E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
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   Jonas Kuppler
   Dr. Christian Remenyi
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 435 vom 14. August 2008

Liebe Leser,

diese Woche zeigen Politiker vor allem im Süden des Landes umweltpolitische Kurzsichtigkeit:
Laurenz Meyer spricht sich gegen einen Nationalpark Steigerwald aus, der Passauer Landrat Franz Meyer stoppt die Pläne für den deutsch-österreichischen Naturpark Donauengtal. Sind das die Bekenntnisse vor der bayerischen Landtagswahl?

Angeblich gäbe es mal wieder einen Konflikt zwischen Wirtschaft, Bauern und Naturschutz. Ganz abgesehen davon, daß es bisher keiner Region geschadet hat (im Gegenteil, wo wäre etwa der Bayerische Wald heute ohne Nationalparktourismus?), gibt es längst eindeutige Untersuchungen, daß beispielsweise höhere Artenvielfalt durch naturnahe Nutzungen auch den Ertrag der Landwirtschaft steigert, etwa durch die Bestäubungsleistungen der Wildbienen. Auch dazu gibt es diese Woche Neues.


Ein weiterer dummer Spruch kam vom österreichischen Kuratorium Wald zum Thema Bärenumsiedlung: "Die Bären werden dort mit Drahtschlingen gefangen. Das kann nicht im Sinne des Artenschutzes sein.". Wer über Naturschutz mitreden will, sollte Arten- und Tierschutz auseinanderhalten können.

Das Sommerloch (ge)wichtiger deutscher Zoomeldungen wird mit Leichtigkeit durch um so mehr internationale Berichte und Naturschutz-News gestopft. Schauen Sie mal wieder weiter unten und lesen Sie über Pinguine an der Copacabana, Zucht des Nepalhaubenadlers, wie Sie durch Nachfrage nach Känguruhfleisch Klimaschutz betreiben können und den neuesten Primatenarten-Report der IUCN.
Dirk Petzold

Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen

Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:

Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
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Schöne Zoowelt

Aktualisierung von Zoo-Infos.org:
Wie versprochen, wurden zu Ostern auch d
ie Versionen für Österreich und die Schweiz aktualisiert.

Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Amphibian Ark Newsletter Number 4, August 2008


Who is Amphibian Ark? You are! We all are!

Kevin Zippel, Amphibian Ark
The AArk as we know it today is a mere 10% of what it needs to be in order for us to save all the amphibian species that need us. We can all agree, that is simply not good enough. So I charge you, please carry your AArk umbrella with pride!
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Amphibian gene banking
Robert Browne, Amphibian Ark
The Amphibian Ark is establishing a global network of gene banks for amphibians. These gene banks will preserve amphibian genetic variation for at least hundreds of years.
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Amphibian petition update
Peter Dollinger, WAZA and Kevin Johnson, Amphibian Ark
Amphibian Ark has established a petition, calling on the politicians and parliaments of the world to commit resources for urgent global action to rescue frogs and other amphibians. Signatories on the petition support the zoos and aquariums of the world, which are carrying out public awareness, conservation breeding, and habitat protection.
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EAZA update
Richard Gibson, Chester Zoo and Naomi Webster, Durrell Wildlife Conservation Trust
Most EAZA members started their Year of the Frog Campaign activities in the spring. As a result the first campaign funds are now coming into the EAZA Amphibian Conservation Fund.
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Nordens Ark creates its own Amphibian Ark
Dr. Claes Andrén, Nordens Ark and Dr. Lena M Lindén, Amphibian Ark and Nordens Ark
Nordens Ark is prepared for a long-term commitment to save endangered Swedish and exotic amphibians, and recently opened a new amphibian exhibit.
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ka-news.de - 9. Aug. 2008
Sonderveranstaltungen zum Naturschutztag
Im September soll Karlsruhe für eine Woche zum "grünen Zentrum" des "Ländles" werden. Vom 16. bis 19. September ist die Fächerstadt nämlich Gastgeber des 29. Deutschen Naturschutztages (DNT). Unter dem Motto "Stimmt das Klima? Naturschutz im Umbruch" sollen die Bürger über die Thematik des Umwelt- und Artenschutz sowie den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Ökologie informiert werden. Verschiedene Aspekte des Naturschutzes wie die "Roten Listen" der gefährdeten Arten sollen beleuchtet werden, hierbei wird auch besonderes Augenmerk auf in der Region heimische Arten wie den Feldhamster gelegt. Des Weiteren wolle man einheimische Amphibien und Reptilien vorstellen.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Echo-online - 8. Aug. 2008
Frankfurt. Zoo feiert mit Eintrittspreisen wie vor 150 Jahren
Zum 150. Jubiläum lockt der Frankfurter Zoo heute mit niedrigen Eintrittspreisen wie zur Zeit seiner Gründung. Erwachsene zahlen an diesem Tag einen Euro, Kinder die Hälfte. Abends liest Roger Willemsen aus „Brehms Tierleben“. Am 8. August 1858 war der Zoo von Frankfurter Bürgern gegründet worden. Er ist damit nach Berlin der zweitälteste Zoo in Deutschland. Am Wochenende (9./10. August) soll sich das gesamte Gelände in einen „bunten Kunstkarneval“ mit Spielen, Theater- und Musikdarbietungen verwandeln.

Main-Spitze - 8. Aug. 2008
Tausende strömen zum Zoo
Tausende Besucher sind heute zum Frankfurter Zoo geströmt, der mit Eintrittspreisen wie vor 150 Jahren lockte. Trotz Gewitterregens hätten sich an den Kassen schon morgens lange Schlangen gebildet, sagte Zoo-Sprecherin Antje Runge. Erwachsene zahlten an diesem Tag einen Euro, Kinder die Hälfte. Unter dem Motto „Gestern trifft Heute“ soll sich das gesamte Gelände am diesem Wochenende in einen „bunten Kunstkarneval“ verwandeln. In kleinen Szenen wird die Geschichte des Zoos erzählt. Mehr als 30 Schauspieler, Musiker und Artisten wirken mit. Tierpfleger und die Zoo-Tierärztin informieren über ihre Arbeit, außerdem gibt es Schaufütterungen und Planwagenfahrten durch den Zoo. Mutige können von einer 103 Meter hohen Arbeitsbühne auf Zoo und Stadt herunterschauen. Informationen über Naturschutz bieten verschiedene Institutionen auf einer Naturschutzmeile, darunter die Zoologische Gesellschaft und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Frankfurter Neue Presse - 9. Aug. 2008
Frankfurter Zoo feiert - Tausende Besucher beim «Kunstkarneval»
Mit einem «bunten Kunstkarneval» hat der Frankfurter Zoo am Samstag die Feiern zu seinem 150. Jubiläum fortgesetzt. Am Samstag kamen mindestens 8000 Besucher zu den Theater- und Musikaufführungen, Lesungen und den Spielen für Kinder. Schon am Morgen nutzen viele Besucher die Gelegenheit zum Abtauchen im Wasserbecken des Fußpferde- Winterquartiers. Mutige konnten von einer 103 Meter hohen Arbeitsbühne auf Zoo und Stadt herunterschauen, während andere auf Planwagenfahrten das Areal erkundeten. Die Tierschutzgruppe gnp schenkte dem Zoo ein Modell des Geländes, wie es sich 1860 präsentierte.

FAZ - 10. Aug. 2008
150 Jahre Frankfurter Zoo Für Tiere bloß Alltag, für die Menschen ein Fest
Gelassen lehnt sich der Orang-Utan an die dicke Glaswand. Dass draußen, jenseits des meterhohen Fensters, Hunderte von Besuchern stehen, winken, fotografieren und an die Scheibe klopfen, scheint ihn nicht zu interessieren. Es herrscht Alltag für die Bewohner des Frankfurter Zoos. Auch wenn es auf den Wegen und Wiesen zwischen den Umzäunungen lauter, trubeliger und bunter zugeht als sonst – beim „Kunstkarneval“ zum Abschluss der Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag des Tiergartens.

Weltexpress - 11. Aug. 2008
Serie: Der Frankfurter Zoo wird 150 Jahre (Teil 2/3)
Das stimmt, liebe Leserin, daß nicht erst seit dem 19. Jahrhundert der Mensch ein gesteigertes Interesse an Tieren, vorrangig wilden Tieren hat. Was in diesem Jahrhundert der Verwissenschaftlichung der Erde und ihrer Bewohner hinzukam, war das genetische Interesse, also Fragen der Abstammung und der evolutionären Entwicklung, die ja bis heute und sicher noch lange nicht abgeschlossen sind.
Alles konnte man nicht mitmachen, was unter der Leitung des neuen Zoodirektors, dem Biologen Manfred Niekisch in Gang gesetzt wurde: die Dramatische Bühne, die die Geschichte des Zoos neunmal über die Bühne gehen ließ, die Mini-Oper aus der „Zauberflöte“, der lebendig gewordene Urmensch, der Umkehrprozeß, wo der Mensch im Menschenkäfig artgerecht gehalten und in seinem Paarungs- und Brutverhalten interpretiert wird. Auf die verbal gebrachten Tiergeschichten gehen wir noch ausführlicher ein. Aber 35 000 Frankfurter haben zum Jubiläum wenigstens versucht, den Zoo näher kennen zu lernen. Das ist ein absoluter Besucherrekord! Nur eines hat uns nicht gefallen. Daß von den ursprünglich vier eigenständigen Veranstaltungen des Zoos unter dem Motto „Gestern trifft Heute“, nur ‚Fütterungen’ und ‚Bücherstunde’ noch auf Deutsch angekündigt wurden. So was wie ‚Keepers-Talk’ und ‚Walking Act’ wollen wir bitte nie wieder als Angebot lesen, so interessant die Inhalte sind.


Hamburger Abendblatt - 11. Aug. 2008
Tote Leila: Entsetzen über Filmteam bei Hagenbeck
Er hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt: der tragische Unfalltod vor knapp zwei Wochen von Orang-Utan-Dame Leila (10), die nach einem verbotenerweise von einem Besucher geworfenen Brötchen geangelt hatte und dabei im Wassergraben des Orang-Utan-Hauses von Hagenbecks Tierpark ertrunken war. Vergangene Woche nun erneut Aufruhr im Affenhaus: Augenzeugen sahen, wie ein Mann mit einem Brötchen ausholte, als wolle er es ins Gehege zu den Orang-Utans werfen. Die Menschenaffen liefen bereits an der Wasserkante zusammen, Besucher riefen entsetzt, dass das Füttern verboten sei, berichtet ein Augenzeuge. Bei den beiden jungen Männern, die das Brötchen mitgebracht hatten, handelte es sich um ein Fernsehteam des NDR, die gerade zuvor noch ein Interview mit Affenpfleger Claus Claussen geführt hatten. Sie wollten die Szene des Brötchenwerfens nur nachstellen. Jedoch ohne Kenntnis und Anwesenheit des Pflegers - und damit einen weiteren Unfall riskierend. "Zwischen dem NDR und uns gab es Missverständnisse bei Absprachen", hieß es zu dem Vorfall auf Nachfrage bei Hagenbeck.



Planung und Bau

Stadtnetz Wuppertal - 12. Aug. 2008
Ein neues Highlight für den Zoo
Der Bau der neuen Anlage für Königspinguine im Zoo Wuppertal schreitet voran. Die Finanzierung dieser Anlage verdankt der Zoo-Verein Wuppertal e.V., der dem Zoo die Anlage schenkt, bekanntermaßen seinem Gründungsmitglied der Firma Vorwerk & Co. KG. Nun können sich alle Beteiligten über einen weiteren gelungenen Fortschritt an der Baustelle freuen: der 15 Meter lange Acrylglastunnel, hergestellt von einer Spezialfirma in Sachsen-Anhalt, wurde jetzt an seinen Platz in der Anlage eingesetzt. Durch den Acrylglastunnel, der sich in der fertigen Anlage unterhalb der Wasserlinie befinden wird, können die Zoobesucher künftig die Pinguine beim Schwimmen und Tauchen auch von unten betrachten und sich von den eleganten Bewegungen der hervorragend an das Wasser angepassten Vögel begeistern lassen. Der Tunnel ist eines der Highlights dieser Anlage, die eine der größten und modernsten Anlagen für Königspinguine in Europa sein wird.

sz-online - 8. Aug. 2008
Dresdner Zoo eröffnet neue Giraffen- und Zebraanlage Ende August
Nach 24-jähriger Pause sind im Dresdner Zoo in bald wieder Giraffen zu bewundern. Am 29. August lädt der Tierpark zur Eröffnung.


sz-online - 7. Aug. 2008
Taufe und ein neues Zuhause für ,Moritz‘ und ,August‘
Das hatte das Wildgehege Moritzburg noch nicht erlebt: Wolfstaufe und Ministerbesuch. Rund 150 Besuchern, die gestern früh das Großereignis miterlebten, wurde zudem eine Sternstunde zuteil: Sie durften die zehn Wochen alten Wolfswelpen streicheln! Zig Hände streckten sich in Richtung der beiden Wolfsjungen. „Ich taufe die Wölfe auf die Namen ,Moritz‘ und ,August‘“, vollzog Umweltminister Frank Kupfer nach nicht enden wollenden Streicheleinheiten den Namens-Akt und hob die Verhüllung von der Messingtafel am ehemaligen Luchsgehege. Zuvor hatte er Cheftierpfleger Gert Ullmann gedankt, der die von der Mutter nicht angenommenen Welpen in seinem Haus aufgezogen hat. Nächstes Jahr soll das gesamte vierköpfige Wolfsrudel eine 1,7 Hektar große Anlage beziehen, die außerhalb des jetzigen Wildgeheges errichtet wird. 800000 Euro will der Freistaat in das Großgehege mit Teichen zum Trinken und Baden, Sandkuhlen zum Sonnen und einer Beobachtungsstation für Besucher investieren.

20cent.de - 12. Aug. 2008
Wird der Gondwana-Park zum Millionengrab?
Das Steuergelder-"Millionengrab" Gondwana ist der Opposition im Saar-Landtag ein Dorn im Auge.Vermutlich deswegen wird Investor Michael Kuhl auf lebende Tiere verzichten. Sensationen wie Hängebrücken über Krokodil-Schluchten sind gestrichen. Die artgerechte Haltung käme zu teuer, sagt Kuhl. Aus den einst geplanten 8500 Hallen-Quadratmetern mit Aquarien und Terrarien sind 4500 überdachte Quadratmeter ohne zoologische Zonen geworden. Dennoch ist er vom Projekt weiterhin überzeugt. Kuhl: "Wir machen etwas gänzlich Neues, Unvergleichliches." Urzeit-Dinos sollen bei den Besuchern Staunen und Schrecken auslösen - wie in einem Steven Spielberg-Film. Die Hallen sollen Mitte November besucherfertig sein, die offizielle Eröffnung ist im Dezember. Die Betriebskosten beziffert Kuhl auf drei Millionen Euro. Geschätzte Eintrittspreise: Erwachsene - 16 Euro, Kinder - 14 Euro, Schüler - 6,50 Euro, Familienkarte - 52 Euro. Ob die 245000 Besucher kommen werden, die für das Überleben des Gondwana-Parks notwendig sind?




Aktionen

Hamburger Abendblatt - 8. Aug. 2008
Romantik pur: Wenn es Nacht wird in Hagenbecks Tierpark ...
Wenn es Nacht wird bei Hagenbeck, dann wird es an den kommenden drei Wochenenden vor allem romantisch. Der Tierpark lädt zu seinen sommerlichen "Romantik-Nächten" mit klassischer Livemusik zwischen Elefanten und Tigern ein. In der historischen Parkanlage mit dem alten Baumbestand und den denkmalgeschützten Panoramen spielen zum Ausklang des Tages mehr als 70 Nachwuchskünstler zahlreicher Nationen und Mitglieder renommierter Orchester. Die Ensembles bringen Werke des Barock, der Klassik und der Romantik zu Gehör. Die Romantik-Nächte 2008 finden am 9., 16. und 23. August statt, jeweils von 18 bis 23 Uhr.

Hamburger Abendblatt - 11. Aug. 2008
8000 zufriedene Besucher und zwei stachelige Nörgler
Mozart, Händel und Prokofiev lassen den Baumstachler kalt. Hagenbecks einzige nachtaktive Tierart verschläft in einer Astgabel den Auftakt zu den "Romantischen Nächten". Seit Mai bewohnen Joe und Weibchen Joanne, baumbewohnende Nagetiere mit Stachelkleid aus Nordamerika, zusammen mit dem Polarfuchspärchen Sally und Pepper ein Gehege in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Tigern. Den klassischen Klängen, die Sonnabend ab 18 Uhr durch den Park zogen, schienen die Tiger jedoch zu lauschen. Wie auch die Kamtschatka-Bären. Die vier Geschwister setzten sich bei den ersten Klängen des Waldhörner-Quartetts "Classical Brass" in Positur und verharrten so, augenscheinlich fasziniert, eine ganze Weile. Das Bengalische Feuerwerk zum Abschluss der Romantischen Nacht war das Aufwachsignal für Jo und Joanne. Mit den letzten Klängen von Händels Feuerwerksmusik wurden sie aktiv.

Cafe-future.net - 13. Aug. 2008
Stockheim Catering: Vertragsverlängerung für Tropen-Aquarium Hagenbeck
Vorzeitige Verlängerung der Zusammenarbeit: Stockheim Catering wird bis 2013 Exklusivcaterer einer außergewöhnlichen Location in Hamburg bleiben. Die Rede ist von dem seit knapp einem Jahr eröffneten Tropen-Aquarium Hagenbeck, das neben einmaligen Einblicken in die Tier- und Pflanzenwelt der Tropen und Ozeane auch eine einzigartige Umgebung für Präsentationen, Empfänge und Feiern aller Art bietet. In den vergangenen 14 Monaten hat Stockheim Catering Hamburg in Zusammenarbeit mit Hagenbeck Events über 120 Veranstaltungen mit bis zu 750 Personen im Tropen-Aquarium Hagenbeck gastronomisch betreut. Das Repertoire: Familienfeiern, exklusive ’Dinner unter Haien’ vor dem Großen Hai-Atoll sowie große Firmenevents. Fürs Catering stehen rund 1.300 qm Eventfläche und acht unterschiedlich gestaltete Räume des Erlebnis-Aquariums mit Tropen-Welt zur Verfügung.

Schwerin-News - 12. Aug. 2008
Sommer, Sonne, Sonnenschein und ein Erlebnistag im Schweriner Zoo
Wie schön das ist, den Schulstress vergessen und mal die Seele baumeln lassen. Noch interessanter wird der Zoobesuch durch das tierische Ferienprogramm. Reinschauen und mitmachen lohnt sich! Nashorntag von 10.00-16.00 Uhr.

Ostseenetz - 13. Aug. 2008
Familientag im Zoo Schwerin
Am 17.08.2008 lädt das Forschercamp im Zoo Schwerin zum Familientag ein, bei dem das Thema "Fisch" im Mittelpunkt steht. Warum können Fische schwimmen und wie atmen sie? Können Fische sehen, hören oder riechen? Diese und andere Fragen werden von Zoopädagogin Cornelia Heine fachkundig beantwortet. Von 11:00 bis 17:00 sind kleine und große Gäste im Forschercamp herzlich willkommen.

HNA.de - 10. Aug. 2008
Tiere, Spiele und Stände- am Bauernhof im Tierpark Sababurg war mächtig was los
Im Stroh tollen, Tiere streicheln und auf alten Traktoren fahren: Dies und mehr stand am Wochenende im Tierpark Sababurg auf dem Programm. Zumindest am Samstag war auf dem Gelände rund um den Bauernhof mächtig was los, denn das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. An zahlreichen Ständen konnten die mehreren hundert Besucher Produkte aus der Region erwerben.

Borkener Zeitung - 8. Aug. 2008
"Luna" heißt der Wolfs-Nachwuchs
Highlight einer Abendführung im Wildpark Frankenhof war der dort geborene Wolfswelpe: eine kleine Wölfin, etwa drei Monate alt, die verspielt neben der Mutter "Donna Lupina" herlief. Mit den Wölfen heulen" lautete das Motto der Abendführung zu den Wölfen im Wildpark Frankenhof. Für die kleine Wölfin haben die Teilnehmer Namensvorschläge gesammelt. Jetzt steht der Name der kleinen Wölfin fest. Viele schöne Vorschläge wurden eingereicht, aber die Entscheidung fiel schließlich auf "Luna". Patricia Dieckhöfer, Mechthild Brun und Hiltrud Pitzen führten die Besucher in drei Gruppen zum Wolfsgehege. Als Gast stand Ingo Hellenkamp von der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe für Fragen zur Verfügung.

Zisch - 13. Aug. 2008
Jubiläumsfeier für Flamingos im Zolli
Der Zoologische Garten Basel feiert 50 Jahre Flamingozucht und -Forschung: Seit 1958 bis heute sind im "Zolli" insgesamt 389 Flamingojunge geschlüpft und aufgewachsen. Das macht den Zoo zu einem international anerkannten Kompetenzzentrum. 1958 war in Basel das erste Flamingoküken in einem europäischen Zoo geschlüpft, ein Chile-Flamingo. Im Jahr darauf folgten die beiden weltweit ersten Rosaflamingos. Im Durchschnitt wachsen inzwischen jährlich 20 bis 27 Junge im "Zolli" auf:



Nachwuchs

net-tribune.net - 8. Aug. 2008
Seltene Echsen im Kölner Zoo geschlüpft
Die jungen Echsen stammen von einem konfiszierten Waranpärchen, das dem Zoo im Januar 2007 vermittelt worden war. Die Tierpfleger des Zoos hätten die beschlagnahmten Warane aufgepäppelt, weniger später hätten diese Eier gelegt. Die Blaugefleckten Baumwarane (Varanus macraei) zählen nach Angaben des Zoos zu den seltensten und unbekanntesten Großechsen. Sie seien erst 2001 entdeckt worden und seien nur auf einer kleinen Insel bei Neuguinea bekannt. Dem Kölner Zoo ist als zweitem Tierpark weltweit die Nachzucht der seltenen Blaugefleckten Baumwarane geglückt. Insgesamt fünf junge Großechsen seien inzwischen im Tierpark der Domstadt aus den Eiern geschlüpft.

n-tv - 12. Aug. 2008
Münsters stolzester Vater
Ein Seepferdchen-Papa im Allwetterzoo Münster hat 81 Junge zur Welt gebracht. Der Nachwuchs wird inzwischen von den Tierpflegerinnen im Aquarium gehütet, was viel Zeit und Geduld erfordere. Es ist seit vielen Jahren der erste Nachwuchs bei Seepferdchen im Allwetterzoo. Mittlerweile sind die Ende Juli geborenen Tiere in ein zweites Aufzuchtbecken umgezogen. Der Zoo geht davon aus, dass die kritische Phase überstanden ist. Zur Nachzucht sollen sie später an andere Zoos abgegeben werden.

Ibbenbürener Zeitung - 12. Aug. 2008
Allwetterzoo: Seepferdchen-Mann brachte 81 Junge auf die Welt
Große Freude im Allwetterzoo: Die tropischen Langschnauzen-Seepferdchen, die erst vor einem guten halben Jahr hier eingezogen waren, haben sich vermehrt. Das ist laut Angaben der Pressestelle schnell - und es ist seit vielen Jahren der erste Nachwuchs bei Seepferdchen im Allwetterzoo. Inzwischen sind die 81 kleinen Seepferdchen "aus dem Gröbsten heraus" und haben die ersten kritischen Wochen überstanden.

Münstersche Zeitung - 13. Aug. 2008
Zuchterfolg im Allwetterzoo: 81 kleine Seepferdchen geboren
Nachwuchs bei den Langschnauzen-Seepferdchen im Allwetterzoo: Ein stolzer Vater brachte 81 Junge zur Welt. Für den Zoo ein echter Zuchterfolg, denn: "Dass sich die Tiere so schnell vermehren, ist ungewöhnlich“, sagt Pflegerin Tatjana Lürwer , eine der drei „Seepferdchen-Mamas“. Erst vor einem guten halben Jahr kamen die Langschnauzen-Seepferdchen nach Münster.

Münstersche Zeitung - 13. Aug. 2008
Wieder Flamingo-Nachwuchs im Naturzoo
Große Freude im Naturzoo Rheine: Nach mehrjähriger Unterbrechung gibt es wieder Nachwuchs bei den Flamingos! Sieben Küken sind bisher geschlüpft, und weitere 13 Paare brüten auf Eiern, so dass noch auf weitere Junge gehofft wird. Die Haltung und Zucht von Chile-Flamingos hat eine lange Tradition im Naturzoo und sorgte aufgrund ihrer Beständigkeit für große Aufmerksamkeit in der Zoowelt. Die Eingriffe im Zusammenhang mit den Vorsorgemaßnahmen zur Übertragung der Vogelgrippe vor drei Jahren, wie zum Beispiel Einsperren ins Winterhaus und Fang zu den Impfungen, hatten die Flamingos als erhebliche Störungen „übel genommen“. Auch brauchten Sie Zeit, sich an die vollkommen neu gestaltete Anlage zu gewöhnen. Die „Eier-Tausch-Methode“ hat sich im NaturZoo seit vielen Jahren bewährt, um Verluste durch Nesträuber oder Zerstörung von Eiern durch streitende Nestnachbarn zu vermeiden.

KWICK! - 11. Aug. 2208
Basstölpel: Nicht alle Eltern haben schöne Babys
So schöne Eltern- und dann so ein hässliches Entlein als Nachwuchs, kann denn das sein? Nun, Basstölpelküken machen eine drei Jahre währende Wandlung durch: Anfangs sind sie nackig-grau, ähneln dann einer übergewichtigen Pusteblume und mausern sich schließlich über ein Braunes Jugendgefieder mit weißen Tupfen zu einem schneeweißen Basstölpel. Diese Entwicklung kann auf der Tölpelanlage beim Aquarium in der Wilhelma zur Zeit sehr gut beobachtet werden. Ein Küken ist dieses Jahr in der kleinen Brutkolonie geschlüpft, und es befindet sich gerade im Übergang zwischen "übergewichtiger Pusteblume“ und Jugendgefieder. Dass es bei den Wilhelma-Basstölpeln überhaupt Nachwuchs gibt, ist stets eine kleine Sensation: Es ist die einzige züchtende Brutkolonie dieser Art im Binnenland. Sie besteht aus einigen ehemaligen Ölopfern ungeklärten Alters und dem Nachwuchs der vergangenen Jahre. Insgesamt lärmen 12 Vögel in der kleinen Kolonie – offensichtlich genug, um das für viele Seevögel so wichtige weil stimulierende Ambiente einer kreischenden Vogelkolonie zu erzeugen, um überhaupt in Brutstimmung zu kommen.

Welt online - 8. Aug. 2008
Nachwuchs im Tiergarten Alpaka-Weibchen gesund und munter
Die Alpakas im Tiergarten Nürnberg haben Nachwuchs bekommen. Die kleine Tuma wurde am 18. Juli geboren. Das sieben Kilogramm schwere Tier sei nach langer Zuchtpause das erste Alpaka-Junge, das im Tiergarten zur Welt kam.

Goslarsche Zeitung - 8. Aug. 2008
Kindergarten Wildgehege: Knapp 20 Tiere sind in diesem Sommer geboren
Nun hat auch das Wildgehege seinen Knut – auch wenn er nicht so heißt. Und ein Rummel wie um den einst kleinen und jetzt einsamen Eisbären soll dem drei Wochen alten Kamerun-Lamm auch nicht zugemutet werden. Aber putzig ist der kleine Bursche allemal. Wildgehege-Hüter Norman Breustedt hat in diesem Sommer wieder eine ganze Kinderstube um sich herum. Im Juni wurden sechs Rotwildkälber geboren, dann dreizehn Damwildbabys – und vor drei Wochen als jüngster Nachwuchs das kleine Kamerunschaf.

Kleine Zeitung - 12. Aug. 2008
Tapir, Bär und Zebra: Babyboom in Herberstein
"Love is in the Air": In der Tierwelt Herberstein kann man sich über einen Mangel an Jungtieren nicht beklagen. Wäre ein Kindergarten notwendig, dann hätte man in Herberstein zumindest keinen Mangel an Teilnehmern: 18 Tierkinder würden theoretisch eine schöne Kindergartengruppe abgeben. Der Star im Kindergarten wäre aber auf alle Fälle Brillenbär "HuBÄRt". Der Alltag mit dem Waisenkind aus dem Zoo Berlin ist bisweilen kuschelig, aber vor allem sehr aufwendig, wie seine Pflegerin berichtet. Mit viel Zuneigung und Unterhaltung soll der Bär auf das Bärenleben und vor allem auf das erste Zusammentreffen mit seinem Vater vorbereitet werden. Betont weniger stressig geht es in der Südamerika-Anlage zu. Familie Tapir, seit 7. Juli vierköpfig, lässt sich nur schwer aus der Ruhe bringen. Erfreulich auch für die Besucher des Tiergartens: Bis auf den Ara-Nachwuchs tummeln sich alle Tierkinder im Freien.

ORF.at - 13. Aug. 2008
Fu Long feiert 1. Geburtstag mit Bambustorte
Mit zart fiepsenden Lauten verkündete das Panda-Baby Fu Long vergangenen Sommer im Tiergarten Schönbrunn seine Ankunft. Nächste Woche feiert der Jungbär seinen ersten Geburtstag. Zur Feier gibt es eine Bambustorte. Vom nackten, kaum 100 Gramm schweren und zehn Zentimeter großen Winzling hat sich der "glückliche Drache" zum verspielten "Volksschüler" entwickelt, erzählte Pflegerin Eveline Dungl. Stolze 18,5 Kilo bringt der etwa 1,2 Meter große Panda mittlerweile auf die Waage. Eine Besonderheit ist die weiße Hinterpfote des Kleinen auf der rechten Seite, normalerweise haben die Bären ausnahmslos schwarze Beine.

ORF.at - 8. Aug. 2008
Babyesel Odette erkundet Schönbrunn
Kein Ende des Babybooms im Tiergarten Schönbrunn: Nach den Tigern und den Löwen ist jetzt ein Poitou Eselfohlen auf die Welt gekommen. Getauft wurde es auf den Namen Odette. Am 1. August wurde das Eselfohlen ohne Zwischenfälle geboren und anschließend auf den Namen Odette getauft.




Augsburger Allgemeine - 8. Aug. 2008
Zoo-Rhino kann in Sachen Kopfschmuck nicht mit Baby mithalten
Warum hat der mächtige Nashornbulle Daniel nur ein ganz kleines Horn, Weibchen Baby aber ein großes? Das fragen sich verwundert viele Tierfreunde, wenn sie die ersten Fotos der den neuen Rhinos im Augsburger Zoo anschauen. Die Antwort ist einfach: Daniel hat sich sein Horn in seiner früheren Heimat im Salzburger Zoo abgewetzt. Doch Augsburgs Zoochefin Barbara Jantschke ist zuversichtlich: "Daniels Horn wird wieder." Die beiden Breitmaulnashörner aus Salzburg sind gestern als neue Attraktion in Augsburg eingetroffen.

Augsburger Allgemeine - 10. Aug. 2008
Nashörner stehen aufs Duschen
An ihre neue Heimat haben sie sich offenbar schon gewöhnt: Breitmaulnashorn-Bulle Daniel (38) und -Dame Baby (37) können jedenfalls ihre drei neuen Pfleger schon gut „riechen“. „Besonders lieben sie es, wenn sie abgeduscht werden“, sagt Zoo-Chefin Barbara Jantschke. Die Augsburger können mit etwas Glück ab heute einen Blick auf die riesigen Tiere werfen. Zunächst einzeln dürfen die Nashörner ihr großes Freigehege erobern.

Augsburger Allgemeine - 12. Aug. 2008
Auge in Auge mit dem Dickhäuter
"Da würde ich jetzt gern drin sein, bei dem Nashorn, das sieht so lieb aus!", sagt Roman begeistert und linst über den Zaun zu "Baby". Der Vierjährige zählt zu den großen Fans, die die zwei Neuankömmlinge im Zoo nach ihren ersten Tagen in Augsburg bereits haben. Dass die beiden Tiere zum ersten Mal Auslauf hatten, das wollten sich Alexandra Müller-Erhardt, Boris Müller und ihre zwei Kinder nicht entgehen lassen. Wie viele Besucher des Zoos haben sie dieses Ereignis zum Anlass genommen, wieder einen Ausflug in den Tiergarten zu unternehmen.

Hamburger Abendblatt - 13. Aug. 2008
Einen Ersatz für Leila kann niemand kaufen
Die Frage brennt vielen Hagenbeck-Besuchern auf der Seele: Kann man Orang-Utan-Dame Leila ersetzen? Als Persönlichkeit sicherlich nicht. Aber als Zuchttier einer bedrohten Tierart gibt es dafür Möglichkeiten. Nicht, dass man einen Menschenaffen einfach nachkaufen könnte - die Zeiten, als Zoologische Gärten ihre Mitarbeiter auf Tierfangexpedition schickten, sind seit rund 50 Jahren vorbei. Heute sind die Institutionen weltweit vernetzt und koordinieren die Bestände bedrohter Tierarten übergreifend, über Zoo- und Ländergrenzen hinweg. Das Zuchtbuch für die Orang-Utans wird zurzeit im Karlsruher Zoo geführt. "Das Prozedere nach Leilas Tod war, den Todesfall dorthin zu melden, und dass wir einen Platz für ein Zuchtweibchen frei hätten", sagt Wolters. Europaweit würde nun nach einem passenden Tier gesucht.

Mitteldeutsche Zeitung - 13. Aug. 2008
Die Schimpansen-Liebe liegt auf Eis
Sie hatte so romantisch begonnen, die Liebesgeschichte zwischen den Schimpansen Unyoro und Bangi. Nach dem Tod ihres bisherigen Partners war die einsame Bangi in den Leipziger Zoo geschickt worden, um sich dort einen neuen Mann zu suchen. Mit Erfolg, denn vor reichlich einem Monat zog sie mit ihrem neuen Gefährten Unyoro zurück in die Saalestadt. Doch obwohl das neue Glück der beiden nach Auskunft der Zoomitarbeiter "Liebe auf den ersten Blick" gewesen war, bekamen die beiden nun doch größere Beziehungsprobleme. Der Umzugsstress hat bei Unyoro starke Ängste ausgelöst. Dadurch ist er zu seiner Partnerin sehr aggressiv geworden", sagt Pressesprecher Gunther Bigl vom Bergzoo Halle. Damit sich die aufgeheizte Situation im Affenhaus beruhigt, hat man sich im Bergzoo dazu entschlossen, das zerstrittene Paar vorübergehend räumlich zu trennen. Das bedeutet: Wenn Unyoro im Außenkäfig sitzt, bleibt Bangi drinnen und umgekehrt.

kobinet-nachrichten - 13. Aug. 2008
Zoos auf Barrierefreiheit hin abgeklopft.
Das Münchener Handicap-Magazin hat für seine jetzt erschienene Sommerausgabe den Tierpark Hellabrunn und vier weitere interessante Zoos in Deutschland auf ihre Barrierefreiheit hin abgeklopft. Das Ergebnis deckt sich mit den Erfahrungen von behinderten Besuchern auch in nicht untersuchten Einrichtungen wie zum Beispiel in Berlin und Leipzig: viel ist zugänglich, manches noch nicht - ein Zoobesuch lohnt sich für Besucher mit einer Behinderung zu jeder Jahreszeit.

Ahlener Zeitung - 13. Aug. 2008
Seltene Schildkröte aus Zoo geklaut
Es gibt Besucher, auf die kann der Abenteuerzoo gut verzichten. Vergangene Woche Dienstag war solch ein Zeitgenosse zwischen den Gehegen unterwegs und ließ eine Breitrandschildkröte mitgehen. Das Mitarbeiterteam des Abenteuerzoos ist stinksauer. Denn diese Schildkrötenart ist durchaus selten. Zoobetreiber Peter van den Brand hat jetzt bei der Polizei Anzeige erstattet. Froh wäre man im Metelener Zoo allerdings auch schon, wenn der Langfinger einfach die 20 Zentimeter große Schildkröte zurückbringen würde.

Münstersche Zeitung - 13. Aug. 2008
Schildkröte aus dem Abenteuerzoo gestohlen
Abenteuerzoo-Investor Peter van den Brand versteht viel Spaß, doch bei Diebstahl vergeht dem Niederländer das Lachen. Unbekannte klauten aus dem Abenteuerzoo das einzige Exemplar einer Breitrandschildkröte. Laut Tierpflegerin Nora Peiker könne die Schildkröte das Gehege nicht alleine verlassen haben. Das gestohlene Tier war vor seiner Zeit im Abenteuerzoo in der benachbarten Auffangstation für behördlich beschlagnahmte Tiere untergebracht. Auch wenn das Tier gekennzeichnet ist, so schätzt die Tierpflegerin die Chancen doch relativ gering ein, die Schildkröte wiederzubekommen.

Berliner Morgenpost - 9. Aug. 2008
Geschichten aus Zoo und Tierpark Bambus für den Großen Panda
Rinder tragen es auf dem Kopf, Große Pandabären kleiden ihre Speiseröhre damit aus: Horn. Reiner Schutz. Denn der in China beheimatete Bär ernährt sich von Bambus. Die Fasern sind spitz und scharf. Zwölf Kilogramm frisst Bao Bao pro Tag. Den Rohstoff baut Zoo-Kurator Heiner Klös nicht im Garten an, sondern er ordert bei Bambus-Farmen in den Niederlanden. Mit dem Zerkauen des harten Materials ist Bao Bao bis zu 14 Stunden beschäftigt.

Neue Nordhäuser Zeitung - 8. Aug. 2008
Im Nordhäuser Zoo sind die Affen los
Der Nordhäuser Zoo mit über 50 Arten erfreut sich seit der Eröffnung am 1. Mai 2008 bei den Südharzern und auch überregional großer Beliebtheit.


Frankfurter Allgemeine Zeitung - 7. Aug. 2008
Hanauer Wildpark Im neuen Gehege sind die Tiere friedlich
Es ist bei den Tieren wie bei den Menschen: Wenn die Chemie nicht stimmt, wird ein Zusammenleben schwierig. Für einen Waschbären im Wildpark Alte Fasanerie hatte diese Tatsache kürzlich tödliche Folgen. Er wurde Opfer des Angriffs eines Marderhundes, mit dem er zusammen in einem Gehege lebte. Dabei hatten es die Pfleger des Tierparks nur gut gemeint, als sie den Vorgaben einer modernen Zootierhaltung folgen wollten. Damit es den Tieren in Gefangenschaft nicht zu langweilig wird, geht man nach den Worten von Wildbiologin Marion Ebel zunehmend dazu über, Gattungen mit ähnlichen Lebensräumen gemeinsam zu halten. Im Hanauer Wildpark war der Frieden zwischen den Marderhunden und den Waschbären spätestens dann nicht mehr herzustellen, als sich bei den Marderhunden Nachwuchs einstellte. Wohl deshalb kam es zu schweren Beißereien, bei denen ein Waschbär starb und ein Waschbärweibchen schwer verletzt wurde. Die acht Marderhunde kamen umgehend in ein neues Gehege, die elf Waschbären blieben unter sich.

Niederlausitz aktuell - 8. Aug. 208
Tierpark in Senftenberg auf guten Kurs
Noch vor einem Jahr stand es nicht gerade gut um den Senftenberger Tierpark. Die Schließung drohte und die Abgeordneten der Stadt suchten krampfhaft nach einer Lösung. Den letzten Ausweg sahen sie in der Privatisierung, denn die notwendigen Investitionen konnten nicht mehr aufgebracht werden. Zum ersten Januar diesen Jahres war es dann so weit. Die Integrationswerkstätten gGmbH Niederlausitz wurden der neue Eigentümer. Die Angestellten wurden übernommen und die Stadt übernimmt dafür die Personalkosten. Viele Dinge fallen sofort in das Auge. Das Eingangsportal bekam ein neues Gesicht, die Einzäunung wurde erneuert und die Sanierung des Affengeheges steht kurz vor dem Abschluss.

Harburger - 8. Aug. 2008
Natur pur in der Wingst
Der Zoo in der Wingst hat sich in den vergangenen Jahren zum Publikumsmagneten im Elbe-Weser-Dreieck entwickelt. Konsequent wurden neue Anlagen nach den neuesten Erkenntnissen der Tiergärtnerei geplant und gebaut allen voran der neue Wolfs- und Bärenwald mit zwei Hektar Fläche. Acht Wölfe und vier Braunbären leben dort in einem völlig naturbelassenen Hochwald, fast wie in freier Wildbahn. Auch das Gehege für die Japanmakaken braucht keinen Vergleich zu scheuen. Als neue Anlage wurde die Asien-Anlage mit Indischen Zwergottern besetzt.

Mitteldeutsche Zeitung - 8. Aug. 2008
Kalte Dusche und Babyöl für Minischweine im Tierpark
Auch Schweine können Sonnenbrand kriegen, wie die Menschen. Am Donnerstag - bei 35 Grad im Schatten - war diese Gefahr wieder besonders groß. "Deshalb haben wir die Minischweine in der Mittagszeit 'reingenommen", sagte der Mitarbeiter des Dessauer Lehrparks für Tier- und Pflanzenkunde, Rainer Kilz. Allerdings gibt es auch Tierparkbewohner, die sich bei diesen Temperaturen richtig wohl fühlen, die Präriehunde etwa und die Korallenaffen.

ORF.at - 10. Aug. 2008
Schwangerschaftdiät für Affen entwickelt
Im Zoo Hellbrunn haben Tierpfleger für Samiriäffchen eine spezielle Schwangerschaftsdiät entwickelt. Die Tiere bekommen ein speziell zusammengemischtes Affenbrot. Das Affenbrot wird nach einem exakten Futterplan gemacht. Gemischt mit Obst ist es das optimale Frühstück für die trächtigen Samiri, die in etwa zwei Wochen ihre Jungen bekommen sollen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

depers.nl - 12. Aug. 2008
Artis-leeuw grijpt reiger
Artis-Löwe greift sich Reiher
Es ist nicht so klug, als Reiher in der Löwengrube des Artis-Zoos in Amsterdam zu landen. Das arme Tier wurde an diesem Wochenende von den Löwen verschlungen - unter den Augen von filmenden Besuchern. Het Parool brachte die Bilder am Dienstag auf der Titelseite. Neulich fingen die Löwen eine Waldohreule. Pfleger fanden den Vogel tot, aber nicht angefressen. Wahrscheinlich machen sich Löwen nichts aus Eulen.

volkskrant.nl - 12. Aug. 2008
Nederlandse apen lusten geen bananensoep
Niederländische Affen mögen keine Bananensuppe
Amsterdam. Niederländische Affen halten nichts von Bananensuppe, belgische Affen wohl. Das war das Ergebnis eines am Sonntag durchgeführten Tests des Kuba-Restaurants Cuba Libre in Vijlen. Im Tierpark Overloon blieb die Bananensuppe so gut wie unangerührt, als Totenkopfäffchen und Kattas sie testen sollten. Dagegen schmeckte es wohl Kapuzinern und Schimpansen im Zoo Olmen on Belgien.

artis.nl - 12. Aug. 2008
Vlinderspektakel ZOOmeravonden
Schmetterlingsspektakel an den ZOOmerabenden im Artis Zoo
Der Schmetterlingspavillon wartet an den Zommerabenden auf Besucher - am 16., 23. und 30. August.

artis.nl - 12. Aug. 2008
Tweede tweeling nylgaus geboren
Zum zweitenmal Nilgau-Zwillinge geboren
Am 12. August wurden wieder Nilgau-Zwillinge im Amsterdamer Zoo geboren. Die anwesenden Besucher waren live Zeugen der Geburt.

at5.nl - 12. Aug. 2008
Pelikaan Artis duikt op in Assen
Pelikan aus Artis taucht in Assen auf
Der Pelikan, der vorige Woche aus dem Artis-Zoo entflog, hat in einem Naturreservat bei Assen ein neues Leben begonnen. Der Zoo weiß, wo der Vogel ist, aber hat einstweilen nicht die Absicht, den Pelikan zu fangen und zurückzubringen nach Artis. Der Vogel flog weg, kurz bevor seine Flügel gestutzt werden sollten.

dierennieuws.nl - 9. Aug. 2008
Safaripark blij met geboorte van eerste flamingokuiken
Safaripark freut sich über den Schlupf des ersten Flamingokükens
Noch sieben brütende Flamingos sorgen für noch mehr Nachkommen, erwartet der Safaripark. Acht Jahre hat es gedauert, aber seit einigen Tagen ist der Safaripark Beekse Bergen wieder um ein Flamingoküken reicher. In einer der großen Volieren im Park, wo die Besucher richtig zwischen den Tieren laufen können, läßt sich das Junge häufig sehen zwischen seinen (oder ihren) älteren, hochbeinigen Artgenossen.

volkskrant.nl - 8. Aug. 2008
Primatoloog: gorillacijfers zeggen weinig
Primatologe: Gorillazahlen besagen wenig
Apeldoorn. Es ist unwahrscheinlich, daß es tatsächlich besser geht mit dem Flachlandgorilla in Kongo, auch wenn es keine 50.000 Exemplare sind, wie es angenommen wurde, sondern neueren Schätzungen zufolge 125.000. Das sagt Bert de Boer, Biologe und Direktor des Tierparks De Apenheul in Apeldoorn, am Samstag in der Zeitung "Volkskrant". Laut De Boer sind Zahlen über große Primaten in ausgedehnten und unzugänglichen Urwaldgebieten notorisch unzuverlässig. "Eine Form von Scheinsicherheit, weil die Öffentlichkeit leicht fehlerhafte Schlüsse damit verbindet." In der Sommerbeilage Intermezzo geht De Boer ein auf die neuesten Zahlen der Internationalen Naturschutzunion IUCN über gefährdete Affenarten in der Welt. Die sind dramatisch. Jüngsten Schätzungen zufolge wird fast die Hälfte der Primatenarten weltweit vom Aussterben bedroht. Vielfach betrifft das lokale Arten, deren Lebensraum zerstört oder zersplittert wird. Laut De Boer ist die dramatische Situation der Affenarten vor allem ein Hinweis darauf, daß die Ökosysteme zerstört werden. "Es ist nicht allein eine Frage von jämmerlichen Affen, wie sehr auch das die Phantasie anregt. Eine Art kann man vielleicht vermissen, aber ganze Ökosysteme nicht", so De Boer in der "Volkskrant".

gaiapark.nl - Anf. Aug. 2008
Zomerse Avond(t)uren - 15 augustus open tot 21.00 uur
Sommerliche Abend(t)euer - am 15. August ist bis 21 Uhr geöffnet
Im Sommer bleibt es abends länger hell und wo kann man einen schwülen Sommerabend besser genießen als in einem Tierpark. Deshalb sind die Tore des GaiaPark Kerkrade Zoo am 15. August bis 21 Uhr geöffnet. Eine prächtige Gelegenheit, um sich am Abend an den besonderen Tieren des GaiaParks zu erfreuen, u.a. an den neugeborenen Moschusochsen, Schopfmangabe, Przewalskipferden, Luchs, Zwergflußpferd und Totenkopfaffen. Während der sommerlichen Abend(t)euer finden ebenfalls allerlei extra Aktivitäten im Park statt wie Schminken.

overloonzoo.nl - 7. Aug. 2008
Jonge zadelrugtamarin wordt zelfstandig en nieuwe cheetah
Junger Weddell-Tamarin wird selbständig und es gibt einen neuer Geparden
Der junge Weddell-Tamarin [Saguinus fuscicollis weddelli] des Zoo Parc Overloon hat seine ersten selbständigen Schritte getan. Das Zwergäffchen wurde vor einigen Wochen geboren und ist inzwischen gut gewachsen. Weddell-Tamarine kommen nicht oft in Zoos vor. Von dieser spezifischen Unterart leben sogar nur vier Tiere in europäischen Zoos, drei davon im Zoo Parc Overloon. Es ist das erste Mal, daß das Weddell-Tamarin-Paar im Zoo Parc Overloon für Nachwuchs gesorgt hat. Die Tiere kriegten zwei Junge, von denen eines bei der Geburt so schwach war, daß es leider nicht gerettet werden konnte. Dem übriggebliebenen Jungtier geht es in der Tat sehr gut. Im Herbst soll bei einer Gesundheitskontrolle das Geschlecht des Jungtiers bestimmt werden. Weddell-Tamarine sind in ihrem Fortbestand bedroht. Verlust des Lebensraumes durch Entwaldung und der Verkauf von Weddell-Tamarinen als Haustiere bilden die größten Bedrohungen für diese Tierart. Weil außerdem so wenig Weddell-Tamarine in Zoos leben, ist diese Geburt sehr wichtig für den Erhalt der Tierart. Aus diesem Grund hofft Zoo Parc Overloon dann auch, daß das Pärchen in Zukunft für noch mehr Nachkommenschaft sorgen wird. Daneben hat Zoo Parc Overloon auch einen Geparden mehr. Schon seit 2006 sind zwei Geparden in ihrem großzügigen Gehege im Lebensraum "Cheetah County" zu sehen. Nun ist seit dem 3. Juli ein drittes Tier, ein Männchen namens Lomai, eingezogen in einen unlängst realisierten Teil dieses Biotops. Es wurde erst eine Weile hinter den Kulissen gehalten, aber seit kurzem ist Lomai regelmäßig in Cheetah County für die Besucher zu sehen. Cheetah County ist in diesem Jahr schon ordentlich vergrößert. Das Geparden-Gebiet erhält mehr und mehr die Ausstrahlung einer weitläufigen Savanne, wo der Besucher sich zwischen den Tieren wähnt. Die weiteren Vergrößerungen von Cheetah County sollen noch weitergehen bis 2009.

overloonzoo.nl - 8. Aug. 2008
Kleine panda´s hebben oogjes open
Kleine Pandas haben die Augen geöffnet
Den neugeborenen Kleinen Pandas im Zoo Parc Overloon geht es ausgezeichnet. Die Zwillinge sind inzwischen einen Monat alt und sie haben vorige Woche zum erstenmal die Augen geöffnet. Die Mutter verlagert die Jungen regelmäßig an eine andere Stelle in ihrem Innengehege. Wenn alles weiter so gut gehen wird, werden die Jungtiere in ungefähr zwei Monaten für die esucher zu sehen sein.

ad.nl - 8. Aug. 2008
IJskoud de beste...
Am besten eiskalt ...
Rotterdam. Die Jury hat es nicht leicht. Die Auswahl war groß, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Eisbären von vorn, Eisbären von hinten, Eisbären von der Seite. Kopf unter, nach einem Fisch schnappend, rumtollen auf den Felsen. Ein Schnappschuß schöner als der andere. Vor zwei Wochen, als die neue AD-Internetseite Mijn Zoo startete, gaben wir auch den Anstoß zu einem Eisbärenfotowettbewerb. Immerhin waren diese prächtigen Tiere wieder im Tiergarten Blijdorp, Grund zum Feiern. Diejenigen, die keinen Preis bekommen haben, müssen nicht traurig sein. Denn Mijn Zoo startet einen neuen Fotowettbewerb. Mehr Informationen bald auf www.mijnzoo.nl.

nos.nl - 7. Aug. 2008
Pelikaan ontsnapt
Pelikan entkommen
Er ist noch jung und deshalb dachten seine Pfleger, er würde nicht wegfliegen. Und doch hat es ein Rosapelikan aus Artis getan. Niemand weiß, wo der Vogel aus dem Amsterdamer Zoo jetzt ist. Gestern flog der Pelikan aus seiner Anlage weg. Der Zoo ist nun emsig auf der Suche. Denn den Pflegern zufolge ist eine pulsierende Stadt wie Amsterdam ein gefährlicher Ort für den Pelikan. Den Artis-Vögeln werden immer ein klein wenig die Flügel gestutzt, so daß sie nicht wegfliegen können. Bei dem entflogenen Pelikan war das noch nicht geschehen, weil er noch so jung ist. Junge Pelikane können meist noch nicht fliegen, aber dieser wohl doch.

volkskrant.nl - 7. Aug. 2008
Pelikaan uit Artis gaat er vandoor
Pelikan aus Artis haut ab

radionof.nl - 7. Aug. 2008
Twee nieuwe diersoorten in Aqua Zoo Friesland
Zwei neue Tierarten im Aqua Zoo Friesland
Leeuwarden. Zwei Rotducker haben im Aqua Zoo Friesland die Tiersammlung verstärkt. Es sind ein Männchen und ein Weibchen und beide Tiere stammen aus einem deutschen Zoo. Im Aqua Zoo Friesland teilen sich die Rotducker ihre Anlage mit Kronenkranichen. Auch neu im Aqua Zoo Friesland ist die Straußwachtel.

ad.nl - 6. Aug. 2008
Lease een slang of spin
Eine Schlange oder Spinne leasen
Delft. Man konnte es schon mit Autos, nun kann man auch Schlangen, Leguane oder Schildkröten leasen. Tiere leasen ist die neueste Initiative des Delfter Reptilienzoos Serpo. Damit hofft der Zoo, etwas zu tun bei dem großen Platzmangel in seiner heutigen Lokation am Bahnhof.

nieuwsblad.be - 7. Aug. 2008
Teleurstelling over minikrokodillen - Reptielen worden binnenkort 2,5 meter
Enttäuschung über Minikrokodile - Reptilien werden bald 2,5 Meter
Antwerpen. Die vier neuen Kaimane im Antwerpener Zoo trafen vorläufig vor allem auf Enttäuschung. Mit ihrem halben Meter finden die meisten Besucher diese gefräßigen Reptilien "sehr klein". "Wir kriegen darüber in der Tat ziemlich viel Beschwerden", reagiert Zoo-Sprecherin Ilse Segers. "Aber daß sie klein sind, können wir doch den Tieren schwerlich vorwerfen. Sie sind kaum sechs Monate alt. Wir müssen diesen Krokodilkaimanen jetzt etwas Zeit geben, Zeit zum Wachsen. Denn sie werden bis zu 2,5 m lang." Ungeachtet der Tatsache, daß es noch Knirpse sind, heimsen sie kaum Erfolg ein. Meist kommen Tierbabys in den Zoos am besten an. Jeder findet Welpen, Bärenbabys oder Miniaffen niedlich. Aber bei Krokodilen ist das eindeutig nicht so, sogar das Gegenteil ist der Fall.

rtl.nl - 12.Aug. 2008
Zoo Havana levert giraf Evo - Cuba geeft dieren voor apparatuur
Zoo Havanna liefert Giraffe Evo - Kuba gibt Tiere für Geräte
Kuba braucht sehr dringend medizinische Geräte und ist deshalb mit Venezuela zu einem ungewöhnlichen Handel gekommen. Die Kubaner bezahlen ihre angekauften Geräte mit ... Tieren! Die venezolanischen Behörden wollen ihren verkommenen Zoos neues Leben einhauchen. Kuba kann dabei helfen und verhandelt jetzt, welche Tiere geliefert werden sollen. Es soll um einen Löwen gehen, um zwei Hyänen und Giraffe Evo, so genannt nach dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales. Die Tiere stammen aus dem Zoo in Havanna, der einen sehr guten Ruf hat. Auf einem Areal von 340 ha sind in Menschenobhut ungefähr 400 Zebras und 300 Löwen geboren worden. Mehrere Löwen sind Nachkommen eines Tieres, die Kubas damaliger Staatschef Fidel Castro in den 1970er Jahren als Geschenk des ehemaligen tansanischen Präsidenten Julius Nyerere erhielt.



Spanische Meldungen

cadenaglobal.com - 11. Aug. 2008
Venezuela canjeará animales con Cuba
Venezuela wird mit Kuba Tiere tauschen
Die kubanische Giraffe, kaum sechs Monate alt und "Evo" getauft zu Ehren des bolivianischen Präsidenten Evo Morales, ist eines von zehn Tieren, die Kuba im September dem Zoo Caricuao in Caracas schicken wird. Venezuela wird als Gefälligkeit eine Boa und einige Capybaras zurückschicken, aber vor allem Mikroskope und andere Ausrüstungen, die der Nationalzoo in Havanna benötigt. Wenn auch angeschlagen aufgrund der Wirtschaftskrise, zeigt der Zoo Havanna eine der besten Sammlungen der Fauna Afrikas weltweit. Die Zoos sind immer noch dabei, die Details auszuhandeln, aber Giraffe Evo und einige andere Tiere, die schon ausgewählt wurden, werden schon tierärztlich untersucht für die Reise. Die Liste beinhaltet außerdem einen Löwen, ein Zwergflußpferd, zwei Streifenhyänen und auch ein Watussirind. Später wird Kuba ein Breitmaulnashorn schicken. Der Nationalzoo Havanna mit einer der größten Gruppen Afrikanischer Löwen weltweit eine enorme Genbank, die Tiere an 20 Länder geschickt hat - wie Mexiko, Perú und Costa Rica. Der Transport nach Venezuela geschieht per Flugzeug. Die kubanischen Tierärzte erwarten keine Anpassungsprobleme. Evo ist der einzige, um den sie sich Sorgen machen.

elmundo.es - 10. Juli 2008
El Bioparc estrena su África ecuatorial
Bioparc weiht sein Äquatorial-Afrika ein
Valencia. Der Bioparc in Valencia hat eine neue Anlage eröffnet auf dem Äquatorial-Afrika-Gelände, bestehend aus einer Zone von etwas mehr als 3.000 qm, wo die Besucher seit diesem Donnerstag drei Gorillas und fünf Schimpansen in ihrem ausgedehnten naturnahen Habitat beobachten können. Die neue Anlage im Bioparc, eine der größten in Europa, ist in zwei Gebiete geteilt. In einem leben drei Gorillas miteinander, ein Männchen und zwei Weibchen, die ihr Gehege mit einer Brazza-Meerkatze teilen. Das andere Gebiet wird von den fünf Schimpansen bewohnt. In den nächsten Wochen ist vorgesehen, die Gorillas mit noch anderen Arten zu vergesellschaften - wie Zwergmeerkatze, Weißscheitelmangaben und Eulenkopfmeerkatze. Die drei Gorillas gehören zu der an der Küste lebenden Art, die kritisch gefährdet ist, nicht nur wegen der Entwaldung oder des illegalen Handels, sondern auch, weil das Ebola-Virus den Tod einer großen Anzahl von Gorillas und Schimpansen in den afrikanischen Wäldern verursacht, in denen sie leben. Die Gorillas sind einbezogen in das EEP, wie Bioparc-Direktor Koen Brower erklärte; in diesem Sommer könnten weitere zwei Gorillas eintreffen (ein Männchen und ein Weibchen) und es könnten zwei Gruppen gebildet werden - eine für die Zucht und eine für Junggesellen. Auf der neuen Anlage des Bioparcs können die Besucher auch fünf Schimpansen beobachten, ein Zuchtmännchen, Napo, 11 Jahre alt, der aus dem Zoo in Fuengirola stammt, und vier Weibchen, die aus dem alten Zoo in Viveres kamen: Mirinda (36) und ihre drei Kinder - Chispi (21), Kate (17) und M (3). Das nächste Ziel des Zoos Valencia ist die Eröffnung der Kitum-Höhle, in der Großflußpferde und afrikanische Nashörner zusammen leben werden.

panorama-actual.es - 10. Juli 2008
El Bioparc abre el espacio Bai de África Ecuatorial con gorilas y chimpancés
Bioparc eröffnet Anlage Bai de África Ecuatorial mit Gorillas und Schimpansen
Die Gorillagruppe wird von drei Individuen gebildet: einem Männchen, Mambie, das aus dem französischen Zoo La Boissiere du Dore stammt, und zwei Weibchen: Fossey und Dorle, die aus den deutschen Zoos in Frankfurt und Duisburg kamen. Außerdem ist vorgesehen, daß "bald" zwei weitere Gorillas kommen, ein Männchen und ein Weibchen. Die Schimpansengruppe besteht aus fünf Individuen: vier Weibchen, die aus dem alten Zoo in Viveres stammen und dem Männchen Napo aus dem Zoo in Fuengirola. Der Bioparc Valencia ist "zur Verantwortung gezogen" mit der Erhaltung der Tierarten und richtet seine Aufmerksamkeit auf einige wie Gorillas, die laut Weltnaturschutzunion (IUCN) in einer "Situation kritischer Gefährdung im Jahre 2007" sind. Der einmalige Charakter, den die Besucher schätzen können in diesem neuen Zoo, besteht in verschiedenen Tatsachen: die erste ist das Konzept der Zooinmersion, das es gestattet, die Tiere so zu sehen, wie sie im Wald leben. Zweitens können die Besucher beobachten, wie die Gorillas mit anderen Arten zusammen leben und sie dürfen darauf neugierig sein, wie die Gorillas mit der Brazza-Meerkatze in Interaktion treten - und nächstens mit Ducker, Sitatungas und Vögeln. Und schließlich ist es die Ausdehnung der Gehege, die im Falle der Gorillas 2.800 qm beträgt - das ist eine der größten Anlagen für diese Art in Europa.

soitu.es - 26. Juli 2008
Bioparc alcanza los 280.000 visitantes y prepara novedades para este verano
Bioparc erreichte 280.000 Besucher und bereitet Neuigkeiten für diesen Sommer vor
Valencia. Das Junge der Tüpfelhyäne, geboren im Bioparc zu Valencia, macht seine ersten Schritte auf der Außenanlage. Der Bioparc, der vor fünf Monaten in Valencia eröffnet wurde, hatte bereits 280.000 Besucher. In diesem Sommer bietet er eine Vorführung von Jungvögeln und unterschiedliche Umweltateliers sind für interessierte Besucher geöffnet. Während man durch die verschiedenen Zonen Madagaskar, Äquatorialafrika oder die afrikanische Savanne wandert, zählt man im Bioparc mehr als 200 Tierarten. Der Park hofft, die Anzahl der Arten zu erhöhen bis auf 250; sie sollen sich fortpflanzen und entwickeln. Im Bioparc spricht man von ca. 4.000 Tieren in der Zukunft. Seit der Park seine Tore für die Besucher geöffnet hat, gab es schon mehr als 170 Tiergeburten bei Arten wie Lemuren, Kattas, Hyänen, Mangusten, Sitatungas, Mäusen, Warzenschweinen, die ihre Familien in dieser Zeit sichtbar vergrößert haben.

lasprovincias.es - 27. Juli 2008
Tres hipopótamos y un orangután aguardan todavía una salida del olvidado zoo de Viveros
Drei Flußpferde und ein Orang-Utan warten noch immer auf einen Abtransport aus dem alten Zoo in Viveres
Die Flußpferde warten darauf, daß der Bioparc die letzten Arbeiten an ihrem neuen Domizil abschließt - der Höhle Kitum. Für den Orang-Utan als "Asiaten" ist zur Zeit im afrikanischen Mikroklima des Bioparcs kein Platz. So hofft man im Zoo von Viveres, daß ein Zoo in den Niederlanden oder der Zoo Madrid den Erwerb des Orang-Utans bestätigt. In den nächsten Wochen ist vorgesehen, eine Antilope zu ersetzen, die im Juni starb, weil sie offenbar erschreckt wurde von einem lauten Konzert hinter ihrem Habitat. Auch zwei neue Giraffen und Wollkopfgeier werden erwartet. Ohne Zweifel wird der Stern des Zoos der neue Schwarze Panther werden, der aus einem französischen Zoo kommt. In den fünf Monaten seit seiner Eröffnung hat der Bioparc mehr als 280.000 Besucher empfangen.

elmundo.es - 24. Juli 2008
130 niños saharauis y ucranianos visitan junto a Rafael Blasco los animales del Bioparc
130 Kinder aus der Westsahara und der Ukraine besuchen gemeinsam mit Rafael Blasco die Tiere des Bioparcs
Valencia. Insgesamt befinden sich gegenwärtig in der Region Valencia 165 Kinder aus der Ukraine, die unter den Nachwirkungen der Katastrophe von Tschernobyl zu leiden haben, und 543 saharauische Kinder, die aus den Flüchtlingslagern im Sand der Sahara kommen. Der valencianische Immigrationsminister Rafael Blasco hat sich mit den Kindern während des Besuchs getroffen.



Polnische Meldungen

efakt.pl - 7. Aug. 2008
Alarm - Piranie w Wiśle!
Alarm - Piranhas in der Weichsel

zoo.wroclaw.pl - Anf. Aug. 2008
Konkurs na imię dla hipopotamiczki
Wettbewerb um einen Namen für das Flußpferdweibchen
Der Zoo Wriclaw lädt die Kinder ein, einen Vorschlag für den Namen des kleinen Flußpferdweibchens zu machen. Der Name kann frei gewählt werden, aber es ist wichtig zu wissen, daß die Großmutter der Kleinen SAMBA heißt, die Mutter RUMBA.

zoo.wroclaw.pl - Juli 2008
Hipopotamie niemowlę (wagi cięzkiej)
Ein schwergewichtiges Flußpferdbaby
Nach 13 Jahren Pause bekam der Zoo Wroclaw wieder ein kleines Flußpferd (Hippopotamus amphibius). Am 7. Juli 2008 gebar Flußpferdweibchen RUMBA ihr erstes Junges: es ist ein hübsches kleines "Mädchen", das ungefähr 25 kg wiegt.

zoo.poznan.pl - 28. Juli 2008
Święto "śpiocha" w Nowym ZOO !!!
"Langschläfer"-Tag im Neuen ZOO !!!
Am 3. August von 11 bis 15 Uhr können wir uns wieder treffen im Neuen ZOO, diesmal zum "Tag des Ziesels". Vorbereitet wurde die Veranstaltung unter Teilnahme der polnischen Naturschutzorganisation Salamandra, in der unser ZOO sich seit 2004 an Tätigkeiten beteiligt, welche die Wiedereinbürgerung des Europäischen Ziesels (Spermophilus citellus) in Polen zum Ziel haben. Eine intensive Bearbeitung des Ackerbodens, Chemisierung und Wilderei haben zum völligen Aussterben dieses sympathischen Tierchens in unserem Land geführt. Dank Auswilderung von im ZOO geborenen Zieseln hoffen wir, daß diese bald wieder als fester Bestandteil zu unserer Fauna gehören.

zoo.poznan.pl - 18. Juli 2008
Eskado i Guapa
Eskado und Guapa
Auf der Südamerika-Anlage im Neuen ZOO kann man seit kurzem zwei prächtige Große Ameisenbären (Myrmecophaga tridactyla) beobachten, die herumwandern zusammen mit Tapiren, Nandu sowie Capybara. Die übrigen Bewohner verhalten sich den Neuankömmlingen gegenüber ein bißchen reserviert. Eskado und Guapa - so heißen die Ameisenbären, gehen vorläufig nicht über die ganze Anlage, sie halten sich lieber in der Nähe ihres Ställchens auf, so daß sie die Ankunft ihres Pflegers nicht verpassen.

zoo.poznan.pl - 17. Juli 2008
"Święto Pelikana" w Nowym ZOO !!!
"Tag des Pelikans" um Neuen ZOO!
Am 20. Juli fand der Tag des Pelikans im Neuen ZOO Poznan statt. Krauskopfpelikane und Rosapelikane pflanzen sich in Poznan regelmäßig fort, ihr Nachwuchs lebt schon in etwa einem Dutzend europäischer Zoos. Die Leistungen bei der Zucht des gefährdeten Krauskopfpelikans trugen dazu bei, daß dem Zoo Poznan die übertragen wurde, die Erhaltung dieser Art in Europa zu koordinieren.

zoo.poznan.pl - 14. Juli 2008
Maki, jak pluszowe misiaki ...
Alaotra-Halbmaki im Zoo Poznan
Eine Gruppe von vier Bambuslemuren, auch Graue Halbmakis genannt (Hapalemur griseus alaotrensis) bezog eine Voliere im Pavillon "Tiere der Nacht". Es sind zwei Männchen - Brüder, die aus London zu uns kamen, die ersten Vertreter dieser Art in Polen.

zoo.gd.pl - 6. Aug. 2008
Kakadu molukka
Molukkenkakadu im Zoo Gdansk
Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) erhielt unser ZOO einen männlichen Molukkenkakadu (Cacatua moluccensis). Das Männchen namens Sur kam zu uns aus dem Zoologischen Garten Banham in England. Unser auf einen Gefährten sehnsüchtig wartendes Weibchen bereitete ihm einen sehr warmen Empfang. Wir hoffen auf Nachwuchs in nächster Zukunft.

zoo.gd.pl - 21. Juli 2008
Rondel na wybiegu!
Rondel auf der Anlage!
Es ist gerade eine Woche seit der Geburt des kleinen Flachlandtapirs im Zoo Gdansk vergangen, aber die Besucher können ihn schon auf der Anlage sehen. Das kleine Männchen erhielt den Namen Rondel. Das ist bereits der sechste Tapirnachwuchs in unserem Zoo. Die Mutter ist ein im Warschauer Zoo geborenes Weibchen - Kleopatra, der Vater heißt Czajnik.

zoo.gd.pl - 9. Juli 2008
LUTUNG NA 5!
Der fünfte Langur!
Bereits der fünfte Java-Haubenlangur (Trachypithecus auratus auratus) wurde im Zoo Gdansk geboren. Die Mutter ist Tanya, die vor drei Jahren aus dem Tierpark Apenheul zu uns kam, der Vater Bali, ein Männchen aus Twycross [England]. Unsere Langurengruppe ist die einzige Gruppe in Polen; mit Rücksicht auf spezifische Ansprüche an die Ernährung (diese Affen fressen fast ausschließlich Blätter) werden sie selten in zoologischen Gärten gehalten.

zoo.gd.pl - 9. Juli 2008
ZAPRASZAMY DO ŻYRAFIARNI!
Wir laden ein in das Giraffenhaus!
Die Quarantäne der Gdansker Giraffen geht zu Ende - von zwei Männchen, die vor drei Wochen in den Zoo Gdansk kamen. Die Giraffen kamen zu uns aus dem Schweriner Zoo sowie dem Zoo Poznan. Ab 12. Juli ist das Giraffenhaus für die Besucher zugänglich.

zoo.waw.pl - Juli 2008
Urodziła się panda !
Kleiner Panda geboren!
Am 19. Juni wurde ein Kleiner Panda geboren, der erste Nachwuchs von Rusco i Fudzi.

zoo.waw.pl - Juli/Aug. 2008
Wreszcie wiemy, kiedy przybeda goryle !
Endlich wissen wir, wann die Gorillas ankommen !
Nach langen Verhandlungen mit dem Kurator wurde festgelegt, daß die Gorillas Mitte August in den Warschauer Zoo kommen, das ganze Objekt (mit dem Teil für die Schimpansen) wird offiziell eröffnet am 26. September - es ist schon fertig und wartet auf ihre Ankunft.

zoo.waw.pl - Juli 2008
Mamy samicę nosorożca !
Wir haben ein weibliches Nashorn!
Am 26. Juni kam Shikar zu uns. Sie ist jünger als unser Männchen Kuby - sie wurde am 17. Oktober 2006 im Stuttgarter Zoo geboren. Auf der langen Reise leistete ihr Pfleger Markus Koch Gesellschaft, der einige Tage in Warschau blieb, um ihr die Eingewöhnung am neuen Ort zu erleichtern.



Tschechische Meldungen

zpravy.idnes.cz - 8. Aug. 2008
Lidé kritizují zoo Brno za odvoz medvíďat, matce prý bude smutno
Die Leute kritisieren den Zoo Brno für Weggabe der Bärenjungen, die Mutter wird traurig sein
Die Brünner überschütteten in letzter Zeit den Zoo Brno mit Beschwerden wegen möglicher emotionaler Entbehrungen der Eisbären. Sie kritisieren den Beschluß, daß die jungen Bill und Tom, welche in diesem Jahr geboren wurden, noch vor ihrem ersten Geburtstag den Zoo verlassen sollen. In eMails wird dieser Schritt als grausam bzw. unmoralisch bezeichnet. Laut Direktor Martin Hovorka gehen jedoch solche Mahnungen auf Unwissen zurück. "Auch in der Natur trennen sich die jungen Eisbären spätestens zwei Jahre nach der Geburt von der Mutter", bemerkte er. Die Zoobesucher personifizieren die Tiere oft, sagte Hovorka. Die Tiergehege beurteilen die Leute aus der Optik des menschlichen Wohnens, die Beziehungen zwischen Tiereltern und ihren Jungen wiederum betrachten sie ähnlich wie eine Familie. Laut Hovorka irren sie sich aber. Falls zum Beispiel die jungen Eisbären im kommenden Jahr bei der Mutter blieben, wären sie der Gefahr ausgesetzt, bei der Rückkehr des Eisbärenmännchens zum Weibchen von ihrem eigenen Vater getötet zu werden.

ct24.cz - 7. Aug. 2008
Brňané kritizují zoo: Neberte medvíďata od mámy
Brünner kritisieren Zoo: nehmt die Bärenjungen nicht von der Mutter weg
Brno. Die jungen Eisbären Bill und Tom wurden zu Lieblingen der Besucher des Brünner Zoos. Die Leitung des Zoos jedoch hat die Entscheidung getroffen, daß die kleinen Bären noch vor ihrem ersten Geburtstag den Zoo verlassen sollen. Die Brünner kritisieren den Zoo für die Entscheidung, sie von der Mutter wegzunehmen und betrachten dies als grausamen und unmoralischen Schritt. Zoodirektor Martin Hovorka beruhigt sie jedoch, daß auch in der Natur junge Eisbären sich selbständig machen spätestens bis zum Alter von zwei Jahren.

blesk.cz - 9. Aug. 2008
Gepardí mláďata se poprvé ukázala
Junge Geparden im Prager Zoo zeigten sich zum erstenmal
Der Zoo im Prager Stadtteil Troja kann sich freuen. Nach zehn Jahren wurden hier Ende Juli vier junge Geparden geboren, drei Weibchen und ein Männchen.

blesk.cz - 29. Juli 2008
Tygří slečny rostou jako z vody!
Weiblicher Tigernachwuchs im Zoo Ostrava
Anfang Juni wurden im Zoo Ostrava weibliche Zwillinge bei den Ussuritigern geboren. Die Eltern sind Vater Xeron und Maja, welche vor zehn Jahren aus dem Zoo in Sankt Petersburg nach Ostrova kamen.

kolinsky.denik.cz - 8. Aug. 2008
Novĕ narozená ¸irafí mláďata v ZOO Dvůr Králové
Neugeborene junge Giraffen im Zoo Dvur Králové
Dvur Králové - Der vergangene Monat war im Zoo Dvur Králové ungewöhnlich fruchtbar. Innerhalb von 18 Tagen wurden hier gleich vier junge Giraffen geboren. Bei den Rothschild-Giraffen wurde am 26. Juli das Männchen Noël geboren, dessen Mutter Nina ist, die im Zoo schon vier Kälber großgezogen hat und aus dem Zoo Liberec stammt. Vater ist Tommy, der aus dem Zoo Rhenen in den Niederlanden stammt. Das erste diesjährige Jungtier bei den Netzgiraffen ist das Weibchen Terezka, welche am 12. Juli geboren wurde. Der ZOO Dvur Králové pflegt die größte Giraffenherde in Menschenobhut weltweit - in zwei Teilherden: Netzgiraffen und Rothschild-Giraffen. Die zuletzt geborenen Jungtiere sind das 139. Kalb bei den Rothschildgiraffen und das 72. bei den Netzgiraffen, die im Zoo geboren wurden. Insgesamt wurden hier schon 211 Giraffenkälber geboren, die Geburt des 212. wird täglich erwartet.


Russische Meldungen

rian.ru - 8. Aug. 2008
Красной книге 30 лет
Rote Liste ist 30 Jahre alt
Die Rote Liste der UdSSR wurde im August 1978 veröffentlicht. Ihre Bedeutung besteht darin, daß sie die Grundlage war für gesetzgeberische Akte, die gerichtet waren auf den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt. Zugleich ist die "Rote Liste" gewissermaßen ein wissenschaftlich begründetes Aktionsprogramm zur Erhaltung der Biodiversität. Doch was wissen wir über die "Rote Liste"? Wie oft wird sie herausgegeben? Zeigten sich in letzter Zeit bei der Vorbereitung von Materialien und der Verwirklichung der Idee der "Roten Liste" selbst neue Tendenzen und Herangehensweisen? Stört nicht die gewaltsame Erhaltung von Arten der Flora und Fauna, die auf der "Roten Liste" eingetragen sind, den Gang der Evolution, die natürliche Auslese? Auf Fragen von Besuchern der Internetseite antwortete Aleksandr Minin, Doktor der biologischen Wissenschaften, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Weltklima und Ökologie.
Antworten auf Fragen ...
Wladimir Leonidowitsch Jugow: Gibt es gesamtrussische gesellschaftliche Organisationen, die auf irgendwine Art und Weise versuchen, die Artenvielfalt unseres Landes zu erhalten und zu vermehren?
Aleksandr Minin: Ja. Es gibt das Zentrum für ökologische Politik und Kultur, in dessen Tätigkeit eine der grundlegenden Aufgaben die Erhaltung der Biodiversität ist. Außerdem gibt es regionale (auf Sachalin, im Tomsker und anderen Gebieten) Naturschutzorganisationen und gesamtrussische Abteilungen internationaler Naturschutzorganisationen - des World Wide Fund For Nature (WWF), Greenpeace, der Internationalen Naturschutzunion (IUCN, International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) u.a., die sich mit diesem Problem beschäftigen. Der WWF verwirklicht Programme zur Erhaltung des Amurtigers, von Meeressäugern u.a. ...
Julija: Wie veränderte sich der Bestand an Pfllanzen und Tieren auf der Roten Liste im Zusammenhang mit dem Zerfall der UdSSR?
Aleksandr Minin: Die Rote Liste der UdSSR ist Geschichte. Jetzt besitzt jedes Land seine eigene Rote Liste, darunter auch Rußland. Natürlich verschwanden aus ihr viele in Wüstengebieten vorkommende Arten und einige andere, die charakteristisch sind für die südlichen und Gebirgsregionen ehemaliger Republiken der UdSSR.
Pawel Sytin, Moskau: In den letzten 400 Jahren starben durch die Schuld des Menschen mehr als 200 Vogel- und Säugetierarten aus - und es läßt sich damit leidlich leben. Ich bin nicht grausam, doch mir scheint einfach, daß um diese seltenen Tiere viel zu viel Lärm gemacht wird. Was passiert denn, wenn Riesenalks verschwinden?
Aleksandr Minin: Jede Art ist einzigartig. Die unsere inbegriffen. Was würde denn passieren, wenn der Homo sapiens verschwände? Mit der Natur - nichts. Sie wird sich weiter entwickeln, doch schon ohne uns.
Jarik: Womit hängt die Bezeichnung der Liste zusammen? Weshalb gerade "Rote"? Ein Erbe aus Sowjetzeiten?
Aleksandr Minin: Mit den Sowjetzeiten hat das nichts zu tun. Die rote Farbe ist die Farbe der Gefahr, der Drohung. In diesem Falle - der Gefahr, daß biologische Arten verschwinden.
Anna: Aber warum ist man der Meinung, es sei notwendig, die Artenvielfalt zu erhalten? Denn die Natur exsistierte immer nach dem Gesetz, daß der Stärkste überlebt?
Aleksandr Minin: 1. ist die gegenwärtige Epoche der Abnahme der Biodiversität bedingt durch die Tätigkeit des Menschen und er trägt dafür die Verantwortung. 2. biologische, landschaftliche Vielfalt ist ein Beweis für die stabile Entwicklung der Biosphäre insgesamt. Der Verlust jeder Art ist ein Verlust des Genfonds auf der Erde. Natürlich durchliefen Milliarden von Arten die Biosphäre in vielen hundert Millionen Jahren der Evolution. Wir kennen aus paläontologischen Daten nur einen unbedeutenden Teil davon. Es gab in der Geschichte Biosphären und biologische Katastrophen, als bis zu 90% der existierenden Arten ausstarben. Doch diese Katastrophen erstreckten sich über Tausende (vielleicht, Hunderte Tausende) von Jahren, heute geht alles einen Gang schneller. Und nicht die Natur ist in erster Linie bedroht - diese überlebt, neue Arten werden entstehen usw. In erster Linie ist die Existenz des Menschen bedroht, als biologischer Art (und nicht als soziales Phänomen). ...
Sawatenko Kristina, Jamal: Soviel ich verstehe, hat die Rote Liste keinen konkreten Autor, sicher wird sie von einer Gruppe von Wissenschaftlern zusammengesetzt. Gibt es vielleicht dennoch einen Menschen, den man den Vater der Roten Liste nennen könnte?
Aleksandr Minin: Nur einen Vater gibt es nicht. Das ist eine Initiative und ein Werk einer internationalen Gemeinschaft. Die Internationale Naturschutzunion (IUCN) begann seit dem Jahr 1949 Informationen über aussterbende Arten zu sammeln, im Jahre 1966 wurden herausgegeben Bände des "Red data book" mit Daten zu Anzahl, Verbreitung, Schutzmaßnahmen in Bezug auf Säugetiere und Vögel. Von da an erlangte diese Initiative weltweite Bedeutung.

dni.ru - 7. Aug. 2008
В польских реках завелись пираньи
In polnischen Flüssen tauchten Piranhas auf
In Flüssen Südpolen tauchte der Raubfisch Piranha auf, dessen Schwärme sogar für den Menschen eine Gefahr darstellen. Normalerweise leben Piranhas im Amazonasbecken, doch jetzt werden sie auch in anderen Gebieten Polens erwartet. Wie bekannt wurde, haben zwei Fischer auf der Weichsel einen Piranha von 23 cm Länge gefangen. Fachleute meinen, diese Art von Süßwasserraubfischen bevorzuge warmes Wasser, deshalb könnten in naher Zukunft Piranhas in den Kanälen der Großstädte auftauchen, wo die Wassertemperatur beträchtlich höher als normalerweise ist. "Dieser Fisch ist sehr zählebig und kann ohne Probleme in der Weichsel von Krakau bis Warschau schwimmen", zitiert RIA Nowosti den langjährigen Direktor des Zoos Wroclaw [Breslau] Antoni Gucwinski.

primamedia.ru - 7. Aug. 2008
В Японии впервые в неволе успешно родился хохлатый орел
In Japan schlüpfte erstmals in Menschenobhut ein Nepalhaubenadler
Wladiwostok. In Japan, aber vielleicht auch weltweit, schlüpfte erstmals in Menschenobhut erfolgreich ein Nepalhaubenadler (Spizaetus nipalensis), teilten die Behörden des Zoos der Stadt Kusiro mit. Die Eltern des kleinen Adlers - Vater Hamanaka, der im Januar 1988 gefangen wurde, und Mutter Siranuka, gefangen im November 1987 - wurden im ganzen Land bekannt, als sie 2002 das erste Paar in Menschenobhut bildeten. Anscheinend hatte Siranuka kurz nach dem 20. Mai ein Ei gelegt, das in den Inkubator kam, nachdem die Adlerin sich weigerte, es zu bebrüten. Der kleine Adler, der am 11. Juli schlüpfte, wog 66,4 Gramm. Nach Schätzungen leben in Japan 1.800 Nepalhaubenadler in freier Natur, in Menschenobhut sind es 17 Individuen.

Belorußland

interfax.by - 8. Aug. 2008
У Минского зоопарка День рождения!
Der Minsker Zoo hat Geburtstag!
Am Samstag, den 9. August wird der Zoo Minsk 24 Jahre alt! Der Zoo Minsk wurde am 9. August 1984 am Tag des 40-jährigen Jubiläums des Minsker Autowerkes als dessen Zoologisch-Botanischer Garten. Zum Tierbestand des Minsker Zoos gehören verschiedene Arten von Reptilien, Amphibien und Wirbellosen, Greifvögeln, am und in der Nähe von Wasser lebender Vögel, Pfauen und Fasanen, Papageien, Affen, Huftieren, Raubsäugern und Nagetieren.

Ukraine

stolitsa.glavred.info - 12. Aug. 2008
Киевский зоопарк планируют модернизировать
Kiewer Zoo plant Modernisierung
Das Entwicklungsprogramm des Kiewer Zoos für die Jahre 2009 bis 2013 sieht den Bau und die Rekonstruktion von 23 Objekten des Zoos vor. Geplant sind die Rekonstruktion der Komplexe, in denen Tiger, Löwen, Bären und Meerkatzen leben. Erwartet wird auch der Bau eines Elefantenhauses, eines Hauses für Menschenaffen und eines Pavillons für Zebras.

glavred.info - 12. Aug. 2008
В Киевском зоопарке появятся тюлени
Im Kiewer Zoo wird es Robben geben
Bis Ende 2008 wird es im Zoo der Hauptstadt neue Bewohner geben - Robben. Gegenwärtig werden Verhandlungen geführt über ihren Transport in den Kiewer Zoo. Bekanntlich wird der Kiewer Zoo im Jahre 2009 sein 100-jähriges Bestehen feiern.

glavred.info - 12. Aug. 2008
Европа признает Киевский зоопарк до конца года
Wird Europa bis Ende des Jahres den Kiewer Zoo anerkennen?
Der Kiewer Zoo kann bis Ende 2008 in die EAZA zurückkehren. Entsprechend den Plänen der Generaldirektorin des Hauptstadt-Zoos Swetlana Bersina werden die Verhandlungen mit der EAZA über die Aufnahme des Kiewer Zoos Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Wenn es der Kiewer Zoo nicht schafft, sich in diesem Jahr der EAZA anzuschließen, so werden solche Pläne auf jeden Fall aufgenommen in das Entwicklungsprogramm des Kiewer Zoos für 2009 bis 2013.

novosti-n.mk.ua - 8. Aug. 2008
Одесский слон Тарун чувствует себя плохо - поможет ли операция
Der Odessaer Elefant Tarun fühlt sich schlecht - kann eine Operation helfen?
Mitte August wird der Odessaer Elefant Tarun operiert. Das entschied ein Konsilium von Tierärzten aus Odessa, Moskau, Nikolajew und Charkow. Es wurde daran erinnert, daß das Tier im Jahre 2004 ein abgebrochenes Stück des rechten Stoßzahns verloren hat. Vor etwa drei Wochen kam es zu einer Entzündung - betroffen sind Oberkieferhöhle und rechtes Auge. Den Gesundheitszustand des Elefanten schätzen die Fachleute als schlecht ein, die bevorstehende Operation als riskant. Jetzt wird der Organismus des Tieres auf den chirurgischen Eingriff vorbereitet. In der Ukraine werden Elefanten nur im Zoo Odessa gezüchtet.

blik.ua - 8. Aug. 2008
Бедный слон! Он очень болен
Armer Elefant! Er ist sehr krank
Der Odessaer Zoo kämpft um das Leben des indischen Elefanten Tarun! Das unglückliche Tier leidet an einer Erkrankung der Oberkieferhöhle und einer starken Entzündung des rechten Auges. Eine Gruppe von Tierärzten aus Kiew, Nikolajew, Charkow und Moskau beschloß, ihn am 12. August zu operieren. An diesem Tag bleibt der Zoo geschlossen. "Wir veranstalteten ein großes Tierärzte-Konsilium", sagte Zoodirektor Jurij Kutscherenko. Die Fachleute haben entschieden, das kranke Auge operativ zu entfernen und den Kanal des kranken Stoßzahns zu heilen. Weil die Krankheit fortschreitet und die Gefahr besteht, daß Tarun stirbt. Bei ihm entwickelt sich eine Eiterinfektion. "Ein chirurgischer Eingriff enthält eine Gefahr. Eine Narkose ist immer etwas Ernstes. Es gibt ein großes Risiko, daß das Tier nicht wieder aufsteht", bemerkte der oberste Elefantenspezialist im Land Oleg Grischtschenko. "Die Operation wird ungefähr zwei Stunden dauern; daran werden etwa zehn Tierärzte aus der ganzen Ukraine und Moskau teilnehmen. Wir werden unsere ganze Erfahrung einsetzen, um Tarun zu retten!" Tarun ist jetzt 33 Jahre alt. Insgesamt leben in Zoos der Ukraine sieben Elefanten: drei davon in Charkow, weitere zwei in Odessa und je einer in Nikolajew und Kiew. Auch sie haben kein süßes Leben. "Elefanten müssen in großen Familien leben. Einsamkeit tötet sie einfach", erklärte der Direktor des Zoos Nikolajew, Wladimir Toptschij. "Doch in vielen Zoos [swerincach] ist einfach kein Platz, um diese großen Tiere zu halten. Und sie sind sehr teuer. Ein Elefant im Alter von 5-6 Jahren kostet 80-100 Tausend Dollar. Deshalb sind alle Elefanten in Gefangenschaft unglücklich, sie sind oft krank. So hat unsere afrikanische Elefantin Tschanga schon lange Probleme mit den Nieren."
[W. Toptschij verwendet nicht das Wort "soopark", sondern "swerinec", das "Tierschau in engen Käfigen" bedeutet, im Unterschied zum modernem Zoo]

glasweb.com - 11. Aug. 2008
Находящегося при смерти одесского слона прооперируют на этой неделе
Der dem Tode nahe Odessaer Elefant wird in dieser Woche operiert
Der Elefant "Tarun" aus dem Zoo Odessa wird in der Zeit vom 13. bis 15. August operiert - je nachdem, wie die Tierärzte entscheiden. Das teilte Zoodirektor Jurij Kutscherenko auf einer Pressekonferenz mit. Seinen Worten nach gibt es für die Spezialisten keine Zeit mehr zu verlieren - der Elefant befinde sich "in einem Grenzstadium zwischen Leben und Tod". Der Elefant ist an einer eitrigen Pulpitis des rechten Stoßzahns erkrankt - das kommt bei diesen Tieren gar nicht so selten vor. Früher wurde Tarun bereits am linken Stoßzahn operiert - mit ähnlichen Problemen. Doch jetzt ist die Situation wesentlich schlechter, weil ein akuter Prozeß begonnen hat, der Tarun das Auge nahm. Außerdem ist der Stoßzahn viel näher am Kopf abgebrochen, deshalb kann keine Operation aus der Distanz durchgeführt werden - unter zeitweiliger Narkose. Die Arbeit der Tierärzte wird erschwert, da der Elefant nicht lenkbar ist. In solchen Fällen wendet man bei Tieren eine Vollnarkose an, doch die Chancen, aus dieser wieder aufzuwachen, stehen 50:50. Während der Operation werden vier Spezialistenteams arbeiten - Anästhesiologen, Reanimatologen, Chirurgen und eine Laborgruppe. Unter ihnen Spezialisten aus den Zoos Moskau, Charkow, Odessa u.a. Leiter der Gruppe ist der Chefarzt des Kiewer Zoos Andrej Marunitsch. Wenn es gelingt, den Stoßzahn erfolgreich zu entfernen, kann der Elefant noch lange leben und behält dabei seine Zeugungsfähigkeit.

misto.odessa.ua - 11. Aug. 2008
Слон одесского зоопарка находится на грани смерти
Elefant des Odessaer Zoos ist dem Tod nahe
Heute fand eine Pressekonferenz des Odessaer Zoo-Direktors Jurij Kutscherenko statt. Laut Zoodirektor gelangte der Elefant Taruno, der sich jetzt in einem sehr komplizierten Zustand befindet, im Jahre 1982 nach Odessa. Gemeinsam mit der Elefantenkuh Wendi kam er aus dem Prager Zoo. Dorthin waren die Elefanten geraten, weil sie sich nicht dressieren ließen in einem der Prager Zirkusse - für den sie speziell gefangen wurden. Wie Jurij Kutscherenko bemerkte, hatte das Paar im Zoo Odessa dreimal Nachwuchs: 1992 wurde Fantik geboren, 1998 kam Tendi und 2004 Djuka. Doch zur Zeit ist der Elefant Taruno sehr krank. Eine der Ursachen seiner Krankheit ist die harte Umzäunung, gegen die der Elefant mit den Stoßzähnen schlägt. Nach den Worten des Direktors ist dieses Problem nicht nur für unseren Zoo charakteristisch, sondern für die meisten europäischen Zoos. Wenn die Umzäunung aus Metall ist und der Elefant an ihr seine Aggressivität ausläßt, so werden die Stoßzähne des Tieres in Mitleidenschaft gezogen, das führt zu ernsthaften Problemen.

glasweb.com - 7. Aug. 2008
Акция "Бегемот - одесским детям" продолжается
Aktion "Ein Flußpferd für die Kinder von Odessa" wird fortgesetzt

news.gala.net - 7. Aug. 2008
В Одесском музее современного искусства показывают бегемотов
Im Odessaer Museum für moderne Kunst werden Flußpferde gezeigt
Heute wurde in Odessa, im Museum für moderne Kunst, die Ausstellung "Es gibt verschiedene Flußpferde" eröffnet. Sie findet statt im Rahmen der Wohltätigkeitsaktion "Ein Flußpferd für die Kinder von Odessa" Es handelt sich um eine Ausstellung von Flußpferden aus Plüsch und Glas, aus Wachs und Stein, aus Bronze und Holz aus der Kollektion der Familie der Odessaer Journalisten Anna Gawschina und Aleksandr Ostaschko. Die Ausstellung veranstaltet das Museum gemeinsam mit dem Odessaer Zoo, der Zeitung "Wetschernij gorod" und der Informationsagentur "Kontekst-Pritschjornomorje". Die Ausstellung im Museum dauert vom 7. bis zum 9. August.

Europäisches Rußland

konkretno.ru - 8. Aug. 2008
Трое волчат из Ленинградского зоопарка уехали в Тверь
Drei Wolfwelpen aus dem Leningrader Zoo kamen nach Twer
Drei Wolfswelpen aus dem Leningrader Zoo wurden heute in das Gebiet Twer gebracht. Eine "Tochter" und zwei "Söhne" des legendären Wolfspaars Artur und Juta werden in der Biostation "Sauberer Wald" des Zentralen Wald-Naturreservats in einem ausgedehnten Gehege leben, das faktisch ein eingezäuntes Dickicht-Areal ist. Die vier Monate alten Wolfsjungen werden mit einem Chip versehen, ein Jahr werden sie beobachtet, im nächsten Sommer werden sie ausgewildert. Die Welpen wurden am 15. April im Leningrader Zoo geboren, am 13. Mai führte sie Juta erstmals aus ihrer Höhle ans Tageslicht. Insgesamt haben Artur und Juta in sieben Jahren "Ehe" für 31 Nachkömmlinge gesorgt.

info.tatcenter.ru - 8. Aug. 2008
Детки в клетке
[Experiment im Adlerkäfig - Jalik, das Kamelfohlen]
Im Kasaner Zoo verläuft jetzt ein Experiment, das es in der Welt so noch nicht gegeben hat: eine Adlerin zieht einen Aasgeier auf. Der Gänsegeier ist eine Art, die auf der Roten Liste als vom Aussterben bedroht steht. Für die Erhaltung des genetischen Fonds sind die Ornithologen zu allem bereit. Im vorigen Jahr hatte das Geierweibchen ein Ei gelegt, konnte es aber nicht erhalten. Als es jetzt wieder zur Eiablage kam, wurde das Ei in den Inkubator gesteckt, um das Küken künstlich aufzuziehen. Zur gleichen Zeit legte die Steppenadlerin Gisa, auch eine "RotListige", ein Ei, das sich als nicht lebensfähig erwies. Da aber besser als ein Vogel niemand ein Küken aufziehen kann, wurde der Adlerin das Geier-Ei untergelegt. Das Experiment war riskant: die Eier von Aasgeier und Adler unterscheiden sich zu sehr voneinander, sowohl in der Färbung, als auch in der Größe und in der Inkubationszeit - und es hätte passieren können, daß die Adlerin den Fremdling einfach "nicht annimmt". Doch Gisa ist im ganzen Zoo bekannt für ihren überzogenen Mutterinstinkt und ihre Erfahrung. Es gibt noch mehr Nachwuchs in diesem Jahr. Auch wachsen hier diejenigen heran, die Ende des vergangenen Jahres das Licht der Welt erblickten. Dazu gehört das zweihöckrige Kamelfohlen Jalik. Vater Jascha und Mutter Ljusi sind asiatische Kamele. Diese Tiere, die in der Mongolei und in einer Reihe von Gebieten Chinas leben, stehen auf der Roten Liste. In der Natur sind sie aggressiv und gefährlich. Denn wenn ein Pferd nach hinten ausschlägt, so tritt ein Kamel, wenn es sich verteidigt, den Feind in den Bauch, trennt diesen auf mit den Zehennägeln der Hinterbeine. Doch Jalik ist zahm und ein sehr wohlwollendes Kamelfohlen.

rian.ru - 8. Aug. 2008
Новый обитатель - кинкажу - прописался в Московском зоопарке
Moskauer Zoo hat einen neuen Bewohner: einen Wickelbären
Moskau. Erstmals beherbergt der Moskauer Zoo einen Wickelbären. Der neue Zoobewohner wurde im Zoo Jekaterinburg geboren.

pravda.ru - 8. Aug. 2008
В Московском зоопарке появилось необычное животное
Der Moskauer Zoo erhielt ein ungewöhnliches Tier
Aus Jekaterinburg brachte man ein seltenes Tier in den Moskauer Zoo - ein Wickelbärenmännchen. Das Tier kam bereits vor einer Woche in die Hauptstadt, mußte sich aber die ganze Zeit an den Tag-und-Nacht-Wechsel gewöhnen. Jetzt spaziert er schon unter für ihn gewohnten Bedingungen, die speziell geschaffen wurden in einer Voliere des Pavillons "Tiere der Nacht".

gtk.yar.ru - 7. Aug. 2008
В Ярославском зоопарке будет свой особенный "Ковчег"
Der Zoo Jaroslawl wird seine eigene "Arche" haben
Hier wird es keinen gewöhnlichen, sondern einen Streichelzoo geben. Ausgewählt dafür wurden keine exotischen Tiere, sondern ruhige und friedfertige. Der Direktor des Zoos Jaroslawl zeigt die Grenzen des Areals, das der Besucher betreten darf. Wenn im Gebäude des Vorführungs- und Lehrzentrums alle Arbeiten abgeschlossen sind, wird sich hier die Idee des Zoodirektors verwirklichen. "Hier werden alle Entwicklungsphasen vom Ei zum Küken gezeigt und man kann dieses Küken streicheln, in die Hände nehmen." Bereits vor zwanzig Jahren dachte Tejmuras Barataschwili daran, eine "Arche" zu errichten, ein Zentrum, in dem man die Geschichte der Entwicklung des Lebens sehen kann: von Wirbellosen bis zu Primaten. In der Arche sollen auf einer Fläche von 1.800 qm über 200 Tierarten untergebracht werden. In der zweiten Etage wird ein acht Tonnen schweres Aquarium errichtet - für alle Bewohner des Flusses Wolga. Die Arche ist in erster Linie für Kinder gedacht, die hierher kommen, um etwas über die lebende Natur zu lernen.

1tv.ru - 7. Aug. 2008
В подмосковном питомнике спасают вымирающих животных от полного уничтожения
In einer Zuchtstation in der Moskauer Umgebung werden vom Aussterben bedrohte Tiere vor dem völligen Verschwinden gerettet
In dieser Zuchtstation werden die Fehler korrigiert, welche die Menschheit seit Jahrhunderten zugelassen hat. In Sytschewo bei Moskau versuchen die Zoologen vom Aussterben bedrohte Arten von Vögel und Säugetieren, sogar von Fischen, zu erhalten, denen völliges Verschwinden droht. Die sehr komplizierte Arbeit russischer Wissenschaftler wird in der ganzen Welt verfolgt. Doch die Wissenschaftler selbst lassen nur ungern Besucher in ihr zoologisches Paradies. Der Chef der Zuchtstation, Igor Musytschenko, stellt keine Prognosen auf. Er seufzt, die Zoos würden sich bemühen, die Tiere zu erhalten, die Wilderer schießen sie weiter ab. Saigas wurden zu Tausenden getötet - sie waren jagdbare Tiere und stehen jetzt auf der Roten Liste.

Asiatisches Rußland (Ferner Osten)

deita.ru - 12. Aug. 2008
Приморский ареал обитания тигра расширится до северных провинций Китая
Lebensraum des Tigers in der Region Primorje wird erweitert bis zu den Nordprovinzen Chinas
Wie im Pressedienst der Amur-Filiale des WWF zu erfahren war, unterstützt der WWF weiterhin den Erfahrungsaustausch zwischen russischen und chinesischen Naturschutzgebieten für die Herausbildung eines gemeinsamen Herangehens an den Schutz der seltenen Art und der Wiederherstellung der Tigerpopulation in China. Bis in die 1970er Jahre hinein kam der Tiger in den Bergen des Changbai-shan vor. Das Nahrungsangebot reichte, es gab Orte, an denen er sich fortpflanzen konnte. Doch seit den 1960er Jahren begann eine aktive Besiedlung der Nordprovinzen Chinas. Dem Tiger gelang es nicht, seine Positionen zu halten, und er verschwand von diesem Territorium. Es sind fast 40 Jahre vergangen. Das Naturschutzgebiet Changbai-shan ist heute eines der interessantesten Objekte für den Tourismus in Nordostchina. Auf Einladung des WWF besuchten fünf Mitarbeiter des Naturschutzgebiets Changbai-shan das Staatliche Fernöstliche Biosphärenreservat. Im Naturreservat am Ussuri werden sie gezeigt bekommen die Aufenthaltsorte und Spuren der Tiger, darüber erzählen hören, wie in russischen Naturreservaten die Chronik der Natur geführt wird. Der WWF hofft darauf, daß die gemeinsame Arbeit helfen wird, den Tiger in das chinesische Naturschutzgebiet zurückzubringen. Changbai-shan ist immer noch über einen Korridor verbunden mit dem Húnchun-Reservat. Hunchun liegt an der Grenze zu Rußland und Nordkorea, Tiger statten diesem oft einen kurzen Besuch ab.

ww.ru -11. Aug. 2008
Cпециалисты заповедника Чанбайшань приехали в Приморье
Fachleute aus dem Naturschutzgebiet Changbai-shan fuhren in die Region Primorje
Im WWF-Büro wurden Fragen der gemeinsamen Arbeit zur Wiederansiedlung des Tigers in Nordostchina erörtert sowie zur kartographischen Erfassung der Gebiete, die geeignet sind für die Ansiedlung der Raubkatzen. Anfang Oktober wird es einen Gegenbesuch der russischen Fachleute in China geben. Die Direktoren der russischen Naturreservate können dann sehen, wie man die Aufnahme von Touristenströmen organisieren muß und zugleich die Unverletzlichkeit der Natur erhält. Der WWF hofft, daß die gemeinsame Arbeit auch zur Rückkehr des Tigers in das Naturreservat Changbai-shan beiträgt. Ein in der Wildnis lebender Tiger soll zum Symbol des Naturschutzgebiets Changbai-shan werden.

wwf.ru - 6. Aug. 2008
Птицы - индикатор экологической ситуации в регионе
Vögel - Indikator für die ökologische Situation in der Region
Mit Unterstützung des WWF arbeitet auf den Kommandeurinseln eine Expedition, die den Zustand der Meeresvögel-Populationen studiert. Die Forschungen werden bereits das zweite Jahr hintereinander im Rahmen eines Komplexprogramms zur Erforschung und Vervollkommnung des Schutzes der Avifauna des Staatlichen Biosphärenreservats auf den Kommandeurinseln durchgeführt. Dieses Programm ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Biosphärenreservats mit der Kamtschatka-Filiale des Pazifik-Instituts für Geographie der Fernostabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften und des Alaska Maritime National Wildlife Refuge. Die Kommandeurinseln nehmen als ornithologisches Territorium von weltweiter Bedeutung eine Schlüsselposition ein. Die Notwendigkeit, die einmalige Avifauna und der gesamten Biodiversität der Inseln als Ganzes zu erhalten war einer der Gründe für die Errichtung des Biosphärenreservats auf den Kommandeurinseln im April 1993.



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Thüringer Zoopark Erfurt, 13.08.2008
Pow Wow im Thüringer Zoopark Erfurt

Am 16. und 17. August ist die Gruppe „Dakota Meissen“, eine der ältesten Indianistikgruppen im Osten Deutschlands, zu Gast in Dusty’s Indian Camp im Zoopark Erfurt. Am Samstag ab 14 Uhr zeigen die Hobbyindianer beim Klang der Pow Wow – Trommeln indianisches Campleben und laden alle interessierten Besucher herzlich dazu ein. Rund um da Lagerfeuer finden Aktivitäten wie Bogenschiessen, Messer- und Beilwerfen und andere Geschicklichkeitsspiele statt. Das Indian Camp ist an beiden Tagen von 13 bis 17 für die Zooparkbesucher kostenlos geöffnet.

Zoo Frankfurt, 13.08.2008
Trauer um Matze - Der Zoologische Garten Frankfurt nimmt Abschied vom Silberrücken

Im Zoologischen Garten Frankfurt ist der hochbetagte Gorilla Matze mit etwa 51 Jahren gestorben. Schwere gesundheitliche Probleme begannen bereits 2007. Einige Hautgeschwülste waren bereits bekannt. Im Dezember 2007 wurden nach auftretenden Problemen des Bewegungsapparates altersbedingte höchstgradige Skelettveränderungen festgestellt, die starke Schmerzen verursachten. Die trotz Dosiserhöhung nachlassende Wirkung der Medikamente, einhergehend mit zunehmenden Nebenwirkungen, führte im Laufe des Jahres zu einem stetig schlechter werdenden Gesundheitszustand des Gorillas. Matze verbrachte immer längere Phasen des Tages nur noch liegend, verlor an Gewicht sowie Muskelmasse und hatte mit schweren Magenproblemen zu kämpfen. Daher musste das Tier jetzt eingeschläfert werden. „Es blieb uns leider keine andere Wahl mehr“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Der rasche Substanzverlust von Matze und die zunehmende Bewegungsunfähigkeit trotz höchster Schmerzmitteldosierungen verpflichteten uns, unseren Silberrücken von seinen Leiden zu erlösen und ihm einen würdevollen Tod zu ermöglichen.“ Der Abschied von Matze fällt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Frankfurter Zoos besonders schwer. Er galt als ein Wahrzeichen des Zoos. Matze wurde etwa 1957 in Zentralafrika geboren und reiste seine ersten zwölf Lebensjahre mit Schaustellern um die Welt. Aus dieser Haltung gelangte er am 24.05.1969 in den Zoologischen Garten Frankfurt. Hier zeugte er 18 Kinder und ist vierfacher Großvater. Sein jüngster Sohn wurde im April 2007 geboren, womit Matze der älteste züchtende Gorilla der Welt war. Der Frankfurter Silberrücken galt als besonders alt, die durchschnittliche Lebenserwartung eines Gorillas liegt zwischen 35 und 40 Jahren. Der Zoologische Garten Frankfurt bemüht sich nun in enger Abstimmung mit dem EEP (Europäisches Erhaltungszucht Programm) um ein neues Familienoberhaupt für die Gorillagruppe, die aus 4 erwachsenen Weibchen und 2 Jungtieren besteht. Die Zucht von Gorillas in Zoologischen Gärten ist von besonders großer Bedeutung, da Gorillas durch intensive Wilderei sowie Bürgerkriege zu den besonders bedrohten Tierarten gehören.

Zoo Köln, 13.08.2008
Sommernacht in Zoo & Flora

Am 16. August 2008 erlebt Köln zum 11. Mal ein ganz besonderes Sommervergnügen: Um 17.00 Uhr öffnet der Kölner Zoo seine Pforten und lädt die Besucher zu einem stimmungsvollen abendlichen Streifzug durch die Tier- und Pflanzenwelt ein. Begleitet von einem attraktiven Rahmenprogramm werden sich unsere nachtaktiven Tiere im besten Licht präsentieren.

Zoo Leipzig, 13.08.2008
Doppelter Freizeitspaß im Zoo: Indianerfest und Schulanfängertag
Kinder lieben Abenteuer, und die ABC-Schützen unter ihnen prall gefüllte Schultüten. All dies – und noch viel mehr – wird Kids am 23. August im Zoo beim Schulanfängertag geboten. Entsprechend bunt und abwechslungsreich ist das Programm von 10 bis 18 Uhr. ABC-Schützen erhalten freien Eintritt in den Zoo und beginnen ihre Safari mit einem Zwischenstopp am Zuckertütenbaum, der für sie eine süße Überraschung bereithält. Anschließend geht’s auf Erkundungstour durch afrikanische Savanne, in blaue Meerestiefen oder durch dichten, grünen Dschungel. Dabei lernen Schulanfänger spielerisch, wie verschieden sich die Fische im Aquarium fortbewegen, warum Pinguine einen hellen Bauch und dunklen Rücken haben und welcher zottige Zoobewohner am liebsten Grießsuppe schlürft. Wer will, kann sich auf dem Schminkstand am Ponygestüt in einen Löwen oder Tiger verwandeln und anschließend den eigenen kreativen Fähigkeiten freien Lauf lassen. Auf dem Aquariumsvorplatz hat der Verein „Kindernest e.V.“ allerlei Spiel-, Bastel- und Malaktionen vorbereitet. Auch Winnetou-Fans kommen am 23. August im Zoo auf ihre Kosten. 10 Uhr fällt auf der Wiese am Ponygestüt der Startschuss für das mittlerweile schon legendäre Indianerfest, das bis Sonntag andauert. Mit dabei: Schwarzfuß-Indianer und Stammesangehörige der Lakota, die interessierte Zoobesucher in ihre Sitten und Gebräuche einführen. Bei indianischen Tänzen, Trommelwirbel und Gesängen geht es besonders hoch her. Kinder können indianische Ketten und kleine Tipis aus Papier basteln. Die erwachsenen Indianerfans stöbern derweil durch ein reiches Angebot an indianischem Kunsthandwerk, Büchern und CDs. Urig-zünftig wird es beim Stockbrot-Grillen am Lagerfeuer, bei dem Groß und Klein ihre beliebtesten Abenteuergeschichten austauschen können.

Naturtierpark Ströhen, 13.08.2008
Sommerfest zum Ferienabschluss

Zum Ferienende möchten wir den Kindern nochmal ein besonderes Highlight bieten. Am Sonntag ab 13:00 Uhr starten wir mit unserem großen Sommerfest zum Ferienabschluss. Mit dabei: die Jojos bekannt aus Funk und Fernsehen, Treckerfahrten, Riesen Kinderbaustelle, Kinder schminken, Stelzenläufer, lebensgroße Tiere, Luftballonkünstler, Tierparkrallye, Quiz, Basteln, Torwand schießen mit der OLB, Glücksrad mit Preisen von Mc Donalds, Barre und Hitradio Antenne uvm. Ihr seht wir haben uns eine Menge für euch einfallen lassen. Also auf gehts zum Tierpark Ströhen - denn wo enden die Ferien besser?

NaturZoo Rheine, 13.08.2008
Große Freude über „hässliche Entlein“ – Flamingo-Nachwuchs im NaturZoo

Große Freude im NaturZoo Rheine: Nach mehrjähriger Unterbrechung gibt es wieder Nachwuchs bei den Flamingos! Sieben Küken sind bisher geschlüpft, und weitere 13 Paare brüten auf Eiern, so dass noch auf weitere Junge gehofft wird. Die Haltung und Zucht von Chile-Flamingos hat eine lange Tradition im NaturZoo und sorgte aufgrund ihrer Beständigkeit für große Aufmerksamkeit in der Zoowelt. Nach wie vor gilt die kontinuierliche Nachzucht von Flamingos als eine Besonderheit und als höchsten anzustrebenden Erfolg für die Tierpfleger. Die Eingriffe im Zusammenhang mit den Vorsorgemaßnahmen zur Übertragung der Vogelgrippe vor drei Jahren, wie zum Beispiel Einsperren ins Winterhaus und Fang zu den Impfungen, hatten die Flamingos als erhebliche Störungen „übel genommen“. Auch brauchten Sie Zeit, sich an die vollkommen neu gestaltete Anlage zu gewöhnen. In dieser fühlen sie sich aber jetzt wieder ganz zuhause, und im späten Frühjahr hatten sie damit begonnen, das „Kinderzimmer“ einzurichten. An einer Stelle mit viel Deckung durch Büsche türmten sie aus Schlamm und Erde Nestkegel auf. Ende Juni legten sie die ersten Eier, die die Pfleger aber gegen Gipseier austauschten. Die „richtigen“ Eier werden in der Brutmaschine bebrütet, während die Flamingos auf den Attrappen sitzen. Kurz vor dem Schlupf erhalten sie ihre Eier wieder zurück und ziehen dann selbst ihre Küken auf. Die „Eier-Tausch-Methode“ hat sich im NaturZoo seit vielen Jahren bewährt, um Verluste durch Nesträuber oder Zerstörung von Eiern durch streitende Nestnachbarn zu vermeiden. Flamingo-Küken sind die ersten Tage mit silbrigen, dann mit schmutzig grauen Dunen befiedert. Die „hässlichen Entleine“ lassen noch nicht annähernd erahnen, welch schmucke rosa Vögel sich einmal aus ihnen entwickeln.. Erst im dritten Lebensjahr werden sie als erwachsene Vögel ganz „pretty in pink“ erstrahlen.

Allwetterzoo Münster, 13.08.2008
Nachwuchs bei den Langschnauzen-Seepferdchen im Allwetterzoo Münster: 81 Junge

Erst vor einem guten halben Jahr waren Langschnauzen-Seepferdchen neu im Allwetterzoo eingetroffen. Die Tiere lebten sich in Münster nicht nur gut ein, sie haben sich sogar schon vermehrt. Das ist schnell - und es ist seit vielen Jahren der erste Zuchterfolg bei Seepferdchen im Allwetterzoo. Am 22. Juli kamen geschätzt 60 Junge auf die Welt. Als die anfangs nur wenige Millimeter großen Mini-Seepferdchen heranwuchsen wurden sie in ein größeres Becken umgesetzt. Dabei konnten die Pflegerinnen genau zählen und kamen auf stolze 81 Nachwuchs-Fische! Das zweite Männchen war anscheinend zu schnell: Seine am 31. Juli geborenen etwa 40 Jungen waren zu klein und nicht ausreichend entwickelt. Sie haben leider nicht überlebt. Der erfolgreiche Vater kümmert sich allerdings nicht mehr um seine Sprösslinge. Die Mini-Seepferdchen wurden nach der Geburt in ein separates Becken gesetzt, damit sie nicht aus Versehen gefressen werden. Die Aufzucht bewältigen die Pflegerinnen - und das ist eine langwierige und zeitaufwändige Angelegenheit. Ernährt werden die Mini-Seepferdchen mit winzigen Krebsen. Inzwischen hat der Nachwuchs die ersten kritischen Wochen überstanden. Die Jungtiere sind anfangs besonders anfällig für Krankheiten und reagieren auch auf Veränderungen sehr sensibel. Seepferdchen sind tatsächlich echte Fische, die sich allerdings aufrecht fortbewegen. Bei genauem Hinsehen erkennt man eine schnelle wellenförmige Bewegung der kleinen Rückenflosse und der Brustflossen, wobei die einzelnen Flossenstrahlen bis zu 70mal in der Sekunde von der einen Seite auf die andere schlagen. Mit ihrem langen, flossenlosen Wickelschwanz verschaffen sie sich an Gegenständen - selbst bei starken Meeresströmungen - festen Halt. Die Beute, meist Kleinkrebse und Fischlarven, wird mit einem kräftigen Sog in das Röhrenmaul eingesaugt. Bemerkenswert sind die kleinen Augen der Seepferdchen, die wie beim Chamäleon unabhängig voneinander bewegt werden. Seepferdchen kommen ausschließlich im Meer vor. Die in Münster lebende Art hat ihre Verbreitung im Indopazifik. Erwachsen sind die Tiere hellgelb und können bis zu 25 cm lang werden. Die „Babys“ sind noch milchig durchsichtig.

Opelzoo Kronberg, 13. August 2008
Öffentliche Führung im Opel-Zoo am Samstag, 16. August um 15 Uhr
Thema: Erdmännchen und andere kleine Raubtiere

Bei Raubtieren denkt man in erster Linie an Großkatzen wie Löwen, Tiger, Leoparden oder auch an Wölfe, Bären oder Hyänen. Es gibt aber auch deutlich kleinere Tiere, die zu den Fleischfressern (Carnivora – Carnis/Fleisch – vorare/verschlingen) gehören. Und so geht die nächste öffentliche Führung im Opel-Zoo zu den Erdmännchen und anderen kleinen Raubtieren wie bspw. zu den Mangusten, den kleinen Pandabären und Wildkatzen sowie zu den Füchsen. Die Teilnehmer der Führung werden dabei nicht nur erleben, wie ein Raubtier gebaut sein muss, um die Ernährung sicher zu stellen, sondern auch welch unterschiedliches Sozialverhalten es bei den einzelnen Tierarten gibt. Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen sind weitere Themenbereiche. Und ein besonderer Höhepunkt der Führung ist dann sicherlich die Fütterung der Erdmännchen mit ihren Lieblingsspeisen, den Maden. Treffpunkt für die Führung am Samstag, den 16. August 2008 ist um 15 Uhr auf der Elefantenplattform an der unteren Kasse. Die Öffentlichen Führungen im Opel-Zoo sind kostenfrei, so dass nur der Eintritt in den Zoo anfällt. Um Spenden für die nächsten Bauprojekte wird gebeten.

Zoo Magdeburg, 12.08.2008
Große Reise des Spitzmaulnashorns MALINDI steht bevor

Magdeburg. Mitte September verlässt das im Magdeburger Zoo geborene Nashornkalb MALINDI die Elbestadt. Das fast drei Jahre alte Spitzmaulnashorn zieht in den Nordwesten Englands gelegenen Zoo Chester, um. „Wer sich von unserer MALINDI verabschieden möchte, sollte seinen Zoobesuch bald einplanen. MALINDI’s Umzug erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für die von der Ausrottung bedrohten Spitzmaulnashörner“, erklärt der Zoodirektor, Dr. Kai Perret. MALINDI wurde am 3. November 2005 im Zoo Magdeburg geboren und ist dort bereits die fünfte erfolgreiche Spitzmaulnashorn-Aufzucht. Spitzmaulnashorngeburten sind in Zoos immer noch selten. Jährlich werden in Europa durchschnittlich nur drei und weltweit sogar nur etwa zehn Spitzmaulnashörner geboren. Weltweit leben 277 Spitzmaulnashörner in den Zoos. Schon zu DDR-Zeiten war die Magdeburger Spitzmaulnashornzucht in Fachkreisen sehr anerkannt, kam hier doch das erste Jungtier der DDR zur Welt. Der Zoo Magdeburg unterstützt aber nicht nur mit Jungtieren die Arterhaltung, sondern beteiligt sich auch an wissenschaftlichen Projekten der Reproduktionsmedizin. Gemeinsam mit dem Institut für Wildtierforschung in Berlin und dem Zoo Hannover wurde eine künstliche Absamung des Magdeburger Nashornbullens MADIBA durchgeführt. Mit den genetisch sehr wertvollen Nashorn-Spermien wurde anschließend eine Nashornkuh in Hannover besamt, welche derzeit im frühen Trächtigkeitsstadium zu sein scheint. Auch zukünftig sollen Spitzmaulnashörner in Magdeburg gezüchtet werden. Der geplante Neubau einer Nashornanlage bietet dafür optimale Bedingungen. Der Zoo Magdeburg ist zusätzlich im Rahmen der "Aktion Naturschutz" und in Kooperation mit der Humboldt Universität (Berlin) an wissenschaftlichen Studien zum Schutze wild lebender Spitzmaulnashörner in Namibia beteiligt.

Osnabrück, 12. August 2008
Fünf kleine Nasenbären

Seit Anfang Juni ist die Nasenbären-Familie um fünf Tiere angewachsen. Die beiden Weibchen „Consuela“ und „Alba“ bekamen im Abstand von nur acht Tagen ihre Jungtiere. Die ersten fünf Wochen verbrachten die kleinen Nasenbären zurückgezogen in einer Wurfbox. Mittlerweile strecken sie aber schon neugierig ihre Nase in das Außengehege und durchwühlen alles, was ihnen in den Weg kommt. Im Vergleich zu ihren Eltern sind sie gegenüber Menschen allerdings recht scheu. Während die erwachsenen Nasenbären so neugierig sind, dass sie an den Tierpflegern herum klettern, ziehen sich die Kleinen bei Besuch im Gehege lieber in ihre Box zurück und äugen vorsichtig um die Ecke. Gibt es allerdings einen besonderen Leckerbissen, wie zum Beispiel Fisch, dann siegt der gesunde Appetit der Allesfresser und sie verlieren ihre Scheu (siehe Foto). Nasenbären entwickeln sich sehr schnell. Bereits jetzt, im Alter von zweieinhalb Monaten, sind sie halb so groß wie ihre Eltern und bis auf das etwas dunklere Fell und den schmaleren Körperbau gibt es keine äußeren Unterscheidungsmerkmale. In einem halben Jahr werden die beiden Männchen und die drei Weibchen geschlechtsreif sein und in einen anderen Zoo umziehen.

Wilhelma Stuttgart, 12.08.2008
Die Regenbogenschlange der Aborigines

Dieses mystische Tier ist in Wirklichkeit keine Schlange, sondern eine bizarr geformte Seenadel. In Australien taucht dieses Tier erstmals auf über 6000 Jahre alten Felsmalereien auf – im Aquarium der Wilhelma können die Besucher diese seltsamen Tiere seit 4 Wochen live bestaunen. „Fetzenseenadeln“ heißen die bizarren Neuzugänge im Aquarium, Haliichthys taeniophorus lautet der lateinische Name des Fabelwesens, auf englisch „ribboned seadragon“. Wie die verwandten Seepferdchen, Seenadeln und Fetzenfische gehören sie in die Familie der Röhrenmünder (Syngnathidae). Ihr Lebensraum sind die küstennahen Korallenriffe und Seegraswiesen zwischen Irian Jaya / Neuguinea und Nordwest-Australien – diese Gewässer allerdings haben unsere Fetzenseenadeln nie gesehen, sie wurden im Aquarium in Dallas, Texas geboren. Die amerikanischen Kollegen haben diese Art weltweit erstmalig nachgezogen, und die Wilhelma ist sehr stolz darauf, als erste in Europa diese Seenadeln zeigen zu können. Zu unserer großen Freude haben sich die Tiere bei uns nicht nur gut eingewöhnt, sondern vor einigen Tagen auch bei uns erstmals für Nachwuchs gesorgt. Wie in der Familie üblich, herrscht Arbeitsteilung bei der Fortpflanzung: Das Weibchen legt die Eier, übergibt sie aber direkt dem Männchen, der sie nach der Befruchtung bis zum Schlüpfen der Jungen fast zwei Wochen lang in einer kleinen Bruttasche unter seinem Schwanz aufbewahrt. Die frischgeschlüpften Fetzenseenädelchen sind zwar zahlreich, aber kaum zwei Zentimeter groß und damit gar nicht so einfach zu pflegen und zu füttern. Sie verbringen ihre Jugend jedenfalls hinter den Kulissen des Aquariums, während die Eltern im letzten Schaubecken vor dem Ausgang den Besuchern ein wenig australische Mystik mit auf den Weg geben.

Vogelpark Herborn, 11.08.2008
Beim „etwas anderen“ Kindergeburtstag im Herborner Vogelpark Natur erleben

"Artenvielfalt ist Lebensqualität": Dieses Motto füllt der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf und die hier präsentierte Artenvielfalt aus aller Welt mit Vögeln in mehr als 50 Arten, vom Ara bis zum Weißstorch, verschiedenen Kleinsäugern, von der putzigen Gruppe der südamerikanischen Lisztäffchen bis zum nur kniehohen Chinesischen Muntjakhirsch oder den hasengroßen Parmakängurus, sowie einigen Kriechtieren. Lurchen, Fischen und Insekten mit Leben. Bekanntlich erfolgt in dem beliebten Naturerlebniszentrum keine staubtrockene Wissensvermittlung. Vielmehr wird für die Vielfalt des Lebens begeistert. Und dabei kommt natürlich auch der Spaß für groß und klein nicht zu kurz! Deswegen ist der Uckersdorfer Vogelpark auch ein idealer Ort zur Ausrichtung eines sinnvoll und kurzweilig verbrachten, „etwas anderen“ Kindergeburtstags. Die Angebotspalette beginnt mit der die täglich um 11.30 und 15.00 Uhr kostenlos angebotenen, etwa dreiviertelstündigen Führung „Mit dem Tierpfleger unterwegs“. An dieser Führung können Einzelbesucher gerne auch unangemeldet teilnehmen. Für Gruppen, und damit auch für Kindergeburtstage, empfiehlt es sich natürlich, sich anzumelden, da nur immer nur eine Gruppe - mit maximal 25 Teilnehmern - an einer Führung teilnehmen kann. Nach Voranmeldung kann eine Führung gegen eine geringe Aufwandspauschale von ¤ 20,00 natürlich auch zu einer anderen Zeit innerhalb der Öffnungszeiten des Parks (9.30 bis 19.00 Uhr) gebucht werden. Pfiffige Spürnasen können sich auch als „Vogelpark-Detektive“ versuchen und ihre Naturkenntnisse spielerisch überprüfen. Für sie liegen gegen einen geringen Unkostenbeitrag an der Vogelparkkasse einige Fragebögen bereit, die zu spannenden Einblicken in die Welt der Tiere führen und mit denen die kleinen Naturforscher ihr im Park erworbenes Wissen überprüfen können. Mit sehr positiver Resonanz angenommen werden zudem seit einem Jahr die pädagogisch betreuten Kindergeburtstage, die die beliebten Erlebnispädagogen Anne-Christin Leib und Christoph Kahn im Herborner Vogelpark anbieten. Eine solch abenteuerliche Reise ins Reich der Tiere macht den Kindergeburtstag zu einem wahrhaft lebendigen Erlebnis! Das Geburtstagskind zahlt natürlich keinen Eintritt, seine Gäste erhalten den ermäßigten Gruppeneintrittspreis. Zudem kann sich der Jubilar, sozusagen „exklusiv“, in Begleitung eines Tierpflegers in das Gehege der Lisztäffchen begeben, um diese possierlichen Kerlchen mit einer Heuschrecke oder einigen Mehlwürmern zu verwöhnen. Am Kiosk des Vogelparks gibt es Eis und kalte Getränke. Selbstversorger können natürlich auch gerne das das teilweise überdachte Mobiliar des Vogelparks im Park oder am Kiosk nutzen. Ist ein Besuch des Vogelparkcafés geplant, so sollte dieser zuvor angemeldet werden.

Zoo Berlin, 11.08.2008
Das ist Spitze: Nun auch noch ein Andenflamingo geschlüpft!

Nachdem der Berliner Zoo vor wenigen Tagen den weltweit sensationellen Zuchterfolg bei den äußerst seltenen Jamesflamingos melden konnte, schlüpfte nun auch noch ein Andenflamingo, dessen Zucht ebenfalls nirgendwo sonst gelingt! Als die Kunde vom Erfolg bei den Jamesflamingos in der Zoowelt bekannt wurde, folgten recht bald Glückwünsche sogar aus Texas! Dem Berliner Zoo ist mit der Vermehrung der beiden südamerikanischen Flamingoarten tatsächlich etwas sehr Ungewöhnliches gelungen. Andenflamingos unterscheiden sich in der Gefieder- und Schnabelfärbung von den kleineren Jamesflamingos. Wie diese leben sie in den Hochregionen der chilenischen Anden und sind nur sehr schwer an Flachlandbedingungen zu gewöhnen. Ihre Zucht ist weltweit bisher nur in Berlin gelungen - ein Erfolg, der gewiss dem Geschick der Tierpfleger zu verdanken ist! Der wertvolle Nachwuchs braucht einige Monate, bis er die Größe und die hübsche Färbung seiner Eltern erreicht. Bis dahin wird er mit einer Art Kropfmilch von seinen Eltern ernährt.

Erlebnis-Zoo Hannover, 11.08.2008
Promis als Tierpfleger
Einmal Tierpfleger sein und Tieren ganz nahe kommen – diesen Traum leben von Mittwoch und Donnerstag (6. - 7. August) Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals und Moderatorin und Schauspielerin Milka. Für die neue RTL-Fernsehserie „Promi-Zoo“ lernt Werner Böhm die Nashörner kennen, ist auf „Du“ mit Erdmännchen und versucht sich mit den quirligen Hängebauchschweinen anzufreunden, bevor er Star der Haustierschau wird. Milka weckt am Mittwoch die Flusspferde, wagt sich zu den gierigen Pelikanen und ins Reich der Löwen. In der Showarena stellt sie sich der besonderen Herausforderung, innerhalb von wenigen Stunden Tiere zu trainieren und die Tier-Show um 11 Uhr am Donnerstag zu moderieren! Besucher können den Stars bei ihren Anstrengungen, Fütterungen und Shows zu kommentieren, Schweine zu hüten und Ziegen zu bändigen, live zu sehen. Was genau die Beiden im Zoo erleben, ist bereits im August auf RTL zu sehen.

Erlebnis-Zoo Hannover, 11.08.2008
Erfrischende Überraschung für Babyelefant Shanti

Eine Wasserratte ist Babyelefant Shanti wirklich nicht. Geht es ums Baden, benimmt er sich eher wie eine Ente – eine Blei-Ente. Im Gegensatz zu seinen wasservernarrten Geschwistern Farina und Tarak geht Shanti auf Tauchstation unter Mamas Bauch, wenn das Thema Duschen oder Baden aufkommt. Damit Shanti sich in Babyschritten an das nasse Element gewöhnt und sogar merkt, dass Wasser bei Temperaturen ab 25 Grad eine große Wohltat sein kann, bekam er gestern ein passendes Geschenk von seinem Patenunternehmen. Am 6. August, genau drei Monate nach seiner Geburt, überraschte Shantis Pate – die Mercedes-Benz Niederlassung Hannover – seinen Minifanten mit einem kunterbunten Kinder-Planschbecken für heiße Tage. Schon heute hatte das Planschbecken seinen ersten Einsatz. In der Mittagshitze füllten die Tierpfleger das Becken im Dschungelpalast und ließen Shanti mit seiner Mutter Khaing Hnin Hnin auf die erfrischende Überraschung los. Shanti ging wie immer erst auf Tauchstation unter den Bauch der Mutter, bis die Neugier doch siegte. Zaghaft steckte der Babyelefant den Mini-Rüssel in das Wasser, setzte ein Bein über die Wasserfläche, flüchtete wieder unter seine Mutter, wagte sich erneut an den Beckenrand (während Khaing Hnin sich längst mit kräftigen Rüsselzügen aus dem Planschbecken bediente und duschte) und stand schließlich mit einem Bein ganz im Wasser. Ein kleiner Schritt für einen Elefanten, aber ein Riesenschritt für Babyelefant Shanti! Nach diesem ersten Kontakt mit dem Wasser geriet Shantis Mut allerdings ins Schwimmen und er zog die Rüsseldusche seiner Mutter vor. Einen zweiten Versuch wird es zumindest mit diesem Becken nicht geben – Shantis Bruder Tarak stürmte hinein und veranstaltete ein elefantöses Wassertreten, auf das Kneipp stolz gewesen wäre, bis dem Becken die Luft ausging…

Thüringer Zoopark Erfurt, 10.08.2008
Zooparkfest 2008 – hier ging es tierisch zu

Trotz durchwachsenem Wetter, mit dem einen oder anderen Regentropfen, war auch in diesem Jahr wieder mächtig was los im Zoopark. Zusammen mit Antenne Thüringen gab es ein kunterbuntes Programm rund um Fell- und Federtier zu erleben. Dabei sorgten Kathlen’s lustige Hundeschule und die Gebrüder Bussenius mit ihren gefiederten Stars für jede Menge Spaß und Action. Vor allem die kleinen Besucher wurden vom Musicalmobil mit dem „Gestiefelten Kater“ verzaubert. Zudem ließen es sich die tierischen Bewohner des Zooparks nicht nehmen, sich hautnah den Zooparkbesuchern zu präsentieren. Ob Lama, Schlange oder Papagei, jeder wollte dabei sein, wenn bereits zum 32. Mal zum Zooparkfest gerufen wurde. Musikalisch heizten die Nu Ragers, Gerda Gabriel und letztendlich die Antenne Thüringen Allstars ein, so lange bis auch der Letzte auf seinem Platz mitwippte. Und wer gerade mal nicht vom abwechslungsreichen Bühnenprogramm gefesselt war, der konnte an den zahllosen Ständen mit den verschiedensten Handwerkskünsten verweilen, eine Runde zu Pferd, Esel oder Kamel drehen, oder einfach all die anderen Tiere im Zoopark besuchen. Der Zoopark freut sich schon auf das Zooparkfest Nummer 33 und wünscht all seinen Besuchern noch einen schönen Sommer.

Zoo Frankfurt, 10.08.2008
150 Jahre Zoologischer Garten Frankfurt - Frankfurt und die Region feiern mit dem Zoo

Rund 35.000 Besucher kamen am Wochenende, um den 150. Geburtstag des Zoologischen Gartens Frankfurt zu feiern. Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch ist begeistert: "Die Besucherzahlen zum Jubiläumsfest sprengen alle Erwartungen und Rekorde. Die Verknüpfung von Zoo und Kulturdarbietungen hat sich hervorragend bewährt. Dieses wunderbare, bunte Fest hat einmal mehr bewiesen: Der Zoologische Garten Frankfurt ist nicht nur geografisch gesehen der Zoo im Herzen der Stadt". Mit dem Programmheft in der Hand starteten die Besucher ihren Rundgang durch den Zoo. Dort erwartete sie ein vielseitiges Angebot. Die Mitarbeiter des Zoos schlüpften in historische Uniformen und beantworteten die unterschiedlichsten Fragen zu Ihrer Arbeit und über die Tiere des Zoos. Aber auch die Gäste konnten in historische Kostüme schlüpfen und ein Erinnerungsfoto davon mit nach Hause nehmen. Die Geschichte des Zoologischen Gartens wurde von der Dramatischen Bühne theatralisch umgesetzt und faszinierte mit 30 Schauspielern, Musikern und Artisten das Publikum. Viele Kinder nutzten die Möglichkeit zum Tauchen im Flusspferdbecken, mutige Erwachsenen dagegen waren von dem Ausblick über Frankfurt von einer 103 Meter hohen Arbeitsbühne begeistert. Geschicklichkeits- und Ratespiele, Bastel- und Malangebote, Tierfütterungen und Straußeneierlaufen waren weitere Programmpunkte. Stolz ist Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch auch auf seine Mannschaft: "Was unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Vorbereitung und Durchführung dieses Festes geleistet haben, geht weit über das hinaus, was man dienstlich erwarten kann." Der Zoologische Garten Frankfurt dankt auch seinen Partnern, diese sind: Deutsche Börse AG, Eintracht Frankfurt AG, Kaufhof AG, Landkelterei Höhl Hochstadt GmbH & Co KG, Mainova AG, Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH, Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, Weingut Fritz Allendorf. Unser Dank gilt ebenfalls den Medienpartnern hr fernsehen, hr 4 und Rhein Main Media sowie allen weiteren Medien, die den Zoo in ihre ausführliche Berichterstattung einbezogen haben.

Zoo Berlin, 09.08.2008
Grosses Zwillings-Treffen im Berliner Zoo!

Endlich ist es wieder soweit: Am Samstag, dem 30. August, darf wieder doppelt gesehen werden, denn dann veranstalten die Zwillinge Christian und Andreas Bergel (32) bereits ihr 6. großes Zwillings-Treffen. Neben einem gemeinsamen Mittagsessen im Zoorestaurant ist eine Führung geplant, die die Zooschule mit dem einen oder anderen Blick hinter die Kulissen anreichern wird. Zu dem diesjährigen Treffen haben sich bislang bereits über 60 Zwillingspaare aus ganz Deutschland angemeldet. Die jüngsten Zwillinge sind gerade mal neun Monate alt und kommen aus Berlin. Die ältesten sind wieder die 86-jährigen Zwillingsschwestern Margot und Inge aus Mariendorf. Den weitesten Anreiseweg legt ein Zwillingspaar aus Kaiserslautern zurück. Das Treffen beginnt um 11.00 Uhr mit einem Fotoshooting am Elefantentor in der Budapester Straße. Interessierte Zwillingspaare können sich noch unter 0175-8328178 anmelden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.zwillingstreffen.de

Zoo Berlin, 09.08.2008
Zum zweiten Mal nach langer Zeit: Nachwuchs bei den südamerikanischen Nachtaffen im Berliner Zoo!

Nur wenige Menschen wissen, dass es auch unter den Primaten nachtaktive Vertreter gibt. So die südamerikanischen Mirikinas, die ihrer Lebensweise entsprechend auch Nachtaffen genannt werden. Sie zeichnen sich durch riesige Augen aus, die ihnen selbst in sehr dunklen Nächten das Jagen vor allen auf Insekten ermöglichen. Wissenschaftler vermuten, dass ihr nächtliches Sehvermögen weit besser als das von Katzen sei. Daneben stehen auch süße Früchte auf dem Speiseplan der Nachtaffen. Als besonderer Leckerbissen gilt Honig, der gern von Wildbienen gestohlen wird. Den Tag verbringen die Tiere schlafend in Baumhöhlen. Das Nachtaffen-Paar traf im Dezember letzten Jahres aus dem Zoo in Olomouc/Tschechien ein. Das am 13. Juli diesen Jahres geborene Jungtier ist somit ein echtes Berliner Kind. Mit diesem Zuchterfolg konnte an die erfolgreiche Haltung in den achtziger Jahren, allerdings bei einer anderen Nachtaffen-Unterart, angeknüpft werden.

Zoo Augsburg, 08.08.2008
Die Vielfalt der Primaten - Vortrag am 12. August 14 Uhr in der Zooschule

Steckenpferde sind dazu da sie zu reiten! Daher erzählt Frau Dr. Jantschke im Rahmen unserer Vortragsreihe einiges über die so unterschiedliche Gruppe der Affen, die nicht nur aus Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans besteht. Ein Schwerpunkt wird dabei natürlich auf die im Zoo Augsburg zur Zeit und in Zukunft gezeigten Gruppen gelegt werden. Jeder Interessierte ist dazu eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos, es ist nur der Eintritt in den Zoo zu entrichten. Kommen Sie einfach um 14 Uhr in die Zooschule.

Tierpark Arche Warder, 08.08.2008
17. August: Familientag im Tierpark Arche Warder

Mitten in den Sommerferien - am Sonntag den 17. August (10-18 Uhr) -veranstaltet die Arche Warder einen Familientag mit einem spannenden, lustigen und auch sportlichen Programm. Familien können zum Beispiel mitmachen bei „Spiele ohne Grenzen“. An mehreren Stationen im Tierpark müssen Eltern und Kinder echten Teamgeist beweisen etwa beim Wettmelken, beim steinzeitlichen Fadenspinnen oder beim mittelalterlichen Wassertragen. Auf die besten drei Teams warten tolle Preise. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, schaut sich z.B. den Puppenspieler an, der die Kleinen mit seiner Aufführung „Ein blauer Hase namens Machma’ “ begeistern wird und das mehrmals am Tag. Jeweils um 11.00 Uhr, 12.30 Uhr, 14.00 Uhr und 15.30 Uhr können die Kinder dem Puppenspieler zusehen. Außerdem gibt es Kinderschminken, Lagerfeuer mit Stockbrot, Schreiben mit Gänsefedern uvm. Reiten auf großen und kleinen Pferden und auf einem Poitou-Riesenesel wird natürlich auch angeboten. Für Kinder ist der Eintritt frei.

Tiergarten Nürnberg, 08.08.2008
Kamele ohne Höcker

Der Tiergarten Nürnberg hat wieder Nachwuchs bei den Lama-Verwandten - den Alpakas - . Nach langer Pause in der Zucht dieser Haustiere kam am 18.07.2008 ein kleines Alpakamädchen zur Welt. Die wilde Urform ist das in den Anden beheimatete Guanako, das ebenfalls im Tiergarten zu sehen ist. Während der freilebende Bestand der Guanakos und der zweiten Art der Neuweltkamele, der Vikunjas, durch Überweidung und Ausdehnung der Haustierhaltung von Schafen usw. fast ausschließlich auf Nationalparks zurückgedrängt wurde, sind die beiden Haustierformen Lama und Alpaka in den Andenländern unverzichtbare Nutztiere und dementsprechend häufig. Seit einigen Jahren hat die Lamahaltung auch bei uns Einzug gehalten. So hat der Tiergarten das Muttertier von einer privaten Lamahaltung als Einstellung erhalten und es dort auch decken lassen. Der Meier-Hof in Haunritz hat sich seit 6 Jahren auf die Haltung und Zucht dieser Tiere spezialisiert und bietet Lama – Trekking in unserer Region in landschaftlich reizvoller Umgebung an (www.lamatrekking-hersbruckeralb.de).

Bärenpark Worbis, 08.08.2008
Neuntes Indianerfest im Alternativen Bärenpark Worbis

Für die Indianer ist der Indian Summer die Schönwetterperiode im Spätsommer. Für den Europäer ist es die Zeit des Altweibersommers, wenn im Bärenpark Worbis zum Indianerfest geladen wird. Am Sonntag, dem 17. August 2008, sind die Tore des Reservats „Bärenpark“ von 10 bis 19 Uhr für die Besucher geöffnet. Bereits die Indianer hatten Reservate, die nichts anderes waren als Tierschutzgebiete. So eignet sich also nichts besser als der Standort Bärenpark für das inzwischen traditionelle Indianerfest. Die Hobbyindianer werden ein typisches Indianerlager auf Bärenland errichten, das nichts gemein hat mit einer Indianerreservation, einem den Indianern zugewiesenes Gebiet infolge der Kolonisierung. Hier werden die Hobbyisten gern der Kultur, die Traditionen der Ureinwohner Nordamerikas vermitteln. Kinder dürfen ihre Geschicklichkeit bei indianischen Spielen wie das Bogenschießen und Axtwerfen testen. Für die großen Besucher sei das Aufbauen eines Tipis empfohlen. Ein Tipi ist zwar schneller errichtet als ein Eigenheim, doch die Technik ist ausgeklügelt und faszinierend. So ein Tipi muss stand- und feuerfest sein. Neben dem Angebot an typischen indianischen Speisen und Waren dürfte die musikalische Offerte wieder ein besonderes Bonbon sein. Der waschechte Indianer Sky Walkinstik – Man – Alone vom Stamm der Chocktown ist ein legendärer Native American Flute Player. Nur noch sehr wenige Indianer beherrschen das magische Spiel auf der selbst hergestellten Flöte so wie er. Magie ist es allerdings nicht, die Pferd und Reiter miteinander so harmonisch agieren lassen. Gegenseitiges Vertrauen und sanfter Umgang sind die Grundlage für eine beeindruckende Reitshow.

Tiergarten Schönbrunn, 08.08.2008
Erneuter Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn: ein Poitou Esel Fohlen

Am 1. August wurde unser neuerster Zuwachs im Tiergarten Schönbrunn geboren: ein Poitou Eselfohlen. Mutter Orelia und Tochter Odette sind wohl auf und seit Montag für unsere Besucher zu bewundern. Poitou Eseln sind die schwersten Eseln der Welt, Hengste können einen Körpergewicht von bis zu 450 kg erreichen. Typisch für den Poitou Esel sind sein langes, zotteliges Fell und seine bis zu 40 cm langen Ohren. Poitou Eseln stammen ursprünglich aus Westfrankreich aus der Region Poitou-Charentes und wurden zu Feldarbeit und auch zur Maultierzucht verwendet. Mittlerweile gehört diese Großeselrasse zu den stark gefährdeten Haustierrassen, an dessen Erhalt sich auch der Tiergarten Schönbrunn beteiligt.

Zoo Leipzig, 07.08.2008
Zoo-Veranstaltungen im September 2008

03.09., 18.30 Uhr: Hakuna Matata - Afrika hautnah im Herzen von Leipzig - Die exotische Afrikanacht im Zoo. 13.09., 10.00 Uhr: KIDZ - Das Riesenkinderfest zugunsten der Universitätskinderklinik. 20./21.09., 10.00 Uhr: Zoo-Aktionstage mit viel wissenswertem zu den täglichen Arbeiten im Zoo und einem Blick hinter die Kulissen.

Tierwelt Herberstein, 07.08.2008
100.000 Gäste besuchten heuer bereits Herberstein

Große Freude herrscht in der Tierwelt Herberstein: der 100.000ste Besucher konnte heute begrüßt werden. Die Verantwortlichen des Tourismusverbandes ApfelLand Stubenbergsee Peter Flaggl teilt die Freude und gratuliert der Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger und ihrem Team zu diesem Erfolg. Als Jubiläumsgast wurde Frau Erika Wild aus Weiz von Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger gemeinsam mit Obmann des Tourismusverbandes ApfelLand-Stubenbergsee Peter Flaggl mit Blumen und einem Schmankerlkorb aus der Region überrascht. „Wir freuen uns über diese erfreuliche Besucherbilanz! Dies zeigt uns, dass die Tierwelt Herberstein tolle Arbeit leistet und der Tierpark beliebter denn je ist. Mit der neuen Brillenbärenanlage und den neuen Themenspielplätzen „Arche Noah“ und „Tipi-Westerndorf“ konnten wir für unsere Besucher neue Attraktionen schaffen.“ schwärmt GF Doris Wolkner-Steinberger. Eine erfreuliche Bilanz verzeichnet die Tierwelt Herberstein auch bei den Jahreskarten. Nach der ersten Jahreshälfte zählt die Tierwelt schon mehr Jahreskartenbesitzer als im ganzen Vorjahr. „Dieses Ergebnis bestätigt, dass die Besucher sich bei uns sichtlich wohlfühlen!“, resümiert Doris Wolkner-Steinberger.

Zoo Wuppertal, 07.08.2008
Ein neues Highlight für den Zoo – Acrylglastunnel in die Königspinguinanlage eingesetzt

Der Bau der neuen Anlage für Königspinguine im Zoo Wuppertal schreitet voran. Die Finanzierung dieser Anlage verdankt der Zoo-Verein Wuppertal e.V., der dem Zoo die Anlage schenkt, bekanntermaßen seinem Gründungsmitglied der Firma Vorwerk & Co. KG. Nun können sich alle Beteiligten über einen weiteren gelungenen Fortschritt an der Baustelle freuen: der 15 Meter lange Acrylglastunnel, hergestellt von einer Spezialfirma in Sachsen-Anhalt, wurde jetzt an seinen Platz in der Anlage eingesetzt. Durch den Acrylglastunnel, der sich in der fertigen Anlage unterhalb der Wasserlinie befinden wird, können die Zoobesucher künftig die Pinguine beim Schwimmen und Tauchen auch von unten betrachten und sich von den eleganten Bewegungen der hervorragend an das Wasser angepassten Vögel begeistern lassen. Der Tunnel ist eines der Highlights dieser Anlage, die eine der größten und modernsten Anlagen für Königspinguine in Europa sein wird.

Zoo Wuppertal, 07.082008
Musikalische Spurensuche im Zoo...

Eine Spurensuche der anderen Art findet am kommenden Sonntag, dem 10. August 2008, in der Zeit von 15.00 bis 16.30 Uhr in der Musikmuschel am Blumenrondell statt. Dann ist das Krimi-Orchester des Landespolizeiorchesters Nordrhein-Westfalen mit beliebten und bekannten Krimi-Melodien "dem Täter auf der Spur". Wir laden zu dieser Veranstaltung herzlich ein und wären für entsprechende Hinweise darauf dankbar.

Tierpark Chemnitz, 07.08.2008
Neue Klammeraffen im Tropenhaus!

Seit langem schon war der Tierpark Chemnitz bestrebt, Verstärkung für seine Geoffroy-Klammeraffen zu bekommen. Die beiden bisherigen Bewohner, Vicky und ihr Sohn Bilbo, leben seit 2001 im Tropenhaus des Tierparks Chemnitz und stammen aus dem Zoo Dortmund. Da Klammeraffen größere gemischte Gruppen bilden und vielfältige Sozialkontakte pflegen, wurde nach weiteren Tieren gesucht. Diese Unterart der südamerikanischen Klammeraffen wird aber nur in wenigen Zoos gehalten, so dass sich die Suche sehr schwierig gestaltete. Nun gelang es, aus dem Zoo Köln vier erwachsene Tiere, zwei männliche und zwei weibliche, zu übernehmen. Gestern kamen die Neuzugänge an und verbrachten die erste Nacht in den Schlafgehegen. Heute Morgen nun erhielten die vier „Kölner“ Zugang zum großen Innengehege. Die beiden „Chemnitzer“ wohnen momentan im Außengehege. Beide Gruppen haben die Möglichkeit, sich an einem Kontaktschieber zu sehen, zu riechen und zu hören. So können sie sich kennen lernen. Diese Phase der Zusammengewöhnung beider Gruppen wird mehrere Wochen dauern. Später erfolgt dann die eigentliche Zusammenführung.

Wilhelma Stuttgart, 07.08.2008
Nachwuchs bei den Basstölpeln

So schöne Eltern – und dann so ein hässliches Entlein als Nachwuchs, kann denn das sein? Nun, Basstölpelküken machen eine drei Jahre währende wundersame Wandlung durch: Anfangs sind sie nackig-grau, ähneln dann einer übergewichtigen Pusteblume und mausern sich schließlich über ein braunes Jugendgefieder mit weißen Tupfen zu einem schneeweißen Basstölpel. Diese Entwicklung kann auf der Tölpelanlage beim Aquarium in der Wilhelma zur Zeit sehr gut beobachtet werden: Ein Küken ist dieses Jahr in der kleinen Brutkolonie geschlüpft, und es befindet sich gerade im Übergang zwischen „übergewichtiger Pusteblume“ und Jugendgefieder. Noch sitzt der Nesthocker auf dem Asthaufen, den Basstölpel so Nest nennen, und wartet darauf, dass ihn die Eltern mit vorverdautem Hering mästen. Ins Wasser darf er noch nicht, denn mit den weißen Dunen ist er noch nicht schwimmfähig. Dass es bei den Wilhelma-Basstölpeln überhaupt Nachwuchs gibt, ist stets eine kleine Sensation: Es ist die einzige züchtende Brutkolonie dieser Art im Binnenland. Sie besteht aus einigen ehemaligen Ölopfern ungeklärten Alters und dem Nachwuchs der vergangenen Jahre. Insgesamt lärmen 12 Vögel in der kleinen Kolonie – offensichtlich genug, um das für viele Seevögel so wichtige weil stimulierende Ambiente einer kreischenden Vogelkolonie zu erzeugen, um überhaupt in Brutstimmung zu kommen. Tipp für Kinder: An den Sonntagen 10. und 24. August von 9.30 Uhr bis 16 Uhr veranstalten die Wilhelmabegleiter wieder die beliebte Wilhelma-Rallye. Macht doch einfach mit und schaut euch bei der Gelegenheit auch den kleinen Basstölpel an!


Natur- und Artenschutz – Meldungen

Main Post - 7. Aug. 2008
„Nationalpark nicht mehr zeitgemäß“
Die bürokratischen Bedingungen und die Verantwortung für einen ganzen Landstrich sollten nicht am grünen Tisch vorgegeben werden, sondern bei den Menschen vor Ort liegen. Das sagte Laurenz Meyer, der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, nachdem ihm Bürgermeister von betroffenen Gemeinden die Problematik eines Nationalparks Steigerwald vorgetragen hatten. Meyer weiter: „Wenn die Bevölkerung das nicht will, warum soll man das dann machen?“

Merkur online - 8. Aug. 2008
Internationaler Donau-Naturpark scheitert am Widerstand der Bauern
Es sollte ein grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet von europäischem Rang werden - der Naturpark Donauengtal. Doch obwohl auf dem Papier die Errichtung des 70 Kilometer langen Parks noch vorgesehen ist, wird das Projekt wohl nie umgesetzt werden. Nachdem insbesondere die Bauern in der Region massiv gegen die Naturpark-Pläne Sturm gelaufen sind, hat der neue Passauer Landrat Franz Meyer (CSU) die Idee auf Eis gelegt. Meyers Vorgänger und Parteifreund Hanns Dorfner, der bei den Kommunalwahlen im März aus Altersgründen nicht mehr als Landrat kandidierte, wollte mit dem Naturpark zwischen dem bayerischen Hofkirchen und Aschach in Oberösterreich seine 18-jährige Amtszeit krönen. Die Stimmung bei den Bauern ist gekippt, als im Herbst 2007 ein konkreter Entwurf für den Naturpark auf den Tisch kam. Damals sei die vorgesehene Fläche plötzlich mehr als vervierfacht worden, sagt der Passauer Geschäftsführer des Bauernverbandes, Max Eder. “Eine Fläche von 40 000 Hektar war für uns nicht akzeptabel.“ Das Gebiet im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Österreich, wo der Naturpark Donauengtal entstehen sollte, ist einer der letzten weißen Flecken auf der Karte. Das Landratsamt Passau hat lange versucht, das Projekt den Kritikern schmackhaft zu machen. “Naturparks schaffen regionale Identität und sind Motoren für die Regionalentwicklung“, heißt es in einem Papier der Behörde. So könnte eine Direktvermarktung die Erzeuger von Produkten aus der Region stärken. Das Amt rechnete vor, dass beispielsweise der Naturpark Altmühltal mehr als 18 Millionen Euro Umsatz im Jahr und fast 500 zusätzliche Arbeitsplätze bringe. Alle diese Argumente konnten die Skeptiker im Kreis Passau aber nicht überzeugen. Das Kreisparlament wird nach derzeitigen Stand in einigen Monaten das Projekt endgültig zu den Akten legen.

HNA.de - 12. Aug. 2008
Neues Ziel mit alten Rassen
Der Antrag wird gerade vorbereitet: Ab dem nächsten Jahr soll Frankau die deutschlandweit erste "Arche-Region" werden. Dort soll die Haltung von vom Aussterben bedrohten Rassen gefördert werden. Beispiel gebend dabei ist der Arche-Hof von Ralf Finke, der erste im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Damit in der Region weitere, mit vom aussterbenden Rassen besiedelten Höfe entstehen, versucht die Stadt Frankenau Zuschüsse zu bekommen. Der Antrag für das Projekt "Arche-Region" soll bis Ende dieses Jahres als Teil des Naturschutzgroßprojekts Kellerwald-Region beim Bundesamt für Naturschutz in Bonn eingereicht werden.

taz.de - 12. Aug. 2008
Artenvielfalt steigert Ertrag
Artenvielfalt kann ein ganz ökonomischer Faktor sein. Nämlich dann, wenn es um den Ertrag von Nutzpflanzen geht. Das haben Wissenschaftler der Universität Göttingen herausgefunden. Sie haben die Bestäubung von Kürbisflanzen durch Wildbienen untersucht. Das Ergebnis: Je mehr Bienenarten die Pflanzen bestäuben, desto höher ist der Ertrag. „Die Artenvielfalt der Bienen ist entscheidender als ihre Gesamtzahl“, sagt Studienleiter Teja Tscharntke. Die Ursache dafür sieht er nicht nur im unterschiedlichen Körperbau der Bienen, sondern vor allem in dem unterschiedlichen Verhalten der Arten. Die Ertragssteigerung maßen die Forscher durch die Zahl der Samen. Die stieg mit einem Maximum von 25 Bienenarten auf das Zwei- bis Dreifache. Die Ergebnisse der Studie sind nicht nur für die Ertragssteigerung wichtig, sondern auch für die biologische Schädlingsbekämpfung. „Wir vermuten auch hier, dass der Erfolg um so größer ist, je vielfältiger die eingesetzten Arten sind“, sagt Tscharntke. Doch zunächst wollen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse noch an anderen Pflanzen überprüfen. Derzeit laufen Studien mit Kakao, Mandeln und Kirschen.

Kurier - 11. Aug. 2008
Bärenanwälte auf der Roten Liste?
Der WWF Österreich stößt mit seinem Braunbärenprojekt bundesweit auf massive Ablehnung. Wie berichtet, wollen WWF-Aktivisten diese Woche mit diversen Aktionen Stimmung für das Aussetzen von zehn Braunbären machen. Der WWF plant, in den nächsten drei Jahren mindestens zehn Bären aus Slowenien nach Österreich zu bringen. Die geplante Fangaktion der Bären in Slowenien wird von Hermann Dummer, dem Sprecher des Kuratorium Wald, heftig kritisiert: "Die Bären werden dort mit Drahtschlingen gefangen. Das kann nicht im Sinne des Artenschutzes sein." Mit Ausnahme der OÖ-Landesregierung, die noch abwarten will, haben sich alle betroffenen Bundesländer klar gegen das Projekt ausgesprochen. "Im Prinzip geht es dem WWF vor allem darum, sich 300.000 Euro beim Lebensministerium für das Projekt abzuholen", sagt Dummer: " Ich glaube, mit den 300.000 Euro sollen vor allem die Bärenanwälte durchgefüttert werden." "Gehen die 300.000 Euro an den WWF, dann geht das zu Lasten zahlreicher Chancen tatsächlich gefährdeter Tierarten in Österreich", sagt Säugetierexpertin Friederike Spitzenberger.

derStandard.at - 12. Aug. 2008
Bären in Österreich vom Aussterben bedroht
Meister Petz ist in Österreich massiv vom Aussterben bedroht. Der WWF versucht deshalb eine Bärenallianz zu etablieren und durch Zuführung weiterer Bären die gefährdete Art zu erhalten. Der Knackpunkt aller Programme zur Erhaltung oder Etablierung einer Bärenpopulation sei die Akzeptanz durch die Menschen, vor allem jener, die "näher am Bären sind", also die lokale Bevölkerung in den Bärengebieten, die Landwirte, Waldbesitzer, Förster und Forstarbeiter, Jäger. Ohne Bestandstützungsmaßnahmen wird die Bärenpopulation in den Nördlichen Kalkalpen bald verlöschen. "Zurzeit leben nur mehr zwei männliche Bären im nördlichen Kalkalpengebiet. Wenn wir jetzt nicht aktiv werden und handeln wird es sie bald nicht mehr geben", sagt Christoph Walder, Projektleiter des WWF-Bärenprojekts. "Ich kenne kein Land, in dem eine Tierart zweimal ausgestorben ist. Nur ein gemeinsames Vorgehen kann den Bären vor dem erneuten Verschwinden aus Österreich bewahren!" Ziel sei laut Walder nicht ein bis zwei "Bärlis" in Österreich zu haben, sondern die Vernetzung einer alpinen Bärenpopulation. Der einzige Ausweg, will man das Bärenvorkommen in dieser Region nicht abreißen lassen, ist die Zuführung weiterer Bären. Dieses Vorhaben wird vom Kuratorium Wald heftig kritisiert. Das Projekt verstoße gegen die Richtlinie der IUCN (Internationale Naturschutzunion). Von den 31 in Österreich geborenen Bären sind knapp 20 - in den meisten Fällen Jährlinge - auf ungeklärte Weise verschwunden; in etlichen Fällen konnte die Ursache für das Verschwinden auch geklärt werden. Neben Abwanderung und Krankheit kommen auch illegale Entnahmen in Betracht. Im Dezember 2007 stellte das Bundeskriminalamt ein illegal geschossenes Bärenjunges in Niederösterreich sicher.

OÖNachrichten - 12. Aug. 2008
Bisher gönnt nur Oberösterreich Braunbär Moritz die Brautschau
Bereits im Frühsommer 2009 soll Oberösterreichs einziger Braunbär Gesellschaft bekommen. Noch fehlt aber die Zustimmung aller beteiligten Bundesländer. „Das Bärenprojekt läuft jetzt seit insgesamt 20 Jahren. In den nächsten drei Jahren sollen zehn Weibchen für Moritz und seinen Vater Djuro, der sich vor allem in Niederösterreich aufhält, zugeführt werden“, sagt Christoph Walder vom World Wide Fund For Nature (WWF). Oberösterreich hat sich bereits zu diesem Projekt bekannt. „Jedes der drei Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark soll zwei bis drei Bären übernehmen“, sagt Walder über die Planung. Intensive Gespräche mit den zuständigen Stellen sollen laut Walder bis Ende Oktober zu einem Ergebnis führen. Auf eine Kritik des „Kuratorium Wald“ von vergangenem Montag kontert Walder: „Es werden keine öffentlichen Gelder verschleudert. Das Lebensministerium zahlt wie der WWF und die Bundesforste in einen Topf ein, aus dem das Bärenmanagement finanziert wird.“

derstandard.at - 13.08.2008
Verschwundene Bären sind Fall fürs Bundeskriminalamt
Die Befürworter des Bären-Aussiedlungsprojekts vom WWF machen nun Stimmung für die Umsiedlung von zehn slowenischen Bären nach Österreich. Wie berichtet, sollen sich die Debatten zäh gestalten. Am Mittwoch sprach sich der österreichische Tierschutzverein gegen eine "künstliche Wiederansiedlung von Bären in Österreich" aus. Der steirische Grüne Landtagsabgeordnete Lambert Schönleitner widersprach. Landesrat Manfred Wegscheider solle sich "ein Beispiel an seinem oberösterreichischen Kollegen Josef Stockinger nehmen". Oberösterreich hat vor wenigen Wochen beschlossen, Bären aufzunehmen. Der WWF versucht unterdessen, in Niederösterreich mit Umfrageergebnissen etwas zu bewegen. 72 Prozent der St. Pöltener und 70 Prozent der Bewohner von Kernaussiedlungsgebieten der slowenischen Bären sollen mit der geplanten Maßnahme einverstanden sein.

Reuters Deutschland - 12. Aug. 2008
Moratorium zeigt Wirkung - Einige Walbestände erholen sich
Dank der Einschränkung des kommerziellen Walfangs haben sich einige Populationen der großen Meeressäuger nach Angaben der Internationalen Naturschutzunion IUCN erholt. Weniger Walarten seien demnach vom Aussterben bedroht, darunter vor allem Buckel - und Minkwale. Die Bestände hätten sich stabilisiert und gäben Grund zu vorsichtigem Optimismus, sagte der Vorsitzende einer IUCN-Expertengruppe, Randall Reeves, am Dienstag. Auf einer neuen Roten Liste werde der Buckelwal daher nicht mehr in der Kategorie "gefährdet" sondern als "weniger gefährdet" geführt. Gleiches gelte für den südlichen Glattwahl und den Zwergwal. Trotz der erfreulichen Entwicklung müssten etwa ein Viertel der Meeressäuger noch immer als bedroht angesehen werden, darunter der Blau- und der Finnwal, erklärten die Tierschützer.

Rhein Neckar Zeitung - 12. Aug. 2008
Der Buckelwal erholt sich trotz der Fischernetze
Dem Buckelwal geht es wieder besser. Dank der Einschränkung der kommerziellen Waljagd habe sich die Population der bis zu 19 Meter langen Meeressäuger erholt, teilte die Weltnaturschutzunion IUCN am Montag im Schweizer Gland mit. «Dies ist ein großer Erfolg und zeigt ganz klar, was getan werden muss, damit diese Giganten der Ozeane überleben können», sagte der Walexperte der IUCN-Kommission für die Rote Liste bedrohter Tierarten, Randall Reeves. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung bedeute der Fischfang mit Netzen noch immer eine große Gefahr, vor allem für die kleineren Tiere aus der Walgruppe. So endeten kleinere Meeressäuger wie der Irawadi- und der La-Plata-Delfin häufig als sogenannter Beifang in Fischernetzen.

news-aktuell - 13. Aug. 2008
Jede vierte Wal- oder Delfinart vom Aussterben bedroht Die WDCS warnt vor Zahlenspielen mit den Walbeständen
Gut ein Viertel der bekannten Wal- und Delfinarten sind vom Aussterben bedroht. Dies geht aus der gestern von der Weltnaturschutzorganisation IUCN veröffentlichten Roten Liste bedrohter Arten hervor. Während sich die Buckelwalbestände dank des seit 1966 in Kraft getretenen Fangverbotes leicht erholt haben, stehen besonders einige der kleineren Verwandten unmittelbar vor dem Aus. So befürchtet die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS, dass der nur in Mexiko vorkommende Vaquita in wenigen Jahren ausgerottet sein wird. Erst 2007 wurde mit dem chinesischen Yangtze-Flussdelfin die erste Delfinart offiziell für ausgestorben erklärt.

Zeit online - 12. Aug. 2008
Jagd auf die Gärtner der Meere
Wale sind für die Umwelt wichtiger als gedacht. Das Abschlachten der Tiere betrifft deshalb nicht nur die Meeressäuger selbst: Ohne sie verkümmern die Ozeane. Nach Angaben des Meeresbiologen Victor Smetacek vom Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven hat die brutale Jagd auf Blauwale zu einem massiven Niedergang des Krill, der Hauptnahrung der Meeressäuger, geführt. Früher hätten die Wale jährlich schätzungsweise 180 Millionen Tonnen Krill gefressen, das ist mehr Biomasse, als alle Fangflotten und Aquakulturen pro Jahr an Meerestieren auf den Weltmarkt bringen, sagt Smetacek der ZEIT. Doch obwohl seine Räuber von den Walfängern weitgehend vernichtet wurden, nimmt auch der Krillbestand dramatisch ab. Dieses Phänomen gelte als antarktisches Paradox, erläutert Smetacek. „Die vielen Wale hielten als Umweltgärtner ein sehr produktives Ökosystem aufrecht. Mit ihrer Dezimierung verfiel es.“

derstandard.at - 13.08.2008
US-Marine begrenzt aus Rücksicht auf Wale Sonar-Einsatz
Die US-Marine hat eingewilligt, den Einsatz von Sonar-Geräten aus Rücksicht auf Wale und andere Meerestiere künftig zu begrenzen. Ein Gericht in San Francisco habe eine entsprechende Einigung zwischen der Marine und Umweltschützern nach einem jahrelangen Gerichtsstreit angenommen, berichtete der " San Francisco Chronicle " am Mittwoch. Umweltschützer argumentieren, dass die Sonar-Beschallung Meeresbewohner in Panik versetzt, ihre Orientierung stört und damit auch zum Stranden von Walen führen kann. ... Nach der neuen Regelung dürfen diese Tests nun nur noch in wenigen Regionen der Weltmeere vorgenommen werden, darunter in Gebieten nahe den Philippinen, Japan und Hawaii.

vbio.de - 11.08.2008
Wildtiere tropischer Regenwälder als Einnahmequelle für die ländliche Bevölkerung
Die Jagd nach Wildtieren ist für weite Teile der Bevölkerung Westafrikas wichtiger Teil der Lebenssicherung, sie bedroht jedoch die Tierbestände tropischer Regenwälder. Mit dem Aufbau einer kommunalen Wildtierbewirtschaftung befasst sich ein Forschungsprojekt am Zentrum für Naturschutz der Universität Göttingen. Die Experten unter der Leitung von Dr. Matthias Waltert untersuchen mit Hilfe eines sozio-ökonomisch und ökologisch ausgerichteten Modells, unter welchen Bedingungen Wildtiere nachhaltig genutzt werden können. In Zusammenarbeit mit der Landbevölkerung sollen daraus Strategien entwickelt werden, die sowohl die Tierressourcen schützen als auch einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten. ... Die Nutzung von Wildfleisch im tropischen Regenwald dient nicht nur der Gewinnung von proteinhaltigen Nahrungsmitteln, sondern erschließt zugleich auch zusätzliche Einnahmequellen. Dies gilt insbesondere für Waldantilopen wie die kleinen Ducker. "Der Buschfleischhandel ist ein entscheidender lokaler Wirtschaftsfaktor der armen ländlichen Bevölkerung. Eine unkontrollierte Jagd führt jedoch zu einem Rückgang der Tierpopulationen, so dass damit auf lange Sicht die Lebensgrundlage der Dorfbewohner bedroht ist", erläutert Dr. Waltert. "Ziel einer kommunalen Wildtierbewirtschaftung ist es, sowohl den Lebensunterhalt der Menschen zu verbessern als auch die bestehenden Ökosysteme zu schützen."

welt.de - 13.08.2008
Hungrige Pinguine an der Copacabana
In Rio de Janeiro ist nun eine Rettungsaktion angelaufen. Um Tiere, die die Strapazen der etwa 5000 Kilometer langen und unfreiwilligen Reise überlebt haben, kümmert sich das Personal des Niteroi Zoos. Tierpfleger versorgen die völlig erschöpften Meeresvögel mit Infusionen, Medikamenten und Fischbrei. „Entgegen der allgemeinen Meinung stellen wir die Pinguine nicht in den Kühlschrank, wenn sie hier ankommen, sondern versuchen, sie aufzuwärmen“, erklärt Thiago Muniz, der im Niteroi Zoo für das Wohlbefinden der Magellan-Pinguine verantwortlich ist. Sobald es den Frackträgern wieder besser geht, werden sie per Flugzeug zurück in ihre Heimat Patagonien transportiert. Für ein Drittel der gestrandeten Vögel kommt indes jede Hilfe zu spät – sie verenden auf der Krankenstation des Zoos. Wissenschaftler rätseln derweil, weshalb es in diesem Jahr außerordentlich viele Magellan-Pinguine und vor allem Jungvögel in den Norden verschlägt. ... So ist Muniz überzeugt, dass die Tiere aufgrund der Überfischung in Küstennähe kaum noch Nahrung finden. In den letzten Jahren ist der Bestand an Anchovis, die mit über 50 Prozent den Hauptanteil der Nahrung des Magellan-Pinguins ausmachen, kontinuierlich reduziert worden. Die Fangquoten von Anchovis liegen bei über 30.000 Tonnen jährlich – da bleibt für die Pinguine nicht mehr viel übrig. Daher sind sie gezwungen, sich für ihre Nahrungssuche immer weiter vom Festland zu entfernen. Doch je weiter sie ins offene Meer hinausschwimmen, desto stärker wird die Strömung, der sie kräftemäßig unterlegen sind.

primeiraedicao.com.br - 9. Aug. 2008
Pingüins encontrados mortos na Orla
Tote Pinguine am Ufer gefunden
Die Pinguine, die in Alagoas gefunden wurden, stammen aus dem extremen Süden Südamerikas, speziell aus Patagonien. Die natürliche Route der Meeresvögel hatte als Grenze den Süden des Staates Santa Catarina. Seit zwei Jahren sind die Pinguine im Nordosten erschienen. Für den Biologen Mário Daniel Sarmento gibt es verschiedene Hypothesen für das Phänomen. Der Biologe hält die Klimaveränderung für die wahrscheinlichste Ursache. Die Pinguine bewegen sich in Meeresströmungen, die ihnen günstige Temperatur, Nahrung und Dichte anbieten. Wenn die Strömungen sich zerstreuen, verlieren die Tiere die Orientierung.

atarde.com.br - 8. Aug. 2008
Pingüins continuam aparecendo na orla de Salvador
Pinguine erscheinen weiter am Ufer von Salvador
An diesem Freitagmorgen (8. Aug.) schwammen fünf Pinguine sehr nahe an den Praia de Santana, im Fluß Rio Vermelho. Die Tiere, die anscheinend auf Nahrungssuche sind, ziehen die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich, aber niemand wagt es, sie aus dem Meer herauszuholen. Ein Fischer, der seinen Namen nicht nennen wollte, sagte, die Telefonate in den letzten Wochen in das Institut für Meeressäugetiere (Instituto Mamíferos Aquáticos, IMA) haben keine Lösung gebracht. "Sie sagen, sie haben nichts mehr, womit sie die Tiere füttern können", sagte der Fischer. Einer leitenden Mitarbeiterin des IMA, Catarina Almeida, zufolge sind die Pinguine nicht abgelehnt worden, das Institut stehe selbst Schwierigkeiten gegenüber, um mehr als 500 Tiere zu versorgen, die es schon aufgenommen hat.

tribunedonorte.com.br - 8. Aug. 2008
Pinguim é encontrado no litoral potiguar
Pinguin im Küstengebiet "Potiguar" gefunden
Noch ein Pinguin wurde an der Küste des Staates gefunden, diesmal am Strand Praia do Meio. Es ist der zweite Pinguin, der aus der Magellanstraße stammt, einer Region des argentinischen Patagoniens, und die Gewässer des nördlichen Rio Grande erreichte. Die Ankunft der Pinguine an der brasilianischen Küste ist gewöhnlich im Süden des Landes, wo sie auf der Suche nach Nahrung sind. Doch in diesem Winter hat der Nordosten viele dieser Vögel empfangen, das resultiert aus Umweltproblemen wie globale Erwärmung und La Ninã, die Irrtümer auf den Wanderrouten dieser Vögel potenzieren.

gazetaonline.globo.com - 7. Aug. 2008
Equipe técnica do Sul auxilia na reabilitação de pingüins no ES
Technische Kräfte hilfen bei der Reha der Pinguine in Espirito Santo
Nach Schätzungen wurden bereits ungefähr 400 Pinguine "eingesammelt" in Espirito Santo seit Anfang Juli. Zur Zeit sind 70 Pinguine im Sitz des Instituto Orca, in der Küstenstadt Vila velha. Wenn sie etwas kräftiger werden, werden sie gebracht nach Planet Sub, in die Küstenstadt Guarapari. Dort befinden sich 59 Vögel, die in einem Klima leben, das dem in ihrem natürlich Habitat in Argentinien ähnlich ist - bis sie kräftig genug sind, um in die Natur zurückzukehren.
[Die Webseite des Instituto Orca http://www.almadorio.org.br/institutoorca.htm enthält eine Menge Fotos zum Thema]

atribunadigital.globo.com - 7. Aug. 2008
El Niño e La Niña podem ser causas
El Niño und La Niña klönnen Ursachen sein
Die Pinguine, die an die Küstengebiete gelangen, sind normalerweise junge, im Alter von anderthalb Jahren. Laut Paulo de Tarso Ferraz Meira, Biologe am Städtischen Aquarium, ziehen Magellan-Pinguine das ganze Jahr über nach Brasilien, aber die meisten kommen in den Monaten Juni und Juli.

infonet.com.br - 6. Aug. 2008
Pingüins foram removidos para Areia Branca - O oceanário de Aracaju estava pequeno para o número de pingüins que estão chegando
Pinguine wurden nach Areia Branca gebracht - Das Ozeanarium in Aracaju wurde zu klein für die Anzahl der Pinguine, die eintrafen

estadao.com.br - 5. Aug. 2008
Chegada de pingüins surpreende e assusta biólogos baianos
Ankunft der Pinguine überrascht und erschreckt die Biologen von Bahia
Das Institut für Meeressäuger erhielt Hilfe der Marine, um alle Tiere unterzubringen. Ca. 500 Pinguine kamen bereits an die Küste von Bahia. Salvador, die Hauptstadt des Bundesstaates Bahia, ist es gewöhnt, Touristen zu empfangen, doch in den letzten drei Wochen waren es andere "Touristen", welche die Stadt empfing: etwa 500 Pinguine, die aus Patagonien kamen. "Wir haben mit großen Schwierigkeiten zu tun, um uns um die Pinguine zu kümmern. Wir sind darauf nicht vorbereitet. Seit 2001 haben wir hier keinen Pinguin empfangen - und seit dem 17. Juli waren es etwa 500", sagte die Biologin Sheila Serra, Koordinatorin des Instituts für Meeressäuger (IMA) in Bahia. Entsprechend ihrer Lage etwa 2.800 km von den Stränden der Südküste Brasiliens entfernt, erwartet die Stadt keine Ankunft hunderter abgemagerter und geschwächter Magellan-Pinguine und verfügt nicht über die Infrastruktur für deren Behandlung und Rückgabe an das Meer.

folha.uol.com.br - 4. Aug. 2008
Pingüins filhotes e fraquinhos chegam em número recorde ao Brasil
Junge Pinguine im Frack kommen in Rekordzahl nach Brasilien
Wer die Strände im Küstenstreifen nördlich von São Paulo in dieser Jahreszeit besucht, hat große Chancen, daß Pinguine seinen Weg kreuzen. Jeden Winter zieht es die Vögel, von Patagonien kommend, in die Nähe der brasilianischen Küste, um nach Nahrung zu suchen. Doch in diesem Jahr ist die Anzahl der Vögel, die am Strand oder in dessen Nähe gefunden werden, eine Rekordzahl. In wenig mehr als einem Monat tauchten etwa 200 Pinguine am Küstenstreifen von São Paulo auf. Viele andere kommen in Espírito Santo und in Bahia an, Fachleuten zufolge ist das wenig normal. In den meisten Fällen gelangen die Pinguine hungrig und unterkühlt an die Küste, es fehlt ihnen an Kraft, um weiter zu schwimmen. Etwa 20% von ihnen kommen tot an. Diejenigen, die am Leben bleiben, reagieren zu 60 bis 70% gut auf die Pflege und überleben.

port.pravda.ru - 3. Aug. 2008
Os pinguins antárcticos invadem praias ensolaradas do Brasil
Invasion antarktischer Pinguine an den sonnigen Stränden Brasiliens
Touristen sehen Dutzende dieser antarktischen Vögel in subäquatorialen Gewässern der nordöstlichen Bundesstaaten Brasiliens. Die Biologen sagen, es sei die am weitesten nach Norden festgestellte Migration der Pinguine. Die Wissenschaftler nehmen an, die globale Erwärmung könnte die am meisten wahrscheinliche Erklärung dieses wenig normalen Phänomens sein. Das antarktische Eis schmilzt weiter, da sich die Kaltwasserströmung von den Malvinen entlang der atlantischen Küste Südamerikas verstärkt. Das Brasilianische Institut für Umwelt und erneuerbare Naturressourcen (IBAMA) bemerkt, die Invasion der Pinguine in Brasilien habe anscheinend den illegalen Handel mit diesen exotischen Vögeln gelenkt. Der Preis für einen jungen Pinguin kann auf dem schwarzen Markt bis zu 500 brasilianische Réis erreichen (318 Dollars).

estadao.com.br - 26. Juli 2008
Mais 47 pingüins são encontrados no litoral do RJ
Wieder sind 47 Pinguine am Küstenstreifen des Bundesstaates Rio de Janeiro gestrandet
Der Zoo Niterói erhielt 250 Vögel seit Juni und ist überfüllt. Jetzt hat er 193 Pinguine, die 850 kg Fisch pro Woche fressen.

jbonline.terra.com.br - 25. Juli 2008
Zoológico de Niterói tem superlotação de pingüins
Zoo Niterói ist überfüllt mit Pinguinen
Laut Zoodirektorin Giselda Candiotto überstieg die Anzahl der seit Juni aufgenommenen Pinguine schon 250, aber viele Vögel haben es nicht überstanden und starben. Von den Überlebenden haben sich 80 bereits erholt und warten auf den Transport in das Zentrum für die Rehabilitation von Meerestieren in Rio Grande do Sul mit Flugzeugen der Brasilianischen Luftwaffe. Laut Zoo soll ein Team von Tierärzten die Rettung von über 40% der Pinguine in diesem Jahr fortsetzen, trotz der hohen Sterberate. Die Pinguine gelangten an die brasilianische Küste, nachdem sie ihren Kurs verloren haben auf der Migration vom argentinischen Patagonien aus.


vroegevogels.vara.nl - 7. Aug. 2008
Helft van alle apensoorten bedreigd met uitsterven
Hälfte aller Affenarten vom Aussterben bedroht
Gleichzeitig mit den düsteren Berichten der IUCN machten Forscher der Wildlife Conservation Society bekannt, daß sie im afrikanischen Kongo eine unerwartet große Anzahl Westlicher Flachlandgorillas angetroffen haben. Die Gorillapopulation soll laut letzten Zählungen mehr als zweimal so groß sein als gedacht - 125.000 Tiere statt 50.000. Klaas Jan Teule, Vertreter der Leitung Naturschutz des WWF, hofft, daß diese Zählungen bald bestätigt werden. "In Kongo ist es schwierig, eine gute Untersuchung zu machen, weil der Urwald so unzugänglich ist. Wir hoffen, daß die Zählungen stimmen und die Schätzungen aus der Vergangenheit tatsächlich zu gering sind." Der WWF ist froh über die Entdeckung einer großen Gorillapopulation in Kongo, warnt aber vor zu großem Optimismus. Klaas Jan Teule: "Die Anzahl der Gorillas ist in den letzten 20 bis 25 Jahren um 60% zurückgegangen. Vor allem Entwaldung bildet eine große Bedrohung. Außerdem lebt diese neu entdeckte Gruppe in einem Gebiet, wo das Ebola-Virus um sich greift. Diese Gorillas sind äußerst anfällig", warnt er.

berlinonline.de - 08.08.2008
Forscher: Mit Kängurufleisch gegen den Klimawandel
Mit der Zucht von Kängurus möchte ein australischer Forscher den Klimawandel bremsen. Die Tiere sollen Fleisch von Schafen und Kühen ersetzen, die das Treibhausgas Methan ausstoßen. Diese Wiederkäuer produzierten elf Prozent der australischen Treibhausgase, berichtet der Ökologe George Wilson von der Universität Neusüdwales im Journal «Conservation Letters». Australien könne die Kuh- und Schafherden um ein Drittel reduzieren und zugleich die Känguruzahl um das Sechsfache auf 175 Millionen steigern, sagte Wilson dem Radiosender ABC. Das Land würde so dieselbe Menge Fleisch produzieren und zugleich drei Prozent der Treibhausgasemissionen einsparen.

derstandard.at - 12.08.2008
Kängurus essen für den Klimaschutz
Eine Nahrungsumstellung von Rind auf Känguru würde der australischen Klimabilanz einen großen Nutzen bringen. Zu diesem Schluss kommen Experten des Australian Wildlife Service im Wissenschaftsmagazin Conservation Letters. Im Unterschied zu den Wiederkäuern, die gemeinsam mit den riesigen Schafherden für elf Prozent der gesamten Treibhausgase am kleinsten Kontinent sorgen, würden die Beuteltiere fast gar kein Methan ausscheiden. Methan ist im 100-Jahres-Zyklus ein um 21 Mal stärkeres Treibhausgas als CO2.

welt.de - 13.08.2008
Verzehr von Kängurufleisch für den Klimaschutz
Durch die Diskussionen über den Klimawandel werden ständig neue Möglichkeiten zum Schutz gesucht. Auch in Australien werden Vorschläge zur Verbesserungen für die Klimabilanz vorgestellt. Experten des Australian Wildlife Service kommen zu dem Schluss, dass eine Nahrungsumstellung von Rind- auf Kängurufleisch das Klima deutlich verbessern würde. Der Verzehr von Rindfleisch belastet die Umwelt, da die Wiederkäuer bei der Verdauung das Gas Methan produzieren. ... In Australien, dem kleinsten Kontinent der Welt, sorgen die Kühe gemeinsam mit den Schafherden für elf Prozent der gesamten Treibhausgase. Eine Umstellung auf Kängurufleisch würde diesen Wert deutlich verringern. Die für Australien typischen Beuteltiere haben eine völlig andere Verdauung als Wiederkäuer und produzieren wesentlich weniger Methan.

Schwäbische Zeitung - 13. Aug. 2008
32 Wildbienen-Arten schwirren umher
Die haben so klangvolle lateinische Namen wie "Bombus humilis", "Melitta tricincta" oder "Osmia villosa" und sie bevorzugen wenig genutztes Grünland als Lebensraum: Mehr als 400 Wildbienenarten gibt es in Baden-Württemberg. 32 davon sind auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz gesichtet worden. Im Rahmen eines Projekts vom Regionalverband Neckar-Alb des Bunds Naturschutz Deutschland (BUND), finanziell von "Plenum" unterstützt, haben die beiden Wildbienen-Spezialisten Claudia Mohra und Martin Fellenberger das Münsinger Hardt genau inspiziert und dabei das Vorkommen der Arten genau registriert.

FOCUS online - 12. Aug. 2008
Klimawandel: See-Elefanten und Robben erforschen das Klima
Wissenschaftler setzen in der Antarktis See-Elefanten ein, um sich ein Bild von den Auswirkungen des Klimawandels unter der Eisdecke zu machen. Die bis zu drei Tonnen schweren Meerestiere würden mit Sensoren ausgestattet, die ihre Daten nach dem Auftauchen an Satelliten weitergäben, sagte Steve Rintoul vom australischen Forschungszentrum für Klima und Ökosytem der Antarktis. „Sie haben es für uns erstmals möglich gemacht, große Gebiete des Ozeans unter dem Seeeis im Winter zu beobachten.“ Die Sensoren der See-Elefanten, die pro Tag bis zu 65 Kilometer zurücklegen, messen demnach Temperatur, Salzgehalt und Tiefe, was auch Rückschlüsse auf die Eisdicke zulässt. Damit sei die verfügbare Daten-Ausbeute gegenüber herkömmlichen Beobachtungsmethoden per Satellit oder Schiff um das 30-Fache erhöht worden.

Suedeutsche Zeitung - 13. Aug. 2008
Öl- und Gasförderung bedroht Amazonas-Regenwald
Die Erdöl- und Gasförderung im Nordwesten und Westen Südamerikas zerstört einer Studie zufolge den Amazonas-Regenwald und bedroht außerdem zahlreiche Indio-Stämme. Betroffen sei ein etwa 688 000 Quadratkilometer großes Gebiet, auf dem 180 Förderungsprojekte betrieben würden, heißt es im Online-Journal «PLoS ONE». Die Region ist fast doppelt so groß wie Deutschland. Das westliche Amazonas-Gebiet, das den weltweit intaktesten und artenreichsten Regenwald beherberge, werde in Brasilien, Bolivien, Peru, Kolumbien und Ecuador bald ganz von Förderanlagen und Pipelines bedeckt sein. Die Studie der US-amerikanischen Umweltschutzorganisationen Save Americas Forests und Land Is Life sowie der Duke University in Durham dauerte den Angaben zufolge drei Jahre. Die Wissenschaftler seien dabei zu alarmierenden Ergebnissen gekommen. Sogar in Naturschutzparks wie dem Yasuní in Ecuador oder dem Madidi in Bolivien werde gebohrt, heißt es. Am stärksten bedroht sei allerdings der peruanische Teil des Amazonas-Regenwaldes, meinen die Wissenschaftler. Dort bedecken laut Studie 64 Energieprojekte rund 72 Prozent des gesamten Urwalds.

PR-inside. com - 8. Aug. 2008
Thailand wildert neun vom aussterben bedrohte Leierhirsche aus
Thailand hat am Freitag weitere neun Leierhirsche in einem Nationalpark in der Mitte des Landes ausgewildert, um das ökologische Gleichgewicht in dem Park zu stabilisieren. Der Leierhirsch, einst eine typisch thailändische Tierart, galt in den vergangenen 30 Jahren in dem südostasiatischen Land als ausgestorben. Nur noch im benachbarten Birma sind Leierhirsche in der Natur anzutreffen. Im Mai wurden die ersten 25 Leierhirsche in dem Nationalpark ausgesetzt, als Teil eines Programms zur Wiederansiedlung der Hirsche, das von der thailändischen Regierung und den Universitäten, sowie verschiedenen Naturschutzverbänden initiiert wurde.

n-tv - 9. Aug. 2008
Krüger-Nationalpark in Südafrika Opfer des eigenen Erfolges
Südafrikas größtes Tierparadies, der 110 Jahre alte Krüger-Nationalpark, wird zum Opfer seines eigenen Erfolgs. Die Verantwortlichen haben eine Studie in Auftrag gegeben, um die Auswirkungen der jährlich 1,3 Millionen Besucher auf die Umwelt im Park zu ergründen. Sollten sie sich als ökologische Belastung herausstellen, müsste die Besucherzahl eventuell strenger reglementiert werden, erklärte Parksprecher Raymond Trevers kürzlich der Zeitung "Sunday Independent". Hintergrund der Studie ist auch eine Bedrohung des Parks durch den Klimawandel. Umweltminister Marthinus van Schalkwyk präsentierte dazu gerade einen Regierungsbericht, wonach zwei Drittel aller Tierarten im Krüger-Nationalpark bei einer Erwärmung um 2,5 bis 3 Grad Celsius bis zum Ende dieses Jahrhunderts vom Aussterben bedroht wären. "Der Bericht zeigt, dass der Schaden für eins der spektakulärsten Tourismusgebiete des Landes verheerend wäre, wenn das Phänomen ungehindert so weitergeht", erklärte der Minister.

Spiegel.de - 11. Aug. 2008
Experten rätseln über Krokodil-Massentod
Das mysteriöse Krokodil-Massensterben in Südafrikas berühmtem Krüger-Nationalpark droht sich auszuweiten. Bisher wurden bereits 130 Kadaver der Raubtiere entdeckt. Wissenschaftler befürchten jetzt die Ausbreitung einer Seuche unter den Panzerechsen. Im Mai hat das Krokodilsterben im Krüger-Nationalpark begonnen, und noch immer stehen die Biologen vor einem Rätsel. Die Kadaver wurden in den Flüssen Olifant und Letaba entdeckt, die innerhalb des Parks am dichtesten von Nil-Krokodilen besiedelt sind. In der vergangenen Woche haben Wissenschaftler und Veterinäre unter Leitung des Krokodilexperten Fritz Huchzermeyer vom Internationalen Tierschutzbund WCU mehrere Kadaver untersucht. Außerdem haben die Experten elf lebende Krokodile gefangen, untersucht und mit einer Markierung versehen wieder freigelassen. Dabei stellte sich heraus, dass sieben der elf Krokodile an einer sogenannten Pansteatitis litten: Das Fettgewebe entzündet sich und verhärtet zu einer gummiartigen Masse; das Tier stirbt einen qualvollen Tod. Die Krankheit war zuvor bereits bei toten Krokodilen diagnostiziert worden. "Wir verfolgen jetzt eine Theorie, nach der Krokodile die Kadaver ihrer Artgenossen fressen und sich so anstecken", sagte Danie Pienaar, der Leiter der wissenschaftlichen Abteilung des Parks. "Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, werden wir alle Kadaver aus dem Wasser holen und verbrennen."


derstandard.at - 12.08.2008
Schädel eines fossilen Lemuren nach 100 Jahren vervollständigt
Seit über 100 Jahren besitzt das Naturhistorische Museum Wien (NHM) Überreste eines fossilen Lemuren aus Madagaskar. Im Jahr 2003 entdeckten amerikanische Wissenschafter am gleichen Fundort weitere Knochen, darunter unter anderem die fehlenden Augenbrauenbögen des Wiener Schädels. Nun wurden die Teile wieder zusammengesetzt und werden ab den kommenden Wochen im Museum zu sehen sein. Der Fundort ist eine teilweise eingestürzte Höhle auf Madagaskar. 1899 entdeckte der Wiener Fossilien-Sammler dort unter anderem den Schädel eines seltenen, ausgestorbenen Halbaffen namens Hadropithecus stenognathus. 2007 entdeckte ein US-amerikanisches Wissenschafterteam um Alan Walker, dass Knochen von neuerlichen Funden aus dem Jahr 2003 teilweise exakt zu den alten Relikten in Wien passen. Zur Zeit sind die Anthropologinnen Laurie Godfrey (University of Massachusetts) und Natalie Vasey (Portland State University) in Wien, um die neuen und alten Fundstücke zu bearbeiten und zusammenzufügen. "Unsere Kollegen haben uns die Funde geschenkt, der nun fast vollständige Schädel wird ab den kommenden Wochen wieder ausgestellt", sagte dazu Ursula Göhlich von der Wirbeltierpaläontologie des NHM anlässlich der Überreichung der Knochen am Dienstag in Wien.

BirdLife
Conservation gets a common language - 12.08.2008
BirdLife scientists have been working with a number of other organisations to define a standard lexicon for biodiversity conservation. A common language is an essential foundation of any science. For example, medical researchers and practitioners use a common set of formal terms to describe human ailments and potential treatments.

ENN
Elephant seals join fight against climate change - 12.08.2008
Elephant seals swimming under Antarctic ice and fitted with special sensors are providing scientists with crucial data on ice formation, ocean currents and climate change, a study released on Tuesday said. The seals swimming under winter sea ice have overcome a "blind-spot" for scientists by allowing them to calculate how fast sea ice forms during winter.
Endangered Species Act Changes Give Agencies More Say - 12.08.2008
The Bush administration yesterday proposed a regulatory overhaul of the Endangered Species Act to allow federal agencies to decide whether protected species would be imperiled by agency projects, eliminating the independent scientific reviews that have been required for more than three decades.
Some big whales recovering since 1980s hunt ban - 12.08.2008
Some large whale species such as the humpback, minke and southern right whale are recovering from a threat of extinction, helped by curbs on hunts since the 1980s, the world's largest conservation network said on Tuesday.A review of cetaceans -- about 80 types of whales, dolphins and porpoises -- showed almost a quarter were in danger, mostly small species.
Birds head north as climate heats up - 09.08.2008
A study by researchers at the SUNY College of Environmental Science and Forestry (ESF) has documented, for the first time in the northeastern United States, that a variety of bird species are extending their breeding ranges to the north, a pattern that adds to concerns about climate change.

BBC News
Primates 'face extinction crisis' - Vietnam second highest for threatened species

A global review of the world's primates says 48% of species face extinction, an outlook described as "depressing" by conservationists.The IUCN Red List of Threatened Species says the main threat is habitat loss, primarily through the burning and clearing of tropical forests. More than 70% of primates in Asia are now listed as Endangered, it adds. The findings form part of the most detailed survey of the Earth's mammals, which will be published in October. Other threats include hunting of primates for food and the illegal wildlife trade, explained Russell Mittermeier, chairman of global conservation group IUCN's Primate Specialist Group and president of Conservation International. "In many places, primates are quite literally being eaten to extinction," he warned. "Tropical forest destruction has always been the main cause, but now it appears that hunting is just as serious a threat in some areas, even where the habitat is still quite intact."
Despite the gloomy outlook, the Red List did record a number of conservation successes. Brazil's populations of golden lion tamarins and black lion tamarins were downlisted from Critically Endangered to Endangered. "It is the result of decades of effort," said Dr Vie. "The lion tamarins were almost extinct in the wild, but they were very popular in zoos so there was a large captive population.
Further info:
http://cms.iucn.org/about/work/programmes/species/index.cfm?uNewsID=1391
http://cmsdata.iucn.org/downloads/primate_fact_sheet_2008___final.pdf

Cambodia (9 of 10 species) has been ranked highest and Vietnam (19 of 22 species) second highest for threatened primate species, according to the new comprehensive review of the world’s 634 primate species issued at the 22nd International Primatological Society Congress in Edinburgh. The full report and overviews can be found at http://www.primate-sg.org/redlist08.htm



Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 07.08.2008
VIER PFOTEN: Über 25.000 Menschen protestieren gegen chinesische Tierquälerei - Informationskampagne von VIER PFOTEN zeigt Wirkung - Online-Spiel ab Freitag
Das Motto der diesjährigen Olympischen Spiele in China ist "Eine Welt, ein Traum". "Eine Welt, ein Albtraum" ist im Hinblick auf Tierschutz in China leider passender. Mit der steigenden Wirtschaftskraft steigt auch die Ausbeutung der Tiere: China bricht alle Rekorde, wenn es um Tierquälerei geht. Mehr als 25.000 europäische Konsumenten haben sich hinter die internationale VIER PFOTEN Kampagne für besseren Tierschutz in China gestellt. Sie fordern den europäischen Handel auf, Produkte für deren Herstellung Tiere gequält werden, aus ihrem Sortiment zu nehmen. ... Tierschutz spielend leicht gemacht: ab Freitag befindet sich auf der Website von VIER PFOTEN ein Onlinegame, bei dem sich die Spieler für die gequälten Tiere in China einsetzen können. Zu gewinnen gibt es eine Reise in eine der VIER PFOTEN Städte Wien, Sofia, Amsterdam, London, Hamburg, Zürich, Brüssel, Bukarest, Budapest oder Berlin. Das Ziel "Eine Welt, ein Traum" ist erreichbar. Es erfordert jedoch das Bewusstsein der Konsumenten, dass die Mittel der globalen Weltwirtschaft genutzt werden können, um dem Albtraum der chinesischen Tierquälerei ein Ende zu setzen. Die VIER PFOTEN Kampagne informiert Konsumenten darüber, mit welchen Mitteln sie Einfluss auf die chinesische Industrie und die chinesische Regierung machen können, um Tierschutzstandards festzulegen.

AAF Animals Asia Foundation e.V. - 08.08.2008
Animals Asia Foundation - WDR berichtet über Tierschutzarbeit in China
Zeitgleich zum zehnjährigen Jubiläum von Animals Asia strahlt der WDR im Rahmen der Tiersendung "Tiere suchen ein Zuhause" einen Beitrag der Filmemacherin Christiane von Schwind über die Aktivitäten der Tierschutzorganisation in China aus. Schwerpunkt dieses Beitrags ist die Arbeit von Animals Asia mit den neu entstehenden Tierschutzgruppen in China im Rahmen einer Freundschaftsallianz. Dabei geht es vor allem um Begleittiere wie Hunde und Katzen, die Abkehr vom Verzehr dieser Haustiere und die dazu entwickelten Aufklärungsprogramme von Animals Asia. Jill Robinson dazu: "Die aufregendste Entwicklung der letzten Jahren ist aus unserer Sicht die zunehmende Zahl von Menschen, die das Thema Tierschutz aktiv aufgreifen und entsprechend dieser Überzeugung handeln. Allein in China haben wir ein Netzwerk aus mehr als 40 eigenständigen Gruppen. Das vergangene Jahrzehnt hat gezeigt, was entschlossene Bürger, die den Wandel wollen, erreichen können."

AAF Animals Asia Foundation e.V. - 08.08.2008
Animals Asia Foundation - Zehnjähriges Jubiläum Tierschutzarbeit in China
Am 8. August 2008 feiert die Animals Asia Foundation ihr zehnjähriges Bestehen. Die Tierschutzorganisation von Jill Robinson arbeitet seit der Gründung in China und ist weltweit für ihr Projekt der Mondbärenrettung in China bekannt. Nach CITES als vom Aussterben bedrohte Asiatische Schwarz- oder Kragenbären werden in China auf Bärenfarmen unter qualvollen Bedingungen gefangen gehalten und zweimal täglich durch eine permanent offene Wunde in ihrem Bauch wegen ihrer Galle, die in der TCM Verwendung findet, gemolken. Robinson, die für ihre Arbeit von Elisabeth II mit einem Orden ausgezeichnet wurde, gelang etwas völlig Außergewöhnliches - von Anfang an in China Fuß zu fassen und dort mit den Behörden zusammenzuarbeiten. In einem Abkommen mit der chinesischen Regierung vom Jahr 2000 geht es um das gemeinsame Ziel der Schließung der schlimmsten Bärenfarmen in Sichuan, die Übergabe von 500 Mondbären an Animals Asia und die langfristige Zusammenarbeit zur Schließung aller Bärenfarmen. Jill Robinson: "Die letzten zehn Jahre waren für Animals Asia sehr erfolgreich. In diesem Zeitraum wuchs die Organisation von ein paar Menschen in einem Haus im Hinterland Hongkongs auf ein Netzwerk mit über 200 Tierschutzexperten in Asien, England, Deutschland, den USA und Australien." Auf der Rettungsstation von Animals Asia in der Nähe von Chengdu, Südchina, sind bis heute 247 Bären angekommen. Weitere Meilensteine der Bärenrettung in Asien waren Ende 2005 die erfolgreiche Verabschiedung einer Resolution des Europäischen Parlaments, das ein Ende der Bärenfarmen in China fordert. Ende 2005 unterschrieb Animals Asia ein Abkommen mit der vietnamesischen Regierung, 200 Bären aus Farmen zu retten. Das war zugleich der Startschuss für den Bau einer zweiten Rettungsstation für Mondbären im Tam Dao Tal, unweit von Hanoi. Ein anderer Projektschwerpunkt liegt beim Verzehr von Hunden und Katzen in China. ... Außerdem unterstützt die Animals Asia Freundschaftsallianz neu entstehende Tierschutzgruppen in China.

Whale and Dolphin Conservation Society - 13.08.2008
Jede vierte Wal- oder Delfinart vom Aussterben bedroht / Die WDCS warnt vor Zahlenspielen mit Walbeständen
Gut ein Viertel der bekannten Wal- und Delfinarten sind vom Aussterben bedroht. Dies geht aus der gestern von der Weltnaturschutzorganisation IUCN veröffentlichten Roten Liste bedrohter Arten hervor. Während sich die Buckelwalbestände dank des seit 1966 in Kraft getretenen Fangverbotes leicht erholt haben, stehen besonders einige der kleineren Verwandten unmittelbar vor dem Aus. So befürchtet die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS, dass der nur in Mexiko vorkommende Vaquita in wenigen Jahren ausgerottet sein wird. Von den rund 150 noch im Golf von Kalifornien verbleibenden mexikanischen Schweinswalen sterben jährlich geschätzt 15 Prozent in Fischereinetzen. "Der Vaquita könnte die nächste Art sein, die für immer verschwindet" warnt Nicolas Entrup, Geschäftsführer der WDCS in München. ... Tatsächlich reflektiert die Rote Liste die allgemeinen Bestandszahlen und gibt kaum Auskunft über die unterschiedlichen Populationen. Die Einschätzung des Status von Arten in ganzen Ozeanen hält der Sprecher der WDCS nur für bedingt aussagekräftig. "Gilt der Gemeine Delfin im Mittelmeer als "stark gefährdet", so ist dieser in der Adria bereits gänzlich verschwunden und stirbt auch im östlichen Teil des Ionischen Meeres in den kommenden 10 Jahren aus", klagt Entrup. Die Datenlage für den weltweit verbreiteten Schwertwal gilt als "unzureichend", doch umfasst die in der Straße von Gibraltar lebende Population z.B. nur etwa 30 Tiere und ist akut vom Aussterben bedroht. Die WDCS drängt auf ein Umdenken im Artenschutz und fordert den Schutz von Populationen und ihren Lebensräumen. "Die neue Einstufung des Buckelwals als "kaum gefährdet" ist einerseits ein erfreuliches Zeichen, andererseits berücksichtigt diese die Gefahren des Klimawandels nur unzureichend", kritisiert Entrup. So sind mit der Erderwärmung auch Veränderungen des Nahrungsangebotes und der Anfälligkeit für Krankheiten zu befürchten. Doch während die IUCN diese Gefahr bei Eisbären berücksichtigt, fand sie bei Walen offensichtlich wenig Beachtung.

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 13.08.2008
VIER PFOTEN: Einsatz für Orang-Utans
Die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN kooperiert künftig mit der Organisation "Borneo Orangutan Survival" (BOS): Ein gemeinsames Schutzprogramm hilft den vom Aussterben bedrohten Menschenaffen. Über das Projekt berichtet der Schauspieler Hannes Jaenicke heute in der TV-Dokumentation "Einsatz für Orang-Utans" (23:15 Uhr im ZDF). Laut "International Union for Conservation of Nature" (IUCN) sind 48 Prozent aller Primaten-Arten vom Aussterben bedroht. Der natürliche Lebensraum der Orang-Utans schrumpft täglich, denn der steigende Bedarf an Palmöl und Nutztierfutter treibt die Rodung des Regenwaldes drastisch voran. .. Das gemeinsame Schutzprojekt von VIER PFOTEN und BOS in Samboja Lestari (Ost-Kalimantan/Borneo) hilft den bedrohten Menschenaffen nachhaltig: Ausgesetzte, verletzte und verwaiste Orang-Utans werden gesund gepflegt und auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet; sie lernen, wie sie sich Nahrung beschaffen, gefahrlos in den Wipfeln hoher Bäume fortbewegen und dort oben Schlafnester bauen können. Wenn sie selbstständig überleben können, werden sie wieder ausgewildert und in Schutzgebieten angesiedelt. ... Mit dem Orang-Utan-Projekt setzt VIER PFOTEN die erfolgreiche internationale Arbeit für Wildtiere fort: Wie beim Großkatzenreservat LIONSROCK Park und den europaweiten Bärenschutzzentren der Organisation stehen auch bei diesem Projekt das Wohl des einzelnen Tieres und eine nachhaltige Lösung an erster Stelle.

Verbände Forum - 7. Aug. 2008
NABU NRW mit erfreulicher Bilanz 2007
Der Naturschutzbund NABU NRW kann weiterhin auf Unterstützung in der Bevölkerung bauen. Das zeigt der aktuelle Jahresbericht 2007, den der NABU heute der Öffentlichkeit in Düsseldorf präsentierte. „Wir freuen uns über die konstant hohe Mitgliederzahl von rund 55.000 Mitgliedern, was uns mit Abstand zum stärksten Naturschutzverband in NRW macht,“ so der Vorsitzende, Josef Tumbrinck, bei der Vorstellung des Jahresberichtes. Mit diesem Rückhalt in der Bevölkerung werde der NABU sich auch unter weiterhin schwierigen politischen Bedingungen künftig auf allen Ebenen für Natur und Umwelt einsetzen können. „Garant für unsere bisher erfolgreiche und auch zukünftige Naturschutzarbeit auf allen Ebenen ist und bleibt dabei die breite ehrenamtliche Basis“, sagte Tumbrinck weiter. Die helfe im Kleinen wie im Großen und mache auch in der Politik Eindruck. Tumbrinck: „Erschwerend kommt noch hinzu, das der Naturschutzhaushalt für das Jahr 2007 die absolute Talsohle erreicht hat. Beschämende 12,5 Millionen Euro sind es gerade einmal im „originären“ Naturschutzetat gewesen.“ Mindestens eine Verdopplung des Naturschutzetats auf 120 Mio. Euro bis 2014 sei aus Sicht des NABU zwingend erforderlich. Positiv sei zu vermerken, dass die Landesregierung das Netz der Biologischen Stationen für die kommenden drei Jahre erhalten wolle und die Natur- und Umweltakademie sowie die Stiftung für Umwelt und Entwicklung erhalten blieben. Bei den Spenden wurde ein deutliches Plus verzeichnet, während bei den Bußgeldern der Rekord des Vorjahres nicht wiederholt werden konnte. Rund 300.000 Euro flossen im letzten Jahr in die Projektarbeit des NABU NRW, die Arbeit der Aktiven in den 150 Orts- und Kreisgruppen sowie die Naturschutzjugend.

Presserelations - 12. Aug. 2008
Etappensieg gegen Ölförderung
Die von RWE Dea geplanten Bohrungen nach Erdöl im Nationalpark Wattenmeer vor Dithmarschen sind schlicht unzulässig, wenn sie nicht von der bestehenden Förder-Plattform "Mittelplate" aus erfolgen. Und auch Schrägbohrungen vom Festland aus nach Öl unter dem Nationalpark könnten allenfalls dann zulässig sein, wenn "erhebliche Beeinträchtigungen" der Natur, wie etwa Landabsenkungen, ausgeschlossen werden können. Zu diesem eindeutigen Schluss kommt ein von der Fraktion der Grünen angefordertes Rechtsgutachten des schleswig-holsteinischen Landtages. Auch eine im März von der Bergbehörde erteilte neue Konzession für die Suche nach Öl im Nationalpark vor Nordfriesland ist dem Gutachten zufolge rechtswidrig. Die Naturschutzverbände Schutzstation Wattenmeer und WWF sehen sich durch das Gutachten, erstellt vom wissenschaftlichen Dienst des Landtages, in ihrem Widerstand gegen die Ausweitung der Ölförderung bestätigt.

inar.de - 11. Aug. 2008
Langnese Honig und WWF starten große Spendenaktion
Honig ist nicht nur lecker und vielseitig einsetzbar, sondern auch eines der wenigen unverfälschten Naturprodukte. Kein Wunder also, dass eine intakte Umwelt Langnese Honig ganz besonders am Herzen liegt - schließlich ist eine biologische Vielfalt die Grundlage für Honiggewinnung. Im September startet in Kooperation mit WWF Deutschland die große Langnese-Spendenaktion „Natur erhalten & Genuss erleben". Von September bis Dezember 2008 weist der schwarz-weiße WWF-Pandabär unübersehbar auf allen Langnese-Honigprodukten auf die Herbstpromotion hin: 10 Cent von jedem gekauften Honigglas fließen in das WWF-Naturschutzgroßprojekt „Mittlere Elbe" nahe Dessau. Durch den Kauf von Land werden wertvolle Elbauenwälder und Wiesen als natürliche Überflutungsflächen erhalten und wiederhergestellt. Während der Aktion verlost Langnese Honig fünf Familienreisen für vier Personen zum WWF-Naturschutzgroßprojekt „Mittlere Elbe".

Welt online - 12. Aug. 2008
NABU: Schwarz-Grün hat beim Umweltschutz noch nicht viel bewegt
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat dem schwarz-grünen Senat in Hamburg nach 100 Tagen Regierung ein mittelprächtiges Zeugnis in Sachen Umweltschutz ausgestellt. Es sei zwar noch nicht viel Konkretes zu erkennen, «der Wille zu Veränderungen in der Umweltpolitik ist aber zu spüren», meinte Hamburgs NABU-Chef Rolf Bonkwald am Dienstag. Mit Spannung werde die Ausgestaltung der Elbe-Stiftung erwartet, die Wirtschaft und Ökologie verknüpfen solle. Als besonders negativ bewertete der NABU die Reaktion der GAL-geführten Umweltbehörde auf den Tankerunfall auf der Elbe. Die Folgen würden eindeutig heruntergespielt, meinte Bonkwald.


Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

EAZA News 63/2008
Interview: Quentin Bloxam
EAZA Amphibian Campaign
Sulawesi crested black macaques
Persian Onager EEP
Marwell Conservation
Elephant Exhibit at Copenhagen Zoo
Burgers Rimba
Wanted: Holders for Beaded Lizards
Status of Hyraxes
Savannah Exhibits

Tier International 3/2008
Dzanga-Sangha
Ausgerottet: Nördliches Breitmaulnashorn
Riesenotter
Buschbock
Augen
Riesensalamander




Michael Chinery, Jorunn Wissmann
Insekten: Eindrucksvolle Nahaufnahmen faszinierender Lebewesen
"Faszination Vergrößerung: Mit dem Rasterelektronenmikroskop (REM) aufgenommene Bilder machen es möglich! Tausende Einzelaugen eines Libellenauges, die Struktur der Seidenspinnerfühler und vieles mehr kann so sichtbar gemacht werden. Gehen Sie auf Entdeckungsreise in die geheimnisvolle Welt der Insekten!"

287 Seiten, Gerstenberg Verlag , 1. Auflage 2008, gebunden
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3. Zootechniker-Tagung im Zoo Rostock

18.- 20.09.2008
Themen unter anderem:
- Wasseraufbereitung
- Bau-Projekte im Zoo
- Notrufhandys
- Spielplätze
Auskunft erteilt: Zoo Rostock, Herr F. Petersen, Tel.: 0381 / 2082175
oder Allwetterzoo Münster, Herr D. Heese, Tel.: 0251 / 8904400, Heese@Allwetterzoo.de

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem Senkenberg-Museum und der Universität.

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Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
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Volunteer vacancy in the Caribbean – Live-food technician and assistant to mountain chicken programme, Dominica, West Indies
The Dominican mountain chicken (Leptodactylus fallax) conservation programme (see www.mountainchicken.org), co-managed by the Zoological Society of London and Chester Zoo in collaboration with the Government of Dominica is seeking a dedicated, energetic and self-motivated invertebrate/
herpetology specialist to spend a period of one year in Dominica, West Indies.
The main objective will be to assist Dominica Forestry and Wildlife personnel in establishing and developing large-scale invertebrate food cultures (crickets/cockroach
es/snails/worms etc) and invertebrate harvesting techniques to feed a proposed captive assurance colony of the Critically Endangered frog Leptodactylus fallax. Husbandry and monitoring of the initial captive frogs may also become part of the remit depending upon progress with the food source and readiness to initiate the frog breeding programme.
The successful candidate will have a proven background in invertebrate care and culturing and/or a demonstrable aptitude for the same. Experience in the management of amphibians, especially large frogs, would be an advantage but is not essential. The position is based in Roseau, capital of Dominica in the Lesser Antilles, Eastern Caribbean. International air travel and a monthly stipend to cover living expenses will be provided.
Applications should be received by 26th August 2008. Unfortunately, we are unable to send individual replies to all who apply, so if you do not hear from us within two weeks of the closing date, we regret that your application has not been successful.
Please send a letter of application, emphasising relevant experience, and a recent Curriculum Vitae to:
Andrew A. Cunningham or Ian Stephen
Head of Wildlife Epidemiology Assistant Curator, Herpetology
Institute of Zoology Zoological Society of London
Zoological Society of London Regent’s park
Regent’s Park London NW1 4RY
London NW1 4RY
Email: Ian.Stephen@
zsl.org

Breeding Centre for Endangered Arabian Wildlife
Head of Department: Freshwater Fish, Amphibians & Reptiles
The Breeding Centre for Endangered Arabian Wildlife (BCEAW) is part of Sharjah Desert Park, a conservation and education facility managed by the Environment and Protected Areas Authority (EPAA) of Sharjah Government in the United Arab Emirates. The Centre focuses on captive breeding and research of the endemic fauna of the Arabian Peninsula.
We are currently recruiting for a suitably experienced and qualified Head of Department, in the Freshwater Fish, Amphibian and Reptile Department to join our Team. The Department’s animals include freshwater fish, amphibians and reptiles from the Arabian Peninsula.
This position will report to the Operations Manager and will be responsible for the overall organisation and management of our freshwater fish, amphibian, and reptile collections, including supervision of two fulltime keepers.
The role will involve the implementation and progression of the animal collection plan; exhibit design and development; the efficient management of resources; staff leadership and development and assisting in the expansion of the Centre’s conservation and research activities in the United Arab Emirates and abroad with an emphasis on teamwork and a ‘hands-on’ operational approach.
The successful candidate should be qualified in an appropriate animal/conservation discipline, have a proven track record in reptile husbandry and breeding (including highly venomous species), and have a minimum of five years experience. Experience with freshwater fish and amphibian husbandry and breeding will be an advantage.
We offer the opportunity to work in a challenging and exciting environment, assisting in the conservation of some of the world’s most fascinating species.
Salary and benefits will be according to training and experience, and include one month’s vacation per year and on site accommodation for single persons.
Applications and enquiries should be made to:
Paul Vercammen, Operations Manager
PO Box 29922
Sharjah
UNITED ARAB EMIRATES
Or
breeding@epaa-shj.gov.ae
www.breedingcentresharjah.com


TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende Juli ging es in den Vogelpark Steinen, Ende August ist der Tierpark Bretten geplant.

Kölner Stadt-Anzeiger - 10. Aug. 2008
Missbrauch der Menschenaffen
Das ZDF zeigt am Mittwoch „Hannes Jaenicke: Einsatz für Orang-Utans“. Mit dem aufrüttelndem Film will der Schauspieler darauf aufmerksam machen, wie der Lebensraum der Orang-Utans zerstört wird. Schuld daran ist vor allem der Mensch. Es waren die Augen des halb verhungerten Orang-Utan-Mädchens Uce auf Borneo, die Willie Smits nicht mehr losließen. Der niederländische Forstwissenschaftler nahm sich des Tieres an, das in einem Käfig auf einem Markt sein Dasein fristete, und päppelte es wieder auf. Die Begegnung im Jahr 1989 stand am Beginn eines Rettungswerks für die vom Aussterben bedrohten Orang-Utans in Südostasien. Wie die von Smits gegründete „Borneo Orangutan Survival Foundation“ (BOS) arbeitet, zeigt die engagierte Dokumentation „Hannes Jaenicke: Einsatz für Orang-Utans“, die das ZDF am Mittwoch um 23.15 Uhr ausstrahlt. Der in Tier- und Umweltschutz engagierte Schauspieler hatte die Idee zu diesem fast wie ein Krimi inszenierten Film.

Welt online - 13. Aug. 2008
Hannes Jaenicke und die versklavten Orang-Utans
Indonesien ist ein exotisches Urlaubsland. Doch es gibt auch Schattenseiten. Beispielsweise der brutale Tierhandel und der Missbrauch von Orang-Utans als Gogo-Girls und Sexsklaven. Schauspieler Hannes Jaenicke hat auf Borneo einen Film mit versteckter Kamera gedreht, um aufzurütteln. Es sind Bilder, die tief ins Mark gehen und jegliche Vorstellung von Perversion überschreiten: Aus einem Bordell wird ein Orang-Utan-Weibchen befreit und gerettet. Kahl geschoren war es fünf Jahre lang zur sexuellen Befriedigung in einem finsteren Raum an ein Bett gefesselt worden. Wer in der ZDF-Dokumentation „Die letzten Zeugen – Hannes Jaenicke im Einsatz für Orang-Utans“ also ausnahmslos niedliche Aufnahmen mit rot-flauschigen Menschenaffen in der Art "Kuscheln mit Knut" erwartet, liegt falsch. Die Bilder sind teilweise erschütternd, manche Szenen gar bar jeder Vorstellungskraft. Das Engagement des TV-Stars kommt nicht von ungefähr. Seit 20 Jahren ist er nicht nur Greenpeace-Mitglied. Er engagiert sich gegen Armut, für ein freies Tibet, protestierte gegen die gerade angelaufenen Olympischen Spiele in China und: Er wählt die Grünen. „Ich habe dann 2006 aus eigener Tasche mit meinem Kameramann einen 15-minütigen Teaser finanziert und in Asien gedreht.“ Mit diesem Material ist er bei den Fernsehsendern hausieren gegangen. Nun entsteht eine Reihe aus – vorerst – vier Teilen. Eine Docucrime. Die Bilder sind schnell geschnitten, es baut sich ein Spannungsbogen auf wie in einer amerikanischen Krimiserie, manche Szenen sind arg verwackelt, weil sie aus Sicherheitsgründen nur mit versteckter Kamera gedreht werden konnten.


Wochentägliche Sendungen:
Mo, Mi, Fr, 09:05 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo, 10:05 BR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Di-Fr, 10:05 BR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg, Friedrichskoog, Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Di, Do, Sa, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (Wh.), Sa 15:30!
Mo-Fr, ca. 15:40, RBB, Panda, Gorilla & Co. Junior (Wh.)
Mo, Mi, Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Heidelberg
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Mo-Fr, 19:15, Phoenix, Tausendsassa Tier

Einzelsendungen:
Do, 14.08.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Bären - Ein Mythos wird verkauft
Do, 14.08.2008, 20:15, 3sat, Tierische Tricks, Verwandlungskünstler im Tierreich
Do, 14.08.2008, 21:00, ARD Eins Festival, Pandas - Verloren im Bambuswald
Do, 14.08.2008, 21:45, ZDF dokukanal, Geliebt und gejagt - Die Tiere Tobagos
Fr, 15.08.2008, 09:30, MDR, Das Geheimnis des Ziegenmelkers
Fr, 15.08.2008, 09:45, 3sat, Nano extra: Herrscher der Meere - Mit dem Rücken zur Wand, Der Tigerhai
Fr, 15.08.2008, 10:20, SF 1, Nano extra: Masoala - Paradies in Gefahr (Zoo Zürich)
Fr, 15.08.2008, 11:30, NDR, Sylt - Von Seehunden und Seeschwalben
Fr, 15.08.2008, 12:00, RBB, Natur-Nah, Tölpel & Co.
Fr, 15.08.2008, 14:15, HR, Im wilden Australien
Fr, 15.08.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Die Nachtigall von Verona
Fr, 15.08.2008, 16:15, ZDF dokukanal, Geliebt und gejagt - Die Tiere Tobagos
Fr, 15.08.2008, 18:30, 3sat, Nano extra: Das Rätsel der Seeschlange
Fr, 15.08.2008, 19:00, ARTE, Wallacea, Expedition zur Wiege der Meeresfauna
Fr, 15.08.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 15.08.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Rückkehr der Bären (in die französischen Pyrenäen)
Fr, 15.08.2008, 21:00, RBB, Abenteuer Zoo: Hola Teneriffa! - Pinguine, Papageien und Gorillas im Loro Parque

Fr, 15.08.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Holsteinische Schweiz
Fr, 15.08.2008, 22:15, ZDF dokukanal, Hannes Jaenicke: Einsatz für Orang-Utans
Fr, 15.08.2008, 23:00, ZDF dokukanal, Hannes Jaenicke - Ein Erfahrungsbericht
Sa, 16.08.2008, 09:45, VOX, BBC Exklusiv: Verborgene Welten - Das geheime Leben der Insekten
Sa, 16.08.2008, 10:30, Phoenix, Big Sur - Die wilde Küste Kaliforniens
Sa, 16.08.2008, 13:15, RBB, Abenteuer Zoo: Hola Teneriffa! - Pinguine, Papageien und Gorillas im Loro Parque
Sa, 16.08.2008, 13:30, SWR, Mittelmeer am Oberrhein, Naturparadies zwischen Kaiserstuhl und Vogesen
Sa, 16.08.2008, 14:00, NDR, Riesenhaie und Monsterkrabben
Sa, 16.08.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, La Réunion - Feuerinsel und Tropenparadies
So, 17.08.2008, 12:30, ZDF dokukanal, Leben am Limit, Die Tierwelt im Andenhochland
So, 17.08.2008, 13:15, MDR, Wildkamele und Hasenmäuse in den Anden
So, 17.08.2008, 15:30, SWR, Im Märchenreich der Spanischen Tänzerin, Die Südriffe im Roten Meer
So, 17.08.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Al Maha - Im Visier des Falken
So, 17.08.2008, 17:30, 3sat, Arche Noah (Allwetterzoo Münster)

So, 17.08.2008, 19:15, ARD Eins Festival, Die Rache der Ozeane, Fiktion und Realität in Frank Schätzings »Der Schwarm«
So, 17.08.2008, 22:50, ARTE, Faszination Affe, Der Mensch und seine frühen Vorfahren
So, 17.08.2008, 23:15, ARTE, Gorillas zwischen den Fronten
Mo, 18.08.2008, 11:30, NDR, Königin für einen Sommer, Hummeln
Mo, 18.08.2008, 15:00, SWR/WDR/BR alpha, Planet Wissen, Tierschutz
Mo, 18.08.2008, 20:15, ARD, Der Berg der Haie (Kokosinsel)
Mo, 18.08.2008, 21:00, 3sat, W
er hat Angst vorm bösen Wolf? - Brandenburg
Mo, 18.08.2008, 21:45, BR alpha, Planet Wissen, Tierschutz
Mo, 18.08.2008, 16:00, RTL Mitten im Leben - Promi-Zoo (Zoom)
Di, 19.08.2008, 10:00, RBB, Landschaft nach dem Eis, Naturschönheiten der Uckermark
Di, 19.08.2008, 11:30, NDR, Soca - Der smaragdene Fluss
Di, 19.08.2008, 12:30, BR, Planet Wissen, Tierschutz
Di, 19.08.2008, 13:00, WDR, Falterzug nach Norden, Weitstreckenflüge der Schmetterlinge
Di, 19.08.2008, 14:15, HR, Paradies aus Menschenhand, Die Wagbachniederung in Baden-Württemberg
Di, 19.08.2008, 14:45, 3sat, Die Affenbande vom Amazonas
Di, 19.08.2008, 18:15, NDR, Wildnis im Harz
Di, 19.08.2008, 20:15, WDR, Ostpreußens Wälder
Di, 19.08.2008, 21:00, BR alpha, Das geheimnisvolle Leben der Pilze
Di, 19.08.2008, 21.15, Pro Sieben, Comedy-Zoo (im Allwetterzoo Münster)

Mi, 20.08.2008, 11:25, ARTE, Gorillas zwischen den Fronten
Mi, 20.08.2008, 11:30, NDR, Mein Leben mit Elefanten (BBC-Kameramann Martyn Colbeck)
Mi, 20.08.2008, 14:15, HR, Der Flug des Waldrapps
Mi, 20.08.2008, 16:50, ARTE, Wallacea
Mi, 20.08.2008, 20:15, NDR, Manú - Perus verborgener Regenwald
Mi, 20.08.2008, 22:05, N24, Gefährliche Flusspferde
Do, 21.08.2008, 10:33, MDR, Da
s Panda-Baby (Zoo San Diego)
Do, 21.08.2008, 14:15, HR, Heimliche Hofnachbarn
Do, 21.08.2008, 14:15, WDR, Ostpreußens Wälder
Do, 21.08.2008, 19:00, ARTE, 360° - Geo-Reportage, Claudine André - Die Mutter der Bonobos

Do, 21.08.2008, 20:15, 3sat, Als wären sie nicht von dieser Welt, Schleimpilze
Do, 21.08.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Leoparden in Sibirien
Do, 21.08.2008, 22:00, SWR, Im Reich der Zwerge - Heimische Mäuse
Fr, 22.08.2008, 11:30, NDR, Die bunten Vögel vom Rhein
Fr, 22.08.2008, 12:59, ZDF dokukanal, Leben am Limit, Die Tierwelt im Andenhochland
Fr, 22.08.2008, 14:15, HR, Achtung Eisbären! Ein Sommer in Sibirien
Fr, 22.08.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.

Fr, 22.08.2008, 21:00, ARD Eins Plus, In den Tiefen des Amazonas
Fr, 22.08.2008, 21:00, RBB,
Indiens wilde Esel, Der Khur

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:35 im NDR, 14:25 im MDR und 17:00 Uhr vom WDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Dresdner Schnauzen", wird samstags, mittwochs und freitags 17:15 Uhr auf ZDF Doku wiederholt;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen samstags 17:30 Uhr sowie sonntags 07:15 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 14:15 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 15:00 vom BR und sonntags 11:30 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 und sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 13:05 Uhr im WDR wiederholt.


Sender nicht zu empfangen? Kein Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet aufnehmen und laden Sie sie später herunter
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läuft optimal mit Firefox-Browser und FreeDownloadManager

(PS: Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann entschlüsseln kann)

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Festivitäten


Ich habe es nicht so mit Jubiläen. Natürlich sollte niemand seine Herkunft vergessen und die Geschichte lehrt uns einiges darüber, was es zu beachten gilt, damit sie selbst sich nicht wiederholt. Trotzdem schleicht sich mir bei Jahrestagen jeglicher Art immer eine Textzeile aus einem Keimzeit-Song* in mein Hirn, die da lautet: „Ihre Vergangenheit ist vergammelt...“
Da mache ich für mich immer draus: Lebe im Hier und Jetzt und nicht in der vergammelten Vergangenheit.
Doch dann geht der Song weiter, nämlich so: „... keiner weiß mehr wie`s früher war...“
Das ist natürlich Mist, nicht nur im Hinblick auf Weltgeschichte, sondern erst recht im Bezug auf Alltagsweisheit. Meine Oma z.B. wusste noch, wie man aus madenlöcherigem Fallobst leckeres Kompott - ohne Maden - zauberte. Heute wäre das vermutlich schon Stoff für ein sinnleeres TV-Format namens „DER PROMI-KLEINGARTEN“, in dem man dann mickrige B-Prominente laut „Iiih!“ blöken hören darf, wenn die Made aus dem Apfel guckt.
Doch zurück zu unserem wunderbaren Lied, da heißt es dann noch: „... zur Nachtvorstellung der Verrückten.“

Ich mag die Verrückten sehr - jetzt machen wir aber gemeinsam einen kleinen Sprung und zitieren den neuen Frankfurter Zoodirektor, von dem wir schon letzte Woche viel lesen durften: „Die Verknüpfung von Zoo und Kulturdarbietungen hat sich hervorragend bewährt.“
Das ist ja ganz was Neues!

Ihr
Carsten Schöne

* Keimzeit: Irrenhaus - Flugzeuge; Hansa M.V. 1990

www.schoenes-tierleben.de


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