E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
http://www.zoopresseschau.info
Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hoßfeld
   Annette Kloevekorn
   Jonas Kuppler
   Florian Pointke
   Dr. Silke Sorge
   Claudia Zins



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 446 vom 6. November 2008

Liebe Leser,

im Internet etablieren sich immer mehr freie Presseportale, in denen jedermann teilweise sogar kostenlos seine "Pressemitteilung" oder "Nachricht" verbreiten kann. Das ist an sich keine schlechte Sache, nur werden diese Portale von den Suchmaschinen genauso behandelt wie richtige Zeitungsmeldungen, obwohl ihr
Inhalt weder durch eine Redaktion gegangen ist noch irgendwo anders veröffentlicht wurde. Vor allem Tierrechtler und selbst Einzelpersonen nutzen dies bereits, um über sich selbst in der dritten Person zu schreiben und den so verbreiteten "Fakten" einen Hauch von seriöser Berichterstattung zu geben. Manche dieser Meldungen tauchten auch schon in der Zoopresseschau auf; es ist nicht immer leicht, sie von "echten" Zeitungsmeldungen zu unterscheiden (zumal manche Zeitung auch nur noch 1:1 abdruckt, was ihr vorformuliert ins Haus flattert)...

In die Rubrik "glauben Sie nicht alles, was in der Zoopresseschau steht" gehören auch immer mal wieder von Zeitungen schlecht übersetzte und nicht nachrecherchierte Meldungen aus Übersee. Selbst, wenn sie aus Zeitungen stammen, die eigentlich einen guten Ruf haben. Weiter unten werden Sie folgendes lesen:

Süddeutsche: "
Erstmals seit 200 Jahren ist in Neuseeland wieder ein Nest mit den Eiern einer Brückenechse gefunden worden."
Aha? Wieso das? Brückenechsen sind selten, aber nicht sooo selten, und wieso sollte seit der Einwanderung der europäischen Siedler niemand je ein Nest gefunden haben? Sie werden ja sogar gezüchtet. Tuataras werden alt, aber sicher nicht 200 Jahre. Oder handelt es sich gar um eine verschollen geglaubte Unterart?

Gehen wir der Sache auf den Grund, zunächst bei einer der neuseeländischen Zeitungen, die sitzen der Quelle am nächsten und werden wohl am ausführlichsten berichten:
New Zealand Herald: First tuatara nest found in 200 years
"The discovery came during routine maintenance work in Wellington's Karori Wildlife Sanctuary, when staff members uncovered four leathery white eggs."
Aha, also in einem Schutzgebiet auf der Nordinsel. Besuchen wir es:
Karori Wildlife Sanctuary - News
"The re-establishment of a population at the rat-free Karori Sanctuary in 2005 was a breakthrough in re-establishing this species in the wild on mainland New Zealand. 70 animals were transferred to the Sanctuary in 2005 from Takapourewa (Stephens Island) in the Marlborough Sounds and gifted into the Sanctuary’s care by their kaitiaki (guardians) Ngati Koata. Another 130 animals were released in 2007."
Gut, es ist also kein klassisches Naturschutzgebiet, sondern eine Auswilderungs-Anlage. Hier wurde vor einigen Jahren eine größere Zahl Brückenechsen ausgesetzt, die sich jetzt erstmals vermehrt haben.
Die erwähnte Stephens-Insel übrigens liegt in der Cook-Straße und hat bei Artenschützern unrühmliche Bekanntheit wegen der Leuchtturmkatze, die dort vor über hundert Jahren die endemischen Stephenschlüpfer (Xenicus lyalli) ausrottete. Dort lebt Sphenodon guentheri, also die mit 400 Tieren im Freiland seltenere der beiden verbliebenen Brückenechsenarten - während es von S. punctatus über 50.000 Exemplare gibt, das ist auch die Art, die im Berliner Aquarium gezeigt wird.

Da Brückenechsen nur (noch) auf vorgelagerten Inseln vorkommen, handelt es sich also um das erste Nest
bei ausgesetzten Tieren im (Semi-)Freiland auf den Hauptinseln.
Rätsel gelöst. Keine Wiederentdeckung, keine Weltsensation, aber ein erfreulicher Etappensieg im Naturschutz Neuseelands. Eine Meldung dieser Art hätte es aber wohl nie in europäische Schlagzeilen gebracht, wenn Redakteure und Übersetzer mit ihrem Inhalt etwas anzufangen gewußt hätten...

Bei der Gelegenheit: "
Die Reptilien stammen noch aus der Dinosaurierzeit", "Sie sind ein Relikt aus der Urzeit vor 200 Millionen Jahren und werden deshalb auch als lebende Fossilien bezeichnet". So etwas liest man ja immer wieder, auch in Zoo-Pressemitteilungen. Nein, diese Tiere sind nicht 200 Millionen Jahre alt. Auch nicht die Art, zu der sie gehören. Solch vereinfachte und biologisch nicht korrekte Ausdrucksweise weckt in der zoologisch nicht gebildeten Öffentlichkeit völlig falsche Vorstellungen. Brückenechsen, Haie, Quastenflosser, Pfeilschwanzkrebse, sie sind alle Teil des verzweigten Stammbaumes aller Tiere, und alle heute lebenden Tiere und auch wir haben Vorfahren, die zur Zeit der Dinosaurier lebten. Nur sahen die damals vielleicht noch etwas anders aus. Eine Weiterentwicklung hat aber in jedem Fall stattgefunden..
Was wirklich gemeint ist, aber kaum je deutlich formuliert wird: Lebende Fossilien unterscheiden sich im Aussehen relativ wenig von ihren damals lebenden Vorformen und sind zudem meist letzte Überbleibsel einer früher sehr zahlreichen Artenverwandtschaft.


Ich hoffe, Sie verzeihen mir meinen heutigen Anfall von Besserwisserei.

Dirk Petzold

Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
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Schöne Zoowelt

Bleiben wir beim Besserwissen: Erhalten Sie häufig Post an ihre Email-Adresse?
Wir nicht. Wir haben nämlich E-Mail-Adressen, so wie es im Duden steht.
Auch nicht eMail, email oder Emil.
Zum Vergleich:
Dies ist eine E-Mail-Adresse, nämlich unsere:
redaktion@zoo-information.de
Und dies ist eine Email-Adresse, und zwar nicht unsere:

Ein deutlicher Unterschied. Email ist ein Schmelzüberzug und für digitale Versendung völlig ungeeignet.
Das mußte mal gesagt werden...


Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


vbio.de - 05.11.2008
Totenstille an Teichen - Berliner Forscher untersuchen Ursache des Amphibiensterbens
Biologen des Museums für Naturkunde, der Charité und des Instituts für Biologie der Humboldt-Universität haben sich vorgenommen, einen Hauptverdächtigen für das weltweite Massensterben von Fröschen und anderen Amphibien genauer zu untersuchen: den Hautpilz Batrachochytrium dendrobatidis. Sie setzen dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung. Nächtliche Froschkonzerte könnten bald der Vergangenheit angehören, denn inzwischen hat der seit den 60er Jahren in aller Welt zu verzeichnende Rückgang der Amphibienpopulationen bedrohliche Ausmaße angenommen. Das Amphibiensterben macht selbst vor Lebensräumen nicht halt, die keinen nennenswerten menschlichen Einflüssen unterliegen. "Verantwortlich für diese Entwicklung ist wahrscheinlich die sogenannte Chytridiomykose, eine Infektionskrankheit, die durch einen im Wasser lebenden Hautpilz mit dem wissenschaftlichen Namen Batrachochytrium dendrobatidis hervorgerufen wird" berichtet Tosten Ohst vom Museum für Naturkunde Berlin und einer der beteiligten Biologen. Der zur Gruppe der Töpfchenpilze gehörende Pilz befällt die Keratinschichten der Haut und beeinflusst so vermutlich den Gas-, Flüssigkeits- und Mineralstoffwechsel. Die Haut verändert sich, häufig wird sie milchig und stumpf. Befallene Amphibien sind lethargisch, verweigern die Nahrungsaufnahme, sitzen lange im Wasser und häuten sich oft, bevor sie schließlich sterben. Vielfach wird die Krankheit erst durch äußere Faktoren wie Klimaänderungen, Stress oder Veränderungen des Lebensraums ausgelöst.Über die globale Verbreitung des Pilzes, seine Übertragungswege und pathogenen Mechanismen ist nur wenig bekannt.

corriere.it - 20. Okt. 2008, aktualisiert 21. Okt. 2008
E' completamente coperto di grosse ghiandole - Essere brutti salva la pelle, forse - Tra le nuove specie il primato della stranezza spetta a un rospo del genere Nectophrynoides
Sie ist gänzlich bedeckt von dicken Drüsen - Häßlich sein rettet die Haut, vielleicht - Unter den neuen Arten kommt führende Stellung der Wunderlichkeit einer Kröte der Gattung Nectophrynoides zu
Michele Menegon. Häßlich sein rettet die Haut (vielleicht). Unter den zahlreichen neuen Species, entdeckt im Laufe der biologischen Erforschung der Nguruberge in Tansania, ist am wunderlichsten eine Kröte aus der Gattung Nectophrynoides. Ein Riese von mehr als vier Zentimetern (die größte Art ihrer Gattung), wirklich lebensschützend häßlich, gänzlich bedeckt von dicken Drüsen, als ob sie von einer ernsten Krankheit befallen wäre. Diese Häßlichkeit kann kein Zufall sein, sie muß eine Bedeutung in der Evolution haben und es ist gerade die Erforschung dieser Bedeutung, die uns gedrängt hat, einige Hypothesen in Erwägung zu ziehen. Die neuen in Ostafrika entdeckten Arten untersuchend, haben wir die Tendenz dicke Drüsen zu entwickeln, ohne sichtbare Funktion, bei Arten nachgeprüft, die zu verschiedenen Familien gehören. Alle produzieren sie Sekrete, die irgendwie giftig sind und ein antiräuberisches System bilden können. Das Problem ist, daß der Räuber, um sich der Anwesenheit giftiger Absonderungen bewußt zu sein, die potentielle Beute "kosten" müßte und dies ihm das Leben kosten könnte. Die Anwesenheit der Drüsen könnte ein Warnsignal sein.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Welt online - 31. Okt. 2008
Zoo nimmt Wirtschaftshof in Betrieb
Berlin. Nach nur 364 Tagen Bauzeit hat der Zoologische Garten gestern seinen neuen Wirtschaftshof in Betrieb genommen. Mit dieser Punktlandung konnte zeitgleich das für das Aussichtsrad verkaufte 12 000 Quadratmeter große Nachbargrundstück übergeben werden. Zurzeit wird mit dem Land Berlin der Abbruch der alten Zoo-Gebäude abgestimmt. Wegen Umplanungen an der Abflughalle muss auch die Baugenehmigung noch überarbeitet werden. Auf dem verbliebenen 8000 Quadratmeter großen Gelände der ehemaligen Zoogärtnerei an der Müller-Breslau-Straße hat der Zoo die verschiedenen Bereiche zur Versorgung der 14 000 Tiere nun auf drei Geschossen konzentriert. Sich in dem Gebäude zurechtzufinden, das aus 342 Betonfertigteilen besteht und wie der Buchstabe A geformt ist, dürfte den Mitarbeitern einige Tage Eingewöhnungszeit bescheren. Für den Transport gibt es drei Fahrstühle, einer ist fast fünf Meter hoch, damit selbst große Pflanzen darin ins Gewächshaus unter dem Glasdach transportiert werden können. In der Tierklinik gibt es einen Operationssaal. Nach Auskunft von Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz hat der Neubau 17,8 Millionen Euro gekostet, eine Million Euro mehr als geplant. Die Mehrkosten seien für den Bügelbau ausgegeben worden und dafür komme der Zoo auf. Der Zoodirektor dankte allen Beteiligten, besonders auch Heiner Klös, der für die Bauten im Zoo zuständig ist und das Projekt während des Jahres betreut hatte.

BZ - 31. Okt. 2008
Room-Service für Zootiere
Da steht er nun - nach nur 364 Tagen Bauzeit wurde das neue Wirtschaftsgebäude vom Zoo gestern eingeweiht. Drei Etagen auf 8000 Quadratmetern: Gewächshaus, Tierklinik, Werkstätten – und natürlich der Room-Service, die Futterküche, für die 14000 hungrigen Zoo-Tiere.


Tagesspiegel - 3. Nov. 2008
Schloss Friedrichsfelde bleibt geöffnet
Berlins Schloss Friedrichsfelde bleibt als Museumsstandort erhalten. Zwar werde die Stiftung Stadtmuseum die Trägerschaft zum 31. Dezember wie geplant an den Tierpark Friedrichsfelde abgeben, die Vereinbarung mit dem Tierpark über die künftige kulturelle Nutzung steht jedoch kurz vor dem Abschluss, sagte Staatssekretär André Schmitz am Montag im Kulturausschuss. Danach soll bis zur Sanierung des historischen Gebäudes, für die vier Millionen Euro zur Verfügung stehen, die Einrichtung als Museumsschloss samt der Wandtapeten und der Möbel des Stadtmuseums erhalten bleiben. Das Schloss bleibt weiter bei Führungen zugänglich, auch die Schlosskonzerte finden zumindest bis Ende des Jahres statt. Nach der Sanierung soll, in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum, eine Dauerausstellung über die Geschichte von Zoos und Tierparks gezeigt werden.


Berliner Kurier - 31. Okt. 2008
Unfalltragödie im Tierpark
Wieder hat ein Elefant im Tierpark einen Pfleger verletzt. Wie schon vor fast genau zwei Jahren. Es passierte vergangenen Freitag kurz nach 9 Uhr. Andreas B. war im Gehege der Elefantin, stand hinter ihr. Da drehte sich das Tier plötzlich um, knallte den Kopf gegen den Körper des Pflegers. Die alarmierte Feuerwehr brachte ihn ins Oskar-Ziethen- Krankenhaus in Lichtenberg. Die Diagnose der Ärzte: Andreas B. kam mit geprellten Rippen noch mal vergleichsweise glimpflich davon. Zwei von Elefanten verletzte Pfleger in zwei Jahren. Berlins Tierschutzbeauftragter Klaus Lüdcke fordert darum: „Tierpark und Zoo müssen endlich Schutzgitter für die Pfleger einbauen lassen. Dann kann so etwas nicht passieren. Direktor Bernhard Blaszkiewitz ist da zu dickfellig. Aber jetzt kommt er nicht mehr drumherum.“


Nachrichten.ch - 31. Okt. 2008
Anlage «Afrikanisches Gebirge» im Zoo Zürich eröffnet
Die Dscheladas oder Blutbrustpaviane im Zoo Zürich haben ein neues Zuhause: Die Anlage «Afrikanisches Gebirge» ist eröffnet worden. Auch nubische Steinböcke, Klippschliefer und Blauflügelgänse leben hier. Einzig ein Steinbock steht unter einem Felsen, kaut Heu und guckt interessiert. Sonst sind keine Tiere zu erblicken. Auch von der kargen felsigen Anlage ist wenig zu sehen - der Schnee hat alles zugedeckt. Vorbild für die Anlage «Afrikanisches Gebirge» ist der Semien Nationalpark im nördlichen Äthiopien. Den Besuchenden bieten Lehmhütten Beobachtungsmöglichkeiten und Schutz vor Regen oder Schnee. Die Anlage kostete 6,5 Millionen Franken und wurde durch Spenden finanziert. Die Hälfte der 6300 Quadratmetern grossen Anlage ist für die Tiere. Wie geplant war der Bau im Oktober 2007 fertig. Damit die Pflanzen noch einwachsen konnten, stand sie ein Jahr leer.

Tages-Spiegel - 30. Okt. 2008
Zoo Zürich: Bühne frei für Affen-Harem
Der Zoo Zürich eröffnet am 31. Oktober das «Afrikanische Gebirge». Nubische Steinböcke und Brustpaviane sollen die 6300 m2 grosse Anlage bewohnen. Hauptbewohner der neuen Anlage sind die 25 auch Blutbrustpaviane genannten Dscheladas. Aktuell wird mit Spannung erwartet, wie die Paviane, die sich sozial in Harems organisieren, ihr Zusammenleben gestalten werden. Die Besuchereinrichtungen spielten beim Bau der Anlage denn auch eine wichtige Rolle. In drei lehmverputzten, mit Schilf bedachten Rundhütten wurden ein Kiosk, ein Beobachtungsposten mit Forscherecke und eine Ausstellung untergebracht.


Hannoversche Allgemeine - 29. Okt. 2008
Zoodrama: Gorillababy Feni ist tot
Mitarbeiter und Besucher im Zoo Hannover trauern um das Gorillababy Feni. Der fünf Monate alte Affensäugling ist am Dienstagabend im Urwaldhaus vermutlich an Herzversagen gestorben. Die genauen Umstände werden in der Tierärztlichen Hochschule untersucht. Feni war am 28. Mai mitten am Tag vor den Augen von Besuchern und Pflegern von ihrer Mutter Josy auf dem Gorillaberg zur Welt gebracht worden. Anschließend hatte sie keine glückliche Kindheit. Josy vernachlässigte ihren Nachwuchs. Der Zoo verzichtete jedoch auf eine Aufzucht mit der Flasche, sondern beließ Feni in der elfköpfigen Gorillagruppe – „um Fehlprägungen zu vermeiden“, wie Biologe Heiner Engel sagt. Josy stillte ihr Kind zwar, ging aber ansonsten ihrer eigenen Wege. Allerdings hätten die anderen Gorillas, vor allem die fünf Kinder, sich um die Kleine gekümmert.

Hannover Zeitung - 29. Okt. 2008
Hannover, Gorillababy Femi gestorben
Große Trauer im Zoo Hannover: Gestern Abend, 28. Oktober, starb Gorillababy Femi, das erste Kind von Gorilladame Josy (9). Femi kam am 28. Mai mitten am Tag auf dem Gorillaberg zur Welt. Es war die erste Gorillageburt, die im Zoo von Besuchern und Tierpflegern beobachtet werden konnte. Die stolze Mutter Josy präsentierte ihr Kind gleich nach Geburt den Besuchern und kümmerte sich in den ersten Tagen liebevoll um ihren Nachwuchs. Doch das Mutterglück währte nicht lange. Wie sie es von ihrer handaufgezogenen Mutter Zazie gelernt hatte, ging Josy ihrer eigenen Wege und ließ ihre Tochter oft unbewacht im Gras liegen. Der Zoo beobachtete die ungewöhnliche Jungenaufzucht besorgt, entschied sich aber, das Baby nicht abzunehmen und in eine Handaufzucht zu geben, sondern in der Gorillafamilie zu lassen. Ende letzter Woche hatte Femi eine Platzwunde am Kopf. Um die Wunde zu behandeln, wurde Mutter Josy ein Antibiotikum über das Fressen verabreicht, das sie wiederum über das Stillen an Femi weitergab. Femis Zustand verbesserte sich und Mutter Josy trug ihr Kind endlich ordentlich am Körper. Zwischen ein und drei Uhr gestern Nachmittag verschlechterte sich der Zustand jedoch plötzlich, so dass der Zoo entschied, das Baby abzunehmen. Dennoch verstarb das Baby am frühen Abend.

Mindener Tagblatt - 31. Okt. 2008
Affenleiche in Pathologie
In die Untersuchungen um den Tod des Gorillababys Femi im Zoo Hannover sind nun auch die Amtsveterinäre der Stadt eingebunden. Am Mittwochmorgen ging bei ihnen der Hinweis einer besorgten Zoo-Besucherin ein, die das verwundete Baby am Vortag gesehen hatte. "Dem gehen wir nach", sagte ein Sprecher der Stadt. Das Affen-Baby war am Dienstag nach Besucherschluss im Zoo gestorben.




Planung und Bau

Ad-Hoc-News - 3. Nov. 2008
Spatenstich für umstrittene Delfinlagune im Nürnberger Tiergarten
Mit einem feierlichen Spatenstich startet am 10. November im Nürnberger Tiergarten der Bau der umstrittenen Delfinlagune. Die bisherige Beckenlandschaft soll bis 2011 für rund 24 Millionen Euro ausgebaut und durch eine Außenanlage ergänzt werden, wie die Stadtverwaltung von Nürnberg am Montag mitteilte. Damit sollen eine artgerechte Haltung gewährleistet und Zuchterfolge erzielt werden. «Die Freianlage kann im Winter überdacht werden und ist für unsere Besucher ähnlich wie bei einem Gehege von außen einsehbar», sagte Tiergarten-Sprecherin Nicola Mögel. Das neue Becken solle durch Nischen Rückzugsmöglichkeiten für die Delfine bieten und entspreche mit flachen und tiefen Stellen den Bedingungen in natürlichen Gewässern.

Tages-Anzeiger - 29. Okt. 2008
Tramfahrt nach Madagaskar kostet Millionen
Eine VCS-Initiative verlangt, dass das Tram direkt zum Zoo fährt. Die Gegner zweifeln am Nutzen der Vorlage, die sie für zu teuer halten. Das letzte Wort hat am 30. November das Volk. Eines hat der Abstimmungskampf über das Zoo-Tram bereits erreicht: Die Politiker sind plötzlich sehr erfinderisch, wenn es um die Erschliessung der beliebtesten Freizeitanlage der Schweiz geht. So schwärmen die Stadt Zürich und der Zoo derzeit laut von den Plänen, eine Seilbahn zum Bahnhof Stettbach zu bauen. Ein CVP-Kantonsrat regt an, einen Shuttle-Bus zum Hauptbahnhof einzuführen. Noch origineller ist der Vorschlag von zwei Zürcher FDP-Gemeinderäten: Sie wollen ein 250 Meter langes Rollband, das die Besucher von der heutigen Tramhaltestelle bequem zum Zoo-Eingang befördert. Die Leute hinter diesen Ideen haben etwas gemeinsam: Sie alle bekämpfen die Initiative «Mit dem Tram direkt zum Zoo», über die der Kanton Zürich am 30. November abstimmt. Der VCS hat das Volksbegehren im Februar 2007 mit mehr als 7000 Unterschriften eingereicht. Es verlangt 14 Millionen Franken aus dem Verkehrsfonds, um die Gleise für die Linien 5 und 6 bis zum Haupteingang des Zoos und zur Masoala-Halle zu verlängern. Ein 570 Meter langes Teilstück mit Wendeschlaufe, das schon seit 1984 im regionalen Richtplan enthalten ist.

NZZ online - 3. Nov. 2008
Das Tram einspurig bis zum Zoo führen?
Die Volksinitiative für ein Tram, das bis vor den Zoo fährt, ist vor allem wegen der Parkplätze umstritten, die dabei verloren gehen. Der Verlust liesse sich vermeiden, indem der neue Abschnitt einspurig gebaut würde. Die Kritik an der Verlängerung der Tramlinie zum Eingang des Zoos und bis zur Masoala-Halle dreht sich vor allem um die zahlreichen Parkplätze, die dafür aufzuheben wären. Ihr Ersatz durch den Bau eines Parkdecks würde fast 10 Millionen Franken kosten. Vor dem Zooeingang wäre es möglich, die Schienen, damit die Trams dort kreuzen können, zu einer zweispurigen Haltestelle auszuweiten. Danach könnte die Reststrecke bis zur Wendeschleife bei der Masoala-Halle wieder einspurig geführt werden. Der Vorschlag hätte den Vorteil, dass der Eingriff in das kleinräumige Strassenbild beim Zoo relativ bescheiden ausfallen würde.

Tages-Anzeiger - 4. Nov. 2008
Zoodirektor kämpft weiter für eine Seilbahn
Zoodirektor Alex Rübel beharrt auf der umstrittenen Idee einer Seilbahn vom Bahnhof Stettbach zum Zürcher Zoo. Gleichzeitig stemmt er sich gegen die VCS-Volksinitiative «Mit dem Tram direkt zum Zoo». An jedem schönen Wochenende staut sich der Verkehr auf dem Zürichberg. Die Parkplätze reichen für die Zoobesucher bei weitem nicht aus. Rübels Hauptsorge ist, dass mit der VCS-Volksinitiative «Mit dem Tram direkt zum Zoo» 200 Parkplätze wegfallen würden. «Auch wenn die Tramvorlage angenommen würde, müssen wir darauf bestehen, dass die Parkplätze ersetzt werden», sagt Rübel kämpferisch. Auch könne eine Tramverlängerung nicht erreichen, dass die Besucher tatsächlich vom Auto auf das Tram umsteigen. Was den Zoo-Verantwortlichen vorschwebt, ist eine Seilbahn, die vom Bahnhof Stettbach bis zum Zoo reicht. «Ende Monat werden wir beim Bundesamt für Verkehr das Plangenehmigungsverfahren für die Zooseilbahn einreichen», betont Rübel. Einer der Vorteile der Seilbahn sei, dass die Bahn nur dann laufen müsse, wenn man sie brauche. Die Menge der Gondeln richte sich nach dem Besucheraufkommen. Kosten würde die Seilbahn rund 17 Millionen Franken. Diese Summe würde eine private Trägerschaft übernehmen.

Tages-Anzeiger - 5. Nov. 2008
Überparteiliches Komitee für Zoo-Tram
Am 30. November wird über die Verlängerung des Trams bis zum Zürcher Zoo abgestimmt. Befürworter sagen, die Tramverlängerung sei angesichts der steigenden Zahl an Zoo-Besuchern notwendig. Der Zoo habe sich in den vergangenen Jahren ständig vom öffentlichen Verkehr wegentwickelt, schreiben die Befürworter der VCS-Initiative «Mit dem Tram direkt zum Zoo», über die am 30. November abgestimmt wird. Es sei an der Zeit, dass das Tram bis ins Zentrum der weitläufigen Zooanlage führe.

Leipzig-Seiten - 31. Okt. 2008
Neues Rathaus zeigt Entwürfe für den Zoo in Addis Abeba
Die Städtepartnerschaft der Messestadt mit der äthiopischen Hauptstadt Addis Adeba ist vielfältig und erstreckt sich über viele Gebiete. Auch zwischen den Tierparks beider Städte findet ein reger Austausch statt. So wurde von Studenten des Instituts für Städtebau- und Architektur der TU Dresden während eines dreiwöchigen Workshops gemeinsam mit Mitarbeitern des Leipziger Zoos ein Konzept für den künftigen Zoo in Addis Abeba entwickelt. Dabei galt es, die Artenvielfalt in Äthiopiens Tierreich zu erhalten. Nach Angaben der Stadt waren vor allem die Leipziger Erfahrungen bei der artgerechten Haltung von Löwen gefragt, denn die 18 kaiserlichen Löwen, die Hauptattraktion im Lions’ Zoo der äthiopischen Hauptstadt, sollen in den neuen Tierpark umziehen. Die im Rahmen des Workshops entstandenen Entwürfe sind ab Montag im Neuen Rathaus der Messestadt zu sehen.




Aktionen

Kölnische Rundschau - 3. Nov. 2008
Blutsauger im Zoo
Eigentlich sind Elefanten, Giraffen und Nilpferde die Stars im Zoo. Am Freitagabend jedoch trafen die Besucher auch auf Hexen, Vampire und Gespenster. „Halloween im Kölner Zoo“ - die Ankündigung versprach für Gruselfans einen schaurigen Abend. Nur an wenigen Stellen war die Anlage in schummriges blaues oder rotes Licht getaucht, so dass die in den Bäumen hängenden Skelette und Gespenster so gerade zu erkennen waren. Versteckte Lautsprecher jagten den vielen tausend Besuchern mit Rasseln und Atemgeräuschen eine Gänsehaut über den Rücken. Didgeridoo-Musik auf der Muschelbühne, 3D-Filme in der Zooschule oder eine Guillotine im Nashorngehege.

Berliner Morgenpost - 31. Okt. 2008
Verlosung für Halloween in Zoo und Tierpark
In Zoo und Tierpark können Kinder heute Halloween feiern - auf einer Taschenlampen-Tour. Im Zoo ist das Flusspferdhaus Ziel der 30-minütigen Wanderung, im Tierpark geht es vorbei an grinsenden Kürbissen und einer "echten" Hexe in finstere Ecken. Die Touren beginnen nacheinander von 16.30 bis 19 Uhr. Die gruseligsten und lustigsten Kostüme werden prämiert. Alle verkleideten Kinder unter 15 Jahre erhalten freien Eintritt.

Mitteldeutsche Zeitung - 31. Okt. 2008
Grusel-Fest der Kürbisse
Die Kürbisse sind los. Der Zoo Aschersleben lädt schon am Donnerstag zu einer Grusel-Party ein. Um 17.30 Uhr startet ein Lampionumzug, vorbei an den Schlafzimmern von Bären und Tigern. Abends gibt es Programm auf der Bühne des Terrassencafés mit der Bekanntgabe des Namens der neuen Zootigerin und der Prämierung der besten Kostüme. Der Zoo Leipzig lädt am Freitag zu einer tierischen Halloweenparty ein. Das Programm startet um 11 Uhr. Die Besucher können Kürbisse schnitzen und sich Gruselgesichter schminken lassen. Ein afrikanischer Märchenerzähler unterhält die Gäste mit spannenden Geschichten. Ab 14 Uhr entfacht ein Hexenmeister sein Feuer. In der Dunkelheit finden ab 18 Uhr Gruseltouren durch den Zoo statt.

Mitteldeutsche Zeitung - 2. Nov. 2008
Gruseliges zwischen Gehegen
"Zu Ostern hatten wir auch Kälte und Schnee, also haben wir die Saison so abgeschlossen, wie wir sie begonnen haben", so Jörgen Kallas, der stellvertretende Zoodirektor zum Halloweenfest am Donnerstagabend. Im Zoo Aschersleben säumten ausgehöhlte Kürbisse und Fackeln die Wege. "Es sind 300 Besucher hier. Das sind viel mehr, als wir erwartet haben", meinte Kallas. Schon allein deshalb war die Veranstaltung ein Erfolg. Spannend wurde es dann noch einmal später am Abend, als der Name der neuen sibirischen Tigerin, die seit Anfang Oktober im Zoo zu Hause ist, bekannt gegeben wurde. Über 200 Vorschläge gingen ein gingen ein, die fünf Besten - Sina, Lena, Judy, Gina und Taiga - wurden ausgewählt. Zum Schluss machte der äußerst passende Name "Taiga" das Rennen.

Mitteldeutsche Zeitung - 29. Okt. 2008
Wasserturm wird Leuchtturm
"So sieht Werbung aus, an der keiner vorbeikommt", freute sich Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (SPD). Das war leicht zwar übertrieben, denn der Satz gilt doch eigentlich nur für Bahn-Reisende. Wer indes künftig aus dem Hauptbahnhof tritt, der dürfte ihn in der Tat kaum übersehen: den Schriftzug, vor allem aber die zwölf quietschbunten, von Kommunikationsdesigner Helmut Brade entworfenen Stahltiere - Elefant, Löwe & Co. -, die an dem alten Wasserturm gegenüber vom Bahnhofsvorplatz für Halles Bergzoo werben. Gestern wurde der originelle Werbeträger eingeweiht. Rund 200 000 Euro waren für die Sanierung des Turms sowie für die Werbeaufbauten nötig - die Bahn und die Stadt haben sich die Kosten geteilt. Fröhlich zeigte sich natürlich auch Zoo-Direktor Andreas Jacob, der mit Alpaka-Dame Maxi zum Ortstermin erschienen war: Es sei äußerst selten, dass an so prominenter Stelle kein "Global Player" werbe. Seine ganze Wirkung entfaltet der Werbeträger erst nachts, wenn die Beleuchtung angeht.

Halleforum - 29. Okt. 2008
Denkmal am Hauptbahnhof wirbt für den Zoo Halle
Seit gut 20 Jahren hat Zoo-Chef Ralf Jacob einen Traum: den seit 1987 ungenutzten Wasserturm am Hauptbahnhof in Halle (Saale) als Werbeträger für den Bergzoo zu nutzen. Dem damaligen Stadtarchitekten Wulf Brandstädter erzählte er von dieser Idee. Doch dann tat sich erstmal nichts. Brandstädter aber erinnerte sich an die damalige Idee, trug sie im Rahmen der Vorbereitungen auf das Jubiläumsjahr “1200 Jahre Halle” im Jahr 2006 vor. Das war vor 3,5 Jahren. Die Bahn lehnte ab - zu teuer sei es und es gebe wichtigere Bauwerke. Aber Brandstädter ließ nicht locker, auch Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados setzte sich ein und schickte Bundesverkehrsminister Tiefensee in die Spur. Seit wenigen Tagen nun erstrahlt der Wasserturm in neuem Glanz und wirbt - nachts hell erleuchtet - für den Bergzoo auf dem Reilsberg.

Neue OZ online - 29. Okt. 2008
Der Zoo rollt durch die Stadt
Der Elefant drängt sich auf die Rückbank und hat mit seinem Gewicht schon die letzte Sitzreihe gesprengt. Neben ihm streckt der Bär am Fenster anderen Autofahrern frech seine Zunge raus – der Zoobus hat ein neues Gesicht. Das alte Modell in Safari-Optik wurde verkauft. Künftig fährt nun der neu gestaltete Wagen im Linienverkehr der Stadtwerke quer durch Osnabrück. Am Samstag von 10 bis 19 Uhr wird der neue Zoobus mit seinen tierischen Insassen an der Kamppromenade der Öffentlichkeit vorgestellt. Die kann bei dieser Gelegenheit nicht nur in den Wagen klettern, sondern auch etwas gewinnen: Der Zoo verlost bei einem Gewinnspiel direkt am Bus zehn Familien-Jahreskarten.




Nachwuchs

Stadtnetz Wuppertal - 28. Okt. 2008
Herbstüberraschung im Zoo – kleiner Pudu geboren!
Der noch namenslose kleine Hirsch erblickte ungewöhnlicherweise erst im Oktober das Licht der Welt. Normalerweise werden kleine Pudus vor allem in den Monaten April bis Juni geboren. Spätere Geburten sind sehr selten.

Westfälische Nachrichten - 31. Okt. 2008
Gorilla Gana wieder schwanger?
Münster. Nach dem Tod ihres Kindes Claudio ist Gorilla-Mutter Gana zu weltweiter Berühmtheit aufgestiegen. Tagelang hatte sie um ihr Baby getrauert, konnte sich nicht davon trennen. Nun soll Gana erneut schwanger sein. Zoodirektor Jörg Adler hatte die frohe Botschaft am Mittwoch bei Stern TV öffentlich gemacht. Günter Jauch hatte ihn eingeladen, um über das Thema "Affen und Gefühle" zu reden. Adler hatte Ganas Trauer geschildert und anschließend erklärt, Nachwuchs sei im Kommen.

Stuttgart Journal - 1. Nov. 2008
Stuttgart: Nachwuchs bei den Pampashasen in der Wilhelma
Bei den sogenannten Pampashasen in der Wilhelma Stuttgart hat sich Nachwuchs eingestellt. 9 Maras wurden zwischen Juni und September geboren, und keines der Jungtiere fiel den schwarzfedrigen oder langschwänzigen Marodeuren zum Opfer.

Welt online - 3. Nov. 2008
Gelbkopf-Landschildkrötenbabys im Berliner Tierpark
Im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde haben sich zum ersten Mal Gelbkopf-Landschildkröten fortgepflanzt. Wie der Tierpark am Montag mitteilte, wurden 15 Eier der aus Indien stammenden Schildkrötenart in einem Terrarium entdeckt. Im Juli seien bereits drei Jungschildkröten mit 50×47×29 mm Größe und einem Gewicht von jeweils 36 g geschlüpft. Drei weitere kamen im Oktober zur Welt.

der Newsticker.de - 4. Nov. 2008
Rostocker Löwenbaby präsentiert sich Zoobesuchern
Ein Rostocker Löwenmädchen hat sich am Dienstag erstmals den Besuchern des Zoos präsentiert. Das Tierbaby mit dem sandfarbenen Fell war Mitte August geboren worden. Anfangs sei es noch sehr schwächlich gewesen, auch deshalb habe man es vorerst nicht ins Freie gelassen, sagte die Zookuratorin Antje Zimmermann. Das Löwenmädchen hat noch keinen Namen, den sollen jetzt die Zoobesucher vorschlagen. Die junge Löwin ist in Rostock der zweite Nachwuchs für die französische Mutter Zima, für den belgischen Vater Cibeji der vierte.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 5. Nov. 2008
Mini-Raubkatze ist neue Attraktion im Zoo
Fauchend stellte sich gestern zum ersten Mal ein neues Tierkind im Zoo vor. Das drei Monate alte Löwenmädchen wiegt um die sechs Kilogramm und ist zahm und zutraulich. Mit sandfarbenem Fell, großen braunen Knopfaugen und schon mächtig spitzen Zähnen zeigt sich gestern der neue Löwennachwuchs im Rostocker Zoo. Das Baby, das dort bereits schon Mitte August zur Welt gekommen war, entzog sich bisher den Blicken der Besucher.



Augsburger Allgemeine - 31. Okt. 2008
Winterpreise: Zoo-Eintritt wird billiger
Augsburg. Die Winterzeit hat begonnen, nicht nur, was die Uhrzeit betrifft. Auch die Temperaturen sind stark in den Keller gegangen. Obwohl für die nächsten Tage wieder besseres Wetter vorhergesagt ist, wird es Zeit, auch im Zoo die Winterzeit einzuläuten. Und das bedeutet: Die Eintrittspreise gehen runter. Ab Samstag, 1. November, gelten im Zoo wieder die Winterpreise. Erwachsen. Neu im Angebot ist die Familiensparkarte. Sie wird wie eine Streifenkarte im Bus benützt: Erwachsene können viermal, Kinder sechsmal in den Zoo. Kosten: 44 Euro. Am 1. November ist noch ein weiterer wichtiger Tag: Eigentlich endet dann die Quarantäne der Nashörner. Allerdings gibt es einen Haken, teilt der Zoo mit: Die negativen Ergebnisse der letzten Blutproben müssen vorliegen. Hier stehen aber noch einige Ergebnisse aus. Wenn sie nicht bis heute beim Zoo eingehen, bleiben die Tiere noch im Innengehege.

HL-live - 30. Okt. 2008
Tierpark: Viele Fragen nach Akteneinsicht
Vor wenigen Tagen konnten Politiker endlich die Akten zum Lübecker Tierpark einsehen. Offenbar steht in den Akten sehr viel brisantes, denn Astrid Stadthaus-Panissié (BFL) sieht sich in ihrer Meinung bestätigt, dass hier einiges im Argen liegt. "Ich habe mir die entscheidenden Akten vorgenommen und bin in meiner Ansicht bestärkt worden, dass sehr viele falsche Infomationen über den Tierpark verbreitet worden sind. Seitens des Umweltministeriums hat einer Zertifizierung nichts im Wege gestanden. Das geht eindeutig aus dem Ministeriumserlass hervor. Bis auf kleinere Auflagen für einige Gehege war alles in Ordnung. Es gab hier ganz andere Umstände dafür, dass die Zertifizierung ausgesetzt worden ist." Aus SPD-Kreisen wurde bekannt, man werde im nächsten Hauptausschuss die Angelegenheit zum Thema machen. Auch andere Fraktionen wollen nun Akteneinsicht nehmen.

HL-live - 5. Nov. 2008
Freiwillige räumen den Tierpark auf
"Nicht nur reden – auch zupacken!" - Unter diesem Motto traf sich kürzlich und kurzfristig eine Gruppe von Tierparkfreunden. In einer "Drei-Stunden-Aktion" wurde zu Besen und Harke gegriffen und das viele Laub in dem romantisch gelegenen Waldgebiet zu etlichen Haufen aufgetürmt, die wiederum von Günter Lehmensiek und seinem treuen Mitarbeiter beseitigt wurden. Gleichzeitig soll mit dieser Aktion die Solidarität zu den Tieren, dem Tierpark und den Tierparkbetreibern signalisiert werden.

Berliner Kurier - 2. Nov. 2008
Russen-Zoo wollte uns einen Bären aufbinden
Mit Eisbär-Frau Eika und Eisbär-Mann Troll läuft es nicht so doll. Also sollte ein Eisbär-Mädchen her. Doch da hätte uns ein russischer Zoo beinah einen Bären aufgebunden ... Und schon ist das russische Kasan im Ringelreihe-Spiel ums Eisbär-Mädchen und zwei Elefantenkinder aus dem Tierpark. Die sollen nach Russland, das Eisbär-Mädchen dafür von der Wolga an die Spree. Die Einreise-Papiere waren beim Bundesamt für Naturschutz schon beantragt. Da war das Spiel plötzlich aus, der Antrag zurückgezogen. Denn das Mädchen war gar keines! Die Moral von der Geschicht’: Ob Mann oder Frau, das weiß ein russischer Zoo offenbar nicht immer so genau ...

Scharf-links.de - 29. Okt. 2008
Immer mehr dubiose Nashorn-Wildfänge für deutsche Zoos
Auch der geplante Import von drei weiteren Nashorn-Wildfängen aus Afrika für den Zoo Schwerin und Dortmund steht jetzt in der scharfen Kritik der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Die Tierrechtler sprechen, nach dem Import zweier Nashörner für den Zoo Augsburg, mittlerweile von einem „Skandal größeren Ausmaßes“ und fordern die Zooverantwortlichen erneut auf, endlich die tatsächliche Herkunft der Nashörner zu nennen. Nach aktuellen Recherchen der Tierrechtsorganisation habe der berüchtigte Tierhändler Pretorius die Nashörner über Auktionen aus Reservaten in Südafrika eingekauft und auf seiner Quarantänestation „Mafunyane“ bis zum Weiterverkauf in aller Welt zwischengelagert.

Ahlener Zeitung - 29. Okt. 2008
Jörg Adler rund um die Erde unterwegs
Soeben kehrte Zoodirektor Jörg Adler von einer Reise zurück, die ihn zuerst nach Spanien und weiter nach „down under“ geführt hat. In Barcelona nahm er am Welt-Naturschutz-Kongress teil, in Australien an der Konferenz des Welt-Zoo-Verbandes. Vom Kongress der Weltnaturschutzunion (IUCN) in Barcelona brachte der Zoodirektor das Foto einer für den Allwetterzoo wichtigen Begegnung mit. Jörg Adler gratulierte als Erster Dr. Simon Stuart, dem neu gewählten Vorsitzenden der „Species Survival Comission“ (SSC).

Freies Wort - 3. Nov. 2008
Neue Preise für Besuch im Tierpark
Suhl. Einerseits soll im Tierpark ein Konzept zur Umgestaltung und Neuausrichtung umgesetzt und andererseits der Zuschuss, den die Stadt jährlich in Höhe von etwa 435 000 Euro zahlt, gesenkt werden. Beiden Ansprüchen gerecht werden zu können, wird nun der Weg veränderter – insbesondere bei den Einzelkarten erhöhter – Eintrittspreise beschritten. Dazu hat der Stadtrat jüngst einen Beschluss gefasst. Günstiger als bisher werden dagegen die Jahreskarten sein, die deren Besitzer dazu berechtigen, den Tierpark zu besuchen, so oft er mag.

Freie Presse - 3. Nov. 2008
Goldige Fische blinken im Becken
Die neuen tierischen Bewohner des Wild- und Naturparks in Waschleithe werden kaum zu hören sein. Dafür aber sollen sie gleich nach dem Eingang die Blicke der Besucher auf sich ziehen. Die Rede ist von Fischen. Wer jetzt aber tolle Korallenriffe und farbenfrohe, exotische Meeresbewohner erwartet, wird enttäuscht sein. Der Wild- und Naturpark setzt auf heimische Tierarten und daher kann ein Aquarium in Waschleithe natürlich "nur" ein Kaltwasserbecken sein. Die wenigen Farbtupfer im Becken sind Gold- orfen. Hinzu kommen Spiegel- und Graskarpfen, ein Hecht, Störe und Schleien. Mehr als 20.000 Euro hat die Kommune in den Bau investiert. Große Glasscheiben gewähren tiefe Einblicke ins Becken. Eine hölzerne Umhausung schützt die Anlage.

Kölner Stadt-Anzeiger - 30. Okt. 2008
Besuch im Zoo Eine schrecklich nette Familie
Bei Orang-Utans geht es zu wie bei den Menschen: Da gibt es den Pascha, vor dem alle kuschen, Mobbing unter den Weibern und Narrenfreiheit für den Nachwuchs. Ein Besuch im Affengehege des Kölner Zoo.

Kölner Stadt-Anzeiger - 30. Okt. 2008
Affen-Weibchen mögen auch Sofies
Salopp gesagt sind Sie der Mann, der bei den Orang-Utans bestimmt, wer mit wem darf?
> Ausführliches Interview mit Clemens Becker.

Neues Deutschland - 31. Okt. 2008
Indianer bei Hagenbeck
Auf der Veranda eines Pfahlbaus in einem See, am Ufer Krokodile: Direkt in den Urwald taucht der Besucher ein im Hamburger Tropenaquarium Hagenbeck. Auf 8000 Quadratmetern, das sucht seinesgleichen in Deutschland, können über 300 unterschiedliche Arten beobachtet werden, über 14 000 Exoten an Land, im Wasser und unter der Erde. Wer anschaulichen Biologieunterricht erleben möchte, kann die Dienste der Zooschule des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung buchen.

Ostthüringer Zeitung - 5. Nov. 2008
Kalb im Wisentgehege bei Ranis verstorben
Das Kalb im Wisentgehege bei Ranis ist verstorben. "Es ist schmerzlich, dass es das Kalb nicht mehr gibt", bedauerte Martin Görner, Leiter der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen und für die Wisente verantwortlich. In das zwischen Ranis und Brandenstein gelegene Gehege waren Anfang Oktober der Bulle Nox, eine Kuh und ein Kalb eingezogen. "Das Kalb ist in den letzten Wochen mehrfach von seiner Mutter verstoßen worden und viele Leute beobachteten das", erläuterte Martin Görner Ereignisse im Wisentgehege, die unter den Besuchern und in Ranis zu Spekulationen geführt hätten. "Das Kalb war geschwächt und wurde veterinärmedizinisch behandelt, auch eine Operation erfolgte", so Martin Görner. "Es ist uns dennoch nicht gelungen, das Tier zu stabilisieren."

Tirol online - 5. Nov. 2008
Tierpark trauert: Luchsbaby starb
Ganz plötzlich kam die Krankheit, die das wenige Monate alte Luchsmädchen tötete. Die Katzenseuche, eine Viruskrankheit mit Erbrechen und Durchfall, hatte Luna befallen. Obwohl der Tierarzt mit Penicillin und Traubenzucker versuchte, die junge Luchsin zu retten, war der Raubkatze nicht mehr zu helfen. Markus Lukasser und seine Mitarbeiter im Wildpark Assling sind fassungslos. „Die Krankheit ist so rapide verlaufen, alle Hilfe war umsonst“, schildert Lukasser. Als das Luchsbaby im Mai auf die Welt kam, hat ganz Osttirol an seinem Schicksal Anteil genommen. Denn die leibliche Mutter wollte sich nicht um ihren Sprössling kümmern. Eine Hauskatze zog Luna auf. Die Katzenseuche wurde aber nicht von der Ziehmutter übertragen, erklärt Lukasser. Neben der Trauer und dem großen ideellen Verlust plagen die Wildpark-Betreiber noch weitere Sorgen. Auch Lunas biologische Mutter, eine zweijährige Luchsin, ist erkrankt.

Kleine Zeitung - 29. Okt. 2008
Löwen & Co: Zoo in Gaza schmuggelt seine Tiere durch Erdtunnel
Durch zahlreiche Tunnel unter der Grenze zu Ägypten versorgen Schmuggler den abgeriegelten Gazastreifen mit Waren. Auch den Zoo: Betäubt und in Säcken verpackt transportieren die Händler selbst Affen und Löwen in das von der radikalen Hamas-Bewegung regierte Gebiet. In den Gehegen des Zoos "Himmel der Vögel und Tiere" etwa gibt es kaum Exemplare, die nicht durch Geheimgänge in das Autonomiegebiet gebracht wurden. "Ohne die Tunnel hätte ich das nicht machen können", sagt Direktor Schadi Fajis, der den Zoo im Juni eröffnet hat. Insgesamt leben in dem Zoo nach Angaben des Direktors Tiere im Wert von umgerechnet fast 27.000 Euro. Nicht nur mit Tierbestellungen, auch mit Warenlisten für Nahrungsmittel, Kleidung oder Motorenöl kommen die Menschen zu den Händlern. Diese wiederum beauftragen Händler in Ägypten mit dem Kauf der Produkte, bevor ein Tunnel auswählt wird, durch den die Waren möglichst billig in den Gazastreifen gebracht werden. "Einige Tunnel kosten 100 Dollar (67 Euro) pro Kiste, andere nur 70 Dollar (47 Euro)", erklärt einer der Händler, der seinen Namen nicht nennen will.

Kölnische Rundschau - 3. Nov. 2008
Krokodil in Ägypten Schnappi will ans Meer
Nahe der ägyptischen Mittelmeerküste haben Fischer ein junges Krokodil gefangen, das möglicherweise eine mehr als 1000 Kilometer lange Reise durch den Nil zurückgelegt hat. Das Reptil gibt den Experten Rätsel auf. Denn die einzigen in Freiheit lebenden Krokodile Ägyptens sind im Nasser-Stausee zu Hause, der mehr als 1000 Kilometer entfernt im Süden des Landes liegt. Das Krokodil hätte dann durch den Nil und seine Nebenarme bis zum östlichen Zipfel der Provinz Marsa Matruh schwimmen müssen. Das Tier soll nun bald nach Kairo gebracht werden, wo es nach dem Willen der Behörden im Giza-Zoo eine neue Heimat und eine "Ehepartnerin" finden soll

SF Tagesschau - 31. Okt. 2008
Absturz eines Eisbären
Zoomitarbeiter in den USA haben mit einem Kran einen Eisbären gerettet, der in den Graben seines Geheges gefallen war. Der 500 Kilogramm schwere Bär «Zero» wurde am Donnerstag zunächst betäubt und dann aus dem Graben gehievt, wie der Milwaukee County Zoo mitteilte. «Zero» war bereits zwei Wochen zuvor abgestürzt, hatte sich seitdem jedoch nicht zu einer freiwilligen Rückkehr bewegen lassen. Der 19 Jahre alte Eisbär war am 13. Oktober beim Spielen über die Kante seines Geheges gestürzt und unverletzt in einem Sicherheitsnetz gelandet. Zoomitarbeiter durchschnitten das Netz so, dass «Zero» sicher in den Graben fallen konnte. Seitdem bemühten sie sich, das Tier mit Leckereien wie Äpfeln, Erdnussbutter und Fisch über eine Treppe zurück nach oben zu locken. «Zero» war vor 15 Jahren bereits einmal in denselben Graben gefallen, damals jedoch nach neun Tagen über die Treppe zurückgeklettert.

OÖNachrichten - 31. Okt. 2008
Attacke auf Flamingo-Methusalem
Weil sie den wohl ältesten Flamingo der Welt im Zoo von Adelaide attackiert hatten, wurden vier Burschen, 17 bis 19 Jahre alt, wegen „Tierquälerei in besonders schwerem Fall“ angezeigt. Der fast blinde Vogel wurde an Kopf und Schnabel verletzt und blutete am Auge. Der schon erwachsene Flamingo war 1933 in den Tierpark gekommen. Er dürfte mindestens 75 Jahre alt sein. Nach einer Behandlung in einer Tierklinik geht es ihm bereits wieder etwas besser.

RP online - 31. Okt. 2008
Vier Jugendliche angezeigt Ältester Flamingo der Welt attackiert
In Australien ist der älteste Flamingo der Welt attackiert worden. Vier Jugendliche wurden angezeigt. Der fast blinde Vogel erlitt bei dem Angriff Verletzungen an Kopf und Schnabel und blutete am Auge.

China Internet Information Center - 5. Nov. 2008
Neues Zuhause in Taipei für Pandas aus chinesischem Festland
Der Muzha-Zoo in Tapei hat bald zwei neue Attraktionen zu bieten. Die groß angekündigten Neulinge sind zwei Pandas vom chinesischen Festland, für die der Zoo ab Ende November das neue Zuhause sein wird. Der Zoo hat Millionen von Taiwan-Dollar für den Bau einer neuen Pandahalle ausgegeben. Offizielle erwarten einen riesigen Andrang von Panda-Fans, die die neuen Stars besuchen. Die Mitarbeiter des Zoos werden ein System zur Begrenzung der Besucherzahlen übernehmen, um den Pandas die Gewöhnung an ihre Popularität zu erleichtern. Das Panda-Paar, Tuantuan und Yuanyuan, wird in ungefähr einem Monat in Taipei ankommen. Wenn alles nach Plan verläuft, werden sie sich Ende Januar nächsten Jahres der Öffentlichkeit in Taipei präsentieren.


Freie Presseportale (also eigentlich Pressemitteilungen):


news-aktuell - 31. Okt. 2008
Heide-Park Soltau schläfert Delfin ein
Nachdem der Vergnügungspark-Betreiber Merlin Entertainments die Schließung des Delfinariums im Heide-Park Soltau im April angekündigt hatte, wurde drei Tage später der Delfin "Fritz" aus angeblichen Altergründen eingeschläfert. Der Park schließt am Sonntag saisonbedingt seine Pforten und die beiden verbleibenden Delfine kommen nach Betreiber-Angaben "sobald wie möglich" in das umstrittene Zoo-Delfinarium nach Nürnberg. In Nürnberg soll bis 2011 eine 24-Millionen-Delfinlagune entstehen. Zoo-Direktor Encke erklärte, dass aufgrund der Bauarbeiten drei Delfine nach Holland verbracht wurden.

news-aktuell - 1. Nov. 2008
Dubai Aquarium & Discovery Centre stellt Guinness-Rekord auf
Dubai Aquarium & Discovery Centre in der Dubai Mall, der am 4. November 2008 eröffnet wird, hat sich den Guinness-Weltrekord für den 'weltweit grössten Acrylic Panel' gesichert. Der Viewing Panel im Dubaier Aquarium ist 32,88 Meter breit x 8,3 Meter hoch x 750 mm dick und wiegt 245.614 kg. Damit übertrifft er den derzeitigen Weltrekordhalter, das Churaumi Aquarium in Okinawa, Japan, das 22,5 Meter breit x 8,2 Meter hoch und 600 mm dick ist.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

elsevier.nl - 1. Nov. 2008
Cheeta ontsnapt in vrachtruim Boeing
Gepard in Boeing-Frachtraum entkommen
Eine Gepäckabfertigerin auf einem Flughafen in Atalantta hat am Freitag den Schreck ihres Lebens gekriegt. Als sie den Frachtraum einer Boeing 757 öffnete, wurde sie von einem Jagdleoparden angestarrt. Das Tier war zusammen mit einem anderen Geparden verladen zur Beförderung von Portland in Oregon in einen Zoo in Tennesee. Aber irgendwie gelang es ihm offensichtlich, [aus der Transportkiste] zu entwischen. Ein Mitarbeiter des örtlichen Zoos wurde angefordert, um das Tier in einer Flugzeughalle, wohin das Flugzeug inzwischen gerollt war, mit einem Betäubungsgewehr vorübergehend auszuschalten. Der Flug verspätete sich, aber dem Gepard geht es gut.

vroegevogels.vara.nl - 31. Okt. 2008
Tiende Ramsarconferentie voor bescherming waterrijke gebieden
Zehnte Ramsar-Konferenz für den Schutz wasserreicher Gebiete
Wasserreiche Naturlandschaften verdienen zusätzlichen Schutz: es sind einmalige, aber verletzliche Ökosysteme, die vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten eine Bleibe bieten. Grund für den WWF und die Regierung der Niederlande, das weltweite Ramsar-Abkommen zu unterstützen, das (auch in unserem Land) wasserreiche Landschaften beschützt. Diese Woche wird in Südkorea die 10. Ramsar-Konferenz abgehalten. Mit einem speziellen Preis für die Arbeit des WWF! Das Ramsar-Abkommen datiert von 1971. In der Stadt Ramsar in Iran verständigten sich internationale Fachleute und Regierungen über die wichtigsten Maßnahmen weltweit, um "Feuchtgebiete" (wasserreiche Naturlandschaften) zu schützen. Nicht nur für Tiere und Pflanzen, sondern auch für Menschen. Wasserreiche Naturlandschaften sind nämlich sehr ergiebig für die Bewohner (man denke z.B. an Fisch und landwirtschaftliche Produkte). Die Niederlande waren einer der Initiatoren des Ramsar-Abkommens. Der WWF hat viele Naturschutzprojekte in wichtigen Feuchtgebieten. Die Kafur Flats in Sambia z.B. und - nicht so weit weg - die Coto Donana in Spanien, wo Erdbeerzüchter mit dem WWF Absprachen getroffen haben über die Einsparung von Wasser. Der WWF ist dann auch ein wichtiger Gesprächspartner auf der Ramsar-Konferenz. In diesem Jahr steht der WWF speziell im Blickpunkt, weil Denis Landenbergue, der für den WWF in der Schweiz tätig ist, eine bedeutende Auszeichnung erhält. Er hat nämlich dafür gesorgt, daß seit 1999 gut 90 Millionen Hektar Süßwassergebiet geschützt sind. Auch hat er viele Länder mit Erfolg dazu geraten, das Ramsar-Abkommen zu unterzeichnen. Die 10. Ramsar-Konferenz, die zur Zeit in Südkorea stattfindet, steht im Zeichen der Gesundheit: so wird z.B. das Vogelgrippe-Risiko besprochen, weil gerade die Feuchtgebiete viel von Zugvögeln aufgesucht werden. Gute Absprachen müssen verhindern, daß Menschen das Argument der Vogelgrippe mißbrauchen, um Feuchtgebiete trocken zu legen oder die Wasserwirtschaft umzustellen. Ein anderes wichtiges Thema der Konferenz ist der Schutz von vier Feuchtgebieten in Nepal. Der WWF in Nepal hat sich sehr darum gekümmert, diese Gebiete unter den Schutz des Ramsar-Abkommens zu stellen. Jetzt ist es soweit und der Schutzstatus wird offiziell festgelegt. Quelle: WWF.

Niederlande

Newsbrief Dierenpark Amersfoort - 3. Nov. 2008
Bavianenjong geboren
Pavianjunges geboren
Am Freitag, den 17. Oktober, ist ein Pavianjunges geboren worden. Es ist noch nicht klar, was für ein Geschlecht das Junge hat, weil es noch dicht bei der Mutter bleibt.

Newsbrief Dierenpark Amersfoort - 3. Nov. 2008
Mannengroep ringstaartmaki's uitgebreid
Katta-Männergruppe vergrößert
Im Tierpark Amersfoort leben zwei Kattagruppen: eine gemischte Gruppe und eine Männergruppe. Die getrennte Männergruppe besteht, um Inzucht zu verhindern, aber auch um die Gruppe regulieren zu können. So verhindern wir, daß die Gruppe zu groß wird. In den letzten Wochen ist die Gruppe vergrößert mit drei jungen Männchen und einem erwachsenen Männchen aus der gemischten Gruppe. Die Männchen haben sich Schritt für Schritt miteinander bekannt gemacht und leben seit einer Woche in guter Harmonie zusammen.

Newsbrief Dierenpark Amersfoort - 3. Nov. 2008
Sinterklaas zet het park op stelten
Sankt Nikolaus kommt: der Park gerät außer Rand und Band
Am Sonntag, den 23. November, ist es wieder einmal soweit: Sinterklaas besucht den Tierpark Amersfoort. Er kann natürlich nicht allein allen Kinderhänden Pfeffernüsse reichen. Deshalb nimmt er ganz viele Ruprechte (Pieten) mit! Sinterklaas und seine Pieten sind von 11 bis 16 Uhr im Park und veranstalten wie jedes Jahr wieder ein großartiges Fest. Es können an diesem Tag extra viele schöne Dinge getan werden, natürlich ganz im Zeichen des Sankt Nikolaus.

dierenparkamersfoort.nl - 3. Nov. 2008
Dieren naar Bed Brengen
Tiere zu Bett bringen
Am Sonntag, den 9. November, können Gäste im Tierpark Amersfoort zusammen mit den Tierpflegern die "Tiere ins Bett bringen". Entdecke, worin der Abendsnack eines Elefanten besteht, schau dir mit an, wie alle 60 Paviane in zehn Sekunden ihre Nachtunterkunft aufsuchen und sieh, wie die Schimpansenein Nest machen in ihren Hängematten. Nach dieser Abendrunde steht für alle Gäste ein altholländisches Eintopfbuffet bereit im Restaurant De Boerderij.

dierenparkamersfoort.nl - 3. Nov. 2008
Kerst in DierenPark Amersfoort
Weihnachten im Tierpark Amersfoort
Während der Weihnachtstage ist ein Besuch im Tierpark Amersfoort extra schön. Zwischen 10 und 10.30 Uhr heißt der Weihnachtsmann die Besucher von Herzen willkommen auf dem Berenplein, am Eingang des Parks. Es gibt zwischen 11 und 16 Uhr eine lebende Weihnachtskrippe in der Knuffelboerderij [Streichelzoo] und Kinder können sich dann weihnachtlich schminken lassen. Von 12 bis 13 Uhr und von 13.30 bis 14.30 Uhr liest der Weihnachtsmann den kleinen Besuchern Geschichten vor und sie singen zusammen Weihnachtslieder. Der Weihnachtsmann ist dann zu finden im Pferdeschlitten unter dem Vordach des Restaurants De Olifant. Für diejenigen, die den ganzen Tag ungezwungen genießen wollen zwischen den Bären, Schnee-Eulen und Elefanten, organisieren wir am 1. und 2. Weihnachtstag einen Weihnachtsbrunch im Parkrestaurant De Olifant.

dierenparkamersfoort.nl - 3. Nov. 2008
Winteravondwandelingen 29 en 30 december
Winterabendspaziergänge am 29. und 30. Dezember
Kamele in ihrem beeindruckenden Winterfell, herumwatschelnde Pinguine und Japanmakaken, die sich gut vergnügen in der Kälte. Es ist Winter und deshalb ist Tierpark Amersfoort am 29. und 30. Dezember geöffnet bis 21 Uhr. Es gibt gratis Führungen, der DinoWald ist schön illuminiert und es wird Glühwein und warmer Kakaotrunk serviert. Für die Führungen kann ab Montag, 10. November, reserviert werden.

Nieuwsbrief Dierenpark Amersfoort - 3. Nov. 2008
Stem op onze KinderDIERekteur Kayleigh
Stimm für unsere KinderTIERektorin Kayleigh
Unsere KinderTIERektorin Keyleigh Bloemendal sammelt das ganze Jahr über soviel Stimmen wie möglich für das Naturschutzprojekt "der Persische Leopard in Iran". Sollte Kayleigh die meisten Stimmen erhalten, empfängt sie einen schönen Geldbetrag für das Projekt. Also wartet nicht und gebt eure Stimme ab auf www.kinderdierekteuren.nl. Tip: per Computer kann man maximal viermal stimmen.

dagjeweg.nl - 3. Nov. 2008
Amersfoortse reuzen nemen de ruimte - DierenPark Amersfoort bouwt nieuw olifantenverblijf
Amersfoorter Riesen erhalten Platz - Tierpark Amersfoort baut neue Elefantenanlage
Tierpark Amersfoort hat begonnen mit den Vorbereitungen für den Bau einer neuen Elefantenanlage. Das "Reich der Riesen" soll 2009 fertig sein. Die Elefanten haben dann die größte Innenanlage in den Niederlanden. Durch die gläsernen Wände der Innenanlage erhalten die Besucher das Gefühl, zwischen den Elefanten zu stehen. Die Riesen sind dann aus der Nähe zu bewundern und auch von der Tribüne aus sind sie gut zu sehen. Die Innenraum ist 750 qm groß und der drittgrößte in Europa. An die Stelle des jetzigen Stalls kommt eine Aussichtsplattform, wo die Besucher an allen Seiten von den Tieren umringt werden. Aber auch daß Außengehege läßt nichts zu wünschen übrig mit 3.300 qm. Auch können die Tiere in ihrem neuen Teich bis zum Kopf unter Wasser tauchen. Der ganze Platz ist groß genug für eine Erweiterung der Elefantenherde. Jetzt besteht die Gruppe aus vier Weibchen und einem Bullen.

overloonzoo.nl - 29. Okt. 2008
Rode kangoeroes uit buidel
Rote Känguruhs verließen Beutel
Vorige Woche sind im Zoo Parc Overloon zwei junge Känguruhs aus dem Beutel gekrochen. Sie werden in der kommenden Zeit noch regelmäßig zurück in den Beutel springen, aber sind durchgängig zu sehen in ihrem Gehege. Ein drittes und möglicherweise ein viertes Känguruhjunges werden noch erwartet. Bei einem erwachsenen Weibchen ist der Beutel sehr groß und beweglich. Auch ein anderes Weibchen scheint einen etwas dickeren Beutel zu haben. Es besteht die Möglichkeit, daß demnächst noch zwei Jungen aus dem Beutel kommen. Bis dahin besteht die Gruppe aus acht Tieren.

gaiapark.nl - 29. Okt. 2008
Offici�le GaiaPark Kerkrade Zoo hyves online. Al meer dan 1000 leden!
Offizielle GaiaPark Kerkrade Zoo Hyves online. Bereits mehr als 1000 Mitglieder!
Willst du die letzten Neuigkeiten über den GaiaPark erfahren, dann werde jetzt Mitglied des offiziellen GaiaPark Hyves: www.dierentuingaiapark.hyves.nl. Verschiedene Fotos, Wissenswertes über Tiere, spezielle Aktivitäten und kleine Filme sind hier zu sehen.

brugmedia.nl - 31. Okt. 2008
WNF-actie in Bibliotheek
WWF-Aktion in Bibliothek
Zwolle. Abwechselnd in drei Filialen der Bibliothek Zwolle ist ab Dienstag, den 14. Oktober, bis einschließlich Samstag, den 24. November, der WWF anwesend mit einer Präsentation "Eisbär in Not". Der WWF bittet hiermit um Aufmerksamkeit für das weltweite Problem der Klimaveränderung und deren Folgen für das Leben am Nordpol. Der WWF will Kinder dazu anregen, in der Schule Vorträge zu halten über den Nordpol und den Eisbären (oder über eine andere bedrohte Tierart). Es ist Informationsmaterial vorhanden, das ihnen dabei helfen soll. Auch können die Kinder zur Unterstützung ihres Vortrages über spezielle Informationsblätter, ein T-shirt und eine Dia-Präsentation verfügen. Die WWF-Präsentation kann in den folgenden Bibliotheken während der Öffnungszeiten besucht werden: Bibliothek Zwolle Centrum (14, bis 25. Oktober), Bibliothek Zwolle Stadshagen (28. Oktober bis 8. November) und Bibliothek Zwolle Zuid (11. bis 22. November).

Nieuwsbrief Diergaarde Blijdorp - 30. Okt. 2008
Blijdorp wint advertentieprijs
Blijdorf gewinnt Preis für Werbeplakat
"Die Eisbären sind zurück in Blijdorp". Mit diesem Ausruf hing diesen Sommer die ganze Region Südwest-Holland voll. Und das blieb nicht unbeachtet. Wir haben viele Reaktionen auf diese Posterkampagne erhalten! Neben den Postern sind auch einige Werbeplakate angebracht worden mit demselben Bokito, der einen Schneeball gegen den Kopf geworfen bekommt. Dieses Werbeplakat ist heute von Sanoma Jonge Gezinnen, Herausgeber der Zeitschriften Ouders van nu, Kinderen, Ook, Griter Groeien und Kek Mamma, gekürt worden zur besten Werbung des Jahres. Für das Machen dieser Kampagne wollen wir uns gern beim Werbebüro und Blijdorp-Sponsor ARA in Rotterdam bedanken, insbesondere bei Dimitri Korpershoek und Oskar Busman, dem kreativen Duo, das sich die Kampagne für Blijdorp ausdachte. Finden Sie dieses Poster auch so schön? Es ist jetzt im A2-Format in den Zooshops des Tiergarten Blijdorp für 1,50 Euro zu laufen.

diergaardeblijdorp.nl - 30. Okt. 2008
Ijsberen komen en gaan
Eisbären kommen und gehen
Die Eisbären Jelle und Ewa sind am Montag, den 27. Oktober, in das Dierenrijk im Brabantschen Mierlo zurückgekehrt, weil sie sich mit Eisbärin Tania nicht verstanden. Ihr Umzug bietet die Möglichkeit, das Becken leer zu pumpen, zu säubern und mit frischem Meerwasser zu versorgen. Tania hat ganz kurz das Reich für sich allein, aber sobald das neue Eisbärengehege blitzblank ist, erhält sie Besuch von dem erwachsenen Eisbärenmann Eric aus dem Wiener Zoo - das soll im Laufe des Novembers der Fall sein. Er wird - besser als der große, aber noch junge Jelle - als fähig erachtet, mit der gebieterischen Tania umzugehen. Hoffentlich sorgt er auch dafür, daß es in Blijdorp in den kommenden Jahren kleine Eisbären zu sehen gibt!

diergaardeblijdorp.nl - 30. Okt. 2008
Stokoude krokodillen verhuisd
Uralte Krokodile umgezogen
Die zwei uralten Spitzkrokodile des Tiergartens Blijdorp sind am 17. Oktober umgezogen in den nagelneuen Krokodilfluß. Sie haben dort ein prächtiges, großes Gehege bezogen, wo sie ihren Lebensabend verbringen können. Die Spitzkrokodile sind die ältesten Bewohner des Tiergartens. Als einzige haben sie den alten Rotterdamer Tiergarten noch miterlebt. Wann genau sie in den alten Tiergarten gekommen sind, läßt sich nicht mehr nachvollziehen, aber das muß in den 1920er Jahren gewesen sein. Das bedeutet, daß die Tiere inzwischen etwa 80 Jahre alt sind!

diergaardeblijdorp.nl - 30. Okt. 2008
Langooregel
Langohrigel
Im selben Gebäude wie die Krokodile sind vier putzige Igelchen eingezogen. Es handelt sich um Äthiopische Igel oder Wüstenigel, die unseren einheimischen Igeln sehr ähnlich sehen, aber sie sind etwas kleiner und haben viel längere, spitze Ohren. Wie alle Igel sind auch die neuen Wüstenigel in der Dämmerung aktiv, die tagsüber viel schlafen. Hoffentlich werden sie sich ein bißchen an den Blijdorp-Rhythmus anpassen und sich auch immer regelmäßiger tagsüber den Besuchern zeigen. Sie leben zusammen mit vier winzigkleinen Grauedelsängern und einem Pärchen Europäischer Wachteln.

Nieuwsbrief Diergaarden Blijdorp - 30. Okt. 2008
Blijdorp over de hele wereld actief
Blijdorp auf der ganzen Welt aktiv
Naturschutz steht hoch im Kurs für den Tiergarten Blijdorp. Ganz wichtig sind über 90 Zuchtprogramme für gefährdete Tierarten, an denen Blijdorp beteiligt ist und von denen wir zehn koordinieren. Und natürlich ist unsere Bildungsarbeit sehr wichtig. Indem wir unser Publikum hinweisen auf die Schönheit, aber auch Verletzlichkeit der Natur, hoffen wir, eine Grundlage zu schaffen für den Erhalt der Natur. In den letzten Newsletters konntet Ihr lesen über die medizinischen Untersuchungen, die wir bei unseren Elefanten gern machen würden. Die Elefantenabende, die dazu gedacht waren, diese Untersuchungen finanzieren zu können, wurden gut besucht und brachten viele Tausende Euro ein. Dafür unseren herzlichen Dank. Am 12. November ist der letzte Elefantenabend, wofür noch einige Plätze zur Verfügung stehen! Danach beteiligt sich der Tiergarten Blijdorp an der Forschung in Herkunftsländern zugunsten der Asiatischen Elefanten. Schon einige Jahre arbeiten wir mit an einem Projekt zur Schaffung von Elefantenkorridoren in Indien.

diergaardeblijdorp.nl - 30. Okt. 2008
Corridors India voor olifanten
Korridore für Elefanten in Indien
Mit mehr als einer Milliarde Einwohner und einem dauerhaften Bevölkerungswachstum werden die Naturterritorien in Indien immer mehr zersplittert. Das ist eine Katastrophe für große Säugetiere wie Tiger, Panzernashörner und Elefanten, die ein großes Territorium benötigen, um überleben zu können. Blijdorp beteiligt sich an einem großen Projekt, um grüne Korridore anzulegen, welche die verbliebenen Naturlandschaften miteinander verbinden, so daß die Elefanten mehr Lebensraum erhalten. "Unser" Korridor soll eingesetzt werden zwischen Brahmagiri und Tirunelli, zwei Waldgebieten mit einer zufriedenstellenden Elefantenpopulation , die jetzt noch verbunden werden durch einen schmalen Streifen Waldgebiet (6 km lang und 0,5 bis 2 km breit). Mit Zustimmung der Anwohner sollen einige Dörfer in diesem Korridor verlagert und der Korridor selbst zum Schutzgebiet ausgerufen werden. Sie können dieses Projekt unterstützen durch die in unserem Souvenirshop zu kaufende DVD "Alles über unsere Elefanten".

ad.nl - 31. Okt. 2008
Olifanten naar Rijk der Reuzen
Elefanten in das Reich der Riesen
Amersfoort. Die Elefantenherde des Tierparks Amersfoort zieht im Sommer 2009 um in das Reich der Riesen, eine ganz neue Unterkunft im Herzen des Zoos. Die Elefantenanlage wird mit einem Innenraum von 750 qm und einem Außengehege von 3.300 qm die drittgrößte in Europa. In den Niederlanden kennt das Reich der Riesen seinesgleichen nicht, so der Tierpark. Besucher und Elefant sind in dem neuen Innenraum lediglich durch eine dicke gläserne Wand voneinander getrennt, so daß das Publikum sich mehr als jemals dicht bei den Tieren weiß. Draußen entsteht den Planern des Reiches der Riesen zufolge ein Gefühl, "daß der Mensch als Gast zwischen den Elefanten steht". Die Elefanten erhalten einen großen und tiefen Teich, in dem sie alle gleichzeitig und von Fuß bis Rüssel baden können. Der Bau der neuen Anlage wird in Kürze beginnen. Die Elefantenherde des Tierparks Amersfoort zählt jetzt vier Weibchen und einen Bullen. Im Reich der Riesen ist sicher Platz für Familienvergrößerung, sagt der Zoo, auch wenn der aus Antwerpen herübergekommene Bulle Alexander noch keine der Kühe befruchtet hat.

apenheul.nl - 9. Okt. 2008
Pressebericht Apeldoorn - Vrije vogels tussen de vrije apen in Apenheul - Apenheul zet nieuwe stap op weg naar groot Amazonia-gebied
Frei fliegende Vögel zwischen sich frei bewegenden Affen in Apenheul - Apenheul macht neuen Schritt auf dem Weg zu einem großen Amazonia-Bereich
Apenheul ist seit Jahr und Tag bekannt für seine Hunderte von Affen und Äffchen, die frei zwischen den Besuchern durch den Wald hangeln und klettern. Dazu sind jetzt auch frei fliegende Vögel gekommen, nämlich in der neuen Amazonia-Voliere. Das ist eine 1.500 qm große Voliere mit Vögeln, die in Südamerika vorkommen, die von den Besuchern betreten werden kann. Die Amazonia-Voliere ist der vierte vollendete Teil des großen Amazonia-Themengebiets, das Apenheul gerade baut. Bereits fertiggestellt: der Affenbaumpfad, die Expeditie Saimiri [Expedition Totenkopfäffchen] und die 200 m lange Amazonas-Brücke. In den letzten Monaten ist in Apenheul fleißig gearbeitet worden an der Amazonia-Voliere. Die große Voliere ist gebaut über einen Teil der Amazonas-Brücke. Besucher können sich nun in der Voliere schon an verschiedenen südamerikanischen Vögeln erfreuen. Zwischen den vorhandenen Bächlein und Bäumen fliegen Kuhreiher, Nachtreiher, Rotschulterenten und andere besondere Vögel frei umher. Ende des nächsten Jahres wird Apenheul eine neue Innenanlage für tropische Vögel errichten. Schließlich werden in der Voliere u.a. Ibisse, Baumenten und Seriemas untergebracht sein. Die Amazonasbrücke, vollständig gefertigt aus amtlich bescheinigten FSC-Holz, schlängelt sich nicht nur durch die Amazonas-Voliere, sondern auch zwischen einigen Affeninseln. So erhalten Besucher eine bessere Sicht und einen überraschenden Blick auf die Klammeraffen, Bonobos und Weißschulterkapuziner. Vor allem die Bonobos wußten sich noch manchmal der Sicht der Besucher zu entziehen, indem sie an einem Strand an der anderen Seite ihrer Insel herrlich in der Sonne lagen. Von der neuen Brücke aus gibt es eine hervorragende Sicht auf das Strändchen der Bonoboinsel. Auf "Affenhöhe" sehen die Besucher auch die Klammeraffen und Weißschulterkapuziner - jung und alt - miteinander spielen und sich balgen, oder schön die Sonne genießen. Mit dem Zehnjahresplan will Apenheul einen "Erneuerungsschlag" machen. Die meisten neuen Umbauten stehen im Zeichen des großen Amazonia-Gebietes, worin drei Bereiche des Parks zusammengefügt werden zu einem großen Bereich. Im Mittelpunkt dieses Gebietes stehen die südamerikanischen Affenarten wie Wollaffen, Klammeraffen, Brüllaffen, "Zwergäffchen" und Totenkopfäffchen. Zwei Gebiete gibt es schon. Expeditie Saimiri ist eine spannende Erfahrung unter der weltgrößten Gruppe Totenkopfäffchen. Im Gebiet rund um den abenteuerlichen Affenbaumpfad stoßen die Besucher auf Affen, die sich zwischen den Baumkronen frei bewegen. Hier befinden sich auch die Amazonas-Brücke und die Amazonia-Voliere. Das dritte, dazwischenliegende Gebiet wird in Zukunft die zwei bestehenden Gebiete miteinander verbinden. Apenheul hat sich inspirieren lassen vom Amazonas-Regenwald in Südamerika. Dieser ist nicht nur der größte, sondern auch der am meisten gefährdete Wald auf der Erde. Zwischen jedem Flußabschnitt und an jedem Hang leben wieder etwas andere Tiere und Pflanzen als an der gegenüberliegenden Seite des Flusses oder in einem nahegelegenen Seitental. Amazonia beherbergt dann auch einen sehr großen Teil der gesamten Biodiversität auf Erden. Die Affen von Amazonia erlauben einen Einblick in die Artenvielfalt: mit Dutzenden Arten von Zwergaffen, sieben Arten Nachtaffen, mindestens ebensoviel Arten Springaffen und drei Arten Totenkopfaffen, ganz zu schweigen von Arten wie Wollaffen, Klammeraffen, Kapuzineraffen und Brüllaffen. In Apenheul leben 14 [vierzehn - steht so im Text; d.Ü.] südamerikanische Affenarten.
[Siehe auch http://www.tourpress.nl/bericht.php?id=13130]

nieuwsbank.nl - 3. Nov. 2008
Apenheul weer dicht voor de winter - Apenheul Seizoen 2008: Nieuwe publiekstrekkers en veel apenbaby's
Apenheul wieder winterdicht - Apenheul-Saison 2008: Neue Publikumsmagneten und viele Affenbabys
Der Winter steht vor der Tür und so ist Apenheul wieder geschlossen in den kältesten Monaten des Jahres. Das Jahr 2008 stand im Zeichen von Amazonia, zig Babys und nicht zu vergessen, die Apenheul-Weltwochen: Schönes Madagaskar! Aber das Jahr ist noch nicht vorüber. Und ein ruhiger Winterschlaf verspricht es nicht zu werden. Die Arbeiten im Affenpark gehen wie gewohnt weiter. Affen müssen gefüttert und betreut werden und Apenheul bereitet sich bereits wieder vor auf eine neue Saison. Ein Jahr voller Veränderungen ... Im Jahre 2008 ist in Apenheul viel gebaut worden. Auf den Seilbrücken, Klettertürmen und Schaukelbrücken des MekranotiTrail können (junge) Besucher erleben, wie es ist, als Affe zu klettern. Die 200 m lange Amazonas-Brücke schlängelt sich an verschiedenen Affeninseln vorüber. Besucher erhalten jetzt eine besondere Sicht auf Klammeraffen, Bonobos und Weißschulterkapuziner. Über einen Teil der Brücke ist in dieser Saison auch die Amazonia-Voliere fertiggestellt worden. In der Voliere fliegen zwischen dem vorhandenen Grün, den Bächlein und Besuchern verschiedene südamerikanische Vögel frei umher - wie Kuhreiher, Nachtreiher und Hokkos. ... und viele Jungtiere. Apenheul hatte in diesem Jahr auch zahlreichen Nachwuchs. Bei den Totenkopfäffchen wurden 31 Babys geboren! Silberrücken Jambo wurde Vater eines Sohnes (Wimb�) und einer Tochter (Lembo'e). Die Kapuziner, Brüllaffen, Rotbauchmakis, Wollaffen, Weißgesichtsseidenaffen, Kaiserschnurbarttamarine, Springtamarine, Sumpfspringaffen, Manteläffchen, Kattas, Schwarze Haubenlanguren, Berberaffen und Löwenäffchen haben auch alle Nachwuchs bekommen. Alles in allem ein geselliges Treiben. Auf in das Jahr 2009. In der Apenheul-Saison 2009 werden wieder viele Babys erwartet. In der großen Gruppe Totenkopfäffchen wird es wieder eine Geburtenwelle geben, Gorillaweibchen Mintha soll im Frühjahr gebären und bei den anderen Affen wird es wahrscheinlich auch viele Babys geben. Der Affenpark wird weiter erneuert. Z.B. mit dem Amazonia-Gebiet. Drei Flächen werden zusammengefügt zu einem großen Amazonia. Der Affenbaumpfad, wo Besicher auf "Affenhöhe" erleben, wie es ist, hoch in den Bäumen als Affe zu leben, bildet zusammen mit der Amazonas-Brücke und der Amazonia-Voliere eines der drei Gebiete. Das zweite bereits fertiggestellte Gebiet ist das bolivianische Totenkopfäffchen-Gebiet, mit den neugierigen, frei umherlaufenden Äffchen. Das dazwischen liegende Gebiet wird künftig die zwei bestehenden Gebiete miteinander verbinden. Letzten Endes sind alle südamerikanischen Affen von Apenheul in Amazonia zu sehen. Im Jahre 2009 ist Apenheul vom 1. April bis einschließlich 1. November täglich geöffnet.

Belgien

nieuwsblad.be - 5. Nov. 2008
Snuiven aan blaadje wordt Planckendael-koala's fataal
Schnüffeln an Blättchen für Planckendaels Koalas verhängnisvoll
Mechelen. Tierpark Planckendael betrauert den Tod von zwei Koalas. Hinchinbrook und Itji Bidji sind mehr als wahrscheinlich den Folgen von Toxoplasmose erlegen. "Die Krankheit ist verhängnisvoll für Bezteltiere", sagt Sprecherin Ilse Segers. Hinchinbrook, ein zweijähriges Männchen, sollte demnächst in den Zoo Duisburg umziehen. Vorige Woche stellten die Tierpfleger fest, daß er an Gewicht verlor und Durchfall hatte. Er wurde so schwach, daß er sich nicht einmal mehr an den Baum klammern konnte. Auch bei der einjährigen Itji Bidji zeigten sich diese Symptome. Beide Koalas starben kurz nacheinander. Die Tierpfleger hatten alles mögliche für sie getan, aber nichts konnte die Tiere retten. "Bei der Untersuchung ist Toxoplasmose festgestellt worden", sagt Ilse Segers. "Mehr als wahrscheinlich ist die Krankheit über Eukalyptus verbreitet worden. Dieser wird täglich von London aus frisch angeliefert. Vermutlich ist da eine Katze in die Plantage eingedrungen. Ein infiziertes Blättchen reicht aus, um einen Koala zu töten." Koalas sind anfällige Tiere. "Das ist auch der Grund, weshalb so wenige Zoos die Tiere halten", führt Ilse Segers weiter aus. "Die Temperatur in ihrem Gehege liegt sehr eng [die Temperatur darf kaum schwanken ?], die Luftfeuchtigkeit muß stimmen und dann brauchen sie auch noch Diät-Nahrung - ausschließlich frischen Eukalyptus. Sie schnüffeln an jedem Blättchen, bevor sie es fressen wollen. Das ist unseren zwei Koalas jetzt zum Verhängnis geworden." Die gute Nachricht ist, daß die Damen Ditji Toda, Guwara und das Junge Iona kerngesund sind. "Bislang ging es den Koalas in Planckendael blendend", sagt Ilse Segers. "Was jetzt geschehen ist, ist außerordentlich großes Pech, aber das gehört ein bißchen zum Leben."

radio2.be - 3. Nov. 2008
Geef onze olifant een nieuwe toekomst...
Gib unserem Elefanten eine neue Zukunft ...
.. und sorge damit auch für die Zukunft des gefährdeten Elefanten in Asien und für einen neuen Elefantenkomplex im Tierpark Planckendael! In den zurückliegenden zwei Monaten konnte man den Radio 2- Elefanten im "Stadsfeestzaal" in Antwerpen während der Elephant Parade. Ab 10. November stehen alle beteiligten Vierbeiner zum Ansehen und zum Kauf im Elisabethzaal, wo am 13. November eine große Auktion stattfindet zugunsten verschiedener guter Elefanten-Zwecke.


Russische Meldungen

rg-rb.de 28. Okt. 2008
Карфаген должен быть разрушен - Кто бы сейчас вспомнил о Катоне Старшем, не будь этой его фразы?
"Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Karthago zerstört werden muß"- wer würde sich heute noch an Cato den Älteren erinnern, wenn es diese Phrase nicht gäbe?
Der römische Senator konnte über das Wetter reden, über Wahlen, über die Preise für Gemüse, doch alle seine Auftritte beendete er immer wieder mit einer Erklärung an die Adresse der afrikanischen Feinde. Die Grünen-Politikerin und Tierschutzbeauftragte Claudia Hämmerling wählte als Refrain ihrer öffentlichen Reden die Phrase "Blaszkiewitz muß weg". Der Direktor des Berliner Zoo Bernhard Blaszkiewitz ist es müde, sich gegen die Angriffe dieser unermüdlichen Tierschützerin zu verteidigen. Frau Hämmerling führt immer neue Tatsachen an für die Unsauberkeiten des Zoos und seines Chefs im Handel mit Tieren, Blaszkiewitz immer neue Argumente zu seiner Verteidigung. Der neueste Hit von Frau Hämmerling ist die Einschläferung der jungen Giraffe Ulla. Zoo-Tierarzt Günter Strauss meint, daß die Polyarthritis Folge einer Infektion sei. Hämmerling behauptet, die Erkrankung sei eine Folge der Inzucht: Ullas Vater war auch ihr Großvater. Selbst wenn die Krankheit Folge eines Giraffen-Inzests war, hat er vielleicht eine Kerze gehalten? Oder hätte er eine gemeinsame Versammlung des Zoos abhalten und das amoralische Verhalten des Opapas verurteilen sollen. Ich fürchte, die Giraffe hätte aus ihrer Höhe herab darauf, pardon, gespuckt. Tiere verhalten sich auch in freier Natur so und es ziemt sich nicht für den Direktor, sich in das persönliche Leben seiner "Zöglinge" einzumischen.

Estland

rus.delfi.ee - 29. Okt. 2008
Обитатели зоопарка страдают от нехватки средств
Zoobewohner leiden darunter, daß die Mittel nicht reichen
Nach Einschätzung der Estnischen Tierschutzgesellschaft leiden viele Tiere im Zoo unter Streß und niedrigem Lebensniveau. Die Tierschützer kritisieren in erster Linie, daß in den Tierkäfigen Bedingungen fehlen, die ein naturnahes Verhalten ermöglichen und auch die Möglichkeit bieten, sich vor den Blicken der Menschen zu verstecken. Als negatives Beispiel genannt wurde das Beschneiden der Flügel bei Adlern und der Elektrozaun um das Robbenbecken, weil, so die Tierschutzgesellschaft, im Durchschnitt in jedem Halbjahr im Zoo eine Robbe stirbt. Risto Kirsipuu, Assistent des Direktors des Tallinner Zoos versicherte, der Zoo bemühe sich, für seine Bewohner die besten Bedingungen zu schaffen, doch leider seien die materiellen Möglichkeiten begrenzt.

Belorußland

belta.ru - 2. Nov. 2007
Первые новоселы переехали в обновленную часть Гродненского зоопарка
Die ersten neuen Bewohner zogen in den erneuerten Teil des Zoos Grodno um
In die neuen Käfige und Volieren siedelte ein Drittel der Bewohner des Tiergartens um, darunter auch die großen Raubtiere. So wurde die 13-jährige Bärin Taiga im schläfrigen Zustand umgesiedelt. Nachdem sie erwachte, versuchte sie fast einen Tag und eine Nacht, aus der neuen Behausung zu entkommen, doch sie beruhigte sich und hat es jetzt komfortabel. Übrigens leben noch zwei etwas jüngere Bären im Zoo. In naher Zukunft soll noch ein Kragenbär erworben werden, später auch zwei Eisbären. Jetzt zählt der Zoo mehr als 3.000 Säugetiere, Vögel und Fische.

Ukraine

president.org.ua - 5. Nov. 2008
В ДОНЕЦКЕ ПОЯВЯТСЯ ЗООПАРК АКВАПАРК И ГРОТ ЦИКЛОПА
In Donezk werden Zoo, Aquapark und Grotte "Zyklop" entstehen
Zu den 30 unterschiedlichsten Objekten, die das gewohnte Antlitz der Stadt Donezk radikal verändern sollen, gehört auch ein Zoo "Savanne". Auch wenn nur die Hälfte der angedachten Projekte zur UEFA EURO 2012 erscheint, wird sich die Hauptstadt der Bergarbeiter völlig verändern.

tikva.odessa.ua - 5. Nov. 2008
В Одесском зоопарке появился зубренок
Zoo Odessa erhielt jungen Wisent
Der Zoo Odessa erhielt einen vier Monate alten Wisent, teilte Direktor Jurij Kutscherenko mit. Das Kalb kam aus Winniza. Es wurde auf Kredit erworben. Die Leitung des Zoo erwartet Geld von den städtischen Behörden, um den Kauf des Tieres zu bezahlen.

obkom.net.ua - 5. Nov. 2008
Директор Одесского зоопарка требует досрочных выборов - а то бегемота купить не на что
Direktor des Zoos Odessa fordert vorfristige Wahlen - sonst gibt es keine Mittel, um ein Flußpferd zu kaufen
Der Zoo Odessa kann in nächster Zeit wegen der Finanzkrise kein Flußpferd erwerben, teilte Zoodirektor Jurij Kutscherenko mit. Seinen Worten nach hat sich die Idee vom Kauf eines Zwergflußpferdes im Odessaer Zoo "abgeschwächt". "Es handelt sich um eine große Summe, aber bei der jetzigen Situation im Lande ist der Erwerb eines so teuren Tieres nicht realistisch", bemerkte Jurij Kutscherenko. Er teilte mit, daß nach wie vor Mittel für den Kauf der Tiere eintreffen, doch sehr langsam und an der notwendigen Summe fehle noch viel.

segodnya.ua - 31. Okt. 2008
В Бердянске родились уникальные львята
In Berdjansk wurden einzigartige junge Löwen geboren
Die Kleinen sind im Unterschied zu ihren Artgenossen absolut weiß. Die kleinen Raubkatzen wurden im Zoo Berdjansk geboren.

segodnya.ua - 28. Okt. 2008
В Одессе надеются на потомство слона Таруна
In Odessa hofft man auf Nachwuchs des Elefanten Tarun
Der Direktor des Odessaer Zoos Jurij Kutscherenko bemerkte, es gäbe eine schwache Hoffnung, daß der verstorbene Tarun die Elefantenkuh Wendi in trächtigem Zustand hinterlassen habe. Das teilte Kutscherenko heute im Verlaufe einer Pressekonferenz mit.

segodnya.ua - 27. Okt. 2008
На военном полигоне поселят кабанов
Auf einem ehemaligen Übungsgelände werden Wildschweine angesiedelt
Ein neuer Park der wild lebenden Natur "Ol'chowaja balka" [etwa: "lange Erlenschlucht"] wird im Rayon Derhatschi geschaffen. Auf einem ehemaligen Übungsgelände der Armee in der Nähe des Dorfes Russkaja Losowaja soll ein Genfond der Wildtiere der Ukraine und der Welt eingerichtet werden. Der Park wird umzäunt und mit Damwild, Hirschen, Rehen, Elchen, Perlhühnern und anderen Tieren Tiere besiedeln, die gut mit dem Menschen auskommen. Für Besucher werden Rasenflächen für Picknicks eingerichtet und Exkursionspfade. Das Gelände für wilde Tiere - Wildschweine und Wölfe - erhält eine spezielle Umzäunung. "Es wird die Möglichkeit geben, Tiere nicht in Käfigen zu halten, sondern praktisch in Freiheit", meint der Leiter der Abteilung für Huftiere des Zoos Charkow, Igor Bondarenko. Vorläufig steht der Park nur auf dem Papier, er ist nur ein ungefähres Projekt. Das Verteidigungsministerium hat sein Einverständnis für die Übergabe des Geländes bereits gegeben, das letzte Wort haben die Behörden des Gebietes.

krug.com.ua - 24. Okt. 2008
В Одесском зоопарке состоялся Осенний фестиваль птиц
Im Zoo Odessa fand Herbstfestival der Vögel statt
Das traditionelle "Herbstfestival der Vögel", in dessen Rahmen Wettbewerbe für Kinder organisiert wurden, in denen es um ornithologisches Wissen ging, fand am 12. Oktober im Zoo Odessa statt.

podrobnosti.ua - 23. Okt. 2008
Киевский зоопарк будет работать круглый год
Kiewer Zoo wird das ganze Jahr über geöffnet sein
Von 2009 an wird der Kiewer Zoo das ganze Jahr über geöffnet sein. Dort wurde eine Exposition von Tieren vorbereitet, die man auch im Winter zeigen kann. Dazu gehören Elefantenhaus, Giraffenhaus, Pavillons für Vögel und die Insel der Tiere, aber auch der Pavillon "Wüste". Demnächst soll die grundlegende Ausbesserung der Gehege abgeschlossen sein.

segodnya.ua - 21. Okt. 2008
В Одесском зоопарке умер папа харьковской слонихи Тенди
Im Zoo Odessa starb der Vater der Charkower Elefantin Tendi
Jetzt blieb in unserem Zoo [Charkow] das einzige Elefantenpaar in der Ukraine, das Nachwuchs geben kann - Tendi und Aun. Der 35-jährige Tarun starb am Sonntag im Zoo Odessa, nicht wegen des Alters, sondern wegen eines ganzen "Straußes" Krankheiten. Jetzt hofft man im Charkower Zoo auf Nachwuchs vom einzigen in der Ukraine verbliebenen Elefantenpaar, der zehnjährigen Tendi und dem elfjährigen Aun.

Aserbaidshan

life.trend.az - 27. Okt. 2008
Бакинский зоопарк празднует рождение
Löwengeburt im Zoo Baku Vor einigen Tagen wurden im Zoo Baku zwei Löwenbabys geboren. Das Geschlecht der Jungen konnte noch nicht festgestellt werden. Insgesamt leben im Zoo Baku acht erwachsene Löwen und zwei Löwenbabys. Der heutige Zoo Baku empfing die ersten Besucher 1984. Die erste "Zoo-Ecke" in Aserbaidshan entstand im Jahre 1928 im Rayon Sabailski, in der Siedlung Bailowo.

life.trend.az - 24. Okt. 2008
Белорусские звери попали в карантин по пути в Баку
Tiere aus Belorußland gerieten in Quarantäne auf dem Wege nach Baku
Sechs exostische Tierarten, die Anfang November aus dem Zoo Minsk im Bakuer Zoo eintreffen sollten, befinden sich jetzt in Quarantäne, teilte der Direktor des Zoos Baku, Aser Gusejnow, mit. Seinen Worten nach wurden die Tiere gegen Milzbrand geimpft, zwanzig Tage müssen sie in einem geschlossenen Gebäude gehalten werden, getrennt voneinander. Im Zusammenhang mit der Impfung der künftigen Pfleglinge des Bakuer Zoos wird ihre Ankunft erst in zwei Wochen erwartet, sagte Gusejnow. Nach Baku kommen je ein Paar Nilkrokodile, Nasenbären, Chinchillas, europäischer Rehe, Nilflughunde und Luchse. Der Zoo Baku erhielt sie im Austausch für einen Löwen, der im Oktober vorigen Jahres Baku in Richtung Minsk verließ.

Kasachstan

gazeta.kz - 5. Nov. 2008
В Усть-Каменогорске ведется благоустройство областного музея-заповедника
In Ust-Kamenogorsk wird das regionale Museum-Naturreservat bestmöglichst eingerichtet
Ust-Kamenogorsk. "Kasachstan segodnja". In Ust-Kamenogorsk wird das Museum-Naturreservat am linken Ufer des Irtysch bestmöglich eingerichtet. Es werden dekorativ blühende Pflanzen gesteckt. Dazu gehören 2.000 Rosen, aber auch Tulpen, Schwertlilien und andere Liliengewächse, Pfingstrosen u.a. Es wurden 50 Eichen und Linden gepflanzt, über hundert Tannen und Kiefern, 200 Apfelbäume, Akazien, Pappeln. Die ersten Alleen aus Bäumen und Sträuchern entstanden. Und wie im Pressedienst zu erfahren war, wird im neuen Museum-Naturreservat auf einer Fläche von 10 ha ein Zoo seinen Platz finden. Dort sollen Vertreter der Fauna in naturnaher Umgebung gehalten werden.

gazeta.kz - 26. Okt. 2008
В Усть-Каменогорске создается областной музей-заповедник
In Ust-Kamenogorsk wird ein regionales Museum-Naturreservat geschaffen
Ust-Kamenogorsk. "Kasachstan segodnja". Die Realisierung dieses neuen Objektes erfolge im Rahmen des Programms "Ust-Kamenogorsk - eine moderne Stadt", war im Pressedienst der städtischen Verwaltung zu erfahren. Es ist gelegen in einem ökologisch reinem Gebiet, nimmt eine Fläche von 35 ha ein und wird aus vier Zonen bestehen: Zoo, Dendropark, Botanischer Garten und ein Architektur-Ethnographischer Komplex. Nach den Informationen des Pressedienstes leben im Zoo bereits 45 Großtiere: Bären, Marale, Rehe, Hirsche, Wildschweine, Wölfe, Kamele. Außerdem werden hier 359 verschiedene Vogelarten gezählt: Gänse, Fasane, Adler, Geier, Steinadler, Pfauen u.a.



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wildpark Lüneburger Heide, 05.11.08
Luchs Louis jetzt Heidjer
Gerade frisch eingetroffen aus dem Solling im Wildpark Lüneburger Heide ist der anderthalbjährige Luchskater Louis. Ein Tierpfleger und Alexander Tietz machten sich auf zu einer nicht alltäglichen Reise in das südliche Niedersachsen um einen neuen Bewohner des Wildparks abzuholen. Die dreistündige Fahrt machte dem neuen Zuchtkater nichts aus. „Schon nach kurzer Fahrzeit legte sich die Großkatze ganz entspannt auf den Boden der gemütlich präparierten Transportbox und verschlief somit die gesamte Reise“, so Alexander Tietz. Sichtlich neugierig und sehr selbstbewusst erkundete er sein neues Domizil, als nun „Heidjer“. So gehörte dazu gleich nach fünf Minuten der erste „Flirt“ mit seiner zukünftigen Dame Ella. Und wenn der „Charme“ von Louis bei der Luchsdame gut angekommen ist, dann dürfte dem ersten Grundstein für eine harmonische Beziehung zwischen den beiden Turteltäubchen nichts mehr im Wege stehen.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 05.11.08
Nachwuchs bei den Weißkopfsakis
Im Amazonienhaus der Wilhelma lebt eine putzmuntere Affenbande, die ständig in Bewegung ist und die Besucher an ihrem interessanten Familienleben teilhaben lässt: Ein Gehege gehört den großen Schwarzen Brüllaffen, das zweite Gehege teilen sich Weißkopfsakis und Goldkopf-Löwenäffchen. Bei den Weißkopfsakis hat es Nachwuchs gegeben: Mutter „Icana“ hat nach einer Tragzeit von rund sechs Monaten am 12. September Töchterchen „Lana“ geboren. Bei Mutter und Tochter ist der Grund für die Namensgebung bei dieser Affenart nicht ersichtlich – bei Vater „Wichtel“ sehr wohl, denn nur die Männchen tragen den prächtigen weißen Haarkranz rund ums Gesicht. Die Geschlechtszugehörigkeit zeigt sich auch bei den Jungen sehr schnell – bei den Männchen zeigt sich die weiße Gesichtsbehaarung bereits im Alter von 2 Monaten. Die südamerikanischen Kletterkünstler leben in kleinen Familienverbänden, die aus den Eltern und ihrem Nachwuchs bestehen – zur Wilhelmafamilie gehört noch „Manja“, eine 2005 geborene Tochter von „Icana“ und „Wichtel“. Sakis sind territorial und verteidigen ihre Reviere gegen andere Familien. Sie unterhalten sich mit Lauten, die eher an das Zirpen von Vögeln erinnern, können in bis zu 10 m weiten Sätzen durch die Baumkronen preschen und ernähren sich von allerlei Samen, Blättern und Früchten sowie tierischer Beikost in Form von Insekten. Der Nachwuchs lernt von den übrigen Familienmitgliedern, was bekömmlich ist, und wird im Alter von etwa 4 Monaten entwöhnt. Die Besucher können das muntere Treiben der Sakifamilie auch bei schlechtem Wetter im Amazonienhaus bei kuschelig warmen Temperaturen gut beobachten – und von November bis Februar sogar zum günstigen Wintertarif!

Zoologischer Garten Frankfurt, 04.11.08
Veranstaltungshinweis für Freitag:
Abendöffnung des Exotariums Von Oktober 2008 bis März 2009 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm: Datum: 7. November 2008 Treffpunkt: Reptilienhalle (1. Stock des Exotariums) Uhrzeit: 19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen 19.30 Uhr: Führung von Tierpfleger Frank Jantoß. Thema der Führung: Was macht man als Tierpfleger in der Reptilienabteilung? Der Eintritt kostet 6,--Euro für Erwachsene und 3,-- Euro für Kinder (Feierabendtarif). Veranstaltungshinweis für Sonntag: Sonntagsführung im Zoo. Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat Führungen für Zoobesucher an. Die Führungen sind für jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt. Thema der Führung am Sonntag, 09. November 2008: Tropische "Korallenriffe" im Exotarium - Über ausgewählte Bewohner und den Wert der Biodiversität. Führungsbeginn: 11.00 Uhr Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums) Führungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden.

Vogelpark Herborn, 04.11.08
Der Vogelpark Herborn bietet besondere Naturerlebnisse - auch für Hunde!

In Mittelhessen, dem angrenzenden Westerwald und dem Siegerland, aber auch darüber hinaus ist der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf als familienfreundliches Naturerlebniszentrum wohlbekannt. Es versteht sich von selbst, dass insbesondere Tierfreunde hier herzlich willkommen sind. Was sich hingegen noch nicht so sehr herumgesprochen hat ist der Umstand, dass dies auch für Hundebesitzer mit ihren angeleinten Hunden gilt. Gut gehorchenden Hunden und ihren Besitzern bietet sich im Vogelpark die Möglichkeit eines ganz besonderen Naturerlebnisses. Tabuzonen für Hunde sind lediglich das Warmhaus sowie das begehbare Streichelgehege, da dort die Ziegen nicht allzu gut auf Hunde zu sprechen sind. Ansonsten hat Vogelparkleiter Wolfgang Rades aufgrund der positiven Erfahrungen in Herborn, aber auch an seinen ehemaligen Wirkungsstätten in den Tiergärten von Bochum, Heidelberg und Solingen nur wenig Verständnis für den Umstand, dass in einigen Zoos Hunde generell nicht erwünscht sind. Wie Rades mitteilt, sind insbesondere die etwas besucherschwächeren Wochen im Herbst eine gute Gelegenheit für einen Vogelparkbesuch in Hundebegleitung. Der Vogelpark Herborn ist im November und ggf. auch darüber hinaus noch bis zum Eintreten harter Winterwitterung mit Eis und Schnee täglich von 9.30 Uhr bis zur Dunkelheit geöffnet. Letzter Einlass ist eine Stunde vor Eintritt der Dunkelheit. Nähere Auskünfte gibt es unter Telefon 02772/42522 oder im Internet unter www.vogelpark-herborn.de.

Tierpark Duisburg, 04.11.08
Ankündigung der Wanderausstellung: Pantanal – ein Paradies in Gefahr

Die Ausstellung wird koordiniert durch den Global Nature Fund, eine internationale Stiftung für Umwelt und Natur. Die Stiftung ist staatlich unabhängig und wurde 1998 zur Förderung des Umwelt- und Naturschutzes gegründet. Das Pantanal ist eine Landschaft in Südamerika, die das größte Süßwasserbinnenfeuchtgebiet der Erde darstellt. Anhand von leicht verständlichen Texttafeln wird in der Ausstellung die Bedrohung des Gebietes durch Rodung des Regenwaldes, Monokulturen der Landwirtschaft, Veränderung des Wasserspiegels durch den Bergbau sowie durch die Errichtung von Dämmen aufgezeigt. Weitere Gefahren bestehen durch Pestizide aus der Landwirtschaft und Quecksilber aus den Goldminen sowie durch wilde Müllkippen. Auf Initiative des Vereins der Freunde des Duisburger Tierparks E.V. wird bis Ende März 2009 während der normalen Öffnungszeiten des Zoos gezeigt.

Zoo Osnabrück, 04.11.08
Zooexperten trafen sich in Osnabrück
Sponsoring- und Marketingstrategie des Osnabrücker Zoos stößt auf großes Interesse! Nach München, Wien und Berlin war vom 30. Oktober bis zum 02. November erstmalig Osnabrück Tagungsstandort für die jährlich stattfindende Konferenz der Kaufmännischen Direktoren der Zoos aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit 52 Teilnehmern erfreute sich die Veranstaltung einer auch im Vergleich zu den vorangegangenen Treffen großen Resonanz. Sämtliche Großzoos waren in Osnabrück vertreten. Im Fokus des diesjährigen Erfahrungsaustausches stand insbesondere die erfolgreiche Strategie des Osnabrücker Zoos, der es trotz der geringsten Zuschussquote aller Zoos schaffte, primär durch seine Marketing- und Sponsoringaktivitäten, eine prosperierende Entwicklung einzuleiten. Dr. Gerhard Maus, Steuerberater des Osnabrücker Zoos und seit über 25 Jahren in der Beratung von Non-Profit-Unternehmen tätig, erläuterte mit seinem breiten Erfahrungsschatz die fiskalischen Rahmenbedingungen für die Einwerbung und Behandlung von Sponsoringeinnahmen. Auf großes Interesse stieß das von Busemann vorgestellte Energetische Sanierungskonzept des Osnabrücker Zoos, das von Partnern wie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabrück, sowie der Niedersächsischen Lottostiftung gefördert wird, und das dafür sorgt, dass der Zoo jährlich über 125.000 Euro Energiekosten und 500 Tonnen CO2-Auststoss einspart. Auch die Kooperation des Osnabrücker Zoos mit dem Hochschulsektor war Gegenstand der Tagung. Dr. Ulrich Michel vom Institut für Geoinformatik und Fernerkundung der Universität Osnabrück informierte die Teilnehmer über ein bisher einmaliges von der DBU gefördertes Projekt mit dem Titel: „Präsentation von Zoo-Informationen zur erweiterten Umweltbildung mit neuen Medien“. Begeistert zeigten sich die Experten dabei von dem im Bau befindlichen Unterirdischen Zoo, der ab 2009 den Zoo mit dem Naturkundemuseum verbindet und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Allianz Umweltstiftung sowie der Niedersächsischen Lottostiftung gefördert wird.

Tierpark Berlin, 03.11.08
„Gelbköpfe“ - eine weitere Schildkrötenart im Tierpark-Terrarium erstmals nachgezogen
Nachdem wir schon über Nachzuchten bei den mittelamerikanischen Bauchstreifen-Erdschildkröten am Jahresanfang berichten konnten, kam dieses Jahr eine weitere Schildkrötenart - die Gelbkopf-Landschildkröte - hinzu, die sich im Tierpark Berlin erstmals fortpflanzte. Im März und September wurden 3 bzw. 12 Eier in den Maßen 50 x 40 mm (50 g) auf der Schildkrötenanlage im Krokodilhaus gefunden und in einen Inkubator verbracht. Aus diesen schlüpften Ende Juli / Anfang August 3 Jungschildkröten von 50 x 47 x 29 mm Größe und 36 g Masse. Man kann sich kaum vorstellen, wie ein so großes Jungtier überhaupt ins Ei paßt. Das Gelege mit den 12 Eiern wurde am 3. September entdeckt, als ein Jungtier auf der Schildkrötenanlage zwischen den adulten Schildkröten herumspazierte, sozusagen in „Naturbrut“ geschlüpft. Dies weist auf gute Bedingungen hin, unter denen unsere Schildkröten leben. Die bekannte Zeitigungsdauer beträgt bei dieser Schildkrötenart 100 bis 153 Tage. Man findet jedoch die Eier häufig nicht sofort nach der Ablage, so daß man auf den Schlupf geduldig warten muß. Aus den 12 am 3. September aufgefundenen Eiern schlüpften inzwischen weitere 3 Gelbköpfe (5., 27. und 31. Oktober).Gelbkopfschildkröten bewohnen mit Büschen bestandenes Grasland des östlichen Vorder- und ganz Hinterindiens. Sie besitzen einen gelblichbraunen, etwa 28 cm erreichenden, hochgewölbten, oben abgeflachten Rückenpanzer. Kopf und Hals sind gelb (namensgebend).

Aquazoo Düsseldorf, 03.11.08
Vortragsankündigung „Korallenriffe unter Stress“
von Prof. Dr. Helmut Schuhmacher, am Sonntag, 9. November 2008, 11.00 Uhr im Vortragssaal des Aquazoos. Der Eintritt ist frei. Korallenriffe zählen zu den ältesten Ökosystemen der Welt. Auf nur einem Prozent der Erdoberfläche bilden Riffe den Lebensraum für 25% aller marinen Fischarten. Sie gelten als Inbegriff vielfältiger und intakter Natur. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus. Riffe sind weltweit extrem bedroht. Das Jahr 2008 wurde daher zum Internationalen Jahr des Riffes (IYOR 2008) erklärt, um einer breiten Öffentlichkeit Bedeutung und Schutzwürdigkeit von Korallenriffen deutlich zu machen. Der Referent Prof. Dr. Helmut Schuhmacher vom Institut für Biologie der Universität Duisburg-Essen ist im wissenschaftlichen Beirat von IYOR 2008. Sein Fazit aus fast vierzigjähriger Praxis in der Riffforschung lautet: Korallenriffe stehen unter Stress. Korallenriffe entstehen durch die Vermehrung und Koloniebildung von vielen Millionen Polypen, die zu den Nesseltieren gehören. Für den Aufbau fester Strukturen sorgen vor allem die Steinkorallen mit ihren Kalkskeletten. Die größten Bauwerke der Erde entstanden auf diese Weise. Der Vortrag stellt die Bauleistung der Riffkorallen in den Vordergrund. Durch ihr permanentes Wachstum bilden sie bei steigendem Meeresspiegel einen natürlichen Küstenschutz. Dieser kostenlose Service ist zunehmend in Gefahr. Die wachsende Kohlendioxid-Anreicherung im Meerwasser führt zu einem steigenden Säuregehalt und damit zu Störungen in der Kalkeinlagerung Riff bildender Organismen. Durch den Treibhauseffekt steigt die Wassertemperatur an, es kommt zu Korallenbleichen (coral bleaching) und Korallensterben. Dynamitfischerei, Schiffshavarien, Ankerschäden rufen zusätzlich lokale Zerstörungen hervor. Nur ein schnelles Umdenken und gezieltes Handeln kann verhindern, dass drei Viertel der Riffe in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts verloren sind! Durch Aufklärung der Bevölkerung, geeignetes Management der küstennahen Gebiete und Ausweisung von Schutzgebieten, können weitere lokale Schäden verhindert werden. Eine Chance für die Zukunft der Riffe sieht Prof. Dr. Schuhmacher auch in der Wiederherstellung: „Bruchwunden“ im Riff lassen sich durch „Riffprothesen“ heilen. Prof. Dr. Schuhmacher stellt ein umweltfreundliches Verfahren vor, bei dem auf elektrochemischem Weg Kalk aus dem Meerwasser auf eine Besiedlungsmatrix für Korallenlarven abgeschieden wird. Eine Transplantation von Korallenstecklingen beschleunigt die Startphase dieser Protoriffe, die als Trittsteine der Wiederbesiedlung mechanisch abgetragner Riffflächen dienen.

Zoo Berlin, 02.11.08
Hilfe in der Not des Vogels? Handaufzucht einer Bischofstangare!
Nicht nur publikumsattraktive Säugetierjunge werden im Zoo von Tierpflegern aufgezogen, wenn eine natürliche Aufzucht aus irgendeinem Grund nicht möglich ist. Auch weniger bekannte Lebewesen müssen zuweilen handaufgezogen werden, sofern man sie nicht sterben lassen möchte. So geschehen im Vogelhaus des Berliner Zoos, als am 12. Oktober ein Nest brütender Bischofstangaren abgestürzt in der Voliere gefunden wurde. Am Boden saß ein etwa 6tägiger, noch nackter Nestling, der aber ansonsten bei bester Gesundheit war. Was lag näher, als den Zögling einzusammeln und fortan zu füttern. 9 Tage darauf, nach unzähligen kleinen Vogelmahlzeiten war die kleine Tangare flügge und bezog einen eigenen Käfig, um auch hier weiterhin versorgt zu werden. Die anfängliche Insektennahrung wird mittlerweile mit Obst (haupsächlich Banane) ergänzt und der Jungvogel ähnelt schon sehr seinen Eltern. Bischofstangaren haben ein überwiegend blaugraues Gefiedert, Schillerfarben zieren die Flügel. Etwa 240 Tangarenarten bewohnen die Tropen und Subtropen Amerikas. Der Berliner Zoo hält und züchte derzeit aber nur noch eine einzige Art. Der letzte Jungvogel gehört schon zur dritten Brut dieses Jahres. In der jetzt dritten Saison brütet ein Zuchtpaar, was seit 2004 im Zoo lebt, mit gutem Aufzuchtserfolg. Im Regelfall besteht ein Gelege aus zwei Eiern. Die Zucht auch kleiner Vögel wird in der Zoowelt zunehmend wichtiger, da sich die Importbedingungen über die Jahre hinweg schrittweise verschlechtert haben.

Zoo Landau, 31.10.08
Abendvortrag mit gemütlichem Ausklang im Zoo Landau in der Pfalz
„Spannende Überlebensstrategien der Frösche“. Das „Jahr für Frosch und Co.“ im Zoo Landau in der Pfalz neigt sich dem Ende zu. Angelehnt an die weltweite Naturschutzkampagne „Das Jahr des Frosches“ des Welt-Zoo- und Aquarien-Verbandes (WAZA), der Europäischen Zoo- und Aquarienvereinigung (EAZA) und vielen anderer Partner gab es im Zoo viele Aktionen und Informationen rund um die weltweit bedrohten Amphibien. Am Freitag, den 7. November 2008 um 19.00 Uhr wird Peter Buchert (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde – DGHT) das diesjährige Vortragsprogramm des Zoos mit dem Vortrag „Spannende Überlebensstrategien der Frösche“ abschließen . Wie schaffen es die meist doch recht kleinen und oft unscheinbaren Frösche eigentlich, in einer Welt zu überleben, in der es vor Fressfeinden nur so wimmelt? Obwohl Frösche auf dem Speiseplan verschiedenster Räuber stehen, haben sie es geschafft, sich ökologische Nischen zu erobern und sich auf raffinierte Art und Weise erfolgreich fortzupflanzen. Die Strategien dabei sind sehr unterschiedlich und reichen vom so genannten „Explosions-Laicher“ bis zur intensiven Brutpflege einzelner Kaulquappen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich durch die verschiedenen Lebensnischen führen und vom Einfallsreichtum der Natur faszinieren zu lassen. Nach dem Vortrag besteht außerdem die Möglichkeit, den Abend bei einer Weinprobe der Zooweine gemütlich ausklingen zu lassen. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich. Der Eintritt inklusive der Zooweinprobe kostet drei Euro pro Person. Weitere Informationen erhalten Sie unter 06341-898229 oder unter www.zoo-landau.de.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 31.10.08
So klein und schon so schön!
Die Schönheit des Ozelots hat stark zu seiner Dezimierung beigetragen. Doch inzwischen hat man ihn zu seinem Schutz auf die Liste 1 des Washingtoner Artenschutzabkommens gesetzt. Langsam erholen sich die Populationen ein bisschen. So war die Freude gross, als am 26.08.2008 Kätzin „Estancia“ (4 Jahre) ein weibliches Jungtier auf die Welt brachte. Kater „Domingo“ (5 Jahre) kam aus dem Zoo Dortmund zu uns und ist an der Aufzucht des Nachwuchses nicht beteiligt. Ozelots leben in Mittel- und Südamerika. Obwohl sie paarweise ein Revier besetzen, sollen sich Katze und Kater unabhängig voneinander aufhalten. Die Jagd findet vorwiegend in der Nacht statt und dann verständigen sie sich durch Rufe. Tagsüber ruhen sie meist im Geäst. Sie sind jedoch auch ausserhalb des Waldes in Busch- als auch Graslandschaften anzutreffen.

Zoo Landau, 31.10.08
Die Würfelnatter – das „Reptil des Jahres 2009“
Mit der ungiftigen und harmlosen Würfelnatter (Natrix tessellata) stellt die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) erstmals eine einheimische Schlangenart als „Reptil des Jahres“ in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Aufgrund ihrer Seltenheit und der starken Gefährdung ihrer Lebensräume in Flussauen ist diese Wasserschlange schon seit Jahrzehnten Gegenstand intensiver Schutzbemühungen. So startete das Bundesland Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (GNOR) bereits in den 80er Jahren ein Artenschutzprojekt. Die DGHT nahm sich der Würfelnatter von 1999 bis 2002 als Träger eines Entwicklungs- und Erprobungsprojektes des Bundesamtes für Naturschutz in Zusammenarbeit mit den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Sachsen besonders an. Aus diesem Grund präsentiert die DGHT das „Reptil des Jahres 2009“ im Zoo Landau als Vertreter aus Rheinland-Pfalz und langjährig befreundetem Kooperationspartner der DGHT-Regionalgruppe Kurpfalz. Fachlich unterstützt wird die Aktion von den österreichischen und schweizerischen Fachverbänden (ÖGH und KARCH) sowie vom NABU Deutschland.

Thüringer Zoopark Erfurt, 30.10.08
Kaninchen, Pferd & Co – hautnah im Erfurter Zoo
Zootiere sind Mitarbeiter eines sozialen Projekts. Seit September findet ein tiergestütztes Projekt im Thüringer Zoopark Erfurt statt. Daran nehmen neun Mädchen teil, die jeden Dienstag Verantwortung für „ihre“ Vierbeiner übernehmen. Jedes Mädchen hat sich ein Pflegetier ausgesucht, das es liebevoll versorgt. Dabei sorgen sie eigenverantwortlich für das Wohlergehen der Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse und Hamster in der Zooschule. Aber nicht nur Kleintiere werden hautnah erlebt, sondern auch Esel, Pferd und die anderen Bewohner des Bauernhofes im Zoo. Für das Projekt wurden Mädchen aus dem Stadtteil Roter Berg eingeladen, die zwischen 10 und 14 Jahren sind. Dies ist ein kostenloses zweistündiges Angebot, das pädagogisch betreut wird. Die Idee lieferte der Zoodirektor Herr Collette selbst, der damit Kindern vom Stadtteil Roter Berg ein Freizeitprojekt der besonderen Art bieten möchte. Mit der organisatorischen Unterstützung von Frau Teply vom Jugendamt und der Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus Roter Berg, sowie Streetworkern vor Ort, konnten schnell Interessenten gefunden werden. Das soziale Projekt besteht nun seit fast zwei Monaten, in dem die Mädchen sich intensiv um die Tiere kümmern, egal ob Fellpflege oder Ausmisten anfällt.

Tropenaquarium Hagenbeck, 30.10.08
Halloween in „Hamburgs Tropen“!
Wer sagt denn, dass Halloween nur etwas für Kinder ist? Auch die Tiere im Tropen-Aquarium Hagenbeck haben ihren Spaß am Gruselfest! Ein orangefarbenes rundes Ding mit ausgeschnittenen Augen, Nase und Mund sorgt für Partystimmung auf dem Madagaskar-Dorfplatz. Die 15-köpfige Gruppe der Kattas im Eingangsbereich von „Hamburgs Tropen“ ist begeistert von dem Kürbis, den die Tiere als Halloween-Gabe bekommen. Neugierig nehmen die Lemuren den Neuzugang in Besitz und untersuchen ihn mit allen Sinnen ganz genau. Auch die lebhaften Zwergmangusten bekommen einen Kürbis mit Gruselgesicht zur Erkundung. Ein willkommenes neues Spielzeug für die Savannenbewohner aus Süd- und Ostafrika. Erst etwas schüchtern, dann voller Aufregung erkundet die Familie die Nutzungsmöglichkeiten der Feldfrucht. Schnell haben sie herausgefunden, dass der faserige Inhalt ihnen schmeckt. Doch es ist ganz schön mühsam das Futter mit den kurzen Vorderbeinen zu erreichen. Sogar die vorwiegend nachtaktive Nashornviper im Giftschlangendorf unterbricht ihren Schlaf um sich dekorativ auf der Halloween-Frucht zu ringeln. Typisch für Halloween präsentiert sich die Vogelspinne auf dem Grinsekopf. Wenn es draußen ungemütlich und kalt wird, ist ein Tag im 26 Grad warmen und üppig grünen Tropen-Aquarium Hagenbeck wie Urlaub zwischendurch.

Tiergarten Nürnberg, 30.20.08
Vortrag von Franz Bagyi über Tricks bei der Naturfotografie

Am Donnerstag, den 6. November 2008 wird der Tierfotograf Franz Bagyi um 19.30 Uhr im Naturkundehaus im Tiergarten Nürnberg seine Tricks verraten. Der Eintritt für den Vortrag unter dem Titel „Ungewöhnliche Wege der Naturfotografie“ ist frei. Der Fotograf ungarischer Abstammung gilt als einer der besten heimischen Outdoor-Fotografen. Die Kunst unter Tarnung auf Fotopirsch zu gehen, hat Bagyi (Jahrgang 1945) zur Perfektion entwickelt. Seine Bilder werden in zahlreichen Magazinen und Bildbänden publiziert. Als ein Meister der Tarnung schafft es der Fotograf Franz Bagyi, bis auf wenige Schritte an wild lebende Tiere heranzukommen. In seinem Buch „Verborgene Blicke“ verrät er, mit welcher Raffinesse er zu außergewöhnlichen Erfolgen kommt. Bagyis Fotos konzentrieren den Blick auf Schönheit und Ästhetik des Wildes.

Zoo Zürich, 30.10.08
Dscheladas – Blutbrustpaviane

Dscheladas, zu Deutsch Blutbrustpaviane, sind im äthiopischen Hochland in Höhenlagen von 1400 bis gegen 5000M.ü.M. heimisch. Die Männchen sind deutlich grösser als die Weibchen. Auffallend ist bei beiden Geschlechtern der sanduhrförmige nackte und rot gefärbte Kehl- und Brustbereich, der ihnen den deutschen Namen gegeben hat. Besonderes Merkmal der Männchen ist die rund 40 cm lange ‚Schultermähne’. Die offene Landschaft in der die Dscheladas leben bietet nachts keinen Schutz vor Raubtieren. Die Geschichte der Dscheladas im Zoo Zürich: Seit 1955 leben Dscheladas im Zoo Zürich. Anfangs der 80er Jahre wurden die beiden Männchen DER (in Zürich geboren) und INGO (aus Stuttgart stammend) neue Haremsführer der kleinen Herde. Während sie in der Wildnis ihrem Harem nur wenige Jahre hätten vorstehen können, behielten sie im Zoo während rund 16 Jahren ihre Macht inne. Ihr zunehmendes Alter, die beiden heranwachsenden jungen Männchen TUSSO und URIS sowie die Inzucht-Problematik machten einen Generationenwechsel absehbar und notwendig. Dabei sollten zwecks Blutauffrischung neue Männchen als spätere Haremsführer in den Bestand ‚eingeschleust‘ werden. Der Zoo Zürich ist einer der führenden Zoos in der Dschelada-Haltung. Abgesehen von einer kleinen, sich kaum reproduzierenden Gruppe in den USA, findet sich diese Art ausserhalb Äthiopiens nur in europäischen Zoos. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm dazu umfasst rund 178 Tiere in 18 Institutionen. Seit 1955 sind 91 Jungtiere geboren worden, von der 25-köpfigen Gruppe sind alle – mit Ausnahme der drei neuen Männchen – echte Zürcher. Das Leben der Tiere soll spannend und attraktiv sein. Dafür sorgen verschiedene Einrichtungen: Zur neuen Anlage gehört ausgedehntes Weideland, in dem sich die Dscheladas ihre Nahrung, zumindest teilweise, selber suchen können. Dank der Ausgestaltung verschiedener Hügel haben die Haremsmännchen ‚Aussichtspunkte’, um die Aktivitäten ihrer Harems und insbesondere die der anderen Männchen überblicken zu können. Elektronisch gesteuerte Futterwurfmaschinen machen es möglich, die Fütterung über den ganzen Tag zu verteilen und die Tiere damit aktiv zu halten. Als Schlafplätze dienen den Dscheladas Felsbänder, die im Winter geheizt werden können. Grosszügige Hintergrundanlagen erlauben zudem eine Abtrennung der einzelnen Haremsgruppen sowie die Unterbringung einer Junggesellengruppe. Im Semien Nationalpark teilt der Walia-Steinbock den Lebensraum mit den Dscheladas. Im Zoo Zürich ist es der Nubische Steinbock. Weitere Mitbewohner in der Anlage sind Klippschliefer und Blauflügelgänse.

Zoo Zürich, 30.10.08
Eröffnung Afrikanisches Gebirge im Zoo Zürich

Der Zoo Zürich erhält eine weitere Attraktion. Am 31. Oktober wird auf 6300m2 der neue Lebensraum Afrikanisches Gebirge eröffnet. Dscheladas, Nubische Steinböcke, Klippschliefer und Blauflügelgänse sind die tierischen Bewohner. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten im letzten Oktober eröffnet der Zoo Zürich seine neuste Attraktion: Die 6300m2 grosse Anlage Afrikanisches Gebirge. Der neue Lebensraumausschnitt kommt an der höchsten Stelle des erweiterten Zoogeländes, direkt unterhalb des Restaurants Altes Klösterli, zu liegen. Der Bau der Anlage ist Teil des Masterplans des Zoo Zürich. Dieser richtet sich nach der vom Weltverband der Zoos erstellten Welt-Zoo-Naturschutzstrategie und wurde in den 90er Jahren erarbeitet. Die Anlage: Das steil abfallende Gelände ist nach dem Vorbild des äthiopischen Hochlandes im Semien Nationalpark gestaltet. Zu sehen sind in der 2600m2 grossen Aussenanlage steile Hügel- und Felslandschaften, karge Flächen, bepflanzt mit Wachholdern, Baum-Erikas, leuchtenden Fackellilien und Lobelien. Felsnischen, die beheizt werden können, dienen als witterungsgeschützte Schlafplätze für die Dscheladas. Die Bewohner und ihre Beobachter: Hauptbewohner der neuen Anlage sind die 25 auch Blutbrustpaviane genannten Dscheladas. Aktuell wird mit Spannung erwartet, wie die Paviane, die sich sozial in Harems organisieren, ihr Zusammenleben gestalten werden. Dieses äusserst spannende Sozialverhalten macht sie für die Besucher doppelt interessant. Die Besuchereinrichtungen spielten beim Bau der Anlage denn auch eine wichtige Rolle. In drei lehmverputzten, mit Schilf bedachten Rundhütten wurden ein Kiosk, ein Beobachtungsposten mit Forscherecke und eine Ausstellung untergebracht. Zu beobachten gibt es neben den Dscheladas Klippschliefer, Blauflügelgänse und Nubische Steinböcke. Kosten und Finanzierung: Die Gesamtkosten zum Bau der Anlage belaufen sich auf CHF 6.5 Mio, was vollumfänglich durch Spenden finanziert werden konnte. Massgeblich daran beteiligt haben sich die Jubiläumsstiftung der Credit Suisse, das Zoofäscht-Komitee, die Malou-Stiftung, die Tiergartengesellschaft sowie viele private Donatoren.

Zoo Köln, 30.10.08
Neue Parkplätze am Kölner Zoo

Ab Montag, dem 3. November 2008 beginnen die Bauarbeiten für insgesamt 75 neue Parkplätze am Kölner Zoo. Die zuständige Bezirksregierung Nippes hat den Beschluss zur Schaffung zusätzlichen Parkraums mit großer Mehrheit gefaßt. Dieser entsteht entlang der Zoo-Grenzmauer auf der Riehler Straße ab Höhe Südamerikahaus bis zur KVB-Haltestelle Zoo/Flora. Mit dieser Maßnahme reagiert die AG Zoologischer Garten Köln auf die Parkplatzproblematik rund um den Zoo. Es wäre wünschenswert, wenn z.B. eine Parkpalettenlösung unterhalb der Zoobrücke ebenfalls in der Zukunftrealisiert werden könnte. Damit wäre Zoobesuchern und Anwohnern gleichermaßen geholfen. Eventuell kann es aufgrund der Bauarbeiten zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Zoo Augsburg, 30.10.08
Neues aus dem Zoo

Die Winterzeit hat begonnen, nicht nur was die Uhrzeit betrifft. Auch die Temperaturen sind stark in den Keller gegangen. Obwohl für die nächsten Tage wieder besseres Wetter vorhergesagt ist, wird es Zeit auch im Zoo die Winterzeit einzuläuten. Und das bedeutet: Die Eintrittspreise gehen runter!!! Ab 1. November gelten im Zoo wieder die Winterpreise. Ab dann heißt es für Erwachsene 6.- ¤, für Kinder 3.- ¤ und am Freitag gilt natürlich weiterhin der Familientag zu noch weiter reduzierten Konditionen (Erwachsene 5.- ¤, Kinder 2.- ¤). Ganz neu im Angebot ist dann auch die Familiensparkarte. Sie wird wie eine Streifenkarte im Bus benützt und damit können 4 x Erwachsene und 6 x Kinder den Zoo besuchen. Bei einem Preis von 44.- ¤ lohnt sie sich eigentlich erst bei den Sommerpreisen so richtig, aber man kann natürlich gleich an Weihnachten denken – sie wäre sicherlich ein schönes Geschenk für die ganze Familie. Am 1. November ist noch ein weiterer wichtiger Tag: es endet nämlich eigentlich die Quarantäne der Nashörner. Allerdings gibt es einen Haken: die Ergebnisse der letzten Blutproben müssen negativ vorliegen und da stehen noch ein paar Resultate aus. Alle hoffen, dass sie bis zum Freitag im Zoo eingegangen sind, aber garantiert werden kann es leider nicht. Wenn es denn klappen sollte (und das hoffen alle Zoomitarbeiter und auch alle Nashörner), so werden die Salzburger Tiere sicher die ganze Zeit im Außengehege zu sehen sein. Die südafrikanischen werden nur immer kurzfristig ins Freie können. Dies hat zwei Gründe: Einmal die Eingewöhnung an die Außenanlage und natürlich auch die Gewöhnung an das Augsburger Klima. Wir versuchen unsere Besucher in jedem Fall über die Medien auf dem Laufenden zu halten.

Zoo Emmen, 30.10.08
Rutschpartie im bunten Lichtermeer – Zoo Emmen bringt Farbe ins winterliche Grau.

Alles glitzert, alles glänzt auf den langen Pfaden des winterlichen Zoo Emmen: An sieben Tagen im Dezember und Januar erstrahlen dort die Gehege samt tierischer Bewohner im Glanze der Farben und Lichter. Eine spiegelglatte Fläche lädt zusätzlich zu einem heiteren Tänzchen auf dem „Eis“ ein. Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen in unangenehme einstellige Bereiche sinken, die Sonne sich immer weniger blicken lässt und alles in einem einheitlichen Grau erscheint, wünscht sich fast jeder ein wenig Farbe und Glanz in seinen Alltag. Gerade für diese dunkle Zeit im Jahr hat sich das Zoo Emmen Team etwas ganz Besonderes für seine Besucher ausgedacht: An insgesamt sieben Tagen im Dezember und Januar (20./ 21./ 26./ 27./ 28.12.08 und 03./ 04.01.09) blitzen und funkeln überall bunte und zugleich energiesparende LED-Lichter bis in den Abend, erleuchten die Tiere in ihren Gehegen und hüllen die Umgebung in einen farbenfrohen Mantel. Bis 20 Uhr warten in den warmen Innengehegen Savannentiere, Elefanten, Krokodile und die Tiere im Aquarium darauf von den „nachtaktiven“ Besuchern entdeckt zu werden. Im Freien können sich dann Bisons und Seelöwen im bunten Licht von ihrer besten Seite zeigen. Diese „Lichttherapie“ für die ganze Familie oder auch für einen romantischen Gang zu zweit verjagt den Winterblues in kürzester Zeit. Auch eine lustige Rutschpartie darf im Programm nicht fehlen. Auf einer glatten Kunststofffläche kann mit speziellen Schlittschuhen nach Lust und Laune geschlittert werden. Noch mehr Farbenpracht gibt es beim Elefantenhaus zu entdecken. Ein Kunstspektakel aus Lichtern, das sich augenblicklich zu neuen atemberaubenden Kreationen umgestaltet, zieht auch den abgeklärtesten Besucher in seinen Bann. Wer bei nächtlicher Lichterwanderung etwas durchgefroren oder wegen zu vieler Pirouetten hungrig geworden ist, bedient sich einfach im Restaurant „Pavilioen“. Auch an vielen kleinen Buden überall im Zoo gibt es heiße Schokolade, Glühwein oder man lässt sich die niederländischen Spezialitäten wie „Stamppot“, ein leckerer Eintopf mit Kartoffeln und Räucherwurst, oder die schmackhafte grüne Erbsensuppe mit Speck schmecken. Zu Ende geht dieser farbenfrohe Abend mit einer eindrucksvollen Lasershow, die die Savanne in ein fantastisches Lichtermeer taucht. Eintritt pro Person ab 17 Uhr für 10 Euro. Besucher, die bereits im Zoo sind, zahlen einen kleinen Aufschlag: Winterlichter Arrangement: von 10 bis 20 Uhr inklusive leckerer Erbsensuppe für nur 22 Euro. Weitere Informationen zum Zoo Emmen finden Sie auf der deutschsprachigen Homepage unter www.zooemmen.de.

Zoo Wuppertal, 30.10.08
Virtueller Rundgang durch die neue Königspinguinanlage

3D-Animation auf der Internetseite des Zoos. Das neue Highlight des Wuppertaler Zoos, die neue Königspinguinanlage, nimmt immer weiter Gestalt an. Nachdem im August der 15 Meter lange Acrylglastunnel erfolgreich in die Anlage eingesetzt wurde, schritten die Arbeiten zügig voran. Auch die Kunstfelsarbeiten, die der Anlage ihren optischen Schliff verleihen werden, haben mittlerweile längst begonnen. Man darf nun sehr gespannt auf die Fertigstellung der Anlage warten, die eine der größten und modernsten Anlagen für Königspinguine in Europa sein wird. Schon jetzt können sich alle Interessierten einen ersten eigenen Eindruck von der Anlage verschaffen. Im Internet ist seit kurzem eine vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. beauftragte 3D-Animation zu sehen, in der man in einem virtuellen Rundgang durch die neue Anlage geführt wird. Dank der bewegten Bilder lässt sich bereits erahnen, wie beeindruckend die neue Anlage und vor allem deren Höhepunkt – der Gang durch den Acrylglastunnel unter der Wasseroberfläche – sein werden. Aus dem Tunnel heraus werden die Zoobesucher, denen die Animation bereits seit dem NRW-Tag in einem Infopavillon im Zoo präsentiert wird, künftig die Pinguine beim Schwimmen und Tauchen beobachten und sich von den eleganten Bewegungen der hervorragend an das Wasser angepassten Vögel begeistern lassen können. Die 3D-Animation der neuen Königspinguinanlage ist über die Internetseite des Wuppertaler Zoos www.zoo-wuppertal.de abrufbar.



Natur- und Artenschutz – Meldungen

sueddeutsche.de - 31. Okt. 2008
Eier von seltener Brückenechse in Neuseeland gefunden
Erstmals seit 200 Jahren ist in Neuseeland wieder ein Nest mit den Eiern einer Brückenechse gefunden worden. Das berichteten Vertreter eines Naturreservats in der Nähe der Hauptstadt Wellington. In dem jetzt gefundenen Nest könnten sich bis zu zehn Eier befinden, bis zum März würden die Reptilien schlüpfen. Brückenechsen kommen nur in Neuseeland vor. Sie sind ein Relikt aus der Urzeit vor 200 Millionen Jahren und werden deshalb auch als lebende Fossilien bezeichnet.

Welt online - 31. Okt. 2008
Brückenechsen-Eier in Neuseeland gefunden
Erstmals seit 200 Jahren ist auf der Nordinsel Neuseelands wieder ein Nest mit den Eiern einer Brückenechse gefunden worden. Das berichteten Vertreter des Karori Naturreservats in der Nähe der Hauptstadt Wellington. Angestellte des Reservats hätten vier Eier in der Größe von Tischtennisbällen gefunden, hieß es.

Krone.at - 2. Nov. 2008
Lebendes "Fossil"
In Neuseeland sind die Eier eines seltenen Reptils, das seit den Dinosauriern auf der Erde lebt, nach mehr als 200 Jahren wieder in freier Wildbahn gesichtet worden. Die Tuataras leben seit mehr als 225 Millionen Jahren auf der Erde, im 18. Jahrhundert wurden sie allerdings durch den Menschen beinahe ausgerottet. Daher wurde eine eigene Tuatara-Forschungsstation eingerichtet, in der die Reptilien gezüchtet und untersucht werden. Ab 2005 wurden die ersten Tiere wieder ausgesiedelt. Der Fund des Nestes nährt die Hoffnung, dass Tuataras wieder in Neuseelands Wildbahn heimisch werden könnten.

Neues Deutschland - 3. Nov. 2008
Nationalparks im Schlussverkauf
Brasiliens Nationalparks werden privatisiert. Wie Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und Umweltminister Carlos Minc nun beschlossen haben, sollen Firmen Vermarktung und Tourismusmanagement der insgesamt 64 Schutzgebiete übernehmen. In Brasilien war bisher seit 1997 lediglich das Tourismusgeschäft des durch die weltgrößten Wasserfälle bekannten Nationalparks von Iguaçu in privater Hand. Doch noch in diesem Jahr werden die ersten Konzessionen für drei weitere Schutzgebiete, Rio de Janeiros Nationalpark Tijuca und die Meeresnationalparks Fernando de Noronha in Pernambuco sowie Abrolhos in Bahia, vergeben. Bis 2010, so der Regierungsplan, soll der Service von insgesamt zehn Nationalparks privatisiert sein. Die mit der Privatisierung eingesparten Finanzmittel, so Umweltminister Carlos Minc, sollen zur Verbesserung der Infrastruktur der Nationalparks verwandt und damit die Besucherzahlen bis 2010 verdoppelt werden. Beschlossene Sache ist beispielsweise die umstrittene Asphaltierung der Straße von Parati quer durch den Atlantischen Regenwald-Nationalpark Serra da Bocaina nach Cunha im Süden Rio de Janeiros.

derstandard.at - 05.11.2008
Brasilien: Tierischer Artenvielfalt droht deutliche Verknappung
Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Tierarten ist in Brasilien dramatisch angestiegen. In den 15 Jahren zwischen 1989 und 2004 habe sich diese Zahl von 217 auf 627 erhöht und damit praktisch verdreifacht, teilte das Umweltministerium in Brasilia nach Medienberichten vom Mittwoch mit. In dem vom Ministerium jetzt veröffentlichten Bericht "Das Rote Buch der vom Aussterben bedrohten brasilianischen Fauna" befinden sich unter anderen der Amazonas-Manati (Trichechus inunguis), ein ständig im Wasser lebendes Säugetier aus der Familie der Seekühe, und eine im Land als "Jaguatirica" bekannte Unterart des Ozelots (Leopardus pardalis). Der Anstieg der Zahl der bedrohten Tiere sei in erster Linie auf die wirtschaftlichen Entwicklung Brasiliens zurück zu führen, sagte Umweltminister Carlos Minc. Die Waldzerstörung, die Zunahme der Sojaplantagen und vor allem die Gier nach Gewinn seien die Hauptgründe.

Neues Deutschland - 3. Nov. 2008
Nationalparks im Schlussverkauf
Brasiliens Nationalparks werden privatisiert. Wie Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und Umweltminister Carlos Minc nun beschlossen haben, sollen Firmen Vermarktung und Tourismusmanagement der insgesamt 64 Schutzgebiete übernehmen. In Brasilien war bisher seit 1997 lediglich das Tourismusgeschäft des durch die weltgrößten Wasserfälle bekannten Nationalparks von Iguaçu in privater Hand. Doch noch in diesem Jahr werden die ersten Konzessionen für drei weitere Schutzgebiete, Rio de Janeiros Nationalpark Tijuca und die Meeresnationalparks Fernando de Noronha in Pernambuco sowie Abrolhos in Bahia, vergeben. Bis 2010, so der Regierungsplan, soll der Service von insgesamt zehn Nationalparks privatisiert sein. Die mit der Privatisierung eingesparten Finanzmittel, so Umweltminister Carlos Minc, sollen zur Verbesserung der Infrastruktur der Nationalparks verwandt und damit die Besucherzahlen bis 2010 verdoppelt werden. Beschlossene Sache ist beispielsweise die umstrittene Asphaltierung der Straße von Parati quer durch den Atlantischen Regenwald-Nationalpark Serra da Bocaina nach Cunha im Süden Rio de Janeiros.

berlinonline.de - 05.11.2008
Klimawandel bedroht Lemminge
Viel stärker als ihr angeblicher Hang zum Massenselbstmord bedroht der Klimawandel die Existenz der Lemminge. Wie norwegische Wissenschaftler herausgefunden haben, ist die Zahl der kleinen Nagetiere im südlichen Landesteil deutlich zurückgegangen. Grund sei die im Winter nun häufig fehlende und sich auch sonst verändernde Schneedecke. Diese Entwicklung bedrohe den Bestand der Lemminge dieser Region, schreiben die Forscher von der Universität Oslo im britischen Fachjournal «Nature» (Bd. 456, S. 93 bis 97) vom Donnerstag. Als wichtigste bereits sichtbare Veränderung nannte das Team um die Biologen Nils Stenseth und Kyrre Kausrud das Ausbleiben der früher regelmäßig alle drei bis fünf Jahre auftretenden Bevölkerungsexplosion unter Lemmingen. Die danach folgenden Massenwanderungen zur Suche nach Futter, bei denen sich große Tiergruppen massenweise zum Schwimmen ins Wasser stürzten, führten zum Mythos von angeblichen Massenselbstmorden. Tatsächlich aber folgten auf eine starke Bestandszunahme Hunger und Aggressivität bei der Konkurrenz um die nun zu geringe Nahrungsmenge. Beides reduzierte die Bestände jeweils kräftig.

NZZ online - 2. Nov. 2008
Der Untergang der Unflexiblen
Die Säugetiere der Welt sind gezählt. Weltweit haben Wissenschafter Daten über alle Arten zusammengetragen und ihre Zukunftschancen eingeschätzt. Wer wird es schaffen? Und von wem müssen wir uns verabschieden? Die gute Nachricht zuerst: Dem Vielfrass geht es wieder besser. Der Bestand des kleinen Raubtiers erholt sich, wie auch die Zahlen 36 weiterer Säugetiere erfreulicherweise bergauf gehen. Erfolgreich gegen den Artenschwund stemmen sich auch der Biber und das Wildpferd. Dies ergab die grösste bisher durchgeführte Zählung, die Anfang Oktober auf der Welt-Naturschutz-Konferenz in Barcelona vorgestellt und im renommierten Wissenschaftsmagazin «Science» analysiert wurde. In den kommenden Monaten sollen zudem genauere Angaben über Trends folgen.

RP online - 29. Okt. 2008
WWF: Menschheit verbraucht Vorräte der Erde viel zu schnell
Der Raubbau an der Erde nimmt einer WWF-Studie zufolge immer dramatischere Formen an. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen so weitergehe wie bisher, seien bis zum Jahr 2035 zwei Planeten nötig, um den Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken, sagte der WWF-Direktor für Umwelt- und Naturschutz, Christoph Heinrich, bei der Vorstellung des „Living Planet Reports“. Die vorherige Untersuchung sah diese Entwicklung erst für das Jahr 2050 voraus. „Die ökologische Krise wird uns um ein Vielfaches härter treffen als die aktuelle Finanzkrise“, sagte Heinrich weiter.

Umwelt online - 30. Okt. 2008
Weltspartag: Mit ForestFinance zum „Weltbaumspartag“
"Und was wünschen Sie sich?" lautet das diesjährige Motto zum Weltspartag am 30. Oktober. Normalerweise würde die Wunschliste der Befragten vermutlich von der Reise über das Auto bis hin zum Eigenheim reichen. Aus aktuellem Anlass wünschen sich viele Sparer am Weltspartag aber vor allem Geldanlagen, die Sicherheit bieten. Waldinvestments bieten die Möglichkeit, anders zu investieren: Wer dieses Jahr zum Weltspartag Nachhaltigkeit mit attraktiven Renditechancen verbinden möchte, investiert sein Geld in Wald – beispielsweise mit dem WaldSparBuch des Bonner Waldinvestment-Spezialisten ForestFinance. Dieses bietet eine prognostizierte jährliche Rendite von bis zu 9,4 Prozent – und zwar ökologisch und sozial nachhaltig. Für einmalig 2.600 Euro wird der WaldSparer Pächter von 1.000 Quadratmetern Tropenwald in Panama. Die Edelhölzer werden nach den Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) auf Brachflächen aufgeforstet und umweltfreundlich bewirtschaftet. Nach 25 Jahren werden die Bäume geerntet und die Erträge an den WaldSparer ausgeschüttet. Während der Laufzeit werden Durchforstungserlöse ausgeschüttet.

PR-inside.com - 1. Nov. 2008
Troge kritisiert umweltschädliche Subventionen
In Deutschland fließen nach Angaben des Umweltbundesamts (UBA) jedes Jahr Milliarden Euro in umweltschädliche Subventionen. Allein 2006 summierten sich derartige Hilfszahlungen auf knapp 42 Milliarden Euro, wie die «Wirtschaftswoche» unter Verweis auf eine UBA-Studie berichtete. Damit wurden Wasser, Boden, Luft und Artenvielfalt geschädigt und der Klimawandel beschleunigt. «Umweltschädliche Subventionen konterkarieren die vielen Bemühungen im Umweltschutz», kritisierte UBA-Präsident Andreas Troge. Er schlug ein Subventionscontrolling vor, das staatliche Begünstigungen stets einem «Umweltcheck» unterwirft.

Zeitung für Pressemitteilungen - 3. Nov. 2008
Fast 42 Milliarden Euro Subventionen schaden dem Umweltschutz
In Deutschland gab es im Jahr 2006 Subventionen von knapp 42 Milliarden Euro mit negativen Wirkungen auf Gesundheit und Umwelt. Dies ist das Ergebnis der Studie des Umweltbundesamtes „Umweltschädliche Subventionen in Deutschland“. Die Palette der negativen Umweltwirkungen reicht von der Förderung des Klimawandels über die Beeinträchtigung der Wasser-, Boden- und Luftqualität bis hin zur Erhöhung der Flächeninanspruchnahme und der Verringerung der Artenvielfalt.

Hamburger Abendblatt - 4. Nov. 2008
Die Mittel für den Naturschutz verdoppeln!
Über Hunderte von Millionen Jahren hat das Leben auf der Erde vielfältige Ausdrucksformen an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen entwickelt. Dieser Reichtum gerät immer stärker unter Druck. Der aktuelle Verlust an Arten übersteigt die natürliche Aussterbe-Rate um das 100- bis 1000-Fache. Er reißt ein großes Loch in das Naturkapital des Planeten, das gravierender ist als jede Finanzkrise. Denn Aktienkurse können wieder steigen. Die Verluste in der Flora und Fauna sind dagegen nicht mehr rückgängig zu machen. Dabei geht es nicht nur um den ästhetischen Wert der biologischen Vielfalt, sondern auch um wirtschaftliche Einbußen, die durch die Naturzerstörung entstehen. Schätzungen zufolge kostet die weltweite Abholzung der Wälder zwischen zwei und fünf Billionen Euro pro Jahr. Die Verluste der Fischereiwirtschaft durch die Überfischung der Weltmeere werden jährlich auf umgerechnet knapp 40 Milliarden Euro taxiert. Um den Artenschwund zu stoppen, ist mehr gefragt, als Konferenzen einzuberufen, Konventionen zu verabschieden oder sich hehre Ziele zu stecken. Die Zusage von zusätzlichen 500 Millionen bis 2012 von Bundeskanzlerin Angela Merkel war auf dem Bonner Weltgipfel zur Biologischen Vielfalt im Mai ein ermutigendes Signal, zumal anschließend jährlich 500 Millionen Euro für weltweite Projekte zur Verfügung gestellt werden sollen. Nun erhoffe ich mir auch in Deutschland einen mutigen Schritt, so könnten zum Beispiel die Mittel für den Naturschutz verdoppelt werden. Es ist längst überfällig, dass die Gesellschaft den Erhalt der biologischen Vielfalt als Aufgabe genauso ernst nimmt wie den Umwelt- und Klimaschutz.

agrarheute.com - 5. Nov. 2008
Globale Naturschutzkonferenz warnt vor Verlust von Feuchtgebieten
Vor dieser Entwicklung warnten am Dienstag die Teilnehmer der 10. Konferenz zur Ramsar-Konvention nach mehrtägigen Diskussionen in der südkoreanischen Stadt Changwon in einer Abschlusserklärung. Das Ramsar-Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebieten war 1971 im Iran vereinbart worden. Der gefährliche Trend beschleunige sich aufgrund "großer Veränderungen bei der Landnutzung, der Umleitung von Wasser sowie der Infrastrukturentwicklung", heißt es in der unter anderem an die Regierungen gerichteten "Changwon-Erklärung". Zu Feuchtgebieten werden beispielsweise Seen, Auwälder, Moore, Oasen und Wattflächen gezählt. Sie sind vor allem in Hinblick auf künftige Klimaveränderungen wichtige Rückzugsräume für viele geschützte Vogelarten.

Tagesspiegel - 4. Nov. 2008
Ökostrom belastet Watt
Windkraftanlagen sind klimafreundlich, denn sie produzieren Strom, ohne dabei Treibhausgase auszustoßen. Dennoch kann diese Art der Energieerzeugung die Umwelt ziemlich strapazieren. Das ist zurzeit an der Nordseeküste zu beobachten, wo 45 Kilometer vor der Insel Borkum der erste deutsche Offshore-Windkraftpark „Alpha Ventus“ errichtet wird. Zur Verbesserung der Klimabilanz will die Bundesregierung in den nächsten Jahren gleich mehrere Windparks auf hoher See bauen lassen. Naturschützer wiederum kritisieren die lauten Rammen, deren Lärm beim Bau der Fundamente das Leben in mehreren Kilometern Umkreis beeinträchtigt. „Vor allem die seltenen Schweinswale mit ihrem empfindlichen Gehör könnten dauerhaft vertrieben werden“, sagt Hans-Ulrich Rösner vom WWF. Zudem befürchtet er, dass später Zugvögel in die Rotoren geraten – auf dem Festland zumindest findet man etliche geschredderte Vögel, bis hin zu Seeadlern. Auch Schiffe könnten mit den Anlagen kollidieren und das nahe Wattenmeer durch eine Ölpest gefährden, warnt Rösner. Das Watt ist aber noch in anderer Hinsicht bedroht. Denn um den Strom der Windkraftanlagen ans Festland zu transportieren, müssen dicke Kabel quer durch das weltweit einmalige Ökosystem verlegt werden. Die Naturschützer fordern daher, den Strom der entstehenden Windenergieanlagen zu sammeln und auf höchstens zwei Trassen durchs Watt zu leiten.

Europaticker - 4. Nov. 2008
Seit zehn Jahren Nationalpark-Wacht im Niedersächsischen Wattenmeer
Seit zehn Jahren sind sie bei jedem Wetter unterwegs im Dienst der guten Sache: Die Mitarbeiter der Nationalpark-Wacht im Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Bei der gemeinsamen Jahres-Dienstbesprechung mit Vertretern der Nationalparkverwaltung und des Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz nahmen sich die Beteiligten anlässlich des Jubiläums Zeit für Rückschau und Ausblick auf die Bedeutung der "Ranger", wie sie im Volksmund kurz genannt werden. Das Berufsbild des hauptamtlichen Rangers oder Naturschutz-Wartes ist in Deutschland noch vergleichsweise jung. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass auch der spannendste Lehrpfad den Menschen die Natur nicht so nachhaltig vermitteln kann, wie die direkte Begegnung mit einem fachkundigen Naturführer. Angesichts der steigenden Akzeptanz ist der Wunsch nach einer noch intensiveren Betreuung im Gelände bei Einheimischen und Gästen spürbar. Deshalb ist es ein gemeinsames Ziel, die hauptamtliche Nationalpark-Wacht personell aufzustocken, damit das zweitgrößte Schutzgebiet Deutschlands ausreichend betreut und den Menschen nahegebracht werden kann.

China Observer - 1. Nov. 2008
China: Paradies für Pandas - Das Naturschutzgebiet Wolong
Das Naturschutzgebiet Wolong in der Provinz Sichuan gilt als der wichtigste Lebensraum für Pandabären. Wolong liegt etwa 100 Kilometer von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, entfernt. Vor rund 20 Jahren war der einst üppige Bestand Sichuans an Bambus, dem wichtigsten Nahrungsmittel der Pandabären, auf ein bedrohliches Maß geschrumpft. Das Leben der Pandas war dadurch ernsthaft bedroht. Heute wachsen im Naturschutzgebiet Wolong wieder üppige Bambushaine. Die Pandas, eine der ältesten Tierarten auf unserem Planeten, sind heute in Wolong nicht mehr vom Aussterben bedroht.

agrarheute.de - 3. Nov. 2008
Eier mit Siegel "Tierschutz geprüft" jetzt im Handel
Ab November kommen die ersten Eier mit dem Siegel "Tierschutz geprüft" in Süddeutschland in den Handel. Das Siegel steht für Eier aus Boden- und Freilandhaltung nach Tierschutzkriterien. Die Anforderungen für das Siegel haben deutsche Tierschutzverbände und der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e. V., KAT, festgelegt. Für das Siegel können sich nur Betriebe zertifizieren, die dem KAT-Qualitätssicherungssystem angeschlossen sind. Die wichtigsten Anforderungen für die Vergabe des neuen Siegels sind: Das Kürzen der Schnäbel ist grundsätzlich verboten. Die Tiere müssen jederzeit uneingeschränkt Zugang zu einem Scharrraum haben, der 50 Prozent der Stallgrundfläche umfasst. Die Besatzdichte ist auf sieben Hennen pro Quadratmeter beschränkt. Im Stall dürfen maximal 9.000 Hennen in Gruppen von 1.500 Tieren gehalten werden. Der Einfall von natürlichem Tageslicht ist obligatorisch. Den Legehennen müssen eine größere Nestfläche und Sitzstangen zur Verfügung stehen. Auf Gentechnik im Futter muss komplett verzichtet werden.

Welt online -3. Nov. 2008
Ehemaliger Tierschutzvereinschef gesteht Untreue
Laut Staatsanwaltschaft hat Wolfgang Poggendorf, früherer Chef des Hamburger Tierschutzvereins, eine "gewissenlose Gesinnung" gezeigt. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, in neun Fällen Vereinsvermögen veruntreut oder unterschlagen zu haben. Vor Gericht zeigt der 71-Jährige Reue und gesteht. Zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung und die Zahlung von 40.000 Euro an die Staatskasse, dieses Urteil fordert die Staatsanwaltschaft. Poggendorf, der erst Geschäftsführer und dann Vorstand des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 (HTV) war, werden acht Fälle von Unterschlagung und Untreue vorgeworfen. Dem Verein soll ein Schaden von 300.000 Euro entstanden sein.

vbio.de - 03.11.2008
Hering schlecht, Dorsch gut - WWF sorgt sich um Fischbestand
Die Umweltschutzorganisation WWF hat die neuen Fangquoten für den Ostsee-Hering kritisiert. Die beschlossene Kürzung reiche nicht aus, um für eine Erholung des Herings zu sorgen. Für die ebenfalls beschlossenen Dorsch-Quoten fand der WWF indes lobende Worte. Der WWF kritisiert die am Montagabend in Luxemburg beschlossenen Fangquoten für den Ostsee-Hering. „Europas Fischereiminister riskieren die Zukunft des Herings und damit die Zukunft vieler Fischer. Sie ignorieren zum wiederholten Male die Empfehlungen der Wissenschaft zugunsten kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen“, so WWF-Expertin Karoline Schacht. Die beschlossene Kürzung der Fangquote um 39 Prozent sei zwar ohne Zweifel eine „verdammt bittere Pille für die Fischer“, reiche aber trotzdem nicht aus, um für eine Erholung des Herings zu sorgen. Die Bestände sind aufgrund mehrerer schwacher Jahrgänge unter Druck geraten. Als mögliche Ursache gilt neben der Überfischung auch der Klimawandel.

derstandard.at - 03.11.2008
WWF: Fisch ist kein Müll
Pro Jahr werden eine Million Tonnen Fisch wieder über Bord geworfen. Darauf machte der World Wide Fund for Nature (WWF) am Montag unter Berufung auf eine eigene Studie aufmerksam. Dabei handelt es sich um den sogenannten Beifang, unter anderem mehrere Millionen Haie und 250.000 Meeresschildkröten. "Beifang ist eine unglaubliche Verschwendung und eine der größten Bedrohungen für viele Meerestiere", sagte WWF-Fischereiexperte Georg Scattolin in einer Aussendung. Die Verschwendung ist laut WWF besonders in der Nordsee alarmierend. Pro Jahr werde ein Drittel des Fangs als Müll über Bord geworfen. Das sind eine Million Tonnen Fisch und andere Meerestiere. So würden für jedes Kilo Seezunge, das in den Verkauf kommt, bis zu sechs Kilo Meerestiere entsorgt, für jedes Kilo Norwegischen Hummer (Scampi) bis zu fünf Kilo. Meist handle es sich dabei um Fische, die zu klein sind oder für die die Fischer keine Fangquote haben. So würden die Fischbestände unnötig geplündert, zudem entstehen enorme wirtschaftliche Schäden.

Tagesspiegel - 4. Nov. 2008
Ökostrom belastet Watt
Windkraftanlagen sind klimafreundlich, denn sie produzieren Strom, ohne dabei Treibhausgase auszustoßen. Dennoch kann diese Art der Energieerzeugung die Umwelt ziemlich strapazieren. Das ist zurzeit an der Nordseeküste zu beobachten, wo 45 Kilometer vor der Insel Borkum der erste deutsche Offshore-Windkraftpark „Alpha Ventus“ errichtet wird. Zur Verbesserung der Klimabilanz will die Bundesregierung in den nächsten Jahren gleich mehrere Windparks auf hoher See bauen lassen. Naturschützer wiederum kritisieren die lauten Rammen, deren Lärm beim Bau der Fundamente das Leben in mehreren Kilometern Umkreis beeinträchtigt. „Vor allem die seltenen Schweinswale mit ihrem empfindlichen Gehör könnten dauerhaft vertrieben werden“, sagt Hans-Ulrich Rösner vom WWF. Zudem befürchtet er, dass später Zugvögel in die Rotoren geraten – auf dem Festland zumindest findet man etliche geschredderte Vögel, bis hin zu Seeadlern. Auch Schiffe könnten mit den Anlagen kollidieren und das nahe Wattenmeer durch eine Ölpest gefährden, warnt Rösner. Das Watt ist aber noch in anderer Hinsicht bedroht. Denn um den Strom der Windkraftanlagen ans Festland zu transportieren, müssen dicke Kabel quer durch das weltweit einmalige Ökosystem verlegt werden. Die Naturschützer fordern daher, den Strom der entstehenden Windenergieanlagen zu sammeln und auf höchstens zwei Trassen durchs Watt zu leiten.

spiegel.de - 31.10.2008
Afrikas Schicksals-See
Das Great Rift Valley, der Große Afrikanische Grabenbruch, ist wie eine große Narbe, die das Horn von Afrika vom Rest des riesigen Kontinents trennt. 6000 Kilometer Ausdehnung von Nord nach Süd - von Syrien bis Mosambik hat das Aneinanderreiben der Arabischen und Afrikanischen tektonischen Platten ein Tal in den Kontinent gemeißelt, das manchmal nur 30 Kilometer, manchmal hundert Kilometer breit ist. In Ostafrika gabelt es sich in das Östliche und das Westliche Rift. ... Prominent im mittleren oberen Bereich prangt der riesige Viktoriasee - der größte See Afrikas. Zum Vergleich: Er ist nur wenig kleiner als Bayern. Und westlich von ihm, wie an einer Sichel aufgereiht, umrahmen ihn von Norden nach Süden der Albert-, der Edward-, der Kivu- und der Tanganyika-See. Der Viktoriasee ist Symbol für unüberlegtes Eingreifen in die Natur: In den sechziger Jahren siedelte man hier gezielt den Nilbarsch an, die Fischereiwirtschaft rieb sich schon die Hände angesichts der zu erwartenden Gewinne aus dem Geschäft mit dem begehrten Speisefisch. Und tatsächlich - der Nilbarsch, nun Viktoriabarsch genannt, vermehrte sich rasend schnell in seiner neuen Umgebung. Doch den Preis für den Erfolg musste mal wieder die Natur zahlen: Der Raubfisch rottete innerhalb von 40 Jahren die ehemals 400 Fischarten im Viktoriasee fast vollständig aus, die ganze Region ist mittlerweile abhängig von der Fischindustrie, die sich nur noch um den Viktoriabarsch dreht. Der Film "Darwins Alptraum" erzählt die Verwicklungen, die Korruption und die Ungerechtigkeiten, die mit dem Viktoriabarsch-Geschäft verknüpft sind. Wie sich die wirtschaftliche und soziale Lage der Region entwickeln wird, ist ungewiss.

Europaticker - 4. Nov. 2008
Seit zehn Jahren Nationalpark-Wacht im Niedersächsischen Wattenmeer
Seit zehn Jahren sind sie bei jedem Wetter unterwegs im Dienst der guten Sache: Die Mitarbeiter der Nationalpark-Wacht im Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Bei der gemeinsamen Jahres-Dienstbesprechung mit Vertretern der Nationalparkverwaltung und des Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz nahmen sich die Beteiligten anlässlich des Jubiläums Zeit für Rückschau und Ausblick auf die Bedeutung der "Ranger", wie sie im Volksmund kurz genannt werden. Das Berufsbild des hauptamtlichen Rangers oder Naturschutz-Wartes ist in Deutschland noch vergleichsweise jung. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass auch der spannendste Lehrpfad den Menschen die Natur nicht so nachhaltig vermitteln kann, wie die direkte Begegnung mit einem fachkundigen Naturführer. Angesichts der steigenden Akzeptanz ist der Wunsch nach einer noch intensiveren Betreuung im Gelände bei Einheimischen und Gästen spürbar. Deshalb ist es ein gemeinsames Ziel, die hauptamtliche Nationalpark-Wacht personell aufzustocken, damit das zweitgrößte Schutzgebiet Deutschlands ausreichend betreut und den Menschen nahegebracht werden kann.

China Observer - 1. Nov. 2008
China: Paradies für Pandas - Das Naturschutzgebiet Wolong
Das Naturschutzgebiet Wolong in der Provinz Sichuan gilt als der wichtigste Lebensraum für Pandabären. Wolong liegt etwa 100 Kilometer von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, entfernt. Vor rund 20 Jahren war der einst üppige Bestand Sichuans an Bambus, dem wichtigsten Nahrungsmittel der Pandabären, auf ein bedrohliches Maß geschrumpft. Das Leben der Pandas war dadurch ernsthaft bedroht. Heute wachsen im Naturschutzgebiet Wolong wieder üppige Bambushaine. Die Pandas, eine der ältesten Tierarten auf unserem Planeten, sind heute in Wolong nicht mehr vom Aussterben bedroht.

wissenschaft-online.de - 05.11.2008
Mörderisches Gepäck - Eingeschleppte Krankheit rottete Säugetiere aus
Wenn der Mensch neu entdeckte Inseln eroberte, brachen für die heimische Natur schwere Zeiten an: Tausende Arten starben durch Jagd, Lebensraumzerstörung oder eingeschleppte Tiere und Pflanzen aus. Nun haben Wissenschaftler einen bislang wohl unterschätzten Ausrottungsfaktor zweifelsfrei dingfest gemacht. Millionen roter Krabben fluten jedes Jahr im Oktober und November über die Insel. Sie überspülen Straßen und wälzen sich durch Wohnungen, wenn diese auf ihrem Weg liegen. Sie quälen sich Dämme hoch und stürzen in Massen Klippen hinab, nur um von ihrer Waldheimat ans Meer zu kommen, wo ihre Kinderstuben liegen: Nur dort können sie ihre Eier ablegen und wachsen ihre Larven auf, bevor diese als Jungtiere zurück in den Regenwald des Inselinneren wandern. Der Marsch der Weihnachtsinsel-Krabbe (Gecarcoidea natalis) gehört zu den imposantesten Tierwanderungen des Planeten und ist die größte Touristenattraktion der gleichnamigen, zu Australien gehörenden Weihnachtsinsel im Indischen Ozean. Das Überleben des Krustentiers steht allerdings trotz seines Bestandes von 40 bis 50 Millionen Individuen in Frage, denn eine im letzten Jahrhundert eingeschleppte Ameisenart namens Anoplolepis gracilipes - im Deutschen bisweilen "Verrückte Ameise" genannt - bereitet ihm große Probleme. Die riesigen Kolonien der Ameise töten unzählige Krabben und erobern ihre Wohnhöhlen, was die Überlebenden verdrängt und ihren Lebensraum schmälert. Kommen die Krabben auf ihren Wanderungen Ameisenheeren in die Quere, fühlen sich die Insekten gestört und reagieren auf den vermeintlichen Eindringling mit einer Überdosis Ameisensäure: Sie lässt die Krustentiere erblinden und in kurzer Zeit verhungern. Fast ein Viertel der Weihnachtsinsel wurde zwischenzeitlich dadurch praktisch krabbenfrei.

spiegel.de - 05.11.2008
Wenn Krankheiten ganze Arten auslöschen
Als die "S.S. Hindustan" im Jahr 1899 in den Gewässern des Indischen Ozeans kreuzte, war das Schicksal der braunen, pelzigen Tierchen besiegelt. Die nur auf der Weihnachtsinsel, einem kleinen Eiland zwischen Indonesien und Australien, lebenden Rattenarten Rattus nativitatis und Rattus macleari hatten nur noch wenige Jahre zu leben. Schuld daran waren fiese Eindringlinge an Bord des Schiffes: schwarze Ratten, die in ihrem Fell mit Krankheitserregern durchsetzte Flöhe auf die Insel brachten. Reiche Lagerstätten von Phosphat und Guanodünger hatten die europäischen Seeleute auf die mittlerweile zu Australien gehörende Insel geführt. Ihre zunächst unerkannte Fracht entwickelte sich unterdessen zum hocheffektiven Killer: Der Parasit Trypanosoma lewisi führte bei den einheimischen Rattenarten zum Massensterben. Der Einzeller, der heutzutage häufig bei Laborratten nachgewiesen werden kann , wütete in ungeschützten Populationen: Im Gegensatz zu den eingeschleppten schwarzen Ratten hatten die einheimischen Arten keinerlei körpereigenen Schutz. Nach kurzer Zeit bemerkten die europäischen Siedler eine große Zahl von offensichtlich kranken Ratten im Todeskampf. Im Jahr 1908 kamen Biologen schließlich zu dem Schluss, dass die ursprünglichen Ratten der Weihnachtsinsel Geschichte waren. Ein Forscherteam um Alex Greenwood von der Old Dominion University in Norfolk im US-Bundesstaat Virginia hat die Ursachen des Massensterbens nun näher untersucht. Vor allem wollten die Wissenschaftler nachweisen, dass die Ratten tatsächlich durch den Krankheitserreger und nicht etwa durch evolutionäre Konkurrenz verschwanden - oder sich vielleicht einfach mit den neu angekommenen Verwandten bis zur Unkenntlichkeit vermischt hatten.

agrarheute.de - 3. Nov. 2008
Eier mit Siegel "Tierschutz geprüft" jetzt im Handel
Ab November kommen die ersten Eier mit dem Siegel "Tierschutz geprüft" in Süddeutschland in den Handel. Das Siegel steht für Eier aus Boden- und Freilandhaltung nach Tierschutzkriterien. Die Anforderungen für das Siegel haben deutsche Tierschutzverbände und der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e. V., KAT, festgelegt. Für das Siegel können sich nur Betriebe zertifizieren, die dem KAT-Qualitätssicherungssystem angeschlossen sind. Die wichtigsten Anforderungen für die Vergabe des neuen Siegels sind: Das Kürzen der Schnäbel ist grundsätzlich verboten. Die Tiere müssen jederzeit uneingeschränkt Zugang zu einem Scharrraum haben, der 50 Prozent der Stallgrundfläche umfasst. Die Besatzdichte ist auf sieben Hennen pro Quadratmeter beschränkt. Im Stall dürfen maximal 9.000 Hennen in Gruppen von 1.500 Tieren gehalten werden. Der Einfall von natürlichem Tageslicht ist obligatorisch. Den Legehennen müssen eine größere Nestfläche und Sitzstangen zur Verfügung stehen. Auf Gentechnik im Futter muss komplett verzichtet werden.

Welt online -3. Nov. 2008
Ehemaliger Tierschutzvereinschef gesteht Untreue
Laut Staatsanwaltschaft hat Wolfgang Poggendorf, früherer Chef des Hamburger Tierschutzvereins, eine "gewissenlose Gesinnung" gezeigt. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, in neun Fällen Vereinsvermögen veruntreut oder unterschlagen zu haben. Vor Gericht zeigt der 71-Jährige Reue und gesteht. Zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung und die Zahlung von 40.000 Euro an die Staatskasse, dieses Urteil fordert die Staatsanwaltschaft. Poggendorf, der erst Geschäftsführer und dann Vorstand des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 (HTV) war, werden acht Fälle von Unterschlagung und Untreue vorgeworfen. Dem Verein soll ein Schaden von 300.000 Euro entstanden sein.

corriere.it - 20. Okt. 2008 - aktualisiert 30. Okt. 2008
Il risultato di diverse spedizioni di un erpetologo del museo di Trento - Animali mai visti: 17 nuove specie scoperte in una foresta in Tanzania - Trovati rettili e anfibi sconosciuti in una remota regione inesplorata sui Monti Nguru
Ergebnis verschiedener Expeditionen eines Herpetologen des Museums in Trento (Trient) - Noch niemals gesehene Tiere: 17 neue Arten entdeckt in einem Wald in Tansania - Unbekannte Reptilien und Amphibien gefunden in einer unerforschten abgelegenen Region im Ngurugebirge
Stefano Rodi. Es gibt nur eine Straße, die in das Innere von Tansania führt: sie nimmt ihren Anfang in der Stadt Dar es Salam, an der Küste, und durchquert das ganze Land. Nach vier Stunden Autofahrt in Richtung der Hauptstadt Dodoma beginnt man aus der Ferne die felsigen Gipfel zu erblicken, die herauskommen oben auf der Kette der vom Regenwald bedeckten und fast immer in dichten Nebel eingehüllten Nguruberge. Und hier inmitten eines der bis jetzt weniger erforschten Orte der Erde entdeckte Michele Menegon, Forscher vom Tridentinischen Museum 17 neue Arten von Reptilien und Amphibien. Soviel man bis jetzt weiß, leben diese Frösche, Kröten, Chamäleons und Schlangen, die bisher noch kein Menschenauge erblickt hat und die auch noch keinen Namen haben, nur in diesem Gebirge. Nach verschiedenen Expeditionen nach insgesamt über zwei Monaten zwischen 700 und 2.400 Metern Höhe sind 97 Arten von Reptilien und Amphibien katalogisiert worden - unter diesen haben sich 17 als gänzlich unbekannt erwiesen. Viele andere riskieren es, für immer unbekannt zu bleiben, angesichts dessen, daß sie in Kürze ausgelöscht werden, bevor der Mensch ihre Existenz entdeckt. Dieser Bergwald, der sich über eine Fläche von etwa 180 qkm erstreckt, ist bedroht vom Druck seitens der indigenen Bevölkerung, die an seinen Rändern leben. Die Menschen der Hochebene fällen und verbrennen die Bäume, um Platz für den Anbau von Mais, Kartoffeln und anderes Gemüse zu schaffen. Ohne auch nur einen Namen zu erhalten, können viele dieser Organismen, die diese Zone bewohnen, aussterben.

aktuellasia.toobiz.com - 22. Okt. 2008
Erhalt der Feuchtgebiete
Geschrieben von Korea heute
Unter dem Thema: "Gesunde Feuchtgebiete, Gesunde Menschen" wird vom 28. Oktober bis zum 4. November das 10. Treffen der Mitgliedsländer der Ramsar-Konvention, dem internationalen Abkommen über den Erhalt und die nachhaltige Nutzung natürlicher Feuchtgebiete, in Changwon, Gyeongsangnam-do (Provinz Süd-Gyeongsang), Korea, stattfinden. Während der achttägigen Konferenz werden 158 Vertreter der Mitgliedsländer der Ramsar-Konvention über Maßnahmen zum Schutz der Feuchtgebiete diskutieren und nach Prüfung von 33 Agenden Beschlüsse und Empfehlungen festlegen. Zu den wichtigsten Tagesordnungspunkten der bevorstehenden Ramsar-Konvention zählen der strategische Plan 2009-2014, die Wechselwirkung zwischen der menschlichen Gesundheit und dem Erhalt der Feuchtgebiete, der Einfluss des Klimawandels auf die Feuchtgebiete, Feuchtgebiete und Biosprit sowie Maßnahmen, der krankheitserregenden Vogelgrippe entgegenzuwirken. Bei der diesjährigen Konferenz werden die Teilnehmer die "Erklärung von Changwon" sowie einen Beschluss über die Förderung der Artenvielfalt in den Reisfeldern als Feuchtgebiete verabschieden. Die "Erklärung von Changwon" fokussiert auf die praktischen Handlungen zum Schutz und zur vernünftigen Nutzung der Feuchtgebiete. Sie umfasst auch Vorschläge über die Art und Weise, Feuchtgebiete in der Welt zu schützen und enthält eine Zukunftsvision für die Ramsar-Konvention. Im Rahmen der achttägigen Konferenz werden die Mitgliedsländer der Ramsar-Konvention über den Nutzen und die Schwachpunkte des gemeinsamen Beschlusses durch Korea und Japan über die Förderung des weltweiten Bewusstseins für Reisfelder als wertvolle Feuchtgebiete diskutieren. Koreas Umweltminister Lee Maanee brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die diesjährige Ramsar-Konferenz das Verständnis für die Bedeutung der Feuchtgebiete für die menschliche Gesundheit in der Welt erhöht.

wwf.ru - 31. Okt. 2008
Amur River concerns came to light at the Ramsar Conference.
WWF announced the Amur Regional Ramsar Initiative at the 10th Meeting of the Conference of the Contracting Parties to the Convention on Wetlands held on 30th October in Changwon, South Korea.
Ramsar Conference is conducted once in four years and gathers the representatives of the nations- members of the Convention on Wetlands of International Importance signed in Ramsar, Iran, in 1971. This time the number of participants reached more than 1700 from 165 countries around the world. Russian delegation was represented by the Ministry of Natural Resources and Ecology, Khabarovskii Province administration and WWF-Russia. The Amur Regional Ramsar Initiative was widely announced at the presentation of Russian party.
There are presently 15 Ramsar sites in Amur River basin: 6 of them on the territory of Russian Federation, 6 - in China and 3 - in Mongolia. WWF-Russia announced 2008 - "The Year of Ramsar Wetlands in Amur River basin" and launched the activity to draw attention of three nations within Amur River basin towards Amur wetlands as the main component of the river ecosystem. Amur Regional Ramsar Initiative provides the framework for national action and international cooperation of three countries of Amur basin.
"Great Amur River requires coordination of three countries - Russia , China and Mongolia . WWF-Russia worked out the basic platform for negotiations by providing information exchange and by establishing the Amur Information Center . Alexander Nesterenko, the chair of Amur Steering Committee supported this initiative on behalf of five Far Eastern constituent units of Russian Federation"- comments Yury Darman, Ph.d., the director of WWF-Russia, Amur branch.
"I am glad that the presentation of Amur Regional Ramsar Initiative was attended and supported by the leaders of delegations of all three countries. Now it's time for governmental bodies of these countries to take an action. We set our hopes for China State Forestry Administration represented by Mr. Ma Guanren, director general of Wetland Management Bureau of China " - says Yury Darman.

wwf.ru - 29. Okt. 2008
WWF helped Komsomolskii Nature Reserve to look back at the history of Priamurye
Komsomolskii Nature Reserve has constructed ethnographical ground telling visitors about peoples living near the Amur River from the earliest times.

wwf.ru - 29. Okt. 2008
A new decree gives hope for survival of thirty remaining Far-Eastern leopards
Russian Prime Minister Vladimir Putin signed a decree on the creation of a new nature sanctuary for the endangered Far-Eastern leopards.
The new protected nature area will join two small protected areas into one, called Leopardovy Zakaznik (Leopard nature sanctuary), and managed by the Ministry of Nature Resources of Russia. According to the decree, the ministry will also manage the bordering Kedrovaya Pad strict nature reserve. Before the decree, the three protected areas had all been managed by different state agencies, which sometimes created confusion. The transition of all three areas under supervision of one ministry (and the merger of two of them) will help implement a single leopard conservation strategy on the whole protected area without wasting time on coordinating activities of different agencies. WWF proposed this change as early as 1999, in its Strategy for conservation of the Far Eastern leopard in Russia. "We are happy that finally, after all these years, the government has addressed this issue", says WWF-Russia CEO Igor Chestin. "We hope that the Ministry will immediately start improving management of the protected area to ensure effective leopard conservation. WWF is ready to provide help and advice to the new sanctuary". To ensure Far-Eastern leopard protection, WWF created anti-poaching groups in the region. WWF also cooperates with China to create a trans-border system of protected areas for the leopard and save its habitat from industrial pollution. Human dimension activities in the region raise local awareness of problems facing their rare cat species. Special education programs for custom officers help reduce illegal export of leopard parts to China. In 2007, WWF built a visit centre for the future protected area, which now will finally be given to the Leopardovy zakaznik. The Far-Eastern leopard (Panthera pardus orientalis) is the northernmost leopard subspecies, and the only one in the world adapted to survive long snowy winters. With only about 30 animals left, the Far Eastern leopard is now facing extinction. Direct destruction of habitat (forest fires, timber cutting, road construction, industrial development and country house construction) is the first reason for the dwindling leopard population. Second is the increasing number of people visiting forests and disturbing the leopards. Third is poachers, who kill not only leopards but also its prey. The fourth threat is genetic problems, e.g. inbreeding.

wwf.ru - 22. Okt. 2008
Forest conservation concession ever first in Russia!
10% of forest area in leopard habitat in the southwestern Primorye has been leased by a partner of WWF-Russia for implementation of Far Eastern leopard habitat conservation project.
Forest Department of Primorskii Province has leased out a forest area in total 45,3 thousand hectares in the south-west of Primorye (Khasanskii district, Artemovskoye forestry division) to the cooperative enterprise "Nerpinskoye cooperative society" ("Nerpinskii rybcoop") for the period of 25 years. On the leased territory "Nerpinskii rybkoop" will implement a project elaborated by WWF experts. The main objective of the project is raising biodiversity and ecological resistance of the forest in the habitat of the rarest cat of the planet - the Far Eastern leopard.
At present, the leopard population in the southwestern Primorye is in critical situation with only 30 individuals left in the wild. Over the past hundred years, the home range of the Far Eastern leopard has reduced by more than 30 times, and one of the reason is degradation of the most valuable leopard habitat - mixed coniferous and broadleaved forests - as a result of devastating logging activities and forest fires. Only since the middle of XX century its area in the south-west of Primorye has reduced by more than twice! The realization of projects on highway, railroad and pipeline construction in the Land of Leopard enhances the risk of degradation of the last forest habitat. "Considering the restricted area of leopard home range it's not enough to preserve the forest only within protected areas for its conservation," - comments Denis Smirnov, the head of Forest Program of WWF-Russia, Amur branch, - "Active measures should be undertaken to protect forests beyond PAs as well. In spite of the fact that most of them are low productive oak forests they are still home for leopard and have a considerable potential for restoration."

BirdLife

Report warns of shorebird extinctions - 30.10.2008
A report presented in South Korea today outlines the country's importance as a key refuelling stop for Globally Threatened migratory birds. It provides clear evidence that substantial declines are taking place in shorebirds populations in the East Asian-Australasian Flyway, and that the world's largest reclamation project could be driving Critically Endangered Spoon-billed Sandpiper Eurynorhynchus pygmeus towards extinction.
Forest of Hope graced by Royal visit - 31.10.2008
HRH The Prince of Wales will this Sunday (November 2) visit one of the world's most innovative rainforest conservation projects as part of his Far East tour. The Prince will see how logged rainforest on the Indonesian island of Sumatra is being protected and restored by conservation groups BirdLife International, Burung Indonesia (BirdLife in Indonesia), and the RSPB (BirdLife in the UK). The three organisations are working to regenerate this area of rainforest, a 101,170 hectare site on an island on which most forests have been lost to oil palm or timber plantations. They decided to name this forest, Harapan, which is Indonesian for "hope".
International agreement join-ups flyway conservation - 03.11.2008
A new resolution has been agreed which recognises the importance of promoting international cooperation for the conservation of migratory waterbirds and their habitats. The resolution was passed today (3 November 2008) in South Korea at the 10 th meeting of the Conference of the Parties to the Ramsar Convention on Wetlands.
New directory finds almost half Caribbean IBAs lack protection - 03.11.2008
Of the 770 bird species occurring in the Caribbean, 148 are endemic, with 105 confined to single islands. But only around 10% of the region's original habitat remains, and 54 of the Caribbean's bird species are globally threatened, of which 12 are Critically Endangered.

PlanetArk

Giant Bat Makes Comeback In Tanzania - 31.10.2008
A giant bat with a wingspan up to 5.5 feet (1.68 metres) has made a comeback from the brink of extinction in Tanzania in a rare conservation success, an environmental group said on Friday.
Nasty Fungus May Be Killing Thousands Of US Bats - 31.10.2008
A previously unknown fungus that thrives in chilly temperatures may be the culprit behind the deaths of at least 100,000 bats hibernating in caves in the northeastern United States, scientists said on Thursday.
Grab Wallaby By The Tail, Ontario Zoo Owner Pleads - 03.11.2008
A panicked wallaby is on the run in southeastern Ontario after a tree blew over and destroyed its pen at the Oxford Station zoo.
Baby Elephant Dies From Virus At Canadian Zoo - 04.11.2008
A baby elephant died at the Calgary Zoo in Alberta, Canada, over the weekend after a brief battle with a virus that has killed dozens of captive elephants around the world in the past two decades, zoo officials said.

ENN
Coral reefs found growing in cold, deep ocean - 04.11.2008
Imagine descending in a submarine to the ice-cold, ink-black depths of the ocean, 800 metres under the surface of the Atlantic. Here the tops of the hills are covered in large coral reefs. NIOZ-researcher Furu Mienis studied the formation of these unknown cold-water relatives of the better-known tropical corals.
Climate change fears for threatened pandas - 04.11.2008
CLIMATE change may be about to affect the lives of rare species such as the giant panda according to researchers at York University. They fear global warming is likely to result in substantial re-distribution of plants and animals.



Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Deutsche Wildtier Stiftung - 30.10.2008
Schreiadler senden Flugdaten / Schreiadler aus dem Schutzprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung auf dem gefährlichen Flug ins afrikanische Winterquartier
Er war völlig entkräftet, doch der junge Schreiadler aus dem Schutzprojekt der Deutschen Wildtier Stiftung hatte großes Glück: Er wurde in Norditalien aufgegriffen und in eine Auffang- und Pflegestation gebracht. "70 bis 80 Prozent der jungen Schreiadler überleben ihre erste Reise nach Afrika nicht", sagt Margit Meergans, Projektkoordinatorin des Schreiadler-Schutzprojektes der Deutschen Wildtier Stiftung. Deshalb verfolgen die Mitarbeiter der Stiftung in Hamburg in diesen Tagen gespannt die Flugrouten von sechs Alt- und 16 Jungvögeln der schokoladenbraunen Schreiadler. Die Vögel wurden im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Schutzprojektes der Deutschen Wildtier Stiftung mit GPS-Sendern versehen. "Niemals vorher sind so viele Schreiadler besendert worden", sagt Margit Meergans. "Wir gewinnen gerade erstaunliche Erkenntnisse über das Zugverhalten." So ist ein Jungvogel von Kreta aus über das Mittelmeer nach Nordafrika geflogen. Bisher waren alle Wissenschaftler davon ausgegangen, dass Schreiadler die Thermik nutzen und deshalb ausschließlich über Land fliegen und den Flug über das offene Meer meiden. Ist die kräftezehrende Flugroute von Kreta übers Mittelmeer nur eine Ausnahme? "Der Schreiadler gibt den Wissenschaftlern noch viele Fragen auf", sagt Professor Bernd-Ulrich Meyburg, Schreiadler-Experte und Partner der Deutschen Wildtier Stiftung.

Whale and Dolphin Conservation Society - 31.10.2008
Die Nachfahren Odysseus und der richtige Wal / Vom "richtigen Wal" für die Jagd zum richtigen Wal für Schutzmaßnahmen
Während die Segelgemeinde in Kapstadt gespannt die ersten Boote des Volvo Ocean Races erwartet, werden im südlichen Atlantik die Geschwindigkeitsrekorde für Einrumpfsegler pulverisiert. Erst gestern hat das Team Ericsson 4 den 24 Stunden Rekord von 562 auf 602 Seemeilen hochgeschraubt, das sind gut 1100 km Tagesstrecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit, die jedem Zeitfahrtspezialisten bei der Tour de France einen Podiumsplatz garantieren würde. Wesentlich langsamer als die mutigen Nachfahren Odysseus auf ihrer knapp 70.000 km währenden Fahrt nähert sich ein anderer Reisender der Stadt am Horn und zieht Tausende Walbeobachter an: der Südliche Glattwal oder Südkaper. Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS ruft nun als der maritime Umweltpartner von Team Russia, dem einzigen privaten Team in der neunmonatigen Regatta, zur Einrichtung von Meeresschutzgebieten auf und porträtiert in loser Folge die gefährdeten Arten, denen die Nachfahren Odysseus auf ihrer epischen Reise begegnen können. ... Informationen über die WDCS-Kampagne zur Einrichtung von Meeresschutzgebieten für Wale und Delfine, sowie Hintergrundinformationen über die Meeressäuger in Südafrika erhalten Sie unter: www.whales.org


Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 03.11.2008
VIER PFOTEN schickt Elefanten durch Deutschlands Städte / Stop it! - Tausende Wildtiere leiden in europäischen Zirkussen
Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN startet heute eine bundesweite Aktionstour für ein Verbot der Wildtierhaltung in Zirkussen. Mit dem Stop it!-Elefantenmobil besuchen die Tierschützer deutsche Großstädte, um auf das tägliche Leid der Wildtiere in Zirkussen aufmerksam zu machen. "Wir appellieren an die neue Verbraucherministerin Ilse Aigner, endlich einen Bundesrats-Beschluss aus dem Jahr 2003 umzusetzen und ein Verbot auf den Weg zu bringen", erklärt Thomas Pietsch, Wildtierexperte von VIER PFOTEN. Auftakt der Tour ist Hamburg, weitere Stationen sind in dieser Woche Dortmund, Frankfurt a. M. und Leipzig. Rund um ein lebensgroßes Elefantenmodell sammelt VIER PFOTEN in den Innenstädten Unterschriften für ein gesetzliches Wildtierverbot im Zirkus. Seit dem Start der Stop it!-Kampagne im September haben sich bereits über 47.000 Tierfreunde beteiligt.



Neue Veröffentlichungen
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news aktuell - 4. Nov. 2008
Hinstorff-Verlag und Zoo Rostock stellen Tierkinder-Buch vor
Sie sind für viele Besucher die Stars zoologischer Anlagen: die Tierkinder. In der Naturbuchreihe des Hinstorff Verlages ist zu diesem Thema ein neues Buch erschienen: "Tierkinder im Zoo". Auf 80 Seiten und mit zahlreichen Farbfotos werden Jungtiere bei ihren ersten Lebensschritten begleitet. Direktor Udo Nagel und Fotograf Jürgen Reich, der selbst viele Jahre als Tierpfleger dort gearbeitet hat, erzählen von ganz unterschiedlichen Tieren und ihre ersten Versuchen, sich in der Welt zurechtzufinden: Vom Orang-Utan-Mädchen Raja und ihrer heftigen Auseinandersetzung mit einem Gibbon, von Point, dem kleinen Seebären, von Schnee-Eulenküken über Geparden-Nachwuchs und Husarenaffenbabys. Natürlich nicht fehlen dürfen die Eisbär-Zwillinge Venus und Valeska. Entstanden ist ein Fotoband, der auch die Geschichten hinter den oft schönen Bildern erzählt, auf anschauliche und locker Wissen vermittelnde Weise.
Jürgen Reich / Udo Nagel Tierkinder im Zoo Hinstorff Verlag 80 Seiten, Hardcover, 50 Farbfotos Euro 12,90 / sFr 23,0,0 ISBN 978-3-356-01281-1
12,90 Euro über Amazon.de
(Achtung, unter dem wenig einfallsreichen Titel erschienen schon zahlreiche andere Bücher, allein in diesem Jahr drei)



"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 28.-30.11.2008 in Wuppertal, Schwerpunktthema: Elefanten und Cerviden

Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de

November

17. – 19.
Courses on Primate Biology: "Genetics, Immunology and Breeding Management"
Ort: German Primate Centre in Göttingen
Informationen: www.dpz.eu

20. – 21.
Symposium "Halting the Global Decline in Amphibians: research and practice"
hosted by Zoological Society of London (ZSL)
Informationen: www.zsl.org/zsl-london-zoo/whats-on/amphibian-declines-symposium,293,EV.html

Dezember

1. - 4.
International Invasive Bird Conference
Ort: Perth, Australia
Informationen: www.abcon.biz/iibc.htm

2009

Januar


11.
Neusser Herpetologischer Thementag "Veterinärmedizin II"
Veranstalter: DGHT
Informationen: www.dght.de

16. – 18.
1st International Symposium on Bat Migration
Ort: Federal Institute for Risk Assessment in Berlin, Germany.
Informationen: www.izw-berlin.de/

23. – 26.
Zoos and Aquariums Committing to Conservation (ZACC) Conference
Ort: held in Houston, Texas, USA.
Informationen: www.houstonzoo.org/zaccregister/

Februar

2.
WORLD WETLANDS DAY
Informationen: www.ramsar.org

24. – 26.
11th Meeting of the "Gesellschaft für Primatologie"
Ort: held in Hannover.
Informationen: www.gfp2009.de

25. – 1. 3.
EAZA Zoo Educators (EZE) Conference 2009
Ort: Cologne Zoo, Germany.



Stellenanzeigen

Der Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Verstärkung seines Teams zum nächstmögli-chen Zeitpunkt eine/n
Tierpfleger/in
Zu Ihren Aufgaben gehören: Tätigkeit im Grzimek-Haus (größtes Nachttierhaus Europas):
– Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten,
insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Gehege
– Durchführung von Tierbeschäftigungsmaßnahmen
– Besucherinformation
Wir erwarten: Abgeschlossene Ausbildung z. Zootierpflegerin/Zootierpfleger
– Fundiertes Fachwissen
– Leistungsbereitschaft
– Kooperations- und Teamfähigkeit
– Serviceorientierung
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf ein Jahr befristet; bei Bewährung ist eine unbefristete Weiterbeschäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst nach Entgelt-gruppe 5.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in Bereichen mit Unterreprä-sentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 21.11.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Matthias Krueger, Tel.: 069/212-3 45 70 zur Verfügung.

>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die Anzeige in der Zoopresseschau beziehen




Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle, zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.
Voraussetzungen:
o Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
o Engagement, hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent, Belastbarkeit
o ausgeprägte soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
o selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
o Kenntnisse im Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
o Kenntnisse des Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der EU-Zoo-Richlinien
o Bereitschaft zur ständigen Fortbildung, insbesondere im Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
o Wirtschaftsplan
o Stellenplan einschließlich der Abstimmung mit der Organisationsabteilung
o Jahresabschluss
o Vorlagen für den Werkausschuss
o Fortschreibung der Entwicklungskonzeption für den Thüringer Zoopark Erfurt
o Generalbebauungsplan
o Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und Veranstaltungsplanung
o Berichterstattung an den Oberbürgermeister
o Festlegung der tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
o Einhaltung des Arbeits- und Umweltschutzes, des Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend der Satzung
o Genehmigung von Dienstreisen der Mitarbeiter
o Arbeit mit dem Förderverein und Sponsoren
o Management des Tierbestandes nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4 TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt, Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können, bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß vernichten.

>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die Anzeige in der Zoopresseschau beziehen




Im Zoologisch-botanischen Garten Wilhelma ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Tierpflegerstelle für den Bereich Aquarium zu besetzen.
Das Aquarium der Wilhelma zählt zu den größten und artenreichsten in Deutschland. Mit über 2 Millionen Besuchern pro Jahr sind wir ein Schaubetrieb von überregionaler Bedeutung. Ein Team von 7 Mitarbeitern kümmert sich um etwa 450 Arten von Süß- und Meerwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen, aus allen Regionen der Erde. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen Team mit folgendem Tätigkeitsprofil:
 Artgerechte Pflege und Fütterung unseres vielseitigen Bestandes an Meer- und Süßwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen
 Durchführung aller anfallenden Pflege- und Instandhaltungsarbeiten im Bereich Aquarium
 Mitwirkung bei der Aquariengestaltung und Einrichtung
 Nach- und Aufzucht von Fischen und niederen Tieren
 Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Führungen, Kindergeburtstage, Besucherinformation)
 Wochenend- und Spätdienst
Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewusste(r) und zuverlässige(r) Mitarbeiter(in) mit:
 Einer abgeschlossenen Ausbildung zum Zootierpfleger/ Zootierpflegerin oder ein(e) Quereinsteiger(in) mit vergleichbarer Qualifikation.
 Mehrjähriger Erfahrung in der Aquaristik
 Fundiertem Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Meerwasseraquaristik
 Technischem Verständnis
 Kooperations- und Teamfähigkeit
 Überdurchschnittlichem Engagement
 Eigenverantwortlichkeit
 Dienstleistungsorientierung
Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes nach dem TV-L. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen erwünscht.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen werden bis zum 15.12.2008 erbeten an die:
Wilhelma
Postfach 501227
70342 Stuttgart

>bitte erwähnen Sie im Falle einer Bewerbung, daß Sie sich auf die Anzeige in der Zoopresseschau beziehen



TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende September ging es wieder einmal in den Zoo Landau, im Oktober ist der Zoo Karlsruhe geplant.

Regelmäßige Sendungen:
Di-Do, 04:15 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh.)
Mo-Fr, 09:00 ARD Eins Festival, Dokumentationen über Großkatzen
Mo-Fr, 10:05 BR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Mo-Fr, 11:50 SWR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierische Kumpel, Zoogeschichten zwischen Rhein und Ruhr, NEU

Mo-Fr, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (München), Neue Folgen!
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Krefeld
Di-Fr, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgart, Wh.)
So, 17:30 3sat, Arche Noah
Di-Sa, 18:00 ZDFdokukanal, Tierische Kumpel, Zoogeschichten zwischen Rhein und Ruhr (Wh.)
Mo-Mi, 19:00 ARTE, Tier- und Naturdokumentationen
Fr, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:35 im NDR und 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: alle Folgen in der ARD-Mediathek, Link:
;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00 Uhr , samstags 6:40 Uhr und 17:30 Uhr sowie sonntags 07:15 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 15:20 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 und sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:30 Uhr im WDR wiederholt;
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: wird samstags 16:00 Uhr, sonntags 8:00 Uhr und 15:00 Uhr (je 2 Folgen) vom ZDFinfokanal wiederholt, alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Tierisch Kölsch" aus Köln: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Nürnberger Schnauzen" aus Nürnberg: alle Folgen in der ZDF-Mediathek
"Dresdner Schnauzen" aus Dresden: alle Folgen in der ZDF-Mediathek

Am 8.11. um 15:05 Uhr (bis 16 Uhr) läuft im Deutschlandradio ein Special über den Allwetterzoo


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Ist das schön!

Amerika hat im nächsten Jahr einen anderen Präsidenten!

Das bekloppte Kürbisfest, anläßlich dessen Kinder Erwachsene erpressen dürfen, ist an mir vorbeigegangen!

Die nichtplazentalen Raubsäuger aus Tasmanien haben mich zwar nicht gefressen, aber gefesselt - ich bin ihnen sofort verfallen! Ein großes Dankeschön an den Kopenhagener Zoo und speziell an Flemming Nielsen!

Offenen Mundes stand ich vor noch sechs Tagen staunend vor der besten Seekuhanlage, die mir bislang begegnet ist - sie steht ihrerseits in Odense.

Mitten in der Dänischen Provinz, im Skandinavisk Dyrepark, gibt es außerdem die beste Eisbärenanlage, die ich bisher zu sehen bekommen habe. Da die Erbauer dieser Anlage selbst höchst subversiv deren Vorzüge anpreisen, muß ich es nicht selbst tun: „Wir glauben, daß unsere Eisbären lieber mit 5 Tonnen Eis spielen, als sich Touristen durch Fenster anzugucken.“ Dieser wunderbare Satz bezieht sich auf die Tatsache , daß dieses Eisbärengehege keine Unterwassereinsicht besitz, somit erheblich preiswerter war, als manch andere, als modern gepriesene Anlage, stattdessen über ein Platzangebot verfügt, das Maßstäbe setzt und als kleines Schmankerl eine eigene Eismaschine besitzt. Die ist natürlich für eine tiergerechte Unterbringung völlig überflüssig, aber die Erklärung, weshalb sie existiert ist einfach köstlich!

Menschliches Kindergartenverhalten manifestiert sich nicht nur in der Lübecker Bürgerschaft und in der Dauerfehde Hämmerling versus Zoo/Tierpark Berlin, sondern leider auch im Artenschutz! Das ist zwar weder neu noch schön, bestätigt aber meine Weltbilder, deren Widerlegung ich dennoch weiterhin tapfer herbeisehne.
Noch vor meiner, in der Ausgabe vom 16. Oktober 2008 angekündigten Abreise in den Norden, erfuhr ich, daß Geld (zugegebenerweise nicht sehr viel, aber doch eben Geld), welches für ein Artenschutzprojekt bestimmt war, nicht in das betreffende Projekt fließen kann. Grund hierfür ist, daß es über diesen frechen Verein namens IGAR, mit dem auch der böse Verfasser dieser Zeilen ab und an peripher zu tun hat, geflossen wäre. Das geht natürlich nicht und so verhindern persönliche Eitelkeit, tapfer aufrechterhaltene Trugbilder im Verbund mit einer gewissen Realitätsverleugnung, falsches Harmoniebedürfnis und mangelnde Professionalität ein Artenschutzengagement - nicht um die Sache geht es also, sondern ums Menschlein, das um sich selbst kreist!

Doch zurück zum Schönen: In Dänischen Zoos werden an die Raubtiere fast überall noch komplette Tierkörper, die auch als solche erkennbar sind, verfüttert. Das ist gut für die Verdauung und gut gegen Naturentfremdung!

Außerdem gut gegen Naturentfremdung sind menschenleere Dänische Strände!
Gut erholt starte ich also in die nächste Runde Zoosticheleien, wenn es auch etwas schwieriger geworden ist über die Jahre, denn eigentlich stecke ich mittlerweile viel zu tief drin in der Zoowelt. Manchmal wird mir von Dingen, Sachverhalten oder auch Um- und Zuständen erzählt, die unglaublich berichtenswert wären, über die ich aber nicht schreiben kann, weil sie mir vertrauensvoll zugetragen werden. Des weiteren werde ich in Zoos oft trotz oder gerade wegen dieser Kolumne unglaublich gastfreundlich empfangen, was natürlich dazu verleitet, bei der Bewertung von Dingen, Sachverhalten oder eben auch Um- und Zuständen nicht gar so garstig zu sein. Ich werde mich dennoch auch künftig um angemessene Subjektivität bemühen. Sollten Sie, liebe Leser, sich aber doch eines Tages an dieser Stelle langweilen oder es gar schon länger tun, dann geben Sie bitte Bescheid. Ich werde dann erst beleidigt sein, dann Ihren Namen an dieser Stelle veröffentlichen, anschließend nie wieder mit Ihnen reden (falls Sie das jemals vorhatten) und dann meinen Rücktritt erklären - ich klebe nämlich nicht an Posten.

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de

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