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435 vom 14.
August 2008 |
| Liebe
Leser,
diese Woche zeigen Politiker vor allem im Süden des Landes
umweltpolitische Kurzsichtigkeit: Laurenz Meyer spricht sich gegen einen
Nationalpark Steigerwald aus, der Passauer Landrat
Franz Meyer stoppt die Pläne für den deutsch-österreichischen
Naturpark Donauengtal. Sind das die Bekenntnisse vor der
bayerischen Landtagswahl?
Angeblich
gäbe es mal wieder einen Konflikt zwischen Wirtschaft, Bauern und
Naturschutz. Ganz abgesehen davon, daß es bisher keiner Region
geschadet hat (im Gegenteil, wo wäre etwa der Bayerische Wald heute
ohne Nationalparktourismus?), gibt es längst eindeutige Untersuchungen,
daß beispielsweise höhere Artenvielfalt durch naturnahe Nutzungen auch
den Ertrag der Landwirtschaft steigert, etwa durch die
Bestäubungsleistungen der Wildbienen. Auch dazu gibt es diese Woche
Neues.
Ein weiterer dummer Spruch kam vom
österreichischen Kuratorium Wald zum Thema Bärenumsiedlung: "Die Bären
werden dort mit Drahtschlingen gefangen. Das kann nicht im Sinne des
Artenschutzes sein.". Wer über Naturschutz mitreden will, sollte Arten-
und Tierschutz auseinanderhalten können.
Das Sommerloch (ge)wichtiger deutscher Zoomeldungen wird mit
Leichtigkeit durch um so mehr internationale Berichte und
Naturschutz-News gestopft. Schauen Sie mal wieder weiter unten und
lesen Sie über Pinguine an der Copacabana, Zucht des Nepalhaubenadlers,
wie Sie durch Nachfrage nach Känguruhfleisch Klimaschutz betreiben
können und den neuesten Primatenarten-Report der IUCN.
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Aktualisierung von Zoo-Infos.org: Wie versprochen, wurden zu Ostern
auch die
Versionen für Österreich und
die Schweiz aktualisiert.
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
Amphibian Ark Newsletter Number 4, August 2008
Who is Amphibian Ark? You are! We all are!
Kevin Zippel, Amphibian Ark
The AArk as we know it today is a mere 10% of what it needs to be in
order for us to save all the amphibian species that need us. We can all
agree, that is simply not good enough. So I charge you, please carry
your AArk umbrella with pride! Read More >>
Amphibian
gene banking
Robert Browne, Amphibian Ark
The Amphibian Ark is establishing a global network of gene banks for
amphibians. These gene banks will preserve amphibian genetic variation
for at least hundreds of years.
Read More >>
Amphibian
petition update
Peter Dollinger, WAZA and Kevin Johnson, Amphibian Ark
Amphibian Ark has established a petition, calling on the politicians
and parliaments of the world to commit resources for urgent global
action to rescue frogs and other amphibians. Signatories on the
petition support the zoos and aquariums of the world, which are
carrying out public awareness, conservation breeding, and habitat
protection.
Read More >>
EAZA update
Richard Gibson, Chester Zoo and Naomi Webster, Durrell
Wildlife Conservation Trust
Most EAZA members started their Year of the Frog Campaign activities in
the spring. As a result the first campaign funds are now coming into
the EAZA Amphibian Conservation Fund.
Read More >>
Nordens Ark
creates its own Amphibian Ark
Dr. Claes Andrén, Nordens Ark and Dr. Lena M Lindén, Amphibian Ark and
Nordens Ark
Nordens Ark is prepared for a long-term commitment to save endangered
Swedish and exotic amphibians, and recently opened a new amphibian
exhibit.
Read More >>
ka-news.de - 9.
Aug. 2008
Sonderveranstaltungen
zum Naturschutztag
Im
September soll Karlsruhe für eine Woche zum "grünen
Zentrum" des "Ländles" werden. Vom 16. bis 19. September ist die
Fächerstadt nämlich Gastgeber des 29. Deutschen Naturschutztages (DNT).
Unter dem Motto "Stimmt das Klima? Naturschutz im Umbruch" sollen die
Bürger über die Thematik des Umwelt- und Artenschutz sowie den
aktuellen Stand der Dinge in Sachen Ökologie informiert werden.
Verschiedene Aspekte des Naturschutzes wie die
"Roten Listen" der gefährdeten Arten sollen beleuchtet werden, hierbei
wird auch besonderes Augenmerk auf in der Region heimische Arten wie
den Feldhamster gelegt. Des Weiteren wolle man einheimische Amphibien
und Reptilien vorstellen.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Echo-online
- 8. Aug. 2008
Frankfurt.
Zoo feiert mit Eintrittspreisen wie vor 150 Jahren
Zum 150. Jubiläum lockt
der Frankfurter Zoo heute mit niedrigen Eintrittspreisen wie zur Zeit
seiner Gründung. Erwachsene zahlen an diesem Tag einen Euro, Kinder die
Hälfte. Abends liest Roger Willemsen aus „Brehms Tierleben“. Am 8.
August 1858 war der Zoo von Frankfurter Bürgern gegründet worden. Er
ist damit nach Berlin der zweitälteste Zoo in Deutschland. Am
Wochenende (9./10. August) soll sich das
gesamte Gelände in einen „bunten Kunstkarneval“ mit Spielen, Theater-
und Musikdarbietungen verwandeln.
Main-Spitze - 8.
Aug. 2008
Tausende
strömen zum Zoo
Tausende Besucher sind heute zum
Frankfurter Zoo geströmt, der mit Eintrittspreisen wie vor 150 Jahren
lockte. Trotz Gewitterregens hätten sich an den Kassen schon morgens
lange Schlangen gebildet, sagte Zoo-Sprecherin Antje Runge. Erwachsene
zahlten an diesem Tag einen Euro, Kinder die Hälfte. Unter dem Motto
„Gestern trifft Heute“ soll
sich das gesamte Gelände am
diesem Wochenende in einen „bunten Kunstkarneval“ verwandeln. In
kleinen Szenen wird die Geschichte des Zoos erzählt.
Mehr als 30 Schauspieler, Musiker und Artisten wirken mit. Tierpfleger
und die Zoo-Tierärztin informieren über ihre Arbeit,
außerdem gibt es Schaufütterungen und Planwagenfahrten durch den Zoo.
Mutige können von einer 103 Meter hohen Arbeitsbühne auf Zoo und Stadt
herunterschauen. Informationen über Naturschutz bieten verschiedene
Institutionen auf einer Naturschutzmeile, darunter die Zoologische
Gesellschaft und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).
Frankfurter
Neue Presse - 9. Aug. 2008
Frankfurter
Zoo feiert - Tausende Besucher beim «Kunstkarneval»
Mit einem «bunten Kunstkarneval» hat der Frankfurter Zoo am Samstag die
Feiern zu seinem 150. Jubiläum fortgesetzt. Am Samstag kamen mindestens
8000 Besucher zu den Theater- und
Musikaufführungen, Lesungen und den Spielen für Kinder. Schon am Morgen
nutzen viele Besucher die
Gelegenheit zum Abtauchen im Wasserbecken des Fußpferde-
Winterquartiers. Mutige konnten von einer 103 Meter hohen Arbeitsbühne
auf Zoo und Stadt herunterschauen, während andere auf Planwagenfahrten
das Areal erkundeten. Die Tierschutzgruppe gnp schenkte dem Zoo ein
Modell des
Geländes, wie es sich 1860 präsentierte.
FAZ - 10. Aug. 2008
150 Jahre
Frankfurter Zoo Für Tiere bloß Alltag, für die Menschen ein Fest
Gelassen lehnt sich der Orang-Utan an die dicke Glaswand. Dass
draußen, jenseits des meterhohen Fensters, Hunderte von Besuchern
stehen, winken, fotografieren und an die Scheibe klopfen, scheint ihn
nicht zu interessieren. Es
herrscht Alltag für die Bewohner des Frankfurter Zoos. Auch wenn es auf
den Wegen und Wiesen zwischen den Umzäunungen lauter, trubeliger und
bunter zugeht als sonst – beim „Kunstkarneval“ zum Abschluss der
Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag des Tiergartens.
Weltexpress - 11. Aug.
2008
Serie: Der
Frankfurter Zoo wird 150 Jahre (Teil 2/3)
Das stimmt, liebe Leserin, daß nicht erst seit dem 19. Jahrhundert
der Mensch ein gesteigertes Interesse an Tieren, vorrangig wilden
Tieren hat. Was in diesem Jahrhundert der Verwissenschaftlichung der
Erde und ihrer Bewohner hinzukam, war das genetische Interesse, also
Fragen der Abstammung und der evolutionären Entwicklung, die ja bis
heute und sicher noch lange nicht abgeschlossen sind.
Alles konnte man nicht mitmachen, was unter der Leitung des
neuen Zoodirektors, dem Biologen Manfred Niekisch in Gang gesetzt
wurde: die Dramatische Bühne, die die Geschichte des Zoos neunmal über
die Bühne gehen ließ, die Mini-Oper aus der „Zauberflöte“, der lebendig
gewordene Urmensch, der Umkehrprozeß, wo der Mensch im Menschenkäfig
artgerecht gehalten und in seinem Paarungs- und Brutverhalten
interpretiert wird. Auf die verbal gebrachten Tiergeschichten gehen wir
noch ausführlicher ein.
Aber 35 000 Frankfurter haben zum Jubiläum wenigstens versucht, den
Zoo näher kennen zu lernen. Das ist ein absoluter Besucherrekord! Nur
eines hat uns nicht gefallen. Daß von den ursprünglich vier
eigenständigen Veranstaltungen des Zoos unter dem Motto „Gestern trifft
Heute“, nur ‚Fütterungen’ und ‚Bücherstunde’ noch auf Deutsch
angekündigt wurden. So was wie ‚Keepers-Talk’ und ‚Walking Act’ wollen
wir bitte nie wieder als Angebot lesen, so interessant die Inhalte
sind.
Hamburger
Abendblatt -
11. Aug. 2008
Tote Leila:
Entsetzen über Filmteam bei Hagenbeck
Er hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt: der tragische Unfalltod
vor knapp zwei Wochen von Orang-Utan-Dame Leila (10), die nach einem
verbotenerweise von einem Besucher geworfenen Brötchen geangelt hatte
und dabei im Wassergraben des Orang-Utan-Hauses von Hagenbecks Tierpark
ertrunken war. Vergangene Woche nun erneut Aufruhr im Affenhaus:
Augenzeugen sahen, wie ein Mann mit einem Brötchen ausholte, als wolle
er es ins Gehege zu den Orang-Utans werfen. Die
Menschenaffen liefen bereits an der Wasserkante zusammen, Besucher
riefen entsetzt, dass das Füttern verboten sei, berichtet ein
Augenzeuge. Bei den beiden jungen Männern, die das Brötchen mitgebracht
hatten, handelte es sich um ein Fernsehteam des NDR, die gerade zuvor
noch ein Interview mit Affenpfleger Claus Claussen geführt hatten. Sie
wollten die Szene des Brötchenwerfens nur nachstellen. Jedoch ohne
Kenntnis und Anwesenheit des Pflegers - und damit einen weiteren Unfall
riskierend. "Zwischen dem NDR und uns gab es Missverständnisse bei
Absprachen",
hieß es zu dem Vorfall auf Nachfrage bei Hagenbeck.
Planung und
Bau
Stadtnetz
Wuppertal - 12. Aug. 2008
Ein neues Highlight
für den Zoo
Der Bau der neuen
Anlage für Königspinguine im
Zoo Wuppertal schreitet voran. Die Finanzierung dieser Anlage verdankt
der Zoo-Verein Wuppertal e.V., der dem Zoo die Anlage schenkt,
bekanntermaßen seinem Gründungsmitglied der Firma Vorwerk & Co. KG.
Nun können sich alle Beteiligten über einen weiteren gelungenen
Fortschritt an der Baustelle freuen: der 15 Meter lange
Acrylglastunnel, hergestellt von einer Spezialfirma in Sachsen-Anhalt,
wurde jetzt an seinen Platz in der Anlage eingesetzt. Durch
den Acrylglastunnel, der sich in der fertigen Anlage unterhalb der
Wasserlinie befinden wird, können die Zoobesucher künftig die Pinguine
beim Schwimmen und Tauchen auch von unten betrachten und sich von den
eleganten Bewegungen der hervorragend an das Wasser angepassten Vögel
begeistern lassen. Der Tunnel ist eines der Highlights dieser Anlage,
die eine der größten und modernsten Anlagen für Königspinguine in
Europa sein wird.
sz-online - 8.
Aug.
2008
Dresdner
Zoo eröffnet neue Giraffen- und Zebraanlage Ende August
Nach 24-jähriger Pause sind im Dresdner Zoo in bald
wieder Giraffen zu bewundern. Am 29. August lädt der Tierpark zur
Eröffnung.
sz-online
- 7. Aug. 2008
Taufe und ein neues
Zuhause für ,Moritz‘ und ,August‘
Das hatte das Wildgehege Moritzburg noch
nicht erlebt: Wolfstaufe und Ministerbesuch. Rund 150 Besuchern, die
gestern früh das Großereignis miterlebten, wurde zudem eine Sternstunde
zuteil: Sie durften die zehn Wochen alten Wolfswelpen streicheln!
Zig
Hände streckten sich in Richtung der beiden Wolfsjungen. „Ich taufe die
Wölfe auf die
Namen ,Moritz‘ und ,August‘“, vollzog
Umweltminister Frank Kupfer nach nicht enden wollenden
Streicheleinheiten den Namens-Akt und hob die Verhüllung von der
Messingtafel am ehemaligen Luchsgehege. Zuvor hatte er Cheftierpfleger
Gert Ullmann gedankt, der die von der Mutter nicht angenommenen Welpen
in seinem Haus aufgezogen hat. Nächstes Jahr soll das
gesamte vierköpfige Wolfsrudel eine 1,7 Hektar große Anlage beziehen,
die außerhalb des jetzigen Wildgeheges errichtet wird. 800000 Euro will
der Freistaat in das Großgehege mit Teichen zum Trinken und Baden,
Sandkuhlen zum Sonnen und einer Beobachtungsstation für Besucher
investieren.
20cent.de
- 12. Aug. 2008
Wird der
Gondwana-Park zum Millionengrab?
Das Steuergelder-"Millionengrab" Gondwana ist der
Opposition im Saar-Landtag ein Dorn im Auge.Vermutlich
deswegen wird Investor Michael Kuhl auf lebende Tiere
verzichten. Sensationen wie Hängebrücken über Krokodil-Schluchten sind
gestrichen. Die artgerechte Haltung käme zu teuer, sagt Kuhl. Aus den
einst geplanten 8500 Hallen-Quadratmetern mit Aquarien und Terrarien
sind 4500 überdachte Quadratmeter ohne zoologische Zonen geworden.
Dennoch
ist er vom Projekt weiterhin überzeugt. Kuhl: "Wir machen etwas
gänzlich Neues, Unvergleichliches." Urzeit-Dinos sollen bei den
Besuchern Staunen und Schrecken auslösen - wie in einem Steven
Spielberg-Film. Die Hallen sollen Mitte November besucherfertig
sein, die offizielle Eröffnung ist im Dezember. Die Betriebskosten
beziffert Kuhl auf drei Millionen Euro. Geschätzte Eintrittspreise:
Erwachsene - 16 Euro, Kinder - 14 Euro, Schüler - 6,50 Euro,
Familienkarte - 52 Euro. Ob die 245000 Besucher kommen werden, die für
das Überleben des Gondwana-Parks notwendig sind?
Aktionen
Hamburger
Abendblatt - 8. Aug. 2008
Romantik pur: Wenn es
Nacht wird in Hagenbecks Tierpark ...
Wenn es Nacht wird bei Hagenbeck, dann wird es an den kommenden drei
Wochenenden vor allem romantisch. Der Tierpark lädt zu seinen
sommerlichen "Romantik-Nächten" mit klassischer Livemusik zwischen
Elefanten und Tigern ein. In
der historischen Parkanlage mit dem alten Baumbestand und den
denkmalgeschützten Panoramen spielen zum Ausklang des Tages mehr als 70
Nachwuchskünstler zahlreicher Nationen und Mitglieder renommierter
Orchester. Die
Ensembles bringen Werke des Barock, der Klassik und der Romantik zu
Gehör. Die
Romantik-Nächte 2008 finden am 9., 16. und 23. August statt, jeweils
von 18 bis 23 Uhr.
Hamburger Abendblatt -
11. Aug. 2008
8000
zufriedene Besucher und zwei stachelige Nörgler
Mozart, Händel und Prokofiev lassen den Baumstachler kalt.
Hagenbecks einzige nachtaktive Tierart verschläft in einer Astgabel den
Auftakt zu den "Romantischen Nächten". Seit Mai bewohnen Joe und
Weibchen Joanne, baumbewohnende Nagetiere mit Stachelkleid aus
Nordamerika, zusammen mit dem Polarfuchspärchen Sally und Pepper ein
Gehege in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Tigern. Den klassischen
Klängen, die Sonnabend ab 18 Uhr durch den Park zogen, schienen die
Tiger jedoch zu lauschen. Wie auch die Kamtschatka-Bären. Die vier
Geschwister setzten sich bei den ersten Klängen des
Waldhörner-Quartetts "Classical Brass" in Positur und verharrten so,
augenscheinlich fasziniert, eine ganze Weile. Das
Bengalische Feuerwerk zum Abschluss der Romantischen Nacht war das
Aufwachsignal für Jo und Joanne. Mit den letzten Klängen von Händels
Feuerwerksmusik wurden sie aktiv.
Cafe-future.net
- 13. Aug. 2008
Stockheim Catering:
Vertragsverlängerung für Tropen-Aquarium Hagenbeck
Vorzeitige Verlängerung der Zusammenarbeit: Stockheim Catering wird bis
2013 Exklusivcaterer einer außergewöhnlichen Location in Hamburg
bleiben. Die Rede ist von dem seit knapp einem Jahr eröffneten
Tropen-Aquarium Hagenbeck, das neben einmaligen Einblicken in die Tier-
und Pflanzenwelt der Tropen und Ozeane auch eine einzigartige Umgebung
für Präsentationen, Empfänge und Feiern aller Art bietet. In den
vergangenen 14 Monaten hat Stockheim
Catering Hamburg in
Zusammenarbeit mit Hagenbeck Events über 120 Veranstaltungen mit bis zu
750 Personen im Tropen-Aquarium Hagenbeck gastronomisch betreut. Das
Repertoire: Familienfeiern, exklusive ’Dinner unter Haien’ vor dem
Großen Hai-Atoll sowie große Firmenevents. Fürs Catering stehen rund
1.300 qm Eventfläche und acht unterschiedlich gestaltete Räume des
Erlebnis-Aquariums mit Tropen-Welt zur Verfügung.
Schwerin-News -
12.
Aug. 2008
Sommer, Sonne,
Sonnenschein und ein Erlebnistag im Schweriner Zoo
Wie schön das ist, den Schulstress vergessen und mal die Seele baumeln
lassen. Noch interessanter wird der Zoobesuch durch das tierische
Ferienprogramm. Reinschauen und mitmachen lohnt sich! Nashorntag von
10.00-16.00 Uhr.
Ostseenetz - 13.
Aug.
2008
Familientag im Zoo
Schwerin
Am 17.08.2008 lädt das
Forschercamp im Zoo Schwerin zum Familientag ein, bei dem das Thema
"Fisch" im Mittelpunkt steht. Warum können Fische schwimmen und wie
atmen sie? Können Fische sehen, hören oder riechen? Diese und andere
Fragen werden von Zoopädagogin Cornelia Heine fachkundig beantwortet.
Von
11:00 bis 17:00 sind kleine und große Gäste im Forschercamp herzlich
willkommen.
HNA.de - 10.
Aug. 2008
Tiere, Spiele und
Stände- am Bauernhof im Tierpark Sababurg war mächtig was los
Im Stroh tollen, Tiere streicheln und
auf alten Traktoren fahren: Dies und mehr stand am Wochenende im
Tierpark Sababurg auf dem Programm. Zumindest am Samstag war auf dem
Gelände rund um den Bauernhof mächtig was los, denn das Wetter zeigte
sich von seiner besten Seite. An zahlreichen Ständen konnten die
mehreren hundert Besucher
Produkte aus der Region erwerben.
Borkener
Zeitung - 8. Aug. 2008
"Luna" heißt
der Wolfs-Nachwuchs
Highlight einer Abendführung im Wildpark Frankenhof
war der dort geborene Wolfswelpe: eine kleine Wölfin, etwa drei Monate
alt, die verspielt neben der Mutter "Donna Lupina" herlief. Mit den
Wölfen heulen" lautete das Motto der Abendführung zu den Wölfen
im Wildpark Frankenhof. Für die kleine Wölfin haben die Teilnehmer
Namensvorschläge gesammelt. Jetzt steht der Name der kleinen Wölfin
fest. Viele schöne Vorschläge
wurden eingereicht, aber die Entscheidung fiel schließlich auf "Luna".
Patricia Dieckhöfer, Mechthild Brun und
Hiltrud Pitzen führten die Besucher in drei Gruppen zum Wolfsgehege.
Als Gast stand Ingo Hellenkamp von der Gesellschaft zum Schutz
der
Wölfe für Fragen zur Verfügung.
Zisch
-
13. Aug. 2008
Jubiläumsfeier
für Flamingos im Zolli
Der Zoologische Garten Basel
feiert 50 Jahre
Flamingozucht und -Forschung: Seit 1958 bis heute sind im "Zolli"
insgesamt 389 Flamingojunge geschlüpft und aufgewachsen. Das macht den
Zoo zu einem international anerkannten Kompetenzzentrum. 1958
war in Basel das erste Flamingoküken in einem europäischen Zoo
geschlüpft, ein Chile-Flamingo. Im Jahr darauf folgten die beiden
weltweit ersten Rosaflamingos. Im Durchschnitt wachsen inzwischen
jährlich 20 bis 27 Junge im "Zolli" auf:
Nachwuchs
net-tribune.net
- 8. Aug. 2008
Seltene Echsen im
Kölner Zoo geschlüpft
Die jungen Echsen stammen von einem konfiszierten Waranpärchen, das
dem Zoo im Januar 2007 vermittelt worden war. Die Tierpfleger des Zoos
hätten die beschlagnahmten Warane aufgepäppelt, weniger später hätten
diese Eier gelegt. Die Blaugefleckten Baumwarane
(Varanus macraei) zählen nach Angaben
des Zoos zu den seltensten und unbekanntesten Großechsen. Sie seien
erst 2001 entdeckt worden und seien nur auf einer kleinen Insel bei
Neuguinea bekannt. Dem Kölner Zoo ist als zweitem Tierpark
weltweit die
Nachzucht der seltenen Blaugefleckten Baumwarane geglückt. Insgesamt
fünf junge Großechsen seien inzwischen im Tierpark der Domstadt aus den
Eiern geschlüpft.
n-tv
-
12. Aug. 2008
Münsters
stolzester Vater
Ein Seepferdchen-Papa im Allwetterzoo Münster
hat 81 Junge zur Welt
gebracht. Der Nachwuchs wird inzwischen von den Tierpflegerinnen im
Aquarium gehütet, was viel Zeit und Geduld erfordere. Es ist seit
vielen Jahren der erste Nachwuchs bei Seepferdchen im
Allwetterzoo.
Mittlerweile sind die Ende Juli geborenen Tiere in ein
zweites Aufzuchtbecken umgezogen. Der Zoo geht davon aus, dass die
kritische Phase überstanden ist. Zur Nachzucht sollen sie später an
andere Zoos abgegeben werden.
Ibbenbürener
Zeitung -
12. Aug. 2008
Allwetterzoo:
Seepferdchen-Mann brachte 81 Junge auf die Welt
Große Freude im Allwetterzoo: Die
tropischen Langschnauzen-Seepferdchen, die erst vor einem guten halben
Jahr hier eingezogen waren, haben sich vermehrt. Das ist laut Angaben
der Pressestelle schnell - und es ist seit vielen Jahren der erste
Nachwuchs bei Seepferdchen im Allwetterzoo. Inzwischen sind die 81
kleinen
Seepferdchen "aus dem Gröbsten heraus" und haben die ersten kritischen
Wochen überstanden.
Münstersche
Zeitung -
13. Aug. 2008
Zuchterfolg
im Allwetterzoo: 81 kleine Seepferdchen geboren
Nachwuchs
bei den Langschnauzen-Seepferdchen im Allwetterzoo: Ein
stolzer Vater brachte 81 Junge zur Welt. Für den Zoo ein echter
Zuchterfolg, denn: "Dass sich die Tiere so schnell vermehren, ist
ungewöhnlich“, sagt Pflegerin Tatjana Lürwer , eine der drei
„Seepferdchen-Mamas“. Erst vor einem guten halben Jahr kamen die
Langschnauzen-Seepferdchen
nach Münster.
Münstersche
Zeitung -
13. Aug. 2008
Wieder
Flamingo-Nachwuchs im Naturzoo
Große Freude im Naturzoo Rheine: Nach mehrjähriger Unterbrechung
gibt es wieder Nachwuchs bei den Flamingos! Sieben Küken sind bisher
geschlüpft, und weitere 13 Paare brüten auf Eiern, so dass noch auf
weitere Junge gehofft wird. Die Haltung und Zucht von Chile-Flamingos
hat eine lange Tradition im Naturzoo und sorgte aufgrund ihrer
Beständigkeit für große Aufmerksamkeit in der Zoowelt. Die Eingriffe im
Zusammenhang mit den Vorsorgemaßnahmen
zur Übertragung der Vogelgrippe vor drei Jahren, wie zum Beispiel
Einsperren ins Winterhaus und Fang zu den Impfungen, hatten die
Flamingos als erhebliche Störungen „übel genommen“. Auch brauchten Sie
Zeit, sich an die vollkommen neu gestaltete Anlage zu gewöhnen. Die
„Eier-Tausch-Methode“ hat sich im NaturZoo seit vielen Jahren
bewährt, um Verluste durch Nesträuber oder Zerstörung von Eiern durch
streitende Nestnachbarn zu vermeiden.
KWICK!
- 11. Aug. 2208
Basstölpel: Nicht alle
Eltern haben schöne Babys
So schöne Eltern- und dann so ein hässliches Entlein
als Nachwuchs, kann denn das sein? Nun, Basstölpelküken machen eine
drei Jahre währende Wandlung durch: Anfangs sind sie nackig-grau,
ähneln dann einer übergewichtigen Pusteblume und mausern sich
schließlich über ein Braunes Jugendgefieder mit weißen Tupfen zu einem
schneeweißen Basstölpel. Diese Entwicklung kann auf der Tölpelanlage
beim Aquarium in der Wilhelma zur Zeit sehr gut beobachtet werden.
Ein Küken ist dieses Jahr in der kleinen Brutkolonie geschlüpft, und es
befindet sich gerade im Übergang zwischen "übergewichtiger Pusteblume“
und Jugendgefieder. Dass
es bei den Wilhelma-Basstölpeln überhaupt Nachwuchs gibt, ist stets
eine kleine Sensation: Es ist die einzige züchtende Brutkolonie dieser
Art im Binnenland. Sie besteht aus einigen ehemaligen Ölopfern
ungeklärten Alters und dem Nachwuchs der vergangenen Jahre. Insgesamt
lärmen 12 Vögel in der kleinen Kolonie – offensichtlich genug, um das
für viele Seevögel so wichtige weil stimulierende Ambiente einer
kreischenden Vogelkolonie zu erzeugen, um überhaupt in Brutstimmung zu
kommen.
Welt online - 8. Aug.
2008
Nachwuchs im
Tiergarten Alpaka-Weibchen gesund und munter
Die Alpakas im Tiergarten Nürnberg haben Nachwuchs bekommen. Die kleine
Tuma wurde am 18. Juli geboren. Das sieben Kilogramm
schwere Tier sei nach langer Zuchtpause das erste Alpaka-Junge, das im
Tiergarten zur Welt kam.
Goslarsche
Zeitung - 8. Aug. 2008
Kindergarten
Wildgehege: Knapp 20 Tiere sind in diesem Sommer geboren
Nun hat auch das Wildgehege seinen Knut – auch wenn er nicht so heißt.
Und ein Rummel wie um den einst kleinen und jetzt einsamen Eisbären
soll dem drei Wochen alten Kamerun-Lamm auch nicht zugemutet werden.
Aber putzig ist der kleine Bursche allemal. Wildgehege-Hüter Norman
Breustedt hat in diesem Sommer wieder eine
ganze Kinderstube um sich herum. Im Juni wurden sechs Rotwildkälber
geboren, dann dreizehn Damwildbabys
– und vor drei Wochen als jüngster Nachwuchs das kleine Kamerunschaf.
Kleine
Zeitung - 12. Aug. 2008
Tapir, Bär und Zebra:
Babyboom in Herberstein
"Love is in the Air": In der Tierwelt
Herberstein kann man sich über
einen Mangel an Jungtieren nicht beklagen. Wäre ein
Kindergarten notwendig, dann hätte man in Herberstein
zumindest keinen Mangel an Teilnehmern: 18 Tierkinder würden
theoretisch eine schöne Kindergartengruppe abgeben. Der Star im
Kindergarten wäre aber auf
alle Fälle Brillenbär "HuBÄRt". Der Alltag mit dem Waisenkind aus dem
Zoo Berlin ist bisweilen kuschelig, aber vor allem sehr aufwendig, wie
seine Pflegerin berichtet. Mit viel Zuneigung und Unterhaltung soll der
Bär auf das Bärenleben und vor allem auf das erste Zusammentreffen mit
seinem Vater vorbereitet werden. Betont weniger stressig geht es in der
Südamerika-Anlage zu. Familie Tapir, seit 7. Juli vierköpfig, lässt
sich nur schwer aus der Ruhe bringen. Erfreulich auch für die Besucher
des
Tiergartens: Bis auf den Ara-Nachwuchs tummeln sich alle Tierkinder im
Freien.
ORF.at - 13.
Aug. 2008
Fu Long
feiert 1. Geburtstag mit Bambustorte
Mit zart fiepsenden Lauten verkündete das
Panda-Baby Fu Long vergangenen Sommer im Tiergarten Schönbrunn seine
Ankunft. Nächste Woche feiert der Jungbär seinen ersten Geburtstag. Zur
Feier gibt es eine Bambustorte. Vom
nackten, kaum 100 Gramm schweren und zehn
Zentimeter großen Winzling hat sich der "glückliche Drache" zum
verspielten "Volksschüler" entwickelt, erzählte Pflegerin Eveline
Dungl. Stolze 18,5 Kilo bringt der etwa 1,2 Meter große Panda
mittlerweile auf
die Waage. Eine Besonderheit ist die weiße Hinterpfote des Kleinen auf
der rechten Seite, normalerweise haben die Bären ausnahmslos schwarze
Beine.
ORF.at - 8. Aug.
2008
Babyesel
Odette erkundet Schönbrunn
Kein
Ende des Babybooms im Tiergarten Schönbrunn: Nach den Tigern und den
Löwen ist jetzt ein Poitou Eselfohlen auf die Welt gekommen. Getauft
wurde es auf den Namen Odette. Am 1. August
wurde das Eselfohlen ohne Zwischenfälle geboren und anschließend auf
den Namen Odette getauft.
Augsburger
Allgemeine - 8. Aug. 2008
Zoo-Rhino kann in
Sachen Kopfschmuck nicht mit Baby mithalten
Warum hat der mächtige Nashornbulle Daniel nur ein ganz kleines Horn,
Weibchen Baby aber ein großes? Das fragen sich verwundert viele
Tierfreunde, wenn sie die ersten Fotos der den neuen Rhinos im
Augsburger Zoo anschauen. Die Antwort ist einfach: Daniel hat sich sein
Horn in seiner früheren
Heimat im Salzburger Zoo abgewetzt. Doch Augsburgs Zoochefin Barbara
Jantschke ist zuversichtlich: "Daniels Horn wird wieder." Die beiden
Breitmaulnashörner aus Salzburg sind gestern als neue
Attraktion in Augsburg eingetroffen.
Augsburger
Allgemeine - 10. Aug. 2008
Nashörner stehen aufs
Duschen
An ihre neue Heimat haben sie sich offenbar schon gewöhnt:
Breitmaulnashorn-Bulle Daniel (38) und -Dame Baby (37) können
jedenfalls ihre drei neuen Pfleger schon gut „riechen“. „Besonders
lieben sie es, wenn sie abgeduscht werden“, sagt Zoo-Chefin Barbara
Jantschke. Die Augsburger können mit etwas Glück ab heute einen Blick
auf die riesigen Tiere werfen. Zunächst einzeln dürfen die Nashörner
ihr großes Freigehege erobern.
Augsburger
Allgemeine - 12. Aug. 2008
Auge in Auge
mit dem Dickhäuter
"Da würde ich jetzt gern drin sein, bei dem Nashorn, das sieht so lieb
aus!", sagt Roman begeistert und linst über den Zaun zu "Baby". Der
Vierjährige zählt zu den großen Fans, die die zwei Neuankömmlinge im
Zoo nach ihren ersten Tagen in Augsburg bereits haben. Dass die beiden
Tiere zum ersten Mal Auslauf hatten, das wollten sich
Alexandra Müller-Erhardt, Boris Müller und ihre zwei Kinder nicht
entgehen lassen. Wie viele Besucher des Zoos haben sie dieses Ereignis
zum Anlass genommen, wieder einen Ausflug in den Tiergarten zu
unternehmen.
Hamburger
Abendblatt -
13. Aug. 2008
Einen Ersatz
für Leila kann niemand kaufen
Die
Frage brennt vielen Hagenbeck-Besuchern auf der Seele: Kann man
Orang-Utan-Dame Leila ersetzen? Als Persönlichkeit sicherlich nicht.
Aber als Zuchttier einer bedrohten Tierart gibt es dafür Möglichkeiten.
Nicht, dass man einen Menschenaffen einfach nachkaufen könnte - die
Zeiten, als Zoologische Gärten ihre Mitarbeiter auf Tierfangexpedition
schickten, sind seit rund 50 Jahren vorbei. Heute sind die
Institutionen weltweit vernetzt und koordinieren die Bestände bedrohter
Tierarten übergreifend, über Zoo- und Ländergrenzen hinweg. Das
Zuchtbuch für die Orang-Utans wird zurzeit im Karlsruher Zoo geführt.
"Das Prozedere nach Leilas Tod war, den Todesfall dorthin zu melden,
und dass wir einen Platz für ein Zuchtweibchen frei hätten", sagt
Wolters. Europaweit würde nun nach einem passenden Tier gesucht.
Mitteldeutsche
Zeitung
- 13. Aug. 2008
Die
Schimpansen-Liebe liegt auf Eis
Sie hatte so romantisch begonnen, die Liebesgeschichte zwischen den
Schimpansen Unyoro und Bangi. Nach dem Tod ihres bisherigen Partners
war die einsame Bangi in den Leipziger Zoo geschickt worden, um sich
dort einen neuen Mann zu suchen. Mit Erfolg, denn vor reichlich einem
Monat zog sie mit ihrem neuen Gefährten Unyoro zurück in die
Saalestadt. Doch obwohl das neue Glück der beiden nach Auskunft
der Zoomitarbeiter "Liebe auf den ersten Blick" gewesen war, bekamen
die beiden nun doch größere Beziehungsprobleme. Der Umzugsstress hat
bei Unyoro starke
Ängste ausgelöst. Dadurch ist er zu seiner Partnerin sehr aggressiv
geworden", sagt Pressesprecher Gunther Bigl vom Bergzoo Halle. Damit
sich die aufgeheizte Situation im Affenhaus beruhigt, hat man
sich im Bergzoo dazu entschlossen, das zerstrittene Paar vorübergehend
räumlich zu trennen. Das bedeutet: Wenn Unyoro im Außenkäfig sitzt,
bleibt Bangi drinnen und umgekehrt.
kobinet-nachrichten
-
13. Aug. 2008
Zoos auf
Barrierefreiheit hin abgeklopft.
Das Münchener Handicap-Magazin hat für seine
jetzt erschienene Sommerausgabe den Tierpark Hellabrunn und vier
weitere interessante Zoos in Deutschland auf ihre Barrierefreiheit hin
abgeklopft. Das Ergebnis deckt sich mit den Erfahrungen von behinderten
Besuchern auch in nicht untersuchten Einrichtungen wie zum Beispiel in
Berlin und Leipzig: viel ist zugänglich, manches noch nicht - ein
Zoobesuch lohnt sich für Besucher mit einer Behinderung zu jeder
Jahreszeit.
Ahlener Zeitung
- 13.
Aug. 2008
Seltene
Schildkröte aus Zoo geklaut
Es gibt Besucher, auf die kann der Abenteuerzoo gut verzichten.
Vergangene Woche Dienstag war solch ein Zeitgenosse zwischen den
Gehegen unterwegs und ließ eine Breitrandschildkröte mitgehen. Das
Mitarbeiterteam des Abenteuerzoos ist stinksauer. Denn diese
Schildkrötenart ist durchaus selten. Zoobetreiber
Peter van den Brand hat jetzt bei der Polizei Anzeige erstattet. Froh
wäre man im Metelener Zoo allerdings auch schon, wenn der Langfinger
einfach die 20 Zentimeter große Schildkröte zurückbringen würde.
Münstersche
Zeitung -
13. Aug. 2008
Schildkröte
aus dem Abenteuerzoo gestohlen
Abenteuerzoo-Investor Peter van den Brand versteht viel Spaß, doch
bei Diebstahl vergeht dem Niederländer das Lachen. Unbekannte klauten
aus dem Abenteuerzoo das einzige Exemplar einer Breitrandschildkröte.
Laut Tierpflegerin Nora Peiker könne die Schildkröte das Gehege nicht
alleine verlassen haben. Das gestohlene Tier war vor seiner Zeit
im Abenteuerzoo in der benachbarten Auffangstation für behördlich
beschlagnahmte Tiere untergebracht. Auch wenn das Tier gekennzeichnet
ist, so schätzt die
Tierpflegerin die Chancen doch relativ gering ein, die Schildkröte
wiederzubekommen.
Berliner
Morgenpost -
9. Aug. 2008
Geschichten aus Zoo
und Tierpark Bambus für den Großen Panda
Rinder
tragen es auf dem Kopf, Große
Pandabären kleiden ihre Speiseröhre damit aus: Horn. Reiner Schutz.
Denn der in China beheimatete Bär ernährt sich von Bambus. Die Fasern
sind spitz und scharf. Zwölf Kilogramm frisst Bao Bao pro Tag. Den
Rohstoff baut Zoo-Kurator Heiner Klös nicht im Garten an, sondern er
ordert bei Bambus-Farmen in den Niederlanden. Mit dem Zerkauen des
harten Materials ist Bao Bao bis zu 14 Stunden beschäftigt.
Neue
Nordhäuser Zeitung - 8. Aug. 2008
Im
Nordhäuser Zoo sind die Affen los
Der Nordhäuser Zoo mit über 50 Arten erfreut sich seit der
Eröffnung am 1. Mai 2008 bei den Südharzern und auch überregional
großer Beliebtheit.
Frankfurter
Allgemeine
Zeitung - 7. Aug. 2008
Hanauer Wildpark Im
neuen Gehege sind die Tiere friedlich
Es ist bei den Tieren wie bei den Menschen: Wenn die Chemie nicht
stimmt, wird ein Zusammenleben schwierig. Für einen Waschbären im
Wildpark Alte Fasanerie hatte diese Tatsache kürzlich tödliche Folgen.
Er wurde Opfer des Angriffs eines Marderhundes, mit dem er zusammen in
einem Gehege lebte. Dabei hatten es die Pfleger des Tierparks nur gut
gemeint, als sie den Vorgaben einer modernen Zootierhaltung folgen
wollten. Damit es den Tieren in Gefangenschaft nicht zu
langweilig wird, geht man nach den Worten von Wildbiologin Marion Ebel
zunehmend dazu über, Gattungen mit ähnlichen Lebensräumen gemeinsam zu
halten. Im Hanauer
Wildpark war der Frieden zwischen den Marderhunden und den Waschbären
spätestens dann nicht mehr herzustellen, als sich bei den Marderhunden
Nachwuchs einstellte. Wohl deshalb kam es zu schweren
Beißereien, bei denen ein Waschbär starb und ein Waschbärweibchen
schwer verletzt wurde. Die
acht Marderhunde kamen umgehend in ein neues Gehege, die elf Waschbären
blieben unter sich.
Niederlausitz
aktuell - 8. Aug. 208
Tierpark in
Senftenberg auf guten Kurs
Noch vor einem Jahr stand es nicht gerade gut um den Senftenberger
Tierpark. Die Schließung drohte und die Abgeordneten der Stadt suchten
krampfhaft nach einer Lösung. Den letzten Ausweg sahen sie in der
Privatisierung, denn die notwendigen Investitionen konnten nicht mehr
aufgebracht werden. Zum ersten Januar diesen Jahres war es dann so
weit. Die Integrationswerkstätten gGmbH Niederlausitz wurden der neue
Eigentümer. Die Angestellten wurden übernommen und die Stadt übernimmt
dafür die Personalkosten. Viele
Dinge fallen sofort in das Auge. Das Eingangsportal bekam ein neues
Gesicht, die Einzäunung wurde
erneuert und die Sanierung des Affengeheges steht kurz vor dem
Abschluss.
Harburger - 8. Aug.
2008
Natur pur in der Wingst
Der Zoo in der Wingst hat sich in den vergangenen Jahren zum
Publikumsmagneten im Elbe-Weser-Dreieck entwickelt. Konsequent wurden
neue Anlagen nach den neuesten Erkenntnissen der Tiergärtnerei geplant
und gebaut allen voran der neue Wolfs- und Bärenwald mit zwei Hektar
Fläche. Acht Wölfe und vier Braunbären leben dort in einem völlig
naturbelassenen Hochwald, fast wie in freier Wildbahn. Auch das
Gehege für die Japanmakaken braucht keinen Vergleich zu scheuen. Als
neue Anlage wurde die Asien-Anlage mit Indischen Zwergottern besetzt.
Mitteldeutsche Zeitung
- 8. Aug. 2008
Kalte Dusche
und Babyöl für Minischweine im Tierpark
Auch Schweine können Sonnenbrand kriegen, wie die Menschen. Am
Donnerstag - bei 35 Grad im Schatten - war diese Gefahr wieder
besonders groß. "Deshalb haben wir die Minischweine in der Mittagszeit
'reingenommen", sagte der Mitarbeiter des Dessauer Lehrparks für Tier-
und Pflanzenkunde, Rainer Kilz. Allerdings gibt es auch
Tierparkbewohner, die sich bei diesen
Temperaturen richtig wohl fühlen, die Präriehunde etwa und die
Korallenaffen.
ORF.at
- 10. Aug. 2008
Schwangerschaftdiät
für Affen entwickelt
Im Zoo Hellbrunn haben Tierpfleger für Samiriäffchen eine spezielle
Schwangerschaftsdiät entwickelt. Die Tiere bekommen ein speziell
zusammengemischtes Affenbrot. Das Affenbrot wird nach einem
exakten Futterplan gemacht. Gemischt mit
Obst ist es das optimale Frühstück für die trächtigen Samiri, die in
etwa zwei Wochen ihre Jungen bekommen sollen.
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| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
depers.nl - 12. Aug. 2008
Artis-leeuw grijpt reiger
Artis-Löwe greift sich Reiher
Es ist nicht so klug, als Reiher in der Löwengrube des Artis-Zoos in
Amsterdam zu landen. Das arme Tier wurde an diesem Wochenende von den
Löwen verschlungen - unter den Augen von filmenden Besuchern. Het
Parool brachte die Bilder am Dienstag auf der Titelseite. Neulich
fingen die Löwen eine Waldohreule. Pfleger fanden den Vogel tot, aber
nicht angefressen. Wahrscheinlich machen sich Löwen nichts aus Eulen.
volkskrant.nl - 12. Aug. 2008
Nederlandse apen lusten geen bananensoep
Niederländische Affen mögen keine Bananensuppe
Amsterdam. Niederländische Affen halten nichts von Bananensuppe,
belgische Affen wohl. Das war das Ergebnis eines am Sonntag
durchgeführten Tests des Kuba-Restaurants Cuba Libre in Vijlen. Im
Tierpark Overloon blieb die Bananensuppe so gut wie unangerührt, als
Totenkopfäffchen und Kattas sie testen sollten. Dagegen schmeckte es
wohl Kapuzinern und Schimpansen im Zoo Olmen on Belgien.
artis.nl - 12. Aug. 2008
Vlinderspektakel ZOOmeravonden
Schmetterlingsspektakel an den ZOOmerabenden im Artis Zoo
Der Schmetterlingspavillon wartet an den Zommerabenden auf Besucher -
am 16., 23. und 30. August.
artis.nl - 12. Aug. 2008
Tweede tweeling nylgaus geboren
Zum zweitenmal Nilgau-Zwillinge geboren
Am 12. August wurden wieder Nilgau-Zwillinge im Amsterdamer Zoo
geboren. Die anwesenden Besucher waren live Zeugen der Geburt.
at5.nl - 12. Aug. 2008
Pelikaan Artis duikt op in Assen
Pelikan aus Artis taucht in Assen auf
Der Pelikan, der vorige Woche aus dem Artis-Zoo entflog, hat in einem
Naturreservat bei Assen ein neues Leben begonnen. Der Zoo weiß, wo der
Vogel ist, aber hat einstweilen nicht die Absicht, den Pelikan zu
fangen und zurückzubringen nach Artis. Der Vogel flog weg, kurz bevor
seine Flügel gestutzt werden sollten.
dierennieuws.nl - 9. Aug. 2008
Safaripark blij met geboorte van eerste flamingokuiken
Safaripark freut sich über den Schlupf des ersten
Flamingokükens
Noch sieben brütende Flamingos sorgen für noch mehr Nachkommen,
erwartet der Safaripark. Acht Jahre hat es gedauert, aber seit einigen
Tagen ist der Safaripark Beekse Bergen wieder um ein Flamingoküken
reicher. In einer der großen Volieren im Park, wo die Besucher richtig
zwischen den Tieren laufen können, läßt sich das Junge häufig sehen
zwischen seinen (oder ihren) älteren, hochbeinigen Artgenossen.
volkskrant.nl - 8. Aug. 2008
Primatoloog: gorillacijfers zeggen weinig
Primatologe: Gorillazahlen besagen wenig
Apeldoorn. Es ist unwahrscheinlich, daß es tatsächlich besser geht mit
dem Flachlandgorilla in Kongo, auch wenn es keine 50.000 Exemplare
sind, wie es angenommen wurde, sondern neueren Schätzungen zufolge
125.000. Das sagt Bert de Boer, Biologe und Direktor des Tierparks De
Apenheul in Apeldoorn, am Samstag in der Zeitung "Volkskrant". Laut De
Boer sind Zahlen über große Primaten in ausgedehnten und unzugänglichen
Urwaldgebieten notorisch unzuverlässig. "Eine Form von
Scheinsicherheit, weil die Öffentlichkeit leicht fehlerhafte Schlüsse
damit verbindet." In der Sommerbeilage Intermezzo geht De Boer ein auf
die neuesten Zahlen der Internationalen Naturschutzunion IUCN über
gefährdete Affenarten in der Welt. Die sind dramatisch. Jüngsten
Schätzungen zufolge wird fast die Hälfte der Primatenarten weltweit vom
Aussterben bedroht. Vielfach betrifft das lokale Arten, deren
Lebensraum zerstört oder zersplittert wird. Laut De Boer ist die
dramatische Situation der Affenarten vor allem ein Hinweis darauf, daß
die Ökosysteme zerstört werden. "Es ist nicht allein eine Frage von
jämmerlichen Affen, wie sehr auch das die Phantasie anregt. Eine Art
kann man vielleicht vermissen, aber ganze Ökosysteme nicht", so De Boer
in der "Volkskrant".
gaiapark.nl - Anf. Aug. 2008
Zomerse
Avond(t)uren - 15 augustus open tot 21.00 uur
Sommerliche Abend(t)euer - am 15. August ist bis 21 Uhr
geöffnet
Im Sommer bleibt es abends länger hell und wo kann man einen schwülen
Sommerabend besser genießen als in einem Tierpark. Deshalb sind die
Tore des GaiaPark Kerkrade Zoo am 15. August bis 21 Uhr geöffnet. Eine
prächtige Gelegenheit, um sich am Abend an den besonderen Tieren des
GaiaParks zu erfreuen, u.a. an den neugeborenen Moschusochsen,
Schopfmangabe, Przewalskipferden, Luchs, Zwergflußpferd und
Totenkopfaffen. Während der sommerlichen Abend(t)euer finden ebenfalls
allerlei extra Aktivitäten im Park statt wie Schminken.
overloonzoo.nl - 7. Aug. 2008
Jonge zadelrugtamarin wordt zelfstandig en nieuwe
cheetah
Junger Weddell-Tamarin wird selbständig und es gibt einen
neuer Geparden
Der junge Weddell-Tamarin [Saguinus fuscicollis weddelli] des Zoo Parc
Overloon hat seine ersten selbständigen Schritte getan. Das
Zwergäffchen wurde vor einigen Wochen geboren und ist inzwischen gut
gewachsen. Weddell-Tamarine kommen nicht oft in Zoos vor. Von dieser
spezifischen Unterart leben sogar nur vier Tiere in europäischen Zoos,
drei davon im Zoo Parc Overloon. Es ist das erste Mal, daß das
Weddell-Tamarin-Paar im Zoo Parc Overloon für Nachwuchs gesorgt hat.
Die Tiere kriegten zwei Junge, von denen eines bei der Geburt so
schwach war, daß es leider nicht gerettet werden konnte. Dem
übriggebliebenen Jungtier geht es in der Tat sehr gut. Im Herbst soll
bei einer Gesundheitskontrolle das Geschlecht des Jungtiers bestimmt
werden. Weddell-Tamarine sind in ihrem Fortbestand bedroht. Verlust des
Lebensraumes durch Entwaldung und der Verkauf von Weddell-Tamarinen als
Haustiere bilden die größten Bedrohungen für diese Tierart. Weil
außerdem so wenig Weddell-Tamarine in Zoos leben, ist diese Geburt sehr
wichtig für den Erhalt der Tierart. Aus diesem Grund hofft Zoo Parc
Overloon dann auch, daß das Pärchen in Zukunft für noch mehr
Nachkommenschaft sorgen wird. Daneben hat Zoo Parc Overloon auch einen
Geparden mehr. Schon seit 2006 sind zwei Geparden in ihrem großzügigen
Gehege im Lebensraum "Cheetah County" zu sehen. Nun ist seit dem 3.
Juli ein drittes Tier, ein Männchen namens Lomai, eingezogen in einen
unlängst realisierten Teil dieses Biotops. Es wurde erst eine Weile
hinter den Kulissen gehalten, aber seit kurzem ist Lomai regelmäßig in
Cheetah County für die Besucher zu sehen. Cheetah County ist in diesem
Jahr schon ordentlich vergrößert. Das Geparden-Gebiet erhält mehr und
mehr die Ausstrahlung einer weitläufigen Savanne, wo der Besucher sich
zwischen den Tieren wähnt. Die weiteren Vergrößerungen von Cheetah
County sollen noch weitergehen bis 2009.
overloonzoo.nl - 8. Aug. 2008
Kleine panda´s hebben oogjes open
Kleine Pandas haben die Augen geöffnet
Den neugeborenen Kleinen Pandas im Zoo Parc Overloon geht es
ausgezeichnet. Die Zwillinge sind inzwischen einen Monat alt und sie
haben vorige Woche zum erstenmal die Augen geöffnet. Die Mutter
verlagert die Jungen regelmäßig an eine andere Stelle in ihrem
Innengehege. Wenn alles weiter so gut gehen wird, werden die Jungtiere
in ungefähr zwei Monaten für die esucher zu sehen sein.
ad.nl - 8. Aug. 2008
IJskoud de beste...
Am besten eiskalt ...
Rotterdam. Die Jury hat es nicht leicht. Die Auswahl war groß, sowohl
qualitativ als auch quantitativ. Eisbären von vorn, Eisbären von
hinten, Eisbären von der Seite. Kopf unter, nach einem Fisch
schnappend, rumtollen auf den Felsen. Ein Schnappschuß schöner als der
andere. Vor zwei Wochen, als die neue AD-Internetseite Mijn Zoo
startete, gaben wir auch den Anstoß zu einem Eisbärenfotowettbewerb.
Immerhin waren diese prächtigen Tiere wieder im Tiergarten Blijdorp,
Grund zum Feiern. Diejenigen, die keinen Preis bekommen haben, müssen
nicht traurig sein. Denn Mijn Zoo startet einen neuen Fotowettbewerb.
Mehr Informationen bald auf www.mijnzoo.nl.
nos.nl - 7. Aug. 2008
Pelikaan ontsnapt
Pelikan entkommen
Er ist noch jung und deshalb dachten seine Pfleger, er würde nicht
wegfliegen. Und doch hat es ein Rosapelikan aus Artis getan. Niemand
weiß, wo der Vogel aus dem Amsterdamer Zoo jetzt ist. Gestern flog der
Pelikan aus seiner Anlage weg. Der Zoo ist nun emsig auf der Suche.
Denn den Pflegern zufolge ist eine pulsierende Stadt wie Amsterdam ein
gefährlicher Ort für den Pelikan. Den Artis-Vögeln werden immer ein
klein wenig die Flügel gestutzt, so daß sie nicht wegfliegen können.
Bei dem entflogenen Pelikan war das noch nicht geschehen, weil er noch
so jung ist. Junge Pelikane können meist noch nicht fliegen, aber
dieser wohl doch.
volkskrant.nl - 7. Aug. 2008
Pelikaan uit Artis gaat er vandoor
Pelikan aus Artis haut ab
radionof.nl - 7. Aug. 2008
Twee
nieuwe diersoorten in Aqua Zoo Friesland
Zwei neue Tierarten im Aqua Zoo Friesland
Leeuwarden. Zwei Rotducker haben im Aqua Zoo Friesland die Tiersammlung
verstärkt. Es sind ein Männchen und ein Weibchen und beide Tiere
stammen aus einem deutschen Zoo. Im Aqua Zoo Friesland teilen sich die
Rotducker ihre Anlage mit Kronenkranichen. Auch neu im Aqua Zoo
Friesland ist die Straußwachtel.
ad.nl - 6. Aug. 2008
Lease een slang of spin
Eine Schlange oder Spinne leasen
Delft. Man konnte es schon mit Autos, nun kann man auch Schlangen,
Leguane oder Schildkröten leasen. Tiere leasen ist die neueste
Initiative des Delfter Reptilienzoos Serpo. Damit hofft der Zoo, etwas
zu tun bei dem großen Platzmangel in seiner heutigen Lokation am
Bahnhof.
nieuwsblad.be - 7. Aug. 2008
Teleurstelling over minikrokodillen - Reptielen worden
binnenkort 2,5 meter
Enttäuschung über Minikrokodile - Reptilien werden bald 2,5
Meter
Antwerpen. Die vier neuen Kaimane im Antwerpener Zoo trafen vorläufig
vor allem auf Enttäuschung. Mit ihrem halben Meter finden die meisten
Besucher diese gefräßigen Reptilien "sehr klein". "Wir kriegen darüber
in der Tat ziemlich viel Beschwerden", reagiert Zoo-Sprecherin Ilse
Segers. "Aber daß sie klein sind, können wir doch den Tieren schwerlich
vorwerfen. Sie sind kaum sechs Monate alt. Wir müssen diesen
Krokodilkaimanen jetzt etwas Zeit geben, Zeit zum Wachsen. Denn sie
werden bis zu 2,5 m lang." Ungeachtet der Tatsache, daß es noch Knirpse
sind, heimsen sie kaum Erfolg ein. Meist kommen Tierbabys in den Zoos
am besten an. Jeder findet Welpen, Bärenbabys oder Miniaffen niedlich.
Aber bei Krokodilen ist das eindeutig nicht so, sogar das Gegenteil ist
der Fall.
rtl.nl - 12.Aug. 2008
Zoo Havana levert giraf Evo - Cuba geeft dieren voor
apparatuur
Zoo Havanna liefert Giraffe Evo - Kuba gibt Tiere für Geräte
Kuba braucht sehr dringend medizinische Geräte und ist deshalb mit
Venezuela zu einem ungewöhnlichen Handel gekommen. Die Kubaner bezahlen
ihre angekauften Geräte mit ... Tieren! Die venezolanischen Behörden
wollen ihren verkommenen Zoos neues Leben einhauchen. Kuba kann dabei
helfen und verhandelt jetzt, welche Tiere geliefert werden sollen. Es
soll um einen Löwen gehen, um zwei Hyänen und Giraffe Evo, so genannt
nach dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales. Die Tiere stammen aus
dem Zoo in Havanna, der einen sehr guten Ruf hat. Auf einem Areal von
340 ha sind in Menschenobhut ungefähr 400 Zebras und 300 Löwen geboren
worden. Mehrere Löwen sind Nachkommen eines Tieres, die Kubas damaliger
Staatschef Fidel Castro in den 1970er Jahren als Geschenk des
ehemaligen tansanischen Präsidenten Julius Nyerere erhielt.
Spanische Meldungen
cadenaglobal.com - 11. Aug. 2008
Venezuela canjeará animales con Cuba
Venezuela wird mit Kuba Tiere tauschen
Die kubanische Giraffe, kaum sechs Monate alt und "Evo" getauft zu
Ehren des bolivianischen Präsidenten Evo Morales, ist eines von zehn
Tieren, die Kuba im September dem Zoo Caricuao in Caracas schicken
wird. Venezuela wird als Gefälligkeit eine Boa und einige Capybaras
zurückschicken, aber vor allem Mikroskope und andere Ausrüstungen, die
der Nationalzoo in Havanna benötigt. Wenn auch angeschlagen aufgrund
der Wirtschaftskrise, zeigt der Zoo Havanna eine der besten Sammlungen
der Fauna Afrikas weltweit. Die Zoos sind immer noch dabei, die Details
auszuhandeln, aber Giraffe Evo und einige andere Tiere, die schon
ausgewählt wurden, werden schon tierärztlich untersucht für die Reise.
Die Liste beinhaltet außerdem einen Löwen, ein Zwergflußpferd, zwei
Streifenhyänen und auch ein Watussirind. Später wird Kuba ein
Breitmaulnashorn schicken. Der Nationalzoo Havanna mit einer der
größten Gruppen Afrikanischer Löwen weltweit eine enorme Genbank, die
Tiere an 20 Länder geschickt hat - wie Mexiko, Perú und Costa Rica. Der
Transport nach Venezuela geschieht per Flugzeug. Die kubanischen
Tierärzte erwarten keine Anpassungsprobleme. Evo ist der einzige, um
den sie sich Sorgen machen.
elmundo.es - 10. Juli 2008
El Bioparc estrena su África ecuatorial
Bioparc weiht sein Äquatorial-Afrika ein
Valencia. Der Bioparc in Valencia hat eine neue Anlage eröffnet auf dem
Äquatorial-Afrika-Gelände, bestehend aus einer Zone von etwas mehr als
3.000 qm, wo die Besucher seit diesem Donnerstag drei Gorillas und fünf
Schimpansen in ihrem ausgedehnten naturnahen Habitat beobachten können.
Die neue Anlage im Bioparc, eine der größten in Europa, ist in zwei
Gebiete geteilt. In einem leben drei Gorillas miteinander, ein Männchen
und zwei Weibchen, die ihr Gehege mit einer Brazza-Meerkatze teilen.
Das andere Gebiet wird von den fünf Schimpansen bewohnt. In den
nächsten Wochen ist vorgesehen, die Gorillas mit noch anderen Arten zu
vergesellschaften - wie Zwergmeerkatze, Weißscheitelmangaben und
Eulenkopfmeerkatze. Die drei Gorillas gehören zu der an der Küste
lebenden Art, die kritisch gefährdet ist, nicht nur wegen der
Entwaldung oder des illegalen Handels, sondern auch, weil das
Ebola-Virus den Tod einer großen Anzahl von Gorillas und Schimpansen in
den afrikanischen Wäldern verursacht, in denen sie leben. Die Gorillas
sind einbezogen in das EEP, wie Bioparc-Direktor Koen Brower erklärte;
in diesem Sommer könnten weitere zwei Gorillas eintreffen (ein Männchen
und ein Weibchen) und es könnten zwei Gruppen gebildet werden - eine
für die Zucht und eine für Junggesellen. Auf der neuen Anlage des
Bioparcs können die Besucher auch fünf Schimpansen beobachten, ein
Zuchtmännchen, Napo, 11 Jahre alt, der aus dem Zoo in Fuengirola
stammt, und vier Weibchen, die aus dem alten Zoo in Viveres kamen:
Mirinda (36) und ihre drei Kinder - Chispi (21), Kate (17) und M (3).
Das nächste Ziel des Zoos Valencia ist die Eröffnung der Kitum-Höhle,
in der Großflußpferde und afrikanische Nashörner zusammen leben werden.
panorama-actual.es - 10. Juli 2008
El Bioparc abre el espacio Bai de África Ecuatorial
con gorilas y chimpancés
Bioparc eröffnet Anlage Bai de África Ecuatorial mit Gorillas
und Schimpansen
Die Gorillagruppe wird von drei Individuen gebildet: einem Männchen,
Mambie, das aus dem französischen Zoo La Boissiere du Dore stammt, und
zwei Weibchen: Fossey und Dorle, die aus den deutschen Zoos in
Frankfurt und Duisburg kamen. Außerdem ist vorgesehen, daß "bald" zwei
weitere Gorillas kommen, ein Männchen und ein Weibchen. Die
Schimpansengruppe besteht aus fünf Individuen: vier Weibchen, die aus
dem alten Zoo in Viveres stammen und dem Männchen Napo aus dem Zoo in
Fuengirola. Der Bioparc Valencia ist "zur Verantwortung gezogen" mit
der Erhaltung der Tierarten und richtet seine Aufmerksamkeit auf einige
wie Gorillas, die laut Weltnaturschutzunion (IUCN) in einer "Situation
kritischer Gefährdung im Jahre 2007" sind. Der einmalige Charakter, den
die Besucher schätzen können in diesem neuen Zoo, besteht in
verschiedenen Tatsachen: die erste ist das Konzept der Zooinmersion,
das es gestattet, die Tiere so zu sehen, wie sie im Wald leben.
Zweitens können die Besucher beobachten, wie die Gorillas mit anderen
Arten zusammen leben und sie dürfen darauf neugierig sein, wie die
Gorillas mit der Brazza-Meerkatze in Interaktion treten - und nächstens
mit Ducker, Sitatungas und Vögeln. Und schließlich ist es die
Ausdehnung der Gehege, die im Falle der Gorillas 2.800 qm beträgt - das
ist eine der größten Anlagen für diese Art in Europa.
soitu.es - 26. Juli 2008
Bioparc alcanza los 280.000 visitantes y prepara
novedades para este verano
Bioparc erreichte 280.000 Besucher und bereitet Neuigkeiten
für diesen Sommer vor
Valencia. Das Junge der Tüpfelhyäne, geboren im Bioparc zu Valencia,
macht seine ersten Schritte auf der Außenanlage. Der Bioparc, der vor
fünf Monaten in Valencia eröffnet wurde, hatte bereits 280.000
Besucher. In diesem Sommer bietet er eine Vorführung von Jungvögeln und
unterschiedliche Umweltateliers sind für interessierte Besucher
geöffnet. Während man durch die verschiedenen Zonen Madagaskar,
Äquatorialafrika oder die afrikanische Savanne wandert, zählt man im
Bioparc mehr als 200 Tierarten. Der Park hofft, die Anzahl der Arten zu
erhöhen bis auf 250; sie sollen sich fortpflanzen und entwickeln. Im
Bioparc spricht man von ca. 4.000 Tieren in der Zukunft. Seit der Park
seine Tore für die Besucher geöffnet hat, gab es schon mehr als 170
Tiergeburten bei Arten wie Lemuren, Kattas, Hyänen, Mangusten,
Sitatungas, Mäusen, Warzenschweinen, die ihre Familien in dieser Zeit
sichtbar vergrößert haben.
lasprovincias.es - 27. Juli 2008
Tres hipopótamos y un orangután aguardan todavía una
salida del olvidado zoo de Viveros
Drei Flußpferde und ein Orang-Utan warten noch immer auf einen
Abtransport aus dem alten Zoo in Viveres
Die Flußpferde warten darauf, daß der Bioparc die letzten Arbeiten an
ihrem neuen Domizil abschließt - der Höhle Kitum. Für den Orang-Utan
als "Asiaten" ist zur Zeit im afrikanischen Mikroklima des Bioparcs
kein Platz. So hofft man im Zoo von Viveres, daß ein Zoo in den
Niederlanden oder der Zoo Madrid den Erwerb des Orang-Utans bestätigt.
In den nächsten Wochen ist vorgesehen, eine Antilope zu ersetzen, die
im Juni starb, weil sie offenbar erschreckt wurde von einem lauten
Konzert hinter ihrem Habitat. Auch zwei neue Giraffen und Wollkopfgeier
werden erwartet. Ohne Zweifel wird der Stern des Zoos der neue Schwarze
Panther werden, der aus einem französischen Zoo kommt. In den fünf
Monaten seit seiner Eröffnung hat der Bioparc mehr als 280.000 Besucher
empfangen.
elmundo.es - 24. Juli 2008
130 niños saharauis y ucranianos visitan junto a
Rafael Blasco los animales del Bioparc
130 Kinder aus der Westsahara und der Ukraine besuchen
gemeinsam mit Rafael Blasco die Tiere des Bioparcs
Valencia. Insgesamt befinden sich gegenwärtig in der Region Valencia
165 Kinder aus der Ukraine, die unter den Nachwirkungen der Katastrophe
von Tschernobyl zu leiden haben, und 543 saharauische Kinder, die aus
den Flüchtlingslagern im Sand der Sahara kommen. Der valencianische
Immigrationsminister Rafael Blasco hat sich mit den Kindern während des
Besuchs getroffen.
Polnische Meldungen
efakt.pl - 7. Aug. 2008
Alarm - Piranie w Wiśle!
Alarm - Piranhas in der Weichsel
zoo.wroclaw.pl - Anf. Aug. 2008
Konkurs na imię dla hipopotamiczki
Wettbewerb um einen Namen für das Flußpferdweibchen
Der Zoo Wriclaw lädt die Kinder ein, einen Vorschlag für den Namen des
kleinen Flußpferdweibchens zu machen. Der Name kann frei gewählt
werden, aber es ist wichtig zu wissen, daß die Großmutter der Kleinen
SAMBA heißt, die Mutter RUMBA.
zoo.wroclaw.pl - Juli 2008
Hipopotamie niemowlę (wagi cięzkiej)
Ein schwergewichtiges Flußpferdbaby
Nach 13 Jahren Pause bekam der Zoo Wroclaw wieder ein kleines Flußpferd
(Hippopotamus amphibius). Am 7. Juli 2008 gebar Flußpferdweibchen RUMBA
ihr erstes Junges: es ist ein hübsches kleines "Mädchen", das ungefähr
25 kg wiegt.
zoo.poznan.pl - 28. Juli 2008
Święto
"śpiocha" w Nowym ZOO !!!
"Langschläfer"-Tag im Neuen ZOO !!!
Am 3. August von 11 bis 15 Uhr können wir uns wieder treffen im Neuen
ZOO, diesmal zum "Tag des Ziesels". Vorbereitet wurde die Veranstaltung
unter Teilnahme der polnischen Naturschutzorganisation Salamandra, in
der unser ZOO sich seit 2004 an Tätigkeiten beteiligt, welche die
Wiedereinbürgerung des Europäischen Ziesels (Spermophilus citellus) in
Polen zum Ziel haben. Eine intensive Bearbeitung des Ackerbodens,
Chemisierung und Wilderei haben zum völligen Aussterben dieses
sympathischen Tierchens in unserem Land geführt. Dank Auswilderung von
im ZOO geborenen Zieseln hoffen wir, daß diese bald wieder als fester
Bestandteil zu unserer Fauna gehören.
zoo.poznan.pl - 18. Juli 2008
Eskado i Guapa
Eskado und Guapa
Auf der Südamerika-Anlage im Neuen ZOO kann man seit kurzem zwei
prächtige Große Ameisenbären (Myrmecophaga tridactyla) beobachten, die
herumwandern zusammen mit Tapiren, Nandu sowie Capybara. Die übrigen
Bewohner verhalten sich den Neuankömmlingen gegenüber ein bißchen
reserviert. Eskado und Guapa - so heißen die Ameisenbären, gehen
vorläufig nicht über die ganze Anlage, sie halten sich lieber in der
Nähe ihres Ställchens auf, so daß sie die Ankunft ihres Pflegers nicht
verpassen.
zoo.poznan.pl - 17. Juli 2008
"Święto
Pelikana" w Nowym ZOO !!!
"Tag des Pelikans" um Neuen ZOO!
Am 20. Juli fand der Tag des Pelikans im Neuen ZOO Poznan statt.
Krauskopfpelikane und Rosapelikane pflanzen sich in Poznan regelmäßig
fort, ihr Nachwuchs lebt schon in etwa einem Dutzend europäischer Zoos.
Die Leistungen bei der Zucht des gefährdeten Krauskopfpelikans trugen
dazu bei, daß dem Zoo Poznan die übertragen wurde, die Erhaltung dieser
Art in Europa zu koordinieren.
zoo.poznan.pl - 14. Juli 2008
Maki, jak
pluszowe misiaki ...
Alaotra-Halbmaki im Zoo Poznan
Eine Gruppe von vier Bambuslemuren, auch Graue Halbmakis genannt
(Hapalemur griseus alaotrensis) bezog eine Voliere im Pavillon "Tiere
der Nacht". Es sind zwei Männchen - Brüder, die aus London zu uns
kamen, die ersten Vertreter dieser Art in Polen.
zoo.gd.pl - 6. Aug. 2008
Kakadu molukka
Molukkenkakadu im Zoo Gdansk
Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) erhielt unser
ZOO einen männlichen Molukkenkakadu (Cacatua moluccensis). Das Männchen
namens Sur kam zu uns aus dem Zoologischen Garten Banham in England.
Unser auf einen Gefährten sehnsüchtig wartendes Weibchen bereitete ihm
einen sehr warmen Empfang. Wir hoffen auf Nachwuchs in nächster Zukunft.
zoo.gd.pl - 21. Juli 2008
Rondel na wybiegu!
Rondel auf der Anlage!
Es ist gerade eine Woche seit der Geburt des kleinen Flachlandtapirs im
Zoo Gdansk vergangen, aber die Besucher können ihn schon auf der Anlage
sehen. Das kleine Männchen erhielt den Namen Rondel. Das ist bereits
der sechste Tapirnachwuchs in unserem Zoo. Die Mutter ist ein im
Warschauer Zoo geborenes Weibchen - Kleopatra, der Vater heißt Czajnik.
zoo.gd.pl - 9. Juli 2008
LUTUNG NA 5!
Der fünfte Langur!
Bereits der fünfte Java-Haubenlangur (Trachypithecus auratus auratus)
wurde im Zoo Gdansk geboren. Die Mutter ist Tanya, die vor drei Jahren
aus dem Tierpark Apenheul zu uns kam, der Vater Bali, ein Männchen aus
Twycross [England]. Unsere Langurengruppe ist die einzige Gruppe in
Polen; mit Rücksicht auf spezifische Ansprüche an die Ernährung (diese
Affen fressen fast ausschließlich Blätter) werden sie selten in
zoologischen Gärten gehalten.
zoo.gd.pl - 9. Juli 2008
ZAPRASZAMY DO ŻYRAFIARNI!
Wir laden ein in das Giraffenhaus!
Die Quarantäne der Gdansker Giraffen geht zu Ende - von zwei Männchen,
die vor drei Wochen in den Zoo Gdansk kamen. Die Giraffen kamen zu uns
aus dem Schweriner Zoo sowie dem Zoo Poznan. Ab 12. Juli ist das
Giraffenhaus für die Besucher zugänglich.
zoo.waw.pl - Juli 2008
Urodziła się
panda !
Kleiner Panda geboren!
Am 19. Juni wurde ein Kleiner Panda geboren, der erste Nachwuchs von
Rusco i Fudzi.
zoo.waw.pl - Juli/Aug. 2008
Wreszcie wiemy,
kiedy przybeda goryle !
Endlich wissen wir, wann die Gorillas ankommen !
Nach langen Verhandlungen mit dem Kurator wurde festgelegt, daß die
Gorillas Mitte August in den Warschauer Zoo kommen, das ganze Objekt
(mit dem Teil für die Schimpansen) wird offiziell eröffnet am 26.
September - es ist schon fertig und wartet auf ihre Ankunft.
zoo.waw.pl - Juli 2008
Mamy samicę
nosorożca !
Wir haben ein weibliches Nashorn!
Am 26. Juni kam Shikar zu uns. Sie ist jünger als unser Männchen Kuby -
sie wurde am 17. Oktober 2006 im Stuttgarter Zoo geboren. Auf der
langen Reise leistete ihr Pfleger Markus Koch Gesellschaft, der einige
Tage in Warschau blieb, um ihr die Eingewöhnung am neuen Ort zu
erleichtern.
Tschechische Meldungen
zpravy.idnes.cz - 8. Aug. 2008
Lidé kritizují zoo Brno za odvoz medvíďat, matce prý
bude smutno
Die Leute kritisieren den Zoo Brno für Weggabe der
Bärenjungen, die Mutter wird traurig sein
Die Brünner überschütteten in letzter Zeit den Zoo Brno mit Beschwerden
wegen möglicher emotionaler Entbehrungen der Eisbären. Sie kritisieren
den Beschluß, daß die jungen Bill und Tom, welche in diesem Jahr
geboren wurden, noch vor ihrem ersten Geburtstag den Zoo verlassen
sollen. In eMails wird dieser Schritt als grausam bzw. unmoralisch
bezeichnet. Laut Direktor Martin Hovorka gehen jedoch solche Mahnungen
auf Unwissen zurück. "Auch in der Natur trennen sich die jungen
Eisbären spätestens zwei Jahre nach der Geburt von der Mutter",
bemerkte er. Die Zoobesucher personifizieren die Tiere oft, sagte
Hovorka. Die Tiergehege beurteilen die Leute aus der Optik des
menschlichen Wohnens, die Beziehungen zwischen Tiereltern und ihren
Jungen wiederum betrachten sie ähnlich wie eine Familie. Laut Hovorka
irren sie sich aber. Falls zum Beispiel die jungen Eisbären im
kommenden Jahr bei der Mutter blieben, wären sie der Gefahr ausgesetzt,
bei der Rückkehr des Eisbärenmännchens zum Weibchen von ihrem eigenen
Vater getötet zu werden.
ct24.cz - 7. Aug. 2008
Brňané kritizují zoo: Neberte medvíďata od mámy
Brünner kritisieren Zoo: nehmt die Bärenjungen nicht von der
Mutter weg
Brno. Die jungen Eisbären Bill und Tom wurden zu Lieblingen der
Besucher des Brünner Zoos. Die Leitung des Zoos jedoch hat die
Entscheidung getroffen, daß die kleinen Bären noch vor ihrem ersten
Geburtstag den Zoo verlassen sollen. Die Brünner kritisieren den Zoo
für die Entscheidung, sie von der Mutter wegzunehmen und betrachten
dies als grausamen und unmoralischen Schritt. Zoodirektor Martin
Hovorka beruhigt sie jedoch, daß auch in der Natur junge Eisbären sich
selbständig machen spätestens bis zum Alter von zwei Jahren.
blesk.cz - 9. Aug. 2008
Gepardí mláďata se poprvé ukázala
Junge Geparden im Prager Zoo zeigten sich zum erstenmal
Der Zoo im Prager Stadtteil Troja kann sich freuen. Nach zehn Jahren
wurden hier Ende Juli vier junge Geparden geboren, drei Weibchen und
ein Männchen.
blesk.cz - 29. Juli 2008
Tygří slečny rostou jako z vody!
Weiblicher Tigernachwuchs im Zoo Ostrava
Anfang Juni wurden im Zoo Ostrava weibliche Zwillinge bei den
Ussuritigern geboren. Die Eltern sind Vater Xeron und Maja, welche vor
zehn Jahren aus dem Zoo in Sankt Petersburg nach Ostrova kamen.
kolinsky.denik.cz - 8. Aug. 2008
Novĕ narozená ¸irafí mláďata v ZOO Dvůr Králové
Neugeborene junge Giraffen im Zoo Dvur Králové
Dvur Králové - Der vergangene Monat war im Zoo Dvur Králové
ungewöhnlich fruchtbar. Innerhalb von 18 Tagen wurden hier gleich vier
junge Giraffen geboren. Bei den Rothschild-Giraffen wurde am 26. Juli
das Männchen Noël geboren, dessen Mutter Nina ist, die im Zoo schon
vier Kälber großgezogen hat und aus dem Zoo Liberec stammt. Vater ist
Tommy, der aus dem Zoo Rhenen in den Niederlanden stammt. Das erste
diesjährige Jungtier bei den Netzgiraffen ist das Weibchen Terezka,
welche am 12. Juli geboren wurde. Der ZOO Dvur Králové pflegt die
größte Giraffenherde in Menschenobhut weltweit - in zwei Teilherden:
Netzgiraffen und Rothschild-Giraffen. Die zuletzt geborenen Jungtiere
sind das 139. Kalb bei den Rothschildgiraffen und das 72. bei den
Netzgiraffen, die im Zoo geboren wurden. Insgesamt wurden hier schon
211 Giraffenkälber geboren, die Geburt des 212. wird täglich erwartet.
Russische
Meldungen
rian.ru - 8. Aug. 2008
Красной
книге 30 лет
Rote Liste ist 30 Jahre alt
Die Rote Liste der UdSSR wurde im August 1978
veröffentlicht. Ihre Bedeutung besteht darin, daß sie die Grundlage war
für gesetzgeberische Akte, die gerichtet waren auf den Schutz der Tier-
und Pflanzenwelt. Zugleich ist die "Rote Liste" gewissermaßen ein
wissenschaftlich begründetes Aktionsprogramm zur Erhaltung der
Biodiversität. Doch was wissen wir über die "Rote Liste"? Wie oft wird
sie herausgegeben? Zeigten sich in letzter Zeit bei der Vorbereitung
von Materialien und der Verwirklichung der Idee der "Roten Liste"
selbst neue Tendenzen und Herangehensweisen? Stört nicht die gewaltsame
Erhaltung von Arten der Flora und Fauna, die auf der "Roten Liste"
eingetragen sind, den Gang der Evolution, die natürliche Auslese? Auf
Fragen von Besuchern der Internetseite antwortete Aleksandr Minin,
Doktor der biologischen Wissenschaften, leitender wissenschaftlicher
Mitarbeiter des Instituts für Weltklima und Ökologie.
Antworten auf Fragen ...
Wladimir Leonidowitsch Jugow: Gibt es gesamtrussische gesellschaftliche
Organisationen, die auf irgendwine Art und Weise versuchen, die
Artenvielfalt unseres Landes zu erhalten und zu vermehren?
Aleksandr Minin: Ja. Es gibt das Zentrum für ökologische Politik und
Kultur, in dessen Tätigkeit eine der grundlegenden Aufgaben die
Erhaltung der Biodiversität ist. Außerdem gibt es regionale (auf
Sachalin, im Tomsker und anderen Gebieten) Naturschutzorganisationen
und gesamtrussische Abteilungen internationaler
Naturschutzorganisationen - des World Wide Fund For Nature (WWF),
Greenpeace, der Internationalen Naturschutzunion (IUCN, International
Union for Conservation of Nature and Natural Resources) u.a., die sich
mit diesem Problem beschäftigen. Der WWF verwirklicht Programme zur
Erhaltung des Amurtigers, von Meeressäugern u.a. ...
Julija: Wie veränderte sich der Bestand an Pfllanzen und Tieren auf der
Roten Liste im Zusammenhang mit dem Zerfall der UdSSR?
Aleksandr Minin: Die Rote Liste der UdSSR ist Geschichte. Jetzt besitzt
jedes Land seine eigene Rote Liste, darunter auch Rußland. Natürlich
verschwanden aus ihr viele in Wüstengebieten vorkommende Arten und
einige andere, die charakteristisch sind für die südlichen und
Gebirgsregionen ehemaliger Republiken der UdSSR.
Pawel Sytin, Moskau: In den letzten 400 Jahren starben durch die Schuld
des Menschen mehr als 200 Vogel- und Säugetierarten aus - und es läßt
sich damit leidlich leben. Ich bin nicht grausam, doch mir scheint
einfach, daß um diese seltenen Tiere viel zu viel Lärm gemacht wird.
Was passiert denn, wenn Riesenalks verschwinden?
Aleksandr Minin: Jede Art ist einzigartig. Die unsere inbegriffen. Was
würde denn passieren, wenn der Homo sapiens verschwände? Mit der Natur
- nichts. Sie wird sich weiter entwickeln, doch schon ohne uns.
Jarik: Womit hängt die Bezeichnung der Liste zusammen? Weshalb gerade
"Rote"? Ein Erbe aus Sowjetzeiten?
Aleksandr Minin: Mit den Sowjetzeiten hat das nichts zu tun. Die rote
Farbe ist die Farbe der Gefahr, der Drohung. In diesem Falle - der
Gefahr, daß biologische Arten verschwinden.
Anna: Aber warum ist man der Meinung, es sei notwendig, die
Artenvielfalt zu erhalten? Denn die Natur exsistierte immer nach dem
Gesetz, daß der Stärkste überlebt?
Aleksandr Minin: 1. ist die gegenwärtige Epoche der Abnahme der
Biodiversität bedingt durch die Tätigkeit des Menschen und er trägt
dafür die Verantwortung. 2. biologische, landschaftliche Vielfalt ist
ein Beweis für die stabile Entwicklung der Biosphäre insgesamt. Der
Verlust jeder Art ist ein Verlust des Genfonds auf der Erde. Natürlich
durchliefen Milliarden von Arten die Biosphäre in vielen hundert
Millionen Jahren der Evolution. Wir kennen aus paläontologischen Daten
nur einen unbedeutenden Teil davon. Es gab in der Geschichte Biosphären
und biologische Katastrophen, als bis zu 90% der existierenden Arten
ausstarben. Doch diese Katastrophen erstreckten sich über Tausende
(vielleicht, Hunderte Tausende) von Jahren, heute geht alles einen Gang
schneller. Und nicht die Natur ist in erster Linie bedroht - diese
überlebt, neue Arten werden entstehen usw. In erster Linie ist die
Existenz des Menschen bedroht, als biologischer Art (und nicht als
soziales Phänomen). ...
Sawatenko Kristina, Jamal: Soviel ich verstehe, hat die Rote Liste
keinen konkreten Autor, sicher wird sie von einer Gruppe von
Wissenschaftlern zusammengesetzt. Gibt es vielleicht dennoch einen
Menschen, den man den Vater der Roten Liste nennen könnte?
Aleksandr Minin: Nur einen
Vater gibt es nicht. Das ist eine Initiative und ein Werk einer
internationalen Gemeinschaft. Die Internationale Naturschutzunion
(IUCN) begann seit dem Jahr 1949 Informationen über aussterbende Arten
zu sammeln, im Jahre 1966 wurden herausgegeben Bände des "Red data
book" mit Daten zu Anzahl, Verbreitung, Schutzmaßnahmen in Bezug auf
Säugetiere und Vögel. Von da an erlangte diese Initiative weltweite
Bedeutung.
dni.ru - 7. Aug. 2008
В
польских
реках
завелись
пираньи
In polnischen Flüssen tauchten Piranhas auf
In Flüssen Südpolen tauchte der Raubfisch Piranha auf, dessen Schwärme
sogar für den Menschen eine Gefahr darstellen. Normalerweise leben
Piranhas im Amazonasbecken, doch jetzt werden sie auch in anderen
Gebieten Polens erwartet. Wie bekannt wurde, haben zwei Fischer auf der
Weichsel einen Piranha von 23 cm Länge gefangen. Fachleute meinen,
diese Art von Süßwasserraubfischen bevorzuge warmes Wasser, deshalb
könnten in naher Zukunft Piranhas in den Kanälen der Großstädte
auftauchen, wo die Wassertemperatur beträchtlich höher als
normalerweise ist. "Dieser Fisch ist sehr zählebig und kann ohne
Probleme in der Weichsel von Krakau bis Warschau schwimmen", zitiert
RIA Nowosti den langjährigen Direktor des Zoos Wroclaw [Breslau] Antoni
Gucwinski.
primamedia.ru - 7. Aug. 2008
В
Японии
впервые в
неволе
успешно
родился
хохлатый
орел
In Japan schlüpfte erstmals in Menschenobhut ein
Nepalhaubenadler
Wladiwostok. In Japan, aber vielleicht auch weltweit, schlüpfte
erstmals in Menschenobhut erfolgreich ein Nepalhaubenadler (Spizaetus
nipalensis), teilten die Behörden des Zoos der Stadt Kusiro mit. Die
Eltern des kleinen Adlers - Vater Hamanaka, der im Januar 1988 gefangen
wurde, und Mutter Siranuka, gefangen im November 1987 - wurden im
ganzen Land bekannt, als sie 2002 das erste Paar in Menschenobhut
bildeten. Anscheinend hatte Siranuka kurz nach dem 20. Mai ein Ei
gelegt, das in den Inkubator kam, nachdem die Adlerin sich weigerte, es
zu bebrüten. Der kleine Adler, der am 11. Juli schlüpfte, wog 66,4
Gramm. Nach Schätzungen leben in Japan 1.800 Nepalhaubenadler in freier
Natur, in Menschenobhut sind es 17 Individuen.
Belorußland
interfax.by - 8. Aug. 2008
У
Минского
зоопарка
День
рождения!
Der Minsker Zoo hat Geburtstag!
Am Samstag, den 9. August wird der Zoo Minsk 24 Jahre alt! Der Zoo
Minsk wurde am 9. August 1984 am Tag des 40-jährigen Jubiläums des
Minsker Autowerkes als dessen Zoologisch-Botanischer Garten. Zum
Tierbestand des Minsker Zoos gehören verschiedene Arten von Reptilien,
Amphibien und Wirbellosen, Greifvögeln, am und in der Nähe von Wasser
lebender Vögel, Pfauen und Fasanen, Papageien, Affen, Huftieren,
Raubsäugern und Nagetieren.
Ukraine
stolitsa.glavred.info - 12. Aug. 2008
Киевский
зоопарк
планируют
модернизировать
Kiewer Zoo plant Modernisierung
Das Entwicklungsprogramm des Kiewer Zoos für die Jahre 2009 bis 2013
sieht den Bau und die Rekonstruktion von 23 Objekten des Zoos vor.
Geplant sind die Rekonstruktion der Komplexe, in denen Tiger, Löwen,
Bären und Meerkatzen leben. Erwartet wird auch der Bau eines
Elefantenhauses, eines Hauses für Menschenaffen und eines Pavillons für
Zebras.
glavred.info - 12. Aug. 2008
В
Киевском
зоопарке
появятся
тюлени
Im Kiewer Zoo wird es Robben geben
Bis Ende 2008 wird es im Zoo der Hauptstadt neue Bewohner geben -
Robben. Gegenwärtig werden Verhandlungen geführt über ihren Transport
in den Kiewer Zoo. Bekanntlich wird der Kiewer Zoo im Jahre 2009 sein
100-jähriges Bestehen feiern.
glavred.info - 12. Aug. 2008
Европа
признает
Киевский
зоопарк до
конца года
Wird Europa bis Ende des Jahres den Kiewer Zoo anerkennen?
Der Kiewer Zoo kann bis Ende 2008 in die EAZA zurückkehren.
Entsprechend den Plänen der Generaldirektorin des Hauptstadt-Zoos
Swetlana Bersina werden die Verhandlungen mit der EAZA über die
Aufnahme des Kiewer Zoos Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Wenn es
der Kiewer Zoo nicht schafft, sich in diesem Jahr der EAZA
anzuschließen, so werden solche Pläne auf jeden Fall aufgenommen in das
Entwicklungsprogramm des Kiewer Zoos für 2009 bis 2013.
novosti-n.mk.ua - 8. Aug. 2008
Одесский
слон Тарун
чувствует
себя плохо -
поможет ли
операция
Der Odessaer Elefant Tarun fühlt sich schlecht - kann eine
Operation helfen?
Mitte August wird der Odessaer Elefant Tarun operiert. Das entschied
ein Konsilium von Tierärzten aus Odessa, Moskau, Nikolajew und Charkow.
Es wurde daran erinnert, daß das Tier im Jahre 2004 ein abgebrochenes
Stück des rechten Stoßzahns verloren hat. Vor etwa drei Wochen kam es
zu einer Entzündung - betroffen sind Oberkieferhöhle und rechtes Auge.
Den Gesundheitszustand des Elefanten schätzen die Fachleute als
schlecht ein, die bevorstehende Operation als riskant. Jetzt wird der
Organismus des Tieres auf den chirurgischen Eingriff vorbereitet. In
der Ukraine werden Elefanten nur im Zoo Odessa gezüchtet.
blik.ua - 8. Aug. 2008
Бедный
слон!
Он очень
болен
Armer Elefant! Er ist sehr krank
Der Odessaer Zoo kämpft um das Leben des indischen Elefanten Tarun! Das
unglückliche Tier leidet an einer Erkrankung der Oberkieferhöhle und
einer starken Entzündung des rechten Auges. Eine Gruppe von Tierärzten
aus Kiew, Nikolajew, Charkow und Moskau beschloß, ihn am 12. August zu
operieren. An diesem Tag bleibt der Zoo geschlossen. "Wir
veranstalteten ein großes Tierärzte-Konsilium", sagte Zoodirektor Jurij
Kutscherenko. Die Fachleute haben entschieden, das kranke Auge operativ
zu entfernen und den Kanal des kranken Stoßzahns zu heilen. Weil die
Krankheit fortschreitet und die Gefahr besteht, daß Tarun stirbt. Bei
ihm entwickelt sich eine Eiterinfektion. "Ein chirurgischer Eingriff
enthält eine Gefahr. Eine Narkose ist immer etwas Ernstes. Es gibt ein
großes Risiko, daß das Tier nicht wieder aufsteht", bemerkte der
oberste Elefantenspezialist im Land Oleg Grischtschenko. "Die Operation
wird ungefähr zwei Stunden dauern; daran werden etwa zehn Tierärzte aus
der ganzen Ukraine und Moskau teilnehmen. Wir werden unsere ganze
Erfahrung einsetzen, um Tarun zu retten!" Tarun ist jetzt 33 Jahre alt.
Insgesamt leben in Zoos der Ukraine sieben Elefanten: drei davon in
Charkow, weitere zwei in Odessa und je einer in Nikolajew und Kiew.
Auch sie haben kein süßes Leben. "Elefanten müssen in großen Familien
leben. Einsamkeit tötet sie einfach", erklärte der Direktor des Zoos
Nikolajew, Wladimir Toptschij. "Doch in vielen Zoos [swerincach] ist
einfach kein Platz, um diese großen Tiere zu halten. Und sie sind sehr
teuer. Ein Elefant im Alter von 5-6 Jahren kostet 80-100 Tausend
Dollar. Deshalb sind alle Elefanten in Gefangenschaft unglücklich, sie
sind oft krank. So hat unsere afrikanische Elefantin Tschanga schon
lange Probleme mit den Nieren."
[W. Toptschij verwendet nicht das Wort "soopark", sondern "swerinec",
das "Tierschau in engen Käfigen" bedeutet, im Unterschied zum modernem
Zoo]
glasweb.com - 11. Aug. 2008
Находящегося
при смерти
одесского
слона
прооперируют
на этой
неделе
Der dem Tode nahe Odessaer Elefant wird in dieser Woche
operiert
Der Elefant "Tarun" aus dem Zoo Odessa wird in der Zeit vom 13. bis 15.
August operiert - je nachdem, wie die Tierärzte entscheiden. Das teilte
Zoodirektor Jurij Kutscherenko auf einer Pressekonferenz mit. Seinen
Worten nach gibt es für die Spezialisten keine Zeit mehr zu verlieren -
der Elefant befinde sich "in einem Grenzstadium zwischen Leben und
Tod". Der Elefant ist an einer eitrigen Pulpitis des rechten Stoßzahns
erkrankt - das kommt bei diesen Tieren gar nicht so selten vor. Früher
wurde Tarun bereits am linken Stoßzahn operiert - mit ähnlichen
Problemen. Doch jetzt ist die Situation wesentlich schlechter, weil ein
akuter Prozeß begonnen hat, der Tarun das Auge nahm. Außerdem ist der
Stoßzahn viel näher am Kopf abgebrochen, deshalb kann keine Operation
aus der Distanz durchgeführt werden - unter zeitweiliger Narkose. Die
Arbeit der Tierärzte wird erschwert, da der Elefant nicht lenkbar ist.
In solchen Fällen wendet man bei Tieren eine Vollnarkose an, doch die
Chancen, aus dieser wieder aufzuwachen, stehen 50:50. Während der
Operation werden vier Spezialistenteams arbeiten - Anästhesiologen,
Reanimatologen, Chirurgen und eine Laborgruppe. Unter ihnen
Spezialisten aus den Zoos Moskau, Charkow, Odessa u.a. Leiter der
Gruppe ist der Chefarzt des Kiewer Zoos Andrej Marunitsch. Wenn es
gelingt, den Stoßzahn erfolgreich zu entfernen, kann der Elefant noch
lange leben und behält dabei seine Zeugungsfähigkeit.
misto.odessa.ua - 11. Aug. 2008
Слон
одесского
зоопарка
находится на
грани
смерти
Elefant des Odessaer Zoos ist dem Tod nahe
Heute fand eine Pressekonferenz des Odessaer Zoo-Direktors Jurij
Kutscherenko statt. Laut Zoodirektor gelangte der Elefant Taruno, der
sich jetzt in einem sehr komplizierten Zustand befindet, im Jahre 1982
nach Odessa. Gemeinsam mit der Elefantenkuh Wendi kam er aus dem Prager
Zoo. Dorthin waren die Elefanten geraten, weil sie sich nicht
dressieren ließen in einem der Prager Zirkusse - für den sie speziell
gefangen wurden. Wie Jurij Kutscherenko bemerkte, hatte das Paar im Zoo
Odessa dreimal Nachwuchs: 1992 wurde Fantik geboren, 1998 kam Tendi und
2004 Djuka. Doch zur Zeit ist der Elefant Taruno sehr krank. Eine der
Ursachen seiner Krankheit ist die harte Umzäunung, gegen die der
Elefant mit den Stoßzähnen schlägt. Nach den Worten des Direktors ist
dieses Problem nicht nur für unseren Zoo charakteristisch, sondern für
die meisten europäischen Zoos. Wenn die Umzäunung aus Metall ist und
der Elefant an ihr seine Aggressivität ausläßt, so werden die Stoßzähne
des Tieres in Mitleidenschaft gezogen, das führt zu ernsthaften
Problemen.
glasweb.com - 7. Aug. 2008
Акция
"Бегемот -
одесским
детям"
продолжается
Aktion "Ein Flußpferd für die Kinder von Odessa" wird
fortgesetzt
news.gala.net - 7. Aug. 2008
В
Одесском
музее
современного
искусства
показывают
бегемотов
Im Odessaer Museum für moderne Kunst werden Flußpferde gezeigt
Heute wurde in Odessa, im Museum für moderne Kunst, die Ausstellung "Es
gibt verschiedene Flußpferde" eröffnet. Sie findet statt im Rahmen der
Wohltätigkeitsaktion "Ein Flußpferd für die Kinder von Odessa" Es
handelt sich um eine Ausstellung von Flußpferden aus Plüsch und Glas,
aus Wachs und Stein, aus Bronze und Holz aus der Kollektion der Familie
der Odessaer Journalisten Anna Gawschina und Aleksandr Ostaschko. Die
Ausstellung veranstaltet das Museum gemeinsam mit dem Odessaer Zoo, der
Zeitung "Wetschernij gorod" und der Informationsagentur
"Kontekst-Pritschjornomorje". Die Ausstellung im Museum dauert vom 7.
bis zum 9. August.
Europäisches Rußland
konkretno.ru - 8. Aug. 2008
Трое
волчат из
Ленинградского
зоопарка уехали
в Тверь
Drei Wolfwelpen aus dem Leningrader Zoo kamen nach Twer
Drei Wolfswelpen aus dem Leningrader Zoo wurden heute in das Gebiet
Twer gebracht. Eine "Tochter" und zwei "Söhne" des legendären
Wolfspaars Artur und Juta werden in der Biostation "Sauberer Wald" des
Zentralen Wald-Naturreservats in einem ausgedehnten Gehege leben, das
faktisch ein eingezäuntes Dickicht-Areal ist. Die vier Monate alten
Wolfsjungen werden mit einem Chip versehen, ein Jahr werden sie
beobachtet, im nächsten Sommer werden sie ausgewildert. Die Welpen
wurden am 15. April im Leningrader Zoo geboren, am 13. Mai führte sie
Juta erstmals aus ihrer Höhle ans Tageslicht. Insgesamt haben Artur und
Juta in sieben Jahren "Ehe" für 31 Nachkömmlinge gesorgt.
info.tatcenter.ru - 8. Aug. 2008
Детки в
клетке
[Experiment im Adlerkäfig - Jalik, das Kamelfohlen]
Im Kasaner Zoo verläuft jetzt ein Experiment, das es in der Welt so
noch nicht gegeben hat: eine Adlerin zieht einen Aasgeier auf. Der
Gänsegeier ist eine Art, die auf der Roten Liste als vom Aussterben
bedroht steht. Für die Erhaltung des genetischen Fonds sind die
Ornithologen zu allem bereit. Im vorigen Jahr hatte das Geierweibchen
ein Ei gelegt, konnte es aber nicht erhalten. Als es jetzt wieder zur
Eiablage kam, wurde das Ei in den Inkubator gesteckt, um das Küken
künstlich aufzuziehen. Zur gleichen Zeit legte die Steppenadlerin Gisa,
auch eine "RotListige", ein Ei, das sich als nicht lebensfähig erwies.
Da aber besser als ein Vogel niemand ein Küken aufziehen kann, wurde
der Adlerin das Geier-Ei untergelegt. Das Experiment war riskant: die
Eier von Aasgeier und Adler unterscheiden sich zu sehr voneinander,
sowohl in der Färbung, als auch in der Größe und in der Inkubationszeit
- und es hätte passieren können, daß die Adlerin den Fremdling einfach
"nicht annimmt". Doch Gisa ist im ganzen Zoo bekannt für ihren
überzogenen Mutterinstinkt und ihre Erfahrung. Es gibt noch mehr
Nachwuchs in diesem Jahr. Auch wachsen hier
diejenigen heran, die Ende des vergangenen Jahres das Licht der Welt
erblickten. Dazu gehört das zweihöckrige Kamelfohlen Jalik. Vater
Jascha und Mutter Ljusi sind asiatische Kamele. Diese Tiere, die in der
Mongolei und in einer Reihe von Gebieten Chinas leben, stehen auf der
Roten Liste. In der Natur sind sie aggressiv und gefährlich. Denn wenn
ein Pferd nach hinten ausschlägt, so tritt ein Kamel, wenn es sich
verteidigt, den Feind in den Bauch, trennt diesen auf mit den
Zehennägeln der Hinterbeine. Doch Jalik ist zahm und ein sehr
wohlwollendes Kamelfohlen.
rian.ru - 8. Aug. 2008
Новый
обитатель -
кинкажу -
прописался в
Московском
зоопарке
Moskauer Zoo hat einen neuen Bewohner: einen Wickelbären
Moskau. Erstmals beherbergt der Moskauer Zoo einen Wickelbären. Der
neue Zoobewohner wurde im Zoo Jekaterinburg geboren.
pravda.ru - 8. Aug. 2008
В
Московском
зоопарке
появилось
необычное
животное
Der Moskauer Zoo erhielt ein ungewöhnliches Tier
Aus Jekaterinburg brachte man ein seltenes Tier in den Moskauer Zoo -
ein Wickelbärenmännchen. Das Tier kam bereits vor einer Woche in die
Hauptstadt, mußte sich aber die ganze Zeit an den Tag-und-Nacht-Wechsel
gewöhnen. Jetzt spaziert er schon unter für ihn gewohnten Bedingungen,
die speziell geschaffen wurden in einer Voliere des Pavillons "Tiere
der Nacht".
gtk.yar.ru - 7. Aug. 2008
В
Ярославском
зоопарке
будет свой
особенный
"Ковчег"
Der Zoo Jaroslawl wird seine eigene "Arche" haben
Hier wird es keinen gewöhnlichen, sondern einen Streichelzoo geben.
Ausgewählt dafür wurden keine exotischen Tiere, sondern ruhige und
friedfertige. Der Direktor des Zoos Jaroslawl zeigt die Grenzen des
Areals, das der Besucher betreten darf. Wenn im Gebäude des
Vorführungs- und Lehrzentrums alle Arbeiten abgeschlossen sind, wird
sich hier die Idee des Zoodirektors verwirklichen. "Hier werden alle
Entwicklungsphasen vom Ei zum Küken gezeigt und man kann dieses Küken
streicheln, in die Hände nehmen." Bereits vor zwanzig Jahren dachte
Tejmuras Barataschwili daran, eine "Arche" zu errichten, ein Zentrum,
in dem man die Geschichte der Entwicklung des Lebens sehen kann: von
Wirbellosen bis zu Primaten. In der Arche sollen auf einer Fläche von
1.800 qm über 200 Tierarten untergebracht werden. In der zweiten Etage
wird ein acht Tonnen schweres Aquarium errichtet - für alle Bewohner
des Flusses Wolga. Die Arche ist in erster Linie für Kinder gedacht,
die hierher kommen, um etwas über die lebende Natur zu lernen.
1tv.ru - 7. Aug. 2008
В
подмосковном
питомнике
спасают
вымирающих
животных от
полного
уничтожения
In einer Zuchtstation in der Moskauer Umgebung werden vom
Aussterben bedrohte Tiere vor dem völligen Verschwinden gerettet
In dieser Zuchtstation werden die Fehler korrigiert, welche die
Menschheit seit Jahrhunderten zugelassen hat. In Sytschewo bei Moskau
versuchen die Zoologen vom Aussterben bedrohte Arten von Vögel und
Säugetieren, sogar von Fischen, zu erhalten, denen völliges
Verschwinden droht. Die sehr komplizierte Arbeit russischer
Wissenschaftler wird in der ganzen Welt verfolgt. Doch die
Wissenschaftler selbst lassen nur ungern Besucher in ihr zoologisches
Paradies. Der Chef der Zuchtstation, Igor Musytschenko, stellt keine
Prognosen auf. Er seufzt, die Zoos würden sich bemühen, die Tiere zu
erhalten, die Wilderer schießen sie weiter ab. Saigas wurden zu
Tausenden getötet - sie waren jagdbare Tiere und stehen jetzt auf der
Roten Liste.
Asiatisches Rußland (Ferner Osten)
deita.ru - 12. Aug. 2008
Приморский
ареал
обитания
тигра
расширится
до северных
провинций
Китая
Lebensraum des Tigers in der Region Primorje wird erweitert
bis zu den Nordprovinzen Chinas
Wie im Pressedienst der Amur-Filiale des WWF zu erfahren war,
unterstützt der WWF weiterhin den Erfahrungsaustausch zwischen
russischen und chinesischen Naturschutzgebieten für die Herausbildung
eines gemeinsamen Herangehens an den Schutz der seltenen Art und der
Wiederherstellung der Tigerpopulation in China. Bis in die 1970er Jahre
hinein kam der Tiger in den Bergen des Changbai-shan vor. Das
Nahrungsangebot reichte, es gab Orte, an denen er sich fortpflanzen
konnte. Doch seit den 1960er Jahren begann eine aktive Besiedlung der
Nordprovinzen Chinas. Dem Tiger gelang es nicht, seine Positionen zu
halten, und er verschwand von diesem Territorium. Es sind fast 40 Jahre
vergangen. Das Naturschutzgebiet Changbai-shan ist heute eines der
interessantesten Objekte für den Tourismus in Nordostchina. Auf
Einladung des WWF besuchten fünf Mitarbeiter des Naturschutzgebiets
Changbai-shan das Staatliche Fernöstliche Biosphärenreservat. Im
Naturreservat am Ussuri werden sie gezeigt bekommen die Aufenthaltsorte
und Spuren der Tiger, darüber erzählen hören, wie in russischen
Naturreservaten die Chronik der Natur geführt wird. Der WWF hofft
darauf, daß die gemeinsame Arbeit helfen wird, den Tiger in das
chinesische Naturschutzgebiet zurückzubringen. Changbai-shan ist immer
noch über einen Korridor verbunden mit dem Húnchun-Reservat. Hunchun
liegt an der Grenze zu Rußland und Nordkorea, Tiger statten diesem oft
einen kurzen Besuch ab.
ww.ru -11. Aug. 2008
Cпециалисты
заповедника
Чанбайшань
приехали в
Приморье
Fachleute aus dem Naturschutzgebiet Changbai-shan fuhren in
die Region Primorje
Im WWF-Büro wurden Fragen der gemeinsamen Arbeit zur Wiederansiedlung
des Tigers in Nordostchina erörtert sowie zur kartographischen
Erfassung der Gebiete, die geeignet sind für die Ansiedlung der
Raubkatzen. Anfang Oktober wird es einen Gegenbesuch der russischen
Fachleute in China geben. Die Direktoren der russischen Naturreservate
können dann sehen, wie man die Aufnahme von Touristenströmen
organisieren muß und zugleich die Unverletzlichkeit der Natur erhält.
Der WWF hofft, daß die gemeinsame Arbeit auch zur Rückkehr des Tigers
in das Naturreservat Changbai-shan beiträgt. Ein in der Wildnis
lebender Tiger soll zum Symbol des Naturschutzgebiets Changbai-shan
werden.
wwf.ru - 6. Aug. 2008
Птицы -
индикатор
экологической
ситуации в
регионе
Vögel - Indikator für die ökologische Situation in der Region
Mit Unterstützung des WWF arbeitet auf den Kommandeurinseln eine
Expedition, die den Zustand der Meeresvögel-Populationen studiert. Die
Forschungen werden bereits das zweite Jahr hintereinander im Rahmen
eines Komplexprogramms zur Erforschung und Vervollkommnung des Schutzes
der Avifauna des Staatlichen Biosphärenreservats auf den
Kommandeurinseln durchgeführt. Dieses Programm ist das Ergebnis der
Zusammenarbeit des Biosphärenreservats mit der Kamtschatka-Filiale des
Pazifik-Instituts für Geographie der Fernostabteilung der Russischen
Akademie der Wissenschaften und des Alaska Maritime National Wildlife
Refuge. Die Kommandeurinseln nehmen als ornithologisches Territorium
von weltweiter Bedeutung eine Schlüsselposition ein. Die Notwendigkeit,
die einmalige Avifauna und der gesamten Biodiversität der Inseln als
Ganzes zu erhalten war einer der Gründe für die Errichtung des
Biosphärenreservats auf den Kommandeurinseln im April 1993.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Thüringer Zoopark Erfurt, 13.08.2008
Pow Wow im Thüringer Zoopark Erfurt
Am 16. und 17. August ist die Gruppe „Dakota Meissen“, eine der
ältesten Indianistikgruppen im Osten Deutschlands, zu Gast in Dusty’s
Indian Camp im Zoopark Erfurt. Am Samstag ab 14 Uhr zeigen die
Hobbyindianer beim Klang der Pow Wow – Trommeln indianisches Campleben
und laden alle interessierten Besucher herzlich dazu ein. Rund um da
Lagerfeuer finden Aktivitäten wie Bogenschiessen, Messer- und
Beilwerfen und andere Geschicklichkeitsspiele statt. Das Indian Camp
ist an beiden Tagen von 13 bis 17 für die Zooparkbesucher kostenlos
geöffnet.
Zoo Frankfurt, 13.08.2008
Trauer um Matze - Der Zoologische Garten Frankfurt nimmt Abschied vom
Silberrücken
Im Zoologischen Garten Frankfurt ist der hochbetagte Gorilla Matze mit
etwa 51 Jahren gestorben. Schwere gesundheitliche Probleme begannen
bereits 2007. Einige Hautgeschwülste waren bereits bekannt. Im Dezember
2007 wurden nach auftretenden Problemen des Bewegungsapparates
altersbedingte höchstgradige Skelettveränderungen festgestellt, die
starke Schmerzen verursachten. Die trotz Dosiserhöhung nachlassende
Wirkung der Medikamente, einhergehend mit zunehmenden Nebenwirkungen,
führte im Laufe des Jahres zu einem stetig schlechter werdenden
Gesundheitszustand des Gorillas. Matze verbrachte immer längere Phasen
des Tages nur noch liegend, verlor an Gewicht sowie Muskelmasse und
hatte mit schweren Magenproblemen zu kämpfen. Daher musste das Tier
jetzt eingeschläfert werden. „Es blieb uns leider keine andere Wahl
mehr“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Der rasche
Substanzverlust von Matze und die zunehmende Bewegungsunfähigkeit trotz
höchster Schmerzmitteldosierungen verpflichteten uns, unseren
Silberrücken von seinen Leiden zu erlösen und ihm einen würdevollen Tod
zu ermöglichen.“ Der Abschied von Matze fällt den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern des Frankfurter Zoos besonders schwer. Er galt als ein
Wahrzeichen des Zoos. Matze wurde etwa 1957 in Zentralafrika geboren
und reiste seine ersten zwölf Lebensjahre mit Schaustellern um die
Welt. Aus dieser Haltung gelangte er am 24.05.1969 in den Zoologischen
Garten Frankfurt. Hier zeugte er 18 Kinder und ist vierfacher
Großvater. Sein jüngster Sohn wurde im April 2007 geboren, womit Matze
der älteste züchtende Gorilla der Welt war. Der Frankfurter
Silberrücken galt als besonders alt, die durchschnittliche
Lebenserwartung eines Gorillas liegt zwischen 35 und 40 Jahren. Der
Zoologische Garten Frankfurt bemüht sich nun in enger Abstimmung mit
dem EEP (Europäisches Erhaltungszucht Programm) um ein neues
Familienoberhaupt für die Gorillagruppe, die aus 4 erwachsenen Weibchen
und 2 Jungtieren besteht. Die Zucht von Gorillas in Zoologischen Gärten
ist von besonders großer Bedeutung, da Gorillas durch intensive
Wilderei sowie Bürgerkriege zu den besonders bedrohten Tierarten
gehören.
Zoo Köln, 13.08.2008
Sommernacht in Zoo & Flora
Am 16. August 2008 erlebt Köln zum 11. Mal ein ganz besonderes
Sommervergnügen: Um 17.00 Uhr öffnet der Kölner Zoo seine Pforten und
lädt die Besucher zu einem stimmungsvollen abendlichen Streifzug durch
die Tier- und Pflanzenwelt ein. Begleitet von einem attraktiven
Rahmenprogramm werden sich unsere nachtaktiven Tiere im besten Licht
präsentieren.
Zoo Leipzig, 13.08.2008
Doppelter Freizeitspaß im Zoo: Indianerfest und
Schulanfängertag
Kinder lieben Abenteuer, und die ABC-Schützen unter ihnen prall
gefüllte Schultüten. All dies – und noch viel mehr – wird Kids am 23.
August im Zoo beim Schulanfängertag geboten. Entsprechend bunt und
abwechslungsreich ist das Programm von 10 bis 18 Uhr. ABC-Schützen
erhalten freien Eintritt in den Zoo und beginnen ihre Safari mit einem
Zwischenstopp am Zuckertütenbaum, der für sie eine süße Überraschung
bereithält. Anschließend geht’s auf Erkundungstour durch afrikanische
Savanne, in blaue Meerestiefen oder durch dichten, grünen Dschungel.
Dabei lernen Schulanfänger spielerisch, wie verschieden sich die Fische
im Aquarium fortbewegen, warum Pinguine einen hellen Bauch und dunklen
Rücken haben und welcher zottige Zoobewohner am liebsten Grießsuppe
schlürft. Wer will, kann sich auf dem Schminkstand am Ponygestüt in
einen Löwen oder Tiger verwandeln und anschließend den eigenen
kreativen Fähigkeiten freien Lauf lassen. Auf dem Aquariumsvorplatz hat
der Verein „Kindernest e.V.“ allerlei Spiel-, Bastel- und Malaktionen
vorbereitet. Auch Winnetou-Fans kommen am 23. August im Zoo auf ihre
Kosten. 10 Uhr fällt auf der Wiese am Ponygestüt der Startschuss für
das mittlerweile schon legendäre Indianerfest, das bis Sonntag
andauert. Mit dabei: Schwarzfuß-Indianer und Stammesangehörige der
Lakota, die interessierte Zoobesucher in ihre Sitten und Gebräuche
einführen. Bei indianischen Tänzen, Trommelwirbel und Gesängen geht es
besonders hoch her. Kinder können indianische Ketten und kleine Tipis
aus Papier basteln. Die erwachsenen Indianerfans stöbern derweil durch
ein reiches Angebot an indianischem Kunsthandwerk, Büchern und CDs.
Urig-zünftig wird es beim Stockbrot-Grillen am Lagerfeuer, bei dem Groß
und Klein ihre beliebtesten Abenteuergeschichten austauschen können.
Naturtierpark Ströhen, 13.08.2008
Sommerfest zum Ferienabschluss
Zum Ferienende möchten wir den Kindern nochmal ein besonderes Highlight
bieten. Am Sonntag ab 13:00 Uhr starten wir mit unserem großen
Sommerfest zum Ferienabschluss. Mit dabei: die Jojos bekannt aus Funk
und Fernsehen, Treckerfahrten, Riesen Kinderbaustelle, Kinder
schminken, Stelzenläufer, lebensgroße Tiere, Luftballonkünstler,
Tierparkrallye, Quiz, Basteln, Torwand schießen mit der OLB, Glücksrad
mit Preisen von Mc Donalds, Barre und Hitradio Antenne uvm. Ihr seht
wir haben uns eine Menge für euch einfallen lassen. Also auf gehts zum
Tierpark Ströhen - denn wo enden die Ferien besser?
NaturZoo Rheine, 13.08.2008
Große Freude über „hässliche Entlein“ – Flamingo-Nachwuchs im NaturZoo
Große Freude im NaturZoo
Rheine: Nach mehrjähriger Unterbrechung gibt es wieder Nachwuchs bei
den Flamingos! Sieben Küken sind bisher geschlüpft, und weitere 13
Paare brüten auf Eiern, so dass noch auf weitere Junge gehofft wird.
Die Haltung und Zucht von Chile-Flamingos hat eine lange Tradition im
NaturZoo und sorgte aufgrund ihrer Beständigkeit für große
Aufmerksamkeit in der Zoowelt. Nach wie vor gilt die kontinuierliche
Nachzucht von Flamingos als eine Besonderheit und als höchsten
anzustrebenden Erfolg für die Tierpfleger. Die Eingriffe im
Zusammenhang mit den Vorsorgemaßnahmen zur Übertragung der Vogelgrippe
vor drei Jahren, wie zum Beispiel Einsperren ins Winterhaus und Fang zu
den Impfungen, hatten die Flamingos als erhebliche Störungen „übel
genommen“. Auch brauchten Sie Zeit, sich an die vollkommen neu
gestaltete Anlage zu gewöhnen. In dieser fühlen sie sich aber jetzt
wieder ganz zuhause, und im späten Frühjahr hatten sie damit begonnen,
das „Kinderzimmer“ einzurichten. An einer Stelle mit viel Deckung durch
Büsche türmten sie aus Schlamm und Erde Nestkegel auf. Ende Juni legten
sie die ersten Eier, die die Pfleger aber gegen Gipseier austauschten.
Die „richtigen“ Eier werden in der Brutmaschine bebrütet, während die
Flamingos auf den Attrappen sitzen. Kurz vor dem Schlupf erhalten sie
ihre Eier wieder zurück und ziehen dann selbst ihre Küken auf. Die
„Eier-Tausch-Methode“ hat sich im NaturZoo seit vielen Jahren bewährt,
um Verluste durch Nesträuber oder Zerstörung von Eiern durch streitende
Nestnachbarn zu vermeiden. Flamingo-Küken sind die ersten Tage mit
silbrigen, dann mit schmutzig grauen Dunen befiedert. Die „hässlichen
Entleine“ lassen noch nicht annähernd erahnen, welch schmucke rosa
Vögel sich einmal aus ihnen entwickeln.. Erst im dritten Lebensjahr
werden sie als erwachsene Vögel ganz „pretty in pink“ erstrahlen.
Allwetterzoo Münster, 13.08.2008
Nachwuchs bei den Langschnauzen-Seepferdchen im Allwetterzoo Münster:
81 Junge
Erst vor einem guten halben
Jahr waren Langschnauzen-Seepferdchen neu im Allwetterzoo eingetroffen.
Die Tiere lebten sich in Münster nicht nur gut ein, sie haben sich
sogar schon vermehrt. Das ist schnell - und es ist seit vielen Jahren
der erste Zuchterfolg bei Seepferdchen im Allwetterzoo. Am 22. Juli
kamen geschätzt 60 Junge auf die Welt. Als die anfangs nur wenige
Millimeter großen Mini-Seepferdchen heranwuchsen wurden sie in ein
größeres Becken umgesetzt. Dabei konnten die Pflegerinnen genau zählen
und kamen auf stolze 81 Nachwuchs-Fische! Das zweite Männchen war
anscheinend zu schnell: Seine am 31. Juli geborenen etwa 40 Jungen
waren zu klein und nicht ausreichend entwickelt. Sie haben leider nicht
überlebt. Der erfolgreiche Vater kümmert sich allerdings nicht mehr um
seine Sprösslinge. Die Mini-Seepferdchen wurden nach der Geburt in ein
separates Becken gesetzt, damit sie nicht aus Versehen gefressen
werden. Die Aufzucht bewältigen die Pflegerinnen - und das ist eine
langwierige und zeitaufwändige Angelegenheit. Ernährt werden die
Mini-Seepferdchen mit winzigen Krebsen. Inzwischen hat der Nachwuchs
die ersten kritischen Wochen überstanden. Die Jungtiere sind anfangs
besonders anfällig für Krankheiten und reagieren auch auf Veränderungen
sehr sensibel. Seepferdchen sind tatsächlich echte Fische, die sich
allerdings aufrecht fortbewegen. Bei genauem Hinsehen erkennt man eine
schnelle wellenförmige Bewegung der kleinen Rückenflosse und der
Brustflossen, wobei die einzelnen Flossenstrahlen bis zu 70mal in der
Sekunde von der einen Seite auf die andere schlagen. Mit ihrem langen,
flossenlosen Wickelschwanz verschaffen sie sich an Gegenständen -
selbst bei starken Meeresströmungen - festen Halt. Die Beute, meist
Kleinkrebse und Fischlarven, wird mit einem kräftigen Sog in das
Röhrenmaul eingesaugt. Bemerkenswert sind die kleinen Augen der
Seepferdchen, die wie beim Chamäleon unabhängig voneinander bewegt
werden. Seepferdchen kommen ausschließlich im Meer vor. Die in Münster
lebende Art hat ihre Verbreitung im Indopazifik. Erwachsen sind die
Tiere hellgelb und können bis zu 25 cm lang werden. Die „Babys“ sind
noch milchig durchsichtig.
Opelzoo Kronberg, 13. August 2008
Öffentliche Führung im Opel-Zoo am Samstag, 16. August um 15 Uhr
Thema: Erdmännchen und andere kleine Raubtiere
Bei Raubtieren denkt man in erster Linie an Großkatzen wie Löwen,
Tiger, Leoparden oder auch an Wölfe, Bären oder Hyänen. Es gibt aber
auch deutlich kleinere Tiere, die zu den Fleischfressern (Carnivora –
Carnis/Fleisch – vorare/verschlingen) gehören. Und so geht die nächste
öffentliche Führung im Opel-Zoo zu den Erdmännchen und anderen kleinen
Raubtieren wie bspw. zu den Mangusten, den kleinen Pandabären und
Wildkatzen sowie zu den Füchsen. Die Teilnehmer der Führung werden
dabei nicht nur erleben, wie ein Raubtier gebaut sein muss, um die
Ernährung sicher zu stellen, sondern auch welch unterschiedliches
Sozialverhalten es bei den einzelnen Tierarten gibt. Fortpflanzung und
Aufzucht der Jungen sind weitere Themenbereiche. Und ein besonderer
Höhepunkt der Führung ist dann sicherlich die Fütterung der Erdmännchen
mit ihren Lieblingsspeisen, den Maden. Treffpunkt für die Führung am
Samstag, den 16. August 2008 ist um 15 Uhr auf der Elefantenplattform
an der unteren Kasse. Die Öffentlichen Führungen im Opel-Zoo sind
kostenfrei, so dass nur der Eintritt in den Zoo anfällt. Um Spenden für
die nächsten Bauprojekte wird gebeten.
Zoo Magdeburg, 12.08.2008
Große Reise des Spitzmaulnashorns MALINDI steht bevor
Magdeburg. Mitte September
verlässt das im Magdeburger Zoo geborene Nashornkalb MALINDI die
Elbestadt. Das fast drei Jahre alte Spitzmaulnashorn zieht in den
Nordwesten Englands gelegenen Zoo Chester, um. „Wer sich von unserer
MALINDI verabschieden möchte, sollte seinen Zoobesuch bald einplanen.
MALINDI’s Umzug erfolgt im Rahmen des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms für die von der Ausrottung bedrohten
Spitzmaulnashörner“, erklärt der Zoodirektor, Dr. Kai Perret. MALINDI
wurde am 3. November 2005 im Zoo Magdeburg geboren und ist dort bereits
die fünfte erfolgreiche Spitzmaulnashorn-Aufzucht.
Spitzmaulnashorngeburten sind in Zoos immer noch selten. Jährlich
werden in Europa durchschnittlich nur drei und weltweit sogar nur etwa
zehn Spitzmaulnashörner geboren. Weltweit leben 277 Spitzmaulnashörner
in den Zoos. Schon zu DDR-Zeiten war die Magdeburger
Spitzmaulnashornzucht in Fachkreisen sehr anerkannt, kam hier doch das
erste Jungtier der DDR zur Welt. Der Zoo Magdeburg unterstützt aber
nicht nur mit Jungtieren die Arterhaltung, sondern beteiligt sich auch
an wissenschaftlichen Projekten der Reproduktionsmedizin. Gemeinsam mit
dem Institut für Wildtierforschung in Berlin und dem Zoo Hannover wurde
eine künstliche Absamung des Magdeburger Nashornbullens MADIBA
durchgeführt. Mit den genetisch sehr wertvollen Nashorn-Spermien wurde
anschließend eine Nashornkuh in Hannover besamt, welche derzeit im
frühen Trächtigkeitsstadium zu sein scheint. Auch zukünftig sollen
Spitzmaulnashörner in Magdeburg gezüchtet werden. Der geplante Neubau
einer Nashornanlage bietet dafür optimale Bedingungen. Der Zoo
Magdeburg ist zusätzlich im Rahmen der "Aktion Naturschutz" und in
Kooperation mit der Humboldt Universität (Berlin) an wissenschaftlichen
Studien zum Schutze wild lebender Spitzmaulnashörner in Namibia
beteiligt.
Osnabrück, 12. August 2008
Fünf kleine Nasenbären
Seit Anfang Juni ist die
Nasenbären-Familie um fünf Tiere angewachsen. Die beiden Weibchen
„Consuela“ und „Alba“ bekamen im Abstand von nur acht Tagen ihre
Jungtiere. Die ersten fünf Wochen verbrachten die kleinen Nasenbären
zurückgezogen in einer Wurfbox. Mittlerweile strecken sie aber schon
neugierig ihre Nase in das Außengehege und durchwühlen alles, was ihnen
in den Weg kommt. Im Vergleich zu ihren Eltern sind sie gegenüber
Menschen allerdings recht scheu. Während die erwachsenen Nasenbären so
neugierig sind, dass sie an den Tierpflegern herum klettern, ziehen
sich die Kleinen bei Besuch im Gehege lieber in ihre Box zurück und
äugen vorsichtig um die Ecke. Gibt es allerdings einen besonderen
Leckerbissen, wie zum Beispiel Fisch, dann siegt der gesunde Appetit
der Allesfresser und sie verlieren ihre Scheu (siehe Foto). Nasenbären
entwickeln sich sehr schnell. Bereits jetzt, im Alter von zweieinhalb
Monaten, sind sie halb so groß wie ihre Eltern und bis auf das etwas
dunklere Fell und den schmaleren Körperbau gibt es keine äußeren
Unterscheidungsmerkmale. In einem halben Jahr werden die beiden
Männchen und die drei Weibchen geschlechtsreif sein und in einen
anderen Zoo umziehen.
Wilhelma Stuttgart, 12.08.2008
Die Regenbogenschlange der Aborigines
Dieses mystische Tier ist in Wirklichkeit keine Schlange, sondern eine
bizarr geformte Seenadel. In Australien taucht dieses Tier erstmals auf
über 6000 Jahre alten Felsmalereien auf – im Aquarium der Wilhelma
können die Besucher diese seltsamen Tiere seit 4 Wochen live bestaunen.
„Fetzenseenadeln“ heißen die bizarren Neuzugänge im Aquarium,
Haliichthys taeniophorus lautet der lateinische Name des Fabelwesens,
auf englisch „ribboned seadragon“. Wie die verwandten Seepferdchen,
Seenadeln und Fetzenfische gehören sie in die Familie der Röhrenmünder
(Syngnathidae). Ihr Lebensraum sind die küstennahen Korallenriffe und
Seegraswiesen zwischen Irian Jaya / Neuguinea und Nordwest-Australien –
diese Gewässer allerdings haben unsere Fetzenseenadeln nie gesehen, sie
wurden im Aquarium in Dallas, Texas geboren. Die amerikanischen
Kollegen haben diese Art weltweit erstmalig nachgezogen, und die
Wilhelma ist sehr stolz darauf, als erste in Europa diese Seenadeln
zeigen zu können. Zu unserer großen Freude haben sich die Tiere bei uns
nicht nur gut eingewöhnt, sondern vor einigen Tagen auch bei uns
erstmals für Nachwuchs gesorgt. Wie in der Familie üblich, herrscht
Arbeitsteilung bei der Fortpflanzung: Das Weibchen legt die Eier,
übergibt sie aber direkt dem Männchen, der sie nach der Befruchtung bis
zum Schlüpfen der Jungen fast zwei Wochen lang in einer kleinen
Bruttasche unter seinem Schwanz aufbewahrt. Die frischgeschlüpften
Fetzenseenädelchen sind zwar zahlreich, aber kaum zwei Zentimeter groß
und damit gar nicht so einfach zu pflegen und zu füttern. Sie
verbringen ihre Jugend jedenfalls hinter den Kulissen des Aquariums,
während die Eltern im letzten Schaubecken vor dem Ausgang den Besuchern
ein wenig australische Mystik mit auf den Weg geben.
Vogelpark Herborn, 11.08.2008
Beim „etwas anderen“ Kindergeburtstag im Herborner Vogelpark Natur
erleben
"Artenvielfalt ist Lebensqualität": Dieses Motto füllt der Vogelpark im
Herborner Stadtteil Uckersdorf und die hier präsentierte Artenvielfalt
aus aller Welt mit Vögeln in mehr als 50 Arten, vom Ara bis zum
Weißstorch, verschiedenen Kleinsäugern, von der putzigen Gruppe der
südamerikanischen Lisztäffchen bis zum nur kniehohen Chinesischen
Muntjakhirsch oder den hasengroßen Parmakängurus, sowie einigen
Kriechtieren. Lurchen, Fischen und Insekten mit Leben. Bekanntlich
erfolgt in dem beliebten Naturerlebniszentrum keine staubtrockene
Wissensvermittlung. Vielmehr wird für die Vielfalt des Lebens
begeistert. Und dabei kommt natürlich auch der Spaß für groß und klein
nicht zu kurz! Deswegen ist der Uckersdorfer Vogelpark auch ein idealer
Ort zur Ausrichtung eines sinnvoll und kurzweilig verbrachten, „etwas
anderen“ Kindergeburtstags. Die Angebotspalette beginnt mit der die
täglich um 11.30 und 15.00 Uhr kostenlos angebotenen, etwa
dreiviertelstündigen Führung „Mit dem Tierpfleger unterwegs“. An dieser
Führung können Einzelbesucher gerne auch unangemeldet teilnehmen. Für
Gruppen, und damit auch für Kindergeburtstage, empfiehlt es sich
natürlich, sich anzumelden, da nur immer nur eine Gruppe - mit maximal
25 Teilnehmern - an einer Führung teilnehmen kann. Nach Voranmeldung
kann eine Führung gegen eine geringe Aufwandspauschale von ¤ 20,00
natürlich auch zu einer anderen Zeit innerhalb der Öffnungszeiten des
Parks (9.30 bis 19.00 Uhr) gebucht werden. Pfiffige Spürnasen können
sich auch als „Vogelpark-Detektive“ versuchen und ihre Naturkenntnisse
spielerisch überprüfen. Für sie liegen gegen einen geringen
Unkostenbeitrag an der Vogelparkkasse einige Fragebögen bereit, die zu
spannenden Einblicken in die Welt der Tiere führen und mit denen die
kleinen Naturforscher ihr im Park erworbenes Wissen überprüfen können.
Mit sehr positiver Resonanz angenommen werden zudem seit einem Jahr die
pädagogisch betreuten Kindergeburtstage, die die beliebten
Erlebnispädagogen Anne-Christin Leib und Christoph Kahn im Herborner
Vogelpark anbieten. Eine solch abenteuerliche Reise ins Reich der Tiere
macht den Kindergeburtstag zu einem wahrhaft lebendigen Erlebnis! Das
Geburtstagskind zahlt natürlich keinen Eintritt, seine Gäste erhalten
den ermäßigten Gruppeneintrittspreis. Zudem kann sich der Jubilar,
sozusagen „exklusiv“, in Begleitung eines Tierpflegers in das Gehege
der Lisztäffchen begeben, um diese possierlichen Kerlchen mit einer
Heuschrecke oder einigen Mehlwürmern zu verwöhnen. Am Kiosk des
Vogelparks gibt es Eis und kalte Getränke. Selbstversorger können
natürlich auch gerne das das teilweise überdachte Mobiliar des
Vogelparks im Park oder am Kiosk nutzen. Ist ein Besuch des
Vogelparkcafés geplant, so sollte dieser zuvor angemeldet werden.
Zoo Berlin, 11.08.2008
Das ist Spitze: Nun auch noch ein Andenflamingo geschlüpft!
Nachdem der Berliner Zoo vor wenigen Tagen den weltweit sensationellen
Zuchterfolg bei den äußerst seltenen Jamesflamingos melden konnte,
schlüpfte nun auch noch ein Andenflamingo, dessen Zucht ebenfalls
nirgendwo sonst gelingt! Als die Kunde vom Erfolg bei den
Jamesflamingos in der Zoowelt bekannt wurde, folgten recht bald
Glückwünsche sogar aus Texas! Dem Berliner Zoo ist mit der Vermehrung
der beiden südamerikanischen Flamingoarten tatsächlich etwas sehr
Ungewöhnliches gelungen. Andenflamingos unterscheiden sich in der
Gefieder- und Schnabelfärbung von den kleineren Jamesflamingos. Wie
diese leben sie in den Hochregionen der chilenischen Anden und sind nur
sehr schwer an Flachlandbedingungen zu gewöhnen. Ihre Zucht ist
weltweit bisher nur in Berlin gelungen - ein Erfolg, der gewiss dem
Geschick der Tierpfleger zu verdanken ist! Der wertvolle Nachwuchs
braucht einige Monate, bis er die Größe und die hübsche Färbung seiner
Eltern erreicht. Bis dahin wird er mit einer Art Kropfmilch von seinen
Eltern ernährt.
Erlebnis-Zoo Hannover, 11.08.2008
Promis als Tierpfleger
Einmal
Tierpfleger sein und Tieren ganz nahe kommen – diesen Traum leben von
Mittwoch und Donnerstag (6. - 7. August) Werner Böhm alias Gottlieb
Wendehals und Moderatorin und Schauspielerin Milka. Für die neue
RTL-Fernsehserie „Promi-Zoo“ lernt Werner Böhm die Nashörner kennen,
ist auf „Du“ mit Erdmännchen und versucht sich mit den quirligen
Hängebauchschweinen anzufreunden, bevor er Star der Haustierschau wird.
Milka weckt am Mittwoch die Flusspferde, wagt sich zu den gierigen
Pelikanen und ins Reich der Löwen. In der Showarena stellt sie sich der
besonderen Herausforderung, innerhalb von wenigen Stunden Tiere zu
trainieren und die Tier-Show um 11 Uhr am Donnerstag zu moderieren!
Besucher können den Stars bei ihren Anstrengungen, Fütterungen und
Shows zu kommentieren, Schweine zu hüten und Ziegen zu bändigen, live
zu sehen. Was genau die Beiden im Zoo erleben, ist bereits im August
auf RTL zu sehen.
Erlebnis-Zoo Hannover, 11.08.2008
Erfrischende Überraschung für Babyelefant Shanti
Eine Wasserratte ist
Babyelefant Shanti wirklich nicht. Geht es ums Baden, benimmt er sich
eher wie eine Ente – eine Blei-Ente. Im Gegensatz zu seinen
wasservernarrten Geschwistern Farina und Tarak geht Shanti auf
Tauchstation unter Mamas Bauch, wenn das Thema Duschen oder Baden
aufkommt. Damit Shanti sich in Babyschritten an das nasse Element
gewöhnt und sogar merkt, dass Wasser bei Temperaturen ab 25 Grad eine
große Wohltat sein kann, bekam er gestern ein passendes Geschenk von
seinem Patenunternehmen. Am 6. August, genau drei Monate nach seiner
Geburt, überraschte Shantis Pate – die Mercedes-Benz Niederlassung
Hannover – seinen Minifanten mit einem kunterbunten
Kinder-Planschbecken für heiße Tage. Schon heute hatte das
Planschbecken seinen ersten Einsatz. In der Mittagshitze füllten die
Tierpfleger das Becken im Dschungelpalast und ließen Shanti mit seiner
Mutter Khaing Hnin Hnin auf die erfrischende Überraschung los. Shanti
ging wie immer erst auf Tauchstation unter den Bauch der Mutter, bis
die Neugier doch siegte. Zaghaft steckte der Babyelefant den
Mini-Rüssel in das Wasser, setzte ein Bein über die Wasserfläche,
flüchtete wieder unter seine Mutter, wagte sich erneut an den
Beckenrand (während Khaing Hnin sich längst mit kräftigen Rüsselzügen
aus dem Planschbecken bediente und duschte) und stand schließlich mit
einem Bein ganz im Wasser. Ein kleiner Schritt für einen Elefanten,
aber ein Riesenschritt für Babyelefant Shanti! Nach diesem ersten
Kontakt mit dem Wasser geriet Shantis Mut allerdings ins Schwimmen und
er zog die Rüsseldusche seiner Mutter vor. Einen zweiten Versuch wird
es zumindest mit diesem Becken nicht geben – Shantis Bruder Tarak
stürmte hinein und veranstaltete ein elefantöses Wassertreten, auf das
Kneipp stolz gewesen wäre, bis dem Becken die Luft ausging…
Thüringer Zoopark Erfurt, 10.08.2008
Zooparkfest 2008 – hier ging es tierisch zu
Trotz durchwachsenem Wetter, mit dem einen oder anderen Regentropfen,
war auch in diesem Jahr wieder mächtig was los im Zoopark. Zusammen mit
Antenne Thüringen gab es ein kunterbuntes Programm rund um Fell- und
Federtier zu erleben. Dabei sorgten Kathlen’s lustige Hundeschule und
die Gebrüder Bussenius mit ihren gefiederten Stars für jede Menge Spaß
und Action. Vor allem die kleinen Besucher wurden vom Musicalmobil mit
dem „Gestiefelten Kater“ verzaubert. Zudem ließen es sich die
tierischen Bewohner des Zooparks nicht nehmen, sich hautnah den
Zooparkbesuchern zu präsentieren. Ob Lama, Schlange oder Papagei, jeder
wollte dabei sein, wenn bereits zum 32. Mal zum Zooparkfest gerufen
wurde. Musikalisch heizten die Nu Ragers, Gerda Gabriel und
letztendlich die Antenne Thüringen Allstars ein, so lange bis auch der
Letzte auf seinem Platz mitwippte. Und wer gerade mal nicht vom
abwechslungsreichen Bühnenprogramm gefesselt war, der konnte an den
zahllosen Ständen mit den verschiedensten Handwerkskünsten verweilen,
eine Runde zu Pferd, Esel oder Kamel drehen, oder einfach all die
anderen Tiere im Zoopark besuchen. Der Zoopark freut sich schon auf das
Zooparkfest Nummer 33 und wünscht all seinen Besuchern noch einen
schönen Sommer.
Zoo Frankfurt, 10.08.2008
150 Jahre Zoologischer Garten Frankfurt - Frankfurt und die Region
feiern mit dem Zoo
Rund 35.000 Besucher kamen am Wochenende, um den 150. Geburtstag des
Zoologischen Gartens Frankfurt zu feiern. Zoodirektor Prof. Dr. Manfred
Niekisch ist begeistert: "Die Besucherzahlen zum Jubiläumsfest sprengen
alle Erwartungen und Rekorde. Die Verknüpfung von Zoo und
Kulturdarbietungen hat sich hervorragend bewährt. Dieses wunderbare,
bunte Fest hat einmal mehr bewiesen: Der Zoologische Garten Frankfurt
ist nicht nur geografisch gesehen der Zoo im Herzen der Stadt". Mit dem
Programmheft in der Hand starteten die Besucher ihren Rundgang durch
den Zoo. Dort erwartete sie ein vielseitiges Angebot. Die Mitarbeiter
des Zoos schlüpften in historische Uniformen und beantworteten die
unterschiedlichsten Fragen zu Ihrer Arbeit und über die Tiere des Zoos.
Aber auch die Gäste konnten in historische Kostüme schlüpfen und ein
Erinnerungsfoto davon mit nach Hause nehmen. Die Geschichte des
Zoologischen Gartens wurde von der Dramatischen Bühne theatralisch
umgesetzt und faszinierte mit 30 Schauspielern, Musikern und Artisten
das Publikum. Viele Kinder nutzten die Möglichkeit zum Tauchen im
Flusspferdbecken, mutige Erwachsenen dagegen waren von dem Ausblick
über Frankfurt von einer 103 Meter hohen Arbeitsbühne begeistert.
Geschicklichkeits- und Ratespiele, Bastel- und Malangebote,
Tierfütterungen und Straußeneierlaufen waren weitere Programmpunkte.
Stolz ist Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch auch auf seine
Mannschaft: "Was unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der
Vorbereitung und Durchführung dieses Festes geleistet haben, geht weit
über das hinaus, was man dienstlich erwarten kann." Der Zoologische
Garten Frankfurt dankt auch seinen Partnern, diese sind: Deutsche Börse
AG, Eintracht Frankfurt AG, Kaufhof AG, Landkelterei Höhl Hochstadt
GmbH & Co KG, Mainova AG, Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt
am Main mbH, Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, Weingut Fritz
Allendorf. Unser Dank gilt ebenfalls den Medienpartnern hr fernsehen,
hr 4 und Rhein Main Media sowie allen weiteren Medien, die den Zoo in
ihre ausführliche Berichterstattung einbezogen haben.
Zoo Berlin, 09.08.2008
Grosses Zwillings-Treffen im Berliner Zoo!
Endlich ist es wieder soweit: Am Samstag, dem 30. August, darf wieder
doppelt gesehen werden, denn dann veranstalten die Zwillinge Christian
und Andreas Bergel (32) bereits ihr 6. großes Zwillings-Treffen. Neben
einem gemeinsamen Mittagsessen im Zoorestaurant ist eine Führung
geplant, die die Zooschule mit dem einen oder anderen Blick hinter die
Kulissen anreichern wird. Zu dem diesjährigen Treffen haben sich
bislang bereits über 60 Zwillingspaare aus ganz Deutschland angemeldet.
Die jüngsten Zwillinge sind gerade mal neun Monate alt und kommen aus
Berlin. Die ältesten sind wieder die 86-jährigen Zwillingsschwestern
Margot und Inge aus Mariendorf. Den weitesten Anreiseweg legt ein
Zwillingspaar aus Kaiserslautern zurück. Das Treffen beginnt um 11.00
Uhr mit einem Fotoshooting am Elefantentor in der Budapester Straße.
Interessierte Zwillingspaare können sich noch unter 0175-8328178
anmelden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.zwillingstreffen.de
Zoo Berlin, 09.08.2008
Zum zweiten Mal nach langer Zeit: Nachwuchs bei den südamerikanischen
Nachtaffen im Berliner Zoo!
Nur wenige Menschen wissen, dass es auch unter den Primaten nachtaktive
Vertreter gibt. So die südamerikanischen Mirikinas, die ihrer
Lebensweise entsprechend auch Nachtaffen genannt werden. Sie zeichnen
sich durch riesige Augen aus, die ihnen selbst in sehr dunklen Nächten
das Jagen vor allen auf Insekten ermöglichen. Wissenschaftler vermuten,
dass ihr nächtliches Sehvermögen weit besser als das von Katzen sei.
Daneben stehen auch süße Früchte auf dem Speiseplan der Nachtaffen. Als
besonderer Leckerbissen gilt Honig, der gern von Wildbienen gestohlen
wird. Den Tag verbringen die Tiere schlafend in Baumhöhlen. Das
Nachtaffen-Paar traf im Dezember letzten Jahres aus dem Zoo in
Olomouc/Tschechien ein. Das am 13. Juli diesen Jahres geborene Jungtier
ist somit ein echtes Berliner Kind. Mit diesem Zuchterfolg konnte an
die erfolgreiche Haltung in den achtziger Jahren, allerdings bei einer
anderen Nachtaffen-Unterart, angeknüpft werden.
Zoo Augsburg, 08.08.2008
Die Vielfalt der Primaten - Vortrag am 12. August 14 Uhr in der
Zooschule
Steckenpferde sind dazu da sie zu reiten! Daher erzählt Frau Dr.
Jantschke im Rahmen unserer Vortragsreihe einiges über die so
unterschiedliche Gruppe der Affen, die nicht nur aus Schimpansen,
Gorillas und Orang-Utans besteht. Ein Schwerpunkt wird dabei natürlich
auf die im Zoo Augsburg zur Zeit und in Zukunft gezeigten Gruppen
gelegt werden. Jeder Interessierte ist dazu eingeladen, die Teilnahme
ist kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen
Sie einfach um 14 Uhr in die Zooschule.
Tierpark Arche Warder, 08.08.2008
17. August: Familientag im Tierpark Arche Warder
Mitten in den Sommerferien - am Sonntag den 17. August (10-18 Uhr)
-veranstaltet die Arche Warder einen Familientag mit einem spannenden,
lustigen und auch sportlichen Programm. Familien können zum Beispiel
mitmachen bei „Spiele ohne Grenzen“. An mehreren Stationen im Tierpark
müssen Eltern und Kinder echten Teamgeist beweisen etwa beim
Wettmelken, beim steinzeitlichen Fadenspinnen oder beim
mittelalterlichen Wassertragen. Auf die besten drei Teams warten tolle
Preise. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, schaut sich z.B. den
Puppenspieler an, der die Kleinen mit seiner Aufführung „Ein blauer
Hase namens Machma’ “ begeistern wird und das mehrmals am Tag. Jeweils
um 11.00 Uhr, 12.30 Uhr, 14.00 Uhr und 15.30 Uhr können die Kinder dem
Puppenspieler zusehen. Außerdem gibt es Kinderschminken, Lagerfeuer mit
Stockbrot, Schreiben mit Gänsefedern uvm. Reiten auf großen und kleinen
Pferden und auf einem Poitou-Riesenesel wird natürlich auch angeboten.
Für Kinder ist der Eintritt frei.
Tiergarten Nürnberg, 08.08.2008
Kamele ohne Höcker
Der Tiergarten Nürnberg hat wieder Nachwuchs bei den Lama-Verwandten -
den Alpakas - . Nach langer Pause in der Zucht dieser Haustiere kam am
18.07.2008 ein kleines Alpakamädchen zur Welt. Die wilde Urform ist das
in den Anden beheimatete Guanako, das ebenfalls im Tiergarten zu sehen
ist. Während der freilebende Bestand der Guanakos und der zweiten Art
der Neuweltkamele, der Vikunjas, durch Überweidung und Ausdehnung der
Haustierhaltung von Schafen usw. fast ausschließlich auf Nationalparks
zurückgedrängt wurde, sind die beiden Haustierformen Lama und Alpaka in
den Andenländern unverzichtbare Nutztiere und dementsprechend häufig.
Seit einigen Jahren hat die Lamahaltung auch bei uns Einzug gehalten.
So hat der Tiergarten das Muttertier von einer privaten Lamahaltung als
Einstellung erhalten und es dort auch decken lassen. Der Meier-Hof in
Haunritz hat sich seit 6 Jahren auf die Haltung und Zucht dieser Tiere
spezialisiert und bietet Lama – Trekking in unserer Region in
landschaftlich reizvoller Umgebung an
(www.lamatrekking-hersbruckeralb.de).
Bärenpark Worbis, 08.08.2008
Neuntes Indianerfest im Alternativen Bärenpark Worbis
Für die Indianer ist der Indian Summer die Schönwetterperiode im
Spätsommer. Für den Europäer ist es die Zeit des Altweibersommers,
wenn im Bärenpark Worbis zum Indianerfest geladen wird. Am Sonntag, dem
17. August 2008, sind die Tore des Reservats „Bärenpark“ von 10 bis 19
Uhr für die Besucher geöffnet. Bereits die Indianer hatten Reservate,
die nichts anderes waren als Tierschutzgebiete. So eignet sich also
nichts besser als der Standort Bärenpark für das inzwischen
traditionelle Indianerfest. Die Hobbyindianer werden ein typisches
Indianerlager auf Bärenland errichten, das nichts gemein hat mit einer
Indianerreservation, einem den Indianern zugewiesenes Gebiet infolge
der Kolonisierung. Hier werden die Hobbyisten gern der Kultur, die
Traditionen der Ureinwohner Nordamerikas vermitteln. Kinder dürfen ihre
Geschicklichkeit bei indianischen Spielen wie das Bogenschießen und
Axtwerfen testen. Für die großen Besucher sei das Aufbauen eines Tipis
empfohlen. Ein Tipi ist zwar schneller errichtet als ein Eigenheim,
doch die Technik ist ausgeklügelt und faszinierend. So ein Tipi muss
stand- und feuerfest sein. Neben dem Angebot an typischen indianischen
Speisen und Waren dürfte die musikalische Offerte wieder ein besonderes
Bonbon sein. Der waschechte Indianer Sky Walkinstik – Man – Alone vom
Stamm der Chocktown ist ein legendärer Native American Flute Player.
Nur noch sehr wenige Indianer beherrschen das magische Spiel auf der
selbst hergestellten Flöte so wie er. Magie ist es allerdings nicht,
die Pferd und Reiter miteinander so harmonisch agieren lassen.
Gegenseitiges Vertrauen und sanfter Umgang sind die Grundlage für eine
beeindruckende Reitshow.
Tiergarten Schönbrunn, 08.08.2008
Erneuter Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn: ein Poitou Esel Fohlen
Am 1. August wurde unser
neuerster Zuwachs im Tiergarten Schönbrunn geboren: ein Poitou
Eselfohlen. Mutter Orelia und Tochter Odette sind wohl auf und seit
Montag für unsere Besucher zu bewundern. Poitou Eseln sind die
schwersten Eseln der Welt, Hengste können einen Körpergewicht von bis
zu 450 kg erreichen. Typisch für den Poitou Esel sind sein langes,
zotteliges Fell und seine bis zu 40 cm langen Ohren. Poitou Eseln
stammen ursprünglich aus Westfrankreich aus der Region Poitou-Charentes
und wurden zu Feldarbeit und auch zur Maultierzucht verwendet.
Mittlerweile gehört diese Großeselrasse zu den stark gefährdeten
Haustierrassen, an dessen Erhalt sich auch der Tiergarten Schönbrunn
beteiligt.
Zoo Leipzig, 07.08.2008
Zoo-Veranstaltungen im September 2008
03.09., 18.30 Uhr: Hakuna Matata - Afrika hautnah im Herzen von Leipzig
- Die exotische Afrikanacht im Zoo. 13.09., 10.00 Uhr: KIDZ - Das
Riesenkinderfest zugunsten der Universitätskinderklinik. 20./21.09.,
10.00 Uhr: Zoo-Aktionstage mit viel wissenswertem zu den täglichen
Arbeiten im Zoo und einem Blick hinter die Kulissen.
Tierwelt Herberstein, 07.08.2008
100.000 Gäste besuchten heuer bereits Herberstein
Große Freude herrscht in der Tierwelt Herberstein: der 100.000ste
Besucher konnte heute begrüßt werden. Die Verantwortlichen des
Tourismusverbandes ApfelLand Stubenbergsee Peter Flaggl teilt die
Freude und gratuliert der Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger
und ihrem Team zu diesem Erfolg. Als Jubiläumsgast wurde Frau Erika
Wild aus Weiz von Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger gemeinsam
mit Obmann des Tourismusverbandes ApfelLand-Stubenbergsee Peter Flaggl
mit Blumen und einem Schmankerlkorb aus der Region überrascht. „Wir
freuen uns über diese erfreuliche Besucherbilanz! Dies zeigt uns, dass
die Tierwelt Herberstein tolle Arbeit leistet und der Tierpark
beliebter denn je ist. Mit der neuen Brillenbärenanlage und den neuen
Themenspielplätzen „Arche Noah“ und „Tipi-Westerndorf“ konnten wir für
unsere Besucher neue Attraktionen schaffen.“ schwärmt GF Doris
Wolkner-Steinberger. Eine erfreuliche Bilanz verzeichnet die Tierwelt
Herberstein auch bei den Jahreskarten. Nach der ersten Jahreshälfte
zählt die Tierwelt schon mehr Jahreskartenbesitzer als im ganzen
Vorjahr. „Dieses Ergebnis bestätigt, dass die Besucher sich bei uns
sichtlich wohlfühlen!“, resümiert Doris Wolkner-Steinberger.
Zoo Wuppertal, 07.08.2008
Ein neues Highlight für den Zoo – Acrylglastunnel in die
Königspinguinanlage eingesetzt
Der Bau der neuen Anlage für Königspinguine im Zoo Wuppertal schreitet
voran. Die Finanzierung dieser Anlage verdankt der Zoo-Verein Wuppertal
e.V., der dem Zoo die Anlage schenkt, bekanntermaßen seinem
Gründungsmitglied der Firma Vorwerk & Co. KG. Nun können sich alle
Beteiligten über einen weiteren gelungenen Fortschritt an der Baustelle
freuen: der 15 Meter lange Acrylglastunnel, hergestellt von einer
Spezialfirma in Sachsen-Anhalt, wurde jetzt an seinen Platz in der
Anlage eingesetzt. Durch den Acrylglastunnel, der sich in der fertigen
Anlage unterhalb der Wasserlinie befinden wird, können die Zoobesucher
künftig die Pinguine beim Schwimmen und Tauchen auch von unten
betrachten und sich von den eleganten Bewegungen der hervorragend an
das Wasser angepassten Vögel begeistern lassen. Der Tunnel ist eines
der Highlights dieser Anlage, die eine der größten und modernsten
Anlagen für Königspinguine in Europa sein wird.
Zoo Wuppertal, 07.082008
Musikalische Spurensuche im Zoo...
Eine Spurensuche der anderen Art findet am kommenden Sonntag, dem 10.
August 2008, in der Zeit von 15.00 bis 16.30 Uhr in der Musikmuschel am
Blumenrondell statt. Dann ist das Krimi-Orchester des
Landespolizeiorchesters Nordrhein-Westfalen mit beliebten und
bekannten Krimi-Melodien "dem Täter auf der Spur". Wir laden zu dieser
Veranstaltung herzlich ein und wären für entsprechende Hinweise darauf
dankbar.
Tierpark Chemnitz, 07.08.2008
Neue Klammeraffen im Tropenhaus!
Seit langem schon war der Tierpark Chemnitz bestrebt, Verstärkung für
seine Geoffroy-Klammeraffen zu bekommen. Die beiden bisherigen
Bewohner, Vicky und ihr Sohn Bilbo, leben seit 2001 im Tropenhaus des
Tierparks Chemnitz und stammen aus dem Zoo Dortmund. Da Klammeraffen
größere gemischte Gruppen bilden und vielfältige Sozialkontakte
pflegen, wurde nach weiteren Tieren gesucht. Diese Unterart der
südamerikanischen Klammeraffen wird aber nur in wenigen Zoos gehalten,
so dass sich die Suche sehr schwierig gestaltete. Nun gelang es, aus
dem Zoo Köln vier erwachsene Tiere, zwei männliche und zwei weibliche,
zu übernehmen. Gestern kamen die Neuzugänge an und verbrachten die
erste Nacht in den Schlafgehegen. Heute Morgen nun erhielten die vier
„Kölner“ Zugang zum großen Innengehege. Die beiden „Chemnitzer“ wohnen
momentan im Außengehege. Beide Gruppen haben die Möglichkeit, sich an
einem Kontaktschieber zu sehen, zu riechen und zu hören. So können sie
sich kennen lernen. Diese Phase der Zusammengewöhnung beider Gruppen
wird mehrere Wochen dauern. Später erfolgt dann die eigentliche
Zusammenführung.
Wilhelma Stuttgart, 07.08.2008
Nachwuchs bei den Basstölpeln
So schöne Eltern – und dann
so ein hässliches Entlein als Nachwuchs, kann denn das sein? Nun,
Basstölpelküken machen eine drei Jahre währende wundersame Wandlung
durch: Anfangs sind sie nackig-grau, ähneln dann einer übergewichtigen
Pusteblume und mausern sich schließlich über ein braunes Jugendgefieder
mit weißen Tupfen zu einem schneeweißen Basstölpel. Diese Entwicklung
kann auf der Tölpelanlage beim Aquarium in der Wilhelma zur Zeit sehr
gut beobachtet werden: Ein Küken ist dieses Jahr in der kleinen
Brutkolonie geschlüpft, und es befindet sich gerade im Übergang
zwischen „übergewichtiger Pusteblume“ und Jugendgefieder. Noch sitzt
der Nesthocker auf dem Asthaufen, den Basstölpel so Nest nennen, und
wartet darauf, dass ihn die Eltern mit vorverdautem Hering mästen. Ins
Wasser darf er noch nicht, denn mit den weißen Dunen ist er noch nicht
schwimmfähig. Dass es bei den Wilhelma-Basstölpeln überhaupt Nachwuchs
gibt, ist stets eine kleine Sensation: Es ist die einzige züchtende
Brutkolonie dieser Art im Binnenland. Sie besteht aus einigen
ehemaligen Ölopfern ungeklärten Alters und dem Nachwuchs der
vergangenen Jahre. Insgesamt lärmen 12 Vögel in der kleinen Kolonie –
offensichtlich genug, um das für viele Seevögel so wichtige weil
stimulierende Ambiente einer kreischenden Vogelkolonie zu erzeugen, um
überhaupt in Brutstimmung zu kommen. Tipp für Kinder: An den Sonntagen
10. und 24. August von 9.30 Uhr bis 16 Uhr veranstalten die
Wilhelmabegleiter wieder die beliebte Wilhelma-Rallye. Macht doch
einfach mit und schaut euch bei der Gelegenheit auch den kleinen
Basstölpel an!
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
Main Post - 7. Aug.
2008
„Nationalpark
nicht mehr zeitgemäß“
Die bürokratischen Bedingungen und die Verantwortung für einen ganzen
Landstrich sollten nicht am grünen Tisch vorgegeben werden, sondern bei
den Menschen vor Ort liegen. Das sagte Laurenz Meyer, der
wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, nachdem
ihm Bürgermeister von betroffenen Gemeinden die Problematik eines
Nationalparks Steigerwald vorgetragen hatten. Meyer weiter: „Wenn die
Bevölkerung das nicht will, warum soll
man das dann machen?“
Merkur
online - 8. Aug. 2008
Internationaler
Donau-Naturpark scheitert am Widerstand der Bauern
Es sollte ein
grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet von europäischem Rang werden -
der Naturpark Donauengtal. Doch obwohl auf dem Papier die Errichtung
des 70 Kilometer langen Parks noch vorgesehen ist, wird das Projekt
wohl nie umgesetzt werden. Nachdem insbesondere die Bauern in der
Region massiv gegen die
Naturpark-Pläne Sturm gelaufen sind, hat der neue Passauer Landrat
Franz Meyer (CSU) die Idee auf Eis gelegt. Meyers Vorgänger und
Parteifreund Hanns Dorfner, der bei den
Kommunalwahlen im März aus Altersgründen nicht mehr als Landrat
kandidierte, wollte mit dem Naturpark zwischen dem bayerischen
Hofkirchen und Aschach in Oberösterreich seine 18-jährige Amtszeit
krönen. Die Stimmung bei den Bauern ist
gekippt, als im Herbst 2007 ein konkreter Entwurf für den Naturpark auf
den Tisch kam. Damals sei die vorgesehene Fläche plötzlich mehr als
vervierfacht worden, sagt der Passauer Geschäftsführer des
Bauernverbandes, Max Eder. “Eine Fläche von 40 000 Hektar war für uns
nicht akzeptabel.“ Das Gebiet im Dreiländereck
Deutschland-Tschechien-Österreich, wo der Naturpark Donauengtal
entstehen sollte, ist einer der letzten weißen Flecken auf der Karte.
Das Landratsamt Passau hat
lange versucht, das Projekt den Kritikern
schmackhaft zu machen. “Naturparks schaffen regionale Identität und
sind Motoren für die Regionalentwicklung“, heißt es in einem Papier der
Behörde. So könnte eine Direktvermarktung die Erzeuger von Produkten
aus der Region stärken. Das Amt rechnete vor, dass beispielsweise der
Naturpark Altmühltal mehr als 18 Millionen Euro Umsatz im Jahr und fast
500 zusätzliche Arbeitsplätze bringe. Alle diese Argumente
konnten die Skeptiker im Kreis Passau aber
nicht überzeugen. Das
Kreisparlament wird nach derzeitigen Stand in einigen Monaten das
Projekt endgültig zu den Akten legen.
HNA.de - 12.
Aug. 2008
Neues Ziel mit alten
Rassen
Der Antrag wird gerade vorbereitet: Ab dem nächsten Jahr soll
Frankau die deutschlandweit erste "Arche-Region" werden. Dort soll die
Haltung von vom Aussterben bedrohten Rassen gefördert werden.
Beispiel gebend dabei ist der Arche-Hof von Ralf Finke, der
erste im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Damit
in der Region weitere, mit vom aussterbenden Rassen besiedelten Höfe
entstehen, versucht die Stadt Frankenau Zuschüsse zu bekommen. Der
Antrag für das Projekt "Arche-Region" soll bis Ende dieses Jahres als
Teil des Naturschutzgroßprojekts Kellerwald-Region beim Bundesamt für
Naturschutz in Bonn eingereicht werden.
taz.de - 12.
Aug. 2008
Artenvielfalt steigert
Ertrag
Artenvielfalt kann ein ganz ökonomischer Faktor
sein. Nämlich dann, wenn es um den Ertrag von Nutzpflanzen geht. Das
haben Wissenschaftler der Universität Göttingen herausgefunden. Sie
haben die Bestäubung von Kürbisflanzen durch Wildbienen untersucht. Das
Ergebnis: Je mehr Bienenarten die Pflanzen bestäuben, desto höher ist
der Ertrag. „Die Artenvielfalt der Bienen ist
entscheidender als ihre Gesamtzahl“, sagt Studienleiter Teja
Tscharntke. Die Ursache dafür sieht er nicht nur im unterschiedlichen
Körperbau der Bienen, sondern vor allem in dem unterschiedlichen
Verhalten der Arten. Die Ertragssteigerung maßen die Forscher
durch die Zahl der Samen. Die stieg mit einem Maximum von 25
Bienenarten auf das Zwei- bis Dreifache. Die Ergebnisse der Studie sind
nicht nur für
die Ertragssteigerung wichtig, sondern auch für die biologische
Schädlingsbekämpfung. „Wir vermuten auch hier, dass der Erfolg um so
größer ist, je vielfältiger die eingesetzten Arten sind“, sagt
Tscharntke. Doch zunächst wollen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse
noch an anderen Pflanzen überprüfen. Derzeit laufen Studien mit Kakao,
Mandeln und Kirschen.
Kurier - 11.
Aug. 2008
Bärenanwälte auf der
Roten Liste?
Der WWF Österreich
stößt mit seinem Braunbärenprojekt bundesweit auf
massive Ablehnung. Wie berichtet, wollen WWF-Aktivisten diese Woche mit
diversen Aktionen Stimmung für das Aussetzen von zehn Braunbären
machen. Der WWF plant, in den nächsten drei Jahren mindestens
zehn Bären aus Slowenien nach Österreich zu bringen. Die geplante
Fangaktion der Bären in Slowenien wird von Hermann
Dummer, dem Sprecher des Kuratorium Wald, heftig kritisiert: "Die Bären
werden dort mit Drahtschlingen gefangen. Das kann nicht im Sinne des
Artenschutzes sein." Mit Ausnahme der OÖ-Landesregierung, die noch
abwarten will, haben
sich alle betroffenen Bundesländer klar gegen das Projekt
ausgesprochen. "Im Prinzip geht es dem WWF vor allem darum, sich
300.000 Euro beim
Lebensministerium für das Projekt abzuholen", sagt Dummer: " Ich
glaube, mit den 300.000 Euro sollen vor allem die Bärenanwälte
durchgefüttert werden." "Gehen die 300.000 Euro an
den WWF,
dann geht das zu Lasten zahlreicher Chancen tatsächlich gefährdeter
Tierarten in Österreich", sagt Säugetierexpertin Friederike
Spitzenberger.
derStandard.at -
12.
Aug. 2008
Bären in
Österreich vom Aussterben bedroht
Meister Petz ist in Österreich massiv vom Aussterben bedroht. Der
WWF versucht deshalb eine Bärenallianz zu etablieren und durch
Zuführung weiterer Bären die gefährdete Art zu erhalten. Der Knackpunkt
aller Programme zur Erhaltung oder Etablierung einer Bärenpopulation
sei die Akzeptanz durch die Menschen, vor allem jener, die "näher am
Bären sind", also die lokale Bevölkerung in den Bärengebieten, die
Landwirte, Waldbesitzer, Förster und Forstarbeiter, Jäger. Ohne
Bestandstützungsmaßnahmen wird die Bärenpopulation in den
Nördlichen Kalkalpen bald verlöschen. "Zurzeit leben nur mehr zwei
männliche Bären im nördlichen Kalkalpengebiet. Wenn wir jetzt nicht
aktiv werden und handeln wird es sie bald nicht mehr geben", sagt
Christoph Walder, Projektleiter des WWF-Bärenprojekts. "Ich kenne kein
Land, in dem eine Tierart zweimal ausgestorben ist. Nur ein gemeinsames
Vorgehen kann den Bären vor dem erneuten Verschwinden aus Österreich
bewahren!" Ziel sei laut Walder nicht ein bis zwei "Bärlis" in
Österreich zu haben, sondern die Vernetzung einer alpinen
Bärenpopulation. Der einzige Ausweg, will man das Bärenvorkommen in
dieser Region
nicht abreißen lassen, ist die Zuführung weiterer Bären. Dieses
Vorhaben wird vom Kuratorium Wald heftig kritisiert. Das Projekt
verstoße gegen die Richtlinie der IUCN (Internationale
Naturschutzunion). Von den 31 in Österreich geborenen Bären sind knapp
20 - in
den meisten Fällen Jährlinge - auf ungeklärte Weise verschwunden; in
etlichen Fällen konnte die Ursache für das Verschwinden auch geklärt
werden. Neben Abwanderung und Krankheit kommen auch illegale Entnahmen
in Betracht. Im Dezember 2007 stellte das Bundeskriminalamt ein illegal
geschossenes Bärenjunges in Niederösterreich sicher.
OÖNachrichten -
12.
Aug. 2008
Bisher gönnt nur
Oberösterreich Braunbär Moritz die Brautschau
Bereits im Frühsommer 2009 soll Oberösterreichs einziger Braunbär
Gesellschaft bekommen. Noch fehlt aber die Zustimmung aller beteiligten
Bundesländer. „Das Bärenprojekt läuft jetzt seit
insgesamt 20 Jahren. In den nächsten drei Jahren sollen zehn Weibchen
für Moritz und seinen Vater Djuro, der sich vor allem in
Niederösterreich aufhält, zugeführt werden“, sagt Christoph Walder vom
World Wide Fund For Nature (WWF). Oberösterreich hat sich bereits
zu diesem Projekt bekannt. „Jedes der drei Bundesländer Oberösterreich,
Niederösterreich und Steiermark soll zwei bis drei Bären übernehmen“,
sagt Walder über die Planung. Intensive Gespräche mit den zuständigen
Stellen sollen laut Walder bis Ende Oktober zu einem Ergebnis führen.
Auf
eine Kritik des „Kuratorium Wald“ von vergangenem Montag kontert
Walder: „Es werden keine öffentlichen Gelder verschleudert. Das
Lebensministerium zahlt wie der WWF und die Bundesforste in einen Topf
ein, aus dem das Bärenmanagement finanziert wird.“
derstandard.at - 13.08.2008
Verschwundene Bären sind Fall fürs Bundeskriminalamt
Die Befürworter des Bären-Aussiedlungsprojekts vom WWF machen nun
Stimmung für die Umsiedlung von zehn slowenischen Bären nach
Österreich. Wie berichtet, sollen sich die Debatten zäh gestalten. Am
Mittwoch sprach sich der österreichische Tierschutzverein gegen eine
"künstliche Wiederansiedlung von Bären in Österreich" aus. Der
steirische Grüne Landtagsabgeordnete Lambert Schönleitner widersprach.
Landesrat Manfred Wegscheider solle sich "ein Beispiel an seinem
oberösterreichischen Kollegen Josef Stockinger nehmen". Oberösterreich
hat vor wenigen Wochen beschlossen, Bären aufzunehmen. Der WWF versucht
unterdessen, in Niederösterreich mit Umfrageergebnissen etwas zu
bewegen. 72 Prozent der St. Pöltener und 70 Prozent der Bewohner von
Kernaussiedlungsgebieten der slowenischen Bären sollen mit der
geplanten Maßnahme einverstanden sein.
Reuters
Deutschland -
12. Aug. 2008
Moratorium
zeigt Wirkung - Einige Walbestände erholen sich
Dank der Einschränkung des kommerziellen Walfangs haben sich einige
Populationen der großen Meeressäuger nach Angaben der Internationalen
Naturschutzunion IUCN erholt. Weniger Walarten seien demnach vom
Aussterben bedroht, darunter vor
allem Buckel - und Minkwale. Die Bestände hätten sich stabilisiert und
gäben Grund zu vorsichtigem Optimismus, sagte der Vorsitzende einer
IUCN-Expertengruppe, Randall Reeves, am Dienstag. Auf einer neuen Roten
Liste werde der Buckelwal daher nicht mehr in der Kategorie "gefährdet"
sondern als "weniger gefährdet" geführt. Gleiches gelte für den
südlichen Glattwahl und den Zwergwal. Trotz der erfreulichen
Entwicklung müssten etwa ein Viertel der
Meeressäuger noch immer als bedroht angesehen werden, darunter der
Blau- und der Finnwal, erklärten die Tierschützer.
Rhein Neckar
Zeitung -
12. Aug. 2008
Der Buckelwal
erholt sich trotz der Fischernetze
Dem Buckelwal geht es wieder besser. Dank der Einschränkung der
kommerziellen Waljagd habe sich die Population der bis zu 19 Meter
langen Meeressäuger erholt, teilte die Weltnaturschutzunion IUCN am
Montag im Schweizer Gland mit. «Dies ist ein großer Erfolg und
zeigt ganz klar, was getan werden muss, damit diese Giganten der Ozeane
überleben können», sagte der Walexperte der IUCN-Kommission für die
Rote Liste bedrohter Tierarten, Randall Reeves. Trotz dieser
erfreulichen Entwicklung
bedeute der Fischfang mit Netzen noch immer eine große Gefahr, vor
allem für die kleineren Tiere aus der Walgruppe. So endeten kleinere
Meeressäuger wie der Irawadi- und der La-Plata-Delfin häufig als
sogenannter Beifang in Fischernetzen.
news-aktuell -
13.
Aug. 2008
Jede vierte
Wal- oder Delfinart vom Aussterben bedroht Die WDCS warnt vor
Zahlenspielen mit den Walbeständen
Gut ein Viertel der bekannten Wal- und Delfinarten sind vom
Aussterben bedroht. Dies geht aus der gestern von der
Weltnaturschutzorganisation IUCN veröffentlichten Roten Liste bedrohter
Arten hervor. Während sich die Buckelwalbestände dank des seit 1966 in
Kraft getretenen Fangverbotes leicht erholt haben, stehen besonders
einige der kleineren Verwandten unmittelbar vor dem Aus. So
befürchtet die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS,
dass der nur in Mexiko vorkommende Vaquita in wenigen Jahren
ausgerottet sein wird. Erst 2007 wurde mit dem chinesischen
Yangtze-Flussdelfin die erste Delfinart offiziell für ausgestorben
erklärt.
Zeit online -
12. Aug.
2008
Jagd auf die Gärtner
der Meere
Wale sind für die Umwelt wichtiger als gedacht. Das Abschlachten der
Tiere betrifft deshalb nicht nur die Meeressäuger selbst: Ohne sie
verkümmern die Ozeane. Nach Angaben des Meeresbiologen Victor Smetacek
vom Alfred Wegener
Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven hat die brutale
Jagd auf Blauwale zu einem massiven Niedergang des Krill, der
Hauptnahrung der Meeressäuger, geführt. Früher hätten die Wale jährlich
schätzungsweise 180 Millionen Tonnen
Krill gefressen, das ist mehr Biomasse, als alle Fangflotten und
Aquakulturen pro Jahr an Meerestieren auf den Weltmarkt bringen, sagt
Smetacek der ZEIT. Doch obwohl seine Räuber von den Walfängern
weitgehend vernichtet wurden, nimmt auch der Krillbestand dramatisch
ab. Dieses Phänomen gelte als antarktisches Paradox, erläutert
Smetacek. „Die vielen Wale hielten als
Umweltgärtner ein sehr produktives Ökosystem aufrecht. Mit ihrer
Dezimierung verfiel es.“
derstandard.at
- 13.08.2008
US-Marine begrenzt aus Rücksicht auf Wale
Sonar-Einsatz
Die US-Marine hat eingewilligt, den Einsatz von Sonar-Geräten aus
Rücksicht auf Wale und andere Meerestiere künftig zu begrenzen. Ein
Gericht in San Francisco habe eine entsprechende Einigung zwischen der
Marine und Umweltschützern nach einem jahrelangen Gerichtsstreit
angenommen, berichtete der " San Francisco Chronicle " am Mittwoch.
Umweltschützer argumentieren, dass die Sonar-Beschallung Meeresbewohner
in Panik versetzt, ihre Orientierung stört und damit auch zum Stranden
von Walen führen kann. ... Nach der neuen Regelung dürfen diese Tests
nun nur noch in wenigen Regionen der Weltmeere vorgenommen werden,
darunter in Gebieten nahe den Philippinen, Japan und Hawaii.
vbio.de - 11.08.2008
Wildtiere tropischer Regenwälder als Einnahmequelle
für die ländliche Bevölkerung
Die Jagd nach Wildtieren ist für weite Teile der Bevölkerung
Westafrikas wichtiger Teil der Lebenssicherung, sie bedroht jedoch die
Tierbestände tropischer Regenwälder. Mit dem Aufbau einer kommunalen
Wildtierbewirtschaftung befasst sich ein Forschungsprojekt am Zentrum
für Naturschutz der Universität Göttingen. Die Experten unter der
Leitung von Dr. Matthias Waltert untersuchen mit Hilfe eines
sozio-ökonomisch und ökologisch ausgerichteten Modells, unter welchen
Bedingungen Wildtiere nachhaltig genutzt werden können. In
Zusammenarbeit mit der Landbevölkerung sollen daraus Strategien
entwickelt werden, die sowohl die Tierressourcen schützen als auch
einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten. ... Die Nutzung von
Wildfleisch im tropischen Regenwald dient nicht nur der Gewinnung von
proteinhaltigen Nahrungsmitteln, sondern erschließt zugleich auch
zusätzliche Einnahmequellen. Dies gilt insbesondere für Waldantilopen
wie die kleinen Ducker. "Der Buschfleischhandel ist ein entscheidender
lokaler Wirtschaftsfaktor der armen ländlichen Bevölkerung. Eine
unkontrollierte Jagd führt jedoch zu einem Rückgang der
Tierpopulationen, so dass damit auf lange Sicht die Lebensgrundlage der
Dorfbewohner bedroht ist", erläutert Dr. Waltert. "Ziel einer
kommunalen Wildtierbewirtschaftung ist es, sowohl den Lebensunterhalt
der Menschen zu verbessern als auch die bestehenden Ökosysteme zu
schützen."
welt.de - 13.08.2008
Hungrige Pinguine an der Copacabana
In Rio de Janeiro ist nun eine Rettungsaktion
angelaufen. Um Tiere, die
die Strapazen der etwa 5000 Kilometer langen und unfreiwilligen Reise
überlebt haben, kümmert sich das Personal des Niteroi Zoos. Tierpfleger
versorgen die völlig erschöpften Meeresvögel mit Infusionen,
Medikamenten und Fischbrei. „Entgegen der allgemeinen Meinung stellen
wir die Pinguine nicht in den Kühlschrank, wenn sie hier ankommen,
sondern versuchen, sie aufzuwärmen“, erklärt Thiago Muniz, der im
Niteroi Zoo für das Wohlbefinden der Magellan-Pinguine verantwortlich
ist. Sobald es den Frackträgern wieder besser geht, werden sie per
Flugzeug zurück in ihre Heimat Patagonien transportiert. Für ein
Drittel der gestrandeten Vögel kommt indes jede Hilfe zu spät – sie
verenden auf der Krankenstation des Zoos. Wissenschaftler rätseln
derweil, weshalb es in diesem Jahr außerordentlich viele
Magellan-Pinguine und vor allem Jungvögel in den Norden verschlägt. ...
So ist Muniz überzeugt, dass die Tiere aufgrund der Überfischung in
Küstennähe kaum noch Nahrung finden. In den letzten Jahren ist der
Bestand an Anchovis, die mit über 50 Prozent den Hauptanteil der
Nahrung des Magellan-Pinguins ausmachen, kontinuierlich reduziert
worden. Die Fangquoten von Anchovis liegen bei über 30.000 Tonnen
jährlich – da bleibt für die Pinguine nicht mehr viel übrig. Daher sind
sie gezwungen, sich für ihre Nahrungssuche immer weiter vom Festland zu
entfernen. Doch je weiter sie ins offene Meer hinausschwimmen, desto
stärker wird die Strömung, der sie kräftemäßig unterlegen sind.
primeiraedicao.com.br - 9. Aug. 2008
Pingüins encontrados mortos na Orla
Tote Pinguine am Ufer gefunden
Die Pinguine, die in Alagoas gefunden wurden, stammen aus dem extremen
Süden Südamerikas, speziell aus Patagonien. Die natürliche Route der
Meeresvögel hatte als Grenze den Süden des Staates Santa Catarina. Seit
zwei Jahren sind die Pinguine im Nordosten erschienen. Für den Biologen
Mário Daniel Sarmento gibt es verschiedene Hypothesen für das Phänomen.
Der Biologe hält die Klimaveränderung für die wahrscheinlichste
Ursache. Die Pinguine bewegen sich in Meeresströmungen, die ihnen
günstige Temperatur, Nahrung und Dichte anbieten. Wenn die Strömungen
sich zerstreuen, verlieren die Tiere die Orientierung.
atarde.com.br - 8. Aug. 2008
Pingüins continuam aparecendo na orla de Salvador
Pinguine erscheinen weiter am Ufer von Salvador
An diesem Freitagmorgen (8. Aug.) schwammen fünf Pinguine sehr nahe an
den Praia de Santana, im Fluß Rio Vermelho. Die Tiere, die anscheinend
auf Nahrungssuche sind, ziehen die Aufmerksamkeit von Passanten auf
sich, aber niemand wagt es, sie aus dem Meer herauszuholen. Ein
Fischer, der seinen Namen nicht nennen wollte, sagte, die Telefonate in
den letzten Wochen in das Institut für Meeressäugetiere (Instituto
Mamíferos Aquáticos, IMA) haben keine Lösung gebracht. "Sie sagen, sie
haben nichts mehr, womit sie die Tiere füttern können", sagte der
Fischer. Einer leitenden Mitarbeiterin des IMA, Catarina Almeida,
zufolge sind die Pinguine nicht abgelehnt worden, das Institut stehe
selbst Schwierigkeiten gegenüber, um mehr als 500 Tiere zu versorgen,
die es schon aufgenommen hat.
tribunedonorte.com.br - 8. Aug. 2008
Pinguim
é encontrado no litoral potiguar
Pinguin im Küstengebiet "Potiguar" gefunden
Noch ein Pinguin wurde an der Küste des Staates gefunden, diesmal am
Strand Praia do Meio. Es ist der zweite Pinguin, der aus der
Magellanstraße stammt, einer Region des argentinischen Patagoniens, und
die Gewässer des nördlichen Rio Grande erreichte. Die Ankunft der
Pinguine an der brasilianischen Küste ist gewöhnlich im Süden des
Landes, wo sie auf der Suche nach Nahrung sind. Doch in diesem Winter
hat der Nordosten viele dieser Vögel empfangen, das resultiert aus
Umweltproblemen wie globale Erwärmung und La Ninã, die Irrtümer auf den
Wanderrouten dieser Vögel potenzieren.
gazetaonline.globo.com - 7. Aug. 2008
Equipe técnica do Sul auxilia na reabilitação de
pingüins no ES
Technische Kräfte hilfen bei der Reha der Pinguine in Espirito
Santo
Nach Schätzungen wurden bereits ungefähr 400 Pinguine "eingesammelt" in
Espirito Santo seit Anfang Juli. Zur Zeit sind 70 Pinguine im Sitz des
Instituto Orca, in der Küstenstadt Vila velha. Wenn sie etwas kräftiger
werden, werden sie gebracht nach Planet Sub, in die Küstenstadt
Guarapari. Dort befinden sich 59 Vögel, die in einem Klima leben, das
dem in ihrem natürlich Habitat in Argentinien ähnlich ist - bis sie
kräftig genug sind, um in die Natur zurückzukehren.
[Die Webseite des Instituto Orca
http://www.almadorio.org.br/institutoorca.htm enthält eine Menge Fotos
zum Thema]
atribunadigital.globo.com - 7. Aug. 2008
El Niño e La Niña podem ser causas
El Niño und La Niña klönnen Ursachen sein
Die Pinguine, die an die Küstengebiete gelangen, sind normalerweise
junge, im Alter von anderthalb Jahren. Laut Paulo de Tarso Ferraz
Meira, Biologe am Städtischen Aquarium, ziehen Magellan-Pinguine das
ganze Jahr über nach Brasilien, aber die meisten kommen in den Monaten
Juni und Juli.
infonet.com.br - 6. Aug. 2008
Pingüins foram removidos para Areia Branca - O
oceanário de Aracaju estava pequeno para o número de pingüins que estão
chegando
Pinguine wurden nach Areia Branca gebracht - Das Ozeanarium in
Aracaju wurde zu klein für die Anzahl der Pinguine, die eintrafen
estadao.com.br - 5. Aug. 2008
Chegada de pingüins surpreende e assusta biólogos
baianos
Ankunft der Pinguine überrascht und erschreckt die Biologen
von Bahia
Das Institut für Meeressäuger erhielt Hilfe der Marine, um alle Tiere
unterzubringen. Ca. 500 Pinguine kamen bereits an die Küste von Bahia.
Salvador, die Hauptstadt des Bundesstaates Bahia, ist es gewöhnt,
Touristen zu empfangen, doch in den letzten drei Wochen waren es andere
"Touristen", welche die Stadt empfing: etwa 500 Pinguine, die aus
Patagonien kamen. "Wir haben mit großen Schwierigkeiten zu tun, um uns
um die Pinguine zu kümmern. Wir sind darauf nicht vorbereitet. Seit
2001 haben wir hier keinen Pinguin empfangen - und seit dem 17. Juli
waren es etwa 500", sagte die Biologin Sheila Serra, Koordinatorin des
Instituts für Meeressäuger (IMA) in Bahia. Entsprechend ihrer Lage etwa
2.800 km von den Stränden der Südküste Brasiliens entfernt, erwartet
die Stadt keine Ankunft hunderter abgemagerter und geschwächter
Magellan-Pinguine und verfügt nicht über die Infrastruktur für deren
Behandlung und Rückgabe an das Meer.
folha.uol.com.br - 4. Aug. 2008
Pingüins filhotes e fraquinhos chegam em número
recorde ao Brasil
Junge Pinguine im Frack kommen in Rekordzahl nach Brasilien
Wer die Strände im Küstenstreifen nördlich von São Paulo in dieser
Jahreszeit besucht, hat große Chancen, daß Pinguine seinen Weg kreuzen.
Jeden Winter zieht es die Vögel, von Patagonien kommend, in die Nähe
der brasilianischen Küste, um nach Nahrung zu suchen. Doch in diesem
Jahr ist die Anzahl der Vögel, die am Strand oder in dessen Nähe
gefunden werden, eine Rekordzahl. In wenig mehr als einem Monat
tauchten etwa 200 Pinguine am Küstenstreifen von São Paulo auf. Viele
andere kommen in Espírito Santo und in Bahia an, Fachleuten zufolge ist
das wenig normal. In den meisten Fällen gelangen die Pinguine hungrig
und unterkühlt an die Küste, es fehlt ihnen an Kraft, um weiter zu
schwimmen. Etwa 20% von ihnen kommen tot an. Diejenigen, die am Leben
bleiben, reagieren zu 60 bis 70% gut auf die Pflege und überleben.
port.pravda.ru - 3. Aug. 2008
Os pinguins antárcticos invadem praias ensolaradas do
Brasil
Invasion antarktischer Pinguine an den sonnigen Stränden
Brasiliens
Touristen sehen Dutzende dieser antarktischen Vögel in subäquatorialen
Gewässern der nordöstlichen Bundesstaaten Brasiliens. Die Biologen
sagen, es sei die am weitesten nach Norden festgestellte Migration der
Pinguine. Die Wissenschaftler nehmen an, die globale Erwärmung könnte
die am meisten wahrscheinliche Erklärung dieses wenig normalen
Phänomens sein. Das antarktische Eis schmilzt weiter, da sich die
Kaltwasserströmung von den Malvinen entlang der atlantischen Küste
Südamerikas verstärkt. Das Brasilianische Institut für Umwelt und
erneuerbare Naturressourcen (IBAMA) bemerkt, die Invasion der Pinguine
in Brasilien habe anscheinend den illegalen Handel mit diesen
exotischen Vögeln gelenkt. Der Preis für einen jungen Pinguin kann auf
dem schwarzen Markt bis zu 500 brasilianische Réis erreichen (318
Dollars).
estadao.com.br - 26. Juli 2008
Mais 47 pingüins são encontrados no litoral do RJ
Wieder sind 47 Pinguine am Küstenstreifen des Bundesstaates
Rio de Janeiro gestrandet
Der Zoo Niterói erhielt 250 Vögel seit Juni und ist überfüllt. Jetzt
hat er 193 Pinguine, die 850 kg Fisch pro Woche fressen.
jbonline.terra.com.br - 25. Juli 2008
Zoológico de Niterói tem superlotação de pingüins
Zoo Niterói ist überfüllt mit Pinguinen
Laut Zoodirektorin Giselda Candiotto überstieg die Anzahl der seit Juni
aufgenommenen Pinguine schon 250, aber viele Vögel haben es nicht
überstanden und starben. Von den Überlebenden haben sich 80 bereits
erholt und warten auf den Transport in das Zentrum für die
Rehabilitation von Meerestieren in Rio Grande do Sul mit Flugzeugen der
Brasilianischen Luftwaffe. Laut Zoo soll ein Team von Tierärzten die
Rettung von über 40% der Pinguine in diesem Jahr fortsetzen, trotz der
hohen Sterberate. Die Pinguine gelangten an die brasilianische Küste,
nachdem sie ihren Kurs verloren haben auf der Migration vom
argentinischen Patagonien aus.
vroegevogels.vara.nl - 7. Aug. 2008
Helft van alle apensoorten bedreigd met uitsterven
Hälfte aller Affenarten vom Aussterben bedroht
Gleichzeitig mit den düsteren Berichten der IUCN machten Forscher der
Wildlife Conservation Society bekannt, daß sie im afrikanischen Kongo
eine unerwartet große Anzahl Westlicher Flachlandgorillas angetroffen
haben. Die Gorillapopulation soll laut letzten Zählungen mehr als
zweimal so groß sein als gedacht - 125.000 Tiere statt 50.000. Klaas
Jan Teule, Vertreter der Leitung Naturschutz des WWF, hofft, daß diese
Zählungen bald bestätigt werden. "In Kongo ist es schwierig, eine gute
Untersuchung zu machen, weil der Urwald so unzugänglich ist. Wir
hoffen, daß die Zählungen stimmen und die Schätzungen aus der
Vergangenheit tatsächlich zu gering sind." Der WWF ist froh über die
Entdeckung einer großen Gorillapopulation in Kongo, warnt aber vor zu
großem Optimismus. Klaas Jan Teule: "Die Anzahl der Gorillas ist in den
letzten 20 bis 25 Jahren um 60% zurückgegangen. Vor allem Entwaldung
bildet eine große Bedrohung. Außerdem lebt diese neu entdeckte Gruppe
in einem Gebiet, wo das Ebola-Virus um sich greift. Diese Gorillas sind
äußerst anfällig", warnt er.
berlinonline.de
- 08.08.2008
Forscher: Mit Kängurufleisch gegen den Klimawandel
Mit der Zucht von Kängurus möchte ein australischer Forscher den
Klimawandel bremsen. Die Tiere sollen Fleisch von Schafen und Kühen
ersetzen, die das Treibhausgas Methan ausstoßen. Diese Wiederkäuer
produzierten elf Prozent der australischen Treibhausgase, berichtet der
Ökologe George Wilson von der Universität Neusüdwales im Journal
«Conservation Letters». Australien könne die Kuh- und Schafherden um
ein Drittel reduzieren und zugleich die Känguruzahl um das Sechsfache
auf 175 Millionen steigern, sagte Wilson dem Radiosender ABC. Das Land
würde so dieselbe Menge Fleisch produzieren und zugleich drei Prozent
der Treibhausgasemissionen einsparen.
derstandard.at - 12.08.2008
Kängurus essen für den Klimaschutz
Eine Nahrungsumstellung von Rind auf Känguru würde der australischen
Klimabilanz einen großen Nutzen bringen. Zu diesem Schluss kommen
Experten des Australian Wildlife Service im Wissenschaftsmagazin
Conservation Letters. Im Unterschied zu den Wiederkäuern, die gemeinsam
mit den riesigen Schafherden für elf Prozent der gesamten Treibhausgase
am kleinsten Kontinent sorgen, würden die Beuteltiere fast gar kein
Methan ausscheiden. Methan ist im 100-Jahres-Zyklus ein um 21 Mal
stärkeres Treibhausgas als CO2.
welt.de - 13.08.2008
Verzehr von Kängurufleisch für den Klimaschutz
Durch die Diskussionen über den Klimawandel werden ständig neue
Möglichkeiten zum Schutz gesucht. Auch in Australien werden Vorschläge
zur Verbesserungen für die Klimabilanz vorgestellt. Experten des
Australian Wildlife Service kommen zu dem Schluss, dass eine
Nahrungsumstellung von Rind- auf Kängurufleisch das Klima deutlich
verbessern würde. Der Verzehr von Rindfleisch belastet die Umwelt, da
die Wiederkäuer bei der Verdauung das Gas Methan produzieren. ... In
Australien, dem kleinsten Kontinent der Welt, sorgen die Kühe gemeinsam
mit den Schafherden für elf Prozent der gesamten Treibhausgase. Eine
Umstellung auf Kängurufleisch würde diesen Wert deutlich verringern.
Die für Australien typischen Beuteltiere haben eine völlig andere
Verdauung als Wiederkäuer und produzieren wesentlich weniger Methan.
Schwäbische Zeitung -
13. Aug. 2008
32
Wildbienen-Arten schwirren umher
Die haben so klangvolle lateinische Namen wie "Bombus humilis",
"Melitta tricincta" oder "Osmia villosa" und sie bevorzugen wenig
genutztes Grünland als Lebensraum: Mehr als 400 Wildbienenarten gibt es
in Baden-Württemberg. 32 davon sind auf dem ehemaligen
Truppenübungsplatz gesichtet worden. Im Rahmen eines Projekts vom
Regionalverband Neckar-Alb des Bunds Naturschutz Deutschland (BUND),
finanziell von "Plenum" unterstützt, haben die beiden
Wildbienen-Spezialisten Claudia Mohra und Martin Fellenberger das
Münsinger Hardt genau inspiziert und dabei das Vorkommen der Arten
genau registriert.
FOCUS online -
12.
Aug. 2008
Klimawandel:
See-Elefanten und Robben erforschen das Klima
Wissenschaftler
setzen in der Antarktis See-Elefanten ein, um sich ein
Bild von den Auswirkungen des Klimawandels unter der Eisdecke zu
machen.
Die bis zu drei Tonnen schweren Meerestiere würden mit
Sensoren ausgestattet, die ihre Daten nach dem Auftauchen an Satelliten
weitergäben, sagte Steve Rintoul vom australischen Forschungszentrum
für Klima und Ökosytem der Antarktis. „Sie haben es für uns erstmals
möglich gemacht, große Gebiete des
Ozeans unter dem Seeeis im Winter zu beobachten.“ Die Sensoren der
See-Elefanten, die pro
Tag bis zu 65 Kilometer zurücklegen, messen demnach Temperatur,
Salzgehalt und Tiefe, was auch Rückschlüsse auf die Eisdicke zulässt.
Damit sei die verfügbare Daten-Ausbeute gegenüber herkömmlichen
Beobachtungsmethoden per Satellit oder Schiff um das 30-Fache erhöht
worden.
Suedeutsche
Zeitung -
13. Aug. 2008
Öl- und
Gasförderung bedroht Amazonas-Regenwald
Die Erdöl- und Gasförderung im Nordwesten und Westen Südamerikas
zerstört einer Studie zufolge den Amazonas-Regenwald und bedroht
außerdem zahlreiche Indio-Stämme. Betroffen sei ein etwa
688 000 Quadratkilometer großes Gebiet, auf dem 180
Förderungsprojekte
betrieben würden, heißt es im Online-Journal «PLoS ONE».
Die Region ist fast doppelt so groß wie Deutschland. Das westliche
Amazonas-Gebiet, das den weltweit intaktesten und artenreichsten
Regenwald beherberge, werde in Brasilien, Bolivien, Peru, Kolumbien und
Ecuador bald ganz von Förderanlagen und Pipelines bedeckt sein. Die
Studie der US-amerikanischen Umweltschutzorganisationen Save Americas
Forests und Land Is Life sowie der Duke University in Durham dauerte
den Angaben zufolge drei Jahre. Die Wissenschaftler seien dabei zu
alarmierenden Ergebnissen gekommen. Sogar in Naturschutzparks
wie dem Yasuní in Ecuador oder dem Madidi in Bolivien werde gebohrt,
heißt es. Am stärksten bedroht sei allerdings der peruanische Teil des
Amazonas-Regenwaldes, meinen die Wissenschaftler. Dort bedecken laut
Studie 64 Energieprojekte rund 72 Prozent des gesamten Urwalds.
PR-inside.
com - 8. Aug. 2008
Thailand wildert neun
vom aussterben bedrohte Leierhirsche aus
Thailand hat am Freitag weitere neun Leierhirsche in einem Nationalpark
in der Mitte des Landes ausgewildert, um das ökologische Gleichgewicht
in dem Park zu stabilisieren. Der
Leierhirsch, einst eine typisch thailändische Tierart, galt in den
vergangenen 30 Jahren in dem südostasiatischen Land als ausgestorben.
Nur noch im benachbarten Birma sind Leierhirsche in der Natur
anzutreffen. Im Mai wurden die ersten 25 Leierhirsche in dem
Nationalpark ausgesetzt, als Teil eines Programms zur Wiederansiedlung
der Hirsche, das von der thailändischen Regierung und den
Universitäten, sowie verschiedenen Naturschutzverbänden initiiert
wurde.
n-tv
-
9. Aug. 2008
Krüger-Nationalpark
in Südafrika Opfer des eigenen Erfolges
Südafrikas größtes Tierparadies, der 110 Jahre alte
Krüger-Nationalpark, wird zum Opfer seines eigenen Erfolgs. Die
Verantwortlichen haben eine Studie in Auftrag gegeben, um die
Auswirkungen der jährlich 1,3 Millionen Besucher auf die Umwelt im Park
zu ergründen. Sollten sie sich als ökologische Belastung herausstellen,
müsste die Besucherzahl eventuell strenger reglementiert werden,
erklärte Parksprecher Raymond Trevers kürzlich der Zeitung "Sunday
Independent".
Hintergrund der Studie ist auch eine Bedrohung des Parks
durch den Klimawandel. Umweltminister Marthinus van Schalkwyk
präsentierte dazu gerade einen Regierungsbericht, wonach zwei Drittel
aller Tierarten im Krüger-Nationalpark bei einer Erwärmung um 2,5 bis 3
Grad Celsius bis zum Ende dieses Jahrhunderts vom Aussterben bedroht
wären. "Der Bericht zeigt, dass der Schaden für eins der
spektakulärsten Tourismusgebiete des Landes verheerend wäre, wenn das
Phänomen ungehindert so weitergeht", erklärte der Minister.
Spiegel.de
- 11. Aug. 2008
Experten
rätseln über Krokodil-Massentod
Das mysteriöse Krokodil-Massensterben in Südafrikas
berühmtem Krüger-Nationalpark droht sich auszuweiten. Bisher wurden
bereits 130 Kadaver der Raubtiere entdeckt. Wissenschaftler befürchten
jetzt die Ausbreitung einer Seuche unter den Panzerechsen. Im Mai hat
das Krokodilsterben im Krüger-Nationalpark begonnen, und
noch immer stehen die Biologen vor einem Rätsel. Die Kadaver wurden in
den Flüssen Olifant
und Letaba entdeckt, die innerhalb des Parks am dichtesten von
Nil-Krokodilen besiedelt sind. In der vergangenen Woche haben
Wissenschaftler und Veterinäre unter
Leitung des Krokodilexperten Fritz Huchzermeyer vom Internationalen
Tierschutzbund WCU mehrere Kadaver untersucht. Außerdem haben die
Experten elf lebende Krokodile gefangen, untersucht und mit einer
Markierung versehen wieder freigelassen.
Dabei stellte sich heraus, dass sieben der elf Krokodile an einer
sogenannten Pansteatitis litten: Das Fettgewebe entzündet sich und
verhärtet zu einer gummiartigen Masse; das Tier stirbt einen qualvollen
Tod. Die Krankheit war zuvor bereits bei toten Krokodilen
diagnostiziert worden. "Wir verfolgen jetzt eine Theorie, nach der
Krokodile die Kadaver ihrer Artgenossen fressen und sich so anstecken",
sagte Danie Pienaar, der Leiter der wissenschaftlichen Abteilung des
Parks. "Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, werden wir alle Kadaver
aus dem Wasser holen und verbrennen."
derstandard.at - 12.08.2008
Schädel eines fossilen Lemuren nach 100 Jahren
vervollständigt
Seit über 100 Jahren besitzt das Naturhistorische Museum Wien (NHM)
Überreste eines fossilen Lemuren aus Madagaskar. Im Jahr 2003
entdeckten amerikanische Wissenschafter am gleichen Fundort weitere
Knochen, darunter unter anderem die fehlenden Augenbrauenbögen des
Wiener Schädels. Nun wurden die Teile wieder zusammengesetzt und werden
ab den kommenden Wochen im Museum zu sehen sein. Der Fundort ist eine
teilweise eingestürzte Höhle auf Madagaskar. 1899 entdeckte der Wiener
Fossilien-Sammler dort unter anderem den Schädel eines seltenen,
ausgestorbenen Halbaffen namens Hadropithecus stenognathus. 2007
entdeckte ein US-amerikanisches Wissenschafterteam um Alan Walker, dass
Knochen von neuerlichen Funden aus dem Jahr 2003 teilweise exakt zu den
alten Relikten in Wien passen. Zur Zeit sind die Anthropologinnen
Laurie Godfrey (University of Massachusetts) und Natalie Vasey
(Portland State University) in Wien, um die neuen und alten Fundstücke
zu bearbeiten und zusammenzufügen. "Unsere Kollegen haben uns die Funde
geschenkt, der nun fast vollständige Schädel wird ab den kommenden
Wochen wieder ausgestellt", sagte dazu Ursula Göhlich von der
Wirbeltierpaläontologie des NHM anlässlich der Überreichung der Knochen
am Dienstag in Wien.
BirdLife
Conservation gets a common language - 12.08.2008
BirdLife scientists have been working with a number of other
organisations to define a standard lexicon for biodiversity
conservation. A common language is an essential foundation of any
science. For example, medical researchers and practitioners use a
common set of formal terms to describe human ailments and potential
treatments.
ENN
Elephant seals join fight against climate change -
12.08.2008
Elephant seals swimming under Antarctic ice and fitted with special
sensors are providing scientists with crucial data on ice formation,
ocean currents and climate change, a study released on Tuesday said.
The seals swimming under winter sea ice have overcome a "blind-spot"
for scientists by allowing them to calculate how fast sea ice forms
during winter.
Endangered Species Act Changes Give Agencies More Say
- 12.08.2008
The Bush administration yesterday proposed a regulatory
overhaul
of the Endangered Species Act to allow federal agencies to decide
whether protected species would be imperiled by agency projects,
eliminating the independent scientific reviews that have been required
for more than three decades.
Some big whales recovering since 1980s hunt ban -
12.08.2008
Some large whale species such as the humpback, minke and
southern
right whale are recovering from a threat of extinction, helped by curbs
on hunts since the 1980s, the world's largest conservation network said
on Tuesday.A review of cetaceans -- about 80 types of whales, dolphins
and porpoises -- showed almost a quarter were in danger, mostly small
species.
Birds head north as climate heats up -
09.08.2008
A study by researchers at the SUNY College of Environmental
Science and Forestry (ESF) has documented, for the first time in the
northeastern United States, that a variety of bird species are
extending their breeding ranges to the north, a pattern that adds to
concerns about climate change.
BBC News
Primates 'face extinction crisis' - Vietnam second highest for
threatened species
A global review of the world's primates says 48% of species face
extinction, an outlook described as "depressing" by
conservationists.The IUCN Red List of Threatened Species says the main
threat is habitat loss, primarily through the burning and clearing of
tropical forests. More than 70% of primates in Asia are now listed as
Endangered, it adds. The findings form part of the most detailed survey
of the Earth's mammals, which will be published in October. Other
threats include hunting of primates for food and the illegal wildlife
trade, explained Russell Mittermeier, chairman of global conservation
group IUCN's Primate Specialist Group and president of Conservation
International. "In many places, primates are quite literally being
eaten to extinction," he warned. "Tropical forest destruction has
always been the main cause, but now it appears that hunting is just as
serious a threat in some areas, even where the habitat is still quite
intact."
Despite the gloomy outlook, the Red List did record a number of
conservation successes. Brazil's populations of golden lion tamarins
and black lion tamarins were downlisted from Critically Endangered to
Endangered. "It is the result of decades of effort," said Dr Vie. "The
lion tamarins were almost extinct in the wild, but they were very
popular in zoos so there was a large captive population.
Further info:
http://cms.iucn.org/about/work/programmes/species/index.cfm?uNewsID=1391
http://cmsdata.iucn.org/downloads/primate_fact_sheet_2008___final.pdf
Cambodia (9 of 10 species) has been ranked highest and Vietnam (19 of
22 species) second highest for threatened primate species, according to
the new
comprehensive review of the world’s 634 primate species issued at the
22nd International Primatological Society Congress in Edinburgh. The
full
report and overviews can be found at http://www.primate-sg.org/redlist08.htm
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Vier Pfoten - Stiftung für
Tierschutz - 07.08.2008
VIER
PFOTEN: Über 25.000 Menschen protestieren gegen chinesische
Tierquälerei - Informationskampagne von VIER PFOTEN zeigt Wirkung -
Online-Spiel ab Freitag
Das Motto der diesjährigen
Olympischen Spiele in China ist "Eine Welt, ein Traum". "Eine Welt, ein
Albtraum" ist im Hinblick auf Tierschutz in China leider passender. Mit
der steigenden Wirtschaftskraft steigt auch die Ausbeutung der Tiere:
China bricht alle Rekorde, wenn es um Tierquälerei geht. Mehr als
25.000 europäische Konsumenten haben sich hinter die internationale
VIER PFOTEN Kampagne für besseren Tierschutz in China gestellt. Sie
fordern den europäischen Handel auf, Produkte für deren Herstellung
Tiere gequält werden, aus ihrem Sortiment zu nehmen. ... Tierschutz
spielend leicht gemacht: ab Freitag befindet sich auf der Website von
VIER PFOTEN ein Onlinegame, bei dem sich die Spieler für die gequälten
Tiere in China einsetzen können. Zu gewinnen gibt es eine Reise in eine
der VIER PFOTEN Städte Wien, Sofia, Amsterdam, London, Hamburg, Zürich,
Brüssel, Bukarest, Budapest oder Berlin. Das Ziel "Eine Welt, ein
Traum" ist erreichbar. Es erfordert jedoch das Bewusstsein der
Konsumenten, dass die Mittel der globalen Weltwirtschaft genutzt werden
können, um dem Albtraum der chinesischen Tierquälerei ein Ende zu
setzen. Die VIER PFOTEN Kampagne informiert Konsumenten darüber, mit
welchen Mitteln sie Einfluss auf die chinesische Industrie und die
chinesische Regierung machen können, um Tierschutzstandards
festzulegen.
AAF Animals Asia Foundation e.V. - 08.08.2008
Animals Asia Foundation - WDR berichtet über
Tierschutzarbeit in China
Zeitgleich zum zehnjährigen Jubiläum von Animals Asia strahlt der WDR
im Rahmen der Tiersendung "Tiere suchen ein Zuhause" einen Beitrag der
Filmemacherin Christiane von Schwind über die Aktivitäten der
Tierschutzorganisation in China aus. Schwerpunkt dieses Beitrags ist
die Arbeit von Animals Asia mit den neu entstehenden Tierschutzgruppen
in China im Rahmen einer Freundschaftsallianz. Dabei geht es vor allem
um Begleittiere wie Hunde und Katzen, die Abkehr vom Verzehr dieser
Haustiere und die dazu entwickelten Aufklärungsprogramme von Animals
Asia. Jill Robinson dazu: "Die aufregendste Entwicklung der letzten
Jahren ist aus unserer Sicht die zunehmende Zahl von Menschen, die das
Thema Tierschutz aktiv aufgreifen und entsprechend dieser Überzeugung
handeln. Allein in China haben wir ein Netzwerk aus mehr als 40
eigenständigen Gruppen. Das vergangene Jahrzehnt hat gezeigt, was
entschlossene Bürger, die den Wandel wollen, erreichen können."
AAF Animals Asia Foundation e.V. - 08.08.2008
Animals Asia Foundation - Zehnjähriges Jubiläum
Tierschutzarbeit in China
Am 8. August 2008 feiert die Animals Asia Foundation ihr zehnjähriges
Bestehen. Die Tierschutzorganisation von Jill Robinson arbeitet seit
der Gründung in China und ist weltweit für ihr Projekt der
Mondbärenrettung in China bekannt. Nach CITES als vom Aussterben
bedrohte Asiatische Schwarz- oder Kragenbären werden in China auf
Bärenfarmen unter qualvollen Bedingungen gefangen gehalten und zweimal
täglich durch eine permanent offene Wunde in ihrem Bauch wegen ihrer
Galle, die in der TCM Verwendung findet, gemolken. Robinson, die für
ihre Arbeit von Elisabeth II mit einem Orden ausgezeichnet wurde,
gelang etwas völlig Außergewöhnliches - von Anfang an in China Fuß zu
fassen und dort mit den Behörden zusammenzuarbeiten. In einem Abkommen
mit der chinesischen Regierung vom Jahr 2000 geht es um das gemeinsame
Ziel der Schließung der schlimmsten Bärenfarmen in Sichuan, die
Übergabe von 500 Mondbären an Animals Asia und die langfristige
Zusammenarbeit zur Schließung aller Bärenfarmen. Jill Robinson: "Die
letzten zehn Jahre waren für Animals Asia sehr erfolgreich. In diesem
Zeitraum wuchs die Organisation von ein paar Menschen in einem Haus im
Hinterland Hongkongs auf ein Netzwerk mit über 200 Tierschutzexperten
in Asien, England, Deutschland, den USA und Australien." Auf der
Rettungsstation von Animals Asia in der Nähe von Chengdu, Südchina,
sind bis heute 247 Bären angekommen. Weitere Meilensteine der
Bärenrettung in Asien waren Ende 2005 die erfolgreiche Verabschiedung
einer Resolution des Europäischen Parlaments, das ein Ende der
Bärenfarmen in China fordert. Ende 2005 unterschrieb Animals Asia ein
Abkommen mit der vietnamesischen Regierung, 200 Bären aus Farmen zu
retten. Das war zugleich der Startschuss für den Bau einer zweiten
Rettungsstation für Mondbären im Tam Dao Tal, unweit von Hanoi. Ein
anderer Projektschwerpunkt liegt beim Verzehr von Hunden und Katzen in
China. ... Außerdem unterstützt die Animals Asia Freundschaftsallianz
neu entstehende Tierschutzgruppen in China.
Whale and Dolphin Conservation Society - 13.08.2008
Jede vierte Wal- oder Delfinart vom Aussterben bedroht
/ Die WDCS warnt vor Zahlenspielen mit Walbeständen
Gut ein Viertel der bekannten Wal- und Delfinarten sind vom Aussterben
bedroht. Dies geht aus der gestern von der Weltnaturschutzorganisation
IUCN veröffentlichten Roten Liste bedrohter Arten hervor. Während sich
die Buckelwalbestände dank des seit 1966 in Kraft getretenen
Fangverbotes leicht erholt haben, stehen besonders einige der kleineren
Verwandten unmittelbar vor dem Aus. So befürchtet die internationale
Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS, dass der nur in Mexiko
vorkommende Vaquita in wenigen Jahren ausgerottet sein wird. Von den
rund 150 noch im Golf von Kalifornien verbleibenden mexikanischen
Schweinswalen sterben jährlich geschätzt 15 Prozent in Fischereinetzen.
"Der Vaquita könnte die nächste Art sein, die für immer verschwindet"
warnt Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS in München. ...
Tatsächlich reflektiert die Rote Liste die allgemeinen Bestandszahlen
und gibt kaum Auskunft über die unterschiedlichen Populationen. Die
Einschätzung des Status von Arten in ganzen Ozeanen hält der Sprecher
der WDCS nur für bedingt aussagekräftig. "Gilt der Gemeine Delfin im
Mittelmeer als "stark gefährdet", so ist dieser in der Adria bereits
gänzlich verschwunden und stirbt auch im östlichen Teil des Ionischen
Meeres in den kommenden 10 Jahren aus", klagt Entrup. Die Datenlage für
den weltweit verbreiteten Schwertwal gilt als "unzureichend", doch
umfasst die in der Straße von Gibraltar lebende Population z.B. nur
etwa 30 Tiere und ist akut vom Aussterben bedroht. Die WDCS drängt auf
ein Umdenken im Artenschutz und fordert den Schutz von Populationen und
ihren Lebensräumen. "Die neue Einstufung des Buckelwals als "kaum
gefährdet" ist einerseits ein erfreuliches Zeichen, andererseits
berücksichtigt diese die Gefahren des Klimawandels nur unzureichend",
kritisiert Entrup. So sind mit der Erderwärmung auch Veränderungen des
Nahrungsangebotes und der Anfälligkeit für Krankheiten zu befürchten.
Doch während die IUCN diese Gefahr bei Eisbären berücksichtigt, fand
sie bei Walen offensichtlich wenig Beachtung.
Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 13.08.2008
VIER PFOTEN: Einsatz für Orang-Utans
Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN kooperiert künftig
mit der Organisation "Borneo Orangutan Survival" (BOS): Ein gemeinsames
Schutzprogramm hilft den vom Aussterben bedrohten Menschenaffen. Über
das Projekt berichtet der Schauspieler Hannes Jaenicke heute in der
TV-Dokumentation "Einsatz für Orang-Utans" (23:15 Uhr im ZDF). Laut
"International Union for Conservation of Nature" (IUCN) sind 48 Prozent
aller Primaten-Arten vom Aussterben bedroht. Der natürliche Lebensraum
der Orang-Utans schrumpft täglich, denn der steigende Bedarf an Palmöl
und Nutztierfutter treibt die Rodung des Regenwaldes drastisch voran.
.. Das gemeinsame Schutzprojekt von VIER PFOTEN und BOS in Samboja
Lestari (Ost-Kalimantan/Borneo) hilft den bedrohten Menschenaffen
nachhaltig: Ausgesetzte, verletzte und verwaiste Orang-Utans werden
gesund gepflegt und auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet; sie
lernen, wie sie sich Nahrung beschaffen, gefahrlos in den Wipfeln hoher
Bäume fortbewegen und dort oben Schlafnester bauen können. Wenn sie
selbstständig überleben können, werden sie wieder ausgewildert und in
Schutzgebieten angesiedelt. ... Mit dem Orang-Utan-Projekt setzt VIER
PFOTEN die erfolgreiche internationale Arbeit für Wildtiere fort: Wie
beim Großkatzenreservat LIONSROCK Park und den europaweiten
Bärenschutzzentren der Organisation stehen auch bei diesem Projekt das
Wohl des einzelnen Tieres und eine nachhaltige Lösung an erster Stelle.
Verbände
Forum - 7. Aug. 2008
NABU NRW mit
erfreulicher Bilanz 2007
Der Naturschutzbund NABU NRW kann weiterhin auf
Unterstützung in der Bevölkerung bauen. Das zeigt der aktuelle
Jahresbericht 2007, den der NABU heute der
Öffentlichkeit in Düsseldorf präsentierte. „Wir freuen uns über die
konstant hohe Mitgliederzahl von rund 55.000 Mitgliedern, was uns mit
Abstand zum stärksten Naturschutzverband in NRW macht,“ so der
Vorsitzende, Josef Tumbrinck, bei der Vorstellung des Jahresberichtes.
Mit diesem Rückhalt in der Bevölkerung werde der NABU sich auch unter
weiterhin schwierigen politischen Bedingungen künftig auf allen Ebenen
für Natur und Umwelt einsetzen können. „Garant für unsere bisher
erfolgreiche und auch zukünftige Naturschutzarbeit auf allen Ebenen ist
und bleibt dabei die breite ehrenamtliche Basis“, sagte Tumbrinck
weiter. Die helfe im Kleinen wie im Großen und mache auch in der
Politik Eindruck. Tumbrinck: „Erschwerend kommt noch hinzu, das
der Naturschutzhaushalt für das Jahr 2007 die absolute Talsohle
erreicht hat. Beschämende 12,5 Millionen Euro sind es gerade einmal im
„originären“ Naturschutzetat gewesen.“ Mindestens eine Verdopplung des
Naturschutzetats auf 120 Mio. Euro bis
2014 sei aus Sicht des NABU zwingend erforderlich. Positiv sei zu
vermerken, dass die Landesregierung das Netz
der Biologischen Stationen für die kommenden drei Jahre erhalten wolle
und die Natur- und Umweltakademie sowie die Stiftung für Umwelt und
Entwicklung erhalten blieben. Bei den
Spenden wurde ein deutliches Plus verzeichnet, während bei den
Bußgeldern der Rekord des Vorjahres nicht wiederholt werden konnte.
Rund 300.000 Euro flossen im letzten Jahr in die Projektarbeit des NABU
NRW, die Arbeit der Aktiven in den 150 Orts- und Kreisgruppen sowie die
Naturschutzjugend.
Presserelations
- 12. Aug. 2008
Etappensieg
gegen Ölförderung
Die von RWE Dea
geplanten Bohrungen nach Erdöl im Nationalpark
Wattenmeer vor Dithmarschen sind schlicht unzulässig, wenn sie nicht
von der bestehenden Förder-Plattform "Mittelplate" aus erfolgen. Und
auch Schrägbohrungen vom Festland aus nach Öl unter dem Nationalpark
könnten allenfalls dann zulässig sein, wenn "erhebliche
Beeinträchtigungen" der Natur, wie etwa Landabsenkungen, ausgeschlossen
werden können. Zu diesem eindeutigen Schluss kommt ein von der Fraktion
der Grünen angefordertes Rechtsgutachten des schleswig-holsteinischen
Landtages. Auch eine im März von der Bergbehörde erteilte neue
Konzession für die Suche nach Öl im Nationalpark vor Nordfriesland ist
dem Gutachten zufolge rechtswidrig. Die Naturschutzverbände
Schutzstation Wattenmeer und WWF sehen
sich durch das Gutachten, erstellt vom wissenschaftlichen Dienst des
Landtages, in ihrem Widerstand gegen die Ausweitung der Ölförderung
bestätigt.
inar.de - 11.
Aug. 2008
Langnese Honig und WWF
starten große Spendenaktion
Honig ist nicht nur lecker und vielseitig einsetzbar, sondern auch
eines der
wenigen unverfälschten Naturprodukte. Kein Wunder also, dass eine
intakte
Umwelt Langnese Honig ganz besonders am Herzen liegt - schließlich ist
eine
biologische Vielfalt die Grundlage für Honiggewinnung. Im September
startet in Kooperation mit WWF Deutschland die
große
Langnese-Spendenaktion „Natur erhalten & Genuss erleben". Von
September bis Dezember 2008 weist der schwarz-weiße
WWF-Pandabär
unübersehbar auf allen Langnese-Honigprodukten auf die Herbstpromotion
hin:
10 Cent von jedem gekauften Honigglas fließen in das
WWF-Naturschutzgroßprojekt „Mittlere Elbe" nahe Dessau. Durch den Kauf
von
Land werden wertvolle Elbauenwälder und Wiesen als natürliche
Überflutungsflächen erhalten und wiederhergestellt. Während der
Aktion
verlost Langnese Honig fünf Familienreisen für vier Personen zum
WWF-Naturschutzgroßprojekt „Mittlere Elbe".
Welt
online - 12. Aug. 2008
NABU: Schwarz-Grün hat
beim Umweltschutz noch nicht viel bewegt
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat dem schwarz-grünen Senat in
Hamburg nach 100 Tagen Regierung ein mittelprächtiges Zeugnis in Sachen
Umweltschutz ausgestellt. Es sei zwar noch nicht viel Konkretes zu
erkennen, «der Wille zu Veränderungen in der Umweltpolitik ist aber zu
spüren», meinte Hamburgs NABU-Chef Rolf Bonkwald am Dienstag. Mit
Spannung werde die Ausgestaltung der Elbe-Stiftung erwartet, die
Wirtschaft und Ökologie verknüpfen solle. Als besonders negativ
bewertete der NABU die Reaktion der GAL-geführten Umweltbehörde auf den
Tankerunfall auf der Elbe. Die Folgen würden eindeutig
heruntergespielt, meinte Bonkwald.
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Neue Veröffentlichungen
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EAZA
News 63/2008
Interview: Quentin Bloxam
EAZA Amphibian Campaign
Sulawesi crested black macaques
Persian Onager EEP
Marwell Conservation
Elephant Exhibit at Copenhagen Zoo
Burgers Rimba
Wanted: Holders for Beaded Lizards
Status of Hyraxes
Savannah Exhibits
Tier
International 3/2008
Dzanga-Sangha
Ausgerottet: Nördliches Breitmaulnashorn
Riesenotter
Buschbock
Augen
Riesensalamander
Michael Chinery, Jorunn Wissmann
Insekten: Eindrucksvolle Nahaufnahmen
faszinierender Lebewesen
"Faszination Vergrößerung: Mit dem
Rasterelektronenmikroskop (REM)
aufgenommene Bilder machen es möglich! Tausende Einzelaugen eines
Libellenauges, die Struktur der Seidenspinnerfühler und vieles mehr
kann so sichtbar gemacht werden. Gehen Sie auf Entdeckungsreise in die
geheimnisvolle Welt der Insekten!"
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Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
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Veranstaltungen
3. Zootechniker-Tagung im Zoo Rostock
18.- 20.09.2008
Themen unter anderem:
- Wasseraufbereitung
- Bau-Projekte im Zoo
- Notrufhandys
- Spielplätze
Auskunft erteilt: Zoo Rostock, Herr F. Petersen, Tel.: 0381 / 2082175
oder Allwetterzoo Münster, Herr D. Heese, Tel.: 0251 / 8904400,
Heese@Allwetterzoo.de
Gesellschaft
für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem
Senkenberg-Museum und der
Universität.
Naturerlebnisse vermitteln: Praxisorientierte Einführung in
die Naturerlebnispädagogik
Die BUNDjugend Brandenburg führt vom 6. bis 10. Oktober in Wernsdorf
ein Seminar durch, mit dem junge Erwachsene befähigt werden, Kinder und
Jugendliche für das Thema Natur zu sensibilisieren und zu begeistern.
In vielen praktischen Übungen wird ein Pool von natur- und
erlebnispädagogischen Methoden vorgestellt und ausprobiert. Information
und Anmeldung unter: www.bundjugend-brandenburg.de
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Stellenanzeigen
Der
Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Verstärkung
seines Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Tierpfleger/in
Zu Ihren Aufgaben gehören: Tätigkeit in der Springergruppe:
– Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten, insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Gehege
– Durchführung von Tierbeschäftigungsmaßnahmen
– Besucherinformation
Wir erwarten: Abgeschlossene Ausbildung z.
Zootierpflegerin/Zootierpfleger
– Fundiertes Fachwissen
– Leistungsbereitschaft
– Kooperations- und Teamfähigkeit
– Serviceorientierung
Es handelt sich um eine Elternzeit-Vertretung, die bis einschließlich
August 2009 befristet ist.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen
Dienst nach Entgeltgruppe 5.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in
Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen
werden daher besonders begrüßt.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 29.08.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Matthias Krueger, Tel.: 069/212-3 45 70
zur Verfügung.
Der Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Verstärkung seines
Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
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Zootierpflegerin/Zootierpfleger
– Fundiertes Fachwissen
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– Kooperations- und Teamfähigkeit
– Serviceorientierung
Es handelt sich um eine Elternzeit-Vertretung, die bis einschließlich
April 2010 befristet ist.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen
Dienst nach Entgeltgruppe 5.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in
Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen
werden daher besonders begrüßt.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 29.08.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Matthias Krueger, Tel.: 069/212-3 45 70
zur Verfügung.
Der
Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Verstärkung seines
Teams zum nächstmöglichen Zeit-punkt eine/n
Tierpfleger/in
Zu Ihren Aufgaben gehören: Tätigkeit im Exotarium (Süß- und
Seewasserfische, Amphibien, Reptilien) als stellvertretende
Revierleitung:
– Erledigung aller anfallenden tierpflegerischen Arbeiten,
insbesondere
– Pflegen und Füttern der im Revier befindlichen Tiere
– Ausgestalten und Instandhalten der Aquarien und Tieranlagen
– Züchten und Aufziehen verschiedener Tierarten
– Mithilfe bei tierärztlicher Behandlung
– Mithilfe bei der Entwicklung und Durchführung von
Tierbeschäftigungsmaßnahmen und Lebensraumbereicherungen
– Besucherinformation
– Vertretungstätigkeiten
Wir erwarten:
– Abgeschlossene Ausbildung z. Zootierpflegerin/Zootierpfleger
– Mehrjährige Erfahrung in der Tierpflege, insbesondere in der
Futtertierzucht
– Fundiertes Fachwissen, insbesondere in den Bereichen Süß- und
Seewasseraquaristik
– Technisches Verständnis
– Kooperations- und Teamfähigkeit
– Überdurchschnittliches Engagement
– Eigenverantwortlichkeit
– Serviceorientierung
Der Arbeitsvertrag ist zunächst auf ein Jahr befristet; bei Bewährung
ist eine unbefristete Weiterbeschäftigung möglich.
Die Vergütung erfolgt aufgrund des Tarifvertrages für den öffentlichen
Dienst nach Entgeltgruppe 8.
Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in
Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen
werden daher besonders begrüßt. Schwerbehinderte werden bei gleicher
Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 04.09.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Matthias Krueger, Tel.: 069/212-3 45 70
zur Verfügung.
Volunteer vacancy in the Caribbean –
Live-food technician and assistant to mountain chicken programme,
Dominica, West Indies
The Dominican mountain chicken (Leptodactylus
fallax) conservation programme (see www.mountainchicken.org),
co-managed by the Zoological
Society of London and Chester Zoo in collaboration with the Government
of
Dominica is seeking a dedicated, energetic and self-motivated
invertebrate/
herpetology
specialist to spend a period of one
year in Dominica,
West Indies.
The main objective will
be to assist Dominica Forestry and Wildlife personnel in
establishing and developing large-scale invertebrate food cultures
(crickets/cockroach
es/snails/worms etc) and invertebrate
harvesting
techniques to feed a proposed captive assurance colony of the
Critically
Endangered frog Leptodactylus
fallax. Husbandry and monitoring
of the initial captive frogs may also become part of the remit
depending upon
progress with the food source and readiness to initiate the frog
breeding programme.
The successful candidate will have a proven background in
invertebrate care and culturing and/or a demonstrable aptitude for the
same.
Experience in the management of amphibians, especially large frogs,
would be an
advantage but is not essential.
The position is based in Roseau, capital of Dominica in the
Lesser Antilles, Eastern Caribbean. International air
travel and a monthly stipend to cover living expenses will be provided.
Applications
should be received by 26th August 2008. Unfortunately, we are
unable to send individual replies to all who apply, so if you do not
hear from
us within two weeks of the closing date, we regret that your
application has
not been successful.
Please send a letter of application, emphasising relevant
experience, and a recent Curriculum Vitae to:
Andrew
A.
Cunningham
or
Ian
Stephen
Head
of Wildlife
Epidemiology
Assistant Curator, Herpetology
Institute of
Zoology
Zoological Society of London
Zoological
Society of
London
Regent’s park
Regent’s
Park
London
NW1 4RY
London
NW1 4RY
Email: Ian.Stephen@
zsl.org
Breeding
Centre for Endangered Arabian Wildlife
Head of Department: Freshwater Fish, Amphibians & Reptiles
The Breeding Centre for Endangered Arabian Wildlife (BCEAW)
is part of Sharjah Desert Park, a conservation and education facility
managed by the Environment and Protected Areas Authority (EPAA) of
Sharjah Government in the United Arab Emirates. The Centre focuses on
captive breeding and research of the endemic fauna of the Arabian
Peninsula.
We are currently recruiting for a suitably experienced and qualified
Head of Department, in the Freshwater Fish, Amphibian and Reptile
Department to join our Team. The Department’s animals include
freshwater fish, amphibians and reptiles from the Arabian Peninsula.
This position will report to the Operations Manager and will be
responsible for the overall organisation and management of our
freshwater fish, amphibian, and reptile collections, including
supervision of two fulltime keepers.
The role will involve the implementation and progression of the animal
collection plan; exhibit design and development; the efficient
management of resources; staff leadership and development and assisting
in the expansion of the Centre’s conservation and research activities
in the United Arab Emirates and abroad with an emphasis on teamwork and
a ‘hands-on’ operational approach.
The successful candidate should be qualified in an appropriate
animal/conservation discipline, have a proven track record in reptile
husbandry and breeding (including highly venomous species), and have a
minimum of five years experience. Experience with freshwater fish and
amphibian husbandry and breeding will be an advantage.
We offer the opportunity to work in a challenging and exciting
environment, assisting in the conservation of some of the world’s most
fascinating species.
Salary and benefits will be according to training and experience, and
include one month’s vacation per year and on site accommodation for
single persons.
Applications and enquiries should be made to:
Paul Vercammen, Operations Manager
PO Box 29922
Sharjah
UNITED ARAB EMIRATES
Or
breeding@epaa-shj.gov.ae
www.breedingcentresharjah.com
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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende Juli ging es in den
Vogelpark Steinen, Ende August ist der Tierpark Bretten geplant.
Kölner
Stadt-Anzeiger - 10. Aug. 2008
Missbrauch
der Menschenaffen
Das ZDF zeigt am Mittwoch „Hannes Jaenicke:
Einsatz für Orang-Utans“. Mit dem aufrüttelndem Film will der
Schauspieler darauf aufmerksam machen, wie der Lebensraum der
Orang-Utans zerstört wird. Schuld daran ist vor allem der Mensch. Es
waren die Augen des halb verhungerten Orang-Utan-Mädchens Uce auf
Borneo, die Willie Smits nicht mehr losließen. Der niederländische
Forstwissenschaftler nahm sich des Tieres an, das in einem Käfig auf
einem Markt sein Dasein fristete, und päppelte es wieder auf. Die
Begegnung im Jahr 1989 stand am Beginn eines Rettungswerks für die vom
Aussterben bedrohten Orang-Utans in Südostasien. Wie die von Smits
gegründete „Borneo Orangutan Survival Foundation“ (BOS) arbeitet, zeigt
die engagierte Dokumentation „Hannes Jaenicke: Einsatz für
Orang-Utans“, die das ZDF am Mittwoch um 23.15 Uhr ausstrahlt. Der
in Tier- und Umweltschutz engagierte Schauspieler hatte die Idee zu
diesem fast wie ein Krimi inszenierten Film.
Welt
online - 13. Aug. 2008
Hannes
Jaenicke und die versklavten Orang-Utans
Indonesien ist ein exotisches Urlaubsland. Doch es gibt auch
Schattenseiten. Beispielsweise der brutale Tierhandel und der
Missbrauch von Orang-Utans als Gogo-Girls und Sexsklaven. Schauspieler
Hannes Jaenicke hat auf Borneo einen Film mit versteckter Kamera
gedreht, um aufzurütteln. Es sind Bilder, die tief ins Mark gehen und
jegliche Vorstellung von Perversion überschreiten: Aus einem Bordell
wird ein Orang-Utan-Weibchen befreit und gerettet. Kahl geschoren war
es fünf Jahre lang zur sexuellen Befriedigung in einem finsteren Raum
an ein Bett gefesselt worden. Wer in der ZDF-Dokumentation
„Die letzten Zeugen – Hannes Jaenicke im Einsatz für Orang-Utans“ also
ausnahmslos niedliche Aufnahmen mit rot-flauschigen Menschenaffen in
der Art "Kuscheln mit Knut" erwartet, liegt falsch. Die Bilder sind
teilweise erschütternd, manche Szenen gar bar jeder Vorstellungskraft.
Das Engagement des
TV-Stars kommt nicht von ungefähr. Seit 20 Jahren ist er nicht nur
Greenpeace-Mitglied. Er engagiert sich gegen Armut, für ein freies
Tibet, protestierte gegen die gerade angelaufenen Olympischen Spiele in
China und: Er wählt die Grünen. „Ich habe dann 2006 aus eigener Tasche
mit meinem Kameramann
einen 15-minütigen Teaser finanziert und in Asien gedreht.“
Mit diesem Material ist er
bei den Fernsehsendern hausieren gegangen. Nun entsteht eine Reihe aus
– vorerst – vier Teilen. Eine Docucrime. Die Bilder sind schnell
geschnitten, es baut sich ein Spannungsbogen auf wie in einer
amerikanischen Krimiserie, manche Szenen sind arg verwackelt, weil sie
aus Sicherheitsgründen nur mit versteckter Kamera gedreht werden
konnten.
Wochentägliche Sendungen:
Mo, Mi, Fr, 09:05 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo, 10:05 BR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Di-Fr, 10:05 BR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg,
Friedrichskoog, Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Di, Do, Sa, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (Wh.), Sa 15:30!
Mo-Fr, ca. 15:40, RBB, Panda, Gorilla & Co. Junior (Wh.)
Mo, Mi, Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Heidelberg
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg,
Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Mo-Fr, 19:15, Phoenix, Tausendsassa Tier
Einzelsendungen:
Do, 14.08.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Bären - Ein Mythos wird
verkauft
Do, 14.08.2008, 20:15, 3sat, Tierische Tricks, Verwandlungskünstler im
Tierreich
Do, 14.08.2008, 21:00, ARD Eins Festival, Pandas - Verloren im
Bambuswald
Do, 14.08.2008, 21:45, ZDF dokukanal, Geliebt und gejagt - Die Tiere
Tobagos
Fr, 15.08.2008, 09:30, MDR, Das Geheimnis des Ziegenmelkers
Fr, 15.08.2008, 09:45, 3sat, Nano extra: Herrscher der Meere - Mit dem
Rücken zur Wand, Der Tigerhai
Fr, 15.08.2008, 10:20, SF 1, Nano extra: Masoala - Paradies in
Gefahr (Zoo Zürich)
Fr, 15.08.2008, 11:30, NDR, Sylt - Von Seehunden und Seeschwalben
Fr, 15.08.2008, 12:00, RBB, Natur-Nah, Tölpel & Co.
Fr, 15.08.2008, 14:15, HR, Im wilden Australien
Fr, 15.08.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Die Nachtigall von Verona
Fr, 15.08.2008, 16:15, ZDF dokukanal, Geliebt und gejagt - Die Tiere
Tobagos
Fr, 15.08.2008, 18:30, 3sat, Nano extra: Das Rätsel der Seeschlange
Fr, 15.08.2008, 19:00, ARTE, Wallacea, Expedition zur Wiege der
Meeresfauna
Fr, 15.08.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 15.08.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Rückkehr der Bären (in die
französischen Pyrenäen)
Fr, 15.08.2008, 21:00, RBB, Abenteuer Zoo: Hola Teneriffa! - Pinguine,
Papageien und Gorillas im Loro Parque
Fr, 15.08.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Holsteinische Schweiz
Fr, 15.08.2008, 22:15, ZDF dokukanal, Hannes Jaenicke: Einsatz für
Orang-Utans
Fr, 15.08.2008, 23:00, ZDF dokukanal, Hannes Jaenicke - Ein
Erfahrungsbericht
Sa, 16.08.2008, 09:45, VOX, BBC Exklusiv: Verborgene Welten - Das
geheime Leben der Insekten
Sa, 16.08.2008, 10:30, Phoenix, Big Sur - Die wilde Küste Kaliforniens
Sa, 16.08.2008, 13:15, RBB, Abenteuer Zoo: Hola Teneriffa! - Pinguine,
Papageien und Gorillas im Loro Parque
Sa, 16.08.2008, 13:30, SWR, Mittelmeer am Oberrhein, Naturparadies
zwischen Kaiserstuhl und Vogesen
Sa, 16.08.2008, 14:00, NDR, Riesenhaie und Monsterkrabben
Sa, 16.08.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, La Réunion - Feuerinsel und
Tropenparadies
So, 17.08.2008, 12:30, ZDF dokukanal, Leben am Limit, Die Tierwelt im
Andenhochland
So, 17.08.2008, 13:15, MDR, Wildkamele und Hasenmäuse in den Anden
So, 17.08.2008, 15:30, SWR, Im Märchenreich der Spanischen Tänzerin,
Die Südriffe im Roten Meer
So, 17.08.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Al Maha - Im Visier des
Falken
So, 17.08.2008, 17:30, 3sat, Arche Noah (Allwetterzoo Münster)
So, 17.08.2008, 19:15, ARD Eins Festival, Die Rache der Ozeane, Fiktion
und Realität in Frank Schätzings »Der Schwarm«
So, 17.08.2008, 22:50, ARTE, Faszination Affe, Der Mensch und seine
frühen Vorfahren
So, 17.08.2008, 23:15, ARTE, Gorillas zwischen den Fronten
Mo, 18.08.2008, 11:30, NDR, Königin für einen Sommer, Hummeln
Mo, 18.08.2008, 15:00, SWR/WDR/BR alpha, Planet Wissen, Tierschutz
Mo, 18.08.2008, 20:15, ARD, Der Berg der Haie (Kokosinsel)
Mo, 18.08.2008, 21:00, 3sat, Wer hat Angst vorm bösen Wolf? - Brandenburg
Mo,
18.08.2008, 21:45, BR alpha, Planet Wissen,
Tierschutz
Mo,
18.08.2008, 16:00, RTL Mitten im Leben - Promi-Zoo (Zoom)
Di, 19.08.2008, 10:00, RBB, Landschaft nach dem Eis, Naturschönheiten
der Uckermark
Di, 19.08.2008, 11:30, NDR, Soca - Der smaragdene Fluss
Di, 19.08.2008, 12:30, BR, Planet Wissen, Tierschutz
Di, 19.08.2008, 13:00, WDR, Falterzug nach Norden, Weitstreckenflüge
der Schmetterlinge
Di, 19.08.2008, 14:15, HR, Paradies aus Menschenhand, Die
Wagbachniederung in Baden-Württemberg
Di, 19.08.2008, 14:45, 3sat, Die Affenbande vom Amazonas
Di, 19.08.2008, 18:15, NDR, Wildnis im Harz
Di, 19.08.2008, 20:15, WDR, Ostpreußens Wälder
Di, 19.08.2008, 21:00, BR alpha, Das geheimnisvolle Leben der Pilze
Di, 19.08.2008, 21.15, Pro Sieben, Comedy-Zoo (im Allwetterzoo Münster)
Mi, 20.08.2008, 11:25, ARTE, Gorillas zwischen den Fronten
Mi, 20.08.2008, 11:30, NDR, Mein Leben mit Elefanten (BBC-Kameramann
Martyn Colbeck)
Mi, 20.08.2008, 14:15, HR, Der Flug des Waldrapps
Mi, 20.08.2008, 16:50, ARTE, Wallacea
Mi, 20.08.2008, 20:15, NDR, Manú - Perus verborgener Regenwald
Mi, 20.08.2008, 22:05, N24, Gefährliche Flusspferde
Do, 21.08.2008, 10:33, MDR, Das Panda-Baby (Zoo San Diego)
Do, 21.08.2008, 14:15, HR, Heimliche Hofnachbarn
Do, 21.08.2008, 14:15, WDR, Ostpreußens Wälder
Do, 21.08.2008, 19:00, ARTE, 360° - Geo-Reportage, Claudine André - Die
Mutter der Bonobos
Do, 21.08.2008, 20:15, 3sat, Als wären sie nicht von dieser Welt,
Schleimpilze
Do, 21.08.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Leoparden in Sibirien
Do, 21.08.2008, 22:00, SWR, Im Reich der Zwerge - Heimische Mäuse
Fr, 22.08.2008, 11:30, NDR, Die bunten Vögel vom Rhein
Fr, 22.08.2008, 12:59, ZDF dokukanal, Leben am Limit, Die Tierwelt im
Andenhochland
Fr, 22.08.2008, 14:15, HR, Achtung Eisbären! Ein Sommer in Sibirien
Fr, 22.08.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 22.08.2008, 21:00, ARD Eins Plus, In den Tiefen des Amazonas
Fr, 22.08.2008, 21:00, RBB, Indiens wilde Esel, Der Khur
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen
Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:35 im NDR, 14:25
im MDR und 17:00 Uhr vom WDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Dresdner Schnauzen", wird samstags, mittwochs und freitags 17:15 Uhr
auf ZDF Doku wiederholt;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen samstags 17:30 Uhr sowie sonntags 07:15 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab
14:15 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 15:00 vom BR und
sonntags 11:30 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15
und sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00,
dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00
Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 13:05 Uhr im WDR
wiederholt.
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Sender nicht zu empfangen? Kein
Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet
aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
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läuft optimal mit Firefox-Browser
und FreeDownloadManager
(PS:
Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die
Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann
entschlüsseln
kann)
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Festivitäten
Ich habe es nicht so mit Jubiläen. Natürlich sollte niemand seine
Herkunft vergessen und die Geschichte lehrt uns einiges darüber, was es
zu beachten gilt, damit sie selbst sich nicht wiederholt. Trotzdem
schleicht sich mir bei Jahrestagen jeglicher Art immer eine Textzeile
aus einem Keimzeit-Song* in mein Hirn, die da lautet: „Ihre
Vergangenheit ist vergammelt...“
Da mache ich für mich immer draus: Lebe im Hier und Jetzt und nicht in
der vergammelten Vergangenheit.
Doch dann geht der Song weiter, nämlich so: „... keiner weiß mehr wie`s
früher war...“
Das ist natürlich Mist, nicht nur im Hinblick auf Weltgeschichte,
sondern erst recht im Bezug auf Alltagsweisheit. Meine Oma z.B. wusste
noch, wie man aus madenlöcherigem Fallobst leckeres Kompott - ohne
Maden - zauberte. Heute wäre das vermutlich schon Stoff für ein
sinnleeres TV-Format namens „DER PROMI-KLEINGARTEN“, in dem man dann
mickrige B-Prominente laut „Iiih!“ blöken hören darf, wenn die Made aus
dem Apfel guckt.
Doch zurück zu unserem wunderbaren Lied, da heißt es dann noch: „...
zur Nachtvorstellung der Verrückten.“
Ich mag die Verrückten sehr - jetzt machen wir aber gemeinsam einen
kleinen Sprung und zitieren den neuen Frankfurter Zoodirektor, von dem
wir schon letzte Woche viel lesen durften: „Die Verknüpfung von Zoo und
Kulturdarbietungen hat sich hervorragend bewährt.“
Das ist ja ganz was Neues!
Ihr
Carsten Schöne
* Keimzeit: Irrenhaus - Flugzeuge; Hansa M.V. 1990
www.schoenes-tierleben.de
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