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Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 430 vom 10. Juli 2008

Liebe Leser,

morgen wird das Ozeaneum in Stralsund eingeweiht.

Wer die Großaquarien Dänemarks, Englands, Frankreichs oder Spaniens kennt - oder auch "nur" die Zooaquarien unserer niederländischen Nachbarn -, kann über die hierzulande gern als sensationell dargestellten 1-Mill.-Liter-Becken oder 4-m-Unterwassertunnel nur lächeln. Daß ein "echtes" Großaquarium in Deutschland bislang fehlte, habe ich an dieser Stelle wohl schon mehrfach erwähnt.

Das dürfte sich nun ändern. Immerhin soll es Deutschlands größter Museums-Neubau sein. 2,6 Mill. Liter im Hauptbecken sind international gesehen auch nur Mittelklasse (und zur Eröffnung noch gar nicht befüllt), dafür ist der Tunnel hier breiter als woanders lang, und irgendwie mußten 60 Mill. Euro ja verbaut werden - nicht nur für Deutschlands längste freitragende Rolltreppe (31 m). Durchaus logisch, wenn das größte Ostsee-Museum an der Ostsee zugleich "das größte der Welt" ist - wo sonst soll wohl ein Ostseemuseum stehen.

Ich habe bisher nur den Rohbau von außen gesehen, mir gefällt das Äußere nicht so recht, mehr so eine Komposition aus Nierentischen und Nierensteinen ("vom Wasser umspült"). Wie es im Aquarienbereich aussieht, scheint noch geheim zu sein, weder Presseinfos noch die Website bieten aktuelle Fotos, nur Visualisierungen. Der virtuelle Flug durch die Ausstellung auf der Website (Achtung, 45 mb!) entspringt Architekten- und Designer-Wunschträumen, ist aber wenig informativ.

Das wohl wichtigste in einem Aquarium - die lebenden tierischen Bewohner - jedenfalls kommt in Pressetexten, Berichterstattung und auf der Website sehr deutlich zu kurz. Noch berauscht man sich an Superlativen, Technik und Ausstellungsdesign. Eigentlich erfährt man gar nichts über den Tierbestand - außer daß es 7000 "zumeist Fische" sein sollen, wenn die Schwarmfische denn eingezogen sind. Die wenigen namentlich erwähnten Tierarten - darunter Buckelwal, Eisbär, Schweinswal und "Pinguin" - sind jedenfalls garantiert nur als Modelle zu bestaunen. Doch mehr Museum als Aquarium?

Also versammeln wir uns am Samstag vor der Glotze und schauen mal, wie es geworden ist.
Ob es gleich 45 + 90 Minuten Live-TV-Berichterstattung im NDR und unserer Kanzlerin zum Durchschnippeln des Bandes bedarf, sei dahingestellt.
Aber wie heißt es: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
www.ozeaneum.de
Dirk Petzold
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Und wir hatten Recht! Das STERN-Cover zeigte "Wilbär", wie das identische Bild in der Werbung für das neue Buch beweist. Dank an eine aufmerksame Leserin für die Zusendung.





Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Mit besonderem Hinweis auf die heutige Rubrik Grün im Zoo


Münster, 9. Juli 2008
Schüler engagiert sich für die Amphibien-Kampagne des Allwetterzoos

Tim Diekmann, Schüler der Johannes-Gutenberg-Realschule Hiltrup, ist ein guter Bekannter im Allwetterzoo: Er besucht von Beginn an die Forscherwerkstatt in der BioCity, absolvierte ein Schülerpraktikum im Artenschutzzentrum und verfolgte interessiert die bisherigen Aktionen von Zoo und Stiftung Artenschutz im Rahmen der Amphibien-Kampagne. So reifte in ihm der Gedanke, passend zum „Jahr des Frosches“ einen Artikel zur Bedrohung der Amphibien für die Schülerzeitung zu schreiben. Mit dem gelungenen Übersichtsbericht samt Spendenaufruf war es allerdings nicht getan. Er schlug der Schülervertretung außerdem vor, einen Teil des Erlöses des Sponsorenlaufes vom 30. April, bei dem 560 Schülerinnen und Schüler 90 Minuten lang den Steiner See umrundeten, zur Rettung der Amphibien zu nutzen. Der Großteil der erlaufenen Summe wurde an die Oluteyi-Combined-School in Namibia zur Modernisierung gespendet. Dank des zuvor erschienenen Artikels war das Verständnis für die weltweite Amphibienkrise und die Handlungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler bereits geweckt worden, so dass dem Allwetterzoo nun ein Betrag von 500 ¤ für „Rettet die Frösche“ überreicht wurde. Weitere Informationen zur Amphibienkrise und der Kampagne unter www.rettet-die-froesche.de oder www.stiftung-artenschutz.de.

Zoo Augsburg, 09.07.2008
EAZA-Tage im Augsburger Zoo

Anlässlich der diesjährigen EAZA-Kampagne (Europeen Association of Zoos and Aquarias) „Amphibien Ark“ organisieren die ehrenamtlichen Helferin Ursula Hell und der Tierpfleger Peter Kühlburg Freitag und Samstag, 11.7. und 12.7. einen Frosch-Parcours für große und kleine Besucher im Augsburger Zoo. Insbesondere die Kinder sollen die heimische Frösche und Kröten besser kennen lernen. Origami-Basteln für die kleinen Besucher am Pinguinbecken, ein Froschquiz für die älteren und für die Aktiven gibt’s das „Froschhüpfen“. Natürlich werden auch Spenden und Unterschriften für Ex Situ -Schutzprojekte gesammelt. Ex Situ-Projekte sind Schutzprogramme zur Zucht, Erhaltung und Erforschung von Tiere außerhalb ihrer natürlichen Lebensräume. Der Augsburger Zoo hat seit letztem Jahr mehrere neue Amphibienarten in sein Programm aufgenommen, Moosfrösche, Carolina Laubfrösche, Warzige Makifrösche, Chinesische Flugfrösche, Echte Tomatenfrösche und Schwarznarbenkröten. Das Ziel ist die Erhaltung der Artenvielfalt der Amphibien. Sie sind weltweit sehr stark gefährdet. Die Ursachen für die hohe Gefährdung sind der Einsatz von Chemikalien (wie Pestizide, Stickstoffdünger, Schwermetallen), die Zerstörung der natürlichen Lebensräume, Wildfänge seltener Arten und als ob das nicht schon reicht, werden die Amphibien von Parasiten, Virus- und Pilzkrankheiten bedroht. Um den Zoobesuchern diese dramatische Entwicklung zu aufzuzeigen, können am Infomobil Fragen zu Fröschen, Kröten und Molchen, zu Artenschutzprojekten und zu den Ex Situ-Projekten im Augsburger Zoo geklärt werden. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Zoo Osnabrück, 08.07.2008
Sonderausstellung: Sei kein Frosch – Amphibien brauchen unsere Hilfe

Sie verschwinden in rasanter Geschwindigkeit von unserem Planeten. Bereits 122 Amphibien-Arten sind in den letzten 25 Jahren ausgestorben. Weltweit ist die Hälfte aller Amphibien in ihrer Existenz bedroht. Umweltgifte und der Verlust von geeigneten Lebensräumen setzen Frosch & Co ziemlich hart zu. Der gefährlichste und am verheerendsten wirkende Bedrohungsfaktor ist jedoch ein aus Afrika stammender Hautpilz. Kommt es zu einem Pilzbefall, führt das innerhalb kürzester Zeit zum Verschwinden ganzer Populationen oder sogar einer Art. Ab nächsten Sonntag ist bis Ende September im Affenhaus des Osnabrücker Zoos eine Sonderausstellung über Amphibien zu sehen. Wer mehr über Frösche, Salamander und Molche erfahren möchte, ist dort genau richtig. Es werden unter anderem die einheimischen Amphibien-Arten vorgestellt und die spannende Entwicklung vom Ei zum Frosch dargestellt. Zur Eröffnung am Sonntag gibt es für kleine Zoobesucher eine besondere Überraschung: Niedliche, weiße Gipsfrösche warten darauf, für zwei Euro mit einem Pinsel von Kinderhand einen individuellen, farblichen Charakter zu bekommen. Außerdem führt ein Quiz durch die Ausstellung und Flyer liegen für diejenigen bereit, die sich näher informieren möchten. Im Gegensatz zu Elefanten, Gorillas oder Tigern können Amphibien nicht mit einem großen Fanclub aufwarten. Sie sind nicht niedlich und gehen bestenfalls als faszinierende Tiere durch. Aber sie sind vom Aussterben bedroht. Ohne Amphibien gerät das ökologische Gleichgewicht aus den Fugen: Durch Vertilgung von Insekten tragen sie zu guten Ernten in der Landwirtschaft bei und begrenzen das Vorkommen Seuchen übertragender Insekten. Aus den Hautsekreten von Amphibien werden medizinisch wirksame Substanzen gewonnen. Wir profitieren von den Amphibien und jetzt brauchen sie unsere Hilfe! Weltweit haben sich Naturschutzorganisationen und Zoologische Gärten zusammengeschlossen, um den Amphibien zu helfen. Die Amphibien-Arche der Weltnaturschutzorganisation IUCN, der Weltzooverband (WAZA), der Europäische Zooverband (EAZA) und viele andere Fachorganisationen wollen zum einem den Lebensraum der Amphibien schützen, aber auch durch gezielte Erhaltungszucht in Zoologischen Gärten den Amphibien eine Zukunft geben. Der Zoo Osnabrück beteiligt sich mit der Ausstellung und Aktionen rund um Frosch & Co an der Kampagne. Sämtliche Erlöse aus Malaktionen werden zuzüglich einer Spende des Osnabrücker Zoos an die Amphibien-Arche weitergeleitet.

Zoo Duisburg, 03.07.2008
„Origamifrösche küssen“ – Amphibienwoche erreicht ihren Höhepunkt

„Sie sind glitschig, und wenn man sie küsst, verwandeln sie sich in einen Prinzen“ ist die meist genannte Antwort der Besucher auf die Frage: „Was sind Amphibien?“ Der Naturschutzbeauftragte des Zoo Duisburg, Peter Allenschläger, informiert die Besucher noch bis Sonntag über die wundersame Welt der Amphibien. Während die einen aus Papier Frösche falten und andere sich am Amphibienmemory erfreuen, dürfen weitere ihr Wissen an der Amphibienweltkarte unter Beweis stellen. „Kröten“ für die Frösche werden am Glücksrad gesammelt, wo es attraktive Preise zu gewinnen gibt. Der Reinerlös kommt der Amphibienkampagne zugute. Parallel zur Kampagnenwoche des Zoo Duisburg wirbt der Weltzooverband (WAZA) und der Europäische Zooverband (EAZA) für den dringend gebotenen Natur- und Artenschutz der Amphibien. Bereits bei der Hälfte der rund 6300 Amphibienarten, zu denen Frösche, Kröten, Unken, Salamander, Molche und Blindwühlen gehören, sind Existenz bedrohende Verluste in den Beständen zu verzeichnen. Die 21 hierzulande beheimateten Arten stehen alle seit 1980 unter Naturschutz. Allerdings hält die Dezimierung durch Lebensraumzerstörung, Belastung von Gewässern und Entnahme von Tieren für die Heimtierhaltung an. Hinzu kommt der Chytridpilz, der seit Jahren ganze Amphibienbestände auslöscht und inzwischen auch Deutschland erreicht hat. Schon lange engagiert sich der Zoo Duisburg im Amphibienschutz und bietet mit einem Feuchtbiotop einer kleinen Schar an heimischen Amphibien Heimat und Laichgelegenheit. Der Zoo Duisburg möchte mit dieser internationalen Kampagne im „Jahr des Frosches“ die Besucher für die Belange des Natur- und Artenschutzes im Bereich der Amphibien sensibilisieren und ihnen die einheimischen Arten näher bringen.

lifepr.de - 9. Juli 2008
EAZA-Tage im Augsburger Zoo
Anlässlich der diesjährigen EAZA-Kampagne (Europeen Association of Zoos and Aquarias) "Amphibien Ark" organisieren die ehrenamtlichen Helferin Ursula Hell und der Tierpfleger Peter Kühlburg Freitag und Samstag, 11.7. und 12.7. einen Frosch-Parcours für große und kleine Besucher im Augsburger Zoo. Insbesondere die Kinder sollen die heimische Frösche und Kröten besser kennen lernen. Origami-Basteln für die kleinen Besucher am Pinguinbecken, ein Froschquiz für die älteren und für die Aktiven gibt's das "Froschhüpfen". Natürlich werden auch Spenden und Unterschriften für Ex Situ -Schutzprojekte gesammelt. Der Augsburger Zoo hat seit letztem Jahr mehrere neue Amphibienarten in sein Programm aufgenommen, Moosfrösche, Carolina Laubfrösche, Warzige Makifrösche, Chinesische Flugfrösche, Echte Tomatenfrösche und Schwarznarbenkröten.

mz-web.de - 7. Juli 2008
Unterwegs mit der Karawane - Fest im Zoo zieht Tausende an - Aktion gegen Amphibiensterben
Halle. Dichtes Gedränge herrschte am Sonntag an allen Ecken und Enden des Reilsbergs. Tausende Hallenser und Gäste der Stadt nutzten das angenehme Wetter, um beim inzwischen 45. Zoofest dabei zu sein. Ein buntes Programm für viele Geschmäcker war vorbereitet worden. Thematisch war das diesjährige Zoofest den Amphibien gewidmet. Denn 2008 ist das "Jahr des Frosches". Damit wird das internationale Programm zur Rettung der Amphibien unterstützt. Und so wurden die Besucher des Bergzoos schließlich kurzerhand zum "Frosch-Schutzmittel" ernannt. Denn der hallesche Zoo unterstützt die weltweite Kampagne mit einer informativen Ausstellung und einer Spendenbox im Raubtierhaus. Darüber hinaus wird an bestimmten Sonntagen ein Info- und Aktionsstand aufgebaut, um Zoobesucher für die Amphibienkrise zu sensibilisieren.


Die Peinlichkeit der Woche zum Jahr des Frosches:
welt.de - 9. Juli 2008
Notstand am Kochtopf
Froschschenkel und Weinbergschnecken: typisch französisch? Von wegen, auch wenn Staatspräsident Nicolas Sarkozy sie nun zusammen mit anderen landestypischen Speisen von der Unesco zum Weltkulturerbe erklären lassen will.
Dabei stammen die Spezialitäten, die aus der französischen Gastronomie nicht wegzudenken sind, längst nicht mehr aus Frankreich. Weil Frösche und Weinbergschnecken selten geworden sind, müssen sie mittlerweile aus dem Ausland importiert werden, um die Nachfrage zu decken. Gut 30 000 bis 40 000 Tonnen Schnecken und 5000 Tonnen Froschschenkel verspeisen die Franzosen pro Jahr. Allein im vergangenen Jahr wurden Froschschenkel im Wert von 8,9 Mio. Euro aus Indonesien nach Frankreich eingeführt. Sterneköche dagegen schwören auf Frösche aus der Türkei, Ägypten und Albanien. Die Tiere werden von spezialisierten Händlern lebend importiert, per Stromschlag getötet und frisch filetiert ausgeliefert.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig


firmenpresse.de - 9. Juli 2008
Tierpark Neumünster reicht Auskunftsklage über Lizenzeinnahmen von Knut beim Landgericht Berlin ein
Knut, einst knuddeliges Tierbaby, inzwischen Deutschlands beliebtester Zoobewohner und weltweit bekannter Eisbär, beschert seinem momentanen Aufenthaltsort, dem Berliner Zoo, viel Publikum, Bewunderung und nicht zuletzt Millionen. Doch wem gehört Knuts Einkommen? Das wird wohl vor Gericht entschieden werden müssen. Denn Knut gehört - und das ist unbestritten - dem Zoo Neumünster. Dr. Peter Drüwa, Zoodirektor in Neumünster, lässt keinen Zweifel daran, dass Knuts erzieltes Einkommen aus Lizenzverträgen dem Neumünsteraner Zoo zusteht. "Wir als Zoo Neumünster wollen in Sachen Knut natürlich unsere Rechte wahren und hatten dem Berliner Zoo Gespräche angeboten, dort scheint man aber an einer gütlichen Einigung nicht interessiert zu sein ", so Dr. Peter Drüwa. Nachdem die vom Tierpark Neumünster angeregte Mediation in freundlicher Atmosphäre vom Zoologischen Garten Berlin nicht angenommen und auch keinerlei Auskünfte über die durch Knut erzielten Einnahmen erteilt wurden, zog man in Neumünster aus der totalen Verweigerungshaltung der Berliner Kollegen nun Konsequenzen. Die Zooleitung Neumünster hat gemeinsam mit ihrem Kuratorium und dem Beirat der Tiergartenvereinigung entschieden, vor dem Landgericht Berlin diese Woche eine Auskunftsklage einzureichen.

bild.de - 9. Juli 2008
Zankapfel Knut: Zoo Neumünster zieht vor Gericht
Der Tierpark Neumünster hat nach eigenen Angaben eine Klage beim Landgericht Berlin eingereicht. Der Zoo will Auskunft über die mit dem beliebten Eisbär erzielten Lizenzeinahmen. Damit ziehe man Konsequenzen aus "der totalen Verweigerungshaltung der Berliner Kollegen", hieß es in einer Erklärung der Schleswig-Holsteiner. Berlin sieht sich im Recht und reagierte gelassen. Der Tierpark in Schleswig-Holstein wirft dem Berliner Zoo vor, an einer gütlichen Einigung nicht interessiert zu sein. Es seien keine Angaben zu den Einnahmen gemacht worden und die angeregte Mediation in freundlicher Atmosphäre sei vom Zoologischen Garten Berlin nicht angenommen worden.

pr-inside.com - 9. Juli 2008
Auskunftsklage vor Berliner Landgericht eingereicht - Hauptstadt-Zoo sieht sich im Recht - Zoo Neumünster zieht wegen Einnahmen für Knut vor Gericht Erste Zusammenfassung
Der Streit zwischen den Zoos Neumünster und Berlin um die Einnahmen von Eisbär Knut beschäftigt nun ein Gericht. Der Tierpark Neumünster reichte nach eigenen Angaben vor dem Landgericht Berlin eine sogenannte Auskunftsklage über die Lizenzeinnahmen ein, die Knut den Berlinern gebracht hat. Der Direktor des Zoos Neumünster, Peter Drüwa, hat nach eigenen Angaben keine Zweifel, dass Knuts erzieltes Einkommen aus Lizenzverträgen seinem Tierpark zustehe. Schließlich gehöre der im Dezember 2006 geborene Knut diesem Park. "Das von Knut erwirtschaftete Geld könnte der Zoo Neumünster für dringend benötigte Renovierungsarbeiten gut gebrauchen", betonte der Direktor.

newsticker.welt.de - 9. Juli 2008
Kampf um Gewinnbringer Knut: Klage noch in dieser Woche
Der Kampf um die Millionengewinne rund um den populären Eisbären Knut aus dem Berliner Zoo wird schärfer. Noch in dieser Woche werde der Tierpark Neumünster eine Klage beim Landgericht Berlin einreichen, kündigte Tierparkchef Peter Drüwa am Mittwoch an. Mit der Auskunftsklage will die Einrichtung in Schleswig-Holstein erreichen, dass der Berliner Zoo seine Lizenzeinnahmen durch Knut offenlegen muss.

die-topnews.de - 9. Juli 2008
Knut-Millionen: Tierpark Neumünster reicht Klage gegen Berliner Zoo ein
Im Streit um die Lizenzeinnahmen aus der Vermarktung des Eisbären Knut wird sich demnächst das Landgericht Berlin einschalten müssen. Noch diese Woche will der Tierpark Neumünster, der einen Teil der Einnahmen fordert, eine Auskunftsklage einreichen, wie der Tierpark-Direktor Peter Drüwa am Mittwoch mitteilte. Knut sei in Berlin gut aufgehoben, es stehe allerdings für den Neumünsteraner Tierpark viel auf dem Spiel. Drüwa sagte, dass das durch die Vermarktung von Knut erwirtschaftete Geld dringend für Renovierungsarbeiten gebraucht werde.

tagesspiegel.de - 9. Juli 2008
Tierpark Neumünster verlangt Knut-Einnahmen
Der Tierpark Neumünster will diese Woche gegen den Berliner Zoo klagen, um Lizenzeinnahmen aus der Vermarktung des Eisbären Knut geltend zu machen. Die Begründung: Knuts Vater Lars war 1999 als Zuchttier von Neumünster nach Berlin ausgeliehen worden.

tagesspiegel.de - 10. Juli 2008
Eisbär Knut: Wer bekommt das viele Geld?
Eine gütliche Einigung hat es nicht gegeben, jetzt geht der Streit um Knuts Erträge vor Gericht. Deutschlands berühmtester Eisbär hat dem Berliner Zoo eine Menge Geld gebracht, und einen Anteil davon beansprucht der Zoo Neumünster. "Die Klage wird gerade zugestellt", sagte Neumünsters Zoodirektor Peter Drüwa dem Tagesspiegel. Beim Berliner Landgericht war sie gestern noch nicht eingegangen. Der Anwalt des Berliner Zoos, Joachim Gabler aus Rottach-Egern am Tegernsee, hatte ebenfalls noch nichts erhalten. Er ist davon überzeugt, dass die Schleswig-Holsteiner kein Geld verlangen können. Zwar gehört Knut unstreitig dem Zoo Neumünster. Das geht aus dem Zuchtvertrag hervor. Vertraglich ist geregelt, dass der erste, dritte und fünfte überlebende Nachkomme dem Zoo Neumünster gehört - also auch Knut. Aber bedeutet dies auch, dass das mit Knut verdiente Geld Neumünster zusteht? Drüwa ist davon überzeugt, Eigentum sei schließlich Eigentum. Deshalb haben die Kläger erstmal Auskunftsklage erhoben, um herauszufinden, was Knut eingebracht hat. In der nächsten Stufe würde dann auf Zahlung geklagt. Gabler bezweifelt, dass es so weit kommt.


mvticker.de - 7. Juli 2008
Ozeaneum eröffnet am 11. Juli in Stralsund Region Stralsund
Startschuss für die größte Ostsee-Ausstellung Europas: Am 11. Juli eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ozeaneum in Stralsund, ab 12. Juli ist es für alle Besucher offen. Die darin enthaltenen 40 großen bis riesigen Aquarien machen atemberaubende Unterwasserreisen durch Ostsee, Nordsee, Nordatlantik und das Polarmeer möglich. Am Eröffnungswochenende - 12. und 13. Juli - werden von 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr Sonderführungen und Straßenkunst ebenso geboten wie Live-Musik und Kammertheatervorführungen. "Open Ship" heißt es unter anderem auf dem Greenpeace-Schiff "Beluga II", das neben Seenotkreuzer und Ölauffangschiff im Stralsunder Hafen festgemacht hat.

ad-hoc-news.de - 7. Juli 2008
Schaufenster zum Meer - Auf der Stralsunder Hafeninsel wird Freitag das neue Ozeaneum eröffnet - Größtes Aquarium Deutschlands
Immer wenn Harald Benke die 20 Meter hohe fensterlose Museumshalle im neuen Ozeaneum betritt, kommt er ins Schwärmen. Der Blick des international anerkannten Walforschers schweift begeistert zu einem lebensgroßen Modell eines Blauwals. Mit 28 Metern Länge schwebt der Gigant raumfüllend über seinem Kopf. "Nirgendwo sonst in der Welt sind derart viele Walmodelle in Originalgröße zu sehen", sagt der 52-Jährige Museumsdirektor, der am Freitag die Pforten des neuen Ozeaneums in Stralsund öffnen wird.

svz.de - 8. Juli 2008
Das Meer ist leer
Stralsund. Hunderte Fische sollen Besucher einmal im Schwarmfischbecken bestaunen können - zur Eröffnung am Sonnabend wird das 2,6 Millionen Liter fassende größte Aquarium im Ozeaneum aber noch nicht fertig sein. Derzeit wird das Becken noch probebefüllt, erst am Wochenende sollen das endgültige Wasser und die ersten Fische dazukommen. Auch ein weiteres Aquarium wird nicht pünktlich fertig, 12 von insgesamt 14 Aquarien stehen zur Eröffnung aber zur Verfügung. Auch eine Pinguinanlage und das Heringsbecken, die ursprünglich geplant waren, können derzeit noch nicht gebaut werden, da die Baukosten von 50 auf 60 Millionen Euro gestiegen sind. Fünf Millionen Euro waren schon nachgeschossen worden. Das Ozeaneum ist aber auf der Suche nach Sponsoren. "Für das Heringsbecken haben wir einen Sponsor in Aussicht, in einem Dreivierteljahr könnte dann gebaut werden", sagt Jens Oulwiger vom Ozeaneum. Die Pinguinanlage könnte in zwei Jahren realisiert werden, hier sei aber noch kein Sponsor in Aussicht. Als Entschädigung erhalten Besucher zunächst eine Ermäßigung beim Eintritt, Erwachsene zahlen zehn statt 14, Kinder fünf statt später acht Euro. Mindestens 550 000 Besucher benötigt das Museum pro Jahr für einen wirtschaftlichen Betrieb. Die zusätzlichen Kosten für den Bau teilten sich Bund und Land, die sich insgesamt mit 30 Millionen (Bund) und 17, 5 Millionen Euro (Land) beteiligten.

ad-hoc-news.de - 7. Juli 2008
Die größten Aquarien im Ozeaneum
Nach dem Konzept soll der Besucher im Ozeaneum einen Unterwasser-Spaziergang von Stralsund bis ins Polarmeer absolvieren können. Die einzelnen Aquarien werden in den nächsten Wochen und Monaten schrittweise mit den jeweiligen Tieren besetzt.

ad-hoc-news.de - 7. Juli 2008
Im Ozeaneum wurde Technik der Superlative installiert
Hinter den Kulissen der Aquarienschau im Ozeaneum wurde eine in Deutschland bislang einzigartige Technikmaschinerie installiert. Durch den Komplex verlaufen mehr als zehn Kilometer lange Rohrleitungen unter anderem für Wasser, Kühlmittel, Ozon, Sauerstoff und Kohlendioxid. Die Länge der verlegten Strom- und Steuerkabel dürfte mehrere Hundert Kilometer betragen. Zusätzlich zu den 39 Aquarien stehen nochmals mehr als 40 zusätzliche Aquarien und Fischtanks zur Verfügung, die zum Beispiel als Quarantäne- oder Zuchtbecken dienen können. Insgesamt befinden sich rund 6000 Kubikmeter Wasser im System des Ozeaneums. Bei normalem Betrieb wird die gesamte Wassermenge etwa einmal im Jahr ausgetauscht. Dafür wären pro Jahr rund 210 Tonnen Spezialsalz erforderlich. Um Kosten zu sparen, soll künftig das Ostseewasser im Ballastwassertank eines Frachters zum Ozeaneum geliefert und dann entsprechend aufgesalzt werden. Für die riesigen Filtersysteme sind etwa 350 Kubikmeter Biofiltermaterial erforderlich. Zur Technik gehören ferner selbstreinigende Siebtrommelfilter sowie Spezialapparaturen wie Eiweißabschäumer, UV-Entkeimer, Wasserenthärter und Osmoseanlagen. Um das Wasser kühl zu halten, wurde ein separates Leitungsnetz installiert, durch das etwa sechs Grad kaltes Wasser fließt, bereitgestellt von zwei Kältemaschinen mit einer Leistung von einem Megawatt.

ostseezeitung.de - 9. Juli 2008
Peta kritisiert Aquarienhaltung im Ozeaneum
Die Tierschutzorganisation Peta hat die Aquarienhaltung im neuen Ozeaneum in Stralsund kritisiert. Tausende Fische seien dem Meer entrissen und damit aus ihrem natürlichen Lebensraum entfernt worden, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Durch Bauverzögerungen seien viele Fische unter engen Bedingungen "zwischengelagert" worden, sagte Meeresbiologin Tanja Breining. Für das Ozeaneum seien Fische zum Teil auch geangelt worden. "Ein Meeresmuseum ist etwas Wunderbares, Aquarien mit lebenden Tieren ein Alptraum", sagte Breining.

Augsburger Allgemeine - 2. Juli 2008
Bundesweit einer der zehn besten Zoos
Da ist die Freude doch tierisch groß: Der Augsburger Zoo landete bei einem deutschlandweiten Tierpark-Test des Magazins Stern auf dem zehnten Platz. Ein großes Lob gab es für die "durchgehend überdurchschnittliche Tierhaltung". Bewertet wurden aber auch Punkte wie Besucherservice und äußerer Eindruck. Gegenüber 2000 um sechs Plätze verbessert.

Augsburger Allgemeine - 3. Juli 2008
Details aus dem Zoo-Test
Beim Besucherservice landete Augsburg auf Platz sechs. Hier wurden z. B. Eintrittspreise, Verpflegung, Beschilderung und Spielplätze getestet.Was die Tierhaltung betrifft, landete Augsburg mit seiner Anlage für Bären auf dem ersten, mit der für Greifvögel auf dem zweiten Platz. Bei den Laufvögeln reichte es dafür nur für Platz 20.

Wochenanzeiger Herford - 1. Juli 2008
Reaktionen auf Zootest des Stern
Die Zoo-AG, eine Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Zooexperten hat in ihrer jüngsten Presseschau den Zootest des Stern als „ärgerlich“ bezeichnet. Der Osnabrücker Zoo schnitt bei diesem Testergebnis zwar mit der Note „noch gut“ ab, war aber lediglich auf dem 25. Platz von 27 Großzoos gelandet. Der Osnabrücker Zoo erfüllt nicht nur alle von der Europäischen Union geforderten Haltungsbedingungen, sondern übertrifft diese in allen Fällen zum Teil deutlich. Dies ist das Ergebnis eines harten Sanierungsprogramms, das nicht mit öffentlichen Mitteln, sondern dank vieler Sponsoren und Zoobesucher realisiert werden konnte. Es ist deshalb völlig unverständlich, dass der Osnabrücker Zoo hinter vielen Zoos bewertet wurde, die in vielen Fällen selbst die Haltungsbedingungen für sensible Tierarten wie Menschenaffen und Elefanten nicht erfüllen.

openpr.de - 7. Juli 2008
Burgers' Rimba, die Tropen inmitten von Arnhem
Die Malaienbären sind auf der Suche nach Honig, oben in den Bäumen schwingen die Siamangs umher, auf dem Boden verstecken sich Netzpythons, die bis zu 2 Meter groß werden können und plötzlich stehen Sie Auge in Auge mit einem Sumatra-Tiger! Burgers' Zoo verfügt seit dem 14. Mai 2008 über ein brandneues Tierprojekt, das sich über 2 Hektar erstreckt: Burgers' Rimba. "Rimba" ist eine Abkürzung aus dem Malaiischen für "rimba raya", was soviel bedeutet wie "Tropischer Regenwald". Affen, Hirsche, Rinder, Tiger, Schlangen, Warane und der Malaienbär sind hier in ihrem natürlichen Lebensraum zu bewundern.


islacanaria.net - 9. Juli 2008
Gran Canaria: Wiedereröffnung des Palmitos Park im August geplant
Der Palmitos Park im Gemeindegebiet Maspalomas auf Gran Canaria wird voraussichtlich ein Jahr nach den verheerenden Waldbränden im kommenden August wiedereröffnet. Innerhalb eines Jahres wurde der Palmitos Park komplett gesäubert und neu aufgebaut. Der Park wird zunächst die gleiche Anzahl von Tierattraktionen bieten. Für Ende des Jahres und Mitte nächsten Jahres neue Attraktion vorgesehen.

diepresse.com - 9. Juli 2008
Herberstein-Anwalt: "Eine tödliche Mischung"
Nach 27 Verhandlungstagen am Grazer Straflandesgericht werden heute, Mittwoch, die Urteile im Herberstein-Prozess erwartet. Im Rahmen seines gestrigen Schlussplädoyers filterte Staatsanwalt Johannes Winklhofer noch einmal die Anklagepunkte gegen Andrea Herberstein, ihren Sohn Maximilian sowie den ehemaligen Gutsverwalter des Herberstein'schen Schloss- und Tierparkbetriebs, Heinz Boxan, aus den 20 Bänden und rund 100.000 Aktenseiten des Verfahrens. Winklhofer ortet "beschämende Vorgänge" rund um die Verwendung von Fördergeldern. Knapp sieben Millionen Euro hätte die Familie Herberstein allein bis zum Jahr 2002 vom Land Steiermark bekommen - und das, "ohne selbst Steuern bezahlt zu haben". Auch der Wille, das eigene Vermögen heranzuziehen, um drohende finanzielle Engpässe zu meistern, habe gefehlt.

derStandard.at - 7. Juli 2008
Staatsanwalt verlangt harte Bestrafung für Herberstein


NÖN-online - 2. Juli 2008
Safaripark: „Ein Kasperltheater“
Gänserndorf. Das Thema „Safaripark-Neu“ entwickelt sich immer mehr zur unendlichen Geschichte. Bei der Gemeinderatssitzung am Montag konnten die Mandatare abermals keinen Beschluss über das Projekt fällen. Grund: Die NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus hat noch immer nicht grünes Licht für eine Förderung gegeben. SPÖ-Wirtschaftsstadtrat Robert Michl ist mehr als sauer. Zur Erinnerung: Die ecoplus will den „Safaripark-Neu“ von Betreiber Mag. Josef Zoher nur dann fördern, wenn verschiedene Auflagen erfüllt werden. Unter anderem muss sich die Gemeinde an dem Projekt beteiligen. Die Stadt hat in der Folge einen entsprechenden Vertrag entworfen: Sie würde als Kommanditist (Teilhafter) in die Zoher-GesmbH einsteigen. Im NÖN-Gespräch versteht ecoplus-Chef Helmut Miernicki die Aufregung überhaupt nicht: „Das stimmt nicht. Wir haben geantwortet. Das Problem ist, dass die Gemeinde nicht alle Auflagen erfüllt. So können wir dem Projekt nicht zustimmen.“




Planung und Bau

Westfälische Nachrichten - 2. Juli 2008
Zoo Osnabrück investiert – afrikanische Erlebniswelt bis 2010
Der Zoo Osnabrück wird bis Sommer 2010 um eine 5,5 Hektar große afrikanische Erlebniswelt erweitert. Auf dem Gelände sollen Besucher einen gitterlosen Blick auf die Tierwelt bekommen. Die Tiere seien lediglich durch künstlich angelegte Feldlandschaften und Flussläufe abgetrennt, sagte am Mittwoch Zooarchitekt und Projektplaner Peter Rasbach. Zu sehen seien dann etwa Schimpansen, Mantelpaviane, Pinselohrschweine und Hyänen. Für Kinder ist eine Baumhauslandschaft und ein nachgebautes afrikanisches Dorf vorgesehen. Investiert würden rund zehn Millionen Euro, etwa zur Hälfte aus EU-Mitteln, sagte Geschäftsführer Andreas Busemann.

lvz-online.de - 6. Juli 2008
Teurer Stahl für Tropenhalle - Gondwanaland könnte teurer werden
Leipzig. Wer jetzt eine großflächige Halle mit viel Stahl und Luft dazwischen bauen will, hat ein dickes Problem: Seit mehr als zwei Jahren ziehen die Stahlpreise steil nach oben. Eine Entwicklung, die auch den Zoo Leipzig trifft. Mit Spannung wird daher für den Montag die Öffnung der Gebote der Baufirmen für die Riesentropenhalle Gondwanaland erwartet. "Es wird eine Herausforderung", ist Zoochef Jörg Junhold klar. Denn es geht um das Dach der künftigen Tropenhalle, eine Stahlkonstruktion, an der dreilagige Folienkissenhüllen abgehängt werden.

RP-online - 3. Juli 2008
Neue Madagaskar-Voliere im Zoo
Krefeld. Mit ihren langen, gebogenen Schnäbeln stochern die zwei Mähnenibisse in dem rot gefärbten Sand nach Insektenlarven. „Das ist ihre Lieblingsbeschäftigung: stochern und in den Nestern kuscheln“, erklärte Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen gestern bei der Eröffnung der neuen Voliere im Vogelhaus. Mit viel Liebe zum Detail installierten die Zoomitarbeiter einen Bach, sorgten für Feuchtigkeit und suchten lebensraumnahe Pflanzen aus. Auch die rote Erde auf Madagaskar wollte man in der Voliere simulieren. Da die aber schwierig zu bekommen ist, mischten sie die hiesige Erde mit zerkleinerten Ziegelsteinen. Dank Spenden von Unternehmern konnte der Umbau finanziert werden.

Rhein Main Presse - 3. Juli 2008
Nibelungenstadt bietet Drachen Asyl
Worms. Der Tiergarten wächst weiter, nun stehen neue Projekte auf dem Plan: "Wirtschaftshof", "Drachenland" und "Tiergartenschule". Zum Neubau der Einrichtungen hat die Fachhochschule Bingen ein Energiekonzept erstellt, das vom Land schon komplett bezahlt wurde. "Und Staatssekretärin Jacqueline Kraege vom Umweltministerium hat zudem versichert, dass es Zuschüsse geben wird für den Neubau der Tiergartenschule", erklärte Eckhard Wiesenthal vom Planungsbüro, das im Auftrag der Freizeitbetriebe den Ausbau den Tiergartens voranbringt. Gebaut wird das Haus mit einem Schulungsraum, zwei Funktionsräumen und Toiletten in Form eines Niedrig-Energie- oder Passivhauses, aufs Dach sollen Photovoltaik oder auch Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung. "Und alle Technik soll für Besucher transparent gemacht werden, zum Anschauen und Dazulernen". Errichtet werden sollen außerdem ein einzigartiges Drachenland und ein neuer Wirtschaftshof: "Das wird rund drei Millionen Euro kosten", so Wiesenthal. Das Drachenland entsteht auf der Fläche des jetzigen Tropenhauses, "das in keinster Weise mehr heutigen Anforderungen entspricht". Im neuen Drachenland werden sich Reptilien tummeln, die mittels vergrößernder Scheiben ganz genau beobachtet werden können. Geplant ist auch, eine große Freianlage zu errichten, in der zwei Meter große Grüne Leguane leben. "Mit der Errichtung dieses Drachenlandes können wir uns dann auch beteiligen an einer Aktion de Weltzooverbandes, im Rahmen derer bedrohte Reptilien gerettet werden sollen".

kn-online.de - 8. Juli 2008
Trockengraben statt Zaun: Freie Sicht auf die Elche
Das Motto "Wir machen den Weg frei" hat die Volksbank Raiffeisenbank im Tierpark Neumünster wörtlich genommen: Dank einer 10000-Euro-Spende sind Zäune am Elchgehege im Eingangsbereich passé. Ein gestern eingeweihter Trockengraben gibt den direkten Blick auf die Tiere frei. Im März begannen die Umbauarbeiten am 5000 Quadratmeter großen Gehege. Von einer Fachfirma wurden die 20 jeweils zwei Meter hohe, L-förmige Grabenwände eingesetzt und verfugt. Massive Holzbohlen stoppen die Tiere etwa zwei Meter vor der Mauer ab. Den Raum dazwischen können Elchkühe in der Brunftzeit als sogenannten Hochzeitsweg nutzen, um Distanz zu den Bullen zu wahren. "Das ist moderne Technik in der Zootierhaltung," sagte Tierparkleiter Dr. Peter Drüwa. "Das hätten wir allein nicht gekonnt." Die Erd- und Pflasterarbeiten auf der Besucherseite dagegen wurden mit Bordmitteln aus dem Tierpark ausgeführt. Eine Rampe für Rollstühle und Kinderwagen und vier breite Treppenstufen wurden angelegt, damit die Tierparkbesucher zum erhöhten Aussichtsplateau gelangen können. Ebenfalls neu ist der direkte Blick von der Kasse durch alte Buchen bis zum Gehege: Die alten Wegschilder unter Reetdächern wurden entfernt. Ihre Nachfolger werden im neuen Treffpunkt für Gruppen und Schulklassen aufgehängt, im zum Treffpunkt umgestalteten ehemaligen Elchstall.




Aktionen

lizzy-online.de - 8. Juli 2008
Zur Taufe fehlt noch was: Zoo Leipzig startet Namensaufruf für die beiden Giraffenjungtiere
Der Zoo Leipzig sucht für das am 8. April geborene Giraffenweibchen und für den am 10. Juni geborenen Giraffenbullen einen wohlklingenden afrikanischen Namen. "Wir würden uns sehr freuen, wenn wir wieder zahlreiche Zuschriften erhalten. Natürlich werden die ersten drei Gewinner des Namensaufrufs zur Taufe am 30. Juli in den Zoo eingeladen und mit einem Preis überrascht", so Zoodirektor Dr. Junhold. Die Vorschläge können bis zum 18. Juli 2008 an den Zoo Leipzig GmbH, Pfaffendorferstraße 29 in 04105 Leipzig per Post oder aber per Mail an mpra02@zoo-leipzig.de geschickt werden.

halleforum.de - 9. Juli 2008
Veranstaltungen: Sommerferien im Zoo Halle - Raubtierolympiade im halleschen Bergzoo
Passend zu den Olympischen Spielen lädt der Zoo Halle in den Sommerferien Familien mit Kindern ab 5 Jahren zur "Raubtierolympiade" ein. Bei diesem spielerischen Zoorundgang gilt es, die Welt der Raubtiere mit ihren Rekorden und Besonderheiten zu erforschen und mit den eigenen Fähigkeiten zu vergleichen. Startzeit ist jeden Donnerstag in den Sommerferien, 10 Uhr an der Zookasse in der Reilstraße. Die Führungen sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben. Für Kindergarten- und Hortgruppen besteht die Möglichkeit, sich telefonisch für Vormittagstermine anzumelden.

inar.de - 9. Juli 2008
Zootag mit ermäßigtem Eintrittspreisen und Sonderservice
Nachdem vor wenigen Wochen im Tierpark Berlin ein Tierparktag mit großem Erfolg durchgeführt wurde, veranstaltet nun der Zoologische Garten ebenfalls einen besonderen Tag für seine Besucher. Am Sonntag, dem 13. Juli 2008 findet der Zootag statt. In insgesamt neun Veranstaltungen kann sich der Besucher über besondere Themen rund um den Zoologischen Garten informieren. Vier Spezialführungen und vier "Blicke hinter die Kulissen" werden veranstaltet.

Leipziger Volkszeitung - 2. Juli 2008
Schauen, staunen, schmecken - Bienenfest im Leipziger Zoo
Bienen bieten mehr als nur Honig: Einblicke in die Welt dieser Insekten gibt der Leipziger Zoo beim Bienenfest am Samstag. Ab 10 Uhr laden der Bienenzüchterverein für Leipzig und Umgebung sowie der Tiergarten ein. Dabei können die Besucher frisch geschleuderten Honig verkosten und die Tiere bei ihrer Sammelleidenschaft beobachten. Außerdem werden Honig- und Wachsprodukte angeboten.

abendblatt.de - 8. Juli 2008
Wildpark - fleißige Bienen und köstlicher Honig
Die fleißigen Honigbienen stehen am kommenden Sonntag ab 11 Uhr im Mittelpunkt, wenn die Imker im Wildpark Eekholt fachmännische Einblicke in die Lebensweise der unermüdlichen Nektarsammler geben. Unter Anleitung können kleine und große Besucher mithelfen, den Honig aus den Waben zu schleudern. Wer möchte, darf natürlich vom frischen köstlichen Honig naschen. Außerdem vermitteln die Imker viel Wissenswertes über diese faszinierenden Insekten und zeigen ein Bienenvolk mit ihrer Königin.
Im Rahmenprogramm werden außerdem alte Handwerkskünste vorgestellt - wie zum Beispiel eine besondere Drechseltechnik.

rp-online.de - 7. Juli 2008
Krefeld - Schnuppertag im Zoo
Seit 2006 beschäftigt der Zoo Krefeld mit Christine Peter die einzige Tieranimateurin Deutschlands. Ihre Aufgabe besteht darin, sich im Zoo stets etwas Neues zur Anregung der grauen Zellen von Papagei, Schimpanse und Co. auszudenken. Besucher können ihr jetzt dabei helfen. Ein Tagespraktikum in der Tierbeschäftigung ist besonderes abwechslungsreich, da Christine Peter viele verschiedene Tierarten beschäftigt und so in fast allen Bereichen des Zoos arbeitet. Revierübergreifend werden Menschenaffen, Paviane, Hyazintharas und Hirscheber zum Nachdenken angespornt.

Walsroder Zeitung - 2. Juli 2008
Ein Tag als Junior-Tierpfleger im Vogelpark
Im Vogelpark Walsrode tummeln sich 4000 Vögel aus 700 unterschiedlichen Arten. Da ist jede Menge Arbeit vorprogrammiert, damit sich die gefiederten Hauptdarsteller wohl fühlen. Doch wie sieht der typische Arbeitstag eines Tierpflegers aus? Ein Mädchen oder Junge kann da schon bald ein fachliches Wort mitreden. Die WZ verlost einen Tag als Junior-Tierpfleger im weltgrößten Vogelpark. Der Tag als Junior-Tierpfleger findet in den Sommerferien statt und wird im Vorfeld mit dem Vogelpark vereinbart.

kn-online.de - 7. Juli 2008
Wölfe auf dem Vormarsch
Der Wolf "klopft" an die Türe von Schleswig-Holstein: In 2007 wurde in Ostholstein ein Exemplar überfahren, im Frühjahr sichtete ein Jäger einen Wolf nahe der Landesgrenze zu Mecklenburg. "Man sollte sich Gedanken machen, wie man bei einer Einwanderung mit den Tieren umgehen will", erklärte Ute Kröger vom Wildpark Eekholt. Am Wochenende lud der Wildpark zu einer ungewöhnlichen Aktion: Die Besucher konnten dem Hamburger Steinmetzmeister bei der Arbeit an einen so genannten Wolfsstein über die Schulter schauen. Mit einer Inschrift und der eingemeißelten Silhouette eines Wolfskopfes soll der Granitfindling auf den letzten frei lebenden Wolf in Schleswig-Holstein hinweisen, der 1820 erlegt wurde - nicht weit weg vom Wildpark in Brokenlande. Zugleich informierte der "Freundeskreis Wölfe in der Lausitz" über die erfolgreiche Wiederansiedlung der Gattung canis lupus in der Region südlich von Cottbus.

main-rheiner.de - 9. Juli 2008
Gespielin für "Horst" gesucht
Die Erdmännchen sind eindeutig der erste Höhepunkt der exklusiven Opelzoo-Führung für die 15 "Super Sommer"-Teilnehmer - eine Aktion der Verlagsgruppe Rhein-Main, zu der auch der Wiesbadener Kurier gehört.

lifepr.de - 9. Juli 2008
Arbeitsplatz Tierpark
Mit der Veranstaltungsreihe "Tierpark & Co. - Was tun wir so!" bietet der Natur- und Tierpark Goldau den Besuchenden Einblicke hinter seine Kulissen. Wer dabei Lust bekommt, selber einen Zoo-Beruf zu wählen, kann sich an besonderen Aktionen darüber informieren.
Weitere Informationen:Zusätzliche Informationen rund um den Natur- und Tierpark Goldau, die Veranstaltungsreihe"Tierpark & Co. - das tun wir so!" und das neue "Fenster zur Natur" findet man unter www.tierpark.ch.

webjournal.ch - 9. Juli 2008
Was tun Affen gegen die Affenhitze? Amüsanter Badespass bei den Javaneraffen im Basler Zolli
Lautes Geschrei begleitet den täglichen Badespass bei den Javaneraffen im Zoo Basel. Trotz brütender Hitze verfolgen Besucher gebannt die wilden Wasserspiele der flinken Kerle, die an Ausgelassenheit die ihrer menschlichen Verwandten weit übertreffen. Der mit einer Fütterung verbundene Badespass bei den Javaneraffen findet in der Sommerzeit täglich von 15.30 bis 16 Uhr statt. Auch andere Zoo-Tiere geniessen das kühle Nass: Die Elefanten baden am Wochenende um 15 Uhr, die Pelikane werden täglich um 15.30 Uhr, die Seelöwen um 16.30 Uhr gefüttert.

salzburg.at - 8. Juli 2008
In den Ferien das Tierreich erforschen
Im Zoo Salzburg wird wieder ein abwechslungsreiches Sommer-Ferienprogramm für Kids von 4 bis 14 Jahren geboten. Immer Mittwochs von Juli bis Anfang September.




Nachwuchs

welt.de - 9. Juli 2008
Milch statt Ameisen: Neues Flaschenkind im Zoo
Erstmals in seiner Geschichte ist dem Berliner Zoo die Aufzucht eines Großen Ameisenbären gelungen. Adolpho kam bereits Anfang Mai zur Welt, wurde jedoch von seiner Mutter verstoßen. Wie beim Eisbären Knut habe sich der Zoo daraufhin für die "sehr schwierige und zeitintensive" künstliche Aufzucht entschieden. Adolpho wiegt inzwischen etwa drei Kilo - mehr als doppelt so viel wie bei seiner Geburt. Er trinke täglich rund 300 Milliliter Ersatzmilch und verschlafe die meiste Zeit in einer temperierten Aufzuchtkiste.

morgenpost.de - 8. Juli 2008
Ameisenbärjunge entzückt Zoo-Besucher
Erstmals in seiner Geschichte ist dem Berliner Zoo die Aufzucht eines Großen Ameisenbären gelungen. Adolpho, so heißt das Jungtier, kam bereits Anfang Mai zur Welt.
Derzeit verschläft das Jungtier dem Zoosprecher zufolge noch die meiste Zeit des Tages in einer temperierten Aufzuchtbox. Die Pfleger gingen aber ab und zu mit ihm an die Sonne, fügte der Sprecher hinzu. Für Besucher sei es deshalb in diesen Tagen noch Glückssache, ob die den kleinen Ameisenbären zu sehen bekommen.

de.news.yahoo.com - 8. Juli 2008
"Der hat ja Knut-Qualitäten"
Das Ameisenbärjunge Adolpho hat bei seiner Präsentation am Dienstag im Berliner Zoo die Besucher entzückt. Bei seinem Auftritt hielt sich der Ameisenbär, der in einer Decke eingewickelt auf die Wiese gebracht wurde, nach Augenzeugenberichten immer eng an seine Pfleger. Der Nachwuchs des Großen Ameisenbären war nach Zoo-Angaben am 3. Mai auf der Freianlage der Ameisenbären entdeckt worden. Um den etwas zu früh geborenen Kleinen hatte sich die Mutter nicht gekümmert, deshalb hatte sich der Zoo zu einer Handaufzucht entschieden.

ln-online.de - 8. Juli 2008
Das Niendorfer Dino-Baby
Seine Art ist vom Aussterben bedroht - deshalb ist dieses Helmkasuar-Küken der ganze Stolz des Vogelparks Niendorf. Das seltsame Tier erinnert ein wenig an einen Dinosaurier, und noch wirkt es etwas tapsig. Doch das wird sich ändern: Schon bald werden dem Kasuar, der vor wenigen Tagen an der Ostsee zur Welt kam, bis zu zwölf Zentimeter lange, dolchförmige Krallen wachsen - der größte Regenwaldvogel der Welt wird auch "Todeskralle" genannt. Der Niendorfer Nachwuchs wurde nicht von seiner Mama, sondern einer Maschine ausgebrütet - und hält nun offenbar Klaus Langfeldt für seinen Papa. "Er frisst nur, wenn ich dabei bin." Und so leistet der Vogelpark-Leiter geduldig Gesellschaft, während der kleine Kasuar Äpfel, Bananen, Gurken, Melone und Hundefutter verputzt.

rp-online.de - 8. Juli 2008
Nachwuchs bei Löffelhunden
Freude im Krefelder Zoo: Dort wurden jetzt vier Löffelhund-Welpen geboren, die munter durch die Anlage flitzen. "Vermutlich sind in dem Wurf zwei Rüden und zwei Hündinnen vertreten", erklärt Zoosprecherin Petra Schwinn. Das Löffelhundpaar zieht seinen Nachwuchs geduldig und liebevoll auf.

rhein-main.net - 8. Juli 2008
Kleiner Heuler, großer Hunger: Seehundbaby "Angie" verzaubert
Frankfurt. Die Zoobesucher haben einen neuen Liebling. Angie, knapp fünf Kilo schwer und Tochter der Seehundeltern Herta und Fridolin, kam in der Nacht zum Samstag, 28. Juni, in den Robbenklippen auf die Welt. "Einfach und unkompliziert", lief die Geburt laut Tierpfleger Karlheinz Jahnel ab, obwohl Herta bereits 25 Jahre auf dem Seehundbuckel hat. Angies Name stammt weder aus dem Lied "Angie" von den Rolling Stones, noch ist er eine Hommage an die Bundeskanzlerin: Die Frau des Zoo-Technikers, der sich um die Anlage in den Robbenklippen kümmert und großer Fan ihrer Bewohner ist, wird Angie genannt. Als Dank an den Kollegen schlug Jahnel den Namen vor.

Neue OZ-Online - 2. Juli 2008
Giraffenbaby Maamoni ist da
Osnabrück. Innerhalb von einer halben Stunde gebar die Giraffendame „Diana“ am 18. Juni ihr drittes Kind. Die Zoomitarbeiter befreiten das Jungtier aus der Hülle und überließen es dann der Fürsorge seiner Mutter. Das Männchen und wurde auf den Namen „Maamoni“ getauft. Zurzeit sind Mutter und Kind noch von dem Rest der Herde getrennt. Der Aufenthalt auf der Außenanlage ist auf ein Stündchen am Morgen beschränkt. Den Rest des Tages verbringen die beiden innen. Maamoni liegt häufig im vorderen Stall, so dass er für die Besucher oft zu sehen ist.

mt-online.de - 8. Juli 2008
Nachwuchs bei Giraffenfamilie im Zoo
Die Mitarbeiter des Zoos in Osnabrück freuen sich über Giraffennachwuchs. Bereits am 18. Juni habe Giraffendame "Diana" ihr drittes Junges geboren, den Bullen "Maamoni". "Damit sind im Augenblick sieben Giraffen im Zoo", sagte Zoosprecherin Ute Magiera. "Maamoni" können die Zoobesucher derzeit meist liegend im Stall beobachten.

Königsteiner Woche - 2. Juli 2008
Opel-Zoo: Jungtiere bei Gnus, Zebras und Impalas
Ein besonders schönes Ziel ist immer wieder der Opel-Zoo. Ein besonderes Erlebnis bietet dieses Jahr die Anlage Afrika Savanne, die im September 2006 eröffnet wurde: Inzwischen sind die Tiere eingewöhnt und man kann stundenlang am Wasserloch stehen und die noch recht jungen Tiere und ihre interessanten Beziehungen untereinander beobachten. Im letzten Jahr schon hatten die Gnus und Zebras Nachwuchs. Und in diesem Jahr sind ein weiteres Gnu (geboren im Juni) und fünf Impalas (geboren im Mai und Juni) hinzugekommen und begeistern nun mit ihren fröhlichen Bocksprüngen und ihrem niedlichen Aussehen die Besucher. Weitere Jungtiere gibt es natürlich auch in den anderen Bereichen des Opel-Zoos, so z.B. bei den seltenen Mesopotamischen Damhirschen, die nun wieder vom neuen Panoramaweg bei den Pandabären beobachtet werden können. Aber auch bei den Rothirschen, den Wildkatzen, den Vietnam-Sikahirschen, bei den Rotgesichtsmakaken, bei den Europäischen Nerzen und regelmäßig bei den vielen Ziegen auf der Ziegenwiese und im Streichelzoo.

beverunger-rundschau.de - 8. Juli 2008
Wolfsnachwuchs im Reinhardswald
Bei dem Wolfsrudel im Tierpark Sababurg gibt es Nachwuchs: Fünf Jungwölfe werden bald mit bei den Alten mitheulen. Bei ihrer Geburt wogen sie nur 0,3 bis 0,5 Kilogramm, waren nackt und hatten geschlossene Augen. Ca. acht Wochen lang werden sie gesäugt, können aber ab der dritten Lebenswoche vorgekautes Futter fressen.
Die drei männlichen Nachkommen wurden am 12. Mai diesen Jahres im Tierpark geboren. Es ist der siebte Wurf insgesamt, seitdem Wölfe hier ein Zuhause gefunden haben, und der vierte Wurf der jetzigen Alpha-Wölfin. Insgesamt tummeln sich nun zwölf Grauwölfe in der rund 7.500 qm großen Wolfsanlage.
Wer ganz sicher gehen will, die Wölfe aus nächster Nähe zu erleben, sollte an der besonderen Wolfsfütterung der Sababurger Wolfsfreunde am Samstag und Sonntag, 19. und 20. Juli, während des Sommerfestes im Tierpark Sababurg, Treffpunkt Wolfsgehege, teilnehmen.

fuldaerzeitung.de - 9. Juli 2008
Katze adoptiert verlassenes Panda-Baby in Amsterdamer Zoo
Ein von seiner Mutter verstoßenes Panda-Baby hat in einem Amsterdamer Zoo eine ungewöhnliche Adoptivmutter gefunden: Das Jungtier der Art Kleiner Panda wird von einer Hauskatze gemeinsam mit deren vier Kätzchen gesäugt, wie der Artis-Zoo am Mittwoch mitteilte. Dem rötlichen Panda-Baby gehe es den Umständen entsprechend gut. Noch sei der Kleine Panda aber nicht außer Gefahr, vermutlich müsse er noch mehrere Wochen lang gesäugt werden. Die Mutter des noch namenlosen Kleinen hatte ihre beiden Jungen nach einem Tag verstoßen. Da die Katze eines Tierpflegers gerade geworfen hatte, wurden die beiden Panda-Babys ihr untergeschoben. Einer der beiden Pandas war jedoch zu geschwächt und starb nach wenigen Tagen.

oesterreich.orf.at - 4. Juli 2008
Schönbrunn - Robben und Tiger haben Junge bekommen
Im Tiergarten Schönbrunn hat es wieder Nachwuchs gegeben. Am Mittwoch wurden zahlreiche Besucher Augenzeuge der Geburt eines Mähnenrobbenjungen. Schon am 24. Juni kamen zwei Tiger zur Welt.

webjournal.ch - 9. Juli 2008
Endlich wieder ein junger Eselspinguin
Das erste Eselspinguin-Küken im Zoo Basel seit elf Jahren ist gesund und munter. Für den erfreulichen Nachzuchterfolg haben junge Pinguineltern aus dem Zoo Edinburgh gesorgt. Die beiden sind im Moment vollauf damit beschäftigt, dem kleinen Nimmersatt das Maul zu stopfen. Wie bei Eselspinguinen üblich, hat das Elternpaar zwei Eier ausgebrütet, eines der Jungen ist im Alter von zehn Tagen gestorben. Auch im Freileben überlebt das schwächere Junge häufig nicht. Für das am 3. Juni 2008 geborene muntere Küken hat ein Pinguinpaar, das im Januar 2006 aus Edinburgh nach Basel gekommen ist, gesorgt. Zuvor gestaltete sich die Aufzucht schwierig. Die vorwiegend alten Tiere legten entweder unbefruchtete Eier oder setzten sich nicht richtig auf ihre Brut, die in der Folge auskühlte.

Tierwelt online - 3. Juli 2008
Nr. 27 vom 3. Juli 2008
Mit über drei Metern Flügelspannweite sind Krauskopfpelikane wahre Giganten; sie gehören zu den grössten flugfähigen Vögeln der Welt. Im Berner Tierpark Dählhölzli hat die Krauskopfpelikan-Kolonie in diesem Frühjahr erstmals für Nachwuchs gesorgt: «Felix». Bei so viel «Glück» war der Name für den kleinen Vogel schnell gefunden, und dabei spielte auch keine Rolle, ob «Felix» ein Er oder eine Sie ist, es wird erst später festgestellt. Gegen Ende April hat «Felix» noch ein Geschwister bekommen, beide gedeihen prächtig.

espace.ch - 2. Juli 2008
Junge Luchse im Seeteufel
Baby-Luchse entdecken die Welt: Im Tierpark Seeteufel wagen junge Luchse die ersten Schritte in der Natur.





lifepr.de - 8. Juli 2008
"Teddy" ist angekommen - Wieder ein Plumplori-Paar im Zoo
Ein lange ungeduldig erwarteter Neuzugang ist im Augsburger Zoo angekommen: Ein Partner für das Plumploriweibchen "Kalle". Zwei dieser Halbaffen wurden 2003 als Babys von der Unteren Naturschutzbehörde in München im Zoo Augsburg eingestellt. Das Männchen verstarb leider im Oktober 2006 an einer Atemwegsinfektion und seither suchte der Zoo weltweit nach einem Partner für das Weibchen. Anfang des Jahres wurde man dann im Zoo von Singapur fündig. Da die Plumploris mittlerweile im Washingtoner Artenschutzabkommen den höchsten Schutzstatus erlangten (sie sind hochgradig vom Aussterben bedroht), war es ziemlich langwierig die für den Import notwendigen Papiere zu erhalten. Nachdem dann auch noch die Flugkosten von der Firma Consilia Optima (Personaldienstleistungen) übernommen wurden, stand einem Transport nichts mehr im Wege.

augsburger-allgemeine.de - 8. Juli 2008
Teddy und Kalle schlafen in einer Höhle
Die Plumploris sind vom Aussterben bedroht. Jetzt kam Teddy, ein Männchen aus Singapur in den Augsburger Zoo. Und verträgt sich mit Weibchen Kalle derart gut, dass sie bereits die Schlafhöhle teilen.

Berliner Kurier - 6. Juli 2008
Knut macht winke, winke
Doch viele Berliner sagen: Knut muss bleiben, sammeln Unterschriften. Ein Trost für sie: Das allerletzte Wort hat der Tierpark Neumünster, dem Knut gehört.

RP-Online - 3. Juli 2008
Davu fühlt sich wohl in Tschechien
Das vor drei Monaten von Krefeld nach Dvur Králové ausgelagerte Nashorn hat mittlerweile deutlich an Gewicht zugelegt. Die Pfleger des tschechischen Tierparks sind voll des Lobes über den gutmütigen Dickhäuter. Mit der gleichaltrigen Ethosa hat er nun auch eine Spielgefährtin.

welt.de - 9. Juli 2008
Nasenbären ausgebüxt
Aufregung um den Nasenbären-Nachwuchs im Tierpark Gettorf: Die beiden fast vier Monate alten Jungen büxen ständig aus, teilte der Park mit. Die Ausreißer zwängen sich geschickt zwischen den Gittern durch, besuchen auf ihren Streifzügen Tiere in Nachbargehegen und erkunden das Gelände. "Spätestens wenn sie Hunger haben, kehren die Kleinen von selbst wieder zu ihrer Mutter zurück", sagte die Biologin Gabriele Ismer.

stuttgarter-zeitung.de - 9. Juli 2008
Madame Storch hat einen anderen
Was dem Storch nicht alles an vornehmen Eigenschaften nachgesagt wird: Mal soll er die Babys bringen, dann wieder gilt er als besonders treuer Vogel. Die Wahrheit jedoch ist vielschichtiger - wie sich jetzt in der Wilhelma gezeigt hat. Das langjährige Storchenpaar in der Wilhelma - Madame stammt aus dem Elsass, Monsieur ist ein Vogel aus den Niederlanden - hat sich spektakulär getrennt. Um es präziser zu sagen: die Dame hat ihren Lebensgefährten hochkant aus dem Nest geworfen. Das Weibchen hat sich in einen schmucken Storchenmann aus dem Mannheimer Luisenpark verguckt. Die Romanze hatte für alle unmittelbar Beteiligten Folgen. Erst meuchelte der Neue im vergangenen Jahr den Nachwuchs seines Vorgängers - eine im Tierreich durchaus nicht unübliche Vorgehensweise. Anschließend richtete sich das frisch verliebte Pärchen prompt ein neues Liebesnest auf der Damaszenerhalle ein. Aus den Eiern sind vier Jungstörche geschlüpft, die in etwa zwei Wochen ihren Jungfernflug wagen werden.

wiesbadener-tagblatt.de - 9. Juli 2008
Für Frettchen "Rheini" gibt's Streicheleinheiten
Wiesbaden. Einmal im Monat statten wir der Fasanerie einen Besuch ab und berichten, was sich in Wiesbadens traditionsreichem Tier- und Pflanzenpark tut.

muensterschezeitung.de - 7. Juli 2008
Zooinspektor Michael Rolfs im Porträt
Rheine. "Wenn andere Kinder damals mit Playmobil Städte gebaut haben, dann habe ich mir immer schon Gehege gebastelt" - Zoos sind seit jeher ein nicht weg zu denkender Bestandteil in Michael Rolfs Leben. Mittlerweile ist er Zooinspektor im Naturzoo.

lr-online.de - 9. Juli 2008
Den Alltag im Gehege der Huftiere meistert eine gestandene Frau - Distanz ist der Freund der Geweihträger
Im Cottbuser Tierpark leben mehr als 1235 Tiere in 180 Arten und Rassen. Die RUNDSCHAU schaut in einer Serie den Tierpflegern bei der Arbeit zu. Esther Spielberg ist seit 40 Jahren im Cottbuser Tierpark tätig. Die 56-Jährige sagt zu ihrer Arbeit: "Es macht mir immer noch Spaß." Heute betreut sie im Asiarevier Huftiere.

sn-online.de - 7. Juli 2008
Zootiere bringen Abwechslung ins Heim
Dass ein Zoo mit einer Vielzahl exotischer Tiere auf Reisen geht und ein Heim besucht, ist zumindest ungewöhnlich. Für die Familie Tränkler gehört das jedoch zum Alltag, denn sie ist schon seit 43 Jahren auf diese Weise unterwegs. In Bad Nenndorf besitzt sie ein größeres Gelände, auf dem die Tiere die Freiheit genießen können. Schier unerschöpflich schien das Kontingent dieser exotischen Tiere zu sein, die der fahrende Zoo mitgebracht hatte. Dazu gehörten unter anderen ein Skunk, Rhesusaffen, ein Waschbär und ein afrikanischer Elefantenhund.

tagesschau.sf.tv - 9. Juli 2008
Wolfsangriff wird zu den Akten gelegt - Strafverfahren zu Unfall im Basler Zolli eingestellt
Der Sturz eines zehnjährigen Schülers ins Wolfsgehege des Basler Zoos im Juni bleibt ohne juristische Folgen. Das eröffnete Strafverfahren ist eingestellt worden. Das Kind befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung. Das Geländer zum Wolfsgehege im Basler Zoo wird in den nächsten Tagen erhöht.

baz.ch - 9. Juli 2008
Sturz ins Basler Zoo-Wolfsgehege: Verfahren eingestellt
Der Sturz eines Zehnjährigen in das Wolfsgehege des Basler Zoos vom 23. Juni hat kein juristisches Nachspiel: Die Staatsanwaltschaft hat das Strafverfahren eingestellt, wie sie am Mittwoch mitteilte. Weder Dritteinwirkung noch eine Straftat lägen vor. Der Zehnjährige aus dem Kanton Freiburg wurde bei seinem schlagzeilenträchtigen Zwischenfall nicht schwer verletzt.

tv-suedbaden.de - 9. Juli 2008
Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat die Ermittlungen zum Sturz in das Wolfsgehege abgeschlossen
Weil der Sturz ohne Fremdeinwirkung geschah und sich niemand einer Straftat schuldig gemacht hat, wurde das Verfahren eingestellt

baz.ch - 9. Juli 2008
Löwin im Basler Zoo wegen Krankheit eingeschläfert
Eine Löwin im Basler Zoo ist wegen einer schweren Krankheit eingeschläfert worden. Die einjährige Eruba litt gemäss Zoo an einer Gehirn-Entwicklungsstörung. Ihre Gleichgewichtsstörungen seien immer schlimmer geworden. Erubas Bruder Eisi muss demnächst plangemäss das Basler Löwengehege verlassen. Derzeit werde ein anderer Zooplatz gesucht, teilte der Basler "Zolli" am Mittwoch mit. Eruba und Eisi waren am 11. Juni 2007 mit zwei weiteren Brüdern in Basel geboren worden, als erste Löwen-Vierlinge seit 1980. Zwei der vier Löwen-Babys waren schon nach rund einem Monat aus Platzgründen eingeschläfert worden - gesund. Konzipiert ist die Basler Anlage, in der bereits drei erwachsene Löwen leben, für drei bis fünf Tiere.

german.china.org.cn - 7. Juli 2008
Beijinger Zoo sammelt Ideen für Wohlergehen der Tiere
Der Beijinger Zoo hat kürzlich eine Kampagne gestartet, um die Tiere körperlich aktiver zu machen. Der Zoo nimmt diesbezüglich gern Vorschläge von Bürgern entgegen. "Mit dem Programm möchten wir den Tieren helfen, ihre inhärenten, wilden Instinkte auszuleben. Es ist schön für Besucher, sie lebhaft zu sehen. Noch wichtiger, es ist gut für die Tiere selbst, sowohl körperlich als auch geistig, denn in der Wildnis müssen die meisten von ihnen sich ständig bewegen, um nach Futter zu suchen." Nachdem sie verschiedene Wege ausprobiert hatten, um die Tiere aktiver zu machen, luden die Tierpfleger normale Bürger ein, innovative Ideen zu liefern. Zahlreiche Personen teilten dem Zoo ihre Ideen mit - manche der Ideen waren nicht realisierbar, doch pfiffig.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen


hartvannederland.nl - 9. Juli 2008
Mannetjesolifant succesvol verhuisd
Elefantenbulle erfolgreich umgesiedelt
Einer der beiden Elefantenbullen des Tierparks Emmen ist am Mittwochmorgen erfolgreich umgesiedelt. Das Tier geht zusammen mit dem anderen Bullen aus Emmen auf eine Anlage in Mierlo. Die zwei pubertierenden Elefanten störten die Ruhe in der Herde des Tierparks Emmen. Um Probleme zu vermeiden, wurde beschlossen, die zwei Bullen zu versetzen. Mittwochabend wird das zweite Männchen umgesiedelt. Die Elefanten werden in einen speziell angefertigten Container gelockt und danach auf einen Lastwagen gesetzt.

omroepbrabant.nl - 9. Juli 2008
Drie nieuwe olifanten in Dierenrijk Nuenen
Drei neue Elefanten im Dierenrijk Nuenen
Nuenen. Das Dierenrijk in Nuenen hat seit Mittwoch drei besondere Bewohner: Sibu, Than Myan und Kann Kaung. Es sind Asiatische Elefanten. Zwei der Bullen kommen aus dem Tierpark Emmen, der dritte aus dem Tiergarten Blijdorp in Rotterdam. Für die Elefanten selbst brauchte Dierenrijk nichts zu bezahlen. Dennoch war es keine billige Investition: die Anlage der Tiere kostete nämlich 1,2 Millionen Euro. Das Dierenrijk erwartet, diesen Betrag in den kommenden Jahren wieder einzunehmen, wahrscheinlich bringt diese extra Attraktion etwa 50.000 Besucher jährlich extra. Nächste Woche Donnerstag werden die Elefanten offiziell den Besuchern präsentiert, möglicherweise sind sie aber auch schon am kommenden Wochende auf der Außenanlage zu sehen.
evenementnieuws.nl - 9. Juli 2008

evenementnieuws.nl - 7. Juli 2008
Jim Bakkum opent olifantenverblijf in Dierenrijk
Jim Bakkum eröffnet Elefantenanlage im Dierenrijk
Der Sänger und Schauspieler Jim Bakkum eröffnet am Donnerstag, dem 17. Juli, um 11 Uhr die neue Elefantenanlage im Dierenrijk. Mit der Ankunft Asiatischer Elefanten erhält der Tierpark in Nuenen in diesem Sommer im buchstäblichen und im übertragenen Sinne drei riesige Besuchermagnete. Than Myan und Kann Kaung sind zwei Vierjährige, die aus dem Tierpark Emmen stammen. Der drei Jahre alte Sibu, der den beiden Gesellschaft leisten wird, ist zur Zeit noch im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam untergebracht.

dierennieuws.nl - 8. Juli 2008
Feestelijk welkom olifanten in Dierenrijk op 17 juli
Feierliche Begrüßung der Elefanten im Dierenrijk am 17. Juli
Sänger und Schauspieler Jim Bakkum eröffnet Donnerstag, 17. Juli, 11 Uhr die neue Elefantenanlage im Dierenrijk.

rtvnoord.nl - 8. Juli 2008
OR dierentuin sleept directeur voor de rechter
Betriebsrat des Tierparks schleppt Direktor vor den Kadi
Emmen. Der Betriebsrat des Tierparks Emmen geht zum Richter, um dafür zu sorgen, daß Direktor Henk Hiddingh sich nicht mehr um die laufenden Geschäfte kümmert. Laut Betriebsrat hat Hiddingh für eine Angst- und Strafkultur gesorgt innerhalb der Organisation. Der Betriebsrat hat schon länger Probleme mit der Arbeitsweise von Hiddingh.

telegraaf.nl - 9. Juli 2008
Crisis bij Dierenpark Emmen
Krise im Tierpark Emmen
Emmen. Der Tierpark Emmen befindet sich in einer Verwaltungskrise. Der Betriebsrat des Tierparks hat dem Direktor Henk Hiddingh das Vertrauen entzogen. Das teilte der Vorsitzende Alfred Beetsma am Mittwoch mit. Die Ursache des Konfliktes entstammt der im Januar 2007 vorgenommenen Reorganisation. Hiddingh schweifte mehrfach ohne Rücksprache ab vom Kurs, den eine Forschungsstelle nach acht Monaten Studium abgesteckt hat.

Verboden voor honden in Burgers Zoo
Hundeverbot in Burgers' Zoo
Burgers' Zoo sieht sich veranlaßt, ab Donnerstag, den 10. Juli, Hunden den Zugang in den Park zu verwehren, nachdem in den zurückliegenden Wochen verschiedene Besucher ihre Vierbeiner zielbewußt Tiger und andere Tiere provozieren ließen. Tierpfleger haben in den letzten Wochen wiederholt eingreifen müssen, als Hunde bewußt benutzt wurden, um Tigern eine aggressive Reaktion zu entlocken und um anderen Tieren einen tüchtigen Schrecken einzujagen. Probleme entstanden nicht nur bei den Tigern und Bären des neuen Themengebiets Burgers' Rimba, sondern auch in einigen Vogelunterkünften. Bis zum völligen Verbot durften Hunde in Burgers' Zoo unter eingeschränkten Voraussetzungen Teile des Tierparks besuchen. Eine dieser Einschränkungen enthielt, daß Hunde nicht zugelassen waren in den überdachten Lebensräumen Bush, Desert, Ocean und Mangrove, weil Tiere dort völlig frei leben und also ergriffen oder getötet werden könnten. Außerdem könnten Hunde an diesen Stellen Tierseuchen übertragen auf die Zootiere. Eine zweite Einschränkung besagte, daß Hunde überall im Park angeleint sein sollten. Diese Einschränkungen zugunsten des Tierwohls scheinen bei einer zunehmenden Zahl von Besuchern leider auf taube Ohren zu treffen. Burgers' Zoo macht als einer der letzten Zoos in den Niederlanden gezwungenermaßen eine Kehrtwendung: weitaus die meisten Zoos handhaben schon Jahre ein völliges Hundeverbot. Die Kehrseite des Erfolges von Burgers' Rimba: Der Arnhemer Tierpark wurde in den letzten Wochen konfrontiert mit einer Kehrseite des großen Interesses für das neueste Themengebiet Burgers' Rimba, wo Besucher buchstäblich Auge in Auge zu stehen kommen mit Tieren wie Tigern und Bären. "Offenbar waren Tiger und Bären auf weniger als einen Meter Abstand noch nicht spektakulär genug für bestimmte Besucher und waren letztere der Meinung, daß die Tiere am besten provoziert werden sollten um eines schönen Bildes willen. Als Zoo greift man direkt ein, wenn das Tierwohl auf dem Spiel zu stehen droht", so Biologe Wineke Schoo.

trouw.nl - 8. Juli 2008
Burgers Zoo weert honden
Burgers Zoo gegen Hunde
Hunde sind nicht mehr willkommen in Burgers Zoo. Der Zoo, der Hunde als einer der wenigen Tierparks noch zuließ, hat dies beschlossen nach einer Reihe von Zwischenfällen. So hetzten Besucher ihr Haustier auf unter anderem gegen Tiger und Bären, um denen eine Aggressivreaktion zu entlocken, begründete Burgers am Dienstag den Beschluß.

rtl.nl - 8. Juli 2008
Niet alleen tijgers zijn de dupe - Huftergedrag met hond in Burgers' Zoo
Nicht nur Tiger sind die Opfer - Rüpelhaftes Verhalten mit Hund in Burgers' Zoo
Besucher von Burgers' Zoo dürfen ihren Hund nicht mehr in den Zoo mitnehmen. Es gibt nämlich Hundebesitzer, die Gefallen daran finden, ihr Haustier auf die Tiger zu hetzen. Die Tiger sind in einem großen Gehege hinter einer riesigen Glasscheibe. Manche Herrchen lassen ihren Hund extra dicht an die Scheibe laufen. Die Tiger nehmen daraufhin eine Angriffshaltung ein und das liefert tolle Bilder für die Videokamera. Das rüpelhafte Benehmen nimmt auch an anderen Stellen zu. So hob ein Herrchen seinen Hund in einen Käfig, um die Vögel einmal schön aufzuscheuchen. Übrigens dürfen sogenannte Hilfshunde nach wie vor in den Arnheimer Zoo.

dierennieuws.nl - 9. Juli 2008
Verdraaide feiten door Burgers' Zoo
Verdrehte Tatsachen durch Burgers' Zoo
Unschuldige Hundebesitzer sind alles außer froh über diesen Angriff von Burgers' Zoo. Dieser Zoo brachte in einem Pressebericht, daß Hunde nicht mehr in diesen Zoo dürfen, weil die Besitzer ihre Hunde aufhetzen gegen Tiger und andere Tiere. Die Geschädigten sind ganz verärgert, weil die Tatsachen selbst erdichtet und aufgebauscht sind. Nur um dem unpopulären Beschluß des Zoos Kraft zu verleihen und auf das Gefühl der Menschen zu wirken. Daß sie hierbei alle unschuldigen Hundebesitzer damit auch benachteiligen und in eine unangenehme [Situation] bringen, findet der Zoo nett, aber die Geschädigten nicht. Viele Stammbesucher ohne Hund wurden ausgefragt und diese stimmen zu, daß die Reaktion von Burgers' Zoo stark überzogen ist. "Ich komme täglich in den Burgers' Zoo", so ein Stammbesucher, der anonym bleiben will, "aber noch nie habe ich gesehen, daß Menschen ihre Hunde mit Absicht auf die Tiere hetzen". Was diesem und anderen Besuchern aber auffiel, war, daß besonders die Sri-Lanka-Leoparden und die Sumatra-Tiger (oder eigentlich nur zwei von den drei) stark auf die Anwesenheit von Hunden reagieren. Alle Besucher, die wir gesprochen haben, erlebten das als positiv und sahen überhaupt keinen Streß bei den Tieren. "Natürlich wird wohl einmal ein Idiot dabei sein, der sich daneben benimmt", so Herr Waagenaar aus Arnhem, der früher ein paarmal pro Woche gemütlich mit seinem Hund einen Spaziergang durch den Zoo machte, "aber dann muß der des Zoos verwiesen werden und nicht die ganze Gruppe darunter leiden". Viele Besucher, mit oder ohne Hund, sind sich darüber einig, daß die Belästigung öfter bei einer anderen Zielgruppe vorkommt. "Es sind öfter die Kinder, die Unannehmlichkeiten verursachen, die können nicht ausgewiesen werden", so empörte Besucher. Da gibt es folgendes Problem der Geschädigten: das Abonnement. Viele Hundebesitzer haben eine Jahreskarte gekauft für Burgers' Zoo, weil sie ihren Hund mitnehmen konnten. Für viele wird es nun schwieriger, davon regelmäßig Gebrauch zu machen, weil sonst wieder eine Betreuung für den Hund gesucht werden muß. Die Bürgerinitiative "Geschädigte Hundebesitzer" wird jetzt alles tun, um einen Teil dieser Gelder zurück zu fordern.
Ausführlicher Text von E. van der Haven, Bürgerinitiative¨Geschädigte Hundebesitzer¨

dierennieuws.nl - 8. Juli 2008
Natuurlijk gedrag in dierentuinen: verbod op Burgers' Zoo!
Natürliches Verhalten in Zoos: Zooverbot bei Burgers'
Bedauerlich, daß dieser Zoo zu einer tierunfreundlichen Maßnahme übergeht, ohne sich wirklich [in das Problem] vertieft zu haben. Können die Tiger einmal ein echtes natürliches Verhalten ausüben, wird ihnen auch das wieder abgenommen. Skandalös!
[Ausführlicher Text von B. de Jonge]

overloonzoo.nl - 1. Juli 2008
Feestelijke opening ZooRama door burgemeester en kinderdierekteur in Zoo Parc Overloon
Feierliche Eröffnung des ZooRama durch Bürgermeister und Kindertierekteur im Zoo Parc Overloon
Der Panda Pavillon und der Eingang des Zoo Parc Overloon haben in den zurückliegenden Monaten eine ganze Verwandlung erfahren. Das bestehende Gebäude wurde auf 1.450 qm vergrößert und umfaßt jetzt neben dem Panda Pavillon den geräumigen, überdachten Eingang, die Säle Maidan Lounge und Cheetah Room, einen Souvenirshop von 230 qm, einen extra Kiosk für die Gastronomie und extra Toilettengruppen. Das erneuerte Gebäude erhielt den Namen ZooRama und wird am Donnerstag, dem 3. Juli 2008, um 16 Uhr feierlich eröffnet werden durch Bürgermeister Van Soest und Kindertierekteur Thijs Linskens.

trouw.nl - 9. Juli 2008
Moederpoes ontfermt zich over verstoten pandajong
Katzenmutter nimmt verstoßenes Pandajunges an
Ein neun Tage alter Kleiner Panda wurde in Artis von einer Hauskatze adoptiert. Die Pandamutter hatte das Junge verstoßen, worauf ein Pfleger des Amsterdamer Zoos das Pandababy von seiner Katze säugen ließ, die gerade erst geboren hatte. Die Katze füttert nun vier Junge und hat auch ihr Adoptivkind akzeptiert. Pandamutter Gladys gebar am 30. Juni zwei Junge. Nach einem Tag wurden die Pandababys unterkühlt im Gehege angetroffen. Ein Junges ist inzwischen gestorben. Das andere muß noch einige Wochen bei seiner Katzenmutter bleiben. Laut Artis kommt es wohl öfter vor, das Haustiere Wildtiere säugen, aber wahrscheinlich ist es einmalig, daß eine Katze einen Kleinen Panda versorgt.

dierenparkamersfoort.nl - Anfang Juli 2008
Het derde algazellen jong is geboren
Dritte Säbelantilope geboren im Tierpark Amersfoort
Ende Juni sind dicht hintereinander zwei Säbelantilopen von zwei verschiedenen Müttern geboren worden. Am Donnerstag, dem 3. Juli, hat das letzte trächtige Weibchen geboren. Es sind insgesamt drei weibliche Säbelantilopen im Themengebiet Sahara.
Vier nieuwe dames
Vier neue Damen
Die zwei auffallenden Bewohner der Stadt des Altertums (Stad der Oudheid), die Nilkrokodile, sind in einen anderen Zoo umgesiedelt. In Kürze begrüßt Tierpark Amersfoort vier neue Krokodile, die die renovierte Anlage beziehen sollen. Die vier neuen Krokodile sind Stumpfkrokodile und alle vier sind weiblich.

wisselzoo.nl - 4. Juli 2008
Nieuwe jufferkraanvogel
Neuer Jungfernkranich
Der Tierpark Wissel erhielt diese Woche einen neuen Jungfernkranich. Das Weibchen stammt aus dem Zoo Labyrinth Boekelo und soll dem bereits anwesenden Männchen Gesellschaft leisten.

overloonzoo.nl - 4. Juli 2008
Axishert geboren
Axihirsch geboren
Im Zoo Parc Overloon wurde letzte Woche ein Axishirsch geboren.

frieslandzoo.nl - 2. Juli 2008
Roulroul in Aqua Zoo Friesland
Straußwachtel im Aquazoo Friesland
Im Aqua Zoo Friesland wurde in dieser Woche eine neue Tierart eingeführt: die Straußwachtel. Sie erhält bald Gesellschaft von Artgenossen. Die Straußwachtel ist gemeinsam mit den Tupajas in ihrer Anlage im Naturama zu bewundern.

frieslandzoo.nl - 2. Juli 2008
Opening kangoeroe-eiland
Känguruh-Insel eröffnet
Aqua Zoo Friesland hat ein spektakuläres Biotop - das Känguruh-Eiland. Die Insel ist am Dienstag, dem 1. Juli, offiziell eröffnet worden durch Kindertierekteur Julie Bonnema. Auf der Känguruh-Insel springen Graue Riesenkänguruhs, Sumpfwallabys und Parmakänguruhs frei umher und die Besucher können sie aus der Nähe bestaunen.

dagjeweg.nl - 7. Juli 2008
Geboortegolf bij Apenheul - 28 jonge doodshoofdaapjes in Apeldoornse park
Geburtenwelle in Apenheul - 28 junge Totenkopfäffchen im Apeldoorner Park
Das ist ein Mordsgedränge in Apenheul: im Tierpark sind in den letzten Wochen schon 28 Totenkopfäffchen geboren worden. Mehr Affen werden noch erwartet. Es ist ganz schwierig, die blitzschnellen Äffchen zu zählen, aber es sind inzwischen bereits 28. Außer den jungen Totenkopfäffchen sind in Apenheul noch mehr Affenbabys geboren worden. "Es ist eine schöne Jahreszeit, um den Park zu besuchen. Die meisten Affen, auch die neugeborenen Affen, laufen frei im Park herum", sagt Ellen Halfwerk. Der Apeldoorner Park hat nun mehr als 125 Totenkopfäffchen.

gva.be - 7. Juli 2008
Geboortekoorts bij pinguïns in de Zoo
Schlupffieber bei den Pinguinen im Zoo
Die Antwerpener Königspinguine bebrüten ein Ei. Das wird ausgebrütet durch Vater und Mutter, die abwechselnd etwa sechs bis sieben Tage das Ei zwischen ihren Hautfalten erwärmen. Gegen Ende August, so hoffen die Pfleger, ist das Kleine da. Inzwischen haben die Pfleger alle Hände voll zu tun mit einem jungen Goldschopfpinguin, der vor fünf Wochen geschlüpft ist. Der Knirps wurde hinter den Kulissen mit der Hand aufgezogen, ist aber über Monitor in "Vriesland" zu sehen. Bei der dritten Pinguinart in "Vriesland", den Eselspinguinen, ist vor kurzem ein Junges gestorben.

nrc.nl - 7. Juli 2008
Wasberen steken de Duitse grens over
Waschbären überqueren die deutsch - niederländische Grenze
Die Zahl wildlebender Waschbären nimmt in den Niederlanden zu. Es handelt sich meist um ausrangierte Haustiere oder ihre Nachkömmlinge. Schon länger bekannt ist, daß sich in Deutschland ganze Populationen angesiedelt haben. Vermutlich haben die Waschbären aus Deutschland die Grenze überschritten. In den Niederlanden ist man nicht erfreut über diesen exotischen Eindringling, der eine Bedrohung für das Ökosystem bildet. So sind die Eier von Wasser- und Wiesenvögeln nicht mehr sicher.

nieuwsblad.be - 4. Juli 2008
Dimitri en Pieter doen zeeleeuwen jumpen
Dimitri und Pieter lassen Seelöwen springen

gva.be - 4. Juli 2008
Acteurs creëren show met zeeleeuwen in Antwerpse Zoo
Schauspieler kreieren eine Show mit Seelöwen im Zoo Antwerpen

evenementnieuws.nl - 3. Juli 2008
ZOOmeravonden in DierenPark Amersfoort
ZOOmmerabende im Tierpark Amersfoort

dierennieuws.nl - 3. Juli 2008
Colobus-aapje geboren in Dierenpark Emmen
Colobusaffe im Tierpark Emmen geboren
Auf der Außenanlage der Colobusaffen des Tierparks Emmen hat Arusha ein Baby zur Welt gebracht. Die Gruppe, die aus zehn Affen besteht, zählt nun drei Junge.

at5.nl - 3. Juli 2008
Bijzondere vogels buiten in Artis
Besondere Vögel auf der Freianlage in Artis
In Artis sind am Donnerstag zum erstenmal zwei junge Helmkasuare nach draußen gegangen und dem Publikum gezeigt worden. Artis ist einer der wenigen Zoos, die erfolgreich Junge dieser Art hervorbringen. Im Jahre 1929 hatte Artis zum erstenmal ein erfolgreiches Brutergebnis. Erst nach 77 Jahren (am 20. Juli 2006) erhielt Artis erneut ein Kasuarküken und jetzt sind es also wieder zwei Junge.

ed.nl - 3. Juli 2008
Berlijnse Bao Bao eet Brabantse bamboe
Bao Bao aus Berlin und Bambus aus Brabant
Asten. Bao Bao (chinesisch für Schätzchen), der hochbetagte Panda aus dem Zoo Berlin, ißt gut davon. Breitblättriger Brabanter Bambus - zweimal pro Monat gehen 500 kg frischgeschnittene Bambussprossen von Bamboo Giant in Asten in Richtung Berliner Zoo. Inzwischen knabbern auch die drei jungen Pandas im Wiener Zoo Astener Bambus.

dierennieuws.nl - 2. Juli 2008
Dagje dierentuin (18): Dierenpark Emmen
Ein Tag im Zoo (18): Tierpark Emmen
Der Park besteht zur Zeit aus zwei Teilen. Der neueste Teil ist die Es [Feldflur]. Der Platz auf der Es macht es möglich, dem Publikum die Tiere noch natürlicher als vorher zu zeigen. Gruppentiere können auch wirklich in großen Gruppen gehalten werden. Die Playa Pinguïnos ist hierfür ein schönes Beispiel. Diese riesige Anlage bietet Platz für Hunderte Humboldt-Pinguine. Die Besucher kriegen wirklich einen Blick in die Welt der Tiere und können so durch diese hindurch spazieren. Unlängst sind wieder viele Zukunftspläne des Tierparks Emmen bekannt gemacht worden. So wird der ganze Park nach der Es umziehen, das ist ein guter Einfall. Viele Tierarten werden auch dazukommen - wie Löwen und Eisbären. Auch am heutigen Tag ist der Park die größte Touristenattraktion im Norden der Niederlande. Er ist sogar eine der größten Attraktionen der Niederlande. Einer der Höhepunkte ist ein Besuch bei den Elefanten. Die Elefantenherde des Tierparks Emmen ist, was die Fortpflanzung betrifft, die erfolgreichste Europas und vielleicht auch der Welt. Die Savanne ist auch immer noch einer der schönsten Plätze im Park. Die Zahl der Tierarten, die die Savanne bevölkern, ist prächtig anzuschauen und sehr realistisch. Giraffen, Zebras, Impalas, Breitmaulnashörner, Wasserböcke, Schweine, Kronenkraniche, Strauße ... eine Augenweide.
[Ausführlicher Text von B. de Jonge]

artis.nl - 3. Juli 2008
Alpensteenbokje geboren
Alpensteinbock in Artis geboren
Auf dem Steinbockfelsen wurde Montag, 30. Juni, ein Alpensteinbock geboren. s ist ein Männchen und heißt Kees. Böckchen Kees teilt seine Anlage mit seiner Schwester Jansje, Vater und Mutter und noch einer Anzahl erwachsener Weibchen. Alpensteinböcke waren vor einigen Jahrzehnten in ihrem Lebensraum, den Alpen der Schweiz und Norditaliens, so gut wie ausgestorben. Verschiedene Zoos haben sich damals auf die Zucht dieser Wildziegenart verlegt, mit dem Ziel, soviel wie möglich Alpensteinböcke auswildern zu können. Das Auswilderungsprojekt startete in den 1950er Jahren in der Schweiz mit etwa 20 Tieren. Inzwischen gibt es dort sicher schon tausend Steinböcke in freier Natur. Im gesamten Alpengebiet werden es mehr als 6.000 Exemplare sein. Ein Ergebnis, an dem sicher 15 europäische Zoos mitgewirkt haben. Im April 1990 und 1997 verreisten in Artis geborene Alpensteinböcke in den Insbrucker Alpenzoo, wo sie sich an das rauhe Alpenleben, in diesem Fall das österreichische, gewöhnen konnten, bevor sie ausgewildert wurden.

gaiapark.nl - 3. Juli 2008
Dinos in een Dome: opening voorjaar 2009
Dinos in einem Dom: Eröffnung im Frühjahr 2009
Am 18. Juni gab es den offiziellen Startschuß für den Bau des DinoDome im GaiaPark. Mit einer Höhe von 18 m wird dieses kuppelförmige Gebäude eines der markantesten Bauwerke von Kerkrade und vielleicht sogar von (Süd-)Limburg.



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Osnabrück, 09.07.2008
Europas Dschungel bekommt Hilfe aus Osnabrück

In den Auwäldern der Donau, dem Dschungel Europas, existiert eine Tier- und Pflanzenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Doch die naturbelassene Schönheit ist bedroht. Nur noch wenige zusammenhängende Auwälder gibt es heute entlang des Flusses. Die eingerichteten Schutzzonen werden nicht ausreichend vor Abholzung und Jagd geschützt. Das kritisierte Hubert Weinzierl, Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) bereits vor zwei Jahren. Die DBU fördert seitdem ein Projekt in Süd-Ungarn zum Erhalt der Donau-Auwälder mit rund 440.000 Euro. Der Managementplan für den Donau-Drau-Nationalpark soll dazu beitragen, das Bewusstsein der Fluss-Anrainer für ihren Lebensraum zu ändern. Vor Ablauf des Projektes im Jahr 2009 besuchten heute Dr. Andor Nagy, stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses des ungarischen Parlaments, und Prof. Dr. Àrpàd Berczik, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, die DBU-Geschäftsstelle in Osnabrück. Im Blickpunkt standen die Umweltsituation und -politik in Ungarn. Nagy und Berczik informierten sich über die Förderaktivitäten der DBU, die neben zahlreichen Projekten seit mehreren Jahren auch ein Austausch-Stipendienprogramm in Ungarn unterstützt. Es bietet Hochschulabsolventen die Möglichkeit, sechs bis zwölf Monate an deutschen Universitäten, Forschungsinstituten oder Unternehmen zu einem Umweltschutz-Thema zu arbeiten und zu forschen. Ein weiteres zentrales Thema war das DBU-geförderte Projekt im Donau-Drau-Nationalpark, dass in Kooperation zwischen dem WWF-Auen-Institut der Universität Karlsruhe und der Ungarischen Donauforschungsstation der Akademie der Wissenschaften Ungarns erarbeitet wird. Im Rahmen des Managementplanes soll insbesondere mit der Holzwirtschaft ein Leitbild für das 30.000 Hektar große Schutzgebiet erstellt werden, das auch den Aufbau eines naturverträglichen Tourismus berücksichtigt. Für naturinteressierte Deutsche und Österreicher ist das Gebiet vergleichsweise leicht zu erreichen. Wenn die Auwälder natürlich sanft touristisch erschlossen werden, kann das der gesamten Region helfen, erklärte DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde anlässlich des Besuches der ungarischen Delegation. Die Umsetzung des Managementplanes soll am Ende bei der Nationalparkverwaltung und dem ungarischen Umweltministerium liegen. Pläne zum Ausbau des Flussbettes für eine bessere und schnellere Schifffahrt, die angrenzende Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft machen Europas größtem noch erhaltenem Auwald-Komplex zu schaffen und erfordern solche schützenswerte Maßnahmen, erklärte Brickwedde. Denn zurzeit seien die Kriterien für die Schutzkategorie Nationalpark der Internationalen Naturschutzunion für einige Donau-Auwaldflächen nicht erfüllt. Die Förderung solcher Vorhaben können eine Referenz auch für andere Schutzprogramme der EU sein, erklärte Brickwedde die Tragweite des Projektes.

Tiergarten Nürnberg, 09.07.2008
Diplomatin Flocke
Eisbärin Flocke steht in diplomatischen Diensten: Als Klimabotschafterin tritt die kleine Eisbärin im Tiergarten Nürnberg für den Schutz ihrer Artgenossen im hohen Norden ein. Flocke selbst ist zwar nur indirekt von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, doch die Eisbären der Arktis können ohne Packeis nicht überleben. Die weltweite Teilhabe am Schicksal des Eisbärenmädchens ermöglicht es den Verantwortlichen des Tiergartens, eine Klimaschutzkampagne zu initiieren und auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen. Auf der Eisbären-Homepage können sich nun Eisbären-Fans, Naturinteressierte und Verbraucher über die wichtigsten Schutzprojekte und über Öko-Siegel informieren. Dort stehen auch die beiden Broschüren „Klimaschutz beginnt vor Ort“ und der praktische „Kleine Klimaschützer“ mit vielen Infos und Tipps zum Download bereit. Daneben gibt es beispielsweise die Möglichkeit, für verschiedene Bärenprojekte zu spenden. Mehrere Natur- und Artenschutzorganisationen unterstützen die Eisbärenforschung und treten für die Einrichtung von Schutzgebieten ein. Denn Schutzmaßnahmen für Eisbären kommen auch allen anderen Tieren und Pflanzen der Arktis zugute. Verbraucher und Konsumenten sind dazu aufgerufen, beim Kauf von Produkten und Konsumgütern auf entsprechende Gütesiegel zu achten. Inzwischen gibt es viele Produkte, deren Hersteller bestimmte Umwelt-, Klima- und Sozialstandards erfüllen. Doch eine Änderung des Einkaufverhaltens allein reicht nicht aus. Beim Wohnen und Reisen, bei der Ernährung sowie sogar bei der Vermögensbildung empfiehlt es sich, ökologische Standards einzuhalten.

Zoo Heidelberg, 09.07.2008
Großes Elefantenfest im Zoo Heidelberg für die ganze Familie

Am Sonntag, den 20.07.2008 dreht sich im Zoo Heidelberg von 11.00 bis 18.00 Uhr wieder alles um die grauen Riesen. Der Zoo, die Initiative Zooerlebnis und der Verein der Tiergartenfreunde laden gemeinsam zum großen Elefantenfest für die ganze Familie ein. Schon in den letzten Jahren war das Fest mit mehreren Tausend Besuchern ein Riesenerfolg. Und auch in diesem Jahr warten wieder viele Attraktionen auf unsere großen und kleinen Besucher. Vergleichen Sie Ihre Kraft mit der eines Elefanten beim Baumstammziehen. Wie viele Kisten muss man stapeln, um auf Augenhöhe mit einem Dickhäuter zu sein? Sind Sie mit Ihren Händen genauso geschickt wie der Elefant mit seinem Rüssel? Wie viele Menschen bringen das Gewicht eines grauen Riesen auf die Waage? Das alles und noch viel mehr können die Gäste an den zahlreichen Stationen der Elefanten-Rallye testen. Die Heidelberger Feuerwehr hilft beim „Spritzen wie ein Elefant“ und die Firma „der baum braun“ bringt kletterfreudige Kinder mit deren eigener Muskelkraft und Seilen in luftige Baumwipfel. An jeder Station gibt es einen Stempel für gezeigte Leistung und im Ziel warten zahlreiche spannende Gewinne. Über das geplante Elefantenhaus kann sich der interessierte Zoobesucher am Elefanten-Infostand u.a. bei Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann erkundigen. Ein toller Zauberer, eine große Tombola, ein Stand mit Elefantensouvenirs und Waffelverkauf runden den Familienspaß ab und bringen hoffentlich viele weitere Spenden für das neue Elefantenhaus zusammen.

Zoo Halle, 09.07.2008
Sommerferien im Zoo: „Die Raubtierolympiade“

Passend zu den Olympischen Spielen lädt der Zoo Halle in den Sommerferien Familien mit Kindern ab 5 Jahren zur „Raubtierolympiade“ ein. Bei diesem spielerischen Zoorundgang gilt es, die Welt der Raubtiere mit ihren Rekorden und Besonderheiten zu erforschen und mit den eigenen Fähigkeiten zu vergleichen. Startzeit ist jeden Donnerstag in den Sommerferien, 10 Uhr an der Zookasse in der Reilstraße. Die Führungen sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben. Für Kindergarten- und Hortgruppen besteht die Möglichkeit, sich telefonisch für Vormittagstermine anzumelden. Jeden Tag vollbringen Raubtiere zahlreiche Rekorde. Die tierische Olympiade im Zoo stellt einige davon mit ihren Meisterleistungen kurz und anschaulich dar. Anschließend können Klein und Groß in Teams die besonderen Fähigkeiten der Rekordhalter im Wettbewerb selbst ausprobieren. Sie prüfen, ob sie genauso geschickt sind, wie die Erdmännchen. Sie erfahren, was es mit den „Panzerknackern“ im Regenwald auf sich hat. Oder welche Sonderrolle die Nasenbären unter den Kleinbären spielen. Werden alle Aufgaben gemeistert, gibt es zum Schluss eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme an der Olympiade.

ZOOM Erlebniswelt, 08.07.2008
Ein Frechdachs auf Erkundungstour: Rote Vari-Baby Max will hoch hinaus

In den Kinderstuben der ZOOM Erlebniswelt herrscht Hochbetrieb – immer mehr Jungtiere lassen sich die warmen Sonnenstrahlen auf den Pelz scheinen. Auch Rote Vari-Baby Max lockt die Neugier aus dem Innenbau. Aber von kindlicher Scheu gar keine Spur: Der kleine Frechdachs faucht seine Mutter gern einmal an und ist entgegen der Rangordnung immer als erster beim Futter. Dort stibitzt das Männchen am liebsten frische Bananen – seine Leibspeise. Mutter Lucy sorgte mit der Geburt am 9. April nach 100 Tagen Tragzeit erneut für Familienzuwachs. Die 1999 im Ruhr Zoo geborene Rote Vari-Dame fühlt sich sichtlich in ihrem Revier wohl und bekam bereits zum zweiten Mal Nachwuchs. Erfahrung macht gelassen und kommt ihr bei so manchem Kinderstreich ihres Jungen zu Gute. Max wächst in einer für Rote Varis typischen Kleinfamilie auf. Insgesamt neun Tiere umfasst die Gruppe mit dem Neuankömmling. Die Halbaffenart aus Madagaskar lebt auf der 1.600 m² großen Lemureninsel in der Erlebniswelt Afrika. Das Freigehege bietet viele Herausforderungen für den kleinen Roten Vari. Um ganz hoch hinaus zu kommen sind sichere Kletterkünste Voraussetzung – da braucht selbst Max noch ein bisschen Übung. Bis das Jungtier mit 35 cm Schulterhöhe ausgewachsen ist und das Körpergewicht von vier bis fünf Kilo erreicht hat, dauert es etwa ein Jahr. Dann wird auch Max, wie für Rote Varis kennzeichnend, mit lauten Rufen sein Territorium abstecken. In Menschenobhut erreichen die bedrohten Tiere mit der charakteristischen roten Fellfärbung ein Höchstalter von bis zu 20 Jahren.

Zoo Köln, 08.07.2008
Absturz mit Happy End - Nachwuchs bei den Mähnenibissen

Bei einer Nestkontrolle fanden unsere Vogelpfleger ein aus dem Nest gefallenes Küken und ein Ei in der Voliere der bisher erst in einem deutschen Zoo gezüchteten madegassischen Mähnenibisse.

Tiergarten Nürnberg, 08.07.2008
Zwillinge bei den Kropfgazellen

Im Tiergarten Nürnberg ist bei den Kropfgazellen am 23. Juni 2008 ein Zwillingspärchen geboren. Kropfgazellen sind in einigen Teilen Asiens zu Hause und leben in der Trockensteppe. Ihr Bestand gilt als stark gefährdet. Nur in wenigen Zoos sind Zuchtgruppen dieser anmutigen und eleganten Gazellenart zu finden.

Zoo Wuppertal, 08.07.2008
Tika" schreibt nicht mehr weiter...

"Tika" schreibt ihren letzten Eintrag ins Online-Tagebuch und die Presse ist dabei! Denn das vorlaute Elefantenmädchen möchte ab jetzt lieber wieder mehr spielen und hört auf…. Aber womit hört "Tika" denn eigentlich auf? Bisher erzählte "Tika" täglich von ihrem Leben, ihren Erlebnissen und Neuentdeckungen. Sie wunderte sich über die Menschen und stillte die Neugier der Besucher mit Geschichten aus dem Elefantengehege – ihrem Zuhause. Tag für Tag schrieb sie ihr Tagebuch: www."Tika"-online.de wurde für Wuppertaler und andere Interessierte zu einem täglichen Muss. Denn nicht nur die neuen Fotos waren für Elefantenfreunde hochinteressant, sondern auch "Tika"s Gedanken machten den Blick frei auf ein noch junges Elefantenleben. Doch das hat jetzt ein Ende. Pünktlich zu ihrem ersten Geburtstag schreibt "Tika" ihren letzten Eintrag, denn sie will sich nun auf neue Wege begeben. Zwar ist die Website weiterhin online, sie kann immer wieder durchstöbert und gelesen werden, aber sie wird nicht mehr aktualisiert. Schade finden das nicht nur die Pfleger von "Tika", denn auch sie hatten viel Spaß daran, "Tika" bei ihren Ideen behilflich zu sein.

Westküstenpark & Robbarium St. Peter-Ording, 08.07.2008
Feuerfest
Unter dem Motto „Feel the Fire“ laden Burger King und der Westküstenpark am 13. Juli 2008 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr zum Feuerfest in den Westküstenpark nach St. Peter-Oding. Jeder weiß: Würstchen und Steaks schmecken erst dann richtig lecker, wenn sie wie auf offener Flamme gegrillt werden. Feuer ist also wichtig für uns. Es gibt uns nicht nur Wärme und Licht, sondern wir nutzen es auch zum Kochen und zum Braten. Ohne Feuer wäre Leben auf der Erde nur schwer möglich. Doch Feuer ist auch gefährlich. Wenn wir es nicht kontrollieren, kann es Steine und Stahl schmelzen lassen, kann Häuser und Wälder zerstören. Es kann sogar unser Leben gefährden: Menschen und Tiere können in den Flammen verbrennen.„Damit euch so etwas nicht passiert, zeigen wir auf dem „Feuerfest“ mit einem bunten Familien-Programm mit Spiel & Spaß, Feuer, Feuerrallye, Stockbrot und Basteln in der Kinderscheune den richtigen Umgang mit Feuer“, verspricht Parkleiter Peter Marke. So können die Kinder auf dem Feuerfest unter anderem lernen, wie man selber Feuer macht, aber auch wieder löscht.... mit fachkundiger Leitung, denn die Freiwillige Feuerwehr St. Peter-Ording wird den Kleinen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Blauröcke werden auch eine Feuerspritzwand aufbauen. Am Ende der Feuerrallye gibt es kostenloses Stockbrotbacken.

Wisentgehege Springe, 08.07.2008
Tierische Zugänge im Wisentgehege Springe

Am letzten Donnerstag hatte Sperbergeierdame „Walli“ ihren ersten Arbeitstag im Wisentgehege. Ihre Arbeit besteht zurzeit allerdings nur darin, sich ansehen zu lassen. Das wird sich aber sehr schnell ändern. Rouven Polep, Berufsfalkner im Falkenhof des Wisentgeheges wird den einjährigen Vogel schon bald ins Training nehmen. Im Moment ist er geduldig damit beschäftigt, ein Vertrauensverhältnis zu Walli aufzubauen. Walli ist der erste Geier im Wisentgehege. Sie soll im Falkenhof die Familie der Geier repräsentieren. Vorübergehendes Quartier hat sie in der eigens für sie renovierten ehemaligen Anlage der Birkhühner gefunden. Dort wird sie wohnen, bis im Falkenhof eine große Geieranlage entstanden ist. Sperbergeier gehören zur Unterfamilie der Altweltgeier. Sie leben in Afrika. Mit ca. 8 kg Körpergewicht ist Walli fast doppelt so schwer wie der bisher größte Vogel im Falkenhof. Mit einer Flügelspannweite von ca. 2,40 Meter ist diese Art in der Lage Flughöhen von über 11.000 Meter zu erreichen. Damit ist der Sperbergeier Weltrekordhalter im Tierreich. Bis Walli ihre Künste in der Flugvorführung zeigen kann, wird es noch etwas dauern. Wisentgehege und Falkenhof planen aber, demnächst öffentliche Trainingszeiten für Geierdame Walli bekannt zu geben. Wallis Ankunft wurde von der Nachbarschaft sehr argwöhnisch betrachtet. Wenige Tage vor dem Sperbergeier waren zwei junge Bartkäuze in der Nachbaranlage eingezogen. „Pebbels“ und „Bambam“, so heißen die beiden, war der große Vogel zunächst nicht geheuer. Inzwischen funktioniert die Wohngemeinschaft aber schon ganz gut. Die Bartkäuze, deren Bestand rückläufig ist, leben in den Nadelwäldern Nordeuropas. Nach dem Uhu ist es eine der größten Eulenarten und, wie viele meinen, auch eine der schönsten Eulen. Die beiden Vögel sind in diesem Jahr aus ihrem Ei geschlüpft und tragen noch das relativ dunkle und flauschige Jugendgefieder. Wenn Sie erwachsen sind, sollen sie im Wisentgehege für Nachwuchs sorgen.

Zoo Augsburg, 08.07.2008
„Teddy“ ist angekommen - Wieder ein Plumplori-Paar im Zoo

Ein lange ungeduldig erwarteter Neuzugang ist im Augsburger Zoo angekommen: Ein Partner für das Plumploriweibchen „Kalle“. Zwei dieser Halbaffen wurden 2003 als Babys von der Unteren Naturschutzbehörde in München im Zoo Augsburg eingestellt. Das Männchen verstarb leider im Oktober 2006 an einer Atemwegsinfektion und seither suchte der Zoo weltweit nach einem Partner für das Weibchen. Anfang des Jahres wurde man dann im Zoo von Singapur fündig. Da die Plumploris mittlerweile im Washingtoner Artenschutzabkommen den höchsten Schutzstatus erlangten (sie sind hochgradig vom Aussterben bedroht), war es ziemlich langwierig die für den Import notwendigen Papiere zu erhalten. Nachdem dann auch noch die Flugkosten von der Firma Consilia Optima (Personaldienstleistungen) übernommen wurden, stand einem Transport nichts mehr im Wege. „Teddy“ durfte mit der Lufthansa von Singapur direkt nach München fliegen und wurde in sein Gehege im Zoo gebracht. Einige Tage konnte er sich alleine an die neue Umgebung gewöhnen, bis er mit „Kalle“ vergesellschaftet wurde. Nach einigen Tagen des vorsichtigen Beschnupperns verstehen sie sich mittlerweile perfekt. Sie turnen gemeinsam durch ihr Gehege und teilen sich sogar die Schlafhöhle. Ein Nachwuchs bei diesen seltenen Halbaffen liegt jetzt durchaus im Bereich des Möglichen.

Zoo Frankfurt, 07.07.2008
Seehundbaby in den Robbenklippen geboren

Am 28. Juni 2008 wurde das erste Seehundbaby dieser Saison mit dem üblichen Geburts-gewicht von etwa fünf bis sechs Kilogramm geboren. Noch ist das Geschlecht nicht zu erkennen und deshalb hat das Kleine auch bisher keinen Namen. Die Geburt verlief ohne Komplikationen und wie für Seehunde üblich an Land. Seine Mutter Herta ist ein Wildfang, die ca. 1984 geboren wurde und seit August 2003 im Zoologischen Garten Frankfurt lebt. Aufgrund ihres für Seehunde hohen Alters rechnete keiner mehr mit Nachwuchs. Ihre im Juni 2007 geborene Tochter Nele lebt ebenfalls noch in Frankfurt. Da sie deutlich kleiner als die ausgewachsene Tiere ist, kann sie gut von den anderen unterschieden werden. Sie war eine spektakuläre Wassergeburt. Vater Fridolin wurde 2001 im Zoo am Meer in Bremerhaven geboren und befindet sich seit April 2002 in Zoologischen Garten Frankfurt. Er ist auch Vater des 2007 geborenen Otto. Mutter von Otto ist Oma, das zweite Weibschen in unserer Seehundgruppe, die ebenfalls bald Nachwuchs erhalten wird. Halbbruder Otto neigt übrigens zur Eifersucht und zieht Hertas Baby auch schon mal an der Flosse. Die Säugezeit bei Seehunden beträgt 6 bis 7 Wochen. Danach werden die Jungtiere an die Fischfütterung gewöhnt. Seehunde wachsen relativ langsam und sind erst mit 5-6 Jahren ausgewachsen.

Zoo Frankfurt, 07.07.2008
Zoo und Kino als Schaueinrichtungen der Moderne: Internationales Filmsymposium im Rahmen von 150 Jahre Zoologischer Garten Frankfurt

Das Kino hat sich im Kontext anderer Schaueinrichtungen entwickelt. Diese Erkenntnis ist längst Anstoß und Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Doch wurden bisher vor allem Jahrmarkt, Zirkus, Varieté als Seitenphänomene beachtet, und zwar deswegen, weil sie vielfach auch Orte erster Filmvorführungen gewesen sind. Vom Kinosessel Zoobesuchern beim Schauen zusehen – mit der Thematisierung des Zoos im Film ist eine Vervielfältigung der Betrachtersituation verbunden, in der sich das Medium Film selbst befragt. Zoo und Kino sind zudem zwei Institutionen, die die Wahrnehmungsgeschichte der Moderne mit geprägt haben und deren Gemeinsamkeit darin gesehen werden kann, dass sie bewegte Bilder zugänglich machen. Im Film sind Zoos zu unterschiedlichen historischen Zeiten und über Genre- und Kulturgrenzen hinaus zur Darstellung gebracht worden. Ob in Lehr- und Kulturfilmen, Dokumentationen, im Spielfilm oder im frühen Stummfilm – der Zoo ist Vergnügungsstätte oder Tatort, attraktive Kulisse oder Forschungseinrichtung und nicht zuletzt ein Ort der Begegnung von Mensch und Tier. Das Programm des Internationalen Filmsymposiums umfasst Zoo-Filme aus unterschiedlichen Genres, historischen Zeiten und Formaten. Die Vorträge, Filmeinführungen und -kommentare behandeln die Bereiche Kulturgeschichte, Schaulust am Tier, Zoo und technische Bildmedien, Tiere und Landschaft, der Zoo und die bildenden Künste sowie die Geschichte von Zoo und Kino in Frankfurt. Das Symposium findet im Fritz Rémond Theater im Zoologischen Garten Frankfurt. Es wird damit an die Tradition wieder angeschlossen, im Zoologischen Garten Frankfurt ein Kino zu betreiben, die historisch bis in die 1920er Jahre zurückreicht. Die Projektionskabine über dem heutigen Theatersaal ist immer noch vorhanden – die Projektoren bringen wir mit!

Zoo Frankfurt, 07.07.2008
Ein Platz für Tiere: Die keramischen Tierdarstellungen im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

Das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt verfügt über eine bedeutende Zahl von keramischen Tierdarstellungen europäischer Werkstätten vom 16. bis ins 20. Jahrhundert. Seit dem späten 16. Jahrhundert ist ein Bemühen festzustellen, Tiere möglichst naturgetreu in keramischen Werk-stoffen zu modellieren. Auch Trinkgefäße und Tintenfässer wurden in dieser Zeit als Tierfiguren gebildet. Schon in ihrer Frühzeit erhielt die Meißner Porzellanmanufaktur von August dem Starken den Auftrag, eine ganze Tiermenagerie in dem neuen Material herzustellen. Anfang des 20. Jahrhunderts werden Tierfiguren als Teil einer Jugendstilkultur produziert, teilweise mit wissenschaftlicher Genauigkeit, teilweise mit karikierendem Anspruch. Die Ausstellung ist vom 10. Juli 2008 – 21. September 2008 im Museum für Angewandte Kunst zu sehen. Zwei Vitrinen stehen auch im Grzimekhaus im Zoologischen Garten Frankfurt.

Zoo Leipzig, 07.07.2008
Taufe in Sicht! Zoo Leipzig startet Namensaufruf für die beiden Giraffenjungtiere

Der Zoo Leipzig sucht für das am 8. April geborene Giraffenweibchen und für den am 10. Juni geborenen Giraffenbullen einen wohlklingenden afrikanischen Namen. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir wieder zahlreiche Zuschriften erhalten. Natürlich werden die ersten drei Gewinner des Namensaufrufs zur Taufe am 30. Juli 2008 in den Zoo eingeladen und mit einem Preis überrascht“, so Zoodirektor Dr. Junhold. Die Vorschläge können bis zum 18. Juli 2008 an den Zoo Leipzig geschickt werden. Der Giraffennachwuchs hat sich in den letzten Wochen sehr gut entwickelt. Gemeinsam mit den beiden Giraffenjungtieren aus den vergangenen Jahren toben die beiden ausgelassen über die Kiwara-Savanne. Von der Herde wurden die beiden von Anfang an sehr gut aufgenommen.

Zoo Duisburg, 07.07.2008
Erstes Zoo Duisburg Golf Charity Turnier

Das gab es noch nie in Duisburg: ein Golfturnier zum Wohle der Tiere. Auf Initiative einiger zoobegeisterter Mitglieder des Golfclub Mülheim an der Ruhr findet im dortigen renommierten Golfclub ein Benefiz-Golfturnier statt. Der Gesamterlös der Veranstaltung kommt ausschließlich ausgewählten Natur- und Artenschutzprojekten für madegassische Tierarten zugute. Veranstalter sind der Zoo Duisburg und der Golfclub Mülheim an der Ruhr.

Sea Life München, 07.07.2008
Welcher Arm ist der richtige? – Sea Life Aquarien starten Oktopus-Untersuchung

In den neun Sea Life Großaquarien untersuchen Biologen jetzt einen Monat, ob Oktopoden einen Lieblingsarm haben. Mit den Beobachtungen der Experten und den Besuchern soll eins der zahlreichen Mysterien um diese intelligenten Tiere gelöst werden. Oktopoden gelten als äußerst verspielt und einfallsreich. Sie können durch ein Loch in der Größe eines Eurostückes hindurchschlüpfen und problemlos eine Dose oder auch Schraubverschlüsse öffnen. Doch mit welchem Arm tun sie das? Haben sie einen Lieblingsarm, um Futter zu suchen und einen anderen, der die Umgebung erkundet? Dies möchten die Sea Life Großaquarien zusammen mit den Besuchern herausfinden. Die Ergebnisse sollen Aufschluss über die Entwicklung der Händigkeit bei Tieren geben. „Es hat schon mehrere Studien gegeben, die den Gebrauch der Arme bei Oktopoden untersucht haben. Allerdings konnten immer nur eine kleine Anzahl an Tieren beobachtet werden und so waren die Resultate jedes Mal widersprüchlich“, erklärt Robert Donoso, biologischer Leiter im Sea Life Oberhausen. Um schlüssige Ergebnisse zu bekommen, starten neben Oberhausen 23 Sea Life Aquarien in ganz Europa eine neue Untersuchung. „Wir werden die Tiere jeweils Montags und Mittwochs füttern und beobachten, welchen Arm sie benutzen. Zusätzlich haben wir eigens für diese Untersuchung ungewohnte Objekte entwickelt und viel Spielzeug besorgt, das wir in den Becken platzieren“, erklärt der Biologe den Ablauf des Experiments. Auch die Besucher sind aufgefordert, sich einzusetzen: „Bei uns wird der Tierliebhaber selbst zum Wissenschaftler. Er kann das Verhalten der Oktopoden genau studieren und die Erkenntnisse dokumentieren.“ Bis jetzt geben Oktopoden der Wissenschaft viele Rätsel auf. „Viele Tiere haben einen bevorzugten Arm, aber die Wissenschaft fokussierte sich bisher immer auf Wirbeltiere und nicht auf Tiere ohne Skelett, so wie der Oktopus. Genau deshalb ist die Untersuchung so spannend, denn Oktopoden entwickeln sich seit 500 Millionen Jahren getrennt von Wirbeltieren“, so der Biologe. „Was wirklich unglaublich ist, dass Oktopoden mehr als die Hälfte ihrer Nerven in den Tentakeln haben und es wurde schon nachgewiesen, dass sie teilweise sogar mit ihnen denken.“ Die Mehrheit der Studien fand heraus, dass die Kopffüßer mit dem Arm nach Futter greifen, der dem Fressen am nächsten ist. Aber schon 2004 konnte die Universität Wien neue Erkenntnisse bekannt geben. In einer Studie mit acht Oktopoden haben die Forscher nur 49 verschiedene Kombinationen von einer, zwei oder drei Extremitäten beobachtet, obwohl 448 möglich wären. Sie schlossen daraus, dass die meisten Kopffüßer ein bevorzugtes Auge haben, das ihrem Lieblingsarm verschiedene Tätigkeiten diktiert. In der österreichischen Studie musste ein Oktopus eine Höhle erkunden, die wie ein T geformt war. Auch dazu benutzten sie ihren Lieblingsarm. Die Untersuchung der Sea Life Aquarien wird hier ansetzen und weitergehen. Nun kann man auf die Resultate gespannt sein. Ob die Mehrheit der Oktopoden – so wie wir Menschen – Rechtshänder sind? Im Herbst geben die Sea Life Aquarien das Ergebnis der Untersuchung bekannt.

Zoo Magdeburg, 04.07.2008
TIERISCH NAH - Arena nun mit stadionreifer Überdachung

Die TIERISCH NAH - Arena im Magdeburger Zoo ist DAS Erlebnis für Groß und Klein. Auf nette und interessante Weise lüften die Tiertrainer viele "tierische Geheimnisse", wie z.B. ist eine Schlangenhaut glitschig, wie gut können Ratten klettern oder wie viel Wasser kann ein Kamel trinken? Die Besucher staunen über die Fähigkeiten ausgewählter Tierarten und kommen vielen Zootieren TIERISCH NAH. Die Sitztribühne der TIERISCH NAH - Arena mit ihren 200 Plätzen ist nun um einen wesentlichen Komfort verbessert worden. Mit Unterstützung der ARGE sowie dem Bildungszentrum Teutloff gGmbH ist eine stadionreife Überdachung erstellt worden, die unsere Besucher vor zu viel Regen, aber auch Sonne schützt.

Tierpark Hellabrunn, 04.07.2008
Erstmalig: „Bird Munich 2008“
Drei Veranstalter: ein Großereignis. Premiere in München hat die „Bird Munich“ vom

18. – 20. Juli 2008. Vorbild dieser Veranstaltung ist die „Bird“ in England, die inzwischen so etabliert und beliebt ist, dass sie 250.000 Besucher anlockt. Für diese Veranstaltung rund um das Thema Vogelkunde ist natürlich der Tierpark unter anderem mit seiner einmalig schönen Vogelvoliere der ideale Ort. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) bereichert die Veranstaltung durch Vorträge und Führungen. Die Firma Foto-Video Sauter konnte alle bekannten Herstellerfirmen ihrer Branche für eine Teilnahme begeistern. Hier können die Besucher die neuesten Ferngläser, Fotoapparate, etc, selber ausprobieren.

Tiergarten Schönbrunn, 04.07.2008
Robben- und Tigerbabys geboren!

Am Mittwoch kam um 17 Uhr im Tiergarten Schönbrunn vor den Augen zahlreicher Besucher ein Mähnenrobben-Baby zur Welt. Bei den Tigern sind bereits am 24. Juni zwei Junge geboren worden – die in den vergangenen Tagen erstmals von Besuchern für wenige Sekunden gesichtet werden konnten. Die Robbenmutter und ihr Kind bewohnen einen für solche Gelegenheiten eingerichteten Flachwasserbereich mit Sandstrand. Die beiden werden die kommende Woche noch getrennt von der Gruppe in diesem Teil der Robben-Anlage verbringen – eine Sicherheitsmaßnahme für das Baby, das seine Schwimmkünste erst testen und verfeinern muss. Noch ist nicht bekannt, ob die kleine Robbe männlich oder weiblich ist. Es ist auch noch ein zweites Robbenbaby „unterwegs“, wann genau es zur Welt kommen wird, kann niemand sagen: Es kann sich um Stunden oder Tage handeln. Mähnenrobben haben eine Tragzeit von elf bis zwölf Monaten, können ein Gewicht von bis zu 300 Kilogramm erreichen und haben eine Lebenserwartung von etwa zwanzig Jahren. Schon am 24. Juni hat das mittlerweile sehr erfahrene, 14 Jahre alte Tiger-Weibchen zwei etwa eineinhalb Kilogramm schwer Junge zur Welt gebracht. Mutter und Nachwuchs leben sehr zurückgezogen in einer Wurfbox. Das Weibchen hat die Jungen allerdings kurzfristig nach draußen getragen, wo sie zwar gesehen, aber noch nicht fotografiert werden konnten. Das ebenfalls 14 Jahre alte Männchen stattet seiner Familie von Zeit zu Zeit einen Besuch ab. Der Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich im Zuge des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für gefährdete Arten (EEP) an der kontrollierten Nachzucht der Sibirischen Tiger. Jungtiere aus Wien sind aufgrund bester genetischer Anlagen bei anderen Zoos sehr gefragt.

Tiergarten Nürnberg, 04.07.2008
Tierportraits - Bilder von Ursula Roth

Unter dem Ausstellungstitel „Tierisch, tierisch“ zeigt die Regensburger Malerin Ursula Roth vom 4. Juli bis 10. September 2008 im Foyer des Naturkundehauses im Tiergarten Nürnberg ihre Aquarelle, Pastelle und Acrylbilder mit Motiven afrikanischer Wildtiere. „Bei meinen Tierbildern“, so die Ursula Roth, „versuche ich so nahe wie möglich am Original zu bleiben, um dem Betrachter die Schönheit und Faszination der Natur zu erschließen.“ Die 1958 geborene Künstlerin Roth ist seit ihrer Kindheit von Farben fasziniert. Über sich selbst sagt sie: „Ich bin Malerin, mein Leben ist bunt und fehlt mir eine Schattierung mische ich sie mir geschwind zusammen. Meine Farben suche ich am liebsten in Afrika oder sonst wo auf der Welt. Dort bekomme ich sie von den Menschen, den Tieren oder der Landschaft geschenkt. Lachend werden sie eingesammelt und zu Hause auf die Leinwand gebannt.“ Ihren künstlerischen Werdegang begleiteten die Regensburger freischaffende Malerin, Graphikerin und Kunstpädagogin Maria Seidenschwann und in den letzten Jahren die ebenfalls in Regensburg wirkende Malerin und Illustratorin Lara Bandilla. In ihrem Brotberuf ist Ursula Roth als Medizinisch-Technische Assistentin im zoologischen Institut der Universität Regensburg tätig.

Zoo Magdeburg, 04.07.2008
Schulkinder sammeln für Amazonien

Anfang des Jahres 2008 verbrachte die Klasse 3d der Grundschule Magdeburg - Ottersleben einen Vormittag in unserem Zoo. Fasziniert von diesem Besuch entstand bei den Schülerinnen Marielena Rasch und Luise Wiedemann der Gedanke, dass sie den Tieren des Zoos gern etwas „Gutes“ tun wollten. Gemeinsam kamen sie auf die Idee, Geld durch einen Spielzeugbasar zu sammeln. Das Neubauprojekt AMAZONIEN, ein Tropenhaus für südamerikanische Tiere, welches bis 2009 im Zoo fertig gestellt wird, wurde ausgewählt. Schnell konnten die beiden Schülerinnen auch ihre Lehrerin und Mitschüler für dieses Vorhaben begeistern. Von jetzt an hieß es: gemeinsam Spielzeug sammeln, Plakate malen und vor allem, kräftig die Werbetrommel rühren. Schließlich sollte so viel Spielzeug wie möglich verkauft werden. Der Basar wurde ein großer Erfolg, Spielzeug und Taschengeld wechselten rasch die Besitzer. Anschließend zeigten sich im Rahmen eines Hortfestes auch Eltern, Großeltern und andere Besucher spendabel. Immerhin kam somit eine Summe von 170,00 ¤ zusammen, welche die Kinder durch ihre Eigeninitiative erfolgreich gesammelt haben. Zu Recht dürfen die Schüler der Klasse 3d stolz darauf sein, durch ihren Einsatz einen Beitrag zum Neubau von AMAZONIEN geleistet zu haben.

Zoo Osnabrück, 04.07.2008
Energetische Sanierung des Osnabrücker Zoo wird mit 25.000 ¤ unterstützt

Tropenhallen, Aquarien, Terrarien, Kühlaggregate für Tierfutter, hohe Wasserbedarfe für Meeressäuger und für naturalistische Landschaftsszenarien sowie energieintensive Filteranlagen für Unterwassereinsichten verursachen in allen Zoos hohe energetische Verbräuche – insbesondere dann, wenn Gebäudezustände sowie elektrische und klimatechnische Anlagen gravierende Mängel aufweisen. Aufgrund der schlechten finanziellen Rahmenbedingungen werden aber insbesondere energetische Investitionen in vielen Zoos nicht realisiert. Der Osnabrücker Zoo hat hier – gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und den Stadtwerken Osnabrück – ein bundesweit einmaliges Sanierungskonzept entwickelt. Mit einem Volumen von insgesamt über 400.000 ¤ soll der Zoo in den nächsten 2 Jahren energetisch grundsaniert werden. Anlässlich eines Arbeitsgesprächs zwischen Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann und Frank Seidel, dem Geschäftsführer der Niedersächsischen Lottostiftung, die den Bau des Unterirdischen Zoos bereits mit 100.000 ¤ fördert, wurde nun eine Intensivierung der Zusammenarbeit beschlossen. Mit weiteren 25.000 ¤ unterstützt die Niedersächsische Lottostiftung nun das energetische Sanierungskonzept des Zoos, so dass sich die gesamte Fördersumme für das Energiesparkonzept des Zoos auf fast 250.000 ¤ erhöht. Für Frank Seidel, stellt die Aufklärung über Möglichkeiten, den Ressourcenverbrauch zu drosseln und erneuerbare Energien zu nutzen eine ausgesprochen sinnvolle Erweiterung des Aufgabenspektrums von Zoos dar. „Aufgrund ihrer hohen Besucherzahlen und ihres Renommees bei der Wissensvermittlung über die Natur könnten sie sich zu perfekten Multiplikatoren für den Klimaschutz entwickeln!“, betonte Seidel. Für Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann ist die erneute Unterstützung aus Mittel der Niedersächsischen Lottostiftung ein wichtiges Baustein, „um die energetische Sanierung des Zoos voranzutreiben und damit die finanzielle Handlungsfähigkeit des Zoos, der bundesweit mit der geringsten Zuschussquote aller deutschen Zoos arbeitet, abzusichern“.

Zoo Berlin, 03.07.2008
Langer Sommerabend im Tierpark Berlin

Seit mehreren Jahren werden traditionell lange Sommerabende im Tierpark Berlin veranstaltet. Nun ist es wieder soweit: Am Samstag, dem 5. Juli 2008, ist der Tierpark nach seiner normalen Öffnungszeit noch einmal von 20:00 bis 24:00 Uhr geöffnet. Einlaß ist ab 19:30 Uhr. Die großen Tierhäuser (Alfred-Brehm-Haus, Dickhäuterhaus, Affenhaus und Krokodilhaus) sind an diesem Abend bis 22:30 Uhr zu besuchen. Bei Einbruch der Dunkelheit sind die Wege des Parks beleuchtet, die Gastronomie lockt mit Speis und Trank, auch die Tierparkwegebahn bringt Fußmüde durch das Gelände. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt, gute Laune ist mitzubringen. Beobachten Sie die Tiere zu einer ungewöhnlichen Stunde in ihren Gehegen. Ab 20:30 Uhr findet im Dickhäuterhaus eine Diskussionsrunde mit dem Tierparkdirektor statt, die vom beliebten Journalisten und Moderator Goetz Kronburger moderiert wird.

Zoo Berlin, 03.07.2008
Giraffenkind Ulla im Tierpark Berlin geboren

Die 8köpfige Rothschildgiraffen-Gruppe des Tierparks Berlin vergrößerte sich durch die erfolgreiche Geburt eines Kalbes auf nunmehr neun Tiere. Das erfahrene Weibchen Lotti brachte in den Nachmittagsstunden des 19. Juni ihr viertes Junges zur Welt. Es handelt sich um ein gesundes Kuhkalb, welches von den Pflegern den Namen Ulla erhielt. Das Kalb hatte am zweiten Lebenstag eine Scheitelhöhe von 1,75 m. Die Geburt verlief komplikationslos und aufgrund der Erfahrenheit der Mutter konnte diese mit ihrem Jungen schon am sechsten Lebenstag auf die weitläufige Außenanlage und zur restlichen Herde gelassen werden. Nach kurzer Begutachtung und Kennenlernen durch den Vater, ältere Geschwister und Tanten begann das Jungtier alsbald mit Laufspielen. Die Mutter Lotti wurde 1999 selbst schon im Tierpark geboren. Ihr erstes Jungtier brachte Lotti 2003 im Alter von 4 Jahren zur Welt, dieses wurde Paula genannt und gehört bis heute zur Giraffengruppe des Tierparks. Vater ist der 1991 aus dem Tierpark Emmen nach Friedrichsfelde gekommene Alexander. Steppengiraffen sind in den Trockengebieten, hauptsächlich Baumsteppen von Westafrika und von Ost- über Zentral- bis nach Südafrika verbreitet. Innerhalb dieser Verbreitung bildeten sich verschiedene Unterarten aus, die sich äußerlich in der Ausbildung der braunen Flecken, den sog. Platten unterscheiden. Die im Tierpark Berlin gehaltene Rothschild- oder Uganda-Giraffe zeigt hell- bis dunkelbraune Platten, welche durch weißgelbliche Banden abgegrenzt sind. Vereinzelte Platten werden jedoch von den hellen Banden eingeschnitten. Die Verbreitung dieser Unterart ist auf Uganda und Grenzgebieten zu Kenia begrenzt. Für die im Berliner Zoo gezeigte Netzgiraffe sind kräftig rotbraun gefärbte Platten, welche scharf durch weißgelbliche Banden abgegrenzt sind, charakteristisch.

Wild- und Abenteuerpark Müden, 03.07.2008
Ein Sonntag im Zeichen des Elchs
Diplom Forstwirtin Dr. Ulrike Augusta und die angehende Umweltpädagogin Nora Boschatzke haben für die jungen Besucher und ihre Familien ein buntes Programm zusammengestellt. Namenssuche, Müdener Elch Test, Bastelstation und Elchfütterung. Zur Ankunft der beiden Elchhirsche bittet Parkleiter Ralf Neumann um Mithilfe: Beide Tiere sind noch namenlos. Die Bekanntgabe der gewählten Namen erfolgt am Sonntag, 13. Juli, 14 Uhr, im Rahmen einer „Elchtaufe“ am Elchgehege. Danach beginnt schon der Müdener Elch Test, eine Rallye mit Wissenstest zum Thema Elche. „Die Fragen lassen sich anhand der Beobachtungen am Gehege beantworten“, so Ulrike Augusta. Gemäß dem Konzept des Parks, dass hier heimische Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten sind, soll bei Kindern und Jugendlichen Interesse für die Lebens- und Verhaltensweise der Tiere geweckt werden. An der Bastelstation können aus Papier kleine „Hampel Elche“ mit Willkommensgruß gefertigt werden – zum Verschenken oder Mitnehmen, als Erinnerung an die Müdener Elche. Wie bereits angekündigt, wird der Park nun täglich eine geführte Tierfütterung, unter anderem bei Wildschweinen und Rotwild für die Besucher anbieten. Besucher können ab Sonntag, 6. Juli, den Tierpfleger zu den Gehegen begleiten. Station ist dabei auch das Elchgehege. Hier erfahren Interessierte, warum es gar nicht so einfach ist, Elche zu halten und was auf deren Speisezettel steht.

Zoo Dresden, 03.07.2008
Endlich wieder ein pinselohriger Karakal-Nachwuchs im Dresdner Zoo

Mit der Umgestaltung des alten Raubtierfelsens zur neuen Löwensavanne im vergangenen Jahr, haben auch die in heutigen deutschen Zoos doch recht selten gezeigten Karakale eine moderne und artgerechtere Anlage erhalten. Die 8-jährige Katze Samira und die beiden Kater Girma und Goran haben sich gut in ihren neuen Domizil eingelebt: vor 4 Wochen hat sich nach 18 Jahren endlich wieder Nachwuchs eingestellt. Lucinda heißt das kleine Weibchen, welches im inneren Schaugehege unter der Obhut der Mutter heranwächst und schon gut von den Besuchern zu sehen ist. Die schöne Gesichtzeichnung ist schon gut zu erkennen. Die schwarzen Ohrpinsel - für diese afrikanische sprungkräftige Raubkatze so typisch – sind in diesem Alter noch nicht so stark ausgeprägt, lassen sich jedoch schon erahnen. Für den Dresdner Zoo ein schöner Erfolg, zeigt er doch, dass sich die Investitionen in neue und modernere Gehege positiv auf die Zuchtergebnisse auswirken. Im Dresdner Zoo gelang im Übrigen im Jahr 1937 die Welterstzucht bei Karakalen.

Zoo Dortmund, 03.07.2008
Guck’ mal, was da krabbelt

Wie jedes Jahr, so bietet der Zoo Dortmund auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Ferienprogramm für Kinder an. Unter anderem lernen die Kinder in dieser Woche den Umgang mit „Krabbeltieren“. Insekten, Spinnen und andere Wirbellose stehen auf dem Programm. Tiere, die bei vielen Menschen Unbehagen oder sogar Ekel auslösen. Unter der Anleitung der Zoolotsen Kerstin Willemeit und Christian Dienemann werden die Kinder in die Biologie dieser Tiere eingeführt und lernen, wie man auch solche Tiere ihren Bedürfnissen gerecht werdend unterbringen kann. Die Kinder lernen auch, dass es keinen Grund gibt, sich vor Insekten oder Spinnen zu ekeln. Und, dass einige dieser Tiere sogar von Nutzen für den Menschen sind. Zum Abschluss der Woche des „Großen und Kleinen Krabbelns“ werden die Kinder am kommenden Sonntag, 6. Juli, von 14 bis 16 Uhr im Regenwaldhaus ihre lieb gewonnenen Pfleglinge präsentieren und vorführen. Alle Besucherinnen und Besucher des Zoos sind herzlich eingeladen, den Kindern bei der Präsentation von Riesenheuschrecken, Vogelspinnen und Tausendfüßern zuzusehen. Vogelspinnen gibt es übrigens auch im Amazonashaus des Zoos zu sehen.

Zoo Salzburg, 03.07.2008
„Ganz der Papa“ – Es herrschen keine Zweifel, wer der Vater des zweifachen Alpaka Nachwuchses im Zoo Salzburg ist

Manolito-Akim, der rothaarige Alpakahengst, ist seit einem Jahr das Leittier der Herde im Salzburger Zoo. Vor einer Woche wurde der Fünfjährige gleich zweimal Vater. Ein rothaariges Alpaka-Mädchen und ein rotweißgefärbter Junghengst haben innerhalb nur weniger Tage das Licht der Welt erblickt. Gleich nach ihrer Geburt wurden die beiden von jedem einzelnen Herdenmitglied freundlich begrüßt. Alpakas sind intelligente und liebenswerte Tiere mit vielen Gesichtern. Sie sind sanft und zärtlich, neugierig und explodieren vor Lebensfreude. Jedes Alpaka hat seinen ganz eigenen Charakter. Da gibt es die kleinen Tagträumer, die süßen Schmusekatzen, die starken Beschützer und die echten Draufgänger. Es wird also spannend, wie die beiden Salzburger Jungtiere sich entwickeln!


Tierpark Chemnitz, 03.07.2008
Nachwuchs bei den Alpakas - Mutter Manja und Kind Mona sind wohlauf

Der jüngste Nachwuchs im Chemnitzer Tierpark hat lange Beine, große Augen und dunkelbraunes Fell – gestern Mittag kam das dritte Fohlen von Alpaka-Stute „Manja“ zur Welt. Mutter und Kind sind wohlauf und können auch von den Besuchern beobachtet werden. Die übrige Herde, bestehend aus dem Hengst und einer weiteren Stute mit ihrem Nachwuchs vom Vorjahr, zeigt sich sehr interessiert am Neuzugang. Dieser ist übrigens weiblich und erhielt schon kurz nach der Geburt von den Tierpflegern den Namen „Mona“. Alpakas sind südamerikanische Hauskamele, die schon vor mehreren Jahrtausenden in den Anden zur Gewinnung von Wolle gezüchtet worden sind. Heute sind sie außerhalb ihrer Heimat beliebte Freizeittiere. Die Tragzeit beträgt ca. elf Monate, es kommt für gewöhnlich nur ein Jungtier zur Welt.

Tiergarten Schönbrunn, 03.07.2008
Panda Po schließt Freundschaft mit Fu Long

Am kommenden Freitag startet in den österreichischen Kinos der rasante Animationsfilm „Kung Fu Panda“. Universal Pictures hat aus diesem Anlass – im Namen des pummeligen Hauptdarstellers Panda Po – die Patenschaft von einem Panda im Tiergarten Schönbrunn übernommen. Universal Pictures und die Lugner Kino City laden überdies am Sonntag hundert Mitglieder des Tiergarten-Kinderclubs samt Begleitung gratis zu einer Sondervorstellung ein. Panda Po, der im Film vom Nudelsuppen-Lehrling zum Kung Fu-Kämpfer aufsteigt, hatte schon im Vorfeld der Premiere die Herzen der Kinder erobert. Ende Mai war er Gast am Tiergarten-Kinderfest, Ende Juli wird er anlässlich der Artenschutztage erneut nach Schönbrunn kommen.

Zoo Leipzig, 03.07.2008
Sommer, Sonne, Sonnenschein- Ferienspaß im Zoo Leipzig

Ab 12. Juli 2008 heißt es im Leipziger Zoo wieder jede Menge Spaß beim Ferienprogramm: Ob Sommerpuppentheater, Zoo-Ralley, Entdeckertouren, Indianerfest oder Dschungelnacht. Es darf gebastelt, fantasiert, getanzt, entdeckt und gewonnen werden. Jeweils an den Wochenenden um 15 Uhr finden die Puppentheateraufführungen auf dem Lesehügel statt. Immer dienstags und donnerstags geht’s ab 11 Uhr auf große Safari durch den Zoo mit den Zoolotsen. Die 10. „Lichter der Dschungelnacht“ laden am 9. August zu einen einmaligen Abend mit rhythmischen Klängen ein. Am 23. und 24. August sind alle Karl-May Fans zum Indianerfest willkommen. Bei Stockbrotgrillen und Bogenschießen werden Indianergeschichten zum Besten gegeben. Musikalisch einladend wird es bereits am 14. Juli. Die Radio PSR Morningshow mit Steffen Lukas gastiert von 6 bis 9 Uhr in der Kiwara-Lodge. Zwischen 6 und 8.30 Uhr bekommen die Frühaufsteher kostenlosen Eintritt. Wer also den Zoo in aller Frühe und ein Frühstück in der Lodge bei Sonnenaufgang erleben möchte, sollte den Wecker zeitig stellen. Natürlich lohnt sich bei all den Aktivitäten auch der Besuch bei unseren Jungtieren und Neuankömmlingen: Die beiden Giraffenkinder aus diesem Jahr toben bereits ausgelassen über die Afrika-Savanne, dass am 16. April geborene Gorillajungtier hat sich sehr gut entwickelt und erkundet am Bauch der Mutter die großzügige Anlage, die Lämmer und Zicklein im Tierkindergarten blöken ohrenbetäubend und sind immer einen Blick wert. Auch die Ausstellung zum Bau der Riesentropenhalle Gondwanaland bietet allerhand zu sehen. Sie gewährt den Zoogästen Einblicke in die Baugrube, ermöglicht einen Blick auf das Landschaftsmodell und auf die Gehegegestaltung. Aber auch die zukünftig in der Halle gehaltenen Tierarten werden vorgestellt. Wer also bis zur Eröffnung der Halle 2010 den Fortschritt des Projektes mitverfolgen möchte, ist in der Ausstellung direkt auf dem Robbenbeckenvorplatz bestens aufgehoben.

ZOOM Erlebniswelt, 03.07.2008
Erste Erkundungstouren: Schnee-Eulenjungtier erobert Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska

Mit wachen Augen blickte das Schnee-Eulenbaby am 1. Juni 2008 zum ersten Mal in die ZOOM Erlebniswelt. Nach einem Monat Brutzeit schlüpfte der Jungvogel aus dem Ei in das elterliche Nest. Noch lässt sich der nach rund vier Wochen flügge werdende Neuling Nahrung wie Eintagsküken vom Vater bringen. Männchen oder Weibchen: Das wird sich in etwa einem Jahr zeigen, wenn sich das Gefieder des Jungvogels umfärbt. Erste Erkundungstouren von Flora und Fauna im Revier gehören ebenso zum Lernprozess des Jungtierlebens wie Begegnungen mit anderen Artgenossen. Die fast ausgewachsene Schnee-Eule hüpft schon heute seiner Mutter davon, die ihr Junges konsequent gegen jede mögliche Gefahr beschützt. Mit ausgewachsener Körperlänge von 55 bis 66 Zentimetern wird die Schnee-Eule in einigen Wochen das Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska ohne mütterliche Obhut durchstreifen. In der ZOOM Erlebniswelt haben 650 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 über eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Attraktion mit überregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.

ZOOM Erlebniswelt, 03.07.2008
Den Giraffen auf Augenhöhe begegnen – Herzenswunsch eines Mädchens geht in Erfüllung

Einmal ihren Lieblingstieren ganz nah sein – dieser Herzenswunsch geht für die 12-jährige Alexandra aus Iserlohn am 4. Juli 2008 in der ZOOM Erlebniswelt in Erfüllung. Zusammen mit dem Verein Strahlemännchen.de - Herzenswünsche für krebskranke Kinder e.V. öffnet die ZOOM Erlebniswelt für das Mädchen die Pforten und nimmt sie mit hinter die Kulissen der ZOOM Erlebniswelten Alaska und Afrika. Den Giraffenfan erwartet eine ganz persönliche Führung: Mit einem Tierpfleger wird Alexandra den langhalsigen Huftieren erstmals nur wenige Zentimeter entfernt gegenüberstehen und dem zehn Wochen alten Giraffenjungtier Thabo beim Toben zuschauen können. Spannende Begegnungen mit den imposanten Nashörnern, den verspielten Seelöwen in der Seelöwenanlage und den lebhaften Schimpansen in der 2000 m² großen Dschungelhalle machen die exklusive Führung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der Zoolieferant

Sponsor der Kampagne „Jahr des Frosches“

Als spezialisierter Lieferant für den Pflanzenbedarf von Zoologischen Gärten und Themen-Gärten sind wir uns der Bedeutung des Artenschutzes bewusst. Der Pflanzen-Handel Winkendick unterstützt daher die Stiftung Artenschutz. Diese ist als Koordinator für die EAZA-Kampagne in Deutschland verantwortlich.

Wir freuen uns sehr, dass wir schon in der ersten Jahreshälfte 2008 einen Betrag von 2000¤ der Stiftung zur Verfügung stellen konnten.
Dieser Betrag setzt sich zusammen aus 40 Aufträgen Zoologischer Einrichtungen.

Für das Vertrauen in den Pflanzenhandel Winkendick möchten wir uns an dieser Stelle bedanken und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit mit den Zoos und der Stiftung Artenschutz.

Reiner Winkendick

Pflanzenhandel & Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de

winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305
Handy: 0172 / 23 25 305


Der Pflanzen-Handel Winkendick unterstützt die Stiftung Artenschutz
Von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz von mindestens 2000 ¤ wird einen Betrag von 50 ¤ an die Stiftung gespendet. Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in diesem Jahr die Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.




Natur- und Artenschutz – Meldungen

pressetext.com - 8. Juli 2008
Biospritgewinnung gefährdet Hunderte Tierarten - 20.000 Hektar Regenwald sollen in Kenia abgeholzt werden
Im kenianischen Tana River Delta sollen nach Vorstellungen der dortigen Regierung 20.000 Hektar Waldfläche dem Anbau von Zuckerrohr zum Opfer fallen. Dies entspricht etwa der Fläche von Stuttgart. "Das Programm wird Tausende neue Jobs schaffen und unser Land wirtschaftlich voranbringen", heißt es vonseiten der kenianischen Regierung. Umweltschützer sprechen hingegen von ökologischem Wahnsinn. "Für viele Tierarten ist das Abholzen der Wälder das Todesurteil", erklärt Greenpeace-Klimaexperte Jurrien Westerhof. Nur wenige Spezies könnten sich derart starken Veränderungen ihrer Umgebung anpassen und auch unter neuartigen Lebensbedingungen weiter existieren. Insgesamt seien durch das Vorhaben mehr als 350 Tierarten, darunter einige seltene Elefanten-, Reptilien- und Vogelarten bedroht, heißt es von lokalen Naturschutzverbänden.
Auch an der Elfenbeinküste soll der Lebensraum einer bereits als ausgestorben geltenden und erst vor Kurzem wieder entdeckten Affenart zu Gunsten der Agrarwirtschaft gerodet werden. "Die Miss Waldrons Roten Stummelaffen wurden seit 1978 nicht mehr gesichtet und 2000 als ausgestorben erklärt", erzählt Inza Kone von der Universität in Cocody an der Elfenbeinküste. Doch im März diesen Jahres wurden wenige Exemplare wieder im Tanoé-Wald gehört. Derzeit plane das Unternehmen PALMCI, an dem der Unileverkonzern Anteile hält, 6.000 Hektar zu roden, um dort Ölpalmen zu pflanzen. Die neuen Anbaugebiete seinen notwendig geworden, da in bisherigen Anbauregionen in Südostasien kein Platz mehr sei und die Nachfrage nach Produkten, die aus Ölpalmen hergestellt werden, stetig steige, erklärt Unilever. Neben dem Miss Waldrons Roten Stummelaffen seien weitere Tierarten von den geplanten Abholzungen bedroht. Auf Nachfrage von pressetext gab Unilever nun jedoch bekannt, dass die Abholzung erst einmal ausgesetzt sei. "Es ist eine Umweltverträglichkeitsstudie in Auftrag geben worden und erst wenn deren Ergebnisse vorliegen, wird über weitere Schritte entschieden", erklärte Katja Praefke, Pressesprecherin von Unilever Deutschland. "Sollten die Ergebnisse zeigen, dass keine ökologische Lösung zu finden ist, kann es gut sein, dass wir auf eine weitere Abholzung des Tanoé-Waldes verzichten."

diepresse.com - 9. Juli 2008
US-Regierung wegen Ölförderung vor Alaska verklagt
Zwei Umweltschutzgruppen haben die US-Regierung wegen der Ölförderung vor Alaska verklagt. Die am Dienstag in Anchorage eingereichte Klage richtet sich gegen eine Entscheidung der Regierung, wonach die Ölkonzerne auch die unbeabsichtigte Schädigung von Eisbären und Walrössern in Kauf nehmen können. Das Zentrum für Biologische Vielfalt (Center for Biological Diversity) und die Organisation Pacific Environment sehen darin einen Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften zum Schutz der beiden Tierarten und ihres sensiblen Lebensraums in der Tschuktschensee zwischen Amerika und Asien. Die Klage richtet sich gegen Innenminister Dirk Kempthorne und gegen die zu seinem Verantwortungsbereich gehörende Naturschutzbehörde (U.S. Fish and Wildlife Service). Die Regierung hat im Februar die Genehmigung für Bohrarbeiten vor Alaska an Shell, ConocoPhillips und fünf weitere Unternehmen versteigert und dafür 2,6 Milliarden Dollar erhalten (1,7 Milliarden Euro). Im Mai wurde der Eisbär als bedrohte Art eingestuft.

scharf-links.de - 7. Juli 2008
Tiger-Krise in Nepal
Die Tiger-Populationen des Shuklaphanta Wildlife Reservats, in der Grenzregion zwischen Nepal und Indien gelegen, ist innerhalb von nur zwei Jahren um 70 Prozent eingebrochen. Zu diesem erschütternden Ergebnis kommt eine Langzeitstudie des WWF, in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort. Das über 300 km² große Reservat beherbergt demnach schätzungsweise nur noch sechs bis 14 Tiger. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 durchstreiften noch zwischen 20 und 50 der majestätischen Großkatzen die Region. Damals konnte sich das Reservat einer weltweit einmalig hohen Dichte an Tigern rühmen. "Der dramatische Rückgang in Shuklaphanta ist das Ergebnis einer schonungslosen und illegalen Bejagung durch eine global operierende Mafia, die den weltweiten Handel mit Wildtieren und -produkten kontrolliert", erklärt Stefan Ziegler vom WWF-Artenschutz. Das Verschwinden der Großkatzen im Shuklaphanta Wildlife Reservat steht stellvertretend für die Tiger-Krise in der Region. "In den vergangenen einhundert Jahren ist der Bestand an Tigern weltweit um 95 Prozent zurückgegangen.

Reuters Deutschland - 2. Juli 2008
WWF: Deutschland unter G8-Staaten nicht Spitze beim Klimaschutz
Deutschland ist nach einer Studie der Umweltschutzorganisation WWF und des Versicherers Allianz unter den G8-Staaten nicht Spitze beim Klimaschutz. Zwar setze das Land auf Ökostrom, sei aber weiter stark von Stein- und Braunkohle mit ihrem hohen CO2-Ausstoß abhängig, heißt es in der am Donnerstag präsentierten Untersuchung vor dem Treffen der acht führenden Industriestaaten in Japan. Von den G8-Staaten sei Großbritannien Spitzenreiter gefolgt von Frankreich und Deutschland. Insgesamt seien alle Industrieländer im Wettlauf gegen den Klimawandel zu langsam.

Financal Times Deutschland - 3. Juli 2008
G8-Staaten patzen beim Klimaschutz
Klimaschutz ist in Mode - zumindest in politischen Diskussionen. Doch noch immer bringt die Umweltpolitik der großen Industriestaaten zu wenig, zeigt ein neues Ranking. Deutschland schafft es dabei immerhin ins obere Drittel. Spitzenreiter im Kampf gegen den Klimawandel ist dem Ranking zufolge Großbritannien, gefolgt von Frankreich und Deutschland. Alle drei Länder hätten aber bislang gerade einmal die Hälfte des Weges geschafft, heißt es in der Untersuchung. "Keine der acht führenden Industrienationen hat ausreichende Maßnahmen ergriffen, um die globale Erwärmung auf unter zwei Grad Temperaturerhöhung zu begrenzen", sagte Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik des WWF in Deutschland.

oe24.at - 3. Juli 2008
Klimawandel bedroht Pinguine
Immer mehr Pinguinarten sind vom Aussterben bedroht. Die Gründe hierfür liegen nach neuen Erkenntnissen amerikanischer Wissenschafter in der globalen Erderwärmung, der Ölverschmutzung der Meere, der intensiven Fischerei und im Tourismus. Zudem signalisierten die kränkelnden Frackträger, dass die Weltmeere ebenfalls gefährdet seien, erklärte der Biologe P. Dee Boersma in der Juliausgabe der Zeitschrift "Bioscience". In ihrer Studie brachten die Wissenschafter der Universität von Washington den Rückgang der Pinguinarten mit dem allgemeinen Befinden der Südsee in Verbindung. Den Untersuchungen zufolge sind zwölf von insgesamt 16 bis 19 Pinguinarten in Gefahr. Drei sind vom Aussterben bedroht, sieben gefährdet, bei zwei weiteren Arten nimmt das Gefährdungsrisiko zu.

ORF.at - 3. Juli 2008
Artensterben: Risiko massiv unterschätzt
Schlechte Nachricht für Gorillas, Wale und andere bedrohte Spezies: Das Risiko, dass Arten aussterben könnten, dürfte womöglich um den Faktor 100 unterschätzt worden sein. Bisher hat man sich bei Modellen zum Aussterben bedrohter Arten auf zwei Faktorengruppen konzentriert: Die Geburten- und Todesrate, sowie äußere Einflüsse, wie z.B. Niederschläge, Temperatur und dergleichen. Nicht berücksichtigt wurden hingegen zufällige Schwankungen innerhalb der jeweiligen Populationen. Genau das dürfte allerdings sehr wichtig sein, berichtet ein Team um Brett Melbourne von der University of Colorado im Fachjournal "Nature". Solche Zufallsgrößen mit Verstärkerwirkung sind etwa Unterschiede in der Größe, im Verhalten oder auch das Zahlenverhältnis von Männchen und Weibchen. Ergeben diese Faktoren eine ungünstige Konstellation, dann kann es mit einer Population schnell bergab gehen.

az.com.na - 9. Juli 2008
Druck auf Parks nimmt zu
Die Anzahl der Entwicklungen hätten in Namibia stark zugenommen und dadurch haben immer mehr Projekte eine ernste Auswirkung auf die Umwelt. Das Ministerium für Umwelt und Tourismus habe allein im vergangenen Jahr über 200 Umweltverträglichkeitsprüfungen und Schürfrechte begutachtet. "In den vergangenen sechs Monaten dieses Jahres ist eine Zunahme an Anfragen vor allem für den Abbau von Mineralien erheblich angestiegen. Beunruhigend ist, dass sehr viele der vorgeschlagenen Entwicklungsinitiativen in Naturschutzgebieten und Nationalparks sowie wasserarmen Ökosystemen verwirklicht werden sollen", sagte Umweltministerin Netumbo Nandi-Ndaitwa. Sie eröffnete offiziell einen eintägigen Workshop zur Information und Bewusstsein für Interessenvertreter des Umweltmanagementgesetzes, welches im Oktober 2007 im Parlament verabschiedet wurde. So schnell wie möglich sollen, wie in dem neuen Umweltmanagementgesetz vorgesehen, ein Umweltkommissar und -beamte eingesetzt werden, die nicht nur dafür sorgen sollen, dass die hiesigen sondern auch die internationalen Bestimmungen, denen sich Namibia verpflichtet hat, eingehalten werden. Hohe Geld- und/oder Gefängnisstrafen warten auf Personen, die sich nicht an das neue Umweltgesetz halten. In Zukunft wird für zahlreiche Aktivitäten, angefangen bei der Bodennutzung und -bearbeitung über landwirtschaftliche Prozesse bis zur Freizeitbeschäftigung und Wassergebrauch sowie Abwässer ein Umweltfreigabe-Zertifikat (Environmental Clearance Certificate) benötigt.

europarl.europa.eu - 8. Juli 2008
Umweltverträglichkeit der Ostsee-Pipeline prüfen
Das Europäische Parlament hat heute einen Bericht "über die Umweltauswirkungen der geplanten Ostsee-Pipeline zwischen Russland und Deutschland" angenommen. Das "Investitionsvorhaben in seinem geplanten Umfang" dürfe nicht ohne vorheriges positives Ergebnis einer Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden. Mit der rund 1200 Kilometer langen Pipeline sollen jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas von Russland nach Europa transportieren werden. Der Bericht des polnischen Abgeordneten Marcin LIBICKI (UEN) wurde mit 542 Ja-Stimmen, 60 Nein-Stimmen und 38 Enthaltungen angenommen. Die Abgeordneten bedauern darin "die marginale Rolle, die die EU in diesem Projekt spielt" und betonen, "dass eine größere Einbeziehung der EU die Unsicherheit, die viele Mitgliedsstaaten angesichts der Nord-Stream-Pipeline empfinden, verringern würde". Die rund 1200 Kilometer lange Pipeline reicht von der russischen Stadt Wyborg bis ins deutsche Greifswald und führt dabei durch die Wirtschaftszonen von Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland. Gebaut wird die Pipeline von der Nord Stream AG, die sich im Besitz von Gazprom (51%), BASF Wintershall, E.ON (jeweils 20%) und N.V. Nederlanse Gasunie (9%) befindet.

epd.de - 9. Juli 2008
WWF: Ostsee bleibt "Kreuzfahrt-Klo"
Umweltschützer haben die Befürchtung geäußert, dass die meisten Kreuzfahrtschiffe ihre Abwässer auch weiterhin unzureichend geklärt in die Ostsee leiten. Der Dachverband der Kreuzfahrtreeder, die Cruise Lines International Association (CLIA), habe es nach monatelangen Gesprächen abgelehnt, eine Selbstverpflichtung zur Reinhaltung der Ostsee zu übernehmen, teilte die Umweltorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) am 8. Juli in Hamburg mit.

dailynet.de - 8. Juli 2008
WWF-Jahresbericht für 2007: Weiter Wachstum bei Förderern und Spendeneinnahmen
Beim WWF Deutschland geht es weiter bergauf: Die Fördereranzahl stieg bis Ende 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf 345.000 Menschen (2006: 324.000), die Einnahmen erhöhten sich sogar um 17 Prozent auf 31,9 Millionen Euro. Damit unterstützten den WWF so viele Menschen wie nie zuvor, und das Budget überstieg erstmals in der 45-jährigen Geschichte der Organisation die 30-Millionen-Euro-Grenze. Zu diesem Erfolg trugen im vergangenen Jahr 127 fest angestellte Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg sowie in den Projektbüros Stralsund, Husum, Dessau und Mölln bei.

Coburger Tageblatt - 3. Juli 2008
Berlin will Nationalpark Steigerwald
Derzeit geben sich Besuchergruppen jeglicher politischer Couleur im Steigerwald die Klinke in die Hand. Ein Besuch Anfang September dürfte für besonders viel Zündstoff sorgen. Angekündigt hat sich wenige Tage vor der Landtagswahl der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, MdB Michael Müller (SPD). Müller will sich die Buchenwälder anschauen und vor dem Hintergrund der Diskussion um den Nationalpark Steigerwald über die Ergebnisse der Artenschutzkonferenz in Bonn Ende Mai referieren. Müller gilt als Protagonist einer Umweltpolitik, die vor dem Hintergrund des Klimawandels und des Artensterbens radikal gegensteuern will. Die Bundesregierung hat sich bei der UN-Konferenz in Bonn weit aus dem Fenster gelehnt und versprochen, dass sie nicht nur finanziell einen Beitrag zum Klima- und Artenschutz leisten will. Dazu gehört das Ziel, fünf Prozent der deutschen Waldfläche komplett aus der Nutzung zu nehmen und das „Weltnaturerbe Buchenwald“ dauerhaft zu schützen. Das kollidiert mit dem nachhaltigen Nein der Staatsregierung in München zu einem Nationalpark im Steigerwald.

derStandard.at - 3. Juli 2008
Diskussion rund um Bäreneinbürgerung
Das Kuratorium Wald hat die "geplante Bäreneinbürgerung von WWF, Bundesforsten und dem oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen" kritisiert: Der Aussetzungsplan entspreche nicht den Richtlinien der Weltnaturschutzunion IUCN und damit würden Finanzgelder verschwendet. WWF-Projektleiter Christoph Walder erklärte, es handle sich lediglich um eine "Bärenbestandsstützung" nicht um eine Einbürgerung; weiters habe der WWF selbst an der Richtlinie mitgearbeitet und würde nichts tun, was dagegen spräche. WWF-Projektleiter Walder erklärte im APA-Gespräch. dass bis 1993 drei Tiere in Österreich ausgesetzt worden seien, nachdem einer "von selbst" eingewandert sei. "Daraufhin hat sich die Population gut entwickelt, 34 Jungtiere sind entstanden", so Walder. Man habe das Projekt aber u. a. aufgrund des Krieges zu früh beendet und keine weiteren Tiere - insgesamt seien 15 geplant gewesen - ausgesetzt. Eine aktuelle WWF-Umfrage zum Bären-Image habe ergeben, dass auch in Gebieten, in denen Tiere vorkommen und in Regionen, die von einer möglichen Bestandsstützung betroffen seien, über 70 Prozent der Befragten bestandsstützenden Maßnahmen zustimmen würden.

RIA Novosti - 3. Juli 2008
NGOs in Russland vor dem Aus?
Premier Wladimir Putin hat gestern einen Erlass unterschrieben, der die Liste internationaler Organisationen, die dazu berechtigt sind, Steuervergünstigungen zu erhalten, radikal verringert. Auf der Liste, die früher 101 Organisationen beinhaltete, fehlen jetzt alle privaten großen Stiftungen, es sind lediglich zwölf zwischenstaatliche Vereinigungen geblieben. Die Stiftungen, die von der Liste verschwunden sind, befürchten, dass nicht nur durch die Fördergelder weniger üppig ausfallen werden, sondern auch, dass diese Kürzung einen neuen Angriff auf die westlichen NGOs in Russland bedeuten könnte. Das könnte dazu führen, dass etliche Vertretungen internationaler Organisationen in Russland schließen werden.

pressrelations.de - 9. Juli 2008
Biodiversität - Wo welche Bienen leben Online-Liste hilft Biologen
Etwa 19.500 Bienenarten gibt es weltweit, rund 2.000 mehr als bislang angenommen. Biologen aus allen Kontinenten haben in mehr als fünfjähriger Arbeit eine Online-Liste aller bekannten Bienenarten erstellt. In einer Zeit, in der ein Rückgang von Arten beklagt wird, stellt die Liste eine Basis dar, von der aus künftige Messungen erfolgen können. Bienen sind die wichtigsten Blütenbestäuber und für den Erhalt der biologischen Vielfalt sowie die Ernährungssicherung unentbehrlich. Die Bienenliste enthält alle taxonomisch wichtigen Angaben, wie wissenschaftliche Namen, Synonyme und gebräuchliche Bezeichnungen. Die Liste wird am National Museum of Natural History in New York gepflegt.

scinexx.de - 9. Juli 2008
Keine "Explosion" der Artenvielfalt Lehrmeinung von der kontinuierlichen Zunahme der Biodiversität widerlegt
Eine neue Studie in der Fachzeitschrift "Science" widerspricht der bisher gängigen Annahme, dass die Artenvielfalt im Meer im Laufe der Erdgeschichte kontinuierlich gewachsen ist. Stattdessen erreichte die Biodiversität bereits kurz nach der Entstehung der Großgruppen des Tierreichs ein Niveau, das dem heutigen sehr ähnlich ist.

derstandard.at - 06.07.2008
Wenn nur noch Männchen geboren werden, folgt der Untergang
Als die Dinosaurier im Trias aus dem Wettbewerb verschiedener Reptilienstämme endgültig als die weltweit dominierende Entwicklungslinie hervorgingen, lebten zu ihren Füßen bereits Brückenechsen (Sphenodon). Über 200 Millionen Jahre reichen die ältesten Sphenodontia-Funde zurück. Brückenechsen verbreiteten sich zunächst weltweit - ab der Kreidezeit kamen sie dann immer seltener vor. Doch bis heute haben sich zwei bis zu einem Meter lange Arten - auch als Tuataras bezeichnet - auf neuseeländischen Inseln gehalten. .. ein langer Zeitraum, der den Titel eines "lebenden Fossils" rechtfertigt - schon bald aber zu Ende gehen könnte: innerhalb der nächsten 80 Jahre, wie aus aktuellen Computermodellen hervorgeht. Sie basieren auf Klimaprognosen, in denen die Erwärmung der Tuatara-Gebiete berechnet wurde. Denn wie bei anderen Reptilienarten, so beeinflusst auch bei Brückenechsen die Nesttemperatur das Geschlecht der schlüpfenden Jungen: überschreitet sie 21,5 Grad, schlüpft ein Männchen. Bleiben die Temperaturen dauerhaft über dieser magischen Grenze, schlüpfen nur noch Männchen und die Art ist zum Untergang verurteilt.

spiegel.de - 09.07.2008
Forscher entdecken riesige Korallenriffe
Viel los ist gerade nicht auf den Abrolhos-Inseln vor der südlichen Küste der brasilianischen Provinz Bahia. Auf dem Eiland Santa Barbara gibt es einen Militärstützpunkt und einen Leuchtturm, die benachbarten Vulkaninseln sind gänzlich menschenleer. Doch unter der Meeresoberfläche tobt das Leben, die Gewässer bersten fast vor biologischer Vielfalt. Die pilzförmigen Korallenriffe der Abrolhos-Bank sind unter Naturforschern bekannt für ihren Artenreichtum. Nun haben brasilianische Wissenschaftler herausgefunden, dass das Riffgebiet deutlich größer ist als bisher vermutet. Bei einem Korallenriff-Symposium in Fort Lauderdale stellte ein Team um Rodrigo de Moura von der Naturschutzorganisation Conservation International die Erkenntnisse der Forscher vor. Man habe Hinweise lokaler Fischer gehabt, erklärten die Wissenschaftler, dass nahe der Inseln zusätzliche Korallenriffe existieren. Das vorgefundene Ausmaß sei aber total überraschend gewesen. "Es ist sehr aufregend und extrem ungewöhnlich, eine Riffstruktur dieser Größenordnung zu finden, die solch einen Fischreichtum beinhaltet", sagte Moura. ... Rund 46.000 Quadratkilometer umfasst das Riffgebiet inklusive der neu entdeckten Gebiete - und ist damit ungefähr genau so groß wie Niedersachsen. Zahlreiche Arten von Weichkorallen, Mollusken und Fischen tummeln sich in den Gewässern. Doch bei aller Freude haben die Forscher auch Angst um die neu entdeckten Riffzonen. Außer den Folgen des globalen Klimawandels, zu denen zum Beispiel die Versauerung der Ozeane gehört , beklagen sie auch lokale Gefahren wie Überfischung, Umweltverschmutzung, Ölförderung und die boomende Landwirtschaft in den Küstengebieten.

derstandard.at - 07.07.2008
Fischerei: Raubbau der Weltmeere
Trotz internationaler Warnungen vieler Experten, geht der Raubbau in den Ozeanen der Welt weiter. Regierungen ignorieren das Problem in vielen Fällen. In einer nun bei BBC-Online erschienenen Studie bedroht die immer größere Menge an Beifängen die Fauna der Weltmeere. Bei der Jagd auf manche Fischarten werden sogar 80 Prozent der gefangenen Fische als Beifänge tot ins Meer geworfen. Greenpeace schätzt die jährliche Menge an Beifängen zwischen 6,8 und 27 Millionen Tonnen. Die unsichere Datenlage spiegle sich in den unterschiedlichen Angaben wider.

scinexx.de - 10.07.2008
Keine „Explosion“ der Artenvielfalt - Lehrmeinung von der kontinuierlichen Zunahme der Biodiversität widerlegt
„Seit vielen Jahrzehnten ist die gängige Lehrmeinung, dass sich die Artenvielfalt seit der Entstehung der Großgruppen der modernen Tiere vor rund 545 Millionen Jahren um das rund Vierfache erhöht hat“, erklärt Thomas D. Olszewski, Professor für Geologie und Geophysik der Texas A&M Universität. Ein besonders starker Anstieg der Biodiversität soll sich zwischen 145 und 60 Millionen Jahren ereignet haben. Viele Paläontologen allerdings haben genau das inzwischen angezweifelt, da diese Theorie zum Teil auf alten Methoden beruht, die umfassende Veränderungen in der Geografie der Erde wie beispielsweise die Plattentektonik oder Klimaumschwünge nicht mit einbeziehen. Um hier Klarheit zu schaffen, haben Forscher aus den USA, Deutschland, Frankreich und der Slowakei in den letzten zehn Jahren prähistorische Daten neu ausgewertet und interpretiert. ... Die Ergebnisse zeigen, dass die Artenvielfalt sich in den letzen rund 500 Millionen Jahren weit weniger dramatisch erhöht als zuvor angenommen. ... Durch die hohe Datenmenge gelang es Forschern, diesen Trend auch für lokale Ökosysteme im Meer zu bestätigen. Die marinen Lebensgemeinschaften haben sich demnach nach ihrer Entstehung nur sehr wenig verändert.

derstandard.at - 04.07.2008
Vom Nutzen der Naturparks
Gleich um 500 Prozent stieg weltweit jene Fläche, die in den vergangenen 30 Jahren in Naturschutzgebiete umgewidmet wurde. Kritiker sehen darin insbesondere in Afrika eine Form des Neokolonialismus: Die Naturparks würden die lokale Bevölkerung aus ihren angestammten Gebieten vertreiben und sie von der traditionellen Landnutzung ausschließen. Nun ging ein Forscherteam der Universität Berkeley in Kalifornien der Wahrheit rund um die Nationalparks auf den Grund. Die kalifornischen Wissenschafter nahmen die unmittelbare Umgebung von insgesamt 306 Schutzgebiete in Afrika und Südamerika unter die Lupe - und kam dabei zu durchaus überraschenden Ergebnissen. Wie sich nämlich zeigte, zahlt sich die Errichtung der Schutzgebiete für die lokale Bevölkerung unter dem Strich nämlich aus. Sie wächst auch an den Grenzen der Parks fast doppelt so schnell wie im Rest des Landes. Wahrscheinlich sei diese Entwicklung auf die besseren Arbeitsmöglichkeiten und die bessere Infrastruktur im Umfeld der Schutzgebiete zurückzuführen, vermuten die Forscher rund um George Wittemyer im Fachblatt Science (Bd. 321, S. 123).

spiegel.de - 04.07.2008
Schutzgebiete nutzen der Bevölkerung, nicht der Umwelt
Der Zusammenhang, den Forscher um George Wittemyer von der University of California in Berkeley gefunden haben, ist simpel und nicht Sinn der Sache: Je mehr Geld des Globalen Umweltfonds (GEF) in ein Schutzgebiet floss, desto mehr Menschen zogen dort hin. Die Investitionen führten zum Bau von Straßen, Schulen, Kliniken oder Abwasserreinigungsanlagen - also zu einer Infrastruktur, die in anderen Teilen der Länder oft fehlt, schreiben die Forscher. Im Umfeld der Schutzgebiete gebe es bessere Arbeitsmöglichkeiten und eine bessere Infrastruktur, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin "Science" (Bd. 321, S. 123). Ihre Studie widerspreche der oft geäußerten Befürchtung, die Parks würden als eine Form des Neokolonialismus die lokale Bevölkerung von der traditionellen Landnutzung und den natürlichen Ressourcen ausschließen. Die Wissenschaftler hatten sich 306 von der Internationalen Naturschutzorganisation IUCN ausgewiesene Schutzgebiete in 45 Ländern Afrikas und Lateinamerikas angesehen.

derstandard.at - 07.07.2008
Jeder fünfte Baum illegal umgeschlagen
Jeder fünfte im brasilianischen Regenwald gefällte Baum kommt aus Schutzgebieten, in denen Rodungen illegal oder zumindest erheblich eingeschränkt sind. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am Sonntag veröffentlicht wurde. Aufgrund der Auswertung von Satellitenbildern ermittelte die brasilianische Umweltbehörde, dass 22 Prozent aller Rodungen des vergangenen Jahres in Ureinwohnergebieten oder anderen Schutzgebieten erfolgten. "Das zeigt, dass unsere Reservate nicht gut geschützt sind", sagte Umweltminister Carlos Minc der Zeitung "O Globo". "Es reicht nicht aus, ein Schutzgebiet auf dem Papier einzurichten, um die Erhaltung des Waldes zu sichern."

spiegel.de - 03.07.2008
Invasion der aufgeblasenen Ohrenquallen
Der Anblick ist bizarr: Im Wasser der Kieler Förde treiben Tausende, von Gasblasen gezeichnete Ohrenquallen. Nicht nur Passanten staunen, auch Wissenschaftler sind irritiert: "Auf dieses Phänomen sind wir bisher noch nicht gestoßen", sagt der Meeresbiologe Ulrich Sommer vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften. Die stärkste Konzentration der Ohrenquallen (Aurelia aurita) hatten die Forscher zu Wochenbeginn in der Innenförde beobachtet. "Sehr viele Quallen haben Gasblasen, die sie an die Oberfläche auftreiben lassen", erklärt Sommer. "Was sonst über mehrere Meter Wassertiefe verteilt ist, wurde jetzt alles an die Oberfläche getrieben." Der Wissenschaftler will nicht ausschließen, dass die Invasion der Quallen mit der Kieler Woche in Zusammenhang steht, die in der Nacht zum Montag zu Ende gegangen war. "Man kann sich vielleicht vorstellen, dass bei der Kieler Woche durch die Schrauben von den vielen Schiffen extrem viele Luftblasen im Wasser erzeugt und von den Quallen eingefangen wurden", sagt er. Wenn diese in den Verdauungstrakt gelangten, würden die Quallen die Luftblasen nicht mehr los und trieben auf wie ein Luftballon, erklärt der Meeresforscher. "Und wahrscheinlich sterben sie auch daran."

BirdLife
Yemen names national bird - 03.07.2008
The Yemen Council of Ministers has recently approved the Golden-winged Grosbeak as Yemen's national bird. This colourful bird, with a huge beak for eating fruits and seeds, occurs in Saudi Arabia, Oman and Yemen. Yemen has also chosen the Arabian Leopard Panthera pardus nimr as the national mammal, the Dragon Blood Tree Dracaena cinnabari as the national tree, and the Aloe Aloe irafensis as the national plant.

ENN
Lawsuit Filed to Stop Army Relocation Project From Killing More Desert Tortoises - 03.07.2008
The Center for Biological Diversity and Desert Survivors filed suit Wednesday in federal court against two government agencies over the relocation of hundreds of desert tortoises and transfer of land-management authority from the Army to the Bureau of Land Management without required environmental review.
Endangered Species Protections Sought for U.S. Wolverines - 08.07.2008
The United States must protect endangered wildlife from global warming and other threats within its own borders.
Rare California condors threatened by huge fires - 09.07.2008
Naturalists feared on Tuesday for endangered California condors caught up in a massive two week-old blaze still sweeping through the scenic Big Sur area. The fate of three condor chicks born in the wild in April -- key to the reintroduction in California of the threatened species -- was unknown. One nest was in the path of the fire and flames damaged an aviary where captive chicks are trained before being released into the wild.



Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) - 09.07.2008
"Europas Dschungel" bekommt Hilfe aus Osnabrück

In den Auwäldern der Donau, dem "Dschungel Europas", existiert eine Tier- und Pflanzenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Doch die naturbelassene Schönheit ist bedroht. Nur noch wenige zusammenhängende Auwälder gibt es heute entlang des Flusses. Die eingerichteten Schutzzonen werden nicht ausreichend vor Abholzung und Jagd geschützt. .. Die DBU fördert seitdem ein Projekt in Süd-Ungarn zum Erhalt der Donau-Auwälder mit rund 440.000 Euro. Der "Managementplan für den Donau-Drau-Nationalpark" soll dazu beitragen, das Bewusstsein der Fluss-Anrainer für ihren Lebensraum zu ändern. Vor Ablauf des Projektes im Jahr 2009 besuchten heute Dr. Andor Nagy, stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses des ungarischen Parlaments, und Prof. Dr. Àrpàd Berczik, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, die DBU-Geschäftsstelle in Osnabrück. Im Blickpunkt standen die Umweltsituation und -politik in Ungarn. ... Ein weiteres zentrales Thema war das DBU-geförderte Projekt im Donau-Drau-Nationalpark, dass in Kooperation zwischen dem WWF-Auen-Institut der Universität Karlsruhe und der Ungarischen Donauforschungsstation der Akademie der Wissenschaften Ungarns erarbeitet wird. Im Rahmen des Managementplanes soll insbesondere mit der Holzwirtschaft ein Leitbild für das 30.000 Hektar große Schutzgebiet erstellt werden, das auch den Aufbau eines naturverträglichen Tourismus berücksichtigt.



Neue Veröffentlichungen
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wissenschaft-online.de - 8. Juli 2008
Hauch von Exotik
Ein Hauch von Exotik weht durch die ehrwürdigen Hallen des Zoogesellschaftshaus im Zoologischen Gartens Frankfurt am Main: Zu hören sind Buschtrommeln, zu sehen faszinierende Tieraufnahmen und grandiose Sonnenuntergänge über den Savannen Afrikas. So beginnt die Präsentation des Bildbandes "Ein Platz für wilde Tiere" zum 150. Jubiläum der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) im letzten März. Namhafte Politikprominenz fehlt auf der Gästeliste - man ist wieder einmal "unter sich". Trotzdem: Es darf gefeiert werden, denn bereits vor 50 Jahren legte Bernhard Grzimek (1909-1987) den Grundstein für die Naturschutzarbeit der Zoologischen Gesellschaft, erst in Ostafrika, dann weltweit. Heute führen zahlreiche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ambitioniert sein Erbe fort. Das Buch zum Jubiläum zeigt - in vielen Reportagen und mit eindrucksvollen Bilddokumenten namhafter Fotografen dekoriert - den nicht ganz alltäglichen Alltag der Menschen "vor Ort" im Dienste der Natur Tansanias, des Kongo oder in Vietnam. Zu Fotos aus den Projektgebieten lesen die beiden Autoren und Biologen Christoph Schenck (Geschäftsführer der ZGF) und Dagmar Andres-Brümmer ihre stimmungsvollen Texte, die das Auditorium mitnehmen auf Expeditionen in einzigartige Wildnisgebiete und in das große Abenteuer des internationalen Naturschutzes. Und Markus Borner, Referatsleiter für Afrika, berichtet höchstpersönlich von den Schwierigkeiten in der Serengeti, die - darin ist man sich einig - nach wie vor "nicht sterben darf". Der "Naturschutz auf Grzimeks Spuren" - so der Untertitel des Werkes - in den entlegenen Nationalparks Afrikas, Asiens und Südamerikas, aber auch in den letzten Wildnisgebieten Europas gewinnt in Zeiten der Globalisierung immer mehr an gesellschaftspolitischer Bedeutung.



Ein Gänsesommer
von Angelika Hofer
erzählt die Geschichte von Purzel, Flocke, Floh, Mücke, Pünktchen und Julchen vom Schlüpfen bis zum Fliegen. Erlebnisse der sechs Streifengänse und ihrer menschlichen Ziehmutter auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

Wiwiwiwiwi. So mancher erinnert sich noch an die TV-Serie der späten 80er Jahre über die Gänsemutter, die in Konrad-Lorenz-Manier in Seewiesen sechs Gössel bis zum Flüggewerden großzog. Jetzt ist das längt vergriffene Begleitbuch wieder aufgelegt worden, in modernerem Design, aber den wohlbekannten Bildern.

108 Seiten, Buch Verlag Kempen, 1. Auflage 2008, gebunden
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"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

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www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem Senkenberg-Museum und der Universität.




Ausstellungen

lifepr.de - 7. Juli 2008
"Barocke Tiergärten - Die Menagerien Augusts des Starken" ab kommenden Wochenende, 5. Juli auf Schloss Moritzburg
Auf Schloss Moritzburg öffnet am kommenden Wochenende eine neue Sonderausstellung, die sich erstmals umfassend dem Thema Barocker Tiergärten - den sogenannten Menagerien - widmet. Schloss Moritzburg avancierte unter der Herrschaft August des Starken zum wichtigsten Jagd- und Lustschloss des sächsischen Hofes. Die Ausstellung verfolgt das Ziel der Darstellung des Stellenwertes der exotischen Tierhaltung am barocken Dresdner Hof. Dabei wird die Vorgeschichte seit dem 17. Jahrhundert sowie die Beschaffung der Tiere, vor allem mittels einer Expedition im Auftrag Augusts nach Afrika dargestellt. Insgesamt werden in der Ausstellung über 100 Exponate zu sehen sein, vor allem historische Tier-Gemälde und Zeichnungen, Architekturpläne der größtenteils unvollendeten Projekte, historische Prachthandschriften und Vogelbücher, die berühmten großformatigen Kändler'schen Tierfiguren und zahlreiche Groß- und Kleintierpräparate jener Spezies, die im 18. Jahrhundert am Dresdner Hof gehalten wurden. Die Ausstellung ist vom 5. Juli bis 28. September zu sehen und täglich 10:00 - 17:00 Uhr geöffnet.

bad-vilbeler-events.de - 9. Juli 2008
Ein Platz für Tiere - Keramische Tierdarstellungen im Museum für angewandte Kunst
Das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt verfügt über eine bedeutende Zahl von keramischen Tierdarstellungen europäischer Werkstätten vom 16. bis ins 20. Jahrhundert, die nun anlässlich des 150. Geburtstags des Frankfurter Zoos in der Ausstellung "Ein Platz für Tiere" vom 10. Juli bis zum 21. September zu sehen sind. Teile der Ausstellung sind in den Tierhäusern des Zoologischen Gartens zu sehen.
Museum für Angewandte Kunst, 10. Juli bis 21. September 2008
Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-21 Uhr


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Die Zoo Duisburg AG sucht
einen gelernten Tierpfleger / eine gelernte Tierpflegerin
zur Mitarbeit in der Pflege unseres wertvollen Tierbestandes.
Anforderungen:
- Berufsausbildung als Zootierpfleger/in
- Kreativität und Eigeninitiative
- Teamfähigkeit und Flexibilität
- Interesse und gute Fähigkeit zur Kommunikation mit Zoobesuchern
Erwünscht sind:
- Erfahrung / Interesse in Veranstaltungen und besucherfreundlicher Tierpräsentation
- Grundkenntnisse der englischen Sprache und im Umgang mit neuen Medien
- Qualifizierte Berufserfahrung
Gesucht wird ein/e voll einsatzfähige/r Mitarbeiter/in mit der Bereitschaft, die anfallenden Arbeiten mit hohem Engagement selbständig und gewissenhaft wahrzunehmen.
Die Vergütung richtet sich nach TVÖD.
Bewerbungen erbeten bis zum 31.07.2008 an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau Dewenter-Lüdtke, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.


TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

wunschliste.de - 8. Juli 2008
"Tierisch Kölsch" in Zukunft mit Moderator
Die erfolgreiche Zoo-Doku "Tierisch Kölsch" wird nach 189 Folgen erstmals einen Moderator erhalten. Dirk Steffens wird zukünftig durch die Reihe führen, deren neue Folgen seit dem heutigen Dienstag gedreht werden. Damit ist "Tierisch Kölsch" die erste der Zoo-Serien des Zweiten, die nicht nur durch eine Kommentarstimme aus dem Off begleitet wird. Dirk Steffens präsentierte für das ZDF bereits am 8. April die Übersiedlung des Nürnberger Eisbärenmädchens Flocke ins Freigehege der "Nürnberger Schnauzen". Die neuen Folgen von "Tierisch Kölsch" werden zunächst bis zum 11. Juli und anschließend erneut vom 3. bis 8. August im Zoo der Domstadt gedreht. Diese fünfte Staffel mit Dirk Steffens als Moderator wird voraussichtlich ab dem 25. August täglich um 15.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

news aktuell - 3 . Juli 2008
ZDF präsentiert Hannes Jaenickes "Einsatz für Orang Utans"
Hannes Jaenickes "Einsatz für Orang Utans" können die Zuschauer am Mittwoch, 13. August 2008, 23.15 Uhr im ZDF miterleben. Der erfolgreiche Schauspieler setzt sich für die rothaarigen Menschenaffen ein, die vom Aussterben bedroht sind. Für den 45-minütigen Film reiste er nach Borneo und Thailand. Er trifft mit dem niederländischen Tierschützer Dr. Willie Smith zusammen, der als einer der besten Orang-Utan-Kenner gilt: Mit der weltweit größten Orang-Utan-Rettungsorganisation BOS (Borneo Orangutan Survival Foundation) hat Smith bereits über 1.300 Menschenaffen vor dem Tod bewahrt. Jaenicke nimmt Teil an einer spektakulären Konfiszierungsaktion in Sulawesi und erfährt die Zusammenhänge zwischen illegalem Holzhandel, Vernichtung der Regenwälder und dem Sterben der Waldmenschen.
>gemeint ist natürlich Willie Smits

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende Juni ging es in den Kamelhof Rotfeld, für Juli ist ein Besuch im Vogelpark Steinen geplant.

Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 10:05 BR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo, Di, Do, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (Wh.)
Di, Mi, Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh.)
Mo-Fr, 16:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Tiergarten Schönbrunn
Mo-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg, Friedrichskoog, Wh.)
Mo, Di, 17:10 NDR, Panda, Gorilla & Co. (Zoos in Berlin, Wh.)
Mi-Fr, 17:10 NDR, Leopard, Seebär & Co. (Hamburg, Wh.)

Einzelsendungen:
Do, 10.07.2008, 20:15, 3sat, Assam - Im Land der Bienenbäume
Do, 10.07.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere (2 Teile)
Do, 10.07.2008, 20:30, ZDF dokukanal, Das Energie-Dilemma, Für und Wider von Windkraftanlagen
Fr, 11.07.2008, 11:15, WDR, Tiergeschichten - Von verliebten Affen und eifersüchtigen Zebras, Tamina Kallert unterwegs in niederländischen Zoos

Fr, 11.07.2008, 11:30, NDR, Quallen: Schreckliche Schönheiten
Fr, 11.07.2008, 12:15, ZDF dokukanal, Die Rückkehr der Büffel
Fr, 11.07.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Höhlenwelten
Fr, 11.07.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah, Sanfte Seelen (Wien)
Fr, 11.07.2008, 18:30-20:00, Phoenix, Perlen des Regenwaldes (2 Teile)
Fr, 11.07.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.

Fr, 11.07.2008, 23:00, ZDF dokukanal, Das Energie-Dilemma, Für und Wider von Windkraftanlagen
Sa, 12.07.2008, 09:45, ARTE, Planet Erde, 2 Teile: Von Pol zu Pol, Wüstenwelten
Sa, 12.07.2008, 13:30, SWR, Grzimeks Erbe in Afrika
Sa, 12.07.2008, 14:15, NDR, Ein Palast für Fische, Das neue Ozeaneum in Stralsund

Sa, 12.07.2008, 14:45, ZDF dokukanal, Die Affenbande vom Amazonas
Sa, 12.07.2008, 16:40, WDR, Wisente hinter königlichen Mauern, Das Wisentgehege Springe

Sa, 12.07.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art
Sa, 12.07.2008, 20:15, NDR, Stralsunds Ozeaneum wird eröffnet
So, 13.07.2008, 00:45, Phoenix, Themennacht Stars + Artenschutz: Julia Roberts - Die Schöne und das Pferd, Zu Gast in der Mongolei
So, 13.07.2008, 01:25, Phoenix, Im Zoo mit Whoopi Goldberg (Zoo und Wildpark San Diego)
So, 13.07.2008, 02:10, Phoenix, Holly Hunter - Unter Geparden
So, 13.07.2008, 02:55, Phoenix, Robin Williams - Der Club der Delfine
So, 13.07.2008, 03:40, Phoenix, Julia Roberts - Die Schöne und die Orang-Utans
So, 13.07.2008, 04:20, Phoenix, Richard Dreyfuss - Reise nach Galapagos
So, 13.07.2008, 05:05, Phoenix, Anthony Hopkins - Rendezvous mit Löwen
So, 13.07.2008, 08:45, VOX, Süddeutsche Zeitung TV, Popps Pinguine - Traumberuf Tierpfleger (Gerhard Popp, Stuttgarter Wilhelma)
So, 13.07.2008, 10:30, RBB, Hilfe, der Biber kommt!, Ein Nager verändert das Oderland
So, 13.07.2008, 11:15, WDR, Der NDR-Tiergarten (Höhepunkte v. 2007)
So, 13.07.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Die Affenbande vom Amazonas
So, 13.07.2008, 23:50, ARTE, Der Berg der Wölfe, Ein Raubtier kehrt nach Spanien zurück
Mo, 14.07.2008, 11:30, NDR, Die Dörfer der Elefanten
Mo, 14.07.2008, 12:30, Phoenix, Wüsten im Vormarsch (2 Teile)
Mo, 14.07.2008, 13:15, 3sat, Überleben im Eis, Tiere in der Arktis
Mo, 14.07.2008, 13:50, NDR, Die Wiese
Mo, 14.07.2008, 14:00, Phoenix, Death Valley - Leben im Tal des Todes
Mo, 14.07.2008, 15:30, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere (2Teile)
Mo, 14.07.2008, 18:00, 3sat, Hauptstadt der Turmfalken
Mo, 14.07.2008, 18:30-20:00, Phoenix, Die fantastische Reise mit dem Golfstrom (2 Teile)
Mo, 14.07.2008, 19:00, ARTE, Nilkrokodile
Mo, 14.07.2008, 20:15, ARD, Der Rothirsch - König der Alpen
Mo, 14.07.2008, 21:00, 3sat, Die Kängurus von Mecklenburg
Di, 15.07.2008, 11:30, NDR, Der Flug des Nashorns, Von Frankfurt nach Südafrika

Di, 15.07.2008, 13:00, WDR, Von Eisvogel, Hecht und Nutria
Di, 15.07.2008, 14:15, HR, Leben an der Staustufe
Di, 15.07.2008, 15:15, NDR, Seychellen-Traum - North Island
Di, 15.07.2008, 16:50, ARTE, Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind

Di, 15.07.2008, 19:00, ZDF dokukanal, Die Affenbande vom Amazonas
Di, 15.07.2008, 19:00, ARTE, Löwen auf der Pirsch, Indiens Gir-Nationalpark
Di, 15.07.2008, 20:15, WDR, Wildes China

Di, 15.07.2008, 21:00, SWR, Afrika - Die große Wanderung der Gnus
Mi, 16.07.2008, 06:45, 3sat, Orgelpfeifenkaktus und Teufelszwirn, Eine botanische Entdeckungsreise
Mi, 16.07.2008, 09:55, ARTE, Der Flug des Waldrapp
Mi, 16.07.2008, 11:15, Phoenix, Wo das Wasser Augen hat, Im brasilianischen Pantanal
Mi, 16.07.2008, 11:30, NDR, Geparde und die großen Herden
Mi, 16.07.2008, 16:50, ARTE, Die Rettung des blauen Papageis (Spix-Ara, LoroParque)
Mi, 16.07.2008, 19:00, ARTE, Geparde - Jäger der Landebahn
Mi, 16.07.2008, 20:15, NDR, Tropenwelt Karibik
Mi, 16.07.2008, 21:00, SWR, Planet Erde, Von Pol zu Pol
Do, 17.07.2008, 10:33, MDR, Im Reich des Meeres (1/5)
Do, 17.07.2008, 12:35, 3sat, Die größten Erfinder im Tierreich, 2 Teile: Geniale Baumeister, Der sechste Sinn
Do, 17.07.2008, 14:15, HR, Urwald-Melodien, Heimliche Affen und bunte Papageien in Peru
Do, 17.07.2008, 15:00, SWR/WDR/BR alpha, Planet Wissen, Zugvögel - Reisende mit Schnabelkompass
Do, 17.07.2008, 21:45, BR alpha, Planet Wissen, Zugvögel - Reisende mit Schnabelkompass
Do, 17.07.2008, 22:00, SWR, Lebensraum Nordsee
Fr, 18.07.2008, 08:30, WDR, Seehund Ahoi! (Friedrichskoog)
Fr, 18.07.2008, 10:15, 3sat, 100 Jahre Hagenbeck Wh
Fr, 18.07.2008, 11:15, WDR, Tiergeschichten: Von Erdmännchen, Elefanten & anderen Exoten (Zoo Köln) Wh
Fr, 18.07.2008, 14:00, BR alpha, Tiere der Heimat, Gämsen
Fr, 18.07.2008, 14:15, HR, Rastlose Staatsdiener - Termiten in Afrika
Fr, 18.07.2008, 16:30, 3sat, Tiger in Sibirien - Einsatz für die Großkatzen
Fr, 18.07.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.

Fr, 18.07.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Wildes Mallorca

Doku-Soap-Wiederholungen:

"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, Wiederholung des "aktuellen" ARD-Neuschnitts dienstags und freitags 09:05 Uhr von der ARD, weitere Wh samstags 13:35 im NDR und 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Dresdner Schnauzen", Wiederholungen samstags 15:30 sowie montags und donnerstags 10:30 Uhr vom ZDF, dienstags, mittwochs und freitags 18:00 Uhr auf ZDF Doku;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00, samstags 06:45 und 17:30 Uhr sowie sonntags 7:10 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 14:15 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 15:00 vom BR und sonntags 11:30 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags 10:45 und 14:45 Uhr im RBB, dienstags und freitags 10:20 Uhr vom SWR (Spezial), sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:15 Uhr im WDR wiederholt;
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: Wiederholungen samstags 16:02 Uhr sowie sonntags ab 08:02 und ab 15:02 (je 2 Folgen) von ZDF Info.


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Die Nebel des Vergessens


Nebulöse Dinge ereignen sich, Wolken ziehen auf, Visionen scheinen sich zu bewahrheiten.
In Ausgabe 399 der Zoopresseschau warf der ohnehin unter Voodoo-Verdacht stehende Kolumnist die Frage auf, ob in Frankfurt künftig Okapi, Aye-Aye und Rostkatze weichen müßten. Hier erwies sich dann allerdings die Vorahnung als nicht besonders weitsichtig, denn dann hätte ich ja wissen können, daß es die Nebelparder trifft. Die Wolken, die heraufziehen, sind die im Fell des im Englischen ohrenschmeichelnder Weise „clouded leopard“ gerufenen Tieres, die aus dem Frankfurter Zoo gen Norden in einen schwedischen ziehen. In Frankfurt wird damit das Ansehen dieser, im Schwedischen „trädleopard“ titulierten Tiere mit Füßen getreten. Und „ansehen“ ist hier auch das Stichwort - weil man sie angeblich nicht sehen konnte, mußten sie ausziehen. Ich habe, wo immer ich Nebelparder in der Vergangenheit im Bestand eines Zoos hätte sehen können, so gut wie immer einen zu Gesicht bekommen, auch ohne das zweite Gesicht zu brauchen. Sie haben zugegebenermaßen das ein oder andere Mal geschlafen, aber verflixt noch eins, die sehen auch schlafend verflucht gut aus, diese grandiosen Katzen.

Nun seid gewarnt, Ihr lieben Raubtiere, zuviel Schlaf führt zu umgehendem Rausschmiß aus der deutschen Vollpension - immer schön artig an der Scheibe auf und ab rennen, dann kann Euch nichts passieren!

Gute Nacht!

Euer und Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de

>> Seit das Gehege nach Jahren als ruhende Baustelle fertig war, habe auch ich immer Nebelparder dort gesehen. Dirk Petzold



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