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Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 440 vom 18. September  2008

Liebe Leser,

Zivilcourage ist eine der Grundvoraussetzungen für das Funktionieren von Demokratie und gesellschaftlichem Miteinander. Gelegentlich bewegt sich Zivilcourage dabei am Rande der Legalität bzw. des Kriminellen, wie einige von Ihnen, die sich über unpopuläre Wahrheiten auch schon mal bei Gericht äußern mußten, besser wissen als ich. Zivilcourage hat eben ihren Preis - und dieser wurde gerade zum vierten Mal von der taz vergeben: der taz Panter Preis. In diesem Jahr ging der Panterpreis an den Berufsimker Michael Grolm, der mit Engagement und weiteren Aktivisten von www.gendreck-weg.de gegen gentechnisch veränderte Kulturpflanzen vorgeht, bevor diese ihre Patente von Monsanto unwiderruflich in unserer Umwelt verteilen können. Feldbefreiung aus Notwehr - nennen es die einen, die Wert legen auf Gentechnik-Freiheit von Nahrung und Natur, und deren Bienen auch zukünftig gentechnikfreien Honig und Pollen sammeln können sollen. Sachbeschädigung - sagen die anderen, obwohl Gendreck-weg, um nicht in diesen Verdacht zu geraten, die vernichtete Agrotechnik-Kultur stets durch Gentechnik-freie traditionelle Kultursorten ersetzt. Trotzdem muß der Preisträger demnächst ins Gefängnis... Vielleicht bekommen Leute wie Michael Grolm in einem Jahrzehnt, wenn wir alle klüger gewordem sind, ersatzweise das Bundesverdienstkreuz.
Verdient haben dieses auch jene vielen engagierten und couragierten Menschen, denen wir es zu verdanken haben, daß in diesem Jahr Seeadler, Uhu und Wanderfalke von der Roten Liste der gefährdeten Tierarten Deutschlands genommen werden konnten. Doch leider hat hinter derem Rücken, wiederum die moderne, hochintensivierte Landwirtschaft - nicht ohne Unterstützung des Agroenergie-Booms -, dafür gesorgt, daß um so mehr neue Arten Einzug auf die Liste hielten oder aus der Vorwarnliste heraufgestuft werden mußten, darunter so triviale Arten wie Wiesenpieper und Feldlerche.

Es gibt viel zu tun, aber wenn jeder von uns sich eines kleinen Teiles annimmt, werden wir es vielleicht gemeinsam schaffen, diese Welt doch noch zu retten...


Wie immer hoffnungsvoll, Ihre Silke Sorge


PS: Zur Vorwarnung: In der nächsten Woche muß die ZPS wegen fataler Unterbesetzung des Redaktionsteams leider ausfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Welt online - 12. Sept. 2008
Ein Hamburger Biologe hat in den unzugänglichsten Gegenden der Welt eine neue Froschart entdeckt
Er ist bescheidene 26,3 Millimeter groß und konnte sich deshalb bislang erfolgreich in der Anonymität behaupten: Kalophrynus eok, seines Zeichens Frosch auf Borneo. Der Hamburger Professor Alexander Haas hat das Leben des Winzlings aus dem Verborgenen geholfen. Der Hüpfer hatte sich durch lautes Quaken im Bambusrohr verraten und ist als eine von fünf neu entdeckten Froscharten auf der malaysischen Insel inventarisiert. Von weiteren zehn Froscharten entdeckte das Team die bislang unbekannten Kaulquappen. Haas ist Leiter der Sektion Herpetologie am Zoologischen Museum der Universität Hamburg. Die Herpetologie befasst sich mit Amphibien und Reptilien. Gemeinsam mit seinem Kollegen Professor Indraneil Das aus Malaysia hat Haas seit 2004 eine Bestandsaufnahme der Froscharten und Kaulquappen in den malaysischen Bundesstaaten Sarawak und Sabah auf Borneo gemacht. Unterstützt wurden die Forschungen mit 50.000 Euro von der Volkswagen-Stiftung. Der offizielle Titel des Vorhabens: "Inventory and Biodiversity of the Frog Fauna of East Malaysia with emphasis on their larval forms". Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt. Die Forscher machten ihre Bestandsaufnahme in ausgewählten Gebieten und Nationalparks Sarawaks und Sabahs und trugen dabei fast 500 Kaulquappen-Proben zusammen. "Sie werden lebend fotografiert in einem kleinen speziellen Aquarium", sagt Haas. Das ist etwas Besonderes. Insgesamt machten die Forscher 25.000 Farbbilder von Fröschen und Kaulquappen. Die Sammlung wurde unterdessen als Referenzdatei in das Zoologische Museum Hamburg aufgenommen. Vor allem die Kaulquappen waren bislang nur unzulänglich dokumentiert, zum Teil auch falsch zugeordnet, berichtet der Forscher. Diese Lücken konnten die Teams jetzt schließen.

scienceticker.info - 12. Sept. 2008
Frohe Kunde für Froschfreunde:Der Baumfrosch Isthmohyla rivularis, vor zwanzig zum letzten Mal in freier Wildbahn gesehen, ist wieder da. Forscher der Universität Manchester entdeckten das vermeintlich ausgestorbene Tier im Regenwald Costa Ricas. Ein weibliches und mehrere männliche Exemplare deuten darauf hin, dass sich die verschollene Art in einer ökologischen Nische behauptete hat. Ähnliches gelang auch australischen Kollegen im tropischen Norden ihres Kontinents: Sie entdeckten in einem Bach den nur vier Zentimeter großen Laubfrosch Litoria lorica wieder. Bisher war vermutet worden, die Art sei von einer Pilzepidemie Anfang der 90er Jahre ausgelöscht worden. (BBC Online, ScienceAlert Australia)

ecoworldly.com - 14. Sept. 2008
Scientists in Costa Rica May Have Saved "Rarest Frog in World" from Extinction
A team of scientists on an expedition to study frogs has found the "rarest frog in the world" in Costa Rica. Thought to be extinct for over 20 years, last year hope was renewed when an individual male from the species was found by one of the team's researchers. Last week the team found a pregnant female, suggesting that this species is still reproducing and has not been made extinct by a deadly skin fungus that is decimating amphibian populations.

20min.ch - 11. Sept. 2008
Seltene Froschart wiederentdeckt
Der nur vier Zentimeter grosse Laubfrosch (Litoria lorica) war zuletzt 1991 gesehen worden. Viele Experten vermuteten, dass die Art von einer im Staat Queensland grassierenden Pilzerkrankung ausgelöscht wurde. Auf einer Forschungsexpedition im tropischen Norden Australiens entdeckte nun aber ein Doktorand mehrere Exemplare in einem Bach, wie Professor Ross Alford von der James-Cook-Universität in Townsville mitteilte. DNA-Tests bestätigten, dass es sich um Litoria lorica handelte. Craig Franklin, Froschexperte an der Universität von Queensland, sprach von einer aufregenden Wiederentdeckung. "Wir haben in Australien so viele Froscharten verloren. Hoffentlich feiert diese ein Comeback." Bislang wurden etwa 30 bis 40 Exemplare gesichtet. Die meisten sind nach Angaben von Alford mit dem Pilz infiziert, aber offenbar nicht erkrankt.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Westdeutsche Zeitung - 11. Sept. 2008
Missbrauch-Skandal im Wuppertaler Zoo
Schlimmer Verdacht im Wuppertaler Zoo: Zwei Tierpfleger sollen sich gegenüber Praktikantinnen in sexistischer Weise geäußert und eine 17-Jährige gefesselt haben. Die Stadt hat die beiden 28 und 36 Jahre alten Männer suspendiert und ihnen Haus- und Geländeverbot erteilt. Gestern Mittag wurden die Wuppertaler Wohnungen der langjährigen Mitarbeiter durchsucht. Die Kripo stellte dabei Bildmaterial auf CDs, Handys und Computern sicher. Die Bilder würden jetzt ausgewertet, hieß es. Die Tierpfleger - sie waren beide mehr als zehn Jahre im Zoo, zuletzt im Rinder-Revier beschäftigt - sollen in einer ersten Befragung seitens der Stadt die Vorwürfe abgestritten haben. Bei einem zweiten Termin machten sie dann von ihrem Schweigerecht Gebrauch. Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft will erst die Auswertung der sichergestellten Bilder und weitere Zeugenbefragungen abwarten, dann auch die unter Verdacht stehenden Männer vernehmen.

Westdeutsche Zeitung - 11. Sept. 2008
Gefesselte Praktikantinnen - Zoo-Leitung war ahnungslos
Johannes Slawig hat schon einige Stürme im Wuppertaler Rathaus überstanden. Auch am Mittwoch war der Stadtdirektor und Personaldezernent zwar schmallippig, aber souverän. Umso schwerer wiegen seine Worte: "Diese beiden Männer haben bei der Stadt Wuppertal keinen Platz mehr." Gemeint sind damit zwei Tierpfleger, die seit mehr als zehn Jahren im Wuppertaler Zoo gearbeitet haben. Seit Montag sind die beiden 28 und 36 Jahre alten Männer vom Dienst suspendiert. Der Verdacht: Die beiden sollen Praktikantinnen mit sexistischen Sprüchen beleidigt, gefesselt, misshandelt, vielleicht sogar sexuell missbraucht haben. ... Man warte die Stellungnahme der Anwälte der beiden Tierpfleger ab. Dann werde die Stadt weitere personalrechtliche Schritte einleiten. Ganz klar: Slawig will sich ganz schnell von den beiden mutmaßlichen Nestbeschmutzern trennen. Zu groß ist der Image-Schaden.

Westdeutsche Zeitung - 12. Sept. 2008
Schon sechs Opfer im Wuppertaler Zoo-Skandal
Im Skandal um misshandelte Praktikantinnen im Wuppertaler Zoo geht die Kripo mittlerweile von sechs Opfern aus. Die Frauen sollen ausgesagt haben, in den vergangenen Jahren von zwei Tierpflegern gefesselt und mit sexistischen Sprüchen beleidigt worden zu sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Nötigung, Körperverletzung und des sexuellen Missbrauchs. Die Anwälte der beiden Männer haben gegenüber der Stadt die Vorwürfe bestritten. Personaldezernent Johannes Slawig will den zwei Tierpflegern trotzdem in der nächsten Woche die fristlose Kündigung erteilen. Die Männer hatten bis dato eine makellose Personalakte. Ob gegen Vorgesetzte der Beiden ein Tatverdacht besteht, will die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen derzeit nicht kommentieren . Unterdessen nimmt der Imageschaden für den Zoo immer bizarrere Formen an. Mittlerweile haben sich Personen gemeldet, die von Alkoholmissbrauch im Zoo sprechen.

Westdeutsche Zeitung - 12. Sept. 2008
Skandal im Wuppertaler Zoo: Warum hat niemand etwas bemerkt?
Die Beweislast gegen zwei Tierpfleger verschärft sich. Dass im Zoo niemand etwas merkte, hat Konsequenzen. Manchmal kommt einem der Wuppertaler Zoo wie eine Insel der Glückseligkeit vor. In den gepflegten und zum Teil nagelneuen Gehegen erfreuen sich vor allem Familien an der bunten Tierschau. Doch der Zoo ist auch harte Arbeit. 2500 Euro brutto verdient ein Tierpfleger im Durchschnitt. Für das Geld wird regelmäßig auch körperliche Arbeit eingefordert. Ganz klar: Tierpflege ist oft auch ein knochenharter und ziemlich unromantischer Stall-Job.

Leipziger Internet Zeitung - 11. Sept. 2008
Ein Verführer aus Niedersachsen: Elefantenbulle Calvin bereist heute den Zoo Leipzig
Die Wohngemeinschaft im Elefantentempel "Ganesha Mandir" bekommt potenten Zuwachs. Heute kommt Elefantenbulle Calvin (22) mit einem Spezialtransport vom Erlebnis-Zoo Hannover nach Leipzig angereist. Hier wird er Quartier im geräumigen Bullenhaus beziehen, in dem bereits Mekong (26) und dessen Sohn Voi Nam (6) untergebracht sind. Calvin (geboren 1986 in Calgary, seit 2000 im Erlebnis-Zoo Hannover) kommt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in die Sachsenmetropole, um bei den fünf Elefantendamen für Nachwuchs zu sorgen. Calvin gilt als deckfreudiger Verführer und ist bereits 11-facher Vater. In Hannover hat der Zuchtbulle vier Nachkommen gezeugt: Califa, Farina, Tarak und Shanti. Calvins bisherige Pfleger beschreiben den 4,5-Tonnen-Bullen als "freundlich zu allen Kühen und lieb zu den kleinen Elefanten".

Leipziger Volkszeitung - 11. Sept. 2008
Potenter Verführer zieht zu Dickhäuterdamen - Elefantenbulle im Leipziger Zoo erwartet
Ein elffacher Vater soll Schwung ins Liebesleben der Leipziger Elefanten bringen: Calvin (22), Bulle aus dem Zoo Hannover, zieht am Donnerstag nach Leipzig um. Im Bullenstall am Kickerlingsberg ist laut Zoo noch Platz für einen dritten Mann neben Mekong (26) und seinem Sohn Voi Nam (6). Die Pfleger in Hannover beschreiben den 4,5-Tonner mit dem gut erkennbaren roten Ring am Rüssel als "freundlich zu allen Kühen und lieb zu den kleinen Elefanten". Und, was noch wichtiger ist: Er gilt als deckfreudiger Verführer, hat bisher elf Nachkommen gezeugt. nn die Kontaktanbahnung mit den neuen Herdenmitgliedern gut klappt, soll sich Calvin (geboren 1986 in Calgary, Kanada) schon bald den Besuchern zeigen.

Tagesspiegel - 16. Sept. 2008
Tierschützer fordern größeres Gehege für Knut
Die Tierschutzorganisation Peta fordert ein größeres Gehege für Eisbär Knut. Seine derzeitige Haltung im Berliner Zoo sei "völlig unzureichend und nicht tierschutzkonform", sagte Peta-Sprecher Frank Albrecht am Dienstag. Knuts derzeitige Gehegegröße von 300 Quadratmetern liege unter internationalen Standards. Die Vorgaben der "Association of Zoos and Aquariums" sähen eine Mindestgröße von 500 Quadratmetern vor, sagte Albrecht. Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz wies die Vorwürfe zurück: Knuts Anlage sei groß genug, außerdem werde sie vom Amtstierarzt überwacht, sagte er. Von einer Abgabe des Bären an den Tierpark Neumünster rät die Tierschutzorganisation jedoch ab. Der Zustand der Eisbärenanlage in Neumünster sei verheerend, sagte Albrecht. "Dort laufen zwei Eisbären fast den ganzen Tag extrem verhaltensgestört hin und her", fügte er hinzu.

scharf-links.de - 16. Sept. 2008
Kleines Gehege und Verhaltensstörungen: Knut leidet auf dem Abstellgleis
Wie die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. heute mitteilt, halte sie die derzeitige Haltung von Knut für völlig unzureichend und nicht tierschutzkonform. Angesichts der Tatsache, dass Knut bereits eine lange und sehr ausgeprägte Verhaltensstörung zeige und aufgrund seiner menschlichen Fehlprägung noch immer isoliert aufwachse, bestehe dringender Handlungsbedarf. Von einer Abgabe Knuts an den Tierpark Neumünster rate die Tierrechtsorganisation aufgrund der dortigen noch schlechteren Haltungsbedingungen allerdings dringend ab. "Wer die Eisbärenanlage in Neumünster gesehen hat, kann die Haltungsbedingungen dort nur als verheerend bezeichnen. Der Tierpark Neumünster sollte gar keine Eisbären mehr halten!", so Frank Albrecht, Zooexperte von PETA Deutschland e.V. "Eine völlig veraltete und kleine Anlage, auf der zwei Eisbären fast den ganzen Tag extrem verhaltensgestört hin- und herlaufen. Es wäre ein Skandal, wenn der Tierpark Neumünster Knuts neue Heimat werden würde." Desweiteren widersprechen die Tierrechtler von PETA Deutschland e.V. der Aussage des Berliner Zoo- und Tierparkdirektors Herrn Blaszkiewitz, wonach Knut erst in "frühestens vier Jahren ein größeres Gehege benötige". Denn nach Angaben der Organisation unterschreite Knuts derzeitige Gehegegrösse (ca. 300 m²) erheblich den eigenen internationalen Vorgaben der Association of Zoo and Aquariums (AZA Bear TAG), die für 1-2 Eisbären eine Aussengehegemindestgröße von 500 m² fordere. Selbst deutsche Experten der Länderarbeitsgemeinschaft Natur- und Artenschutz (LANA-Gutachten) fordern eine Gehegemindestgröße von 400 m² und erachten die Vorgaben des so genannten "Säugetiergutachten" (Gutachten über die Haltung von Säugetierendes des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) für "nicht ausreichend".

HL-live - 14. Sept. 2008
Rückendeckung für den Lübecker Tierpark
Konsul Ekko Eymer, ehemaliges Mitglied der Bürgerschaft, und Dr. Burkhart Eymer, Umweltpolitischer Sprecher der CDU Fraktion Lübeck, überzeugten sich am Sonntag bei einem Rundgang persönlich vom Zustand des kleinen Lübecker Tierparks. Eymer sagte nach dem Besuch gegenüber HL-live.de: "Ich bin doch sehr überrascht über den guten Zustand des Tierparks. Er hat es verdient, dass man bestimmte Dinge verbessert und hier sollte man überlegen ob die Hansestadt Lübeck über ihre Stiftungen nicht hilfreich sein kann, so dass wir alle wieder stolz auf unseren Tierpark sein können.

HL-live - 16. Sept. 2008
Kiel gibt Lübecker Tierpark grünes Licht
Das zuständige Umweltministerium in Kiel teilt auf Anfrage von HL-live.de schriftlich mit, dass mit dem Lübecker Tierpark alles in Ordnung sei. Man habe die die fachlichen Überprüfungen abgeschlossen und darauf hin die Hansestadt Lübeck per Erlass vom 31. Juli 2008 aufgefordert, die erforderlichen Tiergehegegenehmigungen zu erteilen. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen hatte sich persönlich eingesetzt, um die Prüfungen zu beschleunigen. Der Lübecker Tierpark war der letzte in Schleswig-Holstein, bei dem das Verfahren noch nicht abgeschlossen waren. Im Frühjahr hatte das Ministerium bei vier Gehegen Nachbesserungen gefordert, nachdem die Kieler Christian-Albrechts-Universität das Gelände in Israelsdorf untersucht hatte. Die Mängel wurden zum Teil abgestellt, zum Teil müssen sie innerhalb kurzer Fristen umgesetzt werden. Eine ganz neue Idee hat inwischen die "Interessengemeinschaft artgerechter Raubtierschutz" in die Diskussion gebracht. In einem Schreiben an die Lübecker Politiker appelliert der Vorsitzende Carsten Schöne, auf eine tiergärtnerische Einrichtung nicht zu verzichten. Sein Vorschlag: Das Areal könnte als Schutzstation für vom Aussterben bedrohte Kleinraubtiere genutzt werden. Sein Ziel wäre ein selbststragendes, tiergerechtes und besucherattraktives Artenschutzzentrum.



Planung und Bau 

RP online - 15. Sept. 2208
Zoo: Bald Richtfest fürs Forscherhaus
Erfreuliche Nachrichten hatte der Aufsichtsrats-Vorsitzende des Krefelder Zoos, Joachim C. Heitmann (FDP), am Samstag zu verkünden. So wird man am 19. Oktober, dem Forschertag des Krefelder Zoos, Richtfest für das Forscherhaus mit Zoo-Akademie und Kinder-Club feiern. Das Fundament für die historische Scheune, die diesem neuen Zweck dienen wird, ist bereits gegossen. Im Jahr 2010 wird nun definitiv mit dem Bau des Gorilla-Gartens begonnen, dem mittelfristig auch Außenanlagen für die Schimpansen und Orang-Utans folgen sollen, sodass schließlich allen Menschenaffen im Krefelder Zoo eine artgerechte Haltung zuteil werden wird. Außerdem erhält das Regenwaldhaus das nach dem Hagelschaden dringend erforderliche neue Dach und auch das schon länger diskutierte Vorhaus. Alle drei Bauvorhaben werden vom Verein der Zoofreunde finanziert, und man verwies stolz darauf, dass die Zoofreunde mehr Mittel bereitstellen können, als ihre vertraglichen Verpflichtungen vorschreiben.

MVregio - 13. Sept. 2008
Moderne Tieranlage für Pelikane im Zoo Rostock
Die Baumaßnahmen für eine moderne Tieranlage im Rostocker Zoo hatten Ende des vergangenen Jahres mit der umfangreichen Renaturierung des historischen Ententeiches begonnen. Es folgten Pelikan-Inseln, die mit Baumstämmen verbunden wurden, und der Einbau der Fontäne, einer absoluten Besucherattraktion. Doch gleichzeitig dient der Springbrunnen dem Sauerstoffeintrag in den Teich sowie seiner Eisfreihaltung. Die biologische Reinigung der Wasserfläche übernimmt eine Umlaufpumpe, die Beheizung der beiden Wasserbecken sowie des Tierhauses eine Wärmepumpe. Die Grundwärme dafür wird aus dem Teichwasser als erneuerbare Energie gewonnen. ... Die sechs Rosa Pelikane, die bisher ihr Quartier auf der Stelzvogelwiese hatten, sind kurz vor der Einweihung der Anlage am 12. September zur Eingewöhnung in ihr neues Haus umgezogen. ... Das Vogelhaus ist in erster Linie Winterquartier und Brutplatz. Aber wegen der Gefahr von Geflügelgrippe dient es darüber hinaus der Prävention. Pelikane sind im Gegensatz zu vielen Enten- und Gänseartigen schnell aufzustallen. Auf der neuen Tieranlage am Zoo-Eingang Trotzenburg können die Besucher künftig bis zu acht Rosa Pelikane antreffen. Von der jetzigen Gruppe stammen zwei aus dem Zoologischen Garten Schwerin, die Handaufzuchten Hermine und Herkuline, die anderen aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck.

Basler Zeitung - 10. Sept. 2008
Luchs zieht im Tierpark «Lange Erlen» ein
Für die Verantwortlichen des Tierparks ist der Einzug des europäischen Luchses ein «Meilenstein in der Parkgeschichte». Sie stellten am Dienstag den Medien das neue Luchsgehege vor, das für ein Luchspaar und deren zwei Jungen Platz bietet. Das Gehege umfasst samt Zwinger und Grünstreifen 2600 Quadratmeter Fläche, wovon rund 2000 Quadratmeter vom Luchs genutzt werden können. Das sei deutlich mehr, als das neue Schweizer Tierschutzgesetz vorschreibe. Zur Anlage gehören Wasserläufe samt Wasserfall und zwei Wasserflächen von zusammen 175 Quadratmetern, über die das Publikum ohne Zaun ins Gehege blicken kann. Damit der Luchs nicht entweichen kann, sind ausser einem 2,5 Meter hohen Netzgeflecht Elektrodrähte ums Gehege gespannt. Die Anlage ahmt ein Waldgebiet des Juras im Übergang von einer Feucht- zu einer Trockenaue nach. Es sei «die bisher anspruchvollste Anlage», die der Tierpark für eine einzelne Tierart gebaut hat, hiess es. ... Mit der Anlage will der Tierpark zu einer besseren Kenntnis der grössten Raubkatze Mitteleuropas beitragen, deren Wiederansiedlung in der Schweiz auch heute noch von Vorurteilen begleitet werde.

Welt online - 16. Sept. 2008
Zoo übergibt Areal für Aussichtsrad
Der neue Wirtschaftshof des Zoologischen Gartens ist bis auf wenige Kleinigkeiten fertig. Zoo-Kurator Heiner Klös ist froh, dass es geklappt hat, dem Aussichtsrad-Projekt mit der Fertigstellung des 16,8 Millionen Euro teuren zweigeschossigen Neubaus nicht im Weg zu stehen: "Bis Ende Oktober werden wir in unseren Neubau gezogen sein." Das sei eine Punktlandung und der früheste vereinbarte Termin. Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) beglückwünscht den Zoo "zum gelungenen Bau". Untergebracht werden in dem Neubau unter anderem Werkstätten, die Quarantänestation, die Futterküche, das Winterquartier für die Pelikane und auch der Fuhrpark mit rund 15 Fahrzeugen. ... Gerüchte, nach denen das Projekt wegen der gestiegenen Stahlpreise gefährdet sein soll, entbehrten jeder Grundlage, sagte Waiser: "Es gibt immer Lösungen. Wir arbeiten daran, das Rad konstruktiv zu optimieren und weniger von dem teuren Rohstoff einzusetzen. Die Ingenieurskunst ist dazu heute sehr gut in der Lage - ohne dass es technische Einbußen gibt."



Aktionen

Stadt Nürnberg - 11. Sept. 2008
10. Benefiztag von YAQU PACHA im Tiergarten Nürnberg
Die Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V., die von Mitarbeitern des Tiergartens Nürnberg mitgegründet wurde und dort beheimatet ist, veranstaltet am Sonntag, 21. September 2008, im Tiergarten Nürnberg auf dem Delphinariumsvorplatz von 10 bis 18 Uhr ihren "10. Großen Benefiztag" zugunsten verschiedener Artenschutzprojekte in Südamerika. Bei dieser Veranstaltung wird die neue Ausstellung "Lebensraum Boulevard" der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung, die ein Arrangement verschiedener im und am Wasser lebender Säugetiere und anderer Meeresbewohner zeigt, wurde zur gemeinsamen Kampagne von Tiergarten Nürnberg, YAQU PACHA e.V. und Weltzooverband WAZA unter dem Titel "DEADLINE - das meer will leben" entwickelt. Die Kampagne informiert über Gefahren, die das Ökosystem Meer bedrohen, und zeigt auf, was jeder Einzelne machen kann, um das Meer zu schützen.

Kölnische Rundschau - 15. Sept. 2008
Kölner Zoo
Eine Pavianmutter zerrt ihr Junges am Schwanz hinter sich her. Zwei Männchen jagen sich zur gleichen Zeit fauchend über die Felswände. Ein paar Affen trotten wie in einer Parade einem älteren hinterher. Den Zoobesuchern wird am Pavianfelsen hervorragende Unterhaltung geboten. Doch an diesem Sonntagnachmittag wünscht sich so manches Kind ein bisschen weniger Gewusel. Die Rundschau präsentiert nämlich den Familientag des Zoos - alle Eintrittspreise sind um die Hälfte reduziert - und will dabei wissen, wie viele Paviane wohl auf dem Felsen leben. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Einige schätzen wild drauf los, doch viele versuchen angestrengt, die Tiere mit den roten Hintern zu zählen. ... Nicht nur am Rundschau-Stand wird an diesem Tag viel geboten. Am Nashornhaus steht ein Zelt, in dem sich ein Quizstudio des VRS verbirgt. Wie bei "Wer wird Millionär" schwenken hier Scheinwerfer umher, zu Musik müssen Kinder Fragen beantworten und lernen etwas über die Natur um sie herum. So etwa, dass der Wanderzyklus der Zugvögel wegen des Klimawandels gestört ist oder dass der größte Nationalpark in der Eifel so groß wie 15 000 Fußballfelder ist. Die Frage, ob der Name der jungen Elefantendame Marlar Marmelade oder Blume bedeutet, ist für kaum ein Kind schwer zu beantworten.

Halleforum - 15. Sept. 2008
Buntes Treiben im Zoo
Mit einem bunten Programm und viel Wissenswertem hat der Zoo Halle (Saale) am Wochenende den Hallensern und ihren Gästen die Tiere des Zoos nahegebracht. Den ganzen Tag stellten die Tierpfleger ihre Schützlinge vor und gaben Einblicke hinter die Kulissen. So konnten die sonst für Besucher verschlossenen Bereiche der Futterküche, Bärenanlage Winterquartiere einsehen und erläutert bekommen. Für die Kleinen gab es eine Stempelrallye. An 8 Aktionsständen im Zoo bekamen die Kinder fürs Mitmachen einen Stempel. Wenn man alle Stempel zusammen hatte, gab es am Krokodilhaus eine Urkunde. Den Aktionstag nutzte der Bergzoo auch, um auf die aktuelle Amphibienkampagne hinzuweisen. An einem extra Stand gab es die Möglichkeit sich über die vielfältigen Arten der Amphibien zu informieren und die Bedrohungen kennenzulernen.

Stuttgart Journal - 14. Sept. 2008
Wilhelma-Tag am Sonntag in Stuttgart
Am Sonntag, den 14. September ist wieder Wilhelma-Tag: Gewächshäuser, Ställe, Futterkammern, das Aquarium und die Krankenstation öffnen ihre Bereiche hinter den Kulissen. Von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr werden an vielen Stellen Fragen beantwortet, die den Besuchern vielleicht bis dahin schlaflose Nächte bereitet haben: Was frisst ein Brillenpinguin und warum machen Papageien soviel Krach? Warum gehen meine Kakteen im Winter immer ein und wie pflegt man Kübelpflanzen? Woher kommt die Milch und was für eine Schlange kriecht da durch meinen Garten? Wie viel frisst ein Tiger und warum darf man die Affenbabys nicht anfassen? Haben Giraffen mehr Halsschmerzen als Menschen und können Tiger schnurren? Was fressen Korallen, warum sind Eisbären weiß was tun mit der Schildkröte im Winter? Kann man Tiere operieren und haben Elefanten auch Zahnweh? Der Wilhelma-Tag ist die Gelegenheit schlechthin, den Mitarbeitern "Löcher in den Bauch" zu fragen!

Freizeitpark-News - 13. Sept. 2008
Zoo-Leipzig: Kulissenblicke bei den Zoo-Aktionstagen
Am 20. und 21. September 2008 öffnet der Zoo Leipzig in der Zeit von 10 bis 16 Uhr seine Wirtschaftstore und zeigt den Besuchern, wie der Arbeitsalltag im Zoo aussieht und was hinter den Kulissen so alles organisiert werden muss, damit sich die Tiere wohl fühlen. "Mit den Zoo-Aktionstagen möchten wir unseren Gästen einen Einblick in das Zooleben fernab der Besucherwege bieten und ihnen die Arbeit der Tierpfleger näherbringen. In den letzten Jahren hat der Zuspruch zu diesen Tierpflegertagen stetig zugenommen. Darüber freuen wir uns natürlich sehr, auch in diesem Jahr ist die Liste der Aktionen und Kulissenblicke sehr lang geworden", so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold



Nachwuchs 

n-tv - 12. Sept. 2008
Seltener Nachwuchs
Vier weiße Tigerwelpen sind in einem belgischen Zoo zur Welt gekommen. "Sie sind jetzt zwei Wochen alt und ihre Überlebenschancen sind sehr groß", sagte Zoo-Sprecherin Els Verheyen in Olmen nahe der niederländischen Grenze. Bereits im April hatte eine Tigerin im Olmener Zoo weißen Nachwuchs geboren, und im März erblickten dort drei sehr seltene weiße Löwenbabys das Licht der Welt. Die jüngsten Welpen - zwei Brüder und zwei Schwestern - bekamen die Namen Jake, Josh, Jude und Jade. Weiße Tiger gebe es nur in Gefangenschaft - auf der ganzen Welt bloß ein paar hundert Exemplare, sagte Verheyen. Weil die Gefahr der Inzucht groß sei, versuche man Tiere verschiedener Zoos miteinander zu paaren.



FR-online.de - 11. Sept. 2008
Der Einzug der Bartgeier
In den Frankfurter Zoo ist ein Bartgeier-Pärchen eingezogen. In einer wie eine Alpen-Felslandschaft gestalteten Voliere sollen die elf und neun Jahre alten Tiere bald für Nachwuchs sorgen. "Der Einzug der Bartgeier ist ein Meilenstein auf dem Weg des Zoos zum Naturschutz-Zentrum", sagte Zoodirektor Manfred Niekisch am Donnerstag. Einst in den Alpen weit verbreitet, waren die Greifvögel mit rostrotem Gefieder vor rund 150 Jahren ausgerottet worden. In den vergangenen Jahren wurden 130 in Zoos nachgezüchtete Tiere freigelassen. Das Frankfurter Bartgeier-Paar stammt aus einem Zuchtzentrum bei Wien.

FR-online.de - 11. Sept. 2008
Neue Bartgeier sollen im Zoo brüten
Von wegen Pleitegeier - er steht für das erfolgreichste Projekt der Wiederansiedelung von in freier Wildbahn ausgerotteten Tieren: der Bartgeier. Er ist zurück - und nach 40 Jahren auch wieder im Frankfurter Zoo gelandet; pünktlich zum 150-jährigen Bestehen und zum Jubiläum des Bartgeierprojektes selbst. Vor genau 30 Jahren hat es begonnen und wurde von Anfang an durch die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) unterstützt. "Wir wollten aber nicht nur die Bartgeier nach Frankfurt holen, sondern auch ihren Lebensraum, ein Stück Alpen", sagt in bester Stimmung Manfred Niekisch. Der Zoodirektor steht vor dem putzblanken Gehege, in dem eine Miniaturlandschaft der Alpen samt kleinem Wasserfall und Gebirgsbach zu sehen ist. Hinter einem Felsen sitzt einer der Bartgeier, kehrt den Menschen noch etwas schüchtern den baumstammbraunen, gefiederten Rücken zu, wie mit hochgezogenen Schultern, eine terracottafarbene Federboa um den Kopf gelegt. Manchmal zeigt er sein Profil, die Worte Würde und Klugheit kommen in den Sinn. Kaum zu glauben, dass diese wunderschönen Tiere einen griechischen Dichter umgehauen haben sollen.

Express.de - 11. Sept. 2008
Ausgebüxtes Klein-Känguru gefangen
"Da ist ein Känguru auf der Straße!" Die Alarmierung durch einen Passanten klang wie ein Scherz. War es aber nicht. Wollaby "Tequila" war seinem Besitzer ausgebüxt und erkundete die Umgebung. Dabei hüpfte er munter über die Augustastraße - eine Hauptverkehrsstraße im Ortsteil Brückberg. Polizei und Feuerwehr bliesen zur Känguru-Jagd! Die Beamten nahmen mit einem Streifenwagen samt Betäubungsgewehr die Verfolgung auf. Doch "Tequila" war zu wendig, ließ sich auch mit Hundeleckerli nicht locken. Erst Feuerwehrleuten gelang es schließlich, das Tier mit einem Netz unverletzt einzufangen. Als Wollaby-Besitzer Dirk Henn (42) um sieben Uhr von der Polizei geweckt und aufgeklärt wurde, saß der Schreck tief. Dass er weg war, hatte der Siegburger gar nicht bemerkt: "Letzte Nacht gegen 21 Uhr war ich noch im Gehege - da waren Tequila und Sunrise beide noch da. Eine Stunde später war Tequila schon in der Stadt unterwegs".

Westdeutsche Zeitung - 11. Sept. 2008
Ausreisser: Känguru sucht das Abenteuer in Siegburg
Es war ein ungewöhnlicher Einsatz: Mitten durch Siegburg hüpfte "Tequila" - ein kleines Känguru. Wenn schon nicht australisches Outback, dann wenigstens Augustastraße in der rheinischen Stadt, mag sich das Beuteltier bei seinem Ausflug aus seinem Gartengehege gedacht haben. Anwohner trauten ihren Augen nicht und alarmierten die Polizei. Ein Streifenwagen nahm mit einem Betäubungsgewehr die Verfolgung auf. Doch "Tequila" war zu wendig, ließ sich auch mit Hundeleckerli nicht locken. Erst Feuerwehrleute konnten das Tier mit einem Netz unverletzt einfangen. Besitzer Dirk Henn konnte sein exotisches Haustier aus einem benachbarten Tierheim in Troisdorf wieder abholen. Zu Hause wartete das Weibchen "Sunrise" auf den ausgebüxten männlichen Gefährten. "Ich bin froh, dass die beiden wieder zusammen sind", sagte der 42-jährige Holztechniker.

inar.de - 11. Sept. 2008
Kirk-Dikdik-Antilopen: Windspiele im Zoo Duisburg
Es ist immer wieder erstaunlich, welche Größenunterschiede innerhalb von Tiergruppen auftreten. Elenantilopen bringen locker 600 kg auf die Waage, Windspielantilopen wie die Kirk-Dikdiks gerade einmal den hundertsten Bruchteil davon. Insofern mag man sich leicht vorstellen können, zu welchem Windspiel die mit 6 kg kleinsten Antilopen Afrikas bei einer steifen Brise werden! Diese im Zoo Duisburg seit nicht einmal 10 Jahren gepflegte Antilopenart hat einige Besonderheiten. Die nur 30 cm großen Kirk-Dikdiks haben graubraunes Fell mit auffälligen weißen Augenringen. Nur die Männchen haben kleine, bis zu 12 cm lange Hörner. Wie alle Windspielantilopen haben auch sie einen markanten Haarschopf, der bei Erregung aufgestellt werden kann. Zwergrüssel nennt man sie auch, und aufmerksame Besucher sehen durchaus die zu einem kleinen Rüssel verlängerte Schnauze am Tier, die sich in alle Richtungen bewegt. Zum Schutz vor Hitze können Kirk-Dikdiks nämlich das Blut in den langen Nasengängen abkühlen.

presse-service.de - 11. Sept. 2008
Keine Kastanien und Eicheln für Tierpark
"Unsere Speisekammern sind gut gefüllt", erklärt Tierparkleiter Volker Brekenkamp. "Deshalb bitten wir alle Kinder, Eltern und Freunde des Heimat-Tierparks Olderdissen, in diesem Jahr mit dem Sammeln von Eicheln und Kastanien für den Tierpark auszusetzen. Wir werden keine Sammelboxen am Eingang aufstellen." Jährlich werden zirka 20 Tonnen Kastanien und Eicheln von fleißigen Sammlern im Park abgegeben. Eine Menge, die den Futterbedarf des Tierparks bei weitem übersteigt. Denn die als Kraftfutter zu bezeichnenden Eicheln und Kastanien sind nur als Ergänzung zu anderen Futtermitteln zu betrachten. " Wir freuen uns über die gut gemeinte Mithilfe unserer Besucher. Doch die Verarbeitung dieser Baumfrüchte zu haltbarem Futter ist auch sehr arbeitsaufwendig und kostenintensiv. Und da wir für diese Wintersaison mehr als genug an Kraftfutter haben, möchten wir dieses Jahr mit dem gemeinschaftlichen Sammeln aussetzen", führt Brekenkamp weiter aus. Der Heimat-Tierpark Olderdissen weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass Eicheln und Kastanien auf keinen Fall durch die Besucher selbst an die Tiere verfüttert werden dürfen. Eine falsche Fütterung kann zu erheblichen Magen-Darmerkrankungen führen.

Welt online - 12. Sept. 2008
Hirschbrunft im Wildpark Eekholt beginnt
Die jährliche Paarungszeit der Rothirsche im Wildpark Eekholt in Großenaspe (Kreis Segeberg) beginnt an diesem Sonnabend. Bis zum 5. Oktober können Besucher die Hirschbrunft von einer Plattform aus beobachten, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Außerdem werden ihnen die Tiere vorgestellt und erläutert. Die Führungen beginnen täglich um 17 Uhr. Kennzeichen der Brunftzeit sind das schallende Röhren der Hirsche sowie ein Kräftemessen unter Einsatz der Geweihe

Welt online - 13. Sept. 2008
Ein Kleinod unter den Zoos
Der Tierpark Bochum zählt zu den kleinsten Zoos der Bundesrepublik. Aber er hat Faszinierendes zu bieten. Vor allem die Aquarien mit ihren exotischen Fischen und die Nordseewelt lassen die Besucher staunen  Auf dem Tisch von Eduard Stirnberg liegt ein Plan. Die Finger des Bochumer Tierparkchefs wandern von links nach rechts. Von der Nordseewelt zum Aquarium. "Das sind die Eckpunkte unseres Tierparks", sagt Stirnberg. Und er meint damit nicht nur die Lage auf dem Plan. Diese beiden Biotop-Anlagen sind ohne Zweifel die Hingucker im nur 1,9 Hektar großen Tierpark, der in diesem Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiert. Seit zwei Jahren besteht die Nordseewelt. Über den Erlebnispfad Nordsee taucht der Besucher ein in die Faszination der Küstengebiete. Das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Denn über vier Glasscheiben bekommt man auch einen Einblick in die Unterwasserwelt des 565 000 Liter fassenden Beckens. ....Über eine Brücke verlässt der Besucher die Seehunde und kommt in den Bereich der Watvögel. Besonders unterhaltsame Gesellen sind hier die Austernfischer. "Sie versuchen manchmal, die Schnürsenkel der Besucher zu öffnen", sagt Werner. In der Brutzeit bauen die Vögel ihre Nester auch ganz dicht an den Wegen. Dabei lassen sie sich von den Besuchern keineswegs stören. ... "Zu uns kommen viele Familien mit kleinen Kindern", sagt Tierparkleiter Stirnberg. Sie lassen sich auf dem übersichtlichen Gelände gerne für einige Stunden auf die Welt der Tiere ein. "Wir sind ein kleiner Zoo, bieten aber trotzdem einen guten Querschnitt durch die Tierwelt der Erde", sagt Tierparkleiter Stirnberg. In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Großtiere abgegeben. Dafür haben die Bochumer die Gehege dann mit kleineren Arten bestückt. Wo etwa einst die Braunbären waren, rasen jetzt Nasenbären durch den Sand. Stirnberg hat die Entwicklung des Parks in den vergangenen 35 Jahren als Tierparkleiter erlebt und mitgestaltet. Den Quantensprung, wie er es nennt, hat der Zoo dabei bereits Ende der 80er-Jahre gemacht. Damals entstand das neue Aquarium und Terrarium. In den Becken und Terrarien sind verschiedene Tiergesellschaften zu Hause. Biotope der besonderen Art auf kleinem Raum. Hinter dickem Glas leben kleine Affen, Leguane und Süßwasserfische friedlich zusammen. ... Gut zehn Jahre später wurde der Bereich dann noch einmal um das Fossilium erweitert. Das größte Becken fasst insgesamt 170 000 Liter. Dort ziehen auch zwei Schwarzspitzenhaie unermüdlich ihre Runden. Häufig drücken sich hier ganze Familien die Nasen platt, um die verschiedenen Tiere und Korallen zu entdecken.

BZ - 16. Sept. 2008
Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz
Geheimverhandlungen zwischen dem Berliner Tierpark und dem Zoo im russischen Rostov. Es geht um die Elefantenbullen Horas und Yoma - die Asiaten aus dem Tierpark sollen in die Stadt am Don. "Ja, es hat Gespräche gegeben", bestätigt Tierpark-Tierarzt Günter Strauss gegenüber der B.Z.. Dann schränkt er ein: "Allerdings steht noch nichts fest." Was sagt Zoo- und Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz? "Nächstes Jahr kommen die Elefanten weg. Wohin, ist aber noch nicht klar." Wirklich nicht? Tatsache: Auf der Web-Site des Rostover Zoos werden zwei Elefanten aus Berlin angekündigt. Und: Im Gehege (insgesamt 19 Elefanten) wird es langsam eng.  "Kommt noch dazu, dass unsere Kewa wieder schwanger ist. Sie erwartet ihr Kind im März", sagt ein Pfleger. Weiterer Grund, die beiden dreijährigen asiatischen Bullen wegzugeben - Revier-Streitigkeiten mit dem jetzigen Leitbullen Angkor wären sicher, wenn sie älter werden. So reisen Horas und Yoma höchstwahrscheinlich über kurz oder lang die 1970 Kilometer bis nach Rostov. Im Container und auf einem Lkw.

Berliner Kurier - 17.09.2008
Rüsselbabys werden nach Russland abgeschoben - Dort soll es den Dickhäutern aber richtig gut gehen
Elefantenfreunde müssen jetzt ganz stark sein . Horas und Yoma, die niedlichen asiatischen Minifanten aus dem Tierpark, könnten schon bald in den Zoo von Rostov gebracht werden. "Wir haben schon immer davon geträumt, Elefanten zu haben", sagt Nina Egorovna Evtushenko vom Rostover Zoo. Bei der Suche nach geeigneten Tieren nahmen die Russen auch Kontakt mit dem Berliner Tierpark auf. Horas und Yoma (beide drei Jahre alt) dürften es in der Millionenstadt nahe des Asowschen Meeres gut haben. "Das neue Elefanten-Gehege wird Ende 2009 fertig und über 7000 Quadratmeter groß sein", sagt Evtushenko. Horas und Yoma hätten dort mehr Platz als im Tierpark, dort teilen sie sich mit acht Artgenossen ein 2500 Quadratmeter großes Außengehege. Vorläufig wären die beiden Berliner Jungbullen aber die einzigen Elefanten in Rostov. Später soll der Bestand jedoch auf fünf Dickhäuter aufgestockt werden, darunter hoffentlich auch einige fruchtbare Elefantenkühe. Bis zur Geschlechtsreife haben Horas und Yoma noch Zeit. Wenn es dann soweit ist, können sie sich auf einiges einstellen: Schlagzeilen machte der Zoo Rostov zuletzt, als er seinen Schimpansen Affenpornos zeigte, um die Fortpflanzung anzuregen. Ob sich die Berliner Dickhäuter dann auch Elefanten- Sexfilme ansehen können, bleibt abzuwarten.

sz-online.de - 16.09.2008
Roter Panda wieder im Dresdner Zoo
Seit einigen Tagen ist das Gehege des Roten Pandabären, unmittelbar neben der neuen Giraffen- und Zebraanlage nun im Dresdner Zoo nicht mehr verwaist: Lobke heißt der jüngste Zugang im Dresdner Zoo. Die 14 Monate junge Pandabärin wurde im Zoo Rotterdam geboren. Von dort trat sie am vergangenen Donnerstag ihre achtstündige Reise nach Dresden an. Die auch Katzenbär genannten Roten Pandas sind geschickte Kletterer. Dies stellte Lobke in Dresden auch gleich unter Beweis und erkundete nach überstandener Fahrt zunächst erst einmal die Kletterbäume in ihrer neuen Außenanlage. Lediglich mit dem Fressverhalten der quirligen Bärin sind die Pfleger noch nicht hundertprozentig zufrieden. Aber der Dresdner Bambus schmeckt ihr hervorragend. In Dresden stehen außerdem Bananen, Äpfel, Birnen sowie Mäuse und Küken auf dem Speiseplan. Nun hofft der Zoo darauf, im kommenden Jahr einen geeigneten Partner für Lobke zu finden, um an frühere Zuchterfolge anknüpfen zu können.

ivz-online.de - 16.09.2008
Jenny Elvers-Elbertzhagen vom Marabu gebissen
Der zur Familie der Störche gehörende Stelzvogel habe sie an der Hand verletzt, sagte die Schauspielerin am Dienstag bei Dreharbeiten zur dritten Staffel der ARD-Serie "Tierärztin Dr. Mertens" in Leipzig. Elvers-Elbertzhagen spielt die intrigante neue Assistentin von Dr. Mertens und hat dabei sehr viel Kontakt mit Tieren. Am meisten sorgt sich die Schauspielerin vor dem geplanten Dreh mit einem Braunbären. "Ein Braunbär ist ein wirklich großes Tier. Wenn man ihm direkt und ungeschützt gegenüber steht, ist er wirklich sehr furchteinflößend», sagte sie.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 16. Sept. 2008
Taucher sorgen für Durchblick
Schwamm drüber - das gilt auch für Florian Penno, Biologe und Taucher im Ozeaneum Stralsund. Er reinigt unter anderem die rund 80 Quadratmeter große und 30 Zentimeter dicke Panorama-Acrylscheibe des Schwarmfischbeckens. In dem 2,6 Millionen Liter fassenden Aquarium leben unter anderem mehr als 1200 Heringe und Doraden.  Das neun Meter tiefe Becken mit einem 14 Meter langen Pottwal-Skelett muss wöchentlich durch Taucher gereinigt werden. 

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos  –  Meldungen international


Niederländische Meldungen

ad.nl - 17. Sept. 2008
Bokito was streep door rekening
Bokito war Strich durch die Rechnung
Manch einer wird sich fragen: eine Million Euro - die kann Blijdorp doch sicher selbst locker machen? Die zweite Attraktion der Niederlande. mit üner 1,5 Millionen Besuchern pro Jahr - da muß doch genug Geld übrigbleiben, um die Raubtierunterkunft selbst instand zu setzen? Doch so ist es nicht, sagt eine Sprecherin des Zoos. Die Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Shops und Restaurants werden nahezu ganz gebraucht zum Bezahlen des Futters für die Tiere, Personalkosten, Wartung, Energie und andere Dinge, um den Tiergarten im Gang zu halten und die Qualität beizubehalten. Zum Glück beteilige sich auch die Stadt daran, so die Sprecherin. Was Neubau betrifft, ist Blijdorp in den letzten Jahren ganz abhängig von großzügigen Spendern. Es gibt jährlich gut 2,5 Millionen Euro an Sponsorengeld. das wird gut gebraucht. In diesen Jahren nur wird für zehn Millionen Euro gebaut: das ganz neue Savannengebiet (inclusive Ui und Krokodilfluß), plus Arctica, das Polargebiet am neuen Eingang. Die Blijdorpfreunde, ein einmaliger Klub von Anhängern des Zoos, sind wichtige Geldgeber. So schenkten sie dem Zoo die Eisbärenanlage - die Kosten: 1,2 Millionen Euro. Taman Indah wurde ebenfalls von den Freunden finanziert, aber auch kleinere Projekte wie die Anlage für Pudus und Cavias, zu je 30.000 Euro. Ausnahme ist das Oceanium, einschließlich des neuen Eingangs und Restaurant De Lepelaar. "Diese Investition, seinerzeit ca. 38 Millionen Euro, machte sich selbst bezahlt durch strukturell höhere Besucherzahlen in den Jahren danach. So hatte Blijdorp im vorigen Jahr wieder etwas finanziellen Spielraum. Aber dann erhielt das Anpassen der Gorillaanlage absolute Priorität nach der Flucht Bokitos." "Und was viele Menschen nicht wissen: wir sind eine non-Profit-Organisation bzw. eine Stiftung ohne Gewinnorientierung."

ad.nl - 17. Sept. 2008
Roofdierengebouw brúlt om renovatie
Raubtiergebäude brüllt nach Renovierung
Rotterdam. Daß das monumentale Raubtiergebäude renoviert werden muß. sieht man mit einem Blick. Man nehme jetzt die metallene Abbildung eines Löwen, festgeschraubt an dicken Gitterstäben am Seitenrand der Anlage. Es ist, als wäre das Tier beschossen - das Kunstwerk blutet braunen Rost, der sich rasch über das Bild verteilt. Und dabei bleibt es nicht. Wo Stuck von den angrenzenden Mauer abgebröckelt ist, werden Ziegelsteine sichtbar. Auch ein Pfeiler ist nicht unversehrt davongekommen: direkt unter dem Betonball, der obenauf balanciert, ist ein stattliches Stück Stein abgebrochen. Das Gitter ist grün ausgeschlagen und schreit geradezu nach einem Anstrich. Dahinter trippelt eine Fleckenhyäne nervös hin und her, als würde auch sie sich fragen: Kriegen wir jetzt die Million Euro oder nicht? Denn - da braucht man kein Kenner zu sein - dieser Teil des Tiergartens Blijdorp muß dringend renoviert werden, um Schlimmeres zu verhindern.

dierennieuws.nl - 17. Sept. 2008
Luiaardje geboren in Dierenpark Emmen
Faultierbaby im Tierpark Emmen
Im südamerikanischen tropischen Regenwald des Tierparks Emmen ist letzte Woche ein kleines Faultier geboren worden. Im Gehege hängen und kriechen nun vier Faultiere. Ein inzwischen bereits etwas älteres Männchen, zwei erwachsene Weibchen und das Baby.

dierennieuws.nl - 17. Sept. 2008
Nieuwe liefde in aantocht voor mega-olifant Calimero
Neue Liebe im Anmarsch für Mega-Elefant Calimero
Elefantenkuh Dzomba bereitet sich vor auf die Umsiedlung nach Hilvarenbeek. Calimero, Europas größter Elefant, erhält diese Woche Gesellschaft von noch einem Weibchen. Dzomba, eine afrikanische Elefantenkuh, die zur Zeit noch im Zoo von Duisburg (Deutschland) ist, verreist morgen in den Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek, um sich einzufügen in die jetzige Elefantengesellschaft. Diese Gesellschaft besteht aus sechs Afrikanischen Elefanten, von denen Calimero der einzige Bulle ist. Mit der Ankunft von Dzomba entsteht im Safaripark Beekse Bergen auch wieder Hoffnung auf ein neues Elefantenkalb, wie unvorhersehbar das auch ist. Dzombas Umsiedlung gibt auch allen Grund zur Freude für Tierarzt Jacques Kaandorp: "Calimero hat zur Zeit genug weibliche Gesellschaft, aber leider sind diese Kühe nicht fruchtbar genug oder sogar unfruchtbar. Dadurch ist die Chance auf Kälber im Augenblick sehr klein. Mit der Ankunft von Dzomba kommt es vielleicht zu einer Veränderung in dieser Situation."

opmerkelijk.nieuws.nl - 16. Sept. 2008
Python baadt in toiletpot hotelkamer
Python im Toilettenbecken eines Hotelzimmers
Ein Hotelgast fand in Maastricht am Montagabend im Toilettenbecken einen lebenden Python. Die über 2,5 m große Schlange war aus einem Zimmer darunter entwichen und durch die Kanalisation nach oben gekrochen. In demselben Zimmer in der Etage darunter schienen auch Madagaskar-Boas, Gekkos, Pfeilgiftfrösche, Nilwarane, Feuersalamander, Vogelspinnen und ein Babykrokodil zu übernachten.

hilvarenbeek.nieuws.nl - 11. Sept. 2008
Elf leeuwtjes geboren in Beekse Bergen
Elf Löwen in Beekse Bergen geboren
Hilvarenbeek. Im Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek gab es in diesem Sommer fünf Würfe bei den Löwen. Insgesamt wurden elf Junge geboren.

zoo-emmen.nl - 3. Sept. 2008
Werelddierendag tussen de dieren
Welttierschutztag mitten unter den Tieren
Am 4. Oktober können sie als extra Aktivität zu einem Besuch bei einem Tierpfleger. Riechen, fühlen, hören und sehen ... die Tiere sind heute , am Tierschutztag, wohl ganz nahe. Faszinieren Sie Krokodile und wollen Sie eine Schlange festhalten oder fühlen? Wählen Sie dann eine Führung im Afrikahaus. Sind sie neugierig darauf, wie sich die Elefanten nachts unterhalten? Das erklärt Ihnen ein Pfleger haargenau während eines Blicks hinter die Kulissen bei unseren Dickhäutern. Sie können sich am 4. Oktober von zehn Uhr ab im Park-Zentrum für ein oder zwei der acht Blicke hinter die Kulissen melden. Es gibt Führungen um 13.10 Uhr und 15.50 Uhr. Teilnahme kostet 2,50 Euro pro Person pro Führung.

ouwehand.nl - 12. Sept. 2008
Rode panda ontmoet nieuwe partner in Ouwehands Dierenpark Rhenen
In Ouwehands Tierpark Rhenen empfängt Kleiner Panda neuen Partner
Am Freitag, dem 12. September, gab es eine Zusammenführung bei den Kleinen Pandas in Ouwehands Tierpark in Rhenen. Die Einführung verlief ruhig. Nach dem Setzen von ein bißchen Duftmarke und ab und zu einer kleinen Konfrontation verlief die Einführung prima. Das anderthalbjährige Männchen kam vor einigen Wochen aus Frankreich und ist jetzt der neue Partner des 3,5 Jahre alten Weibchens. Jetzt hofft Ouwehands Tierpark auf Panda-Nachwuchs.

wisselzoo.nl - 12. Sept. 2008
Broedtijd bij de pelikanen
Brutzeit bei den Pelikanen
Die Rötelpelikane im Tierpark Wissel brüten. Insgesamt liegen jetzt acht Eier in drei verschiedenen Nestern. Für den Tierpark Wissel ist es das erste Mal, daß die Pelikangruppe im Park Eier gelegt hat.

wisselzoo.nl - 4. Sept. 2008
Geslachten jonge otters bekend
Geschlecht der jungen Otter bekannt
Ein Gesundheitsscheck bei den drei jungen Zwergotter ergab, das alle drei Männchen sind.

aquazoo.nl - 3. Sept. 2008
Potoroe geboren!
Kaninchenkänguruh geboren!
Vor kurzem ist zum allererstenmal ein junges Kaninchenkänguruh aus dem Beutel seiner Mutter gekrochen. Für Aquazoo Friesland ist dieses Ereignis ein ganz spezielles, denn es ist das erste Mal, daß dort ein Kaninchenkänguruh geboren wurde. Das kleine Kaninchenkänguruh und seine Mutter sind in ihrem Gehege im Naturama zu bestaunen.
[Laut http://www.zodiacanimals.nl/index.aspx könnte es sich um ein Langschnauzen-Kaninchenkänguru (Potorous tridactylus) handeln]

dierennieuws.nl - 11. Sept. 2008
Dag van de Beer op zondag 14 september 2008
Tag des Bären am Sonntag, dem 14. September
Am Sonntag, dem 14. September organisiert Alertis, die Stiftung für Bären- und Naturschutz, ihr jährlich wiederkehrendes Fest "Der Tag des Bären" in Ouwehands Tierpark in Rhenen. Alertis, Initiator des Bärenwaldes in Rhenen, setzt sich ein für ein besseres Leben von Bären in Menschenobhut und in freier Wildbahn. Wichtiger Programm-Bestandteil des "Tag des Bären" ist eine Fotoausstellung über die Arbeit, die Alertis in den zurückliegenden 15 Jahren hat verrichten können. Alertis feiert nämlich auch ihren 15. Geburtstag! In diesen 15 Jahren hat Alertis vielen Bären, die unter tierunfreundlichen Umständen lebten, helfen können. Ein Teil von ihnen hat ein sicheres Unterkommen im "Het Berenbos" in Rhenen erhalten. Man denke nur an Mackenzie, den Tanzbären aus Bosnien, Mascha, die Bärin aus dem Russischen Staatszirkus und Dadon, den Bären aus Moskau. Im vorigen Jahr noch rettete Alertis die drei georgischen Bären Duuk, Diesel und Igor vor dem sicheren Tod. Auch sie genießen jetzt ein bärenwürdiges Dasein im Het Berenbos. Alertis setzt sich seit seiner Gründung für B#ren in Not ein und wird das weiterhin tun. Website: www.alertis.nl.

dierennieuws.nl - 8. Sept. 2008
Een dagje dierentuin (21): door WCM lezers
Ein Tag im Zoo (21): von Lesern des Wild Cats Magazine
B. de Jonge läßt diesmal WCM-Leser zu Wort kommen, die von einem Zoobesuch berichten - im Zoo Fuengirola in Malaga, Spanien; im Zoo Barcelona, Spanien; im Zoo Wien (Österreich); im WEST MIDLAND SAFARIPARK (England).

evenementnieuws.nl - 15. Sept. 2008
Red de orang oetan dag in Ouwehands dierenpark
Rettet-den-Orang-Utan-Tag in Ouwehands Tierpark
Um noch mehr auf die Problematik rund um die Gefährdung des Orang-Utans aufmerksam zu machen, werden im und rund um das Orihuis verschiedene Informationsstände aufgestellt. Am Sonntag, dem 28. September, ist Willie Smits, der Gründer der Borneo Orangutan Survival (BOS) Foundation und Mitautor des Buches "Denkers van de jungle" zu Gast in Ouwehands Tierpark in Rhenen. Primates Helping Primates ist der Partner von BOS Foundation in den Niederlanden. Um 15 Uhr findet eine Lesung statt im Tuca-Saal. Wenn Sie an dieser Lesung teilnehmen möchten, melden Sie sich via www.primateshelpingprimates.nl an. "Das Ziel der Stiftung Primates Helping Primates besteht darin, den wildlebenden Orang-Utan und seinen natürlichen Lebensraum zu schützen und zu erhalten. Das alles in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung. Daneben geht es darum, Kenntnis zu verbreiten, in Form von Erziehung und Aufklärung, über die ernsthaften Gefährdungen, denen der Orang-Utan ausgesetzt ist im Kampf ums Überleben."


Belgische Meldungen

hbvl.be - 12. Sept. 2008
Vier witte tijgerwelpjes geboren in Olmense Zoo
Vier weiße Tigerjunge im Olmener Zoo geboren
Im Zoo Olmen sind am Freitag vier weiße Tigerjunge der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Sie wurden vor zwei Wochen geboren und erfreuen sich guter Gesundheit. Es ist bereits das zweite Mal, daß im Zoo Olmen weiße Tiger geboren wurden. Der Zoo ist der einzige in Belgien, in dem man weiße Tiger bestaunen kann.

gva.be - 16. Sept. 2008
Duitse giraf vindt onderdak in Egyptische Tempel Zoo
Deutsche Giraffe findet Unterkunft im Ägyptischen Tempel des Antwerpener Zoos
Der Ägyptische Tempel des Antwerpener Zoos hat einen neuen Bewohner: Buna, eine junge Giraffe aus Berlin. Das Weibchen wurde im August 2007 geboren. Der Zoo Antwerpen hat nun vier Giraffen.


Dänische Meldungen

ekstrabladet.dk - 15. Sept. 2008
Dobbeltdrab i løveburet
Zweifache Tötung im Löwenkäfig
Zwei junge Löwen mußten ihr Leben lassen, als der neue Löwenkater des Zoos Odense heute vormittag zu den übrigen Löwen des Zoos eingelassen wurde und ein Blutbad anrichtete. Das eine Löwenjunge wurde mit einem Schlag getötet, das andere wurde hin und her geworfen und zunächst wie ein Spielzeug behandelt, beschrieben schockierte Besucher, die unversehens dem blutigen Zwischenfall beiwohnten. "Wir hatten keine Vorahnung, daß der Löwenkater sich auf die Löwenjungen stürzen würde", sagte Zoologe Bjarne Klausen vom Zoo Odense.


Polnische Meldungen

zoo.poznan.pl - 2. Sept. 2008
Szczęśliwy piątek 13
Ein glücklicher Freitag der 13.
Sie wurden am Freitag, dem 13. Juni geboren: zwei Manule im Zoo Poznan, ein Männchen und ein Weibchen.

zoo.waw.pl - Anf. Sept. 2008
Mamy już dwa goryle !
Wir haben schon zwei Gorillas!
Am 3. September kam aus Holland der zweite Gorilla in den Warschauer Zoo, er heißt Mtonge. Am nächsten tag trafen sich beide Gorillas im Freigehege und sehr schnell "verständigten" sie sich.

zoo.waw.pl - Ende Aug. 2008
Mamy pierwszego goryla !
Wir haben den ersten Gorilla!
Am 28 August kam nach einer langen Reise aus dem Züricher Zoo der erste Bewohner der neuen Affenanlage in den Warschauer Zoo. Er heißt Azizi und wurde im Jahre 2000 geboren.

warszawa.naszemiasta.pl - 22. Aug. 2008
Hamak i kaskada czekają na goryle
Hängematte und Kaskade warten auf die Gorillas
Der erste von fünf Gorillas, die im Warschauer Zoo leben werden, kommt nächsten Donnerstag aus Zürich. Er zieht ein in den eleganten Affenpavillon. Der erste Teil des Affenhauses wird am Montag zur Nutzung übergeben. Die offizielle Eröffnung des Ganzen ist für den 26. September geplant.

zoo-krakow.pl - czerwiec 2008
NARODZINY MANULI
Manule geboren im Zoo Krakow
Am 23. Juni wurden im Zoo Krakow Manule geboren. Der diesjährige Nachwuchs ist der zweite Wurf unseres Paares - des dreijährigen Weibchens, das aus Poznan stammt, und des fünfjährigen Männchens aus dem Wassenaar Dierenpark Wildlife in Holland.

zoo.gd.pl - 11. Sept. 2008
Rzekotka żabia
Baumhöhlen-Krötenlaubfrosch
Der Baumhöhlen-Krötenlaubfrosch stammt aus den Tropenwäldern Südamerikas. Im Zoo Gdansk "heiligten" die Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche das Jahr des Frosches mit außerordentlich zahlreichem Nachwuchs. Wir besitzen schon über 200 junge Frösche. Ein Teil von ihnen wird an andere Zoos in Polen abgegeben.

zoo.wroclaw.pl - wzreznia 2008
Motyle Piękności Z TaiPei
Schmetterlinge der Schönheit aus Taipei
Gegen Ende September findet eine feierliche Übergabe der Larven von Schmetterlingsarten, die in Südostasien vorkommen, statt. Sponsor dieser schönen Insekten ist das Büro für Wirtschaft und Kultur Taipei mit Sitz in Warschau. Die Übergabe findet statt am 29. September 2008, um 14 Uhr, im Gebäude des Terrariums in der Nähe des Schmetterlingshauses.

poznan.naszemiasto.pl - 6. Sept. 2008
ZOO - Jedyne w Polsce smoki z Komodo
Zoo Poznan ist der einzige in Polen, der Komodowarane hält


Russische Meldungen

gazeta.ru - 12. Sept. 2008
В джунглях Коста Рики найден редчайший вид лягушки
Im Dschungel Costa Ricas sehr seltene Froschart gefunden
Erstmals seit 20 Jahren haben Wissenschaftler der Universität Manchester im Dschungel Costa Ricas den sehr seltenen Frosch Isthmohyla rivularis entdeckt.

Europäisches Rußland

interfax.ru - 17. Sept. 2008
В столичном зоопарке откроется выставка экзотических животных
Im Moskauer Zoo wird Ausstellung exotischer Tiere eröffnet
Moskau. Die Ausstellung exotischer Tiere wird es im Moskauer Zoo am Wochenende geben. "Die Ausstellung, an der Liebhaber exotischer Tiere teilnehmen, wird im Moskauer Zoo zweimal im Jahr veranstaltet - im Frühling und im Herbst", war in der Presseabteilung des Zoos zu erfahren. In der diesjährigen Frühjahrsausstellung hatte eine der Teilnehmerinnen über 50 Schabenarten gezeigt. "In der Ausstellung werden viele erstaunliche Wesen vertreten sein: Vogelspinnen, Skorpione, Schaben, Käfer, Schnecken, Skolopender, Schlangen, Eidechsen, Frösche, Kröten", hieß es.

u-volga.ru - 17. Sept. 2008
В Пензе пройдет «журавлиная» акция - Орнитологи познакомят жителей с «крылатыми соседями»
Kranichaktion in Pensa - Ornithologen machen Einwohner mit "gefiederten Nachbarn" bekannt
Die Forstverwaltung des Gebietes Pensa wird im Hinblick auf den Internationalen Tag des Kranichs an einer Umweltaktion teilnehmen. Sie findet am 21. September in Pensa statt. Die Organisatoren der Veranstaltung rufen die Einwohner des Gebietes Pensa dazu auf, den seltenen Vögeln Aufmerksamkeit zu widmen. Im Zoo Pensa gibt es eine Ausstellung mit schöpferischen Arbeiten von Kindern zum Thema "Kranichherbst". Ornithologen aus der Forstverwaltung des Gebietes Pensa werden über die Vögel der Region und die Bewohner des Zoos Pensa berichten. Die Teilnehmer der Aktion werden auch eine Fotoausstellung des Klubs "Aus dem Leben der Kraniche" sehen.

mk.ru - 15. Sept. 2008
Казуар прибыл в Москву за невестами
Kasuar kam zu "Bräuten" in den Moskauer Zoo
Der Moskauer Zoo erhielt einen neuen Bewohner - einen Kasuar. Der Zoo hatte bereits zwei Kasuare, von denen die Fachleute lange Zeit meinten, es handelte sich um einen männlichen und einen weiblichen Vogel. Doch als beide unbefruchtete Eier legten, wurde klar, daß beide Vögel Weibchen sind. Und es wurde beschlossen, ein Männchen zu holen.

myudm.ru - 11. Sept. 2008
Сегодня открылся Государственный зоопарк Удмуртии
Heute wurde der Staatliche Zoo Udmurtiens eröffnet
Der Korrespondent des Fernsehkanals "Mein Udmurtien" verkündete, eine solche Menge von Zuschauern habe es bei keiner der anderen Eröffnungen gegeben, die dem 450-jährigen Jubiläum gewidmet waren. Es sei der Eindruck entstanden, ganz Ishewsk sei gekommen. Zur Eröffnung des Zoos kam die gesamte Führung der Republik. Und obwohl es sich um das friedlichste Objekt handelt und keinerlei Beziehung zu Waffen hat, kam sogar Michail Kalaschnikow. Die Direktoren russischer Zoos sind auch hier. Sie gaben bereits ihre Einschätzung ab. Wladimir Spizin, Direktor des Moskauer Zoos, meinte, er müsse sich vor den Erbauern tief verneigen, die in einer solchen kurzen Zeit, nur in anderthalb Jahren, diesen Zoo errichtet haben. "Sie sehen heute einen der besten Zoos Rußlands, und vielleicht in den nächsten Jahren ganz Europas." Das, was die Ishewsker heute sahen, ist nur der erste Bauabschnitt, 10 ha. Der Bau geht auch im nächsten Jahr weiter, sie werden den Abschnitt "Tropen" errichten.

regions.ru - 12. Sept. 2008
В ИЖЕВСКЕ ОТКРЫЛСЯ ЗООПАРК
Zoo in Ishewsk eröffnet
Am 10. September wurde in Ishewsk ein Zoo eröffnet. An diesem Tag besuchten ihn etwa 30.000 Menschen. Moskaus Zoodirektor Wladimir Spizin meinte, der Zoo in Ishewsk könne mit den führenden Zoos Rußlands konkurrieren und, das sei die Hauptsache, er besitzt Perspektiven für eine weitere Entwicklung - im Unterschied zum Moskauer Zoo, der im Zentrum der Stadt liege.

Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)

interfax.by - 14. Sept. 2008
Бинтуронги и кенгуру появятся в Екатеринбургском зоопарке
Binturongs und Känguruhs neu im Zoo Jekaterinburg
Wie Zoodirektor Ilja Baljukow auf einer Pressekonferenz mitteilte, kommen die neuen Tiere zum Ende des Jahres. "Wir werden Känguruhs, sehr große Sudanhornraben, leuchtend gefärbte Mandrills, Tüpfelhyänen, ein Paar junger Pumas und Binturongs erhalten", präzisierte I. Baljukow. Er bemerkte, daß die neuen Tiere auf dem Tauschweg aus Tschechien und Deutschland kommen werden. "Wir haben den Austausch mit den Zoos aus Berlin und Prag abgesprochen. Wir werden ihnen Tiere schicken, die nur in unseren Gegenden vorkommen - Rothunde, Buntmarder. Sie schicken uns Tiere, die bei uns selten sind", teilte I. Baljukow mit. Er bemerkte auch, daß am 25 September den Zoobesuchern drei neue Tierarten vorgestellt werden, die sich bereits in Jekaterinburg aufhalten, aber noch in Quarantäne sind. "Wir werden endlich die Skunks, die nicht stinken, zeigen. Und wir werden Gibbons und Krauskopfpelikane präsentieren", erzählte der Zoodirektor.

regions.ru - 12. Sept. 2008
ЕКАТЕРИНБУРГСКИЙ ЗООПАРК ОБЗАВЕДЕТСЯ ТАЙРАМИ, МАНДРИЛАМИ, БЕННЕТА И БЕНТУРОНГАМИ
Zoo Jekaterinburg schafft sich Tayras, Mandrills, Bennetkänguruhs und Binturongs an
Die Sammlung des Zoos Jekaterinburg wird bis zum Ende des Jahres ergänzt durch Tayras, Mandrills, Bennettkänguruhs und Binturongs. Laut Zoodirektor gibt es Binturongs bisher in keinem Zoo Rußlands - der Zoo in Jekaterinburg wird der erste sein, der sie zeigt. Unter den anderen "Neuheiten" sind Gibbons, Krauskopfpelikane, Sudanhornraben. Außerdem kommen ein Paar Tüpfelhyänen und ein Paar junge Pumas in den Zoo.

obltv.ru - 12. Sept. 2008
Бинтуронги в городе
Binturongs in der Stadt
Malder und Skalli, keine Leinwandhelden, sondern neue Pfleglinge des Zoos Jekaterinburg, verlassen bald ihre Quarantäne. Das Skunks-Paar ist operiert, deshalb muß man den "tödlichen Gestank" nicht fürchten. Das Pärchen kann man schon am 28. September sehen. Dann kommen auch die Gibbons aus der Quarantäne. Es werden von Jahr zu Jahr mehr Bewohner im Zoo Jekaterinburg - und es gibt große Pläne zum Erwerb neuer, doch der Platz für die Tiere wird immer weniger. Stadtzentrum. Das Problem kann man natürlich grundlegend lösen - mit dem Umzug des Tiergartens an einen neuen Ort. Doch das sind alles Pläne für das nächste Jahrzehnt. Vorläufig rettet nur eine Rekonstruktion vor Überbevölkerung. Wie die Zoomitarbeiter versprechen, kommen neue einzigartige Tiere - Binturongs, ein Pärchen Tüpfelhyänen, Känguruhs und Sudanhornraben - bis Dezember. In der gleichen Zeit erwartet nicht nur die Einwohner der Gebietshauptstadt und ihre Gäste noch eine Überraschung. Im weltweiten Netz wird es eine Site des Zoos Jekaterinburg geben, wo man die Tiere live beobachten kann. Einige Webkameras werden die Gewohnheiten der unter den Besuchern populärsten Tiere übertragen.

irkutsk.rfn.ru - 12. Sept. 2008
Новые пернатые обитатели в Иркутской зоогалерее
Neue gefiederte Bewohner in der Irkutsker Zoogalerie
Chomka, so wurde der Schwarzstorch genannt, ist ein neuer Bewohner der Zoogalerie. Der Vogel wurde in der Gegend der Siedlung Chomutowo gefunden, jetzt leistet er einem anderen Schwarzstorch, Katschug mit Namen, Gesellschaft. Diesen brachte man vor zwei Jahren verletzt aus dem Dorf Birjul'ka des Rayons Katschug. Chomka retteten die Irkutsker Ornithologen das Leben. Vor einigen Tagen erhielten die Besitzer der Zoogalerie, die Eheleute Iwuschkin, einen Anruf aus Chomutowo mit der Mitteilung, die Dorfkinder würden im Sumpf einen kleinen schwarzen Reiher jagen. Trotz der späten Stunde fuhren die Spezialisten in den Irkutsker Rayon. Der geschwächte Vogel erwies sich als Schwarzstorch. Diese Art steht auf der Roten Liste. Höchstwahrscheinlich ist Chomka ein Weibchen. Es ist etwa drei Monate alt. Für die Ornithologen ist es ein Geheimnis, wie der Storch in Chomutowo auftauchte. Wahrscheinlich blieb er zurück, als die anderen Schwarzstörche aus dem Norden des Gebiets in das südliche China flogen. Und noch ein neuer Bewohner der Zoogalerie: ein Rosenstar. In Irkutsk ist er jetzt der einzige. Laut Ljudmila Iwuschkina ist dieser Vogel der Traum jedes Ornithologen. Er sieht eindrucksvoll aus und singt gut. Er kommt in Südeuropa und Nordafrika vor. Die Iwuschkins erhielten den Star als Geschenk von Freunden aus Krasnodar. Geplant ist, für den Rosenstar eine Gefährtin zu finden. Das Schicksal des Storches Chomka steht noch nicht fest. Entweder er wird in Irkutsk bleiben und mit Katschug ein Paar bilden oder wird in einen der russischen Zoos abgegeben. Selbständig in der Natur kann Chomka nicht leben.

rian.ru - 12. Sept. 2008
Котики с Командорских островов отправились в Краснодарский край
Seebären von den Kommandeurinseln in die Region Krasnodar abgeschickt
Petropawlowsk-Kamtschatskij. Die Seebären von den Kommandeurinseln wurden in das Delphinarium Utrisch in der Region Krasnodar geschickt. Zehn junge Männchen und neun Weibchen wurden gefangen am nordwestlichen Lagerplatz der Seebären der Beringinsel - speziell, um sie an das Schwarze Meer zu schicken. Nach Einschätzung der Tierärzte haben die Seebären den Überflug gut genug überstanden, denn in dieser Jahreszeit ist für sie charakteristisch ein länger dauernder Aufenthalt auf einem Lagerplatz und deshalb sind die Tiere in der Lage, einige Tage ohne Wasser auszukommen. Dennoch werden während des Fluges ihre Flossen feucht gehalten. Das Delphinarium Utrisch ist nicht der Endpunkt der Reise der Seebären. In der Region Krasnodar akklimatisieren sich die jungen Tiere und werden dressiert, danach kommen sie in andere Delphinarien, die sie angefordert haben. Robben-Artisten, die auf den Kommandeurinseln heranwuchsen, treten gegenwärtig an vielen Orten Rußlands und der Welt auf.

wwf.ru - 10. Sept. 2008
Walruses arrived to Kozhevnikov Cape
For the first time this year about a thousand Walruses arrived to Kozhevnikov Cape where the WWF "Bear Patrol" protects the rookery together with Ryrkaipy settlement inhabitants.
Last year for the first time ever a coastal rookery of Pacific Walruses was formed in Chukotka Sea at Kozhevnikov Cape. Total number of roosting animals reached approximately 50 thousand individuals, making it possible to call this rookery the largest new coastal rookery in the world. Last year the "Bear Patrol" together with a group of active local people from Ryrkaipy settlement that is in the nearest vicinity from the rookery started to protect these roosting animals, and this year expecting these important guests to arrive they organized a major clean-up of the area from garbage.
They had to wait long. Finally on September 10th Walruses came from the north and north-west. About a thousand animals are still staying in the sea, but do not yet go ashore.
"This year the summer was cold: rain altered with snow, and there was lot of ice floating near the shore, - tells "Bear Patrol" coordinator at Chukotka Vladilen Kavry. - And though the overall ice situation was similar to that of last year - already in August Chukotka Sea was ice-free, - Walruses did not arrive in the expected dates in the end of August. They were also absent at Vankarem. There a small group appeared early in September, but roosted and then moved away to the east. Now everything gets settled again. And our task is to secure that they are not disturbed".
Changing climate leads to the fact that in summer there is almost no ice fields in the Chukotka and East Siberian Seas, as all the drifting ice moves northwards. Therefore the coastal rookeries at the Arctic coasts of Chukotka are so unique and important for conservation of Pacific Walrus.
This year WWF experts prepared all necessary documents for designation of a natural monument "Kozhevnikov Cape" for conservation of Pacific Walrus rookery. These documents have already passed the EIA procedure. Legal designation of this new PA in Chukotka is planned for autumn 2008. Currently the rookery is protected by WWF "Bear Patrol" together with Ryrkaipy settlement local inhabitants.

Estland

moles.ee - 12. Sept. 2008
Таллиннский зоопарк интересен круглый год
Der Zoo Tallinn ist das ganze Jahr über interessant
Es stimmt nicht, daß der Zoo nur im Sommer interessant ist. Im Gegenteil, im Winter sind die Tiere noch schöner, als in der wärmeren Jahreszeit. Über den Zoo Tallinn heute und wie er sich auf die kalte Jahreszeit vorbereitet erzählt sein Direktor Mati Kaal.
"Es gibt die Meinung, man solle lieber im Sommer den Zoo besuchen, im Winter aber seien viele Außenkäfige verlassen, deshalb könne man viele Tiere nicht sehen."
"Unser Zoo ist das ganze Jahr über geöffnet und ist meiner Meinung nach immer interessant, denn das Leben bei uns ist nicht gleichförmig, es ändert sich jeden Tag. Überhaupt haben wir in unserem Zoo im wesentlichen solche Tiere, die keine Angst vor dem Winter haben. Das schrecklichste ist etwas anderes: die Stadtbewohner entfernen sich von der Natur und kleiden sich viel zu leicht, deshalb frieren sie, wenn sie aus dem Haus gehen. Der Zoo aber ist 87 ha groß und man kann ruhig spazieren und beobachten. Doch wenn die Leute frieren, dann finden sie nichts interessant. Ich denke, daß dies der Grund für die geringe Besucherzahl im Winter ist. Wenn es das Wetter erlaubt, dann kann man sich an den Tieren auch im Winter erfreuen. Denn im Winter sind sie um vieles schöner, als im Sommer, sie tragen jetzt ihr Winterfell. Viele Besucher fragen sogar, warum die Tiere auf den Fotografien weitaus schöner aussehen, als ,im Original'. Das ist deshalb so, weil wir die Tiere gerade im Winter fotografieren." ...
"Welches war das Hauptereignis in diesem Sommer?"
"Das Hauptereignis dieses Jahres geschah am 15. Mai, als die Amurleoparden geboren wurden. Erstens ist das die seltenste Großkatze der Erde, zweitens waren wir einst die ersten in der UdSSR, der diese Amurleoparden züchtete. Der Anfang war sehr kompliziert, denn in allen Zoos der UdSSR gab es insgesamt acht Leopardenmännchen und kein einziges Weibchen. Jedoch ist unser Klima sehr günstig für diese Tiere und dann, nach langem Überreden, gab man uns ein Weibchen namens Chutorjanka. Ihr erster Nachwuchs blieb glücklos, da sie keine Milch hatte, den zweiten Nachwuchs nährte dann eine Hündin. Doch waren die Bedingungen damals nicht normal, der Zoo befand sich in einer Umzugsphase. Wir gaben unsere Leoparden weg an andere Orte, denn die Zoos der Welt arbeiten innerhalb eines Netzes. Nach der Fertigstellung der neuen Anlagen erhielten wir aus Kalifornien ein acht Jahre altes Leopardenmännchen und ein junges Weibchen aus Ostberlin. Und jetzt haben sie ihren ersten und lange erwarteten Nachwuchs."
"Können Sie ungefähr die Zahl der Bewohner ihres Zoos nennen?"
"Nach den Angaben für den 1. Januar 2008 gibt es in unserem Zoo 5.834 Tiere."
"Haben Sie als Zoodirektor einen Traum, der mit der Arbeit zusammenhängt?"
"Der größte Traum: das Ersetzen der Tier-,Wohnheime', die vor 25 Jahren auf einem Militärgelände entstanden, als der Zoo auf sein neues Gelände übersiedelte. Zur Zeit hängt alles vom Geld ab. Ich träume schon lange davon."

Lettland

chas-daily.com - 12. Sept. 2008
Таллиннский зоопарк интересен круглый год
Störche stelzen durch die Stadt
Wissenschaftler finden keine Antwort: warum machen sich die Vögel auf eine Exkursion über Straßen und Plätze statt in wärmere Länder zu fliegen? Am Mittwoch wurden in Daugawpils nicht weniger als 20 Störche bemerkt, die sich ziellos in der Stadt herumtrieben.

Belorußland

news.tut,by - 17. Sept. 2008
В Гродненском зоопарке погибли волки - Прорвало теплотрассу и кипяток хлынул в вольеры
Im Zoo Grodno starben Wölfe - Heizungstrasse platzte und kochendes Wasser ergoß sich in die Gehege
Die Wölfe schafften es nicht einmal, sich Nachwuchs anzuschaffen. Um fünf Uhr morgens gab es eine Havarie an der Heizungstrasse - 100 m vom Zoo entfernt. Ein Strom von kochendem Wasser ergoß sich zu den Tiergehegen. "Affen und Löwen schafften es auf ihre erhöhten Ruheplätze und sie blieben unberührt", erzählte Zoodirektorin Zelina Poderilo. Aber ein Paar unserer grauen Wölfe konnte dem Wasser nicht entkommen. Die Tiere waren drei Jahre alt. Junge hatten sie nicht. Wer schuld an dieser Tragödie ist, wird noch geklärt. Die Trasse gehört dem Unternehmen "Grodnoenergo". Höchstwahrscheinlich werden sie dem Zoo helfen, ein neues Paar Wölfe zu erwerben.

Ukraine

h.ua - 14. Sept. 2008
Тарута построит новый дом для слона
Ein neues Elefantenhaus für den Kiewer Zoo
Der Kiewer Zoo beabsichtigt, eine Generalreparatur der Volieren und Tierhäuser für eine Gesamtsumme von 2,3 Millionen Griwna. Wie die Generaldirektorin des Kiewer Zoos Swetlana Bersina präzisierte, wurde die Notwendigkeit einer Generalreparatur der Gebäude hervorgerufen durch deren unbefriedigenden Zustand. "Eine Rekonstruktion des Elefantenhauses haben wir schon über 20 Jahre nicht durchgeführt. Wir wollen das Heizungs- und Belüftungssystem auswechseln", erzählt Bersina. Nach erfolgter Rekonstruktion werden die Besucher auch im Winter die Elefanten sehen können. Auch bis zum Ende des laufenden Jahres sollen Vogelhaus und einige Huftieranlagen rekonstruiert werden. Laut Bersina sollen für die Reparatur des Vogelhauses 600.000 Griwna aufgewandt werden, für die Rekonstruktion der Gehege 300.000.

kp.ua - 11. Sept. 2008
Белогорске откроют парк львов
In Belogorsk wird ein Löwenpark eröffnet
Sie werden auf einem ehemaligen Militärgelände "wohnen". Die Raubkatzen brachte der Direktor des Jaltaer Zoos "Skaska" Oleg Subkow in den Rayon Belogorsk auf der Krim. Er beschloß, auf einem verlassenen Militärgelände, das er für 49 Jahre pachtete, ein einzigartiges Touristenobjekt zu schaffen - den ersten Löwenpark in Europa. Im "Lion Park" sind schon die ersten ständigen Bewohner eingetroffen - vier Löwen. Wie Subkow mitteilte, wird der Komplex voraussichtlich von Frühlingsanfang bis Herbst für die Besucher geöffnet sein. Mit der Zeit wird hier ein moderner Zoo errichtet mit allen Bedingungen für Erholung und Unterhaltung der Touristen. Der Komplex wird sich in der Nähe des Ajan-Stausees befinden, auf einem Areal von 35 ha.
[Der erste Löwenpark in Europa wird es wohl nicht sein; Givskud Zoo in Dänemark begann am 12. August 1969 als Löwenpark http://www.givskudzoo.dk/Zur+Geschichte+des+Zoos.2070.aspx]

Armenien

panorama.am - 13. Sept. 2008
Идет повторная медэкспертиза для выяснения причин гибели слонихи Кенди
Medizinische Expertise für Aufklärung der Ursachen des Todes der Elefantin Kendi wird wiederholt
Die Ursachen für den Tod der Elefantin Kendi seien bisher nicht festgestellt, teilte der Direktor des Zoos Jerewan, Saak Abowjan, mit. Um herauszufinden, woran Kendi starb, werde eine weitere veterinärmedizinische Expertise durchgeführt. Der Zoodirektor wollte die vorläufigen Ergebnisse der Expertise nicht vorstellen, da sie ungenau sein könnten. Ein aus Deutschland gekommener Spezialist, der an der Durchführung der Expertise beteiligt war, sei schon abgereist. Doch die endgültigen Ergebnisse der Expertise werden am 15./16. September vorliegen.

Kasachstan

pravda.ru - 17. Sept. 2008
Пенсионерка скончалась от укуса гадюки
Rentnerin starb an Otternbiß
Eine 53-jährige Einwohnerin von Karaganda in Kasachstan starb am Biß einer Giftschlange. Vor einem halben Jahr erhielt die Tochter der Verstorbenen die Otter als Geschenk zum 23. Geburtstag. Am Tag, als die Tragödie geschah, beschloß die Frau, die herausgekrochene Schlange in das Terrarium zurückzusetzen. Doch die Schlange zischte drohend und biß die Frau in die Hand. Nach einigen Minuten war die Frau tot. Im Zentrum der "Schnellen medizinischen Hilfe" hieß es, daß es in den Krankenhäusern Karagandas kein Serum gegen Bisse von Giftschlangen gibt, weil die Ärzte der Stadt bisher mit derartigen Fällen nicht konfrontiert wurden.

Zoos  – 
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Vogelpark Herborn, 17.09.08
Neuer Hochweg am Kängurugehege und Geburt des zweiten Muntjaks
Auf einem Bein steht man bekanntlich schlecht. Das gilt zwar nicht für die aparten Rosa Flamingos im Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf, das müssen sich jedoch die nur kniehohen Chinesischen Muntjakhirsche, allen voran Papa "Benno", gesagt haben. Denn nur neun Tage nach der Geburt des ersten Kitzes erblickte am Montag ein weiteres, nur etwas mehr als meerschweinchengroßes Jungtier in Herborn das Licht der Welt. Mit zunehmendem Alter erhöht sich jetzt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Vogelparkbesucher eines der Kitze zu Gesicht bekommen. Natürlich ist in dem naturnahen und geräumigen neuen Asiengehege des Parks dennoch ein wenig Geduld bei der Beobachtung der Tiere gefragt. Diese zahlt sich jedoch spätestens dann aus, wenn es gelingt, die beiden Kleinen an Mamas "Milchquelle" oder gar bei den ersten Spielversuchen zu beobachten. Auch für das Vogelparkteam ist es immer wieder faszinierend zu beobachten, wie zärtlich auch der mit vampirähnlich spitzen Eckzähnen und einem kleinen Geweih bewaffnete Papa "Benno" mit seinem ersten Nachwuchs umgeht. Einmal mehr zeigt sich, dass das Herborner Naturerlebniszentrum zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist, denn neben den aktuell zu beobachtenden Jungtieren, darunter auch fünf Pfauenküken, präsentieren sich derzeit mehrere Beete im Park besonders farbenfroh. Hinzu kommt, dass das neue Pärchen der nur etwa hasengroßen Parmakängurus in seinem Gehege in der Nachbarschaft des Streichelgeheges sich immer zutraulicher präsentiert. Wie berichtet, stammen die beiden australischen Beuteltiere von einem privaten Züchter aus dem belgischen Peer, wo sie keinen Publikumsverkehr gewohnt waren. Zudem bietet jetzt ein neuer, von den Parkmitarbeitern unter der tatkräftigen Regie von Peter Behnert neu angelegter Hochweg wesentlich bessere Beobachtungsmöglichkeiten der possierlichen Kängurus. Diese haben sich schon in kurzer Zeit zu neuen Publikumslieblingen entwickelt, wie nicht zuletzt auch die deutlich gestiegenen Verkaufszahlen für Plüschkängurus im Shop des Herborner Naturerlebniszentrums zeigen. Tierfreunden sei an dieser Stelle übrigens verraten, dass die Einnahmen aus dem an den Wochenenden geöffneten Gartencafé sowie dem viele nette Souvenirs bereithaltenden Kiosk unmittelbar dem Vogelpark und seinen tierischen Bewohnern zugute kommen.

Zoo Dresden, 17.09.08
Dresdner Zoo begrüßte 500.000sten Besucher
Die Giraffen "Abidemi" und "Ulembo" haben dem Dresdner Zoo einen ähnlichen Besuchersturm beschert, wie im Jahr 2006 der Mini-Elefant "Thabo-Umasai". Wie 2006 konnte der Zoo auch in diesem Jahr bereits im September seinen 500.000sten Besucher begrüßen. Familie Tietz aus Senftenberg ahnte nichts davon, als sie am 17. September gegen 11:00 Uhr an der Zookasse ihren Zooeintritt bezahlen wollte. Der Urlaubsausflug zu den großen Tieren war für Familie Tietz kostenlos und neben einem Blumenstrauß und einer Zoojahreskarte gab es auch noch das Buch "Thabo-Umasai und seine Dresdner Elefantenfamilie". Außerdem erhielt die Jubiläumsfamilie einen ganz privaten Tierpflegertreff mit Hyazinthara "Quak" und seinem Pfleger Hendrik Collmar, über welchen sich vor allem die Kinder Patrick (5) und Mira (1) sehr freuten. Nun hofft der Zoo, auch für das gesamte Jahr 2008 auf eine ähnliche Besucherentwicklung wie im Jahr 2006 mit über 635.000 Zoobesuchern. Damals konnte im September mit 53.000 Besuchern die höchste Zahl seit der Wende registriert werden. Schauen wir mal, der September hat ja noch knapp zwei Wochen. Und zum Zootag am kommenden Sonntag, werden sich hoffentlich wieder viele Tierliebhaber auf den Weg in den Zoo machen. Schließlich hat man nur an diesem Tag die Möglichkeit, den Tierpflegern beim Futtermachen über die Schulter zu sehen, Fragen zu den Tieren zu stellen und einen Blick in die neue Futtermeisterei zu werfen.

Bärenpark Worbis, 17.09.08
Tiere vor der Kamera: Film-Workshop im Bärenpark Worbis
Erstmalig bieten der Alternative Bärenpark und der "Offene Kanal Eichsfeld" (OKE) einen gemeinsamen Workshop zum Thema Tierfilm an. Vom 13. bis zum 16. Oktober, jeweils 14 bis ca. 18 Uhr, haben Neun- bis 15-Jährige die Möglichkeit, vor oder hinter der Kamera zu stehen. Wie echte Tierfilmer können Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 15 Jahre in den Herbstferien einen Film drehen, Interviews führen und eine Reportage zusammenstellen. Für einen spannenden Film, eine interessante Reportage oder ein aufschlussreiches Interview braucht man ebenso attraktive Orte, gute Schauspieler und besondere Themen. Der Alternative Bärenpark bietet dafür beste Voraussetzungen, wenn es auch an Schauspielern mangelt. Dafür gibt es bärenstarke Statisten, Bären und Wölfe, die hier ähnlich wie in freier Wildbahn leben. Und sie halten sich an kein Drehbuch. Das macht die Sache noch spannender. An vier Nachmittagen, 13. bis 16. 10. 2008, lernen es die jungen Tierfilmer, vor und hinter der Kamera zu stehen. Was könnte den Zuschauer, dem die fertige Arbeit im OKE präsentiert werden soll, interessieren? Ein Streit zwischen Bär und Wolf? Woher weiß Bärin Kathi, wie man eine Höhle gräbt, obwohl sie in einem klitzekleinen Zirkuswagen aufgewachsen ist? Und wie kommen die verschiedenen Bewohner des Bauernhofes im Bärenpark miteinander aus? Das Thema darf sich der Workshopteilnehmer selbst ausdenken. Eine Medienpädagogin vom OKE zeigt, wie aus dem gesammelten Material ein Film entsteht.

Zoo Dresden, 17.09.08
Ganz nah dran - große und kleine Tiere ganz nah erleben
Am 21. September lädt der Dresdner Zoo von 10- 17.00 Uhr mit über 20 Tierpflegertreffpunkten zum traditionellen Zootag. Ob Eierwerfen bei den Zebramangusten, Wäsche waschen bei den Orang-Utans oder Schaufütterung bei den Pinguinen - zum Zootag kann man allerlei über die tierischen Bewohner des Dresdner Zoos erfahren. Was gibt es Neues von den Löwen Jago und Layla? Seit über einem Jahr leben sie nun in Dresden. Bei den Karakalen, den Zwergeseln, den Zebras und den Kattas hat sich Nachwuchs eingestellt. Die Zebras haben zusammen mit den beiden Giraffen Ulembo und Abidemi die neue Giraffen- und Zebraanlage bezogen. Und seit einer Woche gibt es wieder einen Roten Pandabären zu beobachten. Es lohnt sich also, mal wieder im Zoo vorbeizuschauen. Als besonderes Highlight können die Besucher natürlich auch wieder die Futtermeisterei besuchen. Die Mitarbeiter in der neu errichteten Futterküche kennen alle individuellen Futtervorlieben der tierischen Zoobewohner und geben gern Einblick in ihre tägliche Arbeit. Viele Besucher staunen immer wieder über die großen Bambuspflanzen im Zoo. Für alle Pflanzenliebhaber wird es daher um 13.00 Uhr eine Botanische Führung "Bambusgewächse im Zoologischen Garten und deren besondere Pflege" geben. Kleine Zoobesucher können nicht nur die Zooschultiere hautnah erleben, sondern ab 12.00 Uhr auch biologisch tätig werden: die Zooschule entnimmt gemeinsam mit den Kindern Wasserproben und untersucht diese fachmännisch unter dem Mikroskop. Ab 14.00 Uhr können Vogelhäuschen für zu Hause gebaut werden. Und natürlich erlebt der Zookasper viele tolle Abenteuer. Frühaufsteher aufgepasst: Am Zootag öffnet der Zoo bereits 8.00 Uhr seine Pforten. Frühaufsteher haben dann die Möglichkeit, den Vogelpflegern bei der Zubereitung des Futters über die Schulter zu schauen.

Tiergarten Nürnberg, 17.09.08
Kürschnerverband spendet für Nürnberger Eisbären
Der Artenschutzkreis Deutschland e.V. im Zentralverband des Kürschnerhandwerks wird anlässlich der Herbstmitgliederversammlung des Verbands in Fürth am Freitag, den 19. September 2008, den Eisbären im Tiergarten Nürnberg eine Spende von 5.000 Euro überreichen. Zur Spendenübergabe laden Sie Dr. Dag Encke, Direktor des Tiergartens, und Carl-Hans Adrian, Vorsitzender Artenschutzkreis Deutschland e.V., am Freitag, den 19. September 2008, um 14.30 Uhr in den Tiergarten Nürnberg ein.

Zoo Köln, 17.09.08
Faire Bananen für die Paviane
Eine Millionen fair gehandelte Bananen werden an diesem Donnerstag, dem "Banana-Day" bundesweit verteilt. Dadurch können Kindern in Ecuador 22.000 Schultage ermöglicht werden. Dass dieser Rekordversuch gelingt, dazu tragen auch die Paviane des Kölner Zoos bei, die an diesem Tag zur Fütterung fair gehandelte Bananen bekommen. Aber nicht nur die Affen, auch die Besucher kommen in den Genuss der nach ökologischen und sozialen Kriterien angebauten und gehandelten gelben Frucht. Außerdem wird der Vorsitzende von TransFair e.V. ein Schild enthüllen, das im REGENWALD des Kölner Zoos dauerhaft auf den fairen Handel hinweist. Überzeugen auch Sie sich, dass FairTrade-Bananen nicht nur ökologisch und sozial sauber sind, sondern auch lecker schmecken!

Wilhelma Stuttgart, 17.09.08
Personalausweis für Reiher
In manchen Bereichen der Wilhelma ist es nicht immer leicht, die Übersicht zu behalten - bei den gefiederten Freunden etwa, die irgendwo versteckt Eier legen, aus denen dann irgendwann irgendwer schlüpft und sich fürderhin im Gebüsch tarnt und alles daran setzt, unentdeckt zu bleiben. Die nur 45 cm großen Mangrovenreiher aus den Mangroven und Sümpfen der Tropen und Subtropen der Welt gehören zu solchen gefiederten Heimlichtuern - die Einzelgänger sind oft sogar nachtaktiv, um nur ja nicht aufzufallen. In der Natur kann, ja muss man ein solches Verhalten durchgehen lassen. In der Wilhelma aber muss der Pfleger wissen, wie viele Tiere von welcher Art sich wo aufhalten. Sonst kann er nicht planen - weder Unterkunft noch Menu noch Unterhaltungsprogramm. Und so sind auch die drei jungen Mangrovenreiher den wachsamen Augen der Pfleger nicht entgangen: Zwei Pfleger vor Tau und Tag, ein beherzter Schwung mit dem Kescher, ein wenig Geflatter und Geschrei, ein misstrauischer Blick aus stechenden Reiheraugen, ein kleines "Klick" - und schon sitzt der Ring am Bein. Den Schreck hat er bald vergessen, und in seinem täglichen Leben ändert sich zunächst nichts. Aber die Nummer auf diesem Ring wird den Mangrovenreiher sein ganzes Leben begleiten, ihn vom namenlosen Jungvogel 2008/03 zu einer Reiherpersönlichkeit machen, die mit diesem Ring nun gegebenenfalls sogar in andere Zoos reisen dürfte.

Zoo Landau, 16.09.08
3. DGHT-Amphibien- und Reptilien-Stammtisch 2008 im Zoo Landau in der Pfalz
Ungebrochen ist das Interesse am DGHT-Stammtisch zu Reptilien und Amphibien im Zoo Landau in der Pfalz. Reptilienfreunde haben am Mittwoch, den 25. September 2008, erneut die Gelegenheit, sich zu informieren und mit anderen Experten auszutauschen. Vortragsthema an diesem Abend wird pünktlich zum Herbstbeginn "Die Überwinterung von mediterranen Landschildkröten" sein. Im Anschluss an den Vortrag ist bei gemütlichem Beisammensein wie immer noch Zeit für Fragen und Erfahrungsaustausch. Treffpunkt um 19.30 Uhr ist der Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz, Hindenburgstraße 12-14. Die vierteljährlich stattfindenden Treffen im Zoo Landau in der Pfalz stehen unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT). Interessierte Halter, ob Einsteiger oder bereits Profi, sind herzlich eingeladen, an der kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen.! Am letzten der diesjährigen DGHT-Stammtische, am 29. Dezember, wird es um "Erfahrungen bei der Aufzucht europäischer Landschildkröten" gehen. Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: p_kern@t-online.de oder peter.buchert@t-online.de. Informationen zum Zoo Landau in der Pfalz unter Telefon 06341-898229 oder unter www-zoo-landau.de.

Zoo Landau, 16.09.08
Letztes Übernachtungscamp für dieses Jahr am 20./21.09.08
Ein spannendes Wochenende mit Lagerfeuer und Abenteuer im Zoo Landau in der Pfalz für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Wollt ihr wissen, was im Zoo passiert, wenn abends die Tore geschlossen werden? Habt ihr Lust, dieses und andere Zoo-Geheimnisse zu lüften? Dann haben wir genau das richtige Programm für euch! Die abenteuerliche Entdeckungsreise beginnt am 20. September 2008 um 14 Uhr und bietet den Teilnehmern Spiel, Spaß und Spannung. "Natürlich werden wir wieder gemeinsam kochen, einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer verbringen und im Waldzimmer der Zooschule übernachten. Doch es gibt auch Neues, nämlich überraschende Einblicke in das geheime Leben der Zoobewohner", erläutert das Zooschulteam. Tiere verstehen sich auch ohne Worte. Doch was sich dabei wirklich abspielt, bleibt den meisten Zoobesuchern verborgen. Wir wollen es besser wissen: Wir belauschen zum Beispiel die Schimpansen oder entdecken geheime Botschaften im Misthaufen, doch mehr wird nicht verraten. Wer nach der Verabschiedung am Sonntag um 12 Uhr immer noch nicht genug hat, kann den Tag für einen gemeinsamen Zoobesuch mit Eltern oder Freunden nutzen. Der Unkostenbeitrag in Höhe von 50 Euro beinhaltet die Betreuung, Verpflegung, Materialkosten sowie den Zoo-Eintritt.

Zoo Osnabrück, 16.09.08
Vögel im Frack in Not - Humboldtpinguine in Chile
Freilebende Humboldtpinguine in Chile haben gleich mehrere Probleme: Durch den Abbau von Guano finden sie immer weniger Nistgelegenheiten, Touristen stören das Brutgeschäft und die Nahrungssuche wird immer aufwändiger, da große Fangflotten die Meere leer fischen. Gabriele & Werner Knauf vom Zoo Landau reisen seit vielen Jahren regelmäßig nach Chile und engagieren sich für den Schutz des Humboldtpinguins. Unter ihrer Federführung wurde im Mai 2008 der Verein Sphenisco gegründet. Der Verein ist ein Zusammenschluss von chilenischen und deutschen Naturschutzorganisationen, Wissenschaftlern, Pinguin-Fans und mehreren zoologischen Gärten (Dublin, Magdeburg, Osnabrück, Kolmarden). Am Donnerstag, den 25. September sind Gabriele und Werner Knauf zu Besuch im Zoo Osnabrück und berichten über die Situation des Humboldtpinguins im Freiland und was der Verein Sphenisco zur Rettung der sympathischen Vögel unternimmt.

Zoo Dresden, 16.09.08
Roter Panda wieder im Dresdner Zoo
Seit einigen Tagen ist das Gehege des Roten Pandabären, unmittelbar neben der neuen Giraffen- und Zebraanlage nun endlich nicht mehr verwaist. Lobke heißt der jüngste Zugang im Dresdner Zoo. Die 14 Monate junge Pandabärin wurde im Zoo Rotterdam geboren. Von dort trat sie am vergangenen Donnerstag ihre ca. 8-stündige Reise nach Dresden an. Die auch Katzenbär genannten Roten Pandas sind geschickte Kletterer. Dies stellte Lobke in Dresden auch gleich unter Beweis und erkundete nach überstandener Fahrt zunächst erst einmal die Kletterbäume in ihrer neuen Außenanlage. Lediglich mit dem Fressverhalten der quirligen Bärin sind die Pfleger noch nicht hundertprozentig zufrieden. Aber der Dresdner Bambus schmeckt ihr hervorragend. In Dresden stehen außerdem Bananen, Äpfel, Birnen sowie Mäuse und Küken auf dem Speiseplan. Nun hofft der Zoo darauf, im kommenden Jahr einen geeigneten Partner für Lobke zu finden, um an frühere Zuchterfolge anknüpfen zu können.

Münchender Tierpark Hellabrunn, 16.09.08
Einladung Ausstellung im TNA
Eröffnen Sie mit uns die Ausstellung im Tier-, Natur- und Artenschutzzentrum (TNA)
"Fliegen - aber wie" am 18. September 2008 um 19.00 Uhr. Hans Christian Steeg, Rudolf Vornehm zeigen Fotokunstwerke von Fledermäusen, Vögeln und Insekten, die mit einer speziellen Hochgeschwindigkeitstechnik aufgenommen worden sind. Ludwig Schleicher animierte seine Studenten des Instituts für Kunstpädagogik der LMU, München, dieses Thema in Zeichnungen umzusetzen. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des TNA tägl. bis 31. Januar 2009 von 10.00 - 16.00 Uhr besichtigt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Zoo Aquarium Berlin, 15.09.08
"Wissenschaftler live im Zoo"
Anlässlich des "Internationalen Jahres des Riffes" bietet das Zoo-Aquarium in Zusammen-arbeit mit dem Museum für Naturkunde in den Herbstmonaten die Veranstaltungsreihe "Wissenschaftler live im Zoo" an. Erforschung, Präsentation und Schutz der Vielfalt des Lebens sind zentrales Anliegen beider Institutionen. Vor der einmaligen Kulisse riesiger Haie, meterlanger Riesenschlangen und tödlicher Pfeilgiftfrösche berichten Wissenschaftler von ihren aktuellen Forschungen. Den Auftakt der Reihe macht Herr Dr. Mark-Oliver Rödel vom Museum für Naturkunde am 18. September im Zoo-Aquarium. Er präsentiert das Programm zur Rettung der letzten lebendgebärenden Krötenart der Welt. Der renommierte Froschforscher unternimmt   regelmäßig Expeditionen   in die verschiedenen Landschafttypen Afrikas, von Savannen bis Regenwäldern , erforscht Amphibien und entdeckt immer wieder neue Arten . Weltweit sind viele Amphibienarten vom Aussterben bedroht , so auch die Nimba-Kröte - d er   einzig lebend gebärende Froschlurch  der Welt. Sein Vortrag im Zoo-Aquarium führt zu den Lebensräumen dieser Krötenart, erläutert die einmalige Fortpflanzungsstrategie und die wirtschaftlich en   und ökologisch en Ursachen und Umstände, die zur Bedrohung dieser seltenen Art führen.

Zoo Berlin, 15.09.08
Sandkatzen - Neuankömmlinge auf leisen Pfoten
Im Raubtierhaus des Berliner Zoos ist man stolz darauf, wieder ein Pärchen der seltenen Sandkatzen pflegen zu dürfen. Als vor fast exakt einem Jahr das hoch betagte letzte Individuum der Art starb, war noch nicht sicher, dass die Sandkatzenhaltung in Berlin weitergehen sollte. Anfang Juni dieses Jahres trafen nun zwei Neuankömmlinge im Zoo ein: der am 4.8.07 in Krakau geborene Kater "Ramin" und die aus dem Wildpark Al Wabra in Katar stammende, am 28.4.04 geborene Katze "Wis". Beide Tiere verbrachten zunächst einige Zeit in Quarantäne bevor sie ins Raubtierhaus umziehen durften. Durch ein "Schmusegitter" voneinander getrennt lebten sie sich anschließend in zwei benachbarten Gehegen ein. Dann war der Zeitpunkt des Zusammenlassens gekommen. Sandkatzen leben naturgemäß einzelgängerisch in sich überschneidenden Territorien, so verwundert es nicht, dass beide Tiere nicht miteinander kuscheln, der Schlafabstand beträgt zuweilen aber kaum mehr als einen halben Meter. Während "Wis" dem nachtaktiven Ruf überwiegend gerecht wird, tollt "Ramin" oftmals tagsüber spielend durch Innen- und Außengehege, wobei er an den Besuchern reges Interesse zeigt. Der Kater ist auch der dominantere Partner, der einzeln gefüttert werden muss, damit er seiner Partnerin nicht das Futter stiehlt. Innerhalb der europäischen Zoogemeinschaft wird die Zucht koordiniert und auch ein internationales Zuchtbuch geführt. Deutschlandweit findet man die Art nur in drei zoologischen Einrichtungen.

Tiergarten Kleve, 15.09.08
Ergebnis: Wahl zum Lieblingstier
Gut 1.500 Besucher kamen zu unserem Herbstfest am vergangenen Sonntag, dem 14. September 2008. Viele Helfer und Institutionen haben wieder dafür gesorgt, dass das Fest für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Wir möchten uns auf diesem Wege noch mal bei den Helfern, allen Besuchern und natürlich auch bei der herrlichen Herbstsonne bedanken. Während des Herbstfestes führten wir die mittlerweile 4. Wahl zum Lieblingstier des Tiergartens durch. Über 500 Tiere kämpften um die Gunst der Besucher. Wir waren sehr gespannt darauf, ob es einen Zweikampf zwischen der Siegerin von 2005 und 2007, der Seehunddame "Lisa" und dem Sieger von 2006, dem Kleinen Panda "Popey" gibt. Aber auch das Trampeltiertrio Alessa, Fuzzy und Raoul, das sich unter der gemeinsamen Liste ZHP = Zweihöckrige Partei zur Wahl stellte, rechnete sich große Chancen aus. Doch "Popey" hat sein bestes Wahlergebnis erzielt und damit die Wahl eindeutig für sich entschieden.

Tiergarten Nürnberg, 15.09.08
Keine speziellen Zeiten mehr für Eisbärin Flocke
Pünktlich zum Schulanfang am morgigen Dienstag (16. September 2008) beginnt auch für die Nürnberger Eisbärin Flocke der Ernst des Lebens. Die Mittagspause fällt weg und Flocke wird sich wie ihre Eisbärenmutter Vera den ganzen Tag über im Gehege aufhalten. Nachts kann Flocke, wann immer sie möchte, zwischen dem Stall und dem Gehege hin und herwechseln. Die vier Flocke-Pfleger im Tiergarten Nürnberg haben nach wie vor ein enges Verhältnis zu ihrem Schützling. "Flocke ist ein lieber Bär", freut sich Pfleger Harald Hager und erzählt: "Nach meinem Urlaub hat sie mich gleich wieder erkannt und freudig begrüßt." Da wäre Hager gerne wieder in den Stall, doch um das Tier nicht zu verwirren, beschränkt er sich auf Spiele durch das Gitter. Flocke genießt es, von ihren Pflegern umsorgt zu werden. "Besonders klasse findet sie es," so Tierpfleger Hager, "wenn wir ihr morgens Futterstückchen im Gehege verstecken. Dann rennt sie los und sucht sich alles wieder zusammen." Flocke frisst derzeit 4 bis 5 kg Futter. Das meiste davon ist Rindfleisch, das durch Fisch, Hundefutter, Obst und Gemüse und Brot ergänzt wird. "Auf Knäckebrot ist Flocke ganz versessen", so Hager. "Dafür lässt sie alles andere stehen." Durch das gute Futter ist Flocke eine stattliche Eisbärin geworden. Sie wiegt jetzt etwa 60kg und erreicht aufgestellt eine Länge von 130cm. Bis sie so schwer wie ihre Mutter wird, muss sie ihr Gewicht jedoch noch verdreifachen.

Zoo Magdeburg, 15.09.08
Freude im Zoo Magdeburg über Nachwuchs: Gestreiftes Tierkind geboren
Ein gestreiftes Tierkind mit großen Tütenohren, langen, staksigen Beine erblickte am 4. September das Licht der Welt: ein Grevy-Zebra! Der Start ins "Zebraleben" verlief nicht ganz so einfach, denn die Zebrastute "Kassala" hatte keinen Milchfluss. Die Magdeburger Zoologen entschieden sich daher für eine hormonelle Anregung des Milchflusses. Zwei Tage nach der Geburt konnte das weibliche Zebrafohlen endlich bei seiner Mutter trinken! Inzwischen hat sich das Jungtier stabilisiert und prächtig entwickelt. Das Zebrafohlen ist mit etwas Glück auf der Außenanlage zu beobachten. Im Dezember zieht das Jungtier gemeinsam mit der Zebrastute "Kassala" in den Zoo Frankfurt um. Die Zebra-Anlage gehört zum Baugebiet des AFRICAMBO I-Projektes, der neuen Nashornanlage. Daher ist es erforderlich, das unsere Zebras vorübergehend im Zoo Frankfurt ihr Domizil bekommen. Nach der Fertigstellung von AFRICAMBO I kommen unsere Grevy-Zebras wieder nach Magdeburg zurück. Sie ziehen dann in ein naturnahes und modernes Gehege mit verbesserten Haltungsbedingungen. Der Zoologische Garten Magdeburg ist am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Grevy-Zebras beteiligt.

Zoo Duisburg , 15.09.08
Happy birthday, DONNA! Delphin feiert 1. Geburtstag im RWE-Delphinarium. Große und kleine Geburtstagskinder haben am 17.09.08 freien Eintritt
Es herrscht ausgelassene Feierstimmung bei den Pflegern im RWE-Delphinarium des Zoo Duisburg! Delphinjungtier DONNA - genau vor einem Jahr auf die Welt gekommen - feiert seinen 1. Geburtstag zusammen mit dem Rest der Familie. Das letzte Jahr war - auf neudeutsch - absolut cool, denn im RWE-Delphinarium kam zuerst mit der quirligen DOLLY nicht nur ein kerngesunder Delphin sondern auch einer der 2. Generation auf die Welt, denn Mutter DELPHI ist selbst in Duisburg geboren. In der Delphinhaltung eine Sensation! Und es kam noch besser! Rund 6 Wochen später bescherte Weibchen PEPINA, zur überschwänglichen Freude aller, der Gruppe ein nicht minder fittes Jungtier. Wieder war es ein Weibchen, das später den Namen DONNA erhielt. Im letzten Jahr haben die beiden Jungdelphine so manchen Unsinn getrieben und dabei die Pfleger in Atem gehalten. Sie verstehen sich prächtig darauf, die täglichen Vorführungen auf ihre besondere Art mitzugestalten, indem Vater IVO, ihre beiden Mütter sowie Weibchen DAISY bei ihren Aktionen kräftigst abgelenkt werden. Den einen oder anderen Sprung aus dem Wasser haben die Kleinen auch schon drauf und sorgen für Beifallsstürme der begeisterten Besuchermassen. Sicher merkt DONNA, dass ihre Pfleger sie heute besonders umsorgen. Spätestens dann, wenn sie ihr besonders schöne Futterfische aussuchen! Der Zoo Duisburg möchte seine Freude mit den großen und kleinen Geburtstagskindern, die am 17.09. auf die Welt kamen, teilen und lädt die Geburtstagskinder bei freiem Eintritt in den Zoo ein! Der Personalausweis ist an der Kasse vorzuzeigen!

Zoo Leipzig, 12.09.08
Familienzusammenführung: Elefantenbulle Calvin lernt seinen Harem kennen
Gestern Nachmittag gegen 16 Uhr traf Elefantenbulle Calvin wohlbehalten im Zoo Leipzig ein. Die Reise vom Erlebnis-Zoo Hannover in die Sachsenmetropole unternahm der 22-jährige Dickhäuter in einem geräumigen Spezialtransporter. Im Zoo Leipzig angekommen, wurde der "Kneel-Down-Elephant-Container" mit einem Kran unmittelbar vor das Bullenhaus gesetzt - und wenige Minuten später eroberte Calvin sein neues Domizil. "Wir waren beeindruckt, wie souverän Calvin den Umzug gemeistert hat. Da der Elefantenbulle keinerlei Stress- oder Unruhe-Symptome zeigte, sind wir zuversichtlich, dass sich das Tier schnell in Leipzig einleben wird", so Zoodirektor Dr. Junhold. Seine Feuertaufe soll Calvin bereits morgen bestehen. Der Dickhäuter wird die Außenanlagen erkunden und dabei gleichzeitig auf die weiblichen Bewohner des Elefantentempels "Ganesha Mandir" treffen. Von der Begegnung des 4-Tonnen-Bullen mit den fünf nicht minder stämmigen Leipziger Damen erhofft sich der Zoo große Zustimmung und kleinen Nachwuchs.

Zoo Magdeburg, 12.09.08
Giraffe "Lulu" zieht nach Warschau
Die Rothschildgiraffe "Lulu" zieht aus dem Magdeburger Giraffenhaus aus und reist nach Warschau/Polen. Die Rothschildgiraffe ist die größte Unterart, die in Uganda verbreitet ist. Warum war diese Reise notwendig? Obwohl das moderne Giraffenhaus des Magdeburger Zoo optimale Zuchtbedingungen für Giraffen bietet und hier drei Giraffen geboren wurden, konnte mit "Lulu" nicht erfolgreich gezüchtet werden. "Lulu" geht mit einem Spezialtransport auf Reisen. Damit die Giraffe komfortabel reisen kann, verfügt der Spezialtransporter über ein versenkbares Hubdach. Auf Empfehlung des Zuchtbuchführers für Giraffen Marc Damen (Zuchtbuchführer ist Zoodiac/Niederlande) zieht "Lulu" in den Zoo Warschau ein. Der Zuchtbuchführer koordiniert die Verpaarung der Zootiere unter Beachtung der genetischen Aspekte. Der Zoo Magdeburg erhält schon im Oktober diesen Jahres zwei neue Rothschildgiraffen, um seine erfolgreiche Giraffenzucht fortzusetzen.

Zoo Augsburg, 12.09.08
Erstklässler aufgepasst!!!!
Wie wäre es denn einmal wieder mit einem Zoobesuch???? Als Belohnung nach dem ersten Schultag hat sich der Augsburger Zoo etwas Besonderes ausgedacht. Alle Erstklässler dürfen am Dienstag, den 16.09. in Begleitung eines Erziehungsberechtigten kostenlos in den Zoo.

Tierpark Chemnitz, 12.09.08
Neues aus dem Tierpark: Neuzugang bei den Westkaukasischen Steinböcken
Am Donnerstag kam Verstärkung für die Westkaukasischen Steinböcke in den Chemnitzer Tierpark. Der stattliche Bock aus dem Zoo Dresden soll die genetische Breite unserer Zuchtgruppe vergrößern. Das Zusammengewöhnen mit der Herde verlief sehr ruhig, wenn auch im Rahmen des gegenseitigen kennen Lernens die eine oder andere Imponierpose eingenommen wurde.

Tierpark Görlitz, 12.09.08
Thomas Eichhorn liest aus dem Bestiarium von Apollinaire zur Langen Nacht der Museen Görlitz/Zgorzelec am 20. September 2008 im Naturschutz-Tierpark Görlitz
19.00 - 21.30 Uhr Spielerisches in der Ausstellung "Klapperstorch mein Guter": Kann man sich den Weißstorch ohne Frosch vorstellen? Kaum. In vielen Geschichten und Kinderliedern sind diese beiden Tiere untrennbar miteinander verbunden und das seit Jahrhunderten. Davon können sich die Besucher der kulturhistorischen Ausstellung "Klapperstorch mein Guter" zur Langen Nacht der Museen in Görlitz von 19.00 bis 21.30 Uhr überzeugen. Kinder können dort den Storch mit Fröschen füttern, beim Memory die Vielfalt der einheimischen Frösche kennen lernen und die Eltern amüsieren sich vielleicht bei einem Glas Tee und Plätzchen über die Frösche, die einen König haben wollten. Vielleicht spielen sie aber auch gemeinsam das Krötendomino.
18.30 - 20.00 Uhr Führung durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz:
Welches Bild wir von Kröten im Kopf haben, beschreibt Eugen Roth so: "Der Kröte, nicht zu ihrem Heil begegnet manches Vorurteil. Ihr Auge, schön und Seelen-voll, sie uns doch mehr empfehlen soll. Des Märchens heimlichste Gestalt wird sie voll Weisheit und uralt." Weil wir uns wünschen, dass sich bei diesen Zeilen von Eugen Roth jeder an eine Erdkröte erinnert, die er im Wald, Garten oder Teich gesehen hat, wird am 20. September von 18.30 bis 20.00 Uhr bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz von so mancher Froschnatur und ihrem Leben die Rede sein. Aber auch die anderen Tieren des Tierparks kommen nicht zu kurz, denn schließlich versucht der Mensch seit Jahrtausenden die Geschöpfe um sich herum zu erkunden.
20.00 - 21.00 Uhr Lesung im Garten des Restaurants "Zum gebratenen Storch":
In den verschiedenen Betrachtungsweisen der Natur zu den unterschiedlichsten Zeiten spiegelt sich der ständige Wandel des Weltbildes der Menschen wieder. Mittelalterliche Tierbücher oder Bestiarien offenbaren eine völlig andere Wahrnehmung der Tiere zu dieser Zeit. Verwoben mit christlichen Vorstellungen und der griechischen Mytologie werden Tiere zu löblichen oder tadeligen Kreaturen. Guillaume Apollinaire nahm sich mittelalterliche Bestiarien augenzwinkernd zum Vorbild und verfasste vor 100 Jahren ein neues Bestiarium. Thomas Eichhorn, seit 1994 frei beruflicher Übersetzter, hat die wundersamen Vierzeiler des Bestiariums von Apollinaire aus dem Französischen übertragen. Für seine Übersetzungen erhielt er 2005 den Preis der Leipziger Messe. Im Rahmen der 5. Sächsischen Literaturtage liest Thomas Eichhorn aus dem Bestiarium am 20. September um 20.00 Uhr im Gartens des Restaurants "Zum gebratenen Storch". Bei schlechtem Wetter findet die Lesung in der Ausstellung "Klapperstorch mein Guter" statt.

ZOOM-Erlebniswelt, 12.09.08
Großer Gruselspaß für kleine Geister - Halloween-Party in der ZOOM Erlebniswelt
Herbst bedeutet Halloween: Wenn die Tage kürzer werden, locken Geister und Hexen zum traditionellen Halloween-Fest. Am 31. Oktober 2008 verwandelt sich die ZOOM Erlebniswelt zwischen 17.00 und 22.00 Uhr in einen geheimnisvollen und gruseligen Schauplatz. Inmitten der faszinierenden Tierwelt warten schaurig schöne Erlebnisse auf die Besucher. Geister und Hexen verzaubern "Afrika" und "Alaska". Schummriges Licht, Nebelschwaden, Furcht einflößendes Hexenlachen und Wolfsgeheul lassen den Besucher erschauern. Für eine einzigartige Halloweenatmosphäre sorgen Hexen- und Gespenstergestalten, die durch das gesamte Gelände huschen. Wenn dann harmloses Gebüsch auf einmal hinter Dir her rennt, ist das Fürchten gewiss. Mit "unheimlich" schmackhaften Köstlichkeiten, wie der "Schädel-Pizza" oder dem "Blutigen Finger" werden mutige Besucher in der Gastronomie des Grimberger Hofes, der Afrika Lodge und dem Alaska Diner belohnt. "Harry`s Zaubertrunk" oder "Heißer Blutschoppen" löschen den aufkommenden Durst. Für die Halloween-Party wird die ZOOM Erlebniswelt am 31. Oktober 2008 bereits um 16.00 Uhr geschlossen, um dann um 17.00 Uhr zum Gruselspaß wieder zu öffnen. Bis 22.00 Uhr erleben Gruselfans die ZOOM Erlebniswelt einmal ganz anders. Die Kasse schließt um 21.00 Uhr. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 18 Euro und für Kinder (4 bis 12 Jahre) 14 Euro. Eine Anmeldung ist erwünscht, der Vorverkauf für die Halloween-Party hat bereits begonnen.

Heimat-Tierpark Olderdissen, 11.09.08
Rotwild und Brunft im Heimat-Tierpark
Der Deutsche Wildgehege-Verband e.V. hat Wild- und Tierparke dazu aufgerufen, sich an der Ausrichtung der "Rotwildwoche 2008" zu beteiligen. Da die Brunftzeit der Rothirsche unmittelbar bevorsteht, bietet die Zoo-Schule Grünfuchs von Montag, 22. September, bis Sonntag, 5. Oktober, im Heimat-Tierpark Olderdissen gezielt hierzu Führungen an. Dabei werden das Verhalten des Rotwildes im Jahresverlauf, ihre Biologie und Abstammungsgeschichte und besonders das Brunftverhalten genauer beleuchtet. Es wird interessante Geschichten aus dem Familienleben der "Olderdissen-Tiere" geben und natürlich auch eine Hirschfütterung. Das spannende Verhalten der Tiere in dieser Zeit wird unter Anleitung beobachtet, auf kleine "Showeinlagen" der Tiere kann gehofft werden. Führungen sind für Erwachsene sowie Kinder (ab sechs Jahre) und Jugendliche buchbar. Anmeldungen in der Zoo-Schule Grünfuchs unter der Telefonnummer 0521 / 5217290 oder per E-Mail unter info@zoo-schule-gruenfuchs.de .

Heimat-Tierpark Olderdissen, 11.09.08
Keine Kastanien und Eicheln für Tierpark
"Unsere Speisekammern sind gut gefüllt", erklärt Tierparkleiter Volker Brekenkamp. "Deshalb bitten wir alle Kinder, Eltern und Freunde des Heimat-Tierparks Olderdissen, in diesem Jahr mit dem Sammeln von Eicheln und Kastanien für den Tierpark auszusetzen. Wir werden keine Sammelboxen am Eingang aufstellen." Jährlich werden zirka 20 Tonnen Kastanien und Eicheln von fleißigen Sammlern im Park abgegeben. Eine Menge, die den Futterbedarf des Tierparks bei weitem übersteigt. Denn die als Kraftfutter zu bezeichnenden Eicheln und Kastanien sind nur als Ergänzung zu anderen Futtermitteln zu betrachten. "Wir freuen uns über die gut gemeinte Mithilfe unserer Besucher. Doch die Verarbeitung dieser Baumfrüchte zu haltbarem Futter ist auch sehr arbeitsaufwendig und kostenintensiv. Und da wir für diese Wintersaison mehr als genug an Kraftfutter haben, möchten wir dieses Jahr mit dem gemeinschaftlichen Sammeln aussetzen", führt Brekenkamp weiter aus. Der Heimat-Tierpark Olderdissen weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass Eicheln und Kastanien auf keinen Fall durch die Besucher selbst an die Tiere verfüttert werden dürfen. Eine falsche Fütterung kann zu erheblichen Magen-Darmerkrankungen führen. Tiere, die vom allgemein im Park geltenden Fütterungsverbot ausgenommen sind, sollten nur mit dem im Wildfutterautomaten erhältlichen Futter verköstigt werden. Dieses ist eiweiß- und kohlehydratarm und somit gut verträglich. Bei großem Besucheraufkommen können aber auch die Automaten gesperrt werden, damit eine Überfütterung der Tiere ausgeschlossen werden kann. Der Heimat-Tierpark Olderdissen bittet zum Wohle der Tiere um Verständnis.

Zoo Duisburg, 11.09.08
Kirk-Dikdik-Antilopen: Windspiele im Zoo Duisburg
Es ist immer wieder erstaunlich, welche Größenunterschiede innerhalb von Tiergruppen auftreten. Elenantilopen bringen locker 600 kg auf die Waage, Windspielantilopen wie die Kirk-Dikdiks gerade einmal den hundertsten Bruchteil davon. Insofern mag man sich leicht vorstellen können, zu welchem Windspiel die mit 6 kg kleinsten Antilopen Afrikas bei einer steifen Brise werden! Diese im Zoo Duisburg seit nicht einmal 10 Jahren gepflegte Antilopenart hat einige Besonderheiten. Die nur 30 cm großen Kirk-Dikdiks haben graubraunes Fell mit auffälligen weißen Augenringen. Nur die Männchen haben kleine, bis zu 12 cm lange Hörner. Wie alle Windspielantilopen haben auch sie einen markanten Haarschopf, der bei Erregung aufgestellt werden kann. Zwergrüssel nennt man sie auch, und aufmerksame Besucher sehen durchaus die zu einem kleinen Rüssel verlängerte Schnauze am Tier, die sich in alle Richtungen bewegt. Zum Schutz vor Hitze können Kirk-Dikdiks nämlich das Blut in den langen Nasengängen abkühlen. Und dann wäre noch die Geburt zu erwähnen. Nach einer Tragzeit von ca. 6 Monaten bringt das Weibchen ein Jungtier zur Welt. Ungewöhnlicherweise wird das Jungtier mit dem Kopf voran, aber mit nach hinten geklappten Vorderläufen geboren. Bei den meisten Huftieren treten sowohl der Kopf als auch die Vorderläufe als erstes heraus. So weit ist das Paar im Zoo Duisburg noch nicht, denn das 3jährige Weibchen wurde erst vor kurzem mit einem jungen Männchen zusammengeführt, welches aus Hannover kam. Die beiden erkunden gerade gemeinsam ihre Außenanlage, die sie mit den majestätischen afrikanischen Kori-Trappen harmonisch teilen, und beginnen, ihre dauerhafte Einehe zu festigen.

Erlebnis-Zoo Hannover, 11.09.08
Elefantenbulle Calvin reist nach Leipzig - Schwertransport im Luxus-Liner
Komfortabler kann man als Elefant nicht reisen. Im nagelneuen "Kneel-Down-Elephant-Trailer" reist Elefantenbulle Calvin (22) am 11. September nach Leipzig. Der eigens für Elefantentransporte konzipierte Schwertransporter kann den Container für das Tier nämlich bis auf den Boden senken. Der Elefant muss lediglich gemütlich hineingehen, dann hebt sich das Gefährt wieder an. Auf einen Kran kann bei diesem neuen System eigentlich verzichtet werden - eigentlich. Im Falle Calvin musste der Container dann doch mit einem Kran von dem Kneel-Down-Trailer gehievt und wieder hoch gehoben werden, da die Einfahrt zu Calvins Stall für den riesigen Trailer zu schmal war. Aber immerhin konnte der 4,5-Tonnen-Bulle gemütlich vom Stall aus in den Container steigen, kurz durch die Luft schweben und dann höchst komfortabel reisen - der Trailer ist nämlich so lang und groß, dass bis zu vier Elefanten gleichzeitig transportiert werden könnten! Den riesigen Frachtraum hatte Calvin ganz für sich allein. Weibliche Gesellschaft erwartet ihn dafür im Zoo Leipzig: Fünf Elefantendamen im fortpflanzungsfähigen Alter freuen sich sehr auf den Galan und mehrfachen Vater aus Hannover. Calvin reist im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) als Zuchtbulle nach Leipzig. Seine Mission: Den Bestand der Rüsseltiere in Europa vermehren. In Hannover hat Calvin bereits vier Nachkommen gezeugt - Califa, Farina, Tarak und Shanti - und in seinem Heimatland Kanada ist Calvin fünfmal Vater geworden. Calvin kam am 16. März 2000 nach Hannover. Das Zooteam ließ den großen Bullen nur ungern gehen. "Calvin ist deckfreudig, freundlich zu allen Kühen und lieb zu den kleinen Elefanten", schwärmen die Elefantenpfleger. Leider ist er aber auch der Vater der jetzt fünfjährigen Elefantenmädchen Califa und Farina, für die er schon bald mehr als väterliche Gefühle hegen wird. Daher reist Calvin in seiner Mission als Zuchtbulle weiter, während Jungbulle Nikolai jetzt seinen Job in Hannover übernimmt.

Tierpark Bochum, 11.09.08
Seltene Mönchsgeiernachzucht aus dem Tierpark Bochum wird in Frankreich ausgewildert
"Archi" war der allererste Mönchsgeier, der im Bochumer Tierpark nachgezüchtet wurde. Das war am 18.04.1993. Seine Frau, die stolze "Grafin", vier Jahre jünger als er selbst, lernte er 1999 kennen. Doch es war keine Liebe auf den ersten Blick - viele Jahre wusste "Archi" seine strenge Gemahlin nicht genug zu beeindrucken, um eine fruchtbare Partnerschaft aufzubauen. Aber große Greifvögel lassen sich Zeit - es dauert oft viele Jahre, bis sich ein Paar gefunden und füreinander entschieden hat. Doch dann ist es meist eine Ehe auf Lebenszeit - und in diesem Jahr wurde "Archi" endlich Vater. Am 06.03.2008 legte "Gräfin" in dem hoch gelegenen Horst im so genannten "Geierturm" ein Ei, und am 28.04.2008 schlüpfte das Küken. Es wurde sofort vom stolzen Vater mit Beschlag belegt - nur selten bekam "Gräfin" die Gelegenheit, sich um ihren Nachwuchs selbst zu kümmern, denn "Archi" bewachte seinen Nachwuchs fast rund um die Uhr und zeigte ungeahnte Talente bei der Jungenaufzucht. Liebevoll zerteilte er das Fleisch, welches ihm die Tierpfleger täglich nach oben brachten, in kleine Stückchen, die das flauschige Küken munter verzehrte. So wuchs es schnell heran - inzwischen ist "Frances" fast so groß wie ihr Vater. Der Mönchsgeier (Aegypius monachus) , auch Kuttengeier genannt, ist eine der größten europäischen Greifvogelarten. Das Gefieder ist schwarzbraun, nur die Flaumfedern auf dem Kopf und die breite Halskrause sind hellbraun. Der kahle Abschnitt des Halses ist bläulich. Der Mönchsgeier ist sehr streng geschützt und in vielen Gebieten bereits ausgerottet. Heute lebt diese beeindruckende Geierart in Restbeständen auf der Iberischen Halbinsel, Marokko, Südeuropa, Kleinasien bis Mongolei und Westchina. Natürliche Lebensräume für den Mönchsgeier sind Gebirgsregionen, Hochsteppen und steppenähnliche Ebenen. Die ausdauernden Segelflieger leben oft in kleineren Kolonien, nisten auf Felsen oder größeren Bäumen, selten in Buschwerk. Ihre Nahrung besteht aus Knochenfleisch, Aas, seltener auch kleinen Wirbeltieren, die selbst erbeutet werden. Mönchsgeier leben monogam. Sie nisten schon im Februar oder März. Im Frühjahr wird ein Ei gelegt und ca. 51 - 56 Tage von beiden Partnern bebrütet. Die Jungtiere werden zuerst mit vorverdauter Nahrung gefüttert. Der Jungvogel bleibt etwa drei bis vier Monate im Nest und wird dann noch weitere 2 Monate von den Eltern betreut. Mit 5 - 6 Jahren gründet er eine eigene Familie. Mönchsgeier werden bis zu 12 kg schwer, erreichen eine Flügelspannweite von 2,5 m und ein Höchstalter von über 40 Jahren. Mönchsgeier haben den höchsten Schutzstatus, in der EG stehen sie im Anhang A der Europäischen Artenschutzverordnung EG-VO 338/97. Wegen des hohen Schutzstatus dieser Greifvögel wurde ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm ins Leben gerufen, kurz EEP genannt. EEP's gibt es für viele verschiedene, in der freien Wildbahn vom Aussterben bedrohte Arten. Bei einem EEP wird von einem Zuchtbuchkoordinator ein Zuchtbuch geführt, um die in Menschenhand gehaltenen Tiere optimal für Zuchtgruppen oder Paare zusammenzustellen. So wird z.B. vermieden, dass nahe miteinander verwandte Tiere zur Zucht genutzt werden oder Tiere ohne Zuchtpartner leben. Eine Besonderheit des EEP für den Mönchsgeier, an dem sich auch mehrere deutsche Zoos beteiligen, neben dem Tierpark Bochum z.B. Allwetterzoo Münster und Zoo Osnabrück, liegt in dem sorgfältig geplanten, erfolgreichen Auswilderungsprogramm. Diesem Auswilderungsprogramm verdankt "Archi II", dass ihn ein erfülltes Leben in den südfranzösischen Alpen erwartet. Seine erste Reise-Etappe führte ihn nach Planckendael in Belgien. Der Transport begann morgens früh am Donnerstag, dem 31.08.2008, durchgeführt von zwei Mitarbeitern des Bochumer Tierparks, Jens Stirnberg und Sandra Krumscheid. Besonders letztere trennt sich nur schwer von dem Jungvogel, denn während der Aufzucht des Geierkükens war sie die betreuende Tierpflegerin und gerührt, dass ihr Freund "Archi" nichts dagegen hatte, dass sie sich täglich dem Nest näherte und Fotos machte. Die meisten Greifvögel reagieren sehr empfindlich, wenn man sich ihrem Nachwuchs nähert. In Planckendael bei Antwerpen übernahm den kostbaren jungen Greifvogel Frau Marleen Huyghe, die Zuchtbuch-Koordinatorin für den Mönchsgeier. Am nächsten Tag wurde dem jungen Geier noch eine Blutprobe entnommen, um sie medizinisch zu untersuchen und eine Geschlechtsbestimmung durchzuführen (zwei Wochen später kam das Ergebnis - der junge Geier ist ein Weibchen - daher passte der Name "Frances" bestens zu ihr). Dann ging es am 1. August direkt weiter nach Südfrankreich, wo das Jungtier inzwischen gut angekommen ist und mit einem anderen jungen Mönchsgeier aus Frankreich ein gemeinsames Nest bewohnt. Die Greifvögel werden von der "Association Vautours en Baronnies" ausgewildert. Diese gehört zu der "Black Vulture Conservation Foundation (BVCF)", gegründet 1986, die Wiederauswilderungsprojekte in Frankreich, Katalonien und auf dem Balkan koordiniert. Diese Organisation begann ihre Arbeit in den frühen 80er Jahren auf Mallorca, als dort die einheimische Mönchsgeierpopulation auf 20 Tiere zusammengeschmolzen war. Zurzeit leben in Cevennes mehr als 70 Mönchsgeier, die durch Wiederauswilderung angesiedelt wurden, davon sind 20 bereits selbst Zuchtpaare. In Verdon und Barronie wurden mehr als 15 Vögel ausgewildert, weitere 14 warten auf ihre Auswilderung in den südfranzösischen Alpen. Die jungen Mönchsgeier sind meist zwischen 75 bis 100 Tage alt, wenn sie auf die Auswilderungsplattform gebracht werden. In diesem Alter benötigen sie zur Nahrungsaufnahme nicht mehr die Hilfe ihrer Eltern, können sich an ihre neue Umgebung gewöhnen und lernen sie als ihr Zuhause kennen. Der Kontakt zu Menschen wird auf ein Minimum beschränkt, damit sie - immer in direkter Nähe zu anderen Mönchsgeiern - später besser auf das Leben in freier Wildbahn angepasst sind. Immer zwei Jungvögel werden in einem Nest zusammen gehalten, damit sie immer direkten Kontakt zu Artgenossen haben. Die Nestlinge beginnen im Alter von etwa 120 Tagen zu fliegen, idealerweise sind sie dann bereits mindestens einen Monat in dem neuen Nest. Ein Team vor Ort beobachtet während der gesamten Zeit die Auswilderung, einige Vögel tragen zusätzlich Transmitter, um ihren Standort bestimmen zu können. Der Bochumer Tierpark fördert mit der Teilnahme an diesem Wiederauswilderungsprojekt einer in vielen Gebieten Europas ausgerotteten, sehr seltenen Greifvogelart ein Naturschutzprojekt, das der Erhaltung der Vielfalt unserer Tierwelt zugute kommt. Es handelt sich um ein gemeinnütziges Projekt, aus dem die Teilnehmer - Tierpark Bochum und Auswilderungsorganisation - keinerlei finanziellen Nutzen ziehen.

Zoo Frankfurt, 11.09.08
Bartgeier kommen nach Frankfurt
Im Jubiläumsjahr warten der Zoologische Garten Frankfurt und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) mit einer weiteren Besonderheit auf: Zum ersten Mal seit 40 Jahren sind wieder Bartgeier im Zoologischen Garten Frankfurt zu sehen. "Der Einzug von einem Bartgeier-Paar ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Neu­orientierung unseres Zoos zu einem internationalen Zentrum des Arten- und Naturschutzes" betont Zoodirektor Manfred Niekisch. "Außerdem schaffen wir mit den Tieren und der neu gestalteten Voliere eine weitere große Attraktion für unsere Besucher. Wir haben damit auch ein kleines Stückchen Alpen nach Frankfurt geholt", so der Zoochef. Bartgeier gehören mit fast drei Metern Flügelspannweite zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Ihr Lebensraum erstreckt sich von den Bergregionen Südeuropas bis nach China, mit einer Unterart sind sie auch in Afrika vertreten. In den Alpen waren sie früher als "Lämmergeier" verschrien und wurden als vermeintliche Viehdiebe gnadenlos verfolgt und schließlich ausgerottet. Bereits drei Jahre vor der Gründung von ZGF und Zoo wurde 1855 der letzte Bartgeier in Deutschland erlegt. 1978 starteten zahlreiche Naturschutzorganisationen und Zoos für diese Art eines der größten, längsten und aufwändigsten Wiederansiedlungsprogramme der Welt. 1986 wurden dann die ersten Tiere aus den Nachzuchten freigelassen, und 1997 flog "Phönix" als der erste im Freiland geschlüpfte Bartgeier aus. Nach mehr als hundert Jahren begannen die Bartgeier wieder erfolgreich in den Alpen zu brüten. In den 35 Zoos und Zuchtstationen wurden knapp 300 Bartgeier gezüchtet, mehr als 150 Junggeier wieder angesiedelt, 50 Tiere schlüpften bereits im Freiland. Das Projektgebiet umfasst 100 000 Quadratkilometer, Hunderte von Mitarbeitern von Nationalparkverwaltungen und Naturschutzorganisationen sind im Projekt tätig, mehrere Tausend freiwillige Beobachter sichern die Bestände. Mit diesen Erfolgen ist das Projekt nicht zu Ende, denn nun gilt es, die majestätischen Vögel auch wieder in den Balkanraum zurückzubringen. Dass die Anstrengungen zum Schutz der Bartgeier trotzdem nicht nachlassen dürfen, zeigen auch aktuelle Hinweise auf geschossene Tiere in Österreich und Vergiftungsfälle in Italien. Die ZGF hat das Projekt von Anfang an gefördert und bisher rund eine Millionen Euro investiert. "Dass es gelingt, eine ausgerottet Art zurückzubringen, ist ein seltener Glücksfall", kommentiert Dr. Christof Schenck, Geschäftsführer der ZGF , den heutigen Erfolg. "Der Lebensraum war noch intakt, Nahrung, die ausschließlich aus bereits toten Tieren und vor allem aus Knochen besteht, war ausreichend vorhanden. Wir brauchten die Akzeptanz der Bevölkerung, die Unterstützung der Spender und einen ganz langen Atem." Die Frankfurter Bartgeier stammen aus dem nach dem verstorbenen früheren Zoodirektor und Präsidenten der ZGF, Richard Faust, benannten Zuchtzentrum im österreichischen Haringsee. Gründer dieses Zentrums ist der Österreicher Hans Frey, der auch im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) das gesamte Nachzuchtnetzwerk und das Wiederansiedlungsprojekt steuert. Mit der Übernahme der Geier reiht sich nun auch der Frankfurter Zoo in dieses Netzwerk ein. "Wir hoffen sehr", so Stefan Stadler, Vogelkurator des Zoos, "dass auch unser Paar schon bald mit der Zucht beginnt ". Die Bartgeier sind auch Ausdruck der verstärkten Kooperationen zwischen ZGF und Zoo. "Die gezeigten Tiere sind Botschafter für ihre inzwischen wieder wild lebenden Artgenossen und für das Wiederansiedlungsprojekt. Wir wollen damit bei unseren Besuchern auch für die Unterstützung des Projektes werben", betont Zoodirektor Niekisch, der gleichzeitig Vizepräsident der ZGF ist. Ein nagelneues Infomobil und die speziell zur Information der Besucher geschulten ehrenamtlichen Naturschutzbotschafter untermauern diesen Ansatz. Sie erklären den Zoobesuchern auch die sehr ungewöhnlichen natürlichen Verhaltensweisen der Bartgeier, wie das Zerbrechen der Hauptnahrung Knochen und das Einfärben des Gefieders mit rotem Schlamm. Noch tragen die Frankfurter Bartgeier keine Namen. Die Naturschutzbotschafter des Zoologischen Gartens Frankfurt und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt rufen daher zu einem Namenswettbewerb auf. Teilnahmekarten sind am Bartgeier-Infomobil erhältlich und auch dort wieder abzugeben. Das Infomobil steht an den Wochenenden zwischen 10.00 und 18.00 Uhr direkt vor der Bartgeier-Voliere im Zoologischen Garten Frankfurt.

Tiergarten Nürnberg, 11.09.08
10. Benefiztag von YAQU PACHA im Tiergarten Nürnberg
Die Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V., die von Mitarbeitern des Tiergarten Nürnberg mitgegründet wurde und dort beheimatet ist, veranstaltet am Sonntag, den 21. September 2008 im Tiergarten Nürnberg auf dem Delphinariumsvorplatz von 10.00 bis 18.00 Uhr ihren 10. Großen Benefiztag zugunsten verschiedener Artenschutzprojekte in Südamerika. Bei dieser Veranstaltung wird die neue Ausstellung "Lebensraum Boulevard" der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung, die ein Arrangement verschiedener im und am Wasser lebender Säugetiere und anderer Meeresbewohner zeigt, wurde zur gemeinsamen Kampagne von Tiergarten Nürnberg, YAQU PACHA e.V. und Weltzooverband WAZA unter dem Namen: "DEADLINE - das meer will leben" entwickelt. Die Kampagne informiert über Gefahren, die das Ökosystem Meer bedrohen, und zeigt Wege auf, was jeder Einzelne machen kann, um das Meer zu schützen. Außerdem erwarten die Besucher bei der Benefizveranstaltung eine Tombola mit vielen interessanten Sachpreisen, Spielstationen für Kinder und die Vorstellung der Projekte von YAQU PACHA e.V. durch engagierte Vereinsmitglieder. Alle Einnahmen dieser Veranstaltung fließen in die Projekte von YAQU PACHA e.V.. Der Verein wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, die wasserlebenden Säugetiere Südamerikas zu schützen und deren Lebensräume zu erhalten. Noch sind hier Wale, Delfine, Otter, Robben und Seekühe zahlreich beheimatet. Doch Umweltverschmutzung, Regenwaldrodung, Treib- und Stellnetze gefährden das sensible Ökosystem. So sind bereits einige Arten akut vom Aussterben bedroht.

Zoo Salzburg, 11.09.08
Nachwuchs bei den buntesten Schweinen der Welt im Zoo Salzburg
Zwei junge Pinselohrschweine halten ihre Eltern Clara und Anton schon ganz schön auf Trab. Am 22. August haben zwei entzückende Pinselohrschweine im Zoo Salzburg das Licht der Welt erblickt. Typisch für Schweine ist, dass der Nachwuchs sogenannte Nestflüchter sind. Gleich nach der Geburt folgen die Jungen ihrer Mutter und sind neugierig allem Neuen gegenüber. Bei der Erziehung der Jungen beteiligen sich jedoch beide Elternteile. Der Salzburger Nachwuchs übt schon! Obwohl das Salzburger Geschwisterpaar noch von der Mutter gesäugt wird, üben sie jetzt schon das Wühlen. Schweine sind Allesfresser, die auf der Suche nach Nahrung auch gerne im Boden wühlen.


Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 12.09.2008
Nord-Mosambik: Wilderei dezimiert Elefantenbestände
Wilderei hat im Norden des ostafrikanischen Staates Mosambik die Elefantenbestände binnen weniger Jahre um mehr als 2.000 Tiere verringert. Wie der nationale Rundfunk am Freitag berichtete, sank die Population in den Naturparks zwischen 2004 und 2007 von 6.000 auf nun 4.000 Exemplare. Der Rundfunk stützte sich dabei auf eine Zählung der Naturparkbehörde. Als Ursache gelten illegale Jäger, die zum Teil aus dem Nachbarstaat Tansania kämen.

netzzeitung.de - 12.09.2008
Viele deutsche Vögel vom Aussterben bedroht
In Deutschland ist fast jede achte Vogelart vom Aussterben bedroht. Nach der am Freitag von Naturschutzverbänden veröffentlichten «Roten Liste» sind 110 der 260 einheimischen Vogelarten in unterschiedlichem Maße gefährdet. Allerdings wurden auch positive Entwicklungen registriert: Infolge von Artenschutzmaßnahmen geht es einigen früher bedrohten Arten wieder besser. 30 Vogelarten sind akut vom Aussterben bedroht, darunter der Schreiadler, die Haubenlerche und die Zwergseeschwalbe. Wie aus der neuen «Roten Liste der Brutvögel Deutschlands» hervorgeht, die vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu), dem Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV) und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) vorgestellt wurde, ist dies die höchste Zahl seit 1991. «Wenn heute fast jede achte heimische Vogelart aus Deutschland zu verschwinden droht, dann ist das auch ein Versagen der Naturschutzpolitik in Brüssel, in Berlin und draußen im Land», stellte Nabu-Vizepräsident Helmut Opitz fest. Am meisten Sorgen bereiteten die Vögel der Agrarlandschaft und hier besonders solche, die das Grünland besiedeln. Als Beispiele nannte er den Großen Brachvogel, den Kiebitz, das Braunkehlchen und den Wiesenpieper. Als «stark gefährdet» sind weitere 24 Vogelarten der Roten Liste gekennzeichnet, als «gefährdet» 14 Arten. Unter ihnen sind die am Boden brütenden Vogelarten, die über die Sahara ziehenden Zugvögel und die sich von großen Insekten ernährenden Arten am stärksten von Gefährdungen betroffen.

Focus online - 12. Sept. 2008
Naturschutz: Rote Liste veröffentlicht
In Deutschland ist fast jede achte Vogelart vom Aussterben bedroht. Nach der am Freitag von Naturschutzverbänden veröffentlichten "Roten Liste" sind 110 der 260 einheimischen Vogelarten in unterschiedlichem Maße gefährdet. Allerdings wurden auch positive Entwicklungen registriert: Infolge von Artenschutzmaßnahmen geht es einigen früher bedrohten Arten wieder besser. 30 Vogelarten sind akut vom Aussterben bedroht, darunter der Schreiadler, die Haubenlerche und die Zwergseeschwalbe. Wie aus der neuen "Roten Liste der Brutvögel Deutschlands" hervorgeht, die vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), dem Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV) und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) vorgestellt wurde, ist dies die höchste Zahl seit 1991. "Wenn heute fast jede achte heimische Vogelart aus Deutschland zu verschwinden droht, dann ist das auch ein Versagen der Naturschutzpolitik in Brüssel, in Berlin und draußen im Land", stellte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz fest. ... Als "stark gefährdet" sind weitere 24 Vogelarten der Roten Liste gekennzeichnet, als "gefährdet" 14 Arten. Unter ihnen sind die am Boden brütenden Vogelarten, die über die Sahara ziehenden Zugvögel und die sich von großen Insekten ernährenden Arten am stärksten von Gefährdungen betroffen. Als "neue Sorgenkinder" listen die Vogelschützer die Feldlerche, die Turteltaube und den Grauspecht. Neu auf der Vorwarnliste stehen unter anderem Wespenbussard, Waldschnepfe und Blaukehlchen. Nur knapp die Hälfte der 260 einheimischen Vogelarten kann den Verbänden zufolge als ungefährdet gelten, weil die Entwicklung ihrer Bestände gut ist. Zu ihnen gehören nicht nur Amsel, Blaumeise und Buchfink, sondern auch Arten, für deren Schutz der Naturschutz seit Jahrzehnten kämpft, wie Seeadler, Wanderfalke, Kranich und Uhu. "Hier zeigt sich, dass Deutschland seine vielfältige Vogelwelt erhalten kann, wenn der Naturschutz seine Kenntnisse und Mittel konsequent anwendet", erklärte DRV-Präsident Andreas von Lindeiner. Er forderte spezielle Hilfsprogramme für bedrohte Arten.

Stuttgarter Nachrichten - 16. Sept. 2008
Artensterben im Südwesten Nicht nur die Äskulapnatter ist bedroht
Glänzend und geschmeidig ringelt sich das harmlose Tier um Michael Waitzmanns Handgelenk. Mit einer Mischung aus Neugier und Angst beäugen Schaulustige die 1,50 Meter lange Äskulapnatter. Waitzmann ist Sachgebietsleiter bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW). Die Schlange steht im Mittelpunkt der Artenschutzausstellung der LUBW. Sie vertritt die in Baden-Württemberg gefährdeten Tiere. Im Südwesten sind nach Messungen des LUBW bereits mehr als 30 Prozent aller wildlebenden Tier- und Pflanzenarten bedroht. Die Äskulapnatter kommt in Deutschland nur noch in vier Regionen vor. In Baden-Württemberg ist sie im südlichen Odenwald in der Gegend von Eberbach am Neckar (Rhein-Neckar-Kreis) zu Hause. Der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) zufolge gehört die Äskulapnatter zu den "streng zu schützenden" Tierarten und entspricht auf der Roten Liste der Amphibien und Reptilien Baden-Württembergs der "Gefährdungskategorie eins". Das heißt: Sie ist vom Aussterben bedroht. Rote Listen geben Auskunft über Grad und Umfang einzelner Tier- und Pflanzenarten. Für Baden-Württemberg gelten die Gefährdungskategorien null bis drei. Dabei steht null für "ausgestorben oder verschollen" und drei für "gefährdet". Zu den gefährdeten Arten gehört auch die Mehlschwalbe, die für ihre auffällige Nestbauweise bekannt ist. ... "Selbst kleinste Feldwege werden asphaltiert", kritisiert Martin Klatt, Referent für Artenschutz beim Naturschutzbund Baden-Württemberg (Nabu). Ein weiterer sehr seltener Vogel in Baden-Württemberg ist der Nachtreiher. ... "Wenn bestimmte Vogelarten bedroht sind, liegt das meistens daran, dass ihnen die Requisiten fehlen", sagt Klatt. Dabei seien Requisiten die Nahrungsgrundlage, aber auch Niststätten und Vorrichtungen für die Balz. In Deutschland stehen 55 Prozent aller Vogelarten auf der Roten Liste. Noch schlimmer ist es um Säuger und Reptilien bestellt. Mit 67 und sogar 73 Prozent sind fast drei Viertel ihrer Vertreter gefährdet. Eine der seltensten Säugetierarten im Südwesten ist die Wildkatze. Sie wird als stark gefährdet eingestuft, nachdem sie zwischen 1912 und 2007 in allen Regionen des heutigen Baden-Württembergs als ausgestorben galt. Erst Ende vergangenen Jahres konnte die Wildkatze am Kaiserstuhl wieder nachgewiesen werden.

derstandard.at - 17.09.2008
Beim Kakapo versagt die Atkins-Diät
Die Atkins-Diät, also der weitgehende Verzicht auf Kohlenhydrate zugunsten einer Ernährung auf Eiweiß- und Fettbasis, ist beim Menschen höchst umstritten: Zur Gewichtsabnahme ist sie zwar geeignet, doch warnen Mediziner vor gesundheitlichen Folgen der einseitigen Ernährungsweise. Vielleicht, dachten sich Biologen, ist sie aber geeignet, einen der seltensten Vögel der Welt vor dem Aussterben zu bewahren: den Kakapo. Der Kakapo (Strigops habroptilus) ist einer von mehreren für die neuseeländische Fauna typischen flugunfähigen Vögeln - und zugleich der weltweit einzig bekannte Fall aus der Ordnung der Papageien. Die Bestandszahlen des Kakapo sind trotz Schutzbestrebungen seit dem späten 19. Jahrhundert katastrophal niedrig: ganze 91 Exemplare gibt es derzeit, soweit bekannt. ... Der größte Teil der überlebenden Kakapos ist auf zwei kleinen Inselchen angesiedelt, die Art gilt als akut vom Aussterben bedroht. Essenziell für die Ernährung der Kakapos ist die Rimu (Dacrydium cupressinum), eine immergrüne Kiefernart, die nur alle drei bis vier Jahre Früchte trägt und dadurch den Brutzyklus der Tiere prägt. Biologen versuchten, in den Jahren dazwischen die Papageien mit hoch eiweißreichem Futter zu versorgen, um den natürlichen Mangel auszugleichen und häufigeres Brüten auszulösen - doch dies schlug fehl.

derstandard.at - 11.08.2008
Seltene Okapis fotografiert
In einem Nationalpark im Kongo sind erstmals Okapis fotografiert worden. Die Bilder, die die Zoologische Gesellschaft in London am Donnerstag veröffentlichte, wurden von einer im Virunga-Park installierten Kamera aufgenommen. Wissenschafter zeigten sich höchst erfreut darüber, dass es dort noch Okapis gibt - mehr als fünfzig Jahre lang hatten Tierschützer keines der gefährdeten Tiere gesehen. Insgesamt wurden drei verschiedene Exemplare von der Kamerafalle aufgenommen, eines davon bei Nacht.

Focus online - 11. Sept. 2008
Zoologie: Erste Fotos von wilden Okapis
Wissenschaftler haben mehrere Okapis in eine Kamerafalle gelockt. Die extrem scheuen und seltenen Tiere tauchten in einem Nationalpark im Kongo auf. Okapis stehen ganz oben auf der Liste seltener und bedrohter Arten. Zudem kommen sie ausschließlich in beinahe undurchdringlichen Wäldern in der afrikanischen Republik Kongo vor. Wie die Zoologische Gesellschaft London (ZSL) mitteilte, konnte der fotografische Beweis für das Überleben der Art in einem Schutzgebiet geliefert werden. Die Aufnahmen stammen aus dem Watalinga-Wald im Norden des Virunga-Nationalparks im Osten der Republik Kongo in Afrika. Mitarbeiter der ZSL und ihrer Partnerorganisation im Kongo, dem Institute for Nature Conservation (ICCN) hatten eine Kamerafalle im tiefen Dickicht des geschützten Waldes installiert. Exkremente lieferten den Forschern den entscheidenden Hinweis auf den geeigneten Beobachtungsstandort.  ... "Anhand der abgebildeten Streifenmuster konnten wir drei verschiedene Tiere identifizieren", sagte Thierry Lusenge vom Beobachterteam des ZSL und des ICCN. Jetzt wolle man die genaue Zahl der Tiere in dem Nationalpark bestimmen, um anschließend auf ihren Schutz hinzuarbeiten. Die Okapis kommen weltweit ausschließlich in der Republik Kongo vor. Die Bilder sind für die Wissenschaftler auch deswegen so wichtig, weil sie zeigen, dass die Art die kriegerischen Auseinandersetzungen des Kongo-Konflikts überlebt hat.

AFP - 14. Sept. 2008
Pandabärin bringt in Japan Zwillinge zur Welt
Premiere in Japan: Erstmals hat eine in einem Zoo des Landes geborene Pandabärin selbst Nachwuchs bekommen. Die siebenjährige Rauhin habe Zwillinge zur Welt gebracht, sagte eine Sprecherin des Zoos in Wakayama im Westen Japans. Bei den Babys handele es sich um ein weibliches und ein männliches Tier. Unklar blieb zunächst die Art der Zeugung der kleinen Kuschelbären. Zwar hatte der Zoo zur Paarung für Rauhin extra einen männlichen Pandabär aus China eingeflogen, zugleich nahmen die Mitarbeiter aber auch künstliche Befruchtungsversuche vor.

derstandard.at - 15.09.2008
Die Ameise vom Mars
Die Entdeckung gelang bei Kilometer 28 neben dem Highway AM010 im Bundesstaat Amazonas. In der Abenddämmerung erschien das fahle Insekt mit langen Greifzangen vom Laubboden des brasilianischen Regenwaldes den beiden deutschen Forschern so fremd, als stamme es von einem anderen Planeten: das bisher einzige, nur drei Millimeter lange Exemplar einer neuen, räuberischen Ameisenart - die primitivste lebende Ameise auf Erden. Christian Rabeling und Manfred Verhaagh, beide Insektenkundler in Karlsruhe gaben dem Tier den Namen Martialis heureka und beschreiben es in der aktuellen Ausgabe des US-Fachblatts PNAS. Der aus dem griechischen entlehnte Artname illustriert die Fremdartigkeit des Tiers: martialis heißt in dem Fall "marsianisch" oder "vom Mars kommend". Heureka steht für "Ich hab's gefunden!" ... Es ist im Übrigen seit 85 Jahren die erste neue Unterfamilie, die für lebende Ameisen geschaffen werden musste. Diese Gruppe gibt es vermutlich bereits seit mehr als 120 Millionen Jahren, entwickelt haben sie sich aus wespenartigen Vorfahren.

berlinonline.de - 15.09.2008
Deutsche finden fremdartige Raubameise
Karlsruher Forscher haben im brasilianischen Regenwald die primitivste lebende Ameise gefunden. Das Tier erschien ihnen so fremd, als stamme es von einem anderen Planeten. Daher wählten sie den Namen Martialis heureka - etwa: «Hurra, ich habe die gefunden, die vom Mars stammt». Nach einem Gentest - die DNA dafür stammte aus dem rechten Vorderbein - wurde die neue Art in eine eigene Unterfamilie geordnet. Das blasse und blinde Insekt lebt unterirdisch und schnappt mit langen, pinzettenartigen Zangen nach der Beute.

welt.de - 15.09.2008
Urmutter der Ameisen am Amazonas entdeckt
Das fahle Insekt mit langen Greifzangen vom Laubboden des brasilianischen Regenwaldes erschien seinen deutschen Entdeckern so fremd, als stamme es von einem anderen Planeten. Christian Rabeling vom Naturkundemuseum Karlsruhe und nun an der Universität Texas, entdeckte das bisher einzige, nur drei Millimeter lange Exemplar einer neuen, räuberischen Ameisenart - in der Abenddämmerung bei Kilometer 28 neben dem Highway AM010 im Bundesstaat Amazonas. Er hatte die primitivste lebende Ameise in seinen Händen. Fünf Jahre zuvor hatte sein Kollege Manfred Verhaagh, gleichfalls Insektenkundler in Karlsruhe, schon einmal zwei Exemplare in einer Bodenprobe gefunden. Aber, kaum fassbares Riesenpech: Diese wurden zerstört. Nun, zum glücklichen Ende der doppelten Entdeckungsgeschichte, beschreiben beide die neue Art Martialis heureka in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften. ... Das Tier, der sogenannte Holotyp, wird heute im Museum für Zoologie der Universität São Paulo verwahrt. Die genetische Analyse des augenlosen Weibchens - es gehört zur Kaste der sterilen Arbeiterinnen - erforderte Feingefühl: Das rechte Vorderbein wurde entfernt, um die DNA daraus zu extrahieren. Die daran befindlichen "Muskelmassen" versprachen noch am ehesten Erfolg, berichtet Verhaagh. ... Aus der DNA ließ sich die Abfolge von drei Genabschnitten lesen, um sie mit jenen von anderen Ameisen zu vergleichen. Zusammen mit dem Körperbau ergaben sich daraus so viele Unterschiede, dass das neue Insekt nun - alleine - in die neue, 21. Unterfamilie der Ameisen einsortiert wurde. ... Über Lebensweise und Verhalten der blinden Ameisen im lehmigen Untergrund ist wenig bekannt, aber sie krabbeln vermutlich unter dem Laub und in verrottendem Holz, etwa hohlen Wurzeln.

spiegel.de - 16.09.2008
Forscher entdecken bizarre Raubameise
Ameisen bevölkern die Erde schon seit mehr als 120 Millionen Jahren, 12.000 Arten hat der Mensch bisher erforscht. Nun haben Christian Rabeling und Manfred Verhaagh vom Karlsruher Naturkundemuseum eine völlig neue Ameisenart entdeckt. Im Laufe der Auswertung erwies sich das drei Millimeter große Tier als älteste noch lebende Ameisenart überhaupt. Aufgrund des geradezu "außerirdischen Aussehens" benannten die Forscher das Exemplar "Martialis heureka". Frei übersetzt bedeutet dies: "Die vom Mars - wir haben sie gefunden". Die Wissenschaftler beschrieben ihre Entdeckung im Fachmagazin " Proceedings of the National Academy of Scienes ". Dies sei ein "sensationeller Fund", betonten die Insektenforscher. Die Ameise stelle "nicht nur eine neue Art, sondern auch eine völlig neue Gattung" dar, sagte Verhaagh. Es ist seit 85 Jahren die erste neue Unterfamilie, die für lebende Ameisen geschaffen werden musste. Das Tier sei blind und besitze lange, dünne Kieferzangen, wie sie in dieser Form keine andere Ameisenart aufweise. Rabeling und Verhaagh gehen zusammen mit ihrem Co-Autor Jeremy Brown von der University of Texas davon aus, mit der "Marsianerin" einen besonders urtümlichen Nachfahren der ersten Ameisen aus dem Laub gezogen zu haben. "Es ist die urtümlichste und primitivste Ameise, die wir kennen", erläuterte Verhaagh. Die Forscher sprechen von einem "echten Relikt". In einem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt hatten sie zwischen 1996 und 2003 den Boden des Amazonas-Tieflands in Brasilien untersucht. "Es handelt sich hier um einen großen Glücksfall", betont Verhaagh, Abteilungsleiter für Insektenkunde. Vor fünf Jahren hatte Verhaagh schon einmal zwei Exemplare der Tiere im Amazonas-Tiefland entdeckt. Sie trockneten allerdings aus und klebten in ihrem Glasröhrchen fest. Beim Rettungsversuch im Labor eines Kollegen sollten die Tiere durch ein Ultraschallbad wieder freikommen. Leider zerlegten sie sich dabei in feine Ameisenbrösel. Die Tiere seien äußerst selten. "Dass überhaupt ein weiteres Exemplar gefunden wurde, war wie ein Lottotreffer", sagt Verhaagh. Denn normalerweise leben die fleißigen Waldbewohner unter der Erde und können nur durch Bodenproben gehoben werden.

wissenschaft-online.de - 16.09.2008
Außergewöhnliche Ameisenspezies entdeckt
Eine bisher unbekannte, sehr eigentümliche Ameisenart fanden Wissenschaftler im brasilianischen Amazonasgebiet. Christian Rabeling von der University of Texas in Austin gab ihr zusammen mit Kollegen den wissenschaftlichen Namen Martialis heureka - zu deutsch etwa "Ameise vom Mars", weil sie verglichen mit ihren Verwandten wie eine Außerirdische wirkt.

Bietigheimer Zeitung - 11. Sept. 2008
Walhai erhält seine Freiheit zurück
Ein vier Meter langer Walhai soll aus dem Aquarium eines Hotels in Dubai wieder in die Freiheit schwimmen. Der Fisch hatte sich Ende August in das seichte Wasser vor der Küste des Arabischen Emirates verirrt, wo es ihm nach Einschätzung von Meeresbiologen nicht gut ging. Deshalb wurde er vorübergehend in einem besonders großen Aquarium des Hotels auf einer der künstlichen Palmeninseln vor Dubai untergebracht. Die Zeitung "Gulf News" berichtete auf ihrer Webseite, der Walhai solle demnächst mit einem Sender ausgestattet und zurück ins Meer gebracht werden.

derstandard.at - 12.09.2008
Chile macht gesamte Küste zu Walschutzgebiet
Chile macht seine mehr als 5.000 Kilometer lange Küste zu einem Schutzgebiet für Wale. Der chilenische Senat stimmte am Donnerstag (Ortszeit) einstimmig für eine entsprechende Gesetzesvorlage, die Präsidentin Michelle Bachelet eingereicht hatte. ... Chile jagt bereits seit 1970 keine Wale mehr. Mit ihrer Entscheidung wolle sie dennoch weltweit ein deutliches Zeichen setzen, hat Bachelet erklärt. Argentinien, Brasilien, Costa Rica, Panama und Mexiko haben den Walfang bereits untersagt.

spiegel.de - 14.09.2008
Blutige Hai-Metzelei im Inselparadies
Ein kleines Fischerboot treibt zwischen den palmengesäumten Inseln im Süd-Male-Atoll. Die beiden barfüßigen und braungebrannten Fischer holen ihre Fangleine ein, der abgerundete Kopf eines Schwarzspitzen-Riffhais kommt aus dem blauen Wasser. Dann folgt der graue Körper mit Brust- und Rückenflosse - er ist das eigentliche Ziel der Fischer. Das Tier ist müde. Trotzdem schlägt es mit der Schwanzflosse panisch um sich, windet seinen Körper, verdreht sich - vergeblich. Einer der Fischer hebt eine verrostete Machete über seinen Kopf und schlägt zu: einmal, zweimal, dreimal. Die Rückenflosse ist ab. Dann die Brustflossen. Der blutende Hai wird wie Abfall über Bord geschmissen. Er sinkt taumelnd auf den Meeresgrund hinab, wo er langsam zugrunde geht. Für viele Touristen mögen die Malediven ein Paradies sein, für Andreas Bode von der Haischutzorganisation sharkproject.org sind sie schlichtweg die Hölle: "Die Situation für die Haie rund um die Malediven ist katastrophal. Grundsätzlich sind an allen Stellen, an denen wir noch Haie beobachten können, die Populationen drastisch zurückgegangen." Und an den Orten, nahe der Touristeninseln, wo man früher noch viele Tiere sehen konnte, seien sie zum Teil gänzlich verschwunden.

Europaticker - 11. Sept. 2008
Neuordnung der Nationalparkflächen tritt in die heiße Phase
Von besonderem Interesse sind dabei die Totalreservate, in denen nach und nach die wirtschaftliche Nutzung eingestellt wird, wie auch Schulze ausführte: "Bisher ist das Verfahren vor allem in Form von Wege- und Straßenbauten wahrgenommen worden. Die Kernaufgabe der Flächenbereitstellung für den Nationalpark und die Lösung der Betroffenheiten von Nutzern und Eigentümern sind bisher für die Bürger unserer Region noch nicht sichtbar gewesen. in den nächsten Wochen werden die beauftragten Planungsbüros in ihrem jeweiligen Teilgebiet Gespräche mit den dort wirtschaftenden Landwirten führen. Für die Erarbeitung tragfähiger Konzepte sind dabei die Bereitstellung aktueller Daten zu den Pachtverhältnissen, zur Betriebsstruktur unabdingbar." Im einzigen deutschen Flussauennationalpark wirtschaften im Vergleich zu anderen Nationalparkprojekten zahlreiche Landwirte. Schulze: "Als Agrar- und Umweltverwaltung stehen wir beides mit in der Verantwortung - für die Umsetzung der Schutzziele dieses Nationalparks, aber auch für die Entwicklung dieser agrarwirtschaftlich geprägten Region. ... Mit der Einrichtung der Schutzzone I im Nationalpark geht ein Verlust an landwirtschaftlicher Nutzfläche im Umfang von 2.500 Hektar einher. Mit der Abgrenzung künftiger Totalreservate und Schwerpunkträume für den Artenschutz entsteht aber auch Planungssicherheit über die künftigen Nutzungsmöglichkeiten im Nationalpark.

Kölner Stadt-Anzeiger - 11. Sept. 2008
Naturschutzverbände laufen Sturm
Vehement sprachen sich gestern die Spitzen der großen Naturschutzverbände in Nordrhein-Westfalen gegen den Plan der Landesregierung aus, in der Eifel fast 3000 Hektar Wald an Privatinvestoren zu verkaufen. Zu den betroffenen Flächen gehören viele Naturschutzgebiete. "Sehen Sie zu, dass dieser Wahnsinn gestoppt wird", appellierte Volker Hoffmann vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zu Beginn einer Pressekonferenz im Nonnenbacher Waldcafé Maus an die Landespolitik. Man habe in der Vergangenheit alle möglichen Anstrengungen unternommen, um die Eifel mit dem Nationalpark und den Naturschutzgebieten für Touristen attraktiv zu machen. Diese Bemühungen würden durch den geplanten Verkauf untergraben. ... Alle Naturschutzverbände seien sich einig, dass man sich gegen diesen "Wortbruch mit allen Mitteln wehren" müsse. "Es ist Gefahr im Verzug, das Land nimmt den Naturschutz nicht ernst", so Krötges. "Der Wald muss in öffentlicher Hand bleiben", so seine Forderung. Und wenn die Landesregierung den Forst wirklich verkaufen wolle, dann solle sie ihn nicht privaten Investoren anbieten, sondern zum Beispiel der NRW-Stiftung übertragen.

spiegel.de - 17.09.2008
Norwegen sagt Milliardenspende für Regenwaldschutz zu
Es ist eine eindrucksvolle Zusage, die der norwegische Präsident Jens Stoltenberg in der brasilianischen Hauptstadt gemacht hat: Norwegen, reich geworden durch die Ausbeutung seiner Öl- und Gasfelder in der Nordsee, will mit einer Milliarde Dollar die Abholzung des Amazonas in Brasilien stoppen. Das Geld, so stellte Stoltenberg in Aussicht, soll bis zum Jahr 2015 in mehreren Runden fließen. Nutznießer ist ein spezieller Fonds, den die brasilianische Regierung vor kurzem aufgelegt hat. Sie hofft, dass eines Tages insgesamt 21 Milliarden für die Rettung des Amazonas zur Verfügung stehen. Verwaltet wird der Fonds von der Nationalen Entwicklungsbank BNDES. Ein Gremium, in dem sowohl die Regierung als auch die brasilianischen Amazonas-Staaten und sogar Bürger vertreten sind, muss einstimmig darüber entscheiden, wohin die Mittel fließen. "Anstrengungen gegen die Abholzung könnten für die größten, schnellsten und billigsten Reduktionen beim Ausstoß von Treibhausgasen sorgen", sagte Stoltenberg. ... Statistisch gesehen wird im Amazonas Wald von der Größe von anderthalb Fußballfeldern abgeholzt - pro Minute. Zwischen 2005 und 2007 hatte die Abholzung des Regenwaldes etwas an Geschwindigkeit verloren, doch Umweltschützer befürchten, dass sich dieser Trend wieder umkehren könnte: Um Weideland für Rinder zu schaffen werden wieder verstärkt Bäume gerodet - und um an ihrer Stelle Sojaplantagen für den Biotreibstoffhunger der Industrieländer anzulegen. In diesem Jahr wollen die Norweger mit 21 Millionen Euro die Unterstützung starten. Das weitere Geld soll dann aber erst fließen, wenn die Brasilianer Fortschritte beim Waldschutz dokumentieren können. Nach Angaben der Brasilianer wollen sich auch Japan, Schweden, Südkorea, die Schweiz und Deutschland an dem Fonds beteiligen.

welt.de - 15.09.2008
Deutschland droht massiver Artenwechsel
Der Dornfinger ist die einzige auch für den Menschen gefährliche Giftspinne Mitteleuropas. Ein Biss mit seinen Kiefernklauen kann beim Menschen Symptome wie bei einem Wespen- oder Bienenstich hervorrufen, starke Schmerzen mit Lähmungserscheinungen, begleitet zuweilen durch Schüttelfrost. Die Spinnenart ist jetzt erstmals in Leipzig aufgetaucht. ... Deutschland steht wegen des Klimawandels nach Einschätzung von Experten vor einem umfassenden Artenwechsel. Bis zu 30 Prozent der derzeit heimischen Tier- und Pflanzenarten verschwinden demnach, wenn sich die Durchschnittstemperaturen um zwei Grad Celsius erhöhen. "Dafür werden andere Arten zuwandern", sagte Helge Bruelheide von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zum Auftakt der 11. Tagung der Europäischen Ökologischen Föderation in Leipzig. Mehr als 1.000 Experten diskutieren derzeit Probleme von Klimawandel und biologischer Vielfalt. Laut einer Studie europäischer Wissenschaftler, die in 48 Ländern und Regionen Europas durchgeführt wurde, hat sich die Zahl der eingeschleppten Pflanzen in den letzten 25 Jahren mehr als verdreifacht. Fast 6.000 wurden als ursprünglich an ihren Standorten gebietsfremd eingestuft, mehr als 2.800 stammten aus Gebieten außerhalb Europas. Durchschnittlich kommen demnach Jahr für Jahr sechs neue Arten in Europa hinzu. Neue Arten könnten Ökosysteme derart aus dem Gleichgewicht bringen, dass die biologische Vielfalt gefährdet ist, erklärte der Wissenschaftler. ... Martin Schlegel von der Universität Leipzig machte deutlich, dass der Klimawandel bereits zu deutlichen Veränderungen in der Natur geführt habe. So seien in Sachsen neben den dort schon lange heimischen Reiherarten zunehmend auch Silberreiher zu beobachten, die größer als ihre Artgenossen seien. Einige Vogelarten würden im Winter nicht mehr den Zug nach Süden antreten, sondern überwinterten hierzulande. Und schließlich trete mit dem Dornfinger erstmals eine Spinnenart in Leipzig auf, die dem Menschen schmerzhafte Bisse zufügen kann und die früher nur in wesentlich wärmeren Gegenden zu finden war.

derstandard.at - 17.08.2008
Konfliktäre Nachbarschaft von Mensch und Bär in Sibirien
Weil sie auf Nahrungssuche zunehmend in bewohntes Gebiet vordrangen, sind in Sibirien zahlreiche Braunbären abgeschossen worden. Um gefährliche und bisweilen tödliche Zusammentreffen zwischen Mensch und Bär zu vermeiden, hätten Jäger in der Region Krasnojarsk seit Ende August 21 Bären getötet, berichtete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Mittwoch unter Berufung auf die Polizei. In den vergangenen drei Wochen habe es mindestens 20 Zwischenfälle gegeben, in denen Braunbären in menschliche Siedlungen eingedrungen waren.

openPresse - 11. Sept. 2008
WWF hilft der Natur - FWU hilft WWF
Wirtschaft und Umwelt sind für den World Wide Fund For Nature (WWF) keine Gegensätze. Aus diesem Grund arbeitet der WWF mit namhaften Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen seit vielen Jahren sehr erfolgreich zusammen. Den Unternehmen geht es dabei in der Regel darum, ihren Willen zum Schutze der Natur zu proklamieren und damit Vorbild zu sein für andere, diesem Weg zu folgen. Wir haben nur eine Welt und keine zweite im Kofferraum war vor vielen Jahren ein bekannter Slogan von Umweltschützern. WWF setzt sich dabei zielgerichtet dafür ein, vom Aussterben bedrohte Tiere zu retten oder diese Situation erst gar nicht entstehen zu lassen. Dabei geht die Umweltstiftung mit jedem Unternehmen, das den WWF unterstützen möchte, eine individuelle Kooperation ein.

derstandard.at - 11.09.2008
Das Glück der Dinosaurier
Gerne gehen wir Menschen davon aus, dass die Evolution zum "Besseren" fortschreitet - mit uns als der Krone der Schöpfung natürlich. Nach dieser Sicht der Dinge hätten sich zum Beispiel die Säugetiere auch deshalb gegen die Dinosaurier durchgesetzt, weil sie besser angepasst und "fortschrittlicher" waren - ebenso, wie die Dinosaurier sich erfolgreich gegenüber ihrer damaligen Konkurrenz durchgesetzt hätten. Auf technologische Entwicklungen wie etwa die der Autos mag diese teleologische Sichtweise zwar zutreffen. Denn zweifellos ist ein Ford Mustang besser als ein Modell T, das übrigens dieser Tage hundert Jahre alt wird. In Sachen Evolution wird diese "Gerichtetheit zum Besseren" - und zumal: ein dafür verantwortliches "intelligentes Design" - aber von führenden Evolutionsbiologen vehement bestritten.

derstandard.at - 12.09.2008
Einmaliger Fund: Velociraptor-Spuren in deutschem Steinbruch
Die Wissenschafter sprechen von einer paläontologischen "Weltsensation": Sie haben in einem Steinbruch im niedersächsischen Obernkirchen Dinosaurierspuren entdeckt, die einem Velociraptors zuzuordnen sind. Es sind dies die ersten Spuren dieses Raubsauriers, die in Europa nachgewiesen werden konnten.

berlinonline.de - 12.09.2008
Sensationelle Dinosaurier-Spuren im Steinbruch
Sensationelle Dinosaurierspuren haben Wissenschaftler in einem Steinbruch in Obernkirchen (Niedersachsen) entdeckt. Zum ersten Mal in Europa konnten Fährten einer neuen Raubsaurierart aus der Gattung der Velociraptoren nachgewiesen werden. Das sei der Beweis, dass die vogelartigen Dinosaurier ihr Zentrum auch in Europa hatten, nicht nur in Asien, sagte Paläontologin Annette Richter vom Niedersächsischen Landesmuseum Hannover am Freitag. Die acht Fährtenzüge sollen sämtliche bisher bekannten Funde aus China, Korea, dem Niger und den USA (Utah) übertreffen. Das Team des Landesmuseums entdeckte insgesamt 49 Fußabdrücke des Raubsauriers, so viele wie noch nirgendwo, hieß es. Zudem sei erstmals eine Stehspur gefunden worden. ... Durch die Trampelpfade sei erstmals belegt, dass die urzeitlichen Riesen Rudeltiere waren, erklärte Richter. Offenbar durchquerten sie das seichte Gewässer in Familienverbänden, denn sie hinterließen große und kleine Abdrücke. Die Spuren verraten auch einiges über das Sozialverhalten der urzeitlichen Riesen. Wie alt sie sind, müssen genauere Untersuchungen klären.

spiegel.de - 12.09.2008
Riesensalamander mit mächtigen Zähnen entdeckt
Der Schädel war lang, breit und etwas flacher als der von Krokodilen. Was die Körperlänge betrifft, hätte es der längst ausgestorbene Riesensalamander leicht mit heute lebenden Panzerechsen aufnehmen können. Knapp fünf Meter erreichte das Tier mit dem wissenschaftlichen Namen Kryostega collinsoni, selbst am Gaumen saßen riesige Zähne. Entdeckt wurden die versteinerten Knochen des Tieres in der Antarktis. Die salamanderähnlichen Lebewesen waren wohl Raubtiere, die große Beutetiere erlegten, wie die Wissenschaftler um Christian Sidor von der University of Washington in Seattle vermuten. Die Art lebte vor rund 240 Millionen Jahren, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Journal of Vertebrate Paleontology" (Bd. 28). Der Kryostega ist mit den heutigen Salamandern und Fröschen verwandt. Mit Fischen und Amphibien vergleichbare Strukturen an den Knochenresten des Kopfes weisen darauf hin, dass es sich um ein Wassertier handelte. Von der Größe eines erhaltenen Nasenlochs schlossen die Forscher auf die Proportionen des Kopfes, der demnach ungefähr 80 Zentimeter lang und etwa 60 Zentimeter breit gewesen sein muss.


BirdLife

Rare bird winners - 11.09.2008
The winners of the photo competition for Rare Birds Yearbook 2009 have been announced and include some stunning images of the world's rarest birds. Hundreds of images were entered and the panel of judges had an extremely hard time deciding on the result. After much deliberation it was decided that the winners of the photo competition were Andy and Gill Swash for their beautiful image of a pair of Lear's Macaws in flight, taken in north-east Brazil.
Delegates discuss flyway conservation - 15.09.2008
Over 150 representatives of government and non-governmental organisations as well as waterbird experts from 80 countries are meeting in Madagascar this week. They are discussing urgent conservation responses necessary to reverse the declines of many migratory waterbird species along the African-Eurasian Flyway. The meeting highlights recent findings which show continuing declines of many waterbird species in Africa and Eurasia. Delegates are discussing how best to restore the status of these species to meet the target of 'halting the decline of global biodiversity by 2010'.
Captive breeding proposed for Palmyra's Northern Bald Ibis - 17.09.2008
A workshop on conservation of the Critically Endangered Northern Bald Ibis Geronticus eremita , has concluded that the Palmyra birds should be supplemented with juveniles taken from the expanding semi-wild population at Birecik, Turkey. The meeting was held in Palmyra, Syria, near the site where a relict population of the bird was discovered in 2002.

PlanetArk

Where Have All the Bahamian Flamingos Gone? - 15.09.2008
The southern Bahamian island of Great Inagua is known for two things -- its old salt plant and a 60,000-strong flamingo flock.
Aquarium Releases Sharks Off Sydney Beach for Study - 17.09.2008
A Sydney aquarium released seven sharks bred in captivity and tagged with acoustic tracking devices into the waters off a city beach on Tuesday to study if it is feasible to breed sharks to restock dwindling wild numbers.

ENN

Migratory Waterbird Populations in Decline - 15.09.2008
New study shows a sharp drop in migratory waterbird populations along main migration routes in Africa and Eurasia. The report: 'Conservation Status of Migratory Waterbirds in the African-Eurasian Flyways' prepared by Wetlands International for the African-Eurasian Migratory Waterbird Agreement (AEWA), reveals that of 522 studied migratory waterbird populations on routes across Africa and Eurasia, 40 per cent are in decline.
Polar bears 'could become extinct' because of melting ice, scientists claim - 16.09.2008
Polar bears and other rare species are in danger of dying out, scientists fear, as latest figures show the Artic sea ice is at record lows.
Hundreds of new species found on Australia reefs - 18.09.2008
Australian scientists have discovered hundreds of new coral and marine species on the Great Barrier Reef and Ningaloo Reef which they say will improve monitoring reef biodiversity and the impact of climate change.
Rare rhinos endangered by loss of habitat - 18.09.2008
South Asia's endangered Great One-horned Rhinoceros is being driven out of its natural habitat in search of food into the hands of illegal poachers, experts said on Thursday.
Scientists name 100 new shark and ray species - 18.09.2008
Scientists using DNA have catalogued and described 100 new species of sharks and rays in Australian waters, which they said on Thursday would help conservation of the marine animals and aid in climate change monitoring.


Natur- und Artenschutz  – 
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - 12.09.2008
Der Zoo mausert sich zum Wissenshort für Energiefüchse
Die Zeiten, als Zoos reine "Exotenkäfige" waren, sind vorbei. Zunehmend entwickeln sie sich zu Orten der Umweltbildung und der Verantwortung gegenüber der Natur. "Auch der Osnabrücker Zoo beschreitet den Weg zu einem nachhaltigen Gesamtkonzept konsequent weiter", sagte Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), heute zum Startschuss des neuen Zoo-Projektes "Umweltbildung mit Affe, Löwe und Co.: zoologische Gärten als Orte der Umweltbildung und -kommunikation". In einem umfassenden Konzept sollen unter Osnabrücker Federführung deutschlandweit die Möglichkeiten und Potenziale des nachhaltigen Betriebs und der Wissensvermittlung von Tiergärten aufgezeigt werden. Ergebnisse und Inhalte des Projektes sollen in Broschüren, auf einer eigenen Internetseite und durch Veranstaltungen veröffentlicht werden. Die DBU fördert mit rund 103.000 Euro. In dem Osnabrücker Pilotprojekt sollen neben DBU-geförderten Konzepten in verschiedenen deutschen Zoos wie in Görlitz oder Leipzig auch andere erfolgreiche Vorhaben der Umweltbildung und Energieeinsparung in Tagungen und Publikationen vorgestellt werden. ... "Ab dem kommenden Sommer dient die neue Internetseite www.umweltfreundliche-zoos.de als Plattform zum Ideenaustausch. Hier können die Inhalte der Broschüren und auch bereits abgeschlossene Maßnahmen nachgelesen werden - quasi eine Gesamtschau zu unserem Projekt", so Busemann.

NABU - 12.09.2008
Verbände stellen aktuelle Rote Liste der Brutvögel Deutschlands vor - Über 100 heimische Vogelarten gefährdet
Der Vogelschutz in Deutschland kann Erfolge vorweisen, verzeichnet aber auch weitere Rückschläge. Das zeigt die neue "Rote Liste der Brutvögel Deutschlands", die heute in Berlin vom Naturschutzbund Deutschland (NABU), dem Deutschen Rat für Vogelschutz (DRV) und dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Gezielte Maßnahmen des Artenschutzes haben bewirkt, dass es manchen der früher gefährdeten Vogelarten jetzt wieder besser geht. Dafür sind jedoch die Bestände anderer Arten zusammengebrochen, so dass in den Gefährdungskategorien der Roten Liste nach wie vor 110 Arten stehen. "Gewinner und Verlierer sind nah beieinander", sagte Hans-Günther Bauer, Sprecher des Nationalen Rote-Liste-Gremiums. "Während der Seeadler weiterhin im Aufwind ist, kämpft der Schreiadler ums Überleben." Inzwischen sind der Schreiadler und 29 weitere Vogelarten vom Aussterben bedroht - die höchste Zahl seit 1991. "Wenn heute fast jede achte heimische Vogelart aus Deutschland zu verschwinden droht, dann ist das auch ein Versagen der Naturschutzpolitik in Brüssel, in Berlin und draußen im Land", stellte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz fest. Am meisten Sorgen bereiten die Vögel der Agrarlandschaft und hier besonders solche, die das Grünland besiedeln. Als Beispiele nannte er den Großen Brachvogel, den Kiebitz, das Braunkehlchen und den Wiesenpieper. "Die Rote Liste zeigt, dass es noch nicht gelungen ist, dringend notwendige Erfordernisse des Artenschutzes in Agrar- und Umweltprogramme zu integrieren", so Opitz.

ForestFinance - 12.09.2008
Zum Tag der Tropenwälder - Urwaldschutz stärken
Illegaler Holzeinschlag und Handel mit Holz aus illegalen Quellen ist eine der Hauptursachen für die Zerstörung von Wäldern weltweit. Anlässlich des vom WWF initiierten Tages der Tropenwälder am 14. September tritt der Bonner Waldinvestmentspezialist ForestFinance für ein EU-weites Importverbot für illegal geschlagenes Holz ein. "Während die EU die Abstimmung über einen Gesetzesvorschlag zum Urwaldschutz immer wieder vertagt, geht die Urwaldzerstörung unvermindert weiter. Ein Urwaldschutzgesetz ist mehr als überfällig. Um die letzten primären Regenwälder zu schützen, muss der Import illegaler Hölzer endlich verboten werden", fordert Geschäftsführer Harry Assenmacher.


Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Einhard Bezzel
Vogelfedern: Federn heimischer Arten bestimmen
Kurzbeschreibung
"Einzigartiges Bestimmungsbuch: Aussehen, Funktion und häufige Fundstellen von Vogelfedern; brillante Feder-Fotos auf Tableaus, geordnet nach Ähnlichkeit; im Porträt: die 60 wichtigsten Vogelarten, deren Federn gezeigt werden. "


128 Seiten, Blv Buchverlag, 2. Auflage September 2008, broschiert
12,95 Euro über Amazon.de


Jonathan Elphick
Atlas des Vogelzugs: Die Wanderung der Vögel auf unserer Erde
Kurzbeschreibung
" Weltweit begeben sich jährlich viele Milliarden Vögel im Rahmen des Vogelzugs auf Wanderschaft. Diese gefährliche Reise ist eines der großen Wunder unserer Erde. Seit jeher haben die Menschen dieses Naturphänomen beobachtet, aber erst seit kurzem können wir dank Beringung und Satellitenüberwachung den Vogelzug in seiner ganzen Komplexität besser verstehen. Dieses verständliche und reich bebilderte Buch bietet einen Überblick über alles, was heute über das Phänomen des Vogelzugs bekannt ist. Auf Karten werden die Routen von mehr als 100 wichtigen Zugvogelarten illustriert, ein internationales Team von Experten beschreibt die Vogelarten, ihre Routen und wissenswerte Einzelheiten ihres Verhaltens. Ein ausführlicher Katalog beschreibt weitere 500 Zugvogelarten. Einführende Artikel zu den einzelnen Kontinenten, die auch die südliche Hemisphäre umfassen, runden das Buch zu einem umfassenden Überblick über das Thema des Vogelzugs ab."

176 Seiten, Haupt, 1. Auflage September 2008, gebunden
39,90 Euro über Amazon.de


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"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


Naturerlebnisse vermitteln: Praxisorientierte Einführung in die Naturerlebnispädagogik
Die BUNDjugend Brandenburg führt vom 6. bis 10. Oktober in Wernsdorf ein Seminar durch, mit dem junge Erwachsene befähigt werden, Kinder und Jugendliche für das Thema Natur zu sensibilisieren und zu begeistern. In vielen praktischen Übungen wird ein Pool von natur- und erlebnispädagogischen Methoden vorgestellt und ausprobiert. Information und Anmeldung unter: www.bundjugend-brandenburg.de


Stellenanzeigen
Der Allwetterzoo Münster sucht zum nächstmöglichen Termin

eine Zooinspektorin bzw. einen Zooinspektor.


Der Allwetterzoo Münster gehört mit ca. 1.000.000 Besuchern pro Jahr und dem Leitbild "Tiere begreifen" zu den Top Ten in Deutschland. Auf 23 ha werden über 3.000 Tiere in rund 300 Arten von 44 Tierpflegern und 6 Auszubildene versorgt. Begehbare Tieranlagen, interaktive Angebote wie Elefantenfütterung oder Pinguinmarsch, Veranstaltungen bei und mit Tieren und ein optimaler Besucherservice haben das Berufsprofil der Tierpfleger/-innen verändert und den Aufgabenbereich des Inspektors / der Inspektorin erweitert.

Die Zooinspektorin bzw. der Zooinspektor ist im Wesentlichen zuständig für:
•  die Diensteinteilung der Tierpflegerinnen und Tierpfleger und der Auszubildenden,
•  die Organisation der Lehrausbildung in der Tierpflege,
•  die Koordination zwischen den Revieren, der Handwerks- und der Gartenabteilung sowie
•  die Ordnung und Sauberkeit in den Besucherbereichen.

Der/Die Zooinspektor/-in arbeitet eng mit der zoologischen Leitung zusammen und soll seine/ihre berufliche Erfahrung in die weitere Entwicklung des Allwetterzoos einbringen.

Wir erwarten von der neuen Zooinspektorin bzw. dem neuen Zooinspektor vor allem:
•  abgeschlossene Ausbildung und mehrjährige Erfahrung in der Tierpflege oder einem adäquaten Beruf,
•  besonderes Organisationstalent,
•  hohe soziale Kompetenz,
•  technische und gärtnerische Grundkenntnisse,
•  sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit sowie
•  Teamfähigkeit.

Wenn Sie Interesse an dieser Stelle haben, schicken Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:

Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Zoologisches Sekretariat
Sentruper Straße 315
48161 Münster


Der Zoologische Garten Wuppertal sucht zur Verstärkung seines Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

gelernte/n Tierpfleger/in

Zu Ihren Aufgaben gehören:
- Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten, insbesondere:
- Pflegen und Füttern der in den Revieren befindlichen Tiere
- Ausgestalten und Instandhalten der Gehege
- Durchführung von Tierbeschäftigungsmaßnahmen
- Besucherinformation

Wir erwarten:
- abgeschlossene Ausbildung zur/zum Zootierpflegerin/Zootierpfleger
- ein hohes Maß an Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den Tieren
- Kooperationsbereitschaft in der Zusammenarbeit mit den Kollegen/innen
- die Bereitschaft zu turnusmäßigen Wochenend- und Feiertagsdiensten
- ein fundiertes Fachwissen

Das Entgelt richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (EG 6 TvöD).
Die Stadt Wuppertal hat sich die berufliche Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt. Daher sind Bewerbungen von Frauen erwünscht. Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter wird mit Interesse entgegengesehen.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 22.09.2008 an:

Stadt Wuppertal
R 404.04 / Personalmanagement
Frau Martina Schulte
Johannes-Rau-Platz 1
42275 Wuppertal

Für Informationen stehen Ihnen Herr Dr. Arne Lawrenz, Zoologischer Garten Wuppertal, Telefon 0171-3077532, sowie Frau Schulte, Personalressort, Telefon 0202-563-4312, gerne zur Verfügung


Die Tierpark Hellabrunn AG sucht als Nachfolge für Herrn Prof. Dr. Henning Wiesner ein Vorstandsmitglied (m/w)

Die Aufgabe:
- zoologische und wissenschaftliche Leitung des Tierparks im Rahmen der mit dem Aufsichtsrat vereinbarten Ziele
- Weiterentwicklung der begleitenden Forschungs- und Bildungsaktivitäten des Tierparks
- Kontaktpflege mit anderen Zoos und den relevanten wissenschaftlichen Einrichtungen sowie den Tierparkfreunden Hellabrunn e.V.
- Repräsentation gegenüber Gremien, Öffentlichkeit und Medien, wissenschaftlichen Einrichtungen, Verbänden u. Ä.
- Fachaufsicht über das zoologische Personal
- zoologische Raum- und Funktionsplanung

Die Anforderungen:
- abgeschlossenes Hochschulstudium in Biologie, Zoologie oder Veterinärmedizin
- mehrere Jahre Berufserfahrung an verantwortlicher Stelle eines Zoos, Zoologischen Gartens oder einer vergleichbaren Einrichtung
- idealerweise Approbation als Tierarzt/-ärztin
- solide Führungspraxis, gute strategisch-konzeptionelle Fähigkeiten, Teamgeist, wirtschaftliches Know-how
- flexible Dienstleistungsorientierung gegenüber Sponsoren
- sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache

Ihre Ansprechpartner:
Britta Wöhrmann, Tel.: 0221/20506-116
Britta.Woehrmann@ifp-online.de
Olaf Wegner, Tel.: 0221/20506-57
Kennziffer MA-Nummer: 13.215/04

Weitere Informationen finden Sie auch unter http://www.ifp-online.de/uploads/tx_ifpjobbrowser/MA_13.215.pdf


Erleben Sie ein Meer an Möglichkeiten!

SEA LIFE gehört zur Merlin Entertainments Group, dem weltweit zweitgrößten Betreiber von Besucherattraktionen. In unserem SEA LIFE München kann man in die faszinierende Welt der Meeresbewohner – von heimischen Krabben bis zu tropischen Meeresschildkröten – eintauchen und dabei eine Menge über sie lernen. Wir suchen Sie als

Leiter Aquaristik (w/m)

An der Spitze unseres Aquaristen-Teams übernehmen Sie die Verantwortung für sämtliche aquarienbezogene Bereiche. Sie stellen die artgerechte Haltung aller Lebewesen sicher, planen die Personaleinsätze und gewährleisten auch die ständige Funktionsfähigkeit und Sicherheit von Werkstatt, Maschinen und Ausstellungsflächen. Zudem sorgen Sie für die besucherfreundliche Gestaltung aller Becken.

Nach Ihrer biologisch orientierten Ausbildung, gern auch nach Ihrem abgeschlossenen Biologiestudium, haben Sie sich bereits in einer aquaristischen Einrichtung beruflich freigeschwommen. Wichtig sind darüber hinaus solide technische Kenntnisse sowie eine Passion für die Welt der Fische und der Aquaristik. Gutes Englisch setzen wir voraus. Sie denken besucherorientiert, behalten auch im Strudel unvorhergesehener Ereignisse den Kopf über Wasser und verlieren die Kosten nicht aus den Augen.

Klare Perspektiven: Wir bieten Ihnen einen ungewöhnlichen Arbeitsplatz mit in- und externen Weiterbildungen und einer vielversprechenden Karriereentwicklung. Neben dem attraktiven Grundgehalt von ca. 33.000 Euro p. a. zahlen wir einen jährlichen zielerreichungs- und erfolgsabhängigen Bonus. Selbstverständlich erhalten Sie freien Eintritt in alle Merlin-Attraktionen weltweit.

Sie wollen dabei sein? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, gern auch per E-Mail, an:
SEA LIFE München, Stephi Hopp, Willi-Daume-Platz 1,
80809 München,
E-Mail: stephi.hopp@merlinentertainments.biz

www.sealifeeurope.com
www.merlinentertainments.biz


Stellenausschreibung Tierarzt und Zoologischer Leiter
Die Tierwelt Herberstein besetzt eine verantwortungsvolle leitende Position im Bereich Tierhaltung neu. Dabei wenden wir uns an Tierärzte mit mehrjähriger Erfahrung im Bereich Zootiermedizin.

Im Verantwortungsbereich liegen:
•  die veterinärmedizinische Versorgung des Tierbestandes
•  Tierbestandsplanung
•  Verwaltung und Dokumentation des Tierbestands
•  Einhaltung veterinärrechtlicher und tierschutzrelevanter Bestimmungen
•  Durchführung von Tiertransporten
•  Erstellen von Futterplänen, Tiertrainingsplänen und Environmental Enrichment für den Tierbestand
•  Überwachung, Fortbildung und Anleitung von Tierpflegern und Mitarbeitern der Futterküche
•  Zusammenarbeit im Bereich Forschung mit externen Institutionen.
•  Gehegeplanung und Umsetzung des Masterplans
•  Überwachung von Baustellen
•  Repräsentation des Tierparks nach außen
•  EDV Kenntnisse, Englisch in Wort und Schrift

Gesucht wird:
•  ein Tierarzt mit mehrjähriger Erfahrung im Bereich Zootiermedizin
•  Erfahrung im Bereich Wildtierhaltung
•  Starkes biologisches Interesse
•  Teamfähigkeit und gute Mitarbeiterführung
•  Engagement
•  Interesse an Forschung

Bewerbungen bitte bis spätestens 30.Sept.2008 in schriftlicher Form mit CV an:
Steirischer Landestiergarten GmbH
ZHd: GF Doris Wolkner-Steinberger
Buchberg 50
A 8223 Stubenberg am See
info@tierwelt-herberstein.at


TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende August ging es in den Tierpark Bretten.

Echo-Münster.de - 11. Sept. 2008
Pinguindame Sandy spielt in Sat1-Film mit - Artgenosse als Double
Was haben ein Pinguin aus dem Allwetterzoo Münster und der Schauspieler Jan Sosniok gemeinsam? Eigentlich nicht viel, aber beide sind am kommenden Dienstag zur Prime Time ab 20.15 Uhr in einem Film auf Sat.1 zu sehen! Der Allwetterzoo war Ende Mai Schauplatz für Dreharbeiten des Movies "Zoogeflüster - Komm mir nicht ins Gehege! Die romantische Komödie für die ganze Familie sollte laut Drehbuch in einer kleineren Stadt und in einem kleinen Tiergarten spielen. Zwar ist der münstersche ein großer Zoo, doch hier fand das Filmteam die weit und breit schönste Pinguin-Anlage. Letztendlich wurde außer in Münster in weiteren Städten und zwei anderen Zoos gedreht. Der im Film zu sehende Tierpark ist somit ein fiktiver Zoo - was man vor allem am Eingang erkennen kann. Allwetterzoo-Kenner werden sicher die Szenen entdecken, die tatsächlich in Münster entstanden sind. Hauptschauplätze waren außer bei den Pinguinen auch bei Varis, Nasenbären und Rieseneseln. Münsters berühmtester Pinguin, die zwölfjährige Sandy, ergatterte sogar eine tragende Rolle - allerdings heißt sie im Film "Herr Schulze".

Wochentägliche Sendungen:
Mo, 10:05 BR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg, Friedrichskoog, Wh.)
Di-Fr, 10:05 BR, Leopard, Seebär & Co. (Hagenbeck, Wh.)
Mo-Fr, 11:30 NDR, Der NDR-Tierfilm
Mo-Fr, 14:15 HR, Der HR-Tierfilm
Mo-Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Loro Parque Teneriffa (Mo, Di) und im Zoo Zürich (Mi-Fr)
Mo-Fr, 17:10 HR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 19:00 ARTE, Naturdokumentation
Mi-Fr, 21:15 Nick, Tierpark Europa, Die Tiere Europas

Einzelsendungen:
Do, 18.09.2008, 19:30, ZDF dokukanal, Abenteuer Wissen, Das Rätsel der Zugvögel - Anzeichen für den Klimawandel?
Do, 18.09.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Schweinereien - Geschichten rund um ein Haustier
Do, 18.09.2008, 21:00, ARD Eins Festival, Knor - Ein Schweineleben oder 110 Kilo in 25 Wochen
Do, 18.09.2008, 21:15, ZDF dokukanal, Humboldts Erben: Der Jäger des Killervirus
Do, 18.09.2008, 23:15, Kabel eins, K1 - Doku, Schwärme - Wenn Tiere angreifen
Fr, 19.09.2008, 08:30, BR alpha, Tiere der Heimat, Der Igel
Fr, 19.09.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Schweinereien - Geschichten rund um ein Haustier
Fr, 19.09.2008, 09:30, MDR, Sachsenspiegel Reportage, Cinderella - ein Luchs im Wohnzimmer (Gehege Bad Schandau)
Fr, 19.09.2008, 09:45, ARD Eins Festival, Die Schweinebande
Fr, 19.09.2008, 10:45, ZDF dokukanal, Wenn die Elefanten fliehen
Fr, 19.09.2008, 11:30, NDR, Wildes Allgäu - Tiefe Schluchten, hohe Berge
Fr, 19.09.2008, 13:02, ZDF infokanal, Haie hautnah
Fr, 19.09.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 19.09.2008, 20:15, 3sat, Ameisen - Die heimliche Weltmacht
Fr, 19.09.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Das Geheimnis der Buckelwale
Fr, 19.09.2008, 21:00, RBB, Insel am Ende der Welt, Wundersames Tasmanien
Fr, 19.09.2008, 23:30, ZDF dokukanal, Das Paradies in China, Der Nationalpark Jiuzhaigou
Sa, 20.09.2008, 08:30-10:00, ARD Eins Festival, Die Ostsee (1+2/2)
Sa, 20.09.2008, 10:00, ARD Eins Festival, Wölfe! Zurück in Deutschland
Sa, 20.09.2008, 10:15, ZDF dokukanal, Indiens Wildhunde
Sa, 20.09.2008, 10:45, ARD Eins Festival, Rückkehr der Bären, Die Wiederansiedlung des Pyrenäenbärs
Sa, 20.09.2008, 12:10, SF 1, Kaza - Ein Megapark für Elefanten
Sa, 20.09.2008, 12:25, DMAX, Tödliche Tentakel - Killerquallen vor Australien
Sa, 20.09.2008, 18:00, ARD Eins Plus, Odysso - Wissen entdecken, Alternativen für die Delphintherapie?
Sa, 20.09.2008, 20:15, Nick, Gefahr hautnah, Tierfilmer in Lebensgefahr
So, 21.09.2008, 00:25, DMAX, Akrobatische Haie II (Fliegende Weiße Haie)
So, 21.09.2008, 01:20, DMAX, Tödliche Nähe - Tauchen mit Weißen Haien
So, 21.09.2008, 03:00, DMAX, Haie im Jagdfieber
So, 21.09.2008, 05:00, ARD Eins Plus, Das Geheimnis der Buckelwale
So, 21.09.2008, 14:45, 3sat, Schwäne - Halbgötter in Weiß
Mo, 22.09.2008, 14:00, Phönix, Die Nordsee - Wale, Wind und Wellen
Mo, 22.09.2008, 15:00, SWR/WDR/BRalpha, Planet Wissen, Eulen und Käuze - Lautlose Jäger der Nacht
Mo, 22.09.2008, 15:15, NDR, Kangaroo Island - Insel der Kuscheltiere
Mo, 22.09.2008, 19:00, ARTE, Gift - Nur die Dosis machts (u.a. Amphibienkrise)
Mo, 22.09.2008, 23:00, ARD Eins Plus, Planet Wissen, Eulen und Käuze - Lautlose Jäger der Nacht
Di, 23.09.2008, 00:00, WDR, Mit langem Atem, Manager zwischen Geschäftssinn und Umweltengagement
Di, 23.09.2008, 11:30, NDR, Unter Drachen, Ein Vetter für den Komodowaran
Di, 23.09.2008, 12:30, BR, Planet Wissen, Eulen und Käuze - Lautlose Jäger der Nacht
Di, 23.09.2008, 14:45, 3sat, Trinidad - Von Vampiren, Blattschneidern und Herkuleskäfern
Di, 23.09.2008, 15:00, SWR/WDR/BRalpha, Planet Wissen, Wildtiere in Deutschland - Die Rückkehr von Biber, Luchs und Geier
Di, 23.09.2008, 20:15, ORF2, Planet Erde, Von Pol zu Pol
Di, 23.09.2008, 22:00, ZDF dokukanal, Mississippi - Fluss der Träume
Mi, 24.09.2008, 13:15, 3sat, Die Spur des Otters
Mi, 24.09.2008, 15:00, SWR/WDR/BRalpha, Planet Wissen, Traumberuf Tierpfleger - Von Bärenbabys, Stallausmisten und Sexmanagement
Mi, 24.09.2008, 15:15, NDR, Die Nacht des Fuchses
Mi, 24.09.2008, 19:00, ARTE, Ein Wald voller Gespenster
Do, 25.09.2008, 09:50, WDR, Tai - eine Schneeleopardin im Exil
Do, 25.09.2008, 10:33, MDR, Di-Di - Ein Orang-Utan-Kind kehrt heim
Do, 25.09.2008, 15:00, SWR/WDR/BR alpha, Planet Wissen, Sex im Tierreich - Triebe oder Liebe?
Do, 25.09.2008, 15:15, NDR, Grönland - Das grüne Land
Fr, 26.09.2008, 15:00, SWR/WDR/BR alpha, Planet Wissen, Tiere im Herbst - Emsige Zeiten für Eichhörnchen und Co.
Fr, 26.09.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 26.09.2008, 20:15, ARTE, St. Stephan - Der lebende Dom, Eine naturwissenschaftliche Expedition

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:35 im NDR und 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00 Uhr, samstags 06:55 und 17:30 Uhr sowie sonntags 07:20 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 14:15 Uhr vom SWR;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:35 Uhr im WDR wiederholt.

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Ornithose

Eine B-Prominente ist vom Storch gebissen worden.
Au weia - müssen wir nun befürchten, daß sie sich vermehrt und es dann auch noch C-, D- und E-Promis gibt!? Wenn wir Glück haben nicht, denn es war ein Marabu, der da seinen Mißmut gegenüber den Filmschaffenden äußerte, indem er seinen Schnabel nicht hielt, sondern schlagfertig einsetzte.
Wäre es keine Schleichwerbung, würde ich Ihnen jetzt erzählen, daß meine Lieblingsschokolade, welche in Schweden, einem meiner Lieblingsländer, produziert wird, den Namen ebendieses Storchenvogels trägt, aber so bleiben wir dann halt bei dem Umstand, daß ja in unserem Kulturkreis (Heißt das eigentlich, daß unsere Kultur nur um uns kreist?) nur der Weißstorch in der Lage sein soll, andere Umstände herbeizuführen.
Der Marabu ist den Westeuropäern aufgrund seines etwas ranzigen Outfits vermutlich zu unseriös, als daß letztere bereit wären, ihm derartige Fähigkeiten zuzugestehen. Einem Sekretär würde man hierzulande vermutlich mehr zutrauen. Ich auch, ich traue diesen Schreiberlingen alles zu, auch, daß sie in der Lage sind, eine völlige sinnleere Kolumne über Schreitvögel zu verfassen. Das alles schreit förmlich nach einem Ende und das bekommen Sie jetzt. Diese Kolumne endet an dieser Stelle wegen akuter Übermüdung.

Berlin, den 18.09.2008 - 00.33 Uhr
Gute Nacht

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de

„Schöne Zoowelt“ - das Buch zur Kolumne - hier kaufen

  

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