 |
| | | | Ausgabe
429 vom 03.
Juli 2008 |
| Liebe
Leser,
auch diese Woche muß es von Editorial bis Kolumne nochmals um den
Zootest gehen.
Im Verlauf der Woche haben wir die Zoopresseschau-Sonderseite
mehrfach auf den neuesten Stand gebracht, dort finden Sie jetzt
säuberlich aufgereiht die gesammelten Presse-Reaktionen nachzulesen.
Was in der laufenden Woche neu erschien, lesen Sie auch unten, darunter
diverse Jubelschreie, Rechtfertigungen und auch Glossen.
Wer den Beitrag in STERN-TV letzte Woche nicht gesehen hat (die Tester
im Zoo begleitet, im Studio sowie Kommentare), kann ihn mittlerweile hier oder hier
online finden.
In den Pressemitteilungen zitieren
wir heute sogar ein Zitat von uns. Gerade Zoos, die inhaltlich stark
kritisiert wurden, betonen die reinen Zahlen - und umgekehrt. Meiner Kritik an Nachkommastellen
bei Bewertungen, die ohnehin nicht wissenschaftlich exakt durchgeführt
werden können, möchte ich nur noch dieses eine Beispiel hinzufügen: die
Verschlechterung der Gesamtnote um 0,25 Punkte zwischen den beiden
Tests führte im Fall Köln zu einem Absturz um 15 Plätze. Es liegt alles
so eng beieinander, daß kleinste Ungenauigkeiten (und es gab auch
große...) zu deutlichen Unterschieden führen. Soviel zur Aussagekraft solcher
Zahlen. Weder Grämen noch Frohlocken über Rangfolgen sind also
angebracht.
Bei jedem Aufschlagen des Berichts findet man weitere Mängel. Da wird
ein ganzer Absatz damit verbracht, sich über die Frankfurter
Beschilderung aufzuregen, die behauptet, aus der Haut der Wabenkröten schlüpften fertige Frösche. Die sei
"überraschend und falsch". Ach so? Woher diese Einsicht stammt, wird
nicht verraten, aber daß bei den großen Pipa-Arten die Metamorphose bis
zum Jungfrosch tatsächlich in der Rückenhaut des Weibchens stattfindet,
läßt sich nun wirklich überall nachlesen. (Die Frankfurter konnten sich
das sparen, die Zucht gelang dort ja mehrfach, da reichte ein Blick ins
Becken.) Wenn schon kein Fachwissen vorliegt, sollte wenigstens basale
Recherche betrieben werden.
Den in meinen Augen größten Schwachpunkt eines solchen Zootests habe
ich mir als letztes aufgespart: Spätestens seit Hediger hat sich nicht
nur in der Zoowelt die Einsicht durchgesetzt, daß neben Erholung und
Bildung auch Forschung und Naturschutz zwei zentrale Aufgaben der Zoos
sind. Erholung ist im Test halb unter "Gesamteindruck", halb unter
"Besucherservice" zu finden, Bildung nur in Form von Beschilderung -
alle anderen pädagogischen Maßnahmen und Einrichtungen spielen keine
Rolle, ob ein Zoo beispielsweise eine Zooschule hat oder einen
informativen Zooführer herausgibt, ist hier völlig irrelevant.
Forschung ist ganz untergegangen, und unter Naturschutz wird offenbar
nur das verstanden, was die Zoos noch in den 1980er als solchen
verkündet haben: Teilnahme an Zuchtprogrammen. Dies ist heute
selbstverständlich (oder sollte es sein), mit Artenschutz hat das nicht
immer und vor allem nicht primär zu tun. Das Wort in-situ-Artenschutz
fällt im ganzen Bericht gar nicht, und keinem einzigen Projekt ist auch
nur eine Zeile gewidmet. Dabei wäre dieses wichtige Qualitätsmerkmal
für Zoos vielmehr eine ganze Bewertungskategorie wert gewesen - und
hätte so manche Platzierung gründlich geändert. Ob sich die Aufgaben
der Zoos bis zum nächsten Test auch bei Journalisten herumsprechen?
Eine letzte Frage treibt nicht nur Zeitungsautoren um: Ist auf dem
STERN-Titelbild eigentlich Knut oder Flocke? Vorausgesetzt, das Bild
stammt nicht von irgendeiner Agentur aus Übersee, dann tippt unsere
Redaktion auf Wilbär: Der eine googelt den Fotografen und landet in
Stuttgart, der andere schaut auf den Felsen: Dieser grünliche Granit
kann kaum in Berlin oder Nürnberg liegen, denn dort gibt es im
Gegensatz zur Wilhelma Sandstein...
Dirk Petzold
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Bitte hier nicht füttern -
aber dafür hier: Zwei eidgenössische Fundstücke
|
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
wissenschaft-online.de - 26.06.2008
Frösche bekämpfen lebensgefährliche Pilze durch
Sonnenbäder
Das seltene Hautpigment Pterorhodin erlaubt Baumfröschen, lange Zeit in
der Sonne zu
sitzen und so lebensgefährliche Pilze auf der Haut auszutrocknen. Diese
Eigenschaft der
Baumfroschhaut haben Andrew Gray vom Manchester Museum und seine
Kollegen entschlüsselt.
Mit Hilfe des bildgebenden Verfahrens der Optischen Kohärenztomografie
OCT zeigte
sich, dass das Pigment Pterorhodin, anders als das menschliche Melanin,
die
Wärmestrahlung der Sonne fast vollständig reflektiert. Dadurch erhitzt
sich bei
Baumfröschen nur die äußere Froschhaut, nicht aber der darunterliegende
Körper. Der
für Frösche lebensgefährliche Chytridpilz Batrachochytrium
dendrobatidis, der nur bei
niedrigen Temperaturen überlebt, wird auf diese Weise ausgetrocknet,
ohne dass der Frosch Schaden erleidet.
Klimaveränderungen wie die zunehmende Wolkendichte in Costa Rica
könnten also ein
Grund für das beginnende Aussterben der Baumfrösche sein, so die
Forscher. Die
fehlende Sonne erschwere den Fröschen das Sonnenbaden und die
Bekämpfung des
Hautpilzes. Die Forscher nehmen ferner an, dass die
Reflektionsfähigkeit der Haut
bestimmt, ob eine Amphibienart an dem Hautpilz eingehen oder ihn erfolgreich
bekämpfen wird.
FROSCHPARTY,
5. und 6. Juli in der Tierwelt Herberstein
Lustiges
Kinderfest mit viel Spiel und Spaß!
Fast die Hälfte der 6000 weltweit beschriebenen Amphibienarten gelten
als "vom Aussterben bedroht". Die dramatische Entwicklung zeigt, dass
viele Arten jährlich aussterben. Die EAZA YEAR OF THE FROG-Kampagne
versucht mitzuhelfen, die einzigartige Vielfalt dieser Tiergruppen zu
bewahren. HELFEN SIE MIT! Im Rahmen dieses Kinderfestes stellen wir
unsere heimischen Amphibien mit viel Spiel und Spaß vor.
Froschparty 5. und 6. Juli, 10-17 Uhr; Tierwelt Herberstein
rosbalt.ru - 1. Juli 2008
Лягушек
в
Москве
становится
все меньше
Es werden immer weniger Frösche in Moskau
In Moskau verringert sich die Anzahl der Amphibien. Zu diesem Schluß
gelangten Mitarbeiter des Moskauer Zoos während einer Befragung von
Naturliebhabern der Hauptstadt und Mitarbeitern besonders geschützter
Territorien Moskaus über den Zustand der Amphibienpopulationen in der
Stadt und ihrer näheren Umgebung. Zu vielen potentiellen
Vorkommensarealen von Amphibien gelang es allerdings nicht, eine
Information zu bekommen, so daß die Ergebnisse der Befragung nicht als
vollständig angesehen werden dürfen. Es gelang zum Beispiel nicht,
Informationen aus den Moskauer Hauptverbreitungsgebieten der
Wechselkröte, der Rotbauchunke und der Knoblauchkröte zu erhalten,
diese Arten können durchaus noch angetroffen werden. Der Kammolch wird
schon viele Jahre nicht mehr in Moskau gesehen. In Teichen, in denen
Anfang der 1990er Jahre viele hundert Erdkröten ihren Laich ablegten,
gelang es in diesem Jahr, nur eine Laichablage zu entdecken. Es wurden
auch Gewässer genannt, die äußerlich geeignet sind für Leben und
Fortpflanzung der Amphibien, aber nicht von ihnen bewohnt werden. Die
in Moskau am weitesten verbreiteten Amphibien bleiben Grasfrösche und,
stellenweise Teichfrösche, ziemlich gewöhnlich sind Teichmolche, die
Anzahl der Erdkröten nimmt sehrschnell ab. Die Untersuchung wurde im
April-Juni durchgeführt von der Gruppe Amphibienschutz der EARAZA, die
auf der Basis des Moskauer Zoos arbeitet.
orenburg.kp.ru - 30. Juni 2008
В
Москве
исчезают
жабы
In Moskau verschwinden die Kröten
Von elf Amphibienarten blieben nur sieben! das erklärte Sergej Popow,
Leiter der Forschungsabteilung des Moskauer Zoos. Der Wissenschaftler
erläuterte, daß in den letzten drei Monaten die Gruppe Amphibienschutz
bei der EARAZA Naturliebhaber und Mitarbeiter besonders geschützter
Naturterritorien Moskaus befragte. Die Fachleute interessierten sich
dafür, wo die Leute Amphibien gesehen haben und welche. Die
Untersuchungsergebnisse sind deprimierend. Niemand traf auf die früher
in der Stadt vorhandenen Wechselkröten, Knoblauchkröten, Rotbauchunken
und Kammolche. Vier Amphibienarten sind vermutlich spurlos
verschwunden. Auch Lurche insgesamt gibt es sehr viel weniger. Laut
Popow laichten in Teichen im Südwesten der Hauptstadt noch vor 15
Jahren Hunderte Wechselkröten, in diesem Jahr wurde nur eine
Laichablage gefunden. Das sei nicht erstaunlich, hieß es an der
Biologischen Fakultät der MGU, denn die Moskauer Gewässer verschmutzen
von Jahr zu Jahr mehr. Erholungssuchende werfen Müll hinein, sie
lärmen. Das fördert natürlich die Laichablage nicht. Mehr oder weniger
komfortabel fühlen sich Amphibien nur im Nordwesten der Hauptstadt und
in der Moskauer Umgebung, wo der Fluß Moskwa sauberer ist. Hier ist
sowohl die Zahl der Lurche größer als auch ihre Artenvielfalt. Am
meisten trifft man auf Gras- und Teichfrösche, aber auch auf
Teichmolche. Aber Erdkröten werden es immer weniger. Die
Wissenschaftler befürchten, daß sie bald völlig verschwinden.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
|
Zoos – Meldungen deutschsprachig |
morgenweb.de
- 27. Juni 2008
Zoo:
Im bundesweiten Ranking steht der Heidelberger Tiergarten auf Platz 18
von 27 / Ergebnis laut Zoodirektor nicht im Detail nachzuvollziehen -
"Wir halten bei uns gar keine Fische"
Platz
18 von 25: Der Heidelberger Zoo hat beim bundesweiten Ranking der
Zeitschrift "Stern" mittelprächtig abgeschnitten. Mehrere Kritikpunkte
- zum Beispiel die Unterbringung der Riesenschildkröten - sollen aber
noch in diesem Jahr hinfällig werden. Der Bau des Elefantenhauses, ein
weiterer dicker Minuspunkt in der Bewertung, stehe ohnehin unmittelbar
bevor. Mehr
als vier Millionen Euro kamen bei der aufwändigen Spendensammelaktion
schon zusammen. Das reiche zwar, um den Neubau anzugehen, doch die
Einrichtung hofft auf weitere Spender: für das "i-Tüpfelchen" nämlich.
So könne das neue Quartier für die beiden Elefantendamen Ilona und
Jenny aus schlichten Betonwänden bestehen - oder aus schönerem
Kunstfels. Das Ergebnis der "Stern"-Bewertung sieht Zoodirektor Klaus
Wünnemann
mit "einem lachenden und einem weinenden Auge": Immerhin habe man sich
im Vergleich zur Bewertung vor zehn Jahren um zwölf Plätze verbessert.
Bedauernd verweist der
Direktor darauf, dass die Qualität der Tierpflege nicht beurteilt
wurde. Eines können er und sein Team gar nicht verstehen: In der
Kategorie
Fische stehe man ganz unten, was das Gesamtergebnis drücke. "Wir halten
bei uns gar keine Fische", formuliert Wünnemann. Möglicherweise sei ein
kleines, aber gepflegtes Hobby-Aquarium der Tierpfleger, das im
Raubtierhaus neben Tiger & Co. steht, in die Bewertung eingeflossen.
lvz-online.de - 27.
Juni 2008
"Stern"-Test: Görlitzer Tierpark als Sieger bei
kleinen Zoos
Görlitz. Der Görlitzer Naturschutz-Tierpark hat bei einem aktuellen
Test des Hamburger Magazins "Stern" als bester unter den kleinen Zoos
abgeschnitten. Einen Besuch in der Görlitzer Anlage bewerteten die
Tester
als lohnend. Die Beliebtheit der Einrichtung zeigt sich auch in einem
stark steigenden Trend bei den Gästezahlen, wie Tierparkdirektor Axel
Gebauer am Mittwoch sagte. 2007 kamen rund 101 000 Besucher, fast 20
Prozent mehr als im Jahr zuvor.
tagesspiegel.de - 26.
Juni 2008
Mehr Platz für die großen Katzen
Im Zoo-Test des Magazins "Stern" haben die Berliner Tierparks Bestnoten
erhalten. Doch damit nicht genug: Nun bauen sie ihre Raubtiergehege
aus. Kaum haben Zoo und Tierpark die besten Noten kassiert, da kündigen
ihre
Verantwortlichen bereits weitere Umbauten und Verbesserungen in der
Tierhaltung an. Vor allem die aus den siebziger Jahren stammenden
Gehege der Großkatzen sollen in beiden Anlagen bis 2010 erweitert und
modernisiert werden, sagte gestern Zoo-Kurator Heiner Klös. Dass diese
Raubtierhäuser nicht mehr heutigen Anforderungen entsprechen, hatten
auch drei Tester der Zeitschrift "Stern" moniert, die in den
vergangenen Monaten bundesweit etwa 50 Zoos unter die Lupe genommen
haben.
echo-muenster.de - 27.
Juni 2008
Mit
Artenschutz in die Top Ten - Tillmann würdigt Zoo-Erfolg
Eigentlich hätte die gestrige kleine Feierstunde auch bei den Kängurus
stattfinden können, denn schließlich hat der Allwetterzoo Münster einen
"Riesensprung nach vorn" gemacht, wie Oberbürgermeister Dr. Berthold
Tillmann das Ranking-Ergebnis der Zeitschrift Stern würdigte. "Wir
gehören zu den Top Ten", frohlockte
Adler, der das Lob gleich weitergibt: "An diesem Ergebnis haben die
Mitarbeiter voller Engagement mitgewirkt." Hatte der "Stern" noch vor
acht Jahren den Nachteil der damaligen
Beton-Optik mehr in die Waagschale geworfen als den Vorteil der damals
ebenfalls schon "Erste Sahne Arbeit" (Zitat eines Jurors), so konnte
der Allwetterzoo nun punkten. Unter den großen Einrichtungen auf Platz
9 im deutschlandweiten Vergleich, in NRW mit der größten Zoo-Dichte
sogar nach Wuppertal auf Platz 2 - das lässt sich hören und wird mit
"sehenswert" ausgezeichnet. Der Artenschutz wurde nun endlich auch als
Bewertungskriterium
berücksichtigt, und hier liegt der Allwetterzoo ganz vorn. Ein Punkt,
den Tillmann und Adler gar nicht genug hervorheben konnten, hat sich
das die Stadt doch per Ratsbeschluss auf die Fahnen geschrieben. Nun
ist das Engagement gewürdigt worden.
echo-muenster.de - 26.
Juni 2008
Jubel
im Allwetterzoo: Erfolg beim "Stern"-Ranking
Das wissen schon Kinder von den "Benjamin Blümchen"-Geschichten: Wenn
der Bürgermeister in den Zoo eilt und im Beisein von Reporterin Karla
Kolumna Direktor Tierlieb die Hand drückt, ist etwas ganz Besonderes
los. So werden denn am Freitag, 27. Juni, auch die Besucher im
Allwetterzoo über das Personenaufgebot einmal mehr staunen. Die
Gesellschafter erweisen dem Zoo eine besondere Referenz.
Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo GmbH Rainer Knoche und
Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann treffen Direktor Jörg Adler zum
Presseempfang nahe der neugierigen Erdmännchen, denn es gibt
Erfreuliches zu verkünden: Der Zoo erhielt das Prädikat "sehenswert".
"Der Allwetterzoo überzeugt beim
Internationalen Artenschutz", so kommentiert der "Stern" einen der
Schwerpunkte der Arbeit in Münster.
muensterschezeitung.de
- 27. Juni 2008
Sprung nach vorn
Das Magazin "Stern" hat einen Leser zurück. Seit dem letzten
Zootest vor acht Jahren hatte Zoodirektor Jörg Adler das Magazin nicht
mehr in die Hand genommen. Damals war der Allwetterzoo unter 27 Zoos
nur 23. geworden. Diesmal reichte es für die Top Ten. Die Note 1,99 und
das Prädikat "sehenswert" bedeuteten in diesem Jahr
den neunten Platz unter den 27 großen Zoos in Deutschland.
express.de - 26.
Juni
2008
Kölner Zoo stürzt von Platz 1 auf 15
Am Mittwoch und am Dienstag gab es für die Schüler Zeugnisse. Auch das
Magazin "Stern" verteilt am Donnerstag Zeugnisse - an die deutschen
Zoos. Für Köln eine peinliche Pleite: Lag der Zoo beim ersten Test vor
acht Jahren auf Platz 1, rutsche er in der Gesamtnote nun auf Platz 15
ab. Besonders bei der Tierhaltung gab es schlechte Noten: "Die Art, wie
im
Kölner Zoo die Flusspferde gehalten werden, ist zum Wegschauen", meint
Rupp Doinet, der die Erhebung gemacht hat. "Zu klein, lieblos." Auch
die Haltung der Bisons, Fasane und Alpakas wird bemängelt. Gut sei
indes die Haltung der Elefanten, Menschenaffen und Großkatzen. Auch das
Insektarium kam gut weg. "Bei unserem ersten Ranking 2000 war der
Kölner Zoo beispielhaft für
alle anderen deutschen Zoos", so Doinet. "Es wurde viel Geld in die
Elefanten gesteckt. Aber seitdem ist nicht mehr viel passiert."
Zoodirektor Theo Pagel ist aber optimistisch, bald wieder einen
besseren Platz zu bekommen. Gerade die Kritikpunkte, die der Test
aufzeigt, seien bereits in Angriff genommen: "Wir bauen die
afrikanische Flusslandschaft für Krokodile und Flusspferde und einen
neuen Nebeneingang mit Restaurant. Wir haben uns von Note 1,91 auf Note
2,16 verschlechtert. Das ist kein Weltuntergang. Die anderen Zoos haben
sich eben verbessert. Beim nächsten Ranking wollen wir wieder ganz
vorne mitspielen."
ksta.de - 26. Juni 2008
Kleiner Esel muss Zoo verlassen
Köln. Nach zwei Jahren hat die asiatische Wildesel-Stute Jessica
wieder ein Fohlen bekommen. Jago wurde am 16. Juni geboren und hat
zurzeit wie alle Kleinkinder nur zwei Dinge im Sinn: Trinken und
Schlafen. Zoodirektor Theo Pagel freut sich ganz besonders über das
neue Zookind: "Onager sind eine sehr bedrohte Tierart", sagt er. "In
der freien Natur gibt es mittlerweile weniger als 500 Tiere." Die sechs
Esel im Kölner Zoo gehören zu den 150 Tieren weltweit, die in Zoos
leben. Jago muss die kleine Herde trotzdem im nächsten Jahr verlassen,
sein Vater Ivan wird keinen zweiten Hengst im Gehege dulden.
Der Schutz und die Erforschung von Tierarten gehören zu den
Hauptaufgaben eines Zoos. Theo Pagel bedauert, dass diese Aspekte beim
großen Zoo-Test des Hamburger Magazins "Stern" nicht berücksichtigt
wurden. Vor acht Jahren war der Kölner Zoo die Nummer eins, im
aktuellen Ranking schneidet er nur noch mittelmäßig ab. "Der Test
zeigt, dass Betreiber erkennen müssen,
wie nötig es ist, immer wieder neu zu investieren."
morgenpost.de
- 26. Juni 2008
Kopf des Tages - Zoochef mit Auszeichnung
Eitel ist er nicht. Aber der Beifall, der ging ihm gestern doch runter
wie Öl - auch wenn er am Telefon ganz unberlinerisch bescheiden sagte:
"Das freut mich." Bernhard Blaszkiewitz leitet mit Zoo und Tierpark die
beiden Tiergärten, die in einem Test des Magazins "Stern" gerade zu den
besten in Deutschland gekürt worden sind.
ad-hoc-news.de - 25.
Juni 2008
Görlitzer Tierpark ist Deutschlands bester kleiner Zoo
Der
Naturschutz-Tierpark Görlitz gehört zu den sehenswertesten Tiergärten
in Deutschland. In einem bundesweiten Vergleich des Magazins "Stern"
landete er in der Kategorie "Kleine Zoos" auf dem ersten Platz, wie das
Magazin am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Aus der Bewertung des äußeren
Eindrucks, des Besucherservices und der
Tierhaltung ergab sich für den Tierpark die Gesamtnote 2,09. Der
Tierpark Chemnitz und der Zoologische Garten Hoyerswerda erreichten mit
Platz 14 und 15 das hintere Mittelfeld unter den kleinen Tiergärten.
ad-hoc-news.de - 25.
Juni 2008
Zoo Eberswalde auf zweitem Platz in Deutschland
Der Zoologische Garten Eberswalde gehört einem Test zufolge zu den
sehenswertesten Tiergärten in Deutschland. In einem bundesweiten
Vergleich des Magazins "Stern" landete er in der Kategorie "Kleine
Zoos" auf dem zweiten Platz. Zu den Höhepunkten gehöre die Affenhaltung.
wupperguide.de
- 27.
Juni 2008
Wuppertaler Zoo ist drittbester in Deutschland
Die Vorzeichen für schöne Sommerferien stehen im
Wuppertaler Zoo derzeit richtig gut. Denn nicht nur Nachwuchs und
natürlich ein idyllisch gelegenes Arreal sowie ebenso zahlreiche
Attraktionen locken zu den Tieren an der Elberfelder Hubertusallee,
auch das Nachrichtenmagazin "stern" machte in seinem Zoo-Test 2008
Werbung für den zoologischen Garten in Wuppertal. Während der
Wuppertaler Zoo in der Kategorie "äußeres Erscheinungsbild"
zusammen mit den beiden Berliner Testsiegern sowie dem Tierpark
Hellabrunn auf Platz eins landete, rangiert man in Sachen
"Besucherservice" nur auf Rang 16. Dafür wurde die "Tierhaltung"
wiederum mit einem dritten Platz honoriert. Nicht ohne Grund: "Die sehr
gute Unterbringung und Pflege des kostbaren und vielseitigen
Tierbestandes mit den herausragenden neuen Tiergehegen, die in den
letzten Jahren gebaut werden konnten", sei besonders gelobt worden,
heißt es von Seiten des Wuppertaler Zoos.
Stadtnetz
Wuppertal - 1. Juli 2008
Wuppertaler
Zoo ist der schönste in Nordrhein-Westfalen
Im bundesweiten Zoo-Test belegt Wuppertal
hinter den beiden Hauptstadt-Zoos Platz 3. Damit ist Wuppertal die
Spitze in NRW und spielt in der europäischen Champions League an
herausgehobener Stelle mit. CDU-Fraktionsvorsitzender
Bernhard Simon gratuliert den Verantwortlichen: „Die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Zoos unter Leitung von Direktor Dr. Ulrich Schürer
seinem Vize Dr. Arne Lawrenz sowie die Mitglieder des Zoo-Vereins unter
ihrem Vorsitzenden Bruno Hensel können stolz auf die geleistete Arbeit
für den Zoologischen Garten und Wuppertal sein.“
bild.de
- 26. Juni 2008
Hagenbeck ganz vorne mit dabei
Herzlichen Glückwunsch, Hagenbeck! Im großen "Stern"- Zootest ist der
Traditions-Tierpark ganz vorn mit dabei. Hamburg hat es auf Platz 4
(Gesamtnote: 1,85) von 27 großen deutschen Zoos geschafft. Begründung:
Hagenbeck hält seit Jahren sein hohes Niveau. Der Zoo
kassiert von der Stadt keine Steuergelder. Mangels Subventionen liegt
er beim Eintritt (25 Euro) aber leider bundesweit an der Spitze.
Weitere Pluspunkte erhielt Hagenbeck für das Orang-Utan-Haus und das
neue Tropen-Aquarium. Die Gesamtanlage gehöre zu den schönsten in
Deutschland.
archiv.mono.de - 26.
Juni 2008
Hagenbeck ist spitze!
Sie
notierten Größe und Zustand der Gehege, guckten nach
Versteckmöglichkeiten für die Tiere, prüften den Besucherservice. Die
Tester nahmen Zoos in der ganzen Republik unter die Lupe, nach knapp
drei Monaten stand ihr Ergebnis fest. Hagenbeck belegte jetzt mit Note
1,85 den vierten Platz und bekam das
Prädikat "sehenswert." In der Urteilsbegründung heißt es unter anderem:
"Ein Zoo ohne Subventionen, der seit Jahren sein hohes Niveau hält -
wohl auch dank des teuren Eintritts. Aber dafür wird viel geboten." In
Stellingen freut man sich über das Lob. "Wir sind stolz, weil wir
alles aus eigener finanzieller Kraft geschaffen haben. Anders als
andere Zoos bekommen wir für unsere laufenden Kosten keine staatlichen
Zuschüsse", so Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Es gibt aber
auch Schattenseiten. Die Tester bemängelten unter anderem,
dass die Anlage für Eisbären zu klein sei. Auch Giraffen und Löwen
hätten wenig Platz. Der Zoo stimmt der Kritik an der Eismeer-Landschaft
zu: "So geht es nicht mehr. Die Landschaft wird ab Herbst geschlossen
und erneuert."
lvz-online.de - 26.
Juni 2008
Leipziger Zoo gehört zu den schönsten Deutschland -
Rang fünf im Test
Der Leipziger Zoo ist der fünftschönste in Deutschland. Mit der
Gesamtnote 1,86 schaffte der Zoo Leipzig den
Sprung in die Top Ten. Punkten konnte er dabei vor allem mit seinen
neuen Tieranlagen. "Das beste Menschenaffenhaus der Welt und das
modernisierte Elefantenhaus zeugen vom neuen Glanz", urteilte der
Stern. In der Kategorie Besucherservice hat Leipzig sogar als
Testsieger abgeschnitten.
svz.de - 26. Juni 2008
Tierisch gut abgeschnitten
Schwerins Zoo ist immer einen Besuch wert. Das wissen Schweriner und
Besucher schon lange. Dass die städtische Einrichtung bei einem
deutschland weiten Test des Magazins "Stern" in seiner Kategorie auf
den dritten Platz kam, "überraschte und erfreute" Zoo-Direktor Michael
Schneider gleichermaßen. "Wir haben gar nicht mitbekommen, dass wir
getestet
wurden", sagte Schneider. Das große Lob für die Tierhaltung sporne ihn
und sein Team natürlich weiter an. Und die Kritik der "Stern"-Prüfer,
was die Mängel bei Spielplätzen,
Toiletten und ähnlichem Besucherservice anbelangt, nehme er sehr ernst.
Es sei aber auch eine klar definierte Aufgabe für die Zukunft, sagte
Schneider: "Vor allem, weil wir die angeführten Kritikpunkte leicht
abstellen können."
muensterschezeitung.de
- 26. Juni 2008
Stern leuchtet über Rheines Naturzoo
Der Naturzoo Rheine gehört zu den besten Zoos in der Republik.
Dies ist das Ergebnis eines Tests, den die Zeitschrift "Stern" in ihrer
aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat. Im Ranking schnitt der Naturzoo
Rheine wieder einmal sehr gut ab.
Schon im Jahre 2000 attestierten ihm die Tester gute Arbeit, in diesem
Jahre folgten wieder gut Noten. Gesamtnote 2,2 - davor lagen nur die
ostdeutschen Zoos in Görlitz, Eberswalde und Schwerin. Beim
Besucherservice landete Rheine gar auf Rang zwei, in puncto Tierhaltung
auf Platz sechs unter 21 getesteten kleineren Zoos. "Natürlich freut
man sich", sagte Rheines Zoodirektor Achim Johann zum
Testergebnis. Gerade bei der Werbung für den Naturzoo lasse sich ein
gutes Ranking verwenden.
sueddeutsche.de - 27.
Juni 2008
Tierpark Hellabrunn: Die armen Königspinguine
Bei Rankings schneidet München ja meist recht gut ab. Hier fahren die
meisten Cabrios im Vergleich zu anderen Großstädten, hier ist die
Kaufkraft am höchsten und die Lebensqualität prima. Doch bei dem
Zoo-Test des Wochenmagazins Stern belegt unser Tierpark Hellabrunn, der
so idyllisch an der Isar liegt, nur Platz 6. Der Service von Hellabrunn
wird als "noch gut" eingestuft,
Platz 16. Der Abenteuerspielplatz wird gar als "ärgerlich" bezeichnet.
Doch ein wenig Lob gibt es auch: Die Beschilderung in München sei gut
gemacht. Insgesamt bekommt der Tierpark Hellabrunn die Note 1,87 für
die Tierhaltung, Platz 5. Doch manche Tiere haben es besser als andere.
Besonders hart trifft es laut der Studie die Königspinguine im Tierpark
Hellabrunn. "Sie sind nicht vorbildlich untergebracht", heißt es.
ksta.de - 27. Juni 2008
Ochsenfrosch und Hippodom
Der Kerl ist eine Seuche und lässt kein Sommerloch aus. Getarnt als
Freizeitforscher, Wirtschaftsprüfer oder Zoo-Experte bläst er sich auf
wie ein Ochsenfrosch und seine Erkenntnisse unters Volk. Hey Leute, ich
bin es, euer Räng-King, der König der Statistik, und erkläre euch, wie
es um eure Stadt bestellt ist. Alles natürlich hochwissenschaftlich.
Unser Zoo ist in der Umfrage des
"Stern" ganz brutal abgestürzt: von Platz eins auf 15. Bei der
Elefanten-Haltung gab es Abzüge in der B-Note ("Nicht modern genug!")
und die Flusspferde und Krokodile sind nach Ansicht der Experten in
Köln die ärmsten Schweine. Das ist eine schwere "Hippothek" für unseren
Zoodirektor, schließlich
ist der "Hippodom" doch längst in Planung, soll 2010 eröffnet werden.
ka-news.de - 26. Juni
2008
Durchgefallen - Karlsruhe landet bei Zoo-Test auf
Platz 22
In der Kategorie "große Zoos" landete
der Karlsruher Zoo auf Platz 22 - von 27 getesteten. Mit der für sich
gesehen respektablen Gesamtnote 2,34 landete der
Karlsruher Zoo auf dem 22. Platz - bezogen auf die insgesamt 50
getesteten Zoos also im Mittelfeld, in der Gruppe der 27 "großen Zoos"
dagegen am unteren Ende der Rangliste. Bei der Tierhaltung erreichte
der Karlsruher Zoo mit der Note 2,36 ebenfalls den 22. Platz. Immerhin:
Für den äußeren Eindruck gab es eine glatte 2. Dies bedeutete in dieser
Kategorie Rang 10. Beim Besucherservice gab es die Note 2,55 (Platz
20). Besonders hart ins Gericht gingen die Tester mit der Haltung von
Kleinvögeln - Note 3,5 bedeutete in den letzten Platz.
mz-web.de - 26. Juni
2008
Keine Sternstunde für Tiergarten
Eine Sternstunde war es nicht, die Tiergartenleiter
Andreas Filz gestern schlug. In der Post wurde ihm zwar der "Stern"
zugestellt, doch was in dem "Großen Zootest" des Magazins über den
Bernburger Tiergarten steht, ist nicht sehr löblich. "Immerhin geht es
den Tieren hinter den unansehnlichen Gittern besser, als der erste
Eindruck vermittelt. Dennoch ist erstaunlich, dass Bernburg Mitglied im
Verband Deutscher Zoodirektoren ist." Das nüchterne Fazit der Prüfer:
Kein Vergnügen. "Das ärgert mich schon", ist Filz enttäuscht, denn es
zeige nicht die
Mühe der letzten Jahre. "In Erfurt steht dabei, dass der Zoo im Umbruch
ist. Das hätte hier auch vieles richtig ins Licht gerückt." Und im
Verband sei er, weil die Qualität in Bernburg stimmen müsse, sonst
werde man nicht aufgenommen. "Wir haben auch seltene Tiere wie den
Hildebrandtglanzstar, der nur in wenigen anderen Zoos in Europa
gezüchtet wird, weil das nicht einfach ist. Oder die
Schlichtborstenhörnchen, die schwierig in der Haltung sind", zählt Filz
auf. Bernburg habe eine paar nette Sachen, sagt einer
der Prüfer, Herman Reichenbach. Aber als Mitglied im Verband der
Zoodirektoren, stehe man in einer Reihe mit den Zoos in Halle und vor
allem Leipzig. "Mich wundert,
dass wir bei Großkatzen bewertet werden. Wir haben keine", schmunzelt
Filz über die Experten.
Geparden sind eine eigene Art, steht in einschlägigen Lexika, weil sie
auch ein hundeähnliches Jagdverhalten an den Tag legen. Ob Groß- oder
Kleinkatze ist übrigens unabhängig von der Größe. Entscheidend ist das
Zungenbein, ob es verknöchert oder flexibel ist. Das ist bei Großkatzen
der Fall. Die können dadurch Brüllen.
idowa.de
- 26. Juni 2008
Tierpark: guter Durchschnitt - Beim Zootest der
Zeitschrift Stern auf Platz 7 von 21
Der Straubinger Tiergarten ist guter Durchschnitt. Das hat zumindest
ein Test der Zeitschrift "Stern" ergeben. Bei dem in der neuesten
Ausgabe des Magazins veröffentlichten deutschlandweiten Vergleich von
21 kleinen Zoos kam der Straubinger Tierpark auf Platz 7.
Tierparkdirektor Wolfgang Peter erklärte, das Testergebnis zeige, dass
der Straubinger Zoo mit dem was hier in den letzten Jahren gemacht
worden sei, "auf dem richtigen Weg ist". Das Resultat sei nicht nur den
freundlichen und kompetenten Mitarbeitern des Tierparks zu verdanken,
sondern auch Sponsoren und den Entscheidungsträgern im Rathaus. Es gebe
noch viele Ideen, den Tierpark weiter zu entwickeln. Geld stehe dafür
aber nicht unbegrenzt zur Verfügung.
az.web.de - 26. Juni
2008
Euregiozoo nur im Mittelfeld
Aachen. Nur auf den 12. von 21 Plätzen kam in einer Wertung des
Hamburger Magazins "Stern" der Aachener Euregiozoo in der Kategorie
"Kleine Zoos". Trotz des eher mitelmäßigen Ergebnisses kann Zooleiter
Wolfram Graf
Rudolf "mit dem Ergebnis leben". "Dass unser Affenhaus sehr
verbesserungswürdig ist, wissen wir selbst. Nicht ohne Grund haben wir
seit langem ein Schild vor dem Affenhaus und erklären, dass es bald
abgerissen wird", sagte Graf Rudolf heute. "Andererseits haben wir die
beste Schildkrötenanlage Deutschlands."
sueddeutsche.de - 27.
Juni 2008
Zoo-Ranking. Längst fällig
Die Deutschen lieben Listen und Rankings - jetzt liefert der
Zoo-Vergleich eines Wochenmagazins skandalöse Erkenntnisse.
Wenn der Faulaffe in den Fokus der deutschen Exzellenzinitiative gerät,
die ihrer Neigung nach auch dem abwegigsten Ranking ein genuines
Interesse entgegenbringen muss, wird eine interdisziplinäre Diskussion
kaum mehr zu vermeiden sein.
Erstens darüber, ob der Faulaffe aus Sri Lanka wirklich zum
Leuchtturmprojekt des Görlitzer Naturschutzparks taugt - während sich
ausgerechnet die südostsudanesische Uganda-Giraffe im Kronberger
Opel-Zoo kaum qualifizieren kann. Weshalb sie nun in den Wipfel schaut.
Und zweitens wird auch darüber zu reden sein, ob Görlitz überhaupt
Faulaffen beherbergt. Beziehungsweise, ob in Kronberg
südostsudanesische Uganda-Giraffen leben.
Das ist jedoch einer zweiten Stern-Nummer vorbehalten, die nach dem
"großen Zoo-Test", der seit Donnerstag an den Kiosken ausliegt ("Die 50
wichtigsten deutschen Tierparks im Vergleich"), unausweichlich ist.
Auch Focus, Cicero und der ADAC wissen, dass sich Publikationen wie
"Die 50 wichtigsten deutschen Antidepressiva im Vergleich" rasend gut
verkaufen.
In Kleve wird man sich zum Beispiel den Zoo-Test kaufen, um zornig zu
werden. Zu Recht, denn dort gibt es einen sagenhaften Zoo, der aber
skandalöserweise nicht mal auftaucht in der neuen Lemuren-Liga. Und in
Neunkirchen (Prädikat "passabel") wird man sich auflagensteigernd
fragen, warum man abgeschlagen auf Platz 27 landet - savannenweit
entfernt von Rang 1 (Berlin, Zoologischer Garten, "sehr sehenswert").
Zu schweigen von der Frage, warum der Eisbär in Hamburg ein "Weggucker"
ist - im Gegensatz zum "Hingucker" von Nürnberg, dem Totenkopfäffchen.
Stern-Cover-Tier übrigens: Flocke. Oder ist das Knut?
Wir sind ein Volk von Komparatisten und Listenlesern.
scharf-links.de - 26.
Juni 2008
STERN-Zoo-Test: Äußerst fragwürdiger Freifahrtschein!
- PETA Deutschland e.V. kritisiert aktuellen Zootest des Magazins
Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat
heute den vom Magazin STERN aktuell veröffentlichten Zoo-Test als
fragwürdig, oberflächig und realitätsfremd kritisiert. Nach Ansicht der
Organisation seien einige wichtige tierschutzrelevante Faktoren bei der
Gesamtbeurteilung nicht mit eingeflossen und stellen letztendlich,
gerade den vermeintlichen Siegern, einen mehr als fragwürdigen
Freifahrtschein aus. Die Organisation bemängelt, dass u.a. die
tatsächlichen Gehegegrößen im
Verhältnis zum Tierbestand, die teils extremen Verhaltensstörungen,
ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten und der Umgang der jeweiligen
Zoos mit ihren Nachwuchs in den einzelnen Zoobewertungen offensichtlich
kaum Beachtung fanden.
stern.de
- 26. Juni 2008
Baumeister für Affen, Tiger und Giraffen
Im großen stern-Zoo-Test erhielt das von ihm entworfene
Menschenaffenhaus des Leipziger Zoos eine glatte Eins. Im Interview
erzählt Zooarchitekt Peter Rasbach, wieso er lieber für Tiere als für
Menschen baut und welche Rolle Elefantenträume dabei spielen.
lifepr.de
- 26. Juni
2008
Vom "Stern" getestet und für sehenswert befunden - der
Allwetterzoo in Münster gehört in die erste Liga der deutschen Zoos
Bange Wochen des Wartens sind für Adler
und das Team des Allwetterzoos vorbei. Am 11. April hatten drei
fachkundige Zookenner im Auftrag des "Stern" den Allwetterzoo in
Münster einen ganzen Tag lang unter die Lupe genommen. Nun ist es
amtlich: der Allwetterzoo liegt von den 27 großen getesteten Zoos auf
Rang 9 mit dem Prädikat "sehenswert" und der Note 1,99 hinter berühmten
Zoos wie Berlin (Zoo und Tierpark), Hamburg, München und Nürnberg. In
NRW, der "Zoolandschaft Deutschlands", belegt Münster nach Wuppertal
Platz 2. Die Freude bei den 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie
den
saisonalen Aushilfen ist umso größer, als der Allwetterzoo beim letzten
Stern-Test 2000 noch auf Platz 23 mit dem Prädikat "zwiespältig"
gelandet war. "Der Allwetterzoo überzeugt
beim Internationalen Artenschutz", so kommentiert der "Stern" einen der
Schwerpunkte der Arbeit in Münster.
dailynet.de -
26. Juni
2008
STERN-Zoo-Test:
Äußerst fragwürdiger Freifahrtsschein!
Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat heute den vom
Magazin STERN aktuell veröffentlichten Zoo-Test als fragwürdig,
oberflächig und realitätsfremd kritisiert. Nach Ansicht der
Organisation seien einige wichtige tierschutzrelevante Faktoren bei der
Gesamtbeurteilung nicht mit eingeflossen und stellen letztendlich,
gerade den vermeintlichen Siegern, einen mehr als fragwürdigen
Freifahrtschein aus. Die Organisation bemängelt, dass u.a. die
tatsächlichen Gehegegrößen im
Verhältnis zum Tierbestand, die teils extremen Verhaltensstörungen,
ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten und der Umgang der jeweiligen
Zoos mit ihren Nachwuchs in den einzelnen Zoobewertungen offensichtlich
kaum Beachtung fanden.
sol.de - 26. Juni 2008
Saar-Zoos
sind die miesesten in Deutschland
Riesenklatsche für die beiden saarländischen
Zoos in Neunkirchen und Saarbrücken! Bei einem Test des Magazins Stern
belegten sie die letzten Plätze unter den großen Zoos in Deutschland.
Auf Platz eins kam der Zoo Berlin. Kleiner Hoffnungsschimmer für die
Saar-Zoos: Trotz des letzen Platzes
lautet die Gesamtnote immer noch passabel . Allerdings: Alle anderen
deutschen Zoos haben besser abgeschnitten, und im Detail offenbaren
sich teilweise katastrophale Zustände in den saarländischen Zoos. Beide
Saar-Zoos sind beim Punkt Besucherservice (Gastronomie,
Spielplätze, Toiletten) mit ärgerlich bewertet worden. Als Einzige! Bei
der Tierhaltung landete Neunkirchen auf dem letzen und Saarbrücken
auf dem vorletzten Platz. Die Gesamtnote lautete trotzdem noch
passabel. Der Neunkircher Zoo-Direktor Norbert Fritsch ist trotzdem
zufrieden:
"Als kleinste Stadt spielen wir trotzdem in der ersten Liga mit.
Frankfurt hat 140 Tierpfleger, Neunkirchen nur 14." Frankfurt belegt in
der Gesamtwertung Platz acht.
lizzy-online.de - 26. Juni 2008
Magazin Stern testet die Zoos in Deutschland: Leipzig
landet auf Platz 5
Die Illustrierte Stern erfreut in dieser Woche ihre Leser mit einem
großen Zoo-Test. Solche Rankings machen sich immer gut. Da freut sich
der eine. Der andere ärgert sich. Und die Tester erfreuen sich der
Publicity. Zwei Experten und einen Reporter hat Stern in jeden der
getesteten Tierparks geschickt. Insgesamt 50 Zoos in Deutschland wurden
beäugt. Auch Leipzig. Was hilft da ein 5. Platz in der Wertung? Und
zwar in einem dichten
Spitzenfeld vom Zoologischen Garten in Berlin (1,70, Platz 1) bis
Allwetterzoo Münster ( 1,99, Platz 9). Das ist die Garde jener
Zoologischen Gärten, die vom Stern als "sehenswert" taxiert
werden.Wüssten es die
Leute nicht, sie könnten sich jetzt endlich orientieren. Die Liste der
Kleinen führt der Naturschutz-Tierpark Görlitz an. Aber
mit Note 2,09. Das rangiert dann schon unter "noch gut". Richtig gute
Wertungen haben tatsächlich nur die neun Primusse der großen Zoos
bekommen. "Die Tierhaltung ist das wichtigste Kriterium fürs Ranking",
erklärt
das Magazin seine Wichtung. "Sie macht 80 Prozent der Note aus. Mit 10
Prozent fließt die Gestaltung des Tierparks ein - also der
Gesamteindruck der Anlage. Weitere 10 Prozent macht der Besucherservice
aus, also die Gastronomie, Spielplätze, sanitäre Anlagen.
berlinonline.de - 26. Juni 2008
Bestnoten für Zoo und Tierpark - Bundesweit wurden 50
Tiergärten getestet
Der Zoo und der Tierpark sind die besten deutschen Tiergärten. Zu
diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Stern in einem gestern
veröffentlichen Test. Unter den 27 großen
Einrichtungen belegt der Zoo mit dem Prädikat "sehr sehenswert" Rang 1.
Besonders lobenswert wird die Kombination aus zeitgemäßer Tierhaltung
und Denkmalschutz hervorgehoben; mit "sehenswert" kommt der Tierpark
auf Platz 2. In Sachen Besucherservice - also Eintrittspreise,
Beschilderung,
Toiletten und Spielplätze, schnitten die Berliner allerdings nicht
übermäßig gut ab: Unter den 27 großen Anlagen kam der Zoo auf Platz 6,
der Tierpark nur auf Rang 21. Dem guten Abschneiden in der
Gesamtwertung tat das keinen Abbruch: Die Tierhaltung war mit 80
Prozent das wichtigste Kriterium für die Gesamtwertung, zehn Prozent
machten die Gestaltung aus, nur zehn Prozent der Besucherservice.
berlinonline.de - 26. Juni 2008
Gut gebrüllt
Das wird den Herrn Direktor aber freuen. Berlins Zoo liegt auf Platz 1,
der Tierpark auf Platz 2 in der höchst aktuellen und natürlich ebenso
qualitätsvollen Bestenliste des renommierten Investigationsmagazins
Stern. Artgerechte Haltung (wenn auch unabdingbar in Gefangenschaft),
Anmutung, Anlage, Service, alles stimmt in West und Ost. Endlich ist
auch mal Schluss mit den hässlichen Katzentöter-,
Tierhandels- und Mobbinggeschichten rund um Herrn Direktor
Blaszkiewitz. Dabei soll uns keineswegs irritieren, dass einer der
gestrengen und
objektiven Tester aus Berlin kommt (nämlich Dr. Harro Strehlow). Wenn
es in der Hauptstadt die besten Zoos Deutschlands gibt, dann auch die
besten Zoo-Experten, das ist doch logisch!
nibelungen-kurier.de
- 26. Juni 2008
Land fördert Wormser Tiergarten - Projektvorstellung
im Umweltministerium/ Büttler: "Wir sind auf gutem Weg"
Der Wormser Tiergarten hat sich in den letzen Jahren vorbildlich
weiterentwickelt, jetzt stehen neue Projekte auf dem Plan:
"Wirtschaftshof", "Drachenland" und "Tiergartenschule" sollen in den
nächsten Jahren verwirklicht werden. Hier hoffen Bürgermeister Georg
Büttler, Geschäftsführer Dieter Haag und das betreuende Büro von Eckard
Wiesenthal auch auf die Unterstützung der Landesregierung. Vor einigen
Wochen besuchte Staatssekretärin Jacqueline Kraege auf
Einladung des Wormser Landtagsabgeordneten Jens Guth (SPD) den
Tiergarten und informierte sich über bereits umgesetzte und anstehende
Projekte. Um diese Projekte zu erörtern und Detailfragen zu klären,
fand nun ein weiteres Treffen im Ministerium für Umwelt, Forsten und
Verbraucherschutz in Mainz statt. Bei dem Gespräch im Ministerium wurde
die 100-prozentige Förderung des
zu erstellenden Energiekonzeptes zugesagt, das eine vorbildliche
Energienutzung und energieeinsparende Bauweise in alle Baustufen
vorsieht. Die Öffentlichkeit solle sich zukünftig im Tiergarten auch
über dieses wichtige Thema informieren können. "Damit baut der
Tiergarten Worms auf eine ganzheitliche Umweltbildung und könnte
hierbei ein rheinland-pfälzisches Leuchtturmprojekt werden", so
Staatsekretärin Kraege.
mvregio.de
- 27. Juni
2008
Zoo
& Co. - Was tun die so?
MV Bildungs- und Umweltminister stellen im Zoo Schwerin
neue Zoobroschüre vor. "Mit der Broschüre will die Landesregierung den
"Lernort" Zoo weiter in
den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Denn ein Besuch im Zoo
bedeutet jede Menge Spaß, und gleichzeitig wird der Respekt vor der
Natur gestärkt", so Bildungsminister Tesch. "Auch werden wir die Arbeit
der Tierparke und Zoos weiter aktiv unterstützen, und zwar - wo immer
möglich - sowohl im investiven als auch im pädagogischen Bereich",
stellten beide Minister aus Sicht ihrer Ressorts heraus. Wie unter
anderem mit der Zoobroschüre: "Sie soll dazu beitragen, den
Bekanntheitsgrad der zoologischen Einrichtungen im Land weiter zu
erhöhen und Wege aufzuzeigen, Umweltbildungsarbeit ganz im Sinne der
Nachhaltigkeit im privaten und öffentlichen Bereich zu verstärken."
Die Broschüre "Zoo & Co. - Was tun die so?" ist ab sofort
erhältlich wahlweise als gedruckte Broschüre zum Bestellen oder als
pdf-Dokument zum Herunterladen unter der Rubrik Service/ Publikationen
auf den Websiten des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und
Verbraucherschutz unter www.lu.regierung-mv.de .
ostseezeitung.de - 27.
Juni 2008
Backhaus wirbt mit Broschüre für Besuche im Zoo
Schwerin. Zoobesuche fördern nach Ansicht von Umweltminister Till
Backhaus (SPD) das Bewusstsein für den Artenschutz. "Der Kontakt zum
Zootier hat eine wichtige Funktion, um emotionale Brücken zwischen
Mensch und Tier zu schlagen", erklärte er heute bei der Vorstellung
einer neuaufgelegten Zoobroschüre im Schweriner Zoo. Backhaus und
Bildungsminister Henry Tesch (CDU) beglückwünschten
zugleich den Tierpark zum dritten Platz unter den kleinen Zoos beim
bundesweiten Qualitätstest der Zeitschrift "Stern".
volksstimme.de - 27.
Juni 2008
Antwort
der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Undine
Kurth (Quedlinburg), Nicole Maisch, Peter Hettlich, weiterer
Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN
Vorbemerkung der Fragesteller: Mit der Tötung von nicht reinerbigen
Jungtieren der Sibirischen
Tigerkatze "Kolina" im Magdeburger Zoologischen Garten geriet das
Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische Tiger in den Blick
der Öffentlichkeit. Zweck, Aufgaben und Finanzierung dieses Programms
sind weitgehend unbekannt.
> die gesamte Begründung und Beantwortung aller Fragen ist
hier nachzulesen und vor allem den Tierrechtlern dringend empfohlen,
damit nicht wieder Behauptungen wie "die Tötung ist nach
Tierschutzgesetz verboten" oder "traumatische Folgen für das
Muttertier" aufgestellt werden.
Planung und
Bau
stuttgarter-nachrichten.de
- 26. Juni 2008
Affenhaus wird drei Millionen Euro teurer
Stuttgart - Weil die Kosten für das neue Menschenaffenhaus der Wilhelma
inzwischen auf 16 Millionen Euro gestiegen sind, kann der Bau erst
Anfang des Jahres 2009 beginnen. Da das Land seinen Zuschuss von sieben
Millionen
Euro nicht erhöht, muss wohl der Freundeskreis der Wilhelma für die
Mehrkosten aufkommen. Dies aber kostet wertvolle Zeit. Kostensenkungen
bei Gestaltung oder Material seien in nennenswerter Höhe kaum mehr
möglich.
Früher als gedacht könnte dagegen nach dem Tod der beiden
Berberlöwinnen Schiela und Elektra der König der Tiere wieder in die
Wilhelma zurückkehren. "Wir wollen Löwen, aber sie brauchen ein
großzügiges Gehege", sagt Jauch. Geplant ist deshalb die Umgestaltung
des Raubtierhauses. "Darin sollen Leoparden, Löwen und Tiger aus Asien
zu sehen sein, vielleicht auch eine Kleinkatze." Für den Umbau wäre
laut Jauch etwa eine Million Euro notwendig. Je nach Verlauf des
Geschäftsjahres und Zuwendungen des Freundeskreises könnte dies in etwa
zwei Jahren über die Bühne gehen. Bis zum
Umbau soll das Tigermännchen das Gehege von Schiela und Elektra
bewohnen und damit für entspanntere Verhältnisse beim Tigernachwuchs
sorgen. Die beiden eingeschläferten Berberlöwinnen könnten dem Publikum
übrigens erhalten bleiben. Das Rosensteinmuseum hat bestätigt, dass die
tiefgefrorenen Kadaver von der Wilhelma gespendet werden. Sie könnten
später einmal ausgestopft in der Ausstellung zu sehen sein.
Ganz im Zeitplan ist die Wilhelma laut Jauch mit der anvisierten
Neugestaltung des Eingangsbereiches. Sie startet im Herbst. Im ersten
Abschnitt des 1,8 Millionen Euro teuren und vom Land finanzierten
Umbaus werden der unmittelbare Eingangsbereich mit Kassenhäuschen und
Shop in Angriff genommen. Es wird weniger Schalter geben, dafür mehr
Ticketautomaten. Später werden dann Toiletten im Außenbereich vor den
Durchgängen installiert sowie ein zweiter Zugang vom Parkhaus hinter
der maurischen Wand geschaffen. Zügiger passieren lassen wird sich der
Einlass voraussichtlich im Frühjahr 2009.
stuttgart-journal.de
- 30. Juni 2008
Umbau des Affenhauses in der Wilhelma Stuttgart
verzögert sich - Wilhelma baut neue Menschenaffenanlage
2,2 Millionen Menschen pilgerten im vergangenen Jahr zu Tiger, Gorilla
und Co. in die Wilhelma nach Stuttgart. Zeit den zoologisch-botanischen
Garten der Landeshauptstadt den Anforderungen anzupassen. Im Herbst
startet daher der Umbau des Eingangsbereiches. Um den Besucherstrom
besser bewältigen zu können, wird das Nadelöhr für 1,8 Millionen Euro
umgestaltet. Damit sollen die langen Wartezeiten und Menschenschlangen
am Kassenpavillion ein Ende nehmen. Zu Ostern 2009 könnte er dann
fertig gestellt sein. Ebenfalls im Herbst sollte mit dem Bau einer
neuen, rund 13 Millionen
teuren Menschenaffenanlage begonnen werden. Das bisherige, innen etwas
düster wirkende Gebäude, soll einem offen wirkenden und
lichtdurchflutetem Neubau weichen. Doch der Umbau des Affenhauses in
der Wilhelma Stuttgart verzögert sich. Nach Aussage von
Wilhelma-Direktor Dieter Jauch wird der Neubau um drei Millionen Euro
teurer. Die Kostensteigerung verschiebt den Zeitplan um Monate. Grund
für die Preissteigerung dafür ist das neue Gehege, in dem später die
Gorillas und Bonobos toben können.
mvregio.de
- 29. Juni
2008
Richtfest
am Pelikanhaus - Neue Tieranlage wird Mitte August eingeweiht
Rostock. Baubeginn für das Pelikan-Haus am
ehemaligen Ententeich war Ende Februar, am Freitag, dem 27.06.2008
konnte Richtfest gefeiert werden. Für die gesamte neue Tieranlage am
Zoo-Eingang Trotzenburg haben die
Baumaßnahmen bereits im vergangenen Jahr mit der Entschlammung des
historischen Teiches begonnen. Es folgte der Einbau der Fontäne, eine
Attraktion für die Besucher. Aber der Springbrunnen dient gleichzeitig
dem Sauerstoffeintrag in den Teich und seiner Eisfreihaltung. Die
biologische Reinigung der Wasserfläche übernimmt eine Umlaufpumpe.
Inseln für den Aufenthalt der Vögel wurden errichtet, bevor dann mit
dem Bau des Tierhauses begonnen werden konnte. Das Haus hat eine
Gesamtfläche von 79 Quadratmetern,das Badebecken ist 24 Quadratmeter,
der Nistbereich mit Futterbecken 29 Quadratmeter groß. Es gibt auch
einen Besucherbereich mit 13,5 Quadratmetern. Die Fertigstellung des
Pelikan-Hauses mit der Flächengestaltung
oberhalb des Teiches ist für Mitte August vorgesehen.
ostseezeitung.de
- 27.
Juni 2008
Auf der A 20 hat das Ozeaneum schon geöffnet
Leichte Irritation an der Autobahn A 20 bei Grimmen: Ist
das Stralsunder Ozeaneum etwas schon fertig? Ein Werbeschild für
Deutschlands größten Aquarienkomplex jedenfalls lässt das die
Autofahrer glauben. Dabei wird auf der Baustelle des Museumsneubaus mit
Hochdruck und Sonderschichten bis zum geplanten Fertigstellungstermin
am 11. Juli 2008 gearbeitet. Dann soll das Ozeaneum mit einem Festakt
nach knapp drei Jahren Bauzeit eingeweiht werden - von Bundeskanzlerin
Angela Merkel. Tags darauf wird es für alle Besucher geöffnet. Am
ersten Wochenende dürften sich bis zu 20 000 Schaulustige um die 39
Aquarien drängeln.
Aktionen
rp-online.de
- 27. Juni 2008
Sommernacht im Zoo mit feurigem Finale
Die Besucher der Sommernacht im Zoo Krefeld am morgigen
Samstag, 28. Juni, erwartet gegen 23 Uhr ein Finale der besonderen Art:
Auf der Nashornanlage wird eine halbstündige Feuerschau präsentiert.
Schweriner
Volkszeitung - 1. Juli 2008
1469 Lose für den
Tierpark
So viele Besucher wie seit einigen Jahren nicht mehr, ein Programm, das
für alle etwas bot - kurzum, das Tierparkfest hielt, was es versprach.
Und doch wär es bei dem einen oder anderen bald in die Hose gegangen.
Der Grund: Im Tierpark gibt es vier Toiletten, und die standen am
Sonntag unter Dauerstress. Verständlich, denn an Besuchern waren es
mehr als im VorJahr, da zählte man 3000, die sich das Fest nicht
entgehen lassen wollten.
rp-online.de -
30.
Juni 2008
Tierisches Vergnügen
Schauplatz einer Deutschlandpremiere war der Duisburger Zoo. 500
Läufer und Läuferinnen starteten in zwei Rennen über 5000 Meter zum
ersten in Duisburg und Deutschland gestarteten Zoolauf im Tierpark am
Kaiserberg. Zoodirektor Achim Winkler und Duisburgs Laufsportidol Jörg
Bunert setzten damit die gemeinsam anlässlich eines ersten kleinen
"Bambilaufs" im vergangenen Jahr gefasste Idee eines Zoolaufs in die
Tat um. Die fünf Kilometer lange Zoostrecke führte an allen Gehegen
vorbei über
die Autobahnbrücke und musste zweimal durchlaufen werden. "Die Resonanz
war sensationell", stellte Zoodirektor und "Hobbyläufer" Achim Winkler
zufrieden fest.
derwesten.de
- 26. Juni 2008
Zoolauf - Männchen und Weibchen getrennt
Duisburg. 500 Läufer auf einem Schlag
waren dann doch zu viel. Die Veranstalter des 1. Zoolaufs in
Deutschland entzerrten kurzfristig das Starterfeld für heute Abend.
Frauen und Männer - oder wie es in der Pressemitteilung des
ausrichtenden Stadtsportbundes heißt "Männchen und Weibchen" - gehen
getrennt an den Start. Der Erlös des Laufes dient der Finanzierung des
Orang-Utan-Geheges.
Auch Fans und Zuschauer beteiligen sich mit den Eintrittsgeldern, die
heute Abend bei drei Euro pro Person liegen, am guten Zweck.
svz.de
- 27. Juni 2008
Nashorn - echt oder gemalt
Schwerin. Seit Eröffnung der großen Oudry-Ausstellung bieten Zoo und
Museum die
gemeinsamen Projekttage an. Noch bis Ende Juli haben Vorschulkinder,
Grundschüler und Schüler der 5. und 6. Klassen die Möglichkeit,
zunächst "Clara" im Museum und dann Limpopo im Zoo oder umgekehrt zu
besuchen. "Dies Angebot wird sehr gut angenommen", berichtete Brunhilde
Maschke.
Sehr interessiert seien die Kinder, stellten viele Fragen zur
Lebensweise der Nashörner.
hochtaunus.de
- 25. Juni 2008
Großes Ferienprogramm im Opel-Zoo
Kronberg. Sommerferien im Opel-Zoo: Das ist nicht nur ein Ausflug zu
1.400 Tieren in rund 200 Arten, darunter vielen Jungtieren, und zu den
beliebten Abenteuerspielplätzen, sondern das ist auch ein interessantes
und umfangreiches Programm für große und kleine Kinder. Jeden Dienstag
wird um 11 Uhr eine Führung mit wechselnden Themen
angeboten. Jeden Mittwoch können die größeren und kleineren Kinder von
10 bis 13
Uhr in der Zooschule Knochen, Zähne und Schädel von verschiedenen
Tieren anfassen und vergleichen, unterschiedliche Federn, ihren Aufbau
und ihre Funktion kennenlernen oder rätseln, welcher Vogel wohl
dunkelgrüne Eier legt. Passend zum Jahr des Frosches, mit dem der
Opel-Zoo sich den weltweiten Kampagnen zur Amphibienkrise angeschlossen
hat, leiten die Zoopädagogen die Kinder bei Bastelarbeiten rund um das
Thema Frosch an. Donnerstags um 11 Uhr ist dann wieder der beliebte
Märchenerzähler
Claus Claussen im Opel-Zoo, der die Kinder (und auch die begleitenden
Erwachsenen) in das Reich der Tierfabeln, -märchen und -mythen entführt
und in seiner unnachahmlichen Erzählweise Tiergeschichten aus der
ganzen Welt darbietet. Und zum Ende der Sommerferien am 1. und 2.
August ist der Opel-Zoo
jeweils von 20.30 bis 24 Uhr zur ZooFari, den Afrikanischen Nächten mit
Livemusik, kommentierten Schaufütterungen und speziellem Kinderprogramm
geöffnet.
wormser-zeitung.de -
28. Juni 2008
Reptil und Ratte als Hausfreund
Worms.
In den Sommerferien bietet die Tiergartenschule wieder spannende
Erlebnisse rund um die Tiere an. Diesmal geht es um Haustiere. Ab
Dienstag, 1. Juli, sind alle Kinder ab acht Jahren jeden Dienstag und
Donnerstag zwischen 14 und 16 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm
eingeladen. Los geht es in der ersten Woche mit der "clf
mobile"-Hundeschule aus
Heidelberg. Am Dienstag, 8. Juli, geht es um Ratten, Mäuse und andere
Nager. In der dritten Woche, 15. und 17. Juli, stehen Reptilien als
Wild- und
Haustiere auf dem Programm. Wild- und Hausschweine sind in der vierten
Woche, 22. und 24. Juli,
Thema beim Ferienprogramm. In der letzten Woche der Sommerferien dreht
sich am Dienstag, 29. Juli,
und Donnerstag, 31. Juli, alles um Papagei, Wellensittich und andere
Vögel.
bad-vilbeler-events.de
- 30. Juni 2008
Gute Freunde kann es nie genug geben - Zoologischer
Garten Frankfurt freut sich über den 75. Freund
Frankfurt: Als glanzvolles Geburtstagsgeschenk für den Frankfurter Zoo
wurde die Kampagne "Wir suchen 150 Freunde" vom Zoologischen Garten
Frankfurt im Dezember letzten Jahres gestartet. Sie hat das
ambitionierte Ziel, innerhalb des Jubiläumsjahres 150 Freunde zu
mobilisieren, die mit Ihrer Spende einen wertvollen Beitrag zum
Gelingen eines tierisch schönen Jubiläums leisten. Mit dem Verein
"Untere Bergerstraße e.V." begrüßen wir den 75. Zoo-Freund. Bis zum
Jubiläum Anfang August soll die magische Grenze von 150
Freunden erreicht sein.
lifepr.de - 30.
Juni
2008
Eine "Rallye für Menschen und Hunde" durch den
Wildpark Eekholt
In Zusammenarbeit mit CANIS, Zentrum für Kynologie, geht es am Sonntag,
6. Juli 2008, ab 11.00 Uhr, für Zwei- und Vierbeiner mit vergnüglichen
Aufgaben durch den Wildpark Eekholt. Mensch und Hund können sich als
gut eingespieltes Team beweisen oder feststellen, dass noch ein wenig
geübt werden muss. Es geht hierbei aber nicht um Lob und Tadel, auch
nicht um Gewinner und Verlierer - die Rallye soll für Menschen und
Hunde eine kleine spannende Herausforderung mit ganz viel Vergnügen
sein!
morgenpost.de -
28.
Juni 2008
Meeresbewohner brauchen Schutz
"Ich wünsche mir, dass die Meeresschildkröten mehr Beachtung finden und
dass ihr Lebensraum besser geschützt wird." Mit diesem Anliegen hat
sich Michele aus Rüdersdorf für die Teilnahme an der
Kinderumweltkonferenz der Sea Life Center beworben. Insgesamt 160
Jungen und Mädchen aus ganz Deutschland hatten ihre Wünsche für die
Zukunft der Meere aufgeschrieben. Acht Kinder wurden eingeladen.
Michele durfte das Sea Life Aquarium in Berlin-Mitte vertreten. Die
Kinder haben ihre Vorträge zusammen mit Biologen der Sea Life
Aquarien ausgearbeitet. Es ging darum, wie der Mensch die Umwelt
beeinflusst und was man tun kann, um bedrohte Meeresbewohner wie Störe,
Haie oder Korallen zu retten.
Nachwuchs
berlinonline.de
- 30. Juni 2008
Neugeborene Schwarzschnabelstörche im Tierpark zu sehen
Im Tierpark Berlin können Besucher Schwarzschnabelstörche bei der
Aufzucht von zwei Jungen beobachten. Der Nachwuchs ist Anfang Juni
geschlüpft, wie Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Montag
mitteilte. Es handele sich bei den Jungtieren nicht um heimische
Klapperstörche. Das sei daran zu erkennen, dass die Eltern keinen
roten, sondern den namengebenden schwarzen Schnabel hätten. Dem
Tierpark sei es zum ersten Mal weltweit gelungen, erfolgreich die
künstliche Besamung bei Schwarzschnabelstörchen anzuwenden. Dies sei
von großer Bedeutung, denn der Bestand von nur noch rund 2000 Vögeln
dieser Art im fernöstlichen Amur-Ussuri-Gebiet sei stark von Ausrottung
bedroht, sagte Blaszkiewitz.
szon.de
- 27. Juni 2008
Rekord im Tiergarten Nürnberg: Fünf Kalifornische
Seelöwen-Babys
Die Seelöwen im Nürnberger Tiergarten haben einen
Nachwuchs-Rekord aufgestellt. In nur fünf Wochen seien insgesamt fünf
Kalifornische Seelöwen-Babys geboren worden, teilte der Tiergarten am
Freitag mit. Eines der Jungtiere habe zu wenig Milch abbekommen,
deshalb sei eine Handaufzucht nötig. Nach Angaben des Zoos ist es die
erste Handaufzucht seit 20 Jahren. Derzeit leben 18 Kalifornische
Seelöwen im Aqua Park und im Delfinarium in Nürnberg.
inar.de
- 27. Juni 2008
6-facher Nachwuchs bei den Arktischen Wölfen
Wie jedes Jahr begann die Ranzzeit der im Zoo Duisburg gehaltenen
Arktischen Wölfe im Frühjahr. Hierbei gelangen grundsätzlich nur die
beiden ranghöchsten Rudeltiere, die so genannten Alpha-Tiere, zur
Paarung. Mittlerweile sind aus den zaghaften, kurzen Abstechern der
sechs
Jungtiere aus der Wurfhöhle Ganztagesausflüge geworden. Besucher werden
jetzt Zeuge davon, wie die Jungwölfe in das komplexe
Sozialgefüge hineinwachsen.
Rhein
Zeitung - 1. Juli 2008
Saarbrücker Zoo:
Nachwuchs bei Kängurus und Seehunden
Der Saarbrücker Zoo freut sich
über tierischen Nachwuchs bei seinen Seehunden und Kängurus. Wie
der Zoo am Dienstag berichtete, hat Seehündin «Zille» einen jungen
Seehund zur Welt gebracht. Der sei sogar schon für Besucher zu sehen.
Auch
die Kängurus haben Zuwachs bekommen. Ein junges Benettkänguru schaue
aus dem Beutel seiner Mutter heraus, teilte der Zoo weiter mit.
Landeszeitung
(Lüneburg) - 1. Juli 2008
Elchjunge im
Wildpark
Doppeltes Elchglück im Wildpark Lüneburger Heide:
Gleich zwei
Elchjunge wurden geboren. Gerade einmal zwei Wochen alt sind die noch
namenlosen Tiere mit den langen Beinchen. Noch staksen sie unbeholfen
um ihre Mütter Nadja (3) und Steffi (3) herum, die nach acht Monaten
Tragzeit die Kälber zur Welt gebracht haben.
rp-online.de -
27.
Juni 2008
Nashorn Thabo und sein Beulchen
Krefeld.
Nashorn Thabo kann es offensichtlich nicht abwarten. Er
will endlich zu den Großen gehören und nicht zu den Babys seiner Art.
Deshalb drückt er ganz schön aufs Tempo. Schließlich will er die Nase
vorn haben im Gehege des Krefelder Zoos. Auf stolze fünf Zentimeter
bringt es nun Thabos Beule. Wenn er sich am Hörnchen kratzen will,
scheuert er seine Nase
ein paar Mal an das Horn seiner Mutter.
Leipziger
Volkszeitung - 1. Juli 2008
Krake "Grappa" aus dem
Leipziger Zoo stirbt an Altersschwäche
Der Mittelmeerkrake „Grappa“ ist am Samstag im Leipziger Zoo an
Altersschwäche verstorben. Der Tod kam allerdings nicht überraschend:
Das Tier war erst im November vergangenen Jahres in den Tiergarten
gekommen und war bereits bei seiner Ankunft in fortgeschrittenem
Alter. Es wurde auf einer Expedition des Landesmuseums für Naturkunde
Karlsruhe im Mittelmeer gefangen.
afp.google.com -
30.
Juni 2008
Flüchtiges Stachelschwein in Hamm nach fünf Tagen
gefangen
Die nächtlichen Ausflüge eines Stachelschweins im
westfälischen Hamm sind vorüber: Fünf Tage nach seiner Flucht aus dem
Hammer Tierpark wurde der Vierbeiner am frühen Morgen eingefangen, wie
die Polizei mitteilte. Das auf den Namen "Stachi" getaufte Tier ging
Polizisten, Feuerwehrleuten und einer Tierparkmitarbeiterin auf dem
Betriebshof eines Hammer Autohändlers in die Falle: Dort lief "Stachi"
in einen leeren Hundezwinger, aus dem es für den nachtaktiven
Vierbeiner kein Entkommen mehr gab.
Welt online - 1.
Juli
2008
Zu guter letzt
"Stachi" ist in die Falle getappt: Das Stachelschwein aus einem
Tierpark im nordrhein-westfälischen Hamm sitzt wieder hinter Gittern.
Der Nager hatte sich vor einer Woche einen Fluchtweg aus dem Zoo
gebahnt und bei seinen nächtlichen Ausflügen Passanten erschreckt. Die
Polizei nahm zwar Nacht für Nacht "Stachis" Fährte auf, kam aber
ständig zu spät. Gestern gelang es den Verfolgern, "Stachi" dingfest zu
machen. Die Polizei hofft, "dass ,Stachis'
Nachtausflüge wirksam unterbunden werden können".
newsticker.sueddeutsche.de
- 27. Juni 2008
Polizeibekanntes Stachelschwein sorgt in Hamm für
Aufregung
Ein Stachelschwein hat mit seinen Ausflügen aus einem
Tierpark in Hamm in Nordrhein-Westfalen nun schon in der dritten Nacht
in Folge für Aufregung gesorgt. Der Nager war am frühen Morgen in der
Innenstadt gesichtet worden. Polizeibeamte begaben sich auf die Fährte
des Ausbrechers, konnten ihn aber nicht stellen. Schon die beiden
Nächte zuvor war das Tier den Beamten immer einen Schritt voraus
gewesen.
presseportal.de - 27.
Juni 2008
Stachelschwein hält Hamm in Atem
Da war es wieder - das
Hammer Stachelschwein auf Nachtausflug. Gleich zweimal lief es
verdutzten Mitbürgern in der Nacht von Donnerstag auf Freitag über den
Weg. Zunächst hielt es sich gegen 0.45 Uhr im Bereich des Gallberger
Weges auf. Nach Zeugenaussage war das Tier soeben aus dem Bereich des
Großmarktes gekommen und trottete nunmehr in Richtung Tierpark. Die
eingesetzten Polizeibeamten legten sich diesmal auf
die Lauer in der Hoffnung, dass "Stachi", so hatte man den Vierbeiner
zwischenzeitlich in Abwesenheit getauft, wieder zum Vorschein kommen
würde. Doch tat dieser den Uniformierten nicht den Gefallen. Vermutlich
ist er auf einem unbekannten "Schleichweg" wieder in den Tierpark
zurückgekehrt.
lr-online.de - 27.
Juni 2008
Quizmaster gab seinen Namen für einen süßen
Insektenfresser im Mini-Zoo - Tanrek stachelte Günther Jauchs Tierliebe
an
Er sieht aus wie ein winziger Igel. Doch das Säugetier mit den Stacheln
ist ein Tanrek. Dies wusste auch Günther Jauch nicht, als er dem
Kandidaten eine Tierfrage stellte. Das sah Bärbel Schroller (44) vom
Zoo der Minis in Aue (Erzgebirge) und
schickte dem Quizmaster Fotos von ihren zwei Tanreks, von denen einer
inzwischen Günthi heißt.
Bärbel Schroller schaut gern "Wer wird Millionär". So auch an jenem 22.
Februar, als Günther Jauch fragte: Der
Tanrek... a) hilft Harry Potter, b) endet am Sehnerv, c) war König der
Dänen, d) frisst Insekten. 64 000 Euro war die Frage wert. Der Kandidat
hatte das Wort Tanrek noch nie gehört. Und auch Günther Jauch zuckte
unwissend mit den Schultern.
linie1-magazin.de -
27. Juni 2008
Patenschaft für Tiger Igor - Stadtsparkasse übernimmt
Futterkosten
Zum fünften Mal in Folge übernimmt die Stadtsparkasse Kaiserslautern
die Patenschaft für den Amur Tiger "Igor". Die Patenschaftssumme
beträgt 2.500 Euro
und wird für die Fütterungskosten verwendet.
rp-online.de
- 27. Juni 2008
Tierorakel - Spanien wird Europameister
Vor dem EM-Finale hat der Chemnitzer Zoo ein letztes
Mal sein Tier-Orakel befragt. Und die Antwort wird die deutschen Fans
nicht freuen. Polarfuchs Manitou hat einen spanischen Endspielsieg in
Wien vorausgesagt. Der blau-weiße Räuber hatte schon das Vorrundenspiel
Deutschland - Kroatien mit einem Sieg der Südländer richtig
"prophezeit". Bei den vorangegangenen fünf Spielen der deutschen
Mannschaft haben
Polarfüchse, Zwergaffe und Stachelschwein insgesamt dreimal den
späteren Sieger orakelt.
bz-berlin.de - 27.
Juni 2008
Igitt, Knut, du wirst doch keine Ratte fressen!
Doch, doch. Knut wird. Denn vor ihm liegt keine normale, sondern eine
Futterratte (das sieht man an der weißen Fellfarbe des toten Nagers).
Zoo-Tierarzt André Schüle: "Für Knut ist die Ratte so was wie ein
Happen zwischendurch." Ratten sind auch nicht die einzigen Kleintiere,
die unserem Eisbären
immer mal wieder serviert werden. Mäuse mag er ebenfalls ganz gern.
bild.de - 28. Juni 2008
Kragenbärin Mäuschen und Katze Muschi leben seit 8
Jahren zusammen - Die tierischste Frauen-WG vom Berliner Zoo
Mäuschen wiegt 400 Kilo und könnte ihre Freundin Muschi (4 Kilo) mit
einem einzigen Happs verputzen - doch die Kragenbärin und die Katze
sind die wohl ungewöhnlichste Frauen-WG vom Berliner Zoo! Alles begann
vor 8 Jahren: Katze Muschi tauchte wie aus dem Nichts auf
dem Bärenfelsen auf und bleib seitdem hartnäckig an der Seite der
riesigen Kragenbärin. Seitdem darf Muschi nahezu jede Nacht zwischen
Mäuschens Riesenpranken
schlafen.
moz.de - 28. Juni 2008
Bärin Mäuschen wird 40: Katze Muschi hält sie jung"
Im Zoologischen Garten Berlin ist der Eisbär Knut der
große Star. Aber nur wenige Meter von Knuts Publikumsbühne entfernt im
verborgenen Bereich der Stallungen lebt die 40-jährige Kragenbärin
Mäuschen. Trotz ihres hohen Alters geht es Mäuschen gut, denn sie ist
nicht allein: Seit nun schon acht Jahren lässt sie die Katze Muschi
nahezu jede Nacht zwischen ihren Riesenpranken schlafen.
mvregio.de - 27. Juni
2008
In guter Gesellschaft - Elche und Rehe auf einer Anlage
Rostock. Seit April leben fünf Elche und sechs Rehe, darunter drei
Jungtiere, am
17. Mai bzw. 6. Juni geboren, gemeinsam auf der Elch-Anlage. Im
Rostocker Zoo werden Tierbestandserweiterungen bzw. -ergänzungen
hauptsächlich dort vorgenommen, wo in den Anlagen oder Tierhäusern
Möglichkeiten für Vergesellschaftungen bestehen.
Beispiele dafür sind die Kamel-Anlage, das Südamerika-Haus, das
Vogel-Reptilien-Haus mit Vergesellschaftung von Kuba --Amazonen
(Papageienart) und Hutiagongas (Kuba-Baumratten) oder aktuell Rehe und
Elche auf einer Anlage. Durch das Halten von mehreren Tierarten in
einem Gehege werden natürliche Verhaltensweisen gefördert.
nnn.de - 27. Juni 2008
Zwölf unter einem Dach
Das sechs Wochen alte Rehkitz namens Frieda stand gestern im
Rostocker Zoo im Interesse der Aufmerksamkeit. Zooinspektor Stefan
Terlinden führte das mit der Hand aufgezogene Rehkitz erstmals zu
seinen Artgenossen. Gleichzeitig erneuerte Zoodirektor Udo Nagel die
Zusammenarbeit mit
Scandlines. "Wir verlängern gerne die Tierpatenschaft für die Elche um
ein weiteres Jahr, da Schweden eines unserer Hauptanlaufländer ist",
sagt Unternehmens-Sprecherin Martina Reuter.
rp-online.de
- 26. Juni 2008
Gelungener Antrittsbesuch in Perm
Die Schilder am Ortseingang, die Duisburgs Partnerstädte
aufzählen, sind schon lange nicht mehr auf dem neuesten Stand. Denn
beim Einsammeln von neuen Stadtfreunden ist Duisburgs OB Adolf
Sauerland so schnell wie ein Sprinter. Vier Jahre im Amt, hat er den
Kreis der Stadtfreunde fast verdoppelt, jetzt auch
noch das russische Perm. Seinen Besuch nutzte Sauerland auch, um mit
der
Stadtspitze von Perm über gemeinsame kulturelle Programme zu reden
sowie zu vereinbaren, dass die Fachleute aus dem Duisburger Zoo dabei
helfen, in Perm den modernsten Zoo Russlands zu bauen.
rp-online.de - 26.
Juni 2008
Beim alten Nashorn-Paar
Duisburg. Der Tierpark am Kaiserberg ist in zwölf Reviere
unterteilt. Diesmal besuchen wir das Afrikanum, wo Tiere des Graslandes
zusammenleben. Tierpfleger Peter Dieckmann musste aber auch schon mal
einen Vielfraß einfangen.
lr-online.de - 26.
Juni 2008
Ein Rundgang mit dem Tierarzt durch den Tierpark
Weißwasser - Auf Visite bei Zebra, Affe und Co.
Weißwasser. Bei den Amurnattern schaut Dr. Wilfried Dieck genau hin.
Die Schlangen sehen etwas "unfrisiert" aus. Doch es ist kein Grund zur
Besorgnis, erkennt der Tierarzt: die Tiere stehen kurz vor der Häutung.
Seit mehr als 20 Jahren kümmert er sich als Tierpark-Arzt um
das Wohl von Zebra, Affe und Co. im Tierpark Weißwasser. Die RUNDSCHAU
hat ihn auf einer Visite begleitet.
lifepr.de - 26. Juni
2008
Gepardenjunge bleiben noch in Basel
Die jungen Geparde vom September 07 werden
vorläufig noch im Zoo Basel bleiben. Damit können Besucher weiterhin
das spannende Heranwachsen der fünf goldenen Flitzer verfolgen. Zurzeit
sind schon auffallende Unterschiede in Grösse und Temperament bei den
vier männlichen und dem einen weiblichen Jungtier auszumachen.
german.china.org.cn -
26. Juni 2008
Beijinger Zoo sammelt Ideen zur Erhaltung der
Ursprünglichkeit der Tierwelt
Am Dienstag hat der Beijinger Zoo zum ersten Mal von Besuchern Hinweise
und Programme zur Erhaltung der Ursprünglichkeit der Tierwelt
gesammelt. 1995 startete die Zooleitung bereits ein ähnliches Programm,
um die
Lebensumgebung der gezüchteten Tiere zu ändern und so die Gesundheit
der Tiere zu verbessern. Der Beijinger Zoo will nun weitere Konzepte
zur Verbesserung der Tierhäuser und der Erhaltung der Ursprünglichkeit
der Tierwelt sammeln.
oe24.at
- 1. Juli
Radikal-Diät für fette
Affen
Etwa 50 Rhesusaffen leben im Zoo im japanischen Osaka. Der Zoo, der
24-Stunden am Tag offen ist, schlägt jetzt aber Alarm: Die Affen sind
zu
dick. Jetzt werden die Tiere auf eine Radikaldiät gesetzt. Sie müssen
ihre
Kalorienaufnahme um fast 60 Prozent reduzieren.
Man weiß nicht genau, wieso die Affen zu dick sind, denn sie werden nur
einmal am Tag gefüttert. Die Zooleitung vermutet aber, dass ihnen die
Besucher zusätzliche Naschereien zuwerfen. Erstmals aufgefallen ist das
Übergewicht im September 2007. Bei dem
Gewichtscheck waren einige der Tiere dreimal so schwer, wie sie
eigentlich
sein sollten. Einige der Tiere haben inzwischen abgenommen. Sie tragen
einen
riesigen Sack überschüssiger Haut mit sich herum.
tagesspiegel.de
- 27.
Juni 2008
Grundrechte für Affen - Spanien setzt sich an die
Spitze einer Bewegung
Ausgerechnet Spanien, das Land der umstrittenen Stierkämpfe, begibt
sich nun auf den Weg, Tierschutzgeschichte zu schreiben. Das spanische
Parlament forderte den sozialdemokratischen Regierungschef Jose Luis
Zapatero auf, sich für das Wohl der Menschenaffen einzusetzen und ihnen
einige besondere Grundrechte einzuräumen wie sie bisher nur für
menschliche Wesen galten. Zu den als intelligent geltenden
Menschenaffen, denen
ausdrücklich "ein Recht auf Leben", "auf Freiheit" und ein "Schutz vor
Folter" zugestanden werden soll, zählen etwa Schimpansen, Orang-Utans
und Gorillas. Keine Tierversuche soll es mehr geben mit diesen Primaten
in wissenschaftlichen und medizinischen Laboratorien, "wenn dies ihnen
Schaden zufügen kann". Schluss sein soll mit Zirkus- und
Fernsehauftritten, in denen diese Affen zur Volksbelustigung vorgeführt
werden. Verschärfte Schutzvorschriften für die Haltung in Tierparks und
Zoos sollen gelten - und ein totales Haltungsverbot "zu rein
kommerziellen Zwecken".
Spanien würde dann zum ersten europäischen Land, das sich formal den
Forderungen des "Großaffenprojektes" anschließt.
morgenweb.de - 27.
Juni 2008
Grundrechte für Menschenaffen
Das spanische Parlament hat gefordert, den Menschenaffen bestimmte
Grundrechte zu gewähren. Danach sollen Schimpansen, Gorillas,
Orang-Utans und Zwergschimpansen aufgrund ihrer Verwandtschaft mit dem
Menschen einem besonderen Schutz unterstellt werden. Die Abgeordneten
des Umweltausschusses verabschiedeten eine Entschließung, in der sie
die Regierung auffordern, das internationale "Projekt Menschenaffen" zu
unterstützen. Demnach sollen Menschenaffen unter anderem ein Recht auf
Leben erhalten. Außerdem soll untersagt werden, die Primaten in Labors
zu Forschungszwecken zu gebrauchen. In Zoos dürften Menschenaffen nur
unter strengen Auflagen gehalten werden.
derstandard.at
- 26. Juni 2008
Neuer
Anlauf: Grundrechte für Menschenaffen
Umweltausschuss im spanischen Parlament verabschiedet Aufforderung an
die Regierung
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
|
|
Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
artis.nl - 1. Juli 2008
Lemurenland feestelijk geopend
Lemurenland festlich eröffnet
Lemurenland wurde errichtet als eine Insel, auf der sich die Halbaffen
frei bewegen können. Besucher können bald auch über die Insel spazieren
und die Tiere aus der Nähe erleben. Die Nachtunterkunft der Halbaffen
wurde inspiriert von einem traditionellen Königshaus Madagaskars. Auf
der Lemureninsel werden drei Halbaffenarten zu sehen sein - Rote und
Schwarzweiße Varis sowie Kattas.
dierennieuws.nl - 30. Juni 2008
Drie siberische tijgers geboren in Safaripark
Drei sibirische Tiger im Safaripark geboren
Am 2. Juni, dem Tag, da der Park vierzig Jahre bestand, gebar Tigerin
Petrouchka drei gesunde Junge. Es ist 23 Jahre her, daß im Safaripark
Beekse Bergen ein Wurf Sibirischer Tiger gesund zur Welt kam.
nieuwsbank.nl - 30. Juni 2008
Apenheul - Eindelijk baby bij rode titi's
Apenheul - Endlich ein Baby bei den Roten Springaffen
ad.nl - 27. Juni 2008
Avondsafari's in Beekse Bergen
Abendsafaris in Beekse Bergen
Der Park bleibt an den Sonnabenden im Juli bis 22 Uhr und im August bis
21 Uhr geöffnet.
dierennieuws.nl - 27. Juni 2008
Alertis steunt (wees)beren & - kinderen in Roemenie
Alertis unterstützt Bärenwaisen und Waisenkinder in Rumänien
Alertis, Stiftung für Bären- und Naturschutz verschickt heute ein Paket
mit "Bären-Heften", Bären-Kuscheltieren und "Bären-T-shirts" an ein
Waisenheim in Rumänien. Anlaß dafür ist das rumänische
Bärenwaisenprojekt, das von der Stiftung seit April 2008 unterstützt
wird. Bärenwaisen werden darin nach einem gründlichen Bärenunterricht
wieder ausgesetzt in ihre eigene Natur. Für das Gelingen dieses
Projekts ist es auch wichtig, daß die Rumänen mehr lernen über das
Leben der Bären in ihrem Land. Die ca. 6.000 "Bären-Hefte" von Alertis
können dabei eine gute Hilfe sein.
dagjeweg.nl - 27. Juni 2008
Baas zijn van de dierentuin - Vijftien dierentuinen
zoeken nieuwe kinder-dierekteur
Zoo-Chef sein - Fünfzehn Zoos suchen neuen Kinder-Tierektor
hln.be - 26. Juni 2008
Savanne geopend in Planckendael
Savanne eröffnet in Planckendael
Der Tierpark Planckendael hat heute seinen neuen Savannenteil eröffnet.
Das Gebiet von einem Hektar Größe besteht aus verschiedenen Etappen,
die zusammen einen Abenteuer-Parcour bilden. Die Umgebung der
afrikanischen Region um Niger und Sudan wurde hier nachgestaltet. Im
Mittelpunkt stehen die fünf Giraffen, die vor Kurzem aus dem
Antwerpener Zoo hierher gebracht wurden. Außerdem findet man hier noch
andere Tiere wie Impalas. Und in Zukunft kommen wahrscheinlich noch
Gnus und Steppenzebras hinzu.
evenementnieuws.nl - 26. Juni 2008
IJsberenverblijf Blijdorp vordert: openstelling in
zomervakantie
Eisbärenanlage in Blijdorp kommt voran: Eröffnung in den
Sommerferien
Auch wird letzte Hand angelegt an die Fertigstellung der
Tundralandschaft außen und der Ausstellung über Eisbären im
Besucherteil innen. Wenn alles nach Plan verläuft, gibt es in etwa drei
Wochen schon Eisbären zu sehen. Eine riesige Glasscheibe bietet unter
Wasser Sicht auf die gewandten Schwimmer. In Arctica werden später auch
Polarfüchse, Schnee-Eulen, Lemminge und Polarhasen untergebracht, aber
dieser Teil ist noch nicht zugänglich. Wie auch immer: die Eisbären
werden ohne Zweifel die Glanznummer bilden. Die Eisbärenanlage ist ein
Jubiläumsgeschenk der Blijdorp-Freunde. Ein Eisbär ist inzwischen aus
Artis eingetroffen. Es ist Eisbärin Tania, die am 23. Dezember 1990 in
Blijdorp geboren wurde. Aus dem Dierenrijk zu Mierlo kommen in Kürze
noch ein Eisbärenmännchen und ein Eisbärenweibchen.
ad.nl - 25. Juni 2008
Hollandse partner voor ijsbeer Knut
Holländische Partnerin für Eisbär Knut
Rotterdam. Der einjährige deutsche schnuckelige Eisbär Knut wird den
Zoo Berlin verlassen, um zusammen mit der niederländischen Eisbärin Ewa
(2) im schwedischen Bärenpark Orsa ein Paar zu bilden. Das ist
zumindest eine der Empfehlungen des Koordinators für das Europäische
Eisbärenzuchtprogramm, Hans van Weerd. "Es gibt noch eine oder zwei
Möglichkeiten, wobei Knut ebenfalls Berlin verläßt, aber dann in ein
anderes europäisches Land kommt", erklärt Van Weerd. Die deutschen Zoos
haben das letzte Wort zu der möglichen Umsiedlung des Eisbärenjungen,
der in Berlin mit der Flasche aufgezogen wurde und heranwuchs zu dem
Publikumsliebling. Eisbärin Ewa ist jetzt noch im Dierenrijk im
Brabanter Nuenen. Sie zieht in Kürze erst in den Tiergarten Blijdorp
um, um im nächsten Jahr "durchzureisen" nach Schweden.
Russische
Meldungen
Europäisches Rußland
regnum.ru - 2. Juli 2008
В
Санкт
Петербурге
показывают
змей
из
Тулы
In Sankt-Petersburg werden Schlangen aus Tula gezeigt
Eine einzigartige Ausstellung "Schlangen aus den besten Zoos der Welt",
die aus dem Tulaer Exotarium nach Sankt Petersburg kam, wurde heute, am
2. Juli, im Leningrader Zoo eröffnet. Wie der Direktor des Tualer
Exotariums erzählte, wurde die Ausstellung nach dem Prinzip des
"Superlativs" zusammengestellt - äußerst seltene Reptilien, Reptilien,
die künstlich aufgezogen wurden, sehr schöne, mit einer originellen
Form des Kopfes, der Nase usw. "Wir brachten 50 Reptilien aus allen
Kontinenten mit, die wir aus verschiedenen Zoos der Welt erhielten.
Z.B. aus dem Royal Melbourne Zoo oder aus dem Gerald-Durrell-Zentrum.
Wir zeigen solche Schlangen, die es in der wildlebenden Natur schon
nicht mehr gibt, z.B. die Hogg-Island-Kaiserboa (Boa constrictor
imperator) aus der Karibik, das einzige Exemplar in Rußland, der
Neuguinea-Zwergpython (Bothrochilus boa) vom Bismarck-Archipel",
erzählte Sergej Rjabow. Wie die Direktorin des Leningrader Zoos Irina
Skiba mitteilte, ist die Schlangenausstellung bereits die zweite
Ausstellung, die gemeinsam mit dem Tulaer Exotarium organisiert wurde.
Die erste war die Schmetterlingsausstellung im Frühjahr 2008, im Herbst
soll eine Frosch-Ausstellung stattfinden.
tatar-inform.ru - 1. Juli 2008
У
казанских
тигров
родились
малыша
Vierlinge bei den Kasaner Amurtigern
Vor zwei Monaten wurden im Zoobotanischen Garten Kasan
Amurtiger-Vierlinge geboren, alle waren männlichen Geschlechts. Zwei
von ihnen kamen im Alter von einem Monat in den Moskauer Zoo. Die
beiden anderen werden im Kasaner Zoo von Hand aufgezogen. Für die
Tigerin Romaschka war es der vierte Wurf, insgesamt brachte sie 14
Junge zur Welt.
interfax.ru - 1. Juli 2008
Имена
амурским
тигрятам,
родившимся в
Казани,
придумают
дети
Kinder werden sich Namen für die in Kasan geborenen Amurtiger
ausdenken
Kasaner Kinder werden am nächsten Sonntag Namen für die beiden im Zoo
Kasan verbliebenen Tigerjungen auswählen. Der Zoo entschloß sich für
eine Handaufzucht, weil die fürsorgliche Mutter Romaschka sehr nervös
zu werden begann und die Jungen vor den Mitarbeitern des zoobotanischen
Gartens versteckte.
rosbalt.ru - 1. Juli 2008
Сбежавший
медведь
прогулялся
по
проспекту
Гагарина
Entlaufener Bär spazierte über den Gagarin-Prospekt
Der Vorfall geschah in der Nacht zum 1. Juli. Aus dem Zoo "Mischutka"
in Nishnij Nowgorod entlief ein Bär. Das Tier entkam aus seinem Käfig
und schaffte es, die Grenzen des Zoos zu verlassen. Danach verließ das
Tier auch den Park "Schweizarija" und begann über den Gagarin-Prospekt
zu spazieren. Zufällige Passanten, die der Bär erschreckte, riefen die
Polizei. Die Fangaktion dauerte etwa eine halbe Stunde.
saint-petersburg.ru - 30. Juni 2008
Трое
лесных котят
родилось в
Ленинградском
зоопарке
Drei Luchse im Leningrader Zoo geboren
Die Drillinge wurden am 31. Mai geboren. Doch hat die Luchsin bisher
die Kleinen noch nicht aus der Wurfhöhle geführt. Das Luchsweibchen
Nelli kam 2004 aus Minsk an die Newa, als es zweieinhalb Jahre alt war.
Kater Arwid wurde vor elf Jahren in Petersburg geboren. Zählt man die
im Mai geborenen mit, dann hat das Luchspaar in vier Jahren schon für
elf Junge gesorgt.
pravda.ru - 30. Juni 2008
В
Московском
зоопарке
можно
увидеть недавно
родившегося
снежного
козленка
Im Moskauer Zoo kann man eine vor kurzem geborene Schneeziege
sehen
saint-petersburg.ru - 30. Juni 2008
В
Ленинградском
зоопарке
покажут
редчайших
змей
Im Leningrader Zoo werden "seltenste" Schlangen gezeigt
Im Leningrader Zoo wird am 2. Juli eine Schlangenausstellung eröffnet.
Wie die Pressesekretärin des Leningrader Zoos Tatjana Solomatina
mitteilte, sind in der Exposition etwa 50 Schlangen des Tulaer
Gebiets-Exotariums vertreten sowie die gesamte Kollektion des
Leningrader Zoos. Frau Solomatina betonte, es sei eine "einzigartige"
Ausstellung, weil das Tulaer Exotarium das beste in Rußland sei.
regions.ru - 30. Juni 2008
В
РОСТОВСКОМ
ЗООПАРКЕ
НОВОРОЖДЕННУЮ
ЛАМУ НАЗВАЛИ
В ЧЕСТЬ ГУСА
ХИДИНКА
Im Rostower Zoo erhielt neugeborenes Lama seinen Namen zu
Ehren von Guus Hiddinck
Als die Mitarbeiter am 22. Juni zur Arbeit kamen, begeistert vom Sieg
der russischen Mannschaft gegen Hollands Fußballer am Abend zuvor,
stellten sie fest, daß es bei den Lamas Zuwachs gegeben hatte. Ein
weibliches Jungtier war geboren worden. Und weil die Freude nun doppelt
groß war, wurde beschlossen, das kleine Lama Chiddingiana, oder kurz
Chida, zu nennen. Dabei wurde sogar von der Regel abgewichen, denn die
Namen aller Neugeborenen im Zoo im Jahre 2008 sollten mit "U" beginnen.
tatar-inform.ru - 27. Juni 2008
У
казанских
лапундеров
прибавление
в семействе
Zuwachs bei den Schweinsaffen im Zoo Kasan
bankir.ru - 26. Juni 2008
АКБ
«Лефко-
банк»
(ОАО)
берет
опеку
надо
львом
Московском
зоопарке
Aktienhandelsbank "Lefko-Bank" (Offene Aktiengesellschaft)
übernimmt Patenschaft für einen Löwen im Moskauer Zoo
interfax.by - 26. Juni 2008
Белые
тигрята
осваиваются
в уличном вольере
Московского
зоопарка
Weiße Tigerjunge nehmen Außengehege im Moskauer Zoo in Besitz
chance.ru - 25. Juni 2008
Объявлен
конкурс на
строительство
первой
очереди
нового
зоопарка в
Юнтолово
Wettbewerb für den ersten Bauabschnitt des neuen Zoos in
Juntolowo ausgerufen
tula.kp.ru - 24. Juni 2008
Тульский
экзотариум
приглашает
на праздник
"Мама, папа, я -
лягушачья
семья"!
Exotarium Tula lädt ein zum Feiertag "Mama, Papa, ich - eine
Froschfamilie"
Am 4., 5. und 6. Juli während der Schulferien und im Rahmen der
internationalen Kampagne "Das Jahr 2008 - das Jahr des Frosches" lädt
das Tulaer Exotarium zu einem Familienfest "Mama. Papa, ich - eine
Froschfamilie" ein.
utro.ru - 16. Juni 2008
Расплодившиеся
крачки
выгнали
ворон с пруда
московского
зоопарка
Ihre Jungen aufziehende Seeschwalben verjagten die Krähen vom
Teich des Moskauer Zoos
briansk.ru - 16. Juni 2008
Американская
белая
бабочка
стала бедствием
для Сочи
Amerikanischer Webebär (Hyphantria cunea) wurde für Sotschi zu
einer Katastrophe
Die phytosanitären Dienste von Sotschi führen einen Kampf gegen den
Amerikanischen Webebär, einen gefährlichen Pflanzenschädling, der die
Grünanlagen des Kurortes vernichten kann.
Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)
yarsk.ru - 27. Juni 2008
«Роев
ручей»
превратился
в тропики
"Rojow rutschej" verwandelte sich in ein Tropengebiet
Die exotischen Vögel zogen in ihre Sommervolieren um. In der zweiten
Dekade im September kehren sie in ihre Wintervolieren zurück.
ura.ru - 17. Juni 2008
Скандал
в
екатеринбургском
зоопарке. И снова
в центре
конфликта
слониха
Даша
Skandal im Zoo Jekaterinburg. Und wieder ist Elefantin Dascha
im Zentrum des Konfliktes
Besucher des Zoos Jekaterinburg, von denen ein großer Teil Eltern mit
Kindern sind, sind unzufrieden und besorgt. Es geht wieder einmal um
die "Perle" des Tiergartens, die 27-jährige Elefantenkuh Dascha, oder
besser, um ihre Sommer-"Wohnung". Laut Augenzeugen ist die Umzäunung
der Außenanlage des Elefantengeheges fehlerhaft gebaut: Durch die
Metallstäbe kann ein kleines Kind frei hindurch schlüpfen. Die
Mitarbeiter des Zoo versichern, daß die Umzäunung den Regeln
entspricht. Es gäbe überall im Zoo Umzäunungen und Warntafeln. Und die
Kinder sollten im Zoo unter elterlicher Aufsicht sein. Kinder könnten
überall hin klettern. Es habe einmal einen Fall gegeben, da ein Kind in
den Bärenkäfig geklettert war.
kp.ru - 16. Juni 2008
Дворняжка
усыновила
тигренка
Hofköter adoptierte Tigerjunges
Im Omsker Zoo gebar die vierjährige Tigerin Wenera ein Junges, das nach
dem Monat seiner Geburt Mai genannt wurde. Von Kindheit an war die
Tigerin von Hand aufgezogen, vielleicht wußte sie deshalb nicht, wie
man sich einem Neugeborenen gegenüber verhält. Von seiner Mutter
verstoßen, hatte Mai keine Überlebenschance. Am dritten Tag nach der
Geburt wurde das noch blinde Tigerjunge seiner leiblichen Mutter
weggenommen. Und im Dorf Bolscheretschje, in dem der Zoo liegt, wurde
eine Amme gesucht. Bei einem der Dorfbewohner hatte gerade die
fünfjährige Hofhündin Shutschka Zwillinge zur Welt gebracht. Sie wurde
zusammen mit ihren Welpen in den Zoo gebracht. Ihr neues "Söhnchen" hat
sie sofort angenommen, Milch hatte sie reichlich - und nur zwei Welpen.
wwf.ru - 16. Juni 2008
В
документах
оценки
воздействия
на окружающую
среду ВСТО-2
нет даже
упоминания
об амурском
тигре!
In den Dokumenten der Einschätzung der Auswirkungen auf die
Umwelt
der Ölpipeline Ostsibirien-Pazifik (WSTO-2) wird der Amurtiger nicht
einmal genannt!
Doch die Erdöl-Pipeline führt durch Tigergebiet. Darüber und über
andere dringende ökologische Fragen der WSTO-2 sprachen Wissenschaftler
auf einer Pressekonferenz, die der WWF Rußlands am 11. Juni in
Chabarowsk organisiert hatte.
zabinfo.ru - 1. Juli 2008
Сегодня,
1 июля, в
Читинском
городском
зоопарке на
природу
выпустили
молодого
изюбря
Heute, am 1. Juli wurde im städtischen Zoo Tschita ein junger
Isubrahirsch in die freie Natur entlassen
Einmal gelangte eine Isubrahirschkuh in den Zoo, die sich im Wald
verletzt hatte. Sie wurde aufgenommen, gesund gepflegt und Katja
genannt. Vor kurzem gebar Katja eine Tochter - Rosinka. Alle freuten
sich, wie sie heranwuchs, doch wurde entschieden, sie in die Freiheit
zu entlassen. Schon bald wird sich Rosinka im Dahurischen Naturreservat
befinden, wo sie zuverlässig vor Wilddieben und Jägern geschützt ist.
Der Isubrahirsch steht zwar nicht auf der Roten Liste der vom
Aussterben bedrohten Arten, ist aber auch nicht im Überfluß vorhanden
in den Wäldern Transbaikaliens. Wie Zoodirektor Alexandr Kibalin
bemerkte, wird zum erstenmal ein im Zoo geborener Isubrahirsch
freigelassen, früher wurde das nicht praktiziert.
wwf.ru - 24. Juni 2008
Who will protect the snow leopard?
WWF Russia discusses the practicability of renewal the schemes of
livestock insurance from the snow leopards attacks
The first meeting of the representatives of WWF Russia Altai-Sayan
project, UNDP/GEF project and the "Ubsunurskaya lowland" Nature Reserve
with the Mongun-Taiga district governance was held in Kyzyl (Republic
of Tuva) in June. The main question discussed in the meeting was the
complex of necessary measures on protection the livestock from the
predator's attacks. Also the necessity of livestock insurance from
different incidents was discussed.
Few years ago - from 2000 till 2002 - WWF Russia in consort with the
insurance company "RESO-Guarantee" realized the insurance schemes in
Tyva. It was necessary because the local herders often killed the snow
leopards which attacked their livestock. Within the insurance scheme
the herders got a compensation for the killed sheeps provided that the
snow leopard is alive. But then there were many problems such as
deficiently immediate reactions on the attack cases, complicated system
of payments, sophistication of attacks, low level of awareness among
local people etc. The program was recognized inefficient. But today
people of Mongun-Taiga and the local governance uniquely speak for the
renewal of the livestock insurance schemes.
The participants of the meeting agreed to organize a workshop for
people of Mongun-Taiga and Bai-Taiga districts where the herders can
favor their needs and discuss the ways of cooperation. The
south-western Tuva is a habitat for one of the key snow leopards
groups. There are no more than 150 species of this beautiful cat in
Russia, - says Chaizu Kyrgys, WWF Russia Altai-Sayan project leader. -
But it is here where the threats for the snow leopards life are
intense: from the poaching with the purpose to sell the skin and the
catching of irbis's cubs for further sale to the shoot-off with the
purpose to protect the livestock from the attacks. That's why it is
important for us to launch here the program of "bringing together" the
local communities and this majestic and rare cat.
primamedia.ru - 28. Juni 2008
Во
Владивостоке
леопард
родила
четырех котят
Leoparden-Vierlinge in Wladiwostok
Die afrikanischen Leoparden Ksjuscha und Tarsan eines rollenden Zoos
wurden Eltern von Vierlingen. Das teilte die Leitung des Zoos mit. Die
Besucher konnten die Jungen noch nicht sehen. So gibt es auch
Skeptiker, die meinen, es handle sich um ganz gewöhnliche Werbung. In
der Natur der Region Primorje habe es solche Fälle nicht gegeben. Drei
sei die Höchstzahl an Neugeborenen. Im Zoo sei bei guten
Haltungsbedingungen durchaus wahrscheinlich eine solche große
Nachkommenschaft, sagte Olga Ufyrkina, promovierte Biologin.
primorsky.ru - 23. Juni 2008
Гималайские
медвежата
найденыши
будут
жить
на
природе
Kragenbären-Findelkinder werden in der Natur leben
Die Kragenbären, die im Rayon Olgino gefunden wurden, werden in einen
natürlichen Lebensraum frei gelassen. Wie von der Verwaltung besonders
geschützter Naturterritorien der Region Primorje zu hören war, sei dies
am besten für die Tiere. Die Bären werden im Naturreservat
"Wassilkowski" leben.
Estland
rus.delfi.ee - 12. Juni 2008
Зоопарк
обновляет
слоновник
Zoo erneuert Elefantenanlage
Tallinns Stadtparlament soll entscheiden, ob die estnische Hauptstadt
sich beteiligen wird am im wesentlichen auf Kosten von Mitteln der
Strukturfonds der Europäischen Union zu realisierenden Projekts der
Rekonstruktion der Elefantenanlage des Zoos Tallinn, wofür eine
Eigenbeteiligung in Höhe von 10,5 Millionen Kronen notwendig ist im
Verlaufe des aktuellen und des nächsten Jahres. Ziel des Projektes ist
die Erhöhung der internationalen Konkurrenzfähigkeit des Zoos Tallinn.
Seine Vorzüge gegenüber den nächsten Nachbarn, den Zoos in Helsinki,
Stockholm, Riga und Petersburg waren bisher der Tierreichtum, die
Artenvielfalt und die Lage. Tallinn ist der nördlichste Ort, an dem
exotische wärmeliebende Tiere ausgestellt werden. Hauptziel des
Projektes ist die Fertigstellung des Afrikanums, d.h. des
Dickhäuterhauses für Elefanten, Flußpferde und Nashörner. Das wird
deren Haltungsbedingungen beträchtlich verbessern sowie den Besuchern
die Möglichkeit bieten, die Tiere auch bei ungünstigeren
Witterungsbedingungen zu sehen. Die Gesamtkosten des Projektes -
32.430.263 Kronen, davon bilden 21.922.921 Kronen Mittel aus den
Strukturfonds der EU. Das Projekt soll zum Jahre 2010 abgeschlossen
sein.
Belorußland
naviny.by - 29. Juni 2008
Популяцию
дальневосточных
леопардов
будут
спасать
в
Минске
Die Amurleoparden-Population wird in Minsk gerettet werden
Schon ein Jahr wird Geld gesammelt, damit die Amurleoparden Leda und
Leo im Minsker Zoo ein gemeinsames Gehege erhalten können. Im Minsker
Zoo hofft man darauf, die Zahl der Amurleoparden in der Welt vergrößern
zu können. Dafür muß man, als Minimum, ein Gehege errichten, in dem die
Minsker Leoparden gemeinsam leben können. Die Bewohnerin des Minsker
Zoos Leda ist jetzt etwa sieben Jahre alt. Leo ist etwas jünger, aber
völlig bereit zur Vaterschaft, wie es im Zoo heißt. Heute leben Leda
und Leo in verschiedenen Volieren, die völlig geeignet sind für jeden
allein, doch zu klein, um die Tiere zusammen zu halten. Für eine
gemeinsame Haltung benötigen die Tiere ein Areal, das einige Male
größer ist, als die Fläche jeder einzelnen Voliere. Die Liste der
Spender ist lang. Wenn die Zuchtpläne im Minsker Zoo Realität werden,
sollen die Jungtiere an andere Zoos abgegeben werden - mit dem Ziel,
die Population weiter zu vergrößern. Doch wenn die Minsker
Amurleoparden kein gemeinsames Gehege bekommen, gibt es auch keine
Hoffnung auf Leopardennachwuchs.
Ukraine
kv.com.ua - 1. Juli 2008
Именины
бегемотихи
Flußpferdgeburtstag
Flußpferddame Bresta, Bewohnerin des Kiewer Zoos, "feierte" am 30. Juni
ihren 50. Geburtstag. Geboren wurde sie im Münchener Zoo, vom zweiten
Lebensjahr an lebte sie im Leningrader, seit dem 15. Lebensjahr im
Kiewer Zoo. Sie blieb ohne Nachkommen. Ihr Partner starb, als Bresta 27
Jahre alt war. Der Erwerb eines weiteren Flußpferdes war für den Zoo zu
teuer, zudem war nicht klar, ob ihn Bresta akzeptiert hätte.
sq.com.ua - 1. Juli 2008
В
Харьковском
зоопарке
появятся
жирафы
Der Charkower Zoo wird Giraffen erhalten
Die Leitung des Charkower Zoos und einer der tschechischen Zoos haben
vereinbart, daß dem Zoo Charkow Giraffen übergeben werden. Das teilte
am 1. Juli der Direktor des Charkower Zoos Alexej Grigorjew
Journalisten mit. Seinen Worten nach sei im Budget der Stadt für das
nächste Jahr der Bau eines Giraffenhauses geplant. Die Giraffen kommen
im Prozeß des kostenlosen Austausches von Tieren zwischen den EAZA-Zoos
nach Charkow.
kh.ura-inform.com - 1. Juli 2008
Харьковскому
зоопарку
нужен
третий
слон
Der Zoo Charkow braucht einen dritten Elefanten
Der Zoo Charkow kann einen dritten Elefanten einstellen. Das teilte
heute, am 1. Juli, auf einer Pressekonferenz Zoodirektor Aleksej
Grigorjew mit. Seinen Worten nach wurden bereits entsprechende
Verhandlungen geführt mit Fachleuten aus Sri Lanka. Im Prinzip könnten
sie uns eine Elefantenkuh sogar kostenlos überlassen, im Tausch, doch
bis jetzt gibt es Probleme mit der Unterbringung des dritten Tieres.
Wenn ein dritter Elefant nach Charkow kommt, dann nicht in diesem und
auch nicht im nächsten Jahr. Mitarbeiter des Charkower Zoos fuhren nach
Sri Lanka, um Erfahrungen auszutauschen und einheimischen
Organisationen zu helfen, die versuchen die Asiatischen Elefanten zu
schützen. Dabei wurden auch Verhandlungen geführt über den Erwerb einer
Elefantin für Charkow. Um aber einen dritten Elefanten zu halten, muß
das bestehende Gebäude erweitert werden. Damit muß sich eine Sitzung
des Stadtsowjets beschäftigen. Ohne Rekonstruktion und Erweiterung des
Elefantenstalls kommt kein dritter Elefant nach Charkow. Im Charkower
Zoo leben heute zwei Elefanten: die aus Odessa stammende Tendi und der
"Holländer" Aun.
pk.kiev.ua - 1. Juli 2008
Бегемотиха
Бреста
отметила
полвека
Flußpferddame Bresta "feierte" ein halbes Jahrhundert
In Zoos werden Flußpferde selten 50 Jahre alt. In der freien Natur
erreichen sie ein Höchstalter von 30 bis 40 Jahren, in Gefangenschaft
werden sie etwas älter. Den Altersrekord hält ein Flußpferd aus New
York - 58 Jahre und neun Monate. Bresta wurde am 30. Juni genau 50
Jahre alt. Geboren wurde sie im Münchener Zoo. Von dort kam sie im
Kindesalter in den Leningrader Zoo. Auf dieser Reise erhielt sie ihren
Namen. Der erste Aufenthalt auf dem Weg von München nach Leningrad war
in der Stadt Brest. Die Flußpferddame war noch ganz klein, um aber die
Zolldokumente auszufüllen, mußte man sie irgendwie nennen - und so
erhielt sie ihren Namen zu Ehren der Stadt. Im Charkower Zoo lebte noch
eine Rekordhalterin der Ukraine - die Flußpferdschönheit Mascha. Sie
starb im Alter von 47 Jahren, doch schaffte sie es, einige Junge zur
Welt zu bringen. Aber der Geburtenrekord gehört Meri aus den
Kaliningrader Zoo, die 24 kleine Flußpferde zur Welt brachte. Das
letzte im Alter von 47 Jahren.
novosti-n.mk - 26. Juni 2008
Николаев
поможет
Харькову
продолжить
род
козлов
Nikolajew hilft Charkow bei der Zucht von Schraubenziegen
novosti-n.mk.ua - 26. Juni 2008
В
Николаевском
зоопарке
родилась
редкая
обезьянка
Im Zoo Nikolajew wurde ein seltener Affe geboren
Im Zoo Nikolajew wurde ein Weißhandgibbon geboren. Wie Vizedirektor
Jurij Kiritschenko sagte, wird diese Affenart in der Ukraine nur im Zoo
Nikolajew gehalten.
rosbalt.ru - 20. Juni 2008
МЧС
Украины
заселит
Чернобыль
вымирающими
зубрами
Ministerium für Katastrophenschutz der Ukraine besiedelt
Tschernobyl mit vom Aussterben bedrohten Wisenten
Das Ministerium für Katastrophenschutz und für Angelegenheiten des
Schutzes der Bevölkerung vor den Folgen der Katastrophe von Tschernobyl
schließt die Möglichkeit nicht aus, Naturreservate (Zapovedniki und
Zakazniki) auf dem Areal der "Entfremdungszone" um das Kernkraftwerk
Tschernobyl zu schaffen. Das erklärte heute auf einer Pressekonferenz
der zuständige Minister Wladimir Schandra. Seinen Worten nach ist das
Niveau der radioaktiven Verschmutzung der "Entfremdungszone" hoch, doch
die Verbreitung der Verschmutzung selbst besitzt lokalen Charakter. Auf
dem Areal der Zone gebe es sogenannte saubere Flecken, auf denen man in
Zukunft derartige Objekte schaffen könne. Schandra teilte mit, daß im
Sommer auf dem Territorium der Zone Wisente angesiedelt werden sollen.
Wisente waren ein originelles Symbol der Kiewer Rus, sie stehen heute
auf der Roten Liste der Ukraine. Nachdem im Jahre 1927 noch 52
Individuen in Zoos übriggeblieben waren, schafften es Zoologen, die
Tiere zu züchten und in Wäldern Rußlands, Polens und Belorußlands
anzusiedeln. In den 1960er Jahren tauchten Wisente in der Ukraine auf.
Vor 15 Jahren gab es etwa 700. Nach dem Abschuß während der
Unabhängigkeit blieben es weniger als 300.
segodnya.ua - 12. Juni 2008
Харьковчане
спасали
слонов
Charkower retteten Elefanten
Vier Mitarbeiter des Charkower Zoos kehrten aus Sri Lanka zurück, wo
sie einheimischen Zoologen halfen, Elefanten zu retten. Die Zahl der
Tiere auf der Insel verringert sich von Jahr zu Jahr. Die Einheimischen
vernichten sie, weil die Elefanten die Ernte zertreten. Elefanten leben
bei jedem buddhistischen Tempel - von diesen gibt es im Land Tausende.
"Das wäre nicht weiter schlimm, wenn die Elefanten in diesen Tempeln
nicht an Ketten gefesselt würden. Aber das ist eine schon Jahrhunderte
alte Tradition der Einheimischen. Ein Tier, das es gewöhnt ist, sich zu
bewegen, erleidet Schmerzen durch das Anlegen der Ketten: weil es weht
tut, schaukelt es hin und her den ganzen Tag ohne Unterbrechung oder,
umgekehrt, beginnt alles um sich herum zu zerstören, sich dabei selbst
verletzend. Wenn das Tier in eine Krisensituation gerät, stellt es eine
Gefahr für die Menschen dar, die sich gleich daneben befinden",
erzählte der Leiter der Elefantenabteilung des Charkower Zoos Oleg
Grischtschenko. Charkower Wissenschaftler retten bereits das dritte
Jahr Elefanten in asiatischen Ländern. In dieser Zeit waren sie in
Thailand, Myanmar und auf Ceylon. In diesen Ländern findet heute
zwischen Menschen und Elefanten ein richtiger Krieg um Land statt. Die
Tiere betreten die Äcker der Bauern und zerstampfen die Ernte. Die
Dorfbewohner verteilen rund um die Äcker ein für die Elefanten
tödliches Gift, obwohl für die Tötung dieses Tieres nach einheimischen
Gesetzen lebenslange Haft droht. "Und das, obwohl vor hundert Jahren
der Elefant in jeder Familie ein Helfer war. Heute halten nur sehr
reiche Leute diese Tiere, denn für sie zu sorgen kostet etwa 1.000
Dollar im Jahr, der Durchschnittsverdienst hier beträgt aber nur zehn
Dollar. Natürlich wurden unsere Ratschläge teilweise skeptisch
aufgenommen - schließlich lebten sie schon 3.000 Jahre Seite an Seite
mit Elefanten. Dennoch wurden nach unserem Besuch in einigen Tempeln
die Ketten gegen eine Umzäunung ausgetauscht", erzählte man im
Charkower Zoo.
|
|
|
Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Zoo
Köln, 02.07.2008
„Tahina“ beschert uns dreifachen Nachwuchs: „Lucy“, „Charlie“ und
„Linus“
Hier geht es nicht um „Linus Talentprobe“ am Kölner Tanzbrunnen,
sondern um Drillinge bei den Roten Varis. Und von denen gibt es in den
europäischen Zoos gerade mal ca. 300 Tiere. Daher sind wir besonders
froh, dass von diesen schönen, vom Aussterben bedrohten Lemuren seit
1979 schon 60 Jungtiere geboren wurden.
Zoo Dresden, 02.07.2008
5. DAK Familienzootag unter dem Motto: „Gesunde Tiere – Gesunde Kinder!“
Unter dem Motto: „Gesunde Tiere – Gesunde Kinder“ startet in diesem
Jahr der bereits 5. DAK-Familientag im Dresdner Zoo. Die Aktionen
dienen der Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung von Kindern
und Jugendlichen. Am 6. Juli können Kinder von 10:00 bis 17:00 Uhr bei
einer interessanten Tour durch den Dresdner Zoo verschiedene Tiere
kennen lernen und nach deren Vorbild ganz nebenbei so einiges rund um
das Thema Gesundheit erfahren. So soll ein Besuch bei Krokodil „Max“
beispielsweise über die richtige Zahn- und Körperpflege aufklären. Bei
den Affen gibt es Tipps für eine gesunde Ernährung und die Geparden
zeigen, wie wichtig Bewegung ist - vor allem für Kinder. So gibt es
auch jede Menge Möglichkeiten, sich in Trendsportarten und alten
Kinderspielen auszuprobieren. Ziel der Veranstaltung soll es sein, den
Kindern in Zeiten von Fastfood, Fernsehen und Co. einen spielerischen
Umgang mit richtiger Ernährung sowie Sport näher zu bringen. Die Tiere
vom Dresdner Zoo zeigen wie’s geht!
Wilhelma, 02.07.2008
Pippi Langstrumpf hatte nur einen...
... nämlich Herrn Nilson.
Aber ein Totenkopfäffchen allein ist niemals glücklich, die
possierlichen Tiere sind ausgesprochen sozial und leben am liebsten in
größeren Familienverbänden (der eigenen Art wohlgemerkt!). Die
„Nilsons“ in der Wilhelma bewohnen ein mit Baumstämmen dekoriertes
Gehege auf den Subtropenterrassen, wo sie neben den zahlreichen
Papageien und tropischen Pflanzen eine fast heimische Kulisse haben.
Die 8-köpfige Gruppe hat Zuwachs bekommen – ob Junge oder Mädchen ist
bis jetzt noch unbekannt. Die beiden jungen Totenkopfäffchen betrachten
die Welt vom sicheren Rücken der Mutter aus – und lernen dabei auch
gleich die Speisekarte der Erwachsenen kennen: In ihrer
südamerikanischen Heimat ernähren sich die zierlichen, knapp 1 Kilo
schweren, lebhaften Baumbewohner von Insekten, Schnecken, Fröschen,
Eiern, jungen Vögeln sowie Früchten und Sämereien. Auch in der Wilhelma
wird daher der Speiseplan entsprechend abwechslungsreich
zusammengestellt. Die Gruppe der Totenkopfäffchen in der Wilhelma hatte
in letzter Zeit mit allerlei Problemen zu kämpfen: Kinderlosigkeit,
stressige Gruppendynamik und neue Männer. Nach Empfehlung des EEP
(Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) wird alle drei Jahre der
Zuchtmann ausgetauscht. Dies soll den Kindersegen erhöhen und dabei
gleichzeitig die Inzucht verhindern, denn dann können Töchter in der
Familie bleiben. Der letzte Chef, „Paule“, war bei den Damen aber nicht
sonderlich gut gelitten – in den beiden vergangenen Jahren sind keine
Jungtiere aufgekommen. Zur Zeit ist „Bollie“ am Ruder, gebürtiger
Brite. Er hat schon erfolgreiche Gastspiele in Chessington und
Apeldoorn hinter sich und wird auch von den Wilhelma-Damen akzeptiert.
Die Großfamilie ist wieder im Lot, zwei Jungtiere sind der beste Beweis
dafür. Ein drittes wird noch erwartet – sieht nach einer guten Saison
für den Heiratsvermittler vom EEP aus!
Zoo Osnabrück, 01.07.2008
Giraffenjungtier Maamoni geboren
So schnell geht es selten:
Innerhalb von einer halben Stunde gebar die Giraffendame „Diana“ am 18.
Juni ihr drittes Kind. Noch gut verpackt in der Fruchthülle fiel die
kleine Giraffe aus ca. zwei Meter Höhe auf den gepolsterten Stallboden.
Die Zoomitarbeiter befreiten das Jungtier aus der Hülle und überließen
es dann der Fürsorge seiner Mutter. Das Jungtier ist ein Männchen und
wurde auf dem Namen „Maamoni“ getauft. Zurzeit sind Mutter und Kind
noch von dem Rest der Herde getrennt. Maamoni ist eine äußerst mutige
kleine Giraffe. Während seine Geschwister tage- und wochenlang mit sich
haderten, bevor sie einen Schritt auf die Außenanlage wagten, trottete
Maamonie gleich am ersten Tag seiner Mutter ins Freie hinterher. Er
hatte sogar noch das Knorpelpolster unter den Hufen. Dieses Polster
verhindert bei der Geburt, dass die Mutter von den scharfen Hufen
verletzt wird und schleift sich innerhalb weniger Tage nach der Geburt
ab. Der Aufenthalt auf der Außenanlage ist auf ein Stündchen am Morgen
beschränkt. Den Rest des Tages verbringen die beiden im Innengehege.
Maamoni liegt häufig im vorderen Stall, so dass er für die Besucher oft
zu sehen ist.
Zoo Halle, 01.07.2008
Zoofest-Jubiläum im Bergzoo-Halle
Am 06.07.2008 lädt der Bergzoo zum 45. Mal zum traditionellen Zoofest.
Das Jubiläum steht ganz im Zeichen des Jahr des Frosches, der
weltweiten Kampagne zum Schutz der Amphibien. Von 10:00 bis 18:00 Uhr
präsentiert Ihnen der Zoo Halle ein buntes Programm für Jung und Alt.
Das Thalia-Theater Halle, Mal- und Bastelstände, Eselreiten, die
beliebte „Streicheltierkarawane“, "Pösi der Pinguin" und die
Jugendtanzgruppe "Tanzperlen Halle" werden unser Fest zu einem
unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie machen. Das vollständige
Programm finden Sie auf der Homepage.
Zoo Dortmund, 01.07.2008
Sommerabend im Zoo am 11. Juli
Funkelten da nicht gerade zwei Augen in der Dunkelheit? Der Luchs ist
auf der Pirsch. Auch die Kleinkatzen, Löffelhunde und Dachse werden in
der Abenddämmerung aktiv. Sogar das kleine Rehkitz wagt sich dann eher
mal aus seinem Versteck. Wenn die Nacht auf leisen Pfoten langsam naht,
ist die Atmosphäre im Zoo ganz anders als sonst und der Besuch wird zum
besonderen Erlebnis. Deshalb ermöglicht der Zoo Dortmund mit
gesonderten Öffnungszeiten den Gästen die so genannten Sommerabende. Am
Freitag, 11. Juli, ist es wieder soweit. Der Zoo öffnet seine Pforten
bis 22 Uhr. Es gelten die üblichen Eintrittspreise.
Zoo Dortmund, 01.07.2008
Tierkinder im Zoo Dortmund
Pünktlich zu Ferienbeginn steht im Zoo Dortmund eine ganze Schar von
Tierkindern bereit, die zahlreichen Besucherinnen und Besucher aus
Stadt und Umland zu empfangen. Viele Tiergruppen präsentieren ihren
diesjährigen Nachwuchs. Gleich im Eingangsbereich kann man auf dem
Großen Teich eine stolze Brautenten-Mutter mit ihrem Nachwuchs
entdecken, daneben auch eine Stockente, die ihre Küken ausführt. Auch
die wild am Teich lebenden Rallen haben sich fortgepflanzt. In der
oberen Etage des Amazonashauses präsentiert der Zoo den Nachwuchs der
Waldschildkröten und gleich nebenan können aufmerksame Beobachter in
der Außenanlage ein Rehkitz im Gras entdecken. Bei den Axis-Hirschen
ebenso wie bei den Sasins, einer kleinen Antilopenart aus Indien, hat
sich Nachwuchs eingestellt. Im Bauernhof tummeln sich elf kleine
Schweinchen und die beiden Kälber der Hinterwälder Rinder. Auf der
Südamerikawiese präsentiert eine Pfauenmutter ihre Küken und die
Capybaras warten sogar mit Vierlingen auf. Bei den Luchsen hat es
ebenfalls wieder Nachwuchs gegeben. Mit etwas Glück kann man die
kleinen Kätzchen mit ihrer Mutter spielen sehen. Zudem erfreuen die
Jungtiere bei der Orang-Utan-Familie und bei den Kamelen die Zoogäste.
Zoo Berlin, 30.06.2008
Sensationeller Zuchterfolg bei den Schwarzschnabelstörchen
Vor den Augen der Besucher werden zur Zeit zwei am 3. und 4. Juni
geschlüpfte Schwarzschnabelstörche fürsorglich von ihren Eltern
aufgezogen. Den meisten Interessierten wird bereits aufgefallen sein,
dass es sich hier nicht um unsere heimischen Klapperstörche handelt,
haben doch die Eltern keinen roten, sondern den namengebend schwarzen
Schnabel. Eine Laune der Natur ist es wohl, dass bei diesen jungen
Störche der Schnabel zunächst hell ist und sich erst im Alter schwarz
färbt, während junge Weißstörche einen schwarzen Schnabel haben, der im
Alter rot wird. Der Zuchterfolg im Tierpark Berlin ist in mehrfacher
Hinsicht außerordentlich bemerkenswert. Zum einen sind die im
fernöstlichen Amur-Ussuri-Gebiet beheimateten Schwarzschnabelstörche
durch Lebensraumvernichtung, Überfischung und menschliche Störungen
stark von der Ausrottung bedroht. Der Bestand von nur noch ca. 2000
Vögeln geht immer weiter zurück. Die Erhaltungszucht in Menschenobhut
ist daher von großer Bedeutung. Doch gerade in Europa gelingt die Zucht
dieser Störche nur sehr selten. Zur Zeit hat neben dem Tierpark Berlin
nur der Vogelpark Avifauna in Alphen, Niederlande seit vergangenem Jahr
Zuchterfolge zu vermelden. Vor längerer Zeit hat auch der Vogelpark
Walsrode die seltenen Störche regelmäßig gezüchtet, führt die Art aber
nun nicht mehr im Bestand. Zum anderen sind dem diesjährigen Erfolg im
Tierpark Berlin langjährige Bemühungen vorausgegangen. Das
Storchenweibchen unseres Paares legt zwar schon seit vielen Jahren,
jedoch waren die 4 Eier eines jeden Geleges immer unbefruchtet. Deshalb
entschlossen sich die Tierpark Mitarbeiter vor einigen Jahren, auch bei
dieser Vogelart die künstliche Besamung zu versuchen, die im Tierpark
Berlin u.a. bei den ebenfalls sehr seltenen Schneekranichen mehrfach
gelungen ist. Erstmalig gelang es 2004 tatsächlich, ein Ei eines
Vierergeleges zu befruchten. Es schlüpfte auch ein kleiner Storch
daraus, der jedoch während eines Unwetters von den Eltern nicht
ausreichend geschützt wurde und deshalb umkam. Das im folgenden Jahr
einzige befruchtete Ei wurde deshalb Weißstörchen untergelegt, während
die Schwarzschnabelstörche ein Ei der Weißstörche bekamen. Das Resultat
war eine erfolgreiche Aufzucht des Weißstorches durch die
Schwarzschnabelstörche, während der geschlüpfte Schwarzschnabelstorch
bei den Weißstörchen aufgrund einer Infektion starb. Die Freude der
Tierpark Mitarbeiter ist deshalb in diesem Jahr umso größer, dass nun
gleich 2 Jungstörche erfolgreich aufwachsen, die weltweit erstmalig
durch aufwändige künstliche Besamung entstanden sind.
Thüringer Zoopark Erfurt, 30.06.2008
Sommerferienspiele im Thüringer Zoopark
Der Thüringer Zoopark Erfurt bietet auch in den Sommerferien wieder
Ferienspiele an. Angeboten werden jeweils zwei Wochenkurse im Juli und
im August. Beide Kurse sind identisch und kosten 70 ¤ pro Person.
Eingeschlossen sind der Eintritt in den Zoo, das tägliche warme
Mittagessen und der Aufenthalt im Indianercamp. Im Internet unter
www.zoopark-erfurt.de auf der Startseite unter der Rubrik Angebote
findet man die Ferienspiele und den Anmeldebogen. Diesen Anmeldebogen
bitte ausdrucken, ausfüllen und per FAX oder Post an den Zoopark
schicken. Anmeldebögen sind aber auch an der Zookasse erhältlich. Mit
der Überweisung der 70 ¤ ist die Anmeldung dann verbindlich. Bereits
angemeldete Teilnehmer und noch freie Plätze sind in einer Tabelle im
Internet auf oben genannter Ferienspielseite aufgeführt. Für den
Julikurs vom 14.07. bis 18.07.2008 gibt es noch wenige freie Plätze.
Noch freie Plätze gibt es für den Augustkurs vom 11. bis 15.08.2008.
Anmeldungen sind noch bis zum 10 Juli 2008 für Kurs 1 und bis zum 31.
Juli 2008 für Kurs 2 möglich.
ZOOM Erlebniswelt, 30.06.2008
Die ZOOM Erlebniswelt „hat sich neu erfunden“ – Zootest im Stern
vergibt Bestnote an zoologische Erlebniswelt
„Die 50 besten Zoos in Deutschland“ titelt das Magazin Stern in seiner
aktuellen Ausgabe und bewertet „Eindruck“, „Besucherservice“ und
„Tierhaltung“. In der letztgenannten Kategorie, die mit einem Schlüssel
von 80% in die Wertung einfließt, erzielte die ZOOM Erlebniswelt mit
1,74 die Bestnote aller getesteten Zoos in Deutschland. Das
Gesamtergebnis von 1,91 platziert die zoologische Erlebniswelt im
Herzen Nordrhein-Westfalens in den Top Ten. Das Ranking des Stern führt
die ZOOM Erlebniswelt als Sonderfall außerhalb der Konkurrenz anderer
zoologischer Einrichtungen. Trotz der Begründung der Redaktion, eine
offizielle Listung sei erst nach der kompletten Fertigstellung in 2009
möglich, beschreiben die Tester das umfangreichste Neubauprojekt einer
zoologischen Erlebniswelt in Deutschland als Neuerfindung des
ehemaligen Gelsenkirchener Ruhr Zoos. „Wir freuen uns über diese
Bewertung und fühlen uns mit dem wegweisenden Konzept der ZOOM
Erlebniswelt bestätigt“, kommentiert Dr. Rainer von Courbière,
Geschäftsführer der Trägergesellschaft GEW das Ergebnis. Bestätigt wird
der Eindruck durch die durchgängig positive Resonanz vieler
Kommentatoren, aber auch der begeisterten Besucher. Für eine
Investitionssumme von 91 Millionen Euro entsteht ein „Zoo der Zukunft“
in Gelsenkirchen, die Erlebniswelten Alaska und Afrika und der
einheimische Grimberger Hof sind komplett fertig gestellt und auf einer
Fläche von 24 Hektar erlebbar. Die beiden Erlebniswelten Alaska und
Afrika auf einer Fläche von rund 24 Hektar begeisterten im vergangenen
Jahr bereits über eine Million Besucher aus ganz Deutschland. Mehr als
600 Tiere und 100 Tierarten haben in den großzügigen Revieren eine
Heimat gefunden. Mit der Fertigstellung der Erlebniswelt Asien wird die
einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt in Europa
komplettiert.
Tiergarten Nürnberg, 30.06.2008
Tierportraits - Bilder von Ursula Roth
Unter dem Ausstellungstitel „Tierisch, tierisch“ zeigt die Regensburger
Malerin Ursula Roth vom 4. Juli bis 10. September 2008 im Foyer des
Naturkundehauses im Tiergarten Nürnberg ihre Aquarelle, Pastelle und
Acrylbilder mit Motiven afrikanischer Wildtiere. Zur
Ausstellungseröffnung am 4. Juli 2008 um 10 Uhr wird herzlich
eingeladen. Im Rahmen der Eröffnung berichtet die Künstlerin über ihre
Reisen in verschiedene Länder Afrikas und bietet Einblick in die
Entstehung ihrer Werke.
Vogelpark Herborn, 28.06.2008
Wachsende Bedeutung des Herborner Naturerlebniszentrums für Forschung
und Lehre
Außerschulische Lernorte können wirkungsvoll dazu beitragen, den in
unserer Gesellschaft, besonders bei Kindern und Jugendlichen, leider
weit verbreiteten naturkundlichen Bildungsdefiziten wirkungsvoll zu
begegnen. Ein zeitgemäß geführter Tiergarten wie der Vogelpark in
Herborn-Uckersdorf versteht sich dementsprechend als
Naturerlebniszentrum und Brücke zwischen den immer naturentfremdeter
heranwachsenden Menschen der Tierwelt. Diese wachsende Bedeutung des
Herborner Vogelparks wurde in der vorigen Woche bei einer Exkursion in
den Park von Professor Hans-Peter Ziemek von der Fachgruppe Biologie
und Didaktik der Universität Dortmund sowohl von dem Hochschullehrer
als auch den 14 gemeinsam mit ihm aus dem Ruhrgebiet angereisten
Studentinnen und Studenten bestätigt. Besonders angetan war die von
Parkleiter Wolfgang Rades geführte Gruppe von der ganzheitlichen
Ausrichtung des Parks, der nicht nur die Faszination der Vielfalt der
Vogelwelt aus allen Kontinenten vorstellt, sondern darüber hinaus auch
die Begegnung mit possierlichen südamerikanischen Lisztäffchen, nur
kniehohen chinesischen Muntjakhirschen oder auch australischen
Gespenstheuschrecken ermöglicht. Professor Ziemek war auch von dem
Umstand begeistert, dass die großzügigen neuen Freilandterrarien die
Begegnung mit oftmals unbekannten heimischen Kleintieren ermöglichen.
Ziemek: „Wo sonst haben angehende Pädagogen die Chance, neben frei
fliegenden Weißstörchen auch deren gleichfalls gefährdete Mitbewohner
der Flussauen wie Europäische Zwergmäuse, Ringelnattern, Laubfrösche
oder Sumpfschildkröten in naturnahen Lebensraumausschnitten aus
nächster Nähe zu beobachten?“ Dies war für ihn und die Studenten Grund
genug, den Weg aus Dortmund ins idyllische mittelhessische Herborn zu
suchen, obgleich es im Ruhrgebiet mehrere renommierte Zoologische
Gärten gibt.
ZOOM-Erlebniswelt, 27.06.2008
Behinderte profitieren am Erlebnistag zusätzlich
Behinderte zahlen in der ZOOM Erlebniswelt einen reduzierten
Eintrittspreis von neun Euro statt der normalen 13,50 Euro für
Erwachsene. Ist der Behinderte auf eine Begleitperson angewiesen, zahlt
auch diese den ermäßigten Eintrittspreis. Dies hielten die Ratsherren
Udo Brückner (SPD) und Wolfgang Heinberg (CDU) für eine finanzielle
Benachteiligung der Behinderten und wandten sich deshalb an die
Geschäftsführung der GEW Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH.
Von dort gab es nun nach der Aufsichtsratssitzung in dieser Woche
grünes Licht für eine Neuregelung: An den so genannten Erlebnistagen in
der ZOOM Erlebniswelt, an denen nur der halbe Preis für die
Einzeltageskarte erhoben wird, gilt diese 50-prozentige Ermäßigung ab
sofort auch auf die schon ermäßigten Eintrittspreise für Behinderte und
deren berechtigte Begleitpersonen. Die nächsten Erlebnistage in der
ZOOM Erlebniswelt sind der 18. August und der 17. September.
Aquazoo Düsseldorf 27.06.2008
Otter - Pelztiere der besonderen Art
Schon die Titelseite des druckfrischen Magazins "Aquarius" des Aquazoos
in Düsseldorf lässt die Herzen von Otter-Fans höher schlagen: "Nemo",
der Botschafter der Wassermarder schlechthin, blickt vorwitzig aus
seiner Menschenobhut auf sein Publikum. Und im Heft selbst gibt es dann
viele Informationen zu den weltweit dreizehn verschiedenen Arten des
Otters. Ob Riesen- oder Seeotter, Eurasischer Fischotter oder
Kurzkrallenotter, die Lebensweise und Gefährdung dieser hoch
interessanten Tiergruppe wird allgemeinverständlich dargestellt. Aber
auch das "Jahr des Frosches", die weltweite Amphibienkampagne 2008
aller Natur- und Zooverbände, findet ihren textlichen Niederschlag,
schließlich beteiligt sich die Landeshauptstadt an der Rettung der
Amphibien mit erheblichem Aufwand. Weitere Beiträge informieren über
den hohen technischen Standard bei der Tierhaltung, geben Einblicke in
die Zoopädagogik und stellen die Arbeit des Tierpfleger-Teams vor.
ZOOM-Erlebniswelt, 27.06.2008
Fotowettbewerb Ferien-Foto-Safari "Natur - tierisch nah"
Wie ein lebender Torpedo flitzt der Seelöwe durchs Becken und wird doch
von der Kameralinse eingefangen. Aug in Aug, nur getrennt durch eine
Glaswand, faucht uns der imposante Löwe an: ein Motiv fast wie aus der
Serengeti. Und dann die süßen Schimpansen- und Bärenbabys, verewigt
fürs Fotoalbum oder die Festplatte? Hand aufs Herz: Gibt es eigentlich,
mal abgesehen von den eigenen Sprösslingen, ein dankbarere Fotomotive
als die Tiere in den Zoos der Region? Eben! Deshalb bitten freizeit,
das Internetportal www.DerWesten.de und die ZOOM Erlebniswelt in
Gelsenkirchen in den kommenden Wochen zur großen Ferien-Foto-Safari.
Gefragt sind Sie und Ihr Auge: Wir suchen bildschöne Tierfotos aus den
Zoos und Tierparks der Region. Interesse geweckt? Na dann: Viel Spaß
und tolle Motive!
Zoo Osnabrück, 27.06.2008
Erste Reaktionen auf Zootest des Stern
Die Zoo-AG, eine Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Zooexperten hat in
ihrer jüngsten Presseschau den Zootest des Stern als „ärgerlich“
bezeichnet. Der Osnabrücker Zoo schnitt bei diesem Testergebnis zwar
mit der Note „noch gut“ ab, war aber lediglich auf dem 25. Platz von 27
Großzoos gelandet. Der Osnabrücker Zoo erfüllt nicht nur alle von der
Europäischen Union geforderten Haltungsbedingungen, sondern übertrifft
diese in allen Fällen zum Teil deutlich. Dies ist das Ergebnis eines
harten Sanierungsprogramms, das nicht mit öffentlichen Mitteln, sondern
dank vieler Sponsoren und Zoobesucher realisiert werden konnte. Es ist
deshalb völlig unverständlich, dass der Osnabrücker Zoo hinter vielen
Zoos bewertet wurde, die in vielen Fällen selbst die
Haltungsbedingungen für sensible Tierarten wie Menschenaffen und
Elefanten nicht erfüllen. Gleichwohl hat der Zoo Osnabrück selbst viele
Schwachstellen erkannt, die in den nächsten Jahren mit großen
Anstrengungen abgebaut werden sollen. „Wir leben im Moment noch sehr
stark von der Verpackung, also unseren Marketingkampagnen, mit denen
wir die Besuchszahlen von 400.000 auf 750.000 jährliche Besucher
ausweiten konnten! Das eigentliche „Produkt Zoo“ muss und wird in den
nächsten Jahren mit Rekordinvestitionen zu einem der schönsten Zoos in
Deutschland weiter „entwickelt“, sind sich Zoopräsident Reinhard
Coppenrath und Geschäftsführer Andreas Busemann sicher. Der weltweit
einmalige unterirdische Zoo, der Zoo und Naturkundemuseum miteinander
verbindet und insbesondere die neu entstehende, gitterlose afrikanische
Erlebniswelt Takamanda werden mit einer Rekordsumme von 12 Millionen
Euro das Erscheinungsbild des Zoo nachhaltig verbessern. „Mit diesen
beiden Projekten sind wir im Vergleich zu anderen Zoos in Deutschland
ab 2010 auf UEFA-Cup-Kurs“, sind sich Coppenrath und Busemann sicher.
„Um auf Championsleague -Niveau zu kommen, müssen wir aber zeitnah
insbesondere die Bärenanlage und den Beton-Affenfelsen im Herzen des
Zoos komplett umgestalten. Wir arbeiten zurzeit an einer Überarbeitung
des Masterplans für den Gesamtzoo, können aber schon jetzt sagen, dass
die Finanzierung – insbesondere mit Blick auf die Tatsache, dass wir
der Zoo mit der geringsten Zuschussquote sind – nicht einfach werden
wird.“
Opel-Zoo, 27.06.2008
Muntjaks - Hirsche in Miniaturausgabe bei den Roten Pandabären
Die beiden Roten Pandabären
Luri und Matt haben sich offensichtlich in ihrer Anlage gut eingelebt;
jeder hat seinen Lieblingsplatz in den Bäumen, von dem aus er auf die
Besucher und die ganze Umgebung hinabblicken kann. Seit Neuestem können
sie auch noch auf eine weitere Tierart hinabblicken, die noch nie im
Opel-Zoo gepflegt wurde: Zwei weibliche Tiere und ein männliches
Exemplar der Muntjaks, eine Gattung aus der Familie der Hirsche. Von
den 11 existierenden Arten der Muntjak-Hirsche wurden 5 erst in den
90er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt. Der Grund ist einfach,
Muntjaks sind klein und leben einzeln oder in Kleingruppen verborgen im
Unterholz der Wälder. Im Opel-Zoo werden Chinesische Muntjaks
(Muntiacus reevesi) gepflegt, kleine Hirsche mit einer Schulterhöhe von
etwa 40 cm und einem Gewicht von 15 kg. Fast wie eine Miniaturausgabe
der großen Hirsche sind die Muntjaks schon ein wenig außergewöhnlich
anzusehen. In ihrer neuen Anlage bei den Roten Pandas kann man sie auch
sehr gut beobachten. Die drei Tiere, die aus anderen Zoos nach Kronberg
kamen, äsen seit ein paar Tagen auf der Grasfläche im Pandagehege und
halten den Bewuchs kurz.
Wildpark Lüneburger Heide, 26.06.2008
Doppeltes Elchglück
Gerade mal zwei Wochen alt sind die noch namenlosen Mini-Elche mit den
endlos langen Beinchen. Noch unbeholfen staksen sie um ihre stolzen
Mütter Nadja (3) und Steffi (3) herum, die nach acht Monaten Tragzeit
ihre Kälber zur Welt gebracht haben. Mädchen oder Jungen, diese
spannende Frage kann erst in Kürze beantwortet werden,
selbstverständlich werden Mütter und Kinder erst einmal in Ruhe
gelassen. So dürfen weder Vater Zwille (6) noch die Tierpfleger in ihre
Nähe. Die kleinen Elche, die jetzt etwa einen Meter hoch sind und bei
ihrer Geburt 15 Kilogramm wogen, werden sechs Monate gesäugt und
bringen es ausgewachsen auf eine Schulterhöhe von 2,40 Metern, fast
drei Meter Länge und ein Gewicht von 400 (Weibchen) bis sogar 850
Kilogramm (Männchen). Von der damit mit Abstand größten Hirschart sind
insgesamt acht Tiere im Wildpark Lüneburger Heide zu bestaunen. Seit
über dreißig Jahren züchtet der Wildpark erfolgreich Elche. Die
naturbelassenen großen Gehege und ein neu errichteten Stall im
Blockhausstil, bieten ideale Voraussetzungen für die Aufzucht und dem
Wohlbefinden des Elchnachwuchses.
Thüringer Tierpark Erfurt, 26.06.2008
Afrikanische Kunst zwischen Nashörnern
Ab dem 28. Juni kann man sich im Nashornhaus des Zooparks an
afrikanischer Schnitzkunst erfreuen. Der aus Togo stammende und
mittlerweile in Erfurt lebende Holzbildhauer Boniface Ametepe wird
hier in den nächsten Wochen seine Werke den Zoobesuchern präsentieren.
Zu bestaunen sein werden dabei verschiedenste Tierfiguren, aber auch
Menschenskulpturen und bildschöne Möbelstücke im afrikanischen Stil.
Und wer Gefallen an dem einen oder anderen Holzkunstwerk gefunden hat,
kann diese über Boniface Ametepe persönlich auch käuflich erwerben.
Zoo Berlin, 26.06.2008
Ein bedrohter Riese: die Atlantische Seespinne
In der großen Familie der Spinnenkrabben findet man neben tropischen
Zwergen von nur wenigen Millimetern Panzerdurchmesser auch die größte
Krabbe der Welt, die Japanische Riesenkrabbe mit bis zu drei Metern
Beinspanne. In ihrer natürlichen Umwelt leben Spinnenkrabben meist sehr
versteckt, viele tarnen sich mit Algenpolstern. Im nördlichen Atlantik
wurde eine Spinnenkrabbenart jedoch zur Bedrohung. Die Massenvermehrung
der eingeschleppten pazifischen Königskrabbe hat negative Auswirkungen
auf die ursprüngliche Meeresfauna. Leider ist aber die Atlantische
Seespinne (Maja brachydactyla) durch Überfischung in weiten Bereichen
des Nordatlantiks selten geworden. Internationale Projekte sollen nun
helfen, die bedrohten Tiere zu bewahren. Mit Sendern versehen, geben
die Krabben Aufschluss über ihr Wanderverhalten. In spanischen
Gewässern starteten Erfolg versprechende Wiederausbürgerungsprogramme.
Im Kaltwasserbereich des Zoo-Aquariums können die ca. 60 cm großen
Atlantischen Seespinnen bestaunt werden.
Vogelpark Herborn, 26.06.2008
Mit Werner Becker und den Freunden der Flora Herbornensis im Vogelpark
der Pflanzenwelt auf der Spur…
… waren unlängst kleine und große Naturfreunde im Herborner Vogelpark,
der einmal mehr seinem Ruf als Naturerlebniszentrum auf unterhaltsame
Art gerecht wurde. Landschaftsgärtner Dirk Behnert hatte eine
sehenswerte Pflanzenbörse organisiert und verteilte zudem mit den
Vogelparkvereinskolleginnen Britta Heering und Renate Hebener selbst
gezogene Blumen an kleine Gartenfreunde, die diese natürlich selbst in
die von der Firma Samen Schneider aus Haiger gesponserten Töpfchen
einpflanzen durften. Die Wissbegierigen unter den Vogelparkbesuchern
kamen bei den spannenden Führungen mit Werner Becker zu den
farbenfrohen botanischen Kostbarkeiten im Vogelpark voll auf ihre
Kosten. Die Resonanz auf diese Veranstaltung war dermaßen erfreulich,
dass die Aktiven der Flora Herbornensis und des Vogelparkvereins eine
Wiederholung schon beim diesjährigen Zootag am 5. Oktober
beabsichtigen. Übrigens bietet der Herborner Vogelpark schon in diesen
ersten Ferientagen zahlreiche Höhepunkte: Neben gleich neun jungen
Weißstörchen stehen dabei die sechs erst wenige Tage alten Jungziegen,
die das Streichelgehege mit munteren Bocksprüngen erobern, besonders im
Blickpunkt des Interesses der zahlreichen Besucher aus nah und fern.
Zoo Wuppertal, 26.06.2008
Sommerprogramm 2008
In den Sommerferien bietet der Zoo seinen Besuchern neben den Tieren
auch in diesem Sommer wieder ein attraktives Programm mit Führungen,
Sonderaktionen und Konzerten. Auf dem Programm stehen in den
Sommerferien u. a. Kinder-Ferienführungen mit wechselnden Themen,
Sonderführungen hinter die Zookulissen, Abendführungen durch den
geschlossenen Zoo, Kinderschminken, Konzerte und Aktionen für Kinder
mit dem Clown-Theater „Oh Larry“.
Zoo Osnabrück, 26.06.2008
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus!
Der Osnabrücker Zoo wird in den nächsten Jahren mit millionenschweren
Investitionen sein Erscheinungsbild weiter verbessern. Das wohl
wichtigste Projekt in der Geschichte unserer Einrichtung, die
erlebnisorientierte Erweiterung durch einen afrikanisch gestalteten,
gitterlosen Zoo (Takamanda) steht unmittelbar bevor. Im Rahmen der von
uns durchgeführten europaweiten Ausschreibungen der Planungsleistungen
haben wir uns nun für das in unseren Augen beste Konzept, das der
international erfahrene Zooarchitekt Peter Rasbach entwickelt hat
entschieden. Gemeinsam mit Herrn Rasbach werden wir Ihnen am 2.Juli ab
10.30 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz das Ergebnis unserer
Planungen vorstellen. Ebenfalls erlauben wir uns im Rahmen dieser
Veranstaltung auf den jüngsten Zootest des Magazins Stern noch einmal
kurz einzugehen und in diesem Zusammenhang die weiteren
perspektivischen Planungen des Zoos vorzustellen. Bitte öffnen Sie dazu
auch den beigefügten Link um sich umfassend zu informieren.
Zoo Duisburg, 26.06.2008
6-facher Nachwuchs bei den Arktischen Wölfen
Wie jedes Jahr begann die Ranzzeit der im Zoo Duisburg gehaltenen
Arktischen Wölfe im Frühjahr. Hierbei gelangen grundsätzlich nur die
beiden ranghöchsten Rudeltiere, die so genannten Alpha-Tiere, zur
Paarung. Zum Monatsende April war es dann soweit: die Leitfähe hatte
sich tief in ihren selbst gegrabenen Erdbau verkrochen und zeigte ihren
Pflegern damit unmissverständlich an, dass die Geburt nicht mehr lange
auf sich warten lassen sollte - nach einer Tragzeit von rund 2 Monaten.
Das bekanntermaßen hoch entwickelte Sozialsystem der Wölfe greift auch
in dieser Situation, denn die restlichen Rudelangehörigen brachten dem
werdenden Muttertier sein Futter an oder auch in den Bau. Erstmal
verriet ein noch verhaltenes, aus dem Bau dringendes Fiepsen den
Pflegern, dass die Jungtiere geboren waren. Blind, nur spärlich behaart
und völlig hilflos geboren, bleibt der Nachwuchs die ersten 3-4 Wochen
im Bau, bis er sich zum ersten Mal aus der Höhle wagt und die Fähe das
auch zulässt. Mittlerweile sind aus den zaghaften, kurzen Abstechern
der sechs Jungtiere aus der Wurfhöhle Ganztagesausflüge geworden. Sie
sind nicht nur damit beschäftigt, ihre neue Umgebung intensiv
kennenzulernen sowie ihre Mutter auf Trab zu halten, sondern Teil des
Rudelverbandes zu werden. Besucher werden jetzt Zeuge davon, wie die
Jungwölfe in das komplexe Sozialgefüge hineinwachsen. So zeigen sie
z.B. beim Spielen die angeborene Tötungshemmung, wonach sich der
„unterlegene“ Spielpartner in Demutshaltung, auf dem Rücken liegend,
dem Sieger unterwirft. Ein bisschen Komik spielt hinein, wenn die
Jungwölfe es später den Erwachsenen gleichtun und losheulen wollen.
Mehr als Gekrächze kommt anfangs nicht heraus.
Tierpark Chemnitz, 26.06.2008
Nachwuchs bei den Hauseseln
Diese Woche hat es wieder Nachwuchs im Tierpark gegeben – ein
weiblicher Hausesel kam am Dienstag auf die Welt. Somit besteht die
Eselgruppe momentan aus sechs Tieren.
Zoo Osnabrück, 26.06.2008
100jähriges Firmenjubiläum zugunsten des Zoos!
Die 6 Löwenbabies des Zoos brauchen jede Menge Energie, um ihre Umwelt
zu erforschen. Dazu legen sie regelmäßig „Boxenstopps“ bei ihren
Müttern ein, um kräftig nachzutanken. Shaba und Nyota, die Löwinnen,
sorgen mit gehaltvoller Muttermilch für eine rundum sichere Versorgung
der Kleinen. Für jede Familie der Region Energie bereit zu stellen ist
seit 100 Jahren das Motto der Firma Behrenswerth aus Hilter. Aus Anlass
des 100jährigen Firmenjubiläums hat die Firma Behrenswerth nun nicht
nur die Patenschaft für Shaba übernommen und die Erträge des
Firmenjubiläums in Höhe von 2.500 Euro an den Zoo gespendet. Rainer
Behrenswerth entschloss sich beim Besuch seines Patentieres und beim
Anblick der 6 munteren Löwenjungen darüber hinaus spontan, in den
Förderkreis der Zoogesellschaft einzutreten und damit den Zoo dauerhaft
finanziell zu unterstützen. Nur dank der Unterstützung des
Förderkreises, in dem sich nun 125 Firmen für den Zoo engagieren, kann
der Zoo sich trotz der geringsten Zuschussquote aller deutschen Zoos
weiter positiv entwickeln.
Tierwelt Herberstein, 26.06.2008
Tierwelt Herberstein als attraktive Eventlocation - Luchspärchen mit
prominenten Tierpaten!
Die Tierwelt Herberstein wird immer attraktiver für "besondere"
Veranstaltungen, gerade am kommenden Samstag, 28. Juni, ist es wieder
soweit: Rund 500 Mitglieder der steirischen Landarbeiterkammer besuchen
die Tierwelt Herberstein. Auf sie wartet ein spannender Tag im Reich
der Tiere! Ganz besonders freuen sich die beiden Luchse Cleo und Filou
auf diesen Tag! Das Luchspärchen erhält mit Landesrat Hans Seitinger
und dem Präsidenten der Landarbeiterkammer, Christian Mandl, zwei
prominente Paten!
Zoo Basel, 26.06.2008
Gepardenjunge bleiben noch in Basel
Die jungen Geparde vom September 07 werden vorläufig noch im Zoo Basel
bleiben. Damit können Besucher weiterhin das spannende Heranwachsen der
fünf goldenen Flitzer verfolgen. Zurzeit sind schon auffallende
Unterschiede in Größe und Temperament bei den vier männlichen und dem
einen weiblichen Jungtier auszumachen. Auf den ersten Blick sehen alle
sechs im Zoo Basel lebenden Geparde gleich aus. Das aufmerksame Auge
vermag jedoch schnell Mutter Msichana (9) von den fünf nur wenig
kleineren Jungen vom September letzten Jahres zu unterscheiden. Bei den
zu unregelmäßigen Zeiten stattfindenden Fütterungen sind die
unterschiedlichen Temperamente der fünf Jungtiere gut zu erkennen. Von
den sechs Hühnern, die ihnen der Pfleger bringt, beansprucht die Mutter
das erste. Die fünf weiteren werden blitzschnell von den Jungen
gepackt, mit den scharfen Vorbackenzähnen zerlegt und verschlungen.
Keine zehn Minuten später hat der schnellste von seinem Huhn nur noch
einen Rest des Halses und die Füße übrig gelassen und sieht sich nach
weiteren Happen um. Da die Beute gemeinsam verzehrt wird, ist es für
die frecheren Tiere ein Leichtes, den scheuen einen Teil ihrer Portion
abzujagen. Jeder schaut zuerst für sich. Mit neun Monaten sind die
Jungen beinahe so groß wie die Erwachsenen. Was hält sie auch im
Freileben in der Gruppe zusammen? Warum machen sie sich nicht einfach
auf und davon? jeder auf der Suche nach seinem eigenen Glück? In diesem
Alter folgen junge Geparde in der Savanne nicht mehr einfach der Mutter
zu der von ihr geschlagenen Beute. Jetzt haben sie zu lernen, wie sie
sich selbst Nahrung beschaffen können. Die Mutter wird dabei zur
Lehrmeisterin, fängt junge Gazellen lebendig und setzt sie ihrer
Jungmannschaft vor. Völlig überfordert ist diese anfangs kaum in der
Lage, die leichte Beute zu töten. Auch für Geparde ist die Jagd eine
hohe Kunst, die über lange Zeit und mit täglicher Übung erlangt werden
muss. Nur wer in der Lage ist, eine geeignete Beute auszumachen und
sich auf eine Sprintdistanz von wenigen hundert Metern anzupirschen,
erhält die Chance zur eigentlichen Jagd. Das fliehende und Haken
schlagende Ziel des Angriffs darf im Schnelllauf nicht verloren werden,
damit es im entscheidenden Moment mit einem Pfotenschlag zu Fall
gebracht und durch einen Biss getötet werden kann. Nur wer das alles
beherrscht, kommt an seine tägliche Portion Fleisch. Junge Geparde
brauchen dafür rund ein weiteres Jahr. Dann, etwa im Alter von
frühestens achtzehn Monaten, werden sie von der Mutter verlassen. Die
prächtigen Jungtiere sind noch ein weiteres Jahr im Zoo Basel zu
bewundern. Diese Entscheidung wurde kürzlich in Absprache mit dem
Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der EAZA (European
Association of Zoos and Aquaria) getroffen. Die heikle Nachzucht dieser
seltenen und bedrohten Tiere gelingt umso leichter, wenn die
Heranwachsenden ähnlich lang wie im Freileben in ihrer Geburtsgruppe
verweilen. Später sollen die in Basel geborenen Tiere an andere der
rund 80 am Zuchtprogramm beteiligten Zoos weitergehen, um die derzeit
etwa 370 Individuen zählende Zoopopulation weiter anwachsen zu lassen.
In Afrika lebt noch eine abnehmende Zahl von höchstens 10 000 Geparden
in kleinen inselartig voneinander isolierten Restvorkommen. Sorgen wir
dafür, dass für den „goldenen Blitz der Savanne“ die Sonne nicht
untergeht!
Zoo Magdeburg, 26.06.2008
Europaweit einzigartiges Forschungsnetzwerk entsteht
Die Landeshauptstadt Magdeburg etabliert sich mehr und mehr zu einem
Wissenschaftsstandort erster Güte. Das entstandene Forschungsnetzwerk
Magdeburg - Berlin ist mit seiner Ausrichtung europaweit einzigartig.
Auf den unterschiedlichen Gebieten der Zoologie sowie der
Veterinärmedizin sollen im Zoologischen Garten Magdeburg zukünftig
Elefanten, Nashörner und Affen im Mittelpunkt der Forschung stehen. Die
auch für die Forschung notwendigen Infrastrukturen sollen bei den
Neubauvorhaben des Zoos integriert werden, um damit die besten
Vorraussetzungen zu bekommen.
|
|
|
Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
Abendblatt.de
- 28. Juni 2008
Elfenbeinküste - Palmölplantagen zerstören ihre
letzten Rückzugsgebiete
Von den Toten wiederauferstanden, nur um kurz danach für Margarine sein
Leben erneut zu verlieren - die Geschichte dieses Stummelaffen in
Westafrika ist so verblüffend wie sein Name: Miss Waldrons Roter
Stummelaffe heißt die Unterart, die Wissenschaftler unter dem Namen
Piliocolobus badae waldronae kennen. Seit 1978 war dieser Affe nicht
mehr gesichtet worden, im Jahr 2000 wurde die Unterart für ausgestorben
erklärt und war damit der erste Affe, der im 21. Jahrhundert von der
Liste der lebenden Arten verschwand. Allerdings wurde der Totenschein
ein wenig zu früh ausgestellt. Im März 2008 war sich Inza Kone von der
Universität in Cocody an der Elfenbeinküste jedenfalls ganz sicher,
Miss Waldrons Roten Stummelaffen noch einmal im Regenwald seines
Heimatlandes gehört zu haben. Lange wird er aber kaum im Tanoé-Wald
überleben, den das einheimische Unternehmen PALMCI bereits abholzt, um
dort Ölpalmen anzubauen. Das Palmöl wiederum benötigt der
Unilever-Konzern dringend, um daraus
Margarine, Waschmittel und viele andere Substanzen zu machen. Unilever
ist dann auch der Hauptaktionär von PALMCI an der Elfenbeinküste.
Längst hat PALMCI begonnen, den
Sumpf trocken zu legen, auf dem der Tanoé-Regenwald wächst. Dabei
entweicht jede Menge Kohlendioxid in die Luft, das den Treibhauseffekt
kräftig verstärkt. Der einsetzende Klimawandel dürfte den drei vom
Aussterben bedrohten
Affenarten dort allerdings egal sein, ihr Stündchen wird wohl sehr viel
eher schlagen. In wenigen Monaten sollen die Bäume gefällt werden, in
deren Kronen sie heute noch zu Hause sind.
Times Online June 17, 2008
Poachers
kill last four wild northern white rhinos
The last four northern white rhinoceros remaining in the wild are
feared to have been killed for their horns by poachers and are now
believed to be extinct in the wild. Only a few are left in captivity
but they are difficult to breed and the number is so low that the
species is regarded as biologically unviable. The northern white rhino,
Ceratotherium simum cottoni, has been struggling for suvival since the
1970s, when numbers dropped from about 500 to 15. A slight recovery was
recorded in 2003 when 30 were counted but by 2006 only four were left.
All of them were recorded in the Garamba National Park in the
Democratic Republic of Congo but war and civil unrest in the region has
led to an increase in poachers. “Worryingly, recent fieldwork has so
far failed to find any presence of these four remaining rhinos,” Dr
Martin Brooks, a rhino specialist with the IUCN, said. “Unless animals
are found during the intensive surveys that are planned under the
direction of the African Parks Foundation the subspecies may be doomed
to extinction.”
Focus online -
1. Juli
2008
Wüsten statt Wälder
Wälder sind wichtig – als Ökosysteme mit enorm vielfältiger Pflanzen-
und Tierwelt sowie als Speicher von Kohlendioxid und nicht zuletzt als
Erholungsräume. Doch jedes Jahr gehen riesige Waldstücke verloren.
Insgesamt 27 Millionen Hektar Regenwald seien in den
Jahren von 2000
bis 2005 von der Erdoberfläche verschwunden, berichten die Forscher um
Matthew Hansen von der South Dakota State University. Diese Fläche
kommt der Ausdehnung der Bundesrepublik Deutschland nahe, die laut
Statistischem Bundesamt 35 Millionen Hektar misst. Für Umweltpolitiker
sind verlässliche Zahlen zum Waldrückgang eine wichtige
Argumentationshilfe. Als Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der
UN-Konferenz zum Schutz der Artenvielfalt in Bonn sprach, erwähnte sie
in ihrer Rede eine Zahl, die ursprünglich von der Food and Agricultural
Organisation (FAO) stammt. „Pro Jahr gehen derzeit rund 13 Millionen
Hektar Wald verloren“, sagte Merkel. Es war die gleiche Rede, in der
die Kanzlerin Pläne bekannt gab, nach denen Deutschland von 2009 bis
2012 zusätzlich 500 Millionen Euro für den internationalen Wald- und
Artenschutz investieren werde.
Stern - 1. Juli
2008
27 Millionen
Hektar zerstört
Die Abholzung der Tropenwälder schreitet ungebremst voran: Neue
Satellitenbilder zeigen, dass noch immer genauso viel Regenwald durch
Flammen und Sägen zerstört wird, wie vor 20 Jahren. In den Jahren von
2000 bis 2005 verschwanden insgesamt 27 Millionen Hektar Regenwald von
der Erdoberfläche. Das sind 2,4 Prozent des gesamten Tropenwaldes -
eine Fläche, die größer ist als Großbritannien. Besonders verheerend
sei die
Situation in Brasilien, berichten die Wissenschaftler nach der
Auswertung der Satellitendaten. Fast 48 Prozent der insgesamt neu
abgeholzten Fläche entfielen auf das südamerikanische Land - viermal
mehr als auf Indonesien, das in der Liste der Länder mit den höchsten
Waldverlusten als nächstes folgt.
scharf-links.de
- 1.
Juli 2008
Klimaschock im Land
der aufgehenden Sonne
Die
Kirschbäume blühen in Japan inzwischen vier bis fünf Tage früher als
noch vor 50 Jahren. Die frühe Blüte gehört zu den harmloseren Anzeichen
des Klimawandels, die der WWF in einem aktuellen Report im Vorfeld des
G8-Gipfels im japanischen Hokkaido zusammenfasst. Andere Folgen des
Klimawandels treffen das Land der aufgehenden Sonne weit härter. Die
Durchschnittstemperatur stieg in Japan im vergangenen Jahrhundert um
ein Grad und liegt damit über dem weltweiten Durchschnitt. In der Folge
nahmen Stürme und Dürren zu. Es regnet seltener aber dafür umso
heftiger.
focus.de - 27.
Juni
2008
Ozeanparadies wird Schutzgebiet
Entlang des Mittelatlantischen Rückens, einer Unterwasser-Bergkette mit
bis zu 3500 Metern hohen Gipfeln, entsteht eine Tabuzone für
Meeresfischerei. Darauf einigten sich die 15 Staaten des
Oslo-Paris-Abkommens (OSPAR)
zur Bewahrung des Nordost-Atlantiks in der französischen Stadt Brest,
wie die Umweltorganisation Word Wide Fund for Nature (WWF) am Freitag
mitteilte. Deutschland gehört zu den Ländern, die das OSPAR-Abkommen
1992 ratifizierten. Bisher gefährde vor allem die Tiefseefischerei die
Artenvielfalt des
Mittelatlantischen Rückens. In dem Ozeanparadies lebten seltene
Fischarten, Korallen und Haie. Auch Wale fänden in dem Gebiet reichlich
Nahrung und gute Fortpflanzungsbedingungen.
linkszeitung.de
- 28.
Juni 2008
Historische
Entscheidung für Schutzgebiet im Atlantik
Entlang des mächtigen Mittelatlantische Rückens,
der sich vom Nordpol bis fast an den Südpol erstreckt, soll nach
Angaben des WWF eines der größten Meeresschutzgebiete der Welt
entstehen. Damit sollen menschliche Eingriffe wie die zerstörerische
Schleppnetzfischerei unterbunden werden. Das haben die 15 Staaten des
Oslo-Paris-Abkommens (OSPAR) zur Bewahrung des Nordost-Atlantik am
Freitag zum Ende einer Konferenz in der französischen Stadt Brest
bekannt gegeben. Die unterseeische Bergkette mit Gipfeln bis zu 3.500
Metern über dem Meeresboden und Schluchten von bis zu 4.500 Metern
Tiefe gilt als artenreicher Lebensraum. Das Schutzgebiet liegt auf
halber Strecke zwischen Island und den Azoren und dehnt sich über
300.000 Quadratkilometer aus, es entspricht damit der Größe Italiens.
derNewsticker.de
- 1.
Juli 2008
Tierschützer
fordern bedingungsloses EU-Importverbot für Robbenfelle
Mehrere hundert
Mitglieder verschiedener Tierschutzgruppen haben am Dienstag in Brüssel
für ein vollständiges EU-Einfuhrverbot für Robbenfelle demonstriert.
Vor den Gebäuden der EU-Institutionen forderten sie die französische
Ratspräsidentschaft auf, entsprechende Forderungen von Umweltkommissar
Stavros Dimas zu unterstützen.
morgenpost.de -
28.
Juni 2008
Grönland darf keine Buckelwale jagen
Ein dänischer Antrag zur Tötung von Buckelwalen von Grönland aus ist
von der Internationalen Walfangkommission (IWC) abgelehnt worden. Bei
zwei Enthaltungen hätten 36 Mitglieder gegen den Antrag gestimmt und 29
dafür, sagte Nicolas Entrup von der Wal- und Delfinschutzorganisation
WDCS in Santiago. Die Umweltorganisation WWF hält die gestern in
Santiago de Chile zu
Ende gegangene 60. Tagung der IWC für eine Farce und bewertet das
Resultat als "Desaster". WWF-Artenschutzexperte Volker Homes: "Das
einzige Ergebnis ist eine Art Waffenstillstand zwischen
Walfang-Befürwortern und -Gegnern."
faz.net - 29.
Juni 2008
IWC- Tagung - Keinen Wal für Grönland
Erstmals ist es den Ländern der Europäischen Union
gelungen, sich auf einer Tagung der Internationalen Walfang-Kommission
(IWC) auf eine gemeinsame Position zu einigen - allerdings richtete
sich die Entscheidung gegen das EU-Mitglied Dänemark. Kopenhagen hatte
für Grönland, das als autonomes Gebiet zu Dänemark gehört, den Antrag
gestellt, zwischen 2008 und 2012 zehn Buckelwale jährlich jagen zu
dürfen. Alle EU-Staaten, die zugleich IWC-Mitglieder sind, lehnten den
Antrag
ab.
taz.de - 29.
Juni 2008
Dänemark scheitert mit Antrag - Buckelwale vorerst
geschützt
Buckelwale bleiben vorerst vor den Harpunen der
Walfänger geschützt. Dänemark ist auf der Tagung der Internationalen
Walfangkommission (IWC) mit seinem Antrag gescheitert, zehn der
symbolträchtigen Meeressäuger für die Bewohner Grönlands in den
kommenden fünf Jahren zum Abschuss freizugeben. Die einzige wirkliche
Entscheidung des
fünftägigen Treffens von Vertretern aus 81 Ländern betraf die
Einsetzung einer Arbeitsgruppe. Diese soll nun bis zur nächsten
Versammlung 2009 einen ersten Bericht vorlegen. 33 Themen waren
umstritten, alle Debatten wurden vertagt.
blick.ch
- 27. Juni 2008
30 Wale gestrandet - 29 gerettet
Auf der thailändischen Insel Racha sind 30 Kleine Schwertwale
gestrandet. Mit vereinten Kräften verhinderten Anwohner und
Hotelangestellte das Schlimmste. Die Leute hätten die bis zu 4,20 Meter
langen Wale wieder ins Meer
zurückgetragen, sagte der Direktor des Marinebiologischen Zentrums in
Phuket heute. Dank dieser spontanen Rettungsaktion überlebten alle
Tiere - bis auf eines, das "durch den Schock" gestorben sei.
abendblatt.de -
28.
Juni 2008
Die Plünderung der Meere: Thunfisch und Kabeljau sind
bedroht
Thunfischjagd ist seit Mitte dieses Monats im Mittelmeer und im
Ostatlantik verboten. Die EU-Kommission verhängte ein Fangverbot für
den immer seltener werdenden Fisch, weil die Mitgliedsstaaten ihre
diesjährigen Fangquoten schon mitten in der Saison ausgeschöpft hatten.
"Die erlaubte Fangmenge für den
Blauflossenthunfisch im Mittelmeer liegt bei 30 000 Tonnen in diesem
Jahr", sagt die Fischereiexpertin der Umweltschutzorganisation WWF,
Karoline Schacht. "Doch gefangen werden nach unserer Schätzung etwa 50
000 Tonnen." Nach Jahren des Nichtstuns will die EU nun stärker gegen
die Plünderer
der Meere vorgehen und eine schwarze Liste illegaler Fangschiffe
erstellen, wie die Fischereiminister in dieser Woche beschlossen. Bei
schweren Verstößen sollen die Fischerboote beschlagnahmt und Bußgelder
verhängt werden können.
morgenpost.de -
28.
Juni 2008
Kabeljaubestände in der Nordsee vor dem Kollaps
Der Internationale Rat zur Erforschung der Meere, in dem 1600
Meeresexperten vertreten sind, hat gestern empfohlen, den Kabeljaufang
in der Nordsee komplett einzustellen, bis der Bestand sich erholt. Der
WWF appelliert an die Fischereiminister der EU, die Warnungen der
Wissenschaftler endlich ernst zu nehmen und die Fangquote auf Null zu
setzen. Die Fischerei habe erneut bewiesen, dass sie mit den
Meeresressourcen nicht verantwortungsvoll umgehe.
net tribune - 1.
Juli
2008
Dresdner
Welterbetitel auf dem Prüfstand
Die mit Spannung erwartete Entscheidung fällt Ende der Woche, wenn
die 21 Delegierten sich mit den gefährdeten Stätten beschäftigen.
Denkbar ist, dass Dresden noch eine allerletzte Frist erhält, zugleich
aber ein umgehender Baustopp eingefordert wird. Möglich ist jedoch
auch, dass die sächsische Landeshauptstadt den Titel sofort verliert.
Es wäre erst das zweite Mal, dass die UNESCO zum äußersten Mittel
greift. Erstmals wurde der Titel vor einem Jahr einer Stätte im Oman
aberkannt. Trotz massiver Intervention der UNESCO
war Ende 2007 mit dem
Brückenbau begonnen worden, drei Jahre nach Verleihung des Titels.
Etliche Bäume wurden bereits gefällt, Bauarbeiter gossen erste
Fundamente. Betroffen ist eine besonders sensible Stelle im Elbtal, in
Sichtweite der historischen Dresdner Altstadt. Für die Welterbehüter
verschandelt die geplante vierspurige und 160 Millionen Euro teure
Elbquerung eine einmalige Kulturlandschaft.
Süddeutsche
Zeitung -
1. Juli 2008
Dresdner
Welterbe erneut auf dem UNESCO-Prüfstand
Die Zukunft des Dresdner Elbtals als Welterbe steht diese Woche erneut
auf dem Prüfstand. Die
UNESCO will bei ihrer am Mittwoch beginnenden Welterbe-Tagung (2. bis
10. Juli) im kanadischen Québec möglicherweise abschließend
entscheiden, ob die Flusslandschaft wegen der umstrittenen
Waldschlößchenbrücke das begehrte Gütesiegel aberkannt bekommt. Berlin
hofft dagegen, mit sechs Wohnsiedlungen aus den 20er Jahren neu in die
prestigeträchtige Liste aufgenommen zu werden. Rheinland-Pfalz erwartet
eine Empfehlung, ob für die geplante Rheinquerung bei der Loreley eine
Brücke oder ein Tunnel gebaut werden soll. Insgesamt bewerben
sich bei der Tagung 41 Kandidaten neu um die Anerkennung als Welterbe.
Gleichzeitig will das UNESCO-Komitee über alle derzeit 30 gefährdeten
Stätten auf der Roten Liste beraten.
FR-online -
1. Juli 2008
Baustopp im Biotop
Das oberste griechische Verwaltungsgericht, der Staatsrat, hat die
Pläne für den Bau einer neuen Autobahn auf der Halbinsel Peloponnes
vorerst gestoppt. Die Schnellstraße, an deren Bau und Betrieb der
deutsche Baukonzern Hochtief maßgeblich beteiligt ist, soll mitten
durch ein Naturschutzgebiet führen. Umweltschutzgruppen hatten deshalb
das Gericht angerufen. Die 365 Kilometer lange Autobahn soll von
Eleusis bei Athen
über Korinth und Patras an der Küste des Peloponnes nach Tsakona im
Südwesten der Halbinsel führen. Mit geschätzten Kosten von 2,8
Milliarden Euro handelt es sich um das bisher teuerste Straßenprojekt
in Griechenland.
Heidenheimer
Neue
Presse - 1. Juli 2008
Buchen heizen
die Diskussion an
Zank um fränkischen Nationalpark. Gegner sprechen von einer
Katastrophe, Befürworter sehen eine Chance
für den Steigerwald. Der Streit um den Nationalpark geht weiter.
"Global gesehen ist es ein Klacks, aber für die Region wäre es eine
Katastrophe" - so bewertet Bert Grebner aus Prichsenstadt im Landkreis
Kitzingen die Diskussion um einen möglichen Nationalpark in Franken.
Im Frühjahr 2007 hatte ein Gutachten die Qualität alter
Buchenwaldbestände im Umkreis der Gemeinde Ebrach (Kreis Bamberg)
bestätigt und Landrat Günther Denzler (CSU) auf die Idee gebracht, rund
10 000 Hektar des Staatswaldes im Nördlichen Steigerwald zu einem
Nationalpark zu machen. Eine
Machbarkeitsstudie war 2007 von den betroffenen Landkreisen abgelehnt
worden und liegt seitdem auf Eis.
umweltruf.de -
28.
Juni 2008
Zoll führt intensive Kontrollen durch - Keine Tiere
oder Pflanzen aus dem Urlaub mitbringen
"Das Mitbringen besonders geschützter Tiere und Pflanzen aus dem Urlaub
ist verboten und verstößt gegen die internationalen
Artenschutzbestimmungen", so der Hinweis von Umweltminister Eckhard
Uhlenberg. "Dazu gehören nicht nur lebende Tiere, auch Präparate, Teile
und Erzeugnisse wie Elfenbeinschnitzereien, Gürtel aus Schlangenleder,
bemalte Vogelfedern oder am Strand gefundene Riesenmuscheln. An den
Flughäfen unseres Landes finden auch in diesem Jahr in den
Sommermonaten durch den Zoll intensive Kontrollen statt. Souvenirjäger
müssen mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro rechnen", so der Minister.
landeszeitung.de
- 28.
Juni 2008
Aktion für Fischotter - Projektstart: "Lebensraum Luhe"
In Winsen/Luhe hat gestern der Verein Aktion
Fischotterschutz den Startschuss für das Projekt "Lebensraum Luhe für
Fischotter und Mensch" gegeben. Schüler der Klasse 2 c der Alten
Stadtschule Winsen setzten nahe dem Kreishaus zwischen Luhe und
Flutmulde rund 240 Pflanzen der Feucht- und Sumpfgebiete. "Das ist
zunächst eine symbolische Aktion", sagte Thomas Lucker vom
Fischotterschutz in Hankensbüttel. Demnächst sollen an sechs
Gewässerabschnitten Maßnahmen des Natur- und Gewässerschutzes umgesetzt
werden - auch im Landkreis Lüneburg. Die Aktion ist ein Teilvorhaben
des Projektes "Das blaue Metropolnetz",
das insgesamt mit rund zwei Millionen Euro gefördert wird. An der Luhe
wurde jetzt die erste Fischotterstele mit Infotafel aufgebaut.
lifepr.de - 30.
Juni
2008
Qualvoller Tod durch Tellereisen - Ein sinnvoller
Umgang mit Waschbärkonflikten muss anders aussehend
Wildbiologen haben am 26. Juni 2008
in Carpin ein Waschbärweibchen mit zerschmettertem Vorderlauf verendet
aufgefunden. Pathologische Analysen ergaben, dass diese Verletzungen
zweifelsfrei durch den strafrechtlich relevanten Einsatz eines
verbotenen Tellereisens hervorgerufen wurden. Diese Fähe war einer von
65 Waschbären, die seit über zwei Jahren im
Rahmen eines Waschbärforschungsprojektes im Müritz-Nationalpark mit
UKW-Halsbandsendern ausgestattet wurden und somit mittels so genannter
Telemetrietechnik Tag und Nacht geortet werden können.
Welt online - 1.
Juli
2008
Bienen werden
zur Landflucht gezwungen
Immer mehr Bienen sterben. Viele Arten stehen sogar auf der Roten
Liste. Grund für die Veränderungen sind die Monokulturen und der
Blütenschwund am Wegesrand. Auf die fetten Frühjahrswochen im Rapsfeld
folgt nun die Hungersnot. Der starke Nahrungsmangel führte sogar zur
Landflucht der emsigen Tiere. Im vergangenen Jahr ist die Population
der Bienenvölker
bei den deutschen Imkern teilweise um 30 Prozent eingebrochen. Auch die
Zahl der Wildbienen schrumpft seit Jahren. Von 550 Wildbienenarten
stehen heute 330 auf der Roten Liste. Den Schwund an Bestäubern
bekommen Gärtner und Bauern zu spüren.
maerkischeallgemeine.de
- 30. Juni 2008
Naturpark Westhavelland wurde vor zehn Jahren
ausgerufen / Festakt
Nach
zehn Jahren ist der Naturpark Westhavelland für die
Region ein Standortfaktor geworden, der vielerlei Vorteile bringt.
Darüber waren sich am Freitag alle einig, die nach Rathenow gekommen
waren, um den ersten "runden" Geburtstag des Naturparks zu feiern. Über
1000 Tiere und Pflanzen, die vom Aussterben bedroht sind, gehören
heute zur Naturvielfalt dieser Region, in der sich wieder häufiger
Biber, Otter und Fischadler niederlassen.
abendblatt.de -
28.
Juni 2008
Harburg Vogelkundler bremst die Logistik-Pläne für
Neulanda
Was Vogelkundler Alexander Mitschke den verdutzten Mitgliedern des
Harburger Stadtplanungsausschusses am Donnerstagabend so ganz nebenbei
mitteilte, könnte dem Hamburger Senat - und ganz besonders
Wirtschaftssenator Axel Gedaschko (CDU) - erhebliche Kopfschmerzen
bereiten. Darüber hinaus könnte es die Entwicklung des Stadtteils
Neuland in ungeahnter Weise beeinflussen. Mitschke hatte die Grünbrache
an der Autobahnanschlussstelle Harburg
nördlich der Neuländer Straße unter die Lupe genommen. Dort soll - wie
berichtet - ein Logistikpark entstehen. Neben Schlagschwirl (Locustella
fluviatilis, ein grasmückenartiger
Bodenbrüter) und Grauschnäpper (Muscipapa striata, aus der Familie der
Fliegenschnäpper) hat Mitschke überraschenderweise auch mindestens ein
Brutpaar des Wachtelkönigs (Crex crex) entdeckt. Der scheue Rallenvogel
ist stark
gefährdet, steht auf der Roten Liste der bedrohten Vogelarten und hat
schon das Wohnungsbauprojekt NF15 nördlich des S-Bahnhofs Neugraben
erheblich geschrumpft.
presseportal.de
- 30.
Juni 2008
Feuer frei zur Jagd auf Wildgänse aus der Tundra
Mit der Einführung von Jagdzeiten für nordische
Wasservögel in Niedersachsen bestätigt die CDU/FDP-Koalition in
Hannover erneut, dass sie Weltnaturschutzkonferenzen wie kürzlich in
Bonn wenig interessieren, wenn zu Hause die Freunde der Jagd ein
Anliegen haben. Am Beispiel der Abschusserlaubnis für Bläss-, Saat- und
Graugänse, die hierzulande ihre Winterrastplätze aufsuchen,
"dokumentieren die Provinzpolitiker in Hannover erneut ihre Ignoranz
gegenüber allen Bekenntnissen zur internationalen Zusammenarbeit beim
Schutz der biologischen Vielfalt", sagte der Bundesgeschäftsführer der
Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) Rainer Baake anlässlich des
In-Kraft-Tretens der neuen Regelungen.
readyfornature.com
-
1. Juli 2008
Ein großer Erfolg im
Artenschutz: Die Uferschwalben brüten wieder im Nationalpark Donau-Auen
Die
Uferschwalbe (Riparia riparia) war einst an der Donau ein häufiger
Brutvogel, der ähnlich wie der Eisvogel seine Brutröhren in steile
Uferanrisse gegraben hat. In Folge
der umfangreichen Regulierung der Flüsse hat diese
Vogelart in Österreich beinahe alle natürlichen Brutstandorte verloren.
Neben
Pielach und March gehört seit kurzem auch die Donau im Bereich des
Nationalpark Donau-Auen wieder zu den "erlesenen" Flussabschnitten
Österreichs, an denen die Uferschwalbe zu finden ist! Hier hat sich
erneut eine stattliche Kolonie angesiedelt. In der Brutsaison 2007
waren 120 Brutröhren belegt und die Jungen konnten erfolgreich
ausfliegen. Heuer sind bereits 180 Brutröhren besetzt - dies gibt
berechtigte Hoffnung auf eine nachhaltige Wiederbesiedelung der
Donau-Auen!
oekonews.at -
29. Juni
2008
Musik für eine lebendige Donau - WWF und Partner
begleiten Hubert von Goiserns musikalische Donaureise
Mit einem Konzert in Obermühl an der Donau fiel der Startschuß für den
zweiten Teil von Hubert von Goiserns
Linz-Europa Tour, einer musikalischen Reise entlang der Donau. Der WWF
ist im Rahmen der internationalen Donau-Kampagne wie auch schon letzten
Sommer wieder an Bord. Gemeinsam mit seinen deutschen Partnern Bund
Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz begleitet er Hubert von
Goiserns Konzerte, informiert über die Gefahren
die der Donau in Form von Schifffahrtsprojekten drohen und sammelt
Unterschriften für die Petition zum Schutz der lebendigen Donau.
nordschleswiger.dk
-
28. Juni 2008
Die Wiesenvogelbestände in den dänischen Marschen
schrumpfen
Seit Jahrzehnten wird immer wieder kontrovers über die
Vogelschutzbemühungen im Bereich der Tonderner Marsch diskutiert.
Während es in den per Sondergesetz auf Naturschutz getrimmten Kögen in
den vergangenen Jahren einige Erfolge gegeben hat, um Kiebitz,
Rotschenkel, Uferschnepfe und Austernfischer das Leben zu verbessern,
sieht es düster in vielen anderen dänischen Marschen zwischen der Ho
Bugt und der deutsch-dänischen Grenze aus. Ursache des Rückgangs ist
nach Erkenntnissen der Vogelkundler die
anhaltende Intensivierung der Be-wirtschaftung in vielen
Marschenbereichen, begleitet von weiterer Entwässerung.
baz.ch - 30.
Juni 2008
Streit um Schwarzschwäne auf dem Thunersee geht weiter
Die Kontroverse um die exotischen Schwarzschwäne auf dem
Thunersee geht in eine neue Runde. Der Züchter der Tiere hat gegen die
vom Berner Jagdinspektor angeordneten Massnahmen Beschwerde erhoben.
Die Schwarzschwäne lebten seit fast 20 Jahren auf dem See ohne je
Schaden angerichtet zu haben. Der in der Verfügung zugestandene
Lebensraum sei für Wildtiere blanker Unsinn und auch die verfügte
Einfriedung und Überdeckung des Gartens, in dem über 40 Meter hohe
geschützte Bäume stünden, sei technisch unmöglich. Das Jagdinspektorat
hatte einen
Abschuss der Vögel als unverhältnismässig bezeichnet, aber strenge
Massnahmen verfügt. Zuvor hatten sich rund 6.000 Freunde des
Schwarzschwans mit einer Petition für die Tiere stark gemacht.
inar.de - 27.
Juni 2008
Ein bedrohter Riese - die Atlantische Seespinne
Leider ist die Atlantische Seespinne (Maja brachydactyla) durch
Überfischung in weiten Bereichen des Nordatlantiks selten geworden.
Internationale Projekte sollen nun helfen, die bedrohten Tiere zu
bewahren. Mit Sendern versehen, geben die Krabben Aufschluß über ihr
Wanderverhalten. In spanischen Gewässern starteten Erfolg versprechende
Wiederausbürgerungsprogramme.
pressetext.de
- 30. Juni 2008
Biometrische
Volkszählung für afrikanische Pinguine - Englische Forscher entwickeln
visuelles Überwachungssystem
Wissenschaftler der University
of Bristol haben ein
technisches
Überwachungssystem entwickelt, dass es ermöglicht, die Bestandsgrößen
und Populationsdynamik bei Pinguinen und anderen Arten zu ermitteln
ohne sich den Tieren physisch nähern oder unmittelbar in ihren
Lebensraum eingreifen zu müssen. "Bisher musste man Metallmarken mit
einem ID-Code verwenden, um die Pinguine verfolgen zu können", sagt
Peter Barham, Entwickler des "Penguin Recognition System". Die Technologie der englischen
Forscher
hingegen basiert auf der Videoerfassung der charakteristischen
Musterung der afrikanischen Pinguine. Da jeder Vogel ein anderes Muster
aus schwarzen Flecken auf seiner Brust trägt, das sich während des
gesamten Erwachsenenlebens nicht mehr verändert, können die Tiere
einzeln identifiziert werden. Die Forscher
haben sich zunächst auf eine rund 20.000 Tiere umfassende Gruppe auf
Robben Island vor der Atlantikküste Südafrikas konzentriert.
monstersandcritics.de
- 30. Juni 2008
Modernes Kamerasystem unterstützt Pinguinforscher
Ein 'intelligentes' Kamerasystem könnte zukünftig
Pinguinforscher unterstützen. Mit Hilfe einer Bilderkennungs-Software
kann das System einzelne Pinguine an winzigen Gefiederdetails erkennen,
ohne die Tiere zu stören.
derstandard.at -
30.
Juni 2008
Aga-Kröte
löst Krokodilsterben aus
Forscher der University of Sydney haben einen teilweise
massiven Bestandsrückgang bei den Australien-Krokodilen (Crocodylus
johnsoni) im Northern Territory beobachtet. Dafür verantwortlich macht
die Gruppe um den Biologen Mike Letnic die giftige Aga-Kröte (Bufu
marinus), eine invasive Art, die in den 1930er Jahren zur
Schädlingsbekämpfung von Südamerika nach Nordaustralien eingeführt
wurde und sich seitdem erschreckend schnell verbreitet hat. Beim
Vergleich mit den Verbreitungsgebieten der Aga-Kröten, die
ein auf viele Arten tödlich wirkendes Gift aus Drüsen an Kopf und
Rücken ausscheiden, zeigte sich, dass überall dort, wo die
"Invasionsfront" der Kröten durchgezogen war, eine enorme Todesrate bei
den Krokodilen zu verzeichnen war. Teilweise waren die Bestände seit
dem Jahr 2005 um 77 Prozent zurückgegangen. Die
Bestände von Waranen und einigen Schlangenarten hätten die Kröten
bereits dezimiert.
welt.de
- 02.07.2008
Riesige Giftkröten machen Krokodilen den Garaus
Der Feind ist extrem giftig, wird bis zu 22 Zentimeter groß und
erreicht ein Gewicht von mehr als einem Kilogramm: Gemeint ist die
ursprünglich auf dem amerikanischen Kontinent beheimatete Aga-Kröte.
Die Riesenkröten wurden 1935 in Australien von Mitarbeitern einer
landwirtschaftlichen Versuchsanstalt in Cairns eingeführt, um die
gefürchteten Schädlinge des Zuckerrohrs, die Larven der Käfers
Lepidoderma albohirtum, zu reduzieren. Doch das Experiment geriet außer
Kontrolle: In Australien fehlen nämlich ausgerechnet jene Parasiten,
die dazu beitragen, dass sich die Population der Kröten in Grenzen
hält. Ohne natürliche Feinde haben sich die Kröten mittlerweile
explosionsartig über Tausende von Kilometer west- und südwärts auf dem
Kontinent ausgebreitet. Alle erdenklichen Mittel, die giftigen Tiere an
der Ausbreitung in ihrer neuen Heinmat zu hindern, sind bisher
fehlgeschlagen.Die Folgen für das ökologische Gleichgewicht sind
dramatisch. Nachdem die Giftkröten bereits die Bestände von Waranen und
einigen Schlangenarten erfolgreich dezimiert haben, beobachten Forscher
an der University of Sydney jetzt einen massiven Bestandsrückgang bei
Süßwasserkrokodilen im Northern Territory.
derstandard.at -
30.
Juni 2008
Gefälschte
Tiger-Fotos: China greift durch
Der Südchinesische Tiger (Panthera tigris amoyensis) ist die
seltenste und bedrohteste Unterart der Großkatzen. Einst über nahezu
ganz China verbreitet, leben die letzten Exemplare heute nur noch in
Zoos und Auswilderungsanlagen. In freier Wildbahn wird der Bestand auf
vielleicht 10 - 30 Tiere geschätzt - und auch das beruht nur auf
Spuren, die 1990 im Süden Chinas gefunden wurden. Gesehen hat man seit
Jahrzehnten kein freilebendes Tier mehr. Als im Oktober vergangenen
Jahres die Forstbehörde der chinesischen
Provinz Shaanxi Fotos eines Tigers in einer Waldumgebung
veröffentlichte, war die Freude daher groß - und kurzfristig. Schon
bald kam der Vedacht auf, dass es sich dabei um Fälschungen handeln
könnte. Einem Mann war aufgefallen, dass der Tiger, den sein
"Entdecker" Zhou Zhenglong angeblich unter Einsatz seines Lebens
fotografiert hatte, verblüffend demjenigen ähnelte, der bei ihm zuhause
auf einem alten Poster zu sehen war. Die regionale Forstbehörde, die
den "Beweis" für das Vorhandensein des
Südchinesischen Tigers für die Einrichtung eines Naturreservats nutzen
wollte, muss nun den Preis bezahlen: Die Fotos sind von offizieller
Seite als Fälschungen identifiziert worden - 13 Beamte inklusive des
stellvertretenden Behördenleiters wurden entlassen. Zhou Zhenglong
wurde wegen Betrugsverdachts festgenommen. Einen ähnlichen Fall hatte
es im Februar gegeben: Hierbei handelte es
sich um ein gefälschtes Foto der wegen ihres Fells bis an den Rand der
Ausrottung bejagten Tibetantilope (Pantholops hodgsonii). Zunächst
wurde der vermeintliche Schnappschuss mit einem Preis ausgezeichnet -
erst dann fiel auf, dass sich das überaus scheue Tier von einem in der
Nähe vorbeirauschenden Zug seltsamerweise nicht gestört fühlte ...
China Internet
Information Center - 1. Juli 2008
Südchina-Tigerfotos
sind nicht echt
Die umstrittenen Fotos des Südchina-Tigers von Bauer Zhou Zhenglong
sind laut Quellen auf einer Pressekonferenz der Provinzialregierung
Shaanxi am Sonntag erwiesenermaßen gefälscht. Zhou, ein 53-jähriger
Mann aus dem
Kreis Zhenping in Shaanxi, der angab, den Tiger am Nachmittag des 3.
Oktobers letztens Jahres mit einer Digitalkamera fotografiert zu haben,
wurde des Betruges bezichtigt und festgenommen. Seine Belohnung in Höhe
von 20.000 Yuan (1850 Euro) von der Abteilung für Forstwirtschaft der
Provinz, wurde ihm entzogen.
Die Polizei beschlagnahmte ein altes
Tigerfoto, dass er im September letzten Jahres von einem Bauern aus
einem anderen Dorf geliehen hatte, um seine Fotos zu fälschen.
de.rian.ru - 30.
Juni
2008
China: Tierzüchter evakuieren Pandas aus
bergrutschgefährdetem Gebiet
Wegen Bergrutschen in der chinesischen
Provinz Sichuan sind mehrere Großpandas aus dem Schonrevier "Ulun"
dringend in die südliche Provinz Yunnan evakuiert worden. "In den
nächsten zwei Jahren, da im Schutzrevier ‚Ulun'
Wiederherstellungsarbeiten nach dem Erdbeben vom 12. Mai geführt
werden, bleiben acht unserer Zöglinge in der Provinz Yunnan, wo die
Lebensverhältnisse denen in Sichuan gleichen", zitiert die Agentur
Xinhua den chinesischen Biologen. Ein weiteres Schutzgebiet in der
Provinz Guangdong im Süden Chinas
hatte früher sechs Pandabären aus dem Schonrevier "Ulun" gleich nach
den ersten Erdstößen am 12. Mai in seine Obhut genommen.
nzz.ch - 29.
Juni 2008
Ein Mann ringt um den Aral
Seit Nikolai Aladin als junger Zoologe den sterbenden Aralsee
erblickte, hat er für dessen Leben gekämpft. Durch Sowjet- und andere
Zeiten - und mit Erfolg.
derstandard.at
- 26.06.2008
Namibia:
86.000 Robben zur Tötung freigegeben
Am Dienstag beginnt in Namibia die von Tierschützern heftig kritisierte
Robbenjagd. Die Regierung des südwestafrikanischen Landes hat bis zum
Ende der Jagdsaison am 15. November 86.000 Robben zur Tötung
freigegeben, davon allein 80.000 Jungtiere. ... Die Internationale
Naturschutzunion (IUCN) listet die Robben als bedrohte Tierart auf. Die
Regierung erklärte, die Kap-Pelzrobben seien nicht vom Aussterben
bedroht. Die Robbenjagd diene dem Schutz der Fischbestände in den
Gewässern Namibias, argumentiert die Regierung weiter. Die Robben
würden jährlich 900.000 Tonnen Fisch fressen. Dies sei mehr als ein
Drittel des Fangs der Fischereiindustrie. Die Robbenjagd bringe
außerdem Einnahmen durch den Verkauf von Häuten, Fell und Fleisch und
schaffe Arbeitsplätze, sagte Maurihungirire am Mittwoch.
derstandard.at - 30.06.2008
Pinguine
unter Überwachung gestellt
Wissenschafter der University of Bristol haben ein technisches
Überwachungssystem entwickelt, dass es ermöglicht, die Bestandsgrößen
und Populationsdynamik bei Pinguinen und anderen Arten zu ermitteln -
ohne sich wie bisher den Tieren physisch nähern oder unmittelbar in
ihren Lebensraum eingreifen zu müssen. "Bisher musste man Metallmarken
mit einem ID-Code verwenden, um die Pinguine verfolgen zu können", sagt
Peter Barham, Entwickler des "Penguin Recognition System".
Die Technologie der englischen Forscher hingegen basiert auf der
Videoerfassung der charakteristischen Musterung von Brillenpinguinen
(Spheniscus demersus). Da jeder Vogel ein anderes Muster aus schwarzen
Flecken auf seiner Brust trägt, das sich während des gesamten
Erwachsenenlebens nicht mehr verändert, können die Tiere einzeln
identifiziert werden. "Das bedeutet, dass wir die Pinguine draußen in
der Wildnis beobachten können, in Echtzeit und mit ziemlicher
Genauigkeit", so Barham.
epochtimes.de - 01.07.2008
Der
Klimawandel bedroht die Pinguine - Zusätzliche Belastung neben
Ölverschmutzung und Überfischung – Dramatischer Bestandsrückgang
Immer mehr Pinguinarten sind vom Aussterben bedroht. Die Gründe hierfür
liegen nach neuen Erkenntnissen amerikanischer Wissenschaftler in der
globalen Erderwärmung, der Ölverschmutzung der Meere, der intensiven
Fischerei und im Tourismus. Zudem signalisierten die kränkelnden
Frackträger, dass die Weltmeere ebenfalls gefährdet seien, erklärte der
Biologe P. Dee Boersma in der Juliausgabe der Zeitschrift „Bioscience“.
In ihrer Studie brachten die Wissenschaftler der Universität von
Washington den Rückgang der Pinguinarten mit dem allgemeinen Befinden
der Südsee in Verbindung. „Jetzt sehen wir die Auswirkungen der
Erderwärmung und der Umweltverschmutzung in den abgelegensten Winkeln
der Welt“, schrieb Boersma. Den Untersuchungen zufolge sind zwölf von
insgesamt 16 bis 19 Pinguinarten in Gefahr. Drei sind vom Aussterben
bedroht, sieben gefährdet, bei zwei weiteren Arten nimmt das
Gefährdungsrisiko zu. Vor 15 Jahren waren gerade einmal fünf bis sieben
Pinguinarten in Gefahr, teilte die International Union for the
Conservation of Nature (IUCN) mit, ein Dachverband von
Naturschutzorganisationen.
netzzeitung.de - 01.07.2008
Kein Pinguin-Futter unterm Ölteppich
Dass immer mehr Pinguinarten vom Aussterben bedroht sind, liegt
amerikanischen Wissenschaftlern zufolge an der globalen Erderwärmung,
der Ölverschmutzung der Meere, der intensiven Fischerei und dem
Tourismus. Zudem signalisierten die kränkelnden Frackträger, dass die
Weltmeere ebenfalls gefährdet seien, erklärte der Biologe P. Dee
Boersma in der Juliausgabe der Zeitschrift «Bioscience».
In ihrer Studie brachten die Wissenschaftler der Universität von
Washington den Rückgang der Pinguinarten mit dem allgemeinen Befinden
der Südsee in Verbindung. «Jetzt sehen wir die Auswirkungen der
Erderwärmung und der Umweltverschmutzung in den abgelegensten Winkeln
der Welt», schrieb Boersma. Den Untersuchungen zufolge sind zwölf von
insgesamt 16 bis 19 Pinguinarten in Gefahr. Drei sind vom Aussterben
bedroht, sieben gefährdet, bei zwei weiteren Arten nimmt das
Gefährdungsrisiko zu. Vor 15 Jahren waren gerade einmal fünf bis sieben
Pinguinarten in Gefahr, teilte die International Union for the
Conservation of Nature (IUCN) mit, ein Dachverband von
Naturschutzorganisationen.
wissenschaft-online.de - 02.07.2008
Pinguine alarmieren über Zustand der Meere
Die
Pinguine der Welt vermitteln ein alarmierendes Bild vom ökologischen
Desaster, das unseren Ozeanen droht. Ihre Zahlen brechen nahezu überall
ein, weil sie unter dem Klimawandel, der Überfischung und
Umweltverschmutzungen leiden, warnt die Biologin Dee Boersma von der
University of Washington: Wie früher die Kanarienvögel in den
Kohleminen müssten die flugunfähigen Tiere daher als Frühwarnsignal
betrachtet und verstanden werden. Da die genaue Größe der
Pinguinbestände noch unklar ist, sollten ihre Brutkolonien - sie
konzentrieren sich weitest gehend auf 43 Orte - überwacht werden. Bei
vielen Arten scheint jedoch zumindest der Trend klar zu sein: Er zeigt
nach unten. ... Überhaupt ließen sich bei den meisten Pinguinen
negative Entwicklungen beobachten - vor allem bei Arten, die außerhalb
der Arktis leben, so Boersma. Vielleicht das größte Problem, unter dem
die Pinguine momentan leiden, ist die Erderwärmung. So blieb einer
kompletten Kolonie an Kaiserpinguinen 2006 in der Antarktis der
Bruterfolg verwehrt, weil außergewöhnliche Wetterbedingungen das
Meereis ihres Standorts früh zerstörten - ein Jahr zuvor war er noch
Schauplatz des Kinofilms "Die Reise der Pinguine". ... Stark leiden die
Pinguine zudem unter verschmutzten Meeren: Öl gilt neben Überfischung
als eine der Hauptursachen für den Rückgang der südafrikanischen
Brillenpinguine. Da sich all diese Faktoren zukünftig wohl noch stärker
auswirken dürften, ruft Boersma zur Gründung einer speziellen
Organisation auf, die sich einzig der Erforschung und dem Schutz der
Pinguine annimmt.
wissenschaft-online.de - 02.07.2008
Überhitzt - Neuseeländische Echsen durch Klimawandel
gefährdet
Mit ihrem zackigen Kamm auf dem Rücken und den großen gelben Augen
sehen sie aus wie kleine Dinosaurier. Und tatsächlich stammen die
neuseeländischen Tuatara von Vorfahren ab, die vor 250 Millionen Jahren
ihre scharfen Zehenkrallen in den Sand des Superkontinentes Pangäa
schlugen. Seither jedoch hat sich der Bestand der so genannten
Brückenechse erheblich minimiert. Im 13. Jahrhundert kamen die Maoris
nach Neuseeland und mit ihnen eine polynesische Beutelratte. Mit den
Europäern landeten später auch Hunde, Katzen und andere Ratten, die
alle Geschmack an den Eiern der Tuatara fanden. Überleben konnte nur,
wer vor den fremden Fressfeinden sicher war - auf einer der unbewohnten
Inseln entlang Neuseelands Küste. Inzwischen gibt es nur noch wenige
der urzeitlichen Echsen auf einigen Inseln der Cook-Straße und nördlich
der Nordinsel Neuseelands, auf gerade einmal 0,1 Prozent des
Territoriums, das sie vor der Besiedlung der zweigeteilten Insel noch
bewohnten. Auch hier droht den Tuatara jedoch Gefahr - in Form des
Klimawandels. Die Reptilien mögen es im Gegensatz zu ihren
sonnenverliebten Verwandten nämlich eher kühler. Steigen die
Temperaturen, leiden nicht nur die erwachsenen Tiere an Lethargie, auch
der Nachwuchs verhält sich anders als geplant: Wird ein Gelege zu warm,
entwickeln sich die Embryonen der Tuatara ausschließlich zu Männchen.
.. Klettert das Thermometer über die 22-Grad-Marke, verwandeln sich
alle Embryonen in Männchen und die Tuatara sterben aus Frauenmangel
aus. Zwar könnten die Tuatara-Weibchen dem Klimawandel bei der Wahl
ihrer Gelege ein Schnippchen schlagen, indem sie etwa die Eier tiefer
vergraben oder ihre Brut später im Jahr ablegen. Doch an vielen Stellen
von North Brother Island ist der Boden zu hart, als dass die Echsenmama
den nötigen Hitzeschild auskratzen könnte. Und ob die Tuatara so clever
sind, ihre Familiengründung zeitlich nach hinten zu schieben, darüber
lässt sich nur spekulieren.
berlinonline.de - 02.07.2008
China: Viele Großstädter setzen auf Tiger-Produkte
Fast die Hälfte der chinesischen Großstädter hat einer Umfrage zufolge
schon einmal Tiger-Produkte verwendet. Die meisten von ihnen bevorzugen
demnach Erzeugnisse von wilden Tigern. Eine Freigabe des Handels mit
Tiger-Produkten würde daher das Ende für die letzten in China lebenden
Tiger bedeuten, schließen Forscher und Tierschützern in einer Studie,
die am Dienstag im Online-Journal «PloS One» veröffentlicht wurde. Laut
der Studie gibt es «enormen Bedarf» an Produkten von bedrohten
wildlebenden Tigern, vor allem zur medizinischen Anwendung in der
traditionellen chinesischen Medizin. ... In China wird aber schon
länger diskutiert, ob das Verbot aufgeweicht werden soll, um den Handel
mit Arzneien aus sogenannten Tiger-Farmen zu ermöglichen. Bei einer
Aufweichung des Verbots sei es jedoch unwahrscheinlich, dass die 5000
in Gefangenschaft lebenden Tiger ausreichen, um den Bedarf zu decken,
schreiben Li Zhang von der Beijing Normal University und Kollegen.
derstandard.at - 29.06.2008
Vermutlich
hunderttausende unbekannte Arten in der Tiefsee
Die Organisation Census of Marine Life (CoML) hat es sich zum Ziel
gesetzt, die derzeit rund 230.000 bekannten Arten von Meereslebewesen
zu erfassen und Wissenschaftlern wie Laien zugänglich zu machen. Dazu
hat das internationale Forscher-Netzwerk das Online-Verzeichnis World
Register of Marine Species eingerichtet. Die Übersicht umfasst derzeit
122.500 verifizierte Arten, über 50.000 Parallelbezeichnungen konnten
die Experten schon aussondieren. Die Datenbank umfasst neben
Informationen über die Artensystematik und exakte Namen auch
Beschreibungen von Lebensweise und Lebensraum. Einige tausend Photos
illustrieren das Werk, das bis zum Jahr 2010 komplettiert sein soll.
"Wollen wir die Meere schützen, müssen wir abschätzen können, wie
widerstandsfähig ein System ist, wenn Arten verloren gehen oder
herausgefischt werden", sagt Brigitte Ebbe vom Projekt CeDAMar, das am
CoML beteiligt ist. "Die Taxonomie, die Beschreibung der Arten, ist da
die Basis, von der wir ausgehen können."
derstandard.at - 27.06.2008
Mittelatlantischer
Rücken wird weltweit zweites Unterwasser Schutzgebiet
Ein Schutzgebiet von der Größe Italiens soll die "Alpen der Tiefsee" im
Atlantik bewahren. Darauf haben sich die 15 Staaten des
Oslo-Paris-Abkommens (OSPAR) zur Bewahrung des Nordost-Atlantiks auf
einer am Freitag endenden Tagung im französischen Brest geeinigt. Die
unterseeische Bergkette des Mittelatlantischen Rückens mit Gipfeln von
über 2.000 Metern Höhe wird demnach zu einem der größten
Meeresschutzgebiete der Welt. Unter anderem soll die Fischerei mit
Schleppnetzen in dem Gebiet eingeschränkt werden, um Zerstörungen des
Meeresbodens zu verhindern.
Die Umweltorganisation WWF sprach von einer "historischen
Entscheidung". "Die atemberaubende Vielfalt der Tiefsee wird gerettet",
sagte WWF-Meeresexperte Stephan Lutter.
derstandard.at - 01.07.2008
Island
erwägt Ausweitung des Walfangs
Island erwägt den Walfang auszuweiten: Voraussetzung sei Grünes Licht
durch die japanische Regierung für den Import von isländischem
Finnwal-Fleisch, so Islands Fischereiminister Einar Kristinn
Gudfinnsson am Dienstag im Rundfunksender RUV. "Ich weiß, dass es einen
guten Markt für dieses Fleisch gibt. Was wir brauchen, ist eine
Entscheidung der japanischen Regierung."
Der Minister bezog sich damit auf Finnwal-Fleisch aus Island, das seit
mehreren Wochen in einem Gefrierhaus in Tokio eingelagert ist, weil die
Importgenehmigung fehlt. Gudfinnsson hat für diesen Sommer 40
Zwergwale, nicht aber wie in den vorangegangenen Jahren Finnwale für
die kommerzielle Jagd freigegeben. Gegen die Zulassung der Jagd auf
Zwergwale hatte unter anderem Islands Außenministerin Ingibjörg Solrun
Gísladottir protestiert. Island erkennt jedoch das kommerzielle
Walfangverbot ebenso wie Norwegen und Japan nicht an.
wissenschaft-online.de - 01.07.2008
Abholzung in Hotspots besonders hoch
Fast
50 Prozent der jährlichen Zerstörung von tropischen Regenwäldern finden
in Brasilien statt, zudem vernichtet der südamerikanische Staat vier
Mal so viel Wald wie Indonesien, das auf dem zweiten Platz der
Abholzungsrangliste liegt. Angetrieben wird die Entwaldung vor allem in
so genannten Hotspots, auf die sich mehr als die Hälfte des
Zerstörungswerks konzentrieren. Mehr als drei Fünftel der weltweit
gerodeten Flächen zwischen 2000 und 2005 liegen in Südamerika, ein
weiteres Drittel in Asien, während auf Afrika nur etwas mehr als fünf
Prozent entfallen, berichten Matthew Hansen von der South Dakota State
University in Brookings nach neuer Auswertung von Satellitenbilddaten.
.. Die vergleichsweise nur schwach negative Entwicklung in Afrika gehe
auf das Fehlen von landwirtschaftlichen Projekten im industriellen
Maßstab zurück, verweisen die Forscher auf die niedrigen
Entwaldungsraten im Kongobecken. Im Gegensatz zu Brasilien oder
Indonesien, wo der Wald zu Gunsten von Viehweiden, Soja- oder
Palmölplantagen entfernt wird, treiben dort vor allem Kleinbauern und
die Holzwirtschaft die Rodungen voran.
spiegel.de - 27.06.2008
Erbgut-Analyse rupft Vogel-Stammbaum
ögel gehören zu den am besten erforschten Tieren, doch ihr
evolutionärer Stammbaum ist bis heute schwer erfassbar. Einen Schritt
zu mehr Klarheit hatte sich ein internationales Team von
Wissenschaftlern erhofft, als es mit einer Analyse des Erbguts von 169
Vogelarten begann. Nun liegen die Ergebnisse vor - und sie sind
durchaus erstaunlich: Viele Vogelarten, die aufgrund ihres Aussehens
oder ihrer Verhaltensweise nahe verwandt zu sein scheinen, sind es
nicht. Bisher haben Biologen die heute existierenden Vögel in drei
Gruppen eingeteilt: Land-, Wasser- und Küstenvögel, basierend
hauptsächlich auf Lebensweise und Körperbau. Was Shannon Hackett vom
Field Museum in Chicago und ihre Kollegen nun aber herausgefunden
haben, widerspricht dieser Klassifikation in vielen Teilen. So sind zum
Beispiel wasserliebende Flamingos nicht so nah verwandt mit anderen
Wasservögeln wie gedacht, und der Kuckuck ist genetisch gesehen nicht
sehr nahe verwandt mit anderen Landvögeln. Andererseits sind Vögel, die
sich äußerlich nicht sehr ähneln, wie Spechte, Eulen und Nashornvögel,
sehr nahe Verwandte, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt
"Science" ( Bd. 321, S. 1763).
spiegel.de - 01.07.2008
Das makabere Geschäft mit den Tempeltigern
Schnell muss es gehen. Nach ein paar Sekunden
werden die zahlenden Gäste von emsigen Helfern in giftgrünen Hemden
weitergeschleift. Ein Foto, zack, zack, dann muss es weitergehen. Der
Tiger Canyon ist nun wirklich nicht der richtige Ort für Meditation.
Die nächsten Besucher warten schließlich. Einige Dutzend sind es
derzeit, die hinter dem Absperrband ausharren und schwitzen: Touristen
in Badelatschen und T-Shirts, Hausfrauen, aufgebrezelte Ladyboys aus
Bangkok, langhaarige Freaks auf Durchreise, Geschäftsleute im
Business-Look, Familien mit kleinen Kindern – alle warten auf ihren
kleinen Thrill, das eine Bild: der Tiger und ich. Rund zehn der
seltenen Wildkatzen liegen dafür zu ihrem Pläsier bereit: träge, wie
benommen, in der brütenden Tropenhitze dösend lassen sie das Spektakel
fast teilnahmslos über sich ergehen. Sie wirken, als hätte man ihnen
Beruhigungsmittel eingeflößt, merkwürdig weggetreten; mit
ausgestreckten Pfoten; dumpf in die Gegend glotzend. Traurig.
derstandard.at -
29.
Juni 2008
Vermutlich
hunderttausende unbekannte Arten in der Tiefsee - Online-Datenbank will
alle bekannten Arten von Meereslebewesen erfassen und so die Forschung
unterstützen
Die Organisation Census of Marine Life (CoML) hat es sich
zum Ziel gesetzt, die derzeit rund 230.000 bekannten Arten von
Meereslebewesen zu erfassen und Wissenschaftlern wie Laien zugänglich
zu machen. Dazu hat das internationale Forscher-Netzwerk das
Online-Verzeichnis World Register of Marine Species eingerichtet. Die
Übersicht umfasst derzeit 122.500 verifizierte Arten, über 50.000
Parallelbezeichnungen konnten die Experten schon aussondieren. Die
Datenbank umfasst neben Informationen über die Artensystematik und
exakte Namen auch Beschreibungen von Lebensweise und Lebensraum. Einige
tausend Photos illustrieren das Werk, das bis zum Jahr 2010
komplettiert sein soll.
Süddeutsche
Zeitung -
1. Juli 2008
Lebe schnell,
liebe heftig, stirb jung
Brutale Kämpfe um die Fortpflanzung und ein früher Tod - so
könnte man die Lebensgeschichte des Chamäleons Furcifer labordi in
aller Kürze beschreiben. Denn das Tier lebt nicht länger als ein Jahr,
verbringt davon acht bis neun Monate im Ei, schlüpft, paart sich bald
auf rabiate Weise - und stirbt. Es ist damit das kurzlebigste
vierbeinige Wirbeltier der Welt. Das berichten US-Forscher, die die
Reptilien auf Madagaskar beobachtet haben.
derstandard.at -
02.07.2008
Sonderfall:
Reptil verbringt den Großteil seiner Lebenszeit im Ei
Eine für Landwirbeltiere einzigartige Lebensgeschichte fanden Biologen
auf Madagaskar: Das Chamäleon Furcifer labordi lebt nur ein Jahr lang -
soweit unterscheidet es sich noch nicht von seiner näheren
Verwandtschaft. Doch diese Spezies teilt ihre kurze Lebensspanne auch
noch sehr ungewöhnlich ein: Die meiste Zeit verbringt das Chamäleon im
Ei, die jungen Tiere entwickeln sich darin zunächst acht bis neun
Monate lang und überstehen so die lange Trockenzeit in ihrem
Heimatgebiet. Plötzlich - zu Beginn ihres aktiven Lebens im November -
erscheine eine große Zahl frisch geschlüpfter Chamäleons im trockenen
Südwesten des Inselstaates, berichtet das Forscherteam um Kristopher
Karsten von der Oklahoma State University in den "Proceedings" der
US-Akademie für Wissenschaften ("PNAS"; Bd. 105, S. 8980). Jüngere oder
ältere Tiere gebe es nicht - der Rekord liege bei fünf Monaten aktiven
Lebens. Nach dem Schlüpfen wachsen die Chamäleons schnell heran: Sie
werden innerhalb von zwei Monaten geschlechtsreif, pflanzen sich fort
und sterben bald darauf.
derstandard.at - 26.06.2008
Räuberischer
Fisch auf vier Beinen
Im seichten Brackwasser der tropischen Lagune herrscht reger Betrieb.
Kleine Panzerfische suchen am Boden nach Futter und folgen dabei der
steigenden Flut. Hie und da kräuseln ihre Bewegungen die
Wasseroberfläche. Plötzlich ertönt ein lautes Planschen, ein Schwall
zieht am Ufer entlang, und irgendetwas Großes schlängelt sich durch den
Schlamm. Ein Raubfisch holte sich Beute. Szenen wie diese dürften sich
während des späten Devon vor etwa 360 Millionen Jahren an der Küste
Südwest-Lettlands abgespielt haben. Die europäische Landmasse lag
damals am Äquator. Vom heutigen Finnland aus flossen Flüsse in das
flache Meer und bildeten ein ausgedehntes Delta. "So ähnlich wie heute
die Mündung des Irrawaddy in Burma", erklärt der Paläontologe Per
Ahlberg von der Universität Uppsala. Das riesige Feuchtgebiet war der
Lebensraum der oben genannten räuberischen Kreatur: Ventastega
curonica. Ihre Fossilien wurden am Ciecere-Fluss nahe der lettischen
Kleinstadt Skrunda ausgegraben und von Ahlberg und einem Team unter die
Lupe genommen. "Ventastega ist der primitivste devonische Tetrapode,
von dem vielfältige Überreste vorliegen", schreiben die Experten in der
aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature". Mit anderen
Worten: Das Geschöpf ist eine der Urformen aller Amphibien, Reptilien,
Vögel und Säugetiere, und sein Skelett lässt sich weitgehend
rekonstruieren.
BirdLife
Stop seabird slaughter through EU Fisheries Policy
- 26.06.2008
BirdLife International presented the European Parliament with alarming
data about the extent of seabird bycatch globally and in Europe
yesterday. At the same time, BirdLife welcomed the long awaited first
steps of the European Commission to tackle the problem by developing a
Community Plan of Action on seabirds with the intention of completing
it next year.
BirdLife’s European birdwatching campaign a big success
- 27.06.2008
The Spring Alive 2008 online campaign finished
on a
high this week. Since February, children from 30 European countries
have watched the arrival of four popular migratory species, and entered
their observations on the project website. Altogether BirdLife
International – organizer of the campaign - has received over 50,000
observations. The country with the most observations was Italy with
over 15,000 sightings from events and school programmes organised by
LIPU (BirdLife in Italy). This was closely followed by observations
from children in Ireland, Poland, Russia and Belarus.
BirdLife scientist receives top conservation award
- 01.07.2008
Dr Stuart Butchart, BirdLife's Global Research and Indicators
Coordinator, was recently presented with the prestigious Zoological
Society of London's (ZSL) Marsh Award for Conservation Biology. The
Award recognises his scientific work for BirdLife, in particular on
developing indicators using data on birds as powerful tools to track
biodiversity trends.
PlanetArk
New Bird Family Tree Reveals Some Odd Ducks -
30.06.2008
The largest study ever of bird genetics has uncovered some surprising
facts about the avian evolutionary tree, US researchers said on
Thursday, including many that are bound to ruffle some feathers.
Foreigners Threaten Endangered Afghan Snow Leopards
- 30.06.2008
Afghanistan's snow leopards have barely survived three decades of war.
But now the few remaining mountain leopards left in Afghanistan face
another threat -- foreigners involved in rebuilding the war-torn
country.
ENN
Conservation
Groups Plan Legal Action to Prevent the Extinction of the Cape Sable
Seaside Sparrow - 30.06.2008
The Center for Biological Diversity, Florida
Biodiversity Project, and
Natural Resources Defense Council today notified the U.S. Fish and
Wildlife Service that they will challenge the agency’s failure to
adequately protect the critical habitat of the highly endangered Cape
Sable seaside sparrow.
|
|
|
Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 26.06.2008
Walfangkonferenz: Keine Abstimmung - Kein Schutz
Auf der Internationalen Walfangkonferenz (IWC), die zur Zeit in
Santiago, Chile tagt, soll es keine Abstimmungen mehr geben. Das
beschlossen die Mitgliedsländer. Auslöser für diese ungewöhnliche
Maßnahme ist der Versuch, die langjährige Lähmung des Gremiums
aufzuheben. Seit Jahren stehen sich Walschützer und Walfänger -
darunter besonders Japan, Norwegen und Island - unversöhnlich
gegenüber. Vor allem Initiativen zum Schutz der Wale haben in der
Vergangenheit unter der Blockadehaltung der Walfangnationen gelitten.
Der Vorsitzende der IWC, Dr. William Hogarth, hat zur Lösung der
festgefahrenen Situation einen Acht-Schritte Plan vorgelegt. Demnach
sollen die Mitglieder zunächst auf Abstimmungen über kontroverse Themen
verzichten und nur einstimmige Beschlüsse fassen. Im weiteren Verlauf
soll ein "Kompromisspaket" geschnürt werden, das alle strittigen Fragen
beinhaltet.
WWF World Wide Fund For Nature - 27.06.2008
Kabeljaukollaps in der Nordsee - Bestände in der
Nordsee durch Überfischung vor dem Zusammenbruch
Der Internationale Rat zur Erforschung der Meere (ICES), in dem 1600
Meeresexperten vertreten sind, hat heute empfohlen, den Kabeljaufang in
der Nordsee komplett einzustellen, bis der Bestand sich erholt. Der WWF
appelliert an die Fischereiminister der EU, die Warnungen der
Wissenschaftler endlich ernst zu nehmen und die Fangquote auf Null zu
setzen. Die Fischerei habe erneut bewiesen, dass sie mit den
Meeresressourcen nicht verantwortungsvoll genug umgehe. Die Nachricht
kommt unerwartet, denn im vergangen Jahr waren erste Anzeichen für eine
Erholung der Kabeljaubestände zu erkennen. Der ICES hielt daraufhin
eine Fischerei in geringem Maße für vertretbar. "Offenbar war das für
die Fischereiindustrie das Signal, die Bestände noch rücksichtsloser
auszubeuten", so Karoline Schacht, Fischereireferentin beim WWF
Deutschland. Man fischte nicht nur zuviel, sondern vor allem viel zu
viele kleine Fische.
WWF World Wide Fund For Nature - 27.06.2008
WWF: Walschutz ist gestrandet -Internationale
Walfang-Kommission ist handlungsunfähig
Der Walschutz ist auf der 60. Sitzung der Internationalen
Walfang-Kommission IWC die heute in Chile endet, einmal mehr auf Grund
gelaufen. "Für den Schutz der Wale sind nicht einmal homöopathische
Fortschritte erzielt worden", zieht Volker Homes vom WWF Deutschland
ein ernüchterndes Fazit. Die unterschiedlichen Positionen von
Walfanggegnern und -befürwortern sind so festgefahren, dass sich die
Kommission lediglich drauf verständigt hat, keine Beschlüsse zu fällen.
Für den WWF ist das ein Armutszeugnis. "Die Regierungen müssen endlich
das Schattenboxen beenden und ernsthaft eine Organisation ins Leben
rufen, die in der Lage ist, das Überleben der Giganten der Meere zu
sichern", so Homes weiter. ... Die IWC habe es nach Einschätzung des
WWF wieder nicht geschafft, die Herausforderungen anzunehmen. Für die
Meerssäuger ändere sich nach der IWC in Chile de facto nichts. Man
konnte sich auf kein neues Schutzgebiet einigen, und auch der Fang von
Großwalen zu angeblich wissenschaftlichen Zwecken werde im nächsten
Jahr mehr als 1000 Wale das Leben kosten. Einziger Lichtblick: Das
Walfangmoratorium bleibe bestehen und Japan erhalte keine
Küstenwalfangquote. Der Überlebenskampf vieler bedrohter Walarten geht
nach der Konferenz weiter.
Deutsche Umwelthilfe e.V. - 30.06.2008
Feuer frei zur Jagd auf Wildgänse aus der Tundra
Mit der Einführung von Jagdzeiten für nordische Wasservögel in
Niedersachsen bestätigt die CDU/FDP-Koalition in Hannover erneut, dass
sie Weltnaturschutzkonferenzen wie kürzlich in Bonn wenig
interessieren, wenn zu Hause die Freunde der Jagd ein Anliegen haben.
Am Beispiel der Abschusserlaubnis für Bläss-, Saat- und Graugänse, die
hierzulande ihre Winterrastplätze aufsuchen, "dokumentieren die
Provinzpolitiker in Hannover erneut ihre Ignoranz gegenüber allen
Bekenntnissen zur internationalen Zusammenarbeit beim Schutz der
biologischen Vielfalt", sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen
Umwelthilfe e. V. (DUH) Rainer Baake anlässlich des In-Kraft-Tretens
der neuen Regelungen. In Norddeutschland fänden nordische Wasservögel
kaum mehr jagdfreie Rast- und Ruheplätze, vor allem auf die im Winter
rastenden Bläss-, Saat- und Graugänse steige der Jagddruck permanent.
Niedersachsen folge mit seiner Feuer-Frei-Politik den Ländern
Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, wo bereits
lange Jagdzeiten gelten. ... "Wir brauchen in Deutschland nicht mehr,
sondern weniger Jagd auf Zugvögel aus dem Norden", sagte Baake. Die
Tiere brauchten dringend großflächige und jagdfreie Ruhezonen. "Es kann
doch nicht sein, dass wir zu Recht die Ballerei auf Singvögel in den
Mittelmeerländern anprangern und dann im eigenen Land mit den
Wasservögeln dieselbe Barbarei veranstalten." Baake forderte zum
langfristigen Schutz der Zugvögel international und national
einheitliche Regelungen.
|
|
|
Weitere Infos |
Wird Unilever der erste Konzern, der eine Affenart ausrottet?
Ölpalm-Plantagen des Wasch- und Nahrungsmittelkonzerns Unilever
bedrohen den Regenwald der Elfenbeinküste.
Der Tanoé-Wald ist der letzte Lebensraum von extrem bedrohten
Kolobus-Affen und vielen anderen Tierarten in Westafrika. Unilevers
Zulieferfirma, PalmCI, will hier trotz internationaler Proteste diesen
6.000 Hektar großen Wald abholzen, um Ölpalm-Plantagen anzulegen.
Palmöl ist in sehr vielen Produkten von Unilever vorhanden, wie
Margarine, Suppen, Soßen, Eiscreme, Gebäck, aber auch in Seifen,
Waschmitteln und in Hautpflegeprodukten.
Bitte fordern Sie die Firma auf den Wald zu erhalten. Sie finden den
vorbereiteten Text hier:
http://www.regenwald.org
Stoppt den Agrarsprit-Wahn der EU !
Die EU will die zwangsweise Beimischung von Ethanol aus Zuckerrohr und
Getreide zum Benzin sowie Agrodiesel aus Raps, Soja und Palmöl weiter
erhöhen.
Für die Anlage von Zuckerrohr- und Sojafeldern sowie Palmölplantagen
werden Millionen Hektar Regenwald in den Tropen vernichtet.
Menschen werden von ihrem Land verdrängt, die Nahrungsmittelpreise
weiter in die Höhe getrieben und das Weltklima massiv geschädigt.
Am 7. und 16. Juli beraten zwei Ausschüsse des Europäischen Parlaments
über die Pläne. Bitte fordern Sie die EU-Abgeordneten auf, den
Agrarsprit-Wahn zubeenden. Sie finden hier Links zu Ihrem
EU-Abgeordneten und einen vorbereiteten Text:
http://www.regenwald.org
aus dem
idea Newsletter Juli 2008
• 4. Juli 2008, 18.00 Uhr: Eröffnung der Fotoausstellung "Ein
Leben ohne Hund ist ein Irrtum" von Christine Ströhlein, Kulmbach
• 10. August 2008, 11.00 Uhr: Eröffnung der Fotoausstellung
"Faszination Fotografie" des Fotoklub-Kollektivs G7 (BRD/CZ)
• 26./27./28. August 2008, jeweils 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr:
"Dschungelsafaritage für Kinder" - Schmetterlinge schlüpfen sehen,
Affen füttern, Echsen versorgen,... Seid Tierpfleger für einen ganzen
Tag.
+++ Buchtipp "Abenteuer Zoo"
erhältlich im idea DschungelParadies Neuenmarkt, im Buchhandel oder
über Amazon
Dieser umfassende Reisebegleiter zu den vielfältigen zoologischen
Einrichtungen des deutschen Sprachraums stellt neben den großen,
bekannten Parks auch die vielen kleineren, oft noch als Geheimtipp
geltenden Tierhaltungen vor. Neben ausführlichen Zooportraits bietet
"Abenteuer Zoo" viele interessante Hintergrundinformationen, weist auf
besondere Attraktionen und zoologische Höhepunkte sowie die
interessantesten Anlagen und Schaufütterungen hin. Infoblöcke widmen
sich Tierportraits oder informieren über Zootierhaltung und
Artenschutzprogramme. Ideal für Tierfreunde, die sich über die Fülle
heimischer Zoos, Tierparks, Aquarien, Reptilienhäuser und Vogelparks
informieren wollen, für Familien auf der Suche nach Anregungen zur
Urlaubs- und Freizeitgestaltung und natürlich für alle Natur- und
Zoobegeisterten zur Reisevorbereitung. Auch das idea DschungelParadies
Neuenmarkt ist selbstverständlich gelistet.
Mehr unter http://www.abenteuer-zoo.de/zoofuhrer.html
+++ idea-Tour 2009 nach Kanada
Die Erhabenheit der Natur im Westen Kanadas, das sind traumhafte Weiten
mit unberührten Naturlandschaften von einer Vielfältigkeit, wie sie
anderswo kaum anzutreffen ist. Mit der nächstjährigen idea-Tour erleben
Sie atemberaubende Nationalparks mit einzigartigen Naturschauspielen,
vielleicht sogar hautnahen Kontakt mit Schwarzbär, Grizzly oder Elch.
Wir bereisen "Kanadas wilden Westen" vom 28. September 2009 bis 12.
Oktober 2009, weitere Infos finden Sie hier http://www.dschungelparadies.de
Les
zoos dans le monde
29 juin 2008
le Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding et le Moon Bear Rescue Center
l'Introduction de "Zoological Collections in Portugal" et le Zoo da Maia
~°v°~
~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~
Hallo ZooLex-Fans,
NEUE
GEHEGEPRÄSENTATION
Eine Gemeinschaftsanlage für Westliche Flachlandgorilla und
Schopfmangaben ist Teil des Kongo-Themenbereichs im GaiaPark Kerkrade
in den Niederlanden. GaiaPark trägt durch das Sammeln alter
Mobiltelefone zum Recycling von Coltan bei. Der Abbau von Coltan in
Afrika ist eine Ursache für Lebensraumverlust und Wilderei von
Gorillas. Das Thema des GaiaPark Kerkrade ist die Gaia-Theorie zur
Komplexität von ökologischen Abhängigkeiten aller Elemente des Planeten
Erde.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=895
Richard van Sluis und Maite Eikelenboom waren Studenten an der van Hall
Larenstein Universität in den Niederlanden. Teil ihrer Abschlussarbeit
waren Gehegepräsentationen für die ZooLex Gallery. Wir danken ihrer
Betreuerin, Dr. Tine Griede, und dem Direktor des GaiaPark Kerkrade
Zoo, Wim Verberkmoes, für diese großartige Initiative und hoffen, dass
andere Zoos diesem Beispiel folgen werden.
~°v°~
ALTERNATIVEN FÜR STROHDÄCHER
Afrikanische Themen sind in Zoos weit verbreitet und oft mit Gebäuden
verbunden, deren Gestaltung afrikanische Stimmung vermitteln sollen,
vorzugsweise strohgedeckt. Simon Prince verglich vier Alternativen für
strohgedeckte Dächer in einer Fallstudie für die Chessington World of
Adventures in England:
http://www.zoolex.org/publication/prince/thatched_roof.html
~°v°~
Die
ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger
Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum
Thema Zooplanung
|
|
|
Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in
dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an
die Redaktionsadresse
|
berlinonline.de
- 29. Juni 2008
Was die Natur so alles drauf hat...
Die Natur ist voller unglaublicher
Rekorde, ein neues Buch zeigt sie alle.
150 dieser Superlative aus
Flora und Fauna hat der Zoologe und Fotograf
Mark Carwadine jetzt für "National Geographic" zusammengetragen:
"Extreme
der Natur".
> Carwadine ist noch immer vielen als Co-Autor von Douglas Adams
"Die letzten ihrer Art" bekannt
faz.net
- 29. Juni 2008
Mutter Natur? Dass ich nicht lache
Bernhard Grzimek, Heinz Haber,
Hoimar von Ditfurth - wer
sich an Wissenschaft im Fernsehen vor dreißig, vierzig Jahren noch
erinnert, dem fallen starke Unterschiede zu heutigen Sendungen auf.
Sieht man vom rührigen Astrophysiker Harald Lesch auf "Bayern-alpha"
einmal ab, so sind es nicht mehr Wissenschaftler oder wissenschaftsnahe
Leute, die als Moderatoren vortragen, was Stand der Forschung ist.
Vielmehr betrauen die Sender damit ein Personal, das nach seinem
Aussehen ausgewählt wurde oder nach seiner Fähigkeit, die Augenbrauen
hochzuziehen und die Augen aufzureißen, weil die Natur ja soooo
verblüffend ist. Man meint, eine Sache interessant zu machen, indem man
sie nach Kriterien der Showwelt einrichtet. Der Konstanzer Biologe Axel
Meyer fragt, ob die Reserve vieler Schüler
gegenüber den Naturwissenschaften vielleicht auch damit zusammenhängt.
In seinen jetzt gesammelten Kolumnen "Evolution ist
überall", die zuerst im Düsseldorfer "Handelsblatt" erschienen sind,
versucht Meyer, dem entgegenzuwirken. Er wirbt für das Studium der
Biologie, für die biologische Forschung und für biologische Aufklärung.
Was diese
Kolumnen auch lesenswert macht, ist ihre Aufmerksamkeit auf das
Artensterben und die zivilisatorische Verwüstung der Umwelt.
Axel Meyer: "Evolution
ist überall", Böhlau Verlag, Wien 2008.
Zoofreunde
Hannover
Der Zoofreund
Nr. 147, Juni 2008
Fünf
Karibus für Hannover
Erdschildkröten-Nachwuchs in Berlin
90 Jahre - Zoological Society of San Diego
Rettet den Drill e.V.
Neues aus Hannover und anderen Zoos
Jahreshauptversammlung 2008
Allwetterzoo Nachrichten 2008
Jahresbericht 2007
Die
gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
|
"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
|
|
|
Veranstaltungen
3.
Zootechniker-Tagung im Zoo Rostock
18.-
20.09.2008
Themen
unter anderem:
- Wasseraufbereitung
- Bau-Projekte
im Zoo
- Notrufhandys
- Spielplätze
Auskunft
erteilt:
Zoo
Rostock, Herr F. Petersen, Tel.: 0381 / 2082175
oder
Allwetterzoo
Münster, Herr D. Heese, Tel.: 0251 / 8904400, Heese@Allwetterzoo.de
Bild.de
- 1. Juli 2008
Faszinierende
Ultraschallfotos von ungeborenen Tieren Im Baby-Bauch der Natur
Mit einer perfektionierten
3-D-Ultraschall-Technik überwachten Thomas Hildebrand und weitere
Wissenschaftler desBerliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung
(IZW) die Schwangerschaft einer Elefantenkuh im Londoner Zoo, die sie
künstlich befruchtet hatten. Auch Hunde und Delfine im Mutterbauch
haben die
Forscher aufgenommen - was sogar gänzlich neue Erkenntnisse brachte:
Die Delfin-Aufnahmen bewiesen, dass die intelligenten Säuger bereits im
Fruchtwasser schwimmen lernen. Am 5. Juli (16 bis 21 Uhr) veranstaltet
das IZW einen Tag
der offenen Tür mit Vorträgen und Führungen.
October,
13 - 16, 2008 at the German Primate Centre (www.dpz.eu)
"Stress and its Implication to Primate Welfare"
Again, we composed a multifaceted mixture of lectures given by varied
speakers who are experts in their field.
http://www.euprim-net.eu/network/courses/course7.htm
Gesellschaft
für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem
Senkenberg-Museum und der
Universität.
19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE
AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
Application: Please send your name, mailing address, email address and
information about your collector’s preferences directly to me. All
applications and any other questions you may have please email to: Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl
Ausstellungen
lifepr.de
- 24. Juni 2008
Zoologische Sammlung: Tierwelt des Meeres - Blick in
den Ausstellungsraum im Erdgeschoss des Zoologischen Instituts
Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock lädt ein zur
Eröffnung einer weiteren Sonderausstellung mit dem Thema "Tierwelt des
Meeres" im Erdgeschoss des Instituts für Zoologie am Universitätsplatz
2, am Mittwoch, dem 25. Juni 2008, um 18:15 nach dem Vortrag in den
"Vorweisungen". Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftswerk des Instituts
zusammen mit dem unlängst neu gegründeten Förderverein für die
Zoologische Sammlung. Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:00
geöffnet, Eintritt
frei.
tlz.de
- 30. Juni 2008
Adeliepinguine werden weniger
Nicht nur höchst attraktive Fotografien sind in der neuen
Ausstellung in der Goethe-Galerie zu sehen, nicht nur Bilder von
Pinguinen, Möwen und Robben. Die Wissenschaftler und Studenten des
Instituts für Ökologie der Friedrich-Schiller-Universität haben auch
Studienergebnisse über die Auswirkungen der Klimaerwärmung
zusammengestellt. "Wir waren von Dezember des vergangenen Jahres bis
zum Februar auf King
George Island. 15 Studenten aus vier Ländern haben sich an dieser
Expedition beteiligt", sagte Dr. Hans-Ulrich Peter, der seit vielen
Jahren regelmäßig die Antarktis bereist. Festzustellen sei, dass die
Adeliepinguine in ihrer Population stark abnehmen. Als eine besondere
Attraktion benennt der Biologe den präparierten
Seeleopard. Die Ausstellung "Faszination Antarktis" ist Teil der Woche
der
Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät. Täglich, 16 Uhr, darüber hinaus
Freitag und Samstag um 11 Uhr führen Biologen durch die Ausstellung.
Tagsüber werden zwei Filme über die Forschungen in der Antarktis in
Endlosschleifen gezeigt.
|
|
|
Stellenanzeige
Volunteer
Opportunity
in Vietnam:
Field Research
Advisor
Carnivore and
Pangolin Conservation Program (CPCP), Vietnam
An exciting opportunity has arisen for an
international volunteer to join our young and dynamic team of
enthusiastic
conservationists. The Field Research Advisor will assist the
development of our
field research program aimed at increasing the understanding of the
ecology,
status and conservation requirements of carnivores and pangolins in
Viet Nam.
Start date: 1st August
2008 (negotiable)
Duration: 12 months
(renewable)
Objectives & responsibilities
The Field Research Advisor is responsible to
develop and implement a number of field research activities alongside
CPCP
staff who, through training and support, will continue to develop these
activities over the long-term. Specific activities are as follows:
- Development
and implementation of standardised field methodologies to increase the
understanding
of the ecology, status and conservation requirements of the CPCP’s
priority carnivore and pangolin species
-
Supporting
the professional development of the CPCP Research Officer
-
Assisting
the CPCP Research Officer to join international training courses,
workshops and
ultimately an International Masters Degree program
- Fundraising
for field research activities and subsequent donor reporting
- Developing
and implementation of training programs on carnivore and pangolin field
survey
techniques for Vietnamese University students.
- Providing
technical assistance to the Captive Management Team and Program
Coordinator in
matters relating to carnivores and pangolins brought to the centre
Salary
grade and benefits: Volunteer
The Field Research Advisor will receive a
living allowance, accommodation in the national park, and work visa
costs will
be covered. The position may develop into a fully salaried position.
Location
of work:
Based
in Cuc Phuong National Park and Hanoi offices
Approximately
50% of their time in the field.
Professional qualifications:
-
Masters degree in Biology, Conservation,
Zoology or related subject
-
Practical
experience in field surveys and/or ecological studies
-
Excellent English language skills, both
spoken and written
-
Previous
experience working in a developing country
Desirable
personal qualities
-
Patience,
tolerance and flexibility
-
Ability to live and work in difficult
conditions
-
Commitment
to team work, coaching and mentoring other people
-
Ability
to cope with cultural isolation and basic living conditions
-
Prepared
to work with limited resources within a challenging environment
- Motivation,
energy and enthusiasm
Interested candidates
should e-mail a CV and covering letter, summarising their professional
background
and reasons for interest in the position to Scott Roberton (owstons@fpt.vn) no later than Friday
11 July
2008.
|
|
|
TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
digitalfernsehen.de
- 26. Juni 2008
TV-Tipp: "Erlebnis Erde" in 14 Naturfilmen
Wer
junge Eisbären nicht im Zoo, sondern in
ihrer natürlichen Umwelt sehen will, kann es an diesem Montag in dem
ersten von 14 Naturfilmen der ARD-Reihe "Erlebnis Erde" tun. Die
jeweils 45 Minuten langen Filme werden immer montags um 20.15 Uhr
ausgestrahlt, die letzte Ausgabe läuft am 29. September. Zu den
weiteren Folgen der Reihe "Erlebnis Erde" gehören Beiträge über
die Wüstenelefanten von Namibia (21. Juli), die Tigerhaie (28. Juli),
die indischen Königstiger (11. August) und "Deutschlands Wölfe" (8.
September). Es handelt sich teils um Eigenproduktionen wie Behrends
NDR-Film, teils um BBC-Filme oder Koproduktion
>> Na danke, der erste Film bot zwar tolle Aufnahmen, aber
unnötig vermenschlichende Formulierungen und nachträglich zu einer
Geschichte zusammengeschnittene Szenen - unglaubwürdig
neue-oz.de
- 30. Juni 2008
Palmöl statt Orang-Utans
Es ist der Abend der bedrohten Tiere. Dank des einst so knuddeligen
Knut sind die Eisbären zum Sinnbild für den Klimawandel geworden, und
so startet die ARD heute ihre Reihe "Erlebnis Erde" zur besten
Sendezeit nach der "Tagesschau" mit der Folge "Das Abenteuer der
Eisbärenkinder". Das wird wieder Millionen verzückter Zuschauer vor den
Fernseher locken. Unter den Menschenaffen dieser Welt gibt es keinen
Knut, doch so
bedroht wie Eisbären sind die Orang-Utans allemal. Deshalb hätte auch
die NDR-Reportage "Hier Bio - dort Tod" einen besseren Sendeplatz als
um Mitternacht verdient gehabt. Inge Altemeier schildert darin präzise,
nüchtern und bedrückend, wie der Mensch seinem nächsten Verwandten den
Garaus macht, nur um den eigenen Wohlstand noch ein bisschen mehr zu
mehren. Palmöl heißt das vermeintliche "neue Gold", das immer häufiger
auch die
Fratze des Teufelszeugs zeigt.
wuschliste.de
- 26. Juni 2008
"Bitte nicht füttern!" - Auch NDR schickt Promis in
den Zoo
Nicht nur ProSieben schickt Prominente in den Zoo, sondern auch der
NDR. Letzterer zeigt bereits am Sonntag,
28. Juni, um 21.45 Uhr die Show "Bitte nicht füttern - Promis im
Tierpfleger-Test", in der im Hamburger Tierpark Hagenbeck um die Wette
Ställe ausgemistet, Aquarien geputzt und Ziegen gefüttert werden. Dabei
werden die prominenten Zoo-Azubis "Elefant, Kamel, Pinguin und
Nasenbären ganz nah kommen". Lilo Wanders, "Tagesthemen"-Moderator Jens
Riewa, Mary Roos, Carlo von
Tiedemann und Maria Ketikidou werden sich in "Bitte nicht füttern!" den
vielfältigen Herausforderungen des Zoo-Alltags stellen. Dem
Gewinner/der Gewinnerin winkt als Preis die
ehrenvolle Aufgabe, einen Pinguin mit dem Namen seiner/ihrer Wahl zu
"taufen".
ndr.de - 27. Juni 2008
Bitte nicht füttern! - Promis im Tierpfleger-Test
Mary Roos, Maria Ketikidou, Lilo Wanders, Jens Riewa und Carlo von
Tiedemann schlüpfen in die Rolle eines Tierpflegers bei Hagenbeck. Wer
ist am unerschrockensten und legt sich am meisten ins Zeug? Die
Prominenten stellen sich den vielfältigen Herausforderungen des
Zoo-Alltags: 7.00 Uhr Arbeitsbeginn, Harken und Ausmisten, Putzen,
Schrubben und Hufe kratzen. Sie begegnen Tieren mit Abscheufaktor und
erleben auch die vielen kleinen Glücksmomente bei Fellpflege und
Fütterung, wenn sie Elefant, Kamel, Pinguin und Nasenbären ganz nah
kommen.
welt.de - 29. Juni 2008
Ich bin ein B-Star, holt mich aus dem Zoo raus!
Eine Affe allein genügt nicht. Für eine neue Dokusoap schickt der NDR
jetzt B-Prominente als Tierpfleger in den Zoo. In der ersten Folge
musste das öffentlich-rechtliche Dschungelcamp jedoch einige
Pflegefälle verkraften. Nur einer legte sich richtig ins Zeug. Man muss
sich diese Dokusoap also als ein
betreutes Arbeiten für Menschen vorstellen, die knapp den Einzug ins
RTL-Dschungelcamp verpasst haben. Leider ist das Ergebnis nicht halb so
unterhaltsam wie "Elefant, Tiger
& Co. - oder wie die Zoo-Dokus im Ersten alle heißen. Man gibt es
nicht gerne zu, aber sogar das
RTL-Dschungelcamp ist eine Sternstunde der Unterhaltung gegen dieses
Format. Vertraute die Regie etwa darauf, dass die echten Tierpfleger
ihren prominenten Praktikanten das eine oder andere pikante Geständnis
entlockten? Oder warum glaubte sie, auf eine Inszenierung verzichten zu
können? Mit gutem Beispiel ging der Tagesschau-Sprecher voran. Offenbar
hatte
ihn sein Chef verdonnert, sich richtig ins Zeug zu legen, damit ein
bisschen was vom Glanz des Tierparks auch auf die "Tagesschau"
abfärbte, jedenfalls gewann Riewa am Ende den 1. Preis, eine
Patenschaft für einen Pinguin.
Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende Juni ging es in den
Kamelhof Rotfeld, für Juli ist ein Besuch im Vogelpark Steinen geplant.
Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr,
10:05 BR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Di, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (letzte Folge aus Duisburg)
Do, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (Wh. 2007)
Mo, Mi, Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh. der Wh.
2004)
Mo-Fr, 16:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Gelsenkirchen
Mo, Di, 17:05 RBB, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh.)
Mi-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg,
Friedrichskoog, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Panda, Gorilla & Co. (Zoos in Berlin, Wh.)
Einzelsendungen:
Do, 03.07.2008, 20:15, 3sat, Kuba - Juwel der Karibik
Do, 03.07.2008, 20:15, ORF 2, Wilde Alte Welt - Eine Naturgeschichte
Europas
Do, 03.07.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere
Do, 03.07.2008, 23:10, NTV, Die Niagarafälle
Fr, 04.07.2008, 09:30, ORF 2, Wilde Alte Welt - Eine Naturgeschichte
Europas
Fr, 04.07.2008, 11:30, NDR, Im Reich der Zwerge - Mäuse
Fr, 04.07.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Wüstenwelten
Fr, 04.07.2008, 16:00, ZDF dokukanal, Einsatz im Dschungel
Fr, 04.07.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 04.07.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Siebenschläfer
Fr, 04.07.2008, 20:15, DMAX, Süddeutsche Zeitung TV, Tierische
Einwanderer in Berlin
Fr, 04.07.2008, 21:00, RBB, Abenteuer Zoo: Zuflucht am
Victoriasee - Nashörner, Schimpansen und Schuhschnäbel in Entebbe
Fr, 04.07.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Expeditionen ins
Tierreich, Abenteuer Nordsee
Fr, 04.07.2008, 22:15, Phoenix, Die Kraken vom Stromboli
Sa, 05.07.2008, 12:00, ARTE, Patient Klima, Ein Zukunftsszenario
Sa, 05.07.2008, 13:30, SWR, Schicksalsfluss der Serengeti - Der Mara
Sa, 05.07.2008, 14:00, ARTE, Geklonte Kreaturen
Sa, 05.07.2008, 14:45, ARTE, Vom Verschwinden der Fische
Sa, 05.07.2008, 17:15, ZDF dokukanal, Die Rückkehr der Büffel
Sa, 05.07.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Wildes Sardinien
Sa, 05.07.2008, 19:45, ZDF dokukanal, Das Energie-Dilemma, Für und
Wider von Windkraftanlagen
Sa, 05.07.2008, 21:50, ARTE, Expedition Kondor
Sa, 05.07.2008, 22:05, N24, Invasion der Quallen
So, 06.07.2008, 13:15, MDR, Die Hyänen vom Mara Fluss
So, 06.07.2008, 14:00, ZDF dokukanal, Ethanol - Brasiliens grüne
Revolution
So, 06.07.2008, 14:45, 3sat, Verrückt nach Knut (Wh.)
So, 06.07.2008, 17:30, 3sat, Arche Noah, Sanfte Seelen (Wien) Wh
So, 06.07.2008, 18:00, ARD Eins Extra, Wale im Visier, Unterwegs vor
Japans Küste
So, 06.07.2008, 22:05, N24, Der König der Bären
So, 06.07.2008, 23:15, VOX, Süddeutsche Zeitung TV, Popps Pinguine -
Traumberuf Tierpfleger (Gerhard Popp, Stuttgarter Wilhelma)
So, 06.07.2008, 23:55, RTL, Prime Time - Spätausgabe, Dr. Christian
Vogt über Blut-, Nektar- und Salz-leckende Fledermäuse
Mo, 07.07.2008, 13:50, NDR, Expeditionen ins Tierreich, Usedom
Mo, 07.07.2008, 15:30, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere (2
Teile)
Mo, 07.07.2008, 17:00, BR, Sanfter wilder Fluss - Die Amper
Mo, 07.07.2008, 19:00, ARTE, Der Flug des Waldrapp
Mo, 07.07.2008, 20:15, ARD, In den Tiefen des Pazifiks
Mo, 07.07.2008, 21:00, 3sat, Sagenhafte Schwäne, Beobachtungen in der
Lausitz
Di, 08.07.2008, 11:30, NDR, Phantome der Nacht, Afrikas unbekannte
Wildtiere
Di, 08.07.2008, 12:30, Phoenix, Leben im Hochwasser, Ökosystem Auwald
Di, 08.07.2008, 13:00, WDR, Von Menschen und Greifen, Rückkehr der
Greifvögel
Di, 08.07.2008, 14:15, HR, Das Geheimnis der Baggerseen
Di, 08.07.2008, 14:20, Phoenix, Unsichtbares Wasser - Lanzarote
Di, 08.07.2008, 19:00, ARTE, Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind
Di, 08.07.2008, 20:15, WDR, Wildes China
Di, 08.07.2008, 22:30, ZDF dokukanal, Ethanol - Brasiliens grüne
Revolution
Mi, 09.07.2008, 11:30, NDR, Nasenbären - Überleben in der Bande
Mi, 09.07.2008, 12:15, ARD Eins Plus, Siebenschläfer
Mi, 09.07.2008, 14:15, HR, Gnome, Gaukler, Gänsevieh - Leben am Strom
(Niederrhein)
Mi, 09.07.2008, 19:00, ARTE, Die Rettung des blauen Papageis
(Spix-Ara)
Mi, 09.07.2008, 20:15, NDR, Tropenwelt Karibik
Do, 10.07.2008, 10:33, MDR, Abenteuer Zoo, Eekholts Wald- und
Wiesenmischung
Do, 10.07.2008, 14:15, HR, Das grenzenlose Paradies (Limpopo-Park)
Do, 10.07.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Siebenschläfer
Do, 10.07.2008, 17:00, ARD Eins Plus, Abenteuer Nordsee
Do, 10.07.2008, 20:15, 3sat, Assam - Im Land der Bienenbäume
Do, 10.07.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Das Leben der
Säugetiere (2 Teile)
Do, 10.07.2008, 20:30, ZDF dokukanal, Das Energie-Dilemma, Für und
Wider von Windkraftanlagen
Fr, 11.07.2008, 11:15, WDR, Tiergeschichten - Von verliebten Affen und
eifersüchtigen Zebras, Tamina Kallert unterwegs in niederländischen Zoos
Fr, 11.07.2008, 11:30, NDR, Quallen: Schreckliche Schönheiten
Fr, 11.07.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Höhlenwelten
Fr, 11.07.2008, 18:30-20:00, Phoenix, Perlen des Regenwaldes (2 Teile)
Fr, 11.07.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der
aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, Wiederholung des "aktuellen"
ARD-Neuschnitts mittwochs und freitags 09:05 Uhr von der ARD, weitere
Wh samstags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im
NDR;
"Dresdner Schnauzen", Wiederholungen mittwochs und freitags 18:00 Uhr
auf ZDF Doku;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen freitags 21:00, samstags 07:00 und 17:30 Uhr sowie
sonntags 6:55 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab
14:15 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 15:00 vom BR und
sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags
11:15 und 14:45 Uhr im RBB, mittwochs und freitags 10:20 Uhr vom SWR
(Spezial), sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs
15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus
wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird Samstag 12:10 Uhr im WDR
wiederholt;
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: Wiederholungen Dienstag und
Donnerstag 10:30 Uhr vom ZDF, samstags 16:02 Uhr sowie sonntags ab
08:02 und ab 15:02 (je 2 Folgen) von ZDF Info
|
| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Test, Test... 1, 2, 3... Test!
König Fußball hat, vorläufig, abgedankt, soll ich nun heute noch etwas
zum Zootest von mir geben? Ich weiß nicht. Ich selbst bin doch, wo
immer ich unterwegs bin, so eine Art Zootester und nicht umsonst
verlieh mir der Chefredakteur der Zoopresseschau in seinem grenzenlosen
Charme, nach meiner ersten (in diesem Fall betraf es Abenteuer Zoo) und
ich fürchte mittlerweile, nicht letzten Buchrezension, den leicht
zweifelhaften Titel „Zoonörgele“! Fragt man mich aber, „Sagen sie mal
Herr Schöne, welchen Zoo in Deutschland finden sie denn am besten?“,
dann fange ich an zu stottern, gebe einige „mmhs“ und „äähs“ von mir,
fasele etwas von „ein bißchen schwerfälliger Zoowelt“, erwähne das Wort
„Artenschutz“, schweife ab in Nachbarländer, lasse den Begriff
„Raubtierhaltung“ fallen, stottere wieder ein bisschen rum, sage was
von „Biotopimitation versus Kulisse“, nur um dann, quasi einem
Geistesblitz folgend, abrupt auszurufen: Keinen!
Bevor Sie jetzt vom Stuhl fallen - nein, ich habe nicht behauptet, es
gäbe keinen guten Zoo in Deutschland. Es gibt hier und dort schöne
Einzelanlagen, woanders tolle Konzepte, wieder woanders Zoopädagogik,
die Spaß macht, ästhetische Präsentationsformen gibt es und
Tierbestände, die nicht komplett danach ausgesucht wurden, welche Art
schon mal in einem Disney-Film auftauchte. Trotz allem kann ich nicht
sagen, welcher Zoo mir am besten gefällt, aber wissen Sie, was mir
gefällt? Die fast schon panische Reaktion einiger Zeitgenossen auf die
Aussage des „Stern-Tests“: „Der "Tier-Knast" gehört der Vergangenheit
an.“* Die bösen Massenmedien, die - treten alle mühselig erarbeiteten
Feindbilder mit Füßen!
Ihr
Carsten Schöne
* An dieser Stelle muß ich mich selbst zitieren, hier mit einem Zitat
aus oben erwähnter Rezension zum, im gleichen Atemzug erwähnten Buch:
„...beschäftigt es sich doch mit dem, von dem man einige Zeit lang den
Eindruck hatte, daß es in weiten Bevölkerungskreisen als Tierknast
galt, in den nur Proletenfamilien latschten, um ihre Kinder mit
Tiergaffen und Bratwurstessen ruhig zu stellen und mit dessen Betrieb
ein paar durchgeknallte Wissenschaftler ihr Brot verdienten. Dieses
Bild von den Zoos und deren tatsächliches Erscheinungsbild hat sich in
den letzten Jahren grundsätzlich gewandelt.“
www.schoenes-tierleben.de
|
|
| Sie suchen eine Meldung oder ein
Stichwort in einer früheren Zoopresseschau? Sie wollen ein Thema
nachrecherchieren? Durchforsten Sie unser gesamtes Online-Archiv. |
|
|
|
|
| Dieser Newsletter gibt einen
Überblick über Artikel rund um
das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und
Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen,
sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen
Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig
oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Für den Inhalt der Artikel
können wir keine Verantwortung übernehmen. |
Pressemitteilungen und
Hinweise auf weitere Artikel bitte an redaktion@zoo-information.de.
Wir freuen uns über Rückmeldung (auch kritische)
und einen Besuch der Zoopresseschau- und Zoo-AG-Websites. Anzeigen- und Advertorial-Preise
auf Anfrage.
Eine Bitte an die Mitarbeiter der Zoos und NGOs: Denken Sie an die
Tradition des Publikationstauschs
und senden Sie uns Ihre Print-Veröffentlichungen für unser Archiv und
zur Vorstellung unter "Neue Veröffentlichungen" an
die Redaktionsadresse:
Zoopresseschau,
Haberstraße 14, D-33613 Bielefeld. |
Die Zoopresseschau ist
eine unabhängige Non-Profit-Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung.
Impressum, Optionen, An- und Abmelden von E-Mail-Adressen, weitere
Hinweise und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.
|
|