E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 437 vom 28. August 2008

Liebe Leser,

bei Tierisch Kölsch startete diese Woche bereits die 5. Staffel. Ehrlich ersagt, als ich las, daß die ZDF-Sendung nun von Dirk Steffens moderiert würde, hatte ich Schlimmes befürchtet. Immerhin war sein doch etwas extrovertiert moderiertes "Tierzeit" auf VOX zu einer Art Tauchsport-Sendung, in der es fast nur noch
in Wiederholungen um Haie, Lachse, Kraken, Aale und Störe ging, verkommen und ist mittlerweile aus dem Programm genommen.
Doch im Gegenteil, die Moderation (die es nicht in jeder Folge gibt) ist zurückhaltend und inhaltlich mit Hand und Fuß. Das ZDF läßt weiterhin vor allem die Tierpfleger zu Wort kommen, vermittelt unterhaltsam mittlerweile mehr Informationen als alle "... & Co." zusammen und hat die Kölner auch wieder zu Naturschutzprojekten in Vietnam begleitet, diesmal sogar zum Goldkopf-Langur-Projekt auf Cat Ba, das ja gar nicht vom Zoo Köln, sondern aus Münster und von der Stiftung Artenschutz betrieben wird. Die ARD hat das Wort "Artenschutz" in ihrer dafür prädestinierten Doku-Soap
ja leider bisher nicht verwendet, geschweige denn aus den Projekten berichtet.

Nach VOX haben nun
nach einigen Jahren auch die anderen "Privaten" begriffen, daß "Zoo" wohl doch irgendwie auch "Quote" bedeutet und senden nun mit "Comedy Zoo" und in einigen Folgen "Mitten im Leben" eigene Formate. Damit Sie damit gar nicht erst Ihre Zeit verschwenden: in den zwei Folgen, die ich mir angetan habe, war immerhin zu erfahren, daß Kaninchen Kleinnager sind, es wurden "Pitu-Esel" vorgestellt, und in Münster sollen Zwergpinguine leben... Die albernen Kommentare aus dem Off machen es nicht besser. Informationsfreie B-Promi-Promotion, mit der sich wohl kein Zoo einen Gefallen tut.

A propos Promi: Anfang des Monats
nahm Dr. Lesley Dickie ihren Job als EAZA-Direktor auf. Vor allem den an Artenschutz Interessierten ist sie als Kampagnenleiterin des AmphibianArk "Year of the Frog" bekannt, sie hat an Fossas auch direkt auf Madagaskar gearbeitet und war zuletzt für die Naturschutz-Abteilung der London Zoological Society zuständig. Damit ist sicherlich auch der Kurs der EAZA in Richtung Artenschutz weiter gesichert. In den nächsten EAZA-News und natürlich in gut zwei Wochen auf der EAZA-Tagung werden wir mehr dazu hören.

Anlässlich des 150. Geburtstags des Zoo Frankfurt hat der Hessische Rundfunk Sonderseiten eingerichtet, auf denen sich auch zahlreiche historische Aufnahmen finden. Außerdem gibt es dort eine recht einfach gestrickte Umfrage „Gehen Sie gerne in den Zoo?“. Da einige Tierrechtler in Rundschreiben massenhaft dazu aufrufen, auf "Nein" zu klicken, steuern wir mal dagegen:
Es kostet Sie genau zwei Klicks: nämlich hier www.hr-online.de und dann rechts oben.

Daß Zootests so ihre Tücken haben, konnte man dieses Jahr ja schon mehrfach erfahren. Jetzt waren die Belgier dran, dort fiel die Tierschutzorganisation GAIA auf Krokodil-Plastiken herein...

Dirk Petzold

Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:

Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
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Schöne Zoowelt

Deutsch ist schwer, nicht nur für Polen. Passend dazu der Spiegel-Online-Zwiebelfisch: Das Paarungsverhalten der Uhue. "Denn wer da glaubt, ein Uhu und noch ein Uhu seien immer schon zwei Uhus gewesen, der hat noch einiges zu lernen über die flatterhafte Mehrzahl."


Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Landeshauptstadt Düsseldorf - 27. Aug. 2008
Tag der Amphibien im Aquazoo
Die großen Welt-Naturschutzverbände und der Weltzooverband haben das Jahr 2008 zum "Jahr des Frosches" erklärt. Denn: Von den etwa 6000 Amphibienarten weltweit sind 2000 vom Aussterben bedroht oder bereits von der Erde verschwunden. Höchste Zeit also, etwas für den Schutz der Frösche, Kröten, Molche und Salamander zu unternehmen. Am Sonntag, 31 August, findet daher im Aquazoo - Löbbecke Museum, Kaiserswerther Straße 380, der "Tag der Amphibien" statt. Naturschutzorganisationen wie der Nabu oder die Stiftung Artenschutz, aber auch die Biologische Station Urdenbacher Kämpe und der Aquazoo informieren über ihre Naturschutz-Aktivitäten und über Möglichkeiten des Amphibienschutzes. Ein Info-Blatt führt auf dem Rundgang durch den Zoo zu zwölf verschiedenen lebenden Amphibienarten. Alle heimischen Arten sind zusätzlich als Modelle zu sehen. In einer Mal- und Bastelecke können Kinder eine Froschmaske basteln oder nach eigenen Wünschen kreativ werden. Eine Amphibienrallye lädt junge Naturforscher darüber hinaus zur Endeckungstour durch das ganze Haus.

ka-city.de - 22. Aug. 2008
Auge in Auge mit dem Frosch - Amphibien hautnah erleben
Karlsruhe. "Froschtag" heißt es am Sonntag, 24. August, für Kinder von 11 bis 16 Uhr im Zoologischen Stadtgarten. Amphibienexperte Ernst Frey stellt erstmals im Zoo neugierigen kleinen Besuchern von vier bis 14 Jahren "seine" Tiere vor.

suedkurier.de - 20. Aug. 2008
Grasgrüner Klettermax
Tier- und Pflanzenarten oder Biotope sind von den entsprechenden Institutionen zu Naturobjekten des Jahres 2008 gewählt worden. Umweltberater Gerhard Bronner und seine Mitarbeiter stellen diese "Auserwählten" in einer kleinen Serie vor. Heute: der Laubfrosch. Der Laubfrosch ist der "Lurch des Jahres". Dabei war er früher häufig und wurde als "Wetterfrosch" im Glas gehalten. Nur daumengroß, sollte er durch das Leitersteigen das kommende Wetter anzeigen.

mainpost.de - 21. Aug. 2008
Laubfrosch in der Rhön schon ausgestorben - Seminar auf der Wasserkuppe zum Thema Amphibien
Zu einem Seminar hatte das Biosphärenreservat auf die Wasserkuppe eingeladen. Harald Nicolay stellte dabei Amphibien und Reptilien der Rhön vor. Nach den Ausführungen des international bekannten Experten leben in der Rhön heute fünf Arten von Schwanzlurchen (vier Molche und der Feuersalamander) sowie Grasfrosch, Erdkröte und Vertreter der Grünfrösche. Die Gelbbauchunke und der Laubfrosch sind in der Rhön nach aktuellem Kenntnisstand bereits ausgestorben. Der Bestand der ehemals weit verbreiteten Arten Kreuzkröte und Geburtshelferkröte ist mangels aussagefähiger Daten nur ungenügend bekannt, erklärte der Fachmann. Die Geburtshelferkröte ist womöglich im Bereich der hessischen Rhön bereits ebenfalls ausgestorben. Die Kreuzkröte wandert möglicherweise gelegentlich noch an den Randbereichen ein.

han-online.de - 21. Aug. 2008
Sicherheit für Molch & Co. - Umweltbehörde legt sechs neue Amphibienteiche im Eißendorfer Forst an
Lange Zeit lebten Frosch und Co. gefährlich. Da die Altmoränenlandschaft im Süden Hamburgs mit ihrem größtenteils sandigen Untergrund von Natur aus arm an Gewässern ist, wandern jährlich bis zu 80 Grasfrösche, 150 bis 300 Teichmolche und nahezu 2000 Erdkröten aus dem nördlich gelegenen Wald zu den wenigen Teichen der Umgebung, den Tongruben am Eichenhof. Die Überquerung des vielbefahrenen Vahrendorfer Stadtwegs wurde den Tieren nicht selten zum Verhängnis. Um die Gefahren bei der Wanderung zu verringern, hat das Naturschutzreferat Harburg von 1998 bis 2002 insgesamt sechs Ausgleichsteiche für einheimische Amphibien bauen lassen. Um Wanderern im Eißendorfer Forst nähere Informationen über die Ausgleichsmaßnahme vermitteln zu können, stehen Infotafeln am Parkplatz "Erlental" und am Eingang Vahrendorfer Stadtweg. Dass einige Menschen nun ihre Goldfische in den neuen Teichen aussetzen, dafür habe sie kein Verständnis. In einer aufwendigen Aktion mussten aus den Teichen bereits einige Fische entfernt werden, denn es bestehe die Gefahr, dass sie den Laich der Amphibien fressen. Die Infotafeln sollen daher auch darüber informieren, dass ein solcher Eingriff in die Natur deren natürliche Entwicklung nachhaltig stören kann. Die Ausgleichsmaßnahme hat mittlerweile für eine erfolgreiche Besiedelung der in der Region heimischen Bergmolche gesorgt. Auch Arten wie Kammmolch, Feuersalamander und Springfrosch können nun unbeschadet abseits der Straßen in die Laich- und Winterquartiere wandern.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

fr-online.de - 20. Aug. 2008
Weg durch den Opel-Zoo bleibt offen
Der Streit um den Philosophenweg entwickelt sich zur unendlichen Geschichte. Eigentlich sollte der öffentliche Weg durch den Opel-Zoo Anfang August geschlossen werden. Doch der Streit zwischen Kronberg und der Nachbarstadt Königstein hat das nun verhindert. Um juristischen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen, hat sich Kronberg entschieden, die Schließung des Wegs um ein ganzes Jahr auf den 1. August 2009 zu verschieben. Auch eine Mediation unter Leitung des Regierungspräsidenten Gerold Dieke hatte keinen Erfolg: Das Königsteiner Parlament lehnte den Vorschlag ab. Er hatte vorgesehen, dass zunächst einmal jeder, der den Zoo über den Philosophenweg betritt, Eintritt bezahlen muss. Wer ihn allerdings nach 30 Minuten wieder verlässt, würde sein Geld zurückerhalten.


greifswald-netz.de - 21. Aug. 2008
Von Greifswald zum Schwarmfischbecken im Ozeaneum
Nach Verzögerungen in der Fertigstellung der Nordseeaquarien ist es endlich soweit: Silbrig schimmernd ziehen sie ihre Bahnen durch das 2,6 Millionen Liter Meerwasser fassende große Becken. Ein Schwarm mit rund 600 Heringen ist in das Aquarium mit der fünf mal zehn Meter großen Panoramascheibe eingezogen. Weitere Tiere werden in den kommenden Wochen folgen.

augsburger-allgemeine.de - 21. Aug. 2008
Rhino-Import klappt doch
Nach einem Tag "Funkstille" gegenüber den Medien hat der Augsburger Zoo gute Nachrichten: Der anstehende Import von zwei Nashörnern aus Südafrika wird doch termingerecht klappen. Die Veterinärbehörden haben gerade noch rechtzeitig grünes Licht gegeben. Am heutigen Freitag geht's los: Zoochefin Barbara Jantschke fliegt mit nach Südafrika, um den spektakulären Tiertransport zu begleiten. Begleitet wird sie von Tierärztin Christine Lendl. Beide werden vor Ort am Ball bleiben, damit die beiden jungen Breitmaulnashörner wohlbehalten in Augsburg ankommen.

augsburger-allgemeine.de - 22. Aug. 2008
Neue Kritik am Rhino-Import des Zoos
Kurz vor dem Nashorn-Import aus Südafrika meldet sich erneut die Tierrechtsorganisation Peta zu Wort. Sie zweifelt weiterhin an, dass der Transport der beiden Breitmaulnashörner legal ist und fordert vom Zoo "handfeste Beweise". Völlig haltlos ist diese Forderung für Zoochefin Barbara Jantschke. Sie verweist darauf, dass eine offizielle Importgenehmigung der deutschen Stellen vorliegt, ebenso eine Exportgenehmigung von Südafrika. Damit entspreche der Tiertransport allen gültigen Vorschriften. Nicht nur Augsburgs Zoochefin versichert, dass beim Augsburger Rhino-Import alles korrekt abläuft. Wie berichtet, haben auch Experten der renommierten Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) keine artenschutzrechtlichen Bedenken gegen den Transfer. Volle Rückendeckung hat Jantschke darüber hinaus vom Europäischen Zooverband.

welt.de - 24. Aug. 2008
Dürfen Nashörner in den Zoo?
Der Augsburger Tierpark will für seine Rhinozeroszucht zwei Tiere aus einem Nationalpark in Südafrika importieren - und erntet dafür harsche Kritik. Kurz vor dem geplanten Import drohte das Projekt aber noch zu kippen. Es fehlten drei der insgesamt 15 medizinischen Tests von Rinderpest bis Krim-Kongo-Fieber, die vorliegen müssen, damit die Tiere in Südafrika verladen werden können.

augsburger-allgemeine.de - 24. Aug. 2008
Rhinos werden abgeholt
Zoochefin Barbara Jantschke hält sich derzeit in Südafrika auf, um den Transport der Nashorn-Weibchen zu überwachen. Das teilte sie gestern per SMS mit. Vor Ort solle auch geklärt werden, aus welchem Schutzgebiet die beiden Breitmaulnashörner stammen. Daran hatte sich die Kritik der Tierschützer von Peta entzündet, die anzweifelt, dass die Tiere in Gefangenschaft aufgewachsen seien. Jantschke wies die Vorwürfe zurück.


ORF.at - 26. Aug. 2008
Nashorn-Damen im Zoo Schmiding
Ab 26. August können große und kleine Besucher die zwei neuen neuesten Bewohner des Zoos Schmiding bestauen: Zwei Breitmaulnashörner aus der afrikanischen Savanne. Die neu errichtete Savanne, die über einen Hektar groß ist, teilen sich die beiden Breitmaulnashörner mit Zebras, Rappenantilopen und Afrikanischen Straußen. Besucher haben die Möglichkeit, die Tiere von einem drei Meter hohen Beobachtungsplateau zu bestauen. Derzeit sind die grauen Damen in Krenglbach noch ohne männlichen Gefährten, dies soll aber laut Zoo Schmiding in den nächsten Monaten geändert werden.

OÖRundschau - 27. Aug. 2008
Zwei Nashörner beziehen die Schmidinger Savanne
Nashörner gehören zu den schwersten Landsäugetieren. Zwei der imposanten Geschöpfe sind ab sofort in der neu errichteten Savanne im Zoo Schmiding zu bestaunen. Der Lebensraum der Tiere umfasst eine Fläche von mehr als einem Hektar mit savannenartigem Charakter. Mehrere Akazien spenden Schatten, eine große Schlammsuhle bringt willkommene Abkühlung. Neben den beiden Breitmaulnashörnern, die aus einem deutschen Zoo stammen, ist die neue Anlage auch von Zebras, Rappenantilopen und afrikanischen Straußen bewohnt.


stuttgarter-nachrichten.de - 22. Aug. 2008
Interesse an Eisbär ungebrochen - Wilbär lässt Einnahmequellen sprudeln
Stuttgart. Der Kuschelfaktor lässt mit zunehmendem Alter nach. Doch das Interesse an Wilbär ist ungebrochen. Noch immer strömen die Wilhelma-Besucher zum Eisbärengehege. Gegenüber dem Vorjahr sind die Eintrittserlöse um 700.000 Euro gesteigen. "Sicherlich ist Wilbär für einen Teil dieses Zuwachses verantwortlich", sagt Fritz Korherr, Verwaltungsleiter der Wilhelma. Wie viel dieser Anteil ausmacht, kann er aber nicht sagen. Auch mit dem Merchandising-Geschäft ist Korherr zufrieden. Bislang nahm die Wilhelma damit etwa 60.000 Euro ein.

stuttgarter-nachrichten.de - 22. Aug. 2008
Kuscheltier war gestern
Ginge es nach den meisten Wilhelma-Besuchern, müsste man es wohl verhindern. Doch die Entwicklung lässt sich nicht aufhalten. Das Kuschel- wird zum Raubtier. Wilbär ist in der Pubertät. Inzwischen beträgt sein Gewicht etwa 50 Kilo, die Schulterhöhe misst rund 70 Zentimeter. Noch mindestens bis zum nächsten Frühjahr werden die Wilhelma-Besucher die Entwicklung von Wilbär verfolgen können. Dann wird das Europäische Erhaltungszuchtprogramm in Amsterdam entscheiden, in welchem Zoo Wilbär für Nachwuchs sorgen soll.

mopo.de - 22. Aug. 2008
TIERSCHÜTZER FORDERN - Keine Eisbären mehr bei Hagenbeck - Die Arktisbewohner zeigen oft Verhaltensstörungen
Der Knut-Faktor wirkt: Auch der Tierpark Hagenbeck will mit Eisbärenbabys Kasse machen. Derzeit fristet nur die alte Eisbärin Fanny (29) ihr Dasein in dem maroden, 100 Jahre alten Gehege. Sobald die Finanzierung geklärt ist, soll daraus eine "Polarwelt" werden, damit wieder Eisbären gezüchtet werden dürfen. Tierschützer laufen Sturm, fordern das Ende der Zoohaltung von Eisbären.

diepresse.com - 22. Aug. 2008
Image-Gewinn: Ein Jahr Panda-Baby "Fu Long"
Der Zoo steuert heuer auf einen Besucherrekord zu. 1,5 bis 1,6 Millionen Gäste kamen 2008 bisher, um 20% mehr als im Vorjahr.

news aktuell schweiz - 26. Aug. 2008
Kompetenzzentrum Wildtierhaltung gegründet
Wildtiere in der Obhut des Menschen verdienen die bestmögliche Betreuung. Die Anforderungen an eine artgerechte Haltung von Wildtieren sind deshalb in den letzten Jahren, basierend auf dem stetig wachsenden Wissen um die Bedürfnisse der Tiere, gestiegen. Mit dem Inkrafttreten der neuen Tierschutzverordnung am 1. September 2008 werden folgerichtig auch die gesetzlichen Erfordernisse steigen. Das neu gegründete Kompetenzzentrum Wildtierhaltung - ein unabhängiger Think-Tank - will einen Beitrag zur artgerechten Haltung von Wildtieren leisten und stellt aus diesem Grunde Fachwissen für einzelne Nachfragen und Untersuchungen zusammen, würdigt dieses und stellt es Tierhalterinnen und Tierhaltern, Behörden oder Ämtern beratend zur Verfügung. Die Initianten und Vorstandsmitglieder des autonomen Vereins sind:Prof. Dr. Bernd Schildger, Direktor, Tierpark Dählhölzli, Bern Präsident Dr. Walter Locher,Verwaltungsrat, Gebr. Knie, Vizepräsident Schweizer National-Circus AG, Rapperswil SG, Kurt Müller Kurator, Knies Zirkuszoo, Knies Kinderzoo, Rapperswil SG, Dr. Olivier Pagan Direktor, Zoo Basel, Dr. Alex Rübel Direktor, Zoo Zürich, Dr. Hans Schmid Leiter Tierpflege, Zoo Zürich. Derzeit haben bereits 26 Fachleute aus dem In- und Ausland ihre Mitarbeit zugesagt. Das Kompetenzzentrum Wildtierhaltung arbeitet selbsttragend und eigenständig.

nzz.ch - 22. Aug. 2008
Streitbare Politikerin mit Herz für Tiere - Einweihung des Wolfsgeheges im Winterthurer Wildpark mit Ruth Werren
Dank der Initiative von FDP-Gemeinderätin Ruth Werren hat Winterthur ein grosses und attraktives Wolfsgehege erhalten. Mit der Anlage, die morgen Samstag im Rahmen eines Festes eingeweiht wird, krönt die 68-jährige Parlamentarierin ihre politische Laufbahn. Im rund 11 000 Quadratmeter grossen, mit einer unterirdischen Beobachtungsstation für das Publikum ausgestatteten Gehege haben sich in den letzten vier Wochen zwei Wölfe ungestört an ihre neue Umgebung gewöhnen können. Der Wildparkverein Bruderhaus lädt die Bevölkerung morgen Samstag zum Besuch des neuen Wolfsgeheges im Wildpark auf dem Eschenberg ein. Der Besuchstag wird um 10 Uhr mit der offiziellen Übergabe der Anlage durch die Vereinspräsidentin Ruth Werren an die Stadt eröffnet. Von 10 bis 17 Uhr finden Rundgänge statt.




Planung und Bau

Stuttgarter Nachrichten - 26. Aug. 2008
Beim maroden Affenhaus drängt die Zeit
Für den geplanten Neubau fehlen noch eine Million Euro - Raubtiergehege und Elefantenanlage gelten als nächste drängende Projekte. Erst hakte es an den Plänen für eine artgerechte Anlage, seit geraumer Zeit fehlt es am Geld. Noch immer sind die drei Millionen Euro, um die sich das künftige Heim der Menschenaffen der Wilhelma verteuert hat, nicht beisammen. Angesichts der maroden Bausubstanz "läuft uns aber die Zeit davon", mahnt Dieter Jauch jetzt auf Anfrage. Nach dem Vorstoß des Wilhelma-Fördervereins, 6,5 Millionen Euro für das ursprünglich doppelt so teure Projekt bereitzustellen, brachte das Land Baden-Württemberg in Zugzwang. "So ein Angebot kann man nicht ausschlagen", hatte Ministerpräsident Günther Oettinger schon vor über zwei Jahren erkannt. Inzwischen ist aber der für März 2009 anvisierte Termin für den Baubeginn wieder fraglich. Der Architektenwettbewerb und die folgenden detaillierten Planungen für das komplizierte Vorhaben ergaben Kosten von gut 16 statt der veranschlagten 13 Millionen Euro. "Man kann dieses komplexe Projekt nicht billig rechnen", sagt dazu Architekt Sebastian Jehle vom in Berlin ansässigen Planungsbüro Hascher & Jehle. Die künftige Menschenaffenanlage sei ein Unikat, bei dem viele Details erst im Lauf der Planung deutlich würden. Nachdem Förderverein und Land jeweils zu gleichen Teilen draufgesattelt haben, fehle immer noch etwa eine Million Euro, bestätigt Direktor Dieter Jauch auf Anfrage. Im September wollen Wilhelma, Land und Förderverein klären, wer den Rest aufbringen soll. Handlungsbedarf bestehe zudem beim wenig einladenden Betonklotz Elefantenhaus. Der Förderverein hat dafür bereits sieben Millionen Euro zugesagt, doch solange nicht der Rosensteintunnel, der die Wilhelma unterfährt, erst bis voraussichtlich 2015 gegraben ist, lässt auch eine neue Elefantenanlage auf sich warten. Das Land darf sich dabei schon mal auf Kosten bis zu 40 Millionen Euro einstellen, in dieser Größenordnung hat jüngst der Zoo in Kopenhagen in ein ähnliches Projekt investiert.

rhein-zeitung.de - 23. Aug. 2008
Exotische Tiere auch in Rheinland-Pfalz beschlagnahmt
Immer wieder gibt es auch in Rheinland-Pfalz Fälle von exotischen Tieren, die etwa von Privatleuten oder Zirkusunternehmen nicht artgerecht gehalten werden. Diese werden regelmäßig von den Behörden beschlagnahmt. Allerdings stellt sich dann das Problem, was mit den Tieren geschieht - denn es nicht einfach, Abnehmer für Spinnen, Schlangen oder Skorpione zu finden. Für Abhilfe kann eine Auffangstation für exotische Tiere sorgen, die von diesem Herbst an im Zoo Neuwied entsteht.

otz.de - 21. Aug. 2008
Neues Quartier für die Nasenbären - Umbauarbeiten laufen derzeit im Altenburger Inselzoo
Altenburg. Wer in diesen Tagen durch den Inselzoo schlendert, wird bemerken, dass im Bereich des ehemaligen Rhesusaffen-Geheges gebaut wird. Auch die benachbarten Volieren sind verwaist. Das alte Affengehege wird umgestaltet, dort sollen künftig Nasenbären artgerecht untergebracht werden. Und auch der Umbau der Volieren dient dem Ziel, ein artgerechtes Quartier zu schaffen. Aus den vormals fünf Volieren sollen zwei große werden. Und in den neuen Volieren sollen unter anderem zwei hellrote Aras zu sehen sein, Geschenke des Leipziger Zoos.

ooe.orf.at - 22. Aug. 2008
Ausbau von Wolfsforschungszentrum
Die vier jungen Wölfe, die im Cumberland Wildpark in Grünau im Almtal von Hand aufgezogen werden, brauchen nun mehr Auslauf und werden im Winter in ein größeres Gehege übersiedeln. Die jungen Wölfe werden künftig mit einigen neuen Kollegen auf einer rund 15 Hektar großen Fläche leben und von einem Forscherteam beobachtet werden. Die beiden neuen Gehege werden mit jeweils 7.600 Quadratmetern genügend Freiraum bieten - auch für die Verhaltensforschung. Der Umzug in die neuen Gehege dürfte November oder Dezember über die Bühne gehen - sicher zur Freude der Wölfe, die von Natur aus sehr neugierig sind. Und nächstes Jahr kommen dann neue Babywölfe dazu, um später Rudel zu bilden.

ksta.de - 20. Aug. 2008
Löwengebrüll am Rheinufer
Die neue Konzern-Zentrale von Solarworld in der Rheinaue ist im Bau, und auch das Löwengehege, das "Sonnenkönig" Frank Asbeck dort realisieren will, scheint nun in ein ganz konkretes Planungsstadium zu kommen. Denn der Bau eines solchen Tierparks ist keineswegs ein Witz, wie viele in Bonn zunächst vermuteten, als die Nachricht Anfang Juli die Runde machte. "Die Prüfung läuft", berichtet der Solarworld-Chef, spricht von Gesprächen mit dem Chef des Kölner Zoos und einem Vertreter des Museums Koenig in Bonn, die geführt wurden.

nachrichten.at - 22. Aug. 2008
Grünauer Wölfe gedeihen prächtig und lassen Wissenschaftler staunen
Die vier 15 Wochen alten Wölfe im Cumberland Wildpark entwickeln sich prächtig - und sollen bald Gesellschaft bekommen. Geplant sind zwei Großgehege mit insgesamt 20 Wölfen.

salzburg.com - 20. Aug. 2008
Haus der Natur bleibt bis Februar geschlossen
Das stark frequentierte Salzburger Naturmuseum "Haus der Natur" bleibt aufgrund von Umbauarbeiten von 25. August 2008 bis Ende Februar 2009 geschlossen. Dies sei aus Sicherheitsgründen notwendig. In der Zwischenzeit wird das Gebäude des ehemaligen Museums Carolino Augusteum an das Haus der Natur angeschlossen. Im Althaus werden verschiedene bauliche Maßnahmen vorgenommen, die dem Massenbesuch auch in Zukunft besser gerecht werden sollen. Das adaptierte Althaus wird am 1. März 2009 wieder voll zugänglich sein. Der gesamte Gebäudekomplex mit dem neuen Science.Experimentarium wird Ende Juni 2009 eröffnet werden.




Aktionen

ivz-online.de - 20. Aug. 2008
Eine Nacht am Aasee
Münster. Nicht jede Nacht ist zum schlafen da. Zum Beispiel am 23. August, wenn Allwetterzoo, Naturkundemuseum, Mühlenhof und das Westfälische Pferdemuseum von 20 bis 24 Uhr zu einer märchenhaften Nacht mit Feuershows, Westernreiten und mittelalterlichem Spektakel an die Sentruper Straße einladen. Die Nacht am Aasee geht in die sechste Runde - und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. "Als wir 2004 angefangen sind, hatten wir 4400 Besucher. Im vergangenen Jahr waren es schon 8000", hofft Zoo-Sprecherin Stefanie Heeke, bei der Neuauflage an diesem Wochenende eine neue Bestmarke aufstellen zu können.

RP online - 25. Aug. 2008
Tango neben dem Tigergehege
Löwengebrüll und Affengeschrei zu feurigen Salsa-Rythmen, leidenschaftliche Tangotänze neben dem Tigergehege und wagemutige Stelzenperformance mitten auf der Landschaftsbrücke: südamerikanischer hätte die diesjährige Sommernacht im Duisburger Zoo nicht hätte geprägt sein können. Der Grund für das besondere Programm war das Motto „La noche Latina“. Die durch spezielle Lichttechnik beleuchteten Tiergehege erstrahlten in der Dämmerung in prächtigen Farben und zogen die Besucher in den Bann. Getreu dem Thema ertönten lateinamerikanische Klänge durch den gesamten Zoo. Cocktailbars sowie kulinarische Köstlichkeiten erweckten geradezu Urlaubsgefühle.

ostsee-netz.de - 20. Aug. 2008
Klassik-Konzert im Vogelpark Marlow
Der Vogelpark in Marlow ist ein ideales Ausflugsziel für Ostsee-Urlauber. Am 30. August 2008 findet im Vogelpark Marlow im Rahmen der Konzertreihe "Naturklänge" ein Open Air Konzert auf der keltischen Harfe statt.

Mitteldeutsche Zeitung - 26. Aug. 2008
Ein Lama in der Stube?
Amüsante Geschichten sind am Donnerstag, 28. August, ab 17 Uhr bei einer öffentlichen Lesung im Verwaltungsgebäude des Tierparks in der Querallee zu hören. Der Förderverein "Tierparkfreunde Dessau" und der Freie Deutsche Autorenverband laden dazu herzlich ein. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Lehrparks für Tier- und Pflanzenkunde hatten Förderverein und Autorenverband dazu aufgerufen, Geschichten rund um den Tierpark einzusenden. Die Einsender der drei besten Tierparkabenteuer bekommen eine kostenlose Führung "vor und hinter den Kulissen" des Tierparks. Mehr als 30 Geschichten und Gedichte von 19 Autoren - vom Kind bis zum Rentner - sind eingegangen.

Direkt Bielefeld - 27. Aug. 2008
Der WDR feiert drei Tierpark-Feste in OWL
Die WDR-Tierparkfeste sind auf der Zielgeraden. Nach den „tierischen Sonntagen“ im Tierpark Herford und in der Adlerwarte mit rund 4.500 Besuchern, steht nun das letzte Fest dieses Sommers bevor. Am 31. August ist das Studio Bielefeld im Tierpark Nadermann in Delbrück-Schöning zu Gast. Die Eintrittspreise sind ermäßigt: Erwachsene zahlen zwei Euro, Kinder einen Euro. Ein buntes Bühnenprogramm sorgt von 14 bis 18 Uhr für Unterhaltung.

Rhein Main Presse - 26. Aug. 2008
Leguane schon im Ei vergeben
Für die Paten war es ein ganz besonderer Tag. Der Tiergarten revanchierte sich für ihr Engagement mit einer Spezialführung, anschließendem gemeinsamen Picknick auf der Wiese, und für die Kinder war eigens ein Zauberer engagiert worden.

mvregio.de - 22. Aug. 2008
Wale und Delfine - Erster Vortrag im OZEANEUM am 29. August
Wenige Wochen nach der Eröffnung findet der erste Abendvortrag im OZEANEUM statt. Der Diplombiologe Fabian Ritter informiert in einem anschaulichen Beitrag über die Biologie der charismatischen Meeressäuger. Fabian Ritter ist seit 15 Jahren in der Freilandforschung tätig und setzt sich mit M.E.E.R. e.V. für den Schutz von Walen und Delfinen ein. Alle Interessierten sind herzlich zum ersten Vortrag ins OZEANEUM am 29. August eingeladen.

hna.de - 22. Aug. 2008
Wölfe heulen in der Nacht - Ranger des Wildparks Edersee boten abendliche Führung zu nachtaktiven Tieren an
Im Wildpark Edersee gibt es tagsüber allerhand Tiere zu bestaunen: trabende Wildpferde, brütendes Auerwild oder hoch fliegende Greifvögel. Doch in der Dämmerung und bei Nacht ändert sich das Verhalten vieler Tiere grundlegend. Und weil es, wie Tierpfleger und Ranger Gerhard Fränkel sagt, "sehr schwierig ist, nachtaktive Tiere am Tag zu zeigen", bot der Wildpark jetzt einen Abendspaziergang an, der die besondere Atmosphäre bei Nacht vermittelte.

nnz-online.de - 20. Aug. 2008
Mobiler Bauernhof
Der Tierpark Gera will seinen Bekanntheitsgrad steigern: der Waldzoo zeigt sich erstmals auch auf Messen in ganz Thüringen und Sachsen, etwa zur Reisen & Caravan-Messe in Erfurt. Dort stellt sich der Tierpark mit einem mobilen Bauernhof vor. Der Zoo stellt sich unter anderem in Jena, Plauen und Zwickau vor.

nnn.de - 20. Aug. 2008
Urlaubsziele vernetzen
Die touristischen Ausflugsziele in MV müssen sich nach Ansicht des Präsidenten des Landestourismusverbandes Mathias Löttge noch stärker vernetzen. "Ein ausgesprochen tolles Beispiel ist das Kombi-Ticket vom Info-Zentrum Müritzeum in Waren und dem Bärenwald in Stuer am Plauer See", sagte Löttge gestern in Stuer (Müritzkreis). Mit dem Ticket können Naturinteressierte für zehn Euro das artgerechte Leben von acht Braunbären beobachten sowie das größte deutsche Süßwasseraquarium besuchen und dabei noch 25 Prozent sparen.

svz.de - 21. Aug. 2008
Bärenstarke Kooperation
Mecklenburg-Vorpommern will als Familienland bei Touristen stärker punkten. Ab sofort kann auch eines der Highlights der Region, der Bärenwald Müritz nahe dem Plauer See, mit einem entsprechenden Zertifikat des Tourismusverbandes werben. Hier wurde kürzlich der 100 000. Besucher begrüßt.

mz-web.de - 21. Aug. 2008
Halles Elefant kostet 5000 Euro
Einen Präriehund gibt es schon ab 25 Euro, den Nasenbären für 100 Euro. Teurer sind mit 3000 Euro Tiger und Löwen, aber auch die kommen nicht an die Elefanten heran: 5000 Euro kosten die riesigen Rüsseltiere im Zoo Halle. Zum Verkauf werden die Tiere aber zum Glück nicht angeboten. Für den Betrag können Tierliebhaber vielmehr eine Tierpatenschaft übernehmen. Nicht nur in Halle, auch in den anderen Zoos in Sachsen-Anhalt stehen Tierpatenschaften derzeit hoch im Kurs, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa ergab. Denn für die Zoos sind die Patenschaften eine gute Möglichkeit, mit Spendengeldern ihre Budgets aufzubessern.

Bieler Tagblatt - 26. Aug. 2008
Zoos lancieren Theaterwettbewerb
Vier Schweizer Zoos machen für ein friedliches Miteinander von Wolf und Mensch mobil. Für Schulklassen wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben: Gesucht wird die Klasse, die das originellste Theaterstück zur Wolf-Mensch-Beziehung schreibt. Die Aktion wurde von zooschweiz, dem Dachverband der wissenschaftlich geleiteten Zoos der Schweiz, lanciert. Die besten Stücke aus dem Wettbewerb sollen später in Kleintheatern aufgeführt werden. Die Zoos selbst informieren auf Schautafeln an ihren Wolfsgehegen über die Einwanderung des Tiers, die entstehenden Probleme für Nutztierhalter und Schutzmassnahmen. Hinzu kommen Spezialführungen und Workshops. zooschweiz sammelt Geld, um exponierte Betriebe mit Herdenschutzhunden, Hirten oder Zäunen auszurüsten.

Zisch - 27. Aug. 2008
Ein Wolfskonzept für Schwyz
Der Wolf ist wieder ein Teil unserer Natur. Vielleicht wird er bald in Schwyz anzutreffen sein. Deshalb wird bereits an einem Konzept gefeilt. Wann das Konzept fertiggestellt sein wird, ist noch offen. "Theater mit Wölfen» heisst das neue Naturschutzprojekt der Dachorganisation der wissenschaftlich geleiteten Zoos der Schweiz «zooschweiz». Der Tierpark Goldau, der Wildpark Langenberg sowie die Zoos von Basel und Zürich machen beim Projekt mit. Der Natur- und Tierpark Goldau versucht mit Informationen beim Wolfsgehege, Spezialführungen und Workshops den Besuchern das Thema «Mensch-Wolf» näherzubringen.

vienna.at - 21. Aug. 2008
Geburtstagsparty für Fu Long
Der kleine Panda Fu Long erhält zum ersten Geburtstag eine selbst gemachte Torte aus Eis, Fruchtsaft und Gemüse. Das gute Stück wird am Samstag, den 23. August, von seinen Pflegerinnen überreicht.

wien.orf.at - 21. Aug. 2008
Eistorte und Party für Fu Long
Zu seinem ersten Geburtstag am Samstag bekommt Pandabär Fu Long eine Torte aus Eis, Fruchtsaft und Gemüse. Danach wird eine Party mit aufgeführtem Drachentanz gefeiert.

kleinezeitung.at - 23. Aug. 2008
Fu Long verschlief seinen ersten Geburtstag
Der kleine Panda im Zoo Schönbrunn sorgte mit seiner Ankunft vor einem Jahr für eine zoologische Sensation. Seitdem ist der "kleine" Panda der Liebling der Zoobesucher.
Den Tag seiner Namensgebung hat Fu Long schon verschlafen, nun tat er selbiges auch an seinem ersten Geburtstag. Während die Tierpark-Mitarbeiter von Schönbrunn keine Mühen scheuten, um dem Panda-Baby eine prächtige Torte ins Gehege zu schmuggeln, döste der pelzige Jubilar auf seiner Plattform - und bekam gar nicht mit, dass die Leckerei von seiner Mama höchstpersönlich verspeist wurde.

kleinezeitung.at - 23. Aug. 2008
Kärntner rückte Fu Long auf den Pelz
Das berühmteste "Geburtstagskind" Österreichs ist eigentlich ein Chinese: Es heißt Fu Long und wurde gestern ein Jahr alt. Der kleine Pandabär ist der große Star im Tiergarten Schönbrunn. Seine Babyfotos gingen durch die Weltpresse - fast so wie die Bilder von "Brangelinas" Nachwuchs. Am häufigsten fotografiert wurde der tierische Bär von einem Kärntner: Daniel Zupanc (35). Der international renommierte Kärntner Natur- und Tierfotograf veröffentlichte ein Kinderbuch über den flauschigen Zoo-Liebling.




Nachwuchs

stuttgarter-nachrichten.de - 20. Aug. 2008
Samir ist Brunos fünfter Streich
Weltweit beherbergen Zoos rund 100 Panzernashörner. 15 davon sind in der Wilhelma zur Welt gekommen. Der jüngste Spross der Stuttgarter Nashorndynastie hört seit 11. August auf den Namen Samir und ist nach kurzer Quarantänezeit jetzt an der Seite von Mutter Sani im Freigehege zu sehen.

swr.de - 20. Aug. 2008
Nachwuchs bei Panzernashörnern
Die Stuttgarter Wilhelma hat eine neue Publikumsattraktion: Die Panzernashörner haben Nachwuchs bekommen. Nashornmutter Sani brachte in der vergangenen Woche kleinen Bullen Samir zur Welt gebracht. Die Geburt sei "problemlos und unaufgeregt" verlaufen. Samir ist bereits das fünfte Kalb der erfahrenen Panzernashornmutter. Wie bei Nashörnern üblich, wird sie sich in den nächsten zwei Jahren als "Alleinerziehende" um ihren Spross kümmern. Seit 1971 kamen in der Wilhelma schon 15 Panzernashörner zur Welt. Zuchtkuh Sani stammt aus Nepal, 1993 kam sie als Staatsgeschenk nach Deutschland.

schwaebische-post.de - 20. Aug. 2008
Stuttgarter Nashörnchen geboren - Nach 16 Monaten Tragzeit hat Panzernashornmama Sani in der Wilhelma Nachwuchs bekommen
Samir ist das 15. in der Wilhelma geborene Panzernashörnchen. Vater Bruno ist arttypisch kein Familientyp - die bruddelig aussehenden Einzelgänger wollen außerhalb der Paarungszeit nichts voneinander wissen. Väter interessieren sich schon gleich gar nicht für ihren Nachwuchs.

abendblatt.de - 23. Aug. 2008
Nachwuchs: Südamerikanische Seebärin in Hagenbecks Eismeer - Nasses Fell ist nicht Bonitas Fall
Den Kopf nur kurz ins Wasser gesteckt. Dann folgte Bonita ohne zu zögern ihrer Mutter Conchita ins Becken des Eismeer-Geheges in Hagenbecks Tierpark. Schwimmen und Tauchen ist Seebären angeboren, und so machte der sechs Wochen alte Nachwuchs von Anfang an eine gute Figur beim ersten Ausflug ins nasse Element. Das am 8. Juli 2008 geborene Seebären-Mädchen ist der vierte Nachwuchs von Mutter Conchita (11).

bild.de - 23. Aug. 2008
Hallo, hier winkt Seebär-Baby Bonita
Moin, ich bin die Neue! Sechs Wochen musste Baby-Robbe Bonita (kam am 8. Juli zur Welt) getrennt von den anderen fünf Seebären verbringen. Jetzt ist sie endlich alt genug, um in Hagenbecks Tierpark in Hamburg im Außengehege mitzumischen.

welt.de - 24. Aug. 2008
"Bonita" ist Hagenbecks neuer Star
Gegen 9 Uhr öffnete sich am Freitag die Tür des Freigeheges der Seebären im Tierpark Hagenbeck. Unter den neugierigen Blicken der Seebärenfamilie trat Reviertierpfleger Dirk Stupzki zusammen mit dem kleinen Seebär-Mädchen "Bonita" auf dem Arm ein und setzte den sechs Wochen alten Nachwuchs behutsam am Wasserufer ab. "Bonita ist wohl ernährt", sagt Stupzki, der sich in Sachen Ernährung auf die erfahrene Mutter verlassen konnte. Für die geübte Seebären-Dame war es bereits der vierte Nachwuchs, den sie ausgetragen hat.

Hannoversche Allgemeine - 27. Aug. 2008
Zoo Hannover: 40. Rothschild-Giraffe bald mit Familie im Freigehege
Gut dreieinhalb Wochen nach der Geburt der 40. Rothschild-Giraffe im Zoo Hannover darf das Kleine an diesem Donnerstag erstmals mit der gesamten Familie ins Freigehege. Bislang habe das noch namenlose Giraffenbaby lediglich in Begleitung der Mutter Ausflüge am Ufer des Sambesi machen dürfen.

RP online - 25. Aug. 2008
Tigerbabys sind zwei Mädchen
Vier große blaue Augen schauten die Tierpfleger im Krefelder Zoo an, als sie sich jetzt zum ersten Mal den beiden vor drei Wochen geborenen Tigerbabys nähern durften. Es sind wohl zwei Mädchen. Derzeit werde erwogen, den Tigervater Beludru mit ins Gehege des Muttertiers und des Nachwuchses zu lassen. Pfleger wollten zunächst sein weiteres Verhalten durch ein Absperrgitter beobachten.

newsticker.welt.de - 20. Aug. 2008
Basstölpel-Nachwuchs im Westküstenpark
Der Westküstenpark in St. Peter- Ording hat Basstölpel-Nachwuchs. Der fünf Wochen alte Vogel mit den weißen Daunen und dem schwarzen Schnabel ist kerngesund. Mit insgesamt zwei Dutzend Vögeln gilt die Kolonie in St. Peter-Ording europaweit als größte Basstölpel-Kolonie in einem Gehege, sagte Park-Leiter Peter Marke. Sie entstand aus verletzten beziehungsweise verölten Vögeln, die nicht wieder ausgewildert wurden, da sie in der freien Natur nicht mehr überleben könnten.

inar.de - 23. Aug. 2008
Südamerika nicht nur zur Sommernacht: Nachwuchs bei den Rotschulterenten
Warum sollen nicht auch mal die kleinen Zootiere ganz groß rauskommen? So ist heute die Rede von den wenige Wochen alten, sechs Küken bei den Rotschulterenten, die derzeit vom Vatertier durch die großzügige Freiflugvoliere der Fasanerie im Zoo Duisburg geführt werden, während die Mutter erneut in ihrer Bruthöhle sitzt, um das nächste Gelege auszubrüten.

berlinonline.de - 21. Aug. 2008
Todesdrama um Jaguar-Baby - Kleine Wildkatze musste nach Unfall eingeschläfert werden
Berlin. Es hatte noch nicht mal einen Namen. "Kleene" nannten die Zoo-Pfleger das plüschige Jaguar-Baby mit dem schwarzen Fell liebevoll. Doch jetzt ist die Kleene tot. Sie musste nach einem Unfall eingeschläfert werden. Doch wie der passierte - keiner weiß es. Letzten Freitag der Schock. Die Kleene liegt auf dem harten Gehegeboden, kann ihre Hinterpfoten nicht bewegen - querschnittsgelähmt! Als es der Kleinen auch am Dienstag nicht besser geht, gibt Ochs ihr erst eine Narkose, dann die Todesspritze. Die Obduktion ergibt: Das Rückenmark der Kleenen war gequetscht. Wie konnte das passieren? Ein Sturz von einem über 2 Meter hohen Brett, auf das die Mama ihr Baby geschleppt hatte. Das vermutet Kurator Heiner Klös.

morgenpost.de - 21. Aug. 2008
Berliner Zoo schläfert Jaguarbaby ein
Der kleine Jaguar aus dem Berliner Zoo war bei ersten Kletterversuchen in seinem Gehege abgestürzt. Nach dem traurigen Unfall war das schwarze Jungtier querschnittsgelähmt. Aussicht auf Heilung bestand nicht. Schließlich wurde das Raubkätzchen von seinen Qualen erlöst, seinem Zwillingsschwesterchen geht es gut. Jetzt soll die Anlage saniert werden. "Das ist seit Längerem geplant und hat nichts mit dem Unfall zu tun", betont Klös.

welt.de - 21. Aug. 2008
Nach einem Sturz: Zoo schläfert schwarzes Jaguarbaby ein
Einer der beiden Zwillings-Jaguare im Zoo ist tot. "Wir haben am Dienstag das schwarze Jaguarbaby einschläfern lassen. Die Schwester, das gefleckte Jungtier, lebt und ist gesund", sagt Zoo-Kurator Heiner Klös. Der schwarze Jaguar, der den Farbeinschlag von Vater Roberto geerbt hatte, habe seine Hinterläufe nicht mehr bewegen können. Eine Chance auf Heilung der Lähmung habe nicht bestanden. Die Verletzung war durch einen Sturz vergangene Woche verursacht worden.

bz-berlin.de - 22. Aug. 2008
Warum hat der Zoo keinen Tier-Friedhof?
Große Trauer um das tote Jaguar-Baby. Die Katze wurde zerlegt, die Überreste verbrannt. Tierfreunde fragen sich, warum sie keine würdige Ruhestätte bekommt. "Wir hätten gar keinen Platz dafür", sagt Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs. "Wie wollen Sie denn etwa einen Elefanten begraben?" Noch deutlicher wird Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz (54): "Die Idee eines Tier-Friedhofs im Zoo ist idiotisch. Tiere sind nicht religiös, haben keine Vorstellung von Gott. Deshalb begräbt man sie auch nicht. Punkt." Manchmal werden tote Tiere präpariert und in Naturkunde-Museen ausgestellt. "Aber das machen wir nur mit seltenen Arten", sagt Dr. Ochs.

rp-online.de - 24. Aug. 2008
Bärenmädchen spielt mit Kameras
Berlin. Ein halbes Jahr ist das Bärenmädchen alt - und neugierig bis hinein in die Spitze seiner Bärennase. Obwohl Lailani von ihrer Mutter aufgezogen wurde, hat sie keine Angst vor den Kameras der Fotografen. Die sechs Monate junge Bärin ist der 48. Malaienbär, der im Tierpark Berlin geboren wurde. Bislang habe sie sich prächtig entwickelt, freut sich der Tierpark.

morgenpost.de - 23. Aug. 2008
Malaienbär Lailani ist eine 'Blume des Himmels'
Mütter. Manche lassen ihre Töchter nicht gehen, manchen werden die Kinder weggenommen. Tina ist so eine. Zehn Jungtiere hat die Malaienbärin im Laufe ihres zwanzigjährigen Lebens geboren. Neun mussten die Tierpfleger ihr wegnehmen. Der Liebe wegen. "Tina hat ständig an ihren Nachwuchs geleckt und geknabbert", sagt Vize-Revierchefin Andrea Fleischer. Diesmal ist alles anders: für Tina und Tochter. Lailani ist am 25. Februar 2008 zur Welt gekommen und immer noch bei Mutti.

wien.orf.at - 23. Aug. 2008
Doppelter Zuchterfolg im Haus des Meeres
Erst vor einem Jahr wurde die Abteilung für tropische Süßwasserfische im Haus des Meeres eröffnet. Jetzt gibt es bereits Nachwuchs bei zwei schwer zu züchtenden Tierarten: den Stechrochen und den Kehlphallusfischen.

Jungfrau Zeitung - 25. Aug. 2008
Steinbock-Taufe im Alpenwildpark Interlaken
Steinbock-Taufen im Alpenwildpark sind Tradition. Die Götti und Gotten können die Kleinen zwar nicht auf den Arm nehmen, aber sie helfen mit einem Taufgeschenk mit, dass der finanziell alles andere als auf Rosen gebettete Alpenwildparkverein die kleine Steinbock-Kolonie am Harderfuss erhalten kann. Fünf junge Steingeissen sind dieses Jahr im Juni und im Juli im Alpenwildpark in Interlaken auf die Welt gekommen.

AFP - 27. Aug. 2008
Geburt von Riesenpanda-Baby begeistert die Japaner
Zum ersten Mal seit 20 Jahren ist in einem japanischen Zoo ein Riesenpanda-Baby geboren worden, das durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde. Das Kleine kam am Dienstag im Oji-Zoo von Kobe im Westen des Landes auf die Welt, wie der Tiergarten mitteilte. Das Geschlecht des Kindes von Bärin Dan Dan und ihrem Partner Xing Xing war zunächst unbekannt. Das Fernsehen zeigte die zwölfjährige Dan Dan, wie sie ihr gerade einmal 25 Zentimeter langes und 100 Gramm schweres Baby ableckte. Die Zoobesucher werden das Baby erst in gut drei Monaten bewundern können - das Publikum werde aber Namensvorschläge machen dürfen, kündigte Ishikawa an. Dan Dan war mit Hilfe chinesischer Experten aus der Provinz Sichuan, woher die Pandas stammen, künstlich befruchtet worden.

China Internet Information Center - 27. Aug. 2008
Babyboom bei Pandas
Seit dem Erdbeben vom 12. Mai wurden in der südwestchinesischen Provinz Sichuan laut Wissenschaftlern 19 Pandababys in Gefangenschaft geboren. Zhang Zhihe, der Leiter der Pandazuchtkommission Chinas, sagte, dass neun der neugeborenen Pandas aus dem Pandaforschungszentrum im vom Erdbeben erschütterten Wolong und zehn aus der Pandazuchtstation in der Provinzhauptstadt Chengdu stammen.





rhein-main.net - 24. Aug. 2008
Wenn die Affen Trauer tragen
Am Sonntag konnten Tausende von Besuchern in der Gorilla-Anlage im neu erbaute Borgori-Haus kaum mehr sehen als ein paar am Boden liegende Karotten. "Wenn am Mittag noch Möhren im Gehege liegen, wissen wir, dass bei den Gorillas etwas nicht in Ordnung ist", sagt Zoo-Tierpflegerin Regina Brinkmann (35), zuständig für die Betreuung der Menschenaffen. Seit über einer Woche scheint den vier Gorilla-Frauen Rebecca, Jule, Diana und Ruby der Appetit auf saftige Wurzeln weitgehend vergangen zu sein. Sie trauern um ihr Familienoberhaupt Matze, den großen, alten Silberrücken, mit dem sie ihr ganzes bisheriges Leben geteilt haben. Nun ist Matze tot,, wegen Krankheit eingeschläfert - im atemberaubend hohen Alter von 51 Jahren.

fr-online.de - 22. Aug. 2008
Drei Kandidaten für toten "Matze"
Als Nachfolger für den toten Gorilla "Matze" im Frankfurter Zoo sind drei Kandidaten in der engeren Wahl. Alle kommen aus europäischen Zoos außerhalb Deutschlands. "In Deutschland gibt es kein geeignetes Tier", sagte Zoodirektor Manfred Niekisch am Freitag. In Kürze werde eine Entscheidung getroffen, und in wenigen Wochen könnte der neue Chef der Gorilla-Gruppe aus vier Weibchen und zwei Jungtieren nach Frankfurt umziehen. Das Bundesamt für Naturschutz habe zügige Bearbeitung der Formalitäten zugesagt. "Matze" war Mitte August wegen wachsender gesundheitlicher Probleme eingeschläfert worden.

FR-online.de - 26. Aug. 2008
Hohe Anforderungen an Matze-Nachfolger
Affen und Menschen in Frankfurt warten auf den neuen Gorilla. Der weiß noch nichts von seinem bevorstehenden Umzug, von den so großen Fußstapfen des gestorbenen Silberrückens Matze, in die er treten soll. Und die Frankfurter wissen noch nichts über ihn. "Wir haben mit den in Frage kommenden Tiergärten noch keine Vereinbarung getroffen", sagt Frankfurts Zoodirektor Manfred Niekisch, "deshalb sage ich auch noch nichts über die drei Kandidaten." Niekisch hofft, dass in etwa zwei Wochen feststeht, welcher der drei Menschenaffen Frankfurter Neubürger wird. Dass er nicht aus Deutschland, aber aus Europa kommt, steht schon fest.

sz-online.de - 20. Aug. 2008
Willkommen, Ulembo!
Roy Smith greift sich einen Besen und steigt zu Ulembo in den Autoanhänger. Kurz nach 18 Uhr ist der Transporter mit dem Giraffenjungen im Dresdner Zoo angekommen, sehnlich erwartet von einem Tross Reporter und Fotografen. Die beguckt sich der Langhals von oben herab aus dem Fenster im Planendach seines Reisebusses. Nur etwa zehn Minuten vergehen, bis Ulembo sich einen Ruck gibt und aus dem Anhänger stakst, geradewegs in sein neues Heim, die rund 3,5 Millionen Euro teure Giraffenanlage.

dresden-fernsehen.de - 20. Aug. 2008
Ulembo hat sich im Dresdner Zoo gut eingelebt
Der junge Ulembo hat sich im Dresdner Zoo schon gut eingelebt. Seit gestern Abend 18:15 Uhr ist er nun schon in seinem neuen Gehege. Die erste Nacht im neuen zu Hause hat der Giraffenbulle gut überstanden. Und auch am ersten Tag in der neuen Heimat ist Ulembo sehr ruhig, hört schon auf seinen Namen und frisst den Tierpflegern aus der Hand. Ab Morgen wird Ulembo dann nicht mehr alleine sein, denn dann kommt der zweite Giraffenbulle, Abidemi, aus Gelsenkirchen. Die Besucher hingegen müssen noch bis zum 30. August warten, dann können sie die beiden Langhälse bestaunen.

dresden-fernsehen.de - 22. Aug. 2008
Zweite Giraffe im Dresdner Zoo
Gestern hat Ulembo, der 2jährige Netzgiraffenbulle, sein neues Domizil im Dresdner Zoo bezogen - und heute hat er schon einen Mitbewohner bekommen. Abidemi aus Gelsenkirchen ist eine Rotschild - Giraffe und bereits 4 Jahre alt. Eröffnung der 3000 Quadratmeter großen, neuen Anlage für Zebras und Giraffen ist am 30. August, 3,5 Millionen Euro hat das Bauprojekt dann gekostet. Im Frühjahr nächsten Jahres soll hier noch ein dritter Bewohner einziehen - dann werden im Dresdner Zoo drei verschiedene Giraffen-Arten zu sehen sein.

sz-online.de - 22. Aug. 2008
Wenn Giraffen reisen
Damit der Dresdner Zoo die Langhälse wieder zeigen kann, muss Abidemi von Gelsenkirchen an die Elbe umziehen.

ka-news.de - 26. Aug. 2008
Fliegender Wechsel im Zoo Giraffenfamilie freut sich über Nike
Ulembo ist nach Dresden verabschiedet, Nike gerade aus Köln angekommen. Was merkwürdig klingt, ist eigentlich schnell erklärt, denn es handelt sich um Giraffen. Die eine nahm heute ihren Platz im Karlsruher Gehege ein. Problemlos sei dieser Wechsel über die Bühne gegangen, teilte die Stadt Karlsruhe mit. Bereits vor einer Woche ging Ulembo auf die Reise.

Sueddeutsche - 26. Aug. 2008
Neuen Dresdner Giraffen lieben Ost-Rock
Ost-Rock scheint heilsam bei Trennungsschmerz. Für diese These gibt es im Dresdner Zoo einen tierischen Beweis: Die beiden Giraffenbullen Abidemi (4) und Ulembo (2) fühlen sich schon nach wenigen Tagen in ihrer neuen Heimat wohl. Um sie an die künftige Geräuschkulisse im Giraffenhaus zu gewöhnen, werden sie auch mit Musik beschallt. «Sie stehen auf Ost-Rock im klassischen Gewand», sagt Tierpfleger Thomas Sickert. Bei den Klängen der Puhdys wirkten die beiden besonders entspannt. Die Musik soll simulieren, wie eine volle Besuchertribüne mit aufgeregten Kindern tönen könnte. Vom kommenden Samstag an können Zoobesucher die Neulinge beobachten.

20minuten - 27. Aug. 2008
Gorilla-Baby starb an Darmentzündung
Das Gorilla-Baby Claudio aus dem Allwetterzoo in Münster ist vermutlich an einer akuten Darmentzündung gestorben. Mutter Gana, die die Leiche des Gorillajungen eine Woche lang mit sich herum getragen hatte, trifft keine Schuld an dem Tod ihres Babys. Laut einem vorläufigen Untersuchungsergebnis war Claudio gut genährt und nicht von seiner Mutter vernachlässigt worden.

pr-inside.com - 20. Aug. 2008
Gorilla-Weibchen trauert tagelang um totes Baby
Knapp eine Woche nach dem Tod ihres Babys trauert das Gorilla-Weibchen Gana im Allwetterzoo Münster immer noch. Die elf Jahre alte Gorilla-Mutter trage die Leiche des Affenbabys mit sich, seit dieses am Samstag im Alter von drei Monaten gestorben sei, sagte Zoo-Sprecherin Ilona Zühlke am Mittwoch. "Das Tier trauert und muss sich so verabschieden. Ähnliche Fälle von langer Trauer von Affenmüttern seien bekannt, hieß es. Die Leiche des Gorilla-Babys könne erst aus dem Gehege entfernt werden, wenn die Mutter sie ablege und das Gehege verlasse. Zoo-Besucher reagierten verständnisvoll auf die trauernde Gorilla-Mutter.

hnp-online.de - 21. Aug. 2008
Gana will ihr totes Baby nicht hergeben
Auch Tage nach dem Tod ihres Babys Claudio trauert das Gorilla-Weibchen Gana im Allwetterzoo Münster immer noch. Die elf Jahre alte Gorilla-Mutter trage das tote Affenbaby mit sich, seit dieses am Samstag im Alter von drei Monaten gestorben sei, sagte Zoo-Sprecherin Ilona Zühlke. "Das Tier trauert und muss sich so verabschieden."

welt.de - 21. Aug. 2008
Wenn Gorillas trauern
Knapp eine Woche nach dem Tod ihres Babys trauert das Gorilla-Weibchen Gana im Allwetterzoo Münster immer noch.

nachrichten.rp-online.de - 22. Aug. 2008
Gorillamutter von Baby getrennt
Das einwöchige Drama um das trauernde Gorillaweibchen Gana im Allwetterzoo in Münster ist vorbei. Als die Affenmutter ihr totes Jungtier einen Moment lang aus den Augen ließ, versperrten Zoomitarbeiter ihr den Rückweg.

mv-online.de - 22. Aug. 2008
"Gana" von ihrem toten Baby getrennt
Gorilla-Weibchen "Gana", das ihr totes Baby "Claudio" in den Armen hält und durchs Gehege trägt, rührte in den vergangenen sechs Tagen Menschen in ganz Deutschland. Gestern nun musste "Gana" Abschied nehmen. Am Mittag trennten Tierpfleger des Allwetterzoos in Münster Mutter und Kind voneinander. Der Zoo entschied sich zu diesem Schritt, nachdem die Gorilla-Mutter die Distanz zu dem leblosen Körper zuletzt immer weiter vergrößert hatte. Der Körper des Gorilla-Jungen wurde noch am selben Tag in das Deutsche Primaten-Zentrum nach Göttingen gebracht. Dort soll versucht werden, die Todesursache zu ermitteln.

borkenerzeitung.de - 22. Aug. 2008
Allwetterzoo: Gorilla konnte von totem Baby getrennt werden
Münster. Tierpfleger und Zooleitung sind erleichtert, weil "Gana" Freitagmittag von ihrem toten Sohn "Claudio" getrennt werden konnte. Schon seit zwei Tagen hatte sie das am vergangenen Samstag gestorbene Gorillababy hin und wieder drei bis fünf Meter entfernt liegen lassen, allerdings nur für kurze Zeit. Etliche Versuche der Tierpfleger, die Gorillamutter mit Leckereien von ihrem toten Kind abzulenken, verliefen erfolglos.

oe24.at - 22. Aug. 2008
Herzlos - Dr. Tod will das tote Gorilla-Baby
Die traurige Geschichte von Gorilla-Mama Gana und ihrem toten Baby Claudio beschäftigt seit Tagen die Menschen. Wie BILD jetzt herausfand, will "Dr. Tod" Gana jetzt ihr totes Baby wegnehmen. Gunther von Hagen will aus dem Baby ein Plastinat für seine umstrittenen "Körperwelten" herstellen. Wegen des Verwesungszustands seien zwar keine Scheiben-Plastinate mehr möglich, aber er würde ein Silikon-Plastinat anfertigen.

dcrs-online.com - 23. Aug. 2008
Zoo nimmt trauernder Gorillamutter Gana totes Baby weg
Rund eine Woche schleppte Gorillamutter Gana im Zoo von Münster ihr totes Baby mit sich herum. Jetzt haben es ihr die Wärter mit einem kleinen Trick weggenommen. In freier Natur trauern Gorillamütter oft wochenlang um ihre toten Babys, doch der Zoo will den Leichnam untersuchen lassen, um die Todesursache festzustellen. Zudem hatten sich, trotz Hinweisschildern, Besucher mit ihren Kindern über das bizarre Bild des toten Gorillababys beschwert. Der Zoo ließ die Gorilladame dennoch zumindest eine Woche lang trauern. Dies sei für die Bewältigung des Kindstodes für die Mutter wichtig und man wolle den Besuchern ein reales Bild der Tier und ihrer Lebensweise vermitteln, so die Erklärung des Zoos.

bild.de - 24. Aug. 2008
Gorillas weinen ohne Tränen
Rena Beeg beobachtete, wie sich die Gorilla-Mama Gana 6 Tage lang von ihrem toten Baby verabschiedete. Ihr Bericht ist eine Verneigung vor der Liebe einer Affen-Mutter.

stern.de - 21. Aug. 2008
Keine Trauer, nur Instinkt
Die Bilder der Gorilla-Mutter, die ihr totes Baby durch das Gehege des Zoos in Münster trägt, schockieren. Im stern.de-Interview erklärt Zoo-Experte Harro Strehlow, dass es sich dabei um ein instinktives Verhalten handelt. Und dass man von Trauer besser nicht sprechen sollte.

bild.de - 21. Aug. 2008
"Dr. Tod" auf Affenjagd in Afrika
Verrückt: Der umstrittene Plastinator Gunther von Hagens (63, "Körperwelten") ist in Afrika auf Affen-Jagd! Seit zwei Wochen tourt Dr. Tod durch Namibia und Südafrika, schaut sich gierig in Monkey Town (Affenstadt) und im Tygerberg Zoopark um. Der Plastinator gestern aus Namibia zu BILD: "Ich brauche tote Affen, will sie wiederauferstehen lassen! Aber in Deutschland werden sie ausgestopft, sind für mich nutzlos. Ich benötige die Körper mit Muskeln und Skelett - nicht nur die Fell-Hülle. Mit den Organen könnten neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden."

lu-aktiv.de - 26. Aug. 2008
Landau - Trauriger Abschied im Zoo
Der Zoo Landau in der Pfalz hat in diesen Tagen zwei sehr bedauerliche Tierverluste zu beklagen. Bei einer Notoperation wegen des Verdachts auf einen Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt wurde bei der Gepardenkatze MALINDI ein schwerer Leberschaden festgestellt. Nach einer sehr ungünstigen Prognose und negativem Verlauf der Krankheit in den Tagen nach der Operation musste MALINDI trotz aller tierärztlicher und pflegerischer Bemühungen am 12. August eingeschläfert werden. Der Verlust der Katze ist umso bedauerlicher, weil es sich um ein junges Tier und einen wichtigen Hoffnungsträger in den Zuchtbemühungen zur Erhaltung des seltenen Sudan-Geparden handelte. Am 13. August verstarb außerdem die alte Bärendame NEWA in Folge eines akuten Herz-Kreislaufversagens auf der Bärenanlage.

Rhein Zeitung - 27. Aug. 2008
Junge Geparden-Dame im Landauer Zoo tot
Der Zoo in Landau beklagt den Tod einer jungen Geparden-Dame. «Malindi» sei am 12. August eingeschläfert worden, teilte die Einrichtung am Mittwoch mit. Bei einer Operation war zuvor ein schwerer angeborener Leberschaden festgestellt worden. Das Tier sei langfristig nicht lebensfähig gewesen. Nur einen Tag nach «Malindi» starb im Zoo auch die Bären-Dame «Newa». Ihr Tod sei wegen ihres für Braunbären extrem hohen Alters nicht unerwartet gekommen

Welt online - 24. Aug. 2008
Wieso, weshalb, warum Warum haben die Tiger bei Hagenbeck so wenig Platz?
Die beiden Sibirischen Tiger bewohnen im Tierpark ein vergleichsweise enges Gehege. Besucher machen sich Sorgen um die Raubkatzen. Haben die Tiere in ihrem Gehege genug Platz? Pressesprecherin Tanja Königshagen erläutert.

Echo online - 26. Aug. 2008
Darmstadt. Seychellen-Riesenschildkröte „Porsche“ im Vivarium eingetroffen
Im Darmstädter Vivarium ist als Zuchtleihgabe des Zoos Hannover eine Seychellen-Riesenschildkröte mit Namen „Porsche“ eingetroffen.

focus.de - 21. Aug. 2008
Gabriels Patenschaft kostet 11 900 Euro
Als Symbol für den Klimawandel hatte Umweltminister Gabriel den Eisbären Knut ausgerufen. Die Futter-Patenschaft finanziert der Steuerzahler. Die Patenschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) für den Berliner Zoo-Eisbären Knut hat die Steuerzahler laut einem Bericht 11 900 Euro gekostet. Das geht aus der Antwort des Umweltministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Ulrike Flach (FDP) hervor. Die FDP-Haushaltspolitikerin Flach kritisierte die Knut-Patenschaft als "persönliche PR-Aktion des Ministers auf Kosten der Steuerzahler".

welt.de - 21. Aug. 2008
Gabriel verfüttert 11.900 Euro Steuergeld an Knut
Medienwirksam hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel im vergangenen Jahr die Futterpatenschaft für den damals knuddeligen Eisbären Knut im Berliner Zoo übernommen - auf Kosten des Ministeriums, also letztlich auf Kosten der Steuerzahler. Die Patenschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) für den Berliner Zoo-Eisbären Knut hat die Steuerzahler laut einem Bericht 11.900 Euro gekostet.

morgenpost.de - 21. Aug. 2008
Knut-Patenschaft kostete Steuerzahlern Tausende Euro
Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte eine gute Idee: Er übernahm die Patenschaft über das Berliner Eisbärbaby Knut, um auf die bedrohte Tierart aufmerksam zu machen. Das brachte ihm und dem Berliner Zoo viele schöne Fotos - und jetzt Ärger: Denn die gute Idee kostete den Steuerzahler mehrere tausend Euro.

suedeutsche.de - 21. Aug. 2008
Gabriel in der Kritik - Knut gegen den Klimawandel
Umweltminister Gabriel hat als Pate für Knut knapp 12.000 Euro ausgegeben. Kritiker sagen, er habe den kleinen Eisbär als PR-Gag missbraucht - und Steuergeld verschwendet.

newsticker.welt.de - 21. Aug. 2008
Förderverein verteidigt Knut-Patenschaft des Umweltministers
Der Förderverein des Berliner Zoos hat die Knut- Patenschaft von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) verteidigt. Die Kritik der FDP-Bundestagsabgeordneten Ulrike Flach sei "kleinlich und peinlich", schrieb der Verein am Donnerstag in einer Mitteilung. Sie zeige, "dass die Bedeutung von Artenschutz und Klimawandel noch nicht alle erreicht hat".

abendblatt.de - 21. Aug. 2008
Tote Leila: Ein Platz neben Walross Antje
Alle nötigen Untersuchungen sind abgeschlossen. Heute wird Klaus Zwonarz (54), Chef-Präparator des Zoologischen Instituts und Museums der Universität Hamburg, noch einmal bei Hagenbeck mit Affenpfleger Claus Claussen zusammentreffen. Und danach mit der Präparation von Affendame Leila beginnen. Die vor drei Wochen im Wassergraben des Geheges ertrunkene Menschenaffendame soll ganz in der Nähe von Walross Antje einen Platz im Museum finden. Zwonarz: "Wir werden sie in einer Vitrine präsentieren, vor der jetzt schon Babu zu sehen ist." Das Orang-Utan-Weibchen aus Berlin hatte Zwonarz 2003 an einer Liane hängend präpariert. Mit der Fertigstellung der lebensgroßen Dermoplastik rechnet Zwonarz in etwa drei Monaten.

rp-online.de - 21. Aug. 2008
Noch nie war der Löwe los
Duisburg. Der Tierpark am Kaiserberg ist in zwölf Revier unterteilt. Diesmal besuchen wir das Raubtierrevier, wo der König der Tiere zu Hause ist. Der junge Mario Berndtgen kümmert sich aber auch um den Streichelzoo.

focus.de - 23. Aug. 2008
Linderung für tierische Schmerzen
Barbara Holst behandelt Arthrose, Kreuzbandriss und Bänderverletzungen. Weil auch Tiere - wie der afrikanische Hornrabe Tamu - derartige Beschwerden kennen, hat sie sich zur Tier-Physiotherapeutin ausbilden lassen. Für die 46-Jährige war die zweijährige Ausbildung ein "echter Herzenswunsch", für Hornrabe Tamu ist sie ein echter Glücksfall. Seit Oktober 2007 behandelt die Tier-Physiotherapeutin den Vogel im Krefelder Zoo, der wegen schlechter Ernährung und mangelnder Bewegung während seiner Aufzucht in Frankreich unter einer Sehnenverkürzung leidet. In regelmäßigen Abständen machen Tamus Pfleger unter Anleitung von Holst Dehnübungen und Massagen mit dem kranken Tier. Und das hat nicht nur Erfolg, sondern scheint dem Vogel auch zu gefallen.

NW Bielefeld - 24. Aug. 2008
Vorfall im Tierpark Olderdissen erregt Aufsehen
Familien mit Kindern wurden gestern Mittag im Tierpark Olderdissen Zeugen eines blutigen Vorfalles: Ein Hund hat eines der vier Jungen der Singschwan-Familie im Stauteich an der Biberanlage am Hals gebissen und getötet. "Die Hundebesitzerin ist noch in den Teich hinter gesprungen", sagt Martin Schindéle. Tierpark-Leiter Volker Brekenkamp war selbst nicht vor Ort als das Unglück geschah. Nach seinen Informationen, die er von Mitarbeitern erhalten hatte, soll die Hundebesitzerin den Hund an der Leine geführt haben. Der Vierbeiner hätte sich offenbar losgerissen und die Frau sogar zum Stürzen gebracht, sagt Brekenkamp. Er bedauert den Verlust des Jungtieres sehr, weil Singschwäne selten sind.

sauerlandkurier.de - 21. Aug. 2008
Die Wölfe sind zurück
Aus nächster Nähe können Besucher des Panorama-Park Sauerland- Wildpark bei Kirchhundem ab dem 23. August vier Wölfe beobachten. Eine Brücke führt hier über das mehr als 5.000 Quadratmeter große Gehege, in dem drei Männchen und ein Weibchen ihr neues Zuhause gefunden haben. Von oben herab können die Park-Besucher so den Tieren beim Spielen, Faulenzen oder Fressen zuschauen. Denn eine Hauptattraktion wird - wie schon bei den Ottern und Luchsen sowie dem Rot-, Dam- und Sikawild - die einmal am Tag stattfindende Fütterung sein. Pano's Express, ein kleiner Zug mit Kinderwagenabteil, bringt die Besucher bequem zu den Gehegen.

hna.de - 20. Aug. 2008
Wisent-Tausch im Park - Zuchthoffnung: Neuer dreijähriger Stier im Gehege - Video von Ankunft
Der Wildpark Edersee hat jetzt einen neuen Wisent-Stier und der verstand sich auf Anhieb gut mit seinen Artgenossen. "Vielleicht gibt es bald Nachwuchs", sagt Ranger Erhardt Bemmann - genau dazu ist der Stier mit dem Namen Egin-Wolf aus einer Herde im Wildpark in Hardehausen an den Edersee geholt worden. "Die Wisente hatten im vergangenen Jahr die Blauzungenkrankheit und es gab damals noch keinen Impfstoff", sagt Wildparkleiter Albert Hernold, "dabei ist unser Zuchtstier verendet". Deshalb sei nun ein Wisent-Tausch mit dem Wildpark in Hardehausen vereinbart worden, wo durch die Tierkrankheit zehn Wisente verendet waren - beide Parks sind im Europäischen Erhaltungsprogramm aktiv. "Wir bekommen jetzt einen dreijährigen Stier und die Hardehauser bekommen dann im nächsten Jahr einen von uns", erklärt Hernold. "So kommt frisches Blut in die Zucht."

hl-live.de - 20. Aug. 2008
CDU fordert ein Konzept für den Tierpark
"Die Diskussion um die Zukunft des Lübecker Tierparks verläuft nicht ergebnisorientiert", meint Rüdiger Hinrichs, Mitglied der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft. Er fordert vom Bürgermeister Konzepte, wie es mit dem Zoo weitergehen könne. "Nicht nur die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen in unserem städtischen Umfeld vor Ort ein wichtiges Bildungsangebot über die Lebensweise und das Verhalten von exotischen, aber auch heimischen Tieren zugänglich zu machen, sondern auch die Attraktivitätssteigerung Lübecks durch ein Tierparkangebot macht es unerlässlich, dass eine trag- und zukunftsfähige Entwicklungsplanung auf den Tisch kommt", sagt Rüdiger Hinrichs. "Wir erwarten konkrete Vorschläge des Bürgermeisters, wie notwendige Gelder hierfür akquiriert werden könnten."

svz.de - 22. Aug. 2008
Vision: Gehege für Erdmännchen
Im September trifft sich der Förderverein des Perleberger Tierparkes wieder zu seiner Klausurtagung. Doch schon jetzt sah sich Vereinsvorsitzender Eberhard Drewes an Ort und Stelle um. Gegenwärtig sind nämlich Mitarbeiter des CJD dabei, neue Schautafeln an dem Blockhaus, das Informationen zu historischer Landtechnik bietet, aufzubauen. Ein dort abgestellter Traktor-Oldtimer erhielt bereits ein Dach über den Kopf. Ganz passend zum Jahr des Frosches quakt es auch wieder im Biotop, dem Teich ganz in der Nähe der Vogelvolieren. Hat der Förderverein auch schon ein neues Projekt im Auge, wollte der "Prignitzer" von Drewes wissen. Ja, räumt dieser ein, es gebe eine Zukunftsvision, ein Erdmännchengehege. Das könnte auf der Freifläche vor dem Hirschgehege entstehen, denn die possierlichen Tiere, die zu den Schleichkatzen gehören, lieben sehr viel Licht und Sonne.

tlz.de - 21. Aug. 2008
Kraftakt Vogel-Voliere
Zu einem Besuchermagnet sind im Tiergarten Eisenberg die Erdmännchen geworden. Nachdem sich dreifacher Nachwuchs eingestellt hat, leben mittlerweile sieben Erdmännchen in der eigens für sie eingerichteten Anlage. Die Tiere fühlen sich dort offenbar sehr wohl. War der Aufbau der Erdmännchen-Anlage schon kein Pappenstiel, wagt der Ländliche Kerne e.V. als Tiergarten-Träger nun erst recht einen Kraftakt: den Neubau einer begehbaren Vogel-Voliere. Annähernd 400 Quadratmeter sollen mit einem feinmaschigen Drahtgeflecht "übernetzt" werden. Gestützt wird das reisige Netz von drei Pylonen, von denen die höchste acht Meter messen wird. Die Fundamentarbeiten sollen noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden.

rp-online.de - 21. Aug. 2008
Neue Ideen für den Streichelzoo
Ein "grünes Klassenzimmer" sowie eine behindertengerechte Boulebahn oder eine Lernwerkstatt mit Spielaktionen für Familien und Kindern, therapeutischem Reiten und einem Klettergarten - zwei Konzepte liefern eine Menge (vielfach ähnlicher) Ideen, den Streichelzoo im Freizeitpark attraktiver zu machen. Die Stadt Moers möchte den kleinen Tierpark, der seit den 70er Jahren zum Bild des Freizeitparks gehören, endgültig an einen freien Träger übergeben. Eigentlich sollte der Haushalt schon seit 2006 durch diesen Schritt entlastet werden. So sah es jedenfalls das Haushaltssicherungskonzept vor. Nun entscheidet der Planungsausschuss am Donnerstag, ob Awo oder Sci den Zuschlag bekommen. Über 130 000 Euro fließen bisher in den Moerser Streichelzoo. Die beiden Anbieter begnügen sich dagegen mit einem Zuschuss von 80 000 Euro - bei deutlich ausgebauten Angeboten.

DCRS online - 25. Aug. 2008
Freizeitpark Wippra – Zwergkänguru von wildem Luchs geköpft
Ausgerechnet im Streichelzoo des Freizeitparks in Wippra hat ein Luchs dem Liebling der Kinder den Kopf abgebissen. Das Zwerg-Känguru Karlchen liegt geköpft im Gras. Auch ein Teil der Vorderpfote wurde dem kleinen Kerl abgebissen. Der Park, in dem eine Sommerrodelbahn und verschiedene Attraktionen für die ganze Familie betrieben werden, trauert um seinen kleinen Sonnenschein. Erst vor kurzer Zeit hatte Betreiber Peter Miosge, 41, das Zwergkänguru für 150 Euro für seinen Streichelzoo gekauft. Miosge ist sich sicher: „Es war ein Luchs!“ Übernacht muss das Tier in den Park gekommen sein, sprang einfach über den Zaun und schnappte sich das kleine Karlchen.

Vienna online - 25. Aug. 2008
Lemuren in Schönbrunn bekommen Patin
Die Lemuren im Tiergarten Schönbrunn, die „Kattas“, empfangen hohen Besuch: Staatssekretärin Marek schaut als neue Patin vorbei.

kleinezeitung.at - 22. Aug. 2008
Rechnungshof prüft Pachtvertrag mit Herberstein - Rechnungshof übt nur leise Kritik.
Der Prüfbericht des Rechnungshofes zum Pachtvertrag des Landes, der dieser Tage ausgesandt wurde, bringt wenig Neues, weil die Abwicklung im Ressort des Tourismusreferenten Hermann Schützenhöfer ohnehin unter den Augen der Öffentlichkeit stattfand. Die Übernahme des Tierparks durch die "Steirische Landestiergarten GmbH" kostete das Land inklusive der Gesellschafterzuschüsse für 2007 und 2008 (je 800.000 Euro) 6 Millionen Euro, davon 1,85 Millionen Euro Pacht für 20 Jahre, rund 750.000 Euro für Ablösen und Grundkauf und allein 187.000 Euro für Gutachten und Vertrag. Auch vor der Übernahme wurden schon einmal rund 800.000 Euro für den Betrieb zugeschossen. Kritik übt der RH nur in Details, zum Beispiel daran, dass Betriebsmittel nicht abgelöst werden hätten müssen. Die Ablöse des Tierparkleiters kostete das Land 135.000 Euro. Sein Vertrag lief bis 2010.

AFP - 26. Aug. 2008
Python tötet Tierpfleger-Schüler in Venzuela
Eine Pythonschlange hat einen offenbar allzu sorglosen Tierpfleger-Schüler in Venezuela angegriffen und erwürgt. Entsetzte Mitarbeiter des Zoos von Caracas entdeckten am Sonntagmorgen bei Dienstantritt die Leiche des 29-Jährigen im Würgegriff der Schlange. Das Tier sei gerade dabeigewesen, den Kopf des jungen Mannes zu verschlingen. Nur mit Schlägen konnten die Tierpfleger den Python dazu bringen, sein Opfer schließlich freizugeben. Dem Bericht zufolge hatte der 29-jährige Zoologiestudent allein Nachtschicht auf der Reptilienstation des Zoos gehabt. Entgegen der Verhaltensmaßregeln habe der junge Mann das Gehege mit der Burma-Pythonschlange betreten, erklärte der Zoo.

Stuttgarter Nachrichten - 26. Aug. 2008
Pierre, der kleine, frierende Pinguin
Ein maßgeschneiderter Taucheranzug hat einem frierenden Pinguin im Aquarium von San Francisco wieder auf die Sprünge geholfen. Der 25 Jahre alte Pierre, ein afrikanischer Pinguin, hatte über Wochen hinweg viele Federn und damit seinen Kälteschutz verloren. Ein Neoprenanzug, wie ihn Wellenreiter und Taucher zum Schutz gegen kaltes Wasser tragen, brachte schließlich Abhilfe. Die anfängliche Sorge der Biologen, dass Pierre in dem ungewöhnlichen Outfit von seinen Artgenossen argwöhnisch beäugt würde, bestätigte sich nicht. Er habe sich schnell wieder in die Gruppe eingefügt und plansche wie früher im Becken. Inzwischen seien auch die ersten Federn nachgewachsen, sagt die Betreuerin. Nun soll Pierre nach und nach von dem Schutzanzug entwöhnt werden, bis er ohne zu frösteln in seinem Federkleid baden kann.

Blick online - 25. Aug. 2008
Sex zu laut – Ausgangssperre für Affen
Im Gibbon-Gehege des Zoos im südenglischen Bristol gehts tierisch ab. Der 11-jährige Simon ist ein echter Hengst: Er bringt seine Partnerin beim Liebesspiel auf ein Gekreische von ohrenbetäubenden 100! Dezibel. Die genervten Nachbarn können nicht mehr, reichten beim Zoo Beschwerde ein, wie der englische «Mirror» berichtet. Für das Gibbon-Pärchen bedeutet das Ausgangssperre. Über Nacht müssen Duana und Simon jetzt drinnen bleiben. Für Primaten-Forscher Dr. David Chivers eine Schande: «Die Leute sollten dankbar sein, ihnen zuhören zu dürfen – es ist wie eine wunderschöne Symphonie».

sz-online.de - 20. Aug. 2008
Demokratische Affen - Makaken entscheiden nach Mehrheit
Makaken treffen viele Entscheidungen "demokratisch". Das haben französische Forscher erstmals bei zwei Gruppen dieser Affengattung nachgewiesen. Das Forscherteam habe die Abstimmung in einem indonesischen Wildpark über vier Monate hinweg mit vielen Kameras beobachtet, sagte Projektleiterin Odile Petit von der Nationalen Forschungsorganisation CNRS in Strasbourg. Eine Affenhorde setzt sich den Forschern zufolge immer auf Initiative eines einzelnen Affen in Bewegung. Der Affe gehe ein Stück voraus, stoppe aber nach ein bis fünf Metern, um die Entscheidung der Gruppe abzuwarten. Gehe nun ein anderer Affe in die entgegensetzte Richtung und schlage eine alternative Beschäftigung vor, reihten sich die anderen hinter den beiden auf. Die ganze Gruppe folge schließlich dem Affen, der die Mehrheit der Tiere hinter sich versammeln konnte. Dabei spielten Geschlecht und Alter des Affen keine Rolle; selbst Jungtiere könnten die Horde hinter sich versammeln.

blick.ch - 21. Aug. 2008
Affen-Spektakel um haarigen Passagier
Ob er per Zug anreiste, weiss niemand. Den Bahnhof in Tokio verliess dieser Affe jedenfalls zu Fuss - trotz der Polizisten mit ihren riesigen grünen Netzen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Belgien

brf.be - 20. Aug. 2008
Zoos und Tierparks in Belgien in schlechtem Zustand?
Der belgische Tierschutzverband Gaïa untersuchte alle 15 belgischen Zoos und Tierparks und stellte fest, dass es vielen Tieren dort nicht besonders gut geht. Gaia fordert selbst die unmittelbare Schließung einiger dieser Einrichtungen, da dort gegen die elementaren Rechte und Gesetze zum Schutz der Tiere und auch der Besucher verstoßen werde. Nur ein einziger belgischer Tierpark wies nach den Untersuchungen von Gaia keine Beanstandungen auf: Der Wildpark von Saint-Hubert in der wallonischen Provinz Luxemburg bietet seinen Tieren offenbar ein sehr gutes Umfeld und verstößt nirgendwo gegen den Tierschutz. Auch der Freizeitpark Bellewaerde bei Ypern in Westflandern schneidet sehr gut ab. Andere Zoos und Tierparks schneiden hingegen sehr schlecht ab, wie zum Beispiel der Zoo von Plankendael bei Mechelen. "Hier werden die Besucher kaum informiert und die meisten Tiere haben in ihren Käfigen und Gehegen zu wenig Platz.", so Michel Vandenbosch von Gaia. Die Tierschützer ärgern sich vor allem darüber, dass einige dieser Einrichtungen bei allen jemals durchgeführten Kontrollen schlecht abschneiden, ohne das sich etwas ändert. "Einige Tierparks schneiden immer in ganzer Linie schlecht ab. Diese Zoos sollten sofort geschlossen werden.", heißt es bei Gaia. Im Tierpark Malter in Heusden in der flämischen Provinz Limburg fanden die Kontrolleure von Gaia sogar ein totes Meerschweinchen. "Das Tier befand sich bereits im Zustand der Verwesung, muss also schon einige Tage dort gelegen haben." Zudem können Besucher im Tierpark Malter ohne Probleme die Hand durch die Gitter des Tigerkäfigs stecken und das allgemein geltende Verbot des Fütterns der Tiere durch das Publikum wird dort nach Aussagen von Gaia nicht eingehalten.
Auch der Antwerpener Zoo - der bekannteste belgische Tierpark - weist einige Beanstandungen auf, will jedoch so schnell wie möglich auf die Kritik eingehen. Dort ist man sich einiger Probleme bewusst, ist aber seit einiger Zeit dabei, den Zoo umzubauen und den heute geltenden Bestimmungen anzupassen.
Die belgischen Tierparks sind mit der Kritik und mit der Vorgehensweise von Gaia nicht einverstanden. Gaia stellt zum Beispiel im Antwerpener Zoo 38 Verstöße gegen Tierschutz und Sicherheit fest. Doch der Zoo sieht nur 4 davon als gerechtfertigt an. Gaia, so heißt es, gehe falsch vor oder kenne die gesetzlichen Regelungen nicht, sagte zum Beispiel Antwerpens Zoodirektor Rudy Van Eysendeyck. Im Zoo von Olmen will man auf die Tierschützer gar nicht erst eingehen. Im Familienpark Harry Malter in Heusden, den Gaia eigentlich geschlossen sehen will, widerlegt man die Kritik. Sara Malter, die Tochter von Zirkus- und Zoogründer Harry Malter, gab an, es sei unmöglich, dass dort ein verwesendes Meerschweinchen gelegen haben könnte. Man reinige die Käfige dort täglich. Auch die Tatsache, das sim Freizeitpark ein Elefant herumgeführt würde, sei kein Problem: "Der Elefant darf hier in Begleitung herumlaufen. Er ist überdies ein unglaublich braves Tier, in dem wir keine Gefahr sehen." Bei Malter will man den Bericht von Gaia studieren und die Fehler, falls finanziell möglich, auch beheben, hätte sich aber gewünscht, mit den Tierschützern gesprochen zu haben.

gva.be - 20. Aug. 2008
"Slechts één dierenpark in orde met alle wettelijke voorschriften"
"Lediglich ein Tierpark entspricht allen gesetzlichen Vorschriften"
Ein belgischer Zoo erfüllt alle Normen bezüglich des Tierwohls, sagt der Tierschutzverband GAIA. Der Wildpark Saint-Hubert erhält alles Lob von GAIA. Auch Bellewaerde schneidet gut ab. Die anderen Tierparks schneiden weniger gut ab in der Untersuchung von GAIA. Auch der Zoo von Antwerpen, der Tierpark Planckendael und der Olmener Zoo erreichten nicht alle gesetzlichen Normen. GAIA hat 15 Zoos verglichen. Hauptsächliche Kritikpunkte bei den bekanntesten Parks sind die Käfige der Tiere, die nicht groß genug seien sowie unzureichende Informationen auf den Schildern. Aber bei anderen Tierparks seien es viel größere Probleme, sagt GAIA. Der Tierschutzverband findet, daß Mont Mosan, Aviflora und Malter unverzüglich geschlossen werden müßten. Der Zoo in Olmen müsse "teilweise geschlossen" werden.
Ergebnistafel:
Schlecht: Aviflora, 47 O (VE) - Familienpark Harry Malter, 40 O (VE) - Mont Mosan, 27 O (DE)
Unterdurchschnittlich: Olmense Zoo, 55 O (VE)
Unzulänglich: La Crête des Cerfs, 28 O (DE) - Le Monde Sauvage, 22 O (VE)
Unzulänglich bis mittelmäßig: Zoo van Antwerpen, 38 O (VE) - Boudewijnpark, 10 O (DE) - Wildpark La Roche, 8 O (DE) - Wildpark La Reid, 9 O (DE)
Mittelmäßig: Park Paradisio, 33 O (DE) - Dierenpark Planckendael, 27 O (VE)
Nahezu in Ordnung: Bellewaerde, 4 O (DE) - Wildpark Han, 3 O (DE) - Wildpark Saint-Hubert, 2 O (DE)
(O: Regelwidrigkeiten während des letzten Besuchs 2008; VE: vorläufig erkannt; DE: endgültig erkannt)

standaard.be - 20. Aug. 2008
Dierentuinen boos op manier van werken Gaia
Zoos verärgert über die Art und Weise der Arbeit von Gaia
Brüssel. Die belgischen Zoos sind nicht gut zu sprechen auf die Untersuchung, die Gaia vorgenommen hat. Die Tatsache, daß Gaia sich mit den Ergebnissen an die Medien wandte, ohne zuerst die Zoos zu informieren, ruft viel Unmut hervor. Der Zoo von Antwerpen anerkennt nur vier der 38 "Verstöße", die Gaia in seinem Bericht über belgische Zoos formulierte. Was die übrigen betrifft, haben laut Van Eysendeyk die Untersucher von Gaia falsch gemessen, kennen diese die Rechtsvorschriften unzureichend oder es handelte sich um eine vorübergehende Situation. An den vier "Verstößen", wie z.B. den Informationstafeln, wird zur Zeit gearbeitet, sagt Van Eysendeyk. Der Direktor des Zoos von Antwerpen, Rudy Van Eysendeyk, rügt den Mangel an Professionalität und Seriösität der Untersuchung von Gaia. Der Olmener Zoo, der laut Gaia-Bericht unterdurchschnittlich abschneidet, wird keine Rücksicht nehmen auf die Kritik von Gaia. Laut Direktor Karel Verheyen muß die Tierschutzorganisation die Situation korrekt wiedergeben. Der Mann verweist darauf, daß der Zoo jährlich kontrolliert wird durch Befugte der Tiergartenkommission. Verheyen ist außerdem nicht gut zu sprechen auf die Art und Weise der Untersuchung von Gaia. "Sie kommen hierher wie ein Dieb in der Nacht", sagt Verheyen. "Wenn sie eine Untersuchung wollen, dann mögen sie herkommen und sich alles in Ruhe anschauen, dann mache ich voller Vertrauen eine Führung", sagt der Mann.

refdag.nl - 20. Aug. 2008
Hard oordeel over Belgische dierentuinen
Hartes Urteil über belgische Zoos
Brussel. Es steht schlecht um das Tierwohl und die Sicherheit der Besucher in belgischen Zoos. Das stellte die belgische Tierschutzorganisation Gaia am Mittwoch fest. Belgien kennt seit zehn ahren ein Tierwohl-Gesetz. Laut Gaia erfüllt nur einer der 15 Tierparks in Belgien alle gesetzlichen Mindestvorschriften. Gaia verlangt nun die Schließung von drei Parks.

demorgen.be - 20. Aug. 2008
Slechte punten voor Belgische dierentuinen
Belgische Zoos punkten schlecht
Gaia hat für den Bericht jeden Zoo zweimal besucht, verglich die Ergebnisse mit einer Untersuchung von vor fünf Jahren und stellte fest, daß die Tierrechte noch zu oft auf der Strecke bleiben. Michel Vandenbosch, Vorsitzender von Gaia, findet das Resultat zehn Jahre nach der Einführung des Tierwohl-Gesetzes mager. "Nur einer der 15 war in Ordnung und drei der 15 so gut wie in Ordnung", sagt Vandenbosch.

nieuwsbank.nl - 22. Aug. 2008
GAIA verwelkomt onderzoek FOD Dierenwelzijn zoorapport - Dierentuin Aviflora nodigt Michel Vandenbosch uit voor persoonlijk bezoek
GAIA begrüßt die Prüfung der Zoo-Studie durch die belgische Tierschutzbehörde - Zoo Aviflora lädt Michel Vandenbosch zu einem persönlichen Besuch ein
Die Tierschutzorganisation GAIA begrüßt die Reaktion der belgischen Tierschutzbehörde von Ministerin Onkelinx auf den Zoo-Bericht von GAIA über die Einhaltung des Gesetzes durch 15 besuchte Zoos. Die belgische Tierschutzbehörde wird den vollständigen Bericht von GAIA untersuchen und dann über Inspektionen der betroffenen Zoos entscheiden. GAIA erinnert in diesem Zusammenhang auch an das Gesetz: wenn eine vorläufige Anerkennung an einen Zoo ausgestellt ist, muß innerhalb von zwölf Monaten alle gesetzlichen Vorschriften erfüllen. Inzwischen hat der Geschäftsführer von Aviflora, der Zoo, der von GAIA als schlecht bewertet wurde, den GAIA-Vorsitzenden Michel Vandenbosch eingeladen, "sich zusammenzusetzen, um die Situation in seinem Zoo" [zu beraten]. Michel Vandenbosch hat die Einladung akzeptiert und kommt nächste Woche selbst in den Zoo Aviflora.

nieuwsblad.be - 23. Aug. 2008
Michel Vandenbosch bezoekt Aviflora
Michel Vandenbosch besucht Aviflora
Ingelmunster. Nachdem der Familienpark Aviflora durch einen GAIA-Bericht in Grund und Boden kritisiert wurde, was die Behandlung der Tiere betrifft, lädt Betreiber Marnick Goossens Michel Vandenbosch selbst zu einem Besuch ein. In einem Bericht, den GAIA an die belgische Tierschutzbehörde übergab, plädierte die Tierschutzorganisation für eine Schließung des Familienparks Aviflora. GAIA stellte 47 Regelwidrigkeiten fest. "Der Bericht ist drei Monate alt und überholt", sagt Betreiber Marnick Goossens. "Inzwischen hat sich schon eine Menge verändert".
Goossens lud GAIA-Gallionsfigur Michel Vandenbosch zu einem Besuch ein. "Der soll in der nächsten Woche stattfinden. In jedem Park gibt es etwas, das nicht in Ordnung ist, oft Kleinlichkeiten. Glaube mir, Zoos sind an strenge Regeln gebunden. Wenn wir denen nicht gerecht würden, würden wir nicht geöffnet sein." Goossens will gegenüber GAIA die Karten aufdecken. "Wir kümmern uns um dieselbe Sache. Wir wollen beide das Beste für die Tiere. Laßt uns einander helfen statt uns hinter dem Rücken zu beschießen." Nächste Woche kommt Vandenbosch vorbei. "Mit den Unterlagen, denn die habe ich immer noch nicht gesehen. Danach werden wir mal einen Rundgang machen und ansehen, was gut und was weniger gut ist. Ich halte etwas von Kritik, solange sie gerechtfertigt ist."

metrotime.be - 22. Aug. 2008
Dierenwelzijn op bezoek bij Mont Mosan
Tierwohl zu Besuch in Mont Mosan
Die Bürgermeisterin von Hoei, Anne-Marie Lizin, hat die Polizei gebeten, die Einsatzkräfte Tierwohl nach Mont Mosan zu schicken. Der erholsame Tierpark wurde von GAIA in einem Bericht über belgische Zoos der schlimmste Zoo in Wallonien genannt. Die kommunalen Behörden glauben aber, daß der Verwalter des Parks die Tiere gut versorgt. Die Einsatzkräfte Tierwohl der Polizei müssen also das Gegengutachten erbringen. Die Inspektoren, die den Park besuchen werden, sind speziell geschult, um die schlechte Behandlung von Tieren ausfindig zu machen. Wenn ihr Bericht unvereinbar ist mit dem von GAIA, wird die Stadt Hoei den Verantwortlichen des Parks Mont Mosan unterstützen in seiner Klage gegen die Organisation wegen Verleumdung.

kw.be - 22. Aug. 2008
Ingelmunster: Aviflora nodigt GAIA uit voor bezoek
Ingelmunster: Aviflora lädt GAIA zum Besuch ein
Der Zoo Aviflora in Ingelmunster lädt Michel Vandenbosch von der Tierschutzorganisation GAIA zu einem persönlichen Besuch ein. Der Zoo macht das, nachdem er schlecht bewertet wurde in einer Zoo-Studie von GAIA. In einem Bericht ersuchte GAIA die Ministerin für Volksgesundheit Laurette Onkelinx, Aviflora zu schließen. GAIA untersuchte 15 Zoos in unserem Lande und verglich diese mit Berichten von vor fünf Jahren. Laut der Tierschutzorganisation soll Aviflora einer der schlechtesten Zoos in unserem Land sein, weil er nicht den gesetzlichen Mindestanforderungen im Zusammenhang mit Tierschutz genügt. Aviflora widerspricht dem nachdrücklich. Der Geschäftsführer und Vandenbosch setzen sich jetzt zusammen, um die Situation im Zoo zu besprechen.

telegraaf.nl - 21. Aug. 2008
Zielige krokodil blijkt van was
Krokodile erwiesen sich als unecht
Brüssel. Die belgische Tierschutzorganisation GAIA war am Mittwoch über eine Sache empört: in den belgischen Zoos steht es besonders schlecht mit den Lebensbedingungen der Tiere. Aber jetzt stellt sich heraus, daß GAIA sich in einem Punkt sicher ernsthaft geirrt hat. Denn die Krokodile, die laut GAIA in dem Tierpark im wallonischen Aywaille keinen Unterschlupf haben, erwiesen sich als nicht echt. Das schreibt die Lokalzeitung La Meuse am Donnerstag. Laut Parkdirektor sagt der Vorfall viel über die Studie der Tierschutzorganisation. La Meuse zitiert einen erschrockenen GAIA-Vorsitzenden Michel Vandenbosch: "Von dem Platz aus, an dem wir standen, war es schwierig zu sehen, daß die Krokodile unecht waren."

gva.be - 22. Aug. 2008
Nepkrokodillen in GAIA-rapport over dierentuinen
Die Krokodile waren nicht echt - in der GAIA-Studie über Tiergärten
Der Tierpark Le Monde Sauvage in Aywaille (Luik) erhielt am Mittwoch sehr schlechte Bewertungen in der GAIA-Zoostudie. "Die Krokodile können sich nirgends verstecken", schrieb die Organisation. Nun stellt sich heraus, daß es sich um "Ersatzkrokodile" handelt, die zur Dekoration am Teich liegen. Der Direktor des Parks, Joseph Renson, mußte herzlich lachen über diesen Irrtum. "Es sagt viel über die Art, in der GAIA die Kontrollen durchführt", so Renson. GAIA-Direktorin Ann De Greef: "Leute fragen uns, weshalb wir nicht bemerkt haben, daß sie unecht waren, denn die Krokodile bewegten sich nicht. Aber das ist es ja eben. Krokodile bewegen sich fast nie. Deswegen werfen die Besucher im Antwerpener Zoo mit Münzen nach ihren Kopf. Ach, laßt alle die Zoos nur Ersatztiere aufstellen, das erspart den Tieren eine Menge Leid."

atv.be - 21. Aug. 2008
Gaia: "Zoo voldoet niet aan wettelijke normen"
Gaia:"Zoo entspricht nicht den gesetzlichen Normen"
Der Antwerpener Zoo liegt im Clinch mit GAIA. Laut Tierschutzorganisation sind manche Tiergehege dort zu klein und es wird auch die auferlegte Anzahl pro Tierart nicht beachtet. Aber laut Zoodirektor sind die GAIA-Kontrollen nicht professionell erfolgt. Doch gibt er zu, daß es hier und da noch Defizite gibt, doch wird daran hart gearbeitet.

7sur7.be - 21. Aug. 2008
Les crocodiles critiqués par GAIA sont... en cire
Die von GAIA kritisierten Krokodile sind aus Wachs
Die Krokodile im Zoo Le Monde Sauvage in Aywaille, bei denen die Tierschutzorganisation GAIA gestern in einem Bericht die Abwesenheit eines Unterschlupfs bemängelte, sind in Wirklichkeit nicht echt, sondern aus Wachs, enthüllt am Donnerstag der Direktor des Parks, Joseph Renson, in der Tageszeitung La Meuse. GAIA hat am Mittwoch einen Bericht über den Zustand von 15 Zoos in Belgien vorgelegt, der eher Besorgnis erregend ist. In diesem Bericht findet sich Le Monde Sauvage in Aywaille in der Kategorie "ungenügend" wieder - aufgrund mehrerer Verstöße gegen das Gesetz, insbesondere wegen der Abwesenheit eines Unterschlupfs für die Krokodile. Eine Beschuldigung, die den Direktor des Parks brüllen ließ vor Lachen, der auf den Seiten von La Meuse erklärt; es sei normal, daß diese Krokodile keinen Innenraum haben, denn es seien keine echten, sondern aus Wachs und als Dekoration in die Anlage gesetzt. "Es sagt viel über die Ernsthaftigkeit der von GAIA durchgeführten Kontrollen!" ruft Joseph Renson aus, der sich nicht beruhigt angesichts der Bemerkungen und Methoden der Tierschutzorganisation. Als er erfährt, daß die Krokodile in Wirklichkeit künstliche sind, sei der Präsident von GAIA, Michel Vandenbosch, "vom Stuhl gefallen" - so die Zeitung. "Aus der Entfernung, wo wir waren, um sie zu beobachten, war es nicht einfach, herauszufinden, daß sie nicht echt waren", erklärt er und fügt hinzu, daß "die falschen Krokodile nichts an der Wahrheit unserer anderen Beobachtungen" wegnehmen.

Niederlande

ad.nl - 27. Aug. 2008
IJsberen zorgen voor extra toeloop in Blijdorp
Eisbären sorgen für extra Besucherandrang in Blijdorp
Rotterdam. Tiergarten Blijdorp verzeichnet ein gutes Jahr. Trotz des schlechten Wetters kamen bis jetzt mehr Besucher in den Zoo als im vorigen Jahr. "Es sind 40.000 bis 50.000 Besucher mehr als 2007 um die gleiche Zeit", stellt Direktor Ton Dorresteijn fest. Vor allem die in diesem Sommer eröffnete Eisbärenanlage erwies sich als großer Anziehungspunkt. Viele Besucher kamen speziell in den Zoo, um die Arktisbewohner Ewa, Jelle und Tania zu sehen. Auch das Nashörnchen Bertus zog viele Blicke auf sich. "Wir kommen in diesem Jahr auf jeden Fall über die anderthalb Millionen Besucher", sagt Torresteijn. "Damit kommen wir, was die Besucherzahlen betrifft, weltweit wohl unter die Top Ten bei den Tiergärten." Auch gestern war es wieder sehr voll in Bijdorp. Viele Menschen sahen sich das am 21. August geborene Zebrafohlen Aryanna an. Auch bei den Wanderus war ein Junges zur Welt gekommen, soweit bekannt, das erste dieser Tierart in Blijdorp.

telegraaf.nl - 27. Aug. 2008
Pleegmoeder vangt girafje op
Pflegemutter betreut Giraffenkalb
Rotterdam. Daß das Leben einer neugeborenen Giraffe im Zoo nicht immer auf Rosen gebettet ist, erfuhr Giraffenkalb Christel am eigenen Leib. Das Jungtier, das Ende Juli im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp zur Welt kam, wurde von seiner Mutter kaum gesäugt und war deshalb ganz schwach. Inzwischen ist das Tier "adoptiert" von ihrer Pflegemutter und es geht Christel gut.

vroegevogels.vara.nl - 27. Aug. 2008
Blijdorp en Milieudefensie openen tentoonstelling ontbossing
Blijdorp und die niederländische Umweltorganisation Milieudefensie eröffnen Austellung zur Entwaldung
Milieudefensie und Diergaarde Blijdorp haben heute im Rotterdamer Zoo die Ausstellung "Wem gehört der Wald?" eröffnet - über das Verschwinden der Urwälder in Asien, Afrika und Südamerika. Die Wanderausstellung, entwickelt von Milieudefensie und Blijdorp, erlebt ihre Premiere in Rotterdam und ist danach zu sehen in Apenheul und Tierpark Emmen. Termine der Ausstellung: Blijdorp: September 2008 - März 2009; Apenheul: April 2009 - November 2009; Dierenpark Emmen: 2010.

dierennieuws.nl - 27. Aug. 2008
Kijkje achter de schermen tijdens Ouwehand by Night
Ein Blick hinter die Kulissen während Ouwehand by Night
Am Samstag, dem 30. August, organisiert Ouwehands Tierpark in Rhenen die erfolgreiche Veranstaltung Ouwehand by Night. Ouwehands Dierenpark öffnet seine Tore von 17 bis 22 Uhr. An diesem Abend erhält man einen Blick hinter die Kulissen bei Tigern, Eisbären, Zebras und Elefanten.

dierennieuws.nl - 27. Aug. 2008
Unieke sprookjesvoorstelling in dierenpark Taman Indonesia
Einzigartige Märchenaufführung im Tierpark Taman Indonesia
Wayang-Puppentheater und Workshop für Kinder gibt es am 13. September. In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Puppenfestival in Meppel wird am 13. September Shelly Lapré mit einem einzigartigen Schattentheater im Tierpark Taman Indonesia das indische Märchen Das Kantschil und der Tiger darstellen. Im Anschluß an die Vorstellung gibt es für Kinder einen Workshop Wayangpuppen basteln.

telegraaf.nl - 26. Aug. 2008
Gedragstherapeute voor DierenPark Amersfoort
Verhaltenstherapeutin für Tierpark Amersfoort
Amersfoort. Toinny Lukken, niederländische Expertin für das Training von Zootieren, wird im Park arbeiten mit Schimpansen, Tigern, Elefanten und Giraffen. Auf Zoo-Arbeitstagungen hörte sie viele Berichte von Zoos, die mit medizinischen Kontrollen zu tun haben. Oft mußten Tiere narkotisiert werden für einfache Untersuchungen. Lukken hat im Delphinarium gelernt, Tiere vermittels Training freiwillig mitwirken zu lassen an Gesundheitsuntersuchungen wie Temperaturmessungen, Blutabnahme und Ultraschall bei trächtigen Delphinen.

dierennieuws.nl - 26. Aug. 2008
Dagje dierentuin (20): favorieten?
Ein Tag im Zoo (20): wer gehört zu den Favoriten?
Prima, daß die meisten Leser sich selbst ein Bild machen und nachdenken, ohne sich allzusehr irreführen zu lassen durch die Strategie mancher Zoos. Die bevorzugten Besucher der meisten Zoos sind jedoch die gutgläubigen Tagesbesucher, die alles schön finden, keine (schwierigen) Fragen stellen und vor allem viel Geld ausgeben in Restaurants und Shops. Aber welche sind nun die bevorzugten Zoos von Stammbesuchern, die speziell der Tiere wegen kommen, selbst nachdenken und gerne viele Fragen stellen? [Ausführlicher Text von B. de Jonge]

elsevier.nl - 25. Aug. 2008
'Mensenhaai zwemt verdwaald rond in Noordzee'
"Menschenhai hat sich in die Nordsee verirrt"

telegraaf.nl - 25. Aug. 2008
'Haai in de Noordzee'
"Hai in der Nordsee"

dag.nl - 22. Aug. 2008
Eén dag dierenverzorger
Ein Tag als Tierpfleger
Es bleibt ein Traum vieler Kinder: Tierpfleger zu werden. Das kann man am ersten Oktober-Wochenende in Zwolle.


elsevier.nl - 20. Aug. 2008
Apendrieling in Artis
Affendrillinge in Artis
Ein Rotbauchtamarin in Artis hat am Sonntag drei Junge gekriegt. Eines der Jungtiere starb. Es war schon bei der Geburt geschwächt und hat beim Streit um die zwei Zitzen der Mutter nicht mithalten können.



Python tötet Tierpfleger
CARACAS/VENEZUELA. Sorglosigkeit ist einem angehenden Tierpfleger in Venezuela zum tödlichen Verhängnis geworden. Eine Pythonschlange würgte in einem Zoo in Caracas den 29 Jahre alten Biologiestudenten zu Tode. Der Unfall geschah Medienberichten zufolge bereits während der Nachtschicht auf Sonntag im Tiergarten des Stadtparks "Generalissimo Francisco de Miranda". Zoomitarbeiter hätten die Leiche von Erick Arrieta dann am Morgen im Würgegriff der drei Meter langen Schlange entdeckt. Das Reptil sei gerade dabei gewesen, den Kopf des Opfers zu verschlingen, hieß es. Zoodirektor Javier Hernandez erklärte unterdessen, das Opfer habe "die Instinkte des Tieres unterschätzt". Der Mann, der seit neun Jahren im Zoo ausgeholfen habe, habe allem Anschein nach das Gehege der Burma-Pythonschlange entgegen den Empfehlungen allein und fast ohne Kleidung betreten. Die Schlange greife Menschen normalerweise nicht an. Das aus Burma stammende Reptil war amtlichen Angaben zufolge vor rund zwei Monaten in den Bergen des Nationalparks El Avila von Spaziergängern gefunden worden. "Es kommt sehr häufig vor, dass venezolanische Touristen frischgeborene Schlangen aus Asien einschmuggeln und dann irgendwann aussetzen", erklärt Hernandez. Der Zooleiter versuchte auch, die Besucher des beliebten Parks in einem Nobelviertel von Caracas zu beruhigen. "Der Unfall bedeutet nicht, dass unsere Anlagen gefährlich sind. Es war ein menschlicher Fehler", sagte er der Zeitung "El Universal".


Russische Meldungen

Europäisches Rußland

susanin.udm.ru - 27. Aug. 2008
Ижевский зоопарк откроется после Национального театра и Дома Дружбы
Nach Nationaltheater und Haus der Freundschaft wird auch Ishewsker Zoo eröffnet
Am 2. September findet in Ishewsk die feierliche Eröffnung des Nationaltheaters Udmurtiens statt. Am folgenden Tag, dem 3. September, wird im Rahmen der Veranstaltungen, die dem 450. Jahrestages des freiwilligen Anschlusses Udmurtiens an Rußland gewidmet sind, das Haus der Völkerfreundschaft eröffnet und am 10. September öffnet in der Republik der lange erwartete Zoo seine Tore für die ersten Besucher.

5-tv.ru - 27. Aug. 2008
Гостью из Амазонки поймали в Финском заливе
Im Finnischen Meerbusen wurde ein Gast aus dem Amazonas gefangen
Heute wurde in Petersburg ein Piranha gefangen. Wie der Amazonasfisch in den Finnischen Meerbusen gelangte - kann man nur raten. Vielleicht hat ihn ein Aquarianer ausgesetzt.

dontr.ru - 27. Aug. 2008
В зоопарке родился сиамский крокодил
Im Zoo Rostow schlüpfte ein Siam-Krokodil

rg.ru - 26. Aug. 2008
В Татарстане второй день ищут сбежавшего льва
In Tatarstan wird bereits den zweiten Tag ein entlaufener Löwe gesucht
Von Udmurtien aus kam ein afrikanischer Löwe nach Tatarstan. Zum letztenmal wurde das Tier im Gebiet des Flusses Kama gesehen - an der Grenze der beiden Republiken, danach verloren sich seine Spuren irgendwo in den Wäldern. Die Mitteilung, ein Löwe würde die Kama durchschwimmen in Richtung Tatarstan, hielt der Chef der Feuerwache Raschid Mastikajew zuerst für einen bösen Scherz. Doch als er Ausführlicheres über diese unwahrscheinliche Geschichte erfuhr, war ihm nicht mehr zum Lachen zumute.

newsru.com - 26. Aug. 2008
Бесхозный лев, бродивший на границе Татарстана и Удмуртии, исчез "бесследно". Очевидцы тоже
Herrenloser Löwe, der sich an der Grenze zwischen Tatarstan und Udmurtien herumtreibt, verschwand "spurlos". Die Augenzeugen auch.

bel.ru - 25. Aug. 2008
В области появится ещё один зоопарк
Im Gebiet entsteht noch ein Zoo
Staryj Oskol wird in naher Zukunft einen eigenen Zoo haben. Grundlage seiner Sammlung bilden gefiederte Bewohner, in erster Linie Fasane. Bis vor kurzem konnte sich nur das Gebietszentrum [Belgorod] eines Zoos rühmen. In den Kreisen wurden nur zahlreiche Minizoos eröffnet. Seinerzeit tauchte auch bei Staryj Oskol ein solcher Minizoo auf. In Zukunft wird der Minizoo in einen vollwertigen Tierpark hinüberwachsen. In der Nähe der Siedlung Lapygino leben auf einem Areal von 18 ha bereits Fasane, Falken, Adler, Pfauen, Uhus und Strauße, doch die Arbeiten zur Errichtung des Zoos gehen weiter (insgesamt über ein Jahr). Unter den Bewohnern des Zoos gibt es auch Wölfe, Bären, einen Löwen, einen Tiger und Hirsche. Geplant sind auch die Anschaffung eines Panthers und eines Krokodils. [Staryj Oskol ist eine russische Stadt in der Oblast Belgorod, rund 500 km südlich von Moskau am Fluss Oskol. Die Stadt hatte 2007 laut Wikipedia rund 219.100 Einwohner.]

bn.ru - 25. Aug. 2008
Ярославский зоопарк станет европейским
Der Zoo Jaroslawl wird ein europäischer sein
Der erste Abschnitt des städtischen Zoos wurde in Jaroslawl eröffnet. Der Zoo Jaroslawl soll bis zum Jahre 2010 einer der größten weltweit sein. Die Leitung des Zoos ist bestrebt, dieses Ziel bis zum 1000-jährigen Jubiläum der Stadt zu erreichen. Zur Zeit leben im Zoo Jaroslawl 450 Vertreter von mehr als 100 Tierarten. Bis 2010 wird sich die Sammlung des Zoos mehrfach vergrößern. Es werden herrliche Teiche angelegt - mit Wasservögeln und kleinen Inseln für Flamingos, ein Hügel für Huftiere wird errichtet, Volieren für Fasane und Kraniche. Es wird davon ausgegangen, daß die Lebensbedingungen der Tiere ebenso werden wie in den 25 besten europäischen Zoos.

vesti.ru - 25. Aug. 2008
В Мышкине построили дворец для мышей
In Myschkin wurde ein Palast für Mäuse gebaut
In Myschkin wurde ein richtiger Palast für Nagetiere errichtet. Zwei Jahre Arbeit und vier Etagen zum Neid aller Nachbarn und für einen touristischen Aufschwung.

mk.ru - 24. Aug. 2008
Московский зоопарк возвращается к обычному режиму работы - Это связано с окончанием школьных каникул
Moskauer Zoo kehrt zu normalen Öffnungszeiten zurück - Das hängt mit dem Ende der Schulferien zusammen
Von September an bleibt der Tiergarten, der den ganzen Sommer über ohne einen Schließtag arbeitete, wieder montags für die Besucher geschlossen. Da erhalten die Tiere Gelegenheit, sich von den Besuchern zu erholen. Eine Ausnahme bildet der 1. September, der "Tag des Wissens", der in diesem Jahr auf einen Montag fällt.

yuga.ru - 22. Aug. 2008
В краснодарском зоопарке появятся три африканских жирафа
Im Zoo Krasnodar werden drei Giraffen aus Afrika erwartet
Im Zoo "Safari-Park" in Krasnodar werden am Herbstanfang drei Giraffen aus Südafrika erwartet. Der Transport der Tiere soll Ende August, Anfang September erfolgen.

interfax.ru - 22. Aug. 2008
В Ярославской области открывается туристический комплекс "Мышиные палаты"
Im Gebiet Jaroslawl wird Tourismus-Komplex "Mäusepalast" eröffnet
Moskau. In Myschkin, im Gebiet Jaroslawl, wird am Samstag der Tourismus-Komplex "Mäusepalast" eröffnet, teilte Swetlana Tschistjakowa mit, Direktorin des Tourismus-Zentrums in Myschkin. Im Palast gibt es einen modernen Kinosaal mit 50 Plätzen. Auch echte Mäuse-Exoten aus dem Moskauer Zoo fanden hier ihren Platz - sie leben in 18 Themen-Volieren.

nnov.kp.ru - 22. Aug. 2008
В парке «Швейцария» появится дендрарий и аквапарк - Через несколько лет нижегородцы не узнают любимое место отдыха
Im Park "Schwejzarija" wird es Dendrarium und Aquapark geben - In einigen Jahren werden die Einwohner von Nishnij Nowgorod den Ort, an dem sie sich am liebsten erholen, nicht wiedererkennen
Auch der bereits existierende Zoo "Mischutka" werde erweitert, so das Stadtoberhaupt von Nishnij Nowgorod Wadim Bulawinow, im Park "Schwejzarija" werde es einen Aquapark geben.

vesti.ru - 21. Aug. 2008
От новорожденного бизона отказались родители
Bisonkalb wurde von Eltern nicht angenommen
Ein Drama in der Bisonfamilie des Kaliningrader Zoos. Die Bisoneltern nahmen ihr Neugeborenes nicht an. Das ist der erste Fall im Zoo, da ein Bisonkalb verstoßen wurde.

travel.newsru.com - 21. Aug. 2008
Первый в России Парк птиц открылся в деревне Воробьи
Erster Vogelpark Rußlands wurde im Dorf Worobji eröffnet
Wo die Gebiete Moskau und Kaluga aneinander grenzen, wurde am Ufer des Flusses Istja der erste Vogelpark Rußlands geschaffen. Er befindet sich in einem Dorf mit dem charakteristischen Namen Worobji [Sperlinge], insgesamt 75 km von Moskau entfernt. Auf einem Areal von 12 ha leben hier mehr als 200 Vogelarten und -rassen aus der ganzen Welt. Stolz des Parks ist seine einzigartige Papageiensammlung.

vesti.ru - 21. Aug. 2008
Реконструкция калининградского зоопарка завершится к 2010 году
Rekonstruktion des Zoos Kaliningrad wird bis zum Jahre 2010 abgeschlossen

gorod48.ru - 20. Aug. 2008
Дальневосточный леопард из Липецка станет цирковым артистом
Amurleopard aus Lipezk wird Zirkusartist

kp.ru - 20. Aug. 2008
В зоопарке снежный барс откусил посетительнице палец - Девушка пыталась погладить хищника через решетку
Im Moskauer Zoo biß Schneeleopard Besucherin Finger ab - Die junge Frau versuchte, die Raubkatze durch das Gitter zu streicheln [Video]

Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)

wwf.ru - 27. Aug. 2008
Девять белых медведей обнаружены в открытом море
Neun Eisbären im offenen Meer entdeckt
Die Eisbären wurden im offenen Meer entdeckt in großer Entfernung von der Küste Alaskas. Experten des WWF meinen, daß die Bären umkommen können, bevor sie das Ufer erreichen, besonders bei stürmischem Wetter. Das Schmelzen der Eisschollen gefährdet das Überleben der Eisbären als Art. Wenn das Eis in der Sommerperiode stark abnimmt, können die Bären, die am Ufer blieben, schon nicht mehr den Rand des Eises erreichen, das sich jetzt weit im Norden befindet, kommentiert Wiktor Nikiforow, Leiter des WWF-Programms "Bärenpatrouille". In dieser Periode müsse an der Küste Tschukotkas der Schutz der Bären vor Wilderern verstärkt werden. Die Patrouilleure hätten schon auf dem Abschnitt von der Koljutschin-Bucht bis zum Kap Koshewnikow zehn Eisbären gezählt.

rian.ru - 26. Aug. 2008
Представители северных зоопарков мира соберутся на семинаре в Якутске
Vertreter der nördlichen Zoos der Welt werden sich zu einem Seminar in Jakutsk treffen
Jakutsk. Vertreter der nördlichen Zoos der Welt werden sich auf einem internationalen Seminar versammeln, das vom 4. bis 6. September in der Stadt Jakutsk stattfindet. Das teilte am Dienstag der Direktor des Jakutsker Zoos "Orto-Dojdu" Luka Safonow mit. "Zum Dritten Internationalen Seminar zum Projekt des Nördlichen Forums �Die Zusammenarbeit der nördlichen Zoos' kommen Vertreter des Nördlichen Waldzoos Harbin (China), des Parks der wildlebenden Natur Ranua (Lappland), des Leningrader Zoos, des Selenograder Zoos [?], des Krasnojarsker Parks der Flora und Fauna �Rojow rutschej', des Jakutsker Zoos �Orto-Dojdu' und des Tiergartens �Priamurskij'", sagte Luka Safonow. Die Direktorin des Leningrader Zoos Swetlana Bogdarina würde den Teilnehmern des Treffens über Haltung und Fortpflanzung der Eisbären berichten, Mari Heikkila aus Lappland - über die Besonderheiten des Lebens von Braunbär und Vielfraß im Ranua Wildlife Park, der Sekretär des Zoos Harbin Ma Tschan-hua über die Ernährung tropischer Tiere in nördlichen Breiten. Die Vertreter des Zoos Jakutsk werden ihre Kollegen u.a. mit dem im "Orto-Dojdu" gehaltenen Sichelhuhn, Endemit in Rußland, bekannt machen.

irkutsk.rfn.ru - 21. Aug. 2008
"Бесхозных" медведей остается только убить
Es bleibt nichts anderes übrig, als die "herrenlosen" Bären zu töten
Der Käfig, in dem sie sich befinden, entspricht nicht einmal den einfachsten Anforderungen an die Tierhaltung. Wenn die Tiere bis Oktober keinen neuen Besitzer finden, gibt es nur einen Ausweg - sie zu erschießen. Vielleicht gibt es doch noch die Möglichkeit, sie irgendwohin in einen Zoo zu geben.

pravda.ru - 21. Aug. 2008
В зоопарке Екатеринбурга поселились полосатые скунсы
Zoo Jekaterinburg erhielt Streifenskunks
Erstmals gibt es im Zoo Jekaterinburg Streifenskunks. Sie wurden speziell aus Moskau hierher gebracht. Zur Zeit befinden sich die Tiere in Quarantäne. doch schon im September werden sie den Besuchern vorgestellt.

rian.ru - 21. Aug. 2008
«Леопардовый проект» отодвигает трубы
"Leopardenprojekt" verschiebt Rohre
Im Südteil der Region Primorje in Rußland wird ein einheitliches geschütztes Territorium für 30 Amurleoparden, die seltensten Katzen der Fauna weltweit, geschaffen. Dafür wird die Strecke der Erdölleitung "Ostsibirien - Pazifik" (WSTO) anderswohin verschoben, das kostet ihre Erbauer drei Milliarden Dollar zusätzlich. Es gibt aber noch ein für das "Leopardenprojekt" gefährliches technogenes Objekt: die Gasleitung, die durch das Territorium des Naturschutzgebiets hindurch verlegt werden soll. Die Leoparden verschwinden vor unseren Augen - es gibt nur noch 40 Individuen: 30 in Rußland und 10 in China. Wenn Wilderer noch zwei, drei Weibchen abschießen, dann kann die Population schon nicht mehr wiederhergestellt werden.

Estland

rus.postimees.ee - 25. Aug. 2008
Таллиннскому зоопарку исполнилось лет
Zoo Tallinn wurde 69 Jahre alt
Der Zoo Tallinn feiert heute seinen 69. Geburtstag. Zu Ehren des Feiertags gibt es ermäßigten Eintritt. Niemand weiß genau, wieviel Bewohner der Zoo hat, man schätzt, daß es 5.000 Individuen aus 200 bis 300 Arten sind. Laut Zoodirektor Mati Kaal besteht das Anliegen der Arbeit des Zoos darin, die Lebensbedingungen für die bereits vorhandenen Tiere zu verbessern, nicht aber, neue Arten zu erwerben. Kaal brachte die Hoffnung zum Ausdruck, daß in zehn Jahren alle alten Käfige abgerissen sind. Der Direktor bemerkte, daß jährlich wegen dieser Käfige ausländische Zoobesucher sich bei internationalen Organisationen beschweren. Jetzt wird im Zoo eine neue Anlage für Schneeleoparden errichtet; Kaal hofft, daß sie im nächsten Jahr eröffnet wird.

Belorußland

gp.by - 26. Aug. 2008
Мальчик утонул в пруду
Junge ertrank im Teich
Eine Tragödie vollzog sich in einem künstlich angelegten Teich mit Schwänen und Schildkröten im Zoo Shlobin. Ein achtjähriger Junge, der mit seiner 12-jährigen Schwester und ihren Freundinnen in den Zoo spazieren gekommen war, hatte beschlossen, die in dem Gewässer Schwimmenden näher zu betrachten. Nachdem er die Umzäunung überwunden hatte, deren Höhe etwa 80 cm betrug, fiel er ins Wasser. Das Kind konnte nicht schwimmen und ging sofort unter. Erwachsene waren keine in der Nähe. Rettungskräfte, die an den Ort des Geschehens kamen, konnten den Jungen nicht mehr retten. In der Staatsanwaltschaft des Rayons Shlobin werden jetzt die Umstände der Tragödie geklärt.

Ukraine

glavred.info - 27. Aug. 2008
Спасенные Кильчицкой тигры принесли потомство
Die von Kiltschizkaja geretteten Tiger haben Nachwuchs
Am 24. August, so als wäre es zu Ehren des Unabhängigkeitstages, wurden im Kiewer Zoo zwei Ussuritiger geboren. Ihre Eltern - Amba und Tischka - wurden beschlagnahmt auf einem Areal der Streitkräfte im Kiewer Rayon Darnizkij und dem Zoo übergeben.

cxid.info - 20. Aug. 2008
Мэр Луганска подарил зооуголку гималайского медвежонка Кроша
Oberbürgermeister von Lugansk schenkte Minizoo einen kleinen Kragenbären

delfi.ua - 22. Aug. 2008
Харьковский зоопарк увековечил своих зверей
Zoo Charkow verewigt seine Tiere
Der Zoo Charkow enthüllte am 22. August ein Denkmal für seine Bewohner, die in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges überlebten oder umkamen. Die Aufschrift auf dem Denkmal lautet: "Die Rhesusaffen Hektor, Rosa und Desi überlebten die faschistische Okkupation Charkows 1941-1943 in dem verlassenen Haus der Staatlichen Industrie. Sie überlebten dank der Teilnahme der Städter, die, ungeachtet der Entbehrungen jener Zeit, mit ihnen die kärgliche Nahrung teilten. Nach der Befreiung Charkows am 23. August 1943 kehrten die Affen in den Zoo zurück." Als die Stadt von den Faschisten befreit wurde, waren vier Bären, fünf Affen und ein Wolf im Zoo unversehrt. Teilweise zerstört waren Elefantenstall, Affenhaus, Aquarium, zerbrochen alle Umzäunungen. Der gesamte Verlust, den der Zoo durch den Krieg erlitt, betrug eine Million Sowjetrubel. Der Zoo Charkow wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, seine Fläche beträgt 22 ha. Die Sammlung des Zoos zählt etwa 7.200 Tiere.

kp.ua - 22. Aug. 2008
Ветераны смогут попасть в зоопарк бесплатно
Veteranen haben freien Eintritt in den Zoo
Das ist eines der Geschenke zum Tag der Befreiung der Stadt. Vom 22. bis 25. August können Veteranen, wenn sie sich ausweisen können, gratis Elefanten, Affen, Flußpferde und andere Bewohner des Zoos Charkow anschauen. "Der 23. August ist ein Feiertag, gewidmet der Befreiung Charkows von den faschistischen Eroberern", erklärt die Leiterin der Informationsabteilung des Zoos Swetlana Rasinkowa. "Deshalb richten wir unsere Aktion gerade an die Veteranen des Großen Vaterländishen Krieges."



evropa-kipr.com - 21. Aug. 2008
Лев, леопарды и зебры улетят из зоопарка в Африку
Löwe, Leoparden und Zebras verlassen den Zoo Limassol Richtung Afrika
Wie es mit dem Zoo Limassol weitergeht, ist nach wie vor ungeklärt. Das Landwirtschaftsministerium Zyperns und die Stadt Limassol können weder das Schicksal der Einrichtung selbst, noch der in ihr befindlichen Tiere klären. Laut Zoodirektor Lambros Lambrou wird auf dem gegenwärtigen Areal ein ökologischer Park geschaffen, der von kleineren Tieren bewohnt wird. Ein Teil der großen Tiere - Löwen, Leoparden und Zebras - wird in Nationalparks Afrikas umgesiedelt. Die übrigen kommen in den Nationalpark Zyperns, dessen Lage leider bis jetzt noch nicht festgelegt wurde. Daß der Zoo in seiner heutigen Gestalt nicht mehr existieren kann, verstehen alle. Doch niemand ist bereit, die Verantwortung zu übernehmen und für eine Reform Geld bereitzustellen. Im Jahre 2007 kostete der Unterhalt des Zoos Limassol eine Viertel Million Pfund, die Einnahmen vom Verkauf der Eintrittskarten betrugen nur 50.000 Pfund.



Natur- und Artenschutz – Meldungen

welt.de - 22. Aug. 2008
Die unglaubliche Geschichte der Kongo-Gorillas
Als kürzlich auf dem internationalen Primatologenkongress in Edinburgh die Entdeckung von 125.000 Gorillas im Kongo bekannt gegeben wurde, war das die gute Nachricht zur Lage der Affen heute. Die andere, die schlechte und weiter reichende Nachricht besagte, das fast die Hälfte der 634 bekannten, auf der Erde lebenden Affenarten vom Aussterben bedroht ist. Weiter reicht letztere Meldung auch geographisch, weil sie Asien und Südamerika einbezieht. Die Ursache für die Bedrohung der Affen ist überall die gleiche: Der Verlust ihrer Lebensräume in den tropischen Regenwäldern. Und das wiederum erklärt auch, warum die bisher inkognito im Dickicht des nördlichen Kongo lebenden Gorillas nun entdeckt wurden: Auch ihr Lebensraum wird immer enger.

merkur-online.de - 20. Aug. 2008
Einzigartiges Vogelprojekt gestartet: Waldrappe auf großer Flugreise
Ein bislang einzigartiges wissenschaftliches Vogelprojekt ist in Oberbayern gestartet. Zwölf von menschlichen Zieheltern aufgezogene Waldrappe - eine in Deutschland seit 350 Jahren ausgestorbenen Ibisart - schwangen sich am Sonntag in Burghausen in die Luft. Geführt von einem Ultraleicht-Fluggerät starteten sie eine Reise über mehr als 1400 Kilometer in die Toskana. Die Stiftung bemüht sich mit einem eigens zusammengestellten Waldrapp-Team aus Österreich, die Vögel im Alpenraum wieder heimisch zu machen. Ohne menschliche Anleitung bei der Flugroute würden die in Zoos geborenen Jungvögel kein geeignetes Wintergebiet finden und könnten somit nicht überleben, hieß es. In späteren Jahren könnten die Vögel die gelernte Flugroute dann selbst verfolgen und diese Kenntnis auch an Nachkommen weitergeben. Die ganze Reise werde fünf bis sechs Wochen dauern, hieß es. Das Team besteht aus 16 Begleitern mit zwei Fluggeräten und sechs Fahrzeugen.

ntv.de - 20. Aug. 2008
Wiederansiedlung gestartet - Rettung des Waldrapp
Ein bislang einzigartiges wissenschaftliches Vogelprojekt ist in Oberbayern gestartet. Zwölf von menschlichen Zieheltern aufgezogene Waldrappe - eine in Deutschland seit 350 Jahren ausgestorbenen Ibisart - schwangen sich am vergangenen Sonntag in Burghausen in die Luft, teilte die Heinz Sielmann Stiftung mit. Geführt von einem Ultraleicht-Fluggerät starteten sie eine Reise über mehr als 1400 Kilometer in die Toskana. Die Stiftung bemüht sich mit einem eigens zusammengestellten Waldrapp-Team aus Österreich, die Vögel im Alpenraum wieder heimisch zu machen.

nordsee-netz.de - 20. Aug. 2008
Nordsee-Seepferdchen im Sea Life Cuxhaven
Innerhalb von wenigen Tagen wurden drei Nordsee-Seepferdchen von Fischern entdeckt. Einen dieser ungewöhnlichen Gäste hat das Sea Life Großaquarium in Cuxhaven aufgenommen. Gefangen wurde es im Elbfahrwasser am Luechter Grund. Hinners war sich der Besonderheit seines Fanges bewusst und brachte es sofort zum Sea Life Cuxhaven, wo es der Biologische Leiter Uwe Keller behutsam in Empfang nahm. Er konnte es gleich als ein kurzschnäuziges Seepferdchenmännchen (hippocampus hippocampus) bestimmen. Bereits vergangene Woche brachten Fischer zwei Seepferdchen in das Nationalparkhaus Dornumersiel. Das Multimar-Wattforum in Tönning nahm seit 2001 insgesamt sechs Seepferdchen auf, davon vier im letzten Jahr. "Seepferdchen sind in der Nordsee durchaus heimisch" erklärt Elena Theys, erste Vorsitzende des Seepferdchen-Förderverein e.V. aus Visselhövede. "Die kurzschnäuzigen Seepferdchen waren immer in der Nordsee zu Hause. Die Funde der letzten Jahre können ein Indiz sein, dass sich die Art positiv entwickelt." Wie sich die Geschichte des Nordsee-Seepferdchens entwickelt ist noch unklar. Es wieder auszusetzen wäre riskant, da Seepferdchen sich nur langsam fortbewegen können und ohne den Schutz von bewachsenem Meeresboden leichte Beute von räuberischen Fischen werden können. Denkbar ist auch, dass in der Sea Life Aufzuchtstation in Weymouth eine Partnerin gesucht wird und seinen Artgenossen in Cuxhaven besucht. Gemeinsam mit Fachleuten will das Sea Life Cuxhaven die vorhandenen Möglichkeiten diskutieren und die vielversprechendste im Anschluss umsetzen.

ad-hoc-news.de - 20. Aug. 2008
Nordsee wieder Lebensraum für Seepferdchen
In den vergangenen zwei Wochen sind in der Nordsee drei Seepferdchen entdeckt worden Die Meerestiere galten in der Nordsee lange Zeit als ausgestorben, wie das Cuxhavener Aquarium Sea Life am Mittwoch mitteilte. Die Funde der vergangenen Tage könnten deshalb ein Indiz dafür sein, dass sich die Art wieder positiv entwickle. Die drei Seepferdchen wurden den Angaben zufolge von Fischern gefunden.

focus.de - 20. Aug. 2008
Ostsee-Wal - "Bucki" ist untergetaucht
Der in die Ostsee verirrte Buckelwal "Bucki" ist abgetaucht. "Seit zwei Tagen weiß keiner wo er ist, zuletzt wurde er am Montagabend vor dem Ostseebad Grömitz gesichtet", erklärte am Mittwoch der Biologe Jörg Feddern von der Umweltorganisation Greenpeace. Seine Organisation sei weiterhin mit zwei Booten vor Grömitz in Schleswig-Holstein im Einsatz und arbeite bei der Suche nach dem Meeressäuger eng mit den Bundesbehörden, der Wasserschutzpolizei und den Kapitänen der Fährschiffe zusammen.

newsticker.welt.de - 20. Aug. 2008
Greenpeace sucht weiter nach Wal in der Ostsee
Der zuletzt vor Grömitz (Kreis Ostholstein) in der Ostsee gesichtete Buckelwal ist abgetaucht. "Wir wissen nicht, ob er überhaupt noch in der Ostsee ist oder doch schon den Weg in die Nordsee gefunden hat", sagte Jörg Feddern von Greenpeace der dpa am Mittwoch. Die Umweltschützer versuchen seit Anfang der Woche vergeblich, dem Wal mit Hilfe von Booten auf die Spur zu kommen.

netzeitung.de - 20. Aug. 2008
Auswilderung von Seehunden: Ein "Heuler" schaute noch einmal zurück
Nach rund drei Monaten mühevoller Aufzucht in der Seehundstation Norddeich sind die ersten drei "Heuler" der Saison am Mittwoch zurück in die Freiheit gelangt. Zwei Boote brachten "Jakob", "Emil" und "Eddy" an die Ostseite der niedersächsischen Nordseeinsel Juist. Rund 500 Kilogramm Fisch haben "Jakob", "Emil" und "Eddy" während ihrer Zeit in der Aufzuchtstation vertilgt. Nun können sie von ihrem Speck erst einmal zehren. "Die Chancen stehen gut, dass die drei überleben", sagte Peter Lienau, Geschäftsführer der Seehundstation Norddeich. Naturschützer sehen die Pflege der "Heuler" mit ihren großen, wachen Kulleraugen auch kritisch: "Seehundbabys haben einen ganz nüchtern kalkulierten ökonomischen Zweck. Sie landen in Touristenmagneten, wo gegen Bares Seehundwaisen beguckt werden können", sagte Manfred Knake, Sprecher des Wattenrates - ein Verbund von Naturschützern an der Küste. "Heuler"-Aufzucht und -Auswilderung sei für den Erhalt der Population nicht mehr nötig. Wenn die Tiere aber den in Scharen herbeiströmenden Besuchern die Bedeutung des Wattenmeeres und seiner oftmals bedrohten Bewohner vermittelten, sei das positiv.

pr-inside.com - 20. Aug. 2008
Heuler werden ausgewildert
Für die in den Seehundstationen an der Nordsee aufgepäppelten Heuler geht es zurück in die Freiheit. Nachdem Anfang August die ersten Tiere ihren Weg in die Wildbahn angetreten hatten, wurden am Mittwoch neun weitere Seehunde für ihre Auswilderung vorbereitet, wie die Aufzuchtstationen in Norden-Norddeich und Friedrichskoog mitteilten. "Die Tiere sind topfit und können jetzt ins freie Meer", sagte Stationsleiter Peter Lienau. Bis Oktober wollen die Stationen weitere Heuler freilassen. In dieser Saison zählt die Station Friedrichskoog 59 Heuler, Norden-Norddeich 39.

mvregio.de - 21. Aug. 2008
Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz informiert sich in M-V über Naturschutzgroßprojekte
Im Rahmen einer mehrtägigen Informationsreise zu verschiedenen Naturschutzgroßprojekten in Deutschland besucht die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Prof. Dr. Beate Jessel am Mittwoch, 27. August 2008, Anklam und die Insel Rügen, um sich vor Ort über die Projekte mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung "Peenetal/Peenehaffmoor" und "Ostrügensche Boddenlandschaft" zu informieren. Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus wird die Präsidentin dabei begleiten.

ladadi.de - 20. Aug. 2008
Landwirte schützen bedrohte Feldhamster
Der vom Aussterben bedrohte Feldhamster ist im Landkreis Darmstadt-Dieburg nur noch in Pfungstadt anzutreffen. In Dieburg, wo er sich auch eine Weile aufhielt, wurde er schon lange gar nicht mehr gesehen. "Damit die schützenswerten Nagetiere hier nicht noch weniger werden und sich der derzeitige Bestand zumindest stabilisieren kann, beteiligen wir uns an dem Vertragsnaturschutz-Programm des Landes Hessen", berichtet Kreisbeigeordneter Christel Fleischmann. "Landwirte können sich mit einem freiwilligen Vertrag verpflichten, ihre Getreideäcker nicht auf ganzer Fläche abzuernten, sondern einen oder mehrere Streifen stehen zu lassen", erläutert Fleischmann. Hier finden die Hamster dann Schutz und Nahrung. Ab Oktober, wenn sich sie zum Winterschlaf in ihren unterirdischen Bau begeben, können die Ackerstreifen ganz normal für die Kultur des folgenden Jahres bearbeitet werden. Die Landwirte haben keine Einbußen hinzunehmen, denn der Kontrakt sieht einen finanziellen Ausgleich vor. Die ersten Verträge konnten in diesem Jahr mit Landwirten in Pfungstadt geschlossen werden.

ratgeberbox.de - 20. Aug. 2008
Hilfe für den Uhu
Dem Vogel des Jahres 2005 geht es nicht gut. Der Uhu befindet sich in einigen Regionen Deutschlands im Sturzflug in eine Krise. Seit Mitte der 90er-Jahre nimmt der Bruterfolg in Bayern immer mehr ab, sodass dort zwischenzeitlich 50 Prozent der Population als instabil eingestuft werden müssen. Jetzt soll dem Uhu geholfen werden. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) plant die Entwicklung eines Schutzkonzepts zur Stabilisierung des Bestands im betrachteten Gebiet. Durch intensive Forschung sollen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Fortpflanzung analysiert und auf die betroffenen Regionen übertragen werden.

merkur-online.de - 20. Aug. 2008
Uhu stark bedroht: Vogelschützer entwickeln neues Schutzkonzept
Mit einem technisch ausgefeilten Schutzprogramm will der Landesbund für Vogelschutz (LBV) dem wieder verstärkt bedrohten Uhu helfen. Drei Jahre lang wird das Brut- und Revierverhalten von sechs Uhu-Paaren im südlichen Franken beobachtet. Dabei kommen nicht nur Minisender, sondern auch kleine Videokameras, die an den Horsten angebracht werden, zum Einsatz. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt das Projekt mit 80 000 Euro.

Stuttgarter Wochenblatt - 27. Aug. 2008
Bedrohte Mini-Eule soll wieder heimisch werden
Für die Vogelfreunde des Nabu war es eine kleine Sensation: Erstmals konnten auf Nellinger Markung junge Steinkäuze beringt werden. Die kleinen Eulenvögel stehen in Deutschland auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten und gelten als stark gefährdet. Gleich zwei erfolgreiche Steinkauz-Bruten gab es in dieser Saison in Nellingen zu vermelden. Insgesamt sieben Jungtiere habe man beringen können, freut sich Steinkauz-Betreuer Heinz Scholz.

derivate.ad-hoc-news.de - 21. Aug. 2008
Sander: Luchs-Projekt im Harz erfolgreich
Das Luchs-Auswilderungsprojekt im Nationalpark Harz ist aus Sicht von Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) ein Erfolg. Nachdem vor acht Jahren die ersten Luchse in die Wildnis entlassen wurden, habe sich die Population "hervorragend entwickelt", sagte Sander am Donnerstag in Hannover. Seit 2000 seien 24 Luchse ausgewildert worden, neun männliche und 15 weibliche Tiere. Schätzungsweise 44 Jungtiere seien seitdem in freier Wildbahn geboren worden. Einige Luchse hätten ihre Streifgebiete mittlerweile über den Harz hinaus ausgeweitet, berichtete Projektleiter Ole Anders. Die Auswilderung der Luchse sei jetzt abgeschlossen, hieß es weiter. Forscher beobachteten die Streifzüge der Tiere jedoch weiterhin.

n-tv.de - 21. Aug. 2008
Sumpfschildkröten ausgewildert
Im Mittelalter war die Schildkröte in Mitteleuropa weit verbreitet, sie diente sogar als beliebte Fastenspeise. "Heute gehört sie zu den seltensten Tieren überhaupt in Deutschland", sagt der Leiter der Naturschutzstation Rhinluch in Linum (Brandenburg), Norbert Schneeweiß. Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) ist auch nach 15 Jahren Wiederansiedlungsversuchen nördlich von Berlin akut vom Aussterben bedroht. Um dem scheuen Reptil größere Überlebenschancen zu sichern, erhält es in Mecklenburg ein weiteres Schutzgebiet. Im Naturpark Feldberger Seenlandschaft, wo einst Sumpfschildkröten heimisch waren, werden 20 junge Tiere ausgesetzt, die in Linum geschlüpft sind. "Neun Jahre haben wir dieses Projekt vorbereitet", sagt Hartmut Breu, der im Staatlichen Amt für Umwelt und Natur in Neubrandenburg das Vorhaben betreut.

Tagesspiegel - 26. Aug. 2008
Zurück im Sumpf
Wer in Berlin und seiner näheren Umgebung eine Schildkröte findet, wittert manchmal eine kleine Sensation. Handelt es sich wohl um eine einheimische Sumpfschildkröte? Schließlich erobern diese Tiere – nach ihrer fast vollständigen Ausrottung in den letzten Jahrzehnten – seit einiger Zeit ihre ursprünglichen Brandenburger Lebensräume wieder zurück. „Doch wenn mich solche aufgeregten Menschen anrufen, muss ich sie nach dem Nennen des Fundortes leider enttäuschen“, sagt Norbert Schneeweiß, Leiter der Naturschutzstation Rhinluch in Linum. „Ich gebe ihnen den Rat, sich zuerst bei Nachbarn nach einem möglichen Verlust eines solchen Tieres zu erkundigen.“ Denn es handele sich mit Sicherheit um aus Südeuropa stammende Exemplare oder deren Nachfahren. „Unsere einheimische Brandenburger Sumpfschildkröte kommt im Berliner Raum nicht vor“, erklärt der Experte.

swr.de - 20. Aug. 2008
Sumpfschildkröte wieder im Lande
Nach mehreren Jahrzehnten ist die Europäische Sumpfschildkröte nach Rheinland-Pfalz zurückgekehrt. Der Naturschutzbund NABU entließ zehn Jungtiere in einem Weiher nahe Bobenheim-Roxheim (Rhein-Pfalz-Kreis) in die Freiheit. Im kommenden Frühjahr sollen noch einmal zehn der Reptilien ausgesetzt werden. Die Europäische Sumpfschildkröte gilt in Rheinland-Pfalz seit langem als ausgestorben, teilten die Naturschützer mit. In einem privaten Gartenteich hätten jedoch einige Tiere überlebt, die vor rund 60 Jahren in einem Weiher in der Vorderpfalz eingefangen worden waren, hieß es. Mit genetischen Methoden sei nachgewiesen worden, dass diese Schildkröten aus der ursprünglichen rheinland-pfälzischen Population stammten.

merkur-online.de - 20. Aug. 2008
Ungewöhnlicher Badegast
Herrschings Bürgermeister Christian Schiller ist ein außergewöhnlicher Badegast über den Weg gelaufen: eine Sumpfschildkröte. Das Reptil soll sich schon seit einem Jahr in der Herrschinger Bucht aufhalten. Das Tier wurde wahrscheinlich ausgesetzt, vermutet der Aquariumsleiter im Tierpark Hellabrunn, Frank Müller. Eigentlich sind die Sumpfschildkröten im wärmeren Teilen Europas zu Hause. Auch in den Seachtn bei Machtlfing (Andechs) sind Wanderer schon auf Wasserschildkröten gestoßen.

derivate.ad-hoc-news.de - 23. Aug. 2008
Erste Kraniche sammeln sich für ihre Reise - Riesige Schwärme ab Mitte Oktober erwartet
Die ersten Kraniche sammeln sich in Brandenburg bereits für ihre gemeinsame Reise in Richtung Süden. Im ganzen Land von der Uckermark bis zur Lausitz bildeten sich schon kleinere Sammelplätze, sagte der Geschäftsführer des Naturschutzbundes (NABU) Brandenburg, Wolfgang Mädlow. Der Höhepunkt sei ab Mitte Oktober erreicht, wenn die Zugvögel aus dem hohen Norden zurückkehrten und hier rasteten. Traditionell sei ihr Ziel Spanien, doch durch den Klimawandel verkürzten sich die Zugwege. Zunehmend überwinterten die Vögel in Frankreich. Immer mehr Gruppen blieben auch in Deutschland. "Den Kranichen geht es hier gut", sagte Mädlow. Der Bestand habe stark zugenommen. Vor rund 40 Jahren habe es in Brandenburg etwa hundert Brutpaare gegeben, heute seien es weit über Tausend.

newsticker.welt.de - 21. Aug. 2008
Klimawandel - Feuerlibelle in Schleswig-Holstein
Der globale Klimawandel hat Schleswig- Holstein einen exotischen Neubürger beschert. Die afrikanische Feuerlibelle (Crocothemis erythraea) wurde in diesem Jahr erstmals bis hinauf in den nördlichen Teil Nordfrieslands beobachtet. Nach Angaben des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) gibt es in Eutin bereits Hinweise auf eine erfolgreiche Entwicklung von Jungtieren.

ftd.de - 22. Aug. 2008
Deutschlands wilde Papageien
Die Globalisierung macht auch vor deutschen Parks und Wäldern nicht halt: Papageienschwärme schwirren durch Wiesbaden oder Stuttgart und sorgen für grelle Farbtupfer in den Baumkronen. Etwa 2000 grell gefiederte Exoten leben in Wiesbaden im Biebricher Stadtpark - grüne Halsbandsittiche. Ursprünglich stammt diese Papageienart aus Afrika und Asien, doch mittlerweile haben sich geschätzte 27.000 frei lebende Exemplare in Europa angesiedelt. Auch Gelbkopfamazonen, Mönchs- und Große Alexandersittiche fühlen sich heimisch in Städten wie Bonn, Köln, Heidelberg und Stuttgart, in Barcelona oder Amsterdam.

badisches-tagblatt.de - 21. Aug. 2008
Auf Spur der Beutetiere des Luchses
Im Lichtentaler Betriebshof des kurstädtischen Forstamtes bekommt man zurzeit einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie eindrucksvoll sich einmal der Baden-Badener Luchspfad präsentieren wird, der zurzeit an der Schwarzwaldhochstraße entsteht. Der Luchspfad am Plättig soll im Frühjahr 2009 eröffnet werden und auf spielerische Weise mit der großen Katze und ihrem Lebensraum vertraut machen. Das in Deutschland einzigartige Projekt wird in Kooperation von Baden-Badener Forstamt, Naturschutzbund Baden-Württemberg und Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord realisiert.

mvregio.de - 20. Aug. 2008
Wolfsland Mecklenburg-Vorpommern?
Markus Bathen ist Mitarbeiter des NABU-Projektes "Willkommen Wolf!" in der Lausitz. Er berichtet am 5. September über den aktuellen Stand bei Deutschlands wilden Wölfen und die Arbeit des Projektes: das konfliktarme Nebeneinander von Mensch und Wolf in unserer Landschaft.

Kurier - 27. Aug. 2008
Wolfsrudel stehen vor Österreichs Türen
Die Wölfe rücken näher. In fast allen Nachbarländern von Österreich gibt es aufblühende Wolfspopulationen. Somit könnte das sagenumwobene Raubtier in absehbarer Zeit auch hier wieder Einzug halten. "Wölfe werden in Österreich bald wieder Fuß fassen", ist Heinz Dungler, österreichischer Wolfsbeauftragter, überzeugt. Dungler ist derzeit dabei, einen Wolfs-Managementplan für die Alpenrepublik zu entwerfen. Dungler berichtet von schon vier Beobachtungen, die heuer im Norden Österreichs gemacht wurden.


augsburger-allgemeine.de - 21. Aug. 2008
Experten schlagen Alarm - Den Störchen fehlt der Nachwuchs
36 Weißstorch-Paare haben dieses Jahr in Schwaben gebrütet. Eigentlich eine sensationelle Zahl. Dennoch schlägt Anton Burnhauser Alarm. Lediglich gut 60 Junge sind ausgeflogen. Und das, obwohl die Witterung optimal war - die Schafskälte fiel diesmal aus und es war nie lange trocken. In günstigen Jahren wie diesem müssten mindestens 80 Junge flügge werden und mehr Brutpaare vier oder fünf Jungstörche durchbringen, sagt der Weißstorch-Experte. Die Störche finden nicht genügend Nahrung, um mehr Junge groß zu ziehen. Und die Lage verschlechtert sich weiter. Durch den Straßenbau und Gewerbegebiete geht in den Auen viel Fläche verloren.

wz-newsline.de - 21. Aug. 2008
Biotope für seltene Vögel
"Bis zu 160 Vogelarten - das ist für Grevenbroich der absolute Hit." Oliver Tillmanns ist begeistert von den Biotopteichen zwischen Wevelinghoven und Noithausen. Der Diplom-Biologe (31) kartiert seit 1994 die dortige Vogelwelt. Neben Vögeln beherbergt das Gelände eine Reihe von Amphibien- und anderen Tierarten. Den aktuellen Bestand soll eine ausführliche Kartierung ergeben. Die Ergebnisse der auf zwei Jahre angelegten Untersuchung wird Tillmanns Ende des Jahres vorstellen.

volksstimme.de - 20. Aug. 2008
Neue Heimat für Elbebiberfamilien
Ein Elbebiber (Castor fiber albicus) sitzt in der Biberfreianlage des Biosphärenreservats Mittelelbe in der Nähe von Dessau-Rosslau. Rund 10 000 Besucher kommen jährlich im Schnitt zur Biberfreianlage vor den Toren Dessaus. Das Gelände umfasst gegenwärtig 12 000 Quadratmeter, zwei Tiere leben dort. Sie erwartet demnächst eine deutliche Erweiterung ihres Lebensraumes. Die Größe der Anlage soll verdoppelt werden, sagt Ibe. Das schone auf Dauer die Natur, denn die beiden Elbebiber hätten einen großen Appetit. Im Herbst hat Peter Ibe mit seinen Kollegen wieder rund vier Wochen Fangsaison. Sechs Elbebiberfamilien werden dann nach Dänemark und in die Niederlande gebracht.

morgenpost.de - 22. Aug. 2008
Wie Berlin sich gegen Wildschweine wehrt
Wildschweine! 150 Mal pro Woche erhält der Wildtierbeauftragte der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen solchen Hinweis von einem besorgten Bürger. Der Bestand wird in Berlin auf 5000 bis 8000 Tiere geschätzt. Insgesamt sind mehr als 20.000 Tier- und Pflanzenarten in der Hauptstadt heimisch.

mvregio.de - 22. Aug. 2008
4. Fledermausnacht im Naturpark am 30. August
In diesem Jahr findet bereits zum 12. Mal die "Europäische Fledermausnacht" statt. Die "Bat-Night" wird bundesweit vom Naturschutzbund NABU und EUROBATS, der Koordinationsstelle für den europäischen Fledermausschutz, am Samstag dem 30. August 2008 veranstaltet. Im Naturpark Mecklenburgisches Elbetal kooperieren dabei zum vierten Mal die Naturparkverwaltung und der Naturpark-Förderverein e.V. mit dem NABU. Die Aktion von Fledermausfreunden in ganz Europa will mit vielen kleinen und großen Veranstaltungen der Öffentlichkeit das geheimnisvolle Leben und den Schutz der lautlosen Nachtjäger nahe bringen.

steiermark.orf.at - 21. Aug. 2008
Die Nacht der Fledermäuse
Fledermäuse sind nach wie vor vom Aussterben bedroht. Die zweite steirische "Bat-Night" am 29. August im Norden von Graz soll wieder Bewusstsein schaffen und Mythen im Bezug auf Fledermäuse aufklären helfen.

chemieonline.de - 20, Aug. 2008
Georgien-Konflikt: Nationalpark in Flammen
Eines der wichtigsten Naturschutzgebiete im Kaukasus, der mit deutscher Hilfe etablierte Nationalpark Borjomi-Kharagauli, wird akut von Bränden bedroht. WWF-Mitarbeiter vor Ort berichten, dass in der Gegend rund 70 Kilometer westlich der Stadt Gori seit Tagen Feuer wüten. Zwischen 250 und 280 Hektar Wald um das Schutzgebiet sollen den Flammen bereits zum Opfer gefallen sein. Die angespannte Lage in Georgien macht es derzeit unmöglich, die Brände professionell zu bekämpfen: Die russischen Straßensperren rund um Gori verhindern das Durchkommen der Löschfahrzeuge, und auch aus der Luft ist keine Hilfe möglich. Ein türkisches Löschflugzeug musste aufgrund der Sicherheitslage am Montag abdrehen. Die Flammen gefährden den weltgrößten Bestand der Kaukasus-Fichte, den Lebensraum des seltenen kaukasischen Rothirschs sowie von Braunbären, Wölfen und Luchsen.

russland.ru - 21. Aug. 2008
Nationalpark in Georgien in Flammen
Nach den Kämpfen mit Russland wüten im Zentrum Georgiens heftige Waldbrände. Fast 280 Hektar Wald seien bereits verbrannt oder stünden noch in Flammen, teilte die Naturschutzorganisation WWF am Mittwoch in Genf mit. Die Brände loderten demnach in dem Gebiet Borschomi-Charagauli, 60 Kilometer von der Hauptstadt Tiflis entfernt. WWF rief die Konfliktparteien auf, den Kampf gegen die Waldbrände aufzunehmen.

Neues Deutschland - 24. Aug. 2008
Sinnlose Waldzerstörung
Der Krieg zwischen Russland und Georgien hat auch erhebliche Verluste für die einzigartige biologische Vielfalt der Kaukasusregion gebracht. So richteten russische Truppen bei militärischen Aktionen schwere Verwüstungen im Nationalpark Borshomi-Charagauli an. Am 15. August setzten russische Militärhubschrauber im südlichen Zentralgeorgien mit Brandbomben ein Bergwaldgebiet im Nationalpark Borshomi-Charagauli etwa 70 Kilometer westlich der Stadt Gori in Brand. Bereits einen Tag später waren 200 Hektar Wald verbrannt. Aufgrund der prekären Sicherheitslage konnten die Löscharbeiten noch bis Mitte vergangener Woche nur punktuell aufgenommen werden, so dass zu diesem Zeitpunkt bereits 280 Hektar vernichtet waren. Die Straßensperren, die russische Truppen um Gori errichtet hatten, verhinderten das Durchkommen von Löschfahrzeugen.

all-in.de - 21. Aug. 2008
Neuer Nationalpark in Norwegen eröffnet
Der Hallingskarv Nationalpark in Norwegen steht ab sofort für Besucher offen. Das Gebiet hat eine Fläche von 450 Quadratkilometern und verbindet die drei südnorwegischen Provinzen Buskerud, Hordaland und Sogn og Fjordane miteinander. In dem Park leben unter anderem große Herden wilder Rentiere. Sanfter Tourismus mit Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Angeln und kontrolliertes Jagen sind erlaubt.

augsburger-allgemeine.de - 22. Aug. 2008
Neun Eisbären drohen zu ertrinken
Eine Gruppe schwimmender Eisbären ist rund 70 Kilometer vor der Küste Alaskas im offenen Meer gesichtet worden. Die neun Eisbären kämpfen ums Überleben, wie die Umweltorganisation WWF am Freitag in Anchorage (Alaska) mitteilte. "Es ist extrem besorgniserregend, so viele Eisbären auf einmal im offenen Meer zu sehen, da dies ein Zeichen dafür sein kann, dass das Packeis auf dem sie normalerweise leben und jagen, immer weiter schmilzt", sagte WWF-Eisbär-Experte Geoff York.

tt.com - 20. Aug. 2008
Kaum noch Hoffnung für verlassenen Baby-Wal
Am Mittwoch im Morgengrauen wurde der Australier Peter Lewis aus dem Schlaf gerissen. Ein merkwürdiges Geräusch drang vom Rumpf seines Segelbootes in seine Kajüte. Lewis kletterte an Deck. Und was er dort entdeckte sorgt in Australien und aller Welt für Anteilnahme. Ein zwei Monate altes Walbaby hatte sich in den Yachthafen der Pittwater-Bucht nahe Sydney verirrt. Verzweifelt auf der Suche nach Muttermilch verwechselte es die Yacht mit seiner Mama. Der kleine Wal habe eine Stunde lang an seinem Boot gesaugt. Australische Tierschützer diskutierten darüber, ob sie den kleinen Meeressäuger mit Muttermilch-Ersatz retten könnten. Doch das Jungtier hat vermutlich nur noch wenige Tage zu leben, da es wahrscheinlich nicht allein den Weg aus der Bucht ins offene Meer zurückfindet.

pr-inside.com - 21. Aug. 2008
Verirrtes Walkalb wird eingeschläfert
Das vor der australischen Küste umherirrende Walkalb ist verletzt und soll eingeschläfert werden. Tierärzte und Meeresbiologen seien am Donnerstagnachmittag zu dem Schluss gekommen, dass das Tier die Nacht wohl nicht überleben werde, erklärte die Umweltbehörde in New South Wales. Seine Verletzungen seien schlimmer als zunächst angenommen.

tagesschau.sf.tv - 22. Aug. 2008
"Baby Colin" ist tot - Verirrtes Walkalb wurde eingeschläfert
Das verletzt vor der australischen Küste umherirrende, mutterlose Walkalb ist eingeschläfert worden. Tierärzte waren zuvor zu dem Schluss gekommen, dass das Tier alleine nicht überlebensfähig sei. Das 4,50 Meter lange Walkalb wurde an den Strand geleitet, Einsatzkräfte streichelten es, bevor es auf eine Plane gehievt wurde. Anschliessend wurde "Colin", in einem Zelt vor den Augen von Schaulustigen geschützt, getötet.

Badische Zeitung - 26. Aug. 2008
Stau im Tierpark
In Südafrikas legendärem Krügerpark vermag selbst kurzsichtigen Tier-Ignoranten nicht einmal mehr ein gut getarntes Zwerg-Erdhörnchen entgehen. Denn neben jedem auch noch so unscheinbarem Säugetier, das sich an einer der vielbefahrenen Teerstraßen tummelt, pflegen sich in Windeseile ganze Fahrzeugtrauben anzusammeln. Weil mittlerweile so viele Besucher kommen, hat die Parkleitung dieses Jahr zum ersten Mal die Touristenströme reguliert.

tagesspiegel.de - 21. Aug. 2008
Rostende Schiffwracks bedrohen Riffe
Rund um Südseeinseln erheben sich schartige Korallenriffe, die Schiffen leicht zum Verhängnis werden können. Die Folgen sind nicht nur für die Schiffseigner desaströs, auch die farbenfrohe Vielfalt der empfindlichen Riffbewohner leidet unter den Schiffwracks. Amerikanische Biologen entdeckten, dass nach einer Havarie eine Invasion unerwünschter Seeanemonen einsetzen und die heimischen Arten weitestgehend verdrängen kann. Über diese bisher unbekannte Gefahr für Korallenriffe, zusätzlich zum Ausbleichen durch den Klimawandel und der Zerstörung durch Wirbelstürme, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt "PLoS ONE". Laut Work könnte dafür das Rosten des Schiffwracks verantwortlich sein. Wahrscheinlich unterstütze die zunehmende Eisenkonzentration im Wasser im Zusammenspiel mit anderen Umweltfaktoren die Ausbreitung von Rhodactis howesii. Schon nach wenigen Jahren könne die Artenvielfalt über einen Areal von einer Quadratmeile um das Wrack herum zerstört sein, warnt Work.

epochtimes.de - 25.08.2008
Bubo bubo – der Uhu - Bayern meldet Alarm: Geringe Bruterfolge bei den bayrischen Uhu-Paaren
Die Bruterfolge bei den Uhus in Bayern nehmen seit Mitte der 90er Jahre immer mehr ab. Etwa 50 Prozent der Population werden als instabil eingestuft. Als Ursachen weniger Nachwuchs bei bayerischen Uhus werden die veränderten Landnutzung vermutet, da Nahrung dadurch nicht mehr leicht erreichbar ist, obwohl der Uhu nicht wählerisch ist. Auch Wanderer und Klettersportler können die Brut stören, wenn auch meist ungewollt und unbemerkt. Tödliche Fallen jedoch sind die ungesicherten Strommasten, an denen jährlich rund 20 Uhus in Bayern verenden. Jetzt soll dem bayrischen Uhu geholfen werden. Deshalb plant der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) die Entwicklung eines Schutzkonzepts. Dazu sollen sechs Uhu-Paare in Südfranken mit Minisendern und Mini-Kameras an den Horsten beobachtet werden. Die Vogelforscher erhoffen, dass sie mit den gesammelten Daten über die Jagdrouten, Reviergrößen, Nahrungs- und Nestverhalten einen Erste-Hilfe-Plan erstellen können zur Rettung der Tiere. Und ein Gesamt-Konzept - einen Managementplan, um den bayerischen Uhu-Bestand zu stabilisieren. Das Projekt wird von der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt.

derstandard.at - 22.08.2008
Umherirrendes Walkalb wurde eingeschläfert
Das verletzt vor der australischen Küste umherirrende Walkalb ist am Freitag eingeschläfert worden. Tierärzte waren zuvor zu dem Schluss gekommen, dass das Tier alleine nicht überlebensfähig sei. Das 4,5 Meter lange Walkalb wurde an den Strand geleitet, Einsatzkräfte streichelten es, bevor es auf eine Plane gehievt wurde. Anschließend wurde das Tier, in einem Zelt vor den Augen von Schaulustigen geschützt, getötet. Acht Polizeiboote waren im Einsatz, um Medienvertreter und Neugierige fernzuhalten.

spiegel.de - 22.08.2008
Australische Behörden töten verirrten Baby-Wal
Colins letzte Minuten wurden vor den allzu neugierigen Augen der Schaulustigen abgeschirmt. In einem Zelt verabreichte ihm ein Tierarzt eine tödliche Betäubungsmitteldosis, teilte die Umweltbehörde von New South Wales mit. Veterinäre waren zuvor zu dem Schluss gekommen, dass das Tier alleine nicht überlebensfähig wäre. Acht Polizeiboote waren im Einsatz, um Medienvertreter und Neugierige fernzuhalten. Das 4,50 Meter lange Walkalb hatte zuvor ein Beruhigungsmittel erhalten und war an den Strand geleitet worden. Einsatzkräfte streichelten es, bevor es auf eine Plane gehievt und schließlich in das Zelt gebracht wurde. Das Kalb sei mit Parasiten durchsetzt, dem Hungertod nahe und verletzt gewesen, sagte Sally Barnes, die stellvertretende Direktorin der Umweltbehörde. Wahrscheinlich wäre es im Tagesverlauf ohnehin verendet, doch habe man ihm unnötiges Leiden ersparen wollen. ... Die Behörden hätten in Australien und im Ausland Rat gesucht, um dem Wal zu helfen, aber sein Zustand sei einfach zu schlecht gewesen. "Schande, Schande!", schrie dagegen der Tierschützer Brett Devine, der die Aktion von seinem Boot aus verfolgte und stoppen wollte. Er hatte gehofft, den kleinen Wal mit einem Präparat aus Milch und Krill durch einen Schlauch füttern zu können.

derstandard.at - 26.08.2008
Tempolimit für Schiffe zum Schutz der Wale
Zusammenstöße mit Schiffen kosten jährlich mehreren Walen das Leben. Um die bedrohten Meeresriesen im Atlantik vor derartigen Unfällen zu bewahren, haben die USA ein Tempolimit für die kommerzielle Schifffahrt vorgeschlagen. In einer 37 Kilometer breiten Küstenzone sollte die Geschwindigkeit der Schiffe auf zehn Knoten (18,5 Kilometer in der Stunde, Anm.) beschränkt werden, um Kollisionen mit dem Atlantischen Nordkaper ( Eubalaena glacialis ) zu vermeiden, empfahl am Montag die Meeresschutzbehörde NOAA in Washington. "Diese kritisch gefährdete Art braucht unsere Hilfe", sagte Behördenleiter Conrad Lautenbacher. Der Atlantische Nordkaper wird bis zu 18 Meter lang, die Population umfasst heute noch etwa 300 bis 400 Tiere. Zur Nahrungssuche ziehen sie regelmäßig von ihren Brutgebieten im Südostatlantik vor die Küste von Massachusetts. Dabei kreuzen sie vielbefahrene Schifffahrtslinien.

derstandard.at - 26.08.2008
Grönland: Touristen entdecken Über­­reste von 48 geschlachteten Narwalen
Touristen eines australischen Kreuzfahrtschiffes haben an der Ostküste Grönlands die Reste eines augenscheinlichen Massakers an Narwalen gefunden und den Vorfall bei der örtlichen Polizei zur Anzeige gebracht. Wie das Nachrichtenportal sermitsiaq.gl berichtete, zählten die Arktis-Touristen am 17. August auf einem Strand südlich von Ittoqortoormiit 48 geschlachtete Exemplare der als gefährdet geltenden Art, von denen nur die Stoßzähne und zu einem Teil die Häute entfernt waren. Obwohl in dem betreffenden Küstenabschnitt freie Jagd auf Narwalen herrscht, wird nun untersucht, ob ein Verstoß gegen die Jagdregeln vorliegt. Diese verlangen unter anderem die vollständige Verwertung der erlegten Tiere. Dem Bürgermeister der örtlichen Gemeinde zufolge hatten die Jäger den Großteil der Beute wegen Platzmangel in den Booten notgedrungen zurücklassen müssen. Wegen Schlechtwetters hätten sie anschließend auch nicht an den Fangort zurückkehren können. Die Wale seien in einem Zeitraum von sechs Wochen erlegt worden, man könne daher nicht von einer unverhältnismäßigen Jagd sprechen.

spiegel.de - 27.08.2008
Verirrter Buckelwal auf Weg in die Nordsee
"Uns liegen Bilder aus dem Kattegat vor, die mit großer Wahrscheinlichkeit unser Tier zeigen", sagte Jörg Feddern, Walexperte von der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Der Meeressäuger schwimme in die Freiheit. "Vermutlich wird er in den nächsten zwei Tagen die Nordsee erreichen." Zuletzt sei ein Buckelwal am Montagnachmittag südlich von Göteborg gesichtet worden. Damit habe "Bucki" die Ostsee offensichtlich verlassen und schwimme in die richtige Richtung. Gerade noch rechtzeitig habe der abgemagerte Meeressäuger damit den Weg zurück in nahrungsreiche Gewässer eingeschlagen, erklärte Feddern, der in der vergangenen Woche mit einem Rettungsteam vergeblich in der Lübecker Bucht nach "Bucki" gesucht hatte. "Das Tier wird sich jetzt seinen Artgenossen anschließen und im Nordmeer Reserven für den Winter anfressen", hofft der Greenpeace-Experte.

welt.de - 27.08.2008
Verirrter Wal unterwegs Richtung Nordsee
Nach seiner Odyssee durch die Ostsee ist der verirrte Buckelwal weiter auf dem Weg in die Freiheit. „Vermutlich wird er in den nächsten zwei Tagen die Nordsee erreichen“, sagte der Walexperte der Umweltschutzorganisation Greenpeace, Jörg Feddern. Das rund zehn Meter lange Tier sei zuletzt am Dienstag im Kattegat in der Höhe der schwedischen Hafenstadt Göteborg gesichtet worden. Der imposante Meeressäuger hatte sich mehr als einen Monat in der Ostsee aufgehalten. Tierschützer waren eine Woche lang mit Booten in der Lübecker Bucht patrouilliert, um zu verhindern, dass er im flachen Wasser strandet. Der dänische Walforscher Carl Kinze hatte geäußert, er sei sich noch nicht hundertprozentig sicher, dass es sich bei dem Tier im Kattegat tatsächlich um den verirrten Buckelwal handelt. Sollte es sich tatsächlich um den mehrfach vor der mecklenburg-vorpommersche Ostseeküste gesichteten Wal handeln, sei vollkommen unklar, wie er unbeobachtet durch den Öresund schwimmen konnte, sagte Kinze. „Erstmals wäre aber dann dokumentiert, dass ein Wal auch aus der Ostsee herausfinden kann. Das wäre eine noch größere Sensation.“

wissenschaft-online.de - 26.08.2008
Wer hat Angst vorm bösen Wolf? - Wanderausstellung "Wölfe" im Stuttgarter Museum am Löwentor
Langgezogen ertönt das Heulen einer einsamen Wölfin. Es klingt fast klagend. Eine ältere Frau presst den weißen Plastikhörer fest an ihr Ohr. "Stell dir mal vor, das hörst du nachts im Wald", flüstert sie ihrem Begleiter zu und reicht den Hörer weiter: "Da wird einem angst und bange." Angst und Bange ist seit einigen Jahren auch so manchem Bewohner der sächsischen Lausitz. Hier ziehen seit dem Jahr 2000 wieder regelmäßig Wölfe durch die Wälder und aufgegebene Tagebaugruben, und seit 2005 leben zwei Wolfsrudel dauerhaft im östlichen Brandenburg und Sachsen: Der Wolf ist im Osten Deutschlands wieder heimisch geworden - und mit ihm sind auch viele Vorurteile und Ängste wieder präsent.

derstandard.at - 27.08.2008
Bald haben wir wieder Wölfe!
"Wölfe werden in Österreich bald wieder Fuß fassen", ist Heinz Dungler, österreichischer Wolfsbeauftragter, überzeugt - und ist derzeit dabei, einen Wolfs-Managementplan zu entwerfen. Dungler berichtet von schon vier Beobachtungen, die heuer im Norden Österreichs gemacht wurden. Im vergangenen Jahr sei ein Wolf durch die Wälder im Süden von Wien gezogen, ein anderer wurde in Vorarlberg gesehen. Vor allem aus dem Osten könnte jederzeit Nachschub kommen, meint der Experte: "In den Nachbarländern erholen sich die Wölfe wieder gut." In Deutschland gebe es etwa 30 Wölfe, in Polen sollen es über tausend sein. In der Slowakei zähle man rund 400 Tiere und in Slowenien und Ungarn lebten kleinere Populationen, die Zuwachs aus Kroatien bekämen. "Die meisten dieser Länder sind auch froh über die Wolfspopulationen", so Dungler. Aber vor allem in der Schweiz und in Slowakei gebe es Gegner, darunter vor allem besorgte Landwirte und Jäger, die die Wölfe nicht als Bereicherung, sondern als Gefahr sehen würden.

derstandard.at - 22.08.2008
Die unglaubliche Geschichte der Kongo-Gorillas
Von einem Silberrücken wird die Haremgruppe organisiert. Ein Anführer lebt zusammen mit mehreren erwachsenen Weibchen und deren Kindern. Männer, die keinen Harem haben, streifen entweder allein durch die Gegend oder schließen sich mit anderen zu Junggesellengruppen zusammen. Als kürzlich auf dem internationalen Primatologenkongress in Edinburgh die Entdeckung von 125.000 Gorillas im Kongo bekannt gegeben wurde, war das die gute Nachricht zur Lage der Affen heute. Die andere, die schlechte und weiter reichende Nachricht besagte, das fast die Hälfte der 634 bekannten, auf der Erde lebenden Affenarten vom Aussterben bedroht ist. Weiter reicht letztere Meldung auch geographisch, weil sie Asien und Südamerika einbezieht. Die Ursache für die Bedrohung der Affen ist überall die gleiche: Der Verlust ihrer Lebensräume in den tropischen Regenwäldern. Und das wiederum erklärt auch, warum die bisher inkognito im Dickicht des nördlichen Kongo lebenden Gorillas nun entdeckt wurden: Auch ihr Lebensraum wird immer enger. Eigentlich birgt das Gebiet um den Kongo auch heute noch das Herz der Finsternis. Menschen wagen sich hier nicht weit hinein – die Regionen, in der die großen Menschenaffen leben, sind unerschlossen, unzugänglich und weitgehend unerforscht. Sogar die Abholzung der Wälder schreitet hier etwas langsamer voran, als etwa in Asien oder in Südamerika. In einem Teil der dichten afrikanischen Wälder haben Wissenschaftler nun die Nester der Westlichen Flachlandgorillas gezählt. Es waren so viele Schlafstätten, dass sie daraus schlossen, es müssten sich hier Populationen aufhalten, die bislang noch nicht bekannt waren. Die Zahlen sind auch deshalb so bemerkenswert, weil sie den Bestand der Westlichen Flachlandgorillas mehr als verdoppeln würden. Bisher waren Affenexperten und Umweltschützer davon ausgegangen, dass es weit weniger als 100000 Tiere dieser Gorillaunterart gibt. Die Zahl beruhte auf Schätzungen aus den achtziger Jahren und sie musste zudem nach unten korrigiert werden, weil seither die Abholzung, das im Kongo unter Gorillas und Menschen grassierende Ebola-Virus und das sogenannte „Bush-Meat“ ihre Population wahrscheinlich dezimiert haben. Bush-Meat, das Erlegen von wilden Dschungeltieren zum Zweck des Verzehrs, Abholzung und der Ebola-Virus hängen im Kongo eng zusammen.

derstandard.at - 24.08.2008
"Fledermäuse willkommen"
Die Koordinationsstelle für Fledermausschutz und -forschung zeichnet Institutionen oder Private, die sich in einer besonderen Form um das Wohl von Fledermäusen kümmern, mit der Plakette "Fledermäuse willkommen" aus. Da die Flattertiere vom Aussterben bedroht sind, soll am 29. August die zweite steirische "Bat-Night" im Norden von Graz wieder Bewusstsein schaffen und Mythen aufklären helfen. Oliver Gebhardt, seines Zeichens "Mister Batman" bei der Österreichischen Naturschutzjugend Steiermark (ÖNJ), organisiert die Fledermausnächte, die vor allem dem jungen Publikum die Furcht vor den "fliegenden Mäusen" nehmen sollen. Die Säugetiere seien sogar eher mit dem Menschen als mit den am Boden lebenden Nagern verwandt, so Gebhardt. Alle 26 in Österreich vorkommenden Arten fressen Insekten und tragen damit zur Schädlingsbekämpfung bei. Dennoch sind ihre Lebensräume - Baumhöhlen und geräumige Dachböden - bedroht.

derstandard.at - 25.08.2008
Windkraftanlagen können Fledermäuse töten
Dass Windturbinen eine tödliche Gefahr für Vögel darstellen, ist bekannt. Warum aber noch mehr Fledermäuse durch die Anlagen umkommen, war bislang ungeklärt. Denn nur rund die Hälfte der toten Tiere war überhaupt in Kontakt mit den Rotorblättern gekommen. Forscher um Erin Baerwald von der University of Calgary in Kanada haben das Rätsel nun gelöst, wie sie im Fachblatt "Current Biology" (online vorab) berichten. Durch die Rotorblätter entsteht ein für die Fledermäuse nicht wahrnehmbarer Unterdruck, der die Lungen der Tiere zerstört.

spiegel.de - 26.08.2008
Windräder werden zur tödlichen Gefahr für Fledermäuse
Feinste Blutgefäße in den Lungen der Fledermäuse können durch einen plötzlichen Abfall des Luftdrucks platzen, haben Forscher um Robert Barclay von der Universität in Calgary herausgefunden. In diesem Fall sterben die Tiere sofort. Solche Bedingungen können durch die Rotoren von Windrädern verursacht werden. Im Fachmagazin "Current Biology" beschreiben die Forscher, wie sie 188 tote Fledermäuse - allesamt waren in der Nähe von Windkraftanlagen gefunden worden - auf innere und äußere Verletzungen untersucht hatten. Nur die Hälfte der Tiere war, so schien es, mit den Rotorblättern direkt in Kontakt gekommen. Bei 90 Prozent der Tiere stellten die Wissenschaftler innere Blutungen fest. Wie bei anderen Säugetieren gleicht auch die Lunge von Fledermäusen dünnen, flexiblen Beuteln, die von feinen Blutgefäßen umgeben sind. Diese Beutel können sich bei plötzlichem Abfall des Außendrucks überdehnen und die Blutgefäße dadurch zum Platzen bringen. Ein solches sogenanntes Barotrauma könne durch einen plötzlichen Luftdruckabfall verursacht werden, den Rotoren von Windrädern erzeugten, schreiben die Wissenschaftler. ... Opfer dieses Phänomens werden hauptsächlich wandernde Fledermäuse. Eine Abnahme dieser Fledermausarten, die sich in der Regel nur langsam vermehren und viele Schädlinge vertilgen, könnte schwere Folgen für die Ökosysteme auf der gesamten Wanderroute der Tiere haben, sagen die Forscher.

welt.de - 26.08.2008
Fledermäuse sterben durch Windkraft-Anlagen
Nicht Vögel sind die Leidtragenden von Windkraftanlagen, sondern Fledermäuse. Forscher der Universität von Calgary haben herausgefunden, dass die Kleinsäuger offenbar nicht gut mit den Windmühlen klarkommen. Allerdings nicht, weil sie sie nicht sehen und nächtens dagegen fliegen – sondern weil sie Schwierigkeiten mit den Windströmungen haben. Wie die Wissenschaftler in „Current Biology“ schreiben, haben sie die Todesursache von Fledermäusen, die sie in der Nähe von Windparks gefunden haben, untersucht. „Mit ihrer Echoortung können die Tiere die Windanlagen gut orten“, sagt Erin Baerwald. Doch die Rotorblätter bergen eine andere Gefahr: Durch den Luftdruckabfall kann es in der Lunge der Fledermäuse dazu kommen, dass die kleinen Luftbläschen sich stark erweitern und dadurch die Blutgefäße beschädigt werden. Das ist das Todesurteil für die Fledermäuse. Die kanadische Forscherin schreibt weiter, dass damit Fledermäuse und nicht Vögel die von Windkraftanlagen am meisten bedrohten Tiere sind. Vögel hätten im Unterschied zu den Säugetieren längliche Lungenbläschen, die einem Druckabfall durch die Rotorblätter besser standhalten. Die meisten Fledermausarten, die tot in der Nähe der kanadischen Windparks aufgefunden wurden, seien Zugfledermäuse gewesen.

derstandard.at - 25.08.2008
Fossilien: Experte ersteigerte bisher unbekannte Insektenart auf ebay
Ein Insektenspezialist aus Großbritannien hat bei einer eBay -Auktion für 25 Euro ein bisher unbekanntes fossiles Insekt von einem Anbieter in Litauen gekauft. Das knapp drei bis vier Millimeter große Insekt, das in Bernstein eingeschlossen ist, ist etwa 40 bis 50 Mio. Jahre alt. Das ganze Objekt ist nicht größer als eine kleine Pille, berichtet BBC -Online. Richard Harrington, Vizepräsident der Royal Entomological Society, hat den Bernstein erworben und das eingeschlossene Insekt als Besonderheit erkannt. Um auf Nummer sicher zu gehen, hat er den Bernstein zu einem Experten nach Dänemark geschickt, der bestätigt hat, dass es sich um eine bisher unbekannte Blattlaus-Spezies handelt, die ausgestorben ist. Die kleine Blattlaus ist nun nach dem Käufer benannt und heißt Mindarus harringtoni .

derstandard.at - 27.08.2008
Europäischer Gigant: Sauropoden-Fund in Spanien
Spanische Wissenschafter haben bei Morella in Ostspanien Überreste eines Sauropoden von etwa 20 Metern Länge entdeckt. Die Pflanzen fressende Dinosauriergruppe mit den charakteristisch langen Hälsen und Schwänzen stellte mit Spezies wie Brachiosaurus oder Argentinosaurus die größten landlebenden Tiere, die die Erde je gesehen hat. Die im heutigen Europa vorkommenden Spezies erreichten zwar nicht die Größe der gewaltigsten unter den Giganten - das nun gefundene Fossil ist von seinen Ausmaßen her aber recht beachtlich. Gefunden wurden unter anderem 2,40 Meter lange Rippen und 1, 40 Meter durchmessende Rückenwirbel. Die Forscher schätzen das Lebendgewicht des Tiers auf 40 bis 70 Tonnen. ... Laut der Kulturministerin der Region Valencia besteht die Hoffnung, dass die Forscher an der Fundstelle das komplette Skelett des Tieres ausgraben könnten: Dann würde der Fund zu einem der vollständigsten und wichtigsten in ganz Europa.


BirdLife

Canal diverted to save Jerdon's Courser - 22.08.2008
The 270-mile Teluga Ganga Canal, from Srisailam in central Andhra Pradesh to Chennai (Madras), is to be diverted around the only remaining habitat of the Critically Endangered Jerdon's Courser Rhinoptilus bitorquatus . Because of its specialised habitat requirements, Jerdon's Courser is endemic to the Eastern Ghats of Andhra Pradesh and extreme southern Madhya Pradesh, India . B elieved to number no more than 50 individuals, the bird was thought to be extinct until its rediscovery in Andhra Pradesh 22 years ago. The rediscovery led the Andhra Pradesh government to establish the Sri Lankamalleswara Wildlife Sanctuary, to protect the courser's habitat of scrub forest interspersed with bare ground in the gently rolling, rocky foothills of the Eastern Ghats.
Drugs firms told to do more to prevent vulture extinctions - 27.08.2008
The Indian government has ordered a crackdown on companies selling the drug responsible for the near-extinction of vultures. A letter from the Drug Controller General of India, Dr Surinder Singh, has warned more than 70 drugs firms not to sell the veterinary form of diclofenac, and to mark human diclofenac containers 'not for veterinary use'. In 2004, suspicions that diclofenac was responsible for the catastrophic decline in vulture numbers were confirmed when the drug, present as residues in the carcasses of cattle, was found to cause fatal renal failure in Gyps vultures.

PlanetArk

Protection Zones Not Helping Reefs, Study Finds - 27.08.2008
Conservation zones in the Indian Ocean set up to protect fish stocks are not preventing coral reefs from collapsing due to warmer temperatures or helping to speed their recovery, researchers reported on Wednesday.
Ghana Elephants Show UN Deforestation Headache - 27.08.2008
Rising elephant numbers in a protected forest park in Ghana are angering farmers whose crops are being raided in an unwanted side-effect of a plan to slow deforestation.


Weitere Infos

www.leszoosdanslemonde.com
27 août 2008
Nouveau: la Réserve Zoologique de Calviac, La Planète des Crocodiles et Quinta S. Inácio




Der Naturschutzbund (NABU) e.V. lädt ein zur Teilnahme am Vogelschutz-Camp auf Malta
Mit dem zu Ende gehenden Sommer werden sich in den kommenden Wochen wieder Millionen Zugvögel auf den Weg in ihre Winterquartiere machen. Doch die weite Reise droht auch in diesem Jahr für viele schon im Süden Europas tödlich zu enden, wie etwa auf Malta. Der Inselstaat ist durch seine zentrale Lage im Mittelmeer alljährlich ein Anziehungspunkt für Millionen Zugvögel. Hier rasten sie ein letztes Mal, bevor sie Kurs auf die Küste Tunesiens oder Libyens nehmen. Ein mit Spendengeldern unterstütztes Camp soll die dort rastenden Zugvögel vor den Gewehren der mehr als 15.000 Jäger schützen. „Nachdem die Jagd im Frühjahr erstmals erfolgreich abgewehrt werden konnte, rechnen wir nun mit einem besonders ‚heißen’ Herbst“, beschreibt NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow die Situation.
Das international besetzte Vogelschutzcamp findet vom 13. bis 28. September im Süden der Insel Malta statt. Wer sich für den Schutz gefährdeter Vögel engagieren und das faszinierende Naturschauspiel des Vogelzugs erleben möchte, kann sich hierfür beim maltesischen NABU-Partner online unter www.birdlifemalta.org anmelden. Dort sind auch weitere Informationen zum Ablauf, zur Unterkunft und zu den Kosten zu finden.



Circus

nw-news.de - 22. Aug. 2008
Amtliche Blicke auf die Hauptdarsteller - Circus Krone und der Tierschutz: Wie auf dem Maspernplatz 140 Vierbeiner untergebracht sind
Paderborn. Menschen, Tiere, Sensationen - davon lebt der Zirkus. Tierschutzorganisationen - zum Beispiel Peta -Deutschland - werfen Unternehmen wie dem seit gestern in Paderborn gastierenden Circus Krone jedoch immer wieder Verstöße im Umgang mit Elefant, Dressurpferd & Co. vor. Sie lehnen Wildtiere im Zirkus überhaupt ab. Erst vor wenigen Wochen schrieben dann auch Amtstierärzte in Bad Kreuznach und Hagen dem Münchener Traditionsunternehmen harsche Kritik ins Stammbuch. Kein Auslauf für die Pferde, ein kranker Elefant, zu wenig Platz für Affen und Papageien, das Bassin fürs Flusspferd so klein wie eine Badewanne und die Androhung von 3.000 Euro Zwangsgeld. Diese schlechten Nachrichten begleiten den Circus Krone seit seinem Gastspiel in Hagen Ende Juli. Auch wenn der Zirkus darüber bisher nach eigenen Angaben selbst nur aus der Zeitung und nicht schwarz auf weiß von der Behörde in Hagen Kenntnis hat, stecken natürlich auch Paderborns Kreisveterinär solche Notizen im Hinterkopf. Der Gesamteindruck war gestern für Dr. Bornhorst "weitestgehend", wie er dem Circus Krone ins mitreisende Tierbestandsbuch schrieb, nicht zu beanstanden.



Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

THE ZOO ON THE ROAD TO NABLUS
A Story of Survival from the West Bank
By Amelia Thomas

Washington Post review
Occupied Territory
Against all odds, a dedicated veterinarian maintains the only public zoo in Palestine
In The Zoo on the Road to Nablus, Amelia Thomas tells the story of the Qalqilya zoo, the only public zoo in Palestine, established in 1986. A town of over 40,000, Qalqilya until recently was famous among Palestinians for its fertile groves and its produce, which was distributed throughout the West Bank and Gaza. Now it is an economically ravaged town separated from most of its farm land and the world by razor-wire fences and a concrete wall that encircles it almost completely. And yet this bleak place has a zoo. The Zoo on the Road to Nablus is beautifully written and entertaining. And ultimately it is hopeful: The zoo, after all, remains open. ·
Synopsis

The last Palestinian zoo stands on a dusty, dead-end street in the once prosperous farming town of Qalqilya, on the very edge of the West Bank. The zoo's bars are rusting; peacocks wander quiet avenues shaded by broad plane trees; a teenage baboon broods in solitary confinement; and, walls bear the pockmarks of gunfire. And yet the zoo is an extraordinary place, with a bizarre, troubling and inspiring story to tell. At the centre of this story is Dr Sami Khader, the only zoo vet in the Palestinian territories. Family man, amateur inventor and dedicated taxidermist, he is fiercely independent, apolitical, and resourceful in times of crisis. Dr Sami dreams of transforming the zoo into one of an international calibre.In "The Zoo on the Road to Nablus", Amelia Thomas brings the reader into a world rarely glimpsed from the outside, weaving the stories of the zoo's animals, its staff, and its visitors into a rich, colourful chronicle of the indomitable nature of the human - and animal - spirit.

Besprechung
Amelia Thomas schreibt sonst politische Berichte und Reiseführer. Doch hier hat sie sich - ganz offenbar aus Faszination für diesen unwirklich-liebenswerten Ort - an einem Sachroman über den einzigen palästinensischen Zoo festgebissen. Die politischen Konflikte bleiben weitgehend außen vor, doch scheinen sie immer wieder durch, sei es wenn Tiere durch Armeeüberfälle getötet werden oder sich Israelis und Palästinenser zum Wohl der Tiere zusammenfinden - wie Zooleitung und Tierarzt. Man hat zwar nicht gerade den Eindruck, daß dieser Zoo zu den besten und besuchenswertesten der Welt gehört, doch die detailreiche wie unterhaltsame Beschreibung des Zooalltags unter solch schwierigen Bedingungen weckt Hochachtung vor den Leuten, die ihn allen Widrigkeiten zum Trotz erhalten.

Gebundene Ausgabe, 304 Seiten, Public Affairs Pr; Auflage: 1 (7. August 2008)
18,99 Euro über Amazon.de


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"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


3. Zootechniker-Tagung im Zoo Rostock

18.- 20.09.2008
Themen unter anderem:
- Wasseraufbereitung
- Bau-Projekte im Zoo
- Notrufhandys
- Spielplätze
Auskunft erteilt: Zoo Rostock, Herr F. Petersen, Tel.: 0381 / 2082175
oder Allwetterzoo Münster, Herr D. Heese, Tel.: 0251 / 8904400, Heese@Allwetterzoo.de

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem Senkenberg-Museum und der Universität.

Naturerlebnisse vermitteln: Praxisorientierte Einführung in die Naturerlebnispädagogik
Die BUNDjugend Brandenburg führt vom 6. bis 10. Oktober in Wernsdorf ein Seminar durch, mit dem junge Erwachsene befähigt werden, Kinder und Jugendliche für das Thema Natur zu sensibilisieren und zu begeistern. In vielen praktischen Übungen wird ein Pool von natur- und erlebnispädagogischen Methoden vorgestellt und ausprobiert. Information und Anmeldung unter: www.bundjugend-brandenburg.de



Ausstellungen

welt.de - 21. Aug. 2008
Wie Bobby unsterblich wurde
Bobby scheint in Gedanken versunken zu sein. Seit mehr als siebzig Jahren sitzt der Gorilla so im Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin, ein Meisterwerk der Dermoplastik. Die Berliner Präparatoren und Dermoplastiker Karl Kästner und Gerhard Schröder erprobten die von ihnen entwickelte Konservierungstechnik der Teilparaffinierung bei Bobby zum ersten Mal an einem großen Schaupräparat. Biodiversität ist das Generalthema der neuen Dauerausstellung, deren Herzstück der Sauriersaal mit den Funden der Tendaguru-Expedition im damaligen Deutsch-Ostafrika ist. Sie steht unter dem Motto "Evolution in Aktion" und ist eine wuchtige Widerrede gegen alle von Gleichgewicht und Harmonie bestimmten Naturvorstellungen. Eine Animation an der Decke des Treppenhauses durchmisst in Minuten die Jahrmilliarden vom Urknall bis heute und den Raum von den Rändern des Kosmos bis zur Invalidenstraße in Berlin. Der atemlose Animationsfilm über die physikalischen Bedingungen unserer Erde scheint zunächst in keinerlei Beziehung zu stehen zu den Präparaten eines Wildpferdes und der Nachschöpfung eines Urpferdchens, zu Paradiesvogelbälgen und einem einsamen Ameisenbär. Doch bald erschließt sich die Interaktion zwischen belebter und unbelebter Natur, zwischen Erd- und Klimageschichte und dem unerschöpflichen Reichtum der Evolution des Lebens. Hinter dem Hauptgebäude des Museums gehen die Wiederaufbau-Arbeiten an dem im Krieg zerstörten Ostflügel voran. Jahrzehntelang war die Ruine ein verwunschener Ort. Wim Wenders nutzte ihn als Kulisse für seinen "Himmel über Berlin". Bald soll die Wissenschaft wieder in ihn zurückkehren. Ein Teil der Sammlungen, die dort Platz finden, wird aber auch dem Publikum zugänglich gemacht.


Stellenanzeigen

Der
Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Verstärkung seines Teams zum nächstmöglichen Zeit-punkt eine/n
Tierpfleger/in
Zu Ihren Aufgaben gehören: Tätigkeit im Exotarium (Süß- und Seewasserfische, Amphibien, Reptilien) als stellvertretende Revierleitung:
– Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten, insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Aquarien und Tieranlagen
– Züchten und Aufziehen verschiedener Tierarten
– Mithilfe bei tierärztlicher Behandlung
– Mithilfe bei der Entwicklung und Durchführung von Tierbeschäftigungsmaßnahmen und Lebensraumbereicherungen
– Besucherinformation
– Vertretungstätigkeiten
Wir erwarten:
– Abgeschlossene Ausbildung z. Zootierpflegerin/Zootierpfleger
– Mehrjährige Erfahrung in der Tierpflege, insbesondere in der Futtertierzucht
– Fundiertes Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und Seewasseraquaristik
– Technisches Verständnis
– Kooperations- und Teamfähigkeit
– Überdurchschnittliches Engagement
– Eigenverantwortlichkeit
– Serviceorientierung
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf ein Jahr befristet; bei Bewährung ist eine unbefristete Weiterbeschäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst nach Entgeltgruppe 8.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 04.09.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Matthias Krueger, Tel.: 069/212-3 45 70 zur Verfügung.


TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende Juli ging es in den Vogelpark Steinen, Ende August ist der Tierpark Bretten geplant.

br-online.de - 22. Aug. 2008
Quer durch die Tierparks Bayerns
ZEIT FÜR TIERE begibt sich auf Sommertour und stellt jeden Samstag um 14:35 Uhr tierische Ausflugsziele in Bayern vor.

kress.de - 20. Aug. 2008
Tierischer Flop für ProSieben
Schwache Gags abgestraft: Keine Freude hat sich ProSieben mit dem Start der neuen, bislang auf sieben Folgen angelegten Promi-Doku "Comedy Zoo" gemacht. Nur 0,98 Mio junge Zuschauer bescherten der so gar nicht tierisch witzigen Promi-Doku einen desaströsen Marktanteil von nur 8,3%. Karnickel jagen, Schweine bürsten, mit Pinguinen und Sonya Kraus durchs Gehege stöckeln - der Mehrzahl der ProSieben-Fans war's wohl einfach zu blöde.

ad-hoc-news.de - 21. Aug. 2008
"Tierisch Kölsch" mit Dirk Steffens: Erster Einsatz des Tierexperten bei den Geschichten aus dem Domstadt-Zoo am Montag im ZDF
Der Kölner Zoo öffnet ab Montag, 25. August 2008, 15.15 Uhr wieder die Tore für das ZDF-Publikum. Mit dabei ist dann erstmals Tierexperte Dirk Steffens, der im Domstadt-Zoo vielfältige Entdeckungen macht. In den neuen Zoo-Geschichten im ZDF ist er mit den Tierpflegern unterwegs und packt selbst tatkräftig zu, wenn es um die Versorgung der tierischen Schützlinge geht. In der Auftaktsendung zur neuen Staffel begibt sich Dirk Steffens auf eine Entdeckungsreise zu den Stars des Tiergartens und gibt eindrucksvolle Ausblicke auf das, was die Zuschauer in den nächsten Wochen erwartet: Er berichtet von der Geburt zweier Giraffen, der wunderbaren Alten-WG der beiden Orang-Utan-Damen Tilda und Lotti, der neuen Liebe bei den Baumkängurus, über Neues aus der Elefantenherde und über das Drama zwischen Ailton, dem Tapir, und drei biestigen Wasserschweinen.


Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 10:05 BR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg, Friedrichskoog, Wh.)
Mo-Fr, 12:00 ARTE, Traumhafte Küsten
Mo-Fr, 14:15 HR, Der HR-Tierfilm
Mo-So, 14:15 ARD Eins Festival, Planet Erde (2 Teile)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Tierisch Kölsch (neue Folgen)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Mo-Mi, 19:00 ARTE, Tierdokumentationen Meer
Mo-Fr, 20:15 ARTE, Naturdokumentationen (Ozean), Tipp!

Einzelsendungen:
Fr, 22.08.2008, 11:30, NDR, Die bunten Vögel vom Rhein
Fr, 22.08.2008, 12:59, ZDF dokukanal, Leben am Limit, Die Tierwelt im Andenhochland
Fr, 22.08.2008, 14:15, HR, Achtung Eisbären! Ein Sommer in Sibirien
Fr, 22.08.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.

Fr, 22.08.2008, 21:00, ARD Eins Plus, In den Tiefen des Amazonas
Fr, 22.08.2008, 21:00, RBB,
Indiens wilde Esel, Der Khur
Sa 30. August 2008
05:50 RTL2 Crocodile Hunter - Im Angesicht der Bestie
09:00 NationalGeographic Die Rettung der Zootiere von Kabul
11:00 ARD Weiches Fell und scharfe Krallen
13:35 NDR Elefant, Tiger & Co.
So 31. August 2008
17:30 3Sat Arche Noah: Mehr Spaß im Gehege - Hannover (Neu)

Mo 1. September 2008
21:00 3Sat Die schönste Gams der Welt - Hilfe für die vom Aussterben bedrohte Abruzzen-Gams

Mi 3. September 2008
15:15 RBB Abenteuer Zoo: Bartkäuze, Biber und Braunbären in Bad Mergentheim

Do 4. September 2008
21:00 BR-alpha Der Berg der Wölfe - Der mystische Tierpark Mautern Wh

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:35 im NDR und 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Dresdner Schnauzen", wird samstags 16:02 sowie sonntags ab 08:02 und ab 15:02 Uhr (2 Folgen) auf ZDF Doku wiederholt;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00 samstags 07:00 und 17:30 Uhr sowie sonntags 07:15 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 14:15 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird sonntags 11:30 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 und sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 13:50 Uhr im WDR wiederholt.

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Die Ferien des Monsieur Schöné

Nach dem Editorial von letzter Woche stehe ich heute ein bißchen unter Zugzwang. Noch habe ich mich aber nicht entschieden, ob ich nun eher mich oder doch lieber Sie aufregen möchte. Grund genug für ein kleines Ablenkungsmanöver: Ich freue mich seit einigen Wochen über jede montägliche Naturdoku in der ARD, die man ja fast schon zu Grabe getragen geglaubt hatte.
Ebenfalls seit einigen Wochen sind Ferien, was wiederum nur bedingt Anlaß zur Freude ist, weil plötzlich Leute zu Zeiten an Orten auftauchen, die sonst weitgehend leutefrei sind. Zum Beispiel kann man sich derzeit nicht darauf verlassen, an einem leicht regnerischen Montagvormittag einen Zoo für sich allein zu haben, doch ... das macht gar nichts, denn mit den Leuten funktionieren Zookonzeptstudien gleich noch mal so schön:
Ich war im Hamburger Tropen-Aquarium!
Ich habe es gesehen!
Ich habe mir aus ganz normaler Besucherperspektive jeden Winkel angeguckt!
Ich habe gestaunt!
Und jetzt... rege ich mich auf!
Wie kann man nur einen Markenartikel, den man besitzt, so leichtfertig umbenennen!? Gut „Twix“ war „Raider“ und die Leute knuspern den Keks noch immer, das hat funktioniert, aber warum, um alles in der Zoowelt, muß man den Nachfolger des Hagenbeck´schen Tropariums zu einem phonetisch unglückseligen Tropen-Aquarium degenerieren?
Troparium, das klingt nach Tropifrutti, nach Exotik und wissenschaftlich kultivierter „Weiter Welt“!
Tropen-Aquarium klingt nach Quecksilberdampflampe, was auch ein schönes Wort ist, wenn man es in einem Technikmuseum serviert bekommt, aber dort wo mir Reptilien, Fische, Vögel und Kleinsäuger den unglaublich faszinierenden Flair der fernen Fauna nahebringen sollen, dort möchte ich nicht zuviel Menschenkram in den Vordergrund gerückt bekommen und damit sind wir bei Problem Nummer zwei, der nicht mehr Troparium heißenden Tierhaltungseinrichtung: Wer mit Kindern den Besuch startet, weiß nach wenigen Metern nicht mehr, ob das hier Tierhaltung, Unterhaltung oder eine reine Elternteststrecke sein soll.
Das, was man liebvoll gestaltet nennen könnte, im Verbund mit der Vielzahl an interaktiven Bildungsangeboten, führt bei nicht alltäglich in Gameboy-Benutzung trainierten Kindern zu einem unglaublich überstürzten Konsumverhalten, bei dem die Beschäftigung mit den gezeigten Tieren, die doch die Hauptakteure sein sollten, auf der Strecke bleibt.
Dieses Problem hat natürlich nicht nur Hagenbeck, es ist ein generelles Problem moderner Zoogestaltung. Hier aber begegnet uns all dies auf engstem Raum und es überflutet sensiblere, kindliche Gemüter beinahe so, wie diese Musikvideosenderfilmchen den Betrachter mit sekundenschnell hintereinander geschalteten Bildern bombardieren.
Zusätzlich gibt es im neuen, ehemaligen Troparium auch tierhalterisch manch Kritisches, was ich ihnen aber vermutlich nicht mehr darlegen brauche - Sie kennen meine Einstellung zu freigehegetauglichen Tierarten in Tropenhallen!
Nun nur noch eins - und jetzt wird es richtig interessant: Ich bin am Eingang des Tierpark Hagenbeck zunächst von der Kassiererin und dann von zumindest einem der Portiers so unglaublich freundlich, souverän, locker und gleichzeitig professionell bedient worden - Toll!
Das sähe ich gerne öfter im Eingangsbereich eines deutschen Zoos.
Ich komme wieder!

Ihr
Carsten Schöne

P.S.: Vielleicht erzähle ich Ihnen nächste Woche etwas über die neue Tigeranlage in Eberswalde.

www.schoenes-tierleben.de

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