E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
http://www.zoopresseschau.info
Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hoßfeld
   Annette Kloevekorn
   Jonas Kuppler

   Dr. Silke Sorge
   Claudia Zins



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 443 vom 16. Oktober 2008

Liebe Leser,

aus Zeitgründen entfällt heute das Editorial
Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:

Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
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Schöne Zoowelt
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Echo-muenster.de - 14. Okt. 2008
Tierisch hohe Spenden für bedrohte Amphibien bescheren dem Zoo gleich 4 Awards
Zoodirektor Jörg Adler könnte sein Büro mit Urkunden tapezieren, denn für die von ihm mit viel persönlichem Engagement initiierte Rettungskampagne für Amphibien gewann der Allwetterzoo jetzt gleich vier Preise. Vergeben wurden die Auszeichnungen von der EAZA, dem europäischen Verband Zoologischer Gärten und Aquarien. Der münstersche Zoo hatte allein für die EAZA-Kampagne 25.000 Euro überwiesen, weitere Spendengelder gingen an den Weltzooverband für dessen „Amphibian Ark“. Europaweit erzielte nur der Zoo Chester in Großbritannien ähnlich hohe Spendeneinnahmen. Für diese tierisch hohe Unterstützung kam jetzt die Anerkennung in Form des EAZA-Awards in Bronze, Silber, Gold und Platin in Münster an. Mit der Überweisung ist die Kampagne für den Allwetterzoo allerdings noch längst nicht abgeschlossen. Um ein Überleben von Frosch & Co. langfristig zu sichern, ist weiterhin Unterstützung notwendig. Wie zum Beispiel jene 320 Plüschfrösche, das Geschenk eines münsterschen Werbeartikel-Unternehmens, die jetzt zugunsten der Aktion "Rettet-die-Frösche.de" quaken.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

sz-online - 15. Okt. 2008
Weniger gefährliche Art der Vogelgrippe im Leipziger Zoo entdeckt
Im Leipziger Zoo ist eine weniger gefährliche Art der Vogelgrippe ausgebrochen. Wie das sächsische Sozialministerium am Mittwoch in Dresden mitteilte, sei der Influenza-Virus vom Typ H5N3 während einer Routineuntersuchung bei zwei Enten und einer Gans festgestellt worden. Dieser Vogelgrippe- Virus sei im Gegensatz zum hochansteckenden Typ H5N1 für Menschen nicht gefährlich und unter Tieren schwerer zu übertragen. Das H5N1- Virus war in der vergangenen Woche auf einem Geflügelhof in Markersdorf bei Görlitz nachgewiesen worden. Im Leipziger Zoo wurden die erkrankten Gelbschnabel- und Sichelenten sowie die Brandgans getötet. Die Ansteckung sei vermutlich über Wildvögel erfolgt. Vorsorglich müssen alle anderen Vögel im Zoo eingesperrt werden.


Lübecker Nachrichten - 9. Okt. 2008
Tierpark: Experten bemängeln die wirtschaftliche Lage
Antworten, wie es mit dem Tierpark Lübeck weitergehen wird, blieben Umweltministerium und Stadtverwaltung auch gestern schuldig. In einer kurzen Erklärung begründete das Ministerium die Aussetzung des Zertifizierungsverfahrens mit „bislang nicht bekannten Gesichtspunkten, die im Verlauf der mit den zuständigen Behörden und dem Betreiber geführten Gespräche aufgetaucht waren“. Nach LN-Informationen trugen aber mehrere Aspekte zu der Entscheidung bei: die noch immer ungeklärte Nachfolgeregelung, die schlechte wirtschaftliche Situation des Parks und nicht zuletzt auch der Beschluss der Bürgerschaft, den Pachtvertrag für das Areal nicht zu verlängern. In den kommenden Tagen und Wochen wird es intensive Beratungen zwischen Stadt, Ministerium und Betreiber geben. Die Vorzeichen deuten derzeit aber nicht darauf hin, dass der Tierpark doch noch gerettet werden kann. Dieter Farell, Inhaber des Tigerparks in Dassow, sieht dennoch Möglichkeiten für den Lübecker Zoo. „Sicher muss etwas getan werden, aber das kann man schaffen“, ist der Dompteur überzeugt. „Den Tieren ist es auch völlig egal, ob sie hinter goldenen oder verrosteten Gitterstäben leben, solange es ihnen gut geht. Und daran habe ich beim Tierpark Lübeck keine Zweifel.“ Lehmensiek sei im Übrigen nicht allein mit dem Problem. Auch der 65-jährige Klaus Langfeldt mit seinem Vogelpark Niendorf war wegen der EU-Zoorichtlinie in schwere See gekommen. Der Park konnte jedoch gerettet werden: Als sich ein Nachfolger fand, sagten die Banken neue Kredite für Investitionen zu.

Husumer Nachrichten - 9. Okt. 2008
Zoo vor dem Aus - wer hilft den Tieren?
Der Lübecker Tierpark wird wohl spätestens 2011 geschlossen. Doch wer kümmert sich um die Tiere? Letztlich müsste die Stadt für die Unterbringung sorgen. Tierpark ja oder nein - so emotional wie über diese Frage ist in der Hansestadt selten debattiert worden. Gerade hat die rot-grüne Bürgerschaftsmehrheit gegen eine Verlängerung des Pachtvertrags über das Jahr 2011 hinaus für den umstrittenen Privatzoo im Stadtteil Israelsdorf gestimmt, nun meldet auch die Landesregierung in Kiel Bedenken an: Nach einem Ortstermin hat das Umweltministerium das laufende Zertifizierungsverfahren nach der EU-Zoorichtlinie ausgesetzt. Im Streit bleibt eine Frage offen: Was wird mit den 150 Tieren? Vor den Augen seiner Kritiker findet der Gnadenhof selbst allerdings keine Gnade - vor allem, seit er 2000 beim Zoo-Test der Zeitschrift "Stern" mit dem Urteil "miserabel" auf dem letzten Platz landete. Mit der Verfahrensaussetzung aus Kiel droht dem Tierpark nun ein schnelles Aus, obwohl bisher keine gravierenden Mängel festgestellt worden seien, wie Christian Seyfert, Sprecher des Landwirtschaftsministeriums bestätigt. Die von der EU geforderte Beteiligung an Forschungs- und Artenschutzprogrammen erfüllen die Lehmensieks zwar nicht und ob ihre Idee, sich um den Europäischen Nerz verdient zu machen, in Kiel verfängt, ist so ungewiss wie das Kieler Gesamturteil. "Der Zoo sieht sicher nicht so toll aus, aber ob die Farbe von den Wänden blättert, ist den Tieren in der Regel egal", sagt Seyfert. Für die Weitervermittlung von Eseln, Kamelen, Ziegen, Rindern sollen bereits Tierschutzorganisationen ihre Hilfe angeboten haben. Was aber aus verhaltensauffälligen Kreaturen wie den Schimpansen und dem mit 32 Jahren hoch betagten Bären Bruno wird, weiß heute noch kein Mensch.

HL-live - 14. Okt. 2008
BfL ruft zu Spenden für den Tierpark auf
Der Beschluss von SPD/Grünen/Linke/BUNT zur Schließung des Lübecker Tierparks habe weitreichende negative Auswirkungen, meint Astrid Stadthaus-Panissié von den Bürgern für Lübeck (BfL). Sie ruft zu Spenden für die Einrichtung auf. "Das Betreiberehepaar war noch im Frühjahr voller Hoffnung, den Lübecker Tierpark in gute Hände übergeben zu können", berichtet die Politikerin. "Der Vertrag sollte im August unterzeichnet werden, ab Oktober wollte sich das Paar in den wohlverdienten Ruhestand zurückziehen. Frühzeitige Spekulationen über eine bevorstehende Schließung bewirkten dann leider beim potenziellen Investor ein Umdenken." Der Beschluss, den Pachtvertrag nicht zu verlängern, lasse wenig Hoffnung zu, noch einen anderen Investor-Interessenten zu finden.

Lübecker Nachrichten - 15. Okt. 2008
Tierpark: Investor sprang wegen unsicherer Zukunft ab
Die Tierpark-Chefs Waldtraud und Günter Lehmensiek wollten in diesem Monat in den Ruhestand gehen. Die Verhandlungen mit einem Nachfolger standen kurz vor dem Abschluss. Der Plan scheiterte in letzter Minute. Eine große Chance, den Tierpark zu retten, ist offenbar ungenutzt vorbei gezogen. Im August sollten die Verhandlungen zum Abschluss gebracht, der Vertrag unterzeichnet werden. Die Diskussion um eine mögliche Nicht-Verlängerung des Pachtvertrages durch die Bürgerschaft im Sommer hatte den Interessenten jedoch zum Absprung bewogen. Zu ungewiss schien unter diesen Vorzeichen die Zukunft des Parks. Dass jetzt ein anderer Nachfolger gefunden werden kann, hält Astrid Stadthaus-Panissié, Fraktionsmitglied der Bürger für Lübeck (BfL), für mehr als fraglich.


Badisches Tagblatt - 9. Okt. 2008
Beisetzung von Knut-Ziehvater Dörflein in aller Stille
Knut-Ziehvater Thomas Dörflein soll in aller Stille beigesetzt werden. Die Familie will nun auch über das Datum der Beerdigung Stillschweigen bewahren. Dörflein werde nicht - wie ursprünglich von seiner Lebensgefährtin gewünscht - zu seinem 45. Geburtstag am 13. Oktober beerdigt.

Tagesspiegel - 10. Okt. 2008
Knuts Ziehvater Dörflein im engsten Familienkreis beerdigt
Der Tierpfleger und Knut-Ziehvater Thomas Dörflein ist einem Medienbericht zufolge am Freitagnachmittag im engsten Familienkreis in Berlin-Spandau beigesetzt worden. Seine letzte Ruhe fand er auf dem Friedhof "In den Kisseln". Auf dem Friedhof in den Kisseln befinden sich unter anderem die Ehrengräber von Spandaus ehemaligem Bürgermeister und Stadtältestem von Berlin, Friedrich Koeltze, sowie des Schauspielers Eugen Rex.

sz-online - 10. Okt. 2008
Knut-Ziehvater Thomas Dörflein im engsten Familienkreis beigesetzt
Einen Tag nach der Beisetzung von Knut-Ziehvater Thomas Dörflein trauerten am Samstag zahlreiche Menschen an der Grabstelle auf dem Spandauer Friedhof „In den Kisseln“. Zahlreiche Menschen knieten nieder, legten Blumen, Gestecke, Gedichte, Fotos von Dörflein mit seinem Schützling Knut nieder.

Berliner Morgenpost - 10. Okt. 2008
Dörfleins Beerdigung bleibt geheim
Die Trauer der Berliner um Thomas Dörflein, den Ziehvater von Eisbär Knut, nimmt kein Ende. Doch über das Datum der Beerdigung des beliebten Zoo-Tierpflegers will die Familie Stillschweigen bewahren. Er werde nicht - wie von seiner Lebensgefährtin gewünscht - am 13. Oktober, seinem 45. Geburtstag, beerdigt, sagte Mutter Erika Dörflein. Der Termin für die Beerdigung sei von der Verwaltung des Friedhofs "In den Kisseln" verschoben worden, weil sie einen solchen Andrang von Fans befürchte, dass es zu Schäden kommen könnte, so die 71-Jährige.

Berliner Morgenpost - 11. Okt. 2008
Thomas Dörflein in Spandau beigesetzt
Thomas Dörflein ist gestern im engsten Familienkreis beerdigt worden. Die Beisetzung seiner Urne fand auf Wunsch der Familie in aller Stille statt.

Tagesspiegel - 11. Okt. 2008
Thomas Dörflein beerdigt
Mit einer Trauerfeier im engsten Familienkreis ist am Freitagnachmittag der Tierpfleger und Knut-Ziehvater Thomas Dörflein in Spandau beigesetzt worden.

RP online - 11. Okt. 2008
Berliner pilgern an Dörfleins Grab
Die Berliner nehmen Abschied von Thomas Dörflein. Gestern wurde der Tierpfleger im engsten Familienkreis beerdigt. Heute pilgerten die Berliner in Scharen an sein Grab im Friedhof Spandau. Manche der Trauernden brachten Rosen mit.

Berliner Morgenpost - 11. Okt. 2008
Berliner zieht es an Thomas Dörfleins Grab
Die Bestattung von Knuts Pfleger Thomas Dörflein fand im kleinsten Familienkreis statt. Doch einen Tag danach, da nun bekannt ist, wo Dörfleins Grab liegt, kamen viele Berliner zum Friedhof um dem Tierpfleger die letzte Ehre zu erweisen.

Berliner Morgenpost - 14. Okt. 2008
10713 Beileid-Mails für Thomas Dörflein
Im Internet bekundeten in den drei Wochen seit Dörfleins Tod 10 713 Menschen aus aller Welt ihr Beileid. Darunter waren E-Mails aus Vietnam, den USA, der Türkei, den Niederlanden, Schweden und Frankreich. Auch die beiden in der Verwaltung des Zoos ausgelegten Kondolenzbücher werden geschlossen und der Familie überreicht, sagte Zoo-Sprecherin Claudia Bienek am Montag.

Tagesspiegel - 8. Okt. 2008
Zoo um 25 000 Euro betrogen: Prozess ausgesetzt
Ein früherer Verwaltungsleiter von Zoo und Tierpark saß gestern mit zwei weiteren Männern kurz vor einem Amtsgericht. Das Gericht setzte das Verfahren, in dem es um Unregelmäßigkeiten bei der Beschaffung von Druckerfarbbändern geht, aus. Insgesamt 24 750 Euro soll der 39-jährige Hauptangeklagte abgezweigt haben. Der Ex-Verwaltungsleiter hat dem Vorstand der Zoo AG laut Anklage zwischen November 2005 und April 2006 in sechs Fällen günstigere Angebote verschwiegen und diesen so zur Bewilligung teuerer Farbbänder gebracht haben. Die Angeklagten hätten eine Firma zwischengeschaltet und so die Differenz zwischen dem tatsächlichen und dem bewilligten Angebot erlangt. Mitangeklagt wegen Beihilfe sind zwei 45 und 39 Jahre alte Männer, darunter ein früherer Systemadministrator des Zoos.

Hannover Zeitung - 10. Okt. 2008
Zoo ist „Millionär“!
Der Erlebnis-Zoo Hannover ist wieder Millionär! Am 8. Oktober, begrüßte Zoodirektor Klaus-Michael Machens den millionsten Besucher. Zum sechsten Mal in Folge hat der Zoo damit über eine Million Besucher nach Hannover gelockt. Mit Applaus, einem großen Blumenstrauß und einem Gutschein für den nächsten Zoo-Besuch wurde der Ehrengast empfangen. Lore Hyatt (70) aus Sauvergny, Frankreich, war mit ihrer in Hannover lebenden Schwester bei schönstem Herbstwetter in den Zoo gekommen, um über den Sambesi zu fahren, den Dschungelpalast, den Gorillaberg mit den sechs quirligen Gorillakindern, Meyers Hof und Mullewapp zu besichtigen. Dass sie vom Zoodirektor persönlich empfangen wurde und auch noch den Erdmännchen stellvertretend für alle 1.700 Tiere im Zoo die Pfötchen schütteln durfte, war für Lore Hyatt ein unvergessliches Erlebnis.



Aktionen

RP online - 11. Okt. 2008
Kunst-Knatsch um Affenbilder
Damian Hirst, Englands Kunst-Superstar, schätzt die Bilder der Krefelder Orang-Utans– er hat 23 von Affen gemalte Werke gekauft. Die Krefelder Kunstwelt sieht die Ausstellung skeptisch – die Werke sind im Zoo zu sehen. Für die Orang-Utans ist es nur eine Beschäftigungstherapie: Sita, Sandra und Tina haben in den vergangenen zwei Jahren einmal pro Woche den Pinsel über die weiße Leinwand geschwungen und Bildchen gemalt. Für den Zoo bedeutet der Kreativitätsdrang der Affen jetzt einen Geldsegen. 50 verkaufte Bilder spülten bereits 5000 Euro in die Zookasse.

Leipzig info - 11. Okt. 2008
Kinderpatentage im Zoo Leipzig
Am 13. und 14. Oktober bekommen die Zoobewohner Besuch von ihren Paten. Einmal im Jahr lädt der Zoo Leipzig und der Freundes- und Förderkreis seine kleinen Tierpaten ein und veranstaltet ein Fest rund ums Tier. Insgesamt 20 Klassen haben sich für die beiden Tage angemeldet, um ihre Lieblingstiere zu besuchen und um an der Zoo-Rallye teilnehmen. Der Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises Herr Siegfried Stauche wird die Patenklassen um 9.15 Uhr im Konzertgarten begrüßen und ihnen Dank sagen für ihr Zoo- Engagement. Danach geht's auf Safari zu den Patentieren und Rallyestationen.

sz-online - 13. Okt. 2008
Ersatz-Mamas und -Papas trafen sich im Chemnitzer Tierpark
Patenbrigade mal anders: 55 Bewohner des Chemnitzer Tierparks haben einen oder gleich mehrere Paten, die ihr Wohlergehen verfolgen. Ersatz-Mama oder -Papa werden ist nicht schwer - schon ab 25 Euro kann man eine Patenschaft bekommen. Das Geld verwendet der Förderverein „Tierparkfreunde Chemnitz“ für neue Anlagen (zum Beispiel für die Erdmännchen) und Artenschutzprojekte. „Am beliebtesten ist unser Löwe Malik“, erzählt Anja Dube (39) vom Förderverein.

Hamburger Abendblatt - 10. Okt. 2008
Starker Einsatz! Heimgartenschüler helfen Elefantendame Mogli
Gutes tun und auf sich aufmerksam machen - mit diesem Ziel haben sich 650 Schüler der Gemeinschaftsschule am Heimgarten in Ahrensburg am Donnerstag auf den Weg zu Hagenbecks Tierpark gemacht. Dort übernahmen sie die Patenschaft für Elefantendame Mogli, verbunden mit einer Spende über 3000 Euro. Das Geld ist für die Pflege und das Futter bestimmt. Die Patenschaft läuft zunächst über ein Jahr. Joachim Weinlig-Hagenbeck: "Die Schüler können Mogli auch Briefe schreiben und sind natürlich herzlich willkommen, sie jederzeit zu besuchen."

Mitteldeutsche Zeitung - 12. Okt. 2008
Tierpark-Gäste finden Namen für drei junge Polarwölfe
Der Tierpark auf dem Petersberg will seine erst am 6. Mai geborenen Publikumslieblinge schon wieder abgeben. Die drei jungen Polarwölfe sollen im nächsten Jahr auf die Reise gehen. Welcher Zoo die Tiere aufnimmt, ist noch unklar. Damit der Umzug auch in Ordnung geht, brauchen die jungen Wölfe jedoch Namen. In der "Langen Nacht" auf dem Petersberg am vergangenen Freitag erhielten sie die Taufe im Beisein von Kreistagschef Thomas Madl (CDU), der zugleich Vorsitzender des Petersberg-Fördervereins ist. Die Auswahl umfasste sieben Namen, die ausnahmslos mit dem ersten Buchstaben im Alphabet beginnen. Spitzenreiter waren: Anouk mit 502 Zählern, dicht gefolgt von Albin mit 500 und selbst Alrik brachte es noch auf 487 Stimmen.

Krone.at - 11. Okt. 2008
Rabatt-Aktion
Für Zoobesucher, die ihre Tierliebe quasi schon im Namen tragen, bietet der Zoo in Riga an diesem Wochenende eine ungewöhnliche Rabattaktion an: Anlässlich seines 94. Jubiläums kommen alle Besucher mit tierischen Nachnamen zu ermäßigten Eintrittspreisen in den Tierpark der lettischen Hauptstadt. Bei einer ähnlichen Rabattaktion vor zwei Jahren machten fast 800 Menschen von dem Angebot Gebrauch, denn viele Letten und Russen - die größte Minderheit in Lettland - tragen Tiere im Nachnamen.



Nachwuchs

Stuttgart Journal - 14. Okt. 2008
Nachwuchs bei den „Carusos“ in der Wilhelma Stuttgart
Es hat sich Nachwuchs bei den „Carusos“ in der Wilhelma Stuttgart eingestellt. Weißhandgibbon „Domino“ ist eigentlich eine gute Mutter, aber zwei Junge auf einmal stellen auch eine gewiefte Affenmutter manchmal vor unlösbare Probleme: Die Nachzucht bei den Gibbons in der Wilhelma Stuttgart funktioniert einfach zu gut – das Ende Oktober vergangenen Jahres geborene Jungtier „Manis“ war noch nicht entwöhnt, da kam am 6. Juli schon der schwarzhaarige kleine „Jambi“ zur Welt.

Ad-Hoc-News - 13. Okt. 2008
Kaffern- und Rotbüffel im Tierpark geboren
Im Tierpark in Friedrichsfelde haben die Kaffern- und Rotbüffel erneut Nachwuchs bekommen. Den Anfang machte am 13. September das Kuhkalb Karikoga bei den Kaffernbüffeln, wie ein Sprecher des Tierparks am Montag mitteilte. Am 21. September kam im Gehege der Rotbüffel das Bullenkalb Ferdinand zur Welt. In diesem Jahr gab es damit bei den Kaffernbüffeln insgesamt zweimal, bei den Rotbüffeln sogar schon zum dritten Mal Junge.

Welt online - 13. Okt. 2008
Fünf Mal Nachwuchs bei Büffel-Familien im Tierpark Friedrichsfelde
Im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde ist 2008 ein gutes Zuchtjahr bei den Kaffern- und Rotbüffeln. Der Tierpark teilte am Montag mit, dass es die Tiere auf fünffachen Nachwuchs gebracht haben. Die Großfamilie der Rotbüffel hat nun schon 13, die der Kaffernbüffel 8 Mitglieder. Vor allem die Kaffernbüffel sind seltener geworden, in deutschen Zoos leben sie nur noch in Nürnberg und Berlin.

Saarbrücker Zeitung - 11. Okt. 2008
Tierpfleger und Ärztin päppeln süße Tierbabys auf
Reicher Kindersegen im Neunkircher Zoo: Bei Familie Erdmännchen hat sich winziger Nachwuchs eingestellt. Die neue Erdmännchengruppe des Neunkircher Zoos bezog erst dieses Jahr ihr neues Domizil und hat sich offensichtlich schon ganz gut eingelebt. Denn am 22. August brachte das Weibchen drei kleine Erdmännchen zur Welt. Da die weiblichen Tiere noch sehr unerfahren waren und die zwei Tanten sich nicht so recht mit ihrer für Erdmännchen üblichen Babysitter-Rolle abfinden wollten, mussten sich Tierpfleger, Tierärztin und Erdmännchenvater die Hauptarbeit teilen. Das Familienleben klappt nach Angaben der Zoo-Mitarbeiter nun auch ohne menschliche Unterstützung hervorragend und die Kleinen knurren schon wie die ganz Großen. Und im Zoo springen in diesem Jahr auch drei Timor-Hirschbabys durch das bunte Herbstlaub. Die aus Indonesien stammende Hirschart ist in Deutschland nur in zwei zoologischen Gärten anzutreffen und somit eine echte Rarität. Um so größer ist die Freude beim Neunkircher Zoo über die drei Jungtiere der seltenen Hirschart.

Hannoversche Allgemeine - 10. Okt. 2008
Großer Wurf: Der Zoo stellt seinen Nachwuchs vor
Das Miteinander der Hulman-Affen Sariska und Kochi im Zoo hat jetzt einen kleinen und sehr niedlichen Erfolg gezeitigt: Die Herrschaften haben Nachwuchs. Am Donnerstag wurde das Miniäffchen, das am 1. Oktober nach einer Tragzeit von 200 Tagen zur Welt kam, erstmals den Fotografen vorgestellt. Mutter Sariska musste vor dem Termin allerdings erst einmal mit einer ordentlichen Portion Obst und frisch geschnittenen Zweigen bestochen werden. Sie zeigt ihr Junges nämlich nur ungerne her. Das Junge ist der erste Nachwuchs, den der neue Großfamilienchef Kochi in Hannover gezeugt hat. Er kam erst vor einem Jahr aus dem Baby-Zoo Wingst nach Hannover. Groß ist die Freude auch bei den Vikunjas. Dort sind aller guten Dinge nun drei. Nach Banu im Juni und Björn im Juli kam bei den Lamas am 29. September Bonita zur Welt.

Thüringische Landerzeitung - 9. Okt. 2008
Neugieriger Nachwuchs im Zoo: Affen und Kamele
Großes Baby-Gucken im Zoo: Gleich zwei Tierfamilien haben in Hannover in Niedersachsen gerade Nachwuchs bekommen - die Hulman-Languren-Affen und die Vikunja-Kamele. Das Äffchen ist jetzt noch rosa-farben. Erst später wird es ein schwarzes Gesicht und schwarze Hände wie die Großen bekommen.

Hannover Zeitung - 13. Okt. 2008
Zoo Hannover: Nachwuchs bei den Hulman-Languren und Vikunjas
Der Nachwuchs bei den Vikunjas und den Hulman-Languren bestimmt das Leben beider Tierfamilien und hält alle Kleinkamele und heiligen Tempelaffen auf Trab.

Münsterländische Volkszeitung - 10. Okt. 2008
Gorillababy im Duisburger Zoo ist ein Mädchen
Das im August geborene Gorillababy im Zoo Duisburg ist ein Mädchen. Sein Geschlecht konnte erst jetzt bestimmt werden, da es bislang nur am Bauch seiner Mutter gehangen hatte. Einen Namen soll es nun im Rahmen eines Wettbewerbs bekommen. Die Geburt des kleinen Gorillaweibchens bescherte dem Duisburger Zoo den ersten Gorilla-Nachwuchs in seiner Geschichte. Eltern sind die zwölfjährige Safiri aus Australien und der englische Gorillamann Mapema.

Bayrischer Rundfunk - 9. Okt. 2008
Flamingonachwuchs "Hässliche Entlein" im Nürnberger Tiergarten
Erstmals seit 13 Jahren gibt es im Nürnberger Tiergarten wieder Nachwuchs bei den Flamingos. Mit drei "roten" Küken sind die Kubaflamingos in der Überzahl, bei den Chileflamingos ist nur ein Küken geschlüpft. Über die Gründe, warum die Nürnberger Flamingos 13 Jahre einfach nicht brüten wollten, vermag der Tiergarten nur zu spekulieren: Zunächst reduzierte vor 13 Jahren eine Lebensmittelvergiftung den Tierbestand der Wasservögel. Daraufhin wurden die Tiere jährlich geimpft, was sich auf die Brutfreudigkeit der Langbeiner ausgewirkt haben könnte. Nach erfolglosen Jahren gab der Tiergarten schließlich eine dritte Flamingoart, die "Rosa Flamingos" ab, um mehr Ruhe in die Gruppe zu bringen und Mischlingsbruten zu verhindern. Weil Flamingos aber erst ab einer Gruppengröße von etwa 50 Tieren anfangen zu brüten, holte der Tiergarten Vögel von Privatpersonen und anderen Zoos nach Nürnberg. Mit Erfolg, denn jetzt hat es bei Kuba- und Chileflamingos sogar gleichzeitig gefunkt.

Hamburger Abendblatt - 14. Okt. 2008
Hai-Geburt bei Hagenbecks
In Hamburg sind erstmals Haie zur Welt gekommen: In Hagenbecks Tropen-Aquarium haben drei kleine Schwarzspitzen-Riffhaie das Licht der Welt erblickt. Rund 1300 Gramm schwer und 60 Zentimeter lang waren die Jungtiere bei der Geburt – im Gegensatz zu vielen anderen Fischarten legt diese Haiart keinen Eier, sondern ist lebend gebärend. Nach der Geburt, die bereits Ende März in einem Quarantäne-Becken stattgefunden hatte, wurde der Nachwuchs bis jetzt zusammen mit Mutter Haidi abgetrennt vom großen Hai-Atoll und den anderen Haien gehalten. Doch ab sofort können Besucher den seltenen Nachwuchs im 1,8 Millionen Liter Wasser fassenden Haibecken sehen.

Welt online - 15. Okt. 2008
Nachwuchs in Hagenbecks Haifischbecken erstmals zu sehen
Der Hainachwuchs in Hagenbecks Tropen-Aquarium zeigt sich nach mehr als einem halben Jahr erstmals den Besuchern. Die im März geborenen Schwarzspitzen-Riffhaie dürfen sich jetzt zu Mutter «Haidi» gesellen. Bislang wurden die kleinen Haie in der «Kinderstube» des Tropen-Aquariums aufgepäppelt.

Berliner Morgenpost - 11. Okt. 2008
Auf dem Sprung zum großen Kranich
Sie geben sich Mühe: Wenn ein Kronenkranich um die Gunst eines Weibchen buhlt, dann springt er bis zu zwei Meter hoch. Doch die Jahreszeit für die spektakulären flügelschwingenden Balztänze ist vorbei, die Paarung vollzogen und die Brutzeit verstrichen. Tierpfleger im Zoo hatten die Eier der zwei Paare zur Brut in einen Wärmeschrank gelegt. Drei Küken haben versucht, sich aus der Schale zu befreien. Aber nur ein Jungvogel kam durch und konnte am 4. September schlüpfen. Als Rezept gegen Einsamkeit und zwecks Animation setzten die Tierpfleger ihm vier Witwenpfeifgänse in die Aufzuchtbox.

inar.de - 15. Okt. 2008
Verkehrte Welt: Mini-Hirsche unter Riesen-Kranichen
Wer die knapp kniehohen Chinesischen Muntjaks im dichten Dschungel entdecken will, wird in deren ost- und südostasiatischer Heimat wenig Erfolg haben. Im Zoo Duisburg dagegen hat man eher Gelegenheit, die agilen Mini-Hirsche ausgiebig zu beobachten. Im letzten Jahr begann der Zoo Duisburg deren Haltung sowohl auf den Anlagen für Kleine Pandas als auch für Saruskraniche. Beide Gemeinschaftshaltungen haben sich problemlos etabliert und sogar noch im selben Jahr Nachwuchs verzeichnen können. Seit kurzem flitzt erneut ein Hirschjungtier zwischen seinen Eltern und den größten Kranichen der Welt, den Saruskranichen, über die Anlage.

Kleine Zeitung - 15. Okt. 2008
Quirliges Trio: Gepardennachwuchs im Zoo Salzburg
Der Zoo Salzburg hat allen Grund zur Freude: Anfang September brachte das Gepardenweibchen Ginger drei männliche Junge zur Welt. Besucher können die Katzen aber vorerst noch nicht bewundern, der Nachwuchs bleibt noch einige Woche in seinem Unterstand.

Salzburger Nachrichten - 15. Okt. 2008
Gepardennachwuchs in Salzburg
Am 4. September war die Freude der Tierpfleger groß. Beim ersten Morgenrundgang vernahmen sie das Fiepen von jungen Geparden aus der Freianlage von Ginger. Sie brachte ihre Jungen im geschützten Unterstand auf der Freianlage zur Welt, ohne fremde Hilfe, in einem Bett aus Heu und Stroh, das noch zusätzlich von einer Heizmatte gewärmt wird. Ginger lebt erst seit Mai in Salzburg.

ORF.at - 14. Okt. 2008
Babylöwen als Kamerastars
Kameratalent haben einmal mehr die kleinen Löwenbabys im Tiergarten Schönbrunn gezeigt. Die drei Monate alten Löwenbabys verbringen den Tag vor allem mit spielen und fressen. Längst haben sie dem Panda Fu Long, den Eisbärenzwillingen und auch den Tigerjungen den Rang ab gelaufen. Trotz ihres männlichen Spitznamens - "Die Prinzen von Schönbrunn" - vermuten die Pfleger, dass es sich um zwei Männchen und ein Weibchen handeln dürfte.

ORF.at - 10. Okt. 2008
Löwenbabys spielen wie Hauskätzchen
Wie in einem Katzenkorb geht es derzeit im Löwengehege im Tiergarten Schönbrunn zu. Die knapp drei Monate alten Löwenbabys verbringen den Tag vor allem mit Spielen und verhalten sich wie kleine Stubentiger. Besucherscheu sind die aufgeweckten Tiere nicht, fast den ganzen Tag können Neugierige Blicke auf die wilden Miezen erhaschen.

NZZ online - 15. Okt. 2008
Nachwuchs bei den Vikunjas
Der Zoo Zürich ist weltweit am erfolgreichsten bei der Zucht der Kleinkameliden Vikunjas. In keinem anderen Zoo kamen so viele dieser Jungtiere zur Welt. Ende September erblickte mit Inca das 109. Vikunja-Baby in Zürich das Licht der Welt. Ganz so einfach liest sich diese Erfolgsgeschichte aber nicht. In den letzten Jahren hatte der Zoo Zürich mit zwei schwierigen Vikunja-Hengsten zu kämpfen. Erst Incas Vater, ein im letzten Jahr aus Wien angekommener Hengst, brachte wieder einen Zuchterfolg.

Tages Anzeiger online - 15. Okt. 2008
Vikunja-Junges zeigt sich den Zoobesuchern
Die kleine Inca läuft schon wacker durchs Gehege und macht Mutter Wajana und den Besuchern des Zürcher Zoos grosse Freude. Am 30. September kam die Vikunja-Dame zur Welt. Auch die Mutter wurde vor zwölf Jahren im Zoo Zürich geboren. Vater ist ein im letzten Jahr aus Wien angekommener, sechs Jahre alter Hengst.

derStandard.at - 10. Okt. 2008
Jungfernzeugung bei Schwarzspitzenhai beobachtet
Forscher haben zum zweiten Mal eine Jungfernzeugung (Parthenogenese) bei einem Hai beobachten können. In einer am Freitag in dem US-Fachmagazin "Journal of Fish Biology" erschienenen Studie heißt es, die DNA eines Kleinen Schwarzspitzenhai (Carcharhinus limbatus)-Jungtiers, das in einem Aquarium im US-Staat Virginia gehalten wurde, enthalte kein genetisches Material von einem Männchen. Seine Mutter, ein Hai namens Tidbit, hatte laut Bericht im US-Magazin LiveScience keine Anzeichen einer Schwangerschaft aufgewiesen sowie auch keine Befruchtung durch einen männlichen Hai stattgefunden hatte. Eine Autopsie des mittlerweile verstorbenen Tieres überraschte die Zoologen mit dem Fund eines Fötus, der nach DNA-Untersuchung nur genetisches Material von Tidbit aufweist.



Morgenweb - 14. Okt. 2008
Schimpanse gestorben
Traurige Nachrichten aus dem Zoo: Schimpanse "Max" ist tot. Wie der Tiergarten gestern mitteilte, ist der Chef der Gruppe am Freitagmorgen an plötzlichem Herzversagen gestorben. Als die Schimpansen in ihr Gehege durften, wurde Max bewusstlos, wachte kurze Zeit später jedoch wieder auf. Daraufhin verabreichte ihm Affenrevierleiter Bernd Kowalsky ein kreislaufstärkendes Mittel. Doch der Schimpanse erholte sich nicht und fiel erneut in Ohnmacht. Zoo-Tierärztin Julia Scharpegge konnte nichts mehr für ihn tun und stellte den Tod fest. Eine anschließende Sektion zeigte, dass sein Herz bereits Anzeichen von Vorschädigungen aufwies. Max wurde etwa 40 Jahre alt, das genaue Geburtsdatum ist unbekannt.

Harburger - 15. Okt. 2008
Wildpark: "Flocke" ist tot
Trauer im Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf. "Flocke", die weit über die Grenzen des Landkreises Harburg hinaus bekannte Polarwölfin, ist tot. Tanja Askani, die das Tier großgezogen und darüber ein vielbeachtetes Buch geschrieben hat, fand "Flocke" während der täglichen Wolfsführung leblos im Gehege. Mit "Flocke" hat der Tierpark eine seiner großen Attraktionen verloren. Die elfjährige "Flocke" starb vermutlich an Herzversagen. Vor einigen Monaten hatte der Tierpark in Nindorf bereits den Tod des Grauwolfs "Daylight" zu beklagen, der nach einer Narkose nicht wieder aufgewacht war.

Mitteldeutsche Zeitung - 11. Okt. 2008
Parvovirus schwächt alle Geparden
Knapp vier Wochen nachdem ein Gepardenjunges an einer Viruserkrankung gestorben ist, ist das eingetreten, wovor die Mitarbeiter des Bernburger Tiergartens die meiste Angst hatten: Auch die fünf anderen Raubkatzen haben sich mit dem hochansteckenden Parvovirus infiziert. "Die Lage ist derzeit wirklich sehr schlecht", sagte gestern Tiergartenleiter Andreas Filz. Nach dem Tod des männlichen Gepardenjungens am 15. September hatte ein Wurfgeschwister auch Krankheitssymptome gezeigt, nur wenige Tage später dann auch das Muttertier. "Durch die intensive Behandlung mit einem für die Verwendung bei Hauskatzen hergestellten Antiserum gelang es, beide Tiere zu stabilisieren", sagte Filz. Auch die restlichen Geschwistertiere wurden vorbeugend behandelt, mittlerweile zeigen wieder alle Tiere Krankheitssymptome. Der Gesundheitszustand der Tiere wechselt fast täglich. Geht es den Raubkatzen einen Tag gut, verschlechtert sich ihr Befinden meist tags darauf wieder. Unklar bleibt aber weiterhin, wie die Krankheit ausbrechen konnte - denn alle Tiere waren gegen das Virus geimpft.

Mitteldeutsche Zeitung - 13. Okt. 2008
Geparden geht es besser
Den vier mit dem Parovirus infizierten Gepardenjungen und ihrer gleichfalls erkrankten Mutter Yathi geht es wieder besser. Das erklärte der Leiter des Bernburger Tiergartens, Andreas Filz, Montag. "Sie haben sich über das Wochenende alle wieder ein bisschen erholt. Ich hoffe, das ist endlich der Anfang eines guten Endes", so der Tiergarten-Chef.

Welt online - 10. Okt. 2008
Krach um Tierschutztag im Roten Rathaus
Um den erstmals im Roten Rathaus stattfindenden Tierschutztag gibt es Streit. Die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo nennt ihn eine "Beweihräucherungsmesse des Tierschutzbeauftragten Klaus Lüdcke" und unterzieht dessen gesamte Arbeit einer kritischen Bilanz. Lüdcke und der Tierschutzverein für Berlin richten den Tierschutztag aus. "Pädagogische Ziele im Tier- und Artenschutz sollten in der Berliner Schulbildung verankert, Netzwerke zwischen Schulen, Naturschutzorganisationen und Bildungseinrichtungen gefördert werden", so Ziolko. Globaler Tier- und Naturschutz solle auch in Berlin lokal erlebbar sein. Hintergrund seiner Kritik ist der Umstand, dass weder die Fördergemeinschaft noch Zoo und Tierpark zum Tierschutztag eingeladen wurden. "Die stehen nicht für Tierschutz", sagt Lüdcke und begründet dies damit, dass Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz in den 90er-Jahren verwilderte Katzen im Tierpark getötet hatte. Evamarie König vom Tierschutzverein sagt, ihr Verein sei nicht mit der Haltung von Wildtieren in Zoos einverstanden.

ORF.at - 13. Okt. 2008
Lüchsin Luna wieder zurück im Wildpark
Die junge Lüchsin Luna ist wieder daheim im Wildpark Assling. Das Junge wurde im Mai von seiner Mutter verstoßen und daraufhin von einer Hauskatze aufgezogen. Jetzt beginnen aber Lunas "Flegeljahre" im Wildpark.

Basler Zeitung - 9. Okt. 2008
Strauss von Flusspferd in Zolli totgebissen
Einen Moment lang passte der Strauss nicht auf: Der noch nicht ganz ausgewachsene Vogel rutschte aus und fiel in das Wasserbecken der Afrika-Anlage. Ein fataler Fehler, denn die dort beheimateten Flusspferde dulden keine Revierverletzungen. Eines der Tiere biss denn auch sofort zu, als es den hilflosen Strauss erblickte. Der Strauss war nicht der erste Zolli-Bewohner, der einem Flusspferd zum Opfer fiel: Vor vier Jahren biss Flusspferd Wilhelm überraschend den Zebrahengst Kalungu tot, mit welchem er jahrelang friedlich zusammengelebt hatte.Der erneute Zwischenfall zeigt: Es ist nicht unproblematisch, mehrere Tierarten in einem Gehege zu halten. Trotzdem erfreuen sich solche tierischen Wohngemeinschaften im Zolli derzeit grosser Beliebtheit. So leben beispielsweise in der diesen Sommer eingeweihten Nashorn-Anlage nebst den Panzernashörnern auch Muntjakhirsche und Zwergotter.

Aachener Zeitung - 14. Okt. 2008
Brutus erkundet sein neues Zuhause
Zuwachs im Gaia-Park: Das Breitmaulnashorn Brutus vom Safaripark Beekse Bergen ist in sein neues Zuhause im Gaia-Park Kerkrade Zoo umgezogen. Das vierjährige Nashorn gesellt sich zu den im April angekommenen Nashörnern Bantu und Rafiki, die aus dem englischen Tierpark Whipsnade stammen. Die Besucher haben von der im afrikanischen Stil gehaltenen Aussichtsplattform aus einen tollen Blick auf das Nashorngebiet. Langfristig ist geplant, die drei Nashörner auch in die angrenzende Savanne des Gaia-Parks zu lassen, wo sie zwischen den Zebras, Springböcken, Giraffen, Großen Kudus und Straußen laufen können. Ihr Lebensraum verdoppelt sich dadurch auf ansehnliche 8000 Quadratmeter.

Bieler Tagblatt - 9. Okt. 2008
Zuwachs im Papiliorama in Kerzers
Das Papiliorama in Kerzers FR hat zwei neue Bewohner erhalten: die beiden Weissrüssel-Nasenbären "Costa" und "Pippie". Die Tiere stammen aus Zoos in den Niederlanden und Frankreich.

ORF.at - 11. Okt. 2008
Rätsel um verschwundenen Steinbock gelöst
Das Rätsel um den Ende September aus einem Osttiroler Tierpark verschwundenen und wenig später tot aufgefundenen Steinbock dürfte gelöst sein. Nach Angaben der Polizei konnten zwei Verdächtige ausgeforscht werden. Sie sollen das 7.000 Euro teure Tier aus dem Gehege entwendet haben. Der Kadaver war am 2. Oktober in unmittelbarer Nähe des Wildparks in Assling nahe einer Gemeindestraße gefunden worden. Der verdächtige 31-jährige Osttiroler habe bei den Einvernahmen schließlich zugegeben, den Steinbock gestohlen zu haben. Dabei habe ihm ein 42-jähriger Kärntner geholfen. Das wertvolle Tier sei in einem Anhänger verendet.

RP online - 11. Okt. 2008
Tigermädchen zähmt russischen Regierungschef
Starke Männer und große Katzen - ein unwiderstehliche Mischung: In nur wenigen Tagen hat das kleine Tigerbaby, das ihm zum 56. Geburtstag geschenkt wurde, den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin um den Finger gewickelt. Ohne mit Streicheleinheiten für die zwei Monate alte Raubkatze zu geizen, stellte er das Tier am Freitag auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz in seiner Residenz in Nowo-Ogarewo nahe Moskau der Öffentlichkeit vor. Aufwachsen soll das Raubtier-Weibchen allerdings nicht im Hause Putin. "Sie soll unter ganz normalen Bedingungen leben. Wir werden sie einem Zoo übergeben", sagte der russische Regierungschef. Wer ihm das tierische Geschenk am Dienstag überreicht hatte, verriet er indes nicht.

AFP - 12. Okt. 2008
Nasenbären aus Bangkoks Zoo nach Unruhen in Erholungsurlaub
Nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Regierungsgegnern und Polizei in der thailändischen Hauptstadt Bangkok dürfen zwei Ameisenbären aus dem örtlichen Zoo einen Erholungsurlaub machen. Die beiden vier Jahre alten Tiere, ein Männchen und ein Weibchen, seien erst vor einem Jahr aus den USA nach Bangkok gekommen, sagte Zoodirektor Kanchai Sanwong. "Die Tiere sind sehr lärmempfindlich und sie haben sich noch nicht an laute Geräusche gewöhnt." Die beiden Tiere seien daher zur Erholung für drei Monate in einen Zoo in der Provinz Chonburi im Osten der Hauptstadt gebracht worden.

Badisches Tagblatt - 9. Okt. 2008
US-Naturkundemuseum ist «grünstes» Museum der Welt
Das von dem italienischen Star-Architekten Renzo Piano entworfene neue Naturkundemuseum in San Francisco hat die Auszeichnung als «grünstes» Museum der Welt erhalten. Wie die Museumsleitung mitteilte, wurde der Ende September eröffneten «California Academy of Sciences» das international anerkannte höchste Umweltzertifikat für «Leadership in Energy and Environmental Design», LEED Platinum, zugesprochen. Die «LEED»-Jury prüft unter anderem Energieverbrauch, Wassereffizienz, Baumaterial und Design eines Gebäudes. Die «California Academy of Sciences» mit einem Aquarium, Planetarium, Naturkundemuseum und Forschungsstätten unter einem Dach, soll jährlich 30 bis 35 Prozent weniger Energie als ein vergleichbares Gebäude verbrauchen. Der 488 Millionen Dollar teure Bau im Golden Gate Park der Westküstenstadt beherbergt unter anderem das größte Innenraum-Korallenriff der Welt, einen tropischen Regenwald, Aquarien und Ausstellungen über Klimaveränderung und bedrohte Tierarten.

Hamburger Abendblatt - 14. Okt. 2008
Triebjagd im Bambuswald
Unsere engen Verwandten, die Bonobos, sollen es angeblich alle anderthalb Stunden miteinander treiben. Die Panda-Bären haben ein ganz anderes Problem: Sie gelten als absolute Sexmuffel in der Tierwelt. Ein internationales Forscherteam hat jetzt in China das Erbgut der dreijährigen Pandafrau Jing Jing entschlüsselt. Die Experten hoffen auf die Lösung des Rätsels, warum die zölibatär lebenden Großbären in ihrem Paarungsverhalten so gar nichts mit den Kaninchen gemeinsam haben. Langfristig soll dann versucht werden, das Liebesleben zu befördern.

Berliner Morgenpost - 14. Okt. 2008
Forscher untersuchen das Gen für Liebesfaulheit bei Pandas
Ein internationales Forscherteam um den chinesischen Forscher Wang Jun hat das Erbgut der Riesenpandas entschlüsselt - und hofft nun auf Erkenntnisse über die legendäre Sex-Muffeligkeit der Tiere. Biologen könnten den seltenen Tieren dann möglicherweise helfen, mehr Nachwuchs zu zeugen, sagte Jun der Zeitung "China Daily". Die Erbgutanalyse bestätigte die These, dass Pandas zu den Bären gehören. Die Wissenschaftler wollen auch herausbekommen, warum sich die Tiere fast ausschließlich von Bambus ernähren - ein Faktor, der ihre Anpassung an Lebensräume beschränkt.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

rtvdrenthe.nl - 15. Okt. 2008
Informatiecentrum over bouwplannen Emmen
Informationszentrum über die Baupläne in Emmen
Emmen. Einwohner von Emmen können die Baupläne für das Stadtzentrum in der nächsten Zeit in einem Informationszentrum im Foyer des Rathauses verfolgen. Seit Mittwochmittag sind dort Zeichnungen und Modelle zu sehen vom neuen Tierpark Emmen auf der Noordbargeres, dem Theater und dem Platz, der das heutige Gelände des Zoos mit der Noordbargeres verbinden soll, sagt Beigeordneter Ton Sleeking. Wenn alles wie geplant verläuft, kann der Tierpark Emmen im Jahre 2014 umziehen. Emmen erwartet nicht, daß die Bauarbeiten sich verzögern werden als Folge der Kreditkrise.

nrc.nl - 15. Okt. 2008
Stroomstoring treft Rotterdam
Stromausfall trifft Rotterdam
Kurz vor neun Uhr fiel der Strom über eine Stunde lang aus im Zentrum und Norden von Rotterdam. Als Folge davon war der Zugverkehr von und nach Rotterdam über einige Stunden lahm gelegt. ... Der Tiergarten Blijdorp mußte umschalten auf Notversorgung, die Besucher - extra viele wegen der Herbstferien - durften gratis eintreten.

omroepgelderland.nl - 15. Okt. 2008
Zwartvoetpinguïn geboren in Epe
Brillenpinguin in Epe geschlüpft
Im Tierpark Wissel ist ein Brillenpinguin geschlüpft. Das geschah zum erstenmal seit der Neueinführung der Pinguinart im Tierpark. Der Tierpark Wissel hat jetzt 15 Brillenpinguine.

ad.nl - 15. Okt. 2008
Gratis naar Blijdorp door stroomstoring
Freier Eintritt in Blijdorp wegen Stromausfall
Rotterdam. Besucher des Tiergartens Blijdorp hatten heute morgen Glück. Weil infolge eines großen Stromausfalls in Rotterdam-Nord auch das Kassensystem des Zoos ausgeschaltet war, durfte jeder gratis eintreten. Als der Vormittag halb vorüber war, hatten schon Hunderte Menschen umsonst den Eingang passiert. Ein Sprecher von Blijdorp nannte es "einen logischen Schritt". "Es sind schon Herbstferien in großen Teilen des Landes und die Menschen kommen von nah und fern hierher, mit Kindern. Dann kann man schwerlich sagen, daß sie nicht hinein dürfen, weil die Kassen nicht in Betrieb sind." Extra stimmungsvoll war es außerdem, weil die Beleuchtung im Zoo auf "Nacht" eingestellt war. Wohl waren Notaggregate eingeschaltet, um äußerst wichtige Systeme zu steuern. Zum Beispiel die Filter im Oceanium, die Brutmaschinen, Heizung und Absicherung der Tierunterkünfte. Um 11 Uhr arbeiteten auch die Kassen von Blijdorp wieder und es war vorbei mit dem "freien Eintritt".

assen.nu - 10. Okt. 2008
Dierentuin in Assen
Zoo in Assen
Assen. Die Stadt Assen ist im Gespräch mit Zodiac Zoos über einen Zoo am Rand von Assen. Es ist aber noch nicht die Rede von einem konkreten Plan. Zodiac Zoos ist der Dachverband von Tierpark Wissel in Epe, Zoo Parc Overloon in Overloon, Aqua Zoo Friesland in Leeuwarden, Zoo Labyrinth Boekelo in Boekelo, BestZOO in Best und Kasteeltuinen Arcen in Arcen. Die Parks von Zodiac Zoos zeichnen sich aus durch eine besondere Flora und Fauna und streben nach einer natürlichen Ausstrahlung. Bildung erhält reichlich Aufmerksamkeit und es wird intensiv mitgearbeitet an internationalen Zuchtprogrammen zur Förderung der Naturerhaltung.

artis.nl - 10. Okt. 2008
Artiskalender 2009 Darwinjaar
Artis-Kalender für Darwinjahr 2009
Im Februar 2009 wird Darwins 200. Geburtstag begangen. Und im November ist es 150 Jahre her, daß sein berühmtes Buch The Origin of Species [Der Ursprung der Arten] erschien. Kein Wunder, daß 2009 das Darwinjahr ist und der Artis-Jahreskalender Darwin als Thema hat.

artis.nl - 10. Okt. 2008
Roofvogels in vrije vlucht
Greifvögel im freien Flug
Falkner Hans Hin gibt bis einschließlich 26. Oktober jeden Sonnabend und Sonntag eine Greifvogelvorführung um 13 Uhr und um 15:15 Uhr. Die Vorführungen finden statt auf der Rasenfläche zwischen den Waschbären und den Kleinen Pandas. Mehr Information siehe www.valkerijhanshin.nl

Newsletter Dierenpark Wissel 10. Okt. 2008
Potoroe geboren
Kaninchenkänguruh geboren im Tierpark Wissel
Ein spezielles Ereignis im Tierpark Wissel. Ende September ist zum erstenmal ein Kaninchenkänguruh aus dem Beutel gekrochen.

aquazoo.nl - 9. Okt. 2008
Nieuwe roulroul geïntroduceerd
Neue Straußwachtel im Aqua Zoo Friesland
Der weibliche Vogel kam aus einem anderen niederländischen Zoo. Da der Aqua Zoo Friesland bereits ein Männchen besitzt, hofft er natürlich auf Nachwuchs.

Newsletter Aqua Zoo Friesland 10. Okt. 2008
Roodpootseriema's gearriveerd
Neue Rotfußseriemas im Aqua Zoo Friesland
Es handelt sich um ein Männchen und ein Weibchen.

dierennieuws.nl - 9. Okt. 2008
Nieuwe kinderdierekteur voor Dierenrijk - Lars Cornelissen gaat zich inzetten voor Siberische tijgers
Neuer KinderTierektor für Dierenrijk - Lars Cornelissen wird sich für Sibirische Tiger einsetzen


Russische Meldungen


Europäisches Rußland

udm-info.ru - 15. Okt. 2008
Завтра Ижевскому зоопарку подарят льва
Morgen erhält der Zoo Ishewsk einen Löwen als Geschenk
Morgen erhält der Zoo Ishewsk einen Löwen. Der Afrikanische Löwe ist etwas über anderthalb Jahre alt und verbrachte den größten Teil seines Lebens in Udmurtien. Ein alter Freund hatte den Löwen dem Einwohner von Ishewsk Aleksandr Gagulin geschenkt. Wie der Besitzer erzählt, dachte er zuerst, es handle sich um einen Scherz. Doch sein Freund scherzte nicht und bald brachte man einen zwei Monate alten Löwen nach Ishewsk, der natürlich in Menschenobhut geboren wurde. Aleksandr Gagulin beschloß sofort, das Tier einem Zoo zu übergeben, doch das war nicht einfach, da der Löwe einen großen Käfig benötigt und jetzt schon 8 kg Fleisch pro Tag. Das Tier lebte und wuchs heran auf einer Versuchsstation in Ishewsk, wo für ihn ein geräumiger Käfig angefertigt wurde.

rian.ru - 15. Okt. 2008
Предотвращен вывоз из РФ уссурийского тигренка и африканской львицы
Ausfuhr eines ussurischen Tigers und einer afrikanischen Löwin aus der Russischen Föderation verhindert
Mitarbeiter des Zolls in Smolensk haben gemeinsam mit Vertretern der Grenzverwaltung des FSB Rußlands die Ausfuhr eines Ussuri-Tigers und einer afrikanischen Löwin über das Gebiet Smolensk verhindert. Am Vortage wurde im Gebiet Smolensk ein Lastwagen angehalten, dessen Chauffeur versucht hatte, die Abteilung für Zollkontrolle und Zollabfertigung zu umfahren und in Richtung Belorußland fuhr. "Bei der Kontrolle des Lkw wurden eine dreijährige afrikanische Löwin und eine fünf Monate alte Tigerin entdeckt, die zu den Objekten der CITES gehören", sagte ein Vertreter des Zolls. Es stellte sich heraus, daß die in Gefangenschaft geborenen Löwin Naomi und das Tigerjunge Radsha von der Direktion eines Tulaer Zoos auf gesetzlicher Grundlage bei ihren Kollegen in Baschkirien erworben wurden. Der Fahrer hatte alle den Kauf bestätigenden Dokumente bei sich. Den Zöllnern wurden gezeigt die internationalen veterinärmedizinischen Dokumente für Katzen, ein veterinärmedizinisches Zeugnis und ein Frachtbrief für den Transport bis zur Stadt Roslawl im Gebiet Smolensk. Eine Erlaubnis für die Ausfuhr der Tiere aus Rußland gab es nicht.

permoboz.ru - 13. Okt. 2008
Лебеди в ресторане
Schwäne im Restaurant
Jelena Markowa. Nach so vielen Jahren Kampf und Diskussionen fand der Zoo endlich einen Platz. Ihm wird ein Territorium von 23 ha im Mikrorayon Archirejka zur Benutzung übergeben.
Warum spanische und nicht russische oder Permer Architekten? Ich denke, die Häupter der Stadt ließen sich von dem elementaren Gedanken leiten: wenn wir einen Zoo von Weltniveau wollen, heißt das, ein Projekt eines solchen zu erstellen sind nur europäische Spezialisten fähig. Bei uns kann es keine Spezialisten von Weltrang geben. Man kann nichts Schlechtes über die spanische Baugesellschaft "Amusement Logics" sagen: sie verfügen über die Erfahrung in Planung und Gestaltung derartiger Objekte.
Einst im Frühjahr, als die Spanier nach Perm kamen, war die Rede davon, daß die Architekten nicht einfach die Permer Wissenschaftler-Ökologen konsultieren, sondern auch "gemeinsam mit den Ökologen den neuen Tiergarten entwerfen werden". Doch auf die einfache Frage, wen von den Permer Wissenschaftlern die spanischen Spezialisten wenigstens konsultiert haben, konnte niemand eine vernünftige Antwort geben. Die Wissenschaftler selbst zuckten nur erstaunt die Schultern. Da ist es, das einzigartige Dokument, der Entwurf, ausgearbeitet von spanischen Architekten. Auf dem Tisch des Professors der Staatlichen Universität Perm, Georgij Anatoljewitsch Woronow, verdienter Ökologe der Russischen Föderation, Mitglied der Russischen Umweltakademie. Das Dokument ist ein "Beutestück", beschafft von Freunden des Professors auf nicht-offizielle Art und Weise.
Georgij Anatoljewitsch hat die Spanier nicht konsultiert, doch er ist bereit, eine eigene Einschätzung zu geben: "Letzten Endes haben die spanischen Architekten fast genau den Platz ausgewählt, wie auch wir, Wissenschaftler aus Perm, schon vor einigen Jahren: Archirejka. Man hätte nicht acht Jahre warten müssen, bis spanische Experten kommen und uns, die unverständigen Permer, Weisheit lehren. Jedoch ist eine solche Übereinstimmung der Meinungen dennoch ein großer Erfolg."
"Mich beunruhigen sehr die unerwartet kleinen Flächen, die den Tieren selbst zur Verfügung gestellt werden. Denn am Anfang, als die Diskussion über den neuen Zoo gerade begann, sagte unser Oberbürgermeister: �Wie viel der Elefant braucht, so viel werden wir ihm geben. Und wenn es 50 ha sind.' Wenn man ein neues Territorium plant, so muß man ausgehen von den Mängeln des alten. Dafür sind für einen Parkplatz 54.000 qm vorgesehen (außerhalb des Zoos- Anm. der Red. [des Permskij obosrewatjelj]). Ein rätselhafter Thermal-Komplex - 64.000 qm. Wenn das Gebäude sind für irgendwelche exotischen Tiere, dann ist es verständlich." ...
"Auf demselben Territorium ist ein Park der Permzeit vorgesehen."
"Ich bin überhaupt nicht sehr davon überzeugt, daß man hier einen Park der Permzeit hineinstecken muß. Warum? Es ist eine schon lange geäußerte Idee der Geologen - einen Park der Permzeit dort anzulegen, wo sich geologische Ablagerungen befinden, am Unterlauf [des Flüßchens] Jegoschicha, um dessen Bebauung jetzt ein verbissener Kampf geführt wird. Mir scheint, in erster Linie sollten die Autoren an die Tiere denken. Damit diese nicht so abgestumpft und unglücklich aussehen, wie am alten Standort."
"Muß man erwarten, daß bei einer Gestaltung des Zoos als Landschaftszoo die Tiere nicht so unglücklich werden?"
"Im vorliegenden Entwurf ist das Landschaftsprinzip nicht durchgehend aufrechterhalten. Hier ist eine Aufstellung möglicher Expositionen: "Tropisches Paradies. Land der Affen", "Polar-Welt", "Bewohner der Berge", "Afrikanische Savanne", "Waldmosaik". Dieses Prinzip, ich wiederhole, wird nicht bis zum Ende durchgehalten. Zum Beispiel fehlen völlig Wüste und Steppe. Die Polarzone, die nördlichen Territorien sind in Wirklichkeit viel größer. Dort lebt eine kolossale Anzahl von Meeresvögeln. Unter Zoobedingungen ist die Haltung einiger Arten nicht möglich, aber einiger anderer möglich. Gehen wir weiter nach Süden. �Waldmosaik' - die Fläche, die hierfür zur Verfügung gestellt wird, ist äußerst gering. Aber in der Region Perm, wo die Waldzone dominiert, leben rund 60 Arten Säugetiere und 275 Arten Vögel. Natürlich ist es schwierig, alles zu sammeln. Doch sicher sollte die Waldzone nicht eine zufällige, wahllos herausgegriffene Menge von Waldtieren des Fernen Ostens, der Karpaten und anderer Gegenden der Erde sein. Eine äußerst eklektische, gemischte Auswahl von Tieren. Entstanden ist folgendes: eine Auswahl, die traditionell ist für europäische Zoos, wo es praktisch schon keine eigene Waldzone mehr gibt. Weniger durchdacht ist auch alles in biogeographischer Hinsicht. Sehr dürftig ist der für die Waldzone zur Verfügung gestellte Platz - die hätte aber zum Glanzstück unseres Zoos werden können." ...

rg.ru - 10. Okt. 2008
Барышня с когтями - В зоопитомнике под Волоколамском выращивают уникальных зверей
Ein Fräulein mit Krallen - In der Außenstelle des Moskauer Zoos bei Wolokolamsk werden einzigartige Tiere gezüchtet
Diese Geschichte war in allen Zeitungen zu lesen: im Fernen Osten verließen vier Tigerjunge, deren Mütter Wilderern zum Opfer fielen, die Taiga und gerieten in Kontakt mit Menschen. Baryschnja [Fräulein] - so nannte man eines der jungen Tiere, wurde als Letzte entdeckt, ihre Überlebenschancen waren sehr gering - die kleine Tigerin war sehr entkräftet und weigerte sich zudem zu fressen. Heute lebt Baryschnja in der Außenstelle des Moskauer Zoos, etwa 100 km von Moskau entfernt, bei Wolokolamsk. Besucher haben hier keinen Zutritt. Nachdem die junge Tigerin vor allem psychisch wiederhergestellt ist, wird jetzt nach einem Gefährten gesucht. Viele andere Vögel und Säugetiere - in der Außenstelle gibt es einige Dutzend Arten - haben sich hier schon fortgepflanzt. Besonders stolz sind die Mitarbeiter auf eine Tigerin, die im vorigen Jahr vier kleine Tiger zur Welt brachte. Der Moskauer Zoo plant, diese Außenstelle zu einem großen wissenschaftlichen Forschungszentrum zu entwickeln. Das Territorium macht es möglich, für die Tiere praktisch naturnahe Bedingungen zu schaffen. Anstelle von Käfigen entstehen weitläufige Freianlagen, deren Landschaft der in der Natur nahekommt: hier werden entsprechende Baumarten gepflanzt. Es ist möglich, daß in naher Zukunft in der Moskauer Umgebung ein Stückchen Ussuri-Taiga entsteht, wo Tiger sich ganz wie zu Hause fühlen können.

niann.ru - 10. Okt. 2008
Нижегородский зоопарк "Лимпопо" планирует приобрести амурского тигра
Zoo "Limpopo" in Nishnij Nowgorod will Amurtiger erwerben
Der Zoo "Limpopo" in Nishnij Nowgorod plant den Erwerb eines Amurtigers. Das teilte der Vizedirektor des Zoos, Alexandr Dawydow, mit. Gegenwärtig werde eine Anlage für den künftigen Pflegling errichtet. "Das wird eine Anlage von europäischem Niveau mit einer Fläche von über 800 qm mit Wasserbecken und Innenräumen", ergänzte er. Wie schon früher berichtet, beabsichtigt der Zoo "Limpopo" in Nishnij Nowgorod, am weltweiten Zuchtprogramm für Amurtiger teilzunehmen.

wwf.ru - 10. Okt. 2008
«Микромир. В объективе - насекомые!»
"Mikrowelt. Im Objektiv: Insekten"
Der Sommer ist vorüber, aber in Archangelsk findet wahrhaftig eine Invasion von Insekten statt! Ganze Heerscharen von Käfern, Raupen, Hummeln ließen sich auf den Informationstafeln des Museums für Landeskunde nieder. Sie alle sind "Teilnehmer" eines Fotowettbewerbs, der vom Museum und vom WWF organisiert wurde. Die Bildautoren sind Schüler aus Archangelsk, von Erstkläßlern bis zu Absolventen, aber auch deren Lehrer. "Wenn man diese Fotos betrachtet, beginnt man die Umwelt auf neue Art wahrzunehmen, es scheint, daß man früher vieles einfach nicht bemerkt hat", sagte einer der Besucher der Ausstellung.

severinfo.ru - 10. Okt. 2008
Путин приготовил подарок московскому зоопарку
Putin hat ein Geschenk für den Moskauer Zoo
Rußlands Ministerpräsident Wladimir Putin präsentierte Journalisten "das originellste Geschenk im Leben". Gestern abend machte er in seiner in der Umgebung Moskaus gelegenen Residenz Nowo-Ogarjowo die Anwesenden mit einem zwei Monate alten Ussuritiger bekannt. Wer dem russischen Ministerpräsidenten den Gestreiften zum Geburtstag schenkte, wurde nicht gesagt. Bekannt ist nur, daß die "Räuberin", die noch keinen Namen hat, den Hausherrn offensichtlich bezauberte. Dennoch will Wladimir Putin sie in Kürze in einen Zoo geben.

rg.ru - 9. Okt. 2008
Медвежья услуга
Bärendienst
Nach 20-jähriger Unterbrechung erhält der Zoo Rostow einen Elefanten. Er kommt aus dem Berliner Zoo im Tausch für einen kleinen Eisbären. Die Rostower haben lange Jahre Geld gesammelt für den Kauf eines Elefanten, doch der Sammelbehälter am Eingang des Parks wurde gestohlen. Dann wurde der Elefantenstall unbrauchbar. Ihn zu bauen ist eine teure Angelegenheit. Doch im Vorfeld des 260-jährigen Jubiläums beschloß die Verwaltung der Stadt, den Städtern ein Geschenk zu machen und stellte Geld für das Projekt eines Elefantenstalles zur Verfügung. Er soll mit allem Komfort ausgestattet werden - mit Belüftung, einem automatischen Ausmistungs-System und sogar einem Badebecken für die Tiere. In dem neuen großen Haus kann man laut Projekt gleich fünf Elefanten unterbringen! Vorläufig ist die Rede von einem Tier. Der Berliner Zoo ist einverstanden, einen Elefanten gegen einen Eisbären zu tauschen. Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf dem Bärchen, das jetzt in Kasan aufgezogen wird - auf dem Söhnchen unseres Bären Permjak. Pimka, wie ihn die Rostower Zoologen zärtlich nannten, kam im Alter von fünf Monaten aus Perm nach Rostow. Bei Pimka zeigte sich gleich sein ausgelassener Charakter. Das Bärchen lebte nach der Devise "Kein Tag ohne Abenteuer!" Er liebte es, die Besucher naß zu spritzen. Er wartete den Augenblick ab, bis um den Käfig herum sich ein paar mehr Leute versammelt hatten und ließ sich dann freudig in das Wasserbecken plumpsen. Permjak kam nach Kasan: in der Hauptstadt Tatarstans gab es eine Bärin im "heiratsfähigen" Alter. In der Bärenfamilie stellte sich Nachwuchs ein. Jetzt wachsen in ihr zwei Bärchen heran. Das erste Bärchen gehört laut Vertrag dem Kasaner Zoo. Aber das zweite ist unser, ein Rostower. Und dieses wird gegen den Elefanten getauscht. Auf die Frage nach der Nicht-Gleichwertigkeit des Austausches antworten die Zoomitarbeiter diplomatisch. "Man kann nicht sagen, welches Tier mehr oder weniger wertvoll ist", sagt Nina Jewtuschenko. "Aber es gibt in der Gemeinschaft der Zoos einen korporativen Geist - die Zoos helfen einander - je nach ihren Möglichkeiten."

myudm.ru - 6. Okt. 2008
Аншлаги в Ижевском зоопарке
Besucheransturm im Zoo Ishewsk
Wer den Zoo Ishewsk besuchen will, muß am Eingang Schlange stehen. Jeden Tag wollen Tausende Besucher die Tiere im Zoologischen Garten Udmurtiens sehen. Besonders viele Leute kommen an den freien Tagen. Und müssen Schlange stehen nach Eintrittskarten. Die Verwaltung des Zoos hatte keine Bedingungen geschaffen für einen normalen Zugang der Besucher. Der Präsident Udmurtiens mußte sich in die Situation einmischen. Aleksandr Wolkow, Präsident Udmurtiens, fragte, ob das klug sei, wenn der Zoo an freien Tagen geöffnet ist und man bis zu einer Stunde anstehen muß, ob es so schwer sei, noch ein, zwei Plätze für den Verkauf von Eintrittskarten zu organisieren? Es sei nicht warm, sondern kalt, Leute mit Kindern stünden eine Stunde in der Reihe. Der Direktor des Zoos Ishewsk und das Kulturministerium wurden angewiesen, das Problem zu lösen. Es sind wirklich sehr viele, die die Tiere sehen möchten. Doch die Leute sollen nicht eine Stunde anstehen. Auch sollen bei einer derartigen Situation beide Kassen öffnen und nicht nur eine, wie das an den freien Tagen der Fall war.

rian.ru - 8. Okt. 2008
Около 30 видов акул поселятся в океанариуме в Москве
Etwa 30 Haiarten werden im Ozeanarium in Moskau "angesiedelt"
Moskau. Das künftige Moskauer Ozeanarium auf dem Poklonnaja-Berg wird etwa 30 Haie [gemeint sind wahrscheinlich Hai-Arten - d.Ü.] beherbergen, teilt der Pressedienst der Präfektur des Westlichen Verwaltungsbezirks Moskaus mit. "Jetzt ist der Bau des Moskauer Ozeanariums im vollen Gange. Dort wird es eine Vielzahl von Ausstellungen geben, welche die Lebensumwelt verschiedener Meere und Ozeane darstellen. In jedem Aquarium sollen bis zu 30 Tier- und Pflanzenarten Platz finden. Unter anderem wird man auch etwa 30 Haiarten sehen können", heißt es in der Mitteilung. Die Besucher des Ozeanariums werden nicht nur tropische Fische zu sehen bekommen, es werden dort auch Flora und Fauna nördlicher Meere [d.h.: nördlich der Tropen - d.Ü.] zu sehen sein - des Schwarzen, des Kaspischen, auch des Flusses Wolga. Das größte Reservoir macht die Besucher mit den Tiefseebewohnern der Ozeane bekannt. Im Ozeanarium sollen einmal Exkursionen für Moskauer Schüler durchgeführt werden. Den Besuchern wird sogar eine spektakuläre Show versprochen - eine Haifütterung. Der Komplex soll im Jahre 2012 eröffnet werden.

permoboz.ru - 2. Okt. 2008
В Перми прошла зооконференция
Zookonferenz in Perm durchgeführt
Jekaterina Oborina. Im Verlaufe einer trilateralen Videokonferenz (Perm, Moskau und Valencia) präsentierten Vertreter der Gesellschaft Amusement Logics S.L. (Spanien, Valencia) gestern dem Stadtoberhaupt Igor Schubin den Masterplan des Permer Zoos. Der Hauptteil der Fläche wird, der Konzeption entsprechend, unmittelbar vom Zoo eingenommen - das sind Tiergehege. Exkursionen werden beginnen am zentralen Platz und folgen weiter der Route "Paradies der Tropen" ("Land der Affen"), "Zone der Elefanten", "Polare Welt" (Eisbären und Pinguine), "Zone der Bergbewohner", "Waldmosaik", "Afrika-Savanne" und "Zone der Pferde". Die spanischen Architekten waren bemüht, die Besonderheiten der klimatischen Bedingungen unserer Region zu berücksichtigen und bereiteten zwei verschiedene Rundgänge für die Winter- und die Sommerperiode vor. Auf dem Territorium des Zoos wurden zwei Flächen festgelegt als Zonen für eine weitere Erweiterung und Entwicklung, wo in Zukunft Platz finden sollen ein "Park der Permzeit", ein Zentrum für Erholung und Sport, Platz für Spaziergänge. Außerdem wird es im Zoo ein "Land des Wissens" geben, einen See mit Brücken, ein Terrarium, eine Stelle für schnelle medizinische Hilfe, eine tiermedizinische Klinik, Zoo- und Fotoshop, Sommer- und Wintercaf�, Restaurant, Museum, Konferenz-Saal, Amphitheater für Vorstellungen mit Tieren, Parkplatz. Die Teilnehmer der Konferenz baten die spanischen Kollegen, folgende Wünsche zu berücksichtigen: Einteilung in Zonen und die Grenzen des Zoos deutlicher herausarbeiten, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude kompakter anlegen und eine Garage für spezielle Transporte in Betracht ziehen, aber auch das Schutzdach-System im gesamten Territroium des Zoos detailliert zu durchdenken. Schließlich wurde beschlossen, in der ersten Oktoberhälfte erneut eine Videokonferenz durchzuführen. Die Spanier brachten auch ihre Bereitschaft zum Ausdruck, nach den Ergebnissen aller Erörterungen ein Modell des Zoos anzufertigen und dieses nach Perm zu bringen.

prm.ru - 1. Okt. 2008
Пермский зоопарк станет одним из лучших в Европе?
Wird der Zoo Perm einer der besten in Europa?
Nach Meinung der am Projekt Beteiligten, sollen die geplanten Maßstäbe der Umgestaltung des Permer Zoos diesen zu einem der besten Zoos Europas werden lassen. Die Erörterung verlief ausreichend effektiv dank den Technologien der Telekonferenz, aber auch der großen Anzahl von Spezialisten, die aus Perm herangezogen wurden - Leiter des Permer Tiergartens, Vertreter des Komitees für Kultur, Ökologen, aber auch Architekten - der Chefarchitekt von Perm Oleg Gorjunow und der Architekt aus Perms Partnerstadt Duisburg Peter Rasbach. Es nahmen auch Vertreter der Stiftung "Nasche buduschtscheje" ["Unsere Zukunft"] teil, die Partner in diesem Projekt sind.

myudm.ru - 30. Sept. 2008
Ижевский зоопарк стал излюбленным местом семейного отдыха
Zoo Ishewsk wurde zum Lieblingsort für die Familienerholung
Zoo Ishewsk drei Wochen später. Seit seiner Eröffnung wurde er einer der populärsten Orte für die Erholung von Familien. Allein an den Wochenendtagen kamen bis zu 7.000 Besucher. Ein besonderer Fall war der 17. September, der hauptsächliche Feiertag, der 450. Jahrestag des freiwilligen Eintritts Udmurtiens in den Russischen Staat. An diesem Tag empfing der Zoo bis zu 70.000 Besucher. Jeden Tag kommen neue Tiere in den Zoo. In der vorigen Woche erhielt der Zoo zehn Seebären. Viele Besucher wollen, obwohl es viele Tiere gibt, lieber exotische Tiere sehen. Doch vorläufig wird es hier weder Krokodile, noch Elefanten geben.

wwf.ru - 2. Okt. 2008
WWF выпускает еще 10 зубров на волю
WWF entläßt noch zehn Wisente in die Freiheit
Am 7. Oktober werden anläßlich des Welttierschutztags der WWF und die Gesellschaft "Multon" im Gebiet Kaluga noch zehn Wisente auswildern. Damit übersteigt die Gesamtzahl an Wisenten im europäischen Rußland 150 Exemplare. Der WWF begann das Projekt zur Wiederansiedlung der Wisente im Jahre 1996, als im europäischen Teil Rußlands in freier Natur kein einziger Vertreter dieses urtümlichen Huftieres mehr vertreten war. In 12 Jahren wurden dank des Programms des WWF in der Region Orjol - Brjansk - Kaluga - Wladimir sieben Wisentgruppen gebildet; insgesamt leben jetzt 150 Wisente in dieser Region. Die Spezialisten unternehmen alle Anstrengungen, um die Anzahl der Tiere in den Gebieten Orjol - Brjansk und Kaluga auf 250 bis 300 und im Gebiet Wladimir auf 200 zu erhöhen.

Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)

wwf.ru - 13. Okt. 2008
Коренные малочисленные народы Севера, Сибири, Дальнего Востока РФ и ООН - 15 лет сотрудничества
Die zahlenmäßig kleinen indigenen Völker des Nordens, Sibiriens, des Fernen Ostens der Russischen Föderation und die Vereinten Nationen - 15 Jahre Zusammenarbeit
Der WWF bemerkt, daß in den Jahren der Zusammenarbeit das wichtigste Problem der zahlenmäßig kleinen indigenen Völker in Rußland nicht gelöst ist: es gibt keine gesetzgebende Grundlage für die traditionelle Nutzung der Natur. In Chabarowsk wurde vom 9. bis 11. Oktober eine Internationale Konferenz durchgeführt. Redner aus den Vereinten Nationen sprachen über bestimmte Erfolge, russische Spezialisten richteten mehr die Aufmerksamkeit auf Probleme. Heute gibt es selbst in der Region Chabarowsk, wo die zahlenmäßig kleinen indigenen Völker von Aufmerksamkeit und Sorge umgeben sind, Geld für sie bereit gestellt wird, wo nationale Kulturzentren existieren, nicht ein einziges Territorium für traditionelle Naturnutzung (TTN), auf dem diese Völker ihre gewohnte Lebensweise führen könnten. Der WWF versucht schon viele Jahre, am Fluß Bikin in der Region Primorje für Udygen und Nanaier ein TTN zu schaffen. Die Zirbelkiefer im Flußbecken wird noch nicht von Holzfällern angerührt, dort gibt es im Überfluß Huftiere und Zobel. Und, die Hauptsache, am Bikin lebt der Amurtiger. Die Traditionen der Udygen und Nanaier verbieten ihnen, den Tiger zu töten. Er ist der Herr der Taiga. Sie schützen den Tiger, der Tiger erhält das Gleichgewicht in der Welt der Natur.

wwf.ru - 13. Okt. 2008
Стратегия адаптации к изменению климата
Strategie der Anpassung an die Veränderung des Klimas
Am 12. Oktober erörterten das Pazifik-Institut für Geographie der Fernost-Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften und die Amurfiliale des WWF mit Vertretern wissenschaftlicher, staatlicher und gesellschaftlicher Organisationen Chinas und der Mongolei Probleme, die mit den Veränderungen des Klimas auf der Erde zusammenhängen. In den letzten Jahren verschwinden im Zusammenhang mit der Dürre auf dem gesamten Territorium des Fernen Ostens im Amur-Becken Seen, versanden Flüsse. Am meisten leiden darunter die Ökosysteme der Steppen und Sümpfe. Indikator für deren bedenklichen Zustand sind die Tiere. Als das Wasser in den Sümpfen entlang des Amurs zurückging, verringerte sich auch die Zahl der auf der Roten Liste stehenden Mandschurenkraniche. Aus Hunderten wurden Dutzende. Mongolische Gazellen, die in den mongolischen Steppen lebten, bewegten sich im im Mai 2008 vor dem Kalben nach Rußland. Tausende Tiere durchbrachen, um sich vor der Dürre zu retten, die Grenzzäune, einige kamen um. Nur rechtzeitige Hilfe der Spezialisten des internationalen russisch-mongolisch-chinesischen Dahurischen Naturreservats rettete die Herde. Die Wege der Zugvögel verlagerten sich von den Torej-Seen in das bei Hochwasser überschwemmte Gelände am Fluß Argun, wo sich Feuchtgebiete erhalten haben. Es ist notwendig, schnell ein besonders geschütztes Naturterritorium an diesem Abschnitt des Flusses zu schaffen, um die Sicherheit der Vögel zu garantieren.

vladnews.ru - 14. Okt. 2008
Подарок Путину символ АТЭС -2012
Das Geschenk für Putin - Symbol der APEC 2012
Fünf Richtungen bei Erhaltung und Vermehrung von auf der Roten Liste stehenden Arten von Bioressourcen auf dem Territorium Rußlands erhalten gesamtstaatliche Bedeutung. Wie der Direktor der Fernost-Abteilung des WWF, Jurij Darman, mitteilte, betreffen zwei davon unmttelbar die Region Primorje. Priorität erhielten die Bewohner der Ussuri-Taiga - Amurleopard und Amurtiger, Schneeleopard im Altai, die Leoparden des Nordkaukasus, die dorthin gebracht werden zur Wiederherstellung einer einst ausgelöschten Population, und auch die Erhaltung der Echten Störe im Becken des Amurflusses. Für jede Art wird ein gesondertes Projekt vorbereitet. Diesen Beschluß faßte gestern der Vorsitzende der Regierung der Russischen Föderation Wladimir Putin. Die Realisierung des staatlichen Programms wird aus dem Budget der Föderation finanziert. Der Ministerpräsident verkündete das, als er zum erstenmal das ungewöhnlichste Geschenk zeigte, das er zum Geburtstag erhielt - ein Tigerjunges aus der Ussuri-Taiga. Putin betonte, das gestreifte Kätzchen wird in zwei, drei Monaten in einen der Zoos des Landes kommen, wenn die Kleine etwas herangewachsen und kräftiger ist. Putin ist auch bereit, dieses lebende Geschenk zum Symbol des Gipfels der APEC 2012 in Wladiwostok zu machen.
[АТЭС = Азиатско - Тихоокеанский Форум Экономического Сотрудничества (Asiatsko-Tichookeanskij Forum Ekonomitscheskogo Sotrudnitschestwa), de: Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft, en: Asia-Pacific Economic Cooperation Forum (APEC)]

ean66.ru - 10. Okt. 2008
Теплолюбивых зверей Екатеринбургского зоопарка перевели в зимние вольеры
Wärmeliebende Tiere des Zoos Jekaterinburg wurden in die Winterquartiere gebracht
Jekaterinburg. Da die nächtlichen Temperaturen merklich sanken, kamen alle wärmeliebenden Tiere des Zoos in überdachte Unterkünfte. Die Affen sind schon lange in ihren Winterquartieren: die Primaten können sich nicht im Freien aufhalten, wenn die Temperaturen nachts unter 13 Grad sinken. Außerdem siedelten in ihre Winterquartiere um: Flußpferd, Wölfe, Fossas, Stachelschweine, Nasenbären, Kronenkraniche, Kakadus und Aras, auch die Reiher. Diese wärmeliebenden Tiere frieren bei einer Temperatur von 3 bis 5 Grad plus. Zuletzt ziehen Wasservögel und Emus um. Für diese sind Nachttemperaturen von 4 bis 5 Grad plus noch annehmbar. Im Freien bleiben im Winter Mähnenwölfe, Serval, Karakal, Bären und andere "frostbeständige" Tiere. Nach den Wetterprognosen werden am nächsten Wochenende Nachtfröste erwartet, tagsüber wird die Temperatur null bis plus drei Grad erreichen. Auch Regen und Schnee sind möglich.

de.rian.ru - 6. Okt. 2008
Russland: Bewaffneter Schutz für Dorf gegen hungrige Bären
NOWOSIBIRSK, 06. Oktober (RIA Novosti). Experten des Altai-Nationalparks (russische Teilrepublik Altai) haben die Ortschaft Jajlju unter bewaffneten Schutz gestellt, nachdem deren Einwohner seit rund einem Monat von hungrigen Bären terrorisiert werden. Das sagte die Vizedirektorin des Nationalparks, Swetlana Schtschigrewa, am Montag RIA Novosti. Nach Angaben der Ortsansässigen liegen etwa 20 Bären in der Nähe der Ortschaft auf der Lauer, die auf Nahrungssuche die Taiga verlassen haben. Die Bären gehen in der Nacht auf die Straßen, töten Hühner und Vieh, zerstören Zäune und Hofgebäude. Sie seien weder durch Schreie noch durch Schüsse zu vertreiben. Laut der Vizedirektorin liegt Jajlju im Nationalpark, wo die Jagd auf Tiere verboten ist. Bei Lebensgefahr werden die Inspektoren jedoch das Feuer eröffnen müssen. Experten sagen, die Bären würden aus Hunger in die Ortschaften ziehen, da es in der Taiga zu wenig Zapfen und Beeren gebe. Im Herbst fressen sich die Bären Fett für den Winterschlaf an. Alteingesessene sagen, dass es zuvor in den insgesamt 76 Jahren des Bestehens des Nationalparks keinen solchen Fall gegeben habe. In diesem Zusammenhang stellt die Verwaltung des Nationalparks vorübergehend keine Besuchsgenehmigungen aus.

de.rian.ru - 2. Okt. 2008
Russland: Hungrige Bären terrorisieren Dörfer in Altai-Nationalpark
NOWOSIBIRSK, 02. Oktober (RIA Novosti). Experten des Altai-Nationalparks (russische Teilrepublik Altai) bitten die Naturaufsichtsbehörde um die Erlaubnis, auf Bären Jagd zu machen, die ihre Nahrungssuche in Ortschaften verlegt und die Einwohner quasi als Geiseln genommen haben. Das sagte die Vizedirektorin des Nationalparks, Swetlana Schtschigrewa, am Donnerstag RIA Novosti. Ihr zufolge liegen die Ortschaften Jajlju und Beke, in deren Nähe die hungrigen Bären auf Lauer liegen, in einem Nationalpark, wo die Jagd auf Tiere verboten ist. "Die Bären haben vor kurzem in der Ortschaft nur Birnen und Äpfel gefressen, jetzt ziehen sie Nutzvieh vor, was davon zeugt, dass sie aggressiver werden", äußerte sie. Laut Angaben der örtlichen Bevölkerung begeben sich die Bären mit Beginn der Dämmerung auf Nahrungssuche in den Dörfern. Sie gehen durch die Straßen, töten Hühner und Vieh, zerstören Zäune und Hofgebäude. Die Bewohner wagen sich nicht mehr aus dem Haus. Vom Hunger getrieben, begeben sich täglich zwölf bis 20 Bären nach Jajlju auf Futtersuche. Die Bären seien weder durch Schreie noch durch Schüsse zu vertreiben. Experten sagen, die Bären würden aus Hunger in die Ortschaften ziehen, da es in der Taiga zu wenig Zapfen und Beeren gebe. Im Herbst fressen sich Bären Fett für den Winterschlaf an. Alteingesessene sagen, dass es zuvor in den insgesamt 76 Jahren des Bestehens des Nationalparks keinen solchen Fall gegeben habe. In diesem Zusammenhang stellt die Verwaltung des Nationalparks vorübergehend keine Besuchsgenehmigungen für das Parkgelände aus.

wwf.ru - 10. Okt. 2008
Four Far Eastern Nature Reserves celebrated 45 anniversaries
On October 6-10, a scientific-practical conference "Amur Zapovednyi" was held with support from Ministry of Natural Resources and WWF-Russia. It was dedicated to the PA's anniversaries.

wwf.ru - 5. Okt. 2008
All economic activities in the Land of the Leopard will take into account interests of the Far Eastern leopard
Russian Ministry of Natural Resources and Ecology has admitted the necessity to ensure protection of the Far Eastern leopard in its habitats when constructing and maintenance of roads, pipelines and other facilities.

wwf.ru - 8. Okt. 2008
The more ungulates the better for big cats
"Methods for raising wild ungulates number in the Amur tiger habitats" is the name for the seminar organized by WWF-Russia and to be held on October 9-10 in the "Orlinoye" hunting estates, Primorye.

wwf.ru - 3. Okt. 2008
Russian environmentalists sue Exxon 'Sakhalin I' project
WWF and other Russian green NGOs call on the Russian government to stop dangerous Exxon plans that threaten grey whales
On September 5 2008, the Russian Federal Service for Environmental, Technological and Atomic Supervision approved Exxon's plans to lay an oil pipeline through the Piltun lagoon. This shallow lagoon produces organic matter that is crucial for benthos - the whale's main food source, and oil pipeline construction can seriously damage the ecosystem.
WWF addressed the minister of nature resources, Yury Trutnev, with an official letter, asking him to stop the dangerous Exxon's project.
"Exxon cannot be considered an environmentally responsible company if it constructs a pipeline contrary to the opinion of Russian and international conservation experts", says Alexey Knizhnikov, WWF-Russia oil and gas environmental policy coordinator.
WWF is currently negotiating with the government on the creation of a marine protected area in the Piltun lagoon. If the protected status is confirmed, the oil pipeline construction will be forbidden in the lagoon.
Local Sakhalin NGOs, including Sakhalin Association of Indigenous Peoples and Sakhalin Environmental Watch, and Rodnik Law Center sued this decision in the Moscow Tagansky Court, demanding revision of the state environmental expertise conclusion.

wwf.ru - 6. Okt. 2008
Открылся Этно-экологический центр Корякского заповедника
Ethnisch-ökologisches Zentrum des Korjakischen Naturreservats eröffnet
Ein Besucherzentrum, errichtet mit Unterstützung des WWF und der Europäischen Union, öffnete seine Türen für Einwohner und Gäste Korjakiens. Es ist das erste Ökozentrum dieses Niveaus auf Kamtschatka. Das Korjakische Naturreservat ist das einzige föderale geschützte Territorium Korjakiens, dazu noch ein von der internationalen Gemeinschaft hervorgehobenes: ein Teil des Naturreservats sind Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung (in Übereinstimmung mit der Ramsar-Konvention), deren Erhaltung lebenswichtig ist für Zehntausende von Wasservögeln. Der WWF geht davon aus, daß ökologische Bildung auf der Basis des Besucherzentrums gestatten wird, die Bevölkerung mit umfangreicheren Kenntnissen über die Arbeit im Naturreservat, dessen Geschichte und die einzigartigen Ökosysteme auszurüsten.

wwf.ru - 7. Okt. 2008
Книга об истории таможенного дела и контрабанде биоресурсов представлена во Владивостоке
Buch über Zollgeschichte und Schmuggel von Bioressourcen in Wladiwostok vorgestellt
Eine neue Ausgabe des WWF und der Wladiwostoker Filiale der Russischen Zoll-Akademie über den Kampf gegen den Schmuggel von Fauna und Flora im Fernen Osten Rußlands wurde auf der 12. Fernöstlichen Buchmesse vorgestellt. Die Ausstellung fand in Wladiwostok vom 1. bis 3. Oktober statt und machte die Besucher mit neuen Buchveröffentlichungen im Fernen Osten bekannt. "Der Kampf gegen den Schmuggel von Objekten der Fauna und Flora im Fernen Osten Rußlands" - so heißt die Monographie von Sergej Ljapustin, Kandidat der Geschichtswissenschaften, Dozent des Lehrstuhls für Organisation der Zollkontrolle an der Wladiwostoker Filiale der Russischen Zoll-Akademie.

Чем больше копытных, тем комфортнее крупным кошкам
Je mehr Huftiere, um so komfortabler für die Großkatzen
"Methoden der Erhöhung der Anzahl der Huftiere im Verbreitungsgebiet des Amurtigers" - so heißt ein vom WWF Rußlands organisiertes Seminar, das am 9. und 10. Oktober in der Region Primorje in der Versuchs-Jagdwirtschaft "Orlinoje" stattfindet.

vostokmedia.com - 6. Okt. 2008
В Приморье построят �дорожную развязку� для тигров и леопардов - В Минприроды РФ принято решение о строительстве необычного туннеля на трассе Хасан - Раздольное
In der Region Primorje wird eine "Wegelösung" für Tiger und Leoparden gebaut - Im Ministerium für Naturressourcen der Russischen Föderation wurde der Bau eines ungewöhnlichen Tunnels an der Trasse Chassan-Rasdolnoje beschlossen
Wladiwostok. Ein ökologischer Korridor für den Ortswechsel von Leoparden zwischen dem Naturreservat "Kedrowaja padj" und dem Reservat von föderaler Bedeutung "Barsowyj" in der Region Primorje wird erhalten. Dafür wird ein Autotunnel am Abschnitt der Auto-Trasse Barabasch-Narwa gebaut. Die Trasse Rasdolnoje-Chassan durchschneidet einige sich hier befindende Korridore zwischen dem westlichen Teil des Leopardengebiets und dessen östlichem Teil im Rayon Chassan. Sie schneidet das Naturreservat "Kedrowaja padj" ab vom hauptsächlichen Areal, in dem Leoparden vorkommen. Und jene Tiere, die auf seinem Territorium leben, verlieren die Möglichkeit, andere Teile ihres "Hauses" zu besuchen. In der dem Rayon Chassan benachbarten chinesischen Gegend um H�nchun wurde ein solcher Tunnel bereits vor einigen Jahren gebaut. Über diesen können Leoparden, die aus Rußland in das Naturreservat H�nchun gelangen, ruhig nach Nordkorea wechseln, wo der Leopard früher vorkam und Wissenschaftler vor zwei Jahren auf seine Spuren trafen. Sowohl in China, als auch in Nordkorea gibt es Bedingungen für das Leben von 10 bis 15 Leoparden. Das würde es dem Nachwuchs erlauben wegzuziehen, ihm verbleibt sehr wenig freier Platz auf der russischen Seite.

Estland

rus.postimees.ee - 6. Okt. 2008
Государство оставит зоопарк и Певческое поле без финансирования
Staat läßt Zoo und Sängerfeld ohne Finanzierung
Das Ministerium für Kultur plant im nächsten Jahr keine staatliche Geldzuwendung für den Zoo Tallinn und das Sängerfeld, für das Projekt der Kulturhauptstadt stellt es dreimal weniger Geld zur Verfügung als die Stadt. Im September richtete die Stadtverwaltung eine Anfrage an das Kulturministerium, ob das Staatsbudget für das nächste Jahr, das bald im Riigikogu [dem estnischen Parlament] behandelt wird, Investitionen in den der Stadt gehörenden Zoo und Sängerfeld vorsieht. Die Stadtverwaltung teilte auch mit, die Stadt plane, aus ihrem Budget im nächsten Jahr 29,8 Millionen estnische Kronen für das Projekt der europäischen Kulturhauptstadt zur Verfügung zu stellen. Die Stadt ginge davon aus, daß der Staat den gleichen Beitrag zur Verfügung stelle, bemerkte Oberbürgermeister Edgar Savisaar in einem Brief an Kulturministerin Laine Jänes. Die Stadtverwaltung kritisiert bereits einige Jahre die Regierung der Republik dafür, daß der Staat sich weigert, Reparaturarbeiten und Entwicklung in Zoo und Sängerfeld zu finanzieren. Nach Einschätzung der Stadtväter besitzen diese Objekte nicht nur eine städtische, sondern auch eine gesamtstaatliche Bedeutung, deshalb soll auch der Staat finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.

rus.delfi.ee - 4. Okt. 2008
Пятнистые тезки столичных руководителей
Gefleckte Namensvettern der Hauptstadt-Lenker
Im Frühjahr gab es bei den Leoparden Darla und Fred im Zoo Tallinn Nachwuchs. Weil das am Tag Tallinns, am 15. Mai, geschah, erhielten die drei Kätzchen ihre Namen zu Ehren des Oberbürgermeisters, des Vorsitzenden des Stadtparlaments und der Vizeoberbürgermeisterin: Edgar, Toomas und Kaija. Am Freitag kamen der Vorsitzende des Tallinner Stadtparlaments Toomas Vitsut, Tallinns Oberbürgermeister Edgar Savisaar und Vizeoberbürgermeisterin Kaija Jäppinen ihre Namensvetter zu besuchen - die Stadtoberen trafen sich zum erstenmal mit den Kätzchen. In einigen Monaten, so Zoodirektor Mati Kaal, werde im Gehege eine Webcam installiert und dann könnten alle die Tiere über das Internet beobachten.

Lettland

vokrugsveta.ru - 14. Okt. 2008
В Латвии открыт Рижский зоологический сад
In Lettland wurde der Rigaer Zoologische Garten eröffnet
In Lettland wurde [am14. Oktober 1912] der Rigaer Zoologische Garten eröffnet, zu jener Zeit beherbergte er insgesamt 267 Tiere. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges wurde der Zoo geschlossen, die Tiere nach Deutschland und Königsberg gebracht. Ende 1932 wurde die Gesellschaft "Lettischer Zoologischer Garten" registriert. Und ab 24. September 1933 waren die Tore des Tiergartens wieder weit für die Besucher geöffnet. Während des Zweiten Weltkrieges gelang es den Zoo nur dank des leidenschaftlichen Einsatzes der Mitarbeiter zu erhalten. Der Rigaer Zoologische Garten galt als einer der besten in der UdSSR. Gegenwärtig leben im Rigaer Zoo mehr als 3.000 Tiere, die Zahl der Besucher beträgt im Jahr um die 250.000.

baltic-course.com - 1.Okt. 2008
Сурикат Улла возвращена в Рижский зоопарк
Erdmännchen Ulla zurück in den Rigaer Zoo gebracht
Das aus dem Rigaer Zoo gestohlene Erdmännchenweibchen Ulla kehrte wohlbehalten in den Schoß seiner Familie zurück. Wie der Vorsitzende der Gesellschaft der Förderer des Tiergartens Ingmars Lidak erzählte, brachte gestern gegen ein Uhr mittags ein Mann das Tierchen in einem Karton zur Kasse des Zoos. Er sagte, er habe Ulla auf [der Halbinsel] Mangalsala gefunden und gefangen, indem er die Jacke über sie geworfen habe. Ulla war vorgestern nachmittag aus dem Zoo entführt worden. Es wird angenommen, daß jemand aus einer Gruppe Jugendlicher, die zu dieser Zeit durch den Zoo spazierte, Ulla aus der offenen Anlage gestohlen hat.

tatar-inform.ru - 8. Okt. 2008
Посетители Рижского зоопарка имеющие звериные фамилии получат билеты со скидкой
Besucher des Rigaer Zoos, die "tierische" Namen besitzen, erhalten ermäßigten Eintritt
Riga. Am 14. Oktober wird der Rigaer Zoo 96 Jahre alt. Seinen Besuchern machte der Zoo anläßlich seines Geburtstages ein originelles Geschenk. Am 11. und 12. Oktober erhalten all jene 50 % Ermäßigung, deren Vor- oder Zuname den Namen eines Tieres enthalten. Selbst wenn das ausländische Bezeichnungen sind - um die Ermäßigung zu erhalten, kann man die Namen mit einem Wörterbuch bestätigen. Wenn ein Tiername sowohl im Vor- als auch im Zunamen vorkommt (z.B. Lew Lebedjew [lew=Löwe, lebedj=Schwan], ist der Eintritt in den Zoo kostenlos. Im vorigen Jahr erhielten an den zwei Tagen insgesamt 745 Besucher ermäßigten Eintritt.

baltic-course.com - 8. Okt. 2008
Скидка в Рижский зоопарк для лиц со звериными фамилиями
Ermäßigung im Rigaer Zoo für Personen mit tierischen Familiennamen
Fünfzig Prozent Ermäßigung erhalten Besucher des Rigaer Zoos am 11. und 12. Oktober, deren Vor- oder Zuname den Namen eines Tieres enthält. Wenn sowohl Vor- als auch Zuname den Namen eines Tieres enthalten, dann erhalten deren Träger an diesen beiden Tagen überhaupt freien Eintritt. Wie die Vertreterin des Informationsdienstes des Zoos, Laura Lidak, erzählte, erwartet diejenigen, die darüber hinaus auch noch eine Ähnlichkeit mit dem Tier in ihrem Vor- oder Zunamen aufweisen, eine besondere Überraschung. In diesem Jahr begeht der Rigaer Zoo, der am 14. Oktober 1912 eröffnet wurde, sein 96-jähriges Bestehen. In jener Zeit lebten 267 Tiere aus 88 Arten im Zoo. Jetzt zählt die Sammlung des Tiergartens 3.112 Tiere in 423 Arten.

meeting.lv - 8. Okt. 2008
Президент России мог бы попасть в Рижский зоопарк за полцены
Rußlands Präsident könnte für den halben Eintrittspreis in den Rigaer Zoo
Er wird sicher kaum davon Gebrauch machen. Dafür können die Rigaer, deren Vor- oder Zunamen die Namen von Tieren enthalten, am 11. und 12. Oktober eine Eintrittskarte zum halben Preis kaufen.

Ukraine

krug.com.ua - 11. Okt. 2008
В одесский зоопарк привезли двух тигрят
Der Zoo Odessa erhielt zwei Tigerjunge
Der Zoo Odessa besitzt seit kurzem zwei vier Monate alte Tigerjunge. Der Zoo hatte bereits vorher zwei Amurtiger erworben, bemerkte Zoodirektor Jurij Kutscherenko, doch da diese dieselbe Mutter haben, wird es von ihnen keinen Nachwuchs geben; deshalb habe der Zoo noch zwei blutsfremde Tigerjunge (Weibchen und Männchen) gekauft.

segodnya.ua - 10. Okt. 2008
В Одесском зоопарке появились аппетитные амурские тигрята
Zoo Odessa erhielt zwei entzückende Amurtigerjunge
Der Zoo Odessa erhielt zwei vier Monate alte Tigerjunge. Solche seltenen Raubkatzen hat noch kein Zoo der Ukraine [steht so im Text - d.Ü.]. Wie der Direktor des Odessaer Zoos, Jurij Kutscherenko, mitteilte, reist der männliche Jungtiger nach einiger Zeit aus dem Zoo Odessa in den Zoo Rowno. Das Weibchen wird in Odessa bleiben - um Nachwuchs zu gebären.

Georgien

avia.ru - 13. Okt. 2008
Международные Авиалинии Украины перевезли пару южноафриканских гепардов регулярным рейсом из Цюриха в Тбилиси через Киев
Internationaler Luftverkehr der Ukraine transportierte ein Paar südafrikanische Geparden auf einem regulären Linienflug aus Zürich über Kiew nach Tbilissi
Passagiere des Fluges PS470 von Zürich nach Kiew und des Fluges PS727 von Kiew nach Tbilissi am letzten Tag des September 2008 ahnten nichts davon, daß sie von ungewöhnlichen Passagieren begleitet wurden - im Gepäckabteil des Flugzeuges befanden sich zwei Geparden. Das Paar afrikanischer Geparden für den Zoo Tbilissi wurde zunächst aus Johannesburg nach Zürich transportiert, dann der Ukraine International Airlines zwecks Realisierung der zweiten und dritten Etappe der Reise übergeben. Die Fluggesellschaft UIA arbeitet schon lange mit Zoos in der ganzen Welt zusammen und verfügt bereits über eine besondere Methodik des Umgangs mit "lebender Fracht".

Aserbaidshan

life.trend.az - 3. Okt. 2008
Бакинский зоопарк отказывает в прописке медведям
Zoo Baku lehnt Aufnahme von Bären ab
Die Verwaltung des Zoos Baku lehnt es ab, Bären von Bürgern anzunehmen, die von Letzteren gefangen gehalten wurden - weil keine geräumigen Freigehege vorhanden sind, teilte Bakus Zoodirektor Aser Gusejnow mit. Der Zoo habe keine Erweiterungsmöglichkeiten, er sei viel zu klein für seine heutigen Bewohner, so daß keine Rede davon sein könne, noch einen oder zwei Bären aufzunehmen, sagte er. Laut Gusejnow wandten sich in letzter Zeit wiederholt Bürger und Leiter Bakuer Restaurants an den Zoo mit der Bitte, Bären in seine Obhut zu nehmen. Im Zusammenhang mit dem kleinen Territorium des Zoos mußte abgelehnt werden, so Gusejnow. Heute leben im Zoo, nach einer Information aus der Verwaltung, sechs Bären - ein Baribal und fünf Braunbären. Zwei von ihnen wurden aus einer Haltung bei einem Restaurant befreit, sagte Gusejnow. Nach einer Information der Zooverwaltung beträgt die Fläche des Bakuer Zoos 6,25 ha, von denen mit Volieren und Käfigen 2,25 ha vollständig komfortabel eingerichtet sind, zwei werden teilweise genutzt, die übrigen zwei Hektar werden vom Zoo nicht genutzt. Im Zoo Baku leben 1.200 Tiere aus 170 Arten.



Afghanistan

rian.ru - 8. Okt. 2008
Центр ознакомления с жизнью животных открылся в кабульском зоопарке
Zentrum, das über Leben der Tiere informiert, im Zoo Kabul eröffnet
Kabul, RIA Nowosti, Andrej Greschnow. Ein Informationszentrum wurde am Mittwoch im Zoo der Hauptstadt Afghanistans, Kabul, eröffnet. Dort können gewöhnliche Besucher und angehende afghanische Zoologen sich vertraut machen mit wissenschaftlichen Daten über das Leben der Tiere, aber auch mit der Geschichte des Zoos, übermittelt der Korrespondent der RIA Nowosti. Das neue Zentrum wurde mit ökonomischer und technischer Unterstützung der USA errichtet, Unterstützung bei der Bereitstellung wissenschaftlicher Materialien erwies die Kulturabteilung der Botschaft der USA in Kabul. Der Kabuler Tiergarten ist wohl der einzige ruhige Ort in der afghanischen Hauptstadt, wo zehntausende Afghanen sich an freien Tagen mit ihren Kindern erholen von den Schrecken des Krieges, dem Wirrwarr des Alltags und den Gedanken an den kommenden Tag. Das ist gewissermaßen eine "paradiesische Oase" in einem durch den Krieg in eine Wüste verwandelten Staat, wo schon fast 30 Jahre die Gewalt kein Ende nimmt. Mädchen und Jungen betrachten Fische, Schildkröten und Schlangen, die in den großen Aquarien des Vivariums leben, das auf Initiative des Direktors dieses Zoos Aga Golem Saheb gebaut wurde. "Afghanistans Stolz - unser alter einäugiger Löwe Marjan, der fast alle Regime von Daud bis Karzai überlebte, starb aus Altersgründen mit 26 Jahren. Einen ihm Ebenbürtigen findet man jetzt nicht. Auf diesen Löwen kann man jetzt nur sehen in Sammlungen der Philatelisten - er wurde manchmal auf Briefmarken Afghanistans abgebildet. Löwen hat uns China bereits geschenkt", erzählte der Zoodirektor. Jetzt warten die Afghanen auf die Ankunft eines Elefanten in den Tiergarten. Der "König der Tiere" (in Afghanistan wird der Elefant, nicht der Löwe - wie in den meisten Ländern, als "Herrscher der Tierwelt" angesehen) soll sehr bald nach Kabul kommen, ein Palast für ihn ist schon längst erbaut. Das ist ein großes blaßrotes Gebäude, errichtet in indischem Stil. In den 1980er Jahren befand sich gerade dort ein bescheidener "Elefantenstall", seine Bewohnerin aber, die Elefantin Dascha, stand, angekettet mit eisernen Fesseln an einen gewaltigen Pfahl. Später, als die sowjetische Armee von hier wegging und die Sowjetunion zerfiel, wurde die Elefantin zur Belustigung von den Mudjahedin getötet. Der Zoo Kabul wurde 1967 gegründet während der Regentschaft Sahir Schahs. Sein erster Direktor und Kurator wurde der Sohn des Schahs, Achmad Schah Khan, und später, als er seines Amtes enthoben wurde, nahm der jüngste Thronfolger, Nadir, seinen Platz ein. Anfangs half die Bundesrepublik Deutschland bei der Errichtung des Zoos, doch während des "kommunistischen" Regimes erhielten die Zoologen des Kabuler Tiergartens hauptsächlich Unterstützung aus der UdSSR, CSSR, Kanada und der DDR. Zu Beginn der Aprilrevolution kam der Zoo unter die Aufsicht der Kabuler Behörden. Dort blieb er auch bis heute. Früher beherbergte er 92 Tierarten, die Gesamtzahl der Individuen betrug fast 700. Heute leben hier 48 Arten und Unterarten von Säugetieren, Vögeln und Reptilien. Laut Zoodirektor betragen die jährlichen Einnahmen des Zoos etwa fünf Millionen Afghani (100.000 US-Dollar).

Ecuador

ruso.prensa-latina.cu - 9. Okt. 2008
Скончалась единственная жирафа в Эквадоре
Ecuadors einzige Giraffe ist gestorben
Quito (Prensa Latina). Giraffe Chelito, die einzige in Ecuador, verstarb in dieser Woche im Zoo der südlichen Provinz Loja nach heftigen Koliken. Alles deutet darauf hin, daß Chelito vermutlich an einer Vergiftung mit toxischen Stoffen starb. An diesem unangenehmen Vorfall wird Mitarbeitern des Zoos die Schuld gegeben. Die Mitarbeiter des Zoos dagegen beschweren sich darüber, daß die städtischen Behörden sich geweigert hätten, einen Tierarzt aus Chile heranzuziehen. Die Giraffe war vor fünf Jahren aus Chile in diesen Zoo gekommen. Die Ursachen ihres Todes werden jetzt untersucht.

Thailand

mail.ru - 13. Okt. 2008
От беспорядков в Бангкоке пострадали муравьеды
Unter den Unruhen in Bangkok leiden die Ameisenbären
In der Hauptstadt Thailands werden jetzt neben dem Regierungsgebäude zahlreiche Kundgebungen und Protestaktionen durchgeführt. Der ständige Lärm wirkt sich äußerst negativ aus auf die Gesundheit der Pfleglinge des nahegelegenen Zoos. Infolgedessen wurde beschlossen, zwei Ameisenbären aus dem Zoo zu evakuieren. Nach Meinung von Experten sind gerade diese Tiere sehr lärmempfindlich. Neben den Ameisenbären fühlten sich insbesondere Elefanten und Känguruhs von den Schreien der Meeting-Teilnehmer gestört. Doch diese Zoobewohner gelang es, relativ schnell zu beruhigen. Die Zoomitarbeiter mußten seit Beginn der gegen die Regierung gerichteten Auftritte ständig bestimmte Maßnahmen ergreifen zur Rettung der Tiere. Insbesondere deshalb, weil zum Auseinandertreiben einer der Demonstrationen Tränengas eingesetzt wurde; alle Gehege des Zoos mußten mit Wasser besprengt werden, teilt RIA Nowosti mit.

kp.ua - 11.Okt. 2008
Политики испортили нервы даже обитателям зоопарка
Politiker ruinieren sogar die Nerven der Zoobewohner
Ein Ameisenbärenpaar, das im Zoo Bangkok lebt, wurde für zwei Monate etwas weiter weg von den politischen Demonstrationen und Protestaktionen untergebracht. Wie der Zoodirektor erzählte, wurden die Vierjährigen, Männchen und Weibchen, in einen Zoo in der Provinz Chonburi geschickt. Die Ameisenbären, die sehr lärmempfindlich sind, kamen erst vor einem Jahr aus den USA und reagierten sehr nervös auf die lauten Demonstrationen. Der Zoo in der Hauptstadt Thailands liegt im Verwaltungsteil der Stadt. Die anderen Tiere leben schon genügend lange im Zoo und haben sich bereits an die instabile politische Situation gewöhnt, erklärte der Direktor. "Känguruhs und Elefanten, deren Gehege sich an einer Wand gegenüber dem Parlamentsgebäude befinden, gerieten in Erregung und verhielten sich etwas nervös. doch ihre Pfleger konnten sie leicht beruhigen", ergänzte er.

Brasilien

ictv.ua - 2. Okt. 2008
Первый день рождения отпраздновали двое гиппопотамов-близнецов из бразильского зоопарка
Erster Geburtstag für Flußpferd-Zwillinge in einem brasilianischen Zoo
Den ersten Geburtstag "feierten" Flußpferd-Zwillinge, die im Zoo der südbrasilianischen Stadt Sepucaia do Sol leben. Zwillingsgeburten bei Flußpferden sind selten. In der regel überlebt nur eines der Jungtiere. Die vor einem Jahr von einer 30-jährigen Flußpferdmutter geboren Zwillinge blieben beide am Leben. Deshalb ist der erste Geburtstag der Tiere, die Poliana und Policarpo genannt wurden, ein besonderes Ereigni
s.


Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoologischer Garten Frankfurt, 15.10.08
Abendöffnung des Exotariums
Seit Freitag, 3. Oktober 2008, ist das Exotarium bis März 2009 jeden Freitag wieder durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm: Am 17.10 findet eine Führung zum Thema „Tropengewitter bei den Krokodilen“ unter der Leitung von Dipl.-Biol. Stephan M. Hübner statt. Treffpunkt am Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums), Uhrzeit 19.15 Uhr. Beginn der Führung um 19.30 Uhr. Thema der Führung: Giftig, bissig, aufgeladen – Gefährliche Fische im Aquarium. Im Rahmen des Rundgangs erleben die Besucher unter anderem den Steinfisch – den wohl giftigsten Fisch der Welt. Eingeführt wird auch in die Welt der Haie, Piranhas und elektrischen Fische. Schließlich stehen Fischarten auf dem Programm, deren schlechter Ruf nicht der Realität entspricht – darunter die Muränen. Der Eintritt kostet 6,-- Euro für Erwachsene und 3,-- Euro für Kinder (Feierabendtarif).

Zoologischer Garten Magdeburg, 15.10.08
Dia-Vortrag am 20. Oktober im Zoo: Artenschutz zum Anfassen

Wie helfen die Zoospenden den Spitzmaulnashörnern in Namibia und den Humboldtpinguinen in Chile? Die beiden Artenschutzexperten Thomas Göttert und Stefan Görlitz berichten über ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse direkt aus den Artenschutzprojekten in diesen Ländern. Diese Projekte gehören zur „Aktion Naturschutz“, die der Zoo Magdeburg 2008 ins Leben gerufen hat, um aktiv der Ausrottung von Tierarten entgegen zu wirken. Die Artenschutzkuratorin, Julia Trillmich, verdeutlicht die Vielzahl an Möglichkeiten, wie jeder direkt zum Artenschutz beitragen kann. Die zunehmende Ausrottung von Tierarten muss gestoppt werden! Der Dia-Vortrag findet am 20. Oktober um 17 Uhr im Zoo Magdeburg, Straße Am Vogelgesang 12, Wirtschaftshof, Haus 3 statt. Der Spendenbeitrag pro Teilnehmer in Höhe von 3 Euro geht an die Artenschutzprojekte des Zoos.

Der Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 15.10.08
Erfolgreiche Zwerge
Ihre Ahnen stammen aus den felsigen, baumbestandenen Trockengebieten Zentralaustraliens, die Urururenkel hingegen lassen sich im Terrarium der Wilhelma mit leckeren kleinen Insekten-snacks verwöhnen und danken die gute Pflege mit regelmäßigem Nachwuchs: Sechs kleine Zwergwarane (Varanus gilleni) sind insgesamt in diesem Jahr nach knapp 3 Monaten im Brutkasten aus ihren Eiern geschlüpft und nun soweit herangewachsen, dass sie aus der Kinderstube hinter den Kulissen in ein Terrarium im Besucherbereich umziehen dürfen. Die Eltern sind Nachzuchten aus dem Zoo Melbourne und 2001 in die Wilhelma gekommen - sie bewohnen ein Trockenterrarium mit Ästen und künstlichem Termitenhügel und lugen oft verschmitzt hinter der Dekoration hervor. Wie die meisten Echsen kümmern sie sich nach der Eiablage nicht mehr um Wohl und Wehe der Jungen. Im Gegenteil: Da diese Warane nicht nur Insekten, sondern auch kleine Echsen fressen, wäre es für die Kleinen ausgesprochen riskant, ihre Eltern zu treffen! Wenn sie aber allen Gefahren aus dem Weg gehen und bei der weiteren Aufzucht alles gut geht, können sie bis zu 30 cm lang werden (wobei mehr als die Hälfte auf den Schwanz entfällt). Gönnen Sie sich doch einen kleinen Trip nach Australien – egal wie ungemütlich das Herbstwetter draußen wird, im Terrarium der Wilhelma kann man bei kuschelig warmen Temperaturen eine kleine zoologische Weltreise machen.

Zoo Leipzig, 15.10.08
Niedrigpathogenes Influenza-A-Virus nachgewiesen - Zoo Leipzig trifft Vorsorgemaßnahmen

Im Rahmen einer Routineuntersuchung im Zoo Leipzig erfolgte in der letzten Woche bei einer Gelbschnabel- sowie Sichelente und einer Brandgans der Nachweis von niedrig pathogenen Influenza A-Virus H5N3. Es handelt sich hierbei nicht um das hochpathogene H5N1 Virus, sondern um eine durch Influenza-Viren hervorgerufene Erkrankung von Geflügel, welche von der Geflügelpest - die durch hochpathogene Influenzaviren hervorgerufen wird - zu unterscheiden ist. Demzufolge zeigten die Tiere kaum wahrnehmbare Krankheitsanzeichen und wurden auf amtstierärztlicher Anordnung getötet. Nach einer Risikobewertung durch das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt erfolgt am 14. Oktober eine Tierseuchenverfügung für den Zoo. „Wir haben alle Vorsorgemaßnahmen, die sich aus dem Tierseuchengesetz und der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest ergeben, sofort eingeleitet. Es wird eine Erregereinschleppung durch Wildvögel angenommen, weshalb alle Vögel des Zoos vorsorglich aufgestallt werden müssen. Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund dieser Vorsorgemaßnahmen einige Vogelarten, die sonst in Freigehegen leben, wie Strauße, Pelikane und verschiedene Wassergeflügelarten, bis auf Weiteres nicht zu sehen sind“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Eine Gefahr für die Zoobesucher besteht nicht. Krankheitsrisiken für Menschen durch diese niedrigpathogene aviäre Influenzaviren sind nicht bekannt.

Zoo Salzburg, 15.10.08
Nachwuchs bei den Geparden im Zoo Salzburg - Gleich drei auf einen Streich!

Anfang September brachte das Geparden Weibchen Ginger drei gesunde „Jungs“ zur Welt. Geparden Weibchen sind wählerischer: Ende Mai diesen Jahres wurde das Geparden Weibchen Ginger (geboren am 22. September 2005 im Zoo Dvur Kralove) in den Zoo Salzburg übersiedelt. Rund einen Monat ließ sie sich von den Salzburger Geparden Männchen umwerben, bis sie dann dem Werben von Gepard Olymp nachgab. Ganz ohne fremde Hilfe: Am 4. September war die Freude der Geparden Tierpfleger groß. Beim ersten Morgenrundgang vernahmen sie das Fiepen von jungen Geparden aus der Freianlage von Ginger. Sie brachte ihre Jungen im geschützten Unterstand auf der Freianlage zur Welt. In einem Bett aus Heu und Stroh, das noch zusätzlich von einer Heizmatte gewärmt wird. Ginger ist eine sehr gute Mutter. Die erwachsenen Männchen duldet sie schon lange nicht mehr in ihrer Nähe. Auch ihren Tierpflegern gegenüber verhält sie sich nun sehr mürrisch. Niemand darf in die Nähe ihrer Jungen und dies zeigt sie allen auch mit beeindruckender Deutlichkeit. Selbstbewusstes Trio: Der Salzburger Geparden Nachwuchs ist nun 6 Wochen alt. Die routinemäßigen Gesundheitschecks lässt das Trio nur widerwillig über sich ergehen. Die Tierpflegerin Elke Sammer und ihr Kollege Sascha Ecker haben alle Hände voll zu tun, die Jungtiere auf die Waage zu bringen und sie für die notwendigen Entwurmungen zu halten. Sabine Grebner, Zoogeschäftsführerin „Wir sind sehr stolz, dass wir nun wieder Nachwuchs bei den Geparden haben. 2004 hatten wir zwei Würfe. Da das Liebesleben der Geparden nicht einfach ist, mussten wir auf dieses Ereignis leider etwas länger warten. Aber dank der guten Kooperation mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Geparden kam Ginger zu uns in den Salzburger Zoo und wir können uns wieder über den neuerlichen Nachwuchs bei dieser in freier Wildbahn bedrohten Tierart im Zoo Salzburg freuen.“ Es wird noch einige Zeit dauern bis die Besucher des Salzburger Zoos die Kleinen sehen werden. Vorerst bleibt Ginger mit ihren Jungen in Ihrem Unterstand. Erst in einigen Wochen sind die Jungen groß genug, um mit ihrer Mutter Schritt halten zu können und erste Ausflüge mit ihr auf der großen Gepardenfreianlage zu unternehmen.

Vogelpark Walsrode, 14.10.08
Störche fliegen nach Afrika und Afrika kehrt im VogelPark Walsrode ein …

Was für unsere Störche zum Überwintern notwendig ist, kann auch für unsere Besucher äußerst reizvoll sein. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn sie doch eigentlich vor der Haustür liegt? Das diesjährige Winterprogramm im VogelPark Walsrode startet am 03.11.2008 mit den bunten Afrika-Wochen, um die Besucher in eine andere Welt zu entführen. Viele Afrika-Vögel, die normalerweise hinter den Kulissen in warmen Quartieren überwintern, werden in diesem Jahr erstmalig in die beheizte Paradieshalle umgesetzt. Um die Kulisse und Atmosphäre Afrikas noch eindrucksvoller darstellen zu können, wird es im Forum der Halle bis Ende Dezember eine farbenfrohe Bilderausstellung im Tinga-Tinga-Stil geben. Die dekorative Quadratmalerei bildet auch den Rahmen für den Afrika-Markt, der am 29. und 30.11.08 ganztägig zum Stöbern einlädt. Und auch unser Zoo-Biologe hat wieder tief in seine Ideenkiste gegriffen und freut sich auf große und kleine Bastelfreunde, die an den Kreativsonntagen unter fachkundiger Anleitung Drachen, Futterhäuschen und Weihnachtsschmuck mit afrikanischen Motiven gestalten möchten. Auf zahlreiches Erscheinen freuen sich ebenfalls die Akteure der lehrreichen Indoor-Show. Vom flugunfähigen Frosch bis zum pfiffigen Papagei wird hier eindrucksvoll die Evolution des Fliegens erklärt. Verpassen sollten Sie auch nicht den schon fast traditionellen Dämmerabend, der vom 07.11.08 bis zum 27.02.09 freitags von 16.00 bis 20.00 Uhr stattfindet. Erkunden Sie nach Parkschließung mit einem erfahrenen Tierpfleger die geheimnisvolle Uhu-Burg, lernen Sie in der Dämmershow nachtaktive Tiere kennen, lassen Sie einen Filmvortrag auf sich wirken und genießen Sie ein geschmackvolles 3-Gänge-Menü im Rosencafé vor dem offenen Kamin. Vorherige Anmeldung unter Tel. 05161 6044-0 bitte nicht vergessen! Zu welcher Jahreszeit auch immer Sie den VogelPark Walsrode besuchen, die rund 4.000 Vögel in über 700 Arten, die imposante Parkanlage mit jahreszeitlich angepasster, liebevoller Bepflanzung oder das abwechslungsreiche Show- und Unterhaltungsprogramm werden dazu beitragen, dass Sie immer wieder gerne an Ihren Besuch zurückdenken.

Zoologischer Garten Magdeburg, 14.10.08
Herbstferienprogramm im Zoo Magdeburg: „Tierischen Geheimnissen“ auf der Spur

Magdeburg. Kamel Kasimir lädt vom 17. Oktober bis 19. Oktober alle Ferienkinder in die Tierisch Nah-Arena ein. Ebenso erwarten Lama Eddie“, Dromedar Aladin und Alpaka Branca, die Tierstars der Arena, ihre Besucher. Speichert ein Kamel Wasser oder Fett im Höcker? Was ist ein Altweltkamel und was ist ein Neuweltkamel? Antworten bekommt der Besucher in den tierisch spannenden Programmen um 11.30 Uhr und um 15.30 Uhr. Die Tiertrainer lüften auf interessante Weise „tierische Geheimnisse. Sie präsentieren außergewöhnliche Fähigkeiten einzelner Tierarten und sorgen für Überraschungseffekte. Ist eine Schlangenhaut glitschig? Und wie weich ist das Wollkleid eines Alpakas? Finden Sie es heraus. Kamel Kasimir, Pony Peggy und ein Esel laden zum Reiten zwischen den Programmen ein!

Zoo Duisburg, 14.10.08
Verkehrte Welt: Mini-Hirsche unter Riesen-Kranichen

Wer die knapp kniehohen Chinesischen Muntjaks im dichten Dschungel entdecken will, wird in deren ost- und südostasiatischer Heimat wenig Erfolg haben; eher verraten sich die rehbraunen Zwerghirsche durch ihr lautes „Bellen“, das Großwildjäger früherer Zeiten zu nutzen wussten, weil die scheuen Einzelgänger auf diese Weise die Gegenwart von Tiger, Elefant oder Riesenbüffel verraten konnten. Im Zoo Duisburg dagegen hat man eher Gelegenheit, die agilen Mini-Hirsche ausgiebig zu beobachten. Im letzten Jahr begann der Zoo Duisburg deren Haltung sowohl auf den Anlagen für Kleine Pandas als auch für Saruskraniche. Beide Gemeinschaftshaltungen haben sich problemlos etabliert und sogar noch im selben Jahr Nachwuchs verzeichnen können. Seit kurzem flitzt erneut ein Hirschjungtier zwischen seinen Eltern und den größten Kranichen der Welt, den Saruskranichen, über die Anlage. Bald werden die Pfleger wissen, welches Geschlecht das Kleine hat. Ist es männlich, darf es sich im ausgewachsenen Zustand über ein in Relation zur Körpergröße auffallend hochwüchsiges Geweih „freuen“, wobei die eigentlichen Geweihstangen zwar kurz, die sie tragenden Rosenstöcke dagegen überlang den Vorderschädel zieren. Um Kuscheltiere handelt es sich bei den durchaus recht wehrhaften und selbstbewussten Zwerghirschen ganz und gar nicht. In Zoologischen Gärten werden Muntjaks vom Tierpflegepersonal mit Vorsicht behandelt; nicht wegen ihrer spitzen Geweihe, sondern der verlängerten Eckzähne im Oberkiefer wegen, die wie scharfe Hauer erhebliche Verletzungen zufügen können. Insofern stehen sich Mini-Hirsche und Saruskraniche bzw. Kleine Pandas auf ihren Anlagen grundsätzlich mit gebührendem Respekt gegenüber.

Zoo Osnabrück, 14.10.08
Mittelalter-Spectaculum im Zoo Osnabrück

Blankwaffenkämpfe, Weiberversteigerungen, Grafenlager und Pestumzug sowie Sonderführungen in den im Bau befindlichen „Unterirdischen Zoo“. Am Samstag, den 18. Oktober und Sonntag, den 19. Oktober jeweils von 10.00 bis 21.00 Uhr, versetzt der Zoo Osnabrück mit seinem Mittelalter-Spectaculum, einer Veranstaltungspremiere, erstmalig seine Besucher in die faszinierende Atmosphäre des Mittelalters. Im Herzen des Zoos entsteht ein großer mittelalterlicher Platz mit Zelten und Ständen. Über 150 historische Figuren tragen dazu bei, dass der Besucher sich in einer anderen, längst vergangenen Welt glaubt. Schaukämpfe mit Blankwaffen, vielerlei Kinderbelustigung und allerlei Gaumenschmaus, von der Spanferkelbraterei über Brot- und Fladenbäcker bis hin zur Taverne mit Kirschbier und Honigwein werden geboten. Ein Grafenlager, Gaukler und Bogenschützen, Herolde, Fakire, Kunsthandwerker und edle Ritter in Kettenhemden lassen das Mittelalter im Osnabrücker Zoo wieder lebendig werden. Die bekannte Mittelalterband „Schelmish“, der Schrecken aller Spielleute, sorgt für erstklassige musikalische Unterhaltung. Ein „Turney“ um die Hand der Grafentochter und eine Weiberversteigerung runden das faszinierende Programm ab. Als Höhepunkt der Veranstaltung werden die Besucher nach einer großen Feuershow auf Fackelexkursionen in Gruppen durch den abendlichen Zoo geführt. Den Abschluss bildet ein mittelalterlicher Pestumzug durch den Zoo, der gegen 21.00 Uhr endet! Selbstverständlich finden während der gesamten Veranstaltungen Führungen zu den heimischen und exotischen Tieren des Zoos, insbesondere zu den sechs Löwenbabys statt. Ein ganz besonderes Highlight werden aber die Führungen durch den im Bau befindlichen „Unterirdischen Zoo“ sein, die an beiden Tagen ab 12.00 Uhr im halbstündigen Rhythmus angeboten werden. Die Chance, die Entwicklung der Arbeiten von einer „Tiefgarage“ hin zu einer einmaligen unterirdischen Erlebniswelt zu verfolgen, sollte man sich nicht entgehen lassen, denn sie wird nur während der zwei Veranstaltungstage angeboten. Im März 2009 wird die Anlage dann eröffnet. Für die Veranstaltung wird kein zusätzlicher Eintritt erhoben; es gelten die normalen Eintrittspreise.

Allwetterzoo Münster, 14.10.08
Riesenerfolg für die Froschrettungs-Aktion:

Allwetterzoo erhielt vom europäischen Zooverband die höchste Auszeichnung für seine Spendenaktion. Zoodirektor Jörg Adler könnte sein Büro mit Urkunden tapezieren, denn für die von ihm mit viel Engagement initiierte Rettungskampagne für Amphibien gewann der Allwetterzoo gleich vier „Awards“. Vergeben wurden die Auszeichnungen von der EAZA, dem europäischen Verband Zoologischer Gärten und Aquarien. Der münstersche Zoo hatte allein für die EAZA-Kampagne 25.000 Euro überwiesen, weitere Spendengelder gingen an den Weltzooverband für dessen „Amphibian Ark“. Europaweit erzielte nur der Zoo Chester in Großbritannien ähnlich hohe Spendeneinnahmen. Für die 25.000 Euro erhielt der Allwetterzoo als Anerkennung jetzt vier Urkunden, und zwar den EAZA-Award in Bronze, Silber, Gold und Platin. Mit der Überweisung der EAZA-Spende ist die Kampagne für den Allwetterzoo allerdings noch längst nicht abgeschlossen. Um ein Überleben von Frosch & Co. langfristig zu sichern, sind weiterhin Spenden notwendig. Deshalb ist man im Zoo auch froh, dass die Unterstützung von Privat oder durch münstersche Geschäftsleute nicht abreißt. Jüngst hat „Plüsch & Promotion“, ein Werbeartikel-Unternehmen aus Albachten, dem Zoo 320 Plüschfrösche spendiert, die zugunsten der Aktion „Rettet-die-Frösche.de“ eingesetzt werden.

Tropenaquarium Hagenbeck, 14.10.08
Die ersten Hamburger Haie stellen sich vor!

Ein neues „Hai-Light“ im Norden: Zum ersten Mal in der Geschichte der Hansestadt kamen Schwarzspitzen-Riffhaie in Hamburg zur Welt – im Tropen-Aquarium Hagenbeck! Am 22. März wurde Riffhai-Dame „Haidi“ Mutter dreier Jungtiere. Im Gegensatz zu vielen anderen Fischen legt diese Haiart keine Eier, sondern bringt lebende Junge zur Welt. Die Kleinen hatten ein Geburtsgewicht von etwa 1.300 Kilogramm und eine Länge von etwa 60 Zentimetern. Zunächst haben Pfleger die jungen Haie in der „Kinderstube“ des Tropen-Aquariums aufgepäppelt – jetzt sind die drei groß genug, zu Mama „Haidi“ und Artgenossin „Haike“ in das Große Hai-Atoll umzusiedeln. „Schwarzspitzen-Riffhaie wachsen zwar generell recht langsam“ erklärt Meeresbiologin Andrea Sassenberg, „aber die drei Lütten fressen gut: Jeder etwa ein halbes Seelachsfilet pro Tag.“ Der Schwarzspitzen-Riffhai (Carcharhinus melanopterus) ist im Indischen Ozean und Pazifik zu Hause. Er erreicht eine Länge von bis zu zwei Metern und ist ein tag- und nachtaktiver Räuber. Aufgrund seiner passiven Atmung – während des Schwimmens wird ständig Atemwasser durch die Kiemen gepresst – muss er stetig in Bewegung sein. Bei längerem Stillstand, zum Beispiel wenn er sich in einem Netz verfängt, würde er ersticken. Im Tropen-Aquarium Hagenbeck lebt der Schwarzspitzen-Riffhai zusammen mit vielen exotischen Meeresbewohnern im Großen Hai-Atoll.

Wild- und Abenteuerpark Müden, 14.10.08
Hubertustag am Sonntag, 19. Oktober, 10 bis 18 Uhr

Er ist fast schon Tradition, der Hubertustag des Hegerings Hermannsburg/Müden und des Verbandes der Jagdaufseher Niedersachsen, der am Sonntag, 19. Oktober, zum dritten Mal stattfindet - wieder im Wild- und Abenteuerpark Müden. Um 10 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet, gefolgt von einem Familiengottesdienst mit Pastor Christian Berndt. Anschließend erwarten die Besucher eine Tombola und ein Programm rund um die Themen Jagd und Forst mit der Rollenden Waldschule, Jagdhundvorstellungen sowie zahlreichen Infoständen, darunter vom Institut für Wildtierforschung und der Schutzgemeinschaft Wald. Highlights sind die Flugschauen der Eventfalknerei. Falkner Thomas Wamser wird um 13 und um 16 Uhr, unter anderem Weißkopfseeadler Dame „Hera“ präsentieren, die gerade vor insgesamt 250000 Zuschauern ihre dritte Saison bei den Karl May Spielen in Bad Segeberg bestritten hatte und mit ihren 2.20 Meter Flügelspannweite beeindrucken wird. Auch der Wildpark hat zahlreiche Programmpunkte zu bieten, dazu gehören Baumkraxeln und Mini Kletterangebote für Einsteiger, für die jungen Besucher Baumwichtel bemalen, Bewegungsspiele und Kinderschminken – wobei auch Wolfsgesichter gefragt sind, immerhin informiert die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe über die Rückwanderung der einst in Deutschland heimischen Wildtiere. Ein Beitrag des Faßberger Unternehmens „Wildnissport“ ist das Axtwerfen. Der Rundwanderweg um den Wildpark bietet Einblick in die Lebensweise von rund 200 Tieren in den weitläufigen Gehegen von den kürzlich von der Wildtierhilfe übernommenen Waschbären über den Platzhirsch „Rudi“ bis zu den Elchen „Snorre“ und Tjure“. Deren Pate, das Autohaus Erdmannsky, wird wieder aktuelle Volvo Modelle präsentieren.

Vogelpark Herborn, 13.10.08
Lisztäffchen mit „modischer Haarfärbung“ und Flüggewerden der zehnten jungen Rotbrustkrontaube

Dass der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf auch im Herbst einen Besuch wert ist, zeigt sich einmal mehr in diesen Tagen. Zumal das familienfreundliche Naturerlebniszentrum auch in dieser Jahreszeit noch bemerkenswerte Nachzuchterfolge zu vermelden hat. Aktuell gilt das für zwei seltene südostasiatische Wildtaubenarten. Bei den metallisch grün schillernden Nikobaren- oder Mähnentauben, die gemeinsam mit den prachtvollen Roten Ibissen und den Satyrtragopanen die große begehbare Freiflugvoliere beleben, steht ein Jungvogel im Innenraum unmittelbar vor dem Ausfliegen aus seinem – übrigens von den Besuchern gut einsehbaren - Nest. Mit der erfolgreichen Nachzucht der Rotbrustkrontauben leistet das Vogelparkteam einen wertvollen Beitrag zum internationalen Natur- und Artenschutz. Im Jahr 2002 war im Herborner Vogelpark die erste hessische Erstzucht dieser fast putengroßen Wildtaube mit ihrem markanten kronenförmigen Kopfschmuck geglückt. Aufmerksamen Besuchern wird derzeit übrigens auffallen, dass die vier Lisztäffchen im Vogelpark eine fast modisch anmutende rötliche Verfärbung eines Teils des sonst weißen Haupt- und Armhaares aufweisen. Es handelt sich dabei um eine nur vorübergehende Kennzeichnung der munteren, nur etwa eichhörnchengroßen Krallenaffen. Diese soll es dem Beilsteiner Florian Schäfer, Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Herborner Johanneum-Gymnasiums, im Rahmen eines Jugend forscht – Projekts zum Verhalten der Äffchen ermöglichen, die einander sehr ähnlichen Tiere aus den Regenwäldern Kolumbiens zu unterscheiden. Die Vielfalt der etwa 300 Tiere aus aller Welt, die in dem Herborner Naturerlebniszentrum in geräumigen und naturnahen Anlagen zu beobachten sind, lässt sich übrigens ab Donnerstag, den 16. Oktober auch in einer Auswahl herrlicher Fotografien mit Tiermotiven aus dem Vogelpark erleben, die passionierte Fotografin Ingrid Koch aus Angelburg im Ausstellungsraum des Eingangsgebäudes zeigt.

Zoo Emmen, 13.10.08
Verrückte Fauna – Skurriles aus der Tierwelt im Zoo Emmen und anderswo

Hochnäsige Alligatoren, Mullen ohne Schmerzen und Affenweibchen klar im Vorteil – Nicht nur Menschen zeigen manchmal seltsame Verhaltensweisen. Die Tierwelt steht ihnen dabei in Nichts nach. Wer schon einmal die Gelegenheit hatte in nördlichen Gefilden an einem zugefrorenen Gewässer vorbei zu kommen, dem offenbart sich ein lustiger Anblick: Um im Winter nicht im zufrierenden Wasser zu ersticken, halten die dort lebenden Alligatoren ihre „Nasen“ etwa 1,5 cm in die Höhe und warten, bis das Wasser gefriert. Diese winzige Luftöffnung ermöglicht es ihnen, genug Sauerstoff einzuatmen, um unbeschadet zu überwintern. Die Panzerkrokodile im Zoo Emmen dagegen müssen nicht so trickreich sein, sie genießen ein entspanntes Leben im wohlig warmen Amphibienhaus. Dort sind sie in den tropischen Räumen vor jeglichen Wintereinflüssen geschützt und trotzen so auf Zoo Emmen Art der Kälte.
Nacktmulle haben es gut. Die kleinen Nager, die in unterirdischen Bauten leben, sind die einzigen Säugetiere, denen ein Molekül zur Schmerzempfindung fehlt. Keinerlei Zipperlein und Wehwehchen machen sich jemals bei diesen Tieren bemerkbar. Mit Schmerzen kommen die Nacktmulle im Zoo Emmen aber sowieso nicht in Berührung. Dort leben sie in ihrem eigenen Labyrinth aus Höhlen, fern von jeglichen Feinden oder Naturkatastrophen und genießen das feudale Leben. „Ich sehe eine Farbe die du nicht siehst!“
Bei den Totenkopfäffchen im Zoo Emmen und anderswo sind die Weibchen klar im Vorteil. Die Damen im Rudel besitzen nämlich im Gegensatz zu ihrem männlichen Pendant das Vermögen alle drei Grundfarben zu sehen. Männliche Totenkopfäffchen hingegen sehen nur die Farbe Blau und eine weitere der drei Grundfarben. Da können die Damen also noch so viel Farbe bekennen, ihre männlichen Partner würden es nicht einmal bemerken.

Tierpark Berlin, 13.10.08
Gute Zeiten für Schwarz-Rot:

Nachwuchs bei Kaffern- und Rotbüffeln im Tierpark Berlin. Für den Afrikanischen Büffel, der im Tierpark Berlin mit dem mächtigen, schwarzbraun gefärbten Kaffernbüffel und dem kleineren, rotbraunen Rotbüffel vertreten ist, zeichnet sich das Jahr 2008 als ein gutes Zuchtjahr ab. Während in der Gruppe Kaffernbüffel ein Bullkalb im Februar und ganz aktuell am 13. September das Kuhkalb „Karikoga“ geboren wurde, warten die Rotbüffel sogar mit drei Jungtieren auf: zwei Kuhkälber im Januar und Juni sowie der jüngste Sproß, ein am 21. September geborenes Bullkalb namens „Ferdinand“. Damit ist die Gruppe der Rotbüffel auf stattliche 13, die der Kaffernbüffel auf 8 Tiere angewachsen. Gerade der Kaffernbüffel ist heute nur noch in ganz wenigen Zoologischen Gärten zu sehen, in Deutschland derzeit nur noch im Tiergarten Nürnberg und Tierpark Berlin. Daher freuen wir uns über jeden Nachwuchs und über eine intakte Zuchtgruppe. Als weitere Besonderheit ist hervorzuheben, dass die beiden Unterarten Rot- und Kaffernbüffel im Tierpark direkt nebeneinander auf zwei großzügigen Freianlagen gehalten werden und der Besucher so besonders gut die Variabilität innerhalb einer Art beobachten und studieren kann. Beide Formen besiedeln unterschiedliche Lebensräume: Kaffernbüffel bewohnen die trockenen Grassteppen von Ost- bis Südafrika, ihre Hörner sind unterschiedlich stark henkelförmig nach oben gebogen, die Kälber sind noch dicht behaart und braun gefärbt. Besonders auffallend sind die kräftigen Beine der Kälber. Rotbüffel besiedeln dagegen die feuchten Wälder des westlichen und zentralen Afrikas, ihre Hörner sind kürzer und nach hinten aufwärts gebogen, ihre Kälber sind leuchtend orange gefärbt.

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.10.08
Bulgarische Schraubenhörnige Langhaarziegen im Thüringer Zoopark Erfurt

Zoos halten und pflegen viele seltene Wildtiere. Dies ist allgemein bekannt. Gleichwohl Aufgabe eines Zoos ist die Zucht und Erhaltung vom Aussterben bedrohter Haustierrassen. Hier hat sich der Thüringer Zoopark Erfurt einen Namen gemacht. Viele der ehemals bedrohten Rassen haben sich in ihrem Bestand erholt und sind daher nicht mehr in unserem Zoo vertreten. Eine Rarität ist aber nach wie vor präsent: die Bulgarische Schraubenhörnige Langhaarziege. Der Zoopark bekam im Jahre 1966 ein Paar direkt aus Bulgarien. Zwei Jahre später folgten weitere. Seither läuft die Zucht. Viele Jungtiere wurden abgegeben, die Zahl der Züchter blieb über die Jahre aber sehr gering. Diese attraktive Langhaarziege ist keine Hochleistungsrasse. Ihr Haar wurde und wird in Bulgarien zur Herstellung von Teppichen verwandt. Das Fleisch ist sehr schmackhaft. Um die Milchleistung zu erhöhen, wurden im Mutterland Milchziegen eingekreuzt. Hierzulande war und ist die Bulgarenziege mehr ein Hobbytier. Diesen Umständen ist es geschuldet, dass reinrassige Exemplare kaum noch vorkommen. So war uns sehr daran gelegen, unseren reinen Bestand durch neue gleichfalls reinrassige Tiere zu ergänzen, um Inzuchtschäden vorzubeugen. Markus Bals, ein Züchter aus Kleve, lieh uns seinem Giacomo als Zuchtbock für dieses Jahr und schenkte uns Jungbock Rocco für die kommende Saison. Beide Böcke sind wunderschöne Exemplare und werden der Zucht Bulgarischer Schraubenhörniger Langhaarziegen im Thüringer Zoopark Erfurt gute Dienste leisten.

Zoo Krefeld, 13.10.08
Zoo Krefeld feiert Richtfest für das Forscherhaus – „Affenbrut“ wird ein Jahr alt

Große Freude herrscht bei den Krefelder Zoofreunden, denn am kommenden Sonntag, 19. Oktober, um 11 Uhr wird das Richtfest für das Forscherhaus gefeiert. Dazu erwartet der Zoo eine Vielzahl Besucher zum dritten Forscher- und Artenschutztag. Unter dem Motto „Erforschen – Experimentieren – Erfahren“ soll im neuen Gebäude insbesondere bei der Jugend Neugier geweckt und Wissen vermittelt werden, das über das normale Zoogeschehen hinaus geht. Affenkunstausstellung im Krefelder Zoo. Eine besondere Ausstellung erwartete die Besucher des Affenhauses im Krefelder Zoo am vergangenen Wochenende: Am Orang-Utan Gehege wurden deren selbst gemalte Bilder präsentiert. Galerist Heinz Hachel von der Agentur Fundart 21 und die Fachfrau für Tierbeschäftigung im Zoo Krefeld, Christine Peter, waren vor Ort und beantworteten Interessierten Fragen zu den Bildern und deren Entstehung.

Zoo Heidelberg, 13.10.08
Heidelberger Zoo: Trauer um Schimpansen Max

Freitag morgen ist „Max“, der „Chef“ der Schimpansengruppe im Heidelberger Zoo, gestorben. Als die Tierpfleger morgens die Schimpansen in ihr Gehege lassen wollten, wurde Max kurz bewusstlos, wachte aber wieder auf. Daraufhin bekam er von Affenrevierleiter Bernd Kowalsky ein kreislaufstärkendes Mittel verabreicht. Doch Max erholte sich nicht und wurde erneut bewusstlos. Die eilig herbeigerufene Zoo-Tierärztin Dr. Julia Scharpegge konnte nichts mehr für ihn tun und nur noch den Tod feststellen. Max starb an plötzlichem Herzversagen. Auch die anschließende Sektion zeigte Anzeichen einer Vorschädigung des Herzens. Max wurde 1972 in Zentralafrika geboren, kam über den damals noch möglichen Tierhandel im jugendlichen Alter in den Zoo nach Darmstadt und lebte seit 1985 im Heidelberger Zoo. Er war ein besonders schöner Schimpansen-Mann mit einem sehr ausdrucksvollen Gesicht, der sich durch ein angenehmes und selbstbewusstes Wesen auszeichnete. Vor allem war er ein die Schimpansengruppe sehr positiv beeinflussender Charakter. Wie die anderen Schimpansen nun mit der neuen Gruppensituation umgehen werden, kann das Zooteam bislang noch nicht absehen. Für Max war es ganz offenbar ein wichtiges Ritual, die Zooleitung morgens auf der Runde lautstark zu begrüßen. „Unter unseren Dauerbesuchern hatte Max viele Freunde, besonders Frauen, die gerne und lange mit ihm durch die Glasscheibe kommunizierten, erklärt Affenrevierleiter Bernd Kowalsky. „Wir sind alle sind sehr traurig über seinen Tod und werden Max vermissen“, betont Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Max wird dem gesamten Zooteam und vielen Zoobesuchern immer im Gedächtnis bleiben.

Zoo Hannover, 10.10.08
Freie Sicht auf Yukon Bay

In Hannover gibt es jetzt freie Sicht auf Alaska! Die neue Aussichtsplattform am Yukon Trail bietet einen spektakulären Rundblick über die Yukon Bay Baustelle im Erlebnis-Zoo Hannover. „Aus drei Meter Höhe können die Zoobesucher, ungehindert von Bauzäunen, die Arbeiten verfolgen und miterleben, wie schnell Yukon Bay wächst“, freut sich Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Mit der Kanada-Alaskalandschaft Yukon Bay setzt der Zoo Hannover sein Erlebnis-Konzept konsequent fort. Von 1996 bis 2007 wurden fünf einzigartige Themenwelten geschaffen: Der Gorillaberg, der Dschungelpalast, Meyers Hof, die große Afrikalandschaft Sambesi und das Kinderland Mullewapp. Die Besucherzahl hat sich innerhalb dieses Zeitraums auf 1,2 Millionen Gäste pro Jahr nahezu verdoppelt. Mehr über die einzigartige Landschaft im Norden der USA können die Zoobesucher bald im Informationszentrum am Yukon Trail erfahren. Yukon Bay entsteht auf 22.000 Quadratmetern zwischen Sambesi und dem Dschungelpalast, mit Flusslauf, Wolfsschlucht, Städtchen und Hafen. Dies wird die neue Heimat für Eisbären, Robben, Pinguine, Wölfe, Karibus, Präriehunde und Bisons. Baubeginn war im Januar 2008, eröffnet wird die Themenwelt 2010.

Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 10.10.08
Tiger auf Reisen
Regelmäßige Wilhelmabesucher werden es bemerken: Auf der Tigeranlage ist Ruhe und Frieden eingekehrt, zwei der jungen Tiger haben das Revier verlassen: Am 3. April vergangenen Jahres waren sie in der Wilhelma als blinde, hilflose Zweipfünder zur Welt gekommen – zwei Katerle und ein Kätzchen, der zweite Wurf von Sumatratigerin „Dumai“. Jetzt ziehen sie als über 90 kg schwere Raubtiere hinaus in die Welt: Die drei jungen Sumatratiger „Pertama“, „Bagus“ und „Jalur“ sind nun fast erwachsen und gehen ihrer Mutter „Dumai“ gewaltig auf die Streifen. Eineinhalb Jahre hat sie in die Erziehung der Jungen investiert, war Futterquelle, Spielgerät und Bodyguard zugleich. In freier Natur wäre nun die Zeit der Trennung gekommen, „Dumai“ würde ihre Jungen fortjagen, damit sie sich eigene Reviere suchen. In der Wilhelma kann sie das nicht, daher nehmen ihr die Zoologen die Arbeit ab. Und so reisten „Pertama“ am 9. Oktober nach Barcelona und „Bagus“ am 10.10. ins schwedische Eskilstuna. Für „Jalur“ gibt es noch keine Reiseempfehlung vom EEP, aber sobald auch er in einen anderen Zoo umgezogen ist, kann Tigerkater „Carlos“ sein temporäres Exil im ehemaligen Löwengehege verlassen und wieder zu „Dumai“ auf die große Anlage ziehen.

Zoo Berlin, 10.10.08
Besonderer Zuchterfolg: einmonatiger Kronenkranich stellt sich vor!

Mit ihrer auffälligen, den Hinterkopf zierenden Federkrone gehören Kronenkraniche unumstritten zu den hübschesten Vögeln. Besonderes berühmt sind die etwa 100 cm hohen Kraniche für ihre spektakulären Balztänze, bei denen sie bis zu 2 m hohe Sprünge vollführen. Doch die Jahreszeit der Paarung ist vorbei, und auch die der erfolgreichen Balz folgende Brutzeit ist bereits verstrichen. Sämtliche der von zwei Brutpaaren gelegten Eier wurden im Wärmeschrank bebrütet, um sie vor Krähen und Füchsen zu schützen. Drei Kücken versuchten sich aus der Schale zu befreien, aber nur für einen Jungvogel verlief am 4. September der Schlupf erfolgreich. Dem elternlos aufwachsenden Nestflüchter wurden zum Zwecke der Gesellschaft und für die Animation zu selbständiger Nahrungsaufnahme 4 Witwenpfeifgänse zugesellt, mit denen der kleine Kranich seitdem heranwächst. Knapp kniehoch überragt er mittlerweile die Entengeschwister und ist in bester Kondition. Noch trägt der kleine Vogel überwiegend sein braunes Dunenkleid und Ansätze einer Krone sind auch noch nicht zu erkennen. Als eine von weltweit insgesamt 15 Kranicharten züchtet der Berliner Zoo seit 1976 in unregelmäßigen Abständen die Südafrikanischen Kronenkraniche. Da heute fast alle Kranicharten stark bedroht sind, freut man sich in Zoologischen Gärten über jeden Zuchterfolg. Mit dem Zoo und noch viel mehr mit dem Tierpark vertritt Berlin hinsichtlich der Kranichhaltung international eine herausragende Position.

Wild- und Abenteuerpark Müden, 10.10.08
Herbstaktionen im Wild- und Abenteuerpark: Juniortierpfleger, Wichtel im Park und Hubertustag der Jägerschaft

Nachdem Elche, Schildkröten und Waschbären eingezogen sind, wird auch der traditionelle Hubertustag des Landesverbandes der Jagdaufseher und des Hegerings Hermannsburg/Müden im Wildpark, am Sonntag, 19. Oktober, ein neues Gesicht bekommen. Neben Gottesdienst und Eröffnung um 10.30 Uhr, Jagdhundevorstellung, Jagdbläsern und einer Tombola, finden Axtwerfen, Baumkraxeln, und Mini Kletterangebote für Einsteiger und Neugierige statt, die gern mal einige Elemente des Waldseilgartens ausprobieren wollen. Ein Highlight gibt es bei der sonntäglichen Flugschau der Eventfalknerei zu sehen. Inhaber Thomas Wamser bringt „Hera“ mit. Die Weißkopfseeadler Dame mit der beeindruckenden Flügelspannweite von 2,20 Meter, hat gerade ihre dritte Saison bei den Karl May Spielen in Bad Segeberg bestritten, über 250 000 Zuschauer haben sie im diesjährigen Stück „Winnetou und Old Firehand“ erlebt. Kinder können sich auf tolle Ferienangebote freuen wie den Juniortierpfleger. Sie erwerben einige Grundkenntnisse rund um heimische Wildtiere, lernen Interessantes und Wissenswertes, und kommen den Tieren ein gutes Stück näher als die Parkbesucher. Anmeldungen sollten umgehend erfolgen. Bitte beachten Sie dazu die anhängende Presseinfo. Ein Euro des Eintrittspreises geht an die Grundschule Müden. Die Karte ist gleichzeitig Los für die Tombola.

Zoo Landau, 10.10.08
Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene im Zoo Landau

Am Samstag den 18.10.2008 in der Zeit von 13.30 bis 17 Uhr findet unter Leitung von Andreas Rüschner in der Zooschule des Landauer Zoos erneut ein Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene statt. In Nachbarschaft der australischen Bennettkängurus, Kookaburras und Flötenvögel wird das wohl älteste Blasinstrument der Erde zunächst vorgestellt. Der Workshop beinhaltet außerdem das Erlernen verschiedener Grundtechniken und Atemübungen wie zum Beispiel die Zirkularatmung, die Erzeugung des Grundtons, Stimmmodulationen, Tiergeräuschimitationen, rhythmisches Spielen, meditatives Spielen etc. Durch die Zirkularatmung, die beim Spielen des Didgeridoos angewandt wird, wie auch durch die erzeugten sonoren Klänge, ist eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele zu verspüren. Die Kosten des Kurses betragen 30 Euro für Geringverdiener (Schüler/Studenten/ Arbeitssuchende etc. gegen Vorlage einer Bescheinigung) sonstige Teilnehmer zahlen 40 Euro am Kurstag. Der Eintritt in den Zoo ist kostenlos. Für den Kurs können Didgeridoos für 5 Euro ausgeliehen werden. Anmeldung: 06341-898229, weitere Informationen zum Zoo Landau unter www.zoo-landau.de

Tiergarten Schönbrunn, 10.10.08
Die Prinzen von Schönbrunn

Die jungen Löwen sind mittlerweile knapp drei Monate alt und dürften etwa sieben bis acht Kilogramm wiegen. Die Tierpfleger schätzen, dass es sich um zwei Männchen und ein Weibchen handelt. Eine Untersuchung aus der Nähe war bisher unmöglich. Wer die Prinzen beim Spielen beobachten will, hat nachmittags die besten Chancen.

Tropen-Aquarium Hagenbeck, 10.10.08
Die Tage der Haie im Tropen-Aquarium Hagenbeck

Im Tropen-Aquarium Hagenbeck finden am Samstag, den 11. und Sonntag, den 12. Oktober 2008, „Die Tage der Haie“ im Rahmen der European Shark Week statt. Von 9 bis 18 Uhr geben Experten der Hamburger Meeresschutzorganisationen D.E.G. und DEEPWAVE e.V. im Erlebnis-Aquarium vor dem Hai-Atoll Auskunft mit Vorträgen und Informationsständen über die Lage der bedrohten Meeresräuber und rufen zum Unterzeichnen einer Haischutz-Petition auf. D.E.G. und DEEPWAVE sind Mitgliedsorganisationen der internationalen Haischutz-Kampagne Shark Alliance, die weltweit mittlerweile 55 Mitglieder zählt und sich für die Verbesserung der europäischen Fischereipolitik für Haie und die nahe verwandten Rochen einsetzt. Die Geschäftsführer Joachim Weinlig-Hagenbeck und Dr. Stephan Hering-Hagenbeck: „Wir freuen uns über die Shark Alliance. Die damit verbundenen Aktivitäten passen wunderbar in unser Bemühen, Tiere als Botschafter für bedrohte Artgenossen zu sehen.“ Das Tropen-Aquarium Hagenbeck ist das erste und einzige Großaquarium der Hansestadt und beherbergt 7 Haiarten und 2 Rochenarten, die bereits in diesem Jahr für Nachwuchs sorgten. Im letzten Jahr konnte die Aktionswoche 20.000 Unterschriften gegen den Raubbau an diesen Fischen in über einhundert Veranstaltungen in ganz Europa sammeln und der EU-Kommission übergeben. D.E.G.-Vorsitzende und Shark Alliance Deutschland Koordinatorin Heike Zidowitz (35): „In diesem Jahr richtet sich die Petition an die jeweiligen Umwelt- und Fischereiminister, um sich ausdrücklich für einen starken Haiaktionsplan einzusetzen, der zurzeit in Brüssel entwickelt wird.“ Haie sind durch unregulierte und unkontrollierte Befischung in EU-Gewässern besonders gefährdet – bereits ein Drittel der heimischen Arten stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten.

Zoo Dortmund, 10.10.08
Alpensteinhühner: Ornithologische Rarität im Zoo Dortmund

Seit wenigen Tagen präsentiert der Zoo Dortmund eine neue Vogelart im Bestand: aus dem Tierpark Goldau (Schweiz) ist eine kleine Gruppe Alpensteinhühner eingetroffen. Die zu den Hühnervögeln gehörenden Alpensteinhühner sind etwa rebhuhngroß und gehören durchaus in den Verwandtschaftskreis der Rebhühner. Allerdings sind die Alpensteinhühner lebhafter gefärbt: der Schnabel ist kräftig orangerot, das untere Seite des Gesichts ist weiß. Durch die Augen zieht sich ein schwarzer Balken. An den Flügelseiten ist eine Art Streifenzeichnung mit einem deutlichen Wechsel von schwarz, braun und weiß auffällig. Alpensteinhühner bewohnen steinige, felsige Areale mit nur niedrigem Pflanzenbewuchs. Entsprechend alpin haben die Zoogärtner das neue Gehege gestaltet, das für diese Vögel eingerichtet wurde. In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet kommen die Alpensteinhühner in Höhen von 1200 bis 2700 m vor, selten erscheinen sie in tieferen Lagen. Mit den Alpensteinhühnern präsentiert der Zoo Dortmund eine ornithologische Rarität. Er ist der einzige Zoo in Deutschland, der diese schönen Vögel der Alpenregion zeigt. Der Zoo vergibt Patenschaften für Tiere. Wer gerne Alpensteinhuhnpate oder -patin werden möchte, oder sich für die Patenschaft über andere Tiere im Zoo Dortmund interessiert, kann sich gerne informieren unter: 0231/ 50 28628. Siehe auch www.zoo.dortmund.de.

Zoo Augsburg, 10.10.08
“Der Ur-Elefant von Junkenhofen”- Vortrag

Das Naturmuseum in Augsburg besitzt seit über vier Jahren ein weltweites Unikat. Der Ur-Elefant der im Raum Aichach gefunden wurde ist das vollständigste Tier, das in der Form bis heute entdeckt wurde. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es sich um eine neue Art, möglicherweise sogar um eine neue Gattung handelt. Dr. Michael Rummel, der Leiter des Naturmuseums erzählt über diesen aufregenden Fund und beleuchtet noch andere Details. Freuen Sie sich auf eine spannende Reise in die Zeit vor 15 Millionen Jahren. Der Vortrag findet am 14. Oktober um 14 Uhr in der Zooschule statt. Die Teilnahme ist kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten.

Zoo Hannover, 09.10.08
Nachwuchs bei den Hulman-Languren und Vikunjas - Von Hippies und Heiligen

Der eine hat dichtes goldenes Haar, verwuschelt-lockig, und ist sehr selten. Der andere präsentiert sich in dünnem schwarzem Flaum über rosa Haut und gilt als heilig. So unterschiedlich die beiden sind, eines haben sie gemeinsam: Der Nachwuchs bei den Vikunjas und den Hulman-Languren bestimmt das Leben beider Tierfamilien und hält alle Kleinkamele und heiligen Tempelaffen auf Trab. Zu den Hulman-Languren: Die silbergrauen Hulman-Languren mit dem schwarzen Gesicht haben seit dem 1. Oktober einen kleinen farblichen „Ausrutscher“ mit Segelohren unter sich. Das acht Tage alte Mini-Äffchen sticht mit seinemreizenden zart-rosa Teint unter den Grauen hervor wie eine Leuchtboje auf bewegter See. Wahrscheinlich hält Mutter Sariska (15) ihr Baby deshalb so eng an sich gedrückt und gewährt nur selten einen Blick auf den Neuling. Unterstützt wird sie in der Abschirmung von allen Languren-Weibchen, die sich um Mutter und Kind scharen und das Baby gerne mal an sich nehmen (nur, um es dann wieder sorgsam zu verstecken). Erst wenn der rosa Winzling sich streckt und räkelt, ist er für einen Augenblick sichtbar und schaut aus tief-schwarzen Knopfaugen neugierig in die Welt. Kochi (9), Hulman-Chef und Vater des Mini-Äffchens, hält sich aus der Aufzucht strikt heraus. Er behält den Überblick über Freund und Feind, sorgt für Sicherheit und hält seine quirlige Truppe zusammen, die zurzeit nichts anderes als segelohrigen Nachwuchs (und Futter) im Kopf hat. Zu dem Vikunja-Nachwuchs, Edel-Flausch aus Südamerika: Aller guten Dinge sind bekanntlich drei - dachten sich auch die Vikunjas. Nach Banu im Juni und Björn im Juli wurde am 29. September die kleine „Bonita“ geboren. Noch sieht der neueste Flausch-Winzling etwas zerzaust aus, doch schon in den nächsten Wochen wird das seidige Fell ordentlich wachsen und das kleinste Klein-Kamel immer kuscheliger werden. Mit gerade mal einem Meter Schulterhöhe ist das Vikunja das kleinste Lama. Heute sind Vikunjas vom Aussterben bedroht. Der Zoo freut sich daher riesig über den „Hattrick“ Banu-Björn-Bonita. Jeder Nachwuchs der seltenen zierlichen Klein-Kamele mit dem samtweichen Fell und dem spitzbübischen Grinsen ist eine Art Mini-Wunder. In Hannover leben die Klein-Kamele mit den Maras und den Nandus zusammen, die ebenfalls aus Südamerika stammen.

Nürnberger Tiergarten, 09.10.08
Hässliche Entlein bei den Flamingos

Vor 13 Jahren gab es im Tiergarten der Stadt Nürnberg zum letzten Mal Nachwuchs bei den Flamingos. Damals wurden neben Chile- und Roten Flamingos auch noch Rosa Flamingos gehalten und alle Formen gezüchtet. Leider hat damals der Erreger einer Lebensmittelvergiftung nicht nur bei den Enten der Nürnberger Stadtweiher sondern auch bei den Flamingos im Tiergarten zu Verlusten geführt. Die folgenden jährlichen Schutzimpfungen haben die Flamingos zwar sicherlich gestört, können den Brutverzicht aber nicht vollständig erklären. Nach Jahren ohne Erfolg wurde vor fünf Jahren zur Vermeidung von Mischlingen die Gruppe der Rosa Flamingos abgeben. Der Tiergarten hat seither nur noch Rote Flamingos und Chile-Flamingos gehalten. Da Flamingos aber erst ab einer Gruppengröße von etwa 50 Individuen mit dem Brutverhalten beginnen, wurden sowohl acht Rote als auch sieben Chile-Flamingos aus Nachzuchten von Privatpersonen und Zoos zur Vergrößerung des Gesamtbestandes nach Nürnberg geholt, um wieder die kritische Grenze zu überschreiten. Im Juni diesen Jahres war es dann endlich wieder so weit: die ersten Eier wurden auf den selbst gebauten Bruthügeln gelegt. Nach ersten Verlusten durch Krähen begannen die Altvögel ihre Gelege, die aus je einem Ei bestanden, zu verteidigen und haben diese dann absolut zuverlässig etwa 30 Tage bebrütet. Am 29. Juli sind sowohl ein Roter, als auch ein Chileflamingo erfolgreich geschlüpft. Am folgenden Tag und am 09. September sind zwei weitere Rote Flamingos geschlüpft, die seither mit einer „Nährmilch“ gefüttert werden. Noch haben alle Jungen ein unscheinbar „dreckiges“, graubraunes Erscheinungsbild, aber schon im kommenden Jahr mausern sie und bilden ein Gefieder - fast so schön gefärbt, wie das ihrer Eltern.

Zoo Leipzig, 09.10.08
Herbstferien im Zoo Leipzig

Jeden Dienstag und Donnerstag ab 11 Uhr geht es für anderthalb Stunden auf große Ferien-Entdeckertour durch den Großstadtdschungel Leipzigs. Erkundet werden Elefant, Tiger und Co. Auftakt der Ferien bildet ein wahrer Bastelmarathon am 18. Oktober 2008. Von 11 bis 16 Uhr können unsere Feriengäste ihren eigenen Zoo mit verschiedenen Zootieren aus Kastanien basteln. Abgerundet werden die Herbstferien am 31. Oktober 2008 mit dem Halloween-Fest. Gruseltouren und Kürbisaushüllen stehen an diesem Tag auf dem Programm.


Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 12.10.2008
Ausgestorben geglaubter Muntjak aus Falle eines Jägers gerettet
Die nachträgliche Analyse eines Fotos aus dem Jahr 2002 brachte Erstaunliches zu Tage: Eine ausgestorben geglaubte Hirschart, der Sumatra-Muntjak (Muntiacus montanus), dürfte wider Erwarten noch existieren. Die Spezies wurde 1914 klassifiziert - seit 1930 ist aber kein Exemplar mehr gesichtet worden. Dieses Tier fanden Parkranger in den knapp 2.000 Meter hohen Bergen des Kerinci-Seblat-Nationalparks im westlichen Sumatra ... und zwar in der Falle eines Tigerjägers. Dennoch hat die Geschichte keinen makabren Beigeschmack: "Fauna & Flora International"-Mitarbeiterin Debbie Martyr und ein Kollege retteten den 70 Zentimeter kleinen Hirsch, ein trächtiges Weibchen, aus der Falle. Außerdem konnten sie im Park noch Aufnahmen von zwei weiteren Muntjaks machen. Dass ihre Fotos etwas Besonderes darstellen, war ihnen bis heuer allerdings nicht klar: Sie hielten das gerettete Tier für einen nahen Verwandten, den Indischen Muntjak (Muntiacus muntjak), der recht verbreitet ist und auch auf Sumatra vorkommt. Erst als im Zuge der Erstellung der aktuellen Roten Liste bedrohter Arten der britische Experte Robert Timmins das Foto zu Gesicht bekam, stellte sich heraus, dass es sich bei dem Hirsch um einen Vertreter einer ausgestorben geglaubten Art handelt. Die übrigens umgehend auf besagte Rote Liste gesetzt wurde.
>Der Meldung fehlt der Hinweis, dass die Fotos bereits 2002 gemacht wurden und erst jetzt die Auswertung vorliegt.
>Wildlife Extra und diverse Kryptozoologen-Seite zeigen auch die Bilder:
>http://www.wildlifeextra.com/go/news/sumatra-muntjac232.html
>http://www.wildlifeextra.com/do/ecco.py/view_item?listid=15&listcatid=57&listitemid=3525&live=0

welt.de - 14.10.2008
Zahl der Schimpansen katastrophal gesunken
Die Schimpansenpopulation an der Elfenbeinküste ist dramatisch zurückgegangen. Im Vergleich zur letzten Zählung vor 18 Jahren fanden Forscher nur noch ein Zehntel der Affen vor. „Wir hatten nicht erwartet, dass es so katastrophal sein würde“, sagte Hjalmar Kühl. Er gehört zum Team des Leipziger Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie, das in der Fachzeitschrift „Current Biology“ veröffentlichten Artikel vom dramatischen Verschwinden der Menschenaffen berichtet. In den 60er Jahren sei die Elfenbeinküste mit geschätzt 100.000 Schimpansen noch eine Hochburg der Menschenaffen gewesen, schreiben die Forscher. Ende der 80er Jahre seien es 8.000 bis 12.000 gewesen. Die heutige Population liege bei einem Zehntel. Das entspräche rund 1.000 Menschenaffen. Die Forscher machen vor allem den explosionsartigen Anstieg der menschlichen Bevölkerung, Abholzung und Wilderei für das Verschwinden der Schimpansen aus ganzen Regionen verantwortlich. Eigentlich seien die Forscher aufgebrochen, um die Auswirkungen einzelner Faktoren auf die Affenpopulation zu studieren, sagte Kühl. Doch als sie kaum noch Schimpansen gefunden hätten, hätten sie sich zu einer Bestandsaufnahme entschlossen, die jetzt auch auf die anderen Länder Westafrikas ausgedehnt werden soll. Offensichtlich könne man den alten Bestandszahlen nicht mehr vertrauen, sagte Kühl. „Ich befürchte, dass es in den anderen Ländern genauso verheerend sein wird.“ In ein bis zwei Jahren sollen vollständige Zahlen zur den westafrikanischen Schimpansen vorliegen.

berlinonline.de - 15.10.2008
Zahl der Schimpansen an der Elfenbeinküste sinkt
Während die Population der Menschenaffen um 1950 dort noch auf 100 000 geschätzt wurde und um 1990 etwa 8000 bis 12 000 Tiere gezählt wurden, entdeckten Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig nun nur noch 1000 Tiere. «An der Elfenbeinküste sind nur noch drei bis vier Prozent des Waldes da, die Population ist deshalb zusammengebrochen», wie der Wissenschaftler Hjalmar Kühl im US-Fachjournal «Current Biology» berichtete. «Es ist anzunehmen, dass es in anderen Ländern ähnlich aussieht.» Zudem stellten die Wissenschaftler fest, dass die Zahl der Schimpansen-Schlafnester an der Elfenbeinküste binnen 17 Jahren um 90 Prozent zurückgegangen ist. Ursprünglich wollten die Leipziger Anthropologen in der westafrikanischen Region erkunden, welche Faktoren das Vorkommen von Schimpansen begünstigen. «Wir haben aber so gut wie keine Tiere mehr gefunden und deshalb die Zählung gestartet», sagte Kühl. Fest stehe nun, dass die Zahl der Primaten binnen einer Generation so stark zurückgegangen ist, dass es sie in vielen Regionen gar nicht mehr gibt. Die letzte Schimpansen-Hochburg an der Elfenbeinküste ist der Tai Nationalpark, in dem der Artenschutz mit internationalen Geldern unterstützt wird. Allerdings werde die Finanzierung im Jahr 2010 auslaufen, heißt es weiter, und: «Dies könnte katastrophale Konsequenzen für die letzte Hochburg der Schimpansen an der Elfenbeinküste haben.»

derstandard.at - 15.10.2008
Einstige Schimpansen-Hochburg verliert 99 Prozent der Population
Die Schimpansenpopulation in Côte d'Ivoire ist dramatisch zurückgegangen: Im Vergleich zur letzten Zählung vor 18 Jahren fanden Forscher nur noch ein Zehntel der Affen vor. "Wir hatten nicht erwartet, dass es so katastrophal sein würde", sagte Hjalmar Kühl. Er gehört zum Team des Leipziger Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie, das in einem am Dienstag in der Fachzeitschrift "Current Biology" veröffentlichten Artikel vom dramatischen Verschwinden der Menschenaffen berichtet.

spiegel.de - 15.10.2008
Schimpansen verschwinden aus Westafrika
Die Elfenbeinküste galt einst als Hochburg der Schimpansen. Noch in den sechziger Jahren haben dort schätzungsweise 100.000 der Menschenaffen gelebt. Doch schon Ende der achtziger Jahre gab es nur noch 8000 bis 12.000 Schimpansen in dem westafrikanischen Land - und inzwischen ist der Bestand auf lediglich tausend Tiere geschrumpft, heißt es in einer Studie eines internationalen Forscherteams unter Leitung des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie. "Wir hatten nicht erwartet, dass es so katastrophal sein würde", sagte Hjalmar Kühl, einer der Autoren der Untersuchung , die jetzt im Fachblatt "Current Biology" veröffentlicht wurde. "An der Elfenbeinküste sind nur noch drei bis vier Prozent des Waldes übrig, die Population ist deshalb zusammengebrochen." Die Forscher machen vor allem den explosionsartigen Anstieg der menschlichen Bevölkerung für das Verschwinden der Schimpansen aus ganzen Regionen verantwortlich. ... Die Bestandsaufnahme soll nun auch auf andere Länder Westafrikas ausgedehnt werden. Offensichtlich könne man den alten Bestandszahlen nicht mehr vertrauen, sagte Kühl. "Ich befürchte, dass es in den anderen Ländern genauso verheerend sein wird." In ein bis zwei Jahren sollen vollständige Zahlen zur den westafrikanischen Schimpansen vorliegen. Da Schimpansen - wie der Mensch - sehr viel Zeit und Energie in ihren Nachwuchs stecken, vermehren sie sich nur langsam, schreiben die Forscher. Dadurch sei ihre Population besonders angreifbar. Es gebe allerdings auch Hoffnung, betont Kühl. Im Tai-Nationalpark der Elfenbeinküste sei die Schimpansenpopulation stabil geblieben. Das zeige, dass finanziell gut ausgestattete Schutzgebiete funktionierten.

scinexx.de - 15.10.2008
Abholzung bedroht Schimpansen - Dramatischer Rückgang der Population in der Elfenbeinküste
Diese Ergebnisse unterstreichen, wie nötig ein präzises, regelmäßiges und systematisches Monitoring dieser frei lebenden Populationen ist, um unsere nächsten Verwandten vor dem Aussterben zu bewahren, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Current Biology“. Unsere nächsten lebenden Verwandten, die Menschenaffen, werden auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN, International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) als „gefährdet“ oder sogar „stark gefährdet“ eingestuft. Ihre Populationen gehen in ihren Ausbreitungsgebieten immer stärker zurück. Gefährdet sind die Menschenaffen hauptsächlich durch Wilderei, die Zerstörung ihrer Lebensräume und durch Krankheiten. Da sie, wie Menschen auch, eine niedrige Reproduktionsrate haben, sind sie besonders angreifbar. Insbesondere Schimpansen investieren bis zu fünf Jahre in die Erziehung ihres Nachwuchses. Während dieser Zeit erlernen die Jungtiere erstaunliche technische und soziale Fähigkeiten, die sie zum Überleben brauchen. ...
„Ein Juwel für kommende Generationen“
Die wenigen an der Elfenbeinküste verbliebenen Schimpansenpopulationen verteilen sich auf ein weites Gebiet. Eine der wenigen überlebensfähigen Populationen gibt es im Taï Nationalpark. Diese ist jedoch durch Wilderei extrem gefährdet. Dazu kommt, dass die externe Finanzierung der Artenschutzprojekte 2010 auslaufen wird. Dies könnte katastrophale Konsequenzen für diese letzte Hochburg der Schimpansen an der Elfenbeinküste haben. Die Forscher appellieren deshalb an die Zuwendungsgeber, den Taï Nationalpark als Priorität für den Erhalt der Schimpansen, die noch an der Elfenbeinküste leben, zu sehen und eine Finanzierung für die Zeit nach 2010 in Betracht zu ziehen. Paul Kouamé N'Goran erklärt: „Das Verschwinden von Waldgebieten in unserem Land zwingt die Leute, lange Wege zum Taï Nationalpark zurückzulegen, wo Waldgebiete noch erhalten sind und das passende Klima vorhanden ist, um Landwirtschaft zu betreiben. Das wiederum erhöht den direkten Druck auf den Park. Wir müssen diesen Wald schützen und ihn als Juwel für die nach uns kommenden Generationen betrachten.“
Artenschutz kann funktionieren
Darüber hinaus sollten nach Meinung der Max-Planck-Forscher mehr Datenerhebungen im Lebensraum der westlichen Schimpansen finanziert werden, um deren Status besser einschätzen und die verbliebenen überlebensfähigen Populationen lokalisieren zu können. Wenn erneute Zählungen durchgeführt werden und die Forscher mehr Informationen zusammengetragen haben, können sie noch besser einzuschätzen, ob der Populationsrückgang sich auf das gesamte Verbreitungsgebiet erstreckt und ob ihr IUCN-Status in „stark gefährdet“ geändert werden muss. Hjalmar Kühl, ein Monitoring-Experte frei lebender Populationen erklärt: „Diese Studie, so dramatisch die Ergebnisse auch sein mögen, zeigt doch vor allem, dass Artenschutz wirklich funktionieren kann, dass er aber von allen Beteiligten ein Langzeit-Engagement einfordert.“

Tages-Anzeiger online - 15. Okt. 2008
90 Prozent der Schimpansen an der Elfenbeinküste ausgestorben
In den letzten 17 Jahren ist die Population der Menschenaffen in der westafrikanischen Region um 90 Prozent eingebrochen. 1950 wurde die Zahl der Schimpansen an der Elfenbeinküste noch auf 100'000 geschätzt und 1990 wurden etwa 8000 bis 12'000 Tiere gezählt. Nun entdeckten Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig gerade noch 1000 Tiere, wie sie im Fachjournal «Current Biology» berichten. «An der Elfenbeinküste sind nur noch drei bis vier Prozent des Waldes da, die Population ist deshalb zusammengebrochen», sagte der Wissenschaftler Hjalmar Kühl. Es sei anzunehmen, dass es in anderen Ländern ähnlich aussehe. Die letzte Schimpansen-Hochburg an der Elfenbeinküste ist der Tai Nationalpark, in dem der Artenschutz mit internationalen Geldern unterstützt wird. Allerdings wird die Finanzierung laut den Forschern im Jahr 2010 auslaufen: «Dies könnte katastrophale Konsequenzen für die dortige Population haben.» Sobald die externe Finanzierung nämlich unterbrochen wird, sind auch Schimpansen in Schutzgebieten bedroht, wie die Forscher festgestellt haben.

n-tv - 13. Okt. 2008
Bedrohte Tiere und Pflanzen
Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat vor den Folgen des dramatischen Artenschwundes gewarnt. Das Aussterben von Tieren und Pflanzen sei meistens unumkehrbar und habe schlimmere Auswirkungen als die gegenwärtige Finanzkrise, hieß es zum Abschluss des Weltnaturschutzkongresses in Barcelona. "Die Botschaft dieses Treffens lautet: Artenvielfalt garantiert das Wohl der menschlichen Gesellschaft und der Wirtschaft", sagte IUCN- Generaldirektorin Julia Marton-Lefèvre. Auf dem zehntägigen Kongress stellte die IUCN unter anderem ihre "Rote Liste" vor. Demnach sind weltweit mehr als ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Auch rund ein Viertel der Säugetiere sind von dieser "Artenkrise" betroffen. Zudem warnte die IUCN vor den Folgen der steigenden Biotreibstoff-Produktion für Mensch und Umwelt und forderte eine drastische Reduzierung des CO2- Ausstoßes.

Spiegel online - 10. Okt. 2008
Jährliche Ökosystem-Schäden übersteigen Ausmaß der Finanzkrise
Die Menschheit verliert durch die Umweltzerstörung mehr Geld als bei der aktuellen Finanzkrise. Besonders teuer ist die Abholzung von Wäldern weltweit. Sie verursacht Schäden bis zu fünf Billionen Dollar pro Jahr, ergab eine EU-Studie. Die Zahl stammt aus der Studie "The Economics of Ecosystems and Biodiverstiy" (TEEB), die von Deutschland 2007 während seiner EU-Präsidentschaft initiiert wurde. Die Schäden an der Natur übersteigen damit die derzeit mit bis zu 1,5 Billionen Dollar bezifferten Verluste der Finanzkrise, sagt Pavan Sukhdev, Leiter der Abteilung Globale Märkte der Deutschen Bank in London und der TEEB-Studie. "Das ist nicht nur mehr, sondern auch noch fortlaufend." Es passiere jährlich, Jahr für Jahr. "Die gegenwärtige Krise hat den Verlust privaten Finanzkapitals zur Folge", sagt Sukhdev im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Die Zerstörung von Wäldern bedeute hingegen den Verlust von Naturwerten, die allen Menschen gehörten.

Finanzen.net - 13. Okt. 2008
Rohstoffe-Go - Studie: Kosten Entwaldung und Überfischung
In einer EU-Studie zufolge kostet der anhaltende Schwund der Wälder die Weltwirtschaft deutlich mehr als die globale Finanzkrise. Die Welt verliere jedes Jahr zwei bis fünf Billionen US-Dollar in Form von Naturkapital, während sich der Verlust an der Wall Street nach verschiedenen Berechnungen zwischen 1 bis 1,5 Billionen US-Dollar belaufe. „Das ist nicht nur mehr, sondern auch noch fortlaufend. Es passiert jährlich, Jahr für Jahr“. Der britische Sender BBC zitierte am Freitag den Ökonom Pavan Sukhdev von der Deutschen Bank, den Leiter der von der EU finanzierten Studie. Der Abschlussbericht der Studie soll 2009 vorgelegt werden.

Berliner Morgenpost - 9. Okt. 2008
2009 wird zum Jahr des Gorillas
Die Vereinten Nationen haben 2009 als Jahr des Gorillas ausgerufen. Mit diesem Schritt sollen die in Afrika akut vom Aussterben bedrohten Menschenaffen besser geschützt werden. Dies teilte das Sekretariat des UN-Abkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS) gestern in Bonn mit. Drei der vier Gorilla- Arten sind auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als "vom Aussterben bedroht" klassifiziert. Zu den Bedrohungen gehören die Jagd zum Verzehr und für die traditionelle Medizin, die Zerstörung der Lebensräume durch Abholzung und Bergbau, bewaffnete Konflikte und Erkrankungen wie Ebola.

Dailynet - 9. Okt. 2008
wwf: Schutz fuer Sumatra Walder
Vertreter des WWF und der indonesischen Regierung haben am Rande des Weltnaturschutzkongresses in Barcelona ein historisches Abkommen zum Schutz des Regenwaldes auf Sumatra unterzeichnet. In der Übereinkunft wird festgeschrieben, die verbliebenen Waldgebiete auf der sechstgrößten Insel der Welt unter Schutz zu stellen. Damit soll der dramatischen Waldzerstörung und dem einhergehenden Artensterben auf Sumatra Einhalt geboten werden. Der WWF setzt alle Kräfte ein, um zu einer zügigen und wirkungsvolle Umsetzung des Abkommens zu kommen. Daran wird sich der WWF vor Ort aktiv beteiligen.

Netzzeitung - 10. Okt. 2008
Weißt du, wo die Fische sind?
Alarmierende Stimmen über den «globalen Fischerei-Wahnsinn» aus der Umweltbewegung: Der Lebensraum Meer wird zerstört und der Verlust der vergangenen Jahrzehnte entspricht inetwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens. Die Ausbeutung der Weltmeere kann nach Ansicht des World Wide Fund For Nature (WWF) dazu führen, dass die Ozeane im Jahr 2050 leergefischt sind. Schon jetzt seien 77 Prozent der globalen Bestände bis an ihre Grenzen befischt oder gar überfischt, sagte WWF-Meeresexperte Stephan Lutter am Freitag in Hamburg. Weite Teile der Fischindustrie «überleben nur noch, weil die Politik sie Jahr für Jahr mit über 22 Milliarden Euro Steuergeldern am Leben hält.»

scinexx - 13. Okt. 2008
Überfischung kostet 1,5 Billionen Euro
Wegen schwindender Fischbestände gehen der globalen Fischerei jährlich mindestens 36,6 Milliarden Euro verloren. Für die vergangenen drei Dekaden summiert sich das wirtschaftliche Minus auf 1,46 Billionen Euro. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens. Dies geht laut dem WWF aus einer von der Weltbank und der UN-Welternährungsorganisation FAO veröffentlichten neuen Studie hervor. Die Natur- und Umweltorganisation forderte angesichts der dramatischen Situation durch die Plünderung der Meere ein konsequentes Umsteuern in der Fischereipolitik.

PR-inside.com - 10. Okt. 2008
US-Organisation reicht Petitionen für den Artenschutz ein
Eine US-Umweltschutzorganisation hat in Washington staatlichen Schutz für 13 bedrohte Tier- und Pflanzenarten beantragt. Die Organisation WildEarth Guardians reichte am Donnerstag acht entsprechende Petitionen ein. Mit dem Projekt «Westliche Arche» solle unterstrichen werden, dass das Artenschutzgesetz tatsächlich eine Art Arche Noah sei, sagte Nicole Rosmarino, die Naturschutzdirektorin von WildEarth Guardians in Albuquerque. Die Organisation wies darauf hin, dass der Eisbär die erste Spezies seit mehr als zwei Jahren war, die in den USA unter Schutz gestellt wurde. Alle Tiere und Pflanzen, die in der Amtszeit der Regierung von Präsident George W. Bush auf die Liste gekommen seien, hätten dies Initiativen von Bürgern oder juristischen Schritten zu verdanken. Unter den Arten, die in den acht Petitionen genannt werden, sind Mäuse, Salamander, Hasen und Schildkröten, die in den westlichen USA, Mexiko und Kanada ihren Lebensraum haben. Sie werden unter anderem vom Klimawandel bedroht.

Verbände Forum - 10. Okt. 2008
Artenschutz/Vogel des Jahres
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben am 10. 10. 2008 in Berlin den Eisvogel zum „Vogel des Jahres 2009” gekürt. Der Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen. Der Eisvogel war bereits 1973 Jahresvogel. „Die Entscheidung, den Eisvogel nach 36 Jahren erneut zum Symboltier für das Jahr 2009 zu wählen, ist bewusst gefallen. Die damaligen Forderungen haben nicht an Aktualität verloren: Der Eisvogel braucht sauberes Wasser, naturnahe Bäche, Flüsse und Seen sowie artenreiche Talauen.

Welt online - 10. Okt. 2008
NABU: Vogel des Jahres in Berlin bedroht
Der Eisvogel, der am Freitag vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) zum Vogel des Jahres 2009 gekürt wurde, ist in Berlin in seinem Bestand bedroht. Im Jahr 2007 wurden in der Hauptstadt neun Brutpaare gezählt, teilte der NABU mit. Von 2002 bis 2004 habe man sogar nur zwei Paare entdeckt. Im Sommer komme der Vogel vor allem am Müggelsee, am Schlachtensee und an der Pfaueninsel vor. Brutgebiete seien an den Havelseen sowie im Spree-Dahme-Gebiet im Südosten der Stadt.

Focus online - 9. Okt. 2008
Artenschutz: Blume des Jahres gekürt
Die Loki Schmidt Stiftung hat die die Blume des Jahres 2009 gewählt. Die gekürte „Wegwarte“ gilt in weiten Teilen Deutschlands als gefährdet. Die Pflanze ist dabei nicht nur schön anzusehen sondern hat auch einen praktischen Nutzen. Vor allem praktischen Nutzen hatte aber seit dem 17. Jahrhundert ihre Wurzel, die geröstet teurem Bohnenkaffee beigemischt wurde oder auch „Muckefuck“, Kaffee-Ersatz, ergab. Finkenvögeln wie dem Stieglitz sowie Bienen und Hummeln gewähre die Wegwarte Nahrung und Lebensraum. In Niedersachsen und Hamburg stehe die Wegwarte allerdings schon auf der Roten Liste, in weiteren Bundesländern auf der so genannten Vorwarnliste. Die „zweijährige“ Pflanze, der im ersten Jahr nur eine Rosette wächst und die erst im zweiten Jahr ihre blauen Blüten trägt, kann mehr als einen Meter hoch werden. Wer sie in seinem Garten haben möchte, kann bei der Loki Schmidt Stiftung ein Samentütchen bekommen.

Stern - 15. Okt. 2008
Berg-Ahorn ist der Baum des Jahres
Er kann bis zu 600 Jahre alt werden und spendet edles Holz für die Inneneinrichtung: der Berg-Ahorn. Er ist der Baum des Jahres 2009. In Europa ist er mittlerweile weit verbreitet. Das harte, gut drechselbare Holz des bis zu 600 Jahre alten Berg-Ahorns lieben die Hersteller von Musikinstrumenten wie Flöte und Fagott. Zimmerleute mögen das helle Holz für edle Treppen und Fußböden, wie das "Kuratorium Baum des Jahres" im Zoo Berlin mitteilte.

Welt online - 15. Okt. 2008
Berg-Ahorn Baum des Jahres 2009
Der Berg-Ahorn ist Baum des Jahres 2009. Der bis zu 600 Jahre alt werdende Bergbaum mit Waldbeständen besonders in den Alpen sei längst in deutsche Mittelgebirge und in flaches norddeutsches Land «gewandert».

taz - 13. Okt. 2008
Quecksilberschleuder am Strand
Als "Giftschleuder" hat die Umweltorganisation WWF das geplante Steinkohlekraftwerk im Seebad Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) bezeichnet. Der Meiler des dänischen Energiekonzerns Dong werde die Umwelt und vor allem die Ostsee mit unvertretbaren Schadstoffemissionen belasten, sagte die Ostsee-Expertin des WWF, Cathrin Münster, am Montag in Schwerin. Dies gehe aus einem Gutachten des Hamburger Ökologie-Instituts Ökopol hervor, das sie zusammen mit dem Autoren Christian Tebert vorstellte. Das Kraftwerk werde den Ausstoß an hochtoxischem Quecksilber, das über die Luft in das Binnenmeer gelange, "um über 1.000 Prozent auf 310 Kilogramm im Jahr erhöhen", hat Tebert ermittelt. Hinzu kämen erhebliche Mengen an Kohlendioxid, Stickoxiden und Feinstäuben, sagt Tebert.

Ibbenbürener Volkszeitung - 15. Okt. 2008
„Hessischer“ Wolf auch in Niedersachsen
Der Wolf aus dem nordhessischen Reinhardswald ist jetzt offenbar auch in Niedersachsen unterwegs. Nach Angaben der Forstbehörde in Neuhaus bei Holzminden wurde Ende September ein Wolf im Solling gesichtet. Nur drei Tage später sei allerdings auch wieder ein Wolf im südlichen Reinhardswald gesehen worden, sagte der dortige Forstamtsleiter Norbert Teuwsen. „Niemand weiß, ob wir es mit zwei Tieren zu tun haben. Aber ein Wolf schafft in der Nacht leicht 50 Kilometer. Trotz der Weser kann das „hessische“ Tier sein Revier problemlos auf Niedersachsen ausgeweitet haben.“

Welt online - 14. Okt. 2008
Der Hirsch röhrt in der Waldrepublik Deutschland
Das Verhältnis der Deutschen zum Wald ist ein ganz besonderes: "Waldeslust" und "Waldeinsamkeit", "Waldvögelein", "Waldspaziergang" - und natürlich "Waldsterben". Das gibt es nur bei uns. Dichter und Denker haben den Wald beschrieben, Sänger besungen, Maler in Öl gemalt (gern mit röhrendem Hirsch) - und die Naturschützer ihn gerettet: Heute gibt es Naturparks, Nationalparks, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete .. Eine ganze Nation sorgt sich also um den deutschen Wald. Nur hinein geht sie selten. Denn die meisten Deutschen haben - so eine Umfrage des Instituts für Volkskunde der Universität Hamburg - ein wenig Angst vor dem Wald.

Pressrealtions - 14. Okt. 2008
WWF und Canon Europe feiern ein Jahrzehnt erfolgreiche Partnerschaft
In diesem Jahr feiert Canon Europe und die weltweite Naturschutzorganisation WWF das zehnjährige Jubiläum ihrer Zusammenarbeit in Europa. Das Jubiläum markiert das fortgesetzte Engagement von Canon Europe bei der Entwicklung einwandfreier Umweltpraktiken und bei der Erhöhung des Umweltbewusstseins sowie der Finanzierung weltweiter Naturschutzmaßnahmen. Canon wurde 1998 der erste Naturschutzpartner des WWF. Seitdem arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit dem WWF besonders an der Bewältigung der Probleme der globalen Erwärmung und des Aussterbens bedrohter Tierarten. Im Rahmen der Partnerschaft stellt Canon dem WWF finanzielle Mittel für den Naturschutz zur Verfügung und hilft dabei, das Umweltbewusstsein durch interne und externe Kommunikationsmaßnahmen und über sein Netzwerk zu erhöhen.


derstandard.at - 12.10.2008
Zwölf Zonen für die Wale
Angesichts der umfangreichen Bedrohung von Walen und Delfinen haben Tierschützer die Einrichtung von zwölf neuen Schutzgebieten rund um den Globus bis zum Jahr 2012 verlangt. Rund ein Viertel aller bekannten Arten von Meeressäugern seien vom Aussterben bedroht, betonte die internationale Gesellschaft zum Schutz von Walen und Delfinen (WDCS) am Donnerstag in Alicante. Derzeit sei jedoch nur etwa ein halbes Prozent der Weltmeere vor "destruktiven Fischereipraktiken", Lärmbelästigung oder Waljägern geschützt. Die vorgeschlagenen Schutzgebiete böten nicht nur Walen und Delfinen Schutz, sondern könnten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des gesamten Ökosystems Meer leisten. Das erste dieser Gebiete solle zwischen der Südküste Spaniens und Nordafrika geschaffen werden. Es gehöre zu den Seegebieten mit der höchsten Artenvielfalt in Europa und sei Heimat von neun verschiedenen Wal- und Delfinarten, darunter Orcas und Finnwalen.

derstandard.at - 10.10.2008
Tempolimit für Schiffe zum Schutz der Glattwale
Um die vom Aussterben bedrohten Glattwale zu schützen, hat die US-Regierung eine besondere Maßnahme angeordnet: Von Dezember an müssen größere Schiffe vor der US-Atlantikküste ihre Geschwindigkeit drosseln. Der "Nationale Marine Fischerei Dienst" ordnete an, dass Schiffe mit einer Länge von mehr als 20 Metern nur noch mit einem Tempo von zehn Knoten (18 Kilometern pro Stunde) fahren dürfen, berichtete die " New York Times " am Freitag. Die Beschränkung gelte für die 20-Meilen-Zone.

derstandard.at - 13.10.2008
Japan: Jährliches Delfin-Massaker hat begonnen
Die Proteste internationaler Umweltschutzorganisationen waren auch heuer wieder vergeblich: Wie jedes Jahr versammeln sich in Walfangstädten wie Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio, japanische Fischer, um mit Billigung der Regierung Tausende von Delfinen mittels Lanzen, Haken und Messern abzuschlachten. Der alljährlichen Treibjagd fallen zwischen 16.000 und mehr als 20.000 Tiere zum Opfer.

news aktuell - 9. Okt. 2008
Sichere Schutzgebiete für Wale gefordert
Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS stellte heute Ihre globale Kampagne zur Einrichtung von zwölf Meeresschutzgebieten für Wale und Delfine bis zum Jahr 2012 vor. Die Bekanntgabe erfolgte auf einer Pressekonferenz keine 48 Stunden vor dem Start des Volvo Ocean Race in Alicante, Spanien. Unter dem Motto "We Sail For The Whale" haben die Walschützer in Team Russia, dem einzigen privat finanzierten Segelteam am Start, einen Partner gefunden, der ihre Botschaft mit um die Welt nimmt.

20minuten - 14. Okt. 2008
Japanische Fischer stechen tausende Delfine ab
In der Walfangstadt Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio, werden in einer Lagune einzelne besonders schöne Delfine im Auftrag von Aquarien und Delfinarien aus aller Welt ausgesucht und teuer verkauft. Die boomende Delfinariums-Industrie biete erst den finanziellen Anreiz, um die brutale Treibjagd in Gang zu halten, sagte Delfinschützer Richard O’Barry gestern in Tokio. Er forderte den Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) mit Sitz in Bern auf, die Mitgliedsorganisationen zu beaufsichtigen und daran zu hindern, sich am Handel mit den bei der grausamen Treibjagd in Taiji gefangenen Tieren zu beteiligen. WAZA gab darauf bekannt, dass er sich mit der Thematik befasse. Sie sei Gegenstand der WAZA-Jahreskonferenz, die nächste Woche in Australien stattfinden wird.

derstandard.at - 15.10.2008
Spanien und Japan unterstützen Tunfisch-Fangstopp
Spanien und Japan haben sich zur Unterstützung eines vorübergehenden Fangstopps für den bedrohten Tunfisch bereiterklärt. Auf dem Weltnaturschutzkongress in Barcelona schlossen sich beide Länder einem entsprechenden Antrag an, teilten die Veranstalter am Dienstag zum Abschluss der Konferenz mit. Die Initiative soll nun der Kommission zum Schutz des Atlantischen Tunfisches (ICCAT) vorgelegt werden, die im November in Marrakesch tagt. In der Laichsaison von Mai bis Juni soll der Fang ganz eingestellt und im Rest des Jahres stark eingeschränkt werden. Spanien ist die wichtigste Fangnation, Japan ist der Hauptabsatzmarkt für Tunfisch. Gefordert wird auch, Schutzgebiete in den Gewässern der Balearen-Inseln sowie in anderen Gegenden des Mittelmeeres einzurichten.

wissenschaft-online.de - 10.10.2008
"Fliegender Edelstein" ist Vogel des Jahres 2009
Mit seinem schillernden Blau und dem leuchtenden Rot wirkt der Eisvogel so gar nicht wie ein einheimisches Tier. Vielmehr sieht er aus wie ein Irrgast aus den Tropen - und doch findet er sich noch an vielen Gewässern Deutschlands. Der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht auch oft als "fliegender Edelstein" bezeichnete Eisvogel steht deshalb für lebendige Flüsse und Auen. Aus diesem Grund wählten ihn der Naturschutzbund Deutschlands (NABU) und der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV) zum "Vogel des Jahres 2009". Damit erhält er zum zweiten Mal diesen Titel, denn bereits 1973 machten die Artenschützer auf seine Bedrohung aufmerksam. Die Entscheidung, den Eisvogel nach 36 Jahren erneut zum Symboltier zu wählen, sei bewusst gefallen. "Die damaligen Forderungen haben nicht an Aktualität verloren: Der Eisvogel braucht sauberes Wasser, naturnahe Bäche, Flüsse und Seen sowie artenreiche Talauen. Nur dort findet er seine Nahrung aus Kleinfischen und natürliche Steilwände für die Anlage seiner Brutröhren. Diese Lebensräume sind in Deutschland trotz mancher Fortschritte im Gewässerschutz immer noch Mangelware, begründet NABU-Vizepräsident Helmut Opitz die Entscheidung.

derstandard.at - 14.10.2008
Russische Behörden geben Braunbären zum Abschuss frei
Ausnahmsweise und zum Schutz der Einwohner haben die Behörden im Süden von Sibirien die vom Aussterben bedrohten Braunbären zum Abschuss freigegeben. Die Bären waren zuletzt auf Nahrungssuche immer weiter in Ortschaften der russischen Teilrepublik Chakassien vorgedrungen und hatten im September einen Mann getötet. Die hungrigen Tiere seien für die Menschen eine potenzielle Lebensgefahr, sagte ein Behördensprecher laut der Agentur RIA Nowosti am Dienstag. Zuletzt hatte Rumänien die Jagd auf Braunbären erlaubt, nachdem auch dort die Tiere in bestimmten Gegenden immer öfter in die Städte vordrangen.

Vogelvielfalt schützt vor Viren
Eine vielfältige Vogelfauna erfreut nicht nur Augen und Ohren von Naturliebhabern. Amerikanische Biologen haben ermittelt, dass eine hohe und ausgewogene Vogelvielfalt auch das Risiko senkt, sich mit dem West-Nil-Virus anzustecken. Der Grund dafür ist verblüffend einfach: Je mehr unterschiedliche Vögel es in einem Gebiet gibt, desto seltener saugen infizierte Mücken an einem für das Virus idealen Wirt.

BirdLife
Returned Lorikeets breed on Atiu - 10.10.2008
Endangered Rimatara Lorikeets Vini kuhlii which were reintroduced to Atiu in the Cook Islands, using money raised by the British Birdwatching Fair, have begun to breed. The people of Atiu have played a part in monitoring and protecting the birds – known locally as Kura - and the hereditary chiefs of the Cook Islands have taken the lead in celebrating the success of the reintroduction.
New sightings of the Ibadan Malimbe in Nigeria's newest proposed IBA - 13.10.2008
Surveys of the Ifon Forest Reserve, Nigeria, in November 2007 and March 2008 provided confirmed sightings of Endangered Ibadan Malimbe Malimbus ibadanensis , which is endemic to south-west Nigeria. These and earlier sightings have led Ifon Forest Reserve to be proposed as Nigeria's newest Important Bird Area.

PlanetArk
Birds' Decline Shows Wider Damage to Nature - 10.10.2008
Dwindling numbers of birds worldwide are a sign that governments are failing to keep promises to slow damage to nature by 2010, an international report said on Thursday.
Warmer World Threatens "Happy Feet" Penguins - 10.10.2008
More than half the colonies of Antarctica's penguins, including emperor penguins made famous by the Hollywood film "Happy Feet", face decline or being wiped out if the world warms by 2 degrees Celsius, a report says.
"Lost" Deer Rediscovered in Indonesia - 13.10.2008
A "lost" type of deer has been found on a remote mountainside in Indonesia's Sumatra island 80 years after the last confirmed sighting, experts said on Friday.
Conservation Group IUCN Votes for Tuna Hunt Ban - 15.10.2008
An influential global network of governments, scientists and conservationists has called for a ban on fishing for the Mediterranean bluefin tuna, a highly prized species which is threatened with extinction.

ENN
Disastrous Desert Tortoise Translocation Suspended - 13.10.2008
Fort Irwin officials on Thursday suspended their disastrous desert tortoise translocation program, in response to a lawsuit brought by the Center for Biological Diversity and Desert Survivors.
Plight Of The Penguins - 15.10.2008
Half to three-quarters of major Antarctic penguin colonies — including the iconic Emperor Penguin, which was made famous by the blockbuster hit March of the Penguins — will likely experience significant decline or disappearance as a result of climate change, according to a new report from World Wildlife Fund (WWF).


Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

WWF World Wide Fund For Nature - 10.10.2008
Überfischung kostet 1,5 Billionen Euro. WWF zu Weltbank-Report: Der Raubbau in den Meeren kennt nur Verlierer
Der WWF fordert angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Verluste durch die Plünderung der Meere ein konsequentes Umsteuern in der Fischereipolitik. Nach einer in dieser Woche von der Weltbank und der UN-Welternährungsorganisation FAO veröffentlichten Studie gehen der globalen Fischerei wegen schwindender Fischbestände jährlich mindestens 50 Milliarden US-Dollar (36,6 Milliarden Euro) verloren. Für die vergangenen drei Dekaden summiert sich der wirtschaftliche Verlust auf zwei Billionen US-Dollar (1,46 Billionen Euro). Dies entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens. "Der Fischerei-Wahnsinn kennt nur Verlierer. Die Ozeane werden leer gefischt. Der Lebensraum Meer wird zerstört. Fischer erleiden herbe wirtschaftliche Verluste oder verlieren ihren Job. Eine Milliarde Menschen bangen um ihre wichtigste Nahrungsquelle. Dieses Drama muss ein Ende haben", kommentiert WWF-Meeresexperte Stephan Lutter die neuen Zahlen. 77 Prozent der globalen Fischbestände gelten als bis an ihre Grenzen befischt oder überfischt. Wird die rücksichtlose Ausbeutung nicht gestoppt, könnten die Meere im Jahr 2050 leer gefischt sein.

NABU - 10.10.2008
NABU und LBV küren Eisvogel zum Vogel des Jahres 2009
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben heute in Berlin den Eisvogel zum "Vogel des Jahres 2009" gekürt. Der Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als "fliegender Edelstein" bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen. Der Eisvogel war bereits 1973 Jahresvogel. ... Woher der Name des etwa spatzengroßen Eisvogels (Alcedo atthis) stammt, ist strittig. Manche Deutungen leiten den Namen vom althochdeutschen "eisan" für "schillern" oder "glänzen" ab. Die Bezeichnung "Schillervogel" passt zum flirrenden Farbenspiel, das der Eisvogel im Sitzen und im Flug bietet. Andere Autoren interpretieren den Eisvogel als "Eisenvogel" und vermuten einen Bezug auf das stahlblaue Rücken- oder das rostfarbene Bauchgefieder. Als der Eisvogel 1973 zum ersten Mal Vogel des Jahres war, waren seine Bestände und Brutplätze wegen wasserbaulicher Maßnahmen, wachsender Wasserverschmutzung sowie Störungen durch Erholungssuchende stark zurückgegangen. Durch wirkungsvolle Abwasserreinigung hat sich die Qualität unserer Gewässer inzwischen erheblich verbessert. Auch die EU-Wasserrahmenrichtlinie setzte neue Impulse für den Gewässerschutz. Der Abwärtstrend des Eisvogels konnte so zwar gestoppt werden, jedoch hat sich der Bestand lediglich auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Heute gibt es in ganz Deutschland etwa 5.600 bis 8.000 Brutpaare. Doch ist der Eisvogel nirgends häufig. Denn wo Bäche und Flüsse in ein Korsett aus Stein und Beton gezwängt worden sind und Stauwehre wandernden Fischarten den Weg versperren, findet der Eisvogel weder genügend Nahrung noch ausreichend Brutmöglichkeiten.



Weitere Infos

Importverbot für illegale Hölzer
Der illegale Holzeinschlag ist eine der Hauptursachen der rasanten Regenwaldrodung. Illegale Hölzer und Holzprodukte werden massiv in die Europäische Union (EU) und nach Deutschland importiert. Es ist kaum zu glauben, aber der Verkauf illegalen Holzes ist bei uns bisher nicht gesetzlich verboten. Völlig legal werden täglich illegale Hölzer und daraus hergestellte Möbel an ahnungslose Kunden verkauft und diese ungewollt zu Komplizen an der Regenwaldrodung gemacht.
Seit Jahren debattieren Bundesregierung und EU über ein Importverbot für illegale Hölzer und kommen keinen Schritt voran. Machen Sie Schluss damit und schreiben Sie an EU-Präsident Jose Manuel Barroso. Die Aktion finden Sie auf unserer Internetseite:
http://www.regenwald.org
Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.


http://www.klima2008.net
Klima 2008/ Climate 2008

Die welterste Forschungskonferenz zum Thema Klimawandel im Internet findet vom 3. bis 7. November 2008 online in Kooperation mit namhaften Partnern, bspw. IPCC, European Environment Agency, European Space Agency, UN Umweltprogramm und weiteren statt. Wissenschaftliche Beiträge aus aller Welt mit Bezug auf den Klimawandel und diesbezüglichen ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Aspekten werden zu sehen sein, daneben bietet die Konferenz die Möglichkeit, mit Teilnehmern aus aller Welt interaktiv zu kommunizieren.
Die Teilnahme ist kostenlos, Registrierung unter: www.klima2008.net



Circus

Kanal8 - 9. Okt. 2008
Weißes Tigerbaby bei Sarrasani
25 Kilo schwer, schneeweißes Fell und schwarze Streifen: seit Anfang Oktober hat ein Tigermädchen beim Sarrasani Trocadero ein neues Zuhause. Varieté-Chef André Sarrasani zieht die Kleine jetzt mit der Flasche auf. Geboren wurde der Tiger im niedersächsischen Tierpark Stukenbrock, aus dem auch die beiden anderen Sarrasani-Tiger Khan und Tara stammen. Ihren ersten kleinen Auftritt hat das Tigermädchen am 23. Oktober.
>Die Circusmeldungen werden jede Woche spannender... Leider liegt Stukenbrock in Ostwestfalen, nicht in Niedersachsen.


Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Botanical Gardens and Zoos
Topos, Issue 62 , 2008
The International Review of Landscape Architecture and Urban Design
112 pages, Paperback, Callwey Verlag, ISBN 9783766717627, ca. 35,00 Euro
Botanical Gardens and Zoos: It is a special project for landscape architects to create species-appropriate habitats in what are usually confi ned spaces. Alterations and new facilities for animal exhibits conform to the latest scientific knowledge and meet educational requirements. Experiencing animals in their habitats and plant communities from distant world regions up close is meant to stimulate visitors’ awareness and interest in the preservation of natural ecosystems. Topos presents successful examples of designs from Europe, America, Asia and Australia.

West, Gary; Heard, Darryl; Caulkett, Nigel, 734 pages, 22,5 x 28,5 cm, Hardcover, Blackwell 2007, ISBN 9780813825663, 119,99 Euro
Zoo Animal and Wildlife Immobilization and Anesthesia is the definitive, comprehensive reference for the growing fields of zoo, wildlife, and exotic animal veterinary medicine. This book covers key aspects of immobilization and anesthesia from pharmacology and restraint to supportive care. Alongside these chapters the editors have brought together an impressive collection of species specific chapters that will be an invaluable resource to those called upon to treat these animals.





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"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

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www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


Seminar: Projektplanung und –management im Dritten Sektor
Vor dem Hintergrund sich verändernder Finanzierungsmodelle bei der Gestaltung der Zivilgesellschaft und einer immer stärkeren Auslagerung von Aufgaben in den Dritten Sektor gewinnt ein effizientes Projektmanagement in Nonprofit-Organisationen im Zusammenspiel mit Unternehmen oder dem öffentlichen Sektor zunehmend an Bedeutung. Aussichtsreiche Arten- und Naturschutzprojekte sind eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung der in unmittelbarer Nachbarschaft lebenden Bevölkerung verbunden.
Das Seminar Projektplanung und -management richtet sich an Menschen, die sowohl haupt- als auch ehrenamtlich mit Projekten des Natur- und Artenschutzes in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern bereits Berührung haben oder haben werden.
Entlang realer Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit und dem Natur- und Artenschutz werden sich die Teilnehmer im Team die Wesensmerkmale eines Projektes erarbeiten, die Grundlagen eines erfolgreichen Projektmanagements erschließen, Projekttypen sowie eine Auswahl einzelner Planungsmethoden kennen lernen. Anhand der Methoden Netzplantechnik und ZOPP wird auf Planungstechniken eingegangen. Abschließend entwickeln die Teilnehmer einen Projektplan und durchlaufen dabei die Prozesse der Zielfindung, Beteiligtenanalyse, Aktivitäten- und Ressourcenplanung sowie des Monitorings und der Projektevaluierung.
Das Seminar findet am 28.10. und 29.10.2008 in der Natur- und Umweltschutz-akademie NRW in Recklinghausen statt.
Seminarleitung: Johannes Peschke und Birgit Benzing
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Onlineanmeldung finden Sie auf der Website www.archeprojekt.de. Unter der Telefonnummer 02361/21358
oder der Email-Adresse kerstin.wittmann@aspe-institut.de können Sie ebenfalls weitere Informationen erfragen.

7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 28.-30.11.2008 in Wuppertal, Schwerpunktthema: Elefanten und Cerviden

Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de


Stellenanzeigen

Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle, zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.
Voraussetzungen:
o Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
o Engagement, hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent, Belastbarkeit
o ausgeprägte soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
o selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
o Kenntnisse im Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
o Kenntnisse des Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der EU-Zoo-Richlinien
o Bereitschaft zur ständigen Fortbildung, insbesondere im Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
o Wirtschaftsplan
o Stellenplan einschließlich der Abstimmung mit der Organisationsabteilung
o Jahresabschluss
o Vorlagen für den Werkausschuss
o Fortschreibung der Entwicklungskonzeption für den Thüringer Zoopark Erfurt
o Generalbebauungsplan
o Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und Veranstaltungsplanung
o Berichterstattung an den Oberbürgermeister
o Festlegung der tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
o Einhaltung des Arbeits- und Umweltschutzes, des Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend der Satzung
o Genehmigung von Dienstreisen der Mitarbeiter
o Arbeit mit dem Förderverein und Sponsoren
o Management des Tierbestandes nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4 TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt, Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können, bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß vernichten.


Im Zoologisch-botanischen Garten Wilhelma ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Tierpflegerstelle für den Bereich Aquarium zu besetzen.
Das Aquarium der Wilhelma zählt zu den größten und artenreichsten in Deutschland. Mit über 2 Millionen Besuchern pro Jahr sind wir ein Schaubetrieb von überregionaler Bedeutung. Ein Team von 7 Mitarbeitern kümmert sich um etwa 450 Arten von Süß- und Meerwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen, aus allen Regionen der Erde. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen Team mit folgendem Tätigkeitsprofil:
 Artgerechte Pflege und Fütterung unseres vielseitigen Bestandes an Meer- und Süßwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen
 Durchführung aller anfallenden Pflege- und Instandhaltungsarbeiten im Bereich Aquarium
 Mitwirkung bei der Aquariengestaltung und Einrichtung
 Nach- und Aufzucht von Fischen und niederen Tieren
 Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Führungen, Kindergeburtstage, Besucherinformation)
 Wochenend- und Spätdienst
Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewusste(r) und zuverlässige(r) Mitarbeiter(in) mit:
 Einer abgeschlossenen Ausbildung zum Zootierpfleger/ Zootierpflegerin oder ein(e) Quereinsteiger(in) mit vergleichbarer Qualifikation.
 Mehrjähriger Erfahrung in der Aquaristik
 Fundiertem Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Meerwasseraquaristik
 Technischem Verständnis
 Kooperations- und Teamfähigkeit
 Überdurchschnittlichem Engagement
 Eigenverantwortlichkeit
 Dienstleistungsorientierung
Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes nach dem TV-L. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind Bewerbungen von Frauen erwünscht.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen werden bis zum 15.12.2008 erbeten an die:
Wilhelma
Postfach 501227
70342 Stuttgart



Der Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Verstärkung seines Teams zum nächstmöglichen Zeit-punkt eine/n
Tierpfleger/in
Zu Ihren Aufgaben gehören:
Tätigkeit im Exotarium (Süß- und Seewasserfische, Amphibien, Reptilien) als stellvertretende Revierleitung:
– Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten,
insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Aquarien und Tieranlagen
– Züchten und Aufziehen verschiedener Tierarten
– Mithilfe bei tierärztlicher Behandlung
– Mithilfe bei der Entwicklung und Durchführung von Tierbeschäfti- gungsmaßnahmen und Lebensraumbereicherungen
– Besucherinformation
– Vertretungstätigkeiten
Wir erwarten:
– Abgeschlossene Ausbildung z. Zootierpflegerin/Zootierpfleger
– Mehrjährige Erfahrung in der Tierpflege, insbesondere in der Futtertierzucht
– Fundiertes Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und Seewasseraquaristik
– Technisches Verständnis
– Kooperations- und Teamfähigkeit
– Überdurchschnittliches Engagement
– Eigenverantwortlichkeit
– Serviceorientierung
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf ein Jahr befristet; bei Bewährung ist eine unbefristete Weiterbe-schäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst nach Entgeltgruppe 8.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 21.10.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Matthias Krueger, Tel.: 069/212-3 45 70 zur Verfügung.



TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website -
in der Sendung Ende September ging es wieder einmal in den Zoo Landau, im Oktober ist der Zoo Karlsruhe geplant.

Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 04:15 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh.)
Mo-Mi, 09:45, ARD Eins Festival, Abenteuer Yukon
Mo-Fr, 10:05 BR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Mo-Mi, 11:30 NDR, Planet Erde
Mo-Fr, 14:00, ARD Eins Festival, Bären-Dokus
Mo-Fr, 15:15 ZDF Tierisch Kölsch, Neue Folgen!
Mo-Fr, 16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (München), Neue Folgen!
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Krefeld
Mo-Fr, 17:10 HR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10, NDR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)

Einzelsendungen:
Do, 16.10.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Schwedens Bären - Geliebt und gehasst
Fr, 17.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, In den Tiefen vor Australien
Fr, 17.10.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Mein Leben mit Elefanten (BBC-Kameramann Martyn Colbeck)
Fr, 17.10.2008, 14:15, HR, Im wilden Baltikum, Dem Biber auf der Spur
Fr, 17.10.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah (Hannover)
Fr, 17.10.2008, 19:05, N24, 24 Stunden - Die Nahaufnahme, Alaska - Lachse, Gletscher, Grizzlybären
Fr, 17.10.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 17.10.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Jäger im Zwielicht, Afrikanische Wildhunde
Fr, 17.10.2008, 20:15, BR alpha, Alpha-Forum, Gespräch mit Jürgen Tautz (Bienen)
Fr, 17.10.2008, 21:00, RBB, Kinderstube für Schimpansen
Sa, 18.10.2008, 07:00, VOX, Ewan McGregor - Im Land der Eisbären
Sa, 18.10.2008, 08:30-11:30, ARD Eins Festival, Teddys große Brüder - Themenmorgen Bären
Sa, 18.10.2008, 11:40, MDR, Der Bodensee - Winterquartier für Zugvögel
Sa, 18.10.2008, 12:10, SF 1, Im Reich der Pinguine
Sa, 18.10.2008, 13:15, RBB, Kinderstube für Schimpansen
Sa, 18.10.2008, 14:35, SWR, Der Tiger und der Mönch
Sa, 18.10.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Goldene Wachau - Schatz an der Donau
Sa, 18.10.2008, 22:05, N24, Die gefährlichsten Schlangen der Welt
So, 19.10.2008, 01:00, NTV, Tierische Einwanderer, Arteninvasion im Meer
So, 19.10.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Gemeinsam sind wir stark
So, 19.10.2008, 16:15, SF 1, Hama - Ein Nashorn, fremd in Afrika
So, 19.10.2008, 16:30, SWR, Die wunderbare Welt der Pilze
So, 19.10.2008, 17:00, 3sat, Aus dem Liebesleben der Affen
So, 19.10.2008, 17:15, SWR, Namibia - Im Etosha Nationalpark
So, 19.10.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Kein Schwein ist gern allein! Gibt es Freundschaft unter Tieren?
Mo, 20.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Reise ins Ungewisse, Fünf thailändische Elefanten für Köln (Wh.)
Mo, 20.10.2008, 21:15, ZDF dokukanal, Die Streuner von Istanbul
Mo, 20.10.2008, 22:05, RBB, Der Pflanzenprofessor (Herbert Sukopp)
Di, 21.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Borneos Zwergelefanten
Di, 21.10.2008, 14:15, HR, Amazonien am Rhein
Di, 21.10.2008, 18:15, NDR, Der kleinste Adler, Der Schreiadler
Di, 21.10.2008, 20:15, ORF 2, Der mit dem Weißen Hai schwimmt
Di, 21.10.2008, 20:15, WDR, Yellowstone
Di, 21.10.2008, 23:20, Sat.1, 24 Stunden, Tierischer Sextourismus (Giraffentransport)

Mi, 22.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Die Rüsselbande
Mi, 22.10.2008, 14:15, HR, So weit die Flügel tragen: Das Taubenschwänzchen
Mi, 22.10.2008, 15:15, RBB, Im Schutzgebiet der Unteren Elbtalaue
Mi, 22.10.2008, 16:50, ARTE, Die Invasion der Feuerameisen
Mi, 22.10.2008, 20:15, NDR, Schwedens Bären - Geliebt und gehasst
Mi, 22.10.2008, 22:05, N24, Invasion der Kröten (Aga)
Do, 23.10.2008, 00:05, SF 1, Rajas Reise, Die geheimnisvolle Geschichte eines indischen Elefanten, Tipp!

Do, 23.10.2008, 00:35, ZDF, Bikini - Trauminseln im Sperrgebiet, Tipp!
Do, 23.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Giganten der Savanne, Elefanten
Do, 23.10.2008, 10:33, MDR, Hyänen - Die gewieften Jäger der Savanne
Do, 23.10.2008, 14:15, WDR, Yellowstone
Do, 23.10.2008, 15:15, RBB, Gequältes Paradies, Das Naturreservat Bosawas in Nicaragua
Do, 23.10.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Jäger im Zwielicht, Afrikanische Wildhunde
Do, 23.10.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Einmal Pazifik und zurück, Abenteuer einer Schildkröte
Do, 23.10.2008, 21:15, ARD Eins Festival, Geheimnisvolle Tigerhaie
Do, 23.10.2008, 22:00, ARD Eins Festival, Schwertwale - Killer mit Köpfchen
Do, 23.10.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Die Lagune der Delfine
Fr, 24.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Mein Leben mit Elefanten (BBC-Kameramann Martyn Colbeck)
Fr, 24.10.2008, 11:30, NDR, Dem Biber auf der Spur
Fr, 24.10.2008, 14:45, ARD Eins Festival, Gorillas der Vulkanberge
Fr, 24.10.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.

Fr, 24.10.2008, 20:15, Phoenix, Die Rückkehr der Büffel
Fr, 24.10.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Wilde Stadtstreicher, Tiere in München
Fr, 24.10.2008, 21:00, RBB, Der Etosha-Nationalpark
Fr, 24.10.2008, 21:00, Phoenix, Namibia - Die Rückkehr der Wüstenlöwen
Fr, 24.10.2008, 21:45, Phoenix, Tigerbaby im Wohnzimmer (Serengeti-Park Hodenhagen)
Fr, 24.10.2008, 22:15, Phoenix, Die letzten Zeugen - Hannes Jaenicke: Einsatz für Orang-Utans

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00, samstags 06:35 und 17:30 Uhr sowie sonntags 06:50 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 15:20 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 und sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:30 Uhr im WDR wiederholt.

Gelsenkirchen. Tiere im Zoom – Die neue Staffel der ZDF Doku-Soap verspricht dem Zuschauer 30 spannende Folgen und seltene Einblicke in die ZOOM Erlebniswelt. Ab 20. Oktober 2008 von 15:15 bis 16:00 Uhr zeigt die Doku-Soap „Tierische Kumpel“ in neuen Folgen die kleinen und großen Erlebnisse der tierischen Bewohner. In den Hauptrollen: Giraffen, Flusspferde & Co und ihre Pfleger.

Münsterländische Volkszeitung - 10. Okt. 2008
ZDF drehte Doku-Soap im Gelsenkirchener Zoo
Das ZDF hat die nächste Staffel seiner Doku-Soap „Tierische Kumpel“ in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen gedreht. Hauptdarsteller sind die 650 tierischen Bewohner des Zoos und ihre Tierpfleger. In der ersten von insgesamt 30 Folgen dreht sich alles rund um das neugeborene Giraffenbaby von Giraffendame Aja Sabe.

Am 8.11. um 15:05 Uhr (bis 16 Uhr) läuft im Deutschlandradio ein Special über den Allwetterzoo


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Meine Gedanken sind weit weg.

Nun gut, in Kilometern gemessen gar nicht so weit, aber doch weit genug, um nicht weiter über andere zoorelevante Themen nachdenken zu können.
Ich werde ab morgen unterwegs sein nach Dänemark - so weit, so unspektakulär!
Ich werde Zoos besuchen, ich werde mich in die Sauna setzen und ich werde Dänisches Bier trinken - nicht während des Saunierens, sondern anschließend.
Ich werde lange Strandspaziergänge mit meinem einmaligen Hauswolf Spike unternehmen,
ich werde rote Würstchen essen, ich werde so tun, als wäre ich ein Wikinger und ich werde noch andere Dinge tun... die gehen Sie aber gar nichts an und last but not least werde ich, wenn Alles gut geht, zum ersten Mal in meinem, mittlerweile nicht mehr ganz so kurzen Leben, Tasmanische Teufel sehen. Angesichts dieser Aussicht werde ich ganz zitterig unf funde nucht lönger dir psssendem Taszen aif der Tasratut...

Drum sage ich Tschüß, bis zum 06.11.
Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de

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