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446 vom 6. November 2008 |
| Liebe
Leser,
im Internet etablieren sich immer mehr freie Presseportale, in denen
jedermann teilweise sogar kostenlos seine "Pressemitteilung" oder
"Nachricht" verbreiten kann. Das ist an sich keine schlechte Sache, nur
werden diese Portale von den Suchmaschinen genauso behandelt wie
richtige Zeitungsmeldungen, obwohl ihr Inhalt weder durch eine Redaktion
gegangen ist noch irgendwo anders veröffentlicht wurde. Vor allem
Tierrechtler und selbst Einzelpersonen nutzen dies bereits, um über
sich selbst in der dritten Person zu schreiben und den so verbreiteten
"Fakten" einen Hauch von seriöser Berichterstattung zu geben. Manche
dieser Meldungen tauchten auch schon in der Zoopresseschau auf; es ist
nicht immer leicht, sie von "echten" Zeitungsmeldungen zu unterscheiden
(zumal manche Zeitung auch nur noch 1:1 abdruckt, was ihr vorformuliert
ins Haus flattert)...
In die Rubrik "glauben Sie nicht alles, was in der Zoopresseschau
steht" gehören auch immer mal wieder von Zeitungen schlecht übersetzte
und nicht nachrecherchierte Meldungen aus Übersee. Selbst, wenn sie aus
Zeitungen stammen, die eigentlich einen guten Ruf haben. Weiter unten
werden Sie folgendes lesen:
Süddeutsche: "Erstmals seit 200 Jahren ist
in Neuseeland wieder ein Nest mit den
Eiern einer Brückenechse gefunden worden."
Aha? Wieso das? Brückenechsen
sind selten, aber nicht sooo selten, und wieso sollte seit der
Einwanderung der europäischen Siedler niemand je ein Nest gefunden
haben? Sie werden ja sogar gezüchtet. Tuataras werden alt, aber sicher
nicht 200 Jahre. Oder handelt es sich gar um eine verschollen geglaubte
Unterart?
Gehen wir der Sache auf den Grund, zunächst bei einer der
neuseeländischen Zeitungen, die sitzen der Quelle am nächsten und
werden wohl am ausführlichsten berichten:
New Zealand Herald: First
tuatara nest found in 200 years
"The discovery came during routine maintenance work in Wellington's
Karori Wildlife Sanctuary, when staff members uncovered four leathery
white eggs."
Aha, also in einem Schutzgebiet auf der Nordinsel. Besuchen wir es:
Karori Wildlife Sanctuary - News
"The
re-establishment
of a population at the rat-free Karori Sanctuary in 2005 was a
breakthrough in re-establishing this species in the wild on mainland
New Zealand. 70 animals were transferred to the Sanctuary in 2005 from
Takapourewa (Stephens Island) in the Marlborough Sounds and gifted into
the Sanctuary’s care by their kaitiaki (guardians) Ngati Koata. Another
130 animals were released in 2007."
Gut, es ist also kein klassisches Naturschutzgebiet, sondern eine
Auswilderungs-Anlage. Hier wurde vor einigen Jahren eine größere Zahl
Brückenechsen ausgesetzt, die sich jetzt erstmals vermehrt haben. Die erwähnte Stephens-Insel
übrigens liegt in der Cook-Straße und hat bei Artenschützern
unrühmliche Bekanntheit wegen der Leuchtturmkatze, die dort vor über
hundert Jahren die endemischen Stephenschlüpfer (Xenicus lyalli)
ausrottete. Dort lebt Sphenodon guentheri, also die mit 400
Tieren im Freiland seltenere der beiden verbliebenen Brückenechsenarten
- während es von S. punctatus über 50.000 Exemplare gibt, das
ist auch die Art, die im Berliner Aquarium gezeigt wird.
Da Brückenechsen nur (noch) auf vorgelagerten Inseln vorkommen, handelt
es sich also um das erste Nest bei ausgesetzten Tieren im (Semi-)Freiland auf den
Hauptinseln.
Rätsel gelöst. Keine Wiederentdeckung, keine Weltsensation, aber ein
erfreulicher Etappensieg im Naturschutz Neuseelands. Eine Meldung
dieser Art hätte es aber wohl nie in europäische Schlagzeilen gebracht,
wenn Redakteure und Übersetzer mit ihrem Inhalt etwas anzufangen gewußt
hätten...
Bei der Gelegenheit: "Die Reptilien stammen noch aus der
Dinosaurierzeit", "Sie sind ein Relikt aus der Urzeit
vor 200 Millionen Jahren und werden deshalb auch als lebende Fossilien
bezeichnet". So etwas liest man ja immer wieder, auch in
Zoo-Pressemitteilungen. Nein, diese Tiere sind nicht 200 Millionen
Jahre alt. Auch nicht die Art, zu der sie gehören. Solch vereinfachte
und biologisch nicht korrekte Ausdrucksweise weckt in der zoologisch nicht gebildeten
Öffentlichkeit völlig falsche Vorstellungen. Brückenechsen, Haie,
Quastenflosser, Pfeilschwanzkrebse, sie sind alle Teil des verzweigten
Stammbaumes aller Tiere, und alle heute lebenden Tiere und auch wir
haben Vorfahren, die zur Zeit der Dinosaurier lebten. Nur sahen die
damals vielleicht noch etwas anders aus. Eine Weiterentwicklung hat
aber in jedem Fall stattgefunden..
Was wirklich gemeint ist, aber kaum je deutlich formuliert wird:
Lebende Fossilien unterscheiden sich im Aussehen relativ wenig von
ihren damals lebenden Vorformen und sind zudem meist letzte
Überbleibsel einer früher sehr zahlreichen Artenverwandtschaft.
Ich hoffe, Sie verzeihen mir meinen heutigen Anfall von Besserwisserei.
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Bleiben wir
beim Besserwissen: Erhalten Sie häufig Post an ihre Email-Adresse?
Wir nicht. Wir haben nämlich E-Mail-Adressen, so wie es im Duden steht.
Auch nicht eMail, email oder Emil.
Zum Vergleich:
Dies ist eine E-Mail-Adresse, nämlich unsere:
redaktion@zoo-information.de
Und dies ist
eine Email-Adresse, und zwar nicht unsere:

Ein deutlicher
Unterschied. Email ist ein Schmelzüberzug und für digitale Versendung
völlig ungeeignet.
Das mußte mal gesagt werden...
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
vbio.de - 05.11.2008
Totenstille an Teichen - Berliner Forscher untersuchen
Ursache des Amphibiensterbens
Biologen des Museums für Naturkunde, der Charité und des Instituts für
Biologie der Humboldt-Universität haben sich vorgenommen, einen
Hauptverdächtigen für das weltweite Massensterben von Fröschen und
anderen Amphibien genauer zu untersuchen: den Hautpilz Batrachochytrium
dendrobatidis. Sie setzen dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung.
Nächtliche Froschkonzerte könnten bald der Vergangenheit angehören,
denn inzwischen hat der seit den 60er Jahren in aller Welt zu
verzeichnende Rückgang der Amphibienpopulationen bedrohliche Ausmaße
angenommen. Das Amphibiensterben macht selbst vor Lebensräumen nicht
halt, die keinen nennenswerten menschlichen Einflüssen unterliegen.
"Verantwortlich für diese Entwicklung ist wahrscheinlich die sogenannte
Chytridiomykose, eine Infektionskrankheit, die durch einen im Wasser
lebenden Hautpilz mit dem wissenschaftlichen Namen Batrachochytrium
dendrobatidis hervorgerufen wird" berichtet Tosten Ohst vom Museum für
Naturkunde Berlin und einer der beteiligten Biologen. Der zur Gruppe
der Töpfchenpilze gehörende Pilz befällt die Keratinschichten der Haut
und beeinflusst so vermutlich den Gas-, Flüssigkeits- und
Mineralstoffwechsel. Die Haut verändert sich, häufig wird sie milchig
und stumpf. Befallene Amphibien sind lethargisch, verweigern die
Nahrungsaufnahme, sitzen lange im Wasser und häuten sich oft, bevor sie
schließlich sterben. Vielfach wird die Krankheit erst durch äußere
Faktoren wie Klimaänderungen, Stress oder Veränderungen des Lebensraums
ausgelöst.Über die globale Verbreitung des Pilzes, seine
Übertragungswege und pathogenen Mechanismen ist nur wenig bekannt.
corriere.it - 20. Okt. 2008, aktualisiert 21. Okt. 2008
E'
completamente coperto di grosse ghiandole - Essere brutti salva la
pelle, forse - Tra le nuove specie il primato della stranezza spetta a
un rospo del genere Nectophrynoides
Sie ist gänzlich bedeckt von dicken Drüsen - Häßlich sein
rettet die
Haut, vielleicht - Unter den neuen Arten kommt führende Stellung der
Wunderlichkeit einer Kröte der Gattung Nectophrynoides zu
Michele Menegon. Häßlich sein rettet die Haut (vielleicht). Unter den
zahlreichen neuen Species, entdeckt im Laufe der biologischen
Erforschung der Nguruberge in Tansania, ist am wunderlichsten eine
Kröte aus der Gattung Nectophrynoides. Ein Riese von mehr als vier
Zentimetern (die größte Art ihrer Gattung), wirklich lebensschützend
häßlich, gänzlich bedeckt von dicken Drüsen, als ob sie von einer
ernsten Krankheit befallen wäre. Diese Häßlichkeit kann kein Zufall
sein, sie muß eine Bedeutung in der Evolution haben und es ist gerade
die Erforschung dieser Bedeutung, die uns gedrängt hat, einige
Hypothesen in Erwägung zu ziehen. Die neuen in Ostafrika entdeckten
Arten untersuchend, haben wir die Tendenz dicke Drüsen zu entwickeln,
ohne sichtbare Funktion, bei Arten nachgeprüft, die zu verschiedenen
Familien gehören. Alle produzieren sie Sekrete, die irgendwie giftig
sind und ein antiräuberisches System bilden können. Das Problem ist,
daß der Räuber, um sich der Anwesenheit giftiger Absonderungen bewußt
zu sein, die potentielle Beute "kosten" müßte und dies ihm das Leben
kosten könnte. Die Anwesenheit der Drüsen könnte ein Warnsignal sein.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Welt
online - 31. Okt. 2008
Zoo nimmt
Wirtschaftshof in Betrieb
Berlin. Nach nur 364 Tagen Bauzeit
hat der Zoologische Garten
gestern seinen neuen Wirtschaftshof in Betrieb genommen.
Mit dieser Punktlandung konnte zeitgleich das für das Aussichtsrad
verkaufte 12 000 Quadratmeter große Nachbargrundstück übergeben werden.
Zurzeit wird mit dem Land Berlin der Abbruch der alten Zoo-Gebäude
abgestimmt. Wegen Umplanungen an der Abflughalle muss auch die
Baugenehmigung noch überarbeitet werden.
Auf dem verbliebenen 8000 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen
Zoogärtnerei an der Müller-Breslau-Straße hat der Zoo die verschiedenen
Bereiche zur Versorgung der 14 000 Tiere nun auf drei Geschossen
konzentriert. Sich in dem Gebäude zurechtzufinden, das aus 342
Betonfertigteilen besteht und wie der Buchstabe A geformt ist, dürfte
den Mitarbeitern einige Tage Eingewöhnungszeit bescheren. Für den
Transport gibt es drei Fahrstühle, einer ist fast fünf Meter
hoch, damit selbst große Pflanzen darin ins Gewächshaus unter dem
Glasdach transportiert werden können. In der Tierklinik gibt es einen
Operationssaal.
Nach Auskunft von Zoodirektor Bernhard
Blaszkiewitz hat der Neubau
17,8 Millionen Euro gekostet, eine Million Euro mehr als geplant. Die
Mehrkosten seien für den Bügelbau ausgegeben worden und dafür komme der
Zoo auf. Der Zoodirektor dankte allen Beteiligten, besonders auch
Heiner Klös, der für die Bauten im Zoo zuständig ist und das Projekt
während des Jahres betreut hatte.
BZ - 31. Okt. 2008
Room-Service für
Zootiere
Da steht er nun - nach
nur
364 Tagen Bauzeit wurde das neue
Wirtschaftsgebäude vom Zoo gestern eingeweiht. Drei
Etagen auf 8000 Quadratmetern: Gewächshaus, Tierklinik, Werkstätten –
und natürlich der Room-Service, die Futterküche, für die 14000
hungrigen Zoo-Tiere.
Tagesspiegel
- 3. Nov. 2008
Schloss
Friedrichsfelde bleibt geöffnet
Berlins Schloss
Friedrichsfelde bleibt als Museumsstandort erhalten.
Zwar werde die Stiftung Stadtmuseum die Trägerschaft zum 31. Dezember
wie geplant an den Tierpark Friedrichsfelde abgeben, die Vereinbarung
mit dem Tierpark über die künftige kulturelle Nutzung steht jedoch kurz
vor dem Abschluss, sagte Staatssekretär André Schmitz am Montag im
Kulturausschuss. Danach soll bis zur Sanierung des historischen
Gebäudes, für die vier Millionen Euro zur Verfügung stehen, die
Einrichtung als Museumsschloss samt der Wandtapeten und der Möbel des
Stadtmuseums erhalten bleiben. Das Schloss bleibt weiter bei Führungen
zugänglich, auch die Schlosskonzerte finden zumindest bis Ende des
Jahres statt. Nach der Sanierung soll, in Zusammenarbeit mit dem
Stadtmuseum, eine Dauerausstellung über die Geschichte von Zoos und
Tierparks gezeigt werden.
Berliner
Kurier - 31.
Okt. 2008
Unfalltragödie im
Tierpark
Wieder hat ein Elefant
im
Tierpark einen Pfleger verletzt.
Wie schon vor fast genau
zwei Jahren. Es passierte vergangenen Freitag
kurz nach 9 Uhr. Andreas B.
war im Gehege der Elefantin,
stand hinter ihr. Da drehte sich
das Tier plötzlich um, knallte
den Kopf gegen den Körper des
Pflegers. Die alarmierte Feuerwehr
brachte ihn ins Oskar-Ziethen-
Krankenhaus in Lichtenberg.
Die Diagnose der Ärzte:
Andreas B. kam mit geprellten
Rippen noch mal vergleichsweise
glimpflich davon. Zwei von Elefanten verletzte
Pfleger in zwei Jahren. Berlins
Tierschutzbeauftragter Klaus
Lüdcke fordert darum: „Tierpark
und Zoo müssen endlich
Schutzgitter für die Pfleger einbauen
lassen. Dann kann so etwas
nicht passieren. Direktor
Bernhard Blaszkiewitz ist da zu
dickfellig. Aber jetzt kommt er
nicht mehr drumherum.“
Nachrichten.ch
- 31.
Okt. 2008
Anlage
«Afrikanisches Gebirge» im Zoo Zürich eröffnet
Die Dscheladas oder
Blutbrustpaviane im Zoo Zürich haben ein neues
Zuhause: Die Anlage «Afrikanisches Gebirge» ist eröffnet worden. Auch
nubische Steinböcke, Klippschliefer und Blauflügelgänse leben hier.
Einzig ein Steinbock steht unter einem Felsen, kaut Heu und guckt
interessiert. Sonst sind keine Tiere zu erblicken. Auch von der kargen
felsigen Anlage ist wenig zu sehen - der Schnee hat alles zugedeckt.
Vorbild für die Anlage «Afrikanisches Gebirge» ist der Semien
Nationalpark im nördlichen Äthiopien. Den Besuchenden
bieten Lehmhütten Beobachtungsmöglichkeiten und Schutz vor Regen oder
Schnee. Die Anlage
kostete 6,5 Millionen Franken und wurde durch Spenden finanziert. Die
Hälfte der 6300 Quadratmetern grossen Anlage ist für die Tiere. Wie
geplant war der Bau im Oktober 2007 fertig. Damit die Pflanzen noch
einwachsen konnten, stand sie ein Jahr leer.
Tages-Spiegel - 30.
Okt. 2008
Zoo Zürich:
Bühne frei für Affen-Harem
Der Zoo Zürich eröffnet
am
31. Oktober das «Afrikanische Gebirge».
Nubische Steinböcke und Brustpaviane sollen die 6300 m2 grosse Anlage
bewohnen. Hauptbewohner der neuen Anlage sind die 25 auch
Blutbrustpaviane
genannten Dscheladas. Aktuell wird mit Spannung erwartet, wie die
Paviane, die sich sozial in Harems organisieren, ihr Zusammenleben
gestalten werden. Die Besuchereinrichtungen spielten beim Bau
der Anlage denn auch eine wichtige Rolle. In drei lehmverputzten, mit
Schilf bedachten Rundhütten wurden ein Kiosk, ein
Beobachtungsposten mit Forscherecke und eine Ausstellung untergebracht.
Hannoversche
Allgemeine - 29. Okt. 2008
Zoodrama:
Gorillababy Feni ist tot
Mitarbeiter und
Besucher im
Zoo Hannover trauern um das Gorillababy
Feni. Der fünf Monate alte Affensäugling ist am Dienstagabend im
Urwaldhaus vermutlich an Herzversagen gestorben. Die
genauen Umstände werden in der Tierärztlichen
Hochschule untersucht. Feni war am 28. Mai mitten am Tag vor den Augen
von Besuchern und Pflegern von ihrer Mutter Josy auf dem Gorillaberg
zur Welt gebracht worden. Anschließend hatte sie keine glückliche
Kindheit. Josy vernachlässigte ihren Nachwuchs. Der Zoo verzichtete
jedoch auf eine Aufzucht mit der Flasche, sondern beließ Feni in der
elfköpfigen Gorillagruppe – „um Fehlprägungen zu vermeiden“, wie
Biologe Heiner Engel sagt. Josy stillte ihr Kind zwar, ging aber
ansonsten ihrer eigenen Wege.
Allerdings hätten die
anderen Gorillas, vor allem die fünf Kinder, sich um die Kleine
gekümmert.
Hannover
Zeitung - 29. Okt. 2008
Hannover,
Gorillababy Femi gestorben
Große Trauer im Zoo
Hannover:
Gestern Abend, 28. Oktober, starb
Gorillababy Femi, das erste Kind von Gorilladame Josy (9). Femi kam am
28. Mai mitten am Tag auf dem Gorillaberg zur Welt. Es war
die erste Gorillageburt, die im Zoo von Besuchern und Tierpflegern
beobachtet werden konnte. Die stolze Mutter Josy präsentierte ihr Kind
gleich nach Geburt den Besuchern und kümmerte sich in den ersten Tagen
liebevoll um ihren Nachwuchs. Doch das Mutterglück währte nicht lange.
Wie sie es von ihrer handaufgezogenen Mutter Zazie gelernt hatte, ging
Josy ihrer eigenen Wege und ließ ihre Tochter oft unbewacht im Gras
liegen. Der Zoo beobachtete die
ungewöhnliche Jungenaufzucht besorgt,
entschied sich aber, das Baby nicht abzunehmen und in eine Handaufzucht
zu geben, sondern in der Gorillafamilie zu lassen. Ende letzter Woche
hatte
Femi eine Platzwunde am Kopf. Um die Wunde zu
behandeln, wurde Mutter Josy ein Antibiotikum über das Fressen
verabreicht, das sie wiederum über das Stillen an Femi weitergab. Femis
Zustand verbesserte sich und Mutter Josy trug ihr Kind endlich
ordentlich am Körper. Zwischen ein und drei Uhr gestern Nachmittag
verschlechterte sich der
Zustand jedoch plötzlich, so dass der Zoo entschied, das Baby
abzunehmen. Dennoch verstarb
das Baby am frühen Abend.
Mindener
Tagblatt - 31. Okt. 2008
Affenleiche in
Pathologie
In
die Untersuchungen um den Tod des Gorillababys Femi im Zoo Hannover
sind nun auch die Amtsveterinäre der Stadt eingebunden. Am
Mittwochmorgen ging bei ihnen der Hinweis einer besorgten
Zoo-Besucherin ein, die das verwundete Baby am Vortag gesehen hatte.
"Dem
gehen wir nach", sagte ein Sprecher der Stadt. Das Affen-Baby war am
Dienstag nach Besucherschluss im Zoo gestorben.
Planung und
Bau
Ad-Hoc-News
- 3. Nov. 2008
Spatenstich
für umstrittene Delfinlagune im Nürnberger Tiergarten
Mit einem feierlichen
Spatenstich startet am 10. November im Nürnberger
Tiergarten der Bau der umstrittenen Delfinlagune. Die bisherige
Beckenlandschaft soll bis 2011 für rund 24 Millionen Euro ausgebaut und
durch eine Außenanlage ergänzt werden, wie die Stadtverwaltung von
Nürnberg am Montag mitteilte. Damit sollen eine artgerechte Haltung
gewährleistet und Zuchterfolge erzielt werden. «Die
Freianlage kann im Winter überdacht werden und ist für unsere Besucher
ähnlich wie bei einem Gehege von außen einsehbar», sagte
Tiergarten-Sprecherin Nicola Mögel. Das neue Becken
solle durch Nischen Rückzugsmöglichkeiten für die Delfine bieten und
entspreche mit flachen und tiefen Stellen den Bedingungen in
natürlichen Gewässern.
Tages-Anzeiger
- 29. Okt. 2008
Tramfahrt nach
Madagaskar kostet Millionen
Eine VCS-Initiative
verlangt,
dass das Tram direkt
zum Zoo fährt. Die Gegner zweifeln am Nutzen der Vorlage, die sie für
zu teuer halten. Das letzte Wort hat am 30. November das Volk. Eines
hat der Abstimmungskampf über das Zoo-Tram bereits erreicht: Die
Politiker sind plötzlich sehr erfinderisch, wenn es um die
Erschliessung der beliebtesten Freizeitanlage der Schweiz geht. So
schwärmen die Stadt Zürich und der Zoo derzeit laut von den Plänen,
eine Seilbahn zum Bahnhof Stettbach zu bauen. Ein CVP-Kantonsrat regt
an, einen Shuttle-Bus zum Hauptbahnhof einzuführen. Noch origineller
ist der Vorschlag von zwei Zürcher FDP-Gemeinderäten: Sie wollen ein
250 Meter langes Rollband, das die Besucher von der heutigen
Tramhaltestelle bequem zum Zoo-Eingang befördert. Die Leute
hinter diesen Ideen haben etwas gemeinsam: Sie alle bekämpfen die
Initiative «Mit dem Tram direkt zum Zoo», über die der Kanton Zürich am
30. November abstimmt. Der VCS hat das Volksbegehren im Februar 2007
mit mehr als 7000 Unterschriften eingereicht. Es verlangt 14 Millionen
Franken aus dem Verkehrsfonds, um die Gleise für die Linien 5 und 6 bis
zum Haupteingang des Zoos und zur Masoala-Halle zu verlängern. Ein 570
Meter langes Teilstück mit Wendeschlaufe, das schon seit 1984 im
regionalen Richtplan enthalten ist.
NZZ
online - 3. Nov. 2008
Das Tram einspurig bis
zum Zoo führen?
Die Volksinitiative für
ein
Tram, das bis vor den Zoo fährt, ist
vor allem wegen der Parkplätze umstritten, die dabei verloren gehen.
Der Verlust liesse sich vermeiden, indem der neue Abschnitt einspurig
gebaut würde. Die Kritik an der Verlängerung der Tramlinie zum Eingang
des Zoos und
bis zur Masoala-Halle dreht sich vor allem um die zahlreichen
Parkplätze, die dafür aufzuheben wären. Ihr Ersatz durch den Bau eines
Parkdecks würde fast 10 Millionen Franken kosten. Vor dem Zooeingang
wäre es
möglich, die Schienen, damit die Trams dort kreuzen können, zu einer
zweispurigen Haltestelle auszuweiten. Danach könnte die Reststrecke bis
zur Wendeschleife bei der Masoala-Halle wieder einspurig geführt
werden. Der Vorschlag hätte den Vorteil, dass der Eingriff in das
kleinräumige Strassenbild beim Zoo relativ bescheiden ausfallen würde.
Tages-Anzeiger
- 4. Nov. 2008
Zoodirektor
kämpft weiter für eine Seilbahn
Zoodirektor Alex Rübel beharrt auf der umstrittenen Idee einer Seilbahn
vom Bahnhof Stettbach zum Zürcher Zoo. Gleichzeitig stemmt er sich
gegen die VCS-Volksinitiative «Mit dem Tram direkt zum Zoo». An jedem
schönen Wochenende staut sich der Verkehr auf dem
Zürichberg. Die Parkplätze reichen für die Zoobesucher bei weitem nicht
aus. Rübels
Hauptsorge ist, dass mit der VCS-Volksinitiative «Mit dem Tram direkt
zum Zoo» 200 Parkplätze wegfallen würden. «Auch wenn die Tramvorlage
angenommen würde, müssen wir darauf bestehen, dass die Parkplätze
ersetzt werden», sagt Rübel kämpferisch. Auch könne eine
Tramverlängerung nicht erreichen, dass die Besucher tatsächlich vom
Auto auf das Tram umsteigen. Was
den Zoo-Verantwortlichen vorschwebt, ist eine Seilbahn, die vom Bahnhof
Stettbach bis zum Zoo reicht. «Ende Monat werden wir beim Bundesamt für
Verkehr das Plangenehmigungsverfahren für die Zooseilbahn einreichen»,
betont Rübel. Einer der Vorteile der Seilbahn sei, dass die
Bahn nur dann laufen müsse, wenn man sie brauche. Die Menge der Gondeln
richte sich nach dem Besucheraufkommen. Kosten
würde die Seilbahn rund 17 Millionen Franken. Diese Summe würde eine
private Trägerschaft übernehmen.
Tages-Anzeiger -
5.
Nov. 2008
Überparteiliches
Komitee für Zoo-Tram
Am 30. November wird über die Verlängerung des Trams bis zum Zürcher
Zoo abgestimmt. Befürworter sagen, die Tramverlängerung sei angesichts
der steigenden Zahl an Zoo-Besuchern notwendig. Der Zoo habe sich in
den vergangenen Jahren ständig vom öffentlichen
Verkehr wegentwickelt, schreiben die Befürworter der VCS-Initiative
«Mit dem Tram direkt zum Zoo», über die am 30. November abgestimmt
wird. Es sei an der Zeit, dass das Tram bis ins Zentrum der
weitläufigen Zooanlage führe.
Leipzig-Seiten
- 31. Okt. 2008
Neues Rathaus zeigt
Entwürfe für den Zoo in Addis Abeba
Die Städtepartnerschaft
der
Messestadt mit der äthiopischen Hauptstadt Addis Adeba ist vielfältig
und erstreckt sich über viele Gebiete. Auch zwischen den Tierparks
beider Städte findet ein reger Austausch statt.
So wurde von Studenten des Instituts für
Städtebau- und Architektur der TU Dresden während eines
dreiwöchigen
Workshops gemeinsam mit Mitarbeitern des Leipziger Zoos ein Konzept für
den künftigen Zoo in Addis Abeba entwickelt. Dabei galt es, die
Artenvielfalt in Äthiopiens Tierreich zu erhalten. Nach Angaben der
Stadt waren vor allem die Leipziger Erfahrungen bei der artgerechten
Haltung von Löwen gefragt, denn die 18 kaiserlichen Löwen, die
Hauptattraktion im Lions’ Zoo der äthiopischen Hauptstadt, sollen in
den neuen Tierpark umziehen. Die im Rahmen des Workshops
entstandenen Entwürfe sind ab Montag im Neuen Rathaus der Messestadt zu
sehen.
Aktionen
Kölnische
Rundschau - 3. Nov. 2008
Blutsauger im Zoo
Eigentlich sind
Elefanten,
Giraffen und
Nilpferde die Stars im Zoo. Am Freitagabend jedoch trafen die Besucher
auch auf Hexen, Vampire und Gespenster. „Halloween im Kölner Zoo“ - die
Ankündigung versprach für Gruselfans einen schaurigen Abend. Nur an
wenigen Stellen war die Anlage in schummriges blaues oder rotes
Licht getaucht, so dass die in den Bäumen hängenden Skelette und
Gespenster so gerade zu erkennen waren. Versteckte
Lautsprecher jagten den vielen tausend Besuchern mit Rasseln und
Atemgeräuschen eine Gänsehaut über den Rücken. Didgeridoo-Musik auf der
Muschelbühne, 3D-Filme in der
Zooschule oder eine Guillotine im Nashorngehege.
Berliner Morgenpost -
31. Okt. 2008
Verlosung für
Halloween in Zoo und Tierpark
In Zoo und Tierpark können Kinder
heute
Halloween feiern - auf einer Taschenlampen-Tour. Im Zoo ist das
Flusspferdhaus Ziel der 30-minütigen Wanderung, im Tierpark geht es
vorbei an grinsenden Kürbissen und einer "echten" Hexe in finstere
Ecken. Die
Touren beginnen nacheinander von 16.30 bis 19 Uhr. Die gruseligsten und
lustigsten Kostüme werden prämiert. Alle verkleideten Kinder unter 15
Jahre erhalten freien Eintritt.
Mitteldeutsche
Zeitung - 31. Okt. 2008
Grusel-Fest der
Kürbisse
Die Kürbisse sind los.
Der
Zoo Aschersleben lädt schon am Donnerstag zu
einer
Grusel-Party ein. Um 17.30 Uhr startet ein Lampionumzug, vorbei an den
Schlafzimmern von Bären und Tigern. Abends gibt es Programm auf der
Bühne des Terrassencafés mit der Bekanntgabe des Namens der neuen
Zootigerin und der Prämierung der besten Kostüme.
Der Zoo Leipzig lädt am Freitag zu einer tierischen
Halloweenparty ein. Das Programm startet um 11 Uhr. Die Besucher können
Kürbisse schnitzen und sich Gruselgesichter schminken lassen. Ein
afrikanischer Märchenerzähler unterhält die Gäste mit spannenden
Geschichten. Ab 14 Uhr entfacht ein Hexenmeister sein Feuer. In der
Dunkelheit finden ab 18 Uhr Gruseltouren durch den Zoo statt.
Mitteldeutsche Zeitung
- 2. Nov. 2008
Gruseliges
zwischen Gehegen
"Zu Ostern hatten wir
auch
Kälte und Schnee, also haben wir die
Saison so abgeschlossen, wie wir sie begonnen haben", so Jörgen Kallas,
der stellvertretende Zoodirektor zum Halloweenfest am Donnerstagabend.
Im Zoo Aschersleben säumten ausgehöhlte Kürbisse und
Fackeln die Wege. "Es sind 300 Besucher hier. Das sind viel mehr, als
wir erwartet haben", meinte Kallas. Schon allein deshalb war die
Veranstaltung ein Erfolg. Spannend
wurde es dann noch einmal später am Abend, als der Name der neuen
sibirischen Tigerin, die seit Anfang Oktober im Zoo zu Hause ist,
bekannt gegeben wurde. Über 200 Vorschläge gingen ein gingen ein, die
fünf Besten - Sina, Lena, Judy, Gina und Taiga - wurden ausgewählt. Zum
Schluss machte der äußerst passende Name "Taiga" das Rennen.
Mitteldeutsche Zeitung
- 29. Okt. 2008
Wasserturm
wird Leuchtturm
"So sieht Werbung aus,
an der
keiner vorbeikommt", freute sich Halles
Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (SPD). Das war leicht zwar
übertrieben, denn der Satz gilt doch eigentlich nur für Bahn-Reisende.
Wer indes künftig aus dem Hauptbahnhof tritt, der dürfte ihn in der Tat
kaum übersehen: den Schriftzug, vor allem aber die zwölf
quietschbunten, von Kommunikationsdesigner Helmut Brade entworfenen
Stahltiere - Elefant, Löwe & Co. -, die an dem alten Wasserturm
gegenüber vom Bahnhofsvorplatz für Halles Bergzoo werben. Gestern wurde
der originelle Werbeträger eingeweiht. Rund 200 000 Euro waren für die
Sanierung des Turms sowie
für die Werbeaufbauten nötig - die Bahn und die Stadt haben sich die
Kosten geteilt. Fröhlich zeigte sich natürlich auch Zoo-Direktor
Andreas
Jacob, der mit Alpaka-Dame Maxi zum Ortstermin erschienen war: Es sei
äußerst selten, dass an so prominenter Stelle kein "Global Player"
werbe. Seine ganze Wirkung entfaltet
der Werbeträger erst
nachts, wenn die Beleuchtung angeht.
Halleforum - 29. Okt.
2008
Denkmal am
Hauptbahnhof wirbt für den Zoo Halle
Seit gut 20 Jahren hat
Zoo-Chef Ralf Jacob einen Traum: den seit 1987
ungenutzten Wasserturm am Hauptbahnhof in Halle (Saale) als Werbeträger
für den Bergzoo zu nutzen. Dem damaligen Stadtarchitekten Wulf
Brandstädter erzählte er von dieser Idee. Doch dann tat sich erstmal
nichts. Brandstädter aber erinnerte sich an die damalige Idee, trug sie
im
Rahmen der Vorbereitungen auf das Jubiläumsjahr “1200 Jahre Halle” im
Jahr 2006 vor. Das war vor 3,5 Jahren. Die Bahn lehnte ab - zu teuer
sei es und es gebe wichtigere Bauwerke. Aber Brandstädter ließ nicht
locker, auch Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados setzte sich ein und
schickte Bundesverkehrsminister Tiefensee in die Spur. Seit wenigen
Tagen nun erstrahlt der Wasserturm in neuem Glanz und
wirbt - nachts hell erleuchtet - für den Bergzoo auf dem Reilsberg.
Neue OZ online - 29.
Okt. 2008
Der Zoo rollt durch
die Stadt
Der Elefant drängt sich
auf
die Rückbank und hat mit seinem Gewicht
schon die letzte Sitzreihe gesprengt. Neben ihm streckt der Bär am
Fenster anderen Autofahrern frech seine Zunge raus – der Zoobus hat ein
neues Gesicht. Das alte Modell in Safari-Optik wurde verkauft. Künftig
fährt nun der
neu gestaltete Wagen im Linienverkehr der Stadtwerke quer durch
Osnabrück. Am Samstag von 10 bis 19
Uhr wird der neue Zoobus mit seinen tierischen Insassen an der
Kamppromenade der Öffentlichkeit vorgestellt. Die kann bei dieser
Gelegenheit nicht nur in den Wagen klettern, sondern auch etwas
gewinnen: Der Zoo verlost bei einem Gewinnspiel direkt am Bus zehn
Familien-Jahreskarten.
Nachwuchs
Stadtnetz
Wuppertal - 28. Okt. 2008
Herbstüberraschung im
Zoo – kleiner Pudu geboren!
Der noch namenslose
kleine
Hirsch erblickte ungewöhnlicherweise erst im
Oktober das Licht der Welt. Normalerweise werden kleine Pudus vor allem
in den Monaten April bis Juni geboren. Spätere Geburten sind sehr
selten.
Westfälische
Nachrichten - 31. Okt. 2008
Gorilla Gana
wieder schwanger?
Münster. Nach dem Tod
ihres
Kindes Claudio ist Gorilla-Mutter
Gana zu weltweiter Berühmtheit aufgestiegen. Tagelang hatte sie um ihr
Baby getrauert, konnte sich nicht davon trennen. Nun soll Gana erneut
schwanger sein. Zoodirektor Jörg Adler hatte die frohe Botschaft am
Mittwoch bei Stern
TV öffentlich gemacht. Günter Jauch hatte ihn eingeladen, um über das
Thema "Affen und Gefühle" zu reden. Adler hatte Ganas Trauer
geschildert und anschließend erklärt, Nachwuchs sei im Kommen.
Stuttgart
Journal - 1. Nov. 2008
Stuttgart: Nachwuchs
bei den Pampashasen in der Wilhelma
Bei den sogenannten
Pampashasen in der Wilhelma Stuttgart hat sich
Nachwuchs eingestellt.
9
Maras wurden zwischen Juni und September geboren, und keines der
Jungtiere fiel den schwarzfedrigen oder langschwänzigen Marodeuren zum
Opfer.
Welt online - 3. Nov.
2008
Gelbkopf-Landschildkrötenbabys
im Berliner Tierpark
Im Tierpark
Berlin-Friedrichsfelde haben sich zum ersten Mal
Gelbkopf-Landschildkröten fortgepflanzt. Wie der Tierpark am Montag
mitteilte, wurden 15 Eier der aus Indien stammenden Schildkrötenart in
einem Terrarium entdeckt. Im Juli seien bereits drei Jungschildkröten
mit 50×47×29 mm Größe und einem Gewicht von jeweils 36 g geschlüpft.
Drei weitere kamen im Oktober zur Welt.
der
Newsticker.de - 4. Nov. 2008
Rostocker
Löwenbaby präsentiert sich Zoobesuchern
Ein Rostocker
Löwenmädchen hat sich am Dienstag erstmals den Besuchern des Zoos
präsentiert. Das Tierbaby mit dem sandfarbenen Fell war Mitte August
geboren worden. Anfangs sei es noch sehr schwächlich gewesen, auch
deshalb habe man es vorerst nicht ins Freie gelassen, sagte die
Zookuratorin Antje Zimmermann. Das Löwenmädchen hat noch keinen Namen,
den sollen jetzt die Zoobesucher vorschlagen. Die junge Löwin ist in
Rostock der zweite Nachwuchs für die französische Mutter Zima, für den
belgischen Vater Cibeji der vierte.
Norddeutsche
Neueste
Nachrichten - 5. Nov. 2008
Mini-Raubkatze ist
neue Attraktion im Zoo
Augsburger
Allgemeine - 31. Okt. 2008
Winterpreise:
Zoo-Eintritt wird billiger
Augsburg. Die
Winterzeit hat
begonnen, nicht nur, was die
Uhrzeit betrifft. Auch die Temperaturen sind stark in den Keller
gegangen. Obwohl für die nächsten Tage wieder besseres Wetter
vorhergesagt ist, wird es Zeit, auch im Zoo die Winterzeit einzuläuten.
Und das bedeutet: Die Eintrittspreise gehen runter. Ab Samstag, 1.
November, gelten im Zoo wieder die Winterpreise. Erwachsen. Neu im
Angebot ist die Familiensparkarte. Sie wird wie eine
Streifenkarte im Bus benützt: Erwachsene können viermal, Kinder
sechsmal in den Zoo. Kosten: 44 Euro. Am
1. November ist noch ein weiterer wichtiger Tag: Eigentlich endet dann
die Quarantäne der Nashörner. Allerdings gibt es einen Haken, teilt der
Zoo mit: Die negativen Ergebnisse der letzten Blutproben müssen
vorliegen. Hier stehen aber noch einige Ergebnisse aus. Wenn sie nicht
bis heute beim Zoo eingehen, bleiben die Tiere noch im Innengehege.
HL-live - 30. Okt. 2008
Tierpark:
Viele Fragen nach Akteneinsicht
Vor wenigen Tagen
konnten
Politiker endlich die Akten zum Lübecker
Tierpark einsehen. Offenbar steht in den Akten sehr viel brisantes,
denn
Astrid Stadthaus-Panissié (BFL) sieht sich in ihrer Meinung bestätigt,
dass hier einiges im Argen liegt. "Ich habe mir die entscheidenden
Akten vorgenommen und bin
in meiner Ansicht bestärkt worden, dass sehr viele falsche Infomationen
über den Tierpark verbreitet worden sind. Seitens des
Umweltministeriums hat einer Zertifizierung nichts im Wege gestanden.
Das geht eindeutig aus dem Ministeriumserlass hervor. Bis auf kleinere
Auflagen für einige Gehege war alles in Ordnung. Es gab hier ganz
andere Umstände dafür, dass die Zertifizierung ausgesetzt worden ist."
Aus SPD-Kreisen wurde
bekannt, man werde im nächsten Hauptausschuss die Angelegenheit zum
Thema machen. Auch andere Fraktionen wollen nun Akteneinsicht nehmen.
HL-live
- 5.
Nov. 2008
Freiwillige räumen den
Tierpark auf
"Nicht nur reden – auch zupacken!" - Unter diesem Motto traf sich
kürzlich und kurzfristig eine Gruppe von Tierparkfreunden. In einer
"Drei-Stunden-Aktion" wurde zu Besen und Harke gegriffen und das viele
Laub in dem romantisch gelegenen Waldgebiet zu etlichen Haufen
aufgetürmt, die wiederum von Günter Lehmensiek und seinem treuen
Mitarbeiter beseitigt wurden. Gleichzeitig soll mit dieser Aktion die
Solidarität zu den
Tieren, dem Tierpark und den Tierparkbetreibern signalisiert werden.
Berliner
Kurier - 2. Nov. 2008
Russen-Zoo wollte uns
einen Bären aufbinden
Mit Eisbär-Frau Eika
und
Eisbär-Mann Troll läuft es nicht so
doll. Also sollte ein Eisbär-Mädchen her. Doch da hätte uns ein
russischer Zoo beinah einen Bären aufgebunden ... Und schon ist das
russische Kasan im Ringelreihe-Spiel ums Eisbär-Mädchen und zwei
Elefantenkinder aus dem Tierpark. Die sollen nach Russland, das
Eisbär-Mädchen dafür von der Wolga an die Spree. Die Einreise-Papiere
waren beim Bundesamt für Naturschutz schon beantragt. Da war das Spiel
plötzlich aus, der Antrag zurückgezogen. Denn das Mädchen war gar
keines! Die Moral
von der Geschicht’: Ob Mann oder Frau, das weiß ein russischer Zoo
offenbar nicht immer so genau ...
Scharf-links.de - 29.
Okt. 2008
Immer mehr
dubiose Nashorn-Wildfänge für deutsche Zoos
Auch
der geplante Import von drei weiteren Nashorn-Wildfängen aus Afrika für
den Zoo Schwerin und Dortmund steht jetzt in der scharfen Kritik der
Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Die Tierrechtler sprechen,
nach dem Import zweier Nashörner für den Zoo Augsburg, mittlerweile von
einem „Skandal größeren Ausmaßes“ und fordern die Zooverantwortlichen
erneut auf, endlich die tatsächliche Herkunft der Nashörner zu nennen.
Nach
aktuellen Recherchen der
Tierrechtsorganisation habe der berüchtigte Tierhändler Pretorius die
Nashörner über Auktionen aus Reservaten in Südafrika eingekauft und auf
seiner Quarantänestation „Mafunyane“ bis zum Weiterverkauf in aller
Welt zwischengelagert.
Ahlener
Zeitung - 29. Okt. 2008
Jörg Adler
rund um die Erde unterwegs
Soeben kehrte
Zoodirektor
Jörg Adler von einer Reise zurück, die
ihn zuerst nach Spanien und weiter nach „down under“ geführt hat. In
Barcelona nahm er am Welt-Naturschutz-Kongress teil, in Australien an
der Konferenz des Welt-Zoo-Verbandes. Vom Kongress der
Weltnaturschutzunion (IUCN) in Barcelona brachte der Zoodirektor das
Foto einer für den Allwetterzoo wichtigen Begegnung mit. Jörg Adler
gratulierte als Erster Dr. Simon Stuart, dem neu gewählten
Vorsitzenden der „Species Survival Comission“ (SSC).
Freies
Wort - 3. Nov. 2008
Neue Preise für Besuch
im Tierpark
Suhl. Einerseits soll
im
Tierpark ein Konzept zur Umgestaltung und
Neuausrichtung umgesetzt und andererseits der Zuschuss, den die Stadt
jährlich in Höhe von etwa 435 000 Euro zahlt, gesenkt werden. Beiden
Ansprüchen gerecht werden zu können, wird nun der Weg veränderter –
insbesondere bei den Einzelkarten erhöhter – Eintrittspreise
beschritten. Dazu hat der Stadtrat jüngst einen Beschluss gefasst.
Günstiger als bisher
werden dagegen die Jahreskarten sein, die deren
Besitzer dazu berechtigen, den Tierpark zu besuchen, so oft er mag.
Freie Presse
- 3. Nov. 2008
Goldige Fische blinken
im Becken
Die neuen tierischen
Bewohner
des Wild- und
Naturparks in Waschleithe werden kaum zu hören sein. Dafür aber sollen
sie gleich nach dem Eingang die Blicke der Besucher auf sich ziehen.
Die Rede ist von Fischen. Wer jetzt aber tolle Korallenriffe und
farbenfrohe, exotische Meeresbewohner erwartet, wird enttäuscht sein.
Der Wild- und Naturpark setzt auf heimische
Tierarten und daher kann ein Aquarium in Waschleithe natürlich "nur"
ein Kaltwasserbecken sein. Die wenigen Farbtupfer im Becken sind Gold-
orfen. Hinzu kommen
Spiegel- und Graskarpfen, ein Hecht, Störe und Schleien. Mehr als
20.000 Euro hat die Kommune in den
Bau investiert. Große Glasscheiben gewähren tiefe Einblicke ins Becken.
Eine hölzerne Umhausung schützt die Anlage.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 30. Okt. 2008
Besuch im Zoo
Eine schrecklich nette Familie
Bei Orang-Utans geht es
zu
wie bei den
Menschen: Da gibt es den Pascha, vor dem alle kuschen, Mobbing unter
den Weibern und Narrenfreiheit für den Nachwuchs. Ein Besuch im
Affengehege des Kölner Zoo.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 30. Okt.
2008
Affen-Weibchen
mögen auch Sofies
Salopp gesagt sind Sie der Mann, der bei den
Orang-Utans bestimmt, wer mit wem darf?
> Ausführliches Interview mit Clemens Becker.
Neues
Deutschland - 31. Okt. 2008
Indianer bei Hagenbeck
Auf der Veranda eines
Pfahlbaus in einem See, am Ufer Krokodile: Direkt
in den Urwald taucht der Besucher ein im Hamburger Tropenaquarium
Hagenbeck. Auf 8000 Quadratmetern, das sucht seinesgleichen in
Deutschland, können über 300 unterschiedliche Arten beobachtet werden,
über 14 000 Exoten an Land, im Wasser und unter der Erde. Wer
anschaulichen Biologieunterricht erleben möchte, kann die Dienste der
Zooschule des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung
buchen.
Ostthüringer
Zeitung - 5. Nov. 2008
Kalb im Wisentgehege
bei Ranis verstorben
Das Kalb im Wisentgehege bei
Ranis ist verstorben. "Es
ist schmerzlich, dass es das Kalb nicht mehr gibt", bedauerte Martin
Görner, Leiter der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen und für die
Wisente verantwortlich. In das zwischen Ranis und Brandenstein gelegene
Gehege waren Anfang
Oktober der Bulle Nox, eine Kuh und ein Kalb eingezogen. "Das Kalb ist
in den letzten Wochen mehrfach von seiner Mutter verstoßen worden und
viele Leute beobachteten das", erläuterte Martin Görner Ereignisse im
Wisentgehege, die unter den Besuchern und in Ranis zu Spekulationen
geführt hätten. "Das Kalb war geschwächt und wurde veterinärmedizinisch
behandelt, auch eine Operation erfolgte", so Martin Görner. "Es ist uns
dennoch nicht gelungen, das Tier zu stabilisieren."
Tirol online -
5. Nov.
2008
Tierpark trauert:
Luchsbaby starb
Ganz plötzlich kam die Krankheit, die das wenige Monate alte
Luchsmädchen tötete. Die Katzenseuche, eine Viruskrankheit mit
Erbrechen und Durchfall, hatte Luna befallen. Obwohl der Tierarzt mit
Penicillin und Traubenzucker versuchte, die
junge Luchsin zu retten, war der Raubkatze nicht mehr zu helfen. Markus
Lukasser und seine Mitarbeiter im Wildpark Assling sind
fassungslos. „Die Krankheit ist so rapide verlaufen, alle Hilfe war
umsonst“, schildert Lukasser. Als das Luchsbaby im Mai
auf die Welt kam, hat ganz Osttirol an
seinem Schicksal Anteil genommen. Denn die leibliche Mutter wollte sich
nicht um ihren Sprössling kümmern. Eine Hauskatze zog Luna auf. Die
Katzenseuche wurde aber nicht von der Ziehmutter übertragen, erklärt
Lukasser. Neben
der Trauer und dem großen ideellen Verlust plagen die
Wildpark-Betreiber noch weitere Sorgen. Auch Lunas biologische Mutter,
eine zweijährige Luchsin, ist erkrankt.
Kleine Zeitung -
29.
Okt. 2008
Löwen &
Co: Zoo in Gaza schmuggelt seine Tiere durch Erdtunnel
Durch zahlreiche Tunnel
unter
der
Grenze zu Ägypten
versorgen Schmuggler den abgeriegelten Gazastreifen mit Waren. Auch
den Zoo: Betäubt und in Säcken verpackt transportieren die Händler
selbst Affen und Löwen in das von der radikalen Hamas-Bewegung
regierte Gebiet. In den Gehegen des Zoos "Himmel der Vögel und Tiere"
etwa gibt es kaum Exemplare, die nicht durch Geheimgänge in das
Autonomiegebiet gebracht wurden. "Ohne die Tunnel hätte ich das nicht
machen können", sagt Direktor Schadi Fajis, der den Zoo im Juni
eröffnet hat. Insgesamt leben in dem Zoo nach Angaben des Direktors
Tiere
im Wert von umgerechnet fast 27.000 Euro.
Nicht nur mit Tierbestellungen, auch mit
Warenlisten für
Nahrungsmittel, Kleidung oder Motorenöl kommen die Menschen zu den
Händlern. Diese wiederum beauftragen Händler in Ägypten mit dem Kauf
der Produkte, bevor ein Tunnel auswählt wird, durch den die Waren
möglichst billig in den Gazastreifen gebracht werden. "Einige Tunnel
kosten 100 Dollar (67 Euro) pro Kiste, andere nur 70 Dollar (47
Euro)", erklärt einer der Händler, der seinen Namen nicht nennen
will.
Kölnische
Rundschau - 3. Nov. 2008
Krokodil in
Ägypten Schnappi will ans Meer
Nahe der ägyptischen
Mittelmeerküste haben Fischer
ein junges Krokodil gefangen, das möglicherweise eine mehr als 1000
Kilometer lange Reise durch den Nil zurückgelegt hat. Das Reptil gibt
den Experten Rätsel auf. Denn die
einzigen in Freiheit lebenden Krokodile Ägyptens sind im Nasser-Stausee
zu Hause, der mehr als 1000 Kilometer entfernt im Süden des
Landes liegt. Das Krokodil hätte dann durch den Nil und seine
Nebenarme bis zum östlichen Zipfel der Provinz Marsa Matruh schwimmen
müssen.
Das Tier soll nun bald nach Kairo
gebracht werden, wo es nach dem Willen der Behörden im Giza-Zoo eine
neue Heimat und eine "Ehepartnerin" finden soll
SF
Tagesschau - 31.
Okt. 2008
Absturz eines Eisbären
Zoomitarbeiter in den
USA
haben mit einem Kran einen Eisbären gerettet,
der in den Graben seines Geheges gefallen war. Der 500 Kilogramm
schwere Bär «Zero» wurde am Donnerstag zunächst betäubt und dann aus
dem Graben gehievt, wie der Milwaukee County Zoo mitteilte. «Zero» war
bereits zwei Wochen zuvor abgestürzt, hatte sich seitdem jedoch nicht
zu einer freiwilligen Rückkehr bewegen lassen.
Der 19 Jahre alte Eisbär war am 13. Oktober beim Spielen über die Kante
seines Geheges gestürzt und unverletzt in einem Sicherheitsnetz
gelandet. Zoomitarbeiter durchschnitten das Netz so, dass «Zero» sicher
in den Graben fallen konnte. Seitdem bemühten sie sich, das Tier mit
Leckereien wie Äpfeln, Erdnussbutter und Fisch über eine Treppe zurück
nach oben zu locken. «Zero» war vor 15 Jahren bereits einmal in
denselben Graben gefallen, damals jedoch nach neun Tagen über die
Treppe zurückgeklettert.
OÖNachrichten
- 31.
Okt. 2008
Attacke auf
Flamingo-Methusalem
Weil sie den wohl
ältesten
Flamingo der Welt im Zoo von Adelaide
attackiert hatten, wurden vier Burschen, 17 bis 19 Jahre alt, wegen
„Tierquälerei in besonders schwerem Fall“ angezeigt. Der fast blinde
Vogel wurde an Kopf und Schnabel verletzt und blutete am Auge. Der
schon erwachsene Flamingo war 1933 in den Tierpark gekommen. Er dürfte
mindestens 75 Jahre alt sein. Nach einer Behandlung in einer Tierklinik
geht es ihm bereits wieder etwas besser.
RP online - 31. Okt.
2008
Vier
Jugendliche angezeigt Ältester Flamingo der Welt attackiert
In Australien ist der
älteste
Flamingo der Welt attackiert worden.
Vier Jugendliche wurden angezeigt. Der fast blinde Vogel erlitt
bei dem
Angriff Verletzungen an Kopf und Schnabel und blutete am Auge.
China
Internet
Information Center - 5. Nov. 2008
Neues Zuhause in
Taipei für Pandas aus chinesischem Festland
Der Muzha-Zoo in Tapei hat bald zwei neue Attraktionen
zu bieten. Die groß angekündigten Neulinge sind zwei Pandas vom
chinesischen Festland, für die der Zoo ab Ende November das neue
Zuhause sein wird. Der Zoo hat Millionen von Taiwan-Dollar für den Bau
einer neuen Pandahalle ausgegeben. Offizielle erwarten einen riesigen
Andrang von Panda-Fans, die die neuen Stars besuchen. Die Mitarbeiter
des Zoos werden ein System zur Begrenzung der Besucherzahlen
übernehmen, um den Pandas die Gewöhnung an ihre Popularität zu
erleichtern. Das Panda-Paar, Tuantuan und Yuanyuan,
wird in ungefähr einem Monat in Taipei ankommen. Wenn alles nach Plan
verläuft, werden sie sich Ende Januar nächsten Jahres der
Öffentlichkeit in Taipei präsentieren.
Freie Presseportale (also eigentlich Pressemitteilungen):
news-aktuell
- 31. Okt. 2008
Heide-Park
Soltau schläfert Delfin ein
Nachdem der
Vergnügungspark-Betreiber Merlin Entertainments die
Schließung des Delfinariums im Heide-Park Soltau im April angekündigt
hatte, wurde drei Tage später der Delfin "Fritz" aus angeblichen
Altergründen eingeschläfert. Der Park schließt am Sonntag saisonbedingt
seine Pforten und die beiden verbleibenden Delfine kommen nach
Betreiber-Angaben "sobald wie möglich" in das umstrittene
Zoo-Delfinarium nach Nürnberg. In Nürnberg soll bis 2011
eine 24-Millionen-Delfinlagune entstehen. Zoo-Direktor Encke erklärte,
dass aufgrund der Bauarbeiten drei Delfine nach Holland verbracht
wurden.
news-aktuell
- 1. Nov. 2008
Dubai Aquarium &
Discovery Centre stellt Guinness-Rekord auf
Dubai Aquarium &
Discovery Centre in der Dubai Mall, der am 4.
November 2008 eröffnet wird, hat sich den Guinness-Weltrekord für den
'weltweit grössten Acrylic Panel' gesichert. Der Viewing Panel im
Dubaier Aquarium ist 32,88 Meter breit x 8,3
Meter hoch x 750 mm dick und wiegt 245.614 kg. Damit übertrifft er den
derzeitigen Weltrekordhalter, das Churaumi Aquarium in Okinawa, Japan,
das 22,5 Meter breit x 8,2 Meter hoch und 600 mm dick ist.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
elsevier.nl - 1.
Nov. 2008
Cheeta ontsnapt in vrachtruim Boeing
Gepard in Boeing-Frachtraum entkommen
Eine Gepäckabfertigerin auf einem Flughafen in Atalantta hat am Freitag
den Schreck ihres Lebens gekriegt. Als sie den Frachtraum einer Boeing
757 öffnete, wurde sie von einem Jagdleoparden angestarrt. Das Tier war
zusammen mit einem anderen Geparden verladen zur Beförderung von
Portland in Oregon in einen Zoo in Tennesee. Aber irgendwie gelang es
ihm offensichtlich, [aus der Transportkiste] zu entwischen. Ein
Mitarbeiter des örtlichen Zoos wurde angefordert, um das Tier in einer
Flugzeughalle, wohin das Flugzeug inzwischen gerollt war, mit einem
Betäubungsgewehr vorübergehend auszuschalten. Der Flug verspätete sich,
aber dem Gepard geht es gut.
vroegevogels.vara.nl - 31. Okt. 2008
Tiende Ramsarconferentie voor bescherming waterrijke
gebieden
Zehnte Ramsar-Konferenz für den Schutz wasserreicher Gebiete
Wasserreiche Naturlandschaften verdienen zusätzlichen Schutz: es sind
einmalige, aber verletzliche Ökosysteme, die vielen bedrohten Tier- und
Pflanzenarten eine Bleibe bieten. Grund für den WWF und die Regierung
der Niederlande, das weltweite Ramsar-Abkommen zu unterstützen, das
(auch in unserem Land) wasserreiche Landschaften beschützt. Diese Woche
wird in Südkorea die 10. Ramsar-Konferenz abgehalten. Mit einem
speziellen Preis für die Arbeit des WWF! Das Ramsar-Abkommen datiert
von 1971. In der Stadt Ramsar in Iran verständigten sich internationale
Fachleute und Regierungen über die wichtigsten Maßnahmen weltweit, um
"Feuchtgebiete" (wasserreiche Naturlandschaften) zu schützen. Nicht nur
für Tiere und Pflanzen, sondern auch für Menschen. Wasserreiche
Naturlandschaften sind nämlich sehr ergiebig für die Bewohner (man
denke z.B. an Fisch und landwirtschaftliche Produkte). Die Niederlande
waren einer der Initiatoren des Ramsar-Abkommens. Der WWF hat viele
Naturschutzprojekte in wichtigen Feuchtgebieten. Die Kafur Flats in
Sambia z.B. und - nicht so weit weg - die Coto Donana in Spanien, wo
Erdbeerzüchter mit dem WWF Absprachen getroffen haben über die
Einsparung von Wasser. Der WWF ist dann auch ein wichtiger
Gesprächspartner auf der Ramsar-Konferenz. In diesem Jahr steht der WWF
speziell im Blickpunkt, weil Denis Landenbergue, der für den WWF in der
Schweiz tätig ist, eine bedeutende Auszeichnung erhält. Er hat nämlich
dafür gesorgt, daß seit 1999 gut 90 Millionen Hektar Süßwassergebiet
geschützt sind. Auch hat er viele Länder mit Erfolg dazu geraten, das
Ramsar-Abkommen zu unterzeichnen. Die 10. Ramsar-Konferenz, die zur
Zeit in Südkorea stattfindet, steht im Zeichen der Gesundheit: so wird
z.B. das Vogelgrippe-Risiko besprochen, weil gerade die Feuchtgebiete
viel von Zugvögeln aufgesucht werden. Gute Absprachen müssen
verhindern, daß Menschen das Argument der Vogelgrippe mißbrauchen, um
Feuchtgebiete trocken zu legen oder die Wasserwirtschaft umzustellen.
Ein anderes wichtiges Thema der Konferenz ist der Schutz von vier
Feuchtgebieten in Nepal. Der WWF in Nepal hat sich sehr darum
gekümmert, diese Gebiete unter den Schutz des Ramsar-Abkommens zu
stellen. Jetzt ist es soweit und der Schutzstatus wird offiziell
festgelegt. Quelle: WWF.
Niederlande
Newsbrief Dierenpark Amersfoort - 3. Nov. 2008
Bavianenjong geboren
Pavianjunges geboren
Am Freitag, den 17. Oktober, ist ein Pavianjunges geboren worden. Es
ist noch nicht klar, was für ein Geschlecht das Junge hat, weil es noch
dicht bei der Mutter bleibt.
Newsbrief Dierenpark Amersfoort - 3. Nov. 2008
Mannengroep ringstaartmaki's uitgebreid
Katta-Männergruppe vergrößert
Im Tierpark Amersfoort leben zwei Kattagruppen: eine gemischte Gruppe
und eine Männergruppe. Die getrennte Männergruppe besteht, um Inzucht
zu verhindern, aber auch um die Gruppe regulieren zu können. So
verhindern wir, daß die Gruppe zu groß wird. In den letzten Wochen ist
die Gruppe vergrößert mit drei jungen Männchen und einem erwachsenen
Männchen aus der gemischten Gruppe. Die Männchen haben sich Schritt für
Schritt miteinander bekannt gemacht und leben seit einer Woche in guter
Harmonie zusammen.
Newsbrief Dierenpark Amersfoort - 3. Nov. 2008
Sinterklaas zet het park op stelten
Sankt Nikolaus kommt: der Park gerät außer Rand und Band
Am Sonntag, den 23. November, ist es wieder einmal soweit: Sinterklaas
besucht den Tierpark Amersfoort. Er kann natürlich nicht allein allen
Kinderhänden Pfeffernüsse reichen. Deshalb nimmt er ganz viele
Ruprechte (Pieten) mit! Sinterklaas und seine Pieten sind von 11 bis 16
Uhr im Park und veranstalten wie jedes Jahr wieder ein großartiges
Fest. Es können an diesem Tag extra viele schöne Dinge getan werden,
natürlich ganz im Zeichen des Sankt Nikolaus.
dierenparkamersfoort.nl - 3. Nov. 2008
Dieren naar Bed Brengen
Tiere zu Bett bringen
Am Sonntag, den 9. November, können Gäste im Tierpark Amersfoort
zusammen mit den Tierpflegern die "Tiere ins Bett bringen". Entdecke,
worin der Abendsnack eines Elefanten besteht, schau dir mit an, wie
alle 60 Paviane in zehn Sekunden ihre Nachtunterkunft aufsuchen und
sieh, wie die Schimpansenein Nest machen in ihren Hängematten. Nach
dieser Abendrunde steht für alle Gäste ein altholländisches
Eintopfbuffet bereit im Restaurant De Boerderij.
dierenparkamersfoort.nl - 3. Nov. 2008
Kerst in DierenPark Amersfoort
Weihnachten im Tierpark Amersfoort
Während der Weihnachtstage ist ein Besuch im Tierpark Amersfoort extra
schön. Zwischen 10 und 10.30 Uhr heißt der Weihnachtsmann die Besucher
von Herzen willkommen auf dem Berenplein, am Eingang des Parks. Es gibt
zwischen 11 und 16 Uhr eine lebende Weihnachtskrippe in der
Knuffelboerderij [Streichelzoo] und Kinder können sich dann
weihnachtlich schminken lassen. Von 12 bis 13 Uhr und von 13.30 bis
14.30 Uhr liest der Weihnachtsmann den kleinen Besuchern Geschichten
vor und sie singen zusammen Weihnachtslieder. Der Weihnachtsmann ist
dann zu finden im Pferdeschlitten unter dem Vordach des Restaurants De
Olifant. Für diejenigen, die den ganzen Tag ungezwungen genießen wollen
zwischen den Bären, Schnee-Eulen und Elefanten, organisieren wir am 1.
und 2. Weihnachtstag einen Weihnachtsbrunch im Parkrestaurant De
Olifant.
dierenparkamersfoort.nl - 3. Nov. 2008
Winteravondwandelingen 29 en 30 december
Winterabendspaziergänge am 29. und 30. Dezember
Kamele in ihrem beeindruckenden Winterfell, herumwatschelnde Pinguine
und Japanmakaken, die sich gut vergnügen in der Kälte. Es ist Winter
und deshalb ist Tierpark Amersfoort am 29. und 30. Dezember geöffnet
bis 21 Uhr. Es gibt gratis Führungen, der DinoWald ist schön
illuminiert und es wird Glühwein und warmer Kakaotrunk serviert. Für
die Führungen kann ab Montag, 10. November, reserviert werden.
Nieuwsbrief Dierenpark Amersfoort - 3. Nov. 2008
Stem op onze KinderDIERekteur Kayleigh
Stimm für unsere KinderTIERektorin Kayleigh
Unsere KinderTIERektorin Keyleigh Bloemendal sammelt das ganze Jahr
über soviel Stimmen wie möglich für das Naturschutzprojekt "der
Persische Leopard in Iran". Sollte Kayleigh die meisten Stimmen
erhalten, empfängt sie einen schönen Geldbetrag für das Projekt. Also
wartet nicht und gebt eure Stimme ab auf www.kinderdierekteuren.nl.
Tip: per Computer kann man maximal viermal stimmen.
dagjeweg.nl - 3. Nov. 2008
Amersfoortse reuzen nemen de ruimte - DierenPark
Amersfoort bouwt nieuw olifantenverblijf
Amersfoorter Riesen erhalten Platz - Tierpark Amersfoort baut
neue Elefantenanlage
Tierpark Amersfoort hat begonnen mit den Vorbereitungen für den Bau
einer neuen Elefantenanlage. Das "Reich der Riesen" soll 2009 fertig
sein. Die Elefanten haben dann die größte Innenanlage in den
Niederlanden. Durch die gläsernen Wände der Innenanlage erhalten die
Besucher das Gefühl, zwischen den Elefanten zu stehen. Die Riesen sind
dann aus der Nähe zu bewundern und auch von der Tribüne aus sind sie
gut zu sehen. Die Innenraum ist 750 qm groß und der drittgrößte in
Europa. An die Stelle des jetzigen Stalls kommt eine
Aussichtsplattform, wo die Besucher an allen Seiten von den Tieren
umringt werden. Aber auch daß Außengehege läßt nichts zu wünschen übrig
mit 3.300 qm. Auch können die Tiere in ihrem neuen Teich bis zum Kopf
unter Wasser tauchen. Der ganze Platz ist groß genug für eine
Erweiterung der Elefantenherde. Jetzt besteht die Gruppe aus vier
Weibchen und einem Bullen.
overloonzoo.nl - 29. Okt. 2008
Rode kangoeroes uit buidel
Rote Känguruhs verließen Beutel
Vorige Woche sind im Zoo Parc Overloon zwei junge Känguruhs aus dem
Beutel gekrochen. Sie werden in der kommenden Zeit noch regelmäßig
zurück in den Beutel springen, aber sind durchgängig zu sehen in ihrem
Gehege. Ein drittes und möglicherweise ein viertes Känguruhjunges
werden noch erwartet. Bei einem erwachsenen Weibchen ist der Beutel
sehr groß und beweglich. Auch ein anderes Weibchen scheint einen etwas
dickeren Beutel zu haben. Es besteht die Möglichkeit, daß demnächst
noch zwei Jungen aus dem Beutel kommen. Bis dahin besteht die Gruppe
aus acht Tieren.
gaiapark.nl - 29. Okt. 2008
Offici�le
GaiaPark Kerkrade Zoo hyves online. Al meer dan 1000 leden!
Offizielle GaiaPark Kerkrade Zoo Hyves online. Bereits mehr
als 1000 Mitglieder!
Willst du die letzten Neuigkeiten über den GaiaPark erfahren, dann
werde jetzt Mitglied des offiziellen GaiaPark Hyves: www.dierentuingaiapark.hyves.nl.
Verschiedene Fotos, Wissenswertes über Tiere, spezielle Aktivitäten und
kleine Filme sind hier zu sehen.
brugmedia.nl - 31. Okt. 2008
WNF-actie in Bibliotheek
WWF-Aktion in Bibliothek
Zwolle. Abwechselnd in drei Filialen der Bibliothek Zwolle ist ab
Dienstag, den 14. Oktober, bis einschließlich Samstag, den 24.
November, der WWF anwesend mit einer Präsentation "Eisbär in Not". Der
WWF bittet hiermit um Aufmerksamkeit für das weltweite Problem der
Klimaveränderung und deren Folgen für das Leben am Nordpol. Der WWF
will Kinder dazu anregen, in der Schule Vorträge zu halten über den
Nordpol und den Eisbären (oder über eine andere bedrohte Tierart). Es
ist Informationsmaterial vorhanden, das ihnen dabei helfen soll. Auch
können die Kinder zur Unterstützung ihres Vortrages über spezielle
Informationsblätter, ein T-shirt und eine Dia-Präsentation verfügen.
Die WWF-Präsentation kann in den folgenden Bibliotheken während der
Öffnungszeiten besucht werden: Bibliothek Zwolle Centrum (14, bis 25.
Oktober), Bibliothek Zwolle Stadshagen (28. Oktober bis 8. November)
und Bibliothek Zwolle Zuid (11. bis 22. November).
Nieuwsbrief Diergaarde Blijdorp - 30. Okt. 2008
Blijdorp wint advertentieprijs
Blijdorf gewinnt Preis für Werbeplakat
"Die Eisbären sind zurück in Blijdorp". Mit diesem Ausruf hing diesen
Sommer die ganze Region Südwest-Holland voll. Und das blieb nicht
unbeachtet. Wir haben viele Reaktionen auf diese Posterkampagne
erhalten! Neben den Postern sind auch einige Werbeplakate angebracht
worden mit demselben Bokito, der einen Schneeball gegen den Kopf
geworfen bekommt. Dieses Werbeplakat ist heute von Sanoma Jonge
Gezinnen, Herausgeber der Zeitschriften Ouders van nu, Kinderen, Ook,
Griter Groeien und Kek Mamma, gekürt worden zur besten Werbung des
Jahres. Für das Machen dieser Kampagne wollen wir uns gern beim
Werbebüro und Blijdorp-Sponsor ARA in Rotterdam bedanken, insbesondere
bei Dimitri Korpershoek und Oskar Busman, dem kreativen Duo, das sich
die Kampagne für Blijdorp ausdachte. Finden Sie dieses Poster auch so
schön? Es ist jetzt im A2-Format in den Zooshops des Tiergarten
Blijdorp für 1,50 Euro zu laufen.
diergaardeblijdorp.nl - 30. Okt. 2008
Ijsberen komen en gaan
Eisbären kommen und gehen
Die Eisbären Jelle und Ewa sind am Montag, den 27. Oktober, in das
Dierenrijk im Brabantschen Mierlo zurückgekehrt, weil sie sich mit
Eisbärin Tania nicht verstanden. Ihr Umzug bietet die Möglichkeit, das
Becken leer zu pumpen, zu säubern und mit frischem Meerwasser zu
versorgen. Tania hat ganz kurz das Reich für sich allein, aber sobald
das neue Eisbärengehege blitzblank ist, erhält sie Besuch von dem
erwachsenen Eisbärenmann Eric aus dem Wiener Zoo - das soll im Laufe
des Novembers der Fall sein. Er wird - besser als der große, aber noch
junge Jelle - als fähig erachtet, mit der gebieterischen Tania
umzugehen. Hoffentlich sorgt er auch dafür, daß es in Blijdorp in den
kommenden Jahren kleine Eisbären zu sehen gibt!
diergaardeblijdorp.nl - 30. Okt. 2008
Stokoude krokodillen verhuisd
Uralte Krokodile umgezogen
Die zwei uralten Spitzkrokodile des Tiergartens Blijdorp sind am 17.
Oktober umgezogen in den nagelneuen Krokodilfluß. Sie haben dort ein
prächtiges, großes Gehege bezogen, wo sie ihren Lebensabend verbringen
können. Die Spitzkrokodile sind die ältesten Bewohner des Tiergartens.
Als einzige haben sie den alten Rotterdamer Tiergarten noch miterlebt.
Wann genau sie in den alten Tiergarten gekommen sind, läßt sich nicht
mehr nachvollziehen, aber das muß in den 1920er Jahren gewesen sein.
Das bedeutet, daß die Tiere inzwischen etwa 80 Jahre alt sind!
diergaardeblijdorp.nl - 30. Okt. 2008
Langooregel
Langohrigel
Im selben Gebäude wie die Krokodile sind vier putzige Igelchen
eingezogen. Es handelt sich um Äthiopische Igel oder Wüstenigel, die
unseren einheimischen Igeln sehr ähnlich sehen, aber sie sind etwas
kleiner und haben viel längere, spitze Ohren. Wie alle Igel sind auch
die neuen Wüstenigel in der Dämmerung aktiv, die tagsüber viel
schlafen. Hoffentlich werden sie sich ein bißchen an den
Blijdorp-Rhythmus anpassen und sich auch immer regelmäßiger tagsüber
den Besuchern zeigen. Sie leben zusammen mit vier winzigkleinen
Grauedelsängern und einem Pärchen Europäischer Wachteln.
Nieuwsbrief Diergaarden Blijdorp - 30. Okt. 2008
Blijdorp over de hele wereld actief
Blijdorp auf der ganzen Welt aktiv
Naturschutz steht hoch im Kurs für den Tiergarten Blijdorp. Ganz
wichtig sind über 90 Zuchtprogramme für gefährdete Tierarten, an denen
Blijdorp beteiligt ist und von denen wir zehn koordinieren. Und
natürlich ist unsere Bildungsarbeit sehr wichtig. Indem wir unser
Publikum hinweisen auf die Schönheit, aber auch Verletzlichkeit der
Natur, hoffen wir, eine Grundlage zu schaffen für den Erhalt der Natur.
In den letzten Newsletters konntet Ihr lesen über die medizinischen
Untersuchungen, die wir bei unseren Elefanten gern machen würden. Die
Elefantenabende, die dazu gedacht waren, diese Untersuchungen
finanzieren zu können, wurden gut besucht und brachten viele Tausende
Euro ein. Dafür unseren herzlichen Dank. Am 12. November ist der letzte
Elefantenabend, wofür noch einige Plätze zur Verfügung stehen! Danach
beteiligt sich der Tiergarten Blijdorp an der Forschung in
Herkunftsländern zugunsten der Asiatischen Elefanten. Schon einige
Jahre arbeiten wir mit an einem Projekt zur Schaffung von
Elefantenkorridoren in Indien.
diergaardeblijdorp.nl - 30. Okt. 2008
Corridors India voor olifanten
Korridore für Elefanten in Indien
Mit mehr als einer Milliarde Einwohner und einem dauerhaften
Bevölkerungswachstum werden die Naturterritorien in Indien immer mehr
zersplittert. Das ist eine Katastrophe für große Säugetiere wie Tiger,
Panzernashörner und Elefanten, die ein großes Territorium benötigen, um
überleben zu können. Blijdorp beteiligt sich an einem großen Projekt,
um grüne Korridore anzulegen, welche die verbliebenen Naturlandschaften
miteinander verbinden, so daß die Elefanten mehr Lebensraum erhalten.
"Unser" Korridor soll eingesetzt werden zwischen Brahmagiri und
Tirunelli, zwei Waldgebieten mit einer zufriedenstellenden
Elefantenpopulation , die jetzt noch verbunden werden durch einen
schmalen Streifen Waldgebiet (6 km lang und 0,5 bis 2 km breit). Mit
Zustimmung der Anwohner sollen einige Dörfer in diesem Korridor
verlagert und der Korridor selbst zum Schutzgebiet ausgerufen werden.
Sie können dieses Projekt unterstützen durch die in unserem
Souvenirshop zu kaufende DVD "Alles über unsere Elefanten".
ad.nl - 31. Okt. 2008
Olifanten naar Rijk der Reuzen
Elefanten in das Reich der Riesen
Amersfoort. Die Elefantenherde des Tierparks Amersfoort zieht im Sommer
2009 um in das Reich der Riesen, eine ganz neue Unterkunft im Herzen
des Zoos. Die Elefantenanlage wird mit einem Innenraum von 750 qm und
einem Außengehege von 3.300 qm die drittgrößte in Europa. In den
Niederlanden kennt das Reich der Riesen seinesgleichen nicht, so der
Tierpark. Besucher und Elefant sind in dem neuen Innenraum lediglich
durch eine dicke gläserne Wand voneinander getrennt, so daß das
Publikum sich mehr als jemals dicht bei den Tieren weiß. Draußen
entsteht den Planern des Reiches der Riesen zufolge ein Gefühl, "daß
der Mensch als Gast zwischen den Elefanten steht". Die Elefanten
erhalten einen großen und tiefen Teich, in dem sie alle gleichzeitig
und von Fuß bis Rüssel baden können. Der Bau der neuen Anlage wird in
Kürze beginnen. Die Elefantenherde des Tierparks Amersfoort zählt jetzt
vier Weibchen und einen Bullen. Im Reich der Riesen ist sicher Platz
für Familienvergrößerung, sagt der Zoo, auch wenn der aus Antwerpen
herübergekommene Bulle Alexander noch keine der Kühe befruchtet hat.
apenheul.nl - 9. Okt. 2008
Pressebericht
Apeldoorn - Vrije vogels tussen de vrije apen in Apenheul - Apenheul
zet nieuwe stap op weg naar groot Amazonia-gebied
Frei fliegende Vögel zwischen sich frei bewegenden Affen in
Apenheul
- Apenheul macht neuen Schritt auf dem Weg zu einem großen
Amazonia-Bereich
Apenheul ist seit Jahr und Tag bekannt für seine Hunderte von Affen und
Äffchen, die frei zwischen den Besuchern durch den Wald hangeln und
klettern. Dazu sind jetzt auch frei fliegende Vögel gekommen, nämlich
in der neuen Amazonia-Voliere. Das ist eine 1.500 qm große Voliere mit
Vögeln, die in Südamerika vorkommen, die von den Besuchern betreten
werden kann. Die Amazonia-Voliere ist der vierte vollendete Teil des
großen Amazonia-Themengebiets, das Apenheul gerade baut. Bereits
fertiggestellt: der Affenbaumpfad, die Expeditie Saimiri [Expedition
Totenkopfäffchen] und die 200 m lange Amazonas-Brücke. In den letzten
Monaten ist in Apenheul fleißig gearbeitet worden an der
Amazonia-Voliere. Die große Voliere ist gebaut über einen Teil der
Amazonas-Brücke. Besucher können sich nun in der Voliere schon an
verschiedenen südamerikanischen Vögeln erfreuen. Zwischen den
vorhandenen Bächlein und Bäumen fliegen Kuhreiher, Nachtreiher,
Rotschulterenten und andere besondere Vögel frei umher. Ende des
nächsten Jahres wird Apenheul eine neue Innenanlage für tropische Vögel
errichten. Schließlich werden in der Voliere u.a. Ibisse, Baumenten und
Seriemas untergebracht sein. Die Amazonasbrücke, vollständig gefertigt
aus amtlich bescheinigten FSC-Holz, schlängelt sich nicht nur durch die
Amazonas-Voliere, sondern auch zwischen einigen Affeninseln. So
erhalten Besucher eine bessere Sicht und einen überraschenden Blick auf
die Klammeraffen, Bonobos und Weißschulterkapuziner. Vor allem die
Bonobos wußten sich noch manchmal der Sicht der Besucher zu entziehen,
indem sie an einem Strand an der anderen Seite ihrer Insel herrlich in
der Sonne lagen. Von der neuen Brücke aus gibt es eine hervorragende
Sicht auf das Strändchen der Bonoboinsel. Auf "Affenhöhe" sehen die
Besucher auch die Klammeraffen und Weißschulterkapuziner - jung und alt
- miteinander spielen und sich balgen, oder schön die Sonne genießen.
Mit dem Zehnjahresplan will Apenheul einen "Erneuerungsschlag" machen.
Die meisten neuen Umbauten stehen im Zeichen des großen
Amazonia-Gebietes, worin drei Bereiche des Parks zusammengefügt werden
zu einem großen Bereich. Im Mittelpunkt dieses Gebietes stehen die
südamerikanischen Affenarten wie Wollaffen, Klammeraffen, Brüllaffen,
"Zwergäffchen" und Totenkopfäffchen. Zwei Gebiete gibt es schon.
Expeditie Saimiri ist eine spannende Erfahrung unter der weltgrößten
Gruppe Totenkopfäffchen. Im Gebiet rund um den abenteuerlichen
Affenbaumpfad stoßen die Besucher auf Affen, die sich zwischen den
Baumkronen frei bewegen. Hier befinden sich auch die Amazonas-Brücke
und die Amazonia-Voliere. Das dritte, dazwischenliegende Gebiet wird in
Zukunft die zwei bestehenden Gebiete miteinander verbinden. Apenheul
hat sich inspirieren lassen vom Amazonas-Regenwald in Südamerika.
Dieser ist nicht nur der größte, sondern auch der am meisten gefährdete
Wald auf der Erde. Zwischen jedem Flußabschnitt und an jedem Hang leben
wieder etwas andere Tiere und Pflanzen als an der gegenüberliegenden
Seite des Flusses oder in einem nahegelegenen Seitental. Amazonia
beherbergt dann auch einen sehr großen Teil der gesamten Biodiversität
auf Erden. Die Affen von Amazonia erlauben einen Einblick in die
Artenvielfalt: mit Dutzenden Arten von Zwergaffen, sieben Arten
Nachtaffen, mindestens ebensoviel Arten Springaffen und drei Arten
Totenkopfaffen, ganz zu schweigen von Arten wie Wollaffen,
Klammeraffen, Kapuzineraffen und Brüllaffen. In Apenheul leben 14
[vierzehn - steht so im Text; d.Ü.] südamerikanische Affenarten.
[Siehe auch http://www.tourpress.nl/bericht.php?id=13130]
nieuwsbank.nl - 3. Nov. 2008
Apenheul weer dicht voor de winter - Apenheul Seizoen
2008: Nieuwe publiekstrekkers en veel apenbaby's
Apenheul wieder winterdicht - Apenheul-Saison 2008: Neue
Publikumsmagneten und viele Affenbabys
Der Winter steht vor der Tür und so ist Apenheul wieder geschlossen in
den kältesten Monaten des Jahres. Das Jahr 2008 stand im Zeichen von
Amazonia, zig Babys und nicht zu vergessen, die Apenheul-Weltwochen:
Schönes Madagaskar! Aber das Jahr ist noch nicht vorüber. Und ein
ruhiger Winterschlaf verspricht es nicht zu werden. Die Arbeiten im
Affenpark gehen wie gewohnt weiter. Affen müssen gefüttert und betreut
werden und Apenheul bereitet sich bereits wieder vor auf eine neue
Saison. Ein Jahr voller Veränderungen ... Im Jahre 2008 ist in Apenheul
viel gebaut worden. Auf den Seilbrücken, Klettertürmen und
Schaukelbrücken des MekranotiTrail können (junge) Besucher erleben, wie
es ist, als Affe zu klettern. Die 200 m lange Amazonas-Brücke
schlängelt sich an verschiedenen Affeninseln vorüber. Besucher erhalten
jetzt eine besondere Sicht auf Klammeraffen, Bonobos und
Weißschulterkapuziner. Über einen Teil der Brücke ist in dieser Saison
auch die Amazonia-Voliere fertiggestellt worden. In der Voliere fliegen
zwischen dem vorhandenen Grün, den Bächlein und Besuchern verschiedene
südamerikanische Vögel frei umher - wie Kuhreiher, Nachtreiher und
Hokkos. ... und viele Jungtiere. Apenheul hatte in diesem Jahr auch
zahlreichen Nachwuchs. Bei den Totenkopfäffchen wurden 31 Babys
geboren! Silberrücken Jambo wurde Vater eines Sohnes (Wimb�) und einer
Tochter (Lembo'e). Die Kapuziner, Brüllaffen, Rotbauchmakis, Wollaffen,
Weißgesichtsseidenaffen, Kaiserschnurbarttamarine, Springtamarine,
Sumpfspringaffen, Manteläffchen, Kattas, Schwarze Haubenlanguren,
Berberaffen und Löwenäffchen haben auch alle Nachwuchs bekommen. Alles
in allem ein geselliges Treiben. Auf in das Jahr 2009. In der
Apenheul-Saison 2009 werden wieder viele Babys erwartet. In der großen
Gruppe Totenkopfäffchen wird es wieder eine Geburtenwelle geben,
Gorillaweibchen Mintha soll im Frühjahr gebären und bei den anderen
Affen wird es wahrscheinlich auch viele Babys geben. Der Affenpark wird
weiter erneuert. Z.B. mit dem Amazonia-Gebiet. Drei Flächen werden
zusammengefügt zu einem großen Amazonia. Der Affenbaumpfad, wo Besicher
auf "Affenhöhe" erleben, wie es ist, hoch in den Bäumen als Affe zu
leben, bildet zusammen mit der Amazonas-Brücke und der Amazonia-Voliere
eines der drei Gebiete. Das zweite bereits fertiggestellte Gebiet ist
das bolivianische Totenkopfäffchen-Gebiet, mit den neugierigen, frei
umherlaufenden Äffchen. Das dazwischen liegende Gebiet wird künftig die
zwei bestehenden Gebiete miteinander verbinden. Letzten Endes sind alle
südamerikanischen Affen von Apenheul in Amazonia zu sehen. Im Jahre
2009 ist Apenheul vom 1. April bis einschließlich 1. November täglich
geöffnet.
Belgien
nieuwsblad.be - 5. Nov. 2008
Snuiven aan blaadje wordt Planckendael-koala's fataal
Schnüffeln an Blättchen für Planckendaels Koalas verhängnisvoll
Mechelen. Tierpark Planckendael betrauert den Tod von zwei Koalas.
Hinchinbrook und Itji Bidji sind mehr als wahrscheinlich den Folgen von
Toxoplasmose erlegen. "Die Krankheit ist verhängnisvoll für
Bezteltiere", sagt Sprecherin Ilse Segers. Hinchinbrook, ein
zweijähriges Männchen, sollte demnächst in den Zoo Duisburg umziehen.
Vorige Woche stellten die Tierpfleger fest, daß er an Gewicht verlor
und Durchfall hatte. Er wurde so schwach, daß er sich nicht einmal mehr
an den Baum klammern konnte. Auch bei der einjährigen Itji Bidji
zeigten sich diese Symptome. Beide Koalas starben kurz nacheinander.
Die Tierpfleger hatten alles mögliche für sie getan, aber nichts konnte
die Tiere retten. "Bei der Untersuchung ist Toxoplasmose festgestellt
worden", sagt Ilse Segers. "Mehr als wahrscheinlich ist die Krankheit
über Eukalyptus verbreitet worden. Dieser wird täglich von London aus
frisch angeliefert. Vermutlich ist da eine Katze in die Plantage
eingedrungen. Ein infiziertes Blättchen reicht aus, um einen Koala zu
töten." Koalas sind anfällige Tiere. "Das ist auch der Grund, weshalb
so wenige Zoos die Tiere halten", führt Ilse Segers weiter aus. "Die
Temperatur in ihrem Gehege liegt sehr eng [die Temperatur darf kaum
schwanken ?], die Luftfeuchtigkeit muß stimmen und dann brauchen sie
auch noch Diät-Nahrung - ausschließlich frischen Eukalyptus. Sie
schnüffeln an jedem Blättchen, bevor sie es fressen wollen. Das ist
unseren zwei Koalas jetzt zum Verhängnis geworden." Die gute Nachricht
ist, daß die Damen Ditji Toda, Guwara und das Junge Iona kerngesund
sind. "Bislang ging es den Koalas in Planckendael blendend", sagt Ilse
Segers. "Was jetzt geschehen ist, ist außerordentlich großes Pech, aber
das gehört ein bißchen zum Leben."
radio2.be - 3. Nov. 2008
Geef onze olifant een nieuwe toekomst...
Gib unserem Elefanten eine neue Zukunft ...
.. und sorge damit auch für die Zukunft des gefährdeten Elefanten in
Asien und für einen neuen Elefantenkomplex im Tierpark Planckendael! In
den zurückliegenden zwei Monaten konnte man den Radio 2- Elefanten im
"Stadsfeestzaal" in Antwerpen während der Elephant Parade. Ab 10.
November stehen alle beteiligten Vierbeiner zum Ansehen und zum Kauf im
Elisabethzaal, wo am 13. November eine große Auktion stattfindet
zugunsten verschiedener guter Elefanten-Zwecke.
Russische
Meldungen
rg-rb.de 28. Okt. 2008
Карфаген
должен быть
разрушен - Кто бы
сейчас
вспомнил о
Катоне
Старшем, не будь
этой его фразы?
"Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Karthago zerstört werden
muß"-
wer würde sich heute noch an Cato den Älteren erinnern, wenn es diese
Phrase nicht gäbe?
Der römische Senator konnte über das Wetter reden, über Wahlen, über
die Preise für Gemüse, doch alle seine Auftritte beendete er immer
wieder mit einer Erklärung an die Adresse der afrikanischen Feinde. Die
Grünen-Politikerin und Tierschutzbeauftragte Claudia Hämmerling wählte
als Refrain ihrer öffentlichen Reden die Phrase "Blaszkiewitz muß weg".
Der Direktor des Berliner Zoo Bernhard Blaszkiewitz ist es müde, sich
gegen die Angriffe dieser unermüdlichen Tierschützerin zu verteidigen.
Frau Hämmerling führt immer neue Tatsachen an für die Unsauberkeiten
des Zoos und seines Chefs im Handel mit Tieren, Blaszkiewitz immer neue
Argumente zu seiner Verteidigung. Der neueste Hit von Frau Hämmerling
ist die Einschläferung der jungen Giraffe Ulla. Zoo-Tierarzt Günter
Strauss meint, daß die Polyarthritis Folge einer Infektion sei.
Hämmerling behauptet, die Erkrankung sei eine Folge der Inzucht: Ullas
Vater war auch ihr Großvater. Selbst wenn die Krankheit Folge eines
Giraffen-Inzests war, hat er
vielleicht eine Kerze gehalten? Oder hätte er eine gemeinsame
Versammlung des Zoos abhalten und das amoralische Verhalten des Opapas
verurteilen sollen. Ich fürchte, die Giraffe hätte aus ihrer Höhe herab
darauf, pardon, gespuckt. Tiere verhalten sich auch in freier Natur so
und es ziemt sich nicht für den Direktor, sich in das persönliche Leben
seiner "Zöglinge" einzumischen.
Estland
rus.delfi.ee - 29. Okt. 2008
Обитатели
зоопарка
страдают от
нехватки
средств
Zoobewohner leiden darunter, daß die Mittel nicht reichen
Nach Einschätzung der Estnischen Tierschutzgesellschaft leiden viele
Tiere im Zoo unter Streß und niedrigem Lebensniveau. Die Tierschützer
kritisieren in erster Linie, daß in den Tierkäfigen Bedingungen fehlen,
die ein naturnahes Verhalten ermöglichen und auch die Möglichkeit
bieten, sich vor den Blicken der Menschen zu verstecken. Als negatives
Beispiel genannt wurde das Beschneiden der Flügel bei Adlern und der
Elektrozaun um das Robbenbecken, weil, so die Tierschutzgesellschaft,
im Durchschnitt in jedem Halbjahr im Zoo eine Robbe stirbt. Risto
Kirsipuu, Assistent des Direktors des Tallinner Zoos versicherte, der
Zoo bemühe sich, für seine Bewohner die besten Bedingungen zu schaffen,
doch leider seien die materiellen Möglichkeiten begrenzt.
Belorußland
belta.ru - 2. Nov. 2007
Первые
новоселы
переехали в
обновленную часть
Гродненского
зоопарка
Die ersten neuen Bewohner zogen in den erneuerten Teil des
Zoos Grodno um
In die neuen Käfige und Volieren siedelte ein Drittel der Bewohner des
Tiergartens um, darunter auch die großen Raubtiere. So wurde die
13-jährige Bärin Taiga im schläfrigen Zustand umgesiedelt. Nachdem sie
erwachte, versuchte sie fast einen Tag und eine Nacht, aus der neuen
Behausung zu entkommen, doch sie beruhigte sich und hat es jetzt
komfortabel. Übrigens leben noch zwei etwas jüngere Bären im
Zoo. In naher Zukunft soll noch ein Kragenbär erworben werden, später
auch zwei Eisbären. Jetzt zählt der Zoo mehr als 3.000 Säugetiere,
Vögel und Fische.
Ukraine
president.org.ua - 5. Nov. 2008
В
ДОНЕЦКЕ
ПОЯВЯТСЯ
ЗООПАРК
АКВАПАРК
И
ГРОТ
ЦИКЛОПА
In Donezk werden Zoo, Aquapark und Grotte "Zyklop" entstehen
Zu den 30 unterschiedlichsten Objekten, die das gewohnte Antlitz der
Stadt Donezk radikal verändern sollen, gehört auch ein Zoo "Savanne".
Auch wenn nur die Hälfte der angedachten Projekte zur UEFA EURO 2012
erscheint, wird sich die Hauptstadt der Bergarbeiter völlig verändern.
tikva.odessa.ua - 5. Nov. 2008
В
Одесском
зоопарке
появился
зубренок
Zoo Odessa erhielt jungen Wisent
Der Zoo Odessa erhielt einen vier Monate alten Wisent, teilte Direktor
Jurij Kutscherenko mit. Das Kalb kam aus Winniza. Es wurde auf Kredit
erworben. Die Leitung des Zoo erwartet Geld von den städtischen
Behörden, um den Kauf des Tieres zu bezahlen.
obkom.net.ua - 5. Nov. 2008
Директор
Одесского
зоопарка
требует
досрочных
выборов - а то
бегемота
купить не на
что
Direktor des Zoos Odessa fordert vorfristige Wahlen - sonst
gibt es keine Mittel, um ein Flußpferd zu kaufen
Der Zoo Odessa kann in nächster Zeit wegen der Finanzkrise kein
Flußpferd erwerben, teilte Zoodirektor Jurij Kutscherenko mit. Seinen
Worten nach hat sich die Idee vom Kauf eines Zwergflußpferdes im
Odessaer Zoo "abgeschwächt". "Es handelt sich um eine große Summe, aber
bei der jetzigen Situation im Lande ist der Erwerb eines so teuren
Tieres nicht realistisch", bemerkte Jurij Kutscherenko. Er teilte mit,
daß nach wie vor Mittel für den Kauf der Tiere eintreffen, doch sehr
langsam und an der notwendigen Summe fehle noch viel.
segodnya.ua - 31. Okt. 2008
В
Бердянске
родились
уникальные
львята
In Berdjansk wurden einzigartige junge Löwen geboren
Die Kleinen sind im Unterschied zu ihren Artgenossen absolut weiß. Die
kleinen Raubkatzen wurden im Zoo Berdjansk geboren.
segodnya.ua - 28. Okt. 2008
В
Одессе надеются
на потомство
слона
Таруна
In Odessa hofft man auf Nachwuchs des Elefanten Tarun
Der Direktor des Odessaer Zoos Jurij Kutscherenko bemerkte, es gäbe
eine schwache Hoffnung, daß der verstorbene Tarun die Elefantenkuh
Wendi in trächtigem Zustand hinterlassen habe. Das teilte Kutscherenko
heute im Verlaufe einer Pressekonferenz mit.
segodnya.ua - 27. Okt. 2008
На
военном
полигоне
поселят
кабанов
Auf einem ehemaligen Übungsgelände werden Wildschweine
angesiedelt
Ein neuer Park der wild lebenden Natur "Ol'chowaja balka" [etwa: "lange
Erlenschlucht"] wird im Rayon Derhatschi geschaffen. Auf einem
ehemaligen Übungsgelände der Armee in der Nähe des Dorfes
Russkaja Losowaja soll ein Genfond der Wildtiere der Ukraine und der
Welt eingerichtet werden. Der Park wird umzäunt und mit Damwild,
Hirschen, Rehen, Elchen, Perlhühnern und anderen Tieren Tiere
besiedeln, die gut mit dem Menschen auskommen. Für Besucher werden
Rasenflächen für Picknicks eingerichtet und Exkursionspfade. Das
Gelände für wilde Tiere - Wildschweine und Wölfe - erhält eine
spezielle Umzäunung. "Es wird die Möglichkeit geben, Tiere nicht in
Käfigen zu halten, sondern praktisch in Freiheit", meint der Leiter der
Abteilung für Huftiere des Zoos Charkow, Igor Bondarenko. Vorläufig
steht der Park nur auf dem Papier, er ist nur ein ungefähres Projekt.
Das Verteidigungsministerium hat sein Einverständnis für die
Übergabe des Geländes bereits gegeben, das letzte Wort haben
die Behörden des Gebietes.
krug.com.ua - 24. Okt. 2008
В
Одесском
зоопарке
состоялся
Осенний фестиваль
птиц
Im Zoo Odessa fand Herbstfestival der Vögel statt
Das traditionelle "Herbstfestival der Vögel", in dessen Rahmen
Wettbewerbe für Kinder organisiert wurden, in denen es um
ornithologisches Wissen ging, fand am 12. Oktober im Zoo Odessa statt.
podrobnosti.ua - 23. Okt. 2008
Киевский
зоопарк
будет
работать
круглый год
Kiewer Zoo wird das ganze Jahr über geöffnet sein
Von 2009 an wird der Kiewer Zoo das ganze Jahr über geöffnet sein. Dort
wurde eine Exposition von Tieren vorbereitet, die man auch im Winter
zeigen kann. Dazu gehören Elefantenhaus, Giraffenhaus, Pavillons für
Vögel und die Insel der Tiere, aber auch der Pavillon "Wüste".
Demnächst soll die grundlegende Ausbesserung der Gehege abgeschlossen
sein.
segodnya.ua - 21. Okt. 2008
В
Одесском
зоопарке
умер папа
харьковской
слонихи
Тенди
Im Zoo Odessa starb der Vater der Charkower Elefantin Tendi
Jetzt blieb in unserem Zoo [Charkow] das einzige Elefantenpaar in der
Ukraine, das Nachwuchs geben kann - Tendi und Aun. Der 35-jährige Tarun
starb am Sonntag im Zoo Odessa, nicht wegen des Alters, sondern wegen
eines ganzen "Straußes" Krankheiten. Jetzt hofft man im Charkower Zoo
auf Nachwuchs vom einzigen in der Ukraine verbliebenen Elefantenpaar,
der zehnjährigen Tendi und dem elfjährigen Aun.
Aserbaidshan
life.trend.az - 27. Okt. 2008
Бакинский
зоопарк
празднует
рождение
Löwengeburt im Zoo Baku
Vor einigen Tagen wurden im Zoo Baku zwei Löwenbabys geboren. Das
Geschlecht der Jungen konnte noch nicht festgestellt werden. Insgesamt
leben im Zoo Baku acht erwachsene Löwen und zwei Löwenbabys. Der
heutige Zoo Baku empfing die ersten Besucher 1984. Die erste "Zoo-Ecke"
in Aserbaidshan entstand im Jahre 1928 im Rayon Sabailski, in der
Siedlung Bailowo.
life.trend.az - 24. Okt. 2008
Белорусские
звери попали
в карантин по
пути в Баку
Tiere aus Belorußland gerieten in Quarantäne auf dem Wege nach
Baku
Sechs exostische Tierarten, die Anfang November aus dem Zoo Minsk im
Bakuer Zoo eintreffen sollten, befinden sich jetzt in Quarantäne,
teilte der Direktor des Zoos Baku, Aser Gusejnow, mit. Seinen Worten
nach wurden die Tiere gegen Milzbrand geimpft, zwanzig Tage müssen sie
in einem geschlossenen Gebäude gehalten werden, getrennt voneinander.
Im Zusammenhang mit der Impfung der künftigen Pfleglinge des Bakuer
Zoos wird ihre Ankunft erst in zwei Wochen erwartet, sagte Gusejnow.
Nach Baku kommen je ein Paar Nilkrokodile, Nasenbären, Chinchillas,
europäischer Rehe, Nilflughunde und Luchse. Der Zoo Baku erhielt sie im
Austausch für einen Löwen, der im Oktober vorigen Jahres Baku in
Richtung Minsk verließ.
Kasachstan
gazeta.kz - 5. Nov. 2008
В
Усть-Каменогорске
ведется
благоустройство
областного
музея-заповедника
In Ust-Kamenogorsk wird das regionale Museum-Naturreservat
bestmöglichst eingerichtet
Ust-Kamenogorsk. "Kasachstan segodnja". In Ust-Kamenogorsk wird das
Museum-Naturreservat am linken Ufer des Irtysch bestmöglich
eingerichtet. Es werden dekorativ blühende Pflanzen gesteckt. Dazu
gehören 2.000 Rosen, aber auch Tulpen, Schwertlilien und andere
Liliengewächse, Pfingstrosen u.a. Es wurden 50 Eichen und Linden
gepflanzt, über hundert Tannen und Kiefern, 200 Apfelbäume, Akazien,
Pappeln. Die ersten Alleen aus Bäumen und Sträuchern entstanden. Und
wie im Pressedienst zu erfahren war, wird im neuen Museum-Naturreservat
auf einer Fläche von 10 ha ein Zoo seinen Platz finden. Dort sollen
Vertreter der Fauna in naturnaher Umgebung gehalten werden.
gazeta.kz - 26. Okt. 2008
В
Усть-Каменогорске
создается
областной
музей-заповедник
In Ust-Kamenogorsk wird ein regionales Museum-Naturreservat
geschaffen
Ust-Kamenogorsk. "Kasachstan segodnja". Die Realisierung dieses neuen
Objektes erfolge im Rahmen des Programms "Ust-Kamenogorsk - eine
moderne Stadt", war im Pressedienst der städtischen Verwaltung zu
erfahren. Es ist gelegen in einem ökologisch reinem Gebiet, nimmt eine
Fläche von 35 ha ein und wird aus vier Zonen bestehen: Zoo, Dendropark,
Botanischer Garten und ein Architektur-Ethnographischer Komplex. Nach
den Informationen des Pressedienstes leben im Zoo bereits 45 Großtiere:
Bären, Marale, Rehe, Hirsche, Wildschweine, Wölfe, Kamele. Außerdem
werden hier 359 verschiedene Vogelarten gezählt: Gänse, Fasane, Adler,
Geier, Steinadler, Pfauen u.a.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Wildpark Lüneburger Heide, 05.11.08
Luchs Louis jetzt Heidjer
Gerade frisch eingetroffen aus dem Solling im Wildpark Lüneburger
Heide ist der anderthalbjährige Luchskater Louis. Ein Tierpfleger und
Alexander Tietz machten sich auf zu einer nicht alltäglichen Reise in
das südliche Niedersachsen um einen neuen Bewohner des Wildparks
abzuholen. Die dreistündige Fahrt machte dem neuen Zuchtkater nichts
aus. „Schon nach kurzer Fahrzeit legte sich die Großkatze ganz
entspannt auf den Boden der gemütlich präparierten Transportbox und
verschlief somit die gesamte Reise“, so Alexander Tietz. Sichtlich
neugierig und sehr selbstbewusst erkundete er sein neues Domizil, als
nun „Heidjer“. So gehörte dazu gleich nach fünf Minuten der erste
„Flirt“ mit seiner zukünftigen Dame Ella. Und wenn der „Charme“ von
Louis bei der Luchsdame gut angekommen ist, dann dürfte dem ersten
Grundstein für eine harmonische Beziehung zwischen den beiden
Turteltäubchen nichts mehr im Wege stehen.
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 05.11.08
Nachwuchs bei den Weißkopfsakis
Im Amazonienhaus der Wilhelma lebt eine putzmuntere Affenbande, die
ständig in Bewegung ist und die Besucher an ihrem interessanten
Familienleben teilhaben lässt: Ein Gehege gehört den großen Schwarzen
Brüllaffen, das zweite Gehege teilen sich Weißkopfsakis und
Goldkopf-Löwenäffchen. Bei den Weißkopfsakis hat es Nachwuchs gegeben:
Mutter „Icana“ hat nach einer Tragzeit von rund sechs Monaten am 12.
September Töchterchen „Lana“ geboren. Bei Mutter und Tochter ist der
Grund für die Namensgebung bei dieser Affenart nicht ersichtlich – bei
Vater „Wichtel“ sehr wohl, denn nur die Männchen tragen den prächtigen
weißen Haarkranz rund ums Gesicht. Die Geschlechtszugehörigkeit zeigt
sich auch bei den Jungen sehr schnell – bei den Männchen zeigt sich die
weiße Gesichtsbehaarung bereits im Alter von 2 Monaten. Die
südamerikanischen Kletterkünstler leben in kleinen Familienverbänden,
die aus den Eltern und ihrem Nachwuchs bestehen – zur Wilhelmafamilie
gehört noch „Manja“, eine 2005 geborene Tochter von „Icana“ und
„Wichtel“. Sakis sind territorial und verteidigen ihre Reviere gegen
andere Familien. Sie unterhalten sich mit Lauten, die eher an das
Zirpen von Vögeln erinnern, können in bis zu 10 m weiten Sätzen durch
die Baumkronen preschen und ernähren sich von allerlei Samen, Blättern
und Früchten sowie tierischer Beikost in Form von Insekten. Der
Nachwuchs lernt von den übrigen Familienmitgliedern, was bekömmlich
ist, und wird im Alter von etwa 4 Monaten entwöhnt. Die Besucher können
das muntere Treiben der Sakifamilie auch bei schlechtem Wetter im
Amazonienhaus bei kuschelig warmen Temperaturen gut beobachten – und
von November bis Februar sogar zum günstigen Wintertarif!
Zoologischer Garten Frankfurt, 04.11.08
Veranstaltungshinweis für Freitag:
Abendöffnung des Exotariums Von Oktober 2008 bis März 2009 ist das
Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem
Service gehört ein kleines Rahmenprogramm: Datum: 7. November 2008
Treffpunkt: Reptilienhalle (1. Stock des Exotariums) Uhrzeit: 19.15
Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen 19.30 Uhr: Führung von
Tierpfleger Frank Jantoß. Thema der Führung: Was macht man als
Tierpfleger in der Reptilienabteilung? Der Eintritt kostet 6,--Euro für
Erwachsene und 3,-- Euro für Kinder (Feierabendtarif).
Veranstaltungshinweis für Sonntag: Sonntagsführung im Zoo. Auch in
diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag
im Monat Führungen für Zoobesucher an. Die Führungen sind für jeden
geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt. Thema der Führung am
Sonntag, 09. November 2008: Tropische "Korallenriffe" im Exotarium -
Über ausgewählte Bewohner und den Wert der Biodiversität.
Führungsbeginn: 11.00 Uhr Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich
des Exotariums) Führungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden.
Vogelpark Herborn, 04.11.08
Der Vogelpark Herborn bietet besondere Naturerlebnisse - auch für
Hunde!
In Mittelhessen, dem angrenzenden
Westerwald und dem Siegerland, aber auch darüber hinaus ist der
Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf als familienfreundliches
Naturerlebniszentrum wohlbekannt. Es versteht sich von selbst, dass
insbesondere Tierfreunde hier herzlich willkommen sind. Was sich
hingegen noch nicht so sehr herumgesprochen hat ist der Umstand, dass
dies auch für Hundebesitzer mit ihren angeleinten Hunden gilt. Gut
gehorchenden Hunden und ihren Besitzern bietet sich im Vogelpark die
Möglichkeit eines ganz besonderen Naturerlebnisses. Tabuzonen für Hunde
sind lediglich das Warmhaus sowie das begehbare Streichelgehege, da
dort die Ziegen nicht allzu gut auf Hunde zu sprechen sind. Ansonsten
hat Vogelparkleiter Wolfgang Rades aufgrund der positiven Erfahrungen
in Herborn, aber auch an seinen ehemaligen Wirkungsstätten in den
Tiergärten von Bochum, Heidelberg und Solingen nur wenig Verständnis
für den Umstand, dass in einigen Zoos Hunde generell nicht erwünscht
sind. Wie Rades mitteilt, sind insbesondere die etwas
besucherschwächeren Wochen im Herbst eine gute Gelegenheit für einen
Vogelparkbesuch in Hundebegleitung. Der Vogelpark Herborn ist im
November und ggf. auch darüber hinaus noch bis zum Eintreten harter
Winterwitterung mit Eis und Schnee täglich von 9.30 Uhr bis zur
Dunkelheit geöffnet. Letzter Einlass ist eine Stunde vor Eintritt der
Dunkelheit. Nähere Auskünfte gibt es unter Telefon 02772/42522 oder im
Internet unter www.vogelpark-herborn.de.
Tierpark Duisburg, 04.11.08
Ankündigung der Wanderausstellung: Pantanal – ein Paradies in Gefahr
Die Ausstellung wird koordiniert durch den Global Nature Fund, eine
internationale Stiftung für Umwelt und Natur. Die Stiftung ist
staatlich unabhängig und wurde 1998 zur Förderung des Umwelt- und
Naturschutzes gegründet. Das Pantanal ist eine Landschaft in
Südamerika, die das größte Süßwasserbinnenfeuchtgebiet der Erde
darstellt. Anhand von leicht verständlichen Texttafeln wird in der
Ausstellung die Bedrohung des Gebietes durch Rodung des Regenwaldes,
Monokulturen der Landwirtschaft, Veränderung des Wasserspiegels durch
den Bergbau sowie durch die Errichtung von Dämmen aufgezeigt. Weitere
Gefahren bestehen durch Pestizide aus der Landwirtschaft und
Quecksilber aus den Goldminen sowie durch wilde Müllkippen. Auf
Initiative des Vereins der Freunde des Duisburger Tierparks E.V. wird
bis Ende März 2009 während der normalen Öffnungszeiten des Zoos gezeigt.
Zoo Osnabrück, 04.11.08
Zooexperten trafen sich in Osnabrück
Sponsoring- und Marketingstrategie des Osnabrücker Zoos stößt auf
großes Interesse! Nach München, Wien und Berlin war vom 30. Oktober bis
zum 02. November erstmalig Osnabrück Tagungsstandort für die jährlich
stattfindende Konferenz der Kaufmännischen Direktoren der Zoos aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit 52 Teilnehmern erfreute
sich die Veranstaltung einer auch im Vergleich zu den vorangegangenen
Treffen großen Resonanz. Sämtliche Großzoos waren in Osnabrück
vertreten. Im Fokus des diesjährigen Erfahrungsaustausches stand
insbesondere die erfolgreiche Strategie des Osnabrücker Zoos, der es
trotz der geringsten Zuschussquote aller Zoos schaffte, primär durch
seine Marketing- und Sponsoringaktivitäten, eine prosperierende
Entwicklung einzuleiten. Dr. Gerhard Maus, Steuerberater des
Osnabrücker Zoos und seit über 25 Jahren in der Beratung von
Non-Profit-Unternehmen tätig, erläuterte mit seinem breiten
Erfahrungsschatz die fiskalischen Rahmenbedingungen für die Einwerbung
und Behandlung von Sponsoringeinnahmen. Auf großes Interesse stieß das
von Busemann vorgestellte Energetische Sanierungskonzept des
Osnabrücker Zoos, das von Partnern wie der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt, den Stadtwerken Osnabrück, sowie der Niedersächsischen
Lottostiftung gefördert wird, und das dafür sorgt, dass der Zoo
jährlich über 125.000 Euro Energiekosten und 500 Tonnen CO2-Auststoss
einspart. Auch die Kooperation des Osnabrücker Zoos mit dem
Hochschulsektor war Gegenstand der Tagung. Dr. Ulrich Michel vom
Institut für Geoinformatik und Fernerkundung der Universität Osnabrück
informierte die Teilnehmer über ein bisher einmaliges von der DBU
gefördertes Projekt mit dem Titel: „Präsentation von Zoo-Informationen
zur erweiterten Umweltbildung mit neuen Medien“. Begeistert zeigten
sich die Experten dabei von dem im Bau befindlichen Unterirdischen Zoo,
der ab 2009 den Zoo mit dem Naturkundemuseum verbindet und von der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Allianz Umweltstiftung sowie der
Niedersächsischen Lottostiftung gefördert wird.
Tierpark Berlin, 03.11.08
„Gelbköpfe“ - eine weitere Schildkrötenart im
Tierpark-Terrarium erstmals nachgezogen
Nachdem wir schon über Nachzuchten bei den mittelamerikanischen
Bauchstreifen-Erdschildkröten am Jahresanfang berichten konnten, kam
dieses Jahr eine weitere Schildkrötenart - die Gelbkopf-Landschildkröte
- hinzu, die sich im Tierpark Berlin erstmals fortpflanzte. Im März und
September wurden 3 bzw. 12 Eier in den Maßen 50 x 40 mm (50 g) auf der
Schildkrötenanlage im Krokodilhaus gefunden und in einen Inkubator
verbracht. Aus diesen schlüpften Ende Juli / Anfang August 3
Jungschildkröten von 50 x 47 x 29 mm Größe und 36 g Masse. Man kann
sich kaum vorstellen, wie ein so großes Jungtier überhaupt ins Ei paßt.
Das Gelege mit den 12 Eiern wurde am 3. September entdeckt, als ein
Jungtier auf der Schildkrötenanlage zwischen den adulten Schildkröten
herumspazierte, sozusagen in „Naturbrut“ geschlüpft. Dies weist auf
gute Bedingungen hin, unter denen unsere Schildkröten leben. Die
bekannte Zeitigungsdauer beträgt bei dieser Schildkrötenart 100 bis 153
Tage. Man findet jedoch die Eier häufig nicht sofort nach der Ablage,
so daß man auf den Schlupf geduldig warten muß. Aus den 12 am 3.
September aufgefundenen Eiern schlüpften inzwischen weitere 3 Gelbköpfe
(5., 27. und 31. Oktober).Gelbkopfschildkröten bewohnen mit Büschen
bestandenes Grasland des östlichen Vorder- und ganz Hinterindiens. Sie
besitzen einen gelblichbraunen, etwa 28 cm erreichenden, hochgewölbten,
oben abgeflachten Rückenpanzer. Kopf und Hals sind gelb (namensgebend).
Aquazoo Düsseldorf, 03.11.08
Vortragsankündigung „Korallenriffe unter Stress“
von Prof. Dr. Helmut Schuhmacher,
am Sonntag, 9. November 2008, 11.00 Uhr im Vortragssaal des Aquazoos.
Der Eintritt ist frei. Korallenriffe zählen zu den ältesten Ökosystemen
der Welt. Auf nur einem Prozent der Erdoberfläche bilden Riffe den
Lebensraum für 25% aller marinen Fischarten. Sie gelten als Inbegriff
vielfältiger und intakter Natur. Die Wirklichkeit sieht leider anders
aus. Riffe sind weltweit extrem bedroht. Das Jahr 2008 wurde daher zum
Internationalen Jahr des Riffes (IYOR 2008) erklärt, um einer breiten
Öffentlichkeit Bedeutung und Schutzwürdigkeit von Korallenriffen
deutlich zu machen. Der Referent Prof. Dr. Helmut Schuhmacher vom
Institut für Biologie der Universität Duisburg-Essen ist im
wissenschaftlichen Beirat von IYOR 2008. Sein Fazit aus fast
vierzigjähriger Praxis in der Riffforschung lautet: Korallenriffe
stehen unter Stress. Korallenriffe entstehen durch die Vermehrung und
Koloniebildung von vielen Millionen Polypen, die zu den Nesseltieren
gehören. Für den Aufbau fester Strukturen sorgen vor allem die
Steinkorallen mit ihren Kalkskeletten. Die größten Bauwerke der Erde
entstanden auf diese Weise. Der Vortrag stellt die Bauleistung der
Riffkorallen in den Vordergrund. Durch ihr permanentes Wachstum bilden
sie bei steigendem Meeresspiegel einen natürlichen Küstenschutz. Dieser
kostenlose Service ist zunehmend in Gefahr. Die wachsende
Kohlendioxid-Anreicherung im Meerwasser führt zu einem steigenden
Säuregehalt und damit zu Störungen in der Kalkeinlagerung Riff
bildender Organismen. Durch den Treibhauseffekt steigt die
Wassertemperatur an, es kommt zu Korallenbleichen (coral bleaching) und
Korallensterben. Dynamitfischerei, Schiffshavarien, Ankerschäden rufen
zusätzlich lokale Zerstörungen hervor. Nur ein schnelles Umdenken und
gezieltes Handeln kann verhindern, dass drei Viertel der Riffe in der
zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts verloren sind! Durch Aufklärung der
Bevölkerung, geeignetes Management der küstennahen Gebiete und
Ausweisung von Schutzgebieten, können weitere lokale Schäden verhindert
werden. Eine Chance für die Zukunft der Riffe sieht Prof. Dr.
Schuhmacher auch in der Wiederherstellung: „Bruchwunden“ im Riff lassen
sich durch „Riffprothesen“ heilen. Prof. Dr. Schuhmacher stellt ein
umweltfreundliches Verfahren vor, bei dem auf elektrochemischem Weg
Kalk aus dem Meerwasser auf eine Besiedlungsmatrix für Korallenlarven
abgeschieden wird. Eine Transplantation von Korallenstecklingen
beschleunigt die Startphase dieser Protoriffe, die als Trittsteine der
Wiederbesiedlung mechanisch abgetragner Riffflächen dienen.
Zoo Berlin, 02.11.08
Hilfe in der Not des Vogels? Handaufzucht einer
Bischofstangare!
Nicht nur publikumsattraktive Säugetierjunge werden im Zoo von
Tierpflegern aufgezogen, wenn eine natürliche Aufzucht aus irgendeinem
Grund nicht möglich ist. Auch weniger bekannte Lebewesen müssen
zuweilen handaufgezogen werden, sofern man sie nicht sterben lassen
möchte. So geschehen im Vogelhaus des Berliner Zoos, als am 12. Oktober
ein Nest brütender Bischofstangaren abgestürzt in der Voliere gefunden
wurde. Am Boden saß ein etwa 6tägiger, noch nackter Nestling, der aber
ansonsten bei bester Gesundheit war. Was lag näher, als den Zögling
einzusammeln und fortan zu füttern. 9 Tage darauf, nach unzähligen
kleinen Vogelmahlzeiten war die kleine Tangare flügge und bezog einen
eigenen Käfig, um auch hier weiterhin versorgt zu werden. Die
anfängliche Insektennahrung wird mittlerweile mit Obst (haupsächlich
Banane) ergänzt und der Jungvogel ähnelt schon sehr seinen Eltern.
Bischofstangaren haben ein überwiegend blaugraues Gefiedert,
Schillerfarben zieren die Flügel. Etwa 240 Tangarenarten bewohnen die
Tropen und Subtropen Amerikas. Der Berliner Zoo hält und züchte derzeit
aber nur noch eine einzige Art. Der letzte Jungvogel gehört schon zur
dritten Brut dieses Jahres. In der jetzt dritten Saison brütet ein
Zuchtpaar, was seit 2004 im Zoo lebt, mit gutem Aufzuchtserfolg. Im
Regelfall besteht ein Gelege aus zwei Eiern. Die Zucht auch kleiner
Vögel wird in der Zoowelt zunehmend wichtiger, da sich die
Importbedingungen über die Jahre hinweg schrittweise verschlechtert
haben.
Zoo Landau, 31.10.08
Abendvortrag mit gemütlichem Ausklang im Zoo Landau in der
Pfalz
„Spannende Überlebensstrategien der Frösche“. Das „Jahr für Frosch und
Co.“ im Zoo Landau in der Pfalz neigt sich dem Ende zu. Angelehnt an
die weltweite Naturschutzkampagne „Das Jahr des Frosches“ des Welt-Zoo-
und Aquarien-Verbandes (WAZA), der Europäischen Zoo- und
Aquarienvereinigung (EAZA) und vielen anderer Partner gab es im Zoo
viele Aktionen und Informationen rund um die weltweit bedrohten
Amphibien. Am Freitag, den 7. November 2008 um 19.00 Uhr wird Peter
Buchert (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde –
DGHT) das diesjährige Vortragsprogramm des Zoos mit dem Vortrag
„Spannende Überlebensstrategien der Frösche“ abschließen . Wie schaffen
es die meist doch recht kleinen und oft unscheinbaren Frösche
eigentlich, in einer Welt zu überleben, in der es vor Fressfeinden nur
so wimmelt? Obwohl Frösche auf dem Speiseplan verschiedenster Räuber
stehen, haben sie es geschafft, sich ökologische Nischen zu erobern und
sich auf raffinierte Art und Weise erfolgreich fortzupflanzen. Die
Strategien dabei sind sehr unterschiedlich und reichen vom so
genannten „Explosions-Laicher“ bis zur intensiven Brutpflege einzelner
Kaulquappen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich durch
die verschiedenen Lebensnischen führen und vom Einfallsreichtum der
Natur faszinieren zu lassen. Nach dem Vortrag besteht außerdem die
Möglichkeit, den Abend bei einer Weinprobe der Zooweine gemütlich
ausklingen zu lassen. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht
erforderlich. Der Eintritt inklusive der Zooweinprobe kostet drei Euro
pro Person. Weitere Informationen erhalten Sie unter 06341-898229 oder
unter www.zoo-landau.de.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 31.10.08
So klein und schon so schön!
Die Schönheit des Ozelots hat stark zu seiner Dezimierung beigetragen.
Doch inzwischen hat man ihn zu seinem Schutz auf die Liste 1 des
Washingtoner Artenschutzabkommens gesetzt. Langsam erholen sich die
Populationen ein bisschen. So war die Freude gross, als am 26.08.2008
Kätzin „Estancia“ (4 Jahre) ein weibliches Jungtier auf die Welt
brachte. Kater „Domingo“ (5 Jahre) kam aus dem Zoo Dortmund zu uns und
ist an der Aufzucht des Nachwuchses nicht beteiligt. Ozelots leben in
Mittel- und Südamerika. Obwohl sie paarweise ein Revier besetzen,
sollen sich Katze und Kater unabhängig voneinander aufhalten. Die Jagd
findet vorwiegend in der Nacht statt und dann verständigen sie sich
durch Rufe. Tagsüber ruhen sie meist im Geäst. Sie sind jedoch auch
ausserhalb des Waldes in Busch- als auch Graslandschaften anzutreffen.
Zoo Landau, 31.10.08
Die Würfelnatter – das „Reptil des Jahres 2009“
Mit der ungiftigen und harmlosen
Würfelnatter (Natrix tessellata) stellt die Deutsche Gesellschaft für
Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) erstmals eine einheimische
Schlangenart als „Reptil des Jahres“ in den Mittelpunkt der
Öffentlichkeit. Aufgrund ihrer Seltenheit und der starken Gefährdung
ihrer Lebensräume in Flussauen ist diese Wasserschlange schon seit
Jahrzehnten Gegenstand intensiver Schutzbemühungen. So startete das
Bundesland Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Gesellschaft für
Ornithologie und Naturschutz (GNOR) bereits in den 80er Jahren ein
Artenschutzprojekt. Die DGHT nahm sich der Würfelnatter von 1999 bis
2002 als Träger eines Entwicklungs- und Erprobungsprojektes des
Bundesamtes für Naturschutz in Zusammenarbeit mit den Bundesländern
Rheinland-Pfalz und Sachsen besonders an. Aus diesem Grund präsentiert
die DGHT das „Reptil des Jahres 2009“ im Zoo Landau als Vertreter aus
Rheinland-Pfalz und langjährig befreundetem Kooperationspartner der
DGHT-Regionalgruppe Kurpfalz. Fachlich unterstützt wird die Aktion von
den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden (ÖGH und KARCH)
sowie vom NABU Deutschland.
Thüringer Zoopark Erfurt, 30.10.08
Kaninchen, Pferd & Co – hautnah im Erfurter Zoo
Zootiere sind Mitarbeiter eines
sozialen Projekts. Seit September findet ein tiergestütztes Projekt im
Thüringer Zoopark Erfurt statt. Daran nehmen neun Mädchen teil, die
jeden Dienstag Verantwortung für „ihre“ Vierbeiner übernehmen. Jedes
Mädchen hat sich ein Pflegetier ausgesucht, das es liebevoll versorgt.
Dabei sorgen sie eigenverantwortlich für das Wohlergehen der Kaninchen,
Meerschweinchen, Mäuse und Hamster in der Zooschule. Aber nicht nur
Kleintiere werden hautnah erlebt, sondern auch Esel, Pferd und die
anderen Bewohner des Bauernhofes im Zoo. Für das Projekt wurden Mädchen
aus dem Stadtteil Roter Berg eingeladen, die zwischen 10 und 14 Jahren
sind. Dies ist ein kostenloses zweistündiges Angebot, das pädagogisch
betreut wird. Die Idee lieferte der Zoodirektor Herr Collette selbst,
der damit Kindern vom Stadtteil Roter Berg ein Freizeitprojekt der
besonderen Art bieten möchte. Mit der organisatorischen Unterstützung
von Frau Teply vom Jugendamt und der Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus
Roter Berg, sowie Streetworkern vor Ort, konnten schnell Interessenten
gefunden werden. Das soziale Projekt besteht nun seit fast zwei
Monaten, in dem die Mädchen sich intensiv um die Tiere kümmern, egal ob
Fellpflege oder Ausmisten anfällt.
Tropenaquarium Hagenbeck, 30.10.08
Halloween in „Hamburgs Tropen“!
Wer sagt denn, dass Halloween nur etwas für Kinder ist? Auch die Tiere
im Tropen-Aquarium Hagenbeck haben ihren Spaß am Gruselfest! Ein
orangefarbenes rundes Ding mit ausgeschnittenen Augen, Nase und Mund
sorgt für Partystimmung auf dem Madagaskar-Dorfplatz. Die 15-köpfige
Gruppe der Kattas im Eingangsbereich von „Hamburgs Tropen“ ist
begeistert von dem Kürbis, den die Tiere als Halloween-Gabe bekommen.
Neugierig nehmen die Lemuren den Neuzugang in Besitz und untersuchen
ihn mit allen Sinnen ganz genau. Auch die lebhaften Zwergmangusten
bekommen einen Kürbis mit Gruselgesicht zur Erkundung. Ein willkommenes
neues Spielzeug für die Savannenbewohner aus Süd- und Ostafrika. Erst
etwas schüchtern, dann voller Aufregung erkundet die Familie die
Nutzungsmöglichkeiten der Feldfrucht. Schnell haben sie herausgefunden,
dass der faserige Inhalt ihnen schmeckt. Doch es ist ganz schön mühsam
das Futter mit den kurzen Vorderbeinen zu erreichen. Sogar die
vorwiegend nachtaktive Nashornviper im Giftschlangendorf unterbricht
ihren Schlaf um sich dekorativ auf der Halloween-Frucht zu ringeln.
Typisch für Halloween präsentiert sich die Vogelspinne auf dem
Grinsekopf. Wenn es draußen ungemütlich und kalt wird, ist ein Tag im
26 Grad warmen und üppig grünen Tropen-Aquarium Hagenbeck wie Urlaub
zwischendurch.
Tiergarten Nürnberg, 30.20.08
Vortrag von Franz Bagyi über Tricks bei der Naturfotografie
Am Donnerstag, den 6. November 2008 wird der Tierfotograf Franz Bagyi
um 19.30 Uhr im Naturkundehaus im Tiergarten Nürnberg seine Tricks
verraten. Der Eintritt für den Vortrag unter dem Titel „Ungewöhnliche
Wege der Naturfotografie“ ist frei. Der Fotograf ungarischer Abstammung
gilt als einer der besten heimischen Outdoor-Fotografen. Die Kunst
unter Tarnung auf Fotopirsch zu gehen, hat Bagyi (Jahrgang 1945) zur
Perfektion entwickelt. Seine Bilder werden in zahlreichen Magazinen und
Bildbänden publiziert. Als ein Meister der Tarnung schafft es der
Fotograf Franz Bagyi, bis auf wenige Schritte an wild lebende Tiere
heranzukommen. In seinem Buch „Verborgene Blicke“ verrät er, mit
welcher Raffinesse er zu außergewöhnlichen Erfolgen kommt. Bagyis Fotos
konzentrieren den Blick auf Schönheit und Ästhetik des Wildes.
Zoo Zürich, 30.10.08
Dscheladas – Blutbrustpaviane
Dscheladas, zu Deutsch
Blutbrustpaviane, sind im äthiopischen Hochland in Höhenlagen von 1400
bis gegen 5000M.ü.M. heimisch. Die Männchen sind deutlich grösser als
die Weibchen. Auffallend ist bei beiden Geschlechtern der
sanduhrförmige nackte und rot gefärbte Kehl- und Brustbereich, der
ihnen den deutschen Namen gegeben hat. Besonderes Merkmal der Männchen
ist die rund 40 cm lange ‚Schultermähne’. Die offene Landschaft in der
die Dscheladas leben bietet nachts keinen Schutz vor Raubtieren. Die
Geschichte der Dscheladas im Zoo Zürich: Seit 1955 leben Dscheladas im
Zoo Zürich. Anfangs der 80er Jahre wurden die beiden Männchen DER (in
Zürich geboren) und INGO (aus Stuttgart stammend) neue Haremsführer der
kleinen Herde. Während sie in der Wildnis ihrem Harem nur wenige Jahre
hätten vorstehen können, behielten sie im Zoo während rund 16 Jahren
ihre Macht inne. Ihr zunehmendes Alter, die beiden heranwachsenden
jungen Männchen TUSSO und URIS sowie die Inzucht-Problematik machten
einen Generationenwechsel absehbar und notwendig. Dabei sollten zwecks
Blutauffrischung neue Männchen als spätere Haremsführer in den Bestand
‚eingeschleust‘ werden. Der Zoo Zürich ist einer der führenden Zoos in
der Dschelada-Haltung. Abgesehen von einer kleinen, sich kaum
reproduzierenden Gruppe in den USA, findet sich diese Art ausserhalb
Äthiopiens nur in europäischen Zoos. Das Europäische
Erhaltungszuchtprogramm dazu umfasst rund 178 Tiere in 18
Institutionen. Seit 1955 sind 91 Jungtiere geboren worden, von der
25-köpfigen Gruppe sind alle – mit Ausnahme der drei neuen Männchen –
echte Zürcher. Das Leben der Tiere soll spannend und attraktiv sein.
Dafür sorgen verschiedene Einrichtungen: Zur neuen Anlage gehört
ausgedehntes Weideland, in dem sich die Dscheladas ihre Nahrung,
zumindest teilweise, selber suchen können. Dank der Ausgestaltung
verschiedener Hügel haben die Haremsmännchen ‚Aussichtspunkte’, um die
Aktivitäten ihrer Harems und insbesondere die der anderen Männchen
überblicken zu können. Elektronisch gesteuerte Futterwurfmaschinen
machen es möglich, die Fütterung über den ganzen Tag zu verteilen und
die Tiere damit aktiv zu halten. Als Schlafplätze dienen den Dscheladas
Felsbänder, die im Winter geheizt werden können. Grosszügige
Hintergrundanlagen erlauben zudem eine Abtrennung der einzelnen
Haremsgruppen sowie die Unterbringung einer Junggesellengruppe. Im
Semien Nationalpark teilt der Walia-Steinbock den Lebensraum mit den
Dscheladas. Im Zoo Zürich ist es der Nubische Steinbock. Weitere
Mitbewohner in der Anlage sind Klippschliefer und Blauflügelgänse.
Zoo Zürich, 30.10.08
Eröffnung Afrikanisches Gebirge im Zoo Zürich
Der Zoo Zürich erhält eine weitere Attraktion. Am 31. Oktober wird auf
6300m2 der neue Lebensraum Afrikanisches Gebirge eröffnet. Dscheladas,
Nubische Steinböcke, Klippschliefer und Blauflügelgänse sind die
tierischen Bewohner. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten im letzten
Oktober eröffnet der Zoo Zürich seine neuste Attraktion: Die 6300m2
grosse Anlage Afrikanisches Gebirge. Der neue Lebensraumausschnitt
kommt an der höchsten Stelle des erweiterten Zoogeländes, direkt
unterhalb des Restaurants Altes Klösterli, zu liegen. Der Bau der
Anlage ist Teil des Masterplans des Zoo Zürich. Dieser richtet sich
nach der vom Weltverband der Zoos erstellten
Welt-Zoo-Naturschutzstrategie und wurde in den 90er Jahren erarbeitet.
Die Anlage: Das steil abfallende Gelände ist nach dem Vorbild des
äthiopischen Hochlandes im Semien Nationalpark gestaltet. Zu sehen sind
in der 2600m2 grossen Aussenanlage steile Hügel- und Felslandschaften,
karge Flächen, bepflanzt mit Wachholdern, Baum-Erikas, leuchtenden
Fackellilien und Lobelien. Felsnischen, die beheizt werden können,
dienen als witterungsgeschützte Schlafplätze für die Dscheladas. Die
Bewohner und ihre Beobachter: Hauptbewohner der neuen Anlage sind die
25 auch Blutbrustpaviane genannten Dscheladas. Aktuell wird mit
Spannung erwartet, wie die Paviane, die sich sozial in Harems
organisieren, ihr Zusammenleben gestalten werden. Dieses äusserst
spannende Sozialverhalten macht sie für die Besucher doppelt
interessant. Die Besuchereinrichtungen spielten beim Bau der Anlage
denn auch eine wichtige Rolle. In drei lehmverputzten, mit Schilf
bedachten Rundhütten wurden ein Kiosk, ein Beobachtungsposten mit
Forscherecke und eine Ausstellung untergebracht. Zu beobachten gibt es
neben den Dscheladas Klippschliefer, Blauflügelgänse und Nubische
Steinböcke. Kosten und Finanzierung: Die Gesamtkosten zum Bau der
Anlage belaufen sich auf CHF 6.5 Mio, was vollumfänglich durch Spenden
finanziert werden konnte. Massgeblich daran beteiligt haben sich die
Jubiläumsstiftung der Credit Suisse, das Zoofäscht-Komitee, die
Malou-Stiftung, die Tiergartengesellschaft sowie viele private
Donatoren.
Zoo Köln, 30.10.08
Neue Parkplätze am Kölner Zoo
Ab Montag, dem 3. November 2008 beginnen die Bauarbeiten für insgesamt
75 neue Parkplätze am Kölner Zoo. Die zuständige Bezirksregierung
Nippes hat den Beschluss zur Schaffung zusätzlichen Parkraums mit
großer Mehrheit gefaßt. Dieser entsteht entlang der Zoo-Grenzmauer auf
der Riehler Straße ab Höhe Südamerikahaus bis zur KVB-Haltestelle
Zoo/Flora. Mit dieser Maßnahme reagiert die AG Zoologischer Garten Köln
auf die Parkplatzproblematik rund um den Zoo. Es wäre wünschenswert,
wenn z.B. eine Parkpalettenlösung unterhalb der Zoobrücke ebenfalls in
der Zukunftrealisiert werden könnte. Damit wäre Zoobesuchern und
Anwohnern gleichermaßen geholfen. Eventuell kann es aufgrund der
Bauarbeiten zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Zoo Augsburg, 30.10.08
Neues aus dem Zoo
Die Winterzeit hat begonnen, nicht nur was die Uhrzeit betrifft. Auch
die Temperaturen sind stark in den Keller gegangen. Obwohl für die
nächsten Tage wieder besseres Wetter vorhergesagt ist, wird es Zeit
auch im Zoo die Winterzeit einzuläuten. Und das bedeutet: Die
Eintrittspreise gehen runter!!! Ab 1. November gelten im Zoo wieder die
Winterpreise. Ab dann heißt es für Erwachsene 6.- ¤, für Kinder 3.- ¤
und am Freitag gilt natürlich weiterhin der Familientag zu noch weiter
reduzierten Konditionen (Erwachsene 5.- ¤, Kinder 2.- ¤). Ganz neu im
Angebot ist dann auch die Familiensparkarte. Sie wird wie eine
Streifenkarte im Bus benützt und damit können 4 x Erwachsene und 6 x
Kinder den Zoo besuchen. Bei einem Preis von 44.- ¤ lohnt sie sich
eigentlich erst bei den Sommerpreisen so richtig, aber man kann
natürlich gleich an Weihnachten denken – sie wäre sicherlich ein
schönes Geschenk für die ganze Familie. Am 1. November ist noch ein
weiterer wichtiger Tag: es endet nämlich eigentlich die Quarantäne der
Nashörner. Allerdings gibt es einen Haken: die Ergebnisse der letzten
Blutproben müssen negativ vorliegen und da stehen noch ein paar
Resultate aus. Alle hoffen, dass sie bis zum Freitag im Zoo eingegangen
sind, aber garantiert werden kann es leider nicht. Wenn es denn klappen
sollte (und das hoffen alle Zoomitarbeiter und auch alle Nashörner), so
werden die Salzburger Tiere sicher die ganze Zeit im Außengehege zu
sehen sein. Die südafrikanischen werden nur immer kurzfristig ins Freie
können. Dies hat zwei Gründe: Einmal die Eingewöhnung an die
Außenanlage und natürlich auch die Gewöhnung an das Augsburger Klima.
Wir versuchen unsere Besucher in jedem Fall über die Medien auf dem
Laufenden zu halten.
Zoo Emmen, 30.10.08
Rutschpartie im bunten Lichtermeer – Zoo Emmen bringt Farbe ins
winterliche Grau.
Alles glitzert, alles glänzt auf den langen Pfaden des winterlichen Zoo
Emmen: An sieben Tagen im Dezember und Januar erstrahlen dort die
Gehege samt tierischer Bewohner im Glanze der Farben und Lichter. Eine
spiegelglatte Fläche lädt zusätzlich zu einem heiteren Tänzchen auf dem
„Eis“ ein. Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen in unangenehme
einstellige Bereiche sinken, die Sonne sich immer weniger blicken lässt
und alles in einem einheitlichen Grau erscheint, wünscht sich fast
jeder ein wenig Farbe und Glanz in seinen Alltag. Gerade für diese
dunkle Zeit im Jahr hat sich das Zoo Emmen Team etwas ganz Besonderes
für seine Besucher ausgedacht: An insgesamt sieben Tagen im Dezember
und Januar (20./ 21./ 26./ 27./ 28.12.08 und 03./ 04.01.09) blitzen und
funkeln überall bunte und zugleich energiesparende LED-Lichter bis in
den Abend, erleuchten die Tiere in ihren Gehegen und hüllen die
Umgebung in einen farbenfrohen Mantel. Bis 20 Uhr warten in den warmen
Innengehegen Savannentiere, Elefanten, Krokodile und die Tiere im
Aquarium darauf von den „nachtaktiven“ Besuchern entdeckt zu werden. Im
Freien können sich dann Bisons und Seelöwen im bunten Licht von ihrer
besten Seite zeigen. Diese „Lichttherapie“ für die ganze Familie oder
auch für einen romantischen Gang zu zweit verjagt den Winterblues in
kürzester Zeit. Auch eine lustige Rutschpartie darf im Programm nicht
fehlen. Auf einer glatten Kunststofffläche kann mit speziellen
Schlittschuhen nach Lust und Laune geschlittert werden. Noch mehr
Farbenpracht gibt es beim Elefantenhaus zu entdecken. Ein
Kunstspektakel aus Lichtern, das sich augenblicklich zu neuen
atemberaubenden Kreationen umgestaltet, zieht auch den abgeklärtesten
Besucher in seinen Bann. Wer bei nächtlicher Lichterwanderung etwas
durchgefroren oder wegen zu vieler Pirouetten hungrig geworden ist,
bedient sich einfach im Restaurant „Pavilioen“. Auch an vielen kleinen
Buden überall im Zoo gibt es heiße Schokolade, Glühwein oder man lässt
sich die niederländischen Spezialitäten wie „Stamppot“, ein leckerer
Eintopf mit Kartoffeln und Räucherwurst, oder die schmackhafte grüne
Erbsensuppe mit Speck schmecken. Zu Ende geht dieser farbenfrohe Abend
mit einer eindrucksvollen Lasershow, die die Savanne in ein
fantastisches Lichtermeer taucht. Eintritt pro Person ab 17 Uhr für 10
Euro. Besucher, die bereits im Zoo sind, zahlen einen kleinen
Aufschlag: Winterlichter Arrangement: von 10 bis 20 Uhr inklusive
leckerer Erbsensuppe für nur 22 Euro. Weitere Informationen zum Zoo
Emmen finden Sie auf der deutschsprachigen Homepage unter www.zooemmen.de.
Zoo Wuppertal, 30.10.08
Virtueller Rundgang durch die neue Königspinguinanlage
3D-Animation auf der Internetseite des Zoos. Das neue Highlight des
Wuppertaler Zoos, die neue Königspinguinanlage, nimmt immer weiter
Gestalt an. Nachdem im August der 15 Meter lange Acrylglastunnel
erfolgreich in die Anlage eingesetzt wurde, schritten die Arbeiten
zügig voran. Auch die Kunstfelsarbeiten, die der Anlage ihren optischen
Schliff verleihen werden, haben mittlerweile längst begonnen. Man darf
nun sehr gespannt auf die Fertigstellung der Anlage warten, die eine
der größten und modernsten Anlagen für Königspinguine in Europa sein
wird. Schon jetzt können sich alle Interessierten einen ersten eigenen
Eindruck von der Anlage verschaffen. Im Internet ist seit kurzem eine
vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. beauftragte 3D-Animation zu sehen, in der
man in einem virtuellen Rundgang durch die neue Anlage geführt wird.
Dank der bewegten Bilder lässt sich bereits erahnen, wie beeindruckend
die neue Anlage und vor allem deren Höhepunkt – der Gang durch den
Acrylglastunnel unter der Wasseroberfläche – sein werden. Aus dem
Tunnel heraus werden die Zoobesucher, denen die Animation bereits seit
dem NRW-Tag in einem Infopavillon im Zoo präsentiert wird, künftig die
Pinguine beim Schwimmen und Tauchen beobachten und sich von den
eleganten Bewegungen der hervorragend an das Wasser angepassten Vögel
begeistern lassen können. Die 3D-Animation der neuen
Königspinguinanlage ist über die Internetseite des Wuppertaler Zoos
www.zoo-wuppertal.de abrufbar.
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
sueddeutsche.de
- 31. Okt. 2008
Eier von
seltener Brückenechse in Neuseeland gefunden
Erstmals seit 200
Jahren ist
in Neuseeland wieder ein Nest mit den
Eiern einer Brückenechse gefunden worden. Das berichteten Vertreter
eines Naturreservats in der Nähe der Hauptstadt Wellington. In dem
jetzt gefundenen
Nest könnten sich bis zu zehn Eier befinden, bis zum März würden die
Reptilien schlüpfen. Brückenechsen kommen nur in Neuseeland vor. Sie
sind ein Relikt aus der Urzeit vor 200 Millionen Jahren und werden
deshalb auch als lebende Fossilien bezeichnet.
Welt online - 31. Okt.
2008
Brückenechsen-Eier in
Neuseeland gefunden
Erstmals seit 200
Jahren ist
auf der Nordinsel Neuseelands wieder
ein Nest mit den Eiern einer Brückenechse gefunden worden. Das
berichteten Vertreter des Karori Naturreservats in der Nähe der
Hauptstadt Wellington. Angestellte des Reservats hätten vier Eier in
der Größe von
Tischtennisbällen gefunden, hieß es.
Krone.at - 2. Nov. 2008
Lebendes "Fossil"
In Neuseeland sind die
Eier
eines seltenen Reptils, das seit den
Dinosauriern auf der Erde lebt, nach mehr als 200 Jahren wieder in
freier Wildbahn gesichtet worden. Die Tuataras leben seit mehr als 225
Millionen Jahren auf der Erde,
im 18. Jahrhundert wurden sie allerdings durch den Menschen
beinahe
ausgerottet. Daher wurde eine eigene
Tuatara-Forschungsstation
eingerichtet, in der die Reptilien gezüchtet und untersucht werden. Ab
2005 wurden die ersten Tiere wieder ausgesiedelt. Der Fund des Nestes
nährt die Hoffnung, dass Tuataras wieder in Neuseelands Wildbahn
heimisch werden könnten.
Neues Deutschland - 3.
Nov. 2008
Nationalparks im
Schlussverkauf
Brasiliens
Nationalparks
werden privatisiert. Wie
Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und Umweltminister Carlos Minc nun
beschlossen haben, sollen Firmen Vermarktung und Tourismusmanagement
der insgesamt 64 Schutzgebiete übernehmen. In Brasilien war bisher seit
1997 lediglich das Tourismusgeschäft
des durch die weltgrößten Wasserfälle bekannten Nationalparks von
Iguaçu in privater Hand. Doch noch in diesem Jahr werden die ersten
Konzessionen für drei weitere Schutzgebiete, Rio de Janeiros
Nationalpark Tijuca und die Meeresnationalparks Fernando de Noronha in
Pernambuco sowie Abrolhos in Bahia, vergeben. Bis 2010, so der
Regierungsplan, soll der Service von insgesamt zehn Nationalparks
privatisiert sein. Die mit der Privatisierung eingesparten
Finanzmittel, so
Umweltminister Carlos Minc, sollen zur Verbesserung der Infrastruktur
der Nationalparks verwandt und damit die Besucherzahlen bis 2010
verdoppelt werden. Beschlossene Sache ist beispielsweise die
umstrittene Asphaltierung der Straße von Parati quer durch den
Atlantischen Regenwald-Nationalpark Serra da Bocaina nach Cunha im
Süden Rio de Janeiros.
derstandard.at
- 05.11.2008
Brasilien: Tierischer Artenvielfalt droht deutliche
Verknappung
Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Tierarten ist in Brasilien
dramatisch angestiegen. In den 15 Jahren zwischen 1989 und 2004 habe
sich diese Zahl von 217 auf 627 erhöht und damit praktisch
verdreifacht, teilte das Umweltministerium in Brasilia nach
Medienberichten vom Mittwoch mit. In dem vom Ministerium jetzt
veröffentlichten Bericht "Das Rote Buch der vom Aussterben bedrohten
brasilianischen Fauna" befinden sich unter anderen der Amazonas-Manati
(Trichechus inunguis), ein ständig im Wasser lebendes Säugetier aus der
Familie der Seekühe, und eine im Land als "Jaguatirica" bekannte
Unterart des Ozelots (Leopardus pardalis). Der Anstieg der Zahl der
bedrohten Tiere sei in erster Linie auf die wirtschaftlichen
Entwicklung Brasiliens zurück zu führen, sagte Umweltminister Carlos
Minc. Die Waldzerstörung, die Zunahme der Sojaplantagen und vor allem
die Gier nach Gewinn seien die Hauptgründe.
Neues Deutschland - 3. Nov. 2008
Nationalparks im Schlussverkauf
Brasiliens Nationalparks werden privatisiert. Wie Präsident Luiz Inácio
Lula da Silva und Umweltminister Carlos Minc nun beschlossen haben,
sollen Firmen Vermarktung und Tourismusmanagement der insgesamt 64
Schutzgebiete übernehmen. In Brasilien war bisher seit 1997 lediglich
das Tourismusgeschäft des durch die weltgrößten Wasserfälle bekannten
Nationalparks von Iguaçu in privater Hand. Doch noch in diesem Jahr
werden die ersten Konzessionen für drei weitere Schutzgebiete, Rio de
Janeiros Nationalpark Tijuca und die Meeresnationalparks Fernando de
Noronha in Pernambuco sowie Abrolhos in Bahia, vergeben. Bis 2010, so
der Regierungsplan, soll der Service von insgesamt zehn Nationalparks
privatisiert sein. Die mit der Privatisierung eingesparten
Finanzmittel, so Umweltminister Carlos Minc, sollen zur Verbesserung
der Infrastruktur der Nationalparks verwandt und damit die
Besucherzahlen bis 2010 verdoppelt werden. Beschlossene Sache ist
beispielsweise die umstrittene Asphaltierung der Straße von Parati quer
durch den Atlantischen Regenwald-Nationalpark Serra da Bocaina nach
Cunha im Süden Rio de Janeiros.
berlinonline.de - 05.11.2008
Klimawandel bedroht Lemminge
Viel stärker als ihr angeblicher Hang zum Massenselbstmord bedroht der
Klimawandel die Existenz der Lemminge. Wie norwegische Wissenschaftler
herausgefunden haben, ist die Zahl der kleinen Nagetiere im südlichen
Landesteil deutlich zurückgegangen. Grund sei die im Winter nun häufig
fehlende und sich auch sonst verändernde Schneedecke. Diese Entwicklung
bedrohe den Bestand der Lemminge dieser Region, schreiben die Forscher
von der Universität Oslo im britischen Fachjournal «Nature» (Bd. 456,
S. 93 bis 97) vom Donnerstag. Als wichtigste bereits sichtbare
Veränderung nannte das Team um die Biologen Nils Stenseth und Kyrre
Kausrud das Ausbleiben der früher regelmäßig alle drei bis fünf Jahre
auftretenden Bevölkerungsexplosion unter Lemmingen. Die danach
folgenden Massenwanderungen zur Suche nach Futter, bei denen sich große
Tiergruppen massenweise zum Schwimmen ins Wasser stürzten, führten zum
Mythos von angeblichen Massenselbstmorden. Tatsächlich aber folgten auf
eine starke Bestandszunahme Hunger und Aggressivität bei der Konkurrenz
um die nun zu geringe Nahrungsmenge. Beides reduzierte die Bestände
jeweils kräftig.
NZZ online - 2. Nov. 2008
Der Untergang der Unflexiblen
Die Säugetiere der Welt sind gezählt. Weltweit haben Wissenschafter
Daten über alle Arten zusammengetragen und ihre Zukunftschancen
eingeschätzt. Wer wird es schaffen? Und von wem müssen wir uns
verabschieden? Die gute Nachricht zuerst: Dem Vielfrass geht es wieder
besser. Der Bestand des kleinen Raubtiers erholt sich, wie auch die
Zahlen 36 weiterer Säugetiere erfreulicherweise bergauf gehen.
Erfolgreich gegen den Artenschwund stemmen sich auch der Biber und das
Wildpferd. Dies ergab die grösste bisher durchgeführte Zählung, die
Anfang Oktober auf der Welt-Naturschutz-Konferenz in Barcelona
vorgestellt und im renommierten Wissenschaftsmagazin «Science»
analysiert wurde. In den kommenden Monaten sollen zudem genauere
Angaben über Trends folgen.
RP
online - 29. Okt. 2008
WWF:
Menschheit verbraucht Vorräte der Erde viel zu schnell
Der Raubbau an der Erde
nimmt
einer WWF-Studie zufolge immer
dramatischere Formen an. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen
so weitergehe wie bisher, seien bis zum Jahr 2035 zwei Planeten nötig,
um den Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken, sagte der
WWF-Direktor für Umwelt- und Naturschutz, Christoph Heinrich, bei der
Vorstellung des „Living Planet Reports“. Die vorherige Untersuchung sah
diese Entwicklung erst für das Jahr 2050 voraus. „Die ökologische Krise
wird uns um ein Vielfaches härter treffen als die aktuelle
Finanzkrise“, sagte Heinrich weiter.
Umwelt
online - 30. Okt. 2008
Weltspartag: Mit
ForestFinance zum „Weltbaumspartag“
"Und was wünschen Sie
sich?"
lautet das
diesjährige Motto zum Weltspartag am 30. Oktober. Normalerweise würde
die Wunschliste der Befragten vermutlich von der Reise über das Auto
bis hin zum Eigenheim reichen. Aus aktuellem Anlass wünschen sich viele
Sparer am Weltspartag aber vor allem Geldanlagen, die Sicherheit
bieten. Waldinvestments bieten die Möglichkeit, anders zu investieren:
Wer
dieses Jahr zum Weltspartag Nachhaltigkeit mit attraktiven
Renditechancen verbinden möchte, investiert sein Geld
in Wald – beispielsweise mit dem WaldSparBuch des Bonner
Waldinvestment-Spezialisten ForestFinance. Dieses bietet eine
prognostizierte jährliche Rendite von bis zu 9,4 Prozent – und zwar
ökologisch und sozial nachhaltig. Für einmalig 2.600 Euro wird der
WaldSparer Pächter von 1.000 Quadratmetern Tropenwald in Panama. Die
Edelhölzer werden nach den Kriterien des Forest Stewardship Council
(FSC) auf Brachflächen aufgeforstet und
umweltfreundlich bewirtschaftet. Nach
25 Jahren werden die Bäume geerntet und die Erträge an den WaldSparer
ausgeschüttet. Während der Laufzeit werden Durchforstungserlöse
ausgeschüttet.
PR-inside.com - 1.
Nov. 2008
Troge
kritisiert umweltschädliche Subventionen
In Deutschland fließen
nach
Angaben des Umweltbundesamts (UBA) jedes
Jahr Milliarden Euro in umweltschädliche Subventionen. Allein 2006
summierten sich derartige Hilfszahlungen auf knapp 42 Milliarden Euro,
wie die «Wirtschaftswoche» unter Verweis auf eine UBA-Studie
berichtete. Damit wurden Wasser, Boden, Luft und Artenvielfalt
geschädigt und der Klimawandel beschleunigt. «Umweltschädliche
Subventionen konterkarieren die vielen Bemühungen im Umweltschutz»,
kritisierte UBA-Präsident Andreas Troge.
Er
schlug ein Subventionscontrolling vor, das staatliche Begünstigungen
stets einem «Umweltcheck» unterwirft.
Zeitung für
Pressemitteilungen - 3. Nov. 2008
Fast 42
Milliarden Euro Subventionen schaden dem Umweltschutz
In Deutschland gab es
im Jahr
2006 Subventionen von knapp 42
Milliarden Euro mit negativen Wirkungen auf Gesundheit und Umwelt. Dies
ist das Ergebnis der Studie des Umweltbundesamtes „Umweltschädliche
Subventionen in Deutschland“. Die Palette der negativen Umweltwirkungen
reicht von der Förderung des Klimawandels über die Beeinträchtigung der
Wasser-, Boden- und Luftqualität bis hin zur Erhöhung der
Flächeninanspruchnahme und der Verringerung der Artenvielfalt.
Hamburger
Abendblatt - 4. Nov. 2008
Die Mittel für den
Naturschutz verdoppeln!
Über Hunderte von Millionen Jahren hat das Leben auf der Erde
vielfältige Ausdrucksformen an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen
entwickelt. Dieser Reichtum gerät immer stärker unter Druck. Der
aktuelle Verlust an Arten übersteigt die natürliche Aussterbe-Rate um
das 100- bis 1000-Fache. Er reißt ein großes Loch in das Naturkapital
des Planeten, das gravierender ist als jede Finanzkrise. Denn
Aktienkurse können wieder steigen. Die Verluste in der Flora und Fauna
sind dagegen nicht mehr rückgängig zu machen. Dabei
geht es nicht nur um den ästhetischen Wert der biologischen Vielfalt,
sondern auch um wirtschaftliche Einbußen, die durch die Naturzerstörung
entstehen. Schätzungen zufolge kostet die weltweite Abholzung der
Wälder zwischen zwei und fünf Billionen Euro pro Jahr. Die Verluste der
Fischereiwirtschaft durch die Überfischung der Weltmeere werden
jährlich auf umgerechnet knapp 40 Milliarden Euro taxiert. Um
den Artenschwund zu stoppen, ist mehr gefragt, als Konferenzen
einzuberufen, Konventionen zu verabschieden oder sich hehre Ziele zu
stecken. Die Zusage von zusätzlichen 500 Millionen bis 2012 von
Bundeskanzlerin Angela Merkel war auf dem Bonner Weltgipfel zur
Biologischen Vielfalt im Mai ein ermutigendes Signal, zumal
anschließend jährlich 500 Millionen Euro für weltweite Projekte zur
Verfügung gestellt werden sollen. Nun erhoffe ich mir auch in
Deutschland einen mutigen Schritt, so könnten zum Beispiel die Mittel
für den Naturschutz verdoppelt werden. Es
ist längst überfällig, dass die Gesellschaft den Erhalt der
biologischen Vielfalt als Aufgabe genauso ernst nimmt wie den Umwelt-
und Klimaschutz.
agrarheute.com -
5.
Nov. 2008
Globale
Naturschutzkonferenz warnt vor Verlust von Feuchtgebieten
Vor dieser Entwicklung warnten am Dienstag die Teilnehmer der 10.
Konferenz zur Ramsar-Konvention nach mehrtägigen Diskussionen in der
südkoreanischen Stadt Changwon in einer Abschlusserklärung. Das
Ramsar-Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten war 1971 im Iran
vereinbart worden. Der gefährliche Trend beschleunige sich aufgrund
"großer Veränderungen bei der Landnutzung, der Umleitung von Wasser
sowie der Infrastrukturentwicklung", heißt es in der unter anderem an
die Regierungen gerichteten "Changwon-Erklärung". Zu Feuchtgebieten
werden beispielsweise Seen, Auwälder, Moore, Oasen und Wattflächen
gezählt. Sie sind vor allem in Hinblick auf künftige Klimaveränderungen
wichtige Rückzugsräume für viele geschützte Vogelarten.
Tagesspiegel -
4. Nov.
2008
Ökostrom
belastet Watt
Windkraftanlagen sind klimafreundlich, denn sie produzieren Strom, ohne
dabei Treibhausgase auszustoßen. Dennoch kann diese Art der
Energieerzeugung die Umwelt ziemlich strapazieren. Das ist zurzeit an
der Nordseeküste zu beobachten, wo 45 Kilometer vor
der Insel Borkum der erste deutsche Offshore-Windkraftpark „Alpha
Ventus“ errichtet wird. Zur Verbesserung der Klimabilanz will die
Bundesregierung in den nächsten Jahren gleich mehrere Windparks auf
hoher See bauen lassen. Naturschützer wiederum kritisieren die lauten
Rammen, deren
Lärm beim Bau der Fundamente das Leben in mehreren Kilometern Umkreis
beeinträchtigt. „Vor allem die seltenen Schweinswale mit ihrem
empfindlichen Gehör könnten dauerhaft vertrieben werden“, sagt
Hans-Ulrich Rösner vom WWF. Zudem befürchtet er, dass später Zugvögel
in die Rotoren geraten – auf dem Festland zumindest findet man etliche
geschredderte Vögel, bis hin zu Seeadlern. Auch Schiffe könnten mit den
Anlagen kollidieren und das nahe Wattenmeer durch eine Ölpest
gefährden, warnt Rösner. Das Watt ist aber noch in anderer Hinsicht
bedroht. Denn um den Strom
der Windkraftanlagen ans Festland zu transportieren, müssen dicke Kabel
quer durch das weltweit einmalige Ökosystem verlegt werden. Die
Naturschützer fordern daher, den
Strom der entstehenden Windenergieanlagen zu sammeln und auf höchstens
zwei Trassen durchs Watt zu leiten.
Europaticker -
4. Nov.
2008
Seit zehn Jahren
Nationalpark-Wacht im Niedersächsischen Wattenmeer
Seit
zehn Jahren sind sie bei jedem Wetter unterwegs im Dienst der guten
Sache: Die Mitarbeiter der Nationalpark-Wacht im Nationalpark
"Niedersächsisches Wattenmeer". Bei der gemeinsamen
Jahres-Dienstbesprechung mit Vertretern der Nationalparkverwaltung und
des Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft,
Küsten- und Naturschutz nahmen sich die Beteiligten anlässlich des
Jubiläums Zeit für Rückschau und Ausblick auf die Bedeutung der
"Ranger", wie sie im Volksmund kurz genannt werden. Das Berufsbild
des hauptamtlichen Rangers oder Naturschutz-Wartes ist in Deutschland
noch vergleichsweise jung. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass auch der
spannendste Lehrpfad den
Menschen die Natur nicht so nachhaltig vermitteln kann, wie die direkte
Begegnung mit einem fachkundigen Naturführer. Angesichts der steigenden
Akzeptanz ist der Wunsch nach einer noch intensiveren Betreuung im
Gelände bei Einheimischen und Gästen spürbar. Deshalb ist es ein
gemeinsames Ziel, die hauptamtliche Nationalpark-Wacht personell
aufzustocken, damit das zweitgrößte Schutzgebiet Deutschlands
ausreichend betreut und den Menschen nahegebracht werden kann.
China Observer -
1.
Nov. 2008
China:
Paradies für Pandas - Das Naturschutzgebiet Wolong
Das Naturschutzgebiet
Wolong
in der Provinz Sichuan gilt als der
wichtigste Lebensraum für Pandabären. Wolong liegt etwa 100 Kilometer
von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, entfernt. Vor
rund 20 Jahren war der einst üppige Bestand Sichuans an Bambus, dem
wichtigsten Nahrungsmittel der Pandabären, auf ein bedrohliches Maß
geschrumpft. Das Leben der Pandas war dadurch ernsthaft bedroht. Heute
wachsen im Naturschutzgebiet Wolong wieder üppige Bambushaine.
Die Pandas, eine der ältesten Tierarten auf unserem Planeten, sind
heute in Wolong nicht mehr vom Aussterben bedroht.
agrarheute.de - 3.
Nov. 2008
Eier mit Siegel
"Tierschutz
geprüft" jetzt im Handel
Ab November kommen die
ersten
Eier mit dem Siegel "Tierschutz geprüft"
in Süddeutschland in den Handel. Das Siegel steht für Eier aus Boden-
und Freilandhaltung nach Tierschutzkriterien. Die Anforderungen für das
Siegel haben deutsche Tierschutzverbände
und der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e. V.,
KAT, festgelegt. Für das
Siegel können sich nur Betriebe zertifizieren, die dem
KAT-Qualitätssicherungssystem angeschlossen sind. Die wichtigsten
Anforderungen für die Vergabe des neuen Siegels sind: Das Kürzen der
Schnäbel ist grundsätzlich verboten. Die Tiere müssen jederzeit
uneingeschränkt Zugang zu einem Scharrraum haben, der 50
Prozent der
Stallgrundfläche umfasst. Die Besatzdichte ist auf sieben Hennen pro
Quadratmeter beschränkt. Im Stall dürfen maximal 9.000 Hennen in
Gruppen von 1.500 Tieren gehalten werden. Der Einfall von natürlichem
Tageslicht ist obligatorisch. Den Legehennen müssen eine größere
Nestfläche und Sitzstangen zur Verfügung stehen. Auf Gentechnik im
Futter muss komplett verzichtet werden.
Welt online -3. Nov.
2008
Ehemaliger
Tierschutzvereinschef gesteht Untreue
Laut Staatsanwaltschaft
hat
Wolfgang Poggendorf, früherer Chef des
Hamburger Tierschutzvereins, eine "gewissenlose Gesinnung" gezeigt. Dem
Angeklagten wird vorgeworfen, in neun Fällen Vereinsvermögen veruntreut
oder unterschlagen zu haben. Vor Gericht zeigt der 71-Jährige Reue und
gesteht.
Zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung und die Zahlung von 40.000
Euro an die Staatskasse, dieses Urteil fordert die Staatsanwaltschaft.
Poggendorf, der erst Geschäftsführer und dann Vorstand des
Hamburger Tierschutzvereins von 1841 (HTV) war, werden acht Fälle von
Unterschlagung und Untreue vorgeworfen. Dem Verein soll ein Schaden von
300.000 Euro entstanden sein.
vbio.de - 03.11.2008
Hering schlecht, Dorsch gut - WWF sorgt sich um
Fischbestand
Die Umweltschutzorganisation WWF hat die neuen Fangquoten für den
Ostsee-Hering kritisiert. Die beschlossene Kürzung reiche nicht aus, um
für eine Erholung des Herings zu sorgen. Für die ebenfalls
beschlossenen Dorsch-Quoten fand der WWF indes lobende Worte. Der WWF
kritisiert die am Montagabend in Luxemburg beschlossenen Fangquoten für
den Ostsee-Hering. „Europas Fischereiminister riskieren die Zukunft des
Herings und damit die Zukunft vieler Fischer. Sie ignorieren zum
wiederholten Male die Empfehlungen der Wissenschaft zugunsten
kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen“, so WWF-Expertin Karoline
Schacht. Die beschlossene Kürzung der Fangquote um 39 Prozent sei zwar
ohne Zweifel eine „verdammt bittere Pille für die Fischer“, reiche aber
trotzdem nicht aus, um für eine Erholung des Herings zu sorgen. Die
Bestände sind aufgrund mehrerer schwacher Jahrgänge unter Druck
geraten. Als mögliche Ursache gilt neben der Überfischung auch der
Klimawandel.
derstandard.at - 03.11.2008
WWF: Fisch ist kein Müll
Pro Jahr werden eine Million Tonnen Fisch wieder über Bord geworfen.
Darauf machte der World Wide Fund for Nature (WWF) am Montag unter
Berufung auf eine eigene Studie aufmerksam. Dabei handelt es sich um
den sogenannten Beifang, unter anderem mehrere Millionen Haie und
250.000 Meeresschildkröten. "Beifang ist eine unglaubliche
Verschwendung und eine der größten Bedrohungen für viele Meerestiere",
sagte WWF-Fischereiexperte Georg Scattolin in einer Aussendung. Die
Verschwendung ist laut WWF besonders in der Nordsee alarmierend. Pro
Jahr werde ein Drittel des Fangs als Müll über Bord geworfen. Das sind
eine Million Tonnen Fisch und andere Meerestiere. So würden für jedes
Kilo Seezunge, das in den Verkauf kommt, bis zu sechs Kilo Meerestiere
entsorgt, für jedes Kilo Norwegischen Hummer (Scampi) bis zu fünf Kilo.
Meist handle es sich dabei um Fische, die zu klein sind oder für die
die Fischer keine Fangquote haben. So würden die Fischbestände unnötig
geplündert, zudem entstehen enorme wirtschaftliche Schäden.
Tagesspiegel - 4. Nov. 2008
Ökostrom belastet Watt
Windkraftanlagen sind klimafreundlich, denn sie produzieren Strom, ohne
dabei Treibhausgase auszustoßen. Dennoch kann diese Art der
Energieerzeugung die Umwelt ziemlich strapazieren. Das ist zurzeit an
der Nordseeküste zu beobachten, wo 45 Kilometer vor der Insel Borkum
der erste deutsche Offshore-Windkraftpark „Alpha Ventus“ errichtet
wird. Zur Verbesserung der Klimabilanz will die Bundesregierung in den
nächsten Jahren gleich mehrere Windparks auf hoher See bauen lassen.
Naturschützer wiederum kritisieren die lauten Rammen, deren Lärm beim
Bau der Fundamente das Leben in mehreren Kilometern Umkreis
beeinträchtigt. „Vor allem die seltenen Schweinswale mit ihrem
empfindlichen Gehör könnten dauerhaft vertrieben werden“, sagt
Hans-Ulrich Rösner vom WWF. Zudem befürchtet er, dass später Zugvögel
in die Rotoren geraten – auf dem Festland zumindest findet man etliche
geschredderte Vögel, bis hin zu Seeadlern. Auch Schiffe könnten mit den
Anlagen kollidieren und das nahe Wattenmeer durch eine Ölpest
gefährden, warnt Rösner. Das Watt ist aber noch in anderer Hinsicht
bedroht. Denn um den Strom der Windkraftanlagen ans Festland zu
transportieren, müssen dicke Kabel quer durch das weltweit einmalige
Ökosystem verlegt werden. Die Naturschützer fordern daher, den Strom
der entstehenden Windenergieanlagen zu sammeln und auf höchstens zwei
Trassen durchs Watt zu leiten.
spiegel.de - 31.10.2008
Afrikas Schicksals-See
Das Great Rift Valley, der Große Afrikanische Grabenbruch, ist wie eine
große Narbe, die das Horn von Afrika vom Rest des riesigen Kontinents
trennt. 6000 Kilometer Ausdehnung von Nord nach Süd - von Syrien bis
Mosambik hat das Aneinanderreiben der Arabischen und Afrikanischen
tektonischen Platten ein Tal in den Kontinent gemeißelt, das manchmal
nur 30 Kilometer, manchmal hundert Kilometer breit ist. In Ostafrika
gabelt es sich in das Östliche und das Westliche Rift. ... Prominent im
mittleren oberen Bereich prangt der riesige Viktoriasee - der größte
See Afrikas. Zum Vergleich: Er ist nur wenig kleiner als Bayern. Und
westlich von ihm, wie an einer Sichel aufgereiht, umrahmen ihn von
Norden nach Süden der Albert-, der Edward-, der Kivu- und der
Tanganyika-See. Der Viktoriasee ist Symbol für unüberlegtes Eingreifen
in die Natur: In den sechziger Jahren siedelte man hier gezielt den
Nilbarsch an, die Fischereiwirtschaft rieb sich schon die Hände
angesichts der zu erwartenden Gewinne aus dem Geschäft mit dem
begehrten Speisefisch. Und tatsächlich - der Nilbarsch, nun
Viktoriabarsch genannt, vermehrte sich rasend schnell in seiner neuen
Umgebung. Doch den Preis für den Erfolg musste mal wieder die Natur
zahlen: Der Raubfisch rottete innerhalb von 40 Jahren die ehemals 400
Fischarten im Viktoriasee fast vollständig aus, die ganze Region ist
mittlerweile abhängig von der Fischindustrie, die sich nur noch um den
Viktoriabarsch dreht. Der Film "Darwins Alptraum" erzählt die
Verwicklungen, die Korruption und die Ungerechtigkeiten, die mit dem
Viktoriabarsch-Geschäft verknüpft sind. Wie sich die wirtschaftliche
und soziale Lage der Region entwickeln wird, ist ungewiss.
Europaticker - 4. Nov. 2008
Seit zehn Jahren Nationalpark-Wacht im
Niedersächsischen Wattenmeer
Seit zehn Jahren sind sie bei jedem Wetter unterwegs im Dienst der
guten Sache: Die Mitarbeiter der Nationalpark-Wacht im Nationalpark
"Niedersächsisches Wattenmeer". Bei der gemeinsamen
Jahres-Dienstbesprechung mit Vertretern der Nationalparkverwaltung und
des Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und
Naturschutz nahmen sich die Beteiligten anlässlich des Jubiläums Zeit
für Rückschau und Ausblick auf die Bedeutung der "Ranger", wie sie im
Volksmund kurz genannt werden. Das Berufsbild des hauptamtlichen
Rangers oder Naturschutz-Wartes ist in Deutschland noch vergleichsweise
jung. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass auch der spannendste Lehrpfad
den Menschen die Natur nicht so nachhaltig vermitteln kann, wie die
direkte Begegnung mit einem fachkundigen Naturführer. Angesichts der
steigenden Akzeptanz ist der Wunsch nach einer noch intensiveren
Betreuung im Gelände bei Einheimischen und Gästen spürbar. Deshalb ist
es ein gemeinsames Ziel, die hauptamtliche Nationalpark-Wacht personell
aufzustocken, damit das zweitgrößte Schutzgebiet Deutschlands
ausreichend betreut und den Menschen nahegebracht werden kann.
China Observer - 1. Nov. 2008
China: Paradies für Pandas - Das Naturschutzgebiet
Wolong
Das Naturschutzgebiet Wolong in der Provinz Sichuan gilt als der
wichtigste Lebensraum für Pandabären. Wolong liegt etwa 100 Kilometer
von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, entfernt. Vor rund 20
Jahren war der einst üppige Bestand Sichuans an Bambus, dem wichtigsten
Nahrungsmittel der Pandabären, auf ein bedrohliches Maß geschrumpft.
Das Leben der Pandas war dadurch ernsthaft bedroht. Heute wachsen im
Naturschutzgebiet Wolong wieder üppige Bambushaine. Die Pandas, eine
der ältesten Tierarten auf unserem Planeten, sind heute in Wolong nicht
mehr vom Aussterben bedroht.
wissenschaft-online.de - 05.11.2008
Mörderisches Gepäck - Eingeschleppte Krankheit rottete
Säugetiere aus
Wenn der Mensch neu entdeckte Inseln eroberte, brachen für die
heimische Natur schwere Zeiten an: Tausende Arten starben durch Jagd,
Lebensraumzerstörung oder eingeschleppte Tiere und Pflanzen aus. Nun
haben Wissenschaftler einen bislang wohl unterschätzten
Ausrottungsfaktor zweifelsfrei dingfest gemacht. Millionen roter
Krabben fluten jedes Jahr im Oktober und November über die Insel. Sie
überspülen Straßen und wälzen sich durch Wohnungen, wenn diese auf
ihrem Weg liegen. Sie quälen sich Dämme hoch und stürzen in Massen
Klippen hinab, nur um von ihrer Waldheimat ans Meer zu kommen, wo ihre
Kinderstuben liegen: Nur dort können sie ihre Eier ablegen und wachsen
ihre Larven auf, bevor diese als Jungtiere zurück in den Regenwald des
Inselinneren wandern. Der Marsch der Weihnachtsinsel-Krabbe (Gecarcoidea
natalis)
gehört zu den imposantesten Tierwanderungen des Planeten und ist die
größte Touristenattraktion der gleichnamigen, zu Australien gehörenden
Weihnachtsinsel im Indischen Ozean. Das Überleben des Krustentiers
steht allerdings trotz seines Bestandes von 40 bis 50 Millionen
Individuen in Frage, denn eine im letzten Jahrhundert eingeschleppte
Ameisenart namens Anoplolepis gracilipes - im Deutschen
bisweilen "Verrückte Ameise" genannt - bereitet ihm große Probleme. Die
riesigen Kolonien der Ameise töten unzählige Krabben und erobern ihre
Wohnhöhlen, was die Überlebenden verdrängt und ihren Lebensraum
schmälert. Kommen die Krabben auf ihren Wanderungen Ameisenheeren in
die Quere, fühlen sich die Insekten gestört und reagieren auf den
vermeintlichen Eindringling mit einer Überdosis Ameisensäure: Sie lässt
die Krustentiere erblinden und in kurzer Zeit verhungern. Fast ein
Viertel der Weihnachtsinsel wurde zwischenzeitlich dadurch praktisch
krabbenfrei.
spiegel.de - 05.11.2008
Wenn Krankheiten ganze Arten auslöschen
Als die "S.S. Hindustan" im Jahr 1899 in den Gewässern des Indischen
Ozeans kreuzte, war das Schicksal der braunen, pelzigen Tierchen
besiegelt. Die nur auf der Weihnachtsinsel, einem kleinen Eiland
zwischen Indonesien und Australien, lebenden Rattenarten Rattus
nativitatis und Rattus macleari
hatten nur noch wenige Jahre zu leben. Schuld daran waren fiese
Eindringlinge an Bord des Schiffes: schwarze Ratten, die in ihrem Fell
mit Krankheitserregern durchsetzte Flöhe auf die Insel brachten. Reiche
Lagerstätten von Phosphat und Guanodünger hatten die europäischen
Seeleute auf die mittlerweile zu Australien gehörende Insel geführt.
Ihre zunächst unerkannte Fracht entwickelte sich unterdessen zum
hocheffektiven Killer: Der Parasit Trypanosoma lewisi führte
bei den einheimischen Rattenarten zum Massensterben. Der Einzeller, der
heutzutage häufig bei Laborratten nachgewiesen werden kann , wütete in
ungeschützten Populationen: Im Gegensatz zu den eingeschleppten
schwarzen Ratten hatten die einheimischen Arten keinerlei körpereigenen
Schutz. Nach kurzer Zeit bemerkten die europäischen Siedler eine große
Zahl von offensichtlich kranken Ratten im Todeskampf. Im Jahr 1908
kamen Biologen schließlich zu dem Schluss, dass die ursprünglichen
Ratten der Weihnachtsinsel Geschichte waren. Ein Forscherteam um Alex
Greenwood von der Old Dominion University in Norfolk im US-Bundesstaat
Virginia hat die Ursachen des Massensterbens nun näher untersucht. Vor
allem wollten die Wissenschaftler nachweisen, dass die Ratten
tatsächlich durch den Krankheitserreger und nicht etwa durch
evolutionäre Konkurrenz verschwanden - oder sich vielleicht einfach mit
den neu angekommenen Verwandten bis zur Unkenntlichkeit vermischt
hatten.
agrarheute.de - 3. Nov. 2008
Eier
mit Siegel "Tierschutz geprüft" jetzt im Handel
Ab November kommen die ersten Eier mit dem Siegel "Tierschutz geprüft"
in Süddeutschland in den Handel. Das Siegel steht für Eier aus Boden-
und Freilandhaltung nach Tierschutzkriterien. Die Anforderungen für das
Siegel haben deutsche Tierschutzverbände und der Verein für
kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e. V., KAT, festgelegt.
Für das Siegel können sich nur Betriebe zertifizieren, die dem
KAT-Qualitätssicherungssystem angeschlossen sind. Die wichtigsten
Anforderungen für die Vergabe des neuen Siegels sind: Das Kürzen der
Schnäbel ist grundsätzlich verboten. Die Tiere müssen jederzeit
uneingeschränkt Zugang zu einem Scharrraum haben, der 50 Prozent der
Stallgrundfläche umfasst. Die Besatzdichte ist auf sieben Hennen pro
Quadratmeter beschränkt. Im Stall dürfen maximal 9.000 Hennen in
Gruppen von 1.500 Tieren gehalten werden. Der Einfall von natürlichem
Tageslicht ist obligatorisch. Den Legehennen müssen eine größere
Nestfläche und Sitzstangen zur Verfügung stehen. Auf Gentechnik im
Futter muss komplett verzichtet werden.
Welt online -3. Nov. 2008
Ehemaliger
Tierschutzvereinschef gesteht Untreue
Laut Staatsanwaltschaft hat Wolfgang Poggendorf, früherer Chef des
Hamburger Tierschutzvereins, eine "gewissenlose Gesinnung" gezeigt. Dem
Angeklagten wird vorgeworfen, in neun Fällen Vereinsvermögen veruntreut
oder unterschlagen zu haben. Vor Gericht zeigt der 71-Jährige Reue und
gesteht. Zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung und die Zahlung von
40.000 Euro an die Staatskasse, dieses Urteil fordert die
Staatsanwaltschaft. Poggendorf, der erst Geschäftsführer und dann
Vorstand des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 (HTV) war, werden
acht Fälle von Unterschlagung und Untreue vorgeworfen. Dem Verein soll
ein Schaden von 300.000 Euro entstanden sein.
corriere.it - 20. Okt. 2008 - aktualisiert 30. Okt. 2008
Il
risultato di diverse spedizioni di un erpetologo del museo di Trento -
Animali mai visti: 17 nuove specie scoperte in una foresta in Tanzania
- Trovati rettili e anfibi sconosciuti in una remota regione
inesplorata sui Monti Nguru
Ergebnis verschiedener Expeditionen eines Herpetologen des
Museums
in Trento (Trient) - Noch niemals gesehene Tiere: 17 neue Arten
entdeckt in einem Wald in Tansania - Unbekannte Reptilien und Amphibien
gefunden in einer unerforschten abgelegenen Region im Ngurugebirge
Stefano Rodi. Es gibt nur eine Straße, die in das Innere von Tansania
führt: sie nimmt ihren Anfang in der Stadt Dar es Salam, an der Küste,
und durchquert das ganze Land. Nach vier Stunden Autofahrt in Richtung
der Hauptstadt Dodoma beginnt man aus der Ferne die felsigen Gipfel zu
erblicken, die herauskommen oben auf der Kette der vom Regenwald
bedeckten und fast immer in dichten Nebel eingehüllten Nguruberge. Und
hier inmitten eines der bis jetzt weniger erforschten Orte der Erde
entdeckte Michele Menegon, Forscher vom Tridentinischen Museum 17 neue
Arten von Reptilien und Amphibien. Soviel man bis jetzt weiß, leben
diese Frösche, Kröten, Chamäleons und Schlangen, die bisher noch kein
Menschenauge erblickt hat und die auch noch keinen Namen haben, nur in
diesem Gebirge. Nach verschiedenen Expeditionen nach insgesamt über
zwei Monaten zwischen 700 und 2.400 Metern Höhe sind 97 Arten von
Reptilien und Amphibien katalogisiert worden - unter diesen haben sich
17 als gänzlich unbekannt erwiesen. Viele andere riskieren es, für
immer unbekannt zu bleiben, angesichts dessen, daß sie in Kürze
ausgelöscht werden, bevor der Mensch ihre Existenz entdeckt. Dieser
Bergwald, der sich über eine Fläche von etwa 180 qkm erstreckt, ist
bedroht vom Druck seitens der indigenen Bevölkerung, die an seinen
Rändern leben. Die Menschen der Hochebene fällen und verbrennen die
Bäume, um Platz für den Anbau von Mais, Kartoffeln und anderes Gemüse
zu schaffen. Ohne auch nur einen Namen zu erhalten, können viele dieser
Organismen, die diese Zone bewohnen, aussterben.
aktuellasia.toobiz.com - 22. Okt. 2008
Erhalt der Feuchtgebiete
Geschrieben von Korea heute
Unter dem Thema: "Gesunde Feuchtgebiete, Gesunde Menschen" wird vom 28.
Oktober bis zum 4. November das 10. Treffen der Mitgliedsländer der
Ramsar-Konvention, dem internationalen Abkommen über den Erhalt und die
nachhaltige Nutzung natürlicher Feuchtgebiete, in Changwon,
Gyeongsangnam-do (Provinz Süd-Gyeongsang), Korea, stattfinden. Während
der achttägigen Konferenz werden 158 Vertreter der
Mitgliedsländer der Ramsar-Konvention über Maßnahmen zum Schutz der
Feuchtgebiete diskutieren und nach Prüfung von 33 Agenden Beschlüsse
und Empfehlungen festlegen. Zu den wichtigsten Tagesordnungspunkten der
bevorstehenden
Ramsar-Konvention zählen der strategische Plan 2009-2014, die
Wechselwirkung zwischen der menschlichen Gesundheit und dem Erhalt der
Feuchtgebiete, der Einfluss des Klimawandels auf die Feuchtgebiete,
Feuchtgebiete und Biosprit sowie Maßnahmen, der krankheitserregenden
Vogelgrippe entgegenzuwirken. Bei der diesjährigen Konferenz werden die
Teilnehmer die "Erklärung von
Changwon" sowie einen Beschluss über die Förderung der Artenvielfalt in
den Reisfeldern als Feuchtgebiete verabschieden. Die "Erklärung von
Changwon" fokussiert auf die praktischen Handlungen
zum Schutz und zur vernünftigen Nutzung der Feuchtgebiete. Sie umfasst
auch Vorschläge über die Art und Weise, Feuchtgebiete in der Welt zu
schützen und enthält eine Zukunftsvision für die Ramsar-Konvention. Im
Rahmen der achttägigen Konferenz werden die Mitgliedsländer der
Ramsar-Konvention über den Nutzen und die Schwachpunkte des gemeinsamen
Beschlusses durch Korea und Japan über die Förderung des weltweiten
Bewusstseins für Reisfelder als wertvolle Feuchtgebiete diskutieren.
Koreas Umweltminister Lee Maanee brachte seine Hoffnung zum Ausdruck,
dass die diesjährige Ramsar-Konferenz das Verständnis für die Bedeutung
der Feuchtgebiete für die menschliche Gesundheit in der Welt erhöht.
wwf.ru - 31. Okt. 2008
Amur River concerns came to light at the Ramsar
Conference.
WWF announced the Amur Regional Ramsar Initiative at the 10th Meeting
of the Conference of the Contracting Parties to the Convention on
Wetlands held on 30th October in Changwon, South Korea.
Ramsar Conference is conducted once in four years and gathers the
representatives of the nations- members of the Convention on Wetlands
of International Importance signed in Ramsar, Iran, in 1971. This time
the number of participants reached more than 1700 from 165 countries
around the world. Russian delegation was represented by the Ministry of
Natural Resources and Ecology, Khabarovskii Province administration and
WWF-Russia. The Amur Regional Ramsar Initiative was widely announced at
the presentation of Russian party.
There are presently 15 Ramsar sites in Amur River basin: 6 of them on
the territory of Russian Federation, 6 - in China and 3 - in Mongolia.
WWF-Russia announced 2008 - "The Year of Ramsar Wetlands in Amur River
basin" and launched the activity to draw attention of three nations
within Amur River basin towards Amur wetlands as the main component of
the river ecosystem. Amur Regional Ramsar Initiative provides the
framework for national action and international cooperation of three
countries of Amur basin.
"Great Amur River requires coordination of three countries - Russia ,
China and Mongolia . WWF-Russia worked out the basic platform for
negotiations by providing information exchange and by establishing the
Amur Information Center . Alexander Nesterenko, the chair of Amur
Steering Committee supported this initiative on behalf of five Far
Eastern constituent units of Russian Federation"- comments Yury Darman,
Ph.d., the director of WWF-Russia, Amur branch.
"I am glad that the presentation of Amur Regional Ramsar Initiative was
attended and supported by the leaders of delegations of all three
countries. Now it's time for governmental bodies of these countries to
take an action. We set our hopes for China State Forestry
Administration represented by Mr. Ma Guanren, director general of
Wetland Management Bureau of China " - says Yury Darman.
wwf.ru - 29. Okt. 2008
WWF helped Komsomolskii Nature Reserve to look back at
the history of Priamurye
Komsomolskii Nature Reserve has constructed ethnographical ground
telling visitors about peoples living near the Amur River from the
earliest times.
wwf.ru - 29. Okt. 2008
A new decree gives hope for survival of thirty
remaining Far-Eastern leopards
Russian Prime Minister Vladimir Putin signed a decree on the creation
of a new nature sanctuary for the endangered Far-Eastern leopards.
The new protected nature area will join two small protected areas into
one, called Leopardovy Zakaznik (Leopard nature sanctuary), and managed
by the Ministry of Nature Resources of Russia. According to the decree,
the ministry will also manage the bordering Kedrovaya Pad strict nature
reserve. Before the decree, the three protected areas had all been
managed by
different state agencies, which sometimes created confusion. The
transition of all three areas under supervision of one ministry (and
the merger of two of them) will help implement a single leopard
conservation strategy on the whole protected area without wasting time
on coordinating activities of different agencies. WWF proposed this
change as early as 1999, in its Strategy for
conservation of the Far Eastern leopard in Russia. "We are happy that
finally, after all these years, the government has addressed this
issue", says WWF-Russia CEO Igor Chestin. "We hope that the Ministry
will immediately start improving management of the protected area to
ensure effective leopard conservation. WWF is ready to provide help and
advice to the new sanctuary". To ensure Far-Eastern leopard
protection, WWF created anti-poaching
groups in the region. WWF also cooperates with China to create a
trans-border system of protected areas for the leopard and save its
habitat from industrial pollution. Human dimension activities in the
region raise local awareness of problems facing their rare cat species.
Special education programs for custom officers help reduce illegal
export of leopard parts to China. In 2007, WWF built a visit centre for
the future protected area, which now will finally be given to the
Leopardovy zakaznik. The Far-Eastern leopard (Panthera pardus
orientalis) is the
northernmost leopard subspecies, and the only one in the world adapted
to survive long snowy winters. With only about 30 animals left, the Far
Eastern leopard is now facing extinction. Direct destruction of habitat
(forest fires, timber cutting, road construction, industrial
development and country house construction) is the first reason for the
dwindling leopard population. Second is the increasing number of people
visiting forests and disturbing the leopards. Third is poachers, who
kill not only leopards but also its prey. The fourth threat is genetic
problems, e.g. inbreeding.
wwf.ru - 22. Okt. 2008
Forest conservation concession ever first in Russia!
10% of forest area in leopard habitat in the southwestern Primorye has
been leased by a partner of WWF-Russia for implementation of Far
Eastern leopard habitat conservation project.
Forest Department of Primorskii Province has leased out a forest area
in total 45,3 thousand hectares in the south-west of Primorye
(Khasanskii district, Artemovskoye forestry division) to the
cooperative enterprise "Nerpinskoye cooperative society" ("Nerpinskii
rybcoop") for the period of 25 years. On the leased territory
"Nerpinskii rybkoop" will implement a project elaborated by WWF
experts. The main objective of the project is raising biodiversity and
ecological resistance of the forest in the habitat of the rarest cat of
the planet - the Far Eastern leopard.
At present, the leopard population in the southwestern Primorye is in
critical situation with only 30 individuals left in the wild. Over the
past hundred years, the home range of the Far Eastern leopard has
reduced by more than 30 times, and one of the reason is degradation of
the most valuable leopard habitat - mixed coniferous and broadleaved
forests - as a result of devastating logging activities and forest
fires. Only since the middle of XX century its area in the south-west
of Primorye has reduced by more than twice! The realization of projects
on highway, railroad and pipeline construction in the Land of Leopard
enhances the risk of degradation of the last forest habitat.
"Considering the restricted area of leopard home range it's not enough
to preserve the forest only within protected areas for its
conservation," - comments Denis Smirnov, the head of Forest Program of
WWF-Russia, Amur branch, - "Active measures should be undertaken to
protect forests beyond PAs as well. In spite of the fact that most of
them are low productive oak forests they are still home for leopard and
have a considerable potential for restoration."
BirdLife
Report warns of shorebird extinctions - 30.10.2008
A report presented in South Korea today outlines the country's
importance as a key refuelling stop for Globally Threatened migratory
birds. It provides clear evidence that substantial declines are taking
place in shorebirds populations in the East Asian-Australasian Flyway,
and that the world's largest reclamation project could be driving
Critically Endangered Spoon-billed Sandpiper Eurynorhynchus pygmeus
towards extinction.
Forest of Hope graced by Royal visit - 31.10.2008
HRH The Prince of Wales will this Sunday (November 2) visit one of the
world's most innovative rainforest conservation projects as part of his
Far East tour. The Prince will see how logged rainforest on the
Indonesian island of Sumatra is being protected and restored by
conservation groups BirdLife International, Burung Indonesia (BirdLife
in Indonesia), and the RSPB (BirdLife in the UK). The three
organisations are working to regenerate this area of rainforest, a
101,170 hectare site on an island on which most forests have been lost
to oil palm or timber plantations. They decided to name this forest,
Harapan, which is Indonesian for "hope".
International agreement join-ups flyway conservation
- 03.11.2008
A new resolution has been agreed which recognises the importance of
promoting international cooperation for the conservation of migratory
waterbirds and their habitats. The resolution was passed today (3
November 2008) in South Korea at the 10 th meeting of the Conference of
the Parties to the Ramsar Convention on Wetlands.
New directory finds almost half Caribbean IBAs lack
protection - 03.11.2008
Of the 770 bird species occurring in the Caribbean, 148 are endemic,
with 105 confined to single islands. But only around 10% of the
region's original habitat remains, and 54 of the Caribbean's bird
species are globally threatened, of which 12 are Critically Endangered.
PlanetArk
Giant Bat Makes Comeback In Tanzania - 31.10.2008
A giant bat with a wingspan up to 5.5 feet (1.68 metres) has made a
comeback from the brink of extinction in Tanzania in a rare
conservation success, an environmental group said on Friday.
Nasty Fungus May Be Killing Thousands Of US Bats -
31.10.2008
A previously unknown fungus that thrives in chilly temperatures may be
the culprit behind the deaths of at least 100,000 bats hibernating in
caves in the northeastern United States, scientists said on Thursday.
Grab Wallaby By The Tail, Ontario Zoo Owner Pleads
- 03.11.2008
A panicked wallaby is on the run in southeastern Ontario after a tree
blew over and destroyed its pen at the Oxford Station zoo.
Baby Elephant Dies From Virus At Canadian Zoo -
04.11.2008
A baby elephant died at the Calgary Zoo in Alberta, Canada, over the
weekend after a brief battle with a virus that has killed dozens of
captive elephants around the world in the past two decades, zoo
officials said.
ENN
Coral reefs found growing in cold, deep ocean -
04.11.2008
Imagine descending in a submarine to the ice-cold, ink-black
depths of the ocean, 800 metres under the surface of the Atlantic. Here
the tops of the hills are covered in large coral reefs. NIOZ-researcher
Furu Mienis studied the formation of these unknown cold-water relatives
of the better-known tropical corals.
Climate
change fears for threatened pandas - 04.11.2008
CLIMATE change may be about to affect the lives of rare
species
such as the giant panda according to researchers at York University.
They fear global warming is likely to result in substantial
re-distribution of plants and animals.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Deutsche Wildtier Stiftung - 30.10.2008
Schreiadler
senden Flugdaten / Schreiadler aus dem Schutzprojekt der Deutschen
Wildtier Stiftung auf dem gefährlichen Flug ins afrikanische
Winterquartier
Er war völlig entkräftet, doch der junge
Schreiadler aus dem Schutzprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung hatte
großes Glück: Er wurde in Norditalien aufgegriffen und in eine Auffang-
und Pflegestation gebracht. "70 bis 80 Prozent der jungen Schreiadler
überleben ihre erste Reise nach Afrika nicht", sagt Margit Meergans,
Projektkoordinatorin des Schreiadler-Schutzprojektes der Deutschen
Wildtier Stiftung. Deshalb verfolgen die Mitarbeiter der Stiftung in
Hamburg in diesen Tagen gespannt die Flugrouten von sechs Alt- und 16
Jungvögeln der schokoladenbraunen Schreiadler. Die Vögel wurden im
Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten
Schutzprojektes der Deutschen Wildtier Stiftung mit GPS-Sendern
versehen. "Niemals vorher sind so viele Schreiadler besendert worden",
sagt Margit Meergans. "Wir gewinnen gerade erstaunliche Erkenntnisse
über das Zugverhalten." So ist ein Jungvogel von Kreta aus über das
Mittelmeer nach Nordafrika geflogen. Bisher waren alle Wissenschaftler
davon ausgegangen, dass Schreiadler die Thermik nutzen und deshalb
ausschließlich über Land fliegen und den Flug über das offene Meer
meiden. Ist die kräftezehrende Flugroute von Kreta übers Mittelmeer nur
eine Ausnahme? "Der Schreiadler gibt den Wissenschaftlern noch viele
Fragen auf", sagt Professor Bernd-Ulrich Meyburg, Schreiadler-Experte
und Partner der Deutschen Wildtier Stiftung.
Whale and Dolphin Conservation Society - 31.10.2008
Die Nachfahren Odysseus und der richtige Wal / Vom
"richtigen Wal" für die Jagd zum richtigen Wal für Schutzmaßnahmen
Während die Segelgemeinde in Kapstadt gespannt die ersten Boote des
Volvo Ocean Races erwartet, werden im südlichen Atlantik die
Geschwindigkeitsrekorde für Einrumpfsegler pulverisiert. Erst gestern
hat das Team Ericsson 4 den 24 Stunden Rekord von 562 auf 602 Seemeilen
hochgeschraubt, das sind gut 1100 km Tagesstrecke mit einer
Durchschnittsgeschwindigkeit, die jedem Zeitfahrtspezialisten bei der
Tour de France einen Podiumsplatz garantieren würde. Wesentlich
langsamer als die mutigen Nachfahren Odysseus auf ihrer knapp 70.000 km
währenden Fahrt nähert sich ein anderer Reisender der Stadt am Horn und
zieht Tausende Walbeobachter an: der Südliche Glattwal oder Südkaper.
Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS ruft nun als
der maritime Umweltpartner von Team Russia, dem einzigen privaten Team
in der neunmonatigen Regatta, zur Einrichtung von Meeresschutzgebieten
auf und porträtiert in loser Folge die gefährdeten Arten, denen die
Nachfahren Odysseus auf ihrer epischen Reise begegnen können. ...
Informationen über die WDCS-Kampagne zur Einrichtung von
Meeresschutzgebieten für Wale und Delfine, sowie
Hintergrundinformationen über die Meeressäuger in Südafrika erhalten
Sie unter: www.whales.org
Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 03.11.2008
VIER PFOTEN schickt Elefanten durch Deutschlands
Städte / Stop it! - Tausende Wildtiere leiden in europäischen Zirkussen
Die
internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN startet heute eine
bundesweite Aktionstour für ein Verbot der Wildtierhaltung in
Zirkussen. Mit dem Stop it!-Elefantenmobil besuchen die Tierschützer
deutsche Großstädte, um auf das tägliche Leid der Wildtiere in
Zirkussen aufmerksam zu machen. "Wir appellieren an die neue
Verbraucherministerin Ilse Aigner, endlich einen Bundesrats-Beschluss
aus dem Jahr 2003 umzusetzen und ein Verbot auf den Weg zu bringen",
erklärt Thomas Pietsch, Wildtierexperte von VIER PFOTEN. Auftakt der
Tour ist Hamburg, weitere Stationen sind in dieser Woche Dortmund,
Frankfurt a. M. und Leipzig. Rund um ein lebensgroßes Elefantenmodell
sammelt VIER PFOTEN in den Innenstädten Unterschriften für ein
gesetzliches Wildtierverbot im Zirkus. Seit dem Start der Stop
it!-Kampagne im September haben sich bereits über 47.000 Tierfreunde
beteiligt.
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news
aktuell -
4. Nov. 2008
Hinstorff-Verlag
und Zoo Rostock stellen Tierkinder-Buch vor
Sie sind für viele Besucher die
Stars zoologischer
Anlagen: die Tierkinder. In der Naturbuchreihe des Hinstorff Verlages
ist zu diesem Thema ein neues Buch erschienen: "Tierkinder im Zoo". Auf
80 Seiten und mit zahlreichen Farbfotos werden Jungtiere bei ihren
ersten Lebensschritten begleitet. Direktor Udo
Nagel und Fotograf Jürgen Reich, der selbst viele Jahre als Tierpfleger
dort gearbeitet hat, erzählen von ganz unterschiedlichen Tieren und
ihre ersten Versuchen, sich in der Welt zurechtzufinden: Vom
Orang-Utan-Mädchen Raja und ihrer heftigen Auseinandersetzung mit einem
Gibbon, von Point, dem kleinen Seebären, von Schnee-Eulenküken über
Geparden-Nachwuchs und Husarenaffenbabys. Natürlich nicht fehlen
dürfen die Eisbär-Zwillinge Venus und Valeska. Entstanden ist ein
Fotoband, der
auch die Geschichten hinter den oft schönen Bildern erzählt, auf
anschauliche und locker Wissen vermittelnde Weise.
Jürgen Reich / Udo Nagel
Tierkinder im Zoo
Hinstorff Verlag
80 Seiten, Hardcover, 50 Farbfotos
Euro 12,90 / sFr 23,0,0 ISBN 978-3-356-01281-1
12,90 Euro über Amazon.de
(Achtung, unter dem wenig einfallsreichen Titel erschienen schon
zahlreiche andere Bücher, allein in diesem Jahr drei)
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
7. Jahrestagung der
Deutschen Gesellschaft für
Zootier-,
Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 28.-30.11.2008 in Wuppertal, Schwerpunktthema:
Elefanten und Cerviden
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de
November
17. – 19.
Courses on Primate Biology: "Genetics, Immunology and Breeding
Management"
Ort: German Primate Centre in Göttingen
Informationen: www.dpz.eu
20. – 21.
Symposium "Halting the Global Decline in Amphibians: research and
practice"
hosted by Zoological Society of London (ZSL)
Informationen:
www.zsl.org/zsl-london-zoo/whats-on/amphibian-declines-symposium,293,EV.html
Dezember
1. - 4.
International Invasive Bird Conference
Ort: Perth, Australia
Informationen: www.abcon.biz/iibc.htm
2009
Januar
11.
Neusser Herpetologischer Thementag "Veterinärmedizin II"
Veranstalter: DGHT
Informationen: www.dght.de
16. – 18.
1st International Symposium on Bat Migration
Ort: Federal Institute for Risk Assessment in Berlin, Germany.
Informationen: www.izw-berlin.de/
23. – 26.
Zoos and Aquariums Committing to Conservation (ZACC) Conference
Ort: held in Houston, Texas, USA.
Informationen: www.houstonzoo.org/zaccregister/
Februar
2.
WORLD WETLANDS DAY
Informationen: www.ramsar.org
24. – 26.
11th Meeting of the "Gesellschaft für Primatologie"
Ort: held in Hannover.
Informationen: www.gfp2009.de
25. – 1. 3.
EAZA Zoo Educators (EZE) Conference 2009
Ort: Cologne Zoo, Germany.
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Stellenanzeigen
Der Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Verstärkung seines
Teams zum nächstmögli-chen Zeitpunkt eine/n
Tierpfleger/in
Zu Ihren Aufgaben gehören: Tätigkeit im Grzimek-Haus (größtes
Nachttierhaus Europas):
– Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten,
insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Gehege
– Durchführung von Tierbeschäftigungsmaßnahmen
– Besucherinformation
Wir erwarten: Abgeschlossene Ausbildung z.
Zootierpflegerin/Zootierpfleger
– Fundiertes Fachwissen
– Leistungsbereitschaft
– Kooperations- und Teamfähigkeit
– Serviceorientierung
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf ein Jahr befristet; bei Bewährung
ist eine unbefristete Weiterbeschäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen
Dienst nach Entgelt-gruppe 5.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in
Bereichen mit Unterreprä-sentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen
werden daher besonders begrüßt.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 21.11.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Matthias Krueger, Tel.: 069/212-3 45 70
zur Verfügung.
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
Zoodirektor(in)/1.
Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle,
zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.
Voraussetzungen:
o Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und
nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in
diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in
betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
o Engagement, hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent,
Belastbarkeit
o ausgeprägte soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
o selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
o Kenntnisse im Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht
sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
o Kenntnisse des Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des
Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der
EU-Zoo-Richlinien
o Bereitschaft zur ständigen Fortbildung, insbesondere im
Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
o Wirtschaftsplan
o Stellenplan einschließlich der Abstimmung mit der
Organisationsabteilung
o Jahresabschluss
o Vorlagen für den Werkausschuss
o Fortschreibung der Entwicklungskonzeption für den Thüringer
Zoopark Erfurt
o Generalbebauungsplan
o Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und
Veranstaltungsplanung
o Berichterstattung an den Oberbürgermeister
o Festlegung der tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen
und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
o Einhaltung des Arbeits- und Umweltschutzes, des
Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend
der Satzung
o Genehmigung von Dienstreisen der Mitarbeiter
o Arbeit mit dem Förderverein und Sponsoren
o Management des Tierbestandes nach wissenschaftlichen
Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des
Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4
TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt
berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen
Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und
Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt,
Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können,
bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und
adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen
Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie
auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden
wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß
vernichten.
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
Im Zoologisch-botanischen Garten
Wilhelma ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Tierpflegerstelle für den Bereich Aquarium zu besetzen.
Das Aquarium der Wilhelma zählt zu den größten und artenreichsten in
Deutschland. Mit über 2 Millionen Besuchern pro Jahr sind wir ein
Schaubetrieb von überregionaler Bedeutung. Ein Team von 7 Mitarbeitern
kümmert sich um etwa 450 Arten von Süß- und Meerwasserfischen sowie
zahlreichen Wirbellosen, aus allen Regionen der Erde. Wir bieten eine
abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen Team mit folgendem
Tätigkeitsprofil:
Artgerechte Pflege und Fütterung unseres vielseitigen Bestandes an
Meer- und Süßwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen
Durchführung aller anfallenden Pflege- und Instandhaltungsarbeiten im
Bereich Aquarium
Mitwirkung bei der Aquariengestaltung und Einrichtung
Nach- und Aufzucht von Fischen und niederen Tieren
Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Führungen,
Kindergeburtstage, Besucherinformation)
Wochenend- und Spätdienst
Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewusste(r) und zuverlässige(r)
Mitarbeiter(in) mit:
Einer abgeschlossenen Ausbildung zum Zootierpfleger/ Zootierpflegerin
oder ein(e) Quereinsteiger(in) mit vergleichbarer Qualifikation.
Mehrjähriger Erfahrung in der Aquaristik
Fundiertem Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Meerwasseraquaristik
Technischem Verständnis
Kooperations- und Teamfähigkeit
Überdurchschnittlichem Engagement
Eigenverantwortlichkeit
Dienstleistungsorientierung
Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes
nach dem TV-L. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt
eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind
Bewerbungen von Frauen erwünscht.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen werden bis zum
15.12.2008 erbeten an die:
Wilhelma
Postfach 501227
70342 Stuttgart
>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die
Anzeige in der Zoopresseschau beziehen
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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In
Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende September ging
es wieder einmal in den Zoo Landau, im Oktober ist der Zoo Karlsruhe
geplant.
Regelmäßige
Sendungen:
Di-Do, 04:15
VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh.)
Mo-Fr, 09:00 ARD Eins Festival, Dokumentationen über Großkatzen
Mo-Fr, 10:05 BR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Mo-Fr, 11:50 SWR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierische Kumpel, Zoogeschichten zwischen Rhein und
Ruhr, NEU
Mo-Fr, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (München), Neue Folgen!
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Krefeld
Di-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg,
Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgart, Wh.)
So, 17:30 3sat, Arche Noah
Di-Sa, 18:00 ZDFdokukanal, Tierische Kumpel, Zoogeschichten zwischen
Rhein und Ruhr (Wh.)
Mo-Mi, 19:00 ARTE, Tier- und Naturdokumentationen
Fr, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger
& Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53
Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:35 im NDR und 14:25 im MDR, sowie
mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: alle
Folgen in der ARD-Mediathek, Link: ;
"Giraffe,
Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen
freitags 21:00 Uhr , samstags 6:40 Uhr und 17:30 Uhr sowie sonntags
07:15 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab
15:20 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB
wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15
und sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00,
dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00
Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:30 Uhr im WDR
wiederholt;
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: wird samstags 16:00 Uhr,
sonntags 8:00 Uhr und 15:00 Uhr (je 2 Folgen) vom ZDFinfokanal
wiederholt, alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: alle
Folgen in der ZDF-Mediathek
Am 8.11. um 15:05 Uhr (bis 16 Uhr) läuft im Deutschlandradio ein
Special über den
Allwetterzoo
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Ist das schön!
Amerika hat im nächsten Jahr einen anderen Präsidenten!
Das bekloppte Kürbisfest, anläßlich dessen Kinder Erwachsene erpressen
dürfen, ist an mir vorbeigegangen!
Die nichtplazentalen Raubsäuger aus Tasmanien haben mich zwar nicht
gefressen, aber gefesselt - ich bin ihnen sofort verfallen! Ein großes
Dankeschön an den Kopenhagener Zoo und speziell an Flemming Nielsen!
Offenen Mundes stand ich vor noch sechs Tagen staunend vor der besten
Seekuhanlage, die mir bislang begegnet ist - sie steht ihrerseits in
Odense.
Mitten in der Dänischen Provinz, im Skandinavisk Dyrepark, gibt es
außerdem die beste Eisbärenanlage, die ich bisher zu sehen bekommen
habe. Da die Erbauer dieser Anlage selbst höchst subversiv deren
Vorzüge anpreisen, muß ich es nicht selbst tun: „Wir glauben, daß
unsere Eisbären lieber mit 5 Tonnen Eis spielen, als sich Touristen
durch Fenster anzugucken.“ Dieser wunderbare Satz bezieht sich auf die
Tatsache , daß dieses Eisbärengehege keine Unterwassereinsicht besitz,
somit erheblich preiswerter war, als manch andere, als modern
gepriesene Anlage, stattdessen über ein Platzangebot verfügt, das
Maßstäbe setzt und als kleines Schmankerl eine eigene Eismaschine
besitzt. Die ist natürlich für eine tiergerechte Unterbringung völlig
überflüssig, aber die Erklärung, weshalb sie existiert ist einfach
köstlich!
Menschliches Kindergartenverhalten manifestiert sich nicht nur in der
Lübecker Bürgerschaft und in der Dauerfehde Hämmerling versus
Zoo/Tierpark Berlin, sondern leider auch im Artenschutz! Das ist zwar
weder neu noch schön, bestätigt aber meine Weltbilder, deren
Widerlegung ich dennoch weiterhin tapfer herbeisehne.
Noch vor meiner, in der Ausgabe vom 16. Oktober 2008 angekündigten
Abreise in den Norden, erfuhr ich, daß Geld (zugegebenerweise nicht
sehr viel, aber doch eben Geld), welches für ein Artenschutzprojekt
bestimmt war, nicht in das betreffende Projekt fließen kann. Grund
hierfür ist, daß es über diesen frechen Verein namens IGAR, mit dem
auch der böse Verfasser dieser Zeilen ab und an peripher zu tun hat,
geflossen wäre. Das geht natürlich nicht und so verhindern persönliche
Eitelkeit, tapfer aufrechterhaltene Trugbilder im Verbund mit einer
gewissen Realitätsverleugnung, falsches Harmoniebedürfnis und mangelnde
Professionalität ein Artenschutzengagement - nicht um die Sache geht es
also, sondern ums Menschlein, das um sich selbst kreist!
Doch zurück zum Schönen: In Dänischen Zoos werden an die Raubtiere fast
überall noch komplette Tierkörper, die auch als solche erkennbar sind,
verfüttert. Das ist gut für die Verdauung und gut gegen
Naturentfremdung!
Außerdem gut gegen Naturentfremdung sind menschenleere Dänische Strände!
Gut erholt starte ich also in die nächste Runde Zoosticheleien, wenn es
auch etwas schwieriger geworden ist über die Jahre, denn eigentlich
stecke ich mittlerweile viel zu tief drin in der Zoowelt. Manchmal wird
mir von Dingen, Sachverhalten oder auch Um- und Zuständen erzählt, die
unglaublich berichtenswert wären, über die ich aber nicht schreiben
kann, weil sie mir vertrauensvoll zugetragen werden. Des weiteren werde
ich in Zoos oft trotz oder gerade wegen dieser Kolumne unglaublich
gastfreundlich empfangen, was natürlich dazu verleitet, bei der
Bewertung von Dingen, Sachverhalten oder eben auch Um- und Zuständen
nicht gar so garstig zu sein. Ich werde mich dennoch auch künftig um
angemessene Subjektivität bemühen. Sollten Sie, liebe Leser, sich aber
doch eines Tages an dieser Stelle langweilen oder es gar schon länger
tun, dann geben Sie bitte Bescheid. Ich werde dann erst beleidigt sein,
dann Ihren Namen an dieser Stelle veröffentlichen, anschließend nie
wieder mit Ihnen reden (falls Sie das jemals vorhatten) und dann meinen
Rücktritt erklären - ich klebe nämlich nicht an Posten.
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
„Schöne
Zoowelt“ hier kaufen
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