E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
http://www.zoopresseschau.info
Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hoßfeld
   Annette Kloevekorn
   Jonas Kuppler

   Dr. Silke Sorge
   Claudia Zins



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 444 vom 23. Oktober 2008

Liebe Leser,

444 Ausgaben Zoopresseschau liegen hinter uns (und vor Ihnen, wenn Sie fleißig gesammelt haben).

Zoos sollen und wollen s
ich zu Naturschutzzentren entwickeln. Das hört man auf jeder Konferenz, es steht in der EU-Richtlinie genauso wie in der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie. Doch welche Vorbildfunktion kann ein Zoo wirklich übernehmen? Welche Umweltschäden, welchen ökologischen Fußabdruck verursacht ein Zoo allein durch seine Existenz? Millionen Besucher, die mit dem Auto anreisen, Energie- und Rohstoffverbrauch, Baumaterial, Futtermittel aus Massentierhaltung, ...

Gerade wenn ein Zoo mit Ausstellungen zum Artenschutz oder der aktuellen EAZA-Kampagne gepflastert ist, steht die jedem Besucher sichtbare Wirklichkeit oft in krassem Widerspruch dazu. Wie kann ein Zoo Naturschutz predigen, der kein Umweltpapier für seine Veröffentlichungen und im Büro verwendet, der keinen regenerativ erzeugten Strom bezieht, in dessen Toiletten das Wasser rauscht (dauerhaft durch Glühbirnen beleuchtet), der Flächen zuasphaltiert und dessen Besucher Fastfood in Plastikschälchen, Muscheln und fragwürdige Billigprodukte aus Fernost im Zooshop kaufen können?

Es geht mit kleinen Dingen wie Mülltrennung, wasserlosen Urinalen und Gründächern los - all dies wohl mehr eine Frage der plausiblen Außendarstellung als ein echter Beitrag zum Umweltschutz. Einige Zoos machen ein Öko-Audit oder lassen sich ISO-zertifizieren. Manches ist eine Kostenfrage, anderes spart zugleich kräftig Geld. Richtig ans Eingemachte geht es, wenn im Restaurant Biomenüs und Produkte alter Haustierrassen angeboten werden,
bei Baumaterialien Wert auf Nachhaltigkeit gelegt oder gar der ganze Zoo mittelfristig CO2-neutral betrieben werden soll. Einige Zoos nehmen sich dieser Herausforderungen bereits ernsthaft an; als Vorreiter haben sich Apeldoorn und Landau gezeigt, nun zieht Magdeburg kräftig nach (Pressemitteilungen).

Mögen noch viele solche Meldungen kommen und in den Medien noch mehr Gehör finden - es geht schließlich um die Glaubwürdigkeit der Zoos. Daß deren Bild auch bei ihnen wohlgesonnenen Entscheidungsträgern noch etwas verzerrt sein kann, zeigt das Zitat des Kämmerers aus Darmstadt: "
Bei dem Tiergarten handele es sich um ein familienfreundliches Angebot der Stadt, das nach den gleichen Kriterien zu bewerten sei wie Kultureinrichtungen.". Offenbar gilt er also noch nicht als "richtige" Kultureinrichtung...

Die Deutsche Wildtier Stiftung und GEO verleihen am Sonntag den Journalistenpreis „Der wilde Rabe“. Der Sonderpreis geht an Claudia Sewig und
Katharina Putzer für ihre Serie über Naturschutzgebiete Hamburgs. Und für ihre achtjährige Arbeit im Primatenschutz in Vietnam ist Dr. Roswitha Stenke mit der «Medaille für Friede und Freundschaft unter den Nationen» in Hanoi ausgezeichnet worden - sie leitete dort das Cat-Ba-Projekt von ZGAP und Allwetterzoo Münster.
(Naturschutz-Pressemitteilungen)
Den Preisträgern, von denen Sie in der Zoopresseschau schon mehrfach hörten und die ihrerseits die Zoopresseschau lesen, ganz herzlichen Glückwunsch!

Dirk Petzold

Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:

Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne Zoowelt

Weinende Finger sind ja auch wirklich herzzerreißend. Übrigens auch eine Frage der Nachhaltigkeit (gesehen im Rheintal)

Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


20minuten - 21. Okt. 2008
Forscher entdecken neue Geschlechtsgene beim Laubfrosch
Der Laubfrosch hat ein neues genetisches System entwickelt, welches das Geschlecht der Tiere festlegt. Es widerspricht der gängigen Theorie über die Entstehung der Geschlechter. Beim Laubfrosch enstanden die Gene, die bestimmen, ob ein Tier männlich oder weiblich wird, erst vor zwei bis drei Millionen Jahren, wie der Schweizerische Nationalfonds am Dienstag mitteilte. Im Zeitmassstab der Evolution sei dies quasi gestern. Bei Amphibien seien mehrfach neue Gene entstanden, sagte der Evolutionsbiologe Nicolas Perrin von der Universität Lausanne auf Anfrage. Es stellte sich auch heraus, dass sich bei Männchen überhaupt keine der von der Mutter geerbten Chromosomen mit jenen des Vaters vermischen. Die Hemmung dieser so genannten Rekombination auf dem ganzen Genom überraschte die Forscher. Weshalb Frösche und Lurche ihre Geschlechtsgene häufiger verändern als Säugetiere ist noch unklar. Eine Erklärung könnte laut Perrin darin liegen, dass bei Amphibien die Bruttemperatur mitbestimmt, ob die Nachkommen weiblich oder männlich werden. Vielleicht muss sich ihr genetische Geschlechtsbestimmungssystem deshalb Klimaveränderungen anpassen.

news.mail.ru - 20. Okt. 2008
В Колумбии обнаружили жабу вымершего вида
In Kolumbien wurde Kröte einer ausgestorben geglaubten Art entdeckt
Auf dem Territorium Kolumbiens wurde ein Exemplar einer Kröte entdeckt, von der man schon annahm, die Art sein ausgestorben. Solche Lurche wurden in diesem Land schon zehn Jahre nicht angetroffen. Außerdem fand man Exemplare von noch zwei Arten, die am Rande des Aussterbens stehen.

Berliner Morgenpost
Geschichten aus Zoo und Tierpark
Vielleicht bringen ruhige, rote Frösche mehr Glück? Solche mit einem Namen, der Hausfrauenherzen schneller schlagen lässt: "Tomatenfrosch". Er stammt aus Madagaskar und ist in fünffacher Ausführung im Aquarium zu sehen. Er kommt tagsüber gar nicht raus. Aber nachts. "Dann laufen die Frösche in ihrem Terrarium hin und her und suchen sich Nahrung", sagt Tierpfleger Robert Seuntjens. Fütterung ist sonntags und donnerstags während des Publikumsverkehrs.Balzrufe sind im Aquarium zwar schon erklungen, und Froschsex fand auch schon statt. Nur abgelaicht wurde in den Wassernapf noch nicht. In freier Wildbahn wandern Tomatenfrösche zu Wassergräben und Tümpeln. Nach 36 Stunden schlüpfen Kaulquappen, die dann ihre Metamorphose zu Tomatenfröschen vollziehen und an Land gehen. Später werden sie rot. Die Farbe sei genetisch bedingt, eine Laune der Natur, sagt Seuntjens. Vom Küssen kommt sie jedenfalls nicht.

Survey on supplements used when feeding amphibians
We invite you to contribute your experience to create a better understanding about the kind of manufactured supplements currently used when feeding amphibians in captivity, following an initiative from the Amphibian Care & Husbandry course held in Jersey earlier this year. For any species, dietary supplements are a product, typically a tablet, powder or liquid, used to balance nutrient levels that are missing or cannot otherwise be obtained in sufficient quantity by the main food items consumed. 'Optimal' usage requires knowledge of the specific daily nutrient requirements for a particular species, coupled with data on nutrient levels present in the total diet as consumed, so as to determine the nature and extent of the apparent deficiency. Products vary widely in their nutrient content, and since they are 'added' to the diet, should be used with due care and attention. Adding supplements to the diet indiscriminately can potentially lead to an imbalance or toxicity of nutrients.
Note it is neither our intention nor within our capacity to 'rate' the various supplements. The result of our survey will be a table showing side-by-side comparisons of the supplements commonly in use, with some explanation of their composition plus cautions about like-for-like substitutions of one supplement for another - they are not all the same! With very little research on the specific nutrient requirements for any amphibian species, claims of 'complete' or 'balanced' nutrition are open to debate. Sharing and summarizing current experience is a first step in determining 'optimal' practice.
To participate, simply send product details to me directly by providing the following information:
* Company and specific product name (e.g. Vetark / Nutrobal)
* Company contact information (hopefully on the package?)
* Distributor (if relevant)
* - wherever possible - please scan or copy the product composition
I'm happy to do the conversion to 'standard' units; help translating nutrient categories from languages would be appreciated if they are not obvious. Please send your information by November 21st.
Many thanks in advance for your contribution, Andrea
Dr. Andrea L. Fidgett, Nutritionist
North of England Zoological Society
Chester Zoo, Upton, Chester, CH2 1LH, UK
Tel +44 (0)1244 650295 / Fax +44 (0)1244 381352
a.fidgett@chesterzoo.org




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Volksstimme - 21. Okt. 2008
Magdeburger Zoo unterstützt Artenschutz in der dritten Welt
Der Magdeburger Zoo will verstärkt den Naturschutz als Imageträger nutzen. Unter dem Titel "Aktion Naturschutz" werben Plakate und Aufkleber für Projekte. Es gibt auch Bio-Speisen in der Zoo-Gaststätte und Öko-Strom aus den Zoo-Steckdosen. Jüngste Aktion: Für drei Artenschutzprojekte hat der Zoo 8000 Euro Spendengelder ausgeschüttet. Der Zoo in Magdeburg als zentraler Botschafter des Natur- und Artenschutzes in Sachsen-Anhalt – darin sieht Direktor Kai Perret ein neues Aufgabenfeld: "Am wichtigsten bleibt natürlich der eigentliche Zoobetrieb, in dem Besucher Tiere naturnah erleben können. Aber der Naturschutz soll daneben verstärkt eine wichtige Säule auch in der Außendarstellung werden." Vor zwei Monaten wurde deshalb eigens eine Naturschutz-Kuratorin eingestellt. Die 33-jährige Biologin Julia Trillmich hatte zuvor in Afrika bei mehreren Artenschutzprojekten mitgearbeitet. Aufkleber und Werbeflyer informieren inzwischen unter einem eigens entworfenen Baum-Logo und dem Titel "Aktion Naturschutz". Als Schirmherr wirbt SCMSportdirektor Stefan Kretzschmar für die Aktion. Mit dem "Vorleben" sind zum Beispiel Bio-Produkte wie spezielle Limonade und eine Bio-Menü-Karte in der Zoogaststätte gemeint. Außerdem schreiben die Zoomitarbeiter inzwischen auf Recyclingpapier. "Und wir beziehen seit kurzem Öko-Strom von den Städtischen Werken Magdeburg", so Direktor Perret. Weitere betriebliche Umstellungen im Sinne des Naturschutzes sollen folgen. Die Berliner Artenschutzexperten Thomas Göttert und Stefan Görlitz stellten gestern ein Projekt zur Wiederansiedlung und Pflege von Spitzmaulnashörnern in Namibia und Humboldtpinguinen in Chile vor. Außerdem unterstützt der Magdeburger Zoo in Indien die Herstellung eines Kinderbuches über Schneeleoparden, das an Schulen als Lehrmittel verwendet werden soll.


Halle-forum - 21. Okt. 2008
Höhere Eintrittspreise im Zoo Halle
Besucher des Bergzoos in Halle (Saale) müssen ab dem nächsten Jahr tiefer in die Tasche greifen. Die Gebühren sollen zum 1. Oktober von derzeit 7,50 auf 8,50 Euro angehoben werden, wie Zoo-Chef Andreas Jacob am Dienstag im Finanzausschuss erklärte. In einem zweiten Schritt ist 2013 die Erhöhung auf 11 Euro vorgesehen. „Ein ziemlicher Packen, aber unumgänglich.“ Auffangen will der Zoo mit der Erhöhung unter anderem Mehrausgaben und Investitionen. So klettern die Kosten für Strom, Gas und Öl um 94.000 Euro, die Zuschüsse der Stadt bleiben mit 3,6 Mio. Euro aber gleich. Einen Beitrag leisten auch die 70 Zoo-Mitarbeiter, die auf insgesamt 180.000 Euro Gehalt verzichten. Und der Zoo hat Großes vor. Neues Highlight soll ein Giftschlangenzentrum werden. Einbezogen werden soll auch das Wittekindbad, das künftig als Kinderzentrum fungieren soll. Allerdings läuft derzeit noch ein Rechtsstreit mit dem Insolvenzverwalter zum Heimfall des Bades. Überlegungen gibt es zudem, ein Insektarium und ein Nachttierhaus zu errichten. Bis zu 100.000 Besucher mehr im Jahr will der Zoo mit seinen Maßnahmen anlocken. Derzeit kommen jährlich 340.000 Besucher auf den Reilsberg. Unklar ist allerdings noch, wie die 41 Mio. Euro für die Umsetzung aufgebracht werden können. Möglicherweise durch Kredite, Vorleistungen der Stadt oder einen privaten Investor. Ab 2010 soll es zudem einen neuen Gastronomiebetreiber geben. Kritik mussten Verwaltung und Zoo aber im Finanzausschuss wegen Planungsleistungen für ein Entwicklungskonzept des Zoos über sich ergehen lassen.

Mitteldeutsche Zeitung - 22. Okt. 2008
Der Bergzoo erhöht die Eintrittspreise
Die Eintrittspreise für den Bergzoo in Halle werden erhöht. Der Direktor begründete den Schritt, dem ein Beschluss des Zoo-Beirates zugrunde liege, mit dem allgemeinen Preisanstieg. Jacob musste vor dem Ausschuss Rede und Antwort stehen, weil der Zoo in diesem Jahr neben dem Jahreszuschuss eine weitere, einmalige Finanzhilfe in Höhe von 250 000 Euro benötigt. Hintergrund sind Planungsleistungen für das Entwicklungskonzept des Zoos für den Zeitraum 2008 bis 2013, die insgesamt rund 500 000 Euro kosten. Jacob: "Um das zu bezahlen, greifen wir auf unsere Rücklagen zurück. Das reicht aber nicht."

Nordeutsche Neueste Nachrichten - 20. Okt. 2008
Clara kann kommen
Schwerin. Mit einer "Dunkel-Munkel-Party" feierte der Zoo gestern die Übergabe der neuen Nashorn-Anlage. Die Hauptperson, Nashorndame Clara, fehlte allerdings noch. Seit Sommer wartet der Zoo auf die Kuh. Zoo-Direktor Michael Schneider: "Clara steht in Südafrika in Quarantäne und wartet auf ihren Flug nach Europa." Er hoffe, das Tier bald den Schwerinern zu präsentieren. "Wir wollen, dass sie die vorgeschriebene 60-tägige Quarantäne hier bereits gemeinsam mit Limpopo im neuen Gehege verbringen kann", sagte Schneider, der gemeinsam mit Dezernent Dieter Niesen den symbolischen Schlüssel der eine Million Euro teuren Anlage an Revierleiter Bernd Tippelt und Tierpflegerin Susanne Hahn übergeben hatte.


FAZ - 18. Okt. 2008
Darmstädter Zoo Eine Million Defizit lastet auf dem Vivarium
Darmstadts Umweltdezernent Klaus Feuchtinger (Grüne) hat gestern acht „Neubürger“ begrüßt. Die Nasenbären stammen ursprünglich aus Südamerika, sind aber vor einigen Monaten von Neuwied am Rhein nach Südhessen gekommen. Diese Übersiedlung hat die vier Erwachsenen offensichtlich derart angeregt, dass sie sogleich Nachwuchs zeugten. Deshalb können die Besucher des Vivariums sowohl den routinierten Altbären zuschauen, wie sie mit ihren langen Nasen nach Maden im Erdreich schnüffeln, als auch den vier kecken Jungtieren, die auf den Bäumen in der neuen Freianlage herumturnen. Das 150-Quadratmeter-Gehege mit Wassergraben und Elektrozaun ist die jüngste Investition, die in dem vor rund 52 Jahren gegründeten städtischen Zoo getätigt wurde. Ob es auch die letzte ist? Feuchtinger, als Dezernent zuständig für die vier Hektar große Tieranlage mit ihren rund 750 Bewohnern, hat auf derartige Nachfragen am Freitag mit einem klaren Dementi geantwortet und versichert, dass er alles tun werde, „damit wir nie in eine Situation kommen, in der wir in Richtung Schließung denken müssten“. Zugleich räumte er ein, dass nächstes Jahr das Wort Sparen von Zoo-Direktor Thomas Becker und seinen rund 30 Mitarbeitern großgeschrieben werden müsse. Weil der Regierungspräsident der Stadt einen strengen Konsolidierungskurs vorgeschrieben hat, muss auch das Vivarium versuchen, im nächsten Jahr mit einem Etat von rund 800.000 Euro auszukommen. Diesen Betrag, und damit ein Drittel weniger als die Summe des laufenden Jahres, sieht der Entwurf des Haushalts vor. Die Diskussion um die Zukunft des Zoos war Mitte September eröffnet worden, als Wolfgang Glenz (SPD) seinen Haushaltsentwurf vorlegte. Darmstadts Kämmerer machte deutlich, dass er das Defizit des Vivariums in Höhe von rund einer Million Euro abbauen will und dafür auch bereit ist, nach einem neuen Träger zu suchen. Eine Privatisierung schließe er jedoch aus. Bei dem Tiergarten handele es sich um ein familienfreundliches Angebot der Stadt, das nach den gleichen Kriterien zu bewerten sei wie Kultureinrichtungen. Und diese arbeiteten auch nicht kostendeckend.


Leipziger Volkszeitung - 16. Okt. 2008
Keine neuen Vogelgrippe-Fälle im Zoo Leipzig
Nach dem Auftauchen einer weniger gefährlichen Vogelgrippe-Art im Leipziger Zoo hat es keine neuen Erkrankungen gegeben. Das bestätigte eine Sprecherin am Donnerstag. Während einer Routineuntersuchung war bei zwei Enten und einer Gans der Influenza- Typ H5N3 festgestellt worden. Die erkrankten Gelbschnabel- und Sichelenten sowie die Brandgans wurden getötet. Alle anderen Vögel sind derzeit eingesperrt.

Leipzig-seiten - 22. Okt. 2008
Entdeckerbüro des Zoos in Leipzig ausgeraubt
Auf das Entdeckerbüro des Zoos in Leipzig kommen schwere Zeiten zu. 10.000 Euro Schaden und den Verlust wichtiger Daten muss das Projekt hinnehmen, nachdem es von dreisten Dieben ausgeraubt wurde. Der oder die Täter gelangten in der Nacht zum Dienstag in die Büroräume an der Bornaischen Straße. Dort entwendeten sie Computertechnik ein wenig Bargeld und zwei Digitalkameras im Wert von rund 10.000 Euro. Als die Firmenchefin das Büro am Dienstag gegen neun Uhr betrat, konnte sie nur noch den Verlust der Geräte feststellen. Noch schwerer als der Materielle Verlust wiegt offenbar der Verlust wichtiger Daten. Auf den Festplatten befand sich das Konzept für das "Entdeckerhaus Arche", das im Wesentlichen von vier jungen Leipzigerinnen erdacht worden war.

Tagesspiegel - 20. Okt. 2008
Dörfleins Familie bedankt sich
Knapp einen Monat ist es her, dass Knuts Ziehvater an einem Herzinfarkt starb. Nun bedankt sich seine Familie in einem öffentlichen Brief bei den Fans Thomas Dörfleins. In einem Leserbrief an die "Berliner Zeitung" schreibt die Mutter des Tierpflegers, der durch die Handaufzucht des Eisbären Knut berühmt wurde, das "Dankeschön" richte sich auch an die Presse "für das Verständnis, das uns in diesen schweren Tagen entgegengebracht wurde und nicht zuletzt für die Zurückhaltung bei der Beerdigung".


Tagesspiegel - 20. Okt. 2008
Harsche Kritik an Tierpark und Zoo
Die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling hat am Montag erneut die Zustände in Tierpark und Zoo scharf kritisiert und Aufklärung durch den Senat gefordert. Die Zuständigen im Zoo weisen jeden Vorwurf zurück und nennen die Kritik einen "persönlichen Kleinkrieg" von Hämmerling. Ihre Vorwürfe richteten sich gegen Zoo-und Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz. Blaszkiewitz arbeite weiter mit einem Tierhändler zusammen, der seit zwei Jahren keine Genehmigung mehr habe, kritisierte Hämmerling. Zudem finde unter Blaszkiewitz "eine verantwortungslose Tiervermehrung" statt. Die Zootiere würden zur Handelsware. Gut geführte Zoos erkenne man unter anderem daran, "dass die Tiere dort alt werden dürfen".

Welt online - 20. Okt. 2008
Neuer Streit um Handel mit Zootieren
Der Streit geht in eine neue Runde, und der Ton wird schärfer. Die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling erhebt wieder Vorwürfe gegen Zoo- und Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz, sie bezichtigt ihn sogar der Lüge. So verkaufe er weiterhin Tiere an Werner Bode aus Bad Bentheim. "Blaszkiewitz hat gesagt, Bode sei nur als Transporteur tätig. Aber der Tierhandel ist nicht beendet." Zudem habe Bode seit 2006 keine Konzession mehr zum Handel von Zootieren, sondern nur eine Transportgenehmigung. Blaszkiewitz sagte, er halte den Zoo De Castellar de la Frontera für seriös, er habe sich die Registernummer geben lassen (No. 5154 Andaluz, Ch 312). Sie weise den Zoo als öffentliche Parkanlage aus. Zudem sei ihm am 15. August die Ankunft der Tiere gemeldet worden. Auf eine Anfrage dieser Zeitung bestätigte gestern Biologe Alberto Ovidio vom Zoo De Castellar, dass er am 14. August dieses Jahres 43 Affen aus Berlin erhalten habe: 24 Männchen und 19 Weibchen. Einige seien gestorben, andere würden zur Zucht an weitere Zoos in Spanien gegeben.

Tagesspiegel - 21. Okt. 2008
Grünen-Politikerin erhebt erneut Vorwürfe gegen den Zoo
Grünen-Tierschutzpolitikerin Claudia Hämmerling hat erneut schwere Vorwürfe gegen Tierpark- und Zoochef Bernhard Blaszkiewitz erhoben. Demnach soll der Zoochef weiterhin Tiere an Werner Bode, einen „zwielichtigen Tierhändler“, verkaufen, obwohl dieser bereits 2006 seine Konzession abgemeldet habe und sein Geschäft als Rentner betreibe. Die Tiere – Hirsche, Alpaka, Klapperschlangen, Kängurus, Antilopen oder Affen – seien an andere Tierhändler und Zuchtfarmen weiterverkauft worden, die nicht als „verantwortungsvolle Tierparks“ bezeichnet werden könnten.



Planung und Bau

sueddeutsche.de - 20. Okt. 2008
Neuer Schmetterlingspark in Mecklenburg
Ein neues Schmetterlingshaus ist nahe des Ostseebades Boltenhagen eröffnet worden. In der Freiflughalle des «Alaris-Schmetterlingsparks» in Klütz werden 600 Falter gehalten. Darunter seien zum Beispiel Atlas-Seidenspinner, die eine Flügelspannweite von bis zu 30 Zentimetern erreichen. Geöffnet sei die Anlage noch bis Ende November täglich von 10.30 bis 17.00 Uhr. Nach der Winterpause starte die neue Saison dann am 1. April. Klütz sei bereits der fünfte Standort in Deutschland, an dem die Alaris-Gruppe ein Schmetterlingshaus eröffnet hat.

RP online - 16. Okt. 2008
Im Forscherhaus entdecken Kinder den Zoo
Der Krefelder Zoo wird bald eine Bildungsstätte für Kinder haben. Hinter dem alten Bauernhaus, entsteht ein Forscherhaus, das zur Zeit aber noch eine Baustelle ist. Im April nächsten Jahres können die ersten Kinder hautnah etwas über Affen, Fledermäuse und Spinnen erfahren. „Das Thema Bildung ist für den Zoo ganz wichtig“, erklärt Pressesprecherin Petra Schwinn. Die Idee, speziell für Kinder und Jugendliche ein Bildungsangebot zu schaffen, kam vom Zooführerteam. Auf der 60 Quadratmeter großen Fläche im Forscherhaus, können die Kinder viel entdecken, erleben und experimentieren. Zum Beispiel Bodentiere unterm Mikroskop untersuchen oder Wasserproben entnehmen. Im Sommer sind Aktionstage geplant, die unter einem Motto stehen. Natürlich lernen die Kinder auch etwas über die Tiere, die im Zoo leben. Die Kurse und Projekte werden von Pädagogen betreut. Im Forscherhaus soll auch eine kleine Bibliothek eingerichtet werden, die besonders für Jugendliche interessant sein könnte.

koeln-journal.de - 20. Okt. 2008
20.10.2008 - Neue Parkplätze für den Zoo
Ab November werden 75 neue kostenpflichtige Parkplätze für Kölns Zoo-Besucher gebaut. Für das rund 350.000 Euro teure Vorhaben werden 16 Bäume gefällt, die aber im Stadtbezirk ersetzt werden sollen. Seit Jahren waren fehlende Parkplätze für Besucher des Tiergartens immer wieder ein Ärgernis. Die Parkplätze sind nur gegen eine Gebühr zu benutzen. Entlang der Zoo-Begrenzungsmauer auf der Riehler Straße ab Höhe Südamerikahaus bis zur Straßenbahnhaltestelle Zoo/Flora sollen die neuen Parkbuchten eingerichtet werden.

Der Nordschleswiger - 22. Okt. 2008
Jäger blasen zur Jagd auf Lego-Erbin
Der Verband der dänischen Jäger macht gemeinsame Sache mit »Danmarks Naturfredningsforening«. Obwohl man sich normalerweise bestimmt nicht immer »grün« ist, hat man sich eine Erbin der Lego-Familie als »Beute« auserkoren. Es geht um die 1.400 Hektar große Klelund Plantage im Nordwesten der Kommune Vejen, wo Sofie Kirk-Kristiansen den größten Tierpark des Landes einrichten und vor allem -zäunen will. Montagabend kam die Umsetzung dieser umstrittenen Pläne ihrem Ziel einen großen Schritt näher, als der Ausschuss für Technik und Umwelt der Kommune grünes Licht gab für die Errichtung eines Zaunes. Der Stadtrat soll das Projekt am 11. November endgültig absegnen. Es gehe nicht an, dass man in Dänemark zulasse, Wild einzuzäunen. Das müsse sich frei bewegen können, so Jäger und Naturschützer unisono.




Aktionen

Stadtmagazin - 22. Okt. 2008
Faszination Gorillas
Die Menschenaffen sind faszinierenden Tiere, die den Menschen sehr nahe stehen und sind in hohem Maße von der Ausrottung bedroht. Die Pflege dieser Tierarten in Zoos ist für die Erhaltung der Arten unerlässlich. Die Zoofreunde Krefeld unterstützen diese Arbeit mit dem Projekt: "Ein Garten für Gorillas" in das der Erlös der Veranstaltungen fließen wird. Karten zum Preis von zwölf Euro (Vereinsmitglieder acht Euro) sind an der Abendkasse des Zoos zu erhalten. Den ersten Vortrag hält Stefan Ziegler vom World Wide Fund For Nature (WWF) Deutschland unter dem Motto: "Faszination Gorillas". Die Reihe der Menschenaffen-Vorträge in der Zooscheune wird am 28. Januar mit einem Vortrag von Maik Schaffer von Borneo Orang-Utan Survival (BOS) über "Menschen aus dem Wald – Orang-Utans auf Borneo" und am 4. März der Zoologe, Verhaltensforscher und Buchautor Dr. Jörg Hess über "Meine Zeit mit den Berggorillas" fortgesetzt.

Stadtmagazin - 16. Okt. 2008
Zoo: Dritter Forschertag
Krefeld. Feierlich wird es um 11 Uhr beim Richtfest des Forscherhauses. Zimmermann Günther Thoeren wird im Garten des Alten Bauernhauses am Rohbau zum neuen Gebäude einen Richtspruch in Anwesenheit der Zoofreunde sprechen. Jeweils fünf Familien können bei einer Froscholympiade um 12 und um 14.30 Uhr gegeneinander um umfangreiche Preise antreten. Kleine Forscher können wieder am Gewinnspiel um den Titel "Forscher des Tages" teilnehmen. An sechs Ständen gilt es Fragen zu beantworten oder an einem Quiz teilzunehmen und jeweils einen der Teilnahmestempel zu erhalten.

Express.de - 19. Okt. 2008
Neue Tiere im Zoo zu sehen
Nach der Umgestaltung des alten Geheges der schwarz-weißen Varis zogen dort am Sonntag neue Tiere ein: ein Ringelschwanzmungo-Pärchen, bisher nicht im Zoo gezeigt. Das kann man besonders schaurig am 31. Oktober sehen, wenn es wieder heißt: „Halloween im Zoo“. Von 18 bis 22 Uhr gibt es gespenstische Dekos, Stelzenzebras, Feuervögel, sprechende Kürbisse und ein Hexenfeuer.

MVregio - 22. Okt. 2008
Ferienprogramm mit Gruselfaktor im Tierpark
An den Tagen vom 27. bis 30. Oktober finden im Zeitraum von 9:30 bis 12:00 Uhr unterschiedliche Aktionen zum Thema Herbst, Halloween und verschiedenen Tierarten statt. Je nach Wetterlage werden Spaziergänge mit Futterkörbchen im Gepäck unternommen oder die Bastelscheren gezückt. So richtig gruselig wird es dann am 31. Oktober, wenn unsere Tierparkgeister Halloween feiern. Natürlich laden sie alle großen und kleinen Gespenster und Hexen ein, sich Ihnen anzuschließen. Von 19:00 bis 22:00 könnt Ihr sie auf unserem mit Kürbissen beleuchteten Rundgang durch den Tierpark, beginnend am Haupteingang, entdecken.

Stadt Nürnberg - 16. Okt. 2008
Wieder Vorstellungen im Delfinarium
Im Delfinarium im Tiergarten Nürnberg finden ab Samstag, 18. Oktober, bis Sonntag, 9. November 2008, wieder täglich mindestens zwei kostenpflichtige Vorstellungen statt. Mit dem Ende der bayerischen Herbstferien beginnt dann im Delfinarium der Winterzeitplan. Ab Montag,10. November, bis einschließlich Freitag, 19. Dezember, werden dann anstatt der regulären Vorstellungen unter der Woche täglich zwei öffentliche Trainingseinheiten durchgeführt. Der Besuch des Delfintrainings ist im normalen Eintrittspreis des Tiergartens enthalten. An den Wochenenden jedoch und während der bayerischen Weihnachtsferien (22. Dezember 2008 bis 5.Januar 2009) bleibt es bei den kostenpflichtigen regulären Vorstellungen.

PR-center - 15. Okt. 2008
Dunkel-Munkel-Nächte 2008 in Eekholt
Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise der Sinne! Verkleiden Sie sich passend zum Thema des Abends und verwandeln sich in ein Geschöpf der Nacht! Wegen des großen Erfolges in den Vorjahren lädt der Wildpark Eekholt wieder zu drei unterschiedlichen Themenabenden ein: Sonnabend, 25.10.08, 18:30 – 21.00 Uhr: „Sterne und Laterne!“ Sonnabend, 01.11.08, 17:30 – 21.00 Uhr: „Hexen und Feen!“ Sonnabend, 08.11.08, 17.00 – 21.00 Uhr: „Feuer und Flamme!“

IVZ online - 19. Okt. 2008
Tierpatentag im Rheiner Naturzoo
Einmal das dürfen, was sonst im Zoo niemand darf. Tierpaten genießen im Naturzoo am Patentag außergewöhnlichen V.I.P.-Status. Führungen mit Zoodirektor Achim Johann und den anderen Tierpflegern des Zoos, Privatbesuche bei den Patentieren im Gehege, Ausflüge über abgesperrte Baustellen im neuen Bärengehege – am Samstag schnupperten Tierpaten im Zoo hinter die Kulissen. Insgesamt für 221 Tiere aus 58 Arten wurden Patenschaften übernommen, insgesamt 13 210 Euro spülten die engagierten Paten so in den Sparstrumpf des Zoo. Unangefochtene Spitzenreiter dabei wie in jedem Jahr die Nasenbären.

Märkische Allgemeine - 20. Okt. 2008
Es fehlt an Geld für neue Unterkünfte im Wildpark für Meister Petz
Evelyn Schubert aus Strausberg will ihr Patenkind sehen. Dafür ist sie extra in den Wildpark Johannismühle nach Klasdorf gekommen. Monique Zimmermann ist die Vorsitzende des Wildpark Johannismühle Fördervereins, der am Samstag zum zwölften Patentag eingeladen hatte. 124 Paten gibt es inzwischen. Wer wollte, und wenn es möglich war, durfte sein Patenkind knuddeln, ihm zumindest so nahe kommen, wie Besucher sonst üblicherweise nicht.

presse-service.de - 20. Okt. 2008
Tiergarten Mönchengladbach:
Da hatten die Mitarbeiter um Tiergartenleiter Norbert Oellers alle Hände voll zu tun: Über 150 Namensvorschläge sind in den letzten Wochen im Tiergarten eingegangen. Zum Teil haben die Kinder den Pferdenachwuchs sogar gemalt oder liebevoll gebastelt. „Wir bedanken uns bei allen großen wie kleinen Tierfreunden für die Vorschläge“, so Oellers. Die Wahl fiel auf den Namen „Molly“.

MVregio - 22. Okt. 2008
Herbstferienspaß im OZEANEUM vom 26. - 30. Oktober
An fünf Aktionstagen lädt das OZEANEUM die ganze Familie ein, Stralsunds neue Attraktion von A - Z kennenzulernen. Die Entdeckungsreise durch die Weltmeere beginnt mit einer Buchlesung am 26. Oktober. Das im Coppenrath Verlag neu erschienene Buch "Tiefsee - Anglerfische, Riesenkalmare und andere geheimnisvolle Wesen" von Dagmar Pohland liefert kindgerechte Informationen über den Lebensraum Tiefsee. Vom 27. - 30. Oktober werden bei täglich wechselnden Aktionen zwischen 13 - 17 Uhr die unterschiedlichen Ausstellungsbereiche des OZEANEUMs vorgestellt. Immer um 14 und 16 Uhr finden 30-minütige Familienführungen in der jeweiligen Ausstellung statt. Des Weiteren finden vom 24. - 26. Oktober sowie vom 31. Oktober - 2. November Greenpeace-Meereswochenenden mit buntem Programm für große und kleine Meeresschützer im OZEANEUM statt.




Nachwuchs

derWesten - 16. Okt. 2008
Zoo freut sich über Gorilla-Baby Nummer 2
Quadratisch, praktisch, gut. Der bekannte Werbespruch einer Süßigkeiten-Firma trifft auch für die 1995 im Zoo Zürich geborene und seit 6 Jahren im Zoo Duisburg lebende Vizuri zu, schließlich ist sie – von den Körperproportionen her betrachtet – der „kompakteste“ unter den Duisburger Gorillas. Das dritte Weibchen im Bunde – Momo – macht überhaupt keine Anstalten, eifersüchtig zu werden. Sie rutscht derzeit in eine doppelte Tantenrolle, die sie sehr beschäftigen wird.

RP online - 16. Okt. 2008
Zoo freut sich über Gorilla-Nachwuchs
Innerhalb von zehn Wochen ist im Duisburger Zoo am Mittwoch ein zweites Gorillababy geboren worden. Gorilladame Vizuri habe eine Bilderbuchgeburt gehabt, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Bereits im August hatte Gorillaweibchen Safiri Nachwuchs zur Welt gebracht. Inzwischen steht fest, dass dieses Tier weiblich ist, und der Zoo sucht mit Unterstützung einer Lokalzeitung nach einem Namen.

BZ - 19. Okt. 2008
Wachsen hier zwei kleine Gorillas?
Der Zoo ist guter Hoffnung. Chef-Affenpfleger Reimon Opitz hat den süßen Verdacht, dass seine beiden Gorilla-Mädchen Bibi (11) und Djambala (7) schwanger sind. Beide haben nämlich ein dickes Bäuchlein. Potenzieller Papa: der mächtige Silberrücken Ivo. Lange Zeit galt er als notorisch sexfaul. „Aber in der Vergangenheit hat er seine Mädels immer kräftig gedeckt“, sagt Reimon Opitz. Seit zwei bis drei Monaten ist jetzt aber Sendepause mit Schnackeln. Die beiden Gorilla-Damen lassen den Lover nicht mehr an sich ran. „Auch ein Zeichen dafür, dass Bibi und Djambala schwanger sein könnten“, meint Opitz. Mit einem Schwangerschaftstest will er allerdings noch etwas warten. "So Anfang Dezember ist der richtige Zeitpunkt. Bei einem positiven Ergebnis wäre doch ein prima Weihnachtsgeschenk für die Berliner!"

Stuttgart Journal - 19. Okt. 2008
Zwergwaranen-Nachwuchs im Terrarium der Wilhelma Stuttgart
Im Terrarium der Wilhelma Stuttgart hat sich Nachwuchs eingestellt. Sechs kleine Zwergwarane (Varanus gilleni) sind insgesamt in diesem Jahr nach knapp 3 Monaten im Brutkasten aus ihren Eiern geschlüpft und nun soweit herangewachsen, dass sie aus der Kinderstube hinter den Kulissen in ein Terrarium im Besucherbereich umziehen dürfen. Die Eltern sind Nachzuchten aus dem Zoo Melbourne und 2001 in die Wilhelma nach Stuttgart gekommen - sie bewohnen ein Trockenterrarium mit Ästen und künstlichem Termitenhügel und lugen oft verschmitzt hinter der Dekoration hervor.

Freie Presse - 21. Okt. 2008
Miniäffchen im Auer Zoo haben Nachwuchs
Im Auer Zoo der Minis gibt es Nachwuchs. Ein Zwergseidenäffchen hat im Tierpark an der Damaschkestraße das Licht der Welt erblickt. Jetzt verbringt es seine Tage damit, sich auf Papas Rücken durch die Anlage tragen zu lassen.

PR-inside.com - 20. Okt. 2008
Vikunja-Fohlen im Berliner Zoo geboren
Die Vikunja-Kamele im Berliner Zoo haben Nachwuchs bekommen. Das Hengstfohlen kam am 14. Oktober im Freigehege zur Welt, wie ein Sprecher des Zoos am Montag mitteilte. Zoobesucher konnten die Geburt von Antonio live mitverfolgen. Für den Nachwuchs hatten Zoo und Tierpark kooperiert. Mutter Anni lebt im Zoo, Vater Eugen im Tierpark. Er siedelte lediglich für drei Monate in den Zoo über, um die dortigen zwei Stuten zu decken.

Welt online - 22. Okt. 2008
Kleines Kamel in neuer Welt
Antonio ist eine Woche alt - und bester Gesundheit. Gestern stellte der Zoo den ersten Vikunja-Nachwuchs seit einem Jahrzehnt vor - nachdem Dutzende Zoobesucher am 14. Oktober die Niederkunft von Mutter Anni (8) live verfolgt hatten.




Die Presse - 17. Okt. 2008
Tiergarten Schönbrunn: Orang Utan verstorben
Der 28-jährige Orang Utan "Sandra" aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn ist Freitagmittag gestorben. Wegen Atembeschwerden und eines leicht vergrößerten Kehlsacks wurde das Weibchen am Vormittag in veterinärmedizinische Betreuung übergeben. Während der Narkose bei der Untersuchung kam es dann zu einem Herzstillstand. Die genaue Todesursache wird erst nach Ende der pathologischen Untersuchung nächste Woche feststehen. Um den übrigen Orang Utans Ruhe zu gönnen, bleibt das Affenhaus zwei Tage geschlossen.

Berliner Morgenpost - 16. Okt. 2008
Berliner Zoo Löwenbaby Moritz musste eingeschläfert werden
Max und Moritz – so hatten die Tierpfleger die Löwen-Zwillinge aus dem Berliner Zoo genannt. Eines der Jungtiere musste nun eingeschläfert werden. Moritz war krank und konnte trotz zahlreicher Untersuchungen nicht gerettet werden. Und auch für Max besteht Gefahr. Bereits vor drei Wochen war den Tierpflegern im Raubtierhaus aufgefallen, dass Moritz taumelte und nicht mehr richtig lief. „Wir haben ihn zweimal narkotisiert, sein Blut abgenommen, es untersucht und ihn behandelt – aber es gab keine Veränderung“, erklärt Ochs. Der Tierarzt fuhr daraufhin mit dem Löwen zur Tierklinik in Düppel. Dort kam Moritz in die Röhre, um eine Computertomografie anzufertigen. Die Aufnahmen zeigten einen Bandscheibenvorfall in der oberen Halswirbelsäule. „Dort hätten wir operativ nicht eingreifen können“, sagt Raubtierkurator Heiner Klös. Und es gab einen zweiten niederschmetternden Befund: Das Tier hatte erweiterte Gehirnventrikel, also zuviel Wasser im Kopf. Die Flüssigkeit drückte auf das Gehirn und schaltete Funktionen aus.

tz online - 20. Okt. 2008
Hat der Tierpark kein Herz für Tiere?
Einen Tierfreund in Not hat der Münchner Zoo einfach im Stich gelassen: Als Udo S. (50) mit seinem blutenden Hund vor den Toren des Tierparks Hellabrunn um Hilfe bat, hatten die Zoo-Angestellten nicht einmal Verbandszeug übrig. „Unsere Tierärzte kümmern sich nur um Tiere im Zoo“, habe die Antwort an der Kasse gelautet. Udo S., Regisseur und Intendant aus Ettlingen bei Karlsruhe, war mit Freund und Hund Aaron kürzlich an der Isar spazieren. Beim Herumtollen zog sich Mischling Aaron an achtlos ins Wasser geworfenen Scherben eine klaffende Wunde zu. Nachdem er an der ersten Kasse barsch abgewiesen worden war, habe die Angestellte an einer Kasse nebenan wenigstens versucht, ihre Kollegen auf die prekäre Situation aufmerksam zu machen. Dass Aaron am Ende geholfen wurde, verdankt Udo S. dem Engagement zweier Frauen, die mit ihren Familien an der Kasse warteten. Sie hatten Verbandszeug dabei und riefen ein Taxi. In der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität wurde Aaron operiert. Reinhard Zenau, einer von zwei Hellabrunner Zoo-Inspektoren, entschuldigt sich für den Vorfall: „Es ist für uns eigentlich überhaupt kein Problem, in solchen Notfällen zu helfen.“

Schwäbische Zeitung - 16. Okt. 2008
Reptilienzoo leidet unter schlechtem Ruf des früheren Inhabers
Die derzeitigen Betreiber des Reptilienzoos Scheidegg leiden unter dem schlechten Ruf ihres Vorgängers. Wie berichtet, hatte er den Zoo Anfang 2006 in einem verheerenden Zustand hinterlassen. Jetzt hingegen wird der Betrieb vorbildlich geführt. Als Rebecca Jussel und Udo Hagen den Reptilienzoo in Scheidegg im Sommer 2007 übernahmen, machte das Gebäude am Ortseingang von Scheidegg nicht viel her. Die Reptilien der Vorbesitzer waren weg, entweder gestorben oder vom Landratsamt beschlagnahmt. Die einzigen Tiere, die noch da waren (und zwar zu Tausenden) und auf neue Opfer warteten, waren die Milben, die sich in den Terrarien äußerst wohlgefühlt und entsprechend vermehrt hatten. Es blieb den neuen Inhabern also nicht anderes übrig, als sämtliche Einbauten rauszureißen, zu entsorgen und neue Terrarien einzubauen. Sie entschieden sich für mehr Terrarien, aber dafür kleinere. Ihr Schwerpunkt sollten nicht die riesigen Würgeschlangen sein, sondern sie wollten mehr unterschiedliche, dafür aber kleinere Tiere ausstellen. Die Berichterstattung über den Prozess gegen den früheren Inhaber schrecke viele noch immer ab.

Berliner Morgenpost - 22. Okt. 2008
Zoo und Tierpark Verbleib von zwei sibirischen Tigern ungeklärt
Im März 2001 freute sich Berlin über die Geburt von zwei sibirischen Tigern. Doch lange blieben die Tiere nicht in der Hauptstadt. Sie wurden weggegeben. Doch wohin? In ein Land der Europäischen Union, wie genehmigt? Oder nach China? Nach den erneuten Vorwürfen gegen Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz durch die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling fordern auch andere Parlamentarier mehr Transparenz bezüglich der Abgabe von Zoo-Tieren. „Wir hätten diese Streitereien nicht, wenn Zoo und Tierpark von sich aus freiwillig und zeitnah melden würden, wohin die Tiere kommen, die sie abgeben“, sagt Mirco Dragowski (FDP). Er will das Thema wieder in die politische Diskussion bringen.

Hannover Zeitung - 22. Okt. 2008
Pelikan beschenkt Pelikane zur 170-Jahr-Jubiläumsfeier
Die Pelikane im Erlebnis-Zoo Hannover haben einen richtig großen Fisch an Land gezogen: Einen 170-Kilo-Fisch – oder besser: 170 Kilo köstlichen Süßwasserfisch! Die spendierte das Patenunternehmen der Pelikane – Pelikan natürlich – zum 170jährigen Bestehen des Traditionsunternehmens. Ein Kilo Fisch für jedes Jahr. Bis zu 20 kg Fisch fressen die 13 Rosa Pelikane im Zoo pro Tag – das (tiefgefrorene) 170-Kilo-Geschenk reicht für die Paten-Pelikane also locker eine ganze Jubiläums-Woche lang!

Welt online - 16. Okt. 2008
Trauer um Internet-Star Hirsch Heinz
Er war der Star der Internetseite des Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV) - jetzt ist Platzhirsch Heinz Opfer eines Rivalen geworden. Während eines Brunftkampfes versetzte ihm ein aufstrebender Kontrahent Olli mit seinem Geweih einen tödlichen Stoß, berichtete der DJV am Donnerstag in Bonn. Fünf Jahre lang hatten Hirsch Heinz und sein Rotwild-Clan aus dem Freiwildgehege Hellenthal in der Eifel viele Internet-Nutzer (www.wildtiere-live.de) mit Live- Auftritten über eine Web-Kamera in ihren Bann gezogen. Das Rotwild wird Online auch weiter live zu sehen sein - mit Olli als neuem Chef.

Rhein Zeitung - 20. Okt. 2008
Hirsch fällt Achtjährige in Wildpark an
Mit einem Geweihstoß hat ein Hirsch im Wild- und Wanderpark Silz (Kreis Südliche Weinstraße) ein achtjähriges Mädchen am Kopf verletzt. Das Mädchen hatte sich mit einer Schachtel Wildfutter in der Hand einer Gruppe Damwild genähert, als der Hirsch es von hinten mit dem Geweih zu Boden stieß. «Als es wieder aufstehen wollte, setzte er erneut an und verletzte nun das Kind erheblich am Kopf», hieß es im Polizeibericht vom Montag. Die Achtjährige, die bei dem Vorfall vom Sonntag mit ihren Eltern in dem Park war, wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Die dortige Untersuchung ergab, dass die Verletzungen weniger schwer als vermutet waren.

tz online - 22. Okt. 2008
Geier Willi kann nach Laser-OP wieder sehen
Als er vor vier Jahren aus dem Ei schlüpfte, war er blind. Nach erfolgreicher Augenoperation ist der Gänsegeier heute der Star der Flugschau im Wildpark Poing. Die Besucher blicken fasziniert auf den Vogel, der vor ihnen auf der Wiese herumhüpft, auf einen Baumstumpf springt und manchmal sogar 50 Meter weit fliegt. Es ist Gänsegeier Willi, und eigentlich ist es für einen Geier nichts Besonderes, zu hüpfen und zu fliegen.

Vlothoer Anzeiger
Tierpark Herford ist mit eigenem Defibrillator als einziger Zoo ...
Seit kurzem ist der Herforder Tierpark der einzige Zoo der Region, der als "herzsicher" gilt.

Echo-online
Frankfurt. Neuer Gorilla-Mann zeigt sich erstmals im Zoo
Der Frankfurter Zoo erhofft sich von dem neuen Oberhaupt der Gorilla-Familie weitere Zuchterfolge.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


ad.nl - 21. Okt. 2008
Amper animo voor dieren failliete zoo
Kaum Interesse für Tiere eines bankrotten Zoos
Barcelona. Zu kaufen: 183 Antilopen, 59 Afrikanische Rinder, 24 Löwen, 21 Zebras, 20 Lamas, vier Grüne Affen [Grüne Meerkatzen ?], ein Makak, ein Tiger, eine Zwergziege und ein Pfau. Preis: bestimmt der Meistbietende. Verkäufer: ein bankrotter Safaripark. Käufer: fast niemand. Die öffentliche Versteigerung von lebendem Besitz des Safariparks im Schwimmparadies Aqualeon in Albinyana an der spanischen Costa Dorada ist nicht gerade ein Erfolg geworden. Vor sieben Jahren ging der Safariteil des Parks pleite. Die Regionalregierung von Katalonien wurde verpflichtet, für die Tiere zu sorgen und diese nicht verhungern zu lassen. Seitdem hat die Anzahl der Tiere noch zugenommen, weil im Park auch manche exotischen Exemplare untergebracht werden, die vom Zoll oder bei Zirkussen beschlagnahmt wurden. Um einmal wegzukommen von den mehr als 500.000 Euro, die das Futter für die Tiere jedes Jahr kostet, wollte die Regierung diese loswerden. Lediglich ein kleiner Zoo, ein Kinderbauernhof und eine Privatperson haben sich für die Versteigerung angemeldet. Und sie haben nur Interesse für die Antilopen und Zebras. Forderung an die Käufer ist, daß die Tiere gut versorgt werden, aber so geräumig wie im Safaripark werden sie es wahrscheinlich nirgend kriegen.

refdag.nl - 22. Okt. 2008
Gezocht: maatje voor India's enige gorilla
Gesucht: Kumpel für Indiens einzigen Gorilla
Mumbai (ANP/AFP). Indiens einziger Gorilla Polo hat einen Kumpel nötig nach acht Jahren Einsamkeit. Aber eine weltweite Suche nach einem geeigneten Partner hat noch nichts ergeben. Das sagten Sprecher von Polos Zoo am Mittwoch. Der 36-jährige Westliche Flachlandgorilla ist sich selbst überlassen, seit seine Kameradin Sumathi im Jahre 2000 starb. "Am liebsten wollen wir einen Paarungspartner, doch wenn das nicht möglich ist, ist ein sozialer Partner auch gut", so Siddappa Shivanna, Direktor des Zoos Chamarajendra in der indischen Stadt Mysore. Polo wurde 1995 aus dem Zoo Dublin geholt, damit er sich mit Sumathi paaren konntet. Das glückte aber nicht, weil das Gorillaweibchen schon 46 Jahre alt war. Der Zoo macht sich nun Sorgen, daß Polo bald auch zu alt ist, um für Gorillababys zu sorgen.

Niederlande

ouwehand.nl - 20. Okt. 2008
Land van Sint in Ouwehands Dierenpark!
Sankt-Nikolaus' Land in Ouwehands Tierpark!
Nikolaus (Sinterklaas) kommt auch dieses Jahr wieder nach Rhenen! Am 16., 22., 23., 29. und 30. November steht der Park ganz im Zeichen von Sinterklaas. Im Nikolaus-Land werden verschiedene tolle Nikolaus-Aktivitäten organisiert.

dierennieuws.nl - 20. Okt. 2008
Sfeervolle 'Winterse Avond(t)uren' in Burgers' zoo
Stimmungsvolle "Winterliche Abend(t)euer" in Burgers' Zoo
Burgers' Zoo organisiert Winterliche Abend(t)euer von Samstag, den 27., bis einschließlich Dienstag, den 30. Dezember 2008, und von Freitag, den 2., bis einschließlich Sonntag, den 4. Januar 2009. Die stimmungsvollen Abende beginnen um 16 Uhr und enden um 20 Uhr. Ab 16 Uhr zahlen Besucher den halben Eintrittspreis. Nach einem spannenden und behaglichen Spaziergang durch den tropischen Regenwald bei Nacht können Gäste die ebenfalls ganz überdachte Felswüste durch einen unterirdischen Tunnel erreichen. Auch das tropische Korallenriff-Aquarium bietet ein farbenprächtiges Erlebnis. Verschiedene afrikanische Huftiere wie Giraffen, Zebras, Gnus und Wasserböcke sind über einen überdachten Wandelgang in ihren Ställen zu betrachten. In der Rimba sind verschiedene Tiere in ihren Innengehegen zu sehen.

diergaardeblijdorp.nl - 16. Okt. 2008
Weer reuzenoctopussen in het Oceanium
Wieder Riesenkraken im Ozeanium
Wenn alles klappt, hat der Tiergarten Blijdorp von heute abend an wieder ein Pärchen Pazifische Riesenkraken aus Vancouver. Es ist wahrscheinlich das einzige seiner Art in Europa und Blijdorpwird alles daran setzen, um als erster Zoo der Welt mit diesen besonderen Tieren zu züchten. Die vorigen beiden Riesenkraken schienen ziemlich alte Tiere zu sein und sind inzwischen verendet. Alle Hoffnung ruht nun auf dem neuen Paar.

diergaardeblijdorp.nl - 16. Okt. 2008
Nieuwe haring in het Oceanium
Neuer Hering im Ozeanium
Seit kurzem schwimmt im Ozeanium wieder ein beeindruckender Schwarm junger Heringe umher. Das ist nicht so gewöhnlich wie es scheint, denn es gibt nur ganz wenige Aquarien in Europa, wo diese äußerst sensiblen Fische zu sehen sind! Sie schwimmen im Nordsee-Teil des Ozeaniums. Da schwimmt der ganze Schwarm von etwa 500 Heringen jetzt (zusammen mit einigen Kleingefleckten Katzenhaien) in etwa 100.000 Liter Meerwasser von höchster Qualität. Ein spektakuläres Erlebnis! Heringe sind mit drei oder vier Jahren erwachsen und dann 45 cm (!) lang und wiegen ungefähr ein Kilo. Wie bekannt ist die Überfischung des Herings ein großes Problem, das den Fortbestand dieses besonderen und wertvollen Fisches bedroht. Es gibt nur wenige öffentliche Aquarien, die es wagen, Heringe zu halten.

diergaardeblijdorp.nl - 20. Okt. 2008
29 oktober - 12 november. Exclusief voor abonnementhouders & nieuwsbrief-lezers. Een avond vol olifanten-info waarmee je ook onderzoek steunt
29. Oktober - 12. November. Exklusiv für Jahreskartenbesitzer und Newsletter-Leser. Ein Abend voller Informationen über Elefanten, womit man auch Forschungen unterstützt
Blijdorp wird das Geld aufwenden für zwei Forschungsarbeiten:
Das Elefanten-Herpesvirus verursacht vor allem unter jungen Elefanten eine hohe Sterblichkeit. Fast ein Viertel der Sterblichkeit unter Elefanten, die jünger als fünf Jahre alt sind, wird durch Herpes verursacht. Um etwas an Prophylaxe tun zu können, müssen wir Wissen erweitern über den Lebenszyklus des Virus. Wir wissen wohl, daß viele Elefanten "Träger" sind, d.h. daß sie das Virus in sich haben, ohne daß wir etwas davon merken. Man kann da nur dahinter kommen über Forschungen, ob der Elefant Abwehrstoffe gegen das Virus in seinem Blut hat. Zur Zeit wird am Erasmus Medisch Center hart gearbeitet an der Entwicklung eines Tests von Abwehrstoffen. Und dazu wird viel Geld benötigt.
Blijdorp hat kürzlich nachgewiesen, daß Elefanten einen höheren Kalziumbedarf haben, als wir bisher dachten. Vielleicht werden viele Probleme bei der Geburt von Elefanten sogar durch Kalziummangel verursacht. Blijdorp will die Untersuchung nun gerne erweitern auf Elefanten in anderen Zoos und auf wilde Elefanten in Thailand und Südafrika. Diese Forschungsarbeit wird durchgeführt in enger Zusammenarbeit mit der Fakultät für Tiermedizin in Utrecht und dem Erasmus MC.
Am 29. Oktober und 12. November kann man unter zwei Terminen wählen: 19 Uhr oder 20.30 Uhr. Die Teilnahme am Elefantenabend kostet 27,50 pro Person. Hauptteil bildet die 1,5 Std. dauernde exklusive Führung hinter die Kulissen. Der Elefantenabend ist geeignet für Personen ab 16 Jahren.

dierennieuws.nl - 17. Okt. 2008
Reuzenschildpadden op de weegschaal in Ouwehand
Riesenschildkröten auf der Waage in Ouwehand
Montag,den 20. Oktober um 14 Uhr, werden unsere Riesenschildkröten Mien und Sjaak gewogen. Diese Aldabra-Riesenschildkröten leben ursprünglich auf den Seychellen vor der afrikanischen Küste. Wir wiegen diese Tiere einmal im Quartal, um einen Finger an den Puls zu halten, was die Gesundheit dieser Tiere betrifft. Das Gewicht einer Aldabra-Schildkröte kann ansteigen bis zu 200 kg. In den letzten Monaten haben die Tierpfleger diese Schildkröten trainiert, so daß sie von sich aus auf die Wiegeplatte steigen. Das Hochheben dieser Tiere ist eine ganze Übung daher wurde begonnen mit diesem Training, so daß die Tiere keinen unnötigen Streß erleiden. Zugleich wurden die Tiere trainiert, um ihren Hals auszustrecken, um Blut abnehmen zu lassen. Das Blutabnehmen ist unerläßlich, um die Gesundheit der Tiere überwachen zu können.

blikopnieuws.nl - 16. Okt. 2008
Herfstbokje geboren in Dierenpark Emmen
Herbstböckchen im Tierpark Emmen geboren
Emmen. Im Stall der Gnus und Wasserböcke des Tierparks Emmen ist am 14. Oktober ein Wasserböckchen geboren worden. Als der Pfleger frühmorgens in den Stall ging, stand das Kleine schon sauber und trocken neben der Mutter. Das Wasserböckchen ist ein Weibchen und hat keinen Namen. Wasserböcke erhalten in Emmen - genauso wie Gnus und Impalas - nur eine Nummer. Wenn das Wetter es zuläßt, kann der kleine Wasserbock am kommenden Wochenende schon ins Freie auf die Afrika-Savanne.

dierennieuws.nl - 16. Okt. 2008
Vliegende dino gesignaleerd in GaiaPark - Spectaculair transport brachiosaurus
Fliegender Saurier im GaiaPark gesichtet - Spektakulärer Transport eines Brachiosaurus
Der 14 m hohe und über 6.000 kg schwere Brachiosaurus zieht am Samstag, den 18. Oktober, auf spektakuläre Weise aus dem Spielgarten des GaiaPark Kerkrade Zoo in seine neue Unterkunft im DinoDome. Der Brachiosaurus wird am Morgen mit einem riesengroßen Hebekran im Ganzen in die Luft gehoben und über das DinoCarousel und verschiedene Bäume "fliegen", um seinen Zielort zu erreichen. Der DinoDome - 2.500 Kubikmeter überdachtes Spielvergnügen, ganz im Zeichen der größten Saurier, die unsere Erde bevölkerten - öffnet im Frühjahr 2009 seine Türen für das große Publikum. Auf spielerische Weise können Kinder hier entdecken, wie groß und besonders diese Riesen gewesen sind.

ad.nl - 9. Okt. 2008
Ultieme test voor politiehonden
Allerletzter Test für Polizeihunde
Amersfoort. Ein Polizeihund schnüffelt an den Beinen einer Giraffe; es war keine alltägliche Kost, welche die Hunde der Utrechter Polizei-Einheit vor ihre Nase kriegten im Tierpark Amersfoort. Die Hundeführer trainieren ihre Tiere gern unter außergewöhnlichen Umständen - und wo kann man das besser, als in einem Zoo?

dierennieuws.nl - 9. Okt. 2008
Nieuwe kinderdierekteur voor Dierenrijk - Lars Cornelissen gaat zich inzetten voor Siberische tijgers
Neuer KinderTierektor für Dierenrijk - Lars Cornelissen wird sich für Sibirische Tiger einsetzen
Der zehnjährige Lars Cornelissen ist zum neuen KinderTIERektor von Dierenrijk gewählt worden. Lars' Vorgängerin, Lieke Nijenhuis, hat ihrem Nachfolger den Schlüssel übergeben. KinderTIERektor ist ein Projekt der Niederländischen Zoovereinigung (NVD) und bietet Kindern die einmalige Erfahrung, den echten Zoodirektor ein Jahr lang zu assistieren. Lars wird im kommenden Jahr eine wichtige Rolle spielen im Tierpark zu Nuenen. Jeder Zoo, welcher der Niederländischen Zoovereinigung angehört, wählt jährlich seinen eigenen KinderTIERektor. Nach einer spannenden Auswahlrunde, bestehend aus einem Quiz und einer persönlichen Präsentation im Dierenrijk, ist Lars Cornelissen als Gewinner bestimmt worden. Er wird Dierenrijk im kommenden Jahr bei offiziellen Ereignissen und anderen Aktivitäten im Park helfen. Alle 15 KinderTIERektoren der Niederlande wählen ein eigenes Naturschutzprojekt, wofür sie sich einsetzen. Lars entschied sich für ein Projekt zum Schutz des Sibirischen Tigers. Der KinderTIERektor, der im Mai die meisten "Fans" für sein Projekt gewonnen hat, erhält einen Geldbetrag vom Naturschutzfond der NVD, um sein (oder ihr) gutes Werk zu unterstützen. Wer Lars' Projekt unterstützen will, kann auf www.kinderdierekteuren.nl seine Stimme abgeben.

Belgien

gva.be - 22. Okt. 2008
Wat vindt u van het masterplan voor de Zoo?
Was halten Sie von dem Masterplan für den Zoo?
Der vordere Teil des Antwerpener Zoos wird vermutlich für jeden gratis zugänglich. Die Schalter werden an eine Stelle am Kiosk verlegt. Das steht im neuen Zehnjahrplan für den Zoo. Die halböffentliche Funktion des neuen "Vorplatzes" bietet die Möglichkeit, eine Terrasse zu betreten im Zoo, ohne eine Eintrittskarte kaufen zu müssen. Die Besucher des neuen Kongreßzentrums erhalten so ein Stück Garten. Abends wird die Zugangspforte geschlossen. Der Elisabethsaal wird gründlich erneuert und erhält zwei zusätzliche Zugänge in den Zoo und die Carnotstraat, wo die KMDA (Königliche Gesellschaft für Tierkunde Antwerpen) zwei Gebäude gekauft hat. Die Kapazität des Kongreßzentrums wird auf 500 Einheiten erhöht. Für manche Workshops und kleinere Versammlungen wird auch Gebrauch gemacht von Räumlichkeiten im Hauptbahnhof und in den großen Hotels in der Nachbarschaft, die unterirdisch und also "trocken" zugänglich sind vom Elisabethsaal aus. Die Eingangshalle des Elisabethsaals wird zweimal so groß. Die Erneuerung soll im Jahre 2010 beginnen und 2012 fertig sein. Der Masterpaln des Zoos muß noch genehmigt werden vom Vorstand der KMDA. Die flämische Regierung hat inzwischen 57,2 Millionen Euro dafür reserviert im Haushalt für 2010.

gva.typepad.com - 22. Okt. 2008
Zoo moet zorgen voor doorstart stationsbuurt
Zoo soll für Durchstart der Bahnhofsumgebung sorgen
Der Zoo Antwerpen zimmert am Weg. Schon eine Anzahl von Jahren übrigens. Mit der Erneuerung von Tierunterkünften, wodurch Besucher auf eine angenehme Art Tiere beschauen können. Und wodurch dieselben Tiere in komfortableren Verhältnissen leben können. Wer zum erstenmal wieder seit Jahren erneut den Zoo besucht, wird den Zoo nicht wiedererkennen. Nicht von ungefähr ist und bleibt die "Zoölogie", wie die Antwerpener den Tiergarten nennen, einer der wichtigsten touristischen Anziehungspunkte in diesem Land. Und darauf dürfen die Mitarbeiter sehr wohl ein bißchen stolz sein. Aber es geht noch mehr vonstatten. Am 14. November wird dem Vorstand der Königlichen Gesellschaft für Tierkunde Antwerpen (KMDA), wie der Zoo vollständig heißt, ein ehrgeiziger Masterplan vorgestellt. In die verarmte Carnotstraat kommt ein zweiter Zugang in den Zoo. In das Zugangsgebäude kommt auch das administrative Hauptquartier der Philharmonie, das außerdem für mindestens 100 Probentage im Königin Elisabethsaal bürgt. Dieses Konzertsaal gehört zum Antwerpener Zoo und soll nach den notwendigen Anpassungen der beste Konzertsaal von Flandern werden. Das Sahnehäuptchen ist vielleicht die Renovierung des Haupteingangs auf dem Konigin Astridplein. Dieser rückt tiefer in den Zoo hinein, für Sachkundige: bis an dien Kiosk, wodurch davor ein öffentlicher Platz mit einer Terrasse kommt. Der Platz soll ein "Raum zum Verweilen" werden, wo Passanten kostenlos ein bißchen Zoo-Atmosphäre schuppern können. Der Masterplan, der in einem Zeitraum von zehn Jahren realisiert wird, ist nicht nur eine gute Sache für den Zoo selbst, sondern auch für die Antwerpener Bahnhofsumgebung. Denn die kann, trotz Neuanlage des Königin Astridpleins und der fast fertigen Renovierung des Hauptbahnhofs, wohl noch ein opaar Impulse gebrauchen.

dierennieuws.nl - 22. Okt. 2008
Nieuwe beren in het Olmense berenbos
Neue Bären im Bärenwald in Olmen
Anfang Oktober sind im Zoo Olmen zwei neue Braunbären angekommen, ein Männchen und ein Weibchen. Sie werden gemeinsam mit den zwei männlichen Braunbären (Arnold und Axel), die bereits länger im Zoo leben, un den drei Alaskawölfen, den im Juni eröffneten Bärenwald bewohnen. Die Bären stammen aus einem französischen Zoo (Maubeuge), der Anfang August teilweise zerstört wurde durch einen Tornado. Auch die Bärenanlage in diesem Zoo wurde dabei so beschädigt, daß beschlossen wurde, die Bären in den Olmener Bärenwald umzusiedeln.

nieuwsblad.be - 17. Okt. 2008
Zoo kan laatste huis Ommeganckstraat kopen
Zoo kann letztes Haus in der Ommeganckstraat kaufen
Antwerpen. Der Zoo kann dann doch das letzte Haus in der Ommeganckstraat kaufen. Die Besitzerin und die Zooleitung erzielten nach Jahren Drängen und Verhandeln schließlich eine einvernehmliche Regelung. Der Antwerpener Magistrat hat unterdessen wohl auf Nachfrage des Zoos das Enteignungsverfahren aufgenommen, aber kann dieses nun einstellen. Für die Erweiterung kaufte der Zoo im letzten Jahrzehnt alle Häuser (an seiner Seite) in der Ommeganckstraat und der Ploegstraat auf. Das klappte, doch eine Familie stellte sich quer. Dadurch wurden die Zukunftspläne des Zoos mit einer Hypothek belastet. Da nun das letztes Häuschen weicht, steht der Erweiterung nichts mehr im Weg. Wann der Abbruch beginnt, ist ungeklärt. Durch die Ausdehnung Richtung Ommeganckstraat erhält der Zoo 1,5 ha oder 10% mehr Platz. Es bestehen Pläne für eine Art afrikanische Savanne, an denen das Architektenteam Paul Robbrecht und Hilde Daem letzte Hand anlegt. Die Ausführung dieses Zukunftsplans wird wohl zehn Jahre dauern und der Zoo investiert 30 Millionen Euro in dieses Projekt.

Dänische Meldungen

regnskoven.dk - 20. Okt. 2008
Tudsespyt og drageblod!
Krötenspucke und Drachenblut!
Freitag, den 31. Oktober, bis 21 Uhr machen sich Unheimlichkeiten breit in Randers Regnskov und da ist Halloween-Stimmung im ganzen Haus; die Kuppeln sind finster wie die schwärzeste Katze, im Vorraum gibt es Kinderschminken und die Caf�s bieten spezielle Halloween-Gerichte an.

zoo.dk - Okt. 2008
Nyt anl�g til R�d Panda
Neue Anlage für den Kleinen Panda im Zoo Kopenhagen
Die Anlage kostet 2,6 Millionen Kronen und wird errichtet im Zusammenhang mit der neuen Elefantenanlage im Asien-Teil des Zoos. Die Anlage ist 150 qm groß und wird bepflanzt mit Kiefer, Rhododendron, Blauem Gras und Japanischem Knöterich.

akvarium.dk - 9. Sept. 2008
UDSTILLING: "VEJEN MOD DET NYE DANMARKS AKVARIUM - DEN BL� PLANET I KASTRUP 2013"
Ausstellung: "Wege zum neuen Aquarium Dänemarks - Der Blaue Planet in Kastrup 2013"
Die Planungen für das neue Aquariums Dänemarks in Kastrup sind in vollem Gange. Wir wollen gerne alle die spannenden Pläne mit unseren Gästen teilen, so wird es im ganzen Verlauf bis 2013 möglich sein, eine Auswahl von Zeichnungen und Modellen des Projektes im Foyer von Danmarks Aquarium zu sehen. Das neue Aquarium öffnet erst im Jahre 2013 und bis dahin haben wir natürlich geöffnet im alten Gebäude in Charlottenlund.

Französische Meldungen

laterredecheznous.com - 18. Okt. 2008
Des wallabies des rochers, uniques en Europe
Gelbfuß-Felsenkänguruhs - einmalig in Europa
Das Museum von Besan�on nimmt eine neue Art von Beutelsäugern auf - Felsenkänguruhs. Eine europäische Premiere. Im letzten Frühjahr empfing der Zoo seine ersten Beutelsäuger mit der Ankunft der Roten Riesenkänguruhs. Seit dem 27. September sind drei Gelbfuß-Felsenkänguruhs (Petrogale xanthopus xanthopus) dazu gekommen.

actuenvironnement.com - 15. Okt. 2008
Un b�b� rhinoc�ros blanc vient de voir le jour au parc zoologique de Cerza
Ein Breitmaulnashornbaby erblickte im Tierpark Cerza das Licht der Welt
Am 10. Oktober dieses Jahres kam im Zoo von Cerza ein Breitmaulnashornbaby zur Welt. Der Zoo ist seit über 20 Jahren auf die Zucht vom Aussterben bedrohter Tiere spezialisiert. Keyah, das "in guter Gesundheit" bedeutet, wiegt bereits 30 kg und mißt 50 cm. Diese Geburt ist eine außergewöhnliche Seltenheit: es werden 2 bis 3 Breitmaulnashörner jedes Jahr in Europa geboren. In Frankreich ist Cerza der einzige Tierpark, der weiße Nashörner züchtet. Die letzte Geburt hatte stattgefunden vor 10 Jahren, es war ein im Februar 2000 geborenes Männchen, das nach England weggegangen ist.

Polnische Meldungen

krakow.naszemiasto.pl - 18. Okt. 2008
Małą uchatkę z krakowskiego zoo czeka nauka pływania
Auf die kleine Mähnenrobbe des Krakower Zoos wartet Schwimmunterricht
Auf die im Juli geborene kleine Mähnenrobbe aus dem Krakower Zoo warten in Kürze sehr aufregende Augenblicke. Das "Mädchen" ist groß genug für den Schwimmunterricht. Diese Fertigkeit wird sie sogar drei Wochen vervollkommnen - unter den Augen der Mutter und wachsamer Pfleger. Erst wenn sie sich fühlt wie ... ein Fisch im Wasser, darf sie sich im großen Becken vorstellen.

miasta.gazeta.pl - 17. Okt. 2008
Całowały się przez szybę z Szymim
Sich küssen sich durch die Fensterscheibe mit Szymi
Der Warschauer Zoo ist um drei Schimpansinnen reicher. Vorläufig sind sie erschrocken und machen sich erst mit dem neuen Zuhause bekannt, aber angeblich haben sie sich schon verstohlen durch die Glasscheibe mit Schimpanse Szymi geküßt. Schimpanse Szymi, der einzige, der im Warschauer Zoo blieb, erhält Gesellschaft. Die Schimpansinnen Hannah, Mandy und deren Tochter Lucy kamen am Donnerstag abends in Warschau an. Ab Freitag früh kann man sie sehen im Gebäude des neuen Affenhauses, das sie gemeinsam mit den Gorillas bewohnen. Die Affen haben eine dreitätige Reise aus Irland hinter sich - zuerst mit dem Fährschiff, danach mit dem Auto. Die Sympathie der Pfleger gewann von Anfang an das jüngste Weibchen, die fünfjährige Lucy.

miasta.gazeta.pl - 17. Okt. 2008
Takiej antylopy jeszcze nie mieliśmy
So eine Antilope hatten wir noch nicht
Smilla ist die erste Bongo-Antilope in der Geschichte des Zoos Opole. Doch die Besucher können sie erst im Frühjahr sehen. Sie kam am Donnerstagabend aus Nürnberg nach Opole. "Wir haben uns viele, viele Jahre um ein Bongo-Weibchen bemüht", gesteht Krzysztof Kazanowski. "Der Koordinator dieser Art hat uns viele Male ein Männchen vorgeschlagen, aber wir sagten ab, denn unser Ziel war die Zucht dieser schönen Tiere. Schließlich gelang es - und jetzt werden wir beitragen können zur Rettung dieser bedrohten Art", stellte er mit sichtlicher Genugtuung fest. "Generell sind diese Tiere sehr selten anzutreffen in zoologischen Gärten, also die Tatsache,daß wir Smilla abbekamen, ist für uns eine ziemliche Auszeichnung und bezeugt die ziemliche Anerkennung unserer Einrichtung", stellt Kazanowski fest. Im Frühjahr soll auch ein Partner für Smilla in Opole eintreffen. "Der Erwerb eines Männchen bereitet keine Mühe, wir müssen nur warten auf die Empfehlung des Koordinators für diese Art. Wir können auf sie im nächsten Jahr hoffen, aber es ist schwer zu sagen, wann genau", räumt Kazanowski ein. Opole ist der dritte Ort in Polen, nach Warschau und Krakow, in dem man die Bongo-Antilope sehen kann.

zw.com.pl - 17. Okt. 2008
Najmłodsze w zoo
Die Jüngsten im Zoo
"Das ist eine Revolution", rief der Direktor des Krakower Zoos J�zef Skotnicki, als er den in Warschau neu eröffneten Menschenaffen-Pavillon besuchte. Am Freitag kamen Schimpansinnen aus Dublin herbeigeflogen. Keine Woche, daß nicht etwas Spektakuläres geschieht im 40 ha großen Zoo (zum Vergleich: der Fußballklub Legia hat 6,5 ha). Hier leben fast 4.000 Tiere - Vertreter von etwa 500 Arten. Anschauen kann man sich Freigehege und acht ganzjährig geöffnete thematische Pavillons, solche wie Elefantenhaus, Pavillon für Wirbellose, Vogelhaus, Herpetarium, Affenhaus, Giraffenhaus, Aquarium und Menschenaffenpavillon. Noch ist der Applaus zur feierlichen Eröffnung des für 14 Millionen Zloty errichteten neuesten Pavillons für Menschenaffen vor zwei Wochen nicht verstummt. Dort wohnen die ersten Gorillas in Warschau. Und jetzt haben wir die nächste Attraktion - drei neue Schimpansinnen. Die Zoomitarbeiter rechnen damit, daß sie mit dem Schimpansen Szymi eine Gruppe bilden und es im Frühjahr Jungtiere geben wird. Einstweilen kann man schon jetzt die neueste Geburt eines äußerst seltenen Großen Ameisenbären feiern. In den europäischen Zoos gibt es nur 50 dieser Art und in der Geschichte des Warschauer Zoos ist das der zweite Große Ameisenbär, der aufgezogen wird.

zw.com.pl - 29. Juli 2008, aktualisiert 17. Okt. 2008
Turako fioletowy z praskiego gniazda
Schildturako aus dem Pragaer Nest
So heißt der Vogel, der zum erstenmal in der Geschichte der polnischen Zoos in Warschau schlüpfte. Das ist ein großer Zuchterfolg für Andrzej Kruszewicz, den langjährigen Leiter des Vogelhauses. Der Vogel schlüpfte vor einem Monat, doch eine ganze Zeit lang versteckte er sich im Nest. Erst vor einigen Tagen flog er aus in der Freiflughalle des Vogelhauses. Den sensationellen Zuchterfolg ermöglichte Kruszewicz ein aus dem Zoo Plock ausgeliehenes junges Männchen. Allerdings war dieses schon einige Zeit in Warschau, aber mit dem schon viele Jahre im Warschauer Zoo lebenden Weibchen kam es nicht zu Nachwuchs. Also brachte der Doktor aus der Schweiz ein junges Turakoweibchen mit. Und erst dann fanden die Vögelchen Gefallen aneinander.

zw.com.pl - 16. Okt. 2008
Mały mrówkojad olbrzymi
Kleiner Großer Ameisenbär
Zwei Wochen hielt der Zoo die Nachricht geheim. Aber gestern teilte Maja Krakowiak vom Warschauer Zoo mit: ein Ameisenbär wurde geboren. Weshalb das eine Sensation ist? Es gibt nur 50 Exemplare von ihnen in Europa, in der Geschichte des Warschauer Zoos ist es erst der zweite Ameisenbär, der aufgezogen wird. Der Erfolg wurde möglich dank dem, was den Augen der Besucher verborgen bleibt: Diäten und eine Atmosphäre, welche die Mitarbeiter des Zoos diesen Tieren gewährleisteten.

miasta.gazeta.pl - 16. Okt. 2008
Samica mrówkojada od czwartku w zoo
Ameisenbärin seit Donnerstag im Zoo
Fermina Sorpresa - so heißt die neue Bewohnerin des Zoos Opole. Der Name bedeutet, daß ihr Kommen auf die Welt war eine Überraschung für die Pfleger. Sie kam aus dem Wiener Zoo. "Wir sahen uns dort einige Individuen an, aber sie waren aggressiv. Erst Fermina erwies sich für uns ausreichend sanftmutig", sagt Leslaw Sobieraj, Direktor des Zoos.

lodz.naszemiasto.pl - 15. Okt. 2008
Szkocki lew już w Łodzi
Schottischer Löwe bereitsin Lodz
Der Zoo Lodz hat einen neuen König der Tiere. Der zweieinhalbjährige Subali kam gestern aus Edinburgh in Schottland.

miasta.gazeta.pl - 15. Okt. 2008
Zoo zakłada szympansi harem
Zoo legt sich Schimpansen-Harem zu
Lucy, Mandy und Sally kamen aus Dublin. Wenn alles nach Plan verläuft, gründet das Männchen Szymi einen Schimpansenharem. Wenn Lucy, Sally und Mandy Szymi verfallen, kann der Warschauer Zoo endlich kleine Schimpansen erleben - die letzten wurden bei uns vor 40 Jahren geboren. Leider verlor der Zoo am Samstag das andere Männchen - Miki ist im Graben ertrunken.

miasta.gazeta.pl - 15. Okt. 2008
Jak się zbudzi, to nas zje
Wenn er aufwacht, frißt er uns
Subalis Reise von Edinburgh nach Lodz dauerte zwei Nächte und einen Tag. Das Tier lam am Ort Mittwoch früh an. Und seit gestern haben wir im Zoo Lodz drei sibirische Löwen. "Der Löwe ist sehr erschöpft und gereizt", sagt Mariusz Zientalski vom Zoo Lodz. "Am allerwichtigsten ist, damit jetzt stören das Tier bei der Erholung. Es hat 40 Stunden nicht geschlafen. Daher jeder unserer Besuch im Gebäude, in dem wir ihn halten, endet mit einem Angriff." Subali, so heißt der Löwe, wurde am 17. Mai 2006 im Zoo Edinburgh geboren. Und ist ein Geschenk des schottischen Zoos. Subali kam zu zwei sibirischen Löwinnen, die im Zoo Lodz leben, der älteren Luei und ihrer Tochter Tori. "Wir hoffen, daß in Zukunft Subali und Tori ein Paar bilden", sagt der Direktor.
[lwy syberyjskie = sibirische Löwen; der Zoo Lodz hat Asiatische Löwen, offensichtlich hat der Verfasser des Artikels ein paar Probleme ... ; hier ein Kommentar: "Ich erwarte im Park saharische Pinguine und eine Herde ozeanische Kamele. Im Notfall können diese vom Beringmeer sein." http://forum.gazeta.pl/forum/72,2.html?f=755&w=85995287&a=86045479]

zw.com.pl - 14. Okt. 2008
Szympans Miki utopił się w fosie
Schimpanse Miki im Graben ertrunken
Einer der beiden Schimpansen, die im Warschauer Zoo lebten, sprang in den Graben und ertrank. Zur Tragödie kam es letzten Samstag. Wir fragten den Direktor des Zoos, Maciej Rembiszewski, weshalb es zu dieser Tragödie kam. Vor der Übersiedlung in den neuen Pavillon lebte Miki in einer vergitterten Unterkunft, die von den Besuchern abgetrennt war durch eine Scheibe aus Panzerglas. Der Schimpanse lernte über die Jahre, Besucher zu erschrecken, indem er gegen die Scheibe sprang. Diesmal war es genauso, nur bemerkte er nicht, daß keine Scheibe mehr da war. Leider sprang er ins Wasser, doch Affen können nicht schwimmen.

zw.com.pl - 14. Okt. 2008
Nowe szympansy prosto z Dublina
Neue Schimpansen direkt aus Dublin
Der Warschauer Zoo empfängt heute drei Schimpansinnen aus Dublin. Sie kommen in den neuen Pavillon für Primaten. Hier leben bereits zwei Schimpansen - Miki und Szymek - die verlegt wurden aus der Anlage, die sich im Aquarium-Pavillon befand.



Russische Meldungen

Europäisches Rußland

rosinvest.com - 21. Okt. 2008
ОАО �Сиббизнесбанк� берет под опеку соболя в Московском зоопарке
Offene Aktiengesellschaft "Sibbisnesbank" übernahm Patenschaft für einen Zobel im Moskauer Zoo
Anläßlich ihres 15-jährigen Bestehens übernimmt die Offene Aktiengesellschaft "Sibbisnesbank" [Sibirische Handelsbank] die Patenschaft für einen Zobel im Moskauer Zoo. Die Wahl der "Sibbisnesbank" fiel nicht zufällig auf den wertvollsten Vertreter der Pelztiere. Denn der Zobel ist ein echter Bewohner Sibiriens.

vmdaily.ru - 17. Okt. 2008
Вот так казуар, голова рогатая!
Da ist der Kasuar, der "gehörnte Kopf"!
Der Moskauer Zoo hat einen Kasuar - einen flugunfähigen Vogel aus Neuseeland mit einem "Helm" auf dem Kopf. Der Kasuar kam vor kurzem aus Madrid.

tatar-inform.ru - 17. Okt. 2008
В Казанском зоопарке поселится кубинский удав
Eine Kuba-Schlankboa für den Zoo Kasan
Aus Wladiwostok erhält Kasan eine neue Kriechtier-Art. Das Jungtier einer Kuba-Schlankboa bringt der Direktor des Kasaner Zoos, Albert Mudarissow, von einem Dienstaufenthalt in Wladiwostok mit."Als Mitglied des Präsidiums der EARAZA sollte ich die wissenschaftliche Bildungs- und Forschungsarbeit und die Sammlungen im Ozeanarium Wladiwostok inspizieren. Dort wird eine ernsthafte wissenschaftliche Arbeit zur Erforschung neuer und seltener Arten von Fischen und Meerestieren geleistet. Das Ozeanarium ist ausgerüstet mit einer wissenschaftlichen Bibliothek und einem Forschungslabor, auf dessen Basis die Meeresfauna erforscht wird. In Wladiwostok plant man, noch ein Ozeanarium zu errichten, das in sich aufnehmen wird die besten Züge moderner Ozeanarien.Gemeinsam mit anderen Mitgliedern der EARAZA schaute ich mir das Projekt des neuen Ozeanariums an und wir studierten die Tätigkeit des Ozeanariums in den Jahren 2007/2008, gaben methodische Ratschläge", sagte Mudarissow am Telefon. Nach den Worten des Mitarbeiters der Kasaner Universität Ildar Chajrutdinow, eines Sammlers exotischer Tiere, sind Kuba-Schlankboas sehr teure und seltene Schlangen, die auf der Roten Liste stehen und auf Kuba gesetzlich geschützt sind. In Zoos und Privatsammlungen von Terrarianern sind sie äußerst selten anzutreffen, zumindest gibt es sie nicht in Kasan und Tatarstan.

pnz.ru - 16. Okt. 2008
Животных из парка им. Белинского перевели в зоопарк
Die Tiere aus dem Belinski-Park wurden in den Zoo gebracht
Der Belinski-Zentralpark ist schon lange eines der wichtigsten Symbole unserer Stadt. Er wird zu recht als Lieblingsort für die Erholung der Einwohner von Pensa gesehen. Ungeachtet dessen - laut Parkleitung wurde der Park zum letzten Mal vor etwa 30 Jahren komfortabel eingerichtet. Eine Erneuerung tut not. In nächster Zeit sollen hier junge Setzlinge von Kastanien, Ebereschen, Tannen und anderen Bäumen angepflanzt werden. Der Minizoo, so wurde beschlossen, geht an den städtischen Tierpark. Der Hauptgrund sind die nichtentsprechenden Bedingungen für die Tiere. "Jeder, der in unserem Minizoo war, hat gesehen, daß dieser Ort überhaupt nicht geeignet war für die Haltung von Tieren", erklärte der Direktor des Belinski-Parkes, Wjatscheslaw Koshajew. "Im Terrarium wurden die einfachsten sanitären Normen nicht beachtet. Außerdem ist der Belinski-Park vor allem eine Einrichtung für Kultur und Erholung und kein Naturreservat. Die Tiere müssen ständig von Zoologen beobachtet werden." Jetzt sind alle Tiere aus dem Minizoo [Zoougolok, Zoo-Eckchen] dem Tierpark übergeben worden. Darunter sind exotische Fische, Kaninchen, Papageien und Reptilien. Das frei gewordene Gebäude des Zoougolok wird ausgebessert. Was dort einmal einen Platz finden wird, ist noch unbekannt.

annews.ru - 16. Okt. 2008
Специалисты тульского экзотариума сохраняют редких животных Вьетнама
Spezialisten des Zooexotariums der Stadt Tula bewahren seltene Tiere Vietnams
Eine Delegation des Instituts für Ökologie und Bioressourcen der Akademie der Wissenschaften Vietnams kam nach Tula, um Erfahrungen in der Zucht seltener Reptilien zu studieren. Das Zooexotarium in Tula arbeitet schon 12 Jahre lang mit Wissenschaftlern dieses Landes zusammen. Die Spezialisten des Zoos konnten in menschlicher Obhut viele seltene Tierarten Südostasiens erhalten und vermehren. So wurden Frösche der Art Theloderma völlig zufällig in den 1940er Jahren entdeckt. Es zeigte sich, daß sie in Höhlungen lebten. Langer Zeit gelang es nicht, sie an Menschenobhut zu gewöhnen und zu vermehren. Erstmals gelang das im Tulaer Zooexotarium vor 11 Jahren. Außerdem befindet sich in Vietnam die einzige Stelle auf der Erde, und dazu in einer Höhe von 2.500 m, wo völlig ungewöhnliche Frösche leben - auf Russisch hört sich ihr Name an wie "voller Warzen mit herabhängendem Bein". [im Online-Text "borodawtschatyje wislonogi"; in der Bestandsliste des Zoos Tula steht allerdings nicht "wislonogi", sondern "weslonogi", weslo=Ruder, nogi=Beine - allerdings sind dort 8 Arten von Ruderfröschen verzeichnet - d.Ü.] Diese Frösche wollte man schon in ein Schwarzes Buch eintragen, da lediglich zwei Exemplare dieser Art entdeckt wurden, doch es gelang Wissenschaftlern aus Tula und Vietnam, in gemeinsamer Anstrengung, diese Frösche zu vermehren. Jetzt erschien auf der Karte ein zweiter Ort ihres Vorkommens - Tula. Im Zooexotarium lebt auch eine vietnamesische Langnasennatter, die Mitarbeiter des Tulaer Zoos im Verlaufe einer ihrer Expeditionen in Vietnam fanden. Diese Schlange wurde zu dieser Zeit bereits für ausgestorben gehalten, Forscheraugen hatten sie bereits über 60 Jahre nicht gesehen. Die Tulaer entdeckten einige Exemplare, die sie akklimatisieren und vermehren konnten. Jetzt gibt es diese Nattern in vielen Zoos der Welt. Vietnams Fauna ist einzigartig: gegenwärtig kommen dort etwa 80 Amphibienarten und 180 Reptilienarten vor. Jedoch leidet diese unwiederholbare Tierwelt in den letzten Jahren stark infolge Entwaldung, Verschmutzung des Bodens und des Wassers mit Dioxinen. Große Verluste fügt der Tierwelt Vietnams auch der unkontrollierte Export von Tieren zu. So wird die Erhaltung der Tierwelt in Vietnam als eine Sache von staatlicher Bedeutung angesehen. In nächster Zukunft wird im Land ein spezielles Zentrum zur Erforschung und Zucht von seltenen und aussterbenden Lurcharten. Als Vorbild für ein solches Zentrum beschloß man das Tulaer Zooexotarium zu nehmen. Das erzählten der Direktor des Instituts für Ökologie und Bioressourcen der Akademie der Wissenschaften Vietnams, Le Suan Kanj, und sein Stellvertreter, der Kurator dieser Richtung, Dang Tat Tche. Sie teilten auch mit, daß im Labor des Instituts die ersten Versuche zur Zucht seltener Frösche schon begonnen haben. So gelang es Dr. Tche, 1.000 Kaulquappen des "Fee-Frosches" (ljaguschka-feja). Bis dahin war das niemandem in der Welt gelungen.

Asiatisches Rußland (Sibirien, Ferner Osten)

mail.ru - 20. Okt. 2008
Судьба уникального зверинца в Приморье еще не решена
Schicksal eines einzigartigen Zoos in der Region Primorje unklar
Die Beamten sagen, sie wollten den Zoo nicht los werden, sondern Ordnung herstellen. Der Skandal, der sich entfachte um den Zoo Ussurijsk, erregte nicht nur die Leitung des Zoos, sondern auch viele Einwohner der Stadt. Als der Direktor der GmbH "Sapsan", Wladimir Waganow, dem der Zoo gehört, davon erzählte, daß den Tieren die Aussiedlung aus ihrem bewohnbar gemachten Territorium drohe, kamen noch mehr Besucher in den Zoo. "Die Leute schlugen spontan Hilfe vor", sagt "Sapsan"-Direktor Wladimir Waganow. "s kamen auch Sponsoren, welche die Tiere mit gutem Futter versorgten." Die städtischen Behörden hatten von Wladimir Waganow eine Lizenz für den Betrieb des Zoos gefordert, obwohl dieses Dokument in Rußland im Prinzip nicht ausgestellt wird. Außerdem wurde der Mann beschuldigt, Tiere illegal begraben zu haben. Die "Komsomolka" [d.h. die Zeitung - d.Ü.] telefonierte mit der Leiterin der Abteilung Kultur der Verwaltung von Ussurijsk, Jewgenija Probejgolowa, und bat, die Situation zu kommentieren. "Wir haben überhaupt nicht vor, den Zoo zu schließen, sondern wollen einfach Wladimir Waganow helfen, Territorium und Dokumentation in Ordnung zu bringen", erklärte Jewgenija Iwanowna. "Er muß wenigstens eine Erlaubnis vorlegen für die Arbeit mit Objekten der Fauna. Hinzu kommt, daß im Zoo ein Tierarzt fehlt - das ist ein sehr grober Verstoß. Es gibt auch keinen Ingenieur für die Sicherheitstechnik. Wir jagen also den Zoo nirgendwo hin, sondern, im Gegenteil, wir wollen, daß er weiter zur Freude der Einwohner der Stadt arbeitet. Nur soll sich die Tätigkeit des Zoos streng an das Gesetz halten." Doch Wladimir Waganow glaubt den Beamten nicht und meint, daß sie ihm einfach das Land wegnehmen wollen. "Auf einer Kommissionssitzung nannte mich ein Vertreter der Stadtverwaltung vor allen, gelinde gesagt, einen unzurechnungsfähigen Menschen. Alles deshalb, weil ich viel Zeit mit den Tieren verbringe", entrüstet sich der Zoodirektor. "Und alle Ansprüche an mich tauchten erst dann auf, als ich beiläufig eine Erweiterung des Parks erwähnte. Die Tiere leben schon neun Jahre auf diesem Territorium. Man kann sich schwer vorstellen, daß die Verwaltung früher nichts davon wußte. Denn früher wurden von mir keinerlei Dokumente verlangt."

kp.ru - 18. Okt. 2008
В Приморье уникальный зоопарк для цирковых животных ликвидируют?
Wird in der Region Primorje ein einmaliger Zoo für Zirkustiere liquidiert?
Fast 200 Tiere aus dem einzigartigen Zoo in Ussurijsk gerieten in Gefahr, eingeschläfert zu werden. Alles deshalb, weil die städtischen Behörden und die Besitzer des Zoos das Land nicht teilen können, auf dem sich der Zoo befindet. "Das Territorium pachte ich von der Stadt, aber im nächsten Jahr endet der Vertrag", sagt der Direktor der GmbH "Sapsan", dem der Tierpark gehört. Wladimir Waganow wandte sich im Sommer an die Behörden mit der Bitte, ihm Garantien zu geben, daß er mit den Tieren nicht ausgesiedelt wird - "damals begannen auch die Beschuldigungen". Die Beamten begannen von Wladimir Jurjewitsch eine Lizenz für das Betreiben des Zoos zu fordern, doch ein Dokument konnte er nicht vorlegen. Lizenzen für Zoos werden in Rußland noch nicht ausgestellt. Der Zoo wurde schon längst zu einer Visitenkarte der Stadt Ussurijsk. Im vorigen Jahr kamen 179.000 Besucher, für dieses Jahr liegt die Statistik noch nicht vor, doch den Worten der Mitarbeiter nach steigt die Besucherzahl. Außer dem Zoo befindet sich auf dem Territorium auch eine Auffangstation für "ausgediente" Zirkustiere, die einzige in Rußland. "Um uns von hier wegzukriegen, fingen die Behörden an, mich zu beschuldigen, Tiere illegal begraben zu haben", sagt Wladimir Waganow. "Man führte mich an einen Ort, 1,5 km vom Zoo entfernt, hob eine Grube aus und zeigte irgendwelche Überreste, angeblich von einem Hirsch. Doch dieser Ort ist ein vernachlässigter Waldpark. Hier hatte man auch schon früher verendete Tiere gefunden."

news.gorod55.ru - 21. Okt. 2008
В Омске открылись сразу две �глубоководные� выставки
In Omsk wurden gleich zwei "Tiefsee"-Ausstellungen eröffnet
Ausstellungen über das Leben im Meer sind jetzt besonders populär, hier stehen die Leute sogar Schlange. Deshalb wurde die Ausstellung "Meer-Galerie" aus einer anderen Stadt nach Omsk gebracht. Sie befindet sich im Wrubel-Museum. In ihr werden Süßwasser- und Meeresfische gezeigt, die im Indischen Ozean, im Pazifik, an den Ufern des Atlantischen Ozeans, Südamerikas und Brasiliens vorkommen.

wwf.ru - 16. Okt. 2008
"Younger sister" of Amur tiger was planned to be illegally transported to South Korea
On 8th October, customs officers of Vladivostok Sea Port post found six illegal lynx skins on board of a private yacht during its registration to sail to South Korea. WWF-Russia specialists provided expert assessment
According to yacht's owner, the skins were onboard for a long time and served simply as decoration of the rich interior of the rich yacht. Though experts think the skins were prepared for selling.
"In spite of the fact that lynx is a game species in Russia it is listed in CITES Appendix II. It means that special permission from administrative body of CITES Russia is needed for lynx's parts export. The owner did not submit such documents to the customs officials," - comments Natalia Pervushina, TRAFFIC coordinator at WWF-Russia Amur branch.
For the time being, a suit is filed against the yacht's owner. Confiscated skins are being examined by experts to identify their value.
"We should mention that custom officials have done their job on a high professional level, - comments Pavel Fomenko, biodiversity conservation officer at WWF-Russia Amur branch. - As a rule, it is highly problematic to reveal contraband especially wildlife products at sea ports. It is very simple to hide small shipment onboard of a vessel and it is hard to detect it."

wwf.ru - 17. Okt. 2008
Unusual "tiger" lesson held in Vladivostok on the eve of 70-th anniversary of Primorye
On October 17, in Primorsky Institute of Teachers' Skills Perfection WWF hold a presentation of a newly issued book "About tigers and cubs". This is a collection of methodological materials for teachers to work with kids.

rian.ru - 17. Okt. 2008
В зоопарке "Роев ручей" появился новый вид редких животных - кускусы
Im Zoo "Rojow rutschej" gibt es eine neue seltene Tierart - Kuskus
Eine neue seltene Tierart, ein Paar Großer Streifenbeutler, gesellte sich zur Sammlung des Krasnojarsker Parks der Flora und Fauna "Rojow rutschej", teilte am Freitag ein Vertreter des Zoos mit. Der Große Streifenbeutler ist ein sehr seltenes Beuteltier. In Rußland werden sie im Moskauer Zoo gehalten, in Europa gehören sie zum Besitz von nur fünf oder sechs Zoos, dabei zählt diese Art zu den Perlen der Tiersammlung.

sibnovosti.ru - 17. Okt. 2008
В Роевом ручье появились полосатые кускусы
Große Streifenbeutler im "Rojow rutschej"
Die Sammlung des Parks der Flora und Fauna "Rojow rutschej" wurde ergänzt durch ein Paar exotischer Großer Streifenbeutler. In Rußland können sich nur die Zoos in Moskau und Krasnojarsk rühmen, Große Streifenbeutler zu besitzen. Und in Europa gibt es diese Beuteltierart nur in fünf Zoos.

Ukraine

segodnya.ua - 20. Okt. 2008
Остановилось сердце одесского слона - любимца и взрослых, и детей
Herz des Odessaer Elefanten, Liebling der Erwachsenen und der Kinder, hörte auf zu schlagen
In Odessa erlag ein Elefant seinen Krankheiten. Zwei Monate nach einer Operation starb der 33-jährige Indische Elefant Tarun.

segodnya.ua - 20. Okt. 2008
В Одессе трагедия - умер слон Тарун
Tragödie in Odessa - Elefant Tarun starb
Im Zoo Odessa starb der Indische Elefant Tarun, dem vor kurzem ein Fragment des rechten Stoßzahns entfernt wurde.

Armenien

aksakal.info - 16. Okt. 2008
Ереванский зоопарк пополнится в 2009 году четырьмя слонихами
Zoo Jerewan wird im Jahre 2009 vier Elefantenkühe erhalten
Der Zoo Jerewan wird im Mai 2009 vier Elefantenkühe erhalten, teilte der armenische Großunternehmer, der Präsident der "Grand Holding", Grant Wardanjan mit, der den Kauf finanziert.



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Leipzig, 22.10.08
Schaurigschöne Abenteuer: Halloween im Zoo

Halloween hat längst Kultcharakter. Auch in diesem Jahr lehrt das Gruselteam des Leipziger Zoos Kinder und Erwachsene das Fürchten. Am 31. Oktober treiben Hexen, Geister und andere furchterregende Gestalten ihr Unwesen – und das alles für einen guten Zweck. Unter dem Motto „Halloween in Afrika“ hat der Zoo in Kooperation mit der Firma Siemens ein Programmpaket geschnürt, das nicht nur alle Zoobesucher begeistert, sondern auch einer Unicef-Aktion zugute kommt, die Schulen in Afrika unterstützt. Das Gruselabenteuer im Zoo startet 11 Uhr auf der Terrasse der Kiwara-Lodge mit Kürbisgesichter-Schnitzen für Groß und Klein. Wer will, kann um die fantasievollste Fratze wetteifern oder sich an der Schminkstation selbst in eine Gruselgestalt verwandeln lassen. In einem Zelt, das einem afrikanischen Klassenzimmer nachempfunden ist, entführt ein Märchenerzähler seine Zuhörer in ferne Länder. Das zünftige Halloweenfeuer vertreibt ab 14 Uhr nicht nur die bösen Geister, sondern stärkt auch alle Zoobesucher mit selbst gegrillten Marshmallows und geröstetem Brot für die Gruseltouren ab 18 Uhr. Dabei müssen dunkle Mächte aus dem Zoo vertrieben und an den einzelnen Stationen viel Mut bei der Begegnung mit zwielichtigen Kreaturen bewiesen werden. Zum Abschluss gibt’s ein feurig-fesselndes Finale mit zahlreichen Attraktionen. Jeder, der sich für Gänsehaut und Gruselspaß begeistern kann, ist am 31. Oktober herzlich willkommen. Unsere kleinen Besucher, die sich in Halloween-Kostümen im Zoo einfinden, erhalten freien Eintritt!

Zoologischer Garten Wuppertal, 22.10.08
Herbstüberraschung im Zoo – kleiner Pudu geboren!

Wir freuen uns sehr, die Geburt eines kleinen (Süd-)Pudus bekannt zu geben. Der noch namenslose kleine Hirsch erblickte ungewöhnlicherweise erst am 04.10.2008 das Licht der Welt. Normalerweise werden kleine Pudus vor allem in den Monaten April bis Juni geboren. Spätere Geburten sind sehr selten. Beim (Süd-)Pudu handelt es sich um eine der kleinsten Hirscharten der Welt. Der Name Pudu ist der Sprache der Mapuche entnommen. Er ist ursprünglich im westlichen Patagonien beheimatet. Pudus sehen auf den ersten Blick nicht unbedingt hirschähnlich aus: Die Beine sind kurz, der Körperbau gedrungen. Durch ihre geringe Größe können sie sich dadurch aber sehr flink im dichtesten Unterholz bewegen. Zur Zeit leben etwa 100 Pudus in europäischen Zoos und circa 150 in Zoos weltweit. Sowohl das Europäische Erhaltungszuchtprogramm als auch das Internationale Zuchtbuch werden vom Zoo Wuppertal aus koordiniert. Durch die Bejagung und die Zerstörung des Lebensraumes sind die Bestände stark zurückgegangen. Der (Süd-)Pudu ist heute auf die südlicheren Regionen seines ehemaligen Verbreitungsgebietes beschränkt.

Zoo Landau, 22.10.08
Waldgeisternacht im Zoo am Freitag, den 31.10.08

Ein spannendes Abenteuer erwartet Kinder ab acht Jahren. Schaurige Rufe, seltsame Tiere und faszinierende Gerüche .. diese fremdartige Welt können Kinder in der Waldgeisternacht am Mittwoch, den 31.10. 08 im Zoo Landau erleben. Wir verwandeln uns in „Waldgeister“ (Lemuren) und meistern das Leben im geheimnisvollen Regenwald. Nach Spiel, Spaß und Spannung stärken wir uns mit selbst gekochtem Essen und lassen den Abend mit Geschichten am Lagerfeuer ausklingen. Die Veranstaltung dauert von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, im Kostenbeitrag von 10 Euro sind Essen, alle Bastelmaterialien und Zooeintritt enthalten. Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung in der Zooverwaltung unter Tel.-Nr. 06341-89 82 29 bis zum 29. Oktober 2008 möglich. Alle Teilnehmer sollten warme Kleidung mitbringen.

Natur- und Tierpark Goldau,22.10.08
Zugvögel auf dem Vogelzug
Zugvögel verbringen den Frühling und Sommer bei uns, um zu brüten und ziehen zum Überwintern nach Südeuropa oder Afrika. Die Wanderung zwischen Sommer- und Winterquartier bezeichnet man als Vogelzug. Ziehen alle Vögel? Nein! Es gibt auch Vögel, die ihr Brutgebiet nicht verlassen und ganzjährig bei uns leben, sie werden Standvögel genannt, z.B. Spatzen und Spechte. Schliesslich gibt es noch viele Teilzieher, bei denen ein Teil der Vögel das ganze Jahr über hier bleibt, andere aber fort ziehen. Von unseren Rotkehlchen z.B. bleiben manche im Winter hier, andere fliegen fort und kommen erst im Frühling wieder. Warum ziehen Vögel überhaupt fort? Der wichtigste Grund ist nicht die Kälte, sondern der Futtermangel im Winter. Es ziehen diejenigen Vögel fort, die Insekten fressen, wie die Schwalben, denn Insekten gibt es nur im Sommer. Dagegen können Vogelarten, die Körner oder Pflanzen fressen, im Winter hier bleiben, so die Spatzen. Und warum kommen sie wieder? Das ist eine gute Frage! Die dortigen Brutgebiete werden im Sommer von anderen Vögeln besetzt. Und ganz wichtig: bei uns gibt es im Winter zwar keine Insekten, dafür im Sommer um so mehr! Da lohnt sich die lange Reise! Wer sind die Rekordhalter unter den Zugvögeln? Im Natur- und Tierpark Goldau beherbergen wir gleich zwei „Wundervögel“: Weissstorch und Streifengans. Der Weissstorch kann von hier nach Südafrika ziehen. Das sind bis zu 10.000km! Im Herbst hin, im Frühling wieder zurück. Das ist so viel wie pro Jahr um die halbe Welt! Viele Zugvögel fliegen auch sehr hoch. Kleine Singvögel ziehen oft zwischen 500 und 1000m hoch, was für einen so kleinen Körper eine beträchtliche Leistung ist! Streifengänsen kann man vom Flugzeug aus zuwinken: Sie fliegen über den Himalaja auf ca. 10'000 m Höhe! Chapeau!

Opelzoo Kronberg, 22.10.08
Wolfgang Gerhardt zu Besuch bei Elefanten und Giraffen – Im Kronberger Opel-Zoo sind wichtige Investitionen von Nöten

Bildung, Information und Erholung verspricht der 1956 auf Initiative von Dr. Georg von Opel gegründete Kronberger Opel-Zoo seinen Besuchern, wovon der Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Gerhardt sich im Rahmen seiner viertägigen Hessen-Reise ein überzeugendes Bild machen konnte. Mit etwa 600.000 Besuchern pro Jahr ist der Zoo eine der beliebtesten Freizeitattraktionen Hessens. Die Betreuung von rund 22000 Schülern pro Jahr und die Ermöglichung von Forschungsarbeiten verschiedener universitärer Arbeitsgruppen an seinem Tierbestand, zeigt, dass der Zoo sich neben den globalen Aufgaben zoologischer Gärten in Arten-, Tier- und Naturschutz auch seiner lokalen Aufträge sehr bewusst verpflichtet fühlt. Während eines Rundgangs und anschließenden Informationsgesprächs an dem auch der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Stefan Ruppert und Vertreter der Kronberger Liberalen teilnahmen, erläuterte Direktor Dr. Thomas Kauffels, dass sich das Budget des Zoos hauptsächlich aus selbst generierten Einnahmen, davon über 80 % Eintrittsgelder, bestimme. Damit sei der Opel-Zoo zurzeit eine der betriebswirtschaftlich erfolgreichsten Institutionen seiner Art in Deutschland, da er in der Lage sei, seine Betriebskosten selbst zu erwirtschaften. Gerhardt zeigte sich beeindruckt, dass der Trägerverein seit Etablierung der sogenannten Zoozielplanung „ZooVision“ in 1998 insbesondere über 6 Mio. Euro eigens erwirtschafteter, sowie zusätzlich 6 Mio. Euro finanzierter Mittel in das Erscheinungsbild des Freigeheges investieren konnte. Damit sollten vor allem die Erfüllung der Auflagen, die sich aus EU-Lizenzierungen ergeben, erreicht werden. Die dadurch ebenfalls gelungene Imageverbesserung konnte somit auch die Attraktivität des Zoos gegenüber potentiellen Sponsoren steigern, so Kauffels. Trotz dieser positiven Bilanzen, fehle es dennoch an den notwendigen Mitteln, um insbesondere die Defizite in der Elefanten- und Flusspferdhaltung auszugleichen. „Weitere Investitionen in diesem Bereich sind jedoch für die Existenz- und Zukunftssicherung des Opel-Zoos unerlässlich“, erklärte Kauffels. Denn als wichtige Publikumsattraktionen seien beide Tierarten von größter Wichtigkeit, eine Aufgabe würde die Existenz des gesamten Zoos gefährden. In diesem Sinne seien finanzielle Zuwendungen, die als Investitionsmittel eingesetzt würden, dringend von Nöten.

Thüringer Zoopark Erfurt, 21.10.08
Blick hinter die Kulissen im Thüringer Zoopark Erfurt

Am Freitag, den 31.10.08 ist es soweit, der Thüringer Zoopark Erfurt ermöglicht an diesem Tag seinen Gästen einen „Blick hinter die Kulissen“. In der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr haben die Besucher des Zooparks die Gelegenheit, die Tiere des Zoos hautnah zu erleben und den Tierpflegern Fragen zu stellen. So können die Besucher an diesem Tag die Giraffen mit Laub füttern oder bei den kommentierten Fütterungen der Reptilien, Großen Tanreks, Zebramangusten und Wickelbären zusehen und erfahren, wie sich diese Tiere ernähren. Eine weitere Attraktion wird die Führung durch den Sicherheitsbereich der Löwensavanne sein. Hier haben sie die Chance, den wilden Tieren einmal aus nächster Nähe zu begegnen. Im Elefantenhaus werden den Besuchern einige Reptilien vorgestellt, die Elefanten gewogen und für die ganz Mutigen besteht unter anderem die Möglichkeit, die Reptilien und andere Tiere anzufassen. Außerdem kann man im Elefantenhaus auch die vom Zoopark betriebene Futtertierzucht sowie die Jungtieraufzucht erleben. Wer lieber an der frischen Luft bleiben möchte, der kann den Lamas bei ihrem Spaziergang durch den Zoo begegnen oder sich an den verschiedenen Tierhäusern einen Überblick über die Futtermittel für die Tiere verschaffen. Im Elefantenhaus, Nashornhaus, Giraffenhaus und bei den Bison Plains werden die Futterrationen der Tiere vorgestellt. Auf dem Bauernhof werden Kutschfahrten angeboten, man kann selbst die Pferde und Esel putzen oder die Fütterung der Schweine erleben. An diesem Tag lohnt sich ein Zoobesuch auf jeden Fall, denn zum Eintrittspreis gibt es zusätzlich den „Blick hinter die Kulissen“ - ein einmaliges Erlebnis für alle interessierten und tierliebenden Menschen.

Zoologischer Garten Frankfurt, 21.10.08
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2008 bis März 2009 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm: Datum: 24. Oktober 2008 Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums) Uhrzeit: 19.15Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen, 19.30 Uhr: Führung von Tierpfleger Carsten Färber Thema der Führung: Neues aus der Aquarienabteilung mit Blick hinter die Kulissen. Neue Technik, neue Zuchten, alles, was Sie schon immer wissen wollten. Der Eintritt kostet 6,--Euro für Erwachsene und 3,-- Euro für Kinder (Feierabendtarif).

Wisentgehege Springe, 21.10.08
25. Hubertusfest im Wisentgehege Springe

Am Sonnabend, den 25. Oktober und am Sonntag, den 26. Oktober 2008 - jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr. Zu der Verkehrsregelung: Am 25. und 26. Oktober wird im Wisentgehege Springe das Hubertusfest gefeiert. Um die An- und Abreise mit dem Pkw zu erleichtern, wird wie in den vergangenen Jahren eine Einbahnstraße eingerichtet. Die Kreisstraße 213, vor dem Wisentgehege, ist dann nur von der Abzweigung Wisentgehege in Richtung Alvesrode befahrbar. In der näheren Umgebung des Wisentgeheges weisen veränderte bzw. zusätzliche Verkehrschilder auf die gültige Verkehrsregelung hin. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr werden mit Streckenposten die anreisenden Besucher in freie Parkplätze einweisen. Die Besucher werden dringend gebeten, den Anweisungen der Streckenposten Folge zu leisten. Zusätzlich zum Hauptparkplatz stehen die Behelfsparkplätze zur Verfügung. In unmittelbarer Nähe zum Haupteingang werden Behindertenparkplätze ausgewiesen. Neben dem bekannten Haupteingang hat das Wisentgehege, wie beim Hubertusfest inzwischen üblich, zwei weitere Kassen eingerichtet. Eine befindet sich unterhalb des Haupteinganges gegenüber des Forsthauses Eispfad. Die zweite Nebenkasse ist oberhalb des Haupteinganges in der Nähe des Falkenhofes. Für Besucher, die das Auto in der Garage lassen oder außerhalb parken wollen, ist ein Buspendelverkehr eingerichtet. Die Busse fahren ab 9.30 Uhr (Springe ZOB) im 30- bzw. 60- Minutenrhythmus, angelehnt an die Zugankunft aus Richtung Hannover. Der letzte Pendelbus vom Wisentgehege startet am Samstag und am Sonntag jeweils um ca. 19.10 Uhr. An folgenden Stellen sind Haltestellen eingerichtet. Springe ZOB, Springe Fünfhausenstraße, Springe a. d. Burghof, Springe Schulzentrum Süd, Reitplatz Alvesrode und Wisentgehege. Die benannten Stellen sind mit P+R-Schildern gekennzeichnet. Fahrpläne hängen aus. Wegen des Aufbaubetriebes für das Hubertusfest, finden am Freitag, den 24. Oktober keine Flugvorführungen auf dem Falkenhof statt.

Tiergarten Worms, 21.10.08
Geschwisterpaar im Tiergarten unterwegs

Der Lattenzaun ist kein Hindernis - Bruno, das junge Zwergzebukalb, ist im Tiergarten ja schon bestens für seine Ausflüge bekannt. Doch seit kurzem ist er nicht mehr allein unterwegs. Auch Lara, Brunos zwei Monate jüngere Halbschwester, geht jetzt auf Entdeckungstour durch den Tiergarten. Doch schon etwas neidisch blicken die anderen Tiere den zwei Zebukälbern hinterher, wenn die beiden mal wieder schauen wollen was auf der großen Wiese so alles los ist. „Lara kam am Anfang nur schwer auf die Beine und war dadurch auch etwas schüchterner und zurückhaltender als Bruno. Doch mittlerweile hat der große Bruder sie angesteckt und sie folgt ihm auf seinen Spaziergängen“, berichtet Revierleiter Oliver Rathmacher. Beide Jungtiere sind noch grade so groß genug, um durch den Lattenzaun beim Zwergzebugehege durchzupassen. Allerdings wird es bei Bruno, der mittlerweile fast fünf Monate alt ist, schon schwieriger. „Ob Lara dann allein ihre Streifzüge unternimmt, bleibt abzuwarten“, so Rathmacher. Gefahr für die Besucher besteht nicht. Beide Tiere sind äußerst zahm und zutraulich und lassen sich gerne auch mal aus der Hand der Kinder füttern. Zwergzebus stammen ursprünglich aus dem Kaukasus und von Sri Lanka, sind aber mittlerweile auch in Europa weitverbreitet. Nicht nur die besagte Zwergzebufamilie aus dem Tiergarten Worms zeigt durch ihren - aus Rückenmuskeln und Fettgewebe bestehenden – Buckel, ebenso wie ihre Artgenossen, die Zugehörigkeit zu den Buckelrindern. Die Tiere werden entweder in der Landschaftspflege eingesetzt oder stellen ein Nahrungsmittel für den Menschen dar. Zebus, die am liebsten Heu, Gras, Kräuter und Blätter fressen werden ca. 20 Jahre alt und bis zu 350 stolze Kilogramm schwer. Die Kälber dieser Rasse werden durch ihre Herde immer gut behütet und erlernen dadurch das Sozialverhalten. Achtung! Ab November sind die beiden „Spaziergänger“ nur noch täglich von 9 bis 17 Uhr im Tiergarten anzutreffen, denn dann wechselt der Tiergarten wieder bis März in seine Winteröffnungszeiten. Die Kasse ist wie gewohnt bis eine Stunde vor Tiergartenschließung geöffnet.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 21.10.08
Zwischen Flusspferden und Schimpansen: Zootierärztetagung in der ZOOM Erlebniswelt

Zum 28. Mal treffen sich über 80 Zootierärzte vom 31. Oktober bis 01. November 2008 zur Arbeitstagung der Zootierärzte im deutschsprachigen Raum – diesmal vor einmaliger Kulisse in der ZOOM Erlebniswelt. Im Fokus stehen Themen rund um die Tiermedizin. Die diesjährigen Schwerpunkte befassen sich mit den Quarantänen von neu eintreffenden Zootieren und medizinischen Problemen der Tiere in Gemeinschaftsanlagen. Die jährlich veranstaltete Fachtagung verspricht dazu gehaltvolle Themen und Diskussionen. Der Startschuss fällt bei einem Empfangsessen am 31. Oktober in der Remise des Grimberger Hofs in der ZOOM Erlebniswelt. 80 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Holland informieren und diskutieren am 01. November im Court Yard Marriott Hotel in Gelsenkirchen. Tierärztinnen Pia Krawinkel und Stefanie Göbel aus der ZOOM Erlebniswelt geben Einblicke in die zooeigene Quarantänestation und das Thema Infektionskrankheiten. Ein gemeinsames Abendessen zwischen Flusspferden und Schimpansen in der Dschungelhalle rundet den Tag ab. Die anschließende Expedition durch die Erlebniswelten Afrika und Alaska am 02. November zeigt den Teilnehmern die erste naturnah gestaltete Erlebniswelt Deutschlands in ganzer Pracht.

Zoo Osnabrück, 21.10.08
Löwentaufe im Zoo Osnabrück

Am 25. Oktober bekommen die bisher noch namenlosen Löwenkinder im Rahmen einer feierlichen Taufe endlich ihre Namen. Im Vorfeld wurden von der Neuen Osnabrücker Zeitung Namensvorschläge von Lesern und Zoobesuchern gesammelt. Eine Jury wählte aus den vielen Namen drei Favoriten pro Löwenkind aus und seit Freitag stimmen die Leser der Neuen Osnabrücker Zeitung über die endgültigen Namen ab. Am Samstag, den 25. Oktober stehen die Namen dann endgültig fest. Aber wie tauft man kleine Löwen? Gemeinsam mit dem Tierpfleger Thorsten Vaupel können die Kinder Taufgeschenke für die Löwenkinder vorbereiten: Viele kleine Säckchen werden mit Fleisch und Spielzeug gefüllt und anschließend als symbolischen Taufgeschenk in die Anlage geworfen. Aber schon ab 11.00 Uhr bieten die Zoomitarbeiter Führungen zu den verschiedenen Tierarten an und um 14.30 Uhr ist sogar ausnahmsweise ein Blick hinter die Kulissen des Löwenhauses gestattet. Die Zoomitarbeiter sind sehr neugierig, welche Namen die drei Löwenmädchen (die Verträumte, die Freundliche und die Neugierige) und die drei Löwenjungen (der Ruhige, der Wilde und der Gelassene) bekommen werden.

Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V., 21.10.08
Schon zahlreiche Spenden für Thomas-Dörflein-Preis eingegangen
Die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo bedankt sich bei den bisherigen Spendern.

In Anerkennung des Engagements von Revier-Tierpfleger Thomas Dörflein aus dem Zoo Berlin hatte die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. einen jährlichen Preis für Tierpfleger-Auszubildende von Tierpark und Zoo ausgelobt. Ziel des Förderpreises ist es, den jahresbesten Tierpfleger-Auszubildenden von Tierpark Berlin oder Zoo Berlin nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern vor allem auch die besondere berufliche Qualifikation der Preisträger herauszustellen. Mit dem Preis soll auch die Arbeit des Tierpflegers in der Gesamtheit gewürdigt und herausgestellt werden. In den ersten drei Wochen sind über 5.000 Euro gespendet worden. Viele Spenderinnen und Spenden sind Privatpersonen, aber auch Berliner Unternehmen wie die Wohnungsunternehmen HOWOGE und GSW oder auch die Spielzeug-Firma ministeck. „Für die aktive Unterstützung der Idee des Thomas-Dörflein-Preises möchte ich allen Spenderinnen und Spendern danken. Sie machen es möglich, dass die Erinnerung an Thomas Dörflein dauerhaft erhalten bleibt“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V.

Zoo Basel, 21.10.08
Die fünf Fs, die neuen Mitarbeiter im Kinderzolli

Seit anfangs Juni hat sich die Lamaherde im Zolli beinahe verdoppelt. Innerhalb von drei Monaten haben fünf von sieben Stuten gesunde Junge geboren. Fandango, Fiero, Fortuna, Famosa und Fama wachsen ganz natürlich bei ihren Müttern und in der Gruppe auf. Dass die Namen alle mit dem Buchstaben F beginnen, ist keine Spielerei, sondern hat im Zolli seit Jahrzehnten Tradition und einen ganz praktischen Grund: Wenn alle im selben Jahr geborenen Jungtiere mit dem gleichen Buchstaben beginnen und bei der Namensgebung Jahr für Jahr weiter buchstabiert wird - im Jahr 2009 G, im Jahr 2010 H - dann lässt sich das Alter eines Zollitieres auch Jahre nach seiner Geburt leicht ausrechnen. Für den Betrieb des Basler Kinderzolli ist es wichtig, dass die einzelnen Tierindividuen gute Charaktereigenschaften aufweisen und im Umgang mit der Vielfalt der Besuchenden verlässlich reagieren. Das Formen dieser Eigenschaften beginnt bereits mit der Geburt. Die fünf seit Juni 2008 geborenen Lamafohlen Fandango, Fiero, Fortuna, Famosa und Fama stehen somit alle am Anfang einer längeren Ausbildungszeit. Entscheidend für die erfolgreiche "Kinderzollikarriere" ist ein guter Start. Dieser gelingt aber nur, wenn Mutter und Jungtier im ersten Monat völlig sich selbst überlassen werden. Zwischen den beiden bildet sich in diesen wichtigen ersten Tagen eine innige Beziehung, die das Fundament aller weiteren Erziehungsschritte bildet. Im Zusammenleben mit der Mama lernt das Fohlen, dass es ein Lama und die Lamaherde sein primäres soziales Zuhause ist. Erst im zweiten und dritten Monat dürfen erfahrene Kinderzolli-Kinder, wenn sich während der Arbeiten auf der Anlage eine Gelegenheit bietet, das Junge ab und zu anfassen. So macht das Kleine auf natürliche Art und Weise seine ersten positiven Erfahrungen mit Menschen. Die Kontakte werden häufiger und intensiver, ja die Jungtiere lernen die Jugendlichen als willkommene Abwechslung im Alltag schätzen und nähern sich ihnen neugierig und ganz spontan. Schon bald lassen sich die Lamas ohne Zwang ein Halfter überstreifen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, die Tiere später einmal führen zu können. Diese und andere spielerische Erziehungsschritte brauchen Zeit und ziehen sich über Wochen und Monate hin. Sie alle bereiten die Tiere auf ihre zukünftige Arbeit im Kinderzoo vor: die Arbeit mit Schulklassen, das Gestreichelt und Gebürstet werden oder Repräsentationsaufgaben an Anlässen ausserhalb des Zoos. Der Zolli freut sich den Lamanachwuchs schon bald als vollwertige Kinderzolli-Mitarbeiter willkommen zu heißen. Lamas sind übrigens nicht spuckende Ungeheuer, sondern liebenswerte Wesen. Dem können wohl all jene zustimmen, die diesen sanften Neuweltkamelen schon einmal persönlich begegnet sind oder gemeinsam mit ihnen unterwegs waren. Spucke setzen sie nämlich nur zur Abwehr ein, wenn sie von einem Artgenossen oder Menschen in die Enge getrieben werden.

Zoologischer Garten Magdeburg, 20.10.08
Zoo Magdeburg kämpft gegen globales Artensterben

„Wir haben die „Aktion Naturschutz“ ins Leben gerufen und eine Vielzahl von langfristigen Projekten initiiert, um der fortschreitenden Ausrottung von Arten entgegen zu wirken“, erklärt die Artenschutzkuratorin, Julia Trillmich. Die Brisanz der Thematik erfordert es, das allgemeine Bewusstsein für den Arten- und Umweltschutz zu sensibilisieren. Bedrohte Tierarten benötigen zum Überleben gezielte Hilfe. Finanzielle und logistische Unterstützung erhalten seit 2008 drei Artenschutzprojekte vom Zoo Magdeburg. Spendensammlungen des Zoos brachten insgesamt 8000 Euro ein, die zu 100 Prozent den Projekten zu gute kommen. Die beiden Artenschutzexperten Thomas Göttert (Humboldt Universität zu Berlin) und Stefan Görlitz (Freie Universität Berlin) stellten bei der heutigen Pressekonferenz zwei Projekte vor. Die Notwendigkeit des Schutzes der Spitzmaulnashörner in Namibia und der Humboldtpinguine in Chile belegten die Referenten mit Fakten und persönlichen Erlebnisberichten. Die schwarzen Frackträger – die Humboldtpinguine in Chile - sind längst in Not. Der rasante Abbau von Guano (besteht hauptsächlich aus den Exkrementen von Pinguinen, Dungmaterial) führt zu immer weniger Nistgelegenheiten, Touristen stören ihr Brutgeschäft und die Meere sind stark abgefischt, so dass die Nahrungssuche immer schwieriger wird. Der Vortrag von Stefan Görlitz verdeutlichte die Situation der Humboldtpinguine im Freiland. Zur Rettung des Vogels im Frack engagiert sich der Verein „Shenisco“ in Chile gemeinsam mit dem Zoo Magdeburg. Thomas Göttert erforscht Spitzmaulnashörner in Namibia. Die Untersuchung von Thomas Göttert ist Teil des „Etosha Pufferzonenprojektes“ unter der Leitung von Professor Zeller (Lehrstuhl für Spezielle Zoologie, Humboldt Universität zu Berlin). Seit 2008 unterstützt der Zoo Magdeburg ein Schneeleoparden-Schutzprojekt in Indien, um für das Überleben dieser imposanten Großkatze einen Teil beizutragen. Ein Kinderbuch über Schneeleoparden für Schulkinder sowie Umweltbildungsmaterial wurde mit Hilfe des Zoos im nordindischen Spiti Valley in der Himachal Pradesh Region entworfen, gedruckt und verteilt. Arbeitsplätze für Seminarleiter und Ranger entstehen vor Ort, die Aufklärungsarbeit über Schneeleoparden leisten. Der „Viehdieb“ Schneeleopard ist immer noch von der Ausrotunng bedroht. Mit der „Aktion Naturschutz“ engagiert sich der Zoo Magdeburg auf internationaler Artenschutzebene und trägt seinen Beitrag im Kampf gegen das globale Artensterben bei. Die Spendenkonto-Nummer ist unter der Tel. Nr.: 0391/28 09 00 abrufbar.

Vogelpark Herborn, 20.10.08
Der Vogelpark als Informationszentrum für Nachhaltigkeit und Naturschutz

Aktuell gibt es in einem Teil der Medien Informationen über sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich alarmierende Studien, die leider in großen Teil der Bevölkerung gerade vor dem Hintergrund der derzeit viel diskutierten Finanzkrise nur sehr wenig Beachtung finden. Gemäß dem Bildungsauftrag unseres Vogelparks als außerschulischer Lernort und im Sinne der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie haben wir uns deswegen kurzfristig entschlossen, am kommenden Sonntag im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Der Natur auf der Spur“ bei den um 11.30 und 15.00 Uhr stattfindenden Führungen über diese aktuellen Erkenntnisse zu informieren. Wir hoffen dadurch dazu beizutragen, dass Problemfelder wie die Überfischung der Meere oder die Abholzung der Regenwälder mit letztlich auch wirtschaftlich verheerenden Auswirkungen auf die menschliche Gesellschaft ebenso stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangen wie die Ausrottung der Amphibien oder gar der nächsten Verwandten des „weisen“ (???) Homo sapiens, der Menschenaffen. Dieses Engagement geschieht auch unter dem von dem berühmten Frankfurter Zoologen Bernhard Grzimek propagierten Motto: „Es lohnt nicht über die Dunkelheit zu klagen, wenn ich nicht wenigstens ein kleines Licht anzünde!“.

Zoologischer Garten Berlin, 20.10.08
Erstes Vikunja-Fohlen seit mehr als 10 Jahren!

Am Nachmittag des 14. Oktobers sammelte sich eine Menschentraube vor dem Freigehege der Vikunjas, um die erste Geburt eines Jungtieres nach mehr als einem Jahrzehnt der Zuchtpause live mitzuerleben. Genau eine Woche nach diesem ungewöhnlichen aber höchst erfreulichen Ereignis kann das feinwollige Fohlen offiziell vorgestellt werden; denn sein Entwicklungszustand ist hervorragend. Auch in der freien Wildbahn, den Hochebenen der Anden, sind Vikunjajungtiere im Stande, der Herde schon am 2. Lebenstag zu folgen. Das jüngste zoogeborene Hengstfohlen trägt den Namen „Antonio“ und ist das Zuchtprodukt engster tiergärtnerischer Kooperation von Zoo und Tierpark. Mutter „Anni“ wurde im Jahr 2000 im Tierpark geboren, Vater „Eugen“ vor 4 Jahren in München. Im Sommer des letzten Jahres durfte er zunächst die Stuten im Tierpark decken, bevor er als Leihgabe drei Monate lang in den Zoo zog, um sich mit den zwei hiesigen Stuten zu paaren. Nach diesem „Seitensprung“ übersiedelte er wieder in den Tierpark, wo er im Familienverband mit seinen dort geborenen diesjährigen Nachkommen und deren Müttern lebt. Um das Vikunja, das kleinste Neuweltkamel, stand es vor gut 30 Jahren sehr schlecht, als in den südamerikanischen Andenstaaten insgesamt nur noch etwa 6000 Individuen lebten. Durch strenge Schutzmaßnahmen hat sich der Bestand soweit erholt, dass die Gesamtpopulation schätzungsweise wieder mehr als 300 000 Tiere umfasst. Die Vikunja-Haltung in Menschenobhut findet Niederschlag in einem internationalen Zuchtbuch, und für die europäische Zoopopulation wurde ein Erhaltungszuchtprogramm eingerichtet.

Thüringer Zoopark Erfurt, 20.10.08
„Abenteuer südliches Afrika - in vier Wochen durch fünf Länder im Truck und Zelt unterwegs“ - Zoovortrag

Am Freitag, dem 24.10.2008 findet 19.00 Uhr im Atrium der Stadtwerke Erfurt GmbH der 57. Zoovortrag mit dem Thema „Abenteuer südliches Afrika - in vier Wochen durch fünf Länder im Truck und Zelt unterwegs“ statt. Die Referenten Frau Dagmar Kolbeck und Herr Dr. Jürgen Kurth berichten mit einer Dia-Show und Videosequenzen über ihren Trip quer durch Afrika. Die Tour startete an den Victoriafällen des Sambesi an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia und führte über Botswana und Namibia nach Kapstadt in Südafrika. Sie erwartet eine hochinteressante Reisebeschreibung über die Victoriafälle, über den Chobe-Nationalpark mit einer der größten Elefantenpopulationen sowie das weltgrößte Binnendelta im einzigartigen Okavango-Becken mit seiner atemberaubenden Tierwelt. Des Weiteren erfahren sie wissenswertes über den Etosha-Nationalpark, die Nambiwüste und den Fisch-River-Canyon in Namibia. Auch der Besuch einer Gepardenfarm, einer Seehund- und einer Pinguinkolonie wurden auf Bildern festgehalten. Freuen sie sich also auf einen kurzweiligen Vortrag mit interessanten Bildern der Flora und Fauna des südlichen Afrikas.

Hamburger Tierpark Hagenbeck, 20.10.08
Bau des Lindner Park-Hotels Hagenbeck in Hamburg

Hagenbeck - der weltbekannte Name steht für revolutionäre Zooarchitektur und moderne Tiergartenbiologie. Der traditionsreiche Tierpark ist der erste Erlebnis-Zoo schlechthin. Das Familienunternehmen besetzt zudem einen Sonderplatz in der Zoolandschaft - als einziger Zoo, der für den laufenden Betrieb keine Zuschüsse aus Steuergeldern erhält. Im Jahr 2007 schuf Hagenbeck die Basis für weitere Standbeine, die den Erhalt des denkmalgeschützten Tierparks sichern sollen: Das neue Erlebnis-Aquarium mit Tropen-Welt ist konzipiert als ein ganzjähriger Besucher-Magnet und gleichzeitig moderner Veranstaltungsort für bis zu 750 Personen. Ab 2009 soll auch das Linder Park-Hotel Hagenbeck seinen Beitrag zur Erhaltung des Tierparks leisten. Hagenbeck steht mit 2 Millionen Gästen pro Jahr an der Spitze der Hamburger Freizeitangebote und wird mit der Kombination Events, Hotel, Tierpark und Aquarium eine neue Liga in der Freizeitbranche erreichen. Im ersten Tierpark-Themen-Hotel (158 Zimmer, Vier-Sterne) der Welt erlebt der Reisende auf fünf Etagen eine Expedition durch drei Kontinente. Die Reise beginnt bereits im Lobbybereich, der den im 19. Jahrhundert geprägten Kolonialstil aufgreift. Per Schiff - der Lift ist wie eine Schiffskabine gestaltet - geht es weiter nach Afrika in das erste und zweite Stockwerk. Dort sind die Zimmer afrikanisch angehaucht. Materialien, Möbel und die Dekoration aus Einzelstücken und Antiquitäten erinnern an die Zeit, als sich Forscher aufmachten, den schwarzen Kontinent zu entdecken. Individualität wird auch bei der Gestaltung der Asien-Zimmer (3. und 4. Etage) und des Themas Arktis in der 5. Etage groß geschrieben. Auf der Letzteren befindet sich der wohl ungewöhnlichste Wellness-Bereich, der jemals gestaltet wurde.

Zoologischer Garten Berlin, 18.10.08
Mit der Flasche aufgezogener Bartschwein-Frischling zieht ins Schweinehaus

Wilde Schweine sind derzeit in vielen städtischen Randgebieten ein Reizthema für die dortige Bevölkerung. Stellenweise wird sogar ihr Abschuss gefordert. Anders hingegen steht es um die im Berliner Zoo lebenden Verwandten unseres heimischen Schwarzwildes, die Borneo-Bartschweine. Weil es sich bei Ihnen um eine Rarität in Menschenobhut handelt, werden sie besonders gehegt und gepflegt. Die Mitglieder der 5-köpfigen Rotte sind jedoch mittlerweile in ein Alter gekommen, in dem die Aufzucht des Nachwuchses nicht mehr gelingt. Nur noch eine altersschwache Bache hatte zuletzt Jungtiere geboren, sie aber nicht großziehen können. Dies war Grund dafür, ihre letzten am 28.8. geborenen Frischlinge abzunehmen und die Handaufzucht zu versuchen. Leider überlebte nur eines der beiden männlichen Wurfgeschwister. Doch dies ist nun fit genug, um aus dem ruhigen Bereich hinter den Kulissen in einen eigenen Tagesstall im Schweinehaus umzuziehen. Der Frischling „als neuestes Borneo-Bartschwein“ wird von den Tierpflegern „Neo“ gerufen. Während der ersten 3 Lebenswochen erhielt das kleine Schwein rund um die Uhr im 2-Stunden-Rhythmus die Flasche. Sich gegenseitig abwechselnd verbrachten Björn Bonenberger und Veronika Quade die Nächte mit dem im Aufzuchtsraum für Greifvögel untergebrachten Jungtier. Nach 40 Tagen hatte das mit 724 g zur Welt gekommene Minischwein sein Gewicht vervierfacht und wurde auf Milchbreinahrung umgestellt. Diesen Brei, versehen mit schweinetypischem Mixfutter, erhält es jetzt mehrmals täglich im Schaubereich des Schweinehauses. Da es nach dem Verlust seines Bruders zunächst sehr unglücklich war, musste das Schweinchen besonders fürsorglich behandelt werden, ohne es aber zu sehr an den Menschen zu gewöhnen. Aus diesem Grund wird es mit Stoffkameraden zum Spielen versorgt, die es regelmäßig in seinem Wassertrog badet. Ihren Namen verdanken die südostasiatischen Bartscheine dem auffälligen Backenbart, der insbesondere die erwachsenen Keiler ziert. In ihrer Heimat durchpflügen die bis zu 100 Tiere starken Rotten den tropischen Regenwald, Sekundärgehölze und die Mangrovenzone der Küsten. In Europa sah man sie zunächst nur im Berliner Zoo, von wo aus ? in den guten Zuchtjahren der Vergangenheit ? Tiere nach Magdeburg, München und Großbritannien gesandt werden konnten. Jetzt droht die Art allerdings wieder aus den Zoos zu verschwinden.

Tiergarten Schönbrunn, 17.10.08
Orang Utan-Weibchen verstorben

Heute Mittag ist im Tiergarten Schönbrunn das Orang Utan-Weibchen Sandra im Alter von 28 Jahren bei einer Untersuchung verstorben. Das Tier wurde am Vormittag wegen Atembeschwerden und eines leicht vergrößerten Kehlsacks in veterinärmedizinische Betreuung überstellt. Während der Narkose kam es plötzlich zu einem Herzstillstand. Das genaue Ergebnis der pathologischen Untersuchung wird nächste Woche vorliegen. Um den durch die plötzliche Abwesenheit eines Gruppenmitglieds verstörten Orang Utans Ruhe zu gönnen, bleibt das Affenhaus am Wochenende geschlossen.

Zoo Augsburg, 17.10.08
Eine späte Tiergeburt in diesem Jahr und neue Tierart im Augsburger Zoo

Es hat fast 10 Jahre gedauert, bis endlich wieder ein Onager im Augsburger Zoo geboren wurde. Und wichtig ist dieser Nachwuchs für den Erhalt dieser Art in jedem Fall. Diese Halbesel, die im Freiland nur noch in ganz wenigen Stückzahlen im Iran vorkommen werden auch nicht häufig in Zoos gehalten. Und so freut sich der Zuchtbuchführer über jeden Nachwuchs – wie natürlich auch der Augsburger Zoo, besonders wenn der kleine Hengst schon so gut zu Fuß ist. Und vielleicht wird die ganze Freude verdoppelt, denn aller Wahrscheinlichkeit nach ist noch eine Stute tragend. Möglicherweise kommt in diesem Jahr noch ein zweites Fohlen auf die Welt. Eine neue Tierart ist außerdem vor einigen Tagen in den Augsburger Zoo eingezogen: ein junges Pärchen Amurkatzen bewohnt jetzt wieder das ehemalige Manulgehege genau gegenüber von den Onagern. Die Ginsterkatze, die über die wärmere Jahreszeit die Anlage nutzen konnte, ist wieder in ihr Quartier in das Tigerhaus gezogen. Während die Amurkatze, die aus Sibirien und der Mongolei kommt mit den niedrigen Temperaturen naturgemäß kein Problem hat. Der Tierpark Aschersleben hat im Mai einen Wurf von fünf Jungen gehabt und gab ein Pärchen davon an den Augsburger Zoo. Bleibt zu hoffen, dass sie sich nicht so rar machen, wir die Ginsterkatze, die immer nur an der Dschungelnacht für die Besucher zu sehen war.

Wisentgehege Springe, 17.10.08
Von Tuten und Blasen jede Menge Ahnung - Das Wisentgehege Springe feiert das 25. Hubertusfest

Ministerpräsident Christian Wulff und Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen planen einen Besuch, denn am 25. und 26. Oktober 2008 ist es so weit: Das Wisentgehege Springe feiert das 25. Hubertusfest – ein großes Jubiläum und ein würdiger Anlass, sich einmal ordentlich den Marsch blasen zu lassen. Natürlich bietet das Wisentgehege neben den Jagdhornbläsern viele andere wilde Sachen. Über 80 Aussteller stoßen ins gleiche Horn und präsentieren spannende Themen rund um Natur und Naturschutz. Das bedeutet buntes Treiben und strahlende Gesichter bei kleinen und großen Naturfreunden, die zusätzlich beflügelt werden von atemberaubenden Greifvogel-Darbietungen. Inzwischen hat es sich ja fast zur Tradition entwickelt, dass der Falkenhof zum Hubertusfest mit einer neuen Überraschung aufwartet. Sogar Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, der für das 25. Hubertusfest die Schirmherrschaft übernommen hat, beabsichtigt, sich am Sonntag um 11.00 Uhr bei einem Hubertusfestbesuch vom fliegenden Personal auf dem Falkenhof begeistern zu lassen. Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen wird im Rahmen des Hubertusfestes am Samstag um 14.00 Uhr in der Nähe des Duellplatzes einen Informationspavillon zum Thema Wald und Insekten einweihen und an die Besucher übergeben. Erstmalig ist die Rettungshundestaffel als Aussteller zu Gast. An beiden Tagen um 13.30 Uhr wird eine Präsentation der Rettungshundestaffel auf dem Falkenhof zu sehen sein. Speisen, Getränke und Naturprodukte laden zum unbändigen Schlemmen ein und große Wildbretverlosungen sorgen für weitere Gaumenfreuden. Traditionell gibt es dann am Sonntag um 12 Uhr die Hubertusmesse unter den alten Eichen am Duellplatz. Das 25. Hubertusfest ist in diesem Jahr nicht das einzige Jubiläum im Wisentgehege. Die Springer Wisentzucht feiert ihr 80-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass informiert zum Hubertusfest eine große Bildtafelausstellung über die Geschichte, die Entwicklung und die aktuellen Schwerpunkte des beliebten Wildgeheges. Es gelten die regulären Eintrittspreise. Einlass ist jeweils ab 10 Uhr – außer für Besucherhunde. Die müssen leider draußen bleiben. Mehr Infos zum Wisentgehege Springe gibt es unter www.wisentgehege-springe.de bzw. telefonisch unter 05041-5828.

Zoologischer Garten Frankfurt, 17.10.08
Der neue Gorilla-Mann VIATU stellt sich vor

Am 17.10.2008 betritt der in Basel geborene Gorilla-Mann VIATU das erste Mal das Innengehege der Gorilla-Anlage und zieht somit in den Borgori-Wald im Zoologischen Garten Frankfurt ein. "Mit VIATU erhält der Zoologische Garten Frankfurt einen Gorilla-Mann mit Charakter", freut sich Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt. "VIATU wird sicher ein würdiger Nachfolger von MATZE". VIATU wurde am 20.12.1998 im Zoo Basel geboren und lebte seither in seiner Geburtsgruppe. Aufgrund genetischer und populationsbiologischer Überlegungen wurden dem Frankfurter Zoo vom Koordinator des Gorilla-EEPs (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) insgesamt drei junge Gorillamänner als zukünftige Haremsführer der Frankfurter Gorillagruppe vorgeschlagen. "Unsere Entscheidung fiel auf VIATU wegen seiner ausgesprochen guten Sozialisierung in seiner bisherigen Familie im Zoo Basel", erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die Erwartungen an VIATU sind hoch, tritt er doch die Nachfolge des bei den Frankfurter Zoobesuchern äußerst beliebten und vor kurzem verstorbenen Silberrückens MATZE an. MATZE hatte 18 eigene Kinder und war der älteste züchtende Gorilla-Mann weltweit. Seine Zeugungsfähigkeit hat der zukünftige Haremsführer VIATU aber bereits bewiesen, denn 2005 kam seine Tochter CHELEWA in Basel zur Welt. VIATU hatte sich damit über die in Gorillakreisen geltenden Regeln hinweggesetzt, denn er hätte sich eigentlich als sogenannter Schwarzrücken dem Silberrückenmann, dem das alleinige Paarungsrecht zusteht, unterordnen müssen. VIATU ist also ein sicherer Zuchtmann und hat damit beste Voraussetzungen, das große Erbe von MATZE anzutreten. VIATU wurde von Mitarbeitern des Zoologischen Gartens Frankfurt per Autotransport von Basel nach Frankfurt gebracht. Zur Eingewöhnung wird VIATU im Borgori-Wald zunächst einzeln in der kleineren der beiden Gorilla-Innenanlagen untergebracht und gepflegt. Die endgültige Zusammenführung der Gorilla-Gruppe ist abhängig vom Verhalten der einzelnen Tiere, und es kann nicht vorhergesagt werden, wie lange dies dauert. "Jedenfalls machen wir keinerlei Zeitdruck, unsere Gorillas müssen sich in Ruhe kennenlernen", betont Niekisch.

Tierpark Chemnitz, 16.10.08
Ferienangebote im Tierpark und Wildgatter

In den Herbstferien gibt es wieder Kurzführungen im Tierpark. Neu in diesem Herbst: Schaufütterungen im Wildgatter. Während der Herbstferien gibt es wieder Kurzführungen im Chemnitzer Tierpark. Täglich um 14 Uhr kann man Interessantes und Wissenswertes zu einer bestimmten Tiergruppe erfahren. Die Pfleger berichten über ihre Schützlinge und beantworten auch Fragen. Treffpunkte und welche Tiergruppe jeweils auf dem Plan steht, dass erfahren Besucher an der Kasse bzw. im Internet unter www.tierpark-chemnitz.de >News. Start ist am Samstag, den 18. Oktober bei den Huftieren und am Sonntag, den 19. Oktober ist Führung im Vivarium. Herbstzeit ist auch ganz besonders Wildgatterzeit, dem im Oktober ist Brunftzeit bei den Damhirschen und im November Paarungszeit bei den Wildschweinen. Erstmals gibt es in diesem Jahr im Wildgatter Schaufütterungen: Am 20., 22., 24., 27. und 29. Oktober um 11 Uhr können Besucher die Fütterung der Wölfe, am 21., 23., 28. und 30. Oktober, 11 Uhr der Mufflons und 11.15 Uhr der Wildschweinen beobachten. Die Tierpfleger beantworten auch gern die Fragen der Zuschauer vor Ort.

Zoo Dortmund, 16.10.08
Tierisches Halloween: Grusel und Gespenster im Zoo Dortmund

Am Tag der Geister- und Gruselfans, dem 31. Oktober, lädt der Zoo Dortmund ein, Halloween in tierischer Atmosphäre zu erleben. Der Zoo wird am Freitag bis 21 Uhr geöffnet bleiben und ab 14 Uhr verschiedene Kinderaktivitäten (teilweise gegen Entgeld) anbieten, wie beispielsweise Gruselschminken, Maskenbasteln, Dosenwerfen oder Halloween-Kürbis-Schnitzen. Außerdem gibt es noch weitere schaurige Überraschungen und auch das Angebot an Speisen und Getränken wird dem Thema des Tages angepasst sein. Zahlreiche Beschäftigte des Zoos freuen sich auf die kleinen Gäste. Sie werden unter anderem mystische Geschichten mit und über Tiere erzählen und die Kinder auf einem vorgegebenen Rundweg begleiten. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Es gelten die ganz normalen Eintrittspreise. Weitere Infos zum Zoo gibt’s im Internet unter: www.zoo.dortmund.de

Tiergarten Nürnberg, 16.10.08
Wieder Vorstellungen im Delphinarium

Im Delphinarium im Tiergarten Nürnberg finden ab Samstag, den 18. Oktober 2008 wieder täglich mindestens zwei kostenpflichtige Vorstellungen statt. Mit dem Ende der bayerischen Herbstferien beginnt im Delphinarium der Winterzeitplan. Ab Montag, den 10. November bis zum 19. Dezember 2008 werden an allen Wochentagen täglich zwei öffentliche Trainingseinheiten anstatt der regulären Vorstellungen durchgeführt. Das Delphintraining ist im normalen Eintrittspreis des Tiergartens enthalten. An den Wochenenden und in den bayerischen Weihnachtsferien (22.12. 2008 bis 5.1.2009) finden weiterhin Vorstellungen statt. Die genauen Zeiten für die Vorstellungen und für das öffentliche Training sind im Internet zu finden unter www.tiergarten.nuernberg.de oder telefonisch zu erfragen unter Tel. 0911/54 54 6.

Zoo Krefeld, 16.10.08
Krefelder Zoo feiert den 3. Forschertag mit buntem Programm

Richtfest, Froscholympiade und Rallye zum Forscher des Tages: Familien aus Krefeld und Umgebung erwartet am Sonntag, 19. Oktober, im Krefelder Zoo am 3. Forscher- und Artenschutztag von 11 bis 17 Uhr ein buntes Programm. Abwechslungsreiche Aktionen bieten spannende Unterhaltung für die ganze Familie. Feierlich wird es um 11 Uhr beim Richtfest des Forscherhauses. Zimmermann Günther Thoeren wird im Garten des Alten Bauernhauses am Rohbau zum neuen Gebäude einen Richtspruch in Anwesenheit der Zoofreunde sprechen. Jeweils fünf Familien können bei einer Froscholympiade um 12 und um 14.30 Uhr gegeneinander um umfangreiche Preise antreten. Die Disziplinen umfassen: Quaken, Weitsprung und Frösche schnappen. Wissenswertes rund um die Bionik – Naturtechnik, die begeistert – gibt es am Infostand direkt nebenan zu sehen. Erstmals dabei sind der Geologische Dienst des Landes NRW mit Fossilien und die Wasserwerkstatt des Umweltzentrums vom Hülser Berg. Wolle aus dem Fell der Krefelder Zoo Alpakas wird direkt am Gehege gesponnen. Der Umweltbus „Lumbricus“ der Natur- und Umweltschutzakademie des Landes NRW bietet in seinem Labor Bodenuntersuchungen auf Kleinstlebewesen an. Im Vogelhaus präsentiert Zootierarzt Martin Straube ein Fledermausquiz und bietet allerlei Infos rund um die Kobolde der Nacht an. Kleine Forscher können wieder am Gewinnspiel um den Titel „Forscher des Tages“ teilnehmen. An sechs Ständen gilt es Fragen zu beantworten oder an einem Quiz teilzunehmen und jeweils einen der Teilnahmestempel zu erhalten. Wer alle Stempel zusammengetragen hat, kann um 16 Uhr an der Verlosung teilnehmen. Der Zoo hat von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Familienkarten kosten 13 oder 20 Euro.

Zoo Duisburg, 16.10.08
Die Sensation ist perfekt: zweite Gorillageburt!

Zoo Duisburg wird zum Gorilla-Kindergarten. Die Gorilla-Nachrichten nehmen kein Ende: erneut dreht sich am Kaiserberg alles um die sanftmütigen Menschenaffen, denn keine 10 Wochen nach der sensationellen Geburt des ersten Jungtieres in der Geschichte des Zoo Duisburg durch die erstgebärende 12jährige Safiri hat erneut ein Gorillaweibchen ein gesundes Baby zur Welt gebracht! Dieses Mal ist Vizuri die glückliche, ebenfalls erstgebärende Mutter. Quadratisch, praktisch, gut. Der bekannte Werbespruch einer Süßigkeiten-Firma trifft auch für die 1995 im Zoo Zürich geborene und seit 6 Jahren im Zoo Duisburg lebende Vizuri zu, schließlich ist sie – von den Körperproportionen her betrachtet – der „kompakteste“ unter den Duisburger Gorillas. Am Ende der Tragzeit, die auch bei den mit uns nahe verwandten Menschenaffen gut 9 Monate beträgt, hatten sich nicht nur die Pfleger immer wieder augenzwinkernd Sorgen gemacht, wie viele Babygorillas denn aus dem prallen Bauch wohl kommen mögen? Am gestrigen Mittwoch schließlich war es dann soweit. Und es lief eine Wiederholung dessen ab, was die Zooverantwortlichen bei Safiri erleben durften: eine Bilderbuchgeburt, bei der es nichts anderes zu tun gab, als einfach zuzuschauen und sich daran zu erfreuen. Anthropomorphismen sind unter Fachleuten nicht unbedingt gerne gesehen, aber hier darf zu Recht behauptet werden, dass sich Stolz und Freude auch in den Gorillagesichtern breit machten. Einen großen Vorteil hatte Vizuri sicherlich, auch wenn sie mit ihrer eigenen Schwangerschaft selbst am meisten beschäftigt war: die Gruppe war stets zusammen, auch als Safiri gebar. Vizuri konnte sich so jede Einzelheit einer Geburt, das anschließende Handling des Babys sowie die ersten Wochen der Aufzucht aus unmittelbarer Nähe anschauen und daraus für sich und ihr eigenes Jungtier lernen. Besser hätte es aus Sicht der Mitarbeiter nicht laufen können! Das dritte Weibchen im Bunde – Momo – macht überhaupt keine Anstalten, eifersüchtig zu werden. Sie rutscht derzeit in eine doppelte Tantenrolle, die sie sehr beschäftigen wird. Kontakt zu Vizuris Jungtier hatte sie wenige Zeit nach der Geburt aufgenommen. Wer weiß, da der Vater der beiden Babys, Noch-Schwarzrücken Mapema, auch Momo deckt, wird im Jubiläumsjahr des Zoo Duisburg (75jähriges Bestehen) der jetzt entstandene Gorilla-Kindergarten vielleicht komplett???

Wildpark Lüneburger Heide, 16.10.08
Der Wildpark Lüneburger Heide trauert um „Flocke“,

Deutschlands bekannteste Polarwölfin ist tot. Die durch Medien, Bücher und Fernsehbeiträgen berühmte Wölfin ist gestern Nachmittag im Alter von 11 Jahren unerwartet gestorben. Die Obduktion hat ergeben, dass eine Magendrehung mit Perforation der Magenwand den blitzschnellen Tod verursachte. Tanja Askani, die das Tier mit der Flasche aufgezogen hatte, fand "Flocke" während des täglichen Wolfsvortrags leblos im Gehege. Es war der erste Wolf den Tanja Askani per Hand aufgezogen hat und der Grundstein für die beiden Wolfsrudel im Wildpark Lüneburger Heide. Ihr Herz hing aus diesem Grund ganz besonders an ?Flöckchen? wie Tanja die weiße Wölfin zärtlich nannte. Über ihren großen Schmerz helfen ihr die sechs anderen, ebenfalls von ihr handaufgezogenen Wölfe. Durch Vorträge, Lesungen, Bücher und Fernsehbeiträge sind die Tiere weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Tanja Askani gibt damit ihre Erfahrungen und ihr Wissen an Interessierte weiter um das Verständnis für den Wolf zu wecken.

Zoo Landau, 16.10.08
„Regardez les dromadaires“

Nicht nur für unsere Nachbarn im Elsass: Zooführung in französischer Sprache! Nicht nur für unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden Frankreich bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 26.10.08 um 14.00 Uhr wie jedes Jahr unsere beliebte Zooführung in französischer Sprache an. Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in französischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen. Interessant ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit französischen Fremdsprachenkenntnissen, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen! Es ist der übliche Eintrittspreis zu zahlen, die Führung an sich ist kostenlos. Treffpunkt: 14:00 Uhr an der Zookasse des Landauer Zoos.

Zoo Landau, 16.10.08
Waldgeisternacht im Zoo am Freitag, den 31.10.08

Ein spannendes Abenteuer für Kinder ab acht Jahren wartet. Schaurige Rufe, seltsame Tiere und faszinierende Gerüche .. diese fremdartige Welt können Kinder in der Waldgeisternacht am 31.10. 08 im Zoo Landau erleben. Wir verwandeln uns in „Waldgeister“ (Lemuren) und meistern das Leben im geheimnisvollen Regenwald. Nach Spiel, Spaß und Spannung stärken wir uns mit selbst gekochtem Essen und lassen den Abend mit Geschichten am Lagerfeuer ausklingen. Die Veranstaltung dauert von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr, im Kostenbeitrag von 10 Euro sind Essen, alle Bastelmaterialien und Zooeintritt enthalten. Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung in der Zooverwaltung unter Tel.-Nr. 06341-89 82 29 bis zum 29. Oktober 2008 möglich. Anmeldung ab sofort möglich Alle Teilnehmer sollten warme Kleidung mitbringen.



Natur- und Artenschutz – Meldungen

Allgäuer Zeitung - 22. Okt. 2008
Einsatz für seltenes Tier gewürdigt
Mit der «Medaille für Friede und Freundschaft unter den Nationen» ist in Anerkennung ihrer Arbeit für Vietnam die Ottobeurerin Dr. Roswitha Stenke in Hanoi ausgezeichnet worden. Nach achtjähriger Tätigkeit für den Artenschutz im Nationalpark Cat Ba wurde ihr diese Auszeichnung der Vietnamesischen Union der Freundschaftsorganisationen durch Dr. Nguyen Van Thanh, Vizepräsident des Volkskomitees Hai Phong Stadt in einer Feier überreicht. Seit dem Jahr 2000 widmete sich Roswitha Stenke dem Schutz der Cat Ba Languren und der Erhaltung ihres Lebensraumes. Getragen wurde ihr Projekt zum Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Art von der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) und vom Allwetterzoo Münster. Nach ihrer jahrelangen Aufklärungsarbeit in den Kommunen und bei Entscheidungsträgern auf allen politischen Ebenen zieht die Biologin nach acht Jahren intensiver Bemühungen Bilanz: «Der Langur mit dem goldenen Kopf wurde zum Symbol für Cat Ba und Hai Phong, aber auch zum Politikum».

epochtimes.de - 17.10.2008
Aal ist Fisch des Jahres 2009 - Erheblicher Rückgang beim Bestand – Wahl soll auf Gefährdung hinweisen
Der Aal ist der Fisch des Jahres 2009. Mit der Wahl soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Bestände fast im gesamten Verbreitungsgebiet erheblich zurückgegangen sind, wie das Bundesamt für Naturschutz und weitere Verbände am Freitag mitteilten. Sie forderten einen besseren Schutz. Die Gründe für den Bestandsrückgang seien vielfältig und nicht ausreichend geklärt. Eine Ursache sei neben natürlichen Einflüssen auch die weltweite Nachfrage nach Aal und die Verbauung der Gewässer. Zusätzlich zu den vom Menschen verursachten Gefahren hat der Aal auch biologische Feinde wie den Schwimmblasenwurm oder das Herpesvirus, wie es in der Mitteilung weiter hieß. Wissenschaftler untersuchten zudem, ob klimatische Veränderungen Einfluss auf die Dezimierung hätten. Seit 1998 steht der Aal auf der Roten Liste gefährdeter Arten. In Europa gibt es zudem ein Rettungsprogramm. Der Aal ist mit seinem schlangenförmigen und langgestreckten Körper unverwechselbar. Er lebt auf dem Grund unter Steinen, im Schlamm oder in Spalten und ernährt sich vorwiegend von Würmern, Krebsen, Insektenlarven und von anderen Fischen. Die Tiere schlüpfen im Atlantik nahe den Bahamas. Mit dem Golfstrom treiben die Larven nach Osten und erreichen nach etwa drei Jahren die europäischen Küsten.

spiegel.de - 18.10.2008
Panda-Pappkameraden
Panda-Alarm in der Nähe des Eiffelturms: 1600 Pandabären hat der WWF (World Wildlife Fund) am Samstag in Paris ausgewildert - sie sind allerdings nur aus Pappmaché. Jeder Pappkamerad steht für ein echtes Tier. Denn weltweit gibt es lediglich noch rund 1600 Pandas, die Tierart wurde als bedroht eingestuft. Zugleich ist der Pandabär das Wappentier des WWF, der 1961 gegründet wurde und zu den größten internationalen Naturschutzorganisationen zählt.

spiegel.de - 16.10.2008
Impfung könnte rote Eichhörnchen retten
In Großbritannien sterben immer mehr rote Eichhörnchen: Ihre aus den USA eingeschleppten grauen Artgenossen infizieren sie mit Pockenviren. Doch statt die grauen Nager zu keulen, könnte eine Impfung die roten Tiere retten. Ein friedliches Nebeneinander gibt es kaum: Während sich graue Eichhörnchen in Großbritannien massenhaft ausbreiten, nimmt die Zahl ihrer roten Artgenossen rasant ab. Auf gerade einmal 211.000 wird die Zahl der einheimischen roten Nager dort noch geschätzt, von den aus den Amerika eingeschleppten grauen gibt es in Großbritannien mittlerweile über 2,7 Millionen. Schuld ist eine Pockenerkrankung, eine Infektion mit Parapoxviren. Diese tragen die grauen Eichhörnchen in sich, erkranken aber nicht daran - im Gegensatz zu den roten, die nach einer Ansteckung mit den Pockenviren meist sterben. Jetzt haben britische Zoologen allerdings eine natürliche Abwehr bei einigen der einheimischen Tiere gefunden, wie die Webseite der BBC berichtet. Demnach hat eine Gruppe um Tony Sainsbury vom Institute of Zoology in London 500 tote Eichhörnchen zwischen 1993 und 2005 untersucht und ihre Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift "EcoHealth" publiziert. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, wie sich die Pockenviren verbreiten. Dabei überprüften sie, wie sich die Tiere gegen die Erreger wehren. "Bis vor kurzem hatten wir bei roten Eichhörnchen nie Antikörper gegen die Viren gefunden", sagte Sainsbury der "BBC". Doch nun entdeckten die Forscher bei acht Nagern solche Antikörper. "Sie müssen irgendwann Kontakt mit den Viren gehabt haben", sagte Sainsbury. "Entweder haben sie die Krankheit gar nicht bekommen oder sie wurden krank und haben sich erfolgreich gegen die Erreger gewehrt." Das stimmt den Wissenschaftler zuversichtlich: Weil die Tiere in der Lage sind, Antikörper zu bilden, mache es Sinn, nach einem Impfstoff zu suchen.

wissenschaft-online.de - 17.10.2008
Überlebenshoffnung für rotes Eichhörnchen
Die stark vom Aussterben bedrohten roten Eichhörnchen Großbritanniens könnten doch überleben, hoffen Anthony Sainsbury von der Zoological Society of London: Offenbar sind einige Vertreter von Sciurus vulgaris mittlerweile immun gegen das normalerweise zum Tode führende Parapoxvirus, welches in der Population grassiert.
Zur größten Bedrohung des roten Eichhörnchens war sein eigener Verwandter geworden, das das ursprünglich aus Nordamerika stammende Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) . Es war seit Ende des 19. Jahrhunderts in England und Norditalien ausgesetzt worden und verdrängte Sciurus vulgaris erfolgreich: Der graue Neuankömmling ist größer, robuster und weniger wählerisch bei der Nahrungssuche und stiehlt darüber hinaus seinen roten Verwandten deren Nahrungsvorräte. Zudem trugen viele Grauhörnchen das Parapoxirus ohne selbst zu erkranken. Der Erreger aus der Familie der Pockenviren infizierte und tötete aber die roten Eichhörnchen und schienen das Ende des seit 10 000 Jahren in Europa beheimateten Nagers einzuleiten. Nun wiesen Sainsbury und Kollegen aber Antikörper gegen das Virus bei munteren, frei lebenden roten Eichhörnchen nach.

Main Post - 21. Okt. 2008
Luchse: Im Spessart werden sie wieder heimisch
Nicht nur Touristen fühlen sich wohl im Spessart. Auch dem Luchs gefällt's hier. Wieder. Immer öfter begegnen sich Ausflügler und „Pinselohr“ und Förster wie Jäger spürten bereits eindeutige Spuren der scheuen Waldkatze auf. Bei Weibersbrunn, Heigenbrücken und im Kahlgrund hat der Luchs schon seine Pfotenabdrücke hinterlassen. „Die bislang noch sehr geringe Zahl der Tiere können wir leider nicht einmal schätzen“, bedauert Oliver Kaiser vom Biotop-Verbundprojekt Spessart in Gemünden. Man solle den Luchs aber willkommen heißen und nicht als Schädling ansehen. Woher die Tiere kommen, stehe nicht fest. Es könnte sich um sesshaft gewordene Luchse, um Durchzügler oder um aus einem Gehege ausgebüxte Tiere handeln. Keiner wisse es genau. Sicher sei allerdings, dass es auch mindestens einen so genannten Kofferraum-Luchs gab. Der lebte in einem Gehege und wurde bewusst weit davon entfernt ausgesetzt.

derstandard.at - 17.10.2008
Beluga-Bestände vor Alaska erholen sich weiterhin nicht
Die US-Regierung hat die Beluga-Wale vor der Küste Alaskas unweit von Anchorage auf die Liste gefährdeter Arten gesetzt - die dortige Population sei vom Aussterben bedroht. Die Tiere im Cook Inlet müssten verstärkt geschützt werden, um überleben zu können, erklärte die Nationale Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA) am Freitag. Ihre Zahl sei zwischen 1994 und 1998 um 50 Prozent zurückgegangen, und die Populationen "erholen sich noch immer nicht". Damit widerspricht die NOAA einer Einschätzung der Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 22. Okt. 2008
Der gute Fang hat einen Haken
Es ist ein wahrhaft ehrgeiziges Modellprojekt, mit dem der WWF seit einiger Zeit hausieren geht: 1300 Fischer - nicht nur auf Bali, sondern auch in anderen Fischereinationen wie Peru oder Mexiko - konnten während der vergangenen vier Jahre dazu gebracht werden, ihre alten Haken mit der klassischen J-Form durch neue Rundhaken, sogenannte Circle-Hooks, zu ersetzen. Das soll vor allem einem Ziel dienen, dem Schutz der vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröte. Tatsächlich sind die Auswirkungen des Fischfangs auf diese Tierart verheerend. Nach Schätzungen des WWF verenden jedes Jahr 250.000 Meeresschildkröten qualvoll, weil sie in Fangnetze geraten oder aber die an herkömmliche Haken angebrachten Köder schlucken.

Main Post - 16. Okt. 2008
Naturpark Spessart: Die Aufgaben werden immer mehr
Der Verein Naturpark Spessart muss finanziell und personell gestärkt werden. Nur so könnten die vielfältigen Aufgaben bewältigt werden. Das machte Oliver Kaiser vom Biotop-Verbundprojekt Spessart bei der Jahreshauptversammlung deutlich. Kaiser informierte die Vereinsmitglieder sowie die Behördenvertreter, die mit dem Spessart befasst sind, über die Aktivitäten des länderübergreifenden Biotop-Verbundprojekts. Auf Interesse stießen dabei seine Ausführungen über das Vorkommen von Luchsen. Die zunehmende Präsenz habe zur Ausbildung von regionalen Luchs-Beauftragten geführt. Eine Schulung soll demnächst erfolgen. Weitere Informationen zur Raubkatze Luchs gibt es am Freitag, 24. Oktober, bei einer bayerisch-hessischen Tagung in Aschaffenburg.

Welt online - 20. Okt. 2008
WWF: Klimawandel kommt schneller als erwartet
Der Klimawandel kommt laut einem Report der Umweltstiftung WWF schneller und mit dramatischeren Folgen als bisher angenommen. Demnach halten es Wissenschaftler für möglich, dass das sommerliche Packeis der Arktis bis 2040 völlig abschmilzt. Der Meeresspiegel könne statt der bisher geschätzten maximal 60 Zentimeter sogar um mehr als 120 Zentimeter steigen. Die Folgen für Europas Küstenregionen wären katastrophal. Der WWF hat in dem Report neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zusammengefasst und ihn anlässlich der EU-Umweltministertagung veröffentlicht, die am Montag in Luxemburg begann. Für Deutschland wird demnach eine Zunahme der sturmbedingten Schäden um bis zu 37 Prozent erwartet. Der WWF appellierte an die EU-Politiker, ein Klimaschutzpaket vorzulegen, das diesen Namen auch verdiene.

Bönnigheimer Zeitung - 22. Okt. 2008
"Generalwildwegeplan" ermöglicht bessere Planung von Straßen
Die Regierung Baden-Württembergs will mit Hilfe eines "Generalwildwegeplans" Wanderrouten für Wildtiere schützen und so die biologische Vielfalt erhalten helfen. Aus Sicht der Grünen kommt das Vorhaben zu spät. Nach dem dreispurigen Ausbau der Bundesstraße 292 verdoppelten sich bei Aglasterhausen (Neckar-Odenwald-Kreis) Ende der 90er Jahre die Wildunfallzahlen auf im Schnitt 26 pro Jahr - die Straße durchschneidet eine bedeutende Wanderachse für Rehe, Wildschweine, Füchse und Dachse. Um die Unfallzahl zu reduzieren, ist der Straßenabschnitt auf einer Länge von 3,5 Kilometern umzäunt worden. Nur zwei 60 Meter lange Lücken sind freigeblieben und je mit einer Wildwarnanlage ausgestattet: Hasen oder Hirsche, die sich während der Dämmerung oder in der Nacht den Wechselbereichen nähern, werden von Infrarotsensoren erfasst. Diese lösen die Anlage aus, die Autofahrer mit Blinksignalen warnt. Die Pilotanlage gilt als Erfolg: Die Wildunfallzahlen konnten um 75 Prozent reduziert werden. Pro Jahr lassen im Südwesten allein 18 000 Rehe im Straßenverkehr ihr Leben. Bei diesen Unfällen entstehen Sachschäden in Höhe von mindestens 40 Millionen Euro pro Jahr. Dadurch sind auch seltene Tierarten wie Luchs oder Wildkatze gefährdet. Der "Generalwildwegeplan", der die Wanderwege der Wildtiere aufzeigen wird, soll helfen, bei der Planung großer Projekte wie dem viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn Überquerungshilfen einzubeziehen.

Ostthüringer Zeitung - 16. Okt. 2008
Die wilden Wald-Eroberer aus dem Osten
Er frisst, was er kriegt. Er ist fast nur nachts unterwegs. Er hat praktisch keine natürlichen Feinde und vermehrt sich rapide: Der Marderhund erobert Thüringen. Das durften auch Tegauer Jäger feststellen. Nicht schlecht staunten sie, als ihnen am letzten Samstag die Nachricht ans Ohr drang, ein Bürger habe auf einem abgeernteten Feld Maiskolben aufgelesen und dabei einen toten Marderhund gefunden. Geradezu unaufhaltsam erobert der etwa 50 bis 60 Zentimeter große und bis zu acht Kilogramm wiegende Marderhund den Freistaat. Und zwar von Osten her.

Schweriner Volkszeitung - 22. Okt. 2008
Fischotter in der Schmarre von Jägern gesichtet
Die Renaturierung der Schmarre in einem Teilbereich nahe Hagenow scheint ein Erfolg geworden zu sein. Beleg dafür ist die von zwei Jägern verbürgte Sichtung eines nicht nur anspruchsvollen, sondern auch scheuen Tieres, des Fischotters. Ein Tier, vermutlich sogar ein Pärchen, ist in den neuen Mäandern der Schmarre mit ihren Schilfgürteln gesichtet und auch fotografiert worden.

Ostthüringer Zeitung - 16. Okt. 2008
Naturschützer tagen in Bad Blankenburg
Bad Blankenburg (OTZ). In der Landessportschule Bad Blankenburg findet vom 17. bis 19. Oktober die 17. Internationale Fachtagung zum Thema " Zoologischer und botanischer Artenschutz in Mitteleuropa" statt. Dazu erwartet werden Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ausgerichtet wird die Tagung durch die Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen (AAT) in Verbindung mit über zehn Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstituten und naturkundlichen Museen des In- und Auslands.

derstandard.at - 21.10.2008
Kein Elfenbein mehr auf ebay
Beim Online-Auktionshaus eBay wird der Handel mit Elfenbein-Artikeln weltweit verboten. Die Entscheidung diene dem Schutz des Afrikanischen und des Indischen Elefanten, erklärte eBay-Manager Richard Brewer-Hay im Firmenblog. Der grenzüberschreitende Handel mit Produkten aus Elfenbein ist bei eBay schon seit 2007 verboten, möglich war bisher aber noch der Verkauf innerhalb eines Landes. ... Ausnahmen sind Produkte mit kleinen Mengen von Elfenbein, zum Beispiel ein Klavier, sofern das Produkt vor 1900 hergestellt wurde. Generell verboten wird jedoch der Handel mit Schachfiguren aus Elfenbein sowie mit Elfenbeinschmuck.

wissenschaft-online.de - 21.10.2008
Rehe fördern Artenreichtum
Strategien des aktuellen Forstmanagements könnten zu einem ungeahnten Artenverlust beitragen, anstatt ihn zu verhindern, berichten Forscher um Katherine Greenwald von der Ohio State University. Zuletzt waren Rehpopulationen klein gehalten worden, um Schäden des Waldökosystems zu verhindern. Tatsächlich aber geht eine verringerte Anzahl von Rehen mit einer verminderten Anzahl von Insekten, Amphibien und Reptilien einher. Kurzfristig betrachtet schade der zunehmende Wildverbiss - Rehe fressen mit Vorliebe die jungen Baumknospen ab - dem Wald massiv. Denn durch weniger Unterholz würde gleichzeitig der Lebensraum von Kleintieren zurückgehen. Wenn aber zu viel Rehe herausgenommen werden, gerate das Ökosystem aus dem Takt, berichtet Greenwald. Es fehle der Dung, der für einen nährstoffreichen Untergrund sorge, wodurch weniger Insekten angezogen würden, die Salamandern als Nahrung dienen und diese wiederum seien bevorzugte Beute von Schlangen. Nach ihren Beobachtungen halten sich Insekten und Wirbellose wesentlich zahlreicher in Gebieten mit höherem Wildvorkommen auf. "Allein die Anzahl der Rehe im Wald zu reduzieren, beeinflusst das Ökosystem Wald auf eine Weise, deren mögliche Folgen wir nicht kennen", warnt Greenwald vor übereilten Jagdfreigaben.

derstandard.at - 19.10.2008
Neues von Tiktaalik, dem "gehenden Fisch"
Vom Wasser aufs Festland zu wechseln erfordert mehr körperliche Anpassungen als nur die Umwandlung von Flossen zu Beinen. Die Atmung, aber auch die Nahrungsaufnahme erfolgen unter anderen Bedingungen, was sich im Körperbau wiederspiegeln muss. Forscher nahmen daher das 2004 im Norden Kanadas gefundene Fossil eines Tiers unter die Lupe, das als eine Übergangsform zwischen Fischen und Tetrapoden - also vierfüßigen Landbewohnern - gilt: Tiktaalik roseae, benannt nach einem Inuit-Wort für "großer Flachwasserfisch", lebte vor 375 Millionen Jahren und war wie viele Fische jener Zeit mit Kiemen und Lungen ausgestattet. Sein Kopf weist überdies im Vergleich zu anderen Fischarten einige Besonderheiten auf, die für die spätere "Landnahme" durch die Wirbeltiere wichtige Voraussetzungen gewesen sein dürften ... auch wenn sie zunächst anderen Zwecken dienten. Der bis zu 2,7 Meter lange Tiktaalik lebte als Räuber in subtropischen Wattengebieten. Und auch wenn er dank deutlich ausgebildeter Gelenke an seinen Flossen zu kurzen Ausflügen auf dem Trockenen in der Lage war - ein Landtier im strengen Sinne sei er nicht gewesen, erklärt Jason Downs von der Academy of Natural Sciences in Philadelphia: "Den Großteil seiner Zeit verbrachte er sicher im Wasser." Und er war flexibel: Er konnte sich ebensogut Fische aus dem Wasser wie Insekten vom Boden pflücken (fliegen konnten diese damals noch nicht). Spitze Zähne und ein abgeflachter Kopf, der dem Tiktaalik sein "krokodilähnliches" Aussehen verlieh und ihn stark von anderen Fischen seiner Zeit unterschied, waren für diese Ernährungsweise ein günstiger Körperbau.

wissenschaft-online.de - 22.10.2008
Neues Bindeglied zwischen Dino und Vogel entdeckt
Ein gefiedertes, taubengroßes Fossil eines Oviraptorosauriers stellt ein neues Bindeglied in der Entwicklung zum Vogel dar. Das noch flugunfähige Tier lebte im mittleren bis späten Jura vor etwa 152 bis 168 Millionen Jahren auf dem Gebiet der Inneren Mongolei, wie Wissenschaftler um Fucheng Zhang von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking berichten. In einer aufgespalteten Steinplatte fanden sie auf beiden Hälften einen gut erhaltenen Abdruck des Tiers, das eine unerwartete Kombination von Merkmalen verschiedener Theropoden-Gruppen - zweibeinig laufender Dinosaurier - besitzt: Zum einen weist das Fossil zwei Paar verlängerter, bandartiger Schwanzfedern auf, Flugfedern fehlen dagegen. Zum anderen hat es einen kurzen und hohen Schädel mit verlängerten Vorderzähnen und einem rückwärts gebogenen Kiefer. Darüber hinaus ist seine Beckenform bei bisher keinem anderen Saurierfossil gefunden worden. Zhang und seine Kollegen gaben ihm den Namen Epidexipteryx hui , angelehnt an die griechischen Worte epidexi für Anzeigen und pteryx für Flügel oder Gefieder. Zeitgeschichtlich ordneten sie ihn vor dem Archaeopteryx ein, der vor 150 Millionen Jahren lebte.

derstandard.at - 22.10.2008
Das Geheimnis der gefiederten Echsen
Der Wald dürfte dicht und urwüchsig gewesen sein - im wahrsten Sinne des Wortes. Noch keine Spur von den heute dominanten Baumarten, stattdessen archaische Koniferen, Bärlappgewächse und Vertreter der in unserer Zeit als lebendiges Fossil geltenden Gattung Ginkgo, sowie dessen nahe Verwandten. Zahlreiche Flüsse durchzogen den feuchten subtropischen Dschungel, mancherorts spiegelten sich die Bäume in tiefen Seen. Und überall wimmelte es von Tierleben. Seltsame Spezies waren darunter, die jetzt, mehr als 150 Millionen Jahre später, Forscherherzen höher schlagen lassen. Zu recht. Der Kreis Nincheng in der Inneren Mongolei/Volksrepublik China beherbergt eine der faszinierendsten Fossilienlagerstätten Ostasiens. Nahe dem Dorf Daohugou haben Paläontologen in den vergangenen Jahren vielfältige Überreste unter anderem von Insekten, Salamandern und primitiven Säugern aus versteinertem Schlamm geborgen. Am wichtigsten dürften jedoch die Funde von sonderbaren Kleinsauriern aus der Gruppe Theropoda sein, wie die 2002 erstmalig beschriebene Art Epidendrosaurus ninchengensis. Ihr etwa spatzengroßes Skelett weist Merkmale auf, welche auf eine Baum bewohnende Lebensweise schließen lassen (vgl. "Naturwissenschaften", Bd. 89, S. 394). Fachleute ordnen E. ninchengensis den Avialae zu - der Gruppe der Vögel und deren unmittelbaren Vorfahren. Das Leben in Baumkronen und das Umherspringen darin dürfte demnach zur Entwicklung der Flugfähigkeit geführt haben.

welt.de - 22.10.2008
Taubengroßer Dino mit Balzfedern ausgegraben
Einen gefiederten Dinosaurier, der jedoch nicht fliegen konnte, haben chinesische Forscher in der Inneren Mongolei ausgegraben. Das taubengroße Tier besaß vier ungewöhnlich lange Schwanzfedern, die es zum Balzen nutzte, wie die Wissenschaftler im britischen Fachjournal „Nature“ beschreiben. In der Evolution der Vögel seien somit Schmuckfedern lange vor den Flugfedern entstanden. Die bislang unbekannte Urechse lebte in der Jurazeit vor etwa 150 Millionen Jahren und erhielt den Namen Epidexipteryx hui. ... Die neue Dinosaurierart gehört zur Gruppe der zweibeinigen Theropoda, aus der sich später die Vögel entwickelten. Wie die Forscher um den Paläontologen Fucheng Zhang von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking beschreiben, war Epidexipteryx ein Repräsentant dieses Übergangs.

Gabriel fordert Importverbot für illegales Holz
Tagtäglich kaufen und verbauen die Europäer Holz aus illegaler Waldzerstörung - doch die EU-Kommission will weiter tatenlos zusehen. Umweltminister Gabriel fordert von Brüssel, den Import von illegalem Holz zu verbieten. Ausgerechnet die USA sind in dieser Frage der EU weit voraus.

Das längste Insekt der Welt
Sie sieht aus wie ein Ast und ist fast so lang wie der Arm eines erwachsenen Menschen: Eine Stabschrecke ist nach Meinung britischer Forscher das längste Insekt der Welt. Ihr Name: "Chans Megastab".

BirdLife
Bird-a-thon bears Golden-cheeked fruit - 15.10.2008
Biologists working for SalvaNATURA (BirdLife in El Salvador) have netted and ringed a young male Golden-cheeked Warbler Dendroica chrysoparia at the bird monitoring station at Montecristo National Park, northwestern El Salvador.
Malta protects Important Bird Areas under Natura 2000 - 16.10.2008
On Sunday October 12 BirdLife Malta (BirdLife in Malta) congratulated the Maltese government on the recent declaration of protection areas in the Maltese islands under the European Natura 2000 network.
American seabirds thrown a lifeline - 17.10.2008
President George W. Bush has presented The Agreement for the Conservation of Albatrosses and Petrels (ACAP) to the US Senate for approval. “I believe the Agreement to be fully in the U.S. interest”, wrote President Bush.
Palau publishes IBA directory - 20.10.2008
The Palau Conservation Society (PCS, BirdLife in Palau) has recently published the book Important Bird Areas (IBAs) in Palau. The Republic of Palau is a small island nation in the tropical western Pacific, and the westernmost island group in the sub-region known as Micronesia.
Safer passage for migratory birds of prey - 22.10.2008
Strong international measures to protect over 70 species of migratory birds of prey and owls were agreed today in Adu Dhabi. The new measures will help to protect migratory raptors from threats such as habitat loss and degradation, persecution, accidental killing, and climate change.

PlanetArk
"Trash Bin Bears" Seek Space In Romania - 20.10.2008
Sprawled on the side of a narrow road that winds up the Carpathian mountains in central Romania, a brown bear buries its snout in a paw, eyes peeking playfully at cars passing by.
Beluga Whales In Alaska Listed As Endangered - 20.10.2008
The depleted population of beluga whales that swim off the coast of Alaska's largest city was listed as endangered on Friday by the federal government.
Global Warming Leads India Tigers To Village Attacks - 21.10.2008
The number of tiger attacks on people is growing in India's Sundarban islands as habitat loss and dwindling prey caused by climate change drives them to prowl into villages for food, experts said on Monday.
Drug Suspects Kept Lions, Tigers At Mexican Mansion - 21.10.2008
Suspected drug smugglers kept lions, tigers and panthers in the garden of a Mexican mansion where a Colombian-led gang was arrested at the weekend on drugs charges, police said on Monday.

ENN
Disastrous Desert Tortoise Translocation Suspended - 13.10.2008
Fort Irwin officials on Thursday suspended their disastrous desert tortoise translocation program, in response to a lawsuit brought by the Center for Biological Diversity and Desert Survivors.
Plight Of The Penguins - 15.10.2008
Washington, DC, October 10, 2008 — Half to three-quarters of major Antarctic penguin colonies — including the iconic Emperor Penguin, which was made famous by the blockbuster hit March of the Penguins — will likely experience significant decline or disappearance as a result of climate change, according to a new report from World Wildlife Fund (WWF).
Study: Wildlife need more complex travel plans - 20.10.2008
A new UC Davis study says that people trying to help nature by designing corridors for wildlife need to think more naturally. "Human beings tend to think in terms of regular, symmetrical structures, but nature can be much more irregular," said UC Davis postdoctoral researcher Matthew Holland, the study's lead author. "We found that symmetrical systems of corridors may actually do less good for natural communities than designs with some randomness or asymmetry built in."
Global warming causing dramatic decline in Great Barrier Reef's seabirds - 21.10.2008
A new research has determined that due to climate change, seabird populations on the Great Barrier Reef and surrounding waters is facing dramatic declines.


Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Der wilde Rabe geht an …!
Die Deutsche Wildtier Stiftung und die Zeitschrift GEO verleihen am kommenden Sonntag den Journalistenpreis „Der wilde Rabe“.
Jakob Vicari erhält die Auszeichnung für seinen Artikel in der Süddeutschen Zeitung „Geheimsache Große Hufeisennase“ – einen Beitrag über den letzten, sicher nachgewiesenen Bestand dieser
Fledermausart in Deutschland. Der Text schildert die prekäre Situation der Spezies und die Bemühungen zweier Naturschützer in der Oberpfalz, den Standort der Tiere geheim zu halten.
„Bei uns sind rund 100 Artikel aus Tageszeitungen, Magazinen, Fachzeitschriften und Kindermedien eingegangen“, sagt Birgit Radow, Geschäftsführerin der Deutschen Wildtier Stiftung und Jury-Mitglied.
Um den unterschiedlichen Typen von Texten gerecht zu werden, habe die sechsköpfige Jury dafür votiert, einen Sonderpreis zuzuerkennen. Diesen Preis erhalten Katharina Putzer und Claudia Sewig, die für das
Hamburger Abendblatt eine Serie über das Leben in den Naturschutzgebieten der Hansestadt geschrieben und produziert haben.
Der Journalistenpreis „Der wilde Rabe“ würdigt das Können und Engagement von Autoren, die das Leserinteresse für einheimische Wildtiere und die Artenvielfalt vor unserer Haustür wecken.


Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. - 21.10.2008
Erfolgreiche Nistsaison der Unechten Karettschildkröte in Anamur
Erstmalig konnte in diesem Jahr die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) am Strand von Anamur im Rahmen einer breit angelegten Kooperation zwischen der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., dem türkischen Naturschutz- und Tourismusverein Anamur (AÇED) und der Parkverwaltung der Provinz Mersin geschützt werden. Über 800 Gelege wurden seit Mai am etwa 12 km langen Strand von Anamur von den Meeresschildkröten vergraben. Im Rahmen des Schutzprojektes wurden die Nester kartiert und mit speziellen Käfigen vor Fressfeinden und Menschen geschützt. Auch der Schlupf der jungen Meeresschildkröten wurde von Schutzmaßnahmen begleitet, die verhinderten, dass die Schlüpflinge durch künstliche Beleuchtung von ihrem Weg ins Meer abgelenkt wurden. “Mehr als 55.000 geschlüpfte Jungtiere geben Anlass zur Hoffnung, aber nur eines von 1.000 Tieren wird überhaupt das fortpflanzungsfähige Erwachsenenalter erreichen”, warnt Birgit Felgentreu, Artenschutzexpertin der AGA. Unterschiedliche Fressfeinde, wie Möwen, Hunde und Füchse sowie Fische und Krebse lauern am Strand und im Meer. Immer größere Gefahren birgt aber vor allem die Fischereiindustrie: Die Meeresschildkröten werden Opfer der Schleppnetzfischerei mit ihren engmaschigen Netzen und im offenen Meer als Verband operierenden Fischflotten.


Weitere Infos

Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Die Himalaya-Anlage für Schneeleoparden im Zoo Zürich ist eine von mehreren Tieranlagen, welche die Fauna des Himalayas repräsentieren. Die Anlagen befinden sich auf einem steilen Hang des Zoos mit klimatischen Bedingungen, die bestimmten Höhen- und Vegetationsstufen des Himalayas entsprechen. Dadurch können Pflanzenarten verwendet werden, die mit jenen am Originalstandort verwandt sind:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=999
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GLOSSAR
Da sich die Zooplanung zu einem Spezialgebiet entwickelt hat, sind in den letzten Jahrzehnten einige neue englische Fachbegriffe aufgetaucht. Das ZooLex Glossar enthält diese und auch bisher gebräuchliche, die in der englischen Fachsprache zur Zooplanung und -evaluierung benutzt werden. 100 englische Begriffe und Acronyme aus der Zooplanung und -evaluierung, einige spezifisch für dieses Fachgebiet - zusammengestellt und erklärt von Monika Fiby und Jon Coe:http://www.zoolex.org/glossary.html
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SPANISH TRANSLATION
Dank der Unterstützung von Eduardo Diaz Garcia können wir die spanische Übersetzungen einer bereits veröffentlichten Präsentation anbieten, die eine andere Anlage im Zoo Zürich zeigt: El Bosque Lluvioso de Masoala http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=976
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung



Hilferuf der Penan wegen Missbrauch durch Holzarbeiter
Die Holzfirmen Samling und Interhill bedrohen das Leben der auf Borneo lebenden Penan. Die Firmen zerstören mit der Rodung des Regenwalds nicht nur die Lebensgrundlagen der Penan, sondern betrunkene Holzarbeiter belästigen in den Penan-Dörfern die Frauen und sogar minderjährige Schulmädchen sexuell. Viele Frauen wurden Opfer von Vergewaltigungen und einige sogar geschwängert. Doch Klagen der Penan bei den Verantwortlichen der Holzfällercamps und bei der lokalen Polizei blieben bisher ohne Wirkung. Sozialorganisationen in Malaysia und der Schweizer Bruno Manser Fonds, der die Vorfälle veröffentlicht hat, bitten die zuständigen Behörden in Malaysia, die Vorkommnisse aufzuklären und die Penan vor weiteren Übergriffen zu schützen.
Bitte nehmen Sie an der Protestaktion auf unserer Internetseite www.regenwald.org teil und schreiben Sie an die malaysische Regierung.
Klaus Schenck, Rettet den Regenwald e. V.



Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Zeitschrift des Kölner Zoo
3/2008

Die Wüste lebt - Kleinsäuger der Arabischen Halbinsel
Der asiatische Wildesel

Pinguinal 3-2 / 2008

Magazin des Zoo-Vereins Wuppertal
Menschenaffen im Zoo
Amphibien-Alarm!
Ulrich Schürer 20 Jahre Zoodirektor

EAZA News 64/2008
Regional Collection Planning Special:

Toucan and Touraco TAG
Antelopes and Giraffes
RCPs for speciose taxa
Collection planning for parrots
animal identification and registration
Amhibian regional collection plan
RCPs - A shared responsibility?
How conservation and education goals may conflict with
RCPs
Global programmes
Collection planning and the EAZA research strategy



Arktos und Nanuq - Die lustigen Abenteuer der Eisbärenbrüder
Daniel Zupanc, Regina Pfistermüller

Pressetext: Der vielfach ausgezeichnete Kärntner Profi-Naturfotograf Daniel Zupanc hat die berührenden Augenblicke im Leben der beiden Schönbrunner Eisenbärenbabys in ein neues, bezauberndes Bilderbuch verpackt. „Arktos und Nanuq – die lustigen Abenteuer der Eisbärenbrüder“ richtet sich an Kinder und an Erwachsene. Tiergarten-Zoologin Regina Pfistermüller hat die Fotos mit bekömmlichen Informationen versehen, die Künstlerin Michaela Fink hat sie mit wunderbar verrückten Illustrationen ergänzt. Zupanc über seine vierbeinigen Stars: „Sie waren so klein, weich und rund, schneeweiß, zuckersüß und wahrhaft unwiderstehlich.“ Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: „Ein charmantes Buch! Prädikat: zoologisch wertvoll.“

Besprechung: Wer den Vorgängerband
Fu Long - Ein kleiner Pandabär entdeckt die Welt (auch an dieser Stelle besprochen) kennt, weiß, was ihn erwartet: Unmengen großartiger Fotos von Eisbärenkindern, die auch dem abgeklärtesten Biologen ein "niedlich!" entlocken müssen. Ja, Bilderbücher über kleine Eisbären gab es seit "Knut" massenweise, leider fast immer schnell und lieblos zusammengebastelt für die Massenproduktion. Aus jener Flut hebt sich dieses Büchlein wohltuend heraus. Zwar für Kinder gemacht, aber auch für Erwachsene eine Augenweide und zugleich kleine Chronologie einer Naturaufzucht bei Eisbären, die einmal mehr zeigt, daß Publikumslieblinge keine Handaufzuchten sein müssen. Bei den eingestreuten Zeichnungen, etwa wenn die Eisbärenkinderstube als Iglu mit Betten und Spielzeug dargestellt wird, ist aber die Phantasie durchgegangen. Hier stehen sich unnötigerweise Sach-Kinderbuch und vermenschlichende Bilderbuchzeichnungen in einer für Kinder wohl nur schwer auseinanderzuhaltenden Mischung gegenüber. Ansonsten: wieder einmal absolut empfehlenswert! DP

Gebunden, 20x24 cm, 76 Seiten, ca. 140 Fotos, KIKO Verlag
19,90 Euro über Amazon.de

Und wer noch nicht genug von den Fotos Zupancs hat, dem sei der neue Schönbrunn-Kalender empfohlen:

Wildnis Zoo 2009
Daniel Zupanc
42 x 50 cm, 13 Farbfotos, 12 Monatsblätter, 1 Infoblatt mit Texten zum Tiergarten Schönbrunn und zur Fotografie im Tiergarten Deutschsprachiges Kalendarium mit Feiertagen und Kalenderwochen Daniel Zupanc, Österreichs Naturfotograf des Jahres 2007, präsentiert in diesem Kalender seine besten Aufnahmen aus zwei Jahren Fotografie im Tiergarten Schönbrunn. Mit Fotos vom kleinen Pandabären Fu Long und den Eisbärenzwillingen Arktos und Nanuq bis hin zu außergewöhnlichen Bildern von Affen und Raubkatzen. Ein zusätzliches Kalenderblatt enthält Informationen zum Tiergarten Schönbrunn und gibt zahlreiche Tipps zur Fotografie im Zoo. Ein Kalender der Foto- und Zoofreunde gleichermaßen begeistern wird!

Alle Bilder zu sehen unter
http://www.kiko-verlag.at/deutsch/72/35/351022/755029/design13.html

42 x 50 cm, 13 Farbfotos
ISBN: 978-3-902644-03-9
¤ 22,80


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.


"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner@stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort, Leseprobe
und zahlreiche Pressestimmen finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


Seminar: Projektplanung und –management im Dritten Sektor
Vor dem Hintergrund sich verändernder Finanzierungsmodelle bei der Gestaltung der Zivilgesellschaft und einer immer stärkeren Auslagerung von Aufgaben in den Dritten Sektor gewinnt ein effizientes Projektmanagement in Nonprofit-Organisationen im Zusammenspiel mit Unternehmen oder dem öffentlichen Sektor zunehmend an Bedeutung. Aussichtsreiche Arten- und Naturschutzprojekte sind eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung der in unmittelbarer Nachbarschaft lebenden Bevölkerung verbunden.
Das Seminar Projektplanung und -management richtet sich an Menschen, die sowohl haupt- als auch ehrenamtlich mit Projekten des Natur- und Artenschutzes in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern bereits Berührung haben oder haben werden.
Entlang realer Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit und dem Natur- und Artenschutz werden sich die Teilnehmer im Team die Wesensmerkmale eines Projektes erarbeiten, die Grundlagen eines erfolgreichen Projektmanagements erschließen, Projekttypen sowie eine Auswahl einzelner Planungsmethoden kennen lernen. Anhand der Methoden Netzplantechnik und ZOPP wird auf Planungstechniken eingegangen. Abschließend entwickeln die Teilnehmer einen Projektplan und durchlaufen dabei die Prozesse der Zielfindung, Beteiligtenanalyse, Aktivitäten- und Ressourcenplanung sowie des Monitorings und der Projektevaluierung.
Das Seminar findet am 28.10. und 29.10.2008 in der Natur- und Umweltschutz-akademie NRW in Recklinghausen statt.
Seminarleitung: Johannes Peschke und Birgit Benzing
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Onlineanmeldung finden Sie auf der Website www.archeprojekt.de. Unter der Telefonnummer 02361/21358
oder der Email-Adresse kerstin.wittmann@aspe-institut.de können Sie ebenfalls weitere Informationen erfragen.

7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 28.-30.11.2008 in Wuppertal, Schwerpunktthema: Elefanten und Cerviden

Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de


Stellenanzeigen

Auswärtige Besucher/innen sind überrascht, im Süden Dortmunds einen Zoo von internationalem Rang anzutreffen. Hier leben vor satt-grüner Parkkulisse über 1.500 Tiere in mehr als 240 heimischen und exotischen Arten aller Kontinente. Der Zoo Dortmund gehört mit seiner landschaftlichen Ausprägung und ca. 500 000 Besuchern jährlich zu den beliebtesten deutschen Zoos.
Zur Verstärkung seines Teams sucht der Zoo zum 01.12.2008 zwei Tierpflegerinnen / zwei Tierpfleger. Die Stelle ist bis zum 31.05.2009 befristet.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst nach Entgeltgruppe 6, ehemals Lohngruppe 6 a BMT-G; die Bezahlung erfolgt mit den üblichen Leistungen des öffentlichen Dienstes.
Wir erwarten:
 Eine abgeschlossene Ausbildung zur Zootierpflegerin / zum Zootierpfleger
 Fundiertes Fachwissen
 Erfahrung im Umgang mit einheimischen und exotischen Tieren
 Leistungsbereitschaft
 Kooperations- und Teamfähigkeit
 Serviceorientierung
 Überdurchschnittliche Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z. B. unregelmäßige Dienstzeiten und Arbeit zu ungünstigen Zeiten)
Zu den Aufgaben gehören:
 Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten
 Reinigung, Pflege und Ausgestaltung von Tieranlagen
 Flexibler Einsatz in allen Tierrevieren
 Durchführung von Tierpflegesprechstunden für die Besucherinnen und Besucher
 Flexibler Einsatz bei Veranstaltungen und besucherfreundliche Tierpräsentation
 Mithilfe bei der Entwicklung und Durchführung von Tierbeschäftigungsmaßnahmen und Lebensraumbereicherungen
 Mithilfe bei tierärztlichen Behandlungen
 Mitwirkung bei Vorbereitungen von Tiertransporten
Gesucht wird eine Person mit der Bereitschaft, die anfallenden Arbeiten selbständig und gewissenhaft wahrzunehmen. Die Stadt Dortmund strebt an, den Anteil von Frauen in Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt.
Bewerbungen von Schwerbehinderten sind erwünscht.
Die Besetzung der Stelle ist auch mit Teilzeitkräften möglich, sofern eine ganztägige Präsenz am Arbeitsplatz gewährleistet ist.
Rückfragen richten Sie bitte an den Zoo-Inspektor, Herrn Sill, F 50- 2 8560.
Bei Interesse richten Sie bitte Ihre aussagefähige Bewerbung mit vollständigen Unterlagen bis zum 31.10.2008 an: Personalamt der Stadt Dortmund, Frau Grewe, Postfach, 44122 Dortmund.



Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle, zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.
Voraussetzungen:
o Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
o Engagement, hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent, Belastbarkeit
o ausgeprägte soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
o selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
o Kenntnisse im Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
o Kenntnisse des Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der EU-Zoo-Richlinien
o Bereitschaft zur ständigen Fortbildung, insbesondere im Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
o Wirtschaftsplan
o Stellenplan einschließlich der Abstimmung mit der Organisationsabteilung
o Jahresabschluss
o Vorlagen für den Werkausschuss
o Fortschreibung der Entwicklungskonzeption für den Thüringer Zoopark Erfurt
o Generalbebauungsplan
o Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und Veranstaltungsplanung
o Berichterstattung an den Oberbürgermeister
o Festlegung der tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
o Einhaltung des Arbeits- und Umweltschutzes, des Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend der Satzung
o Genehmigung von Dienstreisen der Mitarbeiter
o Arbeit mit dem Förderverein und Sponsoren
o Management des Tierbestandes nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4 TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt, Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können, bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß vernichten.


Im Zoologisch-botanischen Garten Wilhelma ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Tierpflegerstelle für den Bereich Aquarium zu besetzen.
Das Aquarium der Wilhelma zählt zu den größten und artenreichsten in Deutschland. Mit über 2 Millionen Besuchern pro Jahr sind wir ein Schaubetrieb von überregionaler Bedeutung. Ein Team von 7 Mitarbeitern kümmert sich um etwa 450 Arten von Süß- und Meerwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen, aus allen Regionen der Erde. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen Team mit folgendem Tätigkeitsprofil:
 Artgerechte Pflege und Fütterung unseres vielseitigen Bestandes an Meer- und Süßwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen
 Durchführung aller anfallenden Pflege- und Instandhaltungsarbeiten im Bereich Aquarium
 Mitwirkung bei der Aquariengestaltung und Einrichtung
 Nach- und Aufzucht von Fischen und niederen Tieren
 Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Führungen, Kindergeburtstage, Besucherinformation)
 Wochenend- und Spätdienst
Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewusste(r) und zuverlässige(r) Mitarbeiter(in) mit:
 Einer abgeschlossenen Ausbildung zum Zootierpfleger/ Zootierpflegerin oder ein(e) Quereinsteiger(in) mit vergleichbarer Qualifikation.
 Mehrjähriger Erfahrung in der Aquaristik
 Fundiertem Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Meerwasseraquaristik
 Technischem Verständnis
 Kooperations- und Teamfähigkeit
 Überdurchschnittlichem Engagement
 Eigenverantwortlichkeit
 Dienstleistungsorientierung
Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes nach dem TV-L. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen erwünscht.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen werden bis zum 15.12.2008 erbeten an die:
Wilhelma
Postfach 501227
70342 Stuttgart



TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website -
in der Sendung Ende September ging es wieder einmal in den Zoo Landau, im Oktober ist der Zoo Karlsruhe geplant.

Wochentägliche Sendungen:
Di-Do, ca. 04:15 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh.)
Mo-Fr, 10:05 BR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Di-Fr, 11:50 SWR, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 12:00 ARTE, Unser blauer Planet (1-5) Wh
Mo-Fr, 14:00 ARD Eins Festival, Meeresdokumentationen
Mo-Mi, 14:15 HR, Lebensraum Mittelamerika (1-3) Wh
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierische Kumpel, Zoogeschichten zwischen Rhein und Ruhr, NEU
Mo-Fr, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (München), Neue Folgen!
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Loro Parque Teneriffa und in der Reptilienauffangstation München
Mo-Fr, 17:05 RBB, Eisbär, Affe & Co. (Stuttgart, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10, NDR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Di-Sa, 18:00 ZDF, Tierische Kumpel, zwischen Rhein und Ruhr (Wh.)
Mo-Mi, 20:15 ARTE, Unser blauer Planet (1-8) Wh


Einzelsendungen:
Do, 23.10.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Einmal Pazifik und zurück, Abenteuer einer Schildkröte
Do, 23.10.2008, 21:15, ARD Eins Festival, Geheimnisvolle Tigerhaie
Do, 23.10.2008, 22:00, ARD Eins Festival, Schwertwale - Killer mit Köpfchen
Do, 23.10.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Die Lagune der Delfine
Fr, 24.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Mein Leben mit Elefanten (BBC-Kameramann Martyn Colbeck)
Fr, 24.10.2008, 11:30, NDR, Dem Biber auf der Spur
Fr, 24.10.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Die letzten Bären in den Alpen
Fr, 24.10.2008, 14:45, ARD Eins Festival, Gorillas der Vulkanberge
Fr, 24.10.2008, 15:00, WDR/SWR/BR alpha, Planet Wissen, Die Antarktis - Leben und Forschen in der Eiswüste
Fr, 24.10.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 24.10.2008, 20:15, Phoenix, Die Rückkehr der Büffel
Fr, 24.10.2008, 20:15, ZDF dokukanal, Kein Schwein ist gern allein! Gibt es Freundschaft unter Tieren?
Fr, 24.10.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Wilde Stadtstreicher, Tiere in München
Fr, 24.10.2008, 21:00, RBB, Der Etosha-Nationalpark
Fr, 24.10.2008, 21:00, Phoenix, Namibia - Die Rückkehr der Wüstenlöwen
Fr, 24.10.2008, 21:45, Phoenix, Tigerbaby im Wohnzimmer (Serengeti-Park Hodenhagen)

Fr, 24.10.2008, 22:15, Phoenix, Die letzten Zeugen - Hannes Jaenicke: Einsatz für Orang-Utans
Sa, 25.10.2008, 07:00, VOX, Meg Ryan und das Geheimnis der weißen Elefanten
Sa, 25.10.2008, 07:45-11:30, ARD Eins Festival, Meer am Morgen (5 Dokus: Schildkröten, Tigerhaie, Schwertwale u.a.)
Sa, 25.10.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Gemeinsam sind wir stark
Sa, 25.10.2008, 09:25, NTV, Tierische Einwanderer, Arteninvasion im Meer
Sa, 25.10.2008, 09:45, BRalpha, Welt der Tiere - Sympathie für die Teufel
Sa, 25.10.2008, 11:40, MDR, Die wilde Seele unserer Haustiere, Das Rind
Sa, 25.10.2008, 12:10, SF 1, Hama - Ein Nashorn, fremd in Afrika (Wh.)
Sa, 25.10.2008, 13:25, RBB, Der Etosha-Nationalpark
Sa, 25.10.2008, 14:35, SWR, Ach du lieber Hirsch, Hirschkulturen der Welt
Sa, 25.10.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Der Seeadler
Sa, 25.10.2008, 22:05, N24, Krokodile hautnah
So, 26.10.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Richtig giftig
So, 26.10.2008, 11:00, 3sat, Deutscher Umweltpreis 2008
So, 26.10.2008, 11:00, ARD Eins Plus, Planet Wissen, Die Antarktis - Leben und Forschen in der Eiswüste
So, 26.10.2008, 13:15, MDR, Es lebe der Zentralfriedhof, Ein einzigartiges Biotop in Wien
So, 26.10.2008, 13:15, WDR, Im Reich des Drachen, Magisches Siebengebirge
So, 26.10.2008, 16:00, SF 1, Die Giganten der Arktis, Eisbären und Walrosse im Kampf ums Überleben
So, 26.10.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere - Das Geheimnis des Exmoors
So, 26.10.2008, 16:30, SWR, Von Auerhahn und Sonnentau
So, 26.10.2008, 18:30, HR, Der Umzug der Affen (Zoo Frankfurt) Borgori-Wald
So, 26.10.2008, 18:45, ARD Eins Plus, Unter Tigern, Indiens Raubkatzen
So, 26.10.2008, 20:15, ZDF dokukanal, Pinguine, Pop und Politik, Die Klimakampagne des Al Gore
Mo, 27.10.2008, 11:30, NDR, Hollywoods schlaue Füchse
Mo, 27.10.2008, 14:15, RBB, Planet Wissen, Die Antarktis - Leben und Forschen in der Eiswüste
Mo, 27.10.2008, 21:00, 3sat, Berg der Wölfe, Der mystische Tierpark Mautern
Mo, 27.10.2008, 22:45, ZDF dokukanal, Pinguine, Pop und Politik, Die Klimakampagne des Al Gore
Di, 28.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Teddys große Brüder
Di, 28.10.2008, 11:30, NDR, Wildes China
Di, 28.10.2008, 20:15, WDR, Die Ostsee
Di, 28.10.2008, 20:15, ORF 2, Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March
Mi, 29.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Bärenkinder allein im Wald
Mi, 29.10.2008, 11:30, NDR, Wildes China
Mi, 29.10.2008, 13:15, 3sat, Das Alien-Insekt: Die Gottesanbeterin
Mi, 29.10.2008, 14:45, ARD Eins Festival, Der Wolfspakt, Die Rückkehr der weißen Wölfin
Mi, 29.10.2008, 15:15, RBB, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Hainich
Mi, 29.10.2008, 20:15, NDR, Die Kraken vom Stromboli
Mi, 29.10.2008, 22:30, SWR, Auslandsreportage, Okavango-Delta in Gefahr
Do, 30.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Pandas - Verloren im Bambuswald
Do, 30.10.2008, 09:20, HR, Der Umzug der Affen (Zoo Frankfurt)
Do, 30.10.2008, 10:33, MDR, Gnus - Die getriebenen Wanderer der Savanne
Do, 30.10.2008, 14:15, HR, Korallenriffe im Roten Meer: Im Märchenreich der Spanischen Tänzerin
Do, 30.10.2008, 15:00, WDR/SWR/BR alpha, Planet Wissen, Angriff der fremden Natur - Von Bärenklau bis Wollhandkrabbe
Do, 30.10.2008, 15:15, RBB, Safari im Reich der Geister, Der Pendjari-Nationalpark in Benin (Afrika)
Do, 30.10.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Wilde Stadtstreicher, Tiere in München
Do, 30.10.2008, 20:05, SF 1, Ein Mann unter Orcas
Do, 30.10.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Der Tiger und der Mönch
Do, 30.10.2008, 21:45, BR alpha, Planet Wissen, Angriff der fremden Natur - Von Bärenklau bis Wollhandkrabbe
Do, 30.10.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Von schwimmenden Löwen
Fr, 31.10.2008, 06:50, HR, Judith und Tano - Zwei Schimpansen ziehen um (von Hodenhagen nach Parque las Aguilas Teneriffa - Wegen Problemen mit den Papieren müssen die Tiere wieder zurückfliegen...)
Fr, 31.10.2008, 12:30, BR, Planet Wissen, Angriff der fremden Natur - Von Bärenklau bis Wollhandkrabbe
Fr, 31.10.2008, 14:15, HR, Mallorcas wilde Küste
Fr, 31.10.2008, 14:30, NDR, Seenparadies Mecklenburg
Fr, 31.10.2008, 15:15, NDR, Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
Fr, 31.10.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 31.10.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Der Zauber des Kranichs
Fr, 31.10.2008, 21:00, RBB, Storchenland Brandenburg
Fr, 31.10.2008, 21:15, ZDF dokukanal, Die Alpen - Eine europäische Kulturlandschaft

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00, samstags 06:35 und 17:30 Uhr sowie sonntags 07:00 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 15:20 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 und sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:25 Uhr im WDR wiederholt;
"Tierische Kumpel" zwischen Rhein und Ruhr: wird samstags 15:30 vom ZDF wiederholt.

Am 8.11. um 15:05 Uhr (bis 16 Uhr) läuft im Deutschlandradio ein Special über den Allwetterzoo


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

macht Urlaub, daher leider auch kein Gemäkel über Halloween



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