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Ausgabe
433 vom 1. August 2008 |
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Liebe Leser,
diese Woche mal wieder eine Freitagsausgabe. Ein
ertrunkener Orang-Utan ist tragisch. Es berechtigt, aber zu einfach,
sich nur über unvernünftige Besucher zu beklagen. Das
hausgemachte Fütterproblem kann nicht alleinige Ursache
für den Unfall sein,
schließlich schwimmt immer mal etwas in einem Wassergraben,
das das
Interesse von Affen weckt. Die Liste ertrunkener Menschenaffen ist
lang,
München und Hannover sind vielleicht noch am besten in
Erinnerung. Die
Lösung für menschenaffensichere Wassergäben
scheint trotz
aller Nachrüstaktionen auch nach 50 Jahren noch nicht
gefunden. Mehr als 50 Jahre ist es
übrigens auch her, daß der erste deutsche
Zoo ein absolutes Fütterungsverbot ausprach. Bernhard Grzimek
erntete
dafür Besucher- und Kommunalpolitikerproteste sowie anfangs
den Spott
seiner Kollegen mit dem Hinweis, es sei ein drastischer Besucherschwund
zu erwarten... Letzteres kann man selbst heute noch hören,
doch sind es zum Glück nur noch ganz wenige
größere Zoos in Europa, die
das Füttern durch Besucher gestatten. Bettelnde Tiere
gehören zu
den unangenehmsten Anblicken in Zoos, gleich nach schweren
Gitterkäfigen. Letzte Woche hatten wir
es als kurze Meldung gebracht, aber die Quelle klang
wenig vertrauenserweckend: "Es ist der erste Schlupf eines
Schuhschnabels
in einem Tierpark in Belgien... Seit 2003 nisteten eine Anzahl
Schuhschnäbel
im Tierpark.". Wer weiß, daß die Schuhschnabelzucht
noch nie
gelang, wird da mißtrauisch. Zudem ist es einer der
Parks, deren Pressemitteilungen
wir (noch) nicht erhalten. Und doch ist es wahr: PREMIERE
MONDIALE! Die Welt-Erstzucht ist im Paradisio
gelungen!
Als Kind stand man
staunend vor Schuhschnäbeln
in Walsrode, Frankfurt oder Stuttgart. Später erfuhr man,
daß
all diese Tiere ausgehorstete und handaufgezogene Jungtiere waren und
dadurch
so fehlgeprägt, daß sie später ihre Pfleger
anklapperten,
aber voneinander nichts wissen wollten. Rund 50 Jahre lang versuchen
schon
alle möglichen Zoos, "Schusch" (wie die Max-Kruse-Generation
sagt) zur
Fortpflanzung zu bewegen, und abwechselnd standen neben Paradisio auch
Tampa oder früher die Walsrode-Zuchtstation auf Mallorca oben
auf der Liste. Nach 42 Tagen Brutzeit -
deutlich länger
als erwartet - schlüpfte dann vor knapp zwei Wochen der erste
Jungvogel
aus dem Ei. Ein zweites Küken folgte wenige Tage
später. Die Tiere
befinden sich in Handaufzucht, mit nicht weiter
spezifizierten Vorkehrungen
gegen Fehlprägungen. Und an einem Nachgelege
dürfen sich
die Elternvögel (die übrigens als subadulte
Wildfänge nach
Belgien kamen) selbst versuchen. Ob damit nun der Knoten
zerschlagen
ist? Leider gibt es nur eine
französische
und eine flämische Version der Paradisio-Website, Sie
müssen sich
also wahlweise über bec-en-sabot oder schoenbekooievaar
informieren
oder über die Google-Übersetzung
herzhaft lachen. Das zweite Bild stammt
von unserem Leser
G. Kroschöwski, der das Nest letzten Sonntag fotografierte.
Ob es jetzt besonders
albern oder umwerfend
kreativ ist, die beiden Jungvögel "Abu" und "Marqub" zu nennen
(und
damit ein vielleicht weibliches Küken "Vater"), sei
dahingestellt. Zumindest
kann man es sich merken. Eigentlich gilt die ungeschriebene magische Grenze von 30 Tagen
Überleben für eine als erfolgreich geltende
Nachzucht. Dennoch und gerade deshalb: Glückwunsch
an Steffen Patzwahl und Team! Und unseren
schweizer Lesern einen schönen Nationalfeiertag mit
Feuerwerken
ohne Gewitter. Dirk Petzold
| Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr
des Frosches Meldungen deutschsprachig
Meldungen
international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur-
und Artenschutz: Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne Zoowelt |
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Jahr des Frosches in
Zusammenarbeit mit der Stiftung
Artenschutz Weltweit
sind 30-50
Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser
alarmierenden
Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des
Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute
und Naturschutzorganisationen
unterstützen diese
Initiative. Die Stiftung
Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für
Deutschland
übernommen und versorgt alle
teilnehmenden Zoos mit Informations-
und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website
umfangreiche Information bereitgestellt.
Wien 1.8.2008 SONNTAG:
QUAXIS GROSSER TAG Am kommenden Sonntag (3. August)
wird im Tiergarten Schönbrunn erstmals ein ganzes
Tagesprogramm den Fröschen, Salamandern und ihren Verwandten
gewidmet. Den Besuchern begegnet eine Auswahl bemerkenswerter
Geschöpfe:
Frösche, die winken statt quaken, Schlammteufel,
Schwimmwühlen,
Wabenkröten, Quaxi, der Laubfrosch und viele andere mehr. Um
10 Uhr
findet ein Gratis-Workshop zur froschfreundlichen Gartengestaltung
statt. Anlass für diesen im Schwerpunkt im Rahmen
der „Artenschutztage“ des Tiergartens ist das
„Jahr der Amphibien“ – ausgerufen aus
großer Sorge um unsere Froschlurche, Molche und Salamander,
die weltweit in rasantem Tempo
dahinsterben. Mehr als 120 Arten sind in jüngster
Vergangenheit für
immer verschwunden! In Summe ist knapp die Hälfte aller
Amphibienarten
vom Aussterben bedroht. Die Stars unter den gezeigten
Amphibien sind Frösche aus Borneo, die nicht nur quaken, um
sich zu verständigen, sondern dazu auch mit den Beinen winken.
Sie werden in einem zur „Arche Noah“ umgestalteten
Forschungscontainer
erstmals in einem Zoologischen Garten präsentiert.
Dazu kommen ein unter Wasser lebender nordamerikanischer
Riesensalamander,
der wegen seines verwegenen Aussehens
„Schlammteufel“ genannt wird und
Schwimmwühlen
- eine ganz spezielle, geheimnisvolle Gruppe vom Amphibien - die
versteckt
in feuchten, tropischen Ländern lebt. Die kleinen
bunten Pfeilgiftfrösche bieten einen Kontrast zu einer
der größten Froscharten der Erde: Die
Männchen der Grabfrösche
werden bis zu zwei Kilogramm schwer. Sie leben in selbst gegrabenen
Erdhöhlen
und fressen alles, was ihnen vor das Maul läuft –
andere Frösche, Reptilien, kleine Säugetiere und
sogar Vögel. Der Tiergarten kümmert sich
auch um die in Schönbrunn frei lebenden Amphibien. Er
finanziert eine Bestandserhebung, deren Ergebnisse dazu beitragen
sollen, die Lebensräume der Tiere innerhalb des Schlossparks
zu verbessern.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung
Artenschutz,
ist online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten
sind Infos
zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb) |
Zoos – Meldungen
deutschsprachig |
Hamburger
Abendblatt - 30. Juli 2008 Drama
bei Hagenbeck: Leila ist tot Ein Brötchen
wurde ihr zum tödlichen Verhängnis: Hagenbecks
Orang-Utan-Dame Leila ist gestern Nachmittag gegen 15 Uhr auf tragische
Weise
verunglückt. Das zehn Jahre alte Tier ertrank binnen weniger
Minuten
im Wassergraben des Affenhauses. Schuld trägt ein noch
unbekannter Besucher:
Er missachtete das strenge Fütterungsverbot und warf Leila das
Brötchen
zu. Es landete jedoch nicht im Gehege, sondern im Wasser. Leila begann
neugierig
nach dem Leckerbissen zu fischen - Orang-Utans bekommen gemeinhin nur
Obst
und Gemüse - und fiel schließlich kopfüber
in den Graben.
Einige Tierpfleger waren nach kurzer Zeit vor Ort, doch für
Leila kam
jede Hilfe zu spät. "Affen sind wie kleine Kinder, wenn sie
ins Wasser
fallen, bekommen sie einen großen Schrecken und atmen Wasser
bis in
die Lunge ein", sagte der Cheftierpfleger Walter Wolters dem
Abendblatt.
Man wolle nun über verstärkte Sicherheitsbedingungen
in den Gräben
nachdenken, die bereits mit Leinen und Steinen versehen sind. "Aber
eigentlich
gehen die Affen nicht von alleine ins Wasser", so Wolters. Wichtig sei
deshalb
vor allem, das Verständnis der Besucher zu stärken:
"Wir stellen Verbotsschilder nicht zum Spaß auf. Wo nicht
gefüttert werden
darf, geht es um Tierleben."
Tierpark
Hagenbeck trauert um toten Orang-Utan WELT ONLINE -
vor 23 Stunden gefunden Im Affenhaus in Hagenbecks Tierpark
herrscht trotz des gläsernen Daches getrübte
Stimmung. Die zotteligen Orang-Utans laufen wirr über
das Gelände - ohne Orientierung. Seit dem Tod der
zehnjährigen
Orang-Utan Dame Leila verweigern die Tiere ihr Futter.
„Leilas Mutter Mokko
hat ihr Frühstück heute stehen lassen und sucht
überall nach
ihrer Tochter“, sagt Chef-Tierpfleger Walter Wolters. Das in
Hagenbeck geborene
Tier wird derzeit in Hamburg obduziert. Anschließend soll der
leblose
Körper dem Zoologischen Institut der Universität
Hamburg zur Verfügung
gestellt werden, wo er vermutlich ausgestopft und ausgestellt wird. Ob
der
Zoo Anzeige gegen den unbekannten Brötchen-Werfer erstatten
will, ist
noch unklar: „Mit einer Anzeige ist uns ja nicht geholfen.
Unser Affe ist
tot – das ist die schreckliche Wahrheit. Wir sind einfach
wütend, dass
der Besucher die Schilder mit dem Fütterungsverbot missachtet
hat“,
betont Wolters. In Hagenbecks Tierpark ist das letzte Mal vor 101
Jahren
ein Affe ertrunken. B2B
Berlin Brandenburg Menschenaffe
im Hamburger Tierpark Hagenbeck verendet Nach dem
tragischen Tod der Orang-Utan-Dame Leila im Hamburger Tierpark
Hagenbeck
meldet der umstrittene Anatom Gunther von Hagens Interesse am Leichnam
des
Menschenaffen an. «Wir sind hoch interessiert am Leichnam des
armen
Affenmädchens. Wir würden gern einmal einen Orang
Utan als Scheibenplastinat
ausstellen», sagte Hagens der in Hannover erscheinenden
«Neuen
Presse» (Freitagausgabe). «Es wäre
perfekt, wenn wir Leila
dafür bekommen könnten.» Plastinate
bedrohter Tierarten seien die beliebtesten Ausstellungsstücke
der Besucher, das entnehme er den Gästebüchern, sagte
Hagens. Der Gorilla Arti sei zum Beispiel das beliebteste Plastinat der
Ausstellung in Manchester. Arti war 2000 im Zoo
Hannover ertrunken. sueddeutsche.de
Von
Hagens
möchte Orang-Utan Leila plastinieren
FOCUS Online Hamburger
Zoo: Orang-Utan „Leila“ ertrunken
Europolitan -
1. August 2008 Orang-Utan-Lady
Leila ertrinkt in Hamburger Zoo Hagenbeck
Stern - 31.
Juli 2008 Orang-Utan
Leila Neues Deutschland
- 24. Juli 2008 Berliner Tierschutzbeauftragter
kritisiert Aufenthaltsort
der ... »Viel zu klein
das Ding«, findet Klaus Lüdcke,
Tierschutzbeauftragter des Landes
Berlin, und meint damit den Zwinger der beiden Stadtbären
Schnute und
Maxi im Köllnischen Park. Am Mittwoch zog er eine Bilanz
seines ersten
Amtsjahres und kritisierte dabei auch die Situation der beiden
Braunbären.
Deren Haltung auf so engem Raum hält er für einen
»Anachronismus«.
Zwar kümmerten sich die Pfleger
»rührend« um die beiden
Petze, doch genau so gut könnten sie in einem Zoo oder einem
»riesigen
Gehege« gehalten werden und trotzdem die lebendige
Verkörperung
des Wappentieres sein. Umweltsenatorin Katrin
Lompscher (LINKE),
die Lüdcke vor Jahresfrist in sein Ehrenamt berief,
bezeichnete ihn
als »unermüdlichen Ansprechpartner für die
Bürger«,
der »sein Amt mit großem Engagement
ausfüllt«. Zu seinen Aufgaben
gehören der
Berliner Zoo und der Tierpark. Lüdcke kündigte nach
den massiven
Vorwürfen der letzten Monate gegen den Direktor der beiden
Einrichtungen,
Bernhard Blaszkiewitz, an, im Herbst mit einer Kommission weitere
Untersuchungen
anzustellen und Verhaltensmaßregeln auszuarbeiten.
Lüdcke forderte
unter anderem mehr Transparenz bei Tierabgaben und die Schaffung
größerer
Gehege. Er kritisierte zudem die »Rekordsucht« von
Zoos, die
möglichst viele Tierarten zur Schau stellen wollten, und
plädierte
für eine »Beschränkung«.
Berliner Kurier
- 24. Juli 2008 Die Tiere im Zoo haben zu wenig Platz
In Zoo und
Tierpark werden
zu viele Tiere eingepfercht. Das wirft Berlins Tierschutzbeauftragter
Klaus
Lüdcke dem Chef von Zoo und Tierpark, Dr. Bernhard
Blaszkiewitz, und
seinen Kollegen vor. „Die Zoo-Chefs haben es noch nicht
verinnerlicht, von
ihrer Rekordsucht herunter zu kommen.“ Rund 22 000 Tiere leben
in beiden Tiergärten,
knapp 14 000 im Zoo, 8000 im Tierpark. Oft in zu kleinen Gehegen, sagt
Lüdcke.
Doch ihn stört noch mehr. Im Herbst will er „weitere
Untersuchungen“
in Zoo und Tierpark durchführen, dort etwa für
größere
Gehege sorgen.
Seine Bilanz
nach einem Jahr als Tierschutzbeauftragter: Er ist gegen das
Bärengehege
im Köllnischen Park. „Das Ding ist viel zu klein und
ein Anachronismus.“ Und keine Wildtier-Auftritte in Zirkussen.
Welt Online -
24. Juli 2008 Zoo-Fördergemeinschaft
kritisiert Tierschutzbeauftragten Die
Fördergemeinschaft des Zoologischen Gartens und Tierparks
Berlin
hat den Tierschutzbeauftragten des Senats scharf kritisiert. Die am
Mittwoch
geäußerten Forderungen von Klaus Lüdcke
nach einer Reduzierung
des Tierbestands im Tierpark Friedrichsfelde und Zoo seien
«lächerlich»,
sagte am Donnerstag der Vorsitzende der Fördergemeinschaft,
Thomas Ziolko,
laut Mitteilung. Lüdcke hatte den Zoos am Mittwoch
«Rekordsucht»
vorgeworfen und eine Beschränkung der Tierhaltung verlangt.
Wenn Lüdcke
dies fordere, so Ziolka, «muss er auch deutlich machen, wo
die oftmals
vom Aussterben bedrohten Tiere hin sollen oder zum
öffentlichen Schlachtefest
einladen». Berliner Kurier - 29. Juli
2008 Beendet
endlich ihre Betonqualen Viel Platz haben die Petze
vom Bärenzwinger im Köllnischen Park
in ihrem Betonknast nicht. "Zu wenig!", sagt Berlins
Tierschutzbeauftragter Klaus Lüdcke. Er sagt: Die
Bären müssen weg. Stadtbärin
Schnute (26) und ihre Tochter Maxi (22) sind die Attraktion im
Köllnischen
Park. Schon seit 80 Jahren leben Braunbären als Berliner
Wappentier
in dem Zwinger mit den beiden Außengehegen. Nicht mehr lange,
wenn
es nach dem Tierschutzbeauftragten geht. "So geht’s nicht
weiter. Das Gehege
ist zu klein. Immer wieder bekomme ich Beschwerden." Auch im Umweltamt
von
Mitte ist man mit der Bärenanlage nicht zufrieden. Dort
heißt
es: "Mit 480 Quadratmetern Außengehege hat sie zwar mehr als
die bundesweit
gültige Mindestgröße. Dennoch ist sie nicht
optimal. Berlin
muss sich entscheiden: Trennt es sich von seinen Wappentieren? Oder
sorgt
es für ein größeres Gehege?"
RP ONLINE - 25. Juli 2008
Wird Tina Krefelds vierte Elefantenkuh?
Seit
gestern nimmt
der Direktor des Zoos in Belfast Krefelds beliebten Elefanten Yheetoo
(28)
unter die Lupe. Die Nordiren wollen Yheetoo in Belfasts Zoo Asyl
gewähren,
weil die Elefantenkuh in Krefeld von ihren beiden Artgenossen Mumptas
und Rhena gemobbt wird. In Belfast
würde Yheetoo mit der Elefantenkuh Tina (43) zusammen in ein
Gehege
gepackt, die sich ebenfalls mit ihren beiden Artgenossen Johti and
Vishesh
streitet und deshalb ein Einzelgehege bekam. „Falls sich
Yheetoo und Tina
gut verstehen, könnten die beiden nach dem Umbau des Geheges
zusammen wieder nach Krefeld kommen“, kündigte
Zoosprecherin Petra Schwinn an. Krefelds Zoo hätte dann also
zwei Mobbingopfer, die sich zusammen gegen zwei große
Elefanten wehren könnten. Ob die Belfaster Yheetoo
wirklich haben
wollen, wird sich erst zeigen, wenn sich die Belfaster Zooexperten nach
der
Abreise im Team besprochen haben.
Planung
und Bau
Augsburger Allgemeine -
25. Juli 2008 Wohlfühl-Haus für
Nashörner Alles ist bereit.
Die neuen Nashörner für den Augsburger Zoo
können kommen.
Denn jetzt ist fristgerecht das moderne Nashornhaus fertig geworden. Es
erfüllt
nicht nur alle Anforderungen an die artgerechte Haltung von
Rhinozerossen. Die Anlage bietet noch viel mehr. Sie ist mit allerlei
technischen Finessen
ausgestattet. OB Kurt Gribl eröffnete gestern die neue
Attraktion am
Afrika-Panorama. Das Nashornhaus ist mit 1,2 Millionen Euro Baukosten
das
größte selbst finanzierte Bauvorhaben des Zoos seit
rund 20 Jahren.
Integriert in die Anlage ist auch ein Stall für
Watussi-Rinder. Mit
dem Neubau erfüllt Augsburg alle aktuellen Auflagen
für die Zucht
von Breitmaulnashörnern in europäischen Zoos. Im
Gegensatz zu früher
sollen diese geselligen Rhinos in größeren Gruppen
gehalten werden.
Am 6. August trifft ein älteres Paar aus dem Zoo Salzburg in
Augsburg
ein. Ende August werden dann zwei junge Weibchen als Import aus
Südafrika
erwartet. Damit sie sich das ganze Jahr über
wohlfühlen, sind sechs
variabel kombinierbare Boxen mit unterschiedlichen Wärmezonen
ausgestattet
- teils mit Fußbodenheizung, teils mit Deckenheizung.
Für gutes
Klima sorgt auch ein ausgeklügeltes Lüftungssystem.
Die Pfleger
können ganz nah an die Rhinos ran. Sie sind aber durch schwere
Palisaden
aus Stahl vor den mächtigen Tieren geschützt. Der
für die
Pfleger durchlässige Zaun zieht sich vom Inneren des Hauses
bis in die
Außenanlage.
Aktionen
inar.de - 24. Juli 2008
13. Internationaler Koala-Tag im ZOO
DUISBURG Alljährlich zum
Ausklang
des Monats Juli wird weltweit der „Save-the-koala-day", der
Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der Anlass ist ebenso bekannt wie
traurig: Die Freilandbestände
der putzigen Kletterbeutler haben bedrohlich niedrige Zahlen erreicht,
weil
ihr Hauptfeind - der Mensch - den eukalyptusduftenden Lebensraum ihrer
Heimat
Australien immer nachhaltiger einschränkt. Um den Erhalt der
Koalas bemüht sich die Australian Koala
Foundation (AKF), die mit
gezielter Informationen die Bevölkerung auf die bedrohliche
Lage dieser
Baumbeutler aufmerksam macht. Der Zoo Duisburg
beteiligt sich als
einer der weltweit führenden Zuchtstätten von Koalas
an diesen
Aufgaben und lädt deshalb auch in diesem Jahr zum Internationalen
Koala-Tag in den Zoo
Duisburg.
Sämtliche
Aktivitäten rund um den Koala-Tag in Duisburg finden am
Koala-Haus des
ZOOs statt. Informationstafeln berichten über den Stand des
Koalaschutzes
sowie über die Haltung und Zucht der Beuteltiere in Zoos und
in ausgewiesenen
Schutzgebieten. An einem
Verkaufsstand gibt es Werbeartikel der Australian Koala Foundation.
Leipzig info - 24. Juli
2008 Kabarett Funzel zu Gast im Zoo Leipzig
Vom
25. bis 28. Juli 2008 präsentiert der Zoo Leipzig im
Konzertgarten ein besonderes Sommerevent:
Das Kabarett-Theater Leipziger Funzel und Thorsten Wolf alias
Cheftierpfleger
Conny Weidner aus der ARD-Serie "Tierärztin Dr. Mertens"
bieten mit
"EntMüntigt und ausgeMerkelt" ein vergnügliches
Kabarettprogramm
vor einzigartiger Kulisse.
Schwerin-News
- 26.
Juli 2008 Abwechslungsreiche
Programme im Zoo Schwerin und im Tierpark Wismar Es
ist nicht nur ein heißes, sondern ein
“tierisch” heißes Wochenende
in Schwerin und in Wismar. Das SVZ-Sommerfest am morgigen Sonntag im
Zoo
Schwerin steht ganz im “Zeichen des Nashorns”. Ein
musikalisches Rahmenprogramm
zwischen 14 und 18 Uhr auf der Zoo-Bühne wird die Besucher mit
Musik
von “The African Queens” und “Back TO
Music”, trotz hoher Temperaturen, zusätzlich
“in Schwung” bringen, mitten im Zoo gibt es
Aktionsprogramme für die
Kids, Spass, Spiel und Wettkämpfe werden für die
Kinder außerdem
angeboten, und im Nashornstall können die kleinen
“Nashorn-Fans” ihre
eigene “Clara” gestalten. Der Höhepunkt
des Sommerfestes dürfte zweifellos die Baustellenbesichtigung
mit exklusiver Führung über
den Bereich der zukünftigen Nashorn-Anlage sein, wobei am
Nachmittag
um 15 Uhr dort die Richtkrone aufgesetzt wird.
Frankfurt-Live.com - 29. Juli 2008
Immer zum Ende der hessischen Sommerferien wartet noch eine besondere
Veranstaltung auf die
Besucher des Opel-Zoos in Kronberg: Die „ZooFari –
Afrikanische Nächte
im Opel-Zoo“ finden dieses Jahr am 1. und 2. August 2008 von
20 bis 24 h
statt (Kassenöffnung bis 23 Uhr). Jung und Alt erwartet ein
reichhaltiges
Programm: Das Zoogelände ist mit Feuerkörben und
Kerzen illuminiert,
von der Elefantenplattform ertönt afrikanische Life-Musik,
Trommler
und Feuertänzer zeigen den Zauber Afrikas, bei von den
Zoopädagogen
kommentierten Schaufütterungen erfährt man
Interessantes über
die jeweiligen Tiere, ein Märchenerzähler
entführt in afrikanischer
Erzählweise auf den schwarzen Kontinent, die Kinder
können sich
mit Tier- und Fantasiemasken schminken lassen, afrikanische
Bastelarbeiten
herstellen, kleine Taschen bemalen oder eine spannende Sinnestour auf
dem
dunklen Waldlehrpfad unternehmen. Mitteldeutsche Zeitung -
25. Juli 2008 Für MZ-Leser beginnt Festwoche
schon früher Der Zoo in Aschersleben
feiert in diesem Jahr seinen 35. Geburtstag. Die Festwoche beginnt
einen
Tag früher als ursprünglich geplant. Grund
dafür ist der MZ-Ferientag
am 31. Juli, an dem die Einrichtung ihren Besuchern schon ein tolles
Familienfest
bieten möchte. Darüber hinaus haben Zoo-Chef Dietmar
Reisky und
seine Mitarbeiter ein umfangreiches Programm aufgestellt, das
tierischen
Spaß verspricht.
Nachwuchs
Berliner Morgenpost
- 29. Juli 2008 Tapsiger
Nachwuchs beim Jaguar Das eine schwarz, das
andere gefleckt
- die beiden Jaguar-Babys im Zoo kommen eindeutig nach Mama UND Papa:
Auch
Kiara ist gefleckt, Roberto hingegen schwarz gefärbt.
Geburtstag ihres
Nachwuchses war der 14. Juni. Nun säugt Mutter Kiara ihre
Jungen in
einer Wurfbox. Zoo-Besucher können alles auf einem Monitor
verfolgen.
Nebenan lebt Vater Roberto - getrennt von seiner Familie, weil es sein
könnte,
dass er nicht liebevoll mit seinem Nachwuchs umgeht, sagt Zoo-Kurator
Heiner
Klös. Cellesche
Zeitung - 24. Juli 2008 Auf Tuchfühlung mit indischen
Riesen Über fehlenden Nachwuchs kann sich
der Zoo in Hannover nicht beklagen.
Ein Zebra-Baby, ein winziges Gorilla-Mädchen, Lama-Nachwuchs
und ein
Elefanten-Baby machen zurzeit ihre Gehege unsicher. Wer den Minifant
Shanti
kennen lernen und Afrika mitten in Hannover erleben möchte,
kann ab
heute mit der CZ einen exklusiven Ferienausflug in den Zoo Hannover
gewinnen. ORF.at - 28. Juli 2008 Löwennachwuchs
in Schönbrunn Nachwuchs und kein Ende:
Zuletzt haben die neugeborenen Tiger im Tiergarten
Schönbrunn für Aufsehen gesorgt. Nun sind am Sonntag
gleich drei
junge Löwen zur Welt gekommen. Die Löwenmutter stammt
aus dem Zoo Olmütz in Tschechien und hat das Aussehen der
schon ausgestorbenen Unterart
der nordafrikanischen Berberlöwen. Diese Raubkatzen zeichnen
sich durch
ihre besonders mächtige Mähne aus. Weltweit
existieren fast keine
Löwen mehr, die den nordafrikanischen Berberlöwen
ähneln.
Momentan ist der Nachwuchs noch nicht zu sehen. Die
Löwenmutter hat
sich mit ihren Jungen in eine mit Stroh ausgepolsterte Höhle
zurückgezogen. Rosenheimer Nachrichten
- 25. Juli 2008 Elvis, Miss Piggy & Co.
Im
Raritätenzoo am Fuße des Zahmen Kaisers gibt es
Nachwuchs. Äffchen, Hängebauchschweinchen
und Entenbabys lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen.
Gerade
mal 16 Tage alt ist der kleine, halbweise Rhesusaffe, der die Mutter
bei
der Geburt verloren hat. Die Zoomitarbeiter ziehen ihn mit einer
Flasche
groß. Elvis hat das riesige Kuscheltier als Mutter
akzeptiert. Mindestens
genauso hinreißend sind die anderen Nachwuchsexemplare des
Zoos. Die
Berberaffen tragen ihren drei Tage bis zwei Wochen alten Nachwuchs an
Bauch
und Rücken durch das Gehege. Bis das Kängurubaby ganz
„fertig“
ist, wird es wohl noch ein wenig dauern. Man kann mit viel
Glück einen
Blick erhaschen, wenn es neugierig und noch ein wenig unausgebacken aus
dem
Beutel schaut. Die Enten-, Schwan- und Hängebauchschweinkinder
hingegen
stapfen schon ganz eigenständig und forsch durch den Park. Im
Zoo gibt
es außerdem Seltenheiten wie Mähnenwölfe
und Königsgeier
zu bestaunen. Zisch - 24. Juli 2008
Basler Zoo mit Rekordzahl an
Jungstörchen Noch nie ist im Basler Zoo
der Storch so oft zum Storch gekommen: Dank dem
für die Störche günstigen Wetter sind in
diesem Sommer nicht
weniger als 42 Jungtiere geschlüpft und beringt worden, wie
der "Zolli"
meldete. Grund für die Elternfreude der Weissstörche
sei das Wetter.
Schon im April seien die Altvögel aus dem Winterquartier in
Westafrika
nach Basel zurückgekehrt und bereits nach wenigen Tagen
hätten
16 Paare ihre angestammten Nester auf den Bäumen im "Zolli"
bezogen.
Welt Online -
27. Juli 2008 Rettung
vor dem Tod in Südamerika
Die
Maskottchen
des Dortmunder Zoos sind seltsame Gesellen mit langen Schnauzen und
buschigen
Schwänzen. Auf den ersten Blick fragt sich der Besucher, wo
bei diesen
Tieren vorne und wo hinten ist. Fast unaussprechlich ist der
wissenschaftliche
Name "Myrmecophaga tridactyla". Zu Deutsch: Großer
Ameisenbär.
Weltweit sind die Dortmunder die erfolgreichsten Züchter
dieser bedrohten
Tierart. Im vergangenen Oktober ist dort, fast 30 Jahre nach dem ersten
Nachwuchs,
bereits das 55. Tier geboren worden. "Wenn Sie in einem
europäischen
Zoo einen Großen Ameisenbären sehen, können
Sie sich sicher
sein, dass er entweder aus Dortmund stammt oder mit einem Dortmunder
Tier
eng verwandt ist", sagt Kuratorin Ilona Schappert. Sie führt
gleichzeitig das internationale Zuchtbuch dieser Tierart. Bis 2005
wurde das Tier in den
internationalen Listen noch als bedroht geführt. Inzwischen
hat sich
der Bestand ein wenig erholt. Doch in Brasilien werden die
Großen Ameisenbären
noch häufig Opfer von Verkehrsunfällen.
Kürzlich erfuhr Schappert
auf einem Kongress, warum das so ist: "Viele Brasilianer glauben, dass
es
ihnen Unglück bringt, wenn sie einen Ameisenbären
sehen." Dieses
Unglück könnten sie nur abwenden, indem sie das Tier
töten
und etwas von ihm mit nach Hause nehmen. Also halten sie einfach drauf,
wenn
ein Ameisenbär über die Straße
läuft.
Rhein-Neckar-Zeitung - 29. Juli 2008 Dossenheim
hat eine Paten-Robbe Als erste Kommune im
Rhein-NeckarKreis übernahm Dossenheim eine TierPatenschaft
im Heidelberger Zoo und hat damit auch vor den Städten die
Nase vor.
In Sachen Dossenheim ist der Mähnenrobben-Mann Henry der
Auserwählte.
Er ist für 1500 Euro im Jahr zu haben. Bürgermeister
Hans Lorenz
erhielt die Patenschaftsurkunde bei der "PatenParty" im Zoo. Dazu
lädt
Zoodirektor Klaus Wünnemann die inzwischen rund 300 Zoopaten
einmal
jährlich ein. Volksstimme - 25. Juli
2008 Luchs oder doch nur ein Fuchs? Zoo gibt
Suche nach
dem Phantom auf Magdeburg. Der Zoo
hat die Suche nach dem zum Osterfest ausgebüxten Luchs vorerst
aufgegeben.
Die Falle wurde abgebaut und ein neues Weibchen ist für das
nächste
Frühjahr anvisiert. Es soll aus Bern ( Schweiz ) nach
Magdeburg gebracht
werden. Im Moment, so erklärt der Zoochef, befände
sich der Luchs
in einer Art Schlaraffenland. Die Natur hält sehr viele
Kleintiere bereit.
Das Aufstellen von Fallen mache erst im Herbst wieder Sinn.
" Selbst bei mir zu Hause in Lostau haben die Leute schon geklingelt
und erklärt, dass sie den Luchs gesehen haben wollen ",
erklärt Kai
Perret. Doch jedesmal, wenn er oder seine Kollegen am Ort eintreffen,
ist
der Luchs über alle Berge. " Bei der hohen Geschwindigkeit,
die ein
Luchs zurücklegen kann, ist er schon nach fünf
Minuten über
alle Berge ", meint der Experte. So kommt es, dass es einen
tatsächlichen
Beweis zur Existenz des Luchses im Magdeburger Stadtgebiet gar nicht
gibt.
Denn weder eindeutige Spuren noch etwas Ähnliches konnten die
Experten bisher sichern.
RP
Online - 29. Juli 2008 Tierpark
1934 eröffnet Weit über die
Stadtgrenzen hinaus bekannt ist der Duisburger Zoo. Er wurde am 12. Mai
1934 als Duisburg-Hamborner Tierpark am Kaiserberg eröffnet
und präsentiert heute 280 Tierarten auf einer Fläche
von rund 15,5
Hektar. Er machte vor allem durch das Delfinarium von sich reden. Der
Zoo
liegt beiderseits der Autobahn A 3 und der Güterzugstrecke
Obermeiderich
– Bissingheim. Früher führte eine (stets
vibrierende) schmale Brücke
von hüben nach drüben, heute spaziert der Besucher
über eine
Landschaftsbrücke und merkt eigentlich gar nicht mehr, dass er
Gleise
und Autobahntrasse überquert. TLZ - 28.
Juli 2008 Zwei
Zebras im Nordbad Pünktlich am
Pfingstmontag 1959 trafen für die Zooschau auf dem
Roten Berg die beiden Hartmann-Bergzebras Putzi und Trolli ein. Sie
kamen
aus Walfis-Bay in Südwest-Afrika als Geschenk des Kinderradios
der DDR.
Im Nordbad Erfurt wurden die beiden Zebrakinder übergeben und
im Beisein von 7000 Tierfreunden getauft. Zunächst wurden sie
in der Huftieranlage auf dem Plateau untergebracht. Mehrfach kamen
kleine Fohlen zur Welt. In
den 70er Jahren lebten die Hartmann-Bergzebras gemeinsam mit
Watussirindern
auf einer Anlage. Über eine Tierhandelsfirma bekam der
Thüringer
Zoopark im Juni 1974 eine Herde Damarazebras, die in Südafrika
und Namibia
heimisch sind und die man Daan ihren dunkleren Schattenstreifen
erkennt.
Zur Zeit besteht die Erfurter Herde aus dem Hengst Chapman und seinen
vier
Stuten. Am 27. März 2008 kam der aktuell jüngste
Zuwachs zur Herde,
ein kleines Stutfohlen.
Wiesbadener Kurier - 28.
Juli 2008
"Es
wird vermehrt illegale Haltungen geben" Die nicht
gewerbsmäßige Haltung gefährlicher
Wildtiere ist
in Hessen seit dem 9. Oktober 2007 verboten. Allerdings
können, wie
das Regierungspräsidium Darmstadt schreibt, Besitzer ihre
bereits vor
dem 9. Oktober 2007 angeschafften Tiere behalten, wenn sie bis zum 30.
April
2008 dem Regierungspräsidium schriftlich gemeldet wurden.
Darunter zählen
neben einigen Säugetier- und Riesenschlangenarten vor allem
Krokodile,
Giftschlangen, Spinnen und Skorpione. Bei verbotswidriger Haltung droht
eine
Geldbuße von bis zu 5000 Euro. Zudem können die
Tiere sichergestellt
und eingezogen werden. "Das Verbot ist unausgegoren", meint Thomas
Wilms
vom Frankfurter Zoo. Es sei kein Fall, in dem ein solches Tier einen
Menschen
angegriffen hat, bekannt. "Es wird vermehrt illegale Haltungen geben",
urteilt Säugetierexperte Wilms hingegen. "Es wäre
besser gewesen, für
Halter eine Art Tüv einzuführen", meint Wilms. Viele
Halter hätten
ein nachvollziehbares, oft wissenschaftliches, Interesse an exotischen
Tieren.
Daher haben Halter mittlerweile auch die Interessengemeinschaft "Exoten
in
Hessen" gegründet. "Die meisten Halter verfügen
über Sachkenntnisse und langjährige Erfahrung", sagt
Gründungsmitglied Gerhard Finke.
"Das Verbot der Zucht trifft uns hart, denn uns ist der Fortbestand
dieser
zum Teil seltenen Tiere wichtig."
Spiegel Online - 28. Juli 2008 Waldbrand
bedroht Tausende Häuser - Zoo evakuiert
Die Flammen sind außer Kontrolle: Ein Waldbrand nahe des
Yosemite-Nationalparks
hat im US-Bundesstaat Kalifornien mehr als 7000 Hektar Land
verwüstet
und droht nun Tausende Eigenheime zu zerstören. In Los Angeles
musste
wegen eines Buschfeuers der Zoo evakuiert werden. 4000 Besucher wurden
in
Sicherheit gebracht, nachdem die Flammen im Griffith Park bis auf 300
Meter
an die Zoogehege herangekommen waren. Etwa 200 Feuerwehrleute waren im
Einsatz,
um ein Übergreifen auf den Zoo zu verhindern. Das Feuer war am
Sonntagabend
weitgehend unter Kontrolle. SZ - 29. Juli 2008
Tierelend
mit Tradition Der berühmte Zoo von Kairo
kostet nur zwölf Cent Eintritt. Davon
müssen 7000 Tiere am Leben gehalten werden.
Tierschützer kritisieren
die unhaltbaren Zustände. Das sind Lügen,
lächerlich", sagt Nabil Sedki. "Unsere Wärter haben
keine Tiere geschlachtet und sie haben
sie schon gar nicht verspeist. Und das Fleisch-Viehfutter - das essen
die
Wärter auch nicht." In lokalen Zeitungen heißt es,
in den letzten
drei Jahren seien mehr als 400 Tiere aus dem größten
Zoo Nordafrikas
verschwunden: verkauft oder geschlachtet. Direktor Sedki bestreitet all
das.Dass
der Zoo sich in einem schlechten Zustand befindet, gibt er allerdings
zu.
Und dass vielleicht vor seiner Zeit das ein oder andere Tier
abhandengekommen sein könnte, will er auch nicht
ausschließen. Er selbst hat den
Posten vor einem Jahr übernommen.Es gibt angeblich mehrere
hundert Arten, einige von ihnen sind vom Aussterben bedroht. Die
meisten Tiere leben eingepfercht
in engen Käfigen. Sie haben kaum Bewegungsfreiheit und sind
mit Fußketten
an den Boden gefesselt. Ausländische Besucher, die auf dem Weg
zu den
Pyramiden hier gerne einen Zwischenstopp im Zoo einlegen, sind immer
wieder
schockiert, wenn sie sich ein Bild von den traurigen
Verhältnissen machen.
Wegen der vielen Beschwerden wurde dem Zoo 2003 die Mitgliedschaft in
der
Waza, dem internationalen Dachverband aller größeren
Zoos und
Aquarien der Welt, gekündigt - ein schwerer Prestigeverlust.
"Mit Recht,
der Zoo ist eine Katastrophe", sagt Amina Abaza, die Gründerin
und Präsidentin
von Spare, einem ägyptischen Tierschutzverein. Sie
räumt aber auch
ein, dass der neue Zoodirektor sich wenigstens um Besserung
bemühe.
Er will neue Käfige bauen, Freigehege
vergrößern, moderne
Tränken kaufen. Und er erlaubt der Tierschützerin und
ihrem Team,
mit anzupacken. Vorher hatten die Tierschützer striktes
Hausverbot im
Zoo. Auch internationale Hilfe nimmt der neue Direktor an. Experten
entwickeln
Pläne, wie der Kairoer Tiergarten seinen früheren
Status zurückgewinnen
kann und es wieder in den Zoo-Weltverband schafft.
|
| Sie fragen sich, wo der
eine oder andere
deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere
Informationen
darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. | |
| |
| Zoos – Meldungen
international
Belgisch-Niederländische
Meldungen tijd.be - 24.
Juli 2008 Tweede schoenbekooievaar geboren in Parc
Paradisio Zweiter Schuhschnabel im Parc Paradisio
geschlüpft Vorige Woche Samstag schlüpfte
im Parc Paradisio bereits der erste Schuhschnabel.
Aus demselben Nest ist jetzt ein zweites Exemplar hervorgegangen. Das
Küken,
das am Mittwochnachmittag schlüpfte, wurde Marqub getauft. Es
ist das
erstemal in Belgien, daß in einem Zoo ein Schuhschnabel
schlüpfte.
Parc Paradisio spricht von einer Weltpremière. emmen.nu -
25. Juli 2008 Rechter moet uitspraak doen in dierenpark
conflict Richter muß Urteil
verkünden im Tierpark-Konflikt Emmen. Der Richter
muß ein Urteil verkünden im Konflikt zwischen
dem Betriebsrat des Tierparks Emmen und Direktor Hiddingh. Auf Radio
Drenthe
teilte Rechtsanwalt Daniël Schouman im Namen des Betriebsrats
des Zoos
mit, daß die Sache einen Haken hat und daß beide
Parteien sich nicht einig werden können. "Der Aufsichtsrat
kommt zurück auf Zusagen, die gemacht wurden
gegenüber Belegschaft und Betriebsrat, daß
Henk Hiddingh sich nicht mehr in die Umgestaltung einmischen soll", so
Schouman
auf Radio Drenthe. Der Richter soll am Mittwoch ein Urteil
verkünden
in diesem Konflikt. Der Aufsichtsrat war für einen Kommentar
nicht erreichbar.
Henk Hiddingh hatte schon vorher wissen lassen, von gemachten
Vereinbarungen
nichts zu wissen. rtvnoord.nl - 30. Juli
2008 Directeur Dierenpark Emmen mag blijven
Direktor des Tierparks Emmen darf bleiben Emmen. Direktor
Henk Hiddingh vom Noorderdierenpark in Emmen wird nicht suspendiert.
Auch kann die Reorganisation des Zoos normal weitergehen. Das hat der
Richter
am Mittwoch bestimmt in einem Schnellverfahren, das der Betriebsrat des
Tierparks
gefordert hatte. elsevier.nl - 30.Juli
2008 Directeur van Dierenpark Emmen mag doorgaan
Direktor des Tierparks Emmen darf weitermachen destentor.nl
- 26. Juli 2008 Bewoners van Vemde-Horsthoek missen
informatie Pangea Parc Bewohner von Vemde-Horsthoek
vermissen Information durch Pangea Parc Epe. Die
Beratungsgruppe (klankbordgroep) Vemde-Horsthoek mißt dem
Ergebnis der Umweltverträglichkeitsprüfung, die zu
erwartende Geräuschproduktion
von Pangea Parc betreffend, keinen Wert bei. Die Werte, welche die
Untersucher
vorausgesetzt haben, seien nicht untermauert. Es sei immer noch nicht
exakt
bekannt, was genau in den Tierpark komme und wo die Tiere und
Aktivitäten
ihren Platz fänden, die den meisten Lärm verursachen.
Die Beratungsgruppe
der zukünftigen Nachbarn von Zodiac Zoos GmbH bezweifle auch,
ob maximal
250.000 Besucher, von denen in der
Umweltverträglichkeitsprüfung
ausgegangen wurde, ausreichend sind; die Gruppe fürchte,
daß Zodiac
Zoos für eine rationelle Bewirtschaftung mehr Menschen
anziehen müsse. destentor.nl - 26.
Juli 2008 Vemde staat achter tracé
Vemde steht hinter Trasse Epe. Anwohner des neu zu
realisierenden Pangea Parc in Epe-Nord finden, daß
Verkehr zum und vom Zoo am besten geleitet werden kann über
einen neu
anzulegende Straße direkt entlang der A50. Sie unterschreiben
damit das wichtigste Ergebnis der
Umweltverträglichkeitsprüfung (MER),
die Zodiac Zoos als Initiator hat aufstellen lassen nach der
Änderung
des Bebauungsplans. Zodiac Zoos will Tierpark Wissel
schließen und
für zehn bis zwölf Millionen Euro einen neuen
Tierpark in Vemde-Horsthoek errichten, an der Grenze der Gemeinden Epe
und Heerde. Laut Untersuchung
kann die dessen Erschließung am besten geregelt werden
über eine
Straße, die teilweise auf dem Gebiet der Gemeinde Heerde
angelegt werden
muß. Nahezu alle Bürger, die schriftlich bei der
Gemeinde reagiert
haben auf die MER, unterschrieben das. Auch die Beratungsgruppe
Vemde-Horsthoek,
in der Anwohner ihre Kräfte vereint haben, sieht das als beste
Option,
um soviel wie möglich Verkehrsbelästigung in der
Umgebung zu vermeiden.
Die künftigen Nachbarn von Pangea Parc machen sich noch Sorgen
u.a.
über den Wasserhaushalt und den eventuellen
Belästigung durch Lärm
und Gestank. Die Beratungsgruppe will u.a. gut untersucht haben, ob der
Grundwasserstand
sich nicht verändern wird, wenn Pangea Parc mit Pumpen
für seinen
eigenen Wasserbedarf sorgt. destentor.nl - 26.
Juli 2008 Apenheul hunkert naar facelift
Apenheul sehnt sich nach Facelifting Apeldoorn. Apenheul will
lieber heute als morgen mit einer groß angelegten
Anpassung des Parks beginnen. Der Apeldorner Tierpark hat in einem
Zehnjahresplan
seine Ambitionen dargelegt. Unter anderem will Apenheul bis auf 10.000
qm
bebauten Bereich kommen. Jetzt sind es 4.000 qm. Apenheul
fühlt sich
schon jahrelang bedrückt durch die Möglichkeiten, die
der geltende
Bebauungsplan bietet. Buchstäblich jeder Quadratmeter, der
laut Vorschrift
bebaut werden darf, ist benutzt. Der Bedarf ist jedoch viel
größer.
Apenheul behilft sich, wo nötig, mit Zelten,
Schutzdächern, Containern
und Freiluftlösungen. Der Park ist 13 ha groß.
Umgerechnet bedeutet
das, daß weniger als drei Prozent der Gesamtfläche
bebaut werden
darf, stellt der Tierpark fest. Er verweist auf Zoos wie Artis,
Blijdorp,
GaiaPark und Burgers. Dort ist
verhältnismäßig zehnmal soviel
Bebauung erlaubt. destentor.nl - 26. Juli 2008
Apenheul bouwt aan groot Amazonia
Apenheul baut an großem Amazonia Apeldoorn.
Apenheul greift auf seine Vergangenheit zurück. Der Park, der
mittlerweile Tierarten aus verschiedenen Erdteilen beherbergt, entstand
im Jahre 1971 mit einer kleinen Sammlung Affen aus Südamerika,
wie Wollaffen,
Klammeraffen und Zwergaffen. Im Rahmen seines Zehnjahresplans hat
Apenheul
beschlossen, ein großes Amazonia anzulegen. Apenheul hat
jetzt bereits
zwei Gebiete, in denen Arten aus der Amazonasregion leben.
Blickfänger
ist traditionell das Totenkopfäffchen-Gebiet. Das andere ist
das Gebiet
rund um den Affenbaumpfad. Die zwei Gebiete sollen sich nicht
spektakulär verändern. Aber der Teil, der dazwischen
liegt. Im letzten Winter wurde der erste Ansatz schon gegeben durch die
Anlage eines teils überdachten Bretterstegs, wodurch beide
Teile besser miteinander verbunden werden. Der
Steg führt die Besucher zwischen den Inseln der Klammeraffen,
Bonobos
und Weißschulter-Kapuziner hindurch. Über dem Steg
ist eine 1.500
qm große Voliere gebaut für Vögel aus dem
Amazonasgebiet.
In Kürze kommen u.a. Ibisse, Reiher, Stirnvögel und
Seriemas. Die spektakulärsten Neulinge sind Riesenotter. Auch
kommen Tapire, Nutrias, Waldhunde und Langschwanzkatzen (Margays).
destentor.nl - 30. Juli
2008 Ook met slecht weer en in de winter aapjes
kijken Auch bei schlechtem Wetter und im Winter
Affen sehen Apeldoorn. Bereits ein paar Jahre hintereinander
notierte Apenheul enttäuschende
Besucherzahlen. Doch präsentierte der Park einen
Zehnjahresplan, der
beinhaltet, die bebaute Fläche zu
vergrößern von 4.000 auf
10.000 qm. Steht das nicht im Widerspruch zueinander? Die Antwort
lautet:
nein. Die Investitionen sind gerade notwendig, um zu vermeiden,
daß
der Park auf seinem heutigen Niveau stehen bleibt. Bei schlechtem
Wetter
überlegen es sich die Besucher dreimal, ob sie nach Apenheul
fahren
sollen. Mit Schlechtwettereinrichtungen sieht es schlecht aus im Park.
Im
Winter bleibt der Park ganz geschlossen, nachdem für
Jahreskartenbesitzer
jahrelang sonntags eine Ausnahme gemacht wurde.
destentor.nl - 30. Juli 2008 Historisch aantal diersoorten Apenheul
Historische Anzahl Tierarten in Apenheul Apeldoorn. Apenheul
kam im Jahre 2007 zum erstenmal in der Geschichte über
50 Tierarten. Neulinge waren zum Beispiel zwei Nördliche
Hornraben:
Buddy und Holly. Auch kamen 14 Waldrappen und ein Pärchen
Rothühner.
Weiter übernahm Apenheul drei junge Visaya-Pustelschweine aus
Blijdorp.
Diese Tiere sind vom Aussterben bedroht. Vier wilde Truthühner
wollte
Apenheul im Totenkopfäffchengebiet freilassen. Ein Problem
war, daß
der Truthahn ziemlich wichtig tut, so geht es aus Apenheuls
Jahresbericht
hervor. Die Truthühner werden deshalb vorübergehend
auf ein ruhigeres
Fleckchen gesetzt. Wenn der Hahn ausgetauscht ist gegen einen ruhigeren
Artgenossen,
wird Apenheul es noch einmal probieren mit ihnen zwischen den
Totenkopfaffen. gva.be - 25.
Juli 2008 Zoo knapt rotsen op en moderniseert aquaria
Zoo bessert Felsen aus und modernisiert Aquarium Der
Antwerpener Zoo hat ein Stück seines Kulturerbes renoviert.
Die Felsformationen aus dem Jahre 1911 wurden erneuert und auch die
Süßwasserfische
haben es in ihrem hundert Jahre alten Aquarium fortan etwas
geräumiger.
Als Zoo-Architekt Emile Thielens im Jahre 1908 den "Panoramapark"
anlegen
ließ, wollte er etwas ganz Originelles. Der Park sollte ein
Stück
wilde, romantische Natur darstellen mit Abgrenzungen für die
Tiere dazwischen.
Zwischen Tieren und Besuchern sollte so wenig Abstand sein. Wenn es
doch
nötig sein sollte, dann mit natürlichen Mitteln wie
Felsen und
Baumstämmen. Auch technisch war Thielens seiner Zeit weit
voraus. Die
Felsformation wurde hochgezogen in bewehrtem Beton und das war ein
Novum
in Belgien. Ein Jahrhundert später war es Zeit für
eine Sanierung.
Alle Felsen wurden mit Kunststoff verstärkt, besprüht
mit einer
Art Mörtel und modelliert und gefärbt durch
Künstler. Die
Salzwasseraquarien wurden im zurückliegenden Jahr ausgebessert
und erneuert.
Die kleinen Aquarien von zwei Meter Tiefe wurden bis zu einer Tiefe von
3,70
m vergrößert. Laut Zoo war es ein echtes
Husarenstück, um
die Einschränkungen eines denkmalgeschützten
Gebäudes aus
dem Jahre 1911 zu kombinieren mit den modernen Erkenntnissen der
Haltung
und Pflege von Tieren. Neben "gewöhnlichen" Fischen wie
Kabeljau und
Steinbutt leben in den Salzwasseraquarien auch Krebse und Haiarten. Das
Salzwasser
wird aus dem Golf von Biskaya angeliefert. Schiffe, die den Hafen von
Antwerpen
anlaufen, bringen das Wasser mit. ad.nl - 30. Juli 2008
Opknapbeurt oude ingang Blijdorp
Erneuerung des alten Eingangs von Blijdorp Rotterdam. Der
monumentale Eingang des Tiergarten Blijdorps wird erneuert.
Die Arbeiten an diesem von dem berühmten Architekten Sybold
van Ravesteyn
entworfenen Stück Zoo fangen bereits in diesem Jahr an und
sollen 2009
abgeschlossen sein. hartvannederland.nl - 30.
Juli 2008 Tijgertje Yegor Zov ontmoet zijn vader voor
het eerst Der kleine Tiger Yegor Zov begegnet zum
erstenmal seinem Vater hln.be 30. Juli 2008 Planckendael stuurt twee monniksgieren de
lucht in Planckendael läßt zwei
Kuttengeier frei standard.be - 30. Juli 2008
Planckendael zet monniksgieren weer in
natuurlijke biotoop Planckendael setzt Kuttengeier
wieder in natürliches Biotop
nieuwsbank.nl - 30. Juli 2008 Tweetal kraagberen uit lissabon vanaf
donderdag te zien
in dierenrijk Zwei Kragenbären aus
Lissabon sind ab Donnerstag im Dierenrijk zu sehen
ad.nl - 29. Juli 2008 IJsberen razen over 'Brienenoord'
Eisbären düsen über "Brienenoord"
Rotterdam. Sie sind da, die Eisbären Jelle und Ewa. Am
Dienstag kamen sie an nach einer glücklichen Reise aus dem
Brabanter Nuenen in den Tiergarten
Blijdorp. Dort werden sie der schon eher in Arctica angekommenen Tania
Gesellschaft
leisten. Und wenn alles gut geht, sagt Blijdorp-Direktor Ton
Dorresteijn,
dann sind sie am Mittwoch alle zu sehen! Letztendlich sollen Jelle und
Tania
für Nachwuchs sorgen, das kann schon in zwei Jahren geschehen,
wenn
das Männchen alt genug ist.
omroepgelderland.nl - 29. Juli 2008 Kleine panda geboren in Wissel
Kleiner Panda in Wissel geboren Epe. Tierpark Wissel in Epe
verkündete am Dienstag stolz die Geburt eines Kleinen Pandas.
In den kommenden Wochen wird es noch spannend für die drei
Jahre alte Mutter des Pandababys. Die Sterberate unter jungen Pandas
ist sehr hoch. eropuit.blog.nl - 28. Juli 2008
'Black is Beautiful' in Nieuwe Kerk Amsterdam
"Black is Beautiful" in der Nieuwe Kerk (Neue Kirche) Amsterdam
Die Nieuwe Kerk in Amsterdam präsentiert bis
einschließlich 28.
Oktober die Ausstellung "Black is Beautiful, der schwarze Mensch in der
niederländischen
Kunst", mit etwa 135 Gemälden, Zeichnungen und Manuskripten
aus in-
und ausländischen Sammlungen. Die Ausstellung "soll ein
positives Bild
geben von schwarzen Menschen", wurde am Freitag in der
Eröffnungs-Pressekonferenz
betont. Negatives wir Karikaturen und Sklaverei sind deshalb
weggelassen.
"Black is beautiful" paßt zu der Auffassung, daß
schwarze Menschen
schön sind, gut geformte Körper haben und gut tanzen
können:
ein positives, aber bedenklich einseitiges Bild, das schon lange
kritisiert
wird. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde der schwarze Mensch auch schon
ausgestellt: Stammeshäuptlinge wurden wie Affen zur Schau
gestellt in Tiergärten
und auf der Kolonialausstellung von 1883. Viele Zeichner kamen und
porträtierten
die "Exoten". gooieneemlander.nl - 27. Juli 2008
Jonkies mogen zaterdagavond opblijven in
Dierenpark Amersfoort Die Kleinen dürfen
am Samstagabend im Tierpark Amersfoort aufbleiben Amersfoort.
Weshalb tagsüber durch den Zoo streifen, wenn man es auch in
der Abendkühle kann? In Amersfoort werden die Tore an drei
Samstagabenden
bis neun Uhr offen gehalten. "Wenn es warm ist, sind Menschen
träger,
aber Tiere auch. Sobald die Temperatur am Abend angenehmer wird, sieht
man
sie aktiver werden", erzählt Tierpfleger Bas Aalders aus
Soest. Sogar
Elefanten, Affen und Tiger, die ursprünglich aus tropischen
Gegenden
stammen, halten sich tagsüber bedeckt. "Sie empfinden es warm,
die meisten
sind in Europa geboren und haben sich an das niederländische
Klima angepaßt",
erklärt Aalders. Zootiere haben außerdem den Luxus,
ein wenig
Siesta zu halten. "Für Menschen geht die Arbeit normal weiter,
aber
die Tiere werden ganz schön träge, weil sie geschafft
sind", sagt
Aalders eine Spur neidisch. Normalerweise ist der Tierpark Amersfoort
non
9 bis 18 Uhr geöffnet, aber heute abend, am 2. und 9. August
sind die
Besucher bis abends neun Uhr willkommen. Besucher können
hinter die
Kulissen schauen. Sie dürfen mit auf Fütterungsrunden
bei Kamelen,
Bären und Pavianen. Auch sind der Stall von Elefantenbulle
Alex und
die Nachtunterkunft der Nashörner zugänglich. Sogar
die Türen
zum Hinterhof bei den Raubtieren werden sich öffnen. "Und der
kleine
Tiger Yegor Zov und andere Neugeborene Tiere dürfen extra
länger
aufbleiben", grinst Aalders. gelderlander.nl -
27. Juli 2008 Gay Pride Amsterdam: inhoud met een knipoog
Gay Pride in Amsterdam: Inhalt mit Augenzwinkern Amsterdam.
Zum 13. Male beginnt am Montag in Amsterdam die Gay Pride. In
diesem Jahr wendet sich das Homofestival insbesondere Kultur und
Religion
zu. Aber auch die Besucher, die auf der Straße oder auf dem
Wasser
feiern, kommen wieder reichlich zum Zuge. ... Auch Artis trägt
sein
Scherflein dazu bei: am Freitag gibt es im Zoo eine spezielle
Führung
zum Thema Homosexualität im Tierreich. Wer von Kultur und
Religion genug
hat, kann während der ganzen Woche auf Straßenfesten
in den Stadt
dabei sein. bndestem.nl - 26. Juli 2008
Drieling Siberische tijger te bewonderen
Drillinge der Sibirischen Tiger zu bestaunen Hilvarenbeek. Im
Safaripark De Beekse Bergen in Hilvarenbeek sind gestern
zum erstenmal drei sieben Wochen alte Sibirische Tiger zu sehen
gewesen.
Das kleine Trio trägt die Namen Alyona, Arisha und Tijs. Es
ist 23 Jahre
her, daß ein Wurf Sibirischer Tiger gesund zur Welt kam im
afrikanischen
Wildlife Park in Hilvarenbeek. destentor.nl - 26.
Juli 2008 Bezoekersaantal matig
Besucherzahl mäßig Apeldoorn. Apenheul
lockte zwar im Vorjahr mehr Besucher an als 2006, aber
damit ist der Park noch nicht zufrieden. Das geht aus Apenheuls
Jahresbericht
2007 hervor. Mit 385.000 Besuchern hatte Apenheul 2006 eine Talsohle
erreicht.
Die 416.000 im vorigen Jahr waren deutlich besser.
destentor.nl - 26. Juli 2008 Indianengebouwen van dertig meter lang
Indianerbauten von dreißig Meter Länge
Indianerstämme erhalten eine wichtige Rolle in Amazonia. Wer
den Park betritt, wird direkt konfrontiert werden mit dem Xingu-Haus.
Das wird dreißig
Meter lang, zwanzig Meter breit und acht Meter hoch. Das ovale Bauwerk,
ein
nachgebautes Gemeinschaftshaus der Xingu-Indianer, wird mit
Palmblättern
gedeckt. darin wird sich ein Raum für eine Multimediashow
befinden.
Daneben kommt ein Dschungelcafé und möglicherweise
eine Durchgangsvoliere
für tropische Fledermäuse. Ein ebenso
großes Gebäude
wie das Xingu-Haus wird im Stil der Yanomami-Indianer hochgezogen.
Daran
angrenzend gibt es bereits einen Indianer-Spielpfad.
apeldoorn.nieuws.nl - 25. Juli 2008 Nieuw orang-oetang in Apenheul
Neuer Orang-Utan in Apenheul Apeldoorn. De Apenheul in
Apeldoorn hat einen neuen Orang-Utan. Es ist ein
Männchen und heißt Amos. Der achtjährige
Affe ist in der
Nacht vom Donnerstag zum Freitag in einer stark gesicherten
vergitterten
Kiste aus Tschechien nach Apeldoorn transportiert worden. Der Affe
kommt
nach Apenheul, weil in dem Zoo in Tschechien kein Platz mehr
für das
Tier war. Die Ankunft des Affen sorgt für Aufregung im
Orang-Utan-Gehege. Die Affen müssen sich an das neue
Männchen gewöhnen.
gelderlander.nl - 25. Juli 2008 In loop van 2009 meer cheeta's in Zoo Parc
Im Laufe des Jahres 2009 mehr Geparden im Zoo Parc Overloon.
Im Zoo Parc Overloon können Besucher im Laufe des Jahres
2009 eine Handvoll Geparden mehr sehen. Das erwartet der Zoo in
Overloon. "Die genaue Zahl hängt ab von der
Verfügbarkeit dieser Tiere in
Zoos anderswo in Europa", sagt eine Parksprecherin. "Aber mit der
Erweiterung
der Gepardenanlage bei uns ist gleich mehr Platz für insgesamt
sechs
bis acht dieser besonderen Tiere." Seit einigen Wochen hat der
Overlooner
Zoo eine dritte dieser eleganten Raubkatzen. "Sie muß sich
noch eingewöhnen,
aber der aufmerksame Besucher kann sie bereits sehen."
gelderlander.nl - 25. Juli 2008 Pandatweeling over drie maanden te zien
Pandazwillinge in drei Monaten zu sehen Overloon. Es dauert
wahrscheinlich noch ungefähr drei Monate, bis die Besucher des
Zoo Parc die Pandazwillinge zu sehen kriegen. Der Overlooner
Zoo teilte am Donnerstag mit, daß sein eigenes
Pandapärchen Anfang
voriger Woche mit der Geburt von Zwillingen eine
Familienvergrößerung
hatte. "Die Jungen sind bisher kerngesund", läßt
eine Zoosprecherin
wissen. "Die Beiden sind auf jeden Fall gut über die ersten
Tage gekommen.
Deshalb haben wir diese besondere Geburt jetzt auch erst bekannt
gemacht.
Obwohl sie eine ganz gute Gesundheit haben, bleibt es in den kommenden
Wochen
noch spannend. Denn die Sterblichkeit unter Kleinen Pandas, auch Rote
Pandas
genannt, ist sehr hoch." hartvannederland.nl -
24. Juli 2008 Luie beren in Burgers Zoo krijgen bewegen
Träge Bären in Burgers Zoo kriegen Bewegung
Wie kriegt man einen trägen Bären soweit,
daß er sich ein
bißchen bewegt? Laß ihn Honig "jagen". Um
dafür zu sorgen,
daß die Malaienbären zu ihrer täglichen
gesunden Anspannung
kommen, haben sich die Pfleger in Burgers Zoo einen listigen Trick
ausgedacht.
Überall auf der Anlage werden leckere Kläckschen
Honig verteilt.
Und dann kommt so 'n Bär wohl in Bewegung.
telegraaf.nl - 24. Juli 2008 IJsberen leren Bokito lesje...
Eisbären verpassen Bokito einen Denkzettel
Rotterdam. Der Tiergarten Blijdorp in Rotterdam setzt den
berüchtigten Bokito ein, um Besucher zu der in dieser Woche
eröffneten Eisbärenanlage
zu ziehen. "Die Eisbären sind wieder in Blijdorp", kann man
auf Postern
lesen, auf denen zu sehen ist, wie der gern flüchtende
Gorillamann einen
Schneeball gegen seinen Kopf geworfen bekommt. Die Rotterdamer
Werbefirma
Ara hat die Poster entworfen, um Menschen aufmerksam zu machen auf die
Tatsache,
daß die Eisbären, nach acht Jahren Abwesenheit,
endlich wieder
im Tiergarten sind. nos.nl - 24. Juli 2008
Pandatweeling geboren
Pandazwillinge geboren Frohe Neuigkeiten aus Overloon, in
Nord-Brabant. Dort sind letzte Woche im
Zoo Parc Pandazwillinge geboren worden. Es handelt sich um zwei Kleine
Pandas.
In den Niederlanden werden öfter Kleine Pandas geboren. Aber
das besondere
ist, daß die Mutter der Zwillinge in Overloon so gut
für ihre
Jungen sorgt. In diesem Monat wurden bereits zwei Kleine Pandas im
Artis
Zoo geboren. Sie konnten nicht gerettet werden, als die Mutter sie
verstoßen
hatte.
Russische Meldungen
Europäisches Rußland rg.ru -
24. Juli 2008 Тигра выпустят из клетки - Испанцы
разработали концепцию
пермского зоопарка Tiger kommt aus dem
Käfig heraus - Spanier erarbeiteten Konzeption
für Zoo Perm Eine Permer Delegation kehrte von einem
Arbeitsbesuch in Spanien zurück,
wo sie sich mit Erfahrungen beim Bau moderner Zoos bekannt machte. Die
spanischen
Projekt-Planer hatten die Ausarbeitung einer Konzeption für
den Tiergarten
in Perm schon abgeschlossen. Im Verlaufe des Besuchs wurde sie den
Gästen
aus dem Ural präsentiert. Die Beamten aus Perm, Vertreter der
Architektengesellschaft
und der Leitung des einheimischen Zoos äußerten eine
Reihe von
Bemerkungen zur Konzeption der Spanier. Vor den Projekt-Planern stand
die
Aufgabe, Plätze für die Tiere auf einem Areal von 30
ha unterzubringen.
Doch jetzt will die Stadtregierung den Zoo kompakter machen. Die
Spanier
hatten das Parkgelände in einige thematische Zonen unterteilt,
errichtet
im Stil Südamerikas, Afrikas und Asiens. Der Vorschlag der
Projekt-Planer
rief die Kritik der Permer Beamten hervor. Eine derartige
Lösung erfordert große finanzielle Aufwendungen und
die Stadtoberen verzichteten auf derartige Ideen der Projekt-Planer.
Hinzu komme, wie Perms Oberbürgermeister
Igor Schubin bemerkte, daß das unter den einheimischen
klimatischen
Bedingungen unrealistisch sei. Wie Schubin erklärte, sei es
wichtig,
daß ein großer Teil des Tiergartens das Aussehen
einer Landschaft
habe, man müsse auch ausgedehnte Gehege errichten. Vor allem
sollten
die Projekt-Planer in Betracht ziehen einen großen Pavillon
für
Affen, weil gerade diese Tiere die Besucher am meisten interessierten.
Dann
empfahl die Stadtregierung den Spaniern eine Zone für die
Natur des
Urals zu schaffen, um in ihr Bären und Wölfe
unterzubringen. Notwendig
sei auch, ein Territorium für die Arktis zu errichten. Dort
sollen Walrosse,
Pinguine und Eisbären ihren Platz finden. Die Stadtoberen
rieten den
Projekt-Planern, Bedingungen zu schaffen für die Unterbringung
von Vögeln
und Reptilien und einen Platz für Elefant Dshonni zur
Verfügung
zu stellen. Die Permer Regierung prüft die Idee der Errichtung
eines
Pavillons, in dem gleichzeitig Giraffe, Nashorn und Zebra untergebracht
werden
könnten. Die Projekt-Planer sollen ihre Konzeption bis Ende
September fertigstellen. Asiatisches
Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)
radiomayak.ru - 24. Juli 2008 Животные в зоопарке Екатеринбурга
отказываются от пищи Tiere im Zoo Jekaterinburg
verweigern das Fressen Baulärm neben dem Zoo
Jekaterinburg. Das nächste Handels- und Bürozentrum
entsteht. Viele Tiere schlafen schlecht und verweigern das Fressen. Die
Zoomitarbeiter
fürchten um ihre Pfleglinge, die auf der Roten Liste stehen.
Zum Beispiel
um den Amurtiger Risson, dem der Lärm des Abbruchhammers keine
Ruhe
läßt. In der dafür vorgesehenen
Nachmittagszeit schläft
Risson nicht, auch frißt er nicht sechsmal in der Woche, wie
es nötig
wäre, sondern nur zweimal. Im Zoo versteht man, daß
der Bau nicht
aufgehalten werden kann, doch fand man bisher nur einen Ausweg - die
Tiger
kann man in das Löwengehege umsiedeln, die Löwen
selbst in die
Winterkäfige. Die Bauleute zucken die Schulter, bringen
Verständnis
für die Sorgen der Zoologen zum Ausdruck und haben sich schon
einverstanden
erklärt, für eine Umrüstung des
Löwenkäfigs zu sorgen.
Aber der Vizedirektor der Baugesellschaft Nikolai Kladow bat darum,
seinen
Baulärm bis Ende Juli zu ertragen.
wwf.ru - 22. Juli 2008 A fellow tribesman of the world-famous Dersu
Uzala shares
his knowledge WWF-Russia in cooperation with
Frontier Service at the Russian Federation
Federal Security Service for Primorskii Province have started a series
of
trainings for frontier guards aimed to teach them how to survive in the
wild
and give practical skills of scouting.Vasilii Dunkai, a leader of the
Scouts
School based in the aboriginal village of Krasnyi Yar, professional
hunter,
eagerly agreed to pass on his unique traditional field experience to
frontier
guards to raise the effectiveness of protective measures in the border
between
Russia and China. Three days trainings were conducted both indoors and
outdoors, right in the harsh conditions in the wild. Outfit, field
clothing, skills
how to chose and organize overnight stay, how to minimize and avoid
possible conflicts between men and tiger and leopards, how to identify
signs of humans
and animals life activity - this is an incomplete list of topics
covered
during the training. Pavel Fomenko, the WWF biodiversity conservation
coordinator,
comments: "Section of the unique Far Eastern forest in the southwest
Primorye behind frontier engineering facilities where nearly half of
the Amur leopard
population roam is under complete control of frontier troops. Thus,
they
are responsible for conservation of the rarest cat in this territory. I
do
hope that the lessons learnt will help soldiers to protect Russian
valuable
biological resources." wwf.ru - 25. Juli 2008
Большому Арктическому заповеднику - 15 лет!
Крупнейший в
Евразии заповедник, созданный при активной поддержке отмечает свой
юбилей. Großes Arktisches Naturreservat
besteht 15 Jahre! Das größte Naturreservat
Eurasiens, das mit aktiver Unterstützung des WWF geschaffen
wurde, begeht sein Jubiläum. Die
Entstehungsgeschichte des Naturreservats hängt zusammen mit
dem Beginn der WWF-Projekte in Rußland. Anfang der 1990er
Jahre organisierte
der WWF eine Reihe großer internationaler Expeditionen in den
Autonomen
Kreis Taimyr. Die Wissenschaftler bestätigten, daß
Taimyr einer
der größten Nistplätze für
Wasservögel in der Welt
ist. Mit Hilfe des WWF, der Regierungen Deutschlands und der
Niederlande,
der Verwaltung des Kreises wurde ein Plan für die Schaffung
eines Naturreservats
auf einer Fläche von 4.169.222 ha vorbereitet. Die Areale des
Naturreservats
erstrecken sich über 1.000 km von West nach Ost und
über mehr als
500 km von Nord nach Süd. Am 25. Juli finden in Norilsk
Feierlichkeiten
zu Ehren des Naturreservat-Jubiläums statt (offizielles
Gründungsdatum
ist der 11. Mai 1993). An den Feierlichkeiten nahmen Vertreter des WWF
und
Experten aus den Niederlanden, der Schweiz und Frankreich teil. "Wir
können
heute uns und der Natur Taimyrs gratulieren", sagt Wiktor Nikiforow,
Direktor
der Regionalprogramme des WWF. "Vor 15 Jahren leitete ich das Projekt
zur Schaffung des Naturreservats und jetzt ist für alle
offensichtlich,
daß sehr rechtzeitige Schritte zu Erhaltung der einmaligen
arktischen
Natur unternommen wurden. Jetzt steht das Große Arktische
Naturreservat wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit der Arbeiten des WWF
- wir hoffen auf
eine aktive Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes zur Erhaltung der
Eisbärenpopulation
(Projekt ‚Bärenpatrouille')."
| |
| Zoos – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
Zoo Berlin, 31.07.2008 Endlich hat es geklappt -
Ein Zuchterfolg bei den Kalifornischen
Seelöwen Nach der Einweihung der
umgebauten Seelöwenanlage im Juli 2002 haben die Zoologen eine
junge Gruppe von Seelöwen aus verschiedenen
europäischen Zoos zusammengeführt. Nachdem die
Jungrobben geschlechtsreif
geworden waren, konnte im letzten Jahr das erste Paarungsverhalten
beobachtet
werden. Am 7. Juni war es soweit, die sechsjährige Lucy, die
in Krefeld
das Licht der Welt erblickte, gebar ein kräftiges
männliches Jungtier,
dessen Vater der achtjährige Bulle Enzo aus dem Zoo Duisburg
ist. Bei
der Namensgebung einigten sich die Mitarbeiter - in Dankbarkeit
für
viele wertvolle Tipps, die wir von dem Robbenpfleger Volker Gatz aus
dem
Zoo Dortmund erhielten - sehr schnell auf den Namen VOLKER. Die ersten
Lebenswochen
haben Mutter und Kind in Ruhe hinter den Kulissen verbracht. In dem
dortigen
Schwimmbecken lernte Volker das nasse Element kennen und durfte nach
und
nach auch Kontakt zu seinen Tanten aufbauen.
Tierwelt Herberstein, 31.07.2008 Tierwelt
Herberstein: Zebrastreifen in Kleinformat! Für
große Freude und Überraschung sorgte die Geburt
eines Zebrafohlens in der Tierwelt Herberstein. Modisch
schwarz-weiß gestreift, erkundet es schon munter mit seiner
Zebramutter das Gehege. Obwohl
Zebrahengst Herold erst seit kurzem in der Tierwelt Herberstein ein
neues
Zuhause gefunden hat, sorgte er jetzt schon für eine
große Überraschung.
?Wir können einen tollen Zuchterfolg feiern, da Herold trotz
seines
jugendlichen Alters erfolgreich gedeckt hat!? freut sich Jochen
Lengger,
zoologischer Leiter der Tierwelt. Nach einer Tragzeit von etwa 1 Jahr
brachte
Zebrastute Safira ein ca. 25 kg schweres Fohlen zur Welt, das bereits
wenige
Minuten nach der Geburt seiner Mutter folgte und ihr seither nicht von
der
Seite weicht. Erst nach 6 bis 8 Monaten wird das Junge von der Mutter
entwöhnt.
Hartmann-Bergzebras kommen in trockenem, steinigem Berg- und
Hügelland
des südlichen Afrikas vor. Sie leben in kleinen Herden mit
einem Hengst
und bis zu 12 Stuten und Fohlen. In freier Wildbahn sind sie leider vom
Aussterben bedroht ? die Population wird auf etwa 15.000 Tiere
geschätzt. Warum haben Zebras eigentlich Streifen? Die
schwarz-weißen Streifen dienen den Zebras vor allem als
Schutz vor lästigen Insekten. Mit ihren Facettenaugen
können Insekten die gestreiften Tiere nur schlecht wahrnehmen
"Familie
Zebra" ist täglich von 9 bis 17 Uhr in der Tierwelt
Herberstein zu sehen! Zoo Augsburg, 31.07.2008
Jetzt kommen die "echten Nashörner! Nashornbulle
„Daniel“ (38 Jahre) und Weibchen
„Baby“ (37 Jahre)
vom Zoo Salzburg stehen bereits in den Startlöchern. Die
beiden Schwergewichte
sollen am Dienstag Abend, den 5.8.2007 in Kisten verladen und nach
Augsburg
transportiert werden. Voraussichtliche Ankunft in Augsburg Mittwoch
Früh
um 6.00 Uhr, Abladen um 7.30 Uhr Obwohl die beiden je ca. 3
Tonnen schweren Tiere für die Verladung schon
seit Wochen trainiert werden, gibt es natürlich keine
Garantie, dass
alles klappt und dass sie wie erwartet auch wirklich in die
Transportkisten
hineinmarschieren. Der Transport über Nacht wäre
wünschenswert,
weil dann sowohl die Hitze als auch der Verkehr nicht so stark ins
Gewicht
fallen und die Fahrt für die Tiere als auch für den
Fahrer und
die Tierbegleiter stressfreier verlaufen würde. Die Kisten
wiegen leer
5,5 Tonnen, mit Nashorn müssen ca. 8 Tonnen schwere Kisten mit
einem
Kran auf die Anlage gehievt werden. Die Augsburger Tierpfleger freuen
sich
auch schon riesig auf die neuen Schützlinge, denen in einer
eigens für
sie erbauten großzügigen Anlage ein schönes
und komfortables
Zuhause geboten wird. Zoo Heidelberg, 31.07.2008
Bei Wilma und Fred wird Faulheit groß geschrieben
Wer würde bei diesem Wetter nicht gerne gemütlich
abhängen,
hin und wieder etwas Leichtes zu sich nehmen und sodann in ein wohliges
Nickerchen
gleiten? Wer in diesen Tagen den Heidelberger Zoo besucht, wird sich
beim
Anblick von Wilma und Fred wünschen, wenigstens einmal im
Leben ein
richtiges Faultier zu sein! Wilma und Fred heißen die beiden
Zweifinger-Faultiere,
die sich gerade im Freibereich der Südamerika-Voliere
eingewöhnen
dürfen. Partner Fred ist vor kurzem aus dem Tierpark Nordhorn
nach Heidelberg
gekommen. Beide sieht man nun einträchtig – wenn
auch mit einem gewissen
Abstand – dösend im Baum hängen. Sollten
sie diesen Abstand langsam
aber sicher überwinden, dann könnte auch Nachwuchs
die Folge sein,
der dann vermutlich „ Pebbels“ getauft
würde. Faultiere gehören
zur sehr alten Säugtierordnung der Nebengelenktiere, die vor
ca. 20
Millionen Jahren im Miozän den Höhepunkt ihrer
Entwicklung erlebten.
Heute bilden nur noch wenige Arten von Faultieren,
Gürteltieren und
Ameisenbären ein Relikt dieser einstmals artenreichen
Tiergruppe. Zoopark Erfurt, 30.07.2008
Die erste Traumnacht im Thüringer Zoopark Erfurt
Im Thüringer Zoopark wurde die erste Dreamnight at the Zoo in
Erfurt veranstaltet. Dieses Projekt wurde in den Niederlanden
gegründet, und es sind ca. 200 Zoos und Tierparks weltweit
daran beteiligt. Die Dreamnight
at the Zoo, welche aus dem Englischen übersetzt "Traumnacht im
Zoo"
bedeutet, öffnet jährlich die Zootore für
chronisch kranke
oder behinderte Kinder und deren Familien. Zu diesem Anlass kamen 200
geladene
Gäste, die ab Nachmittag den Zoo für sich allein
haben durften,
wobei ihnen Attraktionen, wie Bastel- und Quizstände,
Kutschfahrt, Blasrohr-
und Büchsenschießen und eine Hundeshow geboten
wurden. Dabei bestand
auch die Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und
Kontakt zu einigen
Tieren aufzunehmen. Eine weitere Besonderheit war, dass den Familien
freier
Eintritt und kostenlose Speisen und Getränke zur
Verfügung gestellt
wurden. Dies wäre für den Thüringer Zoopark
Erfurt ohne Spender
und ehrenamtliche Helfer nicht zu realisieren gewesen. Durch Sach- und
Geldspenden
von umliegenden Firmen, sowie dem Engagement der Tierpfleger(-innen)
und Mitarbeiter(-innen)
des Zooparks wurde die "Dreamnight at the Zoo" ein großer
Erfolg. Wir
bedanken uns bei allen Spendern recht herzlich für ihre
Unterstützung. Wilhelma, 30.07.2008
Odyssee eines Affen Geraubt,
geschmuggelt, viele Jahre in Portugal unter Schimpansen
ein nicht artgerechtes Dasein gefristet, schließlich vom
Koordinator
für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm
"entdeckt" und echten
Artgenossen zugeführt, was wie ein Krimi aus alten Zeiten
klingt, ist
leider auch heute manchmal noch Realität. Das
Bonobomädchen "Chimba"
hatte keine allzu gute Jugend, bis sie nach immensem Papierkram endlich
von
Portugal nach Köln reisen durfte, um in die dortige
Bonobofamilie integriert
zu werden. Was gut gedacht war, hat leider wegen
Unverträglichkeiten
nicht funktioniert. Also musste "Chimba" noch einmal umziehen, nach
Stuttgart.
Hier gelang die Integration in eine der größten und
erfolgreichsten
Zuchtgruppen der Welt. "Chimba" wurde gut angenommen, obwohl sie wegen
des
Aufwachsens bei Schimpansen ein paar Bonoboverhaltensweisen nicht kennt
und
die Verständigung nicht immer aufs erste Mal klappt.
Bonobos sind die dem Menschen am nächsten verwandten
Menschenaffen.
Sie kommen nur in einem recht kleinen Gebiet in der Demokratischen
Republik Kongo vor und stehen dort am Rande der Ausrottung. Jedes
geschmuggelte Jungtier
bedeutet zumindest einen getöteten erwachsenen Bonobo, eine
Katastrophe
für die schrumpfende Population. Die Bemühungen des
EEP, eine kleine
genetisch vitale Population in Menschenobhut zu erhalten, ist ein
Versuch,
der Ausrottung in der Natur entgegenzuwirken. Ob dies gelingen wird,
ist
völlig offen. die Zoologen würden es allemal
vorziehen, wenn das
Überleben der Bonobos in ihrem angestammten Lebensraum
garantiert wäre.
"Chimba" mit ihren etwa 12 Jahren kann jedenfalls nicht zurück
in den
Kongo, aber vielleicht verguckt sie sich in "Zorba", den genetisch
wertvollsten
Stuttgarter Bonobomann, und trägt somit zum Arterhalt bei.
Zoo Duisburg, 30.07.2008 Rostocker
Elefantin macht Duisburger Jung-Bullen heiß
Der Zoo Duisburg hat Zuwachs bei den Elefanten! Nein, ein neugeborenes
Jungtier
ist es noch nicht, aber hoffentlich eine werdende Mutter. Nach
langwierigen
Diskussionen in internationalen Gremien und unzähligen
Telefonaten zwischen
Duisburg und Rostock war der Wechsel perfekt: die 15jährige
Elefantin
DZOMBA sollte an den Kaiserberg ziehen. Ein Elefantentransport
zählt
zu den höchsten Weihen im tiergärtnerischen Alltag
und so setzte
eine Lawine an Vorbereitungen ein. Schließlich sollte DZOMBA
per Tieflader
in einem riesigen Container kommen, der am Stall vom Schwerlastkran
zentimetergenau
positioniert werden musste. Zum intensiven Erfahrungsaustausch reisten
die
Duisburger Elefantenpfleger einige Tage vor dem Verladen zu ihren
Kollegen
und „ihrer“ DZOMBA nach Rostock. Im Gegenzug
begleitete der Stammpfleger DZOMBAs
sie an den Kaiserberg, um dem sensiblen Tier eine möglichst
stressfreie
Eingewöhnung in seiner neuen Heimat zu gewährleisten.
Und auch,
um sich langsam aber sicher als ihr langjähriger, vertrauter
Pfleger
zurückzuziehen und die Pflege in Duisburger Hände zu
übergeben. DZOMBAs erste Schritte im neuen Stall waren zaghaft
und die Anwesenheit der
drei Duisburger Kühe mitsamt dem Bullen SHAKA zuerst
irritierend, zumal
sie in Rostock ausschließlich mit einer alten Artgenossin
zusammenlebte.
In den Folgetagen gelang es allen Beteiligten, DZOMBA erfolgreich in
die
Herde zu integrieren. Zuerst nur in Anwesenheit der Pfleger,
mittlerweile
durchaus ohne permanente Aufsicht. Beim Bullen SHAKA laufen derweil
deutlich
seine Schläfendrüsen als Ausdruck seiner Erregung.
Sein häufiges
Ausschachten verrät zudem sein Verlangen. In Duisburg darf man
in den
kommenden Jahren mehr denn je auf Zuwachs bei den Riesen der Savanne
hoffen!
DZOMBA wechselte aufgrund zweier Umstände: zum einen sollte
sie in eine
junge Herde, ihrem Alter gemäß, eingegliedert werden
mit dem Ziel
zur Nachzucht. Zum anderen galt es in Rostock, durch umfangreiche
Baumaßnahmen
die Haltungsbedingungen für Elefanten nachhaltig zu verbessern.
Zoo Leipzig, 30.07.2008 Giraffenjungtiere
wurden auf die Namen "Jamala" und "Kibo" getauft
Die am 08. April und 10. Juni 2008 geborenen beiden Giraffenjungtiere
wurden
heute auf die Namen „Jamala“ und
„Kibo“ getauft. „Jamala“
bedeutet auf Swaheli
„freundlich“, „Kibo“ ist der
Höchste Berg des Kilimandscharo Massivs.
„Aus den über 800 eingesendeten Vorschlägen
haben uns diese zwei
auf Anhieb gefallen. Wir haben bewusst afrikanische Namen gesucht, um
die
Herkunft der Tiere zu unterstreichen“, so Zoodirektor Dr.
Junhold. Die Täuflinge
haben sich den symbolischen Taufakt aus der Ferne angesehen. Den Korb
Möhren
hat dafür Vater Max genüsslich allein verspeist.
Damit bewohnen
neben dem Oberhaupt Max, den Giraffendamen Ashanti, Knöpfchen,
Emma,
Gusti, Twiga und Tatu zwei weitere Rotschildgiraffen die Kiwara-Savanne.
Zoo Magdeburg, 30.07.2008 Karten zur
Dschungelnacht unbedingt im Vorverkauf erwerben Die
Nachfrage zur Dschungelnacht ist riesig und der Zoo empfiehlt dringend,
die Karten zur beliebten Dschungelnacht im Vorverkauf zu erwerben.
Karten
sind im Vorverkauf an allen MVB-Verkaufsstellen und an den Zookassen
erhältlich.
Die Eintrittskarten gelten gleichzeitig als MVB-Fahrscheine 2 Stunden
vor
und 2 Stunden nach der Veranstaltung an diesem Tage. Der Zoo
öffnet
zur Dschungelnacht zusätzliche Zookassen im Vogelgesangpark.
Die Dschungelnacht
findet am 2. August von 18 bis 24 Uhr statt, aber bereits am Tage
können
sich die Besucher beim TIERISCH NAH-Programm auf die Dschungelnacht
einstimmen
oder sich gezielt über die „Aktion
Naturschutz“ informieren. Alle Spenden
an den Ständen kommen der „Aktion
Naturschutz“ zugute. So kann man am
Stand des Tierarztes, Dr. Pierre Grothmann, das
Blasrohrschießen selbst
einmal ausprobieren. Interessante Naturspiele und
Artenschutz-Informationen gibt es an der Tigeranlage. Am
Artenschutz-Stand beim Flamingohaus informiert
die Artenschutzkuratorin, Julia Trillmich, über die "Aktion
Naturschutz"
und über Artenschutzprojekte, die der Zoo Magdeburg
unterstützt.
Zusätzlich können unsere großen und kleinen
Gäste hier tolle Preise am Glücksrad gewinnen und
Tier-Anstecker basteln. Auch alte und defekte Handys können am
Artenschutzstand abgegeben werden
- sie werden dem Recycling zugeführt und belasten so nicht die
Umwelt. Außerdem informieren Zollbeamte am Artenschutz-Stand,
auf welche tierischen
und pflanzlichen Mitbringsel Jeder im Urlaub unbedingt verzichten
sollte.
Die Parkmöglichkeiten in der Straße Am Vogelgesang
sind sehr begrenzt.
Nach Möglichkeit sollten die öffentlichen
Verkehrsmittel Vogelpark
Herborn, 30.07.2008 „Die
Schöpfung bewahren“ Die
evangelische Kirchengemeinde Ambachtal und die katholische Gemeinde
Breitscheid
laden zum zweiten Familiengottesdienst im Vogelpark. Im Juli des
Vorjahres
feierte die Kirchengemeinde Ambachtal erstmalig im Vogelpark des
Herborner
Stadtteils Uckersdorf ihren Familiengottesdienst. Und dies mit so guter
Resonanz,
dass die Beteiligten sich zu einer Neuauflage entschlossen haben. Auch
in
diesem Jahr geht es um die Bewahrung der Schöpfung und somit
um ein
sehr wichtiges christliches Grundanliegen, das angesichts wachsender
Naturzerstörung
nach Mitteilung von Vogelparkleiter Wolfgang Rades leider
gegenwärtig
so aktuell wie kaum jemals zuvor ist. Angesichts dieser
Aktualität freut
sich das Vogelparkteam umso mehr, dass der diesjährige
Gottesdienst
jetzt auch im Zeichen der Ökumene von der katholischen
Kirchengemeinde
Breitscheid und Umgebung ausgerichtet wird. Pfarrerin Karin Schmid
erhält
somit in diesem Jahr Unterstützung auch durch den
Gemeindereferenten
Jüngling aus Breitscheid. Zur Belebung des Gottesdienstes, der
am Sonntag,
den 3. August um 10.00 Uhr wie im Vorjahr auf dem städtischen
Spielplatz
„Im Beilsbach“ am Vogelpark stattfinden soll,
beitragen wird auch der Posaunenchor
der Kirchengemeinde Ambachtal. Thematisch wird Franz von Assisi im
Blickpunkt
stehen, der zu den Vögeln predigte und unter den Menschen auch
für
mehr Verständnis für „Meister
Isegrim“, den Wolf sorgte. Zudem wird
Biologe Rades noch einmal das Projekt
„Amphibienarche“ vorstellen, das in
diesem „Jahr des Frosches“ wesentlich zur Bewahrung
der Schöpfung beitragen
soll. Kleine und große Gemeindemitglieder dürfen
gespannt sein.
Und natürlich lohnt es sich, im Anschluss an den Gottesdienst
auch die
befiederten, vierbeinigen und (im Fall der Schlangen) beinlosen
Mitgeschöpfe
im Vogelpark aufzusuchen. Wie Wolfgang Rades mitteilt, fliegen die
ersten
Jungstörche schon herum, während bei den
Teichhühnern kürzlich
bereits die zweite Brut geschlüpft ist oder bei den Beos,
Roten Ibissen
und Paradieskranichen gar noch gebrütet wird.
Jüngster Nachwuchs
des Vogelparks ist eine besonders niedliche schwarzweiße
Zwergziege,
die mit ihren sechs Halbgeschwistern das Streichelgehege belebt.
Zoo Leipzig, 29.07.2008 Anpassung
Finanzierung der Tropenerlebniswelt Gondwanaland
Composite(Gray)Composite(Gray)Die in den letzten Monaten
explosionsartig
gestiegenen Stahlpreise auf dem Weltmarkt bedingen eine Anpassung der
Finanzierung
der Tropenhalle Gondwanaland. Berechnungen zu Folge wird sich das
Gesamtbudget
von 49,5 auf 60 Millionen Euro erhöhen. Sowohl mit dem
Fördermittelgeber
Freistaat Sachsen und der Stadt Leipzig steht der Zoo im intensiven
Austausch.
Der Zoo Leipzig hat einen Vorschlag erarbeitet, der der Stadt Leipzig
vorliegt. Gegenwärtig werden die noch offenen Fragen
geklärt. Es wird versucht eine Lösung zu finden. Zum
momentanen Zeitpunkt kann noch keine Aussage darüber getroffen
werden, wie die Mehrkosten im Detail aufgeteilt werden.
„Wir werden alles tun, um das Gesamtprojekt nicht zu
gefährden und eine
wirtschaftlich vertretbare Lösung zu finden. Aufgrund des
laufenden
europaweiten Vergabeverfahrens können wir zum jetzigen
Zeitpunkt keine
weiteren Angaben machen.“, so Zoodirektor Dr. Jörg
Junhold. "Wir sind
uns einig, dass Gondwanaland das Herzstück des Zoos der
Zukunft bilden
wird. Vor einer Entscheidung über eine Beteiligung der Stadt
Leipzig
an den gestiegenen Kosten sind allerdings durch den Zoo zeitnah noch
offene
Fragen zu beantworten. Ich gehe davon aus, dass wir mit gemeinsamen
Anstrengungen
von Zoo, Freistaat und Stadt die Herausforderung lösen.", so
Oberbürgermeister
Burkhard Jung. Zoo Duisburg, 29.07.2008
Neues Mitglied im Duisburger Seelöwen-Harem
Seelöwen-Mutter NIXE ist genauso ein einzigartiges
Charaktertier wie jeder andere Kalifornische Seelöwe im
großen Freibecken des Zoo Duisburg. Eigentlich ganz
umgänglich, nur manchmal etwas zickig mit einem
Schuss an Hysterie. Letztere lebt sie ganz besonders dann aus, wenn sie
sich
– wie im jetzigen Fall seit rund sechs Wochen – um
ihren eigenen Nachwuchs
kümmert. Das allerdings erledigt sie mit
fürsorglicher Bravour.
Das Weibchen SUSI wurde Mitte Juni geboren und ist seitdem der
heiß
umworbene Star in der Duisburger Seelöwenfamilie. Den
vielfachen Zuchtvater
PIT müssen die Pfleger noch auf Abstand halten, denn die
Väter
sind anfangs unter Umständen nicht gerade zimperlich zu ihrem
Nachwuchs.
Der Größenunterschied zu den Weibchen tut hier sein
Übriges,
wachsen sich die Bullen doch zu Muskelpaketen von bis zu 300 kg aus,
während
das zarte Geschlecht gerade einmal auf ein Drittel der
Körpermasse kommt.
Mehr als gesellig geht es trotzdem zu, denn für die anderen
fünf
Weibchen bedeutet SUSI schlichtweg eins: tolle Beschäftigung!
Der neue
Mitbewohner wird, soweit die Mutter das auch zulässt,
beschnuppert,
angestupst, vielleicht schon zum Spielen aufgefordert. Allerdings
halten
sich Seelöwen-Jungtiere anfangs erst an Land auf, denn sie
müssen
das Schwimmen erstaunlicherweise erlernen! Mittlerweile klappt es aber
ganz
gut und SUSI unternimmt ihre ersten Tauchgänge im Freibecken.
Mutter
NIXE ist dabei schon von weitem gut zu hören, denn sie
brüllt ihre
Kontaktrufe zu ihrem Jungtier ununterbrochen heraus. Dass sie liebevoll
als
kleine Hysterikerin verschrien ist, hängt sicher auch damit
zusammen,
weil Brüll-Tonlage rund eine Oktave höher liegt als
diejenige ihrer
Artgenossinnen! SUSI werden die Stammbesucher in den nächsten
Wochen
beim Wachsen regelrecht zusehen können, denn Mutters Milch ist
äußerst
fettreich… Zoo Osnabrück,
29.07.2008 Zickenalarm bei den Nashörnern!
Dass Dickhäuter durchaus dünnhäutig sein
können, haben
die Zoomitarbeiter bei der Zusammengewöhnung des Nashornbullen
Floris
mit den beiden Weibchen Lia und Marcita beobachten können.
Nachdem sich Floris bereit im letzten Herbst mit Lia angefreundet
hatte, wurden diese
zart geknüpfte Bande durch die Ankunft des Weibchens Marcita
Anfang
Juli kurzfristig gekappt. Lia und Marcita sind Halbgeschwister und
zusammen
im Serengetipark Hodenhagen aufgewachsen. Durch die neue Umgebung
verunsichert,
schloss sich Marcita nach ihrer Ankunft im Zoo Osnabrück eng
an ihrer
vertraute Freundin. Außerdem hatte sie offensichtlich Angst
vor dem
großen Bullen Floris. Und der arme Floris sah sich seiner
attraktiven
Partnerin beraubt und stand zudem noch einer geschlossenen, keifenden
Damenriege
gegenüber. Nun war das Fingerspitzengefühl der
Tierpfleger gefragt:
Zunächst wurde Floris auch nachts in unmittelbarer
Nähe zu den
Weibchen platziert, so dass die Nashörner ständig
– getrennt durch
ein Gitter – Sicht- und Schnupperkontakt zu einander
aufnehmen konnten. Auch
tagsüber waren die Tiere zunächst in getrennten
Gehegebereichen
untergebracht und im nächsten Schritt der
Familienzusammenführung,
unter Beobachtung stundenweise gemeinsam auf der Anlage. Nach und nach
gewöhnten
die Nashörner sich aneinander und mittlerweile sind sie
gemeinsam mit
drei Blessböcken regelmäßig auf der
Außenanlage zu
beobachten. Zoo Salzburg, 29.07.2008
Am Freitag, 1. August, beginnt der Nachtzoo 2008
Beim ersten Nachtzooabend stehen Tiger, Kapuzineraffe & Co im
Mittelpunkt.
Am Freitag, den 1. August, ist es wieder soweit! Die Nachzoosaison im
Salzburger
Zoo beginnt. Bis 30. August ist der Zoo Salzburg jeden Freitag und
Samstag
bis 23 Uhr geöffnet ? letzter Einlass ist um 21.30 Uhr an der
Hauptkasse!
Im Sommer wenn abends die Hitze des Tages schwindet sind viele Zootiere
besonders
aktiv. Zoobesucher sind eingeladen, die Tierpfleger zu begleiten, die
in
den kühleren Stunden des Tages ihre Schützlinge mit
so mancher
"Leckerei" überraschen: Am Freitag stehen um 20 Uhr die
Kapuzineraffen,
um 21 Uhr die Tiger-Dame Ästhetica und die Wölfe um
21.30 Uhr im
Mittelpunkt! Am Samstag ist um 20 Uhr der Treffpunkt bei den
Bären,
um 21 Uhr beim Jaguar Paar "Bonita und Sir William" und um 21.30 Uhr
bei
den Flamingos! "Mahlzeit im Zoo?" Für das leibliche Wohl der
Besucher
sorgt das Zoorestaurant! Alles vom Grill!
Tiergarten Nürnberg, 29.07.2008
Rarität im Tiergarten Koritrappen
gehören seit 1977 zum dauerhaften Bestand des Tiergarten
Nürnberg. Bereits 1989 konnte der Tiergarten die weltweit
erste Nachzucht
dieser Vögel in einem Zoo vermelden. Obwohl heutzutage etwa
150 Koritrappen
in 40 Zoologischen Gärten gehalten werden, ist die Zucht nach
wie vor
keine Selbstverständlichkeit und gelingt nur in wenigen Zoos
in den
Arabischen Emiraten, den Vereinigten Staaten und im Tiergarten
Nürnberg.
Das Nürnberger Männchen lebt hier seit 1987 und
gehört damit
zu den ältesten Trappen. Koritrappen gehören zu den
schwersten
flugfähigen Vögeln, wobei die Männchen bis
zu 18 kg Körpergewicht
erreichen können. Die Weibchen sind mit bis zu 7 kg wesentlich
leichter.
Während der Balz sträuben die Männchen ihr
Halsgefieder und
blähen die Luftröhre auf das Vierfache auf. Damit
können sie
die entsprechenden tiefen Balztöne hervorbringen. Aus
Sicherheitsgründen
werden im Tiergarten die Eier in den Brutapparat
überführt. Am
18.06.2008 schlüpfte nach 24-tägiger Brutdauer nach
mehrjähriger
Pause endlich wieder ein Küken dieser in Ost- und
Südafrika beheimateten
Vogelart. Das Junge wird jetzt von seinen Pflegern fürsorglich
gepflegt
und täglich auf der Wiese spazieren geführt. Diese
Bewegung ist
wichtig für eine gesunde Entwicklung, da Trappen zu den
Nestflüchtern
gehören. Bei diesen verlassen die Jungtiere kurz nach dem
Schlupf die
Nestmulde und begleiten von Beginn an die Eltern bei der Nahrungssuche.
Wisentgehege Springe, 29.07.2008 Freiheit
für Adebar Wisentgehege Springe entlässt
Storchennachwuchs
in die Freiheit Früh um 7.30 Uhr
versammelten sich die Tierpfleger im Wisentgehege
an der großen Freiflugvoliere. Mit Käschern
„bewaffnet“ sollte
es auf Storchenfang gehen. Die Weißstörche hatten in
diesem Jahr
erfolgreich gebrütet und zwei Jungtiere aufgezogen. Nach
langer Zeit
war das der erste Zuchterfolg bei Weißstörchen im
Wisentgehege.
Über die Beringung der beiden Vögel im Mai hat sogar
das NDR-Fernsehen
berichtet. Nun hieß es Abschied nehmen, denn im Wisentgehege
hat man
sich dafür entschieden, die jungen Störche in die
Freiheit zu entlassen
und so die Population der frei lebenden Störche zu
stützen. Ein
wenig Unruhe hat die morgendliche Aktion in der großen
Freiflugvoliere
schon gebracht, aber für den guten Zweck müssen
Schwarz- und Weißstörche,
Kraniche und alle anderen Bewohner der Anlage damit klar kommen. Die
Fangaktion
lief schnell und routiniert, ohne besondere Vorfälle ab. Nach
wenigen Minuten hatten Nicola Gölzner und Birgit Othmer die
beiden Jungstörche zunächst im Käscher und
dann in den Transportkisten. Diese sind
nötig, denn der Weg in die Freiheit führt
über eine Zwischenstation.
Im NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde werden die Tiere auf das Leben
in Freiheit
vorbereitet. Sie werden lernen, sich selbst zu versorgen. Sie bekommen
Kontakt
zu Artgenossen, mit denen sie im Herbst gen Süden ziehen
werden. Im
Wisentgehege hofft man derweil, auch im nächsten Jahr wieder
Storchennachwuchs
zu haben. Die Vorraussetzungen sind sicher gut. Die schöne
Freiflugvoliere,
die im Jahre 2005 neu erstellt worden war, wurde soeben in der
Zeitschrift
„Tierzeit“ vom Deutschen Wildgehegeverband als
„vorbildliche Storchenanlage“
gewürdigt. Zoopark Erfurt, 29.07.2008
Meldebüros zum 10. Zooparklauf geöffnet
Am 13. September gilt es wieder flinke Füße zu
beweisen, denn
bereits zum 10. Mal macht der Erfurter Laufcup einen Abstecher in den
Thüringer Zoopark Erfurt. Für alle, die jetzt schon
voller Vorfreude sind, haben die Meldebüros ab sofort
geöffnet. Wenden kann man sich hierbei
an den Runners Point Am Anger 1, den Lauf- und Sportladen Lehmann in
der Lachsgasse
3, online unter www.zooparklauf.de
oder auch direkt
beim SSV Erfurt Nord. Letzterer und der Thüringer Zoopark
Erfurt freuen
sich jetzt schon auf rege Beteiligung auf allen
Streckenlängen, vom
200 m Bambinilauf bis zum Großen 9 km Hauptlauf.
Vogelpark Walsrode, 28.07.2008 Pinguin Pepe in Not
Wenn die Pinguine im größten Vogelpark der Welt, dem
VogelPark Walsrode, bei der amüsanten Schaufütterung
dem Fisch pfeilschnell „nachjagen“, denkt
wahrscheinlich kein Besucher an die wildlebenden Artgenossen
der Humboldt-Pinguine in der freien Natur. Während die
Pinguine sich
im Vogelpark in ihrem Freigehege rundum wohl fühlen, stehen
ihre Artgenossen
an den Küsten Perus und Chiles unter starker Bedrohung.
Überfischung
der Meere, Zerstörung der Bruthöhlen,
Meeresverschmutzung und unkontrollierter
Tourismus haben dazu beigetragen, dass der Wildbestand auf ca. 30.000
Tiere
zurückgegangen ist. Für eine langfristige
Überlebenschance
der eleganten Wasserkünstler im Frack, ist dieser knappe
Bestand leider
zu wenig. Um auf die Vielzahl der Probleme aufmerksam zu machen,
veranstaltet
der Vogelpark am Sonntag, 03.08.2008 von 10.00 bis 18.00 Uhr einen
Aktionstag
zum Schutz des Humboldt-Pinguins. Unter dem Motto „Pinguin
Pepe in Not“ hat
der VogelPark Walsrode zusammen mit Sphenisco e. V. und dem Zoo Landau
ein
abwechslungsreiches Pinguinprogramm im Wiesental zusammengestellt. In
spannenden
Kurzvorträgen, kommentierten Fütterungen und
lehrreichen Filmen
für die ganze Familie bekommen alle neugierigen Pinguinfreunde
einen
Einblick in das reelle Leben der beliebten Wasserakrobaten.
Zusätzlich
laden eine spannende Pinguin-Ralley mit tollen Preisen, kreative Mal-
und
Bastelaktionen und vieles mehr die interessierten Besucher ein, jede
Menge
Wissenswertes rund um die Meister des Unterwasserfluges mit nach Hause
zu
nehmen. Zoo Berlin, 28.07.2008 Sensationeller
Zuchterfolg im Berliner Zoo: Ein Jamesflamingo geschlüpft!
Noch in den frühen fünfziger Jahren des vergangenen
Jahrhunderts
galten die hübschen südamerikanischen Jamesflamingos
als ausgestorben.
Sie wurden jedoch später in den hochalpinen, lebensfeindlichen
Salzseen
in Höhenlagen über 2.500 m wiederentdeckt, und wenige
Exemplare
gelangten durch den Schweizer Tierfänger Cordier nach Europa.
So auch
in den Berliner Zoo, dem weltweit erstmalig und bisher als einzigem Zoo
im Jahre 1989 die Zucht gelang. Seither schlüpften mehrere
Jungvögel
im Berliner Zoo, die allerdings nicht aufkamen. Überhaupt sind
Jamesflamingos
heute außerhalb Südamerikas nur noch in Berlin sowie
einem uralten
Vogel im Zoo Wuppertal anzutreffen. Aufgrund ihrer hochalpinen
Verbreitung
sind James- und die nahe verwandten Andenflamingos extrem von
Erkrankungen
der Atemwege gefährdet. Mit dem am 7. Juli
geschlüpften Jungvogel
leben jetzt im Berliner Zoo insgesamt 7 Jamesflamingos. Revierchef
Thomas
Lenzner und seinem Team gebührt uneingeschränkte
Anerkennung für
diesen Zuchterfolg. Zoo Halle, 28.07.2008
Sommer-Seniorentag am 06. August 2008, in der Zeit
von 11 bis 16 Uhr, veranstalten wir gemeinsam
mit dem Volkssolidarität 1990 e.V. Halle (Saale) einen
„Sommer-Seniorentag“.
Wir sorgen an diesem Tag auf den Bergterrassen für ein
abwechslungsreiches
kulturelles Unterhaltungsprogramm u.a. mit den „Fahrenden
Musikanten“, einer
„Heino-Double-Show“, „Charly Chaplin
& Lisa“ und Spindlers
„Seniorenpuppentheater“.
Zu den Highlights gehören die hautnahen Begegnungen mit
unseren Streicheltieren
sowie die beliebten kommentierten Tierfütterungen und eine
Kleintierschau.
Der Klöppelverein vom Volkssolidarität 1990 e.V.
Halle (Saale)
unter der Leitung von Frau Schmeier, und Vertreter vom
Zooförderverein
werden u.a. vor Ort zu finden sein. Wir möchten allen
interessierten Seniorinnen und Senioren einen besonderen Ausflug in
unseren landschaftlich
reizvollen Zoo empfehlen. Erst seit einigen Tagen bewohnt gemeinsam mit
dem
Jungbullen Abu und den Elefantenkühen Sabi und Mafuta, die
siebenjährige
Elefantenkuh Tana aus dem Tierpark Berlin, die Elefantenanlage in
unserem
Zoo. Für das leibliche Wohl mit ermäßigten
Angeboten zum
Mittagstisch und in der Kaffeezeit fühlen sich die Mitarbeiter
der Zoogastronomie
an diesem Tag verantwortlich. Die Begegnung mit unserer interessanten
Tierwelt
mit 1.700 Tieren in 250 Arten aus 5 Kontinenten sollen diesen Tag zu
einem
besonderen Erlebnis werden lassen. Für Seniorinnen und
Senioren ab 60
plus ist der Eintritt frei. Nur bei schlechtem Wetter (Unwetter,
Dauerregen)
entfällt die Veranstaltung. Zoo Emmen,
28.07.2008 Nickerchen für Dickerchen!
Mittagsmüdigkeit, Sommerträgheit oder einfach nur ein
Schönheitsschläfchen?
Gründe für eine kleine Auszeit gibt es viele. Das
haben auch die
Elefanten des Zoo Emmen erkannt… 44 Jahre hat Elefantendame
Annabel schon
auf dem Buckel, da tut ein kleines Mittagsschläfchen an
manchen Tagen
natürlich gut. Aber auch alle anderen Mitglieder der
Elefantenherde
werden in letzter Zeit des öfteren bei einem
Schläfchen beobachtet.
Abgeschaut haben sie sich das wahrscheinlich bei Elefantenbulle Radza,
der
sich als Erster gern mal auf die großen Ohren legte. Wie
riesige, graue
Berge liegen die Tier dann ganz eng beieinander oder verstreut im
Gehege.
Ob der Sommer für die Müdigkeit der
Dickhäuter verantwortlich
ist, die Elefanten einfach nur relaxen möchten oder sich vom
Trubel
der letzten Wochen erholen wollen – die Pfleger des Zoo Emmen
können
es nicht mit Sicherheit sagen. Bis vor kurzem bestand die
Elefanten-Herde
aus 16 Tieren. Mittlerweile sind jedoch zwei Jungbullen, die
für ordentlich
Aufregung und Radau gesorgt haben, in einen anderen Zoo umgezogen. Gut
möglich, dass besonders die älteren Elefanten seit
dem Weggang der beiden ungestümen
Jungsporne erstmal eine ordentliche Portion Schlaf nachzuholen haben.
Bis
Mitte August können Zoo-Besucher aber nicht nur einen Blick
auf die
schlafenden Elefanten werfen, sondern von Montag bis Freitag auch
hinter
die Kulissen des Elefantengeheges schauen. Alle, die eine
Präsentation
der Elefantenpfleger miterleben, haben die Chance, eine
Führung durch
die Bereiche der Elefantengehege zu gewinnen, die normalerweise
für Besucher nicht zugänglich sind. Und
noch eine Neuigkeit im Elefantengehege:
Seit dem 1. Juli trifft man dort regelmäßig eine
junge Dame aus
Deutschland, die ein Mikrofon bei sich trägt. Meike Artelt ist
ihr Name
und sie erforscht das Verhalten der asiatischen Elefanten. Sie ist vor
allem
an der Sprache der Dickhäuter interessiert, das
heißt, an allen
Lauten, die Elefanten hervorbringen und die für Menschen
manchmal gar
nicht wahrnehmbar sind. Elefanten benutzen diese Laute, um
über große
Distanzen miteinander zu kommunizieren. Meike Artelt erforscht aber
auch
eventuelle Unterschiede in der Sprache von jungen und erwachsenen
Elefanten
sowie von Bullen und Kühen. Bevor Meike Artelt ins
niederländische
Emmen kam, forschte sie bereits in den Zoos von Hamburg, Berlin und
Köln.
Die Forscherin wird den Elefanten im Zoo Emmen auch Laute wilder
Elefanten
vorspielen. Die Mitarbeiter des Zoo Emmen sind gespannt, wie Annabel,
Radza
und die anderen Tiere der Herde reagieren, wenn sie ihre Artgenossen
aus
der Wildnis zu hören bekommen…
Zoo Magdeburg, 28.07.2008 Sydney Youngblood kommt
zur Dschungelnacht am 2. August! Wie schlafen
eigentlich Luchs, Eule und Löwe im Zoo? Am 2. August
können
Zoobesucher den Zoo von einer neuen Seite kennen lernen. Inmitten
Magdeburgs
ist es möglich, das Reich der Tiere bei Nacht zu erleben und
den Tierstimmen
zu lauschen. „Exotik pur“ verspricht das
diesjährige Dschungelnacht-Programm,
zu dem der bekannte amerikanische Star SYDNEY YOUNGBLOOD erwartet wird.
Mit
seinem legendären Hit „If only I could“
begeistert er jedes Publikum. Die „tierische
Megaparty“ im Zoo mit Radio Brocken gibt`s von 18 bis 24 Uhr,
aber bereits am Tage können sich die Besucher beim TIERISCH
NAH-Programm,
an den Informations- und Aktionsständen auf die Dschungelnacht
einstimmen.
Spiel, Sport und Spaß bieten viele Aktionsstände und
es gibt sogar
eine „Tier-Olympiade“! Beim Langnese Super Soccer,
können die Kids
auf besondere Weise kicken. An Bungeeseilen agieren die Spieler mit
viel
Ballgefühl und Teamgeist und haben dabei jede Menge
Spaß bei diesem
originellen Fußballerlebnis. Jede Menge
„tierische“ Überraschungen
und ein tolles TIERISCH NAH – Programm gibt es in der Arena
ab um 10 Uhr.
Hier besteht außerdem die Möglichkeit, auf einem
Pferd oder Esel
zu reiten. „Diesseits von Afrika“- das ultimative
Dschungelnacht-Programm
bringt abends stimmungsvolle, lateinamerikanische Klänge in
den effektvoll beleuchteten Zoo. Radio Brocken präsentiert
außerdem die Liveband
SK5, die RADIO BROCKEN DANCE CREW, JUNGLE DANCE und eine atemberaubende
Feuershow.
Südamerikanisches Temperament in tollen Kostümen
zeigt die BAHIA
DANCE CREW. Den krönenden Abschluss bietet SYDNEY YOUNGBLOOD.
Der bekannte
Amerikaner will die Zoobesucher mit seiner
Bärenpark Worbis, 28.07.2008 Der
Sonnenstein – eine Alternative zum Mittelmeerurlaub
Aus der Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären Am
Sonnabend, dem 2. August 2008, führt Biologe Arne Willenberg
in 484 Meter Höhe, auf den Sonnenstein. Die Exkursion beginnt
um 9 Uhr und wird ca. drei bis
vier Stunden dauern. Treffpunkt ist der Parkplatz am Fuß des
Sonnensteins,
zwischen Brehme, Ortsteil Sonnenstein, und Holungen. Allen
Naturfreunden,
die ihren Sommerurlaub nicht in den Mittelmeerländern oder in
Lappland
verbringen können, sei die kommende Exkursion sehr zu
empfehlen. Die
Wanderung führt zum Sonnenstein. Die dort vorhandenen Trocken-
und
Halbtrockenrasen sind reich an Pflanzenarten, deren
ursprüngliche Heimat
sich eigentlich in den mediterranen Urlaubsgefilden befindet. Man
sollte
sich also nicht wundern, wenn es nach den Kräutern der
Provence duftet. Andererseits beherbergen die besagten
Trocken- und Halbtrockenrasen auch
Reliktvorkommen der eiszeitlichen Tundrenflora und Tundrenvegetation.
Diese
Biotope sind somit vegetationskundlich, pflanzengeographisch und
florengeschichtlich
sehr interessant. Außerdem spiegeln sie alte Nutzungsformen
der Landschaft
durch den Menschen wider. Von der Kuppe des 484 Meter hohen
Muschelkalkberges
nördlich des Ohmgebirges sind herrliche Aussichten auf den
Nordrand
des Ohmgebirges, auf das Tal der Brehme, auf die als „Goldene
Pforte“ bezeichnete Talenge zwischen Ohmgebirge und
Sonnenstein, in die Goldene Mark mit Duderstadt
sowie auf die alten Kalihalden von Bischofferode bis hin zum
Kyffhäuser
möglich. Tierpark Nordhorn, 28.07.2008
Seehundnachwuchs im Tierpark Nordhorn Weibchen heißt Janna
Am Abend des 13. Juli war es im Familienzoo im Grünen endlich
wieder soweit. Das erfahrene Seehundweibchen „Didi“
brachte nach Sarah, Hannes und
Louisa bereits das vierte putzmuntere Jungtier in Nordhorn zur Welt!
Vater
„Max“, das zweite Seehundweibchen
„Rita“ und „Lily“, ein Jungtier
aus dem
vergangenen Jahr, haben in der nächsten Zeit nichts in der
Nähe
der frisch gebackenen Mutter mit ihrem Jungtier zu suchen. Wenn sie zu
dicht
heranschwimmen werden sie Vertrieben. Dieses Verhalten ist für
Seehundmütter
völlig normal, denn in den ersten Lebenswochen können
vor allen
Dingen Seehundbullen den Kleinen gefährlich werden. Im
Tierpark sorgt
sich aber Niemand um den Wonneproppen, denn Max ist ein ruhiger,
friedlicher
Seehundbulle. Seit dem heutigen Donnerstag steht auch das Geschlecht
eindeutig
fest. Der jüngste Spross der Seehundfamilie ist weiblich!
Familie Harland,
seit Jahren treue Seehundpaten, durften einen Namen auswählen.
Mit dem schönen Namen „Janna“
trägt der kleine Seehund nun einen echten Grafschafter Namen
in die Welt. Tiergarten Schönbrunn,
28.07.2008 Sonntagskinder: 3 Löwen geboren
Am Sonntag früh sind im Tiergarten Schönbrunn drei
Löwen
geboren worden, die vermutlich Gene der im Freiland ausgestorbenen
Berberlöwen besitzen. Die Löwenmutter stammt aus dem
Zoo Olmütz in Tschechien
und hat das typische Aussehen der schon ausgestorbenen Unterart der
nordafrikanischen
Berberlöwen, die sich durch eine besonders mächtige
Mähne
auszeichnen. Weltweit existieren nur noch wenige Exemplare, die den
Berberlöwen
äußerlich weitgehend ähneln und eventuell
noch Berberlöwenblut
in sich tragen. Der letzte in freier Wildbahn lebende
Berberlöwe wurde
1922 im Marokko erlegt. Das etwas nervöse
Löwenweibchen hat sich
mit seinen Jungen in eine mit Stroh ausgepolsterte Höhle
zurückgezogen.
Die Löwenanlage wurde mit Hilfe von Topfpflanzen und
Sperrbändern
abgeschirmt. Die für die ?Artenschutztage? in der
Nähe der Löwenanlage
aufgestellte Bühne wurde für die nächsten
Tage auf den Platz
vor dem Regenwaldhaus transferiert. Ausgewachsene männliche
Löwen
erreichen ein durchschnittliches Körpergewicht von 225 kg,
Weibchen
von rund 150 kg. Löwen haben ein Geburtsgewicht von 1,5 kg bei
einer
Körpergröße von 50 cm und werden etwa sechs
bis acht Wochen
von der Mutter gesäugt. In freier Wildbahn leben noch 16.000
bis 30.000
Löwen, in den letzten 20 Jahren sind die Bestände um
30 bis 50
Prozent zurückgegangen. Wie bei fast allen
Großtieren Afrikas
geht die Hauptgefährdung der Löwen durch den Mensch
aus, aber auch
Krankheiten stellen ein Problem dar. So sind im
südafrikanischen Krüger-Nationalpark,
und zwar im südlichen Bereich des Parks, rund 90 Prozent der
Wildtiere
mit Tuberkulosebakterien infiziert. Die Infektion stammt von
Büffeln,
die von Löwen gejagt werden und durch den Kontakt mit
infizierten Hausrindern
die Krankheit eingeschleppt haben. Opel-Zoo
Kronberg, 28.07.2008 ZooFari-Afrikanische
Nächte im Opel-Zoo mit großem Programm am
1. und 2. August 2008
Immer zum Ende der hessischen Sommerferien wartet noch eine besondere
Veranstaltung
auf die Besucher des Opel-Zoos in Kronberg: Die „ZooFari
– Afrikanische Nächte
im Opel-Zoo“ finden dieses Jahr am 1. und 2. August 2008 von
20 bis 24 h
statt (Kassenöffnung bis 23 Uhr). Jung und Alt erwartet ein
reichhaltiges
Programm: Das Zoogelände ist mit Feuerkörben und
Kerzen illuminiert,
von der Elefantenplattform ertönt afrikanische Life-Musik,
Trommler
und Feuertänzer zeigen den Zauber Afrikas, bei von den
Zoopädagogen
kommentierten Schaufütterungen erfährt man
Interessantes über
die jeweiligen Tiere, ein Märchenerzähler
entführt in afrikanischer
Erzählweise auf den schwarzen Kontinent, die Kinder
können sich
mit Tier- und Fantasiemasken schminken lassen, afrikanische
Bastelarbeiten
herstellen, kleine Taschen bemalen oder eine spannende Sinnestour auf
dem
dunklen Waldlehrpfad unternehmen. Im Restaurant Sambesi wird an beiden
Abenden ein Buffet mit afrikanischen und internationalen
Spezialitäten angeboten und an den weiteren Stationen im
Zoogelände werden Snacks, Eis und
Getränke angeboten (Essen und Getränke sind nicht im
Eintrittspreis
enthalten). Der Zwalu-Shop aus Kronberg bietet geschmackvolle, von
township-Bewohnern
handgemachte afrikanische Produkte an und der Förderverein des
Opel-Zoos
ist mit einem eigenen Infostand vertreten. Der Eintritt für
die ZooFari
beträgt für Erwachsene 10 ¤ und
für Kinder von 3 bis
14 Jahren 6 ¤ (nur Abendkasse, keine Voranmeldung). Es
gelten an diesem
Abend keine Jahreskarten und keine Freikarten. Der Besuch dieser
Sonderveranstaltung
lohnt bestimmt, zumal der Eintrittserlös - wie schon in den
Jahren zuvor
– für neue Tieranlagen verwendet wird.
Zoopark Erfurt, 28.07.2008 Neues Haus für
Kindergeburtstage In unmittelbarer Nähe
des Giraffenhauses ist in den letzten Wochen
eine neue Attraktion entstanden. Mit Hilfe vieler fleißiger
Helfer
aus dem Zoopark wurde die Hütte der ehemaligen Weinverkostung
komplett renoviert. Nach der Entrümpelung und Neuverlegung des
Fußbodens,
bekam die Hütte auch von außen neuen Glanz
verliehen. Der afrikanische Künstler Bonifaz Ametepe, der
zurzeit im Nashornhaus seine Werke ausstellt,
widmete sich der Außengestaltung der Hütte. Jetzt
beleben Affe,
Elefant und Giraffe die Wände. Die Hütte mit dem
klangvollen Namen
"Twiga Nyumba", Suaheli für Giraffenhaus, kann gegen einen
kleinen Unkostenbeitrag
von 10 ¤ und Hinterlegung einer Kaution gemietet werden.
Gruppen
bis maximal zehn Personen können dann dort in "Ihrer"
Hütte picknicken
oder im privaten Rahmen feiern. Nähere Informationen unter
0361/751
88 28. Zoo Heidelberg, 25.07.2008
Tierische Patenparty im Heidelberger Zoo Am
vergangenen Freitag Abend fand im Heidelberger Zoo bei
schönstem Festtagswetter und bester Stimmung die traditionelle
Patenparty statt. Die
Sonderveranstaltung ist ein herzliches Dankeschön an alle
treuen Tierpaten,
die den Zoo und seine Tiere teilweise schon seit vielen Jahren
unterstützen.
Über 200 Gäste hatten sich zur Paten-Party
angemeldet, so viele
wie noch nie. „Es hat sich mittlerweile wohl herumgesprochen,
dass man auf
der Paten-Party eine ganz außergewöhnliche
Atmosphäre genießen
kann“ erklärt Sandra Reichler, Koordinatorin der
Tierpatenschaften im
Zoo, die hohe Gästezahl. Auch in diesem Jahr wartete auf die
geladenen
Gäste ein mit zahlreichen Überraschungen bunt
gespicktes Programm
rund um ihre Lieblinge. Gleich zu Beginn wurden die Gäste mit
einem
Freiflugtraining mit Wüstenbussard und Uhu auf der Wiese am
Eingangsplatz
überrascht. Danach konnten die Paten für die
Rhesusaffen „Affenbrotbäume“
basteln, deren Früchte von den flinken Tieren mit Affenzahn
vom Baum
geholt und verspeist wurden. Beim anschließenden Sektempfang
im großen
Zelt wurde ein neuer Pate begrüßt: Mit Dossenheim
hat eine ganze
Gemeinde die Patenschaft für ein Zootier übernommen.
Es ist der
kräftige Mähnenrobbenbulle
„Henry“, der sich nun auf zahlreiche
stolze Paten freuen kann. „Damit hat eines der Charaktertiere
des Zoos einen
besonderen Paten gefunden“, freute sich Zoodirektor Dr. Klaus
Wünnemann
bei der Übergabe der Patenurkunde an Hans Lorenz,
Bürgermeister
von Dossenheim. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Nachbarn
aus Dossenheim
ihre Verbundenheit mit dem Zoo so eindrücklich zeigen. Ich
wünsche
allen Dossenheimern viel Freude an ihrer Robbe
„Henry“ in ihrem Zoo Heidelberg“.
Die Tierpaten sind eine fast genauso bunt gemischte Gesellschaft wie
ihre
Patenkinder. Die Paten sind Einzelpersonen, Institutionen oder Firmen,
die
mit ihrem finanziellen Beitrag den Zoo und seine Tiere
unterstützen.
298 Tiere aus dem Zoo Heidelberg haben bereits Paten gefunden, aber bei
einem Bestand von über 1000 Tieren sind noch viele patenlos.
„Die Tierpaten tragen ganz wesentlich dazu bei, dass der Zoo
die Haltungsbedingungen für
seine Tiere verbessern kann“, erklärt
Wünnemann. Dabei orientieren sich die
Patenschaftsbeiträge an den Pflegekosten der Tiere. Da liegen
die Elefanten mit 5.000 Euro pro Jahr deutlich an der Spitze, aber auch
ein
Löwe verspeist mühelos über eine Tonne
Fleisch jährlich
und ist mit 2.500 Euro kein billiges Patentier. Auch das
Gemüse, das
die Gorillas eimerweise verzehren, kostet sein Geld, dazu kommen noch
Kletterseile, Hartplastikbälle und anderes Spielzeug. Als
Anerkennung für die Unterstützung erhalten die Paten
einen Patenpass, eine Urkunde sowie ausführliche Informationen
zu ihrem Schützling und werden zum jährlichen
Patenfest eingeladen. Zoopark Erfurt, 25.07.2008
50 Jahre Zooschau 2008 - 50 Jahre Thüringer Zoopark 2008 -
Erste Tiere der Zooschau (Teil 3)
Pünktlich am Pfingstmontag 1959 trafen für die
Zooschau auf den
Roten Berg die beiden Hartmann- Bergzebras "Putzi" und "Trolli" ein.
Sie kamen
direkt aus Walfis-Bay in Südwest-Afrika als Geschenk des
Kinderradios
der DDR. Im Nordbad Erfurt wurden die beiden Zebrakinder
übergeben und
im Beisein von 7000 Tierfreunden getauft. Mit dabei waren auch der
Rundfunkkinderchor
Leipzig und die Pleißenthaler Musikanten. Das Kinderradio der
DDR übertrug
live die Übergabe und Taufe der beiden Zebrakinder.
Zunächst wurden
sie in der Huftieranlage auf dem Plateau untergebracht. Mehrfach kamen
kleine
Fohlen zur Welt. Im Juli 1965 wurde sogar eine Zuchtgemeinschaft mit
dem
Zoo Zürich vereinbart, um die vom Aussterben bedroht Zebraart
zu erhalten.
In den 70er Jahren lebten die Hartmann-Bergzebras gemeinsam mit
Watussirindern
auf einer Anlage. Über eine Tierhandelsfirma bekam der
Thüringer
Zoopark im Juni 1974 eine Herde Damarazebras, die in Südafrika
und Namibia
heimisch sind und die man Damarazebras gut an ihren dunkleren
Schattenstreifen erkennt. Zurzeit besteht die Erfurter Herde aus dem
Hengst Chapman und seinen
vier Stuten. Am 27. März 2008 kam der aktuell jüngste
Zuwachs zur
Herde, ein kleines Stutfohlen hinzu. Kommen Sie doch mal wieder in den
Thüringer
Zoopark und besuchen Sie auch unsere Zebras.
Tiergarten Chemnitz, 25.07.2008 Nachwuchs im
Papageienhaus
Zur großen Freude der Tierparkmitarbeiter gab es dieses Jahr
dreifachen Nachwuchs im Papageienhaus. Papageienjunge sind so genannten
Nesthocker und
anfangs vollkommen nackt, blind und hilflos. Sie halten sich in der
Bruthöhle
bzw. im Nestkasten auf und werden relativ lange von beiden Eltern
versorgt.
Daher liegen Schlupftermin und der Zeitpunkt, wo man die Tiere das
erste
Mal zu Gesicht bekommt, einige Wochen auseinander. Der Nachwuchs bei
den
Blaustirnamazonen, ein im Mai geschlüpftes Einzelkind, hat
gestern den
Nestkasten verlassen und ist schon im Außengehege zu sehen.
Er lässt
sich im Moment noch gut von den Elterntieren unterscheiden, denn ihm
fehlt
z. B. noch die blaue Stirnfärbung, und seine Iris ist dunkler
als bei
den erwachsenen Tieren (siehe Foto, Jungtier rechts). Bei dieser Art
ist
es der erste Zuchterfolg im Chemnitzer Tierpark. Bei den
Grünflügelaras
schlüpften zwei Jungvögel im Juni aus den Eiern. Sie
sind schon
recht proper und beginnen gerade, die ersten Schwung- und Schwanzfedern
zu
schieben (siehe Foto). Sie hocken noch im Kasten im Innengehege. Hier
gelang
die Nachzucht im Tierpark im vergangenen Jahr zum ersten Mal, damals
war
es nur ein Jungtier. Tierpark
Berlin-Friedrichsfelde, 24.07.2008
Tüpfelhyänen-Zwillinge im Tierpark Berlin geboren!
Am 17. Juli brachte unser Tüpfelhyänen-Weibchen
Malindi zum ersten
Mal Zwillinge zur Welt. Ihre vorjährige Tochter Lulonga wurde
noch hinter den Kulissen geboren. Diesmal spielte sich die Geburt am
späten Nachmittag
vor den Augen des Publikums auf der neuen weiträumigen
Außenanlage
ab. Unsere Besucher können nun das Heranwachsen der jetzt noch
einfarbig
schwarz gefärbten Jungen direkt verfolgen. Auch die beiden
anderen Familienmitglieder,
Tochter ?Lulonga? und Vater ?Kara?, sind auf der Anlage zugegen.
Während
Kara sich ganz still und möglichst weit ab von der Mutter
aufhalten
muss, übernimmt Tochter ?Lulonga?, sehr zum Ärger der
Mutter, manchmal
den Transport der Jungen. Da die Babies schon nach wenigen Lebenstagen
die
gesamte Anlage erkunden wollen, hat ?Malindi? ihre liebe Not, die
Beiden
immer unter Kontrolle zu halten. Malindi wurde am 2. Mai 1994 im
Tierpark
München-Hellabrunn geboren. Der Vater Kara stammt aus dem Zoo
Kairo.
Er kam etwa einjährig im Jahr 2000 zu uns. Tochter Lulonga kam
am 12.
April 2007, noch in der vorherigen Anlage zur Welt. In den Steppen
Ostafrikas,
der Heimat der Tüpfelhyänen, lebt die Art in
größeren
Familienclans. Meist ernähren sich die Hyänen von
Aas, gehen aber
auch auf Jagd und verschmähen gelegentlich Pflanzliches nicht.
Eine
Besonderheit der Tüpfelhyänen ist das fast gleiche
Aussehen der
äußeren Geschlechtsorgane. Nur wenn man ganz aus der
Nähe
den Penis, bzw. den Scheinpenis des Weibchens betrachtet,
fällt der
?kleine Unterschied? auf. Eine sichere Geschlechtsbestimmung ist
über
einen Bluttest von Vater, Mutter und Kindern möglich.
Übrigens
gab es einen Tag zuvor auch bei unserem Streifenhyänen
Nachwuchs: Der
ist allerdings nur gelegentlich zu sehen, da Mutter ?Miledi? die meiste
Zeit
in einer der selbst gegrabenen Erdhöhlen verbringt.
Tiergarten Nürnberg, 24.07.2008 Kinder
führen Klimamusical im Tiergarten auf
Während Eisbärin Flocke Mittagspause macht, werden am
Dienstag,
den 29. Juli 2008 etwa 140 Kinder vor ihrem Gehege ein Musical zum
Thema Klimaschutz
aufführen. Die Darsteller sind Schüler und
Schülerinnen der Volksschule Wilhermsdorf (Landkreis
Fürth), die unter der Leitung ihrer Lehrerin Ute Steiger das
Musical "Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde"
einstudiert haben. Eingeladen sind alle interessierten
Tiergartenbesucher.
Es lohnt sich bereits bis um 12 Uhr auf der Tribüne vor dem
Eisbärengehege
Platz zu nehmen. Dann wird die Autorin Susanne Will ihr Sachbuch
„Flocke
und die Welt der Eisbären“, das im TESSLOFF Verlag
erschienen ist, vorstellen.
Bei einem spannenden Flocke-Quiz können Interessierte
handsignierte
Exemplare gewinnen. Bei dem Klima-Musical handelt es sich um ein
offizielles
Projekt der Weltdekade der Vereinten Nationen für die Jahre
2007/2008,
das vom Bund für Umwelt und Naturschutz begleitet wird. Im
Klappentext
zum Textbuch heißt es: „Am Nordpol und am
Südpol leben der Eisbär
und der Pinguin. Als ihre Schollen immer kleiner werden,
beschließen
sie zu den Menschen zu gehen und ihnen klar zu machen, dass es so nicht
mehr
weitergehen kann. In einer Stadt treffen sie auf zwei Kinder. Auch in
deren
Wohnung treiben die Stromfresser Ampere, Volt und Watt ihr Unwesen. Die
Kinder
bekommen von Eisbär und Pinguin die Lizenz zum
Abschalten...“ Zoo Heidelberg,
24.07.2008 Buchpremiere mit Fernsehmoderatorin
Tatjana Geßler im Zoo Heidelberg Man muss
nicht weit reisen, um exotische Tiere, aber auch faszinierende
heimische
Arten hautnah zu erleben. Das beweist Tatjana Geßler jede
Woche aufs
Neue im Fernsehen in ihrer Rubrik »Tatjanas
Tiergeschichten« innerhalb
der SWR-Landesschau. Auch aus dem Zoo Heidelberg berichtet Tatjana
Geßler
regelmäßig. Nun hat sie, nach dem großen
Erfolg des vorhergehenden
Bandes, ein weiteres Buch zur Serie herausgebracht, im dem sie 25
höchst
vergnügliche Exkursionen zu ungewöhnlichen Tieren in
Baden-Württemberg
präsentiert. Am 6. August 2008 um 15.00 Uhr stellt die
SWR-Moderatorin
ihr neues Buch zur Serie in der Heuscheune des Heidelberger Zoos vor.
Zoofotografin
Rose von Selasinsky hat zahlreiche Bilder für das Buch zur
Verfügung
gestellt, die für die Buchpräsentation ausgestellt
werden. Neben
der Lesung wird Tatjana Geßler einige noch nicht
veröffentlichte
Ausschnitte aus der Fernsehserie zeigen. Ein tierischer Spaß
für
die ganze Familie. Pressehinweis: Zur Buchpräsentation am
Mittwoch,
den 6. August um 15.00 Uhr in der alten Heuscheune im Zoo Heidelberg
laden
der Silberburg-Verlag Tübingen und der Zoo Heidelberg alle
Pressevertreter herzlich ein. Weitere Informationen erhalten Sie im Zoo
Heidelberg, Steffanie
Richter, Tel: 06221-645527 Zoo Salzburg,
24.07.2008 Wollschwein, Pfauenziege & Co.
Seit heute Donnerstag, 24. Juli 2008, gibt es einen neuen Streichelzoo.
Die
neue Anlage wurde von Stadtrat Dr. Martin Panosch und Landeshauptmann
Stv.
Mag. David Brenner als Vertreter der Zoo Salzburg Gesellschafter
offiziell
eröffnet. Bei der Eröffnung freute sich Stadtrat Dr.
Martin Panosch,
dass im neuen Streichelzoo mehrere bedrohte Haustierrassen ein neues
Zuhause
gefunden haben. ?Als Mitglied der internationalen Zoogemeinschaft hat
der
Zoo Salzburg das Ziel und die Aufgabe, gefährdete Tierarten
vor dem
Aussterben zu bewahren. Und da nicht nur Wildtiere auf der ?Roten
Liste?
zu finden sind sondern auch viele ?alte? Nutztierrassen wurde dieser
Bereich
im Salzburger Zoo geschaffen. Landeshauptmann Stv. Mag. David Brenner
war
positiv überrascht von der Vertrautheit der Tiere
gegenüber den
Besuchern. ?Es ist nicht nur eine wichtige Aufgabe des Zoos, den Tieren
einen artgerechten Lebensraum zu bieten, sondern der Zoo in Hellbrunn
hat es sich
mit der Eröffnung dieses Streicheszoos auch zur Aufgabe
gemacht, den
Kontakt zwischen alten Haustierrassen und vor allem jungen Besuchern zu
ermöglichen. Der Streichelzoo ist eine der
Maßnahmen, die dafür sorgen, dass
der Zoo so beliebt ist. Die Besucherzahlen bestätigen das.
2007 wurden 287.332 Eintritte verzeichnet, ein Plus von 20.000
Gästen gegenüber
dem Jahr 2006. Das Land Salzburg schießt jährlich
zum Betrieb
des Salzburger Zoos rund 370.000 ¤ zu. Dazu kommen etwa
300.000 ¤
an Investitionen." Streicheln und Füttern erlaubt. Dieser
Arche Streichelzoo
ist vor allem für unsere jungen Gäste einer der
Höhepunkt
ihres Zoobesuchs ist Zoogeschäftsführerin Sabine
Grebner überzeugt.
Hier ist das Streicheln und Füttern der Tiere erlaubt. Grebner
weiter:
Nach rund 10 Monaten Bauzeit haben wir die neuen Außenanlagen
und Häuser
im neuen Arche Streichelzoo fertig gestellt. Dieses rund 1.100
Quadratmeter
große Areal ist nun das Zuhause von 9 ?alten? Haustierrassen
vom Wollschwein
bis zu Pfauenziege und Appenzeller Spitzhauben. Die Baukosten betrugen
140.000
¤. Zoo Duisburg, 24.07.2008
13. Internationaler Koala-Tag im Zoo Duisburg
Alljährlich zum Ausklang des Monats Juli wird weltweit der
„Save-the-koala-day“,
der Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der Anlass ist ebenso bekannt
wie
traurig: Die Freilandbestände der putzigen Kletterbeutler
haben bedrohlich
niedrige Zahlen erreicht, weil ihr Hauptfeind – der Mensch
– den eukalyptusduftenden
Lebensraum ihrer Heimat Australien immer nachhaltiger
einschränkt. Darüber
hinaus sind einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle
Seuchen
in ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plüschfelligen
Beuteltiere an zahlreichen Orten des Fünften Kontinentes
bereits vor der Ausrottung stehen. Um den Erhalt der Koalas
bemüht sich die Australian Koala Foundation
(AKF), die mit gezielter Informationen die Bevölkerung auf die
bedrohliche
Lage dieser Baumbeutler aufmerksam macht. In Verhandlungen mit
Regierungen
und Landbesitzern versuchen die Tierschützer vor Ort geeignete
Lebensräume
zu sichern, aufzukaufen oder ggf. aufzuforsten. Daneben
unterstützt
die AKF die Zucht von Koalas in Zoos und Schutzgebieten und organisiert
bzw.
finanziert Forschungsprojekte. Solche Aktivitäten verschlingen
Unsummen
an Geld, die ausschließlich über Spenden aufgebracht
werden müssen.
Der Zoo Duisburg beteiligt sich als einer der weltweit
führenden Zuchtstätten von Koalas an diesen Aufgaben
und lädt deshalb auch in diesem Jahr zum Internationalen
Koala-Tag in den Zoo Duisburg. Sämtliche Aktivitäten
rund um den Koala-Tag in Duisburg finden am Koala-Haus des ZOOs statt.
Informationstafeln
berichten über den Stand des Koalaschutzes sowie über
die Haltung
und Zucht der Beuteltiere in Zoos und in ausgewiesenen Schutzgebieten.
An
einem Verkaufsstand gibt es Werbeartikel der Australian Koala
Foundation.
Tiergesichterschminken wird ebenso angeboten wie ein Malstand, an dem
Kinder
ihre kleinen Kunstwerke unter dem Motto „Wir retten die
Koalas“ zum Besten
geben können. Selbstverständlich hält sich
Duisburgs Koala-Maskottchen
DINKI-DI den ganzen Tag über in der Nähe seiner
leibhaftigen Artgenossen
auf. Gleich gegenüber dem Koalahaus spielt eine original
Didgeridoo-Band,
und in den Pausen gibt es zu jeder festen Stunde Keeper-Talks, bei
denen
die Koalapfleger interessierten Besuchern alles Wissenswerte
über die Koalas vermitteln können. Wer seinen Koala
aus Papierblättern nach altjapanischer Origami-Manier falten
möchte, kann dieses unter Anleitung
anfertigen und mit nach Hause nehmen. DINKI-DI
höchstpersönlich
wird um 15.00 Uhr eine Verlosung mit anschließender
Ermittlung der
Gewinner eines Koala-Quiz’ durchführen. Zu gewinnen
gibt es: Eine VIP-Führung
durchs Koala-Haus, dazu Familien-Jahreskarte, Tageskarten oder
Gratis-Einlass
für Kindergeburtstag. Alle Gewinne, alle Reinerlöse,
alle Spenden
dienen ausnahmslos dem guten Zweck: Gelder zur Rettung der in ihrer
australischen
Heimat bedrohten Koalas zu sammeln. Tiergarten
Nürnberg, 24.07.2008 Babies mit scharfer
Zunge Von Mai bis Juli 2008 gab es bei den
Chamäleons im Tiergarten mehrfach Nachwuchs. Im Dezember 2007
und im Januar 2008 kam es zu Eiablagen in den
Terrarien im Naturkundehaus. Die etwa 10 x 20 mm großen Eier
hatten die Weibchen in feuchter Erde vergraben. Zur Sicherheit sind
diese aber in
einen Brutapparat überführt worden, in dem
Temperaturen von 26
bis 33 °C und entsprechende Luftfeuchtigkeit sichergestellt
werden konnten. Nach etwa 5 Monaten schlüpften die Jungtiere
mit gut 5 cm Gesamtlänge. Wie bei fast allen Reptilien sind
die Kleinen vom ersten Moment an selbständig
und nicht auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen. Bei den
Chamäleons
würden die Eltern ihren Nachwuchs vermutlich auch nur als
Bereicherung
ihres Speiseplans betrachten. Mit einem Alter von sechs bis neun
Monaten
sind Jemenchamäleons geschlechtsreif. Die Männchen
erreichen eine
Größe von 50 cm, die Weibchen bleiben wesentlich
kleiner. Die
Chamäleons zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, in
kurzer Zeit
ihre Farbe zu ändern. Dieser Farbwechsel ist nur in bestimmten
Farbbereichen
möglich, wobei Tageszeit, Umgebungstemperatur,
Sonneneinstrahlung und
Anpassung an die Umgebung eine gewisse Rolle spielen, der
Gemütszustand
und die Signalwirkung für Artgenossen jedoch ausschlaggebend
für
die Färbung sind. Dabei werden, durch Nerven gesteuert,
bestimmte Farbzellen
verdunkelt oder aufgehellt und damit der Blick auf unterschiedliche
Farbstrukturen
in der Haut freigegeben. Weitere Eigenheiten der Chamäleons
sind die
beiden unabhängig voneinander beweglichen Augen und die
Schleuderzunge.
Mit den einzelnen Augen suchen sie unter anderem ihre Beute, fixieren
diese
dann mit beiden Augen, messen durch Scharfstellen mit der Linse (wie
bei
einer Kamera) die Entfernung, um dann mit einem gezielten Schuss der
Zunge das Futtertier zu ergreifen. Die Zungenspitze wird durch
kräftige Ringmuskeln
nach vorn beschleunigt. Chamäleons sind sehr gut ans Klettern
im Gestrüpp
angepasst, wobei die Füße zu Greifzangen und der
Schwanz zu einem
Greiforgan umgebildet sind. Die Haltung und die Zucht von
Chamäleons
galt noch vor Jahren als fast unmöglich. Die Erfahrungen und
Erkenntnisse
von privaten Liebhabern brachten den Durchbruch, so dass heute fast
alle
Arten artgemäß gehalten und gezüchtet
werden können.
Ausschlaggebend war u.a. die Erforschung des Sozialverhaltens dieser
sensiblen
Tiere. Zoo Basel, 24.07.2008
Nachwuchsrekord bei den Störchen im Zoo Basel
Rekordverdächtige 42 Storchenkinder wurden dieses Jahr beim
Beringen
in den Baumnestern des Zoo Basel vorgefunden, eine kleine Sensation
denn Weissstörche
galten noch vor 50 Jahren in der Schweiz als ausgestorben. Im Zoo Basel
waren
dieses Jahr, was die Produktion von Nachwuchs angeht, die
Weissstörche
besonders erfolgreich. Dank des trockenen Wetters konnten
rekordverdächtige
42 Jungstörche aufgezogen werden. Die Altvögel sind
bereits im
April aus dem Westafrikanischen Winterquartier zurückgekehrt
und schon
nach wenigen Tagen nahmen 16 Paare ihre angestammten Nester auf den
Zolli-Bäumen
in Beschlag. Weissstörche galten in den 50er Jahren als in der
Schweiz
ausgestorben. Dank intensiver Schutz- und Zuchtbemühungen
gelang es
in den folgenden Jahren ihren Bestand in der Schweiz auf über
150 Brutpaare
anwachsen zu lassen. Die grössten Gefahren für
Störche finden
sich auf der Reise Richtung Süden. Kollisionen mit
Freileitungen, Abschuss,
ungenügende Rast- und Nahrungsplätze stören
die Zugrouten.
Auch die Aufzucht der Jungen ist eine schwierige Zeit.
Nistmöglichkeiten
und geeigneter Lebensraum, zur Nahrungssuche und Aufzucht sind nicht
einfach
zu finden. Je extensiver die Landwirtschaft und je artenreicher die
Umgebung,
desto grösser die Chancen genug Futter für die Jungen
aufzutreiben.
Und Futter braucht es eine ganze Menge. Weisstörche haben bis
zu fünf
Junge und mit rund zweieinhalb Monaten müssen diese gross
genug für
die Unabhängigkeit sein. Manchmal macht den Storcheneltern
auch das
Wetter einen Strich durch die Rechnung. Bei Hitze trocknen
Böden und
Gewässer aus und Futter ist kaum mehr zu finden. Regnet es zu
lange
und zu stark, so unterkühlen die Jungvögel in den
Nestern und sterben.
Doch dieses Jahr stand alles ganz im Zeichen der Störche. Dank
perfekten
Umweltbedingungen konnte der Zoo Basel mit Hilfe der Feuerwehr 42
Jungvögel
in ihren Nestern beringen, eine kleine Sensation. Auch andere Tiere
haben
für Nachwuchs gesorgt. Bei den Uhus in der Eulenburg, den
Rentieren
und Lamas neben dem Kinderzolli, den Blauohr-Honigfressern und
Sonnenrallen
im Vogelhaus, den Tahren im Sautergarten, den Flamingos und den
Pinguinen
ist derzeit Nachwuchs bewundern. Mit weiteren Sommerkindern ist in den
kommenden
Wochen zu rechnen. Zoo Osnabrück,
24.07.2008 Planet der Wälder
Am Freitag, den 1. August 2008 zeigt der Fotorgraf Markus Mauthe am
Vorplatz
des Zoos die Multivisionsshow „Planet der
Wälder“. Über einen Zeitraum
von fünf Jahren war Markus Mauthe im Auftrag der
Umweltschutzorganisation
Greenpeace in den letzten sieben noch intakten Waldgebieten der Erde
unterwegs.
Auf abenteuerlichen Reisen ist es ihm gelungen, die Vielfalt und
Schönheit
des Lebensraumes Urwald mit der Kamera einzufangen. Markus Mauthe
präsentiert
die Bilder mit live erzählten Geschichten spannend und
unterhaltsam
auf einer Großleinwand. Der Besucher lernt die tropischen
Regenwälder
Amazoniens, Afrikas und Asiens kennen, die
gemäßigten Regenwälder
Kanadas und Patagoniens ebenso wie die kalten Wälder Sibiriens
und Lapplands.
Bilder in höchster fotografischer Qualität zeigen,
dass Wälder
nicht nur faszinierende Orte, sondern vor allem auch
Lebensräume unzähliger
Tier- und Pflanzenarten, sowie hunderter Stämme indigener
Völker
sind. Doch kaum jemand weiß, dass schon 80 Prozent aller
Urwälder
von unserer Erde verschwunden sind. Markus Mauthe arbeitet für
die globale
Waldkampagne von Greenpeace, die die letzten intakten Urwälder
für
kommende Generationen bewahren will. Dieser Vortrag soll Menschen
für
die Natur begeistern. Gleichzeitig soll er auch zeigen, wie sich jeder
Einzelne in seinem Alltag mit einfachen Mitteln für den Urwald
einsetzen kann und dabei aktiv zum Klimaschutz beiträgt.
Ergänzt wird dieser Live-Vortrag
durch einfühlsame Musikpassagen, die von Kai Arend komponiert
wurden.
Die Mulitmediaschau beginnnt am 1. August um 21.30 Uhr auf dem Vorplatz
des
Zoos. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei. Bei
schlechtem Wetter
fällt die Veranstaltung leider aus. Zoo
Augsburg, 24.07.2008 Dschungelnacht im Zoo
Wieder ist es soweit: traditionell am letzten Freitag im Juli gibt es
die
Dschungelnacht im Zoo. Und man kann es kaum glauben, aber nach dem
schlechten
Wetter in der letzten Zeit ist doch tatsächlich meteorologisch
Sommer
angesagt. Es spricht also alles für einen Spaziergang durch
den romantisch
beleuchteten Tierpark. Und natürlich sind auch wieder
genügend
Events über den Abend verteilt. Begrüßt
werden die Besucher
um 19 Uhr von TIP TOP Till, der den Besuchern Luftballontiere bastelt.
Außerdem
gibt es eine Fakirshow, Märchenerzähler,
Kinderschminken und Feuerschlucken.
Theater auf Stelzen wird geboten und als Highlight gegen Ende bezaubern
Istary
mit einer Elfen-Geschichte über die Mystik des Feuers auf dem
Afrika-Panorama.
Natürlich kommen aber dabei auch die Tiere nicht zu kurz:
traditionell
gibt es eine Seehundfütterung oder vielleicht wollen Sie mit
unserer
Schlange einmal direkten Kontakt aufnehmen. Selbstverständlich
sind
alle Gastronomien geöffnet, es wird überall
gebrutzelt und gebraten,
so dass auch für das leibliche Wohl gesorgt ist.
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Natur- und Artenschutz – Meldungen |
derstandard.at - 29.07.2008 Erstmals seit 30 Jahren Buckelwal vor
Rügen aufgetaucht Ein zwölf Meter
langer Buckelwal ist vor der Küste Rügens
gesichtet und fotografiert worden. Anhand der Fotos des springenden
Tieres
habe der Direktor des Stralsunder Meeresmuseums, Harald Benke, den Wal
eindeutig identifiziert, teilte das Museum am Dienstag mit. Laut Benke
ist das Erscheinen
des Buckelwals vor Rügen eine Sensation. Zuletzt sei vor 30
Jahren ein
lebender Buckelwal in den deutschen Ostseegewässern vor
Rügen gesichtet
worden. spiegel.de - 29.07.2008 Wissenschaftler sichten Buckelwal vor
Rügen Eigentlich waren Andreas Nick und
Christoph Bock zum Vögel beobachten auf Rügen. Doch
plötzlich kam ihnen ein ganz komischer Vogel unter:
Die beiden Biologen sahen vor der Küste einen Wal. "Mein
Kollege Andreas Nick und ich saßen am Cap Arkona auf
Rügen und beobachteten Vögel", schilderte Christoph
Bock SPIEGEL ONLINE die Entdeckung, die sich bereits
am Freitag ereignete, aber erst heute bekannt wurde.
"Plötzlich sagte
Andreas: 'Da ist ein Wal!' Ich schaute hin - und wusste sofort: Das ist
ein
Buckelwal." Den beiden war klar: "Das war etwas
Außergewöhnliches."
Sie fotografierten das Tier, so gut das auf die Entfernung ging. "Ein
weiterer
Kollege, Mathias Putze, machte dann noch mehr Fotos." Zwei Stunden lang
konnten
die drei den Wal beobachten. Ein Spektakel - der Wal sprang immer
wieder
aus den Wellen empor und tauchte zurück in die Fluten. Die
Biologen
leiteten die Fotos an das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund weiter.
Dass
es tatsächlich ein Buckelwal, bestätigte daraufhin
Harald Benke,
der Direktor des Museums: "Die Beschreibungen der Entdecker waren
detailliert
und exakt", sagte Benke SPIEGEL ONLINE. "Außerdem waren die
Fotos eindeutig:
Ich konnte klar darauf erkennen, dass es sich um einen Buckelwal
handelt.
Er hat die typische lange weiße Brustflosse, die ein Drittel
des Körpers ausmachen kann." welt.de -
30.07.2008 Rügener Buckelwal muss alleine
zurückfinden Der vor Rügens
Küste gesichtete Buckelwal muss nach den Worten
der Meeresbiologin Petra Deimer aus der Ostsee herausfinden, um zu
überleben.
Das Nahrungsangebot in dem Binnenmeer sei gering und werde, wie die
Wasserqualität,
nach Osten hin immer schlechter, sagte die Wissenschaftlerin von der
Gesellschaft
zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) am Mittwoch der
Deutschen Presse-
Agentur dpa. Zudem könne die Ostsee im Winter zufrieren.
„Er darf auf
keinen Fall in der Ostsee bleiben“, betonte Deimer. Der
Meeresbiologin zufolge
hat der mit zwölf Metern junge Wal aber Chancen, wieder in den
Atlantik
zurückzufinden. .. „Einem Wal beizubringen, aus der
Ostsee rauszuschwimmen
ist so gut wie unmöglich.“Eigentlich müsste
der Wal längst
in seinem Sommerquartier im atlantischenTeil der Arktis sein. Laut
Deimer
ist das Tier vermutlich auf der Futtersuche im Kattegat in die Ostsee
geraten, wo es sicherlich kleine Dorsche und Heringe gefunden habe.
„Wale sind nicht
wählerisch“, erläuterte Deimer. Sie seien
aber sehr neugierig, vor
allem, solange sie nicht die Fortpflanzung beschäftige.
spiegel.de - 30.07.2008 Wal könnte an Nahrungsmangel
zugrunde gehen Wird der verirrte Buckelwal in der
Ostsee überleben können? Oder
muss er schnellstens zurück in den Atlantik finden? Die
Stralsunder Walforscherin
Anja Gallus vom Deutschen Meeresmuseum glaubt, dass der Buckelwal
mittelfristig
gute Überlebenschancen hat. In der Regel ernährten
sich die Tiere
im Polarmeer von Krill und wanderten dann weiter
südwärts, wo sie
ihre Jungen bekämen. In der Ostsee könnten die Wale
vorübergehend
auch von kleineren Fischen leben, erläuterte die Expertin.
derstandard.at - 26.07.2008 Indische Soldaten sollen Nashörner
schützen Im indischen Unionsstaat Assam
setzen sich die Streitkräfte künftig
für den Schutz von Nashörnern ein: Die Truppen seien
gebeten worden,
die Behörden im Kaziranga-Nationalpark bei ihrem Vorgehen
gegen Wilderer
zu unterstützen, sagte Parkdirektor S.N. Buragohain am
Samstag. In dem
430 Quadratkilometer großen Reservat leben mehr als 1.800 der
seltenen einhornigen Tiere. Seit Jahresbeginn wurden bereits sechs von
Wilderern getötet,
im vergangenen Jahr waren es etwa 20. ... Die Soldaten würden
in Zelten
im Kaziranga-Nationalpark untergebracht und seien zu
Wildhütern ehrenhalber
ernannt worden, sagte Buragohain der Nachrichtenagentur AP.
wissenschaft-online.de - 31.07.2008 Lausitz-Wölfe sind "echt"
Deutschlands einzige Wölfe sind reinrassig und nicht - wie
mehrfach befürchtet - Miaschlinge aus Hunden und
Wölfen. Wie die Naturschutzorganisation
NABU bestätigt, konnten im Erbgut der Tiere aus der Lausitz
keine Vermischung
mit Haushunden nachgeweisen werden. Nachdem sich 2004 eine
Wölfin aus
der Region mit einem Haushund eingelassen hatte, befürchteten
Wildbiologen,
dass sich Hundegene in der sächsischen Wolfspopulation
breitmachen könnten.
Noch im gleichen Jahr gelang es allerdings, die Mischlinge einzufangen
-
ein aus Naturschutzgründen notwendiges Unterfangen. Wie die
Untersuchung
durch das sächsische Umweltministerium noch belegt, stammen
die sächsischen Tiere auch nicht aus der relativ
großen Population in den polnischen Karpaten, sondern
vielmehr aus den wenigen Rudeln im Nordosten des Landes,
von wo sie nach Deutschland eingewandert sind. ... Der Gesamtbestand in
Deutschland
und Westpolen beläuft sich allerdings nur auf 50 bis 60 Tiere
- darunter
vier Rudel und ein Pärchen ohne Welpen in der Lausitz. In
Deutschland
bleibt der Wolf deshalb nach wie vor das seltenste Säugetier.
FOCUS Online 24.07.08
Anti-Bienen-Politik:
Kein Herz für Deutschlands Honigsammler
Deutschlands Bienen sind in Gefahr – davor warnen jedenfalls
die Imker. Die
größte Bedrohung erblicken sie in Agrargiften wie
dem Insektenvernichtungsmittel
„Poncho“. Es enthält den Wirkstoff
Clothianidin, schützt die Pflanze
von der Keimung an mehrere Wochen lang vor den Larven des
Maiswurzelbohrers.
Im vergangenen Frühjahr brachte mit Poncho gebeiztes
Maissaatgut am
Oberrhein jedoch 11 500 Bienenvölkern, die 700
südbadischen Bienenzüchtern
gehörten, den Tod. Das Präparat verursachte im Juni
auch ein Bienensterben
im Landkreis Passau. Mitte Mai setzte das Bundesamt für
Verbraucherschutz
und Lebensmittelsicherheit (BVL) die Zulassungen von
Pflanzenschutzmitteln, die Clothianidin sowie eine Reihe anderer
Wirkstoffe enthalten, außer Kraft. Vor wenigen Tagen
ließ das BVL die Insektizide für einen begrenzten
Bereich jedoch wieder zu. Dennoch laufen Imker und
Naturschützer
gegen die Entscheidung des BVL Sturm. Am vergangenen Freitag
demonstrierten
rund 100 Bienenzüchter aus ganz Deutschland am Sitz des BVL in
Braunschweig
gegen die Wiederzulassung der Insektengifte. Der französische
Bienenzüchterverband
berichtet, dass die Zahl der Bienenvölker in Frankreich
zwischen 1996
und 2003 von 1,45 Millionen auf eine Million sank. Die Imker im
Nachbarland
machen vor allem das Insektizid Imidacloprid – es
zählt wie Clothianidin
zur Gruppe der sogenannten Neonicotinoide und ist ebenfalls ein
Nervengift – dafür verantwortlich. Darüber
hinaus kritisieren die Imker, vom
BVL werde nur ermittelt, wie viele Tiere sterben. Clothianidin habe
aber noch
andere Auswirkungen. Es ist ein starkes Nervengift, durch das die
Bienen
ihren Orientierungssinn und ihre wichtigen sozialen
Fähigkeiten verlieren
können. Entsprechend riefen der DBIB, das
Pestizid-Aktions-Netzwerk
(Pan), und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(Bund) Bundeslandwirtschaftsminister
Horst Seehofer auf, dafür zu sorgen, dass alle Pestizide mit
Clothianidin
und Imidacloprid EU-weit verboten werden. „80 Prozent aller
Nutzpflanzen werden
von den Bienen bestäubt. Wenn sie zurückgehen, ist
das ein viel größerer Schaden für die
gesamte Landwirtschaft als der Verzicht
auf diese Pestizide“, erklärt der Bund-Vorsitzende
Hubert Weiger. RIA Novosti - 29.
Juli 2008 Pinguin-Invasion
an Brasiliens Stränden An der
Küste im Nordosten Brasiliens werden weiterhin Pinguine
entdeckt.
Das melden örtliche Medien. Zuvor hatte der Kontrolldienst der
Küstengewässer
des Landes gemeldet, dass sich seit Jahresbeginn vermehrt Pinguine im
Süden
Brasiliens sowie in den Bundesstaaten Sao Paulo und Rio de Janeiro
aufhalten
würden. Biologen zufolge sind Pinguine erstmalig so weit in
den Norden
vorgedrungen. Wissenschaftler erklären dieses
Phänomen mit der
globalen Erwärmung, die zu einem Schmelzen des Eises in der
Antarktis
und zu einer Verstärkung des Falklandstroms vor der
Küste Südamerikas
geführt hat, der auch die Pinguine bis an die brasilianischen
Strände
treibt. Laut Angaben des brasilianischen Institutes für
Umweltschutz
hat die diesjährige Pinguin-Invasion zu einem illegalen Handel
mit diesen
Tieren geführt. Der Preis für ein
Pinguinküken auf dem Schwarzmarkt
belaufe sich auf bis zu 318 US-Dollar. welt.de - 30.07.2008
Klimawandel rettet den
Hirschkäferbestand Ein
Hirschkäfer krabbelt langsam über die Hand von Ralf
Bekker.
Das neun Zentimeter lange Insekt richtet sich auf. Der Körper
wird mit
Luft vollgepumpt, dann hebt das Männchen mit den
geweihähnlichen Vorderkiefern brummend ab. "Wenn ein
Hirschkäfer fliegt, ist das immer ein faszinierendes
Schauspiel", schwärmt Förster Ralf Bekker. Schon seit
seiner Kindheit interessiert er sich für den
größten
Käfer Europas, der auf Deutschlands Roter Liste der stark
gefährdeten
Arten steht. Im Süden Brandenburgs hat der Forstoberinspektor
eine ganze Region für den Hirschkäfer begeistert.
Hunderte Haushalte haben
sich im Landkreis Elbe-Elster an einer Volkszählung
für die seltenen
Insekten beteiligt. "Die Teilnahme ist
überwältigend", freut sich
der 44-jährige Bekker über das große
Engagement seiner Mitbürger.
... Mehr als 100 verschiedene Fundorte mit rund 400 Tieren wurden in
diesem
Sommer bereits nachgewiesen. "Die Population ist in unserer Region
stabil", sagt Bekker. Mit der Zählung sollen das Wissen zur
regionalen Verbreitung
dieser Art erhöht und Gefährdungsschwerpunkte
ermittelt werden.
... "Die Daten werden unter anderem in ein künftiges
Artenschutzprogramm
für Totholzkäfer einfließen." Zudem soll
eine Karte mit Populationsschwerpunkten
erstellt werden. Damit die Vorkommen stabil bleiben, müssen
tote Bäume,
vor allem Eichen vorhanden sein; moderndes Holz ist Lebensraum und
Nahrung
für die Larven. Sogenannter Blutungssaft lebender
Bäume, der aufgesaugt
wird, ist wiederum die Nahrungsgrundlage der erwachsenen
männlichen
Käfer. "Hirschkäfer sind Gewinner des Klimawandels",
sagt Klaus
Radestock vom Amt für Forstwirtschaft Wünsdorf.
scinexx.de - 30.07.2008 Genug Platz für Wildkatzen -
Ökologisches Modell ermittelt potenziellen Lebensraum
Auf ihren Samtpfoten streifen sie seit Urzeiten durch die
Wälder Europas
- lange bevor der Mensch mit Äxten Schneisen schlug und die
Römer
ihre Hauskatzen aus Nordafrika hierher brachten. Die Wildkatze (Felis
silvestris
silvestris) sieht unserer Hauskatze zwar sehr ähnlich, ist mit
ihr aber
nur sehr weit entfernt verwandt. Am leichtesten sind die beiden Arten
am
Schwanz zu unterscheiden: Der ist bei den kräftigeren
Wildkatzen buschig,
mit schwarzem stumpfem Ende und einigen schwarzen Ringen. Als
Hauptnahrungsquelle
dienen Mäuse. Überlebt haben die
Europäischen Wildkatzen vor
allem in den Wäldern des Karpatenbogens, des Balkans und
Spaniens. Deutsche
und spanische Forscher des Helmholtz-Zentrums für
Umweltforschung, der
Freien Universität Berlin, der Firma OEKO-LOG sowie der
Biologischen
Stationen im Kreis Euskirchen und in Doñana/Spanien haben
jetzt erstmals
ein ökologisches Modell entwickelt, um geeignete
Lebensräume für
Wildkatzen zu finden. Dazu hatten sie sechs Kater und sechs Katzen mit
Sendern ausgestattet und auf diese Weise das Wanderverhalten
beobachtet. In vier
Jahren entstand so eine Datenbank mit über 13.000
Einträgen zu Orten,
an denen sich Wildkatzen aufhalten. Als Untersuchungsgebiet diente ein
150
Quadratkilometer großes Areal in der südlichen Eifel
bei Wittlich.
Drei Viertel des dünn besiedelten Gebietes sind mit Wald
bedeckt. Anschließend
extrapolierten die Forscher ihre Daten auf ganz Rheinland-Pfalz. Hier
leben
etwa die Hälfte der gesamten deutschen Wildkatzenpopulation.
Das knapp
20.000 Quadratkilometer große Bundesland ist durch bergiges
Gelände
mit vielen Wäldern geprägt, die fast die
Hälfte der Fläche
ausmachen. Die Biologin Nina Klar vom UFZ wertete dann für
Ihre Promotion
geographische Informationen aus, um zu ermitteln, wo überall
in Rheinland-Pfalz
Wildkatzen leben könnten. derstandard.at
- 25.07.2008 Spanien: Unbekannte Insektenarten in 110
Millionen Jahre
altem Bernstein In einem Stück Bernstein
aus der Kreidezeit haben spanische Wissenschaftler
bisher unbekannte Insektenarten entdeckt, die noch vor den Dinosauriern
ausgestorben
sein dürften. Wie die Nachrichtenagentur Europa Press am
Donnerstag
berichtete, fanden die Forscher vom spanischen Geologie- und
Bergbau-Institut
(IGME) den gut 110 Millionen Jahre alten Bernstein in der Nähe
der Grotte
El Soplao in Kantabrien an der spanischen Nordküste. Der Fund
sei in
"außergewöhnlichem" Zustand, so
Paläontologe Enrique Penalver.
"Die Konservierung ist unglaublich. Man kann die Details studieren."
derstandard.at -
27.07.2008 Spanische Wegschnecke hat Island erobert
Der erklärte Todfeind vieler Hobbygärtner schickt
sich an, nach Skandinavien nun auch Island zu erobern. Am Montag wurde
erstmals ein Exemplar
der spanischen Wegschnecke ( Arion lusitanicus ) im Westteil der Insel
angetroffen.
Zoologen befürchten, dass die Ausbreitung des
gefräßigen
Nutzpflanzen-Vertilgers in Island nicht mehr aufzuhalten ist.
derstandard.at - 28.07.2008 Trinkfester Kleinsäuger
"Kein Tier soll Alkohol trinken." So lautet das fünfte Gebot
des Animalismus
in George Orwells Farm der Tiere. Wie das bei den Zehn Geboten so
üblich
ist, halten sich auch im Tierreich nicht immer alle daran. Animalischer
Alkoholmissbrauch
ist unter anderem bei Elchen bekannt und berüchtigt. Wenn
Beerensaison
ist, kann es schon vorkommen, dass die schwedischen Nationaltiere
aufgrund
der mitunter vergorenen Früchte ab und an ausfällig
werden und
ihnen eher nicht nahegekommen werden soll. Legendär sind auch
Elefanten-Gelage
im Kruger-Nationalpark in Südafrika. Die Elefanten stopfen die
überreifen
Beeren des Marulabaums - aus denen im Übrigen auch ein
gleichnamiger Baileys-artiger Likör für Menschen
hergestellt wird - in großen
Mengen in sich hinein. Angeblich produziert die Fermentation im Magen
der Tiere ausreichend Alkohol, um die Dickhäuter betrunken
durch die Gegend marodieren zu lassen. Der deutsche Biologe Frank Wiens
von der Universität
Bayreuth hat an diesen Geschichten indes so seine Zweifel: sie seien
nur
von anekdotischer Evidenz und jedenfalls nicht genau wissenschaftlich
untersucht. welt.de - 28.07.2008 Schon die Vorfahren der Primaten waren
Trinker Ein Spitzhörnchen im Regenwald
Malaysias trinkt regelmäßig
Palmbier – und ist trotzdem niemals betrunken. Der kleine
nachtaktive Kletterspezialist
könne Alkohol offensichtlich besser verarbeiten als der
Mensch, berichtete
der Bayreuther Tierphysiologe Frank Wiens. Die unerwartete Beobachtung
werfe
auch ein neues Licht auf die Entwicklung des Alkoholkonsums unter den
Vorfahren
der Primaten – und damit auch des Menschen. ... Wiens, der
als freier wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Lehrstuhl Tierphysiologie der Universität
Bayreuth arbeitet,
hatte gemeinsam mit der Bayreuther Wissenschaftlerin Annette Zitzmann
und internationalen Kollegen über viele Jahre das
Ernährungsverhalten
der Federschwanz-Spitzhörnchen (Ptilocercus lowii) untersucht
und dabei
die erstaunliche Entdeckung gemacht. Das in Südthailand und
Malaysia beheimatete Tier hat etwa die doppelte
Größe einer Maus und ist
mit den Primaten verwandt. Wiens und Zitzmann hatten bei der
Beobachtung
des Spitzhörnchens festgestellt, dass der zu Alkohol
fermentierte Blütennektar
der Bertam-Palme Hauptnahrungsbestandteil des nachtaktiven
Säugers ist.
Der Saft der Palme werde dabei in den Blütenknospen wie in
einer Gärkammer
in Alkohol verwandelt. Der zu einer Art Palmbier vergorene Nektar
enthalte
bis zu 3,8 Prozent Alkohol, berichtete Wiens. Videoaufnahmen
hätten
ergeben, dass jedes Tier mehr als zwei Stunden pro Nacht den
alkoholhaltigen
Nektar trinkt. „Das war mehr Zeit als für irgendeine
andere Nahrung
aufgewendet wurde“, sagte Wiens.
spiegel.de - 29.07.2008 Malaysisches Spitzhörnchen ist
trinkfest Das Federschwanz-Spitzhörnchen
kann Alkohol besser verarbeiten als
der Mensch. Regelmäßig trinkt es den vergorenen
Blütennektar
der Bertam-Palme - ein Gebräu, das immerhin bis zu 3,8 Prozent
Alkohol enthält. Dabei zeigt das nachtaktive Tier jedoch
keinerlei Anzeichen von Trunkenheit, wie der Bayreuther Tierphysiologe
Frank Wiens und seine
Kollegen in dem Fachmagazin "Proceedings Of The National Academy Of
Sciences"
(Bd. 105, S. 10426) berichten. Wiens, der als freier wissenschaftlicher
Mitarbeiter
am Lehrstuhl Tierphysiologie der Universität Bayreuth
arbeitet, hatte
gemeinsam mit der Bayreuther Wissenschaftlerin Annette Zitzmann und
internationalen
Kollegen über viele Jahre das Ernährungsverhalten der
Federschwanz-Spitzhörnchen (Ptilocercus lowii) untersucht und
dabei die erstaunliche Entdeckung gemacht.
Das in Südthailand und Malaysia beheimatete Tier hat etwa die
doppelte
Größe einer Maus und ist mit den Primaten verwandt.
Wiens und Zitzmann
hatten bei der Beobachtung des Spitzhörnchens festgestellt,
dass der
zu Alkohol fermentierte Blütennektar der Bertam-Palme
Hauptnahrungsbestandteil
des nachtaktiven Säugers ist. Der Saft der Palme wird in den
Blütenknospen
wie in einer Gärkammer in Alkohol umgewandelt. Im Gegensatz zu
vielen
anderen Pflanzen blüht die Palme kontinuierlich das ganze Jahr
über,
der Alkoholkonsum der Spitzhörnchen ist daher chronisch. Neben
den Spitzhörnchen
seien auch noch sechs andere Kleinsäuger bei den
nächtlichen Trinkgelagen
mit von der Partie, berichten die Forscher. Videoaufnahmen
hätten ergeben,
dass jedes Tier mehr als zwei Stunden pro Nacht den alkoholhaltigen
Nektar
trinkt. "Das war mehr Zeit als für irgendeine andere Nahrung
aufgewendet
wurde", sagte Wiens. Ihr Alkoholkonsum entspricht, umgerechnet auf
menschliche Verhältnisse, zwölf Gläsern
Wein, die eine Frau in einem Zeitraum
von zwölf Stunden trinkt. "Gemessen an dem aufgenommenen
Alkohol müssten sie eigentlich jede dritte Nacht betrunken
sein", sagte der Wissenschaftler.
"Sie sind es aber nicht." Den hohen und dennoch folgenlosen
Alkoholkonsum
der Tiere bestätigte auch eine Analyse von Haaren der
Federschwanzhörnchen.
Bei allen untersuchten Haaren seien extrem hohe Werte sogenannter
Biomarker
für Alkohol festgestellt worden. Anhand dieser Biomarker
lässt
sich ermitteln, ob jemand über einen langen Zeitraum hinweg
große
Mengen Alkohol zu sich genommen hat.
derstandard.at - 28.07.2008 Fast schon eine Geburtenschwemme
China freut sich über einen "Mini-Babyboom" bei den vom
Aussterben bedrohten
und in Gefangenschaft notorisch vermehrungsfaulen Riesenpandas: Am
Wochenende
wurden gleich vier Babys geboren, meldete die amtliche
Nachrichtenagentur
Xinhua - fast schon eine Geburtenschwemme. Die Riesenpandas werden als
inoffizielles Nationalsymbol verehrt. In freier Wildbahn gibt es noch
etwa 1.600 Exemplare,
die meisten davon in der chinesischen Provinz Sichuan. Die Geburten
ereigneten
sich am Samstag und Sonntag in der Riesenpanda-Zuchtstation Chengdu,
zitierte
Xinhua einen Mitarbeiter, Yang Feifei. Ein Weibchen namens "Qiyuan"
("Magisches
Glück") brachte am Samstag Zwillinge zur Welt, "Chenggong"
("Erfolg")
folgte eine Stunde später und "Zhuzhu" ("Perle") am Sonntag.
derstandard.at - 30.07.2008 Österreichs Waldvögeln
fehlt es an Wald Fast die Hälfte aller
in Österreich vorkommenden Waldvögel
sind vom Aussterben bedroht, da ihnen der natürliche
Lebensraum abhanden
kommt. Denn trotz Aufforstungen machen Bäume allein noch
keinen Wald
aus: Viele Vogelarten brauchen alte Bäume, Totholz oder
Höhlen
als Brutplätze oder Futterquellen. Von 133 Waldvogelspezies
stehen laut denBundesforsten 59 auf der Roten Liste der
gefährdeten Waldvogelarten. Dazu zählen unter anderem
der Raufußkauz, der Sakerfalke, der Wespenbussard,
der Wendehals, fünf verschiedene Spechtarten sowie der im Wald
lebende
Schwarzstorch. Dieser weist in ganz Österreich nur mehr einen
Bestand
von 200 bis 300 Brutpaaren auf.
wissenschaft-online.de - 30.07.2008 Schädel eines ausgestorbenen Lemurs
zusammengepuzzelt Forscher haben die in
Österreich und Amerika verstreut aufbewahrten
Schädelteile der Lemurenart Hadropithecus stenognathus
virtuell kombiniert.
Damit rekonstruierten sie einen von weltweit nur zwei bekannten
Schädeln
dieses ausgestorbenen Halbaffen. ... Dem als etwa paviangroß
eingestuften
Tier lässt sich anhand der Bildanalyse ein
Schädelvolumen von 115
Millilitern zuordnen. Es besaß somit innerhalb der Halbaffen
relativ
zu seiner Körpergröße eines der
größten Gehirne. Rätselhaft bleibt bislang
nur die Ernährung des Tieres. Obwohl
sein Gebiss eine starke Kaumuskulatur andeutet, besitzen die
Zähne trotz starker Abnutzungserscheinungen dennoch nicht die
für Nussfresser sonst typischen
Zahnschmelzüberzüge. Eine Analyse mit Steinchen
verschmutzter Pflanzen in Madagaskar, die die Schleifspuren am Gebiss
des Schädels erklären könnten, soll hier
zukünftig Aufschluss bringen.
wissenschaft-online.de - 31.07.2008 Todbringende Schädel - Evolution
förderte und verurteilte
das Modell Säbelzahnkatze Wenn Minka
sich streckt, räkelt und einrollt und von ihr für ein
paar schnurrende Viertelstunden nur noch ihre Schwanzspitze im
Sonnenlicht zuckt, dann kann man es leicht vergessen: Die Evolution
formte Minka zum
perfekten Killer. Die Hauskatze Felis catus tötet, ganz
genauso wie ihre
größeren Vettern vom Gepard bis zum Löwen,
vor allem schnell
und effizient. Als Werkzeug dienen ihr die typischen
Fangzähne, die
sie in einem ebenso kräftigen wie präzisen
Tötungsbiss einsetzt:
Die dolchartigen Spitzen dringen dabei gezielt zwischen zwei
Halswirbel,
sprengen sie kraftvoll wie ein Keil auseinander und zerfetzen dabei die
Nervenbahnen
der Beutetiere - ein schnelles Ende. Wo andere Raubtiere wie die
Hundeartigen
sich andere Tricks einfallen lassen müssen - etwa eine
hetzende Gemeinschaftskooperation
beim Jagen, mitsamt der damit einhergehenden engen Sozialstruktur eines
Rudels
-, erlaubt der gekonnte Eckzahneinsatz Katzen die energiesparendere
Jagdstrategie
aus Lauern, Schleichen und Zuschlagen. Im Laufe der
Entwicklungsgeschichte
der Katzenfamilie entstand diese Methode schrittweise gemeinsam mit
Anpassungen
der Schädelanatomie, die den finalen Zubeißprozess
immer mehr
perfektionierten. Dabei entstand im Laufe der Zeit eine erstaunlich
einheitliche
Modellreihe des kraftvollen Präzisionsbeißers:
Katzen sind Katzen,
zumindest rein Schädeltechnisch, konstatiert nicht nur der
dänische
Wissenschaftler Per Christiansen vom Zoologischen Museum Kopenhagen,
der
sich die Schädel von Stubentiger, Löwe, Leopard und
Co nun noch
einmal im digitalen Vergleich angesehen hat. Die Analysen der
Schädelformen belegen dabei unter anderem erneut, wie falsch
die frühere Einstufung der modernen Katzenfamilie in
Groß- und Kleinkatzen war. All jene früher
als abgrenzendes Merkmal herangezogenen, eher marginalen Unterschiede
der
Schädel von großen Löwen und kleinen Katzen
sind schlicht
auf eben den Größenunterschiede
zurückzuführen: Ein
enormer Tigerschädel muss dabei aus mechanisch-statischen
Gründen
einfach ein wenig länger und höher werden, damit die
Bisskraft
der Tiere ebenso stark zunimmt wie ihr Körpervolumen - was
dann ermöglicht,
auch größere Beutetiere effizient angreifen zu
können. Gerade
die Bisskraft, so schließt Christiansen, sei im Laufe der
Evolution
der entscheidende Faktor gewesen, auf den hin das Modell Katze
optimiert
wurde, was der Familie am Ende ein extrem breites Beutespektrum von
Maus
bis Gnu erschloss. Das gelte eindeutig nur für die modernen
Katzenformen,
nicht aber für ihre entfernten Verwandten, die
Säbelzahnkatzen
- die offensichtlich nicht ganz umsonst ausgestorben sind, so
Christiansen nach einem intensiven Blick auf die Evolution auch ihrer
Schädel. BirdLife
India's riches unprotected -
25.07.2008 A new and monumental book details more than 100
Indian wetlands that campaigners
believe desperately need protection from pollution, development and
other
forms of misuse. The 560-page tome describes 160 coastal and freshwater
sites
only 25 of which have been classified under the international Ramsar
wetland
treaty. The areas range from the Deepor Beel bird sanctuary in Assam to
the
Tisgul Tso marshes of Lakakh in the Himalayas and Suchindram and
Theroor
wetlands at the southern most tip of India. Setting-aside space for UK birds -
29.07.2008 The UK government has announced its first steps to
address the crises faced
by farmland birds, following the abolition of the EU set-aside
obligation.
The set-aside obligation, which required farmers to leave part of their
land
fallow, has now been abolished. Set-aside has, incidentally, been
providing
key habitat for numerous species of wildlife. Many farmland birds have
now
lost their safe breeding areas or their key sources of winter food.
Last
week the UK Environment Secretary Hilary Benn announced that from 2009
farmers
receiving EU subsidies will be required to dedicate a small fraction of
their
land to wildlife friendly habitats, thus reproducing some of the
environmental
benefits of set-aside. Farmers will be able to count toward this
obligation
areas enrolled in agri-environmental schemes, for which they are
receiving
an extra payment. Bullfinch benefits from Guardian -
30.07.2008 For the past 5 years, SPEA (Birdlife in Portugal)
and the RSPB (BirdLife
in the UK), together with other partners, including the Azores Regional
Government,
have been implementing a LIFE project to save the Critically Endangered
Azores
Bullfinch Pyrrhula murina - or Priolo as it is known locally - from
extinction.
This species is Europe's rarest songbird, and the second most globally
threatened
bird species in the whole continent. It occurs only in small pockets
scattered
in a 6,000 hectare mountain range on São Miguel island in
the Azores.
The species's natural habitat, which was already patchily distributed
and
degraded, is currently severely threatened through invasion by
aggressive
exotic plant species. PlanetArk
Birds Fly North in Climate Change Vanguard
- 31.07.2008 Birds have been moving north in Europe over the
past 25 years because of
climate change in the vanguard of likely huge shifts in the ranges of
plants
and animals, scientists said on Wednesday.
ENN Study
Reinforces Need to Protect Sonoran Desert Pygmy Owls Under U.S.
Endangered
Species Act - 25.07.2008 The cactus ferruginous
pygmy owl population in northern Sonora, Mexico, has
declined over the past nine years, according to an ongoing monitoring
effort
by University of Arizona researcher Aaron Flesch. The report's dismal
findings
support efforts by the Center for Biological Diversity and other
conservation
organizations to reinstate protection for the tiny owl under the
Endangered
Species Act. THE
WILDLIFE SOCIETY SUPPORTS REMOVAL OF FERAL CATS FROM SAN NICOLAS ISLAND
- 31.07.2008 The Wildlife Society (TWS), a
Bethesda-based international organization dedicated
to excellence in wildlife stewardship through science and education,
has
announced its support of the plan by the U.S. Fish and Wildlife Service
(USFWS)
to remove feral (wild) cats from San Nicolas Island, one of the Channel
Islands
of California. |
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen
teilweise gekürzt |
National
Geographic - 24.07.2008 Massaker an Berggorillas aufgeklärt
Das Massaker unter den Berggorillas im
Virunga-Nationalpark vom Juli vergangenen
Jahres ist mit großer Wahrscheinlichkeit aufgeklärt.
Recherchen
von National Geographic haben ergeben, dass der Leiter des Parks,
Honoré
Mashagiro, für den Tod der sieben Gorillas verantwortlich ist.
Das berichtet
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der August-Ausgabe (EVT 25.7.2008).
Mashagiro
soll den Abschuss der Gorillas befohlen haben, um weiter ungehindert
seinen
Geschäften mit der Holzkohlemafia nachgehen zu
können, die im Nationalpark
aktiv ist. Mashagiro hatte versucht, seinem Chefranger, Paulin Ngobobo,
die
Tat anzuhängen, da dieser die Zusammenarbeit seines
Vorgesetzten mit
der Holzkohlemafia aufdecken wollte. Mashagiro wartet nun im
Gefängnis
auf seinen Prozess. Vier Pfoten - Stiftung
für Tierschutz - 24.07.2008 VIER PFOTEN: EU-Vorschlag zum Verbot von
Robben-Produkten
ist unzureichend / Angeblich "humane" Tötungsmethoden
weiterhin zugelassen Der am 23. Juli beschlossene
Vorschlag der Europäischen Kommission
für ein Importverbot von Produkten aus der brutalen Robbenjagd
geht
laut der internationalen Tierschutzstiftung VIER PFOTEN nicht weit
genug.
Sollte dieser Vorschlag zum Gesetz werden, würden weiterhin
tausende
Robben auf grausame Art und Weise abgeschlachtet werden. Der
EU-Vorschlag sieht vor, Import und Handel mit Robben-Produkten EU-weit
zu verbieten. Allerdings
gilt das Verbot nicht für Produkte, für die Garantien
vorliegen,
dass die Jagd der Robben nach hohen Tierschutzbestimmungen erfolgt ist.
Wenn
den Tieren keine "unnötigen Qualen" zugefügt
würden, könnten
die Produkte weiterhin importiert und innerhalb der EU gehandelt
werden.
"Der Begriff "Tierschutz" hat in diesem Vorschlag nichts verloren", so
Thomas
Pietsch, Wildtierexperte von VIER PFOTEN. "Wenn weiterhin Tiere
für
überflüssige Luxusprodukte sterben müssen,
kann keine Rede
von Tierschutz sein." Aus Tierschutzsicht gebe es bei der Robbenjagd
keine
so genannten "humanen" Tötungsmethoden, so Pietsch weiter.
Darüber
hinaus ließe sich das jährliche Abschlachten auf dem
Eis kaum
kontrollieren. Deutsche Bundesstiftung Umwelt
(DBU) - 24.07.2008 Ein
Hirschkäfer
als Filmstar: DBU zeigt einzigartige Naturlandschaften
Neuer Film "Schätze der Natur - Nationale Naturlandschaften in
Deutschland"
veröffentlicht Kämpfende
Hirschkäfermännchen, den Himmel durchstreifende
Kraniche, zu Tausenden blühende Narzissen: Das sind einige
Szenen und Stars des neuen Films "Schätze der Natur -
Nationale Naturlandschaften
in Deutschland", den die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
produziert
hat. In allen im Film gezeigten Gebieten hat die weltweit
größte
Umweltstiftung Projekte zum Schutz der Natur und zur Umweltbildung
gefördert.
"Die einzigartigen Naturlandschaften gehören zu Deutschland
wie seine
Geschichte und Kultur", erklärt DBU-Pressesprecher Franz-Georg
Elpers
dieses Engagement. "Mit dem Film möchten wir die
eindrucksvolle Schönheit
von Landschaft und Natur in ihrer ganzen Vielfalt zeigen und das
Interesse
an Naturerfahrung wecken." Ab sofort kann die DVD bei der DBU kostenlos
bezogen
werden. NABU - 25.07.2008 Baugrunduntersuchung gefährdet
Meeresschutzgebiet "Fehmarnbelt" NABU, GRD und
GSM protestieren scharf gegen die geplante vierwöchige
Baugrunduntersuchung in einem ca. 40 Quadratkilometer großen
Korridor zwischen den Inseln Fehmarn (D) und Lolland (DK).
Wissenschaftler des dänischen
Umweltforschungsinstituts NERI haben das Gebiet um den Fehmarnbelt erst
vor
kurzem als ganzjährig wichtigen Schweinswal-Lebensraum
identifiziert.
Der Belt ist demnach eines der drei wichtigsten Schweinswalgebiete in
Deutschland
und erfüllt zudem eine zentrale Korridorfunktion zwischen den
im Bestand
stark zurückgehenden westlichen und dem fast ausgestorbenen
östlichen Schweinswalvorkommen. Wird das Gebiet über
einen langen Zeitraum erheblich
mit Lärm belastet, geraten junge Schweinswalkälber in
Gefahr. Besonders
betroffen sind die hier häufig nachgewiesenen Weibchen:
"Gerade jetzt
ist mit einer großen Zahl von Schweinswalkälbern zu
rechnen, die
besonders sensibel auf Lärm reagieren", befürchtete
Petra Deimer
von der GSM. ... "Ausgerechnet in dieser für das
Überleben der Meeressäuger
so wichtigen Zeit die lärmintensiven Untersuchungen zu
genehmigen, zeigt
einmal mehr, dass Wal- und Meeresschutz in Deutschland offensichtlich
nur
auf dem Papier existieren", bedauerte Ulrich Karlowski, Diplom-Biologe
von
der GRD. Die bei der Seismik-Kampagne eingesetzten Geräte,
"Sparker"
genannt, schlagen dicht unter der Wasseroberfläche elektrische
Funken
und erzeugen dreimal in der Sekunde einen lauten Knall, der
über den
Wasserkörper in den Meeresboden eindringt. Sparker verursachen
so Schallimpulse
mit Spitzenwerten von 230 Dezibel - vergleichbar dem Lärm von
Rammarbeiten an Offshore-Windparks. Aus dem reflektierten Schall wollen
Geophysiker Informationen
über die Schichtung des Untergrundes für den
Brückenbau gewinnen. NABU - 28.07.2008
Polnisches Labor bestätigt: Keine
Mischlinge aus Wölfen
und Hunden in der Lausitz. Das
Sächsische Umweltministerium hat die Ergebnisse der aktuellen
genetischen
Proben der Lausitzer Wölfe veröffentlicht. Dabei
konnten keine
Nachweise auf Hunde-Gene gefunden und somit bewiesen werden, dass in
der
Lausitz keine Kreuzungen aus Hund und Wolf, so genannten Hybriden
leben.
"Eigentlich bestätigen diese Ergebnisse genau das, was in der
Lausitz
immer wieder beobachtet wird: Die zurückhaltende Art und Weise
wie die
Tiere den Menschen stets aus dem Weg gehen, weißt auf reine
Wölfe
hin", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. 2004 hatte die
"Neustädter
Wölfin" sich mangels eines wölfischen Partners mit
einem Hund gepaart.
Die Welpen konnten bis zum Herbst 2004 eingefangen werden. Mischlingen
wird
aufgrund der Hundeveranlagungen nachgesagt, dass sie deutlich weniger
Scheu
gegenüber den Menschen zeigen. ... Die Genetikproben belegten
außerdem,
dass die Rückkehrer in der Lausitz nicht aus der
Karpatenpopulation
im Südpolen stammen, sondern aus den vereinzelten Rudeln im
Nordosten
des Landes. ... Derzeit leben in der Lausitz vier Rudel und ein
Pärchen
ohne Nachwuchs sowie wenige Einzelwölfe auf einer
Fläche von über
eineinhalbtausend Quadratkilometern. Somit beansprucht jeder Wolf eine
Fläche
von etwa 45 Quadratkilometern, ein Wert von mitteleuropäischem
Durchschnitt.
Da der Wolfsnachwuchs mit der Geschlechtsreife das Rudel verlassen
muss, erschließt
eine neue Wolfsfamilie immer auch neues Land. Zuletzt
vergrößerte
in diesem Jahr das Milkeler Rudel das sächsische Wolfsgebiet
um geschätzte
300 Quadratkilometer im Bereich des Biosphärenreservates
Oberlausitzer
Heide- und Teichlandschaft. Obwohl Wölfe zeitnah an
verschiedenen Orten
auftauchen, könne keine Entwarnung für das streng
geschützte
Tier gegeben werden. "In einigen Bundesländern fehlen nach wie
vor Managementpläne,
die eine gute Nachbarschaft von Mensch und Wolf dauerhaft
ermöglichen",
so Tschimpke.
DBU, 31.07.2008 Nachhaltige Garnelen-Produktion
schützt tropische Mangrovenwälder
DBU fördert Setzlingszucht von Black Tiger Prawns in
Deutschland mit knapp 280.000 Euro. In den letzten fünf Jahren
hat sich der Import von Garnelen nach Deutschland verdoppelt. Allein
2007 wurden 31 Prozent mehr
aus dem Ausland eingekauft als im Vorjahr. „Diese starke
Nachfrage wird vor
allem von der Intensivproduktion in Vietnam und Thailand
bedient“, erläutert
Friedrich Esser, Geschäftsführer der Firma
International Fish Farming
Technology (IFFT, Bergisch Gladbach). Doch der gestiegene kulinarische
Genuss
bleibt nicht ohne Folgen für die Umwelt: „Die
empfindlichen Ökosysteme
der Mangrovenwälder an den Küsten des indischen
Ozeans werden zerstört.
Ein Viertel der Gebiete ging in den letzten 20 Jahren durch
menschlichen
Einfluss verloren“, klagt Esser. Mit Technologie der Firma
Sander Aquarientechnik
will IFFT eine nachhaltige, umweltschonende Setzlingszucht der
Riesengarnele
Black Tiger (Penaeus monodon) in Kreislaufanlagen zunächst im
saarländischen Völklingen aufbauen und sie
später wieder in die natürlichen Zuchtgebiete
zurückführen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt
(DBU) hilft mit knapp 280.000 Euro. Esser: „Der Anbau von
Black Tiger Garnelen
ist im letzten Jahr in Asien zusammengebrochen. Virusepidemien haben
die
krankheitsanfälligen Tiere dahingerafft.“
„Wir wollen zunächst
einmal einen Bestand gesunder Elterntiere der Black Tiger aufbauen, die
verwertbare
Setzlinge produzieren“, erklärt Esser das
IFFT-Projekt. Um die Art überhaupt
zu erhalten, sei es notwendig, das weit vom Ursprungsland entfernt zu
tun.
Ökologische Aquakulturen stellten asiatische Unternehmen vor
eine enorme,
schwer durchzusetzende Herausforderung. „Wir haben in
Deutschland ideale
Möglichkeiten, in hygienisch einwandfreien, biosicheren
Kreislaufanlagen
die Umweltbedingungen für Black Tiger Garnelen zu simulieren
– ohne
den verbreiteten Krankheitserreger, den es bei uns gar nicht
gibt.“ „Unsere gesunden Setzlinge produzieren wir
für die extensiv wirtschaftenden, organischen Garnelenfarmen
in Vietnam“, so Esser. Bevor die Larven in Deutschland
zur Speisegröße gereift sind, würden sie
ausgeflogen werden.
Damit würden die Existenzen der naturnahen, zertifizierten
heimischen
Farmen sowie faire und hohe Preise gestärkt. Fernziel von IFFT
sei es
zudem, die nachhaltige, biosichere Setzlingsproduktion in geschlossen
Aquakultur-Kreisläufen
langfristig auch in Vietnam aufzubauen. Bisher sei eine alternative
Garnelenproduktion
in geschlossenen Anlagen daran gescheitert, dass die
künstliche Vermehrung nicht zuverlässig funktioniere.
„Wir wollen eine Technologie entwickeln,
die eine nachhaltig künstliche Vermehrung und eine
kontrollierte Setzlingsaufzucht
in Aquakulturen ermöglicht. Dafür brauchen wir einen
kerngesunden
Elterntierbestand.“ Wissenschaftliche Unterstützung
erhält IFFT
zusätzlich von der Hochschule für Technik und
Wirtschaft des Saarlandes,
die ab dem kommenden Wintersemester eine dreijährige
Stiftungsprofessur
„Aquakultur“ eingerichtet hat.
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Weitere Infos |
Ethanol bedroht grösstes Feuchtgebiet Kenia
20.000 Hektar der ökologisch einmaligen Landschaft am Tana
Fluss in Kenia sollen abgeholzt und mit Zuckerrohr für
Agrartreibstoff bepflanzt werden. Weil diese Monokultur große
Mengen an Wasser und Pestizide benötigt
ist auch der Rest des artenreichen Tana-Deltas betroffen. Der
Landschaft
droht Austrocknung, den Bewohnern Vertreibung. Bitte
unterstützen Sie die einheimischen Umweltschützer in
Kenia und die betroffene Bevölkerung
und protestieren Sie bei den Verantwortlichen. Ein Protest kann
abgeschickt
werden von der Seite http://www.regenwald.org
Open letter and report from Karl Amman on Egypt
ape trade OPEN LETTER TO PASA/GRASP/LAGA from Karl
Ammann (and report on Egyptian Ape
Trade, below, with most of the apes in question most likely having
originated
in Cameroon). I spoke again to my local contact today and he
has seen another baby gorilla
which is on offer and has also been offered a range of chimps although
they
will not allow him to take any pictures. He is convinced, and so am I,
that
there are at least three farms on the Alexandria to Cairo road and the
one
from Cairo to Fayoum which hold a large number of chimps. Some adults,
with
efforts being made to breed them (as is the case with the lions and
tigers
some of these facilities also hold). Overall my assessment
now is: - we are dealing with anything between 50 - 100
illegally held apes in various
facilities, some classified as 'rescue centers' some not -
all the owners of these facilities seem to actively trade chimps among
themselves, The Environmental Police and the CITES officials know all
these
facilities - Since they killed two chimps with an anesthesia
overdose when they supposedly
confiscated them from Sulemaniah there is a clear indicator that the
veterinary
expertise is not there to manage these apes - the changing of
apes in various facilities, in the last three years, indicates
that there is a considerable die off and replacement from wild imports
taking
place. There is absolutely no way any party in Egypt today
has the expertise to
deal with these apes and law enforcement is not really possible since
there
are no places to put confiscated animals. As such this has now become
as
much of an animal welfare issue as it is a conservation one. While the
continued
smuggling of wild caught apes is tragic, the suffering by the ones
sitting
out in the desert, through the extreme hot and cold conditions, is also
totally
unacceptable. The loss rate must be high especially for the
gorillas. Accepting the status
quo means condemning to death a large number of chimps and gorillas on
an
annual basis. The authorities are now hiding behind the fact
that they do not know where
the apes came from but also that there is no help from international
experts
to improve existing facilities or create appropriate 'rescue centers'.
Clearly considering the number of apes involved there is now little
hope
that repatriation is going to be feasible for most of them. That leaves
improving
their lot on the ground. I do feel the Egyptians (government
and private parties) should be provided
with deadlines and guidelines to update existing facilities to a point
where
some basic standards are met and stipulate repatriation if they do not
live
up to these expectations. It would be possible to create a
facility in Egypt - using electrical fencing
which could offer a reasonable setting to give some of these apes a
second
chance and to confiscate them from places which are not able/willing to
make
the corresponding investments which would require cooled facilities in
the
summer and heated ones in the winter. I do not see any
progress being made unless some of the NGOs with leverage
start becoming active. I am thinking of GRASP and PASA and a possible
joint
mission to evaluate existing facilities (requiring the Egyptians to
open
the doors to all of these facilities). Set targets and standards as
well
as deadlines and then follow up on a regular basis. Clearly
nobody wants this headache and clearly there is no guarantee that
anything will really change as far as the traders are concerned.
However trying to improve the lot of the existing apes has to be
attempted
and I see no other way which could work on short notice. (I
left cash for the two chimps at the Alexandria zoo one of which is in
her 50s so that some sleeping platforms can be built. At the moment
they
have a bare cell with a wet concrete floor on which they have to sleep).
Ball in your court. Karl Ammann Nanyuki, July 2008
~°v°~
~°v°~ ~°v°~ ~°v°~
~°v°~ Hallo ZooLex-Fans,
NEUE
GEHEGEPRÄSENTATION Luchswald im Zoo von Pistoia in
Italien ist ein naturnahe Darstellung des
Lebensraumes des Europäischen Luchses. Das Gehege liegt in
einem natürlichen
sommergrünen Mischwald und wurde mit zusätzlichen
Bäumen, Stämmen,
Felsen, Kletterstrukturen und einer Höhle ausgestattet, um das
natürliche
Verhalten der Luchse zu fördern und die Landschaft
für die Besucher
interessanter zu machen. http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=1000
~°v°~ NATURALISTISCHES ENRICHMENT
Idealerweise sollen Einrichtungen zur Verhaltensanreicherung nicht nur
den
Tieren dienen, sondern auch der Botschaft, die dem beobachtendem
Publikum
vermittelt werden soll. Auffällige künstliche
Enrichment-Objekte
können ein naturnahes Besuchererlebnis
beeinträchtigen. Wir freuen
uns daher, Jon Coe's Artikel über naturalistisches Enrichment
zu präsentieren
und seine Ideen mit unseren Lesern zu teilen: http://www.zoolex.org/research.html
~°v°~ PUBLIZIEREN IN ZOOLEX Wenn
Sie ein neues Gehege eröffnen, denken Sie bitte an eine
Präsentation
in ZooLex. Die Spezifikationen, Tier- und Pflanzenliste.
Plandarstellung
und Pressemitteilungen sind noch bei der Hand. Dies ist die beste Zeit
zum
Publizieren. Die ZooLex Template vereinfacht die Zusammenstellung einer
Präsentation: http://www.zoolex.org/service.html
Das Publizieren in ZooLex ist kostenlos. Einreichungen für die
ZooLex Gallery können von ZoomitarbeiterInnen, jemandem vom
Planungsteam oder Freiwilligen durchgeführt werden. Wir
veröffentlichen nur mit dem Einverständnis der
Einrichtung, die das Gehege beherbergt, das präsentiert
wird. Das ZooLex Editorenkommitee prüft alle
Präsentationen vor
der Veröffentlichung. ~°v°~
WAS BEI ZOOLEX EINGEREICHT WIRD In der ZooLex Gallery werden
alle Arten von Gehegen vorgestellt. Das ZooLex-Publikum
interessiert sich für neue Technologien in der Gehegeplanung
und für
neue Artenkombinationen in Gemeinschaftsgehegen. Wir
präsentieren auch
Gehege von Tieren, die schwer zu halten oder besonders selten sind. Wir
zeigen
gerne Gehege, die den Tieren ein artgemäßes Umfeld
bieten, den
TierpflegerInnen einen angemessenen Arbeitsplatz und den Besuchern ein
wünschenswertes
Erlebnis. Wir freuen uns über
Präsentationen von kostengünstigen Gehegen
für
unser Fachpublikum. Wir meinen, dass Pflanzen und Interpretation eine
wichtige
Rolle in der Gehegeplanung spielen sollen und laden Sie ein,
Beschreibungen
von Gehegen mit einem botanischen oder didaktischen Schwerpunkt zu
präsentieren.
Wir suchen auch Gehege mit Schwerpunkt im Arten- oder Ressourcenschutz.
Präsentationen
all dieser Gehege sind wünschenswerte Beiträge zur
ZooLex Gallery. Wir würden uns freuen, Ihren Beitrag
zur ZooLex Gallery zu erhalten! ~°v°~
Die ZooLex Zoo Design
Organization ist in Österreich als gemeinnütziger
Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum
Thema
Zooplanung |
|
|
Neue Veröffentlichungen
Ihre
Veröffentlichung in dieser
Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse
| Primatenhaltung
im Zoo von Ellen Krebs Rückseitentext:
Nicht-menschliche Primaten stellen in Bezug auf die Ernährung,
die Fortpflanzung
und die artspezifischen sozialen Bedürfnisse hohe
Anforderungen an eine
artgerechte Haltung in Menschenhand. Als Grundlage für eine
moderne Primatenhaltung
können Erkenntnisse, die im Rahmen von
nahrungsökologischen Studien
und Untersuchungen des Sozialverhaltens an freilebenden Primaten
gewonnen
wurden, dienen. Erstmalig werden daher in diesem Buch die in
Zoologischen
Gärten gesammelten Haltungserfahrungen mit den Ergebnissen der
Freilandforschung
verknüpft. Ziel ist es, die Zukunft möglichst vieler
Primatenarten
in menschlicher Obhut zu sichern und langfristig sich selbst erhaltende
Reservepopulationen
aufzubauen. Rezension:
Dies ist sicher ein gutes Buch und wertvolles Nachschlagewerk. Ich war
allerdings
recht irritiert, darin etwas anderes zu finden als dem Titel nach
erwartet.
Geeigneter Titel wäre vielleicht "Aspekte der
Primatenbiologie". Ein
Buch über Tierhaltung sollte doch wohl auch
etwas über Haltungsbedingungen, sprich Gehege-Anforderungen
und Enrichment, sowie Transport, Zuchtbuchführung,
gesetzlichen Vorgaben, aber auch praktische
Agaben zur Tierpflege und Handling enthalten,
aber: Fehlanzeige.
Meine Hoffnung auf neuere Erkenntnisse zur Haltung auf Naturboden, Deep
Litter
oder zu Anlage von Wassergräben wurden so natürlich
auch nicht
erfüllt - und darüber schweigen sich die anderen
Standardwerde
zur Zootierhaltung ja leider auch allesamt aus. Lediglich drei
Themenkreise werden in diesem Buch ausführlichst behandelt:
Ernährung, Fortpflanzung und Sozialsysteme. Stets nach
geltender Primatensystematik
sortiert, werden in jedem Abschnitt die einzelnen Arten abgehandet,
dabei sind etwa 2/3
allgemeine und Freilanddaten,
1/3 zoo-relevante Aspekte. So sind letztlich ca. 50 von 400 Seiten
direkt zoo-bezogen. Ergänzt wird
das Buch durch eine knappe Darstellung von Zoonosen (freilich fast nur
zoologisch-deskriptiv, mit nur seltenen Angaben zu Symptomen,
Vorbeugung
oder gar Behandlung). Ellen Krebs hat
wertvolle Tabellen erstellt
und bietet eine Zusammenfassung unzähliger neuerer Arbeiten,
die ein
Nicht-Primatologe niemals alle gelesen haben könnte.
Zwei Mankos für die Arbeit mit dem Buch gibt es obendrein: Es
gibt
Literaturverzeichnisse für jedes Kapitel, aber kein
Gesamtliteraturverzeichnis.
Und, eine um sich greifene Krankheit so vieler neuer Bücher:
Es fehlt jegliches Register, was es nahezu unmöglich macht,
z.B. alle Informationen
über eine bestimmte Primatenart auf Anhieb zu finden.
Wer sich - wie ich - in der Hoffnung auf Erkenntnisse zur praktischen
Zoo-Haltung von Primaten auf das Buch stürzt, wird eher
enttäuscht. Hingegen
dürfte so mancher, dessen Hauptinteresse auf
wissenschaftlichen Aspekten
zur Ernährungsphysiologie oder Fortpflanzungsbiologie liegt,
dieses
Buch aufgrund seines Titels vielleicht nicht gleich in die Hand nehmen
-
und das wäre auch wieder schade. Dirk Petzold
Taschenbuch, 390 Seiten, Filander März
2008 39,90 ¤, zur Zeit nicht lieferbar
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Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben
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"Dauerwerbung in eigener
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Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser Der
Zooführer für Deutschland, Österreich und
Schweiz Dirk
Petzold
+ Silke Sorge ISBN
978-3-7020-1151-2 L. Stocker Verlag, Graz 448
Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
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Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie
auf der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Ergänzte
Seite mit Meinungen und Rezensionen über das Buch
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Veranstaltungen
3. Zootechniker-Tagung
im Zoo Rostock 18.- 20.09.2008
Themen unter
anderem: - Wasseraufbereitung
- Bau-Projekte
im Zoo - Notrufhandys
-
Spielplätze Auskunft erteilt:
Zoo Rostock,
Herr F. Petersen,
Tel.: 0381 / 2082175 oder Allwetterzoo
Münster,
Herr D. Heese, Tel.: 0251 / 8904400, Heese@Allwetterzoo.de
Gesellschaft
für
Tropenornithologie e.V. XXIX. Tagung
über tropische Vögel 11. bis 14.
September 2008 Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom
Frankfurter Zoo, dem Senkenberg-Museum
und der Universität. Naturerlebnisse
vermitteln: Praxisorientierte Einführung in die
Naturerlebnispädagogik Die BUNDjugend
Brandenburg führt vom 6. bis 10. Oktober in Wernsdorf ein
Seminar durch, mit dem junge Erwachsene befähigt werden,
Kinder
und Jugendliche für das Thema Natur zu sensibilisieren und zu
begeistern. In vielen praktischen Übungen wird ein Pool von
natur- und erlebnispädagogischen
Methoden vorgestellt und ausprobiert. Information und Anmeldung unter: www.bundjugend-brandenburg.de
International Congress of Zookeepers
We are now looking forward to Third Congress, co-hosted by the ICZ,
AAZK,
Woodland Park Zoo, and the Puget Sound Chapter of AAZK, will be held
from
September 24th to 29th 2009, in Seattle, USA. The conference begins on
September
24th with a full day at Point Defiance Zoo and Aquarium, followed by
the
icebreaker at the Seattle Aquarium. The conference will include
3½
days of papers and workshops, as well as a full day at Woodland Park
Zoo.
The Zoo Day will offer behind the scenes tours, including our
“Zoo Doo” composting facility, our renowned
horticultural
facilities, and exhibit design workshops. Please visit www.iczoo.org
for more details and the call for papers.
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Assistant Position: Full-time, 12 months contract,
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Europe, Brussels, Belgium Reporting to: Regional
Communications Officer for Countdown 2010 Your Role : As
Communications Assistant, you work closely with the Regional
Communications Officer in communicating IUCN’s European
Programme to global
and regional target audiences. In particular, your focus will be on
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IUCN’s Countdown 2010 initiative in mobilizing partners to
take action on
the 2010 biodiversity target. Specific Duties -
Editing and Publishing: IUCN’s Regional Office for Europe and
Countdown
2010 maintain a number of newsletters and regular publications. You
assist the research of stories, help to produce content, and arrange
the delivery
online and offline. - Websites: You draft regular stories for
www.iucn.org/europe
and www.countdown2010.net.
- Events: Support the communication of events and initiatives,
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products,
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database and help to prepare media products and events. -
Strategic communication: Support Countdown 2010 staff in developing and
implementing project communications strategies, and assist in the
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equal
opportunity working environment. - Native speaker level in
English. Good knowledge of French and Spanish is
an asset. Salary: 27.000 EUR Deadline for
applications: 3 August 2008 If you are interested in this
position, please send your application via
email to Monica Jacobs at europe@iucn.org
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Communications Assistant). Your application should be written in
English
and consist of a cover letter, your curriculum vitae (including contact
details
and your nationality) and a writing sample. Only shortlisted candidates
will
be contacted. Stellenausschreibung
Zootierpfleger Die Auffangstation
für Reptilien, München e.V. besteht seit
gut 15 Jahren und betreut neben privat abgegebenen und aufgefundenen,
erkrankten und verletzten Reptilien, , Amphibien, Fische und
Avertebraten
vor allem Tiere aus behördlichen Wegnahmen aus Tierschutz-,
Artenschutz-
und Sicherheitsaspekten und engagiert sich bezüglich der
Vermittlung
und Unterbringung dieser Tiergruppen. Unser Haus nimmt auch
Gefahrtiere,
wie Gifttiere, Großechsen, Riesenschlangen, Schnapp- und
Geierschildkröten,
sowie Krokodile auf. Wir suchen zum Herbst 2008 zur
Erweiterung des Teams eine/n Zootierpfleger/in
mit abgeschlossener Ausbildung zum/zur Zootierpfleger/in –
sehr gerne mit
Berufserfahrung – für eine Vollzeitstelle.
Erfahrung, beruflich oder privat in den Bereichen der Aquaristik und
Terraristik,
ggf. in Erhaltungszucht und Routine im Umgang mit Gefahrtieren sind
dringend
erwünscht. Wir suchen motivierte, interessierte,
engagierte und selbstständig arbeitende,
teamfähige Kollegen, die sich in unser Team eingliedern und
sich engagiert
um unsere Tiere und Anlagen, ggf. auch um evtl. einzustellende
Auszubildende
kümmern wollen. Die Bezahlung erfolgt nach TV-L,
Arbeitszeiten können ggf. abgesprochen bzw. flexibel gestaltet
werden. Bewerbungen incl. Zeugnisse senden Sie bitte an:
Auffangstation für Reptilien München z. Hd.
Dr. Markus Baur Kaulbachstraße 37 80539
München |
|
|
TV-Tipps Tierdokus
und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm
| Zoo-Infos
bei Prometheus.tv In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org
zeigt Prometheus jeden letzten Samstag
im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der
Zoos,
Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das
ganze
Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit
auf der Website - in der Sendung Ende Juli
führte der Besuch
in den Vogelpark Steinen. DailyNet.de -
29. Juli 2008 Arche Noah:
Das tierische 3sat-Magazin startet mit zwölf neuen Ausgaben
Das tierische Magazin „Arche Noah“ startet am
Sonntag, 20. Juli 2008, 17.30
Uhr, mit zwölf neuen Ausgaben. Erstes Thema:
„Kinder, Kinder …“. Moderatorin
Anke Neuzerling begegnet in der 14-täglich ausgestrahlten
Sendung im
Zoo Duisburg großen und kleinen Jungtieren. Egal, ob bei
Kattas, den
Halbaffen aus Madagaskar, oder den Orang-Utans – der
Nachwuchs hat es vielen
Zoobesuchern schon immer ganz besonders angetan. Die Themen der
weiteren
Sendungen heißen „Wahre Herrscher“
über Elefanten, Löwen
und Haie (3. August), „Tierische Bekanntschaften“
über Tiere mit besonders
innigen Beziehungen zu ihren Pflegern (17. August) und „Mehr
Spaß im
Gehege“ über Beschäftigungstherapien
für Tiere (31. August). news aktuell -
29. Juli 2008 "Tierärztin
Dr. Mertens" nimmt im Leipziger Zoo wieder ihre Arbeit auf
Ob todkranker Brillenpinguin oder fehlernährtes Leopardenbaby
- ab
dem 29. Juli 2008 kümmert sich die "Tierärztin Dr.
Mertens" wieder
um die jungen und alten Patienten des Leipziger Zoos. Nach den
hervorragenden
Durchschnittswerten der zweiten Staffel von 5,48 Millionen Zuschauern
und
einem Marktanteil von 19,6 Prozent beginnen jetzt die Dreharbeiten zu
13
neuen Folgen mit Elisabeth Lanz als Dr. Susanne Mertens. Gedreht wird
voraussichtlich
bis Sommer 2009. Die Ausstrahlung ist für 2010 geplant.
Wochentägliche
Sendungen: Mo-Fr, 10:05 BR, Giraffe,
Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co.
(Münster, Wh.) Mo-Sa, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen
(Wh.), Sa 15:30! Di, Mi, Fr, ca. 15:40, RBB, Panda, Gorilla
& Co. Junior (Wh.) Mo-Do, 16:10 ARD, Elefant, Tiger
& Co. (Leipzig, Wh.) Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen,
Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im
Zoo Zürich und im Tierpark Herberstein Mo-Fr, 17:05
RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Di, 17:10 HR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg,
Friedrichskoog,
Wh.) Mi-Fr, 17:10 HR, Giraffe, Erdmännchen &
Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.) Mo-Fr, 17:10 NDR, Leopard,
Seebär & Co. (Hamburg, Wh.) Einzelsendungen:
Fr, 01.08.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 01.08.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Karnische Alpen, Ein Gebirge
voller
Kostbarkeiten Fr, 01.08.2008, 20:15, HR, Als die
Löwen in die Großstadt kamen
(150 Jahre Zoo Frankfurt) Fr, 01.08.2008, 21:00, HR, Legenden
- Bernhard Grzimek Fr, 01.08.2008, 21:00,
RBB, Abenteuer Zoo: Hoch hinaus an der Moldau - Orang-Utans,
Schlammspringer und Flusspferde in Prag Fr,
01.08.2008, 21:15, ZDF dokukanal, Tatort Wildnis Sa,
02.08.2008, 09:40, 3sat, Die Mur - Wiedergeburt eines Flusses
Sa, 02.08.2008, 11:55, WDR, Dickes Fell und große Klappe (Zoo
Berlin, Wh.) Sa, 02.08.2008, 13:15, RBB, Abenteuer
Zoo: Hoch Hinaus an der Moldau - Orang-Utans,
Schlammspringer und Flusspferde in Prag Sa,
02.08.2008, 13:30, SWR, Heimliche Hofnachbarn, Tiergeschichten um eine
alte Scheune Sa, 02.08.2008, 15:15, Phoenix, Das Schweigen
der Gorillas, Ebola im Odzala-Nationalpark,
Kongo Sa, 02.08.2008, 18:00, ARD Eins Plus, Odysso Extra, Die
Ostsee Sa, 02.08.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Von den
Alpen zum Ammersee Sa, 02.08.2008, 23:15, HR, Die
Zoo Frankfurt-Bernhard Grzimek-Nacht: Als die Löwen
in die Großstadt kamen: 150 Jahre Frankfurter Zoo
So, 03.08.2008, 00:00, HR, Legenden - Bernhard Grzimek So,
03.08.2008, 00:45, HR, Grzimeks Erbe in Afrika So,
03.08.2008, 01:30, HR, Der Umzug der Affen So, 03.08.2008,
02:00, HR, Grzimeks Erbe in Asien So, 03.08.2008, 02:45, HR,
Die Giraffe und die Nagelfeile So, 03.08.2008, 03:15, HR,
Gestatten: Nala, die Königin So, 03.08.2008, 04:45,
HR, Der Tiger und die Liebe So, 03.08.2008, 05:15, HR,
Grzimeks Erbe in Südamerika So, 03.08.2008, 06:00,
HR, Der Flug des Nashorns So, 03.08.2008, 10:45, HR,
Was wird aus dem Frankfurter Zoo, Herr Niekisch?,
Der Zoodirektor im Sonntagsgespräch So,
03.08.2008, 13:15, MDR, Grönland - Das grüne Land
So, 03.08.2008, 14:25, WDR, Uhu, Storch und wilde Schluchten
So, 03.08.2008, 15:30, SWR, Wenn Fische in den Bäumen
schwimmen, Im Pantanal So, 03.08.2008, 16:30, MDR,
Die Augen des Adlers (Sächsischer Falkenhof Augustusburg)
So, 03.08.2008, 17:05, N24, Tauchen mit Tigerhaien
So, 03.08.2008, 17:30, 3sat, Arche Noah (Zoo Leipzig)
So, 03.08.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Expedition Schatzinsel, Flora und
Fauna
rund um die Kokosinsel So, 03.08.2008, 18:30, ARD Eins Plus,
Im Reich der Pandabären So, 03.08.2008, 20:02, ZDF
infokanal, Käferplage am Mittelmeer Mo, 04.08.2008,
11:30, NDR, Tintenfische Mo, 04.08.2008, 13:50, NDR,
Hyänen Mo, 04.08.2008, 15:30, 3sat, Das Paradies ist
nur gepachtet, Naturschutz
und Ökotourismus auf einer Koralleninsel Mo,
04.08.2008, 15:30, ARD Eins Festival, Hoffnung für den Tiger?
Mo, 04.08.2008, 16:50, ARTE, Die Azoren Mo,
04.08.2008, 20:15, ARD, Unter Verdacht! - Das Geheimnis der
Andenbären,
Tipp! Mo, 04.08.2008, 21:00, 3sat, Schlau wie ein
Fuchs Di, 05.08.2008, 11:30, NDR, Im Angesicht des Tigers
Di, 05.08.2008, 12:30, Phoenix, Dem Blauwal auf der Spur Di,
05.08.2008, 13:00, WDR, Auf Sand gebaut, Natur und Militär in
der Senne Di, 05.08.2008, 13:15, Phoenix, Hier Bio - Dort
Tod, Vom (Aus)Sterben des
Orang-Utans Di, 05.08.2008, 14:00, Phoenix, Spurensuche - Der
Weiße Hai im Mittelmeer Di, 05.08.2008, 14:15, HR,
Die Allianz der Affen Di, 05.08.2008, 15:00, SWR/WDR/BR
alpha, Planet Wissen, Tauben - Von Friedensboten
und Plagegeistern Di, 05.08.2008, 16:50, ARTE,
Trügerisches Paradies, Natur in der Sperrzone
Tschernobyls Di, 05.08.2008, 20:15, WDR, Wildes
China Di, 05.08.2008, 21:30, ZDF infokanal,
Käferplage am Mittelmeer Mi, 06.08.2008, 11:30, NDR,
Die Rückkehr der Könige, Geparden
in der Kalahari Mi, 06.08.2008, 13:15, 3sat, Zauber einer
Flusslandschaft, Die Donau-Auen Mi, 06.08.2008, 14:00,
Phoenix, Tasmanien - Insel am Ende der Welt Mi, 06.08.2008,
14:15, HR, Roatan - Natur auf der Pirateninsel Mi,
06.08.2008, 16:50, ARTE, Die Blumenwiese Mi, 06.08.2008,
20:15, NDR, Big Sur - Die wilde Küste Kaliforniens
Do, 07.08.2008, 10:05, WDR, Der Hüter der Küken
(Greifvogelschutzstation
Wesel) Do, 07.08.2008, 10:33, MDR, Im Reich des Meeres,
Lebensweisen und Wunderwelten
(4/5) Do, 07.08.2008, 14:15, HR, Liebenswerte Urzeitwesen,
Schildkröten Do, 07.08.2008, 14:55, 3sat, Wombaz
(Aquarium Sylt) Do, 07.08.2008, 19:20, ZDF infokanal,
Käferplage am Mittelmeer Do, 07.08.2008, 20:15,
3sat, Ein Biotop für den Biber Fr, 08.08.2008,
01:00, ZDF, Olympia der Tiere Fr, 08.08.2008, 11:30, NDR, In
den Tiefen des Amazonas Fr, 08.08.2008, 18:30, 3sat, Nano
extra: Afrikas Kampf gegen die Wüste Fr,
08.08.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 08.08.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Expeditionen ins Tierreich:
Bambus
- Das Wundergras Fr, 08.08.2008, 21:00, RBB, Lagunen,
Dünen, Urwälder Fr, 08.08.2008,
21:45, Phoenix, Das Tompkins-Imperium, Naturparks statt Modetrends
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant,
Tiger &
Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge Montags 10:53 Uhr im
MDR,
weitere Wh samstags 13:35 im NDR, 14:25 im MDR und 17:00 Uhr im WDR,
sowie
mittwochs 06:30 Uhr im NDR; "Dresdner Schnauzen",
Wiederholungen dienstags bis samstags 18:00 Uhr auf
ZDF Doku, sowie samstags 16:02 Uhr und sonntags ab 08:02 und ab 15:02
(je
2 Folgen) von ZDF Info; "Giraffe, Erdmännchen
& Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen
samstags 07:00 und 17:30 Uhr sowie sonntags 07:10 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen
samstags ab 14:15 Uhr vom SWR (2 Folgen); "Nashorn, Zebra
& Co" aus München: wird samstags 15:00 vom BR und
sonntags 11:30 im RBB wiederholt; "Panda, Gorilla &
Co." aus Berlin: Wiederholungen freitags 20:15 und
sonntags 10:45 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags
11:00,
mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins
Plus; "Pinguin, Löwe & Co." aus
Münster: wird sonntags 13:35 Uhr
im WDR wiederholt. |
| Schöne
Zoowelt Reflexionen von
Carsten
Schöne |
Grabenkämpfe Habe ich
Diejenigen, die Futter in Gehege schmeißen, letzte Woche
noch recht freundlich als Bekloppte und Blödköppe
tituliert, verdienen
sie heute üblere Schimpfworte. Tiernamen gehen dabei
allerdings nicht,
weil nun mal kein Tier in der Lage ist, sich so dämlich zu
verhalten,
wie meine werten Artgenossen. Es ist also ein Menschenaffe
(diese Bezeichnung ist in dem Zusammenhang natürlich
eine herbe Beleidigung) gestorben, weil ein Mensch unbedingt sein
Brötchen
verfüttern wollte. Nicht umsonst gibt es ja den Spruch:
„Dumm wie Stulle“.
Da die Ausdehnung eines Brötchens in allen drei Dimensionen
größer
ist, als die einer Brotscheibe, erklärt sich die
Hirnamputiertheit von
Brötchenwerfern von selbst. Dummerweise ist nun aber
das Ganze bei Hagenbeck passiert und in diesem altehrwürdigen
Tierpark stehen die Elefanten den halben Zootag lang am Gehegegraben,
weil
die Besucher ihnen ganz offiziell Futter zustecken dürfen!
Darf man
Differenziertheit erwarten vom Zoobesucher? Ein weiteres
Problem gibt es und das ist der Wassergraben. Was es auch noch
gibt, das ist die wunderbare Ergänzung zur Evolutionstheorie,
die Wasseraffen-Theorie.
Da diese aber an allen, im englischen „Apes“
genannten Arten, außer
an uns, vorbeigegangen ist, wird unseren Verwandten nie ein
Seepferdchen
verliehen und wer einen Garten hat und weiß, daß
dort ab und
an ein Kleinkind spielend seine Zeit verbringt, der wird keinen
ungesicherten
Gartenteich auf seinem Grundstück dulden. Gibt es
einen Unterschied zwischen beengten Gehegen mit steilen
Wassergräben
und weitläufigen Inseln mit Flachwasserzonen, wie man sie z.B.
von Apenheul
kennt? Ich weiß es nicht, weil ich keine Ahnung von
Primaten, außer
uns selbst, habe! Anlaß zum Nachdenken haben wir jedenfalls
genug! Ihr Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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