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430 vom 10.
Juli 2008 |
| Liebe
Leser,
morgen wird das Ozeaneum in Stralsund eingeweiht.
Wer die Großaquarien Dänemarks, Englands, Frankreichs oder Spaniens
kennt - oder auch "nur" die Zooaquarien unserer niederländischen
Nachbarn -, kann über die hierzulande gern als sensationell
dargestellten 1-Mill.-Liter-Becken oder 4-m-Unterwassertunnel nur
lächeln. Daß ein "echtes" Großaquarium in Deutschland bislang fehlte,
habe ich an dieser Stelle wohl schon mehrfach erwähnt.
Das dürfte sich nun ändern. Immerhin soll es Deutschlands
größter Museums-Neubau sein. 2,6 Mill. Liter im Hauptbecken
sind international gesehen auch nur Mittelklasse (und zur Eröffnung
noch gar nicht befüllt), dafür ist der Tunnel hier
breiter als woanders lang, und irgendwie mußten 60 Mill. Euro ja verbaut werden - nicht nur für
Deutschlands längste freitragende Rolltreppe (31 m). Durchaus logisch, wenn das größte
Ostsee-Museum an der Ostsee zugleich "das
größte der Welt" ist - wo sonst soll wohl ein Ostseemuseum stehen.
Ich habe bisher nur den Rohbau von
außen gesehen, mir gefällt das Äußere nicht so recht, mehr so eine
Komposition aus Nierentischen und Nierensteinen ("vom Wasser umspült").
Wie es im Aquarienbereich aussieht, scheint noch geheim zu sein, weder
Presseinfos noch die Website bieten aktuelle Fotos, nur
Visualisierungen. Der virtuelle Flug
durch die Ausstellung auf der Website (Achtung, 45 mb!) entspringt
Architekten- und Designer-Wunschträumen, ist aber wenig informativ.
Das wohl wichtigste in einem Aquarium - die lebenden tierischen
Bewohner - jedenfalls kommt in Pressetexten, Berichterstattung und auf
der Website sehr deutlich zu kurz. Noch berauscht man sich an
Superlativen, Technik und Ausstellungsdesign. Eigentlich erfährt man
gar nichts über den Tierbestand - außer daß es 7000 "zumeist Fische"
sein sollen, wenn die Schwarmfische denn eingezogen sind. Die wenigen
namentlich erwähnten Tierarten - darunter Buckelwal, Eisbär,
Schweinswal und "Pinguin" - sind jedenfalls garantiert nur als Modelle
zu bestaunen. Doch mehr Museum als Aquarium?
Also versammeln wir uns am Samstag vor der Glotze und schauen mal, wie
es geworden ist. Ob es gleich 45 + 90 Minuten
Live-TV-Berichterstattung im NDR und unserer Kanzlerin zum Durchschnippeln des Bandes bedarf, sei dahingestellt.
Aber wie heißt es: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
www.ozeaneum.de
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|

Und wir hatten Recht! Das STERN-Cover zeigte "Wilbär", wie das
identische Bild in der Werbung für das neue Buch beweist. Dank an eine
aufmerksame Leserin für die Zusendung.
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Jahr des
Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
Mit besonderem Hinweis auf die heutige Rubrik Grün
im Zoo
Münster, 9. Juli 2008
Schüler engagiert sich für die Amphibien-Kampagne des Allwetterzoos
Tim Diekmann, Schüler der
Johannes-Gutenberg-Realschule Hiltrup, ist
ein guter Bekannter im Allwetterzoo: Er besucht von Beginn an die
Forscherwerkstatt in der BioCity, absolvierte ein Schülerpraktikum im
Artenschutzzentrum und verfolgte interessiert die bisherigen Aktionen
von Zoo und Stiftung Artenschutz im Rahmen der Amphibien-Kampagne. So
reifte in ihm der Gedanke, passend zum „Jahr des Frosches“ einen
Artikel zur Bedrohung der Amphibien für die Schülerzeitung zu
schreiben. Mit dem gelungenen Übersichtsbericht samt Spendenaufruf war
es allerdings nicht getan. Er schlug der Schülervertretung außerdem
vor, einen Teil des Erlöses des Sponsorenlaufes vom 30. April, bei dem
560 Schülerinnen und Schüler 90 Minuten lang den Steiner See
umrundeten, zur Rettung der Amphibien zu nutzen. Der Großteil der
erlaufenen Summe wurde an die Oluteyi-Combined-School in Namibia zur
Modernisierung gespendet. Dank des zuvor erschienenen Artikels war das
Verständnis für die
weltweite Amphibienkrise und die Handlungsbereitschaft der Schülerinnen
und Schüler bereits geweckt worden, so dass dem Allwetterzoo nun ein
Betrag von 500 ¤ für „Rettet die Frösche“ überreicht wurde. Weitere
Informationen zur Amphibienkrise und der Kampagne unter www.rettet-die-froesche.de
oder www.stiftung-artenschutz.de.
Zoo Augsburg,
09.07.2008
EAZA-Tage im Augsburger Zoo
Anlässlich
der diesjährigen EAZA-Kampagne (Europeen Association of Zoos
and Aquarias) „Amphibien Ark“ organisieren die ehrenamtlichen Helferin
Ursula Hell und der Tierpfleger Peter Kühlburg Freitag und Samstag,
11.7. und 12.7. einen Frosch-Parcours für große und kleine Besucher im
Augsburger Zoo. Insbesondere die Kinder sollen die heimische Frösche
und Kröten besser kennen lernen. Origami-Basteln für die kleinen
Besucher am Pinguinbecken, ein Froschquiz für die älteren und für die
Aktiven gibt’s das „Froschhüpfen“. Natürlich werden auch Spenden und
Unterschriften für Ex Situ -Schutzprojekte gesammelt. Ex Situ-Projekte
sind Schutzprogramme zur Zucht, Erhaltung und Erforschung von Tiere
außerhalb ihrer natürlichen Lebensräume. Der Augsburger Zoo hat seit
letztem Jahr mehrere neue Amphibienarten in sein Programm aufgenommen,
Moosfrösche, Carolina Laubfrösche, Warzige Makifrösche, Chinesische
Flugfrösche, Echte Tomatenfrösche und Schwarznarbenkröten. Das Ziel ist
die Erhaltung der Artenvielfalt der Amphibien. Sie sind weltweit sehr
stark gefährdet. Die Ursachen für die hohe Gefährdung sind der Einsatz
von Chemikalien (wie Pestizide, Stickstoffdünger, Schwermetallen), die
Zerstörung der natürlichen Lebensräume, Wildfänge seltener Arten und
als ob das nicht schon reicht, werden die Amphibien von Parasiten,
Virus- und Pilzkrankheiten bedroht. Um den Zoobesuchern diese
dramatische Entwicklung zu aufzuzeigen, können am Infomobil Fragen zu
Fröschen, Kröten und Molchen, zu Artenschutzprojekten und zu den Ex
Situ-Projekten im Augsburger Zoo geklärt werden. Wir freuen uns auf
zahlreiche Besucher!
Zoo
Osnabrück, 08.07.2008
Sonderausstellung: Sei kein Frosch – Amphibien brauchen unsere Hilfe
Sie verschwinden in rasanter Geschwindigkeit von unserem Planeten.
Bereits 122 Amphibien-Arten sind in den letzten 25 Jahren ausgestorben.
Weltweit ist die Hälfte aller Amphibien in ihrer Existenz bedroht.
Umweltgifte und der Verlust von geeigneten Lebensräumen setzen Frosch
& Co ziemlich hart zu. Der gefährlichste und am verheerendsten
wirkende Bedrohungsfaktor ist jedoch ein aus Afrika stammender
Hautpilz. Kommt es zu einem Pilzbefall, führt das innerhalb kürzester
Zeit zum Verschwinden ganzer Populationen oder sogar einer Art. Ab
nächsten Sonntag ist bis Ende September im Affenhaus des Osnabrücker
Zoos eine Sonderausstellung über Amphibien zu sehen. Wer mehr über
Frösche, Salamander und Molche erfahren möchte, ist dort genau richtig.
Es werden unter anderem die einheimischen Amphibien-Arten vorgestellt
und die spannende Entwicklung vom Ei zum Frosch dargestellt. Zur
Eröffnung am Sonntag gibt es für kleine Zoobesucher eine besondere
Überraschung: Niedliche, weiße Gipsfrösche warten darauf, für zwei Euro
mit einem Pinsel von Kinderhand einen individuellen, farblichen
Charakter zu bekommen. Außerdem führt ein Quiz durch die Ausstellung
und Flyer liegen für diejenigen bereit, die sich näher informieren
möchten. Im Gegensatz zu Elefanten, Gorillas oder Tigern können
Amphibien nicht mit einem großen Fanclub aufwarten. Sie sind nicht
niedlich und gehen bestenfalls als faszinierende Tiere durch. Aber sie
sind vom Aussterben bedroht. Ohne Amphibien gerät das ökologische
Gleichgewicht aus den Fugen: Durch Vertilgung von Insekten tragen sie
zu guten Ernten in der Landwirtschaft bei und begrenzen das Vorkommen
Seuchen übertragender Insekten. Aus den Hautsekreten von Amphibien
werden medizinisch wirksame Substanzen gewonnen. Wir profitieren von
den Amphibien und jetzt brauchen sie unsere Hilfe! Weltweit haben sich
Naturschutzorganisationen und Zoologische Gärten zusammengeschlossen,
um den Amphibien zu helfen. Die Amphibien-Arche der
Weltnaturschutzorganisation IUCN, der Weltzooverband (WAZA), der
Europäische Zooverband (EAZA) und viele andere Fachorganisationen
wollen zum einem den Lebensraum der Amphibien schützen, aber auch durch
gezielte Erhaltungszucht in Zoologischen Gärten den Amphibien eine
Zukunft geben. Der Zoo Osnabrück beteiligt sich mit der Ausstellung und
Aktionen rund um Frosch & Co an der Kampagne. Sämtliche Erlöse aus
Malaktionen werden zuzüglich einer Spende des Osnabrücker Zoos an die
Amphibien-Arche weitergeleitet.
Zoo Duisburg, 03.07.2008
„Origamifrösche küssen“ – Amphibienwoche erreicht ihren Höhepunkt
„Sie sind glitschig, und wenn man sie küsst, verwandeln sie sich in
einen Prinzen“ ist die meist genannte Antwort der Besucher auf die
Frage: „Was sind Amphibien?“ Der Naturschutzbeauftragte des Zoo
Duisburg, Peter Allenschläger, informiert die Besucher noch bis Sonntag
über die wundersame Welt der Amphibien. Während die einen aus Papier
Frösche falten und andere sich am Amphibienmemory erfreuen, dürfen
weitere ihr Wissen an der Amphibienweltkarte unter Beweis stellen.
„Kröten“ für die Frösche werden am Glücksrad gesammelt, wo es
attraktive Preise zu gewinnen gibt. Der Reinerlös kommt der
Amphibienkampagne zugute. Parallel zur Kampagnenwoche des Zoo Duisburg
wirbt der Weltzooverband (WAZA) und der Europäische Zooverband (EAZA)
für den dringend gebotenen Natur- und Artenschutz der Amphibien.
Bereits bei der Hälfte der rund 6300 Amphibienarten, zu denen Frösche,
Kröten, Unken, Salamander, Molche und Blindwühlen gehören, sind
Existenz bedrohende Verluste in den Beständen zu verzeichnen. Die 21
hierzulande beheimateten Arten stehen alle seit 1980 unter Naturschutz.
Allerdings hält die Dezimierung durch Lebensraumzerstörung, Belastung
von Gewässern und Entnahme von Tieren für die Heimtierhaltung an. Hinzu
kommt der Chytridpilz, der seit Jahren ganze Amphibienbestände
auslöscht und inzwischen auch Deutschland erreicht hat. Schon lange
engagiert sich der Zoo Duisburg im Amphibienschutz und bietet mit einem
Feuchtbiotop einer kleinen Schar an heimischen Amphibien Heimat und
Laichgelegenheit. Der Zoo Duisburg möchte mit dieser internationalen
Kampagne im „Jahr des Frosches“ die Besucher für die Belange des Natur-
und Artenschutzes im Bereich der Amphibien sensibilisieren und ihnen
die einheimischen Arten näher bringen.
lifepr.de
- 9. Juli 2008
EAZA-Tage im Augsburger Zoo
Anlässlich der diesjährigen EAZA-Kampagne (Europeen Association of Zoos
and Aquarias) "Amphibien Ark" organisieren die ehrenamtlichen Helferin
Ursula Hell und der Tierpfleger Peter Kühlburg Freitag und Samstag,
11.7. und 12.7. einen Frosch-Parcours für große und kleine Besucher im
Augsburger Zoo. Insbesondere die Kinder sollen die heimische Frösche
und Kröten besser kennen lernen. Origami-Basteln für die kleinen
Besucher am Pinguinbecken, ein Froschquiz für die älteren und für die
Aktiven gibt's das "Froschhüpfen". Natürlich werden auch Spenden und
Unterschriften für Ex Situ -Schutzprojekte gesammelt. Der Augsburger
Zoo hat seit
letztem Jahr mehrere neue Amphibienarten in sein Programm aufgenommen,
Moosfrösche, Carolina Laubfrösche, Warzige Makifrösche, Chinesische
Flugfrösche, Echte Tomatenfrösche und Schwarznarbenkröten.
mz-web.de - 7. Juli
2008
Unterwegs mit der Karawane - Fest im Zoo zieht
Tausende an - Aktion gegen Amphibiensterben
Halle. Dichtes Gedränge herrschte am Sonntag an allen Ecken und
Enden des Reilsbergs. Tausende Hallenser und Gäste der Stadt nutzten
das angenehme Wetter, um beim inzwischen 45. Zoofest dabei zu sein. Ein
buntes Programm für viele Geschmäcker war vorbereitet worden.
Thematisch war das diesjährige Zoofest den Amphibien gewidmet. Denn
2008 ist das "Jahr des Frosches". Damit wird das internationale
Programm zur Rettung der Amphibien unterstützt. Und so wurden die
Besucher des Bergzoos schließlich kurzerhand zum
"Frosch-Schutzmittel" ernannt. Denn der hallesche Zoo unterstützt die
weltweite Kampagne mit einer informativen Ausstellung und einer
Spendenbox im Raubtierhaus. Darüber hinaus wird an bestimmten Sonntagen
ein Info- und Aktionsstand aufgebaut, um Zoobesucher für die
Amphibienkrise zu sensibilisieren.
Die Peinlichkeit der Woche zum Jahr des Frosches:
welt.de
- 9. Juli 2008
Notstand am Kochtopf
Froschschenkel und Weinbergschnecken: typisch französisch? Von wegen,
auch wenn Staatspräsident Nicolas Sarkozy sie nun zusammen mit anderen
landestypischen Speisen von der Unesco zum Weltkulturerbe erklären
lassen will. Dabei stammen die Spezialitäten, die aus der
französischen
Gastronomie nicht wegzudenken sind, längst nicht mehr aus Frankreich.
Weil Frösche und Weinbergschnecken selten geworden sind, müssen sie
mittlerweile aus dem Ausland importiert werden, um die Nachfrage zu
decken. Gut 30 000 bis 40 000 Tonnen Schnecken und 5000 Tonnen
Froschschenkel
verspeisen die Franzosen pro Jahr. Allein im vergangenen Jahr wurden
Froschschenkel im Wert von 8,9 Mio. Euro aus Indonesien nach Frankreich
eingeführt. Sterneköche dagegen schwören auf Frösche aus der Türkei,
Ägypten und Albanien. Die Tiere werden von spezialisierten Händlern
lebend importiert, per Stromschlag getötet und frisch filetiert
ausgeliefert.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
firmenpresse.de - 9. Juli 2008
Tierpark
Neumünster reicht Auskunftsklage über Lizenzeinnahmen von Knut beim
Landgericht Berlin ein
Knut, einst
knuddeliges Tierbaby, inzwischen Deutschlands beliebtester Zoobewohner
und weltweit bekannter Eisbär, beschert seinem momentanen
Aufenthaltsort, dem Berliner Zoo, viel Publikum, Bewunderung und nicht
zuletzt Millionen. Doch wem gehört Knuts Einkommen? Das wird wohl vor
Gericht entschieden werden müssen. Denn Knut gehört - und das ist
unbestritten - dem Zoo Neumünster. Dr. Peter Drüwa, Zoodirektor in
Neumünster, lässt keinen Zweifel daran, dass Knuts erzieltes Einkommen
aus Lizenzverträgen dem Neumünsteraner Zoo zusteht. "Wir als Zoo
Neumünster wollen in Sachen Knut natürlich unsere Rechte
wahren und hatten dem Berliner Zoo Gespräche angeboten, dort scheint
man aber an einer gütlichen Einigung nicht interessiert zu sein ", so
Dr. Peter Drüwa. Nachdem die vom Tierpark Neumünster angeregte
Mediation in freundlicher Atmosphäre vom Zoologischen Garten Berlin
nicht angenommen und auch keinerlei Auskünfte über die durch Knut
erzielten Einnahmen erteilt wurden, zog man in Neumünster aus der
totalen Verweigerungshaltung der Berliner Kollegen nun Konsequenzen.
Die Zooleitung Neumünster hat gemeinsam mit ihrem Kuratorium und dem
Beirat der Tiergartenvereinigung entschieden, vor dem Landgericht
Berlin diese Woche eine Auskunftsklage einzureichen.
bild.de
- 9. Juli 2008
Zankapfel Knut: Zoo Neumünster zieht vor Gericht
Der Tierpark Neumünster hat nach eigenen Angaben eine
Klage beim Landgericht Berlin eingereicht. Der Zoo will Auskunft über
die mit dem beliebten Eisbär erzielten Lizenzeinahmen. Damit ziehe man
Konsequenzen aus "der totalen Verweigerungshaltung der
Berliner Kollegen", hieß es in einer Erklärung der
Schleswig-Holsteiner. Berlin sieht sich im Recht und reagierte
gelassen. Der Tierpark in Schleswig-Holstein wirft dem Berliner Zoo
vor, an einer
gütlichen Einigung nicht interessiert zu sein. Es seien keine Angaben
zu den Einnahmen gemacht worden und die angeregte Mediation in
freundlicher Atmosphäre sei vom Zoologischen Garten Berlin nicht
angenommen worden.
pr-inside.com -
9.
Juli 2008
Auskunftsklage
vor Berliner Landgericht eingereicht - Hauptstadt-Zoo sieht sich im
Recht - Zoo Neumünster zieht wegen Einnahmen für Knut vor Gericht Erste
Zusammenfassung
Der Streit zwischen den Zoos Neumünster und
Berlin um die Einnahmen von Eisbär Knut beschäftigt nun ein Gericht.
Der Tierpark Neumünster reichte nach eigenen Angaben vor dem
Landgericht Berlin eine sogenannte Auskunftsklage über die
Lizenzeinnahmen ein, die Knut den Berlinern gebracht hat. Der Direktor
des Zoos
Neumünster, Peter Drüwa, hat nach eigenen Angaben keine Zweifel, dass
Knuts erzieltes Einkommen aus Lizenzverträgen seinem Tierpark zustehe.
Schließlich gehöre der im Dezember 2006 geborene Knut diesem Park. "Das
von Knut erwirtschaftete Geld könnte
der Zoo Neumünster für dringend benötigte Renovierungsarbeiten gut
gebrauchen", betonte der Direktor.
newsticker.welt.de - 9. Juli 2008
Kampf um Gewinnbringer Knut: Klage noch in dieser Woche
Der Kampf um die Millionengewinne rund um den
populären Eisbären Knut aus dem Berliner Zoo wird schärfer. Noch in
dieser Woche werde der Tierpark Neumünster eine Klage beim Landgericht
Berlin einreichen, kündigte Tierparkchef Peter Drüwa am Mittwoch an.
Mit der Auskunftsklage will die Einrichtung in Schleswig-Holstein
erreichen, dass der Berliner Zoo seine Lizenzeinnahmen durch Knut
offenlegen muss.
die-topnews.de
- 9. Juli 2008
Knut-Millionen: Tierpark Neumünster reicht Klage gegen
Berliner Zoo ein
Im Streit um die Lizenzeinnahmen aus der Vermarktung des Eisbären Knut
wird sich demnächst das Landgericht Berlin einschalten müssen. Noch
diese Woche will der Tierpark Neumünster, der einen Teil der Einnahmen
fordert, eine Auskunftsklage einreichen, wie der Tierpark-Direktor
Peter Drüwa am Mittwoch mitteilte. Knut sei in Berlin gut
aufgehoben, es stehe allerdings für den Neumünsteraner Tierpark viel
auf dem Spiel. Drüwa sagte, dass das durch die Vermarktung von Knut
erwirtschaftete Geld dringend für Renovierungsarbeiten gebraucht werde.
tagesspiegel.de
- 9.
Juli 2008
Tierpark Neumünster verlangt Knut-Einnahmen
Der Tierpark Neumünster will diese Woche gegen den Berliner Zoo klagen,
um Lizenzeinnahmen aus der Vermarktung des Eisbären Knut geltend zu
machen. Die Begründung: Knuts Vater Lars war 1999 als Zuchttier von
Neumünster nach Berlin ausgeliehen worden.
tagesspiegel.de
- 10.
Juli 2008
Eisbär Knut: Wer bekommt das viele Geld?
Eine gütliche Einigung hat es nicht gegeben, jetzt geht der Streit um
Knuts Erträge vor Gericht. Deutschlands berühmtester Eisbär hat dem
Berliner Zoo eine Menge Geld gebracht, und einen Anteil davon
beansprucht der Zoo Neumünster. "Die Klage wird gerade zugestellt",
sagte Neumünsters Zoodirektor Peter Drüwa dem Tagesspiegel. Beim
Berliner Landgericht war sie gestern noch nicht eingegangen. Der Anwalt
des Berliner Zoos, Joachim Gabler aus Rottach-Egern am Tegernsee, hatte
ebenfalls noch nichts erhalten. Er ist davon überzeugt, dass die
Schleswig-Holsteiner kein Geld verlangen können. Zwar gehört Knut
unstreitig dem Zoo Neumünster. Das geht aus dem
Zuchtvertrag hervor. Vertraglich ist geregelt, dass der
erste, dritte und fünfte überlebende Nachkomme dem Zoo Neumünster
gehört - also auch Knut. Aber bedeutet dies auch, dass das mit Knut
verdiente Geld Neumünster zusteht? Drüwa ist davon überzeugt, Eigentum
sei schließlich Eigentum. Deshalb
haben die Kläger erstmal Auskunftsklage erhoben, um herauszufinden, was
Knut eingebracht hat. In der nächsten Stufe würde dann auf Zahlung
geklagt. Gabler bezweifelt, dass es so weit kommt.
mvticker.de
- 7. Juli 2008
Ozeaneum eröffnet am 11. Juli in Stralsund Region
Stralsund
Startschuss für die größte Ostsee-Ausstellung Europas: Am
11. Juli eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ozeaneum in
Stralsund, ab 12. Juli ist es für alle Besucher offen. Die darin
enthaltenen 40 großen bis riesigen Aquarien machen atemberaubende
Unterwasserreisen durch Ostsee, Nordsee, Nordatlantik und das Polarmeer
möglich. Am Eröffnungswochenende - 12. und 13. Juli - werden von 9.00
Uhr bis 21.00 Uhr Sonderführungen und Straßenkunst ebenso geboten wie
Live-Musik und Kammertheatervorführungen. "Open Ship" heißt es unter
anderem auf dem Greenpeace-Schiff "Beluga II", das neben Seenotkreuzer
und Ölauffangschiff im Stralsunder Hafen festgemacht hat.
ad-hoc-news.de -
7.
Juli 2008
Schaufenster zum Meer - Auf der Stralsunder Hafeninsel
wird Freitag das neue Ozeaneum eröffnet - Größtes Aquarium Deutschlands
Immer wenn Harald Benke die 20 Meter hohe fensterlose Museumshalle im
neuen Ozeaneum betritt, kommt er ins Schwärmen. Der Blick des
international anerkannten Walforschers schweift begeistert zu einem
lebensgroßen Modell eines Blauwals. Mit 28 Metern Länge schwebt der
Gigant raumfüllend über seinem Kopf. "Nirgendwo sonst in der Welt sind
derart viele Walmodelle in Originalgröße zu sehen", sagt der 52-Jährige
Museumsdirektor, der am Freitag die Pforten des neuen Ozeaneums in
Stralsund öffnen wird.
svz.de - 8. Juli 2008
Das Meer ist leer
Stralsund. Hunderte Fische sollen Besucher einmal im
Schwarmfischbecken bestaunen können - zur Eröffnung am Sonnabend wird
das 2,6 Millionen Liter fassende größte Aquarium im Ozeaneum aber noch
nicht fertig sein. Derzeit wird das Becken noch probebefüllt, erst am
Wochenende sollen das endgültige Wasser und die ersten Fische
dazukommen. Auch ein weiteres Aquarium wird nicht pünktlich fertig, 12
von insgesamt 14 Aquarien stehen zur Eröffnung aber zur Verfügung. Auch
eine Pinguinanlage und das Heringsbecken, die ursprünglich geplant
waren, können derzeit noch nicht gebaut werden, da die Baukosten von 50
auf 60 Millionen Euro gestiegen sind. Fünf Millionen Euro waren schon
nachgeschossen worden. Das Ozeaneum ist aber auf der Suche nach
Sponsoren. "Für das Heringsbecken haben wir einen Sponsor in Aussicht,
in einem Dreivierteljahr könnte dann gebaut werden", sagt Jens Oulwiger
vom Ozeaneum. Die Pinguinanlage könnte in zwei Jahren realisiert
werden, hier sei aber noch kein Sponsor in Aussicht. Als Entschädigung
erhalten Besucher zunächst eine Ermäßigung beim
Eintritt, Erwachsene zahlen zehn statt 14, Kinder fünf statt später
acht Euro. Mindestens 550 000 Besucher benötigt das Museum pro Jahr für
einen wirtschaftlichen Betrieb. Die zusätzlichen Kosten für den Bau
teilten sich Bund und Land, die
sich insgesamt mit 30 Millionen (Bund) und 17, 5 Millionen Euro (Land)
beteiligten.
ad-hoc-news.de - 7.
Juli 2008
Die größten Aquarien im Ozeaneum
Nach dem Konzept soll der
Besucher im Ozeaneum einen Unterwasser-Spaziergang von Stralsund bis
ins Polarmeer absolvieren können. Die einzelnen Aquarien werden in den
nächsten Wochen und Monaten schrittweise mit den jeweiligen Tieren
besetzt.
ad-hoc-news.de - 7.
Juli 2008
Im Ozeaneum wurde Technik der Superlative installiert
Hinter den Kulissen der Aquarienschau im Ozeaneum wurde eine in
Deutschland bislang einzigartige Technikmaschinerie installiert. Durch
den Komplex verlaufen mehr als zehn Kilometer lange Rohrleitungen unter
anderem für Wasser, Kühlmittel, Ozon, Sauerstoff und Kohlendioxid. Die
Länge der verlegten Strom- und Steuerkabel dürfte mehrere Hundert
Kilometer betragen. Zusätzlich zu den 39 Aquarien stehen nochmals mehr
als 40 zusätzliche
Aquarien und Fischtanks zur Verfügung, die zum Beispiel als Quarantäne-
oder Zuchtbecken dienen können. Insgesamt befinden sich rund 6000
Kubikmeter Wasser im System des Ozeaneums. Bei normalem Betrieb wird
die gesamte Wassermenge etwa einmal im Jahr ausgetauscht. Dafür wären
pro Jahr rund 210 Tonnen Spezialsalz erforderlich. Um Kosten zu sparen,
soll künftig das Ostseewasser im Ballastwassertank eines Frachters zum
Ozeaneum geliefert und dann entsprechend aufgesalzt werden. Für die
riesigen Filtersysteme sind etwa 350 Kubikmeter
Biofiltermaterial erforderlich. Zur Technik gehören ferner
selbstreinigende Siebtrommelfilter sowie Spezialapparaturen wie
Eiweißabschäumer, UV-Entkeimer, Wasserenthärter und Osmoseanlagen. Um
das Wasser kühl zu halten, wurde ein separates Leitungsnetz
installiert, durch das etwa sechs Grad kaltes Wasser fließt,
bereitgestellt von zwei Kältemaschinen mit einer Leistung von einem
Megawatt.
ostseezeitung.de
- 9.
Juli 2008
Peta kritisiert Aquarienhaltung im Ozeaneum
Die Tierschutzorganisation Peta hat die
Aquarienhaltung im neuen Ozeaneum in Stralsund kritisiert. Tausende
Fische seien dem Meer entrissen und damit aus ihrem natürlichen
Lebensraum entfernt worden, teilte die Organisation am Mittwoch mit.
Durch Bauverzögerungen seien viele Fische unter engen Bedingungen
"zwischengelagert" worden, sagte Meeresbiologin Tanja Breining. Für das
Ozeaneum seien Fische zum Teil auch
geangelt worden. "Ein Meeresmuseum ist etwas Wunderbares, Aquarien mit
lebenden Tieren ein Alptraum", sagte Breining.
Augsburger
Allgemeine - 2. Juli 2008
Bundesweit
einer der zehn besten Zoos
Da ist die Freude doch tierisch groß: Der Augsburger Zoo landete bei
einem deutschlandweiten Tierpark-Test des Magazins Stern
auf dem zehnten Platz. Ein großes Lob gab es für die "durchgehend
überdurchschnittliche Tierhaltung". Bewertet wurden aber auch Punkte
wie Besucherservice und äußerer Eindruck. Gegenüber 2000 um sechs
Plätze verbessert.
Augsburger Allgemeine
- 3. Juli 2008
Details aus dem
Zoo-Test
Beim Besucherservice
landete Augsburg auf Platz
sechs.
Hier wurden z. B. Eintrittspreise, Verpflegung, Beschilderung und
Spielplätze getestet.Was die Tierhaltung betrifft, landete Augsburg mit
seiner
Anlage für Bären auf dem ersten, mit der für Greifvögel auf dem zweiten
Platz. Bei den Laufvögeln reichte es dafür nur für Platz 20.
Wochenanzeiger Herford
- 1. Juli 2008
Reaktionen auf Zootest
des Stern
Die Zoo-AG, eine Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Zooexperten hat in
ihrer jüngsten Presseschau den Zootest des Stern als „ärgerlich“
bezeichnet. Der Osnabrücker Zoo schnitt bei diesem Testergebnis zwar
mit der Note „noch gut“ ab, war aber lediglich auf dem 25. Platz von 27
Großzoos gelandet. Der Osnabrücker Zoo erfüllt nicht nur alle
von der Europäischen Union geforderten Haltungsbedingungen, sondern
übertrifft diese in allen Fällen zum Teil deutlich. Dies ist das
Ergebnis eines harten Sanierungsprogramms, das nicht mit öffentlichen
Mitteln, sondern dank vieler Sponsoren und Zoobesucher realisiert
werden konnte. Es
ist deshalb völlig unverständlich, dass der Osnabrücker Zoo hinter
vielen Zoos bewertet wurde, die in vielen Fällen selbst die
Haltungsbedingungen für sensible Tierarten wie Menschenaffen und
Elefanten nicht erfüllen.
openpr.de
- 7. Juli
2008
Burgers' Rimba, die Tropen inmitten von Arnhem
Die Malaienbären sind auf der Suche nach Honig, oben in den Bäumen
schwingen die Siamangs umher, auf dem Boden verstecken sich
Netzpythons, die bis zu 2 Meter groß werden können und plötzlich stehen
Sie Auge in Auge mit einem Sumatra-Tiger! Burgers' Zoo verfügt seit dem
14. Mai 2008 über ein brandneues
Tierprojekt, das sich über 2 Hektar erstreckt: Burgers' Rimba. "Rimba"
ist eine Abkürzung aus dem Malaiischen für "rimba raya", was soviel
bedeutet wie "Tropischer Regenwald". Affen, Hirsche, Rinder, Tiger,
Schlangen, Warane und der Malaienbär sind hier in ihrem natürlichen
Lebensraum zu bewundern.
islacanaria.net
- 9.
Juli 2008
Gran Canaria: Wiedereröffnung des Palmitos Park im
August geplant
Der Palmitos Park im Gemeindegebiet
Maspalomas auf Gran Canaria wird voraussichtlich ein Jahr nach den
verheerenden Waldbränden im kommenden August wiedereröffnet. Innerhalb
eines Jahres
wurde der Palmitos Park komplett gesäubert und neu aufgebaut. Der Park
wird zunächst die gleiche Anzahl von Tierattraktionen bieten. Für Ende
des Jahres und Mitte nächsten Jahres neue Attraktion vorgesehen.
diepresse.com
- 9.
Juli 2008
Herberstein-Anwalt: "Eine tödliche Mischung"
Nach 27 Verhandlungstagen am Grazer Straflandesgericht werden
heute, Mittwoch, die Urteile im Herberstein-Prozess erwartet. Im Rahmen
seines gestrigen Schlussplädoyers filterte Staatsanwalt
Johannes Winklhofer noch einmal die Anklagepunkte gegen Andrea
Herberstein, ihren Sohn Maximilian sowie den ehemaligen Gutsverwalter
des Herberstein'schen Schloss- und Tierparkbetriebs, Heinz Boxan, aus
den 20 Bänden und rund 100.000 Aktenseiten des Verfahrens. Winklhofer
ortet "beschämende Vorgänge" rund um die Verwendung von Fördergeldern.
Knapp sieben Millionen Euro hätte die Familie Herberstein allein bis
zum Jahr 2002 vom Land Steiermark bekommen - und das, "ohne selbst
Steuern bezahlt zu haben". Auch der Wille, das eigene Vermögen
heranzuziehen, um drohende finanzielle Engpässe zu meistern, habe
gefehlt.
derStandard.at - 7. Juli 2008
Staatsanwalt
verlangt harte Bestrafung für Herberstein
NÖN-online - 2. Juli
2008
Safaripark: „Ein
Kasperltheater“
Gänserndorf. Das Thema
„Safaripark-Neu“
entwickelt sich immer mehr zur unendlichen Geschichte. Bei der
Gemeinderatssitzung am Montag konnten die Mandatare abermals keinen
Beschluss über das Projekt fällen. Grund: Die NÖ Wirtschaftsagentur
ecoplus hat noch immer nicht grünes Licht für eine Förderung gegeben.
SPÖ-Wirtschaftsstadtrat Robert Michl ist mehr als sauer. Zur
Erinnerung: Die ecoplus will den „Safaripark-Neu“ von Betreiber Mag.
Josef Zoher nur dann fördern, wenn verschiedene Auflagen erfüllt
werden. Unter anderem muss sich die Gemeinde an dem Projekt beteiligen.
Die Stadt hat in der Folge einen entsprechenden Vertrag entworfen: Sie
würde als Kommanditist (Teilhafter) in die Zoher-GesmbH einsteigen. Im
NÖN-Gespräch versteht ecoplus-Chef Helmut Miernicki die Aufregung
überhaupt nicht: „Das stimmt nicht. Wir haben geantwortet. Das Problem
ist, dass die Gemeinde nicht alle Auflagen erfüllt. So können wir dem
Projekt nicht zustimmen.“
Planung und
Bau
Westfälische
Nachrichten - 2. Juli 2008
Zoo Osnabrück
investiert – afrikanische Erlebniswelt bis 2010
Der Zoo Osnabrück wird bis Sommer 2010 um eine 5,5
Hektar große afrikanische Erlebniswelt erweitert. Auf dem Gelände
sollen Besucher einen gitterlosen Blick auf die Tierwelt bekommen. Die
Tiere seien lediglich durch künstlich angelegte Feldlandschaften
und Flussläufe abgetrennt, sagte am Mittwoch Zooarchitekt und
Projektplaner Peter Rasbach. Zu sehen seien dann etwa Schimpansen,
Mantelpaviane, Pinselohrschweine und Hyänen. Für Kinder ist eine
Baumhauslandschaft und ein nachgebautes
afrikanisches Dorf vorgesehen. Investiert würden rund zehn Millionen
Euro, etwa zur Hälfte aus EU-Mitteln, sagte Geschäftsführer Andreas
Busemann.
lvz-online.de
- 6. Juli 2008
Teurer Stahl für Tropenhalle - Gondwanaland könnte
teurer werden
Leipzig. Wer jetzt eine großflächige Halle mit viel Stahl und Luft
dazwischen bauen will, hat ein dickes Problem: Seit mehr als zwei
Jahren ziehen die Stahlpreise steil nach oben. Eine Entwicklung, die
auch den Zoo Leipzig trifft. Mit Spannung wird daher für den Montag die
Öffnung der Gebote der Baufirmen für die Riesentropenhalle Gondwanaland
erwartet. "Es wird eine Herausforderung", ist Zoochef Jörg Junhold
klar. Denn es
geht um das Dach der künftigen Tropenhalle, eine Stahlkonstruktion, an
der dreilagige Folienkissenhüllen abgehängt werden.
RP-online - 3. Juli
2008
Neue
Madagaskar-Voliere im Zoo
Krefeld. Mit ihren
langen, gebogenen Schnäbeln stochern die zwei Mähnenibisse
in dem rot gefärbten Sand nach Insektenlarven. „Das ist ihre
Lieblingsbeschäftigung: stochern und in den Nestern kuscheln“, erklärte
Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen gestern bei der Eröffnung der neuen
Voliere im Vogelhaus. Mit viel Liebe zum Detail installierten die
Zoomitarbeiter einen Bach, sorgten für Feuchtigkeit und suchten
lebensraumnahe Pflanzen aus. Auch die rote Erde auf Madagaskar wollte
man in der Voliere simulieren. Da die aber schwierig zu bekommen ist,
mischten sie die hiesige Erde mit zerkleinerten Ziegelsteinen. Dank
Spenden von Unternehmern konnte der Umbau finanziert werden.
Rhein Main Presse - 3.
Juli 2008
Nibelungenstadt
bietet Drachen Asyl
Worms. Der
Tiergarten wächst weiter, nun stehen neue Projekte auf dem Plan:
"Wirtschaftshof", "Drachenland" und "Tiergartenschule". Zum
Neubau der Einrichtungen hat die Fachhochschule Bingen ein
Energiekonzept erstellt, das vom Land schon komplett bezahlt wurde.
"Und Staatssekretärin Jacqueline Kraege vom Umweltministerium hat zudem
versichert, dass es Zuschüsse geben wird für den Neubau der
Tiergartenschule", erklärte Eckhard Wiesenthal vom Planungsbüro, das im
Auftrag der Freizeitbetriebe den Ausbau den Tiergartens voranbringt.
Gebaut wird das Haus mit einem Schulungsraum, zwei
Funktionsräumen und Toiletten in Form eines Niedrig-Energie- oder
Passivhauses, aufs Dach sollen Photovoltaik oder auch Sonnenkollektoren
zur Warmwasserbereitung. "Und alle Technik soll für Besucher
transparent gemacht werden, zum Anschauen und Dazulernen".
Errichtet werden sollen außerdem ein einzigartiges Drachenland und ein
neuer Wirtschaftshof: "Das wird rund drei Millionen Euro kosten", so
Wiesenthal. Das Drachenland entsteht auf der Fläche des jetzigen
Tropenhauses, "das in keinster Weise mehr heutigen Anforderungen
entspricht". Im neuen Drachenland werden sich Reptilien tummeln, die
mittels vergrößernder Scheiben ganz genau beobachtet werden können.
Geplant ist auch, eine große Freianlage zu errichten, in der zwei Meter
große Grüne Leguane leben. "Mit der Errichtung dieses Drachenlandes
können wir uns dann auch beteiligen an einer Aktion de
Weltzooverbandes, im Rahmen derer bedrohte Reptilien gerettet werden
sollen".
kn-online.de
- 8. Juli 2008
Trockengraben
statt Zaun: Freie Sicht auf die Elche
Das Motto "Wir machen den Weg frei" hat die Volksbank
Raiffeisenbank im Tierpark Neumünster wörtlich genommen: Dank einer
10000-Euro-Spende sind Zäune am Elchgehege im Eingangsbereich passé.
Ein gestern eingeweihter Trockengraben gibt den direkten Blick auf die
Tiere frei. Im März begannen die Umbauarbeiten am 5000 Quadratmeter
großen Gehege.
Von einer Fachfirma wurden die 20 jeweils zwei Meter hohe, L-förmige
Grabenwände eingesetzt und verfugt. Massive Holzbohlen stoppen die
Tiere etwa zwei Meter vor der Mauer ab. Den Raum dazwischen können
Elchkühe in der Brunftzeit als sogenannten Hochzeitsweg nutzen, um
Distanz zu den Bullen zu wahren. "Das ist moderne Technik in der
Zootierhaltung," sagte Tierparkleiter
Dr. Peter Drüwa. "Das hätten wir allein nicht gekonnt." Die Erd- und
Pflasterarbeiten auf der Besucherseite dagegen wurden mit Bordmitteln
aus dem Tierpark ausgeführt. Eine Rampe für Rollstühle und Kinderwagen
und vier breite Treppenstufen wurden angelegt, damit die
Tierparkbesucher zum erhöhten Aussichtsplateau gelangen können.
Ebenfalls neu ist der direkte Blick von der Kasse durch alte Buchen bis
zum Gehege: Die alten Wegschilder unter Reetdächern wurden entfernt.
Ihre Nachfolger werden im neuen Treffpunkt für Gruppen und Schulklassen
aufgehängt, im zum Treffpunkt umgestalteten ehemaligen Elchstall.
Aktionen
lizzy-online.de
- 8. Juli 2008
Zur Taufe fehlt noch was: Zoo Leipzig startet
Namensaufruf für die beiden Giraffenjungtiere
Der Zoo Leipzig sucht für das am 8. April geborene Giraffenweibchen und
für den am 10. Juni geborenen Giraffenbullen einen wohlklingenden
afrikanischen Namen. "Wir würden uns sehr freuen, wenn wir wieder
zahlreiche Zuschriften erhalten. Natürlich werden die ersten drei
Gewinner des Namensaufrufs zur Taufe am 30. Juli in den Zoo eingeladen
und mit einem Preis überrascht", so Zoodirektor Dr. Junhold. Die
Vorschläge können bis zum 18. Juli 2008 an den Zoo Leipzig GmbH,
Pfaffendorferstraße 29 in 04105 Leipzig per Post oder aber per Mail an
mpra02@zoo-leipzig.de
geschickt werden.
halleforum.de - 9.
Juli 2008
Veranstaltungen: Sommerferien im Zoo Halle -
Raubtierolympiade im halleschen Bergzoo
Passend zu den Olympischen Spielen lädt der Zoo Halle in den
Sommerferien Familien mit Kindern ab 5 Jahren zur "Raubtierolympiade"
ein. Bei diesem spielerischen
Zoorundgang gilt es, die Welt der Raubtiere mit ihren Rekorden und
Besonderheiten zu erforschen und mit den eigenen Fähigkeiten zu
vergleichen. Startzeit ist jeden Donnerstag in den Sommerferien, 10 Uhr
an der
Zookasse in der Reilstraße. Die Führungen sind kostenlos, es wird nur
der Zooeintritt erhoben. Für Kindergarten- und Hortgruppen besteht die
Möglichkeit, sich telefonisch für Vormittagstermine anzumelden.
inar.de
- 9. Juli 2008
Zootag mit ermäßigtem Eintrittspreisen und
Sonderservice
Nachdem vor wenigen Wochen im Tierpark Berlin ein Tierparktag mit
großem Erfolg durchgeführt wurde, veranstaltet nun der Zoologische
Garten ebenfalls einen besonderen Tag für seine Besucher. Am Sonntag,
dem 13. Juli 2008 findet der Zootag statt. In insgesamt
neun Veranstaltungen kann sich der Besucher über besondere Themen rund
um den Zoologischen Garten informieren. Vier Spezialführungen und vier
"Blicke hinter die Kulissen" werden veranstaltet.
Leipziger
Volkszeitung - 2. Juli 2008
Schauen, staunen,
schmecken - Bienenfest im Leipziger Zoo
Bienen bieten mehr als nur Honig: Einblicke in die Welt dieser Insekten
gibt der Leipziger Zoo beim Bienenfest am Samstag. Ab 10 Uhr laden der
Bienenzüchterverein für Leipzig und Umgebung sowie der Tiergarten ein.
Dabei können die Besucher frisch
geschleuderten Honig verkosten und die
Tiere bei ihrer Sammelleidenschaft beobachten. Außerdem werden Honig-
und Wachsprodukte angeboten.
abendblatt.de
- 8. Juli 2008
Wildpark - fleißige Bienen und köstlicher Honig
Die fleißigen Honigbienen stehen am kommenden Sonntag ab 11 Uhr im
Mittelpunkt, wenn die Imker im Wildpark Eekholt fachmännische Einblicke
in die Lebensweise der unermüdlichen Nektarsammler geben. Unter
Anleitung können kleine und große Besucher mithelfen, den Honig
aus den Waben zu schleudern. Wer möchte, darf natürlich vom frischen
köstlichen Honig naschen. Außerdem vermitteln die Imker viel
Wissenswertes über diese faszinierenden Insekten und zeigen ein
Bienenvolk mit ihrer Königin.
Im Rahmenprogramm werden außerdem alte Handwerkskünste vorgestellt -
wie zum Beispiel eine besondere Drechseltechnik.
rp-online.de - 7. Juli
2008
Krefeld - Schnuppertag im Zoo
Seit 2006 beschäftigt der Zoo Krefeld mit Christine Peter
die einzige Tieranimateurin Deutschlands. Ihre Aufgabe besteht darin,
sich im Zoo stets etwas Neues zur Anregung der grauen Zellen von
Papagei, Schimpanse und Co. auszudenken. Besucher können ihr jetzt
dabei helfen. Ein
Tagespraktikum in der Tierbeschäftigung ist besonderes
abwechslungsreich, da Christine Peter viele verschiedene Tierarten
beschäftigt und so in fast allen Bereichen des Zoos arbeitet.
Revierübergreifend werden Menschenaffen, Paviane, Hyazintharas und
Hirscheber zum Nachdenken angespornt.
Walsroder Zeitung - 2.
Juli 2008
Ein Tag als Junior-Tierpfleger im Vogelpark
Im Vogelpark Walsrode
tummeln sich 4000
Vögel aus 700 unterschiedlichen Arten. Da ist jede Menge Arbeit
vorprogrammiert, damit sich die gefiederten Hauptdarsteller wohl
fühlen. Doch wie sieht der typische Arbeitstag eines Tierpflegers aus?
Ein Mädchen oder Junge kann da schon bald ein fachliches Wort mitreden.
Die WZ verlost einen Tag als Junior-Tierpfleger im weltgrößten
Vogelpark. Der Tag als
Junior-Tierpfleger findet in den Sommerferien statt und wird im Vorfeld
mit dem Vogelpark vereinbart.
kn-online.de
- 7. Juli 2008
Wölfe
auf dem Vormarsch
Der Wolf "klopft" an die Türe von Schleswig-Holstein: In
2007 wurde in Ostholstein ein Exemplar überfahren, im Frühjahr sichtete
ein Jäger einen Wolf nahe der Landesgrenze zu Mecklenburg. "Man sollte
sich Gedanken machen, wie man bei einer Einwanderung mit den Tieren
umgehen will", erklärte Ute Kröger vom Wildpark Eekholt. Am Wochenende
lud der Wildpark zu einer ungewöhnlichen Aktion: Die
Besucher konnten dem Hamburger Steinmetzmeister bei der Arbeit an einen
so genannten Wolfsstein über die Schulter schauen. Mit einer Inschrift
und der eingemeißelten Silhouette eines Wolfskopfes soll der
Granitfindling auf den letzten frei lebenden Wolf in Schleswig-Holstein
hinweisen, der 1820 erlegt wurde - nicht weit weg vom Wildpark in
Brokenlande. Zugleich informierte der "Freundeskreis Wölfe in der
Lausitz" über die erfolgreiche Wiederansiedlung der Gattung canis lupus
in der Region südlich von Cottbus.
main-rheiner.de - 9.
Juli 2008
Gespielin für "Horst" gesucht
Die Erdmännchen sind eindeutig der erste Höhepunkt der
exklusiven Opelzoo-Führung für die 15 "Super Sommer"-Teilnehmer - eine
Aktion der Verlagsgruppe Rhein-Main, zu der auch der Wiesbadener Kurier
gehört.
lifepr.de
- 9. Juli 2008
Arbeitsplatz Tierpark
Mit der Veranstaltungsreihe "Tierpark
& Co. - Was tun wir so!" bietet der Natur- und Tierpark Goldau den
Besuchenden Einblicke hinter seine Kulissen. Wer dabei Lust bekommt,
selber einen Zoo-Beruf zu wählen, kann sich an besonderen Aktionen
darüber informieren.
Weitere Informationen:Zusätzliche Informationen rund um den Natur- und
Tierpark Goldau, die Veranstaltungsreihe"Tierpark & Co. - das tun
wir so!" und das neue "Fenster zur Natur" findet man unter
www.tierpark.ch.
webjournal.ch -
9.
Juli 2008
Was tun Affen gegen die Affenhitze? Amüsanter
Badespass bei den Javaneraffen im Basler Zolli
Lautes Geschrei begleitet den täglichen Badespass bei den Javaneraffen
im Zoo Basel. Trotz brütender Hitze verfolgen Besucher gebannt die
wilden Wasserspiele der flinken Kerle, die an Ausgelassenheit die ihrer
menschlichen Verwandten weit übertreffen. Der mit einer Fütterung
verbundene Badespass bei den Javaneraffen findet in der Sommerzeit
täglich von 15.30 bis 16 Uhr statt. Auch andere Zoo-Tiere geniessen das
kühle Nass: Die Elefanten baden am
Wochenende um 15 Uhr, die Pelikane werden täglich um 15.30 Uhr, die
Seelöwen um 16.30 Uhr gefüttert.
salzburg.at - 8.
Juli
2008
In den Ferien das Tierreich erforschen
Im Zoo Salzburg wird wieder ein
abwechslungsreiches Sommer-Ferienprogramm für Kids von 4 bis 14 Jahren
geboten. Immer Mittwochs von Juli bis Anfang September.
Nachwuchs
welt.de
- 9. Juli 2008
Milch statt Ameisen: Neues Flaschenkind im Zoo
Erstmals in seiner Geschichte ist dem Berliner Zoo die Aufzucht eines
Großen Ameisenbären gelungen. Adolpho kam bereits Anfang Mai zur Welt,
wurde jedoch von seiner Mutter verstoßen. Wie beim Eisbären Knut habe
sich der Zoo daraufhin für die "sehr schwierige und zeitintensive"
künstliche Aufzucht entschieden. Adolpho wiegt inzwischen etwa drei
Kilo - mehr als doppelt so viel wie bei seiner Geburt. Er trinke
täglich rund 300 Milliliter Ersatzmilch und verschlafe die meiste Zeit
in einer temperierten Aufzuchtkiste.
morgenpost.de - 8.
Juli 2008
Ameisenbärjunge entzückt Zoo-Besucher
Erstmals in seiner Geschichte ist dem Berliner Zoo die Aufzucht eines
Großen Ameisenbären gelungen. Adolpho, so heißt das Jungtier, kam
bereits Anfang Mai zur Welt.
Derzeit verschläft das Jungtier dem Zoosprecher zufolge noch die meiste
Zeit des Tages in einer temperierten Aufzuchtbox. Die Pfleger gingen
aber ab und zu mit ihm an die Sonne, fügte der Sprecher hinzu. Für
Besucher sei es deshalb in diesen Tagen noch Glückssache, ob die den
kleinen Ameisenbären zu sehen bekommen.
de.news.yahoo.com - 8.
Juli 2008
"Der hat ja Knut-Qualitäten"
Das Ameisenbärjunge Adolpho hat bei seiner
Präsentation am Dienstag im Berliner Zoo die Besucher entzückt. Bei
seinem Auftritt hielt sich der Ameisenbär, der in einer Decke
eingewickelt auf die Wiese gebracht wurde, nach Augenzeugenberichten
immer eng an seine Pfleger. Der Nachwuchs des Großen Ameisenbären war
nach Zoo-Angaben am 3. Mai auf der Freianlage der Ameisenbären entdeckt
worden. Um den etwas zu früh geborenen Kleinen hatte sich die Mutter
nicht gekümmert, deshalb hatte sich der Zoo zu einer Handaufzucht
entschieden.
ln-online.de - 8. Juli
2008
Das
Niendorfer Dino-Baby
Seine Art ist vom Aussterben bedroht - deshalb ist dieses
Helmkasuar-Küken der ganze Stolz des Vogelparks Niendorf. Das seltsame
Tier erinnert ein wenig an einen Dinosaurier, und noch wirkt es etwas
tapsig. Doch das wird sich ändern: Schon bald werden dem Kasuar, der
vor wenigen Tagen an der Ostsee zur Welt kam, bis zu zwölf Zentimeter
lange, dolchförmige Krallen wachsen - der größte Regenwaldvogel der
Welt wird auch "Todeskralle" genannt. Der Niendorfer Nachwuchs wurde
nicht von seiner Mama, sondern einer
Maschine ausgebrütet - und hält nun offenbar Klaus Langfeldt für seinen
Papa. "Er frisst nur, wenn ich dabei bin." Und so leistet der
Vogelpark-Leiter geduldig Gesellschaft, während der kleine Kasuar
Äpfel, Bananen, Gurken, Melone und Hundefutter verputzt.
rp-online.de - 8. Juli
2008
Nachwuchs bei Löffelhunden
Freude im Krefelder Zoo: Dort wurden jetzt vier
Löffelhund-Welpen geboren, die munter durch die Anlage flitzen.
"Vermutlich sind in dem Wurf zwei Rüden und zwei Hündinnen vertreten",
erklärt Zoosprecherin Petra Schwinn. Das Löffelhundpaar zieht seinen
Nachwuchs geduldig und liebevoll auf.
rhein-main.net - 8.
Juli 2008
Kleiner Heuler, großer Hunger: Seehundbaby "Angie"
verzaubert
Frankfurt. Die Zoobesucher haben einen neuen Liebling. Angie,
knapp fünf Kilo schwer und Tochter der Seehundeltern Herta und
Fridolin, kam in der Nacht zum Samstag, 28. Juni, in den Robbenklippen
auf die Welt. "Einfach und unkompliziert", lief die Geburt laut
Tierpfleger Karlheinz Jahnel ab, obwohl Herta bereits 25 Jahre auf dem
Seehundbuckel hat. Angies Name stammt weder aus dem Lied "Angie" von
den Rolling Stones,
noch ist er eine Hommage an die Bundeskanzlerin: Die Frau des
Zoo-Technikers, der sich um die Anlage in den Robbenklippen kümmert und
großer Fan ihrer Bewohner ist, wird Angie genannt. Als Dank an den
Kollegen schlug Jahnel den Namen vor.
Neue
OZ-Online - 2. Juli 2008
Giraffenbaby Maamoni
ist da
Osnabrück. Innerhalb
von einer halben Stunde gebar die
Giraffendame „Diana“ am 18. Juni ihr drittes Kind. Die Zoomitarbeiter
befreiten das Jungtier aus der Hülle und überließen es dann der
Fürsorge seiner Mutter.
Das Männchen und wurde auf den Namen „Maamoni“ getauft. Zurzeit sind
Mutter und Kind noch von dem Rest der Herde getrennt. Der Aufenthalt
auf der
Außenanlage ist auf ein Stündchen am Morgen beschränkt. Den Rest des
Tages verbringen die beiden innen. Maamoni liegt häufig im vorderen
Stall, so dass er für die Besucher oft zu sehen ist.
mt-online.de
- 8. Juli 2008
Nachwuchs bei Giraffenfamilie im Zoo
Die Mitarbeiter des Zoos in Osnabrück freuen sich über
Giraffennachwuchs. Bereits am 18. Juni habe Giraffendame "Diana" ihr
drittes Junges geboren, den Bullen "Maamoni". "Damit sind im Augenblick
sieben Giraffen im Zoo", sagte Zoosprecherin Ute Magiera. "Maamoni"
können die Zoobesucher derzeit meist liegend im Stall beobachten.
Königsteiner
Woche - 2. Juli 2008
Opel-Zoo: Jungtiere
bei Gnus, Zebras und Impalas
Ein besonders schönes
Ziel ist immer
wieder der Opel-Zoo. Ein besonderes Erlebnis
bietet dieses Jahr die Anlage Afrika Savanne,
die im September 2006 eröffnet wurde: Inzwischen sind die Tiere
eingewöhnt und man kann stundenlang am Wasserloch stehen und die noch
recht jungen Tiere und ihre interessanten Beziehungen untereinander
beobachten. Im letzten Jahr schon hatten die Gnus
und Zebras Nachwuchs. Und in diesem Jahr sind ein weiteres Gnu (geboren
im Juni) und fünf Impalas (geboren im Mai und Juni) hinzugekommen und
begeistern nun mit ihren fröhlichen Bocksprüngen und ihrem niedlichen
Aussehen die Besucher. Weitere Jungtiere gibt es natürlich auch in den
anderen Bereichen des
Opel-Zoos, so z.B. bei den seltenen Mesopotamischen Damhirschen, die
nun wieder vom neuen Panoramaweg bei den Pandabären beobachtet werden
können. Aber auch bei den Rothirschen, den Wildkatzen, den
Vietnam-Sikahirschen, bei den Rotgesichtsmakaken, bei den Europäischen
Nerzen und regelmäßig bei den vielen Ziegen auf der Ziegenwiese und im
Streichelzoo.
beverunger-rundschau.de
- 8. Juli 2008
Wolfsnachwuchs im Reinhardswald
Bei dem Wolfsrudel im Tierpark Sababurg gibt es Nachwuchs: Fünf
Jungwölfe werden bald mit bei den Alten mitheulen. Bei ihrer Geburt
wogen sie nur 0,3 bis 0,5 Kilogramm, waren nackt und hatten
geschlossene Augen. Ca. acht Wochen lang werden sie gesäugt, können
aber ab der dritten Lebenswoche vorgekautes Futter fressen.
Die drei männlichen Nachkommen wurden am 12. Mai diesen Jahres im
Tierpark geboren. Es ist der siebte Wurf insgesamt, seitdem Wölfe hier
ein Zuhause gefunden haben, und der vierte Wurf der jetzigen
Alpha-Wölfin. Insgesamt tummeln sich nun zwölf Grauwölfe in der rund
7.500 qm großen Wolfsanlage.
Wer ganz sicher gehen will, die Wölfe aus nächster Nähe zu erleben,
sollte an der besonderen Wolfsfütterung der Sababurger Wolfsfreunde am
Samstag und Sonntag, 19. und 20. Juli, während des Sommerfestes im
Tierpark Sababurg, Treffpunkt Wolfsgehege, teilnehmen.
fuldaerzeitung.de
- 9. Juli 2008
Katze adoptiert verlassenes Panda-Baby in Amsterdamer
Zoo
Ein von seiner Mutter verstoßenes Panda-Baby hat in einem Amsterdamer
Zoo eine ungewöhnliche Adoptivmutter gefunden: Das Jungtier der Art
Kleiner Panda wird von einer Hauskatze gemeinsam mit deren vier
Kätzchen gesäugt, wie der Artis-Zoo am Mittwoch mitteilte. Dem
rötlichen Panda-Baby gehe es den Umständen entsprechend gut. Noch sei
der Kleine Panda aber nicht außer Gefahr, vermutlich müsse er noch
mehrere Wochen lang gesäugt werden. Die Mutter des noch namenlosen
Kleinen hatte ihre beiden Jungen nach
einem Tag verstoßen. Da die Katze eines Tierpflegers gerade geworfen
hatte, wurden die beiden Panda-Babys ihr untergeschoben. Einer der
beiden Pandas war jedoch zu geschwächt und starb nach wenigen Tagen.
oesterreich.orf.at
-
4. Juli 2008
Schönbrunn
- Robben und Tiger haben Junge bekommen
Im Tiergarten Schönbrunn hat es wieder Nachwuchs gegeben. Am Mittwoch
wurden zahlreiche Besucher Augenzeuge der Geburt eines
Mähnenrobbenjungen. Schon am 24. Juni kamen zwei Tiger zur Welt.
webjournal.ch -
9.
Juli 2008
Endlich
wieder ein junger Eselspinguin
Das erste Eselspinguin-Küken im Zoo Basel seit elf Jahren
ist gesund und munter. Für den erfreulichen Nachzuchterfolg haben junge
Pinguineltern aus dem Zoo Edinburgh gesorgt. Die beiden sind im Moment
vollauf damit beschäftigt, dem kleinen Nimmersatt das Maul zu stopfen.
Wie bei Eselspinguinen üblich, hat das Elternpaar zwei Eier
ausgebrütet, eines der Jungen ist im Alter von zehn Tagen gestorben.
Auch im Freileben überlebt das schwächere Junge häufig nicht. Für das
am 3. Juni 2008 geborene muntere Küken hat ein Pinguinpaar, das
im Januar 2006 aus Edinburgh nach Basel gekommen ist, gesorgt. Zuvor
gestaltete sich die Aufzucht schwierig. Die vorwiegend alten Tiere
legten entweder unbefruchtete Eier oder setzten sich nicht richtig auf
ihre Brut, die in der Folge auskühlte.
Tierwelt online
- 3.
Juli 2008
Nr. 27 vom 3. Juli 2008
Mit über drei Metern
Flügelspannweite sind
Krauskopfpelikane wahre
Giganten; sie gehören zu den grössten flugfähigen Vögeln der Welt. Im
Berner Tierpark Dählhölzli hat die Krauskopfpelikan-Kolonie in diesem
Frühjahr erstmals für Nachwuchs gesorgt: «Felix». Bei so viel
«Glück» war der Name für den kleinen Vogel schnell gefunden, und dabei
spielte auch keine Rolle, ob «Felix» ein Er oder eine Sie ist, es wird
erst später festgestellt. Gegen Ende April hat «Felix» noch ein
Geschwister bekommen, beide gedeihen prächtig.
espace.ch - 2. Juli
2008
Junge
Luchse im Seeteufel
Baby-Luchse entdecken
die Welt: Im Tierpark Seeteufel wagen junge
Luchse die ersten Schritte in der Natur.
lifepr.de
- 8. Juli 2008
"Teddy" ist angekommen - Wieder ein Plumplori-Paar im
Zoo
Ein lange ungeduldig erwarteter
Neuzugang ist im Augsburger Zoo angekommen: Ein Partner für das
Plumploriweibchen "Kalle". Zwei dieser Halbaffen wurden 2003 als Babys
von der Unteren
Naturschutzbehörde in München im Zoo Augsburg eingestellt. Das Männchen
verstarb leider im Oktober 2006 an einer Atemwegsinfektion und seither
suchte der Zoo weltweit nach einem Partner für das Weibchen. Anfang des
Jahres wurde man dann im Zoo von Singapur fündig. Da die
Plumploris mittlerweile im Washingtoner Artenschutzabkommen den
höchsten Schutzstatus erlangten (sie sind hochgradig vom Aussterben
bedroht), war es ziemlich langwierig die für den Import notwendigen
Papiere zu erhalten. Nachdem dann auch noch die Flugkosten von der
Firma Consilia Optima
(Personaldienstleistungen) übernommen wurden, stand einem Transport
nichts mehr im Wege.
augsburger-allgemeine.de
- 8. Juli 2008
Teddy und Kalle schlafen in einer Höhle
Die Plumploris sind vom Aussterben bedroht. Jetzt kam Teddy, ein
Männchen aus Singapur in den Augsburger Zoo. Und verträgt sich mit
Weibchen Kalle derart gut, dass sie bereits die Schlafhöhle teilen.
Berliner
Kurier - 6. Juli 2008
Knut macht winke, winke
Doch viele Berliner sagen: Knut muss bleiben, sammeln
Unterschriften. Ein Trost für sie: Das allerletzte Wort hat der
Tierpark
Neumünster, dem Knut gehört.
RP-Online
- 3. Juli 2008
Davu fühlt sich wohl
in Tschechien
Das vor drei Monaten von Krefeld nach Dvur Králové
ausgelagerte Nashorn hat mittlerweile deutlich an Gewicht zugelegt. Die
Pfleger des tschechischen Tierparks sind voll des Lobes über den
gutmütigen Dickhäuter. Mit der gleichaltrigen Ethosa hat er nun auch
eine Spielgefährtin.
welt.de
- 9. Juli 2008
Nasenbären ausgebüxt
Aufregung um den Nasenbären-Nachwuchs im Tierpark Gettorf:
Die beiden fast vier Monate alten Jungen büxen ständig aus, teilte der
Park mit. Die Ausreißer zwängen sich geschickt zwischen den Gittern
durch, besuchen auf ihren Streifzügen Tiere in Nachbargehegen und
erkunden das Gelände. "Spätestens wenn sie Hunger haben, kehren die
Kleinen von selbst wieder zu ihrer Mutter zurück", sagte die Biologin
Gabriele Ismer.
stuttgarter-zeitung.de
- 9. Juli 2008
Madame Storch hat einen anderen
Was dem Storch nicht alles an vornehmen Eigenschaften
nachgesagt wird: Mal soll er die Babys bringen, dann wieder gilt er als
besonders treuer Vogel. Die Wahrheit jedoch ist vielschichtiger - wie
sich jetzt in der Wilhelma gezeigt hat. Das langjährige Storchenpaar in
der Wilhelma - Madame stammt aus dem Elsass, Monsieur ist ein Vogel aus
den Niederlanden - hat sich spektakulär getrennt. Um es präziser zu
sagen: die Dame hat ihren Lebensgefährten hochkant aus dem Nest
geworfen. Das Weibchen hat sich in einen schmucken Storchenmann aus dem
Mannheimer Luisenpark verguckt. Die Romanze hatte für alle unmittelbar
Beteiligten Folgen. Erst
meuchelte der Neue im vergangenen Jahr den Nachwuchs seines Vorgängers
- eine im Tierreich durchaus nicht unübliche Vorgehensweise.
Anschließend richtete sich das frisch verliebte Pärchen prompt ein
neues Liebesnest auf der Damaszenerhalle ein. Aus den Eiern
sind vier Jungstörche geschlüpft, die in etwa zwei Wochen ihren
Jungfernflug wagen werden.
wiesbadener-tagblatt.de
- 9. Juli 2008
Für Frettchen "Rheini" gibt's Streicheleinheiten
Wiesbaden. Einmal im Monat statten wir der Fasanerie einen Besuch ab
und
berichten, was sich in Wiesbadens traditionsreichem Tier- und
Pflanzenpark tut.
muensterschezeitung.de
- 7. Juli 2008
Zooinspektor Michael Rolfs im Porträt
Rheine. "Wenn andere Kinder damals mit Playmobil Städte gebaut haben,
dann habe ich mir immer schon Gehege gebastelt" - Zoos sind seit jeher
ein nicht weg zu denkender Bestandteil in Michael Rolfs Leben.
Mittlerweile ist er Zooinspektor im Naturzoo.
lr-online.de - 9. Juli
2008
Den Alltag im Gehege der Huftiere meistert eine
gestandene Frau - Distanz ist der Freund der Geweihträger
Im Cottbuser Tierpark leben mehr als 1235 Tiere in 180 Arten
und Rassen. Die RUNDSCHAU schaut in einer Serie den Tierpflegern bei
der Arbeit zu. Esther Spielberg ist seit 40 Jahren im Cottbuser
Tierpark tätig. Die 56-Jährige sagt zu ihrer Arbeit: "Es macht mir
immer noch Spaß." Heute betreut sie im Asiarevier Huftiere.
sn-online.de - 7. Juli
2008
Zootiere bringen Abwechslung ins Heim
Dass ein Zoo mit einer Vielzahl exotischer Tiere auf Reisen geht und
ein Heim besucht, ist zumindest ungewöhnlich. Für die Familie Tränkler
gehört das jedoch zum Alltag, denn sie ist schon seit 43 Jahren auf
diese Weise unterwegs. In Bad Nenndorf besitzt sie ein größeres
Gelände, auf dem die Tiere die Freiheit genießen können. Schier
unerschöpflich schien das Kontingent dieser exotischen Tiere zu
sein, die der fahrende Zoo mitgebracht hatte. Dazu gehörten unter
anderen ein Skunk, Rhesusaffen, ein Waschbär und ein afrikanischer
Elefantenhund.
tagesschau.sf.tv
- 9. Juli 2008
Wolfsangriff wird zu den Akten gelegt - Strafverfahren
zu Unfall im Basler Zolli eingestellt
Der Sturz eines zehnjährigen Schülers ins Wolfsgehege des Basler Zoos
im Juni bleibt ohne juristische Folgen. Das eröffnete Strafverfahren
ist eingestellt worden. Das Kind befindet sich inzwischen auf dem Weg
der Besserung. Das Geländer zum Wolfsgehege im Basler Zoo wird in den
nächsten Tagen erhöht.
baz.ch
- 9. Juli 2008
Sturz ins Basler Zoo-Wolfsgehege: Verfahren eingestellt
Der Sturz eines Zehnjährigen in das Wolfsgehege des
Basler Zoos vom 23. Juni hat kein juristisches Nachspiel: Die
Staatsanwaltschaft hat das Strafverfahren eingestellt, wie sie am
Mittwoch mitteilte. Weder Dritteinwirkung noch eine Straftat lägen vor.
Der Zehnjährige aus dem Kanton Freiburg wurde bei seinem
schlagzeilenträchtigen Zwischenfall nicht schwer verletzt.
tv-suedbaden.de - 9.
Juli 2008
Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat die Ermittlungen
zum Sturz in das Wolfsgehege abgeschlossen
Weil der Sturz ohne Fremdeinwirkung geschah und sich niemand einer
Straftat schuldig gemacht hat, wurde das Verfahren eingestellt
baz.ch
- 9. Juli 2008
Löwin im Basler Zoo wegen Krankheit eingeschläfert
Eine Löwin im Basler Zoo ist wegen einer schweren
Krankheit eingeschläfert worden. Die einjährige Eruba litt gemäss Zoo
an einer Gehirn-Entwicklungsstörung. Ihre Gleichgewichtsstörungen seien
immer schlimmer geworden. Erubas Bruder Eisi muss demnächst plangemäss
das Basler Löwengehege
verlassen. Derzeit werde ein anderer Zooplatz gesucht, teilte der
Basler "Zolli" am Mittwoch mit. Eruba und Eisi waren am 11. Juni 2007
mit zwei weiteren Brüdern in Basel geboren worden, als erste
Löwen-Vierlinge seit 1980. Zwei der vier Löwen-Babys waren schon nach
rund einem Monat aus
Platzgründen eingeschläfert worden - gesund. Konzipiert ist die Basler
Anlage, in der bereits drei erwachsene Löwen leben, für drei bis fünf
Tiere.
german.china.org.cn
-
7. Juli 2008
Beijinger Zoo sammelt Ideen für Wohlergehen der Tiere
Der Beijinger Zoo hat kürzlich eine Kampagne gestartet, um die Tiere
körperlich aktiver zu machen. Der Zoo nimmt diesbezüglich gern
Vorschläge von Bürgern entgegen. "Mit dem Programm möchten wir den
Tieren helfen, ihre inhärenten,
wilden Instinkte auszuleben. Es ist schön für Besucher, sie lebhaft zu
sehen. Noch wichtiger, es ist gut für die Tiere selbst, sowohl
körperlich als auch geistig, denn in der Wildnis müssen die meisten von
ihnen sich ständig bewegen, um nach Futter zu suchen." Nachdem sie
verschiedene Wege ausprobiert hatten, um die Tiere aktiver
zu machen, luden die Tierpfleger normale Bürger ein, innovative Ideen
zu liefern. Zahlreiche Personen teilten dem Zoo ihre Ideen mit - manche
der Ideen waren nicht realisierbar, doch pfiffig.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
hartvannederland.nl - 9. Juli 2008
Mannetjesolifant succesvol verhuisd
Elefantenbulle erfolgreich umgesiedelt
Einer der beiden Elefantenbullen des Tierparks Emmen ist am
Mittwochmorgen erfolgreich umgesiedelt. Das Tier geht zusammen mit dem
anderen Bullen aus Emmen auf eine Anlage in Mierlo. Die zwei
pubertierenden Elefanten störten die Ruhe in der Herde des Tierparks
Emmen. Um Probleme zu vermeiden, wurde beschlossen, die zwei Bullen zu
versetzen. Mittwochabend wird das zweite Männchen umgesiedelt. Die
Elefanten werden in einen speziell angefertigten Container gelockt und
danach auf einen Lastwagen gesetzt.
omroepbrabant.nl - 9. Juli 2008
Drie nieuwe olifanten in Dierenrijk Nuenen
Drei neue Elefanten im Dierenrijk Nuenen
Nuenen. Das Dierenrijk in Nuenen hat seit Mittwoch drei besondere
Bewohner: Sibu, Than Myan und Kann Kaung. Es sind Asiatische Elefanten.
Zwei der Bullen kommen aus dem Tierpark Emmen, der dritte aus dem
Tiergarten Blijdorp in Rotterdam. Für die Elefanten selbst brauchte
Dierenrijk nichts zu bezahlen. Dennoch war es keine billige
Investition: die Anlage der Tiere kostete nämlich 1,2 Millionen Euro.
Das Dierenrijk erwartet, diesen Betrag in den kommenden Jahren wieder
einzunehmen, wahrscheinlich bringt diese extra Attraktion etwa 50.000
Besucher jährlich extra. Nächste Woche Donnerstag werden die Elefanten
offiziell den Besuchern präsentiert, möglicherweise sind sie aber auch
schon am kommenden Wochende auf der Außenanlage zu sehen.
evenementnieuws.nl - 9. Juli 2008
evenementnieuws.nl - 7. Juli 2008
Jim Bakkum opent olifantenverblijf in Dierenrijk
Jim Bakkum eröffnet Elefantenanlage im Dierenrijk
Der Sänger und Schauspieler Jim Bakkum eröffnet am Donnerstag, dem 17.
Juli, um 11 Uhr die neue Elefantenanlage im Dierenrijk. Mit der Ankunft
Asiatischer Elefanten erhält der Tierpark in Nuenen in diesem Sommer im
buchstäblichen und im übertragenen Sinne drei riesige Besuchermagnete.
Than Myan und Kann Kaung sind zwei Vierjährige, die aus dem Tierpark
Emmen stammen. Der drei Jahre alte Sibu, der den beiden Gesellschaft
leisten wird, ist zur Zeit noch im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam
untergebracht.
dierennieuws.nl - 8. Juli 2008
Feestelijk welkom olifanten in Dierenrijk op 17 juli
Feierliche Begrüßung der Elefanten im Dierenrijk am 17. Juli
Sänger und Schauspieler Jim Bakkum eröffnet Donnerstag, 17. Juli, 11
Uhr die neue Elefantenanlage im Dierenrijk.
rtvnoord.nl - 8.
Juli 2008
OR dierentuin sleept directeur voor de rechter
Betriebsrat des Tierparks schleppt Direktor vor den Kadi
Emmen. Der Betriebsrat des Tierparks Emmen geht zum Richter, um dafür
zu sorgen, daß Direktor Henk Hiddingh sich nicht mehr um die laufenden
Geschäfte kümmert. Laut Betriebsrat hat Hiddingh für eine Angst- und
Strafkultur gesorgt innerhalb der Organisation. Der Betriebsrat hat
schon länger Probleme mit der Arbeitsweise von Hiddingh.
telegraaf.nl - 9. Juli 2008
Crisis bij Dierenpark Emmen
Krise im Tierpark Emmen
Emmen. Der Tierpark Emmen befindet sich in einer Verwaltungskrise. Der
Betriebsrat des Tierparks hat dem Direktor Henk Hiddingh das Vertrauen
entzogen. Das teilte der Vorsitzende Alfred Beetsma am Mittwoch mit.
Die Ursache des Konfliktes entstammt der im Januar 2007 vorgenommenen
Reorganisation. Hiddingh schweifte mehrfach ohne Rücksprache ab vom
Kurs, den eine Forschungsstelle nach acht Monaten Studium abgesteckt
hat.
Verboden voor honden in Burgers Zoo
Hundeverbot in Burgers' Zoo
Burgers' Zoo sieht sich veranlaßt, ab Donnerstag, den 10. Juli, Hunden
den Zugang in den Park zu verwehren, nachdem in den zurückliegenden
Wochen verschiedene Besucher ihre Vierbeiner zielbewußt Tiger und
andere Tiere provozieren ließen. Tierpfleger haben in den letzten
Wochen wiederholt eingreifen müssen, als Hunde bewußt benutzt wurden,
um Tigern eine aggressive Reaktion zu entlocken und um anderen Tieren
einen tüchtigen Schrecken einzujagen. Probleme entstanden nicht nur bei
den Tigern und Bären des neuen Themengebiets Burgers' Rimba, sondern
auch in einigen Vogelunterkünften. Bis zum völligen Verbot durften
Hunde in Burgers' Zoo unter eingeschränkten Voraussetzungen Teile des
Tierparks besuchen. Eine dieser Einschränkungen enthielt, daß Hunde
nicht zugelassen waren in den überdachten Lebensräumen Bush, Desert,
Ocean und Mangrove, weil Tiere dort völlig frei leben und also
ergriffen oder getötet werden könnten. Außerdem könnten Hunde an diesen
Stellen Tierseuchen übertragen auf die Zootiere. Eine zweite
Einschränkung besagte, daß Hunde überall im Park angeleint sein
sollten. Diese Einschränkungen zugunsten des Tierwohls scheinen bei
einer zunehmenden Zahl von Besuchern leider auf taube Ohren zu treffen.
Burgers' Zoo macht als einer der letzten Zoos in den Niederlanden
gezwungenermaßen eine Kehrtwendung: weitaus die meisten Zoos handhaben
schon Jahre ein völliges Hundeverbot. Die Kehrseite des Erfolges von
Burgers' Rimba: Der Arnhemer Tierpark wurde in den letzten Wochen
konfrontiert mit einer Kehrseite des großen Interesses für das neueste
Themengebiet Burgers' Rimba, wo Besucher buchstäblich Auge in Auge zu
stehen kommen mit Tieren wie Tigern und Bären. "Offenbar waren Tiger
und Bären auf weniger als einen Meter Abstand noch nicht spektakulär
genug für bestimmte Besucher und waren letztere der Meinung, daß die
Tiere am besten provoziert werden sollten um eines schönen Bildes
willen. Als Zoo greift man direkt ein, wenn das Tierwohl auf dem Spiel
zu stehen droht", so Biologe Wineke Schoo.
trouw.nl - 8. Juli 2008
Burgers Zoo weert honden
Burgers Zoo gegen Hunde
Hunde sind nicht mehr willkommen in Burgers Zoo. Der Zoo, der Hunde als
einer der wenigen Tierparks noch zuließ, hat dies beschlossen nach
einer Reihe von Zwischenfällen. So hetzten Besucher ihr Haustier auf
unter anderem gegen Tiger und Bären, um denen eine Aggressivreaktion zu
entlocken, begründete Burgers am Dienstag den Beschluß.
rtl.nl - 8. Juli 2008
Niet alleen tijgers zijn de dupe - Huftergedrag met
hond in Burgers' Zoo
Nicht nur Tiger sind die Opfer - Rüpelhaftes Verhalten mit
Hund in Burgers' Zoo
Besucher von Burgers' Zoo dürfen ihren Hund nicht mehr in den Zoo
mitnehmen. Es gibt nämlich Hundebesitzer, die Gefallen daran finden,
ihr Haustier auf die Tiger zu hetzen. Die Tiger sind in einem großen
Gehege hinter einer riesigen Glasscheibe. Manche Herrchen lassen ihren
Hund extra dicht an die Scheibe laufen. Die Tiger nehmen daraufhin eine
Angriffshaltung ein und das liefert tolle Bilder für die Videokamera.
Das rüpelhafte Benehmen nimmt auch an anderen Stellen zu. So hob ein
Herrchen seinen Hund in einen Käfig, um die Vögel einmal schön
aufzuscheuchen. Übrigens dürfen sogenannte Hilfshunde nach wie vor in
den Arnheimer Zoo.
dierennieuws.nl - 9. Juli 2008
Verdraaide feiten door Burgers' Zoo
Verdrehte Tatsachen durch Burgers' Zoo
Unschuldige Hundebesitzer sind alles außer froh über diesen Angriff von
Burgers' Zoo. Dieser Zoo brachte in einem Pressebericht, daß Hunde
nicht mehr in diesen Zoo dürfen, weil die Besitzer ihre Hunde aufhetzen
gegen Tiger und andere Tiere. Die Geschädigten sind ganz verärgert,
weil die Tatsachen selbst erdichtet und aufgebauscht sind. Nur um dem
unpopulären Beschluß des Zoos Kraft zu verleihen und auf das Gefühl der
Menschen zu wirken. Daß sie hierbei alle unschuldigen Hundebesitzer
damit auch benachteiligen und in eine unangenehme [Situation] bringen,
findet der Zoo nett, aber die Geschädigten nicht. Viele Stammbesucher
ohne Hund wurden ausgefragt und diese stimmen zu, daß die Reaktion von
Burgers' Zoo stark überzogen ist. "Ich komme täglich in den Burgers'
Zoo", so ein Stammbesucher, der anonym bleiben will, "aber noch nie
habe ich gesehen, daß Menschen ihre Hunde mit Absicht auf die Tiere
hetzen". Was diesem und anderen Besuchern aber auffiel, war, daß
besonders die Sri-Lanka-Leoparden und die Sumatra-Tiger (oder
eigentlich nur zwei von den drei) stark auf die Anwesenheit von Hunden
reagieren. Alle Besucher, die wir gesprochen haben, erlebten das als
positiv und sahen überhaupt keinen Streß bei den Tieren. "Natürlich
wird wohl einmal ein Idiot dabei sein, der sich daneben benimmt", so
Herr Waagenaar aus Arnhem, der früher ein paarmal pro Woche gemütlich
mit seinem Hund einen Spaziergang durch den Zoo machte, "aber dann muß
der des Zoos verwiesen werden und nicht die ganze Gruppe darunter
leiden". Viele Besucher, mit oder ohne Hund, sind sich darüber einig,
daß die Belästigung öfter bei einer anderen Zielgruppe vorkommt. "Es
sind öfter die Kinder, die Unannehmlichkeiten verursachen, die können
nicht ausgewiesen werden", so empörte Besucher. Da gibt es folgendes
Problem der Geschädigten: das Abonnement. Viele Hundebesitzer haben
eine Jahreskarte gekauft für Burgers' Zoo, weil sie ihren Hund
mitnehmen konnten. Für viele wird es nun schwieriger, davon regelmäßig
Gebrauch zu machen, weil sonst wieder eine Betreuung für den Hund
gesucht werden muß. Die Bürgerinitiative "Geschädigte Hundebesitzer"
wird jetzt alles tun, um einen Teil dieser Gelder zurück zu fordern.
Ausführlicher Text von E. van der Haven, Bürgerinitiative¨Geschädigte
Hundebesitzer¨
dierennieuws.nl - 8. Juli 2008
Natuurlijk gedrag in dierentuinen: verbod op Burgers'
Zoo!
Natürliches Verhalten in Zoos: Zooverbot bei Burgers'
Bedauerlich, daß dieser Zoo zu einer tierunfreundlichen Maßnahme
übergeht, ohne sich wirklich [in das Problem] vertieft zu haben. Können
die Tiger einmal ein echtes natürliches Verhalten ausüben, wird ihnen
auch das wieder abgenommen. Skandalös!
[Ausführlicher Text von B. de Jonge]
overloonzoo.nl - 1. Juli 2008
Feestelijke opening ZooRama door burgemeester en
kinderdierekteur in Zoo Parc Overloon
Feierliche Eröffnung des ZooRama durch Bürgermeister und
Kindertierekteur im Zoo Parc Overloon
Der Panda Pavillon und der Eingang des Zoo Parc Overloon haben in den
zurückliegenden Monaten eine ganze Verwandlung erfahren. Das bestehende
Gebäude wurde auf 1.450 qm vergrößert und umfaßt jetzt neben dem Panda
Pavillon den geräumigen, überdachten Eingang, die Säle Maidan Lounge
und Cheetah Room, einen Souvenirshop von 230 qm, einen extra Kiosk für
die Gastronomie und extra Toilettengruppen. Das erneuerte Gebäude
erhielt den Namen ZooRama und wird am Donnerstag, dem 3. Juli 2008, um
16 Uhr feierlich eröffnet werden durch Bürgermeister Van Soest und
Kindertierekteur Thijs Linskens.
trouw.nl - 9.
Juli 2008
Moederpoes ontfermt zich over verstoten pandajong
Katzenmutter nimmt verstoßenes Pandajunges an
Ein neun Tage alter Kleiner Panda wurde in Artis von einer Hauskatze
adoptiert. Die Pandamutter hatte das Junge verstoßen, worauf ein
Pfleger des Amsterdamer Zoos das Pandababy von seiner Katze säugen
ließ, die gerade erst geboren hatte. Die Katze füttert nun vier Junge
und hat auch ihr Adoptivkind akzeptiert. Pandamutter Gladys gebar am
30. Juni zwei Junge. Nach einem Tag wurden die Pandababys unterkühlt im
Gehege angetroffen. Ein Junges ist inzwischen gestorben. Das andere muß
noch einige Wochen bei seiner Katzenmutter bleiben. Laut Artis kommt es
wohl öfter vor, das Haustiere Wildtiere säugen, aber wahrscheinlich ist
es einmalig, daß eine Katze einen Kleinen Panda versorgt.
dierenparkamersfoort.nl - Anfang Juli 2008
Het derde algazellen jong is geboren
Dritte Säbelantilope geboren im Tierpark Amersfoort
Ende Juni sind dicht hintereinander zwei Säbelantilopen von zwei
verschiedenen Müttern geboren worden. Am Donnerstag, dem 3. Juli, hat
das letzte trächtige Weibchen geboren. Es sind insgesamt drei weibliche
Säbelantilopen im Themengebiet Sahara.
Vier nieuwe dames
Vier neue Damen
Die zwei auffallenden Bewohner der Stadt des Altertums (Stad der
Oudheid), die Nilkrokodile, sind in einen anderen Zoo umgesiedelt. In
Kürze begrüßt Tierpark Amersfoort vier neue Krokodile, die die
renovierte Anlage beziehen sollen. Die vier neuen Krokodile sind
Stumpfkrokodile und alle vier sind weiblich.
wisselzoo.nl - 4. Juli 2008
Nieuwe jufferkraanvogel
Neuer Jungfernkranich
Der Tierpark Wissel erhielt diese Woche einen neuen Jungfernkranich.
Das Weibchen stammt aus dem Zoo Labyrinth Boekelo und soll dem bereits
anwesenden Männchen Gesellschaft leisten.
overloonzoo.nl - 4. Juli 2008
Axishert geboren
Axihirsch geboren
Im Zoo Parc Overloon wurde letzte Woche ein Axishirsch geboren.
frieslandzoo.nl - 2. Juli 2008
Roulroul in Aqua Zoo Friesland
Straußwachtel im Aquazoo Friesland
Im Aqua Zoo Friesland wurde in dieser Woche eine neue Tierart
eingeführt: die Straußwachtel. Sie erhält bald Gesellschaft von
Artgenossen. Die Straußwachtel ist gemeinsam mit den Tupajas in ihrer
Anlage im Naturama zu bewundern.
frieslandzoo.nl - 2. Juli 2008
Opening kangoeroe-eiland
Känguruh-Insel eröffnet
Aqua Zoo Friesland hat ein spektakuläres Biotop - das Känguruh-Eiland.
Die Insel ist am Dienstag, dem 1. Juli, offiziell eröffnet worden durch
Kindertierekteur Julie Bonnema. Auf der Känguruh-Insel springen Graue
Riesenkänguruhs, Sumpfwallabys und Parmakänguruhs frei umher und die
Besucher können sie aus der Nähe bestaunen.
dagjeweg.nl - 7. Juli 2008
Geboortegolf bij Apenheul - 28 jonge doodshoofdaapjes
in Apeldoornse park
Geburtenwelle in Apenheul - 28 junge Totenkopfäffchen im
Apeldoorner Park
Das ist ein Mordsgedränge in Apenheul: im Tierpark sind in den letzten
Wochen schon 28 Totenkopfäffchen geboren worden. Mehr Affen werden noch
erwartet. Es ist ganz schwierig, die blitzschnellen Äffchen zu zählen,
aber es sind inzwischen bereits 28. Außer den jungen Totenkopfäffchen
sind in Apenheul noch mehr Affenbabys geboren worden. "Es ist eine
schöne Jahreszeit, um den Park zu besuchen. Die meisten Affen, auch die
neugeborenen Affen, laufen frei im Park herum", sagt Ellen Halfwerk.
Der Apeldoorner Park hat nun mehr als 125 Totenkopfäffchen.
gva.be - 7. Juli 2008
Geboortekoorts bij pinguïns in de Zoo
Schlupffieber bei den Pinguinen im Zoo
Die Antwerpener Königspinguine bebrüten ein Ei. Das wird ausgebrütet
durch Vater und Mutter, die abwechselnd etwa sechs bis sieben Tage das
Ei zwischen ihren Hautfalten erwärmen. Gegen Ende August, so hoffen die
Pfleger, ist das Kleine da. Inzwischen haben die Pfleger alle Hände
voll zu tun mit einem jungen Goldschopfpinguin, der vor fünf Wochen
geschlüpft ist. Der Knirps wurde hinter den Kulissen mit der Hand
aufgezogen, ist aber über Monitor in "Vriesland" zu sehen. Bei der
dritten Pinguinart in "Vriesland", den Eselspinguinen, ist vor kurzem
ein Junges gestorben.
nrc.nl - 7. Juli 2008
Wasberen steken de Duitse grens over
Waschbären überqueren die deutsch - niederländische Grenze
Die Zahl wildlebender Waschbären nimmt in den Niederlanden zu. Es
handelt sich meist um ausrangierte Haustiere oder ihre Nachkömmlinge.
Schon länger bekannt ist, daß sich in Deutschland ganze Populationen
angesiedelt haben. Vermutlich haben die Waschbären aus Deutschland die
Grenze überschritten. In den Niederlanden ist man nicht erfreut über
diesen exotischen Eindringling, der eine Bedrohung für das Ökosystem
bildet. So sind die Eier von Wasser- und Wiesenvögeln nicht mehr sicher.
nieuwsblad.be - 4. Juli 2008
Dimitri en Pieter doen zeeleeuwen jumpen
Dimitri und Pieter lassen Seelöwen springen
gva.be - 4. Juli 2008
Acteurs creëren show met zeeleeuwen in Antwerpse Zoo
Schauspieler kreieren eine Show mit Seelöwen im Zoo Antwerpen
evenementnieuws.nl - 3. Juli 2008
ZOOmeravonden in DierenPark Amersfoort
ZOOmmerabende im Tierpark Amersfoort
dierennieuws.nl - 3. Juli 2008
Colobus-aapje geboren in Dierenpark Emmen
Colobusaffe im Tierpark Emmen geboren
Auf der Außenanlage der Colobusaffen des Tierparks Emmen hat Arusha ein
Baby zur Welt gebracht. Die Gruppe, die aus zehn Affen besteht, zählt
nun drei Junge.
at5.nl - 3. Juli 2008
Bijzondere vogels buiten in Artis
Besondere Vögel auf der Freianlage in Artis
In Artis sind am Donnerstag zum erstenmal zwei junge Helmkasuare nach
draußen gegangen und dem Publikum gezeigt worden. Artis ist einer der
wenigen Zoos, die erfolgreich Junge dieser Art hervorbringen. Im Jahre
1929 hatte Artis zum erstenmal ein erfolgreiches Brutergebnis. Erst
nach 77 Jahren (am 20. Juli 2006) erhielt Artis erneut ein Kasuarküken
und jetzt sind es also wieder zwei Junge.
ed.nl - 3. Juli 2008
Berlijnse Bao Bao eet Brabantse bamboe
Bao Bao aus Berlin und Bambus aus Brabant
Asten. Bao Bao (chinesisch für Schätzchen), der hochbetagte Panda aus
dem Zoo Berlin, ißt gut davon. Breitblättriger Brabanter Bambus -
zweimal pro Monat gehen 500 kg frischgeschnittene Bambussprossen von
Bamboo Giant in Asten in Richtung Berliner Zoo. Inzwischen knabbern
auch die drei jungen Pandas im Wiener Zoo Astener Bambus.
dierennieuws.nl - 2. Juli 2008
Dagje dierentuin (18): Dierenpark Emmen
Ein Tag im Zoo (18): Tierpark Emmen
Der Park besteht zur Zeit aus zwei Teilen. Der neueste Teil ist die Es
[Feldflur]. Der Platz auf der Es macht es möglich, dem Publikum die
Tiere noch natürlicher als vorher zu zeigen. Gruppentiere können auch
wirklich in großen Gruppen gehalten werden. Die Playa Pinguïnos ist
hierfür ein schönes Beispiel. Diese riesige Anlage bietet Platz für
Hunderte Humboldt-Pinguine. Die Besucher kriegen wirklich einen Blick
in die Welt der Tiere und können so durch diese hindurch spazieren.
Unlängst sind wieder viele Zukunftspläne des Tierparks Emmen bekannt
gemacht worden. So wird der ganze Park nach der Es umziehen, das ist
ein guter Einfall. Viele Tierarten werden auch dazukommen - wie Löwen
und Eisbären. Auch am heutigen Tag ist der Park die größte
Touristenattraktion im Norden der Niederlande. Er ist sogar eine der
größten Attraktionen der Niederlande. Einer der Höhepunkte ist ein
Besuch bei den Elefanten. Die Elefantenherde des Tierparks Emmen ist,
was die Fortpflanzung betrifft, die erfolgreichste Europas und
vielleicht auch der Welt. Die Savanne ist auch immer noch einer der
schönsten Plätze im Park. Die Zahl der Tierarten, die die Savanne
bevölkern, ist prächtig anzuschauen und sehr realistisch. Giraffen,
Zebras, Impalas, Breitmaulnashörner, Wasserböcke, Schweine,
Kronenkraniche, Strauße ... eine Augenweide.
[Ausführlicher Text von B. de Jonge]
artis.nl - 3. Juli 2008
Alpensteenbokje geboren
Alpensteinbock in Artis geboren
Auf dem Steinbockfelsen wurde Montag, 30. Juni, ein Alpensteinbock
geboren. s ist ein Männchen und heißt Kees. Böckchen Kees teilt seine
Anlage mit seiner Schwester Jansje, Vater und Mutter und noch einer
Anzahl erwachsener Weibchen. Alpensteinböcke waren vor einigen
Jahrzehnten in ihrem Lebensraum, den Alpen der Schweiz und
Norditaliens, so gut wie ausgestorben. Verschiedene Zoos haben sich
damals auf die Zucht dieser Wildziegenart verlegt, mit dem Ziel, soviel
wie möglich Alpensteinböcke auswildern zu können. Das
Auswilderungsprojekt startete in den 1950er Jahren in der Schweiz mit
etwa 20 Tieren. Inzwischen gibt es dort sicher schon tausend Steinböcke
in freier Natur. Im gesamten Alpengebiet werden es mehr als 6.000
Exemplare sein. Ein Ergebnis, an dem sicher 15 europäische Zoos
mitgewirkt haben. Im April 1990 und 1997 verreisten in Artis geborene
Alpensteinböcke in den Insbrucker Alpenzoo, wo sie sich an das rauhe
Alpenleben, in diesem Fall das österreichische, gewöhnen konnten, bevor
sie ausgewildert wurden.
gaiapark.nl - 3. Juli 2008
Dinos
in een Dome: opening voorjaar 2009
Dinos in einem Dom: Eröffnung im Frühjahr 2009
Am 18. Juni gab es den offiziellen Startschuß für den Bau des DinoDome
im GaiaPark. Mit einer Höhe von 18 m wird dieses kuppelförmige Gebäude
eines der markantesten Bauwerke von Kerkrade und vielleicht sogar von
(Süd-)Limburg.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Zoo
Osnabrück, 09.07.2008
Europas Dschungel bekommt Hilfe aus Osnabrück
In den Auwäldern der Donau, dem Dschungel Europas, existiert eine Tier-
und Pflanzenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Doch die naturbelassene
Schönheit ist bedroht. Nur noch wenige zusammenhängende Auwälder gibt
es heute entlang des Flusses. Die eingerichteten Schutzzonen werden
nicht ausreichend vor Abholzung und Jagd geschützt. Das kritisierte
Hubert Weinzierl, Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt (DBU) bereits vor zwei Jahren. Die DBU fördert
seitdem ein Projekt in Süd-Ungarn zum Erhalt der Donau-Auwälder mit
rund 440.000 Euro. Der Managementplan für den Donau-Drau-Nationalpark
soll dazu beitragen, das Bewusstsein der Fluss-Anrainer für ihren
Lebensraum zu ändern. Vor Ablauf des Projektes im Jahr 2009 besuchten
heute Dr. Andor Nagy, stellvertretender Vorsitzender des
Umweltausschusses des ungarischen Parlaments, und Prof. Dr. Àrpàd
Berczik, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, die
DBU-Geschäftsstelle in Osnabrück. Im Blickpunkt standen die
Umweltsituation und -politik in Ungarn. Nagy und Berczik informierten
sich über die Förderaktivitäten der DBU, die neben zahlreichen
Projekten seit mehreren Jahren auch ein Austausch-Stipendienprogramm in
Ungarn unterstützt. Es bietet Hochschulabsolventen die Möglichkeit,
sechs bis zwölf Monate an deutschen Universitäten, Forschungsinstituten
oder Unternehmen zu einem Umweltschutz-Thema zu arbeiten und zu
forschen. Ein weiteres zentrales Thema war das DBU-geförderte Projekt
im Donau-Drau-Nationalpark, dass in Kooperation zwischen dem
WWF-Auen-Institut der Universität Karlsruhe und der Ungarischen
Donauforschungsstation der Akademie der Wissenschaften Ungarns
erarbeitet wird. Im Rahmen des Managementplanes soll insbesondere mit
der Holzwirtschaft ein Leitbild für das 30.000 Hektar große
Schutzgebiet erstellt werden, das auch den Aufbau eines
naturverträglichen Tourismus berücksichtigt. Für naturinteressierte
Deutsche und Österreicher ist das Gebiet vergleichsweise leicht zu
erreichen. Wenn die Auwälder natürlich sanft touristisch erschlossen
werden, kann das der gesamten Region helfen, erklärte
DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde anlässlich des Besuches der
ungarischen Delegation. Die Umsetzung des Managementplanes soll am Ende
bei der Nationalparkverwaltung und dem ungarischen Umweltministerium
liegen. Pläne zum Ausbau des Flussbettes für eine bessere und
schnellere Schifffahrt, die angrenzende Landwirtschaft, Fischerei und
Forstwirtschaft machen Europas größtem noch erhaltenem Auwald-Komplex
zu schaffen und erfordern solche schützenswerte Maßnahmen, erklärte
Brickwedde. Denn zurzeit seien die Kriterien für die Schutzkategorie
Nationalpark der Internationalen Naturschutzunion für einige
Donau-Auwaldflächen nicht erfüllt. Die Förderung solcher Vorhaben
können eine Referenz auch für andere Schutzprogramme der EU sein,
erklärte Brickwedde die Tragweite des Projektes.
Tiergarten Nürnberg, 09.07.2008
Diplomatin Flocke
Eisbärin Flocke steht in diplomatischen Diensten: Als
Klimabotschafterin tritt die kleine Eisbärin im Tiergarten Nürnberg für
den Schutz ihrer Artgenossen im hohen Norden ein. Flocke selbst ist
zwar nur indirekt von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, doch
die Eisbären der Arktis können ohne Packeis nicht überleben. Die
weltweite Teilhabe am Schicksal des Eisbärenmädchens ermöglicht es den
Verantwortlichen des Tiergartens, eine Klimaschutzkampagne zu
initiieren und auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen. Auf der
Eisbären-Homepage können sich nun Eisbären-Fans, Naturinteressierte und
Verbraucher über die wichtigsten Schutzprojekte und über Öko-Siegel
informieren. Dort stehen auch die beiden Broschüren „Klimaschutz
beginnt vor Ort“ und der praktische „Kleine Klimaschützer“ mit vielen
Infos und Tipps zum Download bereit. Daneben gibt es beispielsweise die
Möglichkeit, für verschiedene Bärenprojekte zu spenden. Mehrere Natur-
und Artenschutzorganisationen unterstützen die Eisbärenforschung und
treten für die Einrichtung von Schutzgebieten ein. Denn Schutzmaßnahmen
für Eisbären kommen auch allen anderen Tieren und Pflanzen der Arktis
zugute. Verbraucher und Konsumenten sind dazu aufgerufen, beim Kauf von
Produkten und Konsumgütern auf entsprechende Gütesiegel zu achten.
Inzwischen gibt es viele Produkte, deren Hersteller bestimmte Umwelt-,
Klima- und Sozialstandards erfüllen. Doch eine Änderung des
Einkaufverhaltens allein reicht nicht aus. Beim Wohnen und Reisen, bei
der Ernährung sowie sogar bei der Vermögensbildung empfiehlt es sich,
ökologische Standards einzuhalten.
Zoo Heidelberg, 09.07.2008
Großes Elefantenfest im Zoo Heidelberg für die ganze Familie
Am Sonntag, den 20.07.2008 dreht sich im Zoo Heidelberg von 11.00 bis
18.00 Uhr wieder alles um die grauen Riesen. Der Zoo, die Initiative
Zooerlebnis und der Verein der Tiergartenfreunde laden gemeinsam zum
großen Elefantenfest für die ganze Familie ein. Schon in den letzten
Jahren war das Fest mit mehreren Tausend Besuchern ein Riesenerfolg.
Und auch in diesem Jahr warten wieder viele Attraktionen auf unsere
großen und kleinen Besucher. Vergleichen Sie Ihre Kraft mit der eines
Elefanten beim Baumstammziehen. Wie viele Kisten muss man stapeln, um
auf Augenhöhe mit einem Dickhäuter zu sein? Sind Sie mit Ihren Händen
genauso geschickt wie der Elefant mit seinem Rüssel? Wie viele Menschen
bringen das Gewicht eines grauen Riesen auf die Waage? Das alles und
noch viel mehr können die Gäste an den zahlreichen Stationen der
Elefanten-Rallye testen. Die Heidelberger Feuerwehr hilft beim
„Spritzen wie ein Elefant“ und die Firma „der baum braun“ bringt
kletterfreudige Kinder mit deren eigener Muskelkraft und Seilen in
luftige Baumwipfel. An jeder Station gibt es einen Stempel für gezeigte
Leistung und im Ziel warten zahlreiche spannende Gewinne. Über das
geplante Elefantenhaus kann sich der interessierte Zoobesucher am
Elefanten-Infostand u.a. bei Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann
erkundigen. Ein toller Zauberer, eine große Tombola, ein Stand mit
Elefantensouvenirs und Waffelverkauf runden den Familienspaß ab und
bringen hoffentlich viele weitere Spenden für das neue Elefantenhaus
zusammen.
Zoo Halle, 09.07.2008
Sommerferien im Zoo: „Die Raubtierolympiade“
Passend zu den Olympischen Spielen lädt der Zoo Halle in den
Sommerferien Familien mit Kindern ab 5 Jahren zur „Raubtierolympiade“
ein. Bei diesem spielerischen Zoorundgang gilt es, die Welt der
Raubtiere mit ihren Rekorden und Besonderheiten zu erforschen und mit
den eigenen Fähigkeiten zu vergleichen. Startzeit ist jeden Donnerstag
in den Sommerferien, 10 Uhr an der Zookasse in der Reilstraße. Die
Führungen sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben. Für
Kindergarten- und Hortgruppen besteht die Möglichkeit, sich telefonisch
für Vormittagstermine anzumelden. Jeden Tag vollbringen Raubtiere
zahlreiche Rekorde. Die tierische Olympiade im Zoo stellt einige davon
mit ihren Meisterleistungen kurz und anschaulich dar. Anschließend
können Klein und Groß in Teams die besonderen Fähigkeiten der
Rekordhalter im Wettbewerb selbst ausprobieren. Sie prüfen, ob sie
genauso geschickt sind, wie die Erdmännchen. Sie erfahren, was es mit
den „Panzerknackern“ im Regenwald auf sich hat. Oder welche
Sonderrolle die Nasenbären unter den Kleinbären spielen. Werden alle
Aufgaben gemeistert, gibt es zum Schluss eine Urkunde für die
erfolgreiche Teilnahme an der Olympiade.
ZOOM Erlebniswelt, 08.07.2008
Ein Frechdachs auf Erkundungstour: Rote Vari-Baby Max will hoch hinaus
In den Kinderstuben der
ZOOM Erlebniswelt herrscht Hochbetrieb – immer mehr Jungtiere lassen
sich die warmen Sonnenstrahlen auf den Pelz scheinen. Auch Rote
Vari-Baby Max lockt die Neugier aus dem Innenbau. Aber von kindlicher
Scheu gar keine Spur: Der kleine Frechdachs faucht seine Mutter gern
einmal an und ist entgegen der Rangordnung immer als erster beim
Futter. Dort stibitzt das Männchen am liebsten frische Bananen – seine
Leibspeise. Mutter Lucy sorgte mit der Geburt am 9. April nach 100
Tagen Tragzeit erneut für Familienzuwachs. Die 1999 im Ruhr Zoo
geborene Rote Vari-Dame fühlt sich sichtlich in ihrem Revier wohl und
bekam bereits zum zweiten Mal Nachwuchs. Erfahrung macht gelassen und
kommt ihr bei so manchem Kinderstreich ihres Jungen zu Gute. Max wächst
in einer für Rote Varis typischen Kleinfamilie auf. Insgesamt neun
Tiere umfasst die Gruppe mit dem Neuankömmling. Die Halbaffenart aus
Madagaskar lebt auf der 1.600 m² großen Lemureninsel in der
Erlebniswelt Afrika. Das Freigehege bietet viele Herausforderungen für
den kleinen Roten Vari. Um ganz hoch hinaus zu kommen sind sichere
Kletterkünste Voraussetzung – da braucht selbst Max noch ein bisschen
Übung. Bis das Jungtier mit 35 cm Schulterhöhe ausgewachsen ist und das
Körpergewicht von vier bis fünf Kilo erreicht hat, dauert es etwa ein
Jahr. Dann wird auch Max, wie für Rote Varis kennzeichnend, mit lauten
Rufen sein Territorium abstecken. In Menschenobhut erreichen die
bedrohten Tiere mit der charakteristischen roten Fellfärbung ein
Höchstalter von bis zu 20 Jahren.
Zoo Köln, 08.07.2008
Absturz mit Happy End - Nachwuchs bei den Mähnenibissen
Bei einer Nestkontrolle fanden unsere Vogelpfleger ein aus dem Nest
gefallenes Küken und ein Ei in der Voliere der bisher erst in einem
deutschen Zoo gezüchteten madegassischen Mähnenibisse.
Tiergarten Nürnberg, 08.07.2008
Zwillinge bei den Kropfgazellen
Im Tiergarten Nürnberg ist bei den Kropfgazellen am 23. Juni 2008 ein
Zwillingspärchen geboren. Kropfgazellen sind in einigen Teilen Asiens
zu Hause und leben in der Trockensteppe. Ihr Bestand gilt als stark
gefährdet. Nur in wenigen Zoos sind Zuchtgruppen dieser anmutigen und
eleganten Gazellenart zu finden.
Zoo Wuppertal, 08.07.2008
Tika" schreibt nicht mehr weiter...
"Tika" schreibt ihren letzten Eintrag ins Online-Tagebuch und die
Presse ist dabei! Denn das vorlaute Elefantenmädchen möchte ab jetzt
lieber wieder mehr spielen und hört auf…. Aber womit hört "Tika" denn
eigentlich auf? Bisher erzählte "Tika" täglich von ihrem Leben, ihren
Erlebnissen und Neuentdeckungen. Sie wunderte sich über die Menschen
und stillte die Neugier der Besucher mit Geschichten aus dem
Elefantengehege – ihrem Zuhause. Tag für Tag schrieb sie ihr Tagebuch:
www."Tika"-online.de wurde für Wuppertaler und andere Interessierte zu
einem täglichen Muss. Denn nicht nur die neuen Fotos waren für
Elefantenfreunde hochinteressant, sondern auch "Tika"s Gedanken machten
den Blick frei auf ein noch junges Elefantenleben. Doch das hat jetzt
ein Ende. Pünktlich zu ihrem ersten Geburtstag schreibt "Tika" ihren
letzten Eintrag, denn sie will sich nun auf neue Wege begeben. Zwar ist
die Website weiterhin online, sie kann immer wieder durchstöbert und
gelesen werden, aber sie wird nicht mehr aktualisiert. Schade finden
das nicht nur die Pfleger von "Tika", denn auch sie hatten viel Spaß
daran, "Tika" bei ihren Ideen behilflich zu sein.
Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording, 08.07.2008
Feuerfest
Unter dem Motto „Feel the Fire“ laden Burger King und der
Westküstenpark am 13. Juli 2008 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr zum Feuerfest
in den Westküstenpark nach St. Peter-Oding. Jeder weiß: Würstchen und
Steaks schmecken erst dann richtig lecker, wenn sie wie auf offener
Flamme gegrillt werden. Feuer ist also wichtig für uns. Es gibt uns
nicht nur Wärme und Licht, sondern wir nutzen es auch zum Kochen und
zum Braten. Ohne Feuer wäre Leben auf der Erde nur schwer möglich. Doch
Feuer ist auch gefährlich. Wenn wir es nicht kontrollieren, kann es
Steine und Stahl schmelzen lassen, kann Häuser und Wälder zerstören. Es
kann sogar unser Leben gefährden: Menschen und Tiere können in den
Flammen verbrennen.„Damit euch so etwas nicht passiert, zeigen wir auf
dem „Feuerfest“ mit einem bunten Familien-Programm mit Spiel &
Spaß, Feuer, Feuerrallye, Stockbrot und Basteln in der Kinderscheune
den richtigen Umgang mit Feuer“, verspricht Parkleiter Peter Marke. So
können die Kinder auf dem Feuerfest unter anderem lernen, wie man
selber Feuer macht, aber auch wieder löscht.... mit fachkundiger
Leitung, denn die Freiwillige Feuerwehr St. Peter-Ording wird den
Kleinen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Blauröcke werden auch
eine Feuerspritzwand aufbauen. Am Ende der Feuerrallye gibt es
kostenloses Stockbrotbacken.
Wisentgehege Springe, 08.07.2008
Tierische Zugänge im Wisentgehege Springe
Am letzten Donnerstag hatte
Sperbergeierdame „Walli“ ihren ersten Arbeitstag im Wisentgehege. Ihre
Arbeit besteht zurzeit allerdings nur darin, sich ansehen zu lassen.
Das wird sich aber sehr schnell ändern. Rouven Polep, Berufsfalkner im
Falkenhof des Wisentgeheges wird den einjährigen Vogel schon bald ins
Training nehmen. Im Moment ist er geduldig damit beschäftigt, ein
Vertrauensverhältnis zu Walli aufzubauen. Walli ist der erste Geier im
Wisentgehege. Sie soll im Falkenhof die Familie der Geier
repräsentieren. Vorübergehendes Quartier hat sie in der eigens für sie
renovierten ehemaligen Anlage der Birkhühner gefunden. Dort wird sie
wohnen, bis im Falkenhof eine große Geieranlage entstanden ist.
Sperbergeier gehören zur Unterfamilie der Altweltgeier. Sie leben in
Afrika. Mit ca. 8 kg Körpergewicht ist Walli fast doppelt so schwer wie
der bisher größte Vogel im Falkenhof. Mit einer Flügelspannweite von
ca. 2,40 Meter ist diese Art in der Lage Flughöhen von über 11.000
Meter zu erreichen. Damit ist der Sperbergeier Weltrekordhalter im
Tierreich. Bis Walli ihre Künste in der Flugvorführung zeigen kann,
wird es noch etwas dauern. Wisentgehege und Falkenhof planen aber,
demnächst öffentliche Trainingszeiten für Geierdame Walli bekannt zu
geben. Wallis Ankunft wurde von der Nachbarschaft sehr argwöhnisch
betrachtet. Wenige Tage vor dem Sperbergeier waren zwei junge Bartkäuze
in der Nachbaranlage eingezogen. „Pebbels“ und „Bambam“, so heißen die
beiden, war der große Vogel zunächst nicht geheuer. Inzwischen
funktioniert die Wohngemeinschaft aber schon ganz gut. Die Bartkäuze,
deren Bestand rückläufig ist, leben in den Nadelwäldern Nordeuropas.
Nach dem Uhu ist es eine der größten Eulenarten und, wie viele meinen,
auch eine der schönsten Eulen. Die beiden Vögel sind in diesem Jahr aus
ihrem Ei geschlüpft und tragen noch das relativ dunkle und flauschige
Jugendgefieder. Wenn Sie erwachsen sind, sollen sie im Wisentgehege für
Nachwuchs sorgen.
Zoo Augsburg, 08.07.2008
„Teddy“ ist angekommen - Wieder ein Plumplori-Paar im Zoo
Ein lange ungeduldig
erwarteter Neuzugang ist im Augsburger Zoo angekommen: Ein Partner für
das Plumploriweibchen „Kalle“. Zwei dieser Halbaffen wurden 2003 als
Babys von der Unteren Naturschutzbehörde in München im Zoo Augsburg
eingestellt. Das Männchen verstarb leider im Oktober 2006 an einer
Atemwegsinfektion und seither suchte der Zoo weltweit nach einem
Partner für das Weibchen. Anfang des Jahres wurde man dann im Zoo von
Singapur fündig. Da die Plumploris mittlerweile im Washingtoner
Artenschutzabkommen den höchsten Schutzstatus erlangten (sie sind
hochgradig vom Aussterben bedroht), war es ziemlich langwierig die für
den Import notwendigen Papiere zu erhalten. Nachdem dann auch noch die
Flugkosten von der Firma Consilia Optima (Personaldienstleistungen)
übernommen wurden, stand einem Transport nichts mehr im Wege. „Teddy“
durfte mit der Lufthansa von Singapur direkt nach München fliegen und
wurde in sein Gehege im Zoo gebracht. Einige Tage konnte er sich
alleine an die neue Umgebung gewöhnen, bis er mit „Kalle“
vergesellschaftet wurde. Nach einigen Tagen des vorsichtigen
Beschnupperns verstehen sie sich mittlerweile perfekt. Sie turnen
gemeinsam durch ihr Gehege und teilen sich sogar die Schlafhöhle. Ein
Nachwuchs bei diesen seltenen Halbaffen liegt jetzt durchaus im Bereich
des Möglichen.
Zoo Frankfurt, 07.07.2008
Seehundbaby in den Robbenklippen geboren
Am 28. Juni 2008 wurde das erste Seehundbaby dieser Saison mit dem
üblichen Geburts-gewicht von etwa fünf bis sechs Kilogramm geboren.
Noch ist das Geschlecht nicht zu erkennen und deshalb hat das Kleine
auch bisher keinen Namen. Die Geburt verlief ohne Komplikationen und
wie für Seehunde üblich an Land. Seine Mutter Herta ist ein Wildfang,
die ca. 1984 geboren wurde und seit August 2003 im Zoologischen Garten
Frankfurt lebt. Aufgrund ihres für Seehunde hohen Alters rechnete
keiner mehr mit Nachwuchs. Ihre im Juni 2007 geborene Tochter Nele lebt
ebenfalls noch in Frankfurt. Da sie deutlich kleiner als die
ausgewachsene Tiere ist, kann sie gut von den anderen unterschieden
werden. Sie war eine spektakuläre Wassergeburt. Vater Fridolin wurde
2001 im Zoo am Meer in Bremerhaven geboren und befindet sich seit April
2002 in Zoologischen Garten Frankfurt. Er ist auch Vater des 2007
geborenen Otto. Mutter von Otto ist Oma, das zweite Weibschen in
unserer Seehundgruppe, die ebenfalls bald Nachwuchs erhalten wird.
Halbbruder Otto neigt übrigens zur Eifersucht und zieht Hertas Baby
auch schon mal an der Flosse. Die Säugezeit bei Seehunden beträgt 6 bis
7 Wochen. Danach werden die Jungtiere an die Fischfütterung gewöhnt.
Seehunde wachsen relativ langsam und sind erst mit 5-6 Jahren
ausgewachsen.
Zoo Frankfurt, 07.07.2008
Zoo und Kino als Schaueinrichtungen der Moderne: Internationales
Filmsymposium im Rahmen von 150 Jahre Zoologischer Garten Frankfurt
Das Kino hat sich im Kontext anderer Schaueinrichtungen entwickelt.
Diese Erkenntnis ist längst Anstoß und Gegenstand wissenschaftlicher
Forschung. Doch wurden bisher vor allem Jahrmarkt, Zirkus, Varieté als
Seitenphänomene beachtet, und zwar deswegen, weil sie vielfach auch
Orte erster Filmvorführungen gewesen sind. Vom Kinosessel Zoobesuchern
beim Schauen zusehen – mit der Thematisierung des Zoos im Film ist eine
Vervielfältigung der Betrachtersituation verbunden, in der sich das
Medium Film selbst befragt. Zoo und Kino sind zudem zwei Institutionen,
die die Wahrnehmungsgeschichte der Moderne mit geprägt haben und deren
Gemeinsamkeit darin gesehen werden kann, dass sie bewegte Bilder
zugänglich machen. Im Film sind Zoos zu unterschiedlichen historischen
Zeiten und über Genre- und Kulturgrenzen hinaus zur Darstellung
gebracht worden. Ob in Lehr- und Kulturfilmen, Dokumentationen, im
Spielfilm oder im frühen Stummfilm – der Zoo ist Vergnügungsstätte oder
Tatort, attraktive Kulisse oder Forschungseinrichtung und nicht zuletzt
ein Ort der Begegnung von Mensch und Tier. Das Programm des
Internationalen Filmsymposiums umfasst Zoo-Filme aus unterschiedlichen
Genres, historischen Zeiten und Formaten. Die Vorträge,
Filmeinführungen und -kommentare behandeln die Bereiche
Kulturgeschichte, Schaulust am Tier, Zoo und technische Bildmedien,
Tiere und Landschaft, der Zoo und die bildenden Künste sowie die
Geschichte von Zoo und Kino in Frankfurt. Das Symposium findet im Fritz
Rémond Theater im Zoologischen Garten Frankfurt. Es wird damit an die
Tradition wieder angeschlossen, im Zoologischen Garten Frankfurt ein
Kino zu betreiben, die historisch bis in die 1920er Jahre zurückreicht.
Die Projektionskabine über dem heutigen Theatersaal ist immer noch
vorhanden – die Projektoren bringen wir mit!
Zoo Frankfurt, 07.07.2008
Ein Platz für Tiere: Die keramischen Tierdarstellungen im Museum für
Angewandte Kunst Frankfurt
Das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt verfügt über eine bedeutende
Zahl von keramischen Tierdarstellungen europäischer Werkstätten vom 16.
bis ins 20. Jahrhundert. Seit dem späten 16. Jahrhundert ist ein
Bemühen festzustellen, Tiere möglichst naturgetreu in keramischen
Werk-stoffen zu modellieren. Auch Trinkgefäße und Tintenfässer wurden
in dieser Zeit als Tierfiguren gebildet. Schon in ihrer Frühzeit
erhielt die Meißner Porzellanmanufaktur von August dem Starken den
Auftrag, eine ganze Tiermenagerie in dem neuen Material herzustellen.
Anfang des 20. Jahrhunderts werden Tierfiguren als Teil einer
Jugendstilkultur produziert, teilweise mit wissenschaftlicher
Genauigkeit, teilweise mit karikierendem Anspruch. Die Ausstellung ist
vom 10. Juli 2008 – 21. September 2008 im Museum für Angewandte Kunst
zu sehen. Zwei Vitrinen stehen auch im Grzimekhaus im Zoologischen
Garten Frankfurt.
Zoo Leipzig, 07.07.2008
Taufe in Sicht! Zoo Leipzig startet Namensaufruf für die beiden
Giraffenjungtiere
Der Zoo Leipzig sucht für das am 8. April geborene Giraffenweibchen und
für den am 10. Juni geborenen Giraffenbullen einen wohlklingenden
afrikanischen Namen. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir wieder
zahlreiche Zuschriften erhalten. Natürlich werden die ersten drei
Gewinner des Namensaufrufs zur Taufe am 30. Juli 2008 in den Zoo
eingeladen und mit einem Preis überrascht“, so Zoodirektor Dr. Junhold.
Die Vorschläge können bis zum 18. Juli 2008 an den Zoo Leipzig
geschickt werden. Der Giraffennachwuchs hat sich in den letzten Wochen
sehr gut entwickelt. Gemeinsam mit den beiden Giraffenjungtieren aus
den vergangenen Jahren toben die beiden ausgelassen über die
Kiwara-Savanne. Von der Herde wurden die beiden von Anfang an sehr gut
aufgenommen.
Zoo Duisburg, 07.07.2008
Erstes Zoo Duisburg Golf Charity Turnier
Das gab es noch nie in Duisburg: ein Golfturnier zum Wohle der Tiere.
Auf Initiative einiger zoobegeisterter Mitglieder des Golfclub Mülheim
an der Ruhr findet im dortigen renommierten Golfclub ein
Benefiz-Golfturnier statt. Der Gesamterlös der Veranstaltung kommt
ausschließlich ausgewählten Natur- und Artenschutzprojekten für
madegassische Tierarten zugute. Veranstalter sind der Zoo Duisburg und
der Golfclub Mülheim an der Ruhr.
Sea Life München, 07.07.2008
Welcher Arm ist der richtige? – Sea Life Aquarien starten
Oktopus-Untersuchung
In den neun Sea Life Großaquarien untersuchen Biologen jetzt einen
Monat, ob Oktopoden einen Lieblingsarm haben. Mit den Beobachtungen der
Experten und den Besuchern soll eins der zahlreichen Mysterien um diese
intelligenten Tiere gelöst werden. Oktopoden gelten als äußerst
verspielt und einfallsreich. Sie können durch ein Loch in der Größe
eines Eurostückes hindurchschlüpfen und problemlos eine Dose oder auch
Schraubverschlüsse öffnen. Doch mit welchem Arm tun sie das? Haben sie
einen Lieblingsarm, um Futter zu suchen und einen anderen, der die
Umgebung erkundet? Dies möchten die Sea Life Großaquarien zusammen mit
den Besuchern herausfinden. Die Ergebnisse sollen Aufschluss über die
Entwicklung der Händigkeit bei Tieren geben. „Es hat schon mehrere
Studien gegeben, die den Gebrauch der Arme bei Oktopoden untersucht
haben. Allerdings konnten immer nur eine kleine Anzahl an Tieren
beobachtet werden und so waren die Resultate jedes Mal
widersprüchlich“, erklärt Robert Donoso, biologischer Leiter im Sea
Life Oberhausen. Um schlüssige Ergebnisse zu bekommen, starten neben
Oberhausen 23 Sea Life Aquarien in ganz Europa eine neue Untersuchung.
„Wir werden die Tiere jeweils Montags und Mittwochs füttern und
beobachten, welchen Arm sie benutzen. Zusätzlich haben wir eigens für
diese Untersuchung ungewohnte Objekte entwickelt und viel Spielzeug
besorgt, das wir in den Becken platzieren“, erklärt der Biologe den
Ablauf des Experiments. Auch die Besucher sind aufgefordert, sich
einzusetzen: „Bei uns wird der Tierliebhaber selbst zum
Wissenschaftler. Er kann das Verhalten der Oktopoden genau studieren
und die Erkenntnisse dokumentieren.“ Bis jetzt geben Oktopoden der
Wissenschaft viele Rätsel auf. „Viele Tiere haben einen bevorzugten
Arm, aber die Wissenschaft fokussierte sich bisher immer auf
Wirbeltiere und nicht auf Tiere ohne Skelett, so wie der Oktopus. Genau
deshalb ist die Untersuchung so spannend, denn Oktopoden entwickeln
sich seit 500 Millionen Jahren getrennt von Wirbeltieren“, so der
Biologe. „Was wirklich unglaublich ist, dass Oktopoden mehr als die
Hälfte ihrer Nerven in den Tentakeln haben und es wurde schon
nachgewiesen, dass sie teilweise sogar mit ihnen denken.“ Die Mehrheit
der Studien fand heraus, dass die Kopffüßer mit dem Arm nach Futter
greifen, der dem Fressen am nächsten ist. Aber schon 2004 konnte die
Universität Wien neue Erkenntnisse bekannt geben. In einer Studie mit
acht Oktopoden haben die Forscher nur 49 verschiedene Kombinationen von
einer, zwei oder drei Extremitäten beobachtet, obwohl 448 möglich
wären. Sie schlossen daraus, dass die meisten Kopffüßer ein bevorzugtes
Auge haben, das ihrem Lieblingsarm verschiedene Tätigkeiten diktiert.
In der österreichischen Studie musste ein Oktopus eine Höhle erkunden,
die wie ein T geformt war. Auch dazu benutzten sie ihren Lieblingsarm.
Die Untersuchung der Sea Life Aquarien wird hier ansetzen und
weitergehen. Nun kann man auf die Resultate gespannt sein. Ob die
Mehrheit der Oktopoden – so wie wir Menschen – Rechtshänder sind? Im
Herbst geben die Sea Life Aquarien das Ergebnis der Untersuchung
bekannt.
Zoo Magdeburg, 04.07.2008
TIERISCH NAH - Arena nun mit stadionreifer Überdachung
Die TIERISCH NAH - Arena im Magdeburger Zoo ist DAS Erlebnis für Groß
und Klein. Auf nette und interessante Weise lüften die Tiertrainer
viele "tierische Geheimnisse", wie z.B. ist eine Schlangenhaut
glitschig, wie gut können Ratten klettern oder wie viel Wasser kann ein
Kamel trinken? Die Besucher staunen über die Fähigkeiten ausgewählter
Tierarten und kommen vielen Zootieren TIERISCH NAH. Die Sitztribühne
der TIERISCH NAH - Arena mit ihren 200 Plätzen ist nun um einen
wesentlichen Komfort verbessert worden. Mit Unterstützung der ARGE
sowie dem Bildungszentrum Teutloff gGmbH ist eine stadionreife
Überdachung erstellt worden, die unsere Besucher vor zu viel Regen,
aber auch Sonne schützt.
Tierpark Hellabrunn, 04.07.2008
Erstmalig: „Bird Munich 2008“
Drei Veranstalter: ein Großereignis. Premiere in München hat die „Bird
Munich“ vom
18. – 20. Juli 2008. Vorbild dieser Veranstaltung ist die „Bird“ in
England, die inzwischen so etabliert und beliebt ist, dass sie 250.000
Besucher anlockt. Für diese Veranstaltung rund um das Thema Vogelkunde
ist natürlich der Tierpark unter anderem mit seiner einmalig schönen
Vogelvoliere der ideale Ort. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV)
bereichert die Veranstaltung durch Vorträge und Führungen. Die Firma
Foto-Video Sauter konnte alle bekannten Herstellerfirmen ihrer Branche
für eine Teilnahme begeistern. Hier können die Besucher die neuesten
Ferngläser, Fotoapparate, etc, selber ausprobieren.
Tiergarten Schönbrunn, 04.07.2008
Robben- und Tigerbabys geboren!
Am Mittwoch kam um 17 Uhr
im Tiergarten Schönbrunn vor den Augen zahlreicher Besucher ein
Mähnenrobben-Baby zur Welt. Bei den Tigern sind bereits am 24. Juni
zwei Junge geboren worden – die in den vergangenen Tagen erstmals von
Besuchern für wenige Sekunden gesichtet werden konnten. Die
Robbenmutter und ihr Kind bewohnen einen für solche Gelegenheiten
eingerichteten Flachwasserbereich mit Sandstrand. Die beiden werden die
kommende Woche noch getrennt von der Gruppe in diesem Teil der
Robben-Anlage verbringen – eine Sicherheitsmaßnahme für das Baby, das
seine Schwimmkünste erst testen und verfeinern muss. Noch ist nicht
bekannt, ob die kleine Robbe männlich oder weiblich ist. Es ist auch
noch ein zweites Robbenbaby „unterwegs“, wann genau es zur Welt kommen
wird, kann niemand sagen: Es kann sich um Stunden oder Tage handeln.
Mähnenrobben haben eine Tragzeit von elf bis zwölf Monaten, können ein
Gewicht von bis zu 300 Kilogramm erreichen und haben eine
Lebenserwartung von etwa zwanzig Jahren. Schon am 24. Juni hat das
mittlerweile sehr erfahrene, 14 Jahre alte Tiger-Weibchen zwei etwa
eineinhalb Kilogramm schwer Junge zur Welt gebracht. Mutter und
Nachwuchs leben sehr zurückgezogen in einer Wurfbox. Das Weibchen hat
die Jungen allerdings kurzfristig nach draußen getragen, wo sie zwar
gesehen, aber noch nicht fotografiert werden konnten. Das ebenfalls 14
Jahre alte Männchen stattet seiner Familie von Zeit zu Zeit einen
Besuch ab. Der Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich im Zuge des
Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für gefährdete Arten (EEP) an der
kontrollierten Nachzucht der Sibirischen Tiger. Jungtiere aus Wien sind
aufgrund bester genetischer Anlagen bei anderen Zoos sehr gefragt.
Tiergarten Nürnberg, 04.07.2008
Tierportraits - Bilder von Ursula Roth
Unter dem Ausstellungstitel „Tierisch, tierisch“ zeigt die Regensburger
Malerin Ursula Roth vom 4. Juli bis 10. September 2008 im Foyer des
Naturkundehauses im Tiergarten Nürnberg ihre Aquarelle, Pastelle und
Acrylbilder mit Motiven afrikanischer Wildtiere. „Bei meinen
Tierbildern“, so die Ursula Roth, „versuche ich so nahe wie möglich am
Original zu bleiben, um dem Betrachter die Schönheit und Faszination
der Natur zu erschließen.“ Die 1958 geborene Künstlerin Roth ist seit
ihrer Kindheit von Farben fasziniert. Über sich selbst sagt sie: „Ich
bin Malerin, mein Leben ist bunt und fehlt mir eine Schattierung mische
ich sie mir geschwind zusammen. Meine Farben suche ich am liebsten in
Afrika oder sonst wo auf der Welt. Dort bekomme ich sie von den
Menschen, den Tieren oder der Landschaft geschenkt. Lachend werden sie
eingesammelt und zu Hause auf die Leinwand gebannt.“ Ihren
künstlerischen Werdegang begleiteten die Regensburger freischaffende
Malerin, Graphikerin und Kunstpädagogin Maria Seidenschwann und in den
letzten Jahren die ebenfalls in Regensburg wirkende Malerin und
Illustratorin Lara Bandilla. In ihrem Brotberuf ist Ursula Roth als
Medizinisch-Technische Assistentin im zoologischen Institut der
Universität Regensburg tätig.
Zoo Magdeburg, 04.07.2008
Schulkinder sammeln für Amazonien
Anfang des Jahres 2008 verbrachte die Klasse 3d der Grundschule
Magdeburg - Ottersleben einen Vormittag in unserem Zoo. Fasziniert von
diesem Besuch entstand bei den Schülerinnen Marielena Rasch und Luise
Wiedemann der Gedanke, dass sie den Tieren des Zoos gern etwas „Gutes“
tun wollten. Gemeinsam kamen sie auf die Idee, Geld durch einen
Spielzeugbasar zu sammeln. Das Neubauprojekt AMAZONIEN, ein Tropenhaus
für südamerikanische Tiere, welches bis 2009 im Zoo fertig gestellt
wird, wurde ausgewählt. Schnell konnten die beiden Schülerinnen auch
ihre Lehrerin und Mitschüler für dieses Vorhaben begeistern. Von jetzt
an hieß es: gemeinsam Spielzeug sammeln, Plakate malen und vor allem,
kräftig die Werbetrommel rühren. Schließlich sollte so viel Spielzeug
wie möglich verkauft werden. Der Basar wurde ein großer Erfolg,
Spielzeug und Taschengeld wechselten rasch die Besitzer. Anschließend
zeigten sich im Rahmen eines Hortfestes auch Eltern, Großeltern und
andere Besucher spendabel. Immerhin kam somit eine Summe von 170,00 ¤
zusammen, welche die Kinder durch ihre Eigeninitiative erfolgreich
gesammelt haben. Zu Recht dürfen die Schüler der Klasse 3d stolz darauf
sein, durch ihren Einsatz einen Beitrag zum Neubau von AMAZONIEN
geleistet zu haben.
Zoo Osnabrück, 04.07.2008
Energetische Sanierung des Osnabrücker Zoo wird mit 25.000 ¤ unterstützt
Tropenhallen, Aquarien, Terrarien, Kühlaggregate für Tierfutter, hohe
Wasserbedarfe für Meeressäuger und für naturalistische
Landschaftsszenarien sowie energieintensive Filteranlagen für
Unterwassereinsichten verursachen in allen Zoos hohe energetische
Verbräuche – insbesondere dann, wenn Gebäudezustände sowie elektrische
und klimatechnische Anlagen gravierende Mängel aufweisen. Aufgrund der
schlechten finanziellen Rahmenbedingungen werden aber insbesondere
energetische Investitionen in vielen Zoos nicht realisiert. Der
Osnabrücker Zoo hat hier – gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt (DBU) und den Stadtwerken Osnabrück – ein bundesweit einmaliges
Sanierungskonzept entwickelt. Mit einem Volumen von insgesamt über
400.000 ¤ soll der Zoo in den nächsten 2 Jahren energetisch
grundsaniert werden. Anlässlich eines Arbeitsgesprächs zwischen
Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann und Frank Seidel, dem
Geschäftsführer der Niedersächsischen Lottostiftung, die den Bau des
Unterirdischen Zoos bereits mit 100.000 ¤ fördert, wurde nun eine
Intensivierung der Zusammenarbeit beschlossen. Mit weiteren 25.000 ¤
unterstützt die Niedersächsische Lottostiftung nun das energetische
Sanierungskonzept des Zoos, so dass sich die gesamte Fördersumme für
das Energiesparkonzept des Zoos auf fast 250.000 ¤ erhöht. Für Frank
Seidel, stellt die Aufklärung über Möglichkeiten, den
Ressourcenverbrauch zu drosseln und erneuerbare Energien zu nutzen eine
ausgesprochen sinnvolle Erweiterung des Aufgabenspektrums von Zoos dar.
„Aufgrund ihrer hohen Besucherzahlen und ihres Renommees bei der
Wissensvermittlung über die Natur könnten sie sich zu perfekten
Multiplikatoren für den Klimaschutz entwickeln!“, betonte Seidel. Für
Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann ist die erneute Unterstützung aus
Mittel der Niedersächsischen Lottostiftung ein wichtiges Baustein, „um
die energetische Sanierung des Zoos voranzutreiben und damit die
finanzielle Handlungsfähigkeit des Zoos, der bundesweit mit der
geringsten Zuschussquote aller deutschen Zoos arbeitet, abzusichern“.
Zoo Berlin,
03.07.2008
Langer Sommerabend im Tierpark Berlin
Seit mehreren Jahren werden traditionell lange Sommerabende im Tierpark
Berlin veranstaltet. Nun ist es wieder soweit: Am Samstag, dem 5. Juli
2008, ist der Tierpark nach seiner normalen Öffnungszeit noch einmal
von 20:00 bis 24:00 Uhr geöffnet. Einlaß ist ab 19:30 Uhr. Die großen
Tierhäuser (Alfred-Brehm-Haus, Dickhäuterhaus, Affenhaus und
Krokodilhaus) sind an diesem Abend bis 22:30 Uhr zu besuchen. Bei
Einbruch der Dunkelheit sind die Wege des Parks beleuchtet, die
Gastronomie lockt mit Speis und Trank, auch die Tierparkwegebahn bringt
Fußmüde durch das Gelände. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt,
gute Laune ist mitzubringen. Beobachten Sie die Tiere zu einer
ungewöhnlichen Stunde in ihren Gehegen. Ab 20:30 Uhr findet im
Dickhäuterhaus eine Diskussionsrunde mit dem Tierparkdirektor statt,
die vom beliebten Journalisten und Moderator Goetz Kronburger moderiert
wird.
Zoo Berlin, 03.07.2008
Giraffenkind Ulla im Tierpark Berlin geboren
Die 8köpfige Rothschildgiraffen-Gruppe des Tierparks Berlin vergrößerte
sich durch die erfolgreiche Geburt eines Kalbes auf nunmehr neun Tiere.
Das erfahrene Weibchen Lotti brachte in den Nachmittagsstunden des 19.
Juni ihr viertes Junges zur Welt. Es handelt sich um ein gesundes
Kuhkalb, welches von den Pflegern den Namen Ulla erhielt. Das Kalb
hatte am zweiten Lebenstag eine Scheitelhöhe von 1,75 m. Die Geburt
verlief komplikationslos und aufgrund der Erfahrenheit der Mutter
konnte diese mit ihrem Jungen schon am sechsten Lebenstag auf die
weitläufige Außenanlage und zur restlichen Herde gelassen werden. Nach
kurzer Begutachtung und Kennenlernen durch den Vater, ältere
Geschwister und Tanten begann das Jungtier alsbald mit Laufspielen. Die
Mutter Lotti wurde 1999 selbst schon im Tierpark geboren. Ihr erstes
Jungtier brachte Lotti 2003 im Alter von 4 Jahren zur Welt, dieses
wurde Paula genannt und gehört bis heute zur Giraffengruppe des
Tierparks. Vater ist der 1991 aus dem Tierpark Emmen nach
Friedrichsfelde gekommene Alexander. Steppengiraffen sind in den
Trockengebieten, hauptsächlich Baumsteppen von Westafrika und von Ost-
über Zentral- bis nach Südafrika verbreitet. Innerhalb dieser
Verbreitung bildeten sich verschiedene Unterarten aus, die sich
äußerlich in der Ausbildung der braunen Flecken, den sog. Platten
unterscheiden. Die im Tierpark Berlin gehaltene Rothschild- oder
Uganda-Giraffe zeigt hell- bis dunkelbraune Platten, welche durch
weißgelbliche Banden abgegrenzt sind. Vereinzelte Platten werden jedoch
von den hellen Banden eingeschnitten. Die Verbreitung dieser Unterart
ist auf Uganda und Grenzgebieten zu Kenia begrenzt. Für die im Berliner
Zoo gezeigte Netzgiraffe sind kräftig rotbraun gefärbte Platten, welche
scharf durch weißgelbliche Banden abgegrenzt sind, charakteristisch.
Wild- und Abenteuerpark Müden, 03.07.2008
Ein Sonntag im Zeichen des Elchs
Diplom Forstwirtin Dr. Ulrike Augusta und die angehende Umweltpädagogin
Nora Boschatzke haben für die jungen Besucher und ihre Familien ein
buntes Programm zusammengestellt. Namenssuche, Müdener Elch Test,
Bastelstation und Elchfütterung. Zur Ankunft der beiden Elchhirsche
bittet Parkleiter Ralf Neumann um Mithilfe: Beide Tiere sind noch
namenlos. Die Bekanntgabe der gewählten Namen erfolgt am Sonntag, 13.
Juli, 14 Uhr, im Rahmen einer „Elchtaufe“ am Elchgehege. Danach beginnt
schon der Müdener Elch Test, eine Rallye mit Wissenstest zum Thema
Elche. „Die Fragen lassen sich anhand der Beobachtungen am Gehege
beantworten“, so Ulrike Augusta. Gemäß dem Konzept des Parks, dass hier
heimische Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten sind,
soll bei Kindern und Jugendlichen Interesse für die Lebens- und
Verhaltensweise der Tiere geweckt werden. An der Bastelstation können
aus Papier kleine „Hampel Elche“ mit Willkommensgruß gefertigt werden –
zum Verschenken oder Mitnehmen, als Erinnerung an die Müdener Elche.
Wie bereits angekündigt, wird der Park nun täglich eine geführte
Tierfütterung, unter anderem bei Wildschweinen und Rotwild für die
Besucher anbieten. Besucher können ab Sonntag, 6. Juli, den Tierpfleger
zu den Gehegen begleiten. Station ist dabei auch das Elchgehege. Hier
erfahren Interessierte, warum es gar nicht so einfach ist, Elche zu
halten und was auf deren Speisezettel steht.
Zoo Dresden, 03.07.2008
Endlich wieder ein pinselohriger Karakal-Nachwuchs im Dresdner Zoo
Mit der Umgestaltung des
alten Raubtierfelsens zur neuen Löwensavanne im vergangenen Jahr, haben
auch die in heutigen deutschen Zoos doch recht selten gezeigten
Karakale eine moderne und artgerechtere Anlage erhalten. Die 8-jährige
Katze Samira und die beiden Kater Girma und Goran haben sich gut in
ihren neuen Domizil eingelebt: vor 4 Wochen hat sich nach 18 Jahren
endlich wieder Nachwuchs eingestellt. Lucinda heißt das kleine
Weibchen, welches im inneren Schaugehege unter der Obhut der Mutter
heranwächst und schon gut von den Besuchern zu sehen ist. Die schöne
Gesichtzeichnung ist schon gut zu erkennen. Die schwarzen Ohrpinsel -
für diese afrikanische sprungkräftige Raubkatze so typisch – sind in
diesem Alter noch nicht so stark ausgeprägt, lassen sich jedoch schon
erahnen. Für den Dresdner Zoo ein schöner Erfolg, zeigt er doch, dass
sich die Investitionen in neue und modernere Gehege positiv auf die
Zuchtergebnisse auswirken. Im Dresdner Zoo gelang im Übrigen im Jahr
1937 die Welterstzucht bei Karakalen.
Zoo Dortmund, 03.07.2008
Guck’ mal, was da krabbelt
Wie jedes Jahr, so bietet der Zoo Dortmund auch in diesem Jahr wieder
ein umfangreiches Ferienprogramm für Kinder an. Unter anderem lernen
die Kinder in dieser Woche den Umgang mit „Krabbeltieren“. Insekten,
Spinnen und andere Wirbellose stehen auf dem Programm. Tiere, die bei
vielen Menschen Unbehagen oder sogar Ekel auslösen. Unter der Anleitung
der Zoolotsen Kerstin Willemeit und Christian Dienemann werden die
Kinder in die Biologie dieser Tiere eingeführt und lernen, wie man auch
solche Tiere ihren Bedürfnissen gerecht werdend unterbringen kann. Die
Kinder lernen auch, dass es keinen Grund gibt, sich vor Insekten oder
Spinnen zu ekeln. Und, dass einige dieser Tiere sogar von Nutzen für
den Menschen sind. Zum Abschluss der Woche des „Großen und Kleinen
Krabbelns“ werden die Kinder am kommenden Sonntag, 6. Juli, von 14 bis
16 Uhr im Regenwaldhaus ihre lieb gewonnenen Pfleglinge präsentieren
und vorführen. Alle Besucherinnen und Besucher des Zoos sind herzlich
eingeladen, den Kindern bei der Präsentation von Riesenheuschrecken,
Vogelspinnen und Tausendfüßern zuzusehen. Vogelspinnen gibt es übrigens
auch im Amazonashaus des Zoos zu sehen.
Zoo Salzburg, 03.07.2008
„Ganz der Papa“ – Es herrschen keine Zweifel, wer der Vater des
zweifachen Alpaka Nachwuchses im Zoo Salzburg ist
Manolito-Akim,
der rothaarige Alpakahengst, ist seit einem Jahr das Leittier der Herde
im Salzburger Zoo. Vor einer Woche wurde der Fünfjährige gleich zweimal
Vater. Ein rothaariges Alpaka-Mädchen und ein rotweißgefärbter
Junghengst haben innerhalb nur weniger Tage das Licht der Welt
erblickt. Gleich nach ihrer Geburt wurden die beiden von jedem
einzelnen Herdenmitglied freundlich begrüßt. Alpakas sind intelligente
und liebenswerte Tiere mit vielen Gesichtern. Sie sind sanft und
zärtlich, neugierig und explodieren vor Lebensfreude. Jedes Alpaka hat
seinen ganz eigenen Charakter. Da gibt es die kleinen Tagträumer, die
süßen Schmusekatzen, die starken Beschützer und die echten Draufgänger.
Es wird also spannend, wie die beiden Salzburger Jungtiere sich
entwickeln!
Tierpark Chemnitz, 03.07.2008
Nachwuchs bei den Alpakas - Mutter Manja und Kind Mona sind wohlauf
Der jüngste Nachwuchs im Chemnitzer Tierpark hat lange Beine, große
Augen und dunkelbraunes Fell – gestern Mittag kam das dritte Fohlen von
Alpaka-Stute „Manja“ zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf und können
auch von den Besuchern beobachtet werden. Die übrige Herde, bestehend
aus dem Hengst und einer weiteren Stute mit ihrem Nachwuchs vom
Vorjahr, zeigt sich sehr interessiert am Neuzugang. Dieser ist übrigens
weiblich und erhielt schon kurz nach der Geburt von den Tierpflegern
den Namen „Mona“. Alpakas sind südamerikanische Hauskamele, die schon
vor mehreren Jahrtausenden in den Anden zur Gewinnung von Wolle
gezüchtet worden sind. Heute sind sie außerhalb ihrer Heimat beliebte
Freizeittiere. Die Tragzeit beträgt ca. elf Monate, es kommt für
gewöhnlich nur ein Jungtier zur Welt.
Tiergarten Schönbrunn, 03.07.2008
Panda Po schließt Freundschaft mit Fu Long
Am kommenden Freitag startet in den österreichischen Kinos der rasante
Animationsfilm „Kung Fu Panda“. Universal Pictures hat aus diesem
Anlass – im Namen des pummeligen Hauptdarstellers Panda Po – die
Patenschaft von einem Panda im Tiergarten Schönbrunn übernommen.
Universal Pictures und die Lugner Kino City laden überdies am Sonntag
hundert Mitglieder des Tiergarten-Kinderclubs samt Begleitung gratis zu
einer Sondervorstellung ein. Panda Po, der im Film vom
Nudelsuppen-Lehrling zum Kung Fu-Kämpfer aufsteigt, hatte schon im
Vorfeld der Premiere die Herzen der Kinder erobert. Ende Mai war er
Gast am Tiergarten-Kinderfest, Ende Juli wird er anlässlich der
Artenschutztage erneut nach Schönbrunn kommen.
Zoo Leipzig, 03.07.2008
Sommer, Sonne, Sonnenschein- Ferienspaß im Zoo Leipzig
Ab 12. Juli 2008 heißt es im Leipziger Zoo wieder jede Menge Spaß beim
Ferienprogramm: Ob Sommerpuppentheater, Zoo-Ralley, Entdeckertouren,
Indianerfest oder Dschungelnacht. Es darf gebastelt, fantasiert,
getanzt, entdeckt und gewonnen werden. Jeweils an den Wochenenden um 15
Uhr finden die Puppentheateraufführungen auf dem Lesehügel statt. Immer
dienstags und donnerstags geht’s ab 11 Uhr auf große Safari durch den
Zoo mit den Zoolotsen. Die 10. „Lichter der Dschungelnacht“ laden am 9.
August zu einen einmaligen Abend mit rhythmischen Klängen ein. Am 23.
und 24. August sind alle Karl-May Fans zum Indianerfest willkommen. Bei
Stockbrotgrillen und Bogenschießen werden Indianergeschichten zum
Besten gegeben. Musikalisch einladend wird es bereits am 14. Juli. Die
Radio PSR Morningshow mit Steffen Lukas gastiert von 6 bis 9 Uhr in der
Kiwara-Lodge. Zwischen 6 und 8.30 Uhr bekommen die Frühaufsteher
kostenlosen Eintritt. Wer also den Zoo in aller Frühe und ein Frühstück
in der Lodge bei Sonnenaufgang erleben möchte, sollte den Wecker zeitig
stellen. Natürlich lohnt sich bei all den Aktivitäten auch der Besuch
bei unseren Jungtieren und Neuankömmlingen: Die beiden Giraffenkinder
aus diesem Jahr toben bereits ausgelassen über die Afrika-Savanne, dass
am 16. April geborene Gorillajungtier hat sich sehr gut entwickelt und
erkundet am Bauch der Mutter die großzügige Anlage, die Lämmer und
Zicklein im Tierkindergarten blöken ohrenbetäubend und sind immer einen
Blick wert. Auch die Ausstellung zum Bau der Riesentropenhalle
Gondwanaland bietet allerhand zu sehen. Sie gewährt den Zoogästen
Einblicke in die Baugrube, ermöglicht einen Blick auf das
Landschaftsmodell und auf die Gehegegestaltung. Aber auch die zukünftig
in der Halle gehaltenen Tierarten werden vorgestellt. Wer also bis zur
Eröffnung der Halle 2010 den Fortschritt des Projektes mitverfolgen
möchte, ist in der Ausstellung direkt auf dem Robbenbeckenvorplatz
bestens aufgehoben.
ZOOM Erlebniswelt, 03.07.2008
Erste Erkundungstouren: Schnee-Eulenjungtier erobert Revier in der ZOOM
Erlebniswelt Alaska
Mit wachen Augen blickte das Schnee-Eulenbaby am 1. Juni 2008 zum
ersten Mal in die ZOOM Erlebniswelt. Nach einem Monat Brutzeit
schlüpfte der Jungvogel aus dem Ei in das elterliche Nest. Noch lässt
sich der nach rund vier Wochen flügge werdende Neuling Nahrung wie
Eintagsküken vom Vater bringen. Männchen oder Weibchen: Das wird sich
in etwa einem Jahr zeigen, wenn sich das Gefieder des Jungvogels
umfärbt. Erste Erkundungstouren von Flora und Fauna im Revier gehören
ebenso zum Lernprozess des Jungtierlebens wie Begegnungen mit anderen
Artgenossen. Die fast ausgewachsene Schnee-Eule hüpft schon heute
seiner Mutter davon, die ihr Junges konsequent gegen jede mögliche
Gefahr beschützt. Mit ausgewachsener Körperlänge von 55 bis 66
Zentimetern wird die Schnee-Eule in einigen Wochen das Revier in der
ZOOM Erlebniswelt Alaska ohne mütterliche Obhut durchstreifen. In der
ZOOM Erlebniswelt haben 650 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat
gefunden. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische
Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 über eine Million
Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife,
fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Attraktion mit
überregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.
ZOOM Erlebniswelt, 03.07.2008
Den Giraffen auf Augenhöhe begegnen – Herzenswunsch eines Mädchens geht
in Erfüllung
Einmal ihren Lieblingstieren ganz nah sein – dieser Herzenswunsch geht
für die 12-jährige Alexandra aus Iserlohn am 4. Juli 2008 in der ZOOM
Erlebniswelt in Erfüllung. Zusammen mit dem Verein Strahlemännchen.de -
Herzenswünsche für krebskranke Kinder e.V. öffnet die ZOOM Erlebniswelt
für das Mädchen die Pforten und nimmt sie mit hinter die Kulissen der
ZOOM Erlebniswelten Alaska und Afrika. Den Giraffenfan erwartet eine
ganz persönliche Führung: Mit einem Tierpfleger wird Alexandra den
langhalsigen Huftieren erstmals nur wenige Zentimeter entfernt
gegenüberstehen und dem zehn Wochen alten Giraffenjungtier Thabo beim
Toben zuschauen können. Spannende Begegnungen mit den imposanten
Nashörnern, den verspielten Seelöwen in der Seelöwenanlage und den
lebhaften Schimpansen in der 2000 m² großen Dschungelhalle machen die
exklusive Führung zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der
Zoolieferant
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Sponsor der Kampagne „Jahr des
Frosches“
Als spezialisierter Lieferant für den Pflanzenbedarf von Zoologischen
Gärten und Themen-Gärten sind wir uns der Bedeutung des Artenschutzes
bewusst. Der Pflanzen-Handel Winkendick unterstützt daher die Stiftung Artenschutz.
Diese ist als Koordinator für die EAZA-Kampagne in Deutschland
verantwortlich.
Wir freuen uns sehr, dass wir schon in der ersten Jahreshälfte 2008
einen Betrag von 2000¤ der Stiftung zur Verfügung stellen konnten.
Dieser Betrag setzt sich zusammen aus 40 Aufträgen Zoologischer
Einrichtungen.
Für das Vertrauen in den Pflanzenhandel Winkendick möchten wir uns an
dieser Stelle bedanken und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit
mit den Zoos und der Stiftung Artenschutz.
Reiner Winkendick
Pflanzenhandel
&
Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de
winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305
Handy: 0172 / 23 25 305
Der
Pflanzen-Handel Winkendick
unterstützt die
Stiftung Artenschutz
Von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz
von mindestens 2000 ¤ wird einen Betrag von 50 ¤ an die Stiftung
gespendet. Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in
diesem Jahr die
Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
pressetext.com
- 8. Juli 2008
Biospritgewinnung
gefährdet Hunderte Tierarten - 20.000 Hektar Regenwald sollen in Kenia
abgeholzt werden
Im kenianischen Tana River Delta
sollen nach Vorstellungen der dortigen Regierung 20.000 Hektar
Waldfläche dem Anbau von Zuckerrohr zum Opfer fallen. Dies entspricht
etwa der Fläche von Stuttgart. "Das Programm wird Tausende neue Jobs
schaffen und unser Land wirtschaftlich voranbringen", heißt es
vonseiten der kenianischen Regierung. Umweltschützer sprechen hingegen
von ökologischem Wahnsinn. "Für viele Tierarten ist das Abholzen der
Wälder das Todesurteil", erklärt Greenpeace-Klimaexperte Jurrien
Westerhof. Nur wenige
Spezies könnten sich derart starken Veränderungen ihrer Umgebung
anpassen und auch unter neuartigen Lebensbedingungen weiter existieren.
Insgesamt
seien durch das Vorhaben mehr als 350 Tierarten, darunter einige
seltene Elefanten-, Reptilien- und Vogelarten bedroht, heißt es von
lokalen Naturschutzverbänden.
Auch an der Elfenbeinküste soll der Lebensraum einer bereits als
ausgestorben geltenden und erst vor Kurzem wieder entdeckten Affenart
zu Gunsten der Agrarwirtschaft gerodet werden. "Die Miss Waldrons Roten
Stummelaffen wurden seit 1978 nicht mehr gesichtet und 2000 als
ausgestorben erklärt", erzählt Inza Kone von der Universität in Cocody
an der Elfenbeinküste. Doch im März diesen Jahres wurden wenige
Exemplare wieder im Tanoé-Wald gehört. Derzeit plane das Unternehmen
PALMCI, an dem der Unileverkonzern Anteile hält, 6.000 Hektar zu roden,
um dort Ölpalmen zu pflanzen. Die neuen Anbaugebiete seinen notwendig
geworden, da in bisherigen Anbauregionen in Südostasien kein Platz mehr
sei und die Nachfrage nach Produkten, die aus Ölpalmen hergestellt
werden, stetig steige, erklärt Unilever. Neben dem Miss Waldrons Roten
Stummelaffen seien weitere Tierarten von den geplanten Abholzungen
bedroht. Auf Nachfrage von pressetext gab Unilever nun jedoch bekannt,
dass die
Abholzung erst einmal ausgesetzt sei. "Es ist eine
Umweltverträglichkeitsstudie in Auftrag geben worden und erst wenn
deren Ergebnisse vorliegen, wird über weitere Schritte entschieden",
erklärte Katja Praefke, Pressesprecherin von Unilever Deutschland.
"Sollten die
Ergebnisse zeigen, dass keine ökologische Lösung zu finden ist, kann es
gut sein, dass wir auf eine weitere Abholzung des Tanoé-Waldes
verzichten."
diepresse.com - 9. Juli 2008
US-Regierung wegen Ölförderung vor Alaska verklagt
Zwei Umweltschutzgruppen haben die US-Regierung wegen der Ölförderung
vor Alaska verklagt. Die am Dienstag in Anchorage eingereichte Klage
richtet sich gegen eine Entscheidung der Regierung, wonach die
Ölkonzerne auch die unbeabsichtigte Schädigung von Eisbären und
Walrössern in Kauf nehmen können. Das Zentrum für Biologische Vielfalt
(Center for Biological Diversity)
und die Organisation Pacific Environment sehen darin einen Verstoß
gegen gesetzliche Vorschriften zum Schutz der beiden Tierarten und
ihres sensiblen Lebensraums in der Tschuktschensee zwischen Amerika und
Asien. Die Klage richtet sich gegen Innenminister Dirk Kempthorne und
gegen
die zu seinem Verantwortungsbereich gehörende Naturschutzbehörde (U.S.
Fish and Wildlife Service). Die Regierung hat im Februar die
Genehmigung für Bohrarbeiten vor
Alaska an Shell, ConocoPhillips und fünf weitere Unternehmen
versteigert und dafür 2,6 Milliarden Dollar erhalten (1,7 Milliarden
Euro). Im Mai wurde der Eisbär als bedrohte Art eingestuft.
scharf-links.de - 7. Juli 2008
Tiger-Krise in Nepal
Die
Tiger-Populationen des Shuklaphanta Wildlife
Reservats, in der Grenzregion zwischen Nepal und Indien gelegen, ist
innerhalb von nur zwei Jahren um 70 Prozent eingebrochen. Zu diesem
erschütternden Ergebnis kommt eine Langzeitstudie des WWF, in
Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort. Das über 300 km²
große Reservat beherbergt demnach schätzungsweise nur noch sechs bis 14
Tiger. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 durchstreiften noch zwischen 20 und
50 der majestätischen Großkatzen die Region. Damals konnte sich das
Reservat einer weltweit einmalig hohen Dichte an Tigern rühmen. "Der
dramatische Rückgang in Shuklaphanta ist das Ergebnis einer
schonungslosen und illegalen Bejagung durch eine global operierende
Mafia, die den weltweiten Handel mit Wildtieren und -produkten
kontrolliert", erklärt Stefan Ziegler vom WWF-Artenschutz. Das
Verschwinden der Großkatzen im Shuklaphanta Wildlife Reservat steht
stellvertretend für die Tiger-Krise in der Region. "In den vergangenen
einhundert Jahren ist der Bestand an Tigern weltweit um 95 Prozent
zurückgegangen.
Reuters
Deutschland -
2. Juli 2008
WWF:
Deutschland unter G8-Staaten nicht Spitze beim Klimaschutz
Deutschland ist nach
einer Studie der Umweltschutzorganisation WWF
und des Versicherers Allianz unter den G8-Staaten nicht Spitze beim
Klimaschutz.
Zwar setze das Land auf Ökostrom, sei aber weiter stark von Stein-
und Braunkohle mit ihrem hohen CO2-Ausstoß abhängig, heißt es in der am
Donnerstag präsentierten Untersuchung vor dem Treffen der acht
führenden Industriestaaten in Japan. Von den G8-Staaten sei
Großbritannien Spitzenreiter gefolgt von Frankreich und Deutschland.
Insgesamt seien alle Industrieländer im Wettlauf gegen den
Klimawandel zu langsam.
Financal Times
Deutschland - 3. Juli 2008
G8-Staaten
patzen beim Klimaschutz
Klimaschutz ist in
Mode - zumindest in politischen
Diskussionen. Doch noch immer bringt die Umweltpolitik der großen
Industriestaaten zu wenig, zeigt ein neues Ranking. Deutschland schafft
es dabei immerhin ins obere Drittel. Spitzenreiter im Kampf gegen den
Klimawandel ist dem Ranking zufolge
Großbritannien, gefolgt von Frankreich und Deutschland. Alle drei
Länder hätten aber bislang gerade einmal die Hälfte des Weges
geschafft, heißt es in der Untersuchung. "Keine der acht führenden
Industrienationen hat ausreichende
Maßnahmen ergriffen, um die globale Erwärmung auf unter zwei Grad
Temperaturerhöhung zu begrenzen", sagte Regine Günther, Leiterin Klima-
und Energiepolitik des WWF in Deutschland.
oe24.at - 3. Juli 2008
Klimawandel bedroht
Pinguine
Immer mehr
Pinguinarten sind vom Aussterben bedroht. Die Gründe hierfür
liegen nach neuen Erkenntnissen amerikanischer Wissenschafter in der
globalen Erderwärmung, der Ölverschmutzung der Meere, der intensiven
Fischerei und im Tourismus. Zudem signalisierten die kränkelnden
Frackträger, dass die Weltmeere ebenfalls gefährdet seien, erklärte der
Biologe P. Dee Boersma in der Juliausgabe der Zeitschrift
"Bioscience".
In ihrer Studie brachten die Wissenschafter der Universität von
Washington
den Rückgang der Pinguinarten mit dem allgemeinen Befinden der Südsee
in
Verbindung. Den Untersuchungen zufolge sind
zwölf von insgesamt 16 bis 19 Pinguinarten in Gefahr. Drei sind vom
Aussterben bedroht, sieben gefährdet, bei zwei weiteren Arten nimmt das
Gefährdungsrisiko zu.
ORF.at - 3. Juli 2008
Artensterben: Risiko
massiv unterschätzt
Schlechte
Nachricht für Gorillas, Wale und andere bedrohte Spezies: Das Risiko,
dass Arten aussterben könnten, dürfte womöglich um den Faktor 100
unterschätzt worden sein. Bisher
hat man sich bei Modellen zum Aussterben bedrohter Arten auf zwei
Faktorengruppen konzentriert: Die Geburten- und Todesrate, sowie äußere
Einflüsse, wie z.B. Niederschläge, Temperatur und dergleichen. Nicht
berücksichtigt wurden hingegen zufällige Schwankungen innerhalb der
jeweiligen Populationen. Genau das dürfte allerdings sehr wichtig sein,
berichtet ein Team um Brett Melbourne von der University of Colorado im
Fachjournal "Nature". Solche
Zufallsgrößen mit Verstärkerwirkung sind etwa Unterschiede in der
Größe, im Verhalten oder auch das Zahlenverhältnis von Männchen und
Weibchen. Ergeben diese Faktoren eine ungünstige Konstellation, dann
kann es mit einer Population schnell bergab gehen.
az.com.na
- 9. Juli 2008
Druck auf Parks nimmt zu
Die Anzahl der Entwicklungen hätten in Namibia stark
zugenommen und dadurch haben immer mehr Projekte eine ernste Auswirkung
auf die Umwelt. Das Ministerium für Umwelt und Tourismus habe allein im
vergangenen Jahr über 200 Umweltverträglichkeitsprüfungen und
Schürfrechte begutachtet. "In den vergangenen sechs Monaten dieses
Jahres ist eine Zunahme an Anfragen vor allem für den Abbau von
Mineralien erheblich angestiegen. Beunruhigend ist, dass sehr viele der
vorgeschlagenen Entwicklungsinitiativen in Naturschutzgebieten und
Nationalparks sowie wasserarmen Ökosystemen verwirklicht werden
sollen", sagte Umweltministerin Netumbo Nandi-Ndaitwa. Sie eröffnete
offiziell einen eintägigen Workshop zur Information und Bewusstsein für
Interessenvertreter des Umweltmanagementgesetzes, welches im Oktober
2007 im Parlament verabschiedet wurde. So schnell wie möglich sollen,
wie in dem neuen Umweltmanagementgesetz
vorgesehen, ein Umweltkommissar und -beamte eingesetzt werden, die
nicht nur dafür sorgen sollen, dass die hiesigen sondern auch die
internationalen Bestimmungen, denen sich Namibia verpflichtet hat,
eingehalten werden. Hohe Geld- und/oder Gefängnisstrafen warten auf
Personen, die sich nicht an das neue Umweltgesetz halten. In Zukunft
wird für zahlreiche Aktivitäten, angefangen bei der Bodennutzung und
-bearbeitung über landwirtschaftliche Prozesse bis zur
Freizeitbeschäftigung und Wassergebrauch sowie Abwässer ein
Umweltfreigabe-Zertifikat (Environmental Clearance Certificate)
benötigt.
europarl.europa.eu -
8. Juli 2008
Umweltverträglichkeit der Ostsee-Pipeline prüfen
Das
Europäische Parlament hat heute einen Bericht "über die
Umweltauswirkungen der geplanten Ostsee-Pipeline zwischen Russland und
Deutschland" angenommen. Das "Investitionsvorhaben in seinem geplanten
Umfang" dürfe nicht ohne vorheriges positives Ergebnis einer
Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden. Mit der rund 1200
Kilometer langen Pipeline sollen jährlich bis zu 55 Milliarden
Kubikmeter Gas von Russland nach Europa transportieren werden. Der
Bericht des polnischen Abgeordneten Marcin LIBICKI (UEN) wurde mit
542 Ja-Stimmen, 60 Nein-Stimmen und 38 Enthaltungen angenommen. Die
Abgeordneten bedauern darin "die marginale Rolle, die die EU in diesem
Projekt spielt" und betonen, "dass eine größere Einbeziehung der EU die
Unsicherheit, die viele Mitgliedsstaaten angesichts der
Nord-Stream-Pipeline empfinden, verringern würde". Die rund 1200
Kilometer lange Pipeline reicht von der russischen Stadt
Wyborg bis ins deutsche Greifswald und führt dabei durch die
Wirtschaftszonen von Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und
Deutschland. Gebaut wird die Pipeline von der Nord Stream AG, die sich
im Besitz von Gazprom (51%), BASF Wintershall, E.ON (jeweils 20%) und
N.V. Nederlanse Gasunie (9%) befindet.
epd.de
- 9. Juli 2008
WWF:
Ostsee bleibt "Kreuzfahrt-Klo"
Umweltschützer haben die Befürchtung geäußert,
dass die meisten Kreuzfahrtschiffe ihre Abwässer auch weiterhin
unzureichend geklärt in die Ostsee leiten. Der Dachverband der
Kreuzfahrtreeder, die Cruise Lines International Association (CLIA),
habe es nach monatelangen Gesprächen abgelehnt, eine
Selbstverpflichtung zur Reinhaltung der Ostsee zu übernehmen, teilte
die Umweltorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) am 8. Juli in
Hamburg mit.
dailynet.de - 8.
Juli
2008
WWF-Jahresbericht
für 2007: Weiter Wachstum bei Förderern und Spendeneinnahmen
Beim WWF Deutschland geht es weiter bergauf:
Die Fördereranzahl stieg bis Ende 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 6,5
Prozent auf 345.000 Menschen (2006: 324.000), die Einnahmen erhöhten
sich sogar um 17 Prozent auf 31,9 Millionen Euro. Damit unterstützten
den WWF so viele Menschen wie nie zuvor, und das Budget überstieg
erstmals in der 45-jährigen Geschichte der Organisation die
30-Millionen-Euro-Grenze. Zu diesem Erfolg trugen im vergangenen Jahr
127 fest angestellte Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Frankfurt,
Hamburg sowie in den Projektbüros Stralsund, Husum, Dessau und Mölln
bei.
Coburger Tageblatt -
3. Juli 2008
Berlin will
Nationalpark Steigerwald
Derzeit geben sich
Besuchergruppen
jeglicher politischer Couleur im Steigerwald die Klinke in die Hand.
Ein Besuch Anfang September dürfte für besonders viel Zündstoff sorgen.
Angekündigt hat sich wenige Tage vor der Landtagswahl der
Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, MdB Michael
Müller (SPD). Müller will sich die Buchenwälder anschauen und vor dem
Hintergrund der Diskussion um den Nationalpark Steigerwald über die
Ergebnisse der Artenschutzkonferenz in Bonn Ende Mai referieren. Müller
gilt als Protagonist
einer Umweltpolitik, die vor dem Hintergrund des Klimawandels und des
Artensterbens radikal gegensteuern will. Die Bundesregierung hat sich
bei der UN-Konferenz in Bonn weit aus dem Fenster gelehnt und
versprochen, dass sie nicht nur finanziell einen Beitrag zum Klima- und
Artenschutz leisten will. Dazu gehört das Ziel, fünf Prozent der
deutschen Waldfläche komplett aus der Nutzung zu nehmen und das
„Weltnaturerbe Buchenwald“ dauerhaft zu schützen. Das kollidiert mit
dem nachhaltigen
Nein der Staatsregierung in München zu einem Nationalpark im
Steigerwald.
derStandard.at - 3.
Juli 2008
Diskussion rund um
Bäreneinbürgerung
Das
Kuratorium Wald hat die "geplante Bäreneinbürgerung von WWF,
Bundesforsten und dem oberösterreichischen
Nationalpark Kalkalpen" kritisiert: Der Aussetzungsplan entspreche
nicht den Richtlinien der Weltnaturschutzunion IUCN und damit würden
Finanzgelder verschwendet. WWF-Projektleiter
Christoph Walder erklärte, es handle sich lediglich um eine
"Bärenbestandsstützung" nicht um eine Einbürgerung; weiters habe der
WWF selbst an der Richtlinie mitgearbeitet und würde nichts tun, was
dagegen spräche. WWF-Projektleiter
Walder erklärte im APA-Gespräch. dass bis 1993 drei Tiere in Österreich
ausgesetzt worden seien, nachdem einer "von selbst" eingewandert sei.
"Daraufhin hat sich die Population gut entwickelt, 34 Jungtiere sind
entstanden", so Walder. Man habe das Projekt aber u. a. aufgrund des
Krieges zu früh beendet und keine weiteren Tiere - insgesamt seien 15
geplant gewesen - ausgesetzt. Eine
aktuelle WWF-Umfrage zum Bären-Image habe ergeben, dass auch in
Gebieten, in denen Tiere vorkommen und in Regionen, die von einer
möglichen Bestandsstützung betroffen seien, über 70 Prozent der
Befragten bestandsstützenden Maßnahmen zustimmen würden.
RIA Novosti - 3. Juli
2008
NGOs in Russland vor
dem Aus?
Premier Wladimir Putin
hat gestern einen Erlass unterschrieben, der
die Liste internationaler Organisationen, die dazu berechtigt sind,
Steuervergünstigungen zu erhalten, radikal verringert. Auf der Liste,
die früher 101
Organisationen beinhaltete, fehlen jetzt alle privaten großen
Stiftungen, es sind lediglich zwölf zwischenstaatliche Vereinigungen
geblieben. Die Stiftungen, die von der Liste verschwunden sind,
befürchten, dass nicht nur durch die Fördergelder weniger üppig
ausfallen werden, sondern auch, dass diese Kürzung einen neuen Angriff
auf die westlichen NGOs in Russland bedeuten könnte. Das könnte dazu
führen, dass
etliche Vertretungen internationaler Organisationen in Russland
schließen werden.
pressrelations.de
- 9. Juli 2008
Biodiversität - Wo welche Bienen leben Online-Liste
hilft Biologen
Etwa 19.500 Bienenarten gibt es weltweit, rund 2.000 mehr als
bislang angenommen. Biologen aus allen Kontinenten haben in mehr als
fünfjähriger Arbeit eine Online-Liste aller bekannten Bienenarten
erstellt. In einer Zeit, in der ein Rückgang von Arten beklagt wird,
stellt die Liste eine Basis dar, von der aus künftige Messungen
erfolgen können. Bienen sind die wichtigsten Blütenbestäuber und für
den Erhalt der biologischen Vielfalt sowie die Ernährungssicherung
unentbehrlich. Die Bienenliste enthält alle taxonomisch wichtigen
Angaben, wie wissenschaftliche Namen, Synonyme und gebräuchliche
Bezeichnungen. Die Liste wird am National Museum of Natural History in
New York gepflegt.
scinexx.de - 9. Juli
2008
Keine "Explosion" der Artenvielfalt Lehrmeinung von
der kontinuierlichen Zunahme der Biodiversität widerlegt
Eine neue Studie in der Fachzeitschrift "Science" widerspricht der
bisher gängigen Annahme, dass die Artenvielfalt im Meer im Laufe der
Erdgeschichte kontinuierlich gewachsen ist. Stattdessen erreichte die
Biodiversität bereits kurz nach der Entstehung der Großgruppen des
Tierreichs ein Niveau, das dem heutigen sehr ähnlich ist.
derstandard.at - 06.07.2008
Wenn
nur noch Männchen geboren werden, folgt der Untergang
Als die Dinosaurier im Trias aus dem Wettbewerb verschiedener
Reptilienstämme endgültig als die weltweit dominierende
Entwicklungslinie hervorgingen, lebten zu ihren Füßen bereits
Brückenechsen (Sphenodon). Über 200 Millionen Jahre reichen die
ältesten Sphenodontia-Funde zurück. Brückenechsen verbreiteten sich
zunächst weltweit - ab der Kreidezeit kamen sie dann immer seltener
vor. Doch bis heute haben sich zwei bis zu einem Meter lange Arten -
auch als Tuataras bezeichnet - auf neuseeländischen Inseln gehalten.
.. ein langer Zeitraum, der den Titel eines "lebenden Fossils"
rechtfertigt - schon bald aber zu Ende gehen könnte: innerhalb der
nächsten 80 Jahre, wie aus aktuellen Computermodellen hervorgeht. Sie
basieren auf Klimaprognosen, in denen die Erwärmung der Tuatara-Gebiete
berechnet wurde. Denn wie bei anderen Reptilienarten, so beeinflusst
auch bei Brückenechsen die Nesttemperatur das Geschlecht der
schlüpfenden Jungen: überschreitet sie 21,5 Grad, schlüpft ein
Männchen. Bleiben die Temperaturen dauerhaft über dieser magischen
Grenze, schlüpfen nur noch Männchen und die Art ist zum
Untergang verurteilt.
spiegel.de - 09.07.2008
Forscher entdecken riesige Korallenriffe
Viel los ist gerade nicht auf den Abrolhos-Inseln vor der südlichen
Küste der brasilianischen Provinz Bahia. Auf dem Eiland Santa Barbara
gibt es einen Militärstützpunkt und einen Leuchtturm, die benachbarten
Vulkaninseln sind gänzlich menschenleer. Doch unter der
Meeresoberfläche tobt das Leben, die Gewässer bersten fast vor
biologischer Vielfalt. Die pilzförmigen Korallenriffe der Abrolhos-Bank
sind unter Naturforschern bekannt für ihren Artenreichtum. Nun haben
brasilianische Wissenschaftler herausgefunden, dass das Riffgebiet
deutlich größer ist als bisher vermutet. Bei einem
Korallenriff-Symposium in Fort Lauderdale stellte ein Team um Rodrigo
de Moura von der Naturschutzorganisation Conservation International die
Erkenntnisse der Forscher vor. Man habe Hinweise lokaler Fischer
gehabt, erklärten die Wissenschaftler, dass nahe der Inseln zusätzliche
Korallenriffe existieren. Das vorgefundene Ausmaß sei aber total
überraschend gewesen. "Es ist sehr aufregend und extrem ungewöhnlich,
eine Riffstruktur dieser Größenordnung zu finden, die solch einen
Fischreichtum beinhaltet", sagte Moura. ... Rund 46.000
Quadratkilometer umfasst das Riffgebiet inklusive der neu entdeckten
Gebiete - und ist damit ungefähr genau so groß wie Niedersachsen.
Zahlreiche Arten von Weichkorallen, Mollusken und Fischen tummeln sich
in den Gewässern. Doch bei aller Freude haben die Forscher auch Angst
um die neu entdeckten Riffzonen. Außer den Folgen des globalen
Klimawandels, zu denen zum Beispiel die Versauerung der Ozeane gehört ,
beklagen sie auch lokale Gefahren wie Überfischung,
Umweltverschmutzung, Ölförderung und die boomende Landwirtschaft in den
Küstengebieten.
derstandard.at - 07.07.2008
Fischerei:
Raubbau der Weltmeere
Trotz internationaler Warnungen vieler Experten, geht der Raubbau in
den Ozeanen der Welt weiter. Regierungen ignorieren das Problem in
vielen Fällen. In einer nun bei BBC-Online erschienenen Studie bedroht
die immer größere Menge an Beifängen die Fauna der Weltmeere. Bei der
Jagd auf manche Fischarten werden sogar 80 Prozent der gefangenen
Fische als Beifänge tot ins Meer geworfen. Greenpeace schätzt die
jährliche Menge an Beifängen zwischen 6,8 und 27 Millionen Tonnen. Die
unsichere Datenlage spiegle sich in den unterschiedlichen Angaben wider.
scinexx.de - 10.07.2008
Keine „Explosion“ der Artenvielfalt - Lehrmeinung von
der kontinuierlichen Zunahme der Biodiversität widerlegt
„Seit vielen Jahrzehnten ist die gängige Lehrmeinung, dass sich die
Artenvielfalt seit der Entstehung der Großgruppen der modernen Tiere
vor rund 545 Millionen Jahren um das rund Vierfache erhöht hat“,
erklärt Thomas D. Olszewski, Professor für Geologie und Geophysik der
Texas A&M Universität. Ein besonders starker Anstieg der
Biodiversität soll sich zwischen 145 und 60 Millionen Jahren ereignet
haben. Viele Paläontologen allerdings haben genau das inzwischen
angezweifelt, da diese Theorie zum Teil auf alten Methoden beruht, die
umfassende Veränderungen in der Geografie der Erde wie beispielsweise
die Plattentektonik oder Klimaumschwünge nicht mit einbeziehen. Um hier
Klarheit zu schaffen, haben Forscher aus den USA, Deutschland,
Frankreich und der Slowakei in den letzten zehn Jahren prähistorische
Daten neu ausgewertet und interpretiert. ... Die Ergebnisse zeigen,
dass die Artenvielfalt sich in den letzen rund 500 Millionen Jahren
weit weniger dramatisch erhöht als zuvor angenommen. ... Durch die hohe
Datenmenge gelang es Forschern, diesen Trend auch für lokale Ökosysteme
im Meer zu bestätigen. Die marinen Lebensgemeinschaften haben sich
demnach nach ihrer Entstehung nur sehr wenig verändert.
derstandard.at - 04.07.2008
Vom
Nutzen der Naturparks
Gleich
um 500 Prozent stieg weltweit jene Fläche, die in den vergangenen 30
Jahren in Naturschutzgebiete umgewidmet wurde. Kritiker sehen darin
insbesondere in Afrika eine Form des Neokolonialismus: Die Naturparks
würden die lokale Bevölkerung aus ihren angestammten Gebieten
vertreiben und sie von der traditionellen Landnutzung ausschließen. Nun
ging ein Forscherteam der Universität Berkeley in Kalifornien der
Wahrheit rund um die Nationalparks auf den Grund. Die kalifornischen
Wissenschafter nahmen die unmittelbare Umgebung von insgesamt 306
Schutzgebiete in Afrika und Südamerika unter die Lupe - und kam dabei
zu durchaus überraschenden Ergebnissen. Wie sich nämlich zeigte, zahlt
sich die Errichtung der Schutzgebiete für die lokale Bevölkerung unter
dem Strich nämlich aus. Sie wächst auch an den Grenzen der Parks fast
doppelt so schnell wie im Rest des Landes. Wahrscheinlich sei diese
Entwicklung auf die besseren Arbeitsmöglichkeiten und die bessere
Infrastruktur im Umfeld der Schutzgebiete zurückzuführen, vermuten die
Forscher rund um George Wittemyer im Fachblatt Science (Bd.
321, S. 123).
spiegel.de - 04.07.2008
Schutzgebiete nutzen der Bevölkerung, nicht der Umwelt
Der Zusammenhang, den Forscher um George Wittemyer von der University
of California in Berkeley gefunden haben, ist simpel und nicht Sinn der
Sache: Je mehr Geld des Globalen Umweltfonds (GEF) in ein Schutzgebiet
floss, desto mehr Menschen zogen dort hin. Die Investitionen führten
zum Bau von Straßen, Schulen, Kliniken oder Abwasserreinigungsanlagen -
also zu einer Infrastruktur, die in anderen Teilen der Länder oft
fehlt, schreiben die Forscher. Im Umfeld der Schutzgebiete gebe es
bessere Arbeitsmöglichkeiten und eine bessere Infrastruktur, schreiben
die Wissenschaftler im Fachmagazin "Science" (Bd. 321, S. 123). Ihre
Studie widerspreche der oft geäußerten Befürchtung, die Parks würden
als eine Form des Neokolonialismus die lokale Bevölkerung von der
traditionellen Landnutzung und den natürlichen Ressourcen ausschließen.
Die Wissenschaftler hatten sich 306 von der Internationalen
Naturschutzorganisation IUCN ausgewiesene Schutzgebiete in 45 Ländern
Afrikas und Lateinamerikas angesehen.
derstandard.at - 07.07.2008
Jeder
fünfte Baum illegal umgeschlagen
Jeder fünfte im brasilianischen Regenwald gefällte Baum kommt aus
Schutzgebieten, in denen Rodungen illegal oder zumindest erheblich
eingeschränkt sind. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am Sonntag
veröffentlicht wurde. Aufgrund der Auswertung von Satellitenbildern
ermittelte die brasilianische Umweltbehörde, dass 22 Prozent aller
Rodungen des vergangenen Jahres in Ureinwohnergebieten oder anderen
Schutzgebieten erfolgten. "Das zeigt, dass unsere Reservate nicht gut
geschützt sind", sagte Umweltminister Carlos Minc der Zeitung "O
Globo". "Es reicht nicht aus, ein Schutzgebiet auf dem Papier
einzurichten, um die Erhaltung des Waldes zu sichern."
spiegel.de - 03.07.2008
Invasion der aufgeblasenen Ohrenquallen
Der Anblick ist bizarr: Im Wasser der Kieler Förde treiben Tausende,
von Gasblasen gezeichnete Ohrenquallen. Nicht nur Passanten staunen,
auch Wissenschaftler sind irritiert: "Auf dieses Phänomen sind wir
bisher noch nicht gestoßen", sagt der Meeresbiologe Ulrich Sommer vom
Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften. Die stärkste
Konzentration der Ohrenquallen (Aurelia aurita) hatten die Forscher zu
Wochenbeginn in der Innenförde beobachtet. "Sehr viele Quallen haben
Gasblasen, die sie an die Oberfläche auftreiben lassen", erklärt
Sommer. "Was sonst über mehrere Meter Wassertiefe verteilt ist, wurde
jetzt alles an die Oberfläche getrieben." Der Wissenschaftler will
nicht ausschließen, dass die Invasion der Quallen mit der Kieler Woche
in Zusammenhang steht, die in der Nacht zum Montag zu Ende gegangen
war. "Man kann sich vielleicht vorstellen, dass bei der Kieler Woche
durch die Schrauben von den vielen Schiffen extrem viele Luftblasen im
Wasser erzeugt und von den Quallen eingefangen wurden", sagt er. Wenn
diese in den Verdauungstrakt gelangten, würden die Quallen die
Luftblasen nicht mehr los und trieben auf wie ein Luftballon, erklärt
der Meeresforscher. "Und wahrscheinlich sterben sie auch daran."
BirdLife
Yemen names national bird - 03.07.2008
The Yemen Council of Ministers has recently approved the Golden-winged
Grosbeak as Yemen's national bird. This colourful bird, with a huge
beak for eating fruits and seeds, occurs in Saudi Arabia, Oman and
Yemen. Yemen has also chosen the Arabian Leopard Panthera pardus
nimr as the national mammal, the Dragon Blood Tree Dracaena cinnabari as
the national tree, and the Aloe Aloe irafensis as the
national plant.
ENN
Lawsuit
Filed to Stop Army Relocation Project From Killing More Desert Tortoises
- 03.07.2008
The Center for Biological Diversity and Desert Survivors
filed suit
Wednesday in federal court against two government agencies over the
relocation of hundreds of desert tortoises and transfer of
land-management authority from the Army to the Bureau of Land
Management without required environmental review.
Endangered
Species Protections Sought for U.S. Wolverines - 08.07.2008
The United States must protect endangered wildlife from
global warming and other threats within its own borders.
Rare California condors threatened by huge fires -
09.07.2008
Naturalists feared on Tuesday for endangered California condors caught
up in a massive two week-old blaze still sweeping through the scenic
Big Sur area. The fate of three condor chicks born in the wild in April
-- key to the reintroduction in California of the threatened species --
was unknown. One nest was in the path of the fire and flames damaged an
aviary where captive chicks are trained before being released into the
wild.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) -
09.07.2008
"Europas Dschungel" bekommt Hilfe aus Osnabrück
In den Auwäldern der Donau, dem "Dschungel Europas", existiert eine
Tier- und Pflanzenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Doch die
naturbelassene Schönheit ist bedroht. Nur noch wenige zusammenhängende
Auwälder gibt es heute entlang des Flusses. Die eingerichteten
Schutzzonen werden nicht ausreichend vor Abholzung und Jagd geschützt.
.. Die DBU fördert seitdem ein Projekt in Süd-Ungarn zum Erhalt der
Donau-Auwälder mit rund 440.000 Euro. Der "Managementplan für den
Donau-Drau-Nationalpark" soll dazu beitragen, das Bewusstsein der
Fluss-Anrainer für ihren Lebensraum zu ändern. Vor Ablauf des Projektes
im Jahr 2009 besuchten heute Dr. Andor Nagy, stellvertretender
Vorsitzender des Umweltausschusses des ungarischen Parlaments, und
Prof. Dr. Àrpàd Berczik, Mitglied der Ungarischen Akademie der
Wissenschaften, die DBU-Geschäftsstelle in Osnabrück. Im Blickpunkt
standen die Umweltsituation und -politik in Ungarn. ... Ein weiteres
zentrales Thema war das DBU-geförderte Projekt im
Donau-Drau-Nationalpark, dass in Kooperation zwischen dem
WWF-Auen-Institut der Universität Karlsruhe und der Ungarischen
Donauforschungsstation der Akademie der Wissenschaften Ungarns
erarbeitet wird. Im Rahmen des Managementplanes soll insbesondere mit
der Holzwirtschaft ein Leitbild für das 30.000 Hektar große
Schutzgebiet erstellt werden, das auch den Aufbau eines
naturverträglichen Tourismus berücksichtigt.
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Neue Veröffentlichungen
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wissenschaft-online.de - 8. Juli 2008
Hauch von Exotik
Ein Hauch von Exotik weht durch die ehrwürdigen Hallen des
Zoogesellschaftshaus im Zoologischen Gartens Frankfurt am Main: Zu
hören sind Buschtrommeln, zu sehen faszinierende Tieraufnahmen und
grandiose Sonnenuntergänge über den Savannen Afrikas. So beginnt die
Präsentation des Bildbandes "Ein Platz für wilde Tiere" zum 150.
Jubiläum der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) im letzten März.
Namhafte Politikprominenz fehlt auf der Gästeliste - man ist wieder
einmal "unter sich". Trotzdem: Es darf gefeiert werden, denn bereits
vor 50 Jahren legte
Bernhard Grzimek (1909-1987) den Grundstein für die Naturschutzarbeit
der Zoologischen Gesellschaft, erst in Ostafrika, dann weltweit. Heute
führen zahlreiche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ambitioniert sein
Erbe fort. Das Buch zum Jubiläum zeigt - in vielen Reportagen und mit
eindrucksvollen Bilddokumenten namhafter Fotografen dekoriert - den
nicht ganz alltäglichen Alltag der Menschen "vor Ort" im Dienste der
Natur Tansanias, des Kongo oder in Vietnam. Zu Fotos aus den
Projektgebieten lesen die beiden Autoren und Biologen
Christoph Schenck (Geschäftsführer der ZGF) und Dagmar Andres-Brümmer
ihre stimmungsvollen Texte, die das Auditorium mitnehmen auf
Expeditionen in einzigartige Wildnisgebiete und in das große Abenteuer
des internationalen Naturschutzes. Und Markus Borner, Referatsleiter
für Afrika, berichtet höchstpersönlich von den Schwierigkeiten in der
Serengeti, die - darin ist man sich einig - nach wie vor "nicht sterben
darf". Der "Naturschutz auf Grzimeks Spuren" - so der Untertitel des
Werkes -
in den entlegenen Nationalparks Afrikas, Asiens und Südamerikas, aber
auch in den letzten Wildnisgebieten Europas gewinnt in Zeiten der
Globalisierung immer mehr an gesellschaftspolitischer Bedeutung.
Ein
Gänsesommer
von Angelika Hofer
erzählt die Geschichte von Purzel, Flocke, Floh, Mücke, Pünktchen und
Julchen vom Schlüpfen bis zum Fliegen. Erlebnisse der sechs
Streifengänse und ihrer menschlichen Ziehmutter auf dem Weg zum
Erwachsenwerden.
Wiwiwiwiwi. So mancher erinnert sich noch an die TV-Serie der späten
80er Jahre über die Gänsemutter, die in Konrad-Lorenz-Manier in
Seewiesen sechs Gössel bis zum Flüggewerden großzog. Jetzt ist das
längt vergriffene Begleitbuch wieder aufgelegt worden, in modernerem
Design, aber den wohlbekannten Bildern.
108 Seiten, Buch Verlag Kempen, 1. Auflage 2008, gebunden
14,90 Euro über Amazon.de
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gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
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unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
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Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Gesellschaft
für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem
Senkenberg-Museum und der
Universität.
Ausstellungen
lifepr.de
- 7. Juli 2008
"Barocke Tiergärten - Die Menagerien Augusts des
Starken" ab kommenden Wochenende, 5. Juli auf Schloss Moritzburg
Auf Schloss Moritzburg öffnet am kommenden Wochenende eine
neue Sonderausstellung, die sich erstmals umfassend dem Thema Barocker
Tiergärten - den sogenannten Menagerien - widmet. Schloss Moritzburg
avancierte unter der Herrschaft August des Starken
zum wichtigsten Jagd- und Lustschloss des sächsischen Hofes. Die
Ausstellung verfolgt das Ziel der Darstellung des Stellenwertes der
exotischen Tierhaltung am barocken Dresdner Hof. Dabei wird die
Vorgeschichte seit dem 17. Jahrhundert sowie die Beschaffung der Tiere,
vor allem mittels einer Expedition im Auftrag Augusts nach Afrika
dargestellt. Insgesamt werden in der Ausstellung über 100 Exponate zu
sehen sein,
vor allem historische Tier-Gemälde und Zeichnungen, Architekturpläne
der größtenteils unvollendeten Projekte, historische
Prachthandschriften und Vogelbücher, die berühmten großformatigen
Kändler'schen Tierfiguren und zahlreiche Groß- und Kleintierpräparate
jener Spezies, die im 18. Jahrhundert am Dresdner Hof gehalten wurden.
Die Ausstellung ist vom 5. Juli bis 28. September zu sehen und täglich
10:00 - 17:00 Uhr geöffnet.
bad-vilbeler-events.de
- 9. Juli 2008
Ein Platz für Tiere - Keramische Tierdarstellungen im
Museum für angewandte Kunst
Das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt verfügt über eine bedeutende
Zahl von keramischen Tierdarstellungen europäischer Werkstätten vom 16.
bis ins 20. Jahrhundert, die nun anlässlich des 150. Geburtstags des
Frankfurter Zoos in der Ausstellung "Ein Platz für Tiere" vom 10. Juli
bis zum 21. September zu sehen sind. Teile der Ausstellung sind in den
Tierhäusern des Zoologischen Gartens
zu sehen.
Museum für Angewandte Kunst, 10. Juli bis 21. September 2008
Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-21 Uhr
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Stellenanzeigen
Die
Zoo Duisburg AG sucht
einen gelernten Tierpfleger / eine gelernte Tierpflegerin
zur Mitarbeit in der Pflege unseres wertvollen Tierbestandes.
Anforderungen:
- Berufsausbildung als Zootierpfleger/in
- Kreativität und Eigeninitiative
- Teamfähigkeit und Flexibilität
- Interesse und gute Fähigkeit zur Kommunikation mit Zoobesuchern
Erwünscht sind:
- Erfahrung / Interesse in Veranstaltungen und besucherfreundlicher
Tierpräsentation
- Grundkenntnisse der englischen Sprache und im Umgang mit neuen Medien
- Qualifizierte Berufserfahrung
Gesucht wird ein/e voll einsatzfähige/r Mitarbeiter/in mit der
Bereitschaft, die anfallenden Arbeiten mit hohem Engagement selbständig
und gewissenhaft wahrzunehmen.
Die Vergütung richtet sich nach TVÖD.
Bewerbungen erbeten bis zum 31.07.2008 an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau
Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.
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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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wunschliste.de
- 8. Juli 2008
"Tierisch Kölsch" in Zukunft mit Moderator
Die erfolgreiche Zoo-Doku "Tierisch Kölsch" wird nach 189 Folgen
erstmals einen Moderator erhalten. Dirk Steffens wird zukünftig durch
die Reihe führen, deren neue Folgen seit dem heutigen Dienstag gedreht
werden. Damit ist "Tierisch Kölsch" die erste der Zoo-Serien des
Zweiten, die nicht nur durch eine Kommentarstimme aus dem Off begleitet
wird. Dirk Steffens präsentierte für das ZDF bereits am 8. April die
Übersiedlung des Nürnberger Eisbärenmädchens Flocke ins Freigehege der
"Nürnberger Schnauzen". Die neuen Folgen von "Tierisch Kölsch" werden
zunächst bis zum 11. Juli
und anschließend erneut vom 3. bis 8. August im Zoo der Domstadt
gedreht. Diese fünfte Staffel mit Dirk Steffens als Moderator wird
voraussichtlich ab dem 25. August täglich um 15.15 Uhr im ZDF
ausgestrahlt.
news
aktuell - 3 .
Juli 2008
ZDF präsentiert Hannes
Jaenickes "Einsatz für Orang Utans"
Hannes Jaenickes
"Einsatz für Orang Utans" können die Zuschauer am
Mittwoch, 13. August 2008, 23.15 Uhr im ZDF miterleben. Der
erfolgreiche Schauspieler setzt sich für die rothaarigen Menschenaffen
ein, die vom Aussterben bedroht sind. Für den 45-minütigen Film reiste
er nach Borneo und Thailand. Er trifft mit dem niederländischen
Tierschützer Dr. Willie Smith zusammen, der als einer der besten
Orang-Utan-Kenner gilt: Mit der weltweit größten
Orang-Utan-Rettungsorganisation BOS (Borneo Orangutan Survival
Foundation) hat Smith bereits über 1.300 Menschenaffen vor dem Tod
bewahrt. Jaenicke nimmt Teil an einer spektakulären
Konfiszierungsaktion
in Sulawesi und erfährt die Zusammenhänge zwischen illegalem
Holzhandel, Vernichtung der Regenwälder und dem Sterben der
Waldmenschen.
>gemeint ist natürlich Willie Smits
Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende Juni ging es in den
Kamelhof Rotfeld, für Juli ist ein Besuch im Vogelpark Steinen geplant.
Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr,
10:05 BR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo, Di, Do, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (Wh.)
Di, Mi, Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 16:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Tiergarten Schönbrunn
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg,
Friedrichskoog, Wh.)
Mo, Di, 17:10 NDR, Panda, Gorilla & Co. (Zoos in Berlin, Wh.)
Mi-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)
Einzelsendungen:
Do, 10.07.2008, 20:15, 3sat, Assam - Im Land der Bienenbäume
Do, 10.07.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Das Leben der
Säugetiere (2 Teile)
Do, 10.07.2008, 20:30, ZDF dokukanal, Das Energie-Dilemma, Für und
Wider von Windkraftanlagen
Fr, 11.07.2008, 11:15, WDR, Tiergeschichten - Von verliebten Affen und
eifersüchtigen Zebras, Tamina Kallert unterwegs in niederländischen Zoos
Fr, 11.07.2008, 11:30, NDR, Quallen: Schreckliche Schönheiten
Fr, 11.07.2008, 12:15, ZDF dokukanal, Die Rückkehr der Büffel
Fr, 11.07.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Höhlenwelten
Fr, 11.07.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah, Sanfte Seelen (Wien)
Fr, 11.07.2008, 18:30-20:00, Phoenix, Perlen des Regenwaldes (2 Teile)
Fr, 11.07.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 11.07.2008, 23:00, ZDF dokukanal, Das Energie-Dilemma, Für und
Wider von Windkraftanlagen
Sa, 12.07.2008, 09:45, ARTE, Planet Erde, 2 Teile: Von Pol zu Pol,
Wüstenwelten
Sa, 12.07.2008, 13:30, SWR, Grzimeks Erbe in Afrika
Sa, 12.07.2008, 14:15, NDR, Ein Palast für Fische, Das neue Ozeaneum in
Stralsund
Sa, 12.07.2008, 14:45, ZDF dokukanal, Die Affenbande vom Amazonas
Sa, 12.07.2008, 16:40, WDR, Wisente hinter königlichen Mauern, Das
Wisentgehege Springe
Sa, 12.07.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Kieling - Expeditionen zu den
Letzten ihrer Art
Sa, 12.07.2008, 20:15, NDR, Stralsunds Ozeaneum wird eröffnet
So, 13.07.2008, 00:45, Phoenix, Themennacht Stars +
Artenschutz: Julia Roberts - Die Schöne und das Pferd, Zu Gast in
der Mongolei
So, 13.07.2008, 01:25, Phoenix, Im Zoo mit Whoopi Goldberg (Zoo und
Wildpark San Diego)
So, 13.07.2008, 02:10, Phoenix, Holly Hunter - Unter Geparden
So, 13.07.2008, 02:55, Phoenix, Robin Williams - Der Club der Delfine
So, 13.07.2008, 03:40, Phoenix, Julia Roberts - Die Schöne und die
Orang-Utans
So, 13.07.2008, 04:20, Phoenix, Richard Dreyfuss - Reise nach Galapagos
So, 13.07.2008, 05:05, Phoenix, Anthony Hopkins - Rendezvous mit Löwen
So, 13.07.2008, 08:45, VOX, Süddeutsche Zeitung TV, Popps
Pinguine - Traumberuf Tierpfleger (Gerhard Popp, Stuttgarter Wilhelma)
So, 13.07.2008, 10:30, RBB, Hilfe, der Biber kommt!, Ein
Nager verändert das Oderland
So, 13.07.2008, 11:15, WDR, Der NDR-Tiergarten (Höhepunkte v. 2007)
So, 13.07.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Die Affenbande vom Amazonas
So, 13.07.2008, 23:50, ARTE, Der Berg der Wölfe, Ein Raubtier
kehrt nach Spanien zurück
Mo, 14.07.2008, 11:30, NDR, Die Dörfer der Elefanten
Mo, 14.07.2008, 12:30, Phoenix, Wüsten im Vormarsch (2 Teile)
Mo, 14.07.2008, 13:15, 3sat, Überleben im Eis, Tiere in der Arktis
Mo, 14.07.2008, 13:50, NDR, Die Wiese
Mo, 14.07.2008, 14:00, Phoenix, Death Valley - Leben im Tal des Todes
Mo, 14.07.2008, 15:30, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere
(2Teile)
Mo, 14.07.2008, 18:00, 3sat, Hauptstadt der Turmfalken
Mo, 14.07.2008, 18:30-20:00, Phoenix, Die fantastische Reise mit dem
Golfstrom (2 Teile)
Mo, 14.07.2008, 19:00, ARTE, Nilkrokodile
Mo, 14.07.2008, 20:15, ARD, Der Rothirsch - König der Alpen
Mo, 14.07.2008, 21:00, 3sat, Die Kängurus von Mecklenburg
Di, 15.07.2008, 11:30, NDR, Der Flug des Nashorns, Von Frankfurt nach
Südafrika
Di, 15.07.2008, 13:00, WDR, Von Eisvogel, Hecht und Nutria
Di, 15.07.2008, 14:15, HR, Leben an der Staustufe
Di, 15.07.2008, 15:15, NDR, Seychellen-Traum - North Island
Di, 15.07.2008, 16:50, ARTE, Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind
Di, 15.07.2008, 19:00, ZDF dokukanal, Die Affenbande vom Amazonas
Di, 15.07.2008, 19:00, ARTE, Löwen auf der Pirsch, Indiens
Gir-Nationalpark
Di, 15.07.2008, 20:15, WDR, Wildes China
Di, 15.07.2008, 21:00, SWR, Afrika - Die große Wanderung der Gnus
Mi, 16.07.2008, 06:45, 3sat, Orgelpfeifenkaktus und Teufelszwirn, Eine
botanische Entdeckungsreise
Mi, 16.07.2008, 09:55, ARTE, Der Flug des Waldrapp
Mi, 16.07.2008, 11:15, Phoenix, Wo das Wasser Augen hat, Im
brasilianischen Pantanal
Mi, 16.07.2008, 11:30, NDR, Geparde und die großen Herden
Mi, 16.07.2008, 16:50, ARTE, Die Rettung des blauen Papageis
(Spix-Ara, LoroParque)
Mi, 16.07.2008, 19:00, ARTE, Geparde - Jäger der Landebahn
Mi, 16.07.2008, 20:15, NDR, Tropenwelt Karibik
Mi, 16.07.2008, 21:00, SWR, Planet Erde, Von Pol zu Pol
Do, 17.07.2008, 10:33, MDR, Im Reich des Meeres (1/5)
Do, 17.07.2008, 12:35, 3sat, Die größten Erfinder im Tierreich, 2
Teile: Geniale Baumeister, Der sechste Sinn
Do, 17.07.2008, 14:15, HR, Urwald-Melodien, Heimliche Affen und bunte
Papageien in Peru
Do, 17.07.2008, 15:00, SWR/WDR/BR alpha, Planet Wissen, Zugvögel -
Reisende mit Schnabelkompass
Do, 17.07.2008, 21:45, BR alpha, Planet Wissen, Zugvögel - Reisende mit
Schnabelkompass
Do, 17.07.2008, 22:00, SWR, Lebensraum Nordsee
Fr, 18.07.2008, 08:30, WDR, Seehund Ahoi! (Friedrichskoog)
Fr, 18.07.2008, 10:15, 3sat, 100 Jahre Hagenbeck Wh
Fr, 18.07.2008, 11:15, WDR, Tiergeschichten: Von Erdmännchen, Elefanten
& anderen Exoten (Zoo Köln) Wh
Fr, 18.07.2008, 14:00, BR alpha, Tiere der Heimat, Gämsen
Fr, 18.07.2008, 14:15, HR, Rastlose Staatsdiener - Termiten in Afrika
Fr, 18.07.2008, 16:30, 3sat, Tiger in Sibirien - Einsatz für die
Großkatzen
Fr, 18.07.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 18.07.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Wildes Mallorca
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen
Folge montags 10:53 Uhr im MDR, Wiederholung des "aktuellen"
ARD-Neuschnitts dienstags und freitags 09:05 Uhr von der ARD, weitere
Wh samstags 13:35 im NDR und 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im
NDR;
"Dresdner Schnauzen", Wiederholungen samstags 15:30 sowie montags und
donnerstags 10:30 Uhr vom ZDF, dienstags, mittwochs und freitags 18:00
Uhr auf ZDF Doku;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen freitags 21:00, samstags 06:45 und 17:30 Uhr sowie
sonntags 7:10 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab
14:15 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 15:00 vom BR und
sonntags 11:30 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags
10:45 und 14:45 Uhr im RBB, dienstags und freitags 10:20 Uhr vom SWR
(Spezial), sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs
15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus
wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:15 Uhr im WDR
wiederholt;
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: Wiederholungen samstags 16:02 Uhr
sowie sonntags ab 08:02 und ab 15:02 (je 2 Folgen) von ZDF Info.
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Die Nebel des Vergessens
Nebulöse Dinge ereignen sich, Wolken ziehen auf, Visionen scheinen sich
zu bewahrheiten.
In Ausgabe 399 der Zoopresseschau warf der ohnehin unter
Voodoo-Verdacht stehende Kolumnist die Frage auf, ob in Frankfurt
künftig Okapi, Aye-Aye und Rostkatze weichen müßten. Hier erwies sich
dann allerdings die Vorahnung als nicht besonders weitsichtig, denn
dann hätte ich ja wissen können, daß es die Nebelparder trifft. Die
Wolken, die heraufziehen, sind die im Fell des im Englischen
ohrenschmeichelnder Weise „clouded leopard“ gerufenen Tieres, die aus
dem Frankfurter Zoo gen Norden in einen schwedischen ziehen. In
Frankfurt wird damit das Ansehen dieser, im Schwedischen „trädleopard“
titulierten Tiere mit Füßen getreten. Und „ansehen“ ist hier auch das
Stichwort - weil man sie angeblich nicht sehen konnte, mußten sie
ausziehen. Ich habe, wo immer ich Nebelparder in der Vergangenheit im
Bestand eines Zoos hätte sehen können, so gut wie immer einen zu
Gesicht bekommen, auch ohne das zweite Gesicht zu brauchen. Sie haben
zugegebenermaßen das ein oder andere Mal geschlafen, aber verflixt noch
eins, die sehen auch schlafend verflucht gut aus, diese grandiosen
Katzen.
Nun seid gewarnt, Ihr lieben Raubtiere, zuviel Schlaf führt zu
umgehendem Rausschmiß aus der deutschen Vollpension - immer schön artig
an der Scheibe auf und ab rennen, dann kann Euch nichts passieren!
Gute Nacht!
Euer und Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
>> Seit das Gehege nach Jahren als ruhende Baustelle fertig war,
habe auch ich immer Nebelparder dort gesehen. Dirk Petzold

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