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Ausgabe
439 vom 11. September
2008 |
| Liebe Leser,
wieder einmal ist erst spät am Abend Zeit für die Zoopresseschau und
die übliche Verzögerung im Verteiler bringt Ihnen den wöchentlichen
Newsletter dann sicher erst wieder im Laufe des Freitags. Bitte
weiterhin nicht wundern!
Über den nicht weit von hier gelegenen Tierpark Kalletal
erreichte uns letzte Woche die Meldung, daß er dringend verkauft werden
muß - obwohl letzte Woche noch großes Tierparkfest war (Fest mit
vielen Attraktionen im Kalletaler Tierpark). Carsten Schöne von der IGAR eV
hat eine Vermittlerrolle zwischen Besitzer (der nicht der jetzige
Betreiber ist) und möglichen neuen Betreibern angeboten und erste
Kontakte für die Rettung des Parks geknüpft. Wenn Sie weitere Ideen
haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu ihm auf.
Und, Ehre wem Ehre gebührt: auch die heutige Zoopresseschau hat,
unabhängig von meinem Editorial, auch wieder Annette Kloevekorn
zusammengestellt. Damit melde ich mich für die nächsten Wochen aus der
Zoopresseschau ab und hoffe, möglichst viele von Ihnen nächste Woche in
Antwerpen auf der EAZA-Tagung zu treffen!
Dirk Petzold |
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr
des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen
international
Pressemitteilungen
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Aktualisierung von Zoo-Infos.de: Komplette Aktualisierung der Zoodatenbank Deutschland am 12. September
mit zahlreichen neuen Parks und Einbau aller uns gemeldeten Änderungswünsche
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.
Halleforum - 9. Sept. 2008
Zoo-Aktionstage im Bergzoo Halle
Am 13. und 14. September 2008 ist es wieder so weit – der Bergzoo in Halle (Saale) lädt ein zu den traditionellen Zoo-Aktionstagen. Der Erlös dieser Tage kommt der weltweiten Amphibienkampagne der EAZA zugute. Samstag ab 14 Uhr und Sonntag ab 11 Uhr gewähren die Zoomitarbeiter Einblicke in den Zoo-Alltag, der für Zoobesucher sonst eher verborgen ist. Als Highlights gelten dabei die Blicke hinter die Kulissen, die Herstellung von Papier aus Elefantenkot, die zahlreichen Aktions- und Infostände, das Blasrohrschießen sowie die verschiedene Tierkontakte, Fütterungen und die Präsentation des Hauptzollamtes Magdeburg. Eine Stempelrallye verbindet die einzelnen Stationen miteinander.
DBU - 10.09.2008
Maßnahmen gegen die Amphibienkrise: Neue Schutzkonzepte für den Moorfrosch - Internationale Tagung im September im ZUK der DBU
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, zur Laichzeit zeigen sich die männlichen Tiere in einem auffällig leuchtend blauen„Hochzeitsanzug“, sonst ist ihre Oberseite hell- bis dunkelbraun: Der Moorfrosch – mit wissenschaftlichem Namen Rana arvalis – siedelt in Gebieten mit hohem Grundwasserstand wie Hochmoorrändern und Niedermooren, Feuchtwiesen und Bruchwäldern. Er steht stellvertretend für die Probleme vieler Amphibien – das heißt zu Lande und zu Wasser lebender Wirbeltiere – und steckt, wie weltweit viele von ihnen, ganz besonders an der Westgrenze seines Verbreitungsgebietes in einer existenzgefährdenden Krise: vor allem durch menschliche Eingriffe wie durch regionale Grundwasserabsenkung, Entwässerung von Nass- und Feuchtwiesen oder Umnutzung seiner Lebensräume. Insbesondere in Deutschland werden seit Jahren Schutzkonzepte für Amphibien umgesetzt. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat ein Projekt der Arbeitsgruppe Molekulare Ökologie und Verhalten an der Universität Bielefeld gefördert, bei dem neuartige praxisnahe Konzepte zum Amphibienschutz am Beispiel des Moorfrosches entwickelt wurden. Auch Ansätze zur einheitlichen systematischen Erfassung und Beobachtung mithilfe neuartiger molekulargenetischer Methoden anderer Amphibienarten wurden ausgearbeitet. Während der internationalen Fachtagung „Konzepte zum Schutz des Moorfrosches (Rana arvalis) – praxisorientierte Artenschutzbiologie im Europa des 21. Jahrhunderts“ vom 11. bis 13. September 2008 im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, werden rund 50 hochkarätige Fachleute aus 14 Ländern Europas erwartet, vor allem aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Sie diskutieren die entwickelten neuartigen Schutzmaßnahmen, die wesentlich zum Amphibienschutz in Europa beitragen sollen. Zu der Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)
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Zoos – Meldungen
deutschsprachig |
Express.de - 9. Sept. 2008
Köln - Zoo-Schock! Noch ein Tier geklaut - seltenes Exemplar
Beim Einbruch im Zoo in der Nacht zu Sonntag wurden nicht nur vier Gila-Krustenechsen geklaut. Montagmorgen stellte sich heraus: Auch das erst im Juli geschlüpfte blaugefleckte Baumwaran-Baby ist weg. Der zuständige Tierpfleger ist am Boden zerstört. Ihm war erst am Montag, einen Tag nach dem Einbruch, aufgefallen, dass das Waranbaby verschwunden ist. Es ist nur wenige Zentimeter groß – und eine weltweite Sensation, denn: Nur zwei Zoos ist überhaupt die Nachzucht dieser seltenen Tiere gelungen: Pilsen (Tschechien) und Köln. Nur 30 Tiere leben in Zoos, in freier Natur weniger als 100. Die Polizei hat noch keine heiße Spur von den verschwundenen Tieren, ermittelt in alle Richtungen.
rundschau-online.de - 7. Sept. 2008
Giftechsen aus dem Kölner Zoo gestohlen
Diebstahl aus dem Kölner Zoo: Aus einem Terrarium sind in der Nacht zum Sonntag vier seltene Giftechsen gestohlen worden. Wie die Zoo-Leitung mitteilte, handelt es sich bei den Tieren um Gila-Krustenechsen, deren Biss in seltenen Fällen und ohne ärztliche Behandlung für den Menschen tödlich wirken kann. Die Echsen, die etwa einen halben Meter Länge erreichen können, waren in einem mehrfach gesicherten Schauterrarium untergebracht. Nach Angaben der Polizei hatte ein Wachmann am Sonntagmorgen festgestellt, dass einer der gläsernen Behälter aufgebrochen worden war. Die Zoo-Leitung geht davon aus, dass professionelle Diebe am Werk waren.
koeln.de - 7. Sept. 2008
Ihr Biss kann tödlich sein - Seltene Giftechsen aus Kölner Zoo gestohlen
Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag aus einem Terrarium im Kölner Zoo vier seltene Gila-Krustenechsen gestohlen. Wie die Zoo-Leitung mitteilte, befindet sich unter den entwendeten Tieren auch ein sechsjähriges, im Kölner Zoo nachgezogenes Zuchttier. Der Schaden liegt den Angaben zufolge bei mehreren Tausend Euro, hinzu kommt der ideelle Wert der vom Aussterben bedrohten Eidechsenart. Vermutlich werden die Tiere jetzt im internationalen Tierhandel angeboten. Da dazu Bescheinigungen und Papiere benötigt werden, geht die Zoo-Leitung davon aus, dass die Echsen illegal im Handel auftauchen werden.
ksta.de - 7. Sept. 2008
Kölner Zoo Echsen gestohlen
Der oder die Täter haben das mehrfach gesicherte Terrarium aufgebrochen, in dem sich auch ein sechsjähriges Jungtier befand. Nach Angaben von Thomas Ziegler, Leiter des Aquariums, spreche alles dafür, "dass hier zumindest ein professioneller, in der Handhabung dieser Tiere erfahrener Dieb am Werk war".
express.de - 7. Sept. 2008
Köln - Polizei ermittelt - Gift-Echsen aus dem Zoo geklaut
"Da hat jemand zielgerichtet ein Fenster hinter dem Kassenhäuschen aufgebrochen, um an das direkt dahinterliegende Terrarium zu gelangen", erklärte Zoodirektor Theo Pagel zerknirscht. "Um 7 Uhr ist den ersten Pflegern der Einbruch aufgefallen. Die Diebe kannten sich aus und wussten offenbar, was sie klauen."
DCRS ONLINE - 6. Sept. 2008
Nürnberger Flocke begrüßt Millionsten Zoo – Besucher
Der Nürnberger Tierpark hat jüngst seinen Millionsten Besucher in diesem Jahr begrüßt. Eine Familie aus Regensburg zog das große Los und erhielt eine Dauerbesucherkarte für ein Jahr. Natürlich kamen die Besucher auch um das Nürnberger Eisbärenbaby, das inzwischen zu einem staatlichen Eisbären-Teenager herangewachsen ist, zu begutachten. Flocke hat einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass der Tierparkt im bayerischen Nürnberg schon so früh seinen millionsten Besucher in diesem Jahr begrüßen konnte. Und schon gibt es sehr wahrscheinlich wieder Eisbären-Nachwuchs in Nürnberg. Eine der erwachsenen Eisbärendamen soll wieder schwanger sein. Der Zoo hofft, dass die nächste Aufzucht von der werdenden Mutter selbst übernommen wird und keine Handaufzucht mehr nötig sein wird.
welt.de - 5. Sept. 2008
Nürnberger Tiergarten - Millionster Zoobesucher in diesem Jahr
Der Nürnberger Tiergarten hat am Freitag seinen millionsten Besucher in diesem Jahr begrüßt. Damit überschritt der Zoo zum zehnten Mal in seiner Geschichte und zum achten Mal in Folge diese Grenze. "Das ist zwei Monate früher als letztes Jahr und ein Plus von 165.000 Besuchern bis September", sagte Tiergartendirektor Dag Encke. Bis zum Jahresende erwarte er 1,2 Millionen Gäste und damit knapp 140.000 mehr als 2007.
dernewsticker.de - 4. Sept. 2008
Flocke sorgt für Plus im Nürnberger Tiergarten
Eisbärin Flocke hat dem Tiergarten Nürnberg im Sommer ein Besucherplus beschert. Bereits am Freitag wird im Zoo der millionste Besucher des Jahres erwartet - zwei Monate früher als im vergangenen Jahr. Tiergartendirektor Dag Encke will den millionsten Besucher am Freitagvormittag persönlich am Haupteingang des Zoos begrüßen und "mit einigen Geschenken" überraschen. Der Tiergarten zählt den Angaben zufolge damit heuer bereits zum achten Mal in Folge mehr als eine Million Besucher pro Jahr.
bild.de - 7. Sept. 2008
Sensation bahnt sich an Eisbär Flocke könnte Geschwisterchen bekommen
JAAAAAA! Vera, bitte mach's nochmal! Es wäre die absolute Sensation: Ein zweites Eisbären-Baby im Tiergarten Nürnberg! FLOCKE KÖNNTE EIN GESCHWISTERCHEN BEKOMMEN! Ansehen kann man's Eisbären-Weibchen zwar nicht, wenn sie trächtig sind. Und einen Schwangerschaftstest für die weißen Riesen gibt's auch nicht. Aber der Tiergarten ist guter Hoffnung. Denn: Flockes Eltern hatten sich im Frühjahr ausgiebig im Freigehege vergnügt. Wenn Vera und Felix diesmal wieder alles richtig gemacht haben, kommt im Dezember der nächste Mini-Eisbär!
B2B-Deutschland - 8. Sept. 2008
Frankfurter Zoo will sich weiter als Innenstadt-Zoo etablieren
Der Zoologische Garten in Frankfurt will sein Konzept als Innenstadt-Zoo weiter ausbauen. Nötigenfalls werde sich der Tiergarten dazu auch von einigen Bewohnern trennen, sagte Zoodirektor Manfred Niekisch am Montag. Angesichts der Besiedlungsdichte sei ein Flächenzoo im Rhein-Main-Gebiet «indiskutabel». Die asiatische Gämsenart Taksin, Wildhunde und Hyänen zählten zu den Säugetierarten, die im Frankfurter Zoo wohl bald nicht mehr zu sehen sein werden. Bären wolle der Zoo hingegen auch künftig halten, sagte Niekisch. Die vor über 30 Jahren in Frankfurt aufgekommene Diskussion, den Zoo auszulagern, sei beendet, betonte Niekisch. Die Ungewissheit über die Zukunft habe in der Vergangenheit häufig dazu geführt, dass Geldmittel zurückbehalten worden seien. Als Innenstadtanlage auf begrenzter Fläche könne ein moderner Tiergarten seinem Auftrag, für weltweiten Arten- und Naturschutz einzutreten, gut gerecht werden.
Hannoversche Allgemeine Zeitung - 10. Sept. 2008
Elefantenbulle Calvin zieht nach Leipzig
Hannover. Abschied von Elefantenbulle Calvin: Der 22-jährige Dickhäuter aus dem Zoo wird an diesem Donnerstag mit einem speziellen Schwertransporter nach Leipzig gebracht. Dort soll er bei den Elefantendamen für Nachwuchs sorgen. Calvin reist im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP). In Leipzig warten fünf Elefantenweibchen im fortpflanzungsfähigen Alter auf ihn. In Hannover hat der 4,5-Tonnen-Bulle mit Califa, Farina, Tarak und Shanti bereits vier Nachkommen gezeugt, in seinem Heimatzoo in Kanada ist Calvin fünfmal Vater geworden. Das Zooteam ließ den großen Bullen, der im Jahr 2000 nach Hannover kam, nur ungern gehen. In Hannover übernimmt nun Jungbulle Nikolai seinen Job.
Berliner Morgenpost - 4. Sept. 2008
Berliner Zooo Tierschützer kritisieren rabiates Elefantentraining
Sandra ist ein Streber. Und der heimliche Liebling von Norbert Zahmel. Der Tierpfleger trainiert sieben kalifornische Seelöwen im Zoo Berlin. Sie können Salto rückwärts, mit den Flossen winken, Frisbees apportieren und Bälle auf der Schnauzenspitze jonglieren. Im Tierpark nehmen Elefanten Pediküre-Stunden. Der Unterricht erleichtert den Umgang mit und die medizinische Versorgung der Tiere und bietet Beschäftigung. Strafen sind tabu. Nun aber hat die Tierschutzorganisation Peta einen Videoclip veröffentlich, auf dem zu sehen ist, wie ein Tierpfleger im Tierpark die einjährige Panya mit einem ein Meter langen Stab, dem Elefantenhaken, schlägt. Peta-Mitarbeiter Frank Albrecht hat die Sequenz vor einer Woche aufgezeichnet und fordert personelle Konsequenzen. „Wir überlegen, ob wir den Pfleger wegen Tierquälerei anzeigen.“ Generell plädiert Peta für die Abschaffung des Trainings, überhaupt für das Ende der Elefantenhaltung in Zoos. Berlins Tierschutzbeauftragter Klaus Lüdcke spricht von einem Ausrutscher, der Fehler liege im System der Haltung. Er fordert wie die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling „geschützten Kontakt“. Das sei in anderen Zoos Standard. Dabei sind Pfleger und Elefanten durch ein Gitter getrennt. Zoo- und Tierpark-Chef Blaszkiewitz stellt sich schützend vor den kritisierten Tierpfleger. „Er musste sich wehren, es ging um sein Leben. Verletzt hat er Panya nicht.“
bild.de - 4. Sept. 2008
Nachmittags im Berliner Tierpark Baby-Elefant von Pfleger verprügelt
Elefanten-Mädchen Panya (1) übt mir ihrem Pfleger im Stall das Hinlegen auf Kommando. Zur Belohnung gibt's Brötchen. Der Elefant wird aufmüpfig, will sich einen Leckerbissen erschubsen, ohne den Befehl auszuführen. Da schlägt der Tierpark-Angestellte zu. Erschrockene Besucher, darunter auch Kinder, werden Zeugen der Attacke. Ein Mitglied der Tierschutz-Organisation PETA filmte alles mit. BILD traf den Prügel-Pfleger aus dem Video im Tierpark. Andreas B. (28): "Ich musste so reagieren. Es ist wichtig, Panya zu erziehen, wenn sie noch jung ist. Wenn sie älter und schwerer ist, wird es immer gefährlicher." Auch Elefanten-Schützer Tobias Dornbusch (European Elephant Group) bestätigt: "Die Form der Elefanten-Haltung ist problematisch. Jedoch - der Pfleger war in Gefahr, musste sich leider wehren."
welt.de - 5. Sept. 2008
Tiere in der Benimmschule
Dressur soll den Umgang mit Tieren erleichtern. Aber sie ist umstritten. Gerade ist ein neues Video mit rabiaten Zoopflegern aufgetaucht. Peta-Mitarbeiter Frank Albrecht hat die Sequenz vor einer Woche aufgezeichnet und fordert personelle Konsequenzen. "Wir überlegen, ob wir den Pfleger wegen Tierquälerei anzeigen." Generell plädiert Peta für die Abschaffung des Trainings, überhaupt für das Ende der Elefantenhaltung in Zoos. "Das ist nicht artgerecht", sagt Albrecht. Berlins Tierschutzbeauftragter Klaus Lüdcke spricht von einem Ausrutscher, der Fehler liege im System der Haltung. Er fordert wie die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling geschützten Kontakt - dabei sind Pfleger und Elefanten durch ein Gitter getrennt. Zoo- und Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz stellt sich schützend vor den kritisierten Tierpfleger.
berlinonline.de - 5. Sept. 2008
Tier-Pfleger prügelte auf diesen niedlichen Mini-Elefanten ein - Strafanzeige gegen Tierpark - Experten: Den Tieren soll ihr Wille gebrochen werden
Brutale Stockschläge für einen Mini-Elefanten! Die schockierenden Prügel-Bilder aus einem heimlich gedrehten Video zeigen, wie Pfleger Andreas B. (28) die kleine Rüssel-Dame Panya übel angeht. "Einbrechen" heißt die veraltete Dressur-Methode, die darauf abzielt, Elefanten den eigenen Willen auszutreiben. Ein Zeuge der brutalen Züchtigung war Frank Albrecht (39) von der Tierschutz-Organisation Peta: "Die absolute Rohheit des Pflegers ist empörend! Deshalb erstatten wir Anzeige gegen ihn. Und wahrscheinlich auch gegen Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz." Der umstrittene Biologe gerät nicht zum ersten Mal ins Visier der Elefanten-Schützer. Schon vor zwei Jahren, als Elefantendame Mafuta einem Pfleger mehrere Rippen brach, vermuteten sie darin einen Racheakt gegen von ihm verordnete Quälerei. "Blaszkiewitz verteidigt veraltete Methoden", sagt Zoologe Tobias Dornbusch von der "European Elephant Group". Es sei längst üblich, Pfleger und Dickhäuter durch Gitter zu trennen. Das macht es unnötig, die Tiere mit Prügeln einzuschüchtern, bis sie man sich ihnen halbwegs gefahrlos nähern kann.
bild.de - 5. Sept. 2008
Kinder-Aufstand gegen Elefanten-Prügler
Diese Kinder sprechen mutig aus, was viele Berliner denken. Sie haben großes Mitleid mit dem Baby-Elefanten, der von seinem Pfleger verprügelt wurde...
Eine Augenzeugin gestern: "Das war nicht das erste Mal. Es passiert öfter, dass die Elefanten-Pfleger unsanft mit den Tieren umgehen und sie grundlos schlagen." BILD fragte Kinder im Elefantenhaus vom Friedrichsfelder Tierpark, was sie zur Prügel-Attacke sagen.
berlinonline.de - 6. Sept. 2008
Erziehung mit dem Stock - Tierschützer kritisieren Schläge für Elefanten / Tierpark-Chef: Pfleger müssen geschützt werden
Die Tierschutzorganisation Peta hat erneut Vorwürfe gegen den Tierpark erhoben. Am Freitag vergangener Woche sei dort vor den Augen der Besucher ein kleiner Elefant mit "äußerster Brutalität" verprügelt worden. Was sich an diesem Tag im Dickhäuterhaus abgespielt hat, zeigt ein Video, das die Tierschutzorganisation auf ihre Homepage gestellt hat. Darin ist zu erkennen, wie ein kleiner Elefant mit erhobenem Rüssel auf einen der Pfleger losstürmt, dieser kontert mit einem sogenannten Elefantenstock und schlägt dem Jungtier ein Mal auf den Kopf und zwei Mal auf den Körper. Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz erklärte am Freitag, der Tierpfleger habe "nicht übertrieben" auf den Angriff des Elefanten reagiert.
berlinonline.de - 6. Sept. 2008
Wenn ich Ärger habe, gehe ich zu den Elefanten - Ein Gespräch mit Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz über Tiere als Persönlichkeiten, artgerechte Haltung und die Rache der Natur
Der Beruf eines Zoodirektors hat normalerweise nicht viel mit Öffentlichkeit zu tun. Doch mit der Star-Karriere von Eisbär Knut geriet auch Bernhard Blaszkiewitz ins Scheinwerferlicht, das für ihn bedrohlich heiß werden sollte. Doch Blaszkiewitz sitzt fest im Sattel, alle Vorwürfe sind an ihm abgeprallt. Zum Gespräch in seinem Büro, gegenüber vom Bahnhof Zoo, erscheint er mit seiner kakifarbenen Tierpfleger-Weste, begrüßt mit dem festen Händedruck eines Landwirts und wirkt so anders als der glatte PR-Berater, der neben ihm Platz nimmt, sich aus dem Gespräch aber glücklicherweise heraushält.
berlinonline.de - 6. Sept. 2008
Zoofreunde prügeln auf Tierschützer ein - Schläge für Elefanten schwer umstritten
Die Stock-Hiebe für Elefanten-Baby Panya (1) im Tierpark sorgen weiter für helle Aufregung. Der Förderverein von Tierpark und Zoo springt dem heimlich gefilmten Prügel-Pfleger Andreas B. (28) zur Seite. Der Tierschutz-Organisation Peta wirft er Populismus und Dummheit vor.
ksta.de - 7. Sept. 2008
Bleibt Jung-Bär "Knut" in Berlin?
Noch in diesem Jahr soll sich entscheiden, ob der bekannteste Eisbär Deutschlands dauerhaft im Berliner Zoo bleibt oder zu seinem Vater ins schleswig-holsteinische Neumünster zurückkehrt. Den Ausschlag für den Umzug könnte das in Berlin bisher fehlende eigene Eisbär-Gehege geben. Für Dezember sei ein Gipfeltreffen mit dem Berliner Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz und dem Direktor des Zoos in Neumünster, Peter Drüwa, geplant. Drüwa hatte bereits erklärt, er habe "im Prinzip" nichts dagegen, wenn Knut in Berlin bliebe. Jetzt beklagte er allerdings, dass Berlin noch kein Konzept für ein neues Gehege entwickelt habe. Derzeit lebt Knut in der Braunbärenanlage des Berliner Zoos. Die Kosten für ein eigenes Gehege werden auf neun Millionen Euro geschätzt.
B2B Deutschland - 8. Sept. 2008
Eisbär Knut bleibt zunächst in Berlin
Der über Deutschland hinaus bekanntgewordene Eisbär Knut bleibt zunächst ein Berliner. Das im Dezember 2006 geborene Tier werde weiter die Besucher in seinem Gehege im Zoo erfreuen, sagte Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Montag auf ddp-Anfrage. Die «Bild»-Zeitung hatte zuvor berichtet, der Zoo müsse neun Millionen Euro für ein neues Knut-Gehege aufbringen. Der Zeitung zufolge soll der Tierpark im schleswig-holsteinischen Neumünster vom Zoo Baupläne für ein neues Gehege gefordert haben. Es gebe weder konkrete Pläne für ein Bauvorhaben noch eine Forderung des Tierparks, sagte Blaszkiewitz. So lange keine Forderungen gestellt würden, «bleibt Knut in Berlin». Ein größeres Gelände sei frühestens in vier Jahren nötig.
taz.de - 8. Sept. 2008
Auf den Knutgipfel warten
Laut dem Bärenfachblatt B.Z. soll noch in diesem Jahr entschieden werden, wo der mittlerweile schmuddelig wirkende Eisbär altern darf. "Wieso?" fragt da die Berliner Kinderseele, "Knut ist doch Bär und ein Berliner - und so gehört er immer uns." "Falsch", sagen dagegen Fachleute aus Neumünster. Das ist ein Örtchen in Schleswig-Holstein mit einem Zoo und daher kommt Knuts Papa, also auch Knut, also auch der Anspruch auf Knut oder zumindest einen Teil der Kohle, die der Berliner Zoo dank Knut angehäuft hat. Um also über etwas Geld und Knuts Zukunft gebührend nachzudenken, kommt, wie wir nun erfahren, Herr Drüwa vom Zoo in Neumünster im Dezember nach Berlin. Dann wird mit Herrn Blaszkiewitz vom Berliner Zoo beraten, ob Knut umzieht oder nicht.
Tagesspiegel - 8. Sept. 2008
Vorerst bleibt alles Knut
Der Zoologische Garten in Berlin und der Tierpark Neumünster haben Streit wegen Knut. Neumünster will einen Teil der Einnahmen, die der Berliner Zoo mit dem Bären erzielte. Zumindest vorerst bleibt Knut noch in seinem Gehege dort. Mutmaßungen über einen Umbau der Anlage von Eisbär Knut seien "zeitlich verfrühter Unsinn", sagte der Direktor des Zoologischen Gartens Bernhard Blaszkiewitz am Montag.
Morgenweb - 4. Sept. 2008
Verdrängt der Zoo die Reiter?
Was die Zahl der Besucher angeht, liegt der Heidelberger Tiergarten mit durchschnittlich 550 000 bundesweit im Mittelfeld. Doch mit einer Grundfläche von zehn Hektar zählt er zu den kleineren in Deutschland. Nun will der Tiergarten erweitern. Das Problem: Auf dem einzigen Gelände, das für die Expansion in Frage kommt, befindet sich die Anlage des Heidelberger Reitervereins. Und die Suche nach einem alternativen Standort gestaltet sich schwierig. Bereits vor zwei Jahren habe die Stadt den Bau einer zweiten Reithalle nicht mehr genehmigt, um sich die Option für eine Erweiterung des Tiergartens offen zu halten. Am 9. September beziehen Bingel und Zoo-Direktor Klaus Wünnemann im Bauausschuss Stellung.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - 8. Sept. 2008
Auge in Auge mit dem Braunen Sichler
Kein Zaun, sondern nur noch eine Glasscheibe oder ein Graben mit versteckten Elektrodrähten zwischen Mensch und Tier: Auf diese Weise präsentieren zoologische Gärten heute ihre Bewohner, wenn sie neue Anlagen errichten. Noch direkter ist die Begegnung nur noch, wenn man gleich in das Gehege hineingeht. Das können Besucher seit dem Wochenende im Opel-Zoo. Über den Hardtweiher spannt sich die nach Worten von Direktor Thomas Kauffels viertgrößte Voliere Deutschlands. Auf einer Grundfläche von knapp 1800 Quadratmetern leben Schwarzstörche, Schwarzkopfibisse, Braune Sichler sowie zehn einheimische Entenarten. Auch Waldrapp-Ibisse sind zu sehen, die in kurzer Zeit auf der großen Eiche in der Voliere ihren Lieblingsplatz gefunden haben. 1,5 Millionen Euro hat die neue Attraktion gekostet. Dabei hat Kauffels lieber etwas mehr ausgegeben und beim Netz auf schwarz eloxiertes Metall zurückgegriffen. Das erstmals in Europa für diesen Zweck verwendete Material habe einen entscheidenden Vorteil: Vor dunklem Hintergrund wie dem angrenzenden Wald wirke es fast unsichtbar, und der Blick könne sich auf die Tiere konzentrieren.
Leipziger Volkszeitung - 5. Sept. 2008
Panoramabecken im Zoo-Aquarium zeigt jetzt prächtige Korallen
Fische in toter Dekoration zu zeigen ist nicht mehr zeitgemäß. Der Zoo hat sein totes Riff im Aquarium zum Leben erweckt und bestückt es nach mehrmonatigem Umbau gerade wieder mit Tieren. Gelbe, türkisfarbene, blaue, orange, rote, mehrfarbig gestreifte Fische ziehen paarweise oder im Schwarm vorbei, verschwinden hinter Steinen, tauchen erneut auf. Einige, wie Clownfisch „Nemo“, kuscheln sich in Anemonen ein, andere zupfen Algen von lila-rötlich-grünen Korallen. Die Korallen entfalten sich von klein bis groß, von kaktusartig bis salatförmig, einige sehen aus wie Pilzköpfe, andere wie Rastazöpfe. Hinter den Kulissen ist viel passiert: Die fast 20 Jahre alte Filtertechnik, die immer weniger Leistung brachte, wurde ausgewechselt. In das alte Gebäude von 1910 zog hochgradig automatisierte Technik von 2008 ein, die für mehr Licht, Wasserströmung in zwei Richtungen und das nötige nährstoffarme Salzwasser sorgt.
Saarbrücker Zeitung - 5. Sept. 2008
Der Neunkircher Zoo hat jetzt die Frau für alle (Krankheits-)Fälle
Aufbauarbeit deshalb, weil es diese Stelle bisher nicht gab. Johann ist die erste hauptamtliche Tierärztin im Neunkircher Zoo . Vorher wurden Tierärzte aus der Umgebung gerufen. Wo ist der Unterschied? Johann: „Der zugerufene Tierarzt kommt nur im Notfall, sieht das Tier erst, wenn es schon ernsthaft krank ist .“ Durch den engen und direkten Kontakt vor Ort könne sich nun die Möglichkeit ergeben, früher zu handeln. Neben der Behandlung ihrer Schützlinge hat die Zoo -Tierärztin noch weitergehende Aufgaben: Sie achtet auf artgerechte Tierhaltung, etwa Gehegegestaltung oder Futterpläne. Auch Prophylaxe, also Krankheits-Vorbeugung, ist wichtig. Und klar, das Aufpäppeln von Jungtieren gehört ebenfalls dazu. Später soll der jungen Tierärztin eine Krankenstation mit Quarantäne zur Verfügung stehen, doch das dauert noch. Die Bauarbeiten sollen in diesem Jahr beginnen. Für den Übergang bekommt sie zwei Container. Die junge Frau kommt von der Stuttgarter Wilhelma , wo sie drei Jahre gearbeitet hat. Carina Johann bastelt an ihrer Doktorarbeit. Thema: Pflanzenvergiftungen bei Zoo - und Wildtieren.
Vienna Online - 8. Sept. 2008
"Am Wasser": Neuer Naturerlebnispfad in Schönbrunn
Morgen, am 9. September, eröffnet der Tiergarten Schönbrunn ein neues Highlight für die Besucher: Aquarien, so groß wie Swimming-Pools, als Teil eines künftigen Naturerlebnispfades, besetzt mit heimischen Fischen. Die neue Aquarien-Teichlandschaft ist rund um Wien die einzige und beste Gelegenheit, trockenen Fußes die Unterwasserwelt der österreichischen Gewässer kennen zu lernen. Das oberste Becken repräsentiert die Gewässer unserer Bergwelt, in denen Bachforellen, Seesaiblinge, Äschen und Aalrutten leben. Im daran anschließenden Fluss-Becken sind unter anderem Huchen, Nasen und Störe zu sehen. Das dritte Teichaquarium ist einem Altarm gewidmet. Hier sieht man Welse, Zander und Hechte. Auch die Bepflanzung und die Gestaltung des Raums rund um die Teiche entsprechen den verschiedenen Höhenlagen - von der Alpenflora bis in die Schilfzone des Tieflandes. Zwischen den Teichen befinden sich Flachwasserzonen, die von den Fischen nicht erreicht werden können. Sie haben die Aufgabe, den wildlebenden Fröschen und Molchen des Schönbrunner Parks Lebensraum und Fortpflanzungsmöglichkeit zu bieten.
ORF.at - 9. Sept. 2008
Aquarienlandschaft im Tiergarten eröffnet
Nach den vielen Tierbabies hat der Tiergarten Schönbrunn weiteren Zuwachs bekommen. Neue Fische haben die vor kurzem eröffnete Aquarienlandschaft bezogen. Erster Teil des Naturerlebnispfades Am Hanggelände zwischen Palmenhaus und dem Gehege der Schneeziegen schlängelt sich ein 42 Meter langer Pfad mit drei Auquarien.
Wiener Zeitung - 9. Sept. 2008
Tiergarten Schönbrunn hat jetzt einen Themenpfad mit heimischen Fischen
Während sich alles um Exoten wie Panda Fu-Long und die Baby-Eisbären schart, ist der Tiergarten Schönbrunn nun um eine heimische Attraktion reicher. "Am Wasser" heißt der Themenpfad neben dem Palmenhaus, der am Dienstag von Staatssekretärin Christine Marek eröffnet wurde. Der 42 Meter lange Pfad führt zu drei Aquarien, die 22 Fischarten in verschiedenen Lebensräumen beherbergen. "Neben exotischen Tierarten sollten auch die heimischen eine Rolle spielen", so Marek bei der Eröffnung. In den 1,4 Millionen Euro-Bau, das vom "Verein der Freunde des Tiergartens" finanziert wurde, wurden insgesamt 435 Kubikmeter Wasser eingefüllt. Die Fische stammen aus Zuchtbetrieben in Österreich und Deutschland. "Am Wasser" ist aber nur der erste Teil eines dreistufigen Naturerlebnispfades. Der Baumkronenpfad soll im Herbst 2009/Frühjahr 2010 fertig werden. Um die Welt in den Baumwipfeln zu betrachten, werden die Tiergartenbesucher aber nicht wie Tarzan von Baum zu Baum schwingen müssen. Der Pfad mit dem Namen "Im Wald" soll über eine Hängebrücke, die auf Liftstützen befestigt ist, vom Tiroler Hof bis zum Regenwaldhaus führen – zum Teil in bis zu neun Metern Höhe. "Die Brücke wird behindertengerecht und auch für Kinderwagen befahrbar sein", verspricht Schratter. "Im Schilf", der dritte Teil des Pfades, ist für 2011 geplant.
Planung und Bau
RP-online - 8. Sept. 2008
30 Millionen fürs Super-Aquarium
In dieser Woche reisen zwei Dezernenten aus dem Rathaus nach Portugal: Dort steht Europas größtes Aquarium. Sie suchen Anregungen für die Erweiterung des Aquazoos. Der verstorbene OB Erwin hatte in seinem Vermächtnis geschrieben: Das Aquarium soll internationale Ansprüche erfüllen. Was mal als Investition von zehn Millionen Euro begann, hat sich zu einem größeren Projekt entwickelt. Der neue OB Dirk Elbers (CDU) hat 30 Millionen Euro in den Haushalt für 2009 eingestellt. Und schon signalisiert, dass das nicht das letzte Wort sein muss. Ob er in Erwin'sche Dimensionen vorstoßen wird? Der Ex-OB hatte auch 60 Millionen Euro nicht ausgeschlossen. Die eigene CDU-Fraktion und wohl die FDP darf Elbers hinter sich wissen. Doch die SPD war schon aufgetaucht, als während des OB-Wahlkampfs die Summe 30 Millionen Euro publik wurde. Eine Spaßveranstaltung wie in Oberhausen sei das letzte, was man wolle, sagt Fischer. „So etwas kann ein Privater eh viel besser bauen.“ Die Verantwortlichen bei der Stadt sind aber vorsichtig geworden: Einen Zeitpunkt, wann der Erweiterungsbau – ein eigenständiges Gebäude neben dem bestehenden – kommen soll, mag Kulturdezernent Lohe nicht nennen. „Wir planen lieber länger und sorgfältiger als uns auf Wagnisse einzulassen.“ Über all diesen Überlegungen schwebt Joachim Erwins Vermächtnis. „Baut ein Aquarium mit internationalem Anspruch!“, schrieb er den Politikern kurz vor seinem Tod ins Stammbuch.
morgenpost.de - 5. Sept. 2008
Tierwelt der Gewässer in alter Scheune
Die Naturschutzstation Malchow auf einem ehemaligen Bauernhof an der Dorfstraße 35 plant eine neue Attraktion für Berlin. Sie will eine alte Scheune in eine Aquarien-Landschaft der heimischen Unterwasserwelten verwandeln. Sprecher Werner Reinhardt: "Wir werden anschaulich den Fischreichtum in den Flüssen und Seen der Region Berlin-Brandenburg zeigen." 36 Fischarten seien im Berliner Raum nachgewiesen. Auch seltene Amphibien und Reptilien sollen in ihrer natürlichen Lebenswelt der Uferzonen dargestellt werden. Für den Umbau der denkmalgeschützten Scheune - auch das Dach muss neu gedeckt werden - sind dem Verein von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie eine Million Euro zugesagt worden. Reinhardt rechnet fest damit, dass die ersten Besucher 2009 in Malchow auf Entdeckungsreise gehen und sich dabei auch mittels moderner Kommunikationstechnik informieren können. Der Arbeitstitel laute: "Naturscheune für Berlin". Wenn die Baupläne von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung genehmigt seien, werde der Umbau auf dem landeseigenen Grundstück losgehen. Als nächsten Schritt plant der Verein, das gesamte, von ihm seit 1992 genutzte dörfliche Anwesen im Nordosten Berlins zu sanieren. Dafür will man sich um weitere Fördermittel von 1,5 Millionen Euro bemühen, auch bei der EU.
Thüringische Zeitung - 9. Sept. 2008
Neue Zoo-Zufahrt sorgt weiter für Diskussion
Erfurt. Weiterhin unklar bleibt, wie der Zoobesucher künftig den neuen Eingang erreicht. Zehn Einwände von Anwohnern hat es gegen den Straßenneubau in der Stotternheimer Straße gegeben. Auf alle gab es von der Verwaltung eine erklärende Antwort. Die Bestätigung dieser endete in der Bauausschusssitzung am Donnerstag zwar mit einem mehrheitlichen Einverständnis, aber auch mit Hausaufgaben für die Verwaltung. Nachdem die ursprünglichen Kosten von 1,2 Millionen Euro inzwischen mit 1,85 Millionen Euro beziffert werden, besteht für die Ausschussmitglieder Fragebedarf. Demnächst wird das Thema im Ausschuss also erneut im Mittelpunkt stehen. Dann soll endgültig geklärt werden, wie der Zoopark künftig erreichbar ist: über eine Ampelkreuzung oder über einen Kreisverkehr. Fakt ist derweil längst, dass die Straße auf jeden Fall gebaut wird.
oekonews.at - 6. Sept. 2008
WasserKraftSpielplatz: Spielerisch Strom erzeugen - Neuer Erlebnisbereich für Kinder im Wiener Tiergarten Schönbrunn
Seit Ende Mai steht den Kindern im Wiener Tiergarten Schönbrunn ein weiterer Erlebnisbereich zur Verfügung: Der WasserKraftSpielplatz soll dazu dienen, spielerisch die Faszination des Elements Wasser und die Bedeutung der Wasserkraft für die Energieerzeugung zu vermitteln. Die Kinder können mittels eigener Muskelkraft sogar Strom erzeugen. Am Freitag wurde der WasserKraftSpielplatz offiziell eröffnet. Der 200 Quadratmeter große WasserKraftSpielplatz wurde in einmonatiger Bauzeit am Platz vor dem Regenwaldhaus bei Gottfried Kumpfs "Froschkönig" errichtet. Entworfen und umgesetzt wurde er vom Salzburger Spielgeräte-Unternehmen Moser.
Aktionen
augsburger-allgemeine.de - 6. Sept. 2008
Augsburger Zoo - Name für das Nashorn: Die Entscheidung ist gefallen
Jetzt steht es fest: Eines der beiden neuen Nashörner aus Südafrika im Zoo wird "Kibibi" heißen. Beim Voting unserer Zeitung hat sich über ein Drittel der Teilnehmer für diesen Vorschlag ausgesprochen. Beim Zoofest am Samstag erhält das Rhino mit der Ohrmarke "R1" offziell seinen neuen Namen. Auf Deutsch bedeutet er "kleine Dame oder Prinzessin".
Köln Magazin - 10. Sept. 2008
Familientage im Kölner Zoo
Bereits zum dritten Mal finden dieses Jahr die Familientage im Kölner Zoo statt. Durch die Unterstützung der Volkshochschule und den Verkehrsbund Rhein-Sieg erhalten alle Familien vom 14. bis 15. September den Eintritt in den Zoo zum halben Eintrittspreis. Die Aktion wendet sich vor allem an Familien mit vielen Kindern, die sonst nicht die Möglichkeit haben, die beeindruckende Vielfalt von mehr als 700 Tierarten im zoologischen Garten zu besichtigen. Der Eintritt kostet an beiden Tagen für Erwachsene nur 6,50 Euro und für Kinder 3 Euro. Darüber hinaus gelten Eintrittskarten, die bei KölnTicket erworben werden, auch als Fahrtkarten für öffentliche Verkehrsmittel im erweiterten VRS-Netz. Und auch die Kölner Seilbahn bietet an beiden Tagen Fahrten zum halben Preis an.
Kölnische Rundschau - 9. Sept. 2008
Für ein paar Kröten in den Zoo
Doppeltes Vergnügen zum halben Preis - der Zoo lädt am kommenden Wochenende wieder zu zwei Familientagen ein, die die Rundschau präsentiert. Jede Menge wird geboten- wahrscheinlich sogar gutes Wetter. Erwachsene zahlen 6,50, Kinder drei Euro. Dafür wird jede Menge geboten, sogar gutes Wetter - behaupten jedenfalls die Meteorologen.
KWICK! - 10. Sept. 2008
Wilhelma zum Anfassen
Am Sonntag, den 14. September ist wieder Wilhelma-Tag: Gewächshäuser, Ställe, Futterkammern, das Aquarium und die Krankenstation öffnen ihre Bereiche hinter den Kulissen. Von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr werden an vielen Stellen Fragen beantwortet, die den Besuchern vielleicht bis dahin schlaflose Nächte bereitet haben.
morgenpost.de - 4. Sept. 2008
Hoffen auf den großen Auftritt der Kleinsten
Berlin. Bernhard Brink ist der Star beim Sommerfest des Tierparks. Der Sänger gastiert am Sonntag von 15 bis 16 Uhr auf der Freilichtbühne. Eröffnet wird das Programm um 10 Uhr mit Alt-Berliner Gassenhauern des Hauptmanns von Köpenick. Danach heizt Uwe Jensen mit dem Show-Ballett "City Dancer" dem Publikum ein, wenn er mit dem kleinen Marco die CD "Wir leben alle unter einem Stern" vorstellt. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Tierpark und seinen tierischen Bewohnern zugute.
fnp.de - 4. Sept. 2008
Matze bekommt sein Denkmal
Viele Frankfurter hatten es gefordert. Nun wird es Wirklichkeit. Der Zoo will seinem vor kurzem verstorbenen Gorilla Matze ein Denkmal setzen, wie die Sprecherin Caroline Liefke auf Anfrage der FNP bestätigte. Nachdem der schwer erkrankte Publikumsliebling mit 51 Jahren eingeschläfert werden musste, trauerten viele Frankfurter um das Wahrzeichen des Zoos. Nun soll eine Skulptur für immer an den Affen mit dem weisen Blick erinnern, der für die Besucher einer der Hauptanlaufpunkte war. Im Borgoriwald werde sie allerdings nicht stehen, weil dort der Platz nicht ausreiche. Sie solle voraussichtlich in den Außenanlagen aufgestellt werden. Derzeit sind die Mitarbeiter mit den Vorbereitungen beschäftigt. Zum einen ist eine Spendensammlung geplant, um das Denkmal zu finanzieren, wie Liefke bestätigte. Zum anderen wird nun nach einem geeigneten Bildhauer gesucht, der das Denkmal ausführen kann. Den Vorschlag, Matze in Lebensgröße aus Holz zu schnitzen, hatte der Bildhauer Achim Breit schon in der FNP gemacht. Dem Zoo liegt nun ein anderes Konzept vor. Das Bildhauer-Ehepaar Ursula und Ernst Paulduro gestaltet in seinem Atelier in Kronberg Bronzeskulpturen. Es hat bereits im Jahr 2005 die knapp zwei Meter hohe Giraffe aus Bronze entworfen und ausgeführt, die im Giraffenhaus steht. Die Idee, Matze ein Denkmal zu setzten, hatten die beiden bereits im vergangenen Jahr. "Wir haben schon im August 2007 den Vorschlag gemacht, Matze zum 150. Geburtstag des Zoos als Bronzeskulptur zu gestalten", erzählt Ernst Paulduro. Der Vorschlag sei aber, wohl auch weil nach dem Ausscheiden des Zoodirektors Christian Schmidt ein geeigneter Ansprechpartner fehlte, unberücksichtigt geblieben.
Ostsee Netz - 8. Sept. 2008
OZEANEUM Stralsund: Greenpeace-Aktivistin liest über Walfang
Im OZEANEUM in Stralsund ist in Zusammenarbeit mit Greenpeace die Dauerausstellung „1:1 Riesen der Meere“ zu sehen, die mehrere Wale-Modelle in Originalgröße zeigt. Passend dazu liest am 12. September 2008 die Greenpeace-Aktivistin Regine Frerichs aus ihrem neuen Buch „Im Fadenkreuz der Walfänger“.
gfw.de - 7. Sept. 2008
Startschuss zum photokina-Begleitprogramm
"photokina: köln fotografiert!" beginnt am Wochenende 6./7. September 2008 mit der Eröffnung zahlreicher interessanter Fotoausstellungen ... Am 20./21. September 2008 findet im Kölner Zoo eine Photo-Safari für Kinder von 11-14 Jahren statt ...
welt.de - 5. Sept. 2008
Einmal für drei Stunden Tierpfleger sein - das geht
Der Große Ameisenbär hat es dem Münchner Mathias Zottmann angetan. Schon ganz lange sei der Ameisenbär sein Lieblingstier, erzählt der 28-Jährige. Seine Frau Marlies schenkte ihm zum zehnjährigen Kennenlern-Jubiläum einen Gutschein für drei Stunden als Ameisenbär-Tierpfleger in Magdeburg.
ivz-online.de - 4. Sept. 2008
Drei Tiere für die Sechstklässler des KvG-Gymnasiums
Die Klasse 6b hat die Patenschaft für ein Erdmännchen, eine Vogelspinne und einen Rotschnabeltukan im Osnabrücker Zoo übernommen. Englischlehrerin Rita Krieger (hinten r.), Klassenlehrerin Nicole Schulte und Deutschlehrerin Eva Theidel unterstützten das Projekt.
Zisch - 8. Sept. 2008
Finnischer Bär im Berner Dählhölzli getauft
Der seit März im Berner Tierpark Dählhölzli lebende Bär aus Finnland hat nun einen Namen. Er heisst - passend zu seiner Herkunft - Finn. Der Jungbär wird dereinst mit Partnerin Björk den neuen Berner Bärenpark bewohnen. Der neue Name wurde von einer Jury aus 3000 Vorschlägen ausgewählt, wie zwei Hauptsponsoren des Berner Bärenparks bekanntgaben. Der neue Berner Bärenpark am Aarehang unterhalb des Bärengrabens soll im Oktober 2009 eröffnet werden und den Bärengraben ergänzen. Bis zur Inbetriebnahme bleiben Finn und Björk im Dählhölzli.
Nachwuchs
ksta.de - 4. Sept. 2008
Erneut Elefantendame trächtig
Freude im Kölner Zoo: Bei den Gelbbrustkapuzinern ist ein Jungtier geboren. "Cigala" heißt der Kleine, der sich noch mit Armen, Beinen und Schwanz am Rücken seiner Mutter fest klammert. Und auch bei den Elefanten kündigt sich Nachwuchs an.
express.de - 4. Sept. 2008
Noch ein Elefanten-Baby für Köln!
Die kleinen Elefanten Marlar, Ming Jung und Maha Kumari sind die Publikumslieblinge im Zoo. Doch in etwa einem Jahr bekommen sie Konkurrenz: Ein neuer Minirüssel ist unterwegs. Elefantendame Aye Shan May (13) ist im zwölften Monat.
koeln-journal.de - 5. Sept. 2008
Elefantös: Neues Zoo-Baby im Anmarsch
Bald gibt es wieder Nachwuchs im Elefanten-Park des Kölner Zoos. Das ist jetzt sicher. Denn bei der Elefanten-Kuh Aye Shan May bildete sich in den vergangenen Wochen das Gesäuge aus. Das allein ließ bereits eine Trächtigkeit der Dickhäuterin als wahrscheinlich erscheinen. Der Neuankömmling wird der erste Nachwuchs für die 13 Jahre Elefanten-Dame. Der stolze Vater Bindu ist – gemessen am Alter seiner Sex-Partnerin - ein alter Knabe mit 39 Jahren und schon lange in Köln und im Geschäft.
Die Dreizehnjährige ist nun im zwölften Monat, gesund und guter Dinge und hat noch ein Jahr als junge werdende Mutter vor sich.
Kölnische Rundschau Magazin - 4. Sept. 2008
Und noch ein Elefantenbaby
Der Elefantenkindergarten im Kölner Zoo wird bald wieder kräftig aufgemischt. Nach Marlar, Ming Jung und Maha Kumari soll Mitte nächsten Jahres erneut ein kleiner Dickhäuter das Licht der Welt erblicken. Aye Chan May ist schwanger. Die 13-jährige burmesische Elefantenkuh, deren Name übersetzt „friedliches Mädchen“ bedeutet, trägt seit etwa einem Jahr ein Kind aus. „Die Freude ist dementsprechend groß“, erklärte Zoodirektor Theo Pagel, der selbst gestern Morgen von der Schwangerschaft erfuhr. Zwar hatte das Team um Zootierarzt Dr. Olaf Behlert die Elefantendame schon länger „im Verdacht“, doch die Hormonwerte der bisher untersuchten Urinproben konnten dies nicht bestätigen.
NZZ online - 10. Sept. 2008
Seltener Zuchterfolg im Zoo Basel
Der Zoo Basel vermeldet einen seltenen Zuchterfolg bei den Buschhühnern: Gleich vier Küken sind in den letzten Monaten geschlüpft - eines von ihnen verstarb jedoch. Nachwuchs gab es auch bei den Königspinguinen. Geschlüpft sind die drei überlebenden Buschhuhn-Küken am 20. Juni, 20. Juli und 9. August. Das Trio ist nun von der Voliere hinter dem Elefantenhaus auf die Australis-Anlage umgezogen, wo es künftig mit Westlichen Grauen Riesenkängurus zusammenlebt.
Tagesspiegel - 8. Sept. 2008
Männliches Katzenbärjunges geboren
Der Berliner Tierpark hat Nachwuchs: Das vor knapp drei Monaten geborene Katzenbärjunges Geordi wird nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Da Katzenbärmütter sehr störanfällig seien, konnte das Junge, das am 22. Juni geboren wurde, erst im Alter von vier Wochen zum ersten Mal von einem Pfleger begutachtet werden.
Welt online - 8. Sept. 2008
Katzenbärbaby im Tierpark
Mutter Isabel muss sich bei der Aufzucht ihres ersten Katzenbärenbabys mächtig anstrengen. Vater Quincy schaut der Sache lieber von weitem zu.
10nach8 - 8. Sept. 2008
Bekommt Flocke ein Geschwisterchen?
Die Hoffnungen sind groß, dass Nürnberg nach Flocke ein zweites Eisbären-Junges bekommt. Gespannt wartet Nürnberg auf den Dezember, wenn es soweit sein könnte. Grund für die Hoffnungen ist der Eisbären-Bulle "Felix", der im Januar schon kurze Zeit nach "Flockes" Geburt der Eisbärin "Vera" nicht von der Seite wich und ihr immer wieder nachstellte.
bz-berlin.de - 4. Sept. 2008
Konnte Ivo Silberrücken endlich diese zwei beglücken? - Chef-Pfleger Opitz will Schwangerschafts-Test bei den Gorilladamen Djambala und Bibi machen
Doppelschwangerschaft im Gorilla-Gehege. Das wäre eine tolle Sache! Manches deutet darauf hin, dass Silberrücken Ivo seine beiden Mädels beglücken konnte. Einige Affenpfleger wollen bemerkt haben, dass der Bauch von Djambala dicker geworden ist. "Am Fressen kann's nicht liegen. Die bekommt doch nur Gemüse zu futtern - und das setzt nicht an", sagt Chef-Affenpfleger Reimon Opitz. Er will eine Schwangerschaft nicht ausschließen: "Der Ivo hat seine Damen in der Vergangenheit regelmäßig gedeckt. Seit einem Monat hält er sich aber zurück." Für den erfahrenen Affenpfleger ein Indiz dafür, dass Djambala und Bibi trächtig sein könnten. Endgültige Gewissheit soll ein Schwangerschaftstest bringen, den Opitz in zwei Monaten machen will.
WomenWeb.de - 6. Sept. 2008
Äffchen - Babys im Zoo Eberswalde
Gerade mal so groß wie eine Hand sind die fast zehn Wochen alten Weißbüscheläffchen. Tierpflegerin Silke Lemm kümmert sich um die zwei Babys im Zoo Eberswalde. Sie zieht sie mit der Flasche auf , und das ist ganz schön anstrengend: Rund um die Uhr muss die Ersatzmutter bei ihnen sein. Die kleinen Racker haben auch noch ein Geschwisterchen. Das blieb bei der Mutter. Für drei Kinder hatte die Affendame nicht genug Milch.
sueddeutsche.de - 5. Sept. 2008
Robbenbaby Ina mag Bussis und Fische
Gestatten: Ina, Mähnenrobbenbaby aus dem Tierpark Hellabrunn. Ich bin jetzt schon eineinhalb Monate alt und kann schon ganz flink im Becken umher schwimmen. Wenn ich mal groß bin, dann könnte ich theoretisch bis zu 200 Meter tief tauchen. Mein Becken im Zoo ist leider nicht so tief. Voll cool ist aber...
epochtimes.de - 4. Sept. 2008
Zebrastreifen
"Florence" ist der kleine neue Star im Zoo von Edinburgh, Schottland. Das Zebra-Fohlen ist wohl auf, wie man sieht.
ivz-online.de - 6. Sept. 2008
Keine Tigerliebe auf den ersten Blick
Rheine. Eigentlich sollte man denken, Tigerkatze Sali aus dem Rheiner Naturzoo müsste jetzt zufrieden sein. Ein feiner englischer Gentleman hat jetzt ihre unfreiwillige Einsamkeit beendet. Kater "Batu", der schon im britischen Chessington erfolgreich gezüchtet hat, ist in der vergangenen Woche in Rheine eingetroffen, um hier erfolgreich zur Arterhaltung der vom Aussterben bedrohten Sumatra-Tiger zu sorgen. So ganz traut Sali, die seit ihrer Geburt mit ihrem Vater "Attjak" bis zu dessen Tod vor einem halben Jahr verpaart war, dem Braten noch nicht. Daran, die Tiger jetzt schon zusammenzuführen, denkt von den Verantwortlichen des Naturzoos derzeit niemand. "Das Risiko, dass sie die beiden gegenseitig erheblichen Schaden zufügen, wäre viel zu groß", sagt Johann. Er verweist auf das Vorgänger-Tigerpaar "Attjak" und "Kim". Bei ihnen habe es 2002 etwas ein halbes Jahr gedauert, bis sie gemeinsam das Tigergehege nutzten und mit dem unvergessenen "Dumai" auch schnell Nachwuchs zeugten.
Bei "Sali" und "Batu" hat es bislang für ein kurzes Tete-a-tete mit drei Metern Abstand am Abtrennzaun zwischen dem großen und dem kleinen Außengehege gereicht.
stuttgart-journal.de - 7. Sept. 2008
Neue Bewohner in der Wilhelma Stuttgart - Mandschurenkraniche aus dem fernen Osten
Auf den Stelzvogelwiesen der Wilhelma in Stuttgart sind neue Bewohner eingezogen: Ein Paar große weiße Vögel mit schwarzen Armschwingen, grauem Hals und rotem Käppi stelzen majestätisch durch ihr Reich. Es sind Mandschurenkraniche, die mit am stärksten bedrohten Vertreter der Familie der Kraniche. Die beiden Neu-Stuttgarter sind noch jung, letztjährige Nachzuchten aus dem Zoo in Riga.
welt.de - 4. Sept. 2008
Lucy liebt Luftsprünge
Ohrenrobben lieben Sprünge. Und die Ohrenrobben im Zoo lieben Norbert Zahmel. Der 39 Jahre alte Tierpfleger dressiert die kalifornischen Seelöwen, eine Robbenart, nur mit "Zuckerbrot" - nie mit Peitsche. Er spricht auch nicht von Dressur, er nennt es Training. Die Schau, die allmorgendlich Zuschauer vor der Seelöwenanlage begeistert, hat einen medizinischen Hintergrund.
Frankfurter Neue Presse - 5. Sept. 2008
Grzimek hieß im Zoo nur X
Geehrt kann sich schätzen, wer einen von Bernhard Grzimek verfassten Brief zu Hause hat. Sie sind stets erkennbar an dem Korrespondenzzeichen «X» oben rechts in der Ecke. Der berühmte Frankfurter Zoodirektor hat unzählige davon geschrieben, beziehungsweise seiner Sekretärin in den Block diktiert. Grzimek korrespondierte mit der ganzen Welt. «X» wurde im Zoo zum geflügelten Wort, das Nachttierhaus heißt im Jargon der Mitarbeiter bis heute «X-Haus». Grzimeks Stellvertreter und späterer Nachfolger Richard Faust zeichnete mit «Y». Der Berge von Briefen, die heute im Stadtarchiv lagern, sind ein Zeugnis der weltweiten Berühmtheit des ersten Frankfurter Zoodirektors der Nachkriegszeit.
abendblatt.de - 6. Sept. 2008
Leila "lebt" als Modell weiter
Die Haare sind das Schwierigste. "Orang-Utans haben sehr viel und sehr feines Haar. Das Fell bei einem so kleinen Modell zu modellieren ist verdammt kniffelig", sagt Klaus Zwonarz. Der Chefpräparator des Zoologischen Instituts und Zoologischen Museums der Universität Hamburg arbeitet zurzeit an einem Plastilin-Modell von Orang-Utan-Dame Leila, die Ende Juli im Wassergraben des Affenhauses von Hagenbecks Tierpark ertrunken war, nachdem ein Besucher ein Brötchen ins Wasser geworfen hatte. Von dem Plastilin-Modell wird Zwonarz einen Kautschuk-Abguss machen, mit dessen Hilfe er ein Modell aus künstlichem Porzellan erstellt, das er den Tierpflegern bei Hagenbeck zeigt. Erkennen sie Leila wieder, stellt der Präparator nach Vorlage des Modells eine lebensgroße Plastik des Orang-Utans mit Haut und Haaren her. Zwonarz: "Wahrscheinlich wird Leila dann auf einem Ast sitzen." Und so ab Ende des Jahres im Zoologischen Museum zu sehen sein.
RP ONLINE - 4. Sept. 2008
In San Diego geprüft
Der Tierpark am Kaiserberg ist in zwölf Reviere unterteilt. Diesmal besuchen wir das in Deutschland einmalige Koala-Revier. Mario Chindemi sorgt seit 1994 für Beuteltiere und Emus.
RP ONLINE - 6. Sept. 2008
Beißen können sie noch nicht
Pfleger Knut Nielsen arbeitet seit 16 Jahren im Krefelder Zoo. Sein Revier: Die Raubtiere. Momentan kümmert er sich um die dreieinhalb Wochen alten Tigerbabys. Die trinken bisher nur Muttermilch.
worms.de - 5. Sept. 2008
Zwergzebu Bruno unterwegs - Gefiederter Nachwuchs wird flügge
Bruno, zwei Monate älter als Lara, lässt es sich nicht nehmen, den Tiergarten auch mal auf eigene Faust zu erkunden. Munter schlüpft er, gerade noch "groß" genug, durch die Gitterstäbe seines Geheges und erforscht sein Umfeld auch mal etwas genauer. Vorbei an den neuen Bewohnern der Fuchsschafe landet er meist auf der gleich benachbarten grünen Wiese, die ausreichend frisches Futter bietet.
hl-live.de - 7. Sept. 2008
FDP-Fraktion besuchte Lübecker Tierpark
Die Lübecker FDP-Bürgerschaftsfraktion besuchte am Sonntag den Tierpark in Israelsdorf. Mit dem Rundgang wollten sich die Liberalen gemeinsam mit ihren Familien in der immer wieder aufflammenden Debatte um den Tierpark selbst ein Bild über den Zustand der Gehege machen<. Nach dem etwa einstündigen Rundgang kamen Thomas Schalies, Gerrit Koch, Wilhelm Melchers, Wolfgang Drozella und Jana Lange zu einem ersten einhelligen Ergebnis: Die FDP-Fraktion kann die teilweise hysterisch wirkenden Angriffe der Tierparkgegner nicht teilen und warnt vor vorschnellen Urteilen. In einem nächsten Schritt strebt die FDP-Fraktion jetzt ein Zusammentreffen mit den Tierparkbetreibern an.
morgenpost.de - 7. Sept. 2008
Der beste Freund der Wölfe
Seit 1972 ziehen Werner Freund und seine Frau Erika im Saarland Wölfe auf. Einige davon stammen aus Berlin. Mittlerweile hat er 70 Tiere. Der 75-Jährige lässt sie aus seinem Mund fressen. Sie halten ihn für ihren Oberwolf und seine Frau für die Beiwölfin. Freunds Wolfspark in Merzig ist eine touristische Attraktion. Jährlich 100.000 Besucher wollen sehen, wie Freund die abgeschotteten Gehege betritt und unter Wölfen lebt.
suedkurier.de - 4. Sept. 2008
Berberaffen-Nachwuchs ist gesichert
Der Nachwuchs der Berberaffen im Schwarzwaldpark Löffingen ist gesichert: Seit das Gehege auf Anraten der Berliner Affenforscherin Angelika Timmel um ein Waldstück vergrößert wurde, erblicken jährlich vier bis fünf kleine Berberäffchen das Licht der Schwarzwaldwelt. Die Berliner Wissenschaftlerin hat vor drei Jahren das Liebesleben der Affen im Schwarzwaldpark untersucht, um die Familienstrukturen der Primaten zu analysieren.
lr-online.de - 6. Sept. 2008
Zwei possierliche Frettchen erobern den Dahmer Tierpark
"Sammy" und "Lucie" sind neu im Dahmer Tierpark und schon Publikumslieblinge. "Die Kinder sind begeistert von dem putzigen Frettchen-Paar. Aber auch Senioren aus den beiden Altenheimen machen bei Spaziergängen oft am Gehege halt" , erzählt Tierpflegerin Christiane Kolisch. Der Tierpark habe die drei Monate alten Frettchen von Privatleuten übernommen, die sie aus beruflichen Gründen nicht behalten konnten, sagt die Mitarbeiterin. Sorgen bereite dem Tierpark-Team Vandalismus, legt Kollegin Evelyn Fahr den Finger auf eine wunde Stelle.
welt.de - 6. Sept. 2008
Therapie mit Flipper
Seit Jahren setzen sich Tierschützer für die Abschaffung von Delfinarien ein. Sie beklagen zu kleine Becken und die nicht artgerechte Haltung der Meeressäuger. Doch seit die Idee aufgekommen ist, Delfine könnten kranken und behinderten Kindern helfen, sind Delfinarien nicht mehr nur zum reinen Amüsement da, und immer mehr Menschen akzeptieren die Zoohaltung. Das zeigt sich auch darin, dass etwa der Tiergarten Nürnberg sein Delfinbecken vergößern will und auf Rügen ein Delfinarium geplant wird. Und die Wartelisten für die Flippertherapie werden immer länger.
blick.ch - 7. Sept. 2008
"Flipper"-Trainer kämpft in der Schweiz
Die Schreie und der Geruch der sterbenden Delfine lassen den Amerikaner Richard O'Barry nicht mehr los. Vergangene Woche war O'Barry aus demselben Grund in der Schweiz. In Bern wollte er den Chef des internationalen Zoo- und Aquarienverbands (WAZA) treffen, ihm Aufnahmen abgeschlachteter Delfine zeigen und ihn davon überzeugen, auf die japanische WAZA-Sektion Druck auszuüben: Sie soll endlich das Taiji Whale Museum aus dem Verband werfen; der Vergnügungspark ist massgeblich am Handel mit Delfinen beteiligt. Seit drei Jahren ersuchte O'Barry vergeblich um einen Termin bei WAZA-Chef Gerald Dick (50), der in Bern residiert. Deshalb ging O'Barry am Donnerstag einfach vorbei - und blitzte wieder ab: Dr. Dick sei unabkömmlich, hiess es. Gegenüber SonntagsBlick bestreitet Dick, jemals eine Terminanfrage von O'Barry gesehen zu haben. Mehr Erfolg hatte der Delfinschützer beim Ersten Sekretär der japanischen Botschaft Junji Yamazaki in Bern: Der empfing ihn, und so konnte er dem Diplomaten zeigen, wie grausam die Fischer im japanischen Fischerdorf Taiji mit Delfinen umgehen. Dort beginnt jedes Jahr im September das grösste Delfinmassaker der Welt statt. Die japanische Botschaft zeigte sich betroffen und versprach, der Regierung in Tokio Bericht zu erstatten. O'Barry ist halb zufrieden mit seinem Schweiz-Besuch - froh über die Reaktion des Botschafters, doch enttäuscht über die Abfuhr beim Verbandspräsidenten.
20minuten - 9. Sept. 2008
Mit Echsen gegen Ameisen-Plage
Kleine Viecher mit grosser Wirkung: Im Masaola-Regenwald des Zoos Zürich breiten sich die Ameisen aus und belasten das empfindliche Ökosystem. Der Zoo will mit eingeflogenen natürlichen Feinden der Plage beikommen.
NÖN-online - 9. Sept. 2008
Neues Projekt für Safaripark Gänserndorf
Rund um das Vorhaben, den seit dem Konkurs vor vier Jahren geschlossenen Safaripark Gänserndorf als Naturerlebnispark wiederauferstehen zu lassen, hat es am Dienstag Kritik von Betreiber Josef Zoher gegeben. Streitpunkt sei eine Förderzusage des Landes Niederösterreich, die allerdings an zu erfüllende Bedingungen seitens der Gemeinde und des Safariparks geknüpft sei. Diese seien von der Landeswirtschaftsagentur ecoplus nun verschärft worden, meinte Zoher zur APA. Eine 2007 in Aussicht gestellte Förderzusage des Landes, etwa 350.000 Euro, sei an bestimmte Bedingungen für die Gemeinde Gänserndorf und die Safaripark-RevitalisierungsGmbH geknüpft gewesen.
NÖN online - 10. Sept. 2008
Safaripark wird jetzt zum Chaos
Das Projekt „Safaripark Neu“ entwickelt sich immer mehr zum Chaos-Projekt und zur Schlammschlacht. Jede der involvierten Personen schiebt die Schuld auf den anderen. Jetzt nimmt Park-Betreiber Mag. Josef Zoher die NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus ins Visier. Aber auch die weist die Vorwürfe zurück. Eines steht auf jeden Fall fest: Bevor die ecoplus nicht ihren Sanktus gibt, kann und braucht der Gemeinderat gar nicht über eine Beteiligung der Stadt am „Safaripark Neu“ abstimmen. Zoher hat der Gemeinde mittlerweile auch seine Financiers bekannt gegeben, die aber bis zum Gemeinderatsbeschluss nicht öffentlich genannt werden wollen. „Der Ball liegt jetzt bei der ecoplus. Sie soll endlich die Karten auf den Tisch legen“, so Zoher sichtlich genervt. ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut Miernicki weist den Bremser-Vorwurf zurück: „Es sind noch immer nicht alle Auflagen erfüllt. Die fünfjährige Betriebspflicht des Parks, die Ausfallshaftung für die Förderung und die Nachschussverpflichtung für einen möglichen jährlichen Abgang. Falls es bei der Gemeinde noch immer offene Fragen gibt, sind wir jederzeit für beratende Gespräche bereit.“
Basler Zeitung - 5. Sept. 2008
Ältester Gorilla der Welt ist tot
Der mit 55 Jahren älteste Gorilla der Welt namens Jenny ist im Zoo von Dallas im US-Staat Texas eingeschläfert worden. Jenny habe mit ihrem schweren Magengeschwür nicht mehr weiterleben können, teilte Zoo-Sprecher Sean Greene am Freitag mit. Das Gorillaweibchen habe wegen dieser Erkrankung keine Nahrung mehr zu sich genommen und auch nichts mehr getrunken. Eine Operation sei jedoch unmöglich gewesen.
focus.de - 7. Sept. 2008
Grüne Eisbären verblüffen Zoobesucher
Die drei Eisbären im Zoo der japanischen Stadt Nagoya haben zur großen Verblüffung der Besucher ihre Farbe gewechselt. Sie tauschten ihr weißes gegen ein grünes Fell ein. Schuld an dem Farbwechsel waren ausgiebige Bäder in einem von Algen überwachsenen Teich. Es gebe immer wieder Anfragen, ob die Tiere krank seien, erklärte ein Zoo-Beamter am Sonntag. Er könne jedoch versichern, dass es lediglich ein Problem sei, die Algen schnell wieder aus dem dichten Bärenfell heraus zu bekommen.
german.china.org.cn - 5. Sept. 2008
Elefant macht in China erfolgreichen Heroin-Entzug
In einer dreijährigen Entziehungskur auf einer Insel ist ein Elefant in China seine Heroinsucht losgeworden. Xiguang war heroinsüchtig geworden, nachdem Tierschmuggler ihn und einige Artgenossen mit Heroin versetzten Bananen angelockt hatten. In einem Wildtier-Schutzzentrum auf Hainan erhielt Xiguang ein Jahr lang Methadonspritzen. Nun soll der Elefant in einem Yunnaner Zoo für Wildtiere wieder ausgewildert werden. Derzeit ist der Elefant auf einem großen Lastwagen unterwegs in seine neue Heimat.
de.rian.ru - 4. Sept. 2008
China: Elefant von Drogensucht und Alkoholismus geheilt
Chinesische Mediziner haben einen Elefanten von Drogenabhängigkeit und Alkoholismus geheilt. Der Elefant wurde süchtig, als er Bananen fraß, die ein Gemisch aus Alkohol und Heroin enthielten.
focus.de - 7. Sept. 2008
Altenheim für Affen
Schimpansen, die als Versuchstiere in Labors gehalten wurden, können im US-Bundesstaat Louisiana in einem Altenheim einen angenehmen Lebensabend verbringen. Dank in freier Wildbahn geborener Mitbewohner finden die allermeisten Versuchsaffen sogar wieder zu ihrer natürlichen Verhaltensweise zurück und integrieren sich perfekt in soziale Gruppen. Um die Primaten auch geistig fit zu halten, dürfen sie unter anderem auch fernsehen.
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| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de
nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos – Meldungen international
Niederländische Meldungen
dierennieuws.nl - 9. Sept. 2008
Rode panda ontmoet nieuwe partner in Ouwehand
Kleiner Panda in Ouwehand empfängt neuen Partner
rtvutrecht.nl - 9. Sept. 2008
Award voor rolstoelvriendelijkheid Ouwehands
Award für Ouwehands Rollstuhlfreundlichkeit
horses.nl - 7. Sept. 2008
Nog een streepjespaard in Nederland
Noch ein Streifenpferd in den Niederlanden
Na'imah (Suaheli für Freude) ist ihr Name und sie ist ein "Zorse" oder ein "Zony", bzw. eine Kreuzung zwischen einem Zebra und einem Pferd oder einem Pony. In Pannerden, bei Familie Bouwman, laufen Ponys, Esel und Zebras gemeinsam über die Weide. Na'imah ist ihr drittes "zorse". Voriges Jahr wurde die Stute Hidaya geboren und zu Beginn dieses Jahres erblickte Hengst Nuru das Licht der Welt.
telegraaf.nl - 5. Sept. 2008
Tineke Schouten adopteert uil
Tineke Schouten wird Eulen-Patin
Amsterdam. In Ouwehands Tierpark kann man gegenwärtig ein eigenes Tier adoptieren. Das ließ sich Tineke Schouten nicht zweimal sagen... Sie übernahm die Patenschaft über Zwergohreule Otis.
emmen.nl - 5. Sept. 2008
Dierenpark - theater - Stand van zaken derde kwartaal 2008
Tierpark-Theater - Stand der Dinge im dritten Quartal 2008
Tierpark Emmen will einmaligen Park realisieren auf der Noordbargeres, mit sechs Welten von Kultur und Natur. Das Konzept beinhaltet vier klimabezogene Welten, eine Welt des Theaters und eine Welt der Begegnung. In der zurückliegenden Zeit wurde bestimmt, was in den verschiedenen Welten sein soll. Ende dieses Jahres wird der Stadtrat einen Beschluß fassen über den Tierpark mit Theater und über die Infrastruktur rund um den Begegnungsplatz.
dierennieuws.nl - 5. Sept. 2008
Gezonde apenbaby in Safaripark Beekse Bergen
Gesundes Affenbaby im Safaripark Beekse Bergen
Nachwuchs bei den Gibbons im Safaripark Beekse Bergen. Das Kleine hat noch keinen Namen, da das Geschlecht noch nicht bekannt ist. Die Eltern des Kleinen sind der 23-jährige Vater Ory und die 14 Jahre alte Mutter Riki.
blikopnieuws.nl - 4. Sept. 2008
Dierenpark Emmen verrast door geboorte olifantje
Tierpark Emmen durch Elefantengeburt überrascht
Emmen. Tierpark Emmen ist Donnerstag vormittag um 11.30 Uhr freudig überrascht durch eine Elefantengeburt. Die Überraschung war um so größer, weil morgens, als die Elefanten nach draußen gingen, noch nichts darauf hindeutete. Normalerweise bleibt ein Teil der Herde nämlich im Innengehege, wenn die Tierpfleger sehen, daß eine Geburt bevorsteht. Obwohl es für den Tierpark Emmen schon das 19. Elefantenbaby ist, ist es zum erstenmal eine Geburt auf der Außenanlage - unter den Augen des Publikums. Die Mutter des Kleinen ist Mingalar Oo, die selbst im Tierpark Emmen geboren und aufgezogen wurde. Es ist für sie der zweite Sohn, denn auch dieses Jungtier ist ein Bulle. Vater ist der riesige Radza, der schon wieder fast fünf Jahre in Emmen ist. Für ihn ist es der fünfte Nachkömmling. Nach der Geburt haben neben Mutter Mingalar Oo auch Oma Htoo Khin Aye, Schwester Ma Yay Yee und ein anderes junges Weibchen aus der Gruppe, Ma Palai, sich des neuen Sprößlings in der Emmener Elefantenfamilie angenommen. Das Geburtsgewicht des Kleinen wird auf über 100 kg geschätzt.
nos.nl - 4. Sept. 2008
Olifantje buiten geboren
Elefant auf der Außenanlage geboren
Zum erstenmal ist in den Niederlanden ein Elefant auf der Außenanlage geboren worden. Das ist etwas ganz Besonderes. In den Niederlanden sind die Elefanten immer im Innengehege geboren worden. Es geschah heute vormittag um 11.30 Uhr im Tierpark Emmen. Besucher konnten das alles sehen. Es ist eigentlich ein "Versehen", daß ein Elefantenkalb draußen geboren wird. Zoos in den Niederlanden halten Elefanten lieber im Innengehege, wenn eine Geburt bevorsteht. Dann kann man nämlich bei der Geburt besser sehen, ob alles gut geht. Der Zoo in Emmen hat nur nicht damit gerechnet, daß die Geburt heute schon stattfinden soll. Außerdem werden Elefanten meist mitten in der Nacht geboren. Und also nicht tagsüber.
parool.nl - 4. Sept. 2008
Recordaantal bezoekers voor Artis
Besucherrekord für Artis
Amsterdam. Besucherrekord im Artis Zoo Amsterdam im zurückliegenden Sommer. In den Monaten Juni, Juli und August waren es fast 450.000 Besucher. Noch nie waren es so viele in drei Monaten. Artis erklärt den erfolgreichen Sommer mit der neuen Lemuren-Anlage. Auch der Schmetterlingspavillon und das 125 Jahre alte Aquarium zogen die Besucher an.
trouw.nl - 4. Sept. 2008
Publieke bevalling gorilla in Apenheul
Gorillageburt in Apenheul vor Publikum
Gorilla Kisiwa gebar am Mittwoch am hellichten Tag eine Tochter, in Sichtweite der Besucher des Parks Apenheul. Laut Pressesprecher des Tierparks ist das Besondere daran vor allem die Tatsache, daß die Gorillageburt tagsüber stattfand. "Oft wird ein Baby abends oder nachts geboren." Es ist das erste Junge für Kisiwa.
destentor.nl - 4. Sept. 2008
Eerste dochter voor Jambo
Jambos erste Tochter
Apeldoorn. Gorilla-Anführer Jambo ist erneut Vater geworden. Am hellichten Tag gebar die elfjährige Mutter Kisiwa ein Junges. Das geschah gestern in Sichtweite der Besucher von Apenheul, auf der Gorilla-Insel des Apeldoorner Tierparks. Nachdem er bereits zwei Söhne gezeugt hatte, hat Jambo nun auch eine Tochter.
dierennieuws.nl - 4. Sept. 2008
Ringstaartmaki's ontdekken nieuw verblijf in Rhenen
Kattas entdecken neue Anlage in Rhenen
gelderlander.nl - 4. Sept. 2008
Vernieuwen is voor dierentuin een noodzaak
Erneuerung ist für einen Zoo eine Notwendigkeit
Rhenen. Erneuerung ist für eine Attraktion wie den Tierpark Ouwehand eine Notwendigkeit, um sich über Wasser zu halten. Es gibt Pläne, darunter der Erwerb von Gorillas. Bis es soweit ist, ist der neue Eingang der größte neue Blickfang. "Bald kommen die Fische, die Vögel und die Kattas in ihre Unterkünfte und dann ist der Eingang fertig", sagt Direktor Robin de Lange. "Der Eingang ist der erste Eindruck, den der Besucher erhält - und der muß gut sein. Wir verkaufen vor allem ein Erlebnis, ein Abenteuer." Der Eingang ist ein Entwurf des Architekten Henk van Eldijk. In Zukunft sind geplant neue Anlagen für Schneeleoparden, Adler und Pinguine. Das zentrale Gelände, der älteste Teil des Tierparks mit relativ kleinen, alten Käfigen, wird schon eher erneuert werden. Durch die Ankunft der Afrikanischen Elefanten hat sich das ein wenig verzögert.
Belgische Meldungen
hbvl.be - 9. Sept. 2008
GAIA wil Olmense Zoo weren uit vtm-programma
GAIA will Zoo Olmen aus vtm-Programm verbannen
Der Sender vtm sendet die erste Staffel des fünften Jahrgangs der Tierarztdokuserie Vinger aan de poot. Der Zoo Olmen kam groß ins Bild, zum großen Bedauern von GAIA. "Der Zoo Olmen schnitt sehr schlecht ab in unserem Zoo-Bericht von August", sagt GAIA-Vorsitzender Michel Vandenbosch. "Solange der Zoo Olmen die Verstöße nicht korrigiert, verlangen wir Zurückhaltung von den Programmmachern. Wir finden es nicht korrekt, daß ein Zoo, der sich offenkundig regelwidrig verhält, von vtm ein Forum und soviel gratis Publizität erhält." Vtm-Sprecher Mark Vanlombeek gibt an, daß alle Staffeln der neuen "Vinger aan de poot"-Serie schon aufgenommen waren, bevor der Zoobericht von GAIA erschien. "Wenn noch eine Serie folgt, werden wir auf alles Mögliche Rücksicht nehmen. Andererseits stelle ich fest, daß der Zoo-Bericht auch kritisiert worden ist", sagt Vanlombeek.
nieuwsblad.be - 6. Sept. 2008
Olifantenparade in Antwerpen
Elefantenparade in Antwerpen
Antwerpen. Eine Herde von 71 farbenprächtigen Elefanten sind in den kommenden zwei Monaten Anziehungspunkt in Antwerpen. Die lebensgroßen Elefanten aus Kunststoff wurden bemalt von Künstlern aus Belgien und Thailand und ersuchen Aufmerksamkeit für den Schutz der echten Elefanten. Die erste Ausgabe der Elephant Parade in Rotterdam erbrachte fast 250.000 Euro und auch ihre Antwerpener "Artgenossen" werden am 13. November im Zoo versteigert zugunsten des Elefantenkrankenhauses in Thailand, wo kranke und verletzte Elefanten behandelt werden. Im Jahre 2009 läßt sich die Elefantenparade in London nieder und im Jahre 2010 wird New York an der Reihe sein.
tijd.be - 5. Sept. 2008
Parc Paradisio krijgt 9% meer bezoekers
Parc Paradisio erhält neun Prozent mehr Besucher
Parc Paradisio hat in der Saison 2008, bis einschließlich 31. August, 9% mehr Besucher empfangen als während derselben Zeit im Jahr zuvor. Insgesamt kamen 564.000 Schaulustige auf einen Besuch in dem wallonischen Tierpark.
nieuwsblad.be - 3. Sept. 2008
Harry Malter krijgt tweede slecht rapport
Harry Malter erhält zweiten schlechten Bericht
Heusden. Im Familienpark Harry Malter in Heusden schauten gestern erneut Kontrolleure von GAIA vorbei. Unter anderem kam der Vorsitzende, Michel Vandenbosch, zum speziellen Tag der offenen Tür für Tierschutzorganisationen. Gegenüber der vorhergehenden Kontrolle gab es eine Besserung, aber im neuen Bericht sind doch noch viele Schwächen angeführt. So sind die Käfige zu klein und die Umzäunungen zu niedrig. Die Besucher würden immer noch dazu ermuntert, die Tiere zu füttern. Manchmal sind zu wenig Tiere zusammen. Die Betreiber des Parks geloben Besserung. "Natürlich gibt es Ausrutscher, wie in jedem anderen Tierpark, aber es ist unangebracht zu behaupten, daß wir der schlechteste in Flandern sind", sagt Sarah Malter, die Tochter des Betreibers Harry. "Von Oktober an ist der Park für Besucher geschlossen und wir werden die notwendigen Anpassungen vornehmen. Und ja, in einem unserer Vogelkäfige sitzt ein Papagei - wir haben aber nur einen. Es sollten zwei sein. Aber wir können nur tun, was wir können - und so ein Papagei ist teuer."
Russische Meldungen
Europäisches Rußland
dayudm.ru - 11. Sept. 2008
ВОЛК И ВОЛКОВ В ЗООПАРКЕ
Wolk [Wolf] und Wolkow im Zoo
Zur Eröffnung des Zoos wurden von 100 geplanten Objekten 58 übergeben. An den übrigen wird noch gearbeitet. Die gesamte Fläche des Zoos beträgt 10.000 qm. Auf diesem Areal werden mehr als hundert verschiedene Tiere untergebracht: Affen, Vögel, Luchse, Tiger, Eisbären. Leider hat, wie Quellen berichten, ein Leopard die Reise nach Ishewsk nicht überstanden. "Protest gegen den Bau des Zoos im Kirowpark der Stadt Ishewsk" ist das erste, was man in einer Suchmaschine auf die Anfrage "Zoo. Ishewsk" erhält. Den Bewohnern der Stadt hat nicht gefallen, daß für das neue Objekt der sehr alte Park in der Hauptstadt Udmurtiens gefällt wird. Es wurden andere Orte vorgeschlagen, doch niemand ging darauf ein - und am 10. September freuten sich alle auf die Eröffnung des neuen Ishewsker Zoos. Es war viel Volk anwesend, daß sogar die Journalisten mit Mühe dorthin gelangten, wo die führenden Personen auftraten. Alexander Wolkow, der aus der Masse der VIP-Leute heraustrat, winkte allen zu und ging zurück. Die Beamten haben eine Gewohnheit: alle grüßen genau so wie der Chef. Als die feierlichen Reden beendet waren und die Kinder, die hier aus einigen Schulen der Stadt Ishewsk versammelt waren, feierlich und völlig gratis in den Zoo gelassen wurden, schlossen sich der zwanglosen Masse auch alle hier befindlichen Vertreter der Macht an. Zuerst ging der Präsident mit seinem Enkel Mischa zum Wolf, diesem Denkmal direkt am Eingang, das viel Staub aufgewirbelt hatte und zum "Symbol" des Ishewsker Zoos bestimmt worden war. Als Alexander Wolkow beschloß, am Wolf-Denkmal vor den Kameras zu posieren, behinderten die Fotografen - es waren 30 - beinahe einander. Die Metapher war offensichtlich: Wolkow und Wolk [Wolf].
gzt.ru - 10. Sept. 2008
В Ижевске открылся зоопарк
In Ishewsk wurde ein Zoo eröffnet
In Ishewsk wurde ein Zoo eröffnet, teilt ITAR-TASS mit. Auf einer Fläche von 10 ha werden in geräumigen Gehegen und Volieren 150 Tierarten leben. Vorläufig sind es hier 40 Arten. Die ersten Besucher sahen Ussuritiger, Braun- und Eisbären, Amurleoparden, Luchse, einen Vielfraß, Fasane. Es gibt auch Platz für Haustiere. Im Zoo gibt es keine gewöhnlichen Käfige, statt dessen wurden für die Tiere Gehege errichtet, die so naturnah wie möglich sind. Die Tiere fügen sich in eine Naturlandschaft ein, in den Gehegen sind kleine Inseln, Brücken und Bassins eingerichtet. In den überdachten Pavillons ist das gleiche Prinzip zu beobachten - in ihnen gibt es Felsen, Höhlen, Seen und Wasserfälle. "Ich beneide Udmurtien aufrichtig, das es geschafft hat, ein so hervorragendes Kulturzentrum zu errichten", sagte auf der Eröffnungszeremonie des Parks der Generaldirektor des Moskauer Zoos Wladimir Spizin.
myudm.ru - 10. Sept. 2008
В среду, 10 сентября, состоится торжественное открытие Удмуртского зоопарка
Am Mittwoch, dem 10. September, findet die feierliche Eröffnung des Udmurtischen Zoos statt
Zu Ehren des ersten Geburtstages erwartet Kinder ein Geschenk. Von 14 bis 17 Uhr können mehr als 1.000 Schüler gratis die Tiere beobachten. Am Tage zuvor bezogen die Pfleglinge nördlicher Breiten ihre Gehege. Sergej Beljakow, Direktor des Staatlichen Zoos Udmurtiens: "Wie sie sehen, gibt es bei uns keine Gitter aus Metall, über den Bären befindet sich nichts. Es gibt ein großes Wasserbecken mit mehr als 1.000 Kubikmetern, d.h. für die Tiere praktisch die besten Bedingungen, um sie zu präsentieren." Die Eisbären sind der Stolz des Republik-Zoos. Der Zoo Ishewsk hatte Glück - das Weibchen wurde in freier Natur geboren.
rian.ru - 10. Sept. 2008
Первый в Удмуртии зоопарк откроется 10 сентября
Der erste Zoo in Udmurtien wird am 10. September eröffnet
Nishnij Nowgorod. Der erste Zoo in der Udmurtischen Republik wird am Mittwoch in Ishewsk eröffnet. Die Fläche des Zoo betrage 10.000 qm, war vom Pressedienst des Präsidenten der Republik zu erfahren. Insgesamt werde es 100 Objekte geben, am Mittwoch würden 58 von ihnen eröffnet. Der erste Republik-Zoo wurde innerhalb von zwei Jahren erbaut. Gegenwärtig sind in ihm über 100 verschiedene Tiere untergebracht. "Wir haben Tiger, Leoparden, Luchse, eine Vielzahl verschiedener Vögel. Im Zoo wurde ein herrliches Affenhaus erbaut", sagte der Direktor des udmurtischen Zoos Sergej Beljakow. Zum Emblem des neuen Zoos wurde der Wolf, einer der ständigen Bewohner der Wälder Udmurtiens.
konkretno.ru - 9. Sept. 2008
У пятнистых генет из Ленинградского зоопарка родился детеныш
Nachwuchs bei Großfleck-Ginsterkatzen im Leningrader Zoo
Männchen Grin und Weibchen Assol wurde ein "Mädchen" geboren. Zuletzt gab es im Jahre 2006 Jungtiere bei den Ginsterkatzen.
mk.ru - 4. Sept. 2008
В Сочи построили апартаменты для леопардов
In Sotschi wurden die ersten Leoparden-Unterkünfte errichtet
Die Ankunft der ersten Raubkatzen aus Turkmenien ist für November dieses Jahres vorgesehen. Der Nachwuchs, der in den Gehegen geboren wird, bildet die Grundlage für die neue russische Leopardenpopulation im Kaukasus. Insgesamt sollen im Laufe von zwei Jahren vier bis sechs Individuen "importiert" werden, die zu den Begründern der zukünftigen Population werden sollen. Das Projekt ist für sechs Jahre berechnet. Wenn die Ansiedlung der turkmenischen Leoparden erfolgreich verläuft, wird in Zukunft die Population der kaukasischen Leoparden 30 bis 50 Exemplare umfassen. Im Verlaufe des Projektes werden auch die Huftier-Populationen vergrößert - der Hauptnahrung des Leoparden. Gegenwärtig hat sich in Rußland der Leopard nur an am wenigsten zugänglichen Orten des östlichen Kaukasus erhalten. Doch kann mit einer unversehrt gebliebenen Handvoll Tiere die Unterart nicht überleben.
rosbalt.ru - 4. Sept. 2008
В Ленинградском зоопарке малышам-ягуарчикам показывают посетителей
Im Leningrader Zoo werden den kleinen Jaguaren die Besucher gezeigt
Im Leningrader Zoo wurden dem Jaguar-Nachwuchs erstmals die Besucher des Tiergartens gezeigt. Vor anderthalb Monaten brachte Jaguarweibchen Agnessa zwei Junge zur Welt: einen schwarzgefärbten "Jungen" und ein goldgelb gefärbtes "Mädchen".
dayudm.ru - 4. Sept. 2008
Открытие Ижевского зоопарка запланировано 10 сентября
Eröffnung des Zoos in Ishewsk für den 10. September geplant
Am Donnerstag, dem 4. September, führte Udmurtiens Präsident Alexander Wolkow eine Arbeitsberatung auf dem Gelände des sich im Bau befindlichen Ishewsker Zoos durch.
soverkon.ru - 4. Sept. 2008
В Ижевске открывается новый зоопарк!
In Ishewsk wird ein neuer Zoo eröffnet!
Der Besucher des Zoos wird sich mit einer großen Zahl verschiedener Vertreter der Flora und Fauna vertraut machen können. Dazu gehören Tiger, Leoparden, kleinere Raubtiere der Taiga, aber auch Braun- und Eisbären, Seebären, Walroß, Japanmakaken, Wölfe usw. Bewohner des Ishewsker Zoos werden auch einige Arten von Haustieren sein. Von den Gefiederten Bewohnern werden unbedingt vertreten sein Seeadler, Geier, Eulen, Kraniche, Schwäne u.a. Insgesamt wird es im Zoo etwa 40 Volieren und Gehege geben. Alle Pfleglinge des Zoos werden untergebracht in speziellen Ausstellungs-Komplexen. Das sind z.B. "Unsere Taiga" (Elch und Maral), "Die Tropen", "Die Steppe", "Der weiße Norden". Außerdem wird es ein Terrarium (Schlangen) und ein Insektarium geben. Für 2009 ist im Ishewsker Zoo die Fertigstellung eines Affenhauses geplant, dessen Bewohner etwa zehn Affenarten sein werden. Die Gesamtfläche des Zoos beträgt 16 ha.
vesti.ru - 3. Sept. 2008
В нижегородском зоопарке будут жить амурские тигры
Im Zoo von Nishnij Nowgorod wird es Amurtiger geben
Der Zoo "Limpopo" in Nishni Nowgorod hat einen prestigeträchtigen Wettbewerb gewonnen und beteiligt sich am internationalen Programm zu Erhaltung und Zucht des Amurtigers. Das Tigergehege verspricht die großartigste Einrichtung auf dem Gelände des Zoos in Nishnij Nowgorod zu werden. Die Arbeiten am Bau der Anlage haben bereits im April begonnen, im November soll das Gehege fertig sein. Ende August beging der Zoo "Limpopo" übrigens sein fünfjähriges Jubiläum. Er wächst ständig und entwickelt sich weiter. Jetzt zählt die Tiersammlung des Zoos 39 Vogel- und 30 Säugetierarten, die Gesamtzahl seiner Bewohner hat die 400 überschritten. In naher Zukunft wird mit dem Bau der Filiale des Zoos in Dserschinsk begonnen. Diese wird sich über eine Fläche von 16,5 ha erstrecken. Und wird vorläufig zum größten Zoo im Gebiet Nishnij Nowgorod werden.
rostov.ru - 2. Sept. 2008
В Ростовском зоопарке ждут пополнение
Im Zoo Rostow wartet man auf Zuwachs aus Berlin
Heute wurde bekannt, daß die Berliner Kollegen zwei Indische Elefanten auf die Reise nach Rostow geschickt haben. Der Rostower Zoo ist berühmt für die vollständigste Sammlung züchtender Menschenaffen im Land. Was ihm noch fehlte, war ein Elefant. Dabei ist der Zoo Rostow einer der größten in Rußland. Er ist fast 60 ha groß. In seinem Bestand hat er etwa 400 Tierarten und mehr als 2.500 Individuen. Der Zoo hält mehr als 100 Arten, die auf der Roten Liste stehen. Die Elefanten können schon bald von den Besuchern bestaunt werden.
tatar-inform.ru - 31. Aug. 2008
Жители Тамбова пополняют коллекцию местного зоопарка
Einwohner von Tambow ergänzen die Sammlung des örtlichen Zoos
Das Zoologisch-botanische Zentrum der Tambower Staatlichen Dershawin-Universität hat außerplanmäßig bereits 30 verschiedene Tiere aufgenommen. Sie wurden von Bewohnern des Gebiets und ihren Gästen gebracht. Im wesentlichen sind das Jungtiere, die ohne Eltern geblieben sind, oder traumatisierte erwachsene Säugetiere und Vögel. Sie sind alle Vertreter der Fauna, die in den einheimischen Wäldern zu Hause ist. Nach den Worten von Zoomitarbeitern werden ihnen am häufigsten junge Waldohreulen gebracht. Deren Population ist in den mittleren Breiten Rußlands ziemlich hoch. Auf dem zweiten Platz - junge Kuckucke. Die meisten Säugetiere und Vögel müssen behandelt werden. Sie erhalten die notwendige Hilfe und werden in die Freiheit entlassen, wenn sie zum Leben unter natürlichen Bedingungen fähig sind. Diejenigen, die sich schon nicht mehr an das Leben in der Wildnis anpassen können, vervollständigen die Sammlung des Zoos.
vrnonline.ru - 27. Aug. 2008
Воронежский зоосад наконец нашел для азиатского ослика ослицу
Tiergarten Woronesh hat endlich für seinen asiatischen Esel eine Eselin gefunden
Der 12-jährige Esel einer asiatischen Rasse lebt schon einige Jahre im Tiergarten, doch irgendwie war es nicht möglich, für ihn eine Freundin zu finden. Diese Tiere sind in unseren Breiten sehr selten. Es geschah, daß sich Vertreter eines Frauenklosters im Dorf Kostomarowo, bei denen eine zehnjährige Eselin lebte, an den Tiergarten wandten. Diese Tiere erfordern eine besonders arbeitsintensive Pflege. Ihnen müssen von Zeit zu Zeit die Hufe beschnitten werden, sonst werden sie krank. Das passierte auch mit der Eselin. Im Kloster wurde beschlossen, sie dem Tiergarten zu übergeben.
wwf.ru - 28. Aug. 2008
A party of gray parrots seized in the Vnukovo airport
WWF took part in the seizure of 32 African gray parrots in the Vnukovo airport. A citizen of Syria transported it for selling in Russia. Birds were kept in bad conditions, which caused many deaths during the transportati
The gray parrots' ability to imitate human speech made them one of the most popular species of parrots and at the same time put their existence under threat. African gray parrots fall within the Convention on the International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITES) and is included into Appendix II of this Convention.
The transporter had a CITES permit issued by a Syrian Management Authority, but it was only for 30 birds instead of 32. Moreover, the conditions of transportation didn't answer the requirements of International Air Transport Association.
"Birds were carried in very small cages - boxes with 7-8 parrots in each. There were no feedboxes and drinking bawls inside. 14 birds died during the flight, the rest were in a grave condition", says Natalia Dronova, TRAFFIC Europe-Russia program coordinator, who took part in the operation.
Violations of CITES requirements regarding the number of birds and transportation conditions made the export permit invalid and the custom officers made the seizure. According to the advice of Russian CITES MA (Federal Supervisory Natural Resources Management Service (Rosprirodnadzor)), the birds that survived were moved to the temporary animal shelter and care center.
Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)
vn.ru - 11. Sept. 2008
Тропическая парочка в Сибири
Tropisches Pärchen in Sibirien
Im Zoo Nowosibirsk gibt es erstmals in seiner Geschichte ein Paar der Grauen Riesenkänguruhs. Sie kamen vor einem Monat aus Israel. Viele Besucher des Zoos werden diese riesigen Vertreter der Eukalyptus-Savanne zum ersten Mal im Leben sehen, denn im Zoo Nowosibirsk gab es noch keine Riesenkänguruhs. In Rußland kann man diese springenden "Australier" nur noch im Moskauer Zoo beobachten.
regions.ru - 3. Sept. 2008
ОБИТАТЕЛЕЙ УРАЛЬСКОГО ЗООПАРКА НАЧАЛИ ПЕРЕВОДИТЬ В ЗИМНИЕ ВОЛЬЕРЫ
Die Bewohner des Uralzoos begannen mit dem Umzug in die Winterquartiere
Im Zoo Jekaterinburg begann der Umzug in die Winterkäfige. Wegen des kalten Wetters in diesem Jahr ziehen die Tiere früher als normalerweise in die Gebäude um. In der Regel kommen die wärmeliebenden Tiere Mitte September in die Häuser. Zu den ersten Umsiedlern gehören Flußpferd, Kuhreiher und Heilige Ibisse, aber auch alle Affen, nur die Japanmakaken bleiben draußen. In den nächsten Tagen kommen Kronenkraniche, Pelikane und wärmeliebende Raubtiere in die Winterunterkünfte, aber auch Nagetiere wie Agutis und Meerschweinchen. Wasservögel wie die an das Uralklima gewöhnten Schwäne und Enten ziehen als letzte um. Die Mehrzahl der wilden Katzen aber, solche wie Luchse, Leoparden und Tiger, läßt man im Außengehege - ihnen schadet der Frost nichts.
regnum.ru - 29. Aug. 2008
Коллекция омского зоопарка пополнилась сибирским манулом и дикобразом
Sammlung des Omsker Zoos durch Sibirischen Manul und Stachelschwein vervollständigt
In die Kollektion seltener Tiere des Staatlichen Zoos in Bolscheretschje, Gebiet Omsk, gelangte ein Sibirischer Manul, der als Art auf der Internationalen Roten Liste und der Roten Liste der Russischen Föderation steht. Der neue Bewohner kam aus dem Leningrader Zoo. Außerdem erhielt der Zoo des Gebietes Omsk aus dem Leningrader Zoo ein Stachelschwein.
wwf.ru - 1. Sept. 2008
Russian authorities turn attention to the Amur tiger
WWF hopes that after Vladimir Putin's visit to Ussuriiskii nature reserve, the future of the Amur tigers will be under the Russian Govenor's fixed attention.
An epoch-making event occurred - the Russian Prime Minister put a collar with a satellite radio transmitter on the neck of an Amur tiger caught in the Ussuriysky nature reserve by researchers from the Institute of Problems of Ecology and Evolution (Russian Academy of Sciences). Now at any time Vladimir Putin can get satellite information about his "goddaughter"'s location, but - while it's still alive...
"Obviously it is the tigress I tracked in January, 2004 at the same place in the Ussuriisky nature reserve", says Dr.Yury Darman, Director of the Amur branch of WWF Russia. "Than the size of its heel reached 10 cm, and the tigress had 3 remarkable tiger cubs. The caring mom brought its kids to feed on a dead wild boar".
The well-being of the Amur tigers is contingent on the boar population, while the wild boar depends on the crop of the Korean Cedar pine nuts and Mongolian oak acorns, considered to be threatened species. Last year more than 25 thousand people wrote to Vladimir Putin throught WWF, asking him to stop the destruction of the remaining Korean Cedar pine forests. The Ministries sent a formal reply to WWF, and the legal and illegal logging of the Korean Cedar pine only increased. Just recently more than a hundred of citizens of Kamenushka village - where the headquater of Ussuriisky nature reserve is located - have addressed the Government with a demand to stop the "sanitarian" logging around the reserve. There is no buffer zone around the reserve yet , therefore wood is brought down directly on its borders - even a popular ecological track was destroyed. On the other hand, the hunting estate "Akvaresursy" borders the reserve, and in spring a metal cage for catching tigers was discovered here, and certainly it was not left there for scientific purposes. The annual censuses have shown an almost double decrease in the number of tigers in that area.
Andrey Kotlyar, director of Ussuriysky nature reserve talked to Vladimir Putin about all these issues. Now WWF hopes that the problems that WWF and the nature reserve failed to solve for many years will at last be addressed by the authorities.
Russia has the right to be proud of the Amur tiger's return from extinction - only about 40 big cats were alive in the wild in 1950. Nowadays the Amur tiger population is one of the strongest in the world - about 450 individuals, but there is no state authority responsible for the implementation of the Conservation strategy of the Amur tiger in Russia, officially approved in 1996. The basic financing is still provided by international funds.
More details at: http://www.planetark.com/dailynewsstory.cfm/newsid/50021/story.htm
wwf.ru - 1. Sept. 2008
Жители Чукотки подготовили и очистили лежбище для моржей
Einwohner Tschukotkas säuberten Lagerplatz für Walrosse
In der nationalen Siedlung Ryrkajpij fand am Wochenende erstmals in der Geschichte Tschukotkas ein Subbotnik zur Vorbereitung eines Lagerplatzes für Pazifische Walrosse statt. Der Schnee, der am Tage zuvor gefallen war, und das fast winterliche Wetter störten die Durchführung des Subbotniks zur Säuberung des Lagerplatzes für Walrosse am Kap Koshewnikow nicht. Die Ankunft der Walrosse wird in einer Woche erwartet. Laut Wiktor Nikiforow, Leiter der Projekts "Bärenpatrouille", entstand die Idee über die Reinigung der Plätze, an denen die Walrosse lagern, unter den Einheimischen selbst, als im vorigen Jahr am Kap Koshewnikow erstmals seit 50 Jahren ein Lagerplatz der Walrosse entstand. Nach Zählungen von Wissenschaftlern waren es 50.000 Walrosse. Ende der Woche plant die Administration, einen weiteren derartigen Subbotnik mit Beteiligung von Schülern durchzuführen.
wwf.ru - 10. Sept. 2008
На мыс Кожевникова пришли моржи
Walrosse am Kap Koshewnikow angekommen
Erstmals in diesem Jahr kamen heute etwa tausend Walrosse an das Kap Koshewnikow heran, wo die "Bärenpatrouille" des WWF gemeinsam mit Einwohnern der Siedlung Ryrkajpij den Lagerplatz beschützt. Die Veränderung des Klimas führt dazu, daß Tschuktschensee und Ostsibirische See praktisch ohne Eisdecke sind. Das Treibeis verschiebt sich nach Norden. Im Zusammenhang damit behalten die ufernahen Lagerplätze an der arktischen Küste Tschukotkas ihre außerordentliche Bedeutung für die Erhaltung der Pazifischen Walrosse. In diesem Jahr haben Experten des WWF Dokumente für die Schaffung eines Naturdenkmals "Kap Koshewnikow" vorbereitet - für den Schutz des Lagerplatzes der Pazifischen Walrosse. Die Schaffung des neuen geschützten Territoriums auf Tschukotka ist für Herbst 2008 vorgesehen. Jetzt werden die Walrosse von der "Bärenpatrouille" des WWF geschützt, gemeinsam mit Einwohnern der Siedlung Ryrkajpij.
Estland
rus.delfi.ee - 4. Sept. 2008
Таллиннский зоопарк приютил беспризорного рысенка
Zoo Tallinn gewährte obdachlosem jungem Luchs Obdach
Der Zoo Tallinn hat einen neuen Bewohner - einen zwei Monate alten Luchs. In einem der Gartengrundstücke der Stadt wurde er von Einheimischen entdeckt.
Ukraine
pn.mk.ua - 8. Sept. 2008
Николаевский зоопарк отметил 30-летие жизни на новой территории
Zoo Nikolajew 30 Jahre auf neuem Territorium
Wenn man über die Geschichte des Zoos Nikolajew spricht, so begann diese schon 1901, als das Nikolajewer Stadtoberhaupt Nikolaj Leontowitsch eine Privatsammlung organisierte, die im Jahre 1918 nationalisiert wurde - N. Leontowitsch wurde erster Direktor des Staatlichen Aquariums (so hieß der Zoo damals). In den 1920er Jahren wurde am Staatlichen Aquarium eine zoologische Abteilung eröffnet, in der Vögel, Huftiere, Raubtiere und Affen gehalten wurden. Während des Großen Vaterländischen Krieges blieb der Nikolajewer Zoo als einziger auf dem okkupierten Territorium der UdSSR in Betrieb. Nach dem Krieg kamen Pumas und Schneeleoparden, Hyänen und Eisbären in den Zoo, im Jahre 1955 kam der erste Elefant, genauer gesagt, die indische Elefantin Mary. Gegen Ende der 1960er Jahre zählte die Sammlung des Zoos schon mehr als 200 Tierarten, so daß es auf dem kleinen Territorium zu eng wurde. Im Jahre 1968 wurde ein neues Territorium zur Verfügung gestellt.
vechirkakiev.ua - 6. Sept. 2008
Юбилей Киевского зоопарка отпразднуют в 2009
Das Jubiläum des Kiewer Zoos wird im Jahre 2009 gefeiert
Im Kiewer Zoo gibt es etwa 3.300 Tiere, darunter Ussuritiger, Elefant, Kasuar, Gorilla, Pinguine, Nashorn. Die Fläche des Zoos beträgt 34,4 ha, er wird im Jahr von 650.000 Menschen besucht. Der Zoo wurde im Jahre 1908 von der Kiewer Gesellschaft der Naturfreunde gegründet, doch nach Angaben des Museums für Geschichte der Stadt Kiew begann der Zoo seine Arbeit im März 1909.
Armenien
arka.am - 9. Sept. 2008
В Армении отмечают 50-летие создания особо охраняемых природных зон
In Armenien wird 50-jähriges Jubiläum der Schaffung besonders geschützter natürlicher Zonen begangen
Jerewan. In Armenien wird der 50. Jahrestag der Schaffung besonders geschützter natürlicher Zonen begangen. Im Zusammenhang damit wurde in der Republik ein Monat von Veranstaltungen verkündet, die dem Jubiläum der Schaffung von drei Naturschutzgebieten gewidmet sind: "Chosrow", "Schikachoch" und der Nationalpark "Dilishan". Das Naturschutzgebiet Chosrower Wald befindet sich im Süden Armeniens, es wurde auf einer Fläche von 29.200 ha errichtet für den Schutz einzigartiger Hochgebirgslandschaften (1600 bis 2315 m) - Bergwälder, spärlicher Waldwuchs und subalpine Wiesen. Auf dem Areal des Naturschutzgebietes wachsen etwa 1.500 Pflanzenarten, es kommen 40 Säugetierarten vor, 130 Vogelarten, 5 Amphibien- und 32 Reptilienarten. Zu den seltenen Arten gehören Armenischer Mufflon und Bezoarziege, die auf der Roten Liste stehen. Das Naturschutzgebiet Schikachoch nimmt eine Fläche von 10.000 ha ein. In das Rote Buch Armeniens waren 18 Pflanzenarten eingetragen, zu den seltenen Wildtieren, die man hier antrifft, gehören Vorderasiatischer oder Kaukasischer Leopard, Bär, Reh, Bezoarziege, Armenisches Mufflon und Weißschwanzstachelschwein. Der Nationalpark "Dilishan" liegt im Nordosten des armenischen Hochlands, 110 km von Jerewan entfernt. Dieses Gebiet ist bekannt für dichte Wälder, Mineralquellen und alte Klöster. Die Fläche des Naturschutzgebietes beträgt 33.700 ha.
kavkazweb.net - 3. Sept. 2008
Армения: Слон Ереванского зоопарка Грантик лишился своей второй половинки
Elefant des Zoos Jerewan Grantik verlor seine Gefährtin
Wie Zoodirektor S. Abowjan mitteilte, starb die Elefantin Mascha in der Nacht vom 29. zum 30. August. Bisher sind die Ursachen für das Unglück nicht bekannt. Armenische Spezialisten führen alle notwendigen Untersuchungen durch. S. Abowjan schloß die Möglichkeit nicht aus, die inneren Organe der Elefantin zwecks genauerer Diagnose in ein anderes Land zu schicken.
gazeta.ru - 2. Sept. 2008
В ереванском зоопарке загадочно погибла слониха из Москвы
Im Zoo Jerewan starb auf unerklärliche Weise Elefantin aus Moskau
Im Jerewaner Zoo starb die junge Elefantin Mascha. Wie Zoodirektor Saak Abowjan mitteilte, untersucht eine Gruppe von Tierärzten die Ursachen des plötzlichen Todes der Elefantin. Mascha kam Ende 2007 aus Moskau nach Jerewan. Früher arbeitete sie im Tiertheater Natalja Durowas. Die 22-jährige Mascha wurde als "Braut" für den 12-jährigen Indischen Elefanten Grantik nach Jerewan gebracht. Bis zu dem tragischen Tag, fühlte sich Mascha laut Zoodirektor normal, die Tierärzte des Zoos beobachteten nichts Ungewöhnliches in ihrem Verhalten.
Aserbaidshan
life.trendaz.com - 2. Sept. 2008
В бакинский зоопарк прилетят экзоты
Exoten für den Zoo Baku
In den Zoo Baku "fliegen" aus Minsk sechs exotische Tierarten, teilte Zoodirektor Aser Gusejnow mit. Sie kommen im Tausch gegen einen jungen Löwen, der schon Ende vorigen Jahres aus der Hauptstadt Aserbaidshans nach Belorußland kam. In den Zoo Baku kommen je ein Paar Nilkrokodile, Nasenbären, Chinchillas, europäische Rehe, Nilflughunde und Luchse. Noch ist nicht bekannt, wann sie auf die Reise nach Baku gehen, doch die Zooverwaltung rechnet damit, die Tiere bis zum Ende des Jahres zu bekommen. "Wir hatten die Absicht, die Tiere im Sommer hierher zu bringen, doch haben wir uns von dieser Idee verabschiedet, weil sie sich nicht hätten anpassen können an die anormale Hitze in Baku", sagte A. Gusejnow. Seinen Worten nach werden sich die Pfleglinge des Minsker Zoos im Verlaufe dreier Saisons an die Bakuer Bedingungen gewöhnen.
Kasachstan
liter.kz - 3. Sept. 2008
Зверят по осени считают
[Im Zoo Alma-Ata schlüpfte Kondor]
Erstmals schlüpfte im Zoo Alma-Ata ein Kondor. Auf dieses Ereignis haben die Zoomitarbeiter mehr als 20 Jahre gewartet. Im Jahre 1980 kam ein Kondorweibchen namens Conchita in den Zoo Alma-Ata. Um aus Südamerika nach Alma-Ata zu gelangen, mußte der Vogel praktisch den halben Erdball umrunden. Mischa, so heißt das Männchen, hatte es da einfacher. Er kam Ende der 1980er Jahre aus Taschkent in den Zoo Alma-Ata. Die Mitarbeiter des Zoos erinnern sich: es war Liebe auf den ersten Blick zwischen Mischa und Conchita. Nur mit dem Nachwuchs wollte es nicht klappen. Jedes Gelege endete mit einem Mißerfolg. Das lange erwartete Küken kam mit Hilfe des Inkubators auf die Welt. Vor drei Monaten gab es ein weiteres freudiges Ereignis: Die schwarze Jaguarin Sara gebar zwei bezaubernde Kätzchen - schwarz wie die Mama. Zuwachs gab es auch bei den südafrikanischen Oryxantilopen, die vor drei Jahren in den Zoo Alma-Ata kamen. Zu Sommerbeginn erhielt der Zoo Alma-Ata Stummelaffen aus dem Londoner Zoo. Und Ende August erhielt der Zoo Alma-Ata Besuch von Mitarbeitern der japanischen Botschaft in Kasachstan. Die Diplomaten interessierten sich dafür, wie die Tiere im Zoo gehalten und womit sie gefüttert werden. Doch am meisten interessierte die Gäste das Schneeleopardenweibchen Maja, das im Juni dieses Jahres aus dem Zoo Tokio nach Alma-Ata kam. Maja ist noch sehr jung, sie ist wenig älter als ein Jahr. Vielleicht folgt ihr bald aus Tokio ein Partner.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Erlebniszoo Hannover, 10.09.2008
Schwergewichtiger Zuwachs: Elefantenbulle Calvin reist in
den Zoo Leipzig
Die Wohngemeinschaft im Elefantentempel „Ganesha Mandir“ bekommt
potenten Zuwachs. Morgen reist Elefantenbulle Calvin (22) mit einem
Spezialtransport vom Erlebnis-Zoo Hannover nach Leipzig. Dort wird er
Quartier im geräumigen Bullenhaus beziehen, in dem bereits Mekong (26)
und dessen Sohn Voi Nam (6) untergebracht sind. Calvin (geboren 1986 in
Calgary, seit 2000 im Erlebnis-Zoo Hannover) kommt im Rahmen des
Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in die Sachsenmetropole, um
bei den fünf Elefantendamen für Nachwuchs zu sorgen. Calvin gilt als
deckfreudiger Verführer und ist bereits 11-facher Vater. In Hannover
hat der Zuchtbulle vier Nachkommen gezeugt: Califa, Farina, Tarak und
Shanti. Calvins bisherige Pfleger beschreiben den 4,5-Tonnen-Bullen als
„freundlich zu allen Kühen und lieb zu den kleinen Elefanten“. Doch als
Vater der nunmehr fünfjährigen Califa und Farina würde er schon bald
mehr als väterliche Gefühle zu seinen Elefantenmädchen hegen. In
Leipzig wird dagegen ein Galan wie Calvin gebraucht. Mekong ist zwar im
besten Bullenalter, zeigt sich jedoch nach Geburt von Voi Nam vor sechs
Jahren eher zurückhaltend in puncto Verführung und Potenz.
Zoo Frankfurt, 10.09.2008
XXVIX. Tagung über tropische Vögel der Gesellschaft für
Tropenornithologie (GTO) im Zoologischen Garten Frankfurt
Anlässlich des 150. Geburtstages des Frankfurter Zoos findet die
XXVIX. Tagung über tropische Vögel der Gesellschaft für
Tropenornithologie (GTO) vom 11. bis 14. September im Ausstellungssaal
des Zoo-Gesellschaftshauses statt. „Die Wahl für Frankfurt als
Tagungsort fiel uns nicht schwer,“ so GTO-Präsident Erich Steiner,
„denn der hiesige Zoo gilt als eine führende Adresse, wenn es um die
Haltung und Zucht tropischer Vogelarten geht.“ Das Zoo-Jubiläumsjahr
2008 habe den willkommenen Anlass geboten, den schon lange gehegten
Plan in die Tat umzusetzen. Im Frankfurter Zoo werden gegenwärtig über
120 Vogelarten gehalten, darunter Besonderheiten wie die einzige
Blaustirn-Stelzenkrähe in einem Zoo der Welt, der Schuhschnabel und der
Montserrat-Trupial. Selbst koordiniert der Zoo das Europäische
Erhaltungszuchtprogramm für die Socorrotaube und das Europäische
Zuchtbuch für die Sonnenralle. Weiterhin beteiligt er sich an
Erhaltungszuchtprogrammen für Balistar, Königsgeier oder Schildturako.
Zur Tagung werden etwa 80 Tropenvogel-Spezialisten aus ganz
Mitteleuropa erwartet. Bis Sonntag beraten sie über vielfältige Themen
der Haltung, der Zucht und des Schutzes tropischer Vögel. Einen
Schwerpunkt bilden dabei die Beiträge hessischer Tropenornithologen
unter anderem von der Frankfurter Goethe-Universität und den Zoos und
Vogelparks von Frankfurt, Darmstadt und Herborn. Eröffnet wird die
Tagung mit der Verleihung des „Preises für Tropenornithologie“ und des
„Steinbacher-Preises“ am 11. September 2008 um 19.30 Uhr im
Ausstellungssaal des Zoo-Gesellschaftshauses, Bernhard-Grzimek-Allee 1,
60316 Frankfurt am Main. Den Festvortrag hält Dr. Stefan Stadler,
Vogelkurator des Frankfurter Zoos, zum Thema „Die Rolle der Zoos und
des Frankfurter Zoos im Naturschutz“. Die Verleihung der Preise und der
Vortrag sind öffentlich, der Eintritt ist frei.Mit dem „Preis für
Tropenornithologie“, der seit 1992 vergeben wird, sollen hervorragende
deutschsprachige Veröffentlichungen zu einem tropenornithologischen
Thema prämiert werden. Die GTO möchte mit dem Preis ornithologische
Amateure, die nicht selten über einen großen Beobachtungs- und
Erfahrungsschatz verfügen, einen Anreiz bieten, über ihre
Feststellungen und Erlebnisse zu berichten. Der Preis ist mit 555 Euro
dotiert. Eine enge Verbindung zum diesjährigen Tagungsort weist der vom
Stuttgarter Verlagshaus Eugen Ulmer ausgelobte „Steinbacher-Preis“ aus,
der nach Dr. Joachim Steinbacher, dem langjährigen Vogelkustos des
Frankfurter Senckenberg-Museums und seiner Frau Elisabeth benannt ist.
Der mit 500 Euro dotierte Preis würdigt insbesondere interdisziplinäre
ornithologische Arbeiten, kann aber auch ein Lebenswerk honorieren.
Wilhelma Stuttgart, 10.09.2008
Wilhelma zum Anfassen
Am Sonntag, den 14. September ist wieder Wilhelma-Tag: Gewächshäuser,
Ställe, Futterkammern, das Aquarium und die Krankenstation öffnen ihre
Bereiche hinter den Kulissen. Von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr werden an
vielen Stellen Fragen beantwortet, die den Besuchern vielleicht bis
dahin schlaflose Nächte bereitet haben: Was frisst ein Brillenpinguin
und warum machen Papageien soviel Krach? Warum gehen meine Kakteen im
Winter immer ein und wie pflegt man Kübelpflanzen? Woher kommt die
Milch und was für eine Schlange kriecht da durch meinen Garten? Wie
viel frisst ein Tiger und warum darf man die Affenbabys nicht anfassen?
Haben Giraffen mehr Halsschmerzen als Menschen und können Tiger
schnurren? Was fressen Korallen, warum sind Eisbären weiß was tun mit
der Schildkröte im Winter? Kann man Tiere operieren und haben Elefanten
auch Zahnweh? Der Wilhelma-Tag ist die Gelegenheit schlechthin, den
Mitarbeitern „Löcher in den Bauch“ zu fragen! Zugucken kann man beim
Waschen der Elefanten und bei diversen Fütterungen, man erlebt manche
Tiere hautnah und in verschiedenen Bereichen gibt es kleine Führungen
hinter die Kulissen. Pflanzen eintopfen ist den Kindern vorbehalten,
aber beim Verkauf von Wilhelma-Pflanzen darf jeder mitmischen. Das
genaue Programm steht auf der Homepage und wird am Wilhelmatag an den
Eingängen und an den einzelnen Gewächshäusern und Ställen ausgehängt,
damit die Besucher den Überblick nicht verlieren. Bleibt nur noch zu
hoffen, dass das Wetter am Sonntag auch in Wilhelma-Laune ist...
Tiergarten Nürnberg, 10.09.2008
50 Jahre Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V.
Für den Tiergarten Nürnberg war es ein wichtiger Meilenstein, als am
24. Oktober 1958 von 19 Bürgern der Verein der Tiergartenfreunde
Nürnberg e.V. gegründet wurde. Wenn sich in diesem Herbst die Gründung
zum 50. Mal jährt, kann der Verein stolz auf eine erfolgreiche Arbeit
zurückblicken. Es freut die Tiergartendirektion daher sehr, dass aus
diesem Anlass der Verein alle Interessierten am Freitag, den 26.
September 2008 zu einem Festakt unter dem Motto »Delphine und Seelöwen
mal anders« einlädt. Ab 19 Uhr erwartet die Gäste im Delphinarium eine
Vorführung der Delphine und Seelöwen musikalisch begleitet von
Brasiljazz der Nürnberger Kulturpreisträgerin Yara Linss & Band und
spannenden Lichteffekten. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 20
Euro (inkl. Bewirtung). Mitglieder des Vereins der Tiergartenfreunde
Nürnberg e.V. und Mitglieder des Förderverein DelphinLagune zahlen nur
12 Euro. (Der ermäßigte Eintritt für Kinder beträgt 7 Euro). Der
Tiergarten verdankt dem Verein Zuwendungen von mehr als 4 Mio. Euro.
Das größte Einzelprojekt war 1987 der Bau des Naturkundehauses, den der
Verein mit 1.124.842 Euro finanziert hat. Das Naturkundehaus beheimatet
unter anderem die Zooschule und Artenschutzprojekte. Weitere
herausragende Fördermaßnahmen des Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg
e.V. waren 1964 die Errichtung des Giraffenhauses mit Freianlage
(178.952 Euro), 1977 eine Teilspende zum Tropenhaus (240.613 Euro),
2001 die Förderung der Biber-Otter-Anlage (971.455 Euro), 2004 der
Zuschuss zur Eisbärenanlage (490.000 Euro) und in diesem Jahr die
Übernahme der Baukosten für die Buntmarder-Anlage (220.000 Euro).
Thüringer Zoopark Erfurt, 10.09.2008
50 Jahre Zooschau 2008 - 50 Jahre Thüringer Zoopark 2009
- Erster Tag des Pferdes
Der Tag des Pferdes fand zum ersten Mal am 18. September 1994 ab 14.00
Uhr auf der Festwiese des Thüringer Zooparks Erfurt statt. Organisiert
wurde dieser Tag gemeinsam vom Thüringer Zoopark Erfurt, vom Verein der
Zooparkfreunde in Erfurt e. V. und dem Verband Thüringer Pferdezüchter.
Über 60 Pferde vom Thüringer Zoopark und dem Verband der Thüringer
Pferdezüchter boten mit Reiterspielen, Anspannvorführungen, wie Troika,
Römerwagen und ungarische Anspannung sowie Parcourläufen ein
abwechslungsreiches zweieinhalbstündiges Programm. Im Mittelpunkt des
Interesses standen die acht in Thüringen gezüchteten Pferderassen, wie
z. B. Shetlandponys, Fjordpferde und Haflinger. Natürlich durften auch
die Noriker und die Shire Horses des Zooparkes nicht fehlen. Noriker
waren ursprünglich in Österreich beheimatet und sind eine alte
trittfeste Bergrasse. Die Shire Horses bekam der Zoopark 1988 aus
England. Sie sind die größten Hauspferde der Welt. Für die musikalische
Unterhaltung sorgte damals die Geraer Countryband "Willyjoe". Nach
dieser gelungenen Premiere folgten weitere Pferdetage. So findet auch
dieses Jahr wieder der Tag des Pferdes auf der Festwiese statt. Los
geht's am Sonntag, dem 14. September um 10.00 Uhr. Dann kann man Pferde
im freien Training erleben oder der Line Dance Gruppe "Dancing Badgers"
zusehen. Um 13.00 Uhr wird das Schauprogramm traditionell mit dem
Shire-Gespann des Zooparkes eröffnet. Anschließend erwartet die
Besucher ein buntes Programm mit den verschiedensten Pferderassen in
den unterschiedlichsten Aktionen.
Zoo Leipzig, 10.09.2008
Abenteuer Alltag: Kulissenblicke bei den Zoo-Aktionstagen
Am 20. und 21. September 2008 öffnet der Zoo Leipzig in der Zeit von 10
bis 16 Uhr seine Wirtschaftstore und zeigt den Besuchern, wie der
Arbeitsalltag im Zoo aussieht und was hinter den Kulissen so alles
organisiert werden muss, damit sich die Tiere wohl fühlen. „Mit den
Zoo-Aktionstagen möchten wir unseren Gästen einen Einblick in das
Zooleben fernab der Besucherwege bieten und ihnen die Arbeit der
Tierpfleger näherbringen. In den letzten Jahren hat der Zuspruch zu
diesen Tierpflegertagen stetig zugenommen. Darüber freuen wir uns
natürlich sehr, auch in diesem Jahr ist die Liste der Aktionen und
Kulissenblicke sehr lang geworden“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Im
Aquarium finden neben den stündlichen Führungen in die rückwärtigen
Bereiche eine Futterpräsentation und um 14 Uhr ein Tierpflegertauchgang
im Haifisch-Rundbecken statt. Auf dem Wirtschaftshof des Zoos basteln
die Lehrlinge zusammen mit den Zoobesuchern Beschäftigungsfutter für
die Tiere und es werden Kurzführungen in den Futtertrakt angeboten.
Natürlich geben unsere Azubis auch gern Auskunft zu ihrer
Tierpflegerausbildung. Wer einmal Seebären oder aber Paviane füttern
möchte, bekommt an diesen beiden Tagen die Gelegenheit dazu. Zwischen
13 und 16 Uhr findet im Neuen Vogelhaus eine Tierpflegersprechstunde
statt. Dabei können Sie Ihre Neugier über die dort gehaltenen Tieren
stillen. Um 14, 15 und 16 Uhr öffnet der Elefantentempel seine Pforten
und gewährt Einblicke in die Schlafräume der Elefantenkühe Hoa, Don
Chung, Trinh, Saida und Salvava. Wer einmal ausprobieren möchte, wie
schwer eine Schubkarre voll Elefantenmist ist, wird bei den praktischen
Vorführungen nicht enttäuscht. Nüsseknacken auf Schimpansenart wird im
Pongoland geboten. Nach der Löwenkommentierung um 10 und 14 Uhr ist für
die Zoogäste ein Besuch im Löwenhaus organisiert. Was Giraffen, Zebras
und Antilopen fressen, kann im Stall der Kiwara-Savanne erkundet
werden. Wer sich dagegen beim Blasrohrschießen erproben oder die
Zoo-Tierklinik besichtigen möchte, ist bei den Tierärzten bestens
aufgehoben. Ob Lori-Schaufütterung oder eine Tour in die Räumlichkeiten
der Vogelaufzuchtstation – diese Gelegenheiten sollten Zoobesucher auf
keinen Fall verpassen!
Zoo Halle, 09.09.2008
Papier aus Elefantenkot und Ausstellungseröffnung -
Zoo-Aktionstage am 13. und 14. September im Zoo Halle
Am 13. und 14. September 2008 ist es wieder so weit – der Zoo lädt ein
zu den traditionellen Zoo-Aktionstagen. Der Erlös dieser Tage kommt der
weltweiten Amphibienkampagne der EAZA zugute. Samstag ab 14 Uhr und
Sonntag ab 11 Uhr gewähren die Zoomitarbeiter Einblicke in den
Zoo-Alltag, der für Zoobesucher sonst eher verborgen ist. Als
Highlights gelten dabei die Blicke hinter die Kulissen, die Herstellung
von Papier aus Elefantenkot, die zahlreichen Aktions- und Infostände,
das Blasrohrschießen sowie die verschiedene Tierkontakte, Fütterungen
und die Präsentation des Hauptzollamtes Magdeburg. Eine Stempelrallye
verbindet die einzelnen Stationen miteinander. Das ausführliche
Programm finden Sie unter www.zoo-halle.de
. Samstag gegen 15:00 Uhr
lädt der Zoo Halle in Anwesenheit des Künstlers zur
Ausstellungseröffnung im Raubtierhaus ein. Gezeigt werden Zeichnungen
von Detlef Nitzsche aus Leipzig mit Tiermotiven aus dem Bergzoo Halle
sowie aus den Zoos Berlin, Dresden, Erfurt, Hannover, Leipzig,
Magdeburg und aus dem Tiergarten Schönbrunn in Wien. Zu sehen sind die
Werke vom 13.September bis 2. November 2008 im Raubtierhaus zu den
Zooöffnungszeiten. An Aktions- und Infoständen präsentieren die
Tierpfleger anschaulich Wissenswertes über ihre Schützlinge. Fragen und
Mitmachen sind dabei erwünscht. Hier gilt es zum Beispiel
Besonderheiten im Verhalten der einzelnen Tiere spielerisch
nachzuvollziehen: Besucher können herausfinden, ob ihre Fingerspitzen
genauso feinsinnig sind wie die Rüsselspitze eines Elefanten. Oder ob
sie so geschickt sind wie ein Krokodilpfleger. Oder so viel Kraft in
den Armen haben wie ein Affe. Oder... der Rest wird noch nicht
verraten! Und wer schon immer mal ausprobieren wollte, ob man aus
Elefantenkot Papier herstellen kann, hat auch dazu die Gelegenheit. An
beiden Tagen können die Zoobesucher zudem verschiedene neue Einblicke
gewinnen: Futterküche, Raubtierhaus, Vikunjahaus und Zooschule öffnen
ihre Türen auch hinter den Kulissen. Groß und Klein können sich darüber
hinaus sonntags in der Kunst des Blasrohrschießens üben, das der
Tierarzt dann anwendet, wenn er an das Tier nicht direkt heran gehen
kann, um ihm eine Spritze zu verpassen. Das Hauptzollamt Magdeburg
präsentiert sich ebenfalls wieder mit Schautafeln zum Washingtoner
Artenschutzabkommen, verschiedenen Exponaten sowie einer
Kinderfotoaktion, bei der sie sich mit Zollkelle oder Zollteddy
fotografieren lassen und das Bild auch gleich mit nach Hause nehmen
können. Zu den Fütterungszeiten plaudern die zuständigen Tierpfleger
aus dem Nähkästchen und stehen für Fragen zur Verfügung. Eine gute
Gelegenheit, viel über deren Schützlinge zu erfahren! Zoobesucher
können Loris und Pelikane sogar gemeinsam mit den Tierpflegern füttern.
Und wer schon immer mal eine Schlange oder eine Echse anfassen wollte,
kann dies bei einem Königspython bzw. einer Bartagame tun. Auch eine
Haustiershow steht auf dem Programm. Besonders für Kinder haben sich
die Zoomitarbeiter eine Stempelrallye ausgedacht: An acht Stationen auf
dem Zoogelände können kleine Zooaufgaben gemeistert werden. Wer das
geschafft hat, bekommt einen Stempel. Sind alle Stempel vollzählig,
gibt es eine kleine Anerkennung. Also: gleich am Eingang Programm und
Stempelkarte mitnehmen und los geht’s.
Tierpark Hellabrunn, 09.09.08
Drei Schönheiten stellen sich vor!
Die Lamas „Zorro“ (1 J), „Ramon“ (1 J), „Mandito“ (1 J), verstehen sich
nach 2 Wochen Eingewöhnungszeit schon prächtig mit den Stuten der
Martina-Franca- Riesenesel. Hengst „Franco“ hat noch kleine
Gewöhnungsschwierigkeiten. Das Lama ist in Südamerika in den
Andengebieten schon immer ein wichtiges Haustier gewesen. Als
Lastenträger war es für die Menschen eine wichtige Hilfe, da Gewichte
bis zu 40 kg über 20 km Entfernungen für sie kein Problem darstellen.
Zusätzlichen Nutzen hat die Bevölkerung noch durch ihren Kot, den sie
als Brennmaterial nutzen. Nächstes Jahr sind unsere Neuzugänge dann
gern gesehene Teilnehmer bei
Zoo Augsburg, 09.09.2008
Letzte spanische Zooführung in diesem Jahr
Zum letzten Mal lädt in diesem Jahr der Augsburger Zoo zu einer
Zooführung in spanischer Sprache. Am Samstag, den 13. September ab 15
Uhr informiert Herr Bernstein wieder interessierte Besucher, die
entweder in ihrer Muttersprache etwas erfahren wollen, oder aber auch
Personen, die ihre Spanischkenntnisse in der Praxis erproben möchten.
Dauer ca. 90 Minuten, Kostenpunkt 1,50 ¤ zzgl. zum Eintrittspreis
Zoo Duisburg, 09.09.2008
Anschlusserfolg an die Erstzucht von Rötelpelikanen
Wohl kaum eine andere Vogelgruppe dürfte auch nicht fachkundigen
Tierfreunden so bekannt sein wie die der Pelikane. Von den insgesamt 7
Arten dieser Ruderfüßer leben alle gesellig ebenso wie sämtliche Formen
erkennbar sind an ihren stark dehnbaren Hautsäcken (Kehlsäcken)
zwischen den Unterschnabelästen; der Oberschnabel dient dabei als
Deckel beim Pressen und Abschlucken der Futterfische. So unkompliziert
die Haltung und Pflege der meisten Pelikanarten in Zoologischen Gärten
ist, so extrem schwierig bleibt deren Zucht. Mehrfach hat es in den
letzten Jahren in der Gruppe der Duisburger Rötelpelikane Balz und
versuchten Nestbau gegeben, aber erst im letzten Frühling gelang es
erst einem Jungvogel, später dann weiteren zwei, aus den dickschaligen
Eiern zu schlüpfen und sich auf der lose zusammengesteckten
Reisigunterlage zu halten. Zunächst zeigen sich die Schlüpflinge nackt,
nach rund 10 Tagen erst sprießt den Rötelpelikanen ein schneeweißes
Dunenkleid, das für weitere 3 Monate den Jungvogel warmhalten wird. In
diesem Dunenkleid präsentiert sich gerade Nachwuchs Nr. 4 den
Zoobesuchern. Mitten auf der kleinen Insel des Flamingoteiches (hinter
dem Haupteingang) hocken derzeit sämtliche Altvögel um den
fußballgroßen Sprößling herum. Und besser noch: zwei weitere Altvögel
hocken auf je einem Ei und lassen auf weiteren gesunden Nachwuchs
hoffen. Wenn auch Rötelpelikane in ihrer Heimat - Afrika südlich der
Sahara - weder selten, noch als Gäste in Zoos ungewöhnlich sind, so
bleibt doch die Zucht dieser stattlichen Ruderfüßler ein schwieriges
Problem; umso erfreulicher ist es, dass die Zucht im Zoo Duisburg nicht
nur geglückt ist, sondern auch alle Anzeichen für ihre Dauerhaftigkeit
sprechen.
Wisentgehege Springe, 09.09.2008
Frühmittelalterliches Fest im Wisentgehege Springe
Am 13. und 14. September wird im Wisentgehege wieder wild gefeiert. Das
frühe Mittelalter hält Einzug. Das Dorf, in dem alte Handwerkskünste
gezeigt werden, wird in diesem Jahr hinter dem Falkenhof auf der
Muffelwiese entstehen. Aber die Schmiede, Bogenbauer, Drechsler,
Spinnerinnen und andere mittelalterliche Bewohner des Dorfes sind in
diesem Jahr nicht die einzigen Aussteller. Die Stadt Springe hat einen
Großteil ihrer Beteiligung am Regionsentdeckertag am Sonntag den 14.9.
in das Wisentgehege verlegt. Energienutzung ist das Thema des Springer
Beitrages. In direkter Nachbarschaft zum Mittelalterdorf wird der
Köhler des Wisentgeheges den letzten Holzkohlemeiler der Saison
abbrennen. Entzündet wird der Meiler am Samstag um 16.00 Uhr, im
Anschluss an die Flugvorführung auf dem Falkenhof. Es entsteht
Holzkohle. Ein Brennstoff, der in früheren Zeiten heißer brannte und
besser zu transportieren war als Holz. Einen deutlich moderneren und
effizienteren Umgang mit dem Brennstoff Holz aus nachhaltiger
Forstwirtschaft wird Bernd Gallas, Stadtförster aus Springe vorstellen.
Dass man in der Nutzung der Sonnenenergie inzwischen das Mittelalter
hinter sich gelassen hat, wird das Energie- und Umweltzentrum zeigen.
Für energiesparende, umweltfreundliche Fortbewegungsmittel stehen die
Radfahrer des ADFC und die Weserbergland-Wanderreiter mit ihren
Pferden. Der NABU wird die traditionelle Herstellung von Apfelsaft
zeigen, während die Gehegeschule des Wisentgeheges an bekannter Stelle
auf der Sikawiese für die jungen Entdecker viel Interessantes zum Thema
Holz bereithält. Das Frühmittelalterliche Fest findet am Samstag und
Sonntag jeweils ab 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt. Die Teilnehmer des
Regionsentdeckertages sind nur am Sonntag im Wisentgehege. Wer sich am
Quiz des Regionsentdeckertages beteiligen will, muss übrigens in
Erfahrung bringen, wie der Köhler im Wisentgehege heißt. Wer sich für
die Regions-Entdecker-Tour 29 entscheidet, sollte sich auf jeden Fall
die spannenden Flugvorführungen auf dem Falkenhof ansehen. Täglich um
11.30 Uhr und 15.00 Uhr heben die Schützlinge von Berufsfalkner Rouven
Polep ab. Mittelalterfest und Regionsentdeckertag sind im
Eintrittspreis enthalten. Erwachsene zahlen 8,50 Euro, Kinder 5,- Euro.
Die Familientageskarte kostet 25,- Euro.
Tierpark Berlin, 08.09.2008
Katzenbärbaby im Tierpark Berlin
Unser neues Katzenbär-Paar zieht zum ersten Mal ein Junges auf.
Eigentlich tut es nur die Mutter „Isabel“, und Vater „Quincy“ darf von
weitem zusehen. „Quincy“ wurde am 23. Juni 2005 im Zoo Dortmund
geboren, „Isabel“ am 15. Juli 2004 im Zoo Givskud (Dänemark). Beide
vertragen sich, obwohl in der Natur Einzelgänger, sehr gut, was ja
nicht ohne Folgen blieb. Am 22. Juni 2008 kam „Geordi“, ein Junge zur
Welt. Da Katzenbärenmuttis sehr störanfällig sind, haben die
zuständigen Tierpfleger in den ersten Wochen nur kurze Blicke in die
Wurfkiste geworfen, um nach dem Befinden von Mutter und Kind zu
schauen. Erst nach einem Monat, am 21. Juli wurde das Baby zum ersten
Mal in die Hand genommen, um das Geschlecht zu erfahren und das Gewicht
zu kontrollieren. An diesem Tag wog „Geordi“ 600 g, am 5. September
schon 1000 g. Jetzt wird er langsam selbständig, so dass wir ihn der
Presse vorstellen können. Wir bitten, den 11.00 Uhr-Termin einzuhalten,
da wir den Katzenbärenjungen nur einmal am Tag und nur für kurze Zeit
von der Mutter trennen können. Der Katzenbär oder Kleine Panda gehört
zur Familie der Kleinbären. Wegen seines fuchsroten Pelzes wird er auch
Roter Panda oder Feuerfuchs genannt. Das kontrastreiche Gesicht und die
auffällige Ringzeichnung am buschigen Schwanz erinnern an den bekannten
Waschbären. Katzenbären leben in Rhododendron- und Bambusdickichten an
den Südhängen des Himalaja (Bhutan, Indien, Nepal, Burma) sowie in
Bergwäldern SW-Chinas (Szetschuan). Sie ernähren sich fast nur von
Pflanzen, am liebsten von Bambus. In ihrer Heimat sind sie durch die
Einengung ihres Lebensraumes selten geworden. Der Tierpark Berlin
unterstützt deshalb Aktivitäten zum Schutz in ihrem natürlichen
Lebensraum, und nimmt am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für
Katzenbären teil, das durch den Zoo Rotterdam koordiniert wird.
Zoopark Erfurt, 08.09.2008
Zooparklauf naht mit Riesenschritten
Bald fällt wieder der Startschuss für den inzwischen 10. Zooparklauf in
und am Zoopark am 13. September. Ob Groß oder Klein, alle können sie
mitlaufen. Die Laufstrecken variieren von 200 m für die Bambinis bis zu
9 km für die Erwachsenen. Ganz klar: für den Einzelläufer wie auch für
ganze Kita- und Schulgruppen ist etwas dabei. Und jeder gewinnt, denn
die Startnummer nimmt auch an einer Tombola mit attraktiven Preisen
teil. Der Start ist wie immer an der Förderschule am Zoopark. Bis es
endlich losgeht bieten zahlreiche Stände und Aktionsflächen ausreichend
Gelegenheit für Spiel und Spaß. Für ein tolles Rahmenprogramm mit
Musik, Verpflegung und tierischen Gäste sorgen der SSV Erfurt Nord, der
Zoopark Erfurt und weitere Akteure. Ausreichend kostenlose Parkplätze
sind auf der Wiese am alten Zooeingang für die Laufteilnehmer
vorhanden. Neben der Siegerehre winken noch ganz andere Preise, denn
der Zooparklauf ist ein offizieller Wertungslauf für den Erfurt Cup.
Der attraktive Lauf mit seiner wunderschönen und abwechslungsreichen
Strecke quer durch den Zoopark lockt Jahr für Jahr mehr Läufer an. Am
Samstag werden zwischen 300 und 400 Laufbegeisterte erwartet. Für
Kurzentschlossene ist eine Anmeldung zu den Läufen direkt am
Wettkampftag im Startbüro an der Schule möglich. Weitere Informationen
zu Laufstrecken, Startzeiten und der Anmeldung gibt es unter
www.zooparklauf.de.
Zoo Köln, 08.09.2008
VRS gibt Giraffen einen Korb
Ein ganz besonderes Geschenk übergab VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm
Schmidt-Freitag heute anlässlich der bevorstehenden Zoo-Familientage an
Zoodirektor Theo Pagel: Spezial-Futterkörbe für die Giraffen im Kölner
Zoo sollen helfen, dem natürlichen Fressverhalten der Laubfresser
entgegen zu kommen. Symbolisch überreichte Schmidt-Freitag im Rahmen
eines Pressetermins einen Weidenkorb an Zoodirektor Pagel. Mehr als 700
Tierarten, ein zwei Hektar großer Elefantenpark, 2000 Quadratmeter
südostasiatischer Regenwald und vieles mehr gibt es anlässlich der
Zoo-Familientage am 13. und 14. September zum halben Preis. Möglich ist
dies dank der Hilfe des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, der die
Familientage in diesem Jahr unterstützt. Seit zwei Jahren finden im
September die Familientage im Kölner Zoo statt. Mit halbierten
Eintrittspreisen möchte der Zoo vor allem Familien mit vielen Kindern
entgegenkommen. so Zoodirektor Theo Pagel. Der Eintritt kostet für
Erwachsene an diesem Wochenende nur 6,50 Euro, für Kinder 3 Euro.
Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag: Der Zoo ist im
Verbundgebiet ein attraktives Ziel - gerade für Familien. Deshalb
wollten wir auch ein Zeichen setzen zur Unterstützung der
beeindruckenden Vielfalt der Tiere im Kölner Zoo. Wir freuen uns, dass
die Körbe nach Ihrer Fertigstellung den Tieren nutzen und hoffen auf
weiteren Giraffen-Familiennachwuchs. Eintrittskarten, die im Vorverkauf
bei KölnTicket erworben werden, gelten auch als Tickets für öffentliche
Verkehrsmittel im erweiterten VRS-Netz. Die Kölner Seilbahn bietet an
beiden Tagen ihre Fahrten ebenfalls zum halben Preis an.
Zoo Augsburg, 08.09.2008
“Abu Markub - die Welterstzucht des Schuhschnabels in
einem Zoologischen Garten”
Der Kurator des Augsburger Zoos hat sich in Afrika lange Zeit mit einem
sehr skurrilen Vogel beschäftigt. Der Schuhschnabel, ein Verwandter
unseres Weißstorches lebt in Sumpfgebieten des tropischen Afrikas. Die
Zucht in Zoos blieb allerdings lange Zeit ein Geheimnis bis vor wenigen
Wochen in einem belgischen Zoo aus zwei Schuhschnabeleiern wirklich
Küken schlüpften. Wissenswertes über die Biologie dieses großen Vogels
erzählt Ihnen bei diesem Vortrag Herr Möller. Der Vortrag findet am 9.
September um 14 Uhr in der Zooschule statt. Die Teilnahme ist
kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten.
Zoo Magdeburg, 08.09.2008
Jetzt kommt AMAZONIEN nach Magdeburg!
Im Zoo Magdeburg stehen die Bagger in den Startlöchern: Jetzt ist es
endlich soweit, der 1. Spatenstich für das ehrgeizige Bauprojekt
AMAZONIEN (Bausumme 1,1 Millionen Euro) steht am 11.9.2008 auf dem
Plan. Schon bald sollen neue Tierarten, wie Faultiere und Capibaras
(Wasserschweine), im Zoo Magdeburg Einzug halten. Die Fertigstellung
für AMAZONIEN, dem südamerikanischen Tropenhaus, ist für 2009 geplant.
Zoo Köln, 07.09.2008
Entwendung von Gila-Krustenechsen im Kölner Zoo
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist in das Aquarium des Kölner
Zoos eingedrungen und das Terrarium der Gila-Krustenechsen (Heloderma
suspectum) aufgebrochen worden. In dem mehrfach gesicherten
Schauterrarium befanden sich vier Krustenechsen, darunter auch ein
sechsjähriges, im Kölner Zoo nachgezogenes Jungtier. Der Kölner Zoo
beteiligt sich mit der Haltung und Nachzucht dieser bedrohten Echsenart
an einem europäischen Erhaltungszuchtprogramm. Krustenechsen sind
streng geschützt und stehen unter dem Schutz des Washingtoner
Artenschutzübereinkommens (CITES). Die auch Gila-Tier genannte
Gila-Krustenechse wirkt schwerfällig und kann bis über einen halben
Meter Länge erreichen. Sie bewohnen die Trockengebiete der
südwestlichen USA über Mexiko bis nach Guatemala. Als dämmerungs- und
nachtaktive Bodenbewohner sind sie nur im Frühjahr und zur Regenzeit
aktiv, den Rest des Jahres verbringen sie in Erdhöhlen vergraben, wo
sie von den Fettreserven ihres kräftigen Schwanzes zehren. Zu ihrer
Nahrung zählen Eier sowie junge Vögel und Nager, die sie mit Hilfe
ihrer tief gespaltenen, fleischigen Zunge aufspüren. Die Entwendung
dieser Tiere ist nicht nur aus Artenschutzgründen sehr verwerflich. Die
Gila-Krustenechsen gehören weiterhin zu den Giftechsen, deren Giftbiss
für den Menschen zumindest sehr schmerzhaft ist, weswegen von einer
unsachgemäßen Handhabung dieser Tiere dringend abzuraten ist. Bereits
das kräftig gemusterte Äußere warnt vor ihrer Giftigkeit, die wohl in
erster Linie der Verteidigung dient. Das Gift der bis zu 4 cm langen
Giftdrüsen, die am Hinterrand der Unterkiefer liegen, wird durch Kauen
über die teils gefurchten Zähne in die Wunde hineingeleitet. Auch wenn
es nur selten zu Begegnungen zwischen dem Menschen und den relativ
trägen Giftechsen kommt, sind durchaus tödliche Bissunfälle bekannt,
die aber zumeist auf Provokation der Tiere zurückzuführen sein dürften.
Derzeit spricht alles dafür, dass hier zumindest ein professioneller,
in der Handhabung dieser Tiere erfahrener Dieb am Werk war. Dafür
spricht auch, das gezielt das Terrarium mit den seltenen und von daher
teuer gehandelten Gila-Krustenechsen angegangen wurde. Allerdings
dürfen diese Tiere nicht ohne entsprechende Bescheinigungen bzw.
Papiere gehandelt werden. Sollten also Gila-Krustenechsen illegal im
Handel auftauchen, bittet der Kölner Zoo um Benachrichtigung. Der
Kölner Zoo zieht daraus natürlich seine Schlüsse und wird zusätzlich zu
den bereits bestehenden Sicherheitsvorkehrungen selbstverständlich
weitere Maßnahmen ergreifen.
Opel-Zoo, 06.09.2008
Neue Attraktion im Opel-Zoo: Begehbare Freiflugvoliere
für Schwarzstörche, Ibisse und Entenvögel
Nach der Eröffnung der rund 10.000 m2 großen Anlage „Afrika Savanne“
für Giraffen, Zebras, Gnus und Impalas, nach der Fertigstellung des
Geheges für die Roten Pandas und Muntjakhirsche sowie des neuen
Panoramaweges und nach Einweihung des neuen Aquaterrariums für
einheimische Amphibien und Reptilien ist der Opel-Zoo seit September
2008 um eine weitere Attraktion reicher: Am 6. September 2008 wurde die
für die Besucher begehbare Voliere über dem Hardtweiher eröffnet.
Stiftungsvorstand Gregor von Opel und der Direktor des Opel-Zoos, Dr.
Thomas Kauffels dankten insbesondere Herrn Klaus Rheinberger, der mit
seiner Spende in Höhe von 300.000 ¤ das insgesamt 1,5 Mio ¤ teure
Projekt großzügig unterstützt hat. Auf einer Grundfläche von rund 1800
m2 überspannt ein Netz aus mattiertem Edelstahldraht den Hardtweiher in
einer Höhe bis zu 12 m und stellt den Lebensraum für die in ihrem
Bestand bedrohte Vogelart Schwarzstörche dar, die mit
Schwarzkopfibissen, Braunen Sichlern und den ehemals in Europa
vorkommenden Waldrapp-Ibissen vergesellschaftet sind. Die Braunen
Sichler gehören zu den einheimischen Vogelarten. Für den Waldrapp
existiert ein Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das vom Alpenzoo Innsbruck
koordiniert wird. Die gemeinsame Haltung von Ibis- und Störchenvögeln
in einigen Zoologischen Gärten, u.a. im Tierpark Hellabrunn in München,
hat sich seit vielen Jahren bewährt und da sich die neue Voliere im
Opel-Zoo von der Größe her dafür auch anbietet, wird ein
Schwarzstorchpaar in der Voliere gepflegt. Von den Schwarzstörchen gibt
es nur noch Restvorkommen in Deutschland. Diese im Bestand bedrohte
einheimische Art wird ebenfalls in ihrer Zoozucht überwacht. Die
Koordination als Europäisches Zuchtbuch (ESB) wird im Zoo Lodz in Polen
durchgeführt. Auf dem Hardtweiher sind einheimische Entenarten mit
Europäischen Löffelenten, Tafelenten, Moorenten, Reiherenten,
Europäischen Pfeifenten, Knäkenten, Krickenten und Kolbenenten zu
sehen. Mitten durch die Voliere hindurch führt der Besucherweg und es
ist für den Zoobesucher schon ein ganz besonderes Erlebnis Störche und
Ibisse freifliegend beobachten zu können. Durch die gefällige
Bepflanzung und durch die dunkle Farbe des Netzes verschwinden die
Grenzen und man gewinnt den Eindruck, sich im natürlichen Lebensraum
der Vögel zu bewegen – Ein begehbarer Lebensraum mit einer ganz
besonderen Atmosphäre!
Tierpark Berlin, 05.09.2008
Einladung zum Tierparkfest am 7. September 2008
Zum Abschluß des Sommers lädt der Tierpark wieder Groß und Klein zu
seinem traditionellen Tierparkfest auf der Freilichtbühne ein. Wie
schon in den vergangen Jahren beginnt ab 10.00 Uhr ein vielfältiges
Musikprogramm, u. a. mit dem Hauptmann von Köpenick mit den Berliner
Stadtmusikanten, Gerda aus Hoyerswerda, dem Duo Thomasius, den City
Dancern, Gerd Christian, Eva-Maria Pieckert und dem
Kindermusicaltheater Berlin. Uwe Jensen moderiert das
Unterhaltungsprogramm und gestaltet mit dem Tierparkdirektor zwischen
den einzelnen Auftritten Tierpräsentationen. Aktueller Nachwuchses von
Pelikan bis Binturong wird dabei sein. Am Nachmittag ab 15.00 Uhr gibt
es ein Solokonzert mit Bernhard Brink. Wir laden alle Berliner und
deren Gäste ganz herzlich zu diesem Fest ein.
Zoo Berlin, 05.09.2008
Dreifacher Nachwuchs bei den Totenkopfäffchen
Vor 8 Jahren übernahm der Zoo eine Gruppe Totenkopfäffchen aus
Göttingen. Seitdem floriert die Berliner Zucht dieser populären
Neuweltaffen. In diesem Jahr wuchs der aus einem Duzend Mitgliedern
bestehenden Affenverband um 3 Jungtiere. Die erfahrenen Muttertiere
„Biggi“, „Bess“ und „Bilke“ hatten am 18.6., 23.8. und 31.8. Nachwuchs
zur Welt gebracht. Typisch für Totenkopfäffchen ist die zeitliche
Synchronisation der Fortpflanzungszyklen innerhalb der Sozialgruppe. So
haben die geschwisterlos geborenen Äffchen gleichaltrige
Spielgefährten, und das ranghöchste Männchen, in Berlin namens „Dumbo“,
muss seine Weibchen nicht während der gesamten Jahreszeit aufgrund
potentieller Empfängnisbereitschaft bewachen. Den gespenstischen Namen
verdanken die Tiere ihrer hellen Gesichtszeichnung, die jedoch nur ganz
entfernt an einen Totenkopf erinnert. Vielmehr wirken die Äffchen aus
menschlicher Sicht besonders niedlich, da sie durch ihr rundes Köpfchen
ganz dem Kindchenschema entsprechen. Aus diesem Grund legendär wurde
Herr Nilsson, als äffischer Begleiter von Pippi Langstrumpf.
Totenkopfaffenmütter tragen ihre Kinder vom ersten Lebenstag an auf dem
Rücken. Die Kleinen müssen sich so fest ins Fell klammern, dass sie
selbst dann nicht verloren gehen, wenn die Mütter große Sprünge machen.
Die Mutter-Kind-Bindung ist während der Stillzeit sehr eng. Erst
zwischen der fünften und zehnten Lebenswoche beginnen die Jungtiere
gelegentlich den Rücken der Mutter zu verlassen, um erste feste Nahrung
zu sich zu nehmen. Im Alter von 10 Monaten sind sie dann in aller Regel
selbständig.
Zoo Landau, 05.09.2008
Tierisch Geheim? Letztmals für dieses Jahr – Noch Plätze
frei
Wollt ihr wissen, was im Zoo passiert, wenn abends die Tore geschlossen
werden? Habt ihr Lust, dieses und andere Zoo-Geheimnisse zu lüften?
Dann haben wir genau das richtige Programm für euch! Die abenteuerliche
Entdeckungsreise beginnt am 20. September 2008 um 14 Uhr und bietet den
Teilnehmern Spiel, Spaß und Spannung. „Natürlich werden wir wieder
gemeinsam kochen, einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer verbringen und
im Waldzimmer der Zooschule übernachten. Doch es gibt auch Neues,
nämlich überraschende Einblicke in das geheime Leben der Zoobewohner“,
erläutert das Zooschulteam. Tiere verstehen sich auch ohne Worte. Doch
was sich dabei wirklich abspielt, bleibt den meisten Zoobesuchern
verborgen. Wir wollen es besser wissen: Wir belauschen zum Beispiel die
Schimpansen oder entdecken geheime Botschaften im Misthaufen, doch mehr
wird nicht verraten. Wer nach der Verabschiedung am Sonntag um 12 Uhr
immer noch nicht genug hat, kann den Tag für einen gemeinsamen
Zoobesuch mit Eltern oder Freunden nutzen. Der Unkostenbeitrag in Höhe
von 50 Euro beinhaltet die Betreuung, Verpflegung, Materialkosten sowie
den Zoo-Eintritt.
Zoo Köln, 05.09.2008
Verkehrsverbund Rhein-Sieg gibt Giraffen einen Korb
Ein ganz besonderes Geschenk wird VRS-Geschäftsführer Dr. Wilhelm
Schmidt-Freitag am Montag (8. September 2008) anlässlich der
bevorstehenden Zoo-Familientage an Zoodirektor Theo Pagel übergeben:
Spezial-Futterkörbe für die Giraffen im Kölner Zoo sollen helfen, dem
natürlichen Fressverhalten der Laubfresser entgegen zu kommen.
Symbolisch wird Schmidt-Freitag zunächst einen Weidenkorb an
Zoodirektor Pagel überreichen. Das Geschenk ist ein kleiner Teil der
Unterstützung des Zoos durch den VRS: Am 13. und 14. September kann
dank dessen der Kölner Zoo für Familien jeweils den Eintritt zum halben
Preis anbieten.
Tiergarten Nürnberg, 05.09.2008
Die Million ist voll
Am Freitag, den 05.09.2008 wurde gegen 10:00 Uhr der millionste
Besucher des Jahres 2008 begrüßt. Damit hat der Tiergarten der Stadt
Nürnberg zum zehnten Mal in seiner Geschichte die Millionengrenze
überschritten. 1972, ein Jahr nach der Eröffnung des Delphinariums,
konnte die Millionengrenze erstmals überschritten werden. Dies gelang
erst 1999 wieder und nun zum achten Mal in Folge. Das Ergebnis vom
Vorjahr mit 1.062.089 Besuchern wird in diesem Jahr voraussichtlich
überschritten. Dies ist sicher auch auf den Eisbärenzuwachs „Flocke“
mit zurückzuführen. Die insgesamt sehr guten Besucherzahlen zeugen von
der großen Akzeptanz des Tiergartens der Stadt Nürnberg unter den
Bürgern der Stadt und den Besuchern aus der ganzen Region. Der
Tiergarten gehört damit zu den besucherstärksten Einrichtungen in
Nordbayern. Jubiläumsgast war Familie Jobst, Vater Karlheinz (47),
Mutter Christiane (47) mit ihren zwei Töchtern Stefanie (21) und Carina
(12) aus Holzheim am Forst bei Regensburg. Sie wurde vom leitenden
Direktor des Tiergartens Dr. Dag Encke mit einem Geschenkkorb
überrascht. Dazu gehörten neben einem Blumenstrauß, einigen Andenken an
den Tiergarten Nürnberg wie Poster, CD-ROM, T-Shirt, auch eine
Jahreskarte für den Tiergarten mit Delphinarium.
Opel-Zoo, 05.09.2008
Öffentliche Führung im Opel-Zoo am Samstag, 13. September
um 15 Uhr
Thema: Bedrohte Tierarten im Opel-Zoo
Die nächste Öffentliche Führung im Opel-Zoo findet am Samstag, 13.
September 2008 um 15 Uhr statt und geht zu den verschiedenen im
Opel-Zoo gehaltenen Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Eine
für den Opel-Zoo wichtige Tierart ist dabei der Mesopotamische
Damhirsch, der Mitte des 20. Jahrhunderts als ausgestorben galt. Nach
Hinweisen auf einige überlebende Tiere unterstützte der Zoogründer, Dr.
Georg von Opel, mehrere Forschungsreisen in den Iran. Durch die
Expeditionen konnten im Jahre 1958 drei Tiere nach Kronberg gelangen,
die weltweit die Grundlage dieser äußerst seltenen Tierart darstellen
und von denen die rund 300 in Zoologischen Einrichtungen und
Wildreservaten lebenden Tiere abstammen. Mit einer Patenschaft für den
Mesopotamischen Damhirsch „Gilgamesh“ unterstützt der Kronberger
Tierschutzverein die Bemühungen des Opel-Zoos um den Natur-, Tier- und
Artenschutz schon seit einigen Jahren wirkungsvoll. Bei der Führung
geht es noch zu weiteren Tierarten wie beispielsweise den Roten Pandas
und die Besucher erfahren, wie die Zoologischen Gärten im Artenschutz
zusammen arbeiten und lernen beispielsweise EEP’s (European Endangerd
Program), ESB (European Studbook) und vieles mehr kennen. Treffpunkt
ist die Elefantenplattform an der unteren Kasse Die Öffentlichen
Führungen im Opel-Zoo sind kostenfrei, so dass nur der Eintritt in den
Zoo anfällt. Um Spenden für die nächsten Bauprojekte wird gebeten. Und
nach der Führung liegt dann im ZooShop der neue Opel-Zoo-Kalender 2009
für 9,95 ¤ bereit. Er enthält faszinierende Fotos von Tieren im
Opel-Zoo – so z.B. auch von den Mesopotamischen Damhirschen – und
darüber hinaus auch viele Informationen zu den abgebildeten Tieren. Die
bedrohten Tierarten und die über 1400 anderen Tiere in rund 200 Arten
im Opel-Zoo sind täglich zu sehen. Die Kassen haben von 9 bis 18 Uhr.
Die Besucher können bis Einbruch der Dunkelheit im Gelände bleiben.
Zoo Emmen, 05.09.2008
Wieder ein niedlich Dickhäuterbaby im Kreise der großen
Grauen
Der Geburtenmarathon im Zoo Emmen geht fröhlich weiter. Seit Anfang des
Jahres erfreuten sich die Besucher des Zoo Emmen an reichlich
Nachwuchs. Am Donnerstag war es wieder so weit und ein weiterer kleiner
grauer Elefantenjunge wurde geboren. Besonders Bruder Ananda, der erste
im Bunde der Elefanten-Minis 2008, ist sehr froh über seinen künftigen
Spielgefährten. Im Zoo Emmen ist es jedes Mal eine große Überraschung,
wenn ein neues Tierbaby geboren wird. Da die Zoobewohner hier auf ganz
natürliche Weise für Nachwuchs sorgen dürfen, kann auch nicht vorher
festgestellt werden, wann der genaue Zeitpunkt der Geburt gekommen ist.
Und im Elefantengehege, wie schon im Februar, war die Überraschung am
Donnerstag noch größer: Der kleine, noch namenlose Elefantenjunge hat
nicht wie üblich im Inneren des Stalls das Licht der Welt erblickt,
sondern ist im Außengehege geboren worden. Wahrscheinlich hat sich die
frisch gebackene Mutter des Kleinen, Mingalar Oo in der
spätsommerlichen Morgensonne einfach sehr wohlgefühlt. Daher hat sie
sich auch durch nichts, auch nicht durch die anderen Elefanten, davon
abbringen lassen, ihr Baby im Freien zur Welt zu bringen. Die erfahrene
Elefantenkuh Htoo Khin Aye, Mutter von Mingalar Oo und frischgebackene
Oma war selbstverständlich ständig in ihrer Nähe und beobachtete das
Geschehen. Natürlich ist das Oberhaupt der Dickhäuter, der
Elefantenbulle Radza, auch wieder Vater des Neugeborenen. Er ist ein
sehr liebenswerter Papa für seinen Nachwuchs, der im Zoo Emmen immerhin
schon 5 Nachfahren zählt und von denen die meisten männlichen
Geschlechts sind. Seine Kleinen dürfen auf ihm Herumtollen und ihn
necken, das stört den grauen Riesen nicht im Geringsten. Einer davon
ist beispielsweise Radzas zweitjüngster Sohn Ananda, der im Februar zur
Welt gekommen ist. Im Gegensatz zu seinen Söhnen, die immer wie wild
durch das Gehege toben, geht der betagte Riese Radza jedoch meistens
seiner zweiten Lieblingsbeschäftigung nach - dem Schlafen.
Tiergarten Schönbrunn, 05.09.2008
„AM WASSER“: ERSTER TEIL DES NEUEN NATURERLEBNISPFADES
Ab 9. September bietet der Tiergarten Schönbrunn ein zusätzliches
Erlebnis: Aquarien, so groß wie Swimming-Pools, als Teil eines
künftigen Naturerlebnispfades, besetzt mit heimischen Fischen. Die neue
Aquarien-Teichlandschaft ist rund um Wien die einzige und beste
Gelegenheit, trockenen Fußes die Unterwasserwelt der österreichischen
Gewässer kennen zu lernen. Das oberste Becken repräsentiert die
Gewässer unserer Bergwelt, in denen Bachforellen, Seesaiblinge, Äschen
und Aalrutten leben. Im daran anschließenden Fluss-Becken sind unter
anderem Huchen, Nasen und Störe zu sehen. Das dritte Teichaquarium ist
einem Altarm gewidmet. Hier sieht man Welse, Zander und Hechte. Auch
die Bepflanzung und die Gestaltung des Raums rund um die Teiche
entsprechen den verschiedenen Höhenlagen - von der Alpenflora bis in
die Schilfzone des Tieflandes. Zwischen den Teichen befinden sich
Flachwasserzonen, die von den Fischen nicht erreicht werden können. Sie
haben die Aufgabe, den wildlebenden Fröschen und Molchen des
Schönbrunner Parks Lebensraum und Fortpflanzungsmöglichkeit zu bieten.
Tiergarten Worms, 05.09.2008
Bruno hat Freigang im Tiergarten - Gefiederter Nachwuchs
wird flügge
Die Familie der Zwergzebus im Tiergarten Worms wächst weiter. Nachdem
am 06. Juni 2008 Bruno das Licht der Welt erblickt hat, wurde am 29.
Juli 2008 noch sein Halbschwesterchen Lara geboren. Doch dass die
beiden Zwergzebukälber Halbgeschwister sind, davon merkt man bis auf
die äußerliche Ähnlichkeit nicht viel. Bruno, zwei Monate älter als
Lara, lässt es sich nicht nehmen, den Tiergarten auch mal auf eigene
Faust zu erkunden. Munter schlüpft er, gerade noch „groß“ genug, durch
die Gitterstäbe seines Geheges und erforscht sein Umfeld auch mal etwas
genauer. Vorbei an den neuen Bewohnern der Fuchsschafe landet er meist
auf der gleich benachbarten grünen Wiese, die ausreichend frisches
Futter bietet. „Gefahr für die Besucher besteht nicht. Bruno ist
äußerst zahm und zutraulich und lässt sich gerne auch mal aus der Hand
der Kinder füttern.“, so Revierleiter Oliver Rathmacher. Schwester Lara
hingegen ist da noch etwas zurückhaltender. „Sie kam anfänglich nur
sehr schwer auf die Beine und musste von den Tierpflegern zugefüttert
werden, da ihre Mutter Michi sie nicht mit genügend Milch versorgen
konnte.“, erklärt der gelernte Tierpfleger. Mittlerweile ist Lara zwar
immer noch etwas schüchtern, muss aber nicht mehr zusätzlich von den
Tierpflegern versorgt werden. Vater des tierischen Geschwisterpaares
ist der kräftige Bulle namens Massai, der den Besuchern durch sein fast
schwarzes Fell und sein imposantes Auftreten direkt ins Auge fällt. Er
kam im Sommer letzten Jahres in den Tiergarten und hat nun seine
vorrangige Aufgabe, für Nachwuchs zu sorgen, erfüllt. Nicht nur die
besagte Zwergzebufamilie aus dem Tiergarten Worms zeigt durch ihren -
aus Rückenmuskeln und Fettgewebe bestehenden – Buckel, ebenso wie ihre
Artgenossen, Zugehörigkeit zu den Buckelrindern. Die ursprünglich aus
dem Kaukasus und aus Sri Lanka stammenden Tiere sind mittlerweile auch
in Europa weit verbreitet und werden entweder in der Landschaftspflege
eingesetzt oder stellen ein Nahrungsmittel für den Menschen dar. Zebus,
die am liebsten Heu, Gras, Kräuter und Blätter fressen werden ca. 20
Jahre alt und bis zu 350 stolzen Kilogramm schwer. Die Kälber dieser
Rasse werden durch ihre Herde immer gut behütet und erlernen dadurch
Sozialverhalten. Aber nicht nur der Nachwuchs bei den Zwergzebus wächst
im Tiergarten heran, auch die Jungtiere der Europäischen Uhus und der
Lachenden Hänse werden flügge. Die bereits im Juni geschlüpften Küken
der Europäischen Uhus sind inzwischen munter in ihrer Voliere
unterwegs. Unter den aufmerksamen Augen ihrer Eltern erkunden die
Jungvögel die Welt und gehen schon fleißig auf Futtersuche. Auch bei
den Lachenden Hänsen, die ihren Namen ihrem gelächterähnlichen Gesang
verdanken, haben die im Juli auf die Welt gekommenen Jungtiere
zwischenzeitlich ihr Nest verlassen. Sie sind bereits voller Elan dabei
die ersten noch unbeholfenen Flugversuche zu machen.
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Natur- und Artenschutz – Meldungen |
neues-deutschland.de - 8. Sept. 2008
Kormorane erneut im Visier - Fischerlobby am Bodensee darf geschützte Vögel wieder abschießen
Bis in die 1980er Jahre hinein stand es sehr schlecht um den Bestand der Kormorane. Radikale Verfolgung brachte die Art an den Rand des Aussterbens. Dank intensiver Schutzbemühungen haben sich die Bestände wieder erholt. Zum Missfallen von Berufsfischern und Anglern, die die Tiere in erster Linie als Fischräuber statt als Bestandteile eines Ökosystems betrachten, und die seit einigen Jahren wieder verstärkt Front gegen die eigentlich geschützten Vögel machen. So auch am Bodensee, wo Sport- und Berufsfischer die drastische Reduzierung der 70 bis 100 Brutpaare zählenden Kolonie im Naturschutzgebiet Radolfzeller Aachried verlangen, dazu den Abschuss der Jungvögel sowie Vergrämungsaktionen. Bereits im Frühjahr genehmigte das Regierungspräsidium Freiburg die Zerstörung der Kormoranbrut nach Brandenburger Vorbild, indem in einer kalten Aprilnacht die Elterntiere von den Nestern getrieben wurden und die Eier sowie die bereits geschlüpften Jungvögel verließen. Der Nachwuchs sollte erfrieren. Der "Erfolg" indes hielt sich in Grenzen, ein Großteil der Jungvögel überlebte. Den Freiburger Regierungspräsidenten Julian Würtenberger erreichten rund 7000 Protestunterschriften. Seit Juli ist eine Klage des NABU beim Verwaltungsgericht gegen das Land anhängig. Ungeachtet der Proteste geht es nun den Kormoranen im EU-Vogelschutzgebiet auch noch mit Pulver und Blei ans Leben. Ursprünglich sollte die gezielte Tötung bereits am 1. August beginnen, doch offensichtlich wollte man die Urlaubssaison vorübergehen lassen, mutmaßt man beim Naturschutzbund NABU.
ludwigsburger-kreiszeitung.de - 6. Sept. 2008
Kormoran: Gehasster und geliebter Vogel
Auch im Landkreis ist der Kormoran auf dem Vormarsch. Rund 800 Vögel überwintern Jahr für Jahr an den Schlafplätzen am Neckar. Für die Fischer ist der Kormoran ein großes Problem, das sie bekämpfen wollen, die Naturschützer indes halten ihn für genauso schützenswert wie jedes andere Tier auch.
hz-online.de - 6. Sept. 2008
Auch Österreich will den Kormoran jagen - Vorarlberger Landesrat wirbt bei der EU für Abschußgenehmigung
Die Kormoranproblematik am Bodensee und der damit verbundene Streit zwischen Fischerei und Naturschutz wird jetzt auch die EU beschäftigen. Während in der deutschen Bodenseeregion am Untersee die Jagdsaison auf Kormorane begonnen hat, setzt man auf der südöstlichen Seeseite, im zum österreichischen Vorarlberg gehörenden Naturschutzgebiet Rheindelta, nach gescheiterten Vergrämungsversuchen zunächst auf die Unterstützung der EU. Der Einsatz von Gewehren ist dort wegen des Schutzgebietes nicht erlaubt.
glaubeaktuell.net - 8. Sept. 2008
Plage oder Rarität: Elefanten im Südlichen Afrika zunehmend im Visier
Im Südlichen Afrika flackern in diesem Jahr bei Tierschützern die Alarmlampen tiefrot. Nachdem Südafrikas Regierung im Mai das Culling - also das gezielte Töten überzähliger Elefanten - wieder erlaubt hat, gibt nun auch Namibia einige Elefanten zum Abschuss frei; die Hälfte davon sind vom Aussterben bedrohte Wüstenelefanten. Wo es seinen südlichen Nachbarn um eine Regulierung der hohen Elefantenbestände geht, wird Namibias Regierung vor allem wirtschaftlicher Interessen verdächtigt - immerhin zahlen Wildjäger bis zu 250 000 Rand (21 000 Euro) pro geschossenem Jumbo.
az.com.na - 4. Sept. 2008
Elefanten-Diskussion
Ein Protestschreiben, das im August per E-Mail vor allem in Namibia und Deutschland kursierte und sich gegen den vom Umweltministerium genehmigten Abschuss von drei Elefantenbullen zur Trophäenjagd in der Kunene-Region wendet, hat die Diskussion zum Umgang mit den Dickhäutern entfacht. Der Direktor der Namibia Nature Foundation (NNF), Dr. Chris Brown, kritisierte die Petition und verwies auf einen Anstieg der Elefantenpopulation von 3,3% pro Jahr. In der genannten Region gebe es ca. 1000 Dickhäuter, sagte er. Die Namibia Environment & Wildlife Society (NEWS) schloss sich den Argumenten von Brown an und forderte Kampagnen, die "auf Fakten und nicht auf Emotionen" beruhen.
afp.google.com - 4. Sept. 2008
Vielen Orang-Utans auf Borneo droht baldiges Aussterben
Wegen der unnachgiebigen Haltung indonesischer Palmöl-Fabrikanten werden Tierschützern zufolge in den kommenden Jahren viele Populationen der bedrohten Orang-Utans aussterben. Da der Verband indonesischer Palmöl-Produzenten die Forderung der Umweltschutzorganisation Greenpeace nach einem Aussetzen von Rodungen abgelehnt habe, würden in den Schutzgebieten von Kalimantan Tengah auf der Insel Borneo in den kommenden drei Jahren voraussichtlich 8000 Tiere sterben, erklärte das Zentrum zum Schutz der Orang-Utans (COP). COP-Aktivisten hätten beobachtet, wie zwei große Palmöl-Firmen in der Provinz Kalimantan Tengah Wälder abholzten, obwohl sie damit gegen eine Selbstverpflichtung der Branche verstießen.
derstandard.at - 06.09.2008
Berggorilla-Population wächst
Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Berggorillas im Gebiet der Großen Seen von Uganda, Ruanda und Kongo ist in den vergangenen sieben Jahren um fünf Prozent gestiegen. Dank verstärkter Naturschutzmaßnahmen lebten etwa 780 dieser Menschenaffen in den drei Staaten, sagte John Makombo, Direktor des ugandischen Naturschutzverbandes, am Samstag. Allein in Uganda seien 370 Berggorillas in zwei Schutzgebieten heimisch. Noch vor wenigen Jahren hatten viele Gorillas als Folge des Krieges im damaligen Zaire ihre angestammten Reviere verlassen. Im Vurunga-Nationalpark an der Grenze zu Ruanda und Uganda haben sich noch immer Rebellen verschanzt.
derstandard.at - 05.09.2008
Rundhaken rettet Meeresschildkröten
Ein neuer Rundhaken verhindert den qualvollen Tod von Meeresschildkröten in der Fischerei, hat ein neuer WWF-Report ergeben. Jedes Jahr verenden schätzungsweise 250.000 der vom Aussterben bedrohten Tiere qualvoll an herkömmlichen Haken oder in Fischernetzen. Mit dem neuen Rundhaken könne dieser so genannte Beifang um bis zu 90 Prozent gesenkt werden, berichtet die Umweltschutzorganisation in einer Aussendung. Der Beifang gilt als die größte Bedrohung für das Überleben der Unechten Karettschildkröte und der Lederschildkröte.
maerkischeallgemeine.de - 5. Sept. 2008
NATURSCHUTZ: "Marion" wird ständig angepeilt - Europäischer Stör soll wieder in Elbe heimisch werden / 50 Jungfische bei Lenzen ausgesetzt
Seit 13 Jahren läuft ein deutsch-französisches Projekt zur Wiederansiedlung des Europäischen Störs (Acipenser sturio). Gestern nun konnten Wissenschaftler und Umweltschützer die ersten 50 Jungfische der auch Nordseestör genannten Art in die Elbe bei Lenzen aussetzen. Langfristig soll mit dem experimentellen Besatz die Rückkehr des Fisches in seine angestammten Lebensräume im Einzugsgebiet der Nordsee erreicht werden.
derstandard.at - 06.09.2008
Von wegen nachhaltig: EU-Flotten werfen jährlich 1,4 Millionen Tonnen Fische weg
Mit jährlich 1,4 Millionen Tonnen Fisch-Beifängen, die ungenutzt und verendet wieder ins Meer zurückgeworfen werden, ist die kommerzielle Fischerei in der EU alles andere als nachhaltig. Die Umweltorganisation Oceana kritisiert die Haltung der EU in diesen Belangen und argumentiert, dass 88 Prozent der europäischen Fischereizonen hoffnungslos überfischt sind. Erst vor wenigen Tagen hat der Guardian ein Video eines britischen Trawlers online gestellt (siehe Link am Artikelende) , auf dem zu sehen ist, wie 80 Prozent der gefangenen Fische als unbrauchbarer Beifang über Bord geworfen werden. Experten wie etwa Jose Rodriguez von Oceana erklären, dass Fische, die in den großen Netzen landen, egal ob sie nun industriell verwendet werden können oder nicht, zum Zeitpunkt der Löschung bereits tot sind. "Das bedeutet, dass das Überbordwerfen keinerlei Nutzen darstellt", so Rodriguez. Auch von der Welternährungsorganisation FAO wird die Beifang-Problematik als eines der größten Probleme der kommerziellen Fischerei gesehen.
spiegel.de - 09.09.2008
Buckelwal hat sich aus der Ostsee gerettet
Der in diesem Jahr in der Ostsee gesichtete Buckelwal hat offenbar den Weg in die Nordsee zurückgefunden. Das Tier sei bereits am 30. August im Skagerrak beobachtet worden, berichtet die "Ostseezeitung". Nach Angaben des dänischen Walforschers Carl Kinze ist der Wal westlich der schwedischen Schäreninsel Käringön aufgetaucht. Damit sei die Sensation komplett, sagte der Wissenschaftler. Zum ersten Mal sei nachgewiesen worden, dass ein Buckelwal, der sich in die Ostsee verirrt habe, den Weg zurückgefunden habe. Schon zuvor hatte auch Jörg Feddern, Walexperte von der Umweltschutzorganisation Greenpeace, von einer Sensation gesprochen, sollte der Wal den Rückweg in die Nordsee finden.
derstandard.at - 09.09.2008
Verirrter Wal findet zurück in die Nordsee
Der in diesem Sommer durch die Ostsee geirrte Wal hat den rettenden Rückweg in die Nordsee gefunden. Zuletzt sei er am 30. August ganz oben im Skagerrak zwischen Norwegen und Schweden gesichtet worden, sagte Jörg Feddern von Greenpeace am Dienstag. Durch den "Bucki" genannten Wal könne erstmals belegt werden, was Wissenschafter bisher nur vermuteten: dass Buckelwale tatsächlich in der Lage sind, den Weg zurück aus der Ostsee in die Nordsee zu finden. "Er zieht eindeutig immer Richtung Norden und zeigt keinerlei Anwandlung, umzudrehen", sagte Feddern. Unter Walforschern herrsche inzwischen Einigkeit darüber, dass es sich bei den Sichtungen tatsächlich um dasselbe Tier handle. Der sonst in Ozeanen lebende Buckelwal irrte rund einen Monat in der Ostsee herum und war dabei in deutschen, polnischen und dänischen Gewässern gesichtet worden. Dies bereitete Tierschützern Sorgen, weil es für ihn dort nicht genug zu fressen gab.
derstandard.at - 10.09.2008
Walhai checkt aus Hotel aus
Ein Walhai soll aus dem Aquarium eines Hotels in Dubai wieder in die Freiheit gebracht werden. Das Jungtier von vier Metern Länge - ausgewachsen erreicht der Walhai (Rhincodon typus) bis zu 15 Metern Länge und ist die größte bekannte Fischspezies - hatte sich Ende August in das seichte Wasser vor der Küste des arabischen Emirates verirrt, wo es ihm nach Einschätzung von Meeresbiologen nicht gut ging. Deshalb wurde er vorübergehend in einem besonders großen Aquarium des Hotels auf einer der künstlichen Palmeninseln vor Dubai untergebracht. Die Zeitung "Gulf News" berichtete am Mittwoch auf ihrer Website, der Walhai solle demnächst mit einem Sender ausgestattet und zurück ins Meer gebracht werden, wo er sein Leben als friedfertiger Planktonfresser wieder aufnehmen kann.
epochtimes.de - 10.09.2008
Walfanggegner stellen Forschungsprogramm vor - Tötung der Meeressäuger damit nicht nötig
Die Walfanggegner Australien und Neuseeland haben am Mittwoch Pläne für ein Forschungsprogramm für den Südpazifik vorgestellt, beim dem keine Tiere getötet werden müssen. Tierschützer sehen dadurch Japan herausgefordert, das bis zu 1.000 Tiere jährlich tötet und dies mit einem Forschungsprogramm begründet. Australien und Neuseeland erklärten, sie wollten im Februar kommenden Jahres eine internationale Konferenz von Walforschern einberufen, die ein auf fünf Jahre angelegtes Forschungsprogramm erarbeiten sollten. Dieses solle dann Mitte des Jahres der Internationalen Walfangkommission vorgelegt werden. Beginnen solle das Programm Ende 2009, wenn auch Japan wieder seine Walfangflotte in Richtung Südpol ausschickt. Kritiker sehen in dem Hinweis Japans auf die Forschung nur einen Deckmantel für kommerzielle Interessen.
netzzeitung.de - 10.09.2008
Japans Walfang-Ausrede entlarvt
Die Walfanggegner Australien und Neuseeland haben am Mittwoch Pläne für ein Forschungsprogramm für den Südpazifik vorgestellt, beim dem keine Tiere getötet werden müssen. Tierschützer sehen dadurch Japan herausgefordert, das bis zu 1000 Tiere jährlich tötet und dies mit einem Forschungsprogramm begründet. Australien und Neuseeland erklärten, sie wollten im Februar kommenden Jahres eine internationale Konferenz von Walforschern einberufen, die ein auf fünf Jahre angelegtes Forschungsprogramm erarbeiten sollten. Dieses solle dann Mitte des Jahres der Internationalen Walfangkommission vorgelegt werden. Beginnen solle das Programm Ende 2009, wenn auch Japan wieder seine Walfangflotte in Richtung Südpol ausschickt. Kritiker sehen in dem Hinweis Japans auf die Forschung nur einen Deckmantel für kommerzielle Interessen. ... Das sei eine «ernsthafte Herausforderung» für Japans angeblich wissenschaftliches Programm, erklärte die Direktorin von Greenpeace New Zealand, Bunny McDairmid. Die meisten der wissenschaftlichen Ergebnisse, die Japan mit seinem Programm erziele, könnten auch gewonnen werden, ohne die Tiere zu töten, sagte sie.
welt.de - 10.09.2008
Autonome Fischfarm navigiert auf hoher See
Autonome, über Satelliten kontrollierte Zuchtkäfige sollen die Umwelt schonen. Wer in der Natur nicht genug Nahrung findet, baut sie selbst an. Dieses seit Beginn des Ackerbaus bekannte Konzept gilt auch für Fischfarmen. Sie gewinnen effektiver Fische, als es das Fischerboot kann. Doch die Massen an Fischen auf kleinem Raum können die Umwelt schädigen, wie auch andere Monokulturen. Deshalb präsentieren US-Forscher jetzt die selbstständig schwimmende Fischfarm. Der riesige kugelförmige Käfig ist mit Unterwassermotoren versehen, um sich autonom über die Meere fortzubewegen. Damit lässt sich auch jener Ozean nutzen, der zu tief ist, um herkömmliche Aquakultur-Käfige zu verankern. Obendrein pumpt der Propeller gleichzeitig Frischwasser durch den Käfig, was einen dichteren Fischbesatz möglich macht und die Übernutzung des Wassers weiter minimiert. Das System soll sogar Stürmen trotzen. Erste Tests vor der Küste Puerto Ricos verliefen erfolgreich, berichten die amerikanischen Forscher. Für die Zukunft halten sie auch die GPS-gesteuerte Navigation für möglich, die den Käfig wieder zu ihrem Besitzer zurückbringt, wenn die Fische ausgewachsen sind. ... Kommerzielle Farmen liefern heute bereits mehr als die Hälfte der weltweit produzierten Menge an Fisch, Krabben und Schalentieren. Allerdings liegen sie meist am Ufer von Seen und Meeren und arbeiten, wenn nicht mit Wassertanks oder -becken an Land, mit verankerten Käfigen, die regelmäßig umgesetzt werden. Wenn konzentriertes Futter und Hormone oder Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt werden, belasten diese die Umwelt besonders stark. Doch auch schadstoffarm gemanagte Fischfarmen züchten viel Fisch in wenig Wasser, wodurch konzentrierte Fäkalien das Wasser oder den Bodenschlamm überproportional stark belasten. Zudem ist das Umsetzen der großen Käfige mit Booten recht aufwendig und energieintensiv.
Tiergesundheit aktuell - 8. Sept. 2008
Junge Sumpfschildkröten in Mecklenburg ausgesetzt
Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke und sein Kollege aus Mecklenburg-Vorpommern, Agrar- und Umweltminister Till Backhaus, (beide SPD) haben rund 20 junge Sumpfschildkröten ausgesetzt. Die Tiere wurden im Naturpark Feldberger Seenlandschaft (Mecklenburg Vorpommern) in ihre natürliche Umgebung entlassen. Als Nachkommen der letzten Überlebenden dieser Art in Mecklenburg haben sie in der Naturschutzstation Rhinluch des LUA im Rahmen eines Zuchtprojektes das Licht der Welt erblickt. Das Wiederansiedlungsprojekt ist Teil umfangreicher Anstrengungen zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Europäischen Sumpfschildkröte (Emys orbicularis), die deutschlandweit nur noch in Brandenburg vorkommt und den besonderen Schutz der Europäischen FFH-Richtlinie genießt.
br-online.de - 4. Sept. 2008
Meeresschildkröten - Die letzte Rettung
Seit mehr als 200 Millionen Jahren tummeln sich Meeresschildkröten in den Ozeanen. Mittlerweile gibt es davon nur noch sieben Arten - und jede ist vom Aussterben bedroht. Schutzmaßnahmen zeigen erste Erfolge, doch der schlimmsten Gefahr müssen sich die Tiere noch stellen.
sueddeutsche.de - 4. Sept. 2008
Schildkröten auf Zakynthos - Panzer gegen Sandburgen
In einem griechischen Nationalpark versucht man, Tier und Tourist an denselben Stränden zuzulassen - aber die Schildkröten haben so ihre Probleme im Partyrummel.
bild.de - 6. Sept. 2008
Wir sterben aus, weil wir sooo hässlich sind
Kahle Haut, keine Haare, riesige Zähne - der Nacktmull sieht einfach schaurig aus. Genau das ist das Problem für den Mull und seine hässlichen Gefährten: ihre Lebensräume sind bedroht - aber es interessiert fast niemanden. Müssen diese Tiere aussterben, weil sie so furchtbar aussehen? Ralph Kampwirth (40) vom WWF: "Nur wenige Tiere eignen sich zum Medienstar. Es müssen aber alle Arten geschützt werden, weil jede eine wichtige Aufgabe in der Natur erfüllt."
nzz.ch - 5. Sept. 2008
Massnahmen zum Schutz der Galapagosinseln - Kampf der illegalen Immigration - Schranken für den Tourismus
Der überbordende Tourismus gefährde das Ökosystem der Galapagosinseln, befand die Unesco letztes Jahr und setzte den Archipel auf ihre rote Liste. Ecuadors Regierung will deshalb den Besucherströmen, aber auch der Immigration und der Fischerei Grenzen setzen.
dailynet.de - 5. Sept. 2008
Scorpions unterstuetzen Amazonas-Kampagne von Greenpeace Brandsaison im Regenwald hat begonnen
Mit einer Konzerttour durch Brasilien setzt sich die deutsche Rockband Scorpions für den Schutz des Regenwaldes ein. Gemeinsam mit Greenpeace ruft die Band in zehn brasilianischen Staedten zur Rettung der "Gruenen Lunge" der Erde auf. Die Erloese aus dem Verkauf von Live-DVDs der Konzerte spenden die Scorpions fuer Massnahmen zum Schutz des Regenwaldes. Die Tour hat am 30. August in Rio de Janeiro begonnen und wurde in den vergangenen zwei Tagen in den Urwaldstaedten Belem und Manaus fortgesetzt. Bei einem Flug mit Greenpeace ueber die Region von Belem konnten sich die Musiker ein Bild von der fortschreitenden Zerstoerung des Regenwaldes machen.
krone.at - 7. Sept. 2008
9.000 Koalas tot - WWF: Millionen Tiere fallen Rodung zum Opfer
Umweltschützer vom WWF schlagen Alarm: Tausende Koalabären sowie Millionen von Vögeln und Reptilien fallen der zunehmenden Rodung im Nordosten Australiens zum Opfer. Viele von ihnen seien vom Aussterben bedroht, wenn die Zerstörung von Busch- und Waldgebieten nicht sofort eingedämmt werde, warnte die Organisation am Sonntag. Mit seinen Berechnungen bezog sich die Naturschutzorganisation WWF auf Angaben der Regierung des Bundesstaats Queensland, wonach zwischen 2005 und 2006 insgesamt 375.000 Hektar Wald- und Buschgebiete zu Feldern umgewidmet worden seien.
derstandard.at - 08.09.2008
Rodungen in Nordaustralien bedeuten Kahlschlag für die Tierwelt
Tausende Koalabären sowie Millionen von Vögeln und Reptilien fallen der zunehmenden Rodung im Nordosten Australiens zum Opfer, wie der WWF berichtet. Mit ihren Berechnungen bezog sich die Naturschutzorganisation auf Angaben der Regierung des Bundesstaats Queensland, wonach zwischen 2005 und 2006 insgesamt 375.000 Hektar Wald- und Buschgebiete zu Feldern umgewidmet worden seien. Umgerechnet auf die Zahl der dort beheimateten Tiere würde das bedeuten, dass mindestens zwei Millionen Säugetiere, darunter 9.000 Koalas, sowie schätzungsweise fünf Millionen Vögel ihre Heimstatt verloren hätten, sagte WWF-Sprecher Nick Heath: "Das ist eine entsetzliche Zahl". Nach Heaths Angaben fallen vor allem Reptilien wie Eidechsen und Schildkröten der Rodung zum Opfer. ... . "Alles was ich dazu sage, ist, dass der Tod von 9.000 Koalas nicht hingenommen werden kann. Und wenn sie jetzt noch nicht auf der Liste der bedrohten Tiere stehen, dann wird dies bald der Fall sein, solange wir damit fortfahren, jährlich 9.000 von ihnen zu töten."
welt.de - 7. Sept. 2008
Wo Goldhähnchen und Adler rasten
Der große Zug nach Süden ist in vollem Gange. Millionen Zugvögel, vom großen Greifvogel bis zum winzigen Sänger, überqueren in diesen Wochen das Land. An vielen Stellen lassen sie sich in Ruhe beobachten. Dazu braucht es nur Geduld und etwas Glück. Wie gut, dass viele der besten Gebiete für dieses Hobby in NRW liegen. Eine Auswahl der lohnenden Areale mit guten Chancen zur Beobachtung.
morgenpost.de - 6. Sept. 2008
Kraniche im Norden angekommen
Die ersten Kraniche sind auf ihrem Flug in den Süden im Norden Vorpommerns eingetroffen. Rund 5600 Kraniche wurden bereits auf den drei Hauptschlafplätzen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft - Großer Werder, Insel Kirr und Udarser Wiek - gezählt, wie der Leiter des Kranich-Informationszentrums, Günter Nowald, in Groß Mohrdorf bei Stralsund mitteilte. In den nächsten Wochen werden bis zu 70 000 gleichzeitig rastende Kraniche im Nordosten zwischen der Halbinsel Fischland-Darß, dem vorpommerschen Festland und der Insel Rügen erwartet.
nnz-online.de - 6. Sept. 2008
Kein Platz für wilde Hirsche
Die Beobachtung von Rotwild gehört zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen in Deutschland. Jetzt im Spätsommer ist die Zeit der Hirschbrunft. Die Deutsche Wildtier Stiftung veranstaltet vom 13. bis 28. September rund um Klepelshagen im südöstlichen Mecklenburg-Vorpommern die "Hirschtage in Wildtierland". Das abwechslungsreiche Programm bietet für jeden etwas: Ansitze zur Morgen- und Abenddämmerung, Pirschgänge, Familienansitze und geführte Wanderungen durch Wildtierland sowie spezielle Ansitze für Hobbyfotografen.
bielertageblatt.ch - 4. Sept. 2008
Schmetterlinge vor Aussterben bewahrt
Pro Natura hat fünf Schmetterlingsarten vor dem Aussterben bewahrt. Mit Entbuschungen und Beweidungseinsätzen mit Ziegen, Rindern, Schafen, Pferden und Dromedaren konnten die Lebensräume der bedrohten Falter wieder hergerichtet werden. Sie heissen Eselsdistel-Dickkopffalter, Gelbringfalter, Berghexe sowie Grosser und Kleiner Moorbläuling.
nachrichten.at - 5. Sept. 2008
Moritz' unbewiesene Schafattacken
Der (bislang unbestätigte) Verdacht, Braunbär Moritz habe am Dachstein mehrere Schafe gerissen, hat eine Diskussion über die Zukunft des Bärenprogramms entfacht. Noch weiß niemand, ob Moritz tatsächlich für den Tod von vier Schafen am Dachsteinplateau verantwortlich ist. Aber schon schrillen bei manchen die Alarmglocken. Die geplante Aussetzung weiblicher Jungbären (um ein zweites Aussterben der Bären in Österreich zu verhindern) stellen manche bereits offen in Frage. WWF-Bärenanwalt Walter Wagner kämpft indessen um den Ruf von Moritz und um das Bärenprogramm, das zum Scheitern verurteilt ist, wenn es nicht zur Ansiedelung weiblicher Bären kommt.
n-tv.de - 6. Sept. 2008
Angst vor den braunen Riesen - Bären in Rumänien
In kaum einem europäischen Land leben noch so viele Braunbären wie in Rumänien - über 6000. Doch was Naturfreunde freut, macht vielen Rumänen zunehmend Angst: Immer mehr der braunen Riesen wagen sich in Dörfer, mehrere Menschen sind in den vergangenen Jahren durch Attacken von Bären ums Leben gekommen. Vor wenigen Wochen bekamen es auch drei deutsche Urlauber mit einem Bären zu tun.
Zisch - 9. Sept. 2008
Nidwaldner Bauer erschlägt einen Jungluchs
Ein abgemagerter Jungluchs dringt in einen Ziegenstall ein und greift eine Ziege an. Da erschlägt der Landwirt das Raubtier kurzerhand. Dies könnte Konsequenzen haben. Der Vorfall hat sich im Engelbergertal bei Grafenort ereignet. Publik wurde der Fall, weil sich der Landwirt nach seiner Tat beim Wildhüter gemeldet hat.
spiegel.de - 05.09.2008
Amerikanische Mammuts verdrängten sibirische Vettern
Bisher gingen Wissenschaftler davon aus, dass die nordamerikanischen Wollhaarmammuts für die Evolution der sibirischen Art keine wesentliche Rolle spielten. Neue Genanalysen von Wissenschaftlern um Régis Debruyne von der McMaster-Universität in Hamilton zeigen nun aber die wichtige Rolle, die diese Tiere spielten. Die Forscher stellten ihre Ergebnisse im Fachmagazin "Current Biology" vor. Bei ihren Untersuchungen urzeitlicher DNA von 160 Mammuts aus Nordamerika, Europa und Asien konnten die Forscher aufgrund der charakteristischen Zusammensetzung der Erbinformation schließen, dass es auch eine Rückwanderung von Nordamerika nach Asien gab. Danach verschwand das Wollhaarmammut in Sibirien und wurde durch aus Amerika einwandernde Tiere ersetzt. ... Einige Vertreter dieser ursprünglich in Sibirien entstandenen Mammutunterart wanderten über eine Landbrücke namens Beringia, die zwischen der Westküste des heutigen Alaska und der Ostküste des heutigen Sibirien lag, nach Nordamerika ein. Heute ist dort zwischen den beiden Kontinenten eine Meerenge - die Beringstraße. Die Landbrücke war jedoch ein Hindernis, das von den Mammuts nur selten überwunden wurde. Die räumliche Trennung hatte daher eine unterschiedliche Entwicklung der Mammutgruppen auf beiden Seiten von Beringia zur Folge.
BirdLife
Timor-Leste's first national park will protect the community's "wealth" - 08.09.2008
Timor-Leste's Prime Minister Xanana Gusmao has formally inaugurated the country's first national park. Nino Konis Santana National Park incorporates the entire eastern tip of Timor-Leste - conserving 123,600 hectares of land and seascapes which are home to nationally and globally significant species and habitats. These include extensive coral reefs and some of the largest remaining intact examples of tropical lowland and monsoon rainforest in the region.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Aktionsgemeinschaft
Artenschutz e.V. - 04.09.2008
Kleines
Felskänguru in großer Not
Das kleine Bürstenschwanz-Felskänguru war einst weit verbreitet in den
bergigen Regionen im Südosten Australiens. Aber in den letzten Jahren
gab es einen rasanten Rückgang der Bestandszahlen dieser scheuen
Beuteltiere, die nun vom Aussterben bedroht sind. Die
Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. warnt vor dem Verlust einer
einmaligen Artenvielfalt auf dem australischen Kontinent und setzt sich
für den Schutz dieser charismatischen Tiere ein. Australien gehört zu
den Ländern mit einer der höchsten Aussterberaten in den letzten zwei
Jahrhunderten. Aktuell sind in Australien mehr als 700 Tier- und
Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. „Die meisten der Arten kommen nur
in Australien vor und wären unwiederbringlich verloren“, warnt Birgit
Felgentreu, Artenschutzexpertin der Aktionsgemeinschaft Artenschutz
(AGA) e.V.. Auch das scheue Bürstenschwanz-Känguru (Petrogale
penicillata), das ausschließlich in Australien beheimatet ist, ist
bereits vom Aussterben bedroht. Optimistische Schätzungen gehen von
gerade noch etwa 20.000 Tieren in freier Wildbahn aus, verteilt auf
viele zerstreute und voneinander getrennte kleine Populationen.
„Insbesondere der Verlust ihres Lebensraumes stellt eine große
Bedrohung für das Bürstenschwanz-Felskänguru dar“, erklärt Birgit
Felgentreu. Der verbliebene Lebensraum wird immer weiter zerstückelt
und die Kängurupopulationen werden immer kleiner und isolierter. Die
Kängurumännchen können kaum noch zwischen einzelnen Familiengruppen
wandern und der genetische Austausch wird stark begrenzt. „Durch diese
Isolation werden die Populationen in zunehmenden Maße anfällig
gegenüber Umwelteinflüssen und Naturkatastrophen, wie beispielsweise
Waldbränden“, erläutert Birgit Felgentreu. Mit der Ausweisung weiterer
Schutzgebiete sollen zerstückelte Areale wieder verbunden werden, um so
einen Austausch zwischen den einzelnen Familiengruppen und damit
überlebensfähige Populationen zu ermöglichen.
Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern - 05.09.2008
Die
Kraniche sind da
Frühzeitige Ankunft der Vögel des Glücks in Mecklenburg-Vorpommern
Frühzeitiger Anflug: Nach Angaben des Kranich-Informationszentrum in
Groß Mohrdorf sind die Kraniche etwa eine Woche früher in
Mecklenburg-Vorpommern angekommen als im letzten Jahr. Dr. Günter
Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrums, führt das immer
zeitigere Ankommen der Tiere auf die veränderten Wetterbedingungen
zurück. Die Vögel hätten in den letzten zwei Jahren durch die milde
Witterung ideale Reisebedingungen. Hinzu komme der frühe Brutbeginn im
Frühjahr, wodurch die ersten Vögel im Durchschnitt schon einen halben
Monat eher flügge wurden. Schon jetzt befinden sich auf den drei
Hauptschlafplätzen im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft -
Großer Werder, Insel Kirr und Udarser Wiek - 5600 Kraniche. Die Zahl
steigt in den nächsten Wochen steil an, sodass sich im Oktober etwa
70.000 Kraniche im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, genauer
gesagt in der Rügen-Bock-Region, befinden.
Heinz Sielmann Stiftung - 07.09.2008
"Prinz
der Alpen" gewinnt den Heinz Sielmann Filmpreis
/ Österreichischer Tierfilm beim 2. Internationalen Naturfilmfestival
Green Screen preisgekrönt
Der österreichische Tierfilm "König der Alpen" wurde am Samstag mit dem
erstmals vergebenen und mit 5.000 Euro dotierten Heinz Sielmann
Filmpreis ausgezeichnet. Inge Sielmann, Stiftungsratsvorsitzende der
Heinz Sielmann Stiftung und Stifterin des Preises, würdigte bei der
Preisverleihung im Rahmen des 2. Internationalen Naturfilmfestivals
Green Screen in Eckernförde die Regisseure des Films, Klaus
Feichtenberger und Otmar Penker, für ihre Dokumentation über den
Lebensraum der Rothirsche in den Kärntner Alpen. Eine Jury der Heinz
Sielmann Stiftung, besetzt mit Vertretern des Stiftungsrates, des
Vorstandes und des technischen Beirates, hatte sich für den Film
entschieden, weil er die Bedeutung des Naturschutzes auf sehr
überzeugende Weise zur Geltung bringt. ... In beeindruckenden Aufnahmen
wird der Lebensraum des 'Prinzen der Alpen' im Rotwildrevier gezeigt,
seine Verhaltensweisen im Rahmen einer Geschichte vermittelt und die
Bedrohung seines Habitats dokumentiert." Der Heinz Sielmann Filmpreis
wurde zum ersten Mal vergeben. Er zeichnet Werke aus, die das Sehen und
Verstehen von Arten und ihren zunehmend bedrohten Lebensräumen
ermöglichen.
WWF World Wide Fund For Nature - 09.09.2008
Über
100 Meeresschildkröten ertrunken / Vietnamesische
Schmuggler wollten ihr eigenes Schiff versenken. - 101 Pazifische
Karettschildkröten ertranken im Laderaum. Es war wie in einer
schlechten Kriminalkomödie: Ein Kanonenboot der philippinischen Marine
wollte in den Gewässern der Provinz Palawan, nahe der Insel Linapacan,
ein vietnamesisches Fischerboot kontrollieren. Dieses versucht
plötzlich zu fliehen. Allerdings erfolglos. Als die Fischer schließlich
gestoppt werden, versucht die 13köpfige Crew durch gezielte Sabotage
das eigene Schiff zu versenken. Der Grund: Die Vietnamesen waren
Tier-Schmuggler, die im Laderaum über 100 Pazifische Karettschildkröten
transportierten. Die vom Aussterbe bedrohte Meeresschildkröte gilt in
Südostasien als Delikatesse und ihr Panzer wird zu Schmuck und Kämmen
verarbeitet. Die Art wird jedoch durch das Washingtoner
Artenschutzübereinkommen CITES streng geschützt. Handel und Jagd sind
demnach und nach philippinischem Recht illegal. Offenbar nahmen die
Vietnamesen lieber einen Verlust des Schiffes in Kauf, als beim
Schmuggeln erwischt zu werden.
Österreichischer Tierschutzverein - 10.09.2008
Wärter
prügelt Babyelefant im Tierpark Berlin - nichts
Neues im Zoo Schönbrunn in Wien - Der Österreichische Tierschutzverein
deckte dort bereits 2005 eine ungeheuerliche Quälerei auf
Entsetzt zeigten sich viele Tierfreunde anhand der Tatsache, dass vor
kurzem im Tierpark Berlin ein Elefantenbaby brutal von einem Wärter
verprügelt wurde. Alltag in den Zoos, denn die einhellige Meinung von
Zooexperten besagt, dass Elefanten der Wille gebrochen werden muss. So
geschehen auch im Wiener Tiergarten Schönbrunn mit dem Elefantenkind
Mongu. Der Österreichische Tierschutzverein konnte damals mittels
zugespieltem Videomaterial im Jahre 2005 belegen, dass der junge
Elefant vor den Augen seiner Mutter mit Seilen von acht Männern
niedergerissen wurde, schmerzhafte Schläge auf den Kopf gab es noch als
Draufgabe. ... Die weltweit anerkannte Elefantenexpertin Dr.
Daphne Sheldrick dazu: "Was ich in dem Video sah ist irritierend,
abstoßend und brutal!" Der Österreichische Tierschutzverein ist davon
überzeugt, dass derlei Methoden Alltag in Zoos sind und fordert ein
Verbot der Haltung, Zucht und des Handels von Wildtieren.
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Weitere Infos |
Circus
tz-online.de - 7. Sept. 2008
Das Elefanten-Drama vom Kochelsee
Alarm bei der Feuerwehr in Kochel am See (Kreis Bad Tölz/Wolfratshausen): Ein Elefant drohte am Samstag im Kochelsee zu ertrinken! Die Rettungsaktion kostete viel Zeit und Kraft. Heiß war's am Samstagvormittag, so heiß, dass sogar die Elefanten des Zirkus Probst, der derzeit am Rande des Kochelsees sein Zelt aufgeschlagen hat, ins Schwitzen kamen.
sauerlandkurier.de - 7. Sept. 2008
Zirkus Barum Gast in Olpe
Der Zirkus Siemoneit-Barum gastiert von Freitag, 12., bis Sonntag, 14. September, auf dem Ausstellungsgelände "In der Trift" in Olpe.
teckbote.de - 6. Sept. 2008
Bis sich der Rücken biegt - Traditionsreicher Familienzirkus in Weilheim - beeindruckende Akrobatik und dressierte Tiere
Weilheim. Ein subtiler, aber wirksamer Spannungsbogen zieht sich durch die Show des Zirkus Kaiser. So stellt mancher Zuschauer, der nach einer Stunde das Zelt zur Pause verlässt, fest, dass ihn die Darbietungen mehr gefesselt haben als vielleicht erwartet.
schwaebische-post.de - 5. Sept. 2008
Im Hinterhof der Zirkusromantik - Wie sieht es hinter dem Manegenzelt aus, bei den Tieren? Die SchwäPo schaute kritisch nach
Man kann sie romantisch sehen, die kleinen Zirkusse. Manege riecht eben nach Manege, das bietet das Fernsehen nicht. Aber es gibt auch die andere Seite, von der unter anderem der Leiter des städtischen Ordnungsamts ein Lied zu singen weiß. Wir sahen uns beim "Österreichischen Nationalcircus" in Ellwangen kritisch um.
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Zoofreunde Hannover
Der Zoofreund Nr. 149, September 2008
Das ESB für Kirk Dikdiks
Das Erhaltungszuchtprogramm der Pferdeantilope
Das Europäische Zuchtbuch für Hanumanlanguren und Ceylon-Languren
Internationales Zuchtbuch ud EEP für den Drill
Neue Vögel für Leipzigs Zoo
Tierbestandsübersicht Zoo Hannover 2007
Berliner Tiere - Neues aus Tierpark und Zoologischem Garten
Alle lieben Adolpho
Der Bildung verpflichtet
Die Chinesen kommen
Nachwuchs in Zoo und Tierpark
Portrait Klaus Rudloff
Vögel: Die große Bild-Enzyklopädie mit über 1200 Arten und 5000 Abbildungen
Kurzbeschreibung
" Faszinierende Bilder von Vögeln in ihren natürlichen Lebensräumen und informative Texte auf dem neuesten Forschungsstand - dieses farbenprächtige Nachschlagewerk fasst das aktuelle Wissen über die Vogelwelt zusammen. Hochkarätige und spannende Fachbeiträge beschreiben die Physiologie und das Verhalten von Vögeln, stellen deren Lebensräume vor und erklären internationale Schutzmaßnahmen. Über 1200 Arten werden in ausführlichen Porträts jeweils mit Farbfotografie, Karte des Verbreitungsgebiets, Angaben zu Gewicht, Größe und Gefährdungsgrad laut Roter Liste vorgestellt. Eine spektakuläre Bilddokumentation - ein wissenschaftliches Standardwerk! "
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Veranstaltungen
BAER-Projekt Tagung
"Innovative Entwicklungen für Freizeitanlagen der Bildung und Erholung"
Termin: 16. und 17.Oktober 2008
Ort: Technische Fachhochschule Berlin
Wir möchten Sie herzlich zu unserer Abschlusstagung "Innovative Entwicklungen für Freizeitanlagen der Bildung und Erholung" einladen.
Diese Tagung richtet sich an WissenschaftlerInnen aus dem Hochschulbereich, EntwicklerInnen von speziellen Produkten und Dienstleistungen, sowie EntscheidungsträgerInnen aus dem Bereich Freizeitanlagen. Die BAER-Projektmitglieder stellen ihre Forschungsergebnisse zu den Themen Besucherinformationssysteme, Datenhaltung für zoospezifische Daten, Gestaltungsgrün in Verwendung und Pflege sowie ausgewählte Lösungen zum Betrieb von zoologischen Anlagen in Vorträgen und Postern vor. Weitere ausgewiesene WissenschaftlerInnen in den Fachgebieten haben Vorträge zugesagt.
Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter: http://tagung.baer-projekt.de/
idw-online.de - 5. Sept. 2008
101. Jahresversammlung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft
Wissenschaftler aus verschieden Bereichen der Zoologischen Forschung treffen sich zur 101. Jahresversammlung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) e. V. vom 19. bis 22. September 2008 in Jena. Aktuelleste Forschungsergebnisse aus antarktischen Ökosystemen zur Biodiversität und zum Einfluss des Klimawandels auf marine Systeme werden ebenso präsentiert wie neueste Forschungsansätze auf molekularer Ebene in der Genomforschung. Ein weiteres Schwerpunktthema der Tagung ist die Evolution komplexer morphologischer Strukturen.
3. Zootechniker-Tagung im Zoo Rostock
18.- 20.09.2008
Themen unter anderem:
- Wasseraufbereitung
- Bau-Projekte im Zoo
- Notrufhandys
- Spielplätze
Auskunft erteilt: Zoo Rostock, Herr F. Petersen, Tel.: 0381 / 2082175
oder Allwetterzoo Münster, Herr D. Heese, Tel.: 0251 / 8904400, Heese@Allwetterzoo.de
Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem Senkenberg-Museum und der Universität.
Naturerlebnisse vermitteln: Praxisorientierte Einführung in die Naturerlebnispädagogik
Die BUNDjugend Brandenburg führt vom 6. bis 10. Oktober in Wernsdorf ein Seminar durch, mit dem junge Erwachsene befähigt werden, Kinder und Jugendliche für das Thema Natur zu sensibilisieren und zu begeistern. In vielen praktischen Übungen wird ein Pool von natur- und erlebnispädagogischen Methoden vorgestellt und ausprobiert. Information und Anmeldung unter: www.bundjugend-brandenburg.de
Ausstellungen
allgemeine-zeitung.de - 5. Sept. 2008
Knochenfund löst Katzenbären-Rätsel
Der Fund eines zehn Millionen Jahre alten Vorfahren des in Asien vom Aussterben bedrohten Roten Pandas hat die Wissenschaftler des Naturhistorischen Museums Mainz und der Landessammlung für Naturkunde Rheinland-Pfalz in Aufregung versetzt. Ein 2005 in der Grabungsstätte Eppelsheim südlich von Alzey gefundener Kieferknochen der weltweit ausgestorbenen Art "Simocyon diaphorus" wird seit gestern im Mainzer Museum ausgestellt. Die linke Unterkieferhälfte des prähistorischen Katzenbären gibt den Paläontologen wichtige Aufschlüsse über Skelettbau, Artverhalten und die Lebensumstände.
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Stellenanzeigen
nnz-online.de - 5. Sept. 2008
Bewerber gesucht
Das Thüringen-Jahr - vielen noch als Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bekannt - bietet jungen Leuten zwischen dem 15. und 27. Lebensjahr die Möglichkeit, sich für 12 Monate im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes aktiv zu betätigen, Informationen und Erfahrungen zu sammeln und beruflich zu orientieren. Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine positive Einstellung zu den vielfältigen Belangen des Umwelt- und Naturschutzes, Aufgeschlossenheit und Engagement bei der Erfüllung übertragener Aufgaben und freundliches Auftreten im Team und gegenüber den Bürgern. Wer also Interesse an einer interessanten und äußerst abwechslungsreichen Tätigkeit im Naturschutz hat und gar noch ein ansprechendes Zeugnis der Regelschule oder des Gymnasiums vorweisen kann, sollte nicht zögern und umgehend mit dem genannten Fachgebiet Kontakt aufnehmen.
Der Allwetterzoo sucht zum nächstmöglichen Termin
eine(n) Gartenmeister(in)
Voraussetzung ist eine mit Erfolg abgeschlossene Ausbildung zum/zur Gärtner(in) mit der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau.
Wir suchen eine(n) Mitarbeiter(in) mit der Führerscheinklasse B/BE sowie der Befähigung landwirtschaftliche Maschinen und Geräte zu bedienen. Sie verfügen über Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC sowie Organisationstalent und Teamgeist. Idealerweise besitzen Sie mehrjährige Erfahrung im Bereich Personalführung.
Zu Ihren Aufgaben gehört vor allem die Betreuung und gärtnerische Pflege der ca. 28 ha großen Parkanlage. Wir bieten eine vielseitige Tätigkeit in einem attraktiven und beliebten Zoo mit einem engagierten und kompetenten Team.
Wenn Sie Interesse an dieser Stelle haben, schicken Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:
Westfälischer Zoologischer Garten Münster GmbH
Sentruper Straße 315
48161 Münster
Postdoctoral Researcher: Population biology and Feeding Ecology of Virunga Mountain Gorillas
We are seeking a postdoctoral scientist to conduct an in-depth investigation of the population biology and feeding ecology of the Virunga mountain gorillas in Rwanda. Despite numerous, detailed studies conductedon the feeding ecology of mountain gorillas at Karisoke Research Center, Rwanda and other areas of the Virunga Volcanoes, many questions remain.In particular, additional ecological studies can contribute to our understanding of trends in population dynamics over the past decades and assist in conservation efforts of this critically endangered population.
In particular, we are interested in examining the following questions:
-how has the availability of food resources for the gorillas changed over time (area last surveyed 15-30 years ago)?
-how does the availability of food resources vary in different regions of the Virunga Volcanoes?
-what is the energy intake and energy expenditure of the gorillas and does it change depending on season, group size, etc?
-what is the relationship between group size and within-group feeding competition?
To address these questions, the person will conduct vegetation surveys in the area of the Karisoke research center as well as other regions of the Virunga Volcanoes. Behavioral observations will be made on the habituated gorillas at the Karisoke Research Center to measure food intake as well as measures of feeding competition.
Additionally, the person will assist with supervising Rwandan undergraduate and MSc students with their field work projects.
The position will be jointly funded by the Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology and the Dian Fossey Gorilla Fund International. For more information about MPI-EVAN, please see: http://www.eva.mpg.de/primat/. The person will spend the first few months in Leipzig, Germany developing the project, then the next year in Rwanda conducting field work, followed by additional time in Leipzig for analysis and write-up.
The position will start approximately November 1, 2008 and run for 1-2 years.
Qualifications
The successful candidate:
-must have completed a PhD in biology, zoology, anthropology, or related field.
-must have prior field work experience, preferably with ecological studies.
-must have experience working in a developing country, preferably in Africa.
-must be fluent in English and have basic knowledge of French.
-must be able to work independently, responsibly, and show evidence of ability to help supervise student projects.
-have excellent verbal and written skills.
-must have knowledge of statistics.
-must be prepared to write grants to help fund the project.
Please send the following to to Dr. Martha Robbins (robbins@eva.mpg.de):
- CV (resume)
- letter of interest, that includes a description of your field research experience
- names and email addresses of 3 referees
Salary: 2, 100 euros per month. Airfare from Germany to Rwanda provided.
Deadline: September 15, 2008
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TV-Tipps Tierdokus
und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende August ging es in den Tierpark Bretten.
20min.ch - 3. Sept. 2008
Bei "Jean-Luc" sehen Tierschützer rot
Der Schweizer Tierschutz protestiert gegen den Einastz eines kostümierten Schimpansen in der Pannenshow auf dem TV-Sender 3+. Der Affe mit Namen "Jean-Luc" kommt jeweils als tierischer Co-Moderator zum Einsatz. Diese "Vermenschlichung und Ausnutzung" von "Jean-Luc" stelle einen Verstoss gegen das Tierschutzgesetz dar, schreibt der Schweizer Tierschutz STS in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Würde des Schimpansen werde "eindeutig missachtet", heisst es. 3+ wehrte sich am Mittwochabend in einer Mitteilung gegen die Proteste des Schweizer Tierschutz STS. Laut Senderchef Dominik Kaiser entspreche die Produktion den rechtlichen Anforderungen an Filmaufnahmen mit Tieren. Dem Affen würden keine Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt.
Wochentägliche Sendungen:
Di, Do, 09:05 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 10:05 BR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg, Friedrichskoog, Wh.)
Di, Do, Fr, 11:05 WDR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 11:30 NDR, Der NDR-Tierfilm
Mo-Fr, 14:15 HR, Der HR-Tierfilm
Mo-Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Mo-Fr, 17:10 HR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 17:10, NDR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Einzelsendungen:
Fr, 12.09.2008, 06:55, SWR, Der Siebenschläfer
Fr, 12.09.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Wölfe! Zurück in Deutschland
Fr, 12.09.2008, 09:45, ARD Eins Festival, Rückkehr der Bären
Fr, 12.09.2008, 11:30, NDR, Schweinswale - Zwischen Sylt und Kanada
Fr, 12.09.2008, 14:00, ARD Eins Plus, Die Erfindung des Fliegens - Wie haben Tiere die Luft erobert?
Fr, 12.09.2008, 14:15, HR, Giganten der Tiefe, Blauwale
Fr, 12.09.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah
Fr, 12.09.2008, 17:30, ZDF dokukanal, Bahamas: Haie, die gejagten Jäger
Fr, 12.09.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 12.09.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Das grenzenlose Paradies
Fr, 12.09.2008, 21:00, RBB, Abenteuer Zoo: Spaziergänger in Eberswalde
Fr, 12.09.2008, 21:30, ZDF infokanal, Weltnaturerbe Aletschgletscher
Fr, 12.09.2008, 22:15, Phoenix, Namaqualand
Sa, 13.09.2008, 08:15, Phoenix, Die Kraken vom Stromboli
Sa, 13.09.2008, 11:40, MDR, Leben an der Staustufe, Rhein-Staustufe Iffezheim
Sa, 13.09.2008, 11:45, Phoenix, Dünen, Sand und Einsamkeit, Die Sahara Brasiliens
Sa, 13.09.2008, 12:10, SF 1, Grzimeks Erbe in Asien
Sa, 13.09.2008, 12:15, Phoenix, Dem Blauwal auf der Spur
Sa, 13.09.2008, 12:35, ORF 2, Der Wienerwald - Mythos und Lebensraum
Sa, 13.09.2008, 13:15, RBB, Abenteuer Zoo: Spaziergänger in Eberswalde
Sa, 13.09.2008, 13:30, SWR, Wir Suchen den Superstar!
Sa, 13.09.2008, 14:45, ZDF dokukanal, Wenn die Elefanten fliehen
Sa, 13.09.2008, 16:45, ZDF infokanal, Weltnaturerbe Jurassic Coast
Sa, 13.09.2008, 18:00, Phoenix, Reise ins Paradies, Brasiliens Hochseeinsel Fernando de Noronha
Sa, 13.09.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Die wunderbare Welt der Pilze
Sa, 13.09.2008, 22:05, N24, Der König der Bären
So, 14.09.2008, 12:00, HR, Sandrosen - Mysterien der Wüste
So, 14.09.2008, 13:25, WDR, Nashorn Heini und andere Tierkinder (Serengeti-Park Hodenhagen)
So, 14.09.2008, 14:05, N24, Der König der Bären
So, 14.09.2008, 14:05, NTV, Das Geheimnis der Bienen
So, 14.09.2008, 16:05, SF1, Kaza - Ein Megapark für Elefanten
So, 14.09.2008, 19:00, Phoenix, Dem Blauwal auf der Spur
Mo, 15.09.2008, 15:15, NDR, Michael Mendl - Mein Leben am seidenen Faden
Mo, 15.09.2008, 20:15, ARD, Wilde Türkei, Vom Ararat zum Bosporus
Di, 16.09.2008, 14:45, 3sat, Geliebt und gejagt - Die Tiere Tobagos
Di, 16.09.2008, 18:15, NDR, Naturparadies Elbe - den Bibern auf der Spur
Di, 16.09.2008, 20:15, ORF2, Wilde Appalachen - Die Berge der Cherokee
Mi, 17.09.2008, 20:15, 3sat, Geschichten aus dem Wienerwald
Mi, 17.09.2008, 20:15, NDR, Kluge Vögel
Mi, 17.09.2008, 22:15, ZDF, Abenteuer Wissen, Das Rätsel der Zugvögel - Anzeichen für den Klimawandel?
Do, 18.09.2008, 10:33, MDR, Der Wolf - Ein Mythos kehrt zurück, in die Sawtooth Mountains/Idaho
Do, 18.09.2008, 13:15, ZDFdoku, Humboldts Erben: Der Jäger des Killervirus
Do, 18.09.2008, 21:00, BRalpha, Vergessenes Tal, Das Tiroler Naturjuwel Gurgltal
Fr, 19.09.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 12:35 im WDR, 13:35 im NDR und 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00 Uhr, samstags 06:55 und 17:30 Uhr sowie sonntags 07:20 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 14:15 Uhr vom SWR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:45 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 und sonntags 11:00 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:35 Uhr im WDR wiederholt.
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| Schöne
Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Déjà-vu
Horst Stern legte einst wegen ermüdeter Wahrheit Stift und Kamera beiseite und beschloß, sich nicht mehr zu den immer gleichen Problemen zu äußern. Das ist schade, denn einer wie er wäre wohl am ehesten in der Lage, dieser verklärenden Naturromantik, die sich schleichend in vorwiegend verstädterte Menschenhirne frisst, Einhalt zu gebieten und gleichzeitig das auf der anderen Seite noch immer existente, vorwiegend ländliche, mit Rotkäppchensyndromen gepaarte Konkurrenzdenken gegenüber der Natur aufzulösen.
Ich selbst stehe etwas hilflos neben all diesen Menschen, die die Natur nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Mittelwege scheinen der Menschheit nicht in die Wiege gelegt worden zu sein, immerzu schlägt das Pendel unnötig weit aus! Was mache ich jetzt mit dieser Erkenntnis? Dafür, es Horst Stern nachmachen zu können, bin ich noch zu jung und die Auflage meiner Bücher ist noch zu niedrig, als daß ich schon in Rente gehen könnte.
Also versuche ich tapfer, mich nicht unnötig zu wiederholen und verzweifle heute mal an ganz was Anderem: Im Zoo Wuppertal sollen Tierpfleger Praktikantinnen gequält haben ( http://www.wz-newsline.de/?redid=300911 ) und das ist, das versichere ich Ihnen, nur die Spitze mehrerer Eisberge, die die Namen Mobbing, üble Nachrede, Beleidigung, Verleumdung und andere mehr tragen. Diese Eisberge gibt es in jedem Berufsfeld und meist schwimmen sie so dicht unter der Oberfläche, das es keine strafrechtliche Relevanz bekommt. Der Mensch ist des Menschen Peiniger, diese Erkenntnis ist so alt wie die Menschheit selbst, aber auch diese könnte doch eigentlich mal, z.B. 2008 Jahre nach Christi Tot, zu Verhaltensänderungen führen.
Seien Sie professionell - das macht nämlich Spaß und ist die eigentliche Herausforderung des Berufslebens.
Mit kollegialen Grüßen
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
„Schöne Zoowelt“ - das Buch zur Kolumne - hier kaufen
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