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429 vom 03.
Juli 2008 |
| Liebe
Leser,
auch diese Woche muß es von Editorial bis Kolumne nochmals um den
Zootest gehen.
Im Verlauf der Woche haben wir die Zoopresseschau-Sonderseite
mehrfach auf den neuesten Stand gebracht, dort finden Sie jetzt
säuberlich aufgereiht die gesammelten Presse-Reaktionen nachzulesen.
Was in der laufenden Woche neu erschien, lesen Sie auch unten, darunter
diverse Jubelschreie, Rechtfertigungen und auch Glossen.
Wer den Beitrag in STERN-TV letzte Woche nicht gesehen hat (die Tester
im Zoo begleitet, im Studio sowie Kommentare), kann ihn mittlerweile hier oder hier
online finden.
In den Pressemitteilungen zitieren
wir heute sogar ein Zitat von uns. Gerade Zoos, die inhaltlich stark
kritisiert wurden, betonen die reinen Zahlen - und umgekehrt. Meiner Kritik an Nachkommastellen
bei Bewertungen, die ohnehin nicht wissenschaftlich exakt durchgeführt
werden können, möchte ich nur noch dieses eine Beispiel hinzufügen: die
Verschlechterung der Gesamtnote um 0,25 Punkte zwischen den beiden
Tests führte im Fall Köln zu einem Absturz um 15 Plätze. Es liegt alles
so eng beieinander, daß kleinste Ungenauigkeiten (und es gab auch
große...) zu deutlichen Unterschieden führen. Soviel zur Aussagekraft solcher
Zahlen. Weder Grämen noch Frohlocken über Rangfolgen sind also
angebracht.
Bei jedem Aufschlagen des Berichts findet man weitere Mängel. Da wird
ein ganzer Absatz damit verbracht, sich über die Frankfurter
Beschilderung aufzuregen, die behauptet, aus der Haut der Wabenkröten schlüpften fertige Frösche. Die sei
"überraschend und falsch". Ach so? Woher diese Einsicht stammt, wird
nicht verraten, aber daß bei den großen Pipa-Arten die Metamorphose bis
zum Jungfrosch tatsächlich in der Rückenhaut des Weibchens stattfindet,
läßt sich nun wirklich überall nachlesen. (Die Frankfurter konnten sich
das sparen, die Zucht gelang dort ja mehrfach, da reichte ein Blick ins
Becken.) Wenn schon kein Fachwissen vorliegt, sollte wenigstens basale
Recherche betrieben werden.
Den in meinen Augen größten Schwachpunkt eines solchen Zootests habe
ich mir als letztes aufgespart: Spätestens seit Hediger hat sich nicht
nur in der Zoowelt die Einsicht durchgesetzt, daß neben Erholung und
Bildung auch Forschung und Naturschutz zwei zentrale Aufgaben der Zoos
sind. Erholung ist im Test halb unter "Gesamteindruck", halb unter
"Besucherservice" zu finden, Bildung nur in Form von Beschilderung -
alle anderen pädagogischen Maßnahmen und Einrichtungen spielen keine
Rolle, ob ein Zoo beispielsweise eine Zooschule hat oder einen
informativen Zooführer herausgibt, ist hier völlig irrelevant.
Forschung ist ganz untergegangen, und unter Naturschutz wird offenbar
nur das verstanden, was die Zoos noch in den 1980er als solchen
verkündet haben: Teilnahme an Zuchtprogrammen. Dies ist heute
selbstverständlich (oder sollte es sein), mit Artenschutz hat das nicht
immer und vor allem nicht primär zu tun. Das Wort in-situ-Artenschutz
fällt im ganzen Bericht gar nicht, und keinem einzigen Projekt ist auch
nur eine Zeile gewidmet. Dabei wäre dieses wichtige Qualitätsmerkmal
für Zoos vielmehr eine ganze Bewertungskategorie wert gewesen - und
hätte so manche Platzierung gründlich geändert. Ob sich die Aufgaben
der Zoos bis zum nächsten Test auch bei Journalisten herumsprechen?
Eine letzte Frage treibt nicht nur Zeitungsautoren um: Ist auf dem
STERN-Titelbild eigentlich Knut oder Flocke? Vorausgesetzt, das Bild
stammt nicht von irgendeiner Agentur aus Übersee, dann tippt unsere
Redaktion auf Wilbär: Der eine googelt den Fotografen und landet in
Stuttgart, der andere schaut auf den Felsen: Dieser grünliche Granit
kann kaum in Berlin oder Nürnberg liegen, denn dort gibt es im
Gegensatz zur Wilhelma Sandstein...
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Bitte hier nicht füttern -
aber dafür hier: Zwei eidgenössische Fundstücke
|
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
wissenschaft-online.de - 26.06.2008
Frösche bekämpfen lebensgefährliche Pilze durch
Sonnenbäder
Das seltene Hautpigment Pterorhodin erlaubt Baumfröschen, lange Zeit in
der Sonne zu
sitzen und so lebensgefährliche Pilze auf der Haut auszutrocknen. Diese
Eigenschaft der
Baumfroschhaut haben Andrew Gray vom Manchester Museum und seine
Kollegen entschlüsselt.
Mit Hilfe des bildgebenden Verfahrens der Optischen Kohärenztomografie
OCT zeigte
sich, dass das Pigment Pterorhodin, anders als das menschliche Melanin,
die
Wärmestrahlung der Sonne fast vollständig reflektiert. Dadurch erhitzt
sich bei
Baumfröschen nur die äußere Froschhaut, nicht aber der darunterliegende
Körper. Der
für Frösche lebensgefährliche Chytridpilz Batrachochytrium
dendrobatidis, der nur bei
niedrigen Temperaturen überlebt, wird auf diese Weise ausgetrocknet,
ohne dass der Frosch Schaden erleidet.
Klimaveränderungen wie die zunehmende Wolkendichte in Costa Rica
könnten also ein
Grund für das beginnende Aussterben der Baumfrösche sein, so die
Forscher. Die
fehlende Sonne erschwere den Fröschen das Sonnenbaden und die
Bekämpfung des
Hautpilzes. Die Forscher nehmen ferner an, dass die
Reflektionsfähigkeit der Haut
bestimmt, ob eine Amphibienart an dem Hautpilz eingehen oder ihn erfolgreich
bekämpfen wird.
FROSCHPARTY,
5. und 6. Juli in der Tierwelt Herberstein
Lustiges
Kinderfest mit viel Spiel und Spaß!
Fast die Hälfte der 6000 weltweit beschriebenen Amphibienarten gelten
als "vom Aussterben bedroht". Die dramatische Entwicklung zeigt, dass
viele Arten jährlich aussterben. Die EAZA YEAR OF THE FROG-Kampagne
versucht mitzuhelfen, die einzigartige Vielfalt dieser Tiergruppen zu
bewahren. HELFEN SIE MIT! Im Rahmen dieses Kinderfestes stellen wir
unsere heimischen Amphibien mit viel Spiel und Spaß vor.
Froschparty 5. und 6. Juli, 10-17 Uhr; Tierwelt Herberstein
rosbalt.ru - 1. Juli 2008
Лягушек
в
Москве
становится
все меньше
Es werden immer weniger Frösche in Moskau
In Moskau verringert sich die Anzahl der Amphibien. Zu diesem Schluß
gelangten Mitarbeiter des Moskauer Zoos während einer Befragung von
Naturliebhabern der Hauptstadt und Mitarbeitern besonders geschützter
Territorien Moskaus über den Zustand der Amphibienpopulationen in der
Stadt und ihrer näheren Umgebung. Zu vielen potentiellen
Vorkommensarealen von Amphibien gelang es allerdings nicht, eine
Information zu bekommen, so daß die Ergebnisse der Befragung nicht als
vollständig angesehen werden dürfen. Es gelang zum Beispiel nicht,
Informationen aus den Moskauer Hauptverbreitungsgebieten der
Wechselkröte, der Rotbauchunke und der Knoblauchkröte zu erhalten,
diese Arten können durchaus noch angetroffen werden. Der Kammolch wird
schon viele Jahre nicht mehr in Moskau gesehen. In Teichen, in denen
Anfang der 1990er Jahre viele hundert Erdkröten ihren Laich ablegten,
gelang es in diesem Jahr, nur eine Laichablage zu entdecken. Es wurden
auch Gewässer genannt, die äußerlich geeignet sind für Leben und
Fortpflanzung der Amphibien, aber nicht von ihnen bewohnt werden. Die
in Moskau am weitesten verbreiteten Amphibien bleiben Grasfrösche und,
stellenweise Teichfrösche, ziemlich gewöhnlich sind Teichmolche, die
Anzahl der Erdkröten nimmt sehrschnell ab. Die Untersuchung wurde im
April-Juni durchgeführt von der Gruppe Amphibienschutz der EARAZA, die
auf der Basis des Moskauer Zoos arbeitet.
orenburg.kp.ru - 30. Juni 2008
В
Москве
исчезают
жабы
In Moskau verschwinden die Kröten
Von elf Amphibienarten blieben nur sieben! das erklärte Sergej Popow,
Leiter der Forschungsabteilung des Moskauer Zoos. Der Wissenschaftler
erläuterte, daß in den letzten drei Monaten die Gruppe Amphibienschutz
bei der EARAZA Naturliebhaber und Mitarbeiter besonders geschützter
Naturterritorien Moskaus befragte. Die Fachleute interessierten sich
dafür, wo die Leute Amphibien gesehen haben und welche. Die
Untersuchungsergebnisse sind deprimierend. Niemand traf auf die früher
in der Stadt vorhandenen Wechselkröten, Knoblauchkröten, Rotbauchunken
und Kammolche. Vier Amphibienarten sind vermutlich spurlos
verschwunden. Auch Lurche insgesamt gibt es sehr viel weniger. Laut
Popow laichten in Teichen im Südwesten der Hauptstadt noch vor 15
Jahren Hunderte Wechselkröten, in diesem Jahr wurde nur eine
Laichablage gefunden. Das sei nicht erstaunlich, hieß es an der
Biologischen Fakultät der MGU, denn die Moskauer Gewässer verschmutzen
von Jahr zu Jahr mehr. Erholungssuchende werfen Müll hinein, sie
lärmen. Das fördert natürlich die Laichablage nicht. Mehr oder weniger
komfortabel fühlen sich Amphibien nur im Nordwesten der Hauptstadt und
in der Moskauer Umgebung, wo der Fluß Moskwa sauberer ist. Hier ist
sowohl die Zahl der Lurche größer als auch ihre Artenvielfalt. Am
meisten trifft man auf Gras- und Teichfrösche, aber auch auf
Teichmolche. Aber Erdkröten werden es immer weniger. Die
Wissenschaftler befürchten, daß sie bald völlig verschwinden.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
morgenweb.de
- 27. Juni 2008
Zoo:
Im bundesweiten Ranking steht der Heidelberger Tiergarten auf Platz 18
von 27 / Ergebnis laut Zoodirektor nicht im Detail nachzuvollziehen -
"Wir halten bei uns gar keine Fische"
Platz
18 von 25: Der Heidelberger Zoo hat beim bundesweiten Ranking der
Zeitschrift "Stern" mittelprächtig abgeschnitten. Mehrere Kritikpunkte
- zum Beispiel die Unterbringung der Riesenschildkröten - sollen aber
noch in diesem Jahr hinfällig werden. Der Bau des Elefantenhauses, ein
weiterer dicker Minuspunkt in der Bewertung, stehe ohnehin unmittelbar
bevor. Mehr
als vier Millionen Euro kamen bei der aufwändigen Spendensammelaktion
schon zusammen. Das reiche zwar, um den Neubau anzugehen, doch die
Einrichtung hofft auf weitere Spender: für das "i-Tüpfelchen" nämlich.
So könne das neue Quartier für die beiden Elefantendamen Ilona und
Jenny aus schlichten Betonwänden bestehen - oder aus schönerem
Kunstfels. Das Ergebnis der "Stern"-Bewertung sieht Zoodirektor Klaus
Wünnemann
mit "einem lachenden und einem weinenden Auge": Immerhin habe man sich
im Vergleich zur Bewertung vor zehn Jahren um zwölf Plätze verbessert.
Bedauernd verweist der
Direktor darauf, dass die Qualität der Tierpflege nicht beurteilt
wurde. Eines können er und sein Team gar nicht verstehen: In der
Kategorie
Fische stehe man ganz unten, was das Gesamtergebnis drücke. "Wir halten
bei uns gar keine Fische", formuliert Wünnemann. Möglicherweise sei ein
kleines, aber gepflegtes Hobby-Aquarium der Tierpfleger, das im
Raubtierhaus neben Tiger & Co. steht, in die Bewertung eingeflossen.
lvz-online.de - 27.
Juni 2008
"Stern"-Test: Görlitzer Tierpark als Sieger bei
kleinen Zoos
Görlitz. Der Görlitzer Naturschutz-Tierpark hat bei einem aktuellen
Test des Hamburger Magazins "Stern" als bester unter den kleinen Zoos
abgeschnitten. Einen Besuch in der Görlitzer Anlage bewerteten die
Tester
als lohnend. Die Beliebtheit der Einrichtung zeigt sich auch in einem
stark steigenden Trend bei den Gästezahlen, wie Tierparkdirektor Axel
Gebauer am Mittwoch sagte. 2007 kamen rund 101 000 Besucher, fast 20
Prozent mehr als im Jahr zuvor.
tagesspiegel.de - 26.
Juni 2008
Mehr Platz für die großen Katzen
Im Zoo-Test des Magazins "Stern" haben die Berliner Tierparks Bestnoten
erhalten. Doch damit nicht genug: Nun bauen sie ihre Raubtiergehege
aus. Kaum haben Zoo und Tierpark die besten Noten kassiert, da kündigen
ihre
Verantwortlichen bereits weitere Umbauten und Verbesserungen in der
Tierhaltung an. Vor allem die aus den siebziger Jahren stammenden
Gehege der Großkatzen sollen in beiden Anlagen bis 2010 erweitert und
modernisiert werden, sagte gestern Zoo-Kurator Heiner Klös. Dass diese
Raubtierhäuser nicht mehr heutigen Anforderungen entsprechen, hatten
auch drei Tester der Zeitschrift "Stern" moniert, die in den
vergangenen Monaten bundesweit etwa 50 Zoos unter die Lupe genommen
haben.
echo-muenster.de - 27.
Juni 2008
Mit
Artenschutz in die Top Ten - Tillmann würdigt Zoo-Erfolg
Eigentlich hätte die gestrige kleine Feierstunde auch bei den Kängurus
stattfinden können, denn schließlich hat der Allwetterzoo Münster einen
"Riesensprung nach vorn" gemacht, wie Oberbürgermeister Dr. Berthold
Tillmann das Ranking-Ergebnis der Zeitschrift Stern würdigte. "Wir
gehören zu den Top Ten", frohlockte
Adler, der das Lob gleich weitergibt: "An diesem Ergebnis haben die
Mitarbeiter voller Engagement mitgewirkt." Hatte der "Stern" noch vor
acht Jahren den Nachteil der damaligen
Beton-Optik mehr in die Waagschale geworfen als den Vorteil der damals
ebenfalls schon "Erste Sahne Arbeit" (Zitat eines Jurors), so konnte
der Allwetterzoo nun punkten. Unter den großen Einrichtungen auf Platz
9 im deutschlandweiten Vergleich, in NRW mit der größten Zoo-Dichte
sogar nach Wuppertal auf Platz 2 - das lässt sich hören und wird mit
"sehenswert" ausgezeichnet. Der Artenschutz wurde nun endlich auch als
Bewertungskriterium
berücksichtigt, und hier liegt der Allwetterzoo ganz vorn. Ein Punkt,
den Tillmann und Adler gar nicht genug hervorheben konnten, hat sich
das die Stadt doch per Ratsbeschluss auf die Fahnen geschrieben. Nun
ist das Engagement gewürdigt worden.
echo-muenster.de - 26.
Juni 2008
Jubel
im Allwetterzoo: Erfolg beim "Stern"-Ranking
Das wissen schon Kinder von den "Benjamin Blümchen"-Geschichten: Wenn
der Bürgermeister in den Zoo eilt und im Beisein von Reporterin Karla
Kolumna Direktor Tierlieb die Hand drückt, ist etwas ganz Besonderes
los. So werden denn am Freitag, 27. Juni, auch die Besucher im
Allwetterzoo über das Personenaufgebot einmal mehr staunen. Die
Gesellschafter erweisen dem Zoo eine besondere Referenz.
Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo GmbH Rainer Knoche und
Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann treffen Direktor Jörg Adler zum
Presseempfang nahe der neugierigen Erdmännchen, denn es gibt
Erfreuliches zu verkünden: Der Zoo erhielt das Prädikat "sehenswert".
"Der Allwetterzoo überzeugt beim
Internationalen Artenschutz", so kommentiert der "Stern" einen der
Schwerpunkte der Arbeit in Münster.
muensterschezeitung.de
- 27. Juni 2008
Sprung nach vorn
Das Magazin "Stern" hat einen Leser zurück. Seit dem letzten
Zootest vor acht Jahren hatte Zoodirektor Jörg Adler das Magazin nicht
mehr in die Hand genommen. Damals war der Allwetterzoo unter 27 Zoos
nur 23. geworden. Diesmal reichte es für die Top Ten. Die Note 1,99 und
das Prädikat "sehenswert" bedeuteten in diesem Jahr
den neunten Platz unter den 27 großen Zoos in Deutschland.
express.de - 26.
Juni
2008
Kölner Zoo stürzt von Platz 1 auf 15
Am Mittwoch und am Dienstag gab es für die Schüler Zeugnisse. Auch das
Magazin "Stern" verteilt am Donnerstag Zeugnisse - an die deutschen
Zoos. Für Köln eine peinliche Pleite: Lag der Zoo beim ersten Test vor
acht Jahren auf Platz 1, rutsche er in der Gesamtnote nun auf Platz 15
ab. Besonders bei der Tierhaltung gab es schlechte Noten: "Die Art, wie
im
Kölner Zoo die Flusspferde gehalten werden, ist zum Wegschauen", meint
Rupp Doinet, der die Erhebung gemacht hat. "Zu klein, lieblos." Auch
die Haltung der Bisons, Fasane und Alpakas wird bemängelt. Gut sei
indes die Haltung der Elefanten, Menschenaffen und Großkatzen. Auch das
Insektarium kam gut weg. "Bei unserem ersten Ranking 2000 war der
Kölner Zoo beispielhaft für
alle anderen deutschen Zoos", so Doinet. "Es wurde viel Geld in die
Elefanten gesteckt. Aber seitdem ist nicht mehr viel passiert."
Zoodirektor Theo Pagel ist aber optimistisch, bald wieder einen
besseren Platz zu bekommen. Gerade die Kritikpunkte, die der Test
aufzeigt, seien bereits in Angriff genommen: "Wir bauen die
afrikanische Flusslandschaft für Krokodile und Flusspferde und einen
neuen Nebeneingang mit Restaurant. Wir haben uns von Note 1,91 auf Note
2,16 verschlechtert. Das ist kein Weltuntergang. Die anderen Zoos haben
sich eben verbessert. Beim nächsten Ranking wollen wir wieder ganz
vorne mitspielen."
ksta.de - 26. Juni 2008
Kleiner Esel muss Zoo verlassen
Köln. Nach zwei Jahren hat die asiatische Wildesel-Stute Jessica
wieder ein Fohlen bekommen. Jago wurde am 16. Juni geboren und hat
zurzeit wie alle Kleinkinder nur zwei Dinge im Sinn: Trinken und
Schlafen. Zoodirektor Theo Pagel freut sich ganz besonders über das
neue Zookind: "Onager sind eine sehr bedrohte Tierart", sagt er. "In
der freien Natur gibt es mittlerweile weniger als 500 Tiere." Die sechs
Esel im Kölner Zoo gehören zu den 150 Tieren weltweit, die in Zoos
leben. Jago muss die kleine Herde trotzdem im nächsten Jahr verlassen,
sein Vater Ivan wird keinen zweiten Hengst im Gehege dulden.
Der Schutz und die Erforschung von Tierarten gehören zu den
Hauptaufgaben eines Zoos. Theo Pagel bedauert, dass diese Aspekte beim
großen Zoo-Test des Hamburger Magazins "Stern" nicht berücksichtigt
wurden. Vor acht Jahren war der Kölner Zoo die Nummer eins, im
aktuellen Ranking schneidet er nur noch mittelmäßig ab. "Der Test
zeigt, dass Betreiber erkennen müssen,
wie nötig es ist, immer wieder neu zu investieren."
morgenpost.de
- 26. Juni 2008
Kopf des Tages - Zoochef mit Auszeichnung
Eitel ist er nicht. Aber der Beifall, der ging ihm gestern doch runter
wie Öl - auch wenn er am Telefon ganz unberlinerisch bescheiden sagte:
"Das freut mich." Bernhard Blaszkiewitz leitet mit Zoo und Tierpark die
beiden Tiergärten, die in einem Test des Magazins "Stern" gerade zu den
besten in Deutschland gekürt worden sind.
ad-hoc-news.de - 25.
Juni 2008
Görlitzer Tierpark ist Deutschlands bester kleiner Zoo
Der
Naturschutz-Tierpark Görlitz gehört zu den sehenswertesten Tiergärten
in Deutschland. In einem bundesweiten Vergleich des Magazins "Stern"
landete er in der Kategorie "Kleine Zoos" auf dem ersten Platz, wie das
Magazin am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Aus der Bewertung des äußeren
Eindrucks, des Besucherservices und der
Tierhaltung ergab sich für den Tierpark die Gesamtnote 2,09. Der
Tierpark Chemnitz und der Zoologische Garten Hoyerswerda erreichten mit
Platz 14 und 15 das hintere Mittelfeld unter den kleinen Tiergärten.
ad-hoc-news.de - 25.
Juni 2008
Zoo Eberswalde auf zweitem Platz in Deutschland
Der Zoologische Garten Eberswalde gehört einem Test zufolge zu den
sehenswertesten Tiergärten in Deutschland. In einem bundesweiten
Vergleich des Magazins "Stern" landete er in der Kategorie "Kleine
Zoos" auf dem zweiten Platz. Zu den Höhepunkten gehöre die Affenhaltung.
wupperguide.de
- 27.
Juni 2008
Wuppertaler Zoo ist drittbester in Deutschland
Die Vorzeichen für schöne Sommerferien stehen im
Wuppertaler Zoo derzeit richtig gut. Denn nicht nur Nachwuchs und
natürlich ein idyllisch gelegenes Arreal sowie ebenso zahlreiche
Attraktionen locken zu den Tieren an der Elberfelder Hubertusallee,
auch das Nachrichtenmagazin "stern" machte in seinem Zoo-Test 2008
Werbung für den zoologischen Garten in Wuppertal. Während der
Wuppertaler Zoo in der Kategorie "äußeres Erscheinungsbild"
zusammen mit den beiden Berliner Testsiegern sowie dem Tierpark
Hellabrunn auf Platz eins landete, rangiert man in Sachen
"Besucherservice" nur auf Rang 16. Dafür wurde die "Tierhaltung"
wiederum mit einem dritten Platz honoriert. Nicht ohne Grund: "Die sehr
gute Unterbringung und Pflege des kostbaren und vielseitigen
Tierbestandes mit den herausragenden neuen Tiergehegen, die in den
letzten Jahren gebaut werden konnten", sei besonders gelobt worden,
heißt es von Seiten des Wuppertaler Zoos.
Stadtnetz
Wuppertal - 1. Juli 2008
Wuppertaler
Zoo ist der schönste in Nordrhein-Westfalen
Im bundesweiten Zoo-Test belegt Wuppertal
hinter den beiden Hauptstadt-Zoos Platz 3. Damit ist Wuppertal die
Spitze in NRW und spielt in der europäischen Champions League an
herausgehobener Stelle mit. CDU-Fraktionsvorsitzender
Bernhard Simon gratuliert den Verantwortlichen: „Die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Zoos unter Leitung von Direktor Dr. Ulrich Schürer
seinem Vize Dr. Arne Lawrenz sowie die Mitglieder des Zoo-Vereins unter
ihrem Vorsitzenden Bruno Hensel können stolz auf die geleistete Arbeit
für den Zoologischen Garten und Wuppertal sein.“
bild.de
- 26. Juni 2008
Hagenbeck ganz vorne mit dabei
Herzlichen Glückwunsch, Hagenbeck! Im großen "Stern"- Zootest ist der
Traditions-Tierpark ganz vorn mit dabei. Hamburg hat es auf Platz 4
(Gesamtnote: 1,85) von 27 großen deutschen Zoos geschafft. Begründung:
Hagenbeck hält seit Jahren sein hohes Niveau. Der Zoo
kassiert von der Stadt keine Steuergelder. Mangels Subventionen liegt
er beim Eintritt (25 Euro) aber leider bundesweit an der Spitze.
Weitere Pluspunkte erhielt Hagenbeck für das Orang-Utan-Haus und das
neue Tropen-Aquarium. Die Gesamtanlage gehöre zu den schönsten in
Deutschland.
archiv.mono.de - 26.
Juni 2008
Hagenbeck ist spitze!
Sie
notierten Größe und Zustand der Gehege, guckten nach
Versteckmöglichkeiten für die Tiere, prüften den Besucherservice. Die
Tester nahmen Zoos in der ganzen Republik unter die Lupe, nach knapp
drei Monaten stand ihr Ergebnis fest. Hagenbeck belegte jetzt mit Note
1,85 den vierten Platz und bekam das
Prädikat "sehenswert." In der Urteilsbegründung heißt es unter anderem:
"Ein Zoo ohne Subventionen, der seit Jahren sein hohes Niveau hält -
wohl auch dank des teuren Eintritts. Aber dafür wird viel geboten." In
Stellingen freut man sich über das Lob. "Wir sind stolz, weil wir
alles aus eigener finanzieller Kraft geschaffen haben. Anders als
andere Zoos bekommen wir für unsere laufenden Kosten keine staatlichen
Zuschüsse", so Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Es gibt aber
auch Schattenseiten. Die Tester bemängelten unter anderem,
dass die Anlage für Eisbären zu klein sei. Auch Giraffen und Löwen
hätten wenig Platz. Der Zoo stimmt der Kritik an der Eismeer-Landschaft
zu: "So geht es nicht mehr. Die Landschaft wird ab Herbst geschlossen
und erneuert."
lvz-online.de - 26.
Juni 2008
Leipziger Zoo gehört zu den schönsten Deutschland -
Rang fünf im Test
Der Leipziger Zoo ist der fünftschönste in Deutschland. Mit der
Gesamtnote 1,86 schaffte der Zoo Leipzig den
Sprung in die Top Ten. Punkten konnte er dabei vor allem mit seinen
neuen Tieranlagen. "Das beste Menschenaffenhaus der Welt und das
modernisierte Elefantenhaus zeugen vom neuen Glanz", urteilte der
Stern. In der Kategorie Besucherservice hat Leipzig sogar als
Testsieger abgeschnitten.
svz.de - 26. Juni 2008
Tierisch gut abgeschnitten
Schwerins Zoo ist immer einen Besuch wert. Das wissen Schweriner und
Besucher schon lange. Dass die städtische Einrichtung bei einem
deutschland weiten Test des Magazins "Stern" in seiner Kategorie auf
den dritten Platz kam, "überraschte und erfreute" Zoo-Direktor Michael
Schneider gleichermaßen. "Wir haben gar nicht mitbekommen, dass wir
getestet
wurden", sagte Schneider. Das große Lob für die Tierhaltung sporne ihn
und sein Team natürlich weiter an. Und die Kritik der "Stern"-Prüfer,
was die Mängel bei Spielplätzen,
Toiletten und ähnlichem Besucherservice anbelangt, nehme er sehr ernst.
Es sei aber auch eine klar definierte Aufgabe für die Zukunft, sagte
Schneider: "Vor allem, weil wir die angeführten Kritikpunkte leicht
abstellen können."
muensterschezeitung.de
- 26. Juni 2008
Stern leuchtet über Rheines Naturzoo
Der Naturzoo Rheine gehört zu den besten Zoos in der Republik.
Dies ist das Ergebnis eines Tests, den die Zeitschrift "Stern" in ihrer
aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat. Im Ranking schnitt der Naturzoo
Rheine wieder einmal sehr gut ab.
Schon im Jahre 2000 attestierten ihm die Tester gute Arbeit, in diesem
Jahre folgten wieder gut Noten. Gesamtnote 2,2 - davor lagen nur die
ostdeutschen Zoos in Görlitz, Eberswalde und Schwerin. Beim
Besucherservice landete Rheine gar auf Rang zwei, in puncto Tierhaltung
auf Platz sechs unter 21 getesteten kleineren Zoos. "Natürlich freut
man sich", sagte Rheines Zoodirektor Achim Johann zum
Testergebnis. Gerade bei der Werbung für den Naturzoo lasse sich ein
gutes Ranking verwenden.
sueddeutsche.de - 27.
Juni 2008
Tierpark Hellabrunn: Die armen Königspinguine
Bei Rankings schneidet München ja meist recht gut ab. Hier fahren die
meisten Cabrios im Vergleich zu anderen Großstädten, hier ist die
Kaufkraft am höchsten und die Lebensqualität prima. Doch bei dem
Zoo-Test des Wochenmagazins Stern belegt unser Tierpark Hellabrunn, der
so idyllisch an der Isar liegt, nur Platz 6. Der Service von Hellabrunn
wird als "noch gut" eingestuft,
Platz 16. Der Abenteuerspielplatz wird gar als "ärgerlich" bezeichnet.
Doch ein wenig Lob gibt es auch: Die Beschilderung in München sei gut
gemacht. Insgesamt bekommt der Tierpark Hellabrunn die Note 1,87 für
die Tierhaltung, Platz 5. Doch manche Tiere haben es besser als andere.
Besonders hart trifft es laut der Studie die Königspinguine im Tierpark
Hellabrunn. "Sie sind nicht vorbildlich untergebracht", heißt es.
ksta.de - 27. Juni 2008
Ochsenfrosch und Hippodom
Der Kerl ist eine Seuche und lässt kein Sommerloch aus. Getarnt als
Freizeitforscher, Wirtschaftsprüfer oder Zoo-Experte bläst er sich auf
wie ein Ochsenfrosch und seine Erkenntnisse unters Volk. Hey Leute, ich
bin es, euer Räng-King, der König der Statistik, und erkläre euch, wie
es um eure Stadt bestellt ist. Alles natürlich hochwissenschaftlich.
Unser Zoo ist in der Umfrage des
"Stern" ganz brutal abgestürzt: von Platz eins auf 15. Bei der
Elefanten-Haltung gab es Abzüge in der B-Note ("Nicht modern genug!")
und die Flusspferde und Krokodile sind nach Ansicht der Experten in
Köln die ärmsten Schweine. Das ist eine schwere "Hippothek" für unseren
Zoodirektor, schließlich
ist der "Hippodom" doch längst in Planung, soll 2010 eröffnet werden.
ka-news.de - 26. Juni
2008
Durchgefallen - Karlsruhe landet bei Zoo-Test auf
Platz 22
In der Kategorie "große Zoos" landete
der Karlsruher Zoo auf Platz 22 - von 27 getesteten. Mit der für sich
gesehen respektablen Gesamtnote 2,34 landete der
Karlsruher Zoo auf dem 22. Platz - bezogen auf die insgesamt 50
getesteten Zoos also im Mittelfeld, in der Gruppe der 27 "großen Zoos"
dagegen am unteren Ende der Rangliste. Bei der Tierhaltung erreichte
der Karlsruher Zoo mit der Note 2,36 ebenfalls den 22. Platz. Immerhin:
Für den äußeren Eindruck gab es eine glatte 2. Dies bedeutete in dieser
Kategorie Rang 10. Beim Besucherservice gab es die Note 2,55 (Platz
20). Besonders hart ins Gericht gingen die Tester mit der Haltung von
Kleinvögeln - Note 3,5 bedeutete in den letzten Platz.
mz-web.de - 26. Juni
2008
Keine Sternstunde für Tiergarten
Eine Sternstunde war es nicht, die Tiergartenleiter
Andreas Filz gestern schlug. In der Post wurde ihm zwar der "Stern"
zugestellt, doch was in dem "Großen Zootest" des Magazins über den
Bernburger Tiergarten steht, ist nicht sehr löblich. "Immerhin geht es
den Tieren hinter den unansehnlichen Gittern besser, als der erste
Eindruck vermittelt. Dennoch ist erstaunlich, dass Bernburg Mitglied im
Verband Deutscher Zoodirektoren ist." Das nüchterne Fazit der Prüfer:
Kein Vergnügen. "Das ärgert mich schon", ist Filz enttäuscht, denn es
zeige nicht die
Mühe der letzten Jahre. "In Erfurt steht dabei, dass der Zoo im Umbruch
ist. Das hätte hier auch vieles richtig ins Licht gerückt." Und im
Verband sei er, weil die Qualität in Bernburg stimmen müsse, sonst
werde man nicht aufgenommen. "Wir haben auch seltene Tiere wie den
Hildebrandtglanzstar, der nur in wenigen anderen Zoos in Europa
gezüchtet wird, weil das nicht einfach ist. Oder die
Schlichtborstenhörnchen, die schwierig in der Haltung sind", zählt Filz
auf. Bernburg habe eine paar nette Sachen, sagt einer
der Prüfer, Herman Reichenbach. Aber als Mitglied im Verband der
Zoodirektoren, stehe man in einer Reihe mit den Zoos in Halle und vor
allem Leipzig. "Mich wundert,
dass wir bei Großkatzen bewertet werden. Wir haben keine", schmunzelt
Filz über die Experten.
Geparden sind eine eigene Art, steht in einschlägigen Lexika, weil sie
auch ein hundeähnliches Jagdverhalten an den Tag legen. Ob Groß- oder
Kleinkatze ist übrigens unabhängig von der Größe. Entscheidend ist das
Zungenbein, ob es verknöchert oder flexibel ist. Das ist bei Großkatzen
der Fall. Die können dadurch Brüllen.
idowa.de
- 26. Juni 2008
Tierpark: guter Durchschnitt - Beim Zootest der
Zeitschrift Stern auf Platz 7 von 21
Der Straubinger Tiergarten ist guter Durchschnitt. Das hat zumindest
ein Test der Zeitschrift "Stern" ergeben. Bei dem in der neuesten
Ausgabe des Magazins veröffentlichten deutschlandweiten Vergleich von
21 kleinen Zoos kam der Straubinger Tierpark auf Platz 7.
Tierparkdirektor Wolfgang Peter erklärte, das Testergebnis zeige, dass
der Straubinger Zoo mit dem was hier in den letzten Jahren gemacht
worden sei, "auf dem richtigen Weg ist". Das Resultat sei nicht nur den
freundlichen und kompetenten Mitarbeitern des Tierparks zu verdanken,
sondern auch Sponsoren und den Entscheidungsträgern im Rathaus. Es gebe
noch viele Ideen, den Tierpark weiter zu entwickeln. Geld stehe dafür
aber nicht unbegrenzt zur Verfügung.
az.web.de - 26. Juni
2008
Euregiozoo nur im Mittelfeld
Aachen. Nur auf den 12. von 21 Plätzen kam in einer Wertung des
Hamburger Magazins "Stern" der Aachener Euregiozoo in der Kategorie
"Kleine Zoos". Trotz des eher mitelmäßigen Ergebnisses kann Zooleiter
Wolfram Graf
Rudolf "mit dem Ergebnis leben". "Dass unser Affenhaus sehr
verbesserungswürdig ist, wissen wir selbst. Nicht ohne Grund haben wir
seit langem ein Schild vor dem Affenhaus und erklären, dass es bald
abgerissen wird", sagte Graf Rudolf heute. "Andererseits haben wir die
beste Schildkrötenanlage Deutschlands."
sueddeutsche.de - 27.
Juni 2008
Zoo-Ranking. Längst fällig
Die Deutschen lieben Listen und Rankings - jetzt liefert der
Zoo-Vergleich eines Wochenmagazins skandalöse Erkenntnisse.
Wenn der Faulaffe in den Fokus der deutschen Exzellenzinitiative gerät,
die ihrer Neigung nach auch dem abwegigsten Ranking ein genuines
Interesse entgegenbringen muss, wird eine interdisziplinäre Diskussion
kaum mehr zu vermeiden sein.
Erstens darüber, ob der Faulaffe aus Sri Lanka wirklich zum
Leuchtturmprojekt des Görlitzer Naturschutzparks taugt - während sich
ausgerechnet die südostsudanesische Uganda-Giraffe im Kronberger
Opel-Zoo kaum qualifizieren kann. Weshalb sie nun in den Wipfel schaut.
Und zweitens wird auch darüber zu reden sein, ob Görlitz überhaupt
Faulaffen beherbergt. Beziehungsweise, ob in Kronberg
südostsudanesische Uganda-Giraffen leben.
Das ist jedoch einer zweiten Stern-Nummer vorbehalten, die nach dem
"großen Zoo-Test", der seit Donnerstag an den Kiosken ausliegt ("Die 50
wichtigsten deutschen Tierparks im Vergleich"), unausweichlich ist.
Auch Focus, Cicero und der ADAC wissen, dass sich Publikationen wie
"Die 50 wichtigsten deutschen Antidepressiva im Vergleich" rasend gut
verkaufen.
In Kleve wird man sich zum Beispiel den Zoo-Test kaufen, um zornig zu
werden. Zu Recht, denn dort gibt es einen sagenhaften Zoo, der aber
skandalöserweise nicht mal auftaucht in der neuen Lemuren-Liga. Und in
Neunkirchen (Prädikat "passabel") wird man sich auflagensteigernd
fragen, warum man abgeschlagen auf Platz 27 landet - savannenweit
entfernt von Rang 1 (Berlin, Zoologischer Garten, "sehr sehenswert").
Zu schweigen von der Frage, warum der Eisbär in Hamburg ein "Weggucker"
ist - im Gegensatz zum "Hingucker" von Nürnberg, dem Totenkopfäffchen.
Stern-Cover-Tier übrigens: Flocke. Oder ist das Knut?
Wir sind ein Volk von Komparatisten und Listenlesern.
scharf-links.de - 26.
Juni 2008
STERN-Zoo-Test: Äußerst fragwürdiger Freifahrtschein!
- PETA Deutschland e.V. kritisiert aktuellen Zootest des Magazins
Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat
heute den vom Magazin STERN aktuell veröffentlichten Zoo-Test als
fragwürdig, oberflächig und realitätsfremd kritisiert. Nach Ansicht der
Organisation seien einige wichtige tierschutzrelevante Faktoren bei der
Gesamtbeurteilung nicht mit eingeflossen und stellen letztendlich,
gerade den vermeintlichen Siegern, einen mehr als fragwürdigen
Freifahrtschein aus. Die Organisation bemängelt, dass u.a. die
tatsächlichen Gehegegrößen im
Verhältnis zum Tierbestand, die teils extremen Verhaltensstörungen,
ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten und der Umgang der jeweiligen
Zoos mit ihren Nachwuchs in den einzelnen Zoobewertungen offensichtlich
kaum Beachtung fanden.
stern.de
- 26. Juni 2008
Baumeister für Affen, Tiger und Giraffen
Im großen stern-Zoo-Test erhielt das von ihm entworfene
Menschenaffenhaus des Leipziger Zoos eine glatte Eins. Im Interview
erzählt Zooarchitekt Peter Rasbach, wieso er lieber für Tiere als für
Menschen baut und welche Rolle Elefantenträume dabei spielen.
lifepr.de
- 26. Juni
2008
Vom "Stern" getestet und für sehenswert befunden - der
Allwetterzoo in Münster gehört in die erste Liga der deutschen Zoos
Bange Wochen des Wartens sind für Adler
und das Team des Allwetterzoos vorbei. Am 11. April hatten drei
fachkundige Zookenner im Auftrag des "Stern" den Allwetterzoo in
Münster einen ganzen Tag lang unter die Lupe genommen. Nun ist es
amtlich: der Allwetterzoo liegt von den 27 großen getesteten Zoos auf
Rang 9 mit dem Prädikat "sehenswert" und der Note 1,99 hinter berühmten
Zoos wie Berlin (Zoo und Tierpark), Hamburg, München und Nürnberg. In
NRW, der "Zoolandschaft Deutschlands", belegt Münster nach Wuppertal
Platz 2. Die Freude bei den 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie
den
saisonalen Aushilfen ist umso größer, als der Allwetterzoo beim letzten
Stern-Test 2000 noch auf Platz 23 mit dem Prädikat "zwiespältig"
gelandet war. "Der Allwetterzoo überzeugt
beim Internationalen Artenschutz", so kommentiert der "Stern" einen der
Schwerpunkte der Arbeit in Münster.
dailynet.de -
26. Juni
2008
STERN-Zoo-Test:
Äußerst fragwürdiger Freifahrtsschein!
Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat heute den vom
Magazin STERN aktuell veröffentlichten Zoo-Test als fragwürdig,
oberflächig und realitätsfremd kritisiert. Nach Ansicht der
Organisation seien einige wichtige tierschutzrelevante Faktoren bei der
Gesamtbeurteilung nicht mit eingeflossen und stellen letztendlich,
gerade den vermeintlichen Siegern, einen mehr als fragwürdigen
Freifahrtschein aus. Die Organisation bemängelt, dass u.a. die
tatsächlichen Gehegegrößen im
Verhältnis zum Tierbestand, die teils extremen Verhaltensstörungen,
ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten und der Umgang der jeweiligen
Zoos mit ihren Nachwuchs in den einzelnen Zoobewertungen offensichtlich
kaum Beachtung fanden.
sol.de - 26. Juni 2008
Saar-Zoos
sind die miesesten in Deutschland
Riesenklatsche für die beiden saarländischen
Zoos in Neunkirchen und Saarbrücken! Bei einem Test des Magazins Stern
belegten sie die letzten Plätze unter den großen Zoos in Deutschland.
Auf Platz eins kam der Zoo Berlin. Kleiner Hoffnungsschimmer für die
Saar-Zoos: Trotz des letzen Platzes
lautet die Gesamtnote immer noch passabel . Allerdings: Alle anderen
deutschen Zoos haben besser abgeschnitten, und im Detail offenbaren
sich teilweise katastrophale Zustände in den saarländischen Zoos. Beide
Saar-Zoos sind beim Punkt Besucherservice (Gastronomie,
Spielplätze, Toiletten) mit ärgerlich bewertet worden. Als Einzige! Bei
der Tierhaltung landete Neunkirchen auf dem letzen und Saarbrücken
auf dem vorletzten Platz. Die Gesamtnote lautete trotzdem noch
passabel. Der Neunkircher Zoo-Direktor Norbert Fritsch ist trotzdem
zufrieden:
"Als kleinste Stadt spielen wir trotzdem in der ersten Liga mit.
Frankfurt hat 140 Tierpfleger, Neunkirchen nur 14." Frankfurt belegt in
der Gesamtwertung Platz acht.
lizzy-online.de - 26. Juni 2008
Magazin Stern testet die Zoos in Deutschland: Leipzig
landet auf Platz 5
Die Illustrierte Stern erfreut in dieser Woche ihre Leser mit einem
großen Zoo-Test. Solche Rankings machen sich immer gut. Da freut sich
der eine. Der andere ärgert sich. Und die Tester erfreuen sich der
Publicity. Zwei Experten und einen Reporter hat Stern in jeden der
getesteten Tierparks geschickt. Insgesamt 50 Zoos in Deutschland wurden
beäugt. Auch Leipzig. Was hilft da ein 5. Platz in der Wertung? Und
zwar in einem dichten
Spitzenfeld vom Zoologischen Garten in Berlin (1,70, Platz 1) bis
Allwetterzoo Münster ( 1,99, Platz 9). Das ist die Garde jener
Zoologischen Gärten, die vom Stern als "sehenswert" taxiert
werden.Wüssten es die
Leute nicht, sie könnten sich jetzt endlich orientieren. Die Liste der
Kleinen führt der Naturschutz-Tierpark Görlitz an. Aber
mit Note 2,09. Das rangiert dann schon unter "noch gut". Richtig gute
Wertungen haben tatsächlich nur die neun Primusse der großen Zoos
bekommen. "Die Tierhaltung ist das wichtigste Kriterium fürs Ranking",
erklärt
das Magazin seine Wichtung. "Sie macht 80 Prozent der Note aus. Mit 10
Prozent fließt die Gestaltung des Tierparks ein - also der
Gesamteindruck der Anlage. Weitere 10 Prozent macht der Besucherservice
aus, also die Gastronomie, Spielplätze, sanitäre Anlagen.
berlinonline.de - 26. Juni 2008
Bestnoten für Zoo und Tierpark - Bundesweit wurden 50
Tiergärten getestet
Der Zoo und der Tierpark sind die besten deutschen Tiergärten. Zu
diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift Stern in einem gestern
veröffentlichen Test. Unter den 27 großen
Einrichtungen belegt der Zoo mit dem Prädikat "sehr sehenswert" Rang 1.
Besonders lobenswert wird die Kombination aus zeitgemäßer Tierhaltung
und Denkmalschutz hervorgehoben; mit "sehenswert" kommt der Tierpark
auf Platz 2. In Sachen Besucherservice - also Eintrittspreise,
Beschilderung,
Toiletten und Spielplätze, schnitten die Berliner allerdings nicht
übermäßig gut ab: Unter den 27 großen Anlagen kam der Zoo auf Platz 6,
der Tierpark nur auf Rang 21. Dem guten Abschneiden in der
Gesamtwertung tat das keinen Abbruch: Die Tierhaltung war mit 80
Prozent das wichtigste Kriterium für die Gesamtwertung, zehn Prozent
machten die Gestaltung aus, nur zehn Prozent der Besucherservice.
berlinonline.de - 26. Juni 2008
Gut gebrüllt
Das wird den Herrn Direktor aber freuen. Berlins Zoo liegt auf Platz 1,
der Tierpark auf Platz 2 in der höchst aktuellen und natürlich ebenso
qualitätsvollen Bestenliste des renommierten Investigationsmagazins
Stern. Artgerechte Haltung (wenn auch unabdingbar in Gefangenschaft),
Anmutung, Anlage, Service, alles stimmt in West und Ost. Endlich ist
auch mal Schluss mit den hässlichen Katzentöter-,
Tierhandels- und Mobbinggeschichten rund um Herrn Direktor
Blaszkiewitz. Dabei soll uns keineswegs irritieren, dass einer der
gestrengen und
objektiven Tester aus Berlin kommt (nämlich Dr. Harro Strehlow). Wenn
es in der Hauptstadt die besten Zoos Deutschlands gibt, dann auch die
besten Zoo-Experten, das ist doch logisch!
nibelungen-kurier.de
- 26. Juni 2008
Land fördert Wormser Tiergarten - Projektvorstellung
im Umweltministerium/ Büttler: "Wir sind auf gutem Weg"
Der Wormser Tiergarten hat sich in den letzen Jahren vorbildlich
weiterentwickelt, jetzt stehen neue Projekte auf dem Plan:
"Wirtschaftshof", "Drachenland" und "Tiergartenschule" sollen in den
nächsten Jahren verwirklicht werden. Hier hoffen Bürgermeister Georg
Büttler, Geschäftsführer Dieter Haag und das betreuende Büro von Eckard
Wiesenthal auch auf die Unterstützung der Landesregierung. Vor einigen
Wochen besuchte Staatssekretärin Jacqueline Kraege auf
Einladung des Wormser Landtagsabgeordneten Jens Guth (SPD) den
Tiergarten und informierte sich über bereits umgesetzte und anstehende
Projekte. Um diese Projekte zu erörtern und Detailfragen zu klären,
fand nun ein weiteres Treffen im Ministerium für Umwelt, Forsten und
Verbraucherschutz in Mainz statt. Bei dem Gespräch im Ministerium wurde
die 100-prozentige Förderung des
zu erstellenden Energiekonzeptes zugesagt, das eine vorbildliche
Energienutzung und energieeinsparende Bauweise in alle Baustufen
vorsieht. Die Öffentlichkeit solle sich zukünftig im Tiergarten auch
über dieses wichtige Thema informieren können. "Damit baut der
Tiergarten Worms auf eine ganzheitliche Umweltbildung und könnte
hierbei ein rheinland-pfälzisches Leuchtturmprojekt werden", so
Staatsekretärin Kraege.
mvregio.de
- 27. Juni
2008
Zoo
& Co. - Was tun die so?
MV Bildungs- und Umweltminister stellen im Zoo Schwerin
neue Zoobroschüre vor. "Mit der Broschüre will die Landesregierung den
"Lernort" Zoo weiter in
den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Denn ein Besuch im Zoo
bedeutet jede Menge Spaß, und gleichzeitig wird der Respekt vor der
Natur gestärkt", so Bildungsminister Tesch. "Auch werden wir die Arbeit
der Tierparke und Zoos weiter aktiv unterstützen, und zwar - wo immer
möglich - sowohl im investiven als auch im pädagogischen Bereich",
stellten beide Minister aus Sicht ihrer Ressorts heraus. Wie unter
anderem mit der Zoobroschüre: "Sie soll dazu beitragen, den
Bekanntheitsgrad der zoologischen Einrichtungen im Land weiter zu
erhöhen und Wege aufzuzeigen, Umweltbildungsarbeit ganz im Sinne der
Nachhaltigkeit im privaten und öffentlichen Bereich zu verstärken."
Die Broschüre "Zoo & Co. - Was tun die so?" ist ab sofort
erhältlich wahlweise als gedruckte Broschüre zum Bestellen oder als
pdf-Dokument zum Herunterladen unter der Rubrik Service/ Publikationen
auf den Websiten des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und
Verbraucherschutz unter www.lu.regierung-mv.de .
ostseezeitung.de - 27.
Juni 2008
Backhaus wirbt mit Broschüre für Besuche im Zoo
Schwerin. Zoobesuche fördern nach Ansicht von Umweltminister Till
Backhaus (SPD) das Bewusstsein für den Artenschutz. "Der Kontakt zum
Zootier hat eine wichtige Funktion, um emotionale Brücken zwischen
Mensch und Tier zu schlagen", erklärte er heute bei der Vorstellung
einer neuaufgelegten Zoobroschüre im Schweriner Zoo. Backhaus und
Bildungsminister Henry Tesch (CDU) beglückwünschten
zugleich den Tierpark zum dritten Platz unter den kleinen Zoos beim
bundesweiten Qualitätstest der Zeitschrift "Stern".
volksstimme.de - 27.
Juni 2008
Antwort
der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Undine
Kurth (Quedlinburg), Nicole Maisch, Peter Hettlich, weiterer
Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN
Vorbemerkung der Fragesteller: Mit der Tötung von nicht reinerbigen
Jungtieren der Sibirischen
Tigerkatze "Kolina" im Magdeburger Zoologischen Garten geriet das
Europäische Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische Tiger in den Blick
der Öffentlichkeit. Zweck, Aufgaben und Finanzierung dieses Programms
sind weitgehend unbekannt.
> die gesamte Begründung und Beantwortung aller Fragen ist
hier nachzulesen und vor allem den Tierrechtlern dringend empfohlen,
damit nicht wieder Behauptungen wie "die Tötung ist nach
Tierschutzgesetz verboten" oder "traumatische Folgen für das
Muttertier" aufgestellt werden.
Planung und
Bau
stuttgarter-nachrichten.de
- 26. Juni 2008
Affenhaus wird drei Millionen Euro teurer
Stuttgart - Weil die Kosten für das neue Menschenaffenhaus der Wilhelma
inzwischen auf 16 Millionen Euro gestiegen sind, kann der Bau erst
Anfang des Jahres 2009 beginnen. Da das Land seinen Zuschuss von sieben
Millionen
Euro nicht erhöht, muss wohl der Freundeskreis der Wilhelma für die
Mehrkosten aufkommen. Dies aber kostet wertvolle Zeit. Kostensenkungen
bei Gestaltung oder Material seien in nennenswerter Höhe kaum mehr
möglich.
Früher als gedacht könnte dagegen nach dem Tod der beiden
Berberlöwinnen Schiela und Elektra der König der Tiere wieder in die
Wilhelma zurückkehren. "Wir wollen Löwen, aber sie brauchen ein
großzügiges Gehege", sagt Jauch. Geplant ist deshalb die Umgestaltung
des Raubtierhauses. "Darin sollen Leoparden, Löwen und Tiger aus Asien
zu sehen sein, vielleicht auch eine Kleinkatze." Für den Umbau wäre
laut Jauch etwa eine Million Euro notwendig. Je nach Verlauf des
Geschäftsjahres und Zuwendungen des Freundeskreises könnte dies in etwa
zwei Jahren über die Bühne gehen. Bis zum
Umbau soll das Tigermännchen das Gehege von Schiela und Elektra
bewohnen und damit für entspanntere Verhältnisse beim Tigernachwuchs
sorgen. Die beiden eingeschläferten Berberlöwinnen könnten dem Publikum
übrigens erhalten bleiben. Das Rosensteinmuseum hat bestätigt, dass die
tiefgefrorenen Kadaver von der Wilhelma gespendet werden. Sie könnten
später einmal ausgestopft in der Ausstellung zu sehen sein.
Ganz im Zeitplan ist die Wilhelma laut Jauch mit der anvisierten
Neugestaltung des Eingangsbereiches. Sie startet im Herbst. Im ersten
Abschnitt des 1,8 Millionen Euro teuren und vom Land finanzierten
Umbaus werden der unmittelbare Eingangsbereich mit Kassenhäuschen und
Shop in Angriff genommen. Es wird weniger Schalter geben, dafür mehr
Ticketautomaten. Später werden dann Toiletten im Außenbereich vor den
Durchgängen installiert sowie ein zweiter Zugang vom Parkhaus hinter
der maurischen Wand geschaffen. Zügiger passieren lassen wird sich der
Einlass voraussichtlich im Frühjahr 2009.
stuttgart-journal.de
- 30. Juni 2008
Umbau des Affenhauses in der Wilhelma Stuttgart
verzögert sich - Wilhelma baut neue Menschenaffenanlage
2,2 Millionen Menschen pilgerten im vergangenen Jahr zu Tiger, Gorilla
und Co. in die Wilhelma nach Stuttgart. Zeit den zoologisch-botanischen
Garten der Landeshauptstadt den Anforderungen anzupassen. Im Herbst
startet daher der Umbau des Eingangsbereiches. Um den Besucherstrom
besser bewältigen zu können, wird das Nadelöhr für 1,8 Millionen Euro
umgestaltet. Damit sollen die langen Wartezeiten und Menschenschlangen
am Kassenpavillion ein Ende nehmen. Zu Ostern 2009 könnte er dann
fertig gestellt sein. Ebenfalls im Herbst sollte mit dem Bau einer
neuen, rund 13 Millionen
teuren Menschenaffenanlage begonnen werden. Das bisherige, innen etwas
düster wirkende Gebäude, soll einem offen wirkenden und
lichtdurchflutetem Neubau weichen. Doch der Umbau des Affenhauses in
der Wilhelma Stuttgart verzögert sich. Nach Aussage von
Wilhelma-Direktor Dieter Jauch wird der Neubau um drei Millionen Euro
teurer. Die Kostensteigerung verschiebt den Zeitplan um Monate. Grund
für die Preissteigerung dafür ist das neue Gehege, in dem später die
Gorillas und Bonobos toben können.
mvregio.de
- 29. Juni
2008
Richtfest
am Pelikanhaus - Neue Tieranlage wird Mitte August eingeweiht
Rostock. Baubeginn für das Pelikan-Haus am
ehemaligen Ententeich war Ende Februar, am Freitag, dem 27.06.2008
konnte Richtfest gefeiert werden. Für die gesamte neue Tieranlage am
Zoo-Eingang Trotzenburg haben die
Baumaßnahmen bereits im vergangenen Jahr mit der Entschlammung des
historischen Teiches begonnen. Es folgte der Einbau der Fontäne, eine
Attraktion für die Besucher. Aber der Springbrunnen dient gleichzeitig
dem Sauerstoffeintrag in den Teich und seiner Eisfreihaltung. Die
biologische Reinigung der Wasserfläche übernimmt eine Umlaufpumpe.
Inseln für den Aufenthalt der Vögel wurden errichtet, bevor dann mit
dem Bau des Tierhauses begonnen werden konnte. Das Haus hat eine
Gesamtfläche von 79 Quadratmetern,das Badebecken ist 24 Quadratmeter,
der Nistbereich mit Futterbecken 29 Quadratmeter groß. Es gibt auch
einen Besucherbereich mit 13,5 Quadratmetern. Die Fertigstellung des
Pelikan-Hauses mit der Flächengestaltung
oberhalb des Teiches ist für Mitte August vorgesehen.
ostseezeitung.de
- 27.
Juni 2008
Auf der A 20 hat das Ozeaneum schon geöffnet
Leichte Irritation an der Autobahn A 20 bei Grimmen: Ist
das Stralsunder Ozeaneum etwas schon fertig? Ein Werbeschild für
Deutschlands größten Aquarienkomplex jedenfalls lässt das die
Autofahrer glauben. Dabei wird auf der Baustelle des Museumsneubaus mit
Hochdruck und Sonderschichten bis zum geplanten Fertigstellungstermin
am 11. Juli 2008 gearbeitet. Dann soll das Ozeaneum mit einem Festakt
nach knapp drei Jahren Bauzeit eingeweiht werden - von Bundeskanzlerin
Angela Merkel. Tags darauf wird es für alle Besucher geöffnet. Am
ersten Wochenende dürften sich bis zu 20 000 Schaulustige um die 39
Aquarien drängeln.
Aktionen
rp-online.de
- 27. Juni 2008
Sommernacht im Zoo mit feurigem Finale
Die Besucher der Sommernacht im Zoo Krefeld am morgigen
Samstag, 28. Juni, erwartet gegen 23 Uhr ein Finale der besonderen Art:
Auf der Nashornanlage wird eine halbstündige Feuerschau präsentiert.
Schweriner
Volkszeitung - 1. Juli 2008
1469 Lose für den
Tierpark
So viele Besucher wie seit einigen Jahren nicht mehr, ein Programm, das
für alle etwas bot - kurzum, das Tierparkfest hielt, was es versprach.
Und doch wär es bei dem einen oder anderen bald in die Hose gegangen.
Der Grund: Im Tierpark gibt es vier Toiletten, und die standen am
Sonntag unter Dauerstress. Verständlich, denn an Besuchern waren es
mehr als im VorJahr, da zählte man 3000, die sich das Fest nicht
entgehen lassen wollten.
rp-online.de -
30.
Juni 2008
Tierisches Vergnügen
Schauplatz einer Deutschlandpremiere war der Duisburger Zoo. 500
Läufer und Läuferinnen starteten in zwei Rennen über 5000 Meter zum
ersten in Duisburg und Deutschland gestarteten Zoolauf im Tierpark am
Kaiserberg. Zoodirektor Achim Winkler und Duisburgs Laufsportidol Jörg
Bunert setzten damit die gemeinsam anlässlich eines ersten kleinen
"Bambilaufs" im vergangenen Jahr gefasste Idee eines Zoolaufs in die
Tat um. Die fünf Kilometer lange Zoostrecke führte an allen Gehegen
vorbei über
die Autobahnbrücke und musste zweimal durchlaufen werden. "Die Resonanz
war sensationell", stellte Zoodirektor und "Hobbyläufer" Achim Winkler
zufrieden fest.
derwesten.de
- 26. Juni 2008
Zoolauf - Männchen und Weibchen getrennt
Duisburg. 500 Läufer auf einem Schlag
waren dann doch zu viel. Die Veranstalter des 1. Zoolaufs in
Deutschland entzerrten kurzfristig das Starterfeld für heute Abend.
Frauen und Männer - oder wie es in der Pressemitteilung des
ausrichtenden Stadtsportbundes heißt "Männchen und Weibchen" - gehen
getrennt an den Start. Der Erlös des Laufes dient der Finanzierung des
Orang-Utan-Geheges.
Auch Fans und Zuschauer beteiligen sich mit den Eintrittsgeldern, die
heute Abend bei drei Euro pro Person liegen, am guten Zweck.
svz.de
- 27. Juni 2008
Nashorn - echt oder gemalt
Schwerin. Seit Eröffnung der großen Oudry-Ausstellung bieten Zoo und
Museum die
gemeinsamen Projekttage an. Noch bis Ende Juli haben Vorschulkinder,
Grundschüler und Schüler der 5. und 6. Klassen die Möglichkeit,
zunächst "Clara" im Museum und dann Limpopo im Zoo oder umgekehrt zu
besuchen. "Dies Angebot wird sehr gut angenommen", berichtete Brunhilde
Maschke.
Sehr interessiert seien die Kinder, stellten viele Fragen zur
Lebensweise der Nashörner.
hochtaunus.de
- 25. Juni 2008
Großes Ferienprogramm im Opel-Zoo
Kronberg. Sommerferien im Opel-Zoo: Das ist nicht nur ein Ausflug zu
1.400 Tieren in rund 200 Arten, darunter vielen Jungtieren, und zu den
beliebten Abenteuerspielplätzen, sondern das ist auch ein interessantes
und umfangreiches Programm für große und kleine Kinder. Jeden Dienstag
wird um 11 Uhr eine Führung mit wechselnden Themen
angeboten. Jeden Mittwoch können die größeren und kleineren Kinder von
10 bis 13
Uhr in der Zooschule Knochen, Zähne und Schädel von verschiedenen
Tieren anfassen und vergleichen, unterschiedliche Federn, ihren Aufbau
und ihre Funktion kennenlernen oder rätseln, welcher Vogel wohl
dunkelgrüne Eier legt. Passend zum Jahr des Frosches, mit dem der
Opel-Zoo sich den weltweiten Kampagnen zur Amphibienkrise angeschlossen
hat, leiten die Zoopädagogen die Kinder bei Bastelarbeiten rund um das
Thema Frosch an. Donnerstags um 11 Uhr ist dann wieder der beliebte
Märchenerzähler
Claus Claussen im Opel-Zoo, der die Kinder (und auch die begleitenden
Erwachsenen) in das Reich der Tierfabeln, -märchen und -mythen entführt
und in seiner unnachahmlichen Erzählweise Tiergeschichten aus der
ganzen Welt darbietet. Und zum Ende der Sommerferien am 1. und 2.
August ist der Opel-Zoo
jeweils von 20.30 bis 24 Uhr zur ZooFari, den Afrikanischen Nächten mit
Livemusik, kommentierten Schaufütterungen und speziellem Kinderprogramm
geöffnet.
wormser-zeitung.de -
28. Juni 2008
Reptil und Ratte als Hausfreund
Worms.
In den Sommerferien bietet die Tiergartenschule wieder spannende
Erlebnisse rund um die Tiere an. Diesmal geht es um Haustiere. Ab
Dienstag, 1. Juli, sind alle Kinder ab acht Jahren jeden Dienstag und
Donnerstag zwischen 14 und 16 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm
eingeladen. Los geht es in der ersten Woche mit der "clf
mobile"-Hundeschule aus
Heidelberg. Am Dienstag, 8. Juli, geht es um Ratten, Mäuse und andere
Nager. In der dritten Woche, 15. und 17. Juli, stehen Reptilien als
Wild- und
Haustiere auf dem Programm. Wild- und Hausschweine sind in der vierten
Woche, 22. und 24. Juli,
Thema beim Ferienprogramm. In der letzten Woche der Sommerferien dreht
sich am Dienstag, 29. Juli,
und Donnerstag, 31. Juli, alles um Papagei, Wellensittich und andere
Vögel.
bad-vilbeler-events.de
- 30. Juni 2008
Gute Freunde kann es nie genug geben - Zoologischer
Garten Frankfurt freut sich über den 75. Freund
Frankfurt: Als glanzvolles Geburtstagsgeschenk für den Frankfurter Zoo
wurde die Kampagne "Wir suchen 150 Freunde" vom Zoologischen Garten
Frankfurt im Dezember letzten Jahres gestartet. Sie hat das
ambitionierte Ziel, innerhalb des Jubiläumsjahres 150 Freunde zu
mobilisieren, die mit Ihrer Spende einen wertvollen Beitrag zum
Gelingen eines tierisch schönen Jubiläums leisten. Mit dem Verein
"Untere Bergerstraße e.V." begrüßen wir den 75. Zoo-Freund. Bis zum
Jubiläum Anfang August soll die magische Grenze von 150
Freunden erreicht sein.
lifepr.de - 30.
Juni
2008
Eine "Rallye für Menschen und Hunde" durch den
Wildpark Eekholt
In Zusammenarbeit mit CANIS, Zentrum für Kynologie, geht es am Sonntag,
6. Juli 2008, ab 11.00 Uhr, für Zwei- und Vierbeiner mit vergnüglichen
Aufgaben durch den Wildpark Eekholt. Mensch und Hund können sich als
gut eingespieltes Team beweisen oder feststellen, dass noch ein wenig
geübt werden muss. Es geht hierbei aber nicht um Lob und Tadel, auch
nicht um Gewinner und Verlierer - die Rallye soll für Menschen und
Hunde eine kleine spannende Herausforderung mit ganz viel Vergnügen
sein!
morgenpost.de -
28.
Juni 2008
Meeresbewohner brauchen Schutz
"Ich wünsche mir, dass die Meeresschildkröten mehr Beachtung finden und
dass ihr Lebensraum besser geschützt wird." Mit diesem Anliegen hat
sich Michele aus Rüdersdorf für die Teilnahme an der
Kinderumweltkonferenz der Sea Life Center beworben. Insgesamt 160
Jungen und Mädchen aus ganz Deutschland hatten ihre Wünsche für die
Zukunft der Meere aufgeschrieben. Acht Kinder wurden eingeladen.
Michele durfte das Sea Life Aquarium in Berlin-Mitte vertreten. Die
Kinder haben ihre Vorträge zusammen mit Biologen der Sea Life
Aquarien ausgearbeitet. Es ging darum, wie der Mensch die Umwelt
beeinflusst und was man tun kann, um bedrohte Meeresbewohner wie Störe,
Haie oder Korallen zu retten.
Nachwuchs
berlinonline.de
- 30. Juni 2008
Neugeborene Schwarzschnabelstörche im Tierpark zu sehen
Im Tierpark Berlin können Besucher Schwarzschnabelstörche bei der
Aufzucht von zwei Jungen beobachten. Der Nachwuchs ist Anfang Juni
geschlüpft, wie Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Montag
mitteilte. Es handele sich bei den Jungtieren nicht um heimische
Klapperstörche. Das sei daran zu erkennen, dass die Eltern keinen
roten, sondern den namengebenden schwarzen Schnabel hätten. Dem
Tierpark sei es zum ersten Mal weltweit gelungen, erfolgreich die
künstliche Besamung bei Schwarzschnabelstörchen anzuwenden. Dies sei
von großer Bedeutung, denn der Bestand von nur noch rund 2000 Vögeln
dieser Art im fernöstlichen Amur-Ussuri-Gebiet sei stark von Ausrottung
bedroht, sagte Blaszkiewitz.
szon.de
- 27. Juni 2008
Rekord im Tiergarten Nürnberg: Fünf Kalifornische
Seelöwen-Babys
Die Seelöwen im Nürnberger Tiergarten haben einen
Nachwuchs-Rekord aufgestellt. In nur fünf Wochen seien insgesamt fünf
Kalifornische Seelöwen-Babys geboren worden, teilte der Tiergarten am
Freitag mit. Eines der Jungtiere habe zu wenig Milch abbekommen,
deshalb sei eine Handaufzucht nötig. Nach Angaben des Zoos ist es die
erste Handaufzucht seit 20 Jahren. Derzeit leben 18 Kalifornische
Seelöwen im Aqua Park und im Delfinarium in Nürnberg.
inar.de
- 27. Juni 2008
6-facher Nachwuchs bei den Arktischen Wölfen
Wie jedes Jahr begann die Ranzzeit der im Zoo Duisburg gehaltenen
Arktischen Wölfe im Frühjahr. Hierbei gelangen grundsätzlich nur die
beiden ranghöchsten Rudeltiere, die so genannten Alpha-Tiere, zur
Paarung. Mittlerweile sind aus den zaghaften, kurzen Abstechern der
sechs
Jungtiere aus der Wurfhöhle Ganztagesausflüge geworden. Besucher werden
jetzt Zeuge davon, wie die Jungwölfe in das komplexe
Sozialgefüge hineinwachsen.
Rhein
Zeitung - 1. Juli 2008
Saarbrücker Zoo:
Nachwuchs bei Kängurus und Seehunden
Der Saarbrücker Zoo freut sich
über tierischen Nachwuchs bei seinen Seehunden und Kängurus. Wie
der Zoo am Dienstag berichtete, hat Seehündin «Zille» einen jungen
Seehund zur Welt gebracht. Der sei sogar schon für Besucher zu sehen.
Auch
die Kängurus haben Zuwachs bekommen. Ein junges Benettkänguru schaue
aus dem Beutel seiner Mutter heraus, teilte der Zoo weiter mit.
Landeszeitung
(Lüneburg) - 1. Juli 2008
Elchjunge im
Wildpark
Doppeltes Elchglück im Wildpark Lüneburger Heide:
Gleich zwei
Elchjunge wurden geboren. Gerade einmal zwei Wochen alt sind die noch
namenlosen Tiere mit den langen Beinchen. Noch staksen sie unbeholfen
um ihre Mütter Nadja (3) und Steffi (3) herum, die nach acht Monaten
Tragzeit die Kälber zur Welt gebracht haben.
rp-online.de -
27.
Juni 2008
Nashorn Thabo und sein Beulchen
Krefeld.
Nashorn Thabo kann es offensichtlich nicht abwarten. Er
will endlich zu den Großen gehören und nicht zu den Babys seiner Art.
Deshalb drückt er ganz schön aufs Tempo. Schließlich will er die Nase
vorn haben im Gehege des Krefelder Zoos. Auf stolze fünf Zentimeter
bringt es nun Thabos Beule. Wenn er sich am Hörnchen kratzen will,
scheuert er seine Nase
ein paar Mal an das Horn seiner Mutter.
Leipziger
Volkszeitung - 1. Juli 2008
Krake "Grappa" aus dem
Leipziger Zoo stirbt an Altersschwäche
Der Mittelmeerkrake „Grappa“ ist am Samstag im Leipziger Zoo an
Altersschwäche verstorben. Der Tod kam allerdings nicht überraschend:
Das Tier war erst im November vergangenen Jahres in den Tiergarten
gekommen und war bereits bei seiner Ankunft in fortgeschrittenem
Alter. Es wurde auf einer Expedition des Landesmuseums für Naturkunde
Karlsruhe im Mittelmeer gefangen.
afp.google.com -
30.
Juni 2008
Flüchtiges Stachelschwein in Hamm nach fünf Tagen
gefangen
Die nächtlichen Ausflüge eines Stachelschweins im
westfälischen Hamm sind vorüber: Fünf Tage nach seiner Flucht aus dem
Hammer Tierpark wurde der Vierbeiner am frühen Morgen eingefangen, wie
die Polizei mitteilte. Das auf den Namen "Stachi" getaufte Tier ging
Polizisten, Feuerwehrleuten und einer Tierparkmitarbeiterin auf dem
Betriebshof eines Hammer Autohändlers in die Falle: Dort lief "Stachi"
in einen leeren Hundezwinger, aus dem es für den nachtaktiven
Vierbeiner kein Entkommen mehr gab.
Welt online - 1.
Juli
2008
Zu guter letzt
"Stachi" ist in die Falle getappt: Das Stachelschwein aus einem
Tierpark im nordrhein-westfälischen Hamm sitzt wieder hinter Gittern.
Der Nager hatte sich vor einer Woche einen Fluchtweg aus dem Zoo
gebahnt und bei seinen nächtlichen Ausflügen Passanten erschreckt. Die
Polizei nahm zwar Nacht für Nacht "Stachis" Fährte auf, kam aber
ständig zu spät. Gestern gelang es den Verfolgern, "Stachi" dingfest zu
machen. Die Polizei hofft, "dass ,Stachis'
Nachtausflüge wirksam unterbunden werden können".
newsticker.sueddeutsche.de
- 27. Juni 2008
Polizeibekanntes Stachelschwein sorgt in Hamm für
Aufregung
Ein Stachelschwein hat mit seinen Ausflügen aus einem
Tierpark in Hamm in Nordrhein-Westfalen nun schon in der dritten Nacht
in Folge für Aufregung gesorgt. Der Nager war am frühen Morgen in der
Innenstadt gesichtet worden. Polizeibeamte begaben sich auf die Fährte
des Ausbrechers, konnten ihn aber nicht stellen. Schon die beiden
Nächte zuvor war das Tier den Beamten immer einen Schritt voraus
gewesen.
presseportal.de - 27.
Juni 2008
Stachelschwein hält Hamm in Atem
Da war es wieder - das
Hammer Stachelschwein auf Nachtausflug. Gleich zweimal lief es
verdutzten Mitbürgern in der Nacht von Donnerstag auf Freitag über den
Weg. Zunächst hielt es sich gegen 0.45 Uhr im Bereich des Gallberger
Weges auf. Nach Zeugenaussage war das Tier soeben aus dem Bereich des
Großmarktes gekommen und trottete nunmehr in Richtung Tierpark. Die
eingesetzten Polizeibeamten legten sich diesmal auf
die Lauer in der Hoffnung, dass "Stachi", so hatte man den Vierbeiner
zwischenzeitlich in Abwesenheit getauft, wieder zum Vorschein kommen
würde. Doch tat dieser den Uniformierten nicht den Gefallen. Vermutlich
ist er auf einem unbekannten "Schleichweg" wieder in den Tierpark
zurückgekehrt.
lr-online.de - 27.
Juni 2008
Quizmaster gab seinen Namen für einen süßen
Insektenfresser im Mini-Zoo - Tanrek stachelte Günther Jauchs Tierliebe
an
Er sieht aus wie ein winziger Igel. Doch das Säugetier mit den Stacheln
ist ein Tanrek. Dies wusste auch Günther Jauch nicht, als er dem
Kandidaten eine Tierfrage stellte. Das sah Bärbel Schroller (44) vom
Zoo der Minis in Aue (Erzgebirge) und
schickte dem Quizmaster Fotos von ihren zwei Tanreks, von denen einer
inzwischen Günthi heißt.
Bärbel Schroller schaut gern "Wer wird Millionär". So auch an jenem 22.
Februar, als Günther Jauch fragte: Der
Tanrek... a) hilft Harry Potter, b) endet am Sehnerv, c) war König der
Dänen, d) frisst Insekten. 64 000 Euro war die Frage wert. Der Kandidat
hatte das Wort Tanrek noch nie gehört. Und auch Günther Jauch zuckte
unwissend mit den Schultern.
linie1-magazin.de -
27. Juni 2008
Patenschaft für Tiger Igor - Stadtsparkasse übernimmt
Futterkosten
Zum fünften Mal in Folge übernimmt die Stadtsparkasse Kaiserslautern
die Patenschaft für den Amur Tiger "Igor". Die Patenschaftssumme
beträgt 2.500 Euro
und wird für die Fütterungskosten verwendet.
rp-online.de
- 27. Juni 2008
Tierorakel - Spanien wird Europameister
Vor dem EM-Finale hat der Chemnitzer Zoo ein letztes
Mal sein Tier-Orakel befragt. Und die Antwort wird die deutschen Fans
nicht freuen. Polarfuchs Manitou hat einen spanischen Endspielsieg in
Wien vorausgesagt. Der blau-weiße Räuber hatte schon das Vorrundenspiel
Deutschland - Kroatien mit einem Sieg der Südländer richtig
"prophezeit". Bei den vorangegangenen fünf Spielen der deutschen
Mannschaft haben
Polarfüchse, Zwergaffe und Stachelschwein insgesamt dreimal den
späteren Sieger orakelt.
bz-berlin.de - 27.
Juni 2008
Igitt, Knut, du wirst doch keine Ratte fressen!
Doch, doch. Knut wird. Denn vor ihm liegt keine normale, sondern eine
Futterratte (das sieht man an der weißen Fellfarbe des toten Nagers).
Zoo-Tierarzt André Schüle: "Für Knut ist die Ratte so was wie ein
Happen zwischendurch." Ratten sind auch nicht die einzigen Kleintiere,
die unserem Eisbären
immer mal wieder serviert werden. Mäuse mag er ebenfalls ganz gern.
bild.de - 28. Juni 2008
Kragenbärin Mäuschen und Katze Muschi leben seit 8
Jahren zusammen - Die tierischste Frauen-WG vom Berliner Zoo
Mäuschen wiegt 400 Kilo und könnte ihre Freundin Muschi (4 Kilo) mit
einem einzigen Happs verputzen - doch die Kragenbärin und die Katze
sind die wohl ungewöhnlichste Frauen-WG vom Berliner Zoo! Alles begann
vor 8 Jahren: Katze Muschi tauchte wie aus dem Nichts auf
dem Bärenfelsen auf und bleib seitdem hartnäckig an der Seite der
riesigen Kragenbärin. Seitdem darf Muschi nahezu jede Nacht zwischen
Mäuschens Riesenpranken
schlafen.
moz.de - 28. Juni 2008
Bärin Mäuschen wird 40: Katze Muschi hält sie jung"
Im Zoologischen Garten Berlin ist der Eisbär Knut der
große Star. Aber nur wenige Meter von Knuts Publikumsbühne entfernt im
verborgenen Bereich der Stallungen lebt die 40-jährige Kragenbärin
Mäuschen. Trotz ihres hohen Alters geht es Mäuschen gut, denn sie ist
nicht allein: Seit nun schon acht Jahren lässt sie die Katze Muschi
nahezu jede Nacht zwischen ihren Riesenpranken schlafen.
mvregio.de - 27. Juni
2008
In guter Gesellschaft - Elche und Rehe auf einer Anlage
Rostock. Seit April leben fünf Elche und sechs Rehe, darunter drei
Jungtiere, am
17. Mai bzw. 6. Juni geboren, gemeinsam auf der Elch-Anlage. Im
Rostocker Zoo werden Tierbestandserweiterungen bzw. -ergänzungen
hauptsächlich dort vorgenommen, wo in den Anlagen oder Tierhäusern
Möglichkeiten für Vergesellschaftungen bestehen.
Beispiele dafür sind die Kamel-Anlage, das Südamerika-Haus, das
Vogel-Reptilien-Haus mit Vergesellschaftung von Kuba --Amazonen
(Papageienart) und Hutiagongas (Kuba-Baumratten) oder aktuell Rehe und
Elche auf einer Anlage. Durch das Halten von mehreren Tierarten in
einem Gehege werden natürliche Verhaltensweisen gefördert.
nnn.de - 27. Juni 2008
Zwölf unter einem Dach
Das sechs Wochen alte Rehkitz namens Frieda stand gestern im
Rostocker Zoo im Interesse der Aufmerksamkeit. Zooinspektor Stefan
Terlinden führte das mit der Hand aufgezogene Rehkitz erstmals zu
seinen Artgenossen. Gleichzeitig erneuerte Zoodirektor Udo Nagel die
Zusammenarbeit mit
Scandlines. "Wir verlängern gerne die Tierpatenschaft für die Elche um
ein weiteres Jahr, da Schweden eines unserer Hauptanlaufländer ist",
sagt Unternehmens-Sprecherin Martina Reuter.
rp-online.de
- 26. Juni 2008
Gelungener Antrittsbesuch in Perm
Die Schilder am Ortseingang, die Duisburgs Partnerstädte
aufzählen, sind schon lange nicht mehr auf dem neuesten Stand. Denn
beim Einsammeln von neuen Stadtfreunden ist Duisburgs OB Adolf
Sauerland so schnell wie ein Sprinter. Vier Jahre im Amt, hat er den
Kreis der Stadtfreunde fast verdoppelt, jetzt auch
noch das russische Perm. Seinen Besuch nutzte Sauerland auch, um mit
der
Stadtspitze von Perm über gemeinsame kulturelle Programme zu reden
sowie zu vereinbaren, dass die Fachleute aus dem Duisburger Zoo dabei
helfen, in Perm den modernsten Zoo Russlands zu bauen.
rp-online.de - 26.
Juni 2008
Beim alten Nashorn-Paar
Duisburg. Der Tierpark am Kaiserberg ist in zwölf Reviere
unterteilt. Diesmal besuchen wir das Afrikanum, wo Tiere des Graslandes
zusammenleben. Tierpfleger Peter Dieckmann musste aber auch schon mal
einen Vielfraß einfangen.
lr-online.de - 26.
Juni 2008
Ein Rundgang mit dem Tierarzt durch den Tierpark
Weißwasser - Auf Visite bei Zebra, Affe und Co.
Weißwasser. Bei den Amurnattern schaut Dr. Wilfried Dieck genau hin.
Die Schlangen sehen etwas "unfrisiert" aus. Doch es ist kein Grund zur
Besorgnis, erkennt der Tierarzt: die Tiere stehen kurz vor der Häutung.
Seit mehr als 20 Jahren kümmert er sich als Tierpark-Arzt um
das Wohl von Zebra, Affe und Co. im Tierpark Weißwasser. Die RUNDSCHAU
hat ihn auf einer Visite begleitet.
lifepr.de - 26. Juni
2008
Gepardenjunge bleiben noch in Basel
Die jungen Geparde vom September 07 werden
vorläufig noch im Zoo Basel bleiben. Damit können Besucher weiterhin
das spannende Heranwachsen der fünf goldenen Flitzer verfolgen. Zurzeit
sind schon auffallende Unterschiede in Grösse und Temperament bei den
vier männlichen und dem einen weiblichen Jungtier auszumachen.
german.china.org.cn -
26. Juni 2008
Beijinger Zoo sammelt Ideen zur Erhaltung der
Ursprünglichkeit der Tierwelt
Am Dienstag hat der Beijinger Zoo zum ersten Mal von Besuchern Hinweise
und Programme zur Erhaltung der Ursprünglichkeit der Tierwelt
gesammelt. 1995 startete die Zooleitung bereits ein ähnliches Programm,
um die
Lebensumgebung der gezüchteten Tiere zu ändern und so die Gesundheit
der Tiere zu verbessern. Der Beijinger Zoo will nun weitere Konzepte
zur Verbesserung der Tierhäuser und der Erhaltung der Ursprünglichkeit
der Tierwelt sammeln.
oe24.at
- 1. Juli
Radikal-Diät für fette
Affen
Etwa 50 Rhesusaffen leben im Zoo im japanischen Osaka. Der Zoo, der
24-Stunden am Tag offen ist, schlägt jetzt aber Alarm: Die Affen sind
zu
dick. Jetzt werden die Tiere auf eine Radikaldiät gesetzt. Sie müssen
ihre
Kalorienaufnahme um fast 60 Prozent reduzieren.
Man weiß nicht genau, wieso die Affen zu dick sind, denn sie werden nur
einmal am Tag gefüttert. Die Zooleitung vermutet aber, dass ihnen die
Besucher zusätzliche Naschereien zuwerfen. Erstmals aufgefallen ist das
Übergewicht im September 2007. Bei dem
Gewichtscheck waren einige der Tiere dreimal so schwer, wie sie
eigentlich
sein sollten. Einige der Tiere haben inzwischen abgenommen. Sie tragen
einen
riesigen Sack überschüssiger Haut mit sich herum.
tagesspiegel.de
- 27.
Juni 2008
Grundrechte für Affen - Spanien setzt sich an die
Spitze einer Bewegung
Ausgerechnet Spanien, das Land der umstrittenen Stierkämpfe, begibt
sich nun auf den Weg, Tierschutzgeschichte zu schreiben. Das spanische
Parlament forderte den sozialdemokratischen Regierungschef Jose Luis
Zapatero auf, sich für das Wohl der Menschenaffen einzusetzen und ihnen
einige besondere Grundrechte einzuräumen wie sie bisher nur für
menschliche Wesen galten. Zu den als intelligent geltenden
Menschenaffen, denen
ausdrücklich "ein Recht auf Leben", "auf Freiheit" und ein "Schutz vor
Folter" zugestanden werden soll, zählen etwa Schimpansen, Orang-Utans
und Gorillas. Keine Tierversuche soll es mehr geben mit diesen Primaten
in wissenschaftlichen und medizinischen Laboratorien, "wenn dies ihnen
Schaden zufügen kann". Schluss sein soll mit Zirkus- und
Fernsehauftritten, in denen diese Affen zur Volksbelustigung vorgeführt
werden. Verschärfte Schutzvorschriften für die Haltung in Tierparks und
Zoos sollen gelten - und ein totales Haltungsverbot "zu rein
kommerziellen Zwecken".
Spanien würde dann zum ersten europäischen Land, das sich formal den
Forderungen des "Großaffenprojektes" anschließt.
morgenweb.de - 27.
Juni 2008
Grundrechte für Menschenaffen
Das spanische Parlament hat gefordert, den Menschenaffen bestimmte
Grundrechte zu gewähren. Danach sollen Schimpansen, Gorillas,
Orang-Utans und Zwergschimpansen aufgrund ihrer Verwandtschaft mit dem
Menschen einem besonderen Schutz unterstellt werden. Die Abgeordneten
des Umweltausschusses verabschiedeten eine Entschließung, in der sie
die Regierung auffordern, das internationale "Projekt Menschenaffen" zu
unterstützen. Demnach sollen Menschenaffen unter anderem ein Recht auf
Leben erhalten. Außerdem soll untersagt werden, die Primaten in Labors
zu Forschungszwecken zu gebrauchen. In Zoos dürften Menschenaffen nur
unter strengen Auflagen gehalten werden.
derstandard.at
- 26. Juni 2008
Neuer
Anlauf: Grundrechte für Menschenaffen
Umweltausschuss im spanischen Parlament verabschiedet Aufforderung an
die Regierung
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
artis.nl - 1. Juli 2008
Lemurenland feestelijk geopend
Lemurenland festlich eröffnet
Lemurenland wurde errichtet als eine Insel, auf der sich die Halbaffen
frei bewegen können. Besucher können bald auch über die Insel spazieren
und die Tiere aus der Nähe erleben. Die Nachtunterkunft der Halbaffen
wurde inspiriert von einem traditionellen Königshaus Madagaskars. Auf
der Lemureninsel werden drei Halbaffenarten zu sehen sein - Rote und
Schwarzweiße Varis sowie Kattas.
dierennieuws.nl - 30. Juni 2008
Drie siberische tijgers geboren in Safaripark
Drei sibirische Tiger im Safaripark geboren
Am 2. Juni, dem Tag, da der Park vierzig Jahre bestand, gebar Tigerin
Petrouchka drei gesunde Junge. Es ist 23 Jahre her, daß im Safaripark
Beekse Bergen ein Wurf Sibirischer Tiger gesund zur Welt kam.
nieuwsbank.nl - 30. Juni 2008
Apenheul - Eindelijk baby bij rode titi's
Apenheul - Endlich ein Baby bei den Roten Springaffen
ad.nl - 27. Juni 2008
Avondsafari's in Beekse Bergen
Abendsafaris in Beekse Bergen
Der Park bleibt an den Sonnabenden im Juli bis 22 Uhr und im August bis
21 Uhr geöffnet.
dierennieuws.nl - 27. Juni 2008
Alertis steunt (wees)beren & - kinderen in Roemenie
Alertis unterstützt Bärenwaisen und Waisenkinder in Rumänien
Alertis, Stiftung für Bären- und Naturschutz verschickt heute ein Paket
mit "Bären-Heften", Bären-Kuscheltieren und "Bären-T-shirts" an ein
Waisenheim in Rumänien. Anlaß dafür ist das rumänische
Bärenwaisenprojekt, das von der Stiftung seit April 2008 unterstützt
wird. Bärenwaisen werden darin nach einem gründlichen Bärenunterricht
wieder ausgesetzt in ihre eigene Natur. Für das Gelingen dieses
Projekts ist es auch wichtig, daß die Rumänen mehr lernen über das
Leben der Bären in ihrem Land. Die ca. 6.000 "Bären-Hefte" von Alertis
können dabei eine gute Hilfe sein.
dagjeweg.nl - 27. Juni 2008
Baas zijn van de dierentuin - Vijftien dierentuinen
zoeken nieuwe kinder-dierekteur
Zoo-Chef sein - Fünfzehn Zoos suchen neuen Kinder-Tierektor
hln.be - 26. Juni 2008
Savanne geopend in Planckendael
Savanne eröffnet in Planckendael
Der Tierpark Planckendael hat heute seinen neuen Savannenteil eröffnet.
Das Gebiet von einem Hektar Größe besteht aus verschiedenen Etappen,
die zusammen einen Abenteuer-Parcour bilden. Die Umgebung der
afrikanischen Region um Niger und Sudan wurde hier nachgestaltet. Im
Mittelpunkt stehen die fünf Giraffen, die vor Kurzem aus dem
Antwerpener Zoo hierher gebracht wurden. Außerdem findet man hier noch
andere Tiere wie Impalas. Und in Zukunft kommen wahrscheinlich noch
Gnus und Steppenzebras hinzu.
evenementnieuws.nl - 26. Juni 2008
IJsberenverblijf Blijdorp vordert: openstelling in
zomervakantie
Eisbärenanlage in Blijdorp kommt voran: Eröffnung in den
Sommerferien
Auch wird letzte Hand angelegt an die Fertigstellung der
Tundralandschaft außen und der Ausstellung über Eisbären im
Besucherteil innen. Wenn alles nach Plan verläuft, gibt es in etwa drei
Wochen schon Eisbären zu sehen. Eine riesige Glasscheibe bietet unter
Wasser Sicht auf die gewandten Schwimmer. In Arctica werden später auch
Polarfüchse, Schnee-Eulen, Lemminge und Polarhasen untergebracht, aber
dieser Teil ist noch nicht zugänglich. Wie auch immer: die Eisbären
werden ohne Zweifel die Glanznummer bilden. Die Eisbärenanlage ist ein
Jubiläumsgeschenk der Blijdorp-Freunde. Ein Eisbär ist inzwischen aus
Artis eingetroffen. Es ist Eisbärin Tania, die am 23. Dezember 1990 in
Blijdorp geboren wurde. Aus dem Dierenrijk zu Mierlo kommen in Kürze
noch ein Eisbärenmännchen und ein Eisbärenweibchen.
ad.nl - 25. Juni 2008
Hollandse partner voor ijsbeer Knut
Holländische Partnerin für Eisbär Knut
Rotterdam. Der einjährige deutsche schnuckelige Eisbär Knut wird den
Zoo Berlin verlassen, um zusammen mit der niederländischen Eisbärin Ewa
(2) im schwedischen Bärenpark Orsa ein Paar zu bilden. Das ist
zumindest eine der Empfehlungen des Koordinators für das Europäische
Eisbärenzuchtprogramm, Hans van Weerd. "Es gibt noch eine oder zwei
Möglichkeiten, wobei Knut ebenfalls Berlin verläßt, aber dann in ein
anderes europäisches Land kommt", erklärt Van Weerd. Die deutschen Zoos
haben das letzte Wort zu der möglichen Umsiedlung des Eisbärenjungen,
der in Berlin mit der Flasche aufgezogen wurde und heranwuchs zu dem
Publikumsliebling. Eisbärin Ewa ist jetzt noch im Dierenrijk im
Brabanter Nuenen. Sie zieht in Kürze erst in den Tiergarten Blijdorp
um, um im nächsten Jahr "durchzureisen" nach Schweden.
Russische
Meldungen
Europäisches Rußland
regnum.ru - 2. Juli 2008
В
Санкт
Петербурге
показывают
змей
из
Тулы
In Sankt-Petersburg werden Schlangen aus Tula gezeigt
Eine einzigartige Ausstellung "Schlangen aus den besten Zoos der Welt",
die aus dem Tulaer Exotarium nach Sankt Petersburg kam, wurde heute, am
2. Juli, im Leningrader Zoo eröffnet. Wie der Direktor des Tualer
Exotariums erzählte, wurde die Ausstellung nach dem Prinzip des
"Superlativs" zusammengestellt - äußerst seltene Reptilien, Reptilien,
die künstlich aufgezogen wurden, sehr schöne, mit einer originellen
Form des Kopfes, der Nase usw. "Wir brachten 50 Reptilien aus allen
Kontinenten mit, die wir aus verschiedenen Zoos der Welt erhielten.
Z.B. aus dem Royal Melbourne Zoo oder aus dem Gerald-Durrell-Zentrum.
Wir zeigen solche Schlangen, die es in der wildlebenden Natur schon
nicht mehr gibt, z.B. die Hogg-Island-Kaiserboa (Boa constrictor
imperator) aus der Karibik, das einzige Exemplar in Rußland, der
Neuguinea-Zwergpython (Bothrochilus boa) vom Bismarck-Archipel",
erzählte Sergej Rjabow. Wie die Direktorin des Leningrader Zoos Irina
Skiba mitteilte, ist die Schlangenausstellung bereits die zweite
Ausstellung, die gemeinsam mit dem Tulaer Exotarium organisiert wurde.
Die erste war die Schmetterlingsausstellung im Frühjahr 2008, im Herbst
soll eine Frosch-Ausstellung stattfinden.
tatar-inform.ru - 1. Juli 2008
У
казанских
тигров
родились
малыша
Vierlinge bei den Kasaner Amurtigern
Vor zwei Monaten wurden im Zoobotanischen Garten Kasan
Amurtiger-Vierlinge geboren, alle waren männlichen Geschlechts. Zwei
von ihnen kamen im Alter von einem Monat in den Moskauer Zoo. Die
beiden anderen werden im Kasaner Zoo von Hand aufgezogen. Für die
Tigerin Romaschka war es der vierte Wurf, insgesamt brachte sie 14
Junge zur Welt.
interfax.ru - 1. Juli 2008
Имена
амурским
тигрятам,
родившимся в
Казани,
придумают
дети
Kinder werden sich Namen für die in Kasan geborenen Amurtiger
ausdenken
Kasaner Kinder werden am nächsten Sonntag Namen für die beiden im Zoo
Kasan verbliebenen Tigerjungen auswählen. Der Zoo entschloß sich für
eine Handaufzucht, weil die fürsorgliche Mutter Romaschka sehr nervös
zu werden begann und die Jungen vor den Mitarbeitern des zoobotanischen
Gartens versteckte.
rosbalt.ru - 1. Juli 2008
Сбежавший
медведь
прогулялся
по
проспекту
Гагарина
Entlaufener Bär spazierte über den Gagarin-Prospekt
Der Vorfall geschah in der Nacht zum 1. Juli. Aus dem Zoo "Mischutka"
in Nishnij Nowgorod entlief ein Bär. Das Tier entkam aus seinem Käfig
und schaffte es, die Grenzen des Zoos zu verlassen. Danach verließ das
Tier auch den Park "Schweizarija" und begann über den Gagarin-Prospekt
zu spazieren. Zufällige Passanten, die der Bär erschreckte, riefen die
Polizei. Die Fangaktion dauerte etwa eine halbe Stunde.
saint-petersburg.ru - 30. Juni 2008
Трое
лесных котят
родилось в
Ленинградском
зоопарке
Drei Luchse im Leningrader Zoo geboren
Die Drillinge wurden am 31. Mai geboren. Doch hat die Luchsin bisher
die Kleinen noch nicht aus der Wurfhöhle geführt. Das Luchsweibchen
Nelli kam 2004 aus Minsk an die Newa, als es zweieinhalb Jahre alt war.
Kater Arwid wurde vor elf Jahren in Petersburg geboren. Zählt man die
im Mai geborenen mit, dann hat das Luchspaar in vier Jahren schon für
elf Junge gesorgt.
pravda.ru - 30. Juni 2008
В
Московском
зоопарке
можно
увидеть недавно
родившегося
снежного
козленка
Im Moskauer Zoo kann man eine vor kurzem geborene Schneeziege
sehen
saint-petersburg.ru - 30. Juni 2008
В
Ленинградском
зоопарке
покажут
редчайших
змей
Im Leningrader Zoo werden "seltenste" Schlangen gezeigt
Im Leningrader Zoo wird am 2. Juli eine Schlangenausstellung eröffnet.
Wie die Pressesekretärin des Leningrader Zoos Tatjana Solomatina
mitteilte, sind in der Exposition etwa 50 Schlangen des Tulaer
Gebiets-Exotariums vertreten sowie die gesamte Kollektion des
Leningrader Zoos. Frau Solomatina betonte, es sei eine "einzigartige"
Ausstellung, weil das Tulaer Exotarium das beste in Rußland sei.
regions.ru - 30. Juni 2008
В
РОСТОВСКОМ
ЗООПАРКЕ
НОВОРОЖДЕННУЮ
ЛАМУ НАЗВАЛИ
В ЧЕСТЬ ГУСА
ХИДИНКА
Im Rostower Zoo erhielt neugeborenes Lama seinen Namen zu
Ehren von Guus Hiddinck
Als die Mitarbeiter am 22. Juni zur Arbeit kamen, begeistert vom Sieg
der russischen Mannschaft gegen Hollands Fußballer am Abend zuvor,
stellten sie fest, daß es bei den Lamas Zuwachs gegeben hatte. Ein
weibliches Jungtier war geboren worden. Und weil die Freude nun doppelt
groß war, wurde beschlossen, das kleine Lama Chiddingiana, oder kurz
Chida, zu nennen. Dabei wurde sogar von der Regel abgewichen, denn die
Namen aller Neugeborenen im Zoo im Jahre 2008 sollten mit "U" beginnen.
tatar-inform.ru - 27. Juni 2008
У
казанских
лапундеров
прибавление
в семействе
Zuwachs bei den Schweinsaffen im Zoo Kasan
bankir.ru - 26. Juni 2008
АКБ
«Лефко-
банк»
(ОАО)
берет
опеку
надо
львом
Московском
зоопарке
Aktienhandelsbank "Lefko-Bank" (Offene Aktiengesellschaft)
übernimmt Patenschaft für einen Löwen im Moskauer Zoo
interfax.by - 26. Juni 2008
Белые
тигрята
осваиваются
в уличном вольере
Московского
зоопарка
Weiße Tigerjunge nehmen Außengehege im Moskauer Zoo in Besitz
chance.ru - 25. Juni 2008
Объявлен
конкурс на
строительство
первой
очереди
нового
зоопарка в
Юнтолово
Wettbewerb für den ersten Bauabschnitt des neuen Zoos in
Juntolowo ausgerufen
tula.kp.ru - 24. Juni 2008
Тульский
экзотариум
приглашает
на праздник
"Мама, папа, я -
лягушачья
семья"!
Exotarium Tula lädt ein zum Feiertag "Mama, Papa, ich - eine
Froschfamilie"
Am 4., 5. und 6. Juli während der Schulferien und im Rahmen der
internationalen Kampagne "Das Jahr 2008 - das Jahr des Frosches" lädt
das Tulaer Exotarium zu einem Familienfest "Mama. Papa, ich - eine
Froschfamilie" ein.
utro.ru - 16. Juni 2008
Расплодившиеся
крачки
выгнали
ворон с пруда
московского
зоопарка
Ihre Jungen aufziehende Seeschwalben verjagten die Krähen vom
Teich des Moskauer Zoos
briansk.ru - 16. Juni 2008
Американская
белая
бабочка
стала бедствием
для Сочи
Amerikanischer Webebär (Hyphantria cunea) wurde für Sotschi zu
einer Katastrophe
Die phytosanitären Dienste von Sotschi führen einen Kampf gegen den
Amerikanischen Webebär, einen gefährlichen Pflanzenschädling, der die
Grünanlagen des Kurortes vernichten kann.
Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)
yarsk.ru - 27. Juni 2008
«Роев
ручей»
превратился
в тропики
"Rojow rutschej" verwandelte sich in ein Tropengebiet
Die exotischen Vögel zogen in ihre Sommervolieren um. In der zweiten
Dekade im September kehren sie in ihre Wintervolieren zurück.
ura.ru - 17. Juni 2008
Скандал
в
екатеринбургском
зоопарке. И снова
в центре
конфликта
слониха
Даша
Skandal im Zoo Jekaterinburg. Und wieder ist Elefantin Dascha
im Zentrum des Konfliktes
Besucher des Zoos Jekaterinburg, von denen ein großer Teil Eltern mit
Kindern sind, sind unzufrieden und besorgt. Es geht wieder einmal um
die "Perle" des Tiergartens, die 27-jährige Elefantenkuh Dascha, oder
besser, um ihre Sommer-"Wohnung". Laut Augenzeugen ist die Umzäunung
der Außenanlage des Elefantengeheges fehlerhaft gebaut: Durch die
Metallstäbe kann ein kleines Kind frei hindurch schlüpfen. Die
Mitarbeiter des Zoo versichern, daß die Umzäunung den Regeln
entspricht. Es gäbe überall im Zoo Umzäunungen und Warntafeln. Und die
Kinder sollten im Zoo unter elterlicher Aufsicht sein. Kinder könnten
überall hin klettern. Es habe einmal einen Fall gegeben, da ein Kind in
den Bärenkäfig geklettert war.
kp.ru - 16. Juni 2008
Дворняжка
усыновила
тигренка
Hofköter adoptierte Tigerjunges
Im Omsker Zoo gebar die vierjährige Tigerin Wenera ein Junges, das nach
dem Monat seiner Geburt Mai genannt wurde. Von Kindheit an war die
Tigerin von Hand aufgezogen, vielleicht wußte sie deshalb nicht, wie
man sich einem Neugeborenen gegenüber verhält. Von seiner Mutter
verstoßen, hatte Mai keine Überlebenschance. Am dritten Tag nach der
Geburt wurde das noch blinde Tigerjunge seiner leiblichen Mutter
weggenommen. Und im Dorf Bolscheretschje, in dem der Zoo liegt, wurde
eine Amme gesucht. Bei einem der Dorfbewohner hatte gerade die
fünfjährige Hofhündin Shutschka Zwillinge zur Welt gebracht. Sie wurde
zusammen mit ihren Welpen in den Zoo gebracht. Ihr neues "Söhnchen" hat
sie sofort angenommen, Milch hatte sie reichlich - und nur zwei Welpen.
wwf.ru - 16. Juni 2008
В
документах
оценки
воздействия
на окружающую
среду ВСТО-2
нет даже
упоминания
об амурском
тигре!
In den Dokumenten der Einschätzung der Auswirkungen auf die
Umwelt
der Ölpipeline Ostsibirien-Pazifik (WSTO-2) wird der Amurtiger nicht
einmal genannt!
Doch die Erdöl-Pipeline führt durch Tigergebiet. Darüber und über
andere dringende ökologische Fragen der WSTO-2 sprachen Wissenschaftler
auf einer Pressekonferenz, die der WWF Rußlands am 11. Juni in
Chabarowsk organisiert hatte.
zabinfo.ru - 1. Juli 2008
Сегодня,
1 июля, в
Читинском
городском
зоопарке на
природу
выпустили
молодого
изюбря
Heute | |