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443 vom 16. Oktober 2008 |
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
Echo-muenster.de
- 14. Okt. 2008
Tierisch hohe
Spenden für bedrohte Amphibien bescheren dem Zoo gleich 4 Awards
Zoodirektor
Jörg Adler könnte sein Büro mit Urkunden tapezieren, denn
für die von ihm mit viel persönlichem Engagement initiierte
Rettungskampagne für Amphibien gewann der Allwetterzoo jetzt gleich
vier Preise.
Vergeben wurden die Auszeichnungen von der EAZA, dem europäischen
Verband Zoologischer Gärten und Aquarien. Der münstersche Zoo hatte
allein für die EAZA-Kampagne 25.000 Euro überwiesen, weitere
Spendengelder gingen an den Weltzooverband für dessen „Amphibian Ark“.
Europaweit erzielte nur der Zoo Chester in Großbritannien ähnlich hohe
Spendeneinnahmen.
Für diese tierisch hohe Unterstützung kam jetzt die Anerkennung in
Form des EAZA-Awards in Bronze, Silber, Gold und Platin in Münster an.
Mit der Überweisung ist die Kampagne für den Allwetterzoo allerdings
noch längst nicht abgeschlossen. Um ein Überleben von Frosch & Co.
langfristig zu sichern, ist weiterhin Unterstützung notwendig.
Wie zum Beispiel jene 320 Plüschfrösche, das Geschenk eines
münsterschen Werbeartikel-Unternehmens, die jetzt zugunsten der Aktion
"Rettet-die-Frösche.de" quaken.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
sz-online
- 15. Okt. 2008
Weniger
gefährliche Art der Vogelgrippe im Leipziger Zoo entdeckt
Im Leipziger Zoo ist eine weniger gefährliche
Art der Vogelgrippe ausgebrochen. Wie das sächsische Sozialministerium
am Mittwoch in Dresden mitteilte, sei der Influenza-Virus vom Typ H5N3
während einer Routineuntersuchung bei zwei Enten und einer Gans
festgestellt worden. Dieser Vogelgrippe- Virus sei im Gegensatz zum
hochansteckenden Typ H5N1 für Menschen nicht gefährlich und unter
Tieren schwerer zu übertragen. Das H5N1- Virus war in der vergangenen
Woche auf einem Geflügelhof in Markersdorf bei Görlitz nachgewiesen
worden. Im Leipziger Zoo wurden die erkrankten Gelbschnabel- und
Sichelenten
sowie die Brandgans getötet. Die Ansteckung sei vermutlich über
Wildvögel erfolgt. Vorsorglich müssen alle anderen Vögel im Zoo
eingesperrt werden.
Lübecker
Nachrichten -
9. Okt. 2008
Tierpark:
Experten bemängeln die wirtschaftliche Lage
Antworten, wie es mit dem Tierpark Lübeck weitergehen wird, blieben
Umweltministerium und Stadtverwaltung auch gestern schuldig. In
einer kurzen Erklärung begründete das Ministerium die Aussetzung des
Zertifizierungsverfahrens mit „bislang nicht bekannten Gesichtspunkten,
die im Verlauf der mit den zuständigen Behörden und dem Betreiber
geführten Gespräche aufgetaucht waren“. Nach
LN-Informationen trugen aber mehrere Aspekte zu der Entscheidung bei:
die noch immer ungeklärte Nachfolgeregelung, die schlechte
wirtschaftliche Situation des Parks und nicht zuletzt auch der
Beschluss der Bürgerschaft, den Pachtvertrag für das Areal nicht zu
verlängern. In den kommenden Tagen und Wochen wird es intensive
Beratungen zwischen Stadt, Ministerium und Betreiber geben. Die
Vorzeichen deuten derzeit aber nicht darauf hin, dass der Tierpark doch
noch gerettet werden kann. Dieter Farell, Inhaber des
Tigerparks in Dassow, sieht dennoch Möglichkeiten für den Lübecker Zoo.
„Sicher muss etwas getan werden, aber das kann man schaffen“, ist der
Dompteur überzeugt. „Den Tieren ist es auch völlig egal, ob sie hinter
goldenen oder verrosteten Gitterstäben leben, solange es ihnen gut
geht. Und daran habe ich beim Tierpark Lübeck keine Zweifel.“
Lehmensiek sei im Übrigen nicht allein mit dem Problem. Auch der
65-jährige Klaus Langfeldt mit seinem Vogelpark Niendorf war wegen der
EU-Zoorichtlinie in schwere See gekommen. Der Park konnte jedoch
gerettet werden: Als sich ein Nachfolger fand, sagten die Banken neue
Kredite für Investitionen zu.
Husumer Nachrichten -
9. Okt. 2008
Zoo vor dem
Aus - wer hilft den Tieren?
Der Lübecker Tierpark wird wohl spätestens 2011 geschlossen. Doch wer
kümmert sich um die Tiere? Letztlich müsste die Stadt für die
Unterbringung sorgen. Tierpark ja oder nein - so emotional wie über
diese Frage ist in der
Hansestadt selten debattiert worden. Gerade hat die rot-grüne
Bürgerschaftsmehrheit gegen eine Verlängerung des Pachtvertrags über
das Jahr 2011 hinaus für den umstrittenen Privatzoo im Stadtteil
Israelsdorf gestimmt, nun meldet auch die Landesregierung in Kiel
Bedenken an: Nach einem Ortstermin hat das Umweltministerium das
laufende Zertifizierungsverfahren nach der EU-Zoorichtlinie ausgesetzt.
Im Streit bleibt eine Frage offen: Was wird mit den 150 Tieren? Vor den
Augen seiner
Kritiker findet der Gnadenhof selbst allerdings
keine Gnade - vor allem, seit er 2000 beim Zoo-Test der Zeitschrift
"Stern" mit dem Urteil "miserabel" auf dem letzten Platz landete. Mit
der Verfahrensaussetzung aus Kiel droht dem Tierpark nun ein
schnelles Aus, obwohl bisher keine gravierenden Mängel festgestellt
worden seien, wie Christian Seyfert, Sprecher des
Landwirtschaftsministeriums bestätigt. Die von der EU geforderte
Beteiligung an Forschungs- und Artenschutzprogrammen erfüllen die
Lehmensieks zwar nicht und ob ihre Idee, sich um den Europäischen Nerz
verdient zu machen, in Kiel verfängt, ist so ungewiss wie das Kieler
Gesamturteil. "Der Zoo sieht sicher nicht so toll aus, aber ob die
Farbe von den
Wänden blättert, ist den Tieren in der Regel egal", sagt Seyfert. Für
die Weitervermittlung von Eseln, Kamelen, Ziegen,
Rindern sollen bereits Tierschutzorganisationen ihre Hilfe angeboten
haben. Was aber aus verhaltensauffälligen Kreaturen wie den Schimpansen
und dem mit 32 Jahren hoch betagten Bären Bruno wird, weiß heute noch
kein Mensch.
HL-live
- 14.
Okt. 2008
BfL ruft zu Spenden
für den Tierpark auf
Der Beschluss von SPD/Grünen/Linke/BUNT zur Schließung des Lübecker
Tierparks habe weitreichende negative Auswirkungen, meint Astrid
Stadthaus-Panissié von den Bürgern für Lübeck (BfL). Sie ruft zu
Spenden für die Einrichtung auf. "Das Betreiberehepaar war noch
im Frühjahr voller Hoffnung, den Lübecker Tierpark in gute Hände
übergeben zu können", berichtet die Politikerin. "Der Vertrag sollte im
August unterzeichnet werden, ab Oktober wollte sich das Paar in den
wohlverdienten Ruhestand zurückziehen. Frühzeitige Spekulationen über
eine bevorstehende Schließung bewirkten dann leider beim potenziellen
Investor ein Umdenken." Der Beschluss, den Pachtvertrag nicht zu
verlängern, lasse wenig Hoffnung zu, noch einen anderen
Investor-Interessenten zu finden.
Lübecker
Nachrichten - 15. Okt. 2008
Tierpark:
Investor sprang wegen unsicherer Zukunft ab
Die Tierpark-Chefs Waldtraud und Günter Lehmensiek wollten in diesem
Monat in den Ruhestand gehen. Die Verhandlungen mit einem Nachfolger
standen kurz vor dem Abschluss. Der Plan scheiterte in letzter Minute.
Eine
große Chance, den Tierpark zu retten, ist offenbar ungenutzt vorbei
gezogen. Im August sollten die Verhandlungen zum
Abschluss gebracht, der Vertrag unterzeichnet werden. Die Diskussion um
eine mögliche Nicht-Verlängerung des Pachtvertrages durch die
Bürgerschaft im Sommer hatte den Interessenten jedoch zum Absprung
bewogen. Zu ungewiss schien unter diesen Vorzeichen die Zukunft des
Parks. Dass jetzt ein
anderer Nachfolger gefunden werden kann, hält Astrid
Stadthaus-Panissié, Fraktionsmitglied der Bürger für Lübeck (BfL), für
mehr als fraglich.
Badisches
Tagblatt - 9. Okt. 2008
Beisetzung
von Knut-Ziehvater Dörflein in aller Stille
Knut-Ziehvater Thomas Dörflein soll in aller
Stille beigesetzt werden. Die Familie will nun auch über das Datum der
Beerdigung Stillschweigen bewahren. Dörflein werde nicht - wie
ursprünglich von seiner Lebensgefährtin gewünscht - zu seinem 45.
Geburtstag am 13. Oktober beerdigt.
Tagesspiegel - 10.
Okt. 2008
Knuts
Ziehvater Dörflein im engsten Familienkreis beerdigt
Der Tierpfleger und Knut-Ziehvater Thomas Dörflein ist einem
Medienbericht zufolge am Freitagnachmittag im engsten Familienkreis in
Berlin-Spandau beigesetzt worden. Seine letzte Ruhe fand er auf dem
Friedhof "In den Kisseln". Auf dem Friedhof in den
Kisseln befinden sich unter anderem die
Ehrengräber von Spandaus ehemaligem Bürgermeister und Stadtältestem von
Berlin, Friedrich Koeltze, sowie des Schauspielers Eugen Rex.
sz-online - 10. Okt.
2008
Knut-Ziehvater
Thomas Dörflein im engsten Familienkreis beigesetzt
Einen Tag nach der Beisetzung von
Knut-Ziehvater Thomas Dörflein trauerten am Samstag zahlreiche Menschen
an der Grabstelle auf dem Spandauer Friedhof „In den Kisseln“.
Zahlreiche
Menschen knieten nieder, legten Blumen, Gestecke, Gedichte, Fotos von
Dörflein mit seinem Schützling Knut nieder.
Berliner Morgenpost -
10. Okt. 2008
Dörfleins
Beerdigung bleibt geheim
Die Trauer der Berliner um Thomas
Dörflein,
den Ziehvater von Eisbär Knut, nimmt kein Ende. Doch
über das Datum der Beerdigung des beliebten Zoo-Tierpflegers will die
Familie Stillschweigen bewahren. Er werde nicht - wie von seiner
Lebensgefährtin gewünscht - am 13. Oktober, seinem 45. Geburtstag,
beerdigt, sagte Mutter Erika Dörflein. Der Termin für die Beerdigung
sei von der Verwaltung des Friedhofs "In den Kisseln" verschoben
worden, weil sie einen solchen Andrang von Fans befürchte, dass es zu
Schäden kommen könnte, so die 71-Jährige.
Berliner Morgenpost -
11. Okt. 2008
Thomas
Dörflein in Spandau beigesetzt
Thomas Dörflein ist gestern im
engsten
Familienkreis beerdigt worden. Die Beisetzung seiner Urne fand auf
Wunsch der Familie in aller Stille statt.
Tagesspiegel - 11.
Okt. 2008
Thomas
Dörflein beerdigt
Mit einer Trauerfeier im engsten Familienkreis ist am Freitagnachmittag
der Tierpfleger und Knut-Ziehvater Thomas Dörflein in Spandau
beigesetzt worden.
RP online - 11. Okt.
2008
Berliner
pilgern an Dörfleins Grab
Die Berliner nehmen Abschied von Thomas Dörflein. Gestern wurde der
Tierpfleger im engsten Familienkreis beerdigt. Heute pilgerten die
Berliner in Scharen an sein Grab im Friedhof Spandau. Manche der
Trauernden brachten Rosen mit.
Berliner
Morgenpost - 11. Okt. 2008
Berliner
zieht es an Thomas Dörfleins Grab
Die Bestattung von Knuts Pfleger Thomas Dörflein fand im kleinsten
Familienkreis statt. Doch einen Tag danach, da nun bekannt ist, wo
Dörfleins Grab liegt, kamen viele Berliner zum Friedhof um dem
Tierpfleger die letzte Ehre zu erweisen.
Berliner
Morgenpost - 14. Okt. 2008
10713
Beileid-Mails für Thomas Dörflein
Im Internet bekundeten in den drei Wochen seit Dörfleins Tod 10 713
Menschen aus aller Welt ihr Beileid. Darunter waren E-Mails aus
Vietnam, den USA, der Türkei, den Niederlanden, Schweden und
Frankreich. Auch die beiden in der Verwaltung des Zoos ausgelegten
Kondolenzbücher
werden geschlossen und der Familie überreicht, sagte Zoo-Sprecherin
Claudia Bienek am Montag.
Tagesspiegel
- 8. Okt.
2008
Zoo um 25 000
Euro betrogen: Prozess ausgesetzt
Ein früherer Verwaltungsleiter von Zoo und Tierpark saß gestern mit
zwei weiteren Männern kurz vor einem Amtsgericht. Das Gericht setzte
das Verfahren, in dem es
um Unregelmäßigkeiten bei der Beschaffung von Druckerfarbbändern geht,
aus. Insgesamt 24 750 Euro soll der 39-jährige Hauptangeklagte
abgezweigt haben. Der Ex-Verwaltungsleiter hat dem Vorstand der Zoo AG
laut Anklage zwischen November 2005 und April 2006 in sechs Fällen
günstigere Angebote verschwiegen und diesen so zur Bewilligung teuerer
Farbbänder gebracht haben. Die Angeklagten hätten eine Firma
zwischengeschaltet und so die Differenz zwischen dem tatsächlichen und
dem bewilligten Angebot erlangt. Mitangeklagt wegen Beihilfe sind zwei
45 und 39 Jahre alte Männer, darunter ein früherer Systemadministrator
des Zoos.
Hannover
Zeitung - 10.
Okt. 2008
Zoo ist „Millionär“!
Der Erlebnis-Zoo Hannover ist wieder Millionär! Am
8. Oktober, begrüßte Zoodirektor Klaus-Michael Machens den millionsten
Besucher. Zum sechsten Mal in Folge hat der Zoo damit über eine Million
Besucher nach Hannover gelockt. Mit Applaus, einem großen
Blumenstrauß und einem Gutschein für den nächsten Zoo-Besuch wurde der
Ehrengast empfangen. Lore Hyatt (70) aus Sauvergny, Frankreich, war mit
ihrer in Hannover lebenden Schwester bei schönstem Herbstwetter in den
Zoo gekommen, um über den Sambesi zu fahren, den Dschungelpalast, den
Gorillaberg mit den sechs quirligen Gorillakindern, Meyers Hof und
Mullewapp zu besichtigen. Dass sie vom Zoodirektor persönlich empfangen
wurde und auch noch den Erdmännchen stellvertretend für alle 1.700
Tiere im Zoo die Pfötchen schütteln durfte, war für Lore Hyatt ein
unvergessliches Erlebnis.
Aktionen
RP
online - 11. Okt. 2008
Kunst-Knatsch um
Affenbilder
Damian Hirst, Englands Kunst-Superstar, schätzt
die Bilder der Krefelder Orang-Utans– er hat 23 von Affen gemalte Werke
gekauft. Die Krefelder Kunstwelt sieht die Ausstellung skeptisch – die
Werke sind im Zoo zu sehen.
Für die Orang-Utans ist es nur eine
Beschäftigungstherapie: Sita, Sandra und Tina haben in den vergangenen
zwei Jahren einmal pro Woche den Pinsel über die weiße Leinwand
geschwungen und Bildchen gemalt. Für den Zoo bedeutet der
Kreativitätsdrang der Affen jetzt einen
Geldsegen.
50 verkaufte Bilder spülten bereits 5000 Euro in die
Zookasse.
Leipzig info - 11.
Okt. 2008
Kinderpatentage im Zoo
Leipzig
Am 13. und 14. Oktober bekommen die Zoobewohner Besuch von ihren
Paten. Einmal im Jahr lädt der Zoo Leipzig und der Freundes- und
Förderkreis seine kleinen Tierpaten ein und veranstaltet ein Fest rund
ums Tier. Insgesamt 20 Klassen haben sich
für die beiden Tage angemeldet, um ihre Lieblingstiere zu besuchen und
um an der Zoo-Rallye teilnehmen. Der Vorsitzende des Freundes- und
Förderkreises Herr Siegfried Stauche wird die Patenklassen um 9.15 Uhr
im Konzertgarten begrüßen und ihnen Dank sagen für ihr Zoo- Engagement.
Danach geht's auf Safari zu den Patentieren und Rallyestationen.
sz-online
- 13. Okt. 2008
Ersatz-Mamas und
-Papas trafen sich im Chemnitzer Tierpark
Patenbrigade mal anders: 55 Bewohner des
Chemnitzer Tierparks haben einen oder gleich mehrere Paten, die ihr
Wohlergehen verfolgen. Ersatz-Mama oder -Papa werden ist nicht schwer -
schon ab 25 Euro kann man eine Patenschaft bekommen. Das Geld verwendet
der Förderverein „Tierparkfreunde Chemnitz“ für neue Anlagen (zum
Beispiel für die Erdmännchen) und Artenschutzprojekte. „Am
beliebtesten ist unser Löwe Malik“, erzählt Anja Dube (39) vom
Förderverein.
Hamburger Abendblatt -
10. Okt. 2008
Starker
Einsatz! Heimgartenschüler helfen Elefantendame Mogli
Gutes tun und auf sich aufmerksam machen - mit diesem Ziel haben
sich 650 Schüler der Gemeinschaftsschule am Heimgarten in Ahrensburg am
Donnerstag auf den Weg zu Hagenbecks Tierpark gemacht. Dort übernahmen
sie die Patenschaft für Elefantendame Mogli, verbunden mit einer Spende
über 3000 Euro. Das Geld ist für die Pflege und das Futter bestimmt.
Die Patenschaft läuft
zunächst über ein Jahr. Joachim Weinlig-Hagenbeck: "Die Schüler können
Mogli auch Briefe schreiben und sind natürlich herzlich willkommen, sie
jederzeit zu besuchen."
Mitteldeutsche
Zeitung - 12. Okt. 2008
Tierpark-Gäste
finden Namen für drei junge Polarwölfe
Der Tierpark auf dem Petersberg will seine erst am 6. Mai
geborenen Publikumslieblinge schon wieder abgeben. Die drei jungen
Polarwölfe sollen im nächsten Jahr auf die Reise gehen. Welcher Zoo die
Tiere aufnimmt, ist noch unklar. Damit der Umzug auch in Ordnung geht,
brauchen die jungen
Wölfe jedoch Namen. In der "Langen Nacht" auf dem Petersberg am
vergangenen Freitag erhielten sie die Taufe im Beisein von
Kreistagschef Thomas Madl (CDU), der zugleich Vorsitzender des
Petersberg-Fördervereins ist. Die Auswahl umfasste sieben Namen, die
ausnahmslos mit dem
ersten Buchstaben im Alphabet beginnen. Spitzenreiter waren: Anouk mit
502 Zählern, dicht gefolgt
von Albin mit 500 und selbst Alrik brachte es noch auf 487 Stimmen.
Krone.at
- 11. Okt.
2008
Rabatt-Aktion
Für Zoobesucher, die ihre Tierliebe quasi schon im Namen tragen, bietet
der Zoo in Riga an diesem Wochenende eine ungewöhnliche Rabattaktion
an: Anlässlich seines 94. Jubiläums kommen alle Besucher mit tierischen
Nachnamen zu ermäßigten Eintrittspreisen in den Tierpark der lettischen
Hauptstadt. Bei einer ähnlichen Rabattaktion vor zwei Jahren machten
fast 800
Menschen von dem Angebot Gebrauch, denn viele Letten und Russen - die
größte Minderheit in Lettland - tragen Tiere im Nachnamen.
Nachwuchs
Stuttgart
Journal - 14. Okt. 2008
Nachwuchs bei
den „Carusos“ in der Wilhelma Stuttgart
Es hat sich Nachwuchs bei den „Carusos“ in der
Wilhelma Stuttgart eingestellt. Weißhandgibbon „Domino“ ist eigentlich
eine gute Mutter, aber zwei Junge auf einmal stellen auch eine gewiefte
Affenmutter manchmal vor unlösbare Probleme: Die Nachzucht bei den
Gibbons in der Wilhelma Stuttgart funktioniert einfach zu gut – das
Ende Oktober vergangenen Jahres geborene Jungtier „Manis“ war noch
nicht entwöhnt, da kam am 6. Juli schon der schwarzhaarige kleine
„Jambi“ zur Welt.
Ad-Hoc-News - 13. Okt.
2008
Kaffern- und
Rotbüffel im Tierpark geboren
Im Tierpark in Friedrichsfelde haben die Kaffern- und Rotbüffel erneut
Nachwuchs bekommen. Den Anfang machte am 13. September das Kuhkalb
Karikoga bei den Kaffernbüffeln, wie ein Sprecher des Tierparks am
Montag mitteilte. Am 21. September kam im Gehege der Rotbüffel das
Bullenkalb Ferdinand zur Welt. In diesem Jahr gab es damit bei den
Kaffernbüffeln insgesamt zweimal, bei den Rotbüffeln sogar schon zum
dritten Mal Junge.
Welt online - 13. Okt.
2008
Fünf Mal
Nachwuchs bei Büffel-Familien im Tierpark Friedrichsfelde
Im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde ist 2008 ein gutes Zuchtjahr bei den
Kaffern- und Rotbüffeln. Der Tierpark teilte am Montag mit, dass es die
Tiere auf fünffachen Nachwuchs gebracht haben. Die Großfamilie der
Rotbüffel hat nun schon 13, die der Kaffernbüffel 8 Mitglieder. Vor
allem die Kaffernbüffel sind
seltener geworden, in deutschen Zoos leben sie nur noch in Nürnberg und
Berlin.
Saarbrücker
Zeitung - 11. Okt. 2008
Tierpfleger und Ärztin
päppeln süße Tierbabys auf
Reicher Kindersegen im Neunkircher Zoo: Bei Familie
Erdmännchen hat sich winziger Nachwuchs eingestellt. Die neue
Erdmännchengruppe des Neunkircher Zoos bezog erst dieses Jahr ihr neues
Domizil und hat sich offensichtlich schon ganz gut eingelebt. Denn am
22. August brachte das Weibchen drei kleine Erdmännchen zur Welt. Da
die weiblichen Tiere noch sehr
unerfahren waren und die zwei Tanten sich nicht so recht mit ihrer für
Erdmännchen üblichen Babysitter-Rolle abfinden wollten, mussten sich
Tierpfleger, Tierärztin und Erdmännchenvater die Hauptarbeit teilen.
Das Familienleben klappt
nach Angaben der Zoo-Mitarbeiter nun auch ohne menschliche
Unterstützung hervorragend und die Kleinen knurren schon wie die ganz
Großen. Und im Zoo springen in diesem
Jahr auch
drei Timor-Hirschbabys durch das bunte Herbstlaub. Die aus Indonesien
stammende Hirschart ist in Deutschland nur in zwei zoologischen Gärten
anzutreffen und somit eine echte Rarität. Um so größer ist die Freude
beim Neunkircher Zoo über die drei Jungtiere der seltenen Hirschart.
Hannoversche
Allgemeine - 10. Okt.
2008
Großer Wurf:
Der Zoo stellt seinen Nachwuchs vor
Das Miteinander der Hulman-Affen
Sariska und Kochi im Zoo hat
jetzt einen kleinen und sehr niedlichen Erfolg gezeitigt: Die
Herrschaften haben Nachwuchs. Am Donnerstag wurde das Miniäffchen, das
am 1. Oktober nach einer Tragzeit von 200 Tagen zur Welt kam, erstmals
den Fotografen vorgestellt. Mutter Sariska
musste vor dem Termin allerdings
erst einmal mit einer ordentlichen Portion Obst und frisch
geschnittenen Zweigen bestochen werden. Sie zeigt ihr Junges nämlich
nur ungerne her. Das Junge ist der erste Nachwuchs, den der
neue Großfamilienchef Kochi
in Hannover gezeugt hat. Er kam erst vor einem Jahr aus dem Baby-Zoo
Wingst nach Hannover. Groß ist die Freude auch bei den Vikunjas. Dort
sind aller guten Dinge nun drei. Nach Banu im Juni und Björn im Juli
kam bei den Lamas am 29. September Bonita zur Welt.
Thüringische
Landerzeitung - 9. Okt. 2008
Neugieriger Nachwuchs
im Zoo: Affen und Kamele
Großes Baby-Gucken im Zoo: Gleich zwei
Tierfamilien haben in Hannover in Niedersachsen gerade Nachwuchs
bekommen - die Hulman-Languren-Affen und die Vikunja-Kamele. Das
Äffchen ist jetzt noch
rosa-farben. Erst später wird es ein schwarzes Gesicht und schwarze
Hände wie die Großen bekommen.
Hannover
Zeitung - 13. Okt. 2008
Zoo Hannover:
Nachwuchs bei den Hulman-Languren und Vikunjas
Der
Nachwuchs bei den Vikunjas und den Hulman-Languren bestimmt das Leben
beider Tierfamilien und hält alle Kleinkamele und heiligen Tempelaffen
auf Trab.
Münsterländische
Volkszeitung - 10. Okt. 2008
Gorillababy im
Duisburger Zoo ist ein Mädchen
Das im August geborene Gorillababy im Zoo Duisburg ist ein Mädchen.
Sein Geschlecht konnte erst jetzt bestimmt werden, da es bislang nur am
Bauch seiner Mutter gehangen hatte. Einen Namen
soll es nun im Rahmen eines Wettbewerbs bekommen. Die Geburt des
kleinen Gorillaweibchens bescherte dem Duisburger Zoo den ersten
Gorilla-Nachwuchs in seiner Geschichte. Eltern sind die zwölfjährige
Safiri aus Australien und der englische Gorillamann Mapema.
Bayrischer Rundfunk -
9. Okt. 2008
Flamingonachwuchs
"Hässliche Entlein" im Nürnberger Tiergarten
Erstmals seit 13 Jahren gibt es im Nürnberger Tiergarten wieder
Nachwuchs bei den Flamingos. Mit drei "roten"
Küken sind die Kubaflamingos in der Überzahl, bei den Chileflamingos
ist nur ein Küken geschlüpft. Über die Gründe, warum die Nürnberger
Flamingos 13
Jahre einfach nicht
brüten wollten, vermag der Tiergarten nur zu spekulieren: Zunächst
reduzierte vor 13 Jahren eine Lebensmittelvergiftung den Tierbestand
der Wasservögel. Daraufhin wurden die Tiere jährlich geimpft, was sich
auf die Brutfreudigkeit der Langbeiner ausgewirkt haben könnte.
Nach erfolglosen Jahren gab der Tiergarten schließlich eine
dritte Flamingoart, die "Rosa Flamingos" ab, um mehr Ruhe in die Gruppe
zu bringen und Mischlingsbruten zu verhindern. Weil Flamingos aber erst
ab einer Gruppengröße von etwa 50 Tieren anfangen zu brüten, holte der
Tiergarten Vögel von Privatpersonen und anderen Zoos nach Nürnberg. Mit
Erfolg, denn jetzt hat es bei Kuba- und Chileflamingos sogar
gleichzeitig gefunkt.
Hamburger
Abendblatt - 14. Okt. 2008
Hai-Geburt bei
Hagenbecks
In Hamburg sind erstmals Haie zur Welt gekommen: In Hagenbecks
Tropen-Aquarium haben drei kleine Schwarzspitzen-Riffhaie das Licht der
Welt erblickt. Rund 1300 Gramm schwer und 60 Zentimeter lang waren die
Jungtiere bei der Geburt – im Gegensatz zu vielen anderen Fischarten
legt diese Haiart keinen Eier, sondern ist lebend gebärend. Nach
der Geburt, die bereits Ende März in einem Quarantäne-Becken
stattgefunden hatte, wurde der Nachwuchs bis jetzt zusammen mit Mutter
Haidi abgetrennt vom großen Hai-Atoll und den anderen Haien gehalten.
Doch ab sofort können Besucher den seltenen Nachwuchs im 1,8 Millionen
Liter Wasser fassenden Haibecken sehen.
Welt
online - 15. Okt. 2008
Nachwuchs in
Hagenbecks Haifischbecken erstmals zu sehen
Der Hainachwuchs in Hagenbecks Tropen-Aquarium zeigt sich nach mehr als
einem halben Jahr erstmals den Besuchern. Die im März geborenen
Schwarzspitzen-Riffhaie dürfen sich jetzt zu Mutter «Haidi» gesellen.
Bislang wurden die kleinen Haie in
der «Kinderstube» des Tropen-Aquariums aufgepäppelt.
Berliner
Morgenpost -
11. Okt. 2008
Auf dem
Sprung zum großen Kranich
Sie geben sich Mühe: Wenn ein Kronenkranich um die Gunst eines Weibchen
buhlt, dann springt er bis zu zwei Meter hoch. Doch
die Jahreszeit für die spektakulären flügelschwingenden Balztänze ist
vorbei, die Paarung vollzogen und die Brutzeit verstrichen. Tierpfleger
im Zoo hatten die Eier der zwei Paare zur Brut in einen Wärmeschrank
gelegt. Drei Küken haben versucht, sich aus der Schale
zu befreien. Aber nur ein Jungvogel kam durch und konnte am 4.
September schlüpfen. Als Rezept gegen Einsamkeit und zwecks Animation
setzten die Tierpfleger ihm vier Witwenpfeifgänse in die Aufzuchtbox.
inar.de
- 15. Okt. 2008
Verkehrte Welt:
Mini-Hirsche unter Riesen-Kranichen
Wer die knapp kniehohen Chinesischen Muntjaks im dichten Dschungel
entdecken will, wird in deren ost- und südostasiatischer Heimat wenig
Erfolg haben. Im Zoo Duisburg dagegen hat
man eher Gelegenheit, die agilen Mini-Hirsche ausgiebig zu beobachten.
Im
letzten Jahr begann der Zoo Duisburg deren Haltung sowohl auf den
Anlagen für Kleine Pandas als auch für Saruskraniche. Beide
Gemeinschaftshaltungen haben sich problemlos etabliert und sogar noch
im selben Jahr Nachwuchs verzeichnen können. Seit kurzem flitzt
erneut ein Hirschjungtier zwischen seinen Eltern und den größten
Kranichen der Welt, den Saruskranichen, über die Anlage.
Kleine Zeitung -
15.
Okt. 2008
Quirliges
Trio: Gepardennachwuchs im Zoo Salzburg
Der Zoo Salzburg hat allen Grund zur Freude:
Anfang September brachte das Gepardenweibchen Ginger drei männliche
Junge zur Welt. Besucher können die Katzen aber vorerst noch nicht
bewundern, der Nachwuchs bleibt noch einige Woche in seinem
Unterstand.
Salzburger
Nachrichten
- 15. Okt. 2008
Gepardennachwuchs in
Salzburg
Am 4. September war die Freude der Tierpfleger groß. Beim ersten
Morgenrundgang vernahmen sie das Fiepen von jungen Geparden aus der
Freianlage von Ginger. Sie brachte ihre Jungen im geschützten
Unterstand auf der Freianlage zur Welt, ohne fremde Hilfe, in einem
Bett aus Heu und Stroh, das noch zusätzlich von einer Heizmatte gewärmt
wird. Ginger lebt erst seit Mai in Salzburg.
ORF.at
- 14. Okt. 2008
Babylöwen als
Kamerastars
Kameratalent haben einmal mehr die kleinen
Löwenbabys im Tiergarten Schönbrunn gezeigt. Die drei Monate alten
Löwenbabys verbringen den Tag vor allem mit spielen und fressen. Längst
haben sie dem Panda Fu Long, den
Eisbärenzwillingen und auch den Tigerjungen den Rang ab gelaufen. Trotz
ihres männlichen Spitznamens - "Die Prinzen
von Schönbrunn" - vermuten die Pfleger, dass es sich um zwei Männchen
und ein Weibchen handeln dürfte.
ORF.at - 10. Okt. 2008
Löwenbabys
spielen wie Hauskätzchen
Wie in einem Katzenkorb geht es derzeit im
Löwengehege im Tiergarten Schönbrunn zu. Die knapp drei Monate alten
Löwenbabys verbringen den Tag vor allem mit Spielen und verhalten sich
wie kleine Stubentiger. Besucherscheu
sind die aufgeweckten Tiere
nicht, fast den ganzen Tag können Neugierige Blicke auf die wilden
Miezen erhaschen.
NZZ
online - 15. Okt. 2008
Nachwuchs bei
den Vikunjas
Der Zoo Zürich ist weltweit am erfolgreichsten bei der Zucht der
Kleinkameliden Vikunjas. In keinem anderen Zoo kamen so viele dieser
Jungtiere zur Welt. Ende September erblickte mit Inca das 109.
Vikunja-Baby in Zürich das Licht der Welt. Ganz so einfach liest sich
diese Erfolgsgeschichte aber nicht. In
den letzten Jahren hatte der Zoo Zürich mit zwei schwierigen
Vikunja-Hengsten zu kämpfen. Erst Incas Vater, ein im letzten Jahr aus
Wien angekommener Hengst, brachte wieder einen Zuchterfolg.
Tages Anzeiger online - 15. Okt. 2008
Vikunja-Junges
zeigt sich den Zoobesuchern
Die kleine Inca läuft schon wacker durchs Gehege und macht Mutter
Wajana und den Besuchern des Zürcher Zoos grosse Freude. Am 30.
September kam die Vikunja-Dame zur Welt. Auch die Mutter wurde vor
zwölf Jahren im Zoo Zürich geboren. Vater ist ein im letzten Jahr aus
Wien angekommener, sechs Jahre alter Hengst.
derStandard.at -
10.
Okt. 2008
Jungfernzeugung
bei Schwarzspitzenhai beobachtet
Forscher haben zum zweiten Mal eine Jungfernzeugung (Parthenogenese)
bei einem Hai beobachten können. In einer am Freitag in dem
US-Fachmagazin "Journal of Fish Biology" erschienenen Studie heißt es,
die DNA eines Kleinen Schwarzspitzenhai (Carcharhinus
limbatus)-Jungtiers,
das in einem Aquarium im US-Staat Virginia gehalten wurde, enthalte
kein genetisches Material von einem Männchen. Seine Mutter, ein Hai
namens Tidbit, hatte laut Bericht im US-Magazin
LiveScience keine Anzeichen einer Schwangerschaft aufgewiesen sowie
auch keine Befruchtung durch einen männlichen Hai stattgefunden hatte.
Eine Autopsie des mittlerweile verstorbenen Tieres überraschte die
Zoologen mit dem Fund eines Fötus, der nach DNA-Untersuchung nur
genetisches Material von Tidbit aufweist.
Morgenweb
- 14. Okt. 2008
Schimpanse gestorben
Traurige Nachrichten aus dem Zoo: Schimpanse "Max" ist tot. Wie der
Tiergarten gestern mitteilte, ist der Chef der Gruppe am Freitagmorgen
an plötzlichem Herzversagen gestorben. Als die Schimpansen in ihr
Gehege durften, wurde Max bewusstlos, wachte kurze Zeit später jedoch
wieder auf. Daraufhin verabreichte ihm Affenrevierleiter Bernd Kowalsky
ein kreislaufstärkendes Mittel. Doch der Schimpanse erholte sich nicht
und fiel erneut in Ohnmacht. Zoo-Tierärztin Julia Scharpegge konnte
nichts mehr für ihn tun und stellte den Tod fest. Eine anschließende
Sektion zeigte, dass sein Herz bereits Anzeichen von Vorschädigungen
aufwies. Max wurde etwa 40 Jahre alt, das genaue Geburtsdatum ist
unbekannt.
Harburger - 15. Okt. 2008
Wildpark:
"Flocke" ist tot
Trauer im Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf. "Flocke", die weit über
die Grenzen des Landkreises Harburg hinaus bekannte Polarwölfin, ist
tot. Tanja Askani, die das Tier großgezogen und darüber ein
vielbeachtetes Buch geschrieben hat, fand "Flocke" während der
täglichen Wolfsführung leblos im Gehege. Mit "Flocke" hat der Tierpark
eine seiner großen Attraktionen verloren.
Die elfjährige
"Flocke" starb vermutlich an Herzversagen. Vor einigen Monaten
hatte der Tierpark in Nindorf bereits den Tod des Grauwolfs "Daylight"
zu beklagen, der nach einer Narkose nicht wieder aufgewacht war.
Mitteldeutsche
Zeitung - 11. Okt. 2008
Parvovirus schwächt
alle Geparden
Knapp vier Wochen nachdem ein Gepardenjunges an einer Viruserkrankung
gestorben ist, ist das eingetreten, wovor die Mitarbeiter des
Bernburger Tiergartens die meiste Angst hatten: Auch die fünf anderen
Raubkatzen haben sich mit dem hochansteckenden Parvovirus infiziert.
"Die Lage ist derzeit wirklich sehr schlecht", sagte gestern
Tiergartenleiter Andreas Filz. Nach dem Tod des männlichen
Gepardenjungens am 15.
September hatte ein Wurfgeschwister auch Krankheitssymptome gezeigt,
nur wenige Tage später dann auch das Muttertier. "Durch die intensive
Behandlung mit einem für die Verwendung bei Hauskatzen hergestellten
Antiserum gelang es, beide Tiere zu stabilisieren", sagte Filz. Auch
die restlichen Geschwistertiere wurden vorbeugend behandelt,
mittlerweile zeigen wieder alle Tiere Krankheitssymptome. Der
Gesundheitszustand der Tiere wechselt fast täglich. Geht es den
Raubkatzen einen Tag gut, verschlechtert sich ihr Befinden meist tags
darauf wieder. Unklar
bleibt aber weiterhin, wie die Krankheit ausbrechen konnte - denn alle
Tiere waren gegen das Virus geimpft.
Mitteldeutsche
Zeitung - 13. Okt. 2008
Den vier mit dem Parovirus infizierten Gepardenjungen und ihrer
gleichfalls erkrankten Mutter Yathi geht es wieder besser. Das erklärte
der Leiter des Bernburger Tiergartens, Andreas Filz, Montag. "Sie haben
sich über das Wochenende alle wieder ein bisschen erholt. Ich hoffe,
das ist endlich der Anfang eines guten Endes", so der Tiergarten-Chef.
Welt online - 10. Okt.
2008
Krach um
Tierschutztag im Roten Rathaus
Um den erstmals im Roten Rathaus stattfindenden Tierschutztag gibt
es Streit. Die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo nennt ihn eine
"Beweihräucherungsmesse des Tierschutzbeauftragten Klaus Lüdcke" und
unterzieht dessen gesamte Arbeit einer kritischen Bilanz. Lüdcke und
der Tierschutzverein für Berlin richten den Tierschutztag aus.
"Pädagogische Ziele im Tier- und Artenschutz sollten in der
Berliner Schulbildung verankert, Netzwerke zwischen Schulen,
Naturschutzorganisationen und Bildungseinrichtungen gefördert werden",
so Ziolko. Globaler Tier- und Naturschutz solle auch in Berlin lokal
erlebbar
sein. Hintergrund
seiner Kritik ist der Umstand, dass weder die Fördergemeinschaft noch
Zoo und Tierpark zum Tierschutztag eingeladen wurden. "Die stehen nicht
für Tierschutz", sagt Lüdcke und begründet dies damit, dass
Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz in den 90er-Jahren verwilderte
Katzen im Tierpark getötet hatte. Evamarie König vom Tierschutzverein
sagt, ihr Verein sei nicht mit
der Haltung von Wildtieren in Zoos einverstanden.
ORF.at
- 13. Okt. 2008
Lüchsin Luna wieder
zurück im Wildpark
Die junge Lüchsin Luna ist wieder daheim im
Wildpark Assling. Das Junge wurde im Mai von seiner Mutter verstoßen
und daraufhin von einer Hauskatze aufgezogen. Jetzt beginnen aber Lunas
"Flegeljahre" im Wildpark.
Basler Zeitung - 9.
Okt. 2008
Strauss von
Flusspferd in Zolli totgebissen
Einen Moment lang passte der
Strauss nicht auf: Der noch nicht ganz
ausgewachsene Vogel rutschte aus und fiel in das Wasserbecken der
Afrika-Anlage. Ein fataler Fehler, denn die dort beheimateten
Flusspferde dulden keine Revierverletzungen. Eines der Tiere biss denn
auch sofort zu, als es den hilflosen Strauss erblickte.
Der Strauss war nicht der erste Zolli-Bewohner, der einem Flusspferd
zum Opfer fiel: Vor vier Jahren biss Flusspferd Wilhelm überraschend
den Zebrahengst Kalungu tot, mit welchem er jahrelang friedlich
zusammengelebt hatte.Der
erneute Zwischenfall zeigt: Es ist nicht unproblematisch, mehrere
Tierarten in einem Gehege zu halten. Trotzdem erfreuen sich solche
tierischen Wohngemeinschaften im Zolli derzeit grosser Beliebtheit. So
leben beispielsweise in der diesen Sommer eingeweihten Nashorn-Anlage
nebst den Panzernashörnern auch Muntjakhirsche und Zwergotter.
Aachener
Zeitung - 14. Okt. 2008
Brutus erkundet sein
neues Zuhause
Zuwachs im
Gaia-Park: Das Breitmaulnashorn Brutus vom Safaripark Beekse Bergen ist
in sein neues Zuhause im Gaia-Park Kerkrade Zoo umgezogen. Das
vierjährige Nashorn gesellt sich zu den im April angekommenen
Nashörnern Bantu und Rafiki, die aus dem englischen Tierpark Whipsnade
stammen. Die Besucher haben
von der im afrikanischen Stil gehaltenen
Aussichtsplattform aus einen tollen Blick auf das Nashorngebiet.
Langfristig ist geplant, die drei Nashörner auch in die angrenzende
Savanne des Gaia-Parks zu lassen, wo sie zwischen den Zebras,
Springböcken, Giraffen, Großen Kudus und Straußen laufen können. Ihr
Lebensraum verdoppelt sich dadurch auf ansehnliche 8000 Quadratmeter.
Bieler Tagblatt - 9.
Okt. 2008
Zuwachs im
Papiliorama in Kerzers
Das Papiliorama in Kerzers FR hat zwei neue Bewohner erhalten: die
beiden Weissrüssel-Nasenbären "Costa" und "Pippie". Die Tiere
stammen aus Zoos in den Niederlanden und Frankreich.
ORF.at - 11. Okt. 2008
Rätsel um
verschwundenen Steinbock gelöst
Das Rätsel um den Ende September aus einem
Osttiroler Tierpark verschwundenen und wenig später tot aufgefundenen
Steinbock dürfte gelöst sein. Nach Angaben der Polizei konnten zwei
Verdächtige ausgeforscht werden. Sie
sollen das 7.000 Euro teure Tier aus dem Gehege entwendet haben. Der
Kadaver war am 2. Oktober in unmittelbarer
Nähe des Wildparks in Assling nahe einer Gemeindestraße gefunden
worden. Der verdächtige 31-jährige Osttiroler habe bei den Einvernahmen
schließlich zugegeben, den Steinbock gestohlen zu haben. Dabei habe ihm
ein 42-jähriger Kärntner
geholfen. Das wertvolle Tier sei in einem Anhänger verendet.
RP online - 11. Okt.
2008
Tigermädchen zähmt
russischen Regierungschef
Starke Männer und große Katzen - ein unwiderstehliche Mischung: In
nur wenigen Tagen hat das kleine Tigerbaby, das ihm zum 56. Geburtstag
geschenkt wurde, den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin um
den Finger gewickelt. Ohne mit Streicheleinheiten für die zwei Monate
alte
Raubkatze zu geizen, stellte er das Tier am Freitag auf einer eigens
einberufenen Pressekonferenz in seiner Residenz in Nowo-Ogarewo nahe
Moskau der Öffentlichkeit vor. Aufwachsen soll das Raubtier-Weibchen
allerdings
nicht im Hause Putin. "Sie soll unter ganz normalen Bedingungen leben.
Wir werden sie einem Zoo übergeben", sagte der russische
Regierungschef. Wer ihm das tierische Geschenk am Dienstag überreicht
hatte, verriet er indes nicht.
AFP
-
12. Okt. 2008
Nasenbären
aus Bangkoks Zoo nach Unruhen in Erholungsurlaub
Nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Regierungsgegnern
und Polizei in der thailändischen Hauptstadt Bangkok dürfen zwei
Ameisenbären aus dem örtlichen Zoo einen Erholungsurlaub machen. Die
beiden vier Jahre alten Tiere, ein Männchen und ein Weibchen, seien
erst vor einem Jahr aus den USA nach Bangkok gekommen, sagte
Zoodirektor Kanchai Sanwong. "Die Tiere sind sehr lärmempfindlich und
sie haben sich noch nicht an laute Geräusche gewöhnt." Die beiden Tiere
seien daher zur Erholung für drei Monate in einen Zoo in der Provinz
Chonburi im Osten der Hauptstadt gebracht worden.
Badisches
Tagblatt -
9. Okt. 2008
US-Naturkundemuseum
ist «grünstes» Museum der Welt
Das von dem italienischen Star-Architekten
Renzo Piano entworfene neue Naturkundemuseum in San Francisco hat die
Auszeichnung als «grünstes» Museum der Welt erhalten. Wie
die Museumsleitung mitteilte, wurde der Ende September eröffneten
«California Academy of Sciences» das international anerkannte höchste
Umweltzertifikat für «Leadership in Energy and Environmental Design»,
LEED Platinum, zugesprochen. Die «LEED»-Jury prüft
unter anderem Energieverbrauch, Wassereffizienz, Baumaterial und Design
eines Gebäudes. Die «California Academy of Sciences» mit einem
Aquarium, Planetarium, Naturkundemuseum und Forschungsstätten unter
einem Dach, soll jährlich 30 bis 35 Prozent weniger Energie als ein
vergleichbares Gebäude verbrauchen. Der 488
Millionen Dollar teure Bau im Golden Gate Park der Westküstenstadt
beherbergt unter anderem das größte Innenraum-Korallenriff der Welt,
einen tropischen Regenwald, Aquarien und Ausstellungen über
Klimaveränderung und bedrohte Tierarten.
Hamburger
Abendblatt - 14. Okt. 2008
Triebjagd im Bambuswald
Unsere engen Verwandten, die Bonobos, sollen es angeblich alle
anderthalb Stunden miteinander treiben. Die Panda-Bären haben ein ganz
anderes Problem: Sie gelten als absolute
Sexmuffel in der Tierwelt. Ein
internationales Forscherteam hat jetzt in China das Erbgut der
dreijährigen Pandafrau Jing Jing entschlüsselt. Die Experten hoffen auf
die Lösung des Rätsels, warum die zölibatär lebenden Großbären in ihrem
Paarungsverhalten so gar nichts mit den Kaninchen gemeinsam haben.
Langfristig soll dann versucht werden, das Liebesleben zu befördern.
Berliner Morgenpost -
14. Okt. 2008
Forscher untersuchen
das Gen für Liebesfaulheit bei Pandas
Ein internationales Forscherteam um den chinesischen Forscher Wang Jun
hat das Erbgut der Riesenpandas entschlüsselt - und hofft nun auf
Erkenntnisse über die legendäre Sex-Muffeligkeit der Tiere. Biologen
könnten den seltenen Tieren dann möglicherweise helfen, mehr Nachwuchs
zu zeugen, sagte Jun der Zeitung "China Daily". Die Erbgutanalyse
bestätigte die These, dass Pandas zu den Bären gehören. Die
Wissenschaftler wollen auch herausbekommen, warum sich die Tiere fast
ausschließlich von Bambus ernähren - ein Faktor, der ihre Anpassung an
Lebensräume beschränkt.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
rtvdrenthe.nl - 15. Okt. 2008
Informatiecentrum over bouwplannen Emmen
Informationszentrum über die Baupläne in Emmen
Emmen. Einwohner von Emmen können die Baupläne für das Stadtzentrum in
der nächsten Zeit in einem Informationszentrum im Foyer des Rathauses
verfolgen. Seit Mittwochmittag sind dort Zeichnungen und Modelle zu
sehen vom neuen Tierpark Emmen auf der Noordbargeres, dem Theater und
dem Platz, der das heutige Gelände des Zoos mit der Noordbargeres
verbinden soll, sagt Beigeordneter Ton Sleeking. Wenn alles wie geplant
verläuft, kann der Tierpark Emmen im Jahre 2014 umziehen. Emmen
erwartet nicht, daß die Bauarbeiten sich verzögern werden als Folge der
Kreditkrise.
nrc.nl - 15. Okt. 2008
Stroomstoring treft Rotterdam
Stromausfall trifft Rotterdam
Kurz vor neun Uhr fiel der Strom über eine Stunde lang aus im Zentrum
und Norden von Rotterdam. Als Folge davon war der Zugverkehr von und
nach Rotterdam über einige Stunden lahm gelegt. ... Der Tiergarten
Blijdorp mußte umschalten auf Notversorgung, die Besucher - extra viele
wegen der Herbstferien - durften gratis eintreten.
omroepgelderland.nl - 15. Okt. 2008
Zwartvoetpinguïn geboren in Epe
Brillenpinguin in Epe geschlüpft
Im Tierpark Wissel ist ein Brillenpinguin geschlüpft. Das geschah zum
erstenmal seit der Neueinführung der Pinguinart im Tierpark. Der
Tierpark Wissel hat jetzt 15 Brillenpinguine.
ad.nl - 15. Okt. 2008
Gratis naar Blijdorp door stroomstoring
Freier Eintritt in Blijdorp wegen Stromausfall
Rotterdam. Besucher des Tiergartens Blijdorp hatten heute morgen Glück.
Weil infolge eines großen Stromausfalls in Rotterdam-Nord auch das
Kassensystem des Zoos ausgeschaltet war, durfte jeder gratis eintreten.
Als der Vormittag halb vorüber war, hatten schon Hunderte Menschen
umsonst den Eingang passiert. Ein Sprecher von Blijdorp nannte es
"einen logischen Schritt". "Es sind schon Herbstferien in großen Teilen
des Landes und die Menschen kommen von nah und fern hierher, mit
Kindern. Dann kann man schwerlich sagen, daß sie nicht hinein dürfen,
weil die Kassen nicht in Betrieb sind." Extra stimmungsvoll war es
außerdem, weil die Beleuchtung im Zoo auf "Nacht" eingestellt war. Wohl
waren Notaggregate eingeschaltet, um äußerst wichtige Systeme zu
steuern. Zum Beispiel die Filter im Oceanium, die Brutmaschinen,
Heizung und Absicherung der Tierunterkünfte. Um 11 Uhr arbeiteten auch
die Kassen von Blijdorp wieder und es war vorbei mit dem "freien
Eintritt".
assen.nu - 10. Okt. 2008
Dierentuin
in Assen
Zoo in Assen
Assen. Die Stadt Assen ist im Gespräch mit Zodiac Zoos über einen Zoo
am Rand von Assen. Es ist aber noch nicht die Rede von einem konkreten
Plan. Zodiac Zoos ist der Dachverband von Tierpark Wissel in Epe, Zoo
Parc Overloon in Overloon, Aqua Zoo Friesland in Leeuwarden, Zoo
Labyrinth Boekelo in Boekelo, BestZOO in Best und Kasteeltuinen Arcen
in Arcen. Die Parks von Zodiac Zoos zeichnen sich aus durch eine
besondere Flora und Fauna und streben nach einer natürlichen
Ausstrahlung. Bildung erhält reichlich Aufmerksamkeit und es wird
intensiv mitgearbeitet an internationalen Zuchtprogrammen zur Förderung
der Naturerhaltung.
artis.nl - 10. Okt. 2008
Artiskalender 2009 Darwinjaar
Artis-Kalender für Darwinjahr 2009
Im Februar 2009 wird Darwins 200. Geburtstag begangen. Und im November
ist es 150 Jahre her, daß sein berühmtes Buch The Origin of Species
[Der Ursprung der Arten] erschien. Kein Wunder, daß 2009 das Darwinjahr
ist und der Artis-Jahreskalender Darwin als Thema hat.
artis.nl - 10. Okt. 2008
Roofvogels in vrije vlucht
Greifvögel im freien Flug
Falkner Hans Hin gibt bis einschließlich 26. Oktober jeden Sonnabend
und Sonntag eine Greifvogelvorführung um 13 Uhr und um 15:15 Uhr. Die
Vorführungen finden statt auf der Rasenfläche zwischen den Waschbären
und den Kleinen Pandas. Mehr Information siehe www.valkerijhanshin.nl
Newsletter Dierenpark Wissel 10. Okt. 2008
Potoroe geboren
Kaninchenkänguruh geboren im Tierpark Wissel
Ein spezielles Ereignis im Tierpark Wissel. Ende September ist zum
erstenmal ein Kaninchenkänguruh aus dem Beutel gekrochen.
aquazoo.nl - 9. Okt. 2008
Nieuwe roulroul geïntroduceerd
Neue Straußwachtel im Aqua Zoo Friesland
Der weibliche Vogel kam aus einem anderen niederländischen Zoo. Da der
Aqua Zoo Friesland bereits ein Männchen besitzt, hofft er natürlich auf
Nachwuchs.
Newsletter Aqua Zoo Friesland 10. Okt. 2008
Roodpootseriema's gearriveerd
Neue Rotfußseriemas im Aqua Zoo Friesland
Es handelt sich um ein Männchen und ein Weibchen.
dierennieuws.nl - 9. Okt. 2008
Nieuwe kinderdierekteur voor Dierenrijk - Lars
Cornelissen gaat zich inzetten voor Siberische tijgers
Neuer KinderTierektor für Dierenrijk - Lars Cornelissen wird
sich für Sibirische Tiger einsetzen
Russische
Meldungen
Europäisches Rußland
udm-info.ru - 15. Okt. 2008
Завтра
Ижевскому
зоопарку
подарят
льва
Morgen erhält der Zoo Ishewsk einen Löwen als Geschenk
Morgen erhält der Zoo Ishewsk einen Löwen. Der Afrikanische Löwe ist
etwas über anderthalb Jahre alt und verbrachte den größten Teil seines
Lebens in Udmurtien. Ein alter Freund hatte den Löwen dem Einwohner von
Ishewsk Aleksandr Gagulin geschenkt. Wie der Besitzer erzählt, dachte
er zuerst, es handle sich um einen Scherz. Doch sein Freund scherzte
nicht und bald brachte man einen zwei Monate alten Löwen nach Ishewsk,
der natürlich in Menschenobhut geboren wurde. Aleksandr Gagulin
beschloß sofort, das Tier einem Zoo zu übergeben, doch das war nicht
einfach, da der Löwe einen großen Käfig benötigt und jetzt schon 8 kg
Fleisch pro Tag. Das Tier lebte und wuchs heran auf einer
Versuchsstation in Ishewsk, wo für ihn ein geräumiger Käfig angefertigt
wurde.
rian.ru - 15. Okt. 2008
Предотвращен
вывоз из РФ
уссурийского
тигренка и
африканской
львицы
Ausfuhr eines ussurischen Tigers und einer afrikanischen Löwin
aus der Russischen Föderation verhindert
Mitarbeiter des Zolls in Smolensk haben gemeinsam mit Vertretern der
Grenzverwaltung des FSB Rußlands die Ausfuhr eines Ussuri-Tigers und
einer afrikanischen Löwin über das Gebiet Smolensk verhindert. Am
Vortage wurde im Gebiet Smolensk ein Lastwagen angehalten, dessen
Chauffeur versucht hatte, die Abteilung für Zollkontrolle und
Zollabfertigung zu umfahren und in Richtung Belorußland fuhr. "Bei der
Kontrolle des Lkw wurden eine dreijährige afrikanische Löwin und eine
fünf Monate alte Tigerin entdeckt, die zu den Objekten der CITES
gehören", sagte ein Vertreter des Zolls. Es stellte sich heraus, daß
die in Gefangenschaft geborenen Löwin Naomi und das Tigerjunge Radsha
von der Direktion eines Tulaer Zoos auf gesetzlicher Grundlage bei
ihren Kollegen in Baschkirien erworben wurden. Der Fahrer hatte alle
den Kauf bestätigenden Dokumente bei sich. Den Zöllnern wurden gezeigt
die internationalen veterinärmedizinischen Dokumente für Katzen, ein
veterinärmedizinisches Zeugnis und ein Frachtbrief für den Transport
bis zur Stadt Roslawl im Gebiet Smolensk. Eine Erlaubnis für die
Ausfuhr der Tiere aus Rußland gab es nicht.
permoboz.ru - 13. Okt. 2008
Лебеди
в
ресторане
Schwäne im Restaurant
Jelena Markowa. Nach so vielen Jahren Kampf und Diskussionen fand der
Zoo endlich einen Platz. Ihm wird ein Territorium von 23 ha im
Mikrorayon Archirejka zur Benutzung übergeben.
Warum spanische und nicht russische oder Permer Architekten? Ich denke,
die Häupter der Stadt ließen sich von dem elementaren Gedanken leiten:
wenn wir einen Zoo von Weltniveau wollen, heißt das, ein Projekt eines
solchen zu erstellen sind nur europäische Spezialisten fähig. Bei uns
kann es keine Spezialisten von Weltrang geben. Man kann nichts
Schlechtes über die spanische Baugesellschaft "Amusement Logics" sagen:
sie verfügen über die Erfahrung in Planung und Gestaltung derartiger
Objekte.
Einst im Frühjahr, als die Spanier nach Perm kamen, war die Rede davon,
daß die Architekten nicht einfach die Permer Wissenschaftler-Ökologen
konsultieren, sondern auch "gemeinsam mit den Ökologen den neuen
Tiergarten entwerfen werden". Doch auf die einfache Frage, wen von den
Permer Wissenschaftlern die spanischen Spezialisten wenigstens
konsultiert haben, konnte niemand eine vernünftige Antwort geben. Die
Wissenschaftler selbst zuckten nur erstaunt die Schultern. Da ist es,
das einzigartige Dokument, der Entwurf, ausgearbeitet von spanischen
Architekten. Auf dem Tisch des Professors der Staatlichen Universität
Perm, Georgij Anatoljewitsch Woronow, verdienter Ökologe der Russischen
Föderation, Mitglied der Russischen Umweltakademie. Das Dokument ist
ein "Beutestück", beschafft von Freunden des Professors auf
nicht-offizielle Art und Weise.
Georgij Anatoljewitsch hat die Spanier nicht konsultiert, doch er ist
bereit, eine eigene Einschätzung zu geben: "Letzten Endes haben die
spanischen Architekten fast genau den Platz ausgewählt, wie auch wir,
Wissenschaftler aus Perm, schon vor einigen Jahren: Archirejka. Man
hätte nicht acht Jahre warten müssen, bis spanische Experten kommen und
uns, die unverständigen Permer, Weisheit lehren. Jedoch ist eine solche
Übereinstimmung der Meinungen dennoch ein großer Erfolg."
"Mich beunruhigen sehr die unerwartet kleinen Flächen, die den Tieren
selbst zur Verfügung gestellt werden. Denn am Anfang, als die
Diskussion über den neuen Zoo gerade begann, sagte unser
Oberbürgermeister: �Wie viel der Elefant braucht, so viel werden wir
ihm geben. Und wenn es 50 ha sind.' Wenn man ein neues Territorium
plant, so muß man ausgehen von den Mängeln des alten. Dafür sind für
einen Parkplatz 54.000 qm vorgesehen (außerhalb des Zoos- Anm. der Red.
[des Permskij obosrewatjelj]). Ein rätselhafter Thermal-Komplex -
64.000 qm. Wenn das Gebäude sind für irgendwelche exotischen Tiere,
dann ist es verständlich." ...
"Auf demselben Territorium ist ein Park der Permzeit vorgesehen."
"Ich bin überhaupt nicht sehr davon überzeugt, daß man hier einen Park
der Permzeit hineinstecken muß. Warum? Es ist eine schon lange
geäußerte Idee der Geologen - einen Park der Permzeit dort anzulegen,
wo sich geologische Ablagerungen befinden, am Unterlauf [des Flüßchens]
Jegoschicha, um dessen Bebauung jetzt ein verbissener Kampf geführt
wird. Mir scheint, in erster Linie sollten die Autoren an die Tiere
denken. Damit diese nicht so abgestumpft und unglücklich aussehen, wie
am alten Standort."
"Muß man erwarten, daß bei einer Gestaltung des Zoos als Landschaftszoo
die Tiere nicht so unglücklich werden?"
"Im vorliegenden Entwurf ist das Landschaftsprinzip nicht durchgehend
aufrechterhalten. Hier ist eine Aufstellung möglicher Expositionen:
"Tropisches Paradies. Land der Affen", "Polar-Welt", "Bewohner der
Berge", "Afrikanische Savanne", "Waldmosaik". Dieses Prinzip, ich
wiederhole, wird nicht bis zum Ende durchgehalten. Zum Beispiel fehlen
völlig Wüste und Steppe. Die Polarzone, die nördlichen Territorien sind
in Wirklichkeit viel größer. Dort lebt eine kolossale Anzahl von
Meeresvögeln. Unter Zoobedingungen ist die Haltung einiger Arten nicht
möglich, aber einiger anderer möglich. Gehen wir weiter nach Süden.
�Waldmosaik' - die Fläche, die hierfür zur Verfügung gestellt wird, ist
äußerst gering. Aber in der Region Perm, wo die Waldzone dominiert,
leben rund 60 Arten Säugetiere und 275 Arten Vögel. Natürlich ist es
schwierig, alles zu sammeln. Doch sicher sollte die Waldzone nicht eine
zufällige, wahllos herausgegriffene Menge von Waldtieren des Fernen
Ostens, der Karpaten und anderer Gegenden der Erde sein. Eine äußerst
eklektische, gemischte Auswahl von Tieren. Entstanden ist folgendes:
eine Auswahl, die traditionell ist für europäische Zoos, wo es
praktisch schon keine eigene Waldzone mehr gibt. Weniger durchdacht ist
auch alles in biogeographischer Hinsicht. Sehr dürftig ist der für die
Waldzone zur Verfügung gestellte Platz - die hätte aber zum Glanzstück
unseres Zoos werden können." ...
rg.ru - 10. Okt. 2008
Барышня
с
когтями - В зоопитомнике
под
Волоколамском
выращивают
уникальных
зверей
Ein Fräulein mit Krallen - In der Außenstelle des Moskauer
Zoos bei Wolokolamsk werden einzigartige Tiere gezüchtet
Diese Geschichte war in allen Zeitungen zu lesen: im Fernen Osten
verließen vier Tigerjunge, deren Mütter Wilderern zum Opfer fielen, die
Taiga und gerieten in Kontakt mit Menschen. Baryschnja [Fräulein] - so
nannte man eines der jungen Tiere, wurde als Letzte entdeckt, ihre
Überlebenschancen waren sehr gering - die kleine Tigerin war sehr
entkräftet und weigerte sich zudem zu fressen. Heute lebt Baryschnja in
der Außenstelle des Moskauer Zoos, etwa 100 km von Moskau entfernt, bei
Wolokolamsk. Besucher haben hier keinen Zutritt. Nachdem die junge
Tigerin vor allem psychisch wiederhergestellt ist, wird jetzt nach
einem Gefährten gesucht. Viele andere Vögel und Säugetiere - in der
Außenstelle gibt es einige Dutzend Arten - haben sich hier schon
fortgepflanzt. Besonders stolz sind die Mitarbeiter auf eine Tigerin,
die im vorigen Jahr vier kleine Tiger zur Welt brachte. Der Moskauer
Zoo plant, diese Außenstelle zu einem großen wissenschaftlichen
Forschungszentrum zu entwickeln. Das Territorium macht es möglich, für
die Tiere praktisch naturnahe Bedingungen zu schaffen. Anstelle von
Käfigen entstehen weitläufige Freianlagen, deren Landschaft der in der
Natur nahekommt: hier werden entsprechende Baumarten gepflanzt. Es ist
möglich, daß in naher Zukunft in der Moskauer Umgebung ein Stückchen
Ussuri-Taiga entsteht, wo Tiger sich ganz wie zu Hause fühlen können.
niann.ru - 10. Okt. 2008
Нижегородский
зоопарк
"Лимпопо"
планирует
приобрести
амурского
тигра
Zoo "Limpopo" in Nishnij Nowgorod will Amurtiger erwerben
Der Zoo "Limpopo" in Nishnij Nowgorod plant den Erwerb eines
Amurtigers. Das teilte der Vizedirektor des Zoos, Alexandr Dawydow,
mit. Gegenwärtig werde eine Anlage für den künftigen Pflegling
errichtet. "Das wird eine Anlage von europäischem Niveau mit einer
Fläche von über 800 qm mit Wasserbecken und Innenräumen", ergänzte er.
Wie schon früher berichtet, beabsichtigt der Zoo "Limpopo" in Nishnij
Nowgorod, am weltweiten Zuchtprogramm für Amurtiger teilzunehmen.
wwf.ru - 10. Okt. 2008
«Микромир. В
объективе -
насекомые!»
"Mikrowelt. Im Objektiv: Insekten"
Der Sommer ist vorüber, aber in Archangelsk findet wahrhaftig eine
Invasion von Insekten statt! Ganze Heerscharen von Käfern, Raupen,
Hummeln ließen sich auf den Informationstafeln des Museums für
Landeskunde nieder. Sie alle sind "Teilnehmer" eines Fotowettbewerbs,
der vom Museum und vom WWF organisiert wurde. Die Bildautoren sind
Schüler aus Archangelsk, von Erstkläßlern bis zu Absolventen, aber auch
deren Lehrer. "Wenn man diese Fotos betrachtet, beginnt man die Umwelt
auf neue Art wahrzunehmen, es scheint, daß man früher vieles einfach
nicht bemerkt hat", sagte einer der Besucher der Ausstellung.
severinfo.ru - 10. Okt. 2008
Путин
приготовил
подарок
московскому
зоопарку
Putin hat ein Geschenk für den Moskauer Zoo
Rußlands Ministerpräsident Wladimir Putin präsentierte Journalisten
"das originellste Geschenk im Leben". Gestern abend machte er in seiner
in der Umgebung Moskaus gelegenen Residenz Nowo-Ogarjowo die Anwesenden
mit einem zwei Monate alten Ussuritiger bekannt. Wer dem russischen
Ministerpräsidenten den Gestreiften zum Geburtstag schenkte, wurde
nicht gesagt. Bekannt ist nur, daß die "Räuberin", die noch keinen
Namen hat, den Hausherrn offensichtlich bezauberte. Dennoch will
Wladimir Putin sie in Kürze in einen Zoo geben.
rg.ru - 9. Okt. 2008
Медвежья
услуга
Bärendienst
Nach 20-jähriger Unterbrechung erhält der Zoo Rostow einen Elefanten.
Er kommt aus dem Berliner Zoo im Tausch für einen kleinen Eisbären. Die
Rostower haben lange Jahre Geld gesammelt für den Kauf eines Elefanten,
doch der Sammelbehälter am Eingang des Parks wurde gestohlen. Dann
wurde der Elefantenstall unbrauchbar. Ihn zu bauen ist eine teure
Angelegenheit. Doch im Vorfeld des 260-jährigen Jubiläums beschloß die
Verwaltung der Stadt, den Städtern ein Geschenk zu machen und stellte
Geld für das Projekt eines Elefantenstalles zur Verfügung. Er soll mit
allem Komfort ausgestattet werden - mit Belüftung, einem automatischen
Ausmistungs-System und sogar einem Badebecken für die Tiere. In dem
neuen großen Haus kann man laut Projekt gleich fünf Elefanten
unterbringen! Vorläufig ist die Rede von einem Tier. Der Berliner Zoo
ist einverstanden, einen Elefanten gegen einen Eisbären zu tauschen.
Alle Hoffnungen ruhen jetzt auf dem Bärchen, das jetzt in Kasan
aufgezogen wird - auf dem Söhnchen unseres Bären Permjak. Pimka, wie
ihn die Rostower Zoologen zärtlich nannten, kam im Alter von fünf
Monaten aus Perm nach Rostow. Bei Pimka zeigte sich gleich sein
ausgelassener Charakter. Das Bärchen lebte nach der Devise "Kein Tag
ohne Abenteuer!" Er liebte es, die Besucher naß zu spritzen. Er wartete
den Augenblick ab, bis um den Käfig herum sich ein paar mehr Leute
versammelt hatten und ließ sich dann freudig in das Wasserbecken
plumpsen. Permjak kam nach Kasan: in der Hauptstadt Tatarstans gab es
eine Bärin im "heiratsfähigen" Alter. In der Bärenfamilie stellte sich
Nachwuchs ein. Jetzt wachsen in ihr zwei Bärchen heran. Das erste
Bärchen gehört laut Vertrag dem Kasaner Zoo. Aber das zweite ist unser,
ein Rostower. Und dieses wird gegen den Elefanten getauscht. Auf die
Frage nach der Nicht-Gleichwertigkeit des Austausches antworten die
Zoomitarbeiter diplomatisch. "Man kann nicht sagen, welches Tier mehr
oder weniger wertvoll ist", sagt Nina Jewtuschenko. "Aber es gibt in
der Gemeinschaft der Zoos einen korporativen Geist - die Zoos helfen
einander - je nach ihren Möglichkeiten."
myudm.ru - 6. Okt. 2008
Аншлаги
в
Ижевском
зоопарке
Besucheransturm im Zoo Ishewsk
Wer den Zoo Ishewsk besuchen will, muß am Eingang Schlange stehen.
Jeden Tag wollen Tausende Besucher die Tiere im Zoologischen Garten
Udmurtiens sehen. Besonders viele Leute kommen an den freien Tagen. Und
müssen Schlange stehen nach Eintrittskarten. Die Verwaltung des Zoos
hatte keine Bedingungen geschaffen für einen normalen Zugang der
Besucher. Der Präsident Udmurtiens mußte sich in die Situation
einmischen. Aleksandr Wolkow, Präsident Udmurtiens, fragte, ob das klug
sei, wenn der Zoo an freien Tagen geöffnet ist und man bis zu einer
Stunde anstehen muß, ob es so schwer sei, noch ein, zwei Plätze für den
Verkauf von Eintrittskarten zu organisieren? Es sei nicht warm, sondern
kalt, Leute mit Kindern stünden eine Stunde in der Reihe. Der Direktor
des Zoos Ishewsk und das Kulturministerium wurden angewiesen, das
Problem zu lösen. Es sind wirklich sehr viele, die die Tiere sehen
möchten. Doch die Leute sollen nicht eine Stunde anstehen. Auch sollen
bei einer derartigen Situation beide Kassen öffnen und nicht nur eine,
wie das an den freien Tagen der Fall war.
rian.ru - 8. Okt. 2008
Около 30
видов
акул
поселятся
в
океанариуме
в
Москве
Etwa 30 Haiarten werden im Ozeanarium in Moskau "angesiedelt"
Moskau. Das künftige Moskauer Ozeanarium auf dem Poklonnaja-Berg wird
etwa 30 Haie [gemeint sind wahrscheinlich Hai-Arten - d.Ü.]
beherbergen, teilt der Pressedienst der Präfektur des Westlichen
Verwaltungsbezirks Moskaus mit. "Jetzt ist der Bau des Moskauer
Ozeanariums im vollen Gange. Dort wird es eine Vielzahl von
Ausstellungen geben, welche die Lebensumwelt verschiedener Meere und
Ozeane darstellen. In jedem Aquarium sollen bis zu 30 Tier- und
Pflanzenarten Platz finden. Unter anderem wird man auch etwa 30
Haiarten sehen können", heißt es in der Mitteilung. Die Besucher des
Ozeanariums werden nicht nur tropische Fische zu sehen bekommen, es
werden dort auch Flora und Fauna nördlicher Meere [d.h.: nördlich der
Tropen - d.Ü.] zu sehen sein - des Schwarzen, des Kaspischen, auch des
Flusses Wolga. Das größte Reservoir macht die Besucher mit den
Tiefseebewohnern der Ozeane bekannt. Im Ozeanarium sollen einmal
Exkursionen für Moskauer Schüler durchgeführt werden. Den Besuchern
wird sogar eine spektakuläre Show versprochen - eine Haifütterung. Der
Komplex soll im Jahre 2012 eröffnet werden.
permoboz.ru - 2. Okt. 2008
В
Перми прошла
зооконференция
Zookonferenz in Perm durchgeführt
Jekaterina Oborina. Im Verlaufe einer trilateralen Videokonferenz
(Perm, Moskau und Valencia) präsentierten Vertreter der Gesellschaft
Amusement Logics S.L. (Spanien, Valencia) gestern dem Stadtoberhaupt
Igor Schubin den Masterplan des Permer Zoos. Der Hauptteil der Fläche
wird, der Konzeption entsprechend, unmittelbar vom Zoo eingenommen -
das sind Tiergehege. Exkursionen werden beginnen am zentralen Platz und
folgen weiter der Route "Paradies der Tropen" ("Land der Affen"), "Zone
der Elefanten", "Polare Welt" (Eisbären und Pinguine), "Zone der
Bergbewohner", "Waldmosaik", "Afrika-Savanne" und "Zone der Pferde".
Die spanischen Architekten waren bemüht, die Besonderheiten der
klimatischen Bedingungen unserer Region zu berücksichtigen und
bereiteten zwei verschiedene Rundgänge für die Winter- und die
Sommerperiode vor. Auf dem Territorium des Zoos wurden zwei Flächen
festgelegt als Zonen für eine weitere Erweiterung und Entwicklung, wo
in Zukunft Platz finden sollen ein "Park der Permzeit", ein Zentrum für
Erholung und Sport, Platz für Spaziergänge. Außerdem wird es im Zoo ein
"Land des Wissens" geben, einen See mit Brücken, ein Terrarium, eine
Stelle für schnelle medizinische Hilfe, eine tiermedizinische Klinik,
Zoo- und Fotoshop, Sommer- und Wintercaf�, Restaurant, Museum,
Konferenz-Saal, Amphitheater für Vorstellungen mit Tieren, Parkplatz.
Die Teilnehmer der Konferenz baten die spanischen Kollegen, folgende
Wünsche zu berücksichtigen: Einteilung in Zonen und die Grenzen des
Zoos deutlicher herausarbeiten, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude
kompakter anlegen und eine Garage für spezielle Transporte in Betracht
ziehen, aber auch das Schutzdach-System im gesamten Territroium des
Zoos detailliert zu durchdenken. Schließlich wurde beschlossen, in der
ersten Oktoberhälfte erneut eine Videokonferenz durchzuführen. Die
Spanier brachten auch ihre Bereitschaft zum Ausdruck, nach den
Ergebnissen aller Erörterungen ein Modell des Zoos anzufertigen und
dieses nach Perm zu bringen.
prm.ru - 1. Okt. 2008
Пермский
зоопарк
станет одним
из лучших в
Европе?
Wird der Zoo Perm einer der besten in Europa?
Nach Meinung der am Projekt Beteiligten, sollen die geplanten Maßstäbe
der Umgestaltung des Permer Zoos diesen zu einem der besten Zoos
Europas werden lassen. Die Erörterung verlief ausreichend effektiv dank
den Technologien der Telekonferenz, aber auch der großen Anzahl von
Spezialisten, die aus Perm herangezogen wurden - Leiter des Permer
Tiergartens, Vertreter des Komitees für Kultur, Ökologen, aber auch
Architekten - der Chefarchitekt von Perm Oleg Gorjunow und der
Architekt aus Perms Partnerstadt Duisburg Peter Rasbach. Es nahmen auch
Vertreter der Stiftung "Nasche buduschtscheje" ["Unsere Zukunft"] teil,
die Partner in diesem Projekt sind.
myudm.ru - 30. Sept. 2008
Ижевский
зоопарк стал
излюбленным
местом
семейного
отдыха
Zoo Ishewsk wurde zum Lieblingsort für die Familienerholung
Zoo Ishewsk drei Wochen später. Seit seiner Eröffnung wurde er einer
der populärsten Orte für die Erholung von Familien. Allein an den
Wochenendtagen kamen bis zu 7.000 Besucher. Ein besonderer Fall war der
17. September, der hauptsächliche Feiertag, der 450. Jahrestag des
freiwilligen Eintritts Udmurtiens in den Russischen Staat. An diesem
Tag empfing der Zoo bis zu 70.000 Besucher. Jeden Tag kommen neue Tiere
in den Zoo. In der vorigen Woche erhielt der Zoo zehn Seebären. Viele
Besucher wollen, obwohl es viele Tiere gibt, lieber exotische Tiere
sehen. Doch vorläufig wird es hier weder Krokodile, noch Elefanten
geben.
wwf.ru - 2. Okt. 2008
WWF выпускает
еще 10 зубров
на волю
WWF entläßt noch zehn Wisente in die Freiheit
Am 7. Oktober werden anläßlich des Welttierschutztags der WWF und die
Gesellschaft "Multon" im Gebiet Kaluga noch zehn Wisente auswildern.
Damit übersteigt die Gesamtzahl an Wisenten im europäischen Rußland 150
Exemplare. Der WWF begann das Projekt zur Wiederansiedlung der Wisente
im Jahre 1996, als im europäischen Teil Rußlands in freier Natur kein
einziger Vertreter dieses urtümlichen Huftieres mehr vertreten war. In
12 Jahren wurden dank des Programms des WWF in der Region Orjol -
Brjansk - Kaluga - Wladimir sieben Wisentgruppen gebildet; insgesamt
leben jetzt 150 Wisente in dieser Region. Die Spezialisten unternehmen
alle Anstrengungen, um die Anzahl der Tiere in den Gebieten Orjol -
Brjansk und Kaluga auf 250 bis 300 und im Gebiet Wladimir auf 200 zu
erhöhen.
Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)
wwf.ru - 13. Okt. 2008
Коренные
малочисленные
народы
Севера, Сибири,
Дальнего
Востока РФ и
ООН - 15 лет
сотрудничества
Die zahlenmäßig kleinen indigenen Völker des Nordens,
Sibiriens, des
Fernen Ostens der Russischen Föderation und die Vereinten Nationen - 15
Jahre Zusammenarbeit
Der WWF bemerkt, daß in den Jahren der Zusammenarbeit das wichtigste
Problem der zahlenmäßig kleinen indigenen Völker in Rußland nicht
gelöst ist: es gibt keine gesetzgebende Grundlage für die traditionelle
Nutzung der Natur. In Chabarowsk wurde vom 9. bis 11. Oktober eine
Internationale Konferenz durchgeführt. Redner aus den Vereinten
Nationen sprachen über bestimmte Erfolge, russische Spezialisten
richteten mehr die Aufmerksamkeit auf Probleme. Heute gibt es selbst in
der Region Chabarowsk, wo die zahlenmäßig kleinen indigenen Völker von
Aufmerksamkeit und Sorge umgeben sind, Geld für sie bereit gestellt
wird, wo nationale Kulturzentren existieren, nicht ein einziges
Territorium für traditionelle Naturnutzung (TTN), auf dem diese Völker
ihre gewohnte Lebensweise führen könnten. Der WWF versucht schon viele
Jahre, am Fluß Bikin in der Region Primorje für Udygen und Nanaier ein
TTN zu schaffen. Die Zirbelkiefer im Flußbecken wird noch nicht von
Holzfällern angerührt, dort gibt es im Überfluß Huftiere und Zobel.
Und, die Hauptsache, am Bikin lebt der Amurtiger. Die Traditionen der
Udygen und Nanaier verbieten ihnen, den Tiger zu töten. Er ist der Herr
der Taiga. Sie schützen den Tiger, der Tiger erhält das Gleichgewicht
in der Welt der Natur.
wwf.ru - 13. Okt. 2008
Стратегия
адаптации к
изменению
климата
Strategie der Anpassung an die Veränderung des Klimas
Am 12. Oktober erörterten das Pazifik-Institut für Geographie der
Fernost-Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften und die
Amurfiliale des WWF mit Vertretern wissenschaftlicher, staatlicher und
gesellschaftlicher Organisationen Chinas und der Mongolei Probleme, die
mit den Veränderungen des Klimas auf der Erde zusammenhängen. In den
letzten Jahren verschwinden im Zusammenhang mit der Dürre auf dem
gesamten Territorium des Fernen Ostens im Amur-Becken Seen, versanden
Flüsse. Am meisten leiden darunter die Ökosysteme der Steppen und
Sümpfe. Indikator für deren bedenklichen Zustand sind die Tiere. Als
das Wasser in den Sümpfen entlang des Amurs zurückging, verringerte
sich auch die Zahl der auf der Roten Liste stehenden
Mandschurenkraniche. Aus Hunderten wurden Dutzende. Mongolische
Gazellen, die in den mongolischen Steppen lebten, bewegten sich im im
Mai 2008 vor dem Kalben nach Rußland. Tausende Tiere durchbrachen, um
sich vor der Dürre zu retten, die Grenzzäune, einige kamen um. Nur
rechtzeitige Hilfe der Spezialisten des internationalen
russisch-mongolisch-chinesischen Dahurischen Naturreservats rettete die
Herde. Die Wege der Zugvögel verlagerten sich von den Torej-Seen in das
bei Hochwasser überschwemmte Gelände am Fluß Argun, wo sich
Feuchtgebiete erhalten haben. Es ist notwendig, schnell ein besonders
geschütztes Naturterritorium an diesem Abschnitt des Flusses zu
schaffen, um die Sicherheit der Vögel zu garantieren.
vladnews.ru - 14. Okt. 2008
Подарок
Путину
символ
АТЭС -2012
Das Geschenk für Putin - Symbol der APEC 2012
Fünf Richtungen bei Erhaltung und Vermehrung von auf der Roten Liste
stehenden Arten von Bioressourcen auf dem Territorium Rußlands erhalten
gesamtstaatliche Bedeutung. Wie der Direktor der Fernost-Abteilung des
WWF, Jurij Darman, mitteilte, betreffen zwei davon unmttelbar die
Region Primorje. Priorität erhielten die Bewohner der Ussuri-Taiga -
Amurleopard und Amurtiger, Schneeleopard im Altai, die Leoparden des
Nordkaukasus, die dorthin gebracht werden zur Wiederherstellung einer
einst ausgelöschten Population, und auch die Erhaltung der Echten Störe
im Becken des Amurflusses. Für jede Art wird ein gesondertes Projekt
vorbereitet. Diesen Beschluß faßte gestern der Vorsitzende der
Regierung der Russischen Föderation Wladimir Putin. Die Realisierung
des staatlichen Programms wird aus dem Budget der Föderation
finanziert. Der Ministerpräsident verkündete das, als er zum erstenmal
das ungewöhnlichste Geschenk zeigte, das er zum Geburtstag erhielt -
ein Tigerjunges aus der Ussuri-Taiga. Putin betonte, das gestreifte
Kätzchen wird in zwei, drei Monaten in einen der Zoos des Landes
kommen, wenn die Kleine etwas herangewachsen und kräftiger ist. Putin
ist auch bereit, dieses lebende Geschenk zum Symbol des Gipfels der
APEC 2012 in Wladiwostok zu machen.
[АТЭС = Азиатско - Тихоокеанский
Форум
Экономического
Сотрудничества (Asiatsko-Tichookeanskij Forum Ekonomitscheskogo
Sotrudnitschestwa), de: Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft,
en: Asia-Pacific Economic Cooperation Forum (APEC)]
ean66.ru - 10. Okt. 2008
Теплолюбивых
зверей
Екатеринбургского
зоопарка
перевели в
зимние
вольеры
Wärmeliebende Tiere des Zoos Jekaterinburg wurden in die
Winterquartiere gebracht
Jekaterinburg. Da die nächtlichen Temperaturen merklich sanken, kamen
alle wärmeliebenden Tiere des Zoos in überdachte Unterkünfte. Die Affen
sind schon lange in ihren Winterquartieren: die Primaten können sich
nicht im Freien aufhalten, wenn die Temperaturen nachts unter 13 Grad
sinken. Außerdem siedelten in ihre Winterquartiere um: Flußpferd,
Wölfe, Fossas, Stachelschweine, Nasenbären, Kronenkraniche, Kakadus und
Aras, auch die Reiher. Diese wärmeliebenden Tiere frieren bei einer
Temperatur von 3 bis 5 Grad plus. Zuletzt ziehen Wasservögel und Emus
um. Für diese sind Nachttemperaturen von 4 bis 5 Grad plus noch
annehmbar. Im Freien bleiben im Winter Mähnenwölfe, Serval, Karakal,
Bären und andere "frostbeständige" Tiere. Nach den Wetterprognosen
werden am nächsten Wochenende Nachtfröste erwartet, tagsüber wird die
Temperatur null bis plus drei Grad erreichen. Auch Regen und Schnee
sind möglich.
de.rian.ru - 6. Okt. 2008
Russland: Bewaffneter Schutz für Dorf gegen hungrige
Bären
NOWOSIBIRSK, 06. Oktober (RIA Novosti). Experten des
Altai-Nationalparks (russische Teilrepublik Altai) haben die Ortschaft
Jajlju unter bewaffneten Schutz gestellt, nachdem deren Einwohner seit
rund einem Monat von hungrigen Bären terrorisiert werden. Das sagte die
Vizedirektorin des Nationalparks, Swetlana Schtschigrewa, am Montag RIA
Novosti. Nach Angaben der Ortsansässigen liegen etwa 20 Bären in der
Nähe der Ortschaft auf der Lauer, die auf Nahrungssuche die Taiga
verlassen haben. Die Bären gehen in der Nacht auf die Straßen, töten
Hühner und Vieh, zerstören Zäune und Hofgebäude. Sie seien weder durch
Schreie noch durch Schüsse zu vertreiben. Laut der Vizedirektorin liegt
Jajlju im Nationalpark, wo die Jagd auf Tiere verboten ist. Bei
Lebensgefahr werden die Inspektoren jedoch das Feuer eröffnen müssen.
Experten sagen, die Bären würden aus Hunger in die Ortschaften ziehen,
da es in der Taiga zu wenig Zapfen und Beeren gebe. Im Herbst fressen
sich die Bären Fett für den Winterschlaf an. Alteingesessene sagen,
dass es zuvor in den insgesamt 76 Jahren des Bestehens des
Nationalparks keinen solchen Fall gegeben habe. In diesem Zusammenhang
stellt die Verwaltung des Nationalparks vorübergehend keine
Besuchsgenehmigungen aus.
de.rian.ru - 2. Okt. 2008
Russland: Hungrige Bären terrorisieren Dörfer in
Altai-Nationalpark
NOWOSIBIRSK, 02. Oktober (RIA Novosti). Experten des
Altai-Nationalparks (russische Teilrepublik Altai) bitten die
Naturaufsichtsbehörde um die Erlaubnis, auf Bären Jagd zu machen, die
ihre Nahrungssuche in Ortschaften verlegt und die Einwohner quasi als
Geiseln genommen haben. Das sagte die Vizedirektorin des Nationalparks,
Swetlana Schtschigrewa, am Donnerstag RIA Novosti. Ihr zufolge liegen
die Ortschaften Jajlju und Beke, in deren Nähe die hungrigen Bären auf
Lauer liegen, in einem Nationalpark, wo die Jagd auf Tiere verboten
ist. "Die Bären haben vor kurzem in der Ortschaft nur Birnen und Äpfel
gefressen, jetzt ziehen sie Nutzvieh vor, was davon zeugt, dass sie
aggressiver werden", äußerte sie. Laut Angaben der örtlichen
Bevölkerung begeben sich die Bären mit Beginn der Dämmerung auf
Nahrungssuche in den Dörfern. Sie gehen durch die Straßen, töten Hühner
und Vieh, zerstören Zäune und Hofgebäude. Die Bewohner wagen sich nicht
mehr aus dem Haus. Vom Hunger getrieben, begeben sich täglich zwölf bis
20 Bären nach Jajlju auf Futtersuche. Die Bären seien weder durch
Schreie noch durch Schüsse zu vertreiben. Experten sagen, die Bären
würden aus Hunger in die Ortschaften ziehen, da es in der Taiga zu
wenig Zapfen und Beeren gebe. Im Herbst fressen sich Bären Fett für den
Winterschlaf an. Alteingesessene sagen, dass es zuvor in den insgesamt
76 Jahren des Bestehens des Nationalparks keinen solchen Fall gegeben
habe. In diesem Zusammenhang stellt die Verwaltung des Nationalparks
vorübergehend keine Besuchsgenehmigungen für das Parkgelände aus.
wwf.ru - 10. Okt. 2008
Four Far Eastern Nature Reserves celebrated 45
anniversaries
On October 6-10, a scientific-practical conference "Amur Zapovednyi"
was held with support from Ministry of Natural Resources and
WWF-Russia. It was dedicated to the PA's anniversaries.
wwf.ru - 5. Okt. 2008
All economic activities in the Land of the Leopard
will take into account interests of the Far Eastern leopard
Russian Ministry of Natural Resources and Ecology has admitted the
necessity to ensure protection of the Far Eastern leopard in its
habitats when constructing and maintenance of roads, pipelines and
other facilities.
wwf.ru - 8. Okt. 2008
The more ungulates the better for big cats
"Methods for raising wild ungulates number in the Amur tiger habitats"
is the name for the seminar organized by WWF-Russia and to be held on
October 9-10 in the "Orlinoye" hunting estates, Primorye.
wwf.ru - 3. Okt. 2008
Russian environmentalists sue Exxon 'Sakhalin I'
project
WWF and other Russian green NGOs call on the Russian government to stop
dangerous Exxon plans that threaten grey whales
On September 5 2008, the Russian Federal Service for Environmental,
Technological and Atomic Supervision approved Exxon's plans to lay an
oil pipeline through the Piltun lagoon. This shallow lagoon produces
organic matter that is crucial for benthos - the whale's main food
source, and oil pipeline construction can seriously damage the
ecosystem.
WWF addressed the minister of nature resources, Yury Trutnev, with an
official letter, asking him to stop the dangerous Exxon's project.
"Exxon cannot be considered an environmentally responsible company if
it constructs a pipeline contrary to the opinion of Russian and
international conservation experts", says Alexey Knizhnikov, WWF-Russia
oil and gas environmental policy coordinator.
WWF is currently negotiating with the government on the creation of a
marine protected area in the Piltun lagoon. If the protected status is
confirmed, the oil pipeline construction will be forbidden in the
lagoon.
Local Sakhalin NGOs, including Sakhalin Association of Indigenous
Peoples and Sakhalin Environmental Watch, and Rodnik Law Center sued
this decision in the Moscow Tagansky Court, demanding revision of the
state environmental expertise conclusion.
wwf.ru - 6. Okt. 2008
Открылся
Этно-экологический
центр Корякского
заповедника
Ethnisch-ökologisches Zentrum des Korjakischen Naturreservats
eröffnet
Ein Besucherzentrum, errichtet mit Unterstützung des WWF und der
Europäischen Union, öffnete seine Türen für Einwohner und Gäste
Korjakiens. Es ist das erste Ökozentrum dieses Niveaus auf Kamtschatka.
Das Korjakische Naturreservat ist das einzige föderale geschützte
Territorium Korjakiens, dazu noch ein von der internationalen
Gemeinschaft hervorgehobenes: ein Teil des Naturreservats sind
Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung (in Übereinstimmung mit der
Ramsar-Konvention), deren Erhaltung lebenswichtig ist für Zehntausende
von Wasservögeln. Der WWF geht davon aus, daß ökologische Bildung auf
der Basis des Besucherzentrums gestatten wird, die Bevölkerung mit
umfangreicheren Kenntnissen über die Arbeit im Naturreservat, dessen
Geschichte und die einzigartigen Ökosysteme auszurüsten.
wwf.ru - 7. Okt. 2008
Книга об
истории
таможенного
дела и контрабанде
биоресурсов
представлена
во Владивостоке
Buch über Zollgeschichte und Schmuggel von Bioressourcen in
Wladiwostok vorgestellt
Eine neue Ausgabe des WWF und der Wladiwostoker Filiale der Russischen
Zoll-Akademie über den Kampf gegen den Schmuggel von Fauna und Flora im
Fernen Osten Rußlands wurde auf der 12. Fernöstlichen Buchmesse
vorgestellt. Die Ausstellung fand in Wladiwostok vom 1. bis 3. Oktober
statt und machte die Besucher mit neuen Buchveröffentlichungen im
Fernen Osten bekannt. "Der Kampf gegen den Schmuggel von Objekten der
Fauna und Flora im Fernen Osten Rußlands" - so heißt die Monographie
von Sergej Ljapustin, Kandidat der Geschichtswissenschaften, Dozent des
Lehrstuhls für Organisation der Zollkontrolle an der Wladiwostoker
Filiale der Russischen Zoll-Akademie.
Чем
больше
копытных, тем
комфортнее
крупным
кошкам
Je mehr Huftiere, um so komfortabler für die Großkatzen
"Methoden der Erhöhung der Anzahl der Huftiere im Verbreitungsgebiet
des Amurtigers" - so heißt ein vom WWF Rußlands organisiertes Seminar,
das am 9. und 10. Oktober in der Region Primorje in der
Versuchs-Jagdwirtschaft "Orlinoje" stattfindet.
vostokmedia.com - 6. Okt. 2008
В
Приморье
построят
�дорожную
развязку� для
тигров и
леопардов - В
Минприроды
РФ принято
решение о
строительстве
необычного
туннеля на
трассе Хасан
- Раздольное
In der Region Primorje wird eine "Wegelösung" für Tiger und
Leoparden gebaut - Im Ministerium für Naturressourcen der Russischen
Föderation wurde der Bau eines ungewöhnlichen Tunnels an der Trasse
Chassan-Rasdolnoje beschlossen
Wladiwostok. Ein ökologischer Korridor für den Ortswechsel von
Leoparden zwischen dem Naturreservat "Kedrowaja padj" und dem Reservat
von föderaler Bedeutung "Barsowyj" in der Region Primorje wird
erhalten. Dafür wird ein Autotunnel am Abschnitt der Auto-Trasse
Barabasch-Narwa gebaut. Die Trasse Rasdolnoje-Chassan durchschneidet
einige sich hier befindende Korridore zwischen dem westlichen Teil des
Leopardengebiets und dessen östlichem Teil im Rayon Chassan. Sie
schneidet das Naturreservat "Kedrowaja padj" ab vom hauptsächlichen
Areal, in dem Leoparden vorkommen. Und jene Tiere, die auf seinem
Territorium leben, verlieren die Möglichkeit, andere Teile ihres
"Hauses" zu besuchen. In der dem Rayon Chassan benachbarten
chinesischen Gegend um H�nchun wurde ein solcher Tunnel bereits vor
einigen Jahren gebaut. Über diesen können Leoparden, die aus Rußland in
das Naturreservat H�nchun gelangen, ruhig nach Nordkorea wechseln, wo
der Leopard früher vorkam und Wissenschaftler vor zwei Jahren auf seine
Spuren trafen. Sowohl in China, als auch in Nordkorea gibt es
Bedingungen für das Leben von 10 bis 15 Leoparden. Das würde es dem
Nachwuchs erlauben wegzuziehen, ihm verbleibt sehr wenig freier Platz
auf der russischen Seite.
Estland
rus.postimees.ee - 6. Okt. 2008
Государство
оставит
зоопарк и
Певческое
поле без
финансирования
Staat läßt Zoo und Sängerfeld ohne Finanzierung
Das Ministerium für Kultur plant im nächsten Jahr keine staatliche
Geldzuwendung für den Zoo Tallinn und das Sängerfeld, für das Projekt
der Kulturhauptstadt stellt es dreimal weniger Geld zur Verfügung als
die Stadt. Im September richtete die Stadtverwaltung eine Anfrage an
das Kulturministerium, ob das Staatsbudget für das nächste Jahr, das
bald im Riigikogu [dem estnischen Parlament] behandelt wird,
Investitionen in den der Stadt gehörenden Zoo und Sängerfeld vorsieht.
Die Stadtverwaltung teilte auch mit, die Stadt plane, aus ihrem Budget
im nächsten Jahr 29,8 Millionen estnische Kronen für das Projekt der
europäischen Kulturhauptstadt zur Verfügung zu stellen. Die Stadt ginge
davon aus, daß der Staat den gleichen Beitrag zur Verfügung stelle,
bemerkte Oberbürgermeister Edgar Savisaar in einem Brief an
Kulturministerin Laine Jänes. Die Stadtverwaltung kritisiert bereits
einige Jahre die Regierung der Republik dafür, daß der Staat sich
weigert, Reparaturarbeiten und Entwicklung in Zoo und Sängerfeld zu
finanzieren. Nach Einschätzung der Stadtväter besitzen diese Objekte
nicht nur eine städtische, sondern auch eine gesamtstaatliche
Bedeutung, deshalb soll auch der Staat finanzielle Mittel zur Verfügung
stellen.
rus.delfi.ee - 4. Okt. 2008
Пятнистые
тезки
столичных
руководителей
Gefleckte Namensvettern der Hauptstadt-Lenker
Im Frühjahr gab es bei den Leoparden Darla und Fred im Zoo Tallinn
Nachwuchs. Weil das am Tag Tallinns, am 15. Mai, geschah, erhielten die
drei Kätzchen ihre Namen zu Ehren des Oberbürgermeisters, des
Vorsitzenden des Stadtparlaments und der Vizeoberbürgermeisterin:
Edgar, Toomas und Kaija. Am Freitag kamen der Vorsitzende des Tallinner
Stadtparlaments Toomas Vitsut, Tallinns Oberbürgermeister Edgar
Savisaar und Vizeoberbürgermeisterin Kaija Jäppinen ihre Namensvetter
zu besuchen - die Stadtoberen trafen sich zum erstenmal mit den
Kätzchen. In einigen Monaten, so Zoodirektor Mati Kaal, werde im Gehege
eine Webcam installiert und dann könnten alle die Tiere über das
Internet beobachten.
Lettland
vokrugsveta.ru - 14. Okt. 2008
В
Латвии
открыт
Рижский
зоологический
сад
In Lettland wurde der Rigaer Zoologische Garten eröffnet
In Lettland wurde [am14. Oktober 1912] der Rigaer Zoologische Garten
eröffnet, zu jener Zeit beherbergte er insgesamt 267 Tiere. Zu Beginn
des Ersten Weltkrieges wurde der Zoo geschlossen, die Tiere nach
Deutschland und Königsberg gebracht. Ende 1932 wurde die Gesellschaft
"Lettischer Zoologischer Garten" registriert. Und ab 24. September 1933
waren die Tore des Tiergartens wieder weit für die Besucher geöffnet.
Während des Zweiten Weltkrieges gelang es den Zoo nur dank des
leidenschaftlichen Einsatzes der Mitarbeiter zu erhalten. Der Rigaer
Zoologische Garten galt als einer der besten in der UdSSR. Gegenwärtig
leben im Rigaer Zoo mehr als 3.000 Tiere, die Zahl der Besucher beträgt
im Jahr um die 250.000.
baltic-course.com - 1.Okt. 2008
Сурикат
Улла
возвращена в
Рижский
зоопарк
Erdmännchen Ulla zurück in den Rigaer Zoo gebracht
Das aus dem Rigaer Zoo gestohlene Erdmännchenweibchen Ulla kehrte
wohlbehalten in den Schoß seiner Familie zurück. Wie der Vorsitzende
der Gesellschaft der Förderer des Tiergartens Ingmars Lidak erzählte,
brachte gestern gegen ein Uhr mittags ein Mann das Tierchen in einem
Karton zur Kasse des Zoos. Er sagte, er habe Ulla auf [der Halbinsel]
Mangalsala gefunden und gefangen, indem er die Jacke über sie geworfen
habe. Ulla war vorgestern nachmittag aus dem Zoo entführt worden. Es
wird angenommen, daß jemand aus einer Gruppe Jugendlicher, die zu
dieser Zeit durch den Zoo spazierte, Ulla aus der offenen Anlage
gestohlen hat.
tatar-inform.ru - 8. Okt. 2008
Посетители
Рижского
зоопарка
имеющие
звериные
фамилии
получат
билеты
со
скидкой
Besucher des Rigaer Zoos, die "tierische" Namen besitzen,
erhalten ermäßigten Eintritt
Riga. Am 14. Oktober wird der Rigaer Zoo 96 Jahre alt. Seinen Besuchern
machte der Zoo anläßlich seines Geburtstages ein originelles Geschenk.
Am 11. und 12. Oktober erhalten all jene 50 % Ermäßigung, deren Vor-
oder Zuname den Namen eines Tieres enthalten. Selbst wenn das
ausländische Bezeichnungen sind - um die Ermäßigung zu erhalten, kann
man die Namen mit einem Wörterbuch bestätigen. Wenn ein Tiername sowohl
im Vor- als auch im Zunamen vorkommt (z.B. Lew Lebedjew [lew=Löwe,
lebedj=Schwan], ist der Eintritt in den Zoo kostenlos. Im vorigen Jahr
erhielten an den zwei Tagen insgesamt 745 Besucher ermäßigten Eintritt.
baltic-course.com - 8. Okt. 2008
Скидка
в
Рижский
зоопарк
для
лиц
со
звериными
фамилиями
Ermäßigung im Rigaer Zoo für Personen mit tierischen
Familiennamen
Fünfzig Prozent Ermäßigung erhalten Besucher des Rigaer Zoos am 11. und
12. Oktober, deren Vor- oder Zuname den Namen eines Tieres enthält.
Wenn sowohl Vor- als auch Zuname den Namen eines Tieres enthalten, dann
erhalten deren Träger an diesen beiden Tagen überhaupt freien Eintritt.
Wie die Vertreterin des Informationsdienstes des Zoos, Laura Lidak,
erzählte, erwartet diejenigen, die darüber hinaus auch noch eine
Ähnlichkeit mit dem Tier in ihrem Vor- oder Zunamen aufweisen, eine
besondere Überraschung. In diesem Jahr begeht der Rigaer Zoo, der am
14. Oktober 1912 eröffnet wurde, sein 96-jähriges Bestehen. In jener
Zeit lebten 267 Tiere aus 88 Arten im Zoo. Jetzt zählt die Sammlung des
Tiergartens 3.112 Tiere in 423 Arten.
meeting.lv - 8. Okt. 2008
Президент
России мог бы
попасть в
Рижский зоопарк
за полцены
Rußlands Präsident könnte für den halben Eintrittspreis in den
Rigaer Zoo
Er wird sicher kaum davon Gebrauch machen. Dafür können die Rigaer,
deren Vor- oder Zunamen die Namen von Tieren enthalten, am 11. und 12.
Oktober eine Eintrittskarte zum halben Preis kaufen.
Ukraine
krug.com.ua - 11. Okt. 2008
В одесский
зоопарк
привезли
двух
тигрят
Der Zoo Odessa erhielt zwei Tigerjunge
Der Zoo Odessa besitzt seit kurzem zwei vier Monate alte Tigerjunge.
Der Zoo hatte bereits vorher zwei Amurtiger erworben, bemerkte
Zoodirektor Jurij Kutscherenko, doch da diese dieselbe Mutter haben,
wird es von ihnen keinen Nachwuchs geben; deshalb habe der Zoo noch
zwei blutsfremde Tigerjunge (Weibchen und Männchen) gekauft.
segodnya.ua - 10. Okt. 2008
В
Одесском
зоопарке
появились
аппетитные
амурские
тигрята
Zoo Odessa erhielt zwei entzückende Amurtigerjunge
Der Zoo Odessa erhielt zwei vier Monate alte Tigerjunge. Solche
seltenen Raubkatzen hat noch kein Zoo der Ukraine [steht so im Text -
d.Ü.]. Wie der Direktor des Odessaer Zoos, Jurij Kutscherenko,
mitteilte, reist der männliche Jungtiger nach einiger Zeit aus dem Zoo
Odessa in den Zoo Rowno. Das Weibchen wird in Odessa bleiben - um
Nachwuchs zu gebären.
Georgien
avia.ru - 13. Okt. 2008
Международные
Авиалинии
Украины
перевезли
пару
южноафриканских
гепардов
регулярным
рейсом из
Цюриха в
Тбилиси
через Киев
Internationaler Luftverkehr der Ukraine transportierte ein
Paar
südafrikanische Geparden auf einem regulären Linienflug aus Zürich über
Kiew nach Tbilissi
Passagiere des Fluges PS470 von Zürich nach Kiew und des Fluges PS727
von Kiew nach Tbilissi am letzten Tag des September 2008 ahnten nichts
davon, daß sie von ungewöhnlichen Passagieren begleitet wurden - im
Gepäckabteil des Flugzeuges befanden sich zwei Geparden. Das Paar
afrikanischer Geparden für den Zoo Tbilissi wurde zunächst aus
Johannesburg nach Zürich transportiert, dann der Ukraine International
Airlines zwecks Realisierung der zweiten und dritten Etappe der Reise
übergeben. Die Fluggesellschaft UIA arbeitet schon lange mit Zoos in
der ganzen Welt zusammen und verfügt bereits über eine besondere
Methodik des Umgangs mit "lebender Fracht".
Aserbaidshan
life.trend.az - 3. Okt. 2008
Бакинский
зоопарк
отказывает в
прописке
медведям
Zoo Baku lehnt Aufnahme von Bären ab
Die Verwaltung des Zoos Baku lehnt es ab, Bären von Bürgern anzunehmen,
die von Letzteren gefangen gehalten wurden - weil keine geräumigen
Freigehege vorhanden sind, teilte Bakus Zoodirektor Aser Gusejnow mit.
Der Zoo habe keine Erweiterungsmöglichkeiten, er sei viel zu klein für
seine heutigen Bewohner, so daß keine Rede davon sein könne, noch einen
oder zwei Bären aufzunehmen, sagte er. Laut Gusejnow wandten sich in
letzter Zeit wiederholt Bürger und Leiter Bakuer Restaurants an den Zoo
mit der Bitte, Bären in seine Obhut zu nehmen. Im Zusammenhang mit dem
kleinen Territorium des Zoos mußte abgelehnt werden, so Gusejnow. Heute
leben im Zoo, nach einer Information aus der Verwaltung, sechs Bären -
ein Baribal und fünf Braunbären. Zwei von ihnen wurden aus einer
Haltung bei einem Restaurant befreit, sagte Gusejnow. Nach einer
Information der Zooverwaltung beträgt die Fläche des Bakuer Zoos 6,25
ha, von denen mit Volieren und Käfigen 2,25 ha vollständig komfortabel
eingerichtet sind, zwei werden teilweise genutzt, die übrigen zwei
Hektar werden vom Zoo nicht genutzt. Im Zoo Baku leben 1.200 Tiere aus
170 Arten.
Afghanistan
rian.ru - 8. Okt. 2008
Центр
ознакомления
с жизнью
животных открылся
в кабульском
зоопарке
Zentrum, das über Leben der Tiere informiert, im Zoo Kabul
eröffnet
Kabul, RIA Nowosti, Andrej Greschnow. Ein Informationszentrum wurde am
Mittwoch im Zoo der Hauptstadt Afghanistans, Kabul, eröffnet. Dort
können gewöhnliche Besucher und angehende afghanische Zoologen sich
vertraut machen mit wissenschaftlichen Daten über das Leben der Tiere,
aber auch mit der Geschichte des Zoos, übermittelt der Korrespondent
der RIA Nowosti. Das neue Zentrum wurde mit ökonomischer und
technischer Unterstützung der USA errichtet, Unterstützung bei der
Bereitstellung wissenschaftlicher Materialien erwies die
Kulturabteilung der Botschaft der USA in Kabul. Der Kabuler Tiergarten
ist wohl der einzige ruhige Ort in der afghanischen Hauptstadt, wo
zehntausende Afghanen sich an freien Tagen mit ihren Kindern erholen
von den Schrecken des Krieges, dem Wirrwarr des Alltags und den
Gedanken an den kommenden Tag. Das ist gewissermaßen eine
"paradiesische Oase" in einem durch den Krieg in eine Wüste
verwandelten Staat, wo schon fast 30 Jahre die Gewalt kein Ende nimmt.
Mädchen und Jungen betrachten Fische, Schildkröten und Schlangen, die
in den großen Aquarien des Vivariums leben, das auf Initiative des
Direktors dieses Zoos Aga Golem Saheb gebaut wurde. "Afghanistans Stolz
- unser alter einäugiger Löwe Marjan, der fast alle Regime von Daud bis
Karzai überlebte, starb aus Altersgründen mit 26 Jahren. Einen ihm
Ebenbürtigen findet man jetzt nicht. Auf diesen Löwen kann man jetzt
nur sehen in Sammlungen der Philatelisten - er wurde manchmal auf
Briefmarken Afghanistans abgebildet. Löwen hat uns China bereits
geschenkt", erzählte der Zoodirektor. Jetzt warten die Afghanen auf die
Ankunft eines Elefanten in den Tiergarten. Der "König der Tiere" (in
Afghanistan wird der Elefant, nicht der Löwe - wie in den meisten
Ländern, als "Herrscher der Tierwelt" angesehen) soll sehr bald nach
Kabul kommen, ein Palast für ihn ist schon längst erbaut. Das ist ein
großes blaßrotes Gebäude, errichtet in indischem Stil. In den 1980er
Jahren befand sich gerade dort ein bescheidener "Elefantenstall", seine
Bewohnerin aber, die Elefantin Dascha, stand, angekettet mit eisernen
Fesseln an einen gewaltigen Pfahl. Später, als die sowjetische Armee
von hier wegging und die Sowjetunion zerfiel, wurde die Elefantin zur
Belustigung von den Mudjahedin getötet. Der Zoo Kabul wurde 1967
gegründet während der Regentschaft Sahir Schahs. Sein erster Direktor
und Kurator wurde der Sohn des Schahs, Achmad Schah Khan, und später,
als er seines Amtes enthoben wurde, nahm der jüngste Thronfolger,
Nadir, seinen Platz ein. Anfangs half die Bundesrepublik Deutschland
bei der Errichtung des Zoos, doch während des "kommunistischen" Regimes
erhielten die Zoologen des Kabuler Tiergartens hauptsächlich
Unterstützung aus der UdSSR, CSSR, Kanada und der DDR. Zu Beginn der
Aprilrevolution kam der Zoo unter die Aufsicht der Kabuler Behörden.
Dort blieb er auch bis heute. Früher beherbergte er 92 Tierarten, die
Gesamtzahl der Individuen betrug fast 700. Heute leben hier 48 Arten
und Unterarten von Säugetieren, Vögeln und Reptilien. Laut Zoodirektor
betragen die jährlichen Einnahmen des Zoos etwa fünf Millionen Afghani
(100.000 US-Dollar).
Ecuador
ruso.prensa-latina.cu - 9. Okt. 2008
Скончалась единственная
жирафа
в
Эквадоре
Ecuadors einzige Giraffe ist gestorben
Quito (Prensa Latina). Giraffe Chelito, die einzige in Ecuador,
verstarb in dieser Woche im Zoo der südlichen Provinz Loja nach
heftigen Koliken. Alles deutet darauf hin, daß Chelito vermutlich an
einer Vergiftung mit toxischen Stoffen starb. An diesem unangenehmen
Vorfall wird Mitarbeitern des Zoos die Schuld gegeben. Die Mitarbeiter
des Zoos dagegen beschweren sich darüber, daß die städtischen Behörden
sich geweigert hätten, einen Tierarzt aus Chile heranzuziehen. Die
Giraffe war vor fünf Jahren aus Chile in diesen Zoo gekommen. Die
Ursachen ihres Todes werden jetzt untersucht.
Thailand
mail.ru - 13. Okt. 2008
От
беспорядков
в Бангкоке
пострадали
муравьеды
Unter den Unruhen in Bangkok leiden die Ameisenbären
In der Hauptstadt Thailands werden jetzt neben dem Regierungsgebäude
zahlreiche Kundgebungen und Protestaktionen durchgeführt. Der ständige
Lärm wirkt sich äußerst negativ aus auf die Gesundheit der Pfleglinge
des nahegelegenen Zoos. Infolgedessen wurde beschlossen, zwei
Ameisenbären aus dem Zoo zu evakuieren. Nach Meinung von Experten sind
gerade diese Tiere sehr lärmempfindlich. Neben den Ameisenbären fühlten
sich insbesondere Elefanten und Känguruhs von den Schreien der
Meeting-Teilnehmer gestört. Doch diese Zoobewohner gelang es, relativ
schnell zu beruhigen. Die Zoomitarbeiter mußten seit Beginn der gegen
die Regierung gerichteten Auftritte ständig bestimmte Maßnahmen
ergreifen zur Rettung der Tiere. Insbesondere deshalb, weil zum
Auseinandertreiben einer der Demonstrationen Tränengas eingesetzt
wurde; alle Gehege des Zoos mußten mit Wasser besprengt werden, teilt
RIA Nowosti mit.
kp.ua - 11.Okt. 2008
Политики
испортили
нервы даже
обитателям
зоопарка
Politiker ruinieren sogar die Nerven der Zoobewohner
Ein Ameisenbärenpaar, das im Zoo Bangkok lebt, wurde für zwei Monate
etwas weiter weg von den politischen Demonstrationen und
Protestaktionen untergebracht. Wie der Zoodirektor erzählte, wurden die
Vierjährigen, Männchen und Weibchen, in einen Zoo in der Provinz
Chonburi geschickt. Die Ameisenbären, die sehr lärmempfindlich sind,
kamen erst vor einem Jahr aus den USA und reagierten sehr nervös auf
die lauten Demonstrationen. Der Zoo in der Hauptstadt Thailands liegt
im Verwaltungsteil der Stadt. Die anderen Tiere leben schon genügend
lange im Zoo und haben sich bereits an die instabile politische
Situation gewöhnt, erklärte der Direktor. "Känguruhs und Elefanten,
deren Gehege sich an einer Wand gegenüber dem Parlamentsgebäude
befinden, gerieten in Erregung und verhielten sich etwas nervös. doch
ihre Pfleger konnten sie leicht beruhigen", ergänzte er.
Brasilien
ictv.ua - 2. Okt. 2008
Первый
день
рождения
отпраздновали
двое
гиппопотамов-близнецов
из
бразильского
зоопарка
Erster Geburtstag für Flußpferd-Zwillinge in einem
brasilianischen Zoo
Den ersten Geburtstag "feierten" Flußpferd-Zwillinge, die im Zoo der
südbrasilianischen Stadt Sepucaia do Sol leben. Zwillingsgeburten bei
Flußpferden sind selten. In der regel überlebt nur eines der Jungtiere.
Die vor einem Jahr von einer 30-jährigen Flußpferdmutter geboren
Zwillinge blieben beide am Leben. Deshalb ist der erste Geburtstag der
Tiere, die Poliana und Policarpo genannt wurden, ein besonderes
Ereigni
s.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Zoologischer Garten Frankfurt, 15.10.08
Abendöffnung des Exotariums
Seit Freitag, 3. Oktober 2008, ist das Exotarium bis März 2009 jeden
Freitag wieder durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service
gehört ein kleines Rahmenprogramm: Am 17.10 findet eine Führung zum
Thema „Tropengewitter bei den Krokodilen“ unter der Leitung von
Dipl.-Biol. Stephan M. Hübner statt. Treffpunkt am Amazonasbecken
(Eingangsbereich des Exotariums), Uhrzeit 19.15 Uhr. Beginn der Führung
um 19.30 Uhr. Thema der Führung: Giftig, bissig, aufgeladen –
Gefährliche Fische im Aquarium. Im Rahmen des Rundgangs erleben die
Besucher unter anderem den Steinfisch – den wohl giftigsten Fisch der
Welt. Eingeführt wird auch in die Welt der Haie, Piranhas und
elektrischen Fische. Schließlich stehen Fischarten auf dem Programm,
deren schlechter Ruf nicht der Realität entspricht – darunter die
Muränen. Der Eintritt kostet 6,-- Euro für Erwachsene und 3,-- Euro für
Kinder (Feierabendtarif).
Zoologischer Garten Magdeburg, 15.10.08
Dia-Vortrag am 20. Oktober im Zoo: Artenschutz zum Anfassen
Wie helfen die Zoospenden den Spitzmaulnashörnern in Namibia und den
Humboldtpinguinen in Chile? Die beiden Artenschutzexperten Thomas
Göttert und Stefan Görlitz berichten über ihre persönlichen Erfahrungen
und Erlebnisse direkt aus den Artenschutzprojekten in diesen Ländern.
Diese Projekte gehören zur „Aktion Naturschutz“, die der Zoo Magdeburg
2008 ins Leben gerufen hat, um aktiv der Ausrottung von Tierarten
entgegen zu wirken. Die Artenschutzkuratorin, Julia Trillmich,
verdeutlicht die Vielzahl an Möglichkeiten, wie jeder direkt zum
Artenschutz beitragen kann. Die zunehmende Ausrottung von Tierarten
muss gestoppt werden! Der Dia-Vortrag findet am 20. Oktober um 17 Uhr
im Zoo Magdeburg, Straße Am Vogelgesang 12, Wirtschaftshof, Haus 3
statt. Der Spendenbeitrag pro Teilnehmer in Höhe von 3 Euro geht an die
Artenschutzprojekte des Zoos.
Der Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 15.10.08
Erfolgreiche Zwerge
Ihre Ahnen stammen aus den felsigen, baumbestandenen Trockengebieten
Zentralaustraliens, die Urururenkel hingegen lassen sich im Terrarium
der Wilhelma mit leckeren kleinen Insekten-snacks verwöhnen und danken
die gute Pflege mit regelmäßigem Nachwuchs: Sechs kleine Zwergwarane
(Varanus gilleni) sind insgesamt in diesem Jahr nach knapp 3 Monaten im
Brutkasten aus ihren Eiern geschlüpft und nun soweit herangewachsen,
dass sie aus der Kinderstube hinter den Kulissen in ein Terrarium im
Besucherbereich umziehen dürfen. Die Eltern sind Nachzuchten aus dem
Zoo Melbourne und 2001 in die Wilhelma gekommen - sie bewohnen ein
Trockenterrarium mit Ästen und künstlichem Termitenhügel und lugen oft
verschmitzt hinter der Dekoration hervor. Wie die meisten Echsen
kümmern sie sich nach der Eiablage nicht mehr um Wohl und Wehe der
Jungen. Im Gegenteil: Da diese Warane nicht nur Insekten, sondern auch
kleine Echsen fressen, wäre es für die Kleinen ausgesprochen riskant,
ihre Eltern zu treffen! Wenn sie aber allen Gefahren aus dem Weg gehen
und bei der weiteren Aufzucht alles gut geht, können sie bis zu 30 cm
lang werden (wobei mehr als die Hälfte auf den Schwanz entfällt).
Gönnen Sie sich doch einen kleinen Trip nach Australien – egal wie
ungemütlich das Herbstwetter draußen wird, im Terrarium der Wilhelma
kann man bei kuschelig warmen Temperaturen eine kleine zoologische
Weltreise machen.
Zoo Leipzig, 15.10.08
Niedrigpathogenes Influenza-A-Virus nachgewiesen - Zoo Leipzig trifft
Vorsorgemaßnahmen
Im Rahmen einer Routineuntersuchung im Zoo Leipzig erfolgte in der
letzten Woche bei einer Gelbschnabel- sowie Sichelente und einer
Brandgans der Nachweis von niedrig pathogenen Influenza A-Virus H5N3.
Es handelt sich hierbei nicht um das hochpathogene H5N1 Virus, sondern
um eine durch Influenza-Viren hervorgerufene Erkrankung von Geflügel,
welche von der Geflügelpest - die durch hochpathogene Influenzaviren
hervorgerufen wird - zu unterscheiden ist. Demzufolge zeigten die Tiere
kaum wahrnehmbare Krankheitsanzeichen und wurden auf amtstierärztlicher
Anordnung getötet. Nach einer Risikobewertung durch das Veterinär- und
Lebensmittelaufsichtsamt erfolgt am 14. Oktober eine
Tierseuchenverfügung für den Zoo. „Wir haben alle Vorsorgemaßnahmen,
die sich aus dem Tierseuchengesetz und der Verordnung zum Schutz gegen
die Geflügelpest ergeben, sofort eingeleitet. Es wird eine
Erregereinschleppung durch Wildvögel angenommen, weshalb alle Vögel des
Zoos vorsorglich aufgestallt werden müssen. Wir bitten um Verständnis,
dass aufgrund dieser Vorsorgemaßnahmen einige Vogelarten, die sonst in
Freigehegen leben, wie Strauße, Pelikane und verschiedene
Wassergeflügelarten, bis auf Weiteres nicht zu sehen sind“, so
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Eine Gefahr für die Zoobesucher besteht
nicht. Krankheitsrisiken für Menschen durch diese niedrigpathogene
aviäre Influenzaviren sind nicht bekannt.
Zoo Salzburg, 15.10.08
Nachwuchs bei den Geparden im Zoo Salzburg - Gleich drei auf einen
Streich!
Anfang September brachte das
Geparden Weibchen Ginger drei gesunde „Jungs“ zur Welt. Geparden
Weibchen sind wählerischer: Ende Mai diesen Jahres wurde das Geparden
Weibchen Ginger (geboren am 22. September 2005 im Zoo Dvur Kralove) in
den Zoo Salzburg übersiedelt. Rund einen Monat ließ sie sich von den
Salzburger Geparden Männchen umwerben, bis sie dann dem Werben von
Gepard Olymp nachgab. Ganz ohne fremde Hilfe: Am 4. September war die
Freude der Geparden Tierpfleger groß. Beim ersten Morgenrundgang
vernahmen sie das Fiepen von jungen Geparden aus der Freianlage von
Ginger. Sie brachte ihre Jungen im geschützten Unterstand auf der
Freianlage zur Welt. In einem Bett aus Heu und Stroh, das noch
zusätzlich von einer Heizmatte gewärmt wird. Ginger ist eine sehr gute
Mutter. Die erwachsenen Männchen duldet sie schon lange nicht mehr in
ihrer Nähe. Auch ihren Tierpflegern gegenüber verhält sie sich nun sehr
mürrisch. Niemand darf in die Nähe ihrer Jungen und dies zeigt sie
allen auch mit beeindruckender Deutlichkeit. Selbstbewusstes Trio: Der
Salzburger Geparden Nachwuchs ist nun 6 Wochen alt. Die routinemäßigen
Gesundheitschecks lässt das Trio nur widerwillig über sich ergehen. Die
Tierpflegerin Elke Sammer und ihr Kollege Sascha Ecker haben alle Hände
voll zu tun, die Jungtiere auf die Waage zu bringen und sie für die
notwendigen Entwurmungen zu halten. Sabine Grebner,
Zoogeschäftsführerin „Wir sind sehr stolz, dass wir nun wieder
Nachwuchs bei den Geparden haben. 2004 hatten wir zwei Würfe. Da das
Liebesleben der Geparden nicht einfach ist, mussten wir auf dieses
Ereignis leider etwas länger warten. Aber dank der guten Kooperation
mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Geparden kam
Ginger zu uns in den Salzburger Zoo und wir können uns wieder über den
neuerlichen Nachwuchs bei dieser in freier Wildbahn bedrohten Tierart
im Zoo Salzburg freuen.“ Es wird noch einige Zeit dauern bis die
Besucher des Salzburger Zoos die Kleinen sehen werden. Vorerst bleibt
Ginger mit ihren Jungen in Ihrem Unterstand. Erst in einigen Wochen
sind die Jungen groß genug, um mit ihrer Mutter Schritt halten zu
können und erste Ausflüge mit ihr auf der großen Gepardenfreianlage zu
unternehmen.
Vogelpark Walsrode, 14.10.08
Störche fliegen nach Afrika und Afrika kehrt im VogelPark Walsrode ein …
Was für unsere Störche zum Überwintern notwendig ist, kann auch für
unsere Besucher äußerst reizvoll sein. Aber warum in die Ferne
schweifen, wenn sie doch eigentlich vor der Haustür liegt? Das
diesjährige Winterprogramm im VogelPark Walsrode startet am 03.11.2008
mit den bunten Afrika-Wochen, um die Besucher in eine andere Welt zu
entführen. Viele Afrika-Vögel, die normalerweise hinter den Kulissen in
warmen Quartieren überwintern, werden in diesem Jahr erstmalig in die
beheizte Paradieshalle umgesetzt. Um die Kulisse und Atmosphäre Afrikas
noch eindrucksvoller darstellen zu können, wird es im Forum der Halle
bis Ende Dezember eine farbenfrohe Bilderausstellung im
Tinga-Tinga-Stil geben. Die dekorative Quadratmalerei bildet auch den
Rahmen für den Afrika-Markt, der am 29. und 30.11.08 ganztägig zum
Stöbern einlädt. Und auch unser Zoo-Biologe hat wieder tief in seine
Ideenkiste gegriffen und freut sich auf große und kleine Bastelfreunde,
die an den Kreativsonntagen unter fachkundiger Anleitung Drachen,
Futterhäuschen und Weihnachtsschmuck mit afrikanischen Motiven
gestalten möchten. Auf zahlreiches Erscheinen freuen sich ebenfalls die
Akteure der lehrreichen Indoor-Show. Vom flugunfähigen Frosch bis zum
pfiffigen Papagei wird hier eindrucksvoll die Evolution des Fliegens
erklärt. Verpassen sollten Sie auch nicht den schon fast traditionellen
Dämmerabend, der vom 07.11.08 bis zum 27.02.09 freitags von 16.00 bis
20.00 Uhr stattfindet. Erkunden Sie nach Parkschließung mit einem
erfahrenen Tierpfleger die geheimnisvolle Uhu-Burg, lernen Sie in der
Dämmershow nachtaktive Tiere kennen, lassen Sie einen Filmvortrag auf
sich wirken und genießen Sie ein geschmackvolles 3-Gänge-Menü im
Rosencafé vor dem offenen Kamin. Vorherige Anmeldung unter Tel. 05161
6044-0 bitte nicht vergessen! Zu welcher Jahreszeit auch immer Sie den
VogelPark Walsrode besuchen, die rund 4.000 Vögel in über 700 Arten,
die imposante Parkanlage mit jahreszeitlich angepasster, liebevoller
Bepflanzung oder das abwechslungsreiche Show- und Unterhaltungsprogramm
werden dazu beitragen, dass Sie immer wieder gerne an Ihren Besuch
zurückdenken.
Zoologischer Garten Magdeburg, 14.10.08
Herbstferienprogramm im Zoo Magdeburg: „Tierischen Geheimnissen“ auf
der Spur
Magdeburg. Kamel Kasimir lädt vom 17. Oktober bis 19. Oktober alle
Ferienkinder in die Tierisch Nah-Arena ein. Ebenso erwarten Lama
Eddie“, Dromedar Aladin und Alpaka Branca, die Tierstars der Arena,
ihre Besucher. Speichert ein Kamel Wasser oder Fett im Höcker? Was ist
ein Altweltkamel und was ist ein Neuweltkamel? Antworten bekommt der
Besucher in den tierisch spannenden Programmen um 11.30 Uhr und um
15.30 Uhr. Die Tiertrainer lüften auf interessante Weise „tierische
Geheimnisse. Sie präsentieren außergewöhnliche Fähigkeiten einzelner
Tierarten und sorgen für Überraschungseffekte. Ist eine Schlangenhaut
glitschig? Und wie weich ist das Wollkleid eines Alpakas? Finden Sie es
heraus. Kamel Kasimir, Pony Peggy und ein Esel laden zum Reiten
zwischen den Programmen ein!
Zoo Duisburg, 14.10.08
Verkehrte Welt: Mini-Hirsche unter Riesen-Kranichen
Wer die knapp kniehohen Chinesischen Muntjaks im dichten Dschungel
entdecken will, wird in deren ost- und südostasiatischer Heimat wenig
Erfolg haben; eher verraten sich die rehbraunen Zwerghirsche durch ihr
lautes „Bellen“, das Großwildjäger früherer Zeiten zu nutzen wussten,
weil die scheuen Einzelgänger auf diese Weise die Gegenwart von Tiger,
Elefant oder Riesenbüffel verraten konnten. Im Zoo Duisburg dagegen hat
man eher Gelegenheit, die agilen Mini-Hirsche ausgiebig zu beobachten.
Im letzten Jahr begann der Zoo Duisburg deren Haltung sowohl auf den
Anlagen für Kleine Pandas als auch für Saruskraniche. Beide
Gemeinschaftshaltungen haben sich problemlos etabliert und sogar noch
im selben Jahr Nachwuchs verzeichnen können. Seit kurzem flitzt erneut
ein Hirschjungtier zwischen seinen Eltern und den größten Kranichen der
Welt, den Saruskranichen, über die Anlage. Bald werden die Pfleger
wissen, welches Geschlecht das Kleine hat. Ist es männlich, darf es
sich im ausgewachsenen Zustand über ein in Relation zur Körpergröße
auffallend hochwüchsiges Geweih „freuen“, wobei die eigentlichen
Geweihstangen zwar kurz, die sie tragenden Rosenstöcke dagegen überlang
den Vorderschädel zieren. Um Kuscheltiere handelt es sich bei den
durchaus recht wehrhaften und selbstbewussten Zwerghirschen ganz und
gar nicht. In Zoologischen Gärten werden Muntjaks vom
Tierpflegepersonal mit Vorsicht behandelt; nicht wegen ihrer spitzen
Geweihe, sondern der verlängerten Eckzähne im Oberkiefer wegen, die wie
scharfe Hauer erhebliche Verletzungen zufügen können. Insofern stehen
sich Mini-Hirsche und Saruskraniche bzw. Kleine Pandas auf ihren
Anlagen grundsätzlich mit gebührendem Respekt gegenüber.
Zoo Osnabrück, 14.10.08
Mittelalter-Spectaculum im Zoo Osnabrück
Blankwaffenkämpfe, Weiberversteigerungen, Grafenlager und Pestumzug
sowie Sonderführungen in den im Bau befindlichen „Unterirdischen Zoo“.
Am Samstag, den 18. Oktober und Sonntag, den 19. Oktober jeweils von
10.00 bis 21.00 Uhr, versetzt der Zoo Osnabrück mit seinem
Mittelalter-Spectaculum, einer Veranstaltungspremiere, erstmalig seine
Besucher in die faszinierende Atmosphäre des Mittelalters. Im Herzen
des Zoos entsteht ein großer mittelalterlicher Platz mit Zelten und
Ständen. Über 150 historische Figuren tragen dazu bei, dass der
Besucher sich in einer anderen, längst vergangenen Welt glaubt.
Schaukämpfe mit Blankwaffen, vielerlei Kinderbelustigung und allerlei
Gaumenschmaus, von der Spanferkelbraterei über Brot- und Fladenbäcker
bis hin zur Taverne mit Kirschbier und Honigwein werden geboten. Ein
Grafenlager, Gaukler und Bogenschützen, Herolde, Fakire,
Kunsthandwerker und edle Ritter in Kettenhemden lassen das Mittelalter
im Osnabrücker Zoo wieder lebendig werden. Die bekannte Mittelalterband
„Schelmish“, der Schrecken aller Spielleute, sorgt für erstklassige
musikalische Unterhaltung. Ein „Turney“ um die Hand der Grafentochter
und eine Weiberversteigerung runden das faszinierende Programm ab. Als
Höhepunkt der Veranstaltung werden die Besucher nach einer großen
Feuershow auf Fackelexkursionen in Gruppen durch den abendlichen Zoo
geführt. Den Abschluss bildet ein mittelalterlicher Pestumzug durch den
Zoo, der gegen 21.00 Uhr endet! Selbstverständlich finden während der
gesamten Veranstaltungen Führungen zu den heimischen und exotischen
Tieren des Zoos, insbesondere zu den sechs Löwenbabys statt. Ein ganz
besonderes Highlight werden aber die Führungen durch den im Bau
befindlichen „Unterirdischen Zoo“ sein, die an beiden Tagen ab 12.00
Uhr im halbstündigen Rhythmus angeboten werden. Die Chance, die
Entwicklung der Arbeiten von einer „Tiefgarage“ hin zu einer einmaligen
unterirdischen Erlebniswelt zu verfolgen, sollte man sich nicht
entgehen lassen, denn sie wird nur während der zwei Veranstaltungstage
angeboten. Im März 2009 wird die Anlage dann eröffnet. Für die
Veranstaltung wird kein zusätzlicher Eintritt erhoben; es gelten die
normalen Eintrittspreise.
Allwetterzoo Münster, 14.10.08
Riesenerfolg für die Froschrettungs-Aktion:
Allwetterzoo erhielt vom europäischen Zooverband die höchste
Auszeichnung für seine Spendenaktion. Zoodirektor Jörg Adler könnte
sein Büro mit Urkunden tapezieren, denn für die von ihm mit viel
Engagement initiierte Rettungskampagne für Amphibien gewann der
Allwetterzoo gleich vier „Awards“. Vergeben wurden die Auszeichnungen
von der EAZA, dem europäischen Verband Zoologischer Gärten und
Aquarien. Der münstersche Zoo hatte allein für die EAZA-Kampagne 25.000
Euro überwiesen, weitere Spendengelder gingen an den Weltzooverband für
dessen „Amphibian Ark“. Europaweit erzielte nur der Zoo Chester in
Großbritannien ähnlich hohe Spendeneinnahmen. Für die 25.000 Euro
erhielt der Allwetterzoo als Anerkennung jetzt vier Urkunden, und zwar
den EAZA-Award in Bronze, Silber, Gold und Platin. Mit der Überweisung
der EAZA-Spende ist die Kampagne für den Allwetterzoo allerdings noch
längst nicht abgeschlossen. Um ein Überleben von Frosch & Co.
langfristig zu sichern, sind weiterhin Spenden notwendig. Deshalb ist
man im Zoo auch froh, dass die Unterstützung von Privat oder durch
münstersche Geschäftsleute nicht abreißt. Jüngst hat „Plüsch &
Promotion“, ein Werbeartikel-Unternehmen aus Albachten, dem Zoo 320
Plüschfrösche spendiert, die zugunsten der Aktion
„Rettet-die-Frösche.de“ eingesetzt werden.
Tropenaquarium Hagenbeck, 14.10.08
Die ersten Hamburger Haie stellen sich vor!
Ein neues „Hai-Light“ im Norden: Zum ersten Mal in der Geschichte der
Hansestadt kamen Schwarzspitzen-Riffhaie in Hamburg zur Welt – im
Tropen-Aquarium Hagenbeck! Am 22. März wurde Riffhai-Dame „Haidi“
Mutter dreier Jungtiere. Im Gegensatz zu vielen anderen Fischen legt
diese Haiart keine Eier, sondern bringt lebende Junge zur Welt. Die
Kleinen hatten ein Geburtsgewicht von etwa 1.300 Kilogramm und eine
Länge von etwa 60 Zentimetern. Zunächst haben Pfleger die jungen Haie
in der „Kinderstube“ des Tropen-Aquariums aufgepäppelt – jetzt sind die
drei groß genug, zu Mama „Haidi“ und Artgenossin „Haike“ in das Große
Hai-Atoll umzusiedeln. „Schwarzspitzen-Riffhaie wachsen zwar generell
recht langsam“ erklärt Meeresbiologin Andrea Sassenberg, „aber die drei
Lütten fressen gut: Jeder etwa ein halbes Seelachsfilet pro Tag.“ Der
Schwarzspitzen-Riffhai (Carcharhinus melanopterus) ist im Indischen
Ozean und Pazifik zu Hause. Er erreicht eine Länge von bis zu zwei
Metern und ist ein tag- und nachtaktiver Räuber. Aufgrund seiner
passiven Atmung – während des Schwimmens wird ständig Atemwasser durch
die Kiemen gepresst – muss er stetig in Bewegung sein. Bei längerem
Stillstand, zum Beispiel wenn er sich in einem Netz verfängt, würde er
ersticken. Im Tropen-Aquarium Hagenbeck lebt der Schwarzspitzen-Riffhai
zusammen mit vielen exotischen Meeresbewohnern im Großen Hai-Atoll.
Wild- und Abenteuerpark Müden, 14.10.08
Hubertustag am Sonntag, 19. Oktober, 10 bis 18 Uhr
Er ist fast schon Tradition, der Hubertustag des Hegerings
Hermannsburg/Müden und des Verbandes der Jagdaufseher Niedersachsen,
der am Sonntag, 19. Oktober, zum dritten Mal stattfindet - wieder im
Wild- und Abenteuerpark Müden. Um 10 Uhr wird die Veranstaltung
eröffnet, gefolgt von einem Familiengottesdienst mit Pastor Christian
Berndt. Anschließend erwarten die Besucher eine Tombola und ein
Programm rund um die Themen Jagd und Forst mit der Rollenden
Waldschule, Jagdhundvorstellungen sowie zahlreichen Infoständen,
darunter vom Institut für Wildtierforschung und der Schutzgemeinschaft
Wald. Highlights sind die Flugschauen der Eventfalknerei. Falkner
Thomas Wamser wird um 13 und um 16 Uhr, unter anderem Weißkopfseeadler
Dame „Hera“ präsentieren, die gerade vor insgesamt 250000 Zuschauern
ihre dritte Saison bei den Karl May Spielen in Bad Segeberg bestritten
hatte und mit ihren 2.20 Meter Flügelspannweite beeindrucken wird. Auch
der Wildpark hat zahlreiche Programmpunkte zu bieten, dazu gehören
Baumkraxeln und Mini Kletterangebote für Einsteiger, für die jungen
Besucher Baumwichtel bemalen, Bewegungsspiele und Kinderschminken –
wobei auch Wolfsgesichter gefragt sind, immerhin informiert die
Gesellschaft zum Schutz der Wölfe über die Rückwanderung der einst in
Deutschland heimischen Wildtiere. Ein Beitrag des Faßberger
Unternehmens „Wildnissport“ ist das Axtwerfen. Der Rundwanderweg um den
Wildpark bietet Einblick in die Lebensweise von rund 200 Tieren in den
weitläufigen Gehegen von den kürzlich von der Wildtierhilfe
übernommenen Waschbären über den Platzhirsch „Rudi“ bis zu den Elchen
„Snorre“ und Tjure“. Deren Pate, das Autohaus Erdmannsky, wird wieder
aktuelle Volvo Modelle präsentieren.
Vogelpark Herborn, 13.10.08
Lisztäffchen mit „modischer Haarfärbung“ und Flüggewerden der zehnten
jungen Rotbrustkrontaube
Dass der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf auch im Herbst
einen Besuch wert ist, zeigt sich einmal mehr in diesen Tagen. Zumal
das familienfreundliche Naturerlebniszentrum auch in dieser Jahreszeit
noch bemerkenswerte Nachzuchterfolge zu vermelden hat. Aktuell gilt das
für zwei seltene südostasiatische Wildtaubenarten. Bei den metallisch
grün schillernden Nikobaren- oder Mähnentauben, die gemeinsam mit den
prachtvollen Roten Ibissen und den Satyrtragopanen die große begehbare
Freiflugvoliere beleben, steht ein Jungvogel im Innenraum unmittelbar
vor dem Ausfliegen aus seinem – übrigens von den Besuchern gut
einsehbaren - Nest. Mit der erfolgreichen Nachzucht der
Rotbrustkrontauben leistet das Vogelparkteam einen wertvollen Beitrag
zum internationalen Natur- und Artenschutz. Im Jahr 2002 war im
Herborner Vogelpark die erste hessische Erstzucht dieser fast
putengroßen Wildtaube mit ihrem markanten kronenförmigen Kopfschmuck
geglückt. Aufmerksamen Besuchern wird derzeit übrigens auffallen, dass
die vier Lisztäffchen im Vogelpark eine fast modisch anmutende rötliche
Verfärbung eines Teils des sonst weißen Haupt- und Armhaares aufweisen.
Es handelt sich dabei um eine nur vorübergehende Kennzeichnung der
munteren, nur etwa eichhörnchengroßen Krallenaffen. Diese soll es dem
Beilsteiner Florian Schäfer, Schüler der Jahrgangsstufe 12 des
Herborner Johanneum-Gymnasiums, im Rahmen eines Jugend forscht –
Projekts zum Verhalten der Äffchen ermöglichen, die einander sehr
ähnlichen Tiere aus den Regenwäldern Kolumbiens zu unterscheiden. Die
Vielfalt der etwa 300 Tiere aus aller Welt, die in dem Herborner
Naturerlebniszentrum in geräumigen und naturnahen Anlagen zu beobachten
sind, lässt sich übrigens ab Donnerstag, den 16. Oktober auch in einer
Auswahl herrlicher Fotografien mit Tiermotiven aus dem Vogelpark
erleben, die passionierte Fotografin Ingrid Koch aus Angelburg im
Ausstellungsraum des Eingangsgebäudes zeigt.
Zoo Emmen, 13.10.08
Verrückte Fauna – Skurriles aus der Tierwelt im Zoo Emmen und anderswo
Hochnäsige Alligatoren, Mullen ohne Schmerzen und Affenweibchen klar im
Vorteil – Nicht nur Menschen zeigen manchmal seltsame Verhaltensweisen.
Die Tierwelt steht ihnen dabei in Nichts nach. Wer schon einmal die
Gelegenheit hatte in nördlichen Gefilden an einem zugefrorenen Gewässer
vorbei zu kommen, dem offenbart sich ein lustiger Anblick: Um im Winter
nicht im zufrierenden Wasser zu ersticken, halten die dort lebenden
Alligatoren ihre „Nasen“ etwa 1,5 cm in die Höhe und warten, bis das
Wasser gefriert. Diese winzige Luftöffnung ermöglicht es ihnen, genug
Sauerstoff einzuatmen, um unbeschadet zu überwintern. Die
Panzerkrokodile im Zoo Emmen dagegen müssen nicht so trickreich sein,
sie genießen ein entspanntes Leben im wohlig warmen Amphibienhaus. Dort
sind sie in den tropischen Räumen vor jeglichen Wintereinflüssen
geschützt und trotzen so auf Zoo Emmen Art der Kälte.
Nacktmulle haben es gut. Die kleinen Nager, die in unterirdischen
Bauten leben, sind die einzigen Säugetiere, denen ein Molekül zur
Schmerzempfindung fehlt. Keinerlei Zipperlein und Wehwehchen machen
sich jemals bei diesen Tieren bemerkbar. Mit Schmerzen kommen die
Nacktmulle im Zoo Emmen aber sowieso nicht in Berührung. Dort leben sie
in ihrem eigenen Labyrinth aus Höhlen, fern von jeglichen Feinden oder
Naturkatastrophen und genießen das feudale Leben. „Ich sehe eine Farbe
die du nicht siehst!“
Bei den Totenkopfäffchen im Zoo Emmen und anderswo sind die Weibchen
klar im Vorteil. Die Damen im Rudel besitzen nämlich im Gegensatz zu
ihrem männlichen Pendant das Vermögen alle drei Grundfarben zu sehen.
Männliche Totenkopfäffchen hingegen sehen nur die Farbe Blau und eine
weitere der drei Grundfarben. Da können die Damen also noch so viel
Farbe bekennen, ihre männlichen Partner würden es nicht einmal
bemerken.
Tierpark Berlin, 13.10.08
Gute Zeiten für Schwarz-Rot:
Nachwuchs bei Kaffern- und Rotbüffeln im Tierpark Berlin. Für den
Afrikanischen Büffel, der im Tierpark Berlin mit dem mächtigen,
schwarzbraun gefärbten Kaffernbüffel und dem kleineren, rotbraunen
Rotbüffel vertreten ist, zeichnet sich das Jahr 2008 als ein gutes
Zuchtjahr ab. Während in der Gruppe Kaffernbüffel ein Bullkalb im
Februar und ganz aktuell am 13. September das Kuhkalb „Karikoga“
geboren wurde, warten die Rotbüffel sogar mit drei Jungtieren auf: zwei
Kuhkälber im Januar und Juni sowie der jüngste Sproß, ein am 21.
September geborenes Bullkalb namens „Ferdinand“. Damit ist die Gruppe
der Rotbüffel auf stattliche 13, die der Kaffernbüffel auf 8 Tiere
angewachsen. Gerade der Kaffernbüffel ist heute nur noch in ganz
wenigen Zoologischen Gärten zu sehen, in Deutschland derzeit nur noch
im Tiergarten Nürnberg und Tierpark Berlin. Daher freuen wir uns über
jeden Nachwuchs und über eine intakte Zuchtgruppe. Als weitere
Besonderheit ist hervorzuheben, dass die beiden Unterarten Rot- und
Kaffernbüffel im Tierpark direkt nebeneinander auf zwei großzügigen
Freianlagen gehalten werden und der Besucher so besonders gut die
Variabilität innerhalb einer Art beobachten und studieren kann. Beide
Formen besiedeln unterschiedliche Lebensräume: Kaffernbüffel bewohnen
die trockenen Grassteppen von Ost- bis Südafrika, ihre Hörner sind
unterschiedlich stark henkelförmig nach oben gebogen, die Kälber sind
noch dicht behaart und braun gefärbt. Besonders auffallend sind die
kräftigen Beine der Kälber. Rotbüffel besiedeln dagegen die feuchten
Wälder des westlichen und zentralen Afrikas, ihre Hörner sind kürzer
und nach hinten aufwärts gebogen, ihre Kälber sind leuchtend orange
gefärbt.
Thüringer Zoopark Erfurt, 13.10.08
Bulgarische Schraubenhörnige Langhaarziegen im Thüringer Zoopark Erfurt
Zoos halten und pflegen viele
seltene Wildtiere. Dies ist allgemein bekannt. Gleichwohl Aufgabe eines
Zoos ist die Zucht und Erhaltung vom Aussterben bedrohter
Haustierrassen. Hier hat sich der Thüringer Zoopark Erfurt einen Namen
gemacht. Viele der ehemals bedrohten Rassen haben sich in ihrem Bestand
erholt und sind daher nicht mehr in unserem Zoo vertreten. Eine Rarität
ist aber nach wie vor präsent: die Bulgarische Schraubenhörnige
Langhaarziege. Der Zoopark bekam im Jahre 1966 ein Paar direkt aus
Bulgarien. Zwei Jahre später folgten weitere. Seither läuft die Zucht.
Viele Jungtiere wurden abgegeben, die Zahl der Züchter blieb über die
Jahre aber sehr gering. Diese attraktive Langhaarziege ist keine
Hochleistungsrasse. Ihr Haar wurde und wird in Bulgarien zur
Herstellung von Teppichen verwandt. Das Fleisch ist sehr schmackhaft.
Um die Milchleistung zu erhöhen, wurden im Mutterland Milchziegen
eingekreuzt. Hierzulande war und ist die Bulgarenziege mehr ein
Hobbytier. Diesen Umständen ist es geschuldet, dass reinrassige
Exemplare kaum noch vorkommen. So war uns sehr daran gelegen, unseren
reinen Bestand durch neue gleichfalls reinrassige Tiere zu ergänzen, um
Inzuchtschäden vorzubeugen. Markus Bals, ein Züchter aus Kleve, lieh
uns seinem Giacomo als Zuchtbock für dieses Jahr und schenkte uns
Jungbock Rocco für die kommende Saison. Beide Böcke sind wunderschöne
Exemplare und werden der Zucht Bulgarischer Schraubenhörniger
Langhaarziegen im Thüringer Zoopark Erfurt gute Dienste leisten.
Zoo Krefeld, 13.10.08
Zoo Krefeld feiert Richtfest für das Forscherhaus – „Affenbrut“ wird
ein Jahr alt
Große Freude herrscht bei den Krefelder Zoofreunden, denn am kommenden
Sonntag, 19. Oktober, um 11 Uhr wird das Richtfest für das Forscherhaus
gefeiert. Dazu erwartet der Zoo eine Vielzahl Besucher zum dritten
Forscher- und Artenschutztag. Unter dem Motto „Erforschen –
Experimentieren – Erfahren“ soll im neuen Gebäude insbesondere bei der
Jugend Neugier geweckt und Wissen vermittelt werden, das über das
normale Zoogeschehen hinaus geht. Affenkunstausstellung im Krefelder
Zoo. Eine besondere Ausstellung erwartete die Besucher des Affenhauses
im Krefelder Zoo am vergangenen Wochenende: Am Orang-Utan Gehege wurden
deren selbst gemalte Bilder präsentiert. Galerist Heinz Hachel von der
Agentur Fundart 21 und die Fachfrau für Tierbeschäftigung im Zoo
Krefeld, Christine Peter, waren vor Ort und beantworteten
Interessierten Fragen zu den Bildern und deren Entstehung.
Zoo Heidelberg, 13.10.08
Heidelberger Zoo: Trauer um Schimpansen Max
Freitag morgen ist „Max“, der „Chef“ der Schimpansengruppe im
Heidelberger Zoo, gestorben. Als die Tierpfleger morgens die
Schimpansen in ihr Gehege lassen wollten, wurde Max kurz bewusstlos,
wachte aber wieder auf. Daraufhin bekam er von Affenrevierleiter Bernd
Kowalsky ein kreislaufstärkendes Mittel verabreicht. Doch Max erholte
sich nicht und wurde erneut bewusstlos. Die eilig herbeigerufene
Zoo-Tierärztin Dr. Julia Scharpegge konnte nichts mehr für ihn tun und
nur noch den Tod feststellen. Max starb an plötzlichem Herzversagen.
Auch die anschließende Sektion zeigte Anzeichen einer Vorschädigung des
Herzens. Max wurde 1972 in Zentralafrika geboren, kam über den damals
noch möglichen Tierhandel im jugendlichen Alter in den Zoo nach
Darmstadt und lebte seit 1985 im Heidelberger Zoo. Er war ein besonders
schöner Schimpansen-Mann mit einem sehr ausdrucksvollen Gesicht, der
sich durch ein angenehmes und selbstbewusstes Wesen auszeichnete. Vor
allem war er ein die Schimpansengruppe sehr positiv beeinflussender
Charakter. Wie die anderen Schimpansen nun mit der neuen
Gruppensituation umgehen werden, kann das Zooteam bislang noch nicht
absehen. Für Max war es ganz offenbar ein wichtiges Ritual, die
Zooleitung morgens auf der Runde lautstark zu begrüßen. „Unter unseren
Dauerbesuchern hatte Max viele Freunde, besonders Frauen, die gerne und
lange mit ihm durch die Glasscheibe kommunizierten, erklärt
Affenrevierleiter Bernd Kowalsky. „Wir sind alle sind sehr traurig über
seinen Tod und werden Max vermissen“, betont Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann. Max wird dem gesamten Zooteam und vielen Zoobesuchern immer
im Gedächtnis bleiben.
Zoo Hannover, 10.10.08
Freie Sicht auf Yukon Bay
In Hannover gibt es jetzt freie Sicht auf Alaska! Die neue
Aussichtsplattform am Yukon Trail bietet einen spektakulären Rundblick
über die Yukon Bay Baustelle im Erlebnis-Zoo Hannover. „Aus drei Meter
Höhe können die Zoobesucher, ungehindert von Bauzäunen, die Arbeiten
verfolgen und miterleben, wie schnell Yukon Bay wächst“, freut sich
Zoodirektor Klaus-Michael Machens. Mit der Kanada-Alaskalandschaft
Yukon Bay setzt der Zoo Hannover sein Erlebnis-Konzept konsequent fort.
Von 1996 bis 2007 wurden fünf einzigartige Themenwelten geschaffen: Der
Gorillaberg, der Dschungelpalast, Meyers Hof, die große
Afrikalandschaft Sambesi und das Kinderland Mullewapp. Die Besucherzahl
hat sich innerhalb dieses Zeitraums auf 1,2 Millionen Gäste pro Jahr
nahezu verdoppelt. Mehr über die einzigartige Landschaft im Norden der
USA können die Zoobesucher bald im Informationszentrum am Yukon Trail
erfahren. Yukon Bay entsteht auf 22.000 Quadratmetern zwischen Sambesi
und dem Dschungelpalast, mit Flusslauf, Wolfsschlucht, Städtchen und
Hafen. Dies wird die neue Heimat für Eisbären, Robben, Pinguine, Wölfe,
Karibus, Präriehunde und Bisons. Baubeginn war im Januar 2008, eröffnet
wird die Themenwelt 2010.
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, 10.10.08
Tiger auf Reisen
Regelmäßige Wilhelmabesucher werden es bemerken: Auf der Tigeranlage
ist Ruhe und Frieden eingekehrt, zwei der jungen Tiger haben das Revier
verlassen: Am 3. April vergangenen Jahres waren sie in der Wilhelma als
blinde, hilflose Zweipfünder zur Welt gekommen – zwei Katerle und ein
Kätzchen, der zweite Wurf von Sumatratigerin „Dumai“. Jetzt ziehen sie
als über 90 kg schwere Raubtiere hinaus in die Welt: Die drei jungen
Sumatratiger „Pertama“, „Bagus“ und „Jalur“ sind nun fast erwachsen und
gehen ihrer Mutter „Dumai“ gewaltig auf die Streifen. Eineinhalb Jahre
hat sie in die Erziehung der Jungen investiert, war Futterquelle,
Spielgerät und Bodyguard zugleich. In freier Natur wäre nun die Zeit
der Trennung gekommen, „Dumai“ würde ihre Jungen fortjagen, damit sie
sich eigene Reviere suchen. In der Wilhelma kann sie das nicht, daher
nehmen ihr die Zoologen die Arbeit ab. Und so reisten „Pertama“ am 9.
Oktober nach Barcelona und „Bagus“ am 10.10. ins schwedische
Eskilstuna. Für „Jalur“ gibt es noch keine Reiseempfehlung vom EEP,
aber sobald auch er in einen anderen Zoo umgezogen ist, kann Tigerkater
„Carlos“ sein temporäres Exil im ehemaligen Löwengehege verlassen und
wieder zu „Dumai“ auf die große Anlage ziehen.
Zoo Berlin, 10.10.08
Besonderer Zuchterfolg: einmonatiger Kronenkranich stellt sich vor!
Mit ihrer auffälligen, den Hinterkopf zierenden Federkrone gehören
Kronenkraniche unumstritten zu den hübschesten Vögeln. Besonderes
berühmt sind die etwa 100 cm hohen Kraniche für ihre spektakulären
Balztänze, bei denen sie bis zu 2 m hohe Sprünge vollführen. Doch die
Jahreszeit der Paarung ist vorbei, und auch die der erfolgreichen Balz
folgende Brutzeit ist bereits verstrichen. Sämtliche der von zwei
Brutpaaren gelegten Eier wurden im Wärmeschrank bebrütet, um sie vor
Krähen und Füchsen zu schützen. Drei Kücken versuchten sich aus der
Schale zu befreien, aber nur für einen Jungvogel verlief am 4.
September der Schlupf erfolgreich. Dem elternlos aufwachsenden
Nestflüchter wurden zum Zwecke der Gesellschaft und für die Animation
zu selbständiger Nahrungsaufnahme 4 Witwenpfeifgänse zugesellt, mit
denen der kleine Kranich seitdem heranwächst. Knapp kniehoch überragt
er mittlerweile die Entengeschwister und ist in bester Kondition. Noch
trägt der kleine Vogel überwiegend sein braunes Dunenkleid und Ansätze
einer Krone sind auch noch nicht zu erkennen. Als eine von weltweit
insgesamt 15 Kranicharten züchtet der Berliner Zoo seit 1976 in
unregelmäßigen Abständen die Südafrikanischen Kronenkraniche. Da heute
fast alle Kranicharten stark bedroht sind, freut man sich in
Zoologischen Gärten über jeden Zuchterfolg. Mit dem Zoo und noch viel
mehr mit dem Tierpark vertritt Berlin hinsichtlich der Kranichhaltung
international eine herausragende Position.
Wild- und Abenteuerpark Müden, 10.10.08
Herbstaktionen im Wild- und Abenteuerpark: Juniortierpfleger, Wichtel
im Park und Hubertustag der Jägerschaft
Nachdem Elche, Schildkröten und Waschbären eingezogen sind, wird auch
der traditionelle Hubertustag des Landesverbandes der Jagdaufseher und
des Hegerings Hermannsburg/Müden im Wildpark, am Sonntag, 19. Oktober,
ein neues Gesicht bekommen. Neben Gottesdienst und Eröffnung um 10.30
Uhr, Jagdhundevorstellung, Jagdbläsern und einer Tombola, finden
Axtwerfen, Baumkraxeln, und Mini Kletterangebote für Einsteiger und
Neugierige statt, die gern mal einige Elemente des Waldseilgartens
ausprobieren wollen. Ein Highlight gibt es bei der sonntäglichen
Flugschau der Eventfalknerei zu sehen. Inhaber Thomas Wamser bringt
„Hera“ mit. Die Weißkopfseeadler Dame mit der beeindruckenden
Flügelspannweite von 2,20 Meter, hat gerade ihre dritte Saison bei den
Karl May Spielen in Bad Segeberg bestritten, über 250 000 Zuschauer
haben sie im diesjährigen Stück „Winnetou und Old Firehand“ erlebt.
Kinder können sich auf tolle Ferienangebote freuen wie den
Juniortierpfleger. Sie erwerben einige Grundkenntnisse rund um
heimische Wildtiere, lernen Interessantes und Wissenswertes, und kommen
den Tieren ein gutes Stück näher als die Parkbesucher. Anmeldungen
sollten umgehend erfolgen. Bitte beachten Sie dazu die anhängende
Presseinfo. Ein Euro des Eintrittspreises geht an die Grundschule
Müden. Die Karte ist gleichzeitig Los für die Tombola.
Zoo Landau, 10.10.08
Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene im Zoo Landau
Am Samstag den 18.10.2008 in der Zeit von 13.30 bis 17 Uhr findet unter
Leitung von Andreas Rüschner in der Zooschule des Landauer Zoos erneut
ein Didgeridoo-Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene statt. In
Nachbarschaft der australischen Bennettkängurus, Kookaburras und
Flötenvögel wird das wohl älteste Blasinstrument der Erde zunächst
vorgestellt. Der Workshop beinhaltet außerdem das Erlernen
verschiedener Grundtechniken und Atemübungen wie zum Beispiel die
Zirkularatmung, die Erzeugung des Grundtons, Stimmmodulationen,
Tiergeräuschimitationen, rhythmisches Spielen, meditatives Spielen etc.
Durch die Zirkularatmung, die beim Spielen des Didgeridoos angewandt
wird, wie auch durch die erzeugten sonoren Klänge, ist eine positive
Wirkung auf Körper, Geist und Seele zu verspüren. Die Kosten des Kurses
betragen 30 Euro für Geringverdiener (Schüler/Studenten/
Arbeitssuchende etc. gegen Vorlage einer Bescheinigung) sonstige
Teilnehmer zahlen 40 Euro am Kurstag. Der Eintritt in den Zoo ist
kostenlos. Für den Kurs können Didgeridoos für 5 Euro ausgeliehen
werden. Anmeldung: 06341-898229, weitere Informationen zum Zoo Landau
unter www.zoo-landau.de
Tiergarten Schönbrunn, 10.10.08
Die Prinzen von Schönbrunn
Die jungen Löwen sind mittlerweile knapp drei Monate alt und dürften
etwa sieben bis acht Kilogramm wiegen. Die Tierpfleger schätzen, dass
es sich um zwei Männchen und ein Weibchen handelt. Eine Untersuchung
aus der Nähe war bisher unmöglich. Wer die Prinzen beim Spielen
beobachten will, hat nachmittags die besten Chancen.
Tropen-Aquarium Hagenbeck, 10.10.08
Die Tage der Haie im Tropen-Aquarium Hagenbeck
Im Tropen-Aquarium Hagenbeck
finden am Samstag, den 11. und Sonntag, den 12. Oktober 2008, „Die Tage
der Haie“ im Rahmen der European Shark Week statt. Von 9 bis 18 Uhr
geben Experten der Hamburger Meeresschutzorganisationen D.E.G. und
DEEPWAVE e.V. im Erlebnis-Aquarium vor dem Hai-Atoll Auskunft mit
Vorträgen und Informationsständen über die Lage der bedrohten
Meeresräuber und rufen zum Unterzeichnen einer Haischutz-Petition auf.
D.E.G. und DEEPWAVE sind Mitgliedsorganisationen der internationalen
Haischutz-Kampagne Shark Alliance, die weltweit mittlerweile 55
Mitglieder zählt und sich für die Verbesserung der europäischen
Fischereipolitik für Haie und die nahe verwandten Rochen einsetzt. Die
Geschäftsführer Joachim Weinlig-Hagenbeck und Dr. Stephan
Hering-Hagenbeck: „Wir freuen uns über die Shark Alliance. Die damit
verbundenen Aktivitäten passen wunderbar in unser Bemühen, Tiere als
Botschafter für bedrohte Artgenossen zu sehen.“ Das Tropen-Aquarium
Hagenbeck ist das erste und einzige Großaquarium der Hansestadt und
beherbergt 7 Haiarten und 2 Rochenarten, die bereits in diesem Jahr für
Nachwuchs sorgten. Im letzten Jahr konnte die Aktionswoche 20.000
Unterschriften gegen den Raubbau an diesen Fischen in über einhundert
Veranstaltungen in ganz Europa sammeln und der EU-Kommission übergeben.
D.E.G.-Vorsitzende und Shark Alliance Deutschland Koordinatorin Heike
Zidowitz (35): „In diesem Jahr richtet sich die Petition an die
jeweiligen Umwelt- und Fischereiminister, um sich ausdrücklich für
einen starken Haiaktionsplan einzusetzen, der zurzeit in Brüssel
entwickelt wird.“ Haie sind durch unregulierte und unkontrollierte
Befischung in EU-Gewässern besonders gefährdet – bereits ein Drittel
der heimischen Arten stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten.
Zoo Dortmund, 10.10.08
Alpensteinhühner: Ornithologische Rarität im Zoo Dortmund
Seit wenigen Tagen präsentiert der Zoo Dortmund eine neue Vogelart im
Bestand: aus dem Tierpark Goldau (Schweiz) ist eine kleine Gruppe
Alpensteinhühner eingetroffen. Die zu den Hühnervögeln gehörenden
Alpensteinhühner sind etwa rebhuhngroß und gehören durchaus in den
Verwandtschaftskreis der Rebhühner. Allerdings sind die
Alpensteinhühner lebhafter gefärbt: der Schnabel ist kräftig orangerot,
das untere Seite des Gesichts ist weiß. Durch die Augen zieht sich ein
schwarzer Balken. An den Flügelseiten ist eine Art Streifenzeichnung
mit einem deutlichen Wechsel von schwarz, braun und weiß auffällig.
Alpensteinhühner bewohnen steinige, felsige Areale mit nur niedrigem
Pflanzenbewuchs. Entsprechend alpin haben die Zoogärtner das neue
Gehege gestaltet, das für diese Vögel eingerichtet wurde. In ihrem
ursprünglichen Verbreitungsgebiet kommen die Alpensteinhühner in Höhen
von 1200 bis 2700 m vor, selten erscheinen sie in tieferen Lagen. Mit
den Alpensteinhühnern präsentiert der Zoo Dortmund eine ornithologische
Rarität. Er ist der einzige Zoo in Deutschland, der diese schönen Vögel
der Alpenregion zeigt. Der Zoo vergibt Patenschaften für Tiere. Wer
gerne Alpensteinhuhnpate oder -patin werden möchte, oder sich für die
Patenschaft über andere Tiere im Zoo Dortmund interessiert, kann sich
gerne informieren unter: 0231/ 50 28628. Siehe auch www.zoo.dortmund.de.
Zoo Augsburg, 10.10.08
“Der Ur-Elefant von Junkenhofen”- Vortrag
Das Naturmuseum in Augsburg besitzt seit über vier Jahren ein
weltweites Unikat. Der Ur-Elefant der im Raum Aichach gefunden wurde
ist das vollständigste Tier, das in der Form bis heute entdeckt wurde.
Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass es sich um eine neue Art,
möglicherweise sogar um eine neue Gattung handelt. Dr. Michael Rummel,
der Leiter des Naturmuseums erzählt über diesen aufregenden Fund und
beleuchtet noch andere Details. Freuen Sie sich auf eine spannende
Reise in die Zeit vor 15 Millionen Jahren. Der Vortrag findet am 14.
Oktober um 14 Uhr in der Zooschule statt. Die Teilnahme ist kostenlos,
es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten.
Zoo Hannover, 09.10.08
Nachwuchs bei den Hulman-Languren und Vikunjas - Von Hippies und
Heiligen
Der eine hat dichtes goldenes
Haar, verwuschelt-lockig, und ist sehr selten. Der andere präsentiert
sich in dünnem schwarzem Flaum über rosa Haut und gilt als heilig. So
unterschiedlich die beiden sind, eines haben sie gemeinsam: Der
Nachwuchs bei den Vikunjas und den Hulman-Languren bestimmt das Leben
beider Tierfamilien und hält alle Kleinkamele und heiligen Tempelaffen
auf Trab. Zu den Hulman-Languren: Die silbergrauen Hulman-Languren mit
dem schwarzen Gesicht haben seit dem 1. Oktober einen kleinen
farblichen „Ausrutscher“ mit Segelohren unter sich. Das acht Tage alte
Mini-Äffchen sticht mit seinemreizenden zart-rosa Teint unter den
Grauen hervor wie eine Leuchtboje auf bewegter See. Wahrscheinlich hält
Mutter Sariska (15) ihr Baby deshalb so eng an sich gedrückt und
gewährt nur selten einen Blick auf den Neuling. Unterstützt wird sie in
der Abschirmung von allen Languren-Weibchen, die sich um Mutter und
Kind scharen und das Baby gerne mal an sich nehmen (nur, um es dann
wieder sorgsam zu verstecken). Erst wenn der rosa Winzling sich streckt
und räkelt, ist er für einen Augenblick sichtbar und schaut aus
tief-schwarzen Knopfaugen neugierig in die Welt. Kochi (9), Hulman-Chef
und Vater des Mini-Äffchens, hält sich aus der Aufzucht strikt heraus.
Er behält den Überblick über Freund und Feind, sorgt für Sicherheit und
hält seine quirlige Truppe zusammen, die zurzeit nichts anderes als
segelohrigen Nachwuchs (und Futter) im Kopf hat. Zu dem
Vikunja-Nachwuchs, Edel-Flausch aus Südamerika: Aller guten Dinge sind
bekanntlich drei - dachten sich auch die Vikunjas. Nach Banu im Juni
und Björn im Juli wurde am 29. September die kleine „Bonita“ geboren.
Noch sieht der neueste Flausch-Winzling etwas zerzaust aus, doch schon
in den nächsten Wochen wird das seidige Fell ordentlich wachsen und das
kleinste Klein-Kamel immer kuscheliger werden. Mit gerade mal einem
Meter Schulterhöhe ist das Vikunja das kleinste Lama. Heute sind
Vikunjas vom Aussterben bedroht. Der Zoo freut sich daher riesig über
den „Hattrick“ Banu-Björn-Bonita. Jeder Nachwuchs der seltenen
zierlichen Klein-Kamele mit dem samtweichen Fell und dem spitzbübischen
Grinsen ist eine Art Mini-Wunder. In Hannover leben die Klein-Kamele
mit den Maras und den Nandus zusammen, die ebenfalls aus Südamerika
stammen.
Nürnberger Tiergarten, 09.10.08
Hässliche Entlein bei den Flamingos
Vor 13 Jahren gab es im Tiergarten der Stadt Nürnberg zum letzten Mal
Nachwuchs bei den Flamingos. Damals wurden neben Chile- und Roten
Flamingos auch noch Rosa Flamingos gehalten und alle Formen gezüchtet.
Leider hat damals der Erreger einer Lebensmittelvergiftung nicht nur
bei den Enten der Nürnberger Stadtweiher sondern auch bei den Flamingos
im Tiergarten zu Verlusten geführt. Die folgenden jährlichen
Schutzimpfungen haben die Flamingos zwar sicherlich gestört, können den
Brutverzicht aber nicht vollständig erklären. Nach Jahren ohne Erfolg
wurde vor fünf Jahren zur Vermeidung von Mischlingen die Gruppe der
Rosa Flamingos abgeben. Der Tiergarten hat seither nur noch Rote
Flamingos und Chile-Flamingos gehalten. Da Flamingos aber erst ab einer
Gruppengröße von etwa 50 Individuen mit dem Brutverhalten beginnen,
wurden sowohl acht Rote als auch sieben Chile-Flamingos aus Nachzuchten
von Privatpersonen und Zoos zur Vergrößerung des Gesamtbestandes nach
Nürnberg geholt, um wieder die kritische Grenze zu überschreiten. Im
Juni diesen Jahres war es dann endlich wieder so weit: die ersten Eier
wurden auf den selbst gebauten Bruthügeln gelegt. Nach ersten Verlusten
durch Krähen begannen die Altvögel ihre Gelege, die aus je einem Ei
bestanden, zu verteidigen und haben diese dann absolut zuverlässig etwa
30 Tage bebrütet. Am 29. Juli sind sowohl ein Roter, als auch ein
Chileflamingo erfolgreich geschlüpft. Am folgenden Tag und am 09.
September sind zwei weitere Rote Flamingos geschlüpft, die seither mit
einer „Nährmilch“ gefüttert werden. Noch haben alle Jungen ein
unscheinbar „dreckiges“, graubraunes Erscheinungsbild, aber schon im
kommenden Jahr mausern sie und bilden ein Gefieder - fast so schön
gefärbt, wie das ihrer Eltern.
Zoo Leipzig, 09.10.08
Herbstferien im Zoo Leipzig
Jeden Dienstag und Donnerstag ab 11 Uhr geht es für anderthalb Stunden
auf große Ferien-Entdeckertour durch den Großstadtdschungel Leipzigs.
Erkundet werden Elefant, Tiger und Co. Auftakt der Ferien bildet ein
wahrer Bastelmarathon am 18. Oktober 2008. Von 11 bis 16 Uhr können
unsere Feriengäste ihren eigenen Zoo mit verschiedenen Zootieren aus
Kastanien basteln. Abgerundet werden die Herbstferien am 31. Oktober
2008 mit dem Halloween-Fest. Gruseltouren und Kürbisaushüllen stehen an
diesem Tag auf dem Programm.
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
derstandard.at - 12.10.2008
Ausgestorben geglaubter Muntjak aus Falle eines Jägers
gerettet
Die nachträgliche Analyse eines Fotos aus dem Jahr 2002 brachte
Erstaunliches zu Tage: Eine ausgestorben geglaubte Hirschart, der
Sumatra-Muntjak (Muntiacus montanus), dürfte wider Erwarten noch
existieren. Die Spezies wurde 1914 klassifiziert - seit 1930 ist aber
kein Exemplar mehr gesichtet worden. Dieses Tier fanden Parkranger in
den knapp 2.000 Meter hohen Bergen des Kerinci-Seblat-Nationalparks im
westlichen Sumatra ... und zwar in der Falle eines Tigerjägers. Dennoch
hat die Geschichte keinen makabren Beigeschmack: "Fauna & Flora
International"-Mitarbeiterin Debbie Martyr und ein Kollege retteten den
70 Zentimeter kleinen Hirsch, ein trächtiges Weibchen, aus der Falle.
Außerdem konnten sie im Park noch Aufnahmen von zwei weiteren Muntjaks
machen. Dass ihre Fotos etwas Besonderes darstellen, war ihnen bis
heuer allerdings nicht klar: Sie hielten das gerettete Tier für einen
nahen Verwandten, den Indischen Muntjak (Muntiacus muntjak), der recht
verbreitet ist und auch auf Sumatra vorkommt. Erst als im Zuge der
Erstellung der aktuellen Roten Liste bedrohter Arten der britische
Experte Robert Timmins das Foto zu Gesicht bekam, stellte sich heraus,
dass es sich bei dem Hirsch um einen Vertreter einer ausgestorben
geglaubten Art handelt. Die übrigens umgehend auf besagte Rote Liste
gesetzt wurde.
>Der Meldung fehlt der Hinweis, dass die Fotos bereits 2002 gemacht
wurden und erst jetzt die Auswertung vorliegt.
>Wildlife Extra und diverse Kryptozoologen-Seite zeigen auch die
Bilder:
>http://www.wildlifeextra.com/go/news/sumatra-muntjac232.html
>http://www.wildlifeextra.com/do/ecco.py/view_item?listid=15&listcatid=57&listitemid=3525&live=0
welt.de
- 14.10.2008
Zahl der Schimpansen katastrophal gesunken
Die Schimpansenpopulation an der Elfenbeinküste ist dramatisch
zurückgegangen. Im Vergleich zur letzten Zählung vor 18 Jahren fanden
Forscher nur noch ein Zehntel der Affen vor. „Wir hatten nicht
erwartet, dass es so katastrophal sein würde“, sagte Hjalmar Kühl. Er
gehört zum Team des Leipziger Max-Planck-Institutes für evolutionäre
Anthropologie, das in der Fachzeitschrift „Current Biology“
veröffentlichten Artikel vom dramatischen Verschwinden der
Menschenaffen berichtet. In den 60er Jahren sei die Elfenbeinküste mit
geschätzt 100.000 Schimpansen noch eine Hochburg der Menschenaffen
gewesen, schreiben die Forscher. Ende der 80er Jahre seien es 8.000 bis
12.000 gewesen. Die heutige Population liege bei einem Zehntel. Das
entspräche rund 1.000 Menschenaffen. Die Forscher machen vor allem den
explosionsartigen Anstieg der menschlichen Bevölkerung, Abholzung und
Wilderei für das Verschwinden der Schimpansen aus ganzen Regionen
verantwortlich. Eigentlich seien die Forscher aufgebrochen, um die
Auswirkungen einzelner Faktoren auf die Affenpopulation zu studieren,
sagte Kühl. Doch als sie kaum noch Schimpansen gefunden hätten, hätten
sie sich zu einer Bestandsaufnahme entschlossen, die jetzt auch auf die
anderen Länder Westafrikas ausgedehnt werden soll. Offensichtlich könne
man den alten Bestandszahlen nicht mehr vertrauen, sagte Kühl. „Ich
befürchte, dass es in den anderen Ländern genauso verheerend sein
wird.“ In ein bis zwei Jahren sollen vollständige Zahlen zur den
westafrikanischen Schimpansen vorliegen.
berlinonline.de - 15.10.2008
Zahl der Schimpansen an der Elfenbeinküste sinkt
Während die Population der Menschenaffen um 1950 dort noch auf 100 000
geschätzt wurde und um 1990 etwa 8000 bis 12 000 Tiere gezählt wurden,
entdeckten Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre
Anthropologie in Leipzig nun nur noch 1000 Tiere. «An der
Elfenbeinküste sind nur noch drei bis vier Prozent des Waldes da, die
Population ist deshalb zusammengebrochen», wie der Wissenschaftler
Hjalmar Kühl im US-Fachjournal «Current Biology» berichtete. «Es ist
anzunehmen, dass es in anderen Ländern ähnlich aussieht.» Zudem
stellten die Wissenschaftler fest, dass die Zahl der
Schimpansen-Schlafnester an der Elfenbeinküste binnen 17 Jahren um 90
Prozent zurückgegangen ist. Ursprünglich wollten die Leipziger
Anthropologen in der westafrikanischen Region erkunden, welche Faktoren
das Vorkommen von Schimpansen begünstigen. «Wir haben aber so gut wie
keine Tiere mehr gefunden und deshalb die Zählung gestartet», sagte
Kühl. Fest stehe nun, dass die Zahl der Primaten binnen einer
Generation so stark zurückgegangen ist, dass es sie in vielen Regionen
gar nicht mehr gibt. Die letzte Schimpansen-Hochburg an der
Elfenbeinküste ist der Tai Nationalpark, in dem der Artenschutz mit
internationalen Geldern unterstützt wird. Allerdings werde die
Finanzierung im Jahr 2010 auslaufen, heißt es weiter, und: «Dies könnte
katastrophale Konsequenzen für die letzte Hochburg der Schimpansen an
der Elfenbeinküste haben.»
derstandard.at - 15.10.2008
Einstige Schimpansen-Hochburg verliert 99 Prozent der
Population
Die Schimpansenpopulation in Côte d'Ivoire ist dramatisch
zurückgegangen: Im Vergleich zur letzten Zählung vor 18 Jahren fanden
Forscher nur noch ein Zehntel der Affen vor. "Wir hatten nicht
erwartet, dass es so katastrophal sein würde", sagte Hjalmar Kühl. Er
gehört zum Team des Leipziger Max-Planck-Institutes für evolutionäre
Anthropologie, das in einem am Dienstag in der Fachzeitschrift "Current
Biology" veröffentlichten Artikel vom dramatischen Verschwinden der
Menschenaffen berichtet.
spiegel.de - 15.10.2008
Schimpansen verschwinden aus Westafrika
Die Elfenbeinküste galt einst als Hochburg der Schimpansen. Noch in den
sechziger Jahren haben dort schätzungsweise 100.000 der Menschenaffen
gelebt. Doch schon Ende der achtziger Jahre gab es nur noch 8000 bis
12.000 Schimpansen in dem westafrikanischen Land - und inzwischen ist
der Bestand auf lediglich tausend Tiere geschrumpft, heißt es in einer
Studie eines internationalen Forscherteams unter Leitung des Leipziger
Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie. "Wir hatten nicht
erwartet, dass es so katastrophal sein würde", sagte Hjalmar Kühl,
einer der Autoren der Untersuchung , die jetzt im Fachblatt "Current
Biology" veröffentlicht wurde. "An der Elfenbeinküste sind nur noch
drei bis vier Prozent des Waldes übrig, die Population ist deshalb
zusammengebrochen." Die Forscher machen vor allem den explosionsartigen
Anstieg der menschlichen Bevölkerung für das Verschwinden der
Schimpansen aus ganzen Regionen verantwortlich. ... Die
Bestandsaufnahme soll nun auch auf andere Länder Westafrikas ausgedehnt
werden. Offensichtlich könne man den alten Bestandszahlen nicht mehr
vertrauen, sagte Kühl. "Ich befürchte, dass es in den anderen Ländern
genauso verheerend sein wird." In ein bis zwei Jahren sollen
vollständige Zahlen zur den westafrikanischen Schimpansen vorliegen. Da
Schimpansen - wie der Mensch - sehr viel Zeit und Energie in ihren
Nachwuchs stecken, vermehren sie sich nur langsam, schreiben die
Forscher. Dadurch sei ihre Population besonders angreifbar. Es gebe
allerdings auch Hoffnung, betont Kühl. Im Tai-Nationalpark der
Elfenbeinküste sei die Schimpansenpopulation stabil geblieben. Das
zeige, dass finanziell gut ausgestattete Schutzgebiete funktionierten.
scinexx.de - 15.10.2008
Abholzung bedroht Schimpansen - Dramatischer Rückgang
der Population in der Elfenbeinküste
Diese
Ergebnisse unterstreichen, wie nötig ein präzises, regelmäßiges und
systematisches Monitoring dieser frei lebenden Populationen ist, um
unsere nächsten Verwandten vor dem Aussterben zu bewahren, schreiben
die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Current Biology“. Unsere
nächsten lebenden Verwandten, die Menschenaffen, werden auf der Roten
Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN, International
Union for Conservation of Nature and Natural Resources) als „gefährdet“
oder sogar „stark gefährdet“ eingestuft. Ihre Populationen gehen in
ihren Ausbreitungsgebieten immer stärker zurück. Gefährdet sind die
Menschenaffen hauptsächlich durch Wilderei, die Zerstörung ihrer
Lebensräume und durch Krankheiten. Da sie, wie Menschen auch, eine
niedrige Reproduktionsrate haben, sind sie besonders angreifbar.
Insbesondere Schimpansen investieren bis zu fünf Jahre in die Erziehung
ihres Nachwuchses. Während dieser Zeit erlernen die Jungtiere
erstaunliche technische und soziale Fähigkeiten, die sie zum Überleben
brauchen. ...
„Ein Juwel für kommende Generationen“
Die wenigen
an der Elfenbeinküste verbliebenen Schimpansenpopulationen verteilen
sich auf ein weites Gebiet. Eine der wenigen überlebensfähigen
Populationen gibt es im Taï Nationalpark. Diese ist jedoch durch
Wilderei extrem gefährdet. Dazu kommt, dass die externe Finanzierung
der Artenschutzprojekte 2010 auslaufen wird. Dies könnte katastrophale
Konsequenzen für diese letzte Hochburg der Schimpansen an der
Elfenbeinküste haben. Die Forscher appellieren deshalb an die
Zuwendungsgeber, den Taï Nationalpark als Priorität für den Erhalt der
Schimpansen, die noch an der Elfenbeinküste leben, zu sehen und eine
Finanzierung für die Zeit nach 2010 in Betracht zu ziehen. Paul Kouamé
N'Goran erklärt: „Das Verschwinden von Waldgebieten in unserem Land
zwingt die Leute, lange Wege zum Taï Nationalpark zurückzulegen, wo
Waldgebiete noch erhalten sind und das passende Klima vorhanden ist, um
Landwirtschaft zu betreiben. Das wiederum erhöht den direkten Druck auf
den Park. Wir müssen diesen Wald schützen und ihn als Juwel für die
nach uns kommenden Generationen betrachten.“
Artenschutz kann funktionieren
Darüber hinaus sollten nach Meinung der Max-Planck-Forscher mehr
Datenerhebungen im Lebensraum der westlichen Schimpansen finanziert
werden, um deren Status besser einschätzen und die verbliebenen
überlebensfähigen Populationen lokalisieren zu können. Wenn erneute
Zählungen durchgeführt werden und die Forscher mehr Informationen
zusammengetragen haben, können sie noch besser einzuschätzen, ob der
Populationsrückgang sich auf das gesamte Verbreitungsgebiet erstreckt
und ob ihr IUCN-Status in „stark gefährdet“ geändert werden muss.
Hjalmar Kühl, ein Monitoring-Experte frei lebender Populationen
erklärt: „Diese Studie, so dramatisch die Ergebnisse auch sein mögen,
zeigt doch vor allem, dass Artenschutz wirklich funktionieren kann,
dass er aber von allen Beteiligten ein Langzeit-Engagement einfordert.“
Tages-Anzeiger
online
- 15. Okt. 2008
90 Prozent
der Schimpansen an der Elfenbeinküste ausgestorben
In den letzten 17 Jahren ist die Population der Menschenaffen in der
westafrikanischen Region um 90 Prozent eingebrochen. 1950 wurde die
Zahl der Schimpansen an der Elfenbeinküste noch auf 100'000 geschätzt
und 1990 wurden etwa 8000 bis 12'000 Tiere gezählt. Nun entdeckten
Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in
Leipzig gerade noch 1000 Tiere, wie sie im Fachjournal «Current
Biology» berichten. «An der Elfenbeinküste sind nur noch drei bis
vier Prozent des Waldes da, die Population ist deshalb
zusammengebrochen», sagte der Wissenschaftler Hjalmar Kühl. Es sei
anzunehmen, dass es in anderen Ländern ähnlich aussehe. Die letzte
Schimpansen-Hochburg an der
Elfenbeinküste ist der Tai Nationalpark, in dem der Artenschutz mit
internationalen Geldern unterstützt wird. Allerdings wird die
Finanzierung laut den Forschern im Jahr 2010 auslaufen: «Dies könnte
katastrophale Konsequenzen für die dortige Population haben.» Sobald
die externe Finanzierung nämlich unterbrochen wird, sind auch
Schimpansen in Schutzgebieten bedroht, wie die Forscher festgestellt
haben.
n-tv -
13. Okt. 2008
Bedrohte
Tiere und Pflanzen
Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat vor den Folgen des dramatischen
Artenschwundes gewarnt. Das Aussterben von Tieren und Pflanzen sei
meistens unumkehrbar und habe schlimmere Auswirkungen als die
gegenwärtige Finanzkrise, hieß es zum Abschluss des
Weltnaturschutzkongresses in Barcelona. "Die Botschaft dieses Treffens
lautet: Artenvielfalt garantiert das Wohl der menschlichen Gesellschaft
und der Wirtschaft", sagte IUCN- Generaldirektorin Julia
Marton-Lefèvre.
Auf dem zehntägigen Kongress stellte die IUCN unter anderem
ihre "Rote Liste" vor. Demnach sind weltweit mehr als ein Drittel aller
Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Auch rund ein Viertel
der Säugetiere sind von dieser "Artenkrise" betroffen. Zudem warnte die
IUCN vor den Folgen der steigenden Biotreibstoff-Produktion für Mensch
und Umwelt und forderte eine drastische Reduzierung des CO2- Ausstoßes.
Spiegel
online - 10. Okt. 2008
Jährliche
Ökosystem-Schäden übersteigen Ausmaß der Finanzkrise
Die Menschheit verliert durch die Umweltzerstörung
mehr Geld als bei der aktuellen Finanzkrise. Besonders teuer ist die
Abholzung von Wäldern weltweit. Sie verursacht Schäden bis zu fünf
Billionen Dollar pro Jahr, ergab eine EU-Studie. Die Zahl stammt aus
der Studie "The Economics of Ecosystems and Biodiverstiy" (TEEB),
die von Deutschland 2007 während seiner EU-Präsidentschaft initiiert
wurde. Die Schäden an der Natur übersteigen damit die derzeit mit bis
zu 1,5 Billionen Dollar bezifferten Verluste der Finanzkrise, sagt
Pavan Sukhdev, Leiter der Abteilung Globale Märkte der Deutschen Bank
in London und der TEEB-Studie. "Das ist nicht nur mehr, sondern auch
noch fortlaufend." Es passiere jährlich, Jahr für Jahr. "Die
gegenwärtige Krise hat den Verlust privaten Finanzkapitals zur
Folge", sagt Sukhdev im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Die Zerstörung von
Wäldern bedeute hingegen den Verlust von Naturwerten, die allen
Menschen gehörten.
Finanzen.net
- 13. Okt. 2008
Rohstoffe-Go
- Studie: Kosten Entwaldung und Überfischung
In einer EU-Studie zufolge kostet der anhaltende Schwund der Wälder die
Weltwirtschaft deutlich mehr als die globale Finanzkrise. Die
Welt verliere jedes Jahr zwei bis fünf Billionen US-Dollar in Form von
Naturkapital, während sich der Verlust an der Wall Street nach
verschiedenen Berechnungen zwischen 1 bis 1,5 Billionen US-Dollar
belaufe. „Das ist nicht nur mehr, sondern auch noch fortlaufend. Es
passiert jährlich, Jahr für Jahr“. Der britische Sender BBC zitierte am
Freitag den Ökonom Pavan Sukhdev von der Deutschen Bank, den Leiter der
von der EU finanzierten Studie. Der Abschlussbericht der Studie soll
2009 vorgelegt werden.
Berliner
Morgenpost -
9. Okt. 2008
2009 wird zum
Jahr des Gorillas
Die Vereinten Nationen haben 2009 als Jahr des Gorillas ausgerufen. Mit
diesem Schritt sollen die in Afrika akut vom Aussterben bedrohten
Menschenaffen besser geschützt werden. Dies teilte das Sekretariat des
UN-Abkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS)
gestern in Bonn mit. Drei der vier Gorilla- Arten sind auf der Roten
Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als "vom Aussterben bedroht"
klassifiziert. Zu den Bedrohungen gehören die Jagd zum Verzehr und für
die traditionelle Medizin, die Zerstörung der Lebensräume durch
Abholzung und Bergbau, bewaffnete Konflikte und Erkrankungen wie Ebola.
Dailynet - 9. Okt. 2008
wwf: Schutz fuer
Sumatra Walder
Vertreter des WWF und der
indonesischen Regierung
haben am Rande des Weltnaturschutzkongresses in Barcelona ein
historisches Abkommen zum Schutz des Regenwaldes auf Sumatra
unterzeichnet. In der Übereinkunft wird festgeschrieben, die
verbliebenen Waldgebiete auf der sechstgrößten Insel der Welt unter
Schutz zu stellen. Damit soll der dramatischen Waldzerstörung und dem
einhergehenden Artensterben auf Sumatra Einhalt geboten werden. Der
WWF setzt alle Kräfte ein, um zu einer zügigen und wirkungsvolle
Umsetzung des Abkommens zu kommen. Daran wird sich der WWF vor Ort
aktiv beteiligen.
Netzzeitung - 10. Okt.
2008
Weißt du, wo
die Fische sind?
Alarmierende Stimmen über den «globalen Fischerei-Wahnsinn» aus der
Umweltbewegung: Der Lebensraum Meer wird zerstört und der Verlust der
vergangenen Jahrzehnte entspricht inetwa dem Bruttoinlandsprodukt
Italiens. Die Ausbeutung der Weltmeere kann
nach Ansicht
des World Wide Fund For Nature (WWF) dazu führen, dass die Ozeane im
Jahr 2050 leergefischt sind. Schon jetzt seien 77 Prozent der globalen
Bestände bis an ihre Grenzen befischt oder gar überfischt, sagte
WWF-Meeresexperte Stephan Lutter am Freitag in Hamburg. Weite Teile der
Fischindustrie «überleben nur
noch, weil die Politik sie Jahr für Jahr mit über 22 Milliarden Euro
Steuergeldern am Leben hält.»
scinexx
- 13. Okt. 2008
Überfischung
kostet 1,5 Billionen Euro
Wegen schwindender Fischbestände gehen der globalen Fischerei
jährlich mindestens 36,6 Milliarden Euro verloren. Für die vergangenen
drei Dekaden summiert sich das wirtschaftliche Minus auf 1,46 Billionen
Euro. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens. Dies
geht laut dem WWF aus einer von der Weltbank und der
UN-Welternährungsorganisation FAO veröffentlichten neuen Studie
hervor. Die Natur- und Umweltorganisation forderte angesichts der
dramatischen
Situation durch die Plünderung der Meere ein konsequentes Umsteuern in
der Fischereipolitik.
PR-inside.com -
10.
Okt. 2008
US-Organisation reicht
Petitionen für den Artenschutz ein
Eine US-Umweltschutzorganisation hat in Washington staatlichen Schutz
für 13 bedrohte Tier- und Pflanzenarten beantragt. Die Organisation
WildEarth Guardians reichte am Donnerstag acht entsprechende Petitionen
ein. Mit dem Projekt «Westliche Arche» solle unterstrichen werden, dass
das Artenschutzgesetz tatsächlich eine Art Arche Noah sei, sagte Nicole
Rosmarino, die Naturschutzdirektorin von WildEarth Guardians in
Albuquerque.
Die Organisation wies darauf hin, dass der Eisbär die erste Spezies
seit mehr als zwei Jahren war, die in den USA unter Schutz gestellt
wurde. Alle Tiere und Pflanzen, die in der Amtszeit der Regierung von
Präsident George W. Bush auf die Liste gekommen seien, hätten dies
Initiativen von Bürgern oder juristischen Schritten zu verdanken. Unter
den Arten, die in den acht Petitionen genannt werden, sind Mäuse,
Salamander, Hasen und Schildkröten, die in den westlichen USA, Mexiko
und Kanada ihren Lebensraum haben. Sie werden unter anderem vom
Klimawandel bedroht.
Verbände Forum - 10.
Okt. 2008
Artenschutz/Vogel
des Jahres
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der
Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben am 10.
10. 2008 in Berlin den Eisvogel zum „Vogel des Jahres 2009” gekürt. Der
Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender
Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen. Der
Eisvogel war bereits 1973 Jahresvogel. „Die Entscheidung, den
Eisvogel nach 36 Jahren erneut zum Symboltier für das Jahr 2009 zu
wählen, ist bewusst gefallen. Die damaligen Forderungen haben nicht an
Aktualität verloren: Der Eisvogel braucht sauberes Wasser, naturnahe
Bäche, Flüsse und Seen sowie artenreiche Talauen.
Welt online - 10. Okt.
2008
NABU: Vogel
des Jahres in Berlin bedroht
Der Eisvogel, der am Freitag vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) zum
Vogel des Jahres 2009 gekürt wurde, ist in Berlin in seinem Bestand
bedroht. Im Jahr 2007 wurden in der Hauptstadt neun Brutpaare gezählt,
teilte der NABU mit. Von 2002 bis 2004 habe man sogar nur zwei Paare
entdeckt. Im Sommer komme der Vogel vor allem am Müggelsee, am
Schlachtensee und an der Pfaueninsel vor. Brutgebiete seien an den
Havelseen sowie im Spree-Dahme-Gebiet im Südosten der Stadt.
Focus
online - 9. Okt. 2008
Artenschutz:
Blume des Jahres gekürt
Die Loki Schmidt Stiftung hat die die Blume des Jahres 2009 gewählt.
Die gekürte „Wegwarte“ gilt in weiten Teilen Deutschlands als
gefährdet. Die Pflanze ist dabei nicht nur schön anzusehen sondern hat
auch einen praktischen Nutzen. Vor allem praktischen Nutzen hatte aber
seit dem 17.
Jahrhundert ihre Wurzel, die geröstet teurem Bohnenkaffee beigemischt
wurde oder auch „Muckefuck“, Kaffee-Ersatz, ergab.
Finkenvögeln wie dem Stieglitz sowie Bienen und Hummeln gewähre die
Wegwarte Nahrung und Lebensraum. In
Niedersachsen und Hamburg stehe die Wegwarte allerdings schon auf der
Roten Liste, in weiteren Bundesländern auf der so genannten
Vorwarnliste. Die „zweijährige“ Pflanze, der im ersten Jahr nur eine
Rosette wächst und die erst im zweiten Jahr ihre blauen Blüten trägt,
kann mehr als einen Meter hoch werden. Wer sie in seinem Garten haben
möchte, kann bei der Loki Schmidt Stiftung ein Samentütchen bekommen.
Stern
-
15. Okt. 2008
Berg-Ahorn
ist der Baum des Jahres
Er kann bis zu 600 Jahre alt werden und spendet edles
Holz für die Inneneinrichtung: der Berg-Ahorn. Er ist der Baum des
Jahres 2009. In Europa ist er mittlerweile weit verbreitet. Das harte,
gut drechselbare Holz des
bis zu 600 Jahre alten Berg-Ahorns lieben die Hersteller von
Musikinstrumenten wie Flöte und Fagott. Zimmerleute mögen das helle
Holz für edle Treppen und Fußböden, wie das "Kuratorium Baum des
Jahres" im Zoo Berlin mitteilte.
Welt online -
15. Okt.
2008
Berg-Ahorn
Baum des Jahres 2009
Der Berg-Ahorn ist Baum des Jahres 2009. Der bis zu 600 Jahre alt
werdende Bergbaum mit Waldbeständen besonders in den Alpen sei längst
in deutsche Mittelgebirge und in flaches norddeutsches Land
«gewandert».
taz - 13. Okt.
2008
Quecksilberschleuder
am Strand
Als "Giftschleuder" hat die Umweltorganisation
WWF das geplante Steinkohlekraftwerk im Seebad Lubmin
(Mecklenburg-Vorpommern) bezeichnet. Der Meiler des dänischen
Energiekonzerns Dong werde die Umwelt und vor allem die Ostsee mit
unvertretbaren Schadstoffemissionen belasten, sagte die Ostsee-Expertin
des WWF, Cathrin Münster, am Montag in Schwerin. Dies gehe aus einem
Gutachten des Hamburger Ökologie-Instituts Ökopol hervor, das sie
zusammen mit dem Autoren Christian Tebert vorstellte. Das Kraftwerk
werde den Ausstoß an
hochtoxischem Quecksilber, das über die Luft in das Binnenmeer gelange,
"um über 1.000 Prozent auf 310 Kilogramm im Jahr erhöhen", hat Tebert
ermittelt. Hinzu kämen erhebliche Mengen an Kohlendioxid,
Stickoxiden und Feinstäuben, sagt Tebert.
Ibbenbürener
Volkszeitung - 15. Okt. 2008
„Hessischer“
Wolf auch in Niedersachsen
Der Wolf aus dem nordhessischen
Reinhardswald ist jetzt offenbar auch in Niedersachsen unterwegs. Nach
Angaben der Forstbehörde in Neuhaus bei Holzminden wurde Ende September
ein Wolf im Solling gesichtet. Nur drei Tage später sei allerdings auch
wieder ein Wolf im südlichen Reinhardswald gesehen worden, sagte der
dortige Forstamtsleiter Norbert Teuwsen. „Niemand weiß, ob wir es mit
zwei Tieren zu tun haben. Aber ein Wolf schafft in der Nacht leicht 50
Kilometer. Trotz der Weser kann das „hessische“ Tier sein Revier
problemlos auf Niedersachsen ausgeweitet haben.“
Welt
online - 14. Okt. 2008
Der Hirsch röhrt in
der Waldrepublik Deutschland
Das Verhältnis der Deutschen zum Wald ist ein ganz
besonderes: "Waldeslust" und "Waldeinsamkeit", "Waldvögelein",
"Waldspaziergang" - und natürlich "Waldsterben".
Das gibt es nur bei uns. Dichter und Denker
haben den Wald beschrieben, Sänger besungen, Maler in Öl gemalt (gern
mit röhrendem Hirsch) - und die Naturschützer ihn gerettet: Heute gibt
es Naturparks, Nationalparks, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete
.. Eine ganze Nation sorgt sich also um den deutschen Wald. Nur hinein
geht sie selten. Denn die meisten Deutschen haben - so eine Umfrage des
Instituts für Volkskunde der Universität Hamburg - ein wenig Angst vor
dem Wald.
Pressrealtions
- 14. Okt. 2008
WWF und Canon
Europe feiern ein Jahrzehnt erfolgreiche Partnerschaft
In diesem Jahr feiert Canon Europe und die weltweite
Naturschutzorganisation WWF das zehnjährige Jubiläum ihrer
Zusammenarbeit in Europa. Das Jubiläum markiert das fortgesetzte
Engagement von Canon Europe bei der Entwicklung einwandfreier
Umweltpraktiken und bei der Erhöhung des Umweltbewusstseins sowie der
Finanzierung weltweiter Naturschutzmaßnahmen. Canon wurde 1998 der
erste Naturschutzpartner des WWF. Seitdem arbeitet
das Unternehmen gemeinsam mit dem WWF besonders an der Bewältigung der
Probleme der globalen Erwärmung und des Aussterbens bedrohter
Tierarten. Im Rahmen der Partnerschaft stellt Canon dem WWF finanzielle
Mittel für den Naturschutz zur Verfügung und hilft dabei, das
Umweltbewusstsein durch interne und externe Kommunikationsmaßnahmen und
über sein Netzwerk zu erhöhen.
derstandard.at - 12.10.2008
Zwölf Zonen für die Wale
Angesichts der umfangreichen Bedrohung von Walen und Delfinen haben
Tierschützer die Einrichtung von zwölf neuen Schutzgebieten rund um den
Globus bis zum Jahr 2012 verlangt. Rund ein Viertel aller bekannten
Arten von Meeressäugern seien vom Aussterben bedroht, betonte die
internationale Gesellschaft zum Schutz von Walen und Delfinen (WDCS) am
Donnerstag in Alicante. Derzeit sei jedoch nur etwa ein halbes Prozent
der Weltmeere vor "destruktiven Fischereipraktiken", Lärmbelästigung
oder Waljägern geschützt. Die vorgeschlagenen Schutzgebiete böten nicht
nur Walen und Delfinen Schutz, sondern könnten einen wichtigen Beitrag
zur Erhaltung des gesamten Ökosystems Meer leisten. Das erste dieser
Gebiete solle zwischen der Südküste Spaniens und Nordafrika geschaffen
werden. Es gehöre zu den Seegebieten mit der höchsten Artenvielfalt in
Europa und sei Heimat von neun verschiedenen Wal- und Delfinarten,
darunter Orcas und Finnwalen.
derstandard.at - 10.10.2008
Tempolimit für Schiffe zum Schutz der Glattwale
Um die vom Aussterben bedrohten Glattwale zu schützen, hat die
US-Regierung eine besondere Maßnahme angeordnet: Von Dezember an müssen
größere Schiffe vor der US-Atlantikküste ihre Geschwindigkeit drosseln.
Der "Nationale Marine Fischerei Dienst" ordnete an, dass Schiffe mit
einer Länge von mehr als 20 Metern nur noch mit einem Tempo von zehn
Knoten (18 Kilometern pro Stunde) fahren dürfen, berichtete die " New York Times " am Freitag. Die
Beschränkung gelte für die 20-Meilen-Zone.
derstandard.at - 13.10.2008
Japan: Jährliches Delfin-Massaker hat begonnen
Die Proteste internationaler Umweltschutzorganisationen waren auch
heuer wieder vergeblich: Wie jedes Jahr versammeln sich in
Walfangstädten wie Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio,
japanische Fischer, um mit Billigung der Regierung Tausende von
Delfinen mittels Lanzen, Haken und Messern abzuschlachten. Der
alljährlichen Treibjagd fallen zwischen 16.000 und mehr als 20.000
Tiere zum Opfer.
news aktuell -
9. Okt.
2008
Sichere
Schutzgebiete für Wale gefordert
Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS stellte
heute Ihre globale Kampagne zur Einrichtung von zwölf
Meeresschutzgebieten für Wale und Delfine bis zum Jahr 2012 vor. Die
Bekanntgabe erfolgte auf einer Pressekonferenz keine 48 Stunden vor dem
Start des Volvo Ocean Race in Alicante, Spanien. Unter dem
Motto "We Sail For The Whale" haben die Walschützer in Team Russia, dem
einzigen privat finanzierten Segelteam am Start, einen Partner
gefunden, der ihre Botschaft mit um die Welt nimmt.
20minuten
- 14. Okt. 2008
Japanische
Fischer stechen tausende Delfine ab
In der Walfangstadt Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio,
werden in einer Lagune einzelne besonders schöne Delfine im Auftrag von
Aquarien und Delfinarien aus aller Welt ausgesucht und teuer verkauft.
Die boomende Delfinariums-Industrie biete erst
den finanziellen Anreiz, um die brutale Treibjagd in Gang zu halten,
sagte Delfinschützer Richard O’Barry gestern in Tokio. Er forderte den
Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) mit Sitz in Bern auf, die
Mitgliedsorganisationen zu beaufsichtigen und daran zu hindern, sich am
Handel mit den bei der grausamen Treibjagd in Taiji gefangenen Tieren
zu beteiligen. WAZA
gab darauf bekannt, dass er sich mit der Thematik befasse. Sie sei
Gegenstand der WAZA-Jahreskonferenz, die nächste Woche in Australien
stattfinden wird.
derstandard.at -
15.10.2008
Spanien und Japan unterstützen Tunfisch-Fangstopp
Spanien und Japan haben sich zur Unterstützung eines vorübergehenden
Fangstopps für den bedrohten Tunfisch bereiterklärt. Auf dem
Weltnaturschutzkongress in Barcelona schlossen sich beide Länder einem
entsprechenden Antrag an, teilten die Veranstalter am Dienstag zum
Abschluss der Konferenz mit. Die Initiative soll nun der Kommission zum
Schutz des Atlantischen Tunfisches (ICCAT) vorgelegt werden, die im
November in Marrakesch tagt. In der Laichsaison von Mai bis Juni soll
der Fang ganz eingestellt und im Rest des Jahres stark eingeschränkt
werden. Spanien ist die wichtigste Fangnation, Japan ist der
Hauptabsatzmarkt für Tunfisch. Gefordert wird auch, Schutzgebiete in
den Gewässern der Balearen-Inseln sowie in anderen Gegenden des
Mittelmeeres einzurichten.
wissenschaft-online.de - 10.10.2008
"Fliegender Edelstein" ist Vogel des Jahres 2009
Mit seinem schillernden Blau und dem leuchtenden Rot wirkt der Eisvogel
so gar nicht wie ein einheimisches Tier. Vielmehr sieht er aus wie ein
Irrgast aus den Tropen - und doch findet er sich noch an vielen
Gewässern Deutschlands. Der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht
auch oft als "fliegender Edelstein" bezeichnete Eisvogel steht deshalb
für lebendige Flüsse und Auen. Aus diesem Grund wählten ihn der
Naturschutzbund Deutschlands (NABU) und der bayerische Landesbund für
Vogelschutz (LBV) zum "Vogel des Jahres 2009". Damit erhält er zum
zweiten Mal diesen Titel, denn bereits 1973 machten die Artenschützer
auf seine Bedrohung aufmerksam. Die Entscheidung, den Eisvogel nach
36 Jahren erneut zum Symboltier zu wählen, sei bewusst gefallen. "Die
damaligen Forderungen haben nicht an Aktualität verloren: Der Eisvogel
braucht sauberes Wasser, naturnahe Bäche, Flüsse und Seen sowie
artenreiche Talauen. Nur dort findet er seine Nahrung aus Kleinfischen
und natürliche Steilwände für die Anlage seiner Brutröhren. Diese
Lebensräume sind in Deutschland trotz mancher Fortschritte im
Gewässerschutz immer noch Mangelware, begründet NABU-Vizepräsident
Helmut Opitz die Entscheidung.
derstandard.at - 14.10.2008
Russische Behörden geben Braunbären zum Abschuss frei
Ausnahmsweise und zum Schutz der Einwohner haben die Behörden im Süden
von Sibirien die vom Aussterben bedrohten Braunbären zum Abschuss
freigegeben. Die Bären waren zuletzt auf Nahrungssuche immer weiter in
Ortschaften der russischen Teilrepublik Chakassien vorgedrungen und
hatten im September einen Mann getötet. Die hungrigen Tiere seien für
die Menschen eine potenzielle Lebensgefahr, sagte ein Behördensprecher
laut der Agentur RIA Nowosti am Dienstag. Zuletzt hatte Rumänien die
Jagd auf Braunbären erlaubt, nachdem auch dort die Tiere in bestimmten
Gegenden immer öfter in die Städte vordrangen.
Vogelvielfalt
schützt vor Viren
Eine vielfältige Vogelfauna erfreut nicht nur Augen und Ohren von
Naturliebhabern. Amerikanische Biologen haben ermittelt, dass eine hohe
und ausgewogene Vogelvielfalt auch das Risiko senkt, sich mit dem
West-Nil-Virus anzustecken. Der Grund dafür ist verblüffend einfach: Je
mehr unterschiedliche Vögel es in einem Gebiet gibt, desto seltener
saugen infizierte Mücken an einem für das Virus idealen Wirt.
BirdLife
Returned Lorikeets breed on Atiu - 10.10.2008
Endangered Rimatara Lorikeets Vini kuhlii which
were reintroduced to Atiu in the Cook Islands, using money raised by
the British Birdwatching Fair, have begun to breed. The people of Atiu
have played a part in monitoring and protecting the birds – known
locally as Kura - and the hereditary chiefs of the Cook
Islands have taken the lead in celebrating the success of the
reintroduction.
New sightings of the Ibadan Malimbe in Nigeria's
newest proposed IBA - 13.10.2008
Surveys of the Ifon Forest Reserve, Nigeria, in November 2007 and March
2008 provided confirmed sightings of Endangered Ibadan Malimbe Malimbus
ibadanensis ,
which is endemic to south-west Nigeria. These and earlier sightings
have led Ifon Forest Reserve to be proposed as Nigeria's newest
Important Bird Area.
PlanetArk
Birds' Decline Shows Wider Damage to Nature -
10.10.2008
Dwindling numbers of birds worldwide are a sign that governments are
failing to keep promises to slow damage to nature by 2010, an
international report said on Thursday.
Warmer World Threatens "Happy Feet" Penguins -
10.10.2008
More than half the colonies of Antarctica's penguins, including emperor
penguins made famous by the Hollywood film "Happy Feet", face decline
or being wiped out if the world warms by 2 degrees Celsius, a report
says.
"Lost" Deer Rediscovered in Indonesia - 13.10.2008
A "lost" type of deer has been found on a remote mountainside in
Indonesia's Sumatra island 80 years after the last confirmed sighting,
experts said on Friday.
Conservation Group IUCN Votes for Tuna Hunt Ban -
15.10.2008
An influential global network of governments, scientists and
conservationists has called for a ban on fishing for the Mediterranean
bluefin tuna, a highly prized species which is threatened with
extinction.
ENN
Disastrous
Desert Tortoise Translocation Suspended - 13.10.2008
Fort Irwin officials on Thursday suspended their disastrous
desert
tortoise translocation program, in response to a lawsuit brought by the
Center for Biological Diversity and Desert Survivors.
Plight Of The Penguins - 15.10.2008
Half to three-quarters of major Antarctic penguin colonies —
including the iconic Emperor Penguin, which was made famous by the
blockbuster hit March of the Penguins — will likely experience
significant decline or disappearance as a result of climate change,
according to a new report from World Wildlife Fund (WWF).
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
WWF World Wide Fund For Nature -
10.10.2008
Überfischung kostet 1,5 Billionen Euro. WWF zu
Weltbank-Report: Der Raubbau in den Meeren kennt nur Verlierer
Der WWF fordert angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Verluste
durch die Plünderung der Meere ein konsequentes Umsteuern in der
Fischereipolitik. Nach einer in dieser Woche von der Weltbank und der
UN-Welternährungsorganisation FAO veröffentlichten Studie gehen der
globalen Fischerei wegen schwindender Fischbestände jährlich mindestens
50 Milliarden US-Dollar (36,6 Milliarden Euro) verloren. Für die
vergangenen drei Dekaden summiert sich der wirtschaftliche Verlust auf
zwei Billionen US-Dollar (1,46 Billionen Euro). Dies entspricht in etwa
dem Bruttoinlandsprodukt Italiens. "Der Fischerei-Wahnsinn kennt nur
Verlierer. Die Ozeane werden leer gefischt. Der Lebensraum Meer wird
zerstört. Fischer erleiden herbe wirtschaftliche Verluste oder
verlieren ihren Job. Eine Milliarde Menschen bangen um ihre wichtigste
Nahrungsquelle. Dieses Drama muss ein Ende haben", kommentiert
WWF-Meeresexperte Stephan Lutter die neuen Zahlen. 77 Prozent der
globalen Fischbestände gelten als bis an ihre Grenzen befischt oder
überfischt. Wird die rücksichtlose Ausbeutung nicht gestoppt, könnten
die Meere im Jahr 2050 leer gefischt sein.
NABU - 10.10.2008
NABU und LBV küren Eisvogel zum Vogel des Jahres 2009
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für
Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben heute in Berlin den
Eisvogel zum "Vogel des Jahres 2009" gekürt. Der Vogel, der wegen
seiner Schönheit und Farbenpracht gern als "fliegender Edelstein"
bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen. Der Eisvogel war
bereits 1973 Jahresvogel. ... Woher der Name des etwa spatzengroßen
Eisvogels (Alcedo atthis) stammt, ist strittig. Manche Deutungen leiten
den Namen vom althochdeutschen "eisan" für "schillern" oder "glänzen"
ab. Die Bezeichnung "Schillervogel" passt zum flirrenden Farbenspiel,
das der Eisvogel im Sitzen und im Flug bietet. Andere Autoren
interpretieren den Eisvogel als "Eisenvogel" und vermuten einen Bezug
auf das stahlblaue Rücken- oder das rostfarbene Bauchgefieder. Als der
Eisvogel 1973 zum ersten Mal Vogel des Jahres war, waren seine Bestände
und Brutplätze wegen wasserbaulicher Maßnahmen, wachsender
Wasserverschmutzung sowie Störungen durch Erholungssuchende stark
zurückgegangen. Durch wirkungsvolle Abwasserreinigung hat sich die
Qualität unserer Gewässer inzwischen erheblich verbessert. Auch die
EU-Wasserrahmenrichtlinie setzte neue Impulse für den Gewässerschutz.
Der Abwärtstrend des Eisvogels konnte so zwar gestoppt werden, jedoch
hat sich der Bestand lediglich auf einem niedrigen Niveau stabilisiert.
Heute gibt es in ganz Deutschland etwa 5.600 bis 8.000 Brutpaare. Doch
ist der Eisvogel nirgends häufig. Denn wo Bäche und Flüsse in ein
Korsett aus Stein und Beton gezwängt worden sind und Stauwehre
wandernden Fischarten den Weg versperren, findet der Eisvogel weder
genügend Nahrung noch ausreichend Brutmöglichkeiten.
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Weitere Infos |
Importverbot
für illegale Hölzer
Der illegale Holzeinschlag ist eine der Hauptursachen der
rasanten Regenwaldrodung. Illegale Hölzer und Holzprodukte werden
massiv in die Europäische Union (EU) und nach Deutschland importiert.
Es ist kaum zu glauben, aber der Verkauf illegalen Holzes ist bei uns
bisher nicht gesetzlich verboten. Völlig legal werden täglich illegale
Hölzer und daraus hergestellte Möbel an ahnungslose Kunden verkauft und
diese ungewollt zu Komplizen an der Regenwaldrodung gemacht.
Seit Jahren debattieren Bundesregierung und EU über ein Importverbot
für illegale Hölzer und kommen keinen Schritt voran. Machen Sie Schluss
damit und schreiben Sie an EU-Präsident Jose Manuel Barroso. Die Aktion
finden Sie auf unserer Internetseite:
http://www.regenwald.org
Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
http://www.klima2008.net
Klima 2008/ Climate 2008
Die welterste Forschungskonferenz zum Thema Klimawandel im Internet
findet vom 3. bis 7. November 2008 online in Kooperation mit namhaften
Partnern, bspw. IPCC, European Environment Agency, European Space
Agency, UN Umweltprogramm und weiteren statt. Wissenschaftliche
Beiträge aus aller Welt mit Bezug auf den Klimawandel und
diesbezüglichen ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und
politischen Aspekten werden zu sehen sein, daneben bietet die Konferenz
die Möglichkeit, mit Teilnehmern aus aller Welt interaktiv zu
kommunizieren.
Die Teilnahme ist kostenlos, Registrierung unter: www.klima2008.net
Circus
Kanal8
- 9. Okt. 2008
Weißes Tigerbaby bei
Sarrasani
25
Kilo schwer, schneeweißes Fell und schwarze Streifen: seit Anfang
Oktober hat ein Tigermädchen beim Sarrasani Trocadero ein neues
Zuhause. Varieté-Chef André Sarrasani zieht die Kleine jetzt mit der
Flasche auf. Geboren wurde der Tiger im niedersächsischen Tierpark
Stukenbrock, aus dem auch die beiden anderen Sarrasani-Tiger Khan und
Tara stammen. Ihren ersten kleinen Auftritt hat das Tigermädchen am 23.
Oktober.
>Die Circusmeldungen werden jede Woche spannender... Leider liegt
Stukenbrock in Ostwestfalen, nicht in Niedersachsen.
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Neue Veröffentlichungen
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Botanical Gardens and Zoos
Topos,
Issue 62 , 2008
The International Review of Landscape Architecture and Urban Design
112 pages, Paperback,
Callwey Verlag, ISBN 9783766717627, ca. 35,00 Euro
Botanical Gardens and Zoos: It is a special project for landscape
architects to create species-appropriate habitats in what are usually
confi ned spaces. Alterations and new facilities for animal exhibits
conform to the latest scientific knowledge and meet educational
requirements. Experiencing animals in their habitats and plant
communities from distant world regions up close is meant to stimulate
visitors’ awareness and interest in the preservation of natural
ecosystems. Topos presents successful examples of designs from Europe,
America, Asia and Australia.
West, Gary; Heard, Darryl; Caulkett, Nigel, 734 pages, 22,5 x 28,5 cm,
Hardcover, Blackwell 2007, ISBN 9780813825663, 119,99 Euro
Zoo Animal and Wildlife Immobilization and Anesthesia is the
definitive, comprehensive reference for the growing fields of zoo,
wildlife, and exotic animal veterinary medicine. This book covers key
aspects of immobilization and anesthesia from pharmacology and
restraint to supportive care. Alongside these chapters the editors have
brought together an impressive collection of species specific chapters
that will be an invaluable resource to those called upon to treat these
animals.
Die
gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Seminar:
Projektplanung und –management im Dritten Sektor
Vor dem Hintergrund sich verändernder Finanzierungsmodelle
bei der
Gestaltung der Zivilgesellschaft und einer immer stärkeren Auslagerung
von Aufgaben in den Dritten Sektor gewinnt ein effizientes
Projektmanagement in Nonprofit-Organisationen im Zusammenspiel mit
Unternehmen oder dem öffentlichen Sektor zunehmend an Bedeutung.
Aussichtsreiche Arten- und Naturschutzprojekte sind eng mit der
wirtschaftlichen Entwicklung der in unmittelbarer Nachbarschaft
lebenden Bevölkerung verbunden.
Das Seminar Projektplanung und -management richtet sich an Menschen,
die sowohl haupt- als auch ehrenamtlich mit Projekten des Natur- und
Artenschutzes in Deutschland wie auch in Entwicklungsländern bereits
Berührung haben oder haben werden.
Entlang realer Projektbeispiele aus der Entwicklungszusammenarbeit und
dem Natur- und Artenschutz werden sich die Teilnehmer im Team die
Wesensmerkmale eines Projektes erarbeiten, die Grundlagen eines
erfolgreichen Projektmanagements erschließen, Projekttypen sowie eine
Auswahl einzelner Planungsmethoden kennen lernen. Anhand der Methoden
Netzplantechnik und ZOPP wird auf Planungstechniken eingegangen.
Abschließend entwickeln die Teilnehmer einen Projektplan und
durchlaufen dabei die Prozesse der Zielfindung, Beteiligtenanalyse,
Aktivitäten- und Ressourcenplanung sowie des Monitorings und der
Projektevaluierung.
Das Seminar findet am 28.10. und 29.10.2008 in der Natur- und
Umweltschutz-akademie NRW in Recklinghausen statt.
Seminarleitung: Johannes Peschke und Birgit Benzing
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Onlineanmeldung finden
Sie auf der Website www.archeprojekt.de.
Unter der Telefonnummer
02361/21358
oder der Email-Adresse kerstin.wittmann@aspe-institut.de
können Sie
ebenfalls weitere Informationen erfragen.
7. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für
Zootier-,
Wildtier- und Exotenmedizin (Fachgruppe der DVG)
Vom 28.-30.11.2008 in Wuppertal, Schwerpunktthema:
Elefanten und Cerviden
Anmeldung und Übernachtungsmöglichkeiten unter www.dvg-zwe.de
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Stellenanzeigen
Zoodirektor(in)/1.
Werkleiter(in) für den Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark Erfurt ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle,
zunächst nach § 32 TVöD für 4 Jahre befristet, als
Zoodirektor(in)/1. Werkleiter(in)
zu besetzen.
Voraussetzungen:
o Hochschulabschluss auf dem Gebiet der Biologie und
nachgewiesenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Tätigkeit in
diesem Beruf und/oder langjährige Berufserfahrung in
betriebswirtschaftlich orientierten Bereichen und zoologische Kenntnisse
o Engagement, hohe Flexibilität, gutes Organisationstalent,
Belastbarkeit
o ausgeprägte soziale Kompetenz und Verhandlungsgeschick
o selbstständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
o Kenntnisse im Verwaltungs-, Arbeits- und Personalrecht
sowie der Regeln bei der Haltung von Wildtieren
o Kenntnisse des Tierschutzgesetzes, des Artenschutzes, des
Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetzes in Umsetzung der
EU-Zoo-Richlinien
o Bereitschaft zur ständigen Fortbildung, insbesondere im
Hinblick auf die Übernahme einer Führungsposition
Das Aufgabengebiet umfasst:
Leitungs- und Führungsaufgaben
1. Erarbeitung von Führungsdokumenten des Thüringer Zooparks Erfurt
o Wirtschaftsplan
o Stellenplan einschließlich der Abstimmung mit der
Organisationsabteilung
o Jahresabschluss
o Vorlagen für den Werkausschuss
o Fortschreibung der Entwicklungskonzeption für den Thüringer
Zoopark Erfurt
o Generalbebauungsplan
o Marketingkonzeption einschließlich der Medien- und
Veranstaltungsplanung
o Berichterstattung an den Oberbürgermeister
o Festlegung der tiergärtnerischen, baulichen, gewerblichen
und mietrechtlichen Nutzung des Zooparkgeländes und der Nebenanlagen
2. Leitungstätigkeit
o Einhaltung des Arbeits- und Umweltschutzes, des
Brandschutzes und Aufnahme von Darlehen und Bürgschaften entsprechend
der Satzung
o Genehmigung von Dienstreisen der Mitarbeiter
o Arbeit mit dem Förderverein und Sponsoren
o Management des Tierbestandes nach wissenschaftlichen
Erkenntnissen und Koordinierung der internationalen Zusammenarbeit des
Thüringer Zooparkes Erfurt auf allen Gebieten
Bewertung: E 15 TVöD
Eingruppierung vorbehaltlich der Regelung des § 17 Abs. 3 und Abs. 4
TVÜ-VKA
Bewerbungsfrist: 31.12.2008
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt
berücksichtigt. Ihre vollständigen und aussagefähigen
Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das Personal- und
Organisationsamt der Stadtverwaltung Erfurt in 99084 Erfurt,
Meister-Eckehart-Straße 2.
Hinweis:
Um eine zügige Bearbeitung Ihrer Unterlagen gewährleisten zu können,
bitten wir Sie, einen Ihrer Bewerbung entsprechenden frankierten und
adressierten Rückumschlag beizufügen. Soweit Sie Ihrer Bewerbung keinen
Rückumschlag beifügen, wird unsererseits davon ausgegangen, dass Sie
auf eine Rückgabe Ihrer Unterlagen verzichten. In diesem Fall werden
wir Ihre Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens ordnungsgemäß
vernichten.
Im Zoologisch-botanischen Garten
Wilhelma ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine
Tierpflegerstelle für den Bereich Aquarium zu besetzen.
Das Aquarium der Wilhelma zählt zu den größten und artenreichsten in
Deutschland. Mit über 2 Millionen Besuchern pro Jahr sind wir ein
Schaubetrieb von überregionaler Bedeutung. Ein Team von 7 Mitarbeitern
kümmert sich um etwa 450 Arten von Süß- und Meerwasserfischen sowie
zahlreichen Wirbellosen, aus allen Regionen der Erde. Wir bieten eine
abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen Team mit folgendem
Tätigkeitsprofil:
Artgerechte Pflege und Fütterung unseres vielseitigen Bestandes an
Meer- und Süßwasserfischen sowie zahlreichen Wirbellosen
Durchführung aller anfallenden Pflege- und Instandhaltungsarbeiten im
Bereich Aquarium
Mitwirkung bei der Aquariengestaltung und Einrichtung
Nach- und Aufzucht von Fischen und niederen Tieren
Mitwirkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (Führungen,
Kindergeburtstage, Besucherinformation)
Wochenend- und Spätdienst
Gesucht wird ein(e) verantwortungsbewusste(r) und zuverlässige(r)
Mitarbeiter(in) mit:
Einer abgeschlossenen Ausbildung zum Zootierpfleger/ Zootierpflegerin
oder ein(e) Quereinsteiger(in) mit vergleichbarer Qualifikation.
Mehrjähriger Erfahrung in der Aquaristik
Fundiertem Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Meerwasseraquaristik
Technischem Verständnis
Kooperations- und Teamfähigkeit
Überdurchschnittlichem Engagement
Eigenverantwortlichkeit
Dienstleistungsorientierung
Die Einstellung erfolgt zu den Bedingungen des öffentlichen Dienstes
nach dem TV-L. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt
eingestellt. Im Interesse der beruflichen Gleichstellung sind
Bewerbungen von Frauen erwünscht.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugnissen werden bis zum
15.12.2008 erbeten an die:
Wilhelma
Postfach 501227
70342 Stuttgart
Der
Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Verstärkung
seines Teams zum nächstmöglichen Zeit-punkt eine/n
Tierpfleger/in
Zu Ihren Aufgaben gehören:
Tätigkeit im Exotarium (Süß- und Seewasserfische, Amphibien, Reptilien)
als stellvertretende Revierleitung:
– Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten,
insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Aquarien und Tieranlagen
– Züchten und Aufziehen verschiedener Tierarten
– Mithilfe bei tierärztlicher Behandlung
– Mithilfe bei der Entwicklung und Durchführung von Tierbeschäfti-
gungsmaßnahmen und Lebensraumbereicherungen
– Besucherinformation
– Vertretungstätigkeiten
Wir erwarten:
– Abgeschlossene Ausbildung z. Zootierpflegerin/Zootierpfleger
– Mehrjährige Erfahrung in der Tierpflege, insbesondere in der
Futtertierzucht
– Fundiertes Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Seewasseraquaristik
– Technisches Verständnis
– Kooperations- und Teamfähigkeit
– Überdurchschnittliches Engagement
– Eigenverantwortlichkeit
– Serviceorientierung
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf ein Jahr befristet; bei Bewährung
ist eine unbefristete Weiterbe-schäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen
Dienst nach Entgeltgruppe 8.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in
Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen
werden daher besonders begrüßt.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 21.10.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Matthias Krueger, Tel.: 069/212-3 45 70
zur Verfügung.
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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende September ging
es wieder einmal in den Zoo Landau, im Oktober ist der Zoo Karlsruhe
geplant.
Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 04:15 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren (Wh.)
Mo-Mi, 09:45, ARD Eins Festival, Abenteuer Yukon
Mo-Fr, 10:05 BR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Mo-Mi, 11:30 NDR, Planet Erde
Mo-Fr, 14:00, ARD Eins Festival, Bären-Dokus
Mo-Fr, 15:15 ZDF Tierisch
Kölsch, Neue Folgen!
Mo-Fr,
16:10 ARD, Nashorn, Zebra & Co (München), Neue Folgen!
Mo-Fr,
17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo
Krefeld
Mo-Fr, 17:10 HR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10, NDR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg,
Wh.)
Einzelsendungen:
Do,
16.10.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Schwedens Bären - Geliebt und
gehasst
Fr, 17.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, In den Tiefen vor Australien
Fr, 17.10.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Mein Leben mit Elefanten
(BBC-Kameramann Martyn Colbeck)
Fr, 17.10.2008, 14:15, HR, Im wilden Baltikum, Dem Biber auf der Spur
Fr, 17.10.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah (Hannover)
Fr, 17.10.2008, 19:05, N24, 24 Stunden - Die Nahaufnahme, Alaska -
Lachse, Gletscher, Grizzlybären
Fr, 17.10.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 17.10.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Jäger im Zwielicht, Afrikanische
Wildhunde
Fr, 17.10.2008, 20:15, BR alpha, Alpha-Forum, Gespräch mit Jürgen Tautz
(Bienen)
Fr, 17.10.2008, 21:00, RBB, Kinderstube für Schimpansen
Sa, 18.10.2008, 07:00, VOX, Ewan McGregor - Im Land der Eisbären
Sa, 18.10.2008, 08:30-11:30, ARD Eins Festival, Teddys große Brüder -
Themenmorgen Bären
Sa, 18.10.2008, 11:40, MDR, Der Bodensee - Winterquartier für Zugvögel
Sa, 18.10.2008, 12:10, SF 1, Im Reich der Pinguine
Sa, 18.10.2008, 13:15, RBB, Kinderstube für Schimpansen
Sa, 18.10.2008, 14:35, SWR, Der Tiger und der Mönch
Sa, 18.10.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Goldene Wachau - Schatz an
der Donau
Sa, 18.10.2008, 22:05, N24, Die gefährlichsten Schlangen der Welt
So, 19.10.2008, 01:00, NTV, Tierische Einwanderer, Arteninvasion im Meer
So, 19.10.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers, Gemeinsam sind wir
stark
So, 19.10.2008, 16:15, SF 1, Hama - Ein Nashorn, fremd in
Afrika
So, 19.10.2008, 16:30, SWR, Die wunderbare Welt der Pilze
So, 19.10.2008, 17:00, 3sat, Aus dem Liebesleben der Affen
So, 19.10.2008, 17:15, SWR, Namibia - Im Etosha Nationalpark
So, 19.10.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Kein Schwein ist gern allein!
Gibt es Freundschaft unter Tieren?
Mo, 20.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Reise ins Ungewisse, Fünf
thailändische Elefanten für Köln (Wh.)
Mo, 20.10.2008, 21:15, ZDF dokukanal, Die Streuner von Istanbul
Mo, 20.10.2008, 22:05, RBB, Der Pflanzenprofessor (Herbert Sukopp)
Di, 21.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Borneos Zwergelefanten
Di, 21.10.2008, 14:15, HR, Amazonien am Rhein
Di, 21.10.2008, 18:15, NDR, Der kleinste Adler, Der Schreiadler
Di, 21.10.2008, 20:15, ORF 2, Der mit dem Weißen Hai schwimmt
Di, 21.10.2008, 20:15, WDR, Yellowstone
Di, 21.10.2008, 23:20, Sat.1, 24 Stunden, Tierischer Sextourismus
(Giraffentransport)
Mi, 22.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Die Rüsselbande
Mi, 22.10.2008, 14:15, HR, So weit die Flügel tragen: Das
Taubenschwänzchen
Mi, 22.10.2008, 15:15, RBB, Im Schutzgebiet der Unteren Elbtalaue
Mi, 22.10.2008, 16:50, ARTE, Die Invasion der Feuerameisen
Mi, 22.10.2008, 20:15, NDR, Schwedens Bären - Geliebt und gehasst
Mi, 22.10.2008, 22:05, N24, Invasion der Kröten (Aga)
Do, 23.10.2008, 00:05, SF 1, Rajas Reise, Die geheimnisvolle Geschichte
eines indischen Elefanten, Tipp!
Do, 23.10.2008, 00:35, ZDF, Bikini - Trauminseln im Sperrgebiet, Tipp!
Do, 23.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Giganten der Savanne,
Elefanten
Do, 23.10.2008, 10:33, MDR, Hyänen - Die gewieften Jäger der Savanne
Do, 23.10.2008, 14:15, WDR, Yellowstone
Do, 23.10.2008, 15:15, RBB, Gequältes Paradies, Das Naturreservat
Bosawas in Nicaragua
Do, 23.10.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Jäger im Zwielicht, Afrikanische
Wildhunde
Do, 23.10.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Einmal Pazifik und zurück,
Abenteuer einer Schildkröte
Do, 23.10.2008, 21:15, ARD Eins Festival, Geheimnisvolle Tigerhaie
Do, 23.10.2008, 22:00, ARD Eins Festival, Schwertwale - Killer mit
Köpfchen
Do, 23.10.2008, 22:45, ARD Eins Festival, Die Lagune der Delfine
Fr, 24.10.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Mein Leben mit Elefanten
(BBC-Kameramann Martyn Colbeck)
Fr, 24.10.2008, 11:30, NDR, Dem Biber auf der Spur
Fr, 24.10.2008, 14:45, ARD Eins Festival, Gorillas der Vulkanberge
Fr, 24.10.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 24.10.2008, 20:15, Phoenix, Die Rückkehr der Büffel
Fr, 24.10.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Wilde Stadtstreicher, Tiere in
München
Fr, 24.10.2008, 21:00, RBB, Der Etosha-Nationalpark
Fr, 24.10.2008, 21:00, Phoenix, Namibia - Die Rückkehr der Wüstenlöwen
Fr, 24.10.2008, 21:45, Phoenix, Tigerbaby im Wohnzimmer (Serengeti-Park
Hodenhagen)
Fr, 24.10.2008, 22:15, Phoenix, Die letzten Zeugen - Hannes Jaenicke:
Einsatz für Orang-Utans
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen
Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:30 im NDR und
14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen freitags 21:00, samstags 06:35 und 17:30 Uhr sowie
sonntags 06:50 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab
15:20 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 Uhr im RBB
wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15
und sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00,
dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00
Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:30 Uhr im WDR
wiederholt.
Gelsenkirchen. Tiere im Zoom – Die neue Staffel der ZDF Doku-Soap
verspricht dem Zuschauer 30 spannende Folgen und seltene Einblicke in
die ZOOM Erlebniswelt. Ab 20. Oktober 2008 von 15:15 bis 16:00 Uhr
zeigt die Doku-Soap „Tierische Kumpel“ in neuen Folgen die kleinen
und großen Erlebnisse der tierischen Bewohner. In den Hauptrollen:
Giraffen, Flusspferde & Co und ihre Pfleger.
Münsterländische
Volkszeitung - 10. Okt. 2008
ZDF drehte Doku-Soap
im Gelsenkirchener Zoo
Das ZDF hat die nächste Staffel seiner Doku-Soap „Tierische Kumpel“ in
der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen gedreht. Hauptdarsteller sind die
650 tierischen Bewohner des Zoos und ihre Tierpfleger. In der ersten
von insgesamt 30 Folgen dreht sich
alles rund um das neugeborene Giraffenbaby von Giraffendame Aja Sabe.
Am 8.11. um 15:05 Uhr (bis 16 Uhr) läuft im Deutschlandradio ein
Special über den
Allwetterzoo
|
| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Meine Gedanken sind weit weg.
Nun gut, in Kilometern gemessen gar nicht so weit, aber doch weit
genug, um nicht weiter über andere zoorelevante Themen nachdenken zu
können.
Ich werde ab morgen unterwegs sein nach Dänemark - so weit, so
unspektakulär!
Ich werde Zoos besuchen, ich werde mich in die Sauna setzen und ich
werde Dänisches Bier trinken - nicht während des Saunierens, sondern
anschließend.
Ich werde lange Strandspaziergänge mit meinem einmaligen Hauswolf Spike
unternehmen,
ich werde rote Würstchen essen, ich werde so tun, als wäre ich ein
Wikinger und ich werde noch andere Dinge tun... die gehen Sie aber gar
nichts an und last but not least werde ich, wenn Alles gut geht, zum
ersten Mal in meinem, mittlerweile nicht mehr ganz so kurzen Leben,
Tasmanische Teufel sehen. Angesichts dieser Aussicht werde ich ganz
zitterig unf funde nucht lönger dir psssendem Taszen aif der Tasratut...
Drum sage ich Tschüß, bis zum 06.11.
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
„Schöne
Zoowelt“ hier kaufen
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