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444 vom 23. Oktober 2008 |
| Liebe
Leser,
444 Ausgaben Zoopresseschau liegen hinter uns (und vor Ihnen, wenn Sie
fleißig gesammelt haben).
Zoos sollen und wollen sich zu Naturschutzzentren
entwickeln. Das hört man auf jeder Konferenz, es steht in der
EU-Richtlinie genauso wie in der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie. Doch
welche Vorbildfunktion kann ein Zoo wirklich übernehmen? Welche
Umweltschäden, welchen ökologischen Fußabdruck verursacht ein Zoo
allein durch seine Existenz? Millionen Besucher, die mit dem Auto
anreisen, Energie- und Rohstoffverbrauch, Baumaterial, Futtermittel aus
Massentierhaltung, ...
Gerade wenn ein Zoo mit Ausstellungen zum Artenschutz oder der
aktuellen EAZA-Kampagne gepflastert ist, steht die jedem Besucher
sichtbare Wirklichkeit oft in krassem Widerspruch dazu. Wie kann ein
Zoo Naturschutz predigen, der kein Umweltpapier für seine
Veröffentlichungen und im Büro verwendet, der keinen regenerativ
erzeugten Strom bezieht, in dessen Toiletten das Wasser rauscht
(dauerhaft durch Glühbirnen beleuchtet), der Flächen zuasphaltiert und
dessen Besucher Fastfood in Plastikschälchen, Muscheln und fragwürdige
Billigprodukte aus Fernost im Zooshop kaufen können?
Es geht mit kleinen Dingen wie Mülltrennung, wasserlosen Urinalen und
Gründächern los - all dies wohl mehr eine Frage der plausiblen
Außendarstellung als ein echter Beitrag zum Umweltschutz. Einige Zoos
machen ein Öko-Audit oder lassen sich ISO-zertifizieren. Manches ist
eine Kostenfrage, anderes spart zugleich kräftig Geld. Richtig ans
Eingemachte geht es, wenn im Restaurant Biomenüs und Produkte alter
Haustierrassen angeboten werden, bei Baumaterialien Wert auf
Nachhaltigkeit gelegt oder gar der ganze Zoo
mittelfristig CO2-neutral betrieben werden soll. Einige
Zoos nehmen sich dieser Herausforderungen bereits ernsthaft an; als
Vorreiter haben sich Apeldoorn und Landau gezeigt, nun zieht Magdeburg
kräftig nach (Pressemitteilungen).
Mögen noch viele solche Meldungen kommen und in den Medien noch mehr
Gehör finden - es geht schließlich um die Glaubwürdigkeit der Zoos. Daß
deren Bild auch bei ihnen wohlgesonnenen Entscheidungsträgern noch
etwas verzerrt sein kann, zeigt das Zitat des Kämmerers aus Darmstadt: "Bei dem Tiergarten handele es sich
um ein familienfreundliches Angebot der Stadt, das nach den gleichen
Kriterien zu bewerten sei wie Kultureinrichtungen.". Offenbar gilt er
also noch nicht als "richtige" Kultureinrichtung...
Die Deutsche Wildtier Stiftung und GEO verleihen am Sonntag den
Journalistenpreis „Der wilde Rabe“. Der Sonderpreis geht an Claudia
Sewig und Katharina Putzer für ihre Serie über
Naturschutzgebiete Hamburgs. Und für ihre achtjährige Arbeit im
Primatenschutz in Vietnam ist Dr. Roswitha Stenke mit der «Medaille
für Friede und Freundschaft unter den Nationen» in Hanoi
ausgezeichnet worden - sie leitete dort das Cat-Ba-Projekt von ZGAP und
Allwetterzoo Münster.
(Naturschutz-Pressemitteilungen)
Den
Preisträgern, von denen Sie in der Zoopresseschau schon mehrfach hörten
und die ihrerseits die Zoopresseschau lesen, ganz herzlichen
Glückwunsch!
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Weinende Finger sind ja auch
wirklich herzzerreißend. Übrigens auch eine Frage der Nachhaltigkeit
(gesehen im Rheintal)
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
20minuten
- 21. Okt. 2008
Forscher
entdecken neue Geschlechtsgene beim Laubfrosch
Der Laubfrosch hat ein neues genetisches
System entwickelt, welches das Geschlecht der Tiere festlegt. Es
widerspricht der gängigen Theorie über die Entstehung der Geschlechter.
Beim Laubfrosch enstanden die Gene, die bestimmen, ob ein Tier
männlich oder weiblich wird, erst vor zwei bis drei Millionen Jahren,
wie der Schweizerische Nationalfonds am Dienstag mitteilte. Im
Zeitmassstab der Evolution sei dies quasi gestern. Bei Amphibien seien
mehrfach neue Gene entstanden, sagte der Evolutionsbiologe Nicolas
Perrin von der Universität Lausanne auf Anfrage. Es stellte sich auch
heraus, dass
sich bei Männchen überhaupt keine der von der Mutter geerbten
Chromosomen mit jenen des Vaters vermischen. Die Hemmung dieser so
genannten Rekombination auf dem ganzen Genom überraschte die Forscher.
Weshalb Frösche und Lurche
ihre Geschlechtsgene häufiger verändern als Säugetiere ist noch unklar.
Eine Erklärung könnte laut Perrin darin liegen, dass bei Amphibien die
Bruttemperatur mitbestimmt, ob die Nachkommen weiblich oder männlich
werden. Vielleicht muss sich ihr genetische
Geschlechtsbestimmungssystem deshalb Klimaveränderungen anpassen.
news.mail.ru -
20. Okt. 2008
В
Колумбии
обнаружили
жабу
вымершего вида
In Kolumbien wurde Kröte einer ausgestorben geglaubten Art
entdeckt
Auf dem Territorium Kolumbiens wurde ein Exemplar einer Kröte entdeckt,
von der man schon annahm, die Art sein ausgestorben. Solche Lurche
wurden in diesem Land schon zehn Jahre nicht angetroffen. Außerdem fand
man Exemplare von noch zwei Arten, die am Rande des Aussterbens stehen.
Berliner
Morgenpost
Geschichten
aus Zoo und Tierpark
Vielleicht bringen ruhige, rote
Frösche mehr Glück? Solche mit einem Namen, der Hausfrauenherzen
schneller schlagen lässt: "Tomatenfrosch". Er stammt aus Madagaskar und
ist in fünffacher Ausführung im Aquarium zu sehen. Er kommt tagsüber
gar nicht raus. Aber nachts. "Dann laufen die Frösche in ihrem
Terrarium hin und her und suchen sich Nahrung", sagt Tierpfleger Robert
Seuntjens. Fütterung ist sonntags und donnerstags während des
Publikumsverkehrs.Balzrufe sind im Aquarium zwar schon erklungen, und
Froschsex fand auch schon statt. Nur abgelaicht wurde in den Wassernapf
noch nicht. In freier Wildbahn wandern Tomatenfrösche zu Wassergräben
und Tümpeln. Nach 36 Stunden schlüpfen Kaulquappen, die dann ihre
Metamorphose zu Tomatenfröschen vollziehen und an Land gehen. Später
werden sie rot. Die Farbe sei genetisch bedingt, eine Laune der Natur,
sagt Seuntjens. Vom Küssen kommt sie jedenfalls nicht.
Survey on
supplements used when feeding amphibians
We invite you to contribute your experience to create a
better
understanding about the kind of manufactured supplements currently used
when feeding amphibians in captivity, following an initiative from the
Amphibian Care & Husbandry course held in Jersey earlier this year.
For any species, dietary supplements are a product, typically a tablet,
powder or liquid, used to balance nutrient levels that are missing or
cannot otherwise be obtained in sufficient quantity by the main food
items consumed. 'Optimal' usage requires knowledge of the specific
daily nutrient requirements for a particular species, coupled with data
on nutrient levels present in the total diet as consumed, so as to
determine the nature and extent of the apparent deficiency. Products
vary widely in their nutrient content, and since they are 'added' to
the diet, should be used with due care and attention. Adding
supplements to the diet indiscriminately can potentially lead to an
imbalance or toxicity of nutrients.
Note it is neither our intention nor within our capacity to 'rate' the
various supplements. The result of our survey will be a table showing
side-by-side comparisons of the supplements commonly in use, with some
explanation of their composition plus cautions about like-for-like
substitutions of one supplement for another - they are not all the
same! With very little research on the specific nutrient requirements
for any amphibian species, claims of 'complete' or 'balanced' nutrition
are open to debate. Sharing and summarizing current experience is a
first step in determining 'optimal' practice.
To participate, simply send product details to me directly by providing
the following information:
* Company and specific product name (e.g. Vetark / Nutrobal)
* Company contact information (hopefully on the package?)
* Distributor (if relevant)
* - wherever possible - please scan or copy the product
composition
I'm happy to do the conversion to 'standard' units; help translating
nutrient categories from languages would be appreciated if they are not
obvious. Please send your information by November 21st.
Many thanks in advance for your contribution, Andrea
Dr. Andrea L. Fidgett, Nutritionist
North of England Zoological Society
Chester Zoo, Upton, Chester, CH2 1LH, UK
Tel +44 (0)1244 650295 / Fax +44 (0)1244 381352
a.fidgett@chesterzoo.org
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Volksstimme
- 21. Okt. 2008
Magdeburger
Zoo unterstützt Artenschutz in der dritten Welt
Der Magdeburger Zoo will verstärkt den Naturschutz als Imageträger
nutzen. Unter dem Titel "Aktion Naturschutz" werben Plakate und
Aufkleber für Projekte. Es gibt auch Bio-Speisen in der Zoo-Gaststätte
und Öko-Strom aus den Zoo-Steckdosen. Jüngste Aktion: Für drei
Artenschutzprojekte hat der Zoo 8000 Euro Spendengelder ausgeschüttet.
Der
Zoo in Magdeburg als zentraler Botschafter des Natur- und Artenschutzes
in Sachsen-Anhalt – darin sieht Direktor Kai Perret ein neues
Aufgabenfeld: "Am wichtigsten bleibt natürlich der eigentliche
Zoobetrieb, in dem Besucher Tiere naturnah erleben können. Aber der
Naturschutz soll daneben verstärkt eine wichtige Säule auch in der
Außendarstellung werden." Vor zwei Monaten wurde deshalb eigens eine
Naturschutz-Kuratorin eingestellt. Die 33-jährige Biologin Julia
Trillmich hatte zuvor
in Afrika bei mehreren Artenschutzprojekten mitgearbeitet. Aufkleber
und Werbeflyer informieren inzwischen
unter einem eigens entworfenen Baum-Logo und dem Titel "Aktion
Naturschutz". Als Schirmherr wirbt SCMSportdirektor Stefan Kretzschmar
für die Aktion. Mit dem "Vorleben" sind zum Beispiel
Bio-Produkte wie spezielle Limonade und eine Bio-Menü-Karte in der
Zoogaststätte gemeint. Außerdem schreiben die Zoomitarbeiter inzwischen
auf Recyclingpapier. "Und wir beziehen seit kurzem Öko-Strom von den
Städtischen Werken Magdeburg", so Direktor Perret. Weitere betriebliche
Umstellungen im Sinne des Naturschutzes sollen folgen. Die Berliner
Artenschutzexperten Thomas Göttert und Stefan Görlitz stellten gestern
ein Projekt zur Wiederansiedlung und Pflege von Spitzmaulnashörnern in
Namibia und Humboldtpinguinen in Chile vor. Außerdem unterstützt der
Magdeburger Zoo in Indien die Herstellung eines Kinderbuches über
Schneeleoparden, das an Schulen als Lehrmittel verwendet werden soll.
Halle-forum
- 21. Okt.
2008
Höhere Eintrittspreise
im Zoo Halle
Besucher des Bergzoos in Halle
(Saale) müssen ab dem nächsten Jahr
tiefer in die Tasche greifen. Die Gebühren sollen zum 1. Oktober von
derzeit 7,50 auf 8,50 Euro angehoben werden, wie Zoo-Chef Andreas Jacob
am Dienstag im Finanzausschuss erklärte. In einem zweiten Schritt ist
2013 die Erhöhung auf 11 Euro vorgesehen. „Ein ziemlicher Packen, aber
unumgänglich.“ Auffangen will der Zoo mit der Erhöhung unter anderem
Mehrausgaben und
Investitionen. So klettern die Kosten für Strom, Gas und Öl um 94.000
Euro, die Zuschüsse der Stadt bleiben mit 3,6 Mio. Euro aber gleich.
Einen Beitrag leisten auch die 70 Zoo-Mitarbeiter, die auf insgesamt
180.000 Euro Gehalt verzichten. Und der Zoo hat Großes vor. Neues
Highlight soll ein
Giftschlangenzentrum werden. Einbezogen werden soll auch das
Wittekindbad, das künftig als Kinderzentrum fungieren soll. Allerdings
läuft derzeit noch ein Rechtsstreit mit dem Insolvenzverwalter zum
Heimfall des Bades. Überlegungen gibt es zudem, ein Insektarium und ein
Nachttierhaus zu errichten. Bis zu 100.000 Besucher mehr im Jahr will
der Zoo mit seinen Maßnahmen anlocken. Derzeit kommen jährlich 340.000
Besucher auf den Reilsberg. Unklar ist allerdings noch, wie die 41 Mio.
Euro für die Umsetzung aufgebracht werden können. Möglicherweise durch
Kredite, Vorleistungen der Stadt oder einen privaten Investor.
Ab 2010 soll es zudem einen neuen Gastronomiebetreiber
geben.
Kritik mussten Verwaltung und Zoo aber im
Finanzausschuss wegen
Planungsleistungen für ein Entwicklungskonzept des Zoos über sich
ergehen lassen.
Mitteldeutsche
Zeitung
- 22. Okt. 2008
Der Bergzoo
erhöht die Eintrittspreise
Die Eintrittspreise für den Bergzoo in Halle werden erhöht. Der
Direktor begründete den
Schritt, dem ein Beschluss des
Zoo-Beirates zugrunde liege, mit dem allgemeinen Preisanstieg. Jacob
musste vor dem Ausschuss Rede und Antwort stehen,
weil der Zoo in diesem Jahr neben dem Jahreszuschuss eine weitere,
einmalige Finanzhilfe in Höhe von 250 000 Euro benötigt. Hintergrund
sind Planungsleistungen für das Entwicklungskonzept des Zoos für den
Zeitraum 2008 bis 2013, die insgesamt rund 500 000 Euro kosten. Jacob:
"Um das zu bezahlen, greifen wir auf unsere Rücklagen zurück. Das
reicht aber nicht."
Nordeutsche
Neueste
Nachrichten
- 20. Okt. 2008
Clara kann
kommen
Schwerin. Mit einer "Dunkel-Munkel-Party" feierte der Zoo gestern die
Übergabe
der neuen Nashorn-Anlage. Die Hauptperson, Nashorndame Clara, fehlte
allerdings noch. Seit Sommer wartet der Zoo auf die Kuh. Zoo-Direktor
Michael Schneider: "Clara
steht in Südafrika in Quarantäne und wartet auf ihren Flug nach
Europa." Er hoffe, das Tier bald den Schwerinern zu präsentieren. "Wir
wollen, dass sie die vorgeschriebene 60-tägige Quarantäne hier bereits
gemeinsam mit Limpopo im neuen Gehege verbringen kann", sagte
Schneider, der gemeinsam mit Dezernent Dieter Niesen den
symbolischen Schlüssel der eine Million Euro teuren Anlage an
Revierleiter Bernd Tippelt und Tierpflegerin Susanne Hahn übergeben
hatte.
FAZ
-
18. Okt. 2008
Darmstädter
Zoo Eine Million Defizit lastet auf dem Vivarium
Darmstadts Umweltdezernent Klaus Feuchtinger (Grüne) hat gestern
acht „Neubürger“ begrüßt. Die Nasenbären stammen ursprünglich aus
Südamerika, sind aber vor einigen Monaten von Neuwied am Rhein nach
Südhessen gekommen. Diese Übersiedlung hat die vier Erwachsenen
offensichtlich derart angeregt, dass sie sogleich Nachwuchs zeugten.
Deshalb können die Besucher des Vivariums sowohl den routinierten
Altbären zuschauen, wie sie mit ihren langen Nasen nach Maden im
Erdreich schnüffeln, als auch den vier kecken Jungtieren, die auf den
Bäumen in der neuen Freianlage herumturnen. Das 150-Quadratmeter-Gehege
mit Wassergraben und Elektrozaun ist die jüngste Investition, die in
dem vor rund 52 Jahren gegründeten städtischen Zoo getätigt wurde. Ob
es auch die letzte ist? Feuchtinger, als Dezernent zuständig für die
vier Hektar große Tieranlage mit ihren rund 750 Bewohnern, hat auf
derartige Nachfragen am Freitag mit einem klaren Dementi geantwortet
und versichert, dass er alles tun werde, „damit wir nie in eine
Situation kommen, in der wir in Richtung Schließung denken müssten“.
Zugleich räumte er ein, dass nächstes Jahr das Wort Sparen von
Zoo-Direktor Thomas Becker und seinen rund 30 Mitarbeitern
großgeschrieben werden müsse. Weil der Regierungspräsident der Stadt
einen strengen Konsolidierungskurs vorgeschrieben hat, muss auch das
Vivarium versuchen, im nächsten Jahr mit einem Etat von rund 800.000
Euro auszukommen. Diesen Betrag, und damit ein Drittel weniger als die
Summe des laufenden Jahres, sieht der Entwurf des Haushalts vor. Die
Diskussion um die Zukunft des Zoos war Mitte
September eröffnet worden, als Wolfgang Glenz (SPD) seinen
Haushaltsentwurf vorlegte. Darmstadts Kämmerer machte deutlich, dass er
das Defizit des Vivariums in Höhe von rund einer Million Euro abbauen
will und dafür auch bereit ist, nach einem neuen Träger zu suchen.
Eine Privatisierung schließe er jedoch aus. Bei dem Tiergarten
handele es sich um ein familienfreundliches Angebot der Stadt, das nach
den gleichen Kriterien zu bewerten sei wie Kultureinrichtungen. Und
diese arbeiteten auch nicht kostendeckend.
Leipziger
Volkszeitung - 16. Okt. 2008
Keine neuen
Vogelgrippe-Fälle im Zoo Leipzig
Nach dem Auftauchen einer weniger gefährlichen Vogelgrippe-Art im
Leipziger Zoo hat es keine neuen Erkrankungen gegeben. Das bestätigte
eine Sprecherin am Donnerstag. Während einer Routineuntersuchung war
bei zwei Enten und einer Gans der Influenza- Typ H5N3 festgestellt
worden. Die erkrankten Gelbschnabel- und Sichelenten sowie die
Brandgans wurden getötet. Alle anderen Vögel sind derzeit eingesperrt.
Leipzig-seiten -
22.
Okt. 2008
Entdeckerbüro des Zoos
in Leipzig ausgeraubt
Auf das Entdeckerbüro des Zoos in Leipzig kommen
schwere Zeiten zu. 10.000 Euro Schaden und den Verlust wichtiger Daten
muss das Projekt hinnehmen, nachdem es von dreisten Dieben ausgeraubt
wurde. Der oder die Täter gelangten in der Nacht zum
Dienstag in die Büroräume an der Bornaischen Straße. Dort entwendeten
sie
Computertechnik ein wenig Bargeld und zwei Digitalkameras im Wert von
rund 10.000 Euro.
Als die Firmenchefin das Büro am Dienstag gegen neun
Uhr betrat, konnte sie nur noch den Verlust der Geräte feststellen.
Noch schwerer als der Materielle Verlust wiegt offenbar der Verlust
wichtiger Daten. Auf den Festplatten befand sich das Konzept für das
"Entdeckerhaus Arche", das im Wesentlichen von vier jungen
Leipzigerinnen erdacht worden war.
Tagesspiegel -
20.
Okt. 2008
Dörfleins
Familie bedankt sich
Knapp einen Monat ist es her, dass Knuts Ziehvater an einem Herzinfarkt
starb. Nun bedankt sich seine Familie in einem öffentlichen Brief bei
den Fans Thomas Dörfleins. In einem Leserbrief an die "Berliner
Zeitung" schreibt die Mutter des
Tierpflegers, der durch die Handaufzucht des Eisbären Knut berühmt
wurde, das "Dankeschön" richte sich auch an die Presse "für das
Verständnis, das uns in diesen schweren Tagen entgegengebracht wurde
und nicht zuletzt für die Zurückhaltung bei der Beerdigung".
Tagesspiegel
- 20. Okt. 2008
Harsche
Kritik an Tierpark und Zoo
Die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling hat am Montag erneut die
Zustände in Tierpark und Zoo scharf kritisiert und Aufklärung durch den
Senat gefordert. Die Zuständigen im Zoo weisen jeden Vorwurf zurück und
nennen die Kritik einen "persönlichen Kleinkrieg" von Hämmerling. Ihre
Vorwürfe richteten sich gegen Zoo-und Tierparkchef Bernhard
Blaszkiewitz. Blaszkiewitz arbeite weiter mit einem Tierhändler
zusammen, der seit
zwei Jahren keine Genehmigung mehr habe, kritisierte Hämmerling. Zudem
finde unter Blaszkiewitz "eine verantwortungslose Tiervermehrung"
statt. Die Zootiere würden zur Handelsware. Gut geführte Zoos erkenne
man unter anderem daran, "dass die Tiere dort alt werden dürfen".
Welt
online - 20. Okt. 2008
Neuer Streit
um Handel mit Zootieren
Der Streit geht in eine neue
Runde,
und der Ton wird schärfer. Die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling
erhebt wieder Vorwürfe gegen Zoo- und Tierpark-Direktor Bernhard
Blaszkiewitz, sie bezichtigt ihn sogar der Lüge. So verkaufe er
weiterhin Tiere an Werner Bode aus Bad Bentheim. "Blaszkiewitz hat
gesagt, Bode sei nur als Transporteur tätig. Aber der Tierhandel ist
nicht beendet."
Zudem habe Bode seit 2006 keine Konzession
mehr zum Handel von Zootieren, sondern nur eine Transportgenehmigung.
Blaszkiewitz sagte,
er halte den Zoo De Castellar de la Frontera für
seriös, er habe sich die Registernummer geben lassen (No. 5154 Andaluz,
Ch 312). Sie weise den Zoo als öffentliche Parkanlage aus. Zudem sei
ihm am 15. August die Ankunft der Tiere gemeldet worden.
Auf eine Anfrage dieser Zeitung bestätigte gestern Biologe Alberto
Ovidio vom Zoo De Castellar, dass er am 14. August dieses Jahres 43
Affen aus Berlin erhalten habe: 24 Männchen und 19 Weibchen. Einige
seien gestorben, andere würden zur Zucht an weitere Zoos in Spanien
gegeben.
Tagesspiegel -
21.
Okt. 2008
Grünen-Politikerin
erhebt erneut Vorwürfe gegen den Zoo
Grünen-Tierschutzpolitikerin Claudia
Hämmerling hat erneut schwere
Vorwürfe gegen Tierpark- und Zoochef Bernhard Blaszkiewitz erhoben.
Demnach soll der Zoochef weiterhin Tiere an Werner Bode, einen
„zwielichtigen Tierhändler“, verkaufen, obwohl dieser bereits 2006
seine Konzession abgemeldet habe und sein Geschäft als Rentner
betreibe. Die Tiere – Hirsche, Alpaka, Klapperschlangen, Kängurus,
Antilopen oder Affen – seien an andere Tierhändler und Zuchtfarmen
weiterverkauft worden, die nicht als „verantwortungsvolle Tierparks“
bezeichnet werden könnten.
Planung und
Bau
sueddeutsche.de - 20. Okt. 2008
Neuer
Schmetterlingspark in Mecklenburg
Ein neues Schmetterlingshaus ist nahe des Ostseebades Boltenhagen
eröffnet worden. In der Freiflughalle des «Alaris-Schmetterlingsparks»
in Klütz werden 600 Falter gehalten. Darunter seien zum
Beispiel Atlas-Seidenspinner, die eine Flügelspannweite von bis zu 30
Zentimetern erreichen. Geöffnet sei die Anlage noch bis Ende November
täglich von 10.30 bis 17.00 Uhr. Nach der Winterpause starte die neue
Saison dann am 1. April. Klütz sei bereits der fünfte
Standort in Deutschland, an dem die Alaris-Gruppe ein
Schmetterlingshaus eröffnet hat.
RP
online - 16. Okt. 2008
Im Forscherhaus
entdecken Kinder den Zoo
Der Krefelder Zoo wird bald eine Bildungsstätte
für Kinder haben. Hinter dem alten Bauernhaus, entsteht ein
Forscherhaus, das zur Zeit aber noch eine Baustelle ist. Im April
nächsten Jahres können die ersten Kinder hautnah etwas über Affen,
Fledermäuse und Spinnen erfahren.
„Das Thema Bildung ist für den Zoo ganz
wichtig“, erklärt Pressesprecherin Petra Schwinn. Die Idee, speziell
für Kinder und Jugendliche ein Bildungsangebot zu schaffen, kam vom
Zooführerteam. Auf der 60 Quadratmeter großen Fläche im Forscherhaus,
können die Kinder viel entdecken, erleben und experimentieren.
Zum Beispiel Bodentiere unterm Mikroskop untersuchen
oder Wasserproben entnehmen. Im Sommer sind Aktionstage geplant, die
unter einem Motto stehen. Natürlich lernen die Kinder auch etwas über
die Tiere, die im Zoo leben. Die Kurse und Projekte werden von
Pädagogen betreut. Im
Forscherhaus soll auch eine kleine Bibliothek eingerichtet werden, die
besonders für Jugendliche interessant sein könnte.
koeln-journal.de
- 20. Okt. 2008
20.10.2008 -
Neue Parkplätze für den Zoo
Ab November werden 75 neue kostenpflichtige Parkplätze für Kölns
Zoo-Besucher gebaut. Für das rund 350.000 Euro teure Vorhaben werden 16
Bäume gefällt, die aber im Stadtbezirk ersetzt werden sollen. Seit
Jahren waren fehlende Parkplätze für Besucher des Tiergartens immer
wieder ein Ärgernis. Die
Parkplätze sind nur gegen eine Gebühr zu benutzen. Entlang
der Zoo-Begrenzungsmauer auf der Riehler Straße ab Höhe Südamerikahaus
bis zur Straßenbahnhaltestelle Zoo/Flora sollen die neuen Parkbuchten
eingerichtet werden.
Der
Nordschleswiger - 22. Okt. 2008
Jäger blasen zur Jagd
auf Lego-Erbin
Der Verband der dänischen Jäger macht gemeinsame
Sache mit »Danmarks Naturfredningsforening«. Obwohl man sich
normalerweise bestimmt nicht immer »grün« ist, hat man sich eine Erbin
der Lego-Familie als »Beute« auserkoren. Es geht um die 1.400 Hektar
große Klelund Plantage im Nordwesten der Kommune Vejen, wo Sofie
Kirk-Kristiansen den größten Tierpark des Landes einrichten und vor
allem -zäunen will. Montagabend kam die Umsetzung dieser
umstrittenen Pläne ihrem Ziel einen großen Schritt näher, als der
Ausschuss für Technik und Umwelt der Kommune grünes Licht gab für die
Errichtung eines Zaunes. Der Stadtrat soll das Projekt am 11. November
endgültig absegnen. Es gehe nicht an, dass man in Dänemark zulasse,
Wild einzuzäunen. Das müsse sich frei bewegen können, so Jäger und
Naturschützer unisono.
Aktionen
Stadtmagazin
- 22. Okt. 2008
Faszination Gorillas
Die Menschenaffen sind faszinierenden Tiere, die
den Menschen sehr nahe stehen und sind in hohem Maße von der Ausrottung
bedroht. Die Pflege dieser Tierarten in Zoos ist für die Erhaltung der
Arten unerlässlich. Die Zoofreunde Krefeld unterstützen diese Arbeit
mit dem Projekt: "Ein Garten für Gorillas" in das der Erlös der
Veranstaltungen fließen wird. Karten zum Preis von zwölf Euro
(Vereinsmitglieder acht Euro) sind an der Abendkasse des Zoos zu
erhalten. Den ersten Vortrag hält Stefan Ziegler vom World Wide Fund
For Nature
(WWF) Deutschland unter dem Motto: "Faszination Gorillas". Die
Reihe der Menschenaffen-Vorträge in der Zooscheune wird am 28. Januar
mit einem Vortrag von Maik Schaffer von Borneo Orang-Utan Survival
(BOS) über "Menschen aus dem Wald – Orang-Utans auf Borneo" und am 4.
März der Zoologe, Verhaltensforscher und Buchautor Dr. Jörg Hess über
"Meine Zeit mit den Berggorillas" fortgesetzt.
Stadtmagazin
- 16. Okt. 2008
Zoo: Dritter
Forschertag
Krefeld. Feierlich wird es um 11 Uhr beim Richtfest des
Forscherhauses. Zimmermann Günther Thoeren wird im Garten des Alten
Bauernhauses am Rohbau zum neuen Gebäude einen Richtspruch in
Anwesenheit der Zoofreunde sprechen. Jeweils fünf Familien können bei
einer
Froscholympiade um 12 und um
14.30 Uhr gegeneinander um umfangreiche Preise antreten. Kleine
Forscher können wieder am Gewinnspiel um den Titel "Forscher des Tages"
teilnehmen. An sechs Ständen gilt es Fragen zu beantworten oder an
einem Quiz teilzunehmen und jeweils einen der Teilnahmestempel zu
erhalten.
Express.de
- 19. Okt. 2008
Neue Tiere im Zoo zu
sehen
Nach der Umgestaltung des alten Geheges der schwarz-weißen Varis zogen
dort am Sonntag neue Tiere ein: ein Ringelschwanzmungo-Pärchen, bisher
nicht im Zoo gezeigt. Das kann man besonders schaurig am 31. Oktober
sehen, wenn es wieder
heißt: „Halloween im Zoo“. Von 18 bis 22 Uhr gibt es gespenstische
Dekos, Stelzenzebras, Feuervögel, sprechende Kürbisse und ein
Hexenfeuer.
MVregio
- 22. Okt. 2008
Ferienprogramm mit
Gruselfaktor im Tierpark
An den Tagen vom 27. bis 30. Oktober finden im Zeitraum von 9:30 bis
12:00 Uhr unterschiedliche Aktionen zum Thema Herbst, Halloween und
verschiedenen Tierarten statt. Je nach Wetterlage werden Spaziergänge
mit Futterkörbchen im Gepäck unternommen oder die Bastelscheren
gezückt. So
richtig gruselig wird es dann am 31. Oktober, wenn unsere
Tierparkgeister Halloween feiern. Natürlich laden sie alle großen und
kleinen Gespenster und Hexen ein, sich Ihnen anzuschließen. Von 19:00
bis 22:00 könnt Ihr sie auf unserem mit Kürbissen beleuchteten Rundgang
durch den Tierpark, beginnend am Haupteingang, entdecken.
Stadt
Nürnberg - 16.
Okt. 2008
Wieder Vorstellungen
im Delfinarium
Im
Delfinarium im Tiergarten Nürnberg finden ab Samstag, 18. Oktober, bis
Sonntag, 9. November 2008, wieder täglich mindestens
zwei kostenpflichtige
Vorstellungen statt. Mit dem Ende der bayerischen Herbstferien beginnt
dann im
Delfinarium der
Winterzeitplan. Ab Montag,10. November, bis einschließlich
Freitag, 19.
Dezember, werden
dann anstatt der regulären Vorstellungen unter der Woche täglich
zwei
öffentliche Trainingseinheiten durchgeführt. Der Besuch des
Delfintrainings ist im normalen Eintrittspreis des Tiergartens
enthalten.
An den Wochenenden jedoch und während der bayerischen Weihnachtsferien
(22. Dezember 2008 bis 5.Januar 2009) bleibt es bei den
kostenpflichtigen
regulären Vorstellungen.
PR-center - 15. Okt.
2008
Dunkel-Munkel-Nächte
2008 in Eekholt
Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise der Sinne! Verkleiden Sie sich
passend zum Thema des Abends und verwandeln sich in ein Geschöpf der
Nacht! Wegen des großen Erfolges in den Vorjahren lädt der Wildpark
Eekholt wieder zu drei unterschiedlichen Themenabenden ein: Sonnabend,
25.10.08, 18:30 – 21.00 Uhr: „Sterne und Laterne!“ Sonnabend, 01.11.08,
17:30 – 21.00 Uhr: „Hexen und Feen!“ Sonnabend, 08.11.08, 17.00 – 21.00
Uhr: „Feuer und Flamme!“
IVZ
online - 19. Okt. 2008
Tierpatentag
im Rheiner Naturzoo
Einmal das dürfen, was sonst im Zoo niemand darf. Tierpaten genießen im
Naturzoo am Patentag außergewöhnlichen V.I.P.-Status. Führungen mit
Zoodirektor Achim Johann und den anderen Tierpflegern des
Zoos, Privatbesuche bei den Patentieren im Gehege, Ausflüge über
abgesperrte Baustellen im neuen Bärengehege – am Samstag schnupperten
Tierpaten im Zoo hinter die Kulissen. Insgesamt für 221 Tiere aus 58
Arten wurden Patenschaften übernommen, insgesamt 13 210 Euro spülten
die engagierten Paten so in den Sparstrumpf des Zoo. Unangefochtene
Spitzenreiter
dabei wie in jedem Jahr die Nasenbären.
Märkische Allgemeine -
20. Okt. 2008
Es fehlt an Geld für
neue Unterkünfte im Wildpark für Meister Petz
Evelyn Schubert aus Strausberg will ihr
Patenkind sehen. Dafür ist sie extra in den Wildpark Johannismühle nach
Klasdorf gekommen.
Monique Zimmermann ist die Vorsitzende des Wildpark
Johannismühle Fördervereins, der am Samstag zum zwölften Patentag
eingeladen hatte.
124 Paten gibt es inzwischen. Wer wollte, und
wenn es möglich war, durfte sein Patenkind knuddeln, ihm zumindest so
nahe kommen, wie Besucher sonst üblicherweise nicht.
presse-service.de -
20. Okt. 2008
Tiergarten
Mönchengladbach:
Da hatten die
Mitarbeiter um Tiergartenleiter Norbert Oellers alle
Hände voll zu tun: Über 150 Namensvorschläge sind in den letzten Wochen
im Tiergarten eingegangen. Zum Teil haben die Kinder den
Pferdenachwuchs sogar gemalt oder liebevoll gebastelt. „Wir bedanken
uns bei allen großen wie kleinen Tierfreunden für die Vorschläge“, so
Oellers. Die Wahl fiel auf den Namen „Molly“.
MVregio - 22.
Okt. 2008
Herbstferienspaß
im OZEANEUM vom 26. - 30. Oktober
An fünf Aktionstagen lädt das OZEANEUM die ganze Familie ein,
Stralsunds neue Attraktion von A - Z kennenzulernen. Die
Entdeckungsreise durch die Weltmeere beginnt mit einer Buchlesung am
26. Oktober. Das im Coppenrath Verlag neu erschienene Buch "Tiefsee -
Anglerfische, Riesenkalmare und andere geheimnisvolle Wesen" von Dagmar
Pohland liefert kindgerechte Informationen über den Lebensraum Tiefsee.
Vom 27. - 30.
Oktober werden bei täglich wechselnden Aktionen zwischen 13 - 17 Uhr
die unterschiedlichen Ausstellungsbereiche des OZEANEUMs vorgestellt.
Immer um 14 und 16 Uhr finden 30-minütige Familienführungen in der
jeweiligen Ausstellung statt. Des Weiteren finden vom 24. - 26. Oktober
sowie vom 31. Oktober - 2. November Greenpeace-Meereswochenenden mit
buntem Programm für große und kleine Meeresschützer im OZEANEUM statt.
Nachwuchs
derWesten
- 16. Okt. 2008
Zoo freut
sich über Gorilla-Baby Nummer 2
Quadratisch, praktisch, gut. Der bekannte Werbespruch einer
Süßigkeiten-Firma trifft auch für die 1995 im Zoo Zürich geborene und
seit 6 Jahren im Zoo Duisburg lebende Vizuri zu, schließlich ist sie –
von den Körperproportionen her betrachtet – der „kompakteste“ unter den
Duisburger Gorillas. Das dritte Weibchen im Bunde – Momo –
macht überhaupt keine Anstalten,
eifersüchtig zu werden. Sie rutscht derzeit in eine doppelte
Tantenrolle, die sie sehr beschäftigen wird.
RP online - 16. Okt.
2008
Zoo freut
sich über Gorilla-Nachwuchs
Innerhalb von zehn Wochen ist im Duisburger Zoo am Mittwoch ein zweites
Gorillababy geboren worden. Gorilladame Vizuri habe eine
Bilderbuchgeburt gehabt, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Bereits im
August hatte Gorillaweibchen Safiri Nachwuchs
zur Welt gebracht. Inzwischen steht fest, dass dieses Tier weiblich
ist, und der Zoo sucht mit Unterstützung einer Lokalzeitung nach einem
Namen.
BZ -
19. Okt. 2008
Wachsen hier zwei
kleine Gorillas?
Der Zoo ist guter Hoffnung. Chef-Affenpfleger Reimon Opitz hat den
süßen Verdacht, dass seine beiden Gorilla-Mädchen Bibi (11) und
Djambala (7) schwanger sind. Beide haben nämlich ein dickes Bäuchlein.
Potenzieller
Papa: der mächtige Silberrücken Ivo. Lange Zeit galt er als notorisch
sexfaul. „Aber in der Vergangenheit hat er seine Mädels immer kräftig
gedeckt“, sagt Reimon Opitz. Seit zwei bis drei Monaten ist jetzt aber
Sendepause mit Schnackeln. Die beiden Gorilla-Damen lassen den Lover
nicht mehr an sich ran. „Auch ein Zeichen dafür, dass Bibi und Djambala
schwanger sein könnten“, meint Opitz. Mit einem Schwangerschaftstest
will er allerdings noch etwas warten. "So Anfang Dezember ist der
richtige Zeitpunkt. Bei einem positiven Ergebnis wäre doch ein prima
Weihnachtsgeschenk für die Berliner!"
Stuttgart
Journal - 19. Okt. 2008
Zwergwaranen-Nachwuchs
im Terrarium der Wilhelma Stuttgart
Im Terrarium der Wilhelma Stuttgart hat sich
Nachwuchs eingestellt. Sechs kleine Zwergwarane (Varanus gilleni) sind
insgesamt in diesem Jahr nach knapp 3 Monaten im Brutkasten aus ihren
Eiern geschlüpft und nun soweit herangewachsen, dass sie aus der
Kinderstube hinter den Kulissen in ein Terrarium im Besucherbereich
umziehen dürfen. Die Eltern sind Nachzuchten aus dem Zoo Melbourne
und 2001 in die Wilhelma nach Stuttgart gekommen - sie bewohnen ein
Trockenterrarium mit Ästen und künstlichem Termitenhügel und lugen oft
verschmitzt hinter der Dekoration hervor.
Freie
Presse - 21. Okt. 2008
Miniäffchen im Auer
Zoo
haben Nachwuchs
Im Auer Zoo der Minis gibt es Nachwuchs. Ein Zwergseidenäffchen hat im
Tierpark an der Damaschkestraße das Licht der Welt erblickt. Jetzt
verbringt es seine Tage damit, sich auf Papas Rücken durch die Anlage
tragen zu lassen.
PR-inside.com -
20.
Okt. 2008
Vikunja-Fohlen
im Berliner Zoo geboren
Die Vikunja-Kamele im Berliner Zoo haben Nachwuchs bekommen. Das
Hengstfohlen kam am 14. Oktober im Freigehege zur Welt, wie ein
Sprecher des Zoos am Montag mitteilte. Zoobesucher konnten die Geburt
von Antonio live mitverfolgen. Für den Nachwuchs hatten Zoo und
Tierpark kooperiert. Mutter Anni lebt im Zoo, Vater Eugen im Tierpark.
Er siedelte lediglich für drei Monate in den Zoo über, um die dortigen
zwei Stuten zu decken.
Welt
online - 22. Okt. 2008
Kleines Kamel in neuer
Welt
Antonio ist eine Woche alt - und bester Gesundheit. Gestern stellte der
Zoo den ersten Vikunja-Nachwuchs seit einem Jahrzehnt vor - nachdem
Dutzende Zoobesucher am 14. Oktober die Niederkunft von Mutter Anni (8)
live verfolgt hatten.
Die
Presse - 17. Okt. 2008
Tiergarten
Schönbrunn: Orang Utan verstorben
Der 28-jährige Orang Utan "Sandra" aus dem Wiener Tiergarten
Schönbrunn
ist Freitagmittag gestorben. Wegen Atembeschwerden und eines leicht
vergrößerten Kehlsacks wurde das Weibchen am Vormittag in
veterinärmedizinische Betreuung übergeben. Während der Narkose bei der
Untersuchung kam es dann zu einem Herzstillstand. Die genaue
Todesursache wird
erst nach Ende der pathologischen Untersuchung nächste Woche
feststehen. Um den übrigen Orang Utans Ruhe zu gönnen, bleibt das
Affenhaus zwei Tage geschlossen.
Berliner
Morgenpost - 16. Okt. 2008
Berliner Zoo Löwenbaby
Moritz musste eingeschläfert werden
Max und Moritz – so hatten die Tierpfleger die Löwen-Zwillinge aus dem
Berliner Zoo genannt. Eines der Jungtiere musste nun eingeschläfert
werden. Moritz war krank und konnte trotz zahlreicher Untersuchungen
nicht gerettet werden. Und auch für Max besteht Gefahr. Bereits vor
drei Wochen war
den Tierpflegern im Raubtierhaus aufgefallen, dass Moritz taumelte und
nicht mehr richtig lief. „Wir haben ihn zweimal narkotisiert, sein Blut
abgenommen, es untersucht und ihn behandelt – aber es gab keine
Veränderung“, erklärt Ochs. Der Tierarzt fuhr daraufhin mit dem Löwen
zur Tierklinik in Düppel. Dort kam Moritz in die Röhre, um eine
Computertomografie anzufertigen. Die Aufnahmen zeigten einen
Bandscheibenvorfall in der oberen Halswirbelsäule. „Dort hätten wir
operativ nicht eingreifen können“, sagt Raubtierkurator Heiner Klös.
Und es gab einen zweiten niederschmetternden Befund: Das Tier hatte
erweiterte Gehirnventrikel, also zuviel Wasser im Kopf. Die Flüssigkeit
drückte auf das Gehirn und schaltete Funktionen aus.
tz online - 20.
Okt.
2008
Hat der Tierpark kein
Herz für Tiere?
Einen Tierfreund in Not hat der Münchner Zoo einfach im Stich gelassen:
Als Udo S. (50) mit seinem blutenden Hund vor den Toren des Tierparks
Hellabrunn um Hilfe bat, hatten die Zoo-Angestellten nicht einmal
Verbandszeug übrig. „Unsere Tierärzte kümmern sich nur um Tiere im
Zoo“, habe die Antwort an der Kasse gelautet. Udo
S., Regisseur und Intendant aus Ettlingen bei Karlsruhe, war mit Freund
und Hund Aaron kürzlich an der Isar spazieren. Beim Herumtollen zog
sich Mischling Aaron an achtlos ins Wasser geworfenen Scherben eine
klaffende Wunde zu. Nachdem er an der ersten Kasse
barsch abgewiesen worden war, habe die Angestellte an einer Kasse
nebenan wenigstens versucht, ihre Kollegen auf die prekäre Situation
aufmerksam zu machen. Dass Aaron am Ende geholfen wurde,
verdankt Udo S. dem Engagement zweier Frauen, die mit ihren Familien an
der Kasse warteten. Sie hatten Verbandszeug dabei und riefen ein Taxi.
In der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität wurde
Aaron operiert. Reinhard Zenau, einer von zwei Hellabrunner
Zoo-Inspektoren, entschuldigt sich für den Vorfall: „Es ist für uns
eigentlich überhaupt kein Problem, in solchen Notfällen zu helfen.“
Schwäbische
Zeitung -
16. Okt. 2008
Reptilienzoo leidet
unter schlechtem Ruf des früheren Inhabers
Die derzeitigen Betreiber des Reptilienzoos Scheidegg leiden unter dem
schlechten Ruf ihres Vorgängers. Wie berichtet, hatte er den Zoo Anfang
2006 in einem verheerenden Zustand hinterlassen. Jetzt hingegen wird
der Betrieb vorbildlich geführt. Als Rebecca Jussel und Udo Hagen den
Reptilienzoo in Scheidegg im
Sommer 2007 übernahmen, machte das Gebäude am Ortseingang von Scheidegg
nicht viel her. Die Reptilien der Vorbesitzer waren weg, entweder
gestorben oder vom Landratsamt beschlagnahmt. Die einzigen Tiere, die
noch da waren (und zwar zu Tausenden) und auf neue Opfer warteten,
waren die Milben, die sich in den Terrarien äußerst wohlgefühlt und
entsprechend vermehrt hatten. Es blieb den neuen Inhabern also nicht
anderes übrig, als sämtliche Einbauten rauszureißen, zu entsorgen und
neue Terrarien einzubauen. Sie entschieden sich für mehr
Terrarien, aber dafür kleinere. Ihr Schwerpunkt sollten nicht die
riesigen Würgeschlangen sein, sondern sie wollten mehr
unterschiedliche, dafür aber kleinere Tiere ausstellen. Die
Berichterstattung über den Prozess gegen
den früheren Inhaber schrecke viele noch immer ab.
Berliner
Morgenpost -
22. Okt. 2008
Zoo und
Tierpark Verbleib von zwei sibirischen Tigern ungeklärt
Im März 2001 freute sich Berlin über die
Geburt von zwei sibirischen Tigern. Doch lange blieben die Tiere nicht
in der Hauptstadt. Sie wurden weggegeben. Doch wohin? In ein Land der
Europäischen Union, wie genehmigt? Oder nach China? Nach den erneuten
Vorwürfen gegen Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz durch
die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling fordern auch andere
Parlamentarier mehr Transparenz bezüglich der Abgabe von Zoo-Tieren.
„Wir hätten diese Streitereien nicht, wenn Zoo und Tierpark von sich
aus freiwillig und zeitnah melden würden, wohin die Tiere kommen, die
sie abgeben“, sagt Mirco Dragowski (FDP). Er will das Thema wieder in
die politische Diskussion bringen.
Hannover
Zeitung - 22. Okt. 2008
Pelikan beschenkt
Pelikane zur 170-Jahr-Jubiläumsfeier
Die Pelikane im Erlebnis-Zoo Hannover
haben einen richtig großen Fisch an Land gezogen: Einen 170-Kilo-Fisch
– oder besser: 170 Kilo köstlichen Süßwasserfisch! Die spendierte das
Patenunternehmen der Pelikane – Pelikan natürlich –
zum 170jährigen Bestehen des Traditionsunternehmens. Ein Kilo Fisch für
jedes Jahr. Bis zu 20 kg Fisch fressen die 13 Rosa Pelikane im
Zoo pro Tag – das
(tiefgefrorene) 170-Kilo-Geschenk reicht für die Paten-Pelikane also
locker eine ganze Jubiläums-Woche lang!
Welt
online - 16. Okt.
2008
Trauer um
Internet-Star Hirsch Heinz
Er war der Star der Internetseite des Deutschen Jagdschutz-Verbandes
(DJV) - jetzt ist Platzhirsch Heinz Opfer eines Rivalen geworden.
Während eines Brunftkampfes versetzte ihm ein aufstrebender
Kontrahent Olli mit seinem Geweih einen tödlichen Stoß, berichtete der
DJV am Donnerstag in Bonn. Fünf Jahre lang hatten Hirsch Heinz und sein
Rotwild-Clan aus dem Freiwildgehege Hellenthal in der Eifel viele
Internet-Nutzer (www.wildtiere-live.de) mit
Live- Auftritten über eine
Web-Kamera in ihren Bann gezogen. Das Rotwild wird Online auch weiter
live zu sehen
sein - mit Olli als neuem Chef.
Rhein
Zeitung - 20. Okt. 2008
Hirsch fällt
Achtjährige in Wildpark an
Mit einem Geweihstoß hat ein Hirsch im Wild- und
Wanderpark Silz (Kreis Südliche Weinstraße) ein achtjähriges Mädchen am
Kopf verletzt. Das Mädchen hatte sich mit einer Schachtel Wildfutter in
der Hand einer Gruppe Damwild genähert, als der Hirsch es von hinten
mit dem Geweih zu Boden stieß. «Als es wieder aufstehen wollte, setzte
er erneut an
und verletzte nun das Kind erheblich am Kopf», hieß es im
Polizeibericht vom Montag. Die Achtjährige, die bei dem Vorfall vom
Sonntag mit ihren Eltern in dem Park war, wurde mit einem Hubschrauber
in eine Klinik gebracht. Die dortige Untersuchung ergab, dass die
Verletzungen weniger schwer als vermutet waren.
tz
online - 22. Okt. 2008
Geier Willi kann nach
Laser-OP wieder sehen
Als er vor vier Jahren aus dem Ei schlüpfte, war er blind. Nach
erfolgreicher Augenoperation ist der Gänsegeier heute der Star der
Flugschau im Wildpark Poing. Die Besucher blicken fasziniert auf
den Vogel, der vor ihnen auf der Wiese herumhüpft, auf einen Baumstumpf
springt und manchmal sogar 50 Meter weit fliegt. Es ist Gänsegeier
Willi, und eigentlich ist es für einen Geier nichts Besonderes, zu
hüpfen und zu fliegen.
Vlothoer
Anzeiger
Tierpark
Herford ist mit eigenem Defibrillator als einziger Zoo ...
Seit kurzem ist der Herforder Tierpark der einzige Zoo der Region, der
als "herzsicher" gilt.
Echo-online
Frankfurt. Neuer Gorilla-Mann zeigt sich erstmals im Zoo
Der Frankfurter Zoo erhofft sich von dem neuen Oberhaupt der
Gorilla-Familie weitere Zuchterfolge.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
ad.nl - 21. Okt.
2008
Amper animo voor dieren failliete zoo
Kaum Interesse für Tiere eines bankrotten Zoos
Barcelona. Zu kaufen: 183 Antilopen, 59 Afrikanische Rinder, 24 Löwen,
21 Zebras, 20 Lamas, vier Grüne Affen [Grüne Meerkatzen ?], ein Makak,
ein Tiger, eine Zwergziege und ein Pfau. Preis: bestimmt der
Meistbietende. Verkäufer: ein bankrotter Safaripark. Käufer: fast
niemand. Die öffentliche Versteigerung von lebendem Besitz des
Safariparks im Schwimmparadies Aqualeon in Albinyana an der spanischen
Costa Dorada ist nicht gerade ein Erfolg geworden. Vor sieben Jahren
ging der Safariteil des Parks pleite. Die Regionalregierung von
Katalonien wurde verpflichtet, für die Tiere zu sorgen und diese nicht
verhungern zu lassen. Seitdem hat die Anzahl der Tiere noch zugenommen,
weil im Park auch manche exotischen Exemplare untergebracht werden, die
vom Zoll oder bei Zirkussen beschlagnahmt wurden. Um einmal wegzukommen
von den mehr als 500.000 Euro, die das Futter für die Tiere jedes Jahr
kostet, wollte die Regierung diese loswerden. Lediglich ein kleiner
Zoo, ein Kinderbauernhof und eine Privatperson haben sich für die
Versteigerung angemeldet. Und sie haben nur Interesse für die Antilopen
und Zebras. Forderung an die Käufer ist, daß die Tiere gut versorgt
werden, aber so geräumig wie im Safaripark werden sie es wahrscheinlich
nirgend kriegen.
refdag.nl - 22. Okt. 2008
Gezocht: maatje voor India's enige gorilla
Gesucht: Kumpel für Indiens einzigen Gorilla
Mumbai (ANP/AFP). Indiens einziger Gorilla Polo hat einen Kumpel nötig
nach acht Jahren Einsamkeit. Aber eine weltweite Suche nach einem
geeigneten Partner hat noch nichts ergeben. Das sagten Sprecher von
Polos Zoo am Mittwoch. Der 36-jährige Westliche Flachlandgorilla ist
sich selbst überlassen, seit seine Kameradin Sumathi im Jahre 2000
starb. "Am liebsten wollen wir einen Paarungspartner, doch wenn das
nicht möglich ist, ist ein sozialer Partner auch gut", so Siddappa
Shivanna, Direktor des Zoos Chamarajendra in der indischen Stadt
Mysore. Polo wurde 1995 aus dem Zoo Dublin geholt, damit er sich mit
Sumathi paaren konntet. Das glückte aber nicht, weil das
Gorillaweibchen schon 46 Jahre alt war. Der Zoo macht sich nun Sorgen,
daß Polo bald auch zu alt ist, um für Gorillababys zu sorgen.
Niederlande
ouwehand.nl - 20. Okt. 2008
Land van Sint in Ouwehands Dierenpark!
Sankt-Nikolaus' Land in Ouwehands Tierpark!
Nikolaus (Sinterklaas) kommt auch dieses Jahr wieder nach Rhenen! Am
16., 22., 23., 29. und 30. November steht der Park ganz im Zeichen von
Sinterklaas. Im Nikolaus-Land werden verschiedene tolle
Nikolaus-Aktivitäten organisiert.
dierennieuws.nl - 20. Okt. 2008
Sfeervolle 'Winterse Avond(t)uren' in Burgers' zoo
Stimmungsvolle "Winterliche Abend(t)euer" in Burgers' Zoo
Burgers' Zoo organisiert Winterliche Abend(t)euer von Samstag, den 27.,
bis einschließlich Dienstag, den 30. Dezember 2008, und von Freitag,
den 2., bis einschließlich Sonntag, den 4. Januar 2009. Die
stimmungsvollen Abende beginnen um 16 Uhr und enden um 20 Uhr. Ab 16
Uhr zahlen Besucher den halben Eintrittspreis. Nach einem spannenden
und behaglichen Spaziergang durch den tropischen Regenwald bei Nacht
können Gäste die ebenfalls ganz überdachte Felswüste durch einen
unterirdischen Tunnel erreichen. Auch das tropische
Korallenriff-Aquarium bietet ein farbenprächtiges Erlebnis.
Verschiedene afrikanische Huftiere wie Giraffen, Zebras, Gnus und
Wasserböcke sind über einen überdachten Wandelgang in ihren Ställen zu
betrachten. In der Rimba sind verschiedene Tiere in ihren Innengehegen
zu sehen.
diergaardeblijdorp.nl - 16. Okt. 2008
Weer reuzenoctopussen in het Oceanium
Wieder Riesenkraken im Ozeanium
Wenn alles klappt, hat der Tiergarten Blijdorp von heute abend an
wieder ein Pärchen Pazifische Riesenkraken aus Vancouver. Es ist
wahrscheinlich das einzige seiner Art in Europa und Blijdorpwird alles
daran setzen, um als erster Zoo der Welt mit diesen besonderen Tieren
zu züchten. Die vorigen beiden Riesenkraken schienen ziemlich alte
Tiere zu sein und sind inzwischen verendet. Alle Hoffnung ruht nun auf
dem neuen Paar.
diergaardeblijdorp.nl - 16. Okt. 2008
Nieuwe haring in het Oceanium
Neuer Hering im Ozeanium
Seit kurzem schwimmt im Ozeanium wieder ein beeindruckender Schwarm
junger Heringe umher. Das ist nicht so gewöhnlich wie es scheint, denn
es gibt nur ganz wenige Aquarien in Europa, wo diese äußerst sensiblen
Fische zu sehen sind! Sie schwimmen im Nordsee-Teil des Ozeaniums. Da
schwimmt der ganze Schwarm von etwa 500 Heringen jetzt (zusammen mit
einigen Kleingefleckten Katzenhaien) in etwa 100.000 Liter Meerwasser
von höchster Qualität. Ein spektakuläres Erlebnis! Heringe sind mit
drei oder vier Jahren erwachsen und dann 45 cm (!) lang und wiegen
ungefähr ein Kilo. Wie bekannt ist die Überfischung des Herings ein
großes Problem, das den Fortbestand dieses besonderen und wertvollen
Fisches bedroht. Es gibt nur wenige öffentliche Aquarien, die es wagen,
Heringe zu halten.
diergaardeblijdorp.nl - 20. Okt. 2008
29
oktober - 12 november. Exclusief voor abonnementhouders &
nieuwsbrief-lezers. Een avond vol olifanten-info waarmee je ook
onderzoek steunt
29. Oktober - 12. November. Exklusiv für Jahreskartenbesitzer
und
Newsletter-Leser. Ein Abend voller Informationen über Elefanten, womit
man auch Forschungen unterstützt
Blijdorp wird das Geld aufwenden für zwei Forschungsarbeiten:
Das Elefanten-Herpesvirus verursacht vor allem unter jungen Elefanten
eine hohe Sterblichkeit. Fast ein Viertel der Sterblichkeit unter
Elefanten, die jünger als fünf Jahre alt sind, wird durch Herpes
verursacht. Um etwas an Prophylaxe tun zu können, müssen wir Wissen
erweitern über den Lebenszyklus des Virus. Wir wissen wohl, daß viele
Elefanten "Träger" sind, d.h. daß sie das Virus in sich haben, ohne daß
wir etwas davon merken. Man kann da nur dahinter kommen über
Forschungen, ob der Elefant Abwehrstoffe gegen das Virus in seinem Blut
hat. Zur Zeit wird am Erasmus Medisch Center hart gearbeitet an der
Entwicklung eines Tests von Abwehrstoffen. Und dazu wird viel Geld
benötigt.
Blijdorp hat kürzlich nachgewiesen, daß Elefanten einen höheren
Kalziumbedarf haben, als wir bisher dachten. Vielleicht werden viele
Probleme bei der Geburt von Elefanten sogar durch Kalziummangel
verursacht. Blijdorp will die Untersuchung nun gerne erweitern auf
Elefanten in anderen Zoos und auf wilde Elefanten in Thailand und
Südafrika. Diese Forschungsarbeit wird durchgeführt in enger
Zusammenarbeit mit der Fakultät für Tiermedizin in Utrecht und dem
Erasmus MC.
Am 29. Oktober und 12. November kann man unter zwei Terminen wählen: 19
Uhr oder 20.30 Uhr. Die Teilnahme am Elefantenabend kostet 27,50 pro
Person. Hauptteil bildet die 1,5 Std. dauernde exklusive Führung hinter
die Kulissen. Der Elefantenabend ist geeignet für Personen ab 16 Jahren.
dierennieuws.nl - 17. Okt. 2008
Reuzenschildpadden op de weegschaal in Ouwehand
Riesenschildkröten auf der Waage in Ouwehand
Montag,den 20. Oktober um 14 Uhr, werden unsere Riesenschildkröten Mien
und Sjaak gewogen. Diese Aldabra-Riesenschildkröten leben ursprünglich
auf den Seychellen vor der afrikanischen Küste. Wir wiegen diese Tiere
einmal im Quartal, um einen Finger an den Puls zu halten, was die
Gesundheit dieser Tiere betrifft. Das Gewicht einer Aldabra-Schildkröte
kann ansteigen bis zu 200 kg. In den letzten Monaten haben die
Tierpfleger diese Schildkröten trainiert, so daß sie von sich aus auf
die Wiegeplatte steigen. Das Hochheben dieser Tiere ist eine ganze
Übung daher wurde begonnen mit diesem Training, so daß die Tiere keinen
unnötigen Streß erleiden. Zugleich wurden die Tiere trainiert, um ihren
Hals auszustrecken, um Blut abnehmen zu lassen. Das Blutabnehmen ist
unerläßlich, um die Gesundheit der Tiere überwachen zu können.
blikopnieuws.nl - 16. Okt. 2008
Herfstbokje
geboren in Dierenpark Emmen
Herbstböckchen im Tierpark Emmen geboren
Emmen. Im Stall der Gnus und Wasserböcke des Tierparks Emmen ist am 14.
Oktober ein Wasserböckchen geboren worden. Als der Pfleger frühmorgens
in den Stall ging, stand das Kleine schon sauber und trocken neben der
Mutter. Das Wasserböckchen ist ein Weibchen und hat keinen Namen.
Wasserböcke erhalten in Emmen - genauso wie Gnus und Impalas - nur eine
Nummer. Wenn das Wetter es zuläßt, kann der kleine Wasserbock am
kommenden Wochenende schon ins Freie auf die Afrika-Savanne.
dierennieuws.nl - 16. Okt. 2008
Vliegende dino gesignaleerd in GaiaPark - Spectaculair
transport brachiosaurus
Fliegender Saurier im GaiaPark gesichtet - Spektakulärer
Transport eines Brachiosaurus
Der 14 m hohe und über 6.000 kg schwere Brachiosaurus zieht am Samstag,
den 18. Oktober, auf spektakuläre Weise aus dem Spielgarten des
GaiaPark Kerkrade Zoo in seine neue Unterkunft im DinoDome. Der
Brachiosaurus wird am Morgen mit einem riesengroßen Hebekran im Ganzen
in die Luft gehoben und über das DinoCarousel und verschiedene Bäume
"fliegen", um seinen Zielort zu erreichen. Der DinoDome - 2.500
Kubikmeter überdachtes Spielvergnügen, ganz im Zeichen der größten
Saurier, die unsere Erde bevölkerten - öffnet im Frühjahr 2009 seine
Türen für das große Publikum. Auf spielerische Weise können Kinder hier
entdecken, wie groß und besonders diese Riesen gewesen sind.
ad.nl - 9. Okt. 2008
Ultieme test voor politiehonden
Allerletzter Test für Polizeihunde
Amersfoort. Ein Polizeihund schnüffelt an den Beinen einer Giraffe; es
war keine alltägliche Kost, welche die Hunde der Utrechter
Polizei-Einheit vor ihre Nase kriegten im Tierpark Amersfoort. Die
Hundeführer trainieren ihre Tiere gern unter außergewöhnlichen
Umständen - und wo kann man das besser, als in einem Zoo?
dierennieuws.nl - 9. Okt. 2008
Nieuwe kinderdierekteur voor Dierenrijk - Lars
Cornelissen gaat zich inzetten voor Siberische tijgers
Neuer KinderTierektor für Dierenrijk - Lars Cornelissen wird
sich für Sibirische Tiger einsetzen
Der zehnjährige Lars Cornelissen ist zum neuen KinderTIERektor von
Dierenrijk gewählt worden. Lars' Vorgängerin, Lieke Nijenhuis, hat
ihrem Nachfolger den Schlüssel übergeben. KinderTIERektor ist ein
Projekt der Niederländischen Zoovereinigung (NVD) und bietet Kindern
die einmalige Erfahrung, den echten Zoodirektor ein Jahr lang zu
assistieren. Lars wird im kommenden Jahr eine wichtige Rolle spielen im
Tierpark zu Nuenen. Jeder Zoo, welcher der Niederländischen
Zoovereinigung angehört, wählt jährlich seinen eigenen KinderTIERektor.
Nach einer spannenden Auswahlrunde, bestehend aus einem Quiz und einer
persönlichen Präsentation im Dierenrijk, ist Lars Cornelissen als
Gewinner bestimmt worden. Er wird Dierenrijk im kommenden Jahr bei
offiziellen Ereignissen und anderen Aktivitäten im Park helfen. Alle 15
KinderTIERektoren der Niederlande wählen ein eigenes
Naturschutzprojekt, wofür sie sich einsetzen. Lars entschied sich für
ein Projekt zum Schutz des Sibirischen Tigers. Der KinderTIERektor, der
im Mai die meisten "Fans" für sein Projekt gewonnen hat, erhält einen
Geldbetrag vom Naturschutzfond der NVD, um sein (oder ihr) gutes Werk
zu unterstützen. Wer Lars' Projekt unterstützen will, kann auf www.kinderdierekteuren.nl
seine Stimme abgeben.
Belgien
gva.be - 22. Okt. 2008
Wat vindt u van het masterplan voor de Zoo?
Was halten Sie von dem Masterplan für den Zoo?
Der vordere Teil des Antwerpener Zoos wird vermutlich für jeden gratis
zugänglich. Die Schalter werden an eine Stelle am Kiosk verlegt. Das
steht im neuen Zehnjahrplan für den Zoo. Die halböffentliche Funktion
des neuen "Vorplatzes" bietet die Möglichkeit, eine Terrasse zu
betreten im Zoo, ohne eine Eintrittskarte kaufen zu müssen. Die
Besucher des neuen Kongreßzentrums erhalten so ein Stück Garten. Abends
wird die Zugangspforte geschlossen. Der Elisabethsaal wird gründlich
erneuert und erhält zwei zusätzliche Zugänge in den Zoo und die
Carnotstraat, wo die KMDA (Königliche Gesellschaft für Tierkunde
Antwerpen) zwei Gebäude gekauft hat. Die Kapazität des Kongreßzentrums
wird auf 500 Einheiten erhöht. Für manche Workshops und kleinere
Versammlungen wird auch Gebrauch gemacht von Räumlichkeiten im
Hauptbahnhof und in den großen Hotels in der Nachbarschaft, die
unterirdisch und also "trocken" zugänglich sind vom Elisabethsaal aus.
Die Eingangshalle des Elisabethsaals wird zweimal so groß. Die
Erneuerung soll im Jahre 2010 beginnen und 2012 fertig sein. Der
Masterpaln des Zoos muß noch genehmigt werden vom Vorstand der KMDA.
Die flämische Regierung hat inzwischen 57,2 Millionen Euro dafür
reserviert im Haushalt für 2010.
gva.typepad.com - 22. Okt. 2008
Zoo moet zorgen voor doorstart stationsbuurt
Zoo soll für Durchstart der Bahnhofsumgebung sorgen
Der Zoo Antwerpen zimmert am Weg. Schon eine Anzahl von Jahren
übrigens. Mit der Erneuerung von Tierunterkünften, wodurch Besucher auf
eine angenehme Art Tiere beschauen können. Und wodurch dieselben Tiere
in komfortableren Verhältnissen leben können. Wer zum erstenmal wieder
seit Jahren erneut den Zoo besucht, wird den Zoo nicht wiedererkennen.
Nicht von ungefähr ist und bleibt die "Zoölogie", wie die Antwerpener
den Tiergarten nennen, einer der wichtigsten touristischen
Anziehungspunkte in diesem Land. Und darauf dürfen die Mitarbeiter sehr
wohl ein bißchen stolz sein. Aber es geht noch mehr vonstatten. Am 14.
November wird dem Vorstand der Königlichen Gesellschaft für Tierkunde
Antwerpen (KMDA), wie der Zoo vollständig heißt, ein ehrgeiziger
Masterplan vorgestellt. In die verarmte Carnotstraat kommt ein zweiter
Zugang in den Zoo. In das Zugangsgebäude kommt auch das administrative
Hauptquartier der Philharmonie, das außerdem für mindestens 100
Probentage im Königin Elisabethsaal bürgt. Dieses Konzertsaal gehört
zum Antwerpener Zoo und soll nach den notwendigen Anpassungen der beste
Konzertsaal von Flandern werden. Das Sahnehäuptchen ist vielleicht die
Renovierung des Haupteingangs auf dem Konigin Astridplein. Dieser rückt
tiefer in den Zoo hinein, für Sachkundige: bis an dien Kiosk, wodurch
davor ein öffentlicher Platz mit einer Terrasse kommt. Der Platz soll
ein "Raum zum Verweilen" werden, wo Passanten kostenlos ein bißchen
Zoo-Atmosphäre schuppern können. Der Masterplan, der in einem Zeitraum
von zehn Jahren realisiert wird, ist nicht nur eine gute Sache für den
Zoo selbst, sondern auch für die Antwerpener Bahnhofsumgebung. Denn die
kann, trotz Neuanlage des Königin Astridpleins und der fast fertigen
Renovierung des Hauptbahnhofs, wohl noch ein opaar Impulse gebrauchen.
dierennieuws.nl - 22. Okt. 2008
Nieuwe beren in het Olmense berenbos
Neue Bären im Bärenwald in Olmen
Anfang Oktober sind im Zoo Olmen zwei neue Braunbären angekommen, ein
Männchen und ein Weibchen. Sie werden gemeinsam mit den zwei männlichen
Braunbären (Arnold und Axel), die bereits länger im Zoo leben, un den
drei Alaskawölfen, den im Juni eröffneten Bärenwald bewohnen. Die Bären
stammen aus einem französischen Zoo (Maubeuge), der Anfang August
teilweise zerstört wurde durch einen Tornado. Auch die Bärenanlage in
diesem Zoo wurde dabei so beschädigt, daß beschlossen wurde, die Bären
in den Olmener Bärenwald umzusiedeln.
nieuwsblad.be - 17. Okt. 2008
Zoo kan laatste huis Ommeganckstraat kopen
Zoo kann letztes Haus in der Ommeganckstraat kaufen
Antwerpen. Der Zoo kann dann doch das letzte Haus in der
Ommeganckstraat kaufen. Die Besitzerin und die Zooleitung erzielten
nach Jahren Drängen und Verhandeln schließlich eine einvernehmliche
Regelung. Der Antwerpener Magistrat hat unterdessen wohl auf Nachfrage
des Zoos das Enteignungsverfahren aufgenommen, aber kann dieses nun
einstellen. Für die Erweiterung kaufte der Zoo im letzten Jahrzehnt
alle Häuser (an seiner Seite) in der Ommeganckstraat und der
Ploegstraat auf. Das klappte, doch eine Familie stellte sich quer.
Dadurch wurden die Zukunftspläne des Zoos mit einer Hypothek belastet.
Da nun das letztes Häuschen weicht, steht der Erweiterung nichts mehr
im Weg. Wann der Abbruch beginnt, ist ungeklärt. Durch die Ausdehnung
Richtung Ommeganckstraat erhält der Zoo 1,5 ha oder 10% mehr Platz. Es
bestehen Pläne für eine Art afrikanische Savanne, an denen das
Architektenteam Paul Robbrecht und Hilde Daem letzte Hand anlegt. Die
Ausführung dieses Zukunftsplans wird wohl zehn Jahre dauern und der Zoo
investiert 30 Millionen Euro in dieses Projekt.
Dänische Meldungen
regnskoven.dk - 20. Okt. 2008
Tudsespyt og drageblod!
Krötenspucke und Drachenblut!
Freitag, den 31. Oktober, bis 21 Uhr machen sich Unheimlichkeiten breit
in Randers Regnskov und da ist Halloween-Stimmung im ganzen Haus; die
Kuppeln sind finster wie die schwärzeste Katze, im Vorraum gibt es
Kinderschminken und die Caf�s bieten spezielle Halloween-Gerichte an.
zoo.dk - Okt. 2008
Nyt anl�g til R�d Panda
Neue Anlage für den Kleinen Panda im Zoo Kopenhagen
Die Anlage kostet 2,6 Millionen Kronen und wird errichtet im
Zusammenhang mit der neuen Elefantenanlage im Asien-Teil des Zoos. Die
Anlage ist 150 qm groß und wird bepflanzt mit Kiefer, Rhododendron,
Blauem Gras und Japanischem Knöterich.
akvarium.dk - 9. Sept. 2008
UDSTILLING: "VEJEN MOD DET NYE DANMARKS AKVARIUM - DEN
BL� PLANET I KASTRUP 2013"
Ausstellung: "Wege zum neuen Aquarium Dänemarks - Der Blaue
Planet in Kastrup 2013"
Die Planungen für das neue Aquariums Dänemarks in Kastrup sind in
vollem Gange. Wir wollen gerne alle die spannenden Pläne mit unseren
Gästen teilen, so wird es im ganzen Verlauf bis 2013 möglich sein, eine
Auswahl von Zeichnungen und Modellen des Projektes im Foyer von
Danmarks Aquarium zu sehen. Das neue Aquarium öffnet erst im Jahre 2013
und bis dahin haben wir natürlich geöffnet im alten Gebäude in
Charlottenlund.
Französische Meldungen
laterredecheznous.com - 18. Okt. 2008
Des wallabies des rochers, uniques en Europe
Gelbfuß-Felsenkänguruhs - einmalig in Europa
Das Museum von Besan�on nimmt eine neue Art von Beutelsäugern auf -
Felsenkänguruhs. Eine europäische Premiere. Im letzten Frühjahr empfing
der Zoo seine ersten Beutelsäuger mit der Ankunft der Roten
Riesenkänguruhs. Seit dem 27. September sind drei
Gelbfuß-Felsenkänguruhs (Petrogale xanthopus xanthopus) dazu gekommen.
actuenvironnement.com - 15. Okt. 2008
Un b�b� rhinoc�ros blanc vient de voir le jour au
parc zoologique de Cerza
Ein Breitmaulnashornbaby erblickte im Tierpark Cerza das Licht
der Welt
Am 10. Oktober dieses Jahres kam im Zoo von Cerza ein
Breitmaulnashornbaby zur Welt. Der Zoo ist seit über 20 Jahren auf die
Zucht vom Aussterben bedrohter Tiere spezialisiert. Keyah, das "in
guter Gesundheit" bedeutet, wiegt bereits 30 kg und mißt 50 cm. Diese
Geburt ist eine außergewöhnliche Seltenheit: es werden 2 bis 3
Breitmaulnashörner jedes Jahr in Europa geboren. In Frankreich ist
Cerza der einzige Tierpark, der weiße Nashörner züchtet. Die letzte
Geburt hatte stattgefunden vor 10 Jahren, es war ein im Februar 2000
geborenes Männchen, das nach England weggegangen ist.
Polnische Meldungen
krakow.naszemiasto.pl - 18. Okt. 2008
Małą uchatkę z krakowskiego zoo czeka nauka
pływania
Auf die kleine Mähnenrobbe des Krakower Zoos wartet
Schwimmunterricht
Auf die im Juli geborene kleine Mähnenrobbe aus dem Krakower Zoo warten
in Kürze sehr aufregende Augenblicke. Das "Mädchen" ist groß genug für
den Schwimmunterricht. Diese Fertigkeit wird sie sogar drei Wochen
vervollkommnen - unter den Augen der Mutter und wachsamer Pfleger. Erst
wenn sie sich fühlt wie ... ein Fisch im Wasser, darf sie sich im
großen Becken vorstellen.
miasta.gazeta.pl - 17. Okt. 2008
Całowały się przez szybę z
Szymim
Sich küssen sich durch die Fensterscheibe mit Szymi
Der Warschauer Zoo ist um drei Schimpansinnen reicher. Vorläufig sind
sie erschrocken und machen sich erst mit dem neuen Zuhause bekannt,
aber angeblich haben sie sich schon verstohlen durch die Glasscheibe
mit Schimpanse Szymi geküßt. Schimpanse Szymi, der einzige, der im
Warschauer Zoo blieb, erhält Gesellschaft. Die Schimpansinnen Hannah,
Mandy und deren Tochter Lucy kamen am Donnerstag abends in Warschau an.
Ab Freitag früh kann man sie sehen im Gebäude des neuen Affenhauses,
das sie gemeinsam mit den Gorillas bewohnen. Die Affen haben eine
dreitätige Reise aus Irland hinter sich - zuerst mit dem Fährschiff,
danach mit dem Auto. Die Sympathie der Pfleger gewann von Anfang an das
jüngste Weibchen, die fünfjährige Lucy.
miasta.gazeta.pl - 17. Okt. 2008
Takiej antylopy jeszcze nie mieliśmy
So eine Antilope hatten wir noch nicht
Smilla ist die erste Bongo-Antilope in der Geschichte des Zoos Opole.
Doch die Besucher können sie erst im Frühjahr sehen. Sie kam am
Donnerstagabend aus Nürnberg nach Opole. "Wir haben uns viele, viele
Jahre um ein Bongo-Weibchen bemüht", gesteht Krzysztof Kazanowski. "Der
Koordinator dieser Art hat uns viele Male ein Männchen vorgeschlagen,
aber wir sagten ab, denn unser Ziel war die Zucht dieser schönen Tiere.
Schließlich gelang es - und jetzt werden wir beitragen können zur
Rettung dieser bedrohten Art", stellte er mit sichtlicher Genugtuung
fest. "Generell sind diese Tiere sehr selten anzutreffen in
zoologischen Gärten, also die Tatsache,daß wir Smilla abbekamen, ist
für uns eine ziemliche Auszeichnung und bezeugt die ziemliche
Anerkennung unserer Einrichtung", stellt Kazanowski fest. Im Frühjahr
soll auch ein Partner für Smilla in Opole eintreffen. "Der Erwerb eines
Männchen bereitet keine Mühe, wir müssen nur warten auf die Empfehlung
des Koordinators für diese Art. Wir können auf sie im nächsten Jahr
hoffen, aber es ist schwer zu sagen, wann genau", räumt Kazanowski ein.
Opole ist der dritte Ort in Polen, nach Warschau und Krakow, in dem man
die Bongo-Antilope sehen kann.
zw.com.pl - 17. Okt. 2008
Najmłodsze w zoo
Die Jüngsten im Zoo
"Das ist eine Revolution", rief der Direktor des Krakower Zoos J�zef
Skotnicki, als er den in Warschau neu eröffneten Menschenaffen-Pavillon
besuchte. Am Freitag kamen Schimpansinnen aus Dublin herbeigeflogen.
Keine Woche, daß nicht etwas Spektakuläres geschieht im 40 ha großen
Zoo (zum Vergleich: der Fußballklub Legia hat 6,5 ha). Hier leben fast
4.000 Tiere - Vertreter von etwa 500 Arten. Anschauen kann man sich
Freigehege und acht ganzjährig geöffnete thematische Pavillons, solche
wie Elefantenhaus, Pavillon für Wirbellose, Vogelhaus, Herpetarium,
Affenhaus, Giraffenhaus, Aquarium und Menschenaffenpavillon. Noch ist
der Applaus zur feierlichen Eröffnung des für 14 Millionen Zloty
errichteten neuesten Pavillons für Menschenaffen vor zwei Wochen nicht
verstummt. Dort wohnen die ersten Gorillas in Warschau. Und jetzt haben
wir die nächste Attraktion - drei neue Schimpansinnen. Die
Zoomitarbeiter rechnen damit, daß sie mit dem Schimpansen Szymi eine
Gruppe bilden und es im Frühjahr Jungtiere geben wird. Einstweilen kann
man schon jetzt die neueste Geburt eines äußerst seltenen Großen
Ameisenbären feiern. In den europäischen Zoos gibt es nur 50 dieser Art
und in der Geschichte des Warschauer Zoos ist das der zweite Große
Ameisenbär, der aufgezogen wird.
zw.com.pl - 29. Juli 2008, aktualisiert 17. Okt. 2008
Turako fioletowy z praskiego gniazda
Schildturako aus dem Pragaer Nest
So heißt der Vogel, der zum erstenmal in der Geschichte der polnischen
Zoos in Warschau schlüpfte. Das ist ein großer Zuchterfolg für Andrzej
Kruszewicz, den langjährigen Leiter des Vogelhauses. Der Vogel
schlüpfte vor einem Monat, doch eine ganze Zeit lang versteckte er sich
im Nest. Erst vor einigen Tagen flog er aus in der Freiflughalle des
Vogelhauses. Den sensationellen Zuchterfolg ermöglichte Kruszewicz ein
aus dem Zoo Plock ausgeliehenes junges Männchen. Allerdings war dieses
schon einige Zeit in Warschau, aber mit dem schon viele Jahre im
Warschauer Zoo lebenden Weibchen kam es nicht zu Nachwuchs. Also
brachte der Doktor aus der Schweiz ein junges Turakoweibchen mit. Und
erst dann fanden die Vögelchen Gefallen aneinander.
zw.com.pl - 16. Okt. 2008
Mały mrówkojad olbrzymi
Kleiner Großer Ameisenbär
Zwei Wochen hielt der Zoo die Nachricht geheim. Aber gestern teilte
Maja Krakowiak vom Warschauer Zoo mit: ein Ameisenbär wurde geboren.
Weshalb das eine Sensation ist? Es gibt nur 50 Exemplare von ihnen in
Europa, in der Geschichte des Warschauer Zoos ist es erst der zweite
Ameisenbär, der aufgezogen wird. Der Erfolg wurde möglich dank dem, was
den Augen der Besucher verborgen bleibt: Diäten und eine Atmosphäre,
welche die Mitarbeiter des Zoos diesen Tieren gewährleisteten.
miasta.gazeta.pl - 16. Okt. 2008
Samica mrówkojada od czwartku w zoo
Ameisenbärin seit Donnerstag im Zoo
Fermina Sorpresa - so heißt die neue Bewohnerin des Zoos Opole. Der
Name bedeutet, daß ihr Kommen auf die Welt war eine Überraschung für
die Pfleger. Sie kam aus dem Wiener Zoo. "Wir sahen uns dort einige
Individuen an, aber sie waren aggressiv. Erst Fermina erwies sich für
uns ausreichend sanftmutig", sagt Leslaw Sobieraj, Direktor des Zoos.
lodz.naszemiasto.pl - 15. Okt. 2008
Szkocki lew już w Łodzi
Schottischer Löwe bereitsin Lodz
Der Zoo Lodz hat einen neuen König der Tiere. Der zweieinhalbjährige
Subali kam gestern aus Edinburgh in Schottland.
miasta.gazeta.pl - 15. Okt. 2008
Zoo zakłada szympansi harem
Zoo legt sich Schimpansen-Harem zu
Lucy, Mandy und Sally kamen aus Dublin. Wenn alles nach Plan verläuft,
gründet das Männchen Szymi einen Schimpansenharem. Wenn Lucy, Sally und
Mandy Szymi verfallen, kann der Warschauer Zoo endlich kleine
Schimpansen erleben - die letzten wurden bei uns vor 40 Jahren geboren.
Leider verlor der Zoo am Samstag das andere Männchen - Miki ist im
Graben ertrunken.
miasta.gazeta.pl - 15. Okt. 2008
Jak się zbudzi, to nas zje
Wenn er aufwacht, frißt er uns
Subalis Reise von Edinburgh nach Lodz dauerte zwei Nächte und einen
Tag. Das Tier lam am Ort Mittwoch früh an. Und seit gestern haben wir
im Zoo Lodz drei sibirische Löwen. "Der Löwe ist sehr erschöpft und
gereizt", sagt Mariusz Zientalski vom Zoo Lodz. "Am allerwichtigsten
ist, damit jetzt stören das Tier bei der Erholung. Es hat 40 Stunden
nicht geschlafen. Daher jeder unserer Besuch im Gebäude, in dem wir ihn
halten, endet mit einem Angriff." Subali, so heißt der Löwe, wurde am
17. Mai 2006 im Zoo Edinburgh geboren. Und ist ein Geschenk des
schottischen Zoos. Subali kam zu zwei sibirischen Löwinnen, die im Zoo
Lodz leben, der älteren Luei und ihrer Tochter Tori. "Wir hoffen, daß
in Zukunft Subali und Tori ein Paar bilden", sagt der Direktor.
[lwy syberyjskie = sibirische Löwen; der Zoo Lodz hat Asiatische Löwen,
offensichtlich hat der Verfasser des Artikels ein paar Probleme ... ;
hier ein Kommentar: "Ich erwarte im Park saharische Pinguine und eine
Herde ozeanische Kamele. Im Notfall können diese vom Beringmeer sein." http://forum.gazeta.pl/forum/72,2.html?f=755&w=85995287&a=86045479]
zw.com.pl - 14. Okt. 2008
Szympans Miki utopił się w
fosie
Schimpanse Miki im Graben ertrunken
Einer der beiden Schimpansen, die im Warschauer Zoo lebten, sprang in
den Graben und ertrank. Zur Tragödie kam es letzten Samstag. Wir
fragten den Direktor des Zoos, Maciej Rembiszewski, weshalb es zu
dieser Tragödie kam. Vor der Übersiedlung in den neuen Pavillon lebte
Miki in einer vergitterten Unterkunft, die von den Besuchern abgetrennt
war durch eine Scheibe aus Panzerglas. Der Schimpanse lernte über die
Jahre, Besucher zu erschrecken, indem er gegen die Scheibe sprang.
Diesmal war es genauso, nur bemerkte er nicht, daß keine Scheibe mehr
da war. Leider sprang er ins Wasser, doch Affen können nicht schwimmen.
zw.com.pl - 14. Okt. 2008
Nowe szympansy prosto z Dublina
Neue Schimpansen direkt aus Dublin
Der Warschauer Zoo empfängt heute drei Schimpansinnen aus Dublin. Sie
kommen in den neuen Pavillon für Primaten. Hier leben bereits zwei
Schimpansen - Miki und Szymek - die verlegt wurden aus der Anlage, die
sich im Aquarium-Pavillon befand.
Russische
Meldungen
Europäisches Rußland
rosinvest.com - 21. Okt. 2008
ОАО
�Сиббизнесбанк�
берет под
опеку соболя
в Московском
зоопарке
Offene Aktiengesellschaft "Sibbisnesbank" übernahm Patenschaft
für einen Zobel im Moskauer Zoo
Anläßlich ihres 15-jährigen Bestehens übernimmt die Offene
Aktiengesellschaft "Sibbisnesbank" [Sibirische Handelsbank] die
Patenschaft für einen Zobel im Moskauer Zoo. Die Wahl der
"Sibbisnesbank" fiel nicht zufällig auf den wertvollsten Vertreter der
Pelztiere. Denn der Zobel ist ein echter Bewohner Sibiriens.
vmdaily.ru - 17. Okt. 2008
Вот
так казуар,
голова
рогатая!
Da ist der Kasuar, der "gehörnte Kopf"!
Der Moskauer Zoo hat einen Kasuar - einen flugunfähigen Vogel aus
Neuseeland mit einem "Helm" auf dem Kopf. Der Kasuar kam vor kurzem aus
Madrid.
tatar-inform.ru - 17. Okt. 2008
В Казанском
зоопарке
поселится
кубинский удав
Eine Kuba-Schlankboa für den Zoo Kasan
Aus Wladiwostok erhält Kasan eine neue Kriechtier-Art. Das Jungtier
einer Kuba-Schlankboa bringt der Direktor des Kasaner Zoos, Albert
Mudarissow, von einem Dienstaufenthalt in Wladiwostok mit."Als Mitglied
des Präsidiums der EARAZA sollte ich die wissenschaftliche Bildungs-
und Forschungsarbeit und die Sammlungen im Ozeanarium Wladiwostok
inspizieren. Dort wird eine ernsthafte wissenschaftliche Arbeit zur
Erforschung neuer und seltener Arten von Fischen und Meerestieren
geleistet. Das Ozeanarium ist ausgerüstet mit einer wissenschaftlichen
Bibliothek und einem Forschungslabor, auf dessen Basis die Meeresfauna
erforscht wird. In Wladiwostok plant man, noch ein Ozeanarium zu
errichten, das in sich aufnehmen wird die besten Züge moderner
Ozeanarien.Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der EARAZA schaute ich mir
das Projekt des neuen Ozeanariums an und wir studierten die Tätigkeit
des Ozeanariums in den Jahren 2007/2008, gaben methodische Ratschläge",
sagte Mudarissow am Telefon. Nach den Worten des Mitarbeiters der
Kasaner Universität Ildar Chajrutdinow, eines Sammlers exotischer
Tiere, sind Kuba-Schlankboas sehr teure und seltene Schlangen, die auf
der Roten Liste stehen und auf Kuba gesetzlich geschützt sind. In Zoos
und Privatsammlungen von Terrarianern sind sie äußerst selten
anzutreffen, zumindest gibt es sie nicht in Kasan und Tatarstan.
pnz.ru - 16. Okt. 2008
Животных
из парка им.
Белинского
перевели в
зоопарк
Die Tiere aus dem Belinski-Park wurden in den Zoo gebracht
Der Belinski-Zentralpark ist schon lange eines der wichtigsten Symbole
unserer Stadt. Er wird zu recht als Lieblingsort für die Erholung der
Einwohner von Pensa gesehen. Ungeachtet dessen - laut Parkleitung wurde
der Park zum letzten Mal vor etwa 30 Jahren komfortabel eingerichtet.
Eine Erneuerung tut not. In nächster Zeit sollen hier junge Setzlinge
von Kastanien, Ebereschen, Tannen und anderen Bäumen angepflanzt
werden. Der Minizoo, so wurde beschlossen, geht an den städtischen
Tierpark. Der Hauptgrund sind die nichtentsprechenden Bedingungen für
die Tiere. "Jeder, der in unserem Minizoo war, hat gesehen, daß dieser
Ort überhaupt nicht geeignet war für die Haltung von Tieren", erklärte
der Direktor des Belinski-Parkes, Wjatscheslaw Koshajew. "Im Terrarium
wurden die einfachsten sanitären Normen nicht beachtet. Außerdem ist
der Belinski-Park vor allem eine Einrichtung für Kultur und Erholung
und kein Naturreservat. Die Tiere müssen ständig von Zoologen
beobachtet werden." Jetzt sind alle Tiere aus dem Minizoo [Zoougolok,
Zoo-Eckchen] dem Tierpark übergeben worden. Darunter sind exotische
Fische, Kaninchen, Papageien und Reptilien. Das frei gewordene Gebäude
des Zoougolok wird ausgebessert. Was dort einmal einen Platz finden
wird, ist noch unbekannt.
annews.ru - 16. Okt. 2008
Специалисты
тульского
экзотариума
сохраняют
редких
животных
Вьетнама
Spezialisten des Zooexotariums der Stadt Tula bewahren seltene
Tiere Vietnams
Eine Delegation des Instituts für Ökologie und Bioressourcen der
Akademie der Wissenschaften Vietnams kam nach Tula, um Erfahrungen in
der Zucht seltener Reptilien zu studieren. Das Zooexotarium in Tula
arbeitet schon 12 Jahre lang mit Wissenschaftlern dieses Landes
zusammen. Die Spezialisten des Zoos konnten in menschlicher Obhut viele
seltene Tierarten Südostasiens erhalten und vermehren. So wurden
Frösche der Art Theloderma völlig zufällig in den 1940er Jahren
entdeckt. Es zeigte sich, daß sie in Höhlungen lebten. Langer Zeit
gelang es nicht, sie an Menschenobhut zu gewöhnen und zu vermehren.
Erstmals gelang das im Tulaer Zooexotarium vor 11 Jahren. Außerdem
befindet sich in Vietnam die einzige Stelle auf der Erde, und dazu in
einer Höhe von 2.500 m, wo völlig ungewöhnliche Frösche leben - auf
Russisch hört sich ihr Name an wie "voller Warzen mit herabhängendem
Bein". [im Online-Text "borodawtschatyje wislonogi"; in der
Bestandsliste des Zoos Tula steht allerdings nicht "wislonogi", sondern
"weslonogi", weslo=Ruder, nogi=Beine - allerdings sind dort 8 Arten von
Ruderfröschen verzeichnet - d.Ü.] Diese Frösche wollte man schon in ein
Schwarzes Buch eintragen, da lediglich zwei Exemplare dieser Art
entdeckt wurden, doch es gelang Wissenschaftlern aus Tula und Vietnam,
in gemeinsamer Anstrengung, diese Frösche zu vermehren. Jetzt erschien
auf der Karte ein zweiter Ort ihres Vorkommens - Tula. Im Zooexotarium
lebt auch eine vietnamesische Langnasennatter, die Mitarbeiter des
Tulaer Zoos im Verlaufe einer ihrer Expeditionen in Vietnam fanden.
Diese Schlange wurde zu dieser Zeit bereits für ausgestorben gehalten,
Forscheraugen hatten sie bereits über 60 Jahre nicht gesehen. Die
Tulaer entdeckten einige Exemplare, die sie akklimatisieren und
vermehren konnten. Jetzt gibt es diese Nattern in vielen Zoos der Welt.
Vietnams Fauna ist einzigartig: gegenwärtig kommen dort etwa 80
Amphibienarten und 180 Reptilienarten vor. Jedoch leidet diese
unwiederholbare Tierwelt in den letzten Jahren stark infolge
Entwaldung, Verschmutzung des Bodens und des Wassers mit Dioxinen.
Große Verluste fügt der Tierwelt Vietnams auch der unkontrollierte
Export von Tieren zu. So wird die Erhaltung der Tierwelt in Vietnam als
eine Sache von staatlicher Bedeutung angesehen. In nächster Zukunft
wird im Land ein spezielles Zentrum zur Erforschung und Zucht von
seltenen und aussterbenden Lurcharten. Als Vorbild für ein solches
Zentrum beschloß man das Tulaer Zooexotarium zu nehmen. Das erzählten
der Direktor des Instituts für Ökologie und Bioressourcen der Akademie
der Wissenschaften Vietnams, Le Suan Kanj, und sein Stellvertreter, der
Kurator dieser Richtung, Dang Tat Tche. Sie teilten auch mit, daß im
Labor des Instituts die ersten Versuche zur Zucht seltener Frösche
schon begonnen haben. So gelang es Dr. Tche, 1.000 Kaulquappen des
"Fee-Frosches" (ljaguschka-feja). Bis dahin war das niemandem in der
Welt gelungen.
Asiatisches Rußland (Sibirien, Ferner Osten)
mail.ru - 20. Okt. 2008
Судьба
уникального
зверинца в
Приморье
еще не
решена
Schicksal eines einzigartigen Zoos in der Region Primorje
unklar
Die Beamten sagen, sie wollten den Zoo nicht los werden, sondern
Ordnung herstellen. Der Skandal, der sich entfachte um den Zoo
Ussurijsk, erregte nicht nur die Leitung des Zoos, sondern auch viele
Einwohner der Stadt. Als der Direktor der GmbH "Sapsan", Wladimir
Waganow, dem der Zoo gehört, davon erzählte, daß den Tieren die
Aussiedlung aus ihrem bewohnbar gemachten Territorium drohe, kamen noch
mehr Besucher in den Zoo. "Die Leute schlugen spontan Hilfe vor", sagt
"Sapsan"-Direktor Wladimir Waganow. "s kamen auch Sponsoren, welche die
Tiere mit gutem Futter versorgten." Die städtischen Behörden hatten von
Wladimir Waganow eine Lizenz für den Betrieb des Zoos gefordert, obwohl
dieses Dokument in Rußland im Prinzip nicht ausgestellt wird. Außerdem
wurde der Mann beschuldigt, Tiere illegal begraben zu haben. Die
"Komsomolka" [d.h. die Zeitung - d.Ü.] telefonierte mit der Leiterin
der Abteilung Kultur der Verwaltung von Ussurijsk, Jewgenija
Probejgolowa, und bat, die Situation zu kommentieren. "Wir haben
überhaupt nicht vor, den Zoo zu schließen, sondern wollen einfach
Wladimir Waganow helfen, Territorium und Dokumentation in Ordnung zu
bringen", erklärte Jewgenija Iwanowna. "Er muß wenigstens eine
Erlaubnis vorlegen für die Arbeit mit Objekten der Fauna. Hinzu kommt,
daß im Zoo ein Tierarzt fehlt - das ist ein sehr grober Verstoß. Es
gibt auch keinen Ingenieur für die Sicherheitstechnik. Wir jagen also
den Zoo nirgendwo hin, sondern, im Gegenteil, wir wollen, daß er weiter
zur Freude der Einwohner der Stadt arbeitet. Nur soll sich die
Tätigkeit des Zoos streng an das Gesetz halten." Doch Wladimir Waganow
glaubt den Beamten nicht und meint, daß sie ihm einfach das Land
wegnehmen wollen. "Auf einer Kommissionssitzung nannte mich ein
Vertreter der Stadtverwaltung vor allen, gelinde gesagt, einen
unzurechnungsfähigen Menschen. Alles deshalb, weil ich viel Zeit mit
den Tieren verbringe", entrüstet sich der Zoodirektor. "Und alle
Ansprüche an mich tauchten erst dann auf, als ich beiläufig eine
Erweiterung des Parks erwähnte. Die Tiere leben schon neun Jahre auf
diesem Territorium. Man kann sich schwer vorstellen, daß die Verwaltung
früher nichts davon wußte. Denn früher wurden von mir keinerlei
Dokumente verlangt."
kp.ru - 18. Okt. 2008
В
Приморье
уникальный
зоопарк для
цирковых
животных
ликвидируют?
Wird in der Region Primorje ein einmaliger Zoo für Zirkustiere
liquidiert?
Fast 200 Tiere aus dem einzigartigen Zoo in Ussurijsk gerieten in
Gefahr, eingeschläfert zu werden. Alles deshalb, weil die städtischen
Behörden und die Besitzer des Zoos das Land nicht teilen können, auf
dem sich der Zoo befindet. "Das Territorium pachte ich von der Stadt,
aber im nächsten Jahr endet der Vertrag", sagt der Direktor der GmbH
"Sapsan", dem der Tierpark gehört. Wladimir Waganow wandte sich im
Sommer an die Behörden mit der Bitte, ihm Garantien zu geben, daß er
mit den Tieren nicht ausgesiedelt wird - "damals begannen auch die
Beschuldigungen". Die Beamten begannen von Wladimir Jurjewitsch eine
Lizenz für das Betreiben des Zoos zu fordern, doch ein Dokument konnte
er nicht vorlegen. Lizenzen für Zoos werden in Rußland noch nicht
ausgestellt. Der Zoo wurde schon längst zu einer Visitenkarte der Stadt
Ussurijsk. Im vorigen Jahr kamen 179.000 Besucher, für dieses Jahr
liegt die Statistik noch nicht vor, doch den Worten der Mitarbeiter
nach steigt die Besucherzahl. Außer dem Zoo befindet sich auf dem
Territorium auch eine Auffangstation für "ausgediente" Zirkustiere, die
einzige in Rußland. "Um uns von hier wegzukriegen, fingen die Behörden
an, mich zu beschuldigen, Tiere illegal begraben zu haben", sagt
Wladimir Waganow. "Man führte mich an einen Ort, 1,5 km vom Zoo
entfernt, hob eine Grube aus und zeigte irgendwelche Überreste,
angeblich von einem Hirsch. Doch dieser Ort ist ein vernachlässigter
Waldpark. Hier hatte man auch schon früher verendete Tiere gefunden."
news.gorod55.ru - 21. Okt. 2008
В
Омске
открылись
сразу две
�глубоководные�
выставки
In Omsk wurden gleich zwei "Tiefsee"-Ausstellungen eröffnet
Ausstellungen über das Leben im Meer sind jetzt besonders populär, hier
stehen die Leute sogar Schlange. Deshalb wurde die Ausstellung
"Meer-Galerie" aus einer anderen Stadt nach Omsk gebracht. Sie befindet
sich im Wrubel-Museum. In ihr werden Süßwasser- und Meeresfische
gezeigt, die im Indischen Ozean, im Pazifik, an den Ufern des
Atlantischen Ozeans, Südamerikas und Brasiliens vorkommen.
wwf.ru - 16. Okt. 2008
"Younger sister" of Amur tiger was planned to be
illegally transported to South Korea
On 8th October, customs officers of Vladivostok Sea Port post found six
illegal lynx skins on board of a private yacht during its registration
to sail to South Korea. WWF-Russia specialists provided expert
assessment
According to yacht's owner, the skins were onboard for a long time and
served simply as decoration of the rich interior of the rich yacht.
Though experts think the skins were prepared for selling.
"In spite of the fact that lynx is a game species in Russia it is
listed in CITES Appendix II. It means that special permission from
administrative body of CITES Russia is needed for lynx's parts export.
The owner did not submit such documents to the customs officials," -
comments Natalia Pervushina, TRAFFIC coordinator at WWF-Russia Amur
branch.
For the time being, a suit is filed against the yacht's owner.
Confiscated skins are being examined by experts to identify their value.
"We should mention that custom officials have done their job on a high
professional level, - comments Pavel Fomenko, biodiversity conservation
officer at WWF-Russia Amur branch. - As a rule, it is highly
problematic to reveal contraband especially wildlife products at sea
ports. It is very simple to hide small shipment onboard of a vessel and
it is hard to detect it."
wwf.ru - 17. Okt. 2008
Unusual "tiger" lesson held in Vladivostok on the eve
of 70-th anniversary of Primorye
On October 17, in Primorsky Institute of Teachers' Skills Perfection
WWF hold a presentation of a newly issued book "About tigers and cubs".
This is a collection of methodological materials for teachers to work
with kids.
rian.ru - 17. Okt. 2008
В
зоопарке
"Роев ручей"
появился
новый вид
редких
животных -
кускусы
Im Zoo "Rojow rutschej" gibt es eine neue seltene Tierart -
Kuskus
Eine neue seltene Tierart, ein Paar Großer Streifenbeutler, gesellte
sich zur Sammlung des Krasnojarsker Parks der Flora und Fauna "Rojow
rutschej", teilte am Freitag ein Vertreter des Zoos mit. Der Große
Streifenbeutler ist ein sehr seltenes Beuteltier. In Rußland werden sie
im Moskauer Zoo gehalten, in Europa gehören sie zum Besitz von nur fünf
oder sechs Zoos, dabei zählt diese Art zu den Perlen der Tiersammlung.
sibnovosti.ru - 17. Okt. 2008
В
Роевом
ручье
появились
полосатые
кускусы
Große Streifenbeutler im "Rojow rutschej"
Die Sammlung des Parks der Flora und Fauna "Rojow rutschej" wurde
ergänzt durch ein Paar exotischer Großer Streifenbeutler. In Rußland
können sich nur die Zoos in Moskau und Krasnojarsk rühmen, Große
Streifenbeutler zu besitzen. Und in Europa gibt es diese Beuteltierart
nur in fünf Zoos.
Ukraine
segodnya.ua - 20. Okt. 2008
Остановилось
сердце
одесского
слона - любимца
и взрослых, и
детей
Herz des Odessaer Elefanten, Liebling der Erwachsenen und der
Kinder, hörte auf zu schlagen
In Odessa erlag ein Elefant seinen Krankheiten. Zwei Monate nach einer
Operation starb der 33-jährige Indische Elefant Tarun.
segodnya.ua - 20. Okt. 2008
В
Одессе
трагедия -
умер
слон
Тарун
Tragödie in Odessa - Elefant Tarun starb
Im Zoo Odessa starb der Indische Elefant Tarun, dem vor kurzem ein
Fragment des rechten Stoßzahns entfernt wurde.
Armenien
aksakal.info - 16. Okt. 2008
Ереванский
зоопарк
пополнится в
2009 году четырьмя
слонихами
Zoo Jerewan wird im Jahre 2009 vier Elefantenkühe erhalten
Der Zoo Jerewan wird im Mai 2009 vier Elefantenkühe erhalten, teilte
der armenische Großunternehmer, der Präsident der "Grand Holding",
Grant Wardanjan mit, der den Kauf finanziert.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Zoo
Leipzig, 22.10.08
Schaurigschöne Abenteuer: Halloween im Zoo
Halloween hat längst Kultcharakter. Auch in diesem Jahr lehrt das
Gruselteam des Leipziger Zoos Kinder und Erwachsene das Fürchten. Am
31. Oktober treiben Hexen, Geister und andere furchterregende Gestalten
ihr Unwesen – und das alles für einen guten Zweck. Unter dem Motto
„Halloween in Afrika“ hat der Zoo in Kooperation mit der Firma Siemens
ein Programmpaket geschnürt, das nicht nur alle Zoobesucher begeistert,
sondern auch einer Unicef-Aktion zugute kommt, die Schulen in Afrika
unterstützt. Das Gruselabenteuer im Zoo startet 11 Uhr auf der Terrasse
der Kiwara-Lodge mit Kürbisgesichter-Schnitzen für Groß und Klein. Wer
will, kann um die fantasievollste Fratze wetteifern oder sich an der
Schminkstation selbst in eine Gruselgestalt verwandeln lassen. In einem
Zelt, das einem afrikanischen Klassenzimmer nachempfunden ist, entführt
ein Märchenerzähler seine Zuhörer in ferne Länder. Das zünftige
Halloweenfeuer vertreibt ab 14 Uhr nicht nur die bösen Geister, sondern
stärkt auch alle Zoobesucher mit selbst gegrillten Marshmallows und
geröstetem Brot für die Gruseltouren ab 18 Uhr. Dabei müssen dunkle
Mächte aus dem Zoo vertrieben und an den einzelnen Stationen viel Mut
bei der Begegnung mit zwielichtigen Kreaturen bewiesen werden. Zum
Abschluss gibt’s ein feurig-fesselndes Finale mit zahlreichen
Attraktionen. Jeder, der sich für Gänsehaut und Gruselspaß begeistern
kann, ist am 31. Oktober herzlich willkommen. Unsere kleinen Besucher,
die sich in Halloween-Kostümen im Zoo einfinden, erhalten freien
Eintritt!
Zoologischer Garten Wuppertal, 22.10.08
Herbstüberraschung im Zoo – kleiner Pudu geboren!
Wir freuen uns sehr, die Geburt eines kleinen (Süd-)Pudus bekannt zu
geben. Der noch namenslose kleine Hirsch erblickte ungewöhnlicherweise
erst am 04.10.2008 das Licht der Welt. Normalerweise werden kleine
Pudus vor allem in den Monaten April bis Juni geboren. Spätere Geburten
sind sehr selten. Beim (Süd-)Pudu handelt es sich um eine der kleinsten
Hirscharten der Welt. Der Name Pudu ist der Sprache der Mapuche
entnommen. Er ist ursprünglich im westlichen Patagonien beheimatet.
Pudus sehen auf den ersten Blick nicht unbedingt hirschähnlich aus: Die
Beine sind kurz, der Körperbau gedrungen. Durch ihre geringe Größe
können sie sich dadurch aber sehr flink im dichtesten Unterholz
bewegen. Zur Zeit leben etwa 100 Pudus in europäischen Zoos und circa
150 in Zoos weltweit. Sowohl das Europäische Erhaltungszuchtprogramm
als auch das Internationale Zuchtbuch werden vom Zoo Wuppertal aus
koordiniert. Durch die Bejagung und die Zerstörung des Lebensraumes
sind die Bestände stark zurückgegangen. Der (Süd-)Pudu ist heute auf
die südlicheren Regionen seines ehemaligen Verbreitungsgebietes
beschränkt.
Zoo Landau, 22.10.08
Waldgeisternacht im Zoo am Freitag, den 31.10.08
Ein spannendes Abenteuer erwartet Kinder ab acht Jahren. Schaurige
Rufe, seltsame Tiere und faszinierende Gerüche .. diese fremdartige
Welt können Kinder in der Waldgeisternacht am Mittwoch, den 31.10. 08
im Zoo Landau erleben. Wir verwandeln uns in „Waldgeister“ (Lemuren)
und meistern das Leben im geheimnisvollen Regenwald. Nach Spiel, Spaß
und Spannung stärken wir uns mit selbst gekochtem Essen und lassen den
Abend mit Geschichten am Lagerfeuer ausklingen. Die Veranstaltung
dauert von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, im Kostenbeitrag von 10 Euro sind
Essen, alle Bastelmaterialien und Zooeintritt enthalten. Teilnahme ist
nur nach vorheriger Anmeldung in der Zooverwaltung unter Tel.-Nr.
06341-89 82 29 bis zum 29. Oktober 2008 möglich. Alle Teilnehmer
sollten warme Kleidung mitbringen.
Natur- und Tierpark Goldau,22.10.08
Zugvögel auf dem Vogelzug
Zugvögel verbringen den Frühling und Sommer bei uns, um zu brüten und
ziehen zum Überwintern nach Südeuropa oder Afrika. Die Wanderung
zwischen Sommer- und Winterquartier bezeichnet man als Vogelzug. Ziehen
alle Vögel? Nein! Es gibt auch Vögel, die ihr Brutgebiet nicht
verlassen und ganzjährig bei uns leben, sie werden Standvögel genannt,
z.B. Spatzen und Spechte. Schliesslich gibt es noch viele Teilzieher,
bei denen ein Teil der Vögel das ganze Jahr über hier bleibt, andere
aber fort ziehen. Von unseren Rotkehlchen z.B. bleiben manche im Winter
hier, andere fliegen fort und kommen erst im Frühling wieder. Warum
ziehen Vögel überhaupt fort? Der wichtigste Grund ist nicht die Kälte,
sondern der Futtermangel im Winter. Es ziehen diejenigen Vögel fort,
die Insekten fressen, wie die Schwalben, denn Insekten gibt es nur im
Sommer. Dagegen können Vogelarten, die Körner oder Pflanzen fressen, im
Winter hier bleiben, so die Spatzen. Und warum kommen sie wieder? Das
ist eine gute Frage! Die dortigen Brutgebiete werden im Sommer von
anderen Vögeln besetzt. Und ganz wichtig: bei uns gibt es im Winter
zwar keine Insekten, dafür im Sommer um so mehr! Da lohnt sich die
lange Reise! Wer sind die Rekordhalter unter den Zugvögeln? Im Natur-
und Tierpark Goldau beherbergen wir gleich zwei „Wundervögel“:
Weissstorch und Streifengans. Der Weissstorch kann von hier nach
Südafrika ziehen. Das sind bis zu 10.000km! Im Herbst hin, im Frühling
wieder zurück. Das ist so viel wie pro Jahr um die halbe Welt! Viele
Zugvögel fliegen auch sehr hoch. Kleine Singvögel ziehen oft zwischen
500 und 1000m hoch, was für einen so kleinen Körper eine beträchtliche
Leistung ist! Streifengänsen kann man vom Flugzeug aus zuwinken: Sie
fliegen über den Himalaja auf ca. 10'000 m Höhe! Chapeau!
Opelzoo Kronberg, 22.10.08
Wolfgang Gerhardt zu Besuch bei Elefanten und Giraffen – Im Kronberger
Opel-Zoo sind wichtige Investitionen von Nöten
Bildung, Information und Erholung verspricht der 1956 auf Initiative
von Dr. Georg von Opel gegründete Kronberger Opel-Zoo seinen Besuchern,
wovon der Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Gerhardt sich im Rahmen
seiner viertägigen Hessen-Reise ein überzeugendes Bild machen konnte.
Mit etwa 600.000 Besuchern pro Jahr ist der Zoo eine der beliebtesten
Freizeitattraktionen Hessens. Die Betreuung von rund 22000 Schülern pro
Jahr und die Ermöglichung von Forschungsarbeiten verschiedener
universitärer Arbeitsgruppen an seinem Tierbestand, zeigt, dass der Zoo
sich neben den globalen Aufgaben zoologischer Gärten in Arten-, Tier-
und Naturschutz auch seiner lokalen Aufträge sehr bewusst verpflichtet
fühlt. Während eines Rundgangs und anschließenden Informationsgesprächs
an dem auch der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Stefan Ruppert und Vertreter
der Kronberger Liberalen teilnahmen, erläuterte Direktor Dr. Thomas
Kauffels, dass sich das Budget des Zoos hauptsächlich aus selbst
generierten Einnahmen, davon über 80 % Eintrittsgelder, bestimme. Damit
sei der Opel-Zoo zurzeit eine der betriebswirtschaftlich
erfolgreichsten Institutionen seiner Art in Deutschland, da er in der
Lage sei, seine Betriebskosten selbst zu erwirtschaften. Gerhardt
zeigte sich beeindruckt, dass der Trägerverein seit Etablierung der
sogenannten Zoozielplanung „ZooVision“ in 1998 insbesondere über 6 Mio.
Euro eigens erwirtschafteter, sowie zusätzlich 6 Mio. Euro finanzierter
Mittel in das Erscheinungsbild des Freigeheges investieren konnte.
Damit sollten vor allem die Erfüllung der Auflagen, die sich aus
EU-Lizenzierungen ergeben, erreicht werden. Die dadurch ebenfalls
gelungene Imageverbesserung konnte somit auch die Attraktivität des
Zoos gegenüber potentiellen Sponsoren steigern, so Kauffels. Trotz
dieser positiven Bilanzen, fehle es dennoch an den notwendigen Mitteln,
um insbesondere die Defizite in der Elefanten- und Flusspferdhaltung
auszugleichen. „Weitere Investitionen in diesem Bereich sind jedoch für
die Existenz- und Zukunftssicherung des Opel-Zoos unerlässlich“,
erklärte Kauffels. Denn als wichtige Publikumsattraktionen seien beide
Tierarten von größter Wichtigkeit, eine Aufgabe würde die Existenz des
gesamten Zoos gefährden. In diesem Sinne seien finanzielle Zuwendungen,
die als Investitionsmittel eingesetzt würden, dringend von Nöten.
Thüringer Zoopark Erfurt, 21.10.08
Blick hinter die Kulissen im Thüringer Zoopark Erfurt
Am Freitag, den 31.10.08 ist es soweit, der Thüringer Zoopark Erfurt
ermöglicht an diesem Tag seinen Gästen einen „Blick hinter die
Kulissen“. In der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr haben die Besucher des
Zooparks die Gelegenheit, die Tiere des Zoos hautnah zu erleben und den
Tierpflegern Fragen zu stellen. So können die Besucher an diesem Tag
die Giraffen mit Laub füttern oder bei den kommentierten Fütterungen
der Reptilien, Großen Tanreks, Zebramangusten und Wickelbären zusehen
und erfahren, wie sich diese Tiere ernähren. Eine weitere Attraktion
wird die Führung durch den Sicherheitsbereich der Löwensavanne sein.
Hier haben sie die Chance, den wilden Tieren einmal aus nächster Nähe
zu begegnen. Im Elefantenhaus werden den Besuchern einige Reptilien
vorgestellt, die Elefanten gewogen und für die ganz Mutigen besteht
unter anderem die Möglichkeit, die Reptilien und andere Tiere
anzufassen. Außerdem kann man im Elefantenhaus auch die vom Zoopark
betriebene Futtertierzucht sowie die Jungtieraufzucht erleben. Wer
lieber an der frischen Luft bleiben möchte, der kann den Lamas bei
ihrem Spaziergang durch den Zoo begegnen oder sich an den verschiedenen
Tierhäusern einen Überblick über die Futtermittel für die Tiere
verschaffen. Im Elefantenhaus, Nashornhaus, Giraffenhaus und bei den
Bison Plains werden die Futterrationen der Tiere vorgestellt. Auf dem
Bauernhof werden Kutschfahrten angeboten, man kann selbst die Pferde
und Esel putzen oder die Fütterung der Schweine erleben. An diesem Tag
lohnt sich ein Zoobesuch auf jeden Fall, denn zum Eintrittspreis gibt
es zusätzlich den „Blick hinter die Kulissen“ - ein einmaliges Erlebnis
für alle interessierten und tierliebenden Menschen.
Zoologischer Garten Frankfurt, 21.10.08
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2008 bis März 2009 ist das Exotarium jeden Freitag
durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein
kleines Rahmenprogramm: Datum: 24. Oktober 2008 Treffpunkt:
Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums) Uhrzeit: 19.15Uhr:
Tropengewitter bei den Krokodilen, 19.30 Uhr: Führung von Tierpfleger
Carsten Färber Thema der Führung: Neues aus der Aquarienabteilung mit
Blick hinter die Kulissen. Neue Technik, neue Zuchten, alles, was Sie
schon immer wissen wollten. Der Eintritt kostet 6,--Euro für Erwachsene
und 3,-- Euro für Kinder (Feierabendtarif).
Wisentgehege Springe, 21.10.08
25. Hubertusfest im Wisentgehege Springe
Am Sonnabend, den 25. Oktober und am Sonntag, den 26. Oktober 2008
- jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr. Zu der Verkehrsregelung: Am 25. und
26. Oktober wird im Wisentgehege Springe das Hubertusfest gefeiert. Um
die An- und Abreise mit dem Pkw zu erleichtern, wird wie in den
vergangenen Jahren eine Einbahnstraße eingerichtet. Die Kreisstraße
213, vor dem Wisentgehege, ist dann nur von der Abzweigung Wisentgehege
in Richtung Alvesrode befahrbar. In der näheren Umgebung des
Wisentgeheges weisen veränderte bzw. zusätzliche Verkehrschilder auf
die gültige Verkehrsregelung hin. Das Technische Hilfswerk und die
Feuerwehr werden mit Streckenposten die anreisenden Besucher in freie
Parkplätze einweisen. Die Besucher werden dringend gebeten, den
Anweisungen der Streckenposten Folge zu leisten. Zusätzlich zum
Hauptparkplatz stehen die Behelfsparkplätze zur Verfügung. In
unmittelbarer Nähe zum Haupteingang werden Behindertenparkplätze
ausgewiesen. Neben dem bekannten Haupteingang hat das Wisentgehege, wie
beim Hubertusfest inzwischen üblich, zwei weitere Kassen eingerichtet.
Eine befindet sich unterhalb des Haupteinganges gegenüber des
Forsthauses Eispfad. Die zweite Nebenkasse ist oberhalb des
Haupteinganges in der Nähe des Falkenhofes. Für Besucher, die das Auto
in der Garage lassen oder außerhalb parken wollen, ist ein
Buspendelverkehr eingerichtet. Die Busse fahren ab 9.30 Uhr (Springe
ZOB) im 30- bzw. 60- Minutenrhythmus, angelehnt an die Zugankunft aus
Richtung Hannover. Der letzte Pendelbus vom Wisentgehege startet am
Samstag und am Sonntag jeweils um ca. 19.10 Uhr. An folgenden Stellen
sind Haltestellen eingerichtet. Springe ZOB, Springe Fünfhausenstraße,
Springe a. d. Burghof, Springe Schulzentrum Süd, Reitplatz Alvesrode
und Wisentgehege. Die benannten Stellen sind mit P+R-Schildern
gekennzeichnet. Fahrpläne hängen aus. Wegen des Aufbaubetriebes für das
Hubertusfest, finden am Freitag, den 24. Oktober keine Flugvorführungen
auf dem Falkenhof statt.
Tiergarten Worms, 21.10.08
Geschwisterpaar im Tiergarten unterwegs
Der Lattenzaun ist kein Hindernis - Bruno, das junge Zwergzebukalb, ist
im Tiergarten ja schon bestens für seine Ausflüge bekannt. Doch seit
kurzem ist er nicht mehr allein unterwegs. Auch Lara, Brunos zwei
Monate jüngere Halbschwester, geht jetzt auf Entdeckungstour durch den
Tiergarten. Doch schon etwas neidisch blicken die anderen Tiere den
zwei Zebukälbern hinterher, wenn die beiden mal wieder schauen wollen
was auf der großen Wiese so alles los ist. „Lara kam am Anfang nur
schwer auf die Beine und war dadurch auch etwas schüchterner und
zurückhaltender als Bruno. Doch mittlerweile hat der große Bruder sie
angesteckt und sie folgt ihm auf seinen Spaziergängen“, berichtet
Revierleiter Oliver Rathmacher. Beide Jungtiere sind noch grade so groß
genug, um durch den Lattenzaun beim Zwergzebugehege durchzupassen.
Allerdings wird es bei Bruno, der mittlerweile fast fünf Monate alt
ist, schon schwieriger. „Ob Lara dann allein ihre Streifzüge
unternimmt, bleibt abzuwarten“, so Rathmacher. Gefahr für die Besucher
besteht nicht. Beide Tiere sind äußerst zahm und zutraulich und lassen
sich gerne auch mal aus der Hand der Kinder füttern. Zwergzebus stammen
ursprünglich aus dem Kaukasus und von Sri Lanka, sind aber mittlerweile
auch in Europa weitverbreitet. Nicht nur die besagte Zwergzebufamilie
aus dem Tiergarten Worms zeigt durch ihren - aus Rückenmuskeln und
Fettgewebe bestehenden – Buckel, ebenso wie ihre Artgenossen, die
Zugehörigkeit zu den Buckelrindern. Die Tiere werden entweder in der
Landschaftspflege eingesetzt oder stellen ein Nahrungsmittel für den
Menschen dar. Zebus, die am liebsten Heu, Gras, Kräuter und Blätter
fressen werden ca. 20 Jahre alt und bis zu 350 stolze Kilogramm schwer.
Die Kälber dieser Rasse werden durch ihre Herde immer gut behütet und
erlernen dadurch das Sozialverhalten. Achtung! Ab November sind die
beiden „Spaziergänger“ nur noch täglich von 9 bis 17 Uhr im Tiergarten
anzutreffen, denn dann wechselt der Tiergarten wieder bis März in seine
Winteröffnungszeiten. Die Kasse ist wie gewohnt bis eine Stunde vor
Tiergartenschließung geöffnet.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 21.10.08
Zwischen Flusspferden und Schimpansen: Zootierärztetagung in der ZOOM
Erlebniswelt
Zum 28. Mal treffen sich über 80 Zootierärzte vom 31. Oktober bis 01.
November 2008 zur Arbeitstagung der Zootierärzte im deutschsprachigen
Raum – diesmal vor einmaliger Kulisse in der ZOOM Erlebniswelt. Im
Fokus stehen Themen rund um die Tiermedizin. Die diesjährigen
Schwerpunkte befassen sich mit den Quarantänen von neu eintreffenden
Zootieren und medizinischen Problemen der Tiere in
Gemeinschaftsanlagen. Die jährlich veranstaltete Fachtagung verspricht
dazu gehaltvolle Themen und Diskussionen. Der Startschuss fällt bei
einem Empfangsessen am 31. Oktober in der Remise des Grimberger Hofs in
der ZOOM Erlebniswelt. 80 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz,
Österreich und Holland informieren und diskutieren am 01. November im
Court Yard Marriott Hotel in Gelsenkirchen. Tierärztinnen Pia Krawinkel
und Stefanie Göbel aus der ZOOM Erlebniswelt geben Einblicke in die
zooeigene Quarantänestation und das Thema Infektionskrankheiten. Ein
gemeinsames Abendessen zwischen Flusspferden und Schimpansen in der
Dschungelhalle rundet den Tag ab. Die anschließende Expedition durch
die Erlebniswelten Afrika und Alaska am 02. November zeigt den
Teilnehmern die erste naturnah gestaltete Erlebniswelt Deutschlands in
ganzer Pracht.
Zoo Osnabrück, 21.10.08
Löwentaufe im Zoo Osnabrück
Am 25. Oktober bekommen die
bisher noch namenlosen Löwenkinder im Rahmen einer feierlichen Taufe
endlich ihre Namen. Im Vorfeld wurden von der Neuen Osnabrücker Zeitung
Namensvorschläge von Lesern und Zoobesuchern gesammelt. Eine Jury
wählte aus den vielen Namen drei Favoriten pro Löwenkind aus und seit
Freitag stimmen die Leser der Neuen Osnabrücker Zeitung über die
endgültigen Namen ab. Am Samstag, den 25. Oktober stehen die Namen dann
endgültig fest. Aber wie tauft man kleine Löwen? Gemeinsam mit dem
Tierpfleger Thorsten Vaupel können die Kinder Taufgeschenke für die
Löwenkinder vorbereiten: Viele kleine Säckchen werden mit Fleisch und
Spielzeug gefüllt und anschließend als symbolischen Taufgeschenk in die
Anlage geworfen. Aber schon ab 11.00 Uhr bieten die Zoomitarbeiter
Führungen zu den verschiedenen Tierarten an und um 14.30 Uhr ist sogar
ausnahmsweise ein Blick hinter die Kulissen des Löwenhauses gestattet.
Die Zoomitarbeiter sind sehr neugierig, welche Namen die drei
Löwenmädchen (die Verträumte, die Freundliche und die Neugierige) und
die drei Löwenjungen (der Ruhige, der Wilde und der Gelassene) bekommen
werden.
Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V., 21.10.08
Schon zahlreiche Spenden für Thomas-Dörflein-Preis eingegangen
Die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo bedankt sich bei den
bisherigen Spendern.
In Anerkennung des Engagements von Revier-Tierpfleger Thomas Dörflein
aus dem Zoo Berlin hatte die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und
Zoo Berlin e. V. einen jährlichen Preis für Tierpfleger-Auszubildende
von Tierpark und Zoo ausgelobt. Ziel des Förderpreises ist es, den
jahresbesten Tierpfleger-Auszubildenden von Tierpark Berlin oder Zoo
Berlin nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern vor allem auch die
besondere berufliche Qualifikation der Preisträger herauszustellen. Mit
dem Preis soll auch die Arbeit des Tierpflegers in der Gesamtheit
gewürdigt und herausgestellt werden. In den ersten drei Wochen sind
über 5.000 Euro gespendet worden. Viele Spenderinnen und Spenden sind
Privatpersonen, aber auch Berliner Unternehmen wie die
Wohnungsunternehmen HOWOGE und GSW oder auch die Spielzeug-Firma
ministeck. „Für die aktive Unterstützung der Idee des
Thomas-Dörflein-Preises möchte ich allen Spenderinnen und Spendern
danken. Sie machen es möglich, dass die Erinnerung an Thomas Dörflein
dauerhaft erhalten bleibt“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender der
Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V.
Zoo Basel, 21.10.08
Die fünf Fs, die neuen Mitarbeiter im Kinderzolli
Seit anfangs Juni hat sich die Lamaherde im Zolli beinahe verdoppelt.
Innerhalb von drei Monaten haben fünf von sieben Stuten gesunde Junge
geboren. Fandango, Fiero, Fortuna, Famosa und Fama wachsen ganz
natürlich bei ihren Müttern und in der Gruppe auf. Dass die Namen alle
mit dem Buchstaben F beginnen, ist keine Spielerei, sondern hat im
Zolli seit Jahrzehnten Tradition und einen ganz praktischen Grund: Wenn
alle im selben Jahr geborenen Jungtiere mit dem gleichen Buchstaben
beginnen und bei der Namensgebung Jahr für Jahr weiter buchstabiert
wird - im Jahr 2009 G, im Jahr 2010 H - dann lässt sich das Alter eines
Zollitieres auch Jahre nach seiner Geburt leicht ausrechnen. Für den
Betrieb des Basler Kinderzolli ist es wichtig, dass die einzelnen
Tierindividuen gute Charaktereigenschaften aufweisen und im Umgang mit
der Vielfalt der Besuchenden verlässlich reagieren. Das Formen dieser
Eigenschaften beginnt bereits mit der Geburt. Die fünf seit Juni 2008
geborenen Lamafohlen Fandango, Fiero, Fortuna, Famosa und Fama stehen
somit alle am Anfang einer längeren Ausbildungszeit. Entscheidend für
die erfolgreiche "Kinderzollikarriere" ist ein guter Start. Dieser
gelingt aber nur, wenn Mutter und Jungtier im ersten Monat völlig sich
selbst überlassen werden. Zwischen den beiden bildet sich in diesen
wichtigen ersten Tagen eine innige Beziehung, die das Fundament aller
weiteren Erziehungsschritte bildet. Im Zusammenleben mit der Mama lernt
das Fohlen, dass es ein Lama und die Lamaherde sein primäres soziales
Zuhause ist. Erst im zweiten und dritten Monat dürfen erfahrene
Kinderzolli-Kinder, wenn sich während der Arbeiten auf der Anlage eine
Gelegenheit bietet, das Junge ab und zu anfassen. So macht das Kleine
auf natürliche Art und Weise seine ersten positiven Erfahrungen mit
Menschen. Die Kontakte werden häufiger und intensiver, ja die Jungtiere
lernen die Jugendlichen als willkommene Abwechslung im Alltag schätzen
und nähern sich ihnen neugierig und ganz spontan. Schon bald lassen
sich die Lamas ohne Zwang ein Halfter überstreifen. Damit sind die
Voraussetzungen geschaffen, die Tiere später einmal führen zu können.
Diese und andere spielerische Erziehungsschritte brauchen Zeit und
ziehen sich über Wochen und Monate hin. Sie alle bereiten die Tiere auf
ihre zukünftige Arbeit im Kinderzoo vor: die Arbeit mit Schulklassen,
das Gestreichelt und Gebürstet werden oder Repräsentationsaufgaben an
Anlässen ausserhalb des Zoos. Der Zolli freut sich den Lamanachwuchs
schon bald als vollwertige Kinderzolli-Mitarbeiter willkommen zu
heißen. Lamas sind übrigens nicht spuckende Ungeheuer, sondern
liebenswerte Wesen. Dem können wohl all jene zustimmen, die diesen
sanften Neuweltkamelen schon einmal persönlich begegnet sind oder
gemeinsam mit ihnen unterwegs waren. Spucke setzen sie nämlich nur zur
Abwehr ein, wenn sie von einem Artgenossen oder Menschen in die Enge
getrieben werden.
Zoologischer Garten Magdeburg, 20.10.08
Zoo Magdeburg kämpft gegen globales Artensterben
„Wir haben die „Aktion Naturschutz“ ins Leben gerufen und eine Vielzahl
von langfristigen Projekten initiiert, um der fortschreitenden
Ausrottung von Arten entgegen zu wirken“, erklärt die
Artenschutzkuratorin, Julia Trillmich. Die Brisanz der Thematik
erfordert es, das allgemeine Bewusstsein für den Arten- und
Umweltschutz zu sensibilisieren. Bedrohte Tierarten benötigen zum
Überleben gezielte Hilfe. Finanzielle und logistische Unterstützung
erhalten seit 2008 drei Artenschutzprojekte vom Zoo Magdeburg.
Spendensammlungen des Zoos brachten insgesamt 8000 Euro ein, die zu 100
Prozent den Projekten zu gute kommen. Die beiden Artenschutzexperten
Thomas Göttert (Humboldt Universität zu Berlin) und Stefan Görlitz
(Freie Universität Berlin) stellten bei der heutigen Pressekonferenz
zwei Projekte vor. Die Notwendigkeit des Schutzes der
Spitzmaulnashörner in Namibia und der Humboldtpinguine in Chile
belegten die Referenten mit Fakten und persönlichen Erlebnisberichten.
Die schwarzen Frackträger – die Humboldtpinguine in Chile - sind längst
in Not. Der rasante Abbau von Guano (besteht hauptsächlich aus den
Exkrementen von Pinguinen, Dungmaterial) führt zu immer weniger
Nistgelegenheiten, Touristen stören ihr Brutgeschäft und die Meere sind
stark abgefischt, so dass die Nahrungssuche immer schwieriger wird. Der
Vortrag von Stefan Görlitz verdeutlichte die Situation der
Humboldtpinguine im Freiland. Zur Rettung des Vogels im Frack engagiert
sich der Verein „Shenisco“ in Chile gemeinsam mit dem Zoo Magdeburg.
Thomas Göttert erforscht Spitzmaulnashörner in Namibia. Die
Untersuchung von Thomas Göttert ist Teil des „Etosha
Pufferzonenprojektes“ unter der Leitung von Professor Zeller (Lehrstuhl
für Spezielle Zoologie, Humboldt Universität zu Berlin). Seit 2008
unterstützt der Zoo Magdeburg ein Schneeleoparden-Schutzprojekt in
Indien, um für das Überleben dieser imposanten Großkatze einen Teil
beizutragen. Ein Kinderbuch über Schneeleoparden für Schulkinder sowie
Umweltbildungsmaterial wurde mit Hilfe des Zoos im nordindischen Spiti
Valley in der Himachal Pradesh Region entworfen, gedruckt und verteilt.
Arbeitsplätze für Seminarleiter und Ranger entstehen vor Ort, die
Aufklärungsarbeit über Schneeleoparden leisten. Der „Viehdieb“
Schneeleopard ist immer noch von der Ausrotunng bedroht. Mit der
„Aktion Naturschutz“ engagiert sich der Zoo Magdeburg auf
internationaler Artenschutzebene und trägt seinen Beitrag im Kampf
gegen das globale Artensterben bei. Die Spendenkonto-Nummer ist unter
der Tel. Nr.: 0391/28 09 00 abrufbar.
Vogelpark Herborn, 20.10.08
Der Vogelpark als Informationszentrum für Nachhaltigkeit und Naturschutz
Aktuell gibt es in einem Teil der Medien Informationen über sowohl
ökologisch als auch wirtschaftlich alarmierende Studien, die leider in
großen Teil der Bevölkerung gerade vor dem Hintergrund der derzeit viel
diskutierten Finanzkrise nur sehr wenig Beachtung finden. Gemäß dem
Bildungsauftrag unseres Vogelparks als außerschulischer Lernort und im
Sinne der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie haben wir uns deswegen
kurzfristig entschlossen, am kommenden Sonntag im Rahmen unserer
Veranstaltungsreihe „Der Natur auf der Spur“ bei den um 11.30 und 15.00
Uhr stattfindenden Führungen über diese aktuellen Erkenntnisse zu
informieren. Wir hoffen dadurch dazu beizutragen, dass Problemfelder
wie die Überfischung der Meere oder die Abholzung der Regenwälder mit
letztlich auch wirtschaftlich verheerenden Auswirkungen auf die
menschliche Gesellschaft ebenso stärker ins Bewusstsein der
Öffentlichkeit gelangen wie die Ausrottung der Amphibien oder gar der
nächsten Verwandten des „weisen“ (???) Homo sapiens, der Menschenaffen.
Dieses Engagement geschieht auch unter dem von dem berühmten
Frankfurter Zoologen Bernhard Grzimek propagierten Motto: „Es lohnt
nicht über die Dunkelheit zu klagen, wenn ich nicht wenigstens ein
kleines Licht anzünde!“.
Zoologischer
Garten Berlin, 20.10.08
Erstes Vikunja-Fohlen seit mehr als 10 Jahren!
Am Nachmittag des 14. Oktobers sammelte sich eine Menschentraube vor
dem Freigehege der Vikunjas, um die erste Geburt eines Jungtieres nach
mehr als einem Jahrzehnt der Zuchtpause live mitzuerleben. Genau eine
Woche nach diesem ungewöhnlichen aber höchst erfreulichen Ereignis kann
das feinwollige Fohlen offiziell vorgestellt werden; denn sein
Entwicklungszustand ist hervorragend. Auch in der freien Wildbahn, den
Hochebenen der Anden, sind Vikunjajungtiere im Stande, der Herde schon
am 2. Lebenstag zu folgen. Das jüngste zoogeborene Hengstfohlen trägt
den Namen „Antonio“ und ist das Zuchtprodukt engster tiergärtnerischer
Kooperation von Zoo und Tierpark. Mutter „Anni“ wurde im Jahr 2000 im
Tierpark geboren, Vater „Eugen“ vor 4 Jahren in München. Im Sommer des
letzten Jahres durfte er zunächst die Stuten im Tierpark decken, bevor
er als Leihgabe drei Monate lang in den Zoo zog, um sich mit den zwei
hiesigen Stuten zu paaren. Nach diesem „Seitensprung“ übersiedelte er
wieder in den Tierpark, wo er im Familienverband mit seinen dort
geborenen diesjährigen Nachkommen und deren Müttern lebt. Um das
Vikunja, das kleinste Neuweltkamel, stand es vor gut 30 Jahren sehr
schlecht, als in den südamerikanischen Andenstaaten insgesamt nur noch
etwa 6000 Individuen lebten. Durch strenge Schutzmaßnahmen hat sich der
Bestand soweit erholt, dass die Gesamtpopulation schätzungsweise wieder
mehr als 300 000 Tiere umfasst. Die Vikunja-Haltung in Menschenobhut
findet Niederschlag in einem internationalen Zuchtbuch, und für die
europäische Zoopopulation wurde ein Erhaltungszuchtprogramm
eingerichtet.
Thüringer Zoopark Erfurt, 20.10.08
„Abenteuer südliches Afrika - in vier Wochen durch fünf Länder im Truck
und Zelt unterwegs“ - Zoovortrag
Am Freitag, dem 24.10.2008 findet 19.00 Uhr im Atrium der Stadtwerke
Erfurt GmbH der 57. Zoovortrag mit dem Thema „Abenteuer südliches
Afrika - in vier Wochen durch fünf Länder im Truck und Zelt unterwegs“
statt. Die Referenten Frau Dagmar Kolbeck und Herr Dr. Jürgen Kurth
berichten mit einer Dia-Show und Videosequenzen über ihren Trip quer
durch Afrika. Die Tour startete an den Victoriafällen des Sambesi an
der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia und führte über Botswana und
Namibia nach Kapstadt in Südafrika. Sie erwartet eine hochinteressante
Reisebeschreibung über die Victoriafälle, über den Chobe-Nationalpark
mit einer der größten Elefantenpopulationen sowie das weltgrößte
Binnendelta im einzigartigen Okavango-Becken mit seiner atemberaubenden
Tierwelt. Des Weiteren erfahren sie wissenswertes über den
Etosha-Nationalpark, die Nambiwüste und den Fisch-River-Canyon in
Namibia. Auch der Besuch einer Gepardenfarm, einer Seehund- und einer
Pinguinkolonie wurden auf Bildern festgehalten. Freuen sie sich also
auf einen kurzweiligen Vortrag mit interessanten Bildern der Flora und
Fauna des südlichen Afrikas.
Hamburger Tierpark Hagenbeck, 20.10.08
Bau des Lindner Park-Hotels Hagenbeck in Hamburg
Hagenbeck - der weltbekannte Name steht für revolutionäre
Zooarchitektur und moderne Tiergartenbiologie. Der traditionsreiche
Tierpark ist der erste Erlebnis-Zoo schlechthin. Das
Familienunternehmen besetzt zudem einen Sonderplatz in der
Zoolandschaft - als einziger Zoo, der für den laufenden Betrieb keine
Zuschüsse aus Steuergeldern erhält. Im Jahr 2007 schuf Hagenbeck die
Basis für weitere Standbeine, die den Erhalt des denkmalgeschützten
Tierparks sichern sollen: Das neue Erlebnis-Aquarium mit Tropen-Welt
ist konzipiert als ein ganzjähriger Besucher-Magnet und gleichzeitig
moderner Veranstaltungsort für bis zu 750 Personen. Ab 2009 soll auch
das Linder Park-Hotel Hagenbeck seinen Beitrag zur Erhaltung des
Tierparks leisten. Hagenbeck steht mit 2 Millionen Gästen pro Jahr an
der Spitze der Hamburger Freizeitangebote und wird mit der Kombination
Events, Hotel, Tierpark und Aquarium eine neue Liga in der
Freizeitbranche erreichen. Im ersten Tierpark-Themen-Hotel (158 Zimmer,
Vier-Sterne) der Welt erlebt der Reisende auf fünf Etagen eine
Expedition durch drei Kontinente. Die Reise beginnt bereits im
Lobbybereich, der den im 19. Jahrhundert geprägten Kolonialstil
aufgreift. Per Schiff - der Lift ist wie eine Schiffskabine gestaltet -
geht es weiter nach Afrika in das erste und zweite Stockwerk. Dort sind
die Zimmer afrikanisch angehaucht. Materialien, Möbel und die
Dekoration aus Einzelstücken und Antiquitäten erinnern an die Zeit, als
sich Forscher aufmachten, den schwarzen Kontinent zu entdecken.
Individualität wird auch bei der Gestaltung der Asien-Zimmer (3. und 4.
Etage) und des Themas Arktis in der 5. Etage groß geschrieben. Auf der
Letzteren befindet sich der wohl ungewöhnlichste Wellness-Bereich, der
jemals gestaltet wurde.
Zoologischer Garten Berlin, 18.10.08
Mit der Flasche aufgezogener Bartschwein-Frischling zieht ins
Schweinehaus
Wilde Schweine sind derzeit in vielen städtischen Randgebieten ein
Reizthema für die dortige Bevölkerung. Stellenweise wird sogar ihr
Abschuss gefordert. Anders hingegen steht es um die im Berliner Zoo
lebenden Verwandten unseres heimischen Schwarzwildes, die
Borneo-Bartschweine. Weil es sich bei Ihnen um eine Rarität in
Menschenobhut handelt, werden sie besonders gehegt und gepflegt. Die
Mitglieder der 5-köpfigen Rotte sind jedoch mittlerweile in ein Alter
gekommen, in dem die Aufzucht des Nachwuchses nicht mehr gelingt. Nur
noch eine altersschwache Bache hatte zuletzt Jungtiere geboren, sie
aber nicht großziehen können. Dies war Grund dafür, ihre letzten am
28.8. geborenen Frischlinge abzunehmen und die Handaufzucht zu
versuchen. Leider überlebte nur eines der beiden männlichen
Wurfgeschwister. Doch dies ist nun fit genug, um aus dem ruhigen
Bereich hinter den Kulissen in einen eigenen Tagesstall im Schweinehaus
umzuziehen. Der Frischling „als neuestes Borneo-Bartschwein“ wird von
den Tierpflegern „Neo“ gerufen. Während der ersten 3 Lebenswochen
erhielt das kleine Schwein rund um die Uhr im 2-Stunden-Rhythmus die
Flasche. Sich gegenseitig abwechselnd verbrachten Björn Bonenberger und
Veronika Quade die Nächte mit dem im Aufzuchtsraum für Greifvögel
untergebrachten Jungtier. Nach 40 Tagen hatte das mit 724 g zur Welt
gekommene Minischwein sein Gewicht vervierfacht und wurde auf
Milchbreinahrung umgestellt. Diesen Brei, versehen mit
schweinetypischem Mixfutter, erhält es jetzt mehrmals täglich im
Schaubereich des Schweinehauses. Da es nach dem Verlust seines Bruders
zunächst sehr unglücklich war, musste das Schweinchen besonders
fürsorglich behandelt werden, ohne es aber zu sehr an den Menschen zu
gewöhnen. Aus diesem Grund wird es mit Stoffkameraden zum Spielen
versorgt, die es regelmäßig in seinem Wassertrog badet. Ihren Namen
verdanken die südostasiatischen Bartscheine dem auffälligen Backenbart,
der insbesondere die erwachsenen Keiler ziert. In ihrer Heimat
durchpflügen die bis zu 100 Tiere starken Rotten den tropischen
Regenwald, Sekundärgehölze und die Mangrovenzone der Küsten. In Europa
sah man sie zunächst nur im Berliner Zoo, von wo aus ? in den guten
Zuchtjahren der Vergangenheit ? Tiere nach Magdeburg, München und
Großbritannien gesandt werden konnten. Jetzt droht die Art allerdings
wieder aus den Zoos zu verschwinden.
Tiergarten Schönbrunn, 17.10.08
Orang Utan-Weibchen verstorben
Heute Mittag ist im
Tiergarten Schönbrunn das Orang Utan-Weibchen Sandra im Alter von 28
Jahren bei einer Untersuchung verstorben. Das Tier wurde am Vormittag
wegen Atembeschwerden und eines leicht vergrößerten Kehlsacks in
veterinärmedizinische Betreuung überstellt. Während der Narkose kam es
plötzlich zu einem Herzstillstand. Das genaue Ergebnis der
pathologischen Untersuchung wird nächste Woche vorliegen. Um den durch
die plötzliche Abwesenheit eines Gruppenmitglieds verstörten Orang
Utans Ruhe zu gönnen, bleibt das Affenhaus am Wochenende geschlossen.
Zoo Augsburg, 17.10.08
Eine späte Tiergeburt in diesem Jahr und neue Tierart im Augsburger Zoo
Es hat fast 10 Jahre
gedauert, bis endlich wieder ein Onager im Augsburger Zoo geboren
wurde. Und wichtig ist dieser Nachwuchs für den Erhalt dieser Art in
jedem Fall. Diese Halbesel, die im Freiland nur noch in ganz wenigen
Stückzahlen im Iran vorkommen werden auch nicht häufig in Zoos
gehalten. Und so freut sich der Zuchtbuchführer über jeden Nachwuchs –
wie natürlich auch der Augsburger Zoo, besonders wenn der kleine Hengst
schon so gut zu Fuß ist. Und vielleicht wird die ganze Freude
verdoppelt, denn aller Wahrscheinlichkeit nach ist noch eine Stute
tragend. Möglicherweise kommt in diesem Jahr noch ein zweites Fohlen
auf die Welt. Eine neue Tierart ist außerdem vor einigen Tagen in den
Augsburger Zoo eingezogen: ein junges Pärchen Amurkatzen bewohnt jetzt
wieder das ehemalige Manulgehege genau gegenüber von den Onagern. Die
Ginsterkatze, die über die wärmere Jahreszeit die Anlage nutzen konnte,
ist wieder in ihr Quartier in das Tigerhaus gezogen. Während die
Amurkatze, die aus Sibirien und der Mongolei kommt mit den niedrigen
Temperaturen naturgemäß kein Problem hat. Der Tierpark Aschersleben hat
im Mai einen Wurf von fünf Jungen gehabt und gab ein Pärchen davon an
den Augsburger Zoo. Bleibt zu hoffen, dass sie sich nicht so rar
machen, wir die Ginsterkatze, die immer nur an der Dschungelnacht für
die Besucher zu sehen war.
Wisentgehege Springe, 17.10.08
Von Tuten und Blasen jede Menge Ahnung - Das Wisentgehege Springe
feiert das 25. Hubertusfest
Ministerpräsident Christian Wulff und Landwirtschaftsminister
Hans-Heinrich Ehlen planen einen Besuch, denn am 25. und 26. Oktober
2008 ist es so weit: Das Wisentgehege Springe feiert das 25.
Hubertusfest – ein großes Jubiläum und ein würdiger Anlass, sich einmal
ordentlich den Marsch blasen zu lassen. Natürlich bietet das
Wisentgehege neben den Jagdhornbläsern viele andere wilde Sachen. Über
80 Aussteller stoßen ins gleiche Horn und präsentieren spannende Themen
rund um Natur und Naturschutz. Das bedeutet buntes Treiben und
strahlende Gesichter bei kleinen und großen Naturfreunden, die
zusätzlich beflügelt werden von atemberaubenden
Greifvogel-Darbietungen. Inzwischen hat es sich ja fast zur Tradition
entwickelt, dass der Falkenhof zum Hubertusfest mit einer neuen
Überraschung aufwartet. Sogar Niedersachsens Ministerpräsident
Christian Wulff, der für das 25. Hubertusfest die Schirmherrschaft
übernommen hat, beabsichtigt, sich am Sonntag um 11.00 Uhr bei einem
Hubertusfestbesuch vom fliegenden Personal auf dem Falkenhof begeistern
zu lassen. Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen wird im Rahmen
des Hubertusfestes am Samstag um 14.00 Uhr in der Nähe des Duellplatzes
einen Informationspavillon zum Thema Wald und Insekten einweihen und an
die Besucher übergeben. Erstmalig ist die Rettungshundestaffel als
Aussteller zu Gast. An beiden Tagen um 13.30 Uhr wird eine Präsentation
der Rettungshundestaffel auf dem Falkenhof zu sehen sein. Speisen,
Getränke und Naturprodukte laden zum unbändigen Schlemmen ein und große
Wildbretverlosungen sorgen für weitere Gaumenfreuden. Traditionell gibt
es dann am Sonntag um 12 Uhr die Hubertusmesse unter den alten Eichen
am Duellplatz. Das 25. Hubertusfest ist in diesem Jahr nicht das
einzige Jubiläum im Wisentgehege. Die Springer Wisentzucht feiert ihr
80-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass informiert zum Hubertusfest
eine große Bildtafelausstellung über die Geschichte, die Entwicklung
und die aktuellen Schwerpunkte des beliebten Wildgeheges. Es gelten die
regulären Eintrittspreise. Einlass ist jeweils ab 10 Uhr – außer für
Besucherhunde. Die müssen leider draußen bleiben. Mehr Infos zum
Wisentgehege Springe gibt es unter www.wisentgehege-springe.de bzw.
telefonisch unter 05041-5828.
Zoologischer Garten Frankfurt, 17.10.08
Der neue Gorilla-Mann VIATU stellt sich vor
Am 17.10.2008 betritt der in Basel geborene Gorilla-Mann VIATU das
erste Mal das Innengehege der Gorilla-Anlage und zieht somit in den
Borgori-Wald im Zoologischen Garten Frankfurt ein. "Mit VIATU erhält
der Zoologische Garten Frankfurt einen Gorilla-Mann mit Charakter",
freut sich Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt
Frankfurt. "VIATU wird sicher ein würdiger Nachfolger von MATZE". VIATU
wurde am 20.12.1998 im Zoo Basel geboren und lebte seither in seiner
Geburtsgruppe. Aufgrund genetischer und populationsbiologischer
Überlegungen wurden dem Frankfurter Zoo vom Koordinator des
Gorilla-EEPs (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) insgesamt drei
junge Gorillamänner als zukünftige Haremsführer der Frankfurter
Gorillagruppe vorgeschlagen. "Unsere Entscheidung fiel auf VIATU wegen
seiner ausgesprochen guten Sozialisierung in seiner bisherigen Familie
im Zoo Basel", erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die
Erwartungen an VIATU sind hoch, tritt er doch die Nachfolge des bei den
Frankfurter Zoobesuchern äußerst beliebten und vor kurzem verstorbenen
Silberrückens MATZE an. MATZE hatte 18 eigene Kinder und war der
älteste züchtende Gorilla-Mann weltweit. Seine Zeugungsfähigkeit hat
der zukünftige Haremsführer VIATU aber bereits bewiesen, denn 2005 kam
seine Tochter CHELEWA in Basel zur Welt. VIATU hatte sich damit über
die in Gorillakreisen geltenden Regeln hinweggesetzt, denn er hätte
sich eigentlich als sogenannter Schwarzrücken dem Silberrückenmann, dem
das alleinige Paarungsrecht zusteht, unterordnen müssen. VIATU ist also
ein sicherer Zuchtmann und hat damit beste Voraussetzungen, das große
Erbe von MATZE anzutreten. VIATU wurde von Mitarbeitern des
Zoologischen Gartens Frankfurt per Autotransport von Basel nach
Frankfurt gebracht. Zur Eingewöhnung wird VIATU im Borgori-Wald
zunächst einzeln in der kleineren der beiden Gorilla-Innenanlagen
untergebracht und gepflegt. Die endgültige Zusammenführung der
Gorilla-Gruppe ist abhängig vom Verhalten der einzelnen Tiere, und es
kann nicht vorhergesagt werden, wie lange dies dauert. "Jedenfalls
machen wir keinerlei Zeitdruck, unsere Gorillas müssen sich in Ruhe
kennenlernen", betont Niekisch.
Tierpark Chemnitz, 16.10.08
Ferienangebote im Tierpark und Wildgatter
In den Herbstferien gibt es wieder Kurzführungen im Tierpark. Neu in
diesem Herbst: Schaufütterungen im Wildgatter. Während der Herbstferien
gibt es wieder Kurzführungen im Chemnitzer Tierpark. Täglich um 14 Uhr
kann man Interessantes und Wissenswertes zu einer bestimmten Tiergruppe
erfahren. Die Pfleger berichten über ihre Schützlinge und beantworten
auch Fragen. Treffpunkte und welche Tiergruppe jeweils auf dem Plan
steht, dass erfahren Besucher an der Kasse bzw. im Internet unter
www.tierpark-chemnitz.de >News. Start ist am Samstag, den 18.
Oktober bei den Huftieren und am Sonntag, den 19. Oktober ist Führung
im Vivarium. Herbstzeit ist auch ganz besonders Wildgatterzeit, dem im
Oktober ist Brunftzeit bei den Damhirschen und im November Paarungszeit
bei den Wildschweinen. Erstmals gibt es in diesem Jahr im Wildgatter
Schaufütterungen: Am 20., 22., 24., 27. und 29. Oktober um 11 Uhr
können Besucher die Fütterung der Wölfe, am 21., 23., 28. und 30.
Oktober, 11 Uhr der Mufflons und 11.15 Uhr der Wildschweinen
beobachten. Die Tierpfleger beantworten auch gern die Fragen der
Zuschauer vor Ort.
Zoo Dortmund, 16.10.08
Tierisches Halloween: Grusel und Gespenster im Zoo Dortmund
Am Tag der Geister- und Gruselfans, dem 31. Oktober, lädt der Zoo
Dortmund ein, Halloween in tierischer Atmosphäre zu erleben. Der Zoo
wird am Freitag bis 21 Uhr geöffnet bleiben und ab 14 Uhr verschiedene
Kinderaktivitäten (teilweise gegen Entgeld) anbieten, wie
beispielsweise Gruselschminken, Maskenbasteln, Dosenwerfen oder
Halloween-Kürbis-Schnitzen. Außerdem gibt es noch weitere schaurige
Überraschungen und auch das Angebot an Speisen und Getränken wird dem
Thema des Tages angepasst sein. Zahlreiche Beschäftigte des Zoos freuen
sich auf die kleinen Gäste. Sie werden unter anderem mystische
Geschichten mit und über Tiere erzählen und die Kinder auf einem
vorgegebenen Rundweg begleiten. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
Es gelten die ganz normalen Eintrittspreise. Weitere Infos zum Zoo
gibt’s im Internet unter: www.zoo.dortmund.de
Tiergarten Nürnberg, 16.10.08
Wieder Vorstellungen im Delphinarium
Im Delphinarium im Tiergarten Nürnberg finden ab Samstag, den 18.
Oktober 2008 wieder täglich mindestens zwei kostenpflichtige
Vorstellungen statt. Mit dem Ende der bayerischen Herbstferien beginnt
im Delphinarium der Winterzeitplan. Ab Montag, den 10. November bis zum
19. Dezember 2008 werden an allen Wochentagen täglich zwei öffentliche
Trainingseinheiten anstatt der regulären Vorstellungen durchgeführt.
Das Delphintraining ist im normalen Eintrittspreis des Tiergartens
enthalten. An den Wochenenden und in den bayerischen Weihnachtsferien
(22.12. 2008 bis 5.1.2009) finden weiterhin Vorstellungen statt. Die
genauen Zeiten für die Vorstellungen und für das öffentliche Training
sind im Internet zu finden unter www.tiergarten.nuernberg.de oder
telefonisch zu erfragen unter Tel. 0911/54 54 6.
Zoo Krefeld, 16.10.08
Krefelder Zoo feiert den 3. Forschertag mit buntem Programm
Richtfest, Froscholympiade und Rallye zum Forscher des Tages: Familien
aus Krefeld und Umgebung erwartet am Sonntag, 19. Oktober, im Krefelder
Zoo am 3. Forscher- und Artenschutztag von 11 bis 17 Uhr ein buntes
Programm. Abwechslungsreiche Aktionen bieten spannende Unterhaltung für
die ganze Familie. Feierlich wird es um 11 Uhr beim Richtfest des
Forscherhauses. Zimmermann Günther Thoeren wird im Garten des Alten
Bauernhauses am Rohbau zum neuen Gebäude einen Richtspruch in
Anwesenheit der Zoofreunde sprechen. Jeweils fünf Familien können bei
einer Froscholympiade um 12 und um 14.30 Uhr gegeneinander um
umfangreiche Preise antreten. Die Disziplinen umfassen: Quaken,
Weitsprung und Frösche schnappen. Wissenswertes rund um die Bionik –
Naturtechnik, die begeistert – gibt es am Infostand direkt nebenan zu
sehen. Erstmals dabei sind der Geologische Dienst des Landes NRW mit
Fossilien und die Wasserwerkstatt des Umweltzentrums vom Hülser Berg.
Wolle aus dem Fell der Krefelder Zoo Alpakas wird direkt am Gehege
gesponnen. Der Umweltbus „Lumbricus“ der Natur- und
Umweltschutzakademie des Landes NRW bietet in seinem Labor
Bodenuntersuchungen auf Kleinstlebewesen an. Im Vogelhaus präsentiert
Zootierarzt Martin Straube ein Fledermausquiz und bietet allerlei Infos
rund um die Kobolde der Nacht an. Kleine Forscher können wieder am
Gewinnspiel um den Titel „Forscher des Tages“ teilnehmen. An sechs
Ständen gilt es Fragen zu beantworten oder an einem Quiz teilzunehmen
und jeweils einen der Teilnahmestempel zu erhalten. Wer alle Stempel
zusammengetragen hat, kann um 16 Uhr an der Verlosung teilnehmen. Der
Zoo hat von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Familienkarten kosten 13 oder 20
Euro.
Zoo Duisburg, 16.10.08
Die Sensation ist perfekt: zweite Gorillageburt!
Zoo Duisburg wird zum Gorilla-Kindergarten. Die Gorilla-Nachrichten
nehmen kein Ende: erneut dreht sich am Kaiserberg alles um die
sanftmütigen Menschenaffen, denn keine 10 Wochen nach der
sensationellen Geburt des ersten Jungtieres in der Geschichte des Zoo
Duisburg durch die erstgebärende 12jährige Safiri hat erneut ein
Gorillaweibchen ein gesundes Baby zur Welt gebracht! Dieses Mal ist
Vizuri die glückliche, ebenfalls erstgebärende Mutter. Quadratisch,
praktisch, gut. Der bekannte Werbespruch einer Süßigkeiten-Firma trifft
auch für die 1995 im Zoo Zürich geborene und seit 6 Jahren im Zoo
Duisburg lebende Vizuri zu, schließlich ist sie – von den
Körperproportionen her betrachtet – der „kompakteste“ unter den
Duisburger Gorillas. Am Ende der Tragzeit, die auch bei den mit uns
nahe verwandten Menschenaffen gut 9 Monate beträgt, hatten sich nicht
nur die Pfleger immer wieder augenzwinkernd Sorgen gemacht, wie viele
Babygorillas denn aus dem prallen Bauch wohl kommen mögen? Am gestrigen
Mittwoch schließlich war es dann soweit. Und es lief eine Wiederholung
dessen ab, was die Zooverantwortlichen bei Safiri erleben durften: eine
Bilderbuchgeburt, bei der es nichts anderes zu tun gab, als einfach
zuzuschauen und sich daran zu erfreuen. Anthropomorphismen sind unter
Fachleuten nicht unbedingt gerne gesehen, aber hier darf zu Recht
behauptet werden, dass sich Stolz und Freude auch in den
Gorillagesichtern breit machten. Einen großen Vorteil hatte Vizuri
sicherlich, auch wenn sie mit ihrer eigenen Schwangerschaft selbst am
meisten beschäftigt war: die Gruppe war stets zusammen, auch als Safiri
gebar. Vizuri konnte sich so jede Einzelheit einer Geburt, das
anschließende Handling des Babys sowie die ersten Wochen der Aufzucht
aus unmittelbarer Nähe anschauen und daraus für sich und ihr eigenes
Jungtier lernen. Besser hätte es aus Sicht der Mitarbeiter nicht laufen
können! Das dritte Weibchen im Bunde – Momo – macht überhaupt keine
Anstalten, eifersüchtig zu werden. Sie rutscht derzeit in eine doppelte
Tantenrolle, die sie sehr beschäftigen wird. Kontakt zu Vizuris
Jungtier hatte sie wenige Zeit nach der Geburt aufgenommen. Wer weiß,
da der Vater der beiden Babys, Noch-Schwarzrücken Mapema, auch Momo
deckt, wird im Jubiläumsjahr des Zoo Duisburg (75jähriges Bestehen) der
jetzt entstandene Gorilla-Kindergarten vielleicht komplett???
Wildpark Lüneburger Heide, 16.10.08
Der Wildpark Lüneburger Heide trauert um „Flocke“,
Deutschlands bekannteste
Polarwölfin ist tot. Die durch Medien, Bücher und Fernsehbeiträgen
berühmte Wölfin ist gestern Nachmittag im Alter von 11 Jahren
unerwartet gestorben. Die Obduktion hat ergeben, dass eine Magendrehung
mit Perforation der Magenwand den blitzschnellen Tod verursachte. Tanja
Askani, die das Tier mit der Flasche aufgezogen hatte, fand "Flocke"
während des täglichen Wolfsvortrags leblos im Gehege. Es war der erste
Wolf den Tanja Askani per Hand aufgezogen hat und der Grundstein für
die beiden Wolfsrudel im Wildpark Lüneburger Heide. Ihr Herz hing aus
diesem Grund ganz besonders an ?Flöckchen? wie Tanja die weiße Wölfin
zärtlich nannte. Über ihren großen Schmerz helfen ihr die sechs
anderen, ebenfalls von ihr handaufgezogenen Wölfe. Durch Vorträge,
Lesungen, Bücher und Fernsehbeiträge sind die Tiere weit über die
Grenzen Deutschlands bekannt. Tanja Askani gibt damit ihre Erfahrungen
und ihr Wissen an Interessierte weiter um das Verständnis für den Wolf
zu wecken.
Zoo Landau, 16.10.08
„Regardez les dromadaires“
Nicht nur für unsere Nachbarn im Elsass: Zooführung in französischer
Sprache! Nicht nur für unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden
Frankreich bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 26.10.08
um 14.00 Uhr wie jedes Jahr unsere beliebte Zooführung in französischer
Sprache an. Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern
in französischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tierarten
des Landauer Zoos vorstellen. Interessant ist dieses Angebot aber auch
für Schüler oder Erwachsene mit französischen Fremdsprachenkenntnissen,
um das eigene Sprachwissen aufzufrischen! Es ist der übliche
Eintrittspreis zu zahlen, die Führung an sich ist kostenlos.
Treffpunkt: 14:00 Uhr an der Zookasse des Landauer Zoos.
Zoo Landau, 16.10.08
Waldgeisternacht im Zoo am Freitag, den 31.10.08
Ein spannendes Abenteuer für Kinder ab acht Jahren wartet. Schaurige
Rufe, seltsame Tiere und faszinierende Gerüche .. diese fremdartige
Welt können Kinder in der Waldgeisternacht am 31.10. 08 im Zoo Landau
erleben. Wir verwandeln uns in „Waldgeister“ (Lemuren) und meistern das
Leben im geheimnisvollen Regenwald. Nach Spiel, Spaß und Spannung
stärken wir uns mit selbst gekochtem Essen und lassen den Abend mit
Geschichten am Lagerfeuer ausklingen. Die Veranstaltung dauert von
17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, im Kostenbeitrag von 10 Euro sind Essen, alle
Bastelmaterialien und Zooeintritt enthalten. Teilnahme ist nur nach
vorheriger Anmeldung in der Zooverwaltung unter Tel.-Nr. 06341-89 82
29 bis zum 29. Oktober 2008 möglich. Anmeldung ab sofort möglich Alle
Teilnehmer sollten warme Kleidung mitbringen.
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
Allgäuer Zeitung - 22. Okt. 2008
Einsatz für
seltenes Tier gewürdigt
Mit
der «Medaille für Friede und Freundschaft unter den Nationen» ist in
Anerkennung ihrer Arbeit für Vietnam die Ottobeurerin Dr. Roswitha
Stenke in Hanoi ausgezeichnet worden. Nach achtjähriger Tätigkeit für
den Artenschutz im Nationalpark Cat Ba wurde ihr diese Auszeichnung der
Vietnamesischen Union der Freundschaftsorganisationen durch Dr. Nguyen
Van Thanh, Vizepräsident des Volkskomitees Hai Phong Stadt in einer
Feier überreicht. Seit dem Jahr 2000 widmete sich Roswitha Stenke dem
Schutz der Cat Ba Languren und der Erhaltung ihres Lebensraumes.
Getragen wurde ihr Projekt zum Schutz dieser vom Aussterben bedrohten
Art von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz
(ZGAP) und vom Allwetterzoo Münster. Nach ihrer jahrelangen
Aufklärungsarbeit in den Kommunen und bei Entscheidungsträgern auf
allen politischen Ebenen zieht die Biologin nach acht Jahren intensiver
Bemühungen Bilanz: «Der Langur mit dem goldenen Kopf wurde zum Symbol
für Cat Ba und Hai Phong, aber auch zum Politikum».
epochtimes.de -
17.10.2008
Aal ist Fisch des Jahres 2009 - Erheblicher Rückgang
beim Bestand – Wahl soll auf Gefährdung hinweisen
Der Aal ist der Fisch des Jahres 2009. Mit der Wahl soll darauf
aufmerksam gemacht werden, dass die Bestände fast im gesamten
Verbreitungsgebiet erheblich zurückgegangen sind, wie das Bundesamt für
Naturschutz und weitere Verbände am Freitag mitteilten. Sie forderten
einen besseren Schutz. Die Gründe für den Bestandsrückgang seien
vielfältig und nicht ausreichend geklärt. Eine Ursache sei neben
natürlichen Einflüssen auch die weltweite Nachfrage nach Aal und die
Verbauung der Gewässer. Zusätzlich zu den vom Menschen verursachten
Gefahren hat der Aal auch biologische Feinde wie den Schwimmblasenwurm
oder das Herpesvirus, wie es in der Mitteilung weiter hieß.
Wissenschaftler untersuchten zudem, ob klimatische Veränderungen
Einfluss auf die Dezimierung hätten. Seit 1998 steht der Aal auf der
Roten Liste gefährdeter Arten. In Europa gibt es zudem ein
Rettungsprogramm. Der Aal ist mit seinem schlangenförmigen und
langgestreckten Körper unverwechselbar. Er lebt auf dem Grund unter
Steinen, im Schlamm oder in Spalten und ernährt sich vorwiegend von
Würmern, Krebsen, Insektenlarven und von anderen Fischen. Die Tiere
schlüpfen im Atlantik nahe den Bahamas. Mit dem Golfstrom treiben die
Larven nach Osten und erreichen nach etwa drei Jahren die europäischen
Küsten.
spiegel.de - 18.10.2008
Panda-Pappkameraden
Panda-Alarm in der Nähe des Eiffelturms: 1600 Pandabären hat der WWF
(World Wildlife Fund) am Samstag in Paris ausgewildert - sie sind
allerdings nur aus Pappmaché. Jeder Pappkamerad steht für ein echtes
Tier. Denn weltweit gibt es lediglich noch rund 1600 Pandas, die
Tierart wurde als bedroht eingestuft. Zugleich ist der Pandabär das
Wappentier des WWF, der 1961 gegründet wurde und zu den größten
internationalen Naturschutzorganisationen zählt.
spiegel.de - 16.10.2008
Impfung könnte rote Eichhörnchen retten
In Großbritannien sterben immer mehr rote Eichhörnchen: Ihre aus den
USA eingeschleppten grauen Artgenossen infizieren sie mit Pockenviren.
Doch statt die grauen Nager zu keulen, könnte eine Impfung die roten
Tiere retten. Ein friedliches Nebeneinander gibt es kaum: Während sich
graue Eichhörnchen in Großbritannien massenhaft ausbreiten, nimmt die
Zahl ihrer roten Artgenossen rasant ab. Auf gerade einmal 211.000 wird
die Zahl der einheimischen roten Nager dort noch geschätzt, von den aus
den Amerika eingeschleppten grauen gibt es in Großbritannien
mittlerweile über 2,7 Millionen. Schuld ist eine Pockenerkrankung, eine
Infektion mit Parapoxviren. Diese tragen die grauen Eichhörnchen in
sich, erkranken aber nicht daran - im Gegensatz zu den roten, die nach
einer Ansteckung mit den Pockenviren meist sterben. Jetzt haben
britische Zoologen allerdings eine natürliche Abwehr bei einigen der
einheimischen Tiere gefunden, wie die Webseite der BBC berichtet.
Demnach hat eine Gruppe um Tony Sainsbury vom Institute of Zoology in
London 500 tote Eichhörnchen zwischen 1993 und 2005 untersucht und ihre
Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift "EcoHealth" publiziert. Die
Wissenschaftler wollten herausfinden, wie sich die Pockenviren
verbreiten. Dabei überprüften sie, wie sich die Tiere gegen die Erreger
wehren. "Bis vor kurzem hatten wir bei roten Eichhörnchen nie
Antikörper gegen die Viren gefunden", sagte Sainsbury der "BBC". Doch
nun entdeckten die Forscher bei acht Nagern solche Antikörper. "Sie
müssen irgendwann Kontakt mit den Viren gehabt haben", sagte Sainsbury.
"Entweder haben sie die Krankheit gar nicht bekommen oder sie wurden
krank und haben sich erfolgreich gegen die Erreger gewehrt." Das stimmt
den Wissenschaftler zuversichtlich: Weil die Tiere in der Lage sind,
Antikörper zu bilden, mache es Sinn, nach einem Impfstoff zu suchen.
wissenschaft-online.de - 17.10.2008
Überlebenshoffnung für rotes Eichhörnchen
Die stark vom Aussterben bedrohten roten Eichhörnchen Großbritanniens
könnten doch überleben, hoffen Anthony Sainsbury von der Zoological
Society of London: Offenbar sind einige Vertreter von Sciurus
vulgaris mittlerweile immun gegen das normalerweise zum Tode
führende Parapoxvirus, welches in der Population grassiert.
Zur größten Bedrohung des roten Eichhörnchens war sein eigener
Verwandter geworden, das das ursprünglich aus Nordamerika stammende
Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) . Es war seit Ende des
19. Jahrhunderts in England und Norditalien ausgesetzt worden und
verdrängte Sciurus vulgaris
erfolgreich: Der graue Neuankömmling ist größer, robuster und weniger
wählerisch bei der Nahrungssuche und stiehlt darüber hinaus seinen
roten Verwandten deren Nahrungsvorräte. Zudem trugen viele Grauhörnchen
das Parapoxirus ohne selbst zu erkranken. Der Erreger aus der Familie
der Pockenviren infizierte und tötete aber die roten Eichhörnchen und
schienen das Ende des seit 10 000 Jahren in Europa beheimateten Nagers
einzuleiten. Nun wiesen Sainsbury und Kollegen aber Antikörper gegen
das Virus bei munteren, frei lebenden roten Eichhörnchen nach.
Main Post - 21. Okt. 2008
Luchse: Im Spessart werden sie wieder heimisch
Nicht nur Touristen fühlen sich wohl im Spessart. Auch dem Luchs
gefällt's hier. Wieder. Immer öfter begegnen sich Ausflügler und
„Pinselohr“ und Förster wie Jäger spürten bereits eindeutige Spuren der
scheuen Waldkatze auf. Bei Weibersbrunn, Heigenbrücken und im Kahlgrund
hat der Luchs schon seine Pfotenabdrücke hinterlassen. „Die bislang
noch sehr geringe Zahl der Tiere können wir leider nicht einmal
schätzen“, bedauert Oliver Kaiser vom Biotop-Verbundprojekt Spessart in
Gemünden. Man solle den Luchs aber willkommen heißen und nicht als
Schädling ansehen. Woher die Tiere kommen, stehe nicht fest. Es könnte
sich um sesshaft gewordene Luchse, um Durchzügler oder um aus einem
Gehege ausgebüxte Tiere handeln. Keiner wisse es genau. Sicher sei
allerdings, dass es auch mindestens einen so genannten Kofferraum-Luchs
gab. Der lebte in einem Gehege und wurde bewusst weit davon entfernt
ausgesetzt.
derstandard.at - 17.10.2008
Beluga-Bestände vor Alaska erholen sich weiterhin
nicht
Die US-Regierung hat die Beluga-Wale vor der Küste Alaskas unweit von
Anchorage auf die Liste gefährdeter Arten gesetzt - die dortige
Population sei vom Aussterben bedroht. Die Tiere im Cook Inlet müssten
verstärkt geschützt werden, um überleben zu können, erklärte die
Nationale Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA) am Freitag. Ihre
Zahl sei zwischen 1994 und 1998 um 50 Prozent zurückgegangen, und die
Populationen "erholen sich noch immer nicht". Damit widerspricht die
NOAA einer Einschätzung der Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - 22. Okt. 2008
Der gute Fang hat einen Haken
Es ist ein wahrhaft ehrgeiziges Modellprojekt, mit dem der WWF seit
einiger Zeit hausieren geht: 1300 Fischer - nicht nur auf Bali, sondern
auch in anderen Fischereinationen wie Peru oder Mexiko - konnten
während der vergangenen vier Jahre dazu gebracht werden, ihre alten
Haken mit der klassischen J-Form durch neue Rundhaken, sogenannte
Circle-Hooks, zu ersetzen. Das soll vor allem einem Ziel dienen, dem
Schutz der vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröte. Tatsächlich sind
die Auswirkungen des Fischfangs auf diese Tierart verheerend. Nach
Schätzungen des WWF verenden jedes Jahr 250.000 Meeresschildkröten
qualvoll, weil sie in Fangnetze geraten oder aber die an herkömmliche
Haken angebrachten Köder schlucken.
Main Post - 16. Okt. 2008
Naturpark Spessart: Die Aufgaben werden immer mehr
Der Verein Naturpark Spessart muss finanziell und personell gestärkt
werden. Nur so könnten die vielfältigen Aufgaben bewältigt werden. Das
machte Oliver Kaiser vom Biotop-Verbundprojekt Spessart bei der
Jahreshauptversammlung deutlich. Kaiser informierte die
Vereinsmitglieder sowie die Behördenvertreter, die mit dem Spessart
befasst sind, über die Aktivitäten des länderübergreifenden
Biotop-Verbundprojekts. Auf Interesse stießen dabei seine Ausführungen
über das Vorkommen von Luchsen. Die zunehmende Präsenz habe zur
Ausbildung von regionalen Luchs-Beauftragten geführt. Eine Schulung
soll demnächst erfolgen. Weitere Informationen zur Raubkatze Luchs gibt
es am Freitag, 24. Oktober, bei einer bayerisch-hessischen Tagung in
Aschaffenburg.
Welt online - 20. Okt. 2008
WWF: Klimawandel kommt schneller als erwartet
Der Klimawandel kommt laut einem Report der Umweltstiftung WWF
schneller und mit dramatischeren Folgen als bisher angenommen. Demnach
halten es Wissenschaftler für möglich, dass das sommerliche Packeis der
Arktis bis 2040 völlig abschmilzt. Der Meeresspiegel könne statt der
bisher geschätzten maximal 60 Zentimeter sogar um mehr als 120
Zentimeter steigen. Die Folgen für Europas Küstenregionen wären
katastrophal. Der WWF hat in dem Report neueste wissenschaftliche
Erkenntnisse zusammengefasst und ihn anlässlich der
EU-Umweltministertagung veröffentlicht, die am Montag in Luxemburg
begann. Für Deutschland wird demnach eine Zunahme der sturmbedingten
Schäden um bis zu 37 Prozent erwartet. Der WWF appellierte an die
EU-Politiker, ein Klimaschutzpaket vorzulegen, das diesen Namen auch
verdiene.
Bönnigheimer Zeitung - 22. Okt. 2008
"Generalwildwegeplan" ermöglicht bessere Planung von
Straßen
Die
Regierung Baden-Württembergs will mit Hilfe eines
"Generalwildwegeplans" Wanderrouten für Wildtiere schützen und so die
biologische Vielfalt erhalten helfen. Aus Sicht der Grünen kommt das
Vorhaben zu spät. Nach dem dreispurigen Ausbau der Bundesstraße 292
verdoppelten sich bei Aglasterhausen (Neckar-Odenwald-Kreis) Ende der
90er Jahre die Wildunfallzahlen auf im Schnitt 26 pro Jahr - die Straße
durchschneidet eine bedeutende Wanderachse für Rehe, Wildschweine,
Füchse und Dachse. Um die Unfallzahl zu reduzieren, ist der
Straßenabschnitt auf einer Länge von 3,5 Kilometern umzäunt worden. Nur
zwei 60 Meter lange Lücken sind freigeblieben und je mit einer
Wildwarnanlage ausgestattet: Hasen oder Hirsche, die sich während der
Dämmerung oder in der Nacht den Wechselbereichen nähern, werden von
Infrarotsensoren erfasst. Diese lösen die Anlage aus, die Autofahrer
mit Blinksignalen warnt. Die Pilotanlage gilt als Erfolg: Die
Wildunfallzahlen konnten um 75 Prozent reduziert werden. Pro Jahr
lassen im Südwesten allein 18 000 Rehe im Straßenverkehr ihr Leben. Bei
diesen Unfällen entstehen Sachschäden in Höhe von mindestens 40
Millionen Euro pro Jahr. Dadurch sind auch seltene Tierarten wie Luchs
oder Wildkatze gefährdet. Der "Generalwildwegeplan", der die Wanderwege
der Wildtiere aufzeigen wird, soll helfen, bei der Planung großer
Projekte wie dem viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn
Überquerungshilfen einzubeziehen.
Ostthüringer Zeitung - 16. Okt. 2008
Die wilden Wald-Eroberer aus dem Osten
Er frisst, was er kriegt. Er ist fast nur nachts unterwegs. Er hat
praktisch keine natürlichen Feinde und vermehrt sich rapide: Der
Marderhund erobert Thüringen. Das durften auch Tegauer Jäger
feststellen. Nicht schlecht staunten sie, als ihnen am letzten Samstag
die Nachricht ans Ohr drang, ein Bürger habe auf einem abgeernteten
Feld Maiskolben aufgelesen und dabei einen toten Marderhund gefunden.
Geradezu unaufhaltsam erobert der etwa 50 bis 60 Zentimeter große und
bis zu acht Kilogramm wiegende Marderhund den Freistaat. Und zwar von
Osten her.
Schweriner Volkszeitung - 22. Okt. 2008
Fischotter in der Schmarre von Jägern gesichtet
Die
Renaturierung der Schmarre in einem Teilbereich nahe Hagenow scheint
ein Erfolg geworden zu sein. Beleg dafür ist die von zwei Jägern
verbürgte Sichtung eines nicht nur anspruchsvollen, sondern auch
scheuen Tieres, des Fischotters. Ein Tier, vermutlich sogar ein
Pärchen, ist in den neuen Mäandern der Schmarre mit ihren Schilfgürteln
gesichtet und auch fotografiert worden.
Ostthüringer Zeitung - 16. Okt. 2008
Naturschützer tagen in Bad Blankenburg
Bad Blankenburg (OTZ). In der Landessportschule Bad Blankenburg findet
vom 17. bis 19. Oktober die 17. Internationale Fachtagung zum Thema "
Zoologischer und botanischer Artenschutz in Mitteleuropa" statt. Dazu
erwartet werden Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz. Ausgerichtet wird die Tagung durch die
Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen (AAT) in Verbindung mit über zehn
Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstituten und
naturkundlichen Museen des In- und Auslands.
derstandard.at - 21.10.2008
Kein Elfenbein mehr auf ebay
Beim Online-Auktionshaus eBay wird der Handel mit Elfenbein-Artikeln
weltweit verboten. Die Entscheidung diene dem Schutz des Afrikanischen
und des Indischen Elefanten, erklärte eBay-Manager Richard Brewer-Hay
im Firmenblog. Der grenzüberschreitende Handel mit Produkten aus
Elfenbein ist bei eBay schon seit 2007 verboten, möglich war bisher
aber noch der Verkauf innerhalb eines Landes. ... Ausnahmen sind
Produkte mit kleinen Mengen von Elfenbein, zum Beispiel ein Klavier,
sofern das Produkt vor 1900 hergestellt wurde. Generell verboten wird
jedoch der Handel mit Schachfiguren aus Elfenbein sowie mit
Elfenbeinschmuck.
wissenschaft-online.de - 21.10.2008
Rehe fördern Artenreichtum
Strategien des aktuellen Forstmanagements könnten zu einem ungeahnten
Artenverlust beitragen, anstatt ihn zu verhindern, berichten Forscher
um Katherine Greenwald von der Ohio State University. Zuletzt waren
Rehpopulationen klein gehalten worden, um Schäden des Waldökosystems zu
verhindern. Tatsächlich aber geht eine verringerte Anzahl von Rehen mit
einer verminderten Anzahl von Insekten, Amphibien und Reptilien einher.
Kurzfristig betrachtet schade der zunehmende Wildverbiss - Rehe fressen
mit Vorliebe die jungen Baumknospen ab - dem Wald massiv. Denn durch
weniger Unterholz würde gleichzeitig der Lebensraum von Kleintieren
zurückgehen. Wenn aber zu viel Rehe herausgenommen werden, gerate das
Ökosystem aus dem Takt, berichtet Greenwald. Es fehle der Dung, der für
einen nährstoffreichen Untergrund sorge, wodurch weniger Insekten
angezogen würden, die Salamandern als Nahrung dienen und diese wiederum
seien bevorzugte Beute von Schlangen. Nach ihren Beobachtungen halten
sich Insekten und Wirbellose wesentlich zahlreicher in Gebieten mit
höherem Wildvorkommen auf. "Allein die Anzahl der Rehe im Wald zu
reduzieren, beeinflusst das Ökosystem Wald auf eine Weise, deren
mögliche Folgen wir nicht kennen", warnt Greenwald vor übereilten
Jagdfreigaben.
derstandard.at - 19.10.2008
Neues von Tiktaalik, dem "gehenden Fisch"
Vom Wasser aufs Festland zu wechseln erfordert mehr körperliche
Anpassungen als nur die Umwandlung von Flossen zu Beinen. Die Atmung,
aber auch die Nahrungsaufnahme erfolgen unter anderen Bedingungen, was
sich im Körperbau wiederspiegeln muss. Forscher nahmen daher das 2004
im Norden Kanadas gefundene Fossil eines Tiers unter die Lupe, das als
eine Übergangsform zwischen Fischen und Tetrapoden - also vierfüßigen
Landbewohnern - gilt: Tiktaalik roseae, benannt nach einem Inuit-Wort
für "großer Flachwasserfisch", lebte vor 375 Millionen Jahren und war
wie viele Fische jener Zeit mit Kiemen und Lungen ausgestattet. Sein
Kopf weist überdies im Vergleich zu anderen Fischarten einige
Besonderheiten auf, die für die spätere "Landnahme" durch die
Wirbeltiere wichtige Voraussetzungen gewesen sein dürften ... auch wenn
sie zunächst anderen Zwecken dienten. Der bis zu 2,7 Meter lange
Tiktaalik lebte als Räuber in subtropischen Wattengebieten. Und auch
wenn er dank deutlich ausgebildeter Gelenke an seinen Flossen zu kurzen
Ausflügen auf dem Trockenen in der Lage war - ein Landtier im strengen
Sinne sei er nicht gewesen, erklärt Jason Downs von der Academy of
Natural Sciences in Philadelphia: "Den Großteil seiner Zeit verbrachte
er sicher im Wasser." Und er war flexibel: Er konnte sich ebensogut
Fische aus dem Wasser wie Insekten vom Boden pflücken (fliegen konnten
diese damals noch nicht). Spitze Zähne und ein abgeflachter Kopf, der
dem Tiktaalik sein "krokodilähnliches" Aussehen verlieh und ihn stark
von anderen Fischen seiner Zeit unterschied, waren für diese
Ernährungsweise ein günstiger Körperbau.
wissenschaft-online.de - 22.10.2008
Neues Bindeglied zwischen Dino und Vogel entdeckt
Ein gefiedertes, taubengroßes Fossil eines Oviraptorosauriers stellt
ein neues Bindeglied in der Entwicklung zum Vogel dar. Das noch
flugunfähige Tier lebte im mittleren bis späten Jura vor etwa 152 bis
168 Millionen Jahren auf dem Gebiet der Inneren Mongolei, wie
Wissenschaftler um Fucheng Zhang von der Chinesischen Akademie der
Wissenschaften in Peking berichten. In einer aufgespalteten Steinplatte
fanden sie auf beiden Hälften einen gut erhaltenen Abdruck des Tiers,
das eine unerwartete Kombination von Merkmalen verschiedener
Theropoden-Gruppen - zweibeinig laufender Dinosaurier - besitzt: Zum
einen weist das Fossil zwei Paar verlängerter, bandartiger
Schwanzfedern auf, Flugfedern fehlen dagegen. Zum anderen hat es einen
kurzen und hohen Schädel mit verlängerten Vorderzähnen und einem
rückwärts gebogenen Kiefer. Darüber hinaus ist seine Beckenform bei
bisher keinem anderen Saurierfossil gefunden worden. Zhang und seine
Kollegen gaben ihm den Namen Epidexipteryx hui , angelehnt
an die griechischen Worte epidexi für Anzeigen und pteryx
für Flügel oder Gefieder. Zeitgeschichtlich ordneten sie
ihn vor dem Archaeopteryx ein, der vor 150 Millionen Jahren
lebte.
derstandard.at - 22.10.2008
Das Geheimnis der gefiederten Echsen
Der Wald dürfte dicht und urwüchsig gewesen sein - im wahrsten Sinne
des Wortes. Noch keine Spur von den heute dominanten Baumarten,
stattdessen archaische Koniferen, Bärlappgewächse und Vertreter der in
unserer Zeit als lebendiges Fossil geltenden Gattung Ginkgo, sowie
dessen nahe Verwandten. Zahlreiche Flüsse durchzogen den feuchten
subtropischen Dschungel, mancherorts spiegelten sich die Bäume in
tiefen Seen. Und überall wimmelte es von Tierleben. Seltsame Spezies
waren darunter, die jetzt, mehr als 150 Millionen Jahre später,
Forscherherzen höher schlagen lassen. Zu recht. Der Kreis Nincheng in
der Inneren Mongolei/Volksrepublik China beherbergt eine der
faszinierendsten Fossilienlagerstätten Ostasiens. Nahe dem Dorf
Daohugou haben Paläontologen in den vergangenen Jahren vielfältige
Überreste unter anderem von Insekten, Salamandern und primitiven
Säugern aus versteinertem Schlamm geborgen. Am wichtigsten dürften
jedoch die Funde von sonderbaren Kleinsauriern aus der Gruppe Theropoda
sein, wie die 2002 erstmalig beschriebene Art Epidendrosaurus
ninchengensis. Ihr etwa spatzengroßes Skelett weist Merkmale auf,
welche auf eine Baum bewohnende Lebensweise schließen lassen (vgl.
"Naturwissenschaften", Bd. 89, S. 394). Fachleute ordnen E.
ninchengensis den Avialae zu - der Gruppe der Vögel und deren
unmittelbaren Vorfahren. Das Leben in Baumkronen und das Umherspringen
darin dürfte demnach zur Entwicklung der Flugfähigkeit geführt haben.
welt.de - 22.10.2008
Taubengroßer Dino mit Balzfedern ausgegraben
Einen gefiederten Dinosaurier, der jedoch nicht fliegen konnte, haben
chinesische Forscher in der Inneren Mongolei ausgegraben. Das
taubengroße Tier besaß vier ungewöhnlich lange Schwanzfedern, die es
zum Balzen nutzte, wie die Wissenschaftler im britischen Fachjournal
„Nature“ beschreiben. In der Evolution der Vögel seien somit
Schmuckfedern lange vor den Flugfedern entstanden. Die bislang
unbekannte Urechse lebte in der Jurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren
und erhielt den Namen Epidexipteryx hui. ... Die neue Dinosaurierart
gehört zur Gruppe der zweibeinigen Theropoda, aus der sich später die
Vögel entwickelten. Wie die Forscher um den Paläontologen Fucheng Zhang
von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking beschreiben,
war Epidexipteryx ein Repräsentant dieses Übergangs.
Gabriel
fordert Importverbot für illegales Holz
Tagtäglich kaufen und verbauen die Europäer Holz aus illegaler
Waldzerstörung - doch die EU-Kommission will weiter tatenlos zusehen.
Umweltminister Gabriel fordert von Brüssel, den Import von illegalem
Holz zu verbieten. Ausgerechnet die USA sind in dieser Frage der EU
weit voraus.
Das
längste Insekt der Welt
Sie sieht aus wie ein Ast und ist fast so lang wie der Arm eines
erwachsenen Menschen: Eine Stabschrecke ist nach Meinung britischer
Forscher das längste Insekt der Welt. Ihr Name: "Chans Megastab".
BirdLife
Bird-a-thon bears Golden-cheeked fruit - 15.10.2008
Biologists working for SalvaNATURA (BirdLife in El Salvador) have
netted and ringed a young male Golden-cheeked Warbler Dendroica
chrysoparia at the bird monitoring station at Montecristo
National Park, northwestern El Salvador.
Malta protects Important Bird Areas under Natura 2000
- 16.10.2008
On Sunday October 12 BirdLife Malta (BirdLife in Malta) congratulated
the Maltese government on the recent declaration of protection areas in
the Maltese islands under the European Natura 2000 network.
American seabirds thrown a lifeline - 17.10.2008
President George W. Bush has presented The Agreement for the
Conservation of Albatrosses and Petrels (ACAP) to the US Senate for
approval. “I believe the Agreement to be fully in the U.S. interest”,
wrote President Bush.
Palau publishes IBA directory - 20.10.2008
The Palau Conservation Society (PCS, BirdLife in Palau) has recently
published the book Important Bird Areas (IBAs) in Palau. The Republic
of Palau is a small island nation in the tropical western Pacific, and
the westernmost island group in the sub-region known as Micronesia.
Safer passage for migratory birds of prey -
22.10.2008
Strong international measures to protect over 70 species of migratory
birds of prey and owls were agreed today in Adu Dhabi. The new measures
will help to protect migratory raptors from threats such as habitat
loss and degradation, persecution, accidental killing, and climate
change.
PlanetArk
"Trash Bin Bears" Seek Space In Romania -
20.10.2008
Sprawled on the side of a narrow road that winds up the Carpathian
mountains in central Romania, a brown bear buries its snout in a paw,
eyes peeking playfully at cars passing by.
Beluga Whales In Alaska Listed As Endangered -
20.10.2008
The depleted population of beluga whales that swim off the coast of
Alaska's largest city was listed as endangered on Friday by the federal
government.
Global Warming Leads India Tigers To Village Attacks
- 21.10.2008
The number of tiger attacks on people is growing in India's Sundarban
islands as habitat loss and dwindling prey caused by climate change
drives them to prowl into villages for food, experts said on Monday.
Drug Suspects Kept Lions, Tigers At Mexican Mansion
- 21.10.2008
Suspected drug smugglers kept lions, tigers and panthers in the garden
of a Mexican mansion where a Colombian-led gang was arrested at the
weekend on drugs charges, police said on Monday.
ENN
Disastrous
Desert Tortoise Translocation Suspended - 13.10.2008
Fort Irwin officials on Thursday suspended their disastrous
desert
tortoise translocation program, in response to a lawsuit brought by the
Center for Biological Diversity and Desert Survivors.
Plight Of The Penguins - 15.10.2008
Washington, DC, October 10, 2008 — Half to three-quarters of major
Antarctic penguin colonies — including the iconic Emperor Penguin,
which was made famous by the blockbuster hit March of the Penguins —
will likely experience significant decline or disappearance as a result
of climate change, according to a new report from World Wildlife Fund
(WWF).
Study: Wildlife need more complex travel plans -
20.10.2008
A new UC Davis study says that people trying to help nature
by
designing corridors for wildlife need to think more naturally. "Human
beings tend to think in terms of regular, symmetrical structures, but
nature can be much more irregular," said UC Davis postdoctoral
researcher Matthew Holland, the study's lead author. "We found that
symmetrical systems of corridors may actually do less good for natural
communities than designs with some randomness or asymmetry built in."
Global warming causing dramatic decline in Great
Barrier Reef's seabirds - 21.10.2008
A new research has determined that due to climate change, seabird
populations on the Great Barrier Reef and surrounding waters is facing
dramatic declines.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Der wilde Rabe geht an …!
Die Deutsche Wildtier Stiftung und die Zeitschrift GEO verleihen am
kommenden Sonntag den Journalistenpreis „Der wilde Rabe“.
Jakob Vicari erhält die Auszeichnung für seinen Artikel in der
Süddeutschen Zeitung „Geheimsache Große Hufeisennase“ – einen Beitrag
über den letzten, sicher nachgewiesenen Bestand dieser
Fledermausart in Deutschland. Der Text schildert die prekäre Situation
der Spezies und die Bemühungen zweier Naturschützer in der Oberpfalz,
den Standort der Tiere geheim zu halten.
„Bei uns sind rund 100 Artikel aus Tageszeitungen, Magazinen,
Fachzeitschriften und Kindermedien eingegangen“, sagt Birgit Radow,
Geschäftsführerin der Deutschen Wildtier Stiftung und Jury-Mitglied.
Um den unterschiedlichen Typen von Texten gerecht zu werden, habe die
sechsköpfige Jury dafür votiert, einen Sonderpreis zuzuerkennen. Diesen
Preis erhalten Katharina Putzer und Claudia Sewig, die für das
Hamburger Abendblatt eine Serie über das Leben in den
Naturschutzgebieten der Hansestadt geschrieben und produziert haben.
Der Journalistenpreis „Der wilde Rabe“ würdigt das Können und
Engagement von Autoren, die das Leserinteresse für einheimische
Wildtiere und die Artenvielfalt vor unserer Haustür wecken.
Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. -
21.10.2008
Erfolgreiche
Nistsaison der Unechten Karettschildkröte in Anamur
Erstmalig konnte in diesem Jahr die Unechte Karettschildkröte (Caretta
caretta) am Strand von Anamur im Rahmen einer breit angelegten
Kooperation zwischen der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.,
dem türkischen Naturschutz- und Tourismusverein Anamur (AÇED) und der
Parkverwaltung der Provinz Mersin geschützt werden. Über 800 Gelege
wurden seit Mai am etwa 12 km langen Strand von Anamur von den
Meeresschildkröten vergraben. Im Rahmen des Schutzprojektes wurden die
Nester kartiert und mit speziellen Käfigen vor Fressfeinden und
Menschen geschützt. Auch der Schlupf der jungen Meeresschildkröten
wurde von Schutzmaßnahmen begleitet, die verhinderten, dass die
Schlüpflinge durch künstliche Beleuchtung von ihrem Weg ins Meer
abgelenkt wurden. “Mehr als 55.000 geschlüpfte Jungtiere geben Anlass
zur Hoffnung, aber nur eines von 1.000 Tieren wird überhaupt das
fortpflanzungsfähige Erwachsenenalter erreichen”, warnt Birgit
Felgentreu, Artenschutzexpertin der AGA. Unterschiedliche Fressfeinde,
wie Möwen, Hunde und Füchse sowie Fische und Krebse lauern am Strand
und im Meer. Immer größere Gefahren birgt aber vor allem die
Fischereiindustrie: Die Meeresschildkröten werden Opfer der
Schleppnetzfischerei mit ihren engmaschigen Netzen und im offenen Meer
als Verband operierenden Fischflotten.
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Weitere Infos |
Hallo ZooLex-Fans,
NEUE
GEHEGEPRÄSENTATION
Die Himalaya-Anlage für Schneeleoparden im Zoo Zürich ist eine von
mehreren Tieranlagen, welche die Fauna des Himalayas repräsentieren.
Die Anlagen befinden sich auf einem steilen Hang des Zoos mit
klimatischen Bedingungen, die bestimmten Höhen- und Vegetationsstufen
des Himalayas entsprechen. Dadurch können Pflanzenarten verwendet
werden, die mit jenen am Originalstandort verwandt sind:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=999
~°v°~
GLOSSAR
Da sich die Zooplanung zu einem Spezialgebiet entwickelt hat, sind in
den letzten Jahrzehnten einige neue englische Fachbegriffe aufgetaucht.
Das ZooLex Glossar enthält diese und auch bisher gebräuchliche, die in
der englischen Fachsprache zur Zooplanung und -evaluierung benutzt
werden. 100 englische Begriffe und Acronyme aus der Zooplanung und
-evaluierung, einige spezifisch für dieses Fachgebiet -
zusammengestellt und erklärt von Monika Fiby und Jon
Coe:http://www.zoolex.org/glossary.html
~°v°~
SPANISH TRANSLATION
Dank der Unterstützung von Eduardo Diaz Garcia können wir die spanische
Übersetzungen einer bereits veröffentlichten Präsentation anbieten, die
eine andere Anlage im Zoo Zürich zeigt: El Bosque Lluvioso de Masoala
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=976
~°v°~
Die
ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger
Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum
Thema Zooplanung
Hilferuf der Penan wegen Missbrauch durch Holzarbeiter
Die Holzfirmen Samling und Interhill bedrohen das Leben der auf Borneo
lebenden Penan. Die Firmen zerstören mit der Rodung des Regenwalds
nicht nur die Lebensgrundlagen der Penan, sondern betrunkene
Holzarbeiter belästigen in den Penan-Dörfern die Frauen und sogar
minderjährige Schulmädchen sexuell. Viele Frauen wurden Opfer von
Vergewaltigungen und einige sogar geschwängert. Doch Klagen der Penan
bei den Verantwortlichen der Holzfällercamps und bei der lokalen
Polizei blieben bisher ohne Wirkung. Sozialorganisationen in Malaysia
und der Schweizer Bruno Manser Fonds, der die Vorfälle veröffentlicht
hat, bitten die zuständigen Behörden in Malaysia, die Vorkommnisse
aufzuklären und die Penan vor weiteren Übergriffen zu schützen.
Bitte nehmen Sie an der Protestaktion auf unserer Internetseite www.regenwald.org
teil und schreiben Sie an die malaysische Regierung.
Klaus Schenck, Rettet den Regenwald e. V.
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Neue Veröffentlichungen
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Zeitschrift des Kölner Zoo
3/2008
Die Wüste lebt - Kleinsäuger der Arabischen Halbinsel
Der asiatische Wildesel
Pinguinal 3-2 / 2008
Magazin des Zoo-Vereins Wuppertal
Menschenaffen im Zoo
Amphibien-Alarm!
Ulrich Schürer 20 Jahre Zoodirektor
EAZA
News 64/2008
Regional Collection Planning Special:
Toucan and Touraco TAG
Antelopes and Giraffes
RCPs
for speciose
taxa
Collection planning for parrots
animal identification and registration
Amhibian regional collection plan
RCPs
- A
shared responsibility?
How conservation and education goals may conflict with RCPs
Global programmes
Collection planning and the EAZA research strategy
Arktos und Nanuq - Die
lustigen Abenteuer der Eisbärenbrüder
Daniel Zupanc, Regina Pfistermüller
Pressetext: Der
vielfach ausgezeichnete Kärntner Profi-Naturfotograf Daniel Zupanc hat
die berührenden Augenblicke im Leben der beiden Schönbrunner
Eisenbärenbabys in ein neues, bezauberndes Bilderbuch verpackt. „Arktos
und Nanuq – die lustigen Abenteuer der Eisbärenbrüder“ richtet sich an
Kinder und an Erwachsene. Tiergarten-Zoologin Regina Pfistermüller hat
die Fotos mit bekömmlichen Informationen versehen, die Künstlerin
Michaela Fink hat sie mit wunderbar verrückten Illustrationen ergänzt.
Zupanc über seine vierbeinigen Stars: „Sie waren so klein, weich und
rund, schneeweiß, zuckersüß und wahrhaft unwiderstehlich.“
Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Ein charmantes Buch! Prädikat:
zoologisch wertvoll.“
Besprechung: Wer den Vorgängerband Fu Long - Ein kleiner Pandabär entdeckt die Welt (auch an dieser Stelle
besprochen) kennt, weiß, was ihn erwartet: Unmengen großartiger Fotos
von Eisbärenkindern, die auch dem abgeklärtesten Biologen ein
"niedlich!" entlocken müssen. Ja, Bilderbücher über kleine Eisbären gab
es seit "Knut" massenweise, leider fast immer schnell und lieblos
zusammengebastelt für die Massenproduktion. Aus jener Flut hebt sich
dieses Büchlein wohltuend heraus. Zwar für Kinder gemacht, aber auch
für Erwachsene eine Augenweide und zugleich kleine Chronologie einer
Naturaufzucht bei Eisbären, die einmal mehr zeigt, daß
Publikumslieblinge keine Handaufzuchten sein müssen. Bei den eingestreuten
Zeichnungen, etwa wenn die Eisbärenkinderstube als Iglu mit Betten und
Spielzeug dargestellt wird, ist aber die Phantasie durchgegangen. Hier
stehen sich unnötigerweise Sach-Kinderbuch und vermenschlichende
Bilderbuchzeichnungen in einer für Kinder wohl nur schwer
auseinanderzuhaltenden Mischung gegenüber. Ansonsten: wieder einmal
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Tiergarten Schönbrunn. Mit Fotos vom kleinen Pandabären Fu Long und den
Eisbärenzwillingen Arktos und Nanuq bis hin zu außergewöhnlichen
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Veranstaltungen
Seminar:
Projektplanung und –management im Dritten Sektor
Vor dem Hintergrund sich verändernder Finanzierungsmodelle
bei der
Gestaltung der Zivilgesellschaft und einer immer stärkeren Auslagerung
von Aufgaben in den Dritten Sektor gewinnt ein effizientes
Projektmanagement in Nonprofit-Organisationen im Zusammenspiel mit
Unternehmen oder dem öffentlichen Sektor zunehmend an Bedeutung.
Aussichtsreiche Arten- und Naturschutzprojekte sind eng mit der
wirtschaftlichen Entwicklung der in unmittelbarer Nachbarschaft
lebenden Bevölkerung verbunden.
Das Seminar Projektplanung und -management richtet sich an Menschen,
die sowohl haupt- als auch ehrenamtlich mit Projekten des Natur- und
Artenschutzes in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern bereits
Berührung haben oder haben werden.
Entlang realer Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit und
dem Natur- und Artenschutz werden sich die Teilnehmer im Team die
Wesensmerkmale eines Projektes erarbeiten, die Grundlagen eines
erfolgreichen Projektmanagements erschließen, Projekttypen sowie eine
Auswahl einzelner Planungsmethoden kennen lernen. Anhand der Methoden
Netzplantechnik und ZOPP wird auf Planungstechniken eingegangen.
Abschließend entwickeln die Teilnehmer einen Projektplan und
durchlaufen dabei die Prozesse der Zielfindung, Beteiligtenanalyse,
Aktivitäten- und Ressourcenplanung sowie des Monitorings und der
Projektevaluierung.
Das Seminar findet am 28.10. und 29.10.2008 in der Natur- und
Umweltschutz-akademie NRW in Recklinghausen statt.
Seminarleitung: Johannes Peschke und Birgit Benzing
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Onlineanmeldung finden
Sie auf der Website www.archeprojekt.de.
Unter der Telefonnummer
02361/21358
oder der Email-Adresse kerstin.wittmann@aspe-institut.de
können Sie
ebenfalls weitere Informationen erfragen.
7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
Zootier-,
Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 28.-30.11.2008 in Wuppertal, Schwerpunktthema:
Elefanten und Cerviden
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de
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Stellenanzeigen
Auswärtige Besucher/innen sind überrascht, im Süden Dortmunds einen Zoo
von internationalem Rang anzutreffen. Hier leben vor satt-grüner
Parkkulisse über 1.500 Tiere in mehr als 240 heimischen und exotischen
Arten aller Kontinente. Der Zoo Dortmund gehört mit seiner
landschaftlichen Ausprägung und ca. 500 000 Besuchern jährlich zu den
beliebtesten deutschen Zoos.
Zur Verstärkung seines Teams sucht der Zoo zum 01.12.2008 zwei
Tierpflegerinnen / zwei Tierpfleger. Die Stelle ist bis zum
31.05.2009 befristet.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen
Dienst nach Entgeltgruppe 6, ehemals Lohngruppe 6 a BMT-G; die
Bezahlung erfolgt mit den üblichen Leistungen des öffentlichen Dienstes.
Wir erwarten:
Eine abgeschlossene Ausbildung zur Zootierpflegerin / zum
Zootierpfleger
Fundiertes Fachwissen
Erfahrung im Umgang mit einheimischen und exotischen Tieren
Leistungsbereitschaft
Kooperations- und Teamfähigkeit
Serviceorientierung
Überdurchschnittliche Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z. B.
unregelmäßige Dienstzeiten und Arbeit zu ungünstigen Zeiten)
Zu den Aufgaben gehören:
Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten
Reinigung, Pflege und Ausgestaltung von Tieranlagen
Flexibler Einsatz in allen Tierrevieren
Durchführung von Tierpflegesprechstunden für die Besucherinnen und
Besucher
Flexibler Einsatz bei Veranstaltungen und besucherfreundliche
Tierpräsentation
Mithilfe bei der Entwicklung und Durchführung von
Tierbeschäftigungsmaßnahmen und Lebensraumbereicherungen
Mithilfe bei tierärztlichen Behandlungen
Mitwirkung bei Vorbereitungen von Tiertransporten
Gesucht wird eine Person mit der Bereitschaft, die anfallenden Arbeiten
selbständig und gewissenhaft wahrzunehmen. Die Stadt Dortmund strebt
an, den Anteil von Frauen in Bereichen mit Unterrepräsentanz zu
erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt.
Bewerbungen von Schwerbehinderten sind erwünscht.
Die Besetzung der Stelle ist auch mit Teilzeitkräften möglich, sofern
eine ganztägige Präsenz am Arbeitsplatz gewährleistet ist.
Rückfragen richten Sie bitte an den Zoo-Inspektor, Herrn Sill, F 50- 2
8560.
Bei Interesse richten Sie bitte Ihre aussagefähige Bewerbung mit
vollständigen Unterlagen bis zum 31.10.2008 an: Personalamt der Stadt
Dortmund, Frau Grewe, Postfach, 44122 Dortmund.
Zoodirektor(in)/1.
Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle,
zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.
Voraussetzungen:
o Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und
nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in
diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in
betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
o Engagement, hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent,
Belastbarkeit
o ausgeprägte soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
o selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
o Kenntnisse im Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht
sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
o Kenntnisse des Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des
Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der
EU-Zoo-Richlinien
o Bereitschaft zur ständigen Fortbildung, insbesondere im
Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
o Wirtschaftsplan
o Stellenplan einschließlich der Abstimmung mit der
Organisationsabteilung
o Jahresabschluss
o Vorlagen für den Werkausschuss
o Fortschreibung der Entwicklungskonzeption für den Thüringer
Zoopark Erfurt
o Generalbebauungsplan
o Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und
Veranstaltungsplanung
o Berichterstattung an den Oberbürgermeister
o Festlegung der tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen
und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
o Einhaltung des Arbeits- und Umweltschutzes, des
Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend
der Satzung
o Genehmigung von Dienstreisen der Mitarbeiter
o Arbeit mit dem Förderverein und Sponsoren
o Management des Tierbestandes nach wissenschaftlichen
Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des
Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4
TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt
berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen
Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und
Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt,
Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können,
bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und
adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen
Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie
auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden
wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß
vernichten.
Im Zoologisch-botanischen Garten
Wilhelma ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Tierpflegerstelle für den Bereich Aquarium zu besetzen.
Das Aquarium der Wilhelma zählt zu den größten und artenreichsten in
Deutschland. Mit über 2 Millionen Besuchern pro Jahr sind wir ein
Schaubetrieb von überregionaler Bedeutung. Ein Team von 7 Mitarbeitern
kümmert sich um etwa 450 Arten von Süß- und Meerwasserfischen sowie
zahlreichen Wirbellosen, aus allen Regionen der Erde. Wir bieten eine
abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen Team mit folgendem
Tätigkeitsprofil:
Artgerechte Pflege und Fütterung unseres vielseitigen Bestandes an
Meer- und Süßwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen
Durchführung aller anfallenden Pflege- und Instandhaltungsarbeiten im
Bereich Aquarium
Mitwirkung bei der Aquariengestaltung und Einrichtung
Nach- und Aufzucht von Fischen und niederen Tieren
Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Führungen,
Kindergeburtstage, Besucherinformation)
Wochenend- und Spätdienst
Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewusste(r) und zuverlässige(r)
Mitarbeiter(in) mit:
Einer abgeschlossenen Ausbildung zum Zootierpfleger/ Zootierpflegerin
oder ein(e) Quereinsteiger(in) mit vergleichbarer Qualifikation.
Mehrjähriger Erfahrung in der Aquaristik
Fundiertem Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Meerwasseraquaristik
Technischem Verständnis
Kooperations- und Teamfähigkeit
Überdurchschnittlichem Engagement
Eigenverantwortlichkeit
Dienstleistungsorientierung
Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes
nach dem TV-L. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt
eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind
Bewerbungen von Frauen erwünscht.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen werden bis zum
15.12.2008 erbeten an die:
Wilhelma
Postfach 501227
70342 Stuttgart
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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende September ging
es wieder einmal in den Zoo Landau, im Oktober ist der Zoo Karlsruhe
geplant.
Wochentägliche Sendungen:
Di-Do, ca. 04:15 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh.)
Mo-Fr, 10:05 BR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Di-Fr, 11:50 SWR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 12:00 ARTE, Unser blauer Planet (1-5) Wh
Mo-Fr, 14:00 ARD Eins Festival, Meeresdokumentationen
Mo-Mi, 14:15 HR, Lebensraum Mittelamerika (1-3) Wh
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierische Kumpel, Zoogeschichten zwischen
Rhein und Ruhr, NEU
Mo-Fr, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (München), Neue
Folgen!
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Loro Parque Teneriffa und in der Reptilienauffangstation München
Mo-Fr, 17:05 RBB, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgart, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10, NDR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg,
Wh.)
Di-Sa, 18:00 ZDF, Tierische Kumpel, zwischen Rhein und Ruhr (Wh.)
Mo-Mi, 20:15 ARTE, Unser blauer Planet (1-8) Wh
Einzelsendungen:
Do,
23.10.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Einmal Pazifik und zurück,
Abenteuer einer Schildkröte
Do, 23.10.2008, 21:15, ARD Eins Festival, Geheimnisvolle Tigerhaie
Do, 23.10.2008, 22:00, ARD Eins Festival, Schwertwale - Killer mit
Köpfchen
Do, 23.10.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Die Lagune der Delfine
Fr, 24.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Mein Leben mit Elefanten
(BBC-Kameramann Martyn Colbeck)
Fr, 24.10.2008, 11:30, NDR, Dem Biber auf der Spur
Fr, 24.10.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Die letzten Bären in den Alpen
Fr, 24.10.2008, 14:45, ARD Eins Festival, Gorillas der Vulkanberge
Fr, 24.10.2008, 15:00, WDR/SWR/BR alpha, Planet Wissen, Die Antarktis -
Leben und Forschen in der Eiswüste
Fr, 24.10.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 24.10.2008, 20:15, Phoenix, Die Rückkehr der Büffel
Fr, 24.10.2008, 20:15, ZDF dokukanal, Kein Schwein ist gern allein!
Gibt es Freundschaft unter Tieren?
Fr, 24.10.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Wilde Stadtstreicher, Tiere in
München
Fr, 24.10.2008, 21:00, RBB, Der Etosha-Nationalpark
Fr, 24.10.2008, 21:00, Phoenix, Namibia - Die Rückkehr der Wüstenlöwen
Fr, 24.10.2008, 21:45, Phoenix, Tigerbaby im Wohnzimmer (Serengeti-Park
Hodenhagen)
Fr, 24.10.2008, 22:15, Phoenix, Die letzten Zeugen - Hannes
Jaenicke: Einsatz für Orang-Utans
Sa, 25.10.2008, 07:00, VOX, Meg Ryan und das Geheimnis der weißen
Elefanten
Sa, 25.10.2008, 07:45-11:30, ARD Eins Festival, Meer am Morgen (5
Dokus: Schildkröten, Tigerhaie, Schwertwale u.a.)
Sa, 25.10.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Gemeinsam sind wir
stark
Sa, 25.10.2008, 09:25, NTV, Tierische Einwanderer, Arteninvasion im Meer
Sa, 25.10.2008, 09:45, BRalpha, Welt der Tiere - Sympathie für
die Teufel
Sa, 25.10.2008, 11:40, MDR, Die wilde Seele unserer
Haustiere, Das Rind
Sa, 25.10.2008, 12:10, SF 1, Hama - Ein Nashorn, fremd in Afrika (Wh.)
Sa, 25.10.2008, 13:25, RBB, Der Etosha-Nationalpark
Sa, 25.10.2008, 14:35, SWR, Ach du lieber Hirsch, Hirschkulturen der
Welt
Sa, 25.10.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Der Seeadler
Sa, 25.10.2008, 22:05, N24, Krokodile hautnah
So, 26.10.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Richtig giftig
So, 26.10.2008, 11:00, 3sat, Deutscher Umweltpreis 2008
So, 26.10.2008, 11:00, ARD Eins Plus, Planet Wissen, Die Antarktis -
Leben und Forschen in der Eiswüste
So, 26.10.2008, 13:15, MDR, Es lebe der Zentralfriedhof, Ein
einzigartiges Biotop in Wien
So, 26.10.2008, 13:15, WDR, Im Reich des Drachen, Magisches
Siebengebirge
So, 26.10.2008, 16:00, SF 1, Die Giganten der Arktis, Eisbären und
Walrosse im Kampf ums Überleben
So, 26.10.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere - Das Geheimnis des Exmoors
So, 26.10.2008, 16:30, SWR, Von Auerhahn und Sonnentau
So, 26.10.2008, 18:30, HR, Der Umzug der Affen (Zoo Frankfurt)
Borgori-Wald
So, 26.10.2008, 18:45, ARD Eins Plus, Unter Tigern, Indiens
Raubkatzen
So, 26.10.2008, 20:15, ZDF dokukanal, Pinguine, Pop und Politik, Die
Klimakampagne des Al Gore
Mo, 27.10.2008, 11:30, NDR, Hollywoods schlaue Füchse
Mo, 27.10.2008, 14:15, RBB, Planet Wissen, Die Antarktis - Leben und
Forschen in der Eiswüste
Mo, 27.10.2008, 21:00, 3sat, Berg der Wölfe, Der mystische
Tierpark Mautern
Mo, 27.10.2008, 22:45, ZDF dokukanal, Pinguine, Pop und Politik, Die
Klimakampagne des Al Gore
Di, 28.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Teddys große Brüder
Di, 28.10.2008, 11:30, NDR, Wildes China
Di, 28.10.2008, 20:15, WDR, Die Ostsee
Di, 28.10.2008, 20:15, ORF 2, Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der
March
Mi, 29.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Bärenkinder allein im Wald
Mi, 29.10.2008, 11:30, NDR, Wildes China
Mi, 29.10.2008, 13:15, 3sat, Das Alien-Insekt: Die Gottesanbeterin
Mi, 29.10.2008, 14:45, ARD Eins Festival, Der Wolfspakt, Die Rückkehr
der weißen Wölfin
Mi, 29.10.2008, 15:15, RBB, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark
Hainich
Mi, 29.10.2008, 20:15, NDR, Die Kraken vom Stromboli
Mi, 29.10.2008, 22:30, SWR, Auslandsreportage, Okavango-Delta in Gefahr
Do, 30.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Pandas - Verloren im
Bambuswald
Do, 30.10.2008, 09:20, HR, Der Umzug der Affen (Zoo Frankfurt)
Do, 30.10.2008, 10:33, MDR, Gnus - Die getriebenen Wanderer der Savanne
Do, 30.10.2008, 14:15, HR, Korallenriffe im Roten Meer: Im Märchenreich
der Spanischen Tänzerin
Do, 30.10.2008, 15:00, WDR/SWR/BR alpha, Planet Wissen, Angriff der
fremden Natur - Von Bärenklau bis Wollhandkrabbe
Do, 30.10.2008, 15:15, RBB, Safari im Reich der Geister, Der
Pendjari-Nationalpark in Benin (Afrika)
Do, 30.10.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Wilde Stadtstreicher, Tiere in
München
Do, 30.10.2008, 20:05, SF 1, Ein Mann unter Orcas
Do, 30.10.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Der Tiger und der
Mönch
Do, 30.10.2008, 21:45, BR alpha, Planet Wissen, Angriff der fremden
Natur - Von Bärenklau bis Wollhandkrabbe
Do, 30.10.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Von schwimmenden Löwen
Fr, 31.10.2008, 06:50, HR, Judith und Tano - Zwei Schimpansen
ziehen um (von Hodenhagen nach Parque las Aguilas Teneriffa -
Wegen Problemen mit den Papieren müssen die Tiere wieder
zurückfliegen...)
Fr, 31.10.2008, 12:30, BR, Planet Wissen, Angriff der fremden
Natur - Von Bärenklau bis Wollhandkrabbe
Fr, 31.10.2008, 14:15, HR, Mallorcas wilde Küste
Fr, 31.10.2008, 14:30, NDR, Seenparadies Mecklenburg
Fr, 31.10.2008, 15:15, NDR, Im Nationalpark Vorpommersche
Boddenlandschaft
Fr, 31.10.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 31.10.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Der Zauber des Kranichs
Fr, 31.10.2008, 21:00, RBB, Storchenland Brandenburg
Fr, 31.10.2008, 21:15, ZDF dokukanal, Die Alpen - Eine europäische
Kulturlandschaft
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen
Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 14:25 im MDR, sowie
mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen freitags 21:00, samstags 06:35 und 17:30 Uhr sowie
sonntags 07:00 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab
15:20 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB
wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15
und sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00,
dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00
Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:25 Uhr im WDR
wiederholt;
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: wird samstags 15:30 vom ZDF
wiederholt.
Am 8.11. um 15:05 Uhr (bis 16 Uhr) läuft im Deutschlandradio ein
Special über den
Allwetterzoo
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
macht Urlaub, daher leider auch kein Gemäkel über Halloween
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