichen Wirbellosen, aus allen Regionen der Erde. Wir bieten eine
abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen Team mit folgendem
Tätigkeitsprofil:
Artgerechte Pflege und Fütterung unseres vielseitigen Bestandes an
Meer- und Süßwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen
Durchführung aller anfallenden Pflege- und Instandhaltungsarbeiten im
Bereich Aquarium
Mitwirkung bei der Aquariengestaltung und Einrichtung
Nach- und Aufzucht von Fischen und niederen Tieren
Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Führungen,
Kindergeburtstage, Besucherinformation)
Wochenend- und Spätdienst
Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewusste(r) und zuverlässige(r)
Mitarbeiter(in) mit:
Einer abgeschlossenen Ausbildung zum Zootierpfleger/ Zootierpflegerin
oder ein(e) Quereinsteiger(in) mit vergleichbarer Qualifikation.
Mehrjähriger Erfahrung in der Aquaristik
Fundiertem Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Meerwasseraquaristik
Technischem Verständnis
Kooperations- und Teamfähigkeit
Überdurchschnittlichem Engagement
Eigenverantwortlichkeit
Dienstleistungsorientierung
Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes
nach dem TV-L. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt
eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind
Bewerbungen von Frauen erwünscht.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen werden bis zum
15.12.2008 erbeten an die:
Wilhelma
Postfach 501227
70342 Stuttgart
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
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TV-Tipps Tierdokus und
Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende Oktober ging
es in den Zoo Karlsruhe, im November ist der Reptilienzoo Neu-Ulm
geplant.
Hamburger Abendblatt -
17. Nov. 2008
Aquarium unter den Top
Ten?
Ein Tierpark auf der Nordseeinsel Helgoland? Natürlich gibt es den,
und zwar im Forschungs-, Lehr- und Schau-Aquarium der Biologischen
Anstalt. Um
Deutschlands einzige Hochseeinsel herum herrscht die größte
Artenvielfalt der deutschen Nordseeküste. Das Helgoländer Aquarium
versucht, einen Teil davon abzubilden: Störe, Seewölfe, Haie und -
sozusagen Helgolands Markenzeichen - blaue Hummer. Die Biologen züchten
die Scherentiere nach, um sie wieder auszusetzen. Einzigartig in
Deutschland: die natürliche Befüllung der riesigen Aquarien mit
frischem Nordseewasser. Ein
spannendes Freizeitangebot für die ganze Familie - nun fragt sich
allerdings, ob damit auch der Sprung in die NDR-Hitliste zu schaffen
ist? Denn das NDR-Fernsehen plant gleich eine ganze "Hitliste der
schönsten Tierparks Norddeutschlands". Deshalb
kann jeder Zuschauer ab sofort bis zum Montag, 8. Dezember, seine
Favoriten wählen und im Internet auf der NDR-Homepage über die
Platzierung mitbestimmen. Im Frühjahr 2009 wird das Ergebnis
präsentiert - dann wird die "Hitliste der schönsten Tierparks
Norddeutschland" im NDR Fernsehen zu sehen sein.
WSPA
Welttierschutzgesellschaft Deutschland - 13.11.2008
Siebenteilige Serie über WSPA-Bärenschutzzentrum auf
Animal Planet
Im Mittelpunkt der neuen TV-Reihe steht das weltgrößte
Bärenschutzzentrum, das durch die WSPA Welttierschutzgesellschaft ins
Leben gerufen wurde. Die Serie beginnt am 13. November 2008 und wird
sieben Wochen lang jeden Donnerstag um 20.55 Uhr auf Animal Planet
ausgestrahlt, begleitet von einem WSPA-Blog im Internet. In Rumänien
werden viele Bären von Privat-Zoos als Touristenattraktion vorgeführt.
Isoliert leben sie in zu engen Käfigen und sind stark unterernährt. Die
Serie dokumentiert das Schicksal dieser Bären. Sie folgt den
Mitarbeitern der WSPA bei der Befreiung der gefangenen Tiere, bei ihrer
Arbeit im Schutzzentrum und der Wiedereingliederung der Bären in die
Wildnis. Zum ersten Mal erhält das deutsche Publikum einen
authentischen Einblick in dieses emotionale und inspirierende Projekt.
Regelmäßige
Sendungen:
Di,
Mi, 04:15 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh.)
Mo-Fr, 10:05 BR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 11:50 SWR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo, Mi, Do, 14:00, ARD Eins Festival, Wild Australasia (Reihe)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierische Kumpel, Zoogeschichten zwischen Rhein und
Ruhr, NEU
Mo-Fr, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (München), Neue Folgen!
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Frankfurter Zoo und in der Seehundstation Norddeich
Di-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg,
Wh.)
Mo-Mi, 17:10 HR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Do-Fr, 17:10 HR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgart, Wh.)
Di-Sa, 18:00 ZDFdokukanal, Tierische Kumpel, Zoogeschichten zwischen
Rhein und Ruhr (Wh.)
Fr, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co., Live-Stream im Netz, Link: http://www.mdr.de/elefanttigerundco/4302970.html
Einzelsendungen:
Beitrag
aus dem Auslandsjournal vom 19.11. über den Zoo in Bagdad in der
ZDF-Mediathek
Fr,
21.11.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Geheimnisvolle Tigerhaie
Fr, 21.11.2008, 11:30, NDR, Der Nationalpark Vilsandi in Estland
Fr, 21.11.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Die Ostsee
Fr, 21.11.2008, 16:00, HR, Naturschutzzentrum Obere Donau
Fr, 21.11.2008, 16:30, 3sat, Der Stoff, aus dem die Bäume sind
Fr, 21.11.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Im Märchenreich der Spanischen
Tänzerin
Fr, 21.11.2008, 20:15, HR, Hessens schönste Wälder
Fr, 21.11.2008, 21:00, RBB, Vorsicht Kamera! Elefanten ganz nah
Fr, 21.11.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Sa, 22.11.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 22.11.2008, 09:15-10:45, ARD Eins Festival, Wild Australasia
Sa, 22.11.2008, 11:50, SF 1, Spaniens letzter Luchs
Sa, 22.11.2008, 13:55, RBB, Vorsicht Kamera! Elefanten ganz nah
Sa, 22.11.2008, 14:30, ZDF dokukanal, Niederlausitz: Von der
Bergbauwüste zum Naturreservat
Sa, 22.11.2008, 14:35, SWR, Achtung, Eisbären!
Sa, 22.11.2008, 15:45-18:00, Phoenix, Grzimeks Erbe in
Afrika/Südamerika/Asien
Sa, 22.11.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Falken im Kloster des
Heiligen Franziskus
Sa, 22.11.2008, 20:00, ZDF dokukanal, Niederlausitz: Von der
Bergbauwüste zum Naturreservat
Sa, 22.11.2008, 21:15, ZDF dokukanal, Nano extra: Fischzucht statt
Raubbau
Sa, 22.11.2008, 23:55, ARTE, Sauberer Strom
So, 23.11.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
So, 23.11.2008, 13:15, MDR, Baiji - Der letzte weiße Delfin
So, 23.11.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Luchswege - eine Geschichte
aus dem Bayerischen Wald
So, 23.11.2008, 16:00, SF 1, Die Abenteuer der drei weissen Löwen
So, 23.11.2008, 17:30, 3sat, Arche Noah
Mo, 24.11.2008, 02:35, Phoenix, Nashörner für Namibia
Mo, 24.11.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Riesenhaie vor Helgoland
Mo, 24.11.2008, 10:15, SF 1, Geburt eines Schmetterlings
Mo, 24.11.2008, 11:30, NDR, Wilde Türkei (1/2)
Mo, 24.11.2008, 11:45, BR, An der Waldnaab
Mo, 24.11.2008, 13:15, 3sat, Bikini - Trauminseln im Sperrgebiet
Mo, 24.11.2008, 13:30, HR, Die Krabbenflut
Mo, 24.11.2008, 14:15, HR, Der Bug
Mo, 24.11.2008, 21:15, ZDF dokukanal, Natürlich nachhaltig
Di, 25.11.2008, 11:30, NDR, Wilde Türkei (2/2)
Di, 25.11.2008, 14:15, HR, Die Rückkehr der Bisons
Di, 25.11.2008, 15:15, 3sat, Die Reise der Störche
Di, 25.11.2008, 20:15, ORF 2, Iguazú - Die Schönsten Wasserfälle der
Welt
Di, 25.11.2008, 20:15, WDR, Cloud - Der wilde Hengst kehrt zurück
Mi, 26.11.2008, 02:00, DMAX, Frank Mundus: Der Hai und ich
Mi, 26.11.2008, 06:15, ARD Eins Festival, Jäger im Eis - Walfang bei
den Inuit
Mi, 26.11.2008, 09:30, SF 1, Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der
Zugvögel
Mi, 26.11.2008, 11:30, NDR, Wildes Masuren
Mi, 26.11.2008, 13:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Mi, 26.11.2008, 20:15-21:45, Phoenix, Kieling - Expeditionen zu den
Letzten Ihrer Art
Mi, 26.11.2008, 20:15, NDR, Die Oder - Von der Neiße bis zur Ostsee
Mi, 26.11.2008, 22:05, N24, Der König der Bären
Do, 27.11.2008, 05:30, ARD Eins Festival, Abenteuer Ozean
Do, 27.11.2008, 10:33, MDR, Eisbären - Herrscher der Arktis
Do, 27.11.2008, 15:15, RBB, Das Felsenreich der Klippschliefer
Do, 27.11.2008, 17:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Do, 27.11.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Amerikas Canyons
Fr, 28.11.2008, 09:35, MDR, Der Flottmacher - Ein Mann verändert das
Klima
Fr, 28.11.2008, 11:00, HR, Der Parasitenpapst
Fr, 28.11.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah
Fr, 28.11.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Der Tiger und der Mönch
Fr, 28.11.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Oder - Schlesiens wilder Strom
Fr, 28.11.2008, 21:00, RBB, Der Löwenmann
Fr, 28.11.2008, 21:00, ZDF dokukanal, Arkadien in den Sümpfen
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der
aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:30 im
NDR und 14:25 im MDR, sonntags 13:15 im WDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr
im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen freitags 21:00, samstags 6:40 und 17:30 sowie sonntags
07:40 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab
15:20 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB
wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15
Uhr, sonntags 10:45 Uhr (spezial) und 13:15 Uhr (junior) im RBB, sowie
sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00,
donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:30 Uhr im WDR
wiederholt;
"Tierische
Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: wird samstags 16:00 Uhr,
sonntags 8:00 Uhr und 15:00 Uhr (je 2 Folgen) vom ZDFinfokanal
wiederholt, alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Eisbär,
Affe & Co." aus Stuttgart: alle
Folgen in der ARD-Mediathek
"Ruhrpott-Schnauzen"
aus Duisburg: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Ozea - Nee! - Um
Aus einem geradezu göttlichen Umfeld, der ehemaligen Katharinenkirche,
heraus entwickelte sich die Idee, etwas Großes zu schaffen.
Groß ist es und es schafft... mich.
Wo ist das ganze Geld hin?
Es kann nur in die Architektur geflossen sein, denn das, was sich in
dieser blendenden Hülle befindet, die einen neuerdings im Stralsunder
Hafengelände dazu zwingt Sonnenbrille zu tragen, hat keinen, um es
neudeutsch zu formulieren: Flow.
Die musealen Anteile sind wirr, das waren sie auch schon zwischen den
Backsteinen, aber jetzt sollen Superlative bedient werden und ein
solcher erschließt sich allenfalls auf der Rolltreppe.
Wo waren die Museumspädagogen bei Schaffung der Ausstellungsräume?
Wo waren die Dramaturgen, als es darum ging, die lebenden Fische zu
präsentieren?
Der Besucher, hier zum Besucherlein schrumpfend, befindet sich in
hohen, betonstarrenden Räumen, in die, jeweils nur auf einer Seite des
Raumes, Aquarien gebaut wurden, die zwar nicht klein sind, aber klein
wirken, in diesem Umfeld.
Die Geschichte der Reise vom Stralsunder Hafenbecken über die Nordsee
bis ins Nordpolarmeer erschließt sich nur dem, der es unbedingt darauf
anlegt, eine Geschichte erzählt zu bekommen. Dafür muß man allerdings
zwischendurch die Augen schließen, damit man in dem Moment, in dem man
das Nordsee-Nordatlantik Aquarium betritt, nicht bereits linker Hand
den angekündigten Höhepunkt, das Schwarmbecken für Hunderte von
Heringen, sieht, um sich später dann noch angemessen freuen zu können.
Jedes Sea Life Centre bietet - und Sie haben hoffentlich im Hinterkopf,
daß ich kein großer Freund dieser Fischfilialisten bin -
eine bessere Abfolge von Themenaquarien und... Burgers´ Ocean,... den
lassen wir jetzt mal außen vor.
Ich konzentriere mich jetzt wieder auf die gelebte Evolution im
Einmeterbecken meiner Guppys,
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
„Schöne
Zoowelt“ hier kaufen
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