E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 428 vom 26. Juni 2008

Liebe Leser,

es ist mal wieder so weit. Der neue STERN-Zootest hat zugeschlagen, zwar nicht wirklich unerwartet, denn die Tester waren weder inkognito noch unangemeldet unterwegs und die Gerüchteküche brodelte schon eine ganze Weile. Leider hat man beim STERN doch wenig aus dem ersten Test gelernt, erneut ist er an vielen Stellen so angreifbar, daß sich eigentlich auch die Zoos auf den ersten Plätzen nicht wirklich freuen sollten. Und für mich bedeutet es mal wieder ein längeres Editorial, denn dazu muß man einfach mehr sagen.
Beiden "Testern", die ich persönlich kenne und schätze, traue ich die fachlichen Schnitzer nicht zu, allenfalls etwas allzu deutlichen Lokalpatriotismus würde ich unterstellen. Auch Helmut Pechlaner, als "wissenschaftliche Aufsicht", kann den endgültigen Artikel wohl kaum nochmals zu Gesicht bekommen haben. Was aus Fachartikeln in der Hand von Endredaktion, Bild- und Nicht-Fach-Journalisten nachträglich alles so werden kann weiß ich aus eigener Erfahrung. STERN-TV gestern Abend bit zum Thema etwas mehr; hier konnten die beiden Tester wenigstens mal selbst zu Wort kommen.

Von den 50 getesteten Zoos kenne ich alle und habe nur 9 davon nicht in den letzten drei Jahren besucht. Sowohl in unserem Zooführer wie auch in der Zoodatenbank haben wir bewußt kein Ranking oder Punktbewertungen vorgenommen, sondern versuchen einfach nur die Fakten zu präsentieren. Mit Platzlisten gelangt man nur in Teufels Küche, da man es ohnehin niemandem Recht machen kann, und ist automatisch angreifbar, da sich Fehler schlicht nicht vermeiden lassen. Daher verrate ich Ihnen, daß ich etliche Zoo ganz anders eingeordnet hätte, aber nicht welche...


Diesmal sind zwar keine Kleinzoos hineingerutscht, wie damals der unselige Tierpark Lübeck, aber die Konzentration auf VDZ-Zoos hat manchen kleineren Parks, die es geschafft hatten, in diesen Kreis aufgenommen zu werden, nun zum Nachteil gereicht; der Tierpark Bernburg etwa, während zugleich der zumindest ebenso große "Comedy-Zoo Aschersleben" * aus dem Raster fiel. Zoos dieser Größenordnung gäbe es wohl locker weitere 50; wo soll man die Grenze ziehen?

Sowohl denen, die jetzt lauthals mit ihrem Platz hausieren gehen wie auch jenen, die sich ungerecht behandelt fühlen, seien hier einige sehr vorläufige und nur bei erster Durchsicht aufgefallene
Fauxpas aufgelistet.

Erinnern Sie sich an den ersten Zootest, der das Rentiergehege in Rheine und die Greifvögel in damaligen Ruhrzoo lobte? D
ie gab es aber gar nicht. Diesmal wurde zumindest in der Online-Version die Elefantenhaltung in Gelsenkirchen als hervorragend bewertet (das wurde heute Mittag schnell korrigiert...). Vielleicht sollte das die Entschädigung dafür sein, das "ZOOM" aufgrund "zu geringer Artenvielfalt" nur außer Konkurrenz mitlief. Dumm gelaufen.
Da wurden in Karlsruhe wie Heidelberg schlechte Punkte wegen der Fischhaltung vergeben: damit sind doch wohl nicht die zwei einzelnen Becken gemeint, die dann in Konkurrenz zu ganzen Aquariums-Gebäuden stehen? Sei's drum.

Zitat Website: "Sie wissen nicht, was Zahnarme sind? Dazu zählen unter anderem Ameisenbären, Faultiere und Erdferkel." Nein, leider nicht. Erstens ist der Begriff veraltet (Nebengelenktiere), und die Erdferkel sind sowieso Röhrenzähner und haben nichts mit den anderen zu tun. Halten Sie das bitte nicht für kleinlich; der erhobene Zeigefinger findet sich vielmehr beim Schreiberling der Zootest-Texte, der sich in pseudowissenschaftlichen Gefilden sehr wohlfühlt. Das gilt letztlich auch für die Berechnung der Noten; diese ist so willkürlich festgelegt und auch die Einzelnoten sind für den Leser nicht nachvollziehbar herleitbar, daß all die Nachkommastellen schlicht Augenwischerei sind. Seitenweise Tabellen mit Zahlen dienen nur einer
Scheingenauigkeit, die dem Ganzen einen wissenschaftlicheren Anspruch verleihen soll. Dann soll man doch einfach klar sagen, daß der ganze Test auf persönlichen Einschätzungen beruht, und gut ist's. So verstecken sich die Autoren unnötig hinter Zahlenjongliererei.

Überhaupt, die zoologischen Begriffe - allein in der Kategoriebenennung. Als wäre "See-, Wat-, Stelz- und Schwimmvogel" nicht albern genug, das Kategoriebild zeigt auch noch einen Papageitaucher, den kein deutscher Zoo hält. Das Bild für "Mittelgroße Raubtiere" scheint einen Dalmatiner zu zeigen... "Nilpferde", aber Zwergflußpferde? Ganz hanebüchen wird es mit "Große Klettervögel"; das ist unter dem Niveau der guten alten "Heufresserwiese". Und wer weiß, wie viele Leute jetzt nach Rostock oder Frankfurt pilgern, um die vorbildliche Delphinhaltung zu sehen, wie es das Kategoriebild impliziert...
Ich tippe darauf, daß die Online-Redaktion ohne Rückfragen wild gebastelt hat.

Sehr deutlich wird, daß die bei Journalisten sonst immer so beliebten "Erlebniswelten" und Tiershows aller Art von den Testern nicht besonders honoriert werden. Da gibt es von mir Zustimmung; die Arenen und Greifenshows samt Anbindehaltung nehmen selbst in großen Zoos wirklich überhand; mir ist das natürliche Verhalten der Tiere auch lieber. Und vordergründige Abenteuer-Gestaltung für Besucher hat wirklich wenig mit der Qualität der Tierhaltung zu tun, die hier ja bewertet werden sollte. Doch an anderer Stelle wird dann wieder nicht mehr unterschieden zwischen Tierhaltung und Tierpräsentation: So werden blinde Scheiben, rostige Zäune oder glänzender Maschendraht zwar zu recht negativ ausgelegt, aber unter Tierhaltung, nicht unter "äußerer Eindruck" genannt.

Die "Fotostrecke: Schmuddelecken in deutschen Zoos" ist ganz merkwürdig. Einem (mehr oder weniger böswilligen) Fotografen fiele es leicht, in allen Zoos irgendwas Häßliches abzubilden, stattdessen finden sich dort aber auch nichtssagende Tierportraits, und etliche der Beispiele kann man so einfach nicht stehen lassen.

Ein Altlast-Affenhaus mit "Badezimmerarchitektur" wird im einen Zoo auch per Foto gegeißelt (aber verschwiegen, daß gleich nebenan ein Neues steht, das für vorbildliche Tierhaltung vom BdZ ausgezeichnet wurde; ist auf dem Bild hinten sogar zu erkennen). In einem anderen Tierpark hingegen wird sein noch gar nicht so altes Kachelaffenhaus mit je drei abgezählten Sitzbrettern als vorbildlich gewertet und verschafft dem betreffenden Park Bestnoten bei der Affenhaltung...

Da wird fehlender Schatten in einer tiefen, mit Bäumen umstandenen Grube bemängelt. Wenn Degus in einem Außenkäfig keine Sonne und keinen Regen abbekommen (was fraglich ist), wird das als Negativpunkt aufgeführt; fast alle anderen Zoos halten Degus aber in (meist kleineren) Terrarien - da zählt das Argument offenbar nicht.
Da gelten ein Pinguinhaus und ein Elefantenhaus als "neu", die beide schon viele Jahre alt sind.

Es wird auch sonst fröhlich mit zweierlei Maß gemessen: Wenn eine unfertige Menschenaffenanlage, noch ohne Außengehege, schon jetzt Platz 1 einnimmt, sind das (wohl gerechtfertigte) Vorschußlorbeeren. Weshalb aber Provisorien oder bereits auf der Abbruchliste stehende Häuser einem Zoo dicke Minuspunkte eintragen (Elefanten in Heidelberg, z.B.), ist das dann im Vergleich schlicht unfair. Entweder man bewertet nur den Status Quo oder auch die Tendenz, aber nicht mal so und mal so.

Den Service konnten die Tester nun wirklich nicht auch noch überprüfen. Da gibt es miese Zooshops, die kaum mehr als Gummischlangen und Plüschtiere haben, aber keine brauchbaren Bücher, und Zoorestaurants, deren Essen wahrlich nicht zu empfehlen ist - aber allein ihr Vorhandensein bringt den Zoos Pluspunkte, während kleinere Parks für qualitativ deutlich besseren besseren Kiosk und Kassenverkauf abgestraft werden.

Auf die Ergebnisse noch weiter im Detail einzugehen würde Seiten dauern und bringt an dieser Stelle nichts.

Unterm Strich ist dem ganzen Test die Note "ärgerlich" zuzuschreiben.
Und das, obwohl er die deutsche Zoolandschaft eigentlich sehr positiv bewertet, und auf die Gefahr hin, daß einige Tierrechtler (aus freilich ganz anderen Gründen) auf das gleiche Ergebnis kommen. Denn wenn eine große Redaktion trotz Aufgebot von Experten nur ein pseudowissenschaftliches Zahlengewitter voller fachlicher Fehler produziert: Nein, danke.

Und jetzt können Sie sich Ihre eigene Meinung bilden, auch ohne zum Kiosk zu rennen:

Der STERN-Zootest 2008

Da er erst heute erschien, gibt es noch verhältnismäßig wenige Meldungen und PMs dazu; wir versuchen, auf der Zoopresseschau-Aktuell-Seite in Laufe des Abends (also wohl noch bevor die Zoopresseschau die Leser erreicht...) und vielleicht auch später noch weitere aktuelle Meldungen dazu zu bringen - schauen Sie mal rein.

* s. TV-Tipps

Dirk Petzold
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Jahr des Frosches
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Westfälische Nachrichten - 20. Juni 2008
"Rettet die Frösche": Alsmann beim Kampagnenstart im Zoo
Solange er quakt, kann es ihm ja nicht schlecht gehen. Denkste! Der Frosch ist völlig fertig. Er liegt erschlafft auf dem Rücken, lässt sich hängen und kann jetzt nur auf die Hilfe von Menschen hoffen, die nicht zulassen, dass ganze Populationen für immer verschwinden. Allerhöchste Eisenbahn für Zoochef Jörg Adler, erneut die breite Öffentlichkeit für die Kampagne "Rettet die Frösche!" zu sensibilisieren - und Münsters Mr. Charming, alias Götz Alsmann, zu mobilisieren. Der Musiker und Entertainer kam am Donnerstag zum Kampagnenstart gerne in den Zoo, wo das neue Frosch-Biotop im Eingangsbereich unterstreicht, dass die Frösche förmlich nach Hilfe quaken. Auf Infotafeln, Cartoons und Flyern samt Überweisungsträgern, die in 1700 Haushalte flattern, wird verdeutlicht, was den Frosch plagt und wie man ihm auf die Sprünge helfen kann. Mit Geld für Forschungszwecke, um dem Chytridpilz zu bekämpfen, um Lebensräume zu schaffen und um Amphibien-Archen in Zoos aufzubauen.

ntv.de - 19. Juni 2008
Rettet die Frösche - Todespilz erreicht Deutschland
Der tödliche Chytridpilz wird vor Deutschland nicht haltmachen und nach Meinung von Artenschützern ein dramatisches Froschsterben auslösen. Weltweit sei bereits jede dritte von über 6000 Amphibienarten vom Aussterben bedroht, sagte der Direktor des Allwetterzoos Münster, Jörg Adler, beim Start einer Spendenaktion. Die Stiftung Artenschutz aus Münster koordiniert bundesweit den Kampf gegen den für Frösche tödlichen Pilz. Die Tierschützer sprechen von einem "Massenaussterben, das es zuletzt bei den Dinosauriern vor über 60 Millionen Jahren" gab.

welt.de - 24. Juni 2008
Tödlicher Pilz befällt und tötet Frösche
Laubfrösche tragen vermutlich den Schlüssel zur Vernichtung eines tödlichen Pilzes in sich. Dazu müssten sie sich in der Sonne aalen, und das tun sie gar nicht gern. Die Frösche bekommen eine ansteckende Hauterkrankung, die zum Tode führt. Der Pilz ist bereits in Deutschland unterwegs. Jedes Jahr sterben nach Überzeugung von Experten zehn Froscharten durch den vermutlich eingeschleppten Chytrid-Pilz aus. Jetzt versuchen Wissenschaftler mit einer unschädlichen Fototechnologie herauszufinden, wie die Frösche insbesondere aus Lateinamerika gegen die tödliche Krankheit ankämpfen könnten. Sie glauben, wenn ihre Haut es ihnen ermöglichen würde, sich im warmen Sonnenlicht zu aalen, könnten sie den Pilz abtöten, da dieser die Temperaturerhöhung nicht verträgt.

Wilhelma, 25.06.2008
Das Schweigen der Frösche - Sonderausstellung zum Globalen Amphibiensterben vom 25.6. – 14.9.2008

Amphibien, d.h. Blindwühlen, Frösche, Kröten, Molche und Salamander, leben seit über 350 Millionen Jahren auf unserem Planeten: Damals waren sie die Herrscher der Erde, sahen die Dinosaurier kommen und gehen, überlebten etliche Massenaussterben und arrangierten sich mit allem, was die Evolution ihnen so an Steinen in den Weg legte. Alles ging gut, bis der Mensch auftauchte ... In den vergangenen 30 Jahren sind mindestens 120 Amphibienarten ausgestorben, 1/3 der über 6000 Amphibienarten sind heute weltweit gefährdet bzw. vom Aussterben bedroht! Das ist in der Öffentlichkeit seither kaum bekannt – daher wurde das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches ausgerufen, daher widmet der europäische Zooverband seine diesjährige Kampagne und die Wilhelma ihre diesjährige Sonderausstellung dem globalen Verschwinden der Amphibien. Es ist müßig, über den Wert einer einzelnen Art zu diskutieren – der Verlust einer jeden Art macht unseren Planeten ärmer. Droht einer ganzen Wirbeltierklasse das Verschwinden zumal in erdgeschichtlich unüblich kurzer Zeit, so sollte das schon nachdenklich stimmen. Amphibien gelten aufgrund ihrer hohen Ansprüche an die Umwelt als Bioindikatoren: Wo es Amphibien gut geht, sind Luft und Wasser sauber, verhindert eine intakte Ozonschicht ein Zuviel an UV Strahlung, sind keine Umweltgifte im Umlauf. Kurzum, eine für Amphibien taugliche Umwelt taugt auch für den Menschen! Zwar war/ist das Verhältnis Mensch/Amphib nicht immer ungetrübt - dennoch sollten wir alles daran setzen, dass die Amphibien nicht für immer aus unserer Welt verschwinden! Die Sonderausstellung macht die Besucher mit den Amphibien und ihrem seltsamen Doppelleben zwischen Wasser und Land vertraut, stellt Gründe für den Rückgang und mögliche Rettungsmaßnahmen vor. Einblicke in die Froschforschung gehören ebenso dazu wie ein Froschteich, Kinderprogramme der Pädagogik, Bücher zum Schmökern und ein Terrarium mit großen Kröten. Die Amphibien haben immer schon ihren festen Platz im Terrarium der Wilhelma - vor allem die bunten Fröschchen sind beliebte Sympathieträger bei den Besuchern. Daher sollen die Frösche stellvertretend für ihre geschwänzten und wurmförmigen Kollegen die Welt wachrütteln und für Maßnahmen gegen das Amphibiensterben werben. Das im Rahmen der diesjährigen Sonderaustellung gesammelte Geld fließt in den Amphibienfonds des Europäischen Zooverbands EAZA, mit dem Projekte in situ und ex situ zur Rettung der Amphibien finanziert werden.

vlothoer-anzeiger.de - 24. Juni 2008
Kleine Drachen sind in Gefahr - An der Bäderstraße in Valdorf entsteht ein neuer Lebensraum für den Kammmolch
Auf Anregung des Bundes Natur- und Umweltschutz (BUND) arbeiten die Biologische Station Ravensberg, der Kreis Herford, die Stadt Vlotho und die Sparkasse Herford bei der Anlegung des Teiches zusammen, der den Molchen als Laichgewässer dienen soll. Hinzu kam von der Uni Bielefeld der Biologe Prof. Dr. Norbert Grotjohann im Zuge der Betreuung von Bachelor-Arbeiten. Norbert Grotjohann brachte mit seinen Studentinnen Katharina Kummer und Agnes Dreischmeier gleich mehrere Bergmolche für den Erstbesatz des Teiches mit. Der Vlothoer Hochschullehrer lehrt an der Uni Bielefeld Biologie und Didaktik und kennt sich mit Molchen bestens aus. "Die mitgebrachten Exemplare der Bergmolche haben wir gerade im Garten meines Elternhauses eingesammelt. Ganz in der Nähe an der Weser gibt es noch Kuhtränken, wo die Tiere auch heimisch sind. Fadenmolche gibt es zudem im Wald nahe der Weser. Auf Kammmolche bin ich allerdings lange nicht gestoßen. Deshalb freue ich mich über die Anlage des Teiches ganz besonders", erklärte Professor Grotjohann.

halleforum.de - 19. Juni 2008
HalleForum.de wird Tierpate - Pfeilgiftfrosch wird unterstützt, Bergzoo sucht weitere Paten
Er ist klein, grün und giftig. Jedenfalls ein bisschen giftig. Er ist Frühaufsteher, also ein geborener Sachsen-Anhalter. Gemeint ist der Pfeilgiftfrosch, ein Goldbaumsteiger, das mit diesen Eigenschaften perfekte Patentier des HalleForum. Eine aktuelle Brisanz der Tierpatenschaft ergab sich bei einem Gespräch am Mittwochvormittag im Zoo. Das Jahr 2008 ist zum "Internationalen Jahr des Frosches" ausgerufen wurden. Mit diesem Jahr wollen mehrere Tier- und Artenschutzorganisationen auf die Probleme der Amphibien hinweisen. Die Prognosen gehen davon aus, dass schneller als bisher vermutet, die Amphibien aussterben werden. Nach Ansicht von Artenschutzorganisationen gibt es eine Möglichkeit, wie Hunderte oder Tausende von Arten gerettet werden können, wenn man schnell handelt: Zuchtprogramme außerhalb des Lebensraumes.

innovations-report.de - 19. Juni 2008
Neue Erkenntnisse über Immunsystem bei Amphibien
Forscher enträtseln die Komplexität des Haupthistokompatibilitätskomplexes bei Schwanzlurchen

Die Gene des so genannten Haupthistokompatibilitätskomplexes (MHC) produzieren Proteine, die ausschlaggebend sind für die Abwehr von Krankheiten. Forscher der Jagiellonen-Universität Krakau und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) untersuchten die genetische Variation und konnten jetzt erstmals bei einem Schwanzlurch mehr als einen MHC-II-Genort nachweisen. Im Gegensatz zu Säugetieren ist über die Immunabwehr bei Amphibien bisher wenig bekannt. Weltweit gehen die Amphibienpopulationen stark zurück - größtenteils verursacht von sich schnell ausbreitenden Infektionskrankheiten wie der Pilzkrankheit Chytridiomykose. Deshalb könnten künftige Schutzstrategien für Amphibien vom Wissen über artenspezifische Anpassungen profitieren, die verschiedene Genvarianten des MHC-Komplexes anzeigen, schreiben die Forscher im Fachblatt Molecular Ecology.

lifepr.de - 19. Juni 2008
Froschkonzerte unter gesetzlichem Schutz Pavarotti im Gartenteich
Sie gehen nicht ins Fitnessstudio, um mit Muckis das weibliche Geschlecht zu beeindrucken. Aber sie haben ihre Stimme und die ist laut: Froschmännchen. "Um auf sich aufmerksam zu machen, legen sich die Kerlchen richtig ins Zeug", sagt Mariana Cankovic, NABU-Medienreferentin. Nach dem Motto: "Je lauter, desto besser", wird es an vielen Teichen im Frühjahr und Sommer sehr lebhaft. Dann blähen die Pavarottis des Gartenteichs ihre Schallblasen stolz auf. Die nächtlichen Open-Air-Konzerte im Gartenteich sind der Stolz vieler Gartenbesitzer. "Aber Nachbarschaftsstreitigkeiten machen nicht vor Fröschen halt", so Cankovic. Anstatt sich über die Natur zu freuen, ärgern sich einige Menschen über den Lärm. Das Bundesnaturschutzgesetz schützt alle Amphibien. "Es ist verboten, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihren Lebensraum zu zerstören", zählt Cankovic auf. Das heißt: Haben Frösche einen Gartenteich erstmal besiedelt, dürfen sie ihre Konzerte geben, auch wenn der eine oder andere Anwohner einen anderen Musikgeschmack und einen leichten Schlaf hat. Mit seinem Urteil vom 20.11.1992 hat sich der Bundesgerichtshof auf die Seite des Frosches gestellt. Ausnahmen sind möglich, aber nur in begründeten Einzelfällen.

scinexx.de - 24. Juni 2008
Frosch verwandelt Zehenknochen in ausfahrbare Krallen - Scharfe Knochenspitzen durchbohren Fußhaut von innen
Frösche gelten gemeinhin nicht gerade als sehr wehrhaft. Doch es gibt Ausnahmen: Einige afrikanische Froscharten können extrem scharfe Krallen ausfahren, wenn sie bedroht werden. Dafür durchbohren sie mit spitzen Zehenknochen ihre Haut von innen und schlagen damit selbst Fressfeinde in die Flucht.

frieslandzoo.nl - 24. Juni 2008
Kikkercross succes!
Froschcross ein Erfolg!
Die Parks von Zodiac Zoo haben mit dem Sponsorenlauf zusammen 1.742 Euro erlaufen, erskatet oder erradelt für die Amphibien. Alle Zoos zusammen haben mehr als 57.000 Euro eingebracht.

dierenpark-emmen.nl - Juni 2008
Zomer activiteiten
Sommeraktivitäten im Tierpark Emmen
Zoo-Show (ab 12. Juli jeden Tag um 13.15 Uhr im Kindertheater). Amfi Bietje macht sich Sorgen. Amfi Bietje, ein munterer grüner Frosch, lädt die Kinder ein, mit ihm mitzugehen in seine Froschgegend. Alle seine Freunde sind in den Ferien, so findet er es extra angenehm, daß die Kinder da sind. Gemeinsam machen sie eine Erkundungstour durch die Froschgegend und begegnen allerlei Dingen und Tieren. Aber es gibt auch weniger schöne Dinge. Sogar Dinge, die gefährlich sind für Frösche. Darüber macht sich Amfi Bietje ein wenig Sorgen! Vom 30. Juni bis 8. August, von Montag bis Freitag, gibt es die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen bei den Elefanten. Den ganzen Sommer über kann man im Zoo suchen nach allerlei überraschenden Fröschen. Im ganzen Park haben sie sich versteckt. Das Teilnahmeformular kann man im Zooshop kaufen, es kostet einen Euro. Das Geld kommt ganz der Amphibienaktion zugute.

ad.nl - 22. Juni 2008
Radeln für die "Frösche"
Alphen. Laufen, rennen und radeln von einem Zoo zum anderen. Auch Mitarbeiter des Alphener Vogelparks Avifauna sind angetreten zum sogenannten Froschcross (Kikkercross). Um neun Uhr begannen sportliche Mitarbeiter ihre Tour zum Tierpark Amersfoort. Mit dieser Aktion wollen die Zoos Aufmerksamkeit für Amphibien erreichen. Die Zoos schlagen in diesem Jahr Alarm für die Amphibien. Das Jahr 2008 wurde zum "Jahr des Frosches" ausgerufen. Mitarbeiter aller Zoos rennen, radeln, fahren oder schwimmen von ihrem Zoo aus zum Ziel im Tierpark Amersfoort. Die Avifauna-Mitarbeiter haben am Samstag 67 km auf dem Rad zurückgelegt und kamen gegen 15 Uhr in Amersfoort an. Die der Niederländischen Vereinigung der Tiergärten angeschlossenen Zoos organisieren, neben individuellen Aktionen, in jedem Jahr eine spielerische Aktivität, um die Öffentlichkeit auf die ausgewählte Kampagne aufmerksam zu machen. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Froschcross. Etwa 200 Zoomitarbeiter haben teilgenommen.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig


stern.de - 25. Juni 2008
stern testete 50 deutsche Tiergärten: Zoologischer Garten Berlin liegt vorn
Eindeutiger Sieger des Tests, den der stern in seiner neuen Ausgabe Nr. 27 (am Kiosk ab Donnerstag, 26. Juni) präsentiert, ist der Zoologische Garten Berlin, vor allem wegen seiner hervorragenden Verbindung aus zeitgemäßer Tierhaltung und Denkmalschutz. Er erhielt das Prädikat "sehr sehenswert", knapp vor dem Tierpark Berlin ("sehenswert"). Zu den Gewinnern zählt aber auch der Zoologische Garten Wuppertal. Der war beim ersten stern-Zootest im Jahr 2000 noch auf Platz 13 gelandet, schaffte es jetzt aber auf Platz 3. Hamburg, München und Nürnberg zählen weiterhin zu den Top Ten. Einzeln überprüft wurden alle Mitgliedszoos des "Verbandes Deutscher Zoodirektoren", des Dachverbands der wissenschaftlich geführten Tiergärten, sowie die drei übrigen Zoos, die Elefanten halten. Gehege für Gehege wurde ein umfassender Fragenkatalog abgearbeitet.

stern.de - 26. Juni 2008
Die besten deutschen Zoos
Sie sind das beliebteste Freizeitziel der Deutschen: 30 Millionen Besucher verzeichnen Zoos jedes Jahr. Wie gut die 50 wichtigsten Tierparks in Sachen Tierhaltung und Besucherservice sind, hat der stern getestet - mit einem erfreulichen Ergebnis. Im Jahr 2000 testete der stern das erste Mal die deutschen Zoos: Damals begutachteten die Experten 39 Anlagen. Nun waren sie erneut unterwegs. In 50 Tierparks notierten drei Tester, die zehn Wochen lang unterwegs waren, jedes Detail. Ein erfreuliches Ergebnis: Seit dem Test vor acht Jahren hat sich in den deutschen Zoos viel verbessert. Der "Tier-Knast" gehört der Vergangenheit an. Nur wenige Gehege, Volieren, Terrarien oder Aquarien fielen klar durch, weil sie zu klein waren, veraltet oder schlicht hässlich. Die Tierhaltung ist das wichtigste Kriterium fürs Ranking. Sie macht 80 Prozent der Note aus. Mit 10 Prozent fließt die Gestaltung des Tierparks ein - also der Gesamteindruck der Anlage. Weitere 10 Prozent macht der Besucherservice aus, also die Gastronomie, Spielplätze, saniäre Anlagen.

morgenpost.de - 25. Juni 2008
Berlins Zoo ist der beste in Deutschland
Von Ende März bis Mitte Juni waren "Stern"-Redakteur Rupp Doinet, der Berliner Biologe und der Zoohistoriker Dr. Harro Strehlow sowie der Hamburger Fachjournalist Herman Reichenbach als Tester unterwegs, die wissenschaftliche Aufsicht lag bei Prof. Dr. Helmut Pechlaner, dem ehemaligen langjährigen Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien. Insgesamt lobt der Stern, dass sich seit dem letzten Test im Jahr 2000 viel verbessert habe, es habe nur wenige Gehege gegeben, die in der Bewertung durchgefallen sind. Auch in Berlin gab es solch einen Wermutstropfen: Das Jaguar-Gehege im Zoo landete in der Kategorie Schmuddelcke und wurde als "echter Weggucker" bezeichnet.

berlinonline.de - 26. Juni 2008
Der beste Zoo Deutschlands - Bundesweiter Test von 50 Tiergärten: Berliner erhielt als einzige die Topnote "sehr sehenswert"
Berlin. Knut hat's richtig gut! Und die anderen Tiere in Zoo und Tierpark auch. Denn beide Tiergärten sind Spitze, schafften es beim bundesweiten Test des "Stern" auf Platz 1 (Zoo) und 2. Unter 50 Tiergärten gab's für den Zoo als einzigen das Prädikat "sehr sehenswert", für den Tierpark ein "Sehenswert". Beim letzten Vergleich vor acht Jahren waren beide nur Mittelmaß. Zehn Wochen waren drei Tester (darunter ein Ex-Tierpfleger und ein Biologe) unterwegs, sahen sich die Tiere und ihre Gehege an. Schlechtester großer Zoo war der in Neunkirchen (Saarland) , schlechtester kleiner Tierpark der in Wingst (Niedersachsen). Den besten kleinen Zoo hat Görlitz, gefolgt von Eberswalde, beim letzten Test im Jahr 2000 noch auf Platz 1.

heute.de - 25. Juni 2008
Berliner Zoos sind spitze - Tiergärten in ganz Deutschland bewertet
Tierfreunde in Berlin können sich freuen - der Zoologische Garten und der Tierpark in der Hauptstadt sind die besten Zoos in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest ein am Mittwoch veröffentlichter Test des Magazins "Stern". Für die Ranglisten hatte drei Tester zehn Wochen lang 50 Tierparks in ganz Deutschland untersucht. Neben einem "Stern"-Redakteur testeten der Biologe und Zoohistoriker Harro Strehlow und der Fachjournalist Herman Reichenbach. Die wissenschaftliche Aufsicht lag bei dem ehemaligen langjährigen Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien, Helmut Pechlaner.

bild.de - 25. Juni 2008
Berlin hat die besten Zoos in ganz Deutschland
Besucher können nicht irren... Stimmt, der Berliner Zoologische Garten und der Tierpark sind die besten Zoos Deutschlands! Das Magazin "Stern" hat in seiner aktuellen Ausgabe 50 Zoos in Deutschland getestet und bewertet - wie gut ist die Tierhaltung (80 % der Gesamtnote), wie der äußere Eindruck, Besucherservice (20 %). Spitzenreiter ist der Zoologische Garten Berlin mit der Note 1,71 (Empfehlung: "sehr sehenswert"). Auf Platz 2 der Tierpark Friedrichsfelde mit 1,8 ("sehenswert").

tagesspiegel.de - 25. Juni 2008
Knut hat das schönste Zuhause
Experten haben die Zoos in Deutschland im Auftrag des Magazins "Stern" unter die Lupe genommen und sind zu dem Urteil gekommen, dass der Zoologische Garten in Berlin, in dem auch der weltberühmte Eisbär Knut sein Zuhause hat, der beste hierzulande ist. Der Park erhielt als einziger Zoo das Prädikat "sehr sehenswert".
Aber auch der Tierpark Berlin in Friedrichsfelde kann mit sich zufrieden sein, denn er landete direkt auf Platz zwei in der Gesamtwertung bei den großen Zoos.

lvz-online.de - 25. Juni 2008
"Stern"-Test: Görlitzer Tierpark als Sieger bei kleinen Zoos
Der Görlitzer Naturschutz-Tierpark hat bei einem aktuellen Test des Hamburger Magazins "Stern" als bester unter den kleinen Zoos abgeschnitten. Der Tierpark in Ostsachsen war zuletzt bei einer Fernsehumfrage im Mai zum "schönsten Zoo Mitteldeutschlands" gekürt worden.

ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Görlitzer Tierpark ist Deutschlands bester kleiner Zoo
Der Naturschutz-Tierpark Görlitz gehört zu den sehenswertesten Tiergärten in Deutschland. In einem bundesweiten Vergleich des Magazins "Stern" landete er in der Kategorie "Kleine Zoos" auf dem ersten Platz, wie das Magazin am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Aus der Bewertung des äußeren Eindrucks, des Besucherservices und der Tierhaltung ergab sich für den Tierpark die Gesamtnote 2,09. Der Tierpark Chemnitz und der Zoologische Garten Hoyerswerda erreichten mit Platz 14 und 15 das hintere Mittelfeld unter den kleinen Tiergärten.

ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Zoo Eberswalde auf zweitem Platz in Deutschland
Der Zoologische Garten Eberswalde gehört einem Test zufolge zu den sehenswertesten Tiergärten in Deutschland. In einem bundesweiten Vergleich des Magazins "Stern" landete er in der Kategorie "Kleine Zoos" auf dem zweiten Platz, wie das Magazin am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Zu den Höhepunkten gehöre die Affenhaltung.

mopo.de - 26. Juni 2008
Hagenbeck ist spitze! Experten sehen die Hamburger unter den Top 5 / Aber es gibt Schattenseiten
Sie notierten Größe und Zustand der Gehege, guckten nach Versteckmöglichkeiten für die Tiere, prüften den Besucherservice. Die Tester nahmen Zoos in der ganzen Republik unter die Lupe, nach knapp drei Monaten stand ihr Ergebnis fest. Bester großer Tierpark ist der Zoologische Garten in Berlin. Und auch bei Hagenbeck gibt es Grund zur Freude: Die Anlage in Stellingen landete auf Platz vier. Es gab aber auch Kritik. In Stellingen freut man sich über das Lob. "Wir sind stolz, weil wir alles aus eigener finanzieller Kraft geschaffen haben. Anders als andere Zoos bekommen wir für unsere laufenden Kosten keine staatlichen Zuschüsse", so Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Es gibt aber auch Schattenseiten. Die Tester bemängelten unter anderem, dass die Anlage für Eisbären zu klein sei. Auch Giraffen und Löwen hätten wenig Platz. Der Zoo stimmt der Kritik an der Eismeer-Landschaft zu: "So geht es nicht mehr. Die Landschaft wird ab Herbst geschlossen und erneuert." Doch dafür bräuchte man noch Spenden.

hamburg-nachrichten.de - 25. Juni 2008
Tierpark Hagenbeck landet beim Stern-Test auf Rang vier
Nicht nur seit Eisbär Knut erfreuen sich Tierparks in Deutschland großer Beliebtheit. Grund genug für die Zeitschrift Stern mal wieder ein Zooranking aufzustellen und bei diesem liegt der Hamburger Tierpark Hagenbeck auf Rang vier. Das ist eine Verschlechterung um zwei Plätze, lag der Zoo in der Hansestadt doch im Jahr 2000 beim Zooranking noch auf Rang zwei.

ostseezeitung.de - 25. Juni 2008
Zoo-Ranking: Schwerin bei kleinen Zoos auf Platz drei
Der Schweriner Zoo hat bei einem Ranking von insgesamt 50 Tierparks in Deutschland der Zeitschrift "Stern" sehr gut abgeschnitten. In der Gruppe der kleinen Zoos landete Schwerin auf dem dritten Platz, hinter dem Naturschutz-Tierpark Görlitz und dem Zoologischen Garten Eberswalde, teilte der "Stern" am Mittwoch in Hamburg mit. Dabei überzeugte der Zoo besonders bei der Tierhaltung, wo er den ersten Platz belegte. Weitere Kriterien waren der Besucherservice und der äußere Eindruck. Bei den großen Zoos belegte Rostock den 19. Platz.

ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Schweriner Zoo zählt laut "Stern" zu den besten kleinen Tierparks
Der Schweriner Zoo zählt nach einem Vergleich des Hamburger Magazins "Stern" zu den attraktivsten Parks seiner Größenordnung in Deutschland. Die Mischung aus klassischem Zoo und Wildpark bedeutete für die Freizeiteinrichtung Platz drei in der Rangliste von 21 kleinen Zoos bundesweit. Daneben wurden auch insgesamt 27 große Tierparks bewertet. Der Rostocker Zoo als einzige Einrichtung aus Mecklenburg-Vorpommern in dieser Sparte schaffte es nur auf Platz 18. Als besonders gelungen bewerteten die Tester jedoch das Angebot für Kinder.

rhein-zeitung.de - 25. Juni 2008
Tierpark Landau: Neunter Platz im "Stern"-Zootest
Der Zoo Landau hat bei einem bundesweiten Vergleichstest des Hamburger Magazins "Stern" den neunten Platz belegt. Wie die Zeitschrift am Mittwoch mitteilte, überzeugte er in der Kategorie "kleine Zoos" mit gepflegten Anlagen und erhielt das Prädikat "noch gut" (Note: 2,29). Damit platzierte sich der Pfälzer Zoo im Mittelfeld der 21 in seiner Kategorie getesteten Tiergärten. Den Prüfern gefiel vor allem das Bärengehege, das teilweise in die alte Festungsmauer der Stadt eingebettet ist. Mit dem Testergebnis "passabel" (Note: 2,52) schafft der Zoo Neuwied Platz zwölf.

ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Niedersächsische Zoos im Bundesvergleich eher unattraktiv
Niedersächsische Zoos sind im Vergleich zu anderen Bundesländern nicht sonderlich attraktiv. Dies geht aus einem Test des Hamburger Magazins "Stern" hervor, bei dem die 50 wichtigsten Tiergärten des Landes von zwei ausgewiesenen Zooexperten miteinander verglichen wurden. Testverlierer in Niedersachsen in der Kategorie "Große Zoos" ist demnach der Zoo Osnabrück, der auf Platz 25 landete. Hannover erreichte mit seinem "Erlebnis-Zoo" nur Platz 16.
In der Kategorie "Kleine Zoos" schnitten die niedersächsischen Tiergärten in dem Vergleich ebenfalls nicht sonderlich gut ab. Der Zoo in der Wingst bei Cuxhaven landete auf Platz 21, der Tierpark Ströhen auf Rang 20. Besser schnitten dagegen der Zoo Bremerhaven und der Tierpark Nordhorn mit Rang acht und zehn ab.

halleforum.de - 25. Juni 2008
Bergzoo Halle: nur Mittelfeld
Bei den getesteten 27 großen Zoos landete der Bergzoo in Halle (Saale) mit der Note 2,28 auf Platz 20. Der Zoo überzeuge zwar mit Raritäten wie Kaukasischen Eichhörnchen und Malaysischen Tigern, dennoch gebe es hier viel zu tun. Auf den beiden letzten Plätzen landeten hier die Zoos Neunkirchen und Saarbrücken.
Um attraktiver für Touristen zu werden, hat der Bergzoo Halle ohnehin ein Aufwertungsprogramm gestartet. Der Eingang wurde neugestaltet, ein Parkhaus gebaut. In den nächsten Jahren sollen die Bauarbeiten weitergehen, ein Insektarium und ein Nachttierhaus sind vorgesehen. Auch das Wittekindbad soll einbezogen werden.

sr-online.de - 25. Juni 2008
Saarbr./Neunkir.: Zoos sind bundesweites Schlusslicht
Die Zoos in Saarbrücken und Neunkirchen sind die Schlusslichter in einem bundesweiten Vergleichstest des Magazins "Stern". Die Einrichtungen wurden in der Kategorie "Große Zoos" bewertet. In der Einzelwertung wurde der Besucherservice der beiden saarländischen Zoos sogar als "ärgerlich" eingestuft. Bei dem Test wurde auch die Haltung der Neunkircher Greifvögel kritisiert. Der Direktor des Zoos Saarbrücken, Francke, sagte, Vorwürfe, der Zoo sei ungepflegt träfen nicht zu. Man gebe sich "große Mühe". Es mangele aber an personellen und finanziellen Mitteln. Der Neunkircher Direktor Fritsch betonte, die Haltung der Greifvögel sei artgerecht. Die Vögel flögen mehrmals am Tag. Sie müssten angebunden sein, um gegenseitige Angriffe zu verhindern.


tagesspiegel.de - 20. Juni 2008
Free Flipper - Der Tierschutzstreit um Delfinarien schlägt Wellen bis in den Bundestag - jetzt schließt das erste
Es ist beliebt, es ist umstritten - und es macht jetzt dicht: Im Heidepark Soltau in der Lüneburger Heide schließt das Delfinarium nach vielen Protesten von Tierschützern zum Ende der Saison im Herbst. "Wir sind der Überzeugung, dass diese walartigen Meeressäuger nicht in Gefangenschaft gehalten werden sollen, das widerspricht unser Firmenphilosophie", teilte der neue Betreiber, die Sealife-Gruppe "Merlin Entertainments" aus London, dem Tagesspiegel mit. Ob Delfine, Menschenaffen oder Eisbären: In Deutschland ist infolge des Zootier-Starrummels um Knut und Flocke eine Debatte um die Haltung von Wildtieren entbrannt. Jetzt soll sich auch der Bundestag damit beschäftigen: Die SPD-Abgeordnete Mechthild Rawert will eine parlamentarische Initiative starten. Sie will die Haltungsbedingungen von Wildtieren hinter Gittern überprüfen lassen. "Die Vorgaben zu den Käfig- und Gehegegrößen sind teils veraltet, viele Zoos stellen längst von sich aus größere Anlagen zur Verfügung, da müssen wir dringend nachbessern", sagte Rawert. "Wir suchen jetzt eine neue Heimat für die zwei in Gefangenschaft geborenen Delfine aus dem Heidepark und für die Tiere im Gardaland in Italien", teilte Sally Ann Wilkinson von "Merlin Entertainments" mit. Eine Auswilderung sei extrem schwierig. Die Schließung wird Kritikern der übrigen drei Delfinarien Rückenwind verschaffen. So protestiert das "Wal- und Definschutzforum (WDSF)" mit extrem überzeugten Tierrechtlern und mit Unterstützung des einstigen TV-Flipper-Trainers und Delfinfängers Richard O'Barry aus Miami schon lange gegen die Shows im Allwetterzoo Münster, im Zoo Duisburg und im Tiergarten Nürnberg.

Welt online - 22. Juni 2008
Eine Heimat für Daisy und Dolly
Nur wenige Zoos in Europa beherbergen und züchten Delfine. In Duisburg werden die empfindlichen Meeressäuger schon seit den 60er-Jahren erfolgreich gehalten. Die Kritik von Tierschützern weist der Zoo zurück. "Über den Sinn oder Unsinn eines Delfinariums wird immer wieder gesprochen. Wir gehen damit offensiv um", sagt Zooinspektor Frank Chomik.

stuttgart-journal.de - 24. Juni 2008
Zweite Löwin in der Wilhelma Stuttgart tot - Elektra folgt ihrer Schwester Schiela
Etwas über einen Monat ist seit dem Tod der Berberlöwin Schiela vergangenen, nun ist auch die zweite Löwin in der Wilhelma Stuttgart tot. Elektra ist wie ihrer Schwester stolze 23 Jahre alt geworden. Das Geschwisterpaar gehörte sozusagen zum Löwenadel, ihre Großeltern waren noch Palastlöwen beim marokkanischen König. Wie die Wilhelma mitteilt, sind Berberlöwen in freier Natur längst ausgestorben - der letzte wurde 1922 im Atlasgebirge von einem Farmer erschossen. In Menschenobhut haben einige wenige überlebt, weil Berberstämme aus dem Atlas beim König ihre Steuerschuld mit gefangenen Löwen beglichen. In den letzten Monaten machten die Beschwerden des Alters ein schmerzfreies Leben unmöglich, und so musste unser Tierarzt zuerst Schiela am 8.5. und am 20.6. Elektra schweren Herzens einschläfern. Bis auf weiteres wird es in der Wilhelma erst mal keine neuen Löwen geben. Nach Angaben der Wilhelma wird das Gehege bis zum Umbau des Raubtierhauses als Ausweichquartier für andere Großkatzen genutzt werden.

ez-online.de - 25. Juni 2008
Elektra ist tot - Wilhelma jetzt ohne Löwen
Auch der letzte Berber-Löwe der Wilhelma ist tot. Elektra, das 23 Jahre alte Weibchen, musste am Freitag eingeschläfert werden. Ihre gleichaltrige Schwester Shiela war erst Mitte Mai verstorben. Ob jemals wieder Löwen im zoologisch-botanischen Garten zu sehen sein werden, steht noch in den Sternen. Denn die Wilhelma-Verantwortlichen erwägen, sich auf asiatische Raubkatzen zu spezialisieren. 23 Jahre sind für einen Löwen fast schon ein "biblisches Alter", in freier Wildbahn werden sie nicht annähernd so alt. Dennoch hatte die Wilhelma nach dem Tod von Shiela große Hoffnung, dass ihnen und den Besuchern wenigstens Elektra noch ein Weilchen länger erhalten bleibt.


ad-hoc-news.de - 24. Juni 2008
Forscher beenden Fangexpeditionen für Ozeaneum
Mit einer Fangreise vor Schwedens Küste haben am Dienstag Forscher des Stralsunder Meeresmuseums ihre Expeditionen für das vor der Fertigstellung stehende Ozeaneum Stralsund abgeschlossen. Das Team habe in den vergangenen Tagen im Skagerrak nördlich von Göteborg getaucht, sagte Aquarienleiterin Nicole Kube. Dieses Mal haben die Experten vor allem zahlreiche Wirbellose für die Nordsee-Ausstellung im Ozeaneum gesammelt. Darüber hinaus seien während einer Angeltour mehrere Klippenbarsche, Lippfische und Dorsch erbeutet worden. Die unverletzt gebliebenen Tiere sollen bis Mittwoch mit einem Spezialtransporter nach Stralsund gebracht und anschließend in die Quarantänebecken überführt werden.
Das Ozeaneum soll am 11. Juli eröffnet werden und unter anderem mehr als 7000 lebende Tiere der europäischen Kaltwassermeere vorstellen.


Oberpfalznetz - 20. Juni 2008
Besucherrekord im Münchner Tierpark
Trotz des eher mäßigen Sommerwetters hat der Münchner Tierpark Hellabrunn im vergangenen Jahr einen Besucherrekord verbucht. "Mit knapp 1,4 Millionen Besuchern konnten wir nicht nur das beste Ergebnis der letzten zehn Jahre erreichen: Es ist auch das fünftbeste Resultat seit der Gründung des Tierparks im Jahre 1911", sagte Münchens Zweite Bürgermeisterin Christine Strobl am Freitag. Grund dafür sei unter anderem die Eröffnung des neuen Freigeheges für Orang-Utans, das bei den Tierfreunden besonders gut ankomme.




Planung und Bau

fliegen-sparen.de - 25. Juni 2008
Arnheim: Burgers' Zoo mit Regenwald
Auf Weltreise in Arnheim: Regenwald, Wüste und Ozean liegen im Burgers' Zoo in besonders authentischer Atmosphäre direkt nebeneinander. In diesem Jahr feiert der beliebte Zoo sein 95-jähriges Bestehen mit der Eröffnung des groß angelegten Themengebiets Burgers' Rimba. Der Begriff ist abgeleitet vom malaysischen Wort für den tropischen Regenwald - "rimba raya". Denn hier leben exotische Tiere wie Tiger, Schlangen und Varane sowie Bären und Affen. Der neue Bereich befindet sich überwiegend im Freien, aber auch bei schlechtem Wetter gibt es viel zu sehen. Burgers' Rimba ist zwei Hektar groß und entspricht damit einer Fläche von vier Fußballfeldern. Auf kreative Weise wurden dabei winterfeste Pflanzen eingesetzt, die wegen ihres tropischen Aussehens eine echte malaysische Atmosphäre kreieren. Zwei Jahre lang haben Fachleute an dem Projekt gearbeitet. Im Mai wurde es feierlich von Prinzessin Margriet, der Schwester der niederländischen Königin, eröffnet.

kurier.at - 23. Juni 2008
Hamster, Kaninchen und Co. als Zoo-Stars
Der Wiener Tiergarten Schönbrunn ist um eine Attraktion reicher: Ein Heimtierpark mit "typischen" Haustieren wie Kaninchen, Meerschweinchen und Wellensittichen ist unter der Patronanz von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (V) eröffnet worden. Hier sollen Kinder, Jugendliche und auch ihre Eltern lernen, wie Haustiere gemäß ihren Bedürfnissen richtig gehalten werden. Denn heutzutage besitzen viele Familien zwar ein Tier, doch über artgerechte Haltung wissen sie kaum Bescheid. Die Besucher im "Minizoo" lernen spielerisch, was für ein Lebewesen gut oder schlecht ist. Außerdem werden spezielle "Heimtierworkshops" (Infos unter 01-877 92 94-500) angeboten. Hier lernen Kinder und Erwachsene die grundlegenden Kenntnisse für die Haltung "typischer" Heimtierarten. Die Teilnahmegebühr beträgt 18 Euro plus den Eintritt in den Tiergarten.

wien.orf.at - 23. Juni 2008
Zoo-Besucher lernen Tierhaltung
Wellensittiche, Schildkröten und Hasen: Im Tiergarten Schönbrunn ist am Montag ein Heimtierpark eröffnet worden. Hier können Besucher den richtigen Umgang mit ihrem Haustier lernen. Große Informationstafeln, die erklären, wie es geht, fehlen. Abschauen ist angesagt. Im Heimtierpark sehen die Besucher zum Beispiel im Kaninchengehege Heu und sollen so lernen, dass die Hasen den ganzen Tag Futter brauchen.

sachsen-fernsehen.de - 20. Juni 2008
Nasenbäranlage im Chemnitzer Tierpark eröffnet
Ab Freitag wird es im Chemnitzer Tierpark eine neue Nasenbäranlage zu sehen geben. Nach fünfmonatiger Bauzeit können die südamerikanischen Tiere des Chemnitzer Tierparks endlich ihr neues Zuhause beziehen. Das ehemalige Gehege der Kängurus verfügt nun über eine 300 m² großes Grünfläche, sowie über ein beheizbares Stallgebäude. Außerdem wurde das eingezäunte Areal mit Sitz- und Klettergelegenheiten für die Tiere ausgestattet.

ooe.orf.at - 24. Juni 2008
Evolutionsgarten im Zoo Schmiding
Am 23. Juni wurde der Evolutionsgarten des Aquazoo Schmiding in Krenglbach bei Wels feierlich eröffnet. Der neu angelegte Evolutionsgarten rundet die im Aquazoo einzigartig veranschaulichte Entwicklung der Erde und des Lebens ab. Interessante Schilder geben Informationen über die Entwicklung und Entstehungszeit evolutionär wichtiger Pflanzenarten, aber auch über das Aussehen und die Lebensbedingungen heute existierender, wunderschön bunt blühender Arten.

svz.de - 19. Juni 2008
Anlage für Rote Pandas fertig
Noch in diesem Sommer soll es im Schweriner Zoo eine weitere Attraktion geben: Rote Pandas. Die Anlage für die neuen Tierpark-Bewohner, die im Osten des Himalayas und in den chinesischen Provinzen Yunnan und Sichuan beheimatet sind, ist bereits fertig. Rund 200 Quadratmeter misst das Quartier gleich neben dem Gibbon-Areal. Als Baumaterial wurden Holz, Stein und Glas verwendet. Zierden des Freigeheges sind ein Robinienbaum als Klettermöglichkeit und ein großer Teich, umgeben von Findlingen, Gras und Bambus. "Die Anlage, in die auch noch Chinesische Muntjaks einziehen sollen, bietet aber nicht nur viel Platz für die Tiere, sondern auch gute Beobachtungsmöglichkeiten für die Besucher", betont der Technische Leiter des Zoos, Uwe Jansch.

Münstersche Zeitung - 20. Juni 2008
Am Freitag war Richtfest für die neue Bärenanlage im Naturzoo
Ein Bär war am Freitag schon da, beim Richtfest der neuen Bärenanlage im Naturzoo. Allerdings konnte der sprechen, steckte im Kostüm und hieß Achim Johann. Als "Zottel" mischte er sich unter die Festgäste und vor allem die ganz jungen Besucher freuten sich über die kleinen Tütchen mit Gummibärchen, die er aus dem Fell zauberte. Zwischendurch hatte Achim Johann aber Zeit, aus seinem wohlig warmen Kostüm heraus ein wenig über den Fortschritt der Arbeiten zur neuen Bärenanlage zu berichten. Schon seit der letzten Woche seien die Landschaftsbauer auf der Baustelle. Dass es dennoch bis zum nächsten Frühjahr dauern wird, ehe die neuen Bewohner einziehen können, machte der Zoodirektor allerdings auch deutlich. Zwar sehe vieles schon recht fertig aus, aber gerade die Details seien es, welche Zeit benötigten. Auch die Begrünung der Anlage brauche eben diese Zeit. Mit den Kosten bewege man sich bisher im avisierten Rahmen von 700 000 Euro. Johann verriet auch ein kleines Geheimnis: Die Schakale, welche sich mit den Lippenbären künftig das große Gehege teilen, sind bereits im Naturzoo eingetroffen.

haz.de - 21. Juni 2008
Zoo: Die Bagger rollen für Yukon Bay
Geldsegen aus Brüssel: Die Europäische Union unterstützt den Bau der Alaskalandschaft im Zoo mit zehn Millionen Euro. Es ist das erste Zoo-Projekt, das Eingang in das europäische Förderprogramm findet. Dass jemand ausgerechnet die EU-Bürokraten in Brüssel lobt, kommt nicht so häufig vor. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat das am Freitag im Zoo getan, als er Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) und Zoo-Chef Klaus-Michael Machens den offiziellen Förderbescheid der Europäischen Union zum Bau der Alaskalandschaft Yukon Bay übergab. Zehn Millionen Euro steuert Brüssel zu den Gesamtkosten von 31,6 Millionen Euro bei. Der Beharrlichkeit des Zoo-Geschäftsführers, so lobte Jagau, sei es zu verdanken, dass die Alaskalandschaft trotz aller Widerstände und finanzieller Engpässe nun doch gebaut werden kann. Die Region selbst ist mit zwölf Millionen Euro dabei, der Zoo mit 2,8 Millionen. Der Rest muss über Kredite, Spenden und Sponsoren finanziert werden. Im Januar 2010 will man die Yukon Bay eröffnen. Bis es soweit ist, erhalten die Besucher schon mal einen Vorgeschmack. Anfang Juli wird der Yukon-Trail eröffnet, auf dem sie am Rand der Baustelle von der Löwen-Anlage bis zum Dschungelpalast gehen können. Dabei werden sie Geröllfelder, eine eingefallene Goldmine und ein Sägewerk passieren und dann schließlich den Yukon Markplatz mit Blockhütte, Store und Airstreamer Imbiss erreichen. Letzteres ist ein alter, silbern-metallischer amerikanischer Wohnwagen, wie ihn einst Abenteurer am Yukon benutzt haben könnten. "Der Trail führt durch eine typische Alaskalandschaft, in der nur die Tiere fehlen", sagt Machens.

Architektur-Newsdetail.de - 23. Juni 2008
Neues Elefanten- und Affenhaus
Am 10. Juni wurde erst das neue Elefantenhaus im Kopenhagener Zoo, das von Foster+Partners entworfen wurde eröffnet, nun meldet auch der Frankfurter Zoo die Fertigstellung und Eröffnung des Affenhauses am 12. Juni, das die Arbeitgemeinschaft fay architekten und liquid architekten aus Darmstadt geplant haben.
2003 bekam Foster+Parters den Auftrag ein neues Elefantenhaus für den Zoo in Kopenhagen zu planen. Es besteht aus zwei Gebäuden, eines misst etwa 1000 qm und wird von sechs Kühen und Kälbern bewohnt, das andere etwas kleinere 450 qm große Gebäude steht zwei Elefantenbullen zur Verfügung. Die Herde hat so die Möglichkeit im natürlichen Familienverband zu leben, nur zur Paarungszeit wird männlich von weiblich getrennt. Foster legte sehr viel Wert darauf den Elefanten eine möglichst natürliche Umgebung zu schaffen, die "Elefanten-Wellness", wie er sie nennt. So wurde das Stahl-Glasgewölbe mit einer Textur von Laub bedruckt, die ausreichend natürliches Licht durchlässt, aber auch Schatten spendet. Des Weiteren gibt es öffenbare Fenster, Wassernebel und für kalte Wintertage zusätzliche Wandheizungen.
Mit einem Sandboden, Schlammlöchern und Wasserbecken versucht Foster die eigentliche Heimat der Elefanten, den asiatischen Urwald nachzuempfinden. Über verschiedene Rampen und Wege wird man durch das Haus geleitet und kommt den Elefanten ungewohnt nahe.
Und nun das neue Menschenaffenhaus im Frankfurter Zoo von der Darmstädter Arbeitsgemeinschaft fay architekten und liquid architekten. Auch hier wurde viel Wert auf eine natürliche Gestaltung der Umgebung geachtet. Auf einer Fläche von 2700 qm befinden sich die verschiedenen Gehege, Außenbereiche und die Besucherpfade. Die organische Form des Gebäudes ist einem Philodrenon-Blatt nachempfunden, einer amerikanischen Kletterwurzel. In dem Gebäude, dem "Borgoriwald", reihen sich Wasserfälle, Hügel. Gräben, dichte Baumgruppen, Sumpflandschaften und Bachläufe aneinander und bieten auch dem Besucher der wie auf einer Expedition durch das Gebäude geleitet wird ein Erlebnis. Die Gehege sind mit Gräben, Netzen und Glasscheiben vom Besucher getrennt und bieten so auch die Möglichkeit die Tiere mit allen Sinnen wahrzunehmen.

espace.ch - 19. Juni 2008
Neue Anlage für die "Clowns des Nordens"
Ende Jahr ziehen im Berner Tierpark Dählhölzli die Papageitaucher in ihre neue Anlage ein. Am Donnerstag erfolgte der Spatenstich. Künftig werden die "Clowns des Nordens", wie die Vögel etwa genannt werden, auf einer Grünfläche von 540 Quadratmetern leben. Die gewieften Taucher können sich auch in einem Wasserbecken mit rund 300 Kubikmeter Fassungsvermögen tummeln. Eine bis zu vier Metern hohe Felslandschaft bietet den Vögeln Bruthölen. Die Papageitaucher-Anlage ist Teil eines nordischen Gesamtkomplexes mit Moschusochsen, Rentieren und Eisfüchsen. Die Anlage kostet rund 4,35 Mio. Franken.

Zisch- 20. Juni 2008
Schützenvereine und Tierpark sind sich einig
Nach über zweijährigen Verhandlungen haben sich der Pistolenclub Arth-Goldau sowie die Sportschützen Goldau einerseits und der Natur- und Tierpark Goldau andererseits geeinigt. Die vor über zwei Jahren auf Initiative von Natur- und Tierparkpräsident Bernhard Reutener begonnenen Gespräche zwischen Natur- und Tierpark Goldau, Pistolenclub Arth-Goldau und Sportschützen Goldau konnten laut einer Medienmitteilung von allen drei Parteien erfolgreich abgeschlossen werden. Die beiden Schützenvereine verzichten per Ende Juni auf ihr unselbstständiges Baurecht aus dem Jahre 1966 im Grosswyjer-Areal, welches ihnen das Schiessen auf unbeschränkte Dauer ermöglichte. Damit erhalte der Natur- und Tierpark die Möglichkeit, den bis zum Besucherzentrum der neuen Bär- und Wolfanlage geplanten Rundweg zu vollenden. Noch offen ist die Finanzierung dieses Wegstücks. In diesem Zusammenhang wird der Natur- und Tierpark Goldau für die Beseitigung der bestehenden Anlagen und für die Sanierung der Altlasten besorgt sein, heisst es. Zudem habe sich der Tierpark laut Mitteilung verpflichtet, den Sportschützen beim Einkauf in die neue Schiessanlage in Steinen einen Beitrag und dem Pistolenclub eine einmalige Ablösesumme zu leisten.

zisch.ch - 23. Juni 2008
Auge in Auge mit den Raubkatzen
Die fünfjährige Melina und der elfjährige Marco Stadelmann aus Inwil kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sie beobachten, wie die Geparde in Tonis Zoo in der neuen 400 Quadratmeter grossen Anlage herumtollen und miteinander spielen. Das Besondere daran: Die Zoobesucher sind mit den Raubtieren praktisch Auge in Auge, denn es gibt kein Gitter mehr zwischen Besuchern und Tieren, sondern lediglich eine 1,20 Meter hohe Glaswand. Ein Graben im Gehege sorgt für die nötige Sicherheit. "Das ist bisher einzigartig in der Schweiz", verkündet Zoo-Inhaber Toni Röösli stolz. Ein künstlicher Berg sorgt für eine möglichst natürliche Umgebung. Auf die Idee dieser neuartigen Anlage habe ihn Pepe Lienhard, Bandleader und Mäzen vom Zoo, gebracht.




Aktionen

lifepr.de - 20. Juni 2008
Zoogeburtstag
80 Jahre Tiergrotten /Zoo am Meer am 24. Juni 2008. Geburtstagsfeier für alle Zoofreunde am Sonntag, dem 29. Juni 2008. Vor achtzig Jahren, am 24. Juni 1928, eröffneten die Tiergrotten am Bremerhavener Weserdeich ihre Tore. Nicht zu vergleichen mit einem Großzoo, wurde er bei der Eröffnung in der Presse auch "Klein-Stellingen am Weserdeich" genannt, und zwar nach dem Hamburger Tierpark Hagenbeck, der als Vorbild galt. Auf nur 2000 qm, direkt anschließend an das Nordsee-Aquarium in der Strandhalle, tummelten sich damals Eis- und Braunbären, Rentiere, Füchse und Dachse, verschiedenste Vogelarten, aber auch schon immer Affen. In den vergangenen achtzig Jahren hat sich das Bild der Zoos erheblich verändert.

rp-online.de - 24. Juni 2008
Mittsommernacht im Zoo
Krefeld. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet der Zoo am Samstag, 28. Juni, zwischen 18 und 24 Uhr bei der "Mittsommernacht im Krefelder Zoo". Es werden nicht nur die Tiere zu ungewöhnlicher Zeit präsentiert, sondern es gibt auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Gleich beim Eintritt können die Besucher sich ein bisschen wie beim Karneval in Rio fühlen, wenn die brasilianischen Gesangsgruppen sie in ihren landestypischen Kostümen mit Sambaklängen in Empfang nehmen. Ähnlich abwechslungsreich wie die Musik ist auch die Vielfalt angebotener Speisen und Getränke.

inar.de - 20. Juni 2008
Zootage 2008 - Der Zoo Duisburg stellt sich vor
Auch in diesem Jahr können die Besucher wieder hinter die Kulissen des Zoo Duisburg blicken und die Zoomitarbeiter nach ihren Lieblingen befragen. In zahlreichen Sonderfütterungen stellen die Tierpfleger ihre Tiere vor und erzählen kleine Episoden aus dem täglichen Umgang mit Elefanten, Riesenottern und Orang-Utans. Jeder kann seinen Zootage-Rundgang individuell zusammenstellen und am Zootagequiz teilnehmen, um Familienpässe für den Zoo zu gewinnen.

rp-online.de - 23. Juni 2008
Ein tierischer Blick hinter die Zoo-Kulisse
Duisburg. Wer kennt sie nicht, die tierische ZDF-Dokumentation "Ruhrpott-Schnauzen", die bereits seit zwei Jahren über Geschichten aus dem Duisburger Zoo berichtet? Um auch einmal dem normalen Besucher einen Blick hinter die Kulissen gewähren zu lassen, veranstalteten der Duisburger Zoo und dessen Förderverein anlässlich seines 75. Geburtstags am Wochenende die Zoo-Infotage. Dabei konnten die zahlreichen Besuchern, die bei schönem Wetter die Gelegenheit für einen Zoobesuch nutzten, zahlreiche Attraktionen um das Thema Zooalltag und den Umgang mit Tieren erleben. Vor allem öffentliche Fütterungen, bei denen teilweise Kinder aus dem Publikum helfen durften, standen auf dem Programm.

derwesten.de - 24. Juni 2008
Beim 5.000-Meter-Zoolauf geht's zweimal rund
Duisburg. Am 27. Juni begegnen 500 Läufer Zebras und Wildhunden. Was mögen wohl Giraffen, Zebras, Watussis oder Wildhunde empfinden, wenn Menschen im Galopp an ihnen vorbeilaufen? Möglicherweise würden sie sich ja anschließen. Das freilich ist ausgeschlossen beim ersten Zoolauf in Duisburg. Wer sich rennend auf den Weg macht, der hilft gleichzeitig dem Zoo bei der Gestaltung der neuen Orang-Utan-Anlage. Die 15 Euro Startgebühr fließen in das Projekt.

lifepr.de -20. Juni 2008
"Raus aus dem Schafspelz" am 29. Juni 2008 im Westküstenpark
"Raus aus dem Schafspelz" lautet das Motto am 29. Juni 2008 im Westküstenpark. Einen Tag lang wird sich in dem vom internationalen "Berufsverband der Zootierpfleger" (BdZ) für seine Tierpräsentation ausgezeichneten Tierpark alles um die angeblich so dummen Schafe drehen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Nordfriesischen Lammtage statt und wird um 11 Uhr vom Kreispräsidenten Helmut Wree eröffnet. Auf die Besucher wartet ein buntes Familienprogramm rund ums Thema "Schaf": Basteln mit Schafwolle, Filzen, eine Schafrallye mit tollen Preisen, und Spiele auf der Festwiese.

neue-oz.de - 19. Juni 2008
Bühne frei für die Löwen-Kinder
Bühne frei für den König der Tiere: Zur Präsentation der sechs Löwenbabys am kommenden Sonntag, 22. Juni, im Osnabrücker Zoo werden auch die kleinen Musical-Darsteller der Heilig-Geist-Schule groß in Szene gesetzt. Mit Unterstützung der German-Musical-Academy (GMA) führen sie "Cats" und "König der Löwen" auf.
Das Musical "König der Löwen" ist von den Schulkindern seit Oktober vergangenen Jahres mehrmals zu verschiedenen Anlässen aufgeführt worden. Die Bühne am Affenfelsen soll am 22. Juni ein weiterer Mittelpunkt sein und große und kleine Zoobesucher verzaubern. Die Löwenjungtiere entwickeln sich trotz des Verlustes eines der Geschwister gut, wie der Zoo berichtet. Am Sonntag werden die Löwen voraussichtlich als echtes Rudel auftreten. Denn seit dieser Woche darf auch das Löwenmännchen Nakuru gemeinsam mit den Weibchen und den Jungtieren auf die Außenanlage.

on-live.de - 22. Juni 2008
Zoo: Großer Auftritt für Katzenkinder
Die Löwenjungtiere im Zoo bekommen heute (22. 6.) Konkurrenz. Nicht nur die kleinen Löwen werden wieder ihren großen Auftritt haben, sondern auch menschliche Katzenkinder. 60 Schüler der Heilig-Geist-Grundschule werden gemeinsam mit 15 Profi-Darstellern der German Musical Academy (GMA) vor dem Affenhaus zum letzten Mal ihre Interpretation der Musicals "Cats" (15 Uhr) und "König der Löwen" (16.15 Uhr) aufführen.

lizzy-online.de - 24. Juni 2008
Nächste Donnerstagsführung im Wildpark: Jäger der Nacht
Jäger der Nacht. Viel Aberglaube rangt sich um sie ... Hexenvögel wurden sie genannt. Man glaubte sogar, dass ihr Blick töten könne. Aber auch zu Ruhm haben sie es gebracht. Wer kennt sie nicht - Hedwig, die (Post)-Eule von Harry Potter? - Der Wildpark Leipzig e.V. lädt am 26. Juni um 17 Uhr ein zu einer Führung zu den Nachtgreifen und Marderartigen im Wildpark, sowie anderen nächtlichen Jägern des Auwaldes.

Wienweb.at - 22. Juni 2008
Schönbrunner Zoo,Tierschutztage für die ganze Familie
Unter dem Motto: "Tiere sehen uns an" finden von Sonntag bis Montag im Tiergarten Schönbrunn die Tierschutztage statt. Anlässlich des zehnten Jubiläums läuft die Veranstaltung heuer erstmals über zwei Tage. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal Amphibien, die zu den besonders gefährdeten Tieren gehören. Auf spielerische Weise sollen die Kleinen nicht nur Informationen über die Tiere erhalten, sondern sie auch erleben und beobachten.

Spiegel Online - 20. Juni 2008
Dem Walhai ins Auge sehen
Friedlich plätschert das Wasser, bunte Fische ziehen ihre Kreise, ein riesiger Walhai schiebt seinen Körper an Tauchern vorbei. Begegnungen der besonderen Art erleben Touristen im US-Bundesstaat Georgia. Das größte Aquarium der Welt lässt Hobbytaucher und Schnorchler ins Becken. Seit dem 8. Juni gibt es die Aktion "Swim with Gentle Giants" - "Schwimmen mit zahmen Giganten" - und das Programm ist schon jetzt reichlich ausgebucht. 1500 Anmeldungen gab es nach Auskunft der Organisatoren schon vor dem Start.




Nachwuchs

newsticker.welt.de - 19. Juni 2008
Erstmals in 53 Jahren Tierpark-Geschichte Elch-Zwillinge geboren
Erstmals in der 53-jährigen Geschichte des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde sind Elch-Zwillinge zur Welt gekommen. Der Tierpark teilte am Donnerstag mit, dass am 19. Mai die Elch-Kuh Beta die männlichen Kälber Max und Moritz geboren hat. Ihr Geburtsgewicht betrug jeweils rund 13 Kilogramm. Mutter Beta, die aus dem schwedischen Zoo Skansen 2003 nach Berlin kam, hatte schon 2006 und 2007 jeweils ein Kalb bekommen und großgezogen. Die beiden Elch- Zwillinge haben sich inzwischen gut eingelebt und können vom Publikum besichtigt werden.

inar.de - 19. Juni 2008
Erstmals Zwillinge beim Elch im Tierpark Berlin geboren
Der Tierpark Berlin kann erstmals in seiner 53-jährigen Geschichte die Geburt von Zwillingen beim Europäischen Elch verbuchen. Am Morgen des 19.Mai 2008 brachte die Kuh "Beta" (geb. 2003 im Zoo Skansen, Schweden) männliche Zwillinge zur Welt. "Beta" ist mittlerweile eine erfahrene Elchmutter, denn sie hatte schon 2006 und 2007 jeweils ein Kalb, welche sie gut aufgezogen hat.

Welt online - 21. Juni 2008
Max und Moritz auf schlaksigen Beinen
Zwillingsgeburten sind auch im Tierreich nicht die Regel. Doch bei Elchen kommen sie häufiger vor und so wartet der Tierpark nun erstmals in seiner 53-jährigen Geschichte mit einem Bruderpaar bei den europäischen Elchen auf. Gestern wurden die fünf Wochen alten Max und Moritz vorgestellt.

Augsburger Allgemeine - 20. Juni 2008
Zoo freut sich über Zuchterfolg
Giraffenmutter "Lada" im Zoo Augsburg hat Nachwuchs bekommen. Sie brachte diese Woche einen kleinen Giraffenbullen zur Welt, der nach Angaben der Zooleitung gesund und kräftig ist. Voraussichtlich ab kommender Woche wird das Jungtier in der Außenanlage des Zoos zu sehen sein.

wupperguide.de - 24. Juni 2008
Seelöwe Pepe präsentiert seinen 37. Nachwuchs - Wuppertaler Zoo vermeldet die Geburt von kleinem Seelöwen-Jungen
Pünktlich zum Beginn der Sommerferien kann der Wuppertaler Zoo wieder mit einer erfreulichen Nachricht in Sachen Nachwuchs aufwarten. War es im Jahr 2007 das kleine Elefantenmädchen Tika, welches im Sommer das Licht der Welt erblickte, kann man sich nun auch im Jahr 2008 wieder über einen neuen Zuwachs im Seelöwenbecken freuen. Wie bereits ein Jahr zuvor, denn Seelöwe Pepe ist "fleißig". Der 22-jährige kalifornische Seelöwen-Bulle, der von allen Besuchern schon weit vor den Toren des Wuppertaler Zoos zu hören ist, hat nämlich mit dem neuerlichen Jungtier nun innerhalb von nur 19 Jahren insgesamt 37 Nachkömmlinge gezeugt. Während im vergangnene Jahr das kleine Seelöwen-Mädchen "Knubbel" das Licht der Welt im Tal erblickte, gab es für Pepe heuer von Mutter Cosima wieder einmal einen Sohn.

rhein-zeitung.de - 25. Juni 2008
Landauer Zoo: Zwei Streifengnu-Kälbchen geboren
Über zwei neue Bewohner freut sich der Landauer Zoo: Die beiden Streifengnu-Damen Blacky und Blondy haben Nachwuchs bekommen. Gnukuh Blondy brachte am vergangenen Montag ein männliches Kälbchen zur Welt, Blacky gebar bereits in der Nacht zum 15. Juni ein kleines Weibchen.

PR-inside - 22. Juni 2008
Hannoveraner Elefantenbaby hört nun auf den Namen Shanti
Das am 8. Mai im Zoo Hannover geborene Elefantenbaby hat seit Sonntag einen Namen. 47 Tage nach seiner Geburt wurde der kleine Bulle auf den Namen Shanti getauft, wie der Zoo am Sonntag mitteilte. Um einen passenden Namen für den kleinen Elefanten zu finden, wurde ein Namenswettbewerb ausgeschrieben. Shanti wurde aus mehr als 5000 Vorschlägen ausgewählt.Der Name stammt aus dem Sanskrit und heißt so viel wie Frieden.

Münstersche Zeitung - 22. Juni 2008
Jungtierschwemme im Naturzoo: Auch Zebras haben Nachwuchs
Im Naturzoo gibt es in diesen Tagen eine Jungtierschwemme. Nicht nur bei den Zebras ist der Nachwuchs eingetroffen. Lang erwartet stand am Samstag Morgen ein Zebra-Fohlen in der Stallbox neben seiner Mutter. Die erfahrene Stute Pitty hatte wohl kurz vor Dienstbeginn der Tierpfleger ihr Junges zur Welt gebracht, wie man aus dessen noch feuchtem Fell schließen konnte. Sehr sicher auf sehr langen Beinen stehen auch die jungen Stelzenläufer. In der traditionsreichen und in Fachkreisen bewunderten Zucht von Watvögeln des Naturzoos wachsen auch wieder Dutzende von Säbelschnäblern, Kampfläufern und Kiebitzen auf. Bemerkenswert ist aber diesmal die Anzahl junger Stelzenläufer: Acht Küken werden von den Tierpflegern umsorgt, und ein paar mehr Eier befinden sich noch in der Brutmaschine.

Lausitzer Rundschau - 21. Juni 2008
Tierisch was los in Cottbus Theo hat die Pfleger warten lassen
Die Cottbuser Zootierpflegerin Julia Krüger freut sich über ein Lamababy in ihrem Gehege. Das zwei Tage alte Fohlen "Theo" läuft munter zwischen Mutter "Schneeflocke" und den Tanten "Fee" , "Luci" , "Franzi" , "Trixi" , "Carolin" und "Schirin" sowie den Hengsten "Chico" und "William" hin und her.

maerkischeallgemeine.de - 19. Juni 2008
Kindersegen im Hause Otter
Das Schönste am Streit ist die Versöhnung. Davon zeugen im Tierpark Kunsterspring seit einigen Tagen drei winzige, noch blinde Fischotter-Babys. In ihrer mollig gepolsterten Wurfbox schlummern und kuscheln die gerade zehn Zentimeter großen Kinder im Knäuel vor sich hin und lassen sich von Mama Frieda rundum verwöhnen. Die Otterbabys, deren Geschlecht wegen der gebotenen Ruhe in der Kinderstube noch nicht bestimmt werden konnte, werden voraussichtlich erst Anfang August zu sehen sein.

fr-online.de - 19. Juni 2008
Hack im Freibad
Es ist Freibadwetter. Gut, dass die Sommerferien beginnen. Mike, Mattes, Molly und Moni durften schon im Freien planschen. Die vier Zwergotterkinder haben erstmals ihr Außengelände am Grzimekhaus des Frankfurter Zoos erkundet. Genauso, wie ihre menschlichen Bewunderer am Beckenrand, mussten sie zuvor lange die harte Schulbank drücken. Die Aufgabe: schwimmen lernen.

mz-web.de - 19. Juni 2008
Arzttermin für Wolfs-Junge
Den ersten Arzttermin ihres Lebens haben die drei Polarwölfe, die am 6. Mai im Tierpark Petersberg geboren wurden, mit Bravour überstanden. Dieses Kompliment muss man an Mutter Freya, Vater Nanuk und Onkel Eric, die Alt-Wölfe, weitergeben.

Ad-Hoc-News - 20. Juni 2008
Wolfsnachwuchs im Moritzburger Friedewald ab August zu sehen
Erstmals seit 400 Jahren gibt es im Bereich des Moritzburger Friedewalds wieder Nachwuchs bei den Wölfen. Bereits am 18. Mai sind die drei Jungtiere geboren worden, wie ein Sprecher des Staatsbetriebes Sachsenforst am Freitag in Pirna mitteilte. Derzeit sind die zwei männlichen und das weibliche Jungtier aus dem Gehege genommen worden, da das Muttertier den Angaben zufolge keine Ruhe fand und die Jungtiere bereits verletzt waren. Die Welpen sollen Anfang August den Besuchern präsentiert werden. Der Staatsbetrieb Sachsenforst sucht noch nach Namensvorschlägen für die Welpen. In den kommenden Jahren soll die Anlage erweitert werden, um den Tieren eine artgerechte Haltung zu ermöglichen. In dem Gehege bei Dresden leben den Angaben zufolge mehr als 30 heimische Tierarten.

ln-online.de - 25. Juni 2008
Allerhand Nachwuchs im Wismarer Tierpark
Ein wenig scheu hält sich der Wisentnachwuchs noch dicht bei der Mutter auf. Das Kalb ist erst eine Woche alt. Fast ebenso jung sind die sieben Straußenküken. Die bewegen sich allerdings schon selbstständiger.

nuernberg.de - 19. Juni 2008
Schnullerkrankheit: Flockes Schnauze krümmt sich bei längerem Saugen
Eisbärin Flocke im Nürnberger Tiergarten hat manchmal eine krumme Nase. Doch die Krümmung der immer länger werdenden Schnauze des sechs Monate alten Eisbärenkindes sei nicht von Dauer, stellte Tiergarten-Tierärztin Dr. Katrin Baumgartner am Donnerstag, 19. Juni 2008, fest. "Obwohl inzwischen im Teenageralter angekommen, saugt Flocke noch immer häufig an ihrem Plastikschnuller. Den benutzt sie zur Beruhigung wie kleine Kinder einen Beißring. Flockes Kauspielzeug ist innen an der Gittertür ihres Stalls befestigt. Kommt sie nach einer längeren Ruhepause zurück ins Freigehege, ist häufig die Schnauze schief", erläutert Dr. Baumgartner das Geschehen. Beim "Schnullern" verbiegt offenbar der Sauger die Bärennase nach rechts oder nach links. Es scheint, als ob Flocke die Nase rümpfen würde. Wenn Flocke den Schnuller länger im Maul behält, bleibt die Schnauze für einige Zeit in dieser Form, bevor sie wieder in ihre normale Lage zurückkehrt.

devisen.ad-hoc-news.de - 19. Juni 2008
Eisbär Flocke hat eine krumme Schnullerschnauze
Die Nürnberger Eisbärin Flocke zeigt sich den Zoo-Besuchern öfter mit einer krummen Schnauze. Wie der Tiergarten am Donnerstag mitteilte, ist das Phänomen jedoch nicht auf eine Krankheit oder eine Fehlentwicklung zurückzuführen, sondern schlicht auf Flockes Leidenschaft für ihren Schnuller. Nach einer Weile normalisiere der Gesichtsausdruck aber wieder, beruhigte die Tierärztin.

swr.de - 19. Juni 2008
Zur Zukunft von Wilbär - Was wird aus dem kleinen Bären?
Am liebsten erkundet Wilbär sein neues Gehege und tollt und schmust mit Mutter Corinna. Ein halbes Jahr ist er inzwischen alt und wächst und gedeiht prächtig. Doch wie sieht seine Zukunft aus, wenn er älter ist? Wie lange wird er in der Wilhelma bleiben? Wilbär wird auf jeden Fall bis ins nächste Jahr hinein in der Wilhelma bleiben, sagt Pressesprecherin Isabel Koch. Wohin er kommt, entscheidet Hans van Weerd, Zuchtwart des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Eisbären. Dieser "Eisbärkoordinator" sucht dann im nächsten Jahr eine neue Heimat für den großen kleinen Bären.

azonline.ch - 23. Juni 2008
Tierische Premiere im Wildpark
Aarau. "Wir haben bei den Murmeltieren zum ersten Mal Nachwuchs", freut sich Hans Döbeli, Wildhüter im Wildpark Roggenhausen. Die Freude über die tierische Premiere ist denn auch entsprechend gross. Im Gehege der Steinböcke rennen die sechs Nager über Stock und Stein.




faz.net - 24. Juni 2008
Trauer um den Elchbullen Aaron
Trauer und Freude im Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim: Wegen einer schweren Verletzung musste der zweijährige Elchbulle Aaron eingeschläfert werden, doch freuen können sich die Besucher über den neuen Nachwuchs, den Elchmutter Vilma Ende Mai geboren hat. Der überraschende Tod Aarons setzt eine Pechsträhne fort, die im vergangenen Jahr mit dem Tod des jungen Luchspaars Lyka und Robin sowie einer ihrer drei Töchter begonnen hatte. Außerdem wütete im Sommer die Blauzungenkrankheit im Wildpark, so dass eine der größten in einem Gehege lebenden Wisentherden in Europa von 16 auf vier Tiere dezimiert worden ist. Aarons Tod trifft die Tierpfleger hart, weil er zu dem Elchzwillingspaar gehört, dass vom Wildparkteam vor zwei Jahren mühsam mit der Flasche aufgezogen worden war.

ostsee-netz.de - 19. Juni 2008
Afrikansiche Hochzeit an der Ostsee im Vogelpark Marlow
Massei die Hornrabendame des Vogelparks Marlow musste drei Jahre rufen bis die Mitarbeiter des Vogelpark Marlow einen passenden Partner gefunden hatten. Doch vor zwei Wochen war es endlich so weit. Aus dem Vogelpark in Timmendorfer Strand hielt ein stattlicher junger Mann Einzug in den Vogelpark Marlow. Während dieser, bedingt durch den Umzug, noch sehr zurückhaltend agierte, war es für Massei Liebe auf den ersten Blick. Sie brachte ihm ausgesuchte Leckereien, lockte ihn, die Anlage zu erkunden und bot sogar Nistmaterial an. Während die Beiden frisch vermählten auf der Afrikaanlage durch die Parkmitarbeiter regelmäßig ihre Futterration erhalten, muss sich Kenia die Artgenossin in der Vogelshow des Vogelpark Marlow ihre tägliche Futterration erarbeiten. Gemeinsam kam sie mit ihrer Artgenossin Massei vor drei Jahren aus dem Tierpark Cottbus in den Vogelpark Marlow. Nach ersten Tests stand schnell fest, das Kenia aufgeschlossener für Tierpäsentationen war. Seit dem letzten Sommer ist sie ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Flugschau.

augsburger-allgemeine.de - 24. Juni 2008
"Nagelpflege" für vierbeinige Landschaftspfleger
Seit einem Jahr weiden im Stadtwald Augsburg nahe der Königsbrunner Heide drei Przewalski-Wildpferde und - leider äußerst selten zu sehen - Rotwild im Dienste der Landschaftspflege. Die ersten Effekte der Beweidung auf die lichten Kiefernwälder im Projektgebiet stimmen zuversichtlich. In beiden Gehegen zeigen sich Anzeichen dafür, dass die Tiere Grasfilz und Strauchschicht auflichten und so eine natürliche Verjüngung des Kiefernwalds ermöglichen. Auch der Augsburger Zoo ist in das Beweidungsprojekt eingebunden. Bei einem der regelmäßigen Ortstermine zeigte sich Zoodirektorin Dr. Barbara Jantschke mit der Entwicklung zufrieden: "Die Tiere stehen gut im Futter. Bedenken, dass sie nicht ausreichend Nahrung finden, sind unbegründet."

ad-hoc-news.de - 24. Juni 2008
Stachelschwein Leon tippt deutschen Halbfinal-Sieg
Stachelschweinmännchen Leon aus dem Tierpark Chemnitz setzt auf einen deutschen Sieg im Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft. Beim Tierorakel vor dem Spiel gegen die Türkei habe sich Leon den Zwieback mit dem schwarz-rot-goldenen Fähnchen geschnappt, wie der Tierpark am Dienstag auf ddp-Anfrage mitteilte.

ksta.de - 19. Juni 2008
Küsschen von der Seelöwen-Dame
Köln. Wilfried Schmickler hat eins, Stefan Raab hat eins, Susanne Uhlen hat eins - und jetzt auch ein Supermarkt in Riehl: Ein "Patenkind" im Zoo. Seelöwin "Möhrchen" ist die Auserwählte. Zum Dank bützte Kölns älteste Seelöwen-Dame ihren Patenonkel herzlich.
Noch patenlos, weil kürzlich erst geboren, sind die Moschusochsen-Babys Lars (vier Wochen alt) und Momo (acht Tage alt), die am Donnerstag offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

rp-online.de - 24. Juni 2008
Abschied von einer Affenliebe
Über ein Jahr lang hat die Klasse 4 a der Astrid-Lindgren-Grundschule das Orang-Utan-Baby Cili im Duisburger Zoo begleitet. Jetzt geht das "Tierpartnerschaft"-Projekt zu Ende. Zum Trost gab es für Cili eine Kuscheldecke. Nebenbei haben die Kinder gelernt, wie man zu einem Thema im Internet und in Büchern recherchiert und es richtig vertieft: "Die wissen jetzt ganz genau den Unterschied zwischen Borneo- und Sumatra-Orang-Utans." Die Klasse löst sich jetzt auf, die "Tierpartner" bleiben treu: "Alle haben gesagt, sie wollen Cili noch öfter besuchen."

fr-online.de - 24. Juni 2008
Zoo-Fotograf und Tierpfleger - Gorilla-Augen sehen dich an
An wilden Tieren war Wolfgang Lummer immer näher dran als andere. Als Tierpfleger mit der Kamera hat er über 40 Jahre lang viele Bewohner des Frankfurter Zoos in charaktervollen Porträts festgehalten. Hier erzählt er von seinen Begegnungen mit sehr eigensinnigen Persönlichkeiten.

Lausitzer Rundschau - 20. Juni 2008
Tiger Turan bleibt Cottbus erhalten
Der im vergangenen August verstorbene sibirische Tiger aus dem Cottbuser Tierpark ist wieder da: Präparator Juri Schlosser hat die Raubkatze als Anschauungsmodell fertiggestellt. Bisher gibt es aber keinen Raum in Cottbus, in dem der Tiger gezeigt werden kann, ergänzt er. Für den Cottbuser Tierparkdirektor Jens Kämmerling ist die Rückkehr des Tigers in den Cottbuser Zoo kein Thema.

mz-web.de - 24. Juni 2008
Exotische Panzertiere wildern im Teich
Der warme Asphalt der Landstraße bei Wählitz scheint es ihr angetan zu haben. Hingebungsvoll streckt die Gelbwangen-Schmuckschildkröte ihren Kopf in die Höhe, nicht ahnend, in welcher Gefahr sie schwebt. Ein aufmerksamer Autofahrer nimmt das Tier schließlich von der Straße und setzt es wenige Meter weiter ins Gras, damit es dort sein Sonnenbad genießen kann. Begegnungen dieser Art seien nicht selten, versichert Diplom-Biologin Jutta Heuer. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bergzoos Halle erzählt von über einhundert Anfragen jährlich, bei denen Menschen um die Aufnahme von exotischen Wasserschildkröten bitten. "Wir haben aber keine geeigneten Haltungsmöglichkeiten. Deshalb können wir nicht helfen", bedauert sie. An der Saale in Halle gebe es bereits eine feste Wasserschildkrötenpopulation.

svz.de - 25. Juni 2008
Mit Bär & Co auf Du und Du
Elf Waldrappen des Vogelparks Marlow leben derzeit im Perleberger Tierpark. Im Anbau der Eulenburg haben die Vögel ihr Domizil. Derweil füllt sich jetzt zusehends die Kinderstube bei den Damhirschen. Sieben Junge sind bereits geboren, mit 15 bis 16 rechnet der Tierparkleiter insgesamt.

Wormser Zeitung - 21. Juni 2008
Wölfe jagen sich ihr Futter selbst
Sie sind die Stars im Kurpfalzpark in Wachenheim: vier junge Wölfe. Seit Anfang Mai stehen sie täglich einmal im Mittelpunkt einer Show, die auch ihnen offensichtlich Spaß macht. Denn sie dürfen ihr Futter jagen und mit ihren menschlichen Pflegern herumtoben. Die vier Geschwister kamen im April vergangenen Jahres im Wolfsgehege des Tierparks Lohberg im Bayerischen Wald auf die Welt und wurden mit Milch us dem Fläschchen, später mit Fleisch und Gemüse groß gezogen. Sie wurden so früh an Menschen gewöhnt. Nach sechs Monaten, die sie mit ihren Pflegern verbrachten, bezogen sie im Oktober 2007 ihr neues, mit Felsen und Höhlen ausgestattetes Gehege im Kurpfalzpark. Dank einer Windhund-Zugmaschine können sie sich ihr Futter dort selbst erjagen.

presseportal.de - 25. Juni 2008
POL-HAM: Stachelige Begegnung im Scheinwerferlicht
Hamm. Eine ungewöhnliche Begegnung kurz nach Mitternacht veranlasste einen Verkehrsteilnehmer am frühen Mittwochmorgen, 25. Juni, nach der Polizei zu verlangen. Ihm sei ein Stachelschwein (wissenschaftlicher Name: Hystricidae) über den Weg gelaufen. Dass der Mitteiler Recht hat, davon konnten sich zwei unerschrocken-abgeklärte uniformierte Beamte überzeugen. Vermutlich ist das Stachselschwein aus dem Tierpark Hamm auf Nahrungssuche entfleucht.

nw-news.de - 24. Juni 2008
Kein Schild - keine Steuer - Wie Unternehmer Friedrich-Wilhelm Schöneberg für den Tierpark-Wegweiser kämpft
Herford. Unternehmer Friedrich-Wilhelm Schöneberg steht mit einem DIN-A3-großen Plakat mit dem kleinen Raben an der B 239, kurz hinter der Autobahnabfahrt Herford-Bad Salzuflen. "Tierpark" steht auf dem Schild. Seit zwölf Jahren kämpft der 64-jährige, der den Park aus den roten Zahle führte, für ein überregionales Hinweisschild an der Ringstraße. Passiert ist nichts. Nun erhöht er den Druck. "Ich habe die Gewerbesteuerzahlungen an die Stadt Herford für alle fünf Unternehmen - die Schöneberg Holding, die Gruppe, Wellformat, Welllogistik und Aktuelldruck - gestoppt", so Schöneberg. Es geht bisher um einen vierteljährlich fällig werdenden Betrag von etwa 68.000 Euro. Alles, was er als Reaktion der Stadt bisher erhalten habe, sei eine Zahlungsaufforderung mit Säumniszuschlag. "Ich kann meine Holding auch gern nach Löhne verlegen. Dort freut man sich über die Einnahmen" stellt Schöneberg fest. "Dabei geht es lediglich um ein Selbstklebe-Etikett."

rp-online.de - 25. Juni 2008
Hagel vertrieb Tiere und Gäste
Im Brüggener Tierpark gab es zu Wochenbeginn allerhand zu tun. Es musste aufgeräumt werden. Mit Besen, Laubpustern, Säge und sogar einem Radlader. Grund dafür war das Unwetter, das am Sonntagnachmittag über Brüggen gefegt war und auch vor den Toren des Parks keinen Halt gemacht hatte. Mülltonnen flogen durch die Gegend, und am Kassenhäuschen, wo das Regenwasser zusammen lief, bildete sich ein knietiefer See. Weder Menschen noch Tiere kamen zu Schaden. "Es ist alles relativ glimpflich abgelaufen. Im Zebra-Gehege ist ein sehr dicker Baum umgeknickt, den wir erst am Montagabend nach dem Publikumsverkehr bergen konnten", erklärt Kerren. Außerdem waren neben den Hagelkörnern auch zahllose Tannennadeln und viel Laub zu Boden gegangen.

Lausitzer Rundschau - 20. Juni 2008
Tierpark im Dauer-Abo
Andreas Märkisch ist ein Fan vom Finsterwalder Tierpark. Doch seit einer Weile wird der Tierparkbesuch für Märkisches zu einem teuren Vergnügen. Mit der neuen Entgeltordnung hat sich der Eintritt von 1,50 auf zwei Euro für Erwachsene erhöht, für Kinder auf einen Euro.

Lausitzer Rundschau -21. Juni 2008
Dahmer Bürgermeister belohnt Hinweise zu Tierparkfrevel
500 Euro Belohnung setzt Dahmes Bürgermeister Thomas Willweber für Informationen aus, die zur Ergreifung der Tierparkfrevler führen. Wie berichtet, hatten Unbekannte im Tierpark den Zaun eines Geheges, mehrere Hinweissschilder sowie eine Skulptur beschädigt und damit einen Sachschaden von 1500 Euro verursacht. Ein Tier war verletzt worden und musste eingeschläfert werden.

lr-online.de - 19. Juni 2008
Munition im Tierpark gefunden - Keine Gefahr für Besucher und Tiere
Finsterwalde. Gestern sind im Ponygehege des Finsterwalder Tierparks verrostete Metallteile gefunden worden, wie LR von Ines Filohn, Sprecherin beim Elbe-Elster-Polizeischutzbereich, erfahren hat. Daraufhin sei von der Stadtverwaltung der Munitionsbergungsdienst informiert worden. "Die Mitarbeiter haben ein Teil als einen Zünder identifiziert, außerdem wurde auf dem gleichen Areal eine Granate gefunden - beides sowjetischer Herkunft" , wie Frank Stellmach vom Ordnungsamt gestern auf Nachfrage erklärte.

hz-online.de - 24. Juni 2008
Lieber Ziegen und Zebras als Fleischfresser - Für ihren kommunalen Zoo legen sich die Schwarzacher ins Zeug
Wachsen oder weichen - die aus der Landwirtschaft bekannte Devise galt vor zehn Jahren auch für den Tierpark von Schwarzach (Neckar-Odenwald-Kreis). Der Gemeindezoo war zu klein geworden, ziemlich alt, kaputt und unattraktiv. Damals wollten die Eigentümer das Areal verkaufen, auf dem seit 1966 pachtfrei die Gehege unterhalten wurden. Die Gemeinde griff zu, legte 400 000 Euro auf den Tisch und hatte nun mit zwölf Hektar auch reichlich Platz für die allfällige Erweiterung. Was sich auf dem Gelände tummeln sollte, das entschieden die Bürger selber. Eine Arbeitsgruppe entwickelte eine Konzeption, über die der Gemeinderat entscheiden musste. Entstanden ist jedoch auf 100 000 Quadratmetern eine attraktive Anlage mit 400 einheimischen und exotischen Tieren von der Ziege bis zum Zebra. Nur Fleischfresser sind nicht zu finden, "wegen der Kosten", deutet Theo Haaf an. Die Erweiterung hat zwei Millionen Euro gekostet, 1,2 Millionen davon steuerten EU und Land bei über Förderprogramme für strukturschwache Gebiete.

welt.de - 23. Juni 2008
Ein Herz für Kinder mit einem kranken Herz
Es war der entspannte Abschluss einer aufregenden Reise: Mit einem Besuch in Hagenbecks Tierpark ermöglichte die Albertinen-Stiftung und der Pflegedienst "Ariana - Haus der Gesundheit" 27 afghanischen Kindern und ihren Familien sowie Gasteltern einen schönen Tag im Zoo mit anschließender Feier bei "Ariana" in Wandsbek. Am Donnerstag dann kehren 25 der Kinder zurück in die Heimat, 15 von ihnen wurden in den vergangenen Monaten im Albertinen-Herzzentrum operiert - finanziert durch das Projekt "Herzbrücke" der hauseigenen Stiftung.

webjournal.ch - 24. Juni 2008
14-jährige Kinderzoo-Helferin rettete Knabe, der ins Wofsgehege fiel
Der Wolf beisst, wer ihn reizt! Das musste ein unbeaufsichtigter Bub einer Schulklasse aus dem Kanton Fribourg erfahren, als er am Montag, 23. Juni 2008, im Basler Zoo am Geländer des Wolfsgeheges waghalsig herumturnte: Der 10-Jährige fiel dabei in den Wassergraben, der das Gehege vom Publikum trennt. Instinktiv wurde der unglückliche Eindringling von einer Wölfin attackiert und durch Bisse in den Kopf verletzt. Zwar wurde das verletzte Kind unverzüglich in die Notfallstation des Bruderholzspitals eingewiesen. Doch mussten nach Angaben des Basler Zollis glücklicherweise keine schweren Verletzungen festgestellt werden.

nachrichten.ch - 24. Juni 2008
Knabe wird nach Sturz in Wolfsgehege gebissen
Seinen Schutzengel hat ein zehnjähriger Knabe aus dem Kanton Freiburg beansprucht: Er stürzte im Basler Zoo in den Wassergraben des Wolfsgeheges und wurde von einer Wölfin angegriffen. Der Knabe erlitt Bisswunden am Kopf. Ein Zoobesucher konnte den Knaben aus dem Wasser ziehen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Eine 14-jährige Helferin des Kinderzoos schlug derweil mit einem Rucksack auf die Wölfin ein, um sie von weiteren Angriffen abzuhalten.

baz.ch - 24. Juni 2008
Zoo Basel: 10-Jähriger nach Sturz ins Wolfsgehege gebissen
Ein zehnjähriger Schüler aus dem Kanton Freiburg ist am Montagnachmittag im Basler Zolli in den Wassergraben des Wolfsgeheges gestürzt und dort von einer Wölfin gebissen worden. Er wurde von einem Besucher aus dem Wasser gezogen und überlebte ohne schwerere Verletzungen. Die Umstände des Unfalls waren vorerst nicht geklärt.

kleinreport.ch - 19. Juni 2008
Zürcher Zoo hat einen neuen Marketingleiter
Der Zoo Zürich hat einen neuen Leiter Marketing und Edukation. Markus Rege wird seine neue Stelle als Nachfolger von Anna Baumann am 1. September antreten. Baumann ist zur neuen Direktorin des Natur- und Tierparks Goldau gewählt worden. Markus Rege ist Geograph und diplomierter Marketingleiter. Er hat bei der Credit Suisse als Marketingfachmann begonnen, wechselte dann in die Reisebranche zu SSR Reisen/STA Travel, wurde Werbeleiter bei der Swissair und war anschliessend bei der Fluggesellschaft Swiss als Vice President Marketing & Communications tätig. Seit Anfang 2006 ist er Marketingleiter bei Schweiz Tourismus.

nzz.ch - 19. Juni 2008
Ein neuer "König" weckt Hoffnungen auf Nachwuchs im Zoo
Wenn die beiden Indischen Löwen Radja und Joy sich in der Sonne räkeln, fällt es schwer, den neuen König der Tiere zu erkennen. Statt einer imposanten Mähne spriesst um Radjas Kinn erst ein Flaum, weil er mit knapp drei Jahren sozusagen mitten in der Pubertät ist. Der jugendliche Thronfolger sei ein "Wildfang", sagte Zoo-Kurator Robert Zingg am Mittwoch vor Medienvertretern. Zwar stamme er aus einem kleinen Zoo im französischen Besançon. An Tierpfleger und deren Anweisungen sei er aber nicht gewöhnt. Als er zum ersten Mal in die Aussenanlage durfte, liess er sich nicht mehr ins Haus locken, auch nicht mit Futter. Erst nach fünftägigem Fasten lenkte er ein.
Zutraulicher verhält sich der junge Löwe gegenüber seiner vorbestimmten Partnerin Joy, einer 5-jährigen Löwin, die seit anderthalb Jahren im Zürcher Zoo ist.

Bayerischer Rundfunk - 20. Juni 2008
Wo der Steinadler kickt
Innsbruck hat eine tierisch gute Fußball-Elf, zumindest rein theoretisch, denn aus den Bewohnern des Alpenzoos ließe sich eine pfiffige Mannschaft aufstellen. Als

salzburg.com - 24. Juni 2008
Sommer im Salzburger Zoo
Die Tiere im Salzburger Zoo genießen nun die sommerlichen Temperaturen. Wie die beiden Braunbären Blanca und Aragon. Vormittags nehmen die beiden meist ein Sonnenbad und wenn die Temperaturen im Laufe des Tages ansteigen, gehen sie gerne ausgiebig Plantschen. Und das im eigenen "Bärenpool".

lifepr.de - 23. Juni 2008
Tivoli ist Dänemarks meistbesuchte Attraktion - Freizeitparks, Museen und Tierparks zählen über 27 Millionen Gäste jährlich
27,2 Millionen Besucher haben im vergangenen Jahr Dänemarks Freizeitparks, Museen und Zoos besucht. Die drei Freizeitparks Tivoli, Bakken und Legoland sind dabei die meistbesuchten dänischen Attraktionen. An Beliebtheit legten 2007 vor allem die dänischen Zoos zu: Mit den Tierparks in Kopenhagen (Platz 4), Odense (10) und Aalborg (12) sowie den Tier-Erlebnisparks in Givskud (15) und dem Regenwald Randers (17) lagen gleich fünf Zoologische Gärten unter Dänemarks 20 meistbesuchten Attraktionen.

de.news.yahoo.com - 25. Juni 2008
Auf dem Affenberg im Elsaß
So nah kommt man den Affen in keinem Zoo. Auf dem "Montagne des Singes", dem Berg der Affen im Elsass, betritt der Besucher ein riesiges Freigehege und mischt sich unter ganze Kolonien von Berberaffen aus Nordafrika. Am Eingang erhält man Popcorn, das man an die zutraulichen Tiere verfüttern darf. Rund 280 Berberaffen leben auf dem "Montagne des Singes" am Fuße der Hochkönigsburg südlich von Straßburg. In ihrem 24 Hektar großen Waldgelände haben sie so viel Auslauf, dass die sichere Umzäunung überhaupt nicht auffällt. Fast 600 im Elsass geborene Berberaffen wurden in den vergangenen Jahren in den Bergen von Marokko ausgewildert, um die dortige Affenpopulation wieder zu stärken.

inselradio.com - 24. Juni 2008
Riesiger Pottwal ist gestrandet
Ein zehn Meter langer Meeressäuger ist leblos an die Küste von Font de Sa Cala in der Gemeinde Capdepera getrieben. Der große Wal wurde von Einwohnern des Dorfes entdeckt. Bei näherer Betrachtung wurde festgestellt, dass das Tier eine Harpune im Körper hatte und von einem Fischernetz umwickelt war. Spezialisten vom Meerespark Marineland wollen den Pottwal heute bergen und auf die genaue Todesursache untersuchen.

german.china.org.cn - 24. Juni 2008
Erdbeben: Pandas müssen hungern
Die 67 Pandas, die in dem Forschungszentrum für die Zucht des Großen Pandas in Chengdu leben, müssen hungern, nachdem das große Erdbeben vom 12. Mai die Bambuswälder der Region beschädigt hat. Das Zentrum sei gezwungen gewesen, die Bambusrationen der Bären, die während der Brutzeit eigentlich mehr Bambus essen müssten, zu reduzieren, erklärt der Züchter gegenüber der in Chengdu ansässigen Tianfu Morning Post weiter. Außer mit Bambus würden die Pandas von den Züchtern zur Zeit auch andere Nahrung und Früchte erhalten.

diepresse.com - 19. Juni 2008
Nicht ausgerottet: Mammuts gingen zwei Mal
Noch vor 50.000 Jahren waren die Kontinente voll mit großen Rüsseltieren, Elefanten, Mammuts, Mastodons. Geblieben sind nur die Elefanten, vor allem in Afrika, wo sie früh lernen mussten, wie gefährlich ein zwergenhafter Zweibeiner war. Der hatte effektive Jagdwaffen entwickelt, er geriet deshalb in Verdacht, einen "Overkill" angerichtet zu haben. Vieles spricht dafür, vor allem der Befund, dass die Elefanten etc. immer gerade dort verschwanden, wo die Menschen vorrückten. Aber es ist umstritten, und die jüngste Genanalyse von Mammuts deutet zumindest bei einem Teil dieser Art in eine andere Richtung: Stephen Schuster (Penns) hat die mitochondriale DNA von Mammuts analysiert, die vor 60.000 bis 13.000 Jahren in Sibirien lebten. Dabei zeigte sich, dass es nicht eine Art war, sondern dass zwei Unterarten in den gleichen Regionen herumzogen. Eine verschwand vor 45.000 Jahren. Damals waren in der Region noch keine Menschen, das Verschwinden muss andere Gründe gehabt haben.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen


refdag.nl - 25. Juni 2008
Puberende olifant vertrekt voor rust vrouwen
Pubertierender Elefant zieht aus, damit die Elefantendamen Ruhe haben
Rotterdam. Der vierjährige Elefant Sibu im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp hat etwas zu viel Ärger mit seinen Hormonen. Damit die Elefantenkühe ihre Ruhe haben, zieht der jüngste Bulle in der Elefantenfamilie Anfang Juli in das Dierenrijk bei Eindhoven. Dort bekommt er einen Platz in einer echten Männergruppe. Laut Blijdorp ist es für seine eigene Entwicklung besser, wenn das Tier seine Teenager-Zeit mit anderen Junggesellen verbringt. Timber, ein anderer Bulle, ist vorgesehen als neuer Zuchtbulle.

evenementnieuws.nl - 25. Juni 2008
Artis in Surinaamse sferen
Artis in Surinamer Atmosphäre
Samstag, 28. Juni, ab 17 Uhr kann man im Artis Zoo Amsterdam Musik und Tanz aus Surinam genießen, Speisen aus Surinam probieren sowie Tiere und Pflanzen aus diesem Land anschauen. Die Einnahmen dieses Benefizabends kommen dem Zoo Paramaribo zugute.

evenementnieuws.nl - 25. Juni 2008
Nieuwsgierig naar de echte Saté Kambing?
Neugierig auf echten Ziegenfleischspieß?
Verschiedene Sorten Fleischspieß gibt es zu probieren am 5. Juli im Themenzoo Taman Indonesia. Verschiedene indische Köche werden ihre Spezialitäten an Ort und Stelle auf dem Rost braten und den Besuchern des Taman Indonesia anbieten. Am 5. Juli und 2. August gibt es einen Saté-Abend und einen Kochkurs für Kinder. Die Besucher können sich bis 20 Uhr im Zoo umsehen, wie sich die Tiere auf die Nacht vorbereiten. Spannende Nachttiere wie Palmenroller, Ozelotkatzen, Malaienkäuze und die kleinen Zwergohreulen können so in den Abendstunden betrachtet werden, wenn sie in der Natur am aktivsten sind. An diesen Tagen werden auch die zwei neuen Bewohner, die Kalong-Flughunde, zu sehen sein.

dierennieuws.nl - 25. Juni 2008
Leeuwen tellen voor het slapen gaan ...
Löwen zählen vor dem Schlafen gehen ...
.. während einer Abendsafari im Safaripark Beekse Bergen. Afrikanischer Abend mit 1.500 Tieren, Unterhaltung, Futtervorführungen und Essen vom Grill. Vor dem Schlafengehen Auge in Auge mit Löwen, Gorillas und Elefanten. Das geht auf den Abendsafaris, die der Safaripark Beekse Bergen an allen Samstagabenden im Juli und August organisiert. Am 5., 12., 19. und 26. Juli ist der Park bis 22 Uhr geöffnet und am 2., 9., 16., 23. und 30. August wird um 21 Uhr geschlossen. Website: www.beeksebergen.nl

dierennieuws.nl - 25. Juni 2008
Benefietavond voor Paramaribo ZOO in Artis
Benefizabend für den Zoo Paramaribo in Artis
Am Samstag, 28. Juni, ist in Artis Surinam-Abend. An diesem speziellen ZOOmmerabend organisiert Artis einen Benefizabend im Zeichen von Surinam. Die Einnahmen dieses Abends gehen an den Zoo Paramaribo. Artis ist diesen Abend bis Sonnenuntergang geöffnet. Der Reichtum der Kulturen Surinams steht während des Surinam-Abends im Artis Zoo im Mittelpunkt. Indische, javanische und surinamische Tanzgruppen zeigen jede ihre eigenen Tänze. Musikalische Open Air Auftritte von berühmten Gästen machen einen beträchtlichen Teil des Abends aus. Der Tiergarten Blijdorp in Rotterdam organisiert am Freitag, den 27. Juni, auch einen speziellen Benefizabend zugunsten des Paramaribo Zoos. Website: www.artis.nl

dierennieuws.nl - 25. Juni 2008
Dierenrijk: 'housewarmingparty' in nieuw olifantenverblijf
Dierenrijk: Ein Blick in die neue Elefantenanlage
Wer schon immer mal eine Elefantenanlage von innen betrachten wollte, ohne sich dabei einer Gefahr auszusetzen, ist am Sonntag, dem 6. Juli willkommen im Dierenrijk. Im Zoo in Nuenen können die Besucher, noch bevor die drei Elefanten in den Park einziehen, zwischen 14 und 16 Uhr sich selbst einmal umsehen in der neuen Innenanlage. Am 17. Juli wird die Anlage offiziell eröffnet. Mehr Informationen: www.dierenrijk.nl

elsevier.nl - 25. Juni 2008
Miljoenenschade aan daken Burgers' Zoo
Millionenschaden an den Dächern von Burgers' Zoo
Die starken Hagelschauer vom Sonntag haben die Dächer von zwei Themengebieten des Burgers' Zoo in Arnhem ernsthaft beschädigt. Eine nähere Überprüfung ergab, daß die Dächer ausgewechselt werden müssen. Der Schaden geht in die Millionen. Burgers' Zoo ist gegen den Schaden versichert, teilt der Zoo am Mittwoch mit. Der Versicherer untersucht, wie groß der Schaden ist, sagt ein Sprecher. Sicher ist, daß es drei Monate dauern wird, um ein neues Dach herzustellen. Das Dach wird in jedem Fall vor dem Winter angebracht werden. Bis dahin kann das beschädigte Dach noch verwendet werden. Die Temperatur in den Themengebieten bleibt normal.

ad.nl - 24. Juni 2008
Tania zet poot op Rotterdamse bodem
Tania setzt Pfote auf Rotterdamer Boden
Rotterdam. Eisbärin Tania ist gestern von Amsterdam aus im Tiergarten Blijdorp angekommen. Sie wurde in der Eisbärenanlage in Arctica abgeliefert, der noch im Bau befindlichen Attraktion direkt neben dem Oceanium. Dort wird die Neuerwerbung des Zoos vorläufig "hinter den Kulissen" bleiben und erst in den Sommerferien für die Besucher zu sehen sein. Eisbärin Tania ist 1990 in Blijdorp geboren worden. Danach siedelt sie nach Paris über, 2003 kam sie in den Artis Zoo Amsterdam. Dort gehörte sie zu den Publikumslieblingen. Stammbesucher bedauerten ihren Weggang sehr. Aber sie soll in Blijdorp für eine Blutauffrischung sorgen. Das soll dann geschehen mit Henk oder Jelle, einem der zwei Eisbärenmännchen, die sich jetzt noch im Dierenrijk im Brabanter Nuenen aufhalten. Einer der beiden "Brüder" kommt nach Blijdorp, zusammen mit seiner Schwester Ewa. Pflegerin Greetje Tops denkt, daß Eisbär Jelle der Auserwählte sein wird, der nach Rotterdam geht. Jelle beherrscht das Kistentraining besser, außerdem zeigt Henk großes Interesse an einem der Eisbärenweibchen des Brabanter Dierenrijks.

agd.nl - 24. Juni 2008
Miljoenenschade Burgers' Zoo door hagel
Hagel verursacht Millionenschaden in Burgers' Zoo
Die heftigen Hagelschauer am Sonntag haben einen Millionenschaden verursacht in Burgers' Zoo in Arnhem. Das Dach der überdachten Burgers' Bush, Desert und Mangrove ist stark beschädigt. Das teilte Burgers' Zoo heute mit. Das Dach ist zum großen Teil aufgebaut aus festen Luftkissen, die aus drei Lagen Folie bestehen. Die oberste Lage Folie erlitt Schäden durch Hagelkörner, die so groß waren wie Tischtennisbälle. Der genaue Umfang des Schadens steht noch nicht fest, geht aber nach Schätzungen in die Millionen. Der Arnhemer Zoo ist schon bei den Reparaturarbeiten. Burgers Bush, Desert und Mangrove bleiben während der Reparaturen normal geöffnet für die Besucher.

gelderlander.nl - 24. Juni 2008
Hagelschade aan daken Burgers' Zoo loopt in de miljoenen
Hagelschaden an Dächern von Burgers' Zoo geht in die Millionen
Arnhem. Das Unwetter letzten Sonntag hat in Burgers' Zoo, wie sich jetzt herausstellt, für Millionen Euro Schaden angerichtet. Die Dächer der überdachten Themengebiete im Arnhemer Zoo - Bush, Desert und Mangrove - scheinen stark in Mitleidenschaft gezogen zu sein. Der Schaden entstand am Sonntag gegen 14 Uhr, als der Zoo von einem heftigen Hagelschauer heimgesucht wurde. Das Dach ist zum großen Teil aufgebaut aus festen Luftkissen, die aus drei Lagen Folie bestehen. Der Hagelschauer hat die Oberfläche der oberen Folie beschädigt, die übrigen zwei Folienlagen sind unbeschädigt geblieben. Dank der Stärke der Luftkissen, so versichert die Direktion, bestand während des Hagelschauers keinerlei Gefährdung für Besucher und Tiere. Nähere Untersuchungen, unter anderem durch die Lieferanten der Glaspanelen, sollen noch zeigen, wie hoch der finanzielle Schaden genau ist. Laut eines Zoosprechers ist die Frage, ob die Dächer teilweise oder als Ganzes ausgewechselt werden müssen. Die ältesten Luftkissen sind von 1984. Der Arnhemer Zoo führt die Reparaturarbeiten direkt an der Außenseite der Gebäude aus, wodurch für Besucher und Tiere keine Gefahr besteht. Die Direktion hofft, den Schaden noch vor dem Winter beheben zu können. Während der Reparaturarbeiten bleiben Burgers' Bush, Desert und Mangrove wie gewohnt für die Besucher geöffnet.

amersfoort.nieuws.nl - 24. Juni 2008
Sponsorloop van de NVD-dierentuinen levert 57.466 euro op
Sponsorenlauf der NVD-Zoos bringt 57.466 Euro ein
Amersfoort. Mehr als 200 Mitarbeiter von 15 NVD-Zoos haben sich heute beteiligt am Froschcross, einem Sponsorenlauf zugunsten der bedrohten Frösche. Mit der Organisation des Froschcrosses (Kikkercross) haben die Zoos, die der Niederländischen Zoovereinigung (NVD) angeschlossen sind, einen ansehnlichen Geldbetrag eingebracht.

hartvannederland.nl - 24. Juni 2008
Bavianen Dierenpark Emmen krijgen nieuw verblijf
Paviane des Tierparks Emmen erhalten neue Anlage
Die 125 Mantelpaviane im Tierpark Emmen erhalten ein neues Haus. Lehrlinge des Ubbo-Emmius-Technasiums in Winschoten haben mehrere Entwürfe gemacht, von denen einer der beste war. Das neue Konzept ist ein Achteck, darunter ein Innengehege, in das auch Besucher einen Blick werfen können.

ouwehand.nl - 18. Juni 2008
Familiemusical: Apie krijgt vrienden
Familienmusical: Apie findet Freunde
Nach dem überwältigenden Erfolg des Musicals "Apie feiert ein Fest" gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Familienmusical in Ouwehands Tierpark in Rhenen. In der Geschichte "Apie findet Freunde" spielt das freche Äffchen Apie erneut die Hauptrolle. Von den Sommerferien an bis einschließlich der Herbstferien wird es etwa 200 Vorstellungen im Theaterzelt des Zoos geben.

frieslandzoo.nl - 20. Juni 2008
Jufferkraanvogel groeit als kool!
Jungfernkranich wächst heran
Der kleine Jungfernkranich, der im Mai geschlüpft ist, wächst heran! Das Junge frißt gut, ist kerngesund und unterhält sich prima mit den Eltern im Biotop. Für Aqua Zoo Friesland ist es das erste Mal, daß ein Jungfernkranichküken geschlüpft ist.

overloonzoo.nl - 20. Juni 2008
Jonge seriema`s verlaten nest
Junge Seriemas verlassen das Nest
Die Anfang Juni im Zoo Parc Overloon geschlüpften Rotfußseriemas haben diese Woche das Nest verlassen. Die kerngesunden Jungen sind nun in der Voliere gut zu sehen. Die Rotfußseriema-Familie besteht jetzt aus vier Vögeln.

rtvnoord.nl - 23. Juni 2008
Leerlingen ontwerpen nieuw verblijf mantelbavianen
Lehrlinge entwarfen neue Anlage für die Mantelpaviane
Winschoten. Bo Houterman, Danine Oudman und Hilde Jalink, Schüler des Ubbo-Emmius-Technasium Winschoten, haben einen Preis des Tierparks Emmen ergattert. Fünfzehn Schüler der zweiten Klasse dachten sich im Auftrag des Zoos fünf Anlagen für die 125 Mantelpaviane aus. Bo, Danine und Hilde entwarfen eine achteckige Unterkunft, mit Innengehege, das auch von Besuchern gesehen werden kann. Die Idee fiel auf fruchtbaren Boden im Tierpark. Dieser fand, daß die Schüler gut nachgedacht hatten, sowohl über die Besucher, als auch die Tiere und deren Pfleger. Der Tierpark wird prüfen, ob die Entwürfe oder Teile davon in der Praxis genutzt werden können.

demorgen.be - 21. Juni 2008
Archief van Zoo Antwerpen voortaan toegankelijk in het Felixpakhuis
Archiv des Zoos Antwerpen ab jetzt im Felixpakhuis zugänglich
Die lückenlose Vergangenheit des Antwerpener Zoos ist seit dieser Woche nachschlagbar im Stadtarchiv, im Sint-Felixpakhuis. De Moergen sprach mit dem Mann, der das mehr als 30 Jahre verwaltete - Fernand Schrevens. Über Tiger, die über Mauern springen, Direktoren, die mit Elefanten zu Fuß aus Brüssel kommen und Antwerpener, die auf Tiere schießen. Neben dem Archiv verfüge der Zoo über eine ziemlich gute Bibliothek, die bis in den 1980er Jahren öffentlich zugänglich war. Darin befand sich eine ganze Sammlung sehr wertvoller Werke, die der Stadtbibliothek zur ständigen Aufbewahrung übergeben wurden. Dazu gehört das einzigartige Walfischbuch von Adriaen Coenen, aus dem Jahre 1558, eines der ersten wirklich wissenschaftlichen Werke über Pottwale. [The Whale Book: Whales and Other Marine Animals as Described by Adriaen Coenen in 1585, November 2003, Reaktion Books]

dierennieuws.nl - 20. Juni 2008
Bezoekers ontdekken verborgen diersoorten in Arnhem
Besucher entdecken verborgene Tierarten in Arnhem
"Sommerliche Abenteuer" gibt es am 16., 23., 30. Juli und 6., 13. August in Burgers' Zoo. Website: www.burgerszoo.nl

dagjeweg.nl - 20. Juni 2008
Bewoners dierentuin dit keer uitgebreid met gorilla-baby
Zuwachs im Artis Zoo: ein Gorillababy
Der kleine Gorilla wird vorläufig gut bewacht von seiner (oder ihrer) Mutter. Das Neugeborene ist nicht das erste Baby von Gorilla Dafina. Sie war schon früher Mutter gewesen, doch mußten ihre anderen Babys im Gorillakindergarten des Stuttgarter Zoos aufgezogen werden. Artis hofft, daß es diesmal besser klappt, denn Dafina hatte sich im Jahr zuvor bei zwei anderen Gorillamüttern ansehen können, wie man sich um ein Junges kümmert.




Polnische Meldungen

zoo.wroclaw.pl - Juni 2008
Co urodziło się nowego?
Welche Neugeburten gab es im Zoo Wroclaw?
Das späte Frühjahr ist die Zeit, in der die Hirschartigen ihre Jungen zur Welt bringen. Im Zoo Wroclaw erblickten gerade Rehkitze das Licht der Welt (das ist noch eine Seltenheit unter nicht-natürlichen Bedingungen), ein kleines Rentier sowie aus der Familie der Hornträger Sibirische Steinböcke. Der Zoo freute sich auch über die Geburt eines Steppenzebras sowie eines Dybowskihirsches. Es gibt auch Nachwuchs bei den Vögeln. Hier z.B. ist eine Gruppe kleiner Emus, die im Inkubator geschlüpft sind.

zoo.wroclaw.pl - Juni 2008
Dlaczego wyjec wyje?
Zwei Brüllaffenweibchen aus Singapur für den Zoo Wroclaw
Aus dem Zoo in Singapur kamen unlängst im Rahmen des Zuchtprogramms zwei Weibchen des Schwarzen Brüllaffen (Alouatta caraya) in den Zoo Wroclaw.

zoo.wroclaw.pl - Juni 2008
Duży, szczekający "lelek"
Dicker kläffender "Ziegenmelker"
Im Vogelhaus des Zoos Wroclaw , in der Voliere mit dem Lachenden Hans - erschien ein neuer, wunderbarer Vogel. Dieser eigenartige, einem dicken Ziegenmelker ähnliche Vogel ist ein Eulenschwalm, der aus dem Zoo Plzen (Tschechien, Pilsen) kam.

zoo.wroclaw.pl - Juni 2008
Lucyfer
Aus dem Zoo in Münster erhielt der Zoo Wroclaw einen männlichen Kea mit dem vielsagenden Namen Lucyfer.

zoo.wroclaw.pl - Juni 2008
Nowości w Terrarium - Zielona kula - Mały smok
Neues im Terrarium - Grüne Kugel - Kleiner Drache
Einen Grünen Baumpython erhielt der Zoo Wroclaw im Mai d.J. aus dem Zoologischen Garten Wuppertal. Die Ambon-Segelechse (Hydrosaurus amboinensis) kommt im fernen Malaysia und Indonesien vor.

zoo.poznan.pl - 19. Juni 2008
Wyspa pelikanów w Nowym ZOO
Die Pelikan-Insel im Neuen Zoo
In diesem Jahr werden auf der Pelikan-Insel im Neuen Zoo in Poznan sechs junge Rosapelikane und zwei Krauskopfpelikane aufgezogen. Beide Arten kommen in Südeuropa vor, den Rosapelikan kann man manchmal in Polen antreffen. Anfang April haben die Pelikane Eier gelegt und Anfang Mai sind die Jungen geschlüpft. In der Pelikankolonie im Neuen Zoo wurden schon über siebzig Junge aufgezogen, doch die meisten von ihnen verließen Poznan und kamen in andere zoologische Gärten. Ein Teil unserer Pelikane ist schon über 25 Jahre alt, aber sie gehören zu den langlebigen Vögeln und sicher werden sie noch ein Dutzend Jahre ihre Jungen aufziehen.

zoo.opole.pl - 16. Juni 2008
Amator mrówek
Ameisenliebhaber
Der Zoo Opole erhielt einen Großen Ameisenbären aus dem Dortmunder Zoo, das Männchen Alejandro. Bald wird sich ein Weibchen zu ihm gesellen und mit ihm für Nachwuchs sorgen. Der Große Ameisenbär ist ein vom Aussterben bedrohtes Tier, daher gibt es auch in Europa ein geführtes Zuchtprogramm (EEP). Der Zoo Opole erhielt die Einwilligung durch den Koordinator dieser Art und schloß sich dem Zuchtprogramm an.

zoo.waw.pl - Juni 2008
Powiększylo się stado zebr
Zebraherde hat sich vergrößert
Am 15. Juni wurde im Zoo Warschau ein Zebrahengst geboren. Man kann ihn beobachten auf der Anlage an der Hauptallee.

zoo.gd.pl - 9. Juni 2008
Budowa żyrafiarni dobiega końca
Bau des Giraffenanlage abgeschlossen
Schon demnächst kommen die lange erwarteten Tiere in den Zoo Gdansk. Der Koordinator für die Zucht von Giraffen in Europa, Marc Damen, bestimmte für den Zoo Gdansk eine Gruppe von vier Männchen. Der Transport des ersten Männchens ist geplant für den 18. Juni, der zweijährige Toto-Bingo kommt aus dem Zoo Schwerin. Das zweite Männchen, aus dem Zoo Poznan, kommt am 19. Juni. Der Transport der folgenden zwei Männchen (aus dem Zoo in Wroclaw) ist für den Herbst geplant. Leider werden die Besucher nicht sofort die Möglichkeit haben, die Giraffen zu bewundern. Erst nachdem sich die Tiere an die neuen Bedingungen angepaßt haben, wird die Giraffenanlage für die Besucher geöffnet. Die feierliche Eröffnung der Giraffenanlage ist für den 11. Juli 2008 geplant. Die Eröffnung übernimmt das Stadtoberhaupt von Gdansk, Herr Pawel Adamowicz, an der Eröffnung nehmen auch Gäste ans anderen Zoos teil sowie Koordinator Marc Damen.




Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Heidelberg, 25.06.2008
Der Heidelberger Zoo im Zootest des Magazins „stern“

Zu Recht zählen die Zoos mit über 30 Millionen Besuchern im Jahr zu den beliebtesten Freizeitzielen der Deutschen. Das Hamburger Magazin stern hat die 27 wichtigsten und größten zoologischen Gärten Deutschlands besucht und bewertet. „Wir sehen das Ergebnis mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, äußert sich Dr. Klaus Wünnemann zu der Bewertung des Heidelberger Tiergartens. Mit einer Durchschnittsnote von 2,26 liegt der Heidelberger Zoo auf Platz 18 von den 27 großen Zoos in Deutschland. Sehr positiv an dem Ergebnis ist, dass sich der Heidelberger Zoo seit dem letzten Stern-Test vor 10 Jahren um 12 Plätze nach oben verbessert hat. In verschiedenen Kategorien hat der Tiergarten gute Noten bekommen. So bewegen sich die Bewertungen für den „Zooshop“, die Beschilderung und die familienfreundlichen Eintrittspreise weit im oberen Drittel. Auch der Besucherservice und die Tierhaltung werden gut bewertet. „In den Bereichen, wo wir schlechtere Bewertungen erhalten haben, sind wir bereits dabei, diese deutlich zu optimieren“, erklärt Klaus Wünnemann. Die relativ schlechte Note bei der Elefantenhaltung bestätigt der Direktion in den kurz vor der Verwirklichung stehenden Plänen: Den Bau eines neuen Elefantenhaus, das den Tieren eine abwechslungsreiche und vielfältig strukturierte Umgebung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Elefantenhaltung bietet. Auch die Haltung der Riesenschildkröten wird zu recht schlecht bewertet. Die gepanzerten Riesen beziehen jedoch noch in diesem Jahr ein neues Quartier. „Für uns nicht verständlich ist, dass in der Bewertung im Stern-Test auf die exzellente und engagierte Arbeit unserer Tierpfleger nicht eingegangen wird“, erklärt Klaus Wünnemann. So bietet der Heidelberger Zoo eines der besten Beschäftigungsprogramme für Tiere in deutschen Zoos überhaupt. „Dadurch ist die Qualität der Tierhaltung auch in nicht ganz optimalen Anlagen wesentlich besser, als es der Test ausdrückt“, so Wünnemann. Eine Tierhaltungskategorie ist der Zooleitung ganz unverständlich. „Bei der Bewertung von Fischen stehen wir ganz unten, dies hat auch das Gesamtergebnis nach unten gedrückt. Nur, wir halten in unserem Zoo keine Fische, es sei denn, damit ist das kleine, aber gepflegte Hobby-Aquarium unserer Tierpfleger im Raubtiergehege gemeint“, schmunzelt Wünnemann.

ZOOM Erlebniswelt, 25.06.2008
Doppeltes Mutterglück bei den Seelöwen

Zwei auf einen Streich – in Europas größter Seelöwenanlage in der ZOOM Erlebniswelt kamen innerhalb von sieben Tagen gleich zwei Neuankömmlinge hinzu. Dem ersten Seelöwen-Baby von Mutter Caro, das am 5. Juni 2008 geboren wurde, folgte das Zweite von Seelöwenmutter Elza nur eine Woche später am 12. Juni 2008. Nach einem Jahr Tragzeit fanden die Geburten der pazifischen Ohrenrobben an Land und ohne Komplikationen statt: Beide Jungtiere kamen kerngesund zur Welt. Erste Atemübungen und unbeholfene Schwimmversuche unternehmen die Seelöwen-Babys vorerst im sicheren Flachwasser. Erst mit gut sechs Wochen, wenn das wasserdurchlässige Babyfell gewechselt wurde, meistern die beiden Jungtiere Tauch- und Schwimmversuche an der Seite ihrer Mütter. Dann wird das verspielte Duo das gesamte Wasserbecken erobern und die Besucher im imposanten Unterwassertunnel in Atem halten. Lieblingsspeise bleibt bis zu einem Jahr die nahrhafte Muttermilch. Danach werden die exzellenten Schwimmer, die mit ihrem spindelförmigen Körper rasant durchs Wasser gleiten, gern für einen Fischsnack einen Halt beim Tierpfleger einlegen.

Zoo Leipzig, 25.06.2008
Bienenfest mit Honigverkostung im Zoo Leipzig

Honig satt heißt es am Samstag, den 5. Juli 2008 zum traditionellen Bienenfest im Zoo Leipzig. Ab 10 Uhr laden der Bienenzüchterverein für Leipzig und Umgegend e.V. und der Leipziger Zoo alle Leckermäuler ein, am Bienenstand neben der Pinguinanlage vorbeizuschauen, um den frisch geschleuderten Zoohonig zu verkosten und den emsigen Bienen bei ihrer Arbeit zuzusehen. Ein stetiges Wirrwarr herrscht vor jeder Wabe, denn jede Imme möchte ihren gesammelten Nektar einbringen. Wer dann beim Kosten des Honigs Lust auf mehr bekommen hat, kann sich aus der reichhaltigen Angebotspalette des Bienenzüchtervereins mit Bienenprodukten für das sonntägliche Frühstück eindecken. Die eine oder andere Fachfrage wird gern von den Imkern des Vereins sowie den Zoolotsen beantwortet. Das erworbene Wissen kann dann sogleich bei einem Bienenquiz getestet werden, während an der Mal- und Bastelstraße die jüngsten Zoofans ihr künstlerisches Talent unter Beweis stellen.

Zoo Wuppertal, 25.06.2008
Großer Zootest- Wuppertaler Zoo auf Platz 3

die 50 größten Zoologischen Gärten Deutschlands sind von der Zeitschrift „Stern“ getestet worden. Das Ergebnis ist heute veröffentlicht worden. Der Zoologische Garten der Stadt Wuppertal erreichte dabei den 3. Platz, eine ganz hervorragend gute Bewertung. Die Gründe dafür sind die sehr gute Unterbringung und Pflege des kostbaren und vielseitigen Tierbestandes mit den herausragenden neuen Tiergehegen, die in den letzten Jahren gebaut werden konnten. Vor allem sind die zu erwähnen, die uns der Zoo- Verein- Wuppertal e.V. geschenkt hat und die zur Regionale 2006 entstandenen Löwen- und Tigeranlagen. Der große Erholungs- und Freizeitwert der gepflegten, alten Parkanlage und der attraktive Zooshop im neuen Eingangsgebäude haben sicher den guten Eindruck noch unterstützt. Schon vor 8 Jahren gab es einen Stern- Zoo- Test. Damals landete der Wuppertaler Zoo mit der Gesamtnote gut auf Platz13 im oberen Mittelfeld. Das hervorragend gute Testergebnis und das sehr gute Preis- Leistungsverhältnis (Eintritt 8 ¤ für Erwachsene und 4 ¤ für Kinder, Familien ermäßigt) sollte Anreiz sein, den Wuppertaler Zoo in den Sommerferien zu besuchen. Für die Information Ihrer Zuschauer, Hörer und Leser wären wir Ihnen sehr dankbar.

Zoo Köln, 25.06.2008
Halbesel sind beileibe keine halben Esel!

Fragt man Wikipedia nach „Onager“, bekommt man Informationen über eine spätantike Belagerungswaffe. Oder man erfährt, dass „Onager“ das lateinische Wort für „wilder Esel“ ist. Oder: Halbesel oder Pferdesel wird der asiatische Esel genannt, weil er sowohl Merkmale der afrikanischen Hausesel als auch der Pferdeartigen zeigt. Oder: Die IUCN hat ihn als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Alles weitere über die Onager des Kölner Zoos erfahren Sie am Donnerstag, dem 26. Juni 2008 um 11.30 Uhr

Zoo Salzburg, 25.06.2008
Alles über Bienen, Blumen und Honig

Am Donnerstag den 26. Juni stehen von 14-16 Uhr Bienen, Blumen und Honig im Mittelpunkt des Geschehens. Das Sammeln von Honigtau wird den Bienen überlassen. Aber ab wann der Honig reif für die Ernte ist, und wie der Honig aus den Waben kommt, zeigen allen Zoobesuchern die beiden Imker Wolfgang Wayrethmayr und Peter Philipp. Und alle sind eingeladen, mitzuarbeiten! Dabei darf der frische Honig von großen und kleinen Schleckermäulern natürlich auch probiert werden. Die Geräteausstellung zeigt, welche Werkzeuge ein Imker für seine Arbeit benötigt. Zoopädagogen erzählen wie die Honigbiene Blumennektar in Honig "verwandelt" und wie der Honig schließlich auf unserem Butterbrot landet. Für Kreative und Rätselfreunde stehen am Basteltisch verschiedene Mal- und Quizblätter zur Verfügung.

Zoo Heidelberg, 25.06.2008
Partyalarm im Zoo Heidelberg mit tollen Preisen

Am letzten Sonntag, den 22. Juni 2008 ging es vor allem für die kleinen Gäste rund im Zoo. Ein großes Kinderfest mit zahlreichen Aktionen lockte viele zu einem Besuch in den Tiergarten. Organisiert wurde die Kinderparty zugunsten des Elefantenhauses des Heidelberger Zoos von Lehrern und Schülern der Ehrhart-Schott-Schule Schwetzingen. Die Schüler des Berufskolleg im Fach Kommunikationsdesign sollten so an einem praktischen Beispiel lernen, eine Veranstaltung zu organisieren, durchzuführen und zu reflektieren. Hierbei wurden sie von Studienrätin Frau Claudia Brinker und ihrem erfahrenen Kollegen Peter Mohr maßgeblich unterstützt. Das Ziel sollte dabei sein, die aufkommenden Kosten durch Sponsoren zu decken und noch einen Überschuss als Spende für den Neubau des Elefantenhauses zu erwirtschaften; dank einer großen Spende und den Einnahmen konnte die Ehrhart-Schott-Schule ca. 1600,- Euro dem Zoo übergeben. Mit Hilfe der vielen Sponsoren gab es beim „Partyalarm“ große Gewinne und viele Trostpreise, so dass kein Kind mit leeren Händen nach Hause gehen musste. Der Höhepunkt in diesem Jahr war die große Verlosung zum Ende des Kinderfestes. Für Unterhaltung sorgten neben den anderen Aktivitäten der Musikverein Nussloch e.V., der BIS-Choir mit Bernhard Bentgens und für die kleinen Besucher die Hüpfburg neben dem Spielplatz. Nach diesem wirklich gelungenen Kinderfest freuen sich Zoo und die Erhart-Schott-Schule schon jetzt auf den nächsten Partyalarm.

Natur- und Tierpark Goldau, 25.06.2008
Die Kaisergeburt
Betriebsgebäude des Natur- und Tierparks Goldau: Es ist Mittwoch, 8:30, ich sitze am Computer, nippe am Kaffee. Plötzlich stoßen meine Füße unter dem Tisch auf etwas pelzig Weiches. Na gut, draußen, im Park, da wimmelt es von pelzigen Kreaturen, aber unter dem Tisch? Ich erfahre später, dass am frühen Morgen eine Zwergziege bei der Geburt ihres Kleinen Probleme hatte und der Tierarzt gerufen werden musste. Die neugeborene Zwergziege musste per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden. Die Mutter kümmerte sich aber nicht um ihren Sprössling. Kurzum, der Schoppen kam zum Einsatz und die Mutterrolle übernahm unser Tierarzt. Zwar wohlbehütet aber doch schon neugierig, hat sich dann die kleine Ziege auf Erkundungstour begeben bis sie sich unter meinem Schreibtisch zum Schlafen gelegt hatte.

botanika Bremen, 25.06.2008
„Tierische Begegnungen – entdecke die Vielfalt im Tierreich“

Die beiden Waschbärenwaisen Oskar und Elli, die im vergangenen Jahr in der botanika liebevoll mit der Flasche aufgezogen wurden, kommen zur Erholung von ihrem stressigen Filmalltag in die botanika zurück. Oscar und Elli spielten unter anderem in den Serien „Tierärztin Dr. Mertens“ und „Maddin in Love“ mit. Aber der Besucher kann auch heimische Tiere, die nicht mehr für jeden alltäglich sind, wie Schafe, Ziegen, Pony und Esel in einem Außengehege besuchen und streicheln. Und natürlich werden auch viele exotische Filmtiere gezeigt. Aras, Amazonen aber auch Frettchen, Igeltanrek, sowie die Urform der aus Peru stammenden Meerschweinchen und die Riesenspringmaus werden neben anderen Nagetieren in den Schauhäusern der botanika zu sehen sein. Natürlich in einem Klima das dem ihrer Abstammungsländer sehr nahe kommt. Der Besucher kann nun auch endlich Näheres über die sagenumwobenen Lemminge erfahren. Warum stürzen sich diese geselligen Tiere von Klippen? Oder mit den handzahmen Wanderratten, die doch so oft in Dokumentationen über das Mittelalter und Krimis die Bösewichte mimen auf Tuchfühlung gehen. Oder sich vom Werbestar „Ara Helga“, der Modeexpertin ein paar Tipps in Sachen Mode holen. Vom 28. Juni bis 31. August 2008 können die Besucher verschiedene Säugetiere und Vögel der Filmtierzentrale hautnah in der botanika erleben. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zauberhafte Vielfalt“, vermittelt die diesjährige Sonderausstellung verschiedene Lebensweisen und Lebensräume der Tiere hautnah und gibt praktische Beispiele zur Artenvielfalt. Besondere Ferienangebote gibt es Freitags vom 11. Juli bis 22. August um 15.30 Uhr und Samstags vom 12. Juli bis 23. August um 15.30 Uhr.

Zoo Duisburg, 24.06.2008
TIERart – Kunst-Ausstellung im Zoo Duisburg

Natürlich lebt jeder Zoo von der Attraktivität seiner lebenden Tiere. Dennoch gehen Faszination and Anziehungskraft auch von Abbildern lebendiger Wesen aus - ganz besonders dann, wenn sie so meisterhaft präsentiert werden wie derzeit im Rahmen der Ausstellung TIERart. Vom 23. Juni bis zum 23. August 2008 stellt die 1968 geborene Künstlerin und Dipl.-Designerin Audrey HAGEMANN 40 ihrer schönsten Bilder im Aquarium des Zoo Duisburg aus – eingerahmt von der grellbunten Farbenpracht bizarrer Meeresbewohner eines Korallenriffs auf der einen und gemächlichen Schwimmbewegungen riesiger Pacu-Fische des südamerikanischen Amazonasgebiets auf der anderen Seite. Aus der großen Themenvielfalt ihrer Werke stellt die Künstlerin Gemälde von Koala und Katta, Nashorn und Tiger und weiterer Tierarten in unterschiedlichen Techniken vor. Gekonnte Farbspiele und starke Kontraste sind typisch für die Darstellungen von Audrey HAGEMANN, die sämtliche ausgestellten Werke vor Ort zum Verkauf anbietet. Ein Teil des Verkaufserlöses fließt in das derzeitige Amphibien-Schutzprojekt der EAZA, des Dachverbandes der europäischen Zoos und Aquarien!

ZOOM Erlebniswelt, 24.06.2008
Geburten-Boom – der Nachwuchs erobert die Herzen der Besucher

„Hier plumpst ein Giraffen-Baby in die Welt“ titelte das bundesweite Boulevard und zeigte hautnah das kleine Wunder in der ZOOM Erlebniswelt. Wenige Wochen zuvor wurde die Geburt eines Baumstachlers als zoologische Sensation gefeiert. Zwei Neuankömmlinge komplettierten im April die Familie der in der Natur stark bedrohten Roten Varis. Erdmännchen, Servale und ein Watussi Kalb krönten den Frühlingsnachwuchs in der ZOOM Erlebniswelt. Die neuesten Zöglinge sind Seelöwenbabys und Rentierkälber, die für rührende Anblicke sorgen. In der Besuchergunst schließen sie zu King-Dinari auf, der im vergangenen Jahr geboren wurde und seinen Lieblingsplatz noch immer im Arm seiner Mutter Djuba findet. 120 Tierbabys erblickten in der ZOOM Erlebniswelt im vergangenen Jahr das Licht der Welt. In den ersten 100 Tagen 2008 wurde ein wahrer Geburten-Boom verzeichnet: über 50 Neuankömmlinge eroberten die Herzen der Besucher und sorgen für jede Menge Wirbel.
Den Tieren so nah – Faszination unmittelbarer Begegnungen
Mit Worten nahezu unbeschreiblich: nur wenige Zentimeter entfernt stehen sich Mensch und Tier unmittelbar gegenüber. Erstaunen und Respekt bestimmen die Situation. Mannshohe Glasscheiben, natürliche Begrünungen und rauschende Wasserläufe: Begrenzungen verschwimmen, eine ungeahnte Nähe entsteht. Mit großen Schritten traben mächtige Flusspferde heran, temperamentvolle Schimpansen schwingen auf die Besucher zu und imposante Eisbären sind wie zum Greifen nah. Nicht nur Kinderaugen strahlen, wenn die wilden Tiere der Erlebniswelten Afrika und Alaska nur einen Fuß breit vor ihnen stehen – auch Erwachsene erleben die Faszination unmittelbarer Begegnungen in der ZOOM Erlebniswelt gebannt.
Die Wildnis von Alaska und Afrika mitten in NRW
Reißende Wasserläufe, undurchdringliches Dickicht und Sahara-Sand: Für Löwen, Kodiakbären oder Giraffen ist ein komplett naturnaher Lebensraum in der ZOOM Erlebniswelt entstanden. Auf über 25 Hektar leben die exotischen Tierbewohner inmitten unterschiedlicher Vegetationszonen – von der Polarregion über Küstenregenwälder bis hin zu großflächigen Savannenebenen. Weitläufige Reviere, Seehund Flusslandschaften und gewaltige Felsformationen schaffen eine artgerechte Umgebung für die Tiere. Wenn Giraffen galoppierend die Savanne erobern, Löwen majestätisch ihr Revier durchstreifen und Kodiakbären mit ihren mächtigen Pranken in den Flusslauf eintauchen, verbreitet sich ein Gefühl von Abenteuer und Wildnis. Die naturnah gestalteten Erlebniswelten bieten Lebensraum für über 600 Tiere und entführen die Besucher auf eine authentische Abenteuerreise nach Alaska und Afrika – im Herzen des Ruhrgebiets.

Zoo Osnabrück, 24.06.2008
Neue Bewohner: Sandkatze aus Qatar

Nachdem der Sandkatzenkater ein halbes Jahr als Einzelgänger gelebt hat und schon etwas träge wurde, ist er jetzt wieder zu neuem Leben erwacht. Ein äußerst attraktives Sandkatzenweibchen aus Qatar hat wieder Schwung in das Junggesellenleben gebracht. Vor zwei Wochen traf die Sandkatze im Zoo Osnabrück ein. Um ihr Gelegenheit zu geben, sich von dem Transportstress zu erholen und die neue Umgebung zu erkunden, blieb sie zunächst für einige Tage allein. Allerdings hatten die Tiere die Möglichkeit, durch ein so genanntes Schmusegitter Kontakt aufzunehmen und sich gegenseitig zu beschnuppern. Wenn auch für die menschliche Nase sehr streng, gefiel es den beiden Sandkatzen anscheinend, was sie da zu riechen bekamen. Bereits zwei Stunden nach der Zusammengewöhnung kam es zur Paarung. Nach dieser stürmischen ersten Begegnung, ist die Beziehung katzentypisch etwas distanziert, aber durchaus harmonisch. Die kleine Sandkatze ist eine der schönsten wildlebenden Katzenarten. In Deutschland ist diese Art selten zu sehen – nur drei zoologische Gärten halten Sandkatzen. Das neue Weibchen wurde im Al Wabra Wildlife Preservation in Qatar geboren und dem Zoo Osnabrück im Rahmen des Europäischen Zuchtprogramms als Leihgabe überstellt. Der Zoo Osnabrück führt das Internationale Zuchtbuch für die Sandkatze und ist für das Management der Europäischen Zoopopulation verantwortlich.

Zoo Salzburg, 24.06.2008
Badespaß bei den Bären und Eis am Stiel für die Kapuzineraffen!

Die Tiere im Salzburger Zoo genießen nun die sommerlichen Temperaturen. Wie die beiden Braunbären Blanca und Aragon. Vormittags nehmen die beiden meist ein Sonnenbad und wenn die Temperaturen im Laufe des Tages ansteigen, gehen sie gerne ausgiebig Plantschen. Und das im eigenen Bärenpool. Bären sind ausgezeichnete Schwimmer, die sich auch einfach mal im kühlen Nass entspannen. Ganz im Gegensatz zu den Bären sind Kapuzineraffen wasserscheu. Die Salzburger Tierpfleger haben sich für die heißen Tage etwas ganz besonderes einfallen lassen: Eis am Stiel. Im Eis finden die Tiere so manche Überraschung wie Kirschen, Erdbeeren oder Nüsse. Die Mischung ist nie gleich. Deshalb schaut der eine auch mal ganz neugierig auf das Eis des anderen.

Sea Life Oberhausen, 24.06.2008
Deutschland gewinnt das Halbfinale gegen die Türkei…

… so lautet die Vorhersage des Oktopus Orakel im Sea Life Oberhausen. Ist der Oktopus Paul parteiisch? Diese Frage stellten sich heute die Besucher und die Aquaristen im Sea Life Oberhausen. Auch für das nächste Länderspiel der deutschen Elf erkor Paul erneut Deutschland zum Sieger. Es wurde das gleiche Prozedere wie bei den letzten Malen vollzogen: Das Aquaristenteam des Sea Life hatte zwei Gläser auf einer Platte befestigt, auf welchen die Flaggen der beiden gegnerischen Teams geklebt waren. Die beiden mit Leckerbissen gefüllten Gläser wurden dann direkt vor den Augen der Besucher ins Wasser gelassen. Das Glas, welches zuerst von dem Oktopus angegangen wurde, stand für das Siegerteam. Wie in den vergangenen Spielen zuvor entschied sich Paul auch diesmal wieder für das Glas mit der deutschen Flagge. Die Besucher waren höchst erfreut aber munkelten, ob alles mit rechten Dingen vorgehen würde. Wenn der Oktopus Paul recht behalten wird, steht Deutschland am Sonntag im Finale. Auch für die folgenden Spiele der Deutschen Nationalmannschaft wird Paul weiterhin fleißig seine Vorhersagen treffen. Wer sich den Wahrsager einmal persönlich anschauen möchte, kann dies täglich ab 10 Uhr tun. Für alle Fußballfans bietet das Sea Life für den Zeitraum der Fußball-EM einen besonderen Gruppenrabatt: Ab einer Gruppengröße von 11 Personen kostet der Eintritt pro Person nur 11 Euro.

Zoo Frankfurt, 24.06.2008
Nächtliche Expedition mit Lagerfeuer

Für junge Natur- und Tierforscher im Alter von acht bis zwölf Jahren bieten die Naturschutz Botschafter der Zoologischen Gesellschaft und des Zoologischen Gartens Frankfurt im Sommerhalbjahr wieder nächtliche Expeditionen an. Vom Haupteingang des Zoos an der Bernhard-Grzimek-Allee startet ein spannendes Programm mit Rätsel und Spiel, bei dem die jungen Forscher durch den dunklen Zoo geführt werden. Während die Tiere schlafen gehen, wird am Grzimek Camp ein Lagerfeuer entzündet, an dem Geschichten zum Abenteuer Naturschutz erzählt, Spiele veranstaltet und Stockbrot gebacken werden.

Tierpark Chemnitz, 24.06.2008
Tierpark setzt tierisches Fußballorakel fort

Nach dem Einzug der deutschen Mannschaft ins Halbfinale wird im Tierpark weiter orakelt. Weil sie bereits erfolgreich das erste Spielergebnis, Deutschland – Polen, vorausgesagt haben, dürfen die Stachelschweine heute, am Dienstag, dem 24.6.08, um 11:00 Uhr, ihren Tipp für das Spiel Deutschland - Türkei abgeben, das am Mittwoch, dem 25.06. stattfindet.

NaturZoo Rheine, 24.06.2008
Sommerabend-Führungen im NaturZoo

Erstmals bietet der NaturZoo Rheine an jedem Mittwoch in den Sommerferien „Sommerabend-Führungen“ an. Die Zoorundgänge, die um 18.00 Uhr beginnen, folgen jeweils einem bestimmten Thema und versprechen in gleichem Maße informative Erholung nach Feierabend und ein besonderes Ferienerlebnis.

Zoo Berlin, 23.06.2008
Nachwuchs bei eleganten Küstenbewohnern: 8 Säbelschnäbler geschlüpft!

Zu den besonders auffälligen Bewohnern der Küstenregionen gehören die elegant schwarz-weiß gefärbten Säbelschnäbler mit den langen Beinen und den ebenfalls langen, aufwärts gebogenen Schnäbeln. Sie bewohnen nahezu die gesamte europäische Küste von Island bis Finnland und die Mittelmeerregion. In diesem Jahr waren die knapp 40 cm großen Säbelschnäbler in der Strandvogelvoliere des Zoos besonders fleißig. Bisher schlüpften in den letzten Tagen bereits acht Jungvögel, die aus Sicherheitsgründen von den Tierpflegern gleich nach dem Schlupf eingesammelt und zur Aufzucht in die Fasanerie gebracht wurden. Die Anfangsnahrung für die Kleinen besteht aus feinem Insektenfutter, das sie mit seitlichen Schnabelbewegungen von der Wasseroberfläche aufnehmen. Die Jungen wachsen sehr schnell, schließlich müssen sie bereits im Frühherbst fit für den Zug in günstige, südlich gelegene Winterquartiere sein.

Zoo Basel, 23.06.2008
Kind im Basler Zoo ins Wolfsgehege gestürzt

Am Montag, 23. Juni 2008, etwas nach 13:30 Uhr, stürzte ein 10-jähriger Knabe in den Wassergraben des Wolfsgeheges des Zoo Basel. Das Kind wurde unvermittelt von einer Wölfin angegriffen und dabei durch Bisse am Kopf verletzt. Einem zufällig anwesenden Zoobesucher gelang es, den Knaben aus dem Wasser zu ziehen, während eine 14-jährige Helferin aus den Kinderzoo mit ihrem Rucksack nach dem Tier schlug und so von weiteren Angriffen abhalten konnte. Das verletzte Kind wurde unverzüglich durch die Basler Berufssanität in die Notfallstation des Bruderholzspitals eingeliefert, wo glücklicherweise keine schwereren Verletzungen diagnostiziert werden mussten. Der 10 Jahre alte Knabe kommt aus dem Kanton Fribourg und war mit seiner Schulklassen und Begleitpersonen nach Basel zu einem Zoobesuch gereist. Die Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lernpersonen werden durch den psychologischen Dienst der Kantonspolizei betreut. Die exakten Umstände des Sturzes in das Wolfsgehege werden zur Zeit durch das Kriminalkommissariat der Staatsanwaltschaft abgeklärt.

Zoo Landau, 23.06.2008
Sommerworkshops 2008 im Zoo Landau

Ihr habt in den Sommerferien noch nichts vor und Lust, mit ganz viel Spaß Neues und Spannendes über wilde Tiere zu erfahren? In der Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz finden auch in diesem Jahr wieder die Workshops und Sonderworkshops für Kinder und Jugendliche statt. Vom Frosch bis zum Braunbären – es gibt viel zu entdecken und zu erfahren, und es ist für jeden was dabei!

Tierpark Essehof, 23.06.2008
Erdmännchen ziehen nach Essehof

Das früher als Aravoliere genutzte Gehege wurde in den letzten Wochen vollkommen umgestaltet, modernisiert und im afrikanischen Stil eingerichtet. Es soll nun das neue Zuhause für eine Erdmännchenfamilie werden. Seit letzter Woche lebt hier ein Erdmännchenpaar. Beide Tiere müssen sich erst noch kennenlernen, denn sie stammen aus verschiedenen Regionen Deutschlands. Während das weibliche Tier aus dem Allwetterzoo Münster stammt, war das männliche Tier bisher im Zoo Leipzig zu Hause. Das erste Zusammentreffen der beiden Tiere verlief friedlich und lässt auf baldigen Erdmännchennachwuchs im Tierpark Essehof hoffen.

Wild- und Abenteuerpark Müden/Örtze, 23.06.2008
Die Elche kommen!
im Rahmen der konzeptionellen Umgestaltung des Wild- und Abenteuerparks Müden erwartet unsere Besucher nach der Einführung der sonntäglichen Flugschau der Eventfalknerei nun eine weitere Neuerung: Die Elche kommen! Auf dem weitläufigen Parkgelände wartet eines der schönsten Elchgehege Deutschlands, das einzige in der Südheide, auf die Ankunft zweier Hirsche. Am 2. Juli um 14 Uhr wird Parkleiter Ralf Neumann die beiden Neuankömmlinge aus dem Wildpark Schloss Tambach bei Coburg und dem Tierpark Neumünster vorstellen und über geplante Aktionen zum ersten Wildpark-Wochenende mit den beiden Elchen informieren.

Wisentgehege Springe, 23.06.2008
80 Jahre Wisentgehege Springe - Eröffnung der Bilderausstellung

80 Jahre sind ein Grund zur Freude und zum Feiern. Deshalb lädt das Wisentgehege ein zur Eröffnung einer Ausstellung über die 80-jährige Geschichte des beliebten Wildgeheges. Am Sonntag, den 29. Juni um 11.00 Uhr wird Forstdirektor Menzel, Leiter des Niedersächsischen Forstamtes Saupark an der Köhlerhütte im Wisentgehege in einem Vortrag über die Erfolgsgeschichte des Wisentgeheges berichten und im Anschluss die Ausstellung eröffnen. Sie wird an der Köhlerhütte bis zum Ende der Sommerferien zu besichtigen sein. Auf verschiedenen, wetterfesten Ausstellungstafeln informiert das Wisentgehege über seine Geschichte, seine Entwicklung und seine Schwerpunkte. Als im September 1928 der erste Wisentstier namens „Bernstein“, genannt „Iwan“, in Springe eintraf, war nicht absehbar, welchen Erfolg und welche Bedeutung die Springer Wisentzucht einmal haben würde. Es war sehr fraglich, ob es gelingen konnte, den Wisent vor dem Aussterben zu bewahren. Nur noch 56 Tiere dieser Art gab es weltweit, ausschließlich in menschlicher Obhut. Als eine der ersten Zuchtstätten hat das Wisentgehege mit inzwischen über 300 Nachzuchten erheblich zum Erhalt der Tierart beigetragen. Viele spätere Zuchtstätten in ganz Europa, aber auch Wiederansiedlungsprojekte in Osteuropa begründen sich auf die Springer Zucht. Nach wie vor ist der Wisent das Flagschiff im Wisentgehege, aber längst ist er nicht mehr das einzige Thema. Das Wisentgehege hat sich im Laufe seiner Geschichte zu einem Wildgehege mit ca. 100 europäischen Wildtierarten entwickelt. Neben dem Wisent werden viele andere bedrohte Arten, wie z. B. das Przewalskipferd gezüchtet und in Abstimmung mit den europäischen Erhaltungszuchtprogrammen für Wiederansiedlungen abgegeben. Die Niedersächsischen Landesforste betreiben das Wisentgehege heute auch, um dem gesetzlichen Auftrag der Umweltbildung nachzukommen. Naturschutz, Artenschutz, Tierschutz, Waldökologie und viele andere Naturthemen werden Besuchern anschaulich und unterhaltsam vermittelt und vorgelebt. Die Gehegeschule mit dem Schwerpunkt bei Kindern und Jugendlichen und der Falkenhof mit täglich zwei Flugvorführungen leisten dazu einen erheblichen und vor allem unterhaltsamen Beitrag. Der Besuch der Ausstellung ist natürlich im Eintrittspreis enthalten.

Zoo Hannover, 20.06.2008
Ministerpräsident reist mit Hundeschlitten an den Yukon

Ganz in der Tradition des Landes reiste Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff mit dem Hundeschlitten an den Yukon. Oder zumindest dorthin, wo in zwei Jahren der Yukon fließen wird: In die neue Zoowelt „Yukon Bay“ im Erlebnis-Zoo Hannover. Umrahmt von sechs aufgeregten Schlittenhunden überreichte Ministerpräsident Wulff Regionspräsident Hauke Jagau und Zoodirektor Klaus-Michael Machens den Förderbescheid des Landes Niedersachsen über 10 Millionen Euro für eben jene Zoolandschaft – die neue Heimat für Eisbären, Robben. Wölfe, Karibus, Bisons und Präriehunde. Das Gesamtinvestitionsvolumen für Yukon Bay beträgt rund 31 Millionen Euro. 2010 soll Yukon Bay eröffnet werden. Der Weg durch Yukon Bay ist eine Reise durch die raue Wildnis am Yukon, bei der längst vergangene Goldgräberromantik wieder aufkommt und Abenteuer locken. Ähnlich wie die Goldgräber des 19. Jahrhunderts, durchwandern die Zoobesucher „Wälder“, felsige Landschaften, Schluchten und Höhlen, bis sie schließlich in den Hafen von Yukon Bay gelangen. Der Eingang zu der sechsten Themenwelt im Erlebnis-Zoo ist ein alter Bergwerkstollen an dessen Ende sich eine dichte Taigalandschaft öffnet, in der Karibus und Bisons grasen – beobachtet von einem Rudel Wölfe in einer Schlucht. Der Weg führt weiter vorbei an den Wölfen durch eine Goldmine mit teilweise eingestürzten Wänden. Lediglich Glasscheiben in den Wänden trennen Mensch und Tier. Auf dem Weg in das Städtchen Yukon Bay tummeln sich putzige Präriehunde. Hinter dem Wald liegt der Hafen von Yukon Bay mit großen Hafenbecken, Lagerhallen, Schuppen in Alaska-typischer Holzbauweise, Ponton mit Lastenkran und einem leicht schräg liegenden Schiff am Pier. Hier tummeln sich Robben, die im Becken baden oder bei den Fischerhäusern in der Sonne liegen. Vor der Kulisse der Hafenanlage mit Frachtkisten, Fischernetzen und Reusen findet täglich die Robbenshow statt. Ein Stück weiter liegt ein leck geschlagenes Schiff im Hafenbecken. Hier hat ein findiger Pinguin-Liebhaber den „Nördlichsten Pinguin-Zoo der Welt“ eingerichtet. Die Pinguine haben inzwischen das ganze Schiff besetzt, sie springen von Ebene zu Ebene und sausen durch den vollgelaufenen Schiffskörper. Hinter dem alten Schiff leben Eisbären in einer Meeresbucht. Eine karge Tundralandschaft zieht sich von der Bucht bis zum Hafen. Eisbären schwimmen im Wasser oder dösen auf den Felsen, die zum Teil bewachsen sind. Eisbärenmütter ziehen ihre Jungen in ruhig gelegenen Höhlen groß. Von einem Stahlponton aus kann man die ganze Bucht mit den Eisbären überblicken. Unvergessliche Einblicke in das Leben der Eisbären bietet „Henry Charters Unterwasserwelt“, in der man die Tiere tauchend und schwebend beobachten kann. Rechterhand liegt das Becken, in dem die Robben schwimmen. Links das alte Schiffswrack, in dem die Pinguine spielen. Durch ein Loch in der Schiffswand gelangt man in den Schiffsrumpf. Über den Besuchern „fliegen“ die Pinguine in gläsernen Röhren durchs Wasser. Die Bullaugen auf der anderen Seite geben den Blick auf die Eisbären unter Wasser frei, die direkt am Schiff in der Meeresbucht baden. Mit Yukon Bay setzt der Zoo Hannover sein Erlebnis-Konzept konsequent fort.

Zoo Augsburg, 20.06.2008
Giraffen - Nachwuchs im Augsburger Zoo

Am 17. Juni erblickte ein Giraffenkind das Licht der Welt! Bereits einen Tag zuvor zeigte das angeschwollene Euter der Mutter die bevorstehende Geburt an. Gegen 14 Uhr war es dann soweit: ein Vorderbein kam zum Vorschein. Etwa 4 Stunden später plumpste das Jungtier auf das vorbereitete Strohlager; eine Stunde später stand es schon auf allen Vieren. Es ist ein kräftiger Junge. Die Geburt verlief ruhig und komplikationslos, nicht selbstverständlich bei einer Giraffe. Der Tierpfleger, Danilo Rösch, hat die Geburt von Anfang an beobachtet und erst einmal tief durchgeatmet, als alles glücklich vorbei war. Er ist trotzdem über Nacht bei den Giraffen geblieben, falls es noch Schwierigkeiten gegeben hätte. Es ist das erste Kind der 5-jährigen „Lada“. Sie kümmert sich ganz fürsorglich um ihr Kleines, das bei der Geburt immerhin schon 1,75 m groß ist. Im Laufe seines Lebens wird es die Höhe von 5 Metern und mehr erreichen können. Der Vater „Marvin“ stand während der Geburt in der Nachbarbox, war aber mehr mit Fressen beschäftigt als das er der jungen Mutter moralische Unterstützung geben konnte. Unsere andere weibliche Giraffe „Jamie“ erwartet ebenfalls in den nächsten Wochen Nachwuchs. Es bleibt zu hoffen, dass es auch hier problemlos abläuft.

Westküstenpark, 20.06.2008
„Raus aus dem Schafspelz“ am 29. Juni 2008 im Westküstenpark

St. Peter-Ording - „Raus aus dem Schafspelz“ lautet das Motto am 29. Juni 2008 im Westküstenpark. Einen Tag lang wird sich in dem vom internationalen „Berufsverband der Zootierpfleger“ (BdZ) für seine Tierpräsentation ausgezeichneten Tierpark alles um die angeblich so dummen Schafe drehen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Nordfriesischen Lammtage statt und wird um 11 Uhr vom Kreispräsidenten Helmut Wree eröffnet. Nordfrieslands Lammkönigin Gesa Christiansen wird als Ehrengast auf neugierige Fragen antworten. Hauptattraktion wird die Schafschur sein, sagt Parkleiter Peter Marke. Auf die Besucher wartet ein buntes Familienprogramm rund ums Thema „Schaf“: Basteln mit Schafwolle, Filzen, eine Schafrallye mit tollen Preisen, und Spiele auf der Festwiese. Im Westküstenpark werden Schafrassen gehalten und gezüchtet, die sehr selten geworden sind. Dazu gehört unter anderem die Skudde - die kleinste Schafrasse der Welt. Nebenbei kann man auch viel Interessantes über die wolligen Deichbewohner lernen. Sind sie doch nicht nur eine schöne Zierde auf dem Deich, sondern auch wichtig für die Deich- und Landschaftspflege.

Zoo Dresden, 20.06.2008
„Sport frei“ zum Orchestertreffen im Zoo - Landestreffen Sächsischer Kinder und Nachwuchsorchester und Jugendsportlergala im Dresdner Zoo

Musikalisch und sportlich gleichermaßen geht es am 22. Juni im Dresdner Zoo zu. Ab 10.00 Uhr startet das 7. Landestreffen sächsischer Kinder- und Nachwuchsorchester mit 13 Orchestern und über 350 Musikerinnen und Musikern. Die Nachwuchsmusiker zeigen, wie geschickt sie mit ihren Instrumenten umgehen können und präsentieren sich einem großen Publikum auf zwei Bühnen im Dresdner Zoo. Aus Leipzig sind die „Minibrass Leipzig“ und die „Pfiffigen Musikusse“ dabei, aus Brandis die „Jungbläser“ und die „Bernsdorfer Piccolos“. Mit dem Einzug der Nachwuchsabteilung des Fanfarenzuges Dresden gegen 15.00 Uhr übernimmt dann die Sportjugend die Zoobühne. Es werden sich viele Kinder- und Jugendsportvereine präsentieren. Höhepunkt der Jugendsportlergala ist selbstverständlich die Ehrung der besten Nachwuchssportler 2007. Umrahmt wird das Ganze mit einem schwungvollen und bewegungsreichen Mitmachprogramm, welches von Trampolinspringen und Bungee-Run bis hin zu Getränkekästenstapeln, Unfallschminken und „Dresden Monarchs“-Hüpfburg reicht. Bis 19.00 Uhr haben nicht nur die Sportler, sondern natürlich auch die Zoobesucher die Möglichkeit, ihre Fitness unter Beweis zu stellen. Besonderen Spielspass verspricht die „Human-Table-Foodball-Arena“, wo man sich schon in die richtige Stimmung für das EM-Halbfinale der deutschen Nationalmannschaft bringen kann.

Zoo Duisburg, 20.06.2008
Zootage 2008 – Der Zoo Duisburg stellt sich vor

Wie schwer ist ein Koala? Was ist die Lieblingsspeise der Erdmännchen? Womit spielt ein Löwe? Kennen Sie die Lösungen? Oder haben Sie vielleicht selber Fragen, zu denen Sie keine Antwort wissen? Auch in diesem Jahr können die Besucher wieder hinter die Kulissen des Zoo Duisburg blicken und die Zoomitarbeiter nach ihren Lieblingen befragen. In zahlreichen Sonderfütterungen stellen die Tierpfleger ihre Tiere vor und erzählen kleine Episoden aus dem täglichen Umgang mit Elefanten, Riesenottern und Orang-Utans. Wie viel und was verputzt ein Nashorn pro Tag? Schmecken den Koalas alle Eukalyptusarten gleich? Was verfüttert der Zoo in der Fasanerie? Bei der einen oder anderen Aktion dürfen natürlich auch die Besucher helfen. Ponys striegeln, Affenspielzeug basteln, Zebras füttern, mit der Blaspistole schießen und vor allem fragen, fragen, fragen. Jeder kann seinen Zootage-Rundgang individuell zusammenstellen und am Zootagequiz teilnehmen, um Familienpässe für den Zoo zu gewinnen. Während Peter Allenschläger, Naturschutzbeauftragter des Zoos, am Samstag zu einem Naturkundeseminar einlädt, liest Mik Schulz zugunsten der EAZA-Amphibienkampagne aus seinem Buch „Grimberg, die Zoomaus“ vor. Am Sonntag präsentiert sich der Förderverein, zum seinem 75-jährigen Jubiläum, am Tigergehege mit einer Zoo-Olympiade für Kinder und an der Storchwiese können die Lieblingstiere aus Papier gefaltet werden. Für Groß und Klein ist im Zoo Duisburg bestens gesorgt. Schauen Sie doch einfach mal vorbei.

Zoo Wuppertal, 20.06.2008
Sonntagskonzert im Zoo
auch am kommenden Sonntag, dem 22.Juni 2008, wird der Zoo-Besuch musikalisch begleitet. Das Bergische Blechbläserensemble präsentiert in der Zeit von 15.00 bis 16.00 Uhr eine bunte Melodienfolge in der Musikmuschel am Blumenrondell.

Opel-Zoo, 20.06.2008
Großes Ferienprogramm im Opel-Zoo - Führungen, Zooschulangebot, Märchenstunden und ZooFari
Sommerferien im Opel-Zoo: Das ist nicht nur ein Ausflug zu 1.400 Tieren in rund 200 Arten, darunter vielen Jungtieren, und zu den beliebten Abenteuerspielplätzen, sondern das ist auch ein interessantes und umfangreiches Programm für große und kleine Kinder. Jeden Dienstag wird um 11 Uhr eine Führung mit wechselnden Themen angeboten. Da geht es speziell zu den Jungtieren, an einem anderen Dienstag zu den Elefanten oder zu den „Großen Tieren“ im Opel-Zoo. Jeden Mittwoch können die größeren und kleineren Kinder von 10 bis 13 Uhr in der Zooschule Knochen, Zähne und Schädel von verschiedenen Tieren anfassen und vergleichen, unterschiedlichen Federn, ihren Aufbau und ihre Funktion kennenlernen oder rätseln, welcher Vogel wohl dunkelgrüne Eier legt. Passend zum Jahr des Frosches, mit dem der Opel-Zoo sich den weltweiten Kampagnen zur Amphibienkrise angeschlossen hat, leiten die Zoopädagogen die Kinder bei Bastelarbeiten rund um das Thema Frosch an. Und für die größeren Kinder haben sich die Zoopädagogen dieses Jahr etwas Besonderes ausgedacht: Sie dürfen sich an einem „Haiku“ versuchen und ein solches japanisches Gedicht mit 17 Silben nach bestimmten Vorgaben zum Thema Tier im Allgemeinen und Frosch im Besonderen schreiben. Das macht Spaß und ist dazu noch ein wenig kniffelig. Damit die Kleinen nicht zu kurz kommen, können sie sich dann ein „Elfchen“ ausdenken und mit 11 Wörtern ein Tiergedicht schreiben. Donnerstags um 11 Uhr ist dann wieder der beliebte Märchenerzähler Claus Claussen im Opel-Zoo, der die Kinder (und auch die begleitenden Erwachsenen) in das Reich der Tierfabeln, -märchen und –mythen entführt und in seiner unnachahmlichen Erzählweise Tiergeschichten aus der ganzen Welt darbietet. Und zum Ende der Sommerferien am 1. und 2. August ist der Opel-Zoo jeweils von 20.30 bis 24 Uhr zur ZooFari, den Afrikanischen Nächten mit Lifemusik, kommentierten Schaufütterungen und speziellem Kinderprogramm geöffnet. So bietet der Opel-Zoo in den Sommerferien für Jung und Alt ein besonderes Programm, aber im Vordergrund bleiben natürlich die Tiere, darunter die einzigen Elefanten in Hessen, die Giraffen, Zebras, Gnus und Impalas in der Anlage Afrika Savanne, die Roten Pandabären, Braunen Hyänen, die verschienen Hirscharten, die Affen, aber auch Luchse, Wildkatzen oder Eisfüchse im Waldrevier: In jedem Gehege gibt es etwas zu entdecken und zu erkunden. Und erstmals lockt auch das neue Freiland-Aquaterrarium an der Zooschule, bei dem man nicht nur vom Aussterben bedrohte einheimische Amphibien und Reptilien beobachten kann, sondern wo auch Schautafeln die weltweite Amphibienkrise erläutern.

Opel-Zoo, 19.06.2008
Jungtiere bei Gnus, Zebras und Impalas
Geburtenschwemme in der neuen Anlage Afrika Savanne im Opel-Zoo

Die Sommerferien in Hessen haben nun endlich begonnen und es locken viele Ausflugsmöglichkeiten. Ein besonders schönes Ziel ist da immer wieder der Opel-Zoo mit seinen über 1.400 Tieren in rund 200 Arten, darunter den einzigen Elefanten in Hessen. Ein besonderes Erlebnis bietet dieses Jahr die Anlage Afrika Savanne, die im September 2006 eröffnet wurde: Inzwischen sind die Tiere eingewöhnt und man kann stundenlang am Wasserloch stehen und die noch recht jungen Tiere und ihre interessanten Beziehungen untereinander beobachten. Da stürmen die vier Giraffen aus dem Vorgehege auf die Anlage, warum nur bleibt eine stehen, während die anderen drei sich sofort über die Äste hermachen, die am Baobab und an den anderen Futterstellen angebracht sind? Da liefert sich der Gnubulle Rudi heftige, aber nicht ganz ernst gemeinte Schaugefechte mit dem Giraffenbullen Gregor. Da preschen die Zebras voller Übermut in wildem Galopp über die große Anlage, ganz so wie in ihrer Heimat Afrika, wenn sie von einem Raubtier aufgeschreckt werden. Und da sieht man die scheuen Impalas am hinteren Ende der Anlage friedlich grasend und auf ihre Jungtiere achtend. Ja, und das ist eine wahre Augenweide: Die vielen Jungtiere, die in dem neuen Savannengelände zur Welt gekommen und lebendiger Beweis für das Funktionieren der Anlage sind. Im letzten Jahr schon hatten die Gnus und Zebras Nachwuchs. Und in diesem Jahr sind ein weiteres Gnu (geboren im Juni) und fünf Impalas (geboren im Mai und Juni) hinzugekommen und begeistern nun mit ihren fröhlichen Bocksprüngen und ihrem niedlichen Aussehen die Besucher. Weitere Jungtiere gibt es natürlich auch in den anderen Bereichen des Opel-Zoos, so z.B. bei den seltenen Mesopotamischen Damhirschen, die nun wieder vom neuen Panoramaweg bei den Pandabären beobachtet werden können. Aber auch bei den Rothirschen, den Wildkatzen, den Vietnam-Sikahirschen, bei den Rotgesichtsmakaken, bei den Europäischen Nerzen und regelmäßig bei den vielen Ziegen auf der Ziegenwiese und im Streichelzoo. Und so wird der Ausflug in den Opel-Zoo zu einem vergnüglichen Erlebnis und Jung und Alt können viele Stunden beim Beobachten der Tiere oder auch beim Spielen und Ausruhen auf den großen Abenteuerspielplätzen verbringen.

Zoo Berlin, 19.06.2008
Der Erdbeerfrosch im Regenwald besucht den Opa Reginald - Vorstellung des neuen Abenteuerbuchs von Thomas Mac Pfeifer im Zoo-Aquarium Berlin
Der Berliner Journalist und Kinderbuchautor Thomas Mac Pfeifer hat ein neues Abenteuerbuch über Tierkinder geschrieben. Der Titel lautet „Der Erdbeerfrosch im Regenwald besucht den Opa Reginald“. Darin beschreibt Mac Pfeifer, dass Winrich, der Erdbeerfrosch, eine Erbschaft von 500.000 Quadratkilometer Regenwald und 10.000 Regenschirme gemacht hat und nun aus dem Zoo in sein Heimat nach Südamerika fahren muss. Eine aufregende Reise, auf der von seinen beiden Freunden Hups und Pups, einem kleinen Känguruh und einem Stinktier-Kind begleitet wird, beginnt. Höhepunkt ist der Bericht von Opa Reginald über das Leben der Erdbeerfrösche. Und der beginnt so: Quak, quak, quak. Wir freuen uns sehr, dass der Autor sein neues Kinderbuch im 2. Stock des Zoo-Aquariums direkt vor den Erdbeerfröschen vorstellen wird. Thomas Mac Pfeifer wird eine Lesung aus seinem neuen Buch vornehmen. Als Publikum sind Schulkinder aus der Evangelischen Schule Charlottenburg mit dabei. Termin: 18. Juni 2008, 11.30 Uhr im 2. Stock des Zoo-Aquariums vor den Fröschen.

Zoo Köln, 19.06.2007
Das KVB-Orchester unter der bewährten Leitung von Patrick Dreier setzt die langjährige Tradition fort, im Kölner Zoo Konzerte anzubieten. Sie finden auf der Bühne vor dem Zoorestaurant statt und sind im Eintrittspreis inbegriffen. Es wird musiziert am 22.6., 29.6., 24.8. und 7.9.2008 jeweils ab 12.00 Uhr. Bestellen Sie sich einen Kaffee und genießen Sie ganz entspannt die Musik.

Tierpark Berlin, 19.06.2008
Erstmals Zwillinge beim Elch im Tierpark Berlin geboren

Der Tierpark Berlin kann erstmals in seiner 53-jährigen Geschichte die Geburt von Zwillingen beim Europäischen Elch verbuchen. Am Morgen des 19.Mai 2008 brachte die Kuh Beta (geb. 2003 im Zoo Skansen, Schweden) männliche Zwillinge zur Welt. Beta ist mittlerweile eine erfahrene Elchmutter, denn sie hatte schon 2006 und 2007 jeweils ein Kalb, welche sie gut aufgezogen hat. Vater ist der 2003 im schwedischen Zoo Kolmarden geborene Linus. Beide Tiere kamen damals als Halbjährige für die 2004 neu eröffneten Gebirgstieranlagen (europäischer Teil) in den Tierpark Berlin. Inzwischen sind beide zu stattlichen Exemplaren herangewachsen. Die beiden Zwillingskälber erhielten von den Tierpflegern die Namen Max und Moritz. Das Geburtsgewicht betrug knapp 13 kg und schon zwei Tage nach der Geburt konnten Beta und ihre beiden Kälber wieder zur restlichen Gruppe auf die Außenanlage gelassen werden. Auch in der Wildbahn, den Laub- und Mischwäldern mit Sümpfen und Wasserflächen von Norwegen bis nach Sibirien, können sich mehrere Mütter mit ihren Jungen zusammenfinden. Größere Rudel wie etwa beim Rothirsch bilden Elche dabei aber nicht. Während bei vielen mittelgroßen und großen Hirscharten wie Rothirsch, Leierhirsch oder dem Milu in der Regel nur Einlinge geboren werden, bringen zum einen die kleinen, entwicklungsgeschichtlich primitiven Hirscharten wie etwa das Moschustier oder das Wasserreh sowie interessanterweise eben auch die größte Hirschart, der Elch öfters auch Zwillinge zur Welt.

Tiergarten Nürnberg, 19.06.2008
Schnullerkrankheit: Flockes Schnauze krümmt sich bei längerem Saugen

Eisbärin Flocke im Nürnberger Tiergarten hat manchmal eine krumme Nase. Doch die Krümmung der immer länger werdenden Schnauze des sechs Monate alten Eisbärenkindes sei nicht von Dauer, stellte Tiergarten-Tierärztin Dr. Katrin Baumgartner am Donnerstag, 19. Juni 2008, fest. „Obwohl inzwischen im Teenageralter angekommen, saugt Flocke noch immer häufig an ihrem Plastikschnuller. Den benutzt sie zur Beruhigung wie kleine Kinder einen Beißring. Flockes Kauspielzeug ist innen an der Gittertür ihres Stalls befestigt. Kommt sie nach einer längeren Ruhepause zurück ins Freigehege, ist häufig die Schnauze schief“, erläutert Dr. Baumgartner das Geschehen. Was also macht Flocke im Gehege? Beim „Schnullern“ verbiegt offenbar der Sauger die Bärennase nach rechts oder nach links. Es scheint, als ob Flocke die Nase rümpfen würde. Wenn Flocke den Schnuller länger im Maul behält, bleibt die Schnauze für einige Zeit in dieser Form, bevor sie wieder in ihre normale Lage zurückkehrt. Flocke spielt und „zwar mittlerweile oftmals ganz allein. Sie macht das jetzt richtig gut und wir sind sehr froh, dass sie immer selbstständiger wird“, betont Baumgartner. Tierpfleger Harald Hager verteilt Spielsachen im ganzen Gehege. Und Flocke freut es. Wenn sie zum Beispiel in einem Eimer eine Eisbombe mit eingefrorenen Äpfeln, Birnen und Karotten findet, beschäftigt sie sich damit lange und ausdauernd. Anders geht es auch fast nicht mehr, denn „wir sind keine Bären“, sagt Hager. „Den Schwung, den Flocke mit ihrem Gewicht von 45 Kilogramm entwickelt, halten wir Zweibeiner bald nicht mehr stand. Da haut sie uns glatt um.“ Ein paar Streicheleinheiten sind natürlich trotzdem immer noch drin. Flocke ist zwar ungestüm, aber nicht absichtlich grob.

Zoo Landau, 19.06.2008
Vier Kindergeburtstage im Zoo Landau für die Gewinner des Zoo-ÖPNV-Quiz

Beim Landauer Kindertag am 7. Juni 2008 war am gemeinsamen Stand des Zoo Landau in der Pfalz zusammen mit dem ÖPNV „tierisch“ was los. Der neue individuelle Zoo-Fahrplan mit allen Anreisemöglichkeiten mit Bus und Bahn aus Richtung Karlsruhe, Pirmasens und Neustadt zum Hauptbahnhof Landau und den innerstädtischen Buslinien zum Zoo wurde vorgestellt. Dieser ist Teil des Projekts „CO2-neutraler Zoo“ und soll Zoobesucher dazu animieren, ihre Autos stehen zu lassen und so die CO2-Bilanz des Zoos zu verbessern. Außerdem gab es Infos rund um den ÖPNV und den Zoo, sowie die Möglichkeit, das Wissen gleich bei einem von beiden Kooperationspartnern erstellten Quiz unter Beweis zu stellen. Fast 80 Kindern gingen im neuen Fahrplan und den Zooflyern auf die Suche nach den richtigen Antworten. Die Beigeordnete und Zoodezernentin Maria Helene Schlösser zog am 17. Juni gemeinsam mit der Landauer ÖPNV-Beauftragten, Anke Meißner, und Zooverwalterin, Dr. Christina Schubert, aus den richtig beantworteten Quizbögen die glücklichen Gewinner. Vier Kinder können sich über einen tollen Nachmittag im Zoo Landau im Rahmen eines von der Zooschule begleiteten Kindergeburtstags freuen. Auch die Busfahrt zum Zoo Landau ist bei dem von der Stadtverwaltung Landau und der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße gestifteten Preis inbegriffen. Einer der Gewinner kommt aus Landau, bei den anderen dreien lohnt sich die Busfahrt noch mehr – sie werden aus Kleinkarlbach, Wernersberg und Eschbach anreisen

Zoo Magdeburg, 19.06.2008
Pergola im Vogelgesangpark wird saniert

Der denkmalgeschützte Vogelgesangpark bekommt eine neue Pergola im Rosengarten. Vandalismus und der Zahn der Zeit haben dazu geführt, dass schon seit geraumer Zeit die Pergola im Rosengarten des Parks für Besucher gesperrt ist. Der Zoologische Garten Magdeburg als neuer Eigentümer des Parks hat sich zum denkmalgerechten Erhalt des Parks verpflichtet. Zusammen mit der Teutloff GmbH, Magdeburg wird im Rahmen einer Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahme, die von der ARGE unterstützt wird, die Pergola in den nächsten Monaten nach historischen Plänen komplett saniert und neu aufgebaut. Die Fertigstellung wird 9 Monate in Anspruch nehmen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 19.06.2008
Sonnenwendfeier um Zoopark Erfurt

Am Samstag den 21. Juni steht wieder der längste Tag des Jahres an und das wird im Zoopark Erfurt gefeiert. Dustys Indian Camp lädt von 10 bis 22 Uhr ein die Sommersonnenwende und fröhlicher Runde zu begehen. Als Höhepunkt wird von 17 bis 18 Uhr das Gitarrenpoporchester „Heiße Drähte“ der Musikschule Erfurt für jede Menge Unterhaltung für Jung und Alt sorgen. Anschließend locken dann Lagerfeuer, herzhaft Gebratenes und Vieles mehr zum weiteren Verweilen.

Tiergarten Schönbrunn, 19.06.2008
ERÖFFNUNG DES NEUEN HEIMTIERPARKS am 23. Juni – 10 Uhr

Im neuen Heimtierpark wird erstmals in einem Zoo gezeigt, wie unsere Heimtiere richtig gehalten werden sollten; Tierschutzfachleute und Zoologen haben die neuesten Erkenntnisse der Verhaltensforschung in eine spielerische Anleitung zur richtigen Tierhaltung gefasst, die sich sowohl an Kinder wie auch an Erwachsene richtet. Zu sehen sind: Meerschweinchen in einem Gehege, wie es sein soll, Kaninchen, die graben und springen können, wie es ihrer Natur entspricht, ein Schwarm Wellensittiche in einer großen, begehbaren Freianlage, Landschildkröten, die wie in ihrer Heimat leben dürfen und Kater Klaro, das Maskottchen des Heimtierparks, der den Besuchern zu Seite steht.

Tiergarten Schönbrunn, 19.06.2008
Österreich nun doch Fußballeuropameister!

Die „Vienna Lions“, die Mannschaft des Tiergarten Schönbrunn, sind mit einem Torverhältnis von 32:4 (!) zum zweiten Mal Sieger des Internationalen Zoofußballturniers und damit gewissermaßen Europameister der Zoofußballer. Am Turnier, das heuer in Frankfurt am Main ausgetragen wurde, nahmen Teams von Mitarbeitern Zoologischer Gärten aus Deutschland, Österreich, Tschechien, der Schweiz und den Niederlanden teil. Gespielt wurde auf kleinen Feldern mit je einem Torhüter und fünf Feldspielern. Im Endspiel holten sich die Wiener mit einem glatten 8:1 gegen FC Wilhelma Stuttgart zum zweiten Mal den gefragten Wanderpokal. 2009 wird das Turnier in Wien ausgetragen.

Zoo Wuppertal, 19.06.2008
37 Kinder in 19 Jahren, Seelöwe "Pepe" ist wieder Vater geworden

Am 31.05.2008 wurde bei uns ein Kalifornischer Seelöwe geboren. Unser stadtbekannter Seelöwenbulle "Pepe" ist mit seinen 22 Jahren nun bereits 37-facher Vater. Neben den Elefanten, Menschenaffen, Pinguinen und den Löwen und Tigern sind die kalifornischen Seelöwen die beliebtesten Tiere im Wuppertaler Zoo. Obwohl das männliche Jungtier sich schon nach wenigen Tagen auf der kleinen Insel inmitten des Seelöwenbeckens mit seiner 6-Jährigen Mutter "Cosima" präsentierte, wagt es sich nun immer selbstbewusster in das Becken, um zu schwimmen. Es wird fast ein ganzes Jahr bei seiner Mutter die sehr fette und eiweißhaltige Milch trinken und erst langsam den Geschmack an Fisch finden. Als erwachsene Tiere tauchen Kalifornische Seelöwen beim Beutefang etwa 40 m tief und suchen nach Fischen und Tintenfischen. Oft tauchen die Seelöwen in Gruppen und kreisen gemeinsam Fischschwärme ein.


Natur- und Artenschutz – Meldungen

taz.de - 24. Juni 2008
Tauende Permafrostböden in Russland
Russlands Präsident Dmitri Medwedjew hat den Umweltschutz zu einer "Frage der nationalen Sicherheit" erklärt. "Unser Land ist in einer bedrohlichen Lage. Wenn wir jetzt nichts tun, werden Teile unseres Landes in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren unbewohnbar sein", erklärte Medwedjew am Wochenende in St. Petersburg. Vor ernsten sichtbaren Klimaveränderungen warnte zugleich der stellvertretende russische Minister für Katastrophenschutz, Ruslan Zalikow.

fr-online.de - 19. Juni 2008
Erschossene Eisbärin war erschöpft
Die Eisbärin, die sich nach Island verirrt hatte und dort am Dienstagabend erschossen wurde, war ein erschöpftes und verletztes Tier, das vermutlich eine Rückreise nach Grönland nicht überlebt hätte. Dies stellte der Kopenhagener Tierarzt Christian Grøndahl bei der Untersuchung des Kadavers fest. Er hatte zuvor vergeblich versucht, das Raubtier zu betäuben. Wetterexperten halten es für möglich, dass Island bald wieder Eisbärenbesuch bekommt. Das Treibeis aus Grönland ist der Insel ungewöhnlich nahe gekommen.

abendblatt.de - 19. Juni 2008
"Der nicht sterben soll" ist tot
Dieses Mal sollte alles anders werden. Während man vor zwei Wochen in Island einen eingewanderten Eisbären einfach abschoss, sollte der neue Island-Bär gerettet werden. Der in London lebende isländische Investment-Milliardär Thor Björgulfsson (41) hatte versprochen, die Kosten für eine Rückreise nach Grönland zu übernehmen. Der Kopenhagener Zoo meldete sogar, dass man den Bären übernehmen würde, falls es ein Weibchen sein sollte. Die Isländer gaben dem Einwanderer deshalb den alten Wikinger-Namen Ófeig - "Der nicht sterben soll". Aber er bekam nicht einmal zwei ganze Tage auf Island! Tierarzt Carsten Gröndahl vom Kopenhagener Zoo beschwichtigt: "Er war schon alt, er hatte Verletzungen und er war durch die Irrfahrt auf dem Meer bereits sehr geschwächt. Wahrscheinlich hätte er die Betäubungsspritze gar nicht überlebt."

suedkurier.de - 19. Juni 2008
Polizei erschießt Ófeig, den Eisbären
Die Meldungen über den Tod des verirrten Eisbärs auf Island sind undurchsichtig. Zunächst hieß es, er sei "in Panik" auf eine Gruppe Journalisten an der Küste von Nordisland losgestürmt und man habe "keine andere Wahl" gehabt. Nun wird die Meinung eines Experten vermeldet, der behauptet, Ófeig sei durch Alter, Verletzungen und eine lange Irrfahrt auf dem Atlantik stark geschwächt gewesen. Über das zeitweilige Treiben des verirrten Ófeig im Nordwesten der sonst komplett bärenfreien Atlantikinsel hieß es, er habe in einem Vogelreservat "jede Menge rohe Eier gegessen und auch sonst tabula rasa gemacht".

rp-online.de - 19. Juni 2008
Tod eines Eisbären
'Der nicht sterben soll'(Ofeig), so hieß der Eisbär, der eigentlich gerettet werden sollte, nun aber doch gestorben ist. Er hatte eine lange Odyssee auf einer Eissscholle von der Arktis hinter sich, bevor er geschwächt im Norden Islands ca. 80 Kilometer von Saudarkrokkur entfernt an Land gegangen war, sich von Vögeln und Eiern ernährt hatte und am vergangenen Montag von einem 12jährigen Mädchen bei einem Hundespaziergang entdeckt worden war. Wie dem auch sei, es ist schade, dass ein Tier, das vom Aussterben bedroht ist, auf der Roten Liste steht, eine greifbare Überlebenschance nicht wahrnehmen konnte, weil sich einige Menschen nicht richtig verhalten haben.

derstandard.at - 23. Juni 2008
WWF: Erwärmung kostet viele Wale das Leben
Alarm hat die Umweltschutzorganisation WWF vor Beginn der 60. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) anlässlich einer neuen Studie geschlagen: Demnach gefährdet der fortschreitende Klimawandel viele ohnehin bereits bedrohte Walarten zusätzlich. Besonders betroffen sind der Studie zufolge wandernde Walarten der südlichen Erdhalbkugel, die in Kaltwasserregionen ihre wichtigsten Nahrungsquellen haben.

oe1.orf.at - 23. Juni 2008
WWF-Studie: Klimawandel lässt Wale hungern
Harpunen, Fischernetze, Unterwasserlärm, verschmutztes Wasser, Müll im Meer: 300.000 Wale sterben jedes Jahr auf unterschiedlichste und Menschen-verursachte Weise. Die Jagd an sich ist seit 1986 verboten - mit Ausnahmen, wie zum Beispiel zu wissenschaftlichen Zwecken. Und so argumentiert vor allem Japan seinen Walfang; Norwegen oder Island hingegen töten Wale offen - aus wirtschaftlichen Gründen. Doch in der Walfangkommission besteht seit Jahren ein Problem: Es blockieren sich Walfänger und Walschützer. Daher plädieren Umweltorganisationen für eine Reform der internationalen Kommission: Sie müsse alle Bedrohungen für Wale berücksichtigen und sich nicht rein um Fangquoten für die kommerzielle und für die angeblich wissenschaftliche Jagd kümmern.

ad-hoc-news.de - 22. Juni 2008
Wie die Wale gerettet werden können /10 WWF-Forderungen an die IWC-Staaten zum Beginn der 60. IWC-Tagung am Montag
Morgen beginnt die 60. Tagung der Internationalen Walfangkommission IWC in Santiago de Chile. Bis zum 27. Juni debattieren die mittlerweile 80 Mitgliedsstaaten über die Zukunft von Walen, Delfinen und Tümmlern. Doch um was geht es in Chile genau? Der WWF sagt, was geschehen muss, damit viele der hoch bedrohten Meeressäuger - vom über 30 Meter langen Blauwal, dem größten Tier der Erde, bis zum kleinen Zwergwal - auch in drei Jahrzehnten noch in unseren Weltmeeren schwimmen.

tagesspiegel.de - 23. Juni 2008
Japan will mehr Wale fangen
Die Internationale Walfang-Kommission tagt wieder. Doch seit Jahren ist das Gremium nahezu handlungsunfähig, weil sich Walfang-Nationen und Walschützer-Nationen in einem Patt gegenüber stehen. Es geht vor allem um Japans umstrittenen Walfang zu "wissenschaftlichen Zwecken". Um wesentliche Änderungen beschließen zu können, müsste eine der beiden Seiten eine Dreiviertelmehrheit zustande bringen. Das ist für beide Seiten kaum zu schaffen und der Grund für Japan, zum wiederholten Mal indirekt mit einem Austritt aus der IWC zu drohen. Dann würde das Walfang-Moratorium, das Japan unter dem Deckmantel eines "wissenschaftlichen Walfangs" ohnehin nicht beachtet, für Tokio gar nicht mehr gelten. Japan will erzwingen, dass das Moratorium aus dem Jahr 1986 spätestens bei der IWC-Tagung im kommenden Jahr aufgehoben wird. Ein "traditioneller Küstenwalfang" soll zugelassen werden, dafür könnte Japan auf den "wissenschaftlichen Walfang" verzichten, dem in der Saison 2006/2007 nach Informationen der Umweltorganisation WWF 866 Wale zum Opfer gefallen sind.

dradio.de - 23. Juni 2008
Tradition versus Artenschutz
Heutet beginnt die 60. Jahresversammlung der Internationalen Walfangkommission. Die Kommission regelt die Jagd auf Großwale. 1052 Wale hat allein Norwegen in dieser Saison zum Abschuss freigegeben. Dabei geht es dem skandinavischen Land nicht um den wirtschaftlichen Gewinn, es ist vielmehr eine Frage der Tradition. Doch sie steht im Gegensatz zum Artenschutz und der Dezimierung bedrohter Spezies.

focus.de - 23. Juni 2008
Japan erklärt Kompromissbereitschaft
Ziel der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) ist es die Konflikte der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen. Die Blockade zwischen Walfanggegnern und -befürwortern müsse aufgehoben werden um die Wale zu schützen. Im Vorfeld der Konferenz erklärte Japan seine Bereitschaft zu Zugeständnissen. Aus Kreisen von Walschutzorganisationen hieß es, ein Kompromiss sei in Arbeit. Dieser sehe vor, dass Japan vor seiner eigenen Küste Wale jagen dürfe, wenn es zusage, keine Tiere in internationalen Gewässern zu töten.

fr-online.de - 24. Juni 2008
Walfangkommission zwischen Patt und Kompromiß
Bei der 60. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) steht der mögliche Walfang vor Japans Küsten im Mittelpunkt. Der Leiter der Greenpeace-Delegation, Thilo Maack, wies darauf hin, dass die Hauptbedrohung der Wale zurzeit nicht in der Jagd liege. Vielmehr würden pro Jahr 300 000 Wale und Delfine in Fischereinetzen ertrinken, sagte Maack. Zusätzliche Bedrohungen seien der Klimawandel und der Unterwasserlärm durch Schiffe und seismische Untersuchungen. "Wenn sich die veraltete IWC zu einem modernen Instrument des Walschutzes fortentwickeln soll, muss sie sich dieser Probleme annehmen", forderte Maack hinzu.

glocalist.com - 24. Juni 2008
Fischereikrise: Schuld der Wale behauptet - WWF widerlegt
Die Argumentation der Walfischindustrie wird immer skuriller; jetzt sind sogar die Wale schuld am Rückgang des Fischfangs, weshalb sie auch gejagt werden müssen. Der WWF widerlegt dies. Der IFAW möchte ein Walschutzgebiet errichten.

fr-online.de - 24. Juni 2008
Fangquoten - Wale erwarten Zahl ihrer Todesurteile
Wale jagen - heute noch? Für die meisten Menschen ist es praktisch ein Tabu, dem geselligen Meeressäuger mit der Harpune zu Leibe zu rücken. Japan, Norwegen und Island sehen das anders. Vor allem die Japaner wollen den Walfang an ihren Küsten noch ausweiten. Dennoch herrschte am Montag zu Beginn der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) Hoffnung auf einen Kompromiss.

ftd.de - 24. Juni 2008
Japan steht am Pranger
Der Walfang vor der japanischen Küste zu "wissenschaftlichen" Zwecken ist das Hauptthema der Internationalen Walfangkommission (IWC). In Chile unternehmen die Mitgliedstaaten einen Anlauf zur Lösung des Problems. Dabei ist sogar ein Ende des Fangverbots möglich.

focus.de - 24. Juni 2008
Walfangkommission vermeidet strittige Themen
Bei der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) werden kontroverse Themen wie der kommerzielle Walfang vermieden. Die Teilnehmer der Konferenz in der chilenischen Hauptstadt Santiago verständigten sich am Dienstag darauf, die meisten kontroversen Themen von der Tagesordnung zu nehmen. Damit soll eine Blockade von Anhängern und Gegnern des Walfangs vermieden werden. Eine Arbeitsgruppe soll versuchen, die Differenzen beizulegen. Ihr Bericht wird für das kommende Jahr erwartet. IWC-Präsident William Hogarth bezeichnete die Übereinkunft als "einen Schritt nach vorn".

welt.de - 25. uni 2008
Harpunieren als Kulturerbe - Bei der Walfangkonferenz in Chile kommt ein Kompromiss mit Japan in Sicht
Nach Jahren wechselseitiger Blockade könnte bei der 60. Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) ein Kompromiss gefunden werden. Das japanische Fischereiministerium hat Bereitschaft signalisiert, den Walfang auf eine neue Grundlage zu stellen. Bisher deklarierte Japan den Fang von mehr als 1000 Tieren pro Jahr als Forschungsprojekt. Weil das Fleisch auf den Märkten verkauft wird, zweifelten Walfanggegner stets an dieser Behauptung. Das Etikett "Wissenschaft" diene nur dazu, das seit 1986 bestehende Moratorium zu umgehen. Als Gegenleistung für ein Ende des wissenschaftlichen Walfangs könnte den Japanern der Küstenwalfang gestattet werden.
Ausnahmen für traditionellen Küstenwalfang der Ureinwohner gibt es sogar in den USA, obwohl sie seit Jahrzehnten zu den Verfechtern eines totalen Walfangverbots gehören.

sonnenseite.com - 25. Juni 2008
Die Vergiftung der Meere - Ein Boomerang für uns Menschen
OceanCare hat in Zusammenarbeit mit BlueVoice.org ein "White Paper" mit dem Titel "A Shared Fate" erstellt, mit dem Bestreben, dieses an der 60. Internationalen Walfangkonferenz in Santiago de Chile einzubringen. Der Bericht offenbart Zusammenhänge zwischen dem Vorkommen von Umweltgiften in den Meeren und dem Auftreten gewisser Formen von Krebs bei Meeressäugern und Menschen.

tagesanzeiger.ch - 24. Juni 2008
Chile verbietet den Walfang
In Chile dürfen künftig keine Wale mehr gejagt werden. Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet hat die Hohheitsgewässer des Landes zum Schutzgebiet erklärt. "Kein Wal darf mehr in unseren Hoheitsgewässern gejagt werden", sagte die Staatschefin in der ehemaligen Walfangstation Quintay an der Pazifikküste, die in ein Museum umgewandelt wurde. Chile jagt bereits seit 1970 keine Wale mehr. Doch mit der Unterzeichnung wolle sie ein deutliches Zeichen setzen, sagte Bachelet. Das chilenische Wahlfangverbot kam anlässlich der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) zustande, die derzeit in Santiago de Chile stattfindet.

baz.ch - 24. Juni 2008
Chile will Schutzgebiet für Wale an seiner Küste
Die chilenische Küste soll nach dem Willen von Präsidentin Michelle Bachelet ein Schutzgebiet für Wale werden. Bachelet sprach sich zu Beginn der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Santiago am Montag für ein dauerhaftes Walfangverbot in den Gewässern aus.

heise.de - 24. Juni 2008
Die Laute des Blauwals haben sich verändert
Meeresbiologen haben festgestellt, dass sich die Rufe von Blauwalen in letzter Zeit verändert haben. John Hildebrand vom Scripps Institution of Oceanography an der University of California in San Diego, der seit den 60er Jahren die Gesänge aufzeichnet, hat im Vergleich entdeckt, dass die größten Säugetiere nun offenbar tiefer kommunizieren als vor 40 Jahren. Erfolgten die Laute in den 60er Jahren mit einer Frequenz von 22 Hz, so lagen sie im letzten Jahr bei 15 Hz. Dass die Gesänge tiefer werden, führen die Wissenschaftler darauf zurück, dass die Blauwale sich wieder vermehren konnten, nachdem sie in den 60er Jahren bereits vom Aussterben bedroht waren, als von etwa 350.000 zu Beginn des 20 Jahrhunderts nur noch ein paar Hundert übriggeblieben waren. Durch das Moratorium, mit dem die Jagd auf Blauwale beendet wurde, hat sich deren Population wieder auf 1.500 bis 4.500 erhöht. Da es nun wieder mehr Blauwale gibt, müssen sie nicht mehr über so große Entfernungen kommunizieren, vermutet Hildebrand, und konnten ihre Rufe daher tiefer machen. Interessant sei vor allem auch, dass offenbar ganze Populationen ihre Gesänge verändern.

wort.lu - 24. Juni 2008
EU-Tagung: Fischfangverbot im Blickpunkt - In Luxemburg wird mit Protesten von Fischern aus südlichen EU-Staaten gerechnet
Die Europäische Union hat sich einheitliche Vorschriften für Pflanzenschutzmittel gegeben. Das teilte die slowenische Ratspräsidentschaft am Montag am Rande eines Treffens der EU-Agrarminister in Luxemburg mit. Ziel der Verordnung ist demnach, das Zulassungsverfahren zu vereinfachen und dabei einheitlich hohe Sicherheitsstandards festzuschreiben.
Unterdessen sind die Meinungsunterschiede zwischen mehreren südlichen EU-Staaten und der EU-Kommission über das Fischverbot für Thunfisch weiter nicht ausgeräumt. Seit dem 16. Juni gilt in Griechenland, Frankreich, Italien, Zypern und Malta ein Fangverbot für den Blauflossen-Thunfisch. Laut Kommission ist die jährliche Fangquote nahezu ausgeschöpft. Seit 24. Juni gilt das Fangverbot auch in Spanien .

abendblatt.de - 23. Juni 2008
Afrika Medikamentenreste in den Kadavern bedrohen die Aasfresser - dem Geier geht es an den Kragen
Einst waren Geier in Afrika allgegenwärtig. In Heerscharen zogen sie ihre Kreise am Himmel auf der Suche nach Kadavern oder im Sterben begriffener Tiere. Heute kein selbstverständlicher Anblick mehr. In Südafrika sind sieben von den neun dort beheimateten Geiern gefährdet. Ihre Zahl sinkt seit Jahren und das, obwohl Versuche zu ihrem Schutz schon lange existieren. Eine der wichtigsten Maßnahmen war die Einführung der sogenannten Geierrestaurants - Orte, wo Farmer ihre toten Nutztiere ablegen und die großen Vögel verlässlich Futter finden. Doch nun sorgen sich Wissenschaftler, dass genau diese Futterstellen für das kontinuierliche Absinken der Geierpopulationen verantwortlich sein könnten. Der Grund: Medikamente im Futter, in den Überresten von Rindern und Schafen, die ihnen zu Lebzeiten verabreicht wurden, könnten die empfindlichen Geier schädigen. Aus diesem Grund hat die Tiermedizinische Fakultät der Universität Pretoria zusammen mit verschiedenen südafrikanischen Naturschutzorganisationen kürzlich ein Geierprojekt ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, mögliche giftige Substanzen in der Nahrungskette der Vögel aufzudecken. "Wir wurden erst durch das Geiersterben in Indien aufgeschreckt", erklärt Vinny Naidoo, Pharmakologe an der Tiermedizinischen Fakultät der Universität Pretoria. "Davor hätte es niemand für möglich gehalten, dass gering dosierte tiermedizinische Mittel solche Schäden hervorrufen können."

Ad-Hoc-News - 20. Juni 2008
Rheinland-Pfalz vertieft Umweltpartnerschaft mit Ruanda
Die im vergangenen Jahr begonnene Energie- und Umweltkooperation zwischen Rheinland-Pfalz und seinem afrikanischen Partnerland Ruanda soll vertieft werden. Zahlreiche Projekte seien auf den Weg gebracht worden, sagte Umweltministerin Margit Conrad (SPD) am Freitag nach einer Ruanda-Reise in Mainz. So soll das "Agro-Forst-Projekt PARES" der Universität Koblenz-Landau mit Hilfe terrassenförmiger Anbauflächen, auf denen heimische Baumarten gepflanzt werden, die Bodenressourcen schonen und vor einer Erosion schützen. In einem weiteren Projekt will die Universität ein Konzept zur Erhaltung der Biodiversität des in Ruanda gelegenen größten Bergnebelwaldes Ostafrikas erstellen.

welt.de - 19. Juni 2008
Das Gesetz des Dschungels
Bewaffnete Siedler, ein untätiger Staat und ein empfindliches Ökosystem: Wie eine deutsch- honduranische Organisation versucht, den Regenwald zu retten.
Don Chico ist kein Siedler. Seit fünf Jahren lebt und arbeitet er als Verwalter für die Asociación Patuca in Matamoros auf einer sogenannten Modellfinca. Die Asociación mit Sitz in Tegucigalpa wurde maßgeblich gegründet von Hauke Hoops, einem deutschen Biologen, der seit mehr als zehn Jahren in Honduras lebt und hauptberuflich für die englische Nichtregierungsorganisation Oxfam Katastrophenhilfe in Mittel- und Lateinamerika leistet. Hoops ist gleichzeitig Präsident der deutschen Sektion des Patuca-Vereins, der vor allem versucht, Gelder für die Arbeit in Honduras einzuwerben und Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Regenwaldschutz zu betreiben. In Deutschland nahezu unbekannt, genießt Patuca in Honduras großes Ansehen: Im vergangenen Jahr wurde der kleinen Organisation der staatliche Umweltpreis verliehen und bereits 2005 offiziell das Umweltmanagement für den Park übertragen - letztendlich mehr Bürde als Ehre.

abendblatt.de - 25. Juni 2008
Kritik am Umweltgesetz - geht's um Geld oder die Natur?
"Wir erleben einen Frontalangriff auf den Rechtsschutz für Natur und Umwelt." Mit diesen Worten kommentierte Cornelia Nicklas, Rechtsexpertin der Deutschen Umwelthilfe (DUH), in der vergangenen Woche die Anhörung von Umwelt- und Industrieverbänden zum geplanten Umweltgesetzbuch (UGB). Das neue Regelwerk soll die bestehende Umweltgesetzgebung - eine Vielzahl nicht aufeinander abgestimmter Einzelgesetze etwa zur Luftreinhaltung und Abfallwirtschaft, zum Lärm-, Natur- und Bodenschutz - zusammenfassen. Ende Mai legte das Bundesumweltministerium einen überarbeiteten Entwurf vor. Nun lief die Anhörung der Verbände; am 24. und 25. Juni werden die Länder und die kommunalen Spitzenverbände zum UGB Stellung nehmen. Während das Bundesumweltministerium betont, sein Referentenentwurf behalte die "anspruchsvollen Schutz- und Umweltanforderungen des geltenden Umweltrechts" bei, warnen die DUH sowie Experten des Ökoinstituts vor dem "Versuch eines umweltpolitischen Rollbacks". So forderten Industrieverbände beispielsweise, dass bei Genehmigungen von Industrieanlagen neue ökologische Erkenntnisse weniger als bisher einbezogen werden können oder dass die Öffentlichkeitsbeteiligung reduziert werden soll.

welt.de - 19. Juni 2008
Praktikanten retten bei erster Exkursion Heuler vor Hungertod
In den Seehundstationen an der deutschen Nordseeküste drängen sich die Heuler. Binnen einer knappen Woche seien 22 Jungtiere in der Station im niedersächsischen Norden-Norddeich angekommen, sagte Geschäftsführer Peter Lienau.

krautundrueben.de - 23. Juni 2008
Vielfalt im Nationalpark Wattenmeer
1500 Pflanzen- und über 8.000 Tierarten, d.h. ein Viertel der Flora und ein Fünftel der Fauna Deutschlands: Diese erstaunliche biologische Vielfalt findet sich auf den Ostfriesischen Inseln, wie ein kürzlich abgeschlossenes Forschungsprojekt ergeben hat. Die Ergebnisse sind in einem Handbuch zusammengefasst, das heute in der Universität Oldenburg der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mehr als 80 Fachleute waren an dem langjährigen Projekt beteiligt, das u.a. mit Mitteln der Niedersächsischen Wattenmeerstiftung finanziert wurde.

neues-deutschland.de - 23. Juni 2008
Süddeutsche Fischer gescheitert - Umweltforscher schlagen europäischen Aktionsplan zum Umgang mit Kormoranen vor
Es gibt wohl kaum eine Vogelart in Deutschland, die so häufig für kontroverse Diskussionen sorgt wie der Kormoran. Fischer beschimpfen ihn als schwarze Pest, Naturschützer freuen sich, dass sich die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erholt haben und in Deutschland wieder mehr als 20 000 Paare brüten.
Für Zwist sorgten erst im Frühjahr wieder von den Behörden genehmigte Störaktionen in Brandenburg und Baden-Württemberg, brütende Kormorane in den Nächten von ihren Gelegen zu vertreiben, um so ein Abkühlen und Absterben der Eier zu ermöglichen. Die Aktion in der einzigen Bodensee-Kolonie, die im April für mächtigen Wirbel sorgte, hatte jedoch kaum Erfolg. Im Naturschutzgebiet "Radolfzeller Aachried", wo zwischen 70 und 100 Kormoranpaare brüten, erfreut sich der Vogelnachwuchs bester Gesundheit.

zeit.de - 24. Juni 2008
Tierwanderung: Wölfe werden Wessis
Er ist jung, menschenscheu und macht unter dem Spitznamen "Reinhard" bundesweit Schlagzeilen. Dass nach mehr als 150 Jahren erstmals wieder ein Wolf in Hessen auftaucht, ist eine Sensation. Es ist aber auch ein Trend. Nach Expertenmeinung werden wohl noch Jahrzehnte vergehen, ehe sich auch in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hessen und Rheinland-Pfalz ganze Wolfsfamilien tummeln. "Man kann sich aber darauf einstellen, dass Wölfe überall in Deutschland auftauchen", sagt Markus Bathen, Wolfsexperte beim Naturschutzbund Deutschland (Nabu).

mainpost.de - 22. Juni 2008
Chance für Wildkatzen in der Rhön - Verein RhönNatur startet Schutzprojekt
Wildkatzen sind scheue Waldbewohner, von denen man glaubte, sie seien in Deutschland nahezu ausgestorben. Durch verfeinerte Untersuchungsmethoden gelang es nun, die Wildkatze im Biosphärenreservat Rhön nachzuweisen. Der Verein RhönNatur hat daraufhin die Initiative ergriffen, den Lebensraum Rhön gemeinsam mit den Verwaltungsstellen des Biosphärenreservats für die Wildkatze zu sichern und wildkatzengerecht zu gestalten. Daher wurde am 4. Juni ein Projekt zum Schutz der Wildkatze in der Rhön offiziell gestartet.

dradio.de - 24. Juni 2008
Zwischen Freude und Unmut - Erfolgreiche Wiederansiedlung des Bibers in der Uckermark
Die einen finden ihn putzig, wenn sie ihn sehen, den anderen stellen sich die Nackenhaare auf: Es geht um den Biber, der in Deutschland vor wenigen Jahrzehnten noch so gut wie ausgestorben war und der sich heute langsam Lebensräume zurückerobert. Auch in der Uckermark, im Norden Brandenburgs, findet der Biber ideale Bedingungen.

mz-web.de - 22. Juni 2008
Muffelwild auf dem Rückzug
Seit das Muffelwild vor rund 100 Jahren in den Harz kam, hat es sich dort zu einem bedeutenden Wildtier entwickelt. Jedoch gehen die Mufflon-Bestände in einigen Bereichen stark zurück. Grund dafür könnte der Luchs sein, vermuten Experten.

beteiligungen.ad-hoc-news.de - 23. Juni 2008
Ein Fluss wird verlängert
Die Nebel schlägt im Landkreis Güstrow wieder Haken durch die Moorniederung. Einst wurde der Fluss bei Hoppenrade zu Meliorationszwecken schnurgerade durch die Felder geleitet. Vor drei Jahren startete das Staatliche Amt für Umwelt und Natur (StAUN) Rostock ein Projekt der sogenannten ökologischen Flusssanierung. Durch das neue, mäanderförmige Flussbett wurde die Nebel um etwa einen Kilometer verlängert, ein neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere ist entstanden. Jetzt soll auch die Recknitz in ein neues Flussbett geleitet werden.

zeit.de - 19. Juni 2008
Weltkulturerbe: Dresdner Brückenstreit geht in die entscheidende Runde
Naturschutz oder Verkehrskollaps: Am Donnerstag hat die Gerichtsverhandlung über den Bau der Waldschlößchenbrücke begonnen. Wenn die Brücke gebaut wird, erkenn die Unesco dem Dresdner Elbtal den Welterbetitel ab. Die Juristen sind als Tier-Experten gefragt. Nutzt die vom Aussterben bedrohte Fledermaus Kleine Hufeisennase das Elbtal bei Dresden als Flugstrecke? Welche Auswirkungen hat ein Brückenbau auf Insekten wie Eremit (Käfer), Grüne Keiljungfer (Libelle), Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling und Spanische Flagge (Falter)? Umweltschützer sehen das Leben all dieser Tiere bedroht, wenn die umstrittene Waldschlößchenbrücke im Unesco- Welterbe Dresdner Elbtal entsteht. Die Liste der Vorwürfe ist lang. Die Umweltschützer monieren auch, dass die Behörden die Elbwiesen an der betroffenen Stelle nicht zum Vogelschutzgebiet erklärten. Dabei sei hier der Ruf des seltenen Wachtelkönigs vernommen worden.

abendblatt.de - 19. Juni 2008
Haubenlerche oder Audimax?
18 Zentimeter ist sie groß und ca. 45 Gramm schwer - äußerlich eher unscheinbar, aber eine brillante Sängerin: Die Haubenlerche (Galerida cristata), gehört zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Auf der Roten Liste steht sie in der Kategorie I, dort finden sich nur Arten, die unmittelbar vom Erlöschen bedroht sind. Vermutlich vier von diesen Tieren leben auf dem Campus der Leuphana Universität, genau dort, wo die Uni Pläne des New Yorker Architekten Daniel Libeskind für ein neues Audimax umsetzen möchte. Ein Zentralgebäude mit 1200 Plätzen neben der Vamos Kulturhalle soll es werden, eine Multifunktionsfläche ist geplant, Seminarräume soll es geben, ein Parkhaus und Büros für rund 60 Millionen Euro Baukosten sind geplant. Der Haubenlerche würde es nicht gefallen: "Ich beobachte die Tiere schon seit mindestens acht Jahren", sagt Thilo Clavin vom BUND, Kreisgruppe Lüneburg.

ksta.de - 24. Juni 2008
Flügel von metallischem Blau
Der Argusbläuling fühlt sich im Naturschutzgebiet bei Ahrdorf ausgesprochen wohl. Der Falter, der vom Aussterben bedroht ist, wurde jetzt zum "Schmetterling des Jahres 2008" gekürt.

Hamburger Abendblatt - 21. Juni 2008
Die 66 Überraschungen von Wangerooge
25 Forscher machten sich am Tag der Artenvielfalt auf die Suche und fanden Lebewesen und Pflanzen, von denen bisher niemand wusste, dass es sie hier gibt. Erstaunliches Ergebnis: Auf der knapp acht Quadratkilometer großen Insel wurden 500 Arten verzeichnet, 66 Tier- und Pflanzenarten konnten zum ersten Mal überhaupt auf Wangerooge nachgewiesen werden, darunter ein Falter mit dem wohlklingenden Namen "Elfenbein-Flechtenbärchen" und der "Gewächshaus-Schnegel", eine Schnecke.

svz.de - 25. Juni 2008
Kein gutes Jahr für den Kranich
Der Kranich gilt als geheimnisvoll, er symbolisiert die Wildnis und wird als "Vogel des Glücks" bezeichnet. Sechs Wissenschaftler durchstreifen derzeit die Wälder des Landkreises auf der Suche nach Paaren und ihren Jungen, auch um ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Viele Pärchen haben in diesem Jahr nur eines, manche auch kein einziges Junges. Üblich sind zwei. "Es war bis jetzt einfach zu trocken, da sind die Überlebungschancen schlecht."

mvregio.de - 24. Juni 2008
Trockenheit zehrt am Bestand der Weißstörche
Die anhaltende Trockenheit in Norddeutschland zehrt am Bestand der Weißstörche. Da sie nicht mehr genug Futter für ihre Jungtiere fänden, würden viele Spätgeborene von den Storchenpaaren aus dem Nest geworfen oder gefressen, sagte Landes-Storchenbetreuer Hans-Heinrich Zöllick am Dienstag der Nachrichtenagentur ddp. Da es im Mai kaum geregnet habe, fehle nun die erste Nestlingsnahrung, etwa große Insekten, Würmer und Engerlinge, erläuterte der Vogelexperte.

welt.de - 19. Juni 2008
Dem Spatzen droht die Rote Liste
Die Zahl der Spatzen in Deutschland ist stark rückläufig. So ging der Bestand in den meisten Bundesländern zwischen 1980 und 2005 um 21 bis 50 Prozent zurück. Damit steht der kleine Vogel auf der Vorwarnliste zur Roten Liste. Schwindendes Nahrungsangebot und Klimaschutzmaßnahmen setzen dem Spatzen zu.

paz-online.de - 18. Juni 2008
Fast verstummte Sänger landen auf der Roten Liste
Einen Frühling ohne Vogelgezwitscher kann sich Horst Günter Meier aus Wendeburg nicht vorstellen. Doch das Aussterben der gefiederten Gesellen nimmt zu und macht auch vor dem Peiner Land nicht Halt.

stimme.de - 25. Juni 2008
"Einblicke in Schatztruhe der Natur"
Heimlich hatte Museumsleiter Dr. Wolfgang Hansch ja davon geträumt, hier auf eine Art "homo heilbronniensis" zu stoßen. Tatsächlich öffnet sich in der ehemaligen Kiesgrube Ingelfinger, auch Frankenbacher Schotter genannt, ein Zeitfenster, das 600.000 Jahre Erdgeschichte widerspiegelt. Es reicht zurück bis in die Zeit des ältesten bekannten Mitteleuropäers, des homo heidelbergiensis - dessen Kiefer vor hundert Jahren, am 21. Oktober 1907, im Badischen Mauer aufgetaucht war. Das 14,5 Hektar große Areal wurde am Dienstag offiziell zum Naturschutzgebiet ausgewiesen.

abendblatt.de - 25. Juni 2008
Im Reich von Laubfrosch und Rohrsänger Hamburgs Naturschutzgebiete
Eigentlich verbindet man mit Natur und Naturschutzthemen eher seine Frau Loki: Doch zum Naturschutzgebiet "Die Reit" im Südwesten Hamburgs hat Altbundeskanzler Helmut Schmidt seine ganz eigene Verbindung. Vom 1. März bis zum 30. September 1937 leistete er seinen Reichsarbeitsdienst in der Reit. Er baute in dieser Zeit den kleinen Deich an der südlichen und östlichen Grenze des Gebiets zum heutigen Reitdeich aus. Seit 1973 ist das Reich von Laubfrosch, Kamm-Molch, Rohrsänger und Co. als Naturschutzgebiet ausgewiesen. (von Claudia Sewig; Marcelo Hernandez)

morgenweb.de - 24. Juni 2008
Schwierige Jagd auf Eidechsen
Die Jagd nach umzusiedelnden Eidechsen in Hanau wird schwieriger. "Die Tiere sind mittlerweile nur noch morgens zu fangen", sagte der Biologe Andreas Malten vom Senckenberg Forschungsinstitut in Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur dpa. Um die Mittagszeit herum seien sie wegen der gestiegenen Temperaturen sehr aktiv und flink und deswegen kaum noch zu fassen. Rund zwei Monate nach dem Start der Umsiedlungsaktion aufgrund eines Bau-Projekts haben die beauftragten Biologen etwa 1600 der gut 2000 in einem Industriegebiet vermuteten Tiere gefangen. Die unter Naturschutz stehenden Mauereidechsen werden in die alten Basaltsteinbrüche nach Mühlheim-Dietesheim gebracht. Im Herbst könnte das Biologen-Team dann nach dem Schlüpfen des Nachwuchses bilanzieren, wie nachhaltig die Aktion war.

neue-oz.de - 24. Juni 2008
12 000 Feldhasen in Stadt und Landkreis erlegt
Jäger und Artenvielfalt - Widerspruch oder Bereicherung? Diese Frage stand im Mittelpunkt des auch schmackhaften Jägerfrühstücks (Wildgulasch) in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Vertreter aus den fünf Jägerschaften aus Stadt und Landkreis Osnabrück, der Politik, der Verwaltung und der Wirtschaft waren in die DBU gekommen. Ihnen stellte Peter H. Konermann, Vorsitzender der Jägerschaft Osnabrück-Stadt, das Selbstverständnis der Jäger vor: "Wir setzen uns wie alle anderen Naturschutzverbände für den Erhalt der Natur ein." Deswegen plädierte er auch dafür, dass beim Bau der A33 Wildbrücken über und unter der Autobahn geschaffen werden müssten.

Ökonews.at - 21. Juni 2008
NATURSCHUTZBUND: Endlich Biodiversitätsstrategie und Waldprogramm umsetzen
Nur 25 % des Österreichischen Waldes kann als natürlich oder naturnah eingestuft werden. Bei den restlichen 75 % fehlen wegen der teils intensiven Bewirtschaftung vor allem die wichtigen Totholzanteile, ohne die viele Tier- und Pflanzenarten nicht überleben können. Der NATURSCHUTZBUND hat deshalb im Rahmen seiner Kampagne überLEBEN gemeinsam mit vielen Experten die dringendsten Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt in Österreichischen Wäldern erarbeitet.

burgenland.orf.at - 24. Juni 2008
Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel - Wieder Botulismus-Fälle bei Wasservögeln
In den Lacken des Seewinkels und des Nationalparks tritt bereits vereinzelt wieder der Vogelbotulismus auf. Die Krankheit, die vor allem bei Wasservögeln vorkommt wird durch ein Gift verursacht. Die Tiere verenden qualvoll. Pro Jahr fallen dem Botulismus laut Schätzungen des Naturschutzbundes weltweit fünf Millionen Vögel zum Opfer. Es handelt sich dabei um eine der drei häufigsten Vogelepedemien bei Zugvögeln. Für Menschen ist der Vogelbotulismus ungefährlich. Trotzdem sollten beim Einsammeln Handschuhe getragen werden.

BirdLife
Unlicensed diclofenac still on sale in Tanzania
http://www.birdlife.org/news/news/2008/06/Unlicensed_diclofenac_vulture.html
Action Plan for White-winged Flufftail must address migration question
http://www.birdlife.org/news/news/2008/06/flufftail_workshop.html
Kenyan Government grants the destructions of Tana’s birds, biodiversity and livelihoods
http://www.birdlife.org/news/news/2008/06/tana_proposal_granted.html



Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt


17.06.2008 Greenpeace e.V.
Amazonien: Schutz des Regenwaldes statt Soja-Anbau / Greenpeace begrüßt Verlängerung des Soja-Moratoriums
Zum Schutz des brasilianischen Regenwaldes wird ein weiteres Jahr kein Soja von neu gerodeten Urwaldflächen gehandelt. Greenpeace stellt dieses Verhandlungsergebnis zwischen der brasilianischen Regierung, dem nationalen Verband der Soja-Händler (Abiove) und weiteren Umweltverbänden vor.

22.06.2008 Greenpeace e.V.
Japanische Greenpeace-Mitarbeiter weiter in Haft / Schon 50.000 Menschen fordern weltweit per Email ihre Freilassung

Die beiden japanischen Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato and Toru Suzuki, die Mitte Mai in Japan einen Schmuggel mit Walfleisch aufgedeckt haben, müssen für weitere zehn Tage in Untersuchungshaft bleiben.

25.06.2008 Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz
Bruno-Gedenktag am 26. Juni / VIER PFOTEN und STIFTUNG FÜR BÄREN kritisieren Bruno-Film
Am 26. Juni 2006 wurde Braunbär Bruno in Bayern erschossen. Die Satel Film GmbH verfilmt derzeit sein trauriges Schicksal mit namhaften Schauspielern wie Harald Krassnitzer - und zwei Bären des Zirkus Paul Busch. VIER PFOTEN und die STIFTUNG FÜR BÄREN kritisieren die Vermarktung

lifepr.de - 24. Juni 2008
Brutvogelkartierung im Müritz-Nationalpark abgeschlossen
Von Ende März bis Anfang Juni 2008 wurden im Müritz-Nationalpark auf dem Truppenübungsplatz nördlich von Neustrelitz, an den Serrahner Bergen, beim Heckenwärterhaus in der Nähe von Serrahn und im Revier Kratzeburg die dort brütenden Vögel erfasst. Die gewonnenen Daten wurden in Karten eingetragen und ergeben zusammen ein Bild der vorkommenden Vogelarten und ihrer Brutreviere. Im Rahmen des Monitoring der Brutvögel wird jedes Jahr ein anderes Gebiet des Nationalparks erfasst. In fünf Jahren wird die Kartierung dann auf den gleichen Flächen wiederholt. Zwar befinden sich die Mitarbeiter des Nationalparkamtes noch in der Auswertung der Daten, doch schon jetzt lässt sich sagen, dass im Nationalpark so seltene Arten wie Zwergschnäpper, Hohltaube, Waldschnepfe und Sperbergrasmücke zu Hause sind.

presseportal.de - 19. Juni 2008
Texel: 3.000 Wildgänse mit Gas getötet - Kadaver nach Deutschland verkauft?
Auf der niederländischen Nordseeinsel Texel haben Behörden in den letzten Tagen Tausende Wildgänse von einer Firma einfangen und anschließend mit Kohlendioxid vergasen lassen. Wie Beobachter des Bonner Komitee gegen den Vogelmord und der Vereinigung Faunabescherming mitteilen, wurden in den letzten zwei Wochen von Mitarbeitern der Firma "Duke Faunabeheer" bei 6 Fangaktionen etwa 3.000 Tiere zusammengetrieben, in LKWs verladen und an einen unbekannten Ort verfrachtet. In Deutschland sorgen indes Berichte für Wirbel, nach denen die auf Texel getöteten Gänse an eine deutsche Schlachterei weiterverkauft worden sind. Die Tageszeitung "Leeuwarder Courant" berichtete in ihrer Ausgabe vom Dienstag, dass die toten Tiere nach Deutschland transportiert und dort u.a. zu Gänseleberpastete verarbeitet werden sollen. Als Grund für die Tötungen im Wattenmeer führt die zuständige Provinz Noord-Holland sog. Fraßschäden an, die fressende Graugänse auf landwirtschaftlichen Kulturen angerichtet hätten. Im letzten Jahr sei dadurch auf Texel ein Schaden von rund 90.000 Euro entstanden. Um den betroffenen Bauern zu helfen, sollen in diesem Sommer insgesamt rund 6.000 Grau-, Bläss- und Nonnengänse eingefangen und getötet werden.

presseportal.de - 24. Juni 2008
Walbeobachtung boomt in Lateinamerika - WDCS und IFAW präsentieren nachhaltige Alternativen zum Walfang auf der Walfangkonferenz
Die steigende Popularität von "whale watching" in Lateinamerika hat in den vergangenen 15 Jahren zu einer Vervierfachung der direkten Einnahmen durch Walbeobachtungen geführt. Zählt man neben den Ticketpreisen auch die Ausgaben der Touristen im Umfeld der Bootstouren hinzu, ergibt sich sogar eine Steigerung um das achtfache auf knapp 280 Mio. US Dollar oder knapp 180 Mio EUR im letzten Beobachtungsjahr 2006. Dies verdeutlicht die enorme ökonomische Bedeutung dieser Industrie als naturverträgliche Alternative zum Walfang. Nicht nur Buckelwale und Delfine sondern auch Blauwale und Orcas können rund um den Kontinent beobachtet werden. Rund 64 Wal- und Delfinarten - das sind 75% der 86 bekannten Waltierarten - tummeln sich in den Gewässern um Lateinamerika und können von den Walbeobachtungstouren aufgesucht werden.


pressetext.de - 19. Juni 2008
Vögeln und Meeressäugern bleibt nur mehr Junkfood - Überfischung raubt auch Tieren die beste Nahrung
Die weltweite Überfischung und die Auswirkungen des Klimawandels setzen eine Reihe von Tieren, die im und am Meer leben, einer einseitigen Diät aus. Statt der für sie wertvollen Nahrungsquelle bleibt ihnen praktisch nur noch "Junkfood." Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität von Stockholm. Das Ergebnis sind abgemagerte Vögel, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe. Räuberische Fische wie etwa der Dorsch sind durch die nicht nachhaltige Fischerei praktisch aus den Meeren verschwunden, dafür haben sich ihre Beutetiere wie etwa Sprotten stark vermehrt. Sprotten sind als Nahrung für Seevögel aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts nur ein magerer Ersatz. Die Biologen um Henrik Österblom argumentieren, dass das schlechte Nahrungsangebot für Raubvögel und Meeressäuger zu einem rapiden Gewichtsverlust der Räuber führt, da ihnen die notwendige Energie fehlt.


Weitere Infos

Das Magazin des Europäischen Parlaments widmet eine Ausgabe dem "grünen" Thema.
Green Week issue of The Parliament
http://www.dods.co.uk/images/parliament-pdfs/PM_268.pdf



Circus


wlz-fz.de - 23. Juni 2008
Weltberühmter Circus Barum gastiert vom 4. bis 6. Juli in Frankenberg
Der weltberühmte Circus Barum kommt nach Frankenberg: Vom 4. bis 6. Juli gastiert das Team um Direktor und Star-Dompteur Gerd Siemoneit-Barum auf der Wehrweide - präsentiert von WLZ-FZ.

mittelbayerische.de - 24. Juni 2008
Name gesucht: Kamel in Neumarkt geboren
Es schaut schon routiniert in die Kamera des Reporters, dabei wurde es erst Montagnachmittag auf dem Neumarkter Festplatz geboren. Jetzt sucht der Circus Voyage einen Namen für das kleine weiße Kamelbaby. Vorschläge der Neumarkter sind willkommen, einzige Prämisse, so Circus-Sprecherin Bettina Richter: "Es sollte orientalisch klingen."



Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Der Fall Marlar
Das siebte Abenteuer von Kokolores & Co

von Tobias Bungter

Kurzbeschreibung von Amazon.de
Ganz Köln hält den Atem an, als bekannt wird, dass ein sibirischer Tiger aus dem Zoo befreit wurde und unkontrolliert durch die Stadt läuft. Nur durch die Hilfe des Katers Kokolores kann Puschkin wieder eingefangen und Schlimmeres verhindert werden. Bald steht jedoch fest, dass der Tiger nur eine Ablenkung war  eigentlich ging es den Einbrechern um Marlar, das Elefantenmädchen, das in derselben Nacht verschwunden ist. Wird es ihnen gelingen, das Elefantenkind zu retten?

Besprechung:
Krimigeschichte für Kinder im Zoo Köln.
Heutige Kinder-
Detekteien ziehen mit Handy, Sprühdose und multikulturell auf Verbrecherjagd. Das tut dem Lesenspaß keinen Abbruch, im Gegenteil. Der Tendenz zum Lokalkrimi - hier Köln - wird ebenso Rechnung getragen wie aktuellen Begebenheiten, nicht nur im Kölner Zoo. Auch wenn nicht zu viel verraten werden soll: Zum Ende hin wird der Fall immer mysteriöser, gar verworren, und erhält einen gehörigen Schuß Harry Potter und James Bond verpaßt. Vielleicht etwas zu dick aufgetragen. Doch wer als Kind Enid Blyton oder - je nach Generation - TKKG geliebt hat, wird Kindern/Enkeln diese Buchreihe gerne schenken und selbstseinen Spaß dran haben.

Gebundene Ausgabe, 186 Seiten, Kiepenheuer & Witsch März 2008
9,95 Euro über Amazon.de


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"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


In Zusammenarbeit mit der Stiftung Wald und Wild in Mecklenburg-Vorpommern und der TU Dresden veranstaltet die Deutsche Wildtier Stiftung am 29. und 30. August 2008 ihr
4. Rotwildsymposium.
Informationen zu Programm, Tagungsort und ein Anmeldeformular finden Sie auf unserer Internetseite www.rothirsch.org.

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem Senkenberg-Museum und der Universität.

19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
Application: Please send your name, mailing address, email address and information about your collector’s preferences directly to me. All applications and any other questions you may have please email to:
Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl



Ausstellungen

lifepr.de - 24. Juni 2008
Zoologische Sammlung: Tierwelt des Meeres - Blick in den Ausstellungsraum im Erdgeschoss des Zoologischen Instituts
Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock lädt ein zur Eröffnung einer weiteren Sonderausstellung mit dem Thema "Tierwelt des Meeres" im Erdgeschoss des Instituts für Zoologie am Universitätsplatz 2, am Mittwoch, dem 25. Juni 2008, um 18:15 nach dem Vortrag in den "Vorweisungen". Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftswerk des Instituts zusammen mit dem unlängst neu gegründeten Förderverein für die Zoologische Sammlung. Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:00 geöffnet, Eintritt frei.

maerkischeallgemeine.de - 25. Juni 2008
SAMMLUNG: Die heimische Tierwelt im Blick - Mit einer naturkundlichen Ausstellung hat sich der Ex-Revierförster Karl-Heinz Jaensch einen Lebenstraum erfüllt
Noch fehlt das Schild am Tor des Grundstücks, auf dem sich die naturkundliche Ausstellung von Karl-Heinz Jaensch befindet. Aber geplant sei dies bereits in den nächsten Tagen. Dann will der pensionierte Revierförster gern interessierte Gäste durch seine Sammlung in der Zechlinerhütter Waldstraße 2 führen. Was die Gäste dann in der Ausstellung zu sehen bekommen, ist weit und breit einmalig. In zahlreichen Vitrinen hat der diplomierte Forst-Ingenieur die unterschiedlichsten Säugetierarten, Vögel, Fische, Lurche, Schlangen und Amphibien ausgestellt, die es in der Gegend um Zechlinerhütte, aber auch darüber hinaus in der Mark Brandenburg, gibt. Selbst Falter, Schwärmer, Schmetterlinge, Käfer, Schnecken, Spinnen, Libellen und Wanzen fehlen nicht in der Ausstellung.



Stellenanzeigen

Allwetterzoo Münster
Der Allwetterzoo Münster sucht zum nächstmöglichen Termin eine
Zooinspektorin bzw. einen Zooinspektor.
Der Allwetterzoo Münster hält auf 23 ha über 3.000 Tiere in rund 300 Arten, die von 44 Tierpflegern versorgt werden. Begehbare Tieranlagen, interaktive Angebote wie Elefantenfütterung oder Pinguinmarsch, Veranstaltungen bei und mit Tieren und ein optimaler Besucherservice haben das Berufsprofil der Tierpfleger/-innen verändert und den Aufgabenbereich des Inspektors / der Inspektorin erweitert.
Die Zooinspektorin bzw. der Zooinspektor ist im Wesentlichen zuständig für:
- die Diensteinteilung der Tierpflegerinnen und Tierpfleger und der Auszubildenden,
- die Organisation der Lehrausbildung in der Tierpflege,
- die Koordination zwischen den Revieren, der Handwerks- und der Gartenabteilung sowie
- die Ordnung und Sauberkeit in den Besucherbereichen.
Wir erwarten von der neuen Zooinspektorin bzw. dem neuen Zooinspektor vor allem:
- Erfahrung in der Tierpflege,
- Organisationstalent,
- soziale Kompetenz,
- technische und gärtnerische Grundkenntnisse,
- sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit sowie
- Teamfähigkeit.
Die Vergütung erfolgt nach Haustarif. Bewerbungen sind an die Personalabteilung im Allwetterzoo Münster, Sentruper Str. 315, 48161 Münster zu richten.
Tel.: 0251/8904-0, Fax: 0251/8904-130, e-Mail: info@allwetterzoo.de


TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

quotenmeter.de - 23. Juni 2008
ProSieben startet den "Comedy Zoo"
Das TV-Format "Comedy Zoo" wird derzeit von Stampfwerk und der hauseigenen Firma RedSeven Entertainment hergestellt. Darin übernehmen Comedians und Promis einen Tag lang die Arbeit von Tierpflegern in einem Zoo. Natürlich werden sie dabei von professionellen Pflegern unterstützt. Laut ProSieben-Sprecherin Tina Land sind unter anderem "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus"-Gewinner Ross Antony, das Model Gina-Lisa und Moderatorin Gülcan dabei. Einen genauen Sendetermin gibt es für "Comedy Zoo" noch nicht, aber man peilt die Hauptsendezeit an.

abendzeitung.de - 23. Juni 2008
"Kein Klischee, bei uns ist die Doofheit echt"
Gülcan, Collien und Sarah - ProSieben setzt auf völlig ironiefreie Celebrity-Doku-Soaps; mit Tieren. Nach dem Vorbild der US-Serie "The Simple Life" geht es mit Mist weiter, also Kuhmist, denn "Gülcan und Collien ziehen aufs Land". Andere "Prominente" dürfen in den "Comedy-Zoo", leider als Pfleger. Das ist der Stoff aus dem Kalkofes "Mattscheiben"-(Alb)träume sind, die heute um 23.15 Uhr auf den Bildschirm zurückkommen.

mz-web.de - 22. Juni 2008
Für Ross erfüllt sich Kindheitstraum
Gülcan, die im Sommer letzten Jahres ihrem Freund Sebastian Kamps vor einem Millionen-TV-Publikum das Ja-Wort gegeben hatte, ist eine von insgesamt 24 Prominenten, darunter auch Dirk Bach, die sich im Zuge der Dreharbeiten zu "Comedy Zoo", so der vorläufige Arbeitstitel, als Tierpfleger beweisen müssen. Zehn deutsche Zoos sind Schauplatz der achtteiligen Pro 7-Serie, die am 12. August um 21.15 Uhr auf Sendung gehen wird. Bereits im vergangenen Jahr habe sich die Stampfwerk Medienproduktions- und -vermarktungs-GmbH an den Aschersleber Zoo gewandt, ob dieser bereit wäre, mitzuwirken. "Wir wären dämlich, hätten wir 'Nein' gesagt", erklärte sich Reisky damals spontan dazu bereit.

volksstimme.de - 19. Juni 2008
Dreharbeiten von Pro 7 im Zoo Aschersleben / Dschungelcamp-Sieger Ross Antony als Tierpfleger:
Der Dschungelkönig erobert den Zoo: Ross Antony stand gestern für die neue Pro-7-Produktion " Comedy-Zoo " im Zoo Aschersleben vor der Kamera - beim Ausmisten, Füttern und Kuscheln. Denn in der Sendung schlüpft der softe Dschungelcamp-Sieger für einen Tag in die Rolle des Tierpflegers. " Ich liebe Tiere über alles ", schwärmte der 33-Jährige. Deshalb freue er sich sehr, bei dem Projekt dabei zu sein. Neben Ross Antony versuchen sich in " Comedy-Zoo " 23 weitere Prominente als Tierpfleger, darunter Top-Model Gina-Lisa, Fernsehmoderatorin Gülcan und Comedian Dirk Bach. Die erste von acht Folgen wird am 12. August um 21.15 Uhr ausgestrahlt. In der Sendung erhalten die Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen von Zoos aus ganz Deutschland.

presseportal.de - 24. Juni 2008
Der Bär ist (wieder) los! Sat.1 dreht das Movie "Eine bärenstarke Liebe" (AT) mit Muriel Baumeister, Pasquale Aleardi und Braunbär Bennie u. a. vor beeindruckender Schweizer Bergkulisse
Als ein freilaufender Bär ein paar nichts ahnende Wandertouristen aufschreckt, wird die gesamte Dorfgemeinschaft in helle Aufregung versetzt. Die Berliner Biologin Paula Kreuzer (Muriel Baumeister) wird gerufen, um einzuschätzen, wie gefährlich das Tier wirklich ist. In der Schweiz angekommen, trifft Paula auf den faszinierenden Großwildjäger Beat Geser (Pasquale Aleardi), der - wie die lokalen Bauern - nur ein Ziel verfolgt: Den Abschuss des Bären. Auf der anderen Seite stehen die Tierschützer und die Hoteliers der Region, für die Bär "Bennie" im Mittelpunkt einer Naturschutzinitiative steht.

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende März ging es ins Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im Schwarzwaldzoo in Waldkirch geplant.

Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 10:05 BR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh.)
Mo-Fr, 12:00 ARTE, Planet Erde
Mo-Fr, 12:50 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Neuwied (Wh.)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (40 neue Folgen aus Duisburg)
Mo-Mi 16:10 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. (40 neue Folgen aus Frankfurt und Kronberg)
Do
-Fr 16:10 ARD, Elefant, Tiger & Co (Recycelte Folgen aus Leipzig)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Loro Parque/Teneriffa
Mo-Fr, 17:05 RBB, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh.)
Mo, Di, 17:10 HR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh.)
Mi-Fr, 17:10 HR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg, Friedrichskoog, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Panda, Gorilla & Co. (Zoos in Berlin, Wh.)

Einzelsendungen:
Do, 26.06.2008, 20:15, 3sat, Mensch - Gorilla!, 30 Jahre Verhaltensforschung im Zoo Basel
Do, 26.06.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere
Do, 26.06.2008, 21:00, NDR, Wildes Masuren
Fr, 27.06.2008, 11:30, NDR, Schatzkammer Madagaskar
Fr, 27.06.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Wasserwelten
Fr, 27.06.2008, 15:15, RBB, Namibia - Im Etosha Nationalpark
Fr, 27.06.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah (Zoo Zürich)
Fr, 27.06.2008, 17:30, 3sat, Brasiliens fliegende Edelsteine, Kolibris
Fr, 27.06.2008, 19:30, ZDF dokukanal, ZDF Expedition, Einsatz im Dschungel, Tipp!

Fr, 27.06.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 27.06.2008, 20:15, ZDF dokukanal, Rosie und die Nacktmulle
Fr, 27.06.2008, 21:00, RBB, Marderhunde - Vom Amur bis zur Elbe
Fr, 27.06.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Wiese
Sa, 28.06.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 28.06.2008, 10:20, SF 1, Markus Borner - Ein Leben für die Serengeti

Sa, 28.06.2008, 11:45, SF 1, Schimpansen - Wie unsere Verwandten wirklich leben
Sa, 28.06.2008, 13:30, SWR, 3000 Meilen gegen den Strom - Rheinlachse
Sa, 28.06.2008, 15:05, SF 2, Phantome der Nacht, Afrikas unbekannte Wildtiere
Sa, 28.06.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Tiere vor der Kamera - Der Zauber des Kranichs

So, 29.06.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
So, 29.06.2008, 10:14, MDR, Gequältes Paradies, Das Naturreservat Bosawas in Nicaragua
So, 29.06.2008, 13:45, MDR, Sturzflüge am Lilienstein, Wanderfalken in der Sächsischen Schweiz
So, 29.06.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Angélique und ihre Gorillas
So, 29.06.2008, 16:30, SF 1, Schimpansen - Wie unsere Verwandten wirklich leben
So, 29.06.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Einsatz im Dschungel
So, 29.06.2008, 20:15, Super RTL, Haie - Jäger der Meere
So, 29.06.2008, 21:00, 3sat, Griechenland - der Garten der Götter
Mo, 30.06.2008, 11:30, NDR, Im Wald der fliegenden Edelsteine
Mo, 30.06.2008, 13:50, NDR, Expeditionen ins Tierreich, Rügen
Mo, 30.06.2008, 20:15, ARD, Das Abenteuer der Eisbärenkinder
Mo, 30.06.2008, 21:00, 3sat, Tölpel & Co., Die Tierwelt an der Ostküste Schottlands
Di, 01.07.2008, 00:00, NDR, Hier Bio - Dort Tod, Vom Sterben des Orang-Utans, Tipp!

Di, 01.07.2008, 01:20, SWR, Betrifft: der Klimaschock, Profiteure, Kosten und Verlierer
Di, 01.07.2008, 11:30, NDR, Helgoland - Vogelparadies auf steilen Klippen
Di, 01.07.2008, 13:30, WDR, Rheinische Auenblicke
Di, 01.07.2008, 18:15, NDR, Falkenaugen über Hamburg
Di, 01.07.2008, 20:15, WDR, Wildes China
Mi, 02.07.2008, 11:30, NDR, Wildes Neuseeland
Mi, 02.07.2008, 13:15, 3sat, Überleben in weißer Wildnis
Mi, 02.07.2008, 14:15, HR, Sulawesi, Bergland und Seen
Mi, 02.07.2008, 16:50, ARTE, Die Prärie - Das wilde Herz Amerikas
Mi, 02.07.2008, 18:30, Phoenix, Weltkulturerbe - Neusiedler See
Do, 03.07.2008, 08:15, SWR, 1000 Jahre überlebt, Die Biografie der Eiche
Do, 03.07.2008, 10:33, MDR, Abenteuer Zoo, Schnabeligel, Koalas und Felsenkänguruhs - Beutelkinder in Adelaide

Do, 03.07.2008, 14:15, HR, Sulawesi, Tiefland und Korallenmeer
Do, 03.07.2008, 15:00, 3sat, Wombaz (Apenheul)
Do, 03.07.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Des Königs tiefe Seen, Natur im Füssener Land
Do, 03.07.2008, 20:15, ORF 2, Wilde Alte Welt - Eine Naturgeschichte Europas
Do, 03.07.2008, 20:15, 3sat, Kuba - Juwel der Karibik
Do, 03.07.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere
Fr, 04.07.2008, 11:30, NDR, Im Reich der Zwerge
Fr, 04.07.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Dschungelwelten
Fr, 04.07.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 04.07.2008, 20:15, DMAX, Süddeutsche Zeitung TV, Tierische Einwanderer in Berlin
Fr, 04.07.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Siebenschläfer
Fr, 04.07.2008, 21:00, RBB, Abenteuer Zoo: Zuflucht am Victoriasee

Fr, 04.07.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Expeditionen ins Tierreich, Abenteuer Nordsee
Fr, 04.07.2008, 22:15, Phoenix, Die Kraken vom Stromboli

Doku-Soap-Wiederholungen:

"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags 10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholungen freitags 21:00, samstags 17:30 Uhr und sonntags 07:10 Uhr im HR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 14:30 vom BR und sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags 11:15 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:30 Uhr im WDR wiederholt;
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: die aktuelle Folge wird Dienstag bis Samstag 18:00 Uhr von ZDF Doku wiederholt, weitere Wiederholungen samstags 16:02 Uhr sowie sonntags ab 08:02 und ab 15:02 (je 2 Folgen) von ZDF Info;
"Seehund, Puma & Co." aus Bremerhaven, Jaderberg und Friedrichskoog: wird samstags ab 14:15 Uhr im SWR wiederholt (2 Folgen).

Freitag, 27. Juni 2008, 3Sat 18:30 "nano spezial": "Charles Darwin und der Kampf um die Evolution"
Am 1. Juli 1858 hat Darwin seine Evolutionstheorie verkündet, die besagt, dass sich in der Natur immer der Stärkere durchsetzt beziehungsweise dasjenige Lebewesen, das sich am besten an seine Umgebung anpasst. Zum 150. Jubiläum sendet "nano" eine "spezial"-Ausgabe aus dem Phyletischen Museum der Universität Jena. "nano" erzählt in mehreren Beiträgen die Geschichte des Charles Darwin und seiner Forschung sowie seiner heute tätigen wissenschaftlichen Erben und ihrer Forschungsprojekte.


Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Heute nichts über Zoos,
trotz des neuen und angeblich großen Zoo-Tests von der Zeitung mit dem stilisierten Himmelskörper als Logo, der schon in den Spitzenplatzierungen für mich nicht nachvollziehbar ist.

Es ist Fußballeuropameisterschaft und heute ist Mittwoch, der 25.06.2008 am späten Nachmittag. Ich werde weder heute nach 20.45 Uhr noch am morgigen Morgen eine „Zookolumne“ mit aktuellem Bezug verfassen können, denn egal was im heutigen Spiel passiert, hier in meiner schönen Heimatstadt wird mit ausgiebigen Freudenbekundungen zu rechnen sein, wer nun auch gewinnen mag. Böllerschüsse abfeuernde, Autohupen betätigende und fahnenschwenkende Hominiden werden das Bild der Stadt für Stunden bestimmen und das zivile Leben lahm legen und denen den Schlaf rauben, die sich zwar die EM-Spiele anschauen, dabei auch ein bißchen mitfiebern, danach aber nicht die absolute Notwendigkeit sehen, sofort zum Kurfürstendamm eilen zu müssen, um dort kollektive Glückseeligkeit zu verbreiten.
Schon heute im Laufe des Tages war an normales Stadtleben nicht mehr zu denken, weil scheinbar die gesammelte Politprominenz der Bundeshauptstadt noch schnell zum Flughafen Tegel eskortiert werden musste, um den nächsten Flieger nach Basel nehmen zu können. Daß dabei die Normalbürger von motorradfahrenden Grünlingen, die blau blinkende Knödel auf Stangen an ihren Maschinen befestigt haben, gezwungen werden, den halben Tag in Staus zu verbringen, ist ein Ärgernis, das für mich eigentlich keines ist, denn mein Fahrrad lässt sich davon nicht beeindrucken. Man möchte nur nicht gerade in einem solchen Moment einen medizinischen Notfall erleiden, denn andere Fahrzeuge mit Blaulicht kommen gegen das Blaulicht der, ach so wichtigen, Politiker leider nicht an und so stehen Krankenwagen mit lebensbedrohten Fahrgästen ebenso im Stau, wie die noch Gesunden. Es ist höchst bedrückend mitzuerleben, wie ein solcher Notarztwagen minutenlang unter Sirenengeheul versucht aus der staustehenden Blechlawine wieder herauszukommen, nur um dann irgendwann an Ort und Stelle zu verharren und das Martinshorn abzustellen. Ich möchte mir nicht ausmalen, was in diesem Krankenwagen in diesem Moment passiert ist.
Unter „Fußball ist unser Leben“ habe ich bislang etwas anderes verstanden.

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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