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437 vom 28.
August 2008 |
| Liebe
Leser,
bei Tierisch Kölsch startete diese Woche bereits die
5. Staffel.
Ehrlich ersagt, als ich las, daß die ZDF-Sendung nun von Dirk
Steffens
moderiert würde, hatte ich Schlimmes befürchtet.
Immerhin war sein doch
etwas extrovertiert moderiertes "Tierzeit" auf VOX zu einer Art
Tauchsport-Sendung, in der es fast nur noch in Wiederholungen um Haie, Lachse,
Kraken, Aale und
Störe ging, verkommen und ist mittlerweile aus
dem
Programm genommen.
Doch im Gegenteil, die Moderation (die es nicht in jeder Folge gibt)
ist zurückhaltend und inhaltlich mit Hand und Fuß.
Das ZDF läßt
weiterhin vor allem die Tierpfleger zu Wort kommen, vermittelt
unterhaltsam mittlerweile mehr Informationen als alle "... &
Co."
zusammen und hat die Kölner auch wieder zu
Naturschutzprojekten in
Vietnam begleitet, diesmal sogar zum Goldkopf-Langur-Projekt auf Cat
Ba, das ja gar nicht vom Zoo Köln, sondern aus
Münster und von der
Stiftung Artenschutz betrieben wird. Die ARD hat das Wort "Artenschutz"
in ihrer dafür prädestinierten Doku-Soap ja leider bisher nicht verwendet,
geschweige
denn aus den Projekten berichtet.
Nach VOX haben nun nach einigen Jahren auch die anderen
"Privaten"
begriffen, daß "Zoo" wohl doch irgendwie auch "Quote"
bedeutet und
senden nun mit "Comedy Zoo" und in einigen Folgen "Mitten im Leben"
eigene Formate. Damit Sie damit gar nicht erst Ihre Zeit verschwenden:
in den zwei Folgen, die ich mir angetan habe, war immerhin zu erfahren,
daß Kaninchen Kleinnager sind, es wurden "Pitu-Esel"
vorgestellt, und
in Münster sollen Zwergpinguine leben... Die albernen
Kommentare aus
dem Off machen es nicht besser. Informationsfreie B-Promi-Promotion,
mit der sich wohl kein Zoo einen Gefallen tut.
A propos Promi: Anfang des Monats nahm Dr. Lesley Dickie
ihren Job
als EAZA-Direktor
auf. Vor allem den an Artenschutz Interessierten ist sie als
Kampagnenleiterin des AmphibianArk "Year of the Frog"
bekannt, sie hat
an Fossas auch direkt auf Madagaskar gearbeitet und war zuletzt
für die
Naturschutz-Abteilung der London Zoological Society zuständig.
Damit
ist sicherlich auch der Kurs der EAZA in Richtung Artenschutz weiter
gesichert. In den nächsten EAZA-News und natürlich in
gut zwei Wochen
auf der EAZA-Tagung werden wir mehr dazu hören.
Anlässlich
des 150. Geburtstags des Zoo Frankfurt hat der Hessische
Rundfunk Sonderseiten eingerichtet, auf denen sich auch zahlreiche
historische Aufnahmen finden. Außerdem gibt es dort eine
recht einfach
gestrickte Umfrage „Gehen Sie gerne in den Zoo?“.
Da einige
Tierrechtler in Rundschreiben massenhaft dazu aufrufen, auf "Nein" zu
klicken, steuern wir mal dagegen: Es kostet Sie genau zwei
Klicks:
nämlich hier www.hr-online.de und dann rechts oben.
Daß Zootests so ihre Tücken haben, konnte man dieses
Jahr ja schon
mehrfach erfahren. Jetzt waren die Belgier dran, dort fiel die
Tierschutzorganisation GAIA auf Krokodil-Plastiken herein...
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr
des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen
international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Deutsch ist schwer,
nicht nur für
Polen. Passend dazu der Spiegel-Online-Zwiebelfisch: Das
Paarungsverhalten der Uhue. "Denn wer da glaubt, ein Uhu und
noch
ein Uhu seien immer schon zwei Uhus gewesen, der hat noch einiges zu
lernen über die flatterhafte Mehrzahl."
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung
Artenschutz
Weltweit
sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des
Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen
unterstützen diese
Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle
teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website
umfangreiche Information
bereitgestellt.
Landeshauptstadt
Düsseldorf - 27. Aug. 2008
Tag der
Amphibien im
Aquazoo
Die großen Welt-Naturschutzverbände und der
Weltzooverband haben das
Jahr 2008 zum "Jahr des Frosches" erklärt. Denn: Von den etwa
6000
Amphibienarten weltweit sind 2000 vom Aussterben bedroht oder bereits
von der Erde verschwunden. Höchste Zeit also, etwas
für den Schutz der
Frösche, Kröten, Molche und Salamander zu
unternehmen. Am Sonntag, 31
August, findet daher im Aquazoo -
Löbbecke Museum, Kaiserswerther Straße 380, der "Tag
der Amphibien"
statt. Naturschutzorganisationen wie der Nabu oder die Stiftung
Artenschutz, aber auch die Biologische Station Urdenbacher
Kämpe und
der Aquazoo informieren über ihre
Naturschutz-Aktivitäten und über
Möglichkeiten des Amphibienschutzes. Ein Info-Blatt
führt auf dem
Rundgang durch den Zoo zu zwölf verschiedenen lebenden
Amphibienarten.
Alle heimischen Arten sind zusätzlich als Modelle zu sehen.
In einer Mal- und Bastelecke können Kinder eine Froschmaske
basteln
oder nach eigenen Wünschen kreativ werden. Eine
Amphibienrallye lädt
junge Naturforscher darüber hinaus zur Endeckungstour durch
das ganze
Haus.
ka-city.de
- 22. Aug. 2008
Auge in Auge mit dem Frosch - Amphibien
hautnah erleben
Karlsruhe. "Froschtag" heißt es am Sonntag, 24. August,
für Kinder von
11 bis 16
Uhr im Zoologischen Stadtgarten. Amphibienexperte Ernst Frey stellt
erstmals im Zoo neugierigen kleinen Besuchern von vier bis 14 Jahren
"seine" Tiere vor.
suedkurier.de
- 20. Aug. 2008
Grasgrüner Klettermax
Tier- und Pflanzenarten oder Biotope sind von den entsprechenden
Institutionen zu Naturobjekten des Jahres 2008 gewählt worden.
Umweltberater Gerhard Bronner und seine Mitarbeiter stellen diese
"Auserwählten" in einer kleinen Serie vor. Heute: der
Laubfrosch. Der
Laubfrosch ist der
"Lurch des Jahres". Dabei war er früher häufig und
wurde als
"Wetterfrosch" im Glas gehalten. Nur daumengroß, sollte er
durch das
Leitersteigen das kommende Wetter anzeigen.
mainpost.de
- 21. Aug. 2008
Laubfrosch in der Rhön schon
ausgestorben - Seminar
auf der Wasserkuppe zum Thema Amphibien
Zu einem Seminar hatte das Biosphärenreservat auf die
Wasserkuppe
eingeladen. Harald Nicolay stellte dabei Amphibien und Reptilien der
Rhön vor. Nach den Ausführungen des international
bekannten Experten
leben in der
Rhön heute fünf Arten von Schwanzlurchen (vier Molche
und der
Feuersalamander) sowie Grasfrosch, Erdkröte und Vertreter der
Grünfrösche. Die Gelbbauchunke und der Laubfrosch
sind in der Rhön nach
aktuellem Kenntnisstand bereits ausgestorben. Der Bestand der ehemals
weit verbreiteten Arten Kreuzkröte und
Geburtshelferkröte ist mangels aussagefähiger Daten
nur ungenügend
bekannt, erklärte der Fachmann. Die
Geburtshelferkröte ist womöglich im
Bereich der hessischen Rhön bereits ebenfalls ausgestorben.
Die
Kreuzkröte wandert möglicherweise gelegentlich noch
an den
Randbereichen ein.
han-online.de - 21.
Aug. 2008
Sicherheit für Molch & Co.
- Umweltbehörde legt
sechs neue Amphibienteiche im Eißendorfer Forst an
Lange Zeit lebten Frosch und Co. gefährlich. Da die
Altmoränenlandschaft im Süden Hamburgs mit ihrem
größtenteils sandigen
Untergrund von Natur aus arm an Gewässern ist, wandern
jährlich bis zu
80 Grasfrösche, 150 bis 300 Teichmolche und nahezu 2000
Erdkröten aus
dem nördlich gelegenen Wald zu den wenigen Teichen der
Umgebung, den
Tongruben am Eichenhof. Die Überquerung des vielbefahrenen
Vahrendorfer
Stadtwegs wurde den Tieren nicht selten zum Verhängnis. Um die
Gefahren bei der Wanderung zu verringern, hat das Naturschutzreferat
Harburg von 1998 bis 2002 insgesamt sechs Ausgleichsteiche für
einheimische Amphibien bauen lassen. Um Wanderern im
Eißendorfer Forst
nähere Informationen über die
Ausgleichsmaßnahme vermitteln zu können, stehen
Infotafeln am Parkplatz
"Erlental" und am Eingang Vahrendorfer Stadtweg. Dass einige Menschen
nun ihre
Goldfische in den neuen Teichen aussetzen, dafür habe sie kein
Verständnis. In einer aufwendigen Aktion mussten aus den
Teichen
bereits einige Fische entfernt werden, denn es bestehe die Gefahr, dass
sie den Laich der Amphibien fressen. Die Infotafeln sollen daher auch
darüber informieren, dass ein solcher Eingriff in die Natur
deren
natürliche Entwicklung nachhaltig stören kann. Die
Ausgleichsmaßnahme
hat mittlerweile für eine erfolgreiche
Besiedelung der in der Region heimischen Bergmolche gesorgt. Auch Arten
wie Kammmolch, Feuersalamander und Springfrosch können nun
unbeschadet
abseits der Straßen in die Laich- und Winterquartiere wandern.
WAZA-Infopaket
für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung
Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten
sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und
Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
|
Zoos – Meldungen
deutschsprachig |
fr-online.de
- 20. Aug. 2008
Weg durch den Opel-Zoo bleibt offen
Der Streit um den Philosophenweg entwickelt sich zur unendlichen
Geschichte. Eigentlich sollte der öffentliche Weg durch den
Opel-Zoo
Anfang August geschlossen werden. Doch der Streit zwischen Kronberg und
der Nachbarstadt Königstein hat das nun verhindert. Um
juristischen
Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen, hat sich
Kronberg entschieden, die Schließung des Wegs um ein ganzes
Jahr auf
den 1. August 2009 zu verschieben. Auch eine Mediation
unter Leitung des Regierungspräsidenten Gerold Dieke hatte
keinen
Erfolg: Das Königsteiner Parlament lehnte den Vorschlag ab. Er
hatte
vorgesehen, dass zunächst einmal jeder, der den Zoo
über den
Philosophenweg betritt, Eintritt bezahlen muss. Wer ihn allerdings nach
30 Minuten wieder verlässt, würde sein Geld
zurückerhalten.
greifswald-netz.de
- 21. Aug. 2008
Von Greifswald zum Schwarmfischbecken im
Ozeaneum
Nach Verzögerungen in der Fertigstellung der
Nordseeaquarien ist es endlich soweit: Silbrig schimmernd ziehen sie
ihre Bahnen durch das 2,6 Millionen Liter Meerwasser fassende
große
Becken. Ein Schwarm mit rund 600 Heringen ist in das Aquarium mit der
fünf mal zehn Meter großen Panoramascheibe
eingezogen. Weitere Tiere
werden in den kommenden Wochen folgen.
augsburger-allgemeine.de
- 21. Aug. 2008
Rhino-Import klappt doch
Nach einem Tag "Funkstille" gegenüber den Medien hat der
Augsburger Zoo
gute Nachrichten: Der anstehende Import von zwei Nashörnern
aus
Südafrika wird doch termingerecht klappen. Die
Veterinärbehörden haben
gerade noch rechtzeitig grünes Licht gegeben. Am heutigen
Freitag
geht's los: Zoochefin Barbara Jantschke fliegt mit nach
Südafrika, um
den spektakulären Tiertransport zu begleiten. Begleitet wird
sie von
Tierärztin Christine Lendl. Beide
werden vor Ort am Ball bleiben, damit die beiden jungen
Breitmaulnashörner wohlbehalten in Augsburg ankommen.
augsburger-allgemeine.de
- 22. Aug. 2008
Neue Kritik am Rhino-Import des Zoos
Kurz vor dem Nashorn-Import aus Südafrika meldet sich erneut
die
Tierrechtsorganisation Peta zu Wort. Sie zweifelt weiterhin an, dass
der Transport der beiden Breitmaulnashörner legal ist und
fordert vom
Zoo "handfeste Beweise". Völlig haltlos ist diese Forderung
für
Zoochefin Barbara Jantschke. Sie
verweist darauf, dass eine offizielle Importgenehmigung der deutschen
Stellen vorliegt, ebenso eine Exportgenehmigung von Südafrika.
Damit
entspreche der Tiertransport allen gültigen Vorschriften.
Nicht nur
Augsburgs Zoochefin versichert, dass beim Augsburger
Rhino-Import alles korrekt abläuft. Wie berichtet, haben auch
Experten
der renommierten Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) keine
artenschutzrechtlichen Bedenken gegen den Transfer. Volle
Rückendeckung
hat Jantschke darüber hinaus vom Europäischen
Zooverband.
welt.de - 24. Aug. 2008
Dürfen Nashörner in den
Zoo?
Der Augsburger Tierpark will für seine Rhinozeroszucht zwei
Tiere aus
einem Nationalpark in Südafrika importieren - und erntet
dafür harsche
Kritik. Kurz vor dem geplanten Import
drohte das Projekt aber noch zu kippen. Es fehlten drei der insgesamt
15 medizinischen Tests von Rinderpest bis
Krim-Kongo-Fieber, die vorliegen müssen, damit die Tiere in
Südafrika
verladen werden können.
augsburger-allgemeine.de
- 24. Aug. 2008
Rhinos werden abgeholt
Zoochefin Barbara Jantschke hält sich derzeit in
Südafrika
auf, um den Transport der Nashorn-Weibchen zu überwachen. Das
teilte
sie gestern per SMS mit. Vor Ort solle auch geklärt werden,
aus welchem
Schutzgebiet die beiden Breitmaulnashörner stammen. Daran
hatte sich
die Kritik der Tierschützer von Peta entzündet, die
anzweifelt, dass
die Tiere in Gefangenschaft aufgewachsen seien. Jantschke wies die
Vorwürfe zurück.
ORF.at
- 26. Aug. 2008
Nashorn-Damen
im Zoo
Schmiding
Ab 26. August können große und kleine Besucher die
zwei neuen neuesten
Bewohner des Zoos Schmiding bestauen: Zwei Breitmaulnashörner
aus der
afrikanischen Savanne. Die neu errichtete Savanne, die über
einen
Hektar groß
ist, teilen sich die beiden Breitmaulnashörner mit Zebras,
Rappenantilopen und Afrikanischen Straußen. Besucher haben
die
Möglichkeit, die Tiere von einem drei Meter hohen
Beobachtungsplateau
zu bestauen. Derzeit sind die grauen Damen in Krenglbach noch ohne
männlichen
Gefährten, dies soll aber laut Zoo Schmiding in den
nächsten Monaten
geändert werden.
OÖRundschau -
27. Aug.
2008
Zwei
Nashörner
beziehen die Schmidinger Savanne
Nashörner gehören zu den schwersten
Landsäugetieren. Zwei
der imposanten Geschöpfe sind ab sofort in der neu errichteten
Savanne
im Zoo Schmiding zu bestaunen. Der Lebensraum der Tiere umfasst eine
Fläche von mehr als einem Hektar mit savannenartigem
Charakter. Mehrere
Akazien spenden Schatten, eine große Schlammsuhle bringt
willkommene
Abkühlung. Neben den beiden Breitmaulnashörnern, die
aus einem
deutschen Zoo stammen, ist die neue Anlage auch von Zebras,
Rappenantilopen und afrikanischen Straußen bewohnt.
stuttgarter-nachrichten.de
- 22. Aug. 2008
Interesse an Eisbär ungebrochen -
Wilbär lässt
Einnahmequellen sprudeln
Stuttgart. Der Kuschelfaktor lässt mit zunehmendem Alter nach.
Doch das
Interesse an Wilbär ist ungebrochen. Noch immer
strömen die
Wilhelma-Besucher zum Eisbärengehege. Gegenüber dem
Vorjahr sind die
Eintrittserlöse um 700.000 Euro gesteigen. "Sicherlich ist
Wilbär für
einen Teil dieses Zuwachses verantwortlich",
sagt Fritz Korherr, Verwaltungsleiter der Wilhelma. Wie viel dieser
Anteil ausmacht, kann er aber nicht sagen. Auch mit dem
Merchandising-Geschäft ist Korherr zufrieden. Bislang nahm
die Wilhelma damit etwa 60.000 Euro ein.
stuttgarter-nachrichten.de
- 22. Aug. 2008
Kuscheltier war gestern
Ginge es nach den meisten Wilhelma-Besuchern, müsste man es
wohl
verhindern. Doch die Entwicklung lässt sich nicht aufhalten.
Das
Kuschel- wird zum Raubtier. Wilbär ist in der
Pubertät. Inzwischen
beträgt sein Gewicht etwa 50
Kilo, die Schulterhöhe misst rund 70 Zentimeter. Noch
mindestens bis
zum nächsten Frühjahr werden die Wilhelma-Besucher
die Entwicklung von Wilbär verfolgen können. Dann
wird das Europäische
Erhaltungszuchtprogramm in Amsterdam entscheiden, in welchem Zoo
Wilbär
für Nachwuchs sorgen soll.
mopo.de - 22. Aug. 2008
TIERSCHÜTZER FORDERN - Keine
Eisbären mehr bei
Hagenbeck - Die Arktisbewohner zeigen oft Verhaltensstörungen
Der Knut-Faktor wirkt: Auch der Tierpark Hagenbeck will mit
Eisbärenbabys Kasse machen. Derzeit fristet nur die alte
Eisbärin Fanny
(29) ihr Dasein in dem maroden, 100 Jahre alten Gehege. Sobald die
Finanzierung geklärt ist, soll daraus eine "Polarwelt" werden,
damit
wieder Eisbären gezüchtet werden dürfen.
Tierschützer laufen Sturm,
fordern das Ende der Zoohaltung von Eisbären.
diepresse.com - 22.
Aug. 2008
Image-Gewinn: Ein Jahr Panda-Baby "Fu Long"
Der Zoo steuert
heuer auf einen Besucherrekord zu. 1,5 bis 1,6 Millionen Gäste
kamen
2008 bisher, um 20% mehr als im Vorjahr.
news
aktuell schweiz - 26. Aug. 2008
Kompetenzzentrum
Wildtierhaltung gegründet
Wildtiere in der Obhut des Menschen verdienen
die bestmögliche Betreuung. Die Anforderungen an eine
artgerechte
Haltung von Wildtieren sind deshalb in den letzten Jahren, basierend
auf dem stetig wachsenden Wissen um die Bedürfnisse der Tiere,
gestiegen. Mit dem Inkrafttreten der neuen Tierschutzverordnung am 1.
September 2008 werden folgerichtig auch die gesetzlichen
Erfordernisse steigen. Das neu gegründete Kompetenzzentrum
Wildtierhaltung - ein
unabhängiger Think-Tank - will einen Beitrag zur artgerechten
Haltung
von Wildtieren leisten und stellt aus diesem Grunde Fachwissen
für
einzelne Nachfragen und Untersuchungen zusammen, würdigt
dieses und
stellt es Tierhalterinnen und Tierhaltern, Behörden oder
Ämtern
beratend zur Verfügung. Die Initianten und Vorstandsmitglieder
des
autonomen Vereins sind:Prof. Dr. Bernd Schildger, Direktor, Tierpark
Dählhölzli, Bern Präsident Dr. Walter
Locher,Verwaltungsrat, Gebr.
Knie, Vizepräsident Schweizer National-Circus AG, Rapperswil
SG, Kurt
Müller Kurator, Knies Zirkuszoo, Knies Kinderzoo, Rapperswil
SG, Dr.
Olivier Pagan Direktor, Zoo Basel, Dr. Alex Rübel Direktor,
Zoo Zürich,
Dr. Hans Schmid Leiter Tierpflege, Zoo Zürich. Derzeit haben
bereits 26
Fachleute aus dem In- und Ausland ihre
Mitarbeit zugesagt. Das Kompetenzzentrum Wildtierhaltung
arbeitet selbsttragend und eigenständig.
nzz.ch - 22.
Aug. 2008
Streitbare Politikerin mit Herz für
Tiere - Einweihung
des Wolfsgeheges im Winterthurer Wildpark mit Ruth Werren
Dank der Initiative von FDP-Gemeinderätin Ruth Werren hat
Winterthur
ein grosses und attraktives Wolfsgehege erhalten. Mit der Anlage, die
morgen Samstag im Rahmen eines Festes eingeweiht wird, krönt
die
68-jährige Parlamentarierin ihre politische Laufbahn. Im rund
11 000
Quadratmeter grossen, mit einer unterirdischen
Beobachtungsstation für das Publikum ausgestatteten Gehege
haben sich
in den letzten vier Wochen zwei Wölfe ungestört an
ihre neue Umgebung
gewöhnen können. Der Wildparkverein Bruderhaus
lädt die Bevölkerung
morgen Samstag
zum Besuch des neuen Wolfsgeheges im Wildpark auf dem Eschenberg ein.
Der Besuchstag wird um 10 Uhr mit der offiziellen Übergabe der
Anlage
durch die Vereinspräsidentin Ruth Werren an die Stadt
eröffnet. Von 10
bis 17 Uhr finden Rundgänge statt.
Planung
und
Bau
Stuttgarter
Nachrichten - 26. Aug. 2008
Beim maroden
Affenhaus
drängt die Zeit
Für den geplanten Neubau fehlen noch eine Million Euro -
Raubtiergehege
und Elefantenanlage gelten als nächste drängende
Projekte. Erst hakte
es
an den Plänen für eine artgerechte Anlage, seit
geraumer
Zeit fehlt es am Geld. Noch immer sind die drei Millionen Euro, um die
sich das künftige Heim der Menschenaffen der Wilhelma
verteuert hat,
nicht beisammen. Angesichts der maroden Bausubstanz "läuft uns
aber die
Zeit davon",
mahnt Dieter Jauch jetzt auf Anfrage. Nach
dem Vorstoß des Wilhelma-Fördervereins, 6,5
Millionen Euro für das
ursprünglich doppelt so teure Projekt bereitzustellen, brachte
das Land
Baden-Württemberg in Zugzwang. "So ein Angebot kann man nicht
ausschlagen", hatte Ministerpräsident Günther
Oettinger schon vor über
zwei Jahren erkannt. Inzwischen ist aber der für März
2009 anvisierte
Termin für den Baubeginn wieder fraglich. Der
Architektenwettbewerb und
die folgenden detaillierten Planungen für das komplizierte
Vorhaben
ergaben Kosten von gut 16 statt der veranschlagten 13 Millionen Euro.
"Man kann dieses komplexe Projekt nicht billig rechnen", sagt dazu
Architekt Sebastian Jehle vom in Berlin ansässigen
Planungsbüro Hascher
& Jehle. Die künftige Menschenaffenanlage sei ein
Unikat, bei dem
viele Details erst im Lauf der Planung deutlich würden.
Nachdem
Förderverein und Land jeweils zu gleichen Teilen
draufgesattelt haben,
fehle immer noch etwa eine Million Euro, bestätigt Direktor
Dieter
Jauch auf Anfrage. Im September wollen Wilhelma, Land und
Förderverein
klären, wer den Rest aufbringen soll. Handlungsbedarf bestehe
zudem
beim wenig
einladenden Betonklotz Elefantenhaus. Der Förderverein hat
dafür
bereits sieben Millionen Euro zugesagt, doch solange nicht der
Rosensteintunnel, der die Wilhelma unterfährt, erst bis
voraussichtlich
2015 gegraben ist, lässt auch eine neue Elefantenanlage auf
sich
warten. Das Land darf sich dabei schon mal auf Kosten bis zu 40
Millionen Euro einstellen, in dieser Größenordnung
hat jüngst der Zoo
in Kopenhagen in ein ähnliches Projekt investiert.
rhein-zeitung.de
- 23. Aug. 2008
Exotische Tiere auch in Rheinland-Pfalz
beschlagnahmt
Immer wieder gibt es auch in Rheinland-Pfalz Fälle von
exotischen
Tieren, die etwa von Privatleuten oder Zirkusunternehmen nicht
artgerecht gehalten werden. Diese werden regelmäßig
von den Behörden
beschlagnahmt. Allerdings stellt sich dann das Problem, was mit den
Tieren geschieht -
denn es nicht einfach, Abnehmer für Spinnen, Schlangen oder
Skorpione
zu finden. Für Abhilfe kann eine Auffangstation für
exotische Tiere
sorgen, die von diesem Herbst an im Zoo Neuwied entsteht.
otz.de
- 21. Aug. 2008
Neues Quartier für die
Nasenbären - Umbauarbeiten
laufen derzeit im Altenburger Inselzoo
Altenburg. Wer in diesen Tagen durch den Inselzoo schlendert,
wird bemerken, dass im Bereich des ehemaligen Rhesusaffen-Geheges
gebaut wird. Auch die benachbarten Volieren sind verwaist. Das alte
Affengehege wird umgestaltet, dort sollen künftig
Nasenbären
artgerecht untergebracht werden. Und auch der Umbau der Volieren dient
dem Ziel, ein artgerechtes Quartier zu schaffen. Aus den vormals
fünf
Volieren sollen zwei große werden. Und in den neuen Volieren
sollen
unter anderem zwei
hellrote Aras zu sehen sein, Geschenke des Leipziger Zoos.
ooe.orf.at - 22. Aug.
2008
Ausbau
von
Wolfsforschungszentrum
Die vier jungen Wölfe, die im Cumberland Wildpark in
Grünau im Almtal
von Hand aufgezogen werden, brauchen nun mehr Auslauf und werden im
Winter in ein größeres Gehege übersiedeln.
Die jungen Wölfe werden
künftig mit einigen neuen Kollegen auf einer
rund 15 Hektar großen Fläche leben und von einem
Forscherteam
beobachtet werden. Die
beiden neuen Gehege werden mit jeweils 7.600 Quadratmetern
genügend
Freiraum bieten - auch für die Verhaltensforschung. Der Umzug
in die
neuen Gehege dürfte November oder Dezember über die
Bühne gehen - sicher zur Freude der Wölfe, die von
Natur aus sehr
neugierig sind. Und nächstes Jahr kommen dann neue
Babywölfe dazu, um
später Rudel zu bilden.
ksta.de
- 20. Aug. 2008
Löwengebrüll am Rheinufer
Die neue Konzern-Zentrale von Solarworld in der Rheinaue ist im
Bau, und auch das Löwengehege, das "Sonnenkönig"
Frank Asbeck dort
realisieren will, scheint nun in ein ganz konkretes Planungsstadium zu
kommen. Denn der Bau eines solchen Tierparks ist keineswegs ein Witz,
wie viele in Bonn zunächst vermuteten, als die Nachricht
Anfang Juli
die Runde machte. "Die
Prüfung läuft", berichtet der Solarworld-Chef,
spricht von Gesprächen
mit dem Chef des Kölner Zoos und einem Vertreter des Museums
Koenig in
Bonn, die geführt wurden.
nachrichten.at
- 22. Aug. 2008
Grünauer Wölfe gedeihen
prächtig und lassen
Wissenschaftler staunen
Die vier 15 Wochen alten Wölfe im Cumberland Wildpark
entwickeln sich prächtig - und sollen bald Gesellschaft
bekommen.
Geplant sind zwei Großgehege mit insgesamt 20 Wölfen.
salzburg.com - 20.
Aug. 2008
Haus der Natur bleibt bis Februar geschlossen
Das stark frequentierte Salzburger Naturmuseum "Haus der Natur" bleibt
aufgrund von Umbauarbeiten von 25. August 2008 bis Ende Februar 2009
geschlossen. Dies sei aus Sicherheitsgründen notwendig. In der
Zwischenzeit wird das Gebäude des ehemaligen Museums
Carolino Augusteum an das Haus der Natur angeschlossen. Im Althaus
werden verschiedene bauliche Maßnahmen vorgenommen, die dem
Massenbesuch auch in Zukunft besser gerecht werden sollen. Das
adaptierte Althaus wird am 1. März 2009 wieder voll
zugänglich
sein. Der gesamte Gebäudekomplex mit dem neuen
Science.Experimentarium
wird Ende Juni 2009 eröffnet werden.
Aktionen
ivz-online.de
- 20. Aug. 2008
Eine Nacht am Aasee
Münster. Nicht jede Nacht ist zum schlafen da. Zum Beispiel am
23.
August, wenn Allwetterzoo, Naturkundemuseum, Mühlenhof und das
Westfälische Pferdemuseum von 20 bis 24 Uhr zu einer
märchenhaften
Nacht mit Feuershows, Westernreiten und mittelalterlichem Spektakel an
die Sentruper Straße einladen. Die Nacht am Aasee geht in die
sechste
Runde - und erfreut sich
zunehmender Beliebtheit. "Als wir 2004 angefangen sind, hatten wir 4400
Besucher. Im vergangenen Jahr waren es schon 8000", hofft
Zoo-Sprecherin Stefanie Heeke, bei der Neuauflage an diesem Wochenende
eine neue Bestmarke aufstellen zu können.
RP
online - 25. Aug. 2008
Tango neben
dem
Tigergehege
Löwengebrüll und Affengeschrei zu feurigen
Salsa-Rythmen, leidenschaftliche Tangotänze neben dem
Tigergehege und
wagemutige Stelzenperformance mitten auf der
Landschaftsbrücke:
südamerikanischer hätte die diesjährige
Sommernacht im Duisburger Zoo
nicht hätte geprägt sein können.
Der Grund für das besondere Programm war das Motto
„La noche Latina“.
Die durch spezielle Lichttechnik beleuchteten
Tiergehege erstrahlten in der Dämmerung in prächtigen
Farben und zogen
die Besucher in den Bann. Getreu dem Thema ertönten
lateinamerikanische
Klänge durch den gesamten Zoo. Cocktailbars sowie kulinarische
Köstlichkeiten erweckten geradezu Urlaubsgefühle.
ostsee-netz.de -
20.
Aug. 2008
Klassik-Konzert im Vogelpark Marlow
Der Vogelpark in Marlow ist ein ideales Ausflugsziel für
Ostsee-Urlauber. Am 30. August 2008 findet im Vogelpark Marlow im
Rahmen der Konzertreihe "Naturklänge" ein Open Air Konzert auf
der
keltischen Harfe statt.
Mitteldeutsche
Zeitung - 26. Aug. 2008
Ein
Lama in
der Stube?
Amüsante Geschichten sind am Donnerstag,
28. August, ab 17 Uhr bei einer öffentlichen Lesung im
Verwaltungsgebäude des Tierparks in der Querallee zu
hören. Der
Förderverein "Tierparkfreunde Dessau" und der Freie Deutsche
Autorenverband laden dazu herzlich ein.
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Lehrparks
für Tier- und
Pflanzenkunde hatten Förderverein und Autorenverband dazu
aufgerufen,
Geschichten rund um den Tierpark einzusenden. Die Einsender der drei
besten Tierparkabenteuer bekommen eine kostenlose Führung "vor
und
hinter den Kulissen" des Tierparks.
Mehr als 30 Geschichten und Gedichte von 19 Autoren - vom Kind bis
zum Rentner - sind eingegangen.
Direkt Bielefeld
- 27.
Aug. 2008
Der WDR
feiert drei
Tierpark-Feste in OWL
Die WDR-Tierparkfeste
sind auf der Zielgeraden. Nach den „tierischen
Sonntagen“ im Tierpark
Herford und in der Adlerwarte mit rund 4.500 Besuchern, steht nun das
letzte Fest dieses Sommers bevor. Am 31. August ist das Studio
Bielefeld im Tierpark Nadermann in Delbrück-Schöning
zu Gast. Die
Eintrittspreise sind ermäßigt: Erwachsene zahlen
zwei Euro, Kinder
einen Euro. Ein buntes Bühnenprogramm sorgt von 14 bis 18 Uhr
für
Unterhaltung.
Rhein Main
Presse -
26. Aug. 2008
Leguane
schon
im Ei vergeben
Für
die Paten war es ein ganz besonderer Tag. Der Tiergarten
revanchierte sich für ihr Engagement mit einer
Spezialführung,
anschließendem gemeinsamen Picknick auf der Wiese, und
für die Kinder
war eigens ein Zauberer engagiert worden.
mvregio.de - 22.
Aug.
2008
Wale
und Delfine - Erster Vortrag im OZEANEUM am 29. August
Wenige Wochen nach der Eröffnung findet der erste
Abendvortrag im OZEANEUM statt. Der Diplombiologe Fabian Ritter
informiert in einem anschaulichen
Beitrag über die Biologie der charismatischen
Meeressäuger. Fabian
Ritter ist seit 15 Jahren in der Freilandforschung tätig und
setzt sich mit M.E.E.R. e.V. für den Schutz von Walen und
Delfinen ein.
Alle Interessierten sind herzlich zum ersten Vortrag ins OZEANEUM am
29. August eingeladen.
hna.de
- 22. Aug. 2008
Wölfe heulen in der Nacht - Ranger
des Wildparks
Edersee boten abendliche Führung zu nachtaktiven Tieren an
Im Wildpark Edersee gibt es tagsüber allerhand Tiere zu
bestaunen: trabende Wildpferde, brütendes Auerwild oder hoch
fliegende
Greifvögel. Doch in der Dämmerung und bei Nacht
ändert sich das
Verhalten vieler Tiere grundlegend. Und weil es, wie Tierpfleger und
Ranger Gerhard Fränkel sagt, "sehr schwierig ist, nachtaktive
Tiere am
Tag zu zeigen", bot der Wildpark jetzt einen Abendspaziergang an, der
die besondere Atmosphäre bei Nacht vermittelte.
nnz-online.de - 20.
Aug. 2008
Mobiler Bauernhof
Der Tierpark Gera will seinen Bekanntheitsgrad steigern: der Waldzoo
zeigt sich erstmals auch auf Messen in ganz Thüringen und
Sachsen, etwa
zur Reisen & Caravan-Messe in Erfurt. Dort stellt sich der
Tierpark
mit einem mobilen Bauernhof vor. Der Zoo stellt sich unter anderem in
Jena, Plauen und Zwickau vor.
nnn.de - 20. Aug. 2008
Urlaubsziele vernetzen
Die touristischen Ausflugsziele in MV müssen sich nach Ansicht
des
Präsidenten des Landestourismusverbandes Mathias
Löttge noch stärker
vernetzen. "Ein ausgesprochen tolles Beispiel ist das Kombi-Ticket vom
Info-Zentrum Müritzeum in Waren und dem Bärenwald in
Stuer am Plauer
See", sagte Löttge gestern in Stuer (Müritzkreis).
Mit dem Ticket
können Naturinteressierte für zehn Euro das
artgerechte Leben von acht
Braunbären beobachten sowie das größte
deutsche Süßwasseraquarium
besuchen und dabei noch 25 Prozent sparen.
svz.de
- 21. Aug. 2008
Bärenstarke Kooperation
Mecklenburg-Vorpommern will als Familienland bei Touristen
stärker
punkten. Ab sofort kann auch eines der Highlights der Region, der
Bärenwald Müritz nahe dem Plauer See, mit einem
entsprechenden
Zertifikat des Tourismusverbandes werben. Hier wurde kürzlich
der 100
000. Besucher begrüßt.
mz-web.de - 21. Aug.
2008
Halles Elefant kostet 5000 Euro
Einen Präriehund gibt es schon ab 25 Euro, den
Nasenbären für 100 Euro. Teurer sind mit 3000 Euro
Tiger und Löwen,
aber auch die kommen nicht an die Elefanten heran: 5000 Euro kosten die
riesigen Rüsseltiere im Zoo Halle. Zum Verkauf werden die
Tiere aber
zum Glück nicht angeboten. Für den Betrag
können Tierliebhaber vielmehr
eine Tierpatenschaft übernehmen. Nicht nur in Halle, auch in
den
anderen Zoos in Sachsen-Anhalt stehen Tierpatenschaften derzeit hoch im
Kurs, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa ergab. Denn
für
die Zoos sind die Patenschaften eine gute Möglichkeit, mit
Spendengeldern ihre Budgets aufzubessern.
Bieler
Tagblatt - 26. Aug. 2008
Zoos
lancieren
Theaterwettbewerb
Vier Schweizer Zoos machen für ein friedliches Miteinander von
Wolf
und Mensch mobil. Für Schulklassen wurde ein Wettbewerb
ausgeschrieben:
Gesucht wird die Klasse, die das originellste Theaterstück zur
Wolf-Mensch-Beziehung schreibt. Die Aktion wurde von zooschweiz,
dem Dachverband der wissenschaftlich
geleiteten Zoos der Schweiz, lanciert. Die besten Stücke aus
dem
Wettbewerb sollen später in
Kleintheatern aufgeführt werden. Die Zoos selbst informieren
auf
Schautafeln an ihren
Wolfsgehegen
über die Einwanderung des Tiers, die entstehenden Probleme
für
Nutztierhalter und Schutzmassnahmen. Hinzu kommen
Spezialführungen und
Workshops. zooschweiz sammelt Geld, um exponierte Betriebe mit
Herdenschutzhunden, Hirten oder Zäunen auszurüsten.
Zisch - 27. Aug.
2008
Ein
Wolfskonzept für
Schwyz
Der Wolf ist wieder ein
Teil
unserer Natur.
Vielleicht wird er bald in Schwyz anzutreffen sein. Deshalb wird
bereits an einem Konzept gefeilt. Wann das Konzept fertiggestellt sein
wird, ist noch offen.
"Theater mit Wölfen» heisst das neue
Naturschutzprojekt der
Dachorganisation der wissenschaftlich geleiteten Zoos der Schweiz
«zooschweiz». Der Tierpark Goldau, der Wildpark
Langenberg sowie die
Zoos von Basel und Zürich machen beim Projekt mit. Der Natur-
und
Tierpark Goldau versucht mit Informationen beim Wolfsgehege,
Spezialführungen und Workshops den Besuchern das Thema
«Mensch-Wolf»
näherzubringen.
vienna.at
- 21.
Aug.
2008
Geburtstagsparty für Fu Long
Der kleine Panda Fu Long erhält zum ersten Geburtstag eine
selbst
gemachte Torte aus Eis, Fruchtsaft und Gemüse. Das gute
Stück wird am
Samstag, den 23. August, von seinen Pflegerinnen überreicht.
wien.orf.at - 21. Aug.
2008
Eistorte
und Party für Fu Long
Zu seinem ersten Geburtstag am Samstag bekommt Pandabär Fu
Long eine
Torte aus Eis, Fruchtsaft und Gemüse. Danach wird eine Party
mit
aufgeführtem Drachentanz gefeiert.
kleinezeitung.at - 23.
Aug. 2008
Fu Long verschlief seinen ersten Geburtstag
Der kleine Panda im Zoo Schönbrunn sorgte mit seiner Ankunft
vor einem
Jahr für eine zoologische Sensation. Seitdem ist der "kleine"
Panda der
Liebling der Zoobesucher.
Den Tag seiner Namensgebung hat Fu Long schon verschlafen, nun tat er
selbiges auch an seinem ersten Geburtstag. Während die
Tierpark-Mitarbeiter von Schönbrunn keine Mühen
scheuten, um dem
Panda-Baby eine prächtige Torte ins Gehege zu schmuggeln,
döste der
pelzige Jubilar auf seiner Plattform - und bekam gar nicht mit, dass
die Leckerei von seiner Mama höchstpersönlich
verspeist wurde.
kleinezeitung.at - 23.
Aug. 2008
Kärntner rückte Fu Long
auf den Pelz
Das berühmteste "Geburtstagskind" Österreichs ist
eigentlich ein
Chinese: Es heißt Fu Long und wurde gestern ein Jahr alt. Der
kleine
Pandabär ist der große Star im Tiergarten
Schönbrunn. Seine Babyfotos
gingen durch die Weltpresse - fast so wie die Bilder von "Brangelinas"
Nachwuchs. Am häufigsten fotografiert wurde der tierische
Bär von einem
Kärntner: Daniel Zupanc (35). Der international renommierte
Kärntner
Natur- und
Tierfotograf veröffentlichte ein Kinderbuch über den
flauschigen
Zoo-Liebling.
Nachwuchs
stuttgarter-nachrichten.de
- 20. Aug. 2008
Samir ist Brunos fünfter Streich
Weltweit beherbergen Zoos rund 100 Panzernashörner. 15
davon sind in der Wilhelma zur Welt gekommen. Der jüngste
Spross der
Stuttgarter Nashorndynastie hört seit 11. August auf den Namen
Samir
und ist nach kurzer Quarantänezeit jetzt an der Seite von
Mutter Sani
im Freigehege zu sehen.
swr.de - 20. Aug. 2008
Nachwuchs bei Panzernashörnern
Die Stuttgarter Wilhelma hat eine neue Publikumsattraktion: Die
Panzernashörner haben Nachwuchs bekommen. Nashornmutter Sani
brachte in
der vergangenen Woche kleinen Bullen Samir zur Welt gebracht. Die
Geburt sei "problemlos und unaufgeregt" verlaufen. Samir ist bereits
das fünfte Kalb der erfahrenen
Panzernashornmutter. Wie bei Nashörnern üblich, wird
sie sich in den
nächsten zwei Jahren als "Alleinerziehende" um ihren Spross
kümmern.
Seit 1971 kamen in der Wilhelma schon 15 Panzernashörner zur
Welt.
Zuchtkuh Sani stammt aus Nepal, 1993 kam sie als Staatsgeschenk nach
Deutschland.
schwaebische-post.de -
20. Aug. 2008
Stuttgarter
Nashörnchen geboren - Nach 16 Monaten Tragzeit hat
Panzernashornmama
Sani in der Wilhelma Nachwuchs bekommen
Samir ist das 15. in der Wilhelma geborene
Panzernashörnchen. Vater Bruno ist arttypisch kein Familientyp
- die
bruddelig aussehenden Einzelgänger wollen außerhalb
der Paarungszeit
nichts voneinander wissen. Väter interessieren sich schon
gleich gar
nicht für ihren Nachwuchs.
abendblatt.de
- 23. Aug. 2008
Nachwuchs: Südamerikanische
Seebärin in Hagenbecks
Eismeer - Nasses Fell ist nicht Bonitas Fall
Den Kopf nur kurz ins Wasser gesteckt. Dann folgte Bonita ohne zu
zögern ihrer Mutter Conchita ins Becken des Eismeer-Geheges in
Hagenbecks Tierpark. Schwimmen und Tauchen ist Seebären
angeboren, und
so machte der sechs Wochen alte Nachwuchs von Anfang an eine gute Figur
beim ersten Ausflug ins nasse Element. Das am 8. Juli 2008 geborene
Seebären-Mädchen ist der vierte Nachwuchs
von Mutter Conchita (11).
bild.de - 23. Aug. 2008
Hallo, hier winkt Seebär-Baby Bonita
Moin, ich bin die Neue! Sechs Wochen musste Baby-Robbe Bonita (kam am
8. Juli zur Welt) getrennt von den anderen fünf
Seebären verbringen.
Jetzt ist sie endlich alt genug, um in Hagenbecks Tierpark in Hamburg
im Außengehege mitzumischen.
welt.de - 24. Aug. 2008
"Bonita" ist Hagenbecks neuer Star
Gegen 9 Uhr öffnete sich am Freitag die Tür des
Freigeheges der
Seebären im Tierpark Hagenbeck. Unter den neugierigen Blicken
der
Seebärenfamilie trat Reviertierpfleger Dirk Stupzki zusammen
mit dem
kleinen Seebär-Mädchen "Bonita" auf dem Arm ein und
setzte den sechs
Wochen alten Nachwuchs behutsam am Wasserufer ab. "Bonita ist wohl
ernährt", sagt Stupzki, der sich in Sachen
Ernährung auf die erfahrene Mutter verlassen konnte.
Für die geübte
Seebären-Dame war es bereits der vierte Nachwuchs, den sie
ausgetragen
hat.
Hannoversche
Allgemeine - 27. Aug. 2008
Zoo
Hannover: 40.
Rothschild-Giraffe bald mit Familie im Freigehege
Gut dreieinhalb Wochen nach der Geburt der 40. Rothschild-Giraffe
im Zoo Hannover darf das Kleine an diesem Donnerstag erstmals mit der
gesamten Familie ins Freigehege. Bislang habe
das noch namenlose Giraffenbaby
lediglich in Begleitung der Mutter Ausflüge am Ufer des
Sambesi machen
dürfen.
RP online - 25.
Aug.
2008
Tigerbabys
sind zwei
Mädchen
Vier große blaue Augen schauten die Tierpfleger im Krefelder
Zoo an,
als sie sich jetzt zum ersten Mal den beiden vor drei Wochen geborenen
Tigerbabys nähern durften. Es sind wohl zwei Mädchen.
Derzeit werde
erwogen, den Tigervater Beludru mit ins Gehege des Muttertiers
und des Nachwuchses zu lassen. Pfleger wollten zunächst sein
weiteres
Verhalten durch ein Absperrgitter beobachten.
newsticker.welt.de
-
20. Aug. 2008
Basstölpel-Nachwuchs im
Westküstenpark
Der Westküstenpark in St. Peter- Ording
hat Basstölpel-Nachwuchs. Der fünf Wochen alte
Vogel mit den weißen Daunen und dem schwarzen Schnabel ist
kerngesund.
Mit insgesamt zwei Dutzend Vögeln gilt die Kolonie in St.
Peter-Ording
europaweit als größte Basstölpel-Kolonie in
einem Gehege, sagte
Park-Leiter Peter Marke. Sie entstand aus verletzten beziehungsweise
verölten Vögeln, die nicht wieder ausgewildert
wurden, da sie in der
freien Natur nicht mehr überleben könnten.
inar.de
- 23. Aug. 2008
Südamerika nicht nur zur
Sommernacht: Nachwuchs bei
den Rotschulterenten
Warum sollen nicht auch mal die kleinen Zootiere ganz groß
rauskommen?
So ist heute die Rede von den wenige Wochen alten, sechs Küken
bei den
Rotschulterenten, die derzeit vom Vatertier durch die
großzügige
Freiflugvoliere der Fasanerie im Zoo Duisburg geführt werden,
während
die Mutter erneut in ihrer Bruthöhle sitzt, um das
nächste Gelege
auszubrüten.
berlinonline.de - 21.
Aug. 2008
Todesdrama um Jaguar-Baby - Kleine Wildkatze
musste
nach Unfall eingeschläfert werden
Berlin. Es hatte noch nicht mal einen Namen. "Kleene" nannten die
Zoo-Pfleger das plüschige Jaguar-Baby mit dem schwarzen Fell
liebevoll.
Doch jetzt ist die Kleene tot. Sie musste nach einem Unfall
eingeschläfert werden. Doch wie der passierte - keiner
weiß es. Letzten
Freitag der Schock. Die Kleene liegt auf dem
harten Gehegeboden, kann ihre Hinterpfoten nicht bewegen -
querschnittsgelähmt! Als es der Kleinen auch am Dienstag nicht
besser
geht, gibt Ochs ihr erst eine Narkose, dann die Todesspritze. Die
Obduktion ergibt: Das Rückenmark der Kleenen war gequetscht.
Wie konnte
das passieren? Ein Sturz von einem über 2 Meter hohen Brett,
auf das die Mama ihr Baby geschleppt hatte. Das vermutet Kurator Heiner
Klös.
morgenpost.de - 21.
Aug. 2008
Berliner Zoo schläfert Jaguarbaby
ein
Der kleine Jaguar aus dem Berliner Zoo war bei ersten Kletterversuchen
in seinem Gehege abgestürzt. Nach dem traurigen Unfall war das
schwarze
Jungtier querschnittsgelähmt. Aussicht auf Heilung bestand
nicht.
Schließlich wurde das Raubkätzchen von seinen Qualen
erlöst, seinem
Zwillingsschwesterchen geht es gut. Jetzt soll die Anlage saniert
werden. "Das ist seit Längerem geplant und hat nichts mit dem
Unfall zu
tun", betont Klös.
welt.de - 21. Aug. 2008
Nach einem Sturz: Zoo schläfert
schwarzes Jaguarbaby
ein
Einer der beiden Zwillings-Jaguare im Zoo ist tot. "Wir haben am
Dienstag das schwarze Jaguarbaby einschläfern lassen. Die
Schwester,
das gefleckte Jungtier, lebt und ist gesund", sagt Zoo-Kurator Heiner
Klös. Der schwarze Jaguar, der den Farbeinschlag von Vater
Roberto
geerbt hatte, habe seine Hinterläufe nicht mehr bewegen
können. Eine
Chance auf Heilung der Lähmung habe nicht bestanden. Die
Verletzung war
durch einen Sturz vergangene Woche verursacht worden.
bz-berlin.de
- 22. Aug. 2008
Warum hat der Zoo keinen Tier-Friedhof?
Große Trauer um das tote Jaguar-Baby. Die Katze wurde
zerlegt, die
Überreste verbrannt. Tierfreunde fragen sich, warum sie keine
würdige
Ruhestätte bekommt. "Wir hätten gar keinen Platz
dafür", sagt
Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs. "Wie wollen Sie denn etwa einen
Elefanten begraben?" Noch deutlicher wird Zoo-Direktor Bernhard
Blaszkiewitz (54): "Die Idee
eines Tier-Friedhofs im Zoo ist idiotisch. Tiere sind nicht
religiös,
haben keine Vorstellung von Gott. Deshalb begräbt man sie auch
nicht.
Punkt." Manchmal werden tote Tiere präpariert und in
Naturkunde-Museen
ausgestellt. "Aber das machen wir nur mit seltenen Arten", sagt Dr.
Ochs.
rp-online.de
- 24.
Aug. 2008
Bärenmädchen spielt mit
Kameras
Berlin. Ein halbes Jahr ist das Bärenmädchen alt -
und neugierig
bis hinein in die Spitze seiner Bärennase. Obwohl Lailani von
ihrer
Mutter aufgezogen wurde, hat sie keine Angst vor den Kameras der
Fotografen. Die sechs Monate junge Bärin ist der 48.
Malaienbär, der im
Tierpark
Berlin geboren wurde. Bislang habe sie sich prächtig
entwickelt, freut
sich der Tierpark.
morgenpost.de
- 23. Aug. 2008
Malaienbär Lailani ist eine 'Blume
des Himmels'
Mütter. Manche lassen ihre Töchter nicht gehen,
manchen werden die
Kinder weggenommen. Tina ist so eine. Zehn Jungtiere hat die
Malaienbärin im Laufe ihres zwanzigjährigen Lebens
geboren. Neun
mussten die Tierpfleger ihr wegnehmen. Der Liebe wegen. "Tina hat
ständig an ihren Nachwuchs geleckt und geknabbert", sagt
Vize-Revierchefin Andrea Fleischer. Diesmal ist alles anders:
für Tina
und
Tochter. Lailani ist am 25. Februar 2008 zur Welt gekommen und immer
noch bei Mutti.
wien.orf.at
- 23. Aug. 2008
Doppelter
Zuchterfolg im Haus des Meeres
Erst vor einem Jahr wurde die Abteilung für tropische
Süßwasserfische
im Haus des Meeres eröffnet. Jetzt gibt es bereits Nachwuchs
bei zwei
schwer zu züchtenden Tierarten: den Stechrochen und den
Kehlphallusfischen.
Jungfrau Zeitung
- 25.
Aug. 2008
Steinbock-Taufe
im
Alpenwildpark Interlaken
Steinbock-Taufen im Alpenwildpark sind Tradition. Die Götti
und Gotten
können die Kleinen zwar nicht auf den Arm nehmen, aber sie
helfen mit
einem Taufgeschenk mit, dass der finanziell alles andere als auf Rosen
gebettete Alpenwildparkverein die kleine Steinbock-Kolonie am
Harderfuss erhalten kann. Fünf junge Steingeissen sind dieses
Jahr im
Juni und
im Juli im Alpenwildpark in Interlaken auf die Welt gekommen.
AFP - 27. Aug.
2008
Geburt
von
Riesenpanda-Baby begeistert die Japaner
Zum ersten Mal seit 20 Jahren ist in einem japanischen Zoo ein
Riesenpanda-Baby geboren worden, das durch künstliche
Befruchtung
gezeugt wurde. Das Kleine kam am Dienstag im Oji-Zoo von Kobe im Westen
des Landes auf die Welt, wie der Tiergarten mitteilte. Das Geschlecht
des Kindes von Bärin Dan Dan und ihrem Partner Xing Xing war
zunächst
unbekannt. Das Fernsehen zeigte die zwölfjährige Dan
Dan, wie sie ihr
gerade einmal 25 Zentimeter langes und 100 Gramm schweres Baby
ableckte. Die Zoobesucher werden das Baby erst
in gut drei Monaten bewundern können - das Publikum werde aber
Namensvorschläge machen dürfen, kündigte
Ishikawa an. Dan Dan war mit
Hilfe chinesischer Experten aus der Provinz Sichuan, woher die Pandas
stammen, künstlich befruchtet worden.
China Internet
Information Center - 27. Aug. 2008
Babyboom bei
Pandas
Seit dem Erdbeben vom 12. Mai wurden in
der südwestchinesischen Provinz Sichuan laut Wissenschaftlern
19
Pandababys in Gefangenschaft geboren.
Zhang Zhihe, der Leiter der
Pandazuchtkommission Chinas, sagte, dass neun der neugeborenen Pandas
aus dem Pandaforschungszentrum im vom Erdbeben erschütterten
Wolong und
zehn aus der Pandazuchtstation in der Provinzhauptstadt Chengdu
stammen.
rhein-main.net
- 24. Aug. 2008
Wenn die Affen Trauer tragen
Am Sonntag konnten Tausende von Besuchern in der
Gorilla-Anlage im neu erbaute Borgori-Haus kaum mehr sehen als ein paar
am Boden liegende Karotten. "Wenn am Mittag noch Möhren im
Gehege
liegen, wissen wir, dass bei den Gorillas etwas nicht in Ordnung ist",
sagt Zoo-Tierpflegerin Regina Brinkmann (35), zuständig
für die
Betreuung der Menschenaffen. Seit über einer Woche scheint den
vier
Gorilla-Frauen Rebecca, Jule, Diana und Ruby der Appetit auf saftige
Wurzeln weitgehend vergangen zu sein. Sie trauern um ihr
Familienoberhaupt Matze, den großen, alten
Silberrücken, mit dem sie
ihr ganzes bisheriges Leben geteilt haben. Nun ist Matze tot,, wegen
Krankheit eingeschläfert - im atemberaubend hohen Alter von 51
Jahren.
fr-online.de
- 22. Aug. 2008
Drei Kandidaten für toten "Matze"
Als Nachfolger für den toten Gorilla "Matze"
im Frankfurter Zoo sind drei Kandidaten in der engeren Wahl. Alle
kommen aus europäischen Zoos außerhalb Deutschlands.
"In Deutschland
gibt es kein geeignetes Tier", sagte Zoodirektor Manfred Niekisch am
Freitag. In Kürze werde eine Entscheidung getroffen, und in
wenigen
Wochen
könnte der neue Chef der Gorilla-Gruppe aus vier Weibchen und
zwei
Jungtieren nach Frankfurt umziehen. Das Bundesamt für
Naturschutz habe
zügige Bearbeitung der Formalitäten zugesagt. "Matze"
war Mitte August
wegen wachsender gesundheitlicher Probleme eingeschläfert
worden.
FR-online.de
- 26. Aug. 2008
Hohe
Anforderungen an Matze-Nachfolger
Affen
und Menschen in Frankfurt warten auf den neuen
Gorilla. Der weiß noch nichts von seinem bevorstehenden
Umzug, von den
so großen Fußstapfen des gestorbenen
Silberrückens Matze, in die er
treten soll. Und die Frankfurter wissen noch nichts über ihn.
"Wir
haben mit den in Frage kommenden Tiergärten noch keine
Vereinbarung
getroffen", sagt Frankfurts Zoodirektor Manfred Niekisch, "deshalb sage
ich auch noch nichts über die drei Kandidaten." Niekisch
hofft, dass in
etwa zwei Wochen feststeht, welcher der drei
Menschenaffen Frankfurter Neubürger wird. Dass er nicht aus
Deutschland, aber aus Europa kommt, steht schon fest.
sz-online.de
- 20. Aug. 2008
Willkommen, Ulembo!
Roy Smith greift sich einen Besen und steigt zu Ulembo in den
Autoanhänger. Kurz nach 18 Uhr ist der Transporter mit dem
Giraffenjungen im Dresdner Zoo angekommen, sehnlich erwartet von einem
Tross Reporter und Fotografen. Die beguckt sich der Langhals von oben
herab aus dem Fenster im Planendach seines Reisebusses. Nur etwa zehn
Minuten vergehen, bis Ulembo
sich einen Ruck gibt und aus dem Anhänger stakst, geradewegs
in sein
neues Heim, die rund 3,5 Millionen Euro teure Giraffenanlage.
dresden-fernsehen.de
- 20. Aug. 2008
Ulembo hat sich im Dresdner Zoo gut eingelebt
Der junge Ulembo hat sich im Dresdner Zoo schon gut eingelebt. Seit
gestern Abend 18:15 Uhr ist er nun schon in seinem neuen Gehege.
Die erste Nacht im neuen zu Hause hat der Giraffenbulle gut
überstanden. Und auch am ersten Tag in der neuen Heimat ist
Ulembo sehr
ruhig, hört schon auf seinen Namen und frisst den Tierpflegern
aus der
Hand. Ab Morgen wird Ulembo dann nicht mehr alleine sein, denn dann
kommt der zweite Giraffenbulle, Abidemi, aus Gelsenkirchen. Die
Besucher hingegen müssen noch bis zum 30. August warten, dann
können
sie die beiden Langhälse bestaunen.
dresden-fernsehen.de
- 22. Aug. 2008
Zweite Giraffe im Dresdner Zoo
Gestern hat Ulembo, der 2jährige Netzgiraffenbulle, sein neues
Domizil
im Dresdner Zoo bezogen - und heute hat er schon einen Mitbewohner
bekommen. Abidemi aus Gelsenkirchen ist eine Rotschild - Giraffe und
bereits 4
Jahre alt. Eröffnung der 3000
Quadratmeter großen, neuen Anlage für Zebras und
Giraffen ist am 30.
August, 3,5 Millionen Euro hat das Bauprojekt dann gekostet. Im
Frühjahr nächsten Jahres soll hier noch ein dritter
Bewohner einziehen
- dann werden im Dresdner Zoo drei verschiedene Giraffen-Arten zu sehen
sein.
sz-online.de
- 22. Aug. 2008
Wenn Giraffen reisen
Damit der Dresdner Zoo die
Langhälse wieder zeigen kann, muss Abidemi von Gelsenkirchen
an die
Elbe umziehen.
ka-news.de
- 26. Aug. 2008
Fliegender
Wechsel im
Zoo Giraffenfamilie freut sich über Nike
Ulembo ist nach Dresden verabschiedet, Nike gerade aus Köln
angekommen. Was merkwürdig klingt, ist eigentlich schnell
erklärt, denn
es handelt sich um Giraffen. Die eine nahm heute ihren Platz im
Karlsruher Gehege ein. Problemlos sei dieser Wechsel über die
Bühne
gegangen, teilte die Stadt Karlsruhe mit. Bereits vor einer Woche ging
Ulembo auf die Reise.
Sueddeutsche -
26.
Aug. 2008
Neuen
Dresdner Giraffen lieben Ost-Rock
Ost-Rock scheint heilsam bei Trennungsschmerz. Für diese These
gibt
es im Dresdner Zoo einen tierischen Beweis: Die beiden Giraffenbullen
Abidemi (4) und Ulembo (2) fühlen sich schon nach wenigen
Tagen in
ihrer neuen Heimat wohl. Um sie an die künftige
Geräuschkulisse
im Giraffenhaus zu gewöhnen, werden sie auch mit Musik
beschallt. «Sie
stehen auf Ost-Rock im klassischen Gewand», sagt Tierpfleger
Thomas
Sickert. Bei den Klängen der Puhdys wirkten die beiden
besonders
entspannt. Die Musik soll simulieren, wie eine volle
Besuchertribüne mit aufgeregten Kindern tönen
könnte. Vom
kommenden Samstag an können Zoobesucher die Neulinge
beobachten.
20minuten - 27.
Aug.
2008
Gorilla-Baby
starb an
Darmentzündung
Das Gorilla-Baby Claudio aus dem Allwetterzoo
in Münster ist vermutlich an einer akuten
Darmentzündung gestorben.
Mutter Gana, die die Leiche des Gorillajungen eine Woche lang mit sich
herum getragen hatte, trifft keine Schuld an dem Tod ihres Babys. Laut
einem vorläufigen Untersuchungsergebnis war Claudio gut
genährt und
nicht von seiner Mutter vernachlässigt worden.
pr-inside.com
- 20. Aug. 2008
Gorilla-Weibchen trauert tagelang um totes
Baby
Knapp eine Woche nach dem Tod ihres Babys trauert das
Gorilla-Weibchen Gana im Allwetterzoo Münster immer noch. Die
elf Jahre
alte Gorilla-Mutter trage die Leiche des Affenbabys mit sich, seit
dieses am Samstag im Alter von drei Monaten gestorben sei, sagte
Zoo-Sprecherin Ilona Zühlke am Mittwoch. "Das Tier trauert und
muss
sich so verabschieden. Ähnliche Fälle von langer
Trauer von
Affenmüttern seien bekannt, hieß es. Die Leiche des
Gorilla-Babys könne
erst aus dem Gehege entfernt werden, wenn die Mutter sie ablege und das
Gehege verlasse. Zoo-Besucher reagierten verständnisvoll auf
die
trauernde Gorilla-Mutter.
hnp-online.de - 21.
Aug. 2008
Gana will ihr totes Baby nicht hergeben
Auch Tage nach dem Tod ihres Babys Claudio trauert das Gorilla-Weibchen
Gana im Allwetterzoo Münster immer noch. Die elf
Jahre alte Gorilla-Mutter trage das tote Affenbaby mit sich, seit
dieses am Samstag im Alter von drei Monaten gestorben sei, sagte
Zoo-Sprecherin Ilona Zühlke. "Das Tier trauert und muss sich
so
verabschieden."
welt.de
- 21. Aug. 2008
Wenn Gorillas trauern
Knapp eine Woche nach dem Tod ihres Babys trauert das Gorilla-Weibchen
Gana im Allwetterzoo Münster immer noch.
nachrichten.rp-online.de
- 22. Aug. 2008
Gorillamutter von Baby getrennt
Das einwöchige Drama um das trauernde Gorillaweibchen Gana im
Allwetterzoo in Münster ist vorbei. Als die Affenmutter ihr
totes
Jungtier einen Moment lang aus den Augen ließ, versperrten
Zoomitarbeiter ihr den Rückweg.
mv-online.de - 22.
Aug. 2008
"Gana" von ihrem toten Baby getrennt
Gorilla-Weibchen "Gana", das ihr totes Baby "Claudio" in
den Armen hält und durchs Gehege trägt,
rührte in den vergangenen sechs
Tagen Menschen in ganz Deutschland. Gestern nun musste "Gana" Abschied
nehmen. Am Mittag trennten Tierpfleger des Allwetterzoos in
Münster
Mutter und Kind voneinander. Der Zoo entschied sich zu diesem Schritt,
nachdem die Gorilla-Mutter die Distanz zu dem leblosen Körper
zuletzt
immer weiter vergrößert hatte. Der Körper
des Gorilla-Jungen wurde noch
am selben Tag in das Deutsche Primaten-Zentrum nach Göttingen
gebracht.
Dort soll versucht werden, die Todesursache zu ermitteln.
borkenerzeitung.de -
22. Aug. 2008
Allwetterzoo: Gorilla konnte von totem Baby
getrennt
werden
Münster. Tierpfleger und Zooleitung sind erleichtert, weil
"Gana"
Freitagmittag von ihrem toten Sohn "Claudio" getrennt werden konnte.
Schon seit zwei Tagen hatte sie das am vergangenen Samstag gestorbene
Gorillababy hin und wieder drei bis fünf Meter entfernt liegen
lassen,
allerdings nur für kurze Zeit. Etliche Versuche der
Tierpfleger, die
Gorillamutter mit Leckereien von ihrem toten Kind abzulenken, verliefen
erfolglos.
oe24.at - 22. Aug. 2008
Herzlos - Dr. Tod will das tote Gorilla-Baby
Die traurige Geschichte von Gorilla-Mama Gana und ihrem toten Baby
Claudio beschäftigt seit Tagen die Menschen. Wie BILD jetzt
herausfand,
will "Dr. Tod" Gana jetzt ihr totes Baby
wegnehmen. Gunther von Hagen will aus dem Baby ein Plastinat
für seine
umstrittenen "Körperwelten" herstellen. Wegen des
Verwesungszustands
seien zwar keine Scheiben-Plastinate mehr möglich, aber er
würde ein
Silikon-Plastinat anfertigen.
dcrs-online.com - 23.
Aug. 2008
Zoo nimmt trauernder Gorillamutter Gana
totes Baby weg
Rund eine Woche schleppte Gorillamutter Gana im Zoo von
Münster ihr
totes Baby mit sich herum. Jetzt haben es ihr die Wärter mit
einem
kleinen Trick weggenommen. In freier Natur trauern
Gorillamütter oft
wochenlang um ihre toten Babys, doch der Zoo will den Leichnam
untersuchen lassen, um die Todesursache festzustellen. Zudem hatten
sich, trotz Hinweisschildern, Besucher mit ihren Kindern über
das
bizarre Bild des toten Gorillababys beschwert. Der Zoo ließ
die
Gorilladame dennoch zumindest eine Woche lang trauern.
Dies sei für die Bewältigung des Kindstodes
für die Mutter wichtig und
man wolle den Besuchern ein reales Bild der Tier und ihrer Lebensweise
vermitteln, so die Erklärung des Zoos.
bild.de - 24. Aug. 2008
Gorillas weinen ohne Tränen
Rena Beeg beobachtete, wie sich die Gorilla-Mama Gana 6 Tage lang von
ihrem toten Baby verabschiedete. Ihr Bericht ist eine Verneigung vor
der Liebe einer Affen-Mutter.
stern.de
- 21. Aug. 2008
Keine Trauer, nur Instinkt
Die Bilder der Gorilla-Mutter, die ihr totes Baby durch das Gehege des
Zoos in Münster trägt, schockieren. Im
stern.de-Interview erklärt
Zoo-Experte Harro Strehlow, dass es sich dabei um ein instinktives
Verhalten handelt. Und dass man von Trauer besser nicht sprechen
sollte.
bild.de - 21. Aug. 2008
"Dr. Tod" auf Affenjagd in Afrika
Verrückt: Der umstrittene Plastinator Gunther von Hagens (63,
"Körperwelten") ist in Afrika auf Affen-Jagd! Seit zwei Wochen
tourt
Dr. Tod durch Namibia und Südafrika, schaut sich gierig in
Monkey Town
(Affenstadt) und im Tygerberg Zoopark um. Der Plastinator gestern aus
Namibia zu BILD: "Ich brauche tote Affen,
will sie wiederauferstehen lassen! Aber in Deutschland werden sie
ausgestopft, sind für mich nutzlos. Ich benötige die
Körper mit Muskeln
und Skelett - nicht nur die Fell-Hülle. Mit den Organen
könnten neue
wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden."
lu-aktiv.de
- 26. Aug. 2008
Landau -
Trauriger
Abschied im Zoo
Der
Zoo Landau in der Pfalz hat in diesen Tagen zwei sehr bedauerliche
Tierverluste zu beklagen. Bei einer Notoperation wegen des Verdachts
auf einen Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt wurde bei der
Gepardenkatze
MALINDI ein schwerer Leberschaden festgestellt. Nach einer sehr
ungünstigen Prognose und negativem Verlauf der Krankheit in
den Tagen
nach der Operation musste MALINDI trotz aller tierärztlicher
und
pflegerischer Bemühungen am 12. August eingeschläfert
werden. Der
Verlust der Katze ist umso
bedauerlicher, weil es sich um ein junges Tier und einen wichtigen
Hoffnungsträger in den Zuchtbemühungen zur Erhaltung
des seltenen
Sudan-Geparden handelte. Am
13. August verstarb außerdem die alte Bärendame NEWA
in Folge eines
akuten Herz-Kreislaufversagens auf der Bärenanlage.
Rhein Zeitung -
27.
Aug. 2008
Junge
Geparden-Dame im
Landauer Zoo tot
Der Zoo in Landau beklagt den Tod einer jungen Geparden-Dame.
«Malindi» sei am 12. August eingeschläfert
worden, teilte die
Einrichtung am Mittwoch mit. Bei einer Operation war zuvor ein schwerer
angeborener Leberschaden festgestellt worden. Das Tier sei langfristig
nicht lebensfähig gewesen. Nur einen Tag nach
«Malindi»
starb im Zoo auch die Bären-Dame «Newa».
Ihr
Tod sei wegen ihres für Braunbären extrem hohen
Alters nicht unerwartet
gekommen
Welt online -
24. Aug.
2008
Wieso,
weshalb, warum
Warum haben die Tiger bei Hagenbeck so wenig Platz?
Die beiden Sibirischen Tiger bewohnen im Tierpark ein
vergleichsweise enges Gehege. Besucher machen sich Sorgen um die
Raubkatzen. Haben die Tiere in ihrem Gehege genug Platz?
Pressesprecherin Tanja Königshagen erläutert.
Echo online -
26. Aug.
2008
Darmstadt.
Seychellen-Riesenschildkröte „Porsche“ im
Vivarium eingetroffen
Im Darmstädter Vivarium
ist als Zuchtleihgabe des Zoos Hannover eine
Seychellen-Riesenschildkröte mit Namen
„Porsche“ eingetroffen.
focus.de - 21.
Aug.
2008
Gabriels Patenschaft kostet 11 900 Euro
Als Symbol für den Klimawandel hatte Umweltminister Gabriel
den
Eisbären Knut ausgerufen. Die Futter-Patenschaft finanziert
der
Steuerzahler. Die Patenschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel
(SPD) für den
Berliner Zoo-Eisbären Knut hat die Steuerzahler laut einem
Bericht 11
900 Euro gekostet. Das geht aus der Antwort des Umweltministeriums auf
eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Ulrike Flach (FDP) hervor. Die
FDP-Haushaltspolitikerin Flach kritisierte die
Knut-Patenschaft als "persönliche PR-Aktion des Ministers auf
Kosten
der Steuerzahler".
welt.de - 21. Aug. 2008
Gabriel verfüttert 11.900 Euro
Steuergeld an Knut
Medienwirksam hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel im vergangenen
Jahr die Futterpatenschaft für den damals knuddeligen
Eisbären Knut im
Berliner Zoo übernommen - auf Kosten des Ministeriums, also
letztlich
auf Kosten der Steuerzahler. Die Patenschaft von Bundesumweltminister
Sigmar Gabriel (SPD) für den
Berliner Zoo-Eisbären Knut hat die Steuerzahler laut einem
Bericht
11.900 Euro gekostet.
morgenpost.de - 21.
Aug. 2008
Knut-Patenschaft kostete Steuerzahlern
Tausende Euro
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte eine gute Idee: Er
übernahm
die Patenschaft über das Berliner Eisbärbaby Knut, um
auf die bedrohte
Tierart aufmerksam zu machen. Das brachte ihm und dem Berliner Zoo
viele schöne Fotos - und jetzt Ärger: Denn die gute
Idee kostete den
Steuerzahler mehrere tausend Euro.
suedeutsche.de
- 21. Aug. 2008
Gabriel in der Kritik - Knut gegen den
Klimawandel
Umweltminister Gabriel hat als Pate für Knut knapp 12.000 Euro
ausgegeben. Kritiker sagen, er habe den kleinen Eisbär als
PR-Gag
missbraucht - und Steuergeld verschwendet.
newsticker.welt.de -
21. Aug. 2008
Förderverein verteidigt
Knut-Patenschaft des
Umweltministers
Der Förderverein des Berliner Zoos hat die Knut-
Patenschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) verteidigt.
Die Kritik der FDP-Bundestagsabgeordneten Ulrike Flach sei "kleinlich
und peinlich", schrieb der Verein am Donnerstag in einer Mitteilung.
Sie zeige, "dass die Bedeutung von Artenschutz und Klimawandel noch
nicht alle erreicht hat".
abendblatt.de - 21.
Aug. 2008
Tote Leila: Ein Platz neben Walross Antje
Alle nötigen Untersuchungen sind abgeschlossen. Heute wird
Klaus
Zwonarz (54), Chef-Präparator des Zoologischen Instituts und
Museums
der Universität Hamburg, noch einmal bei Hagenbeck mit
Affenpfleger
Claus Claussen zusammentreffen. Und danach mit der Präparation
von
Affendame Leila beginnen. Die vor drei Wochen im
Wassergraben des Geheges ertrunkene Menschenaffendame soll ganz in der
Nähe von Walross Antje einen Platz im Museum finden. Zwonarz:
"Wir
werden sie in einer Vitrine präsentieren, vor der jetzt schon
Babu zu
sehen ist." Das Orang-Utan-Weibchen aus Berlin hatte Zwonarz 2003 an
einer Liane hängend präpariert. Mit der
Fertigstellung der lebensgroßen Dermoplastik rechnet Zwonarz
in etwa
drei Monaten.
rp-online.de - 21.
Aug. 2008
Noch nie war der Löwe los
Duisburg. Der Tierpark am Kaiserberg ist in zwölf Revier
unterteilt. Diesmal besuchen wir das Raubtierrevier, wo der
König der
Tiere zu Hause ist. Der junge Mario Berndtgen kümmert sich
aber auch um
den Streichelzoo.
focus.de - 23. Aug.
2008
Linderung für tierische Schmerzen
Barbara Holst behandelt Arthrose, Kreuzbandriss und
Bänderverletzungen.
Weil auch Tiere - wie der afrikanische Hornrabe Tamu - derartige
Beschwerden kennen, hat sie sich zur Tier-Physiotherapeutin ausbilden
lassen. Für die 46-Jährige war die
zweijährige Ausbildung ein "echter
Herzenswunsch", für Hornrabe Tamu ist sie ein echter
Glücksfall. Seit
Oktober 2007 behandelt die Tier-Physiotherapeutin den Vogel im
Krefelder Zoo, der wegen schlechter Ernährung und mangelnder
Bewegung
während seiner Aufzucht in Frankreich unter einer
Sehnenverkürzung
leidet. In regelmäßigen Abständen machen
Tamus Pfleger unter Anleitung
von Holst Dehnübungen und Massagen mit dem kranken Tier. Und
das hat
nicht nur Erfolg, sondern scheint dem Vogel auch zu gefallen.
NW
Bielefeld - 24. Aug. 2008
Vorfall im
Tierpark
Olderdissen erregt Aufsehen
Familien mit Kindern wurden gestern Mittag im Tierpark Olderdissen
Zeugen eines blutigen Vorfalles: Ein Hund hat eines der vier Jungen der
Singschwan-Familie im Stauteich an der Biberanlage am Hals gebissen und
getötet. "Die Hundebesitzerin ist noch in den Teich hinter
gesprungen",
sagt Martin Schindéle. Tierpark-Leiter
Volker Brekenkamp war selbst nicht vor Ort als das Unglück
geschah.
Nach seinen Informationen, die er von Mitarbeitern erhalten hatte, soll
die Hundebesitzerin den Hund an der Leine geführt haben. Der
Vierbeiner
hätte sich offenbar losgerissen und die Frau sogar zum
Stürzen
gebracht, sagt Brekenkamp. Er
bedauert den Verlust des Jungtieres sehr, weil Singschwäne
selten sind.
sauerlandkurier.de
-
21. Aug. 2008
Die Wölfe sind zurück
Aus nächster Nähe können Besucher des
Panorama-Park Sauerland- Wildpark
bei Kirchhundem ab dem 23. August vier Wölfe beobachten. Eine
Brücke
führt hier über das mehr als 5.000 Quadratmeter
große Gehege, in dem
drei Männchen und ein Weibchen ihr neues Zuhause gefunden
haben. Von
oben herab können die Park-Besucher so den Tieren beim
Spielen,
Faulenzen oder Fressen zuschauen. Denn eine Hauptattraktion wird - wie
schon bei den Ottern und Luchsen
sowie dem Rot-, Dam- und Sikawild - die einmal am Tag stattfindende
Fütterung sein. Pano's Express, ein kleiner Zug mit
Kinderwagenabteil,
bringt die Besucher bequem zu den Gehegen.
hna.de
- 20. Aug. 2008
Wisent-Tausch im Park - Zuchthoffnung: Neuer
dreijähriger Stier im Gehege - Video von Ankunft
Der Wildpark Edersee hat jetzt
einen neuen Wisent-Stier und der verstand sich auf Anhieb gut mit
seinen Artgenossen. "Vielleicht gibt es bald Nachwuchs", sagt Ranger
Erhardt Bemmann - genau dazu ist der Stier mit dem Namen Egin-Wolf aus
einer Herde im Wildpark in Hardehausen an den Edersee geholt worden.
"Die Wisente hatten im vergangenen Jahr die Blauzungenkrankheit und es
gab damals noch keinen Impfstoff", sagt Wildparkleiter Albert Hernold,
"dabei ist unser Zuchtstier verendet". Deshalb sei nun ein
Wisent-Tausch mit dem Wildpark in Hardehausen
vereinbart worden, wo durch die Tierkrankheit zehn Wisente verendet
waren - beide Parks sind im Europäischen Erhaltungsprogramm
aktiv. "Wir
bekommen jetzt einen dreijährigen Stier und die Hardehauser
bekommen
dann im nächsten Jahr einen von uns", erklärt
Hernold. "So kommt
frisches Blut in die Zucht."
hl-live.de - 20. Aug.
2008
CDU fordert ein Konzept für den
Tierpark
"Die Diskussion um die Zukunft des Lübecker Tierparks
verläuft nicht
ergebnisorientiert", meint Rüdiger Hinrichs, Mitglied der
CDU-Fraktion
in der Bürgerschaft. Er fordert vom Bürgermeister
Konzepte, wie es mit
dem Zoo weitergehen könne. "Nicht nur die
Möglichkeit, Kindern und
Jugendlichen in unserem
städtischen Umfeld vor Ort ein wichtiges Bildungsangebot
über die
Lebensweise und das Verhalten von exotischen, aber auch heimischen
Tieren zugänglich zu machen, sondern auch die
Attraktivitätssteigerung
Lübecks durch ein Tierparkangebot macht es
unerlässlich, dass eine
trag- und zukunftsfähige Entwicklungsplanung auf den Tisch
kommt", sagt
Rüdiger Hinrichs. "Wir erwarten konkrete Vorschläge
des Bürgermeisters, wie notwendige Gelder hierfür
akquiriert werden
könnten."
svz.de
- 22. Aug. 2008
Vision: Gehege für
Erdmännchen
Im September trifft sich der Förderverein des Perleberger
Tierparkes
wieder zu seiner Klausurtagung. Doch schon jetzt sah sich
Vereinsvorsitzender Eberhard Drewes an Ort und Stelle um.
Gegenwärtig
sind nämlich Mitarbeiter des
CJD dabei, neue Schautafeln an dem Blockhaus, das Informationen zu
historischer Landtechnik bietet, aufzubauen. Ein dort abgestellter
Traktor-Oldtimer erhielt bereits ein Dach über den Kopf. Ganz
passend
zum Jahr des Frosches quakt es auch wieder im Biotop, dem
Teich ganz in der Nähe der Vogelvolieren. Hat der
Förderverein auch
schon ein neues Projekt im Auge, wollte der
"Prignitzer" von Drewes wissen. Ja, räumt dieser ein, es gebe
eine
Zukunftsvision, ein Erdmännchengehege. Das könnte auf
der Freifläche
vor dem Hirschgehege entstehen, denn die possierlichen Tiere, die zu
den Schleichkatzen gehören, lieben sehr viel Licht und Sonne.
tlz.de - 21. Aug. 2008
Kraftakt Vogel-Voliere
Zu
einem Besuchermagnet sind im Tiergarten Eisenberg
die Erdmännchen geworden. Nachdem sich dreifacher Nachwuchs
eingestellt
hat, leben mittlerweile sieben Erdmännchen in der eigens
für sie
eingerichteten Anlage. Die Tiere fühlen sich dort offenbar
sehr wohl.
War der Aufbau der Erdmännchen-Anlage schon kein Pappenstiel,
wagt der
Ländliche Kerne e.V. als Tiergarten-Träger nun erst
recht einen
Kraftakt: den Neubau einer begehbaren Vogel-Voliere. Annähernd
400
Quadratmeter sollen mit einem feinmaschigen Drahtgeflecht
"übernetzt"
werden. Gestützt wird das reisige Netz von drei Pylonen, von
denen die
höchste acht Meter messen wird. Die Fundamentarbeiten sollen
noch in
diesem Jahr in Angriff genommen werden.
rp-online.de
- 21. Aug. 2008
Neue Ideen für den Streichelzoo
Ein "grünes Klassenzimmer" sowie eine behindertengerechte
Boulebahn
oder eine Lernwerkstatt mit Spielaktionen für Familien und
Kindern,
therapeutischem Reiten und einem Klettergarten - zwei Konzepte liefern
eine Menge (vielfach ähnlicher) Ideen, den Streichelzoo im
Freizeitpark
attraktiver zu machen. Die Stadt Moers möchte den kleinen
Tierpark, der
seit den 70er Jahren zum Bild des Freizeitparks gehören,
endgültig an
einen freien Träger übergeben. Eigentlich sollte der
Haushalt schon
seit 2006 durch diesen Schritt entlastet werden. So sah es jedenfalls
das Haushaltssicherungskonzept vor. Nun entscheidet der
Planungsausschuss am Donnerstag, ob Awo oder Sci den Zuschlag bekommen.
Über 130 000 Euro fließen
bisher in den Moerser Streichelzoo. Die beiden Anbieter
begnügen sich
dagegen mit einem Zuschuss von 80 000 Euro - bei deutlich ausgebauten
Angeboten.
DCRS
online - 25. Aug. 2008
Freizeitpark
Wippra –
Zwergkänguru von wildem Luchs geköpft
Ausgerechnet im Streichelzoo des Freizeitparks in Wippra hat ein
Luchs dem Liebling der Kinder den Kopf abgebissen. Das
Zwerg-Känguru
Karlchen liegt geköpft im Gras. Auch ein Teil der Vorderpfote
wurde dem
kleinen Kerl abgebissen.
Der Park, in dem eine Sommerrodelbahn und verschiedene Attraktionen
für die ganze Familie betrieben werden, trauert um seinen
kleinen
Sonnenschein. Erst vor kurzer Zeit hatte Betreiber Peter Miosge, 41,
das Zwergkänguru für 150 Euro für seinen
Streichelzoo gekauft. Miosge
ist sich sicher: „Es war ein Luchs!“
Übernacht muss das Tier
in den Park gekommen sein, sprang einfach über den Zaun und
schnappte
sich das kleine Karlchen.
Vienna
online -
25.
Aug. 2008
Lemuren in
Schönbrunn
bekommen Patin
Die Lemuren im Tiergarten Schönbrunn, die
„Kattas“, empfangen
hohen
Besuch: Staatssekretärin Marek schaut als neue Patin vorbei.
kleinezeitung.at
- 22. Aug. 2008
Rechnungshof prüft Pachtvertrag mit
Herberstein -
Rechnungshof übt nur leise Kritik.
Der Prüfbericht des Rechnungshofes zum Pachtvertrag des
Landes, der
dieser Tage ausgesandt wurde, bringt wenig Neues, weil die Abwicklung
im Ressort des Tourismusreferenten Hermann
Schützenhöfer ohnehin unter
den Augen der Öffentlichkeit stattfand. Die Übernahme
des Tierparks
durch die "Steirische Landestiergarten GmbH" kostete das Land inklusive
der Gesellschafterzuschüsse für 2007 und 2008 (je
800.000 Euro) 6
Millionen Euro, davon 1,85 Millionen Euro Pacht für 20 Jahre,
rund
750.000 Euro für Ablösen und Grundkauf und allein
187.000 Euro für
Gutachten und Vertrag. Auch vor der Übernahme wurden schon
einmal rund
800.000 Euro für den Betrieb zugeschossen. Kritik übt
der RH nur in
Details, zum Beispiel daran, dass
Betriebsmittel nicht abgelöst werden hätten
müssen. Die Ablöse des
Tierparkleiters kostete das Land 135.000 Euro. Sein Vertrag lief bis
2010.
AFP
-
26. Aug. 2008
Python
tötet
Tierpfleger-Schüler in Venzuela
Eine Pythonschlange hat einen offenbar allzu sorglosen
Tierpfleger-Schüler in Venezuela angegriffen und
erwürgt. Entsetzte
Mitarbeiter des Zoos von Caracas entdeckten am Sonntagmorgen bei
Dienstantritt die Leiche des 29-Jährigen im
Würgegriff der Schlange.
Das Tier sei gerade
dabeigewesen, den Kopf des jungen Mannes zu verschlingen. Nur mit
Schlägen konnten die Tierpfleger den Python dazu bringen, sein
Opfer
schließlich freizugeben. Dem Bericht zufolge hatte der
29-jährige
Zoologiestudent allein Nachtschicht auf der Reptilienstation des Zoos
gehabt. Entgegen der Verhaltensmaßregeln habe der junge Mann
das Gehege
mit der Burma-Pythonschlange betreten, erklärte der Zoo.
Stuttgarter
Nachrichten - 26. Aug. 2008
Pierre, der
kleine,
frierende Pinguin
Ein maßgeschneiderter Taucheranzug hat einem frierenden
Pinguin im
Aquarium von San Francisco wieder auf die Sprünge geholfen.
Der 25
Jahre alte Pierre, ein afrikanischer Pinguin, hatte über
Wochen hinweg
viele Federn und damit seinen Kälteschutz verloren. Ein
Neoprenanzug,
wie ihn Wellenreiter
und Taucher zum Schutz gegen kaltes Wasser tragen, brachte
schließlich
Abhilfe. Die anfängliche Sorge der
Biologen, dass Pierre in dem ungewöhnlichen Outfit von seinen
Artgenossen argwöhnisch beäugt würde,
bestätigte sich nicht. Er habe
sich schnell wieder in die Gruppe eingefügt und plansche wie
früher im
Becken. Inzwischen seien auch die ersten Federn nachgewachsen, sagt die
Betreuerin. Nun soll Pierre nach und nach von dem Schutzanzug
entwöhnt
werden, bis er ohne zu frösteln in seinem Federkleid baden
kann.
Blick online -
25.
Aug. 2008
Sex zu laut
–
Ausgangssperre für Affen
Im Gibbon-Gehege des Zoos im südenglischen Bristol
gehts tierisch ab.
Der 11-jährige Simon ist ein
echter Hengst: Er bringt seine Partnerin beim Liebesspiel auf ein
Gekreische von ohrenbetäubenden 100! Dezibel. Die genervten
Nachbarn
können nicht mehr, reichten beim Zoo Beschwerde ein, wie der
englische
«Mirror» berichtet. Für das
Gibbon-Pärchen bedeutet das
Ausgangssperre. Über Nacht müssen Duana und Simon
jetzt drinnen
bleiben. Für Primaten-Forscher Dr. David Chivers eine Schande:
«Die
Leute sollten dankbar sein, ihnen zuhören zu dürfen
– es ist wie eine
wunderschöne Symphonie».
sz-online.de
- 20. Aug. 2008
Demokratische Affen - Makaken entscheiden
nach Mehrheit
Makaken treffen viele Entscheidungen "demokratisch". Das
haben französische Forscher erstmals bei zwei Gruppen dieser
Affengattung nachgewiesen. Das Forscherteam habe die Abstimmung in
einem indonesischen Wildpark über vier Monate hinweg mit
vielen Kameras
beobachtet, sagte Projektleiterin Odile Petit von der Nationalen
Forschungsorganisation CNRS in Strasbourg. Eine Affenhorde setzt sich
den Forschern zufolge immer auf Initiative
eines einzelnen Affen in Bewegung. Der Affe gehe ein Stück
voraus,
stoppe aber nach ein bis fünf Metern, um die Entscheidung der
Gruppe
abzuwarten. Gehe nun ein anderer Affe in die entgegensetzte Richtung
und schlage eine alternative Beschäftigung vor, reihten sich
die
anderen hinter den beiden auf. Die ganze Gruppe folge
schließlich dem
Affen, der die Mehrheit der Tiere hinter sich versammeln konnte. Dabei
spielten Geschlecht und Alter des Affen keine Rolle; selbst Jungtiere
könnten die Horde hinter sich versammeln.
blick.ch
- 21. Aug. 2008
Affen-Spektakel um haarigen Passagier
Ob er per Zug anreiste, weiss niemand. Den Bahnhof in Tokio
verliess dieser Affe jedenfalls zu Fuss - trotz der Polizisten mit
ihren riesigen grünen Netzen.
|
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der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de
nach
einem Ortsnamen. |
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|
Zoos – Meldungen international
Belgien
brf.be
- 20. Aug. 2008
Zoos und Tierparks in Belgien in schlechtem
Zustand?
Der belgische Tierschutzverband Gaïa untersuchte alle 15
belgischen
Zoos und Tierparks und stellte fest, dass es vielen Tieren dort nicht
besonders gut geht. Gaia fordert selbst die unmittelbare
Schließung
einiger dieser
Einrichtungen, da dort gegen die elementaren Rechte und Gesetze zum
Schutz der Tiere und auch der Besucher verstoßen werde. Nur
ein
einziger belgischer Tierpark wies nach den Untersuchungen von
Gaia keine Beanstandungen auf: Der Wildpark von Saint-Hubert in der
wallonischen Provinz Luxemburg bietet seinen Tieren offenbar ein sehr
gutes Umfeld und verstößt nirgendwo gegen den
Tierschutz. Auch der
Freizeitpark Bellewaerde bei Ypern in Westflandern schneidet sehr gut
ab. Andere Zoos und Tierparks schneiden hingegen sehr schlecht ab, wie
zum
Beispiel der Zoo von Plankendael bei Mechelen. "Hier werden die
Besucher kaum informiert und die meisten Tiere haben in ihren
Käfigen
und Gehegen zu wenig Platz.", so Michel Vandenbosch von Gaia. Die
Tierschützer ärgern sich vor allem darüber,
dass einige dieser
Einrichtungen bei allen jemals durchgeführten Kontrollen
schlecht
abschneiden, ohne das sich etwas ändert. "Einige Tierparks
schneiden
immer in ganzer Linie schlecht ab. Diese Zoos sollten sofort
geschlossen werden.", heißt es bei Gaia. Im Tierpark Malter
in Heusden
in der flämischen Provinz Limburg fanden
die Kontrolleure von Gaia sogar ein totes Meerschweinchen. "Das Tier
befand sich bereits im Zustand der Verwesung, muss also schon einige
Tage dort gelegen haben." Zudem können Besucher im Tierpark
Malter ohne
Probleme die Hand durch
die Gitter des Tigerkäfigs stecken und das allgemein geltende
Verbot
des Fütterns der Tiere durch das Publikum wird dort nach
Aussagen von
Gaia nicht eingehalten.
Auch der Antwerpener Zoo - der bekannteste belgische Tierpark - weist
einige Beanstandungen auf, will jedoch so schnell wie möglich
auf die
Kritik eingehen. Dort ist man sich einiger Probleme bewusst, ist aber
seit einiger Zeit dabei, den Zoo umzubauen und den heute geltenden
Bestimmungen anzupassen.
Die belgischen Tierparks sind mit der Kritik und mit der Vorgehensweise
von Gaia nicht einverstanden. Gaia stellt zum Beispiel im Antwerpener
Zoo 38 Verstöße gegen Tierschutz und Sicherheit
fest. Doch der Zoo
sieht nur 4 davon als gerechtfertigt an. Gaia, so heißt es,
gehe falsch
vor oder kenne die gesetzlichen
Regelungen nicht, sagte zum Beispiel Antwerpens Zoodirektor Rudy Van
Eysendeyck. Im Zoo von Olmen will man auf die Tierschützer gar
nicht
erst eingehen. Im Familienpark Harry Malter in Heusden, den Gaia
eigentlich
geschlossen sehen will, widerlegt man die Kritik. Sara Malter, die
Tochter von Zirkus- und Zoogründer Harry Malter, gab an, es
sei
unmöglich, dass dort ein verwesendes Meerschweinchen gelegen
haben
könnte. Man reinige die Käfige dort täglich.
Auch die Tatsache, das sim
Freizeitpark ein Elefant herumgeführt würde,
sei kein Problem: "Der Elefant darf hier in Begleitung herumlaufen. Er
ist überdies ein unglaublich braves Tier, in dem wir keine
Gefahr
sehen." Bei Malter will man den Bericht von Gaia studieren und die
Fehler, falls finanziell möglich, auch beheben, hätte
sich aber
gewünscht, mit den Tierschützern gesprochen zu haben.
gva.be - 20. Aug. 2008
"Slechts één
dierenpark in orde met alle wettelijke
voorschriften"
"Lediglich ein Tierpark entspricht allen gesetzlichen
Vorschriften"
Ein belgischer Zoo erfüllt alle Normen bezüglich des
Tierwohls, sagt
der Tierschutzverband GAIA. Der Wildpark Saint-Hubert erhält
alles Lob
von GAIA. Auch Bellewaerde schneidet gut ab. Die anderen Tierparks
schneiden weniger gut ab in der Untersuchung von GAIA. Auch der Zoo von
Antwerpen, der Tierpark Planckendael und der Olmener Zoo erreichten
nicht alle gesetzlichen Normen. GAIA hat 15 Zoos verglichen.
Hauptsächliche Kritikpunkte bei den bekanntesten Parks sind
die Käfige
der Tiere, die nicht groß genug seien sowie unzureichende
Informationen
auf den Schildern. Aber bei anderen Tierparks seien es viel
größere
Probleme, sagt GAIA. Der Tierschutzverband findet, daß Mont
Mosan,
Aviflora und Malter unverzüglich geschlossen werden
müßten. Der Zoo in
Olmen müsse "teilweise geschlossen" werden.
Ergebnistafel:
Schlecht: Aviflora, 47 O (VE) - Familienpark Harry Malter, 40 O (VE) -
Mont Mosan, 27 O (DE)
Unterdurchschnittlich: Olmense Zoo, 55 O (VE)
Unzulänglich: La Crête des Cerfs, 28 O (DE) - Le
Monde Sauvage, 22 O
(VE)
Unzulänglich bis mittelmäßig: Zoo van
Antwerpen, 38 O (VE) -
Boudewijnpark, 10 O (DE) - Wildpark La Roche, 8 O (DE) - Wildpark La
Reid, 9 O (DE)
Mittelmäßig: Park Paradisio, 33 O (DE) - Dierenpark
Planckendael, 27 O
(VE)
Nahezu in Ordnung: Bellewaerde, 4 O (DE) - Wildpark Han, 3 O (DE) -
Wildpark Saint-Hubert, 2 O (DE)
(O: Regelwidrigkeiten während des letzten Besuchs 2008; VE:
vorläufig
erkannt; DE: endgültig erkannt)
standaard.be - 20. Aug. 2008
Dierentuinen boos op manier van werken Gaia
Zoos verärgert über die Art und Weise der
Arbeit von Gaia
Brüssel. Die belgischen Zoos sind nicht gut zu sprechen auf
die
Untersuchung, die Gaia vorgenommen hat. Die Tatsache, daß
Gaia sich mit
den Ergebnissen an die Medien wandte, ohne zuerst die Zoos zu
informieren, ruft viel Unmut hervor. Der Zoo von Antwerpen anerkennt
nur vier der 38 "Verstöße", die Gaia in seinem
Bericht über belgische
Zoos formulierte. Was die übrigen betrifft, haben laut Van
Eysendeyk
die Untersucher von Gaia falsch gemessen, kennen diese die
Rechtsvorschriften unzureichend oder es handelte sich um eine
vorübergehende Situation. An den vier
"Verstößen", wie z.B. den
Informationstafeln, wird zur Zeit gearbeitet, sagt Van Eysendeyk. Der
Direktor des Zoos von Antwerpen, Rudy Van Eysendeyk, rügt den
Mangel an
Professionalität und Seriösität der
Untersuchung von Gaia. Der Olmener
Zoo, der laut Gaia-Bericht unterdurchschnittlich abschneidet, wird
keine Rücksicht nehmen auf die Kritik von Gaia. Laut Direktor
Karel
Verheyen muß die Tierschutzorganisation die Situation korrekt
wiedergeben. Der Mann verweist darauf, daß der Zoo
jährlich
kontrolliert wird durch Befugte der Tiergartenkommission. Verheyen ist
außerdem nicht gut zu sprechen auf die Art und Weise der
Untersuchung
von Gaia. "Sie kommen hierher wie ein Dieb in der Nacht", sagt
Verheyen. "Wenn sie eine Untersuchung wollen, dann mögen sie
herkommen
und sich alles in Ruhe anschauen, dann mache ich voller Vertrauen eine
Führung", sagt der Mann.
refdag.nl - 20. Aug. 2008
Hard oordeel over Belgische dierentuinen
Hartes Urteil über belgische Zoos
Brussel. Es steht schlecht um das Tierwohl und die Sicherheit der
Besucher in belgischen Zoos. Das stellte die belgische
Tierschutzorganisation Gaia am Mittwoch fest. Belgien kennt seit zehn
ahren ein Tierwohl-Gesetz. Laut Gaia erfüllt nur einer der 15
Tierparks
in Belgien alle gesetzlichen Mindestvorschriften. Gaia verlangt nun die
Schließung von drei Parks.
demorgen.be - 20. Aug. 2008
Slechte punten voor Belgische dierentuinen
Belgische Zoos punkten schlecht
Gaia hat für den Bericht jeden Zoo zweimal besucht, verglich
die
Ergebnisse mit einer Untersuchung von vor fünf Jahren und
stellte fest,
daß die Tierrechte noch zu oft auf der Strecke bleiben.
Michel
Vandenbosch, Vorsitzender von Gaia, findet das Resultat zehn Jahre nach
der Einführung des Tierwohl-Gesetzes mager. "Nur einer der 15
war in
Ordnung und drei der 15 so gut wie in Ordnung", sagt Vandenbosch.
nieuwsbank.nl
- 22. Aug. 2008
GAIA
verwelkomt onderzoek FOD Dierenwelzijn zoorapport - Dierentuin Aviflora
nodigt Michel Vandenbosch uit voor persoonlijk bezoek
GAIA begrüßt die Prüfung der
Zoo-Studie durch die belgische
Tierschutzbehörde - Zoo Aviflora lädt Michel
Vandenbosch zu einem
persönlichen Besuch ein
Die Tierschutzorganisation GAIA begrüßt die Reaktion
der belgischen
Tierschutzbehörde von Ministerin Onkelinx auf den Zoo-Bericht
von GAIA
über die Einhaltung des Gesetzes durch 15 besuchte Zoos. Die
belgische
Tierschutzbehörde wird den vollständigen Bericht von
GAIA untersuchen
und dann über Inspektionen der betroffenen Zoos entscheiden.
GAIA
erinnert in diesem Zusammenhang auch an das Gesetz: wenn eine
vorläufige Anerkennung an einen Zoo ausgestellt ist,
muß innerhalb von
zwölf Monaten alle gesetzlichen Vorschriften
erfüllen. Inzwischen hat
der Geschäftsführer von Aviflora, der Zoo, der von
GAIA als schlecht
bewertet wurde, den GAIA-Vorsitzenden Michel Vandenbosch eingeladen,
"sich zusammenzusetzen, um die Situation in seinem Zoo" [zu beraten].
Michel Vandenbosch hat die Einladung akzeptiert und kommt
nächste Woche
selbst in den Zoo Aviflora.
nieuwsblad.be - 23. Aug. 2008
Michel Vandenbosch bezoekt Aviflora
Michel Vandenbosch besucht Aviflora
Ingelmunster. Nachdem der Familienpark Aviflora durch einen
GAIA-Bericht in Grund und Boden kritisiert wurde, was die Behandlung
der Tiere betrifft, lädt Betreiber Marnick Goossens Michel
Vandenbosch
selbst zu einem Besuch ein. In einem Bericht, den GAIA an die belgische
Tierschutzbehörde übergab, plädierte die
Tierschutzorganisation für
eine Schließung des Familienparks Aviflora. GAIA stellte 47
Regelwidrigkeiten fest. "Der Bericht ist drei Monate alt und
überholt",
sagt Betreiber Marnick Goossens. "Inzwischen hat sich schon eine Menge
verändert".
Goossens lud GAIA-Gallionsfigur Michel Vandenbosch zu einem Besuch ein.
"Der soll in der nächsten Woche stattfinden. In jedem Park
gibt es
etwas, das nicht in Ordnung ist, oft Kleinlichkeiten. Glaube mir, Zoos
sind an strenge Regeln gebunden. Wenn wir denen nicht gerecht
würden,
würden wir nicht geöffnet sein." Goossens will
gegenüber GAIA die
Karten aufdecken. "Wir kümmern uns um dieselbe Sache. Wir
wollen beide
das Beste für die Tiere. Laßt uns einander helfen
statt uns hinter dem
Rücken zu beschießen." Nächste Woche kommt
Vandenbosch vorbei. "Mit den
Unterlagen, denn die habe ich immer noch nicht gesehen. Danach werden
wir mal einen Rundgang machen und ansehen, was gut und was weniger gut
ist. Ich halte etwas von Kritik, solange sie gerechtfertigt ist."
metrotime.be - 22. Aug. 2008
Dierenwelzijn op bezoek bij Mont Mosan
Tierwohl zu Besuch in Mont Mosan
Die Bürgermeisterin von Hoei, Anne-Marie Lizin, hat die
Polizei
gebeten, die Einsatzkräfte Tierwohl nach Mont Mosan zu
schicken. Der
erholsame Tierpark wurde von GAIA in einem Bericht über
belgische Zoos
der schlimmste Zoo in Wallonien genannt. Die kommunalen
Behörden
glauben aber, daß der Verwalter des Parks die Tiere gut
versorgt. Die
Einsatzkräfte Tierwohl der Polizei müssen also das
Gegengutachten
erbringen. Die Inspektoren, die den Park besuchen werden, sind speziell
geschult, um die schlechte Behandlung von Tieren ausfindig zu machen.
Wenn ihr Bericht unvereinbar ist mit dem von GAIA, wird die Stadt Hoei
den Verantwortlichen des Parks Mont Mosan unterstützen in
seiner Klage
gegen die Organisation wegen Verleumdung.
kw.be - 22. Aug. 2008
Ingelmunster: Aviflora nodigt GAIA uit voor
bezoek
Ingelmunster: Aviflora lädt GAIA zum Besuch ein
Der Zoo Aviflora in Ingelmunster lädt Michel Vandenbosch von
der
Tierschutzorganisation GAIA zu einem persönlichen Besuch ein.
Der Zoo
macht das, nachdem er schlecht bewertet wurde in einer Zoo-Studie von
GAIA. In einem Bericht ersuchte GAIA die Ministerin für
Volksgesundheit
Laurette Onkelinx, Aviflora zu schließen. GAIA untersuchte 15
Zoos in
unserem Lande und verglich diese mit Berichten von vor fünf
Jahren.
Laut der Tierschutzorganisation soll Aviflora einer der schlechtesten
Zoos in unserem Land sein, weil er nicht den gesetzlichen
Mindestanforderungen im Zusammenhang mit Tierschutz genügt.
Aviflora
widerspricht dem nachdrücklich. Der
Geschäftsführer und Vandenbosch
setzen sich jetzt zusammen, um die Situation im Zoo zu besprechen.
telegraaf.nl - 21. Aug. 2008
Zielige krokodil blijkt van was
Krokodile erwiesen sich als unecht
Brüssel. Die belgische Tierschutzorganisation GAIA war am
Mittwoch über
eine Sache empört: in den belgischen Zoos steht es besonders
schlecht
mit den Lebensbedingungen der Tiere. Aber jetzt stellt sich heraus,
daß
GAIA sich in einem Punkt sicher ernsthaft geirrt hat. Denn die
Krokodile, die laut GAIA in dem Tierpark im wallonischen Aywaille
keinen Unterschlupf haben, erwiesen sich als nicht echt. Das schreibt
die Lokalzeitung La Meuse am Donnerstag. Laut Parkdirektor sagt der
Vorfall viel über die Studie der Tierschutzorganisation. La
Meuse
zitiert einen erschrockenen GAIA-Vorsitzenden Michel Vandenbosch: "Von
dem Platz aus, an dem wir standen, war es schwierig zu sehen,
daß die
Krokodile unecht waren."
gva.be - 22. Aug. 2008
Nepkrokodillen in GAIA-rapport over
dierentuinen
Die Krokodile waren nicht echt - in der GAIA-Studie
über
Tiergärten
Der Tierpark Le Monde Sauvage in Aywaille (Luik) erhielt am Mittwoch
sehr schlechte Bewertungen in der GAIA-Zoostudie. "Die Krokodile
können
sich nirgends verstecken", schrieb die Organisation. Nun stellt sich
heraus, daß es sich um "Ersatzkrokodile" handelt, die zur
Dekoration am
Teich liegen. Der Direktor des Parks, Joseph Renson, mußte
herzlich
lachen über diesen Irrtum. "Es sagt viel über die
Art, in der GAIA die
Kontrollen durchführt", so Renson. GAIA-Direktorin Ann De
Greef: "Leute
fragen uns, weshalb wir nicht bemerkt haben, daß sie unecht
waren, denn
die Krokodile bewegten sich nicht. Aber das ist es ja eben. Krokodile
bewegen sich fast nie. Deswegen werfen die Besucher im Antwerpener Zoo
mit Münzen nach ihren Kopf. Ach, laßt alle die Zoos
nur Ersatztiere
aufstellen, das erspart den Tieren eine Menge Leid."
atv.be - 21. Aug. 2008
Gaia: "Zoo voldoet niet aan wettelijke
normen"
Gaia:"Zoo entspricht nicht den gesetzlichen Normen"
Der Antwerpener Zoo liegt im Clinch mit GAIA. Laut
Tierschutzorganisation sind manche Tiergehege dort zu klein und es wird
auch die auferlegte Anzahl pro Tierart nicht beachtet. Aber laut
Zoodirektor sind die GAIA-Kontrollen nicht professionell erfolgt. Doch
gibt er zu, daß es hier und da noch Defizite gibt, doch wird
daran hart
gearbeitet.
7sur7.be - 21. Aug. 2008
Les crocodiles critiqués par GAIA
sont... en cire
Die von GAIA kritisierten Krokodile sind aus Wachs
Die Krokodile im Zoo Le Monde Sauvage in Aywaille, bei denen die
Tierschutzorganisation GAIA gestern in einem Bericht die Abwesenheit
eines Unterschlupfs bemängelte, sind in Wirklichkeit nicht
echt,
sondern aus Wachs, enthüllt am Donnerstag der Direktor des
Parks,
Joseph Renson, in der Tageszeitung La Meuse. GAIA hat am Mittwoch einen
Bericht über den Zustand von 15 Zoos in Belgien vorgelegt, der
eher
Besorgnis erregend ist. In diesem Bericht findet sich Le Monde Sauvage
in Aywaille in der Kategorie "ungenügend" wieder - aufgrund
mehrerer
Verstöße gegen das Gesetz, insbesondere wegen der
Abwesenheit eines
Unterschlupfs für die Krokodile. Eine Beschuldigung, die den
Direktor
des Parks brüllen ließ vor Lachen, der auf den
Seiten von La Meuse
erklärt; es sei normal, daß diese Krokodile keinen
Innenraum haben,
denn es seien keine echten, sondern aus Wachs und als Dekoration in
die Anlage gesetzt. "Es sagt viel über die Ernsthaftigkeit der
von GAIA
durchgeführten Kontrollen!" ruft Joseph Renson aus, der sich
nicht
beruhigt angesichts der Bemerkungen und Methoden der
Tierschutzorganisation. Als er erfährt, daß die
Krokodile in
Wirklichkeit künstliche sind, sei der Präsident von
GAIA, Michel
Vandenbosch, "vom Stuhl gefallen" - so die Zeitung. "Aus der
Entfernung, wo wir waren, um sie zu beobachten, war es nicht einfach,
herauszufinden, daß sie nicht echt waren", erklärt
er und fügt hinzu,
daß "die falschen Krokodile nichts an der Wahrheit unserer
anderen
Beobachtungen" wegnehmen.
Niederlande
ad.nl - 27. Aug. 2008
IJsberen zorgen voor extra toeloop in
Blijdorp
Eisbären sorgen für extra Besucherandrang in
Blijdorp
Rotterdam. Tiergarten Blijdorp verzeichnet ein gutes Jahr. Trotz des
schlechten Wetters kamen bis jetzt mehr Besucher in den Zoo als im
vorigen Jahr. "Es sind 40.000 bis 50.000 Besucher mehr als 2007 um die
gleiche Zeit", stellt Direktor Ton Dorresteijn fest. Vor allem die in
diesem Sommer eröffnete Eisbärenanlage erwies sich
als großer
Anziehungspunkt. Viele Besucher kamen speziell in den Zoo, um die
Arktisbewohner Ewa, Jelle und Tania zu sehen. Auch das
Nashörnchen
Bertus zog viele Blicke auf sich. "Wir kommen in diesem Jahr auf jeden
Fall über die anderthalb Millionen Besucher", sagt
Torresteijn. "Damit
kommen wir, was die Besucherzahlen betrifft, weltweit wohl unter die
Top Ten bei den Tiergärten." Auch gestern war es wieder sehr
voll in
Bijdorp. Viele Menschen sahen sich das am 21. August geborene
Zebrafohlen Aryanna an. Auch bei den Wanderus war ein Junges zur Welt
gekommen, soweit bekannt, das erste dieser Tierart in Blijdorp.
telegraaf.nl - 27. Aug. 2008
Pleegmoeder vangt girafje op
Pflegemutter betreut Giraffenkalb
Rotterdam. Daß das Leben einer neugeborenen Giraffe im Zoo
nicht immer
auf Rosen gebettet ist, erfuhr Giraffenkalb Christel am eigenen Leib.
Das Jungtier, das Ende Juli im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp zur Welt
kam, wurde von seiner Mutter kaum gesäugt und war deshalb ganz
schwach.
Inzwischen ist das Tier "adoptiert" von ihrer Pflegemutter und es geht
Christel gut.
vroegevogels.vara.nl - 27. Aug. 2008
Blijdorp en Milieudefensie openen
tentoonstelling
ontbossing
Blijdorp und die niederländische Umweltorganisation
Milieudefensie eröffnen Austellung zur Entwaldung
Milieudefensie und Diergaarde Blijdorp haben heute im Rotterdamer Zoo
die Ausstellung "Wem gehört der Wald?" eröffnet -
über das Verschwinden
der Urwälder in Asien, Afrika und Südamerika. Die
Wanderausstellung,
entwickelt von Milieudefensie und Blijdorp, erlebt ihre Premiere in
Rotterdam und ist danach zu sehen in Apenheul und Tierpark Emmen.
Termine der Ausstellung: Blijdorp: September 2008 - März 2009;
Apenheul: April 2009 - November 2009; Dierenpark Emmen: 2010.
dierennieuws.nl - 27. Aug. 2008
Kijkje achter de schermen tijdens Ouwehand
by Night
Ein Blick hinter die Kulissen während Ouwehand by
Night
Am Samstag, dem 30. August, organisiert Ouwehands Tierpark in Rhenen
die erfolgreiche Veranstaltung Ouwehand by Night. Ouwehands Dierenpark
öffnet seine Tore von 17 bis 22 Uhr. An diesem Abend
erhält man einen
Blick hinter die Kulissen bei Tigern, Eisbären, Zebras und
Elefanten.
dierennieuws.nl - 27. Aug. 2008
Unieke sprookjesvoorstelling in dierenpark
Taman
Indonesia
Einzigartige Märchenaufführung im Tierpark
Taman Indonesia
Wayang-Puppentheater und Workshop für Kinder gibt es am 13.
September.
In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Puppenfestival in Meppel wird
am 13. September Shelly Lapré mit einem einzigartigen
Schattentheater
im Tierpark Taman Indonesia das indische Märchen Das Kantschil
und der
Tiger darstellen. Im Anschluß an die Vorstellung gibt es
für Kinder
einen Workshop Wayangpuppen basteln.
telegraaf.nl - 26. Aug. 2008
Gedragstherapeute voor DierenPark Amersfoort
Verhaltenstherapeutin für Tierpark Amersfoort
Amersfoort. Toinny Lukken, niederländische Expertin
für das Training
von Zootieren, wird im Park arbeiten mit Schimpansen, Tigern, Elefanten
und Giraffen. Auf Zoo-Arbeitstagungen hörte sie viele Berichte
von
Zoos, die mit medizinischen Kontrollen zu tun haben. Oft
mußten Tiere
narkotisiert werden für einfache Untersuchungen. Lukken hat im
Delphinarium gelernt, Tiere vermittels Training freiwillig mitwirken zu
lassen an Gesundheitsuntersuchungen wie Temperaturmessungen,
Blutabnahme und Ultraschall bei trächtigen Delphinen.
dierennieuws.nl - 26. Aug. 2008
Dagje dierentuin (20): favorieten?
Ein Tag im Zoo (20): wer gehört zu den Favoriten?
Prima, daß die meisten Leser sich selbst ein Bild machen und
nachdenken, ohne sich allzusehr irreführen zu lassen durch die
Strategie mancher Zoos. Die bevorzugten Besucher der meisten Zoos sind
jedoch die gutgläubigen Tagesbesucher, die alles
schön finden, keine
(schwierigen) Fragen stellen und vor allem viel Geld ausgeben in
Restaurants und Shops. Aber welche sind nun die bevorzugten Zoos von
Stammbesuchern, die speziell der Tiere wegen kommen, selbst nachdenken
und gerne viele Fragen stellen? [Ausführlicher Text von B. de
Jonge]
elsevier.nl
- 25. Aug. 2008
'Mensenhaai zwemt verdwaald rond in Noordzee'
"Menschenhai hat sich in die Nordsee verirrt"
telegraaf.nl - 25. Aug. 2008
'Haai in de Noordzee'
"Hai in der Nordsee"
dag.nl - 22. Aug. 2008
Eén dag dierenverzorger
Ein Tag als Tierpfleger
Es bleibt ein Traum vieler Kinder: Tierpfleger zu werden. Das kann man
am ersten Oktober-Wochenende in Zwolle.
elsevier.nl
- 20. Aug. 2008
Apendrieling in Artis
Affendrillinge in Artis
Ein Rotbauchtamarin in Artis hat am Sonntag drei Junge gekriegt. Eines
der Jungtiere starb. Es war schon bei der Geburt geschwächt
und hat
beim Streit um die zwei Zitzen der Mutter nicht mithalten
können.
Python tötet Tierpfleger
CARACAS/VENEZUELA. Sorglosigkeit ist einem angehenden Tierpfleger in
Venezuela zum tödlichen Verhängnis geworden. Eine
Pythonschlange würgte
in einem Zoo in Caracas den 29 Jahre alten Biologiestudenten zu Tode.
Der Unfall geschah Medienberichten zufolge bereits während der
Nachtschicht auf Sonntag im Tiergarten des Stadtparks "Generalissimo
Francisco de Miranda". Zoomitarbeiter hätten die Leiche von
Erick
Arrieta dann am Morgen im Würgegriff der drei Meter langen
Schlange
entdeckt. Das Reptil sei gerade dabei gewesen, den Kopf des Opfers zu
verschlingen, hieß es. Zoodirektor Javier Hernandez
erklärte
unterdessen, das Opfer habe "die
Instinkte des Tieres unterschätzt". Der Mann, der seit neun
Jahren im
Zoo ausgeholfen habe, habe allem Anschein nach das Gehege der
Burma-Pythonschlange entgegen den Empfehlungen allein und fast ohne
Kleidung betreten. Die Schlange greife Menschen normalerweise nicht an.
Das aus Burma stammende Reptil war amtlichen Angaben zufolge vor rund
zwei Monaten in den Bergen des Nationalparks El Avila von
Spaziergängern gefunden worden. "Es kommt sehr häufig
vor, dass
venezolanische Touristen frischgeborene Schlangen aus Asien
einschmuggeln und dann irgendwann aussetzen", erklärt
Hernandez. Der
Zooleiter versuchte auch, die Besucher des beliebten Parks in einem
Nobelviertel von Caracas zu beruhigen. "Der Unfall bedeutet nicht, dass
unsere Anlagen gefährlich sind. Es war ein menschlicher
Fehler", sagte
er der Zeitung "El Universal".
Russische
Meldungen
Europäisches
Rußland
susanin.udm.ru - 27. Aug. 2008
Ижевский
зоопарк
откроется
после Национального
театра и Дома
Дружбы
Nach Nationaltheater und Haus der Freundschaft wird auch
Ishewsker Zoo eröffnet
Am 2. September findet in Ishewsk die feierliche Eröffnung des
Nationaltheaters Udmurtiens statt. Am folgenden Tag, dem 3. September,
wird im Rahmen der Veranstaltungen, die dem 450. Jahrestages des
freiwilligen Anschlusses Udmurtiens an Rußland gewidmet sind,
das Haus
der Völkerfreundschaft eröffnet und am 10. September
öffnet in der
Republik der lange erwartete Zoo seine Tore für die ersten
Besucher.
5-tv.ru - 27. Aug. 2008
Гостью
из Амазонки
поймали в
Финском заливе
Im Finnischen Meerbusen wurde ein Gast aus dem Amazonas
gefangen
Heute wurde in Petersburg ein Piranha gefangen. Wie der Amazonasfisch
in den Finnischen Meerbusen gelangte - kann man nur raten. Vielleicht
hat ihn ein Aquarianer ausgesetzt.
dontr.ru - 27. Aug. 2008
В
зоопарке
родился
сиамский
крокодил
Im Zoo Rostow schlüpfte ein Siam-Krokodil
rg.ru - 26. Aug. 2008
В
Татарстане
второй день
ищут
сбежавшего
льва
In Tatarstan wird bereits den zweiten Tag ein entlaufener
Löwe
gesucht
Von Udmurtien aus kam ein afrikanischer Löwe nach Tatarstan.
Zum
letztenmal wurde das Tier im Gebiet des Flusses Kama gesehen - an der
Grenze der beiden Republiken, danach verloren sich seine Spuren
irgendwo in den Wäldern. Die Mitteilung, ein Löwe
würde die Kama
durchschwimmen in Richtung Tatarstan, hielt der Chef der Feuerwache
Raschid Mastikajew zuerst für einen bösen Scherz.
Doch als er
Ausführlicheres über diese unwahrscheinliche
Geschichte erfuhr, war ihm
nicht mehr zum Lachen zumute.
newsru.com - 26. Aug. 2008
Бесхозный
лев,
бродивший на
границе Татарстана
и Удмуртии,
исчез
"бесследно".
Очевидцы
тоже
Herrenloser Löwe, der sich an der Grenze zwischen
Tatarstan
und
Udmurtien herumtreibt, verschwand "spurlos". Die Augenzeugen auch.
bel.ru - 25. Aug. 2008
В
области
появится ещё
один
зоопарк
Im Gebiet entsteht noch ein Zoo
Staryj Oskol wird in naher Zukunft einen eigenen Zoo haben. Grundlage
seiner Sammlung bilden gefiederte Bewohner, in erster Linie Fasane. Bis
vor kurzem konnte sich nur das Gebietszentrum [Belgorod] eines Zoos
rühmen. In den Kreisen wurden nur zahlreiche Minizoos
eröffnet.
Seinerzeit tauchte auch bei Staryj Oskol ein solcher Minizoo auf. In
Zukunft wird der Minizoo in einen vollwertigen Tierpark
hinüberwachsen.
In der Nähe der Siedlung Lapygino leben auf einem Areal von 18
ha
bereits Fasane, Falken, Adler, Pfauen, Uhus und Strauße, doch
die
Arbeiten zur Errichtung des Zoos gehen weiter (insgesamt über
ein
Jahr). Unter den Bewohnern des Zoos gibt es auch Wölfe,
Bären, einen
Löwen, einen Tiger und Hirsche. Geplant sind auch die
Anschaffung eines
Panthers und eines Krokodils. [Staryj Oskol ist eine russische Stadt in
der Oblast Belgorod, rund 500 km südlich von Moskau am Fluss
Oskol. Die
Stadt hatte 2007 laut Wikipedia rund 219.100 Einwohner.]
bn.ru - 25. Aug. 2008
Ярославский
зоопарк
станет
европейским
Der Zoo Jaroslawl wird ein europäischer sein
Der erste Abschnitt des städtischen Zoos wurde in Jaroslawl
eröffnet.
Der Zoo Jaroslawl soll bis zum Jahre 2010 einer der
größten weltweit
sein. Die Leitung des Zoos ist bestrebt, dieses Ziel bis zum
1000-jährigen Jubiläum der Stadt zu erreichen. Zur
Zeit leben im Zoo
Jaroslawl 450 Vertreter von mehr als 100 Tierarten. Bis 2010 wird sich
die Sammlung des Zoos mehrfach vergrößern. Es werden
herrliche Teiche
angelegt - mit Wasservögeln und kleinen Inseln für
Flamingos, ein Hügel
für Huftiere wird errichtet, Volieren für Fasane und
Kraniche. Es wird
davon ausgegangen, daß die Lebensbedingungen der Tiere ebenso
werden
wie in den 25 besten europäischen Zoos.
vesti.ru - 25. Aug. 2008
В
Мышкине
построили
дворец для
мышей
In Myschkin wurde ein Palast für Mäuse gebaut
In Myschkin wurde ein richtiger Palast für Nagetiere
errichtet. Zwei
Jahre Arbeit und vier Etagen zum Neid aller Nachbarn und für
einen
touristischen Aufschwung.
mk.ru - 24. Aug. 2008
Московский
зоопарк
возвращается
к обычному
режиму
работы - Это
связано с
окончанием
школьных
каникул
Moskauer Zoo kehrt zu normalen Öffnungszeiten
zurück - Das
hängt mit dem Ende der Schulferien zusammen
Von September an bleibt der Tiergarten, der den ganzen Sommer
über ohne
einen Schließtag arbeitete, wieder montags für die
Besucher
geschlossen. Da erhalten die Tiere Gelegenheit, sich von den Besuchern
zu erholen. Eine Ausnahme bildet der 1. September, der "Tag des
Wissens", der in diesem Jahr auf einen Montag fällt.
yuga.ru - 22. Aug. 2008
В
краснодарском
зоопарке
появятся три
африканских
жирафа
Im Zoo Krasnodar werden drei Giraffen aus Afrika erwartet
Im Zoo "Safari-Park" in Krasnodar werden am Herbstanfang drei Giraffen
aus Südafrika erwartet. Der Transport der Tiere soll Ende
August,
Anfang September erfolgen.
interfax.ru - 22. Aug. 2008
В
Ярославской
области
открывается
туристический
комплекс
"Мышиные палаты"
Im Gebiet Jaroslawl wird Tourismus-Komplex
"Mäusepalast"
eröffnet
Moskau. In Myschkin, im Gebiet Jaroslawl, wird am Samstag der
Tourismus-Komplex "Mäusepalast" eröffnet, teilte
Swetlana Tschistjakowa
mit, Direktorin des Tourismus-Zentrums in Myschkin. Im Palast gibt es
einen modernen Kinosaal mit 50 Plätzen. Auch echte
Mäuse-Exoten aus dem
Moskauer Zoo fanden hier ihren Platz - sie leben in 18 Themen-Volieren.
nnov.kp.ru - 22. Aug. 2008
В
парке
«Швейцария»
появится
дендрарий и
аквапарк -
Через
несколько
лет
нижегородцы
не узнают
любимое
место
отдыха
Im Park "Schwejzarija" wird es Dendrarium und Aquapark geben -
In
einigen Jahren werden die Einwohner von Nishnij Nowgorod den Ort, an
dem sie sich am liebsten erholen, nicht wiedererkennen
Auch der bereits existierende Zoo "Mischutka" werde erweitert, so das
Stadtoberhaupt von Nishnij Nowgorod Wadim Bulawinow, im Park
"Schwejzarija" werde es einen Aquapark geben.
vesti.ru - 21. Aug. 2008
От
новорожденного
бизона
отказались
родители
Bisonkalb wurde von Eltern nicht angenommen
Ein Drama in der Bisonfamilie des Kaliningrader Zoos. Die Bisoneltern
nahmen ihr Neugeborenes nicht an. Das ist der erste Fall im Zoo, da ein
Bisonkalb verstoßen wurde.
travel.newsru.com - 21. Aug. 2008
Первый
в России Парк
птиц
открылся в
деревне
Воробьи
Erster Vogelpark Rußlands wurde im Dorf Worobji
eröffnet
Wo die Gebiete Moskau und Kaluga aneinander grenzen, wurde am Ufer des
Flusses Istja der erste Vogelpark Rußlands geschaffen. Er
befindet sich
in einem Dorf mit dem charakteristischen Namen Worobji [Sperlinge],
insgesamt 75 km von Moskau entfernt. Auf einem Areal von 12 ha leben
hier mehr als 200 Vogelarten und -rassen aus der ganzen Welt. Stolz des
Parks ist seine einzigartige Papageiensammlung.
vesti.ru - 21. Aug. 2008
Реконструкция
калининградского
зоопарка
завершится к
2010 году
Rekonstruktion des Zoos Kaliningrad wird bis zum Jahre 2010
abgeschlossen
gorod48.ru - 20. Aug. 2008
Дальневосточный
леопард из
Липецка станет
цирковым
артистом
Amurleopard aus Lipezk wird Zirkusartist
kp.ru - 20. Aug. 2008
В
зоопарке
снежный барс
откусил
посетительнице
палец -
Девушка
пыталась
погладить
хищника через
решетку
Im Moskauer Zoo biß Schneeleopard Besucherin Finger
ab - Die
junge
Frau versuchte, die Raubkatze durch das Gitter zu streicheln [Video]
Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien,
Ferner Osten)
wwf.ru - 27. Aug. 2008
Девять
белых
медведей
обнаружены в
открытом
море
Neun Eisbären im offenen Meer entdeckt
Die Eisbären wurden im offenen Meer entdeckt in
großer Entfernung von
der Küste Alaskas. Experten des WWF meinen, daß die
Bären umkommen
können, bevor sie das Ufer erreichen, besonders bei
stürmischem Wetter.
Das Schmelzen der Eisschollen gefährdet das Überleben
der Eisbären als
Art. Wenn das Eis in der Sommerperiode stark abnimmt, können
die Bären,
die am Ufer blieben, schon nicht mehr den Rand des Eises erreichen, das
sich jetzt weit im Norden befindet, kommentiert Wiktor Nikiforow,
Leiter des WWF-Programms "Bärenpatrouille". In dieser Periode
müsse an
der Küste Tschukotkas der Schutz der Bären vor
Wilderern verstärkt
werden. Die Patrouilleure hätten schon auf dem Abschnitt von
der
Koljutschin-Bucht bis zum Kap Koshewnikow zehn Eisbären
gezählt.
rian.ru - 26. Aug. 2008
Представители
северных
зоопарков
мира соберутся
на семинаре в
Якутске
Vertreter der nördlichen Zoos der Welt werden sich zu
einem
Seminar in Jakutsk treffen
Jakutsk. Vertreter der nördlichen Zoos der Welt werden sich
auf einem
internationalen Seminar versammeln, das vom 4. bis 6. September in der
Stadt Jakutsk stattfindet. Das teilte am Dienstag der Direktor des
Jakutsker Zoos "Orto-Dojdu" Luka Safonow mit. "Zum Dritten
Internationalen Seminar zum Projekt des Nördlichen Forums �Die
Zusammenarbeit der nördlichen Zoos' kommen Vertreter des
Nördlichen
Waldzoos Harbin (China), des Parks der wildlebenden Natur Ranua
(Lappland), des Leningrader Zoos, des Selenograder Zoos [?], des
Krasnojarsker Parks der Flora und Fauna �Rojow rutschej', des Jakutsker
Zoos �Orto-Dojdu' und des Tiergartens �Priamurskij'", sagte Luka
Safonow. Die Direktorin des Leningrader Zoos Swetlana Bogdarina
würde
den Teilnehmern des Treffens über Haltung und Fortpflanzung
der
Eisbären berichten, Mari Heikkila aus Lappland - über
die
Besonderheiten des Lebens von Braunbär und Vielfraß
im Ranua Wildlife
Park, der Sekretär des Zoos Harbin Ma Tschan-hua über
die Ernährung
tropischer Tiere in nördlichen Breiten. Die Vertreter des Zoos
Jakutsk
werden ihre Kollegen u.a. mit dem im "Orto-Dojdu" gehaltenen
Sichelhuhn, Endemit in Rußland, bekannt machen.
irkutsk.rfn.ru - 21. Aug. 2008
"Бесхозных"
медведей остается
только
убить
Es bleibt nichts anderes übrig, als die "herrenlosen"
Bären zu
töten
Der Käfig, in dem sie sich befinden, entspricht nicht einmal
den
einfachsten Anforderungen an die Tierhaltung. Wenn die Tiere bis
Oktober keinen neuen Besitzer finden, gibt es nur einen Ausweg - sie zu
erschießen. Vielleicht gibt es doch noch die
Möglichkeit, sie
irgendwohin in einen Zoo zu geben.
pravda.ru - 21. Aug. 2008
В
зоопарке
Екатеринбурга
поселились
полосатые
скунсы
Zoo Jekaterinburg erhielt Streifenskunks
Erstmals gibt es im Zoo Jekaterinburg Streifenskunks. Sie wurden
speziell aus Moskau hierher gebracht. Zur Zeit befinden sich die Tiere
in Quarantäne. doch schon im September werden sie den
Besuchern
vorgestellt.
rian.ru - 21. Aug. 2008
«Леопардовый
проект»
отодвигает
трубы
"Leopardenprojekt" verschiebt Rohre
Im Südteil der Region Primorje in Rußland wird ein
einheitliches
geschütztes Territorium für 30 Amurleoparden, die
seltensten Katzen der
Fauna weltweit, geschaffen. Dafür wird die Strecke der
Erdölleitung
"Ostsibirien - Pazifik" (WSTO) anderswohin verschoben, das kostet ihre
Erbauer drei Milliarden Dollar zusätzlich. Es gibt aber noch
ein für
das "Leopardenprojekt" gefährliches technogenes Objekt: die
Gasleitung,
die durch das Territorium des Naturschutzgebiets hindurch verlegt
werden soll. Die Leoparden verschwinden vor unseren Augen - es gibt nur
noch 40 Individuen: 30 in Rußland und 10 in China. Wenn
Wilderer noch
zwei, drei Weibchen abschießen, dann kann die Population
schon nicht
mehr wiederhergestellt werden.
Estland
rus.postimees.ee - 25. Aug. 2008
Таллиннскому
зоопарку
исполнилось
лет
Zoo Tallinn wurde 69 Jahre alt
Der Zoo Tallinn feiert heute seinen 69. Geburtstag. Zu Ehren des
Feiertags gibt es ermäßigten Eintritt. Niemand
weiß genau, wieviel
Bewohner der Zoo hat, man schätzt, daß es 5.000
Individuen aus 200 bis
300 Arten sind. Laut Zoodirektor Mati Kaal besteht das Anliegen der
Arbeit des Zoos darin, die Lebensbedingungen für die bereits
vorhandenen Tiere zu verbessern, nicht aber, neue Arten zu erwerben.
Kaal brachte die Hoffnung zum Ausdruck, daß in zehn Jahren
alle alten
Käfige abgerissen sind. Der Direktor bemerkte, daß
jährlich wegen
dieser Käfige ausländische Zoobesucher sich bei
internationalen
Organisationen beschweren. Jetzt wird im Zoo eine neue Anlage
für
Schneeleoparden errichtet; Kaal hofft, daß sie im
nächsten Jahr
eröffnet wird.
Belorußland
gp.by - 26. Aug. 2008
Мальчик
утонул
в
пруду
Junge ertrank im Teich
Eine Tragödie vollzog sich in einem künstlich
angelegten Teich mit
Schwänen und Schildkröten im Zoo Shlobin. Ein
achtjähriger Junge, der
mit seiner 12-jährigen Schwester und ihren Freundinnen in den
Zoo
spazieren gekommen war, hatte beschlossen, die in dem Gewässer
Schwimmenden näher zu betrachten. Nachdem er die
Umzäunung überwunden
hatte, deren Höhe etwa 80 cm betrug, fiel er ins Wasser. Das
Kind
konnte nicht schwimmen und ging sofort unter. Erwachsene waren keine in
der Nähe. Rettungskräfte, die an den Ort des
Geschehens kamen, konnten
den Jungen nicht mehr retten. In der Staatsanwaltschaft des Rayons
Shlobin werden jetzt die Umstände der Tragödie
geklärt.
Ukraine
glavred.info - 27. Aug. 2008
Спасенные
Кильчицкой
тигры
принесли потомство
Die von Kiltschizkaja geretteten Tiger haben Nachwuchs
Am 24. August, so als wäre es zu Ehren des
Unabhängigkeitstages, wurden
im Kiewer Zoo zwei Ussuritiger geboren. Ihre Eltern - Amba und Tischka
- wurden beschlagnahmt auf einem Areal der Streitkräfte im
Kiewer Rayon
Darnizkij und dem Zoo übergeben.
cxid.info - 20. Aug. 2008
Мэр
Луганска
подарил
зооуголку
гималайского
медвежонка
Кроша
Oberbürgermeister von Lugansk schenkte Minizoo einen
kleinen
Kragenbären
delfi.ua - 22. Aug. 2008
Харьковский
зоопарк
увековечил
своих
зверей
Zoo Charkow verewigt seine Tiere
Der Zoo Charkow enthüllte am 22. August ein Denkmal
für seine Bewohner,
die in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges
überlebten oder
umkamen. Die Aufschrift auf dem Denkmal lautet: "Die Rhesusaffen
Hektor, Rosa und Desi überlebten die faschistische Okkupation
Charkows
1941-1943 in dem verlassenen Haus der Staatlichen Industrie. Sie
überlebten dank der Teilnahme der Städter, die,
ungeachtet der
Entbehrungen jener Zeit, mit ihnen die kärgliche Nahrung
teilten. Nach
der Befreiung Charkows am 23. August 1943 kehrten die Affen in den Zoo
zurück." Als die Stadt von den Faschisten befreit wurde, waren
vier
Bären, fünf Affen und ein Wolf im Zoo unversehrt.
Teilweise zerstört
waren Elefantenstall, Affenhaus, Aquarium, zerbrochen alle
Umzäunungen.
Der gesamte Verlust, den der Zoo durch den Krieg erlitt, betrug eine
Million Sowjetrubel. Der Zoo Charkow wurde Ende des 19. Jahrhunderts
errichtet, seine Fläche beträgt 22 ha. Die Sammlung
des Zoos zählt etwa
7.200 Tiere.
kp.ua - 22. Aug. 2008
Ветераны
смогут
попасть в
зоопарк
бесплатно
Veteranen haben freien Eintritt in den Zoo
Das ist eines der Geschenke zum Tag der Befreiung der Stadt. Vom 22.
bis 25. August können Veteranen, wenn sie sich ausweisen
können, gratis
Elefanten, Affen, Flußpferde und andere Bewohner des Zoos
Charkow
anschauen. "Der 23. August ist ein Feiertag, gewidmet der Befreiung
Charkows von den faschistischen Eroberern", erklärt die
Leiterin der
Informationsabteilung des Zoos Swetlana Rasinkowa. "Deshalb richten wir
unsere Aktion gerade an die Veteranen des Großen
Vaterländishen
Krieges."
evropa-kipr.com
- 21. Aug. 2008
Лев,
леопарды
и
зебры
улетят
из
зоопарка
в
Африку
Löwe, Leoparden und Zebras verlassen den Zoo Limassol
Richtung
Afrika
Wie es mit dem Zoo Limassol weitergeht, ist nach wie vor
ungeklärt. Das
Landwirtschaftsministerium Zyperns und die Stadt Limassol
können weder
das Schicksal der Einrichtung selbst, noch der in ihr befindlichen
Tiere klären. Laut Zoodirektor Lambros Lambrou wird auf dem
gegenwärtigen Areal ein ökologischer Park geschaffen,
der von kleineren
Tieren bewohnt wird. Ein Teil der großen Tiere -
Löwen, Leoparden und
Zebras - wird in Nationalparks Afrikas umgesiedelt. Die
übrigen kommen
in den Nationalpark Zyperns, dessen Lage leider bis jetzt noch nicht
festgelegt wurde. Daß der Zoo in seiner heutigen Gestalt
nicht mehr
existieren kann, verstehen alle. Doch niemand ist bereit, die
Verantwortung zu übernehmen und für eine Reform Geld
bereitzustellen.
Im Jahre 2007 kostete der Unterhalt des Zoos Limassol eine Viertel
Million Pfund, die Einnahmen vom Verkauf der Eintrittskarten betrugen
nur 50.000 Pfund.
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Natur- und Artenschutz – Meldungen |
welt.de
- 22. Aug. 2008
Die unglaubliche Geschichte der
Kongo-Gorillas
Als kürzlich auf dem internationalen Primatologenkongress in
Edinburgh
die Entdeckung von 125.000 Gorillas im Kongo bekannt gegeben wurde, war
das die gute Nachricht zur Lage der Affen heute. Die andere, die
schlechte und weiter reichende Nachricht besagte, das
fast die Hälfte der 634 bekannten, auf der Erde lebenden
Affenarten vom
Aussterben bedroht ist. Weiter reicht letztere Meldung auch
geographisch, weil sie Asien und Südamerika einbezieht. Die
Ursache für
die Bedrohung der Affen ist überall die gleiche: Der Verlust
ihrer
Lebensräume in den tropischen Regenwäldern. Und das
wiederum erklärt
auch, warum die bisher inkognito im Dickicht des nördlichen
Kongo
lebenden Gorillas nun entdeckt wurden: Auch ihr Lebensraum wird immer
enger.
merkur-online.de
- 20. Aug. 2008
Einzigartiges Vogelprojekt gestartet:
Waldrappe auf
großer Flugreise
Ein bislang einzigartiges wissenschaftliches Vogelprojekt
ist in Oberbayern gestartet. Zwölf von menschlichen Zieheltern
aufgezogene Waldrappe - eine in Deutschland seit 350 Jahren
ausgestorbenen Ibisart - schwangen sich am Sonntag in Burghausen in die
Luft. Geführt von einem Ultraleicht-Fluggerät
starteten sie eine Reise
über
mehr als 1400 Kilometer in die Toskana. Die Stiftung bemüht
sich mit
einem eigens zusammengestellten Waldrapp-Team aus Österreich,
die Vögel
im Alpenraum wieder heimisch zu machen. Ohne menschliche Anleitung bei
der
Flugroute würden die in Zoos geborenen Jungvögel kein
geeignetes
Wintergebiet finden und könnten somit nicht
überleben, hieß es. In
späteren Jahren könnten die Vögel die
gelernte Flugroute dann selbst
verfolgen und diese Kenntnis auch an Nachkommen weitergeben. Die ganze
Reise werde fünf bis sechs Wochen dauern, hieß es.
Das Team
besteht aus 16 Begleitern mit zwei Fluggeräten und sechs
Fahrzeugen.
ntv.de - 20. Aug. 2008
Wiederansiedlung gestartet - Rettung des
Waldrapp
Ein bislang einzigartiges wissenschaftliches Vogelprojekt ist in
Oberbayern gestartet. Zwölf von menschlichen Zieheltern
aufgezogene
Waldrappe - eine in Deutschland seit 350 Jahren ausgestorbenen Ibisart
- schwangen sich am vergangenen Sonntag in Burghausen in die Luft,
teilte die Heinz Sielmann Stiftung mit. Geführt von einem
Ultraleicht-Fluggerät starteten sie eine Reise über
mehr als 1400
Kilometer in die Toskana. Die Stiftung bemüht sich mit einem
eigens
zusammengestellten Waldrapp-Team aus Österreich, die
Vögel im Alpenraum
wieder heimisch zu machen.
nordsee-netz.de - 20.
Aug. 2008
Nordsee-Seepferdchen im Sea Life Cuxhaven
Innerhalb von wenigen Tagen wurden drei Nordsee-Seepferdchen
von Fischern entdeckt. Einen dieser ungewöhnlichen
Gäste hat das Sea
Life Großaquarium in Cuxhaven aufgenommen. Gefangen wurde es
im
Elbfahrwasser am Luechter
Grund. Hinners war sich der Besonderheit seines Fanges bewusst und
brachte es sofort zum Sea Life Cuxhaven, wo es der Biologische Leiter
Uwe Keller behutsam in Empfang nahm. Er konnte es gleich als ein
kurzschnäuziges Seepferdchenmännchen (hippocampus
hippocampus)
bestimmen. Bereits vergangene Woche brachten Fischer zwei Seepferdchen
in das
Nationalparkhaus Dornumersiel. Das Multimar-Wattforum in
Tönning nahm
seit 2001 insgesamt sechs Seepferdchen auf, davon vier im letzten Jahr.
"Seepferdchen sind in der Nordsee durchaus heimisch" erklärt
Elena
Theys, erste Vorsitzende des Seepferdchen-Förderverein e.V.
aus
Visselhövede. "Die kurzschnäuzigen Seepferdchen waren
immer in der
Nordsee zu Hause. Die Funde der letzten Jahre können ein Indiz
sein,
dass sich die Art positiv entwickelt." Wie sich die Geschichte des
Nordsee-Seepferdchens entwickelt ist noch
unklar. Es wieder auszusetzen wäre riskant, da Seepferdchen
sich nur
langsam fortbewegen können und ohne den Schutz von bewachsenem
Meeresboden leichte Beute von räuberischen Fischen werden
können.
Denkbar ist auch, dass in der Sea Life Aufzuchtstation in Weymouth eine
Partnerin gesucht wird und seinen Artgenossen in Cuxhaven besucht.
Gemeinsam mit Fachleuten will das Sea Life Cuxhaven die vorhandenen
Möglichkeiten diskutieren und die vielversprechendste im
Anschluss
umsetzen.
ad-hoc-news.de - 20.
Aug. 2008
Nordsee wieder Lebensraum für
Seepferdchen
In den vergangenen zwei Wochen sind in der Nordsee drei
Seepferdchen entdeckt worden Die Meerestiere galten in der Nordsee
lange Zeit als ausgestorben, wie das Cuxhavener Aquarium Sea Life am
Mittwoch mitteilte. Die Funde der
vergangenen Tage könnten deshalb ein Indiz dafür
sein, dass sich die
Art wieder positiv entwickle. Die drei Seepferdchen wurden den Angaben
zufolge von Fischern gefunden.
focus.de
- 20. Aug. 2008
Ostsee-Wal - "Bucki" ist untergetaucht
Der in die Ostsee verirrte Buckelwal "Bucki" ist abgetaucht. "Seit zwei
Tagen weiß keiner wo er ist, zuletzt wurde er am Montagabend
vor dem
Ostseebad Grömitz gesichtet", erklärte am Mittwoch
der Biologe Jörg
Feddern von der Umweltorganisation Greenpeace. Seine Organisation sei
weiterhin mit zwei Booten vor Grömitz in Schleswig-Holstein im
Einsatz
und arbeite bei der Suche nach dem Meeressäuger eng mit den
Bundesbehörden, der Wasserschutzpolizei und den
Kapitänen der
Fährschiffe zusammen.
newsticker.welt.de - 20. Aug. 2008
Greenpeace sucht weiter nach Wal in der
Ostsee
Der zuletzt vor Grömitz (Kreis Ostholstein) in der
Ostsee gesichtete Buckelwal ist abgetaucht. "Wir wissen nicht, ob er
überhaupt noch in der Ostsee ist oder doch schon den Weg in
die Nordsee
gefunden hat", sagte Jörg Feddern von Greenpeace der dpa am
Mittwoch.
Die Umweltschützer versuchen seit Anfang der Woche vergeblich,
dem Wal
mit Hilfe von Booten auf die Spur zu kommen.
netzeitung.de - 20.
Aug. 2008
Auswilderung von Seehunden: Ein "Heuler"
schaute noch
einmal zurück
Nach rund drei Monaten mühevoller
Aufzucht in der Seehundstation Norddeich sind die ersten drei "Heuler"
der Saison am Mittwoch zurück in die Freiheit gelangt. Zwei
Boote
brachten "Jakob", "Emil" und "Eddy" an die Ostseite der
niedersächsischen Nordseeinsel Juist. Rund 500 Kilogramm Fisch
haben
"Jakob", "Emil" und "Eddy" während ihrer
Zeit in der Aufzuchtstation vertilgt. Nun können sie von ihrem
Speck
erst einmal zehren. "Die Chancen stehen gut, dass die drei
überleben",
sagte Peter Lienau,
Geschäftsführer der Seehundstation Norddeich.
Naturschützer sehen die
Pflege der "Heuler" mit ihren großen, wachen
Kulleraugen auch kritisch: "Seehundbabys haben einen ganz
nüchtern
kalkulierten ökonomischen Zweck. Sie landen in
Touristenmagneten, wo
gegen Bares Seehundwaisen beguckt werden können", sagte
Manfred Knake,
Sprecher des Wattenrates - ein Verbund von Naturschützern an
der Küste.
"Heuler"-Aufzucht und -Auswilderung sei für den Erhalt der
Population
nicht mehr nötig. Wenn die Tiere aber den in Scharen
herbeiströmenden
Besuchern die Bedeutung des Wattenmeeres und seiner oftmals bedrohten
Bewohner vermittelten, sei das positiv.
pr-inside.com - 20.
Aug. 2008
Heuler werden ausgewildert
Für die in den Seehundstationen an der
Nordsee aufgepäppelten Heuler geht es zurück in die
Freiheit. Nachdem
Anfang August die ersten Tiere ihren Weg in die Wildbahn angetreten
hatten, wurden am Mittwoch neun weitere Seehunde für ihre
Auswilderung
vorbereitet, wie die Aufzuchtstationen in Norden-Norddeich und
Friedrichskoog mitteilten. "Die Tiere sind topfit und können
jetzt ins
freie Meer", sagte Stationsleiter Peter Lienau. Bis Oktober wollen die
Stationen weitere Heuler freilassen. In dieser Saison zählt
die Station
Friedrichskoog 59 Heuler, Norden-Norddeich 39.
mvregio.de
- 21. Aug. 2008
Präsidentin des Bundesamtes
für Naturschutz informiert
sich in M-V über Naturschutzgroßprojekte
Im Rahmen einer mehrtägigen Informationsreise zu
verschiedenen Naturschutzgroßprojekten in Deutschland besucht
die
Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Prof. Dr.
Beate Jessel am
Mittwoch, 27. August 2008, Anklam und die Insel Rügen, um sich
vor Ort
über die Projekte mit gesamtstaatlich repräsentativer
Bedeutung "Peenetal/Peenehaffmoor" und "Ostrügensche
Boddenlandschaft"
zu informieren. Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und
Verbraucherschutz Dr. Till
Backhaus wird die Präsidentin dabei begleiten.
ladadi.de - 20. Aug.
2008
Landwirte schützen bedrohte
Feldhamster
Der vom Aussterben bedrohte Feldhamster ist im
Landkreis Darmstadt-Dieburg nur noch in Pfungstadt anzutreffen. In
Dieburg, wo er sich auch eine Weile aufhielt, wurde er schon lange gar
nicht mehr gesehen. "Damit die schützenswerten Nagetiere hier
nicht
noch weniger werden und sich der derzeitige Bestand zumindest
stabilisieren kann, beteiligen wir uns an dem
Vertragsnaturschutz-Programm des Landes Hessen", berichtet
Kreisbeigeordneter Christel Fleischmann. "Landwirte können
sich mit
einem freiwilligen Vertrag
verpflichten, ihre Getreideäcker nicht auf ganzer
Fläche abzuernten,
sondern einen oder mehrere Streifen stehen zu lassen",
erläutert
Fleischmann. Hier finden die Hamster dann Schutz und Nahrung. Ab
Oktober, wenn sich sie zum Winterschlaf in ihren unterirdischen Bau
begeben, können die Ackerstreifen ganz normal für die
Kultur des
folgenden Jahres bearbeitet werden. Die Landwirte haben keine
Einbußen
hinzunehmen, denn der Kontrakt sieht einen finanziellen Ausgleich vor.
Die ersten Verträge konnten in diesem Jahr mit Landwirten in
Pfungstadt
geschlossen werden.
ratgeberbox.de - 20.
Aug. 2008
Hilfe für den Uhu
Dem Vogel des Jahres 2005 geht es nicht gut. Der Uhu befindet sich in
einigen Regionen Deutschlands im Sturzflug in eine Krise. Seit Mitte
der 90er-Jahre nimmt der Bruterfolg in Bayern immer mehr ab, sodass
dort zwischenzeitlich 50 Prozent der Population als instabil eingestuft
werden müssen. Jetzt soll dem Uhu geholfen werden. Der
Landesbund für
Vogelschutz in Bayern (LBV) plant die Entwicklung eines Schutzkonzepts
zur Stabilisierung des Bestands im betrachteten Gebiet. Durch intensive
Forschung sollen Rahmenbedingungen für erfolgreiche
Fortpflanzung
analysiert und auf die betroffenen Regionen übertragen werden.
merkur-online.de - 20.
Aug. 2008
Uhu stark bedroht: Vogelschützer
entwickeln neues
Schutzkonzept
Mit einem technisch ausgefeilten Schutzprogramm will der
Landesbund für Vogelschutz (LBV) dem wieder verstärkt
bedrohten Uhu
helfen. Drei Jahre
lang wird das Brut- und Revierverhalten von sechs Uhu-Paaren im
südlichen Franken beobachtet. Dabei kommen nicht nur
Minisender,
sondern auch kleine Videokameras, die an den Horsten angebracht werden,
zum Einsatz. Die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt das Projekt mit 80 000
Euro.
Stuttgarter
Wochenblatt - 27. Aug. 2008
Bedrohte
Mini-Eule
soll wieder heimisch werden
Für die Vogelfreunde des Nabu war es eine kleine Sensation:
Erstmals
konnten auf Nellinger Markung junge Steinkäuze beringt werden.
Die
kleinen Eulenvögel stehen in Deutschland auf der Roten Liste
der vom
Aussterben bedrohten Arten und gelten als stark gefährdet.
Gleich zwei
erfolgreiche Steinkauz-Bruten gab es in dieser Saison in Nellingen zu
vermelden. Insgesamt sieben Jungtiere habe man beringen
können, freut
sich Steinkauz-Betreuer Heinz Scholz.
derivate.ad-hoc-news.de
- 21. Aug. 2008
Sander: Luchs-Projekt im Harz erfolgreich
Das Luchs-Auswilderungsprojekt im Nationalpark Harz
ist aus Sicht von Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander
(FDP) ein Erfolg. Nachdem vor acht Jahren die ersten Luchse in die
Wildnis entlassen
wurden, habe sich die Population "hervorragend entwickelt", sagte
Sander am Donnerstag in Hannover. Seit 2000 seien 24 Luchse
ausgewildert worden, neun männliche und 15
weibliche Tiere. Schätzungsweise 44 Jungtiere seien seitdem in
freier
Wildbahn geboren worden. Einige Luchse hätten ihre
Streifgebiete
mittlerweile über den Harz
hinaus ausgeweitet, berichtete Projektleiter Ole Anders. Die
Auswilderung der Luchse sei jetzt abgeschlossen, hieß es
weiter.
Forscher beobachteten die Streifzüge der Tiere jedoch
weiterhin.
n-tv.de
- 21. Aug. 2008
Sumpfschildkröten
ausgewildert
Im Mittelalter war die Schildkröte in Mitteleuropa weit
verbreitet, sie
diente sogar als beliebte Fastenspeise. "Heute gehört sie zu
den
seltensten Tieren überhaupt in Deutschland", sagt der Leiter
der
Naturschutzstation Rhinluch in Linum (Brandenburg), Norbert
Schneeweiß.
Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)
ist auch nach 15
Jahren Wiederansiedlungsversuchen nördlich von Berlin akut vom
Aussterben bedroht. Um dem scheuen Reptil größere
Überlebenschancen zu
sichern, erhält es in Mecklenburg ein weiteres Schutzgebiet.
Im
Naturpark Feldberger Seenlandschaft, wo einst
Sumpfschildkröten
heimisch waren, werden 20 junge Tiere ausgesetzt, die in Linum
geschlüpft sind. "Neun Jahre haben wir dieses Projekt
vorbereitet",
sagt Hartmut Breu, der im Staatlichen Amt für Umwelt und Natur
in
Neubrandenburg das Vorhaben betreut.
Tagesspiegel
- 26. Aug. 2008
Zurück
im
Sumpf
Wer in Berlin und seiner näheren Umgebung eine
Schildkröte findet,
wittert manchmal eine kleine Sensation. Handelt es sich wohl um eine
einheimische Sumpfschildkröte? Schließlich erobern
diese Tiere – nach
ihrer fast vollständigen Ausrottung in den letzten Jahrzehnten
– seit
einiger Zeit ihre ursprünglichen Brandenburger
Lebensräume wieder
zurück. „Doch wenn mich solche aufgeregten Menschen
anrufen, muss ich
sie nach dem Nennen des Fundortes leider
enttäuschen“, sagt Norbert
Schneeweiß, Leiter der Naturschutzstation Rhinluch in Linum.
„Ich gebe
ihnen den Rat, sich zuerst bei Nachbarn nach einem möglichen
Verlust
eines solchen Tieres zu erkundigen.“ Denn es handele sich mit
Sicherheit um aus Südeuropa stammende Exemplare oder deren
Nachfahren.
„Unsere einheimische Brandenburger Sumpfschildkröte
kommt im Berliner
Raum nicht vor“, erklärt der Experte.
swr.de
- 20.
Aug. 2008
Sumpfschildkröte wieder im Lande
Nach mehreren Jahrzehnten ist die Europäische
Sumpfschildkröte nach
Rheinland-Pfalz zurückgekehrt. Der Naturschutzbund NABU
entließ zehn
Jungtiere in einem Weiher nahe Bobenheim-Roxheim (Rhein-Pfalz-Kreis) in
die Freiheit. Im kommenden Frühjahr sollen noch einmal zehn
der
Reptilien ausgesetzt
werden. Die Europäische Sumpfschildkröte gilt in
Rheinland-Pfalz seit
langem als ausgestorben, teilten die Naturschützer mit. In
einem
privaten Gartenteich hätten jedoch einige Tiere
überlebt, die vor rund
60 Jahren in einem Weiher in der Vorderpfalz eingefangen worden waren,
hieß es. Mit genetischen Methoden sei nachgewiesen worden,
dass diese
Schildkröten aus der ursprünglichen
rheinland-pfälzischen Population
stammten.
merkur-online.de - 20.
Aug. 2008
Ungewöhnlicher Badegast
Herrschings Bürgermeister Christian Schiller ist ein
außergewöhnlicher Badegast über den Weg
gelaufen: eine
Sumpfschildkröte. Das Reptil soll sich schon seit einem Jahr
in der
Herrschinger Bucht aufhalten. Das Tier wurde wahrscheinlich ausgesetzt,
vermutet der Aquariumsleiter
im Tierpark Hellabrunn, Frank Müller. Eigentlich sind die
Sumpfschildkröten im wärmeren Teilen Europas zu
Hause. Auch in den
Seachtn bei
Machtlfing (Andechs) sind Wanderer schon auf
Wasserschildkröten
gestoßen.
derivate.ad-hoc-news.de
- 23. Aug. 2008
Erste Kraniche sammeln sich für
ihre Reise - Riesige
Schwärme ab Mitte Oktober erwartet
Die ersten Kraniche sammeln
sich in Brandenburg bereits für ihre gemeinsame Reise in
Richtung
Süden. Im ganzen Land von der Uckermark bis zur Lausitz
bildeten sich
schon kleinere Sammelplätze, sagte der
Geschäftsführer des
Naturschutzbundes (NABU) Brandenburg, Wolfgang Mädlow. Der
Höhepunkt
sei ab Mitte
Oktober erreicht, wenn die Zugvögel aus dem hohen Norden
zurückkehrten
und hier rasteten. Traditionell sei ihr Ziel Spanien, doch durch den
Klimawandel
verkürzten sich die Zugwege. Zunehmend überwinterten
die Vögel in
Frankreich. Immer mehr Gruppen blieben auch in Deutschland. "Den
Kranichen geht es hier gut", sagte Mädlow. Der Bestand habe
stark
zugenommen. Vor rund 40 Jahren habe es in Brandenburg etwa hundert
Brutpaare gegeben, heute seien es weit über Tausend.
newsticker.welt.de
- 21. Aug. 2008
Klimawandel - Feuerlibelle in
Schleswig-Holstein
Der globale Klimawandel hat Schleswig- Holstein
einen exotischen Neubürger beschert. Die afrikanische
Feuerlibelle
(Crocothemis erythraea) wurde in diesem Jahr erstmals bis hinauf in den
nördlichen Teil Nordfrieslands beobachtet. Nach Angaben des
Naturschutzbundes Deutschland (NABU) gibt es in Eutin bereits Hinweise
auf eine erfolgreiche Entwicklung von Jungtieren.
ftd.de
- 22. Aug. 2008
Deutschlands wilde Papageien
Die Globalisierung macht auch vor deutschen Parks und Wäldern
nicht
halt: Papageienschwärme schwirren durch Wiesbaden oder
Stuttgart und
sorgen für grelle Farbtupfer in den Baumkronen. Etwa 2000
grell
gefiederte Exoten leben in Wiesbaden im Biebricher
Stadtpark - grüne Halsbandsittiche. Ursprünglich
stammt diese
Papageienart aus Afrika und Asien, doch mittlerweile haben sich
geschätzte 27.000 frei lebende Exemplare in Europa
angesiedelt. Auch
Gelbkopfamazonen, Mönchs- und Große
Alexandersittiche fühlen sich
heimisch in Städten wie Bonn, Köln, Heidelberg und
Stuttgart, in
Barcelona oder Amsterdam.
badisches-tagblatt.de
- 21. Aug. 2008
Auf Spur der Beutetiere des Luchses
Im Lichtentaler Betriebshof des kurstädtischen Forstamtes
bekommt man zurzeit einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie
eindrucksvoll sich einmal der Baden-Badener Luchspfad
präsentieren
wird, der zurzeit an der Schwarzwaldhochstraße entsteht. Der
Luchspfad
am Plättig soll im Frühjahr 2009 eröffnet
werden und auf
spielerische Weise mit der großen Katze und ihrem Lebensraum
vertraut
machen. Das in Deutschland einzigartige Projekt wird in Kooperation von
Baden-Badener Forstamt, Naturschutzbund Baden-Württemberg und
Naturpark
Schwarzwald Mitte/Nord realisiert.
mvregio.de - 20. Aug.
2008
Wolfsland Mecklenburg-Vorpommern?
Markus Bathen ist Mitarbeiter des NABU-Projektes "Willkommen Wolf!" in
der Lausitz. Er berichtet am 5. September über den aktuellen
Stand bei
Deutschlands wilden Wölfen und die Arbeit des Projektes: das
konfliktarme Nebeneinander von Mensch und Wolf in unserer Landschaft.
Kurier
- 27. Aug. 2008
Wolfsrudel
stehen vor Österreichs Türen
Die Wölfe rücken näher. In fast allen
Nachbarländern von Österreich
gibt es aufblühende Wolfspopulationen. Somit könnte
das sagenumwobene
Raubtier in absehbarer Zeit auch hier wieder Einzug halten.
"Wölfe
werden in Österreich bald wieder Fuß fassen", ist
Heinz Dungler,
österreichischer Wolfsbeauftragter, überzeugt.
Dungler ist derzeit
dabei, einen Wolfs-Managementplan für die Alpenrepublik zu
entwerfen.
Dungler berichtet von schon vier Beobachtungen, die heuer im Norden
Österreichs gemacht wurden.
augsburger-allgemeine.de
- 21. Aug. 2008
Experten schlagen Alarm - Den
Störchen fehlt der
Nachwuchs
36 Weißstorch-Paare haben dieses Jahr in Schwaben
gebrütet.
Eigentlich eine sensationelle Zahl. Dennoch schlägt Anton
Burnhauser
Alarm. Lediglich gut 60 Junge sind ausgeflogen. Und das, obwohl die
Witterung optimal war - die Schafskälte fiel diesmal aus und
es war nie
lange trocken. In günstigen Jahren wie diesem müssten
mindestens 80
Junge flügge
werden und mehr Brutpaare vier oder fünf Jungstörche
durchbringen, sagt
der Weißstorch-Experte. Die Störche finden nicht
genügend Nahrung, um
mehr Junge groß zu
ziehen. Und die Lage verschlechtert sich weiter. Durch den
Straßenbau
und Gewerbegebiete geht in den Auen viel Fläche verloren.
wz-newsline.de
- 21. Aug. 2008
Biotope für seltene Vögel
"Bis zu 160 Vogelarten - das ist für Grevenbroich der
absolute Hit." Oliver Tillmanns ist begeistert von den Biotopteichen
zwischen Wevelinghoven und Noithausen. Der Diplom-Biologe (31) kartiert
seit 1994 die dortige Vogelwelt. Neben Vögeln beherbergt das
Gelände
eine Reihe von Amphibien- und
anderen Tierarten. Den aktuellen Bestand soll eine
ausführliche
Kartierung ergeben. Die Ergebnisse der auf zwei Jahre angelegten
Untersuchung wird Tillmanns Ende des Jahres vorstellen.
volksstimme.de - 20.
Aug. 2008
Neue Heimat für Elbebiberfamilien
Ein Elbebiber (Castor fiber albicus) sitzt in der Biberfreianlage des
Biosphärenreservats Mittelelbe in der Nähe von
Dessau-Rosslau. Rund 10
000 Besucher kommen jährlich im Schnitt zur Biberfreianlage
vor den
Toren Dessaus. Das Gelände umfasst gegenwärtig 12 000
Quadratmeter,
zwei Tiere leben dort. Sie erwartet demnächst eine
deutliche Erweiterung ihres Lebensraumes. Die Größe
der Anlage soll
verdoppelt werden, sagt Ibe. Das schone auf Dauer die Natur, denn die
beiden Elbebiber hätten einen großen Appetit. Im
Herbst hat Peter Ibe
mit seinen Kollegen wieder rund vier Wochen
Fangsaison. Sechs Elbebiberfamilien werden dann nach Dänemark
und in
die Niederlande gebracht.
morgenpost.de - 22.
Aug. 2008
Wie Berlin sich gegen Wildschweine wehrt
Wildschweine! 150 Mal pro Woche erhält der Wildtierbeauftragte
der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen solchen Hinweis
von einem
besorgten Bürger. Der Bestand wird in Berlin auf 5000 bis 8000
Tiere geschätzt. Insgesamt sind mehr als 20.000 Tier- und
Pflanzenarten
in der Hauptstadt heimisch.
mvregio.de
- 22. Aug. 2008
4.
Fledermausnacht im Naturpark am 30. August
In diesem Jahr findet bereits zum 12. Mal die
"Europäische Fledermausnacht" statt. Die "Bat-Night" wird
bundesweit
vom Naturschutzbund NABU und EUROBATS,
der Koordinationsstelle für den europäischen
Fledermausschutz, am
Samstag dem 30. August 2008 veranstaltet. Im Naturpark
Mecklenburgisches Elbetal kooperieren dabei zum vierten Mal die
Naturparkverwaltung und der Naturpark-Förderverein e.V. mit
dem NABU.
Die Aktion von Fledermausfreunden in ganz Europa will mit vielen
kleinen und großen Veranstaltungen der
Öffentlichkeit das
geheimnisvolle Leben und den Schutz der lautlosen Nachtjäger
nahe
bringen.
steiermark.orf.at
-
21. Aug. 2008
Die Nacht der Fledermäuse
Fledermäuse sind nach wie vor vom Aussterben bedroht. Die
zweite
steirische "Bat-Night" am 29. August im Norden von Graz soll wieder
Bewusstsein schaffen und Mythen im Bezug auf Fledermäuse
aufklären
helfen.
chemieonline.de
- 20,
Aug. 2008
Georgien-Konflikt: Nationalpark in Flammen
Eines der wichtigsten Naturschutzgebiete im Kaukasus, der mit deutscher
Hilfe etablierte Nationalpark Borjomi-Kharagauli, wird akut von
Bränden
bedroht. WWF-Mitarbeiter vor Ort berichten, dass in der Gegend rund 70
Kilometer westlich der Stadt Gori seit Tagen Feuer wüten.
Zwischen 250
und 280 Hektar Wald um das Schutzgebiet sollen den Flammen bereits zum
Opfer gefallen sein. Die angespannte Lage in Georgien macht es derzeit
unmöglich, die Brände professionell zu
bekämpfen: Die russischen
Straßensperren rund um Gori verhindern das Durchkommen der
Löschfahrzeuge, und auch aus der Luft ist keine Hilfe
möglich. Ein
türkisches Löschflugzeug musste aufgrund der
Sicherheitslage am Montag
abdrehen. Die Flammen gefährden den
weltgrößten Bestand der
Kaukasus-Fichte, den Lebensraum des seltenen kaukasischen Rothirschs
sowie von Braunbären, Wölfen und Luchsen.
russland.ru
- 21. Aug. 2008
Nationalpark in Georgien in Flammen
Nach den Kämpfen mit Russland wüten im Zentrum
Georgiens heftige
Waldbrände. Fast 280 Hektar Wald seien bereits verbrannt oder
stünden
noch in Flammen, teilte die Naturschutzorganisation WWF am Mittwoch in
Genf mit. Die Brände loderten demnach in dem Gebiet
Borschomi-Charagauli, 60 Kilometer von der Hauptstadt Tiflis entfernt.
WWF rief die Konfliktparteien auf, den Kampf gegen die
Waldbrände
aufzunehmen.
Neues
Deutschland - 24. Aug. 2008
Sinnlose
Waldzerstörung
Der Krieg zwischen Russland und Georgien hat auch
erhebliche Verluste für die einzigartige biologische Vielfalt
der
Kaukasusregion gebracht. So richteten russische Truppen bei
militärischen Aktionen schwere Verwüstungen im
Nationalpark
Borshomi-Charagauli an. Am 15. August setzten russische
Militärhubschrauber im südlichen
Zentralgeorgien mit Brandbomben ein Bergwaldgebiet im Nationalpark
Borshomi-Charagauli etwa 70 Kilometer westlich der Stadt Gori in Brand.
Bereits einen Tag später waren 200 Hektar Wald verbrannt.
Aufgrund der
prekären Sicherheitslage konnten die Löscharbeiten
noch bis Mitte
vergangener Woche nur punktuell aufgenommen werden, so dass zu diesem
Zeitpunkt bereits 280 Hektar vernichtet waren. Die
Straßensperren, die
russische Truppen um Gori errichtet hatten, verhinderten das
Durchkommen von Löschfahrzeugen.
all-in.de - 21. Aug.
2008
Neuer Nationalpark in Norwegen
eröffnet
Der Hallingskarv Nationalpark in Norwegen steht ab sofort für
Besucher
offen. Das Gebiet hat eine Fläche von 450 Quadratkilometern
und
verbindet die drei südnorwegischen Provinzen Buskerud,
Hordaland und
Sogn og Fjordane miteinander. In
dem Park leben unter anderem große Herden wilder Rentiere.
Sanfter
Tourismus mit Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Angeln und
kontrolliertes Jagen sind erlaubt.
augsburger-allgemeine.de
- 22. Aug. 2008
Neun Eisbären drohen zu ertrinken
Eine Gruppe schwimmender Eisbären ist rund 70
Kilometer vor der Küste Alaskas im offenen Meer gesichtet
worden. Die
neun Eisbären kämpfen ums Überleben, wie die
Umweltorganisation WWF am
Freitag in Anchorage (Alaska) mitteilte. "Es ist extrem
besorgniserregend, so viele Eisbären auf einmal im
offenen Meer zu sehen, da dies ein Zeichen dafür sein kann,
dass das
Packeis auf dem sie normalerweise leben und jagen, immer weiter
schmilzt", sagte WWF-Eisbär-Experte Geoff York.
tt.com - 20. Aug. 2008
Kaum noch Hoffnung für verlassenen
Baby-Wal
Am Mittwoch im Morgengrauen wurde der Australier Peter Lewis
aus dem Schlaf gerissen. Ein merkwürdiges Geräusch
drang vom Rumpf
seines Segelbootes in seine Kajüte. Lewis kletterte an Deck.
Und was er
dort entdeckte sorgt in Australien
und aller Welt für Anteilnahme. Ein zwei Monate altes Walbaby
hatte
sich in den Yachthafen der
Pittwater-Bucht nahe Sydney verirrt. Verzweifelt auf der Suche nach
Muttermilch verwechselte es die Yacht mit seiner Mama. Der kleine Wal
habe
eine Stunde lang an seinem Boot gesaugt. Australische
Tierschützer
diskutierten darüber, ob sie den kleinen
Meeressäuger mit Muttermilch-Ersatz retten könnten.
Doch das Jungtier
hat vermutlich nur noch wenige Tage zu leben, da es
wahrscheinlich nicht allein den Weg aus der Bucht ins offene Meer
zurückfindet.
pr-inside.com - 21.
Aug. 2008
Verirrtes Walkalb wird
eingeschläfert
Das vor der australischen Küste umherirrende Walkalb ist
verletzt und soll eingeschläfert werden. Tierärzte
und Meeresbiologen
seien am Donnerstagnachmittag zu dem Schluss gekommen, dass das Tier
die Nacht wohl nicht überleben werde, erklärte die
Umweltbehörde in New
South Wales. Seine Verletzungen seien schlimmer als zunächst
angenommen.
tagesschau.sf.tv - 22.
Aug. 2008
"Baby Colin" ist tot - Verirrtes Walkalb
wurde
eingeschläfert
Das verletzt vor der australischen Küste umherirrende,
mutterlose
Walkalb ist eingeschläfert worden. Tierärzte waren
zuvor zu dem Schluss
gekommen, dass das Tier alleine nicht überlebensfähig
sei. Das 4,50
Meter lange Walkalb wurde an den Strand geleitet,
Einsatzkräfte streichelten es, bevor es auf eine Plane gehievt
wurde.
Anschliessend wurde "Colin", in einem Zelt vor den Augen von
Schaulustigen geschützt, getötet.
Badische
Zeitung - 26. Aug. 2008
Stau im
Tierpark
In Südafrikas legendärem Krügerpark vermag
selbst kurzsichtigen
Tier-Ignoranten nicht einmal mehr ein gut getarntes
Zwerg-Erdhörnchen
entgehen. Denn neben jedem auch noch so unscheinbarem
Säugetier, das
sich an einer der vielbefahrenen Teerstraßen tummelt, pflegen
sich in
Windeseile ganze Fahrzeugtrauben anzusammeln. Weil mittlerweile so
viele Besucher kommen, hat die Parkleitung dieses Jahr zum ersten Mal
die Touristenströme reguliert.
tagesspiegel.de
- 21.
Aug. 2008
Rostende Schiffwracks bedrohen Riffe
Rund um
Südseeinseln erheben sich schartige Korallenriffe, die
Schiffen
leicht zum Verhängnis werden können. Die Folgen sind
nicht nur für die
Schiffseigner desaströs, auch die farbenfrohe Vielfalt der
empfindlichen Riffbewohner leidet unter den Schiffwracks. Amerikanische
Biologen entdeckten, dass nach einer Havarie eine Invasion
unerwünschter Seeanemonen einsetzen und die heimischen Arten
weitestgehend verdrängen kann. Über diese bisher
unbekannte Gefahr für
Korallenriffe, zusätzlich zum Ausbleichen durch den
Klimawandel und der
Zerstörung durch Wirbelstürme, berichten die
Wissenschaftler im
Fachblatt "PLoS ONE". Laut Work könnte dafür das
Rosten des
Schiffwracks verantwortlich sein.
Wahrscheinlich unterstütze die zunehmende Eisenkonzentration
im Wasser
im Zusammenspiel mit anderen Umweltfaktoren die Ausbreitung von
Rhodactis howesii. Schon nach wenigen Jahren könne die
Artenvielfalt
über einen Areal von einer Quadratmeile um das Wrack herum
zerstört
sein, warnt Work.
epochtimes.de
- 25.08.2008
Bubo bubo – der Uhu - Bayern
meldet Alarm: Geringe
Bruterfolge bei den bayrischen Uhu-Paaren
Die Bruterfolge bei den Uhus in Bayern nehmen seit Mitte der 90er Jahre
immer mehr ab. Etwa 50 Prozent der Population werden als instabil
eingestuft. Als Ursachen weniger Nachwuchs bei bayerischen Uhus werden
die veränderten Landnutzung vermutet, da Nahrung dadurch nicht
mehr
leicht erreichbar ist, obwohl der Uhu nicht wählerisch ist.
Auch
Wanderer und Klettersportler können die Brut stören,
wenn auch meist
ungewollt und unbemerkt. Tödliche Fallen jedoch sind die
ungesicherten
Strommasten, an denen jährlich rund 20 Uhus in Bayern
verenden. Jetzt
soll dem bayrischen Uhu geholfen werden. Deshalb plant der Landesbund
für Vogelschutz in Bayern (LBV) die Entwicklung eines
Schutzkonzepts.
Dazu sollen sechs Uhu-Paare in Südfranken mit Minisendern und
Mini-Kameras an den Horsten beobachtet werden. Die Vogelforscher
erhoffen, dass sie mit den gesammelten Daten über die
Jagdrouten,
Reviergrößen, Nahrungs- und Nestverhalten einen
Erste-Hilfe-Plan
erstellen können zur Rettung der Tiere. Und ein Gesamt-Konzept
- einen
Managementplan, um den bayerischen Uhu-Bestand zu stabilisieren. Das
Projekt wird von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
unterstützt.
derstandard.at - 22.08.2008
Umherirrendes Walkalb wurde
eingeschläfert
Das verletzt vor der australischen Küste umherirrende Walkalb
ist am
Freitag eingeschläfert worden. Tierärzte waren zuvor
zu dem Schluss
gekommen, dass das Tier alleine nicht überlebensfähig
sei. Das 4,5
Meter lange Walkalb wurde an den Strand geleitet,
Einsatzkräfte
streichelten es, bevor es auf eine Plane gehievt wurde.
Anschließend
wurde das Tier, in einem Zelt vor den Augen von Schaulustigen
geschützt, getötet. Acht Polizeiboote waren im
Einsatz, um
Medienvertreter und Neugierige fernzuhalten.
spiegel.de - 22.08.2008
Australische Behörden
töten verirrten Baby-Wal
Colins letzte Minuten wurden vor den allzu neugierigen Augen der
Schaulustigen abgeschirmt. In einem Zelt verabreichte ihm ein Tierarzt
eine tödliche Betäubungsmitteldosis, teilte die
Umweltbehörde von New
South Wales mit. Veterinäre waren zuvor zu dem Schluss
gekommen, dass
das Tier alleine nicht überlebensfähig wäre.
Acht Polizeiboote waren im Einsatz, um Medienvertreter und Neugierige
fernzuhalten. Das 4,50 Meter lange Walkalb hatte zuvor ein
Beruhigungsmittel erhalten und war an den Strand geleitet worden.
Einsatzkräfte streichelten es, bevor es auf eine Plane gehievt
und
schließlich in das Zelt gebracht wurde.
Das Kalb sei mit Parasiten durchsetzt, dem Hungertod nahe und verletzt
gewesen, sagte Sally Barnes, die stellvertretende Direktorin der
Umweltbehörde. Wahrscheinlich wäre es im Tagesverlauf
ohnehin verendet,
doch habe man ihm unnötiges Leiden ersparen wollen. ... Die
Behörden
hätten in Australien und im Ausland Rat gesucht, um dem Wal zu
helfen,
aber sein Zustand sei einfach zu schlecht gewesen. "Schande, Schande!",
schrie dagegen der Tierschützer Brett Devine, der die Aktion
von seinem
Boot aus verfolgte und stoppen wollte. Er hatte gehofft, den kleinen
Wal mit einem Präparat aus Milch und Krill durch einen
Schlauch füttern
zu können.
derstandard.at - 26.08.2008
Tempolimit für Schiffe zum Schutz
der Wale
Zusammenstöße mit Schiffen kosten jährlich
mehreren Walen das Leben. Um
die bedrohten Meeresriesen im Atlantik vor derartigen Unfällen
zu
bewahren, haben die USA ein Tempolimit für die kommerzielle
Schifffahrt
vorgeschlagen. In einer 37 Kilometer breiten Küstenzone sollte
die
Geschwindigkeit der Schiffe auf zehn Knoten (18,5 Kilometer in der
Stunde, Anm.) beschränkt werden, um Kollisionen mit dem
Atlantischen
Nordkaper ( Eubalaena glacialis ) zu vermeiden, empfahl am Montag die
Meeresschutzbehörde NOAA in Washington. "Diese kritisch
gefährdete Art
braucht unsere Hilfe", sagte Behördenleiter Conrad
Lautenbacher. Der
Atlantische Nordkaper wird bis zu 18 Meter lang, die Population umfasst
heute noch etwa 300 bis 400 Tiere. Zur Nahrungssuche ziehen sie
regelmäßig von ihren Brutgebieten im
Südostatlantik vor die Küste von
Massachusetts. Dabei kreuzen sie vielbefahrene Schifffahrtslinien.
derstandard.at - 26.08.2008
Grönland: Touristen entdecken
Überreste von 48
geschlachteten Narwalen
Touristen eines australischen Kreuzfahrtschiffes haben an der
Ostküste
Grönlands die Reste eines augenscheinlichen Massakers an
Narwalen
gefunden und den Vorfall bei der örtlichen Polizei zur Anzeige
gebracht. Wie das Nachrichtenportal sermitsiaq.gl berichtete,
zählten
die Arktis-Touristen am 17. August auf einem Strand südlich
von
Ittoqortoormiit 48 geschlachtete Exemplare der als gefährdet
geltenden
Art, von denen nur die Stoßzähne und zu einem Teil
die Häute entfernt
waren. Obwohl in dem betreffenden Küstenabschnitt freie Jagd
auf
Narwalen herrscht, wird nun untersucht, ob ein Verstoß gegen
die
Jagdregeln vorliegt. Diese verlangen unter anderem die
vollständige
Verwertung der erlegten Tiere. Dem Bürgermeister der
örtlichen Gemeinde
zufolge hatten die Jäger den Großteil der Beute
wegen Platzmangel in
den Booten notgedrungen zurücklassen müssen. Wegen
Schlechtwetters
hätten sie anschließend auch nicht an den Fangort
zurückkehren können.
Die Wale seien in einem Zeitraum von sechs Wochen erlegt worden, man
könne daher nicht von einer
unverhältnismäßigen Jagd sprechen.
spiegel.de - 27.08.2008
Verirrter Buckelwal auf Weg in die Nordsee
"Uns liegen Bilder aus dem Kattegat vor, die mit großer
Wahrscheinlichkeit unser Tier zeigen", sagte Jörg Feddern,
Walexperte
von der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Der Meeressäuger
schwimme
in die Freiheit. "Vermutlich wird er in den nächsten zwei
Tagen die
Nordsee erreichen." Zuletzt sei ein Buckelwal am Montagnachmittag
südlich von Göteborg gesichtet worden. Damit habe
"Bucki" die Ostsee
offensichtlich verlassen und schwimme in die richtige Richtung. Gerade
noch rechtzeitig habe der abgemagerte Meeressäuger damit den
Weg zurück
in nahrungsreiche Gewässer eingeschlagen, erklärte
Feddern, der in der
vergangenen Woche mit einem Rettungsteam vergeblich in der
Lübecker
Bucht nach "Bucki" gesucht hatte. "Das Tier wird sich jetzt seinen
Artgenossen anschließen und im Nordmeer Reserven für
den Winter
anfressen", hofft der Greenpeace-Experte.
welt.de - 27.08.2008
Verirrter Wal unterwegs Richtung Nordsee
Nach seiner Odyssee durch die Ostsee ist der verirrte Buckelwal weiter
auf dem Weg in die Freiheit. „Vermutlich wird er in den
nächsten zwei
Tagen die Nordsee erreichen“, sagte der Walexperte der
Umweltschutzorganisation Greenpeace, Jörg Feddern. Das rund
zehn Meter
lange Tier sei zuletzt am Dienstag im Kattegat in der Höhe der
schwedischen Hafenstadt Göteborg gesichtet worden. Der
imposante
Meeressäuger hatte sich mehr als einen Monat in der Ostsee
aufgehalten.
Tierschützer waren eine Woche lang mit Booten in der
Lübecker Bucht
patrouilliert, um zu verhindern, dass er im flachen Wasser strandet.
Der dänische Walforscher Carl Kinze hatte
geäußert, er sei sich noch
nicht hundertprozentig sicher, dass es sich bei dem Tier im Kattegat
tatsächlich um den verirrten Buckelwal handelt. Sollte es sich
tatsächlich um den mehrfach vor der mecklenburg-vorpommersche
Ostseeküste gesichteten Wal handeln, sei vollkommen unklar,
wie er
unbeobachtet durch den Öresund schwimmen konnte, sagte Kinze.
„Erstmals
wäre aber dann dokumentiert, dass ein Wal auch aus der Ostsee
herausfinden kann. Das wäre eine noch
größere Sensation.“
wissenschaft-online.de - 26.08.2008
Wer hat Angst vorm bösen Wolf? -
Wanderausstellung
"Wölfe" im Stuttgarter Museum am Löwentor
Langgezogen ertönt das Heulen einer einsamen Wölfin.
Es klingt fast
klagend. Eine ältere Frau presst den weißen
Plastikhörer fest an ihr
Ohr. "Stell dir mal vor, das hörst du nachts im Wald",
flüstert sie
ihrem Begleiter zu und reicht den Hörer weiter: "Da wird einem
angst
und bange." Angst und Bange ist seit einigen Jahren auch so manchem
Bewohner der sächsischen Lausitz. Hier ziehen seit dem Jahr
2000 wieder
regelmäßig Wölfe durch die Wälder
und aufgegebene Tagebaugruben, und
seit 2005 leben zwei Wolfsrudel dauerhaft im östlichen
Brandenburg und
Sachsen: Der Wolf ist im Osten Deutschlands wieder heimisch geworden -
und mit ihm sind auch viele Vorurteile und Ängste wieder
präsent.
derstandard.at - 27.08.2008
Bald haben wir wieder Wölfe!
"Wölfe werden in Österreich bald wieder Fuß
fassen", ist Heinz Dungler,
österreichischer Wolfsbeauftragter, überzeugt - und
ist derzeit dabei,
einen Wolfs-Managementplan zu entwerfen. Dungler berichtet von schon
vier Beobachtungen, die heuer im Norden Österreichs gemacht
wurden. Im
vergangenen Jahr sei ein Wolf durch die Wälder im
Süden von Wien
gezogen, ein anderer wurde in Vorarlberg gesehen. Vor allem aus dem
Osten könnte jederzeit Nachschub kommen, meint der Experte:
"In den
Nachbarländern erholen sich die Wölfe wieder gut." In
Deutschland gebe
es etwa 30 Wölfe, in Polen sollen es über tausend
sein. In der Slowakei
zähle man rund 400 Tiere und in Slowenien und Ungarn lebten
kleinere
Populationen, die Zuwachs aus Kroatien bekämen. "Die meisten
dieser
Länder sind auch froh über die Wolfspopulationen", so
Dungler. Aber vor
allem in der Schweiz und in Slowakei gebe es Gegner, darunter vor allem
besorgte Landwirte und Jäger, die die Wölfe nicht als
Bereicherung,
sondern als Gefahr sehen würden.
derstandard.at - 22.08.2008
Die unglaubliche Geschichte der
Kongo-Gorillas
Von einem Silberrücken wird die Haremgruppe organisiert. Ein
Anführer
lebt zusammen mit mehreren erwachsenen Weibchen und deren Kindern.
Männer, die keinen Harem haben, streifen entweder allein durch
die
Gegend oder schließen sich mit anderen zu Junggesellengruppen
zusammen.
Als kürzlich auf dem internationalen Primatologenkongress in
Edinburgh
die Entdeckung von 125.000 Gorillas im Kongo bekannt gegeben wurde, war
das die gute Nachricht zur Lage der Affen heute. Die andere, die
schlechte und weiter reichende Nachricht besagte, das fast die
Hälfte
der 634 bekannten, auf der Erde lebenden Affenarten vom Aussterben
bedroht ist. Weiter reicht letztere Meldung auch geographisch, weil sie
Asien und Südamerika einbezieht. Die Ursache für die
Bedrohung der
Affen ist überall die gleiche: Der Verlust ihrer
Lebensräume in den
tropischen Regenwäldern. Und das wiederum erklärt
auch, warum die
bisher inkognito im Dickicht des nördlichen Kongo lebenden
Gorillas nun
entdeckt wurden: Auch ihr Lebensraum wird immer enger. Eigentlich birgt
das Gebiet um den Kongo auch heute noch das Herz der Finsternis.
Menschen wagen sich hier nicht weit hinein – die Regionen, in
der die
großen Menschenaffen leben, sind unerschlossen,
unzugänglich und
weitgehend unerforscht. Sogar die Abholzung der Wälder
schreitet hier
etwas langsamer voran, als etwa in Asien oder in Südamerika.
In einem
Teil der dichten afrikanischen Wälder haben Wissenschaftler
nun die
Nester der Westlichen Flachlandgorillas gezählt. Es waren so
viele
Schlafstätten, dass sie daraus schlossen, es müssten
sich hier
Populationen aufhalten, die bislang noch nicht bekannt waren. Die
Zahlen sind auch deshalb so bemerkenswert, weil sie den Bestand der
Westlichen Flachlandgorillas mehr als verdoppeln würden.
Bisher waren
Affenexperten und Umweltschützer davon ausgegangen, dass es
weit
weniger als 100000 Tiere dieser Gorillaunterart gibt. Die Zahl beruhte
auf Schätzungen aus den achtziger Jahren und sie musste zudem
nach
unten korrigiert werden, weil seither die Abholzung, das im Kongo unter
Gorillas und Menschen grassierende Ebola-Virus und das sogenannte
„Bush-Meat“ ihre Population wahrscheinlich
dezimiert haben. Bush-Meat,
das Erlegen von wilden Dschungeltieren zum Zweck des Verzehrs,
Abholzung und der Ebola-Virus hängen im Kongo eng zusammen.
derstandard.at - 24.08.2008
"Fledermäuse willkommen"
Die Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung
zeichnet
Institutionen oder Private, die sich in einer besonderen Form um das
Wohl von Fledermäusen kümmern, mit der Plakette
"Fledermäuse
willkommen" aus. Da die Flattertiere vom Aussterben bedroht sind, soll
am 29. August die zweite steirische "Bat-Night" im Norden von Graz
wieder Bewusstsein schaffen und Mythen aufklären helfen.
Oliver
Gebhardt, seines Zeichens "Mister Batman" bei der
Österreichischen
Naturschutzjugend Steiermark (ÖNJ), organisiert die
Fledermausnächte,
die vor allem dem jungen Publikum die Furcht vor den "fliegenden
Mäusen" nehmen sollen. Die Säugetiere seien sogar
eher mit dem Menschen
als mit den am Boden lebenden Nagern verwandt, so Gebhardt. Alle 26 in
Österreich vorkommenden Arten fressen Insekten und tragen
damit zur
Schädlingsbekämpfung bei. Dennoch sind ihre
Lebensräume - Baumhöhlen
und geräumige Dachböden - bedroht.
derstandard.at - 25.08.2008
Windkraftanlagen können
Fledermäuse töten
Dass Windturbinen eine tödliche Gefahr für
Vögel darstellen, ist
bekannt. Warum aber noch mehr Fledermäuse durch die Anlagen
umkommen,
war bislang ungeklärt. Denn nur rund die Hälfte der
toten Tiere war
überhaupt in Kontakt mit den Rotorblättern gekommen.
Forscher um Erin
Baerwald von der University of Calgary in Kanada haben das
Rätsel nun
gelöst, wie sie im Fachblatt "Current Biology" (online vorab)
berichten. Durch die Rotorblätter entsteht ein für
die Fledermäuse
nicht wahrnehmbarer Unterdruck, der die Lungen der Tiere
zerstört.
spiegel.de - 26.08.2008
Windräder werden zur
tödlichen Gefahr für Fledermäuse
Feinste Blutgefäße in den Lungen der
Fledermäuse können durch einen
plötzlichen Abfall des Luftdrucks platzen, haben Forscher um
Robert
Barclay von der Universität in Calgary herausgefunden. In
diesem Fall
sterben die Tiere sofort. Solche Bedingungen können durch die
Rotoren
von Windrädern verursacht werden. Im Fachmagazin "Current
Biology"
beschreiben die Forscher, wie sie 188 tote Fledermäuse -
allesamt waren
in der Nähe von Windkraftanlagen gefunden worden - auf innere
und
äußere Verletzungen untersucht hatten. Nur die
Hälfte der Tiere war, so
schien es, mit den Rotorblättern direkt in Kontakt gekommen.
Bei 90
Prozent der Tiere stellten die Wissenschaftler innere Blutungen fest.
Wie bei anderen Säugetieren gleicht auch die Lunge von
Fledermäusen
dünnen, flexiblen Beuteln, die von feinen
Blutgefäßen umgeben sind.
Diese Beutel können sich bei plötzlichem Abfall des
Außendrucks
überdehnen und die Blutgefäße dadurch zum
Platzen bringen. Ein solches
sogenanntes Barotrauma könne durch einen plötzlichen
Luftdruckabfall
verursacht werden, den Rotoren von Windrädern erzeugten,
schreiben die
Wissenschaftler. ... Opfer dieses Phänomens werden
hauptsächlich
wandernde Fledermäuse. Eine Abnahme dieser Fledermausarten,
die sich in
der Regel nur langsam vermehren und viele Schädlinge
vertilgen, könnte
schwere Folgen für die Ökosysteme auf der gesamten
Wanderroute der
Tiere haben, sagen die Forscher.
welt.de - 26.08.2008
Fledermäuse sterben durch
Windkraft-Anlagen
Nicht Vögel sind die Leidtragenden von Windkraftanlagen,
sondern
Fledermäuse. Forscher der Universität von Calgary
haben herausgefunden,
dass die Kleinsäuger offenbar nicht gut mit den
Windmühlen klarkommen.
Allerdings nicht, weil sie sie nicht sehen und nächtens
dagegen fliegen
– sondern weil sie Schwierigkeiten mit den
Windströmungen haben. Wie
die Wissenschaftler in „Current Biology“ schreiben,
haben sie die
Todesursache von Fledermäusen, die sie in der Nähe
von Windparks
gefunden haben, untersucht. „Mit ihrer Echoortung
können die Tiere die
Windanlagen gut orten“, sagt Erin Baerwald. Doch die
Rotorblätter
bergen eine andere Gefahr: Durch den Luftdruckabfall kann es in der
Lunge der Fledermäuse dazu kommen, dass die kleinen
Luftbläschen sich
stark erweitern und dadurch die Blutgefäße
beschädigt werden. Das ist
das Todesurteil für die Fledermäuse. Die kanadische
Forscherin schreibt
weiter, dass damit Fledermäuse und nicht Vögel die
von Windkraftanlagen
am meisten bedrohten Tiere sind. Vögel hätten im
Unterschied zu den
Säugetieren längliche Lungenbläschen, die
einem Druckabfall durch die
Rotorblätter besser standhalten. Die meisten Fledermausarten,
die tot
in der Nähe der kanadischen Windparks aufgefunden wurden,
seien
Zugfledermäuse gewesen.
derstandard.at - 25.08.2008
Fossilien: Experte ersteigerte bisher
unbekannte
Insektenart auf ebay
Ein Insektenspezialist aus Großbritannien hat bei einer eBay
-Auktion
für 25 Euro ein bisher unbekanntes fossiles Insekt von einem
Anbieter
in Litauen gekauft. Das knapp drei bis vier Millimeter große
Insekt,
das in Bernstein eingeschlossen ist, ist etwa 40 bis 50 Mio. Jahre alt.
Das ganze Objekt ist nicht größer als eine kleine
Pille, berichtet BBC
-Online. Richard Harrington, Vizepräsident der Royal
Entomological
Society, hat den Bernstein erworben und das eingeschlossene Insekt als
Besonderheit erkannt. Um auf Nummer sicher zu gehen, hat er den
Bernstein zu einem Experten nach Dänemark geschickt, der
bestätigt hat,
dass es sich um eine bisher unbekannte Blattlaus-Spezies handelt, die
ausgestorben ist. Die kleine Blattlaus ist nun nach dem Käufer
benannt
und heißt Mindarus harringtoni .
derstandard.at - 27.08.2008
Europäischer Gigant:
Sauropoden-Fund in Spanien
Spanische Wissenschafter haben bei Morella in Ostspanien
Überreste
eines Sauropoden von etwa 20 Metern Länge entdeckt. Die
Pflanzen
fressende Dinosauriergruppe mit den charakteristisch langen
Hälsen und
Schwänzen stellte mit Spezies wie Brachiosaurus oder
Argentinosaurus
die größten landlebenden Tiere, die die Erde je
gesehen hat. Die im
heutigen Europa vorkommenden Spezies erreichten zwar nicht die
Größe
der gewaltigsten unter den Giganten - das nun gefundene Fossil ist von
seinen Ausmaßen her aber recht beachtlich. Gefunden wurden
unter
anderem 2,40 Meter lange Rippen und 1, 40 Meter durchmessende
Rückenwirbel. Die Forscher schätzen das Lebendgewicht
des Tiers auf 40
bis 70 Tonnen. ... Laut der Kulturministerin der Region Valencia
besteht die Hoffnung, dass die Forscher an der Fundstelle das komplette
Skelett des Tieres ausgraben könnten: Dann würde der
Fund zu einem der
vollständigsten und wichtigsten in ganz Europa.
BirdLife
Canal diverted to save Jerdon's Courser
-
22.08.2008
The 270-mile Teluga Ganga Canal, from Srisailam in central Andhra
Pradesh to Chennai (Madras), is to be diverted around the only
remaining habitat of the Critically Endangered Jerdon's Courser
Rhinoptilus bitorquatus .
Because of its specialised habitat requirements, Jerdon's Courser is
endemic to the Eastern Ghats of Andhra Pradesh and extreme southern
Madhya Pradesh, India . B elieved to number no more than 50
individuals, the bird was thought to be extinct until its rediscovery
in Andhra Pradesh 22 years ago. The rediscovery led the Andhra Pradesh
government to establish the Sri Lankamalleswara Wildlife Sanctuary, to
protect the courser's habitat of scrub forest interspersed with bare
ground in the gently rolling, rocky foothills of the Eastern Ghats.
Drugs firms told to do more to prevent
vulture
extinctions - 27.08.2008
The Indian government has ordered a crackdown on companies selling the
drug responsible for the near-extinction of vultures. A letter from the
Drug Controller General of India, Dr Surinder Singh, has warned more
than 70 drugs firms not to sell the veterinary form of diclofenac, and
to mark human diclofenac containers 'not for veterinary use'. In 2004,
suspicions that diclofenac was responsible for the catastrophic decline
in vulture numbers were confirmed when the drug, present as residues in
the carcasses of cattle, was found to cause fatal renal failure in Gyps
vultures.
PlanetArk
Protection Zones Not Helping Reefs, Study
Finds -
27.08.2008
Conservation zones in the Indian Ocean set up to protect fish stocks
are not preventing coral reefs from collapsing due to warmer
temperatures or helping to speed their recovery, researchers reported
on Wednesday.
Ghana Elephants Show UN Deforestation
Headache -
27.08.2008
Rising elephant numbers in a protected forest park in Ghana are
angering farmers whose crops are being raided in an unwanted
side-effect of a plan to slow deforestation.
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Weitere Infos |
www.leszoosdanslemonde.com
27
août 2008
Nouveau:
la Réserve Zoologique de Calviac,
La Planète des Crocodiles
et Quinta S. Inácio
Der
Naturschutzbund (NABU) e.V. lädt ein zur Teilnahme am
Vogelschutz-Camp auf Malta
Mit dem zu Ende gehenden Sommer werden sich in den kommenden
Wochen wieder Millionen Zugvögel auf den Weg in ihre
Winterquartiere
machen. Doch die weite Reise droht auch in diesem Jahr für
viele schon
im Süden Europas tödlich zu enden, wie etwa auf
Malta. Der Inselstaat
ist durch seine zentrale Lage im Mittelmeer alljährlich ein
Anziehungspunkt für Millionen Zugvögel. Hier rasten
sie ein letztes
Mal, bevor sie Kurs auf die Küste Tunesiens oder Libyens
nehmen. Ein
mit Spendengeldern unterstütztes Camp soll die dort rastenden
Zugvögel
vor den Gewehren der mehr als 15.000 Jäger schützen.
„Nachdem die Jagd
im Frühjahr erstmals erfolgreich abgewehrt werden konnte,
rechnen wir
nun mit einem besonders ‚heißen’
Herbst“, beschreibt
NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow die Situation.
Das international besetzte Vogelschutzcamp findet vom 13. bis 28.
September im Süden der Insel Malta statt. Wer sich
für den Schutz
gefährdeter Vögel engagieren und das faszinierende
Naturschauspiel des
Vogelzugs erleben möchte, kann sich hierfür beim
maltesischen
NABU-Partner online unter www.birdlifemalta.org
anmelden. Dort sind
auch weitere Informationen zum Ablauf, zur Unterkunft und zu den Kosten
zu finden.
Circus
nw-news.de
- 22. Aug. 2008
Amtliche
Blicke auf die Hauptdarsteller - Circus Krone und der Tierschutz: Wie
auf dem Maspernplatz 140 Vierbeiner untergebracht sind
Paderborn. Menschen, Tiere, Sensationen - davon lebt der Zirkus.
Tierschutzorganisationen - zum Beispiel Peta -Deutschland - werfen
Unternehmen wie dem seit gestern in Paderborn gastierenden Circus Krone
jedoch immer wieder Verstöße im Umgang mit Elefant,
Dressurpferd &
Co. vor. Sie lehnen Wildtiere im Zirkus überhaupt ab. Erst vor
wenigen
Wochen schrieben dann auch Amtstierärzte in Bad Kreuznach und
Hagen dem
Münchener Traditionsunternehmen harsche Kritik ins Stammbuch.
Kein
Auslauf für die Pferde, ein kranker Elefant, zu wenig Platz
für
Affen und Papageien, das Bassin fürs Flusspferd so klein wie
eine
Badewanne und die Androhung von 3.000 Euro Zwangsgeld. Diese schlechten
Nachrichten begleiten den Circus Krone seit seinem Gastspiel in Hagen
Ende Juli. Auch wenn der Zirkus darüber bisher nach eigenen
Angaben
selbst nur aus der Zeitung und nicht schwarz auf weiß von der
Behörde
in Hagen Kenntnis hat, stecken natürlich auch Paderborns
Kreisveterinär
solche Notizen im Hinterkopf. Der Gesamteindruck war gestern
für Dr.
Bornhorst
"weitestgehend", wie er dem Circus Krone ins mitreisende
Tierbestandsbuch schrieb, nicht zu beanstanden.
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THE
ZOO ON THE ROAD TO
NABLUS
A Story of Survival from the West Bank
By Amelia Thomas
Washington Post
review
Occupied
Territory
Against
all odds, a dedicated veterinarian maintains the only public zoo in
Palestine
In The Zoo on the Road to Nablus, Amelia Thomas tells the story of the
Qalqilya zoo, the only public zoo in Palestine, established in 1986. A
town of over 40,000, Qalqilya until recently was famous among
Palestinians for its fertile groves and its produce, which was
distributed throughout the West Bank and Gaza. Now it is an
economically ravaged town separated from most of its farm land and the
world by razor-wire fences and a concrete wall that encircles it almost
completely. And yet this bleak place has a zoo. The Zoo on the Road to
Nablus is beautifully written and entertaining. And ultimately it is
hopeful: The zoo, after all, remains open. ·
Synopsis
The last Palestinian zoo stands on a dusty, dead-end street in the once
prosperous farming town of Qalqilya, on the very edge of the West Bank.
The zoo's bars are rusting; peacocks wander quiet avenues shaded by
broad plane trees; a teenage baboon broods in solitary confinement;
and, walls bear the pockmarks of gunfire. And yet the zoo is an
extraordinary place, with a bizarre, troubling and inspiring story to
tell. At the centre of this story is Dr Sami Khader, the only zoo vet
in the Palestinian territories. Family man, amateur inventor and
dedicated taxidermist, he is fiercely independent, apolitical, and
resourceful in times of crisis. Dr Sami dreams of transforming the zoo
into one of an international calibre.In "The Zoo on the Road to
Nablus", Amelia Thomas brings the reader into a world rarely glimpsed
from the outside, weaving the stories of the zoo's animals, its staff,
and its visitors into a rich, colourful chronicle of the indomitable
nature of the human - and animal - spirit.
Besprechung
Amelia Thomas schreibt sonst politische Berichte und
Reiseführer. Doch
hier hat sie sich - ganz offenbar aus Faszination für diesen
unwirklich-liebenswerten Ort - an einem Sachroman über den
einzigen
palästinensischen Zoo festgebissen. Die politischen Konflikte
bleiben
weitgehend außen vor, doch scheinen sie immer wieder durch,
sei es wenn
Tiere durch Armeeüberfälle getötet werden
oder sich Israelis und
Palästinenser zum Wohl der Tiere zusammenfinden - wie
Zooleitung und
Tierarzt. Man hat zwar nicht gerade den Eindruck, daß dieser
Zoo zu den
besten und besuchenswertesten der Welt gehört, doch die
detailreiche
wie unterhaltsame Beschreibung des Zooalltags unter solch schwierigen
Bedingungen weckt Hochachtung vor den Leuten, die ihn allen
Widrigkeiten zum Trotz erhalten.
Gebundene Ausgabe, 304 Seiten, Public Affairs Pr; Auflage: 1
(7. August
2008)
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in eigener Sache"
Abenteuer
Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich
und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
3.
Zootechniker-Tagung im Zoo Rostock
18.- 20.09.2008 Themen unter anderem:
- Wasseraufbereitung
- Bau-Projekte im Zoo
- Notrufhandys
- Spielplätze
Auskunft erteilt: Zoo Rostock, Herr F. Petersen, Tel.: 0381 / 2082175
oder Allwetterzoo Münster, Herr D. Heese, Tel.: 0251 /
8904400, Heese@Allwetterzoo.de
Gesellschaft
für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem
Senkenberg-Museum und der
Universität.
Naturerlebnisse vermitteln: Praxisorientierte
Einführung in
die Naturerlebnispädagogik
Die BUNDjugend Brandenburg führt vom 6. bis 10. Oktober in
Wernsdorf
ein Seminar durch, mit dem junge Erwachsene befähigt werden,
Kinder und
Jugendliche für das Thema Natur zu sensibilisieren und zu
begeistern.
In vielen praktischen Übungen wird ein Pool von natur- und
erlebnispädagogischen Methoden vorgestellt und ausprobiert.
Information
und Anmeldung unter: www.bundjugend-brandenburg.de
Ausstellungen
welt.de
- 21. Aug. 2008
Wie Bobby unsterblich wurde
Bobby scheint in Gedanken versunken zu sein. Seit
mehr als siebzig Jahren sitzt der Gorilla so im Museum für
Naturkunde
der Humboldt-Universität zu Berlin, ein Meisterwerk der
Dermoplastik.
Die Berliner Präparatoren und Dermoplastiker Karl
Kästner und Gerhard Schröder erprobten die von ihnen
entwickelte
Konservierungstechnik der Teilparaffinierung bei Bobby zum ersten Mal
an einem großen Schaupräparat.
Biodiversität ist das Generalthema der
neuen
Dauerausstellung, deren Herzstück der Sauriersaal mit den
Funden der
Tendaguru-Expedition im damaligen Deutsch-Ostafrika ist. Sie steht
unter dem Motto "Evolution in Aktion" und ist eine wuchtige Widerrede
gegen alle von Gleichgewicht und Harmonie bestimmten
Naturvorstellungen. Eine Animation an der
Decke des Treppenhauses durchmisst in Minuten die Jahrmilliarden vom
Urknall bis heute und den Raum von den Rändern des Kosmos bis
zur
Invalidenstraße in Berlin. Der atemlose Animationsfilm
über
die physikalischen Bedingungen unserer Erde scheint zunächst
in
keinerlei Beziehung zu stehen zu den Präparaten eines
Wildpferdes und
der Nachschöpfung eines Urpferdchens, zu
Paradiesvogelbälgen und einem
einsamen Ameisenbär. Doch bald erschließt sich die
Interaktion zwischen
belebter und unbelebter Natur, zwischen Erd- und Klimageschichte und
dem unerschöpflichen Reichtum der Evolution des Lebens. Hinter
dem
Hauptgebäude des Museums gehen die Wiederaufbau-Arbeiten an
dem im Krieg zerstörten Ostflügel voran.
Jahrzehntelang war die Ruine
ein verwunschener Ort. Wim Wenders nutzte ihn als Kulisse für
seinen
"Himmel über Berlin". Bald soll die Wissenschaft wieder in ihn
zurückkehren. Ein Teil der Sammlungen, die dort Platz finden,
wird aber
auch dem Publikum zugänglich gemacht.
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Stellenanzeigen
Der
Zoologische Garten Frankfurt sucht zur
Verstärkung seines
Teams zum nächstmöglichen Zeit-punkt eine/n
Tierpfleger/in
Zu Ihren Aufgaben gehören: Tätigkeit im Exotarium
(Süß- und
Seewasserfische, Amphibien, Reptilien) als stellvertretende
Revierleitung:
– Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten,
insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen
Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Aquarien und Tieranlagen
– Züchten und Aufziehen verschiedener Tierarten
– Mithilfe bei tierärztlicher Behandlung
– Mithilfe bei der Entwicklung und Durchführung von
Tierbeschäftigungsmaßnahmen und
Lebensraumbereicherungen
– Besucherinformation
– Vertretungstätigkeiten
Wir erwarten:
– Abgeschlossene Ausbildung z. Zootierpflegerin/Zootierpfleger
– Mehrjährige Erfahrung in der Tierpflege,
insbesondere in der
Futtertierzucht
– Fundiertes Fachwissen, insbesondere in den Bereichen
Süß- und
Seewasseraquaristik
– Technisches Verständnis
– Kooperations- und Teamfähigkeit
– Überdurchschnittliches Engagement
– Eigenverantwortlichkeit
– Serviceorientierung
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf ein Jahr befristet; bei
Bewährung
ist eine unbefristete Weiterbeschäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für
den öffentlichen
Dienst nach Entgeltgruppe 8.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in
Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen.
Bewerbungen von Frauen
werden daher besonders begrüßt. Schwerbehinderte
werden bei gleicher
Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum
04.09.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Matthias Krueger,
Tel.: 069/212-3 45 70
zur Verfügung.
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TV-Tipps Tierdokus
und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus
jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende Juli
ging es in den
Vogelpark Steinen, Ende August ist der Tierpark Bretten geplant.
br-online.de
- 22. Aug. 2008
Quer durch die Tierparks Bayerns
ZEIT FÜR TIERE begibt sich auf Sommertour und stellt jeden
Samstag um
14:35 Uhr tierische Ausflugsziele in Bayern vor.
kress.de
- 20. Aug. 2008
Tierischer
Flop für ProSieben
Schwache Gags abgestraft: Keine Freude hat sich ProSieben mit dem Start
der neuen, bislang auf sieben Folgen angelegten Promi-Doku "Comedy Zoo"
gemacht. Nur 0,98 Mio junge Zuschauer bescherten der so gar nicht
tierisch witzigen Promi-Doku einen desaströsen Marktanteil von
nur
8,3%. Karnickel jagen, Schweine bürsten, mit Pinguinen und
Sonya Kraus
durchs Gehege stöckeln - der Mehrzahl der ProSieben-Fans
war's wohl einfach zu blöde.
ad-hoc-news.de
- 21. Aug. 2008
"Tierisch Kölsch" mit Dirk
Steffens: Erster Einsatz
des Tierexperten bei den Geschichten aus dem Domstadt-Zoo am Montag im
ZDF
Der Kölner Zoo öffnet ab Montag, 25. August 2008,
15.15
Uhr wieder die Tore für das ZDF-Publikum. Mit dabei ist dann
erstmals
Tierexperte Dirk Steffens, der im Domstadt-Zoo vielfältige
Entdeckungen
macht. In den neuen Zoo-Geschichten im ZDF ist er mit den Tierpflegern
unterwegs und packt selbst tatkräftig zu, wenn es um die
Versorgung der
tierischen Schützlinge geht. In der Auftaktsendung zur neuen
Staffel
begibt sich Dirk Steffens auf
eine Entdeckungsreise zu den Stars des Tiergartens und gibt
eindrucksvolle Ausblicke auf das, was die Zuschauer in den
nächsten
Wochen erwartet: Er berichtet von der Geburt zweier Giraffen, der
wunderbaren Alten-WG der beiden Orang-Utan-Damen Tilda und Lotti, der
neuen Liebe bei den Baumkängurus, über Neues aus der
Elefantenherde und
über das Drama zwischen Ailton, dem Tapir, und drei biestigen
Wasserschweinen.
Wochentägliche
Sendungen:
Mo-Fr, 10:05 BR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg,
Friedrichskoog, Wh.)
Mo-Fr, 12:00 ARTE, Traumhafte Küsten
Mo-Fr, 14:15 HR, Der HR-Tierfilm
Mo-So, 14:15 ARD Eins Festival, Planet Erde (2 Teile)
Mo-Fr,
15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (neue Folgen)
Mo-Fr,
16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr,
17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co.
(Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Giraffe, Erdmännchen & Co.
(Frankfurt, Kronberg,
Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Mo-Mi, 19:00 ARTE, Tierdokumentationen Meer
Mo-Fr, 20:15 ARTE, Naturdokumentationen (Ozean), Tipp!
Einzelsendungen:
Fr,
22.08.2008, 11:30, NDR, Die bunten Vögel vom Rhein
Fr, 22.08.2008, 12:59, ZDF dokukanal, Leben am Limit, Die Tierwelt im
Andenhochland
Fr, 22.08.2008, 14:15, HR, Achtung Eisbären! Ein Sommer in
Sibirien
Fr, 22.08.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 22.08.2008, 21:00, ARD Eins Plus, In den Tiefen des Amazonas
Fr, 22.08.2008, 21:00, RBB, Indiens wilde Esel, Der Khur Sa
30. August 2008
05:50 RTL2 Crocodile Hunter - Im Angesicht der Bestie
09:00 NationalGeographic Die Rettung der Zootiere von Kabul
11:00 ARD Weiches Fell und scharfe Krallen
13:35 NDR Elefant, Tiger & Co. So 31. August 2008
17:30 3Sat Arche Noah: Mehr Spaß im Gehege - Hannover (Neu)
Mo 1. September 2008
21:00 3Sat Die schönste Gams der Welt - Hilfe für die
vom Aussterben
bedrohte Abruzzen-Gams Mi 3. September 2008
15:15 RBB Abenteuer Zoo: Bartkäuze, Biber und
Braunbären in Bad
Mergentheim Do 4. September 2008
21:00 BR-alpha Der Berg der Wölfe - Der mystische Tierpark
Mautern Wh
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen
Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:35 im NDR und
14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Dresdner Schnauzen", wird samstags 16:02 sowie sonntags ab 08:02 und
ab 15:02 Uhr (2 Folgen) auf ZDF Doku wiederholt;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und
Kronberg:
Wiederholungen freitags 21:00 samstags 07:00 und 17:30 Uhr sowie
sonntags 07:15 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen
samstags ab
14:15 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30
im RBB
wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags
20:15
und sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00,
dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00
Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird
sonntags 13:50 Uhr im WDR
wiederholt.
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| Schöne
Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Die
Ferien des Monsieur Schöné
Nach dem Editorial von letzter Woche stehe ich heute ein
bißchen unter
Zugzwang. Noch habe ich mich aber nicht entschieden, ob ich nun eher
mich oder doch lieber Sie aufregen möchte. Grund genug
für ein kleines
Ablenkungsmanöver: Ich freue mich seit einigen Wochen
über jede
montägliche Naturdoku in der ARD, die man ja fast schon zu
Grabe
getragen geglaubt hatte.
Ebenfalls seit einigen Wochen sind Ferien, was wiederum nur bedingt
Anlaß zur Freude ist, weil plötzlich Leute zu Zeiten
an Orten
auftauchen, die sonst weitgehend leutefrei sind. Zum Beispiel kann man
sich derzeit nicht darauf verlassen, an einem leicht regnerischen
Montagvormittag einen Zoo für sich allein zu haben, doch ...
das macht
gar nichts, denn mit den Leuten funktionieren Zookonzeptstudien gleich
noch mal so schön:
Ich war im Hamburger Tropen-Aquarium!
Ich habe es gesehen!
Ich habe mir aus ganz normaler Besucherperspektive jeden Winkel
angeguckt!
Ich habe gestaunt!
Und jetzt... rege ich mich auf!
Wie kann man nur einen Markenartikel, den man besitzt, so leichtfertig
umbenennen!? Gut „Twix“ war
„Raider“ und die Leute knuspern den Keks
noch immer, das hat funktioniert, aber warum, um alles in der Zoowelt,
muß man den Nachfolger des Hagenbeck´schen
Tropariums zu einem
phonetisch unglückseligen Tropen-Aquarium degenerieren?
Troparium, das klingt nach Tropifrutti, nach Exotik und
wissenschaftlich kultivierter „Weiter Welt“!
Tropen-Aquarium klingt nach Quecksilberdampflampe, was auch ein
schönes
Wort ist, wenn man es in einem Technikmuseum serviert bekommt, aber
dort wo mir Reptilien, Fische, Vögel und Kleinsäuger
den unglaublich
faszinierenden Flair der fernen Fauna nahebringen sollen, dort
möchte
ich nicht zuviel Menschenkram in den Vordergrund gerückt
bekommen und
damit sind wir bei Problem Nummer zwei, der nicht mehr Troparium
heißenden Tierhaltungseinrichtung: Wer mit Kindern den Besuch
startet,
weiß nach wenigen Metern nicht mehr, ob das hier Tierhaltung,
Unterhaltung oder eine reine Elternteststrecke sein soll.
Das, was man liebvoll gestaltet nennen könnte, im Verbund mit
der
Vielzahl an interaktiven Bildungsangeboten, führt bei nicht
alltäglich
in Gameboy-Benutzung trainierten Kindern zu einem unglaublich
überstürzten Konsumverhalten, bei dem die
Beschäftigung mit den
gezeigten Tieren, die doch die Hauptakteure sein sollten, auf der
Strecke bleibt.
Dieses Problem hat natürlich nicht nur Hagenbeck, es ist ein
generelles
Problem moderner Zoogestaltung. Hier aber begegnet uns all dies auf
engstem Raum und es überflutet sensiblere, kindliche
Gemüter beinahe
so, wie diese Musikvideosenderfilmchen den Betrachter mit
sekundenschnell hintereinander geschalteten Bildern bombardieren.
Zusätzlich gibt es im neuen, ehemaligen Troparium auch
tierhalterisch
manch Kritisches, was ich ihnen aber vermutlich nicht mehr darlegen
brauche - Sie kennen meine Einstellung zu freigehegetauglichen
Tierarten in Tropenhallen!
Nun nur noch eins - und jetzt wird es richtig interessant: Ich bin am
Eingang des Tierpark Hagenbeck zunächst von der Kassiererin
und dann
von zumindest einem der Portiers so unglaublich freundlich,
souverän,
locker und gleichzeitig professionell bedient worden - Toll!
Das sähe ich gerne öfter im Eingangsbereich eines
deutschen Zoos.
Ich komme wieder!
Ihr
Carsten Schöne
P.S.: Vielleicht erzähle ich Ihnen nächste
Woche etwas über die neue
Tigeranlage in Eberswalde.
www.schoenes-tierleben.de
„Schöne
Zoowelt“ hier kaufen
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