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Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 430 vom 10. Juli 2008

Liebe Leser,

morgen wird das Ozeaneum in Stralsund eingeweiht.

Wer die Großaquarien Dänemarks, Englands, Frankreichs oder Spaniens kennt - oder auch "nur" die Zooaquarien unserer niederländischen Nachbarn -, kann über die hierzulande gern als sensationell dargestellten 1-Mill.-Liter-Becken oder 4-m-Unterwassertunnel nur lächeln. Daß ein "echtes" Großaquarium in Deutschland bislang fehlte, habe ich an dieser Stelle wohl schon mehrfach erwähnt.

Das dürfte sich nun ändern. Immerhin soll es Deutschlands größter Museums-Neubau sein. 2,6 Mill. Liter im Hauptbecken sind international gesehen auch nur Mittelklasse (und zur Eröffnung noch gar nicht befüllt), dafür ist der Tunnel hier breiter als woanders lang, und irgendwie mußten 60 Mill. Euro ja verbaut werden - nicht nur für Deutschlands längste freitragende Rolltreppe (31 m). Durchaus logisch, wenn das größte Ostsee-Museum an der Ostsee zugleich "das größte der Welt" ist - wo sonst soll wohl ein Ostseemuseum stehen.

Ich habe bisher nur den Rohbau von außen gesehen, mir gefällt das Äußere nicht so recht, mehr so eine Komposition aus Nierentischen und Nierensteinen ("vom Wasser umspült"). Wie es im Aquarienbereich aussieht, scheint noch geheim zu sein, weder Presseinfos noch die Website bieten aktuelle Fotos, nur Visualisierungen. Der virtuelle Flug durch die Ausstellung auf der Website (Achtung, 45 mb!) entspringt Architekten- und Designer-Wunschträumen, ist aber wenig informativ.

Das wohl wichtigste in einem Aquarium - die lebenden tierischen Bewohner - jedenfalls kommt in Pressetexten, Berichterstattung und auf der Website sehr deutlich zu kurz. Noch berauscht man sich an Superlativen, Technik und Ausstellungsdesign. Eigentlich erfährt man gar nichts über den Tierbestand - außer daß es 7000 "zumeist Fische" sein sollen, wenn die Schwarmfische denn eingezogen sind. Die wenigen namentlich erwähnten Tierarten - darunter Buckelwal, Eisbär, Schweinswal und "Pinguin" - sind jedenfalls garantiert nur als Modelle zu bestaunen. Doch mehr Museum als Aquarium?

Also versammeln wir uns am Samstag vor der Glotze und schauen mal, wie es geworden ist.
Ob es gleich 45 + 90 Minuten Live-TV-Berichterstattung im NDR und unserer Kanzlerin zum Durchschnippeln des Bandes bedarf, sei dahingestellt.
Aber wie heißt es: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
www.ozeaneum.de
Dirk Petzold
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Und wir hatten Recht! Das STERN-Cover zeigte "Wilbär", wie das identische Bild in der Werbung für das neue Buch beweist. Dank an eine aufmerksame Leserin für die Zusendung.





Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Mit besonderem Hinweis auf die heutige Rubrik Grün im Zoo


Münster, 9. Juli 2008
Schüler engagiert sich für die Amphibien-Kampagne des Allwetterzoos

Tim Diekmann, Schüler der Johannes-Gutenberg-Realschule Hiltrup, ist ein guter Bekannter im Allwetterzoo: Er besucht von Beginn an die Forscherwerkstatt in der BioCity, absolvierte ein Schülerpraktikum im Artenschutzzentrum und verfolgte interessiert die bisherigen Aktionen von Zoo und Stiftung Artenschutz im Rahmen der Amphibien-Kampagne. So reifte in ihm der Gedanke, passend zum „Jahr des Frosches“ einen Artikel zur Bedrohung der Amphibien für die Schülerzeitung zu schreiben. Mit dem gelungenen Übersichtsbericht samt Spendenaufruf war es allerdings nicht getan. Er schlug der Schülervertretung außerdem vor, einen Teil des Erlöses des Sponsorenlaufes vom 30. April, bei dem 560 Schülerinnen und Schüler 90 Minuten lang den Steiner See umrundeten, zur Rettung der Amphibien zu nutzen. Der Großteil der erlaufenen Summe wurde an die Oluteyi-Combined-School in Namibia zur Modernisierung gespendet. Dank des zuvor erschienenen Artikels war das Verständnis für die weltweite Amphibienkrise und die Handlungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler bereits geweckt worden, so dass dem Allwetterzoo nun ein Betrag von 500 ¤ für „Rettet die Frösche“ überreicht wurde. Weitere Informationen zur Amphibienkrise und der Kampagne unter www.rettet-die-froesche.de oder www.stiftung-artenschutz.de.

Zoo Augsburg, 09.07.2008
EAZA-Tage im Augsburger Zoo

Anlässlich der diesjährigen EAZA-Kampagne (Europeen Association of Zoos and Aquarias) „Amphibien Ark“ organisieren die ehrenamtlichen Helferin Ursula Hell und der Tierpfleger Peter Kühlburg Freitag und Samstag, 11.7. und 12.7. einen Frosch-Parcours für große und kleine Besucher im Augsburger Zoo. Insbesondere die Kinder sollen die heimische Frösche und Kröten besser kennen lernen. Origami-Basteln für die kleinen Besucher am Pinguinbecken, ein Froschquiz für die älteren und für die Aktiven gibt’s das „Froschhüpfen“. Natürlich werden auch Spenden und Unterschriften für Ex Situ -Schutzprojekte gesammelt. Ex Situ-Projekte sind Schutzprogramme zur Zucht, Erhaltung und Erforschung von Tiere außerhalb ihrer natürlichen Lebensräume. Der Augsburger Zoo hat seit letztem Jahr mehrere neue Amphibienarten in sein Programm aufgenommen, Moosfrösche, Carolina Laubfrösche, Warzige Makifrösche, Chinesische Flugfrösche, Echte Tomatenfrösche und Schwarznarbenkröten. Das Ziel ist die Erhaltung der Artenvielfalt der Amphibien. Sie sind weltweit sehr stark gefährdet. Die Ursachen für die hohe Gefährdung sind der Einsatz von Chemikalien (wie Pestizide, Stickstoffdünger, Schwermetallen), die Zerstörung der natürlichen Lebensräume, Wildfänge seltener Arten und als ob das nicht schon reicht, werden die Amphibien von Parasiten, Virus- und Pilzkrankheiten bedroht. Um den Zoobesuchern diese dramatische Entwicklung zu aufzuzeigen, können am Infomobil Fragen zu Fröschen, Kröten und Molchen, zu Artenschutzprojekten und zu den Ex Situ-Projekten im Augsburger Zoo geklärt werden. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Zoo Osnabrück, 08.07.2008
Sonderausstellung: Sei kein Frosch – Amphibien brauchen unsere Hilfe

Sie verschwinden in rasanter Geschwindigkeit von unserem Planeten. Bereits 122 Amphibien-Arten sind in den letzten 25 Jahren ausgestorben. Weltweit ist die Hälfte aller Amphibien in ihrer Existenz bedroht. Umweltgifte und der Verlust von geeigneten Lebensräumen setzen Frosch & Co ziemlich hart zu. Der gefährlichste und am verheerendsten wirkende Bedrohungsfaktor ist jedoch ein aus Afrika stammender Hautpilz. Kommt es zu einem Pilzbefall, führt das innerhalb kürzester Zeit zum Verschwinden ganzer Populationen oder sogar einer Art. Ab nächsten Sonntag ist bis Ende September im Affenhaus des Osnabrücker Zoos eine Sonderausstellung über Amphibien zu sehen. Wer mehr über Frösche, Salamander und Molche erfahren möchte, ist dort genau richtig. Es werden unter anderem die einheimischen Amphibien-Arten vorgestellt und die spannende Entwicklung vom Ei zum Frosch dargestellt. Zur Eröffnung am Sonntag gibt es für kleine Zoobesucher eine besondere Überraschung: Niedliche, weiße Gipsfrösche warten darauf, für zwei Euro mit einem Pinsel von Kinderhand einen individuellen, farblichen Charakter zu bekommen. Außerdem führt ein Quiz durch die Ausstellung und Flyer liegen für diejenigen bereit, die sich näher informieren möchten. Im Gegensatz zu Elefanten, Gorillas oder Tigern können Amphibien nicht mit einem großen Fanclub aufwarten. Sie sind nicht niedlich und gehen bestenfalls als faszinierende Tiere durch. Aber sie sind vom Aussterben bedroht. Ohne Amphibien gerät das ökologische Gleichgewicht aus den Fugen: Durch Vertilgung von Insekten tragen sie zu guten Ernten in der Landwirtschaft bei und begrenzen das Vorkommen Seuchen übertragender Insekten. Aus den Hautsekreten von Amphibien werden medizinisch wirksame Substanzen gewonnen. Wir profitieren von den Amphibien und jetzt brauchen sie unsere Hilfe! Weltweit haben sich Naturschutzorganisationen und Zoologische Gärten zusammengeschlossen, um den Amphibien zu helfen. Die Amphibien-Arche der Weltnaturschutzorganisation IUCN, der Weltzooverband (WAZA), der Europäische Zooverband (EAZA) und viele andere Fachorganisationen wollen zum einem den Lebensraum der Amphibien schützen, aber auch durch gezielte Erhaltungszucht in Zoologischen Gärten den Amphibien eine Zukunft geben. Der Zoo Osnabrück beteiligt sich mit der Ausstellung und Aktionen rund um Frosch & Co an der Kampagne. Sämtliche Erlöse aus Malaktionen werden zuzüglich einer Spende des Osnabrücker Zoos an die Amphibien-Arche weitergeleitet.

Zoo Duisburg, 03.07.2008
„Origamifrösche küssen“ – Amphibienwoche erreicht ihren Höhepunkt

„Sie sind glitschig, und wenn man sie küsst, verwandeln sie sich in einen Prinzen“ ist die meist genannte Antwort der Besucher auf die Frage: „Was sind Amphibien?“ Der Naturschutzbeauftragte des Zoo Duisburg, Peter Allenschläger, informiert die Besucher noch bis Sonntag über die wundersame Welt der Amphibien. Während die einen aus Papier Frösche falten und andere sich am Amphibienmemory erfreuen, dürfen weitere ihr Wissen an der Amphibienweltkarte unter Beweis stellen. „Kröten“ für die Frösche werden am Glücksrad gesammelt, wo es attraktive Preise zu gewinnen gibt. Der Reinerlös kommt der Amphibienkampagne zugute. Parallel zur Kampagnenwoche des Zoo Duisburg wirbt der Weltzooverband (WAZA) und der Europäische Zooverband (EAZA) für den dringend gebotenen Natur- und Artenschutz der Amphibien. Bereits bei der Hälfte der rund 6300 Amphibienarten, zu denen Frösche, Kröten, Unken, Salamander, Molche und Blindwühlen gehören, sind Existenz bedrohende Verluste in den Beständen zu verzeichnen. Die 21 hierzulande beheimateten Arten stehen alle seit 1980 unter Naturschutz. Allerdings hält die Dezimierung durch Lebensraumzerstörung, Belastung von Gewässern und Entnahme von Tieren für die Heimtierhaltung an. Hinzu kommt der Chytridpilz, der seit Jahren ganze Amphibienbestände auslöscht und inzwischen auch Deutschland erreicht hat. Schon lange engagiert sich der Zoo Duisburg im Amphibienschutz und bietet mit einem Feuchtbiotop einer kleinen Schar an heimischen Amphibien Heimat und Laichgelegenheit. Der Zoo Duisburg möchte mit dieser internationalen Kampagne im „Jahr des Frosches“ die Besucher für die Belange des Natur- und Artenschutzes im Bereich der Amphibien sensibilisieren und ihnen die einheimischen Arten näher bringen.

lifepr.de - 9. Juli 2008
EAZA-Tage im Augsburger Zoo
Anlässlich der diesjährigen EAZA-Kampagne (Europeen Association of Zoos and Aquarias) "Amphibien Ark" organisieren die ehrenamtlichen Helferin Ursula Hell und der Tierpfleger Peter Kühlburg Freitag und Samstag, 11.7. und 12.7. einen Frosch-Parcours für große und kleine Besucher im Augsburger Zoo. Insbesondere die Kinder sollen die heimische Frösche und Kröten besser kennen lernen. Origami-Basteln für die kleinen Besucher am Pinguinbecken, ein Froschquiz für die älteren und für die Aktiven gibt's das "Froschhüpfen". Natürlich werden auch Spenden und Unterschriften für Ex Situ -Schutzprojekte gesammelt. Der Augsburger Zoo hat seit letztem Jahr mehrere neue Amphibienarten in sein Programm aufgenommen, Moosfrösche, Carolina Laubfrösche, Warzige Makifrösche, Chinesische Flugfrösche, Echte Tomatenfrösche und Schwarznarbenkröten.

mz-web.de - 7. Juli 2008
Unterwegs mit der Karawane - Fest im Zoo zieht Tausende an - Aktion gegen Amphibiensterben
Halle. Dichtes Gedränge herrschte am Sonntag an allen Ecken und Enden des Reilsbergs. Tausende Hallenser und Gäste der Stadt nutzten das angenehme Wetter, um beim inzwischen 45. Zoofest dabei zu sein. Ein buntes Programm für viele Geschmäcker war vorbereitet worden. Thematisch war das diesjährige Zoofest den Amphibien gewidmet. Denn 2008 ist das "Jahr des Frosches". Damit wird das internationale Programm zur Rettung der Amphibien unterstützt. Und so wurden die Besucher des Bergzoos schließlich kurzerhand zum "Frosch-Schutzmittel" ernannt. Denn der hallesche Zoo unterstützt die weltweite Kampagne mit einer informativen Ausstellung und einer Spendenbox im Raubtierhaus. Darüber hinaus wird an bestimmten Sonntagen ein Info- und Aktionsstand aufgebaut, um Zoobesucher für die Amphibienkrise zu sensibilisieren.


Die Peinlichkeit der Woche zum Jahr des Frosches:
welt.de - 9. Juli 2008
Notstand am Kochtopf
Froschschenkel und Weinbergschnecken: typisch französisch? Von wegen, auch wenn Staatspräsident Nicolas Sarkozy sie nun zusammen mit anderen landestypischen Speisen von der Unesco zum Weltkulturerbe erklären lassen will.
Dabei stammen die Spezialitäten, die aus der französischen Gastronomie nicht wegzudenken sind, längst nicht mehr aus Frankreich. Weil Frösche und Weinbergschnecken selten geworden sind, müssen sie mittlerweile aus dem Ausland importiert werden, um die Nachfrage zu decken. Gut 30 000 bis 40 000 Tonnen Schnecken und 5000 Tonnen Froschschenkel verspeisen die Franzosen pro Jahr. Allein im vergangenen Jahr wurden Froschschenkel im Wert von 8,9 Mio. Euro aus Indonesien nach Frankreich eingeführt. Sterneköche dagegen schwören auf Frösche aus der Türkei, Ägypten und Albanien. Die Tiere werden von spezialisierten Händlern lebend importiert, per Stromschlag getötet und frisch filetiert ausgeliefert.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig


firmenpresse.de - 9. Juli 2008
Tierpark Neumünster reicht Auskunftsklage über Lizenzeinnahmen von Knut beim Landgericht Berlin ein
Knut, einst knuddeliges Tierbaby, inzwischen Deutschlands beliebtester Zoobewohner und weltweit bekannter Eisbär, beschert seinem momentanen Aufenthaltsort, dem Berliner Zoo, viel Publikum, Bewunderung und nicht zuletzt Millionen. Doch wem gehört Knuts Einkommen? Das wird wohl vor Gericht entschieden werden müssen. Denn Knut gehört - und das ist unbestritten - dem Zoo Neumünster. Dr. Peter Drüwa, Zoodirektor in Neumünster, lässt keinen Zweifel daran, dass Knuts erzieltes Einkommen aus Lizenzverträgen dem Neumünsteraner Zoo zusteht. "Wir als Zoo Neumünster wollen in Sachen Knut natürlich unsere Rechte wahren und hatten dem Berliner Zoo Gespräche angeboten, dort scheint man aber an einer gütlichen Einigung nicht interessiert zu sein ", so Dr. Peter Drüwa. Nachdem die vom Tierpark Neumünster angeregte Mediation in freundlicher Atmosphäre vom Zoologischen Garten Berlin nicht angenommen und auch keinerlei Auskünfte über die durch Knut erzielten Einnahmen erteilt wurden, zog man in Neumünster aus der totalen Verweigerungshaltung der Berliner Kollegen nun Konsequenzen. Die Zooleitung Neumünster hat gemeinsam mit ihrem Kuratorium und dem Beirat der Tiergartenvereinigung entschieden, vor dem Landgericht Berlin diese Woche eine Auskunftsklage einzureichen.

bild.de - 9. Juli 2008
Zankapfel Knut: Zoo Neumünster zieht vor Gericht
Der Tierpark Neumünster hat nach eigenen Angaben eine Klage beim Landgericht Berlin eingereicht. Der Zoo will Auskunft über die mit dem beliebten Eisbär erzielten Lizenzeinahmen. Damit ziehe man Konsequenzen aus "der totalen Verweigerungshaltung der Berliner Kollegen", hieß es in einer Erklärung der Schleswig-Holsteiner. Berlin sieht sich im Recht und reagierte gelassen. Der Tierpark in Schleswig-Holstein wirft dem Berliner Zoo vor, an einer gütlichen Einigung nicht interessiert zu sein. Es seien keine Angaben zu den Einnahmen gemacht worden und die angeregte Mediation in freundlicher Atmosphäre sei vom Zoologischen Garten Berlin nicht angenommen worden.

pr-inside.com - 9. Juli 2008
Auskunftsklage vor Berliner Landgericht eingereicht - Hauptstadt-Zoo sieht sich im Recht - Zoo Neumünster zieht wegen Einnahmen für Knut vor Gericht Erste Zusammenfassung
Der Streit zwischen den Zoos Neumünster und Berlin um die Einnahmen von Eisbär Knut beschäftigt nun ein Gericht. Der Tierpark Neumünster reichte nach eigenen Angaben vor dem Landgericht Berlin eine sogenannte Auskunftsklage über die Lizenzeinnahmen ein, die Knut den Berlinern gebracht hat. Der Direktor des Zoos Neumünster, Peter Drüwa, hat nach eigenen Angaben keine Zweifel, dass Knuts erzieltes Einkommen aus Lizenzverträgen seinem Tierpark zustehe. Schließlich gehöre der im Dezember 2006 geborene Knut diesem Park. "Das von Knut erwirtschaftete Geld könnte der Zoo Neumünster für dringend benötigte Renovierungsarbeiten gut gebrauchen", betonte der Direktor.

newsticker.welt.de - 9. Juli 2008
Kampf um Gewinnbringer Knut: Klage noch in dieser Woche
Der Kampf um die Millionengewinne rund um den populären Eisbären Knut aus dem Berliner Zoo wird schärfer. Noch in dieser Woche werde der Tierpark Neumünster eine Klage beim Landgericht Berlin einreichen, kündigte Tierparkchef Peter Drüwa am Mittwoch an. Mit der Auskunftsklage will die Einrichtung in Schleswig-Holstein erreichen, dass der Berliner Zoo seine Lizenzeinnahmen durch Knut offenlegen muss.

die-topnews.de - 9. Juli 2008
Knut-Millionen: Tierpark Neumünster reicht Klage gegen Berliner Zoo ein
Im Streit um die Lizenzeinnahmen aus der Vermarktung des Eisbären Knut wird sich demnächst das Landgericht Berlin einschalten müssen. Noch diese Woche will der Tierpark Neumünster, der einen Teil der Einnahmen fordert, eine Auskunftsklage einreichen, wie der Tierpark-Direktor Peter Drüwa am Mittwoch mitteilte. Knut sei in Berlin gut aufgehoben, es stehe allerdings für den Neumünsteraner Tierpark viel auf dem Spiel. Drüwa sagte, dass das durch die Vermarktung von Knut erwirtschaftete Geld dringend für Renovierungsarbeiten gebraucht werde.

tagesspiegel.de - 9. Juli 2008
Tierpark Neumünster verlangt Knut-Einnahmen
Der Tierpark Neumünster will diese Woche gegen den Berliner Zoo klagen, um Lizenzeinnahmen aus der Vermarktung des Eisbären Knut geltend zu machen. Die Begründung: Knuts Vater Lars war 1999 als Zuchttier von Neumünster nach Berlin ausgeliehen worden.

tagesspiegel.de - 10. Juli 2008
Eisbär Knut: Wer bekommt das viele Geld?
Eine gütliche Einigung hat es nicht gegeben, jetzt geht der Streit um Knuts Erträge vor Gericht. Deutschlands berühmtester Eisbär hat dem Berliner Zoo eine Menge Geld gebracht, und einen Anteil davon beansprucht der Zoo Neumünster. "Die Klage wird gerade zugestellt", sagte Neumünsters Zoodirektor Peter Drüwa dem Tagesspiegel. Beim Berliner Landgericht war sie gestern noch nicht eingegangen. Der Anwalt des Berliner Zoos, Joachim Gabler aus Rottach-Egern am Tegernsee, hatte ebenfalls noch nichts erhalten. Er ist davon überzeugt, dass die Schleswig-Holsteiner kein Geld verlangen können. Zwar gehört Knut unstreitig dem Zoo Neumünster. Das geht aus dem Zuchtvertrag hervor. Vertraglich ist geregelt, dass der erste, dritte und fünfte überlebende Nachkomme dem Zoo Neumünster gehört - also auch Knut. Aber bedeutet dies auch, dass das mit Knut verdiente Geld Neumünster zusteht? Drüwa ist davon überzeugt, Eigentum sei schließlich Eigentum. Deshalb haben die Kläger erstmal Auskunftsklage erhoben, um herauszufinden, was Knut eingebracht hat. In der nächsten Stufe würde dann auf Zahlung geklagt. Gabler bezweifelt, dass es so weit kommt.


mvticker.de - 7. Juli 2008
Ozeaneum eröffnet am 11. Juli in Stralsund Region Stralsund
Startschuss für die größte Ostsee-Ausstellung Europas: Am 11. Juli eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ozeaneum in Stralsund, ab 12. Juli ist es für alle Besucher offen. Die darin enthaltenen 40 großen bis riesigen Aquarien machen atemberaubende Unterwasserreisen durch Ostsee, Nordsee, Nordatlantik und das Polarmeer möglich. Am Eröffnungswochenende - 12. und 13. Juli - werden von 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr Sonderführungen und Straßenkunst ebenso geboten wie Live-Musik und Kammertheatervorführungen. "Open Ship" heißt es unter anderem auf dem Greenpeace-Schiff "Beluga II", das neben Seenotkreuzer und Ölauffangschiff im Stralsunder Hafen festgemacht hat.

ad-hoc-news.de - 7. Juli 2008
Schaufenster zum Meer - Auf der Stralsunder Hafeninsel wird Freitag das neue Ozeaneum eröffnet - Größtes Aquarium Deutschlands
Immer wenn Harald Benke die 20 Meter hohe fensterlose Museumshalle im neuen Ozeaneum betritt, kommt er ins Schwärmen. Der Blick des international anerkannten Walforschers schweift begeistert zu einem lebensgroßen Modell eines Blauwals. Mit 28 Metern Länge schwebt der Gigant raumfüllend über seinem Kopf. "Nirgendwo sonst in der Welt sind derart viele Walmodelle in Originalgröße zu sehen", sagt der 52-Jährige Museumsdirektor, der am Freitag die Pforten des neuen Ozeaneums in Stralsund öffnen wird.

svz.de - 8. Juli 2008
Das Meer ist leer
Stralsund. Hunderte Fische sollen Besucher einmal im Schwarmfischbecken bestaunen können - zur Eröffnung am Sonnabend wird das 2,6 Millionen Liter fassende größte Aquarium im Ozeaneum aber noch nicht fertig sein. Derzeit wird das Becken noch probebefüllt, erst am Wochenende sollen das endgültige Wasser und die ersten Fische dazukommen. Auch ein weiteres Aquarium wird nicht pünktlich fertig, 12 von insgesamt 14 Aquarien stehen zur Eröffnung aber zur Verfügung. Auch eine Pinguinanlage und das Heringsbecken, die ursprünglich geplant waren, können derzeit noch nicht gebaut werden, da die Baukosten von 50 auf 60 Millionen Euro gestiegen sind. Fünf Millionen Euro waren schon nachgeschossen worden. Das Ozeaneum ist aber auf der Suche nach Sponsoren. "Für das Heringsbecken haben wir einen Sponsor in Aussicht, in einem Dreivierteljahr könnte dann gebaut werden", sagt Jens Oulwiger vom Ozeaneum. Die Pinguinanlage könnte in zwei Jahren realisiert werden, hier sei aber noch kein Sponsor in Aussicht. Als Entschädigung erhalten Besucher zunächst eine Ermäßigung beim Eintritt, Erwachsene zahlen zehn statt 14, Kinder fünf statt später acht Euro. Mindestens 550 000 Besucher benötigt das Museum pro Jahr für einen wirtschaftlichen Betrieb. Die zusätzlichen Kosten für den Bau teilten sich Bund und Land, die sich insgesamt mit 30 Millionen (Bund) und 17, 5 Millionen Euro (Land) beteiligten.

ad-hoc-news.de - 7. Juli 2008
Die größten Aquarien im Ozeaneum
Nach dem Konzept soll der Besucher im Ozeaneum einen Unterwasser-Spaziergang von Stralsund bis ins Polarmeer absolvieren können. Die einzelnen Aquarien werden in den nächsten Wochen und Monaten schrittweise mit den jeweiligen Tieren besetzt.

ad-hoc-news.de - 7. Juli 2008
Im Ozeaneum wurde Technik der Superlative installiert
Hinter den Kulissen der Aquarienschau im Ozeaneum wurde eine in Deutschland bislang einzigartige Technikmaschinerie installiert. Durch den Komplex verlaufen mehr als zehn Kilometer lange Rohrleitungen unter anderem für Wasser, Kühlmittel, Ozon, Sauerstoff und Kohlendioxid. Die Länge der verlegten Strom- und Steuerkabel dürfte mehrere Hundert Kilometer betragen. Zusätzlich zu den 39 Aquarien stehen nochmals mehr als 40 zusätzliche Aquarien und Fischtanks zur Verfügung, die zum Beispiel als Quarantäne- oder Zuchtbecken dienen können. Insgesamt befinden sich rund 6000 Kubikmeter Wasser im System des Ozeaneums. Bei normalem Betrieb wird die gesamte Wassermenge etwa einmal im Jahr ausgetauscht. Dafür wären pro Jahr rund 210 Tonnen Spezialsalz erforderlich. Um Kosten zu sparen, soll künftig das Ostseewasser im Ballastwassertank eines Frachters zum Ozeaneum geliefert und dann entsprechend aufgesalzt werden. Für die riesigen Filtersysteme sind etwa 350 Kubikmeter Biofiltermaterial erforderlich. Zur Technik gehören ferner selbstreinigende Siebtrommelfilter sowie Spezialapparaturen wie Eiweißabschäumer, UV-Entkeimer, Wasserenthärter und Osmoseanlagen. Um das Wasser kühl zu halten, wurde ein separates Leitungsnetz installiert, durch das etwa sechs Grad kaltes Wasser fließt, bereitgestellt von zwei Kältemaschinen mit einer Leistung von einem Megawatt.

ostseezeitung.de - 9. Juli 2008
Peta kritisiert Aquarienhaltung im Ozeaneum
Die Tierschutzorganisation Peta hat die Aquarienhaltung im neuen Ozeaneum in Stralsund kritisiert. Tausende Fische seien dem Meer entrissen und damit aus ihrem natürlichen Lebensraum entfernt worden, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Durch Bauverzögerungen seien viele Fische unter engen Bedingungen "zwischengelagert" worden, sagte Meeresbiologin Tanja Breining. Für das Ozeaneum seien Fische zum Teil auch geangelt worden. "Ein Meeresmuseum ist etwas Wunderbares, Aquarien mit lebenden Tieren ein Alptraum", sagte Breining.

Augsburger Allgemeine - 2. Juli 2008
Bundesweit einer der zehn besten Zoos
Da ist die Freude doch tierisch groß: Der Augsburger Zoo landete bei einem deutschlandweiten Tierpark-Test des Magazins Stern auf dem zehnten Platz. Ein großes Lob gab es für die "durchgehend überdurchschnittliche Tierhaltung". Bewertet wurden aber auch Punkte wie Besucherservice und äußerer Eindruck. Gegenüber 2000 um sechs Plätze verbessert.

Augsburger Allgemeine - 3. Juli 2008
Details aus dem Zoo-Test
Beim Besucherservice landete Augsburg auf Platz sechs. Hier wurden z. B. Eintrittspreise, Verpflegung, Beschilderung und Spielplätze getestet.Was die Tierhaltung betrifft, landete Augsburg mit seiner Anlage für Bären auf dem ersten, mit der für Greifvögel auf dem zweiten Platz. Bei den Laufvögeln reichte es dafür nur für Platz 20.

Wochenanzeiger Herford - 1. Juli 2008
Reaktionen auf Zootest des Stern
Die Zoo-AG, eine Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Zooexperten hat in ihrer jüngsten Presseschau den Zootest des Stern als „ärgerlich“ bezeichnet. Der Osnabrücker Zoo schnitt bei diesem Testergebnis zwar mit der Note „noch gut“ ab, war aber lediglich auf dem 25. Platz von 27 Großzoos gelandet. Der Osnabrücker Zoo erfüllt nicht nur alle von der Europäischen Union geforderten Haltungsbedingungen, sondern übertrifft diese in allen Fällen zum Teil deutlich. Dies ist das Ergebnis eines harten Sanierungsprogramms, das nicht mit öffentlichen Mitteln, sondern dank vieler Sponsoren und Zoobesucher realisiert werden konnte. Es ist deshalb völlig unverständlich, dass der Osnabrücker Zoo hinter vielen Zoos bewertet wurde, die in vielen Fällen selbst die Haltungsbedingungen für sensible Tierarten wie Menschenaffen und Elefanten nicht erfüllen.

openpr.de - 7. Juli 2008
Burgers' Rimba, die Tropen inmitten von Arnhem
Die Malaienbären sind auf der Suche nach Honig, oben in den Bäumen schwingen die Siamangs umher, auf dem Boden verstecken sich Netzpythons, die bis zu 2 Meter groß werden können und plötzlich stehen Sie Auge in Auge mit einem Sumatra-Tiger! Burgers' Zoo verfügt seit dem 14. Mai 2008 über ein brandneues Tierprojekt, das sich über 2 Hektar erstreckt: Burgers' Rimba. "Rimba" ist eine Abkürzung aus dem Malaiischen für "rimba raya", was soviel bedeutet wie "Tropischer Regenwald". Affen, Hirsche, Rinder, Tiger, Schlangen, Warane und der Malaienbär sind hier in ihrem natürlichen Lebensraum zu bewundern.


islacanaria.net - 9. Juli 2008
Gran Canaria: Wiedereröffnung des Palmitos Park im August geplant
Der Palmitos Park im Gemeindegebiet Maspalomas auf Gran Canaria wird voraussichtlich ein Jahr nach den verheerenden Waldbränden im kommenden August wiedereröffnet. Innerhalb eines Jahres wurde der Palmitos Park komplett gesäubert und neu aufgebaut. Der Park wird zunächst die gleiche Anzahl von Tierattraktionen bieten. Für Ende des Jahres und Mitte nächsten Jahres neue Attraktion vorgesehen.

diepresse.com - 9. Juli 2008
Herberstein-Anwalt: "Eine tödliche Mischung"
Nach 27 Verhandlungstagen am Grazer Straflandesgericht werden heute, Mittwoch, die Urteile im Herberstein-Prozess erwartet. Im Rahmen seines gestrigen Schlussplädoyers filterte Staatsanwalt Johannes Winklhofer noch einmal die Anklagepunkte gegen Andrea Herberstein, ihren Sohn Maximilian sowie den ehemaligen Gutsverwalter des Herberstein'schen Schloss- und Tierparkbetriebs, Heinz Boxan, aus den 20 Bänden und rund 100.000 Aktenseiten des Verfahrens. Winklhofer ortet "beschämende Vorgänge" rund um die Verwendung von Fördergeldern. Knapp sieben Millionen Euro hätte die Familie Herberstein allein bis zum Jahr 2002 vom Land Steiermark bekommen - und das, "ohne selbst Steuern bezahlt zu haben". Auch der Wille, das eigene Vermögen heranzuziehen, um drohende finanzielle Engpässe zu meistern, habe gefehlt.

derStandard.at - 7. Juli 2008
Staatsanwalt verlangt harte Bestrafung für Herberstein


NÖN-online - 2. Juli 2008
Safaripark: „Ein Kasperltheater“
Gänserndorf. Das Thema „Safaripark-Neu“ entwickelt sich immer mehr zur unendlichen Geschichte. Bei der Gemeinderatssitzung am Montag konnten die Mandatare abermals keinen Beschluss über das Projekt fällen. Grund: Die NÖ Wirtschaftsagentur ecoplus hat noch immer nicht grünes Licht für eine Förderung gegeben. SPÖ-Wirtschaftsstadtrat Robert Michl ist mehr als sauer. Zur Erinnerung: Die ecoplus will den „Safaripark-Neu“ von Betreiber Mag. Josef Zoher nur dann fördern, wenn verschiedene Auflagen erfüllt werden. Unter anderem muss sich die Gemeinde an dem Projekt beteiligen. Die Stadt hat in der Folge einen entsprechenden Vertrag entworfen: Sie würde als Kommanditist (Teilhafter) in die Zoher-GesmbH einsteigen. Im NÖN-Gespräch versteht ecoplus-Chef Helmut Miernicki die Aufregung überhaupt nicht: „Das stimmt nicht. Wir haben geantwortet. Das Problem ist, dass die Gemeinde nicht alle Auflagen erfüllt. So können wir dem Projekt nicht zustimmen.“




Planung und Bau

Westfälische Nachrichten - 2. Juli 2008
Zoo Osnabrück investiert – afrikanische Erlebniswelt bis 2010
Der Zoo Osnabrück wird bis Sommer 2010 um eine 5,5 Hektar große afrikanische Erlebniswelt erweitert. Auf dem Gelände sollen Besucher einen gitterlosen Blick auf die Tierwelt bekommen. Die Tiere seien lediglich durch künstlich angelegte Feldlandschaften und Flussläufe abgetrennt, sagte am Mittwoch Zooarchitekt und Projektplaner Peter Rasbach. Zu sehen seien dann etwa Schimpansen, Mantelpaviane, Pinselohrschweine und Hyänen. Für Kinder ist eine Baumhauslandschaft und ein nachgebautes afrikanisches Dorf vorgesehen. Investiert würden rund zehn Millionen Euro, etwa zur Hälfte aus EU-Mitteln, sagte Geschäftsführer Andreas Busemann.

lvz-online.de - 6. Juli 2008
Teurer Stahl für Tropenhalle - Gondwanaland könnte teurer werden
Leipzig. Wer jetzt eine großflächige Halle mit viel Stahl und Luft dazwischen bauen will, hat ein dickes Problem: Seit mehr als zwei Jahren ziehen die Stahlpreise steil nach oben. Eine Entwicklung, die auch den Zoo Leipzig trifft. Mit Spannung wird daher für den Montag die Öffnung der Gebote der Baufirmen für die Riesentropenhalle Gondwanaland erwartet. "Es wird eine Herausforderung", ist Zoochef Jörg Junhold klar. Denn es geht um das Dach der künftigen Tropenhalle, eine Stahlkonstruktion, an der dreilagige Folienkissenhüllen abgehängt werden.

RP-online - 3. Juli 2008
Neue Madagaskar-Voliere im Zoo
Krefeld. Mit ihren langen, gebogenen Schnäbeln stochern die zwei Mähnenibisse in dem rot gefärbten Sand nach Insektenlarven. „Das ist ihre Lieblingsbeschäftigung: stochern und in den Nestern kuscheln“, erklärte Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen gestern bei der Eröffnung der neuen Voliere im Vogelhaus. Mit viel Liebe zum Detail installierten die Zoomitarbeiter einen Bach, sorgten für Feuchtigkeit und suchten lebensraumnahe Pflanzen aus. Auch die rote Erde auf Madagaskar wollte man in der Voliere simulieren. Da die aber schwierig zu bekommen ist, mischten sie die hiesige Erde mit zerkleinerten Ziegelsteinen. Dank Spenden von Unternehmern konnte der Umbau finanziert werden.

Rhein Main Presse - 3. Juli 2008
Nibelungenstadt bietet Drachen Asyl
Worms. Der Tiergarten wächst weiter, nun stehen neue Projekte auf dem Plan: "Wirtschaftshof", "Drachenland" und "Tiergartenschule". Zum Neubau der Einrichtungen hat die Fachhochschule Bingen ein Energiekonzept erstellt, das vom Land schon komplett bezahlt wurde. "Und Staatssekretärin Jacqueline Kraege vom Umweltministerium hat zudem versichert, dass es Zuschüsse geben wird für den Neubau der Tiergartenschule", erklärte Eckhard Wiesenthal vom Planungsbüro, das im Auftrag der Freizeitbetriebe den Ausbau den Tiergartens voranbringt. Gebaut wird das Haus mit einem Schulungsraum, zwei Funktionsräumen und Toiletten in Form eines Niedrig-Energie- oder Passivhauses, aufs Dach sollen Photovoltaik oder auch Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung. "Und alle Technik soll für Besucher transparent gemacht werden, zum Anschauen und Dazulernen". Errichtet werden sollen außerdem ein einzigartiges Drachenland und ein neuer Wirtschaftshof: "Das wird rund drei Millionen Euro kosten", so Wiesenthal. Das Drachenland entsteht auf der Fläche des jetzigen Tropenhauses, "das in keinster Weise mehr heutigen Anforderungen entspricht". Im neuen Drachenland werden sich Reptilien tummeln, die mittels vergrößernder Scheiben ganz genau beobachtet werden können. Geplant ist auch, eine große Freianlage zu errichten, in der zwei Meter große Grüne Leguane leben. "Mit der Errichtung dieses Drachenlandes können wir uns dann auch beteiligen an einer Aktion de Weltzooverbandes, im Rahmen derer bedrohte Reptilien gerettet werden sollen".

kn-online.de - 8. Juli 2008
Trockengraben statt Zaun: Freie Sicht auf die Elche
Das Motto "Wir machen den Weg frei" hat die Volksbank Raiffeisenbank im Tierpark Neumünster wörtlich genommen: Dank einer 10000-Euro-Spende sind Zäune am Elchgehege im Eingangsbereich passé. Ein gestern eingeweihter Trockengraben gibt den direkten Blick auf die Tiere frei. Im März begannen die Umbauarbeiten am 5000 Quadratmeter großen Gehege. Von einer Fachfirma wurden die 20 jeweils zwei Meter hohe, L-förmige Grabenwände eingesetzt und verfugt. Massive Holzbohlen stoppen die Tiere etwa zwei Meter vor der Mauer ab. Den Raum dazwischen können Elchkühe in der Brunftzeit als sogenannten Hochzeitsweg nutzen, um Distanz zu den Bullen zu wahren. "Das ist moderne Technik in der Zootierhaltung," sagte Tierparkleiter Dr. Peter Drüwa. "Das hätten wir allein nicht gekonnt." Die Erd- und Pflasterarbeiten auf der Besucherseite dagegen wurden mit Bordmitteln aus dem Tierpark ausgeführt. Eine Rampe für Rollstühle und Kinderwagen und vier breite Treppenstufen wurden angelegt, damit die Tierparkbesucher zum erhöhten Aussichtsplateau gelangen können. Ebenfalls neu ist der direkte Blick von der Kasse durch alte Buchen bis zum Gehege: Die alten Wegschilder unter Reetdächern wurden entfernt. Ihre Nachfolger werden im neuen Treffpunkt für Gruppen und Schulklassen aufgehängt, im zum Treffpunkt umgestalteten ehemaligen Elchstall.




Aktionen

lizzy-online.de - 8. Juli 2008
Zur Taufe fehlt noch was: Zoo Leipzig startet Namensaufruf für die beiden Giraffenjungtiere
Der Zoo Leipzig sucht für das am 8. April geborene Giraffenweibchen und für den am 10. Juni geborenen Giraffenbullen einen wohlklingenden afrikanischen Namen. "Wir würden uns sehr freuen, wenn wir wieder zahlreiche Zuschriften erhalten. Natürlich werden die ersten drei Gewinner des Namensaufrufs zur Taufe am 30. Juli in den Zoo eingeladen und mit einem Preis überrascht", so Zoodirektor Dr. Junhold. Die Vorschläge können bis zum 18. Juli 2008 an den Zoo Leipzig GmbH, Pfaffendorferstraße 29 in 04105 Leipzig per Post oder aber per Mail an mpra02@zoo-leipzig.de geschickt werden.

halleforum.de - 9. Juli 2008
Veranstaltungen: Sommerferien im Zoo Halle - Raubtierolympiade im halleschen Bergzoo
Passend zu den Olympischen Spielen lädt der Zoo Halle in den Sommerferien Familien mit Kindern ab 5 Jahren zur "Raubtierolympiade" ein. Bei diesem spielerischen Zoorundgang gilt es, die Welt der Raubtiere mit ihren Rekorden und Besonderheiten zu erforschen und mit den eigenen Fähigkeiten zu vergleichen. Startzeit ist jeden Donnerstag in den Sommerferien, 10 Uhr an der Zookasse in der Reilstraße. Die Führungen sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben. Für Kindergarten- und Hortgruppen besteht die Möglichkeit, sich telefonisch für Vormittagstermine anzumelden.

inar.de - 9. Juli 2008
Zootag mit ermäßigtem Eintrittspreisen und Sonderservice
Nachdem vor wenigen Wochen im Tierpark Berlin ein Tierparktag mit großem Erfolg durchgeführt wurde, veranstaltet nun der Zoologische Garten ebenfalls einen besonderen Tag für seine Besucher. Am Sonntag, dem 13. Juli 2008 findet der Zootag statt. In insgesamt neun Veranstaltungen kann sich der Besucher über besondere Themen rund um den Zoologischen Garten informieren. Vier Spezialführungen und vier "Blicke hinter die Kulissen" werden veranstaltet.

Leipziger Volkszeitung - 2. Juli 2008
Schauen, staunen, schmecken - Bienenfest im Leipziger Zoo
Bienen bieten mehr als nur Honig: Einblicke in die Welt dieser Insekten gibt der Leipziger Zoo beim Bienenfest am Samstag. Ab 10 Uhr laden der Bienenzüchterverein für Leipzig und Umgebung sowie der Tiergarten ein. Dabei können die Besucher frisch geschleuderten Honig verkosten und die Tiere bei ihrer Sammelleidenschaft beobachten. Außerdem werden Honig- und Wachsprodukte angeboten.

abendblatt.de - 8. Juli 2008
Wildpark - fleißige Bienen und köstlicher Honig
Die fleißigen Honigbienen stehen am kommenden Sonntag ab 11 Uhr im Mittelpunkt, wenn die Imker im Wildpark Eekholt fachmännische Einblicke in die Lebensweise der unermüdlichen Nektarsammler geben. Unter Anleitung können kleine und große Besucher mithelfen, den Honig aus den Waben zu schleudern. Wer möchte, darf natürlich vom frischen köstlichen Honig naschen. Außerdem vermitteln die Imker viel Wissenswertes über diese faszinierenden Insekten und zeigen ein Bienenvolk mit ihrer Königin.
Im Rahmenprogramm werden außerdem alte Handwerkskünste vorgestellt - wie zum Beispiel eine besondere Drechseltechnik.

rp-online.de - 7. Juli 2008
Krefeld - Schnuppertag im Zoo
Seit 2006 beschäftigt der Zoo Krefeld mit Christine Peter die einzige Tieranimateurin Deutschlands. Ihre Aufgabe besteht darin, sich im Zoo stets etwas Neues zur Anregung der grauen Zellen von Papagei, Schimpanse und Co. auszudenken. Besucher können ihr jetzt dabei helfen. Ein Tagespraktikum in der Tierbeschäftigung ist besonderes abwechslungsreich, da Christine Peter viele verschiedene Tierarten beschäftigt und so in fast allen Bereichen des Zoos arbeitet. Revierübergreifend werden Menschenaffen, Paviane, Hyazintharas und Hirscheber zum Nachdenken angespornt.

Walsroder Zeitung - 2. Juli 2008
Ein Tag als Junior-Tierpfleger im Vogelpark
Im Vogelpark Walsrode tummeln sich 4000 Vögel aus 700 unterschiedlichen Arten. Da ist jede Menge Arbeit vorprogrammiert, damit sich die gefiederten Hauptdarsteller wohl fühlen. Doch wie sieht der typische Arbeitstag eines Tierpflegers aus? Ein Mädchen oder Junge kann da schon bald ein fachliches Wort mitreden. Die WZ verlost einen Tag als Junior-Tierpfleger im weltgrößten Vogelpark. Der Tag als Junior-Tierpfleger findet in den Sommerferien statt und wird im Vorfeld mit dem Vogelpark vereinbart.

kn-online.de - 7. Juli 2008
Wölfe auf dem Vormarsch
Der Wolf "klopft" an die Türe von Schleswig-Holstein: In 2007 wurde in Ostholstein ein Exemplar überfahren, im Frühjahr sichtete ein Jäger einen Wolf nahe der Landesgrenze zu Mecklenburg. "Man sollte sich Gedanken machen, wie man bei einer Einwanderung mit den Tieren umgehen will", erklärte Ute Kröger vom Wildpark Eekholt. Am Wochenende lud der Wildpark zu einer ungewöhnlichen Aktion: Die Besucher konnten dem Hamburger Steinmetzmeister bei der Arbeit an einen so genannten Wolfsstein über die Schulter schauen. Mit einer Inschrift und der eingemeißelten Silhouette eines Wolfskopfes soll der Granitfindling auf den letzten frei lebenden Wolf in Schleswig-Holstein hinweisen, der 1820 erlegt wurde - nicht weit weg vom Wildpark in Brokenlande. Zugleich informierte der "Freundeskreis Wölfe in der Lausitz" über die erfolgreiche Wiederansiedlung der Gattung canis lupus in der Region südlich von Cottbus.

main-rheiner.de - 9. Juli 2008
Gespielin für "Horst" gesucht
Die Erdmännchen sind eindeutig der erste Höhepunkt der exklusiven Opelzoo-Führung für die 15 "Super Sommer"-Teilnehmer - eine Aktion der Verlagsgruppe Rhein-Main, zu der auch der Wiesbadener Kurier gehört.

lifepr.de - 9. Juli 2008
Arbeitsplatz Tierpark
Mit der Veranstaltungsreihe "Tierpark & Co. - Was tun wir so!" bietet der Natur- und Tierpark Goldau den Besuchenden Einblicke hinter seine Kulissen. Wer dabei Lust bekommt, selber einen Zoo-Beruf zu wählen, kann sich an besonderen Aktionen darüber informieren.
Weitere Informationen:Zusätzliche Informationen rund um den Natur- und Tierpark Goldau, die Veranstaltungsreihe"Tierpark & Co. - das tun wir so!" und das neue "Fenster zur Natur" findet man unter www.tierpark.ch.

webjournal.ch - 9. Juli 2008
Was tun Affen gegen die Affenhitze? Amüsanter Badespass bei den Javaneraffen im Basler Zolli
Lautes Geschrei begleitet den täglichen Badespass bei den Javaneraffen im Zoo Basel. Trotz brütender Hitze verfolgen Besucher gebannt die wilden Wasserspiele der flinken Kerle, die an Ausgelassenheit die ihrer menschlichen Verwandten weit übertreffen. Der mit einer Fütterung verbundene Badespass bei den Javaneraffen findet in der Sommerzeit täglich von 15.30 bis 16 Uhr statt. Auch andere Zoo-Tiere geniessen das kühle Nass: Die Elefanten baden am Wochenende um 15 Uhr, die Pelikane werden täglich um 15.30 Uhr, die Seelöwen um 16.30 Uhr gefüttert.

salzburg.at - 8. Juli 2008
In den Ferien das Tierreich erforschen
Im Zoo Salzburg wird wieder ein abwechslungsreiches Sommer-Ferienprogramm für Kids von 4 bis 14 Jahren geboten. Immer Mittwochs von Juli bis Anfang September.




Nachwuchs

welt.de - 9. Juli 2008
Milch statt Ameisen: Neues Flaschenkind im Zoo
Erstmals in seiner Geschichte ist dem Berliner Zoo die Aufzucht eines Großen Ameisenbären gelungen. Adolpho kam bereits Anfang Mai zur Welt, wurde jedoch von seiner Mutter verstoßen. Wie beim Eisbären Knut habe sich der Zoo daraufhin für die "sehr schwierige und zeitintensive" künstliche Aufzucht entschieden. Adolpho wiegt inzwischen etwa drei Kilo - mehr als doppelt so viel wie bei seiner Geburt. Er trinke täglich rund 300 Milliliter Ersatzmilch und verschlafe die meiste Zeit in einer temperierten Aufzuchtkiste.

morgenpost.de - 8. Juli 2008
Ameisenbärjunge entzückt Zoo-Besucher
Erstmals in seiner Geschichte ist dem Berliner Zoo die Aufzucht eines Großen Ameisenbären gelungen. Adolpho, so heißt das Jungtier, kam bereits Anfang Mai zur Welt.
Derzeit verschläft das Jungtier dem Zoosprecher zufolge noch die meiste Zeit des Tages in einer temperierten Aufzuchtbox. Die Pfleger gingen aber ab und zu mit ihm an die Sonne, fügte der Sprecher hinzu. Für Besucher sei es deshalb in diesen Tagen noch Glückssache, ob die den kleinen Ameisenbären zu sehen bekommen.

de.news.yahoo.com - 8. Juli 2008
"Der hat ja Knut-Qualitäten"
Das Ameisenbärjunge Adolpho hat bei seiner Präsentation am Dienstag im Berliner Zoo die Besucher entzückt. Bei seinem Auftritt hielt sich der Ameisenbär, der in einer Decke eingewickelt auf die Wiese gebracht wurde, nach Augenzeugenberichten immer eng an seine Pfleger. Der Nachwuchs des Großen Ameisenbären war nach Zoo-Angaben am 3. Mai auf der Freianlage der Ameisenbären entdeckt worden. Um den etwas zu früh geborenen Kleinen hatte sich die Mutter nicht gekümmert, deshalb hatte sich der Zoo zu einer Handaufzucht entschieden.

ln-online.de - 8. Juli 2008
Das Niendorfer Dino-Baby
Seine Art ist vom Aussterben bedroht - deshalb ist dieses Helmkasuar-Küken der ganze Stolz des Vogelparks Niendorf. Das seltsame Tier erinnert ein wenig an einen Dinosaurier, und noch wirkt es etwas tapsig. Doch das wird sich ändern: Schon bald werden dem Kasuar, der vor wenigen Tagen an der Ostsee zur Welt kam, bis zu zwölf Zentimeter lange, dolchförmige Krallen wachsen - der größte Regenwaldvogel der Welt wird auch "Todeskralle" genannt. Der Niendorfer Nachwuchs wurde nicht von seiner Mama, sondern einer Maschine ausgebrütet - und hält nun offenbar Klaus Langfeldt für seinen Papa. "Er frisst nur, wenn ich dabei bin." Und so leistet der Vogelpark-Leiter geduldig Gesellschaft, während der kleine Kasuar Äpfel, Bananen, Gurken, Melone und Hundefutter verputzt.

rp-online.de - 8. Juli 2008
Nachwuchs bei Löffelhunden
Freude im Krefelder Zoo: Dort wurden jetzt vier Löffelhund-Welpen geboren, die munter durch die Anlage flitzen. "Vermutlich sind in dem Wurf zwei Rüden und zwei Hündinnen vertreten", erklärt Zoosprecherin Petra Schwinn. Das Löffelhundpaar zieht seinen Nachwuchs geduldig und liebevoll auf.

rhein-main.net - 8. Juli 2008
Kleiner Heuler, großer Hunger: Seehundbaby "Angie" verzaubert
Frankfurt. Die Zoobesucher haben einen neuen Liebling. Angie, knapp fünf Kilo schwer und Tochter der Seehundeltern Herta und Fridolin, kam in der Nacht zum Samstag, 28. Juni, in den Robbenklippen auf die Welt. "Einfach und unkompliziert", lief die Geburt laut Tierpfleger Karlheinz Jahnel ab, obwohl Herta bereits 25 Jahre auf dem Seehundbuckel hat. Angies Name stammt weder aus dem Lied "Angie" von den Rolling Stones, noch ist er eine Hommage an die Bundeskanzlerin: Die Frau des Zoo-Technikers, der sich um die Anlage in den Robbenklippen kümmert und großer Fan ihrer Bewohner ist, wird Angie genannt. Als Dank an den Kollegen schlug Jahnel den Namen vor.

Neue OZ-Online - 2. Juli 2008
Giraffenbaby Maamoni ist da
Osnabrück. Innerhalb von einer halben Stunde gebar die Giraffendame „Diana“ am 18. Juni ihr drittes Kind. Die Zoomitarbeiter befreiten das Jungtier aus der Hülle und überließen es dann der Fürsorge seiner Mutter. Das Männchen und wurde auf den Namen „Maamoni“ getauft. Zurzeit sind Mutter und Kind noch von dem Rest der Herde getrennt. Der Aufenthalt auf der Außenanlage ist auf ein Stündchen am Morgen beschränkt. Den Rest des Tages verbringen die beiden innen. Maamoni liegt häufig im vorderen Stall, so dass er für die Besucher oft zu sehen ist.

mt-online.de - 8. Juli 2008
Nachwuchs bei Giraffenfamilie im Zoo
Die Mitarbeiter des Zoos in Osnabrück freuen sich über Giraffennachwuchs. Bereits am 18. Juni habe Giraffendame "Diana" ihr drittes Junges geboren, den Bullen "Maamoni". "Damit sind im Augenblick sieben Giraffen im Zoo", sagte Zoosprecherin Ute Magiera. "Maamoni" können die Zoobesucher derzeit meist liegend im Stall beobachten.

Königsteiner Woche - 2. Juli 2008
Opel-Zoo: Jungtiere bei Gnus, Zebras und Impalas
Ein besonders schönes Ziel ist immer wieder der Opel-Zoo. Ein besonderes Erlebnis bietet dieses Jahr die Anlage Afrika Savanne, die im September 2006 eröffnet wurde: Inzwischen sind die Tiere eingewöhnt und man kann stundenlang am Wasserloch stehen und die noch recht jungen Tiere und ihre interessanten Beziehungen untereinander beobachten. Im letzten Jahr schon hatten die Gnus und Zebras Nachwuchs. Und in diesem Jahr sind ein weiteres Gnu (geboren im Juni) und fünf Impalas (geboren im Mai und Juni) hinzugekommen und begeistern nun mit ihren fröhlichen Bocksprüngen und ihrem niedlichen Aussehen die Besucher. Weitere Jungtiere gibt es natürlich auch in den anderen Bereichen des Opel-Zoos, so z.B. bei den seltenen Mesopotamischen Damhirschen, die nun wieder vom neuen Panoramaweg bei den Pandabären beobachtet werden können. Aber auch bei den Rothirschen, den Wildkatzen, den Vietnam-Sikahirschen, bei den Rotgesichtsmakaken, bei den Europäischen Nerzen und regelmäßig bei den vielen Ziegen auf der Ziegenwiese und im Streichelzoo.

beverunger-rundschau.de - 8. Juli 2008
Wolfsnachwuchs im Reinhardswald
Bei dem Wolfsrudel im Tierpark Sababurg gibt es Nachwuchs: Fünf Jungwölfe werden bald mit bei den Alten mitheulen. Bei ihrer Geburt wogen sie nur 0,3 bis 0,5 Kilogramm, waren nackt und hatten geschlossene Augen. Ca. acht Wochen lang werden sie gesäugt, können aber ab der dritten Lebenswoche vorgekautes Futter fressen.
Die drei männlichen Nachkommen wurden am 12. Mai diesen Jahres im Tierpark geboren. Es ist der siebte Wurf insgesamt, seitdem Wölfe hier ein Zuhause gefunden haben, und der vierte Wurf der jetzigen Alpha-Wölfin. Insgesamt tummeln sich nun zwölf Grauwölfe in der rund 7.500 qm großen Wolfsanlage.
Wer ganz sicher gehen will, die Wölfe aus nächster Nähe zu erleben, sollte an der besonderen Wolfsfütterung der Sababurger Wolfsfreunde am Samstag und Sonntag, 19. und 20. Juli, während des Sommerfestes im Tierpark Sababurg, Treffpunkt Wolfsgehege, teilnehmen.

fuldaerzeitung.de - 9. Juli 2008
Katze adoptiert verlassenes Panda-Baby in Amsterdamer Zoo
Ein von seiner Mutter verstoßenes Panda-Baby hat in einem Amsterdamer Zoo eine ungewöhnliche Adoptivmutter gefunden: Das Jungtier der Art Kleiner Panda wird von einer Hauskatze gemeinsam mit deren vier Kätzchen gesäugt, wie der Artis-Zoo am Mittwoch mitteilte. Dem rötlichen Panda-Baby gehe es den Umständen entsprechend gut. Noch sei der Kleine Panda aber nicht außer Gefahr, vermutlich müsse er noch mehrere Wochen lang gesäugt werden. Die Mutter des noch namenlosen Kleinen hatte ihre beiden Jungen nach einem Tag verstoßen. Da die Katze eines Tierpflegers gerade geworfen hatte, wurden die beiden Panda-Babys ihr untergeschoben. Einer der beiden Pandas war jedoch zu geschwächt und starb nach wenigen Tagen.

oesterreich.orf.at - 4. Juli 2008
Schönbrunn - Robben und Tiger haben Junge bekommen
Im Tiergarten Schönbrunn hat es wieder Nachwuchs gegeben. Am Mittwoch wurden zahlreiche Besucher Augenzeuge der Geburt eines Mähnenrobbenjungen. Schon am 24. Juni kamen zwei Tiger zur Welt.

webjournal.ch - 9. Juli 2008
Endlich wieder ein junger Eselspinguin
Das erste Eselspinguin-Küken im Zoo Basel seit elf Jahren ist gesund und munter. Für den erfreulichen Nachzuchterfolg haben junge Pinguineltern aus dem Zoo Edinburgh gesorgt. Die beiden sind im Moment vollauf damit beschäftigt, dem kleinen Nimmersatt das Maul zu stopfen. Wie bei Eselspinguinen üblich, hat das Elternpaar zwei Eier ausgebrütet, eines der Jungen ist im Alter von zehn Tagen gestorben. Auch im Freileben überlebt das schwächere Junge häufig nicht. Für das am 3. Juni 2008 geborene muntere Küken hat ein Pinguinpaar, das im Januar 2006 aus Edinburgh nach Basel gekommen ist, gesorgt. Zuvor gestaltete sich die Aufzucht schwierig. Die vorwiegend alten Tiere legten entweder unbefruchtete Eier oder setzten sich nicht richtig auf ihre Brut, die in der Folge auskühlte.

Tierwelt online - 3. Juli 2008
Nr. 27 vom 3. Juli 2008
Mit über drei Metern Flügelspannweite sind Krauskopfpelikane wahre Giganten; sie gehören zu den grössten flugfähigen Vögeln der Welt. Im Berner Tierpark Dählhölzli hat die Krauskopfpelikan-Kolonie in diesem Frühjahr erstmals für Nachwuchs gesorgt: «Felix». Bei so viel «Glück» war der Name für den kleinen Vogel schnell gefunden, und dabei spielte auch keine Rolle, ob «Felix» ein Er oder eine Sie ist, es wird erst später festgestellt. Gegen Ende April hat «Felix» noch ein Geschwister bekommen, beide gedeihen prächtig.

espace.ch - 2. Juli 2008
Junge Luchse im Seeteufel
Baby-Luchse entdecken die Welt: Im Tierpark Seeteufel wagen junge Luchse die ersten Schritte in der Natur.





lifepr.de - 8. Juli 2008
"Teddy" ist angekommen - Wieder ein Plumplori-Paar im Zoo
Ein lange ungeduldig erwarteter Neuzugang ist im Augsburger Zoo angekommen: Ein Partner für das Plumploriweibchen "Kalle". Zwei dieser Halbaffen wurden 2003 als Babys von der Unteren Naturschutzbehörde in München im Zoo Augsburg eingestellt. Das Männchen verstarb leider im Oktober 2006 an einer Atemwegsinfektion und seither suchte der Zoo weltweit nach einem Partner für das Weibchen. Anfang des Jahres wurde man dann im Zoo von Singapur fündig. Da die Plumploris mittlerweile im Washingtoner Artenschutzabkommen den höchsten Schutzstatus erlangten (sie sind hochgradig vom Aussterben bedroht), war es ziemlich langwierig die für den Import notwendigen Papiere zu erhalten. Nachdem dann auch noch die Flugkosten von der Firma Consilia Optima (Personaldienstleistungen) übernommen wurden, stand einem Transport nichts mehr im Wege.

augsburger-allgemeine.de - 8. Juli 2008
Teddy und Kalle schlafen in einer Höhle
Die Plumploris sind vom Aussterben bedroht. Jetzt kam Teddy, ein Männchen aus Singapur in den Augsburger Zoo. Und verträgt sich mit Weibchen Kalle derart gut, dass sie bereits die Schlafhöhle teilen.

Berliner Kurier - 6. Juli 2008
Knut macht winke, winke
Doch viele Berliner sagen: Knut muss bleiben, sammeln Unterschriften. Ein Trost für sie: Das allerletzte Wort hat der Tierpark Neumünster, dem Knut gehört.

RP-Online - 3. Juli 2008
Davu fühlt sich wohl in Tschechien
Das vor drei Monaten von Krefeld nach Dvur Králové ausgelagerte Nashorn hat mittlerweile deutlich an Gewicht zugelegt. Die Pfleger des tschechischen Tierparks sind voll des Lobes über den gutmütigen Dickhäuter. Mit der gleichaltrigen Ethosa hat er nun auch eine Spielgefährtin.

welt.de - 9. Juli 2008
Nasenbären ausgebüxt
Aufregung um den Nasenbären-Nachwuchs im Tierpark Gettorf: Die beiden fast vier Monate alten Jungen büxen ständig aus, teilte der Park mit. Die Ausreißer zwängen sich geschickt zwischen den Gittern durch, besuchen auf ihren Streifzügen Tiere in Nachbargehegen und erkunden das Gelände. "Spätestens wenn sie Hunger haben, kehren die Kleinen von selbst wieder zu ihrer Mutter zurück", sagte die Biologin Gabriele Ismer.

stuttgarter-zeitung.de - 9. Juli 2008
Madame Storch hat einen anderen
Was dem Storch nicht alles an vornehmen Eigenschaften nachgesagt wird: Mal soll er die Babys bringen, dann wieder gilt er als besonders treuer Vogel. Die Wahrheit jedoch ist vielschichtiger - wie sich jetzt in der Wilhelma gezeigt hat. Das langjährige Storchenpaar in der Wilhelma - Madame stammt aus dem Elsass, Monsieur ist ein Vogel aus den Niederlanden - hat sich spektakulär getrennt. Um es präziser zu sagen: die Dame hat ihren Lebensgefährten hochkant aus dem Nest geworfen. Das Weibchen hat sich in einen schmucken Storchenmann aus dem Mannheimer Luisenpark verguckt. Die Romanze hatte für alle unmittelbar Beteiligten Folgen. Erst meuchelte der Neue im vergangenen Jahr den Nachwuchs seines Vorgängers - eine im Tierreich durchaus nicht unübliche Vorgehensweise. Anschließend richtete sich das frisch verliebte Pärchen prompt ein neues Liebesnest auf der Damaszenerhalle ein. Aus den Eiern sind vier Jungstörche geschlüpft, die in etwa zwei Wochen ihren Jungfernflug wagen werden.

wiesbadener-tagblatt.de - 9. Juli 2008
Für Frettchen "Rheini" gibt's Streicheleinheiten
Wiesbaden. Einmal im Monat statten wir der Fasanerie einen Besuch ab und berichten, was sich in Wiesbadens traditionsreichem Tier- und Pflanzenpark tut.

muensterschezeitung.de - 7. Juli 2008
Zooinspektor Michael Rolfs im Porträt
Rheine. "Wenn andere Kinder damals mit Playmobil Städte gebaut haben, dann habe ich mir immer schon Gehege gebastelt" - Zoos sind seit jeher ein nicht weg zu denkender Bestandteil in Michael Rolfs Leben. Mittlerweile ist er Zooinspektor im Naturzoo.

lr-online.de - 9. Juli 2008
Den Alltag im Gehege der Huftiere meistert eine gestandene Frau - Distanz ist der Freund der Geweihträger
Im Cottbuser Tierpark leben mehr als 1235 Tiere in 180 Arten und Rassen. Die RUNDSCHAU schaut in einer Serie den Tierpflegern bei der Arbeit zu. Esther Spielberg ist seit 40 Jahren im Cottbuser Tierpark tätig. Die 56-Jährige sagt zu ihrer Arbeit: "Es macht mir immer noch Spaß." Heute betreut sie im Asiarevier Huftiere.

sn-online.de - 7. Juli 2008
Zootiere bringen Abwechslung ins Heim
Dass ein Zoo mit einer Vielzahl exotischer Tiere auf Reisen geht und ein Heim besucht, ist zumindest ungewöhnlich. Für die Familie Tränkler gehört das jedoch zum Alltag, denn sie ist schon seit 43 Jahren auf diese Weise unterwegs. In Bad Nenndorf besitzt sie ein größeres Gelände, auf dem die Tiere die Freiheit genießen können. Schier unerschöpflich schien das Kontingent dieser exotischen Tiere zu sein, die der fahrende Zoo mitgebracht hatte. Dazu gehörten unter anderen ein Skunk, Rhesusaffen, ein Waschbär und ein afrikanischer Elefantenhund.

tagesschau.sf.tv - 9. Juli 2008
Wolfsangriff wird zu den Akten gelegt - Strafverfahren zu Unfall im Basler Zolli eingestellt
Der Sturz eines zehnjährigen Schülers ins Wolfsgehege des Basler Zoos im Juni bleibt ohne juristische Folgen. Das eröffnete Strafverfahren ist eingestellt worden. Das Kind befindet sich inzwischen auf dem Weg der Besserung. Das Geländer zum Wolfsgehege im Basler Zoo wird in den nächsten Tagen erhöht.

baz.ch - 9. Juli 2008
Sturz ins Basler Zoo-Wolfsgehege: Verfahren eingestellt
Der Sturz eines Zehnjährigen in das Wolfsgehege des Basler Zoos vom 23. Juni hat kein juristisches Nachspiel: Die Staatsanwaltschaft hat das Strafverfahren eingestellt, wie sie am Mittwoch mitteilte. Weder Dritteinwirkung noch eine Straftat lägen vor. Der Zehnjährige aus dem Kanton Freiburg wurde bei seinem schlagzeilenträchtigen Zwischenfall nicht schwer verletzt.

tv-suedbaden.de - 9. Juli 2008
Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat die Ermittlungen zum Sturz in das Wolfsgehege abgeschlossen
Weil der Sturz ohne Fremdeinwirkung geschah und sich niemand einer Straftat schuldig gemacht hat, wurde das Verfahren eingestellt

baz.ch - 9. Juli 2008
Löwin im Basler Zoo wegen Krankheit eingeschläfert
Eine Löwin im Basler Zoo ist wegen einer schweren Krankheit eingeschläfert worden. Die einjährige Eruba litt gemäss Zoo an einer Gehirn-Entwicklungsstörung. Ihre Gleichgewichtsstörungen seien immer schlimmer geworden. Erubas Bruder Eisi muss demnächst plangemäss das Basler Löwengehege verlassen. Derzeit werde ein anderer Zooplatz gesucht, teilte der Basler "Zolli" am Mittwoch mit. Eruba und Eisi waren am 11. Juni 2007 mit zwei weiteren Brüdern in Basel geboren worden, als erste Löwen-Vierlinge seit 1980. Zwei der vier Löwen-Babys waren schon nach rund einem Monat aus Platzgründen eingeschläfert worden - gesund. Konzipiert ist die Basler Anlage, in der bereits drei erwachsene Löwen leben, für drei bis fünf Tiere.

german.china.org.cn - 7. Juli 2008
Beijinger Zoo sammelt Ideen für Wohlergehen der Tiere
Der Beijinger Zoo hat kürzlich eine Kampagne gestartet, um die Tiere körperlich aktiver zu machen. Der Zoo nimmt diesbezüglich gern Vorschläge von Bürgern entgegen. "Mit dem Programm möchten wir den Tieren helfen, ihre inhärenten, wilden Instinkte auszuleben. Es ist schön für Besucher, sie lebhaft zu sehen. Noch wichtiger, es ist gut für die Tiere selbst, sowohl körperlich als auch geistig, denn in der Wildnis müssen die meisten von ihnen sich ständig bewegen, um nach Futter zu suchen." Nachdem sie verschiedene Wege ausprobiert hatten, um die Tiere aktiver zu machen, luden die Tierpfleger normale Bürger ein, innovative Ideen zu liefern. Zahlreiche Personen teilten dem Zoo ihre Ideen mit - manche der Ideen waren nicht realisierbar, doch pfiffig.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen


hartvannederland.nl - 9. Juli 2008
Mannetjesolifant succesvol verhuisd
Elefantenbulle erfolgreich umgesiedelt
Einer der beiden Elefantenbullen des Tierparks Emmen ist am Mittwochmorgen erfolgreich umgesiedelt. Das Tier geht zusammen mit dem anderen Bullen aus Emmen auf eine Anlage in Mierlo. Die zwei pubertierenden Elefanten störten die Ruhe in der Herde des Tierparks Emmen. Um Probleme zu vermeiden, wurde beschlossen, die zwei Bullen zu versetzen. Mittwochabend wird das zweite Männchen umgesiedelt. Die Elefanten werden in einen speziell angefertigten Container gelockt und danach auf einen Lastwagen gesetzt.

omroepbrabant.nl - 9. Juli 2008
Drie nieuwe olifanten in Dierenrijk Nuenen
Drei neue Elefanten im Dierenrijk Nuenen
Nuenen. Das Dierenrijk in Nuenen hat seit Mittwoch drei besondere Bewohner: Sibu, Than Myan und Kann Kaung. Es sind Asiatische Elefanten. Zwei der Bullen kommen aus dem Tierpark Emmen, der dritte aus dem Tiergarten Blijdorp in Rotterdam. Für die Elefanten selbst brauchte Dierenrijk nichts zu bezahlen. Dennoch war es keine billige Investition: die Anlage der Tiere kostete nämlich 1,2 Millionen Euro. Das Dierenrijk erwartet, diesen Betrag in den kommenden Jahren wieder einzunehmen, wahrscheinlich bringt diese extra Attraktion etwa 50.000 Besucher jährlich extra. Nächste Woche Donnerstag werden die Elefanten offiziell den Besuchern präsentiert, möglicherweise sind sie aber auch schon am kommenden Wochende auf der Außenanlage zu sehen.
evenementnieuws.nl - 9. Juli 2008

evenementnieuws.nl - 7. Juli 2008
Jim Bakkum opent olifantenverblijf in Dierenrijk
Jim Bakkum eröffnet Elefantenanlage im Dierenrijk
Der Sänger und Schauspieler Jim Bakkum eröffnet am Donnerstag, dem 17. Juli, um 11 Uhr die neue Elefantenanlage im Dierenrijk. Mit der Ankunft Asiatischer Elefanten erhält der Tierpark in Nuenen in diesem Sommer im buchstäblichen und im übertragenen Sinne drei riesige Besuchermagnete. Than Myan und Kann Kaung sind zwei Vierjährige, die aus dem Tierpark Emmen stammen. Der drei Jahre alte Sibu, der den beiden Gesellschaft leisten wird, ist zur Zeit noch im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam untergebracht.

dierennieuws.nl - 8. Juli 2008
Feestelijk welkom olifanten in Dierenrijk op 17 juli
Feierliche Begrüßung der Elefanten im Dierenrijk am 17. Juli
Sänger und Schauspieler Jim Bakkum eröffnet Donnerstag, 17. Juli, 11 Uhr die neue Elefantenanlage im Dierenrijk.

rtvnoord.nl - 8. Juli 2008
OR dierentuin sleept directeur voor de rechter
Betriebsrat des Tierparks schleppt Direktor vor den Kadi
Emmen. Der Betriebsrat des Tierparks Emmen geht zum Richter, um dafür zu sorgen, daß Direktor Henk Hiddingh sich nicht mehr um die laufenden Geschäfte kümmert. Laut Betriebsrat hat Hiddingh für eine Angst- und Strafkultur gesorgt innerhalb der Organisation. Der Betriebsrat hat schon länger Probleme mit der Arbeitsweise von Hiddingh.

telegraaf.nl - 9. Juli 2008
Crisis bij Dierenpark Emmen
Krise im Tierpark Emmen
Emmen. Der Tierpark Emmen befindet sich in einer Verwaltungskrise. Der Betriebsrat des Tierparks hat dem Direktor Henk Hiddingh das Vertrauen entzogen. Das teilte der Vorsitzende Alfred Beetsma am Mittwoch mit. Die Ursache des Konfliktes entstammt der im Januar 2007 vorgenommenen Reorganisation. Hiddingh schweifte mehrfach ohne Rücksprache ab vom Kurs, den eine Forschungsstelle nach acht Monaten Studium abgesteckt hat.

Verboden voor honden in Burgers Zoo
Hundeverbot in Burgers' Zoo
Burgers' Zoo sieht sich veranlaßt, ab Donnerstag, den 10. Juli, Hunden den Zugang in den Park zu verwehren, nachdem in den zurückliegenden Wochen verschiedene Besucher ihre Vierbeiner zielbewußt Tiger und andere Tiere provozieren ließen. Tierpfleger haben in den letzten Wochen wiederholt eingreifen müssen, als Hunde bewußt benutzt wurden, um Tigern eine aggressive Reaktion zu entlocken und um anderen Tieren einen tüchtigen Schrecken einzujagen. Probleme entstanden nicht nur bei den Tigern und Bären des neuen Themengebiets Burgers' Rimba, sondern auch in einigen Vogelunterkünften. Bis zum völligen Verbot durften Hunde in Burgers' Zoo unter eingeschränkten Voraussetzungen Teile des Tierparks besuchen. Eine dieser Einschränkungen enthielt, daß Hunde nicht zugelassen waren in den überdachten Lebensräumen Bush, Desert, Ocean und Mangrove, weil Tiere dort völlig frei leben und also ergriffen oder getötet werden könnten. Außerdem könnten Hunde an diesen Stellen Tierseuchen übertragen auf die Zootiere. Eine zweite Einschränkung besagte, daß Hunde überall im Park angeleint sein sollten. Diese Einschränkungen zugunsten des Tierwohls scheinen bei einer zunehmenden Zahl von Besuchern leider auf taube Ohren zu treffen. Burgers' Zoo macht als einer der letzten Zoos in den Niederlanden gezwungenermaßen eine Kehrtwendung: weitaus die meisten Zoos handhaben schon Jahre ein völliges Hundeverbot. Die Kehrseite des Erfolges von Burgers' Rimba: Der Arnhemer Tierpark wurde in den letzten Wochen konfrontiert mit einer Kehrseite des großen Interesses für das neueste Themengebiet Burgers' Rimba, wo Besucher buchstäblich Auge in Auge zu stehen kommen mit Tieren wie Tigern und Bären. "Offenbar waren Tiger und Bären auf weniger als einen Meter Abstand noch nicht spektakulär genug für bestimmte Besucher und waren letztere der Meinung, daß die Tiere am besten provoziert werden sollten um eines schönen Bildes willen. Als Zoo greift man direkt ein, wenn das Tierwohl auf dem Spiel zu stehen droht", so Biologe Wineke Schoo.

trouw.nl - 8. Juli 2008
Burgers Zoo weert honden
Burgers Zoo gegen Hunde
Hunde sind nicht mehr willkommen in Burgers Zoo. Der Zoo, der Hunde als einer der wenigen Tierparks noch zuließ, hat dies beschlossen nach einer Reihe von Zwischenfällen. So hetzten Besucher ihr Haustier auf unter anderem gegen Tiger und Bären, um denen eine Aggressivreaktion zu entlocken, begründete Burgers am Dienstag den Beschluß.

rtl.nl - 8. Juli 2008
Niet alleen tijgers zijn de dupe - Huftergedrag met hond in Burgers' Zoo
Nicht nur Tiger sind die Opfer - Rüpelhaftes Verhalten mit Hund in Burgers' Zoo
Besucher von Burgers' Zoo dürfen ihren Hund nicht mehr in den Zoo mitnehmen. Es gibt nämlich Hundebesitzer, die Gefallen daran finden, ihr Haustier auf die Tiger zu hetzen. Die Tiger sind in einem großen Gehege hinter einer riesigen Glasscheibe. Manche Herrchen lassen ihren Hund extra dicht an die Scheibe laufen. Die Tiger nehmen daraufhin eine Angriffshaltung ein und das liefert tolle Bilder für die Videokamera. Das rüpelhafte Benehmen nimmt auch an anderen Stellen zu. So hob ein Herrchen seinen Hund in einen Käfig, um die Vögel einmal schön aufzuscheuchen. Übrigens dürfen sogenannte Hilfshunde nach wie vor in den Arnheimer Zoo.

dierennieuws.nl - 9. Juli 2008
Verdraaide feiten door Burgers' Zoo
Verdrehte Tatsachen durch Burgers' Zoo
Unschuldige Hundebesitzer sind alles außer froh über diesen Angriff von Burgers' Zoo. Dieser Zoo brachte in einem Pressebericht, daß Hunde nicht mehr in diesen Zoo dürfen, weil die Besitzer ihre Hunde aufhetzen gegen Tiger und andere Tiere. Die Geschädigten sind ganz verärgert, weil die Tatsachen selbst erdichtet und aufgebauscht sind. Nur um dem unpopulären Beschluß des Zoos Kraft zu verleihen und auf das Gefühl der Menschen zu wirken. Daß sie hierbei alle unschuldigen Hundebesitzer damit auch benachteiligen und in eine unangenehme [Situation] bringen, findet der Zoo nett, aber die Geschädigten nicht. Viele Stammbesucher ohne Hund wurden ausgefragt und diese stimmen zu, daß die Reaktion von Burgers' Zoo stark überzogen ist. "Ich komme täglich in den Burgers' Zoo", so ein Stammbesucher, der anonym bleiben will, "aber noch nie habe ich gesehen, daß Menschen ihre Hunde mit Absicht auf die Tiere hetzen". Was diesem und anderen Besuchern aber auffiel, war, daß besonders die Sri-Lanka-Leoparden und die Sumatra-Tiger (oder eigentlich nur zwei von den drei) stark auf die Anwesenheit von Hunden reagieren. Alle Besucher, die wir gesprochen haben, erlebten das als positiv und sahen überhaupt keinen Streß bei den Tieren. "Natürlich wird wohl einmal ein Idiot dabei sein, der sich daneben benimmt", so Herr Waagenaar aus Arnhem, der früher ein paarmal pro Woche gemütlich mit seinem Hund einen Spaziergang durch den Zoo machte, "aber dann muß der des Zoos verwiesen werden und nicht die ganze Gruppe darunter leiden". Viele Besucher, mit oder ohne Hund, sind sich darüber einig, daß die Belästigung öfter bei einer anderen Zielgruppe vorkommt. "Es sind öfter die Kinder, die Unannehmlichkeiten verursachen, die können nicht ausgewiesen werden", so empörte Besucher. Da gibt es folgendes Problem der Geschädigten: das Abonnement. Viele Hundebesitzer haben eine Jahreskarte gekauft für Burgers' Zoo, weil sie ihren Hund mitnehmen konnten. Für viele wird es nun schwieriger, davon regelmäßig Gebrauch zu machen, weil sonst wieder eine Betreuung für den Hund gesucht werden muß. Die Bürgerinitiative "Geschädigte Hundebesitzer" wird jetzt alles tun, um einen Teil dieser Gelder zurück zu fordern.
Ausführlicher Text von E. van der Haven, Bürgerinitiative¨Geschädigte Hundebesitzer¨

dierennieuws.nl - 8. Juli 2008
Natuurlijk gedrag in dierentuinen: verbod op Burgers' Zoo!
Natürliches Verhalten in Zoos: Zooverbot bei Burgers'
Bedauerlich, daß dieser Zoo zu einer tierunfreundlichen Maßnahme übergeht, ohne sich wirklich [in das Problem] vertieft zu haben. Können die Tiger einmal ein echtes natürliches Verhalten ausüben, wird ihnen auch das wieder abgenommen. Skandalös!
[Ausführlicher Text von B. de Jonge]

overloonzoo.nl - 1. Juli 2008
Feestelijke opening ZooRama door burgemeester en kinderdierekteur in Zoo Parc Overloon
Feierliche Eröffnung des ZooRama durch Bürgermeister und Kindertierekteur im Zoo Parc Overloon
Der Panda Pavillon und der Eingang des Zoo Parc Overloon haben in den zurückliegenden Monaten eine ganze Verwandlung erfahren. Das bestehende Gebäude wurde auf 1.450 qm vergrößert und umfaßt jetzt neben dem Panda Pavillon den geräumigen, überdachten Eingang, die Säle Maidan Lounge und Cheetah Room, einen Souvenirshop von 230 qm, einen extra Kiosk für die Gastronomie und extra Toilettengruppen. Das erneuerte Gebäude erhielt den Namen ZooRama und wird am Donnerstag, dem 3. Juli 2008, um 16 Uhr feierlich eröffnet werden durch Bürgermeister Van Soest und Kindertierekteur Thijs Linskens.

trouw.nl - 9. Juli 2008
Moederpoes ontfermt zich over verstoten pandajong
Katzenmutter nimmt verstoßenes Pandajunges an
Ein neun Tage alter Kleiner Panda wurde in Artis von einer Hauskatze adoptiert. Die Pandamutter hatte das Junge verstoßen, worauf ein Pfleger des Amsterdamer Zoos das Pandababy von seiner Katze säugen ließ, die gerade erst geboren hatte. Die Katze füttert nun vier Junge und hat auch ihr Adoptivkind akzeptiert. Pandamutter Gladys gebar am 30. Juni zwei Junge. Nach einem Tag wurden die Pandababys unterkühlt im Gehege angetroffen. Ein Junges ist inzwischen gestorben. Das andere muß noch einige Wochen bei seiner Katzenmutter bleiben. Laut Artis kommt es wohl öfter vor, das Haustiere Wildtiere säugen, aber wahrscheinlich ist es einmalig, daß eine Katze einen Kleinen Panda versorgt.

dierenparkamersfoort.nl - Anfang Juli 2008
Het derde algazellen jong is geboren
Dritte Säbelantilope geboren im Tierpark Amersfoort
Ende Juni sind dicht hintereinander zwei Säbelantilopen von zwei verschiedenen Müttern geboren worden. Am Donnerstag, dem 3. Juli, hat das letzte trächtige Weibchen geboren. Es sind insgesamt drei weibliche Säbelantilopen im Themengebiet Sahara.
Vier nieuwe dames
Vier neue Damen
Die zwei auffallenden Bewohner der Stadt des Altertums (Stad der Oudheid), die Nilkrokodile, sind in einen anderen Zoo umgesiedelt. In Kürze begrüßt Tierpark Amersfoort vier neue Krokodile, die die renovierte Anlage beziehen sollen. Die vier neuen Krokodile sind Stumpfkrokodile und alle vier sind weiblich.

wisselzoo.nl - 4. Juli 2008
Nieuwe jufferkraanvogel
Neuer Jungfernkranich
Der Tierpark Wissel erhielt diese Woche einen neuen Jungfernkranich. Das Weibchen stammt aus dem Zoo Labyrinth Boekelo und soll dem bereits anwesenden Männchen Gesellschaft leisten.

overloonzoo.nl - 4. Juli 2008
Axishert geboren
Axihirsch geboren
Im Zoo Parc Overloon wurde letzte Woche ein Axishirsch geboren.

frieslandzoo.nl - 2. Juli 2008
Roulroul in Aqua Zoo Friesland
Straußwachtel im Aquazoo Friesland
Im Aqua Zoo Friesland wurde in dieser Woche eine neue Tierart eingeführt: die Straußwachtel. Sie erhält bald Gesellschaft von Artgenossen. Die Straußwachtel ist gemeinsam mit den Tupajas in ihrer Anlage im Naturama zu bewundern.

frieslandzoo.nl - 2. Juli 2008
Opening kangoeroe-eiland
Känguruh-Insel eröffnet
Aqua Zoo Friesland hat ein spektakuläres Biotop - das Känguruh-Eiland. Die Insel ist am Dienstag, dem 1. Juli, offiziell eröffnet worden durch Kindertierekteur Julie Bonnema. Auf der Känguruh-Insel springen Graue Riesenkänguruhs, Sumpfwallabys und Parmakänguruhs frei umher und die Besucher können sie aus der Nähe bestaunen.

dagjeweg.nl - 7. Juli 2008
Geboortegolf bij Apenheul - 28 jonge doodshoofdaapjes in Apeldoornse park
Geburtenwelle in Apenheul - 28 junge Totenkopfäffchen im Apeldoorner Park
Das ist ein Mordsgedränge in Apenheul: im Tierpark sind in den letzten Wochen schon 28 Totenkopfäffchen geboren worden. Mehr Affen werden noch erwartet. Es ist ganz schwierig, die blitzschnellen Äffchen zu zählen, aber es sind inzwischen bereits 28. Außer den jungen Totenkopfäffchen sind in Apenheul noch mehr Affenbabys geboren worden. "Es ist eine schöne Jahreszeit, um den Park zu besuchen. Die meisten Affen, auch die neugeborenen Affen, laufen frei im Park herum", sagt Ellen Halfwerk. Der Apeldoorner Park hat nun mehr als 125 Totenkopfäffchen.

gva.be - 7. Juli 2008
Geboortekoorts bij pinguïns in de Zoo
Schlupffieber bei den Pinguinen im Zoo
Die Antwerpener Königspinguine bebrüten ein Ei. Das wird ausgebrütet durch Vater und Mutter, die abwechselnd etwa sechs bis sieben Tage das Ei zwischen ihren Hautfalten erwärmen. Gegen Ende August, so hoffen die Pfleger, ist das Kleine da. Inzwischen haben die Pfleger alle Hände voll zu tun mit einem jungen Goldschopfpinguin, der vor fünf Wochen geschlüpft ist. Der Knirps wurde hinter den Kulissen mit der Hand aufgezogen, ist aber über Monitor in "Vriesland" zu sehen. Bei der dritten Pinguinart in "Vriesland", den Eselspinguinen, ist vor kurzem ein Junges gestorben.

nrc.nl - 7. Juli 2008
Wasberen steken de Duitse grens over
Waschbären überqueren die deutsch - niederländische Grenze
Die Zahl wildlebender Waschbären nimmt in den Niederlanden zu. Es handelt sich meist um ausrangierte Haustiere oder ihre Nachkömmlinge. Schon länger bekannt ist, daß sich in Deutschland ganze Populationen angesiedelt haben. Vermutlich haben die Waschbären aus Deutschland die Grenze überschritten. In den Niederlanden ist man nicht erfreut über diesen exotischen Eindringling, der eine Bedrohung für das Ökosystem bildet. So sind die Eier von Wasser- und Wiesenvögeln nicht mehr sicher.

nieuwsblad.be - 4. Juli 2008
Dimitri en Pieter doen zeeleeuwen jumpen
Dimitri und Pieter lassen Seelöwen springen

gva.be - 4. Juli 2008
Acteurs creëren show met zeeleeuwen in Antwerpse Zoo
Schauspieler kreieren eine Show mit Seelöwen im Zoo Antwerpen

evenementnieuws.nl - 3. Juli 2008
ZOOmeravonden in DierenPark Amersfoort
ZOOmmerabende im Tierpark Amersfoort

dierennieuws.nl - 3. Juli 2008
Colobus-aapje geboren in Dierenpark Emmen
Colobusaffe im Tierpark Emmen geboren
Auf der Außenanlage der Colobusaffen des Tierparks Emmen hat Arusha ein Baby zur Welt gebracht. Die Gruppe, die aus zehn Affen besteht, zählt nun drei Junge.

at5.nl - 3. Juli 2008
Bijzondere vogels buiten in Artis
Besondere Vögel auf der Freianlage in Artis
In Artis sind am Donnerstag zum erstenmal zwei junge Helmkasuare nach draußen gegangen und dem Publikum gezeigt worden. Artis ist einer der wenigen Zoos, die erfolgreich Junge dieser Art hervorbringen. Im Jahre 1929 hatte Artis zum erstenmal ein erfolgreiches Brutergebnis. Erst nach 77 Jahren (am 20. Juli 2006) erhielt Artis erneut ein Kasuarküken und jetzt sind es also wieder zwei Junge.

ed.nl - 3. Juli 2008
Berlijnse Bao Bao eet Brabantse bamboe
Bao Bao aus Berlin und Bambus aus Brabant
Asten. Bao Bao (chinesisch für Schätzchen), der hochbetagte Panda aus dem Zoo Berlin, ißt gut davon. Breitblättriger Brabanter Bambus - zweimal pro Monat gehen 500 kg frischgeschnittene Bambussprossen von Bamboo Giant in Asten in Richtung Berliner Zoo. Inzwischen knabbern auch die drei jungen Pandas im Wiener Zoo Astener Bambus.

dierennieuws.nl - 2. Juli 2008
Dagje dierentuin (18): Dierenpark Emmen
Ein Tag im Zoo (18): Tierpark Emmen
Der Park besteht zur Zeit aus zwei Teilen. Der neueste Teil ist die Es [Feldflur]. Der Platz auf der Es macht es möglich, dem Publikum die Tiere noch natürlicher als vorher zu zeigen. Gruppentiere können auch wirklich in großen Gruppen gehalten werden. Die Playa Pinguïnos ist hierfür ein schönes Beispiel. Diese riesige Anlage bietet Platz für Hunderte Humboldt-Pinguine. Die Besucher kriegen wirklich einen Blick in die Welt der Tiere und können so durch diese hindurch spazieren. Unlängst sind wieder viele Zukunftspläne des Tierparks Emmen bekannt gemacht worden. So wird der ganze Park nach der Es umziehen, das ist ein guter Einfall. Viele Tierarten werden auch dazukommen - wie Löwen und Eisbären. Auch am heutigen Tag ist der Park die größte Touristenattraktion im Norden der Niederlande. Er ist sogar eine der größten Attraktionen der Niederlande. Einer der Höhepunkte ist ein Besuch bei den Elefanten. Die Elefantenherde des Tierparks Emmen ist, was die Fortpflanzung betrifft, die erfolgreichste Europas und vielleicht auch der Welt. Die Savanne ist auch immer noch einer der schönsten Plätze im Park. Die Zahl der Tierarten, die die Savanne bevölkern, ist prächtig anzuschauen und sehr realistisch. Giraffen, Zebras, Impalas, Breitmaulnashörner, Wasserböcke, Schweine, Kronenkraniche, Strauße ... eine Augenweide.
[Ausführlicher Text von B. de Jonge]

artis.nl - 3. Juli 2008
Alpensteenbokje geboren
Alpensteinbock in Artis geboren
Auf dem Steinbockfelsen wurde Montag, 30. Juni, ein Alpensteinbock geboren. s ist ein Männchen und heißt Kees. Böckchen Kees teilt seine Anlage mit seiner Schwester Jansje, Vater und Mutter und noch einer Anzahl erwachsener Weibchen. Alpensteinböcke waren vor einigen Jahrzehnten in ihrem Lebensraum, den Alpen der Schweiz und Norditaliens, so gut wie ausgestorben. Verschiedene Zoos haben sich damals auf die Zucht dieser Wildziegenart verlegt, mit dem Ziel, soviel wie möglich Alpensteinböcke auswildern zu können. Das Auswilderungsprojekt startete in den 1950er Jahren in der Schweiz mit etwa 20 Tieren. Inzwischen gibt es dort sicher schon tausend Steinböcke in freier Natur. Im gesamten Alpengebiet werden es mehr als 6.000 Exemplare sein. Ein Ergebnis, an dem sicher 15 europäische Zoos mitgewirkt haben. Im April 1990 und 1997 verreisten in Artis geborene Alpensteinböcke in den Insbrucker Alpenzoo, wo sie sich an das rauhe Alpenleben, in diesem Fall das österreichische, gewöhnen konnten, bevor sie ausgewildert wurden.

gaiapark.nl - 3. Juli 2008
Dinos in een Dome: opening voorjaar 2009
Dinos in einem Dom: Eröffnung im Frühjahr 2009
Am 18. Juni gab es den offiziellen Startschuß für den Bau des DinoDome im GaiaPark. Mit einer Höhe von 18 m wird dieses kuppelförmige Gebäude eines der markantesten Bauwerke von Kerkrade und vielleicht sogar von (Süd-)Limburg.



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Osnabrück, 09.07.2008
Europas Dschungel bekommt Hilfe aus Osnabrück

In den Auwäldern der Donau, dem Dschungel Europas, existiert eine Tier- und Pflanzenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Doch die naturbelassene Schönheit ist bedroht. Nur noch wenige zusammenhängende Auwälder gibt es heute entlang des Flusses. Die eingerichteten Schutzzonen werden nicht ausreichend vor Abholzung und Jagd geschützt. Das kritisierte Hubert Weinzierl, Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) bereits vor zwei Jahren. Die DBU fördert seitdem ein Projekt in Süd-Ungarn zum Erhalt der Donau-Auwälder mit rund 440.000 Euro. Der Managementplan für den Donau-Drau-Nationalpark soll dazu beitragen, das Bewusstsein der Fluss-Anrainer für ihren Lebensraum zu ändern. Vor Ablauf des Projektes im Jahr 2009 besuchten heute Dr. Andor Nagy, stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses des ungarischen Parlaments, und Prof. Dr. Àrpàd Berczik, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, die DBU-Geschäftsstelle in Osnabrück. Im Blickpunkt standen die Umweltsituation und -politik in Ungarn. Nagy und Berczik informierten sich über die Förderaktivitäten der DBU, die neben zahlreichen Projekten seit mehreren Jahren auch ein Austausch-Stipendienprogramm in Ungarn unterstützt. Es bietet Hochschulabsolventen die Möglichkeit, sechs bis zwölf Monate an deutschen Universitäten, Forschungsinstituten oder Unternehmen zu einem Umweltschutz-Thema zu arbeiten und zu forschen. Ein weiteres zentrales Thema war das DBU-geförderte Projekt im Donau-Drau-Nationalpark, dass in Kooperation zwischen dem WWF-Auen-Institut der Universität Karlsruhe und der Ungarischen Donauforschungsstation der Akademie der Wissenschaften Ungarns erarbeitet wird. Im Rahmen des Managementplanes soll insbesondere mit der Holzwirtschaft ein Leitbild für das 30.000 Hektar große Schutzgebiet erstellt werden, das auch den Aufbau eines naturverträglichen Tourismus berücksichtigt. Für naturinteressierte Deutsche und Österreicher ist das Gebiet vergleichsweise leicht zu erreichen. Wenn die Auwälder natürlich sanft touristisch erschlossen werden, kann das der gesamten Region helfen, erklärte DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde anlässlich des Besuches der ungarischen Delegation. Die Umsetzung des Managementplanes soll am Ende bei der Nationalparkverwaltung und dem ungarischen Umweltministerium liegen. Pläne zum Ausbau des Flussbettes für eine bessere und schnellere Schifffahrt, die angrenzende Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft machen Europas größtem noch erhaltenem Auwald-Komplex zu schaffen und erfordern solche schützenswerte Maßnahmen, erklärte Brickwedde. Denn zurzeit seien die Kriterien für die Schutzkategorie Nationalpark der Internationalen Naturschutzunion für einige Donau-Auwaldflächen nicht erfüllt. Die Förderung solcher Vorhaben können eine Referenz auch für andere Schutzprogramme der EU sein, erklärte Brickwedde die Tragweite des Projektes.

Tiergarten Nürnberg, 09.07.2008
Diplomatin Flocke
Eisbärin Flocke steht in diplomatischen Diensten: Als Klimabotschafterin tritt die kleine Eisbärin im Tiergarten Nürnberg für den Schutz ihrer Artgenossen im hohen Norden ein. Flocke selbst ist zwar nur indirekt von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen, doch die Eisbären der Arktis können ohne Packeis nicht überleben. Die weltweite Teilhabe am Schicksal des Eisbärenmädchens ermöglicht es den Verantwortlichen des Tiergartens, eine Klimaschutzkampagne zu initiieren und auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen. Auf der Eisbären-Homepage können sich nun Eisbären-Fans, Naturinteressierte und Verbraucher über die wichtigsten Schutzprojekte und über Öko-Siegel informieren. Dort stehen auch die beiden Broschüren „Klimaschutz beginnt vor Ort“ und der praktische „Kleine Klimaschützer“ mit vielen Infos und Tipps zum Download bereit. Daneben gibt es beispielsweise die Möglichkeit, für verschiedene Bärenprojekte zu spenden. Mehrere Natur- und Artenschutzorganisationen unterstützen die Eisbärenforschung und treten für die Einrichtung von Schutzgebieten ein. Denn Schutzmaßnahmen für Eisbären kommen auch allen anderen Tieren und Pflanzen der Arktis zugute. Verbraucher und Konsumenten sind dazu aufgerufen, beim Kauf von Produkten und Konsumgütern auf entsprechende Gütesiegel zu achten. Inzwischen gibt es viele Produkte, deren Hersteller bestimmte Umwelt-, Klima- und Sozialstandards erfüllen. Doch eine Änderung des Einkaufverhaltens allein reicht nicht aus. Beim Wohnen und Reisen, bei der Ernährung sowie sogar bei der Vermögensbildung empfiehlt es sich, ökologische Standards einzuhalten.

Zoo Heidelberg, 09.07.2008
Großes Elefantenfest im Zoo Heidelberg für die ganze Familie

Am Sonntag, den 20.07.2008 dreht sich im Zoo Heidelberg von 11.00 bis 18.00 Uhr wieder alles um die grauen Riesen. Der Zoo, die Initiative Zooerlebnis und der Verein der Tiergartenfreunde laden gemeinsam zum großen Elefantenfest für die ganze Familie ein. Schon in den letzten Jahren war das Fest mit mehreren Tausend Besuchern ein Riesenerfolg. Und auch in diesem Jahr warten wieder viele Attraktionen auf unsere großen und kleinen Besucher. Vergleichen Sie Ihre Kraft mit der eines Elefanten beim Baumstammziehen. Wie viele Kisten muss man stapeln, um auf Augenhöhe mit einem Dickhäuter zu sein? Sind Sie mit Ihren Händen genauso geschickt wie der Elefant mit seinem Rüssel? Wie viele Menschen bringen das Gewicht eines grauen Riesen auf die Waage? Das alles und noch viel mehr können die Gäste an den zahlreichen Stationen der Elefanten-Rallye testen. Die Heidelberger Feuerwehr hilft beim „Spritzen wie ein Elefant“ und die Firma „der baum braun“ bringt kletterfreudige Kinder mit deren eigener Muskelkraft und Seilen in luftige Baumwipfel. An jeder Station gibt es einen Stempel für gezeigte Leistung und im Ziel warten zahlreiche spannende Gewinne. Über das geplante Elefantenhaus kann sich der interessierte Zoobesucher am Elefanten-Infostand u.a. bei Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann erkundigen. Ein toller Zauberer, eine große Tombola, ein Stand mit Elefantensouvenirs und Waffelverkauf runden den Familienspaß ab und bringen hoffentlich viele weitere Spenden für das neue Elefantenhaus zusammen.

Zoo Halle, 09.07.2008
Sommerferien im Zoo: „Die Raubtierolympiade“

Passend zu den Olympischen Spielen lädt der Zoo Halle in den Sommerferien Familien mit Kindern ab 5 Jahren zur „Raubtierolympiade“ ein. Bei diesem spielerischen Zoorundgang gilt es, die Welt der Raubtiere mit ihren Rekorden und Besonderheiten zu erforschen und mit den eigenen Fähigkeiten zu vergleichen. Startzeit ist jeden Donnerstag in den Sommerferien, 10 Uhr an der Zookasse in der Reilstraße. Die Führungen sind kostenlos, es wird nur der Zooeintritt erhoben. Für Kindergarten- und Hortgruppen besteht die Möglichkeit, sich telefonisch für Vormittagstermine anzumelden. Jeden Tag vollbringen Raubtiere zahlreich