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428 vom 26.
Juni 2008 |
| Liebe
Leser,
es ist mal wieder so weit. Der neue STERN-Zootest hat zugeschlagen,
zwar nicht wirklich unerwartet, denn die Tester waren weder inkognito
noch unangemeldet unterwegs und die Gerüchteküche brodelte schon eine
ganze Weile. Leider hat man beim STERN doch wenig aus dem ersten Test
gelernt, erneut ist er an vielen Stellen so angreifbar, daß sich
eigentlich auch die Zoos auf den ersten Plätzen nicht wirklich freuen
sollten. Und für mich bedeutet es mal wieder ein längeres Editorial,
denn dazu muß man einfach mehr sagen.
Beiden "Testern", die ich persönlich kenne und schätze, traue ich die
fachlichen Schnitzer nicht zu, allenfalls etwas allzu deutlichen
Lokalpatriotismus würde ich unterstellen. Auch Helmut Pechlaner, als
"wissenschaftliche Aufsicht", kann den endgültigen Artikel wohl kaum
nochmals zu Gesicht bekommen haben. Was aus Fachartikeln in der Hand
von Endredaktion, Bild- und Nicht-Fach-Journalisten nachträglich alles
so werden kann weiß ich aus eigener Erfahrung. STERN-TV gestern Abend
bit zum Thema etwas mehr; hier konnten die beiden Tester wenigstens mal
selbst zu Wort kommen.
Von den 50 getesteten Zoos kenne ich alle und habe nur 9 davon nicht in
den letzten drei Jahren besucht. Sowohl in unserem Zooführer wie auch
in der Zoodatenbank haben wir bewußt kein Ranking oder Punktbewertungen
vorgenommen, sondern versuchen einfach nur die Fakten zu präsentieren.
Mit Platzlisten gelangt man nur in Teufels Küche, da man es ohnehin
niemandem Recht machen kann, und ist automatisch angreifbar, da sich
Fehler schlicht nicht vermeiden lassen. Daher verrate ich Ihnen, daß
ich etliche Zoo ganz anders eingeordnet hätte, aber nicht welche...
Diesmal sind zwar keine Kleinzoos
hineingerutscht, wie damals der unselige Tierpark Lübeck, aber die
Konzentration auf VDZ-Zoos hat manchen kleineren Parks, die es
geschafft hatten, in diesen Kreis aufgenommen zu werden, nun zum
Nachteil gereicht; der Tierpark Bernburg etwa, während zugleich der
zumindest ebenso große "Comedy-Zoo Aschersleben" * aus dem Raster fiel.
Zoos dieser Größenordnung gäbe es wohl locker weitere 50; wo soll man
die Grenze ziehen?
Sowohl denen, die jetzt lauthals mit ihrem Platz hausieren gehen wie
auch jenen, die sich ungerecht behandelt fühlen, seien hier einige sehr
vorläufige und nur bei erster Durchsicht aufgefallene Fauxpas aufgelistet.
Erinnern Sie sich an den ersten Zootest, der das Rentiergehege in
Rheine und die Greifvögel in damaligen Ruhrzoo lobte? Die gab es aber gar nicht. Diesmal wurde zumindest in der
Online-Version die Elefantenhaltung in Gelsenkirchen als hervorragend
bewertet (das wurde heute Mittag schnell korrigiert...). Vielleicht
sollte das die Entschädigung dafür sein, das "ZOOM" aufgrund "zu
geringer Artenvielfalt" nur außer Konkurrenz mitlief. Dumm gelaufen.
Da wurden in Karlsruhe
wie Heidelberg schlechte Punkte wegen der Fischhaltung vergeben: damit
sind doch wohl nicht die zwei einzelnen Becken gemeint, die dann in
Konkurrenz zu ganzen Aquariums-Gebäuden stehen? Sei's drum.
Zitat Website: "Sie wissen nicht, was Zahnarme sind? Dazu zählen unter
anderem Ameisenbären, Faultiere und Erdferkel." Nein, leider nicht.
Erstens ist der Begriff veraltet (Nebengelenktiere), und die Erdferkel
sind sowieso Röhrenzähner und haben nichts mit den anderen zu tun.
Halten Sie das bitte nicht für kleinlich; der erhobene Zeigefinger
findet sich vielmehr beim Schreiberling der Zootest-Texte, der sich in
pseudowissenschaftlichen Gefilden sehr wohlfühlt. Das gilt letztlich
auch für die Berechnung der Noten; diese ist so willkürlich festgelegt
und auch die Einzelnoten sind für den Leser nicht nachvollziehbar
herleitbar, daß all die Nachkommastellen schlicht Augenwischerei sind.
Seitenweise Tabellen mit Zahlen dienen nur einer Scheingenauigkeit, die dem Ganzen
einen wissenschaftlicheren Anspruch verleihen soll. Dann soll man doch einfach klar
sagen, daß der ganze Test auf persönlichen Einschätzungen beruht, und
gut ist's. So verstecken sich die Autoren unnötig hinter
Zahlenjongliererei.
Überhaupt,
die zoologischen Begriffe - allein in der Kategoriebenennung. Als
wäre "See-, Wat-, Stelz- und Schwimmvogel" nicht albern genug, das
Kategoriebild zeigt auch noch einen Papageitaucher, den kein
deutscher Zoo hält. Das Bild für "Mittelgroße
Raubtiere" scheint einen Dalmatiner zu zeigen... "Nilpferde", aber
Zwergflußpferde? Ganz hanebüchen wird es mit "Große Klettervögel"; das
ist unter dem Niveau der guten alten "Heufresserwiese". Und wer weiß,
wie viele Leute jetzt nach Rostock oder Frankfurt pilgern, um die
vorbildliche Delphinhaltung zu sehen, wie es das Kategoriebild
impliziert...
Ich tippe darauf, daß die Online-Redaktion ohne Rückfragen wild
gebastelt hat.
Sehr
deutlich wird, daß die bei Journalisten sonst immer so beliebten
"Erlebniswelten" und Tiershows aller Art von den Testern nicht
besonders honoriert werden. Da gibt es von mir Zustimmung; die Arenen
und Greifenshows samt Anbindehaltung nehmen selbst in großen Zoos
wirklich überhand; mir ist das natürliche Verhalten der Tiere auch
lieber. Und vordergründige Abenteuer-Gestaltung für Besucher hat
wirklich wenig mit der Qualität der Tierhaltung zu tun, die hier ja
bewertet werden sollte. Doch an anderer Stelle wird dann wieder nicht mehr unterschieden zwischen
Tierhaltung und Tierpräsentation: So
werden blinde Scheiben, rostige Zäune oder glänzender Maschendraht zwar
zu recht negativ ausgelegt, aber unter Tierhaltung, nicht unter
"äußerer Eindruck" genannt.
Die "Fotostrecke:
Schmuddelecken in deutschen Zoos" ist ganz merkwürdig. Einem (mehr oder
weniger böswilligen) Fotografen fiele es leicht, in allen Zoos
irgendwas Häßliches abzubilden, stattdessen finden sich dort aber auch
nichtssagende Tierportraits, und etliche der Beispiele kann man so
einfach nicht stehen lassen.
Ein
Altlast-Affenhaus mit "Badezimmerarchitektur" wird im
einen Zoo auch per Foto gegeißelt (aber verschwiegen, daß
gleich nebenan ein Neues steht, das für vorbildliche Tierhaltung vom
BdZ ausgezeichnet wurde; ist auf dem Bild hinten
sogar zu erkennen). In einem anderen Tierpark hingegen
wird sein noch gar nicht so altes Kachelaffenhaus mit je drei
abgezählten Sitzbrettern als vorbildlich gewertet und verschafft dem betreffenden
Park Bestnoten bei der Affenhaltung...
Da wird fehlender
Schatten in einer tiefen, mit Bäumen umstandenen Grube bemängelt. Wenn
Degus in einem Außenkäfig keine Sonne und keinen Regen abbekommen
(was fraglich ist), wird das als Negativpunkt aufgeführt; fast
alle anderen Zoos halten Degus aber in (meist kleineren) Terrarien - da
zählt das Argument offenbar nicht. Da gelten ein Pinguinhaus und ein
Elefantenhaus als "neu", die beide schon viele Jahre alt sind.
Es wird auch sonst fröhlich mit zweierlei Maß gemessen: Wenn eine
unfertige
Menschenaffenanlage, noch ohne Außengehege, schon jetzt Platz 1
einnimmt, sind das (wohl gerechtfertigte) Vorschußlorbeeren. Weshalb
aber Provisorien oder bereits auf der Abbruchliste stehende Häuser
einem Zoo dicke Minuspunkte eintragen (Elefanten in Heidelberg, z.B.),
ist das dann im Vergleich schlicht unfair. Entweder man bewertet nur
den Status Quo oder auch die Tendenz, aber nicht mal so und mal so.
Den Service konnten die Tester nun wirklich nicht auch noch überprüfen.
Da gibt es miese Zooshops, die kaum mehr als Gummischlangen und
Plüschtiere haben, aber keine brauchbaren Bücher, und Zoorestaurants,
deren Essen wahrlich nicht zu empfehlen ist - aber allein ihr
Vorhandensein bringt den Zoos Pluspunkte, während kleinere Parks für
qualitativ deutlich besseren besseren Kiosk und Kassenverkauf
abgestraft werden.
Auf die Ergebnisse noch weiter im
Detail einzugehen würde Seiten dauern und bringt an dieser Stelle
nichts.
Unterm Strich ist dem ganzen Test die Note "ärgerlich"
zuzuschreiben.
Und das, obwohl er
die deutsche Zoolandschaft eigentlich sehr positiv bewertet, und auf
die Gefahr hin, daß einige Tierrechtler (aus freilich ganz anderen
Gründen) auf das gleiche Ergebnis kommen. Denn wenn eine große Redaktion trotz
Aufgebot von Experten nur ein pseudowissenschaftliches Zahlengewitter
voller fachlicher Fehler produziert: Nein, danke.
Und jetzt können Sie sich Ihre
eigene Meinung bilden, auch ohne zum Kiosk zu rennen:
Der
STERN-Zootest 2008
Da er erst heute erschien, gibt es
noch verhältnismäßig wenige Meldungen und PMs dazu; wir versuchen, auf
der Zoopresseschau-Aktuell-Seite
in Laufe des Abends (also wohl noch bevor die Zoopresseschau die Leser
erreicht...) und vielleicht auch später noch weitere aktuelle Meldungen
dazu zu bringen - schauen Sie mal rein.
* s. TV-Tipps
Dirk Petzold
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Hier spenden! Spätestens
ab 1 m
Tafelgröße begreift es auch der letzte Besucher
|
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
Westfälische
Nachrichten - 20. Juni 2008
"Rettet
die Frösche": Alsmann beim Kampagnenstart im Zoo
Solange er quakt, kann es ihm ja nicht schlecht
gehen. Denkste! Der Frosch ist völlig fertig. Er liegt erschlafft auf
dem Rücken, lässt sich hängen und kann jetzt nur auf die Hilfe von
Menschen hoffen, die nicht zulassen, dass ganze Populationen für immer
verschwinden. Allerhöchste Eisenbahn für Zoochef Jörg Adler, erneut
die breite
Öffentlichkeit für die Kampagne "Rettet die Frösche!" zu
sensibilisieren - und Münsters Mr. Charming, alias Götz Alsmann, zu
mobilisieren. Der Musiker und Entertainer kam am Donnerstag zum
Kampagnenstart gerne in den Zoo, wo das neue Frosch-Biotop im
Eingangsbereich unterstreicht, dass die Frösche förmlich nach Hilfe
quaken. Auf Infotafeln, Cartoons und Flyern samt
Überweisungsträgern, die in 1700 Haushalte flattern, wird verdeutlicht,
was den Frosch plagt und wie man ihm auf die Sprünge helfen kann. Mit
Geld für Forschungszwecke, um dem Chytridpilz zu bekämpfen, um
Lebensräume zu schaffen und um Amphibien-Archen in Zoos aufzubauen.
ntv.de
- 19. Juni 2008
Rettet die Frösche - Todespilz erreicht Deutschland
Der tödliche Chytridpilz wird vor Deutschland nicht haltmachen und nach
Meinung von Artenschützern ein dramatisches Froschsterben auslösen.
Weltweit sei bereits jede dritte von über 6000 Amphibienarten vom
Aussterben bedroht, sagte der Direktor des Allwetterzoos Münster, Jörg
Adler, beim Start einer Spendenaktion. Die Stiftung Artenschutz aus
Münster koordiniert
bundesweit den Kampf gegen den für Frösche tödlichen Pilz. Die
Tierschützer sprechen von einem "Massenaussterben, das es zuletzt bei
den Dinosauriern vor über 60 Millionen Jahren" gab.
welt.de
- 24. Juni 2008
Tödlicher Pilz befällt und tötet Frösche
Laubfrösche tragen vermutlich den Schlüssel zur Vernichtung eines
tödlichen Pilzes in sich. Dazu müssten sie sich in der Sonne aalen, und
das tun sie gar nicht gern. Die Frösche bekommen eine ansteckende
Hauterkrankung, die zum Tode führt. Der Pilz ist bereits in Deutschland
unterwegs. Jedes Jahr sterben nach Überzeugung von Experten zehn
Froscharten durch
den vermutlich eingeschleppten Chytrid-Pilz aus. Jetzt versuchen
Wissenschaftler mit einer unschädlichen Fototechnologie
herauszufinden, wie die Frösche insbesondere aus Lateinamerika gegen
die tödliche Krankheit ankämpfen könnten. Sie glauben, wenn ihre Haut
es ihnen ermöglichen würde, sich im warmen Sonnenlicht zu aalen,
könnten sie den Pilz abtöten, da dieser die Temperaturerhöhung nicht
verträgt.
Wilhelma, 25.06.2008
Das Schweigen der Frösche - Sonderausstellung zum Globalen
Amphibiensterben vom 25.6. – 14.9.2008
Amphibien, d.h. Blindwühlen, Frösche, Kröten, Molche und Salamander,
leben seit über 350 Millionen Jahren auf unserem Planeten: Damals waren
sie die Herrscher der Erde, sahen die Dinosaurier kommen und gehen,
überlebten etliche Massenaussterben und arrangierten sich mit allem,
was die Evolution ihnen so an Steinen in den Weg legte. Alles ging gut,
bis der Mensch auftauchte ... In den vergangenen 30 Jahren sind
mindestens 120 Amphibienarten ausgestorben, 1/3 der über 6000
Amphibienarten sind heute weltweit gefährdet bzw. vom Aussterben
bedroht! Das ist in der Öffentlichkeit seither kaum bekannt – daher
wurde das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches ausgerufen, daher widmet der
europäische Zooverband seine diesjährige Kampagne und die Wilhelma ihre
diesjährige Sonderausstellung dem globalen Verschwinden der Amphibien.
Es ist müßig, über den Wert einer einzelnen Art zu diskutieren – der
Verlust einer jeden Art macht unseren Planeten ärmer. Droht einer
ganzen Wirbeltierklasse das Verschwinden zumal in erdgeschichtlich
unüblich kurzer Zeit, so sollte das schon nachdenklich stimmen.
Amphibien gelten aufgrund ihrer hohen Ansprüche an die Umwelt als
Bioindikatoren: Wo es Amphibien gut geht, sind Luft und Wasser sauber,
verhindert eine intakte Ozonschicht ein Zuviel an UV Strahlung, sind
keine Umweltgifte im Umlauf. Kurzum, eine für Amphibien taugliche
Umwelt taugt auch für den Menschen! Zwar war/ist das Verhältnis
Mensch/Amphib nicht immer ungetrübt - dennoch sollten wir alles daran
setzen, dass die Amphibien nicht für immer aus unserer Welt
verschwinden! Die Sonderausstellung macht die Besucher mit den
Amphibien und ihrem seltsamen Doppelleben zwischen Wasser und Land
vertraut, stellt Gründe für den Rückgang und mögliche Rettungsmaßnahmen
vor. Einblicke in die Froschforschung gehören ebenso dazu wie ein
Froschteich, Kinderprogramme der Pädagogik, Bücher zum Schmökern und
ein Terrarium mit großen Kröten. Die Amphibien haben immer schon ihren
festen Platz im Terrarium der Wilhelma - vor allem die bunten
Fröschchen sind beliebte Sympathieträger bei den Besuchern. Daher
sollen die Frösche stellvertretend für ihre geschwänzten und
wurmförmigen Kollegen die Welt wachrütteln und für Maßnahmen gegen das
Amphibiensterben werben. Das im Rahmen der diesjährigen
Sonderaustellung gesammelte Geld fließt in den Amphibienfonds des
Europäischen Zooverbands EAZA, mit dem Projekte in situ und ex situ zur
Rettung der Amphibien finanziert werden.
vlothoer-anzeiger.de
- 24. Juni 2008
Kleine Drachen sind in Gefahr - An der Bäderstraße in
Valdorf entsteht ein neuer Lebensraum für den Kammmolch
Auf
Anregung des Bundes Natur- und Umweltschutz (BUND) arbeiten die
Biologische Station Ravensberg, der Kreis Herford, die Stadt Vlotho und
die Sparkasse Herford bei der Anlegung des Teiches zusammen, der den
Molchen als Laichgewässer dienen soll. Hinzu kam von der Uni Bielefeld
der Biologe Prof. Dr. Norbert Grotjohann im Zuge der Betreuung von
Bachelor-Arbeiten. Norbert Grotjohann
brachte mit seinen Studentinnen Katharina Kummer und Agnes Dreischmeier
gleich mehrere Bergmolche für den Erstbesatz des Teiches mit. Der
Vlothoer Hochschullehrer lehrt an der Uni Bielefeld Biologie und
Didaktik und kennt sich mit Molchen bestens aus. "Die mitgebrachten
Exemplare der Bergmolche haben wir gerade im Garten meines Elternhauses
eingesammelt. Ganz in der Nähe an der Weser gibt es noch Kuhtränken, wo
die Tiere auch heimisch sind. Fadenmolche gibt es zudem im Wald nahe
der Weser. Auf Kammmolche bin ich allerdings lange nicht gestoßen.
Deshalb freue ich mich über die Anlage des Teiches ganz besonders",
erklärte Professor Grotjohann.
halleforum.de
- 19. Juni 2008
HalleForum.de wird Tierpate - Pfeilgiftfrosch wird
unterstützt, Bergzoo sucht weitere Paten
Er ist klein, grün und giftig. Jedenfalls ein bisschen giftig. Er ist
Frühaufsteher, also ein geborener
Sachsen-Anhalter. Gemeint ist der Pfeilgiftfrosch, ein Goldbaumsteiger,
das mit diesen Eigenschaften perfekte Patentier des HalleForum. Eine
aktuelle Brisanz der Tierpatenschaft ergab sich bei einem Gespräch
am Mittwochvormittag im Zoo. Das Jahr 2008 ist zum "Internationalen
Jahr des Frosches" ausgerufen wurden. Mit diesem Jahr wollen mehrere
Tier- und Artenschutzorganisationen auf die Probleme der Amphibien
hinweisen. Die Prognosen gehen davon
aus, dass schneller als bisher vermutet, die Amphibien aussterben
werden. Nach Ansicht von Artenschutzorganisationen gibt es eine
Möglichkeit, wie Hunderte oder Tausende von Arten gerettet werden
können, wenn man schnell handelt: Zuchtprogramme außerhalb des
Lebensraumes.
innovations-report.de
- 19. Juni 2008
Neue Erkenntnisse über Immunsystem bei Amphibien
Forscher enträtseln die Komplexität des
Haupthistokompatibilitätskomplexes bei Schwanzlurchen
Die Gene des so genannten Haupthistokompatibilitätskomplexes (MHC)
produzieren Proteine, die ausschlaggebend sind für die Abwehr von
Krankheiten. Forscher der Jagiellonen-Universität Krakau und des
Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) untersuchten die
genetische Variation und konnten jetzt erstmals bei einem Schwanzlurch
mehr als einen MHC-II-Genort nachweisen. Im Gegensatz zu Säugetieren
ist über die Immunabwehr bei Amphibien
bisher wenig bekannt. Weltweit gehen die Amphibienpopulationen stark
zurück - größtenteils verursacht von sich schnell ausbreitenden
Infektionskrankheiten wie der Pilzkrankheit Chytridiomykose. Deshalb
könnten künftige Schutzstrategien für Amphibien vom Wissen über
artenspezifische Anpassungen profitieren, die verschiedene Genvarianten
des MHC-Komplexes anzeigen, schreiben die Forscher im Fachblatt
Molecular Ecology.
lifepr.de - 19. Juni
2008
Froschkonzerte unter gesetzlichem Schutz Pavarotti im
Gartenteich
Sie gehen nicht ins Fitnessstudio, um mit
Muckis das weibliche Geschlecht zu beeindrucken. Aber sie haben ihre
Stimme und die ist laut:
Froschmännchen. "Um auf
sich aufmerksam zu machen, legen sich die Kerlchen richtig ins Zeug",
sagt Mariana Cankovic, NABU-Medienreferentin. Nach dem Motto: "Je
lauter, desto besser", wird es an vielen Teichen im Frühjahr und Sommer
sehr lebhaft. Dann blähen die Pavarottis des Gartenteichs ihre
Schallblasen stolz auf. Die nächtlichen Open-Air-Konzerte im
Gartenteich sind der Stolz vieler
Gartenbesitzer. "Aber Nachbarschaftsstreitigkeiten machen nicht vor
Fröschen halt", so Cankovic. Anstatt sich über die Natur zu freuen,
ärgern sich einige Menschen über den Lärm. Das
Bundesnaturschutzgesetz schützt alle Amphibien. "Es ist verboten, sie
zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihren Lebensraum zu zerstören",
zählt Cankovic auf. Das heißt: Haben Frösche einen Gartenteich erstmal
besiedelt, dürfen sie ihre Konzerte geben, auch wenn der eine oder
andere Anwohner einen anderen Musikgeschmack und einen leichten Schlaf
hat. Mit seinem Urteil vom 20.11.1992 hat sich der Bundesgerichtshof
auf die
Seite des Frosches gestellt. Ausnahmen sind möglich, aber nur in
begründeten Einzelfällen.
scinexx.de
- 24. Juni 2008
Frosch verwandelt Zehenknochen in ausfahrbare Krallen
- Scharfe Knochenspitzen durchbohren Fußhaut von innen
Frösche gelten gemeinhin nicht gerade als sehr wehrhaft. Doch es gibt
Ausnahmen: Einige afrikanische Froscharten können extrem scharfe
Krallen ausfahren, wenn sie bedroht werden. Dafür durchbohren sie mit
spitzen Zehenknochen ihre Haut von innen und schlagen damit selbst
Fressfeinde in die Flucht.
frieslandzoo.nl - 24. Juni 2008
Kikkercross succes!
Froschcross ein Erfolg!
Die Parks von Zodiac Zoo haben mit dem Sponsorenlauf zusammen 1.742
Euro erlaufen, erskatet oder erradelt für die Amphibien. Alle Zoos
zusammen haben mehr als 57.000 Euro eingebracht.
dierenpark-emmen.nl - Juni 2008
Zomer activiteiten
Sommeraktivitäten im Tierpark Emmen
Zoo-Show (ab 12. Juli jeden Tag um 13.15 Uhr im Kindertheater). Amfi
Bietje macht sich Sorgen.
Amfi Bietje, ein munterer grüner Frosch, lädt die Kinder ein, mit ihm
mitzugehen in seine Froschgegend. Alle seine Freunde sind in den
Ferien, so findet er es extra angenehm, daß die Kinder da sind.
Gemeinsam machen sie eine Erkundungstour durch die Froschgegend und
begegnen allerlei Dingen und Tieren. Aber es gibt auch weniger schöne
Dinge. Sogar Dinge, die gefährlich sind für Frösche. Darüber macht sich
Amfi Bietje ein wenig Sorgen! Vom 30. Juni bis 8. August, von Montag
bis Freitag, gibt es die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen
zu werfen bei den Elefanten. Den ganzen Sommer über kann man im Zoo
suchen nach allerlei überraschenden Fröschen. Im ganzen Park haben sie
sich versteckt. Das Teilnahmeformular kann man im Zooshop kaufen, es
kostet einen Euro. Das Geld kommt ganz der Amphibienaktion zugute.
ad.nl - 22. Juni 2008
Radeln für die "Frösche"
Alphen. Laufen, rennen und radeln von einem Zoo zum anderen. Auch
Mitarbeiter des Alphener Vogelparks Avifauna sind angetreten zum
sogenannten Froschcross (Kikkercross). Um neun Uhr begannen sportliche
Mitarbeiter ihre Tour zum Tierpark Amersfoort. Mit dieser Aktion wollen
die Zoos Aufmerksamkeit für Amphibien erreichen. Die Zoos schlagen in
diesem Jahr Alarm für die Amphibien. Das Jahr 2008 wurde zum "Jahr des
Frosches" ausgerufen. Mitarbeiter aller Zoos rennen, radeln, fahren
oder schwimmen von ihrem Zoo aus zum Ziel im Tierpark Amersfoort. Die
Avifauna-Mitarbeiter haben am Samstag 67 km auf dem Rad zurückgelegt
und kamen gegen 15 Uhr in Amersfoort an. Die der Niederländischen
Vereinigung der Tiergärten angeschlossenen Zoos organisieren, neben
individuellen Aktionen, in jedem Jahr eine spielerische Aktivität, um
die Öffentlichkeit auf die ausgewählte Kampagne aufmerksam zu machen.
In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Froschcross. Etwa 200
Zoomitarbeiter haben teilgenommen.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
stern.de
- 25. Juni 2008
stern testete 50 deutsche Tiergärten: Zoologischer
Garten Berlin liegt vorn
Eindeutiger Sieger des Tests, den der stern in seiner neuen Ausgabe Nr.
27 (am Kiosk ab Donnerstag, 26. Juni) präsentiert, ist der Zoologische
Garten Berlin, vor allem wegen seiner hervorragenden Verbindung aus
zeitgemäßer Tierhaltung und Denkmalschutz. Er erhielt das Prädikat
"sehr sehenswert", knapp vor dem Tierpark Berlin ("sehenswert"). Zu den
Gewinnern zählt aber auch der Zoologische Garten Wuppertal. Der war
beim ersten stern-Zootest im Jahr 2000 noch auf Platz 13 gelandet,
schaffte es jetzt aber auf Platz 3. Hamburg, München und Nürnberg
zählen weiterhin zu den Top Ten. Einzeln überprüft wurden alle
Mitgliedszoos des "Verbandes Deutscher
Zoodirektoren", des Dachverbands der wissenschaftlich geführten
Tiergärten, sowie die drei übrigen Zoos, die Elefanten halten. Gehege
für Gehege wurde ein umfassender Fragenkatalog abgearbeitet.
stern.de - 26.
Juni
2008
Die besten deutschen Zoos
Sie sind das beliebteste Freizeitziel der Deutschen: 30 Millionen
Besucher verzeichnen Zoos jedes Jahr. Wie gut die 50 wichtigsten
Tierparks in Sachen Tierhaltung und Besucherservice sind, hat der stern
getestet - mit einem erfreulichen Ergebnis. Im Jahr 2000 testete der
stern das erste Mal die deutschen Zoos: Damals
begutachteten die Experten 39 Anlagen. Nun waren sie erneut unterwegs.
In 50 Tierparks notierten drei Tester, die zehn Wochen lang unterwegs
waren, jedes Detail. Ein erfreuliches Ergebnis: Seit dem Test vor acht
Jahren hat sich in den deutschen Zoos viel verbessert. Der "Tier-Knast"
gehört der Vergangenheit an. Nur wenige Gehege, Volieren, Terrarien
oder Aquarien fielen klar durch, weil sie zu klein waren, veraltet oder
schlicht hässlich. Die Tierhaltung ist das wichtigste Kriterium fürs
Ranking. Sie macht 80
Prozent der Note aus. Mit 10 Prozent fließt die Gestaltung des
Tierparks ein - also der Gesamteindruck der Anlage. Weitere 10 Prozent
macht der Besucherservice aus, also die Gastronomie, Spielplätze,
saniäre Anlagen.
morgenpost.de -
25.
Juni 2008
Berlins Zoo ist der beste in Deutschland
Von Ende März bis Mitte Juni waren "Stern"-Redakteur Rupp Doinet, der
Berliner Biologe und der Zoohistoriker Dr. Harro Strehlow sowie der
Hamburger Fachjournalist Herman Reichenbach als Tester unterwegs, die
wissenschaftliche Aufsicht lag bei Prof. Dr. Helmut Pechlaner, dem
ehemaligen langjährigen Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien.
Insgesamt lobt der Stern, dass sich seit dem letzten Test im Jahr 2000
viel verbessert habe, es habe nur wenige Gehege gegeben, die in der
Bewertung durchgefallen sind. Auch in Berlin gab es solch einen
Wermutstropfen: Das Jaguar-Gehege im
Zoo landete in der Kategorie Schmuddelcke und wurde als "echter
Weggucker" bezeichnet.
berlinonline.de
- 26.
Juni 2008
Der beste Zoo Deutschlands - Bundesweiter Test von 50
Tiergärten: Berliner erhielt als einzige die Topnote "sehr sehenswert"
Berlin. Knut hat's richtig gut! Und die anderen Tiere in Zoo und
Tierpark auch. Denn beide Tiergärten sind Spitze, schafften es beim
bundesweiten Test des "Stern" auf Platz 1 (Zoo) und 2. Unter 50
Tiergärten gab's für den Zoo als einzigen
das Prädikat "sehr sehenswert", für den Tierpark ein "Sehenswert". Beim
letzten Vergleich vor acht Jahren waren beide nur Mittelmaß. Zehn
Wochen waren drei Tester (darunter ein Ex-Tierpfleger und ein
Biologe) unterwegs, sahen sich die Tiere und ihre Gehege an.
Schlechtester großer Zoo war der in Neunkirchen (Saarland) ,
schlechtester kleiner Tierpark der in Wingst (Niedersachsen). Den
besten kleinen Zoo hat Görlitz, gefolgt von Eberswalde, beim letzten
Test im Jahr 2000 noch auf Platz 1.
heute.de - 25. Juni 2008
Berliner Zoos sind spitze - Tiergärten in ganz
Deutschland bewertet
Tierfreunde in Berlin können sich freuen - der Zoologische Garten und
der Tierpark in der Hauptstadt sind die besten Zoos in Deutschland. Zu
diesem Ergebnis kommt zumindest ein am Mittwoch veröffentlichter Test
des Magazins "Stern". Für die Ranglisten hatte drei Tester zehn Wochen
lang 50 Tierparks in
ganz Deutschland untersucht. Neben einem "Stern"-Redakteur testeten der
Biologe und Zoohistoriker Harro Strehlow und der Fachjournalist Herman
Reichenbach. Die wissenschaftliche Aufsicht lag bei dem ehemaligen
langjährigen Direktor des Tiergartens Schönbrunn in Wien, Helmut
Pechlaner.
bild.de - 25. Juni 2008
Berlin hat die besten Zoos in ganz Deutschland
Besucher können nicht irren... Stimmt, der Berliner Zoologische Garten
und der Tierpark sind die besten Zoos Deutschlands! Das Magazin "Stern"
hat in seiner aktuellen Ausgabe 50 Zoos in Deutschland getestet und
bewertet - wie gut ist die Tierhaltung (80 % der Gesamtnote), wie der
äußere Eindruck, Besucherservice (20 %). Spitzenreiter ist der
Zoologische Garten Berlin mit der Note 1,71
(Empfehlung: "sehr sehenswert"). Auf Platz 2 der Tierpark
Friedrichsfelde mit 1,8 ("sehenswert").
tagesspiegel.de - 25. Juni 2008
Knut hat das schönste Zuhause
Experten haben die Zoos in Deutschland im Auftrag des Magazins "Stern"
unter die Lupe genommen und sind zu dem Urteil gekommen, dass der
Zoologische Garten in Berlin, in dem auch der weltberühmte Eisbär Knut
sein Zuhause hat, der beste hierzulande ist. Der Park erhielt als
einziger Zoo das Prädikat "sehr sehenswert".
Aber auch der Tierpark Berlin in Friedrichsfelde kann mit sich
zufrieden sein, denn er landete direkt auf Platz zwei in der
Gesamtwertung bei den großen Zoos.
lvz-online.de - 25. Juni 2008
"Stern"-Test: Görlitzer Tierpark als Sieger bei
kleinen Zoos
Der Görlitzer Naturschutz-Tierpark hat bei einem aktuellen
Test des Hamburger Magazins "Stern" als bester unter den kleinen Zoos
abgeschnitten. Der Tierpark in Ostsachsen war zuletzt bei einer
Fernsehumfrage im Mai
zum "schönsten Zoo Mitteldeutschlands" gekürt worden.
ad-hoc-news.de -
25.
Juni 2008
Görlitzer Tierpark ist Deutschlands bester kleiner Zoo
Der Naturschutz-Tierpark Görlitz gehört zu den sehenswertesten
Tiergärten in Deutschland. In einem bundesweiten Vergleich des Magazins
"Stern" landete er in der Kategorie "Kleine Zoos" auf dem ersten Platz,
wie das Magazin am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Aus der Bewertung des
äußeren Eindrucks, des Besucherservices und der Tierhaltung ergab sich
für den Tierpark die Gesamtnote 2,09. Der Tierpark Chemnitz und der
Zoologische Garten Hoyerswerda erreichten mit Platz 14 und 15 das
hintere Mittelfeld unter den kleinen Tiergärten.
ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Zoo Eberswalde auf zweitem Platz in Deutschland
Der Zoologische Garten Eberswalde gehört einem Test zufolge zu den
sehenswertesten Tiergärten in Deutschland. In einem bundesweiten
Vergleich des Magazins "Stern" landete er in der Kategorie "Kleine
Zoos" auf dem zweiten Platz, wie das Magazin am Mittwoch in Hamburg
mitteilte. Zu den Höhepunkten gehöre die Affenhaltung.
mopo.de - 26.
Juni 2008
Hagenbeck ist spitze! Experten sehen die Hamburger
unter den Top 5 / Aber es gibt Schattenseiten
Sie notierten Größe und Zustand der Gehege, guckten nach
Versteckmöglichkeiten für die Tiere, prüften den Besucherservice. Die
Tester nahmen Zoos in der ganzen Republik unter die Lupe, nach knapp
drei Monaten stand ihr Ergebnis fest. Bester großer Tierpark ist der
Zoologische Garten in Berlin. Und auch bei Hagenbeck gibt es Grund zur
Freude: Die Anlage in Stellingen landete auf Platz vier. Es gab aber
auch Kritik. In Stellingen freut man sich über das Lob. "Wir sind
stolz, weil wir
alles aus eigener finanzieller Kraft geschaffen haben. Anders als
andere Zoos bekommen wir für unsere laufenden Kosten keine staatlichen
Zuschüsse", so Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck. Es gibt aber
auch Schattenseiten. Die Tester bemängelten unter anderem,
dass die Anlage für Eisbären zu klein sei. Auch Giraffen und Löwen
hätten wenig Platz. Der Zoo stimmt der Kritik an der Eismeer-Landschaft
zu: "So geht es nicht mehr. Die Landschaft wird ab Herbst geschlossen
und erneuert." Doch dafür bräuchte man noch Spenden.
hamburg-nachrichten.de - 25. Juni 2008
Tierpark Hagenbeck landet beim Stern-Test auf Rang vier
Nicht nur seit Eisbär Knut erfreuen sich Tierparks in Deutschland
großer Beliebtheit. Grund genug für die Zeitschrift Stern mal wieder
ein Zooranking aufzustellen und bei diesem liegt der Hamburger Tierpark
Hagenbeck auf Rang vier. Das ist eine Verschlechterung um zwei Plätze,
lag der Zoo in der Hansestadt doch im Jahr 2000 beim Zooranking noch
auf Rang zwei.
ostseezeitung.de - 25. Juni 2008
Zoo-Ranking: Schwerin bei kleinen Zoos auf Platz drei
Der Schweriner Zoo hat bei einem Ranking von
insgesamt 50 Tierparks in Deutschland der Zeitschrift "Stern" sehr gut
abgeschnitten. In der Gruppe der kleinen Zoos landete Schwerin auf dem
dritten Platz, hinter dem Naturschutz-Tierpark Görlitz und dem
Zoologischen Garten Eberswalde, teilte der "Stern" am Mittwoch in
Hamburg mit. Dabei überzeugte der Zoo besonders bei der Tierhaltung, wo
er den ersten Platz belegte. Weitere Kriterien waren der
Besucherservice und der äußere Eindruck. Bei den großen Zoos belegte
Rostock den 19. Platz.
ad-hoc-news.de - 25. Juni 2008
Schweriner Zoo zählt laut "Stern" zu den besten
kleinen Tierparks
Der Schweriner Zoo zählt nach einem Vergleich des Hamburger Magazins
"Stern" zu den attraktivsten Parks seiner Größenordnung in Deutschland.
Die Mischung aus klassischem Zoo und Wildpark bedeutete für die
Freizeiteinrichtung Platz drei in der Rangliste von 21 kleinen Zoos
bundesweit. Daneben wurden auch insgesamt 27 große Tierparks bewertet.
Der Rostocker Zoo als einzige Einrichtung aus Mecklenburg-Vorpommern in
dieser Sparte schaffte es nur auf Platz 18. Als besonders gelungen
bewerteten die Tester jedoch das Angebot für Kinder.
rhein-zeitung.de
- 25. Juni 2008
Tierpark
Landau: Neunter Platz im "Stern"-Zootest
Der Zoo Landau hat bei einem bundesweiten Vergleichstest des
Hamburger Magazins "Stern" den neunten Platz belegt. Wie die
Zeitschrift am Mittwoch mitteilte, überzeugte er in der Kategorie
"kleine Zoos" mit gepflegten Anlagen und erhielt das Prädikat "noch
gut" (Note: 2,29). Damit platzierte sich der Pfälzer Zoo im Mittelfeld
der 21 in seiner
Kategorie getesteten Tiergärten. Den Prüfern gefiel vor allem das
Bärengehege, das teilweise in die alte Festungsmauer der Stadt
eingebettet ist. Mit dem Testergebnis "passabel" (Note: 2,52) schafft
der Zoo Neuwied Platz zwölf.
ad-hoc-news.de -
25.
Juni 2008
Niedersächsische Zoos im Bundesvergleich eher
unattraktiv
Niedersächsische Zoos sind im Vergleich zu anderen Bundesländern nicht
sonderlich attraktiv. Dies geht aus einem Test des Hamburger Magazins
"Stern" hervor, bei dem die 50 wichtigsten Tiergärten des Landes von
zwei ausgewiesenen Zooexperten miteinander verglichen wurden.
Testverlierer in Niedersachsen in der Kategorie "Große Zoos" ist
demnach der Zoo Osnabrück, der auf Platz 25 landete. Hannover erreichte
mit seinem "Erlebnis-Zoo" nur Platz 16.
In der Kategorie "Kleine Zoos" schnitten die niedersächsischen
Tiergärten in dem Vergleich ebenfalls nicht sonderlich gut ab. Der Zoo
in der Wingst bei Cuxhaven landete auf Platz 21, der Tierpark Ströhen
auf Rang 20. Besser schnitten dagegen der Zoo Bremerhaven und der
Tierpark Nordhorn mit Rang acht und zehn ab.
halleforum.de
- 25. Juni 2008
Bergzoo Halle: nur Mittelfeld
Bei den getesteten 27 großen Zoos landete der
Bergzoo in Halle (Saale) mit der Note 2,28 auf Platz 20. Der Zoo
überzeuge zwar mit Raritäten wie Kaukasischen Eichhörnchen und
Malaysischen Tigern, dennoch gebe es hier viel zu tun. Auf den beiden
letzten Plätzen landeten hier die Zoos Neunkirchen und Saarbrücken.
Um attraktiver für Touristen zu werden, hat der Bergzoo Halle ohnehin
ein Aufwertungsprogramm gestartet. Der Eingang wurde neugestaltet, ein
Parkhaus gebaut. In den nächsten Jahren sollen die Bauarbeiten
weitergehen, ein Insektarium und ein Nachttierhaus sind vorgesehen.
Auch das Wittekindbad soll einbezogen werden.
sr-online.de - 25. Juni 2008
Saarbr./Neunkir.: Zoos sind bundesweites Schlusslicht
Die Zoos in Saarbrücken und Neunkirchen sind die Schlusslichter in
einem bundesweiten Vergleichstest des Magazins "Stern". Die
Einrichtungen wurden in der Kategorie "Große Zoos" bewertet. In der
Einzelwertung wurde der Besucherservice der beiden
saarländischen Zoos sogar als "ärgerlich" eingestuft. Bei dem Test
wurde auch die Haltung der Neunkircher Greifvögel kritisiert. Der
Direktor des Zoos Saarbrücken, Francke, sagte, Vorwürfe, der Zoo
sei ungepflegt träfen nicht zu. Man gebe sich "große Mühe". Es mangele
aber an personellen und finanziellen Mitteln. Der Neunkircher Direktor
Fritsch betonte, die Haltung der Greifvögel
sei artgerecht. Die Vögel flögen mehrmals am Tag. Sie müssten
angebunden sein, um gegenseitige Angriffe zu verhindern.
tagesspiegel.de
- 20. Juni 2008
Free Flipper - Der Tierschutzstreit um Delfinarien
schlägt Wellen bis in den Bundestag - jetzt schließt das erste
Es ist beliebt, es ist umstritten - und es macht jetzt dicht: Im
Heidepark Soltau in der Lüneburger Heide schließt das Delfinarium nach
vielen Protesten von Tierschützern zum Ende der Saison im Herbst. "Wir
sind der Überzeugung, dass diese walartigen Meeressäuger nicht in
Gefangenschaft gehalten werden sollen, das widerspricht unser
Firmenphilosophie", teilte der neue Betreiber, die Sealife-Gruppe
"Merlin Entertainments" aus London, dem Tagesspiegel mit. Ob Delfine,
Menschenaffen oder Eisbären: In Deutschland ist infolge des
Zootier-Starrummels um Knut und Flocke eine Debatte um die Haltung von
Wildtieren entbrannt. Jetzt soll sich auch der Bundestag damit
beschäftigen: Die
SPD-Abgeordnete Mechthild Rawert will eine parlamentarische Initiative
starten. Sie will die Haltungsbedingungen von Wildtieren hinter Gittern
überprüfen lassen. "Die Vorgaben zu den Käfig- und Gehegegrößen sind
teils veraltet, viele Zoos stellen längst von sich aus größere Anlagen
zur Verfügung, da müssen wir dringend nachbessern", sagte Rawert.
"Wir suchen jetzt eine neue Heimat für die zwei in
Gefangenschaft geborenen Delfine aus dem Heidepark und für die Tiere im
Gardaland in Italien", teilte Sally Ann Wilkinson von "Merlin
Entertainments" mit. Eine Auswilderung sei extrem schwierig. Die
Schließung wird Kritikern der übrigen drei Delfinarien Rückenwind
verschaffen. So protestiert das "Wal- und Definschutzforum (WDSF)" mit
extrem überzeugten Tierrechtlern und mit Unterstützung des einstigen
TV-Flipper-Trainers und Delfinfängers Richard O'Barry aus Miami schon
lange gegen die Shows im Allwetterzoo Münster, im Zoo Duisburg und im
Tiergarten Nürnberg.
Welt
online - 22. Juni 2008
Eine
Heimat für Daisy und Dolly
Nur
wenige Zoos in Europa beherbergen und züchten
Delfine. In Duisburg werden die empfindlichen Meeressäuger schon seit
den 60er-Jahren erfolgreich gehalten. Die Kritik von Tierschützern
weist der Zoo zurück. "Über
den Sinn oder Unsinn eines Delfinariums wird immer wieder gesprochen.
Wir gehen damit offensiv um", sagt Zooinspektor Frank Chomik.
stuttgart-journal.de
- 24. Juni 2008
Zweite Löwin in der Wilhelma Stuttgart tot - Elektra
folgt ihrer Schwester Schiela
Etwas über einen Monat ist seit dem Tod der Berberlöwin Schiela
vergangenen, nun ist auch die zweite Löwin in der Wilhelma Stuttgart
tot. Elektra ist wie ihrer Schwester stolze 23 Jahre alt geworden. Das
Geschwisterpaar gehörte sozusagen zum Löwenadel, ihre Großeltern waren
noch Palastlöwen beim marokkanischen König. Wie die Wilhelma mitteilt,
sind Berberlöwen in freier Natur längst ausgestorben - der letzte wurde
1922 im Atlasgebirge von einem Farmer erschossen. In Menschenobhut
haben einige wenige überlebt, weil Berberstämme aus dem Atlas beim
König ihre Steuerschuld mit gefangenen Löwen beglichen. In den letzten
Monaten machten die Beschwerden des Alters ein
schmerzfreies Leben unmöglich, und so musste unser Tierarzt zuerst
Schiela am 8.5. und am 20.6. Elektra schweren Herzens einschläfern. Bis
auf weiteres wird es in der Wilhelma erst mal keine neuen Löwen geben.
Nach Angaben der Wilhelma wird das Gehege bis zum Umbau des
Raubtierhauses als Ausweichquartier für andere Großkatzen genutzt
werden.
ez-online.de - 25.
Juni 2008
Elektra ist tot - Wilhelma jetzt ohne Löwen
Auch der letzte Berber-Löwe der Wilhelma ist tot. Elektra, das
23 Jahre alte Weibchen, musste am Freitag eingeschläfert werden. Ihre
gleichaltrige Schwester Shiela war erst Mitte Mai verstorben. Ob jemals
wieder Löwen im zoologisch-botanischen Garten zu sehen sein werden,
steht noch in den Sternen. Denn die Wilhelma-Verantwortlichen erwägen,
sich auf asiatische Raubkatzen zu spezialisieren. 23 Jahre sind für
einen Löwen fast schon ein "biblisches Alter", in
freier Wildbahn werden sie nicht annähernd so alt. Dennoch hatte die
Wilhelma nach dem Tod von Shiela große Hoffnung, dass ihnen und den
Besuchern wenigstens Elektra noch ein Weilchen länger erhalten bleibt.
ad-hoc-news.de
- 24.
Juni 2008
Forscher beenden Fangexpeditionen für Ozeaneum
Mit einer Fangreise vor Schwedens Küste haben am Dienstag Forscher des
Stralsunder Meeresmuseums ihre Expeditionen für das vor der
Fertigstellung stehende Ozeaneum Stralsund abgeschlossen. Das Team habe
in den vergangenen Tagen im Skagerrak nördlich von Göteborg getaucht,
sagte Aquarienleiterin Nicole Kube. Dieses Mal haben die Experten vor
allem zahlreiche Wirbellose für die
Nordsee-Ausstellung im Ozeaneum gesammelt. Darüber hinaus seien während
einer Angeltour mehrere
Klippenbarsche, Lippfische und Dorsch erbeutet worden. Die unverletzt
gebliebenen Tiere sollen bis Mittwoch mit einem Spezialtransporter nach
Stralsund gebracht und anschließend in die Quarantänebecken überführt
werden.
Das Ozeaneum soll am 11. Juli eröffnet werden und unter anderem mehr
als 7000 lebende Tiere der europäischen Kaltwassermeere vorstellen.
Oberpfalznetz
- 20.
Juni 2008
Besucherrekord
im Münchner Tierpark
Trotz des eher mäßigen Sommerwetters hat der Münchner Tierpark
Hellabrunn im vergangenen Jahr einen Besucherrekord verbucht. "Mit
knapp 1,4 Millionen Besuchern konnten wir nicht nur das beste Ergebnis
der letzten zehn Jahre erreichen: Es ist auch das fünftbeste Resultat
seit der Gründung des Tierparks im Jahre 1911", sagte Münchens Zweite
Bürgermeisterin Christine Strobl am Freitag. Grund dafür sei unter
anderem die Eröffnung des neuen Freigeheges für Orang-Utans, das bei
den Tierfreunden besonders gut ankomme.
Planung und
Bau
fliegen-sparen.de -
25. Juni 2008
Arnheim: Burgers' Zoo mit Regenwald
Auf Weltreise in Arnheim: Regenwald, Wüste und Ozean liegen im Burgers'
Zoo in besonders authentischer Atmosphäre direkt nebeneinander. In
diesem Jahr feiert der beliebte Zoo sein 95-jähriges Bestehen mit
der Eröffnung des groß angelegten Themengebiets Burgers' Rimba. Der
Begriff ist abgeleitet vom malaysischen Wort für den tropischen
Regenwald - "rimba raya". Denn hier leben exotische Tiere wie Tiger,
Schlangen und Varane sowie Bären und Affen. Der neue Bereich befindet
sich überwiegend im Freien, aber auch bei schlechtem Wetter gibt es
viel zu sehen. Burgers' Rimba ist zwei Hektar groß und entspricht damit
einer Fläche
von vier Fußballfeldern. Auf kreative Weise wurden dabei winterfeste
Pflanzen eingesetzt, die wegen ihres tropischen Aussehens eine echte
malaysische Atmosphäre kreieren. Zwei Jahre lang haben Fachleute an dem
Projekt gearbeitet. Im Mai wurde es feierlich von Prinzessin Margriet,
der Schwester der niederländischen Königin, eröffnet.
kurier.at
- 23. Juni 2008
Hamster, Kaninchen und Co. als Zoo-Stars
Der Wiener Tiergarten Schönbrunn ist um eine Attraktion reicher: Ein
Heimtierpark mit "typischen" Haustieren wie Kaninchen, Meerschweinchen
und Wellensittichen ist unter der Patronanz von Gesundheitsministerin
Andrea Kdolsky (V) eröffnet worden. Hier sollen Kinder, Jugendliche und
auch ihre Eltern lernen, wie Haustiere gemäß ihren Bedürfnissen richtig
gehalten werden. Denn heutzutage besitzen viele Familien zwar ein Tier,
doch über artgerechte Haltung wissen sie kaum Bescheid. Die Besucher im
"Minizoo" lernen spielerisch, was für ein Lebewesen gut
oder schlecht ist. Außerdem werden spezielle "Heimtierworkshops" (Infos
unter 01-877 92
94-500) angeboten. Hier lernen Kinder und Erwachsene die grundlegenden
Kenntnisse für die Haltung "typischer" Heimtierarten. Die
Teilnahmegebühr beträgt 18 Euro plus den Eintritt in den Tiergarten.
wien.orf.at - 23. Juni
2008
Zoo-Besucher
lernen Tierhaltung
Wellensittiche, Schildkröten und Hasen: Im Tiergarten Schönbrunn ist am
Montag ein Heimtierpark eröffnet worden. Hier können Besucher den
richtigen Umgang mit ihrem Haustier lernen. Große Informationstafeln,
die erklären, wie es geht, fehlen. Abschauen
ist angesagt. Im Heimtierpark sehen die Besucher zum Beispiel im
Kaninchengehege Heu und sollen so lernen, dass die Hasen den ganzen Tag
Futter brauchen.
sachsen-fernsehen.de
- 20. Juni 2008
Nasenbäranlage im Chemnitzer Tierpark eröffnet
Ab Freitag wird es im Chemnitzer Tierpark eine neue Nasenbäranlage zu
sehen geben. Nach fünfmonatiger Bauzeit können die südamerikanischen
Tiere des
Chemnitzer Tierparks endlich ihr neues Zuhause beziehen. Das ehemalige
Gehege der Kängurus verfügt nun über eine 300 m² großes
Grünfläche, sowie über ein beheizbares Stallgebäude. Außerdem wurde das
eingezäunte Areal mit Sitz- und Klettergelegenheiten für die Tiere
ausgestattet.
ooe.orf.at
- 24. Juni
2008
Evolutionsgarten im Zoo Schmiding
Am 23. Juni wurde der Evolutionsgarten des Aquazoo Schmiding in
Krenglbach bei Wels feierlich eröffnet. Der neu angelegte
Evolutionsgarten rundet die im Aquazoo einzigartig
veranschaulichte Entwicklung der Erde und des Lebens ab. Interessante
Schilder geben Informationen über die Entwicklung und
Entstehungszeit evolutionär wichtiger Pflanzenarten, aber auch über das
Aussehen und die Lebensbedingungen heute existierender, wunderschön
bunt blühender Arten.
svz.de
- 19. Juni 2008
Anlage für Rote Pandas fertig
Noch in diesem Sommer soll es im Schweriner Zoo eine weitere
Attraktion geben: Rote Pandas. Die Anlage für die neuen
Tierpark-Bewohner, die im Osten des Himalayas und in den chinesischen
Provinzen Yunnan und Sichuan beheimatet sind, ist bereits fertig. Rund
200 Quadratmeter misst das Quartier gleich neben dem Gibbon-Areal. Als
Baumaterial wurden Holz, Stein und Glas verwendet. Zierden des
Freigeheges sind ein Robinienbaum als Klettermöglichkeit und ein großer
Teich, umgeben von Findlingen, Gras und Bambus. "Die Anlage, in die
auch noch Chinesische Muntjaks einziehen sollen, bietet aber nicht nur
viel Platz für die Tiere, sondern auch gute Beobachtungsmöglichkeiten
für die Besucher", betont der Technische Leiter des Zoos, Uwe Jansch.
Münstersche
Zeitung - 20. Juni 2008
Am
Freitag war Richtfest für die neue Bärenanlage im Naturzoo
Ein Bär war am Freitag schon da, beim Richtfest der neuen
Bärenanlage im Naturzoo. Allerdings konnte der sprechen, steckte im
Kostüm und hieß Achim Johann. Als "Zottel" mischte er sich unter die
Festgäste und vor allem die ganz jungen Besucher freuten sich über die
kleinen Tütchen mit Gummibärchen, die er aus dem Fell zauberte.
Zwischendurch hatte Achim Johann aber Zeit, aus seinem wohlig warmen
Kostüm heraus ein wenig über den Fortschritt der Arbeiten zur neuen
Bärenanlage zu berichten. Schon
seit der letzten Woche seien die Landschaftsbauer auf der Baustelle.
Dass es dennoch bis zum nächsten Frühjahr dauern
wird, ehe die neuen
Bewohner einziehen können, machte der Zoodirektor allerdings auch
deutlich. Zwar sehe vieles schon recht fertig aus, aber gerade die
Details seien es, welche Zeit benötigten. Auch die Begrünung der Anlage
brauche eben diese Zeit. Mit den
Kosten bewege man sich bisher im avisierten Rahmen von 700 000
Euro. Johann verriet auch ein kleines Geheimnis: Die
Schakale, welche sich
mit den Lippenbären künftig das große Gehege teilen, sind bereits im
Naturzoo eingetroffen.
haz.de - 21. Juni 2008
Zoo: Die Bagger rollen für Yukon Bay
Geldsegen aus Brüssel: Die Europäische Union unterstützt den Bau der
Alaskalandschaft im Zoo mit zehn Millionen Euro. Es ist das erste
Zoo-Projekt, das Eingang in das europäische Förderprogramm findet. Dass
jemand ausgerechnet die EU-Bürokraten in Brüssel lobt, kommt nicht
so häufig vor. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU)
hat das am Freitag im Zoo getan, als er Regionspräsident Hauke Jagau
(SPD) und Zoo-Chef Klaus-Michael Machens den offiziellen Förderbescheid
der Europäischen Union zum Bau der Alaskalandschaft Yukon Bay übergab.
Zehn Millionen Euro steuert Brüssel zu den Gesamtkosten von 31,6
Millionen Euro bei. Der Beharrlichkeit des
Zoo-Geschäftsführers, so lobte Jagau, sei es zu verdanken, dass die
Alaskalandschaft trotz aller Widerstände und finanzieller Engpässe nun
doch gebaut werden kann. Die Region selbst ist mit zwölf Millionen Euro
dabei, der Zoo mit 2,8 Millionen. Der Rest muss über Kredite, Spenden
und Sponsoren finanziert werden. Im Januar 2010
will man die Yukon Bay eröffnen. Bis es soweit ist, erhalten die
Besucher schon mal einen Vorgeschmack. Anfang Juli wird der Yukon-Trail
eröffnet, auf dem sie am Rand der
Baustelle von der Löwen-Anlage bis zum Dschungelpalast gehen können.
Dabei werden sie Geröllfelder, eine eingefallene Goldmine und ein
Sägewerk passieren und dann schließlich den Yukon Markplatz mit
Blockhütte, Store und Airstreamer Imbiss erreichen. Letzteres ist ein
alter, silbern-metallischer amerikanischer Wohnwagen, wie ihn einst
Abenteurer am Yukon benutzt haben könnten. "Der Trail führt durch eine
typische Alaskalandschaft, in der nur die Tiere fehlen", sagt Machens.
Architektur-Newsdetail.de
- 23. Juni 2008
Neues Elefanten- und Affenhaus
Am 10. Juni wurde erst das neue Elefantenhaus im
Kopenhagener Zoo, das von Foster+Partners entworfen wurde eröffnet, nun
meldet auch der Frankfurter Zoo die Fertigstellung und Eröffnung des
Affenhauses am 12. Juni, das die Arbeitgemeinschaft fay architekten und
liquid architekten aus Darmstadt geplant haben.
2003 bekam Foster+Parters den Auftrag ein neues Elefantenhaus für den
Zoo in Kopenhagen zu planen. Es besteht aus zwei Gebäuden, eines misst
etwa 1000 qm und wird von sechs Kühen und Kälbern bewohnt, das andere
etwas kleinere 450 qm große Gebäude steht zwei Elefantenbullen zur
Verfügung. Die Herde hat so die Möglichkeit im natürlichen
Familienverband zu leben, nur zur Paarungszeit wird männlich von
weiblich getrennt. Foster legte sehr viel Wert darauf den Elefanten
eine möglichst
natürliche Umgebung zu schaffen, die "Elefanten-Wellness", wie er sie
nennt. So wurde das Stahl-Glasgewölbe mit einer Textur von Laub
bedruckt, die ausreichend natürliches Licht durchlässt, aber auch
Schatten spendet. Des Weiteren gibt es öffenbare Fenster, Wassernebel
und für kalte Wintertage zusätzliche Wandheizungen.
Mit einem Sandboden, Schlammlöchern und Wasserbecken versucht Foster
die eigentliche Heimat der Elefanten, den asiatischen Urwald
nachzuempfinden. Über verschiedene Rampen und Wege wird man durch das
Haus geleitet und kommt den Elefanten ungewohnt nahe.
Und nun das neue Menschenaffenhaus im Frankfurter Zoo von der
Darmstädter Arbeitsgemeinschaft fay architekten und liquid architekten.
Auch hier wurde viel Wert auf eine natürliche Gestaltung der Umgebung
geachtet. Auf einer Fläche von 2700 qm befinden sich die verschiedenen
Gehege, Außenbereiche und die Besucherpfade. Die organische Form des
Gebäudes ist einem Philodrenon-Blatt nachempfunden, einer
amerikanischen Kletterwurzel. In dem Gebäude, dem "Borgoriwald", reihen
sich Wasserfälle, Hügel.
Gräben, dichte Baumgruppen, Sumpflandschaften und Bachläufe aneinander
und bieten auch dem Besucher der wie auf einer Expedition durch das
Gebäude geleitet wird ein Erlebnis. Die Gehege sind mit Gräben, Netzen
und Glasscheiben vom Besucher getrennt und bieten so auch die
Möglichkeit die Tiere mit allen Sinnen wahrzunehmen.
espace.ch
- 19. Juni 2008
Neue
Anlage für die "Clowns des Nordens"
Ende Jahr ziehen im Berner Tierpark Dählhölzli die Papageitaucher in
ihre neue Anlage ein. Am Donnerstag erfolgte der Spatenstich. Künftig
werden die "Clowns des Nordens", wie die Vögel etwa genannt
werden, auf einer Grünfläche von 540 Quadratmetern leben. Die gewieften
Taucher können sich auch in einem Wasserbecken mit rund 300 Kubikmeter
Fassungsvermögen tummeln. Eine bis zu vier Metern hohe Felslandschaft
bietet den Vögeln
Bruthölen. Die Papageitaucher-Anlage ist Teil eines nordischen
Gesamtkomplexes mit Moschusochsen, Rentieren und Eisfüchsen. Die Anlage
kostet rund 4,35 Mio. Franken.
Zisch-
20. Juni 2008
Schützenvereine
und Tierpark sind sich einig
Nach über zweijährigen
Verhandlungen haben
sich der Pistolenclub Arth-Goldau sowie die Sportschützen Goldau
einerseits und der Natur- und Tierpark Goldau andererseits geeinigt.
Die
vor über zwei Jahren auf Initiative von Natur- und Tierparkpräsident
Bernhard Reutener begonnenen Gespräche zwischen Natur- und Tierpark
Goldau, Pistolenclub Arth-Goldau und Sportschützen Goldau konnten laut
einer Medienmitteilung von allen drei Parteien erfolgreich
abgeschlossen werden. Die beiden Schützenvereine verzichten per Ende
Juni auf ihr
unselbstständiges Baurecht aus dem Jahre 1966 im Grosswyjer-Areal,
welches ihnen das Schiessen auf unbeschränkte Dauer ermöglichte. Damit
erhalte der Natur- und Tierpark die Möglichkeit, den bis zum
Besucherzentrum der neuen Bär- und Wolfanlage geplanten Rundweg zu
vollenden. Noch offen ist die Finanzierung dieses
Wegstücks. In diesem Zusammenhang wird der Natur- und Tierpark Goldau
für die Beseitigung der bestehenden Anlagen und für die Sanierung der
Altlasten besorgt sein, heisst es.
Zudem habe sich der Tierpark laut Mitteilung verpflichtet,
den
Sportschützen beim Einkauf in die neue Schiessanlage in Steinen einen
Beitrag und dem Pistolenclub eine einmalige Ablösesumme zu leisten.
zisch.ch
- 23. Juni 2008
Auge in Auge mit den Raubkatzen
Die fünfjährige Melina und
der elfjährige Marco Stadelmann aus Inwil kommen aus dem Staunen nicht
mehr heraus. Sie beobachten, wie die Geparde in Tonis Zoo in der neuen
400
Quadratmeter grossen Anlage herumtollen und miteinander spielen. Das
Besondere daran: Die Zoobesucher sind mit den Raubtieren praktisch Auge
in Auge, denn es gibt kein Gitter mehr zwischen Besuchern und Tieren,
sondern lediglich eine 1,20 Meter hohe Glaswand. Ein
Graben im Gehege sorgt für die nötige Sicherheit. "Das ist bisher
einzigartig in der Schweiz", verkündet Zoo-Inhaber Toni
Röösli stolz. Ein künstlicher Berg sorgt für eine möglichst natürliche
Umgebung. Auf die Idee dieser neuartigen Anlage habe ihn Pepe Lienhard,
Bandleader und Mäzen vom Zoo, gebracht.
Aktionen
lifepr.de
- 20. Juni 2008
Zoogeburtstag
80 Jahre Tiergrotten /Zoo am Meer am 24. Juni 2008. Geburtstagsfeier
für alle Zoofreunde am Sonntag, dem 29. Juni 2008. Vor achtzig Jahren,
am 24. Juni 1928, eröffneten die Tiergrotten am
Bremerhavener Weserdeich ihre Tore. Nicht zu vergleichen mit einem
Großzoo, wurde er bei der Eröffnung in der Presse auch
"Klein-Stellingen am Weserdeich" genannt, und zwar nach dem Hamburger
Tierpark Hagenbeck, der als Vorbild galt. Auf nur 2000 qm, direkt
anschließend an das Nordsee-Aquarium in der Strandhalle, tummelten sich
damals Eis- und Braunbären, Rentiere, Füchse und Dachse, verschiedenste
Vogelarten, aber auch schon immer Affen. In den vergangenen achtzig
Jahren hat sich das Bild der Zoos erheblich
verändert.
rp-online.de
- 24. Juni 2008
Mittsommernacht im Zoo
Krefeld. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet der Zoo am Samstag,
28. Juni, zwischen 18 und 24 Uhr bei der "Mittsommernacht im Krefelder
Zoo". Es werden nicht nur die Tiere zu ungewöhnlicher Zeit präsentiert,
sondern es gibt auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Gleich
beim Eintritt können die Besucher sich ein bisschen wie beim
Karneval in Rio fühlen, wenn die brasilianischen Gesangsgruppen sie in
ihren landestypischen Kostümen mit Sambaklängen in Empfang nehmen.
Ähnlich abwechslungsreich wie die Musik ist auch die Vielfalt
angebotener Speisen und Getränke.
inar.de - 20. Juni 2008
Zootage
2008 - Der Zoo Duisburg stellt sich vor
Auch in diesem Jahr können die Besucher wieder
hinter die Kulissen des Zoo Duisburg blicken und die Zoomitarbeiter
nach ihren Lieblingen befragen. In zahlreichen Sonderfütterungen
stellen die Tierpfleger ihre Tiere vor und erzählen kleine Episoden aus
dem täglichen Umgang mit Elefanten, Riesenottern und Orang-Utans. Jeder
kann seinen Zootage-Rundgang individuell zusammenstellen und am
Zootagequiz teilnehmen, um Familienpässe für den Zoo zu gewinnen.
rp-online.de
- 23. Juni 2008
Ein tierischer Blick hinter die Zoo-Kulisse
Duisburg. Wer kennt sie nicht, die tierische ZDF-Dokumentation
"Ruhrpott-Schnauzen", die bereits seit zwei Jahren über Geschichten aus
dem Duisburger Zoo berichtet? Um auch einmal dem normalen Besucher
einen Blick hinter die Kulissen gewähren zu lassen, veranstalteten der
Duisburger Zoo und dessen Förderverein anlässlich seines 75.
Geburtstags am Wochenende die Zoo-Infotage. Dabei konnten die
zahlreichen Besuchern, die bei schönem Wetter die Gelegenheit für einen
Zoobesuch nutzten, zahlreiche Attraktionen um das Thema Zooalltag und
den Umgang mit Tieren erleben. Vor allem öffentliche Fütterungen, bei
denen teilweise Kinder aus dem Publikum helfen durften, standen auf dem
Programm.
derwesten.de
- 24. Juni 2008
Beim 5.000-Meter-Zoolauf geht's zweimal rund
Duisburg.
Am 27. Juni begegnen 500 Läufer Zebras und Wildhunden. Was mögen wohl
Giraffen, Zebras, Watussis oder Wildhunde empfinden,
wenn Menschen im Galopp an ihnen vorbeilaufen? Möglicherweise würden
sie sich ja anschließen. Das freilich ist ausgeschlossen beim ersten
Zoolauf in Duisburg. Wer sich rennend auf den Weg macht, der hilft
gleichzeitig dem Zoo bei
der Gestaltung der neuen Orang-Utan-Anlage. Die 15 Euro Startgebühr
fließen in das Projekt.
lifepr.de -20. Juni
2008
"Raus
aus dem Schafspelz" am 29. Juni 2008 im Westküstenpark
"Raus aus dem Schafspelz" lautet das Motto am 29. Juni
2008 im Westküstenpark. Einen Tag lang wird sich in dem vom
internationalen "Berufsverband der Zootierpfleger" (BdZ) für seine
Tierpräsentation ausgezeichneten Tierpark alles um die angeblich so
dummen Schafe drehen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der
Nordfriesischen Lammtage statt
und wird um 11 Uhr vom Kreispräsidenten Helmut Wree eröffnet.
Auf die Besucher wartet ein buntes Familienprogramm rund ums Thema
"Schaf": Basteln mit Schafwolle, Filzen, eine Schafrallye mit tollen
Preisen, und Spiele auf der Festwiese.
neue-oz.de - 19. Juni
2008
Bühne frei für die Löwen-Kinder
Bühne frei für den König der Tiere: Zur Präsentation der sechs
Löwenbabys am kommenden Sonntag, 22. Juni, im Osnabrücker Zoo werden
auch die kleinen Musical-Darsteller der Heilig-Geist-Schule groß in
Szene gesetzt. Mit Unterstützung der German-Musical-Academy (GMA)
führen sie "Cats" und "König der Löwen" auf.
Das Musical "König der Löwen" ist von den Schulkindern seit Oktober
vergangenen Jahres mehrmals zu verschiedenen Anlässen aufgeführt
worden. Die Bühne am Affenfelsen soll am 22. Juni ein
weiterer Mittelpunkt sein und große und kleine Zoobesucher verzaubern.
Die Löwenjungtiere entwickeln sich trotz des Verlustes eines der
Geschwister gut, wie der Zoo berichtet. Am Sonntag werden die Löwen
voraussichtlich als echtes Rudel auftreten. Denn seit dieser Woche darf
auch das Löwenmännchen Nakuru gemeinsam mit den Weibchen und den
Jungtieren auf die Außenanlage.
on-live.de - 22. Juni
2008
Zoo: Großer Auftritt für Katzenkinder
Die Löwenjungtiere im Zoo bekommen heute (22. 6.)
Konkurrenz. Nicht nur die kleinen Löwen werden wieder ihren großen
Auftritt haben, sondern auch menschliche Katzenkinder. 60 Schüler der
Heilig-Geist-Grundschule werden gemeinsam mit 15 Profi-Darstellern der
German Musical Academy (GMA) vor dem Affenhaus zum letzten Mal ihre
Interpretation der Musicals "Cats" (15 Uhr) und "König der Löwen"
(16.15 Uhr) aufführen.
lizzy-online.de
- 24. Juni 2008
Nächste Donnerstagsführung im Wildpark: Jäger der Nacht
Jäger der Nacht. Viel Aberglaube rangt sich um sie ... Hexenvögel
wurden sie genannt. Man glaubte sogar, dass ihr Blick töten könne. Aber
auch zu Ruhm haben sie es gebracht. Wer kennt sie nicht - Hedwig, die
(Post)-Eule von Harry Potter? - Der Wildpark Leipzig e.V. lädt am 26.
Juni um 17 Uhr ein zu einer Führung zu den Nachtgreifen und
Marderartigen im Wildpark, sowie anderen nächtlichen Jägern des
Auwaldes.
Wienweb.at
- 22. Juni 2008
Schönbrunner
Zoo,Tierschutztage für die ganze Familie
Unter dem Motto: "Tiere sehen
uns an" finden von Sonntag bis Montag im Tiergarten Schönbrunn die
Tierschutztage statt. Anlässlich des zehnten Jubiläums läuft die
Veranstaltung heuer erstmals über zwei Tage. Im Mittelpunkt
stehen dieses Mal Amphibien, die zu den besonders gefährdeten Tieren
gehören. Auf spielerische Weise sollen die Kleinen nicht nur
Informationen über die Tiere erhalten, sondern sie auch erleben und
beobachten.
Spiegel Online - 20.
Juni 2008
Dem
Walhai ins Auge sehen
Friedlich plätschert das Wasser, bunte Fische ziehen ihre Kreise, ein
riesiger Walhai schiebt seinen Körper an Tauchern vorbei. Begegnungen
der besonderen Art erleben Touristen im US-Bundesstaat Georgia. Das
größte Aquarium der Welt lässt Hobbytaucher und Schnorchler ins Becken.
Seit dem 8. Juni gibt es die Aktion
"Swim with Gentle Giants" -
"Schwimmen mit zahmen Giganten" - und das Programm ist schon jetzt
reichlich ausgebucht. 1500 Anmeldungen gab es nach Auskunft der
Organisatoren schon vor dem Start.
Nachwuchs
newsticker.welt.de
- 19. Juni 2008
Erstmals in 53 Jahren Tierpark-Geschichte
Elch-Zwillinge geboren
Erstmals in der 53-jährigen Geschichte des Tierparks
Berlin-Friedrichsfelde sind Elch-Zwillinge zur Welt gekommen. Der
Tierpark teilte am Donnerstag mit, dass am 19. Mai die Elch-Kuh Beta
die männlichen Kälber Max und Moritz geboren hat. Ihr Geburtsgewicht
betrug jeweils rund 13 Kilogramm. Mutter Beta, die aus dem schwedischen
Zoo Skansen 2003 nach Berlin kam, hatte schon 2006 und 2007 jeweils ein
Kalb bekommen und großgezogen. Die beiden Elch- Zwillinge haben sich
inzwischen gut eingelebt und können vom Publikum besichtigt werden.
inar.de
- 19. Juni 2008
Erstmals Zwillinge beim Elch im Tierpark Berlin geboren
Der Tierpark Berlin kann erstmals in seiner 53-jährigen Geschichte die
Geburt von Zwillingen beim Europäischen Elch verbuchen. Am Morgen des
19.Mai 2008 brachte die Kuh "Beta" (geb. 2003 im Zoo Skansen, Schweden)
männliche Zwillinge zur Welt. "Beta" ist mittlerweile eine erfahrene
Elchmutter, denn sie hatte schon 2006 und 2007 jeweils ein Kalb, welche
sie gut aufgezogen hat.
Welt
online - 21. Juni 2008
Max
und Moritz auf schlaksigen Beinen
Zwillingsgeburten sind auch im Tierreich nicht die Regel. Doch bei
Elchen kommen sie häufiger vor und so wartet der Tierpark nun erstmals
in seiner 53-jährigen Geschichte mit einem Bruderpaar bei den
europäischen Elchen auf. Gestern wurden die fünf Wochen alten Max und
Moritz vorgestellt.
Augsburger
Allgemeine - 20. Juni 2008
Zoo
freut sich über Zuchterfolg
Giraffenmutter "Lada" im Zoo Augsburg hat Nachwuchs bekommen. Sie
brachte diese Woche einen kleinen Giraffenbullen zur Welt, der nach
Angaben der Zooleitung gesund und kräftig ist. Voraussichtlich ab
kommender Woche wird das Jungtier in der Außenanlage des Zoos zu sehen
sein.
wupperguide.de
- 24. Juni 2008
Seelöwe Pepe präsentiert seinen 37. Nachwuchs -
Wuppertaler Zoo vermeldet die Geburt von kleinem Seelöwen-Jungen
Pünktlich
zum Beginn der Sommerferien kann der
Wuppertaler Zoo wieder mit einer erfreulichen Nachricht in Sachen
Nachwuchs aufwarten. War es im Jahr 2007 das kleine Elefantenmädchen
Tika, welches im Sommer das Licht der Welt erblickte, kann man sich nun
auch im Jahr 2008 wieder über einen neuen Zuwachs im Seelöwenbecken
freuen. Wie bereits ein Jahr zuvor, denn Seelöwe Pepe ist "fleißig".
Der 22-jährige kalifornische Seelöwen-Bulle, der von allen Besuchern
schon weit vor den Toren des Wuppertaler Zoos zu hören ist, hat nämlich
mit dem neuerlichen Jungtier nun innerhalb von nur 19 Jahren insgesamt
37 Nachkömmlinge gezeugt. Während im vergangnene Jahr das kleine
Seelöwen-Mädchen "Knubbel" das Licht der Welt im Tal erblickte, gab es
für Pepe heuer von Mutter Cosima wieder einmal einen Sohn.
rhein-zeitung.de
- 25. Juni 2008
Landauer
Zoo: Zwei Streifengnu-Kälbchen geboren
Über zwei neue Bewohner freut sich der Landauer Zoo: Die beiden
Streifengnu-Damen Blacky und Blondy haben Nachwuchs bekommen. Gnukuh
Blondy brachte am vergangenen Montag ein männliches Kälbchen zur Welt,
Blacky gebar bereits in der Nacht zum 15. Juni ein kleines Weibchen.
PR-inside - 22.
Juni
2008
Hannoveraner
Elefantenbaby hört nun auf den Namen Shanti
Das am 8. Mai im Zoo Hannover geborene Elefantenbaby hat seit Sonntag
einen Namen. 47 Tage nach seiner Geburt wurde der kleine Bulle auf den
Namen Shanti getauft, wie der Zoo am Sonntag mitteilte. Um einen
passenden Namen für den kleinen Elefanten zu finden, wurde ein
Namenswettbewerb ausgeschrieben. Shanti wurde aus
mehr als 5000 Vorschlägen ausgewählt.Der Name stammt aus dem Sanskrit
und heißt so
viel wie Frieden.
Münstersche Zeitung -
22. Juni 2008
Jungtierschwemme
im Naturzoo: Auch Zebras haben Nachwuchs
Im Naturzoo gibt es in diesen Tagen eine Jungtierschwemme.
Nicht nur bei den Zebras ist der Nachwuchs
eingetroffen. Lang erwartet stand am Samstag Morgen ein Zebra-Fohlen in
der
Stallbox neben seiner Mutter. Die erfahrene Stute Pitty hatte wohl
kurz vor Dienstbeginn der Tierpfleger ihr Junges zur Welt gebracht, wie
man aus dessen noch feuchtem Fell schließen konnte. Sehr sicher auf
sehr langen
Beinen stehen auch die jungen
Stelzenläufer. In der
traditionsreichen und in Fachkreisen bewunderten Zucht von Watvögeln
des Naturzoos wachsen auch wieder Dutzende von Säbelschnäblern,
Kampfläufern und Kiebitzen auf. Bemerkenswert ist aber diesmal die
Anzahl junger Stelzenläufer: Acht Küken werden von den Tierpflegern
umsorgt, und ein paar mehr Eier befinden sich noch in der Brutmaschine.
Lausitzer Rundschau -
21. Juni 2008
Tierisch
was los in Cottbus Theo hat die Pfleger warten lassen
Die Cottbuser Zootierpflegerin Julia Krüger freut sich über ein
Lamababy in ihrem Gehege. Das zwei Tage alte Fohlen "Theo" läuft munter
zwischen Mutter "Schneeflocke" und den Tanten "Fee" , "Luci" , "Franzi"
, "Trixi" , "Carolin" und "Schirin" sowie den Hengsten "Chico" und
"William" hin
und her.
maerkischeallgemeine.de
- 19. Juni 2008
Kindersegen im Hause Otter
Das Schönste am Streit ist die Versöhnung. Davon zeugen
im Tierpark Kunsterspring seit einigen Tagen drei winzige, noch blinde
Fischotter-Babys. In ihrer mollig gepolsterten Wurfbox schlummern und
kuscheln die gerade zehn Zentimeter großen Kinder im Knäuel vor sich
hin und lassen sich von Mama Frieda rundum verwöhnen. Die Otterbabys,
deren Geschlecht wegen der gebotenen Ruhe in der
Kinderstube noch nicht bestimmt werden konnte, werden voraussichtlich
erst Anfang August zu sehen sein.
fr-online.de - 19.
Juni 2008
Hack im Freibad
Es ist Freibadwetter. Gut, dass die Sommerferien beginnen. Mike,
Mattes, Molly und Moni durften schon im Freien planschen. Die vier
Zwergotterkinder haben erstmals ihr Außengelände am Grzimekhaus des
Frankfurter Zoos erkundet. Genauso, wie ihre menschlichen Bewunderer am
Beckenrand, mussten sie zuvor lange die harte Schulbank drücken. Die
Aufgabe: schwimmen lernen.
mz-web.de - 19. Juni
2008
Arzttermin für Wolfs-Junge
Den ersten Arzttermin ihres Lebens haben die drei
Polarwölfe, die am 6. Mai im Tierpark Petersberg geboren wurden, mit
Bravour überstanden. Dieses Kompliment muss man an Mutter Freya, Vater
Nanuk und Onkel Eric, die Alt-Wölfe, weitergeben.
Ad-Hoc-News
- 20. Juni 2008
Wolfsnachwuchs
im Moritzburger Friedewald ab August zu sehen
Erstmals
seit 400 Jahren gibt es im Bereich des Moritzburger Friedewalds wieder
Nachwuchs bei den Wölfen. Bereits am 18. Mai sind die drei Jungtiere
geboren worden, wie ein Sprecher des Staatsbetriebes Sachsenforst am
Freitag in Pirna mitteilte. Derzeit sind die zwei männlichen und das
weibliche Jungtier aus dem Gehege genommen worden, da das Muttertier
den Angaben zufolge keine Ruhe fand und die Jungtiere bereits verletzt
waren. Die Welpen sollen Anfang August den Besuchern präsentiert
werden. Der Staatsbetrieb Sachsenforst sucht noch nach
Namensvorschlägen für die Welpen. In den kommenden Jahren soll
die Anlage erweitert werden, um den Tieren eine artgerechte Haltung zu
ermöglichen. In dem Gehege bei Dresden leben den Angaben zufolge mehr
als 30 heimische Tierarten.
ln-online.de
- 25. Juni 2008
Allerhand
Nachwuchs im Wismarer Tierpark
Ein wenig scheu hält sich der Wisentnachwuchs noch dicht bei
der Mutter auf. Das Kalb ist erst eine Woche alt. Fast ebenso jung sind
die sieben Straußenküken. Die bewegen sich allerdings schon
selbstständiger.
nuernberg.de - 19.
Juni 2008
Schnullerkrankheit: Flockes Schnauze krümmt sich bei
längerem Saugen
Eisbärin Flocke im Nürnberger Tiergarten hat manchmal eine krumme Nase.
Doch die Krümmung der immer länger werdenden Schnauze des sechs Monate
alten Eisbärenkindes sei nicht von Dauer, stellte Tiergarten-Tierärztin
Dr. Katrin Baumgartner am Donnerstag, 19. Juni 2008, fest. "Obwohl
inzwischen im Teenageralter angekommen, saugt Flocke noch immer
häufig an ihrem Plastikschnuller. Den benutzt sie zur Beruhigung wie
kleine Kinder einen Beißring. Flockes Kauspielzeug ist innen an der
Gittertür ihres Stalls befestigt. Kommt sie nach einer längeren
Ruhepause zurück ins Freigehege, ist häufig die Schnauze schief",
erläutert Dr. Baumgartner das Geschehen. Beim "Schnullern" verbiegt
offenbar
der Sauger die Bärennase nach rechts oder nach links. Es scheint, als
ob Flocke die Nase rümpfen würde. Wenn Flocke den Schnuller länger im
Maul behält, bleibt die Schnauze für einige Zeit in dieser Form, bevor
sie wieder in ihre normale Lage zurückkehrt.
devisen.ad-hoc-news.de - 19. Juni 2008
Eisbär Flocke hat eine krumme Schnullerschnauze
Die Nürnberger Eisbärin Flocke zeigt sich den Zoo-Besuchern öfter mit
einer krummen Schnauze. Wie der Tiergarten am Donnerstag mitteilte, ist
das Phänomen jedoch nicht auf eine Krankheit oder eine Fehlentwicklung
zurückzuführen, sondern schlicht auf Flockes Leidenschaft für ihren
Schnuller. Nach einer Weile
normalisiere der Gesichtsausdruck aber wieder, beruhigte die
Tierärztin.
swr.de - 19. Juni 2008
Zur Zukunft von Wilbär - Was wird aus dem kleinen
Bären?
Am liebsten erkundet Wilbär sein neues Gehege und tollt und schmust mit
Mutter Corinna. Ein halbes Jahr ist er inzwischen alt und wächst und
gedeiht prächtig. Doch wie sieht seine Zukunft aus, wenn er älter ist?
Wie lange wird er in der Wilhelma bleiben? Wilbär wird auf
jeden Fall bis ins nächste Jahr hinein in der Wilhelma bleiben, sagt
Pressesprecherin Isabel Koch. Wohin er kommt, entscheidet Hans van
Weerd, Zuchtwart des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Eisbären. Dieser "Eisbärkoordinator"
sucht dann im nächsten Jahr eine neue Heimat für den großen kleinen
Bären.
azonline.ch
- 23. Juni 2008
Tierische Premiere im Wildpark
Aarau. "Wir haben bei den Murmeltieren zum ersten Mal Nachwuchs", freut
sich
Hans Döbeli, Wildhüter im Wildpark Roggenhausen. Die Freude über die
tierische Premiere ist denn auch entsprechend gross. Im Gehege der
Steinböcke rennen die sechs Nager über Stock und Stein.
faz.net
- 24. Juni 2008
Trauer um den Elchbullen Aaron
Trauer und Freude im Wildpark Alte Fasanerie in
Klein-Auheim: Wegen einer schweren Verletzung musste der zweijährige
Elchbulle Aaron eingeschläfert werden, doch freuen können sich die
Besucher über den neuen Nachwuchs, den Elchmutter Vilma Ende Mai
geboren hat. Der überraschende Tod Aarons setzt eine Pechsträhne fort,
die im vergangenen Jahr mit dem Tod des jungen Luchspaars Lyka und
Robin sowie einer ihrer drei Töchter begonnen hatte. Außerdem wütete im
Sommer die Blauzungenkrankheit im Wildpark, so dass eine der größten in
einem Gehege lebenden Wisentherden in Europa von 16 auf vier Tiere
dezimiert worden ist. Aarons Tod trifft die Tierpfleger hart, weil er
zu dem
Elchzwillingspaar gehört, dass vom Wildparkteam vor zwei Jahren mühsam
mit der Flasche aufgezogen worden war.
ostsee-netz.de
- 19. Juni 2008
Afrikansiche Hochzeit an der Ostsee im Vogelpark Marlow
Massei die Hornrabendame des Vogelparks Marlow musste drei Jahre rufen
bis die Mitarbeiter des Vogelpark Marlow einen passenden Partner
gefunden hatten. Doch vor zwei Wochen war es endlich so weit. Aus dem
Vogelpark in Timmendorfer Strand hielt ein stattlicher junger Mann
Einzug in den Vogelpark Marlow. Während dieser, bedingt durch den
Umzug, noch sehr zurückhaltend agierte, war es für Massei Liebe auf den
ersten Blick. Sie brachte
ihm ausgesuchte Leckereien, lockte ihn, die Anlage zu erkunden und bot
sogar Nistmaterial an. Während die Beiden frisch vermählten auf der
Afrikaanlage durch die
Parkmitarbeiter regelmäßig ihre Futterration erhalten, muss sich Kenia
die Artgenossin in der Vogelshow des Vogelpark Marlow ihre tägliche
Futterration erarbeiten. Gemeinsam kam sie mit ihrer Artgenossin Massei
vor drei Jahren aus dem
Tierpark Cottbus in den Vogelpark Marlow. Nach ersten Tests stand
schnell fest, das Kenia aufgeschlossener für Tierpäsentationen war.
Seit dem letzten Sommer ist sie ein nicht mehr wegzudenkender
Bestandteil der Flugschau.
augsburger-allgemeine.de
- 24. Juni 2008
"Nagelpflege" für vierbeinige Landschaftspfleger
Seit einem Jahr weiden im Stadtwald Augsburg nahe
der Königsbrunner Heide drei Przewalski-Wildpferde und - leider äußerst
selten zu sehen - Rotwild im Dienste der Landschaftspflege. Die ersten
Effekte der Beweidung auf die lichten Kiefernwälder im Projektgebiet
stimmen zuversichtlich. In beiden Gehegen zeigen sich Anzeichen dafür,
dass die Tiere Grasfilz und Strauchschicht auflichten und so eine
natürliche Verjüngung des Kiefernwalds ermöglichen. Auch der Augsburger
Zoo ist in das Beweidungsprojekt eingebunden. Bei
einem der regelmäßigen Ortstermine zeigte sich Zoodirektorin Dr.
Barbara Jantschke mit der Entwicklung zufrieden: "Die Tiere stehen gut
im Futter. Bedenken, dass sie nicht ausreichend Nahrung finden, sind
unbegründet."
ad-hoc-news.de - 24.
Juni 2008
Stachelschwein Leon tippt deutschen Halbfinal-Sieg
Stachelschweinmännchen Leon aus dem Tierpark Chemnitz setzt auf einen
deutschen Sieg im Halbfinale der Fußball-Europameisterschaft. Beim
Tierorakel vor dem Spiel gegen die Türkei habe sich Leon den Zwieback
mit dem schwarz-rot-goldenen Fähnchen geschnappt, wie der Tierpark am
Dienstag auf ddp-Anfrage mitteilte.
ksta.de - 19. Juni 2008
Küsschen von der Seelöwen-Dame
Köln. Wilfried Schmickler hat eins, Stefan Raab hat eins, Susanne Uhlen
hat
eins - und jetzt auch ein Supermarkt in Riehl: Ein "Patenkind" im Zoo.
Seelöwin "Möhrchen" ist die Auserwählte. Zum Dank bützte Kölns älteste
Seelöwen-Dame ihren Patenonkel herzlich.
Noch patenlos, weil kürzlich erst geboren, sind die Moschusochsen-Babys
Lars (vier Wochen alt) und Momo (acht Tage alt), die am Donnerstag
offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.
rp-online.de
- 24. Juni 2008
Abschied von einer Affenliebe
Über ein Jahr lang hat die Klasse 4 a der
Astrid-Lindgren-Grundschule das Orang-Utan-Baby Cili im Duisburger Zoo
begleitet. Jetzt geht das "Tierpartnerschaft"-Projekt zu Ende. Zum
Trost gab es für Cili eine Kuscheldecke. Nebenbei haben die Kinder
gelernt, wie man zu einem Thema im Internet
und in Büchern recherchiert und es richtig vertieft: "Die wissen jetzt
ganz genau den Unterschied zwischen Borneo- und Sumatra-Orang-Utans."
Die Klasse löst sich jetzt auf, die "Tierpartner" bleiben treu: "Alle
haben gesagt, sie wollen Cili noch öfter besuchen."
fr-online.de - 24.
Juni 2008
Zoo-Fotograf und Tierpfleger - Gorilla-Augen sehen
dich an
An wilden Tieren war Wolfgang Lummer immer näher dran als andere. Als
Tierpfleger mit der Kamera hat er über 40 Jahre lang viele Bewohner des
Frankfurter Zoos in charaktervollen Porträts festgehalten. Hier erzählt
er von seinen Begegnungen mit sehr eigensinnigen Persönlichkeiten.
Lausitzer
Rundschau - 20. Juni 2008
Tiger
Turan bleibt Cottbus erhalten
Der im vergangenen August verstorbene sibirische Tiger aus dem
Cottbuser Tierpark ist wieder da: Präparator Juri Schlosser hat die
Raubkatze als Anschauungsmodell fertiggestellt. Bisher gibt es aber
keinen Raum in Cottbus,
in dem der Tiger gezeigt werden kann, ergänzt er. Für den Cottbuser
Tierparkdirektor
Jens Kämmerling ist die Rückkehr des Tigers in den Cottbuser Zoo kein
Thema.
mz-web.de
- 24. Juni 2008
Exotische Panzertiere wildern im Teich
Der warme Asphalt der Landstraße bei Wählitz scheint es
ihr angetan zu haben. Hingebungsvoll streckt die
Gelbwangen-Schmuckschildkröte ihren Kopf in die Höhe, nicht ahnend, in
welcher Gefahr sie schwebt. Ein aufmerksamer Autofahrer nimmt das Tier
schließlich von der Straße und setzt es wenige Meter weiter ins Gras,
damit es dort sein Sonnenbad genießen kann. Begegnungen dieser Art
seien nicht selten, versichert Diplom-Biologin
Jutta Heuer. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bergzoos Halle
erzählt von über einhundert Anfragen jährlich, bei denen Menschen um
die Aufnahme von exotischen Wasserschildkröten bitten. "Wir haben aber
keine geeigneten Haltungsmöglichkeiten. Deshalb können wir nicht
helfen", bedauert sie. An der Saale in Halle gebe
es bereits eine feste Wasserschildkrötenpopulation.
svz.de - 25. Juni 2008
Mit Bär & Co auf Du und Du
Elf Waldrappen des Vogelparks Marlow leben derzeit im Perleberger
Tierpark. Im Anbau der Eulenburg haben die Vögel ihr Domizil. Derweil
füllt sich jetzt zusehends die Kinderstube bei den Damhirschen.
Sieben Junge sind bereits geboren, mit 15 bis 16 rechnet der
Tierparkleiter insgesamt.
Wormser Zeitung - 21.
Juni 2008
Wölfe
jagen sich ihr Futter selbst
Sie sind die Stars im
Kurpfalzpark in Wachenheim: vier junge Wölfe. Seit Anfang Mai stehen
sie täglich einmal im Mittelpunkt einer Show, die auch ihnen
offensichtlich Spaß macht. Denn sie dürfen ihr Futter jagen und mit
ihren menschlichen Pflegern herumtoben. Die vier Geschwister kamen im
April vergangenen Jahres im Wolfsgehege
des Tierparks Lohberg im Bayerischen Wald auf die Welt und wurden mit
Milch us dem
Fläschchen,
später mit Fleisch und Gemüse groß gezogen. Sie wurden so früh an
Menschen gewöhnt. Nach sechs Monaten, die sie mit ihren Pflegern
verbrachten, bezogen sie im Oktober 2007 ihr neues, mit Felsen und
Höhlen ausgestattetes Gehege im Kurpfalzpark. Dank einer
Windhund-Zugmaschine können sie sich ihr Futter dort selbst erjagen.
presseportal.de
- 25. Juni 2008
POL-HAM: Stachelige Begegnung im Scheinwerferlicht
Hamm. Eine ungewöhnliche Begegnung kurz nach
Mitternacht veranlasste einen Verkehrsteilnehmer am frühen
Mittwochmorgen, 25. Juni, nach der Polizei zu verlangen. Ihm sei ein
Stachelschwein (wissenschaftlicher Name: Hystricidae) über den Weg
gelaufen. Dass der Mitteiler Recht hat, davon
konnten sich zwei unerschrocken-abgeklärte uniformierte Beamte
überzeugen. Vermutlich ist das Stachselschwein aus dem
Tierpark Hamm auf Nahrungssuche entfleucht.
nw-news.de - 24. Juni
2008
Kein Schild - keine Steuer - Wie Unternehmer
Friedrich-Wilhelm Schöneberg für den Tierpark-Wegweiser kämpft
Herford.
Unternehmer Friedrich-Wilhelm Schöneberg steht mit einem
DIN-A3-großen Plakat mit dem kleinen Raben an der B 239, kurz hinter
der Autobahnabfahrt Herford-Bad Salzuflen. "Tierpark" steht auf dem
Schild. Seit zwölf Jahren kämpft der 64-jährige, der den Park aus den
roten Zahle führte, für ein überregionales Hinweisschild an der
Ringstraße. Passiert ist nichts. Nun erhöht er den Druck. "Ich habe die
Gewerbesteuerzahlungen an die Stadt Herford für alle fünf
Unternehmen - die Schöneberg Holding, die Gruppe, Wellformat,
Welllogistik und Aktuelldruck - gestoppt", so Schöneberg. Es geht
bisher um einen vierteljährlich fällig werdenden Betrag von etwa 68.000
Euro. Alles, was er als Reaktion der Stadt bisher erhalten habe, sei
eine
Zahlungsaufforderung mit Säumniszuschlag. "Ich kann meine Holding auch
gern nach Löhne verlegen. Dort freut man sich über die Einnahmen"
stellt Schöneberg fest. "Dabei geht es lediglich um ein
Selbstklebe-Etikett."
rp-online.de - 25.
Juni 2008
Hagel vertrieb Tiere und Gäste
Im Brüggener Tierpark gab es zu Wochenbeginn allerhand zu
tun. Es musste aufgeräumt werden. Mit Besen, Laubpustern, Säge und
sogar einem Radlader. Grund dafür war das Unwetter, das am
Sonntagnachmittag über Brüggen gefegt war und auch vor den Toren des
Parks keinen Halt gemacht hatte. Mülltonnen flogen durch die Gegend,
und am Kassenhäuschen, wo das
Regenwasser zusammen lief, bildete sich ein knietiefer See. Weder
Menschen noch Tiere kamen zu
Schaden. "Es ist alles relativ glimpflich abgelaufen. Im Zebra-Gehege
ist ein sehr dicker Baum umgeknickt, den wir erst am Montagabend nach
dem Publikumsverkehr bergen konnten", erklärt Kerren. Außerdem waren
neben den Hagelkörnern auch zahllose Tannennadeln und viel Laub zu
Boden gegangen.
Lausitzer Rundschau -
20. Juni 2008
Tierpark
im Dauer-Abo
Andreas Märkisch ist ein Fan vom Finsterwalder Tierpark. Doch seit
einer Weile wird der
Tierparkbesuch für Märkisches zu einem
teuren Vergnügen. Mit der neuen Entgeltordnung hat sich der Eintritt
von 1,50 auf zwei Euro für Erwachsene erhöht, für Kinder auf einen
Euro.
Lausitzer Rundschau
-21. Juni 2008
Dahmer
Bürgermeister belohnt Hinweise zu Tierparkfrevel
500 Euro Belohnung setzt Dahmes Bürgermeister Thomas Willweber für
Informationen aus, die zur Ergreifung der Tierparkfrevler
führen. Wie berichtet, hatten Unbekannte im Tierpark den Zaun eines
Geheges,
mehrere Hinweissschilder sowie eine Skulptur beschädigt und damit einen
Sachschaden von 1500 Euro verursacht. Ein Tier war verletzt worden und
musste eingeschläfert werden.
lr-online.de
- 19.
Juni 2008
Munition im Tierpark gefunden - Keine Gefahr für
Besucher und Tiere
Finsterwalde. Gestern sind im Ponygehege des Finsterwalder Tierparks
verrostete Metallteile gefunden worden, wie LR von Ines Filohn,
Sprecherin beim Elbe-Elster-Polizeischutzbereich, erfahren hat.
Daraufhin sei von der Stadtverwaltung der Munitionsbergungsdienst
informiert worden. "Die Mitarbeiter haben ein Teil als einen Zünder
identifiziert,
außerdem wurde auf dem gleichen Areal eine Granate gefunden - beides
sowjetischer Herkunft" , wie Frank Stellmach vom Ordnungsamt gestern
auf Nachfrage erklärte.
hz-online.de
- 24. Juni 2008
Lieber Ziegen und Zebras als Fleischfresser - Für
ihren kommunalen Zoo legen sich die Schwarzacher ins Zeug
Wachsen oder weichen - die aus der Landwirtschaft bekannte Devise galt
vor zehn Jahren auch für den Tierpark von Schwarzach
(Neckar-Odenwald-Kreis). Der Gemeindezoo war zu klein geworden,
ziemlich alt, kaputt und unattraktiv. Damals wollten die Eigentümer das
Areal verkaufen, auf
dem seit 1966 pachtfrei die Gehege unterhalten wurden. Die Gemeinde
griff zu, legte 400 000 Euro auf den Tisch und hatte nun mit zwölf
Hektar auch reichlich Platz für die allfällige Erweiterung. Was sich
auf dem Gelände tummeln sollte, das entschieden die Bürger selber. Eine
Arbeitsgruppe entwickelte eine Konzeption, über die der Gemeinderat
entscheiden musste. Entstanden ist jedoch auf 100
000 Quadratmetern eine attraktive Anlage mit 400 einheimischen und
exotischen Tieren von der Ziege bis zum Zebra. Nur Fleischfresser sind
nicht zu finden, "wegen der Kosten", deutet Theo Haaf an. Die
Erweiterung hat zwei Millionen Euro gekostet, 1,2 Millionen davon
steuerten EU und Land bei über Förderprogramme für strukturschwache
Gebiete.
welt.de
- 23. Juni 2008
Ein Herz für Kinder mit einem kranken Herz
Es war der entspannte Abschluss einer aufregenden Reise: Mit einem
Besuch in Hagenbecks Tierpark ermöglichte die Albertinen-Stiftung und
der Pflegedienst "Ariana - Haus der Gesundheit" 27 afghanischen Kindern
und ihren Familien sowie Gasteltern einen schönen Tag im Zoo mit
anschließender Feier bei "Ariana" in Wandsbek. Am Donnerstag dann
kehren 25 der Kinder zurück in die Heimat, 15 von ihnen wurden in den
vergangenen Monaten im Albertinen-Herzzentrum operiert - finanziert
durch das Projekt "Herzbrücke" der hauseigenen Stiftung.
webjournal.ch
- 24. Juni 2008
14-jährige
Kinderzoo-Helferin rettete Knabe, der ins Wofsgehege fiel
Der Wolf beisst, wer ihn reizt! Das musste ein
unbeaufsichtigter Bub einer Schulklasse aus dem Kanton Fribourg
erfahren, als er am Montag, 23. Juni 2008, im Basler Zoo am Geländer
des Wolfsgeheges waghalsig herumturnte: Der 10-Jährige fiel dabei in
den Wassergraben, der das Gehege vom Publikum trennt. Instinktiv wurde
der unglückliche Eindringling von einer Wölfin attackiert und durch
Bisse in den Kopf verletzt. Zwar wurde das verletzte Kind unverzüglich
in die Notfallstation des
Bruderholzspitals eingewiesen. Doch mussten nach Angaben des Basler
Zollis glücklicherweise keine schweren Verletzungen festgestellt werden.
nachrichten.ch - 24.
Juni 2008
Knabe
wird nach Sturz in Wolfsgehege gebissen
Seinen Schutzengel hat ein zehnjähriger Knabe aus dem Kanton
Freiburg beansprucht: Er stürzte im Basler Zoo in den Wassergraben des
Wolfsgeheges und wurde von einer Wölfin angegriffen. Der Knabe erlitt
Bisswunden am Kopf. Ein Zoobesucher konnte den Knaben aus dem Wasser
ziehen, wie die
Staatsanwaltschaft mitteilte. Eine 14-jährige Helferin des Kinderzoos
schlug derweil mit einem Rucksack auf die Wölfin ein, um sie von
weiteren Angriffen abzuhalten.
baz.ch - 24. Juni 2008
Zoo Basel: 10-Jähriger nach Sturz ins Wolfsgehege
gebissen
Ein zehnjähriger Schüler aus dem Kanton Freiburg ist am
Montagnachmittag im Basler Zolli in den Wassergraben des Wolfsgeheges
gestürzt und dort von einer Wölfin gebissen worden. Er wurde von einem
Besucher aus dem Wasser gezogen und überlebte ohne schwerere
Verletzungen. Die Umstände des Unfalls waren vorerst nicht geklärt.
kleinreport.ch
- 19.
Juni 2008
Zürcher
Zoo hat einen neuen Marketingleiter
Der Zoo Zürich hat einen neuen Leiter Marketing und Edukation. Markus
Rege wird seine neue Stelle als Nachfolger von Anna Baumann am 1.
September antreten. Baumann ist zur neuen Direktorin des Natur- und
Tierparks Goldau gewählt worden. Markus Rege ist Geograph und
diplomierter
Marketingleiter. Er hat bei der Credit Suisse als Marketingfachmann
begonnen, wechselte dann in die Reisebranche zu SSR Reisen/STA Travel,
wurde Werbeleiter bei der Swissair und war anschliessend bei der
Fluggesellschaft Swiss als Vice President Marketing &
Communications tätig. Seit Anfang 2006 ist er Marketingleiter bei
Schweiz Tourismus.
nzz.ch - 19. Juni 2008
Ein neuer "König" weckt Hoffnungen auf Nachwuchs im Zoo
Wenn die beiden Indischen Löwen Radja und Joy sich in der Sonne
räkeln, fällt es schwer, den neuen König der Tiere zu erkennen. Statt
einer imposanten Mähne spriesst um Radjas Kinn erst ein Flaum, weil er
mit knapp drei Jahren sozusagen mitten in der Pubertät ist. Der
jugendliche Thronfolger sei ein "Wildfang", sagte Zoo-Kurator Robert
Zingg am Mittwoch vor Medienvertretern. Zwar stamme er aus einem
kleinen Zoo im französischen Besançon. An Tierpfleger und deren
Anweisungen sei er aber nicht gewöhnt. Als er zum ersten Mal in die
Aussenanlage durfte, liess er sich nicht mehr ins Haus locken, auch
nicht mit Futter. Erst nach fünftägigem Fasten lenkte er ein.
Zutraulicher verhält sich der junge Löwe gegenüber seiner vorbestimmten
Partnerin Joy, einer 5-jährigen Löwin, die seit anderthalb Jahren im
Zürcher Zoo ist.
Bayerischer
Rundfunk - 20. Juni 2008
Wo
der Steinadler kickt
Innsbruck hat eine tierisch gute Fußball-Elf,
zumindest rein
theoretisch, denn aus den Bewohnern des Alpenzoos ließe sich eine
pfiffige Mannschaft aufstellen. Als
salzburg.com
- 24. Juni 2008
Sommer im Salzburger Zoo
Die Tiere im Salzburger Zoo genießen nun die sommerlichen
Temperaturen. Wie die beiden Braunbären Blanca und Aragon. Vormittags
nehmen die beiden meist ein Sonnenbad und wenn die Temperaturen im
Laufe des Tages ansteigen, gehen sie gerne ausgiebig Plantschen. Und
das im eigenen "Bärenpool".
lifepr.de
- 23. Juni 2008
Tivoli ist Dänemarks meistbesuchte Attraktion -
Freizeitparks, Museen und Tierparks zählen über 27 Millionen Gäste
jährlich
27,2 Millionen Besucher haben im
vergangenen Jahr Dänemarks Freizeitparks, Museen und Zoos besucht. Die
drei Freizeitparks Tivoli, Bakken und Legoland sind dabei die
meistbesuchten dänischen Attraktionen. An Beliebtheit legten 2007 vor
allem die dänischen Zoos zu: Mit den
Tierparks in Kopenhagen (Platz 4), Odense (10) und Aalborg (12) sowie
den Tier-Erlebnisparks in Givskud (15) und dem Regenwald Randers (17)
lagen gleich fünf Zoologische Gärten unter Dänemarks 20 meistbesuchten
Attraktionen.
de.news.yahoo.com
- 25. Juni 2008
Auf dem Affenberg im Elsaß
So nah kommt man den Affen in keinem Zoo. Auf dem
"Montagne des Singes", dem Berg der Affen im Elsass, betritt der
Besucher ein riesiges Freigehege und mischt sich unter ganze Kolonien
von Berberaffen aus Nordafrika. Am Eingang erhält man Popcorn, das man
an die zutraulichen Tiere verfüttern darf. Rund 280 Berberaffen leben
auf dem "Montagne des Singes" am Fuße der
Hochkönigsburg südlich von Straßburg. In ihrem 24 Hektar großen
Waldgelände haben sie so viel Auslauf, dass die sichere Umzäunung
überhaupt nicht auffällt. Fast 600 im
Elsass geborene Berberaffen wurden in den vergangenen Jahren in den
Bergen von Marokko ausgewildert, um die dortige Affenpopulation wieder
zu stärken.
inselradio.com
- 24. Juni 2008
Riesiger Pottwal ist gestrandet
Ein zehn Meter langer Meeressäuger ist leblos an die Küste von Font de
Sa Cala in der Gemeinde Capdepera getrieben. Der große Wal wurde von
Einwohnern des Dorfes entdeckt. Bei näherer Betrachtung wurde
festgestellt, dass das Tier eine Harpune im Körper hatte und von einem
Fischernetz umwickelt war. Spezialisten vom Meerespark Marineland
wollen den Pottwal heute bergen und auf die genaue Todesursache
untersuchen.
german.china.org.cn
- 24. Juni 2008
Erdbeben: Pandas müssen hungern
Die 67 Pandas, die in dem Forschungszentrum für die Zucht des Großen
Pandas in Chengdu leben, müssen hungern, nachdem das große Erdbeben vom
12. Mai die Bambuswälder der Region beschädigt hat. Das Zentrum sei
gezwungen gewesen, die Bambusrationen der Bären, die
während der Brutzeit eigentlich mehr Bambus essen müssten, zu
reduzieren, erklärt der Züchter gegenüber der in Chengdu ansässigen
Tianfu Morning Post weiter. Außer mit Bambus würden die Pandas von den
Züchtern zur Zeit auch
andere Nahrung und Früchte erhalten.
diepresse.com - 19.
Juni 2008
Nicht ausgerottet: Mammuts gingen zwei Mal
Noch vor 50.000 Jahren waren die Kontinente voll mit großen
Rüsseltieren, Elefanten, Mammuts, Mastodons. Geblieben sind nur die
Elefanten, vor allem in Afrika, wo sie früh lernen mussten, wie
gefährlich ein zwergenhafter Zweibeiner war. Der hatte effektive
Jagdwaffen entwickelt, er geriet deshalb in Verdacht, einen "Overkill"
angerichtet zu haben. Vieles spricht dafür, vor allem der Befund, dass
die Elefanten etc. immer gerade dort verschwanden, wo die Menschen
vorrückten. Aber es ist umstritten, und die jüngste Genanalyse von
Mammuts deutet
zumindest bei einem Teil dieser Art in eine andere Richtung: Stephen
Schuster (Penns) hat die mitochondriale DNA von Mammuts analysiert, die
vor 60.000 bis 13.000 Jahren in Sibirien lebten. Dabei zeigte sich,
dass es nicht eine Art war, sondern dass zwei Unterarten in den
gleichen Regionen herumzogen. Eine verschwand vor 45.000 Jahren. Damals
waren in der Region noch keine Menschen, das Verschwinden muss andere
Gründe gehabt haben.
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| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
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einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
refdag.nl - 25. Juni 2008
Puberende olifant vertrekt voor rust vrouwen
Pubertierender Elefant zieht aus, damit die Elefantendamen
Ruhe haben
Rotterdam. Der vierjährige Elefant Sibu im Rotterdamer Tiergarten
Blijdorp hat etwas zu viel Ärger mit seinen Hormonen. Damit die
Elefantenkühe ihre Ruhe haben, zieht der jüngste Bulle in der
Elefantenfamilie Anfang Juli in das Dierenrijk bei Eindhoven. Dort
bekommt er einen Platz in einer echten Männergruppe. Laut Blijdorp ist
es für seine eigene Entwicklung besser, wenn das Tier seine
Teenager-Zeit mit anderen Junggesellen verbringt. Timber, ein anderer
Bulle, ist vorgesehen als neuer Zuchtbulle.
evenementnieuws.nl - 25. Juni 2008
Artis in Surinaamse sferen
Artis in Surinamer Atmosphäre
Samstag, 28. Juni, ab 17 Uhr kann man im Artis Zoo Amsterdam Musik und
Tanz aus Surinam genießen, Speisen aus Surinam probieren sowie Tiere
und Pflanzen aus diesem Land anschauen. Die Einnahmen dieses
Benefizabends kommen dem Zoo Paramaribo zugute.
evenementnieuws.nl - 25. Juni 2008
Nieuwsgierig naar de echte Saté Kambing?
Neugierig auf echten Ziegenfleischspieß?
Verschiedene Sorten Fleischspieß gibt es zu probieren am 5. Juli im
Themenzoo Taman Indonesia. Verschiedene indische Köche werden ihre
Spezialitäten an Ort und Stelle auf dem Rost braten und den Besuchern
des Taman Indonesia anbieten. Am 5. Juli und 2. August gibt es einen
Saté-Abend und einen Kochkurs für Kinder. Die Besucher können sich bis
20 Uhr im Zoo umsehen, wie sich die Tiere auf die Nacht vorbereiten.
Spannende Nachttiere wie Palmenroller, Ozelotkatzen, Malaienkäuze und
die kleinen Zwergohreulen können so in den Abendstunden betrachtet
werden, wenn sie in der Natur am aktivsten sind. An diesen Tagen werden
auch die zwei neuen Bewohner, die Kalong-Flughunde, zu sehen sein.
dierennieuws.nl - 25. Juni 2008
Leeuwen tellen voor het slapen gaan ...
Löwen zählen vor dem Schlafen gehen ...
.. während einer Abendsafari im Safaripark Beekse Bergen.
Afrikanischer Abend mit 1.500 Tieren, Unterhaltung, Futtervorführungen
und Essen vom Grill. Vor dem Schlafengehen Auge in Auge mit Löwen,
Gorillas und Elefanten. Das geht auf den Abendsafaris, die der
Safaripark Beekse Bergen an allen Samstagabenden im Juli und August
organisiert. Am 5., 12., 19. und 26. Juli ist der Park bis 22 Uhr
geöffnet und am 2., 9., 16., 23. und 30. August wird um 21 Uhr
geschlossen. Website: www.beeksebergen.nl
dierennieuws.nl - 25. Juni 2008
Benefietavond voor Paramaribo ZOO in Artis
Benefizabend für den Zoo Paramaribo in Artis
Am Samstag, 28. Juni, ist in Artis Surinam-Abend. An diesem speziellen
ZOOmmerabend organisiert Artis einen Benefizabend im Zeichen von
Surinam. Die Einnahmen dieses Abends gehen an den Zoo Paramaribo. Artis
ist diesen Abend bis Sonnenuntergang geöffnet. Der Reichtum der
Kulturen Surinams steht während des Surinam-Abends im Artis Zoo im
Mittelpunkt. Indische, javanische und surinamische Tanzgruppen zeigen
jede ihre eigenen Tänze. Musikalische Open Air Auftritte von berühmten
Gästen machen einen beträchtlichen Teil des Abends aus. Der Tiergarten
Blijdorp in Rotterdam organisiert am Freitag, den 27. Juni, auch einen
speziellen Benefizabend zugunsten des Paramaribo Zoos. Website: www.artis.nl
dierennieuws.nl - 25. Juni 2008
Dierenrijk: 'housewarmingparty' in nieuw
olifantenverblijf
Dierenrijk: Ein Blick in die neue Elefantenanlage
Wer schon immer mal eine Elefantenanlage von innen betrachten wollte,
ohne sich dabei einer Gefahr auszusetzen, ist am Sonntag, dem 6. Juli
willkommen im Dierenrijk. Im Zoo in Nuenen können die Besucher, noch
bevor die drei Elefanten in den Park einziehen, zwischen 14 und 16 Uhr
sich selbst einmal umsehen in der neuen Innenanlage. Am 17. Juli wird
die Anlage offiziell eröffnet. Mehr Informationen: www.dierenrijk.nl
elsevier.nl - 25. Juni 2008
Miljoenenschade aan daken Burgers' Zoo
Millionenschaden an den Dächern von Burgers' Zoo
Die starken Hagelschauer vom Sonntag haben die Dächer von zwei
Themengebieten des Burgers' Zoo in Arnhem ernsthaft beschädigt. Eine
nähere Überprüfung ergab, daß die Dächer ausgewechselt werden müssen.
Der Schaden geht in die Millionen. Burgers' Zoo ist gegen den Schaden
versichert, teilt der Zoo am Mittwoch mit. Der Versicherer untersucht,
wie groß der Schaden ist, sagt ein Sprecher. Sicher ist, daß es drei
Monate dauern wird, um ein neues Dach herzustellen. Das Dach wird in
jedem Fall vor dem Winter angebracht werden. Bis dahin kann das
beschädigte Dach noch verwendet werden. Die Temperatur in den
Themengebieten bleibt normal.
ad.nl - 24. Juni 2008
Tania zet poot op Rotterdamse bodem
Tania setzt Pfote auf Rotterdamer Boden
Rotterdam. Eisbärin Tania ist gestern von Amsterdam aus im Tiergarten
Blijdorp angekommen. Sie wurde in der Eisbärenanlage in Arctica
abgeliefert, der noch im Bau befindlichen Attraktion direkt neben dem
Oceanium. Dort wird die Neuerwerbung des Zoos vorläufig "hinter den
Kulissen" bleiben und erst in den Sommerferien für die Besucher zu
sehen sein. Eisbärin Tania ist 1990 in Blijdorp geboren worden. Danach
siedelt sie nach Paris über, 2003 kam sie in den Artis Zoo Amsterdam.
Dort gehörte sie zu den Publikumslieblingen. Stammbesucher bedauerten
ihren Weggang sehr. Aber sie soll in Blijdorp für eine Blutauffrischung
sorgen. Das soll dann geschehen mit Henk oder Jelle, einem der zwei
Eisbärenmännchen, die sich jetzt noch im Dierenrijk im Brabanter Nuenen
aufhalten. Einer der beiden "Brüder" kommt nach Blijdorp, zusammen mit
seiner Schwester Ewa. Pflegerin Greetje Tops denkt, daß Eisbär Jelle
der Auserwählte sein wird, der nach Rotterdam geht. Jelle beherrscht
das Kistentraining besser, außerdem zeigt Henk großes Interesse an
einem der Eisbärenweibchen des Brabanter Dierenrijks.
agd.nl - 24. Juni 2008
Miljoenenschade Burgers' Zoo door hagel
Hagel verursacht Millionenschaden in Burgers' Zoo
Die heftigen Hagelschauer am Sonntag haben einen Millionenschaden
verursacht in Burgers' Zoo in Arnhem. Das Dach der überdachten Burgers'
Bush, Desert und Mangrove ist stark beschädigt. Das teilte Burgers' Zoo
heute mit. Das Dach ist zum großen Teil aufgebaut aus festen
Luftkissen, die aus drei Lagen Folie bestehen. Die oberste Lage Folie
erlitt Schäden durch Hagelkörner, die so groß waren wie
Tischtennisbälle. Der genaue Umfang des Schadens steht noch nicht fest,
geht aber nach Schätzungen in die Millionen. Der Arnhemer Zoo ist schon
bei den Reparaturarbeiten. Burgers Bush, Desert und Mangrove bleiben
während der Reparaturen normal geöffnet für die Besucher.
gelderlander.nl - 24. Juni 2008
Hagelschade aan daken Burgers' Zoo loopt in de
miljoenen
Hagelschaden an Dächern von Burgers' Zoo geht in die Millionen
Arnhem. Das Unwetter letzten Sonntag hat in Burgers' Zoo, wie sich
jetzt herausstellt, für Millionen Euro Schaden angerichtet. Die Dächer
der überdachten Themengebiete im Arnhemer Zoo - Bush, Desert und
Mangrove - scheinen stark in Mitleidenschaft gezogen zu sein. Der
Schaden entstand am Sonntag gegen 14 Uhr, als der Zoo von einem
heftigen Hagelschauer heimgesucht wurde. Das Dach ist zum großen Teil
aufgebaut aus festen Luftkissen, die aus drei Lagen Folie bestehen. Der
Hagelschauer hat die Oberfläche der oberen Folie beschädigt, die
übrigen zwei Folienlagen sind unbeschädigt geblieben. Dank der Stärke
der Luftkissen, so versichert die Direktion, bestand während des
Hagelschauers keinerlei Gefährdung für Besucher und Tiere. Nähere
Untersuchungen, unter anderem durch die Lieferanten der Glaspanelen,
sollen noch zeigen, wie hoch der finanzielle Schaden genau ist. Laut
eines Zoosprechers ist die Frage, ob die Dächer teilweise oder als
Ganzes ausgewechselt werden müssen. Die ältesten Luftkissen sind von
1984. Der Arnhemer Zoo führt die Reparaturarbeiten direkt an der
Außenseite der Gebäude aus, wodurch für Besucher und Tiere keine Gefahr
besteht. Die Direktion hofft, den Schaden noch vor dem Winter beheben
zu können. Während der Reparaturarbeiten bleiben Burgers' Bush, Desert
und Mangrove wie gewohnt für die Besucher geöffnet.
amersfoort.nieuws.nl - 24. Juni 2008
Sponsorloop van de NVD-dierentuinen levert 57.466 euro
op
Sponsorenlauf der NVD-Zoos bringt 57.466 Euro ein
Amersfoort. Mehr als 200 Mitarbeiter von 15 NVD-Zoos haben sich heute
beteiligt am Froschcross, einem Sponsorenlauf zugunsten der bedrohten
Frösche. Mit der Organisation des Froschcrosses (Kikkercross) haben die
Zoos, die der Niederländischen Zoovereinigung (NVD) angeschlossen sind,
einen ansehnlichen Geldbetrag eingebracht.
hartvannederland.nl - 24. Juni 2008
Bavianen Dierenpark Emmen krijgen nieuw verblijf
Paviane des Tierparks Emmen erhalten neue Anlage
Die 125 Mantelpaviane im Tierpark Emmen erhalten ein neues Haus.
Lehrlinge des Ubbo-Emmius-Technasiums in Winschoten haben mehrere
Entwürfe gemacht, von denen einer der beste war. Das neue Konzept ist
ein Achteck, darunter ein Innengehege, in das auch Besucher einen Blick
werfen können.
ouwehand.nl - 18. Juni 2008
Familiemusical: Apie krijgt vrienden
Familienmusical: Apie findet Freunde
Nach dem überwältigenden Erfolg des Musicals "Apie feiert ein Fest"
gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Familienmusical in Ouwehands
Tierpark in Rhenen. In der Geschichte "Apie findet Freunde" spielt das
freche Äffchen Apie erneut die Hauptrolle. Von den Sommerferien an bis
einschließlich der Herbstferien wird es etwa 200 Vorstellungen im
Theaterzelt des Zoos geben.
frieslandzoo.nl - 20. Juni 2008
Jufferkraanvogel groeit als kool!
Jungfernkranich wächst heran
Der kleine Jungfernkranich, der im Mai geschlüpft ist, wächst heran!
Das Junge frißt gut, ist kerngesund und unterhält sich prima mit den
Eltern im Biotop. Für Aqua Zoo Friesland ist es das erste Mal, daß ein
Jungfernkranichküken geschlüpft ist.
overloonzoo.nl - 20. Juni 2008
Jonge seriema`s verlaten nest
Junge Seriemas verlassen das Nest
Die Anfang Juni im Zoo Parc Overloon geschlüpften Rotfußseriemas haben
diese Woche das Nest verlassen. Die kerngesunden Jungen sind nun in der
Voliere gut zu sehen. Die Rotfußseriema-Familie besteht jetzt aus vier
Vögeln.
rtvnoord.nl - 23. Juni 2008
Leerlingen ontwerpen nieuw verblijf mantelbavianen
Lehrlinge entwarfen neue Anlage für die Mantelpaviane
Winschoten. Bo Houterman, Danine Oudman und Hilde Jalink, Schüler des
Ubbo-Emmius-Technasium Winschoten, haben einen Preis des Tierparks
Emmen ergattert. Fünfzehn Schüler der zweiten Klasse dachten sich im
Auftrag des Zoos fünf Anlagen für die 125 Mantelpaviane aus. Bo, Danine
und Hilde entwarfen eine achteckige Unterkunft, mit Innengehege, das
auch von Besuchern gesehen werden kann. Die Idee fiel auf fruchtbaren
Boden im Tierpark. Dieser fand, daß die Schüler gut nachgedacht hatten,
sowohl über die Besucher, als auch die Tiere und deren Pfleger. Der
Tierpark wird prüfen, ob die Entwürfe oder Teile davon in der Praxis
genutzt werden können.
demorgen.be - 21. Juni 2008
Archief van Zoo Antwerpen voortaan toegankelijk in het
Felixpakhuis
Archiv des Zoos Antwerpen ab jetzt im Felixpakhuis zugänglich
Die lückenlose Vergangenheit des Antwerpener Zoos ist seit dieser Woche
nachschlagbar im Stadtarchiv, im Sint-Felixpakhuis. De Moergen sprach
mit dem Mann, der das mehr als 30 Jahre verwaltete - Fernand Schrevens.
Über Tiger, die über Mauern springen, Direktoren, die mit Elefanten zu
Fuß aus Brüssel kommen und Antwerpener, die auf Tiere schießen. Neben
dem Archiv verfüge der Zoo über eine ziemlich gute Bibliothek, die bis
in den 1980er Jahren öffentlich zugänglich war. Darin befand sich eine
ganze Sammlung sehr wertvoller Werke, die der Stadtbibliothek zur
ständigen Aufbewahrung übergeben wurden. Dazu gehört das einzigartige
Walfischbuch von Adriaen Coenen, aus dem Jahre 1558, eines der ersten
wirklich wissenschaftlichen Werke über Pottwale. [The Whale Book:
Whales and Other Marine Animals as Described by Adriaen Coenen in 1585,
November 2003, Reaktion Books]
dierennieuws.nl - 20. Juni 2008
Bezoekers ontdekken verborgen diersoorten in Arnhem
Besucher entdecken verborgene Tierarten in Arnhem
"Sommerliche Abenteuer" gibt es am 16., 23., 30. Juli und 6., 13.
August in Burgers' Zoo. Website: www.burgerszoo.nl
dagjeweg.nl - 20. Juni 2008
Bewoners dierentuin dit keer uitgebreid met
gorilla-baby
Zuwachs im Artis Zoo: ein Gorillababy
Der kleine Gorilla wird vorläufig gut bewacht von seiner (oder ihrer)
Mutter. Das Neugeborene ist nicht das erste Baby von Gorilla Dafina.
Sie war schon früher Mutter gewesen, doch mußten ihre anderen Babys im
Gorillakindergarten des Stuttgarter Zoos aufgezogen werden. Artis
hofft, daß es diesmal besser klappt, denn Dafina hatte sich im Jahr
zuvor bei zwei anderen Gorillamüttern ansehen können, wie man sich um
ein Junges kümmert.
Polnische Meldungen
zoo.wroclaw.pl - Juni 2008
Co urodziło się nowego?
Welche Neugeburten gab es im Zoo Wroclaw?
Das späte Frühjahr ist die Zeit, in der die Hirschartigen ihre Jungen
zur Welt bringen. Im Zoo Wroclaw erblickten gerade Rehkitze das Licht
der Welt (das ist noch eine Seltenheit unter nicht-natürlichen
Bedingungen), ein kleines Rentier sowie aus der Familie der Hornträger
Sibirische Steinböcke. Der Zoo freute sich auch über die Geburt eines
Steppenzebras sowie eines Dybowskihirsches. Es gibt auch Nachwuchs bei
den Vögeln. Hier z.B. ist eine Gruppe kleiner Emus, die im Inkubator
geschlüpft sind.
zoo.wroclaw.pl - Juni 2008
Dlaczego wyjec wyje?
Zwei Brüllaffenweibchen aus Singapur für den Zoo Wroclaw
Aus dem Zoo in Singapur kamen unlängst im Rahmen des Zuchtprogramms
zwei Weibchen des Schwarzen Brüllaffen (Alouatta caraya) in den Zoo
Wroclaw.
zoo.wroclaw.pl - Juni 2008
Duży, szczekający "lelek"
Dicker kläffender "Ziegenmelker"
Im Vogelhaus des Zoos Wroclaw , in der Voliere mit dem Lachenden Hans -
erschien ein neuer, wunderbarer Vogel. Dieser eigenartige, einem dicken
Ziegenmelker ähnliche Vogel ist ein Eulenschwalm, der aus dem Zoo Plzen
(Tschechien, Pilsen) kam.
zoo.wroclaw.pl - Juni 2008
Lucyfer
Aus dem Zoo in Münster erhielt der Zoo Wroclaw einen männlichen Kea mit
dem vielsagenden Namen Lucyfer.
zoo.wroclaw.pl - Juni 2008
Nowości w Terrarium - Zielona kula - Mały smok
Neues im Terrarium - Grüne Kugel - Kleiner Drache
Einen Grünen Baumpython erhielt der Zoo Wroclaw im Mai d.J. aus dem
Zoologischen Garten Wuppertal. Die Ambon-Segelechse (Hydrosaurus
amboinensis) kommt im fernen Malaysia und Indonesien vor.
zoo.poznan.pl - 19. Juni 2008
Wyspa
pelikanów w Nowym ZOO
Die Pelikan-Insel im Neuen Zoo
In diesem Jahr werden auf der Pelikan-Insel im Neuen Zoo in Poznan
sechs junge Rosapelikane und zwei Krauskopfpelikane aufgezogen. Beide
Arten kommen in Südeuropa vor, den Rosapelikan kann man manchmal in
Polen antreffen. Anfang April haben die Pelikane Eier gelegt und Anfang
Mai sind die Jungen geschlüpft. In der Pelikankolonie im Neuen Zoo
wurden schon über siebzig Junge aufgezogen, doch die meisten von ihnen
verließen Poznan und kamen in andere zoologische Gärten. Ein Teil
unserer Pelikane ist schon über 25 Jahre alt, aber sie gehören zu den
langlebigen Vögeln und sicher werden sie noch ein Dutzend Jahre ihre
Jungen aufziehen.
zoo.opole.pl - 16. Juni 2008
Amator
mrówek
Ameisenliebhaber
Der Zoo Opole erhielt einen Großen Ameisenbären aus dem Dortmunder Zoo,
das Männchen Alejandro. Bald wird sich ein Weibchen zu ihm gesellen und
mit ihm für Nachwuchs sorgen. Der Große Ameisenbär ist ein vom
Aussterben bedrohtes Tier, daher gibt es auch in Europa ein geführtes
Zuchtprogramm (EEP). Der Zoo Opole erhielt die Einwilligung durch den
Koordinator dieser Art und schloß sich dem Zuchtprogramm an.
zoo.waw.pl - Juni 2008
Powiększylo się
stado zebr
Zebraherde hat sich vergrößert
Am 15. Juni wurde im Zoo Warschau ein Zebrahengst geboren. Man kann ihn
beobachten auf der Anlage an der Hauptallee.
zoo.gd.pl - 9. Juni 2008
Budowa żyrafiarni dobiega końca
Bau des Giraffenanlage abgeschlossen
Schon demnächst kommen die lange erwarteten Tiere in den Zoo Gdansk.
Der Koordinator für die Zucht von Giraffen in Europa, Marc Damen,
bestimmte für den Zoo Gdansk eine Gruppe von vier Männchen. Der
Transport des ersten Männchens ist geplant für den 18. Juni, der
zweijährige Toto-Bingo kommt aus dem Zoo Schwerin. Das zweite Männchen,
aus dem Zoo Poznan, kommt am 19. Juni. Der Transport der folgenden zwei
Männchen (aus dem Zoo in Wroclaw) ist für den Herbst geplant. Leider
werden die Besucher nicht sofort die Möglichkeit haben, die Giraffen zu
bewundern. Erst nachdem sich die Tiere an die neuen Bedingungen
angepaßt haben, wird die Giraffenanlage für die Besucher geöffnet. Die
feierliche Eröffnung der Giraffenanlage ist für den 11. Juli 2008
geplant. Die Eröffnung übernimmt das Stadtoberhaupt von Gdansk, Herr
Pawel Adamowicz, an der Eröffnung nehmen auch Gäste ans anderen Zoos
teil sowie Koordinator Marc Damen.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Zoo
Heidelberg, 25.06.2008
Der Heidelberger Zoo im Zootest des Magazins „stern“
Zu Recht zählen die Zoos mit über 30 Millionen Besuchern im Jahr zu den
beliebtesten Freizeitzielen der Deutschen. Das Hamburger Magazin stern
hat die 27 wichtigsten und größten zoologischen Gärten Deutschlands
besucht und bewertet. „Wir sehen das Ergebnis mit einem lachenden und
einem weinenden Auge“, äußert sich Dr. Klaus Wünnemann zu der Bewertung
des Heidelberger Tiergartens. Mit einer Durchschnittsnote von 2,26
liegt der Heidelberger Zoo auf Platz 18 von den 27 großen Zoos in
Deutschland. Sehr positiv an dem Ergebnis ist, dass sich der
Heidelberger Zoo seit dem letzten Stern-Test vor 10 Jahren um 12 Plätze
nach oben verbessert hat. In verschiedenen Kategorien hat der
Tiergarten gute Noten bekommen. So bewegen sich die Bewertungen für den
„Zooshop“, die Beschilderung und die familienfreundlichen
Eintrittspreise weit im oberen Drittel. Auch der Besucherservice und
die Tierhaltung werden gut bewertet. „In den Bereichen, wo wir
schlechtere Bewertungen erhalten haben, sind wir bereits dabei, diese
deutlich zu optimieren“, erklärt Klaus Wünnemann. Die relativ schlechte
Note bei der Elefantenhaltung bestätigt der Direktion in den kurz vor
der Verwirklichung stehenden Plänen: Den Bau eines neuen Elefantenhaus,
das den Tieren eine abwechslungsreiche und vielfältig strukturierte
Umgebung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der
Elefantenhaltung bietet. Auch die Haltung der Riesenschildkröten wird
zu recht schlecht bewertet. Die gepanzerten Riesen beziehen jedoch noch
in diesem Jahr ein neues Quartier. „Für uns nicht verständlich ist,
dass in der Bewertung im Stern-Test auf die exzellente und engagierte
Arbeit unserer Tierpfleger nicht eingegangen wird“, erklärt Klaus
Wünnemann. So bietet der Heidelberger Zoo eines der besten
Beschäftigungsprogramme für Tiere in deutschen Zoos überhaupt. „Dadurch
ist die Qualität der Tierhaltung auch in nicht ganz optimalen Anlagen
wesentlich besser, als es der Test ausdrückt“, so Wünnemann. Eine
Tierhaltungskategorie ist der Zooleitung ganz unverständlich. „Bei der
Bewertung von Fischen stehen wir ganz unten, dies hat auch das
Gesamtergebnis nach unten gedrückt. Nur, wir halten in unserem Zoo
keine Fische, es sei denn, damit ist das kleine, aber gepflegte
Hobby-Aquarium unserer Tierpfleger im Raubtiergehege gemeint“,
schmunzelt Wünnemann.
ZOOM Erlebniswelt, 25.06.2008
Doppeltes Mutterglück bei den Seelöwen
Zwei auf einen Streich – in
Europas größter Seelöwenanlage in der ZOOM Erlebniswelt kamen innerhalb
von sieben Tagen gleich zwei Neuankömmlinge hinzu. Dem ersten
Seelöwen-Baby von Mutter Caro, das am 5. Juni 2008 geboren wurde,
folgte das Zweite von Seelöwenmutter Elza nur eine Woche später am 12.
Juni 2008. Nach einem Jahr Tragzeit fanden die Geburten der pazifischen
Ohrenrobben an Land und ohne Komplikationen statt: Beide Jungtiere
kamen kerngesund zur Welt. Erste Atemübungen und unbeholfene
Schwimmversuche unternehmen die Seelöwen-Babys vorerst im sicheren
Flachwasser. Erst mit gut sechs Wochen, wenn das wasserdurchlässige
Babyfell gewechselt wurde, meistern die beiden Jungtiere Tauch- und
Schwimmversuche an der Seite ihrer Mütter. Dann wird das verspielte Duo
das gesamte Wasserbecken erobern und die Besucher im imposanten
Unterwassertunnel in Atem halten. Lieblingsspeise bleibt bis zu einem
Jahr die nahrhafte Muttermilch. Danach werden die exzellenten
Schwimmer, die mit ihrem spindelförmigen Körper rasant durchs Wasser
gleiten, gern für einen Fischsnack einen Halt beim Tierpfleger einlegen.
Zoo Leipzig, 25.06.2008
Bienenfest mit Honigverkostung im Zoo Leipzig
Honig satt heißt es am Samstag, den 5. Juli 2008 zum traditionellen
Bienenfest im Zoo Leipzig. Ab 10 Uhr laden der Bienenzüchterverein für
Leipzig und Umgegend e.V. und der Leipziger Zoo alle Leckermäuler ein,
am Bienenstand neben der Pinguinanlage vorbeizuschauen, um den frisch
geschleuderten Zoohonig zu verkosten und den emsigen Bienen bei ihrer
Arbeit zuzusehen. Ein stetiges Wirrwarr herrscht vor jeder Wabe, denn
jede Imme möchte ihren gesammelten Nektar einbringen. Wer dann beim
Kosten des Honigs Lust auf mehr bekommen hat, kann sich aus der
reichhaltigen Angebotspalette des Bienenzüchtervereins mit
Bienenprodukten für das sonntägliche Frühstück eindecken. Die eine
oder andere Fachfrage wird gern von den Imkern des Vereins sowie den
Zoolotsen beantwortet. Das erworbene Wissen kann dann sogleich bei
einem Bienenquiz getestet werden, während an der Mal- und Bastelstraße
die jüngsten Zoofans ihr künstlerisches Talent unter Beweis stellen.
Zoo Wuppertal, 25.06.2008
Großer Zootest- Wuppertaler Zoo auf Platz 3
die 50 größten Zoologischen Gärten Deutschlands sind von der
Zeitschrift „Stern“ getestet worden. Das Ergebnis ist heute
veröffentlicht worden. Der Zoologische Garten der Stadt Wuppertal
erreichte dabei den 3. Platz, eine ganz hervorragend gute Bewertung.
Die Gründe dafür sind die sehr gute Unterbringung und Pflege des
kostbaren und vielseitigen Tierbestandes mit den herausragenden neuen
Tiergehegen, die in den letzten Jahren gebaut werden konnten. Vor allem
sind die zu erwähnen, die uns der Zoo- Verein- Wuppertal e.V.
geschenkt hat und die zur Regionale 2006 entstandenen Löwen- und
Tigeranlagen. Der große Erholungs- und Freizeitwert der gepflegten,
alten Parkanlage und der attraktive Zooshop im neuen Eingangsgebäude
haben sicher den guten Eindruck noch unterstützt. Schon vor 8 Jahren
gab es einen Stern- Zoo- Test. Damals landete der Wuppertaler Zoo mit
der Gesamtnote gut auf Platz13 im oberen Mittelfeld. Das hervorragend
gute Testergebnis und das sehr gute Preis- Leistungsverhältnis
(Eintritt 8 ¤ für Erwachsene und 4 ¤ für Kinder, Familien ermäßigt)
sollte Anreiz sein, den Wuppertaler Zoo in den Sommerferien zu
besuchen. Für die Information Ihrer Zuschauer, Hörer und Leser wären
wir Ihnen sehr dankbar.
Zoo Köln, 25.06.2008
Halbesel sind beileibe keine halben Esel!
Fragt man Wikipedia nach „Onager“, bekommt man Informationen über eine
spätantike Belagerungswaffe. Oder man erfährt, dass „Onager“ das
lateinische Wort für „wilder Esel“ ist. Oder: Halbesel oder Pferdesel
wird der asiatische Esel genannt, weil er sowohl Merkmale der
afrikanischen Hausesel als auch der Pferdeartigen zeigt. Oder: Die IUCN
hat ihn als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Alles weitere über die
Onager des Kölner Zoos erfahren Sie am Donnerstag, dem 26. Juni 2008 um
11.30 Uhr
Zoo Salzburg, 25.06.2008
Alles über Bienen, Blumen und Honig
Am Donnerstag den 26. Juni stehen von 14-16 Uhr Bienen, Blumen und
Honig im Mittelpunkt des Geschehens. Das Sammeln von Honigtau wird den
Bienen überlassen. Aber ab wann der Honig reif für die Ernte ist, und
wie der Honig aus den Waben kommt, zeigen allen Zoobesuchern die beiden
Imker Wolfgang Wayrethmayr und Peter Philipp. Und alle sind eingeladen,
mitzuarbeiten! Dabei darf der frische Honig von großen und kleinen
Schleckermäulern natürlich auch probiert werden. Die Geräteausstellung
zeigt, welche Werkzeuge ein Imker für seine Arbeit benötigt.
Zoopädagogen erzählen wie die Honigbiene Blumennektar in Honig
"verwandelt" und wie der Honig schließlich auf unserem Butterbrot
landet. Für Kreative und Rätselfreunde stehen am Basteltisch
verschiedene Mal- und Quizblätter zur Verfügung.
Zoo Heidelberg, 25.06.2008
Partyalarm im Zoo Heidelberg mit tollen Preisen
Am letzten Sonntag, den 22. Juni 2008 ging es vor allem für die kleinen
Gäste rund im Zoo. Ein großes Kinderfest mit zahlreichen Aktionen
lockte viele zu einem Besuch in den Tiergarten. Organisiert wurde die
Kinderparty zugunsten des Elefantenhauses des Heidelberger Zoos von
Lehrern und Schülern der Ehrhart-Schott-Schule Schwetzingen. Die
Schüler des Berufskolleg im Fach Kommunikationsdesign sollten so an
einem praktischen Beispiel lernen, eine Veranstaltung zu organisieren,
durchzuführen und zu reflektieren. Hierbei wurden sie von Studienrätin
Frau Claudia Brinker und ihrem erfahrenen Kollegen Peter Mohr
maßgeblich unterstützt. Das Ziel sollte dabei sein, die aufkommenden
Kosten durch Sponsoren zu decken und noch einen Überschuss als Spende
für den Neubau des Elefantenhauses zu erwirtschaften; dank einer großen
Spende und den Einnahmen konnte die Ehrhart-Schott-Schule ca. 1600,-
Euro dem Zoo übergeben. Mit Hilfe der vielen Sponsoren gab es beim
„Partyalarm“ große Gewinne und viele Trostpreise, so dass kein Kind mit
leeren Händen nach Hause gehen musste. Der Höhepunkt in diesem Jahr war
die große Verlosung zum Ende des Kinderfestes. Für Unterhaltung sorgten
neben den anderen Aktivitäten der Musikverein Nussloch e.V., der
BIS-Choir mit Bernhard Bentgens und für die kleinen Besucher die
Hüpfburg neben dem Spielplatz. Nach diesem wirklich gelungenen
Kinderfest freuen sich Zoo und die Erhart-Schott-Schule schon jetzt auf
den nächsten Partyalarm.
Natur- und Tierpark Goldau, 25.06.2008
Die Kaisergeburt
Betriebsgebäude des Natur- und Tierparks Goldau: Es ist Mittwoch, 8:30,
ich sitze am Computer, nippe am Kaffee. Plötzlich stoßen meine Füße
unter dem Tisch auf etwas pelzig Weiches. Na gut, draußen, im Park, da
wimmelt es von pelzigen Kreaturen, aber unter dem Tisch? Ich erfahre
später, dass am frühen Morgen eine Zwergziege bei der Geburt ihres
Kleinen Probleme hatte und der Tierarzt gerufen werden musste. Die
neugeborene Zwergziege musste per Kaiserschnitt zur Welt gebracht
werden. Die Mutter kümmerte sich aber nicht um ihren Sprössling.
Kurzum, der Schoppen kam zum Einsatz und die Mutterrolle übernahm unser
Tierarzt. Zwar wohlbehütet aber doch schon neugierig, hat sich dann die
kleine Ziege auf Erkundungstour begeben bis sie sich unter meinem
Schreibtisch zum Schlafen gelegt hatte.
botanika Bremen, 25.06.2008
„Tierische Begegnungen – entdecke die Vielfalt im Tierreich“
Die beiden Waschbärenwaisen Oskar und Elli, die im vergangenen Jahr in
der botanika liebevoll mit der Flasche aufgezogen wurden, kommen zur
Erholung von ihrem stressigen Filmalltag in die botanika zurück. Oscar
und Elli spielten unter anderem in den Serien „Tierärztin Dr. Mertens“
und „Maddin in Love“ mit. Aber der Besucher kann auch heimische Tiere,
die nicht mehr für jeden alltäglich sind, wie Schafe, Ziegen, Pony und
Esel in einem Außengehege besuchen und streicheln. Und natürlich werden
auch viele exotische Filmtiere gezeigt. Aras, Amazonen aber auch
Frettchen, Igeltanrek, sowie die Urform der aus Peru stammenden
Meerschweinchen und die Riesenspringmaus werden neben anderen
Nagetieren in den Schauhäusern der botanika zu sehen sein. Natürlich in
einem Klima das dem ihrer Abstammungsländer sehr nahe kommt. Der
Besucher kann nun auch endlich Näheres über die sagenumwobenen Lemminge
erfahren. Warum stürzen sich diese geselligen Tiere von Klippen? Oder
mit den handzahmen Wanderratten, die doch so oft in Dokumentationen
über das Mittelalter und Krimis die Bösewichte mimen auf Tuchfühlung
gehen. Oder sich vom Werbestar „Ara Helga“, der Modeexpertin ein paar
Tipps in Sachen Mode holen. Vom 28. Juni bis 31. August 2008 können die
Besucher verschiedene Säugetiere und Vögel der Filmtierzentrale hautnah
in der botanika erleben. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zauberhafte
Vielfalt“, vermittelt die diesjährige Sonderausstellung verschiedene
Lebensweisen und Lebensräume der Tiere hautnah und gibt praktische
Beispiele zur Artenvielfalt. Besondere Ferienangebote gibt es Freitags
vom 11. Juli bis 22. August um 15.30 Uhr und Samstags vom 12. Juli bis
23. August um 15.30 Uhr.
Zoo Duisburg, 24.06.2008
TIERart – Kunst-Ausstellung im Zoo Duisburg
Natürlich lebt jeder Zoo von der Attraktivität seiner lebenden Tiere.
Dennoch gehen Faszination and Anziehungskraft auch von Abbildern
lebendiger Wesen aus - ganz besonders dann, wenn sie so meisterhaft
präsentiert werden wie derzeit im Rahmen der Ausstellung TIERart. Vom
23. Juni bis zum 23. August 2008 stellt die 1968 geborene Künstlerin
und Dipl.-Designerin Audrey HAGEMANN 40 ihrer schönsten Bilder im
Aquarium des Zoo Duisburg aus – eingerahmt von der grellbunten
Farbenpracht bizarrer Meeresbewohner eines Korallenriffs auf der einen
und gemächlichen Schwimmbewegungen riesiger Pacu-Fische des
südamerikanischen Amazonasgebiets auf der anderen Seite. Aus der großen
Themenvielfalt ihrer Werke stellt die Künstlerin Gemälde von Koala und
Katta, Nashorn und Tiger und weiterer Tierarten in unterschiedlichen
Techniken vor. Gekonnte Farbspiele und starke Kontraste sind typisch
für die Darstellungen von Audrey HAGEMANN, die sämtliche ausgestellten
Werke vor Ort zum Verkauf anbietet. Ein Teil des Verkaufserlöses fließt
in das derzeitige Amphibien-Schutzprojekt der EAZA, des Dachverbandes
der europäischen Zoos und Aquarien!
ZOOM Erlebniswelt, 24.06.2008
Geburten-Boom – der Nachwuchs erobert die Herzen der Besucher
„Hier plumpst ein Giraffen-Baby in die Welt“ titelte das bundesweite
Boulevard und zeigte hautnah das kleine Wunder in der ZOOM
Erlebniswelt. Wenige Wochen zuvor wurde die Geburt eines Baumstachlers
als zoologische Sensation gefeiert. Zwei Neuankömmlinge komplettierten
im April die Familie der in der Natur stark bedrohten Roten Varis.
Erdmännchen, Servale und ein Watussi Kalb krönten den
Frühlingsnachwuchs in der ZOOM Erlebniswelt. Die neuesten Zöglinge sind
Seelöwenbabys und Rentierkälber, die für rührende Anblicke sorgen. In
der Besuchergunst schließen sie zu King-Dinari auf, der im vergangenen
Jahr geboren wurde und seinen Lieblingsplatz noch immer im Arm seiner
Mutter Djuba findet. 120 Tierbabys erblickten in der ZOOM Erlebniswelt
im vergangenen Jahr das Licht der Welt. In den ersten 100 Tagen 2008
wurde ein wahrer Geburten-Boom verzeichnet: über 50 Neuankömmlinge
eroberten die Herzen der Besucher und sorgen für jede Menge Wirbel.
Den Tieren so nah – Faszination unmittelbarer Begegnungen
Mit Worten nahezu unbeschreiblich: nur wenige Zentimeter entfernt
stehen sich Mensch und Tier unmittelbar gegenüber. Erstaunen und
Respekt bestimmen die Situation. Mannshohe Glasscheiben, natürliche
Begrünungen und rauschende Wasserläufe: Begrenzungen verschwimmen, eine
ungeahnte Nähe entsteht. Mit großen Schritten traben mächtige
Flusspferde heran, temperamentvolle Schimpansen schwingen auf die
Besucher zu und imposante Eisbären sind wie zum Greifen nah. Nicht nur
Kinderaugen strahlen, wenn die wilden Tiere der Erlebniswelten Afrika
und Alaska nur einen Fuß breit vor ihnen stehen – auch Erwachsene
erleben die Faszination unmittelbarer Begegnungen in der ZOOM
Erlebniswelt gebannt.
Die Wildnis von Alaska und Afrika mitten in NRW
Reißende Wasserläufe, undurchdringliches Dickicht und Sahara-Sand: Für
Löwen, Kodiakbären oder Giraffen ist ein komplett naturnaher Lebensraum
in der ZOOM Erlebniswelt entstanden. Auf über 25 Hektar leben die
exotischen Tierbewohner inmitten unterschiedlicher Vegetationszonen –
von der Polarregion über Küstenregenwälder bis hin zu großflächigen
Savannenebenen. Weitläufige Reviere, Seehund Flusslandschaften und
gewaltige Felsformationen schaffen eine artgerechte Umgebung für die
Tiere. Wenn Giraffen galoppierend die Savanne erobern, Löwen
majestätisch ihr Revier durchstreifen und Kodiakbären mit ihren
mächtigen Pranken in den Flusslauf eintauchen, verbreitet sich ein
Gefühl von Abenteuer und Wildnis. Die naturnah gestalteten
Erlebniswelten bieten Lebensraum für über 600 Tiere und entführen die
Besucher auf eine authentische Abenteuerreise nach Alaska und Afrika –
im Herzen des Ruhrgebiets.
Zoo Osnabrück, 24.06.2008
Neue Bewohner: Sandkatze aus Qatar
Nachdem der Sandkatzenkater
ein halbes Jahr als Einzelgänger gelebt hat und schon etwas träge
wurde, ist er jetzt wieder zu neuem Leben erwacht. Ein äußerst
attraktives Sandkatzenweibchen aus Qatar hat wieder Schwung in das
Junggesellenleben gebracht. Vor zwei Wochen traf die Sandkatze im Zoo
Osnabrück ein. Um ihr Gelegenheit zu geben, sich von dem
Transportstress zu erholen und die neue Umgebung zu erkunden, blieb sie
zunächst für einige Tage allein. Allerdings hatten die Tiere die
Möglichkeit, durch ein so genanntes Schmusegitter Kontakt aufzunehmen
und sich gegenseitig zu beschnuppern. Wenn auch für die menschliche
Nase sehr streng, gefiel es den beiden Sandkatzen anscheinend, was sie
da zu riechen bekamen. Bereits zwei Stunden nach der Zusammengewöhnung
kam es zur Paarung. Nach dieser stürmischen ersten Begegnung, ist die
Beziehung katzentypisch etwas distanziert, aber durchaus harmonisch.
Die kleine Sandkatze ist eine der schönsten wildlebenden Katzenarten.
In Deutschland ist diese Art selten zu sehen – nur drei zoologische
Gärten halten Sandkatzen. Das neue Weibchen wurde im Al Wabra Wildlife
Preservation in Qatar geboren und dem Zoo Osnabrück im Rahmen des
Europäischen Zuchtprogramms als Leihgabe überstellt. Der Zoo Osnabrück
führt das Internationale Zuchtbuch für die Sandkatze und ist für das
Management der Europäischen Zoopopulation verantwortlich.
Zoo Salzburg, 24.06.2008
Badespaß bei den Bären und Eis am Stiel für die Kapuzineraffen!
Die Tiere im Salzburger Zoo
genießen nun die sommerlichen Temperaturen. Wie die beiden Braunbären
Blanca und Aragon. Vormittags nehmen die beiden meist ein Sonnenbad und
wenn die Temperaturen im Laufe des Tages ansteigen, gehen sie gerne
ausgiebig Plantschen. Und das im eigenen Bärenpool. Bären sind
ausgezeichnete Schwimmer, die sich auch einfach mal im kühlen Nass
entspannen. Ganz im Gegensatz zu den Bären sind Kapuzineraffen
wasserscheu. Die Salzburger Tierpfleger haben sich für die heißen Tage
etwas ganz besonderes einfallen lassen: Eis am Stiel. Im Eis finden die
Tiere so manche Überraschung wie Kirschen, Erdbeeren oder Nüsse. Die
Mischung ist nie gleich. Deshalb schaut der eine auch mal ganz
neugierig auf das Eis des anderen.
Sea Life Oberhausen, 24.06.2008
Deutschland gewinnt das Halbfinale gegen die Türkei…
… so lautet die Vorhersage des Oktopus Orakel im Sea Life Oberhausen.
Ist der Oktopus Paul parteiisch? Diese Frage stellten sich heute die
Besucher und die Aquaristen im Sea Life Oberhausen. Auch für das
nächste Länderspiel der deutschen Elf erkor Paul erneut Deutschland zum
Sieger. Es wurde das gleiche Prozedere wie bei den letzten Malen
vollzogen: Das Aquaristenteam des Sea Life hatte zwei Gläser auf einer
Platte befestigt, auf welchen die Flaggen der beiden gegnerischen Teams
geklebt waren. Die beiden mit Leckerbissen gefüllten Gläser wurden dann
direkt vor den Augen der Besucher ins Wasser gelassen. Das Glas,
welches zuerst von dem Oktopus angegangen wurde, stand für das
Siegerteam. Wie in den vergangenen Spielen zuvor entschied sich Paul
auch diesmal wieder für das Glas mit der deutschen Flagge. Die Besucher
waren höchst erfreut aber munkelten, ob alles mit rechten Dingen
vorgehen würde. Wenn der Oktopus Paul recht behalten wird, steht
Deutschland am Sonntag im Finale. Auch für die folgenden Spiele der
Deutschen Nationalmannschaft wird Paul weiterhin fleißig seine
Vorhersagen treffen. Wer sich den Wahrsager einmal persönlich anschauen
möchte, kann dies täglich ab 10 Uhr tun. Für alle Fußballfans bietet
das Sea Life für den Zeitraum der Fußball-EM einen besonderen
Gruppenrabatt: Ab einer Gruppengröße von 11 Personen kostet der
Eintritt pro Person nur 11 Euro.
Zoo Frankfurt, 24.06.2008
Nächtliche Expedition mit Lagerfeuer
Für junge Natur- und Tierforscher im Alter von acht bis zwölf Jahren
bieten die Naturschutz Botschafter der Zoologischen Gesellschaft und
des Zoologischen Gartens Frankfurt im Sommerhalbjahr wieder nächtliche
Expeditionen an. Vom Haupteingang des Zoos an der
Bernhard-Grzimek-Allee startet ein spannendes Programm mit Rätsel und
Spiel, bei dem die jungen Forscher durch den dunklen Zoo geführt
werden. Während die Tiere schlafen gehen, wird am Grzimek Camp ein
Lagerfeuer entzündet, an dem Geschichten zum Abenteuer Naturschutz
erzählt, Spiele veranstaltet und Stockbrot gebacken werden.
Tierpark Chemnitz, 24.06.2008
Tierpark setzt tierisches Fußballorakel fort
Nach dem Einzug der deutschen Mannschaft ins Halbfinale wird im
Tierpark weiter orakelt. Weil sie bereits erfolgreich das erste
Spielergebnis, Deutschland – Polen, vorausgesagt haben, dürfen die
Stachelschweine heute, am Dienstag, dem 24.6.08, um 11:00 Uhr, ihren
Tipp für das Spiel Deutschland - Türkei abgeben, das am Mittwoch, dem
25.06. stattfindet.
NaturZoo Rheine, 24.06.2008
Sommerabend-Führungen im NaturZoo
Erstmals bietet der NaturZoo Rheine an jedem Mittwoch in den
Sommerferien „Sommerabend-Führungen“ an. Die Zoorundgänge, die um 18.00
Uhr beginnen, folgen jeweils einem bestimmten Thema und versprechen in
gleichem Maße informative Erholung nach Feierabend und ein besonderes
Ferienerlebnis.
Zoo Berlin, 23.06.2008
Nachwuchs bei eleganten Küstenbewohnern: 8 Säbelschnäbler geschlüpft!
Zu den besonders auffälligen Bewohnern der Küstenregionen gehören die
elegant schwarz-weiß gefärbten Säbelschnäbler mit den langen Beinen und
den ebenfalls langen, aufwärts gebogenen Schnäbeln. Sie bewohnen nahezu
die gesamte europäische Küste von Island bis Finnland und die
Mittelmeerregion. In diesem Jahr waren die knapp 40 cm großen
Säbelschnäbler in der Strandvogelvoliere des Zoos besonders fleißig.
Bisher schlüpften in den letzten Tagen bereits acht Jungvögel, die aus
Sicherheitsgründen von den Tierpflegern gleich nach dem Schlupf
eingesammelt und zur Aufzucht in die Fasanerie gebracht wurden. Die
Anfangsnahrung für die Kleinen besteht aus feinem Insektenfutter, das
sie mit seitlichen Schnabelbewegungen von der Wasseroberfläche
aufnehmen. Die Jungen wachsen sehr schnell, schließlich müssen sie
bereits im Frühherbst fit für den Zug in günstige, südlich gelegene
Winterquartiere sein.
Zoo Basel, 23.06.2008
Kind im Basler Zoo ins Wolfsgehege gestürzt
Am Montag, 23. Juni 2008, etwas nach 13:30 Uhr, stürzte ein 10-jähriger
Knabe in den Wassergraben des Wolfsgeheges des Zoo Basel. Das Kind
wurde unvermittelt von einer Wölfin angegriffen und dabei durch Bisse
am Kopf verletzt. Einem zufällig anwesenden Zoobesucher gelang es, den
Knaben aus dem Wasser zu ziehen, während eine 14-jährige Helferin aus
den Kinderzoo mit ihrem Rucksack nach dem Tier schlug und so von
weiteren Angriffen abhalten konnte. Das verletzte Kind wurde
unverzüglich durch die Basler Berufssanität in die Notfallstation des
Bruderholzspitals eingeliefert, wo glücklicherweise keine schwereren
Verletzungen diagnostiziert werden mussten. Der 10 Jahre alte Knabe
kommt aus dem Kanton Fribourg und war mit seiner Schulklassen und
Begleitpersonen nach Basel zu einem Zoobesuch gereist. Die Schülerinnen
und Schüler sowie die begleitenden Lernpersonen werden durch den
psychologischen Dienst der Kantonspolizei betreut. Die exakten Umstände
des Sturzes in das Wolfsgehege werden zur Zeit durch das
Kriminalkommissariat der Staatsanwaltschaft abgeklärt.
Zoo Landau, 23.06.2008
Sommerworkshops 2008 im Zoo Landau
Ihr habt in den Sommerferien noch nichts vor und Lust, mit ganz viel
Spaß Neues und Spannendes über wilde Tiere zu erfahren? In der
Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz finden auch in diesem Jahr wieder
die Workshops und Sonderworkshops für Kinder und Jugendliche statt. Vom
Frosch bis zum Braunbären – es gibt viel zu entdecken und zu erfahren,
und es ist für jeden was dabei!
Tierpark Essehof, 23.06.2008
Erdmännchen ziehen nach Essehof
Das früher als Aravoliere
genutzte Gehege wurde in den letzten Wochen vollkommen umgestaltet,
modernisiert und im afrikanischen Stil eingerichtet. Es soll nun das
neue Zuhause für eine Erdmännchenfamilie werden. Seit letzter Woche
lebt hier ein Erdmännchenpaar. Beide Tiere müssen sich erst noch
kennenlernen, denn sie stammen aus verschiedenen Regionen Deutschlands.
Während das weibliche Tier aus dem Allwetterzoo Münster stammt, war das
männliche Tier bisher im Zoo Leipzig zu Hause. Das erste
Zusammentreffen der beiden Tiere verlief friedlich und lässt auf
baldigen Erdmännchennachwuchs im Tierpark Essehof hoffen.
Wild- und Abenteuerpark Müden/Örtze, 23.06.2008
Die Elche kommen!
im Rahmen der konzeptionellen Umgestaltung des Wild- und Abenteuerparks
Müden erwartet unsere Besucher nach der Einführung der sonntäglichen
Flugschau der Eventfalknerei nun eine weitere Neuerung: Die Elche
kommen! Auf dem weitläufigen Parkgelände wartet eines der schönsten
Elchgehege Deutschlands, das einzige in der Südheide, auf die Ankunft
zweier Hirsche. Am 2. Juli um 14 Uhr wird Parkleiter Ralf Neumann die
beiden Neuankömmlinge aus dem Wildpark Schloss Tambach bei Coburg und
dem Tierpark Neumünster vorstellen und über geplante Aktionen zum
ersten Wildpark-Wochenende mit den beiden Elchen informieren.
Wisentgehege Springe, 23.06.2008
80 Jahre Wisentgehege Springe - Eröffnung der Bilderausstellung
80 Jahre sind ein Grund zur
Freude und zum Feiern. Deshalb lädt das Wisentgehege ein zur Eröffnung
einer Ausstellung über die 80-jährige Geschichte des beliebten
Wildgeheges. Am Sonntag, den 29. Juni um 11.00 Uhr wird Forstdirektor
Menzel, Leiter des Niedersächsischen Forstamtes Saupark an der
Köhlerhütte im Wisentgehege in einem Vortrag über die Erfolgsgeschichte
des Wisentgeheges berichten und im Anschluss die Ausstellung eröffnen.
Sie wird an der Köhlerhütte bis zum Ende der Sommerferien zu
besichtigen sein. Auf verschiedenen, wetterfesten Ausstellungstafeln
informiert das Wisentgehege über seine Geschichte, seine Entwicklung
und seine Schwerpunkte. Als im September 1928 der erste Wisentstier
namens „Bernstein“, genannt „Iwan“, in Springe eintraf, war nicht
absehbar, welchen Erfolg und welche Bedeutung die Springer Wisentzucht
einmal haben würde. Es war sehr fraglich, ob es gelingen konnte, den
Wisent vor dem Aussterben zu bewahren. Nur noch 56 Tiere dieser Art gab
es weltweit, ausschließlich in menschlicher Obhut. Als eine der ersten
Zuchtstätten hat das Wisentgehege mit inzwischen über 300 Nachzuchten
erheblich zum Erhalt der Tierart beigetragen. Viele spätere
Zuchtstätten in ganz Europa, aber auch Wiederansiedlungsprojekte in
Osteuropa begründen sich auf die Springer Zucht. Nach wie vor ist der
Wisent das Flagschiff im Wisentgehege, aber längst ist er nicht mehr
das einzige Thema. Das Wisentgehege hat sich im Laufe seiner Geschichte
zu einem Wildgehege mit ca. 100 europäischen Wildtierarten entwickelt.
Neben dem Wisent werden viele andere bedrohte Arten, wie z. B. das
Przewalskipferd gezüchtet und in Abstimmung mit den europäischen
Erhaltungszuchtprogrammen für Wiederansiedlungen abgegeben. Die
Niedersächsischen Landesforste betreiben das Wisentgehege heute auch,
um dem gesetzlichen Auftrag der Umweltbildung nachzukommen.
Naturschutz, Artenschutz, Tierschutz, Waldökologie und viele andere
Naturthemen werden Besuchern anschaulich und unterhaltsam vermittelt
und vorgelebt. Die Gehegeschule mit dem Schwerpunkt bei Kindern und
Jugendlichen und der Falkenhof mit täglich zwei Flugvorführungen
leisten dazu einen erheblichen und vor allem unterhaltsamen Beitrag.
Der Besuch der Ausstellung ist natürlich im Eintrittspreis enthalten.
Zoo Hannover, 20.06.2008
Ministerpräsident reist mit Hundeschlitten an den Yukon
Ganz in der Tradition des Landes reiste Niedersachsens
Ministerpräsident Christian Wulff mit dem Hundeschlitten an den Yukon.
Oder zumindest dorthin, wo in zwei Jahren der Yukon fließen wird: In
die neue Zoowelt „Yukon Bay“ im Erlebnis-Zoo Hannover. Umrahmt von
sechs aufgeregten Schlittenhunden überreichte Ministerpräsident Wulff
Regionspräsident Hauke Jagau und Zoodirektor Klaus-Michael Machens den
Förderbescheid des Landes Niedersachsen über 10 Millionen Euro für eben
jene Zoolandschaft – die neue Heimat für Eisbären, Robben. Wölfe,
Karibus, Bisons und Präriehunde. Das Gesamtinvestitionsvolumen für
Yukon Bay beträgt rund 31 Millionen Euro. 2010 soll Yukon Bay eröffnet
werden. Der Weg durch Yukon Bay ist eine Reise durch die raue Wildnis
am Yukon, bei der längst vergangene Goldgräberromantik wieder aufkommt
und Abenteuer locken. Ähnlich wie die Goldgräber des 19. Jahrhunderts,
durchwandern die Zoobesucher „Wälder“, felsige Landschaften, Schluchten
und Höhlen, bis sie schließlich in den Hafen von Yukon Bay gelangen.
Der Eingang zu der sechsten Themenwelt im Erlebnis-Zoo ist ein alter
Bergwerkstollen an dessen Ende sich eine dichte Taigalandschaft öffnet,
in der Karibus und Bisons grasen – beobachtet von einem Rudel Wölfe in
einer Schlucht. Der Weg führt weiter vorbei an den Wölfen durch eine
Goldmine mit teilweise eingestürzten Wänden. Lediglich Glasscheiben in
den Wänden trennen Mensch und Tier. Auf dem Weg in das Städtchen Yukon
Bay tummeln sich putzige Präriehunde. Hinter dem Wald liegt der Hafen
von Yukon Bay mit großen Hafenbecken, Lagerhallen, Schuppen in
Alaska-typischer Holzbauweise, Ponton mit Lastenkran und einem leicht
schräg liegenden Schiff am Pier. Hier tummeln sich Robben, die im
Becken baden oder bei den Fischerhäusern in der Sonne liegen. Vor der
Kulisse der Hafenanlage mit Frachtkisten, Fischernetzen und Reusen
findet täglich die Robbenshow statt. Ein Stück weiter liegt ein leck
geschlagenes Schiff im Hafenbecken. Hier hat ein findiger
Pinguin-Liebhaber den „Nördlichsten Pinguin-Zoo der Welt“ eingerichtet.
Die Pinguine haben inzwischen das ganze Schiff besetzt, sie springen
von Ebene zu Ebene und sausen durch den vollgelaufenen Schiffskörper.
Hinter dem alten Schiff leben Eisbären in einer Meeresbucht. Eine karge
Tundralandschaft zieht sich von der Bucht bis zum Hafen. Eisbären
schwimmen im Wasser oder dösen auf den Felsen, die zum Teil bewachsen
sind. Eisbärenmütter ziehen ihre Jungen in ruhig gelegenen Höhlen groß.
Von einem Stahlponton aus kann man die ganze Bucht mit den Eisbären
überblicken. Unvergessliche Einblicke in das Leben der Eisbären bietet
„Henry Charters Unterwasserwelt“, in der man die Tiere tauchend und
schwebend beobachten kann. Rechterhand liegt das Becken, in dem die
Robben schwimmen. Links das alte Schiffswrack, in dem die Pinguine
spielen. Durch ein Loch in der Schiffswand gelangt man in den
Schiffsrumpf. Über den Besuchern „fliegen“ die Pinguine in gläsernen
Röhren durchs Wasser. Die Bullaugen auf der anderen Seite geben den
Blick auf die Eisbären unter Wasser frei, die direkt am Schiff in der
Meeresbucht baden. Mit Yukon Bay setzt der Zoo Hannover sein
Erlebnis-Konzept konsequent fort.
Zoo Augsburg, 20.06.2008
Giraffen - Nachwuchs im Augsburger Zoo
Am 17. Juni erblickte ein
Giraffenkind das Licht der Welt! Bereits einen Tag zuvor zeigte das
angeschwollene Euter der Mutter die bevorstehende Geburt an. Gegen 14
Uhr war es dann soweit: ein Vorderbein kam zum Vorschein. Etwa 4
Stunden später plumpste das Jungtier auf das vorbereitete Strohlager;
eine Stunde später stand es schon auf allen Vieren. Es ist ein
kräftiger Junge. Die Geburt verlief ruhig und komplikationslos, nicht
selbstverständlich bei einer Giraffe. Der Tierpfleger, Danilo Rösch,
hat die Geburt von Anfang an beobachtet und erst einmal tief
durchgeatmet, als alles glücklich vorbei war. Er ist trotzdem über
Nacht bei den Giraffen geblieben, falls es noch Schwierigkeiten gegeben
hätte. Es ist das erste Kind der 5-jährigen „Lada“. Sie kümmert sich
ganz fürsorglich um ihr Kleines, das bei der Geburt immerhin schon 1,75
m groß ist. Im Laufe seines Lebens wird es die Höhe von 5 Metern und
mehr erreichen können. Der Vater „Marvin“ stand während der Geburt in
der Nachbarbox, war aber mehr mit Fressen beschäftigt als das er der
jungen Mutter moralische Unterstützung geben konnte. Unsere andere
weibliche Giraffe „Jamie“ erwartet ebenfalls in den nächsten Wochen
Nachwuchs. Es bleibt zu hoffen, dass es auch hier problemlos abläuft.
Westküstenpark, 20.06.2008
„Raus aus dem Schafspelz“ am 29. Juni 2008 im Westküstenpark
St. Peter-Ording - „Raus aus dem Schafspelz“ lautet das Motto am 29.
Juni 2008 im Westküstenpark. Einen Tag lang wird sich in dem vom
internationalen „Berufsverband der Zootierpfleger“ (BdZ) für seine
Tierpräsentation ausgezeichneten Tierpark alles um die angeblich so
dummen Schafe drehen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der
Nordfriesischen Lammtage statt und wird um 11 Uhr vom Kreispräsidenten
Helmut Wree eröffnet. Nordfrieslands Lammkönigin Gesa Christiansen wird
als Ehrengast auf neugierige Fragen antworten. Hauptattraktion wird die
Schafschur sein, sagt Parkleiter Peter Marke. Auf die Besucher wartet
ein buntes Familienprogramm rund ums Thema „Schaf“: Basteln mit
Schafwolle, Filzen, eine Schafrallye mit tollen Preisen, und Spiele auf
der Festwiese. Im Westküstenpark werden Schafrassen gehalten und
gezüchtet, die sehr selten geworden sind. Dazu gehört unter anderem die
Skudde - die kleinste Schafrasse der Welt. Nebenbei kann man auch viel
Interessantes über die wolligen Deichbewohner lernen. Sind sie doch
nicht nur eine schöne Zierde auf dem Deich, sondern auch wichtig für
die Deich- und Landschaftspflege.
Zoo Dresden, 20.06.2008
„Sport frei“ zum Orchestertreffen im Zoo - Landestreffen Sächsischer
Kinder und Nachwuchsorchester und Jugendsportlergala im Dresdner Zoo
Musikalisch und sportlich gleichermaßen geht es am 22. Juni im Dresdner
Zoo zu. Ab 10.00 Uhr startet das 7. Landestreffen sächsischer Kinder-
und Nachwuchsorchester mit 13 Orchestern und über 350 Musikerinnen und
Musikern. Die Nachwuchsmusiker zeigen, wie geschickt sie mit ihren
Instrumenten umgehen können und präsentieren sich einem großen Publikum
auf zwei Bühnen im Dresdner Zoo. Aus Leipzig sind die „Minibrass
Leipzig“ und die „Pfiffigen Musikusse“ dabei, aus Brandis die
„Jungbläser“ und die „Bernsdorfer Piccolos“. Mit dem Einzug der
Nachwuchsabteilung des Fanfarenzuges Dresden gegen 15.00 Uhr übernimmt
dann die Sportjugend die Zoobühne. Es werden sich viele Kinder- und
Jugendsportvereine präsentieren. Höhepunkt der Jugendsportlergala ist
selbstverständlich die Ehrung der besten Nachwuchssportler 2007.
Umrahmt wird das Ganze mit einem schwungvollen und bewegungsreichen
Mitmachprogramm, welches von Trampolinspringen und Bungee-Run bis hin
zu Getränkekästenstapeln, Unfallschminken und „Dresden
Monarchs“-Hüpfburg reicht. Bis 19.00 Uhr haben nicht nur die Sportler,
sondern natürlich auch die Zoobesucher die Möglichkeit, ihre Fitness
unter Beweis zu stellen. Besonderen Spielspass verspricht die
„Human-Table-Foodball-Arena“, wo man sich schon in die richtige
Stimmung für das EM-Halbfinale der deutschen Nationalmannschaft bringen
kann.
Zoo Duisburg, 20.06.2008
Zootage 2008 – Der Zoo Duisburg stellt sich vor
Wie schwer ist ein Koala? Was ist die Lieblingsspeise der Erdmännchen?
Womit spielt ein Löwe? Kennen Sie die Lösungen? Oder haben Sie
vielleicht selber Fragen, zu denen Sie keine Antwort wissen? Auch in
diesem Jahr können die Besucher wieder hinter die Kulissen des Zoo
Duisburg blicken und die Zoomitarbeiter nach ihren Lieblingen befragen.
In zahlreichen Sonderfütterungen stellen die Tierpfleger ihre Tiere vor
und erzählen kleine Episoden aus dem täglichen Umgang mit Elefanten,
Riesenottern und Orang-Utans. Wie viel und was verputzt ein Nashorn pro
Tag? Schmecken den Koalas alle Eukalyptusarten gleich? Was verfüttert
der Zoo in der Fasanerie? Bei der einen oder anderen Aktion dürfen
natürlich auch die Besucher helfen. Ponys striegeln, Affenspielzeug
basteln, Zebras füttern, mit der Blaspistole schießen und vor allem
fragen, fragen, fragen. Jeder kann seinen Zootage-Rundgang individuell
zusammenstellen und am Zootagequiz teilnehmen, um Familienpässe für den
Zoo zu gewinnen. Während Peter Allenschläger, Naturschutzbeauftragter
des Zoos, am Samstag zu einem Naturkundeseminar einlädt, liest Mik
Schulz zugunsten der EAZA-Amphibienkampagne aus seinem Buch „Grimberg,
die Zoomaus“ vor. Am Sonntag präsentiert sich der Förderverein, zum
seinem 75-jährigen Jubiläum, am Tigergehege mit einer Zoo-Olympiade für
Kinder und an der Storchwiese können die Lieblingstiere aus Papier
gefaltet werden. Für Groß und Klein ist im Zoo Duisburg bestens
gesorgt. Schauen Sie doch einfach mal vorbei.
Zoo Wuppertal, 20.06.2008
Sonntagskonzert im Zoo
auch am kommenden Sonntag, dem 22.Juni 2008, wird der Zoo-Besuch
musikalisch begleitet. Das Bergische Blechbläserensemble präsentiert in
der Zeit von 15.00 bis 16.00 Uhr eine bunte Melodienfolge in der
Musikmuschel am Blumenrondell.
Opel-Zoo, 20.06.2008
Großes Ferienprogramm im Opel-Zoo - Führungen,
Zooschulangebot, Märchenstunden und ZooFari
Sommerferien im Opel-Zoo: Das ist nicht nur ein Ausflug zu 1.400 Tieren
in rund 200 Arten, darunter vielen Jungtieren, und zu den beliebten
Abenteuerspielplätzen, sondern das ist auch ein interessantes und
umfangreiches Programm für große und kleine Kinder. Jeden Dienstag wird
um 11 Uhr eine Führung mit wechselnden Themen angeboten. Da geht es
speziell zu den Jungtieren, an einem anderen Dienstag zu den Elefanten
oder zu den „Großen Tieren“ im Opel-Zoo. Jeden Mittwoch können die
größeren und kleineren Kinder von 10 bis 13 Uhr in der Zooschule
Knochen, Zähne und Schädel von verschiedenen Tieren anfassen und
vergleichen, unterschiedlichen Federn, ihren Aufbau und ihre Funktion
kennenlernen oder rätseln, welcher Vogel wohl dunkelgrüne Eier legt.
Passend zum Jahr des Frosches, mit dem der Opel-Zoo sich den weltweiten
Kampagnen zur Amphibienkrise angeschlossen hat, leiten die Zoopädagogen
die Kinder bei Bastelarbeiten rund um das Thema Frosch an. Und für die
größeren Kinder haben sich die Zoopädagogen dieses Jahr etwas
Besonderes ausgedacht: Sie dürfen sich an einem „Haiku“ versuchen und
ein solches japanisches Gedicht mit 17 Silben nach bestimmten Vorgaben
zum Thema Tier im Allgemeinen und Frosch im Besonderen schreiben. Das
macht Spaß und ist dazu noch ein wenig kniffelig. Damit die Kleinen
nicht zu kurz kommen, können sie sich dann ein „Elfchen“ ausdenken und
mit 11 Wörtern ein Tiergedicht schreiben. Donnerstags um 11 Uhr ist
dann wieder der beliebte Märchenerzähler Claus Claussen im Opel-Zoo,
der die Kinder (und auch die begleitenden Erwachsenen) in das Reich der
Tierfabeln, -märchen und –mythen entführt und in seiner unnachahmlichen
Erzählweise Tiergeschichten aus der ganzen Welt darbietet. Und zum Ende
der Sommerferien am 1. und 2. August ist der Opel-Zoo jeweils von 20.30
bis 24 Uhr zur ZooFari, den Afrikanischen Nächten mit Lifemusik,
kommentierten Schaufütterungen und speziellem Kinderprogramm geöffnet.
So bietet der Opel-Zoo in den Sommerferien für Jung und Alt ein
besonderes Programm, aber im Vordergrund bleiben natürlich die Tiere,
darunter die einzigen Elefanten in Hessen, die Giraffen, Zebras, Gnus
und Impalas in der Anlage Afrika Savanne, die Roten Pandabären, Braunen
Hyänen, die verschienen Hirscharten, die Affen, aber auch Luchse,
Wildkatzen oder Eisfüchse im Waldrevier: In jedem Gehege gibt es etwas
zu entdecken und zu erkunden. Und erstmals lockt auch das neue
Freiland-Aquaterrarium an der Zooschule, bei dem man nicht nur vom
Aussterben bedrohte einheimische Amphibien und Reptilien beobachten
kann, sondern wo auch Schautafeln die weltweite Amphibienkrise
erläutern.
Opel-Zoo, 19.06.2008
Jungtiere bei Gnus, Zebras und Impalas
Geburtenschwemme in der neuen Anlage Afrika Savanne im Opel-Zoo
Die Sommerferien in Hessen haben nun endlich begonnen und es locken
viele Ausflugsmöglichkeiten. Ein besonders schönes Ziel ist da immer
wieder der Opel-Zoo mit seinen über 1.400 Tieren in rund 200 Arten,
darunter den einzigen Elefanten in Hessen. Ein besonderes Erlebnis
bietet dieses Jahr die Anlage Afrika Savanne, die im September 2006
eröffnet wurde: Inzwischen sind die Tiere eingewöhnt und man kann
stundenlang am Wasserloch stehen und die noch recht jungen Tiere und
ihre interessanten Beziehungen untereinander beobachten. Da stürmen die
vier Giraffen aus dem Vorgehege auf die Anlage, warum nur bleibt eine
stehen, während die anderen drei sich sofort über die Äste hermachen,
die am Baobab und an den anderen Futterstellen angebracht sind? Da
liefert sich der Gnubulle Rudi heftige, aber nicht ganz ernst gemeinte
Schaugefechte mit dem Giraffenbullen Gregor. Da preschen die Zebras
voller Übermut in wildem Galopp über die große Anlage, ganz so wie in
ihrer Heimat Afrika, wenn sie von einem Raubtier aufgeschreckt werden.
Und da sieht man die scheuen Impalas am hinteren Ende der Anlage
friedlich grasend und auf ihre Jungtiere achtend. Ja, und das ist eine
wahre Augenweide: Die vielen Jungtiere, die in dem neuen
Savannengelände zur Welt gekommen und lebendiger Beweis für das
Funktionieren der Anlage sind. Im letzten Jahr schon hatten die Gnus
und Zebras Nachwuchs. Und in diesem Jahr sind ein weiteres Gnu (geboren
im Juni) und fünf Impalas (geboren im Mai und Juni) hinzugekommen und
begeistern nun mit ihren fröhlichen Bocksprüngen und ihrem niedlichen
Aussehen die Besucher. Weitere Jungtiere gibt es natürlich auch in den
anderen Bereichen des Opel-Zoos, so z.B. bei den seltenen
Mesopotamischen Damhirschen, die nun wieder vom neuen Panoramaweg bei
den Pandabären beobachtet werden können. Aber auch bei den Rothirschen,
den Wildkatzen, den Vietnam-Sikahirschen, bei den Rotgesichtsmakaken,
bei den Europäischen Nerzen und regelmäßig bei den vielen Ziegen auf
der Ziegenwiese und im Streichelzoo. Und so wird der Ausflug in den
Opel-Zoo zu einem vergnüglichen Erlebnis und Jung und Alt können viele
Stunden beim Beobachten der Tiere oder auch beim Spielen und Ausruhen
auf den großen Abenteuerspielplätzen verbringen.
Zoo Berlin, 19.06.2008
Der Erdbeerfrosch im Regenwald besucht den Opa Reginald -
Vorstellung des neuen Abenteuerbuchs von Thomas Mac Pfeifer im
Zoo-Aquarium Berlin
Der Berliner Journalist und Kinderbuchautor Thomas Mac Pfeifer hat ein
neues Abenteuerbuch über Tierkinder geschrieben. Der Titel lautet „Der
Erdbeerfrosch im Regenwald besucht den Opa Reginald“. Darin beschreibt
Mac Pfeifer, dass Winrich, der Erdbeerfrosch, eine Erbschaft von
500.000 Quadratkilometer Regenwald und 10.000 Regenschirme gemacht hat
und nun aus dem Zoo in sein Heimat nach Südamerika fahren muss. Eine
aufregende Reise, auf der von seinen beiden Freunden Hups und Pups,
einem kleinen Känguruh und einem Stinktier-Kind begleitet wird,
beginnt. Höhepunkt ist der Bericht von Opa Reginald über das Leben der
Erdbeerfrösche. Und der beginnt so: Quak, quak, quak. Wir freuen uns
sehr, dass der Autor sein neues Kinderbuch im 2. Stock des
Zoo-Aquariums direkt vor den Erdbeerfröschen vorstellen wird. Thomas
Mac Pfeifer wird eine Lesung aus seinem neuen Buch vornehmen. Als
Publikum sind Schulkinder aus der Evangelischen Schule Charlottenburg
mit dabei. Termin: 18. Juni 2008, 11.30 Uhr im 2. Stock des
Zoo-Aquariums vor den Fröschen.
Zoo Köln, 19.06.2007
Das KVB-Orchester unter der bewährten Leitung von Patrick Dreier setzt
die langjährige Tradition fort, im Kölner Zoo Konzerte anzubieten. Sie
finden auf der Bühne vor dem Zoorestaurant statt und sind im
Eintrittspreis inbegriffen. Es wird musiziert am 22.6., 29.6., 24.8.
und 7.9.2008 jeweils ab 12.00 Uhr. Bestellen Sie sich einen Kaffee und
genießen Sie ganz entspannt die Musik.
Tierpark Berlin, 19.06.2008
Erstmals Zwillinge beim Elch im Tierpark Berlin geboren
Der Tierpark Berlin kann erstmals in seiner 53-jährigen Geschichte die
Geburt von Zwillingen beim Europäischen Elch verbuchen. Am Morgen des
19.Mai 2008 brachte die Kuh Beta (geb. 2003 im Zoo Skansen, Schweden)
männliche Zwillinge zur Welt. Beta ist mittlerweile eine erfahrene
Elchmutter, denn sie hatte schon 2006 und 2007 jeweils ein Kalb, welche
sie gut aufgezogen hat. Vater ist der 2003 im schwedischen Zoo
Kolmarden geborene Linus. Beide Tiere kamen damals als Halbjährige für
die 2004 neu eröffneten Gebirgstieranlagen (europäischer Teil) in den
Tierpark Berlin. Inzwischen sind beide zu stattlichen Exemplaren
herangewachsen. Die beiden Zwillingskälber erhielten von den
Tierpflegern die Namen Max und Moritz. Das Geburtsgewicht betrug knapp
13 kg und schon zwei Tage nach der Geburt konnten Beta und ihre beiden
Kälber wieder zur restlichen Gruppe auf die Außenanlage gelassen
werden. Auch in der Wildbahn, den Laub- und Mischwäldern mit Sümpfen
und Wasserflächen von Norwegen bis nach Sibirien, können sich mehrere
Mütter mit ihren Jungen zusammenfinden. Größere Rudel wie etwa beim
Rothirsch bilden Elche dabei aber nicht. Während bei vielen
mittelgroßen und großen Hirscharten wie Rothirsch, Leierhirsch oder dem
Milu in der Regel nur Einlinge geboren werden, bringen zum einen die
kleinen, entwicklungsgeschichtlich primitiven Hirscharten wie etwa das
Moschustier oder das Wasserreh sowie interessanterweise eben auch die
größte Hirschart, der Elch öfters auch Zwillinge zur Welt.
Tiergarten Nürnberg, 19.06.2008
Schnullerkrankheit: Flockes Schnauze krümmt sich bei längerem Saugen
Eisbärin Flocke im
Nürnberger Tiergarten hat manchmal eine krumme Nase. Doch die Krümmung
der immer länger werdenden Schnauze des sechs Monate alten
Eisbärenkindes sei nicht von Dauer, stellte Tiergarten-Tierärztin Dr.
Katrin Baumgartner am Donnerstag, 19. Juni 2008, fest. „Obwohl
inzwischen im Teenageralter angekommen, saugt Flocke noch immer häufig
an ihrem Plastikschnuller. Den benutzt sie zur Beruhigung wie kleine
Kinder einen Beißring. Flockes Kauspielzeug ist innen an der Gittertür
ihres Stalls befestigt. Kommt sie nach einer längeren Ruhepause zurück
ins Freigehege, ist häufig die Schnauze schief“, erläutert Dr.
Baumgartner das Geschehen. Was also macht Flocke im Gehege? Beim
„Schnullern“ verbiegt offenbar der Sauger die Bärennase nach rechts
oder nach links. Es scheint, als ob Flocke die Nase rümpfen würde. Wenn
Flocke den Schnuller länger im Maul behält, bleibt die Schnauze für
einige Zeit in dieser Form, bevor sie wieder in ihre normale Lage
zurückkehrt. Flocke spielt und „zwar mittlerweile oftmals ganz allein.
Sie macht das jetzt richtig gut und wir sind sehr froh, dass sie immer
selbstständiger wird“, betont Baumgartner. Tierpfleger Harald Hager
verteilt Spielsachen im ganzen Gehege. Und Flocke freut es. Wenn sie
zum Beispiel in einem Eimer eine Eisbombe mit eingefrorenen Äpfeln,
Birnen und Karotten findet, beschäftigt sie sich damit lange und
ausdauernd. Anders geht es auch fast nicht mehr, denn „wir sind keine
Bären“, sagt Hager. „Den Schwung, den Flocke mit ihrem Gewicht von 45
Kilogramm entwickelt, halten wir Zweibeiner bald nicht mehr stand. Da
haut sie uns glatt um.“ Ein paar Streicheleinheiten sind natürlich
trotzdem immer noch drin. Flocke ist zwar ungestüm, aber nicht
absichtlich grob.
Zoo Landau, 19.06.2008
Vier Kindergeburtstage im Zoo Landau für die Gewinner des Zoo-ÖPNV-Quiz
Beim Landauer Kindertag am 7. Juni 2008 war am gemeinsamen Stand des
Zoo Landau in der Pfalz zusammen mit dem ÖPNV „tierisch“ was los. Der
neue individuelle Zoo-Fahrplan mit allen Anreisemöglichkeiten mit Bus
und Bahn aus Richtung Karlsruhe, Pirmasens und Neustadt zum
Hauptbahnhof Landau und den innerstädtischen Buslinien zum Zoo wurde
vorgestellt. Dieser ist Teil des Projekts „CO2-neutraler Zoo“ und soll
Zoobesucher dazu animieren, ihre Autos stehen zu lassen und so die
CO2-Bilanz des Zoos zu verbessern. Außerdem gab es Infos rund um den
ÖPNV und den Zoo, sowie die Möglichkeit, das Wissen gleich bei einem
von beiden Kooperationspartnern erstellten Quiz unter Beweis zu
stellen. Fast 80 Kindern gingen im neuen Fahrplan und den Zooflyern auf
die Suche nach den richtigen Antworten. Die Beigeordnete und
Zoodezernentin Maria Helene Schlösser zog am 17. Juni gemeinsam mit der
Landauer ÖPNV-Beauftragten, Anke Meißner, und Zooverwalterin, Dr.
Christina Schubert, aus den richtig beantworteten Quizbögen die
glücklichen Gewinner. Vier Kinder können sich über einen tollen
Nachmittag im Zoo Landau im Rahmen eines von der Zooschule begleiteten
Kindergeburtstags freuen. Auch die Busfahrt zum Zoo Landau ist bei dem
von der Stadtverwaltung Landau und der Kreisverwaltung Südliche
Weinstraße gestifteten Preis inbegriffen. Einer der Gewinner kommt aus
Landau, bei den anderen dreien lohnt sich die Busfahrt noch mehr – sie
werden aus Kleinkarlbach, Wernersberg und Eschbach anreisen
Zoo Magdeburg, 19.06.2008
Pergola im Vogelgesangpark wird saniert
Der denkmalgeschützte Vogelgesangpark bekommt eine neue Pergola im
Rosengarten. Vandalismus und der Zahn der Zeit haben dazu geführt, dass
schon seit geraumer Zeit die Pergola im Rosengarten des Parks für
Besucher gesperrt ist. Der Zoologische Garten Magdeburg als neuer
Eigentümer des Parks hat sich zum denkmalgerechten Erhalt des Parks
verpflichtet. Zusammen mit der Teutloff GmbH, Magdeburg wird im Rahmen
einer Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahme, die von der ARGE
unterstützt wird, die Pergola in den nächsten Monaten nach historischen
Plänen komplett saniert und neu aufgebaut. Die Fertigstellung wird 9
Monate in Anspruch nehmen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 19.06.2008
Sonnenwendfeier um Zoopark Erfurt
Am
Samstag den 21. Juni steht wieder der längste Tag des Jahres an und das
wird im Zoopark Erfurt gefeiert. Dustys Indian Camp lädt von 10 bis 22
Uhr ein die Sommersonnenwende und fröhlicher Runde zu begehen. Als
Höhepunkt wird von 17 bis 18 Uhr das Gitarrenpoporchester „Heiße
Drähte“ der Musikschule Erfurt für jede Menge Unterhaltung für Jung und
Alt sorgen. Anschließend locken dann Lagerfeuer, herzhaft Gebratenes
und Vieles mehr zum weiteren Verweilen.
Tiergarten Schönbrunn, 19.06.2008
ERÖFFNUNG DES NEUEN HEIMTIERPARKS am 23. Juni – 10 Uhr
Im neuen Heimtierpark wird erstmals in einem Zoo gezeigt, wie unsere
Heimtiere richtig gehalten werden sollten; Tierschutzfachleute und
Zoologen haben die neuesten Erkenntnisse der Verhaltensforschung in
eine spielerische Anleitung zur richtigen Tierhaltung gefasst, die sich
sowohl an Kinder wie auch an Erwachsene richtet. Zu sehen sind:
Meerschweinchen in einem Gehege, wie es sein soll, Kaninchen, die
graben und springen können, wie es ihrer Natur entspricht, ein Schwarm
Wellensittiche in einer großen, begehbaren Freianlage,
Landschildkröten, die wie in ihrer Heimat leben dürfen und Kater Klaro,
das Maskottchen des Heimtierparks, der den Besuchern zu Seite steht.
Tiergarten Schönbrunn, 19.06.2008
Österreich nun doch Fußballeuropameister!
Die „Vienna Lions“, die Mannschaft des Tiergarten Schönbrunn, sind mit
einem Torverhältnis von 32:4 (!) zum zweiten Mal Sieger des
Internationalen Zoofußballturniers und damit gewissermaßen
Europameister der Zoofußballer. Am Turnier, das heuer in Frankfurt am
Main ausgetragen wurde, nahmen Teams von Mitarbeitern Zoologischer
Gärten aus Deutschland, Österreich, Tschechien, der Schweiz und den
Niederlanden teil. Gespielt wurde auf kleinen Feldern mit je einem
Torhüter und fünf Feldspielern. Im Endspiel holten sich die Wiener mit
einem glatten 8:1 gegen FC Wilhelma Stuttgart zum zweiten Mal den
gefragten Wanderpokal. 2009 wird das Turnier in Wien ausgetragen.
Zoo Wuppertal, 19.06.2008
37 Kinder in 19 Jahren, Seelöwe "Pepe" ist wieder Vater geworden
Am 31.05.2008 wurde bei uns ein Kalifornischer Seelöwe geboren. Unser
stadtbekannter Seelöwenbulle "Pepe" ist mit seinen 22 Jahren nun
bereits 37-facher Vater. Neben den Elefanten, Menschenaffen, Pinguinen
und den Löwen und Tigern sind die kalifornischen Seelöwen die
beliebtesten Tiere im Wuppertaler Zoo. Obwohl das männliche Jungtier
sich schon nach wenigen Tagen auf der kleinen Insel inmitten des
Seelöwenbeckens mit seiner 6-Jährigen Mutter "Cosima" präsentierte,
wagt es sich nun immer selbstbewusster in das Becken, um zu schwimmen.
Es wird fast ein ganzes Jahr bei seiner Mutter die sehr fette und
eiweißhaltige Milch trinken und erst langsam den Geschmack an Fisch
finden. Als erwachsene Tiere tauchen Kalifornische Seelöwen beim
Beutefang etwa 40 m tief und suchen nach Fischen und Tintenfischen. Oft
tauchen die Seelöwen in Gruppen und kreisen gemeinsam Fischschwärme ein.
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
taz.de
- 24. Juni 2008
Tauende Permafrostböden in Russland
Russlands Präsident Dmitri Medwedjew hat den Umweltschutz zu einer
"Frage der nationalen Sicherheit" erklärt. "Unser Land ist in einer
bedrohlichen Lage. Wenn wir jetzt nichts tun, werden Teile unseres
Landes in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren unbewohnbar sein", erklärte
Medwedjew am Wochenende in St. Petersburg. Vor ernsten sichtbaren
Klimaveränderungen warnte zugleich der stellvertretende russische
Minister für Katastrophenschutz, Ruslan Zalikow.
fr-online.de - 19.
Juni 2008
Erschossene Eisbärin war erschöpft
Die Eisbärin, die sich nach Island verirrt hatte und dort am
Dienstagabend erschossen wurde, war ein erschöpftes und verletztes
Tier, das vermutlich eine Rückreise nach Grönland nicht überlebt hätte.
Dies stellte der Kopenhagener Tierarzt Christian Grøndahl bei der
Untersuchung des Kadavers fest. Er hatte zuvor vergeblich versucht, das
Raubtier zu betäuben. Wetterexperten halten es für möglich, dass Island
bald wieder
Eisbärenbesuch bekommt. Das Treibeis aus Grönland ist der Insel
ungewöhnlich nahe gekommen.
abendblatt.de - 19.
Juni 2008
"Der nicht sterben soll" ist tot
Dieses Mal sollte alles anders werden. Während man vor zwei Wochen in
Island einen eingewanderten Eisbären einfach abschoss, sollte der neue
Island-Bär gerettet werden. Der in London lebende
isländische Investment-Milliardär Thor Björgulfsson (41) hatte
versprochen, die Kosten für eine Rückreise nach Grönland zu übernehmen.
Der Kopenhagener Zoo meldete sogar, dass man den Bären übernehmen
würde, falls es ein Weibchen sein sollte. Die Isländer gaben dem
Einwanderer deshalb den alten Wikinger-Namen Ófeig - "Der nicht sterben
soll". Aber er bekam nicht einmal zwei ganze Tage auf Island! Tierarzt
Carsten Gröndahl vom Kopenhagener Zoo beschwichtigt: "Er war
schon alt, er hatte Verletzungen und er war durch die Irrfahrt auf dem
Meer bereits sehr geschwächt. Wahrscheinlich hätte er die
Betäubungsspritze gar nicht überlebt."
suedkurier.de - 19.
Juni 2008
Polizei erschießt Ófeig, den Eisbären
Die
Meldungen über den Tod des verirrten Eisbärs auf Island sind
undurchsichtig. Zunächst hieß es, er sei "in Panik" auf
eine Gruppe Journalisten an der Küste von Nordisland losgestürmt und
man habe "keine andere Wahl" gehabt. Nun wird die Meinung eines
Experten vermeldet, der behauptet, Ófeig sei durch Alter, Verletzungen
und eine lange Irrfahrt auf dem Atlantik stark geschwächt gewesen. Über
das zeitweilige Treiben des verirrten Ófeig im Nordwesten der
sonst komplett bärenfreien Atlantikinsel hieß es, er habe in einem
Vogelreservat "jede Menge rohe Eier gegessen und auch sonst tabula rasa
gemacht".
rp-online.de - 19.
Juni 2008
Tod eines Eisbären
'Der nicht sterben soll'(Ofeig), so hieß der Eisbär, der eigentlich
gerettet werden sollte, nun aber doch gestorben ist. Er hatte eine
lange Odyssee auf einer Eissscholle von der Arktis hinter sich, bevor
er geschwächt im Norden Islands ca. 80 Kilometer von Saudarkrokkur
entfernt an Land gegangen war, sich von Vögeln und Eiern ernährt hatte
und am vergangenen Montag von einem 12jährigen Mädchen bei einem
Hundespaziergang entdeckt worden war. Wie dem auch sei, es ist schade,
dass ein Tier, das vom Aussterben
bedroht ist, auf der Roten Liste steht, eine greifbare Überlebenschance
nicht wahrnehmen konnte, weil sich einige Menschen nicht richtig
verhalten haben.
derstandard.at
- 23. Juni 2008
WWF:
Erwärmung kostet viele Wale das Leben
Alarm hat die Umweltschutzorganisation WWF vor
Beginn der 60. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC)
anlässlich einer neuen Studie geschlagen: Demnach gefährdet der
fortschreitende Klimawandel viele ohnehin bereits bedrohte Walarten
zusätzlich. Besonders betroffen sind der Studie zufolge wandernde
Walarten der
südlichen Erdhalbkugel, die in Kaltwasserregionen ihre wichtigsten
Nahrungsquellen haben.
oe1.orf.at - 23. Juni
2008
WWF-Studie:
Klimawandel lässt Wale hungern
Harpunen, Fischernetze, Unterwasserlärm, verschmutztes Wasser, Müll im
Meer: 300.000 Wale sterben jedes Jahr auf unterschiedlichste und
Menschen-verursachte Weise. Die Jagd an sich ist seit 1986 verboten -
mit Ausnahmen, wie zum Beispiel zu wissenschaftlichen Zwecken. Und so
argumentiert vor allem Japan seinen Walfang; Norwegen oder Island
hingegen töten Wale offen - aus wirtschaftlichen Gründen. Doch in der
Walfangkommission besteht seit Jahren ein Problem: Es
blockieren sich Walfänger und Walschützer. Daher plädieren
Umweltorganisationen für eine Reform der internationalen Kommission:
Sie müsse alle Bedrohungen für Wale berücksichtigen und sich nicht rein
um Fangquoten für die kommerzielle und für die angeblich
wissenschaftliche Jagd kümmern.
ad-hoc-news.de
- 22. Juni 2008
Wie die Wale gerettet werden können /10
WWF-Forderungen an die IWC-Staaten zum Beginn der 60. IWC-Tagung am
Montag
Morgen beginnt die 60. Tagung der Internationalen Walfangkommission IWC
in Santiago de Chile. Bis zum 27. Juni debattieren die mittlerweile 80
Mitgliedsstaaten über die Zukunft von Walen, Delfinen und Tümmlern.
Doch um was geht es in Chile genau? Der WWF sagt, was geschehen muss,
damit viele der hoch bedrohten Meeressäuger - vom über 30 Meter langen
Blauwal, dem größten Tier der Erde, bis zum kleinen Zwergwal - auch in
drei Jahrzehnten noch in unseren Weltmeeren schwimmen.
tagesspiegel.de
- 23. Juni 2008
Japan will mehr Wale fangen
Die Internationale Walfang-Kommission tagt wieder. Doch seit Jahren ist
das Gremium nahezu handlungsunfähig, weil sich Walfang-Nationen und
Walschützer-Nationen in einem Patt gegenüber stehen. Es geht vor allem
um Japans umstrittenen Walfang zu "wissenschaftlichen Zwecken". Um
wesentliche Änderungen beschließen zu können, müsste eine der beiden
Seiten eine Dreiviertelmehrheit zustande bringen. Das ist für beide
Seiten kaum zu schaffen und der Grund für Japan, zum wiederholten Mal
indirekt mit einem Austritt aus der IWC zu drohen. Dann würde das
Walfang-Moratorium, das Japan unter dem Deckmantel eines
"wissenschaftlichen Walfangs" ohnehin nicht beachtet, für Tokio gar
nicht mehr gelten. Japan will erzwingen, dass das Moratorium aus dem
Jahr 1986 spätestens bei der IWC-Tagung im kommenden Jahr aufgehoben
wird. Ein "traditioneller Küstenwalfang" soll zugelassen werden, dafür
könnte Japan auf den "wissenschaftlichen Walfang" verzichten, dem in
der Saison 2006/2007 nach Informationen der Umweltorganisation WWF 866
Wale zum Opfer gefallen sind.
dradio.de
- 23. Juni 2008
Tradition versus Artenschutz
Heutet beginnt die 60. Jahresversammlung der Internationalen
Walfangkommission. Die Kommission regelt die Jagd auf Großwale. 1052
Wale hat allein Norwegen in dieser Saison zum Abschuss freigegeben.
Dabei geht es dem skandinavischen Land nicht um den wirtschaftlichen
Gewinn, es ist vielmehr eine Frage der Tradition. Doch sie steht im
Gegensatz zum Artenschutz und der Dezimierung bedrohter Spezies.
focus.de - 23. Juni
2008
Japan erklärt Kompromissbereitschaft
Ziel der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) ist
es die Konflikte der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen. Die
Blockade zwischen Walfanggegnern und -befürwortern müsse aufgehoben
werden um die Wale zu schützen. Im Vorfeld der Konferenz erklärte Japan
seine Bereitschaft zu Zugeständnissen. Aus Kreisen von
Walschutzorganisationen hieß es, ein Kompromiss sei in Arbeit. Dieser
sehe vor, dass Japan vor seiner eigenen Küste Wale jagen dürfe, wenn es
zusage, keine Tiere in internationalen Gewässern zu töten.
fr-online.de
- 24. Juni 2008
Walfangkommission zwischen Patt und Kompromiß
Bei der 60. Jahrestagung der Internationalen
Walfangkommission (IWC) steht der mögliche Walfang vor Japans Küsten im
Mittelpunkt. Der Leiter der Greenpeace-Delegation, Thilo Maack, wies
darauf hin,
dass die Hauptbedrohung der Wale zurzeit nicht in der Jagd liege.
Vielmehr würden pro Jahr 300 000 Wale und Delfine in Fischereinetzen
ertrinken, sagte Maack. Zusätzliche
Bedrohungen seien der Klimawandel und der Unterwasserlärm durch Schiffe
und seismische Untersuchungen. "Wenn sich die veraltete IWC zu einem
modernen Instrument des Walschutzes fortentwickeln soll, muss sie sich
dieser Probleme annehmen", forderte Maack hinzu.
glocalist.com - 24.
Juni 2008
Fischereikrise: Schuld der Wale behauptet - WWF
widerlegt
Die Argumentation der Walfischindustrie wird immer
skuriller; jetzt sind sogar die Wale schuld am Rückgang des Fischfangs,
weshalb sie auch gejagt werden müssen. Der WWF widerlegt dies. Der IFAW
möchte ein Walschutzgebiet errichten.
fr-online.de - 24.
Juni 2008
Fangquoten - Wale erwarten Zahl ihrer Todesurteile
Wale jagen - heute noch? Für die meisten Menschen ist es praktisch ein
Tabu, dem geselligen Meeressäuger mit der Harpune zu Leibe zu rücken.
Japan, Norwegen und Island sehen das anders. Vor allem die Japaner
wollen den Walfang an ihren Küsten noch ausweiten. Dennoch herrschte am
Montag zu Beginn der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission
(IWC) Hoffnung auf einen Kompromiss.
ftd.de - 24. Juni 2008
Japan steht am Pranger
Der Walfang vor der japanischen Küste zu "wissenschaftlichen" Zwecken
ist das Hauptthema der Internationalen Walfangkommission (IWC). In
Chile unternehmen die Mitgliedstaaten einen Anlauf zur Lösung des
Problems. Dabei ist sogar ein Ende des Fangverbots möglich.
focus.de
- 24. Juni 2008
Walfangkommission vermeidet strittige Themen
Bei der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) werden
kontroverse Themen wie der kommerzielle Walfang vermieden. Die
Teilnehmer der Konferenz in der chilenischen Hauptstadt Santiago
verständigten sich am Dienstag darauf, die meisten kontroversen Themen
von der Tagesordnung zu nehmen. Damit soll eine Blockade von Anhängern
und Gegnern des Walfangs vermieden werden. Eine Arbeitsgruppe soll
versuchen, die Differenzen beizulegen. Ihr Bericht wird für das
kommende Jahr erwartet. IWC-Präsident William Hogarth bezeichnete die
Übereinkunft als "einen Schritt nach vorn".
welt.de - 25. uni 2008
Harpunieren als Kulturerbe - Bei der Walfangkonferenz
in Chile kommt ein Kompromiss mit Japan in Sicht
Nach Jahren wechselseitiger Blockade könnte bei der 60.
Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) ein Kompromiss
gefunden werden. Das japanische Fischereiministerium hat Bereitschaft
signalisiert, den Walfang auf eine neue Grundlage zu stellen. Bisher
deklarierte Japan den Fang von mehr als 1000 Tieren pro Jahr als
Forschungsprojekt. Weil das Fleisch auf den Märkten verkauft wird,
zweifelten Walfanggegner stets an dieser Behauptung. Das Etikett
"Wissenschaft" diene nur dazu, das seit 1986 bestehende Moratorium zu
umgehen. Als Gegenleistung für ein Ende des wissenschaftlichen Walfangs
könnte den Japanern der Küstenwalfang gestattet werden.
Ausnahmen für traditionellen Küstenwalfang der Ureinwohner gibt es
sogar in den USA, obwohl sie seit Jahrzehnten zu den Verfechtern eines
totalen Walfangverbots gehören.
sonnenseite.com - 25.
Juni 2008
Die Vergiftung der Meere - Ein Boomerang für uns
Menschen
OceanCare hat in Zusammenarbeit mit BlueVoice.org ein "White Paper" mit
dem Titel "A Shared Fate" erstellt, mit dem Bestreben, dieses an der
60. Internationalen Walfangkonferenz in Santiago de Chile einzubringen.
Der Bericht offenbart Zusammenhänge zwischen dem Vorkommen von
Umweltgiften in den Meeren und dem Auftreten gewisser Formen von Krebs
bei Meeressäugern und Menschen.
tagesanzeiger.ch - 24.
Juni 2008
Chile verbietet den Walfang
In Chile dürfen künftig keine Wale mehr gejagt werden. Die chilenische
Präsidentin Michelle Bachelet hat die Hohheitsgewässer des Landes zum
Schutzgebiet erklärt. "Kein Wal darf mehr in unseren Hoheitsgewässern
gejagt werden", sagte
die Staatschefin in der ehemaligen Walfangstation Quintay an der
Pazifikküste, die in ein Museum umgewandelt wurde. Chile jagt bereits
seit 1970 keine Wale mehr. Doch mit der Unterzeichnung wolle sie ein
deutliches Zeichen setzen, sagte Bachelet. Das chilenische
Wahlfangverbot kam anlässlich der Jahrestagung der
Internationalen Walfangkommission (IWC) zustande, die derzeit in
Santiago de Chile stattfindet.
baz.ch
- 24. Juni 2008
Chile will Schutzgebiet für Wale an seiner Küste
Die chilenische Küste soll nach dem Willen von
Präsidentin Michelle Bachelet ein Schutzgebiet für Wale werden.
Bachelet sprach sich zu Beginn der Jahrestagung der Internationalen
Walfangkommission (IWC) in Santiago am Montag für ein dauerhaftes
Walfangverbot in den Gewässern aus.
heise.de
- 24. Juni 2008
Die Laute des Blauwals haben sich verändert
Meeresbiologen haben festgestellt, dass sich die Rufe von Blauwalen in
letzter Zeit verändert haben. John Hildebrand vom Scripps Institution
of Oceanography an der University of California in San Diego, der seit
den 60er Jahren die Gesänge aufzeichnet, hat im Vergleich entdeckt,
dass die größten Säugetiere nun offenbar tiefer kommunizieren als vor
40 Jahren. Erfolgten die Laute in den 60er Jahren mit einer Frequenz
von 22 Hz, so lagen sie im letzten Jahr bei 15 Hz. Dass die Gesänge
tiefer werden, führen die Wissenschaftler darauf
zurück, dass die Blauwale sich wieder vermehren konnten, nachdem sie in
den 60er Jahren bereits vom Aussterben bedroht waren, als von etwa
350.000 zu Beginn des 20 Jahrhunderts nur noch ein paar Hundert
übriggeblieben waren. Durch das Moratorium, mit dem die Jagd auf
Blauwale beendet wurde, hat sich deren Population wieder auf 1.500 bis
4.500 erhöht. Da es
nun wieder mehr Blauwale gibt, müssen sie nicht mehr über so große
Entfernungen kommunizieren, vermutet Hildebrand, und konnten ihre Rufe
daher tiefer machen. Interessant sei vor allem auch, dass offenbar
ganze Populationen ihre Gesänge verändern.
wort.lu - 24. Juni 2008
EU-Tagung:
Fischfangverbot im Blickpunkt - In Luxemburg wird mit Protesten von
Fischern aus südlichen EU-Staaten gerechnet
Die Europäische Union hat sich einheitliche Vorschriften für
Pflanzenschutzmittel gegeben. Das teilte die slowenische
Ratspräsidentschaft am Montag am Rande eines Treffens der
EU-Agrarminister in Luxemburg mit. Ziel der Verordnung ist demnach, das
Zulassungsverfahren zu vereinfachen und dabei einheitlich hohe
Sicherheitsstandards festzuschreiben.
Unterdessen sind die Meinungsunterschiede zwischen mehreren südlichen
EU-Staaten und der EU-Kommission über das Fischverbot für Thunfisch
weiter nicht ausgeräumt. Seit dem 16. Juni gilt in Griechenland,
Frankreich, Italien, Zypern und
Malta ein Fangverbot für den Blauflossen-Thunfisch. Laut Kommission ist
die jährliche Fangquote nahezu ausgeschöpft. Seit 24. Juni gilt das
Fangverbot auch in Spanien .
abendblatt.de - 23.
Juni 2008
Afrika Medikamentenreste in den Kadavern bedrohen die
Aasfresser - dem Geier geht es an den Kragen
Einst
waren Geier in Afrika allgegenwärtig. In Heerscharen zogen sie
ihre Kreise am Himmel auf der Suche nach Kadavern oder im Sterben
begriffener Tiere. Heute kein selbstverständlicher Anblick mehr. In
Südafrika sind sieben von den neun dort beheimateten Geiern
gefährdet. Ihre Zahl sinkt seit Jahren und das, obwohl Versuche zu
ihrem Schutz schon lange existieren. Eine der wichtigsten Maßnahmen war
die Einführung der sogenannten Geierrestaurants - Orte, wo Farmer ihre
toten Nutztiere ablegen und die großen Vögel verlässlich Futter finden.
Doch nun sorgen sich Wissenschaftler, dass genau diese Futterstellen
für das kontinuierliche Absinken der Geierpopulationen verantwortlich
sein könnten. Der Grund: Medikamente im Futter, in den Überresten von
Rindern und Schafen, die ihnen zu Lebzeiten verabreicht wurden, könnten
die empfindlichen Geier schädigen. Aus diesem Grund hat die
Tiermedizinische Fakultät der Universität
Pretoria zusammen mit verschiedenen südafrikanischen
Naturschutzorganisationen kürzlich ein Geierprojekt ins Leben gerufen,
dessen Ziel es ist, mögliche giftige Substanzen in der Nahrungskette
der Vögel aufzudecken. "Wir wurden erst durch das Geiersterben in
Indien aufgeschreckt", erklärt Vinny Naidoo, Pharmakologe an der
Tiermedizinischen Fakultät der Universität Pretoria. "Davor hätte es
niemand für möglich gehalten, dass gering dosierte tiermedizinische
Mittel solche Schäden hervorrufen können."
Ad-Hoc-News
- 20. Juni 2008
Rheinland-Pfalz
vertieft Umweltpartnerschaft mit Ruanda
Die
im vergangenen Jahr begonnene Energie- und Umweltkooperation zwischen
Rheinland-Pfalz und seinem afrikanischen Partnerland Ruanda soll
vertieft werden. Zahlreiche Projekte seien auf den Weg gebracht worden,
sagte Umweltministerin Margit Conrad (SPD) am Freitag nach einer
Ruanda-Reise in Mainz. So soll das "Agro-Forst-Projekt
PARES" der Universität Koblenz-Landau mit Hilfe terrassenförmiger
Anbauflächen, auf denen heimische Baumarten gepflanzt werden, die
Bodenressourcen schonen und vor einer Erosion schützen. In
einem weiteren Projekt will die Universität ein Konzept zur Erhaltung
der Biodiversität des in Ruanda gelegenen größten Bergnebelwaldes
Ostafrikas erstellen.
welt.de - 19. Juni 2008
Das Gesetz des Dschungels
Bewaffnete Siedler, ein untätiger Staat und ein empfindliches
Ökosystem: Wie eine deutsch- honduranische Organisation versucht, den
Regenwald zu retten.
Don Chico ist kein Siedler. Seit fünf Jahren lebt und arbeitet er als
Verwalter für die Asociación Patuca in Matamoros auf einer sogenannten
Modellfinca. Die Asociación mit Sitz in Tegucigalpa wurde maßgeblich
gegründet von
Hauke Hoops, einem deutschen Biologen, der seit mehr als zehn Jahren in
Honduras lebt und hauptberuflich für die englische
Nichtregierungsorganisation Oxfam Katastrophenhilfe in Mittel- und
Lateinamerika leistet. Hoops ist gleichzeitig Präsident der deutschen
Sektion des Patuca-Vereins, der vor allem versucht, Gelder für die
Arbeit in Honduras einzuwerben und Öffentlichkeitsarbeit in Sachen
Regenwaldschutz zu betreiben. In Deutschland nahezu unbekannt, genießt
Patuca in Honduras großes Ansehen: Im vergangenen Jahr wurde der
kleinen Organisation der staatliche Umweltpreis verliehen und bereits
2005 offiziell das Umweltmanagement für den Park übertragen -
letztendlich mehr Bürde als Ehre.
abendblatt.de
- 25. Juni 2008
Kritik am Umweltgesetz - geht's um Geld oder die Natur?
"Wir erleben einen Frontalangriff auf den Rechtsschutz für Natur und
Umwelt." Mit diesen Worten kommentierte Cornelia Nicklas,
Rechtsexpertin der Deutschen Umwelthilfe (DUH), in der vergangenen
Woche die Anhörung von Umwelt- und Industrieverbänden zum geplanten
Umweltgesetzbuch (UGB). Das neue Regelwerk soll die bestehende
Umweltgesetzgebung - eine Vielzahl nicht aufeinander abgestimmter
Einzelgesetze etwa zur Luftreinhaltung und Abfallwirtschaft, zum Lärm-,
Natur- und Bodenschutz - zusammenfassen. Ende Mai legte das
Bundesumweltministerium einen überarbeiteten Entwurf
vor. Nun lief die Anhörung der Verbände; am 24. und 25. Juni werden die
Länder und die kommunalen Spitzenverbände zum UGB Stellung nehmen.
Während das Bundesumweltministerium betont, sein Referentenentwurf
behalte die "anspruchsvollen Schutz- und Umweltanforderungen des
geltenden Umweltrechts" bei, warnen die DUH sowie Experten des
Ökoinstituts vor dem "Versuch eines umweltpolitischen Rollbacks". So
forderten Industrieverbände beispielsweise, dass bei Genehmigungen von
Industrieanlagen neue ökologische Erkenntnisse weniger als bisher
einbezogen werden können oder dass die Öffentlichkeitsbeteiligung
reduziert werden soll.
welt.de - 19. Juni 2008
Praktikanten retten bei erster Exkursion Heuler vor
Hungertod
In den Seehundstationen an der deutschen
Nordseeküste drängen sich die Heuler. Binnen einer knappen Woche seien
22 Jungtiere in der Station im niedersächsischen Norden-Norddeich
angekommen, sagte Geschäftsführer Peter Lienau.
krautundrueben.de
- 23. Juni 2008
Vielfalt
im Nationalpark Wattenmeer
1500 Pflanzen- und über 8.000 Tierarten, d.h. ein Viertel der Flora und
ein Fünftel der Fauna Deutschlands: Diese erstaunliche biologische
Vielfalt findet sich auf den Ostfriesischen Inseln, wie ein kürzlich
abgeschlossenes Forschungsprojekt ergeben hat. Die Ergebnisse sind in
einem Handbuch zusammengefasst, das heute in der
Universität Oldenburg der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mehr als 80
Fachleute waren an dem langjährigen Projekt beteiligt, das u.a. mit
Mitteln der Niedersächsischen Wattenmeerstiftung finanziert wurde.
neues-deutschland.de -
23. Juni 2008
Süddeutsche Fischer gescheitert - Umweltforscher
schlagen europäischen Aktionsplan zum Umgang mit Kormoranen vor
Es gibt wohl kaum eine Vogelart in Deutschland, die so häufig für
kontroverse Diskussionen sorgt wie der Kormoran. Fischer beschimpfen
ihn als schwarze Pest, Naturschützer freuen sich, dass sich die
Bestände in den vergangenen Jahrzehnten deutlich erholt haben und in
Deutschland wieder mehr als 20 000 Paare brüten.
Für Zwist sorgten erst im Frühjahr wieder von den Behörden genehmigte
Störaktionen in Brandenburg und Baden-Württemberg, brütende Kormorane
in den Nächten von ihren Gelegen zu vertreiben, um so ein Abkühlen und
Absterben der Eier zu ermöglichen. Die Aktion in der einzigen
Bodensee-Kolonie, die im April für mächtigen
Wirbel sorgte, hatte jedoch kaum Erfolg. Im Naturschutzgebiet
"Radolfzeller Aachried", wo zwischen 70 und 100 Kormoranpaare brüten,
erfreut sich der Vogelnachwuchs bester Gesundheit.
zeit.de
- 24. Juni 2008
Tierwanderung: Wölfe werden Wessis
Er ist jung, menschenscheu und macht unter dem Spitznamen "Reinhard"
bundesweit Schlagzeilen. Dass nach mehr als 150 Jahren erstmals wieder
ein Wolf in Hessen auftaucht, ist eine Sensation. Es ist aber auch ein
Trend. Nach Expertenmeinung werden wohl noch Jahrzehnte vergehen,
ehe sich auch in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen,
Schleswig-Holstein, Hessen und Rheinland-Pfalz ganze Wolfsfamilien
tummeln. "Man kann sich aber darauf einstellen, dass Wölfe überall in
Deutschland auftauchen", sagt Markus Bathen, Wolfsexperte beim
Naturschutzbund Deutschland (Nabu).
mainpost.de - 22. Juni
2008
Chance für Wildkatzen in der Rhön - Verein RhönNatur
startet Schutzprojekt
Wildkatzen sind scheue Waldbewohner, von denen man glaubte, sie
seien in Deutschland nahezu ausgestorben. Durch verfeinerte
Untersuchungsmethoden gelang es nun, die Wildkatze im
Biosphärenreservat Rhön nachzuweisen. Der Verein RhönNatur hat
daraufhin die Initiative ergriffen, den Lebensraum Rhön gemeinsam mit
den Verwaltungsstellen des Biosphärenreservats für die Wildkatze zu
sichern und wildkatzengerecht zu gestalten. Daher wurde am 4. Juni ein
Projekt zum Schutz der Wildkatze in der Rhön
offiziell gestartet.
dradio.de
- 24. Juni 2008
Zwischen Freude und Unmut - Erfolgreiche
Wiederansiedlung des Bibers in der Uckermark
Die einen finden ihn putzig, wenn sie ihn sehen, den anderen stellen
sich die Nackenhaare auf: Es geht um den Biber, der in Deutschland vor
wenigen Jahrzehnten noch so gut wie ausgestorben war und der sich heute
langsam Lebensräume zurückerobert. Auch in der Uckermark, im Norden
Brandenburgs, findet der Biber ideale Bedingungen.
mz-web.de - 22. Juni
2008
Muffelwild auf dem Rückzug
Seit das Muffelwild vor rund 100 Jahren in den Harz
kam, hat es sich dort zu einem bedeutenden Wildtier entwickelt. Jedoch
gehen die Mufflon-Bestände in einigen Bereichen stark zurück. Grund
dafür könnte der Luchs sein, vermuten Experten.
beteiligungen.ad-hoc-news.de
- 23. Juni 2008
Ein Fluss wird verlängert
Die Nebel schlägt im Landkreis Güstrow wieder Haken durch die
Moorniederung. Einst wurde der Fluss bei Hoppenrade zu
Meliorationszwecken schnurgerade durch die Felder geleitet. Vor drei
Jahren startete das Staatliche Amt für Umwelt und Natur (StAUN) Rostock
ein Projekt der sogenannten ökologischen Flusssanierung. Durch das
neue, mäanderförmige Flussbett wurde die
Nebel um etwa einen Kilometer verlängert, ein neuer Lebensraum für
Pflanzen und Tiere ist entstanden. Jetzt soll auch die Recknitz in ein
neues Flussbett geleitet werden.
zeit.de - 19. Juni 2008
Weltkulturerbe: Dresdner Brückenstreit geht in die
entscheidende Runde
Naturschutz
oder Verkehrskollaps: Am Donnerstag hat die
Gerichtsverhandlung über den Bau der Waldschlößchenbrücke begonnen.
Wenn die Brücke gebaut wird, erkenn die Unesco dem Dresdner Elbtal den
Welterbetitel ab. Die Juristen sind als Tier-Experten gefragt. Nutzt
die vom Aussterben bedrohte Fledermaus Kleine Hufeisennase das
Elbtal bei Dresden als Flugstrecke? Welche Auswirkungen hat ein
Brückenbau auf Insekten wie Eremit (Käfer), Grüne Keiljungfer
(Libelle), Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling und Spanische Flagge
(Falter)? Umweltschützer sehen das Leben all dieser Tiere bedroht, wenn
die umstrittene Waldschlößchenbrücke im Unesco- Welterbe Dresdner
Elbtal entsteht. Die Liste der Vorwürfe ist lang. Die Umweltschützer
monieren auch, dass
die Behörden die Elbwiesen an der betroffenen Stelle nicht zum
Vogelschutzgebiet erklärten. Dabei sei hier der Ruf des seltenen
Wachtelkönigs vernommen worden.
abendblatt.de
- 19. Juni 2008
Haubenlerche oder Audimax?
18 Zentimeter ist sie groß und ca. 45 Gramm schwer - äußerlich eher
unscheinbar, aber eine brillante Sängerin: Die Haubenlerche (Galerida
cristata), gehört zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Auf der
Roten Liste steht sie in der Kategorie I, dort finden sich nur Arten,
die unmittelbar vom Erlöschen bedroht sind. Vermutlich vier von diesen
Tieren leben auf dem Campus der Leuphana Universität, genau dort, wo
die Uni Pläne des New Yorker Architekten Daniel Libeskind für ein neues
Audimax umsetzen möchte. Ein Zentralgebäude mit 1200 Plätzen neben der
Vamos Kulturhalle soll es
werden, eine Multifunktionsfläche ist geplant, Seminarräume soll es
geben, ein Parkhaus und Büros für rund 60 Millionen Euro Baukosten sind
geplant. Der Haubenlerche würde es nicht gefallen: "Ich beobachte die
Tiere schon seit mindestens acht Jahren", sagt Thilo Clavin vom BUND,
Kreisgruppe Lüneburg.
ksta.de
- 24. Juni 2008
Flügel von metallischem Blau
Der Argusbläuling fühlt sich im Naturschutzgebiet bei Ahrdorf
ausgesprochen wohl. Der Falter, der vom Aussterben bedroht ist, wurde
jetzt zum "Schmetterling des Jahres 2008" gekürt.
Hamburger
Abendblatt - 21. Juni 2008
Die 66
Überraschungen von Wangerooge
25 Forscher machten sich am Tag der Artenvielfalt auf die Suche und
fanden Lebewesen und Pflanzen, von denen bisher niemand wusste, dass es
sie hier gibt. Erstaunliches Ergebnis: Auf
der knapp acht Quadratkilometer großen Insel wurden 500 Arten
verzeichnet, 66 Tier- und Pflanzenarten konnten zum ersten Mal
überhaupt auf Wangerooge nachgewiesen werden, darunter ein Falter mit
dem wohlklingenden Namen "Elfenbein-Flechtenbärchen" und der
"Gewächshaus-Schnegel", eine Schnecke.
svz.de
- 25. Juni 2008
Kein gutes Jahr für den Kranich
Der Kranich gilt als geheimnisvoll, er symbolisiert die Wildnis und
wird als "Vogel des Glücks" bezeichnet. Sechs Wissenschaftler
durchstreifen derzeit die Wälder des Landkreises auf der Suche nach
Paaren und ihren Jungen, auch um ihrem Geheimnis auf die Spur zu
kommen. Viele Pärchen haben in diesem Jahr nur eines, manche
auch kein einziges Junges. Üblich sind zwei. "Es war bis jetzt einfach
zu trocken, da sind die Überlebungschancen schlecht."
mvregio.de - 24. Juni
2008
Trockenheit
zehrt am Bestand der Weißstörche
Die anhaltende Trockenheit in
Norddeutschland zehrt am Bestand der Weißstörche. Da sie nicht mehr
genug Futter für ihre Jungtiere fänden, würden viele Spätgeborene von
den Storchenpaaren aus dem Nest geworfen oder gefressen, sagte
Landes-Storchenbetreuer Hans-Heinrich Zöllick am Dienstag der
Nachrichtenagentur ddp. Da es im Mai kaum geregnet habe, fehle nun die
erste Nestlingsnahrung,
etwa große Insekten, Würmer und Engerlinge, erläuterte der
Vogelexperte.
welt.de - 19. Juni 2008
Dem Spatzen droht die Rote Liste
Die Zahl der Spatzen in Deutschland ist stark rückläufig. So ging der
Bestand in den meisten Bundesländern zwischen 1980 und 2005 um 21 bis
50 Prozent zurück. Damit steht der kleine Vogel auf der Vorwarnliste
zur Roten Liste. Schwindendes Nahrungsangebot und Klimaschutzmaßnahmen
setzen dem Spatzen zu.
paz-online.de - 18.
Juni 2008
Fast verstummte Sänger landen auf der Roten Liste
Einen Frühling ohne Vogelgezwitscher kann sich Horst Günter Meier aus
Wendeburg nicht vorstellen. Doch das Aussterben der gefiederten
Gesellen nimmt zu und macht auch vor dem Peiner Land nicht Halt.
stimme.de
- 25. Juni 2008
"Einblicke in Schatztruhe der Natur"
Heimlich hatte Museumsleiter Dr. Wolfgang Hansch ja davon
geträumt, hier auf eine Art "homo heilbronniensis" zu stoßen.
Tatsächlich öffnet sich in der ehemaligen Kiesgrube Ingelfinger, auch
Frankenbacher Schotter genannt, ein Zeitfenster, das 600.000 Jahre
Erdgeschichte widerspiegelt. Es reicht zurück bis in die Zeit des
ältesten bekannten Mitteleuropäers, des homo heidelbergiensis - dessen
Kiefer vor hundert Jahren, am 21. Oktober 1907, im Badischen Mauer
aufgetaucht war. Das 14,5 Hektar große Areal wurde am Dienstag
offiziell zum
Naturschutzgebiet ausgewiesen.
abendblatt.de - 25.
Juni 2008
Im Reich von Laubfrosch und Rohrsänger Hamburgs
Naturschutzgebiete
Eigentlich verbindet man mit Natur und Naturschutzthemen eher seine
Frau Loki: Doch zum Naturschutzgebiet "Die Reit" im Südwesten Hamburgs
hat Altbundeskanzler Helmut Schmidt seine ganz eigene Verbindung. Vom
1. März bis zum 30. September 1937 leistete er seinen
Reichsarbeitsdienst in der Reit. Er baute in dieser Zeit den kleinen
Deich an der südlichen und östlichen Grenze des Gebiets zum heutigen
Reitdeich aus. Seit 1973 ist das
Reich von Laubfrosch, Kamm-Molch, Rohrsänger und Co. als
Naturschutzgebiet ausgewiesen. (von Claudia Sewig; Marcelo
Hernandez)
morgenweb.de
- 24. Juni 2008
Schwierige Jagd auf Eidechsen
Die Jagd nach umzusiedelnden Eidechsen in Hanau wird
schwieriger. "Die Tiere sind mittlerweile nur noch morgens zu fangen",
sagte der Biologe Andreas Malten vom Senckenberg Forschungsinstitut in
Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur dpa. Um die Mittagszeit herum
seien sie wegen der gestiegenen Temperaturen sehr aktiv und flink und
deswegen kaum noch zu fassen. Rund zwei Monate nach dem Start der
Umsiedlungsaktion aufgrund eines
Bau-Projekts haben die beauftragten Biologen etwa 1600 der gut 2000 in
einem Industriegebiet vermuteten Tiere gefangen. Die unter Naturschutz
stehenden Mauereidechsen werden in die alten
Basaltsteinbrüche nach Mühlheim-Dietesheim gebracht. Im Herbst könnte
das Biologen-Team dann nach dem Schlüpfen des
Nachwuchses bilanzieren, wie nachhaltig die Aktion war.
neue-oz.de - 24. Juni
2008
12 000 Feldhasen in Stadt und Landkreis erlegt
Jäger
und Artenvielfalt - Widerspruch oder Bereicherung? Diese Frage
stand im Mittelpunkt des auch schmackhaften Jägerfrühstücks
(Wildgulasch) in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Vertreter
aus den fünf Jägerschaften aus Stadt und Landkreis Osnabrück,
der Politik, der Verwaltung und der Wirtschaft waren in die DBU
gekommen. Ihnen stellte Peter H. Konermann, Vorsitzender der
Jägerschaft Osnabrück-Stadt, das Selbstverständnis der Jäger vor: "Wir
setzen uns wie alle anderen Naturschutzverbände für den Erhalt der
Natur ein." Deswegen plädierte er auch dafür, dass beim Bau der A33
Wildbrücken über und unter der Autobahn geschaffen werden müssten.
Ökonews.at
- 21. Juni 2008
NATURSCHUTZBUND:
Endlich Biodiversitätsstrategie und Waldprogramm umsetzen
Nur 25 % des
Österreichischen Waldes kann als natürlich oder
naturnah eingestuft werden. Bei den restlichen 75 % fehlen wegen der
teils intensiven Bewirtschaftung vor allem die wichtigen
Totholzanteile, ohne die viele Tier- und Pflanzenarten nicht überleben
können. Der NATURSCHUTZBUND hat deshalb im Rahmen seiner Kampagne
überLEBEN gemeinsam mit vielen Experten die dringendsten Maßnahmen zur
Förderung der Artenvielfalt in Österreichischen Wäldern erarbeitet.
burgenland.orf.at
- 24. Juni 2008
Nationalpark
Neusiedlersee-Seewinkel - Wieder Botulismus-Fälle bei Wasservögeln
In den Lacken des Seewinkels und des Nationalparks tritt bereits
vereinzelt wieder der Vogelbotulismus auf. Die Krankheit, die vor allem
bei Wasservögeln vorkommt wird durch ein Gift verursacht. Die Tiere
verenden qualvoll. Pro Jahr fallen dem Botulismus laut Schätzungen des
Naturschutzbundes
weltweit fünf Millionen Vögel zum Opfer. Es handelt sich dabei um eine
der drei häufigsten Vogelepedemien bei Zugvögeln. Für Menschen ist der
Vogelbotulismus ungefährlich. Trotzdem sollten
beim Einsammeln Handschuhe getragen werden.
BirdLife
Unlicensed diclofenac still on sale in Tanzania
http://www.birdlife.org/news/news/2008/06/Unlicensed_diclofenac_vulture.html
Action Plan for White-winged Flufftail must address migration question
http://www.birdlife.org/news/news/2008/06/flufftail_workshop.html
Kenyan Government grants the destructions of Tana’s birds, biodiversity
and livelihoods
http://www.birdlife.org/news/news/2008/06/tana_proposal_granted.html
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
17.06.2008 Greenpeace e.V.
Amazonien:
Schutz des Regenwaldes statt Soja-Anbau / Greenpeace begrüßt
Verlängerung des Soja-Moratoriums
Zum Schutz des brasilianischen Regenwaldes wird ein weiteres
Jahr kein Soja von neu gerodeten Urwaldflächen gehandelt. Greenpeace
stellt dieses Verhandlungsergebnis zwischen der brasilianischen
Regierung, dem nationalen Verband der Soja-Händler (Abiove) und
weiteren Umweltverbänden vor.
22.06.2008 Greenpeace e.V.
Japanische Greenpeace-Mitarbeiter weiter in Haft / Schon 50.000
Menschen fordern weltweit per Email ihre Freilassung
Die beiden japanischen Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato and Toru
Suzuki, die Mitte Mai in Japan einen Schmuggel mit Walfleisch
aufgedeckt haben, müssen für weitere zehn Tage in Untersuchungshaft
bleiben.
25.06.2008 Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz
Bruno-Gedenktag
am 26. Juni / VIER PFOTEN und STIFTUNG FÜR BÄREN kritisieren Bruno-Film
Am 26. Juni 2006 wurde Braunbär Bruno in Bayern erschossen. Die Satel
Film GmbH verfilmt derzeit sein trauriges Schicksal mit namhaften
Schauspielern wie Harald Krassnitzer - und zwei Bären des Zirkus Paul
Busch. VIER PFOTEN und die STIFTUNG FÜR BÄREN kritisieren die
Vermarktung
lifepr.de
- 24. Juni 2008
Brutvogelkartierung im Müritz-Nationalpark
abgeschlossen
Von
Ende März bis Anfang Juni 2008
wurden im Müritz-Nationalpark auf dem Truppenübungsplatz nördlich von
Neustrelitz, an den Serrahner Bergen, beim Heckenwärterhaus in der Nähe
von Serrahn und im Revier Kratzeburg die dort brütenden Vögel erfasst.
Die gewonnenen Daten wurden in Karten eingetragen und ergeben zusammen
ein Bild der vorkommenden Vogelarten und ihrer Brutreviere. Im Rahmen
des Monitoring der Brutvögel wird jedes Jahr ein anderes Gebiet des
Nationalparks erfasst. In fünf Jahren wird die Kartierung dann auf den
gleichen Flächen wiederholt. Zwar befinden sich die Mitarbeiter des
Nationalparkamtes noch in der
Auswertung der Daten, doch schon jetzt lässt sich sagen, dass im
Nationalpark so seltene Arten wie Zwergschnäpper, Hohltaube,
Waldschnepfe und Sperbergrasmücke zu Hause sind.
presseportal.de - 19.
Juni 2008
Texel: 3.000 Wildgänse mit Gas getötet - Kadaver nach
Deutschland verkauft?
Auf der niederländischen Nordseeinsel Texel haben
Behörden in den letzten Tagen Tausende Wildgänse von einer Firma
einfangen und anschließend mit Kohlendioxid vergasen lassen.
Wie Beobachter des Bonner
Komitee gegen den Vogelmord und der Vereinigung Faunabescherming
mitteilen, wurden in den letzten zwei Wochen von Mitarbeitern der Firma
"Duke Faunabeheer" bei 6 Fangaktionen etwa 3.000 Tiere
zusammengetrieben, in LKWs verladen und an einen unbekannten Ort
verfrachtet. In Deutschland sorgen indes Berichte für Wirbel, nach
denen die auf Texel getöteten Gänse an eine deutsche Schlachterei
weiterverkauft worden sind. Die Tageszeitung "Leeuwarder Courant"
berichtete in ihrer Ausgabe vom Dienstag, dass die toten Tiere nach
Deutschland transportiert und dort u.a. zu Gänseleberpastete
verarbeitet werden sollen. Als Grund für die Tötungen im Wattenmeer
führt die zuständige Provinz
Noord-Holland sog. Fraßschäden an, die fressende Graugänse auf
landwirtschaftlichen Kulturen angerichtet hätten. Im letzten Jahr sei
dadurch auf Texel ein Schaden von rund 90.000 Euro entstanden. Um den
betroffenen Bauern zu helfen, sollen in diesem Sommer insgesamt rund
6.000 Grau-, Bläss- und Nonnengänse eingefangen und getötet werden.
presseportal.de
- 24. Juni 2008
Walbeobachtung boomt in Lateinamerika - WDCS und IFAW
präsentieren nachhaltige Alternativen zum Walfang auf der
Walfangkonferenz
Die steigende Popularität von "whale watching" in Lateinamerika hat in
den vergangenen 15 Jahren zu einer Vervierfachung der direkten
Einnahmen durch Walbeobachtungen geführt. Zählt man neben den
Ticketpreisen auch die Ausgaben der Touristen im Umfeld der Bootstouren
hinzu, ergibt sich sogar eine Steigerung um das achtfache auf knapp 280
Mio. US Dollar oder knapp 180 Mio EUR im letzten Beobachtungsjahr 2006.
Dies verdeutlicht die enorme ökonomische Bedeutung dieser Industrie als
naturverträgliche Alternative zum Walfang. Nicht nur Buckelwale und
Delfine sondern auch Blauwale und Orcas können
rund um den Kontinent beobachtet werden. Rund 64 Wal- und Delfinarten -
das sind 75% der 86 bekannten Waltierarten - tummeln sich in den
Gewässern um Lateinamerika und können von den Walbeobachtungstouren
aufgesucht werden.
pressetext.de - 19.
Juni 2008
Vögeln
und Meeressäugern bleibt nur mehr Junkfood - Überfischung raubt auch
Tieren die beste Nahrung
Die weltweite Überfischung und die
Auswirkungen des Klimawandels setzen eine Reihe von Tieren, die im und
am Meer leben, einer einseitigen Diät aus. Statt der für sie wertvollen
Nahrungsquelle bleibt ihnen praktisch nur noch "Junkfood." Zu diesem
Schluss kommen Forscher der Universität von Stockholm. Das Ergebnis
sind abgemagerte Vögel, berichtet das Wissenschaftsmagazin New
Scientist in seiner Online-Ausgabe. Räuberische Fische wie etwa der
Dorsch sind durch die nicht nachhaltige
Fischerei praktisch aus den Meeren verschwunden, dafür haben sich ihre
Beutetiere wie etwa Sprotten stark vermehrt. Sprotten sind als Nahrung
für Seevögel aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts nur ein magerer
Ersatz. Die Biologen um Henrik Österblom argumentieren, dass das
schlechte Nahrungsangebot für Raubvögel und Meeressäuger zu einem
rapiden Gewichtsverlust der Räuber führt, da ihnen die notwendige
Energie fehlt.
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Weitere Infos |
Das Magazin des Europäischen Parlaments widmet eine Ausgabe dem
"grünen" Thema.
Green Week issue of The Parliament
http://www.dods.co.uk/images/parliament-pdfs/PM_268.pdf
Circus
wlz-fz.de - 23. Juni 2008
Weltberühmter Circus Barum gastiert vom 4. bis 6. Juli
in Frankenberg
Der weltberühmte Circus Barum kommt nach Frankenberg:
Vom 4. bis 6. Juli gastiert das Team um Direktor und Star-Dompteur Gerd
Siemoneit-Barum auf der Wehrweide - präsentiert von WLZ-FZ.
mittelbayerische.de
- 24. Juni 2008
Name gesucht: Kamel in Neumarkt geboren
Es schaut schon routiniert in die Kamera des Reporters, dabei wurde es
erst Montagnachmittag auf dem Neumarkter Festplatz geboren. Jetzt sucht
der Circus Voyage einen Namen für das kleine weiße Kamelbaby.
Vorschläge der Neumarkter sind willkommen, einzige Prämisse, so
Circus-Sprecherin Bettina Richter: "Es sollte orientalisch klingen."
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Neue Veröffentlichungen
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Der Fall Marlar
Das siebte Abenteuer von Kokolores & Co
von
Tobias Bungter

Kurzbeschreibung
von Amazon.de
Ganz Köln hält den Atem an, als bekannt wird, dass ein sibirischer
Tiger aus dem Zoo befreit wurde und unkontrolliert durch die Stadt
läuft. Nur durch die Hilfe des Katers Kokolores kann Puschkin wieder
eingefangen und Schlimmeres verhindert werden. Bald steht jedoch fest,
dass der Tiger nur eine Ablenkung war eigentlich ging es den
Einbrechern um Marlar, das Elefantenmädchen, das in derselben Nacht
verschwunden ist. Wird es ihnen gelingen, das Elefantenkind zu retten?
Besprechung:
Krimigeschichte für Kinder im Zoo Köln.
Heutige Kinder-Detekteien ziehen mit Handy, Sprühdose und
multikulturell auf Verbrecherjagd. Das tut dem Lesenspaß keinen
Abbruch, im Gegenteil. Der Tendenz zum Lokalkrimi - hier Köln - wird
ebenso Rechnung getragen wie aktuellen Begebenheiten, nicht nur im
Kölner Zoo. Auch wenn nicht zu viel verraten werden soll: Zum Ende hin
wird der Fall immer mysteriöser, gar verworren, und erhält einen
gehörigen Schuß Harry Potter und James Bond verpaßt. Vielleicht etwas
zu dick aufgetragen. Doch wer als Kind Enid Blyton oder - je
nach Generation - TKKG geliebt hat, wird Kindern/Enkeln diese Buchreihe
gerne schenken und selbstseinen Spaß dran haben.
Gebundene Ausgabe, 186 Seiten, Kiepenheuer & Witsch März 2008
9,95 Euro über Amazon.de
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"Dauerwerbung
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Abenteuer Zoo
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Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
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978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Wald und Wild in
Mecklenburg-Vorpommern und der TU Dresden veranstaltet die Deutsche
Wildtier Stiftung am 29. und 30. August 2008 ihr
4. Rotwildsymposium.
Informationen zu Programm, Tagungsort und ein Anmeldeformular finden
Sie auf unserer Internetseite www.rothirsch.org.
Gesellschaft
für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Die GTO folgt einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo, dem
Senkenberg-Museum und der
Universität.
19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE
AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
Application: Please send your name, mailing address, email address and
information about your collector’s preferences directly to me. All
applications and any other questions you may have please email to: Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl
Ausstellungen
lifepr.de
- 24. Juni 2008
Zoologische Sammlung: Tierwelt des Meeres - Blick in
den Ausstellungsraum im Erdgeschoss des Zoologischen Instituts
Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock lädt ein zur
Eröffnung einer weiteren Sonderausstellung mit dem Thema "Tierwelt des
Meeres" im Erdgeschoss des Instituts für Zoologie am Universitätsplatz
2, am Mittwoch, dem 25. Juni 2008, um 18:15 nach dem Vortrag in den
"Vorweisungen". Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftswerk des Instituts
zusammen mit dem unlängst neu gegründeten Förderverein für die
Zoologische Sammlung. Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 17:00
geöffnet, Eintritt
frei.
maerkischeallgemeine.de
- 25. Juni 2008
SAMMLUNG:
Die heimische Tierwelt im Blick - Mit einer naturkundlichen Ausstellung
hat sich der Ex-Revierförster Karl-Heinz Jaensch einen Lebenstraum
erfüllt
Noch fehlt das Schild am Tor des Grundstücks, auf dem sich die
naturkundliche Ausstellung von Karl-Heinz Jaensch befindet. Aber
geplant sei dies bereits in den nächsten Tagen. Dann will der
pensionierte Revierförster gern interessierte Gäste durch seine
Sammlung in der Zechlinerhütter Waldstraße 2 führen. Was die Gäste dann
in der Ausstellung zu sehen bekommen, ist weit und
breit einmalig. In zahlreichen Vitrinen hat der diplomierte
Forst-Ingenieur die unterschiedlichsten Säugetierarten, Vögel, Fische,
Lurche, Schlangen und Amphibien ausgestellt, die es in der Gegend um
Zechlinerhütte, aber auch darüber hinaus in der Mark Brandenburg, gibt.
Selbst Falter, Schwärmer, Schmetterlinge, Käfer, Schnecken, Spinnen,
Libellen und Wanzen fehlen nicht in der Ausstellung.
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Stellenanzeigen
Allwetterzoo Münster
Der Allwetterzoo Münster sucht zum nächstmöglichen
Termin eine
Zooinspektorin bzw. einen Zooinspektor.
Der Allwetterzoo Münster hält auf 23 ha über 3.000 Tiere
in rund 300 Arten, die von 44 Tierpflegern versorgt werden. Begehbare
Tieranlagen, interaktive Angebote wie Elefantenfütterung oder
Pinguinmarsch,
Veranstaltungen bei und mit Tieren und ein optimaler Besucherservice
haben das
Berufsprofil der Tierpfleger/-innen verändert und den Aufgabenbereich
des
Inspektors / der Inspektorin erweitert.
Die Zooinspektorin bzw. der Zooinspektor ist im
Wesentlichen zuständig für:
- die Diensteinteilung der Tierpflegerinnen und
Tierpfleger und der Auszubildenden,
- die Organisation der Lehrausbildung in der Tierpflege,
- die Koordination zwischen den Revieren, der Handwerks-
und der Gartenabteilung sowie
- die Ordnung und Sauberkeit in den Besucherbereichen.
Wir erwarten von der neuen Zooinspektorin bzw. dem neuen
Zooinspektor vor allem:
- Erfahrung in der Tierpflege,
- Organisationstalent,
- soziale Kompetenz,
- technische und gärtnerische Grundkenntnisse,
- sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit sowie
- Teamfähigkeit.
Die Vergütung erfolgt nach Haustarif. Bewerbungen sind
an die Personalabteilung im Allwetterzoo Münster, Sentruper Str. 315,
48161
Münster zu richten.
Tel.: 0251/8904-0, Fax: 0251/8904-130, e-Mail: info@allwetterzoo.de
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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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quotenmeter.de
- 23. Juni 2008
ProSieben
startet den "Comedy Zoo"
Das TV-Format "Comedy Zoo" wird derzeit von
Stampfwerk und der hauseigenen Firma RedSeven Entertainment
hergestellt. Darin übernehmen Comedians und Promis einen Tag lang die
Arbeit von Tierpflegern in einem Zoo. Natürlich werden sie dabei von
professionellen Pflegern unterstützt. Laut ProSieben-Sprecherin Tina
Land sind unter anderem "Ich bin ein
Star - Holt mich hier raus"-Gewinner Ross Antony, das Model Gina-Lisa
und Moderatorin Gülcan dabei. Einen genauen Sendetermin gibt es für
"Comedy Zoo" noch nicht, aber man peilt die Hauptsendezeit an.
abendzeitung.de
- 23. Juni 2008
"Kein
Klischee, bei uns ist die Doofheit echt"
Gülcan, Collien und Sarah - ProSieben setzt auf völlig ironiefreie
Celebrity-Doku-Soaps; mit Tieren. Nach dem Vorbild der US-Serie "The
Simple Life" geht es mit Mist weiter, also Kuhmist, denn "Gülcan und
Collien ziehen aufs Land". Andere "Prominente" dürfen in den
"Comedy-Zoo", leider als Pfleger. Das ist der Stoff aus dem Kalkofes
"Mattscheiben"-(Alb)träume sind, die heute um 23.15 Uhr auf den
Bildschirm zurückkommen.
mz-web.de - 22. Juni
2008
Für Ross erfüllt sich Kindheitstraum
Gülcan, die im Sommer letzten Jahres ihrem Freund Sebastian Kamps vor
einem Millionen-TV-Publikum das Ja-Wort gegeben hatte, ist eine von
insgesamt 24 Prominenten, darunter auch Dirk Bach, die sich im Zuge der
Dreharbeiten zu "Comedy Zoo", so der vorläufige Arbeitstitel, als
Tierpfleger beweisen müssen. Zehn deutsche Zoos sind Schauplatz der
achtteiligen Pro 7-Serie, die am 12. August um 21.15 Uhr auf Sendung
gehen wird. Bereits im vergangenen Jahr habe sich die Stampfwerk
Medienproduktions- und -vermarktungs-GmbH an den Aschersleber Zoo
gewandt, ob dieser bereit wäre, mitzuwirken. "Wir wären dämlich, hätten
wir 'Nein' gesagt", erklärte sich Reisky damals spontan dazu bereit.
volksstimme.de
- 19. Juni 2008
Dreharbeiten von Pro 7 im Zoo Aschersleben /
Dschungelcamp-Sieger Ross Antony als Tierpfleger:
Der Dschungelkönig erobert den Zoo: Ross Antony stand gestern
für
die
neue Pro-7-Produktion " Comedy-Zoo " im Zoo Aschersleben vor der Kamera
- beim Ausmisten, Füttern und Kuscheln. Denn in der Sendung schlüpft
der
softe Dschungelcamp-Sieger für einen Tag in die Rolle des Tierpflegers.
" Ich liebe Tiere über alles ", schwärmte der 33-Jährige. Deshalb freue
er sich sehr, bei dem Projekt dabei zu sein. Neben Ross Antony
versuchen sich in " Comedy-Zoo " 23 weitere
Prominente als Tierpfleger, darunter Top-Model Gina-Lisa,
Fernsehmoderatorin Gülcan und Comedian Dirk Bach. Die erste von acht
Folgen wird am 12. August um 21.15 Uhr ausgestrahlt. In der Sendung
erhalten die Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen von Zoos aus
ganz Deutschland.
presseportal.de
- 24. Juni 2008
Der
Bär ist (wieder) los! Sat.1 dreht das Movie "Eine bärenstarke Liebe"
(AT) mit Muriel Baumeister, Pasquale Aleardi und Braunbär Bennie u. a.
vor beeindruckender Schweizer Bergkulisse
Als ein freilaufender Bär ein paar nichts ahnende
Wandertouristen aufschreckt, wird die gesamte Dorfgemeinschaft in helle
Aufregung versetzt. Die Berliner Biologin Paula Kreuzer (Muriel
Baumeister) wird gerufen, um einzuschätzen, wie gefährlich das Tier
wirklich ist. In der Schweiz angekommen, trifft Paula auf den
faszinierenden Großwildjäger Beat Geser (Pasquale Aleardi), der - wie
die lokalen Bauern - nur ein Ziel verfolgt: Den Abschuss des Bären.
Auf der anderen Seite stehen die
Tierschützer und die Hoteliers der Region, für die Bär "Bennie" im
Mittelpunkt einer Naturschutzinitiative steht.
Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende März ging es ins
Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im Schwarzwaldzoo in
Waldkirch geplant.
Wochentägliche
Sendungen:
Mo-Fr,
10:05 BR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh.)
Mo-Fr, 12:00 ARTE, Planet Erde
Mo-Fr, 12:50 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Neuwied (Wh.)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (40 neue Folgen aus
Duisburg)
Mo-Mi 16:10 ARD, Giraffe,
Erdmännchen & Co. (40 neue Folgen aus Frankfurt und Kronberg)
Do-Fr
16:10 ARD, Elefant,
Tiger & Co (Recycelte Folgen aus Leipzig)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere
& Doktoren, in dieser Woche u.a. im Loro Parque/Teneriffa
Mo-Fr, 17:05 RBB, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh.)
Mo, Di, 17:10 HR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh.)
Mi-Fr, 17:10 HR, Seehund, Puma & Co. (Bremerhaven, Jaderberg,
Friedrichskoog, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Panda, Gorilla & Co. (Zoos in Berlin, Wh.)
Einzelsendungen:
Do, 26.06.2008, 20:15, 3sat, Mensch - Gorilla!, 30 Jahre
Verhaltensforschung im Zoo Basel
Do, 26.06.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere
Do, 26.06.2008, 21:00, NDR, Wildes Masuren
Fr, 27.06.2008, 11:30, NDR, Schatzkammer Madagaskar
Fr, 27.06.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Wasserwelten
Fr, 27.06.2008, 15:15, RBB, Namibia - Im Etosha Nationalpark
Fr, 27.06.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah (Zoo Zürich)
Fr, 27.06.2008, 17:30, 3sat, Brasiliens fliegende Edelsteine, Kolibris
Fr, 27.06.2008, 19:30, ZDF dokukanal, ZDF Expedition, Einsatz im
Dschungel, Tipp!
Fr, 27.06.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 27.06.2008, 20:15, ZDF dokukanal, Rosie und die Nacktmulle
Fr, 27.06.2008, 21:00, RBB, Marderhunde - Vom Amur bis zur Elbe
Fr, 27.06.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Wiese
Sa, 28.06.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 28.06.2008, 10:20, SF 1, Markus Borner - Ein Leben für die Serengeti
Sa, 28.06.2008, 11:45, SF 1, Schimpansen - Wie unsere Verwandten
wirklich leben
Sa, 28.06.2008, 13:30, SWR, 3000 Meilen gegen den Strom - Rheinlachse
Sa, 28.06.2008, 15:05, SF 2, Phantome der Nacht, Afrikas unbekannte
Wildtiere
Sa, 28.06.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Tiere vor der Kamera - Der
Zauber des Kranichs
So, 29.06.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
So, 29.06.2008, 10:14, MDR, Gequältes Paradies, Das Naturreservat
Bosawas in Nicaragua
So, 29.06.2008, 13:45, MDR, Sturzflüge am Lilienstein, Wanderfalken in
der Sächsischen Schweiz
So, 29.06.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Angélique und ihre
Gorillas
So, 29.06.2008, 16:30, SF 1, Schimpansen - Wie unsere
Verwandten wirklich leben
So, 29.06.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Einsatz im Dschungel
So, 29.06.2008, 20:15, Super RTL, Haie - Jäger der Meere
So, 29.06.2008, 21:00, 3sat, Griechenland - der Garten der Götter
Mo, 30.06.2008, 11:30, NDR, Im Wald der fliegenden Edelsteine
Mo, 30.06.2008, 13:50, NDR, Expeditionen ins Tierreich, Rügen
Mo, 30.06.2008, 20:15, ARD, Das Abenteuer der Eisbärenkinder
Mo, 30.06.2008, 21:00, 3sat, Tölpel & Co., Die Tierwelt an der
Ostküste Schottlands
Di, 01.07.2008, 00:00, NDR, Hier Bio - Dort Tod, Vom Sterben des
Orang-Utans, Tipp!
Di, 01.07.2008, 01:20, SWR, Betrifft: der Klimaschock, Profiteure,
Kosten und Verlierer
Di, 01.07.2008, 11:30, NDR, Helgoland - Vogelparadies auf steilen
Klippen
Di, 01.07.2008, 13:30, WDR, Rheinische Auenblicke
Di, 01.07.2008, 18:15, NDR, Falkenaugen über Hamburg
Di, 01.07.2008, 20:15, WDR, Wildes China
Mi, 02.07.2008, 11:30, NDR, Wildes Neuseeland
Mi, 02.07.2008, 13:15, 3sat, Überleben in weißer Wildnis
Mi, 02.07.2008, 14:15, HR, Sulawesi, Bergland und Seen
Mi, 02.07.2008, 16:50, ARTE, Die Prärie - Das wilde Herz Amerikas
Mi, 02.07.2008, 18:30, Phoenix, Weltkulturerbe - Neusiedler See
Do, 03.07.2008, 08:15, SWR, 1000 Jahre überlebt, Die Biografie der Eiche
Do, 03.07.2008, 10:33, MDR, Abenteuer Zoo, Schnabeligel, Koalas und
Felsenkänguruhs - Beutelkinder in Adelaide
Do, 03.07.2008, 14:15, HR, Sulawesi, Tiefland und Korallenmeer
Do, 03.07.2008, 15:00, 3sat, Wombaz (Apenheul)
Do, 03.07.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Des Königs tiefe Seen, Natur im
Füssener Land
Do, 03.07.2008, 20:15, ORF 2, Wilde Alte Welt - Eine
Naturgeschichte Europas
Do, 03.07.2008, 20:15, 3sat, Kuba - Juwel der Karibik
Do, 03.07.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere
Fr, 04.07.2008, 11:30, NDR, Im Reich der Zwerge
Fr, 04.07.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Dschungelwelten
Fr, 04.07.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 04.07.2008, 20:15, DMAX, Süddeutsche Zeitung TV,
Tierische Einwanderer in Berlin
Fr, 04.07.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Siebenschläfer
Fr, 04.07.2008, 21:00, RBB, Abenteuer Zoo: Zuflucht am Victoriasee
Fr, 04.07.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Expeditionen ins Tierreich,
Abenteuer Nordsee
Fr, 04.07.2008, 22:15, Phoenix, Die Kraken vom Stromboli
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant,
Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholung der aktuellen Folge montags
10:53 Uhr im MDR, weitere Wh samstags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR,
sowie mittwochs 06:30 Uhr im NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholungen freitags 21:00, samstags 17:30 Uhr und sonntags 07:10
Uhr im HR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 14:30 vom BR und
sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags
11:15 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00,
mittwochs 15:00, donnerstags 19:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins
Plus wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird sonntags 12:30 Uhr im WDR
wiederholt;
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: die aktuelle Folge wird Dienstag bis
Samstag 18:00 Uhr von ZDF Doku wiederholt, weitere Wiederholungen
samstags 16:02 Uhr sowie sonntags ab 08:02 und ab 15:02 (je 2 Folgen)
von ZDF Info;
"Seehund, Puma & Co." aus Bremerhaven, Jaderberg und
Friedrichskoog: wird samstags ab 14:15 Uhr im SWR wiederholt (2 Folgen).
Freitag, 27. Juni 2008, 3Sat 18:30 "nano spezial": "Charles
Darwin und der Kampf um die Evolution"
Am 1. Juli 1858 hat Darwin seine Evolutionstheorie verkündet, die
besagt, dass sich in der Natur immer der Stärkere durchsetzt
beziehungsweise dasjenige Lebewesen, das sich am besten an seine
Umgebung anpasst. Zum 150. Jubiläum sendet "nano" eine
"spezial"-Ausgabe aus dem Phyletischen Museum der Universität Jena.
"nano" erzählt in mehreren Beiträgen die Geschichte des Charles Darwin
und seiner Forschung sowie seiner heute tätigen wissenschaftlichen
Erben und ihrer Forschungsprojekte.
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Heute nichts über Zoos,
trotz des neuen und angeblich großen Zoo-Tests von der
Zeitung mit dem stilisierten Himmelskörper als Logo, der schon in den
Spitzenplatzierungen für mich nicht nachvollziehbar ist.
Es ist Fußballeuropameisterschaft und heute ist Mittwoch, der
25.06.2008 am späten Nachmittag. Ich werde weder heute nach 20.45 Uhr
noch am morgigen Morgen eine „Zookolumne“ mit aktuellem Bezug verfassen
können, denn egal was im heutigen Spiel passiert, hier in meiner
schönen Heimatstadt wird mit ausgiebigen Freudenbekundungen zu rechnen
sein, wer nun auch gewinnen mag. Böllerschüsse abfeuernde, Autohupen
betätigende und fahnenschwenkende Hominiden werden das Bild der Stadt
für Stunden bestimmen und das zivile Leben lahm legen und denen den
Schlaf rauben, die sich zwar die EM-Spiele anschauen, dabei auch ein
bißchen mitfiebern, danach aber nicht die absolute Notwendigkeit sehen,
sofort zum Kurfürstendamm eilen zu müssen, um dort kollektive
Glückseeligkeit zu verbreiten.
Schon heute im Laufe des Tages war an normales Stadtleben nicht mehr zu
denken, weil scheinbar die gesammelte Politprominenz der
Bundeshauptstadt noch schnell zum Flughafen Tegel eskortiert werden
musste, um den nächsten Flieger nach Basel nehmen zu können. Daß dabei
die Normalbürger von motorradfahrenden Grünlingen, die blau blinkende
Knödel auf Stangen an ihren Maschinen befestigt haben, gezwungen
werden, den halben Tag in Staus zu verbringen, ist ein Ärgernis, das
für mich eigentlich keines ist, denn mein Fahrrad lässt sich davon
nicht beeindrucken. Man möchte nur nicht gerade in einem solchen Moment
einen medizinischen Notfall erleiden, denn andere Fahrzeuge mit
Blaulicht kommen gegen das Blaulicht der, ach so wichtigen, Politiker
leider nicht an und so stehen Krankenwagen mit lebensbedrohten
Fahrgästen ebenso im Stau, wie die noch Gesunden. Es ist höchst
bedrückend mitzuerleben, wie ein solcher Notarztwagen minutenlang unter
Sirenengeheul versucht aus der staustehenden Blechlawine wieder
herauszukommen, nur um dann irgendwann an Ort und Stelle zu verharren
und das Martinshorn abzustellen. Ich möchte mir nicht ausmalen, was in
diesem Krankenwagen in diesem Moment passiert ist.
Unter „Fußball ist unser Leben“ habe ich bislang etwas anderes
verstanden.
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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