E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 428 vom 26. Juni 2008

Liebe Leser,

es ist mal wieder so weit. Der neue STERN-Zootest hat zugeschlagen, zwar nicht wirklich unerwartet, denn die Tester waren weder inkognito noch unangemeldet unterwegs und die Gerüchteküche brodelte schon eine ganze Weile. Leider hat man beim STERN doch wenig aus dem ersten Test gelernt, erneut ist er an vielen Stellen so angreifbar, daß sich eigentlich auch die Zoos auf den ersten Plätzen nicht wirklich freuen sollten. Und für mich bedeutet es mal wieder ein längeres Editorial, denn dazu muß man einfach mehr sagen.
Beiden "Testern", die ich persönlich kenne und schätze, traue ich die fachlichen Schnitzer nicht zu, allenfalls etwas allzu deutlichen Lokalpatriotismus würde ich unterstellen. Auch Helmut Pechlaner, als "wissenschaftliche Aufsicht", kann den endgültigen Artikel wohl kaum nochmals zu Gesicht bekommen haben. Was aus Fachartikeln in der Hand von Endredaktion, Bild- und Nicht-Fach-Journalisten nachträglich alles so werden kann weiß ich aus eigener Erfahrung. STERN-TV gestern Abend bit zum Thema etwas mehr; hier konnten die beiden Tester wenigstens mal selbst zu Wort kommen.

Von den 50 getesteten Zoos kenne ich alle und habe nur 9 davon nicht in den letzten drei Jahren besucht. Sowohl in unserem Zooführer wie auch in der Zoodatenbank haben wir bewußt kein Ranking oder Punktbewertungen vorgenommen, sondern versuchen einfach nur die Fakten zu präsentieren. Mit Platzlisten gelangt man nur in Teufels Küche, da man es ohnehin niemandem Recht machen kann, und ist automatisch angreifbar, da sich Fehler schlicht nicht vermeiden lassen. Daher verrate ich Ihnen, daß ich etliche Zoo ganz anders eingeordnet hätte, aber nicht welche...


Diesmal sind zwar keine Kleinzoos hineingerutscht, wie damals der unselige Tierpark Lübeck, aber die Konzentration auf VDZ-Zoos hat manchen kleineren Parks, die es geschafft hatten, in diesen Kreis aufgenommen zu werden, nun zum Nachteil gereicht; der Tierpark Bernburg etwa, während zugleich der zumindest ebenso große "Comedy-Zoo Aschersleben" * aus dem Raster fiel. Zoos dieser Größenordnung gäbe es wohl locker weitere 50; wo soll man die Grenze ziehen?

Sowohl denen, die jetzt lauthals mit ihrem Platz hausieren gehen wie auch jenen, die sich ungerecht behandelt fühlen, seien hier einige sehr vorläufige und nur bei erster Durchsicht aufgefallene
Fauxpas aufgelistet.

Erinnern Sie sich an den ersten Zootest, der das Rentiergehege in Rheine und die Greifvögel in damaligen Ruhrzoo lobte? D
ie gab es aber gar nicht. Diesmal wurde zumindest in der Online-Version die Elefantenhaltung in Gelsenkirchen als hervorragend bewertet (das wurde heute Mittag schnell korrigiert...). Vielleicht sollte das die Entschädigung dafür sein, das "ZOOM" aufgrund "zu geringer Artenvielfalt" nur außer Konkurrenz mitlief. Dumm gelaufen.
Da wurden in Karlsruhe wie Heidelberg schlechte Punkte wegen der Fischhaltung vergeben: damit sind doch wohl nicht die zwei einzelnen Becken gemeint, die dann in Konkurrenz zu ganzen Aquariums-Gebäuden stehen? Sei's drum.

Zitat Website: "Sie wissen nicht, was Zahnarme sind? Dazu zählen unter anderem Ameisenbären, Faultiere und Erdferkel." Nein, leider nicht. Erstens ist der Begriff veraltet (Nebengelenktiere), und die Erdferkel sind sowieso Röhrenzähner und haben nichts mit den anderen zu tun. Halten Sie das bitte nicht für kleinlich; der erhobene Zeigefinger findet sich vielmehr beim Schreiberling der Zootest-Texte, der sich in pseudowissenschaftlichen Gefilden sehr wohlfühlt. Das gilt letztlich auch für die Berechnung der Noten; diese ist so willkürlich festgelegt und auch die Einzelnoten sind für den Leser nicht nachvollziehbar herleitbar, daß all die Nachkommastellen schlicht Augenwischerei sind. Seitenweise Tabellen mit Zahlen dienen nur einer
Scheingenauigkeit, die dem Ganzen einen wissenschaftlicheren Anspruch verleihen soll. Dann soll man doch einfach klar sagen, daß der ganze Test auf persönlichen Einschätzungen beruht, und gut ist's. So verstecken sich die Autoren unnötig hinter Zahlenjongliererei.

Überhaupt, die zoologischen Begriffe - allein in der Kategoriebenennung. Als wäre "See-, Wat-, Stelz- und Schwimmvogel" nicht albern genug, das Kategoriebild zeigt auch noch einen Papageitaucher, den kein deutscher Zoo hält. Das Bild für "Mittelgroße Raubtiere" scheint einen Dalmatiner zu zeigen... "Nilpferde", aber Zwergflußpferde? Ganz hanebüchen wird es mit "Große Klettervögel"; das ist unter dem Niveau der guten alten "Heufresserwiese". Und wer weiß, wie viele Leute jetzt nach Rostock oder Frankfurt pilgern, um die vorbildliche Delphinhaltung zu sehen, wie es das Kategoriebild impliziert...
Ich tippe darauf, daß die Online-Redaktion ohne Rückfragen wild gebastelt hat.

Sehr deutlich wird, daß die bei Journalisten sonst immer so beliebten "Erlebniswelten" und Tiershows aller Art von den Testern nicht besonders honoriert werden. Da gibt es von mir Zustimmung; die Arenen und Greifenshows samt Anbindehaltung nehmen selbst in großen Zoos wirklich überhand; mir ist das natürliche Verhalten der Tiere auch lieber. Und vordergründige Abenteuer-Gestaltung für Besucher hat wirklich wenig mit der Qualität der Tierhaltung zu tun, die hier ja bewertet werden sollte. Doch an anderer Stelle wird dann wieder nicht mehr unterschieden zwischen Tierhaltung und Tierpräsentation: So werden blinde Scheiben, rostige Zäune oder glänzender Maschendraht zwar zu recht negativ ausgelegt, aber unter Tierhaltung, nicht unter "äußerer Eindruck" genannt.

Die "Fotostrecke: Schmuddelecken in deutschen Zoos" ist ganz merkwürdig. Einem (mehr oder weniger böswilligen) Fotografen fiele es leicht, in allen Zoos irgendwas Häßliches abzubilden, stattdessen finden sich dort aber auch nichtssagende Tierportraits, und etliche der Beispiele kann man so einfach nicht stehen lassen.

Ein Altlast-Affenhaus mit "Badezimmerarchitektur" wird im einen Zoo auch per Foto gegeißelt (aber verschwiegen, daß gleich nebenan ein Neues steht, das für vorbildliche Tierhaltung vom BdZ ausgezeichnet wurde; ist auf dem Bild hinten sogar zu erkennen). In einem anderen Tierpark hingegen wird sein noch gar nicht so altes Kachelaffenhaus mit je drei abgezählten Sitzbrettern als vorbildlich gewertet und verschafft dem betreffenden Park Bestnoten bei der Affenhaltung...

Da wird fehlender Schatten in einer tiefen, mit Bäumen umstandenen Grube bemängelt. Wenn Degus in einem Außenkäfig keine Sonne und keinen Regen abbekommen (was fraglich ist), wird das als Negativpunkt aufgeführt; fast alle anderen Zoos halten Degus aber in (meist kleineren) Terrarien - da zählt das Argument offenbar nicht.
Da gelten ein Pinguinhaus und ein Elefantenhaus als "neu", die beide schon viele Jahre alt sind.

Es wird auch sonst fröhlich mit zweierlei Maß gemessen: Wenn eine unfertige Menschenaffenanlage, noch ohne Außengehege, schon jetzt Platz 1 einnimmt, sind das (wohl gerechtfertigte) Vorschußlorbeeren. Weshalb aber Provisorien oder bereits auf der Abbruchliste stehende Häuser einem Zoo dicke Minuspunkte eintragen (Elefanten in Heidelberg, z.B.), ist das dann im Vergleich schlicht unfair. Entweder man bewertet nur den Status Quo oder auch die Tendenz, aber nicht mal so und mal so.

Den Service konnten die Tester nun wirklich nicht auch noch überprüfen. Da gibt es miese Zooshops, die kaum mehr als Gummischlangen und Plüschtiere haben, aber keine brauchbaren Bücher, und Zoorestaurants, deren Essen wahrlich nicht zu empfehlen ist - aber allein ihr Vorhandensein bringt den Zoos Pluspunkte, während kleinere Parks für qualitativ deutlich besseren besseren Kiosk und Kassenverkauf abgestraft werden.

Auf die Ergebnisse noch weiter im Detail einzugehen würde Seiten dauern und bringt an dieser Stelle nichts.

Unterm Strich ist dem ganzen Test die Note "ärgerlich" zuzuschreiben.
Und das, obwohl er die deutsche Zoolandschaft eigentlich sehr positiv bewertet, und auf die Gefahr hin, daß einige Tierrechtler (aus freilich ganz anderen Gründen) auf das gleiche Ergebnis kommen. Denn wenn eine große Redaktion trotz Aufgebot von Experten nur ein pseudowissenschaftliches Zahlengewitter voller fachlicher Fehler produziert: Nein, danke.

Und jetzt können Sie sich Ihre eigene Meinung bilden, auch ohne zum Kiosk zu rennen:

Der STERN-Zootest 2008

Da er erst heute erschien, gibt es noch verhältnismäßig wenige Meldungen und PMs dazu; wir versuchen, auf der Zoopresseschau-Aktuell-Seite in Laufe des Abends (also wohl noch bevor die Zoopresseschau die Leser erreicht...) und vielleicht auch später noch weitere aktuelle Meldungen dazu zu bringen - schauen Sie mal rein.

* s. TV-Tipps

Dirk Petzold
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Jahr des Frosches
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Westfälische Nachrichten - 20. Juni 2008
"Rettet die Frösche": Alsmann beim Kampagnenstart im Zoo
Solange er quakt, kann es ihm ja nicht schlecht gehen. Denkste! Der Frosch ist völlig fertig. Er liegt erschlafft auf dem Rücken, lässt sich hängen und kann jetzt nur auf die Hilfe von Menschen hoffen, die nicht zulassen, dass ganze Populationen für immer verschwinden. Allerhöchste Eisenbahn für Zoochef Jörg Adler, erneut die breite Öffentlichkeit für die Kampagne "Rettet die Frösche!" zu sensibilisieren - und Münsters Mr. Charming, alias Götz Alsmann, zu mobilisieren. Der Musiker und Entertainer kam am Donnerstag zum Kampagnenstart gerne in den Zoo, wo das neue Frosch-Biotop im Eingangsbereich unterstreicht, dass die Frösche förmlich nach Hilfe quaken. Auf Infotafeln, Cartoons und Flyern samt Überweisungsträgern, die in 1700 Haushalte flattern, wird verdeutlicht, was den Frosch plagt und wie man ihm auf die Sprünge helfen kann. Mit Geld für Forschungszwecke, um dem Chytridpilz zu bekämpfen, um Lebensräume zu schaffen und um Amphibien-Archen in Zoos aufzubauen.

ntv.de - 19. Juni 2008
Rettet die Frösche - Todespilz erreicht Deutschland
Der tödliche Chytridpilz wird vor Deutschland nicht haltmachen und nach Meinung von Artenschützern ein dramatisches Froschsterben auslösen. Weltweit sei bereits jede dritte von über 6000 Amphibienarten vom Aussterben bedroht, sagte der Direktor des Allwetterzoos Münster, Jörg Adler, beim Start einer Spendenaktion. Die Stiftung Artenschutz aus Münster koordiniert bundesweit den Kampf gegen den für Frösche tödlichen Pilz. Die Tierschützer sprechen von einem "Massenaussterben, das es zuletzt bei den Dinosauriern vor über 60 Millionen Jahren" gab.

welt.de - 24. Juni 2008
Tödlicher Pilz befällt und tötet Frösche
Laubfrösche tragen vermutlich den Schlüssel zur Vernichtung eines tödlichen Pilzes in sich. Dazu müssten sie sich in der Sonne aalen, und das tun sie gar nicht gern. Die Frösche bekommen eine ansteckende Hauterkrankung, die zum Tode führt. Der Pilz ist bereits in Deutschland unterwegs. Jedes Jahr sterben nach Überzeugung von Experten zehn Froscharten durch den vermutlich eingeschleppten Chytrid-Pilz aus. Jetzt versuchen Wissenschaftler mit einer unschädlichen Fototechnologie herauszufinden, wie die Frösche insbesondere aus Lateinamerika gegen die tödliche Krankheit ankämpfen könnten. Sie glauben, wenn ihre Haut es ihnen ermöglichen würde, sich im warmen Sonnenlicht zu aalen, könnten sie den Pilz abtöten, da dieser die Temperaturerhöhung nicht verträgt.

Wilhelma, 25.06.2008
Das Schweigen der Frösche - Sonderausstellung zum Globalen Amphibiensterben vom 25.6. – 14.9.2008

Amphibien, d.h. Blindwühlen, Frösche, Kröten, Molche und Salamander, leben seit über 350 Millionen Jahren auf unserem Planeten: Damals waren sie die Herrscher der Erde, sahen die Dinosaurier kommen und gehen, überlebten etliche Massenaussterben und arrangierten sich mit allem, was die Evolution ihnen so an Steinen in den Weg legte. Alles ging gut, bis der Mensch auftauchte ... In den vergangenen 30 Jahren sind mindestens 120 Amphibienarten ausgestorben, 1/3 der über 6000 Amphibienarten sind heute weltweit gefährdet bzw. vom Aussterben bedroht! Das ist in der Öffentlichkeit seither kaum bekannt – daher wurde das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches ausgerufen, daher widmet der europäische Zooverband seine diesjährige Kampagne und die Wilhelma ihre diesjährige Sonderausstellung dem globalen Verschwinden der Amphibien. Es ist müßig, über den Wert einer einzelnen Art zu diskutieren – der Verlust einer jeden Art macht unseren Planeten ärmer. Droht einer ganzen Wirbeltierklasse das Verschwinden zumal in erdgeschichtlich unüblich kurzer Zeit, so sollte das schon nachdenklich stimmen. Amphibien gelten aufgrund ihrer hohen Ansprüche an die Umwelt als Bioindikatoren: Wo es Amphibien gut geht, sind Luft und Wasser sauber, verhindert eine intakte Ozonschicht ein Zuviel an UV Strahlung, sind keine Umweltgifte im Umlauf. Kurzum, eine für Amphibien taugliche Umwelt taugt auch für den Menschen! Zwar war/ist das Verhältnis Mensch/Amphib nicht immer ungetrübt - dennoch sollten wir alles daran setzen, dass die Amphibien nicht für immer aus unserer Welt verschwinden! Die Sonderausstellung macht die Besucher mit den Amphibien und ihrem seltsamen Doppelleben zwischen Wasser und Land vertraut, stellt Gründe für den Rückgang und mögliche Rettungsmaßnahmen vor. Einblicke in die Froschforschung gehören ebenso dazu wie ein Froschteich, Kinderprogramme der Pädagogik, Bücher zum Schmökern und ein Terrarium mit großen Kröten. Die Amphibien haben immer schon ihren festen Platz im Terrarium der Wilhelma - vor allem die bunten Fröschchen sind beliebte Sympathieträger bei den Besuchern. Daher sollen die Frösche stellvertretend für ihre geschwänzten und wurmförmigen Kollegen die Welt wachrütteln und für Maßnahmen gegen das Amphibiensterben werben. Das im Rahmen der diesjährigen Sonderaustellung gesammelte Geld fließt in den Amphibienfonds des Europäischen Zooverbands EAZA, mit dem Projekte in situ und ex situ zur Rettung der Amphibien finanziert werden.

vlothoer-anzeiger.de - 24. Juni 2008
Kleine Drachen sind in Gefahr - An der Bäderstraße in Valdorf entsteht ein neuer Lebensraum für den Kammmolch
Auf Anregung des Bundes Natur- und Umweltschutz (BUND) arbeiten die Biologische Station Ravensberg, der Kreis Herford, die Stadt Vlotho und die Sparkasse Herford bei der Anlegung des Teiches zusammen, der den Molchen als Laichgewässer dienen soll. Hinzu kam von der Uni Bielefeld der Biologe Prof. Dr. Norbert Grotjohann im Zuge der Betreuung von Bachelor-Arbeiten. Norbert Grotjohann brachte mit seinen Studentinnen Katharina Kummer und Agnes Dreischmeier gleich mehrere Bergmolche für den Erstbesatz des Teiches mit. Der Vlothoer Hochschullehrer lehrt an der Uni Bielefeld Biologie und Didaktik und kennt sich mit Molchen bestens aus. "Die mitgebrachten Exemplare der Bergmolche haben wir gerade im Garten meines Elternhauses eingesammelt. Ganz in der Nähe an der Weser gibt es noch Kuhtränken, wo die Tiere auch heimisch sind. Fadenmolche gibt es zudem im Wald nahe der Weser. Auf Kammmolche bin ich allerdings lange nicht gestoßen. Deshalb freue ich mich über die Anlage des Teiches ganz besonders", erklärte Professor Grotjohann.

halleforum.de - 19. Juni 2008
HalleForum.de wird Tierpate - Pfeilgiftfrosch wird unterstützt, Bergzoo sucht weitere Paten
Er ist klein, grün und giftig. Jedenfalls ein bisschen giftig. Er ist Frühaufsteher, also ein geborener Sachsen-Anhalter. Gemeint ist der Pfeilgiftfrosch, ein Goldbaumsteiger, das mit diesen Eigenschaften perfekte Patentier des HalleForum. Eine aktuelle Brisanz der Tierpatenschaft ergab sich bei einem Gespräch am Mittwochvormittag im Zoo. Das Jahr 2008 ist zum "Internationalen Jahr des Frosches" ausgerufen wurden. Mit diesem Jahr wollen mehrere Tier- und Artenschutzorganisationen auf die Probleme der Amphibien hinweisen. Die Prognosen gehen davon aus, dass schneller als bisher vermutet, die Amphibien aussterben werden. Nach Ansicht von Artenschutzorganisationen gibt es eine Möglichkeit, wie Hunderte oder Tausende von Arten gerettet werden können, wenn man schnell handelt: Zuchtprogramme außerhalb des Lebensraumes.

innovations-report.de - 19. Juni 2008
Neue Erkenntnisse über Immunsystem bei Amphibien
Forscher enträtseln die Komplexität des Haupthistokompatibilitätskomplexes bei Schwanzlurchen

Die Gene des so genannten Haupthistokompatibilitätskomplexes (MHC) produzieren Proteine, die ausschlaggebend sind für die Abwehr von Krankheiten. Forscher der Jagiellonen-Universität Krakau und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) untersuchten die genetische Variation und konnten jetzt erstmals bei einem Schwanzlurch mehr als einen MHC-II-Genort nachweisen. Im Gegensatz zu Säugetieren ist über die Immunabwehr bei Amphibien bisher wenig bekannt. Weltweit gehen die Amphibienpopulationen stark zurück - größtenteils verursacht von sich schnell ausbreitenden Infektionskrankheiten wie der Pilzkrankheit Chytridiomykose. Deshalb könnten künftige Schutzstrategien für Amphibien vom Wissen über artenspezifische Anpassungen profitieren, die verschiedene Genvarianten des MHC-Komplexes anzeigen, schreiben die Forscher im Fachblatt Molecular Ecology.

lifepr.de - 19. Juni 2008
Froschkonzerte unter gesetzlichem Schutz Pavarotti im Gartenteich
Sie gehen nicht ins Fitnessstudio, um mit Muckis das weibliche Geschlecht zu beeindrucken. Aber sie haben ihre Stimme und die ist laut: Froschmännchen. "Um auf sich aufmerksam zu machen, legen sich die Kerlchen richtig ins Zeug", sagt Mariana Cankovic, NABU-Medienreferentin. Nach dem Motto: "Je lauter, desto besser", wird es an vielen Teichen im Frühjahr und Sommer sehr lebhaft. Dann blähen die Pavarottis des Gartenteichs ihre Schallblasen stolz auf. Die nächtlichen Open-Air-Konzerte im Gartenteich sind der Stolz vieler Gartenbesitzer. "Aber Nachbarschaftsstreitigkeiten machen nicht vor Fröschen halt", so Cankovic. Anstatt sich über die Natur zu freuen, ärgern sich einige Menschen über den Lärm. Das Bundesnaturschutzgesetz schützt alle Amphibien. "Es ist verboten, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihren Lebensraum zu zerstören", zählt Cankovic auf. Das heißt: Haben Frösche einen Gartenteich erstmal besiedelt, dürfen sie ihre Konzerte geben, auch wenn der eine oder andere Anwohner einen anderen Musikgeschmack und einen leichten Schlaf hat. Mit seinem Urteil vom 20.11.1992 hat sich der Bundesgerichtshof auf die Seite des Frosches gestellt. Ausnahmen sind möglich, aber nur in begründeten Einzelfällen.

scinexx.de - 24. Juni 2008
Frosch verwandelt Zehenknochen in ausfahrbare Krallen - Scharfe Knochenspitzen durchbohren Fußhaut von innen
Frösche gelten gemeinhin nicht gerade als sehr wehrhaft. Doch es gibt Ausnahmen: Einige afrikanische Froscharten können extrem scharfe Krallen ausfahren, wenn sie bedroht werden. Dafür durchbohren sie mit spitzen Zehenknochen ihre Haut von innen und schlagen damit selbst Fressfeinde in die Flucht.

frieslandzoo.nl - 24. Juni 2008
Kikkercross succes!
Froschcross ein Erfolg!
Die Parks von Zodiac Zoo haben mit dem Sponsorenlauf zusammen 1.742 Euro erlaufen, erskatet oder erradelt für die Amphibien. Alle Zoos zusammen haben mehr als 57.000 Euro eingebracht.

dierenpark-emmen.nl - Juni 2008
Zomer activiteiten
Sommeraktivitäten im Tierpark Emmen
Zoo-Show (ab 12. Juli jeden Tag um 13.15 Uhr im Kindertheater). Amfi Bietje macht sich Sorgen. Amfi Bietje, ein munterer grüner Frosch, lädt die Kinder ein, mit ihm mitzugehen in seine Froschgegend. Alle seine Freunde sind in den Ferien, so findet er es extra angenehm, daß die Kinder da sind. Gemeinsam machen sie eine Erkundungstour durch die Froschgegend und begegnen allerlei Dingen und Tieren. Aber es gibt auch weniger schöne Dinge. Sogar Dinge, die gefährlich sind für Frösche. Darüber macht sich Amfi Bietje ein wenig Sorgen! Vom 30. Juni bis 8. August, von Montag bis Freitag, gibt es die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen bei den Elefanten. Den ganzen Sommer über kann man im Zoo suchen nach allerlei überraschenden Fröschen. Im ganzen Park haben sie sich versteckt. Das Teilnahmeformular kann man im Zooshop kaufen, es kostet einen Euro. Das Geld kommt ganz der Amphibienaktion zugute.

ad.nl - 22. Juni 2008
Radeln für die "Frösche"
Alphen. Laufen, rennen und radeln von einem Zoo zum anderen. Auch Mitarbeiter des Alphener Vogelparks Avifauna sind angetreten zum sogenannten Froschcross (Kikkercross). Um neun Uhr begannen sportliche Mitarbeiter ihre Tour zum Tierpark Amersfoort. Mit dieser Aktion wollen die Zoos Aufmerksamkeit für Amphibien erreichen. Die Zoos schlagen in diesem Jahr Alarm für die Amphibien. Das Jahr 2008 wurde zum "Jahr des Frosches" ausgerufen. Mitarbeiter aller Zoos rennen, radeln, fahren oder schwimmen von ihrem Zoo aus zum Ziel im Tierpark Amersfoort. Die Avifauna-Mitarbeiter haben am Samstag 67 km auf dem Rad zurückgelegt und kamen gegen 15 Uhr in Amersfoort an. Die der Niederländischen Vereinigung der Tiergärten angeschlossenen Zoos organisieren, neben individuellen Aktionen, in jedem Jahr eine spielerische Aktivität, um die Öffentlichkeit auf die ausgewählte Kampagne aufmerksam zu machen. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Froschcross. Etwa 200 Zoomitarbeiter haben teilgenommen.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig


stern.de - 25. Juni 2008
stern testete 50 deutsche Tiergärten: Zoologischer Garten Berlin liegt vorn
Eindeutiger Sieger des Tests, den der stern in seiner neuen Ausgabe Nr. 27 (am Kiosk ab Donnerstag, 26. Juni) präsentiert, ist der Zoologische Garten Berlin, vor allem wegen seiner hervorragenden Verbindung aus zeitgemäßer Tierhaltung und Denkmalschutz. Er erhielt das Prädikat "sehr sehenswert", knapp vor dem Tierpark Berlin ("sehenswert"). Zu den Gewinnern zählt aber auch der Zoologische Garten Wuppertal. Der war beim ersten stern-Zootest im Jahr 2000 noch auf Platz 13 gelandet, schaffte es jetzt aber auf Platz 3. Hamburg, München und Nürnberg zählen weiterhin zu den Top Ten. Einzeln überprüft wurden alle Mitgliedszoos des "Verbandes Deutscher Zoodirektoren", des Dachverbands der wissenschaftlich geführten Tiergärten, sowie die drei übrigen Zoos, die Elefanten halten. Gehege für Gehege wurde ein umfassender Fragenkatalog abgearbeitet.

stern.de - 26. Juni 2008
Die besten deutschen Zoos
Sie sind das beliebteste Freizeitziel der Deutschen: 30 Millionen Besucher verzeichnen Zoos jedes Jahr. Wie gut die 50 wichtigsten Tierparks in Sachen Tierhaltung und Besucherservice sind, hat der stern getestet - mit einem erfreulichen Ergebnis. Im Jahr 2000 testete der stern das erste Mal die deutschen Zoos: Damals begutachteten die Experten 39 Anlagen. Nun waren sie erneut unterwegs. In 50 Tierparks notierten drei Tester, die zehn Wochen lang unterwegs waren, jedes Detail. Ein erfreuliches Ergebnis: Seit dem Test vor acht Jahren hat sich in den deutschen Zoos viel verbessert. Der "Tier-Knast" gehört der Vergangenheit an. Nur wenige Gehege, Volieren, Terrarien oder Aquarien fielen klar durch, weil sie zu klein waren, veraltet oder schlicht hässlich. Die Tierhaltung ist das wichtigste Kriterium fürs Ranking. Sie macht 80 Prozent der Note aus. Mit 10 Prozent fließt die Gestaltung des Tierparks ein - also der Gesamteindruck der Anlage. Weitere 10 Prozent macht der Besucherservice aus, also die Gastronomie, Spielplätze, saniäre Anlagen.

morgenpost.de - 25. Juni 2008
Berlins Zoo ist der beste in Deutschland
Von Ende März bis Mitte Juni waren "Stern"-Redakteur Rupp Doinet, der Berliner Biologe und der Zoohistoriker Dr. Harro Strehlow sowie der Hamburger Fachjournalist Herman Reichenbach als Tester unterwegs, die wissenschaftliche Aufsicht lag bei Prof. Dr. Helmut Pechlaner, dem ehemaligen langjährigen Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien. Insgesamt lobt der Stern, dass sich seit dem letzten Test im Jahr 2000 viel verbessert habe, es habe nur wenige Gehege gegeben, die in der Bewertung durchgefallen sind. Auch in Berlin gab es solch einen Wermutstropfen: Das Jaguar-Gehege im Zoo landete in der Kategorie Schmuddelcke und wurde als "echter Weggucker" bezeichnet.

berlinonline.de - 26. Juni 2008
Der beste Zoo Deutschlands - Bundesweiter Test von 50 Tiergärten: Berliner erhielt als einzige die Topnote "sehr sehenswert"
Berlin. Knut hat's richtig gut! Und die anderen Tiere in Zoo und Tierpark auch. Denn beide Tiergärten sind Spitze, schafften es beim bundesweiten Test des "Stern" auf Platz 1 (Zoo) und 2. Unter 50 Tiergärten gab's für den Zoo als einzigen das Prädikat "sehr sehenswert", für den Tierpark ein "Sehenswert". Beim letzten Vergleich vor acht Jahren waren beide nur Mittelmaß. Zehn Wochen waren drei Tester (darunter ein Ex-Tierpfleger und ein Biologe) unterwegs, sahen sich die Tiere und ihre Gehege an. Schlechtester großer Zoo war der in Neunkirchen (Saarland) , schlechtester kleiner Tierpark der in Wingst (Niedersachsen). Den besten kleinen Zoo hat Görlitz, gefolgt von Eberswalde, beim letzten Test im Jahr 2000 noch auf Platz 1.

heute.de - 25. Juni 2008
Berliner Zoos sind spitze - Tiergärten in ganz Deutschland bewertet
Tierfreunde in Berlin können sich freuen - der Zoologische Garten und der Tierpark in der Hauptstadt sind die besten Zoos in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest ein am Mittwoch veröffentlichter Test des Magazins "Stern". Für die Ranglisten hatte drei Tester zehn Wochen lang 50 Tierparks in ganz Deutschland untersucht. Neben einem "Stern"-Redakteur testeten der Biologe und Zoohistoriker Harro Strehlow und der Fachjournalist Herman Reichenbach. Die wissenschaftliche Aufsicht lag bei dem ehemaligen langjährigen Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien, Helmut Pechlaner.

bild.de - 25. Juni 2008
Berlin hat die besten Zoos in ganz Deutschland
Besucher können nicht irren... Stimmt, der Berliner Zoologische Garten und der Tierpark sind die besten Zoos Deutschlands! Das Magazin "Stern" hat in seiner aktuellen Ausgabe 50 Zoos in Deutschland getestet und bewertet - wie gut ist die Tierhaltung (80 % der Gesamtnote), wie der äußere Eindruck, Besucherservice (20 %). Spitzenreiter ist der Zoologische Garten Berlin mit der Note 1,71 (Empfehlung: "sehr sehenswert"). Auf Platz 2 der Tierpark Friedrichsfelde mit 1,8 ("sehenswert").

tagesspiegel.de - 25. Juni 2008
Knut hat das schönste Zuhause
Experten haben die Zoos in Deutschland im Auftrag des Magazins "Stern" unter die Lupe genommen und sind zu dem Urteil gekommen, dass der Zoologische Garten in Berlin, in dem auch der weltberühmte Eisbär Knut sein Zuhause hat, der beste hierzulande ist. Der Park erhielt als einziger Zoo das Prädikat "sehr sehenswert".
Aber auch der Tierpark Berlin in Friedrichsfelde kann mit sich zufrieden sein, denn er landete direkt auf Platz zwei in der Gesamtwertung bei den großen Zoos.

lvz-online.de - 25. Juni 2008
"Stern"-Test: Görlitzer Tierpark als Sieger bei kleinen Zoos
Der Görlitzer Naturschutz-Tierpark hat bei einem aktuellen Test des Hamburger Magazins "Stern" als bester unter den kleinen Zoos abgeschnitten. Der Tierpark in Ostsachsen war zuletzt bei einer Fernsehumfrage im Mai zum "schönsten Zoo Mitteldeutschlands" gekürt worden.

ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Görlitzer Tierpark ist Deutschlands bester kleiner Zoo
Der Naturschutz-Tierpark Görlitz gehört zu den sehenswertesten Tiergärten in Deutschland. In einem bundesweiten Vergleich des Magazins "Stern" landete er in der Kategorie "Kleine Zoos" auf dem ersten Platz, wie das Magazin am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Aus der Bewertung des äußeren Eindrucks, des Besucherservices und der Tierhaltung ergab sich für den Tierpark die Gesamtnote 2,09. Der Tierpark Chemnitz und der Zoologische Garten Hoyerswerda erreichten mit Platz 14 und 15 das hintere Mittelfeld unter den kleinen Tiergärten.

ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Zoo Eberswalde auf zweitem Platz in Deutschland
Der Zoologische Garten Eberswalde gehört einem Test zufolge zu den sehenswertesten Tiergärten in Deutschland. In einem bundesweiten Vergleich des Magazins "Stern" landete er in der Kategorie "Kleine Zoos" auf dem zweiten Platz, wie das Magazin am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Zu den Höhepunkten gehöre die Affenhaltung.

mopo.de - 26. Juni 2008
Hagenbeck ist spitze! Experten sehen die Hamburger unter den Top 5 / Aber es gibt Schattenseiten
Sie notierten Größe und Zustand der Gehege, guckten nach Versteckmöglichkeiten für die Tiere, prüften den Besucherservice. Die Tester nahmen Zoos in der ganzen Republik unter die Lupe, nach knapp drei Monaten stand ihr Ergebnis fest. Bester großer Tierpark ist der Zoologische Garten in Berlin. Und auch bei Hagenbeck gibt es Grund zur Freude: Die Anlage in Stellingen landete auf Platz vier. Es gab aber auch Kritik. In Stellingen freut man sich über das Lob. "Wir sind stolz, weil wir alles aus eigener finanzieller Kraft geschaffen haben. Anders als andere Zoos bekommen wir für unsere laufenden Kosten keine staatlichen Zuschüsse", so Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Es gibt aber auch Schattenseiten. Die Tester bemängelten unter anderem, dass die Anlage für Eisbären zu klein sei. Auch Giraffen und Löwen hätten wenig Platz. Der Zoo stimmt der Kritik an der Eismeer-Landschaft zu: "So geht es nicht mehr. Die Landschaft wird ab Herbst geschlossen und erneuert." Doch dafür bräuchte man noch Spenden.

hamburg-nachrichten.de - 25. Juni 2008
Tierpark Hagenbeck landet beim Stern-Test auf Rang vier
Nicht nur seit Eisbär Knut erfreuen sich Tierparks in Deutschland großer Beliebtheit. Grund genug für die Zeitschrift Stern mal wieder ein Zooranking aufzustellen und bei diesem liegt der Hamburger Tierpark Hagenbeck auf Rang vier. Das ist eine Verschlechterung um zwei Plätze, lag der Zoo in der Hansestadt doch im Jahr 2000 beim Zooranking noch auf Rang zwei.

ostseezeitung.de - 25. Juni 2008
Zoo-Ranking: Schwerin bei kleinen Zoos auf Platz drei
Der Schweriner Zoo hat bei einem Ranking von insgesamt 50 Tierparks in Deutschland der Zeitschrift "Stern" sehr gut abgeschnitten. In der Gruppe der kleinen Zoos landete Schwerin auf dem dritten Platz, hinter dem Naturschutz-Tierpark Görlitz und dem Zoologischen Garten Eberswalde, teilte der "Stern" am Mittwoch in Hamburg mit. Dabei überzeugte der Zoo besonders bei der Tierhaltung, wo er den ersten Platz belegte. Weitere Kriterien waren der Besucherservice und der äußere Eindruck. Bei den großen Zoos belegte Rostock den 19. Platz.

ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Schweriner Zoo zählt laut "Stern" zu den besten kleinen Tierparks
Der Schweriner Zoo zählt nach einem Vergleich des Hamburger Magazins "Stern" zu den attraktivsten Parks seiner Größenordnung in Deutschland. Die Mischung aus klassischem Zoo und Wildpark bedeutete für die Freizeiteinrichtung Platz drei in der Rangliste von 21 kleinen Zoos bundesweit. Daneben wurden auch insgesamt 27 große Tierparks bewertet. Der Rostocker Zoo als einzige Einrichtung aus Mecklenburg-Vorpommern in dieser Sparte schaffte es nur auf Platz 18. Als besonders gelungen bewerteten die Tester jedoch das Angebot für Kinder.

rhein-zeitung.de - 25. Juni 2008
Tierpark Landau: Neunter Platz im "Stern"-Zootest
Der Zoo Landau hat bei einem bundesweiten Vergleichstest des Hamburger Magazins "Stern" den neunten Platz belegt. Wie die Zeitschrift am Mittwoch mitteilte, überzeugte er in der Kategorie "kleine Zoos" mit gepflegten Anlagen und erhielt das Prädikat "noch gut" (Note: 2,29). Damit platzierte sich der Pfälzer Zoo im Mittelfeld der 21 in seiner Kategorie getesteten Tiergärten. Den Prüfern gefiel vor allem das Bärengehege, das teilweise in die alte Festungsmauer der Stadt eingebettet ist. Mit dem Testergebnis "passabel" (Note: 2,52) schafft der Zoo Neuwied Platz zwölf.

ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Niedersächsische Zoos im Bundesvergleich eher unattraktiv
Niedersächsische Zoos sind im Vergleich zu anderen Bundesländern nicht sonderlich attraktiv. Dies geht aus einem Test des Hamburger Magazins "Stern" hervor, bei dem die 50 wichtigsten Tiergärten des Landes von zwei ausgewiesenen Zooexperten miteinander verglichen wurden. Testverlierer in Niedersachsen in der Kategorie "Große Zoos" ist demnach der Zoo Osnabrück, der auf Platz 25 landete. Hannover erreichte mit seinem "Erlebnis-Zoo" nur Platz 16.
In der Kategorie "Kleine Zoos" schnitten die niedersächsischen Tiergärten in dem Vergleich ebenfalls nicht sonderlich gut ab. Der Zoo in der Wingst bei Cuxhaven landete auf Platz 21, der Tierpark Ströhen auf Rang 20. Besser schnitten dagegen der Zoo Bremerhaven und der Tierpark Nordhorn mit Rang acht und zehn ab.

halleforum.de - 25. Juni 2008
Bergzoo Halle: nur Mittelfeld
Bei den getesteten 27 großen Zoos landete der Bergzoo in Halle (Saale) mit der Note 2,28 auf Platz 20. Der Zoo überzeuge zwar mit Raritäten wie Kaukasischen Eichhörnchen und Malaysischen Tigern, dennoch gebe es hier viel zu tun. Auf den beiden letzten Plätzen landeten hier die Zoos Neunkirchen und Saarbrücken.
Um attraktiver für Touristen zu werden, hat der Bergzoo Halle ohnehin ein Aufwertungsprogramm gestartet. Der Eingang wurde neugestaltet, ein Parkhaus gebaut. In den nächsten Jahren sollen die Bauarbeiten weitergehen, ein Insektarium und ein Nachttierhaus sind vorgesehen. Auch das Wittekindbad soll einbezogen werden.

sr-online.de - 25. Juni 2008
Saarbr./Neunkir.: Zoos sind bundesweites Schlusslicht
Die Zoos in Saarbrücken und Neunkirchen sind die Schlusslichter in einem bundesweiten Vergleichstest des Magazins "Stern". Die Einrichtungen wurden in der Kategorie "Große Zoos" bewertet. In der Einzelwertung wurde der Besucherservice der beiden saarländischen Zoos sogar als "ärgerlich" eingestuft. Bei dem Test wurde auch die Haltung der Neunkircher Greifvögel kritisiert. Der Direktor des Zoos Saarbrücken, Francke, sagte, Vorwürfe, der Zoo sei ungepflegt träfen nicht zu. Man gebe sich "große Mühe". Es mangele aber an personellen und finanziellen Mitteln. Der Neunkircher Direktor Fritsch betonte, die Haltung der Greifvögel sei artgerecht. Die Vögel flögen mehrmals am Tag. Sie müssten angebunden sein, um gegenseitige Angriffe zu verhindern.


tagesspiegel.de - 20. Juni 2008
Free Flipper - Der Tierschutzstreit um Delfinarien schlägt Wellen bis in den Bundestag - jetzt schließt das erste
Es ist beliebt, es ist umstritten - und es macht jetzt dicht: Im Heidepark Soltau in der Lüneburger Heide schließt das Delfinarium nach vielen Protesten von Tierschützern zum Ende der Saison im Herbst. "Wir sind der Überzeugung, dass diese walartigen Meeressäuger nicht in Gefangenschaft gehalten werden sollen, das widerspricht unser Firmenphilosophie", teilte der neue Betreiber, die Sealife-Gruppe "Merlin Entertainments" aus London, dem Tagesspiegel mit. Ob Delfine, Menschenaffen oder Eisbären: In Deutschland ist infolge des Zootier-Starrummels um Knut und Flocke eine Debatte um die Haltung von Wildtieren entbrannt. Jetzt soll sich auch der Bundestag damit beschäftigen: Die SPD-Abgeordnete Mechthild Rawert will eine parlamentarische Initiative starten. Sie will die Haltungsbedingungen von Wildtieren hinter Gittern überprüfen lassen. "Die Vorgaben zu den Käfig- und Gehegegrößen sind teils veraltet, viele Zoos stellen längst von sich aus größere Anlagen zur Verfügung, da müssen wir dringend nachbessern", sagte Rawert. "Wir suchen jetzt eine neue Heimat für die zwei in Gefangenschaft geborenen Delfine aus dem Heidepark und für die Tiere im Gardaland in Italien", teilte Sally Ann Wilkinson von "Merlin Entertainments" mit. Eine Auswilderung sei extrem schwierig. Die Schließung wird Kritikern der übrigen drei Delfinarien Rückenwind verschaffen. So protestiert das "Wal- und Definschutzforum (WDSF)" mit extrem überzeugten Tierrechtlern und mit Unterstützung des einstigen TV-Flipper-Trainers und Delfinfängers Richard O'Barry aus Miami schon lange gegen die Shows im Allwetterzoo Münster, im Zoo Duisburg und im Tiergarten Nürnberg.

Welt online - 22. Juni 2008
Eine Heimat für Daisy und Dolly
Nur wenige Zoos in Europa beherbergen und züchten Delfine. In Duisburg werden die empfindlichen Meeressäuger schon seit den 60er-Jahren erfolgreich gehalten. Die Kritik von Tierschützern weist der Zoo zurück. "Über den Sinn oder Unsinn eines Delfinariums wird immer wieder gesprochen. Wir gehen damit offensiv um", sagt Zooinspektor Frank Chomik.

stuttgart-journal.de - 24. Juni 2008
Zweite Löwin in der Wilhelma Stuttgart tot - Elektra folgt ihrer Schwester Schiela
Etwas über einen Monat ist seit dem Tod der Berberlöwin Schiela vergangenen, nun ist auch die zweite Löwin in der Wilhelma Stuttgart tot. Elektra ist wie ihrer Schwester stolze 23 Jahre alt geworden. Das Geschwisterpaar gehörte sozusagen zum Löwenadel, ihre Großeltern waren noch Palastlöwen beim marokkanischen König. Wie die Wilhelma mitteilt, sind Berberlöwen in freier Natur längst ausgestorben - der letzte wurde 1922 im Atlasgebirge von einem Farmer erschossen. In Menschenobhut haben einige wenige überlebt, weil Berberstämme aus dem Atlas beim König ihre Steuerschuld mit gefangenen Löwen beglichen. In den letzten Monaten machten die Beschwerden des Alters ein schmerzfreies Leben unmöglich, und so musste unser Tierarzt zuerst Schiela am 8.5. und am 20.6. Elektra schweren Herzens einschläfern. Bis auf weiteres wird es in der Wilhelma erst mal keine neuen Löwen geben. Nach Angaben der Wilhelma wird das Gehege bis zum Umbau des Raubtierhauses als Ausweichquartier für andere Großkatzen genutzt werden.

ez-online.de - 25. Juni 2008
Elektra ist tot - Wilhelma jetzt ohne Löwen
Auch der letzte Berber-Löwe der Wilhelma ist tot. Elektra, das 23 Jahre alte Weibchen, musste am Freitag eingeschläfert werden. Ihre gleichaltrige Schwester Shiela war erst Mitte Mai verstorben. Ob jemals wieder Löwen im zoologisch-botanischen Garten zu sehen sein werden, steht noch in den Sternen. Denn die Wilhelma-Verantwortlichen erwägen, sich auf asiatische Raubkatzen zu spezialisieren. 23 Jahre sind für einen Löwen fast schon ein "biblisches Alter", in freier Wildbahn werden sie nicht annähernd so alt. Dennoch hatte die Wilhelma nach dem Tod von Shiela große Hoffnung, dass ihnen und den Besuchern wenigstens Elektra noch ein Weilchen länger erhalten bleibt.


ad-hoc-news.de - 24. Juni 2008
Forscher beenden Fangexpeditionen für Ozeaneum
Mit einer Fangreise vor Schwedens Küste haben am Dienstag Forscher des Stralsunder Meeresmuseums ihre Expeditionen für das vor der Fertigstellung stehende Ozeaneum Stralsund abgeschlossen. Das Team habe in den vergangenen Tagen im Skagerrak nördlich von Göteborg getaucht, sagte Aquarienleiterin Nicole Kube. Dieses Mal haben die Experten vor allem zahlreiche Wirbellose für die Nordsee-Ausstellung im Ozeaneum gesammelt. Darüber hinaus seien während einer Angeltour mehrere Klippenbarsche, Lippfische und Dorsch erbeutet worden. Die unverletzt gebliebenen Tiere sollen bis Mittwoch mit einem Spezialtransporter nach Stralsund gebracht und anschließend in die Quarantänebecken überführt werden.
Das Ozeaneum soll am 11. Juli eröffnet werden und unter anderem mehr als 7000 lebende Tiere der europäischen Kaltwassermeere vorstellen.


Oberpfalznetz - 20. Juni 2008
Besucherrekord im Münchner Tierpark
Trotz des eher mäßigen Sommerwetters hat der Münchner Tierpark Hellabrunn im vergangenen Jahr einen Besucherrekord verbucht. "Mit knapp 1,4 Millionen Besuchern konnten wir nicht nur das beste Ergebnis der letzten zehn Jahre erreichen: Es ist auch das fünftbeste Resultat seit der Gründung des Tierparks im Jahre 1911", sagte Münchens Zweite Bürgermeisterin Christine Strobl am Freitag. Grund dafür sei unter anderem die Eröffnung des neuen Freigeheges für Orang-Utans, das bei den Tierfreunden besonders gut ankomme.




Planung und Bau

fliegen-sparen.de - 25. Juni 2008
Arnheim: Burgers' Zoo mit Regenwald
Auf Weltreise in Arnheim: Regenwald, Wüste und Ozean liegen im Burgers' Zoo in besonders authentischer Atmosphäre direkt nebeneinander. In diesem Jahr feiert der beliebte Zoo sein 95-jähriges Bestehen mit der Eröffnung des groß angelegten Themengebiets Burgers' Rimba. Der Begriff ist abgeleitet vom malaysischen Wort für den tropischen Regenwald - "rimba raya". Denn hier leben exotische Tiere wie Tiger, Schlangen und Varane sowie Bären und Affen. Der neue Bereich befindet sich überwiegend im Freien, aber auch bei schlechtem Wetter gibt es viel zu sehen. Burgers' Rimba ist zwei Hektar groß und entspricht damit einer Fläche von vier Fußballfeldern. Auf kreative Weise wurden dabei winterfeste Pflanzen eingesetzt, die wegen ihres tropischen Aussehens eine echte malaysische Atmosphäre kreieren. Zwei Jahre lang haben Fachleute an dem Projekt gearbeitet. Im Mai wurde es feierlich von Prinzessin Margriet, der Schwester der niederländischen Königin, eröffnet.

kurier.at - 23. Juni 2008
Hamster, Kaninchen und Co. als Zoo-Stars
Der Wiener Tiergarten Schönbrunn ist um eine Attraktion reicher: Ein Heimtierpark mit "typischen" Haustieren wie Kaninchen, Meerschweinchen und Wellensittichen ist unter der Patronanz von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (V) eröffnet worden. Hier sollen Kinder, Jugendliche und auch ihre Eltern lernen, wie Haustiere gemäß ihren Bedürfnissen richtig gehalten werden. Denn heutzutage besitzen viele Familien zwar ein Tier, doch über artgerechte Haltung wissen sie kaum Bescheid. Die Besucher im "Minizoo" lernen spielerisch, was für ein Lebewesen gut oder schlecht ist. Außerdem werden spezielle "Heimtierworkshops" (Infos unter 01-877 92 94-500) angeboten. Hier lernen Kinder und Erwachsene die grundlegenden Kenntnisse für die Haltung "typischer" Heimtierarten. Die Teilnahmegebühr beträgt 18 Euro plus den Eintritt in den Tiergarten.

wien.orf.at - 23. Juni 2008
Zoo-Besucher lernen Tierhaltung
Wellensittiche, Schildkröten und Hasen: Im Tiergarten Schönbrunn ist am Montag ein Heimtierpark eröffnet worden. Hier können Besucher den richtigen Umgang mit ihrem Haustier lernen. Große Informationstafeln, die erklären, wie es geht, fehlen. Abschauen ist angesagt. Im Heimtierpark sehen die Besucher zum Beispiel im Kaninchengehege Heu und sollen so lernen, dass die Hasen den ganzen Tag Futter brauchen.

sachsen-fernsehen.de - 20. Juni 2008
Nasenbäranlage im Chemnitzer Tierpark eröffnet
Ab Freitag wird es im Chemnitzer Tierpark eine neue Nasenbäranlage zu sehen geben. Nach fünfmonatiger Bauzeit können die südamerikanischen Tiere des Chemnitzer Tierparks endlich ihr neues Zuhause beziehen. Das ehemalige Gehege der Kängurus verfügt nun über eine 300 m² großes Grünfläche, sowie über ein beheizbares Stallgebäude. Außerdem wurde das eingezäunte Areal mit Sitz- und Klettergelegenheiten für die Tiere ausgestattet.

ooe.orf.at - 24. Juni 2008
Evolutionsgarten im Zoo Schmiding
Am 23. Juni wurde der Evolutionsgarten des Aquazoo Schmiding in Krenglbach bei Wels feierlich eröffnet. Der neu angelegte Evolutionsgarten rundet die im Aquazoo einzigartig veranschaulichte Entwicklung der Erde und des Lebens ab. Interessante Schilder geben Informationen über die Entwicklung und Entstehungszeit evolutionär wichtiger Pflanzenarten, aber auch über das Aussehen und die Lebensbedingungen heute existierender, wunderschön bunt blühender Arten.

svz.de - 19. Juni 2008
Anlage für Rote Pandas fertig
Noch in diesem Sommer soll es im Schweriner Zoo eine weitere Attraktion geben: Rote Pandas. Die Anlage für die neuen Tierpark-Bewohner, die im Osten des Himalayas und in den chinesischen Provinzen Yunnan und Sichuan beheimatet sind, ist bereits fertig. Rund 200 Quadratmeter misst das Quartier gleich neben dem Gibbon-Areal. Als Baumaterial wurden Holz, Stein und Glas verwendet. Zierden des Freigeheges sind ein Robinienbaum als Klettermöglichkeit und ein großer Teich, umgeben von Findlingen, Gras und Bambus. "Die Anlage, in die auch noch Chinesische Muntjaks einziehen sollen, bietet aber nicht nur viel Platz für die Tiere, sondern auch gute Beobachtungsmöglichkeiten für die Besucher", betont der Technische Leiter des Zoos, Uwe Jansch.

Münstersche Zeitung - 20. Juni 2008
Am Freitag war Richtfest für die neue Bärenanlage im Naturzoo
Ein Bär war am Freitag schon da, beim Richtfest der neuen Bärenanlage im Naturzoo. Allerdings konnte der sprechen, steckte im Kostüm und hieß Achim Johann. Als "Zottel" mischte er sich unter die Festgäste und vor allem die ganz jungen Besucher freuten sich über die kleinen Tütchen mit Gummibärchen, die er aus dem Fell zauberte. Zwischendurch hatte Achim Johann aber Zeit, aus seinem wohlig warmen Kostüm heraus ein wenig über den Fortschritt der Arbeiten zur neuen Bärenanlage zu berichten. Schon seit der letzten Woche seien die Landschaftsbauer auf der Baustelle. Dass es dennoch bis zum nächsten Frühjahr dauern wird, ehe die neuen Bewohner einziehen können, machte der Zoodirektor allerdings auch deutlich. Zwar sehe vieles schon recht fertig aus, aber gerade die Details seien es, welche Zeit benötigten. Auch die Begrünung der Anlage brauche eben diese Zeit. Mit den Kosten bewege man sich bisher im avisierten Rahmen von 700 000 Euro. Johann verriet auch ein kleines Geheimnis: Die Schakale, welche sich mit den Lippenbären künftig das große Gehege teilen, sind bereits im Naturzoo eingetroffen.

haz.de - 21. Juni 2008
Zoo: Die Bagger rollen für Yukon Bay
Geldsegen aus Brüssel: Die Europäische Union unterstützt den Bau der Alaskalandschaft im Zoo mit zehn Millionen Euro. Es ist das erste Zoo-Projekt, das Eingang in das europäische Förderprogramm findet. Dass jemand ausgerechnet die EU-Bürokraten in Brüssel lobt, kommt nicht so häufig vor. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat das am Freitag im Zoo getan, als er Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) und Zoo-Chef Klaus-Michael Machens den offiziellen Förderbescheid der Europäischen Union zum Bau der Alaskalandschaft Yukon Bay übergab. Zehn Millionen Euro steuert Brüssel zu den Gesamtkosten von 31,6 Millionen Euro bei. Der Beharrlichkeit des Zoo-Geschäftsführers, so lobte Jagau, sei es zu verdanken, dass die Alaskalandschaft trotz aller Widerstände und finanzieller Engpässe nun doch gebaut werden kann. Die Region selbst ist mit zwölf Millionen Euro dabei, der Zoo mit 2,8 Millionen. Der Rest muss über Kredite, Spenden und Sponsoren finanziert werden. Im Januar 2010 will man die Yukon Bay eröffnen. Bis es soweit ist, erhalten die Besucher schon mal einen Vorgeschmack. Anfang Juli wird der Yukon-Trail eröffnet, auf dem sie am Rand der Baustelle von der Löwen-Anlage bis zum Dschungelpalast gehen können. Dabei werden sie Geröllfelder, eine eingefallene Goldmine und ein Sägewerk passieren und dann schließlich den Yukon Markplatz mit Blockhütte, Store und Airstreamer Imbiss erreichen. Letzteres ist ein alter, silbern-metallischer amerikanischer Wohnwagen, wie ihn einst Abenteurer am Yukon benutzt haben könnten. "Der Trail führt durch eine typische Alaskalandschaft, in der nur die Tiere fehlen", sagt Machens.

Architektur-Newsdetail.de - 23. Juni 2008
Neues Elefanten- und Affenhaus
Am 10. Juni wurde erst das neue Elefantenhaus im Kopenhagener Zoo, das von Foster+Partners entworfen wurde eröffnet, nun meldet auch der Frankfurter Zoo die Fertigstellung und Eröffnung des Affenhauses am 12. Juni, das die Arbeitgemeinschaft fay architekten und liquid architekten aus Darmstadt geplant haben.
2003 bekam Foster+Parters den Auftrag ein neues Elefantenhaus für den Zoo in Kopenhagen zu planen. Es besteht aus zwei Gebäuden, eines misst etwa 1000 qm und wird von sechs Kühen und Kälbern bewohnt, das andere etwas kleinere 450 qm große Gebäude steht zwei Elefantenbullen zur Verfügung. Die Herde hat so die Möglichkeit im natürlichen Familienverband zu leben, nur zur Paarungszeit wird männlich von weiblich getrennt. Foster legte sehr viel Wert darauf den Elefanten eine möglichst natürliche Umgebung zu schaffen, die "Elefanten-Wellness", wie er sie nennt. So wurde das Stahl-Glasgewölbe mit einer Textur von Laub bedruckt, die ausreichend natürliches Licht durchlässt, aber auch Schatten spendet. Des Weiteren gibt es öffenbare Fenster, Wassernebel und für kalte Wintertage zusätzliche Wandheizungen.
Mit einem Sandboden, Schlammlöchern und Wasserbecken versucht Foster die eigentliche Heimat der Elefanten, den asiatischen Urwald nachzuempfinden. Über verschiedene Rampen und Wege wird man durch das Haus geleitet und kommt den Elefanten ungewohnt nahe.
Und nun das neue Menschenaffenhaus im Frankfurter Zoo von der Darmstädter Arbeitsgemeinschaft fay architekten und liquid architekten. Auch hier wurde viel Wert auf eine natürliche Gestaltung der Umgebung geachtet. Auf einer Fläche von 2700 qm befinden sich die verschiedenen Gehege, Außenbereiche und die Besucherpfade. Die organische Form des Gebäudes ist einem Philodrenon-Blatt nachempfunden, einer amerikanischen Kletterwurzel. In dem Gebäude, dem "Borgoriwald", reihen sich Wasserfälle, Hügel. Gräben, dichte Baumgruppen, Sumpflandschaften und Bachläufe aneinander und bieten auch dem Besucher der wie auf einer Expedition durch das Gebäude geleitet wird ein Erlebnis. Die Gehege sind mit Gräben, Netzen und Glasscheiben vom Besucher getrennt und bieten so auch die Möglichkeit die Tiere mit allen Sinnen wahrzunehmen.

espace.ch - 19. Juni 2008
Neue Anlage für die "Clowns des Nordens"
Ende Jahr ziehen im Berner Tierpark Dählhölzli die Papageitaucher in ihre neue Anlage ein. Am Donnerstag erfolgte der Spatenstich. Künftig werden die "Clowns des Nordens", wie die Vögel etwa genannt werden, auf einer Grünfläche von 540 Quadratmetern leben. Die gewieften Taucher können sich auch in einem Wasserbecken mit rund 300 Kubikmeter Fassungsvermögen tummeln. Eine bis zu vier Metern hohe Felslandschaft bietet den Vögeln Bruthölen. Die Papageitaucher-Anlage ist Teil eines nordischen Gesamtkomplexes mit Moschusochsen, Rentieren und Eisfüchsen. Die Anlage kostet rund 4,35 Mio. Franken.

Zisch- 20. Juni 2008
Schützenvereine und Tierpark sind sich einig
Nach über zweijährigen Verhandlungen haben sich der Pistolenclub Arth-Goldau sowie die Sportschützen Goldau einerseits und der Natur- und Tierpark Goldau andererseits geeinigt. Die vor über zwei Jahren auf Initiative von Natur- und Tierparkpräsident Bernhard Reutener begonnenen Gespräche zwischen Natur- und Tierpark Goldau, Pistolenclub Arth-Goldau und Sportschützen Goldau konnten laut einer Medienmitteilung von allen drei Parteien erfolgreich abgeschlossen werden. Die beiden Schützenvereine verzichten per Ende Juni auf ihr unselbstständiges Baurecht aus dem Jahre 1966 im Grosswyjer-Areal, welches ihnen das Schiessen auf unbeschränkte Dauer ermöglichte. Damit erhalte der Natur- und Tierpark die Möglichkeit, den bis zum Besucherzentrum der neuen Bär- und Wolfanlage geplanten Rundweg zu vollenden. Noch offen ist die Finanzierung dieses Wegstücks. In diesem Zusammenhang wird der Natur- und Tierpark Goldau für die Beseitigung der bestehenden Anlagen und für die Sanierung der Altlasten besorgt sein, heisst es. Zudem habe sich der Tierpark laut Mitteilung verpflichtet, den Sportschützen beim Einkauf in die neue Schiessanlage in Steinen einen Beitrag und dem Pistolenclub eine einmalige Ablösesumme zu leisten.

zisch.ch - 23. Juni 2008
Auge in Auge mit den Raubkatzen
Die fünfjährige Melina und der elfjährige Marco Stadelmann aus Inwil kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sie beobachten, wie die Geparde in Tonis Zoo in der neuen 400 Quadratmeter grossen Anlage herumtollen und miteinander spielen. Das Besondere daran: Die Zoobesucher sind mit den Raubtieren praktisch Auge in Auge, denn es gibt kein Gitter mehr zwischen Besuchern und Tieren, sondern lediglich eine 1,20 Meter hohe Glaswand. Ein Graben im Gehege sorgt für die nötige Sicherheit. "Das ist bisher einzigartig in der Schweiz", verkündet Zoo-Inhaber Toni Röösli stolz. Ein künstlicher Berg sorgt für eine möglichst natürliche Umgebung. Auf die Idee dieser neuartigen Anlage habe ihn Pepe Lienhard, Bandleader und Mäzen vom Zoo, gebracht.




Aktionen

lifepr.de - 20. Juni 2008
Zoogeburtstag
80 Jahre Tiergrotten /Zoo am Meer am 24. Juni 2008. Geburtstagsfeier für alle Zoofreunde am Sonntag, dem 29. Juni 2008. Vor achtzig Jahren, am 24. Juni 1928, eröffneten die Tiergrotten am Bremerhavener Weserdeich ihre Tore. Nicht zu vergleichen mit einem Großzoo, wurde er bei der Eröffnung in der Presse auch "Klein-Stellingen am Weserdeich" genannt, und zwar nach dem Hamburger Tierpark Hagenbeck, der als Vorbild galt. Auf nur 2000 qm, direkt anschließend an das Nordsee-Aquarium in der Strandhalle, tummelten sich damals Eis- und Braunbären, Rentiere, Füchse und Dachse, verschiedenste Vogelarten, aber auch schon immer Affen. In den vergangenen achtzig Jahren hat sich das Bild der Zoos erheblich verändert.

rp-online.de - 24. Juni 2008
Mittsommernacht im Zoo
Krefeld. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet der Zoo am Samstag, 28. Juni, zwischen 18 und 24 Uhr bei der "Mittsommernacht im Krefelder Zoo". Es werden nicht nur die Tiere zu ungewöhnlicher Zeit präsentiert, sondern es gibt auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Gleich beim Eintritt können die Besucher sich ein bisschen wie beim Karneval in Rio fühlen, wenn die brasilianischen Gesangsgruppen sie in ihren landestypischen Kostümen mit Sambaklängen in Empfang nehmen. Ähnlich abwechslungsreich wie die Musik ist auch die Vielfalt angebotener Speisen und Getränke.

inar.de - 20. Juni 2008
Zootage 2008 - Der Zoo Duisburg stellt sich vor
Auch in diesem Jahr können die Besucher wieder hinter die Kulissen des Zoo Duisburg blicken und die Zoomitarbeiter nach ihren Lieblingen befragen. In zahlreichen Sonderfütterungen stellen die Tierpfleger ihre Tiere vor und erzählen kleine Episoden aus dem täglichen Umgang mit Elefanten, Riesenottern und Orang-Utans. Jeder kann seinen Zootage-Rundgang individuell zusammenstellen und am Zootagequiz teilnehmen, um Familienpässe für den Zoo zu gewinnen.

rp-online.de - 23. Juni 2008
Ein tierischer Blick hinter die Zoo-Kulisse
Duisburg. Wer kennt sie nicht, die tierische ZDF-Dokumentation "Ruhrpott-Schnauzen", die bereits seit zwei Jahren über Geschichten aus dem Duisburger Zoo berichtet? Um auch einmal dem normalen Besucher einen Blick hinter die Kulissen gewähren zu lassen, veranstalteten der Duisburger Zoo und dessen Förderverein anlässlich seines 75. Geburtstags am Wochenende die Zoo-Infotage. Dabei konnten die zahlreichen Besuchern, die bei schönem Wetter die Gelegenheit für einen Zoobesuch nutzten, zahlreiche Attraktionen um das Thema Zooalltag und den Umgang mit Tieren erleben. Vor allem öffentliche Fütterungen, bei denen teilweise Kinder aus dem Publikum helfen durften, standen auf dem Programm.

derwesten.de - 24. Juni 2008
Beim 5.000-Meter-Zoolauf geht's zweimal rund
Duisburg. Am 27. Juni begegnen 500 Läufer Zebras und Wildhunden. Was mögen wohl Giraffen, Zebras, Watussis oder Wildhunde empfinden, wenn Menschen im Galopp an ihnen vorbeilaufen? Möglicherweise würden sie sich ja anschließen. Das freilich ist ausgeschlossen beim ersten Zoolauf in Duisburg. Wer sich rennend auf den Weg macht, der hilft gleichzeitig dem Zoo bei der Gestaltung der neuen Orang-Utan-Anlage. Die 15 Euro Startgebühr fließen in das Projekt.

lifepr.de -20. Juni 2008
"Raus aus dem Schafspelz" am 29. Juni 2008 im Westküstenpark
"Raus aus dem Schafspelz" lautet das Motto am 29. Juni 2008 im Westküstenpark. Einen Tag lang wird sich in dem vom internationalen "Berufsverband der Zootierpfleger" (BdZ) für seine Tierpräsentation ausgezeichneten Tierpark alles um die angeblich so dummen Schafe drehen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Nordfriesischen Lammtage statt und wird um 11 Uhr vom Kreispräsidenten Helmut Wree eröffnet. Auf die Besucher wartet ein buntes Familienprogramm rund ums Thema "Schaf": Basteln mit Schafwolle, Filzen, eine Schafrallye mit tollen Preisen, und Spiele auf der Festwiese.

neue-oz.de - 19. Juni 2008
Bühne frei für die Löwen-Kinder
Bühne frei für den König der Tiere: Zur Präsentation der sechs Löwenbabys am kommenden Sonntag, 22. Juni, im Osnabrücker Zoo werden auch die kleinen Musical-Darsteller der Heilig-Geist-Schule groß in Szene gesetzt. Mit Unterstützung der German-Musical-Academy (GMA) führen sie "Cats" und "König der Löwen" auf.
Das Musical "König der Löwen" ist von den Schulkindern seit Oktober vergangenen Jahres mehrmals zu verschiedenen Anlässen aufgeführt worden. Die Bühne am Affenfelsen soll am 22. Juni ein weiterer Mittelpunkt sein und große und kleine Zoobesucher verzaubern. Die Löwenjungtiere entwickeln sich trotz des Verlustes eines der Geschwister gut, wie der Zoo berichtet. Am Sonntag werden die Löwen voraussichtlich als echtes Rudel auftreten. Denn seit dieser Woche darf auch das Löwenmännchen Nakuru gemeinsam mit den Weibchen und den Jungtieren auf die Außenanlage.

on-live.de - 22. Juni 2008
Zoo: Großer Auftritt für Katzenkinder
Die Löwenjungtiere im Zoo bekommen heute (22. 6.) Konkurrenz. Nicht nur die kleinen Löwen werden wieder ihren großen Auftritt haben, sondern auch menschliche Katzenkinder. 60 Schüler der Heilig-Geist-Grundschule werden gemeinsam mit 15 Profi-Darstellern der German Musical Academy (GMA) vor dem Affenhaus zum letzten Mal ihre Interpretation der Musicals "Cats" (15 Uhr) und "König der Löwen" (16.15 Uhr) aufführen.

lizzy-online.de - 24. Juni 2008
Nächste Donnerstagsführung im Wildpark: Jäger der Nacht
Jäger der Nacht. Viel Aberglaube rangt sich um sie ... Hexenvögel wurden sie genannt. Man glaubte sogar, dass ihr Blick töten könne. Aber auch zu Ruhm haben sie es gebracht. Wer kennt sie nicht - Hedwig, die (Post)-Eule von Harry Potter? - Der Wildpark Leipzig e.V. lädt am 26. Juni um 17 Uhr ein zu einer Führung zu den Nachtgreifen und Marderartigen im Wildpark, sowie anderen nächtlichen Jägern des Auwaldes.

Wienweb.at - 22. Juni 2008
Schönbrunner Zoo,Tierschutztage für die ganze Familie
Unter dem Motto: "Tiere sehen uns an" finden von Sonntag bis Montag im Tiergarten Schönbrunn die Tierschutztage statt. Anlässlich des zehnten Jubiläums läuft die Veranstaltung heuer erstmals über zwei Tage. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal Amphibien, die zu den besonders gefährdeten Tieren gehören. Auf spielerische Weise sollen die Kleinen nicht nur Informationen über die Tiere erhalten, sondern sie auch erleben und beobachten.

Spiegel Online - 20. Juni 2008
Dem Walhai ins Auge sehen
Friedlich plätschert das Wasser, bunte Fische ziehen ihre Kreise, ein riesiger Walhai schiebt seinen Körper an Tauchern vorbei. Begegnungen der besonderen Art erleben Touristen im US-Bundesstaat Georgia. Das größte Aquarium der Welt lässt Hobbytaucher und Schnorchler ins Becken. Seit dem 8. Juni gibt es die Aktion "Swim with Gentle Giants" - "Schwimmen mit zahmen Giganten" - und das Programm ist schon jetzt reichlich ausgebucht. 1500 Anmeldungen gab es nach Auskunft der Organisatoren schon vor dem Start.




Nachwuchs

newsticker.welt.de - 19. Juni 2008
Erstmals in 53 Jahren Tierpark-Geschichte Elch-Zwillinge geboren
Erstmals in der 53-jährigen Geschichte des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde sind Elch-Zwillinge zur Welt gekommen. Der Tierpark teilte am Donnerstag mit, dass am 19. Mai die Elch-Kuh Beta die männlichen Kälber Max und Moritz geboren hat. Ihr Geburtsgewicht betrug jeweils rund 13 Kilogramm. Mutter Beta, die aus dem schwedischen Zoo Skansen 2003 nach Berlin kam, hatte schon 2006 und 2007 jeweils ein Kalb bekommen und großgezogen. Die beiden Elch- Zwillinge haben sich inzwischen gut eingelebt und können vom Publikum besichtigt werden.

inar.de - 19. Juni 2008
Erstmals Zwillinge beim Elch im Tierpark Berlin geboren
Der Tierpark Berlin kann erstmals in seiner 53-jährigen Geschichte die Geburt von Zwillingen beim Europäischen Elch verbuchen. Am Morgen des 19.Mai 2008 brachte die Kuh "Beta" (geb. 2003 im Zoo Skansen, Schweden) männliche Zwillinge zur Welt. "Beta" ist mittlerweile eine erfahrene Elchmutter, denn sie hatte schon 2006 und 2007 jeweils ein Kalb, welche sie gut aufgezogen hat.

Welt online - 21. Juni 2008
Max und Moritz auf schlaksigen Beinen
Zwillingsgeburten sind auch im Tierreich nicht die Regel. Doch bei Elchen kommen sie häufiger vor und so wartet der Tierpark nun erstmals in seiner 53-jährigen Geschichte mit einem Bruderpaar bei den europäischen Elchen auf. Gestern wurden die fünf Wochen alten Max und Moritz vorgestellt.

Augsburger Allgemeine - 20. Juni 2008
Zoo freut sich über Zuchterfolg
Giraffenmutter "Lada" im Zoo Augsburg hat Nachwuchs bekommen. Sie brachte diese Woche einen kleinen Giraffenbullen zur Welt, der nach Angaben der Zooleitung gesund und kräftig ist. Voraussichtlich ab kommender Woche wird das Jungtier in der Außenanlage des Zoos zu sehen sein.

wupperguide.de - 24. Juni 2008
Seelöwe Pepe präsentiert seinen 37. Nachwuchs - Wuppertaler Zoo vermeldet die Geburt von kleinem Seelöwen-Jungen
Pünktlich zum Beginn der Sommerferien kann der Wuppertaler Zoo wieder mit einer erfreulichen Nachricht in Sachen Nachwuchs aufwarten. War es im Jahr 2007 das kleine Elefantenmädchen Tika, welches im Sommer das Licht der Welt erblickte, kann man sich nun auch im Jahr 2008 wieder über einen neuen Zuwachs im Seelöwenbecken freuen. Wie bereits ein Jahr zuvor, denn Seelöwe Pepe ist "fleißig". Der 22-jährige kalifornische Seelöwen-Bulle, der von allen Besuchern schon weit vor den Toren des Wuppertaler Zoos zu hören ist, hat nämlich mit dem neuerlichen Jungtier nun innerhalb von nur 19 Jahren insgesamt 37 Nachkömmlinge gezeugt. Während im vergangnene Jahr das kleine Seelöwen-Mädchen "Knubbel" das Licht der Welt im Tal erblickte, gab es für Pepe heuer von Mutter Cosima wieder einmal einen Sohn.

rhein-zeitung.de - 25. Juni 2008
Landauer Zoo: Zwei Streifengnu-Kälbchen geboren
Über zwei neue Bewohner freut sich der Landauer Zoo: Die beiden Streifengnu-Damen Blacky und Blondy haben Nachwuchs bekommen. Gnukuh Blondy brachte am vergangenen Montag ein männliches Kälbchen zur Welt, Blacky gebar bereits in der Nacht zum 15. Juni ein kleines Weibchen.

PR-inside - 22. Juni 2008
Hannoveraner Elefantenbaby hört nun auf den Namen Shanti
Das am 8. Mai im Zoo Hannover geborene Elefantenbaby hat seit Sonntag einen Namen. 47 Tage nach seiner Geburt wurde der kleine Bulle auf den Namen Shanti getauft, wie der Zoo am Sonntag mitteilte. Um einen passenden Namen für den kleinen Elefanten zu finden, wurde ein Namenswettbewerb ausgeschrieben. Shanti wurde aus mehr als 5000 Vorschlägen ausgewählt.Der Name stammt aus dem Sanskrit und heißt so viel wie Frieden.

Münstersche Zeitung - 22. Juni 2008
Jungtierschwemme im Naturzoo: Auch Zebras haben Nachwuchs
Im Naturzoo gibt es in diesen Tagen eine Jungtierschwemme. Nicht nur bei den Zebras ist der Nachwuchs eingetroffen. Lang erwartet stand am Samstag Morgen ein Zebra-Fohlen in der Stallbox neben seiner Mutter. Die erfahrene Stute Pitty hatte wohl kurz vor Dienstbeginn der Tierpfleger ihr Junges zur Welt gebracht, wie man aus dessen noch feuchtem Fell schließen konnte. Sehr sicher auf sehr langen Beinen stehen auch die jungen Stelzenläufer. In der traditionsreichen und in Fachkreisen bewunderten Zucht von Watvögeln des Naturzoos wachsen auch wieder Dutzende von Säbelschnäblern, Kampfläufern und Kiebitzen auf. Bemerkenswert ist aber diesmal die Anzahl junger Stelzenläufer: Acht Küken werden von den Tierpflegern umsorgt, und ein paar mehr Eier befinden sich noch in der Brutmaschine.

Lausitzer Rundschau - 21. Juni 2008
Tierisch was los in Cottbus Theo hat die Pfleger warten lassen
Die Cottbuser Zootierpflegerin Julia Krüger freut sich über ein Lamababy in ihrem Gehege. Das zwei Tage alte Fohlen "Theo" läuft munter zwischen Mutter "Schneeflocke" und den Tanten "Fee" , "Luci" , "Franzi" , "Trixi" , "Carolin" und "Schirin" sowie den Hengsten "Chico" und "William" hin und her.

maerkischeallgemeine.de - 19. Juni 2008
Kindersegen im Hause Otter
Das Schönste am Streit ist die Versöhnung. Davon zeugen im Tierpark Kunsterspring seit einigen Tagen drei winzige, noch blinde Fischotter-Babys. In ihrer mollig gepolsterten Wurfbox schlummern und kuscheln die gerade zehn Zentimeter großen Kinder im Knäuel vor sich hin und lassen sich von Mama Frieda rundum verwöhnen. Die Otterbabys, deren Geschlecht wegen der gebotenen Ruhe in der Kinderstube noch nicht bestimmt werden konnte, werden voraussichtlich erst Anfang August zu sehen sein.

fr-online.de - 19. Juni 2008
Hack im Freibad
Es ist Freibadwetter. Gut, dass die Sommerferien beginnen. Mike, Mattes, Molly und Moni durften schon im Freien planschen. Die vier Zwergotterkinder haben erstmals ihr Außengelände am Grzimekhaus des Frankfurter Zoos erkundet. Genauso, wie ihre menschlichen Bewunderer am Beckenrand, mussten sie zuvor lange die harte Schulbank drücken. Die Aufgabe: schwimmen lernen.

mz-web.de - 19. Juni 2008
Arzttermin für Wolfs-Junge
Den ersten Arzttermin ihres Lebens haben die drei Polarwölfe, die am 6. Mai im Tierpark Petersberg geboren wurden, mit Bravour überstanden. Dieses Kompliment muss man an Mutter Freya, Vater Nanuk und Onkel Eric, die Alt-Wölfe, weitergeben.

Ad-Hoc-News - 20. Juni 2008
Wolfsnachwuchs im Moritzburger Friedewald ab August zu sehen
Erstmals seit 400 Jahren gibt es im Bereich des Moritzburger Friedewalds wieder Nachwuchs bei den Wölfen. Bereits am 18. Mai sind die drei Jungtiere geboren worden, wie ein Sprecher des Staatsbetriebes Sachsenforst am Freitag in Pirna mitteilte. Derzeit sind die zwei männlichen und das weibliche Jungtier aus dem Gehege genommen worden, da das Muttertier den Angaben zufolge keine Ruhe fand und die Jungtiere bereits verletzt waren. Die Welpen sollen Anfang August den Besuchern präsentiert werden. Der Staatsbetrieb Sachsenforst sucht noch nach Namensvorschlägen für die Welpen. In den kommenden Jahren soll die Anlage erweitert werden, um den Tieren eine artgerechte Haltung zu ermöglichen. In dem Gehege bei Dresden leben den Angaben zufolge mehr als 30 heimische Tierarten.

ln-online.de - 25. Juni 2008
Allerhand Nachwuchs im Wismarer Tierpark
Ein wenig scheu hält sich der Wisentnachwuchs noch dicht bei der Mutter auf. Das Kalb ist erst eine Woche alt. Fast ebenso jung sind die sieben Straußenküken. Die bewegen sich allerdings schon selbstständiger.

nuernberg.de - 19. Juni 2008
Schnullerkrankheit: Flockes Schnauze krümmt sich bei längerem Saugen
Eisbärin Flocke im Nürnberger Tiergarten hat manchmal eine krumme Nase. Doch die Krümmung der immer länger werdenden Schnauze des sechs Monate alten Eisbärenkindes sei nicht von Dauer, stellte Tiergarten-Tierärztin Dr. Katrin Baumgartner am Donnerstag, 19. Juni 2008, fest. "Obwohl inzwischen im Teenageralter angekommen, saugt Flocke noch immer häufig an ihrem Plastikschnuller. Den benutzt sie zur Beruhigung wie kleine Kinder einen Beißring. Flockes Kauspielzeug ist innen an der Gittertür ihres Stalls befestigt. Kommt sie nach einer längeren Ruhepause zurück ins Freigehege, ist häufig die Schnauze schief", erläutert Dr. Baumgartner das Geschehen. Beim "Schnullern" verbiegt offenbar der Sauger die Bärennase nach rechts oder nach links. Es scheint, als ob Flocke die Nase rümpfen würde. Wenn Flocke den Schnuller länger im Maul behält, bleibt die Schnauze für einige Zeit in dieser Form, bevor sie wieder in ihre normale Lage zurückkehrt.

devisen.ad-hoc-news.de - 19. Juni 2008
Eisbär Flocke hat eine krumme Schnullerschnauze
Die Nürnberger Eisbärin Flocke zeigt sich den Zoo-Besuchern öfter mit einer krummen Schnauze. Wie der Tiergarten am Donnerstag mitteilte, ist das Phänomen jedoch nicht auf eine Krankheit oder eine Fehlentwicklung zurückzuführen, sondern schlicht auf Flockes Leidenschaft für ihren Schnuller. Nach einer Weile normalisiere der Gesichtsausdruck aber wieder, beruhigte die Tierärztin.

swr.de - 19. Juni 2008
Zur Zukunft von Wilbär - Was wird aus dem kleinen Bären?
Am liebsten erkundet Wilbär sein neues Gehege und tollt und schmust mit Mutter Corinna. Ein halbes Jahr ist er inzwischen alt und wächst und gedeiht prächtig. Doch wie sieht seine Zukunft aus, wenn er älter ist? Wie lange wird er in der Wilhelma bleiben? Wilbär wird auf jeden Fall bis ins nächste Jahr hinein in der Wilhelma bleiben, sagt Pressesprecherin Isabel Koch. Wohin er kommt, entscheidet Hans van Weerd, Zuchtwart des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Eisbären. Dieser "Eisbärkoordinator" sucht dann im nächsten Jahr eine neue Heimat für den großen kleinen Bären.

azonline.ch - 23. Juni 2008
Tierische Premiere im Wildpark
Aarau. "Wir haben bei den Murmeltieren zum ersten Mal Nachwuchs", freut sich Hans Döbeli, Wildhüter im Wildpark Roggenhausen. Die Freude über die tierische Premiere ist denn auch entsprechend gross. Im Gehege der Steinböcke rennen die sechs Nager über Stock und Stein.




faz.net - 24. Juni 2008
Trauer um den Elchbullen Aaron
Trauer und Freude im Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim: Wegen einer schweren Verletzung musste der zweijährige Elchbulle Aaron eingeschläfert werden, doch freuen können sich die Besucher über den neuen Nachwuchs, den Elchmutter Vilma Ende Mai geboren hat. Der überraschende Tod Aarons setzt eine Pechsträhne fort, die im vergangenen Jahr mit dem Tod des jungen Luchspaars Lyka und Robin sowie einer ihrer drei Töchter begonnen hatte. Außerdem wütete im Sommer die Blauzungenkrankheit im Wildpark, so dass eine der größten in einem Gehege lebenden Wisentherden in Europa von 16 auf vier Tiere dezimiert worden ist. Aarons Tod trifft die Tierpfleger hart, weil er zu dem Elchzwillingspaar gehört, dass vom Wildparkteam vor zwei Jahren mühsam mit der Flasche aufgezogen worden war.

ostsee-netz.de - 19. Juni 2008
Afrikansiche Hochzeit an der Ostsee im Vogelpark Marlow
Massei die Hornrabendame des Vogelparks Marlow musste drei Jahre rufen bis die Mitarbeiter des Vogelpark Marlow einen passenden Partner gefunden hatten. Doch vor zwei Wochen war es endlich so weit. Aus dem Vogelpark in Timmendorfer Strand hielt ein stattlicher junger Mann Einzug in den Vogelpark Marlow. Während dieser, bedingt durch den Umzug, noch sehr zurückhaltend agierte, war es für Massei Liebe auf den ersten Blick. Sie brachte ihm ausgesuchte Leckereien, lockte ihn, die Anlage zu erkunden und bot sogar Nistmaterial an. Während die Beiden frisch vermählten auf der Afrikaanlage durch die Parkmitarbeiter regelmäßig ihre Futterration erhalten, muss sich Kenia die Artgenossin in der Vogelshow des Vogelpark Marlow ihre tägliche Futterration erarbeiten. Gemeinsam kam sie mit ihrer Artgenossin Massei vor drei Jahren aus dem Tierpark Cottbus in den Vogelpark Marlow. Nach ersten Tests stand schnell fest, das Kenia aufgeschlossener für Tierpäsentationen war. Seit dem letzten Sommer ist sie ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Flugschau.

augsburger-allgemeine.de - 24. Juni 2008
"Nagelpflege" für vierbeinige Landschaftspfleger
Seit einem Jahr weiden im Stadtwald Augsburg nahe der Königsbrunner Heide drei Przewalski-Wildpferde und - leider äußerst selten zu sehen - Rotwild im Dienste der Landschaftspflege. Die ersten Effekte der Beweidung auf die lichten Kiefernwälder im Projektgebiet stimmen zuversichtlich. In beiden Gehegen zeigen sich Anzeichen dafür, dass die Tiere Grasfilz und Strauchschicht auflichten und so eine natürliche Verjüngung des Kiefernwalds ermöglichen. Auch der Augsburger Zoo ist in das Beweidungsprojekt eingebunden. Bei einem der regelmäßigen Ortstermine zeigte sich Zoodirektorin Dr. Barbara Jantschke mit der Entwicklung zufrieden: "Die Tiere stehen gut im Futter. Bedenken, dass sie nicht ausreichend Nahrung finden, sind unbegründet."

ad-hoc-news.de - 24. Juni 2008
Stachelschwein Leon tippt deutschen Halbfinal-Sieg
Stachelschweinmännchen Leon aus dem Tierpark Chemnitz setzt auf einen deutschen Sieg im Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft. Beim Tierorakel vor dem Spiel gegen die Türkei habe sich Leon den Zwieback mit dem schwarz-rot-goldenen Fähnchen geschnappt, wie der Tierpark am Dienstag auf ddp-Anfrage mitteilte.

ksta.de - 19. Juni 2008
Küsschen von der Seelöwen-Dame
Köln. Wilfried Schmickler hat eins, Stefan Raab hat eins, Susanne Uhlen hat eins - und jetzt auch ein Supermarkt in Riehl: Ein "Patenkind" im Zoo. Seelöwin "Möhrchen" ist die Auserwählte. Zum Dank bützte Kölns älteste Seelöwen-Dame ihren Patenonkel herzlich.
Noch patenlos, weil kürzlich erst geboren, sind die Moschusochsen-Babys Lars (vier Wochen alt) und Momo (acht Tage alt), die am Donnerstag offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

rp-online.de - 24. Juni 2008
Abschied von einer Affenliebe
Über ein Jahr lang hat die Klasse 4 a der Astrid-Lindgren-Grundschule das Orang-Utan-Baby Cili im Duisburger Zoo begleitet. Jetzt geht das "Tierpartnerschaft"-Projekt zu Ende. Zum Trost gab es für Cili eine Kuscheldecke. Nebenbei haben die Kinder gelernt, wie man zu einem Thema im Internet und in Büchern recherchiert und es richtig vertieft: "Die wissen jetzt ganz genau den Unterschied zwischen Borneo- und Sumatra-Orang-Utans." Die Klasse löst sich jetzt auf, die "Tierpartner" bleiben treu: "Alle haben gesagt, sie wollen Cili noch öfter besuchen."

fr-online.de - 24. Juni 2008
Zoo-Fotograf und Tierpfleger - Gorilla-Augen sehen dich an
An wilden Tieren war Wolfgang Lummer immer näher dran als andere. Als Tierpfleger mit der Kamera hat er über 40 Jahre lang viele Bewohner des Frankfurter Zoos in charaktervollen Porträts festgehalten. Hier erzählt er von seinen Begegnungen mit sehr eigensinnigen Persönlichkeiten.

Lausitzer Rundschau - 20. Juni 2008
Tiger Turan bleibt Cottbus erhalten
Der im vergangenen August verstorbene sibirische Tiger aus dem Cottbuser Tierpark ist wieder da: Präparator Juri Schlosser hat die Raubkatze als Anschauungsmodell fertiggestellt. Bisher gibt es aber keinen Raum in Cottbus, in dem der Tiger gezeigt werden kann, ergänzt er. Für den Cottbuser Tierparkdirektor Jens Kämmerling ist die Rückkehr des Tigers in den Cottbuser Zoo kein Thema.

mz-web.de - 24. Juni 2008
Exotische Panzertiere wildern im Teich
Der warme Asphalt der Landstraße bei Wählitz scheint es ihr angetan zu haben. Hingebungsvoll streckt die Gelbwangen-Schmuckschildkröte ihren Kopf in die Höhe, nicht ahnend, in welcher Gefahr sie schwebt. Ein aufmerksamer Autofahrer nimmt das Tier schließlich von der Straße und setzt es wenige Meter weiter ins Gras, damit es dort sein Sonnenbad genießen kann. Begegnungen dieser Art seien nicht selten, versichert Diplom-Biologin Jutta Heuer. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bergzoos Halle erzählt von über einhundert Anfragen jährlich, bei denen Menschen um die Aufnahme von exotischen Wasserschildkröten bitten. "Wir haben aber keine geeigneten Haltungsmöglichkeiten. Deshalb können wir nicht helfen", bedauert sie. An der Saale in Halle gebe es bereits eine feste Wasserschildkrötenpopulation.

svz.de - 25. Juni 2008
Mit Bär & Co auf Du und Du
Elf Waldrappen des Vogelparks Marlow leben derzeit im Perleberger Tierpark. Im Anbau der Eulenburg haben die Vögel ihr Domizil. Derweil füllt sich jetzt zusehends die Kinderstube bei den Damhirschen. Sieben Junge sind bereits geboren, mit 15 bis 16 rechnet der Tierparkleiter insgesamt.

Wormser Zeitung - 21. Juni 2008
Wölfe jagen sich ihr Futter selbst
Sie sind die Stars im Kurpfalzpark in Wachenheim: vier junge Wölfe. Seit Anfang Mai stehen sie täglich einmal im Mittelpunkt einer Show, die auch ihnen offensichtlich Spaß macht. Denn sie dürfen ihr Futter jagen und mit ihren menschlichen Pflegern herumtoben. Die vier Geschwister kamen im April vergangenen Jahres im Wolfsgehege des Tierparks Lohberg im Bayerischen Wald auf die Welt und wurden mit Milch us dem Fläschchen, später mit Fleisch und Gemüse groß gezogen. Sie wurden so früh an Menschen gewöhnt. Nach sechs Monaten, die sie mit ihren Pflegern verbrachten, bezogen sie im Oktober 2007 ihr neues, mit Felsen und Höhlen ausgestattetes Gehege im Kurpfalzpark. Dank einer Windhund-Zugmaschine können sie sich ihr Futter dort selbst erjagen.

presseportal.de - 25. Juni 2008
POL-HAM: Stachelige Begegnung im Scheinwerferlicht
Hamm. Eine ungewöhnliche Begegnung kurz nach Mitternacht veranlasste einen Verkehrsteilnehmer am frühen Mittwochmorgen, 25. Juni, nach der Polizei zu verlangen. Ihm sei ein Stachelschwein (wissenschaftlicher Name: Hystricidae) über den Weg gelaufen. Dass der Mitteiler Recht hat, davon konnten sich zwei unerschrocken-abgeklärte uniformierte Beamte überzeugen. Vermutlich ist das Stachselschwein aus dem Tierpark Hamm auf Nahrungssuche entfleucht.

nw-news.de - 24. Juni 2008
Kein Schild - keine Steuer - Wie Unternehmer Friedrich-Wilhelm Schöneberg für den Tierpark-Wegweiser kämpft
Herford. Unternehmer Friedrich-Wilhelm Schöneberg steht mit einem DIN-A3-großen Plakat mit dem kleinen Raben an der B 239, kurz hinter der Autobahnabfahrt Herford-Bad Salzuflen. "Tierpark" steht auf dem Schild. Seit zwölf Jahren kämpft der 64-jährige, der den Park aus den roten Zahle führte, für ein überregionales Hinweisschild an der Ringstraße. Passiert ist nichts. Nun erhöht er den Druck. "Ich habe die Gewerbesteuerzahlungen an die Stadt Herford für alle fünf Unternehmen - die Schöneberg Holding, die Gruppe, Wellformat, Welllogistik und Aktuelldruck - gestoppt", so Schöneberg. Es geht bisher um einen vierteljährlich fällig werdenden Betrag von etwa 68.000 Euro. Alles, was er als Reaktion der Stadt bisher erhalten habe, sei eine Zahlungsaufforderung mit Säumniszuschlag. "Ich kann meine Holding auch gern nach Löhne verlegen. Dort freut man sich über die Einnahmen" stellt Schöneberg fest. "Dabei geht es lediglich um ein Selbstklebe-Etikett."

rp-online.de - 25. Juni 2008
Hagel vertrieb Tiere und Gäste
Im Brüggener Tierpark gab es zu Wochenbeginn allerhand zu tun. Es musste aufgeräumt werden. Mit Besen, Laubpustern, Säge und sogar einem Radlader. Grund dafür war das Unwetter, das am Sonntagnachmittag über Brüggen gefegt war und auch vor den Toren des Parks keinen Halt gemacht hatte. Mülltonnen flogen durch die Gegend, und am Kassenhäuschen, wo das Regenwasser zusammen lief, bildete sich ein knietiefer See. Weder Menschen noch Tiere kamen zu Schaden. "Es ist alles relativ glimpflich abgelaufen. Im Zebra-Gehege ist ein sehr dicker Baum umgeknickt, den wir erst am Montagabend nach dem Publikumsverkehr bergen konnten", erklärt Kerren. Außerdem waren neben den Hagelkörnern auch zahllose Tannennadeln und viel Laub zu Boden gegangen.

Lausitzer Rundschau - 20. Juni 2008
Tierpark im Dauer-Abo
Andreas Märkisch ist ein Fan vom Finsterwalder Tierpark. Doch seit einer Weile wird der Tierparkbesuch für Märkisches zu einem teuren Vergnügen. Mit der neuen Entgeltordnung hat sich der Eintritt von 1,50 auf zwei Euro für Erwachsene erhöht, für Kinder auf einen Euro.

Lausitzer Rundschau -21. Juni 2008
Dahmer Bürgermeister belohnt Hinweise zu Tierparkfrevel
500 Euro Belohnung setzt Dahmes Bürgermeister Thomas Willweber für Informationen aus, die zur Ergreifung der Tierparkfrevler führen. Wie berichtet, hatten Unbekannte im Tierpark den Zaun eines Geheges, mehrere Hinweissschilder sowie eine Skulptur beschädigt und damit einen Sachschaden von 1500 Euro verursacht. Ein Tier war verletzt worden und musste eingeschläfert werden.

lr-online.de - 19. Juni 2008
Munition im Tierpark gefunden - Keine Gefahr für Besucher und Tiere
Finsterwalde. Gestern sind im Ponygehege des Finsterwalder Tierparks verrostete Metallteile gefunden worden, wie LR von Ines Filohn, Sprecherin beim Elbe-Elster-Polizeischutzbereich, erfahren hat. Daraufhin sei von der Stadtverwaltung der Munitionsbergungsdienst informiert worden. "Die Mitarbeiter haben ein Teil als einen Zünder identifiziert, außerdem wurde auf dem gleichen Areal eine Granate gefunden - beides sowjetischer Herkunft" , wie Frank Stellmach vom Ordnungsamt gestern auf Nachfrage erklärte.

hz-online.de - 24. Juni 2008
Lieber Ziegen und Zebras als Fleischfresser - Für ihren kommunalen Zoo legen sich die Schwarzacher ins Zeug
Wachsen oder weichen - die aus der Landwirtschaft bekannte Devise galt vor zehn Jahren auch für den Tierpark von Schwarzach (Neckar-Odenwald-Kreis). Der Gemeindezoo war zu klein geworden, ziemlich alt, kaputt und unattraktiv. Damals wollten die Eigentümer das Areal verkaufen, auf dem seit 1966 pachtfrei die Gehege unterhalten wurden. Die Gemeinde griff zu, legte 400 000 Euro auf den Tisch und hatte nun mit zwölf Hektar auch reichlich Platz für die allfällige Erweiterung. Was sich auf dem Gelände tummeln sollte, das entschieden die Bürger selber. Eine Arbeitsgruppe entwickelte eine Konzeption, über die der Gemeinderat entscheiden musste. Entstanden ist jedoch auf 100 000 Quadratmetern eine attraktive Anlage mit 400 einheimischen und exotischen Tieren von der Ziege bis zum Zebra. Nur Fleischfresser sind nicht zu finden, "wegen der Kosten", deutet Theo Haaf an. Die Erweiterung hat zwei Millionen Euro gekostet, 1,2 Millionen davon steuerten EU und Land bei über Förderprogramme für strukturschwache Gebiete.

welt.de - 23. Juni 2008
Ein Herz für Kinder mit einem kranken Herz
Es war der entspannte Abschluss einer aufregenden Reise: Mit einem Besuch in Hagenbecks Tierpark ermöglichte die Albertinen-Stiftung und der Pflegedienst "Ariana - Haus der Gesundheit" 27 afghanischen Kindern und ihren Familien sowie Gasteltern einen schönen Tag im Zoo mit anschließender Feier bei "Ariana" in Wandsbek. Am Donnerstag dann kehren 25 der Kinder zurück in die Heimat, 15 von ihnen wurden in den vergangenen Monaten im Albertinen-Herzzentrum operiert - finanziert durch das Projekt "Herzbrücke" der hauseigenen Stiftung.

webjournal.ch - 24. Juni 2008
14-jährige Kinderzoo-Helferin rettete Knabe, der ins Wofsgehege fiel
Der Wolf beisst, wer ihn reizt! Das musste ein unbeaufsichtigter Bub einer Schulklasse aus dem Kanton Fribourg erfahren, als er am Montag, 23. Juni 2008, im Basler Zoo am Geländer des Wolfsgeheges waghalsig herumturnte: Der 10-Jährige fiel dabei in den Wassergraben, der das Gehege vom Publikum trennt. Instinktiv wurde der unglückliche Eindringling von einer Wölfin attackiert und durch Bisse in den Kopf verletzt. Zwar wurde das verletzte Kind unverzüglich in die Notfallstation des Bruderholzspitals eingewiesen. Doch mussten nach Angaben des Basler Zollis glücklicherweise keine schweren Verletzungen festgestellt werden.

nachrichten.ch - 24. Juni 2008
Knabe wird nach Sturz in Wolfsgehege gebissen
Seinen Schutzengel hat ein zehnjähriger Knabe aus dem Kanton Freiburg beansprucht: Er stürzte im Basler Zoo in den Wassergraben des Wolfsgeheges und wurde von einer Wölfin angegriffen. Der Knabe erlitt Bisswunden am Kopf. Ein Zoobesucher konnte den Knaben aus dem Wasser ziehen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Eine 14-jährige Helferin des Kinderzoos schlug derweil mit einem Rucksack auf die Wölfin ein, um sie von weiteren Angriffen abzuhalten.

baz.ch - 24. Juni 2008
Zoo Basel: 10-Jähriger nach Sturz ins Wolfsgehege gebissen
Ein zehnjähriger Schüler aus dem Kanton Freiburg ist am Montagnachmittag im Basler Zolli in den Wassergraben des Wolfsgeheges gestürzt und dort von einer Wölfin gebissen worden. Er wurde von einem Besucher aus dem Wasser gezogen und überlebte ohne schwerere Verletzungen. Die Umstände des Unfalls waren vorerst nicht geklärt.

kleinreport.ch - 19. Juni 2008
Zürcher Zoo hat einen neuen Marketingleiter
Der Zoo Zürich hat einen neuen Leiter Marketing und Edukation. Markus Rege wird seine neue Stelle als Nachfolger von Anna Baumann am 1. September antreten. Baumann ist zur neuen Direktorin des Natur- und Tierparks Goldau gewählt worden. Markus Rege ist Geograph und diplomierter Marketingleiter. Er hat bei der Credit Suisse als Marketingfachmann begonnen, wechselte dann in die Reisebranche zu SSR Reisen/STA Travel, wurde Werbeleiter bei der Swissair und war anschliessend bei der Fluggesellschaft Swiss als Vice President Marketing & Communications tätig. Seit Anfang 2006 ist er Marketingleiter bei Schweiz Tourismus.

nzz.ch - 19. Juni 2008
Ein neuer "König" weckt Hoffnungen auf Nachwuchs im Zoo
Wenn die beiden Indischen Löwen Radja und Joy sich in der Sonne räkeln, fällt es schwer, den neuen König der Tiere zu erkennen. Statt einer imposanten Mähne spriesst um Radjas Kinn erst ein Flaum, weil er mit knapp drei Jahren sozusagen mitten in der Pubertät ist. Der jugendliche Thronfolger sei ein "Wildfang", sagte Zoo-Kurator Robert Zingg am Mittwoch vor Medienvertretern. Zwar stamme er aus einem kleinen Zoo im französischen Besançon. An Tierpfleger und deren Anweisungen sei er aber nicht gewöhnt. Als er zum ersten Mal in die Aussenanlage durfte, liess er sich nicht mehr ins Haus locken, auch nicht mit Futter. Erst nach fünftägigem Fasten lenkte er ein.
Zutraulicher verhält sich der junge Löwe gegenüber seiner vorbestimmten Partnerin Joy, einer 5-jährigen Löwin, die seit anderthalb Jahren im Zürcher Zoo ist.

Bayerischer Rundfunk - 20. Juni 2008
Wo der Steinadler kickt
Innsbruck hat eine tierisch gute Fußball-Elf, zumindest rein theoretisch, denn aus den Bewohnern des Alpenzoos ließe sich eine pfiffige Mannschaft aufstellen. Als

salzburg.com - 24. Juni 2008
Sommer im Salzburger Zoo
Die Tiere im Salzburger Zoo genießen nun die sommerlichen Temperaturen. Wie die beiden Braunbären Blanca und Aragon. Vormittags nehmen die beiden meist ein Sonnenbad und wenn die Temperaturen im Laufe des Tages ansteigen, gehen sie gerne ausgiebig Plantschen. Und das im eigenen "Bärenpool".

lifepr.de - 23. Juni 2008
Tivoli ist Dänemarks meistbesuchte Attraktion - Freizeitparks, Museen und Tierparks zählen über 27 Millionen Gäste jährlich
27,2 Millionen Besucher haben im vergangenen Jahr Dänemarks Freizeitparks, Museen und Zoos besucht. Die drei Freizeitparks Tivoli, Bakken und Legoland sind dabei die meistbesuchten dänischen Attraktionen. An Beliebtheit legten 2007 vor allem die dänischen Zoos zu: Mit den Tierparks in Kopenhagen (Platz 4), Odense (10) und Aalborg (12) sowie den Tier-Erlebnisparks in Givskud (15) und dem Regenwald Randers (17) lagen gleich fünf Zoologische Gärten unter Dänemarks 20 meistbesuchten Attraktionen.

de.news.yahoo.com - 25. Juni 2008
Auf dem Affenberg im Elsaß
So nah kommt man den Affen in keinem Zoo. Auf dem "Montagne des Singes", dem Berg der Affen im Elsass, betritt der Besucher ein riesiges Freigehege und mischt sich unter ganze Kolonien von Berberaffen aus Nordafrika. Am Eingang erhält man Popcorn, das man an die zutraulichen Tiere verfüttern darf. Rund 280 Berberaffen leben auf dem "Montagne des Singes" am Fuße der Hochkönigsburg südlich von Straßburg. In ihrem 24 Hektar großen Waldgelände haben sie so viel Auslauf, dass die sichere Umzäunung überhaupt nicht auffällt. Fast 600 im Elsass geborene Berberaffen wurden in den vergangenen Jahren in den Bergen von Marokko ausgewildert, um die dortige Affenpopulation wieder zu stärken.

inselradio.com - 24. Juni 2008
Riesiger Pottwal ist gestrandet
Ein zehn Meter langer Meeressäuger ist leblos an die Küste von Font de Sa Cala in der Gemeinde Capdepera getrieben. Der große Wal wurde von Einwohnern des Dorfes entdeckt. Bei näherer Betrachtung wurde festgestellt, dass das Tier eine Harpune im Körper hatte und von einem Fischernetz umwickelt war. Spezialisten vom Meerespark Marineland wollen den Pottwal heute bergen und auf die genaue Todesursache untersuchen.

german.china.org.cn - 24. Juni 2008
Erdbeben: Pandas müssen hungern
Die 67 Pandas, die in dem Forschungszentrum für die Zucht des Großen Pandas in Chengdu leben, müssen hungern, nachdem das große Erdbeben vom 12. Mai die Bambuswälder der Region beschädigt hat. Das Zentrum sei gezwungen gewesen, die Bambusrationen der Bären, die während der Brutzeit eigentlich mehr Bambus essen müssten, zu reduzieren, erklärt der Züchter gegenüber der in Chengdu ansässigen Tianfu Morning Post weiter. Außer mit Bambus würden die Pandas von den Züchtern zur Zeit auch andere Nahrung und Früchte erhalten.

diepresse.com - 19. Juni 2008
Nicht ausgerottet: Mammuts gingen zwei Mal
Noch vor 50.000 Jahren waren die Kontinente voll mit großen Rüsseltieren, Elefanten, Mammuts, Mastodons. Geblieben sind nur die Elefanten, vor allem in Afrika, wo sie früh lernen mussten, wie gefährlich ein zwergenhafter Zweibeiner war. Der hatte effektive Jagdwaffen entwickelt, er geriet deshalb in Verdacht, einen "Overkill" angerichtet zu haben. Vieles spricht dafür, vor allem der Befund, dass die Elefanten etc. immer gerade dort verschwanden, wo die Menschen vorrückten. Aber es ist umstritten, und die jüngste Genanalyse von Mammuts deutet zumindest bei einem Teil dieser Art in eine andere Richtung: Stephen Schuster (Penns) hat die mitochondriale DNA von Mammuts analysiert, die vor 60.000 bis 13.000 Jahren in Sibirien lebten. Dabei zeigte sich, dass es nicht eine Art war, sondern dass zwei Unterarten in den gleichen Regionen herumzogen. Eine verschwand vor 45.000 Jahren. Damals waren in der Region noch keine Menschen, das Verschwinden muss andere Gründe gehabt haben.


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