E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 431 vom 17. Juli 2008

Liebe Leser,

natürlich habe ich mir letzte Woche die NDR-Doku zum Ozeaneum angesehen. Abgesehen davon, daß man auch da bis auf ein paar Fische im Quarantänebereich und einige noch abgeklebte Acrylscheiben kaum etwas vom Herzstück, dem Aquarium, sehen konnte, überraschte der Beitrag mit einigen Angaben: Bei einem Bauvolumen von 60 Mill. Euro fehlten letztlich 100.000 für den Bau des Pinguinbeckens (ein Sechshundertstel!), oder gar nur einige 1000 für das Bohren von Gucklöchern in die Wand der Aussichtsterrasse
(in Richtung Rügen). Macht das Sinn?

Nun gibt es ja kaum eine Eröffnung, auch im Zoo, bei der nicht im letzten Moment noch Rollrasen gelegt wird oder die Tiere in den frühen Morgenstunden einziehen müssen (schlimm genug - eine Eingewöhnungszeit ohne Besucherrummel und Presse hätte schon so manches Problem vermieden). Mit Kanzlerin-Termin kann man wohl erst recht nichts verschieben. Das aquaristische Highlight Heringsbecken fehlt bislang, 12 von 39 Becken sind noch leer, daher zahlt man vorerst 10 statt 14 Euro Eintritt, paßt zumindest rechnerisch...

War die architektonisch gewagte Hülle so teuer, daß es nun an Inhalten mangelt? Man sollte nicht verkennen, weswegen der Großteil der Besucher kommt: Nicht für ein Gebäude, nicht für bunte Multimediaspielereien, erst recht nicht für Plastikmodelle - die echten Exponate, die Tiere sind die Attraktion!

Ein Effekt, der in modernen "Erlebnismuseen" leider immer wieder auftritt: die meisten der teuren Computer und Simulationen sind
unverständlich, schon bald defekt oder benötigen so viel Zeit, um sich damit zu beschäftigen, daß sie für die Mehrheit der Besucher uninteressant werden. Und selbst altgediente Naturkundemuseen lassen beim Umbau ihre wahren Schätze in den Katakomben verschwinden und ersetzen sie durch übergestülpte abstrakte Themen mit bunter Multimedia und ganz viel Design.

Ich jedenfalls gehe nicht in Museum, Aquarium oder Zoo, um mir künstliche Abbilder anzusehen, auch wenn sie pädagogisch noch so toll gemacht sind. Das habe ich am Computer und vor dem Fernseher zur Genüge. Ich möchte Originale erleben.

Und deshalb werde ich auch nach Stralsund pilgern. Wenn das Ozeaneum wenigstens zu 90 % fertig ist.

Zur Namensschöpfung "HuBÄRt" verkneife ich mir jeden Kommentar...
Dirk Petzold
Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

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Schöne Zoowelt

In einem Schweizer Vogelpark können die sich sprachbegabteren Vögel selbst informieren

Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Halleforum
Frosch- und Krötenwochenende im Zoo Halle
Am 20.07.08, ab 10 Uhr baut der Bergzoo in Halle (Saale) im Rahmen seiner „Schöne-Wochenend-Aktion“ einen Info- und Aktionsstand zum Thema „Frösche und Kröten“ auf. Dies geschieht im Rahmen der weltweiten Amphibienkampagne, an der sich der Zoo Halle bereits seit Januar 2008 mit einer informativen Ausstellung und Spendenbox im Raubtierhaus beteiligt. An dem Aktionsstand im Zoo Halle erfahren die Besucher viel Wissenswertes rund um Frösche und Kröten. Sie können ihre Kenntnis einheimischer Arten testen, anhand eines Puzzles die verschiedenen Gefahren, denen Amphibien ausgesetzt sind, herausfinden und mit Hilfe von „Glücksfröschen“ Schutzmaßnahmen kennen lernen. Die faszinierende Verwandlung von einem Ei, über die Kaulquappe zum Frosch kann mit Hilfe von Modellen nachempfunden werden. Die spannende Frage dabei ist: „Wem gelingt es, die Modelle der einzelnen Verwandlungsphasen in die richtige Reihenfolge zu bringen? Nicht zuletzt gibt es insbesondere für Kinder das Angebot, sich als „richtiger“ Frosch schminken zu lassen.


Wildlife Extra - 11. Juli 2008
New species of bird-eating frog discovered in Thailand
The newly recognised frog, known as Limnonectes megastomias has only been found in three remote locations in Thailand. While similar in appearance to other members of the Limnonectes "kuhlii" group, there are several morphological and genetic differences that validate this new discovery. L.megastomias appears to be an aquatic frog that inhabits reliable, year round, streams. The frog has so far been found at medium to high altitudes (600-1500 metres) at Sakaerat Environmental Research Station (SERS), and in Pang Si Da National Park and in the Phu Luang Wildlife Sanctuary.
The new frog has a greatly enlarged head and enlarged "fangs" within its mouth. The males of this species have exceptionally large mouths and powerful jaws that appear to be out of proportion with the rest of the animal. Unlike many other species of frogs, the males are larger than the females, at least their heads are larger. The body remains about the same size as in females, but the head continues to grow and gets considerably larger than the females. It certainly gives the appearance that the male is a much larger frog. Limnonectes megastomias is known to consume insects, other frogs, and birds. David Mcleod has been studying the "bird eating", identifying the bird species and other elements of this frog's diet. The feathers of a bird were discovered in the faeces of a batch of frogs he was holding in captivity for a couple of days. These frogs are often observed in the water near the stream bank. It would seem that they sit and wait for prey to come along and then eat opportunistically.

derstandard.at - 12. Juli 2008
Frösche mit eingebauter Geheimwaffe
Es begann in Kamerun, wohin Biologie-Doktorand David Blackburn gemeinsam mit Kollegen von der Harvard University für Feldforschungen gereist war. Als er einen Frosch in die Hand nahm, wurde er gekratzt - bemerkenswert genug bei einem Frosch. Noch mehr jedoch, da er zuvor keine Krallen an dem Tier bemerkt hatte, wie man sie etwa an einem Krallenfrosch (Xenopus laevis) sehen könnte. Blackburns Exemplar gehörte einer Gattung an, die der Biologie zuvor nicht als wehrhaft bekannt war. Die Lösung lag, wie eine Untersuchung zeigte, in einem speziellen Knochenaufbau des Froschs: Die Knochen am Ende der Zehen sind spitz und hakenförmig und tragen bewegliche Knöchelchen.

derstandard.at - 16.07.2008
Amphibiensterben nicht nur irgendwo draußen in der Welt
Frösche, Kröten und insbesondere Feuersalamander sind durch den Klimawandel, zerstörte Gewässer und menschliche Einflüsse bedroht. Um zu wissen, wie es um die Amphibien im Wienerwald bestellt ist, haben die Wiener Grünen eine Bestandserhebung an einigen Bächen versucht. Beim Halterbach in Wien-Penzing zeigte Grüne-Umweltsprecher Rüdiger Maresch nun, welche Auswirkungen menschliche Eingriffe auf das Gewässer und die Tierpopulationen haben können.

az-badkreuznach.de - 11. Juli 2008
Sie liebt es warm und nass - Fünf Gelbbauchunken in Naturstation "Lebendige Nahe" eingezogen
Bad Münster. Die Naturstation "Lebendige Nahe" hat Zuwachs bekommen: Fünf Gelbbauchunken eines Züchters aus dem Frankfurter Raum besiedeln nun die Station im Kurpark. Die Naturstation im Kurpark, vor rund einem Jahr eingeweiht, ist auf einem "tollen Erfolgskurs", stellt Gellweiler zurückblickend fest. Die Besucherzahl habe sich verdoppelt. Die Zahl der Führungen für Schulklassen, Kindergärten, Gruppen und Vereine nimmt rapide zu.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

ad-hoc-news.de - 13. Juli 2008
Rund 9100 Besucher im neuen Stralsunder Ozeaneum
Das neue Stralsunder Ozeaneum hat am Eröffnungswochenende tausende Besucher angelockt. Insgesamt seien am Samstag und Sonntag rund 9100 zahlende Gäste gezählt worden, sagte der Sprecher des Ozeaneums, Jens Oulwiger. Hinzu kämen etwa 8000 weitere Besucher, die sich zunächst nur im Umfeld und im Foyer des Museumskomplexes umgesehen hätten. Trotz des Andrangs hätten alle Besucher in Ruhe die Ausstellung betrachten können.

faz.net - 11. Juli 2008
Ein Schaufenster ins Meer
Die 39 Aquarien haben - wenn sie denn alle in Betrieb sind - ein Gesamtfassungsvermögen von 40.000 Badewannenfüllungen, das entspricht sechs Millionen Liter Wasser. Darin sollen rund 7000 Tiere leben, der Großteil davon sind Fische. Für das große Schwarmfischbecken allein sind 2500 Heringe vorgesehen. Dessen Scheibe misst zehn mal fünf Meter und ist 30 Zentimeter dick. Mit einem speziellen Gezeitenbecken sollen Ebbe und Flut erlebbar werden - freilich hier im Wechsel von nur einer halben Stunde.
Das Meeresmuseum kann dank der Erweiterung durch den Neubau viele Stücke zeigen, die bislang aus Mangel an Platz ins Depot verbannt waren. Etwa den präparierten Anglerfisch, ein etwas unheimlich wirkendes Tier aus der Tiefsee, das aussieht, als trüge es eine Angel auf seinem Rücken. Das Tauchboot "Geo" zog ebenfalls in das neue Ozeaneum um. Die Kinder bekommen ein eigenes Reich, in das sie das Maskottchen "Walfred" führt. Sie können durch meterhohes Seegras laufen und auf einem Ergometer testen, ob sie so schnell wie Delphine sein können. Auch haben sie im Ausstellungsteil "Ein Meer für Kinder" ihr eigenes Labor.

idw-online.de - 11. Juli 2008
Merkel eröffnet Stralsunder Ozeaneum
Unter den schwebenden Walnachbildungen in Originalgröße eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel heute Mittag das Stralsunder Ozeaneum. Gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff, dem Bundesminister für Bau und Verkehr, Wolfgang Tiefensee, und Dr. Ulrich Witte, Abteilungsleiter Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), weihte sie den Neubau des Deutschen Meeresmuseums (DMM) am Hafen ein. Große Fischschwärme, Rochen und kleinere Haie tummeln sich nun in den großen Meeresaquarien. Ab dem morgigen Samstag können Besucher rund 7.000 verschiedene Meerestiere und fünf neue Ausstellungen erleben. Lebensräume wie die Nordsee, der Nordatlantik und das Polarmeer werden präsentiert - auch das Ökosystem Ostsee: Die Ausstellung "Die Ostsee - das größte Brackwassermeer der Erde" auf der ersten Ebene förderte die DBU mit 600.000 Euro. Damit wird das größte Binnenmeer der Erde inhaltlich einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.

taz.de - 11. Juli 2008
Spektakuläre Aquarienlandschaft - "Keine blutigen Massaker"
Das lässt die Kanzlerin sich nicht entgehen. Eine der "größten kulturellen Attraktionen in Ostdeutschland" zu eröffnen, ist Chefin-Sache. Zumal der Ort des Geschehens in Angela Merkels vorpommerschem Wahlkreis liegt: In der Hanse- und Hafenstadt Stralsund hat sie am Freitagvormittag das Meeresmuseum Ozeaneum eröffnet - eine spektakuläre Aquarienlandschaft in vier rund 20 Meter hohen Hallen direkt an der Hafenkante.

az-web.de - 11. Juli 2008
Riesen der Meere: Viele Schätze im neuen Ozeaneum in Stralsund
Peter Ardelt balanciert auf einem Gerüst 10 Meter über dem Hallenboden. Vor seiner Nase schwebt ein 5 Meter langes Buckelwalkalb von der Decke herab. Der Theaterplastiker spachtelt weiße Flächen auf den grau-schwarzen Tierrücken. Das eine Tonne schwere Ausstellungsstück aus einem Stahlgestell und Styropor soll sicher hängen im neuen Ozeaneum in Stralsund. "Wir wollten den Spagat zwischen Wissenschaft und Verständlichkeit schaffen: Alle Inhalte sollen von einem 12-Jährigen erfassbar sein, aber auch Universitätsprofessoren überraschen", sagt Behnke. Sein persönlicher Schatz ist die Ausstellung "Riesen der Meere 1:1".

mvticker.de - 11. Juli 2008
Bundeskanzlerin Merkel eröffnet das Ozeaneum Stralsund: Großes Eröffnungswochenende auf der Hafeninsel
"Das Meeresmuseum erfindet sich mit dem Ozeaneum neu und macht einen Riesenschritt in Richtung Zukunft", sagt Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Bundeskanzlerin Angela Merkel weihte heute in Anwesenheit von zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft das Ozeaneum in Stralsund offiziell ein, bevor sich am 12. Juli um 9.00 Uhr die ersten Besucher auf eine umfassende Unterwasserreise durch die nördlichen Meere begeben können. Seltene Originalexponate und Superlative begegnen dem Besucher gleich zu Beginn seines Rundganges. Die Fahrt auf Europas längster freitragender Rolltreppe führt vorbei an drei Walskeletten. Dann taucht der Besucher ein in das Weltmeer und erkundet die Artenvielfalt der Meere.

mvregio.de - 11. Juli 2008
Aquarien-Unterwasserreise im Ozeaneum endet zunächst im Kattegat
Wegen Bauverzögerungen in der Aquarientechnik endet die "Unterwasserreise" im neuen Ozeaneum in Stralsund zunächst im Kattegat und nicht im Nordpolarmeer. Museumschef Harald Benke sagte am Freitag unmittelbar vor der Eröffnung des Neubaus, es sei aus Tierschutzgründen nicht verantwortbar, die Fische in die frisch mit Wasser befüllten Aquarien zu setzen. Damit sind 12 von insgesamt 39 Schaubecken zur Eröffnung nicht mit Tieren bestückt, darunter auch das Schwarmfischbecken, das mit einem Fassungsvermögen von 2,6 Millionen Liter Wasser das größte Becken ist.

ad-hoc-news.de - 11. Juli 2008
Nach fast dreijähriger Bauzeit
Nach fast dreijähriger Bauzeit weiht Bundeskanzlerin Merkel heute das neue Ozeaneum in Stralsund ein. Der maritime Ausstellungskomplex auf der Hafeninsel am Strelasund kostete rund 60 Millionen Euro und ist der bislang größte Museumsneubau in Norddeutschland.

heute.de - 10. Juli 2008
Die Welt der Meere in Stralsund - Am Freitag wird in der Hansestadt der Neubau des Ozeaneums eingeweiht
Stralsund liegt Angela Merkel am Herzen: nicht nur als Wahlkreis, sondern auch als Beispiel für Wiederaufbau. Seit Freitag hat die Ostseestadt einen weiteren Leuchtturm: das Ozeaneum, das der Bund mit 30 Millionen Euro fördert.

heute.de - 10. Juli 2008
"Nicht immer mit erhobenem Zeigefinger dastehen" - Ozeaneum-Direktor Benke über Korallen, Wale und vernünftige Meeresnutzung
Vieles ist gigantisch: Mit den Walen sind die größten Lebewesen der Welt zu sehen, es ist der größte vom Bund geförderte Museumsneubau - das neue Ozeaneum in Stralsund. Und Greenpeace sitzt auch mit im Boot, lobt Museumsdirektor Harald Benke.
Interview mit Direktor Harald Benke

leipzig-seiten.de - 11. Juli 2008
Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet Ozeaneum in Stralsund
Zum heutigen Eröffnungs-Festakt wird Bundeskanzlerin Angela Merkel in Stralsund erwartet. Der Bau Museumsbau hat den Steuerzahler etwa 60 Millionen Euro gekostet, dafür werden eine halbe Millionen Besucher pro Jahr erwartet, die sich dort über die Unterwasserwelt informieren können.

newsticker.sueddeutsche.de - 11. Juli 2008
Ozeaneum in Stralsund eröffnet
An der Ostsee bietet ein einzigartiger Bau künftig einen Blick in die unbekannte Welt der Meere. Am Freitag wurde in Stralsund im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Ozeaneum eröffnet. Die Kombination von Ausstellungen und Aquarien mache den Neubau zu einem einzigartigen Museumskomplex in Deutschland und in Europa, sagte Museumschef Harald Benke. Die Aquarien haben zusammen ein Fassungsvermögen von sechs Millionen Liter.

sz-online.de - 11. Juli 2008
Unterwegs in der Welt der Wale
In Stralsund wird heute das "Ozeaneum" eingeweiht. Für das spektakuläre Meeresmuseum wurden in Dresden Meeressäuger in Lebensgröße nachgebaut.

rp-online.de - 11. Juli 2008
60 Millionen Euro teuer - Das deutsche Super-Aquarium
Kanzlerin Angela Merkel hat das neue Ozeaneum in Stralsund eingeweiht.

mvticker.de - 11. Juli 2008
Stralsund: Ozeaneum ist Leuchtturm für Wissenschaft, Kultur und Tourismus
"Auch wenn noch nicht alles fertig ist - jeder kann sehen, dass hier etwas ganz Besonderes entstanden ist: Mehr als ein Museum, mehr als ein Aquarium, ein Ort zum Staunen, ein Ort zum Lernen und Verstehen, mehr als ein Zentrum für Wissenschaft und Forschung - das Ozeaneum ist all das und deshalb mehr", sagte Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff auf dem Festakt zu dessen Eröffnung in Stralsund.

boennigheimerzeitung.de - 11. Juli 2008
Eintauchen ins Meer - Heute öffnet in Stralsund das Ozeaneum - Museumsneubau bietet Platz für rund 7000 Tiere
Die artgerechten Aquarien sind in Ausstellungen eingebettet, die mit Bildern, Grafiken, Tier-Modellen und Mikroskopierstationen auf die Lebensräume aufmerksam machen, den Blick auf Details lenken. Dabei sollen die Auswirkungen von Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel auf die Meere in den Ausstellungen "auf wissenschaftlicher Grundlage und stets aktuell dokumentiert" werden. Museumsdirektor Harald Benke versteht sich als Anwalt der Meere. Als Partner hat das Ozeaneum die Umweltorganisation Greenpeace gewonnen, die die Sonderschau "Riesen der Meere" mit lebensgroßen Modellen finanziert hat.

ndr.de - 11. Juli 2008
Stralsund: Meeresmuseum der Superlative eröffnet
Mecklenburg-Vorpommern ist um eine große Touristen-Attraktion reicher: Nach zweijähriger Bauzeit ist am Freitag in Stralsund im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Ozeaneum feierlich eröffnet worden. Merkel würdigte das Meeresmuseum als Einrichtung von deutschlandweiter Bedeutung. Die Ausstellung präsentiere nicht nur die ungeahnte Glanzwelt der Meere, sondern biete auch einen Blick auf die Gefährdungen, sagte die Bundeskanzlerin während des Festakts.

focus.de - 11. Juli 2008
Gigantisches Aquarium in Stralsund eröffnet

afp.google.com - 10. Juli 2008
Merkel eröffnet Meereskundemuseum Ozeaneum in Stralsund
Stralsund (AFP) - In einem Festakt wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) heute das Meereskundemuseum Ozeaneum in Stralsund eröffnen. Der derzeit größte Museumsneubau in Deutschland wird künftig in 39 Aquarien rund 7000 Meeresbewohner aus der Ostsee, der Nordsee und des Nordatlantiks zeigen.

bundesregierung.de - 10. Juli 2008
Grußwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der "Ostseezeitung"
Zur Eröffnung des Meeresmuseums am 11. Juli schrieb Merkel: Zur Einweihung des Ozeaneum gratuliere ich den Bürgerinnen und Bürgern der Hansestadt Stralsund sehr herzlich. Das "Museum der Superlative", wie die "Ostseezeitung" dieses kulturelle und touristische Glanzlicht Mecklenburg-Vorpommerns zu Recht nennt, ist in seiner Art deutschlandweit einzigartig. Das Ausstellungskonzept verknüpft in einer gelungenen Mischung wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Meeresbiologie mit abwechslungsreicher und attraktiver Unterhaltung.

super-illu.de - 11. Juli 2008
Schaufenster der Meere
Der neue Touristenmagnet der Hansestadt Stralsund ist eröffnet. SUPERillu hat sich für einen ersten Rundgang im Ozeaneum, diesem herrlichen Museum der Meere, einen prominenten Führer geangelt: Minister Wolfgang Tiefensee.

dradio.de - 11. Juli 2008
Krabben, Heringe und Wale - Ozeaneum in Stralsund eröffnet
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das das Meeresmuseum in Stralsund eröffnet. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (ebenfalls CDU) bezeichnete das Museum als "eine der größten kulturellen Attraktionen in Ostdeutschland". Das Ozeaneum sei ein "Leuchtturm für Wissenschaft, Kultur und Tourismus", betonte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD).

svz.de - 11. Juli 2008
Das unbeschreibliche Lächeln des Meeres
Das Ozeaneum macht es einem nicht leicht. Weil es ziemlich groß ist - wie das Meer. Weil dieses wissenschaftliche Kuriositätenkabinett voller Wunder steckt - wie das Meer. Weil all die Ausstellungsbereiche und Aquarien wie das Meer aus den unterschiedlichsten Perspektiven wahrgenommen werden können. Im Gegensatz zu den altbekannten Sealife-Centern will das Ozeaneum ein Ort der Forschung, populäres Museum und Aquarium zugleich sein.

pr-inside.com - 11. Juli 2008
Stralsunder Ozeaneum eröffnet - Aquarienlandschaft der Spitzenklasse "Eine Liebeserklärung an die Meere"
Von Lutz Jordan
"Hier kann man trockenen Fußes in die Unterwasserwelt eintauchen", schwärmte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der feierlichen Einweihung des größten Meeresmuseums Deutschlands. Dessen Direktor Harald Benke nannnte das Haus eine "Liebeserklärung an die Meere." Die Aquarienlandschaft gehöre international zu den "Top Ten" derartige Museen.

ostseezeitung.de - 12. Juli 2008
60 000 Badewannen Wasser für 7000 Meerestiere
Zehn Jahre vergingen zwischen erster Idee und der feierlichen Eröffnung des Ozeaneums. Der Gang durch das futuristische Gebäude ist eine Unterwasserreise bis ins Polarmeer.

abendblatt.de - 12. Juli 2008
Stralsund Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete Deutschlands größte Unterwasser-Schau - Ozeaneum - viel Meer als ein Museum
Vor Wahlen zu stehen ist für Bundeskanzlerin Angela Merkel nichts Neues, vor Walen zu stehen schon. Im September 2006 hatte die Kanzlerin den Grundstein für das Ozeaneum in Stralsund gelegt, und sie ließ es sich nicht nehmen, dieses neue Meeresmuseum, das zu den zehn größten der Welt gehört, auch zu eröffnen.

welt.de - 12. Juli 2008
Liebeserklärung an die Meere
7000 Tiere, mehr als 100 Arten, sechs Millionen Liter Wasser: Das neue Ozeaneum in Stralsund ist eine Attraktion der Superlative. Ein Rundgang zur Eröffnung.

ostseezeitung.de - 12. Juli 2008
Stralsunds Liebeserklärung an die Meere
Stralsund öffnet ein weiteres Fenster in die Welt der Meere. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) weihte gestern in der Hansestadt Norddeutschlands größten Museumsneubau ein: das Ozeaneum. "Ich habe keinen Zweifel, dass das Ozeaneum weltweit zu den Top 10 der Meeresmuseen gehören wird", sagte Merkel bei der Eröffnung des 60 Millionen Euro teuren Bauwerkes.

badische-zeitung.de - 12. Juli 2008
Zwischen Fischen - Das neue Meeresmuseum Ozeaneum in Stralsund führt Besucher in die Unterwasserwelt
Müssen Fische trinken? Und wie kommt das Salz in die Ostsee? Antworten auf Fragen wie diese rund ums Thema Unterwasserwelt und Meeresbiologie gibt es ab heute im neuen Ozeaneum von Stralsund, dem größten Meeresmuseum in Deutschland. Doch zum Start läuft noch nicht alles nach Plan.

berlinonline.de - 12. Juli 2008
Trockenen Fußes durchs Meer - Das Stralsunder Ozeaneum zeigt faszinierende Unterwasserwelten. Gestern wurde es eröffnet
Das Stralsunder Ozeaneum, das gestern feierlich eröffnet wurde, bringt auch die Bundeskanzlerin zum Schwärmen: "Wir können nun trockenen Fußes in die geheimnisvolle, faszinierende Unterwasserwelt mit all ihren Schönheiten eintauchen", sagt Angela Merkel nach dem ersten Rundgang.

tagesspiegel.de - 12. Juli 2008
Müssen Fische trinken? In Stralsund wurde das gigantische neue Ozeaneum eröffnet - mit Kanzlerin Angela Merkel.
Wie vier vom Gletscher zurückgelassene Eiszeit-Findlinge in futuristischem Gewand liegt das neue Ozeaneum zwischen alten Speichergebäuden im Hafen von Stralsund.

dradio.de - 13. Juli 2008
"Stralsunds schönster Wal" - Die Eröffnung des Ozeaneums in Stralsund
Jens Oulwiger, der Pressesprecher des Ozeaneums, ist dafür, dass er in den letzten Wochen täglich mehr als zwölf Stunden gearbeitet hat, noch recht entspannt und gelassen. Locker geht der schlanke Enddreißiger an den Bauarbeitern vorbei, die dem neuen Museum den sprichwörtlichen letzten Schliff verleihen.

berlinonline.de - 13. Juli 2008
Pottstausend, Stralsund! Ein Ozean mitten in der Stadt - das ist das "Ozeaneum", das jetzt mit der Ausstellung "Riesen der Meere" öffnete
Ausgerechnet Heringe! Da, hinter 34 Zentimeter dickem Acrylglas, das 2,6 Millionen Liter Wasser standhalten muss, sollen sie bald schwärmen. Kann ja nicht so schwierig sein, ein paar Heringe aus der Ostsee zu ziehen und da reinzusetzen, möchte man meinen. Doch dann bekommt man zu hören, wie empfindlich die Schuppen dieser Fische sind, so empfindlich, "dass sie schon beschädigt werden, wenn man sie nur scharf anguckt".

welt.de - 11. Juli 2008
Die zehn schönsten Aquarien Deutschlands
Die Unterwasserwelt fasziniert. Weltweit entstehen deshalb immer mehr Schau-Aquarien als Touristenattraktionen. Auch bei uns lassen sich die Wunder unter Wasser bestaunen, ohne dass man selbst nass wird. Wir haben zehn Meere hinter Glas ausgewählt: Deutschlands schönste Wasserwelten.



welt.de - 12. Juli 2008
Der Goldbären-Streit
Mit Eisbär Knut hat der Berliner Zoo gut verdient. Der Tierpark, aus dem sein Vater stammt, will beteiligt werden. In einer Mitteilung gibt sich Tierpark-Chef Drüwa als Knut-Versteher: Es sei "übrigens unwahrscheinlich anzunehmen, dass Knut etwas dagegen hätte, wenn der Heimatzoo seines Vaters von seinem Erfolgshonorar etwas abbekommen würde". Ob dieser Appell Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.

europolitan.de - 10. Juli 2008
BÄRENSTREIT VOR GERICHT - Zoo will Knuddel-Knut an die Knete: 'Er ist unser Eigentum'
Knut, berühmtester Eisbär Deutschlands, hat dem Berliner Zoo im vergangenen Jahr Millioneneinnahmen gebracht. Doch laut Vertrag gehört das süße Bärchen dem Zoo Neumünster. Jetzt will der Tierpark auch seinen Anteil an jenem Gewinn, den Eisbär-Sensation Knut dem Berliner Zoo gebracht hat. Eigenen Angaben zufolge hat der Tierpark vor dem Landgericht Berlin eine sogenannte Auskunftsklage über die Lizenzeinnahmen eingereicht. Der Sprecher der Berliner Zoos, Detlef Untermann, ist sich allerdings sicher, dass einem validen Gutachten zufolge der Tierpark Neumünster nicht an den Millionengewinnen beteiligt werden darf.

faz.net - 10. Juli 2008
Neumünster kämpft um Knuts Kohle
"Die Klageschrift ist gerade bei uns eingetroffen", bestätigte Katrin-Elena Schönberg, Sprecherin des Landegerichts Berlin am Donnerstag. Bis zu einer Entscheidung werde es jedoch sicherlich zwei bis drei Monate dauern. In dem Streit geht es jedoch nicht ums Grundsätzliche: "Knut ist unbestritten unser Eigentum", sagt Peter Drüwa, Zoodirektor in Neumünster. Vielmehr möchte Drüwa einen Teil der mit Knuts Hilfe im Berliner Zoo erzielten Millionengewinne für seinen Tiergarten in Schleswig-Holstein, der mit rund 200.000 Besuchern im Jahr deutlich kleiner ist als der Berliner Zoo.

dcrs-online.com - 10. Juli 2008
Alle wollen die Knut Millionen !
Knut, Deutschlands berühmtester Eisbär, hat Millionen gemacht. Doch wem gehört nun das viele Geld. Der Berliner Zoo und der Tierpark Neumünster konnten keine außergerichtliche Einigung finden, obwohl vor der Geburt des kleinen Stars eine Vereinbarung getroffen wurde. Jetzt stehen sich die beiden Zoos vor Gericht gegenüber.

mz-web.de - 13. Juli 2008
Bernburger besuchen Pinguinküste im Krumbholz - Neues Gehege mit den sechs "Frackträgern" am Samstag im Tiergarten eröffnet
Wie eine Reise an die Pinguinküste nach Südamerika war es für die Besucher des Tiergartens Bernburg am Samstagnachmittag, als das neue Gehege der sechs schwarz-weißen Vögel feierlich eröffnet wurde. Zwar ist der Sandstein aus dem deutschen Elbsandsteingebirge, bei der Dekoration haben die Mitarbeiter des Tiergartens jedoch versucht den südamerikanischen Lebensraum der Tiere so naturgetreu wie möglich zu gestalten. Die sechs Pinguine genossen sichtlich das Blitzlichtgewitter und schwammen dann auch gern noch eine Extrarunde durch das Becken. Tiergartenleiter Andreas Filz freute sich über die vielen Gäste, die vorrangig wegen der Neubewohner gekommen waren. Filz berichtete ihnen, vor welchen Problemen er, aber auch alle anderen Beteiligten standen. Beispielsweise war ihm vorher nicht klar, wie schwer es werden würde, Brillenpinguine nach Bernburg zu bekommen. Kurzerhand entschied man sich für die drei Magellan- und die zwei Humboldtpinguine. Erst kürzlich fand man mit großer Überraschung heraus, dass der sechste schwarz-weiße Neuankömmling ein Mischling ist.


wochenanzeiger-herford.de - 11. Juli 2008
25.000 Euro für die Energie-Sanierung des Osnabrücker Zoos
Tropenhallen, Aquarien, Terrarien, Kühlaggregate für Tierfutter, hohe Wasserbedarfe für Meeressäuger und für naturalistische Landschaftsszenarien sowie energieintensive Filteranlagen für Unterwassereinsichten verursachen in allen Zoos hohe energetische Verbräuche - insbesondere dann, wenn Gebäudezustände sowie elektrische und klimatechnische Anlagen gravierende Mängel aufweisen. Aufgrund der schlechten finanziellen Rahmenbedingungen werden aber insbesondere energetische Investitionen in vielen Zoos nicht realisiert. Der Osnabrücker Zoo hat hier - gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und den Stadtwerken Osnabrück - ein bundesweit einmaliges Sanierungskonzept entwickelt. Mit einem Volumen von insgesamt über 400.000 ¤ soll der Zoo in den nächsten 2 Jahren energetisch grundsaniert werden.
Anlässlich eines Arbeitsgesprächs zwischen Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann und Frank Seidel, dem Geschäftsführer der Niedersächsischen Lottostiftung, die den Bau des Unterirdischen Zoos bereits mit 100.000 ¤ fördert, wurde nun eine Intensivierung der Zusammenarbeit beschlossen. Mit weiteren 25.000 ¤ unterstützt die Niedersächsische Lottostiftung nun das energetische Sanierungskonzept des Zoos, so dass sich die gesamte Fördersumme für das Energiesparkonzept des Zoos auf fast 250.000 ¤ erhöht.


mvregio.de - 10. Juli 2008
Nashorn-Artenschutzkiste finanziert
Schwerin. Leo Club Mecklenburg-Schwerin fördert Angebote für Zookinder mit fast 1000 Euro. "Wir haben zusammen mit dem Zoo nach einem Spendenzweck gesucht, der vor allem auf Kinder ausgerichtet ist - dabei haben wir uns die notwendige Zeit genommen." sagt Leo-Präsident Daniel Bobzin. Und doch ist ihm die Erleichterung, jetzt den richtigen Zweck, zusammen mit Zoodirektor Michael Schneider gefunden zu haben, anzumerken. Von dem Spendengeld aus dem Leo Club-Adventskalender wird jetzt eine Schiffskiste für die neue Nashornanlage angeschafft. In und an ihr gibt es eine Tafelfläche und vier Klapptafeln mit Informationen zur Vorstellung ganz konkreter Projekte. So wird zum Beispiel das Artenschutzprogramm für Nashörner vorgestellt. Auch das Zuchtprogramm und alles zur Haltung der Nashörner, die bald die neue Anlage im Schweriner Zoo beziehen werden, werden erklärt. Das ganze natürlich kindgerecht, für Kinder ab der dritten Klasse.

Stadtmagazin - 14. Juli 2008
Zoo muss Elefantenkuh abgeben
Extreme Auseinandersetzungen zwischen den Elefanten im Krefelder Zoo haben das Zooteam zu dem Entschluss veranlasst, die 28-jährige Yheetoo, die jüngste der drei Asiatischen Elefantenkühe, sehr kurzfristig abzugeben. Sie ist die rangniederste der drei Krefelder Elefanten und wird von ihren beiden rund zehn Jahre älteren Artgenossinnen bisweilen "regelrecht gemobbt".

RP ONLINE - 15. Juli 2008
Mobbing ? Elefant Yheetoo muss gehen
Im Elefantengehege des Krefelder Zoos ist in den vergangenen Tagen zwischen den Tieren mehrfach heftiger Streit ausgebrochen. Zooarzt Dr. Martin Straube bestätigt: „Ja, wir haben Probleme mit unserer Elefantengruppe. Es gibt ein erhöhtes Gefahrenpotenzial, weil unser Tier Yheetoo mehrfach angegangen wurde und bereits eine Verletzung davon getragen hat.“ Der Zoo überlegt, Yheetoo abzugeben. Kontakt zum Zoo Belfast wurde bereits aufgenommen.

Stadtmagazin
Zoo muss Elefantenkuh abgeben
Deshalb hat sich der Zoo kurzfristig mit dem Erhaltungszuchtprogramm für Elefanten sowie mit den Kollegen aus dem Zoo Belfast verständigt.

RP ONLINE
Grüne fordern elefantenfreien Zoo
Krefeld. Die politische Diskussion um die drei Elefantenkühe im Krefelder Zoo geht in die nächste Runde.

Deutscher Bundestag
256 Sibirische Tiger in europäischen Zoos
Vor der Tötung von nicht reinerbigen Jungtieren der Sibirischen Tigerkatze im Zoo von Magdeburg, wurden eine Reihe von Konsultationen mit verschiedenen Gremien abgehalten. Die Entscheidung wurde dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) vorgehalten und von diesem gebilligt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (16/9742) auf eine Kleine Anfrage der Grünen (16/9264) hervor, die sich mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische Tiger und der Tötung von Jungtieren dieser Art im Zoo von Magdeburg befasst. In der Antwort erklärt die Regierung, dass nach einem zum 1. Januar 2006 publizierten Bericht in den europäischen Zoos derzeit insgesamt 256 Sibirische Tiger leben. Eine Wiederansiedlung der Zootiere werde nach Angaben der Zoologischen Gesellschaft London (ZSL) "für absehbare Zeit zwar nicht in Betracht gezogen", sei aber nicht kategorisch ausgeschlossen. In freier Wildbahn leben derzeit noch über 500 Tiere dieser Art.



Planung und Bau

hannover-zeitung.net - 10. Juli 2008
Goldgräberstimmung in Hannover
Im Erlebnis-Zoo Hannover herrscht Goldgräberstimmung! Ausgerüstet mit Schürfschale und Spitzhacke eröffneten Regionspräsident Hauke Jagau und Zoodirektor Klaus-Michael Machens das erste Teilstück der neuen Alaska-Kanada Zoowelt Yukon Bay: den Yukon Trail. "In nur fünf Monaten Rekord-Bauzeit ist hier eine raue Yukon-Landschaft gewachsen. Goldmine, Sägewerk und der quirlige Festplatz stimmen wunderbar auf Yukon Bay ein", freute sich Zoodirektor Machens. "Schon auf diesem ersten Stück Yukon Bay wird deutlich, wie authentisch und stimmungsvoll die gesamte neue Zoowelt werden wird", erklärte Regionspräsident Jagau. Yukon Bay soll 2010 eröffnet werden. Der Yukon Trail führt ab heute von der Afrikalandschaft Sambesi direkt in den indischen Dschungelpalast. Mit der Eröffnung des Yukon Trail ist für Yukon Bay Baufreiheit geschaffen, so dass jetzt mit den großen Baumaßnahmen - etwa dem Bau der Wasserbecken für Eisbären, Robben und Pinguine - begonnen werden kann. Für die Besucher wird es Dank des Yukon Trail keine Einschränkung durch die Baustelle geben.

welt.de - 12. Juli 2008
So sehen zufriedene Schimpansen aus
Berlin. Die fünfköpfige Schimpansengruppe im Zoo hat es gut: Gestern wurde ihr neues Zuhause vorgestellt. Während mehrerer Monate Bauzeit wurden die Innen- und Außenanlagen in der Fläche fast verdoppelt und bieten nun den afrikanischen Menschenaffen viel Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Gesamtbaukosten belaufen sich nach Angaben des Zoos auf rund 1,1 Millionen Euro und wurden aus Spendenmitteln des Zoologischen Gartens finanziert.

berlinonline.de - 12. Juli 2008
Das Wohnzimmer der glücklichen Affen - Neue Schimpansen-Anlage mit viel mehr Platz eingeweiht
Affenschaukeln aus Jutesäcken, Taue zum Turnen, sogar ein (künstlicher) Termitenhügel! Das ist das Paradies für Pedro & Co.: die neue Schimpansenanlage im Zoo. Alle Affen fühlten sich dort gestern gleich wohl. Das Außengehege mit echtem Bambus und Berberitze, plätscherndem Bächlein und Wasserfall ist mit 500 Quadratmetern doppelt so groß wie das Alte. Auch im Innengehege (200 Quadratmeter) haben Pedro & Co. doppelt so viel Platz. Und das verdanken sie eigentlich einer echten Affenschande! Denn weil ihr altes Zuhause auf Dauer zu klein war, sollten die Schimpansen nach China! "Mich laust der Affe!", empörten sich da viele Tierfreunde, legten Euro auf Euro. 1,1 Millionen kamen als Spende für ein größeres Affen-Zuhause zusammen.

bild.de - 12. Juli 2008
Freude im Affenhaus Danke, Knut, für unser neues Paradies
Affengeile Bude, oder? Eigener Wasserfall, 430 qm, Glas statt Gitter - das neue Paradies der fünf Zoo-Schimpansen im Berliner Zoo. Gestern, nach zehn Monaten Bauzeit, durften Pedro, Kalle, Guste, Lilly und Soko einziehen. Die Affen-WG wohnt innen und außen jetzt de luxe. Mit Privat-Fluss, Naturboden, Bäumen und Teich. Die Schimpansen-Villa hat 1,1 Mio. Euro gekostet! Offiziell aus Spenden finanziert. Aber die hätte der Zoo nicht so schnell übrig gehabt, wenn Knut nicht im vergangenen Jahr für volle Kassen gesorgt hätte. In die alte Schimpansen-Wohnung wird jetzt eine Orang-Utan-Gruppe einziehen. Und in deren alten Käfig sollen demnächst Silberrücken Ivo und seine drei Gorilla-Damen wohnen. Vielleicht klappt es ja dort endlich mit dem Nachwuchs...

np-coburg.de - 12. Juli 2008
WILDPARK TAMBACH - "Der Wolf klopft an unsere Türe"
Tambach - Im Wildpark Schloss Tambach sollen bald die Wölfe heulen. Momentan baut Heinrich Graf zu Ortenburg ein ehemaliges Wildschwein-Gehege für Wölfe um. Das 8000 Quadratmeter große Gelände braucht einen hohen Zaun, der auch noch tief in die Erde reicht, denn die Wölfe können gut graben. Ein Erdkessel in Form eines großen Betonrings mit eigenem Eingang wird dem Wolf hier gebaut. "Der Wolf braucht außerdem einen lichten Waldbestand mit Freiflächen, auf die die Sonne scheint", weiß Ortenburg. Und er möchte es den neuen Wildpark-Bewohnern so angenehm wie möglich machen. Große Steine hat er anfahren lassen, auf denen sich die Wölfe sonnen können. Das wäre auch für die Besucher schön, denn in Erdhöhle oder Unterstand können sie schlecht schauen. Die "drei bis vier" Jungtiere, die ab Mitte August im Coburger Land heulen werden, sind alle gut ein Jahr alt. Sie kommen zum einen aus dem Bayerischen Wald, zum anderen aus der Lüneburger Heide. Insgesamt will er für das neue Gehege rund 200 000 Euro investieren. Er möchte die Besucher als Paten gewinnen und je einen Quadratmeter für 25 Euro vergeben. Die Spender stünden dann auf einer großen Tafel und würden zu exklusiven Events wie Nachtführungen eingeladen werden. Die Eintrittspreise werden vorerst nicht erhöht. Stattdessen träumt Ortenburg bereits von einem Bären. "Doch das ist noch viel aufwändiger, dafür brauchen wir deutlich höhere Besucherzahlen", so der Graf. Jetzt sollen erst einmal die Wölfe kommen, heulen und Kinder bekommen.

lr-online.de - 10. Juli 2008
Pinguin-Betreuer aus Dresden unter Vertrag / Spreewelten-Bad schließt ab August
Sie seien vor allem cool, die Pinguine, sehr sozial und sauber. Und neugierig. Deshalb hat der 21-jährige Sepp Müller sein Herz an diese Tiere verloren. Der gelernte Zootierpfleger hat seit dem 1. Juli seinen Arbeitsvertrag in der Tasche und wird der künftige Betreuer der vorerst zwölf Humboldt-Pinguine im Lübbenauer Spreewelten-Bad sein. Das wird am 1. August wegen des Ausbaus schließen und Ende November wieder öffnen, wenn sich die lustigen Planscher an ihre neue Heimat gewöhnt haben und aus dem heutigen Bad für insgesamt fünf Millionen Euro eine neue Wohlfühl-Oase mit hohem Spaß- und Lernfaktor geworden ist. Die Badegäste können das Treiben der Tiere durch eine Glaswand von der Galerie im Bad aus wunderbar beobachten" , kündigt er an. Unter der Galerie im Bad könnten die Besucher hindurchschwimmen in das dann erweiterte Außenbecken und den Pinguinen ganz nahe sein. Zweimal am Tag werde Sepp Müller ein Schaufüttern veranstalten. Ganz besonders soll an die Kinder gedacht werden. Auf der Wiese soll ein grünes Klassenzimmer entstehen.




Aktionen

mvregio.de - 12. Juli 2008
Nach der Eröffnung - OZEANEUM lädt ein zum "Meererleben"
In Kooperation zwischen dem Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern und der Hansestadt Stralsund sowie dem OZEANEUM Stralsund startete mit Eröffnung des OZEANEUMs am 12. Juli eine überregionale Außenwerbe- und Plakatkampagne unter dem Motto "Meererleben". In 18 Städten mit über 530 herausragenden Standorten in allen neuen Bundesländern sowie Schleswig-Holstein und Hamburg, darunter Berlin, Potsdam, Erfurt, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Lübeck, Hamburg u.a., wird dann auf das europaweit einzigartige OZEANEUM mit seinen Meereswelten hingewiesen.

lvz-online.de - 10. Juli 2008
1200 Gäste feiern mit der LVZ Rendezvous im Zoo
Leipzig. Lange Schlange am Eingang: Rund 1200 geladene Gäste feierten am Donnerstagabend mit der Leipziger Volkszeitung und dem Zoo ein unbeschwertes, idyllisches Rendezvous - ganz im Zeichen von 130 Jahren Zoogeschichte an der Pfaffendorfer Straße. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Ministerpräsident Stanislaw Tillich waren der Einladung genauso gefolgt wie Oberbürgermeister Burkhard Jung. Für Zoochef Junhold und LVZ-Geschäftsführer Radestock gab es noch eine andere erfreuliche Aufgabe zu erfüllen: Sie durchschnitten auf dem Robbenbeckenvorplatz das rote Band für die neue Dauerausstellung, in der sich die Zoobesucher ab sofort genau über das Projekt Gondwanaland informieren können. Die Ausstellung bleibt bis zur Fertigstellung des Baus bestehen, zeigt den Entwurf der Riesentropenhalle und ermöglicht per Monitor zugleich den Live-Blick auf die Baustelle.

10nach8.de - 13. Juli 2008
Diplomatin Flocke
Eisbärin Flocke steht in diplomatischen Diensten: Als Klimabotschafterin tritt die kleine Eisbärin im Tiergarten Nürnberg für den Schutz ihrer Artgenossen im hohen Norden ein. Auf der Eisbären-Homepage können sich nun Eisbären-Fans, Naturinteressierte und Verbraucher über die wichtigsten Schutzprojekte und über Öko-Siegel informieren. Dort stehen auch die beiden Broschüren "Klimaschutz beginnt vor Ort" und der praktische "Kleine Klimaschützer" mit vielen Infos und Tipps zum Download bereit. Daneben gibt es beispielsweise die Möglichkeit, für verschiedene Bärenprojekte zu spenden. Mehrere Natur- und Artenschutzorganisationen unterstützen die Eisbärenforschung und treten für die Einrichtung von Schutzgebieten ein.

tagesspiegel.de - 14. Juli 2008
Vier Feste und ein Regenguss
In Berlin gab es am Sonntag eine Reihe von Veranstaltungen speziell für Kinder. Tausende kleine Besucher kamen zum Tag der offenen Tür im Technikmuseum und im Zoo. Zum "Zootag" waren nach Angaben von Sprecher Detlef Untermann mehr als 10 000 Besucher gekommen. Sie konnten sich zum Beispiel über Tiertransporte informieren oder bei Führungen hinter die Kulissen schauen. Oder mit Direktor Bernhard Blaszkiewitz diskutieren, der erneut betonte, er wolle aus dem Zoo keinen Rummel machen.

inar.de - 13. Juli 2008
Sommerferien-Programm Zoo Berlin
Wie lang ist die Zunge von Adolpho, dem kleinen Ameisenbären? Wieviel wiegt Flusspferd Kathi? Und woher kommt der Name "Dolchstichtaube"? Die Antworten zu kniffligen Fragen wie diesen erfährt man jetzt bei einer Rätseltour durch den Zoo. Bei diesen exklusiv in den Ferien stattfindenden Spezialtouren für Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene werden Wissens-, Geschicklichkeits- und Scherzpunkte gesammelt. Nach einer kleinen Siegerehrung gibt es als Besonderheit einen Spezialistenblick hinter die Kulissen oder eine Tierfütterung.

ad-hoc-news.de - 10. Juli 2008
Rostocker Zoo stellt sich auf Polarforschungstagung vor
Der Rostocker Zoo stellt sich derzeit mit seinem Bildungsprojekt zum Internationalen Polarjahr auf einer Tagung von Polarforschern in St. Petersburg vor. Zusammen mit dem Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven hatte der Tierpark im vergangenen Jahr in seinem Ausstellungszentrum über "Eiskalte Entdeckungen - Extreme Lebensräume" informiert. Dieses Umweltbildungsprojekt werde derzeit gemeinsam mit den Bremerhavenern auf der internationalen Konferenz präsentiert. Die Rostocker Schau mit vielen Experimenten zog 96 000 Besucher an, darunter viele Kinder. Höhepunkt war die Live-Berichterstattung per Videokonferenzschaltung aus dem Lebensraum der Eisbären auf Spitzbergen. Der Rostocker Zoo führt seit mehreren Jahrzehnten das Internationale Zuchtbuch für Eisbären.

han-online.de - 11. Juli 2008
Der mit dem Wolf tanzt
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hat am Mittwochabend den Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf besucht. Er war auf seiner viertägigen Sommerreise unterwegs. An diesem Tage hatten die Inhaber des Parks, Norbert Tietz und sein Sohn Alexander, der Landtagsabgeordnete André Wiese und die Gemeinde Hanstedt ein Bürgerfest mit Volkstanz, Musikgruppen, Kinderschminken und Hüpfburg organisiert. Zu den Höhepunktes des Besuchs zählten unter anderem ein Rundgang über das Gelände, das unter dem Motto "Wulff trifft Wolf" stand, wobei der Politiker den Polarwolf "Noran" fütterte. "Es war eine gelungene Veranstaltung", resümiert Norbert Tietz. Es kamen rund 1400 Besucher, mit dem Wetter habe man Glück gehabt. Und er freute sich, dass sich Wulff auch unter die Masse gemischt habe.

abendblatt.de - 11. Juli 2008
Sommerreise - Der Ministerpräsident auf Tour im Landkreis Harburg
Die Geschichte wäre eigentlich in einem Absatz zu erzählen: Ein Herr Wulff geht durch einen Wildpark und trifft einen Wolf. Der Wolf springt Herrn Wulff an und Herr Wulff verzieht sein Gesicht. Danach sagt Herr Wulff noch, dass Niedersachsen sehr schön und die Niedersachsen prächtige Menschen seien und fährt zur Nachtruhe ins Hotel Sellhorn nach Hanstedt.

Junge Forscher im Jura-Zoo
Mittelbayerische - Regensburg,Germany
Erkenntnisse aus dem Tierreich zogen die Kinder aus der Klasse 2a der Bräugassenschule gestern beim „Forschertag“ im Jura-Zoo.



Nachwuchs

ksta.de - 10. Juli 2008
Absturz mit Happy End
Das Mähnen-Ibis-Pärchen im Zoo hat seinen eigenen Nachwuchs verstoßen. Ein aus dem Nest geschubstes Jungtier sowie ein weiteres abgestürztes Ei wurde von den Vogelpflegern in der Voliere der "Waldhühner", wie sie in ihrer Heimat Madagaskar genannt werden, gefunden. Der kleine Vogel - vermutlich ein Weibchen - wurde stark unterkühlt auf dem Boden entdeckt und schien bereits tot. An seinem Kopf war eine blutende Fleischwunde zu sehen. In einer "Notoperation" wurde das Tier jedoch genäht und ist inzwischen wohlauf. Das zweite Tier - vermutlich ein Männchen - schlüpfte zu seinem Glück erst einen Tag nach der Rettung, am 1. Juli, und entwickelt sich ebenfalls prächtig. Beide Jungvögel werden nun per Hand, getrennt von ihren Eltern, in einem Wärmeschrank mit 30 Grad Celsius Nesttemperatur aufgezogen. Fünf Mal am Tag erhalten sie von ihren Ersatzeltern ein "Fläschen" mit "Hühner-Hackfleisch-Brei" verdünnt mit Wasser.

rundschau-online.de - 10. Juli 2008
Hackfleisch aus der Flasche
Köln. Noch eine ganze Weile werden diese possierlichen Mähnenibisse mit der Flasche ernährt werden. Allerdings ist die nicht wie bei Menschenbabys mit Milch gefüllt, sondern mit püriertem Hackfleisch. "Die Vogelart, die wahrscheinlich bald vom Aussterben bedroht ist, lebt in Madagaskar und ernährt sich eigentlich von Käfern", erklärt Vogelkurator Bernd Marcordes. Am 30. Juni und 1. Juli wurden die Tiere im Zoo ausgebrütet. "Jetzt haben wir insgesamt vier", sagt Marcordes, "Die Eltern der beiden habe ich selbst aus Madagaskar mitgebracht. Es sind meine Lieblingsvögel." Den Zuwachs haben die Eltern nicht angenommen, eines der Jungen wurde aus dem Nest geworfen. Darum werden sie von Hand aufgezogen.

bild.de - 10. Juli 2008
Ameisenbär Adolpho Der neue Star im Zoo streckt hier die Zunge raus
Ach Gottchen, wie kann man denn nur dieses süße Näschen verstoßen! Mit Adolpho ist dem Zoo erstmals die Aufzucht eines Großen Ameisenbären gelungen. Nun wird er von Hand aufgezogen, wie Eisbärjunge Knut (19 Monate). Nur dass bei diesem niedlichen Tierchen gleich vier Hände nötig sind: ein Pfleger bändigt ihn, einer füttert ihn!

morgenpost.de - 12. Juli 2008
Zoo-Geschichten - Mit Gauren ist nicht zu spaßen
Pauschaltouristen in Indien atmen auf: Gaure, so hat der Zoo kürzlich in einer Pressemitteilung geschrieben, ziehen das ungestörte Leben im Urwald dem Kontakt zum Menschen vor. Dschungelfreaks bleiben aber gespannt. Denn bei aller Scheu: Mit Gauren ist nicht zu spaßen. Nicht umsonst hat Zoo-Reviertierpfleger und "Herr der Ringe"-Fan Kurt Goedicke seinen Leitbullen im Zoo Gandalf genannt: nach dem mächtigen Zauberer aus Tolkiens Roman. Im Zoo Berlin ist der Erfolg der natürlichen Reproduktion so groß, dass die Tiere dort schon als besonders fortpflanzungsfreudig angepriesen werden. In diesem Frühjahr kamen innerhalb weniger Wochen drei Kälber zur Welt. Sie alle werden Namen mit dem Anfangsbuchstaben G erhalten.

franken-tv.de - 11. Juli 2008
Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten
Die seltenen Kropfgazellen im Nürnberger Tiergarten haben Nachwuchs bekommen. "Wir sind sehr froh, dass es endlich geklappt hat", sagte der stellvertretende Tiergartendirektor, Helmut Mägdefrau, heute bei der Vorstellung der Jungtiere. Die Zwillinge machten einen robusten Eindruck. Das Zwillingspaar war bereits am 23. Juni geboren worden.

donaukurier.de - 11. Juli 2008
Mehr Zeit im Freigehege: Eisbärin Flocke hat künftig länger Ausgang
Die sechs Monate alte Eisbärin Flocke wird künftig mehr Zeit in ihrem Freigehege verbringen. Nach Angaben des Nürnberger Tiergartens vom Freitag wird sich das Eisbärenmädchen vom kommenden Montag an täglich von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr in ihrem Freigehege aufhalten. Lediglich die Mittagspause verbringe sie weiterhin im Stall.

kwick.de - 12. Juli 2008
Was macht eigentlich Wilbär?
Welch wundersame Verwandlung hat da stattgefunden in den letzten 8 bis 10 Wochen auf der Eisbärenanlage der Wilhelma: Waren es anfangs noch zwar mutige, aber ansonsten eher unbeholfene und technisch wenig ansprechende Bauchplatscher, die den kleinen Eisbärjungen Wilbär vom Land ins Wasser beförderten, so kann man jetzt sehen, welch spektakuläre Ergebnisse tägliches Training bringt. Wilbär hat muskelmäßig kräftig zugelegt und beherrscht jetzt durchaus anspruchsvolle Sprünge vom 2 m Felsen, taucht formvollendet vor der großen Unterwasserscheibe und dribbelt gekonnt mit Holzklötzen und Mostfässern.

az-web.de - 11. Juli 2008
Mini-Fohlen und Baby-Luchse in Hellenthal
Es ist schon ein lustiges Bild und ein ungewöhnliches dazu. Tag für Tag läuft Pflegerin Julia Wiertz durch das Wildgehege Hellenthal. So weit nichts besonderes.
Das ändert sich jedoch, sobald ihre Begleitung in Erscheinung tritt: Finchen weicht nämlich nicht von der Seite ihrer "besten Freundin." Finchen ist ein kleines Wildschwein, das gar keine große Lust auf ihre Artgenossen hat, sondern viel lieber mit der Tierpflegerin durch den Park spaziert. Es ist nicht die einzige Neuerung in Hellenthal. Ganz hoch im Kurs bei den kleinen und großen Besuchern stehen auch Hannah und Paulchen, die beiden Mini-Fohlen. Ebenfalls über Nachwuchs konnte sich die Luchs-Familie freuen. Lilly hat zwei kleine Luchs-Mädchen geboren. Besonders stolz sind Marie-Theres Fischer und ihr Team auf die neugeborenen Rentiere.

maerkischeallgemeine.de - 11. Juli 2008
Kunstersprings Wildkatzen haben überraschend Junge / Alter Kater ist der Vater
Als die noch junge Katze Bine II, die seit dem 1. April als neue Gefährtin für Kater Sylvester im Kunstertal lebt, überraschend und eigentlich viel zu früh zwei Katzenkinder zur Welt brachte, stand das Tierparkteam zunächst vor einem riesengroßen Rätsel. Die Pfleger recherchierten und machten den Papa des knuffigen Doppelpacks ausfindig - und zwar im Neustrelitzer Zoo, aus dem Bine II im April nach Kunsterspring gekommen war. Die beiden Katzenbabys, die am 4. Juli zur Welt gekommen sind, haben gestern ihre erste Impfung erhalten. Seit einige Tagen erkunden sie munter und noch etwas tapsig das Gehege - fast, als wüssten sie schon, dass ihnen ein Leben in Freiheit bevorsteht. Traditionell beteiligt sich der Tierpark mit seinem Wildkatzennachwuchs an einem Wiederansiedlungsprojekt im Bayrischen Wald.

lifepr.de
Der erste Seelöwennachwuchs seit fünf Jahren im Zoo am Meer
Fünf Jahre ist es bereits her, dass der Zoo am Meer Nachwuchs bei dieser Tierart hatte, darum ist die Freude über das kleine Mädchen,

lifepr.de - 10. Juli 2008
Sieben weiße Löwchen auf einen Streich
Die Sensation: im Zoo Safari- und Hollywoodpark kamen am 30. Juni in nur einer Nacht sieben weiße Löwenzwerge zur Welt. Die Mütter der weißen Winzlinge, die weißen Löwinnen Kibo und Mawensi (5 Jahre) sind Zwillinge. Kibo schenkte drei männlichen Löwen das Leben, in der Wurfbox nebenan gebar ihre Schwester Mawensi gleichzeitig ein Löwenmännchen und drei Mädchen.

newsticker.welt.de - 11. Juli 2008
Babyboom bei weißen Löwen
Gleich sieben weiße Löwenbabys sind im Hollywood- und Safaripark Stukenbrock im Kreis Gütersloh zur Welt gekommen. Der Babyboom im Raubtierhaus ist laut Parkleitung eine "Riesenüberraschung". Nachwuchs von zwei Müttern eines Rudels gleichzeitig habe es in fast 40 Jahren noch nicht gegeben. Die weißen Löwinnen "Kibo" und "Mawensi" hatten bereits am 30. Juni vier Löwen und drei Löwinnen zur Welt gebracht.
> und wie zu erwarten war müssen etliche der Jungtiere wieder von Hand aufgezogen werden...



inar.de - 10. Juli 2008
Münsteraner Pinguine wechseln an den Kaiserberg
Sie hatten nur eine Strecke von rund 100 km hinter sich und kamen in eigens für den Transport konstruierten Kisten sicher und wohlbehalten am Kaiserberg an: 9 Brillenpinguine, die um die Jahreswende im Zoo Münster geschlüpft und mittlerweile fest an Fischnahrung gewöhnt waren, wechselten kürzlich im Rahmen des internationalen Zuchtprogramms für diese bedrohte Tierart in den Nachbarzoo Duisburg.

main-rheiner.de - 11. Juli 2008
Leif ist neuer Chef im Schildkrötengehege
Worms. "Brummer" ist beim Anblick von Leif wahrlich keine Beleidigung, sondern eher Kompliment. Denn Leif ist eine Spornschildkröte und bringt beachtliche 45 Kilo auf die Waage - das erfuhr Lars Heymann gestern im Tiergarten am eigenen Leib. Denn der Tierpfleger hatte die Aufgabe, gleich drei der wuchtigen Krabbler ins Gehege zu verfrachten, in ihr neues Zuhause. "Die drei Spornschildkröten stammen aus einer schlechten Haltung in Niedersachsen", erklärte der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner. Sie waren dort beschlagnahmt und ins Artenschutzzentrum Leiferde, das vom Naturschutzbund (Nabu) getragen wird, gebracht worden. Und von hier aus gingen sie per Foto und Such-Annonce zu allen Zoos und Tiergärten.

giessener-allgemeine.de - 11. Juli 2008
Zwei Parmakängurus sind neue Publikumslieblinge in Uckersdorf
Etwa 300 Tiere in 100 Arten, zumeist Vögel, leben im Vogelpark des Herborner Stadtteils Uckersdorf. So sind neben den Weißstörchen, die aktuell gleich neun Jungvögel großziehen, im Vogelpark u. a. mit Laub- und Wasserfrosch, Sumpfschildkröte und Ringelnatter weitere Bewohner der Flussauen zu beobachten. Die asiatischen Jungfernkraniche teilen ihr Gehege mit den nur kniehohen Chinesischen Muntjakhirschen, die südamerikanischen Lisztäffchen mit Rotschulterenten. In den Trockengebieten Australiens leben neben dem markanten und bei den Vogelparkbesuchern beliebten Rieseneisvogel, Kookaburra oder Lachenden Hans zudem verschiedene Beuteltiere, darunter auch Kängurus. Seit wenigen Tagen beherbergt der Vogelpark in seinem im Bau befindlichen Australien-Bereich nun auch ein Pärchen Parmakängurus aus dem südöstlichen Australien.

neues-deutschland.de - 14. Juli 2008
Schorfheider Wölfchen ziehen um - Rüde Olaf zieht mit Schwester Kattaa in den Tiergarten Weilburg in Hessen
Dieses Küsschen für Olaf gab es am Wochenende von Imke Heyter, Chefin des Wildparks Schorfheide, bei der öffentlichen Fütterung vor vielen Zuschauern. Heute zieht der Wolfsrüde mit Schwester Kattaa an die Lahn in Hessen. Hier finden beide im "Tiergarten Weilburg" ihr neues Revier.

echo-online.de - 10. Juli 2008
Frankfurt. Zoodirektor Niekisch Mitglied im Umwelt-Sachverständigenrat
Der Frankfurter Zoodirektor Manfred Niekisch (56) ist neues Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen (SRU). Nach einer Entscheidung des Bundeskabinetts habe Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) Niekisch in das Gremium berufen, teilte der Frankfurter Zoo heute mit. Dem Sachverständigenrat, der 1971 eingerichtet wurde, gehören sieben Wissenschaftler an. Sie beraten die Bundesregierung in Umweltfragen.

fr-online.de - 10. Juli 2008
Zoodirektor hält einen Zwergotter
Vorwitzig ist er, neugierig sowieso, quirlig und verdammt schnell noch dazu. Höchste Aufmerksamkeit ist also geboten. Denn Nemo plündert Handtaschen. Und seine nächste Beute könnte die Tasche von Bundeskanzlerin Angela Merkel sein. Am Freitag kommt es vielleicht zur Begegnung von Deutschlands bekanntestem Zwergotter und der Politikerin: Dann wird in Stralsund das "Ozeaneum", eines der drei größten Aquarien Europas, eröffnet. Seit etwas mehr als zwei Jahren sind Nemo und Wolfgang Gettmann unzertrennlich.

rp-online.de - 11. Juli 2008
Krefeld - Tierpfleger gehören zu den Besten aus NRW
Bei der Tierpfleger-Prüfung in der Fachrichtung Zootierpflege in Münster haben die drei Prüflinge des Krefelder Zoos nach ihrer dreijährigen Ausbildung mit als Beste von ganz Nordrhein-Westfalen abgeschlossen. Nadine Fiebrandt und Kai Hoffmann erhielten für ihre Leistungen die Gesamtnote Gut, die 21-jährige Linda Bohn konnte sogar mit einer glatten Eins abschließen. Zufriedenheit machte sich bei so guten Ergebnissen auch bei den Ausbildern Wolfgang Giebels und Andreas Pricken breit. Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen überreichte den frischgebackenen Tierpflegern die Prüfungszeugnisse.

abendblatt.de - 12. Juli 2008
Ausbildungsberufe im Test Teil I der Serie: Der Tierpfleger - Füttern, fegen, Federn lassen
Im August beginnt für viele Jugendliche die Ausbildungszeit, Lehrlinge wagen den ersten Schritt in den neuen Job. Bis dahin testet Abendblatt-Redakteurin Anne Dewitz die beliebtesten Ausbildungsberufe im Selbstversuch. Heute: Was als Tierpfleger in Hagenbecks Tierpark zu leisten ist und warum Tierliebe allein leider nicht ausreicht.

welt.de - 13. Juli 2008
350 Kilo Altbrot, 1400 Kilo Rindfleisch
80 Futtersorten für 5000 Tiere: Uwe Braig ist im Wuppertaler Zoo dafür zuständig, dass alle Tiere satt werden.

nnn.de - 12. Juli 2008
Tierisch schöne Haltestelle
Die Rostocker Haltestelle "Zoo" zieren jetzt Pelikane, Kamele, Erdmännchen, Pinguine und andere Tiergartenbewohner. Das Bild haben Schüler aus den achten Klassen des Erasmus-Gymnasiums gemalt. Mit der kreativen Aktion setzt die Rostocker Straßenbahn AG ihre Anti-Vandalismus-Initiative fort.

tlz.de - 11. Juli 2008
Im Beutel liegt ein graues Wunder
Erfurt. Der Ziegenbock lässt sich lange bitten, doch schließlich lockt ihn der Applaus der 250 Gäste vor die Bühne. Gemeinsam mit zwei Lamas gratuliert er auf dem Bergplateau dem Verein der Zooparkfreunde zum 15-jährigen Bestehen. Heute zählt der Verein etwa 600 Mitglieder, 200 Unternehmen und Personen haben Tierpatenschaften übernommen. Eine sechsstellige Summe werde inzwischen jährlich aus privaten Spenden in Gehege und Anlagen investiert.

kleinezeitung.at - 11. Juli 2008
Die wollen nicht nur spielen: Inmitten eines Wolfsrudels
Noch ist es ruhig in der Konrad Lorenz Forschungsstelle im Cumberland Wildpark in Oberösterreich. Den Forscher Konrad Lorenz hat man noch im Hinterkopf: Graugans Martina und die Prägung. Doch damit dürfte es für die nächsten Jahre vorbei sein. Das neue Motto lässt sich ungefähr so umschreiben: Wolf, du hast der Gans die Show gestohlen, denn seit Juni geben hier die vier Timberwolf-Welpen Aragorn, Kaspar, Shima, Tayanita aus dem Tierpark Herberstein den Ton an. Die Welpen sollen unter anderem helfen, den Gemeinsamkeiten von Hund und Mensch auf die Spur zu kommen.

kleinezeitung.at - 11. Juli 2008
Pionierarbeit auch für die Wolfsforschung
Während das quirlige Quartett nach dem schnellen Imbiss seine Grenzen Austestet - wie stark sind Zäune, was lässt sich Hundedame Bolita so alles gefallen und wie unterhöhlt man Bäume - stellt sich folgende Frage: Was lässt sich aus dieser Grundlagenforschung noch ableiten? Jede Menge, wie Kotrschal zu berichten weiß, denn Hunde sind nicht nur die wichtigsten tierischen Sozialpartner des Menschen, immerhin setzt die "Firma Hund" allein in Österreich jährlich rund 1,5 Milliarden Euro um, auch werden immer mehr Hunde im Bereich der tiergestützten Therapie und tiergestützten Aktivitäten für Kinder und alte Menschen eingesetzt: "Das heißt, wenn wir Wolf-Hund-Mensch besser verstehen, dann haben wir natürlich auch eine bessere Grundlage für diese angewandten Bereiche."

vienna.at - 10. Juli 2008
Unterwasser Streichelzoo!
Die Koi sind in Japan sehr beliebte Zierfische. In unseren Breiten werden sie auch Buntkarpfen genannt. Das Haus des Meeres, im ehemaligen Luftschutzbunker im Esterhazypark in Wien Mariahilf, hat mit diesen Tieren jetzt einen Unterwasser-Streichelzoo eingerichtet. Vor allem Kinder sind eingeladen die Koi zu füttern und zu berühren. Die Fische haben genügend Rückzugsraum und fühlen sich durch das Streicheln nicht gestört.

burgenland.orf.at - 10. Juli 2008
Alan & Editha: Neue Heimat in Pamhagen
Im Steppentierpark in Pamhagen gibt es seit einigen Tagen wieder Braunbären. Alan und Editha, beide zwei Jahre alt, kamen erst vor kurzem in Pamhagen an. Zuvor waren sie in einem Zoo in Bohunice in der Slowakei untergebracht. Sie bezogen ein Gehege, das schon Vorgängerin Judith bewohnt hat. Die Braunbärin ist mit 42 Jahren an Altersschwäche gestorben. "Dieses alte Gehege wurde jetzt entsprechend adaptiert, gereinigt und renoviert und steht jetzt diesen zwei Jungbären zur Verfügung", erzählt Amtstierarzt Peter Karall. Die beiden Braunbären sollen sich hier in Pamhagen aber nicht nur wohl fühlen, man wünscht sich im Steppentierpark auch Nachwuchs. Denn dann können Besucher hautnah erfahren, wie die größten Landraubtiere unserer Heimat aussehen, was sie fressen und wie groß und schwer sie werden können.

tt.com. - 12. Juli 2008
Über 100 Schlangen bei christlichen US-Fundamentalisten beschlagnahmt
In einer christlich-fundamentalistischen Gemeinde im US-Staat Kentucky haben die Behörden mehr als 100 Schlangen beschlagnahmt. Die Reptilien wurden für religiöse Rituale eingesetzt, die sich auf einen Vers im Neuen Testament beziehen: "In meinem Namen werden sie (...) Schlangen mit den Händen hochheben" (Markus 16,18).
Allein im Haus des Pfarrers Gregory James Coots in Middlesboro fanden Polizisten 42 Mokassinschlangen, elf Waldklapperschlangen, drei Wassermokassinotter, zwei Kobras sowie jeweils eine Puffotter und eine Texas-Klapperschlange. Die beschlagnahmten Schlangen wurden einem Reptilienzoo in der Ortschaft Slade übergeben. Die meisten Tiere wurden offenbar in der Wildnis gefangen, einige aber auch aus Asien und Afrika importiert.

Spiegel Online - 14. Juli 2008
Bär zerfleischt Zoobesucher
In einem Zoo in der Ukraine hat ein Bär einen Hobbyfotografen zerfleischt, der in das Gehege des Tieres geklettert war.
Der 27-Jährige überwand einen vier Meter hohen Zaun, um den Bär aus der Nähe fotografieren zu können. Tierpfleger in dem Zoo von Mikolaiw versuchten noch, den Bär zu stoppen


nachrichten.ch - 10. Juli 2008
Elefant packt Kind samt Kinderwagen
Mitsamt seines Kinderwagens ist ein Junge in Dänemark von einem Elefanten in die Luft gehoben worden. Der Zweijährige hatte mit seiner Mutter und seiner dreijährigen Schwester den Freizeitpark Hee im Südosten Dänemarks besucht. Im parkeigenen Zirkus blieb die Familie vor dem Gehege der 27 Jahre alten Elefantenkuh Rambo stehen. Diese ist nach Angaben einer Zirkusmitarbeiterin "der netteste Elefant der Welt" und mag vor allem Kinder gerne. Ohne Vorwarnung schnappte sich das Tier mit seinem Rüssel den Kinderwagen und hob ihn zwei Meter in die Höhe, bevor die Mutter ihren Sohn rettete. Der Junge trug lediglich blaue Flecke davon.


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Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

refdag.nl - 10. Juli 2008
Oud-directeur Diergaarde Blijdorp overleden
Alt-Direktor des Tiergartens Blijdorp verstorben
Rotterdam. Diese Woche ist im Alter von 84 Jahren der Altdirektor des Rotterdamer Tiergartens Blijdorp D. van Dam gestorben. Van Dam leitete von 1970 bis 1988 den Zoo. In Van Dams Zeit entwickelte sich der Rotterdamer Zoo zu einem international bekannten Tiergarten. Van Dam ergriff die Inititative zu verschiedenen Zuchtprogrammen für bedrohte Tierarten. Im Jahre 1988 nahm Van Dam Abschied. Sein Nachfolger wurde der heutige Direktor Ton Dorresteijn.


bndestem.nl - 12. Juli 2008
Beekse Bergen veertig jaar een 'safarigevoel'
Beekse Bergen - 40 Jahre "Safarigefühl"
Hilvarenbeek. Diesen Sommer besteht der Safaripark Beekse Bergen, zwischen Tilburg und Hilvarenbeek, vierzig Jahre. Das wird u.a. mit einem Jubiläumsbuch gefeiert, mit vielen alten und neuen Fotos, die zeigen, wie der Tierpark entstand, beinahe schließen mußte und sich ständig weiter entwickelte zu einem der größten Publikumsmagneten in Brabant. In diesen vierzig Jahren hat der Park seine Gestalt verändert, wurde das Auto nach und nach verbannt und wurden die Tiere weniger Attraktion und mehr Botschafter ihrer Artgenossen in der Wildnis. Der weltweite Schutz von Wildtieren und zoologische Bildung werden wichtiger. Die Idee für einen Park mit "wilden" Löwen kam 1968 aus England. Obwohl es immer mehr Tierarten wurden (Geparden, ein Affendschungel, Zebras, Nashörner, Giraffen), drohte Mitte der 1980er Jahre die Schließung. Es waren jährlich Defizite in Millionenhöhe. Libéma übernahm den Park von den zwei Gemeinden, entwickelte ihn weiter und ließ das Areal und die Sammlung anwachsen auf fast 1.500 Tiere aus 150 Tierarten. Der Park ist jetzt, als Wildpark, der größte Zoo Europas und man kann dort "ein Tag Afrika" erleben. Die Besucher können ihre Autos stehen lassen und sehen die Tiere nun von einem ausgedehnten Netz von Spazierwegen aus. Nicht hinter Zäunen, sondern abgeschirmt durch Wasserpartien. Schluß ist mit den Autokolonnen im und vor dem Park; es ist jetzt ein "abenteuerliches Spazieren zwischen exotischen Tierarten". Der Besucherstrom nahm wieder zu und seit 1992 ist der ganze Erholungspark De Beekse Bergen wieder aus den roten Zahlen. Und der Safaripark ist einer der großen Publikumsmagneten des Landes.

trouw.nl - 16. Juli 2008
Oudste zeehond ter wereld wordt 50
Ältester Seehund der Welt wird 50
Rhenen. Seehund Else, der in Ouwehands Tierpark in Rhenen lebt, wird am Freitag 50 Jahre alt. Laut Ouwehands Tierpark ist Else der älteste Seehund der Welt. Sie erhält am Freitag von ihren Pflegern eine extra angefertigte Fischtorte. Else lebte von 1974 an zusammen mit Seehund Dolf in einem Außenbecken des Amstelparks in Amsterdam. Dolf starb im Jahre 2001 im Alter von 39 Jahren. Else konnte den Verlust nicht verkraften und siechte dahin. Deshalb wurde beschlossen, sie umzusiedeln in eine Seehundgruppe, die sich in Ouwehands Tierpark auf einem nachgeahmten Watt aufhält. Unter diesen 13 Seehunden, die ein großes Gezeitengebiet zu ihrer Verfügung haben, lebte Else wieder auf. Else ist gesund, aber fast blind - so ihre Pfleger.

dierennieuws.nl - 15. Juli 2008
Dagje dierentuin(19): Ouwehand's dierenpark II
Ein Tag im Zoo (19): Ouwehands Tierpark II
Manche Zoos werden in der Serie "Ein Tag im Zoo" öfter als einmal besucht und besprochen. Diesmal geht es noch einmal in Ouwehands Tierpark, in dem Besucher (und Hunde) freundlich willkommen geheißen werden.
Ausführlicher Bericht von B. de Jonge

ad.nl - 14. Juli 2008
'Varaan niet gevaarlijker dan hond'
"Ein Waran ist nicht gefährlicher als ein Hund"
Houten. In zehn Jahren hat sich die Anzahl der Reptilien, die als Haustier gehalten werden, auf 35.000 verdoppelt. Laut Walter Getreuer vom Reptilienauffang Serpo in Delft haben Filme und tv-Serien, in denen Dinosaurier eine Rolle spielen, Einfluß auf das Interesse an Reptilien. "Warane und Leguane haben eine dinoartige Ausstrahlung und kommen dadurch in Mode." Eddy Even, Tierpfleger im Tierpark Emmen und Züchter von Zwergkrokodilen, sieht die Popularität von Reptilien als Haustier auch zunehmen.

ad.nl - 14. Juli 2008
'Als mens hebben wij niets te zeggen over die geboortes'
"Als Mensch können wir die Geburten nicht beeinflussen"
Rotterdam. Ein Panzernashornkalb, ein Grévy-Zebra-Fohlen, zwei kleine Sibirische Tiger, es regnet Geburten in unseren Zoos.
Fünf Fragen an Marielle van Aggelen, Direktorin der Niederländischen Zoo-Vereinigung (NVD).
1. Viele dieser Geburten fallen in die Ferienperiode. Zufall?
In der Tat. Eine Anzahl von Tieren sorgt das ganze Jahr über für Nachwuchs, andere tun es alle paar Jahre. Jede Tierart hat so ihren Zyklus. Schnee-Eulen haben niemals Junge im Winter, weil es dann für den Nachwuchs nicht genug zu fressen gibt; Eisbären gebären gerade dann, weil ihre Jungen die Höhle erst nach drei Monaten verlassen. Tiere wie Nashörner können die Geburt einige Wochen hinausschieben, wenn die Umstände es erfordern. Als Mensch können wir die Geburten nicht beeinflussen und das ist auch gut so.
2. Tun Zoos also nichts für Geburtenplanung?
"Nein. Bei manchen Tierarten sind die Weibchen unfruchtbar, solange sie ältere Junge habe, bei anderen wie Primaten tötet ein neuer Anführer die Jungen seines Vorgängers, wodurch die Weibchen fruchtbar werden. Es bestehen wohl weltweite Zuchtprogramme für bedrohte Tierarten, aber dabei bleibt abzuwarten, ob die Tiere einander nett finden."
3. Alle die Geburten in den Ferienzeiten führen sicher zu mehr Besuchern?
"Das ist in der Tat eine schöne Nebenwirkung. Ob es ein erfolgreiches Jahr ist, können wir erst Ende 2008 sagen. Der prächtige Februar sorgte für viele Besucher, genau wie der Mai, aber Ostern war eine Katastrophe. Die Ferienmonate sind normalerweise Spitzenmonate, aber alles steht und fällt mit dem Wetter."
4. Wieviel Tiergärten haben die Niederlande eigentlich?
"Fünfzig, wovon fünfzehn dem NVD angeschlossen sind."
5. Was tut Ihre Vereinigung?
"Der NVD vertritt die Zoos gegenüber dem Staat, stellt Verhaltenskodizes auf und sorgt für die Aufrechterhaltung einer hohen Qualität."

ad.nl - 14. Juli 2008
Bertus meteen dé hit in Blijdorp
Bertus auf Anhieb der Hit in Blijdorp
Rotterdam. 65 kg wiegt es, Nashornbaby Bertus, geboren am Montagmorgen in aller Frühe im Tiergarten Blijdorp. Gerade erst ein paar Stunden alt, war der jüngste Sproß von Mutter Namaste und des inzwischen nach Spanien "abgewanderten" Vaters Nico auf Anhieb der Hit im Rotterdamer Zoo. Es ist schon das fünfte Kalb. Drei Söhne und eine Tochter gingen Bertus voraus. Sofie, geboren am 27. Dezember 2005, "wohnt" noch bei ihrer Mutter. Der Tiergarten Blijdorp ist immer noch der einzige niederländische Zoo, in dem Panzernashörner gezüchtet werden.

dierennieuws.nl - 14. Juli 2008
Neushoorntje geboren in Blijdorp
Kleines Nashorn in Blijdorp geboren
Heute morgen (14.7.) in aller Frühe (gegen 3 Uhr) wurde im Tiergarten Blijdorp ein Panzernashorn geboren. Gerade rechtzeitig ist das ziemlich kleine Innengehege der Nashörner in Taman Indah vergrößert worden, so daß Tiergarten-Besucher das kleine Nashorn schon direkt "live" sehen können. Seine älteren Brüder und die Schwester wurden "hinter den Kulissen" geboren und es dauerte manchmal Monate, bevor so ein Mini-Nashorn sich traute, die Stufen in den großen Innenstall hinabzusteigen. Bis dahin waren die kleinen Nashörner in Taman Indah meist nur via Monitor zu sehen. Mutter Namaste ist die Ruhe selbst und hat keine Probleme damit, daß Besucher ihren Sohn aus nächster Nähe bestaunen. Als erfahrene Mutter brachte Namaste bereits ihr fünftes Kalb zur Welt: nach drei Söhnen und einer Tochter ist es erneut ein männliches Kalb. Das Tier erhielt den Namen "Bertus" nach einem seiner Tierpfleger, Bert Marelis, der im nächsten Jahr in Rente geht. Blijdorp hatte am 4. Januar 1998 die niederländische Erstgeburt eines Panzernashorns. Noch immer ist der Rotterdamer Tiergarten der einzige niederländische Zoo, in dem Panzernashörner gezüchtet werden. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für diese bedrohte Tierart wird in Basel (Schweiz) koordiniert.

telegraaf.nl - 14. Juli 2008
Artis verwelkomt babyzebra
Zebra in Artis geboren
Amsterdam. Vorige Woche kam Jambo im Amsterdamer Zoo zur Welt. Dem männlichen Grévy-Zebra geht es gut. Jambo bedeutet "hallo" in Suaheli. Das kleine Zebra ist das dritte Junge von Stute Zohra und Hengst Fonzie.


Russische Meldungen

Europäisches Rußland

wwf.ru - 7. Juli 2008
ПРОГРАММЕ «УСЫНОВИ ЗУБРА» 4 ГОДА
Programm "Adoptiere einen Wisent" besteht vier Jahre!
Im Oka-Terrassen-Biosphärenreservat fand am Samstag die vierte "Elternversammlung" der Teilnehmer am gemeinsamen Programm des WWF und des Naturreservats "Adoptiere einen Wisent" statt, auf der die Bilanz des zurückliegenden Jahres gezogen wurde. "Wer, wenn nicht wir?" - so antwortete Tatjana Kudrjawzewa, eine der "Adoptivmütter" Mugdalenas, auf die Frage des Journalisten, weshalb sie beschlossen hat, einen Wisent zu "adoptieren". "Wir vertrauen dem WWF, uns gefiel das Programm "Adoptiere einen Wisent" und wir haben uns mit Familien zusammengeschlossen, um den Wisenten zu helfen, sich anzupassen an die schwierigen russischen Bedingungen."

mosinform.ru - 7. Juli 2008
В зоопарк доставлены личинки редкого сахалинского осетра
Moskauer Zoo erhielt Larven des seltenen Sachalin-Störs
Der Moskauer Zoo erhielt zur Zucht 300 Larven des seltenen Sachalin-Störs. In der Natur befindet er sich am Rande des Aussterbens. Junge Exemplare findet man, weil sie völlig ungenießbar sind, aber erwachsene, geschlechtsreife Individuen gibt es praktisch nicht. Die Jungfische wachsen unter natürlichen Bedingungen etwa 15 Jahre. So ist eine beträchtliche Unterbrechung in der Reproduktion dieser seltensten Störart möglich.

nnov.kp.ru - 14. Juli 2008
В зоопарке «Мишутка» умер медведь Миша
Im Zoo "Mischutka" starb Bär Mischa
Mischa war der erste Bewohner des städtischen Tiergartens, ihm zu Ehren wurde der Zoo benannt. Mischa ist 16 Jahre alt geworden. Und wenn man hinzufügt das Konfekt, Chips und Nüsse, mit denen die "guten" Besucher den Petz gefüttert haben... Chronische Erkrankung der Leber und der Nieren führten zum Tod des Bären. Bärin Mascha muß nicht lange allein bleiben - bald leistet ihr ein junger Bär Gesellschaft, der vorläufig in einem anderen Käfig untergebracht ist. Der Neue hat sich bereits hervorgetan: am ersten Abend schaffte er es, aus seinem Käfig zu entweichen und er spazierte einige Stunden durch die Stadt. Das Tier ist jung, es ist gerade anderthalb Jahre alt. In diesem Alter sind Bären freundlich gesinnt, deshalb bestand auch keine Gefahr für zufällige Passanten.

saint-petersburg.ru - 14. Juli 2008
Для самки снежного барса "№36" ищут другое имя
Für Schneeleopardenweibchen "Nr. 36" wird ein anderer Name gesucht
Der Leningrader Zoo sucht einen anderen Namen für das Irbis-Weibchen, das vor kurzem aus Winnipeg (Kanada) nach Sankt Petersburg kam. Wie Pressesekretärin Tatjana Solomatina mitteilte, heißt das Weibchen den Dokumenten nach "Nr. 36". Es gab schon Vorschläge, das Weibchen "Kanada" zu nennen. aber der Zoo wartet auf bessere Vorschläge. Der Name für das Tier darf nur nicht zu lang sein. Die Zoomitarbeiter schließen nicht aus, daß zukünftig das Weibchen ein Paar bildet mit dem bereits im Zoo lebenden Schneeleoparden Arbat.

pnz.ru - 11. Juli 2008
Львята родившиеся в Пензе уедут в Ярославль
In Pensa geborene Löwen werden nach Jaroslawl ziehen
Löwin Dascha, die 11 Jahre im Zoo Pensa lebt, wurde zum siebenten Male Mutter. Vor knapp einem Monat erblickten drei kleine Löwen das Licht der Welt - zwei Weibchen und ein Männchen. Wie Zoodirektorin Jelena Chassan sagte, ist das wohl der letzte Nachwuchs von Dascha und Kater Simba, der vorsichtshalber von der Familie getrennt wurde. Der Zoo holt eine neues Zuchtpaar. Doch bleiben die Lieblinge der Besucher im Zoo. Die Neugeborenen werden nicht lange in Pensa bleiben. Laut Jelena Chassan entsteht in Jaroslawl ein neuer Zoo, der bereits zwei der Löwen aus Pensa "bestellt" hat. Die Zoodirektorin hofft, daß sich auch für das dritte Kleine ein guter Käufer findet, vielleicht sogar aus dem Ausland.

wwf.ru - 11. Juli 2008
В Сочи построен первый «дом» для леопарда
In Sotschi ist das erste "Haus" für den Leoparden gebaut worden
Heute (10.7.) wurde auf dem Territorium des Sotschi-Nationalparks das erste Gehege feierlich eröffnet, in dem Leoparden untergebracht werden im Rahmen des WWF-Projektes zur Wiederherstellung der Leopardenpopulation im russischen Kaukasus. Hier werden die Leoparden in Quarantäne gehalten, die aus Turkmenien nach Rußland gebracht werden. Somit ist die erste Etappe der Wiedereinbürgerung des Vorderasiatischen Leoparden in der Natur abgeschlossen. Die Ankunft der ersten Leoparden ist für November 2008 geplant. Die Jungen, die in den Gehegen geboren werden, werden zur Basis einer neuen russischen Leopardenpopulation im Kaukasus. Insgesamt sollen innerhalb von zwei Jahren vier bis sechs Individuen hierher gebracht werden, als Begründer der künftigen Population. Das Projekt ist für sechs Jahre berechnet und bei erfolgreicher Realisierung werden 30 bis 50 Individuen die Grundlage bilden für eine stabile Leopardenpopulation auf dem Territorium des russischen Kaukasus. WWF und "Rosa Chutor" hoffen, daß der Kaukasus-Leopard Symbol der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi wird.

regnum.ru - 10. Juli 2008
Символом Зимних Олимпийских игр в Сочи может стать переднеазиатский леопард
Symbol der Olympischen Winterspiele in Sotschi kann der Vorderasiatische Leopard werden
Wie der Direktor des WWF in Rußland Igor Tschestin am 10. Juli Journalisten mitteilte, sind gegenwärtig zwischenstaatliche Verhandlungen zwischen Rußland und Turkmenien initiiert in Bezug auf die Möglichkeit des Fangs junger Leoparden und ihrer Übersiedlung nach Rußland. Laut Tschestin kam das Naturschutzministerium Turkmenistans dem entsprechenden Wunsch der russischen Seite nach, doch das turkmenische Außenministerium hat bisher die endgültige Entscheidung der turkmenischen Seite nicht bestätigt. Die russische Abteilung des WWF hatte dafür gesorgt, daß die Frage in das Besuchsprogramm des russischen Präsidenten Dmitrij Medwedjew, der vor kurzem in Turkmenistan weilte, aufgenommen wurde.
Wie Tschestin erläuterte, wurde die Population des Vorderasiatischen Leoparden im nördlichen Teil des Kaukasus Ende des zweiten Jahrzehnts des vorigen Jahrhunderts vollständig vom Menschen ausgerottet. Gegenwärtig befinde sich das größte Verbreitungsgebiet dieser Tierart in Iran - dort leben 150 bis 200 Tiere. In Armenien, Georgien und Aserbaidshan gebe es insgesamt 15 bis 20 Exemplare. In Turkmenien gibt es bis zu 120 Leoparden; die Entnahme einiger Tiere im Rahmen des Projektes wirke sich nicht auf die Perspektiven der Erhaltung dieser Art in Turkmenien selbst aus. Laut Tschestin zeigen Kabardino-Balkarien, Dagestan und Tschetschenien Interesse an dem Projekt. Das zu realisierende Projekt ist von regionaler Bedeutung, da es dazu dient, das Verbreitungsgebiet des Vorderasiatischen Leoparden zu erweitern, insbesondere das nördliche Areal der Population im russischen Teil des Kaukasus wiederherzustellen.

wwf.ru - 3. Juli 2008
Putin calls for Olympic facilities to be moved over ecological concerns
Sochi , July 3: Russian Prime Minister Vladimir Putin agreed to change the location of facilities for Sochi-2014 Olympic Games in accordance with the demands of WWF and other environmental organizations. The bobsleigh and luge track and Mountain Olympic Village will not be constructed in the buffer zone of the World Heritage Site 'Western Caucasus', as was first planned. "I consider it necessary to move these venues to another site', Putin said at a meeting with Russian Olympic officials in Sochi. Environmental organizations were also present at the meeting. "There's still a lot of work to be done, because all facilities will be constructed in specially protected nature areas", says WWF-Russia CEO Igor Chestin, who took part in the Sochi meeting. "But the decision Putin has taken today will allow avoiding the most serious threats to the environment".
Since July 2007, when Sochi was announced the winner of the Olympic bid for 2014, environmentalists have been urging the government to ensure that construction works do not destroy the environment. However, the bobsleigh and luge track and Mountain Olympic Village were to be constructed at one of the most valuable natural areas within the Sochi national park, the Grushevyi Ridge and river Pslukh watershed. Besides being located within the boundaries of Sochi National Park, this area is also part of the buffer zone of the World Heritage Site 'Western Caucasus'. Construction works in this part of Sochi national park would lead to forest logging and destruction of habitats and migratory routes of endangered species, with negative effect going far beyond the construction site itself.

utro.ru - 2. Juli 2008
В Московском зоопарке появились зверьки, умеющие бегать по стенам
Zoo Moskau erhielt Tierchen, die an den Wänden laufen können
Im Pavillon "Tiere der Nacht" des Moskauer Zoos gibt es ungewöhnliche Neuankömmlinge - eine Gruppe Zwerggleitbeutler (Acrobates pigmaeus). Diese Tiere waren früher in der Ausstellung nie vertreten.

dontr.ru - 10. Juli 2008
В Ростовском зоопарке появились розовые скворцы
Der Zoo Rostow erhielt Rosenstare
Der Zoo erhielt von Besuchern vier Rosenstare. Sie kommen im südöstlichen Teil des Dongebietes vor.


Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)

interfax.ru - 10. Juli 2008
Ермак Тимофеевич живущий в Екатеринбургском зоопарке стал отцом
Jermak Timofejewitsch aus dem Zoo Jekaterinburg wurde Vater
Moskau. Gleich drei kleine Luchse erblickten im Zoo Jekaterinburg das Licht der Welt. Sie sind schon einen Monat alt und können von den Besuchern bestaunt werden. Zwei Luchsinnen, die 10-jährige Bukascha und die siebenjährige Maija, ihrerseits Mutter und Tochter, wurden fast zur gleichen Zeit Mutter. Vater der drei Kätzchen wurde der einzige Luchskater, der im Zoo Jekaterinburg lebt - Jermak Timofejewitsch.

babr.ru - 16. Juli 2008
Лягушками редчайшего вида пополнилась иркутская зоологическая коллекция
Die Irkutsker zoologische Sammlung erhielt Frösche einer sehr seltenen Art
In Sibirien kann man diese Amphibienart nur in Enzyklopädien betrachten. Zipfelfrosch - so heißt diese Froschart. Vor einigen Tagen kamen zwei Frösche nach Irkutsk. Für sie wird ein naturgetreues luxuriöses Aqua-Terrarium gebaut.

vladnews.ru - 9. Juli 2008
Ангара нашла ухажёра
Angara fand jemand, der ihr den Hof machte
Das Schicksal des im Winter von Mitarbeitern der Spezialinspektion "Tiger" gefundenen kleinen Tigers Angara entschied sich in diesen Tagen in Chabarowsk. Wissenschaftler und Jagdwirte aus Moskau - aus dem A. N. Sewerzew - Institut für Ökologie und Evolution der Russischen Akademie der Wissenschaften, aus den Regionen Primorje und Chabarowsk bestimmten, ob man im Herbst die ein wenig erwachsener gewordene Tigerin in die Wildnis entlassen kann. Und kamen zu der Auffassung, die "Befreiung" bis zum Frühjahr zu verschieben. Sollte der Winter schneereich sein, würde die gestreifte Katze ihre Nahrung nicht jagen können. Das würde bedeuten, sie würde wieder die Nähe der Menschen suchen. Und man weiß nicht, auf wen sie treffen würde - auf Wilderer, Naturschützer oder zufällige Passanten. Die ein halbes Jahr alte Tigerin wurde aus unbekannten Gründen von ihrer Mutter verstoßen. Das abgemagerte und entkräftete Tigerjunge verließ die Ussuritaiga. Am Rande eines Dorfes drang es in den Hof eines Grundstücks ein und schlug direkt in der Hundehütte den Hund namens Baikal. In der Hütte lebte die Tigerin einige Tage und ernährte sich dabei von Hundefleisch. Bis der Hausherr zurückkehrte, der Jagdwirte rief. Das Tier erhielt den Namen Angara (analog zu Baikal) und wurde einige Tage gehalten in einer Auffangstation für Wildtiere im Dorf Rasdolnoe. Später wurde Angara in das Reha-Zentrum "Utjos" in der Ussuritaiga im Süden der Region Chabarowsk gebracht. Hier wurde dem Tier beigebracht, dem Menschen aus dem Wege zu gehen und Fertigkeiten anerzogen, die notwendig sind für das Überleben in der Taiga. Angara herrscht über einige Hektar vom Menschen nicht berührten Wald. Das Areal ist umzäunt mit einem drei Meter hohen Netz. Das Fleisch wird ihr unbemerkt hinübergeworfen, so daß Menschen und Raubkatze schon einige Monate nicht miteinander in Verbindung stehen. Vor kurzem begann Angara zu lernen, selbständig Wild zu jagen. Die Fernostfiliale des WWF kaufte dafür in einer der Wirtschaften der Region Primorje einen lebenden Hirsch. Es gibt bereits Absprachen mit einheimischen Jägern: sie werden Dachse, Marderhunde und andere kleinere Säuger lebend fangen, die dann zugeteilt werden. Das wird für die Raubkatze ein guter Unterricht werden für das Überleben unter natürlichen Bedingungen. Unlängst stattete ein erwachsener Tiger dem Gehege von "Utjos" einen kurzen Besuch ab. Lange trat er auf der Stelle, als er Angara erblickte und witterte. Erst als er verstand, daß er sich nicht mit ihr treffen und zusammenschließen kann, entfernte er sich. Über ein Sender-Halsband wollen die Forscher Angaras künftiges Leben in der Taiga verfolgen. In den letzten zwei Jahren gerieten elf verwaiste Tigerjunge in die Hände der Menschen. Fünf überlebten, sie wurden auf die Zoos des Landes verteilt. Der letzte Fall einer Rückkehr von Tigerjungen in die Wildnis war im Jahre 2001. Ein Bruder und eine Schwester konnten sich an die Taiga gewöhnen. Aber nicht lange. Sie wurden von Wilderern erschossen.

news.vl.ru - 8. Juli 2008
В приморской тайге тигр ранил эколога
In der Primorje-Taiga hat ein Tiger einen Ökologen verletzt
Am 17. Juni wurde im Norden der Region Primorje ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fernost-Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften (DWO RAN) bei der Kontrolle einer Falle verletzt, in der sich ein Amurtiger befand. Die Schlinge riß ab und das in Wut geratene Raubtier verletzte den Forscher. Dann verschwand der Tiger mit dem abgerissenen Stück Schlinge in der Taiga. Der wissenschaftliche Mitarbeiter wird im Krankenhaus behandelt. Interessant ist, daß die DWO RAN die Massenmedien nicht über diese ungewöhnliche Tatsache informierte, obwohl normalerweise die gesamte Arbeit der Ökologen aktiv in der Presse beleuchtet wird.

wwf.ru - 10. Juli 2008
Об алеутских канадских казарках можно узнать в новом визит-центре
Im neuen Besucherzentrum kann man etwas über die aleutischen Kanadagänse erfahren
Auf der Grundlage der Aufzuchtstation für aleutische Kanadagänse wurde ein Besucherzentrum eröffnet, in dem man sich darüber informieren kann, wie die Population der in der Natur praktisch ausgestorbenen Vögel wiederhergestellt wurde und das Leben der gefiederten Pfleglinge beobachten.

vn.ru - 5. Juli 2008
Работники Новосибирского зоопарка при&#