E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
http://www.zoopresseschau.info
Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Annette Kloevekorn
   Jonas Kuppler
   Dr. Christian Remenyi
   Lea Schmitz
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

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Ausgabe 427 vom 19. Juni 2008

Liebe Leser,

ich bin ja mal gespannt, wie lange Domeus diese Woche braucht, die Zoopresseschau zu verteilen. Wenn es überhaupt stattfindet - das Problem von letzter Woche mit der Ablehnung des Versandes ist nämlich nicht nur nicht gelöst, trotz täglicher Nachfrage bei verschiedenen Supportadressen gab es bis heute keine einzige Antwort: Domeus verweigert uns jegliche Hilfe. Der Umzug zu einem anderen Versand-Provider würde aber auch nicht viel bringen, denn neben dem nicht unbeträchtlichen Aufwand bliebe dann sicherlich bei einem Viertel aller Abonnenten die Zoopresseschau erstmal wieder im Filter hängen. Wenn wir eine Veränderung machen (müssen), dann wäre es folgerichtig, unabhängig zu werden und auf dem eigenen Server ein Versandsystem einzurichten - sollte einer unserer Leser mit so etwas Erfahrung haben und bereit sein, uns dabei zu unterstützen, würde uns das sehr freuen. Und alle anderen Leser auch, denn dann wäre der halbjährliche Ärger mit Domeus endlich vorbei.

Newsletter sind komplizierte Veröffentlichungen, zumindest wenn man die rechtlichen Bestimmungen ernst nimmt. Leider tun das nicht alle. Vielleicht erhalten auch Sie seit einen halben Jahr einen kommerziellen, US-amerikanischen Zoo-Newsletter, schön bunt mit wenig Nährwert (wie man es von US-Zoozeitschriften leider gewohnt ist). Und vielleicht haben Sie sich gewundert, wie sie auf den Vorteiler gekommen sind. Nachdem ich diesen Newsletter gleich ein Dutzend Mal an verschiedene Adressen erhielt - natürlich auch, ohne ihn je abonniert zu haben - habe ich da mal nachgeforscht. Mehrfache Beschwerden hatten zwar über Monate keinen Erfolg, doch hat der Betreiber zugegeben, daß er massenweise Zoo-E-Mail-Adressen auf den Verteiler gesetzt und sogar Zoomitarbeiter um Übermittlung von Adressen gebeten habe! Entfernen würde er sie aber nicht...
Sein Newsletter hat keine Abmeldefunktion, kein Impressum, und auf der zugehörigen Website können Sie ohne Bestätigung und ohne Verifikations-E-Mail jede beliebige Adresse als Abonnent anmelden. Das ist nicht nur unprofessionell, sondern unzulässig auch nach US-Recht und eindeutiges Spamming. Also, wenn Sie diesen Newslettter auch unerwünscht erhalten sollten, beschweren Sie sich, und liefern Sie nicht womöglich auch noch Inhalte: Sie machen sich nur bei anderen unbeliebt und beteiligen sich an einer Veröffentlichung, die nach deutschem und EU-Recht rechtswidrig ist.

Dirk Petzold
Inhaltsverzeichnis
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Jahr des Frosches
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


Aquazoo Düsseldorf, 18.06.2008
Ein großer Sprung vorwärts für die Frösche - Fachseminar mit internationaler Beteiligung im Aquazoo

Seit einigen Jahren beobachten Wissenschaftler weltweit einen dramatischen Rückgang der Amphibienbestände. Etwa ein Drittel der bekannten 6.300 verschiedenen Arten ist als vom Aussterben bedroht einzustufen. Deshalb wurde die globale Kampagne Amphibian Ark gestartet und das Jahr 2008 zum Jahr der Frösche ausgerufen. Die Öffentlichkeit soll auf das drastische Amphibiensterben aufmerksam gemacht werden. Mit seiner langjährigen Haltungs- und Zuchterfahrung, sowie durch finanzielle Förderung durch die Landeshautstadt Düsseldorf ist der Aquazoo an dieser Kampagne mit einem langjährigen Zuchtprogramm und verschiedenen Veranstaltungen beteiligt. Jüngst wurde das geplante Amphibienzentrum Aquazoo Düsseldorf vorgestellt und das Projekt trägt bereits erste Früchte: Am vergangenen Wochenende fand im Aquazoo ein Amphibienseminar statt. Unter der Schirmherrschaft des Weltzooverbandes (WAZA) tagten rund 30 Amphibienspezialisten, um über die Zukunft der Amphibienzuchten in den Zoologischen Gärten zu beraten. Die aus Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz angereisten Fachleute entschieden über die bevorstehende Koordination der Amphibienzuchten und legten für acht erste Projekte den Grundstein. So werden beispielsweise zukünftig die Zuchtbemühungen für den Vietnamesischen Moosfrosch (Theloderma corticale) von Düsseldorf aus koordiniert. Und als hätten es die Moosfrösche geahnt, legten diese, obwohl sie erst seit zwei Wochen in der Ausstellung des Aquazoos zu bewundern sind, ihre ersten Eier ab. Besucher können nun erstmals die spannende Entwicklung vom Laich über die Kaulquappen und deren anschließende Metamorphose bis hin zum fertigen Jungmoosfrosch miterleben. Des Weiteren informieren sich seit Beginn diesen Jahres große und kleine Besucher im Aquazoo über die weltweite Amphibienkrise und lernen auf spannende Art und Weise, wie faszinierend und wichtig diese Tiergruppe ist. So steht beispielsweise in diesem Jahr die Treppenhausgalerie ganz im Zeichen der Amphibien. Während des erfolgreich verlaufenen Amphibienseminars wurde hier die neue Ausstellung erstmals der Öffentlichkeit und dem anwesenden Fachpublikum präsentiert. Im Rahmen einer kleinen Fotoshow sind Porträts einiger der im Aquazoo lebenden Amphibien zu sehen und erinnern zum Abschluss des Rundgangs an diese schützenswerte Tiergruppe.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 09.06.2008
Wie viel Frösche hat das Land - Froschexkursion in das Oberlausitzer Teichgebiet zum 10. GEO Tag der Artenvielfalt am 14. Juni 2008

Treffpunkt: 14.06. 2008 um 20.00 Uhr am Wasserturm in Kreba- Neudorf Ausrüstung: festes Schuhwerk, Taschenlampe (evtl. Kopflampe), Mückenschutz, Regenbekleidung Länge der Exkursion: 5 10 km Ende der Exkursion: 24.00 Uhr Einmal im Jahr lädt das Hamburger Reportagemagazin GEO zur Expedition in die heimische Natur. Ziel des GEO- Tages der Artenvielfalt ist eine Bestandsaufnahme unserer unmittelbaren Umwelt: Was wächst und gedeiht eigentlich in hiesigen Breiten? Dabei zählt nicht der Rekord. Vielmehr geht es um das Erlebnis in der Natur mit Tieren und Pflanzen und darum, uns selbst immer wieder bewusst zu machen, wie sich die Artenvielfalt vor unsere Haustüre entwickelt. Vor dem Hintergrund der Vertragsstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt in Bonn ist das Thema brisanter denn je. Wie viel Tiere und Pflanzen braucht eigentlich unsere Welt ? Im Jahr des Frosches 2008 hat der Naturschutz-Tierpark Görlitz das Thema etwas eingegrenzt: Wie viel Frösche braucht das Land und wie viele sind noch da? Unter diesem Motto startet unter der Leitung von Dr. Axel Gebauer eine Exkursion um die Teiche bei Kreba Neudorf. Sie führt uns an Stellen, wo die Wege der Frösche die der Menschen kreuzen. Diese Kreuzungen sind bedrohlich für die eher unscheinbaren, versteckt lebenden aber nicht zu überhörenden Tiere. Wie es den Fröschen bei uns vor der Haustür geht, warum wir sie nicht vergessen sollten und das man die kleinen Fliegenfänger durchaus lieben kann, erlebt man während dieser Exkursion. Auf den kleinen Laubfrosch, den einzigen Kletterkünstler unserer Region und Frosch des Jahres 2008 wird dabei besonderer Wert gelegt. Die Wanderung zu Laubfrosch, Grünfrosch und Co startet um 20.00 Uhr am Wasserturm in Kreba Neudorf und führt 5 bis 10 km um die Teiche. Mit festem Schuhwerk, einer Taschenlampe, am besten einer Kopflampe, Mückenschutz und evtl. Regenbekleidung ist man für diese Exkursion bestens gerüstet.

Vogelpark Herborn, 06.06.2008
Vogelpark Herborn im Hörfunk und Fersehen:

Derzeit steht der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf besonders im Blickpunkt von Hörfunk und Fernsehen. Bereits am Donnerstagabend und somit am Tag der Dreharbeiten gesendet wurde in der Sendung Alle Wetter des Hessenfernsehens ein von der TV-Journalistin Anja Appel aufgezeichneter Beitrag über die in dem Herborner Naturerlebniszentrum gepflegten einheimischen Kriechtiere und Lurche. Das Vogelparkteam hofft ebenso wie die Alle Wetter - Redaktion, dass dieser Beitrag dazu beiträgt, dass das von der Welt-Zoogemeinschaft zugunsten der hochgradig von der Ausrottung bedrohten Frösche und Salamander durchgeführte Projekt Amphibienarche breite Unterstützung findet.

spiegel.de - 13. Juni 2008
AMPHIBIEN-GENBANK - Artenschutz on the rocks
Jeder dritten Amphibienart droht das Aussterben. Wissenschaftler gehen nun ungewöhnliche Wege, um dem Artenschwund vorzubeugen: Sie wollen Amphibienspermien einfrieren, um damit die bedrohten Arten in der Zukunft neu züchten zu können. Umweltverschmutzung, schwindende Lebensräume und Klimawandel machen allen Lebewesen zu schaffen. Bei Frosch, Kröte und Molch kommt noch eine seltene und tödliche Infektionskrankheit hinzu, die erst kürzlich identifiziert wurde: die Pilzerkrankung Chytridiomycosis. "Dieser Pilz verursacht eine Sterberate bis zu 100 Prozent in vielen Populationen", sagte Nabil Mansour von der Universität Salzburg. Der Bedarf wäre groß: 2000 Amphibienarten sind vom Aussterben bedroht. Zu viele: "Die Spermien von allen diesen Arten einzufrieren ist vorerst sicher unmöglich", sagt Mansour. Man wolle zunächst mit den heimischen Arten beginnen.

wien.orf.at - 13. Juni 2008
Tierschutz im Schönbrunner Zoo
Um auf Tierschutz und artgerechte Haltung aufmerksam zu machen, finden im Tiergarten Schönbrunn am 22. und 23. Juni die Tierschutzaktionstage statt. wien.ORF.at verlost Eintrittskarten für den Zoo. "Wildtiere sehen uns an" - so heißt das Motto der diesjährigen Tierschutzaktionstage am 22. und 23. Juni im Tiergarten Schönbrunn.Während der Tierschutztage in Schönbrunn, die in Kooperation mit dem Veterinäramt der Stadt Wien veranstaltet werden, geht es verstärkt um Amphibien. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Kinder und Tierschutz. Die Besucher des Tiergartens können an beiden Tagen Spannendes und Wissenswertes zu Wildtieren und Tierschutz erfahren.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

echo-muenster.de - 16. Juni 2008
Betreff: "Schließung des Delfinariums Münster"
"Schließung des Delfinariums im Allwetterzoo Münster" steht als Betreff über einem Schreiben, mit dem sich am 2. Juni das "Wal- und Delfinschutz-Forum" (WDSF) ans Delfinarium, den Zoo, an Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann sowie an die drei Bürgermeister der Stadt wandte. Inzwischen hat zu diesem Schreiben der Aufsichtsrat der Westfälischen Zoologischen Garten Münster GmbH getagt, und auch der Dezernent für Soziales, Integration, Gesundheit, Umwelt - und Verbraucherschutz, Stadtrat Thomas Paal, hat dem Vorsitzenden des WDSF, Jürgen Ortmüller, geantwortet. Fazit aller Schreiben und Sitzungen: Münsters Delfinarium wird auf der Grundlage gültiger Betriebsgenehmigungen betrieben. Das WDSF lehnt generell die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft und speziell die Delfin-Shows ab. Man habe sich im Vorfeld mit den Bilanzdaten des Allwetterzoos und des Delfinariums befasst, schreibt Jürgen Ortmüller und beantragt im Übrigen Einblick in die "Überprüfung der Einhaltung der EU-Richtlinien bezüglich des Delfinarium". Die ihm Stadtrat Paal grundsätzlich zugesagt hat. Dabei ist Ortmüller gedanklich schon viel weiter: Er bietet nämlich an, mit seinem Partner - dem ehemaligen Fernsehtrainer von "Flipper, Richard O'Barry aus Miami - für eine Auswilderungsmöglichkeit der münsterschen drei Delfine sorgen zu können. Das allerdings bringt Delfin-Trainer Jörg Feldhoff aus dem Delfinarium in Münster in Rage. "Dieser Experte ist in den USA wegen Tierquälerei verurteilt worden", weil er Delfine, die er für die US-Navy auswildern sollte, "einfach in den Ozean gekippt" habe. "Wir haben hier ein ruhiges Gewissen!", betont Feldhoff, der sich aber betroffen zeigt von den Angriffen und unverhohlenen Drohungen des WDSF. "Da wird mit nachweislich falschen Behauptungen an die Emotionen der Menschen appelliert, wird auf der Gefühlsschiene gespielt". Münsters Delfinarium habe nichts zu verbergen, Genehmigungen seien rechtmäßig eingeholt und stets verlängert worden und auch der Besuch des Amtstierarztes als Reaktion auf den WDSF-Brief habe keinerlei Beanstandungen ergeben.

muensterschezeitung.de - 17. Juni 2008
Delfinarium im Visier
Drei Delfine sorgen dafür, dass Münsters Ratsmitglieder mit E-Mails bombardiert werden. Tierschützer verlangen, die Meeressäuger zu befreien - und das Delfinarium im Allwetterzoo zu schließen. Eine Kampagne, die zu Irritationen zwischen Zoo und Stadt geführt hat. Es begann vor zwei Wochen, als beim Delfinarium ein fünfseitiger Brief eintraf - mit Kopie an Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann. Darin erklärt ein "Wal- und Delfinschutz-Forum" (WDSF) aus Hagen, es werde "die Delfinhaltung in Münster nicht mehr akzeptieren". Die Tierschutz-Szene bereite derzeit "eine massive deutschlandweite Kampagne" vor. Ziel: die Schließung der Anlage im Zoo. Der Boykottaufruf werde ganz Münster treffen, behauptete der Vorsitzende Jürgen Ortmüller, prophezeite einen Imageverlust und den Ruin des Delfinariums. Bei der Auswilderung der drei dort lebenden Tiere helfe man gern, ansonsten "werden wir die anstehenden Proteste nicht verhindern können oder wollen". Für Zoo-Direktor Jörg Adler "ein Erpresserbrief", dem er aber keine große Bedeutung zumisst: Das WDSF sei klein und wenig schlagkräftig, sein Chef verbreite "eine Menge Quatsch". Viel besorgter ist er über das Antwortschreiben, das Umweltdezernent Thomas Paal dann an Ortmüller schickte: Das nennt der Zoo-Chef "abenteuerlich". Paal erklärt darin zum einen, dass das Delfinarium von der Stadt unabhängig sei, nur auf die Einhaltung der Vorschriften überprüft werde und hier keine Beanstandungen vorlägen. Zum anderen schreibt er: "Ich kann nachvollziehen, dass die Haltung von Delfinen kritisch diskutiert und hinterfragt wird." Die Stadt sei aber an rechtliche Vorgaben gebunden. Korrigieren wollte Paal seine Wortwahl nicht. Als das Thema aber gestern Abend im Umweltausschuss zur Sprache kam, stellte er klar: "Die Stadt steht ohne Einschränkung zum Delfinarium."

prcenter.de - 17. Juni 2008
Delfintherapie in Delfinarien verboten
Auf intensive Intervention des Wal- und Delfinschutz-Forums (WDSF), dass die Delfintherapie mit diesen Wildtieren nicht durchgeführt werden darf, teilte nun das Bundesumweltministerium (BUM) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) auf Anfrage der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert mit, dass eine kommerzielle Nutzung von Delfinen für die Delfintherapie nicht erlaubt ist. Rawert hatte sich bereits auf der öffentlichen Kundgebung des WDSF im Mai in Berlin am Brandenburger Tor im Namen der Regierungskoalition von der Delfintherapie und dem beabsichtigten Aus- bzw. Neubau der Delfinarien in Nürnberg und auf Rügen distanziert. Der WDSF-Vorsitzende Jürgen Ortmüller: "Damit ist die beabsichtigte Delfintherapie im Delfinarien Nürnberg mit den Wildtieren gestorben, zumal dort in den letzten zehn Jahren keine Nachzucht funktioniert hat. Der Neubau der sog. "Delfin-Lagune" für 24 Mill. Euro ist damit ebenfalls in Frage gestellt. Rügen wird seine Pläne für einen großen Delfinpark mit Delfintherapie ebenfalls einmotten müssen - und die ansässige Tourismusbranche wird es wegen der befürchteten Konkurrenz danken." Auch auf Druck der Tierschützer und des WDSF wird der Heide-Park Soltau in diesem Jahr seine Delfin-Show schließen. Das WDSF fordert die vollständige Schließung der von ursprünglich neun in Deutschland noch verbleibenden drei Delfinarien in Nürnberg, Münster und Duisburg. Das Delfinarium im Allwetterzoo Münster steht z.Zt. intensiv in der Kritik der Wal- und Delfinschützer.


fr-online.de - 12. Juni 2008
Frankfurter Zoo - Tanz im neuen Menschenaffenhaus
Endlich ist sie eröffnet, sagt Kulturdezernent Felix Semmelroth und spricht damit den meist gesagten Satz des Tages aus. Auch der Präsident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, Gerhard Kittscher, sagt ihn. Und der neue Zoodirektor Manfred Niekisch sowieso. Die Idee stammt noch von seinem Vor-Vor-Gänger Christian Schmidt, der natürlich auch gekommen ist, das fertige Werk zu bestaunen. Borgori-Wald. Bis zu 14 Meter hohen Regenwald-Landschaft mit Bäumen, Farnen, Funkien, Felsen, Wasserfällen, Seilen und Netzen zum Klettern für die Affen und über allem der Himmel, den nur das durchsichtige Spezialfoliendach für die Affen unerreichbar macht. Mitte Mai sind sie umgezogen. Das Wie war auch eine kleine Weltsensation, wie Kulturdezernent Semmelroth und Zoodirektor Niekisch erinnern. Ohne belastende und traumatisierende Betäubung. Einfach durch nen Gittergang rübergelaufen sind sie, von der alten in die neue Bleibe. Die Orang Utans haben sich sogar in Umzugskisten gesetzt und kutschieren lassen.

fr-online.de - 12. Juni 2008
Zoo Frankfurt - Neues Menschenaffenhaus eröffnet
Im Frankfurter Zoo können sich die Besucher jetzt unter die Affen mischen. "Das Unterhaltungsprogramm für euch ist eröffnet", rief Zoodirektor Manfred Niekisch den Gorillas, Orang-Utans und Bonobos zu, als er gemeinsam mit Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) die neue Attraktion des Zoos symbolisch mit einem Machetenschlag durch eine Liane eröffnete. "Die Affen freuen sich auf Sie", versicherte Niekisch den Gästen der Eröffnungsfeier im "Borgori-Wald".

echo-online.de - 12. Juni 2008
Frankfurt. Menschenaffenhaus mit Macheten-Hieb eröffnet
Mit einem Macheten-Hieb haben Frankfurts Zoodirektor Manfred Niekisch und Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) heute das neue Menschenaffenhaus im Zoo eröffnet. Symbolisch durchtrennten sie ein Absperrband aus einer Liane. Der für 14,5 Millionen Euro errichtete "Borgori-Wald" ist das neue Quartier für sieben Orang-Utans, sieben Gorillas und zwölf Bonobos und soll eine der Hauptattraktionen des Zoos werden.

sz-online.de - 13. Juni 2008
Hickhack um Altlasten: Da wird doch das Nashorn irre
Chemnitz. Im Herbst kaufte die Dresdner Firma Helion Park Prinz Georg GmbH das Diamantwerk in der Nevoigtstraße. Der Tierpark will für eine Nashornsavanne ein Stück vom Land abknapsen. Doch bis jetzt scheint man keinen Schritt weitergekommen zu sein. Stattdessen streitet sich die Alteigentümerin TLG mit der Stadt Chemnitz vor Gericht. "Wir haben geklagt, weil die Stadt Bodenuntersuchungen will, die wir für unnötig halten", sagt TLG-Sprecherin Edith Grether. Dabei ist die Hauptfrage: Wer zahlt die eigentliche Sanierung des verseuchten Galvanik-Geländes? Neu-Eigentümer Göran Grosse (37) setzte von Anfang an auf das Regierungspräsidium, das mit einer Förderung der Bodensanierung die kostspielige Angelegenheit übernehmen könnte. Der Haken: Sie ist daran gebunden, dass Arbeitsplätze entstehen. Nun strebt Grosse ein Treffen mit RP, Tierpark und Stadt an. Dort will man sich erst nach den anstehenden Diskussionen zum Haushalt 2009 zur Sache äußern.


ln-online.de - 14. Juni 2008
Kampf für den Vogelpark
Eigentlich hätte ihnen der 13. Juni vor 25 Jahren zu denken geben müssen. Kurz bevor Klaus Langfeldt und Massimo Menghini den Niendorfer Vogelpark übernahmen, zerstörte ein Blitzschlag Teile der Anlage. Doch schon damals ließen sich die beiden nicht entmutigen. Auch Dauerregen, überflutete Volieren und aufgeweichte Wege konnten ihren Enthusiasmus später nicht erschüttern. Gestern nun wurde das 25-jährige Jubiläum des mittlerweile sieben Hektar großen Areals mit einem bunten Programm für die ganze Familie gefeiert. Und wieder einmal zeigten die Niendorfer ihren besonderen Gemeinschaftssinn: Die Landfrauen verkauften Kuchen zugunsten der traditionsreichen Einrichtung, die Niendorfer Kleingärtner grillten und verkauften Würstchen, um Parkchef Klaus Langfeldt und sein zehnköpfiges Team zu unterstützen. Denn Brüssel wirft lange Schatten und EU-Richtlinien (wir berichteten), die von dem 2004 amtierenden Grünen-Umweltminister Klaus Müller für Schleswig-Holstein noch restriktiver ausgelegt wurden, bedeuten für Langfeldt erhebliche Investitionen von Mitteln, die er nicht hat. Langfeldt, der schon als Zweijähriger seine Liebe zu den Vögeln entdeckte und mit einer großen Gans im Arm fotografiert wurde, ist skeptisch: "Ich werde am 1. August 65 Jahre alt. Kredite von der Bank bekomme ich aufgrund meines Alters nicht mehr." Er hofft nun auf die Unterstützung von Gemeinde und Land. Auch ein Förderkreis soll zusätzliche Mittel in die Kasse bringen.


lizzy-online.de - 13. Juni 2008
Trauriger Abschied im Leipziger Zoo: Schwer kranke Elefantenkuh Rhani musste eingeschläfert werden
Der Zoo Leipzig musste heute von seinem ältesten Zoobewohner Abschied nehmen und die Elefantenkuh "Rhani" einschläfern. Die 55-jährige Grand Dame litt seit Jahren an Abszessen in den Füßen. In den vergangenen Wochen hat sich ihr Zustand allerdings derart dramatisch verschlechtert, dass intensivste veterinärmedizinische Behandlungen erforderlich waren, teilt der Zoo mit. Doch weder die tägliche Sohlenpflege des Pflegerteams noch die Versuche der Zootierärzte, die hartnäckigen Entzündungen zu kurieren, haben eine Heilungstendenz bewirkt. "Rhanis" Verhalten bestätigte die Diagnose. Das Tier bewegte sich kaum noch und lehnte sich häufig an, um einen ihrer entzündeten Hinterfüße zu entlasten.

dernewsticker.de - 13. Juni 2008
Leipziger Zoo schläfert 55 Jahre alten Elefanten ein
Tierärzte des Leipziger Zoos haben am Freitag die 55 Jahre alte Elefantendame Rhani eingeschläfert. In den vergangenen Tagen habe sich der Zustand von Rhani extrem verschlechtert und die Ärzte hätten keine therapeutischen Alternativen mehr gesehen.

boennigheimerzeitung.de - 14. Juni 2008
Abschied von Elefantenkuh Rhani
Der Zoo Leipzig (Sachsen) hat gestern gleich zwei Bewohner verloren: die 55 Jahre alte Elefantenkuh Rhani und ein fünf Tage altes Tigerbaby. Tierärzte schläferten Rhani nach wochenlangen, qualvollen Schmerzen wegen ihrer entzündeten Füße ein. Dies sei eine "besonders schwierige Entscheidung gewesen", sagte Zoochef Jörg Junhold. Einige Minuten später fanden Pfleger das noch namenlose Amurtiger-Junge tot im Gehege der Taiga-Tiger. Es habe kaum getrunken; die Mutter hatte es verstoßen.

sz-online.de - 14. Juni 2008
Leipzig: Zoo schläfert Elefantendame Rhani ein - auch Tigerbaby tot
Große Trauer im Leipziger Zoo: Gestern nahmen die Pfleger Abschied vom ältesten Bewohner ihres Tierparks, der 55-jährigen Elefantendame Rhani. Wegen ihrer Altersschwäche und schwerer Abzesse an den Füßen wurde sie eingeschläfert. Zu allem Kummer starb auch noch das am Sonntag geborene Tigerbaby.

lvz-onlie.de - 15. Juni 2008
Elefantendame Rhani aus dem Leipziger Zoo eingeschläfert
Freitag der 13. war im Leipziger Zoo ein trauriger Tag: Nach langer schwerer Krankheit ist Elefantenkuh Rhani eingeschläfert worden. Das 55 Jahre alte Tier hatte seit Jahren an Abszessen in den Füßen, sagte Zoodirektor Jörg Junhold am Freitag in Leipzig. Für das 3626 Kilogramm schwere Tier sei das Stehen und Laufen am Ende trotz starker Schmerzmittel eine Qual gewesen. Rhani war 1953 in Indien in freier Wildbahn geboren worden. Seit September 1956 lebte sie im Leipziger Zoo.


baz.ch - 17. Juni 2008
Drama im Basler Zoo: Giraffe stranguliert sich selber
Der Basler Zoo trauert um die Giraffe Chakula: Das dreijährige Tier hat sich am Dienstagmittag selber an einem Seil stranguliert, das von einem Baum im Gehege hinunter hing. Am Seil waren Futter-Äste befestigt, wie der "Zolli" mitteilte. Besuchende meldeten dem Zoopersonal um 12.20 Uhr, dass sich Chakula im Seil verwickelt habe. Der Tierarzt rückte sofort an, konnte die Giraffe aber nicht mehr retten: Er schnitt das bereits am Boden liegende Tier mit einem Pfleger los, doch kurz darauf um 12.30 Uhr starb Chakula an den Folgen der Strangulation. Wie es zum tragischen Unfall kommen konnte, wird noch untersucht. Bei einem ähnlichen Unfall war im Kinderzoo Rapperswil ein wenige Monate altes Tier gestorben.


webjournal.ch - 17. Juni 2008
Seltene Giraffe im Basler Zoo tödlich verunglückt - War es Fahrlässigkeit, dass sich die Giraffenkuh Chakula selber strangulierte?
Unbegreiflich fahrlässig - wie konnte das nur geschehen? Die dreijährige Giraffenkuh Chakula strangulierte sich selbst an einem herabhängenden Seil in ihrem Gehege und starb trotz sofortiger tierärztlicher Hilfe. Wie der Zoo Basel am Dienstag, 17. Juni 2008, mitteilte, handelt es sich beim tödlich verunfallten Tier überdies um die sehr selten gehaltenen Massai-Giraffen! Zwar werden Futteräste seit rund zehn Jahren zur Beschäftigung der Tiere aufgehängt, schreibt der Zoo. Doch der genaue Hergang des Unfalls sei noch unklar. Der Zoo Basel bekräftigt, dass er den Vorfall genau untersuchen und falls nötig sofort Verbesserungen einleiten will. Noch dieses Jahr werde das Giraffengehege vergrössert und umgebaut.




Planung und Bau

glocalist.com - 18. Juni 2008
Die Faszination des Nahen - Am Wasser
Wien. Gestern präsentierten, zu ungewohnt später Stunde, Mag. Thumser (Henkel) und Dr. Schratter (Tiergarten Schönbrunn) den in Bau befindlichen neuen Naturerlebnispfad, daraus den Abschnitt "Am Wasser". Dieser wird von Persil (Henkel) co-gesponsert. Der Pfad wird aus drei Teilen bestehen: Wald, Wasser und Schilf. In drei Großaquarien wird man künftig die heimische Fischwelt bewundern können. Vom "Alpsee", über den "Fluss" in den "Altarm". Der damit verknüpfte Naturerlebnispfad wird rund um Wien die einzige und beste Gelegenheit darstellen, die Unterwasserwelt vor unserer Haustür kennen zu lernen. Der natürlichen Abfolge entsprechend repräsentiert das oberste Becken einen Alpensee, in dem Bachforellen, Seesaibling, Äschen und Aalrutten leben. Im daran anschließenden Fluss-Becken sind Huchen, Barben, Nasen, Rußnasen, Zander, Flussbarsche und Aitel zu sehen. Das dritte Teichaquarium ist einem Altarm in der Au gewidmet. Hier leben Welse, Hechte, Karpfen, Brachsen und andere Karpfenfische. Auch die Bepflanzung und die Gestaltung des Raums rund um die Teiche entspricht den verschiedenen Höhenlagen - sie reicht von der Alpenflora bis in die Schilfzone des Tieflandes.

cellesche-zeitung.de - 12. Juni 2008
Neues Konzept für den Wildpark Müden
Wüstenbussard Sally sitzt für das Foto entspannt auf der Faust von Falkner Thomas Wamser aus Bomlitz. Der Greifvogel wird am Sonntag, 15. Juni im Wildpark in Müden zu Gast sein. Es ist die erste Tierart, die unter der Leitung des neuen Chefs des Wild- und Abenteuerparks, Karl Neumann, zusätzlich gezeigt wird. "Langfristig kann der Park zu einer Außenstelle der Falknerei werden. Darüber muss aber noch geredet werden", sagte Neumann. Der 40-jährige Diplom Forstingenieur, der bis Juni den Wildpark in Nindorf in der Nordheide geleitet hat, kündigte bei seiner Konzeptvorstellung im Vorfeld der Flugschau einige Veränderungen an. Von seiner alten Arbeitsstätte wird er zum Beispiel den schon angekündigten Elch nach Müden holen. Zusätzlich möchte der Wildpark-Chef einige kleine Raubtiere aus Deutschland ansiedeln. "Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass wir Waschbären auf das Gelände bringen", sagte Neumann. Die könnten aus einer Auffangstation kommen. Möglich ist nach ersten Überlegungen auch die Einführung von Frettchen und Nerzen. Dabei soll aber laut Neumann nicht ein kleinteiliger Zoo entstehen. "Gerade die großen natürlichen Gehege, in denen die Besucher die Tiere beobachten können, sind sehr schön", sagt der Wildparkleiter. Die sollen nach seiner Meinung auf jeden Fall erhalten bleiben.




Aktionen

dernewsticker.de - 12. Juni 2008
Plakatkampagne mit Flocke soll Klimabewusstsein stärken
Nürnberg. Eine Plakatkampagne mit Eisbär Flocke soll das Klimabewusstsein der Franken stärken. Wie die Metropolregion Nürnberg am Donnerstag mitteilte, will man zusammen mit dem Tiergarten Nürnberg unter dem Motto "Klimaschutz beginnt vor Ort" verstärkt darauf aufmerksam machen, dass jeder etwas für den Klimaschutz tun kann. Ende Mai hatte der Direktor des UN-Umweltschutzprogramms UNEP, Achim Steiner, die Patenschaft für Flocke übernommen, als er vonseiten des Tiergartens eine "glaubwürdige Zusicherung erhielt, dass Flockes Klimaschutz-Botschaft durch Handeln untermauert" sei. Laut der Metropolregion würde bereits ein umfassendes Energiesparkonzept für den Tiergarten entwickelt.

morgenweb.de - 18. Juni 2008
Aktionstag: Samstag dreht sich alles um Artenvielfalt - Von Kraut bis Krabbeltier
Ein bisschen "versetzt" wird in Heidelberg der Tag der Artenvielfalt begangen: Während die bundesweite, von der Zeitschrift Geo initiierte Aktion bereits am vergangenen Wochenende lief, kann man sich in der Unistadt am Neckar nun Samstag, 21. Juni, mit der Vielfalt der Fauna und Flora beschäftigen. Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann zeigt unter dem Titel "Arche Zoo", wie sein Tiergarten die Artenvielfalt schützen hilft. Im Internet kann man sich anmelden zu den Exkursionen.

newsclick.de - 17. Juni 2008
BZ-Leser stimmten ab: Katinka, Vitali, Wladimir
Fast 1000 Leser haben sich gestern an der Abstimmung für die Namen der drei kleinen Tiger im Stöckheimer Zoo beteiligt. Die deutliche Mehrheit der Anrufer entschied sich für die Namen Katinka, Vitali und Wladimir für die Katze und die zwei Kater, die Vivien Wilde der Redaktion nach einem Aufruf zusandte.

newsclick.de - 16. Juni 2008
Drei kleine Tiger suchen ihre Namen
Heute können unserer Leser abstimmen, wie der Nachwuchs der sibirischen Großkatzen getauft werden soll. Die Wahl war schwer: Von den Leserinnen und Lesern unserer Zeitung kamen mehrere hundert Namensvorschläge für den Tiger-Nachwuchs im Zoo. Die Jury, Zoo-Tierärztin Anja Blankenburg, Zoo-Chef Uwe Wilhelm sowie Ann Claire Richter und Ernst-Johann Zauner aus unserer Redaktion, haben eine Vorauswahl getroffen. Unter den Anrufern werden zehn Familien-Jahreskarten für den Zoo Arche Noah im Braunschweiger Stadtteil Stöckheim verlost.

rp-online.de - 16. Juni 2008
Zoo: Andrang beim Patentag
Exakt 461 Paten hat der Krefelder Zoo - 350 meldeten sich für den Tag der Tierpaten am Samstag an. Sie nutzen ihn als Gelegenheit um mehr über ihre Patentiere zu erfahren und mit deren Pflegern zu sprechen.

svz.de - 13. Juni 2008
Radeln für die Affen im Zoo
Früh aufstehen müssen am Sonntag die Teilnehmer der 9. Zoo-Tour, einer Fahrradtour, die vom Zoo Rostock und vom Zoo Magdeburg organisiert wird. Schon um 3 Uhr schwingen sich die Marathon-Fahrer in Rostock auf ihre Räder und machen sich auf den Weg in Richtung Süden, denn die Strecke, die sie vor sich haben, ist weit. 325 Kilometer wollen die rund 120 Teilnehmer an diesem Tag gemeinsam in sechs Etappen zurücklegen. Dabei durchqueren sie drei Bundesländer - Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Die Zoo-Tour, die unter dem Motto "Schaffen für die Affen" steht, wird von verschiedenen Firmen gesponsert. Wie das Motto schon sagt, kommt der Erlös den Zoo-Affen zugute.

nnn.de - 16. Juni 2008
Mini-Bäcker für die Rostocker Affen
Kinder lieben Tiere und süße Plätzchen. Wenn die Kleinen beim Backen auch noch etwas für die Affen im Rostocker Zoo tun können, ist das doppelt gut. Das Team der Stadtbäckerei Junge hat sich dazu ein Projekt einfallen lassen. Der Erlös aus den Teilnahmegebühren geht an den Rostocker Zoo. Die Mitarbeiter des Bäckerei-Cafés in der Zentrale der Ostsee-Sparkasse am Vögenteich wollen helfen. "Der heutige Backkurs ist der Auftakt zu einer Reihe", erklärt Filialleiterin Anne Olda. "Spendenaktionen gehören zu unserer Betriebsphilosophie."

inar.de - 12. Juni 2008
Dritter Geburtstag von Shaina Pali: Der Zoo feiert sein Elefantenkind!
Berlin. Am Samstag, dem 14. Juni, um 11.00 Uhr wird es für Shaina Pali, dem Elefantenmädchen, auf der Freianlage eine kleinen Überraschung in Form eines Obstkorbes geben. So wollen die Elefantenpfleger den Geburtstag ihres prominenten Pfleglings begehen, der vor drei Jahren mit 145 Kilo auf die Welt kam und nun schon 1.480 Kilo wiegt. Mutter des Geburtstagskindes ist Pang Pha, die im Rahmen des Stadtjubiläums 1987 als Geschenk der thailändischen Regierung nach Berlin kam und von Rüdiger Pankow vom Kleinkind zu einer prächtigen Elefantenkuh aufgezogen wurde.

abendblatt.de - 17. Juni 2008
Schwarze Berge: Tag der Wisente
Der Wisent ist das Tier des Jahres 2008 - deswegen veranstaltet der Wildpark Schwarze Berge am Sonntag, 29. Juni - dem Tag des Endspiels der Fußball-Europameisterschaft im österreichischen Wien - einen "Tag des Wisents" im Natur-Erlebnis-Zentrum. Die Mitarbeiter des Natur-Erlebnis-Zentrums bieten anschauliche Führungen zur Herde und vermitteln Einblicke in die Lebensweise der größten europäischen Wildrinder. Bei einem Quiz können die Besucher dann ihr Wissen testen und den Abdruck eines Wisentfußes ausgießen.

rp-online.de - 16. Juni 2008
In die Wolle gekriegt
Im Klever Tiergarten fand gestern das traditionelle Schafschur-Fest statt. Es gab so einiges zu sehen und erleben: Die Besucher konnten professionell filzen und spinnen, Puppentheater anschauen und Ziegen streicheln. Neben den Tieren des Klever Tiergartens waren auch ein paar ganz besondere "Gäste" anwesend. Der Terra Zoo Rheinberg präsentierte nämlich einige seiner Tiere, die zum Streicheln zwar weniger gut geeignet waren, dafür aber faszinierend anzusehen. Ein echter Blickfang war zum Beispiel der afrikanische Tausendfüßer, aber auch die Riesenschnecken und eine waschechte Gottesanbeterin sorgten für Aufsehen.

hna.de - 16. Juni 2008
Eine Nacht in der Wildnis - Lapplandlager: Neue Attraktion im Tierpark bringt nordisches Leben näher
Sababurg. Eine neue Attraktion bietet jetzt der Tierpark Sababurg: Ein echtes Lapplandlager mit dem Namen Björnträsk (Birkensumpf), in dem Besucher eine Nacht oder ein Wochenende verbringen und dabei Handwerk und Kultur der skandinavischen Ureinwohner kennenlernen können. Es liegt abseits des Weges nahe der südwestlichen Tierparkmauer in einem Wäldchen beim Damwild-Streichelgehege, wo sich auch die Rentierweide befindet. Initiator Uwe Kunze (Vellmar), der das Lager eigenverantwortlich und unabhängig vom Tierpark mit seiner Frau betreibt, hat ein ganz besonderes Faible für Rentiere. "Lust auf Wildnis?" fragt Kunze und bietet pflanzenkundliche Führungen an, Geschichten am Lagerfeuer, Nahrung aus Wildpflanzen und Schlafen in Rentierfellen. Die Teilnehmer können Feuermachen auf verschiedene Arten, Stimmen des Waldes hören, Besuch von Waschbären bekommen und die nahen Wölfe heulen hören.

direkt-bielefeld.de - 16. Juni 2008
Jagdmusik im Heimat-Tierpark - Parkbank-Spende
Bielefeld. Am Sonntag, 22. Juni, lädt der Bläserchor ´Hubertus Bielefeld Land` zu einem Konzert ein. Zwischen 11 und 12 Uhr ertönen die Fürst- Pless- und Parforce-Hörner der zwölf Chormitglieder an verschiedenen Stellen im Tierpark Olderdissen. Treffpunkt ist der Innenhof. Der Eintritt ist frei. Zusätzlich zum Konzert spendet der Bläserchor dem Heimat-Tierpark Olderdissen eine Parkbank.

linie1-magazin.de - 15. Juni 2008
Geburtstagsfeier im Zoo - Viele Besucher gratulierten zum 40. Jubiläum
Der Zoo Kaiserslautern wird im Juni 40 Jahre alt. Heute feierten zahlreiche Besucherinnen und Besucher das Jubiläum. Am Jubiläumssonntag bot der Zoo ein familienfreundliches Programm, wie überhaupt die ganze Zooausrichtung geprägt ist. Dazu gehörten Kinderschminken, Luftballonkünstler, Stelzenläufe, eine Riesenrutsche, ein Ritterlager, Falknerei-Flugshow und Tierpräsentationen. Sehr engagiert sind auch die Zoofreunde, die am offiziellen Jubiläumssonntag die neue Vogelvoliere (rund 23.000 Euro-Kosten) als Geschenk an den Zoo übergeben haben. "Wir haben viele Sachen vor, die 2008 wichtig sind, nicht nur im Hinblick auf das Jubiläum. Wir werden das Aquarium im Warmhaus fertig stellen, das Nashornleguan-Terrarium muss fertig gestellt werden (vom Frankfurter Zoo bekommt der Zoo kostenlos Tiere zur Verfügung gestellt), die Vogelvoliere wird fertig werden und wir sind dabei, einen eigenen Internetauftritt für den Zoo (www.zoo-kaiserslautern.de) zu erstellen", erzählt Matthias Schmitt von den geplanten Neuerungen. "Auch der Reitparcours mit den zwei Mérens-Pferden Noria und Noisette soll fertig werden, damit wir geführte Reitevents auf diesen Kleinpferden anbieten können."




Nachwuchs

rp-online.de - 15. uni 2008
Schnulleralarm im Zoo - Hier kuschelt ein Seelöwchen mit seiner Familie
Zoowetter war es nicht direkt in München, aber wer sich am Freitag dennoch in den Tierpark Hellabrunn wagte, bekam etwas ganz besonderes zu sehen. Im Seelöwengehege wagte das allerjüngste Mitglied der Familie seine ersten - ja, wie bewegen sich Seelöwen eigentlich vorwärts? Schritte? Watschler? Robber? - und ließ sich beim Kuscheln mit den älteren Tieren beobachten. Das weibliche Jungtier wurde erst am 26. Mai geboren - so jung, dass es noch nicht einmal einen Namen hat.

haz.de - 17. Juni 2008
Die jungen Pelikane im Zoo - was heißt hier hässliche Entlein?
Im Zoo Hannover gibt es Nachwuchs. Es sind allerdings keine Eisbären- oder Elefantenbabys, sondern Pelikanküken, die am Dienstag präsentiert wurden. Die Pelikanküken Paul und Paula sind zwar noch ganz klein, posieren mit ihren sechs Wochen jedoch schon wie die Großen vor den Kameras. Immerhin haben die kleinen Stars schon Erfahrung gesammelt. Täglich treten sie in der Show "Tierische Rekorde" auf und watscheln über die Bühne, während ihr Pfleger Detlef Busse (52) alles Wissenswerte über die jungen Pelikane erzählt. Da ihre leiblichen Eltern die Eier nicht bebrüteten, mussten die Pfleger die verwaisten Eier in eine Brutmaschine legen und ihnen als Ersatzeltern die wichtigsten Dinge zum Überleben beibringen.

welt.de - 12. Juni 2008
Zebra-Fohlen Matts zeigt sich der Öffentlichkeit
Das Zebra-Fohlen Matts im Hamburger Tierpark Hagenbeck ist erstmals der Öffentlichkeit präsentiert worden. Noch ein wenig scheu sucht das nur wenige Wochen alte Jungtier stets die Nähe seiner Mutter. Bei ihr wird Matts allerdings nicht für immer bleiben können. Matts war am 7. Mai gesund zur Welt gekommen und lebt seither im Gehege "Afrikanische Steppe". Dort tummeln sich, den afrikanischen Freiland-Bedingungen entsprechend, neben den sechs Chapman-Zebras auch Marabus, Warzenschweine und Vogelstrauße. Seinen Namen verdankt Matts einem jungen Tierparkbesucher.

ksta.de - 12. Juni 2008
Babys bei den Alpakas
Zwei Alpakababys sind im Kölner Zoo zur Welt gekommen. Vito und Viva kamen am 1. und am 8. Juni zur Welt. Sie erwartet ein wahrer Kindergarten. Alleine seit 2003 wurden 31 Jungtiere geboren.

pz-news.de - 13. Juni 2008
Zwei Mädchen namens Finja - Rentier-Taufe im Wildpark
Die zwei sind sich von Anfang an symphatisch gewesen. Welches Rentier hätte sich auch nicht gefreut, wenn es zur Begrüßung einen eigenen Baum zum Anknabbern bekommt? Der Baum steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber so ist bei dem fünf Wochen alten Rentiermädchen Finja ja auch. Am Mittwochabend bekam es ganz besonderen Besuch: Die zehnjährige Finja Feuchter aus Niefern wollte bei der Taufe des Rens unbedingt dabei sein, zumal der Vierbeiner ihren Namen tragen wird. Die Rentier-Mutter musste nach einem Unfall im Pforzheimer Wildpark erschossen werden. Ihr Baby aber wächst und gedeiht mit Hilfe von Tierpflegerin Monika Kull.

nh24.de - 16. Juni 2008
Erstmalig drei Rentierbabys im Tierpark Sababurg
Sie waren die ersten Tiere, die 1580 aus dem fernen Norden als Geschenk von Landgraf Wilhelm dem IV. von Hessen-Kassel in dem weitläufigen Gehege unterhalb der Sababurg eingesetzt wurden. Und dieser Historie folgend, hält der Tierpark Sababurg heute wieder Rentiere im historischen Mauerpark. Am 16. Mai, 19. Mai und 21. Mai diesen Jahres wurden drei, jeweils 5 kg schwere, Rentierbabys geboren. Es handelt sich um zwei Jungs und ein Mädel.

mz-web.de - 15. Juni 2008
Vier Kilo und ganz schön keß
Die Dämmerung senkt sich langsam über den Petersberg. Sascha Strauß, der Chef des Heimattierparks, hat die Pforten längst geschlossen. Zusammen mit Tierärztin Jessica Ferling und Tierpflegerin Konstanze Thomas trägt er nun große Fleischportionen zum Gehege der Polarwölfe. Der erste Nachwuchs bei den weißen Wölfen - drei Rüden. Am 6. Mai geboren, wiegt nun jeder Welpe schon respektable vier Kilo.

zisch.ch - 18. Juni 2008
Zoo Zürich darf auf Löwennachwuchs hoffen
Ende März starb im Zoo Zürich der altersschwache Löwen-Stammhalter. Dessen junge Gemahlin hat jetzt wieder einen Mann im Haus und der Zoo hofft auf baldigen Nachwuchs in der 2006 eröffneten neuen Löwenanlage.

han-online - 17. Juni 2008
Hirschbaby aus Fernost - Seltener Nachwuchs im Wildgehege der Steinbergfarm in Marxen
Es hüpft schon munter auf seinen staksigen Beinen durch das Gelände und ist doch nur wenige Tage alt. Neugierig erkundet es die Umgebung und trennt sich auch schon mal kurzfristig von seiner Mutter. Auf dem 60 Hektar großen Gelände des Wildgeheges der Steinbergfarm von Heino Krannich (48) in Marxen gibt es derzeit täglich Nachwuchs. Eine kleine Sensation aber ist die Geburt eines reinrassigen Vietnamesichen Sikahirsches (cervus nippon pseudaxis), der in seiner Heimat ausgerottet ist. Heino Krannich, Forstwirt und Tierschützer aus vollem Herzen, nimmt auf der Steinbergfarm Tiere auf, für die es in anderen Gehegen keinen Platz mehr gibt. Er bietet ihnen bei artgerechter Haltung auf seinem weitläufigen Gelände ein neues Zuhause. So kam im Herbst 2007 auch das kleine, fünfköpfige Sikahirsch-Rudel in seinen Besitz, das jetzt zum ersten Mal Nachwuchs hat.

rp-online.de - 13. Juni 2008
Die Schönheit aus Asien - Kennen Sie das chinesische Maskenschwein?
Berlin. Das chinesische Maskenschwein ist sehr robust. Und genügsam. Im Mai kamen im Berliner Tierpark Friedrichsfelde jede Menge Ferkel zur Welt. Noch sehen sie zwar nicht ganz so verknautscht aus wie ihre erwachsenen Kollegen, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

stuttgart-journal.de - 16. Juni 2008
Eisbär Wilbär aus Stuttgart hat mehr Platz zum Toben
Seit kurzer Zeit hat Eisbär Wilbär aus Stuttgart mehr Platz zum Toben. Er und seine Mutter Corinna sind nämlich in das große Eisbärengehege umgezogen. Das freut die kleine Wasserratte Wilbär ganz besonders - kann er doch nun weitere Strecken mit seiner Mutter Corinna um die Wette schwimmen. Mit dem Umzug haben sich auch die Wartezeiten am Eisbärengehege verkürzt. Die Besucher müssen seitdem kaum noch in der Schlange stehen, um den Star der Wilhelma Stuttgart beim Tollen beobachten zu können.

rp-online.de - 13. Juni 2008
Nach Geburt des Beluga-Wals - Rätsel um das Wal-Baby
Vancouver. Die sensationellen Fotos der Geburt des Beluga-Wals gingen um die Welt. Doch die Geburt gibt Rätsel auf. Denn unklar ist, ob das Kind der zwölf Jahre alten Beluga-Dame Qila ein Junge oder ein Mädchen ist. Rund 300 Zuschauer verfolgten die Geburt, die von mehreren TV-Kameras aufgenommen wurde. Nach 15 Monaten Tragezeit dauerte es schließlich nur vier Stunden, bis der kleine Weiße Wal aus dem Mutterleib geschlüpft war. Sofort nach der Geburt stiegen etwa 25 Meerestier-Ärzte und Helfer in Neoprenanzügen ins Becken und bildeten eine Kette. So sollte verhindert werden, dass Qilas Baby versehentlich gegen die Umrandung schwamm und sich verletzte. In den nächsten Tagen sollen Mutter und Kind möglichst wenig gestört werden, damit sich die beiden aneinander gewöhnen können. Aus sicherer Erfahrung werden die beiden jedoch Tag und Nacht unter Beobachtung gehalten.

wienweb.at - 17. Juni 2008
Süüüß! Tiger-Nachwuchs bei Siegfried und Roy
Siegfried & Roy sind "Väter" geworden: Die beiden Magier aus der US-Spiel- und Glitzermetropole Las Vegas präsentierten der Öffentlichkeit fünf neue Tiger-Babys, zwei davon mit gänzlich weißem Fell. Die sechs Wochen alten Fellknäuel sollen im Gehege des Hotels Mirage aufwachsen, gemeinsam mit Löwen, Leoparden und einem schwarzen Panther.

>> "Leoparden und Panther". Was will man von Weiße-Tiger-Züchtern auch erwarten...




echo-muenster.de - 13. Juni 2008
"Jetzt hilft die Wirtschaft der Natur"
Man schützt, was man liebt. Aber um zu lieben, muss man kennen lernen, verstehen und Bindung schaffen. Nur so kann man Kindern auch das Wunder Natur nahe bringen, denn sie sind es, die sich bald mit dem Erhalt der Schöpfung auseinandersetzen müssen. Gerade Münsters Kinder könnten dabei eine große Rolle spielen, denn bislang gibt es nur hier die BioCity. Im Gegensatz zu der Biodiversitätsausstellung und dem Internationalen Schildkrötenschutzzentrum gehörte das dritte Element der BioCity, die Forscherwerkstatt für Kinder und Jugendliche, ebenfalls zu den "bedrohten Arten". So drückte es Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost, treffend aus. Ihm nämlich hatte Zoodirektor Jörg Adler dieses "Herz des Allwetterzoos" an selbiges gelegt - krankte es doch ständig an Personalmangel und benötigte dringend Sponsoren. Lange hat Adler nicht gebraucht, um Schabel von der guten Sache für Münsters Nachwuchsforscher zu überzeugen, zumal er im Pressesprecher der Sparkasse Münsterland Ost, Dr. Uwe Koch, einen engagierten Befürworter fand. Gemeinsam sorgen nun Bezirksregierung und Geldinstitut dafür, dass zunächst für ein Jahr ohne Personalsorge die kleine Arche Noah im Allwetterzoo, gleich gegenüber vom Eingang, junge Menschen für die Natur begeistern kann. Nun ist die Einrichtung wieder täglich geöffnet, Anmeldung für Projekte unter Tel.: 0251/13 53 733, oder einfach einmal "schnuppern" montags um 15 Uhr. Zudem bietet die Forscherwerkstatt ein Ferienprogramm an. www.biocity-muenster.de

sz-online.de - 14. Juni 2008
Orang-Utan-Mädchen Djasinga verlässt Dresden
Das fünfjährige Orang-Utan-Mädchen Djasinga verlässt den Dresdner Zoo und zieht nach Berlin. Im Februar 2003 kam Djasinga als erstes Kind von Orang-Utan-Weibchen Daisy zur Welt. Mittlerweile leidet die zurückhaltende Mutter unter der Dominanz ihrer aufgeweckten Tochter.

newsticker.welt.de - 13. Juni 2008
Dresdner Orang-Utan Djasinga kommt in Berliner Zoo
Das fünfjährige Orang-Utan-Mädchen Djasinga aus Dresden erhält eine neue Heimat im Berliner Zoo.

augsburger-allgemeine.de - 16. Juni 2008
Nashorn-Bulle Danny ist eine Seele von Tier
Nashorn-Bulle Danny ist mit rund drei Tonnen ein Schwergewicht. Und wenn er einen Konkurrenten im Gehege wittert, kann er schon mal einen Wutanfall bekommen. Ansonsten aber, versichert Franz Messner im Salzburger Zoo, ist Danny eine echte Seele von Tier. Aus dem Ösi-Nashorn Danny soll bald ein waschechter Augsburger werden. Denn der Zoo Augsburg importiert demnächst zwei Rhinozerosse aus Salzburg, um eine neue Herde von Breitmaul-Nashörnern aufzubauen. Anfang August werden Bulle Danny (37) und Weibchen Baby (36) aus dem Alpenzoo kommen. Kurz darauf erwartet Zoo-Chefin Barbara Jantschke dann einen spektakulären Import aus Südafrika. Dort werden zwei Weibchen angekauft. Es sind überzählige Tiere aus einem geschützten Wildreservat, die sonst getötet werden müssten. Mit der neuen internationalen Herde aus jungen und älteren Tieren will Augsburg in die schwierige Nashornzucht einsteigen.

inar.de - 17. Juni 2008
Seltener Mandschurenkranich wechselt von der Wolga an den Rhein
"Bestes Blut" würde man in Tiergärtner-Kreisen sagen und so ist auch nachvollziehbar, wieso sich die Zoologen im Zoo Duisburg gerade um diesen weiblichen Mandschurenkranich bemüht haben, der bis vor kurzem noch in Moskau stand. Der Vater aus Novosibirsk, die Mutter aus Nordkorea: mit diesem Gen-Cocktail überzeugt die vierjährige Henne nicht nur auf molekularer Ebene, sondern steht auch als rund 130 cm großer Vertreter einer durch den Verlust an Feuchtgebieten äußerst bedrohten Kranichart in voller Pracht vor dem Besucher.

nachrichten.ch - 11. uni 2008
Besucher freuen sich auf Zwergflusspferd
Im Basler Zoo ist nach vier Jahren Umbaupause wieder ein Zwergflusspferd zu sehen: Die dreijährige Ashaki ist im Mai vom Zoo Singapur gekommen; ein Männchen soll in ein paar Wochen folgen. Basel koordiniert das Erhaltungszuchtprogramm (EEP) dieser Tiere. Seit 1928 hält der Basler "Zolli" Zwergflusspferde. Mit einigem Erfolg, den schon 53 Mal wurde Nachwuchs geboren. Weil ein Umbau des Zolli-Teils mit ihrer Anlage anstand, hatten die letzten beiden Basler Zwergflusspferde 2004 in einen Zoo in Wales umziehen müssen. Jetzt also ist Ashaki aus Singapur gekommen, und ein Männchen aus Paris soll folgen.

baz.ch - 12. Juni 2008
Zwergflusspferd in Basler Zoo zurückgekehrt
Im Basler Zoo ist nach vier Jahren Umbaupause wieder ein Zwergflusspferd zu sehen: Die dreijährige Ashaki ist im Mai vom Zoo Singapur gekommen; ein Männchen soll in ein paar Wochen folgen. Basel koordiniert das Erhaltungszuchtprogramm (EEP) dieser Tiere.

derstandard.at - 13. Juni 2008
Tirols Berge um sieben Steinböcke bereichert
Tirols Berge, genauer: das Sellraintal, wird um sieben Steinböcke (Capra ibex) bereichert. Der Innsbrucker Alpenzoo startet am Samstag seine erste Auswilderung von Tieren in diesem Jahr. Die Steinböcke stammen aus Nachzuchten in Tirol und von einem Zoo im deutschen Thüringen. Sieben Jungtiere (vier Böcke und drei Geißen) im Alter von ein bis zwei Jahren werden aus dem Alpenzoo in ihren künftigen Lebensraum im Tiroler Sellraintal übersiedeln. Die Auswilderung erfolge in enger Zusammenarbeit mit dem Tiroler Jägerverband, wie Alpenzoodirektor Michael Martys betonte. Die Tiere stammen aus Nachzuchten des Alpenzoo und aus dem Tierpark Erfurt im deutschen Thüringen, der sich an diesem Artenschutzprojekt beteiligt.

salzburg.orf.at - 16. Juni 2008
Salzburger Steinböcke für Innsbruck
Vier Steinböcke aus dem Salzburger Zoo Hellbrunn übersiedeln nach Innsbruck. Sie sollen auf der Nordkette Inzucht vermeiden helfen. Auf der Innsbrucker Nordkette ist die ausgewilderte Gruppe mit 40 Tieren noch sehr klein. Deshalb braucht man die neuen Tiere, um Inzucht zu vermeiden: "Was wir jetzt machen, ist eine Bestandsauffrischung", sagt Grebner, "Wir stellen dem Alpenzoo Innsbruck dafür seit Jahren Steinböcke zu Verfügung."

zisch.ch - 14. Juni 2008
Gibts bald wilde Bartgeier am Pragelpass?
Ab in die Freiheit: Ein junger Bartgeier aus dem Tierpark Goldau ist in Österreich ausgewildert worden. In der Schweiz sucht man zurzeit neue Auswilderungsgebiete. Nachdem in den letzten Jahren vor allem im Engadin ausgewildert wurde, ist dort nun kein Platz mehr für weitere Artgenossen. Die Stiftung Pro Bartgeier prüft deshalb zurzeit einige neue Standorte, darunter auch die Region Zentralschweiz/Glarus. Das untersuchte Gebiet erstreckt sich gemäss Felix Weber, Direktor des Tierparks Goldau, im Viereck Pragelpass, Reusstal, Walensee und Gotthard. Tierpark-Tierarzt Martin Wehrle ist skeptisch, was den Standort Zentralschweiz anbelangt: "Das Gebiet gehört nicht zu den besten, auch historisch ist es kein typisches Bartgeiergebiet", urteilt er.

salzburg.com - 12. Juni 2008
Großer Bahnhof für die Geier
Einst wurden sie von den Menschen gefürchtet, gehasst und ausgerottet. Am Donnerstag empfing Rauris zwei junge Bartgeier wie Stars. Ansprachen, Blasmusik, mehrere Kamerateams, ein Dutzend Fotografen und Hunderte Schaulustige. Nach dem Beringen im Ortszentrum wurden die Tiere zu ihrem Horst im Krumltal gebracht, denn fliegen können sie noch nicht. "Die Auswilderung der Bartgeier ist das europaweit größte und erfolgreichste Artenschutzprojekt, sagte Landesrätin Doraja Eberle (ÖVP) in Rauris. Inzwischen wurde auch auf Sardinien und in Andalusien mit der Wiederansiedlung der Geier begonnen. Unklar ist, ob in den Alpen noch weitere Geier freigelassen werden. Die Entscheidung liegt bei den zahlreichen europäischen Organisationen und Zoos, die sich an dem kostspieligen Projekt beteiligen. Vor einer Entscheidung will man noch abwarten, wie viele Jungtiere im kommenden Winter in der freien Natur ausgebrütet werden.

tz-online.de - 12. Juni 2008
Ex-Pfleger verkauft geschenktes Tigerfell
München. Wenn ein Zoo-Tiger stirbt, ist das für den zuständigen Tierpfleger immer ein sehr trauriger Verlust. So war es auch im Jahr 2004, als in Hellabrunn der Sibirische Tiger-Mann Ivan (20) eingeschläfert werden musste. Sein Pfleger verließ den Tierpark kurz darauf. Als Abschiedsgeschenk und Anerkennung für seine gute Leistung schenkte ihm die Tierpark-Leitung das präpierte Fell seines Lieblings. Allerdings mit einer Auflage: Er durfte das Fell weder verkaufen, noch verschenken. Doch er hielt sich nicht dran: Vor drei Tagen tauchte Ivans schönes Raubtier-Fell in einem Internet-Auktionshaus auf - für stolze 7500 Euro Mindestgebot! Die Tierpark-Leitung in Hellabrunn ist entsetzt: "Das Fell war ein Geschenk, Wir hätten nie gedacht, dass unser ehemaliger Mitarbeiter daraus Kapital schlagen würde," erklärte Tierpark-Sprecherin Dr. Doris Schwarzer gestern enttäuscht. Der Fall mag moralisch umstritten sein. Strafrechtlich relevant ist er nicht. Denn das Fell ist amtlich registriert und mit den erforderlichen Cites-Papieren versehen. Hellabrunn zieht aus dem ärgerlichen Fall sofortige Konsequenzen. Doris Schwarzer: "Es war das letzte Mal, dass wir überhaupt einem Tierpfleger ein solches Geschenk machen. Wir finden das alles sehr schade." Immerhin: Auf Bitten des Tierparks wurde das Tigerfell gestern aus der Auktion genommen. Der Anbieter bedauert, solch einen Wirbel ausgelöst zu haben.

sz-online.de - 14. Juni 2008
Baileys orakelt Ösi-Sieg: Unsere Elf laust der Affe
Ortstermin: Chemnitzer Tierpark. Die Anwesenden waren angespannt. Wird Springtamarin Baileys gute Nachrichten verkünden? Dem Äffchen wurden Rosinen vor die Nase gesetzt. Es sollte zwischen der deutschen und der österreichischen Seite wählen. Ein Schritt nach links, ein Schritt nach rechts ... dann das "Unfass-bare": Der Affe wählte die Ösis. Die Trefferquote des EM-Orakeln im Tierpark beträgt bis jetzt immerhin 100 Prozent. Schon Eisfuchs "Manitu" orakelte ein Debakel für die deutsche Elf. Er prophezeite die Niederlage gegen Kroatien. Auch Stachelschwein Leon hatte beim Spiel gegen Polen recht. Letzte Hoffnung: Irren ist tierisch.

dernewsticker.de - 14. Juni 2008
SPD-Fraktionschef spannt Flocke in seinen Landtagswahlkampf ein
Nürnberg. SPD-Fraktionschef Franz Maget spannt nun auch das Nürnberger Eisbärchen Flocke in seinen Landtagswahlkampf ein. Am Dienstag will Maget das Tier im Nürnberger Zoo besuchen und bei der Gelegenheit "auf die Bedeutung des Klimaschutzes auch für Bayern" hinweisen, wie die SPD-Fraktion mitteilte. Maget versucht derzeit mit einigen ungewöhnlichen Aktionen, für sich als Spitzenkandidat und für seine Partei zu werben. So hat er angekündigt, beim "größten Mountainbike-24-Stunden-Rennen Europas" Ende Juni im Münchner Olympiapark zu starten. Und bereits vor ein paar Wochen machte Maget Furore mit einem Unterstützungslauf durch das Washingtoner Regierungsviertel für den US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. Dabei posierte Maget sogar mit einem T-Shirt, auf dem Obamas Bild zu sehen war, vor dem Weißen Haus.

sr-online.de - 18. Juni 2008
Kaiserslautern: Zoo will Attraktivität steigern
Der Zoo in Kaiserslautern-Siegelbach will langfristig seine Attraktivität durch die Zucht won Großkatzen wie Löwen und Tigern steigern. Das berichtet der SWR.
Bisher lebten in dem Tierpark zwei Löwen und ein Tiger. Nach Angaben der Zooverwaltung müsse aufgrund des Alters der Tiere ab dem nächsten Jahr über eine Neukonzeption nachgedacht werden. Dabei ist eine Zuchtgruppe aus Löwen oder Tigern in Planung. Zudem sollen Kinder in Biologie und Artenschutz unterrichtet werden.

prideone.serveftp.org - 13. Juni 2008
"Gay Night At The Zoo" findet jetzt doch statt
Die "Gay Night At The Zoo", die eigentlich am nächsten Wochenende im Berliner Zoo stattfinden sollte, hat ein neues Zuhause gefunden. Das musikalische Event wird jetzt am 17. Juli am Hauptbahnhof Berlin am Humboldthafen ausgerichtet, teilen die Veranstalter mit. Der Name der Veranstaltung wurde entsprechend geändert. So heißt das Event jetzt "Gaysandsation".

lifepr.de - 16. Juni 2008
Ein Edelstein hat einen Beschützer gefunden - Das Augustinum Kleinmachnow übernimmt die Patenschaft für das junge Spitzmaulnashorn KITO im Zoo Berlin
Schon seit Jahren bestehen Kontakte zwischen dem Wohnstift Augustinum Kleinmachnow, seinen Bewohnern und dem Zoo Berlin. Im letzten Jahr wurden der Ausbau der Zusammenarbeit und die Übernahme einer Patenschaft für das nächste junge Spitzmaulnashorn beschlossen. Als am 3. April diesen Jahres der kleine Nashornbulle KITO geboren wurde, gehörte das Augustinum zu den ersten Gratulanten. Inzwischen genießt KITO zusammen mit Mutter INE regelmäßig die Sonnenstrahlen auf dem Außengehege und erfreut die Zoobesucher.

volksstimme.de - 16. Juni 2008
Fuchs räubert im Kaninchenstall / Wildschweinplage am Stadtrand / Wird ein Stadtjäger benötigt ?
Wenn dieser Tage in Magdeburg ein Kaninchenstall ausgeräubert wird, muss es nicht immer gleich der vagabundierende Zoo-Luchs sein. Fuchs und Marder sind die Hauptübeltäter. Auch andere Wildtiere, so genannte Kulturfolger, besuchen zunehmend die Großstadt. Sie finden oft paradiesische Futterquellen.
Was das derzeit prominenteste freilebende Wildtier in Magdeburg betrifft, also den im April dem Zoo ausgebüxten Karpatenluchs, so konnte Dr. Kai Perret ein Lebenszeichen registrieren: MVB-Schlosser Reno Jähnisch und Jürgen Rost haben ihn im Betriebshof Nord gesichtet.

main-rheiner.de - 13. Juni 2008
Flinke "Mitesser" stibitzen Leckerbissen
Worms. Tiere sind - logischerweise - das, was Hauptsache im Tiergarten ist. Wegen der Vierbeiner, gefiederten oder geschuppten Vertreter der tierischen Art, kommen die Menschen in das Areal im Naherholungsgebiet, und dort können sie dann nahezu 400 Tieren in die Gehege schauen.

rp-online.de - 14. Juni 2008
Damwild-Baby qualvoll gestorben
Duisburg. Zwei leichtsinnige Teenager haben vermutlich den Tod eines Jungtiers im Rheinhauser Damwildgehege zu verantworten. Die Mädchen hatten das Kalb aus dem Gehege genommen, um damit zu spielen. Zwei Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren seien über den 2,20 Meter hohen Zaun des Geheges geklettert und hätten das neugeborene Kalb an sich genommen, berichtete gestern der Vorsitzende des Förderkreises, Alfred Gerlach. Die Jungendlichen seien dann mit dem Tier auf dem Arm zu einem benachbarten Spielplatz gegangen und hätten das Kalb dort gestreichelt. "Mehrere Erwachsene haben die beiden Mädchen dabei beobachtet, doch nur eine Frau hat reagiert", so Gerlach.

nachrichten.at - 14. Juni 2008
Exotische Tierwelt hautnah erleben
Der nach modernen Zoo-Konzepten gestaltete Oberösterreichische Zoo Schmiding zeigt auf einer Fläche von 14 ha die faszinierende Tierwelt der verschiedensten Regionen der Erde. Neueröffnung AQUAZOO SCHMIDING: In einer Zeitreise durch die Evolution, beginnend beim Urknall erleben Sie lebensgroße Dinosauriermodelle, beeindruckende Riffhaie in Österreichs größten Meerwasseraquarium, farbenprächtige Korallenfische, urtümliche Gürteltiere und weitere exotische Tiere.

tirol.orf.at - 17. Juni 2008
Wilderer schießt Steinbock in Wildgehege
Im Paznaun hat jetzt ein Wilderer zugeschlagen. Der Unbekannte ist in den Ischgler Wildpark eingebrochen und hat einen Steinbock geschossen. Wildparkbesitzer Niki Ganahl ist entsetzt. Der Wilderer hatte es offenbar auf eine Trophäe abgesehen. Der Unbekannte brach in einer Nacht und Nebel-Aktion ein und schoss den kapitalen Steinbock im Wert von 10.000 Euro. Dann trennte er das Haupt des Tieres ab, den Kadaver ließ er im Gehege liegen. Bereits vor zwei Wochen ist im Wildpark plötzlich ein verendeter Steinbock im Gehege gelegen - aus bisher unbekanntem Grund, damals hatte man noch keinen besonderen Verdacht geschöpft und das Tier daher auch nicht genauer untersucht. Ob es einen Zusammenhang zum aktuellen Fall gibt, lässt sich nicht mehr klären.

br-online.de - 12. Juni 2008
Das Einhorn lebt - und ist ein Reh
Das Einhorn ist eines der edelsten Fabeltiere, um das sich zahlreiche Legenden ranken. Es ist weiß und hat nur ein einziges Horn in der Mitte der Stirn. In Italien ist jetzt ein Reh entdeckt worden, das dem Fabelwesen recht ähnlich sieht. Ein genetischer Defekt soll dafür verantwortlich sein, dass das Tier nur ein Horn hat. Der Rehbock ist zehn Monate alt und lebt erst seit kurzem in dem Wildpark in der Toskana. Sein Zwillingsbruder wurde ganz normal mit zwei Hörnern geboren.

rian.ru - 18. Juni 2008
Verwaiste Bärenjunge finden in Privatzoo neues Domizil
Pflegebedürftige Bärenjunge, die durch Verschulden eines Wilderers ohne Mutter geblieben sind, sind in einen Privatzoo aufgenommen worden. Das teilte der Sprecher der Tierschutzbehörde des Gebietes Kemerowo (Russland) am Mittwoch RIA Novosti mit. Nach seinen Angaben hatten Experten einen für die Haltung der Tiere geeigneten Minizoo in Nowokusnezk ausgewählt und die inzwischen fünfmonatigen Bären dorthin gebracht. Die Mitarbeiter der Behörde wollen die im Zoo einquartierten Tiere regelmäßig besuchen.

lifepr.de - 18. Juni 2008
Snooty - die älteste Seekuh der Welt - feiert im Juli ihren 60. Geburtstag
Die älteste Seekuh der Welt wird 60 Jahre alt: Snooty das offizielle "Maskottchen" der Florida's Gulf Islands. Aufgrund der reichen Seekuh-Populationen sind die niedlichen Wasserbewohner Namensgeber für die gesamte Region, den Fluss Manatee River und den Manatee County am Golf von Mexiko. Snooty ist der Liebling aller einheimischen und internationalen Gäste und lässt sich am 19. Juli 2008 im South Florida Museum in Bradenton (Manatee County) mit einem großen Fest feiern.

reiseblogg.blogg.de - 16. Juni 2008
Selber füttern - im weltweit ersten Hai- und Rochenzentrum in Australien
Haie, Rochen und andere Fische hinter dicken Glasscheiben, gemächlich im Kreis schwimmend. Dies ist das gewohnte Bild, welches sich Besuchern von Zoos und Aquarien präsentiert. Im neuen "Australian Shark & Ray Center", rund eineinhalb Stunden nördlich von Sydney, können Rochen und Haie neuerdings mit der Hand gefüttert werden - und zwar von den Besuchern selbst! Für Besucher ab 12 Jahren besteht die Möglichkeit, mit den Tieren zu tauchen und sie dabei zu berühren und zu füttern. Ziel des "Shark & Ray Center" ist es, Besuchern die Verhaltensweisen und Bedürfnisse der vermeintlich gefährlichen Meeresbewohner näher zu bringen, Verständnis aufzubauen und ihnen die Angst vor den Tieren zu nehmen.

pressetext.at - 17. Juni 2008
Schimpansen reduzieren Stress mit Liebkosen - Anteilnahme Dritter nach einem Streit scheint auch Menschenaffen zu trösten
Nach einem Konflikt oder einer handgreiflichen Auseinandersetzung scheint Trost durch andere Schimpansen eine stressreduzierende Wirkung auf Tiere zu haben. Das berichten Anthropologen der John Moores University in der Online-Ausgabe des Fachblattes Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Bot ein dritter Affe dem Opfer eines tätlichen Angriffs Trost "überlicherweise in Form von Küssen und Umarmungen" habe sich dieser sich beruhigt und weniger Stresssymptome geäußert. Das Resultat war ein Nachlassen von stressassoziiertem Verhalten wie Fußscharren oder Fellpflege beim Opfer der Aggression. Die Forscher hatten eine Gruppe von Schimpansen im Zoo von Chester zwischen Januar 2005 und September 2006 beobachtet und dabei Aggressionsäußerungen wie Bisse, Schläge, Jagd und Drohgebärden sowie das Verhalten der übrigen Artgenossen erfasst. Die Intervention durch Dritte sei ein bisher wenig beachtetes Thema, berichtet Fraser.

focus.de - 12. Juni 2008
Artenvielfalt auf Eis gelegt
Die Exponate in Museen und Grafiken sind ja ganz nett. Aber viel besser wäre es doch, könnten wir die echten Dinosaurier sehen, oder? Zwar wird wohl kein verwertbares Erbgut der Dinos mehr zu finden sein. Aber was hier versäumt wurde, wollen Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft für unsere Wildtiere schaffen: ein Archiv mit lebenden Zellen. In der Kryokonservierung werden die Proben mit flüssigem Stickstoff auf die Temperatur von -145 Grad Celsius gekühlt. Die Zellen sind nach dem Auftauen lebensfähig. Diese Datenbank gewährt damit noch in Tausenden von Jahren Einblicke in das Leben ausgestorbener Arten. "Die Idee entstand bei einer Diskussion mit dem Direktor des Neunkircher Zoos", erinnert sich Günter Fuhr vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik im saarländischen St. Ingbert. 2005 starteten sie dann mit der Sammlung der Proben. Am Institut existierte bereits eine Kryoanlage für die Lagerung von Aids-Viren in Sulzbach. Neben dieser Virenablagebank befindet sich nun der eine Teil des Wildtierarchivs. Bisher sind hier 34 Arten eingefroren, unter anderem der gefährdete Schneeleopard. Die gleichen Proben befinden sich außerdem in der Fraunhofer Einrichtung für marine Biotechnologie (EMB) in Lübeck. Im Juni erhielt das Archiv nun seinen offiziellen Namen: Cryo-Brehm, in Anlehnung an Brehms Tierleben. Wenn es sich um seltene Tiere handelt, fahren die Wissenschaftler sogar mit ihrem eigenen mobilen Speziallabor zum zoologischen Garten. Deutschland ist nicht das erste Land, das ein solches Projekt startet. So gibt es etwa den "Frozen Zoo" in San Diego/USA, die "Frozen Ark" in Großbritannien und die russische "Specialised Collection of Domestic and Wild Animals".

juraforum.de - 17. Juni 2008
Internationaler Workshop: "BioCryoBanks and Wildlife Conservation"
Artenschutz und bedrohte Tiere, was kann man dafür tun? Um den weltweiten Artenverlust sowie um die innovative Möglichkeit der Kryokonservierung reproduktiver Zellen gefährdeter Tierarten zur Langzeitsicherung biologischer Ressourcen geht es in einem internationalen Workshop an der Universität Trier mit dem Titel "BioCryoBanks and Wildlife Conservation". Ziel des Workshops "BioCryoBanks and Wildlife Conservation" vom 18. bis 20. Juni 2008 im Wissenschaftspark 25-27 wird es sein, neueste wissenschaftliche Methoden der Kryokonservierung biologischer Materialien und dem potential verschiedenster Zelltypen inklusive adulte Stammzellen für den Artenschutz durch Vorträge international renommierter Wissenschaftler zu diskutieren und ein internationales Netzwerk zwischen den bekanntesten und etabliertesten BioBanken aufzubauen. Organisator ist das Institut für BioGeoAnalytik, Umweltproben- und Biobanken (IBU) des Fachbereichs VI der Universität Trier in Kooperation mit der zoologischen Gesellschaft Nordenglands (Chester Zoo), der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) und dem Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik.

stuttgarter-zeitung.de - 12. Juni 2008
Eine Wiedergeburt für den Beutelwolf?
Im Film hat es schon geklappt, ausgestorbene Tiere mit Gentechnik zum Leben zu erwecken. Die Realität sieht viel trostloser aus - hier ist man noch weit von diesem Ziel entfernt. Gleichwohl geben die Forscher nicht auf, wie das Beispiel des Beutelwolfs aus Tasmanien zeigt. Die Basis bildete die DNA eines jungen Weibchens, das seit 1866 in Alkohol lagert. Australische und amerikanische Forscher isolierten daraus einen DNA-Abschnitt, der die Funktion eines Gens kontrolliert, das für die Produktion des Eiweißes Kollagen verantwortlich ist. Dieses spielt bei der Knochen- und Knorpelbildung eine wichtige Rolle. Das von dem Alkoholbeutelwolf in eine lebende Maus eingeschleuste DNA-Stück funktionierte tatsächlich: Es schaltete das entsprechende Gen im Mausembryo an - womit immerhin ein kleiner Teil des Beutelwolfs wiederbelebt wurde. Allerdings ist es ein weiter Weg von einem kurzen DNA-Strang bis zum ganzen Genom.

news.admin.ch - 12. Juni 2008
Vogelgrippe-Tagung: Wildvögel nur selten Überträger
Zwischen wildlebenden Enten und gehaltenen Hühnern, Enten und anderem Hausgeflügel gibt es kaum direkte Kontakte. Dies ist eines der Resultate, welche Forschende an der Tagung ,Die Vogelgrippe - Wissen ist der beste Schutz" am 12. und 13. Juni in Bregenz präsentierten. Insgesamt über 80 Forschende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz der beiden Forschungsprogramme ,Constanze" und ,Wildvögel und Vogelgrippe" (WuV) diskutierten die neuesten Erkenntnisse zur Vogelgrippe. Die Forschenden schliessen aus ihren Daten, dass eine Einschleppung der Vogelgrippe durch direkte Kontakte von Wildvögeln und Hausgeflügel eher selten sein muss.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

achtkarspelen.nieuws.nl - 18. Juni 2008
Groen licht voor uitbreidingsplannen van Aqua Zoo
Grünes Licht für die Erweiterungspläne des Aqua Zoo Friesland

elsevier.nl - 18. Juni 2008
Gorillajong geboren in Artis
Gorillababy in Artis geboren
Drama und Glück auch in Artis dicht beieinander: zwei Gorillababys wurden vorige Woche im Amsterdamer Zoo geboren, aber eins starb. Das andere ist laut Artis kerngesund und bereits für die Besucher zu sehen. Vor vier Monaten kam im Artis Zoo bereits ein gesundes Gorillababy zur Welt, so daß jetzt gleichzeitig zwei Gorillajunge auf der Anlage zu sehen sind. Gorillamutter Shindy versorgt ihr Neugeborenes selbst. Das ist bemerkenswert, weil das Gorillaweibchen selbst mit der Flasche aufgezogen wurde. Wahrscheinlich "äfft" Shindy Gorillamutter Binti nach, die vor vier Monaten den kleinen Bwana geboren hatte; dieser war das erste Gorillababy in Artis in zehn Jahren. Artis hat sich bewußt Zeit gelassen mit der Bekanntgabe der Neuigkeit, der Zoo wollte erst wissen, ob das Junge gesund ist.

dierennieuws.nl - 18. Juni 2008
Dagje dierentuin (17): Zoom erlebniswelt Gelsenkirchen
Ein Tag im Zoo (17): Zoom-Erlebniswelt Gelsenkirchen
Ein relativ kurzer Bericht von Babette de Jonge über einen Besuch in der Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Auffallend bei diesem Besuch: die Eintrittspreise in Deutschland lägen viel niedriger als in den Niederlanden. Im gründlich modernisierten Zoo von Gelsenkirchen könne man sich fühlen wie auf einer Reise durch ferne, exotische Tierwelten. In einer weitläufigen Landschaft lebten die Tiere in einer sehr naturnahen Umgebung, man könne die Tiere aber auch aus der Nähe sehen und erleben. Es sei ein schönes Konzept, das Nachfolger finden solle in anderen Zoos. Als Katzenliebhaberin frage sie sich nur, weshalb keine schöne Löwengruppe beherbergt wird anstelle der drei Löwenkater, denn das wäre nicht so natürlich. Überhaupt sei das Angebot an Katzenartigen klein, es gäbe nur Löwen, Luchse und Wildkatzen.

atv.be - 18. Juni 2008
Rijkelijk archief Zoo naar Felixpakhuis
Umfangreiches Zooarchiv zog in das Felixpakhuis
Das Archiv des Antwerpener Zoos ist in das Sint-Felixpakhuis umgezogen [Speicherhaus aus dem 19. Jahrhundert, beherbergt seit 2006 das Stadtarchiv]. Das schien eine Arbeit von langer Dauer zu sein, denn das Zoo-Archiv geht zurück bis in das Jahr 1843. Aber es ist gelungen. Alle historischen Dokumente sind nun in den Regalen, wurden kontrolliert und in die Datenbank eingegeben. Das heißt, daß jeder von nun an Zugang hat zu diesem Archiv. In den Dokumenten des Zoos finden wir alte Pläne, Handelsdokumente von Tieren oder Vorkriegsfotos von Besuchern.

kidsweek.nl - 16. Juni 2008
Nieuwe inwoners voor Beekse Bergen
Neue Bewohner für Beekse Bergen
Beekse Bergen ist stolz auf die beiden neugeborenen Bewohner des Safariparks; Kubwa und Twiga. Die kleinen Rothschildgiraffen sind keine Geschwister, aber ihre Mütter waren zur gleichen Zeit trächtig.

nieuwsblad.be - 18. Juni 2008
Dana en Sallagh moeten nog wennen aan de Zoo
Dana und Sallagh müssen sich noch an den Zoo gewöhnen
Antwerpen. Giraffenmutter Dana und ihr zehn Monate altes Kind Sallagh zeigen sich noch immer etwas zaghaft im Ägyptischen Tempel, nachdem sie vorigen Freitag nach einer langen Schiffsreise aus dem nordirischen Belfast ankamen.

knack.be - 17. Juni 2008
Archieven Antwerpse Zoo te raadplegen in FelixArchief
Archiv des Antwerpener Zoos zum Nachschlagen in das FelixArchiv
Wer wissen will, wann das erste Nashorn in Antwerpen eintraf oder warum die Streifen des Okapis im Logo des Zoos verarbeitet sind, kann sich ab Dienstag im FelixArchiv Rat holen. Das "Gedächtnis von Antwerpen" hat nämlich das umfangreiche Zoo-Archiv, das zurückgeht bis zur Gründung, zur Aufbewahrung erhalten. Das Archiv besteht aus Fotos, Akten über die Verwaltung und die Zusammenarbeit mit anderen Zoos, aber auch aus Dokumenten über den Erwerb neuer Tierarten, ihre Pflege und einer Menge Zeichnungen.

ad.nl - 17. Juni 2008
IJsberin Tania terug naar Blijdorp
Eisbärin Tania zurück nach Blijdorp
Eisbärin Tania (17) kehrt aus Amsterdam in den Rotterdamer Tiergarten Blijdorp zurück. Sie wird einer der neuen Bewohner der gerade fertiggestellten Polanlage Arctica. Das Tier kommt vor Ende Juni von Artis nach Rotterdam, werde aber erst im Laufe des Juli für die Besucher zu sehen sein. Tania kam am 23. Dezember 1990 in Blijdorp zur Welt und übersiedelte dann nach Amsterdam. Nun hofft ihr Geburtsort, daß sie dort für Nachwuchs sorgt. Nach ihrer Ankunft in der Maasstadt erhält Tania schnell Gesellschaft. Im Dierenrijk im Brabanter Nuenen befinden sich schon "Rotterdamer" Eisbärendrillinge (Ewa, Henk und Jelle), von denen wahrscheinlich zwei nach Blijdorp kommen. Die Eisbärenanlage ist ein Geschenk der Blijdorp-Freunde. Die Rückkehr dieser Tiere ist ein langgehegter Wunsch von Blijdorp; in der Vergangenheit waren sie die Attraktion des Tiergartens.

evenementnieuws.nl - 17. Juni 2008
Zomervakantie in dierenrijk: olifanten, muziekshows en zoolympics
Sommerferien im Dierenrijk: Elefanten, Musikshows und Zoolympics
Nachdem der Park sich im vorigen Jahr mit der Ankunft Sibirischer Tiger von seinem Europa-Konzept verabschiedete, ergänzen im Juli drei Asiatische Elefanten die Tiersammlung des Zoos. Es sind drei Elefantenbullen von vier, fünf und sechs Jahren. Am Sonntag, den 6. Juli, wenn die Elefanten noch nicht im Dierenrijk sind, haben Besucher von 14 bis 16 Uhr die einmalige Gelegenheit, den neuen Elefantenstall zu "beschnuppern". Neben den Tieren bilden vier Musikshows in diesem Sommer Besucherattraktionen (am 27. Juli, 3., 10. und 17. August). Fast gleichzeitig mit den Olympischen Spielen in China organisiert Dierenrijk im Juli und August die Zoolympics. Da können Kinder testen, ob sie so weit springen können wie ein Tiger, oder entdecken, wie stark ein Eisbär ist. Dierenrijk ist im Juli und August täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

blikopnieuws.nl - 13. Juni 2008
Californische zeeleeuw geboren in Artis
Kalifornischer Seelöwe in Artis geboren
Amsterdam. Am Donnerstag, dem 12. Juni, hat im Artis Zoo die Kalifornische Seelöwin Carolien ein prächtiges Jungtier zur Welt gebracht. Es ist ein "Mädchen" und heißt Noa.

agd.nl - 12. Juni 2008
Pinguïns hobbelen vrijheid tegemoet
Pinguine watscheln der Freiheit entgegen
Der Tierpark Aqua Zoo Friesland hat in letzter Zeit alle Hände voll zu tun, um entlaufene Pinguine wieder einzufangen. Die Besucher können seit kurzem einen kleinen Spaziergang durch die Anlage der Tiere machen, lassen aber durchgängig die Schlagtür zu lange offen stehen, wodurch die Pinguine nach draußen watscheln. Da die Tiere aber nicht fliegen können, werden sie schnell wieder von den Mitarbeitern eingefangen.

gelderlander.nl - 12. Juni 2008
Populatie 'reigereiland' neemt af
Population der "Reiherinsel" nimmt ab
Arnhem. Es sind vielleicht die prominentesten Bewohner des Parks Sonsbeek: die Graureiher. Die vielen Nester auf der "Reiherinsel" im großen Teich ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich. Doch hat die Anzahl der Reiher in den zurückliegenden zehn Jahren nur abgenommen. "Als ich hier vor 13 Jahren anfing zu arbeiten, gab es 124 Brutpaare", sagt Jeroen Glissenaar, Parkverwalter der Gemeinde Arnhem. "Das meiste Futter holen sie aus Meinerswijk. Aber viele fressen auch in Burgers' Zoo mit. Meiner Meinung nach holen sie es den Pinguinen weg." Das scheint nicht so schlimm zu sein. "Die Pinguine füttern wir individuell", sagt Wineke Schoo, Biologe im Arnhemer Zoo. "So haben die Reiher wenig Chancen. Sie sind vor allem bei den Pelikanen. Da bleibt ab und zu etwas liegen. Auch die Ententeiche sind populär." Laut Schoo ist die Belästigung nicht so schlimm. "Wir sehen schon mal unerfahrene Jungtiere, aber wir versuchen so wenig wie möglich Fischabfall zu verschütten. Denn es kann ein Problem sein. Bei Artis in Amsterdam sitzen manchmal zwanzig Reiher obenauf, wenn Fütterungszeit ist." Manchmal sind es Reiher, die im Zoo ein Nest gebaut haben. "Wir haben schon mal ein Nest", sagt Schoo. "Das machen wir am Saisonende weg, so daß sie nicht zurückkommen."

enschede.tctubantia.nl - 12. Juni 2008
Zoo Crime Investigation voor de jeugd
Zoo Crime Investigation für die Jugend
Boekelo. Jugendliche Besucher des Zoo Labyrinth Boekelo können jeden Samstag im Juni sich an die Arbeit machen als rechtsmedizinischer Untersucher. Im Park ist einer der Bewohner tot angetroffen worden und nach der Untersuchung scheint es, daß das Tier keinen natürlichen Tod gestorben ist. Kinder (6-11) können während der Zoo Crime Investigation versuchen, den Fall zu lösen. Das geschieht anhand von allerlei Spuren. Sie erhalten dabei professionelle Unterstützung. Reservieren ist nötig (tel. 4500650). Die Untersuchung dauert 2,5 Stunden. Die Kosten betragen 5,75 Euro, exklusive Eintritt von 9,50 Euro.

dierennieuws.nl - 11. Juni 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: jonge dieren
Natürliches Verhalten im Zoo: Jungtiere
Wenn man Tiermüttern die Jungen wegnimmt, so ist das unnatürlich und nicht schön zu reden, es sei denn, die Mutter hat die Jungen verstoßen oder kann sie nicht selbst aufziehen. Auch im letzten Falle gibt es viele verschiedene Meinungen. Persönlich finde ich es eine Pflicht des Zoos, die Jungen am Leben zu halten und sie möglichst selbst aufzuziehen. Man läßt der Natur hiermit wohl nicht ihren Gang gehen, aber das tut man doch schon nicht, wenn man Tiere in Gefangenschaft hält. Großkatzenjunge bleiben in der Natur etwa zwei Jahre bei ihrer Mutter. Erst wenn die Jungen auf "eigenen Füßen" stehen können, ist die Mutter bereit, sich erneut zu paaren. Manche Zoos nehmen die Jungen bewußt frühzeitig der Mutter weg, wie z. B. die Leopardenjungen im Olmener Zoo. Hierdurch ist das Leopardenweibchen früher erneut zur Paarung bereit und es werden mehr Junge geboren werden. Ein sehr unnatürliches Verhalten. Der arme Leopard ähnelt eher einer Legehenne.
[Sehr umfangreicher Beitrag von Babette de Jonge.]

bndestem.nl - 13. Juni 2008
Zeldzame vale vleermuis in Limburg
Seltenes Großes Mausohr in Limburg

gva.be - 13. Juni 2008
Hevig onweer doodt ooievaarsjongen Planckendael
Schlimmes Unwetter tötet Storchenjunge in Planckendael

nieuwsblad.be - 13. Juni 2008
'We staan machteloos' - Twintigtal ooievaarsjongen sterven door onderkoeling of verdrinking
"Wir sind machtlos" - etwa zwanzig Jungstörche sterben an Unterkühlung oder sind ertrunken

hln.be - 12. Juni 2008
Zware regenval fataal voor 20 ooievaarsjongen in Planckendael
Schwerer Regenfall verhängnisvoll für 20 Jungstörche in Planckendael

omroepgelderland.nl - 11. Juni 2008
Eerste boomkangoeroe te zien in Epe
Erstes Baumkänguruh in Epe zu sehen
Epe. Der Tierpark Wissel in Epe hat einen besonderen neuen Bewohner - das Goodfellow-Baumkänguruh. Wissel ist der einzige Zoo in den Niederlanden, in dem das Baumkänguruh zu bestaunen ist. Das Baumkänguruhweibchen mit dem Namen Buna kommt aus einem Zoo in Deutschland. Weil es in den Niederlanden wenig Erfahrung gibt auf dem Gebiet der Pflege dieser Tierart, haben zwei Pfleger des Tierparks Wissel einen speziellen Kurs in Deutschland besucht.

dierennieuws.nl - 9. Juni 2008
Wolven nu ook in berenbos Olmense Zoo
Nun auch Wölfe im Bärenwald des Zoos Olmen
Schneller als erwartet sind am Dienstag, den 3. Juni d.J., die Alaskawölfe des Olmener Zoos in ihre neue Unterkunft umgezogen. Seit diesen Tag leben sie zusammen mit zwei Europäischen Braunbären in dem neueröffneten Bärenwald des Olmener Zoos.

planckendael.be - 12. Juni 2008
Met 39 nesten en vermoedelijk 55 à 60 jongen breken de ooievaars in Planckendael opnieuw het record!
Mit 39 Nestern und vermutlich 55 bis 60 Jungen brechen die Störche in Planckendael erneut den Rekord!
Im vorigen Jahr erreichten wir mit 33 Nestern bereits einen Spitzenwert. In diesem Jahr machen es die Vögel noch besser. Das milde Wetter sorgte für eine frühe Brutsaison mit einem Rekord von 39 Nestern in Planckendael. Eine in Belgien früher nie gesehene Anzahl! Auch für die wissenschaftliche Forschung der KMDA [Koninklijke Maatschappij voor Dierkunde van Antwerpen, Königliche Gesellschaft für Tierkunde von Antwerpen], die Störche betreffend, verspricht 2008 ein außergewöhnliches Jahr zu werden. Ende vorigen Jahres kam ein australischer Wissenschaftler, der sich drei Jahre lang beschäftigen wird mit dem Erforschen der Störche, in das Forscherteam des Centre for Research and Conservation (CRC). Bislang richtete sich die DNA-Untersuchung ausschließlich auf die Bestimmung der genetischen Beziehungen zwischen den Vögeln in Planckendael. Mit diesem neuen Mitarbeiter können wir die Untersuchung europaweit ausweiten, wobei wir sowohl die DNA der Störche aus West- als auch der aus Osteuropa erforschen werden. Die wichtigste Zielstellung hierbei ist zu untersuchen, wie sich die Wiedereinführungsprojekte ausgewirkt haben, die seit den 1990er Jahren in ganz Europa durchgeführt wurden. Wir können jetzt im Detail untersuchen, woher die Planckendael-Störche kommen und wohin "unsere" Vögel fliegen. Außerdem können wir auf Grund dieser Information und historischer Daten, die weiter ergänzt werden mit durch Beringung erhaltenen Daten und klimatologische Daten, Veränderungen aufspüren im Vorkommen der Störche in Europa und Veränderungen im jährlichen Zug nach dem Süden. Dieses Projekt bietet uns auch einzigartige Möglichkeiten für die Zukunft. Wenn sich kurzfristig das europäische Klima verändern wird und die Überwinterungsgebiete in Afrika extrem austrocknen, wird das auch den Zug der Störche und anderer Vögel stark verändern. Analyse von Brutdaten, Information der Satellitensender u.a. der Planckendael-Störche und die neuen Forschungsergebnisse können uns Einblick geben in die Folgen der Klimaveränderungen.

overloonzoo.nl - 13. Juni 2008
Toks uit ei gekropen
Von-der-Decken-Tokos geschlüpft
Die Von-der-Decken-Tokos im Zoo Parc Overloon haben Junge gekriegt. Man erwartet, daß zwei Küken geschlüpft sind.



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tierpark Chemnitz, 18.06.2008
Eröffnung Nasenbärenanlage am 20. Juni, 10.00 Uhr - Tierparkfest am 21. und 22. Juni, 10.00 bis 18.00 Uhr

Am kommenden Freitag, dem 20.06.2008, ist es soweit - unsere Nasenbären können ihr neues Zuhause in Besitz nehmen. In fünfmonatiger Bauzeit wurde das ehemalige Kängurugehege zu einem Nasenbärenwald umgestaltet. Zur Eröffnung um 10.00 Uhr werden die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und viele Gäste erwartet. Die Anlage besteht aus einem über 300 m2 großen Außengehege, welches ganzjährig genutzt und bei Bedarf auch in zwei Gehege unterteilt werden kann, sowie einem beheizbaren Stallgebäude mit zwei Innenboxen. Den Nasenbären stehen in der Anlage Bäume, Büsche und Naturboden zur Verfügung. Zusätzlich wurden noch Sitz- und Klettergelegenheiten eingebaut. Nasenbären gehören zu den sogenannten Kleinbären und kommen in Mittel- und Südamerika vor. Manchmal auch im Vogtland. Dort wurde nämlich 2004 unser männliches Tier aufgegriffen. Wahrscheinlich war es einem Halter ausgebüxt, der aber nicht zu ermitteln war. So zog Pepe dann im Tierpark Chemnitz ein. Neben dem Vogtländer gehören drei Weibchen zum Bestand des Tierparks. Ein älteres lebt schon seit vielen Jahren hier, zwei junge kamen erst kürzlich aus dem Zoo Magdeburg nach Chemnitz. Am Wochenende ,21. und 22. Juni, findet von 10.00 bis 18.00 Uhr das diesjährige Tierparkfest statt. Dazu wird es wieder ein buntes Programm für Jung und Alt geben. Zu erleben sind unter anderem die Hitbox von Radio Chemnitz 102.1, eine Riesenrutsche, Mitmachtheater, eine Tanzshow, Bastelstraßen, Kurzführungen sowie Spielstationen mit Tierquiz. Zudem werden die Tierparkfreunde Chemnitz e. V. wieder mit einem Stand vertretet sein, und der Videoclub Schloßberg e. V. stellt seinen Film "Begegnungen im Tierpark Chemnitz" vor. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Thüringer Zoopark Erfurt, 18.06.2008
50 Jahre Zooschau 2008 - 50 Jahre Thüringer Zoopark 2009

Im Mai 1958 gehörten auch Löwen zu den ersten Bewohnern der zukünftigen Zooschau auf dem Roten Berg. Auf dem Wirtschaftshof wurden der anwesenden Presse zwei Junglöwen aus dem Zoo Dresden vorgestellt. Der damalige Wohnbereich 42 in der Beethovenstraße in Erfurt hatte im Juli 1959 das Geld für den Kauf der zwei weiblichen Junglöwen "Simba" und "Samba" gespendet. Ein Jahr später spendete der Wohnbereich 42 aus dem Erlös eines Wohnbezirksfestes erneut Geld für einen dritten Löwen. Aus dem Zoo Berlin kam im Juli 1960 "Sultan" in den neugegründeten Zoopark. Im März 1963 erhielt der Erfurter Zoopark vom Zirkus Busch zwei ausgewachsene Löwinnen, eine mit Namen "Daisy", so dass nun sechs Löwen im Thüringer Zoopark lebten. Sie zogen in das am 7. Oktober 1963 neueröffnete Raubtierhaus ein. Am 22.05.1978 starb "Sultan" und "Daisy" am 30.01.1980, die vorerst letzten Löwen des Zooparks. Am 27.08.1981 kamen aus dem Zoo Hoyerswerda die beiden Geschwister "Siam" und "Kenia". Sie wurden dort am 24.05.1981 geboren. "Siam" musste im April 1986 aufgrund einer schweren Verletzung eingeschläfert werden und "Kenia" wurde im August 1989 an den Zoo Halle abgegeben. Von dort kam sie in den Tierpark Bad Langensalza und lebte dort mit "Ramses" zusammen. "Ramses" kam im November 1988 aus dem Zirkus Olympia in den Tierpark Langensalza. Mit dreizehn Jahren zog er am 09.12.1993 in den Thüringer Zoopark Erfurt um, da der Tierpark Langensalza geschlossen wurde. Bis zum 14.06.2000 lebte Ramses im Thüringer Zoopark Erfurt. Im Alter von 20 Jahren reiste er in den Tiergarten Schönbrunn nach Wien, weil in Erfurt die neue Löwensavanne gebaut wurde und er nicht artgerecht untergebracht werden konnte. Leider starb Ramses im Exil und steht nun als Präparat in der "Arche Noah" im Naturkundemuseum Erfurt. Mit der Eröffnung der neuen Löwensavanne im Thüringer Zoopark Erfurt am 22. Juni 2005 zogen insgesamt sieben Löwen ein. Die beiden Kater "Amos" und "Jantar" stammen aus dem Tierpark Ückermünde, die drei Schwestern "Etana", "Kibali" und "Rafiki" kommen aus dem Allwetterzoo Münster und die beiden Halbschwestern "Lubaya" und "Ribat" aus dem Zoo Neuwied. Die Tiere leben in zwei getrennten Rudeln. "Amos" zusammen mit den Weibchen aus dem Allwetterzoo Münster und "Jantar" mit den Weibchen aus dem Zoo Neuwied. Sie können täglich bei der Fütterung beobachtet werden. Die aktuellen Fütterungszeiten entnehmen Sie bitte den beiden Aufstellern an den Eingängen zur Löwensavanne. Kommen Sie doch mal wieder in den Thüringer Zoopark und besuchen sie unsere Löwen.

Zoo Dortmund, 18.06.2008
Verona freut sich über Franjo Nachwuchs bei den Rindern im Zoo

Erst im vergangenen Jahr sind die beiden Hinterwälder Kühe Mina und Verona frisch aus dem Schwarzwald im Zoo Dortmund eingetroffen. Und nun haben beide Kühe den Zoo bereits mit Kälbern erfreut. Schon vor rund zwei Wochen erblickte Sabrina das Licht der Welt. Sie ist die Tochter von Mina. Und erst vor wenigen Tagen schenkte die Kuh Verona einem Bullkalb das Leben, welches spontan auf den Namen Franjo getauft wurde. Beide Mütter und Kinder sind wohlauf und präsentieren sich den Zoobesuchern. Zum Fototermin lädt der Zoo ein, am Donnerstag, 19. Juni, 11.30 Uhr, am Westfälischen Bauernhof. Neben der Haltung seiner exotischen Tiere hat der Zoo Dortmund sich traditionell auch der Haltung und Zucht alter Haustierrassen verschrieben, die größtenteils im Bereich des Westfälischen Bauernhofes gehalten werden. Selbiger ist per se schon eine Besonderheit, da er ganz im Stile alter westfälischer Höfe gebaut wurde und damit ein Beispiel für die traditionelle Bauweise in Westfalen ist. Zum Haustierbestand im Zoo Dortmund gehörten seit vielen Jahren bereits Hinterwälder Rinder, eine klassische Hausrindrasse aus dem Schwarzwald, die in erster Linie als Fleischlieferanten gehalten und gezüchtet wurden. Mittlerweile wurde diese traditionelle Haustierrasse von den wirtschaftlich ertragreicheren Hochleistungsrindern verdrängt. Hinterwälder Rinder sind gut für die Haltung in steilen Berglagen geeignet. Es ist eine der kleinsten Rinderrassen Deutschlands und eignet sich daher gut zur Präsentation im Zoo. Ihre Zähigkeit und Anspruchslosigkeit lässt sie geradezu als prädestiniert für die Zoohaltung und den Kontakt mit Menschen erscheinen. Im Zoo Dortmund wird diese Rasse seit vielen Jahren im Rahmen des Zuchtbuches gehalten. Die beiden Kälber setzen die gute Tradition der Hinterwälder Zucht im Zoo Dortmund nun erfolgreich fort. Der Zoo vermittelt Tierpatenschaften.

Tiergarten Nürnberg, 18.06.2008
Mattischeck malt lebensgroße Giraffe

Der Nürnberger Maler Walter Mattischeck malt live am Samstag,den 21. Juni 2008 die Giraffe Lilly in Lebensgröße auf eine 4mx6m große Leinwand. Das Kunstereignis findet von 9 bis 17 Uhr in der Nürnberger Fußgängerzone statt. Der Maler wird sein Werk dem Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. anlässlich des 50. Jahrestags des Vereins zur Verfügung stellen. Der Tiergartenverein plant das Gemälde noch im Jubiläumsjahr zu versteigern. Klaus Kohlmann, der 1. Vorsitzende des Vereins der Tiergartenfreunde, und Dr. Lorenzo von Fersen, 2. Vereinsvorsitzender, werden bei dem Kunstevent am Samstag, den 21.6.2008, von 11 bis 12 Uhr in der Pfannenschmiedgasse/Ecke Breite Gasse anwesend sein und auch über die geplanten Feierlichkeiten zum 50. Jahrestags des Tiergartenvereins im September 2008 berichten.

Wild- und Abenteuerpark Mueden/Oertze, 18.06.2008
Erfolgreicher Auftakt der Flugschauen im Wild- und Abenteuerpark Müden/Örtze - Team der Eventfalknerei bis Oktober sonntags 12 und 15 Uhr vor Ort
Mit Spitzengeschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern stürzte Lannerfalke Aisha auf das Federspiel Thomas Wamser, Inhaber der Eventfalknerei (2. v. r.), zeigte gemeinsam mit Melanie Ehlermann (Mitte) die elegante gefiederte Jägerin ebenso im Freiflug wie den Wüstenbussard Sally, Kolkraben Renate und die Weißgesichteule Gandalf. Von ihrem Standort in Bomlitz aus, wo auch Papageien für Flugschauen, Film- und Fernsehaufnahmen trainiert werden, kommt das Team um Thomas Wamser nun an jedem Sonntag bis Oktober, um im Wild- und Abenteuerpark Müden/Örtze, jeweils 12 und 15 Uhr, seine Vögel zu präsentieren. Parkleiter Ralf Neumann (links) und Stefan Graf von Perponcher, Geschäftsführer der Wild und Abenteuerpark Müden GmbH & Co KG (2. v. l.), freuten sich ebenso über den gelungenen Auftakt der Flugschau die bereits am ersten Tag mehrere hundert Besucher anzog, wie