E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Annette Kloevekorn
   Jonas Kuppler
   Dr. Christian Remenyi
   Lea Schmitz
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 429 vom 03. Juli 2008

Liebe Leser,

auch diese Woche muß es von Editorial bis Kolumne nochmals um den Zootest gehen.

Im Verlauf der Woche haben wir die Zoopresseschau-Sonderseite mehrfach auf den neuesten Stand gebracht, dort finden Sie jetzt säuberlich aufgereiht die gesammelten Presse-Reaktionen nachzulesen. Was in der laufenden Woche neu erschien, lesen Sie auch unten, darunter diverse Jubelschreie, Rechtfertigungen und auch Glossen.

Wer den Beitrag in STERN-TV letzte Woche nicht gesehen hat (die Tester im Zoo begleitet, im Studio sowie Kommentare), kann ihn mittlerweile hier oder hier online finden.

In den Pressemitteilungen zitieren wir heute sogar ein Zitat von uns. Gerade Zoos, die inhaltlich stark kritisiert wurden, betonen die reinen Zahlen - und umgekehrt. Meiner Kritik an Nachkommastellen bei Bewertungen, die ohnehin nicht wissenschaftlich exakt durchgeführt werden können, möchte ich nur noch dieses eine Beispiel hinzufügen: die Verschlechterung der Gesamtnote um 0,25 Punkte zwischen den beiden Tests führte im Fall Köln zu einem Absturz um 15 Plätze. Es liegt alles so eng beieinander, daß kleinste Ungenauigkeiten (und es gab auch große...) zu deutlichen Unterschieden führen. Soviel zur Aussagekraft solcher Zahlen. Weder Grämen noch Frohlocken über Rangfolgen sind also angebracht.

Bei jedem Aufschlagen des Berichts findet man weitere Mängel. Da wird ein ganzer Absatz damit verbracht, sich über die Frankfurter Beschilderung aufzuregen, die behauptet, aus der Haut der Wabenkröten
schlüpften fertige Frösche. Die sei "überraschend und falsch". Ach so? Woher diese Einsicht stammt, wird nicht verraten, aber daß bei den großen Pipa-Arten die Metamorphose bis zum Jungfrosch tatsächlich in der Rückenhaut des Weibchens stattfindet, läßt sich nun wirklich überall nachlesen. (Die Frankfurter konnten sich das sparen, die Zucht gelang dort ja mehrfach, da reichte ein Blick ins Becken.) Wenn schon kein Fachwissen vorliegt, sollte wenigstens basale Recherche betrieben werden.

Den in meinen Augen größten Schwachpunkt eines solchen Zootests habe ich mir als letztes aufgespart: Spätestens seit Hediger hat sich nicht nur in der Zoowelt die Einsicht durchgesetzt, daß neben Erholung und Bildung auch Forschung und Naturschutz zwei zentrale Aufgaben der Zoos sind. Erholung ist im Test halb unter "Gesamteindruck", halb unter "Besucherservice" zu finden, Bildung nur in Form von Beschilderung - alle anderen pädagogischen Maßnahmen und Einrichtungen spielen keine Rolle, ob ein Zoo beispielsweise eine Zooschule hat oder einen informativen Zooführer herausgibt, ist hier völlig irrelevant. Forschung ist ganz untergegangen, und unter Naturschutz wird offenbar nur das verstanden, was die Zoos noch in den 1980er als solchen verkündet haben: Teilnahme an Zuchtprogrammen. Dies ist heute selbstverständlich (oder sollte es sein), mit Artenschutz hat das nicht immer und vor allem nicht primär zu tun. Das Wort in-situ-Artenschutz fällt im ganzen Bericht gar nicht, und keinem einzigen Projekt ist auch nur eine Zeile gewidmet. Dabei wäre dieses wichtige Qualitätsmerkmal für Zoos vielmehr eine ganze Bewertungskategorie wert gewesen - und hätte so manche Platzierung gründlich geändert. Ob sich die Aufgaben der Zoos bis zum nächsten Test auch bei Journalisten herumsprechen?

Eine letzte Frage treibt nicht nur Zeitungsautoren um: Ist auf dem STERN-Titelbild eigentlich Knut oder Flocke? Vorausgesetzt, das Bild stammt nicht von irgendeiner Agentur aus Übersee, dann tippt unsere Redaktion auf Wilbär: Der eine googelt den Fotografen und landet in Stuttgart, der andere schaut auf den Felsen: Dieser grünliche Granit kann kaum in Berlin oder Nürnberg liegen, denn dort gibt es im Gegensatz zur Wilhelma Sandstein...

Dirk Petzold
Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:

Veröffentlichungen
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Schöne Zoowelt
Bitte hier nicht füttern - aber dafür hier: Zwei eidgenössische Fundstücke
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


wissenschaft-online.de - 26.06.2008
Frösche bekämpfen lebensgefährliche Pilze durch Sonnenbäder
Das seltene Hautpigment Pterorhodin erlaubt Baumfröschen, lange Zeit in der Sonne zu sitzen und so lebensgefährliche Pilze auf der Haut auszutrocknen. Diese Eigenschaft der Baumfroschhaut haben Andrew Gray vom Manchester Museum und seine Kollegen entschlüsselt. Mit Hilfe des bildgebenden Verfahrens der Optischen Kohärenztomografie OCT zeigte sich, dass das Pigment Pterorhodin, anders als das menschliche Melanin, die Wärmestrahlung der Sonne fast vollständig reflektiert. Dadurch erhitzt sich bei Baumfröschen nur die äußere Froschhaut, nicht aber der darunterliegende Körper. Der für Frösche lebensgefährliche Chytridpilz Batrachochytrium dendrobatidis, der nur bei niedrigen Temperaturen überlebt, wird auf diese Weise ausgetrocknet, ohne dass der Frosch Schaden erleidet. Klimaveränderungen wie die zunehmende Wolkendichte in Costa Rica könnten also ein Grund für das beginnende Aussterben der Baumfrösche sein, so die Forscher. Die fehlende Sonne erschwere den Fröschen das Sonnenbaden und die Bekämpfung des Hautpilzes. Die Forscher nehmen ferner an, dass die Reflektionsfähigkeit der Haut bestimmt, ob eine Amphibienart an dem Hautpilz eingehen oder ihn erfolgr
eich bekämpfen wird.

FROSCHPARTY, 5. und 6. Juli in der Tierwelt Herberstein
Lustiges Kinderfest mit viel Spiel und Spaß!
Fast die Hälfte der 6000 weltweit beschriebenen Amphibienarten gelten als "vom Aussterben bedroht". Die dramatische Entwicklung zeigt, dass viele Arten jährlich aussterben. Die EAZA YEAR OF THE FROG-Kampagne versucht mitzuhelfen, die einzigartige Vielfalt dieser Tiergruppen zu bewahren. HELFEN SIE MIT! Im Rahmen dieses Kinderfestes stellen wir unsere heimischen Amphibien mit viel Spiel und Spaß vor.
Froschparty 5. und 6. Juli, 10-17 Uhr; Tierwelt Herberstein

rosbalt.ru - 1. Juli 2008
Лягушек в Москве становится все меньше
Es werden immer weniger Frösche in Moskau
In Moskau verringert sich die Anzahl der Amphibien. Zu diesem Schluß gelangten Mitarbeiter des Moskauer Zoos während einer Befragung von Naturliebhabern der Hauptstadt und Mitarbeitern besonders geschützter Territorien Moskaus über den Zustand der Amphibienpopulationen in der Stadt und ihrer näheren Umgebung. Zu vielen potentiellen Vorkommensarealen von Amphibien gelang es allerdings nicht, eine Information zu bekommen, so daß die Ergebnisse der Befragung nicht als vollständig angesehen werden dürfen. Es gelang zum Beispiel nicht, Informationen aus den Moskauer Hauptverbreitungsgebieten der Wechselkröte, der Rotbauchunke und der Knoblauchkröte zu erhalten, diese Arten können durchaus noch angetroffen werden. Der Kammolch wird schon viele Jahre nicht mehr in Moskau gesehen. In Teichen, in denen Anfang der 1990er Jahre viele hundert Erdkröten ihren Laich ablegten, gelang es in diesem Jahr, nur eine Laichablage zu entdecken. Es wurden auch Gewässer genannt, die äußerlich geeignet sind für Leben und Fortpflanzung der Amphibien, aber nicht von ihnen bewohnt werden. Die in Moskau am weitesten verbreiteten Amphibien bleiben Grasfrösche und, stellenweise Teichfrösche, ziemlich gewöhnlich sind Teichmolche, die Anzahl der Erdkröten nimmt sehrschnell ab. Die Untersuchung wurde im April-Juni durchgeführt von der Gruppe Amphibienschutz der EARAZA, die auf der Basis des Moskauer Zoos arbeitet.

orenburg.kp.ru - 30. Juni 2008
В Москве исчезают жабы
In Moskau verschwinden die Kröten
Von elf Amphibienarten blieben nur sieben! das erklärte Sergej Popow, Leiter der Forschungsabteilung des Moskauer Zoos. Der Wissenschaftler erläuterte, daß in den letzten drei Monaten die Gruppe Amphibienschutz bei der EARAZA Naturliebhaber und Mitarbeiter besonders geschützter Naturterritorien Moskaus befragte. Die Fachleute interessierten sich dafür, wo die Leute Amphibien gesehen haben und welche. Die Untersuchungsergebnisse sind deprimierend. Niemand traf auf die früher in der Stadt vorhandenen Wechselkröten, Knoblauchkröten, Rotbauchunken und Kammolche. Vier Amphibienarten sind vermutlich spurlos verschwunden. Auch Lurche insgesamt gibt es sehr viel weniger. Laut Popow laichten in Teichen im Südwesten der Hauptstadt noch vor 15 Jahren Hunderte Wechselkröten, in diesem Jahr wurde nur eine Laichablage gefunden. Das sei nicht erstaunlich, hieß es an der Biologischen Fakultät der MGU, denn die Moskauer Gewässer verschmutzen von Jahr zu Jahr mehr. Erholungssuchende werfen Müll hinein, sie lärmen. Das fördert natürlich die Laichablage nicht. Mehr oder weniger komfortabel fühlen sich Amphibien nur im Nordwesten der Hauptstadt und in der Moskauer Umgebung, wo der Fluß Moskwa sauberer ist. Hier ist sowohl die Zahl der Lurche größer als auch ihre Artenvielfalt. Am meisten trifft man auf Gras- und Teichfrösche, aber auch auf Teichmolche. Aber Erdkröten werden es immer weniger. Die Wissenschaftler befürchten, daß sie bald völlig verschwinden.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

morgenweb.de - 27. Juni 2008
Zoo: Im bundesweiten Ranking steht der Heidelberger Tiergarten auf Platz 18 von 27 / Ergebnis laut Zoodirektor nicht im Detail nachzuvollziehen - "Wir halten bei uns gar keine Fische"
Platz 18 von 25: Der Heidelberger Zoo hat beim bundesweiten Ranking der Zeitschrift "Stern" mittelprächtig abgeschnitten. Mehrere Kritikpunkte - zum Beispiel die Unterbringung der Riesenschildkröten - sollen aber noch in diesem Jahr hinfällig werden. Der Bau des Elefantenhauses, ein weiterer dicker Minuspunkt in der Bewertung, stehe ohnehin unmittelbar bevor. Mehr als vier Millionen Euro kamen bei der aufwändigen Spendensammelaktion schon zusammen. Das reiche zwar, um den Neubau anzugehen, doch die Einrichtung hofft auf weitere Spender: für das "i-Tüpfelchen" nämlich. So könne das neue Quartier für die beiden Elefantendamen Ilona und Jenny aus schlichten Betonwänden bestehen - oder aus schönerem Kunstfels. Das Ergebnis der "Stern"-Bewertung sieht Zoodirektor Klaus Wünnemann mit "einem lachenden und einem weinenden Auge": Immerhin habe man sich im Vergleich zur Bewertung vor zehn Jahren um zwölf Plätze verbessert. Bedauernd verweist der Direktor darauf, dass die Qualität der Tierpflege nicht beurteilt wurde. Eines können er und sein Team gar nicht verstehen: In der Kategorie Fische stehe man ganz unten, was das Gesamtergebnis drücke. "Wir halten bei uns gar keine Fische", formuliert Wünnemann. Möglicherweise sei ein kleines, aber gepflegtes Hobby-Aquarium der Tierpfleger, das im Raubtierhaus neben Tiger & Co. steht, in die Bewertung eingeflossen.

lvz-online.de - 27. Juni 2008
"Stern"-Test: Görlitzer Tierpark als Sieger bei kleinen Zoos
Görlitz. Der Görlitzer Naturschutz-Tierpark hat bei einem aktuellen Test des Hamburger Magazins "Stern" als bester unter den kleinen Zoos abgeschnitten. Einen Besuch in der Görlitzer Anlage bewerteten die Tester als lohnend. Die Beliebtheit der Einrichtung zeigt sich auch in einem stark steigenden Trend bei den Gästezahlen, wie Tierparkdirektor Axel Gebauer am Mittwoch sagte. 2007 kamen rund 101 000 Besucher, fast 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

tagesspiegel.de - 26. Juni 2008
Mehr Platz für die großen Katzen
Im Zoo-Test des Magazins "Stern" haben die Berliner Tierparks Bestnoten erhalten. Doch damit nicht genug: Nun bauen sie ihre Raubtiergehege aus. Kaum haben Zoo und Tierpark die besten Noten kassiert, da kündigen ihre Verantwortlichen bereits weitere Umbauten und Verbesserungen in der Tierhaltung an. Vor allem die aus den siebziger Jahren stammenden Gehege der Großkatzen sollen in beiden Anlagen bis 2010 erweitert und modernisiert werden, sagte gestern Zoo-Kurator Heiner Klös. Dass diese Raubtierhäuser nicht mehr heutigen Anforderungen entsprechen, hatten auch drei Tester der Zeitschrift "Stern" moniert, die in den vergangenen Monaten bundesweit etwa 50 Zoos unter die Lupe genommen haben.

echo-muenster.de - 27. Juni 2008
Mit Artenschutz in die Top Ten - Tillmann würdigt Zoo-Erfolg
Eigentlich hätte die gestrige kleine Feierstunde auch bei den Kängurus stattfinden können, denn schließlich hat der Allwetterzoo Münster einen "Riesensprung nach vorn" gemacht, wie Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann das Ranking-Ergebnis der Zeitschrift Stern würdigte. "Wir gehören zu den Top Ten", frohlockte Adler, der das Lob gleich weitergibt: "An diesem Ergebnis haben die Mitarbeiter voller Engagement mitgewirkt." Hatte der "Stern" noch vor acht Jahren den Nachteil der damaligen Beton-Optik mehr in die Waagschale geworfen als den Vorteil der damals ebenfalls schon "Erste Sahne Arbeit" (Zitat eines Jurors), so konnte der Allwetterzoo nun punkten. Unter den großen Einrichtungen auf Platz 9 im deutschlandweiten Vergleich, in NRW mit der größten Zoo-Dichte sogar nach Wuppertal auf Platz 2 - das lässt sich hören und wird mit "sehenswert" ausgezeichnet. Der Artenschutz wurde nun endlich auch als Bewertungskriterium berücksichtigt, und hier liegt der Allwetterzoo ganz vorn. Ein Punkt, den Tillmann und Adler gar nicht genug hervorheben konnten, hat sich das die Stadt doch per Ratsbeschluss auf die Fahnen geschrieben. Nun ist das Engagement gewürdigt worden.


echo-muenster.de - 26. Juni 2008
Jubel im Allwetterzoo: Erfolg beim "Stern"-Ranking
Das wissen schon Kinder von den "Benjamin Blümchen"-Geschichten: Wenn der Bürgermeister in den Zoo eilt und im Beisein von Reporterin Karla Kolumna Direktor Tierlieb die Hand drückt, ist etwas ganz Besonderes los. So werden denn am Freitag, 27. Juni, auch die Besucher im Allwetterzoo über das Personenaufgebot einmal mehr staunen. Die Gesellschafter erweisen dem Zoo eine besondere Referenz. Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo GmbH Rainer Knoche und Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann treffen Direktor Jörg Adler zum Presseempfang nahe der neugierigen Erdmännchen, denn es gibt Erfreuliches zu verkünden: Der Zoo erhielt das Prädikat "sehenswert". "Der Allwetterzoo überzeugt beim Internationalen Artenschutz", so kommentiert der "Stern" einen der Schwerpunkte der Arbeit in Münster.


muensterschezeitung.de - 27. Juni 2008
Sprung nach vorn
Das Magazin "Stern" hat einen Leser zurück. Seit dem letzten Zootest vor acht Jahren hatte Zoodirektor Jörg Adler das Magazin nicht mehr in die Hand genommen. Damals war der Allwetterzoo unter 27 Zoos nur 23. geworden. Diesmal reichte es für die Top Ten. Die Note 1,99 und das Prädikat "sehenswert" bedeuteten in diesem Jahr den neunten Platz unter den 27 großen Zoos in Deutschland.


express.de - 26. Juni 2008
Kölner Zoo stürzt von Platz 1 auf 15
Am Mittwoch und am Dienstag gab es für die Schüler Zeugnisse. Auch das Magazin "Stern" verteilt am Donnerstag Zeugnisse - an die deutschen Zoos. Für Köln eine peinliche Pleite: Lag der Zoo beim ersten Test vor acht Jahren auf Platz 1, rutsche er in der Gesamtnote nun auf Platz 15 ab. Besonders bei der Tierhaltung gab es schlechte Noten: "Die Art, wie im Kölner Zoo die Flusspferde gehalten werden, ist zum Wegschauen", meint Rupp Doinet, der die Erhebung gemacht hat. "Zu klein, lieblos." Auch die Haltung der Bisons, Fasane und Alpakas wird bemängelt. Gut sei indes die Haltung der Elefanten, Menschenaffen und Großkatzen. Auch das Insektarium kam gut weg. "Bei unserem ersten Ranking 2000 war der Kölner Zoo beispielhaft für alle anderen deutschen Zoos", so Doinet. "Es wurde viel Geld in die Elefanten gesteckt. Aber seitdem ist nicht mehr viel passiert." Zoodirektor Theo Pagel ist aber optimistisch, bald wieder einen besseren Platz zu bekommen. Gerade die Kritikpunkte, die der Test aufzeigt, seien bereits in Angriff genommen: "Wir bauen die afrikanische Flusslandschaft für Krokodile und Flusspferde und einen neuen Nebeneingang mit Restaurant. Wir haben uns von Note 1,91 auf Note 2,16 verschlechtert. Das ist kein Weltuntergang. Die anderen Zoos haben sich eben verbessert. Beim nächsten Ranking wollen wir wieder ganz vorne mitspielen."

ksta.de - 26. Juni 2008
Kleiner Esel muss Zoo verlassen
Köln. Nach zwei Jahren hat die asiatische Wildesel-Stute Jessica wieder ein Fohlen bekommen. Jago wurde am 16. Juni geboren und hat zurzeit wie alle Kleinkinder nur zwei Dinge im Sinn: Trinken und Schlafen. Zoodirektor Theo Pagel freut sich ganz besonders über das neue Zookind: "Onager sind eine sehr bedrohte Tierart", sagt er. "In der freien Natur gibt es mittlerweile weniger als 500 Tiere." Die sechs Esel im Kölner Zoo gehören zu den 150 Tieren weltweit, die in Zoos leben. Jago muss die kleine Herde trotzdem im nächsten Jahr verlassen, sein Vater Ivan wird keinen zweiten Hengst im Gehege dulden.
Der Schutz und die Erforschung von Tierarten gehören zu den Hauptaufgaben eines Zoos. Theo Pagel bedauert, dass diese Aspekte beim großen Zoo-Test des Hamburger Magazins "Stern" nicht berücksichtigt wurden. Vor acht Jahren war der Kölner Zoo die Nummer eins, im aktuellen Ranking schneidet er nur noch mittelmäßig ab. "Der Test zeigt, dass Betreiber erkennen müssen, wie nötig es ist, immer wieder neu zu investieren."


morgenpost.de - 26. Juni 2008
Kopf des Tages - Zoochef mit Auszeichnung
Eitel ist er nicht. Aber der Beifall, der ging ihm gestern doch runter wie Öl - auch wenn er am Telefon ganz unberlinerisch bescheiden sagte: "Das freut mich." Bernhard Blaszkiewitz leitet mit Zoo und Tierpark die beiden Tiergärten, die in einem Test des Magazins "Stern" gerade zu den besten in Deutschland gekürt worden sind.

ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Görlitzer Tierpark ist Deutschlands bester kleiner Zoo
Der Naturschutz-Tierpark Görlitz gehört zu den sehenswertesten Tiergärten in Deutschland. In einem bundesweiten Vergleich des Magazins "Stern" landete er in der Kategorie "Kleine Zoos" auf dem ersten Platz, wie das Magazin am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Aus der Bewertung des äußeren Eindrucks, des Besucherservices und der Tierhaltung ergab sich für den Tierpark die Gesamtnote 2,09. Der Tierpark Chemnitz und der Zoologische Garten Hoyerswerda erreichten mit Platz 14 und 15 das hintere Mittelfeld unter den kleinen Tiergärten.

ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Zoo Eberswalde auf zweitem Platz in Deutschland
Der Zoologische Garten Eberswalde gehört einem Test zufolge zu den sehenswertesten Tiergärten in Deutschland. In einem bundesweiten Vergleich des Magazins "Stern" landete er in der Kategorie "Kleine Zoos" auf dem zweiten Platz. Zu den Höhepunkten gehöre die Affenhaltung.

wupperguide.de - 27. Juni 2008
Wuppertaler Zoo ist drittbester in Deutschland
Die Vorzeichen für schöne Sommerferien stehen im Wuppertaler Zoo derzeit richtig gut. Denn nicht nur Nachwuchs und natürlich ein idyllisch gelegenes Arreal sowie ebenso zahlreiche Attraktionen locken zu den Tieren an der Elberfelder Hubertusallee, auch das Nachrichtenmagazin "stern" machte in seinem Zoo-Test 2008 Werbung für den zoologischen Garten in Wuppertal. Während der Wuppertaler Zoo in der Kategorie "äußeres Erscheinungsbild" zusammen mit den beiden Berliner Testsiegern sowie dem Tierpark Hellabrunn auf Platz eins landete, rangiert man in Sachen "Besucherservice" nur auf Rang 16. Dafür wurde die "Tierhaltung" wiederum mit einem dritten Platz honoriert. Nicht ohne Grund: "Die sehr gute Unterbringung und Pflege des kostbaren und vielseitigen Tierbestandes mit den herausragenden neuen Tiergehegen, die in den letzten Jahren gebaut werden konnten", sei besonders gelobt worden, heißt es von Seiten des Wuppertaler Zoos.

Stadtnetz Wuppertal - 1. Juli 2008
Wuppertaler Zoo ist der schönste in Nordrhein-Westfalen
Im bundesweiten Zoo-Test belegt Wuppertal hinter den beiden Hauptstadt-Zoos Platz 3. Damit ist Wuppertal die Spitze in NRW und spielt in der europäischen Champions League an herausgehobener Stelle mit. CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Simon gratuliert den Verantwortlichen: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zoos unter Leitung von Direktor Dr. Ulrich Schürer seinem Vize Dr. Arne Lawrenz sowie die Mitglieder des Zoo-Vereins unter ihrem Vorsitzenden Bruno Hensel können stolz auf die geleistete Arbeit für den Zoologischen Garten und Wuppertal sein.“

bild.de - 26. Juni 2008
Hagenbeck ganz vorne mit dabei
Herzlichen Glückwunsch, Hagenbeck! Im großen "Stern"- Zootest ist der Traditions-Tierpark ganz vorn mit dabei. Hamburg hat es auf Platz 4 (Gesamtnote: 1,85) von 27 großen deutschen Zoos geschafft. Begründung: Hagenbeck hält seit Jahren sein hohes Niveau. Der Zoo kassiert von der Stadt keine Steuergelder. Mangels Subventionen liegt er beim Eintritt (25 Euro) aber leider bundesweit an der Spitze. Weitere Pluspunkte erhielt Hagenbeck für das Orang-Utan-Haus und das neue Tropen-Aquarium. Die Gesamtanlage gehöre zu den schönsten in Deutschland.

archiv.mono.de - 26. Juni 2008
Hagenbeck ist spitze!
Sie notierten Größe und Zustand der Gehege, guckten nach Versteckmöglichkeiten für die Tiere, prüften den Besucherservice. Die Tester nahmen Zoos in der ganzen Republik unter die Lupe, nach knapp drei Monaten stand ihr Ergebnis fest. Hagenbeck belegte jetzt mit Note 1,85 den vierten Platz und bekam das Prädikat "sehenswert." In der Urteilsbegründung heißt es unter anderem: "Ein Zoo ohne Subventionen, der seit Jahren sein hohes Niveau hält - wohl auch dank des teuren Eintritts. Aber dafür wird viel geboten." In Stellingen freut man sich über das Lob. "Wir sind stolz, weil wir alles aus eigener finanzieller Kraft geschaffen haben. Anders als andere Zoos bekommen wir für unsere laufenden Kosten keine staatlichen Zuschüsse", so Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Es gibt aber auch Schattenseiten. Die Tester bemängelten unter anderem, dass die Anlage für Eisbären zu klein sei. Auch Giraffen und Löwen hätten wenig Platz. Der Zoo stimmt der Kritik an der Eismeer-Landschaft zu: "So geht es nicht mehr. Die Landschaft wird ab Herbst geschlossen und erneuert."

lvz-online.de - 26. Juni 2008
Leipziger Zoo gehört zu den schönsten Deutschland - Rang fünf im Test
Der Leipziger Zoo ist der fünftschönste in Deutschland. Mit der Gesamtnote 1,86 schaffte der Zoo Leipzig den Sprung in die Top Ten. Punkten konnte er dabei vor allem mit seinen neuen Tieranlagen. "Das beste Menschenaffenhaus der Welt und das modernisierte Elefantenhaus zeugen vom neuen Glanz", urteilte der Stern. In der Kategorie Besucherservice hat Leipzig sogar als Testsieger abgeschnitten.

svz.de - 26. Juni 2008
Tierisch gut abgeschnitten
Schwerins Zoo ist immer einen Besuch wert. Das wissen Schweriner und Besucher schon lange. Dass die städtische Einrichtung bei einem deutschland weiten Test des Magazins "Stern" in seiner Kategorie auf den dritten Platz kam, "überraschte und erfreute" Zoo-Direktor Michael Schneider gleichermaßen. "Wir haben gar nicht mitbekommen, dass wir getestet wurden", sagte Schneider. Das große Lob für die Tierhaltung sporne ihn und sein Team natürlich weiter an. Und die Kritik der "Stern"-Prüfer, was die Mängel bei Spielplätzen, Toiletten und ähnlichem Besucherservice anbelangt, nehme er sehr ernst. Es sei aber auch eine klar definierte Aufgabe für die Zukunft, sagte Schneider: "Vor allem, weil wir die angeführten Kritikpunkte leicht abstellen können."

muensterschezeitung.de - 26. Juni 2008
Stern leuchtet über Rheines Naturzoo
Der Naturzoo Rheine gehört zu den besten Zoos in der Republik. Dies ist das Ergebnis eines Tests, den die Zeitschrift "Stern" in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat. Im Ranking schnitt der Naturzoo Rheine wieder einmal sehr gut ab. Schon im Jahre 2000 attestierten ihm die Tester gute Arbeit, in diesem Jahre folgten wieder gut Noten. Gesamtnote 2,2 - davor lagen nur die ostdeutschen Zoos in Görlitz, Eberswalde und Schwerin. Beim Besucherservice landete Rheine gar auf Rang zwei, in puncto Tierhaltung auf Platz sechs unter 21 getesteten kleineren Zoos. "Natürlich freut man sich", sagte Rheines Zoodirektor Achim Johann zum Testergebnis. Gerade bei der Werbung für den Naturzoo lasse sich ein gutes Ranking verwenden.

sueddeutsche.de - 27. Juni 2008
Tierpark Hellabrunn: Die armen Königspinguine
Bei Rankings schneidet München ja meist recht gut ab. Hier fahren die meisten Cabrios im Vergleich zu anderen Großstädten, hier ist die Kaufkraft am höchsten und die Lebensqualität prima. Doch bei dem Zoo-Test des Wochenmagazins Stern belegt unser Tierpark Hellabrunn, der so idyllisch an der Isar liegt, nur Platz 6. Der Service von Hellabrunn wird als "noch gut" eingestuft, Platz 16. Der Abenteuerspielplatz wird gar als "ärgerlich" bezeichnet. Doch ein wenig Lob gibt es auch: Die Beschilderung in München sei gut gemacht. Insgesamt bekommt der Tierpark Hellabrunn die Note 1,87 für die Tierhaltung, Platz 5. Doch manche Tiere haben es besser als andere. Besonders hart trifft es laut der Studie die Königspinguine im Tierpark Hellabrunn. "Sie sind nicht vorbildlich untergebracht", heißt es.

ksta.de - 27. Juni 2008
Ochsenfrosch und Hippodom
Der Kerl ist eine Seuche und lässt kein Sommerloch aus. Getarnt als Freizeitforscher, Wirtschaftsprüfer oder Zoo-Experte bläst er sich auf wie ein Ochsenfrosch und seine Erkenntnisse unters Volk. Hey Leute, ich bin es, euer Räng-King, der König der Statistik, und erkläre euch, wie es um eure Stadt bestellt ist. Alles natürlich hochwissenschaftlich. Unser Zoo ist in der Umfrage des "Stern" ganz brutal abgestürzt: von Platz eins auf 15. Bei der Elefanten-Haltung gab es Abzüge in der B-Note ("Nicht modern genug!") und die Flusspferde und Krokodile sind nach Ansicht der Experten in Köln die ärmsten Schweine. Das ist eine schwere "Hippothek" für unseren Zoodirektor, schließlich ist der "Hippodom" doch längst in Planung, soll 2010 eröffnet werden.

ka-news.de - 26. Juni 2008
Durchgefallen - Karlsruhe landet bei Zoo-Test auf Platz 22
In der Kategorie "große Zoos" landete der Karlsruher Zoo auf Platz 22 - von 27 getesteten. Mit der für sich gesehen respektablen Gesamtnote 2,34 landete der Karlsruher Zoo auf dem 22. Platz - bezogen auf die insgesamt 50 getesteten Zoos also im Mittelfeld, in der Gruppe der 27 "großen Zoos" dagegen am unteren Ende der Rangliste. Bei der Tierhaltung erreichte der Karlsruher Zoo mit der Note 2,36 ebenfalls den 22. Platz. Immerhin: Für den äußeren Eindruck gab es eine glatte 2. Dies bedeutete in dieser Kategorie Rang 10. Beim Besucherservice gab es die Note 2,55 (Platz 20). Besonders hart ins Gericht gingen die Tester mit der Haltung von Kleinvögeln - Note 3,5 bedeutete in den letzten Platz.

mz-web.de - 26. Juni 2008
Keine Sternstunde für Tiergarten
Eine Sternstunde war es nicht, die Tiergartenleiter Andreas Filz gestern schlug. In der Post wurde ihm zwar der "Stern" zugestellt, doch was in dem "Großen Zootest" des Magazins über den Bernburger Tiergarten steht, ist nicht sehr löblich. "Immerhin geht es den Tieren hinter den unansehnlichen Gittern besser, als der erste Eindruck vermittelt. Dennoch ist erstaunlich, dass Bernburg Mitglied im Verband Deutscher Zoodirektoren ist." Das nüchterne Fazit der Prüfer: Kein Vergnügen. "Das ärgert mich schon", ist Filz enttäuscht, denn es zeige nicht die Mühe der letzten Jahre. "In Erfurt steht dabei, dass der Zoo im Umbruch ist. Das hätte hier auch vieles richtig ins Licht gerückt." Und im Verband sei er, weil die Qualität in Bernburg stimmen müsse, sonst werde man nicht aufgenommen. "Wir haben auch seltene Tiere wie den Hildebrandtglanzstar, der nur in wenigen anderen Zoos in Europa gezüchtet wird, weil das nicht einfach ist. Oder die Schlichtborstenhörnchen, die schwierig in der Haltung sind", zählt Filz auf. Bernburg habe eine paar nette Sachen, sagt einer der Prüfer, Herman Reichenbach. Aber als Mitglied im Verband der Zoodirektoren, stehe man in einer Reihe mit den Zoos in Halle und vor allem Leipzig. "Mich wundert, dass wir bei Großkatzen bewertet werden. Wir haben keine", schmunzelt Filz über die Experten. Geparden sind eine eigene Art, steht in einschlägigen Lexika, weil sie auch ein hundeähnliches Jagdverhalten an den Tag legen. Ob Groß- oder Kleinkatze ist übrigens unabhängig von der Größe. Entscheidend ist das Zungenbein, ob es verknöchert oder flexibel ist. Das ist bei Großkatzen der Fall. Die können dadurch Brüllen.

idowa.de - 26. Juni 2008
Tierpark: guter Durchschnitt - Beim Zootest der Zeitschrift Stern auf Platz 7 von 21
Der Straubinger Tiergarten ist guter Durchschnitt. Das hat zumindest ein Test der Zeitschrift "Stern" ergeben. Bei dem in der neuesten Ausgabe des Magazins veröffentlichten deutschlandweiten Vergleich von 21 kleinen Zoos kam der Straubinger Tierpark auf Platz 7. Tierparkdirektor Wolfgang Peter erklärte, das Testergebnis zeige, dass der Straubinger Zoo mit dem was hier in den letzten Jahren gemacht worden sei, "auf dem richtigen Weg ist". Das Resultat sei nicht nur den freundlichen und kompetenten Mitarbeitern des Tierparks zu verdanken, sondern auch Sponsoren und den Entscheidungsträgern im Rathaus. Es gebe noch viele Ideen, den Tierpark weiter zu entwickeln. Geld stehe dafür aber nicht unbegrenzt zur Verfügung.

az.web.de - 26. Juni 2008
Euregiozoo nur im Mittelfeld
Aachen. Nur auf den 12. von 21 Plätzen kam in einer Wertung des Hamburger Magazins "Stern" der Aachener Euregiozoo in der Kategorie "Kleine Zoos". Trotz des eher mitelmäßigen Ergebnisses kann Zooleiter Wolfram Graf Rudolf "mit dem Ergebnis leben". "Dass unser Affenhaus sehr verbesserungswürdig ist, wissen wir selbst. Nicht ohne Grund haben wir seit langem ein Schild vor dem Affenhaus und erklären, dass es bald abgerissen wird", sagte Graf Rudolf heute. "Andererseits haben wir die beste Schildkrötenanlage Deutschlands."

sueddeutsche.de - 27. Juni 2008
Zoo-Ranking. Längst fällig
Die Deutschen lieben Listen und Rankings - jetzt liefert der Zoo-Vergleich eines Wochenmagazins skandalöse Erkenntnisse.
Wenn der Faulaffe in den Fokus der deutschen Exzellenzinitiative gerät, die ihrer Neigung nach auch dem abwegigsten Ranking ein genuines Interesse entgegenbringen muss, wird eine interdisziplinäre Diskussion kaum mehr zu vermeiden sein.
Erstens darüber, ob der Faulaffe aus Sri Lanka wirklich zum Leuchtturmprojekt des Görlitzer Naturschutzparks taugt - während sich ausgerechnet die südostsudanesische Uganda-Giraffe im Kronberger Opel-Zoo kaum qualifizieren kann. Weshalb sie nun in den Wipfel schaut. Und zweitens wird auch darüber zu reden sein, ob Görlitz überhaupt Faulaffen beherbergt. Beziehungsweise, ob in Kronberg südostsudanesische Uganda-Giraffen leben.
Das ist jedoch einer zweiten Stern-Nummer vorbehalten, die nach dem "großen Zoo-Test", der seit Donnerstag an den Kiosken ausliegt ("Die 50 wichtigsten deutschen Tierparks im Vergleich"), unausweichlich ist. Auch Focus, Cicero und der ADAC wissen, dass sich Publikationen wie "Die 50 wichtigsten deutschen Antidepressiva im Vergleich" rasend gut verkaufen.
In Kleve wird man sich zum Beispiel den Zoo-Test kaufen, um zornig zu werden. Zu Recht, denn dort gibt es einen sagenhaften Zoo, der aber skandalöserweise nicht mal auftaucht in der neuen Lemuren-Liga. Und in Neunkirchen (Prädikat "passabel") wird man sich auflagensteigernd fragen, warum man abgeschlagen auf Platz 27 landet - savannenweit entfernt von Rang 1 (Berlin, Zoologischer Garten, "sehr sehenswert"). Zu schweigen von der Frage, warum der Eisbär in Hamburg ein "Weggucker" ist - im Gegensatz zum "Hingucker" von Nürnberg, dem Totenkopfäffchen. Stern-Cover-Tier übrigens: Flocke. Oder ist das Knut?
Wir sind ein Volk von Komparatisten und Listenlesern.

scharf-links.de - 26. Juni 2008
STERN-Zoo-Test: Äußerst fragwürdiger Freifahrtschein! - PETA Deutschland e.V. kritisiert aktuellen Zootest des Magazins
Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat heute den vom Magazin STERN aktuell veröffentlichten Zoo-Test als fragwürdig, oberflächig und realitätsfremd kritisiert. Nach Ansicht der Organisation seien einige wichtige tierschutzrelevante Faktoren bei der Gesamtbeurteilung nicht mit eingeflossen und stellen letztendlich, gerade den vermeintlichen Siegern, einen mehr als fragwürdigen Freifahrtschein aus. Die Organisation bemängelt, dass u.a. die tatsächlichen Gehegegrößen im Verhältnis zum Tierbestand, die teils extremen Verhaltensstörungen, ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten und der Umgang der jeweiligen Zoos mit ihren Nachwuchs in den einzelnen Zoobewertungen offensichtlich kaum Beachtung fanden.

stern.de - 26. Juni 2008
Baumeister für Affen, Tiger und Giraffen
Im großen stern-Zoo-Test erhielt das von ihm entworfene Menschenaffenhaus des Leipziger Zoos eine glatte Eins. Im Interview erzählt Zooarchitekt Peter Rasbach, wieso er lieber für Tiere als für Menschen baut und welche Rolle Elefantenträume dabei spielen.

lifepr.de - 26. Juni 2008
Vom "Stern" getestet und für sehenswert befunden - der Allwetterzoo in Münster gehört in die erste Liga der deutschen Zoos
Bange Wochen des Wartens sind für Adler und das Team des Allwetterzoos vorbei. Am 11. April hatten drei fachkundige Zookenner im Auftrag des "Stern" den Allwetterzoo in Münster einen ganzen Tag lang unter die Lupe genommen. Nun ist es amtlich: der Allwetterzoo liegt von den 27 großen getesteten Zoos auf Rang 9 mit dem Prädikat "sehenswert" und der Note 1,99 hinter berühmten Zoos wie Berlin (Zoo und Tierpark), Hamburg, München und Nürnberg. In NRW, der "Zoolandschaft Deutschlands", belegt Münster nach Wuppertal Platz 2. Die Freude bei den 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den saisonalen Aushilfen ist umso größer, als der Allwetterzoo beim letzten Stern-Test 2000 noch auf Platz 23 mit dem Prädikat "zwiespältig" gelandet war. "Der Allwetterzoo überzeugt beim Internationalen Artenschutz", so kommentiert der "Stern" einen der Schwerpunkte der Arbeit in Münster.

dailynet.de - 26. Juni 2008
STERN-Zoo-Test: Äußerst fragwürdiger Freifahrtsschein!
Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat heute den vom Magazin STERN aktuell veröffentlichten Zoo-Test als fragwürdig, oberflächig und realitätsfremd kritisiert. Nach Ansicht der Organisation seien einige wichtige tierschutzrelevante Faktoren bei der Gesamtbeurteilung nicht mit eingeflossen und stellen letztendlich, gerade den vermeintlichen Siegern, einen mehr als fragwürdigen Freifahrtschein aus. Die Organisation bemängelt, dass u.a. die tatsächlichen Gehegegrößen im Verhältnis zum Tierbestand, die teils extremen Verhaltensstörungen, ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten und der Umgang der jeweiligen Zoos mit ihren Nachwuchs in den einzelnen Zoobewertungen offensichtlich kaum Beachtung fanden.

sol.de - 26. Juni 2008
Saar-Zoos sind die miesesten in Deutschland
Riesenklatsche für die beiden saarländischen Zoos in Neunkirchen und Saarbrücken! Bei einem Test des Magazins Stern belegten sie die letzten Plätze unter den großen Zoos in Deutschland. Auf Platz eins kam der Zoo Berlin. Kleiner Hoffnungsschimmer für die Saar-Zoos: Trotz des letzen Platzes lautet die Gesamtnote immer noch passabel . Allerdings: Alle anderen deutschen Zoos haben besser abgeschnitten, und im Detail offenbaren sich teilweise katastrophale Zustände in den saarländischen Zoos. Beide Saar-Zoos sind beim Punkt Besucherservice (Gastronomie, Spielplätze, Toiletten) mit ärgerlich bewertet worden. Als Einzige! Bei der Tierhaltung landete Neunkirchen auf dem letzen und Saarbrücken auf dem vorletzten Platz. Die Gesamtnote lautete trotzdem noch passabel. Der Neunkircher Zoo-Direktor Norbert Fritsch ist trotzdem zufrieden: "Als kleinste Stadt spielen wir trotzdem in der ersten Liga mit. Frankfurt hat 140 Tierpfleger, Neunkirchen nur 14." Frankfurt belegt in der Gesamtwertung Platz acht.

lizzy-online.de - 26. Juni 2008
Magazin Stern testet die Zoos in Deutschland: Leipzig landet auf Platz 5
Die Illustrierte Stern erfreut in dieser Woche ihre Leser mit einem großen Zoo-Test. Solche Rankings machen sich immer gut. Da freut sich der eine. Der andere ärgert sich. Und die Tester erfreuen sich der Publicity. Zwei Experten und einen Reporter hat Stern in jeden der getesteten Tierparks geschickt. Insgesamt 50 Zoos in Deutschland wurden beäugt. Auch Leipzig. Was hilft da ein 5. Platz in der Wertung? Und zwar in einem dichten Spitzenfeld vom Zoologischen Garten in Berlin (1,70, Platz 1) bis Allwetterzoo Münster ( 1,99, Platz 9). Das ist die Garde jener Zoologischen Gärten, die vom Stern als "sehenswert" taxiert werden.Wüssten es die Leute nicht, sie könnten sich jetzt endlich orientieren. Die Liste der Kleinen führt der Naturschutz-Tierpark Görlitz an. Aber mit Note 2,09. Das rangiert dann schon unter "noch gut". Richtig gute Wertungen haben tatsächlich nur die neun Primusse der großen Zoos bekommen. "Die Tierhaltung ist das wichtigste Kriterium fürs Ranking", erklärt das Magazin seine Wichtung. "Sie macht 80 Prozent der Note aus. Mit 10 Prozent fließt die Gestaltung des Tierparks ein - also der Gesamteindruck der Anlage. Weitere 10 Prozent macht der Besucherservice aus, also die Gastronomie, Spielplätze, sanitäre Anlagen.

berlinonline.de - 26. Juni 2008
Bestnoten für Zoo und Tierpark - Bundesweit wurden 50 Tiergärten getestet
Der Zoo und der Tierpark sind die besten deutschen Tiergärten. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Stern in einem gestern veröffentlichen Test. Unter den 27 großen Einrichtungen belegt der Zoo mit dem Prädikat "sehr sehenswert" Rang 1. Besonders lobenswert wird die Kombination aus zeitgemäßer Tierhaltung und Denkmalschutz hervorgehoben; mit "sehenswert" kommt der Tierpark auf Platz 2. In Sachen Besucherservice - also Eintrittspreise, Beschilderung, Toiletten und Spielplätze, schnitten die Berliner allerdings nicht übermäßig gut ab: Unter den 27 großen Anlagen kam der Zoo auf Platz 6, der Tierpark nur auf Rang 21. Dem guten Abschneiden in der Gesamtwertung tat das keinen Abbruch: Die Tierhaltung war mit 80 Prozent das wichtigste Kriterium für die Gesamtwertung, zehn Prozent machten die Gestaltung aus, nur zehn Prozent der Besucherservice.

berlinonline.de - 26. Juni 2008
Gut gebrüllt
Das wird den Herrn Direktor aber freuen. Berlins Zoo liegt auf Platz 1, der Tierpark auf Platz 2 in der höchst aktuellen und natürlich ebenso qualitätsvollen Bestenliste des renommierten Investigationsmagazins Stern. Artgerechte Haltung (wenn auch unabdingbar in Gefangenschaft), Anmutung, Anlage, Service, alles stimmt in West und Ost. Endlich ist auch mal Schluss mit den hässlichen Katzentöter-, Tierhandels- und Mobbinggeschichten rund um Herrn Direktor Blaszkiewitz. Dabei soll uns keineswegs irritieren, dass einer der gestrengen und objektiven Tester aus Berlin kommt (nämlich Dr. Harro Strehlow). Wenn es in der Hauptstadt die besten Zoos Deutschlands gibt, dann auch die besten Zoo-Experten, das ist doch logisch!



nibelungen-kurier.de - 26. Juni 2008
Land fördert Wormser Tiergarten - Projektvorstellung im Umweltministerium/ Büttler: "Wir sind auf gutem Weg"
Der Wormser Tiergarten hat sich in den letzen Jahren vorbildlich weiterentwickelt, jetzt stehen neue Projekte auf dem Plan: "Wirtschaftshof", "Drachenland" und "Tiergartenschule" sollen in den nächsten Jahren verwirklicht werden. Hier hoffen Bürgermeister Georg Büttler, Geschäftsführer Dieter Haag und das betreuende Büro von Eckard Wiesenthal auch auf die Unterstützung der Landesregierung. Vor einigen Wochen besuchte Staatssekretärin Jacqueline Kraege auf Einladung des Wormser Landtagsabgeordneten Jens Guth (SPD) den Tiergarten und informierte sich über bereits umgesetzte und anstehende Projekte. Um diese Projekte zu erörtern und Detailfragen zu klären, fand nun ein weiteres Treffen im Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz in Mainz statt. Bei dem Gespräch im Ministerium wurde die 100-prozentige Förderung des zu erstellenden Energiekonzeptes zugesagt, das eine vorbildliche Energienutzung und energieeinsparende Bauweise in alle Baustufen vorsieht. Die Öffentlichkeit solle sich zukünftig im Tiergarten auch über dieses wichtige Thema informieren können. "Damit baut der Tiergarten Worms auf eine ganzheitliche Umweltbildung und könnte hierbei ein rheinland-pfälzisches Leuchtturmprojekt werden", so Staatsekretärin Kraege.


mvregio.de - 27. Juni 2008
Zoo & Co. - Was tun die so?
MV Bildungs- und Umweltminister stellen im Zoo Schwerin neue Zoobroschüre vor. "Mit der Broschüre will die Landesregierung den "Lernort" Zoo weiter in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Denn ein Besuch im Zoo bedeutet jede Menge Spaß, und gleichzeitig wird der Respekt vor der Natur gestärkt", so Bildungsminister Tesch. "Auch werden wir die Arbeit der Tierparke und Zoos weiter aktiv unterstützen, und zwar - wo immer möglich - sowohl im investiven als auch im pädagogischen Bereich", stellten beide Minister aus Sicht ihrer Ressorts heraus. Wie unter anderem mit der Zoobroschüre: "Sie soll dazu beitragen, den Bekanntheitsgrad der zoologischen Einrichtungen im Land weiter zu erhöhen und Wege aufzuzeigen, Umweltbildungsarbeit ganz im Sinne der Nachhaltigkeit im privaten und öffentlichen Bereich zu verstärken."
Die Broschüre "Zoo & Co. - Was tun die so?" ist ab sofort erhältlich wahlweise als gedruckte Broschüre zum Bestellen oder als pdf-Dokument zum Herunterladen unter der Rubrik Service/ Publikationen auf den Websiten des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz unter www.lu.regierung-mv.de .

ostseezeitung.de - 27. Juni 2008
Backhaus wirbt mit Broschüre für Besuche im Zoo
Schwerin. Zoobesuche fördern nach Ansicht von Umweltminister Till Backhaus (SPD) das Bewusstsein für den Artenschutz. "Der Kontakt zum Zootier hat eine wichtige Funktion, um emotionale Brücken zwischen Mensch und Tier zu schlagen", erklärte er heute bei der Vorstellung einer neuaufgelegten Zoobroschüre im Schweriner Zoo. Backhaus und Bildungsminister Henry Tesch (CDU) beglückwünschten zugleich den Tierpark zum dritten Platz unter den kleinen Zoos beim bundesweiten Qualitätstest der Zeitschrift "Stern".


volksstimme.de - 27. Juni 2008
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Undine Kurth (Quedlinburg), Nicole Maisch, Peter Hettlich, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN
Vorbemerkung der Fragesteller: Mit der Tötung von nicht reinerbigen Jungtieren der Sibirischen Tigerkatze "Kolina" im Magdeburger Zoologischen Garten geriet das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische Tiger in den Blick der Öffentlichkeit. Zweck, Aufgaben und Finanzierung dieses Programms sind weitgehend unbekannt.
> die gesamte Begründung und Beantwortung aller Fragen ist hier nachzulesen und vor allem den Tierrechtlern dringend empfohlen, damit nicht wieder Behauptungen wie "die Tötung ist nach Tierschutzgesetz verboten" oder "traumatische Folgen für das Muttertier" aufgestellt werden.



Planung und Bau

stuttgarter-nachrichten.de - 26. Juni 2008
Affenhaus wird drei Millionen Euro teurer
Stuttgart - Weil die Kosten für das neue Menschenaffenhaus der Wilhelma inzwischen auf 16 Millionen Euro gestiegen sind, kann der Bau erst Anfang des Jahres 2009 beginnen. Da das Land seinen Zuschuss von sieben Millionen Euro nicht erhöht, muss wohl der Freundeskreis der Wilhelma für die Mehrkosten aufkommen. Dies aber kostet wertvolle Zeit. Kostensenkungen bei Gestaltung oder Material seien in nennenswerter Höhe kaum mehr möglich.
Früher als gedacht könnte dagegen nach dem Tod der beiden Berberlöwinnen Schiela und Elektra der König der Tiere wieder in die Wilhelma zurückkehren. "Wir wollen Löwen, aber sie brauchen ein großzügiges Gehege", sagt Jauch. Geplant ist deshalb die Umgestaltung des Raubtierhauses. "Darin sollen Leoparden, Löwen und Tiger aus Asien zu sehen sein, vielleicht auch eine Kleinkatze." Für den Umbau wäre laut Jauch etwa eine Million Euro notwendig. Je nach Verlauf des Geschäftsjahres und Zuwendungen des Freundeskreises könnte dies in etwa zwei Jahren über die Bühne gehen. Bis zum Umbau soll das Tigermännchen das Gehege von Schiela und Elektra bewohnen und damit für entspanntere Verhältnisse beim Tigernachwuchs sorgen. Die beiden eingeschläferten Berberlöwinnen könnten dem Publikum übrigens erhalten bleiben. Das Rosensteinmuseum hat bestätigt, dass die tiefgefrorenen Kadaver von der Wilhelma gespendet werden. Sie könnten später einmal ausgestopft in der Ausstellung zu sehen sein.
Ganz im Zeitplan ist die Wilhelma laut Jauch mit der anvisierten Neugestaltung des Eingangsbereiches. Sie startet im Herbst. Im ersten Abschnitt des 1,8 Millionen Euro teuren und vom Land finanzierten Umbaus werden der unmittelbare Eingangsbereich mit Kassenhäuschen und Shop in Angriff genommen. Es wird weniger Schalter geben, dafür mehr Ticketautomaten. Später werden dann Toiletten im Außenbereich vor den Durchgängen installiert sowie ein zweiter Zugang vom Parkhaus hinter der maurischen Wand geschaffen. Zügiger passieren lassen wird sich der Einlass voraussichtlich im Frühjahr 2009.

stuttgart-journal.de - 30. Juni 2008
Umbau des Affenhauses in der Wilhelma Stuttgart verzögert sich - Wilhelma baut neue Menschenaffenanlage
2,2 Millionen Menschen pilgerten im vergangenen Jahr zu Tiger, Gorilla und Co. in die Wilhelma nach Stuttgart. Zeit den zoologisch-botanischen Garten der Landeshauptstadt den Anforderungen anzupassen. Im Herbst startet daher der Umbau des Eingangsbereiches. Um den Besucherstrom besser bewältigen zu können, wird das Nadelöhr für 1,8 Millionen Euro umgestaltet. Damit sollen die langen Wartezeiten und Menschenschlangen am Kassenpavillion ein Ende nehmen. Zu Ostern 2009 könnte er dann fertig gestellt sein. Ebenfalls im Herbst sollte mit dem Bau einer neuen, rund 13 Millionen teuren Menschenaffenanlage begonnen werden. Das bisherige, innen etwas düster wirkende Gebäude, soll einem offen wirkenden und lichtdurchflutetem Neubau weichen. Doch der Umbau des Affenhauses in der Wilhelma Stuttgart verzögert sich. Nach Aussage von Wilhelma-Direktor Dieter Jauch wird der Neubau um drei Millionen Euro teurer. Die Kostensteigerung verschiebt den Zeitplan um Monate. Grund für die Preissteigerung dafür ist das neue Gehege, in dem später die Gorillas und Bonobos toben können.

mvregio.de - 29. Juni 2008
Richtfest am Pelikanhaus - Neue Tieranlage wird Mitte August eingeweiht
Rostock. Baubeginn für das Pelikan-Haus am ehemaligen Ententeich war Ende Februar, am Freitag, dem 27.06.2008 konnte Richtfest gefeiert werden. Für die gesamte neue Tieranlage am Zoo-Eingang Trotzenburg haben die Baumaßnahmen bereits im vergangenen Jahr mit der Entschlammung des historischen Teiches begonnen. Es folgte der Einbau der Fontäne, eine Attraktion für die Besucher. Aber der Springbrunnen dient gleichzeitig dem Sauerstoffeintrag in den Teich und seiner Eisfreihaltung. Die biologische Reinigung der Wasserfläche übernimmt eine Umlaufpumpe. Inseln für den Aufenthalt der Vögel wurden errichtet, bevor dann mit dem Bau des Tierhauses begonnen werden konnte. Das Haus hat eine Gesamtfläche von 79 Quadratmetern,das Badebecken ist 24 Quadratmeter, der Nistbereich mit Futterbecken 29 Quadratmeter groß. Es gibt auch einen Besucherbereich mit 13,5 Quadratmetern. Die Fertigstellung des Pelikan-Hauses mit der Flächengestaltung oberhalb des Teiches ist für Mitte August vorgesehen.

ostseezeitung.de - 27. Juni 2008
Auf der A 20 hat das Ozeaneum schon geöffnet
Leichte Irritation an der Autobahn A 20 bei Grimmen: Ist das Stralsunder Ozeaneum etwas schon fertig? Ein Werbeschild für Deutschlands größten Aquarienkomplex jedenfalls lässt das die Autofahrer glauben. Dabei wird auf der Baustelle des Museumsneubaus mit Hochdruck und Sonderschichten bis zum geplanten Fertigstellungstermin am 11. Juli 2008 gearbeitet. Dann soll das Ozeaneum mit einem Festakt nach knapp drei Jahren Bauzeit eingeweiht werden - von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Tags darauf wird es für alle Besucher geöffnet. Am ersten Wochenende dürften sich bis zu 20 000 Schaulustige um die 39 Aquarien drängeln.




Aktionen

rp-online.de - 27. Juni 2008
Sommernacht im Zoo mit feurigem Finale
Die Besucher der Sommernacht im Zoo Krefeld am morgigen Samstag, 28. Juni, erwartet gegen 23 Uhr ein Finale der besonderen Art: Auf der Nashornanlage wird eine halbstündige Feuerschau präsentiert.

Schweriner Volkszeitung - 1. Juli 2008
1469 Lose für den Tierpark
So viele Besucher wie seit einigen Jahren nicht mehr, ein Programm, das für alle etwas bot - kurzum, das Tierparkfest hielt, was es versprach. Und doch wär es bei dem einen oder anderen bald in die Hose gegangen. Der Grund: Im Tierpark gibt es vier Toiletten, und die standen am Sonntag unter Dauerstress. Verständlich, denn an Besuchern waren es mehr als im VorJahr, da zählte man 3000, die sich das Fest nicht entgehen lassen wollten.

rp-online.de - 30. Juni 2008
Tierisches Vergnügen
Schauplatz einer Deutschlandpremiere war der Duisburger Zoo. 500 Läufer und Läuferinnen starteten in zwei Rennen über 5000 Meter zum ersten in Duisburg und Deutschland gestarteten Zoolauf im Tierpark am Kaiserberg. Zoodirektor Achim Winkler und Duisburgs Laufsportidol Jörg Bunert setzten damit die gemeinsam anlässlich eines ersten kleinen "Bambilaufs" im vergangenen Jahr gefasste Idee eines Zoolaufs in die Tat um. Die fünf Kilometer lange Zoostrecke führte an allen Gehegen vorbei über die Autobahnbrücke und musste zweimal durchlaufen werden. "Die Resonanz war sensationell", stellte Zoodirektor und "Hobbyläufer" Achim Winkler zufrieden fest.

derwesten.de - 26. Juni 2008
Zoolauf - Männchen und Weibchen getrennt
Duisburg. 500 Läufer auf einem Schlag waren dann doch zu viel. Die Veranstalter des 1. Zoolaufs in Deutschland entzerrten kurzfristig das Starterfeld für heute Abend. Frauen und Männer - oder wie es in der Pressemitteilung des ausrichtenden Stadtsportbundes heißt "Männchen und Weibchen" - gehen getrennt an den Start. Der Erlös des Laufes dient der Finanzierung des Orang-Utan-Geheges. Auch Fans und Zuschauer beteiligen sich mit den Eintrittsgeldern, die heute Abend bei drei Euro pro Person liegen, am guten Zweck.

svz.de - 27. Juni 2008
Nashorn - echt oder gemalt
Schwerin. Seit Eröffnung der großen Oudry-Ausstellung bieten Zoo und Museum die gemeinsamen Projekttage an. Noch bis Ende Juli haben Vorschulkinder, Grundschüler und Schüler der 5. und 6. Klassen die Möglichkeit, zunächst "Clara" im Museum und dann Limpopo im Zoo oder umgekehrt zu besuchen. "Dies Angebot wird sehr gut angenommen", berichtete Brunhilde Maschke. Sehr interessiert seien die Kinder, stellten viele Fragen zur Lebensweise der Nashörner.

hochtaunus.de - 25. Juni 2008
Großes Ferienprogramm im Opel-Zoo
Kronberg. Sommerferien im Opel-Zoo: Das ist nicht nur ein Ausflug zu 1.400 Tieren in rund 200 Arten, darunter vielen Jungtieren, und zu den beliebten Abenteuerspielplätzen, sondern das ist auch ein interessantes und umfangreiches Programm für große und kleine Kinder. Jeden Dienstag wird um 11 Uhr eine Führung mit wechselnden Themen angeboten. Jeden Mittwoch können die größeren und kleineren Kinder von 10 bis 13 Uhr in der Zooschule Knochen, Zähne und Schädel von verschiedenen Tieren anfassen und vergleichen, unterschiedliche Federn, ihren Aufbau und ihre Funktion kennenlernen oder rätseln, welcher Vogel wohl dunkelgrüne Eier legt. Passend zum Jahr des Frosches, mit dem der Opel-Zoo sich den weltweiten Kampagnen zur Amphibienkrise angeschlossen hat, leiten die Zoopädagogen die Kinder bei Bastelarbeiten rund um das Thema Frosch an. Donnerstags um 11 Uhr ist dann wieder der beliebte Märchenerzähler Claus Claussen im Opel-Zoo, der die Kinder (und auch die begleitenden Erwachsenen) in das Reich der Tierfabeln, -märchen und -mythen entführt und in seiner unnachahmlichen Erzählweise Tiergeschichten aus der ganzen Welt darbietet. Und zum Ende der Sommerferien am 1. und 2. August ist der Opel-Zoo jeweils von 20.30 bis 24 Uhr zur ZooFari, den Afrikanischen Nächten mit Livemusik, kommentierten Schaufütterungen und speziellem Kinderprogramm geöffnet.

wormser-zeitung.de - 28. Juni 2008
Reptil und Ratte als Hausfreund
Worms. In den Sommerferien bietet die Tiergartenschule wieder spannende Erlebnisse rund um die Tiere an. Diesmal geht es um Haustiere. Ab Dienstag, 1. Juli, sind alle Kinder ab acht Jahren jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 14 und 16 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm eingeladen. Los geht es in der ersten Woche mit der "clf mobile"-Hundeschule aus Heidelberg. Am Dienstag, 8. Juli, geht es um Ratten, Mäuse und andere Nager. In der dritten Woche, 15. und 17. Juli, stehen Reptilien als Wild- und Haustiere auf dem Programm. Wild- und Hausschweine sind in der vierten Woche, 22. und 24. Juli, Thema beim Ferienprogramm. In der letzten Woche der Sommerferien dreht sich am Dienstag, 29. Juli, und Donnerstag, 31. Juli, alles um Papagei, Wellensittich und andere Vögel.

bad-vilbeler-events.de - 30. Juni 2008
Gute Freunde kann es nie genug geben - Zoologischer Garten Frankfurt freut sich über den 75. Freund
Frankfurt: Als glanzvolles Geburtstagsgeschenk für den Frankfurter Zoo wurde die Kampagne "Wir suchen 150 Freunde" vom Zoologischen Garten Frankfurt im Dezember letzten Jahres gestartet. Sie hat das ambitionierte Ziel, innerhalb des Jubiläumsjahres 150 Freunde zu mobilisieren, die mit Ihrer Spende einen wertvollen Beitrag zum Gelingen eines tierisch schönen Jubiläums leisten. Mit dem Verein "Untere Bergerstraße e.V." begrüßen wir den 75. Zoo-Freund. Bis zum Jubiläum Anfang August soll die magische Grenze von 150 Freunden erreicht sein.

lifepr.de - 30. Juni 2008
Eine "Rallye für Menschen und Hunde" durch den Wildpark Eekholt
In Zusammenarbeit mit CANIS, Zentrum für Kynologie, geht es am Sonntag, 6. Juli 2008, ab 11.00 Uhr, für Zwei- und Vierbeiner mit vergnüglichen Aufgaben durch den Wildpark Eekholt. Mensch und Hund können sich als gut eingespieltes Team beweisen oder feststellen, dass noch ein wenig geübt werden muss. Es geht hierbei aber nicht um Lob und Tadel, auch nicht um Gewinner und Verlierer - die Rallye soll für Menschen und Hunde eine kleine spannende Herausforderung mit ganz viel Vergnügen sein!

morgenpost.de - 28. Juni 2008
Meeresbewohner brauchen Schutz
"Ich wünsche mir, dass die Meeresschildkröten mehr Beachtung finden und dass ihr Lebensraum besser geschützt wird." Mit diesem Anliegen hat sich Michele aus Rüdersdorf für die Teilnahme an der Kinderumweltkonferenz der Sea Life Center beworben. Insgesamt 160 Jungen und Mädchen aus ganz Deutschland hatten ihre Wünsche für die Zukunft der Meere aufgeschrieben. Acht Kinder wurden eingeladen. Michele durfte das Sea Life Aquarium in Berlin-Mitte vertreten. Die Kinder haben ihre Vorträge zusammen mit Biologen der Sea Life Aquarien ausgearbeitet. Es ging darum, wie der Mensch die Umwelt beeinflusst und was man tun kann, um bedrohte Meeresbewohner wie Störe, Haie oder Korallen zu retten.




Nachwuchs

berlinonline.de - 30. Juni 2008
Neugeborene Schwarzschnabelstörche im Tierpark zu sehen
Im Tierpark Berlin können Besucher Schwarzschnabelstörche bei der Aufzucht von zwei Jungen beobachten. Der Nachwuchs ist Anfang Juni geschlüpft, wie Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Montag mitteilte. Es handele sich bei den Jungtieren nicht um heimische Klapperstörche. Das sei daran zu erkennen, dass die Eltern keinen roten, sondern den namengebenden schwarzen Schnabel hätten. Dem Tierpark sei es zum ersten Mal weltweit gelungen, erfolgreich die künstliche Besamung bei Schwarzschnabelstörchen anzuwenden. Dies sei von großer Bedeutung, denn der Bestand von nur noch rund 2000 Vögeln dieser Art im fernöstlichen Amur-Ussuri-Gebiet sei stark von Ausrottung bedroht, sagte Blaszkiewitz.

szon.de - 27. Juni 2008
Rekord im Tiergarten Nürnberg: Fünf Kalifornische Seelöwen-Babys
Die Seelöwen im Nürnberger Tiergarten haben einen Nachwuchs-Rekord aufgestellt. In nur fünf Wochen seien insgesamt fünf Kalifornische Seelöwen-Babys geboren worden, teilte der Tiergarten am Freitag mit. Eines der Jungtiere habe zu wenig Milch abbekommen, deshalb sei eine Handaufzucht nötig. Nach Angaben des Zoos ist es die erste Handaufzucht seit 20 Jahren. Derzeit leben 18 Kalifornische Seelöwen im Aqua Park und im Delfinarium in Nürnberg.

inar.de - 27. Juni 2008
6-facher Nachwuchs bei den Arktischen Wölfen
Wie jedes Jahr begann die Ranzzeit der im Zoo Duisburg gehaltenen Arktischen Wölfe im Frühjahr. Hierbei gelangen grundsätzlich nur die beiden ranghöchsten Rudeltiere, die so genannten Alpha-Tiere, zur Paarung. Mittlerweile sind aus den zaghaften, kurzen Abstechern der sechs Jungtiere aus der Wurfhöhle Ganztagesausflüge geworden. Besucher werden jetzt Zeuge davon, wie die Jungwölfe in das komplexe Sozialgefüge hineinwachsen.

Rhein Zeitung - 1. Juli 2008
Saarbrücker Zoo: Nachwuchs bei Kängurus und Seehunden
Der Saarbrücker Zoo freut sich über tie­rischen Nach­wuchs bei seinen See­hun­den und Kängurus. Wie der Zoo am Diens­tag berich­tete, hat Seehündin «Zille» einen jungen Seehund zur Welt gebracht. Der sei sogar schon für Besu­cher zu sehen. Auch die Kängurus haben Zuwachs bekom­men. Ein junges Benettkänguru schaue aus dem Beutel seiner Mutter heraus, teilte der Zoo weiter mit.

Landeszeitung (Lüneburg) - 1. Juli 2008
Elchjunge im Wildpark
Doppeltes Elchglück im Wildpark Lüneburger Heide: Gleich zwei Elchjunge wurden geboren. Gerade einmal zwei Wochen alt sind die noch namenlosen Tiere mit den langen Beinchen. Noch staksen sie unbeholfen um ihre Mütter Nadja (3) und Steffi (3) herum, die nach acht Monaten Tragzeit die Kälber zur Welt gebracht haben.

rp-online.de - 27. Juni 2008
Nashorn Thabo und sein Beulchen
Krefeld. Nashorn Thabo kann es offensichtlich nicht abwarten. Er will endlich zu den Großen gehören und nicht zu den Babys seiner Art. Deshalb drückt er ganz schön aufs Tempo. Schließlich will er die Nase vorn haben im Gehege des Krefelder Zoos. Auf stolze fünf Zentimeter bringt es nun Thabos Beule. Wenn er sich am Hörnchen kratzen will, scheuert er seine Nase ein paar Mal an das Horn seiner Mutter.




Leipziger Volkszeitung - 1. Juli 2008
Krake "Grappa" aus dem Leipziger Zoo stirbt an Altersschwäche
Der Mittelmeerkrake „Grappa“ ist am Samstag im Leipziger Zoo an Altersschwäche verstorben. Der Tod kam allerdings nicht überraschend: Das Tier war erst im November vergangenen Jahres in den Tiergarten gekommen und war bereits bei seiner Ankunft in fortgeschrittenem Alter. Es wurde auf einer Expedition des Landesmuseums für Naturkunde Karlsruhe im Mittelmeer gefangen.

afp.google.com - 30. Juni 2008
Flüchtiges Stachelschwein in Hamm nach fünf Tagen gefangen
Die nächtlichen Ausflüge eines Stachelschweins im westfälischen Hamm sind vorüber: Fünf Tage nach seiner Flucht aus dem Hammer Tierpark wurde der Vierbeiner am frühen Morgen eingefangen, wie die Polizei mitteilte. Das auf den Namen "Stachi" getaufte Tier ging Polizisten, Feuerwehrleuten und einer Tierparkmitarbeiterin auf dem Betriebshof eines Hammer Autohändlers in die Falle: Dort lief "Stachi" in einen leeren Hundezwinger, aus dem es für den nachtaktiven Vierbeiner kein Entkommen mehr gab.

Welt online - 1. Juli 2008
Zu guter letzt
"Stachi" ist in die Falle getappt: Das Stachelschwein aus einem Tierpark im nordrhein-westfälischen Hamm sitzt wieder hinter Gittern. Der Nager hatte sich vor einer Woche einen Fluchtweg aus dem Zoo gebahnt und bei seinen nächtlichen Ausflügen Passanten erschreckt. Die Polizei nahm zwar Nacht für Nacht "Stachis" Fährte auf, kam aber ständig zu spät. Gestern gelang es den Verfolgern, "Stachi" dingfest zu machen. Die Polizei hofft, "dass ,Stachis' Nachtausflüge wirksam unterbunden werden können".

newsticker.sueddeutsche.de - 27. Juni 2008
Polizeibekanntes Stachelschwein sorgt in Hamm für Aufregung
Ein Stachelschwein hat mit seinen Ausflügen aus einem Tierpark in Hamm in Nordrhein-Westfalen nun schon in der dritten Nacht in Folge für Aufregung gesorgt. Der Nager war am frühen Morgen in der Innenstadt gesichtet worden. Polizeibeamte begaben sich auf die Fährte des Ausbrechers, konnten ihn aber nicht stellen. Schon die beiden Nächte zuvor war das Tier den Beamten immer einen Schritt voraus gewesen.

presseportal.de - 27. Juni 2008
Stachelschwein hält Hamm in Atem
Da war es wieder - das Hammer Stachelschwein auf Nachtausflug. Gleich zweimal lief es verdutzten Mitbürgern in der Nacht von Donnerstag auf Freitag über den Weg. Zunächst hielt es sich gegen 0.45 Uhr im Bereich des Gallberger Weges auf. Nach Zeugenaussage war das Tier soeben aus dem Bereich des Großmarktes gekommen und trottete nunmehr in Richtung Tierpark. Die eingesetzten Polizeibeamten legten sich diesmal auf die Lauer in der Hoffnung, dass "Stachi", so hatte man den Vierbeiner zwischenzeitlich in Abwesenheit getauft, wieder zum Vorschein kommen würde. Doch tat dieser den Uniformierten nicht den Gefallen. Vermutlich ist er auf einem unbekannten "Schleichweg" wieder in den Tierpark zurückgekehrt.

lr-online.de - 27. Juni 2008
Quizmaster gab seinen Namen für einen süßen Insektenfresser im Mini-Zoo - Tanrek stachelte Günther Jauchs Tierliebe an
Er sieht aus wie ein winziger Igel. Doch das Säugetier mit den Stacheln ist ein Tanrek. Dies wusste auch Günther Jauch nicht, als er dem Kandidaten eine Tierfrage stellte. Das sah Bärbel Schroller (44) vom Zoo der Minis in Aue (Erzgebirge) und schickte dem Quizmaster Fotos von ihren zwei Tanreks, von denen einer inzwischen Günthi heißt.
Bärbel Schroller schaut gern "Wer wird Millionär". So auch an jenem 22. Februar, als Günther Jauch fragte: Der Tanrek... a) hilft Harry Potter, b) endet am Sehnerv, c) war König der Dänen, d) frisst Insekten. 64 000 Euro war die Frage wert. Der Kandidat hatte das Wort Tanrek noch nie gehört. Und auch Günther Jauch zuckte unwissend mit den Schultern.

linie1-magazin.de - 27. Juni 2008
Patenschaft für Tiger Igor - Stadtsparkasse übernimmt Futterkosten
Zum fünften Mal in Folge übernimmt die Stadtsparkasse Kaiserslautern die Patenschaft für den Amur Tiger "Igor". Die Patenschaftssumme beträgt 2.500 Euro und wird für die Fütterungskosten verwendet.

rp-online.de - 27. Juni 2008
Tierorakel - Spanien wird Europameister
Vor dem EM-Finale hat der Chemnitzer Zoo ein letztes Mal sein Tier-Orakel befragt. Und die Antwort wird die deutschen Fans nicht freuen. Polarfuchs Manitou hat einen spanischen Endspielsieg in Wien vorausgesagt. Der blau-weiße Räuber hatte schon das Vorrundenspiel Deutschland - Kroatien mit einem Sieg der Südländer richtig "prophezeit". Bei den vorangegangenen fünf Spielen der deutschen Mannschaft haben Polarfüchse, Zwergaffe und Stachelschwein insgesamt dreimal den späteren Sieger orakelt.

bz-berlin.de - 27. Juni 2008
Igitt, Knut, du wirst doch keine Ratte fressen!
Doch, doch. Knut wird. Denn vor ihm liegt keine normale, sondern eine Futterratte (das sieht man an der weißen Fellfarbe des toten Nagers). Zoo-Tierarzt André Schüle: "Für Knut ist die Ratte so was wie ein Happen zwischendurch." Ratten sind auch nicht die einzigen Kleintiere, die unserem Eisbären immer mal wieder serviert werden. Mäuse mag er ebenfalls ganz gern.

bild.de - 28. Juni 2008
Kragenbärin Mäuschen und Katze Muschi leben seit 8 Jahren zusammen - Die tierischste Frauen-WG vom Berliner Zoo
Mäuschen wiegt 400 Kilo und könnte ihre Freundin Muschi (4 Kilo) mit einem einzigen Happs verputzen - doch die Kragenbärin und die Katze sind die wohl ungewöhnlichste Frauen-WG vom Berliner Zoo! Alles begann vor 8 Jahren: Katze Muschi tauchte wie aus dem Nichts auf dem Bärenfelsen auf und bleib seitdem hartnäckig an der Seite der riesigen Kragenbärin. Seitdem darf Muschi nahezu jede Nacht zwischen Mäuschens Riesenpranken schlafen.

moz.de - 28. Juni 2008
Bärin Mäuschen wird 40: Katze Muschi hält sie jung"
Im Zoologischen Garten Berlin ist der Eisbär Knut der große Star. Aber nur wenige Meter von Knuts Publikumsbühne entfernt im verborgenen Bereich der Stallungen lebt die 40-jährige Kragenbärin Mäuschen. Trotz ihres hohen Alters geht es Mäuschen gut, denn sie ist nicht allein: Seit nun schon acht Jahren lässt sie die Katze Muschi nahezu jede Nacht zwischen ihren Riesenpranken schlafen.

mvregio.de - 27. Juni 2008
In guter Gesellschaft - Elche und Rehe auf einer Anlage
Rostock. Seit April leben fünf Elche und sechs Rehe, darunter drei Jungtiere, am 17. Mai bzw. 6. Juni geboren, gemeinsam auf der Elch-Anlage. Im Rostocker Zoo werden Tierbestandserweiterungen bzw. -ergänzungen hauptsächlich dort vorgenommen, wo in den Anlagen oder Tierhäusern Möglichkeiten für Vergesellschaftungen bestehen.
Beispiele dafür sind die Kamel-Anlage, das Südamerika-Haus, das Vogel-Reptilien-Haus mit Vergesellschaftung von Kuba --Amazonen (Papageienart) und Hutiagongas (Kuba-Baumratten) oder aktuell Rehe und Elche auf einer Anlage. Durch das Halten von mehreren Tierarten in einem Gehege werden natürliche Verhaltensweisen gefördert.

nnn.de - 27. Juni 2008
Zwölf unter einem Dach
Das sechs Wochen alte Rehkitz namens Frieda stand gestern im Rostocker Zoo im Interesse der Aufmerksamkeit. Zooinspektor Stefan Terlinden führte das mit der Hand aufgezogene Rehkitz erstmals zu seinen Artgenossen. Gleichzeitig erneuerte Zoodirektor Udo Nagel die Zusammenarbeit mit Scandlines. "Wir verlängern gerne die Tierpatenschaft für die Elche um ein weiteres Jahr, da Schweden eines unserer Hauptanlaufländer ist", sagt Unternehmens-Sprecherin Martina Reuter.

rp-online.de - 26. Juni 2008
Gelungener Antrittsbesuch in Perm
Die Schilder am Ortseingang, die Duisburgs Partnerstädte aufzählen, sind schon lange nicht mehr auf dem neuesten Stand. Denn beim Einsammeln von neuen Stadtfreunden ist Duisburgs OB Adolf Sauerland so schnell wie ein Sprinter. Vier Jahre im Amt, hat er den Kreis der Stadtfreunde fast verdoppelt, jetzt auch noch das russische Perm. Seinen Besuch nutzte Sauerland auch, um mit der Stadtspitze von Perm über gemeinsame kulturelle Programme zu reden sowie zu vereinbaren, dass die Fachleute aus dem Duisburger Zoo dabei helfen, in Perm den modernsten Zoo Russlands zu bauen.

rp-online.de - 26. Juni 2008
Beim alten Nashorn-Paar
Duisburg. Der Tierpark am Kaiserberg ist in zwölf Reviere unterteilt. Diesmal besuchen wir das Afrikanum, wo Tiere des Graslandes zusammenleben. Tierpfleger Peter Dieckmann musste aber auch schon mal einen Vielfraß einfangen.

lr-online.de - 26. Juni 2008
Ein Rundgang mit dem Tierarzt durch den Tierpark Weißwasser - Auf Visite bei Zebra, Affe und Co.
Weißwasser. Bei den Amurnattern schaut Dr. Wilfried Dieck genau hin. Die Schlangen sehen etwas "unfrisiert" aus. Doch es ist kein Grund zur Besorgnis, erkennt der Tierarzt: die Tiere stehen kurz vor der Häutung. Seit mehr als 20 Jahren kümmert er sich als Tierpark-Arzt um das Wohl von Zebra, Affe und Co. im Tierpark Weißwasser. Die RUNDSCHAU hat ihn auf einer Visite begleitet.

lifepr.de - 26. Juni 2008
Gepardenjunge bleiben noch in Basel
Die jungen Geparde vom September 07 werden vorläufig noch im Zoo Basel bleiben. Damit können Besucher weiterhin das spannende Heranwachsen der fünf goldenen Flitzer verfolgen. Zurzeit sind schon auffallende Unterschiede in Grösse und Temperament bei den vier männlichen und dem einen weiblichen Jungtier auszumachen.

german.china.org.cn - 26. Juni 2008
Beijinger Zoo sammelt Ideen zur Erhaltung der Ursprünglichkeit der Tierwelt
Am Dienstag hat der Beijinger Zoo zum ersten Mal von Besuchern Hinweise und Programme zur Erhaltung der Ursprünglichkeit der Tierwelt gesammelt. 1995 startete die Zooleitung bereits ein ähnliches Programm, um die Lebensumgebung der gezüchteten Tiere zu ändern und so die Gesundheit der Tiere zu verbessern. Der Beijinger Zoo will nun weitere Konzepte zur Verbesserung der Tierhäuser und der Erhaltung der Ursprünglichkeit der Tierwelt sammeln.

oe24.at - 1. Juli
Radikal-Diät für fette Affen
Etwa 50 Rhesusaffen leben im Zoo im japanischen Osaka. Der Zoo, der 24-Stunden am Tag offen ist, schlägt jetzt aber Alarm: Die Affen sind zu dick. Jetzt werden die Tiere auf eine Radikaldiät gesetzt. Sie müssen ihre Kalorienaufnahme um fast 60 Prozent reduzieren. Man weiß nicht genau, wieso die Affen zu dick sind, denn sie werden nur einmal am Tag gefüttert. Die Zooleitung vermutet aber, dass ihnen die Besucher zusätzliche Naschereien zuwerfen. Erstmals aufgefallen ist das Übergewicht im September 2007. Bei dem Gewichtscheck waren einige der Tiere dreimal so schwer, wie sie eigentlich sein sollten. Einige der Tiere haben inzwischen abgenommen. Sie tragen einen riesigen Sack überschüssiger Haut mit sich herum.

tagesspiegel.de - 27. Juni 2008
Grundrechte für Affen - Spanien setzt sich an die Spitze einer Bewegung
Ausgerechnet Spanien, das Land der umstrittenen Stierkämpfe, begibt sich nun auf den Weg, Tierschutzgeschichte zu schreiben. Das spanische Parlament forderte den sozialdemokratischen Regierungschef Jose Luis Zapatero auf, sich für das Wohl der Menschenaffen einzusetzen und ihnen einige besondere Grundrechte einzuräumen wie sie bisher nur für menschliche Wesen galten. Zu den als intelligent geltenden Menschenaffen, denen ausdrücklich "ein Recht auf Leben", "auf Freiheit" und ein "Schutz vor Folter" zugestanden werden soll, zählen etwa Schimpansen, Orang-Utans und Gorillas. Keine Tierversuche soll es mehr geben mit diesen Primaten in wissenschaftlichen und medizinischen Laboratorien, "wenn dies ihnen Schaden zufügen kann". Schluss sein soll mit Zirkus- und Fernsehauftritten, in denen diese Affen zur Volksbelustigung vorgeführt werden. Verschärfte Schutzvorschriften für die Haltung in Tierparks und Zoos sollen gelten - und ein totales Haltungsverbot "zu rein kommerziellen Zwecken".
Spanien würde dann zum ersten europäischen Land, das sich formal den Forderungen des "Großaffenprojektes" anschließt.

morgenweb.de - 27. Juni 2008
Grundrechte für Menschenaffen
Das spanische Parlament hat gefordert, den Menschenaffen bestimmte Grundrechte zu gewähren. Danach sollen Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans und Zwergschimpansen aufgrund ihrer Verwandtschaft mit dem Menschen einem besonderen Schutz unterstellt werden. Die Abgeordneten des Umweltausschusses verabschiedeten eine Entschließung, in der sie die Regierung auffordern, das internationale "Projekt Menschenaffen" zu unterstützen. Demnach sollen Menschenaffen unter anderem ein Recht auf Leben erhalten. Außerdem soll untersagt werden, die Primaten in Labors zu Forschungszwecken zu gebrauchen. In Zoos dürften Menschenaffen nur unter strengen Auflagen gehalten werden.

derstandard.at - 26. Juni 2008
Neuer Anlauf: Grundrechte für Menschenaffen
Umweltausschuss im spanischen Parlament verabschiedet Aufforderung an die Regierung

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

artis.nl - 1. Juli 2008
Lemurenland feestelijk geopend
Lemurenland festlich eröffnet
Lemurenland wurde errichtet als eine Insel, auf der sich die Halbaffen frei bewegen können. Besucher können bald auch über die Insel spazieren und die Tiere aus der Nähe erleben. Die Nachtunterkunft der Halbaffen wurde inspiriert von einem traditionellen Königshaus Madagaskars. Auf der Lemureninsel werden drei Halbaffenarten zu sehen sein - Rote und Schwarzweiße Varis sowie Kattas.

dierennieuws.nl - 30. Juni 2008
Drie siberische tijgers geboren in Safaripark
Drei sibirische Tiger im Safaripark geboren
Am 2. Juni, dem Tag, da der Park vierzig Jahre bestand, gebar Tigerin Petrouchka drei gesunde Junge. Es ist 23 Jahre her, daß im Safaripark Beekse Bergen ein Wurf Sibirischer Tiger gesund zur Welt kam.

nieuwsbank.nl - 30. Juni 2008
Apenheul - Eindelijk baby bij rode titi's
Apenheul - Endlich ein Baby bei den Roten Springaffen

ad.nl - 27. Juni 2008
Avondsafari's in Beekse Bergen
Abendsafaris in Beekse Bergen
Der Park bleibt an den Sonnabenden im Juli bis 22 Uhr und im August bis 21 Uhr geöffnet.

dierennieuws.nl - 27. Juni 2008
Alertis steunt (wees)beren & - kinderen in Roemenie
Alertis unterstützt Bärenwaisen und Waisenkinder in Rumänien
Alertis, Stiftung für Bären- und Naturschutz verschickt heute ein Paket mit "Bären-Heften", Bären-Kuscheltieren und "Bären-T-shirts" an ein Waisenheim in Rumänien. Anlaß dafür ist das rumänische Bärenwaisenprojekt, das von der Stiftung seit April 2008 unterstützt wird. Bärenwaisen werden darin nach einem gründlichen Bärenunterricht wieder ausgesetzt in ihre eigene Natur. Für das Gelingen dieses Projekts ist es auch wichtig, daß die Rumänen mehr lernen über das Leben der Bären in ihrem Land. Die ca. 6.000 "Bären-Hefte" von Alertis können dabei eine gute Hilfe sein.

dagjeweg.nl - 27. Juni 2008
Baas zijn van de dierentuin - Vijftien dierentuinen zoeken nieuwe kinder-dierekteur
Zoo-Chef sein - Fünfzehn Zoos suchen neuen Kinder-Tierektor

hln.be - 26. Juni 2008
Savanne geopend in Planckendael
Savanne eröffnet in Planckendael
Der Tierpark Planckendael hat heute seinen neuen Savannenteil eröffnet. Das Gebiet von einem Hektar Größe besteht aus verschiedenen Etappen, die zusammen einen Abenteuer-Parcour bilden. Die Umgebung der afrikanischen Region um Niger und Sudan wurde hier nachgestaltet. Im Mittelpunkt stehen die fünf Giraffen, die vor Kurzem aus dem Antwerpener Zoo hierher gebracht wurden. Außerdem findet man hier noch andere Tiere wie Impalas. Und in Zukunft kommen wahrscheinlich noch Gnus und Steppenzebras hinzu.

evenementnieuws.nl - 26. Juni 2008
IJsberenverblijf Blijdorp vordert: openstelling in zomervakantie
Eisbärenanlage in Blijdorp kommt voran: Eröffnung in den Sommerferien
Auch wird letzte Hand angelegt an die Fertigstellung der Tundralandschaft außen und der Ausstellung über Eisbären im Besucherteil innen. Wenn alles nach Plan verläuft, gibt es in etwa drei Wochen schon Eisbären zu sehen. Eine riesige Glasscheibe bietet unter Wasser Sicht auf die gewandten Schwimmer. In Arctica werden später auch Polarfüchse, Schnee-Eulen, Lemminge und Polarhasen untergebracht, aber dieser Teil ist noch nicht zugänglich. Wie auch immer: die Eisbären werden ohne Zweifel die Glanznummer bilden. Die Eisbärenanlage ist ein Jubiläumsgeschenk der Blijdorp-Freunde. Ein Eisbär ist inzwischen aus Artis eingetroffen. Es ist Eisbärin Tania, die am 23. Dezember 1990 in Blijdorp geboren wurde. Aus dem Dierenrijk zu Mierlo kommen in Kürze noch ein Eisbärenmännchen und ein Eisbärenweibchen.

ad.nl - 25. Juni 2008
Hollandse partner voor ijsbeer Knut
Holländische Partnerin für Eisbär Knut
Rotterdam. Der einjährige deutsche schnuckelige Eisbär Knut wird den Zoo Berlin verlassen, um zusammen mit der niederländischen Eisbärin Ewa (2) im schwedischen Bärenpark Orsa ein Paar zu bilden. Das ist zumindest eine der Empfehlungen des Koordinators für das Europäische Eisbärenzuchtprogramm, Hans van Weerd. "Es gibt noch eine oder zwei Möglichkeiten, wobei Knut ebenfalls Berlin verläßt, aber dann in ein anderes europäisches Land kommt", erklärt Van Weerd. Die deutschen Zoos haben das letzte Wort zu der möglichen Umsiedlung des Eisbärenjungen, der in Berlin mit der Flasche aufgezogen wurde und heranwuchs zu dem Publikumsliebling. Eisbärin Ewa ist jetzt noch im Dierenrijk im Brabanter Nuenen. Sie zieht in Kürze erst in den Tiergarten Blijdorp um, um im nächsten Jahr "durchzureisen" nach Schweden.



Russische Meldungen

Europäisches Rußland


regnum.ru - 2. Juli 2008
В Санкт Петербурге показывают змей из Тулы
In Sankt-Petersburg werden Schlangen aus Tula gezeigt
Eine einzigartige Ausstellung "Schlangen aus den besten Zoos der Welt", die aus dem Tulaer Exotarium nach Sankt Petersburg kam, wurde heute, am 2. Juli, im Leningrader Zoo eröffnet. Wie der Direktor des Tualer Exotariums erzählte, wurde die Ausstellung nach dem Prinzip des "Superlativs" zusammengestellt - äußerst seltene Reptilien, Reptilien, die künstlich aufgezogen wurden, sehr schöne, mit einer originellen Form des Kopfes, der Nase usw. "Wir brachten 50 Reptilien aus allen Kontinenten mit, die wir aus verschiedenen Zoos der Welt erhielten. Z.B. aus dem Royal Melbourne Zoo oder aus dem Gerald-Durrell-Zentrum. Wir zeigen solche Schlangen, die es in der wildlebenden Natur schon nicht mehr gibt, z.B. die Hogg-Island-Kaiserboa (Boa constrictor imperator) aus der Karibik, das einzige Exemplar in Rußland, der Neuguinea-Zwergpython (Bothrochilus boa) vom Bismarck-Archipel", erzählte Sergej Rjabow. Wie die Direktorin des Leningrader Zoos Irina Skiba mitteilte, ist die Schlangenausstellung bereits die zweite Ausstellung, die gemeinsam mit dem Tulaer Exotarium organisiert wurde. Die erste war die Schmetterlingsausstellung im Frühjahr 2008, im Herbst soll eine Frosch-Ausstellung stattfinden.

tatar-inform.ru - 1. Juli 2008
У казанских тигров родились малыша
Vierlinge bei den Kasaner Amurtigern
Vor zwei Monaten wurden im Zoobotanischen Garten Kasan Amurtiger-Vierlinge geboren, alle waren männlichen Geschlechts. Zwei von ihnen kamen im Alter von einem Monat in den Moskauer Zoo. Die beiden anderen werden im Kasaner Zoo von Hand aufgezogen. Für die Tigerin Romaschka war es der vierte Wurf, insgesamt brachte sie 14 Junge zur Welt.

interfax.ru - 1. Juli 2008
Имена амурским тигрятам, родившимся в Казани, придумают дети
Kinder werden sich Namen für die in Kasan geborenen Amurtiger ausdenken
Kasaner Kinder werden am nächsten Sonntag Namen für die beiden im Zoo Kasan verbliebenen Tigerjungen auswählen. Der Zoo entschloß sich für eine Handaufzucht, weil die fürsorgliche Mutter Romaschka sehr nervös zu werden begann und die Jungen vor den Mitarbeitern des zoobotanischen Gartens versteckte.

rosbalt.ru - 1. Juli 2008
Сбежавший медведь прогулялся по проспекту Гагарина
Entlaufener Bär spazierte über den Gagarin-Prospekt
Der Vorfall geschah in der Nacht zum 1. Juli. Aus dem Zoo "Mischutka" in Nishnij Nowgorod entlief ein Bär. Das Tier entkam aus seinem Käfig und schaffte es, die Grenzen des Zoos zu verlassen. Danach verließ das Tier auch den Park "Schweizarija" und begann über den Gagarin-Prospekt zu spazieren. Zufällige Passanten, die der Bär erschreckte, riefen die Polizei. Die Fangaktion dauerte etwa eine halbe Stunde.

saint-petersburg.ru - 30. Juni 2008
Трое лесных котят родилось в Ленинградском зоопарке
Drei Luchse im Leningrader Zoo geboren
Die Drillinge wurden am 31. Mai geboren. Doch hat die Luchsin bisher die Kleinen noch nicht aus der Wurfhöhle geführt. Das Luchsweibchen Nelli kam 2004 aus Minsk an die Newa, als es zweieinhalb Jahre alt war. Kater Arwid wurde vor elf Jahren in Petersburg geboren. Zählt man die im Mai geborenen mit, dann hat das Luchspaar in vier Jahren schon für elf Junge gesorgt.

pravda.ru - 30. Juni 2008
В Московском зоопарке можно увидеть недавно родившегося снежного козленка
Im Moskauer Zoo kann man eine vor kurzem geborene Schneeziege sehen

saint-petersburg.ru - 30. Juni 2008
В Ленинградском зоопарке покажут редчайших змей
Im Leningrader Zoo werden "seltenste" Schlangen gezeigt
Im Leningrader Zoo wird am 2. Juli eine Schlangenausstellung eröffnet. Wie die Pressesekretärin des Leningrader Zoos Tatjana Solomatina mitteilte, sind in der Exposition etwa 50 Schlangen des Tulaer Gebiets-Exotariums vertreten sowie die gesamte Kollektion des Leningrader Zoos. Frau Solomatina betonte, es sei eine "einzigartige" Ausstellung, weil das Tulaer Exotarium das beste in Rußland sei.

regions.ru - 30. Juni 2008
В РОСТОВСКОМ ЗООПАРКЕ НОВОРОЖДЕННУЮ ЛАМУ НАЗВАЛИ В ЧЕСТЬ ГУСА ХИДИНКА
Im Rostower Zoo erhielt neugeborenes Lama seinen Namen zu Ehren von Guus Hiddinck
Als die Mitarbeiter am 22. Juni zur Arbeit kamen, begeistert vom Sieg der russischen Mannschaft gegen Hollands Fußballer am Abend zuvor, stellten sie fest, daß es bei den Lamas Zuwachs gegeben hatte. Ein weibliches Jungtier war geboren worden. Und weil die Freude nun doppelt groß war, wurde beschlossen, das kleine Lama Chiddingiana, oder kurz Chida, zu nennen. Dabei wurde sogar von der Regel abgewichen, denn die Namen aller Neugeborenen im Zoo im Jahre 2008 sollten mit "U" beginnen.

tatar-inform.ru - 27. Juni 2008
У казанских лапундеров прибавление в семействе
Zuwachs bei den Schweinsaffen im Zoo Kasan

bankir.ru - 26. Juni 2008
АКБ «Лефко- банк» (ОАО) берет опеку надо львом Московском зоопарке
Aktienhandelsbank "Lefko-Bank" (Offene Aktiengesellschaft) übernimmt Patenschaft für einen Löwen im Moskauer Zoo

interfax.by - 26. Juni 2008
Белые тигрята осваиваются в уличном вольере Московского зоопарка
Weiße Tigerjunge nehmen Außengehege im Moskauer Zoo in Besitz

chance.ru - 25. Juni 2008
Объявлен конкурс на строительство первой очереди нового зоопарка в Юнтолово
Wettbewerb für den ersten Bauabschnitt des neuen Zoos in Juntolowo ausgerufen

tula.kp.ru - 24. Juni 2008
Тульский экзотариум приглашает на праздник "Мама, папа, я - лягушачья семья"!
Exotarium Tula lädt ein zum Feiertag "Mama, Papa, ich - eine Froschfamilie"
Am 4., 5. und 6. Juli während der Schulferien und im Rahmen der internationalen Kampagne "Das Jahr 2008 - das Jahr des Frosches" lädt das Tulaer Exotarium zu einem Familienfest "Mama. Papa, ich - eine Froschfamilie" ein.

utro.ru - 16. Juni 2008
Расплодившиеся крачки выгнали ворон с пруда московского зоопарка
Ihre Jungen aufziehende Seeschwalben verjagten die Krähen vom Teich des Moskauer Zoos

briansk.ru - 16. Juni 2008
Американская белая бабочка стала бедствием для Сочи
Amerikanischer Webebär (Hyphantria cunea) wurde für Sotschi zu einer Katastrophe
Die phytosanitären Dienste von Sotschi führen einen Kampf gegen den Amerikanischen Webebär, einen gefährlichen Pflanzenschädling, der die Grünanlagen des Kurortes vernichten kann.

Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)

yarsk.ru - 27. Juni 2008
«Роев ручей» превратился в тропики
"Rojow rutschej" verwandelte sich in ein Tropengebiet
Die exotischen Vögel zogen in ihre Sommervolieren um. In der zweiten Dekade im September kehren sie in ihre Wintervolieren zurück.

ura.ru - 17. Juni 2008
Скандал в екатеринбургском зоопарке. И снова в центре конфликта слониха Даша
Skandal im Zoo Jekaterinburg. Und wieder ist Elefantin Dascha im Zentrum des Konfliktes
Besucher des Zoos Jekaterinburg, von denen ein großer Teil Eltern mit Kindern sind, sind unzufrieden und besorgt. Es geht wieder einmal um die "Perle" des Tiergartens, die 27-jährige Elefantenkuh Dascha, oder besser, um ihre Sommer-"Wohnung". Laut Augenzeugen ist die Umzäunung der Außenanlage des Elefantengeheges fehlerhaft gebaut: Durch die Metallstäbe kann ein kleines Kind frei hindurch schlüpfen. Die Mitarbeiter des Zoo versichern, daß die Umzäunung den Regeln entspricht. Es gäbe überall im Zoo Umzäunungen und Warntafeln. Und die Kinder sollten im Zoo unter elterlicher Aufsicht sein. Kinder könnten überall hin klettern. Es habe einmal einen Fall gegeben, da ein Kind in den Bärenkäfig geklettert war.

kp.ru - 16. Juni 2008
Дворняжка усыновила тигренка
Hofköter adoptierte Tigerjunges
Im Omsker Zoo gebar die vierjährige Tigerin Wenera ein Junges, das nach dem Monat seiner Geburt Mai genannt wurde. Von Kindheit an war die Tigerin von Hand aufgezogen, vielleicht wußte sie deshalb nicht, wie man sich einem Neugeborenen gegenüber verhält. Von seiner Mutter verstoßen, hatte Mai keine Überlebenschance. Am dritten Tag nach der Geburt wurde das noch blinde Tigerjunge seiner leiblichen Mutter weggenommen. Und im Dorf Bolscheretschje, in dem der Zoo liegt, wurde eine Amme gesucht. Bei einem der Dorfbewohner hatte gerade die fünfjährige Hofhündin Shutschka Zwillinge zur Welt gebracht. Sie wurde zusammen mit ihren Welpen in den Zoo gebracht. Ihr neues "Söhnchen" hat sie sofort angenommen, Milch hatte sie reichlich - und nur zwei Welpen.

wwf.ru - 16. Juni 2008
В документах оценки воздействия на окружающую среду ВСТО-2 нет даже упоминания об амурском тигре!
In den Dokumenten der Einschätzung der Auswirkungen auf die Umwelt der Ölpipeline Ostsibirien-Pazifik (WSTO-2) wird der Amurtiger nicht einmal genannt!
Doch die Erdöl-Pipeline führt durch Tigergebiet. Darüber und über andere dringende ökologische Fragen der WSTO-2 sprachen Wissenschaftler auf einer Pressekonferenz, die der WWF Rußlands am 11. Juni in Chabarowsk organisiert hatte.

zabinfo.ru - 1. Juli 2008
Сегодня, 1 июля, в Читинском городском зоопарке на природу выпустили молодого изюбря
Heute, am 1. Juli wurde im städtischen Zoo Tschita ein junger Isubrahirsch in die freie Natur entlassen
Einmal gelangte eine Isubrahirschkuh in den Zoo, die sich im Wald verletzt hatte. Sie wurde aufgenommen, gesund gepflegt und Katja genannt. Vor kurzem gebar Katja eine Tochter - Rosinka. Alle freuten sich, wie sie heranwuchs, doch wurde entschieden, sie in die Freiheit zu entlassen. Schon bald wird sich Rosinka im Dahurischen Naturreservat befinden, wo sie zuverlässig vor Wilddieben und Jägern geschützt ist. Der Isubrahirsch steht zwar nicht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten, ist aber auch nicht im Überfluß vorhanden in den Wäldern Transbaikaliens. Wie Zoodirektor Alexandr Kibalin bemerkte, wird zum erstenmal ein im Zoo geborener Isubrahirsch freigelassen, früher wurde das nicht praktiziert.

wwf.ru - 24. Juni 2008
Who will protect the snow leopard?
WWF Russia discusses the practicability of renewal the schemes of livestock insurance from the snow leopards attacks
The first meeting of the representatives of WWF Russia Altai-Sayan project, UNDP/GEF project and the "Ubsunurskaya lowland" Nature Reserve with the Mongun-Taiga district governance was held in Kyzyl (Republic of Tuva) in June. The main question discussed in the meeting was the complex of necessary measures on protection the livestock from the predator's attacks. Also the necessity of livestock insurance from different incidents was discussed.
Few years ago - from 2000 till 2002 - WWF Russia in consort with the insurance company "RESO-Guarantee" realized the insurance schemes in Tyva. It was necessary because the local herders often killed the snow leopards which attacked their livestock. Within the insurance scheme the herders got a compensation for the killed sheeps provided that the snow leopard is alive. But then there were many problems such as deficiently immediate reactions on the attack cases, complicated system of payments, sophistication of attacks, low level of awareness among local people etc. The program was recognized inefficient. But today people of Mongun-Taiga and the local governance uniquely speak for the renewal of the livestock insurance schemes.
The participants of the meeting agreed to organize a workshop for people of Mongun-Taiga and Bai-Taiga districts where the herders can favor their needs and discuss the ways of cooperation. The south-western Tuva is a habitat for one of the key snow leopards groups. There are no more than 150 species of this beautiful cat in Russia, - says Chaizu Kyrgys, WWF Russia Altai-Sayan project leader. - But it is here where the threats for the snow leopards life are intense: from the poaching with the purpose to sell the skin and the catching of irbis's cubs for further sale to the shoot-off with the purpose to protect the livestock from the attacks. That's why it is important for us to launch here the program of "bringing together" the local communities and this majestic and rare cat.

primamedia.ru - 28. Juni 2008
Во Владивостоке леопард родила четырех котят
Leoparden-Vierlinge in Wladiwostok
Die afrikanischen Leoparden Ksjuscha und Tarsan eines rollenden Zoos wurden Eltern von Vierlingen. Das teilte die Leitung des Zoos mit. Die Besucher konnten die Jungen noch nicht sehen. So gibt es auch Skeptiker, die meinen, es handle sich um ganz gewöhnliche Werbung. In der Natur der Region Primorje habe es solche Fälle nicht gegeben. Drei sei die Höchstzahl an Neugeborenen. Im Zoo sei bei guten Haltungsbedingungen durchaus wahrscheinlich eine solche große Nachkommenschaft, sagte Olga Ufyrkina, promovierte Biologin.

primorsky.ru - 23. Juni 2008
Гималайские медвежата найденыши будут жить на природе
Kragenbären-Findelkinder werden in der Natur leben
Die Kragenbären, die im Rayon Olgino gefunden wurden, werden in einen natürlichen Lebensraum frei gelassen. Wie von der Verwaltung besonders geschützter Naturterritorien der Region Primorje zu hören war, sei dies am besten für die Tiere. Die Bären werden im Naturreservat "Wassilkowski" leben.

Estland

rus.delfi.ee - 12. Juni 2008
Зоопарк обновляет слоновник
Zoo erneuert Elefantenanlage
Tallinns Stadtparlament soll entscheiden, ob die estnische Hauptstadt sich beteiligen wird am im wesentlichen auf Kosten von Mitteln der Strukturfonds der Europäischen Union zu realisierenden Projekts der Rekonstruktion der Elefantenanlage des Zoos Tallinn, wofür eine Eigenbeteiligung in Höhe von 10,5 Millionen Kronen notwendig ist im Verlaufe des aktuellen und des nächsten Jahres. Ziel des Projektes ist die Erhöhung der internationalen Konkurrenzfähigkeit des Zoos Tallinn. Seine Vorzüge gegenüber den nächsten Nachbarn, den Zoos in Helsinki, Stockholm, Riga und Petersburg waren bisher der Tierreichtum, die Artenvielfalt und die Lage. Tallinn ist der nördlichste Ort, an dem exotische wärmeliebende Tiere ausgestellt werden. Hauptziel des Projektes ist die Fertigstellung des Afrikanums, d.h. des Dickhäuterhauses für Elefanten, Flußpferde und Nashörner. Das wird deren Haltungsbedingungen beträchtlich verbessern sowie den Besuchern die Möglichkeit bieten, die Tiere auch bei ungünstigeren Witterungsbedingungen zu sehen. Die Gesamtkosten des Projektes - 32.430.263 Kronen, davon bilden 21.922.921 Kronen Mittel aus den Strukturfonds der EU. Das Projekt soll zum Jahre 2010 abgeschlossen sein.

Belorußland

naviny.by - 29. Juni 2008
Популяцию дальневосточных леопардов будут спасать в Минске
Die Amurleoparden-Population wird in Minsk gerettet werden
Schon ein Jahr wird Geld gesammelt, damit die Amurleoparden Leda und Leo im Minsker Zoo ein gemeinsames Gehege erhalten können. Im Minsker Zoo hofft man darauf, die Zahl der Amurleoparden in der Welt vergrößern zu können. Dafür muß man, als Minimum, ein Gehege errichten, in dem die Minsker Leoparden gemeinsam leben können. Die Bewohnerin des Minsker Zoos Leda ist jetzt etwa sieben Jahre alt. Leo ist etwas jünger, aber völlig bereit zur Vaterschaft, wie es im Zoo heißt. Heute leben Leda und Leo in verschiedenen Volieren, die völlig geeignet sind für jeden allein, doch zu klein, um die Tiere zusammen zu halten. Für eine gemeinsame Haltung benötigen die Tiere ein Areal, das einige Male größer ist, als die Fläche jeder einzelnen Voliere. Die Liste der Spender ist lang. Wenn die Zuchtpläne im Minsker Zoo Realität werden, sollen die Jungtiere an andere Zoos abgegeben werden - mit dem Ziel, die Population weiter zu vergrößern. Doch wenn die Minsker Amurleoparden kein gemeinsames Gehege bekommen, gibt es auch keine Hoffnung auf Leopardennachwuchs.

Ukraine

kv.com.ua - 1. Juli 2008
Именины бегемотихи
Flußpferdgeburtstag
Flußpferddame Bresta, Bewohnerin des Kiewer Zoos, "feierte" am 30. Juni ihren 50. Geburtstag. Geboren wurde sie im Münchener Zoo, vom zweiten Lebensjahr an lebte sie im Leningrader, seit dem 15. Lebensjahr im Kiewer Zoo. Sie blieb ohne Nachkommen. Ihr Partner starb, als Bresta 27 Jahre alt war. Der Erwerb eines weiteren Flußpferdes war für den Zoo zu teuer, zudem war nicht klar, ob ihn Bresta akzeptiert hätte.

sq.com.ua - 1. Juli 2008
В Харьковском зоопарке появятся жирафы
Der Charkower Zoo wird Giraffen erhalten
Die Leitung des Charkower Zoos und einer der tschechischen Zoos haben vereinbart, daß dem Zoo Charkow Giraffen übergeben werden. Das teilte am 1. Juli der Direktor des Charkower Zoos Alexej Grigorjew Journalisten mit. Seinen Worten nach sei im Budget der Stadt für das nächste Jahr der Bau eines Giraffenhauses geplant. Die Giraffen kommen im Prozeß des kostenlosen Austausches von Tieren zwischen den EAZA-Zoos nach Charkow.

kh.ura-inform.com - 1. Juli 2008
Харьковскому зоопарку нужен третий слон
Der Zoo Charkow braucht einen dritten Elefanten
Der Zoo Charkow kann einen dritten Elefanten einstellen. Das teilte heute, am 1. Juli, auf einer Pressekonferenz Zoodirektor Aleksej Grigorjew mit. Seinen Worten nach wurden bereits entsprechende Verhandlungen geführt mit Fachleuten aus Sri Lanka. Im Prinzip könnten sie uns eine Elefantenkuh sogar kostenlos überlassen, im Tausch, doch bis jetzt gibt es Probleme mit der Unterbringung des dritten Tieres. Wenn ein dritter Elefant nach Charkow kommt, dann nicht in diesem und auch nicht im nächsten Jahr. Mitarbeiter des Charkower Zoos fuhren nach Sri Lanka, um Erfahrungen auszutauschen und einheimischen Organisationen zu helfen, die versuchen die Asiatischen Elefanten zu schützen. Dabei wurden auch Verhandlungen geführt über den Erwerb einer Elefantin für Charkow. Um aber einen dritten Elefanten zu halten, muß das bestehende Gebäude erweitert werden. Damit muß sich eine Sitzung des Stadtsowjets beschäftigen. Ohne Rekonstruktion und Erweiterung des Elefantenstalls kommt kein dritter Elefant nach Charkow. Im Charkower Zoo leben heute zwei Elefanten: die aus Odessa stammende Tendi und der "Holländer" Aun.

pk.kiev.ua - 1. Juli 2008
Бегемотиха Бреста отметила полвека
Flußpferddame Bresta "feierte" ein halbes Jahrhundert
In Zoos werden Flußpferde selten 50 Jahre alt. In der freien Natur erreichen sie ein Höchstalter von 30 bis 40 Jahren, in Gefangenschaft werden sie etwas älter. Den Altersrekord hält ein Flußpferd aus New York - 58 Jahre und neun Monate. Bresta wurde am 30. Juni genau 50 Jahre alt. Geboren wurde sie im Münchener Zoo. Von dort kam sie im Kindesalter in den Leningrader Zoo. Auf dieser Reise erhielt sie ihren Namen. Der erste Aufenthalt auf dem Weg von München nach Leningrad war in der Stadt Brest. Die Flußpferddame war noch ganz klein, um aber die Zolldokumente auszufüllen, mußte man sie irgendwie nennen - und so erhielt sie ihren Namen zu Ehren der Stadt. Im Charkower Zoo lebte noch eine Rekordhalterin der Ukraine - die Flußpferdschönheit Mascha. Sie starb im Alter von 47 Jahren, doch schaffte sie es, einige Junge zur Welt zu bringen. Aber der Geburtenrekord gehört Meri aus den Kaliningrader Zoo, die 24 kleine Flußpferde zur Welt brachte. Das letzte im Alter von 47 Jahren.

novosti-n.mk - 26. Juni 2008
Николаев поможет Харькову продолжить род козлов
Nikolajew hilft Charkow bei der Zucht von Schraubenziegen

novosti-n.mk.ua - 26. Juni 2008
В Николаевском зоопарке родилась редкая обезьянка
Im Zoo Nikolajew wurde ein seltener Affe geboren
Im Zoo Nikolajew wurde ein Weißhandgibbon geboren. Wie Vizedirektor Jurij Kiritschenko sagte, wird diese Affenart in der Ukraine nur im Zoo Nikolajew gehalten.

rosbalt.ru - 20. Juni 2008
МЧС Украины заселит Чернобыль вымирающими зубрами
Ministerium für Katastrophenschutz der Ukraine besiedelt Tschernobyl mit vom Aussterben bedrohten Wisenten
Das Ministerium für Katastrophenschutz und für Angelegenheiten des Schutzes der Bevölkerung vor den Folgen der Katastrophe von Tschernobyl schließt die Möglichkeit nicht aus, Naturreservate (Zapovedniki und Zakazniki) auf dem Areal der "Entfremdungszone" um das Kernkraftwerk Tschernobyl zu schaffen. Das erklärte heute auf einer Pressekonferenz der zuständige Minister Wladimir Schandra. Seinen Worten nach ist das Niveau der radioaktiven Verschmutzung der "Entfremdungszone" hoch, doch die Verbreitung der Verschmutzung selbst besitzt lokalen Charakter. Auf dem Areal der Zone gebe es sogenannte saubere Flecken, auf denen man in Zukunft derartige Objekte schaffen könne. Schandra teilte mit, daß im Sommer auf dem Territorium der Zone Wisente angesiedelt werden sollen. Wisente waren ein originelles Symbol der Kiewer Rus, sie stehen heute auf der Roten Liste der Ukraine. Nachdem im Jahre 1927 noch 52 Individuen in Zoos übriggeblieben waren, schafften es Zoologen, die Tiere zu züchten und in Wäldern Rußlands, Polens und Belorußlands anzusiedeln. In den 1960er Jahren tauchten Wisente in der Ukraine auf. Vor 15 Jahren gab es etwa 700. Nach dem Abschuß während der Unabhängigkeit blieben es weniger als 300.

segodnya.ua - 12. Juni 2008
Харьковчане спасали слонов
Charkower retteten Elefanten
Vier Mitarbeiter des Charkower Zoos kehrten aus Sri Lanka zurück, wo sie einheimischen Zoologen halfen, Elefanten zu retten. Die Zahl der Tiere auf der Insel verringert sich von Jahr zu Jahr. Die Einheimischen vernichten sie, weil die Elefanten die Ernte zertreten. Elefanten leben bei jedem buddhistischen Tempel - von diesen gibt es im Land Tausende. "Das wäre nicht weiter schlimm, wenn die Elefanten in diesen Tempeln nicht an Ketten gefesselt würden. Aber das ist eine schon Jahrhunderte alte Tradition der Einheimischen. Ein Tier, das es gewöhnt ist, sich zu bewegen, erleidet Schmerzen durch das Anlegen der Ketten: weil es weht tut, schaukelt es hin und her den ganzen Tag ohne Unterbrechung oder, umgekehrt, beginnt alles um sich herum zu zerstören, sich dabei selbst verletzend. Wenn das Tier in eine Krisensituation gerät, stellt es eine Gefahr für die Menschen dar, die sich gleich daneben befinden", erzählte der Leiter der Elefantenabteilung des Charkower Zoos Oleg Grischtschenko. Charkower Wissenschaftler retten bereits das dritte Jahr Elefanten in asiatischen Ländern. In dieser Zeit waren sie in Thailand, Myanmar und auf Ceylon. In diesen Ländern findet heute zwischen Menschen und Elefanten ein richtiger Krieg um Land statt. Die Tiere betreten die Äcker der Bauern und zerstampfen die Ernte. Die Dorfbewohner verteilen rund um die Äcker ein für die Elefanten tödliches Gift, obwohl für die Tötung dieses Tieres nach einheimischen Gesetzen lebenslange Haft droht. "Und das, obwohl vor hundert Jahren der Elefant in jeder Familie ein Helfer war. Heute halten nur sehr reiche Leute diese Tiere, denn für sie zu sorgen kostet etwa 1.000 Dollar im Jahr, der Durchschnittsverdienst hier beträgt aber nur zehn Dollar. Natürlich wurden unsere Ratschläge teilweise skeptisch aufgenommen - schließlich lebten sie schon 3.000 Jahre Seite an Seite mit Elefanten. Dennoch wurden nach unserem Besuch in einigen Tempeln die Ketten gegen eine Umzäunung ausgetauscht", erzählte man im Charkower Zoo.



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Köln, 02.07.2008
„Tahina“ beschert uns dreifachen Nachwuchs: „Lucy“, „Charlie“ und „Linus“

Hier geht es nicht um „Linus Talentprobe“ am Kölner Tanzbrunnen, sondern um Drillinge bei den Roten Varis. Und von denen gibt es in den europäischen Zoos gerade mal ca. 300 Tiere. Daher sind wir besonders froh, dass von diesen schönen, vom Aussterben bedrohten Lemuren seit 1979 schon 60 Jungtiere geboren wurden.

Zoo Dresden, 02.07.2008
5. DAK Familienzootag unter dem Motto: „Gesunde Tiere – Gesunde Kinder!“

Unter dem Motto: „Gesunde Tiere – Gesunde Kinder“ startet in diesem Jahr der bereits 5. DAK-Familientag im Dresdner Zoo. Die Aktionen dienen der Gesundheitserziehung und Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen. Am 6. Juli können Kinder von 10:00 bis 17:00 Uhr bei einer interessanten Tour durch den Dresdner Zoo verschiedene Tiere kennen lernen und nach deren Vorbild ganz nebenbei so einiges rund um das Thema Gesundheit erfahren. So soll ein Besuch bei Krokodil „Max“ beispielsweise über die richtige Zahn- und Körperpflege aufklären. Bei den Affen gibt es Tipps für eine gesunde Ernährung und die Geparden zeigen, wie wichtig Bewegung ist - vor allem für Kinder. So gibt es auch jede Menge Möglichkeiten, sich in Trendsportarten und alten Kinderspielen auszuprobieren. Ziel der Veranstaltung soll es sein, den Kindern in Zeiten von Fastfood, Fernsehen und Co. einen spielerischen Umgang mit richtiger Ernährung sowie Sport näher zu bringen. Die Tiere vom Dresdner Zoo zeigen wie’s geht!

Wilhelma, 02.07.2008
Pippi Langstrumpf hatte nur einen...

... nämlich Herrn Nilson. Aber ein Totenkopfäffchen allein ist niemals glücklich, die possierlichen Tiere sind ausgesprochen sozial und leben am liebsten in größeren Familienverbänden (der eigenen Art wohlgemerkt!). Die „Nilsons“ in der Wilhelma bewohnen ein mit Baumstämmen dekoriertes Gehege auf den Subtropenterrassen, wo sie neben den zahlreichen Papageien und tropischen Pflanzen eine fast heimische Kulisse haben. Die 8-köpfige Gruppe hat Zuwachs bekommen – ob Junge oder Mädchen ist bis jetzt noch unbekannt. Die beiden jungen Totenkopfäffchen betrachten die Welt vom sicheren Rücken der Mutter aus – und lernen dabei auch gleich die Speisekarte der Erwachsenen kennen: In ihrer südamerikanischen Heimat ernähren sich die zierlichen, knapp 1 Kilo schweren, lebhaften Baumbewohner von Insekten, Schnecken, Fröschen, Eiern, jungen Vögeln sowie Früchten und Sämereien. Auch in der Wilhelma wird daher der Speiseplan entsprechend abwechslungsreich zusammengestellt. Die Gruppe der Totenkopfäffchen in der Wilhelma hatte in letzter Zeit mit allerlei Problemen zu kämpfen: Kinderlosigkeit, stressige Gruppendynamik und neue Männer. Nach Empfehlung des EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) wird alle drei Jahre der Zuchtmann ausgetauscht. Dies soll den Kindersegen erhöhen und dabei gleichzeitig die Inzucht verhindern, denn dann können Töchter in der Familie bleiben. Der letzte Chef, „Paule“, war bei den Damen aber nicht sonderlich gut gelitten – in den beiden vergangenen Jahren sind keine Jungtiere aufgekommen. Zur Zeit ist „Bollie“ am Ruder, gebürtiger Brite. Er hat schon erfolgreiche Gastspiele in Chessington und Apeldoorn hinter sich und wird auch von den Wilhelma-Damen akzeptiert. Die Großfamilie ist wieder im Lot, zwei Jungtiere sind der beste Beweis dafür. Ein drittes wird noch erwartet – sieht nach einer guten Saison für den Heiratsvermittler vom EEP aus!

Zoo Osnabrück, 01.07.2008
Giraffenjungtier Maamoni geboren

So schnell geht es selten: Innerhalb von einer halben Stunde gebar die Giraffendame „Diana“ am 18. Juni ihr drittes Kind. Noch gut verpackt in der Fruchthülle fiel die kleine Giraffe aus ca. zwei Meter Höhe auf den gepolsterten Stallboden. Die Zoomitarbeiter befreiten das Jungtier aus der Hülle und überließen es dann der Fürsorge seiner Mutter. Das Jungtier ist ein Männchen und wurde auf dem Namen „Maamoni“ getauft. Zurzeit sind Mutter und Kind noch von dem Rest der Herde getrennt. Maamoni ist eine äußerst mutige kleine Giraffe. Während seine Geschwister tage- und wochenlang mit sich haderten, bevor sie einen Schritt auf die Außenanlage wagten, trottete Maamonie gleich am ersten Tag seiner Mutter ins Freie hinterher. Er hatte sogar noch das Knorpelpolster unter den Hufen. Dieses Polster verhindert bei der Geburt, dass die Mutter von den scharfen Hufen verletzt wird und schleift sich innerhalb weniger Tage nach der Geburt ab. Der Aufenthalt auf der Außenanlage ist auf ein Stündchen am Morgen beschränkt. Den Rest des Tages verbringen die beiden im Innengehege. Maamoni liegt häufig im vorderen Stall, so dass er für die Besucher oft zu sehen ist.

Zoo Halle, 01.07.2008
Zoofest-Jubiläum im Bergzoo-Halle

Am 06.07.2008 lädt der Bergzoo zum 45. Mal zum traditionellen Zoofest. Das Jubiläum steht ganz im Zeichen des Jahr des Frosches, der weltweiten Kampagne zum Schutz der Amphibien. Von 10:00 bis 18:00 Uhr präsentiert Ihnen der Zoo Halle ein buntes Programm für Jung und Alt. Das Thalia-Theater Halle, Mal- und Bastelstände, Eselreiten, die beliebte „Streicheltierkarawane“, "Pösi der Pinguin" und die Jugendtanzgruppe "Tanzperlen Halle" werden unser Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie machen. Das vollständige Programm finden Sie auf der Homepage.

Zoo Dortmund, 01.07.2008
Sommerabend im Zoo am 11. Juli

Funkelten da nicht gerade zwei Augen in der Dunkelheit? Der Luchs ist auf der Pirsch. Auch die Kleinkatzen, Löffelhunde und Dachse werden in der Abenddämmerung aktiv. Sogar das kleine Rehkitz wagt sich dann eher mal aus seinem Versteck. Wenn die Nacht auf leisen Pfoten langsam naht, ist die Atmosphäre im Zoo ganz anders als sonst und der Besuch wird zum besonderen Erlebnis. Deshalb ermöglicht der Zoo Dortmund mit gesonderten Öffnungszeiten den Gästen die so genannten Sommerabende. Am Freitag, 11. Juli, ist es wieder soweit. Der Zoo öffnet seine Pforten bis 22 Uhr. Es gelten die üblichen Eintrittspreise.

Zoo Dortmund, 01.07.2008
Tierkinder im Zoo Dortmund

Pünktlich zu Ferienbeginn steht im Zoo Dortmund eine ganze Schar von Tierkindern bereit, die zahlreichen Besucherinnen und Besucher aus Stadt und Umland zu empfangen. Viele Tiergruppen präsentieren ihren diesjährigen Nachwuchs. Gleich im Eingangsbereich kann man auf dem Großen Teich eine stolze Brautenten-Mutter mit ihrem Nachwuchs entdecken, daneben auch eine Stockente, die ihre Küken ausführt. Auch die wild am Teich lebenden Rallen haben sich fortgepflanzt. In der oberen Etage des Amazonashauses präsentiert der Zoo den Nachwuchs der Waldschildkröten und gleich nebenan können aufmerksame Beobachter in der Außenanlage ein Rehkitz im Gras entdecken. Bei den Axis-Hirschen ebenso wie bei den Sasins, einer kleinen Antilopenart aus Indien, hat sich Nachwuchs eingestellt. Im Bauernhof tummeln sich elf kleine Schweinchen und die beiden Kälber der Hinterwälder Rinder. Auf der Südamerikawiese präsentiert eine Pfauenmutter ihre Küken und die Capybaras warten sogar mit Vierlingen auf. Bei den Luchsen hat es ebenfalls wieder Nachwuchs gegeben. Mit etwas Glück kann man die kleinen Kätzchen mit ihrer Mutter spielen sehen. Zudem erfreuen die Jungtiere bei der Orang-Utan-Familie und bei den Kamelen die Zoogäste.

Zoo Berlin, 30.06.2008
Sensationeller Zuchterfolg bei den Schwarzschnabelstörchen

Vor den Augen der Besucher werden zur Zeit zwei am 3. und 4. Juni geschlüpfte Schwarzschnabelstörche fürsorglich von ihren Eltern aufgezogen. Den meisten Interessierten wird bereits aufgefallen sein, dass es sich hier nicht um unsere heimischen Klapperstörche handelt, haben doch die Eltern keinen roten, sondern den namengebend schwarzen Schnabel. Eine Laune der Natur ist es wohl, dass bei diesen jungen Störche der Schnabel zunächst hell ist und sich erst im Alter schwarz färbt, während junge Weißstörche einen schwarzen Schnabel haben, der im Alter rot wird. Der Zuchterfolg im Tierpark Berlin ist in mehrfacher Hinsicht außerordentlich bemerkenswert. Zum einen sind die im fernöstlichen Amur-Ussuri-Gebiet beheimateten Schwarzschnabelstörche durch Lebensraumvernichtung, Überfischung und menschliche Störungen stark von der Ausrottung bedroht. Der Bestand von nur noch ca. 2000 Vögeln geht immer weiter zurück. Die Erhaltungszucht in Menschenobhut ist daher von großer Bedeutung. Doch gerade in Europa gelingt die Zucht dieser Störche nur sehr selten. Zur Zeit hat neben dem Tierpark Berlin nur der Vogelpark Avifauna in Alphen, Niederlande seit vergangenem Jahr Zuchterfolge zu vermelden. Vor längerer Zeit hat auch der Vogelpark Walsrode die seltenen Störche regelmäßig gezüchtet, führt die Art aber nun nicht mehr im Bestand. Zum anderen sind dem diesjährigen Erfolg im Tierpark Berlin langjährige Bemühungen vorausgegangen. Das Storchenweibchen unseres Paares legt zwar schon seit vielen Jahren, jedoch waren die 4 Eier eines jeden Geleges immer unbefruchtet. Deshalb entschlossen sich die Tierpark Mitarbeiter vor einigen Jahren, auch bei dieser Vogelart die künstliche Besamung zu versuchen, die im Tierpark Berlin u.a. bei den ebenfalls sehr seltenen Schneekranichen mehrfach gelungen ist. Erstmalig gelang es 2004 tatsächlich, ein Ei eines Vierergeleges zu befruchten. Es schlüpfte auch ein kleiner Storch daraus, der jedoch während eines Unwetters von den Eltern nicht ausreichend geschützt wurde und deshalb umkam. Das im folgenden Jahr einzige befruchtete Ei wurde deshalb Weißstörchen untergelegt, während die Schwarzschnabelstörche ein Ei der Weißstörche bekamen. Das Resultat war eine erfolgreiche Aufzucht des Weißstorches durch die Schwarzschnabelstörche, während der geschlüpfte Schwarzschnabelstorch bei den Weißstörchen aufgrund einer Infektion starb. Die Freude der Tierpark Mitarbeiter ist deshalb in diesem Jahr umso größer, dass nun gleich 2 Jungstörche erfolgreich aufwachsen, die weltweit erstmalig durch aufwändige künstliche Besamung entstanden sind.

Thüringer Zoopark Erfurt, 30.06.2008
Sommerferienspiele im Thüringer Zoopark

Der Thüringer Zoopark Erfurt bietet auch in den Sommerferien wieder Ferienspiele an. Angeboten werden jeweils zwei Wochenkurse im Juli und im August. Beide Kurse sind identisch und kosten 70 ¤ pro Person. Eingeschlossen sind der Eintritt in den Zoo, das tägliche warme Mittagessen und der Aufenthalt im Indianercamp. Im Internet unter www.zoopark-erfurt.de auf der Startseite unter der Rubrik Angebote findet man die Ferienspiele und den Anmeldebogen. Diesen Anmeldebogen bitte ausdrucken, ausfüllen und per FAX oder Post an den Zoopark schicken. Anmeldebögen sind aber auch an der Zookasse erhältlich. Mit der Überweisung der 70 ¤ ist die Anmeldung dann verbindlich. Bereits angemeldete Teilnehmer und noch freie Plätze sind in einer Tabelle im Internet auf oben genannter Ferienspielseite aufgeführt. Für den Julikurs vom 14.07. bis 18.07.2008 gibt es noch wenige freie Plätze. Noch freie Plätze gibt es für den Augustkurs vom 11. bis 15.08.2008. Anmeldungen sind noch bis zum 10 Juli 2008 für Kurs 1 und bis zum 31. Juli 2008 für Kurs 2 möglich.

ZOOM Erlebniswelt, 30.06.2008
Die ZOOM Erlebniswelt „hat sich neu erfunden“ – Zootest im Stern vergibt Bestnote an zoologische Erlebniswelt

„Die 50 besten Zoos in Deutschland“ titelt das Magazin Stern in seiner aktuellen Ausgabe und bewertet „Eindruck“, „Besucherservice“ und „Tierhaltung“. In der letztgenannten Kategorie, die mit einem Schlüssel von 80% in die Wertung einfließt, erzielte die ZOOM Erlebniswelt mit 1,74 die Bestnote aller getesteten Zoos in Deutschland. Das Gesamtergebnis von 1,91 platziert die zoologische Erlebniswelt im Herzen Nordrhein-Westfalens in den Top Ten. Das Ranking des Stern führt die ZOOM Erlebniswelt als Sonderfall außerhalb der Konkurrenz anderer zoologischer Einrichtungen. Trotz der Begründung der Redaktion, eine offizielle Listung sei erst nach der kompletten Fertigstellung in 2009 möglich, beschreiben die Tester das umfangreichste Neubauprojekt einer zoologischen Erlebniswelt in Deutschland als Neuerfindung des ehemaligen Gelsenkirchener Ruhr Zoos. „Wir freuen uns über diese Bewertung und fühlen uns mit dem wegweisenden Konzept der ZOOM Erlebniswelt bestätigt“, kommentiert Dr. Rainer von Courbière, Geschäftsführer der Trägergesellschaft GEW das Ergebnis. Bestätigt wird der Eindruck durch die durchgängig positive Resonanz vieler Kommentatoren, aber auch der begeisterten Besucher. Für eine Investitionssumme von 91 Millionen Euro entsteht ein „Zoo der Zukunft“ in Gelsenkirchen, die Erlebniswelten Alaska und Afrika und der einheimische Grimberger Hof sind komplett fertig gestellt und auf einer Fläche von 24 Hektar erlebbar. Die beiden Erlebniswelten Alaska und Afrika auf einer Fläche von rund 24 Hektar begeisterten im vergangenen Jahr bereits über eine Million Besucher aus ganz Deutschland. Mehr als 600 Tiere und 100 Tierarten haben in den großzügigen Revieren eine Heimat gefunden. Mit der Fertigstellung der Erlebniswelt Asien wird die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt in Europa komplettiert.

Tiergarten Nürnberg, 30.06.2008
Tierportraits - Bilder von Ursula Roth

Unter dem Ausstellungstitel „Tierisch, tierisch“ zeigt die Regensburger Malerin Ursula Roth vom 4. Juli bis 10. September 2008 im Foyer des Naturkundehauses im Tiergarten Nürnberg ihre Aquarelle, Pastelle und Acrylbilder mit Motiven afrikanischer Wildtiere. Zur Ausstellungseröffnung am 4. Juli 2008 um 10 Uhr wird herzlich eingeladen. Im Rahmen der Eröffnung berichtet die Künstlerin über ihre Reisen in verschiedene Länder Afrikas und bietet Einblick in die Entstehung ihrer Werke.

Vogelpark Herborn, 28.06.2008
Wachsende Bedeutung des Herborner Naturerlebniszentrums für Forschung und Lehre

Außerschulische Lernorte können wirkungsvoll dazu beitragen, den in unserer Gesellschaft, besonders bei Kindern und Jugendlichen, leider weit verbreiteten naturkundlichen Bildungsdefiziten wirkungsvoll zu begegnen. Ein zeitgemäß geführter Tiergarten wie der Vogelpark in Herborn-Uckersdorf versteht sich dementsprechend als Naturerlebniszentrum und Brücke zwischen den immer naturentfremdeter heranwachsenden Menschen der Tierwelt. Diese wachsende Bedeutung des Herborner Vogelparks wurde in der vorigen Woche bei einer Exkursion in den Park von Professor Hans-Peter Ziemek von der Fachgruppe Biologie und Didaktik der Universität Dortmund sowohl von dem Hochschullehrer als auch den 14 gemeinsam mit ihm aus dem Ruhrgebiet angereisten Studentinnen und Studenten bestätigt. Besonders angetan war die von Parkleiter Wolfgang Rades geführte Gruppe von der ganzheitlichen Ausrichtung des Parks, der nicht nur die Faszination der Vielfalt der Vogelwelt aus allen Kontinenten vorstellt, sondern darüber hinaus auch die Begegnung mit possierlichen südamerikanischen Lisztäffchen, nur kniehohen chinesischen Muntjakhirschen oder auch australischen Gespenstheuschrecken ermöglicht. Professor Ziemek war auch von dem Umstand begeistert, dass die großzügigen neuen Freilandterrarien die Begegnung mit oftmals unbekannten heimischen Kleintieren ermöglichen. Ziemek: „Wo sonst haben angehende Pädagogen die Chance, neben frei fliegenden Weißstörchen auch deren gleichfalls gefährdete Mitbewohner der Flussauen wie Europäische Zwergmäuse, Ringelnattern, Laubfrösche oder Sumpfschildkröten in naturnahen Lebensraumausschnitten aus nächster Nähe zu beobachten?“ Dies war für ihn und die Studenten Grund genug, den Weg aus Dortmund ins idyllische mittelhessische Herborn zu suchen, obgleich es im Ruhrgebiet mehrere renommierte Zoologische Gärten gibt.

ZOOM-Erlebniswelt, 27.06.2008
Behinderte profitieren am Erlebnistag zusätzlich

Behinderte zahlen in der ZOOM Erlebniswelt einen reduzierten Eintrittspreis von neun Euro statt der normalen 13,50 Euro für Erwachsene. Ist der Behinderte auf eine Begleitperson angewiesen, zahlt auch diese den ermäßigten Eintrittspreis. Dies hielten die Ratsherren Udo Brückner (SPD) und Wolfgang Heinberg (CDU) für eine finanzielle Benachteiligung der Behinderten und wandten sich deshalb an die Geschäftsführung der GEW Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH. Von dort gab es nun nach der Aufsichtsratssitzung in dieser Woche grünes Licht für eine Neuregelung: An den so genannten Erlebnistagen in der ZOOM Erlebniswelt, an denen nur der halbe Preis für die Einzeltageskarte erhoben wird, gilt diese 50-prozentige Ermäßigung ab sofort auch auf die schon ermäßigten Eintrittspreise für Behinderte und deren berechtigte Begleitpersonen. Die nächsten Erlebnistage in der ZOOM Erlebniswelt sind der 18. August und der 17. September.

Aquazoo Düsseldorf 27.06.2008
Otter - Pelztiere der besonderen Art

Schon die Titelseite des druckfrischen Magazins "Aquarius" des Aquazoos in Düsseldorf lässt die Herzen von Otter-Fans höher schlagen: "Nemo", der Botschafter der Wassermarder schlechthin, blickt vorwitzig aus seiner Menschenobhut auf sein Publikum. Und im Heft selbst gibt es dann viele Informationen zu den weltweit dreizehn verschiedenen Arten des Otters. Ob Riesen- oder Seeotter, Eurasischer Fischotter oder Kurzkrallenotter, die Lebensweise und Gefährdung dieser hoch interessanten Tiergruppe wird allgemeinverständlich dargestellt. Aber auch das "Jahr des Frosches", die weltweite Amphibienkampagne 2008 aller Natur- und Zooverbände, findet ihren textlichen Niederschlag, schließlich beteiligt sich die Landeshauptstadt an der Rettung der Amphibien mit erheblichem Aufwand. Weitere Beiträge informieren über den hohen technischen Standard bei der Tierhaltung, geben Einblicke in die Zoopädagogik und stellen die Arbeit des Tierpfleger-Teams vor.

ZOOM-Erlebniswelt, 27.06.2008
Fotowettbewerb Ferien-Foto-Safari "Natur - tierisch nah"

Wie ein lebender Torpedo flitzt der Seelöwe durchs Becken und wird doch von der Kameralinse eingefangen. Aug in Aug, nur getrennt durch eine Glaswand, faucht uns der imposante Löwe an: ein Motiv fast wie aus der Serengeti. Und dann die süßen Schimpansen- und Bärenbabys, verewigt fürs Fotoalbum oder die Festplatte? Hand aufs Herz: Gibt es eigentlich, mal abgesehen von den eigenen Sprösslingen, ein dankbarere Fotomotive als die Tiere in den Zoos der Region? Eben! Deshalb bitten freizeit, das Internetportal www.DerWesten.de und die ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen in den kommenden Wochen zur großen Ferien-Foto-Safari. Gefragt sind Sie und Ihr Auge: Wir suchen bildschöne Tierfotos aus den Zoos und Tierparks der Region. Interesse geweckt? Na dann: Viel Spaß und tolle Motive!

Zoo Osnabrück, 27.06.2008
Erste Reaktionen auf Zootest des Stern

Die Zoo-AG, eine Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Zooexperten hat in ihrer jüngsten Presseschau den Zootest des Stern als „ärgerlich“ bezeichnet. Der Osnabrücker Zoo schnitt bei diesem Testergebnis zwar mit der Note „noch gut“ ab, war aber lediglich auf dem 25. Platz von 27 Großzoos gelandet. Der Osnabrücker Zoo erfüllt nicht nur alle von der Europäischen Union geforderten Haltungsbedingungen, sondern übertrifft diese in allen Fällen zum Teil deutlich. Dies ist das Ergebnis eines harten Sanierungsprogramms, das nicht mit öffentlichen Mitteln, sondern dank vieler Sponsoren und Zoobesucher realisiert werden konnte. Es ist deshalb völlig unverständlich, dass der Osnabrücker Zoo hinter vielen Zoos bewertet wurde, die in vielen Fällen selbst die Haltungsbedingungen für sensible Tierarten wie Menschenaffen und Elefanten nicht erfüllen. Gleichwohl hat der Zoo Osnabrück selbst viele Schwachstellen erkannt, die in den nächsten Jahren mit großen Anstrengungen abgebaut werden sollen. „Wir leben im Moment noch sehr stark von der Verpackung, also unseren Marketingkampagnen, mit denen wir die Besuchszahlen von 400.000 auf 750.000 jährliche Besucher ausweiten konnten! Das eigentliche „Produkt Zoo“ muss und wird in den nächsten Jahren mit Rekordinvestitionen zu einem der schönsten Zoos in Deutschland weiter „entwickelt“, sind sich Zoopräsident Reinhard Coppenrath und Geschäftsführer Andreas Busemann sicher. Der weltweit einmalige unterirdische Zoo, der Zoo und Naturkundemuseum miteinander verbindet und insbesondere die neu entstehende, gitterlose afrikanische Erlebniswelt Takamanda werden mit einer Rekordsumme von 12 Millionen Euro das Erscheinungsbild des Zoo nachhaltig verbessern. „Mit diesen beiden Projekten sind wir im Vergleich zu anderen Zoos in Deutschland ab 2010 auf UEFA-Cup-Kurs“, sind sich Coppenrath und Busemann sicher. „Um auf Championsleague -Niveau zu kommen, müssen wir aber zeitnah insbesondere die Bärenanlage und den Beton-Affenfelsen im Herzen des Zoos komplett umgestalten. Wir arbeiten zurzeit an einer Überarbeitung des Masterplans für den Gesamtzoo, können aber schon jetzt sagen, dass die Finanzierung – insbesondere mit Blick auf die Tatsache, dass wir der Zoo mit der geringsten Zuschussquote sind – nicht einfach werden wird.“

Opel-Zoo, 27.06.2008
Muntjaks - Hirsche in Miniaturausgabe bei den Roten Pandabären
Die beiden Roten Pandabären Luri und Matt haben sich offensichtlich in ihrer Anlage gut eingelebt; jeder hat seinen Lieblingsplatz in den Bäumen, von dem aus er auf die Besucher und die ganze Umgebung hinabblicken kann. Seit Neuestem können sie auch noch auf eine weitere Tierart hinabblicken, die noch nie im Opel-Zoo gepflegt wurde: Zwei weibliche Tiere und ein männliches Exemplar der Muntjaks, eine Gattung aus der Familie der Hirsche. Von den 11 existierenden Arten der Muntjak-Hirsche wurden 5 erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt. Der Grund ist einfach, Muntjaks sind klein und leben einzeln oder in Kleingruppen verborgen im Unterholz der Wälder. Im Opel-Zoo werden Chinesische Muntjaks (Muntiacus reevesi) gepflegt, kleine Hirsche mit einer Schulterhöhe von etwa 40 cm und einem Gewicht von 15 kg. Fast wie eine Miniaturausgabe der großen Hirsche sind die Muntjaks schon ein wenig außergewöhnlich anzusehen. In ihrer neuen Anlage bei den Roten Pandas kann man sie auch sehr gut beobachten. Die drei Tiere, die aus anderen Zoos nach Kronberg kamen, äsen seit ein paar Tagen auf der Grasfläche im Pandagehege und halten den Bewuchs kurz.

Wildpark Lüneburger Heide, 26.06.2008
Doppeltes Elchglück

Gerade mal zwei Wochen alt sind die noch namenlosen Mini-Elche mit den endlos langen Beinchen. Noch unbeholfen staksen sie um ihre stolzen Mütter Nadja (3) und Steffi (3) herum, die nach acht Monaten Tragzeit ihre Kälber zur Welt gebracht haben. Mädchen oder Jungen, diese spannende Frage kann erst in Kürze beantwortet werden, selbstverständlich werden Mütter und Kinder erst einmal in Ruhe gelassen. So dürfen weder Vater Zwille (6) noch die Tierpfleger in ihre Nähe. Die kleinen Elche, die jetzt etwa einen Meter hoch sind und bei ihrer Geburt 15 Kilogramm wogen, werden sechs Monate gesäugt und bringen es ausgewachsen auf eine Schulterhöhe von 2,40 Metern, fast drei Meter Länge und ein Gewicht von 400 (Weibchen) bis sogar 850 Kilogramm (Männchen). Von der damit mit Abstand größten Hirschart sind insgesamt acht Tiere im Wildpark Lüneburger Heide zu bestaunen. Seit über dreißig Jahren züchtet der Wildpark erfolgreich Elche. Die naturbelassenen großen Gehege und ein neu errichteten Stall im Blockhausstil, bieten ideale Voraussetzungen für die Aufzucht und dem Wohlbefinden des Elchnachwuchses.

Thüringer Tierpark Erfurt, 26.06.2008
Afrikanische Kunst zwischen Nashörnern

Ab dem 28. Juni kann man sich im Nashornhaus des Zooparks an afrikanischer Schnitzkunst erfreuen. Der aus Togo stammende und mittlerweile in Erfurt lebende Holzbildhauer Boniface Ametepe wird hier in den nächsten Wochen seine Werke den Zoobesuchern präsentieren. Zu bestaunen sein werden dabei verschiedenste Tierfiguren, aber auch Menschenskulpturen und bildschöne Möbelstücke im afrikanischen Stil. Und wer Gefallen an dem einen oder anderen Holzkunstwerk gefunden hat, kann diese über Boniface Ametepe persönlich auch käuflich erwerben.

Zoo Berlin, 26.06.2008
Ein bedrohter Riese: die Atlantische Seespinne

In der großen Familie der Spinnenkrabben findet man neben tropischen Zwergen von nur wenigen Millimetern Panzerdurchmesser auch die größte Krabbe der Welt, die Japanische Riesenkrabbe mit bis zu drei Metern Beinspanne. In ihrer natürlichen Umwelt leben Spinnenkrabben meist sehr versteckt, viele tarnen sich mit Algenpolstern. Im nördlichen Atlantik wurde eine Spinnenkrabbenart jedoch zur Bedrohung. Die Massenvermehrung der eingeschleppten pazifischen Königskrabbe hat negative Auswirkungen auf die ursprüngliche Meeresfauna. Leider ist aber die Atlantische Seespinne (Maja brachydactyla) durch Überfischung in weiten Bereichen des Nordatlantiks selten geworden. Internationale Projekte sollen nun helfen, die bedrohten Tiere zu bewahren. Mit Sendern versehen, geben die Krabben Aufschluss über ihr Wanderverhalten. In spanischen Gewässern starteten Erfolg versprechende Wiederausbürgerungsprogramme. Im Kaltwasserbereich des Zoo-Aquariums können die ca. 60 cm großen Atlantischen Seespinnen bestaunt werden.

Vogelpark Herborn, 26.06.2008
Mit Werner Becker und den Freunden der Flora Herbornensis im Vogelpark der Pflanzenwelt auf der Spur…

… waren unlängst kleine und große Naturfreunde im Herborner Vogelpark, der einmal mehr seinem Ruf als Naturerlebniszentrum auf unterhaltsame Art gerecht wurde. Landschaftsgärtner Dirk Behnert hatte eine sehenswerte Pflanzenbörse organisiert und verteilte zudem mit den Vogelparkvereinskolleginnen Britta Heering und Renate Hebener selbst gezogene Blumen an kleine Gartenfreunde, die diese natürlich selbst in die von der Firma Samen Schneider aus Haiger gesponserten Töpfchen einpflanzen durften. Die Wissbegierigen unter den Vogelparkbesuchern kamen bei den spannenden Führungen mit Werner Becker zu den farbenfrohen botanischen Kostbarkeiten im Vogelpark voll auf ihre Kosten. Die Resonanz auf diese Veranstaltung war dermaßen erfreulich, dass die Aktiven der Flora Herbornensis und des Vogelparkvereins eine Wiederholung schon beim diesjährigen Zootag am 5. Oktober beabsichtigen. Übrigens bietet der Herborner Vogelpark schon in diesen ersten Ferientagen zahlreiche Höhepunkte: Neben gleich neun jungen Weißstörchen stehen dabei die sechs erst wenige Tage alten Jungziegen, die das Streichelgehege mit munteren Bocksprüngen erobern, besonders im Blickpunkt des Interesses der zahlreichen Besucher aus nah und fern.

Zoo Wuppertal, 26.06.2008
Sommerprogramm 2008
In den Sommerferien bietet der Zoo seinen Besuchern neben den Tieren auch in diesem Sommer wieder ein attraktives Programm mit Führungen, Sonderaktionen und Konzerten. Auf dem Programm stehen in den Sommerferien u. a. Kinder-Ferienführungen mit wechselnden Themen, Sonderführungen hinter die Zookulissen, Abendführungen durch den geschlossenen Zoo, Kinderschminken, Konzerte und Aktionen für Kinder mit dem Clown-Theater „Oh Larry“.

Zoo Osnabrück, 26.06.2008
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus!

Der Osnabrücker Zoo wird in den nächsten Jahren mit millionenschweren Investitionen sein Erscheinungsbild weiter verbessern. Das wohl wichtigste Projekt in der Geschichte unserer Einrichtung, die erlebnisorientierte Erweiterung durch einen afrikanisch gestalteten, gitterlosen Zoo (Takamanda) steht unmittelbar bevor. Im Rahmen der von uns durchgeführten europaweiten Ausschreibungen der Planungsleistungen haben wir uns nun für das in unseren Augen beste Konzept, das der international erfahrene Zooarchitekt Peter Rasbach entwickelt hat entschieden. Gemeinsam mit Herrn Rasbach werden wir Ihnen am 2.Juli ab 10.30 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz das Ergebnis unserer Planungen vorstellen. Ebenfalls erlauben wir uns im Rahmen dieser Veranstaltung auf den jüngsten Zootest des Magazins Stern noch einmal kurz einzugehen und in diesem Zusammenhang die weiteren perspektivischen Planungen des Zoos vorzustellen. Bitte öffnen Sie dazu auch den beigefügten Link um sich umfassend zu informieren.

Zoo Duisburg, 26.06.2008
6-facher Nachwuchs bei den Arktischen Wölfen

Wie jedes Jahr begann die Ranzzeit der im Zoo Duisburg gehaltenen Arktischen Wölfe im Frühjahr. Hierbei gelangen grundsätzlich nur die beiden ranghöchsten Rudeltiere, die so genannten Alpha-Tiere, zur Paarung. Zum Monatsende April war es dann soweit: die Leitfähe hatte sich tief in ihren selbst gegrabenen Erdbau verkrochen und zeigte ihren Pflegern damit unmissverständlich an, dass die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lassen sollte - nach einer Tragzeit von rund 2 Monaten. Das bekanntermaßen hoch entwickelte Sozialsystem der Wölfe greift auch in dieser Situation, denn die restlichen Rudelangehörigen brachten dem werdenden Muttertier sein Futter an oder auch in den Bau. Erstmal verriet ein noch verhaltenes, aus dem Bau dringendes Fiepsen den Pflegern, dass die Jungtiere geboren waren. Blind, nur spärlich behaart und völlig hilflos geboren, bleibt der Nachwuchs die ersten 3-4 Wochen im Bau, bis er sich zum ersten Mal aus der Höhle wagt und die Fähe das auch zulässt. Mittlerweile sind aus den zaghaften, kurzen Abstechern der sechs Jungtiere aus der Wurfhöhle Ganztagesausflüge geworden. Sie sind nicht nur damit beschäftigt, ihre neue Umgebung intensiv kennenzulernen sowie ihre Mutter auf Trab zu halten, sondern Teil des Rudelverbandes zu werden. Besucher werden jetzt Zeuge davon, wie die Jungwölfe in das komplexe Sozialgefüge hineinwachsen. So zeigen sie z.B. beim Spielen die angeborene Tötungshemmung, wonach sich der „unterlegene“ Spielpartner in Demutshaltung, auf dem Rücken liegend, dem Sieger unterwirft. Ein bisschen Komik spielt hinein, wenn die Jungwölfe es später den Erwachsenen gleichtun und losheulen wollen. Mehr als Gekrächze kommt anfangs nicht heraus.

Tierpark Chemnitz, 26.06.2008
Nachwuchs bei den Hauseseln

Diese Woche hat es wieder Nachwuchs im Tierpark gegeben – ein weiblicher Hausesel kam am Dienstag auf die Welt. Somit besteht die Eselgruppe momentan aus sechs Tieren.

Zoo Osnabrück, 26.06.2008
100jähriges Firmenjubiläum zugunsten des Zoos!

Die 6 Löwenbabies des Zoos brauchen jede Menge Energie, um ihre Umwelt zu erforschen. Dazu legen sie regelmäßig „Boxenstopps“ bei ihren Müttern ein, um kräftig nachzutanken. Shaba und Nyota, die Löwinnen, sorgen mit gehaltvoller Muttermilch für eine rundum sichere Versorgung der Kleinen. Für jede Familie der Region Energie bereit zu stellen ist seit 100 Jahren das Motto der Firma Behrenswerth aus Hilter. Aus Anlass des 100jährigen Firmenjubiläums hat die Firma Behrenswerth nun nicht nur die Patenschaft für Shaba übernommen und die Erträge des Firmenjubiläums in Höhe von 2.500 Euro an den Zoo gespendet. Rainer Behrenswerth entschloss sich beim Besuch seines Patentieres und beim Anblick der 6 munteren Löwenjungen darüber hinaus spontan, in den Förderkreis der Zoogesellschaft einzutreten und damit den Zoo dauerhaft finanziell zu unterstützen. Nur dank der Unterstützung des Förderkreises, in dem sich nun 125 Firmen für den Zoo engagieren, kann der Zoo sich trotz der geringsten Zuschussquote aller deutschen Zoos weiter positiv entwickeln.

Tierwelt Herberstein, 26.06.2008
Tierwelt Herberstein als attraktive Eventlocation - Luchspärchen mit prominenten Tierpaten!

Die Tierwelt Herberstein wird immer attraktiver für "besondere" Veranstaltungen, gerade am kommenden Samstag, 28. Juni, ist es wieder soweit: Rund 500 Mitglieder der steirischen Landarbeiterkammer besuchen die Tierwelt Herberstein. Auf sie wartet ein spannender Tag im Reich der Tiere! Ganz besonders freuen sich die beiden Luchse Cleo und Filou auf diesen Tag! Das Luchspärchen erhält mit Landesrat Hans Seitinger und dem Präsidenten der Landarbeiterkammer, Christian Mandl, zwei prominente Paten!

Zoo Basel, 26.06.2008
Gepardenjunge bleiben noch in Basel

Die jungen Geparde vom September 07 werden vorläufig noch im Zoo Basel bleiben. Damit können Besucher weiterhin das spannende Heranwachsen der fünf goldenen Flitzer verfolgen. Zurzeit sind schon auffallende Unterschiede in Größe und Temperament bei den vier männlichen und dem einen weiblichen Jungtier auszumachen. Auf den ersten Blick sehen alle sechs im Zoo Basel lebenden Geparde gleich aus. Das aufmerksame Auge vermag jedoch schnell Mutter Msichana (9) von den fünf nur wenig kleineren Jungen vom September letzten Jahres zu unterscheiden. Bei den zu unregelmäßigen Zeiten stattfindenden Fütterungen sind die unterschiedlichen Temperamente der fünf Jungtiere gut zu erkennen. Von den sechs Hühnern, die ihnen der Pfleger bringt, beansprucht die Mutter das erste. Die fünf weiteren werden blitzschnell von den Jungen gepackt, mit den scharfen Vorbackenzähnen zerlegt und verschlungen. Keine zehn Minuten später hat der schnellste von seinem Huhn nur noch einen Rest des Halses und die Füße übrig gelassen und sieht sich nach weiteren Happen um. Da die Beute gemeinsam verzehrt wird, ist es für die frecheren Tiere ein Leichtes, den scheuen einen Teil ihrer Portion abzujagen. Jeder schaut zuerst für sich. Mit neun Monaten sind die Jungen beinahe so groß wie die Erwachsenen. Was hält sie auch im Freileben in der Gruppe zusammen? Warum machen sie sich nicht einfach auf und davon? jeder auf der Suche nach seinem eigenen Glück? In diesem Alter folgen junge Geparde in der Savanne nicht mehr einfach der Mutter zu der von ihr geschlagenen Beute. Jetzt haben sie zu lernen, wie sie sich selbst Nahrung beschaffen können. Die Mutter wird dabei zur Lehrmeisterin, fängt junge Gazellen lebendig und setzt sie ihrer Jungmannschaft vor. Völlig überfordert ist diese anfangs kaum in der Lage, die leichte Beute zu töten. Auch für Geparde ist die Jagd eine hohe Kunst, die über lange Zeit und mit täglicher Übung erlangt werden muss. Nur wer in der Lage ist, eine geeignete Beute auszumachen und sich auf eine Sprintdistanz von wenigen hundert Metern anzupirschen, erhält die Chance zur eigentlichen Jagd. Das fliehende und Haken schlagende Ziel des Angriffs darf im Schnelllauf nicht verloren werden, damit es im entscheidenden Moment mit einem Pfotenschlag zu Fall gebracht und durch einen Biss getötet werden kann. Nur wer das alles beherrscht, kommt an seine tägliche Portion Fleisch. Junge Geparde brauchen dafür rund ein weiteres Jahr. Dann, etwa im Alter von frühestens achtzehn Monaten, werden sie von der Mutter verlassen. Die prächtigen Jungtiere sind noch ein weiteres Jahr im Zoo Basel zu bewundern. Diese Entscheidung wurde kürzlich in Absprache mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) getroffen. Die heikle Nachzucht dieser seltenen und bedrohten Tiere gelingt umso leichter, wenn die Heranwachsenden ähnlich lang wie im Freileben in ihrer Geburtsgruppe verweilen. Später sollen die in Basel geborenen Tiere an andere der rund 80 am Zuchtprogramm beteiligten Zoos weitergehen, um die derzeit etwa 370 Individuen zählende Zoopopulation weiter anwachsen zu lassen. In Afrika lebt noch eine abnehmende Zahl von höchstens 10 000 Geparden in kleinen inselartig voneinander isolierten Restvorkommen. Sorgen wir dafür, dass für den „goldenen Blitz der Savanne“ die Sonne nicht untergeht!

Zoo Magdeburg, 26.06.2008
Europaweit einzigartiges Forschungsnetzwerk entsteht

Die Landeshauptstadt Magdeburg etabliert sich mehr und mehr zu einem Wissenschaftsstandort erster Güte. Das entstandene Forschungsnetzwerk Magdeburg - Berlin ist mit seiner Ausrichtung europaweit einzigartig. Auf den unterschiedlichen Gebieten der Zoologie sowie der Veterinärmedizin sollen im Zoologischen Garten Magdeburg zukünftig Elefanten, Nashörner und Affen im Mittelpunkt der Forschung stehen. Die auch für die Forschung notwendigen Infrastrukturen sollen bei den Neubauvorhaben des Zoos integriert werden, um damit die besten Vorraussetzungen zu bekommen.



Natur- und Artenschutz – Meldungen

Abendblatt.de - 28. Juni 2008
Elfenbeinküste - Palmölplantagen zerstören ihre letzten Rückzugsgebiete
Von den Toten wiederauferstanden, nur um kurz danach für Margarine sein Leben erneut zu verlieren - die Geschichte dieses Stummelaffen in Westafrika ist so verblüffend wie sein Name: Miss Waldrons Roter Stummelaffe heißt die Unterart, die Wissenschaftler unter dem Namen Piliocolobus badae waldronae kennen. Seit 1978 war dieser Affe nicht mehr gesichtet worden, im Jahr 2000 wurde die Unterart für ausgestorben erklärt und war damit der erste Affe, der im 21. Jahrhundert von der Liste der lebenden Arten verschwand. Allerdings wurde der Totenschein ein wenig zu früh ausgestellt. Im März 2008 war sich Inza Kone von der Universität in Cocody an der Elfenbeinküste jedenfalls ganz sicher, Miss Waldrons Roten Stummelaffen noch einmal im Regenwald seines Heimatlandes gehört zu haben. Lange wird er aber kaum im Tanoé-Wald überleben, den das einheimische Unternehmen PALMCI bereits abholzt, um dort Ölpalmen anzubauen. Das Palmöl wiederum benötigt der Unilever-Konzern dringend, um daraus Margarine, Waschmittel und viele andere Substanzen zu machen. Unilever ist dann auch der Hauptaktionär von PALMCI an der Elfenbeinküste. Längst hat PALMCI begonnen, den Sumpf trocken zu legen, auf dem der Tanoé-Regenwald wächst. Dabei entweicht jede Menge Kohlendioxid in die Luft, das den Treibhauseffekt kräftig verstärkt. Der einsetzende Klimawandel dürfte den drei vom Aussterben bedrohten Affenarten dort allerdings egal sein, ihr Stündchen wird wohl sehr viel eher schlagen. In wenigen Monaten sollen die Bäume gefällt werden, in deren Kronen sie heute noch zu Hause sind.

Times Online June 17, 2008
Poachers kill last four wild northern white rhinos
The last four northern white rhinoceros remaining in the wild are feared to have been killed for their horns by poachers and are now believed to be extinct in the wild. Only a few are left in captivity but they are difficult to breed and the number is so low that the species is regarded as biologically unviable. The northern white rhino, Ceratotherium simum cottoni, has been struggling for suvival since the 1970s, when numbers dropped from about 500 to 15. A slight recovery was recorded in 2003 when 30 were counted but by 2006 only four were left. All of them were recorded in the Garamba National Park in the Democratic Republic of Congo but war and civil unrest in the region has led to an increase in poachers. “Worryingly, recent fieldwork has so far failed to find any presence of these four remaining rhinos,” Dr Martin Brooks, a rhino specialist with the IUCN, said. “Unless animals are found during the intensive surveys that are planned under the direction of the African Parks Foundation the subspecies may be doomed to extinction.”


Focus online - 1. Juli 2008
Wüsten statt Wälder
Wälder sind wichtig – als Ökosysteme mit enorm vielfältiger Pflanzen- und Tierwelt sowie als Speicher von Kohlendioxid und nicht zuletzt als Erholungsräume. Doch jedes Jahr gehen riesige Waldstücke verloren. Insgesamt 27 Millionen Hektar Regenwald seien in den Jahren von 2000 bis 2005 von der Erdoberfläche verschwunden, berichten die Forscher um Matthew Hansen von der South Dakota State University. Diese Fläche kommt der Ausdehnung der Bundesrepublik Deutschland nahe, die laut Statistischem Bundesamt 35 Millionen Hektar misst. Für Umweltpolitiker sind verlässliche Zahlen zum Waldrückgang eine wichtige Argumentationshilfe. Als Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der UN-Konferenz zum Schutz der Artenvielfalt in Bonn sprach, erwähnte sie in ihrer Rede eine Zahl, die ursprünglich von der Food and Agricultural Organisation (FAO) stammt. „Pro Jahr gehen derzeit rund 13 Millionen Hektar Wald verloren“, sagte Merkel. Es war die gleiche Rede, in der die Kanzlerin Pläne bekannt gab, nach denen Deutschland von 2009 bis 2012 zusätzlich 500 Millionen Euro für den internationalen Wald- und Artenschutz investieren werde.

Stern - 1. Juli 2008
27 Millionen Hektar zerstört
Die Abholzung der Tropenwälder schreitet ungebremst voran: Neue Satellitenbilder zeigen, dass noch immer genauso viel Regenwald durch Flammen und Sägen zerstört wird, wie vor 20 Jahren. In den Jahren von 2000 bis 2005 verschwanden insgesamt 27 Millionen Hektar Regenwald von der Erdoberfläche. Das sind 2,4 Prozent des gesamten Tropenwaldes - eine Fläche, die größer ist als Großbritannien. Besonders verheerend sei die Situation in Brasilien, berichten die Wissenschaftler nach der Auswertung der Satellitendaten. Fast 48 Prozent der insgesamt neu abgeholzten Fläche entfielen auf das südamerikanische Land - viermal mehr als auf Indonesien, das in der Liste der Länder mit den höchsten Waldverlusten als nächstes folgt.

scharf-links.de - 1. Juli 2008
Klimaschock im Land der aufgehenden Sonne
Die Kirschbäume blühen in Japan inzwischen vier bis fünf Tage früher als noch vor 50 Jahren. Die frühe Blüte gehört zu den harmloseren Anzeichen des Klimawandels, die der WWF in einem aktuellen Report im Vorfeld des G8-Gipfels im japanischen Hokkaido zusammenfasst. Andere Folgen des Klimawandels treffen das Land der aufgehenden Sonne weit härter. Die Durchschnittstemperatur stieg in Japan im vergangenen Jahrhundert um ein Grad und liegt damit über dem weltweiten Durchschnitt. In der Folge nahmen Stürme und Dürren zu. Es regnet seltener aber dafür umso heftiger.

focus.de - 27. Juni 2008
Ozeanparadies wird Schutzgebiet
Entlang des Mittelatlantischen Rückens, einer Unterwasser-Bergkette mit bis zu 3500 Metern hohen Gipfeln, entsteht eine Tabuzone für Meeresfischerei. Darauf einigten sich die 15 Staaten des Oslo-Paris-Abkommens (OSPAR) zur Bewahrung des Nordost-Atlantiks in der französischen Stadt Brest, wie die Umweltorganisation Word Wide Fund for Nature (WWF) am Freitag mitteilte. Deutschland gehört zu den Ländern, die das OSPAR-Abkommen 1992 ratifizierten. Bisher gefährde vor allem die Tiefseefischerei die Artenvielfalt des Mittelatlantischen Rückens. In dem Ozeanparadies lebten seltene Fischarten, Korallen und Haie. Auch Wale fänden in dem Gebiet reichlich Nahrung und gute Fortpflanzungsbedingungen.

linkszeitung.de - 28. Juni 2008
Historische Entscheidung für Schutzgebiet im Atlantik
Entlang des mächtigen Mittelatlantische Rückens, der sich vom Nordpol bis fast an den Südpol erstreckt, soll nach Angaben des WWF eines der größten Meeresschutzgebiete der Welt entstehen. Damit sollen menschliche Eingriffe wie die zerstörerische Schleppnetzfischerei unterbunden werden. Das haben die 15 Staaten des Oslo-Paris-Abkommens (OSPAR) zur Bewahrung des Nordost-Atlantik am Freitag zum Ende einer Konferenz in der französischen Stadt Brest bekannt gegeben. Die unterseeische Bergkette mit Gipfeln bis zu 3.500 Metern über dem Meeresboden und Schluchten von bis zu 4.500 Metern Tiefe gilt als artenreicher Lebensraum. Das Schutzgebiet liegt auf halber Strecke zwischen Island und den Azoren und dehnt sich über 300.000 Quadratkilometer aus, es entspricht damit der Größe Italiens.

derNewsticker.de - 1. Juli 2008
Tierschützer fordern bedingungsloses EU-Importverbot für Robbenfelle
Mehrere hundert Mitglieder verschiedener Tierschutzgruppen haben am Dienstag in Brüssel für ein vollständiges EU-Einfuhrverbot für Robbenfelle demonstriert. Vor den Gebäuden der EU-Institutionen forderten sie die französische Ratspräsidentschaft auf, entsprechende Forderungen von Umweltkommissar Stavros Dimas zu unterstützen.


morgenpost.de - 28. Juni 2008
Grönland darf keine Buckelwale jagen
Ein dänischer Antrag zur Tötung von Buckelwalen von Grönland aus ist von der Internationalen Walfangkommission (IWC) abgelehnt worden. Bei zwei Enthaltungen hätten 36 Mitglieder gegen den Antrag gestimmt und 29 dafür, sagte Nicolas Entrup von der Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS in Santiago. Die Umweltorganisation WWF hält die gestern in Santiago de Chile zu Ende gegangene 60. Tagung der IWC für eine Farce und bewertet das Resultat als "Desaster". WWF-Artenschutzexperte Volker Homes: "Das einzige Ergebnis ist eine Art Waffenstillstand zwischen Walfang-Befürwortern und -Gegnern."

faz.net - 29. Juni 2008
IWC- Tagung - Keinen Wal für Grönland
Erstmals ist es den Ländern der Europäischen Union gelungen, sich auf einer Tagung der Internationalen Walfang-Kommission (IWC) auf eine gemeinsame Position zu einigen - allerdings richtete sich die Entscheidung gegen das EU-Mitglied Dänemark. Kopenhagen hatte für Grönland, das als autonomes Gebiet zu Dänemark gehört, den Antrag gestellt, zwischen 2008 und 2012 zehn Buckelwale jährlich jagen zu dürfen. Alle EU-Staaten, die zugleich IWC-Mitglieder sind, lehnten den Antrag ab.

taz.de - 29. Juni 2008
Dänemark scheitert mit Antrag - Buckelwale vorerst geschützt
Buckelwale bleiben vorerst vor den Harpunen der Walfänger geschützt. Dänemark ist auf der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) mit seinem Antrag gescheitert, zehn der symbolträchtigen Meeressäuger für die Bewohner Grönlands in den kommenden fünf Jahren zum Abschuss freizugeben. Die einzige wirkliche Entscheidung des fünftägigen Treffens von Vertretern aus 81 Ländern betraf die Einsetzung einer Arbeitsgruppe. Diese soll nun bis zur nächsten Versammlung 2009 einen ersten Bericht vorlegen. 33 Themen waren umstritten, alle Debatten wurden vertagt.

blick.ch - 27. Juni 2008
30 Wale gestrandet - 29 gerettet
Auf der thailändischen Insel Racha sind 30 Kleine Schwertwale gestrandet. Mit vereinten Kräften verhinderten Anwohner und Hotelangestellte das Schlimmste. Die Leute hätten die bis zu 4,20 Meter langen Wale wieder ins Meer zurückgetragen, sagte der Direktor des Marinebiologischen Zentrums in Phuket heute. Dank dieser spontanen Rettungsaktion überlebten alle Tiere - bis auf eines, das "durch den Schock" gestorben sei.

abendblatt.de - 28. Juni 2008
Die Plünderung der Meere: Thunfisch und Kabeljau sind bedroht
Thunfischjagd ist seit Mitte dieses Monats im Mittelmeer und im Ostatlantik verboten. Die EU-Kommission verhängte ein Fangverbot für den immer seltener werdenden Fisch, weil die Mitgliedsstaaten ihre diesjährigen Fangquoten schon mitten in der Saison ausgeschöpft hatten. "Die erlaubte Fangmenge für den Blauflossenthunfisch im Mittelmeer liegt bei 30 000 Tonnen in diesem Jahr", sagt die Fischereiexpertin der Umweltschutzorganisation WWF, Karoline Schacht. "Doch gefangen werden nach unserer Schätzung etwa 50 000 Tonnen." Nach Jahren des Nichtstuns will die EU nun stärker gegen die Plünderer der Meere vorgehen und eine schwarze Liste illegaler Fangschiffe erstellen, wie die Fischereiminister in dieser Woche beschlossen. Bei schweren Verstößen sollen die Fischerboote beschlagnahmt und Bußgelder verhängt werden können.

morgenpost.de - 28. Juni 2008
Kabeljaubestände in der Nordsee vor dem Kollaps
Der Internationale Rat zur Erforschung der Meere, in dem 1600 Meeresexperten vertreten sind, hat gestern empfohlen, den Kabeljaufang in der Nordsee komplett einzustellen, bis der Bestand sich erholt. Der WWF appelliert an die Fischereiminister der EU, die Warnungen der Wissenschaftler endlich ernst zu nehmen und die Fangquote auf Null zu setzen. Die Fischerei habe erneut bewiesen, dass sie mit den Meeresressourcen nicht verantwortungsvoll umgehe.

net tribune - 1. Juli 2008
Dresdner Welterbetitel auf dem Prüfstand
Die mit Spannung erwartete Entscheidung fällt Ende der Woche, wenn die 21 Delegierten sich mit den gefährdeten Stätten beschäftigen. Denkbar ist, dass Dresden noch eine allerletzte Frist erhält, zugleich aber ein umgehender Baustopp eingefordert wird. Möglich ist jedoch auch, dass die sächsische Landeshauptstadt den Titel sofort verliert. Es wäre erst das zweite Mal, dass die UNESCO zum äußersten Mittel greift. Erstmals wurde der Titel vor einem Jahr einer Stätte im Oman aberkannt. Trotz massiver Intervention der UNESCO war Ende 2007 mit dem Brückenbau begonnen worden, drei Jahre nach Verleihung des Titels. Etliche Bäume wurden bereits gefällt, Bauarbeiter gossen erste Fundamente. Betroffen ist eine besonders sensible Stelle im Elbtal, in Sichtweite der historischen Dresdner Altstadt. Für die Welterbehüter verschandelt die geplante vierspurige und 160 Millionen Euro teure Elbquerung eine einmalige Kulturlandschaft.

Süddeutsche Zeitung - 1. Juli 2008
Dresdner Welterbe erneut auf dem UNESCO-Prüfstand
Die Zukunft des Dresdner Elbtals als Welterbe steht diese Woche erneut auf dem Prüfstand. Die UNESCO will bei ihrer am Mittwoch beginnenden Welterbe-Tagung (2. bis 10. Juli) im kanadischen Québec möglicherweise abschließend entscheiden, ob die Flusslandschaft wegen der umstrittenen Waldschlößchenbrücke das begehrte Gütesiegel aberkannt bekommt. Berlin hofft dagegen, mit sechs Wohnsiedlungen aus den 20er Jahren neu in die prestigeträchtige Liste aufgenommen zu werden. Rheinland-Pfalz erwartet eine Empfehlung, ob für die geplante Rheinquerung bei der Loreley eine Brücke oder ein Tunnel gebaut werden soll. Insgesamt bewerben sich bei der Tagung 41 Kandidaten neu um die Anerkennung als Welterbe. Gleichzeitig will das UNESCO-Komitee über alle derzeit 30 gefährdeten Stätten auf der Roten Liste beraten.

FR-online - 1. Juli 2008
Baustopp im Biotop
Das oberste griechische Verwaltungsgericht, der Staatsrat, hat die Pläne für den Bau einer neuen Autobahn auf der Halbinsel Peloponnes vorerst gestoppt. Die Schnellstraße, an deren Bau und Betrieb der deutsche Baukonzern Hochtief maßgeblich beteiligt ist, soll mitten durch ein Naturschutzgebiet führen. Umweltschutzgruppen hatten deshalb das Gericht angerufen. Die 365 Kilometer lange Autobahn soll von Eleusis bei Athen über Korinth und Patras an der Küste des Peloponnes nach Tsakona im Südwesten der Halbinsel führen. Mit geschätzten Kosten von 2,8 Milliarden Euro handelt es sich um das bisher teuerste Straßenprojekt in Griechenland.

Heidenheimer Neue Presse - 1. Juli 2008
Buchen heizen die Diskussion an
Zank um fränkischen Nationalpark. Gegner sprechen von einer Katastrophe, Befürworter sehen eine Chance für den Steigerwald. Der Streit um den Nationalpark geht weiter. "Global gesehen ist es ein Klacks, aber für die Region wäre es eine Katastrophe" - so bewertet Bert Grebner aus Prichsenstadt im Landkreis Kitzingen die Diskussion um einen möglichen Nationalpark in Franken. Im Frühjahr 2007 hatte ein Gutachten die Qualität alter Buchenwaldbestände im Umkreis der Gemeinde Ebrach (Kreis Bamberg) bestätigt und Landrat Günther Denzler (CSU) auf die Idee gebracht, rund 10 000 Hektar des Staatswaldes im Nördlichen Steigerwald zu einem Nationalpark zu machen. Eine Machbarkeitsstudie war 2007 von den betroffenen Landkreisen abgelehnt worden und liegt seitdem auf Eis.

umweltruf.de - 28. Juni 2008
Zoll führt intensive Kontrollen durch - Keine Tiere oder Pflanzen aus dem Urlaub mitbringen
"Das Mitbringen besonders geschützter Tiere und Pflanzen aus dem Urlaub ist verboten und verstößt gegen die internationalen Artenschutzbestimmungen", so der Hinweis von Umweltminister Eckhard Uhlenberg. "Dazu gehören nicht nur lebende Tiere, auch Präparate, Teile und Erzeugnisse wie Elfenbeinschnitzereien, Gürtel aus Schlangenleder, bemalte Vogelfedern oder am Strand gefundene Riesenmuscheln. An den Flughäfen unseres Landes finden auch in diesem Jahr in den Sommermonaten durch den Zoll intensive Kontrollen statt. Souvenirjäger müssen mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro rechnen", so der Minister.

landeszeitung.de - 28. Juni 2008
Aktion für Fischotter - Projektstart: "Lebensraum Luhe"
In Winsen/Luhe hat gestern der Verein Aktion Fischotterschutz den Startschuss für das Projekt "Lebensraum Luhe für Fischotter und Mensch" gegeben. Schüler der Klasse 2 c der Alten Stadtschule Winsen setzten nahe dem Kreishaus zwischen Luhe und Flutmulde rund 240 Pflanzen der Feucht- und Sumpfgebiete. "Das ist zunächst eine symbolische Aktion", sagte Thomas Lucker vom Fischotterschutz in Hankensbüttel. Demnächst sollen an sechs Gewässerabschnitten Maßnahmen des Natur- und Gewässerschutzes umgesetzt werden - auch im Landkreis Lüneburg. Die Aktion ist ein Teilvorhaben des Projektes "Das blaue Metropolnetz", das insgesamt mit rund zwei Millionen Euro gefördert wird. An der Luhe wurde jetzt die erste Fischotterstele mit Infotafel aufgebaut.

lifepr.de - 30. Juni 2008
Qualvoller Tod durch Tellereisen - Ein sinnvoller Umgang mit Waschbärkonflikten muss anders aussehend
Wildbiologen haben am 26. Juni 2008 in Carpin ein Waschbärweibchen mit zerschmettertem Vorderlauf verendet aufgefunden. Pathologische Analysen ergaben, dass diese Verletzungen zweifelsfrei durch den strafrechtlich relevanten Einsatz eines verbotenen Tellereisens hervorgerufen wurden. Diese Fähe war einer von 65 Waschbären, die seit über zwei Jahren im Rahmen eines Waschbärforschungsprojektes im Müritz-Nationalpark mit UKW-Halsbandsendern ausgestattet wurden und somit mittels so genannter Telemetrietechnik Tag und Nacht geortet werden können.

Welt online - 1. Juli 2008
Bienen werden zur Landflucht gezwungen
Immer mehr Bienen sterben. Viele Arten stehen sogar auf der Roten Liste. Grund für die Veränderungen sind die Monokulturen und der Blütenschwund am Wegesrand. Auf die fetten Frühjahrswochen im Rapsfeld folgt nun die Hungersnot. Der starke Nahrungsmangel führte sogar zur Landflucht der emsigen Tiere. Im vergangenen Jahr ist die Population der Bienenvölker bei den deutschen Imkern teilweise um 30 Prozent eingebrochen. Auch die Zahl der Wildbienen schrumpft seit Jahren. Von 550 Wildbienenarten stehen heute 330 auf der Roten Liste. Den Schwund an Bestäubern bekommen Gärtner und Bauern zu spüren.

maerkischeallgemeine.de - 30. Juni 2008
Naturpark Westhavelland wurde vor zehn Jahren ausgerufen / Festakt
Nach zehn Jahren ist der Naturpark Westhavelland für die Region ein Standortfaktor geworden, der vielerlei Vorteile bringt. Darüber waren sich am Freitag alle einig, die nach Rathenow gekommen waren, um den ersten "runden" Geburtstag des Naturparks zu feiern. Über 1000 Tiere und Pflanzen, die vom Aussterben bedroht sind, gehören heute zur Naturvielfalt dieser Region, in der sich wieder häufiger Biber, Otter und Fischadler niederlassen.

abendblatt.de - 28. Juni 2008
Harburg Vogelkundler bremst die Logistik-Pläne für Neulanda
Was Vogelkundler Alexander Mitschke den verdutzten Mitgliedern des Harburger Stadtplanungsausschusses am Donnerstagabend so ganz nebenbei mitteilte, könnte dem Hamburger Senat - und ganz besonders Wirtschaftssenator Axel Gedaschko (CDU) - erhebliche Kopfschmerzen bereiten. Darüber hinaus könnte es die Entwicklung des Stadtteils Neuland in ungeahnter Weise beeinflussen. Mitschke hatte die Grünbrache an der Autobahnanschlussstelle Harburg nördlich der Neuländer Straße unter die Lupe genommen. Dort soll - wie berichtet - ein Logistikpark entstehen. Neben Schlagschwirl (Locustella fluviatilis, ein grasmückenartiger Bodenbrüter) und Grauschnäpper (Muscipapa striata, aus der Familie der Fliegenschnäpper) hat Mitschke überraschenderweise auch mindestens ein Brutpaar des Wachtelkönigs (Crex crex) entdeckt. Der scheue Rallenvogel ist stark gefährdet, steht auf der Roten Liste der bedrohten Vogelarten und hat schon das Wohnungsbauprojekt NF15 nördlich des S-Bahnhofs Neugraben erheblich geschrumpft.

presseportal.de - 30. Juni 2008
Feuer frei zur Jagd auf Wildgänse aus der Tundra
Mit der Einführung von Jagdzeiten für nordische Wasservögel in Niedersachsen bestätigt die CDU/FDP-Koalition in Hannover erneut, dass sie Weltnaturschutzkonferenzen wie kürzlich in Bonn wenig interessieren, wenn zu Hause die Freunde der Jagd ein Anliegen haben. Am Beispiel der Abschusserlaubnis für Bläss-, Saat- und Graugänse, die hierzulande ihre Winterrastplätze aufsuchen, "dokumentieren die Provinzpolitiker in Hannover erneut ihre Ignoranz gegenüber allen Bekenntnissen zur internationalen Zusammenarbeit beim Schutz der biologischen Vielfalt", sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) Rainer Baake anlässlich des In-Kraft-Tretens der neuen Regelungen.

readyfornature.com - 1. Juli 2008
Ein großer Erfolg im Artenschutz: Die Uferschwalben brüten wieder im Nationalpark Donau-Auen
Die Uferschwalbe (Riparia riparia) war einst an der Donau ein häufiger Brutvogel, der ähnlich wie der Eisvogel seine Brutröhren in steile Uferanrisse gegraben hat. In Folge der umfangreichen Regulierung der Flüsse hat diese Vogelart in Österreich beinahe alle natürlichen Brutstandorte verloren. Neben Pielach und March gehört seit kurzem auch die Donau im Bereich des Nationalpark Donau-Auen wieder zu den "erlesenen" Flussabschnitten Österreichs, an denen die Uferschwalbe zu finden ist! Hier hat sich erneut eine stattliche Kolonie angesiedelt. In der Brutsaison 2007 waren 120 Brutröhren belegt und die Jungen konnten erfolgreich ausfliegen. Heuer sind bereits 180 Brutröhren besetzt - dies gibt berechtigte Hoffnung auf eine nachhaltige Wiederbesiedelung der Donau-Auen!

oekonews.at - 29. Juni 2008
Musik für eine lebendige Donau - WWF und Partner begleiten Hubert von Goiserns musikalische Donaureise
Mit einem Konzert in Obermühl an der Donau fiel der Startschuß für den zweiten Teil von Hubert von Goiserns Linz-Europa Tour, einer musikalischen Reise entlang der Donau. Der WWF ist im Rahmen der internationalen Donau-Kampagne wie auch schon letzten Sommer wieder an Bord. Gemeinsam mit seinen deutschen Partnern Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz begleitet er Hubert von Goiserns Konzerte, informiert über die Gefahren die der Donau in Form von Schifffahrtsprojekten drohen und sammelt Unterschriften für die Petition zum Schutz der lebendigen Donau.

nordschleswiger.dk - 28. Juni 2008
Die Wiesenvogelbestände in den dänischen Marschen schrumpfen
Seit Jahrzehnten wird immer wieder kontrovers über die Vogelschutzbemühungen im Bereich der Tonderner Marsch diskutiert. Während es in den per Sondergesetz auf Naturschutz getrimmten Kögen in den vergangenen Jahren einige Erfolge gegeben hat, um Kiebitz, Rotschenkel, Uferschnepfe und Austernfischer das Leben zu verbessern, sieht es düster in vielen anderen dänischen Marschen zwischen der Ho Bugt und der deutsch-dänischen Grenze aus. Ursache des Rückgangs ist nach Erkenntnissen der Vogelkundler die anhaltende Intensivierung der Be-wirtschaftung in vielen Marschenbereichen, begleitet von weiterer Entwässerung.

baz.ch - 30. Juni 2008
Streit um Schwarzschwäne auf dem Thunersee geht weiter
Die Kontroverse um die exotischen Schwarzschwäne auf dem Thunersee geht in eine neue Runde. Der Züchter der Tiere hat gegen die vom Berner Jagdinspektor angeordneten Massnahmen Beschwerde erhoben. Die Schwarzschwäne lebten seit fast 20 Jahren auf dem See ohne je Schaden angerichtet zu haben. Der in der Verfügung zugestandene Lebensraum sei für Wildtiere blanker Unsinn und auch die verfügte Einfriedung und Überdeckung des Gartens, in dem über 40 Meter hohe geschützte Bäume stünden, sei technisch unmöglich. Das Jagdinspektorat hatte einen Abschuss der Vögel als unverhältnismässig bezeichnet, aber strenge Massnahmen verfügt. Zuvor hatten sich rund 6.000 Freunde des Schwarzschwans mit einer Petition für die Tiere stark gemacht.

inar.de - 27. Juni 2008
Ein bedrohter Riese - die Atlantische Seespinne
Leider ist die Atlantische Seespinne (Maja brachydactyla) durch Überfischung in weiten Bereichen des Nordatlantiks selten geworden. Internationale Projekte sollen nun helfen, die bedrohten Tiere zu bewahren. Mit Sendern versehen, geben die Krabben Aufschluß über ihr Wanderverhalten. In spanischen Gewässern starteten Erfolg versprechende Wiederausbürgerungsprogramme.

pressetext.de - 30. Juni 2008
Biometrische Volkszählung für afrikanische Pinguine - Englische Forscher entwickeln visuelles Überwachungssystem
Wissenschaftler der University of Bristol haben ein technisches Überwachungssystem entwickelt, dass es ermöglicht, die Bestandsgrößen und Populationsdynamik bei Pinguinen und anderen Arten zu ermitteln ohne sich den Tieren physisch nähern oder unmittelbar in ihren Lebensraum eingreifen zu müssen. "Bisher musste man Metallmarken mit einem ID-Code verwenden, um die Pinguine verfolgen zu können", sagt Peter Barham, Entwickler des "Penguin Recognition System". Die Technologie der englischen Forscher hingegen basiert auf der Videoerfassung der charakteristischen Musterung der afrikanischen Pinguine. Da jeder Vogel ein anderes Muster aus schwarzen Flecken auf seiner Brust trägt, das sich während des gesamten Erwachsenenlebens nicht mehr verändert, können die Tiere einzeln identifiziert werden. Die Forscher haben sich zunächst auf eine rund 20.000 Tiere umfassende Gruppe auf Robben Island vor der Atlantikküste Südafrikas konzentriert.

monstersandcritics.de - 30. Juni 2008
Modernes Kamerasystem unterstützt Pinguinforscher
Ein 'intelligentes' Kamerasystem könnte zukünftig Pinguinforscher unterstützen. Mit Hilfe einer Bilderkennungs-Software kann das System einzelne Pinguine an winzigen Gefiederdetails erkennen, ohne die Tiere zu stören.

derstandard.at - 30. Juni 2008
Aga-Kröte löst Krokodilsterben aus
Forscher der University of Sydney haben einen teilweise massiven Bestandsrückgang bei den Australien-Krokodilen (Crocodylus johnsoni) im Northern Territory beobachtet. Dafür verantwortlich macht die Gruppe um den Biologen Mike Letnic die giftige Aga-Kröte (Bufu marinus), eine invasive Art, die in den 1930er Jahren zur Schädlingsbekämpfung von Südamerika nach Nordaustralien eingeführt wurde und sich seitdem erschreckend schnell verbreitet hat. Beim Vergleich mit den Verbreitungsgebieten der Aga-Kröten, die ein auf viele Arten tödlich wirkendes Gift aus Drüsen an Kopf und Rücken ausscheiden, zeigte sich, dass überall dort, wo die "Invasionsfront" der Kröten durchgezogen war, eine enorme Todesrate bei den Krokodilen zu verzeichnen war. Teilweise waren die Bestände seit dem Jahr 2005 um 77 Prozent zurückgegangen. Die Bestände von Waranen und einigen Schlangenarten hätten die Kröten bereits dezimiert.

welt.de - 02.07.2008
Riesige Giftkröten machen Krokodilen den Garaus
Der Feind ist extrem giftig, wird bis zu 22 Zentimeter groß und erreicht ein Gewicht von mehr als einem Kilogramm: Gemeint ist die ursprünglich auf dem amerikanischen Kontinent beheimatete Aga-Kröte. Die Riesenkröten wurden 1935 in Australien von Mitarbeitern einer landwirtschaftlichen Versuchsanstalt in Cairns eingeführt, um die gefürchteten Schädlinge des Zuckerrohrs, die Larven der Käfers Lepidoderma albohirtum, zu reduzieren. Doch das Experiment geriet außer Kontrolle: In Australien fehlen nämlich ausgerechnet jene Parasiten, die dazu beitragen, dass sich die Population der Kröten in Grenzen hält. Ohne natürliche Feinde haben sich die Kröten mittlerweile explosionsartig über Tausende von Kilometer west- und südwärts auf dem Kontinent ausgebreitet. Alle erdenklichen Mittel, die giftigen Tiere an der Ausbreitung in ihrer neuen Heinmat zu hindern, sind bisher fehlgeschlagen.Die Folgen für das ökologische Gleichgewicht sind dramatisch. Nachdem die Giftkröten bereits die Bestände von Waranen und einigen Schlangenarten erfolgreich dezimiert haben, beobachten Forscher an der University of Sydney jetzt einen massiven Bestandsrückgang bei Süßwasserkrokodilen im Northern Territory.

derstandard.at - 30. Juni 2008
Gefälschte Tiger-Fotos: China greift durch
Der Südchinesische Tiger (Panthera tigris amoyensis) ist die seltenste und bedrohteste Unterart der Großkatzen. Einst über nahezu ganz China verbreitet, leben die letzten Exemplare heute nur noch in Zoos und Auswilderungsanlagen. In freier Wildbahn wird der Bestand auf vielleicht 10 - 30 Tiere geschätzt - und auch das beruht nur auf Spuren, die 1990 im Süden Chinas gefunden wurden. Gesehen hat man seit Jahrzehnten kein freilebendes Tier mehr. Als im Oktober vergangenen Jahres die Forstbehörde der chinesischen Provinz Shaanxi Fotos eines Tigers in einer Waldumgebung veröffentlichte, war die Freude daher groß - und kurzfristig. Schon bald kam der Vedacht auf, dass es sich dabei um Fälschungen handeln könnte. Einem Mann war aufgefallen, dass der Tiger, den sein "Entdecker" Zhou Zhenglong angeblich unter Einsatz seines Lebens fotografiert hatte, verblüffend demjenigen ähnelte, der bei ihm zuhause auf einem alten Poster zu sehen war. Die regionale Forstbehörde, die den "Beweis" für das Vorhandensein des Südchinesischen Tigers für die Einrichtung eines Naturreservats nutzen wollte, muss nun den Preis bezahlen: Die Fotos sind von offizieller Seite als Fälschungen identifiziert worden - 13 Beamte inklusive des stellvertretenden Behördenleiters wurden entlassen. Zhou Zhenglong wurde wegen Betrugsverdachts festgenommen. Einen ähnlichen Fall hatte es im Februar gegeben: Hierbei handelte es sich um ein gefälschtes Foto der wegen ihres Fells bis an den Rand der Ausrottung bejagten Tibetantilope (Pantholops hodgsonii). Zunächst wurde der vermeintliche Schnappschuss mit einem Preis ausgezeichnet - erst dann fiel auf, dass sich das überaus scheue Tier von einem in der Nähe vorbeirauschenden Zug seltsamerweise nicht gestört fühlte ...

China Internet Information Center - 1. Juli 2008
Südchina-Tigerfotos sind nicht echt
Die umstrittenen Fotos des Südchina-Tigers von Bauer Zhou Zhenglong sind laut Quellen auf einer Pressekonferenz der Provinzialregierung Shaanxi am Sonntag erwiesenermaßen gefälscht. Zhou, ein 53-jähriger Mann aus dem Kreis Zhenping in Shaanxi, der angab, den Tiger am Nachmittag des 3. Oktobers letztens Jahres mit einer Digitalkamera fotografiert zu haben, wurde des Betruges bezichtigt und festgenommen. Seine Belohnung in Höhe von 20.000 Yuan (1850 Euro) von der Abteilung für Forstwirtschaft der Provinz, wurde ihm entzogen. Die Polizei beschlagnahmte ein altes Tigerfoto, dass er im September letzten Jahres von einem Bauern aus einem anderen Dorf geliehen hatte, um seine Fotos zu fälschen.

de.rian.ru - 30. Juni 2008
China: Tierzüchter evakuieren Pandas aus bergrutschgefährdetem Gebiet
Wegen Bergrutschen in der chinesischen Provinz Sichuan sind mehrere Großpandas aus dem Schonrevier "Ulun" dringend in die südliche Provinz Yunnan evakuiert worden. "In den nächsten zwei Jahren, da im Schutzrevier ‚Ulun' Wiederherstellungsarbeiten nach dem Erdbeben vom 12. Mai geführt werden, bleiben acht unserer Zöglinge in der Provinz Yunnan, wo die Lebensverhältnisse denen in Sichuan gleichen", zitiert die Agentur Xinhua den chinesischen Biologen. Ein weiteres Schutzgebiet in der Provinz Guangdong im Süden Chinas hatte früher sechs Pandabären aus dem Schonrevier "Ulun" gleich nach den ersten Erdstößen am 12. Mai in seine Obhut genommen.

nzz.ch - 29. Juni 2008
Ein Mann ringt um den Aral
Seit Nikolai Aladin als junger Zoologe den sterbenden Aralsee erblickte, hat er für dessen Leben gekämpft. Durch Sowjet- und andere Zeiten - und mit Erfolg.

derstandard.at - 26.06.2008
Namibia: 86.000 Robben zur Tötung freigegeben
Am Dienstag beginnt in Namibia die von Tierschützern heftig kritisierte Robbenjagd. Die Regierung des südwestafrikanischen Landes hat bis zum Ende der Jagdsaison am 15. November 86.000 Robben zur Tötung freigegeben, davon allein 80.000 Jungtiere. ... Die Internationale Naturschutzunion (IUCN) listet die Robben als bedrohte Tierart auf. Die Regierung erklärte, die Kap-Pelzrobben seien nicht vom Aussterben bedroht. Die Robbenjagd diene dem Schutz der Fischbestände in den Gewässern Namibias, argumentiert die Regierung weiter. Die Robben würden jährlich 900.000 Tonnen Fisch fressen. Dies sei mehr als ein Drittel des Fangs der Fischereiindustrie. Die Robbenjagd bringe außerdem Einnahmen durch den Verkauf von Häuten, Fell und Fleisch und schaffe Arbeitsplätze, sagte Maurihungirire am Mittwoch.

derstandard.at - 30.06.2008
Pinguine unter Überwachung gestellt
Wissenschafter der University of Bristol haben ein technisches Überwachungssystem entwickelt, dass es ermöglicht, die Bestandsgrößen und Populationsdynamik bei Pinguinen und anderen Arten zu ermitteln - ohne sich wie bisher den Tieren physisch nähern oder unmittelbar in ihren Lebensraum eingreifen zu müssen. "Bisher musste man Metallmarken mit einem ID-Code verwenden, um die Pinguine verfolgen zu können", sagt Peter Barham, Entwickler des "Penguin Recognition System". Die Technologie der englischen Forscher hingegen basiert auf der Videoerfassung der charakteristischen Musterung von Brillenpinguinen (Spheniscus demersus). Da jeder Vogel ein anderes Muster aus schwarzen Flecken auf seiner Brust trägt, das sich während des gesamten Erwachsenenlebens nicht mehr verändert, können die Tiere einzeln identifiziert werden. "Das bedeutet, dass wir die Pinguine draußen in der Wildnis beobachten können, in Echtzeit und mit ziemlicher Genauigkeit", so Barham.

epochtimes.de - 01.07.2008
Der Klimawandel bedroht die Pinguine - Zusätzliche Belastung neben Ölverschmutzung und Überfischung – Dramatischer Bestandsrückgang
Immer mehr Pinguinarten sind vom Aussterben bedroht. Die Gründe hierfür liegen nach neuen Erkenntnissen amerikanischer Wissenschaftler in der globalen Erderwärmung, der Ölverschmutzung der Meere, der intensiven Fischerei und im Tourismus. Zudem signalisierten die kränkelnden Frackträger, dass die Weltmeere ebenfalls gefährdet seien, erklärte der Biologe P. Dee Boersma in der Juliausgabe der Zeitschrift „Bioscience“. In ihrer Studie brachten die Wissenschaftler der Universität von Washington den Rückgang der Pinguinarten mit dem allgemeinen Befinden der Südsee in Verbindung. „Jetzt sehen wir die Auswirkungen der Erderwärmung und der Umweltverschmutzung in den abgelegensten Winkeln der Welt“, schrieb Boersma. Den Untersuchungen zufolge sind zwölf von insgesamt 16 bis 19 Pinguinarten in Gefahr. Drei sind vom Aussterben bedroht, sieben gefährdet, bei zwei weiteren Arten nimmt das Gefährdungsrisiko zu. Vor 15 Jahren waren gerade einmal fünf bis sieben Pinguinarten in Gefahr, teilte die International Union for the Conservation of Nature (IUCN) mit, ein Dachverband von Naturschutzorganisationen.

netzzeitung.de - 01.07.2008
Kein Pinguin-Futter unterm Ölteppich
Dass immer mehr Pinguinarten vom Aussterben bedroht sind, liegt amerikanischen Wissenschaftlern zufolge an der globalen Erderwärmung, der Ölverschmutzung der Meere, der intensiven Fischerei und dem Tourismus. Zudem signalisierten die kränkelnden Frackträger, dass die Weltmeere ebenfalls gefährdet seien, erklärte der Biologe P. Dee Boersma in der Juliausgabe der Zeitschrift «Bioscience». In ihrer Studie brachten die Wissenschaftler der Universität von Washington den Rückgang der Pinguinarten mit dem allgemeinen Befinden der Südsee in Verbindung. «Jetzt sehen wir die Auswirkungen der Erderwärmung und der Umweltverschmutzung in den abgelegensten Winkeln der Welt», schrieb Boersma. Den Untersuchungen zufolge sind zwölf von insgesamt 16 bis 19 Pinguinarten in Gefahr. Drei sind vom Aussterben bedroht, sieben gefährdet, bei zwei weiteren Arten nimmt das Gefährdungsrisiko zu. Vor 15 Jahren waren gerade einmal fünf bis sieben Pinguinarten in Gefahr, teilte die International Union for the Conservation of Nature (IUCN) mit, ein Dachverband von Naturschutzorganisationen.

wissenschaft-online.de - 02.07.2008
Pinguine alarmieren über Zustand der Meere
Die Pinguine der Welt vermitteln ein alarmierendes Bild vom ökologischen Desaster, das unseren Ozeanen droht. Ihre Zahlen brechen nahezu überall ein, weil sie unter dem Klimawandel, der Überfischung und Umweltverschmutzungen leiden, warnt die Biologin Dee Boersma von der University of Washington: Wie früher die Kanarienvögel in den Kohleminen müssten die flugunfähigen Tiere daher als Frühwarnsignal betrachtet und verstanden werden. Da die genaue Größe der Pinguinbestände noch unklar ist, sollten ihre Brutkolonien - sie konzentrieren sich weitest gehend auf 43 Orte - überwacht werden. Bei vielen Arten scheint jedoch zumindest der Trend klar zu sein: Er zeigt nach unten. ... Überhaupt ließen sich bei den meisten Pinguinen negative Entwicklungen beobachten - vor allem bei Arten, die außerhalb der Arktis leben, so Boersma. Vielleicht das größte Problem, unter dem die Pinguine momentan leiden, ist die Erderwärmung. So blieb einer kompletten Kolonie an Kaiserpinguinen 2006 in der Antarktis der Bruterfolg verwehrt, weil außergewöhnliche Wetterbedingungen das Meereis ihres Standorts früh zerstörten - ein Jahr zuvor war er noch Schauplatz des Kinofilms "Die Reise der Pinguine". ... Stark leiden die Pinguine zudem unter verschmutzten Meeren: Öl gilt neben Überfischung als eine der Hauptursachen für den Rückgang der südafrikanischen Brillenpinguine. Da sich all diese Faktoren zukünftig wohl noch stärker auswirken dürften, ruft Boersma zur Gründung einer speziellen Organisation auf, die sich einzig der Erforschung und dem Schutz der Pinguine annimmt.

wissenschaft-online.de - 02.07.2008
Überhitzt - Neuseeländische Echsen durch Klimawandel gefährdet
Mit ihrem zackigen Kamm auf dem Rücken und den großen gelben Augen sehen sie aus wie kleine Dinosaurier. Und tatsächlich stammen die neuseeländischen Tuatara von Vorfahren ab, die vor 250 Millionen Jahren ihre scharfen Zehenkrallen in den Sand des Superkontinentes Pangäa schlugen. Seither jedoch hat sich der Bestand der so genannten Brückenechse erheblich minimiert. Im 13. Jahrhundert kamen die Maoris nach Neuseeland und mit ihnen eine polynesische Beutelratte. Mit den Europäern landeten später auch Hunde, Katzen und andere Ratten, die alle Geschmack an den Eiern der Tuatara fanden. Überleben konnte nur, wer vor den fremden Fressfeinden sicher war - auf einer der unbewohnten Inseln entlang Neuseelands Küste. Inzwischen gibt es nur noch wenige der urzeitlichen Echsen auf einigen Inseln der Cook-Straße und nördlich der Nordinsel Neuseelands, auf gerade einmal 0,1 Prozent des Territoriums, das sie vor der Besiedlung der zweigeteilten Insel noch bewohnten. Auch hier droht den Tuatara jedoch Gefahr - in Form des Klimawandels. Die Reptilien mögen es im Gegensatz zu ihren sonnenverliebten Verwandten nämlich eher kühler. Steigen die Temperaturen, leiden nicht nur die erwachsenen Tiere an Lethargie, auch der Nachwuchs verhält sich anders als geplant: Wird ein Gelege zu warm, entwickeln sich die Embryonen der Tuatara ausschließlich zu Männchen. .. Klettert das Thermometer über die 22-Grad-Marke, verwandeln sich alle Embryonen in Männchen und die Tuatara sterben aus Frauenmangel aus. Zwar könnten die Tuatara-Weibchen dem Klimawandel bei der Wahl ihrer Gelege ein Schnippchen schlagen, indem sie etwa die Eier tiefer vergraben oder ihre Brut später im Jahr ablegen. Doch an vielen Stellen von North Brother Island ist der Boden zu hart, als dass die Echsenmama den nötigen Hitzeschild auskratzen könnte. Und ob die Tuatara so clever sind, ihre Familiengründung zeitlich nach hinten zu schieben, darüber lässt sich nur spekulieren.

berlinonline.de - 02.07.2008
China: Viele Großstädter setzen auf Tiger-Produkte
Fast die Hälfte der chinesischen Großstädter hat einer Umfrage zufolge schon einmal Tiger-Produkte verwendet. Die meisten von ihnen bevorzugen demnach Erzeugnisse von wilden Tigern. Eine Freigabe des Handels mit Tiger-Produkten würde daher das Ende für die letzten in China lebenden Tiger bedeuten, schließen Forscher und Tierschützern in einer Studie, die am Dienstag im Online-Journal «PloS One» veröffentlicht wurde. Laut der Studie gibt es «enormen Bedarf» an Produkten von bedrohten wildlebenden Tigern, vor allem zur medizinischen Anwendung in der traditionellen chinesischen Medizin. ... In China wird aber schon länger diskutiert, ob das Verbot aufgeweicht werden soll, um den Handel mit Arzneien aus sogenannten Tiger-Farmen zu ermöglichen. Bei einer Aufweichung des Verbots sei es jedoch unwahrscheinlich, dass die 5000 in Gefangenschaft lebenden Tiger ausreichen, um den Bedarf zu decken, schreiben Li Zhang von der Beijing Normal University und Kollegen.

derstandard.at - 29.06.2008
Vermutlich hunderttausende unbekannte Arten in der Tiefsee
Die Organisation Census of Marine Life (CoML) hat es sich zum Ziel gesetzt, die derzeit rund 230.000 bekannten Arten von Meereslebewesen zu erfassen und Wissenschaftlern wie Laien zugänglich zu machen. Dazu hat das internationale Forscher-Netzwerk das Online-Verzeichnis World Register of Marine Species eingerichtet. Die Übersicht umfasst derzeit 122.500 verifizierte Arten, über 50.000 Parallelbezeichnungen konnten die Experten schon aussondieren. Die Datenbank umfasst neben Informationen über die Artensystematik und exakte Namen auch Beschreibungen von Lebensweise und Lebensraum. Einige tausend Photos illustrieren das Werk, das bis zum Jahr 2010 komplettiert sein soll. "Wollen wir die Meere schützen, müssen wir abschätzen können, wie widerstandsfähig ein System ist, wenn Arten verloren gehen oder herausgefischt werden", sagt Brigitte Ebbe vom Projekt CeDAMar, das am CoML beteiligt ist. "Die Taxonomie, die Beschreibung der Arten, ist da die Basis, von der wir ausgehen können."

derstandard.at - 27.06.2008
Mittelatlantischer Rücken wird weltweit zweites Unterwasser Schutzgebiet
Ein Schutzgebiet von der Größe Italiens soll die "Alpen der Tiefsee" im Atlantik bewahren. Darauf haben sich die 15 Staaten des Oslo-Paris-Abkommens (OSPAR) zur Bewahrung des Nordost-Atlantiks auf einer am Freitag endenden Tagung im französischen Brest geeinigt. Die unterseeische Bergkette des Mittelatlantischen Rückens mit Gipfeln von über 2.000 Metern Höhe wird demnach zu einem der größten Meeresschutzgebiete der Welt. Unter anderem soll die Fischerei mit Schleppnetzen in dem Gebiet eingeschränkt werden, um Zerstörungen des Meeresbodens zu verhindern.
Die Umweltorganisation WWF sprach von einer "historischen Entscheidung". "Die atemberaubende Vielfalt der Tiefsee wird gerettet", sagte WWF-Meeresexperte Stephan Lutter.

derstandard.at - 01.07.2008
Island erwägt Ausweitung des Walfangs
Island erwägt den Walfang auszuweiten: Voraussetzung sei Grünes Licht durch die japanische Regierung für den Import von isländischem Finnwal-Fleisch, so Islands Fischereiminister Einar Kristinn Gudfinnsson am Dienstag im Rundfunksender RUV. "Ich weiß, dass es einen guten Markt für dieses Fleisch gibt. Was wir brauchen, ist eine Entscheidung der japanischen Regierung." Der Minister bezog sich damit auf Finnwal-Fleisch aus Island, das seit mehreren Wochen in einem Gefrierhaus in Tokio eingelagert ist, weil die Importgenehmigung fehlt. Gudfinnsson hat für diesen Sommer 40 Zwergwale, nicht aber wie in den vorangegangenen Jahren Finnwale für die kommerzielle Jagd freigegeben. Gegen die Zulassung der Jagd auf Zwergwale hatte unter anderem Islands Außenministerin Ingibjörg Solrun Gísladottir protestiert. Island erkennt jedoch das kommerzielle Walfangverbot ebenso wie Norwegen und Japan nicht an.

wissenschaft-online.de - 01.07.2008
Abholzung in Hotspots besonders hoch
Fast 50 Prozent der jährlichen Zerstörung von tropischen Regenwäldern finden in Brasilien statt, zudem vernichtet der südamerikanische Staat vier Mal so viel Wald wie Indonesien, das auf dem zweiten Platz der Abholzungsrangliste liegt. Angetrieben wird die Entwaldung vor allem in so genannten Hotspots, auf die sich mehr als die Hälfte des Zerstörungswerks konzentrieren. Mehr als drei Fünftel der weltweit gerodeten Flächen zwischen 2000 und 2005 liegen in Südamerika, ein weiteres Drittel in Asien, während auf Afrika nur etwas mehr als fünf Prozent entfallen, berichten Matthew Hansen von der South Dakota State University in Brookings nach neuer Auswertung von Satellitenbilddaten. .. Die vergleichsweise nur schwach negative Entwicklung in Afrika gehe auf das Fehlen von landwirtschaftlichen Projekten im industriellen Maßstab zurück, verweisen die Forscher auf die niedrigen Entwaldungsraten im Kongobecken. Im Gegensatz zu Brasilien oder Indonesien, wo der Wald zu Gunsten von Viehweiden, Soja- oder Palmölplantagen entfernt wird, treiben dort vor allem Kleinbauern und die Holzwirtschaft die Rodungen voran.

spiegel.de - 27.06.2008
Erbgut-Analyse rupft Vogel-Stammbaum
ögel gehören zu den am besten erforschten Tieren, doch ihr evolutionärer Stammbaum ist bis heute schwer erfassbar. Einen Schritt zu mehr Klarheit hatte sich ein internationales Team von Wissenschaftlern erhofft, als es mit einer Analyse des Erbguts von 169 Vogelarten begann. Nun liegen die Ergebnisse vor - und sie sind durchaus erstaunlich: Viele Vogelarten, die aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Verhaltensweise nahe verwandt zu sein scheinen, sind es nicht. Bisher haben Biologen die heute existierenden Vögel in drei Gruppen eingeteilt: Land-, Wasser- und Küstenvögel, basierend hauptsächlich auf Lebensweise und Körperbau. Was Shannon Hackett vom Field Museum in Chicago und ihre Kollegen nun aber herausgefunden haben, widerspricht dieser Klassifikation in vielen Teilen. So sind zum Beispiel wasserliebende Flamingos nicht so nah verwandt mit anderen Wasservögeln wie gedacht, und der Kuckuck ist genetisch gesehen nicht sehr nahe verwandt mit anderen Landvögeln. Andererseits sind Vögel, die sich äußerlich nicht sehr ähneln, wie Spechte, Eulen und Nashornvögel, sehr nahe Verwandte, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Science" ( Bd. 321, S. 1763).

spiegel.de - 01.07.2008
Das makabere Geschäft mit den Tempeltigern
Schnell muss es gehen. Nach ein paar Sekunden werden die zahlenden Gäste von emsigen Helfern in giftgrünen Hemden weitergeschleift. Ein Foto, zack, zack, dann muss es weitergehen. Der Tiger Canyon ist nun wirklich nicht der richtige Ort für Meditation. Die nächsten Besucher warten schließlich. Einige Dutzend sind es derzeit, die hinter dem Absperrband ausharren und schwitzen: Touristen in Badelatschen und T-Shirts, Hausfrauen, aufgebrezelte Ladyboys aus Bangkok, langhaarige Freaks auf Durchreise, Geschäftsleute im Business-Look, Familien mit kleinen Kindern – alle warten auf ihren kleinen Thrill, das eine Bild: der Tiger und ich. Rund zehn der seltenen Wildkatzen liegen dafür zu ihrem Pläsier bereit: träge, wie benommen, in der brütenden Tropenhitze dösend lassen sie das Spektakel fast teilnahmslos über sich ergehen. Sie wirken, als hätte man ihnen Beruhigungsmittel eingeflößt, merkwürdig weggetreten; mit ausgestreckten Pfoten; dumpf in die Gegend glotzend. Traurig.

derstandard.at - 29. Juni 2008
Vermutlich hunderttausende unbekannte Arten in der Tiefsee - Online-Datenbank will alle bekannten Arten von Meereslebewesen erfassen und so die Forschung unterstützen
Die Organisation Census of Marine Life (CoML) hat es sich zum Ziel gesetzt, die derzeit rund 230.000 bekannten Arten von Meereslebewesen zu erfassen und Wissenschaftlern wie Laien zugänglich zu machen. Dazu hat das internationale Forscher-Netzwerk das Online-Verzeichnis World Register of Marine Species eingerichtet. Die Übersicht umfasst derzeit 122.500 verifizierte Arten, über 50.000 Parallelbezeichnungen konnten die Experten schon aussondieren. Die Datenbank umfasst neben Informationen über die Artensystematik und exakte Namen auch Beschreibungen von Lebensweise und Lebensraum. Einige tausend Photos illustrieren das Werk, das bis zum Jahr 2010 komplettiert sein soll.

Süddeutsche Zeitung - 1. Juli 2008
Lebe schnell, liebe heftig, stirb jung
Brutale Kämpfe um die Fortpflanzung und ein früher Tod - so könnte man die Lebensgeschichte des Chamäleons Furcifer labordi in aller Kürze beschreiben. Denn das Tier lebt nicht länger als ein Jahr, verbringt davon acht bis neun Monate im Ei, schlüpft, paart sich bald auf rabiate Weise - und stirbt. Es ist damit das kurzlebigste vierbeinige Wirbeltier der Welt. Das berichten US-Forscher, die die Reptilien auf Madagaskar beobachtet haben.


derstandard.at - 02.07.2008
Sonderfall: Reptil verbringt den Großteil seiner Lebenszeit im Ei
Eine für Landwirbeltiere einzigartige Lebensgeschichte fanden Biologen auf Madagaskar: Das Chamäleon Furcifer labordi lebt nur ein Jahr lang - soweit unterscheidet es sich noch nicht von seiner näheren Verwandtschaft. Doch diese Spezies teilt ihre kurze Lebensspanne auch noch sehr ungewöhnlich ein: Die meiste Zeit verbringt das Chamäleon im Ei, die jungen Tiere entwickeln sich darin zunächst acht bis neun Monate lang und überstehen so die lange Trockenzeit in ihrem Heimatgebiet. Plötzlich - zu Beginn ihres aktiven Lebens im November - erscheine eine große Zahl frisch geschlüpfter Chamäleons im trockenen Südwesten des Inselstaates, berichtet das Forscherteam um Kristopher Karsten von der Oklahoma State University in den "Proceedings" der US-Akademie für Wissenschaften ("PNAS"; Bd. 105, S. 8980). Jüngere oder ältere Tiere gebe es nicht - der Rekord liege bei fünf Monaten aktiven Lebens. Nach dem Schlüpfen wachsen die Chamäleons schnell heran: Sie werden innerhalb von zwei Monaten geschlechtsreif, pflanzen sich fort und sterben bald darauf.

derstandard.at - 26.06.2008
Räuberischer Fisch auf vier Beinen
Im seichten Brackwasser der tropischen Lagune herrscht reger Betrieb. Kleine Panzerfische suchen am Boden nach Futter und folgen dabei der steigenden Flut. Hie und da kräuseln ihre Bewegungen die Wasseroberfläche. Plötzlich ertönt ein lautes Planschen, ein Schwall zieht am Ufer entlang, und irgendetwas Großes schlängelt sich durch den Schlamm. Ein Raubfisch holte sich Beute. Szenen wie diese dürften sich während des späten Devon vor etwa 360 Millionen Jahren an der Küste Südwest-Lettlands abgespielt haben. Die europäische Landmasse lag damals am Äquator. Vom heutigen Finnland aus flossen Flüsse in das flache Meer und bildeten ein ausgedehntes Delta. "So ähnlich wie heute die Mündung des Irrawaddy in Burma", erklärt der Paläontologe Per Ahlberg von der Universität Uppsala. Das riesige Feuchtgebiet war der Lebensraum der oben genannten räuberischen Kreatur: Ventastega curonica. Ihre Fossilien wurden am Ciecere-Fluss nahe der lettischen Kleinstadt Skrunda ausgegraben und von Ahlberg und einem Team unter die Lupe genommen. "Ventastega ist der primitivste devonische Tetrapode, von dem vielfältige Überreste vorliegen", schreiben die Experten in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature". Mit anderen Worten: Das Geschöpf ist eine der Urformen aller Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere, und sein Skelett lässt sich weitgehend rekonstruieren.

BirdLife
Stop seabird slaughter through EU Fisheries Policy - 26.06.2008
BirdLife International presented the European Parliament with alarming data about the extent of seabird bycatch globally and in Europe yesterday. At the same time, BirdLife welcomed the long awaited first steps of the European Commission to tackle the problem by developing a Community Plan of Action on seabirds with the intention of completing it next year.
BirdLife’s European birdwatching campaign a big success - 27.06.2008
The Spring Alive 2008 online campaign finished on a high this week. Since February, children from 30 European countries have watched the arrival of four popular migratory species, and entered their observations on the project website. Altogether BirdLife International – organizer of the campaign - has received over 50,000 observations. The country with the most observations was Italy with over 15,000 sightings from events and school programmes organised by LIPU (BirdLife in Italy). This was closely followed by observations from children in Ireland, Poland, Russia and Belarus.
BirdLife scientist receives top conservation award - 01.07.2008
Dr Stuart Butchart, BirdLife's Global Research and Indicators Coordinator, was recently presented with the prestigious Zoological Society of London's (ZSL) Marsh Award for Conservation Biology. The Award recognises his scientific work for BirdLife, in particular on developing indicators using data on birds as powerful tools to track biodiversity trends.

PlanetArk
New Bird Family Tree Reveals Some Odd Ducks - 30.06.2008
The largest study ever of bird genetics has uncovered some surprising facts about the avian evolutionary tree, US researchers said on Thursday, including many that are bound to ruffle some feathers.
Foreigners Threaten Endangered Afghan Snow Leopards - 30.06.2008
Afghanistan's snow leopards have barely survived three decades of war. But now the few remaining mountain leopards left in Afghanistan face another threat -- foreigners involved in rebuilding the war-torn country.

ENN
Conservation Groups Plan Legal Action to Prevent the Extinction of the Cape Sable Seaside Sparrow - 30.06.2008
The Center for Biological Diversity, Florida Biodiversity Project, and Natural Resources Defense Council today notified the U.S. Fish and Wildlife Service that they will challenge the agency’s failure to adequately protect the critical habitat of the highly endangered Cape Sable seaside sparrow.



Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 26.06.2008
Walfangkonferenz: Keine Abstimmung - Kein Schutz
Auf der Internationalen Walfangkonferenz (IWC), die zur Zeit in Santiago, Chile tagt, soll es keine Abstimmungen mehr geben. Das beschlossen die Mitgliedsländer. Auslöser für diese ungewöhnliche Maßnahme ist der Versuch, die langjährige Lähmung des Gremiums aufzuheben. Seit Jahren stehen sich Walschützer und Walfänger - darunter besonders Japan, Norwegen und Island - unversöhnlich gegenüber. Vor allem Initiativen zum Schutz der Wale haben in der Vergangenheit unter der Blockadehaltung der Walfangnationen gelitten. Der Vorsitzende der IWC, Dr. William Hogarth, hat zur Lösung der festgefahrenen Situation einen Acht-Schritte Plan vorgelegt. Demnach sollen die Mitglieder zunächst auf Abstimmungen über kontroverse Themen verzichten und nur einstimmige Beschlüsse fassen. Im weiteren Verlauf soll ein "Kompromisspaket" geschnürt werden, das alle strittigen Fragen beinhaltet.

WWF World Wide Fund For Nature - 27.06.2008
Kabeljaukollaps in der Nordsee - Bestände in der Nordsee durch Überfischung vor dem Zusammenbruch
Der Internationale Rat zur Erforschung der Meere (ICES), in dem 1600 Meeresexperten vertreten sind, hat heute empfohlen, den Kabeljaufang in der Nordsee komplett einzustellen, bis der Bestand sich erholt. Der WWF appelliert an die Fischereiminister der EU, die Warnungen der Wissenschaftler endlich ernst zu nehmen und die Fangquote auf Null zu setzen. Die Fischerei habe erneut bewiesen, dass sie mit den Meeresressourcen nicht verantwortungsvoll genug umgehe. Die Nachricht kommt unerwartet, denn im vergangen Jahr waren erste Anzeichen für eine Erholung der Kabeljaubestände zu erkennen. Der ICES hielt daraufhin eine Fischerei in geringem Maße für vertretbar. "Offenbar war das für die Fischereiindustrie das Signal, die Bestände noch rücksichtsloser auszubeuten", so Karoline Schacht, Fischereireferentin beim WWF Deutschland. Man fischte nicht nur zuviel, sondern vor allem viel zu viele kleine Fische.

WWF World Wide Fund For Nature - 27.06.2008
WWF: Walschutz ist gestrandet -Internationale Walfang-Kommission ist handlungsunfähig
Der Walschutz ist auf der 60. Sitzung der Internationalen Walfang-Kommission IWC die heute in Chile endet, einmal mehr auf Grund gelaufen. "Für den Schutz der Wale sind nicht einmal homöopathische Fortschritte erzielt worden", zieht Volker Homes vom WWF Deutschland ein ernüchterndes Fazit. Die unterschiedlichen Positionen von Walfanggegnern und -befürwortern sind so festgefahren, dass sich die Kommission lediglich drauf verständigt hat, keine Beschlüsse zu fällen. Für den WWF ist das ein Armutszeugnis. "Die Regierungen müssen endlich das Schattenboxen beenden und ernsthaft eine Organisation ins Leben rufen, die in der Lage ist, das Überleben der Giganten der Meere zu sichern", so Homes weiter. ... Die IWC habe es nach Einschätzung des WWF wieder nicht geschafft, die Herausforderungen anzunehmen. Für die Meerssäuger ändere sich nach der IWC in Chile de facto nichts. Man konnte sich auf kein neues Schutzgebiet einigen, und auch der Fang von Großwalen zu angeblich wissenschaftlichen Zwecken werde im nächsten Jahr mehr als 1000 Wale das Leben kosten. Einziger Lichtblick: Das Walfangmoratorium bleibe bestehen und Japan erhalte keine Küstenwalfangquote. Der Überlebenskampf vieler bedrohter Walarten geht nach der Konferenz weiter.

Deutsche Umwelthilfe e.V. - 30.06.2008
Feuer frei zur Jagd auf Wildgänse aus der Tundra
Mit der Einführung von Jagdzeiten für nordische Wasservögel in Niedersachsen bestätigt die CDU/FDP-Koalition in Hannover erneut, dass sie Weltnaturschutzkonferenzen wie kürzlich in Bonn wenig interessieren, wenn zu Hause die Freunde der Jagd ein Anliegen haben. Am Beispiel der Abschusserlaubnis für Bläss-, Saat- und Graugänse, die hierzulande ihre Winterrastplätze aufsuchen, "dokumentieren die Provinzpolitiker in Hannover erneut ihre Ignoranz gegenüber allen Bekenntnissen zur internationalen Zusammenarbeit beim Schutz der biologischen Vielfalt", sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) Rainer Baake anlässlich des In-Kraft-Tretens der neuen Regelungen. In Norddeutschland fänden nordische Wasservögel kaum mehr jagdfreie Rast- und Ruheplätze, vor allem auf die im Winter rastenden Bläss-, Saat- und Graugänse steige der Jagddruck permanent. Niedersachsen folge mit seiner Feuer-Frei-Politik den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, wo bereits lange Jagdzeiten gelten. ... "Wir brauchen in Deutschland nicht mehr, sondern weniger Jagd auf Zugvögel aus dem Norden", sagte Baake. Die Tiere brauchten dringend großflächige und jagdfreie Ruhezonen. "Es kann doch nicht sein, dass wir zu Recht die Ballerei auf Singvögel in den Mittelmeerländern anprangern und dann im eigenen Land mit den Wasservögeln dieselbe Barbarei veranstalten." Baake forderte zum langfristigen Schutz der Zugvögel international und national einheitliche Regelungen.



Weitere Infos

Wird Unilever der erste Konzern, der eine Affenart ausrottet?

Ölpalm-Plantagen des Wasch- und Nahrungsmittelkonzerns Unilever bedrohen den Regenwald der Elfenbeinküste.
Der Tanoé-Wald ist der letzte Lebensraum von extrem bedrohten Kolobus-Affen und vielen anderen Tierarten in Westafrika. Unilevers Zulieferfirma, PalmCI, will hier trotz internationaler Proteste diesen 6.000 Hektar großen Wald abholzen, um Ölpalm-Plantagen anzulegen. Palmöl ist in sehr vielen Produkten von Unilever vorhanden, wie Margarine, Suppen, Soßen, Eiscreme, Gebäck, aber auch in Seifen, Waschmitteln und in Hautpflegeprodukten.
Bitte fordern Sie die Firma auf den Wald zu erhalten. Sie finden den vorbereiteten Text hier:
http://www.regenwald.org

Stoppt den Agrarsprit-Wahn der EU !

Die EU will die zwangsweise Beimischung von Ethanol aus Zuckerrohr und Getreide zum Benzin sowie Agrodiesel aus Raps, Soja und Palmöl weiter erhöhen.
Für die Anlage von Zuckerrohr- und Sojafeldern sowie Palmölplantagen werden Millionen Hektar Regenwald in den Tropen vernichtet.
Menschen werden von ihrem Land verdrängt, die Nahrungsmittelpreise weiter in die Höhe getrieben und das Weltklima massiv geschädigt.
Am 7. und 16. Juli beraten zwei Ausschüsse des Europäischen Parlaments über die Pläne. Bitte fordern Sie die EU-Abgeordneten auf, den Agrarsprit-Wahn zubeenden. Sie finden hier Links zu Ihrem EU-Abgeordneten und einen vorbereiteten Text:
http://www.regenwald.org


aus dem
idea Newsletter Juli 2008
• 4. Juli 2008, 18.00 Uhr: Eröffnung der Fotoausstellung "Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum" von Christine Ströhlein, Kulmbach
• 10. August 2008, 11.00 Uhr: Eröffnung der Fotoausstellung "Faszination Fotografie" des Fotoklub-Kollektivs G7 (BRD/CZ)
• 26./27./28. August 2008, jeweils 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr: "Dschungelsafaritage für Kinder" - Schmetterlinge schlüpfen sehen, Affen füttern, Echsen versorgen,... Seid Tierpfleger für einen ganzen Tag.
+++ Buchtipp "Abenteuer Zoo"

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Dieser umfassende Reisebegleiter zu den vielfältigen zoologischen Einrichtungen des deutschen Sprachraums stellt neben den großen, bekannten Parks auch die vielen kleineren, oft noch als Geheimtipp geltenden Tierhaltungen vor. Neben ausführlichen Zooportraits bietet "Abenteuer Zoo" viele interessante Hintergrundinformationen, weist auf besondere Attraktionen und zoologische Höhepunkte sowie die interessantesten Anlagen und Schaufütterungen hin. Infoblöcke widmen sich Tierportraits oder informieren über Zootierhaltung und Artenschutzprogramme. Ideal für Tierfreunde, die sich über die Fülle heimischer Zoos, Tierparks, Aquarien, Reptilienhäuser und Vogelparks informieren wollen, für Familien auf der Suche nach Anregungen zur Urlaubs- und Freizeitgestaltung und natürlich für alle Natur- und Zoobegeisterten zur Reisevorbereitung. Auch das idea DschungelParadies Neuenmarkt ist selbstverständlich gelistet.
Mehr unter http://www.abenteuer-zoo.de/zoofuhrer.html
+++ idea-Tour 2009 nach Kanada
Die Erhabenheit der Natur im Westen Kanadas, das sind traumhafte Weiten mit unberührten Naturlandschaften von einer Vielfältigkeit, wie sie anderswo kaum anzutreffen ist. Mit der nächstjährigen idea-Tour erleben Sie atemberaubende Nationalparks mit einzigartigen Naturschauspielen, vielleicht sogar hautnahen Kontakt mit Schwarzbär, Grizzly oder Elch. Wir bereisen "Kanadas wilden Westen" vom 28. September 2009 bis 12. Oktober 2009, weitere Infos finden Sie hier http://www.dschungelparadies.de



Les zoos dans le monde
29 juin 2008
le Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding et le Moon Bear Rescue Center
l'Introduction de "Zoological Collections in Portugal" et le Zoo da Maia



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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Eine Gemeinschaftsanlage für Westliche Flachlandgorilla und Schopfmangaben ist Teil des Kongo-Themenbereichs im GaiaPark Kerkrade in den Niederlanden. GaiaPark trägt durch das Sammeln alter Mobiltelefone zum Recycling von Coltan bei. Der Abbau von Coltan in Afrika ist eine Ursache für Lebensraumverlust und Wilderei von Gorillas. Das Thema des GaiaPark Kerkrade ist die Gaia-Theorie zur Komplexität von ökologischen Abhängigkeiten aller Elemente des Planeten Erde.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=895
Richard van Sluis und Maite Eikelenboom waren Studenten an der van Hall Larenstein Universität in den Niederlanden. Teil ihrer Abschlussarbeit waren Gehegepräsentationen für die ZooLex Gallery. Wir danken ihrer Betreuerin, Dr. Tine Griede, und dem Direktor des GaiaPark Kerkrade Zoo, Wim Verberkmoes, für diese großartige Initiative und hoffen, dass andere Zoos diesem Beispiel folgen werden.
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ALTERNATIVEN FÜR STROHDÄCHER
Afrikanische Themen sind in Zoos weit verbreitet und oft mit Gebäuden verbunden, deren Gestaltung afrikanische Stimmung vermitteln sollen, vorzugsweise strohgedeckt. Simon Prince verglich vier Alternativen für strohgedeckte Dächer in einer Fallstudie für die Chessington World of Adventures in England:
http://www.zoolex.org/publication/prince/thatched_roof.html
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Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung


Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

berlinonline.de - 29. Juni 2008
Was die Natur so alles drauf hat...
Die Natur ist voller unglaublicher Rekorde, ein neues Buch zeigt sie alle.
150 dieser Superlative aus Flora und Fauna hat der Zoologe und Fotograf Mark Carwadine jetzt für "National Geographic" zusammengetragen:
"Extreme der Natur".
> Carwadine ist noch immer vielen als Co-Autor von Douglas Adams "Die letzten ihrer Art" bekannt





faz.net - 29. Juni 2008
Mutter Natur? Dass ich nicht lache
Bernhard Grzimek, Heinz Haber, Hoimar von Ditfurth - wer sich an Wissenschaft im Fernsehen vor dreißig, vierzig Jahren noch erinnert, dem fallen starke Unterschiede zu heutigen Sendungen auf. Sieht man vom rührigen Astrophysiker Harald Lesch auf "Bayern-alpha" einmal ab, so sind es nicht mehr Wissenschaftler oder wissenschaftsnahe Leute, die als Moderatoren vortragen, was Stand der Forschung ist. Vielmehr betrauen die Sender damit ein Personal, das nach seinem Aussehen ausgewählt wurde oder nach seiner Fähigkeit, die Augenbrauen hochzuziehen und die Augen aufzureißen, weil die Natur ja soooo verblüffend ist. Man meint, eine Sache interessant zu machen, indem man sie nach Kriterien der Showwelt einrichtet. Der Konstanzer Biologe Axel Meyer fragt, ob die Reserve vieler Schüler gegenüber den Naturwissenschaften vielleicht auch damit zusammenhängt. In seinen jetzt gesammelten Kolumnen "Evolution ist überall", die zuerst im Düsseldorfer "Handelsblatt" erschienen sind, versucht Meyer, dem entgegenzuwirken. Er wirbt für das Studium der Biologie, für die biologische Forschung und für biologische Aufklärung. Was diese Kolumnen auch lesenswert macht, ist ihre Aufmerksamkeit auf das Artensterben und die zivilisatorische Verwüstung der Umwelt.
Axel Meyer: "Evolution ist überall", Böhlau Verlag, Wien 2008.



Zoofreunde Hannover
Der Zoofreund Nr. 147, Juni 2008
Fünf Karibus für Hannover
Erdschildkröten-Nachwuchs in Berlin
90 Jahre - Zoological Society of San Diego
Rettet den Drill e.V.
Neues aus Hannover und anderen Zoos
Jahreshauptversammlung 2008

Allwetterzoo Nachrichten 2008

Jahresbericht 2007



Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.


"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


3. Zootechniker-Tagung im Zoo Rostock
18.- 20.09.2008
Themen unter anderem:
- Wasseraufbereitung
- Bau-Projekte im Zoo
- Notrufhandys
- Spielplätze
Auskunft erteilt:
Zoo Rostock, Herr F. Petersen, Tel.: 0381 / 2082175
oder Allwetterzoo Münster, Herr D. Heese, Tel.: 0251 / 8904400, Heese@Allwetterzoo.de

Bild.de - 1. Juli 2008
Faszinierende Ultraschallfotos von ungeborenen Tieren Im Baby-Bauch der Natur
Mit einer perfektionierten 3-D-Ultraschall-Technik überwachten Thomas Hildebrand und weitere Wissenschaftler desBerliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) die Schwangerschaft einer Elefantenkuh im Londoner Zoo, die sie künstlich befruchtet hatten. Auch Hunde und Delfine im Mutterbauch haben die Forscher aufgenommen - was sogar gänzlich neue Erkenntnisse brachte: Die Delfin-Aufnahmen bewiesen, dass die intelligenten Säuger bereits im Fruchtwasser schwimmen lernen. Am 5. Juli (16 bis 21 Uhr) veranstaltet das IZW einen Tag der offenen Tür mit Vorträgen und Führungen.

October, 13 - 16, 2008 at the German Primate Centre (www.dpz.eu)
"Stress and its Implication to Primate Welfare"
Again, we composed a multifaceted mixture of lectures given by varied speakers who are experts in their field.
http://www.euprim-net.eu/network/courses/course7.htm

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem Senkenberg-Museum und der Universität.

19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
Application: Please send your name, mailing address, email address and information about your collector’s preferences directly to me. All applications and any other questions you may have please email to:
Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl



Ausstellungen

lifepr.de - 24. Juni 2008
Zoologische Sammlung: Tierwelt des Meeres - Blick in den Ausstellungsraum im Erdgeschoss des Zoologischen Instituts
Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock lädt ein zur Eröffnung einer weiteren Sonderausstellung mit dem Thema "Tierwelt des Meeres" im Erdgeschoss des Instituts für Zoologie am Universitätsplatz 2, am Mittwoch, dem 25. Juni 2008, um 18:15 nach dem Vortrag in den "Vorweisungen". Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftswerk des Instituts zusammen mit dem unlängst neu gegründeten Förderverein für die Zoologische Sammlung. Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:00 geöffnet, Eintritt frei.

tlz.de - 30. Juni 2008
Adeliepinguine werden weniger
Nicht nur höchst attraktive Fotografien sind in der neuen Ausstellung in der Goethe-Galerie zu sehen, nicht nur Bilder von Pinguinen, Möwen und Robben. Die Wissenschaftler und Studenten des Instituts für Ökologie der Friedrich-Schiller-Universität haben auch Studienergebnisse über die Auswirkungen der Klimaerwärmung zusammengestellt. "Wir waren von Dezember des vergangenen Jahres bis zum Februar auf King George Island. 15 Studenten aus vier Ländern haben sich an dieser Expedition beteiligt", sagte Dr. Hans-Ulrich Peter, der seit vielen Jahren regelmäßig die Antarktis bereist. Festzustellen sei, dass die Adeliepinguine in ihrer Population stark abnehmen. Als eine besondere Attraktion benennt der Biologe den präparierten Seeleopard. Die Ausstellung "Faszination Antarktis" ist Teil der Woche der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät. Täglich, 16 Uhr, darüber hinaus Freitag und Samstag um 11 Uhr führen Biologen durch die Ausstellung. Tagsüber werden zwei Filme über die Forschungen in der Antarktis in Endlosschleifen gezeigt.


Stellenanzeige

Volunteer Opportunity in Vietnam: Field Research Advisor
Carnivore and Pangolin Conservation Program (CPCP), Vietnam

An exciting opportunity has arisen for an international volunteer to join our young and dynamic team of enthusiastic conservationists. The Field Research Advisor will assist the development of our field research program aimed at increasing the understanding of the ecology, status and conservation requirements of carnivores and pangolins in Viet Nam.
Start date: 1st August 2008 (negotiable)
Duration: 12 months (renewable)

Objectives & responsibilities
The Field Research Advisor is responsible to develop and implement a number of field research activities alongside CPCP staff who, through training and support, will continue to develop these activities over the long-term. Specific activities are as follows:
- Development and implementation of standardised field methodologies to increase the understanding of the ecology, status and conservation requirements of the CPCP’s priority carnivore and pangolin species
- Supporting the professional development of the CPCP Research Officer
- Assisting the CPCP Research Officer to join international training courses, workshops and ultimately an International Masters Degree program
- Fundraising for field research activities and subsequent donor reporting
- Developing and implementation of training programs on carnivore and pangolin field survey techniques for Vietnamese University students.
- Providing technical assistance to the Captive Management Team and Program Coordinator in matters relating to carnivores and pangolins brought to the centre
Salary grade and benefits: Volunteer
The Field Research Advisor will receive a living allowance, accommodation in the national park, and work visa costs will be covered. The position may develop into a fully salaried position.

Location of work:
Based in Cuc Phuong National Park and Hanoi offices
Approximately 50% of their time in the field.

Professional qualifications:
- Masters degree in Biology, Conservation, Zoology or related subject
- Practical experience in field surveys and/or ecological studies
- Excellent English language skills, both spoken and written
- Previous experience working in a developing country

Desirable personal qualities
- Patience, tolerance and flexibility
- Ability to live and work in difficult conditions
- Commitment to team work, coaching and mentoring other people
- Ability to cope with cultural isolation and basic living conditions
- Prepared to work with limited resources within a challenging environment
- Motivation, energy and enthusiasm

Interested candidates should e-mail a CV and covering letter, summarising their professional background and reasons for interest in the position to Scott Roberton (owstons@fpt.vn) no later than Friday 11 July 2008.



TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

digitalfernsehen.de - 26. Juni 2008
TV-Tipp: "Erlebnis Erde" in 14 Naturfilmen
Wer junge Eisbären nicht im Zoo, sondern in ihrer natürlichen Umwelt sehen will, kann es an diesem Montag in dem ersten von 14 Naturfilmen der ARD-Reihe "Erlebnis Erde" tun. Die jeweils 45 Minuten langen Filme werden immer montags um 20.15 Uhr ausgestrahlt, die letzte Ausgabe läuft am 29. September. Zu den weiteren Folgen der Reihe "Erlebnis Erde" gehören Beiträge über die Wüstenelefanten von Namibia (21. Juli), die Tigerhaie (28. Juli), die indischen Königstiger (11. August) und "Deutschlands Wölfe" (8. September). Es handelt sich teils um Eigenproduktionen wie Behrends NDR-Film, teils um BBC-Filme oder Koproduktion
>> Na danke, der erste Film bot zwar tolle Aufnahmen, aber unnötig vermenschlichende Formulierungen und nachträglich zu einer Geschichte zusammengeschnittene Szenen - unglaubwürdig

neue-oz.de - 30. Juni 2008
Palmöl statt Orang-Utans
Es ist der Abend der bedrohten Tiere. Dank des einst so knuddeligen Knut sind die Eisbären zum Sinnbild für den Klimawandel geworden, und so startet die ARD heute ihre Reihe "Erlebnis Erde" zur besten Sendezeit nach der "Tagesschau" mit der Folge "Das Abenteuer der Eisbärenkinder". Das wird wieder Millionen verzückter Zuschauer vor den Fernseher locken. Unter den Menschenaffen dieser Welt gibt es keinen Knut, doch so bedroht wie Eisbären sind die Orang-Utans allemal. Deshalb hätte auch die NDR-Reportage "Hier Bio - dort Tod" einen besseren Sendeplatz als um Mitternacht verdient gehabt. Inge Altemeier schildert darin präzise, nüchtern und bedrückend, wie der Mensch seinem nächsten Verwandten den Garaus macht, nur um den eigenen Wohlstand noch ein bisschen mehr zu mehren. Palmöl heißt das vermeintliche "neue Gold", das immer häufiger auch die Fratze des Teufelszeugs zeigt.

wuschliste.de - 26. Juni 2008
"Bitte nicht füttern!" - Auch NDR schickt Promis in den Zoo
Nicht nur ProSieben schickt Prominente in den Zoo, sondern auch der NDR. Letzterer zeigt bereits am Sonntag, 28. Juni, um 21.45 Uhr die Show "Bitte nicht füttern - Promis im Tierpfleger-Test", in der im Hamburger Tierpark Hagenbeck um die Wette Ställe ausgemistet, Aquarien geputzt und Ziegen gefüttert werden. Dabei werden die prominenten Zoo-Azubis "Elefant, Kamel, Pinguin und Nasenbären ganz nah kommen". Lilo Wanders, "Tagesthemen"-Moderator Jens Riewa, Mary Roos, Carlo von Tiedemann und Maria Ketikidou werden sich in "Bitte nicht füttern!" den vielfältigen Herausforderungen des Zoo-Alltags stellen. Dem Gewinner/der Gewinnerin winkt als Preis die ehrenvolle Aufgabe, einen Pinguin mit dem Namen seiner/ihrer Wahl zu "taufen".

ndr.de - 27. Juni 2008
Bitte nicht füttern! - Promis im Tierpfleger-Test
Mary Roos, Maria Ketikidou, Lilo Wanders, Jens Riewa und Carlo von Tiedemann schlüpfen in die Rolle eines Tierpflegers bei Hagenbeck. Wer ist am unerschrockensten und legt sich am meisten ins Zeug? Die Prominenten stellen sich den vielfältigen Herausforderungen des Zoo-Alltags: 7.00 Uhr Arbeitsbeginn, Harken und Ausmisten, Putzen, Schrubben und Hufe kratzen. Sie begegnen Tieren mit Abscheufaktor und erleben auch die vielen kleinen Glücksmomente bei Fellpflege und Fütterung, wenn sie Elefant, Kamel, Pinguin und Nasenbären ganz nah kommen.

welt.de - 29. Juni 2008
Ich bin ein B-Star, holt mich aus dem Zoo raus!
Eine Affe allein genügt nicht. Für eine neue Dokusoap schickt der NDR jetzt B-Prominente als Tierpfleger in den Zoo. In der ersten Folge musste das öffentlich-rechtliche Dschungelcamp jedoch einige Pflegefälle verkraften. Nur einer legte sich richtig ins Zeug. Man muss sich diese Dokusoap also als ein betreutes Arbeiten für Menschen vorstellen, die knapp den Einzug ins RTL-Dschungelcamp verpasst haben. Leider ist das Ergebnis nicht halb so unterhaltsam wie "Elefant, Tiger & Co. - oder wie die Zoo-Dokus im Ersten alle heißen. Man gibt es nicht gerne zu, aber sogar das RTL-Dschungelcamp ist eine Sternstunde der Unterhaltung gegen dieses Format. Vertraute die Regie etwa darauf, dass die echten Tierpfleger ihren prominenten Praktikanten das eine oder andere pikante Geständnis entlockten? Oder warum glaubte sie, auf eine Inszenierung verzichten zu können? Mit gutem Beispiel ging der Tagesschau-Sprecher voran. Offenbar hatte ihn sein Chef verdonnert, sich richtig ins Zeug zu legen, damit ein bisschen was vom Glanz des Tierparks auch auf die "Tagesschau" abfärbte, jedenfalls gewann Riewa am Ende den 1. Preis, eine Patenschaft für einen Pinguin.



Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende Juni ging es in den Kamelhof Rotfeld, für Juli ist ein Besuch im Vogelpark Steinen geplant.

Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 10:05 BR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Di, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (letzte Folge aus Duisburg)

Do, 15:15 ZDF, Dresdner Schnauzen (Wh. 2007)
Mo, Mi, Fr, 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co. (Leipzig, Wh. der Wh. 2004)
Mo-Fr, 16:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Gelsenkirchen
Mo, Di, 17:05 RBB, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh.)
Mi-Fr, 17:05 RBB, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg, Friedrichskoog, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Panda, Gorilla & Co. (Zoos in Berlin, Wh.)

Einzelsendungen:
Do, 03.07.2008, 20:15, 3sat, Kuba - Juwel der Karibik
Do, 03.07.2008, 20:15, ORF 2, Wilde Alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas

Do, 03.07.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere
Do, 03.07.2008, 23:10, NTV, Die Niagarafälle
Fr, 04.07.2008, 09:30, ORF 2, Wilde Alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas
Fr, 04.07.2008, 11:30, NDR, Im Reich der Zwerge - Mäuse
Fr, 04.07.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Wüstenwelten
Fr, 04.07.2008, 16:00, ZDF dokukanal, Einsatz im Dschungel
Fr, 04.07.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 04.07.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Siebenschläfer
Fr, 04.07.2008, 20:15, DMAX, Süddeutsche Zeitung TV, Tierische Einwanderer in Berlin
Fr, 04.07.2008, 21:00, RBB, Abenteuer Zoo: Zuflucht am Victoriasee - Nashörner, Schimpansen und Schuhschnäbel in Entebbe
Fr, 04.07.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Expeditionen ins Tierreich, Abenteuer Nordsee
Fr, 04.07.2008, 22:15, Phoenix, Die Kraken vom Stromboli
Sa, 05.07.2008, 12:00, ARTE, Patient Klima, Ein Zukunftsszenario
Sa, 05.07.2008, 13:30, SWR, Schicksalsfluss der Serengeti - Der Mara
Sa, 05.07.2008, 14:00, ARTE, Geklonte Kreaturen
Sa, 05.07.2008, 14:45, ARTE, Vom Verschwinden der Fische
Sa, 05.07.2008, 17:15, ZDF dokukanal, Die Rückkehr der Büffel
Sa, 05.07.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Wildes Sardinien
Sa, 05.07.2008, 19:45, ZDF dokukanal, Das Energie-Dilemma, Für und Wider von Windkraftanlagen
Sa, 05.07.2008, 21:50, ARTE, Expedition Kondor
Sa, 05.07.2008, 22:05, N24, Invasion der Quallen
So, 06.07.2008, 13:15, MDR, Die Hyänen vom Mara Fluss
So, 06.07.2008, 14:00, ZDF dokukanal, Ethanol - Brasiliens grüne Revolution
So, 06.07.2008, 14:45, 3sat, Verrückt nach Knut (Wh.)
So, 06.07.2008, 17:30, 3sat, Arche Noah, Sanfte Seelen (Wien) Wh
So, 06.07.2008, 18:00, ARD Eins Extra, Wale im Visier, Unterwegs vor Japans Küste
So, 06.07.2008, 22:05, N24, Der König der Bären
So, 06.07.2008, 23:15, VOX, Süddeutsche Zeitung TV, Popps Pinguine - Traumberuf Tierpfleger (Gerhard Popp, Stuttgarter Wilhelma)

So, 06.07.2008, 23:55, RTL, Prime Time - Spätausgabe, Dr. Christian Vogt über Blut-, Nektar- und Salz-leckende Fledermäuse
Mo, 07.07.2008, 13:50, NDR, Expeditionen ins Tierreich, Usedom
Mo, 07.07.2008, 15:30, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere (2 Teile)
Mo, 07.07.2008, 17:00, BR, Sanfter wilder Fluss - Die Amper
Mo, 07.07.2008, 19:00, ARTE, Der Flug des Waldrapp

Mo, 07.07.2008, 20:15, ARD, In den Tiefen des Pazifiks
Mo, 07.07.2008, 21:00, 3sat, Sagenhafte Schwäne, Beobachtungen in der Lausitz
Di, 08.07.2008, 11:30, NDR, Phantome der Nacht, Afrikas unbekannte Wildtiere
Di, 08.07.2008, 12:30, Phoenix, Leben im Hochwasser, Ökosystem Auwald
Di, 08.07.2008, 13:00, WDR, Von Menschen und Greifen, Rückkehr der Greifvögel
Di, 08.07.2008, 14:15, HR, Das Geheimnis der Baggerseen
Di, 08.07.2008, 14:20, Phoenix, Unsichtbares Wasser - Lanzarote
Di, 08.07.2008, 19:00, ARTE, Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind
Di, 08.07.2008, 20:15, WDR, Wildes China

Di, 08.07.2008, 22:30, ZDF dokukanal, Ethanol - Brasiliens grüne Revolution
Mi, 09.07.2008, 11:30, NDR, Nasenbären - Überleben in der Bande
Mi, 09.07.2008, 12:15, ARD Eins Plus, Siebenschläfer
Mi, 09.07.2008, 14:15, HR, Gnome, Gaukler, Gänsevieh - Leben am Strom (Niederrhein)
Mi, 09.07.2008, 19:00, ARTE, Die Rettung des blauen Papageis (Spix-Ara)
Mi, 09.07.2008, 20:15, NDR, Tropenwelt Karibik
Do, 10.07.2008, 10:33, MDR, Abenteuer Zoo, Eekholts Wald- und Wiesenmischung

Do, 10.07.2008, 14:15, HR, Das grenzenlose Paradies (Limpopo-Park)
Do, 10.07.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Siebenschläfer
Do, 10.07.2008, 17:00, ARD Eins Plus, Abenteuer Nordsee
Do, 10.07.2008, 20:15, 3sat, Assam - Im Land der Bienenbäume
Do, 10.07.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere (2 Teile)
Do, 10.07.2008, 20:30, ZDF dokukanal, Das Energie-Dilemma, Für und Wider von Windkraftanlagen
Fr, 11.07.2008, 11:15, WDR, Tiergeschichten - Von verliebten Affen und eifersüchtigen Zebras, Tamina Kallert unterwegs in niederländischen Zoos

Fr, 11.07.2008, 11:30, NDR, Quallen: Schreckliche Schönheiten
Fr, 11.07.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Höhlenwelten
Fr, 11.07.2008, 18:30-20:00, Phoenix, Perlen des Regenwaldes (2 Teile)
Fr, 11.07.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.

Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, Wiederholung des "aktuellen" ARD-Neuschnitts mittwochs und freitags 09:05 Uhr von der ARD, weitere Wh samstags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Dresdner Schnauzen", Wiederholungen mittwochs und freitags 18:00 Uhr auf ZDF Doku;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00, samstags 07:00 und 17:30 Uhr sowie sonntags 6:55 Uhr im HR;
"Leopard, Seebär & Co." aus Hamburg: Wiederholungen samstags ab 14:15 Uhr vom SWR (2 Folgen);
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 15:00 vom BR und sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags 11:15 und 14:45 Uhr im RBB, mittwochs und freitags 10:20 Uhr vom SWR (Spezial), sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird Samstag 12:10 Uhr im WDR wiederholt;
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: Wiederholungen Dienstag und Donnerstag 10:30 Uhr vom ZDF, samstags 16:02 Uhr sowie sonntags ab 08:02 und ab 15:02 (je 2 Folgen) von ZDF Info

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Test, Test... 1, 2, 3... Test!


König Fußball hat, vorläufig, abgedankt, soll ich nun heute noch etwas zum Zootest von mir geben? Ich weiß nicht. Ich selbst bin doch, wo immer ich unterwegs bin, so eine Art Zootester und nicht umsonst verlieh mir der Chefredakteur der Zoopresseschau in seinem grenzenlosen Charme, nach meiner ersten (in diesem Fall betraf es Abenteuer Zoo) und ich fürchte mittlerweile, nicht letzten Buchrezension, den leicht zweifelhaften Titel „Zoonörgele“! Fragt man mich aber, „Sagen sie mal Herr Schöne, welchen Zoo in Deutschland finden sie denn am besten?“, dann fange ich an zu stottern, gebe einige „mmhs“ und „äähs“ von mir, fasele etwas von „ein bißchen schwerfälliger Zoowelt“, erwähne das Wort „Artenschutz“, schweife ab in Nachbarländer, lasse den Begriff „Raubtierhaltung“ fallen, stottere wieder ein bisschen rum, sage was von „Biotopimitation versus Kulisse“, nur um dann, quasi einem Geistesblitz folgend, abrupt auszurufen: Keinen!

Bevor Sie jetzt vom Stuhl fallen - nein, ich habe nicht behauptet, es gäbe keinen guten Zoo in Deutschland. Es gibt hier und dort schöne Einzelanlagen, woanders tolle Konzepte, wieder woanders Zoopädagogik, die Spaß macht, ästhetische Präsentationsformen gibt es und Tierbestände, die nicht komplett danach ausgesucht wurden, welche Art schon mal in einem Disney-Film auftauchte. Trotz allem kann ich nicht sagen, welcher Zoo mir am besten gefällt, aber wissen Sie, was mir gefällt? Die fast schon panische Reaktion einiger Zeitgenossen auf die Aussage des „Stern-Tests“: „Der "Tier-Knast" gehört der Vergangenheit an.“* Die bösen Massenmedien, die - treten alle mühselig erarbeiteten Feindbilder mit Füßen!

Ihr
Carsten Schöne

* An dieser Stelle muß ich mich selbst zitieren, hier mit einem Zitat aus oben erwähnter Rezension zum, im gleichen Atemzug erwähnten Buch:
„...beschäftigt es sich doch mit dem, von dem man einige Zeit lang den Eindruck hatte, daß es in weiten Bevölkerungskreisen als Tierknast galt, in den nur Proletenfamilien latschten, um ihre Kinder mit Tiergaffen und Bratwurstessen ruhig zu stellen und mit dessen Betrieb ein paar durchgeknallte Wissenschaftler ihr Brot verdienten. Dieses Bild von den Zoos und deren tatsächliches Erscheinungsbild hat sich in den letzten Jahren grundsätzlich gewandelt.“

www.schoenes-tierleben.de


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