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426 vom 12.
Juni 2008 |
| Liebe
Leser,
seit gestern versuche ich, diese Zoopresseschau zu versenden, aber das
Versandsystem bei Domeus behauptet stets, es handele sich "aufgrund von
Schlüsselwörtern" wohl um eine automatische Antwort und könne daher
nicht verteilt werden. Das Problem ist nicht zu finden und bei Domeus scheint schon Wochenende zu sein... Diese
Autotreplys sind ja auch nervig; wir
erhalten auch ständig welche, und wenn ein paar hundert Leser
verreist sind, kann sich das ganz schön summieren. Bei der
Gelegenheit also
nochmals die Bitte, dies entweder nicht zu aktivieren oder sich von der
Zoopresseschau solange abzumelden.
Liebe Leser,
diese Woche lag die Hauptarbeit an der Zoopresseschau bei nur wenigen
Mitarbeitern, und da ich einer davon bin, erspare ich Ihnen heute ein
langes Vorwort und verweise auf die um so längere Kolumne. Ich bitte
Sie auch um Nachsicht, daß in der letzten Zeit immer mal
wieder einzelne Rubriken ausfallen mußten. Als Entschädigung gibt es ab
dieser Ausgabe wieder kuriose Schilder aus Zoos.
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Kein
Zutritt für Wikinger(?) in Biel
Zoopresseschau-Archiv nachgetragen mit allen Ausgaben Aktualisierung von Zoo-Infos.org: Zoo-Datenbank Frankreich in überarbeiteter Version online.
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
ostsee-zeitung.de
- 9. Juni 2008
Alles über Frösche
Eine Amphibien-Ausstellung zeigt der Rostocker Zoo. Mehr als ein
Drittel aller 6000 bekannten Amphibienarten ist weltweit bedroht durch
Lebensraumverlust, Klimaänderung, Umweltverschmutzung, Pestizideinsatz
und nicht zuletzt wegen übermäßiger Entnahme aus der Natur zum Verzehr.
Deshalb wurde die weltweite Kampagne "2008 - Das Jahr des Frosches" ins
Leben gerufen und vom Rostocker Zoo aufgegriffen. Bis Ende September
ist die Ausstellung und der Videofilm im Grünen Ei, dem Kinoraum auf
dem Veranstaltungsplatz, zu sehen.
umweltruf.de -
10.
Juni 2008
Wasserfrösche sind bei der Balz - Froschkonzert ist
bundesrichterlich geschützt
Es keckert und quakt wieder in den Tümpeln, die Wasserfrösche sind bei
der Balz. Was Teichbesitzer mit Stolz erfüllt, erzürnt manchen Nachbarn
und Streit bahnt sich an. Viele Anfragen erreichen derzeit den NABU,
meist wollen Teichfreunde ihre glitschiggrünen Lieblinge schützen.
Gerade nach Regenfällen beschäftigt die Gartenbesitzer jetzt auch der
sogenannte "Krötenregen". "Alle Amphibien zählen zu den gesetzlich
geschützten Arten. Ihr Konzert
muss meist hingenommen werden, denn auch Frösche haben Rechte", betont
NABU-Geschäftsführer Sönke Hofmann. Das Bundesnaturschutzgesetz
verbietet, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihren Lebensraum
zu zerstören. "Letztlich gibt es keine erfolgversprechenden Maßnahmen
zur Lärmverhinderung, wenn Frösche sich einmal im Gartenteich
angesiedelt haben", erklärt Hofmann. Eine informative Broschüre über
Frösche, Kröten und Molche und ihre
Lebensweise gibt es für vier Euro in Briefmarken beim NABU,
Contrescarpe 8, 28203 Bremen.
derstandard.at -
9.
Juni 2008
Verdrängte
Frösche werden kleiner - Forscher aus Puerto Rico untersuchen zwei
Spezies und stellen Zusammenhang zwischen Körpergröße und Zustand des
Habitats fest
Nicht nur die Lebensräume und Populationen
bestimmter Tierarten werden durch die Ausbreitung menschlicher
Nutzungsräume immer kleiner, bei manchen Arten nimmt sogar die
Körpergröße ab. Das berichten Forscher der University of Puerto Rico.
Bei ihren Untersuchungen an den zwei in Puerto Rico heimischen Arten
des Antillenpfeiffrosches - Eleutherodactylus antillensis und E. coqui
- haben Johanna Delgado-Acevedo und Carla Restrepo festgestellt, dass
diejenigen Tiere, die in wenig bewaldeten Gebieten leben, physisch
kleiner sind als ihre Artgenossen und unberührten Arealen. "Es ist
bekannt, dass die Körpergröße von Amphibien sinkt, wenn die Tiere in
ihrem Lebensraum einer großen Zahl von Fressfeinden ausgesetzt sind.
Nun aber zu entdecken, dass dies auch in Folge menschlicher
Umweltzerstörung geschieht, war für uns wirklich überraschend", sagt
Delgado-Acevedo.
derstandard.at
- 7. Juni 2008
Bakterien
als Hoffnungsträger gegen das weltweite Amphibiensterben
Das seit Jahrzehnten weltweit ablaufende Amphibiensterben hat
viele Ursachen: Vergiftung durch Pestizide, Zerstörung von Lebensräumen
und bis zu einem gewissen Grad auch klimatische Veränderungen. Eine
wichtige Rolle - besonders auf regionaler Ebene - spielt aber auch der
Chytridpilz (Batrachytrium dendrobatidis), der bei zahlreichen
Amphibienarten eine tödlich verlaufende Infektion, die sogenannte
"Chytridiomykose" auslöst. Einen neuen Ansatz, wie dieser Gefahr
begegnet werden kann, haben Wissenschaftler der James Madison
University kürzlich auf einer Fachtagung von Mikrobiologen vorgestellt.
Ihnen zufolge könnten bestimmte probiotische Bakterien (Pedobacter
cryoconitis), die auf der Haut von Salamandern gefunden wurden, der
Schlüssel zur Eindämmung der Krankheit sein. Sie produzieren nämlich
Chemikalien, die den krankheitsauslösenden Pilz angreifen. Die
Wissenschaftler werden den Zustand der untersuchten Populationen
auch weiterhin verfolgen, um zu überprüfen, ob die bakterielle
Heilbehandlung dauerhaften Schutz bietet. Sollten sich ihre positiven
Beobachtungen fortsetzen, wollen sie innerhalb der kommenden Jahre ein
Projekt in der Wildnis starten. Allein die Eindämmung der
Chytridiomykose könne das Artensterben bei den Amphibien aber nicht
stoppen, betont die Gruppe, denn auch der Verlust an Lebensraum, die
Umweltverschmutzung und Virusinfektionen setzen den Tieren erheblich
zu.
welt.de
- 6. Juni 2008
Junge Amphibien reißen Müttern die Haut vom Leib
Eine bizarre Form der Jungtierfütterung haben Jenaer Forscher
bei einer südamerikanischen Amphibienart entdeckt. Die wurmartige
Ringelwühle (Siphonops annulatus) betreibt eine Art von Kannibalismus
an der eigenen Mutter. Demnach reißen junge Amphibien der Mutter
Hautfetzen vom Leib und fressen diese. Bisher sei angenommen worden,
dass sich die Jungtiere von bereits
abgefallenen Hautresten ernähren, sagte der Evolutionsbiologe Alexander
Kupfer von der Universität Jena. Dies sei nun widerlegt worden. Die
Haut regeneriere sich wieder und werde dann von den Jungen erneut
abgefressen. Das Ganze wiederhole sich im Verlauf von zwei Monaten etwa
zweimal die Woche. "Eine
derart ausgeprägte Mutterfürsorge ist uns neu", erklärte der
Wissenschaftler.
BBC
News, 09 June 2008
Bacteria
could stop frog killer
The disease that is devastating amphibian populations around the world
could be tackled using "friendly" bacteria, research suggests.
Chytridiomycosis-mediated
expansion of Bufo bufo in a montane area of Central Spain: an indirect
effect of the disease
Jaime Bosch, Pedro A. Rincón
(2008)
Diversity
and Distributions, Volume 14 Issue 4 Page 637-643, July 2008
Here we present the first (to our knowledge) field evidence of its
indirect effect on assemblage structure through the disruption of a
biotic interaction. We have documented an expansion of the common toad
(Bufo bufo) after chytridiomycosis nearly extirpated the midwife toad
(Alytes obstetricans) in Peñalara Natural Park (Central Spain). Bufo
bufo has significantly increased its number of breeding sites. All
newly occupied breeding ponds were colonized once the large numbers of
large, overwintering A. obstetricans tadpoles they had previously held
disappeared. An experiment demonstrated that breeding B. bufo adults
strongly avoided laying eggs in water containing A. obstetricans
tadpoles, accounting for observed patterns of pond use. A second
experiment failed to show any predation by large A. obstetricans
tadpoles on B. bufo eggs, but other researchers have documented
reductions in condition, growth and survival of B. bufo larvae caused
by the presence of A. obstetricans tadpoles. In Peñalara,
chytridiomycosis attacks B. bufo too, but its effect on it has been
quite less severe than on A. obstetricans. Our findings show how,
besides any chytridiomycosis direct effects, interspecific differences
in its impact may alter assemblage–influencing biotic interactions and,
hence, assemblage structure in indirect ways.
rosbalt.ru - 5. Juni 2008
В
Чебоксарах
чествуют
лягушек
In Tscheboksary werden die Frösche geehrt
Frösche werden zum Symbol des Weltumwelttags, der in der Hauptstadt
Tschuwaschiens begangen wird. Wie das offizielle Portal der Behörden
der Republik mitteilt, erinnert der ökologische Feiertag "Die
Froschprinzessin - 2008", der durchgeführt wird in der Kinder- und
Jugendbibliothek der Republik, daran, was viele Amphibien für die
Entwicklung der Wissenschaft und der Menschheit als Ganzes getan haben.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
pr-inside.com
- 10. Juni 2008
Urwaldanlage
für Menschenaffen öffnet am Donnerstag erstmals offiziell für Besucher.
Frankfurter Zoo erwartet am Wochenende Besucheransturm
Wegen der Neueröffnung des Affenhauses
erwartet der Frankfurter Zoo am kommenden Wochenende einen
Besucheransturm. "Bei den vielen Anfragen im Vorfeld gehen wir davon
aus, dass wir am Wochenende regelrecht überrannt werden", sagte
Zoodirektor Manfred Niekisch im ddp-Interview in Frankfurt. Die
weitläufige Urwaldanlage für Menschenaffen öffnet am
Donnerstagnachmittag erstmals offiziell für Besucher. Am Wochenende
rechnet Niekisch dann mit "5000 bis 6000 Besuchern". Langfristig
erhoffe sich der Zoo durch den
"Borgori-Wald" einen Besucherzuwachs von mindestens zehn Prozent. Nach
dem Umzug der insgesamt 26 Menschenaffen im Frankfurter Zoo hätten sich
die Tiere "schneller als gedacht" in ihrem neuen Quartier eingelebt.
"Die Orangs haben sich schon den ein oder anderen
Scheinwerfer zurechtgebogen und auch ein paar kleinere Baumängel
aufgedeckt, die sind besser als jede Bauaufsicht", sagte Niekisch.
nachrichten.ch
- 5.
Juni 2008
Berliner
Zoo erzielt Millionengewinn dank Eisbär Knut
Eisbär Knut hat dem Berliner Zoo ein aussergewöhnliches Jahr
beschert: Der Gewinn betrug 2007 rund 6,8 Millionen Euro, wie die Zoo
Berlin AG mitteilte. In den Vorjahren hatte der Zoo nur mit Hilfe von
Landessubventionen von
jeweils mehr als zwei Millionen Euro ein ausgeglichenes Ergebnis
erreicht. "Die Umsatzerlöse und die Entwicklung der Besucherzahlen
haben alle Erwartungen weit übertroffen", heisst im Geschäftsbericht
2007. Vor allem zusätzliches Eintrittsgeld in Höhe von 4,7 Millionen
Euro trug zum 52-prozentigen Umsatzanstieg auf 18,6 Millionen Euro bei.
Der Zoo kündigte an, den Gewinn vollständig in den Erhalt der Anlagen
und Investitionen zu stecken.
hz-online.de - 6. Juni
2008
Eisbär Knut als Goldesel - Zoo macht einen Gewinn wie
nie zuvor
Eisbär Knut hat dem Berliner Zoo ein besonderes Jahr beschert: Der
Bilanzgewinn betrug 2007 rund 6,8 Millionen Euro, wie die Zoo Berlin AG
mitteilte.
welt.de - 6. Juni 2008
Knut bringt Millionengewinn
Eisbär Knut hat dem Berliner Zoo ein außergewöhnliches Jahr beschert.
pr-inside.com
- 10. Juni 2008
Berliner Zoo knackt dank Knut Besucherrekord
Eisbär Knut erweist sich für den Berliner Zoo als wahrer
Schatz. Erstmals in der 164-jährigen Geschichte zählte der Zoologische
Garten 2007 mehr als drei Millionen Besucher. Im ersten Lebensjahr des
pelzigen Publikumslieblings kamen 3.191.387 Gäste: Das entspricht einer
Steigerung um gut 27 Prozent gegenüber 2006, wie Zoodirektor Bernhard
Blaszkiewitz am Dienstag auf der Hauptversammlung berichtete.
bild.de - 10. Juni 2008
Die Knut-Show schlägt alle Rekorde
Psychopatischer Problem-Bär? Dreckiges Monstrum? Von wegen! Knut zieht
die Massen in seinen Bann: Der Zoo vermeldet knapp 7 Millionen Euro
Gewinn!
netzeitung.de -
10.
Juni 2008
Streit um Eisbär Knut: "Die bekommen von uns ein paar
Pinguine"
Der Zoo Neumünster wird den Eisbären Knut vor Gericht bringen.
Beziehungsweise die Gewinne, die der Berliner Zoo mit dem Rummel um
Knut gemacht hat. Neumünster will seinen Anteil haben, sonst droht die
Umsiedelung. Im Umfeld von Knut war in den Wandelgängen und auf den
Treppen des
Friedrichstadtpalastes noch eine andere wichtige Personalie zu
vernehmen. Die Zoo-Leitung ließ verlauten, dass an einigen in
Internet-Foren kursierenden Gerüchten nichts dran sei, wonach Knuts
Ziehvater Thomas Dörflein nicht mehr im Dienst oder sogar entlassen
worden sei. Dörflein, der Knut über Monate hinweg in Handaufzucht das
Leben gerettet hatte, sei krank gewesen und gehe jetzt wieder seinen
Pflichten nach.
newsticker.welt.de
-
10. Juni 2008
Kampf um Knut verschärft
Den Streit um Anteile aus den
Millionengewinnen rund um Berlins Eisbär-Liebling Knut will der
Tierpark Neumünster als Besitzer des weltberühmten Tieres jetzt
gerichtlich klären. Das sagte Tierparkchef Peter Drüwa am Dienstag der
Deutschen Presse-Agentur dpa als Reaktion auf eine Erklärung des
Berliner Zoo-Direktors Bernhard Blaszkiewitz. Dieser hatte in der
Hauptversammlung der Zoo-Aktionäre in Berlin jede Zahlung an Neumünster
strikt abgelehnt. "Die wollten Geld von uns, aber der Vertrag zwischen
den Zoos gibt das nicht her. Die bekommen ein paar Pinguine, und dann
ist die Sache in Ordnung", sagte Blaszkiewitz.
sueddeutsche.de
- 10.
Juni 2008
Rechtsstreit um Eisbär Knut - Goldbär macht Kasse
Eigentlich
war schon alles gesagt über Eisbär Knut, die Rekorderlöse
von 6,8 Millionen Euro und die Verwendung des Geldsegens. Selbst die
Kritik an Berlins Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz, der in den
vergangenen Monaten immer wieder reichlich ungeschickt agiert hatte,
war wirkungslos im großen Saal des Friedrichstadtpalastes verhallt.
Doch dann beantwortete Blaszkiewitz auf der Hauptversammlung der Zoo AG
noch die Frage, ob der Zoo Neumünster an den Knut-Millionen beteiligt
werden müsse. Schließlich stamme Knuts Vater von dort. Lässig ans
Rednerpult gelehnt antwortete Blaszkiewitz: "Die wollten Geld von uns,
aber der Vertrag zwischen dem Zoo und uns gibt das nicht her. Die
bekommen ein paar Pinguine, und dann ist die Sache in Ordnung." Manch
einer der knapp 500 Zooaktionäre lachte herzhaft über die
Bemerkung. Nur einer fand das nicht lustig: Peter Drüwa, Chef des
Tierparks Neumünster. Der Zoodirektor aus dem Norden will sich
keinesfalls mit ein paar Vögeln abspeisen lassen. Die gönnerhafte
Bemerkung könnte Blaszkiewitz im Nachhinein noch leid
tun. Denn der Vorstandsvorsitzende des Zoos hat die Millionen, um die
nun vor Gericht gestritten werden soll, bereits fest eingeplant. Vor
den Aktionären hatte er angekündigt, er wolle das Geld komplett in den
Erhalt der Anlagen stecken und außerdem das mehr als 40 Jahre alte und
marode Vogelhaus erneuern. Ob sich nun alle Pläne finanzieren lassen,
wird sich wohl erst nach einem Richterspruch klären lassen. Und das
kann dauern.
welt.de
- 10. Juni 2008
Eisbär Knut lockt Millionen Zuschauer an
Eisbär Knut sorgt weiterhin für einen Besucherboom im Berliner Zoo.
Nach rund 3,2 Millionen Besuchern im Vorjahr, seien im ersten Quartal
2008 knapp 30 Prozent mehr Menschen in den Zoo gekommen als im Vorjahr,
sagte Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz. Der Zoo Neumünster will jetzt
eine Beteiligung an den Gewinnen einklagen.
stern.de - 10.
Juni
2008
Streit um Millionengewinn - Der "Fall Knut" geht vor
Gericht
Rangelei um Berlins Lieblingseisbären: Weil der Tierpark Neumünster an
den Millionengewinnen des Berliner Zoos durch Knut beteiligt werden
will, zieht er nun vor Gericht.
berlinonline.de
- 11.
Juni 2008
Knut darf für immer in Berlin bleiben
Jaaaa!
Knut bleibt Bärliner! Das will Zoo-Chef Bernhard
Blaszkiewitz. Doch das sagt jetzt auch Peter Drüwa vom Tierpark
Neumünster. Und der hat als Knut-Eigentümer schließlich das letzte
Wort. "Ich will alles tun, dass Knut hier bleiben kann", bekräftigte
Blaszkiewitz gestern auf der Zoo-Aktionärsversammlung. Drüwa: "Die
Entscheidung liegt bei
unserem Vorstand. Doch von mir aus kann Knut in Berlin bleiben." Knut
gehört dem Tierpark Neumünster, weil sein Papa Lars von dort stammt.
Doch es gibt noch ein großes Aber: Der Krieg um die Knut-Millionen!
Neumünster wird Berlin verklagen, kündigte Drüwa gestern an. Denn der
Zoo will von den Millionen, die die "Leihgabe" Knut in die Kasse
brachte, nichts abgeben.
tagesspiegel.de
- 11.
Juni 2008
Wer wird Knut-Millionär? Die Gewinne des Zoos mit dem
Eisbären lassen die Konkurrenz in Neumünster nicht ruhen
Der Streit um Anteile aus den Millionengewinnen mit der
Knut-Vermarktung könnte eskalieren: Der Tierpark Neumünster will
womöglich doch gegen den Berliner Zoologischen Garten vor Gericht
ziehen. Die Neumünsteraner sind laut Vertrag Eigentümer Knuts - und
erheben Anspruch auf einen Teil des 6,8 Millionen Euro betragenden
Bilanzgewinns des Zoos aus dem Jahr 2007. In Neumünster prüft der
Tierpark-Vorstand jetzt eine gerichtliche
Klärung - denn rechtlich gesehen gehört das bekannteste Zootier der
Welt, Klimaschutzsymboltier Knut, den Neumünsteranern: Im so genannten
Einstellungsvertrag steht, dass das "erste überlebende männliche
Jungtier" von Knuts Vatertier, dem aus Neumünster ausgeliehenen
Eisbären Lars, dann Neumünster gehört. Doch nicht nur über die
Eintrittsgelder kam Geld in die Kasse. Wie auf
der Hauptversammlung von Vertretern des 13-köpfigen Podiums bekannt
gegeben wurde, erhöhten sich allein die Umsatzerlöse aus
Merchandising-Produkten im ersten Knut- Jahr 2007 um das Neunfache auf
rund 872 000 Euro - Knut-Produkte machen davon knapp 700 000 Euro aus.
Dank Knut-Lizenzen kamen 618 000 Euro hinzu, durch "Erlöse aus
Businesspartnerschaften" 51 000 Euro.
berlinonline.de
- 11.
Juni 2008
Knut und die Pinguine
Darf der Berliner Zoo die Millionengewinne rund um Eisbär Knut behalten
oder muss er einen Teil davon an den Tierpark Neumünster
(Schleswig-Holstein) abgeben? Darüber wird bald ein Gericht
entscheiden. Einen Rekordgewinn von 6,8 Millionen Euro erzielte der Zoo
im vergangenen Jahr, allein drei Millionen Euro waren Erlöse aus
Eintrittsgeldern. Der Direktor vom Tierpark Neumünster, Peter Drüwa,
sagte gestern,
zurzeit bereite seine Abteilung eine Gerichtsklage vor. "Eine
außergerichtliche Einigung mit dem Zoo Berlin ist gescheitert", sagte
Drüwa.
diepresse.com
- 6.
Juni 2008
Panda sei Dank: Besucher-Rekord für Tiergarten
Vorbei die stundenlange Warterei, vorbei die Zeiten, da
Security-Personal die Besucher gruppenweise ins Innengehege (und vor
allem wieder hinaus) schleusen musste. Wer heute Fu Long im Zoo
Schönbrunn sehen will, muss sich die lange Schlange rund um das
Pandahaus nicht mehr antun. Die gibt es nämlich gar nicht mehr: Das
Anstell-System wurde in der Vorwoche abgebaut. Aus Besuchermangel?
Keineswegs. Das mediale Interesse an Fu Long mag in
den vergangenen Monaten deutlich abgeflaut sein. Die Besucher kommen
dennoch. Ein Anstellsystem braucht man trotzdem nicht mehr. Weil sich
Fu Long heute meist draußen aufhält und es rund um das Freigehege
genügend Platz für die Besucher gebe, erklärt der stellvertretende
Tiergarten-Direktor, Gerhard Kasbauer. Ob es nun Fu Long zu verdanken
ist, den ebenfalls zu
Publikumslieblingen avancierten Eisbären-Zwillingen, oder schlicht dem
guten Wetter: 900.000 Gäste kamen von Jänner bis Mai in den Tiergarten,
um 200.000 mehr als im gleichen Zeitraum 2007, in dem - noch ganz ohne
Bären-Babys - so viele Besucher wie nie zuvor (2,453.987) gezählt
wurden. Ein Besucher-Plus von fünf Prozent hat der Zoo für heuer
eingerechnet,
was angesichts der Zucht-Erfolge (nicht nur) bei Panda- und Eisbären
eine recht machbare Vorgabe scheint.
bundestag.de
- 10. Juni 2008
Im Bundestag notiert: Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische Tiger
Berlin. Die Grünen erkundigen sich in einer Kleinen Anfrage
(16/9264) nach dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische
Tiger. Sie möchten dabei unter anderem erfahren, welche Laufzeit es
besitzt und wer es finanziert. Konkret möchte die Fraktion zudem
erfahren, ob das Programm auch die Tötung nicht reinerbiger Jungtiere
vorsieht. Hintergrund ist die Tötung von nicht reinerbigen Jungtieren
dieser Art im Magdeburger Zoo.
rp-online.de
- 6. Juni 2008
Zoo extra gegen Hagel versichert
Krefeld. Das Unwetter vom vergangenen Freitag hat an den drei
Tropenhäusern im Zoo einen Totalschaden von weit mehr als einer Million
Euro verursacht - diese vorläufige Bilanz konnte Zoodirektor Dr.
Wolfgang Dreßen gestern bei einer Pressekonferenz mitteilen. Weil aber
Dreßen nach dem Orkan Kyrill im Gegensatz zur Stadt Krefeld die
Versicherung noch aufstockte und die Tropenhäuser auch gegen
Hagelschäden versicherte, muss nun die Versicherung für den Schaden
aufkommen. "Wir sind sehr froh, dass der Zoochef so gehandelt hat",
sagte gestern der Zoo-Aufsichtsratschef Joachim C. Heitmann (FDP). Im
Gegensatz zum Zoo hatten sich Krefelds Politiker dafür entschieden,
alle Hagelpolicen für städtische Gebäude zu kündigen. Am Mittwoch war
ein Gutachter der Versicherung vor Ort. Alle drei
Dächer der Tropenhäuser sind betroffen. Im Regenwaldhaus ist sogar eine
durch drei Kammern getrennte Plexiglaswand von Hagelkörnern komplett
durchschlagen worden. Die Häuser wurden provisorisch geflickt und
sollen komplett repariert werden, wenn das Regenwaldhaus ohnehin
saniert wird. Erfreulich für den Zoo gestaltete sich auch die Bilanz,
die Dreßen am
Mittwoch dem Aufsichtsrat präsentiert hatte. Demnach hat die Zoo GmbH
ein über den Erwartungen liegendes Geschäftsergebnis erzielt. Dreßen
weiß, dass er
jetzt knapper kalkulieren muss: "In den kommenden Monaten werden viele
Großprojekte auf uns zu kommen. Auch die Personalkosten werden durch
die neuen Tarifabschlüsse steigen."
Planung und
Bau
welt.de
- 9. Juni 2008
Schönheitskur für Zoo und Tierpark
Berlin.
Im Zoo wird emsig gearbeitet. Während sich die Gorillas in
ihrem Freigehege lässig von Ast zu Ast hangeln, wird eine Anlage weiter
gehämmert und geknüpft. Nach
Baubeginn im vergangenen Herbst ist die neue 430 Quadratmeter große
Außenanlage für die Schimpansen fast fertig. Zoodirektor Bernhard
Blaszkiewitz will sie noch vor den Sommerferien eröffnen, ebenso das
neue Innengehege. Die Gesamtkosten des Umbaus belaufen sich auf 1,5
Millionen Euro, sagt Zoo-Kurator Heiner Klös, der beide Bauprojekte
betreut. Insgesamt werden in Zoo und Tierpark in diesem Jahr ungefähr
23
Millionen Euro investiert - wenn man das teuerste Vorhaben, den neuen
Wirtschaftshof (16,8 Millionen Euro) dazuzählt. Das dreigeschossige
Gebäude der Mannheimer Architekten "Schmucker und Partner" soll im
August dieses Jahres fertig werden. Für die Schimpansen hat Architekt
Wolfgang Raché unterdessen eine
Überraschung parat. Der alte, tiefe Betongraben wurde zugeschüttet und
ein Wasserfall angelegt. Dessen Wasser fließt durch das Gehege und
mündet in zwei kleine Teiche. Das neue Innengehege hat keine Gitter,
dafür viel Glas. Die Tiere können so ins Freie schauen. In die alte
Schimpansen-Behausung rückt eine Gruppe Orang-Utans nach.
Deren alter Käfig geht an Ivo und seinen drei Gorilla-Damen und wird
umgebaut. "Das wollen wir bis zum Herbst über die Bühne bekommen - dann
müssen die Tiere wegen des Wetters wieder mehr Zeit im Innengehege
verbringen", sagt Klös. Auch am Antilopenhaus wird gewerkelt. Die
Kosten der aktuellen Umbauten belaufen sich auf etwa eine Million
Euro.
Ähnlich wie im Zoo rücken auch im Tierpark, der hundertprozentigen
Tochter der Aktiengesellschaft Zoologischer Garten, die Baufirmen an.
Der mit mehr als zwei Millionen Euro Kosten teuerste Umbau betrifft die
Tropenhalle im Alfred-Brehm-Haus. Dort werden Betonschäden behoben und
neue Scheiben eingesetzt. Das Geld kommt von der Stiftung Deutsche
Klassenlotterie. Geplant ist der Bau eines Umgangs durch Baumwipfel in
luftigen fünf Metern Höhe - ähnlich wie das sogenannte
"tree-top-walking" im angelsächsischen Raum. Dort bewegen sich die
Besucher auf Augenhöhe mit indischen Flughunden, Braundrosslingen und
Bali-Staren. Verbesserungen gibt es außerdem in der Anlage der
asiatischen
Elefanten. Schlosser sollen im Elefantenhaus Stahlsseile so spannen,
dass die Tiere nachts nicht mehr angekettet werden müssen.
rp-online.de
- 7. Juni 2008
Sammeln für den Gorillagarten
Ganze 400.000 Euro möchten die Zoofreunde Krefeld mit
ihrer gestern vorgestellten Spendenaktion "Ein Garten für Gorillas" in
den nächsten Monaten sammeln. Dafür soll der erste von drei
Bauabschnitten des neuen Freiluftgeheges für die Menschenaffen des Zoos
finanziert werden. Den Gorillas sollen dann in zwei weiteren Schritten
Schimpansen und
Orang-Utans an die frische Luft folgen. Im Zentrum des Spendenaufrufs
steht die große Fensterwand am Eingang
des Affenhauses. Dort soll bis zum Ende des Jahres ein möglichst großer
Wald aus aufgeklebten Spendenblättern entstehen. Jedes Blatt trägt den
Namenseines Spenders. Allein die
Errichtung des Gorillagartens wird circa eine Million kosten.
stadtnetz-wuppertal.de
- 6. Juni 2008
CDU und SPD freuen sich über neues Bonobo-Außengehege
im Zoo
Mit großem Engagement unterstützen die Rathaus-Kooperationsfraktionen
von CDU und SPD das gemeinsame Investitionsvorhaben des Zoo-Vereins und
der Stadt Wuppertal für die Errichtung eines Außengeheges für die
Bonobos (Zwergschimpansen) im Wuppertaler Zoo. "Die neue Außenanlage
für diese Primaten wird ein voller Erfolg für den Zoo und für unsere
Stadt", freut sich Fraktionschef Klaus-Jürgen Reese (SPD) über das
Bauvorhaben im Zoo. Bernhard Simon (CDU): "Die Stadt Wuppertal zieht
sich nicht aus der Investitionsverantwortung für den Zoo heraus und
ruht sich nicht auf den Lorbeeren der Regionale 2006 aus. Wir wollen,
dass sich der Zoologische Garten Wuppertal auch zukünftig im Wettbewerb
behaupten kann." Durch die großzügige Spende des Zoo-Vereins erhalten
die Bonobos ein
Außengehege, das in der gestalterischen und tiergärtnerischen Qualität
dem Gehege der Orang-Utans entspricht. Die Freiluftanlage wird zwischen
dem Außengehege der "Waldmenschen" und dem der Gorillas Platz finden.
dresden-fernsehen
- 10. Juni 2008
Zoo feiert Richtfest für Giraffenanlage
Es ist schon eine ganze Weile her, dass der Dresdner Zoo Giraffen eine
zweite Heimat gegeben hat. Das soll sich bald ändern. Anfang April
wurde im Dresdner Tiergarten der Grundstein für die neue Giraffenanlage
gelegt. Heute war Richtfest. Auf einer Fläche von fast 3000
Quadratmetern
sollen die beiden Bullen Ulembo und Abidemi ein neues zu Hause finden.
2009 soll ein weiterer Langhals aus einem französischen Zoo die
Dresdner Giraffen-WG verstärken. Da treffen drei Persönlichkeiten
aufeinander, stellt sich die Frage nach dem Gemüt. Rund 3,5 Millionen
Euro kostet die neue Anlage, auf der am18. August
die Giraffen einziehen sollen. Am 29. August soll sie eröffnet werden.
lifepr.de
- 6. Juni 2008
Richtkrone für Giraffenanlage im Dresdner Zoo -
Halbzeit beim Bau der neuen Giraffenanlage
Anfang April wurde im Dresdner Zoo bei
strömendem Regen der Grundstein für die neue Giraffen- und Zebraanlage
gelegt. In den vergangenen beiden Monaten sind die Bauarbeiten zügig
voran geschritten.
mz-web.de
- 8. Juni 2008
Lehrpfad nimmt Form an
Aschersleben. In die zur Zeit verwaiste Schweineanlage soll bald wieder
Leben
einziehen. "Wir erwarten ein paar Minischweine. Dafür soll die Anlage
begehbar gemacht werden", verriet Reisky. Erstmals gewährte Reisky
einen Blick in den künftigen Lehr- und
Abenteuerpfad, der rund um die Tigeranlage errichtet werden soll. Ein
erster Teil ist schon fertiggestellt und eine kleine Rutsche eingebaut.
"Es wird einen elf Meter langen Balancierbalken geben. Hier können die
Kinder wie die Tiger über den Baumstamm balancieren", erklärte Reisky.
Dazu seien noch weitere Spielgeräte geplant, damit der Pfad richtig
abenteuerlich werde.
newsticker.welt.de
-
8. Juni 2008
Wattenmeerstiftung berät über Station für verölte Vögel
Der Nutzen einer Hilfsstation für verölte
Seevögel bei Norden (Kreis Aurich) bleibt heftig umstritten. Die
Wattenmeerstiftung soll am Montag über die von der Seehundstation in
Norden-Norddeich beantragte Förderung in Höhe von einer halben Million
Euro entscheiden, bestätigte das niedersächsische Umweltministerium in
Hannover. Die Leiter der Nationalpark-Häuser Baltrum, Dornumersiel und
Juist kritisieren das Vorhaben seit seinem Bekanntwerden Mitte April
aufs Schärfste. Sie argumentieren, unter Berufung auf wissenschaftliche
Erkenntnisse, dass die Hilfe rechnerisch 98 Prozent der verölten Vögel
gar nicht erreiche. Und selbst von den behandelten Tieren überlebten
nur 0,5 Prozent.
welt.de - 10.
Juni 2008
Keine Chance auf Rettung für verölte Seevögel
Die Wattenmeerstiftung hat die geplante Hilfsstation
für verölte Seevögel bei Norden (Kreis Aurich) abgelehnt. Der Beschluss
gegen die von der Seehundstation in Norden-Norddeich beantragte
Förderung in Höhe von einer halben Million Euro sei einstimmig
gefallen, sagte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander
(FDP) am Montag. Die Leiter der Nationalpark-Häuser Baltrum,
Dornumersiel und Juist hatten das Vorhaben kritisiert. Nach
wissenschaftlichen Untersuchungen überlebten nach einer Behandlung nur
die wenigsten der verölten Tiere. Experten sagen, die Tiere sofort von
ihrem Leid zu erlösen, sei besser,
als sie in langwierigen Prozeduren zu waschen. Deshalb bleibt der
Nutzen der von der Seehundstation beantragten Hilfsstation für verölte
Seevögel heftig umstritten.
espace.ch - 6.
Juni
2006
Heimkehr
der Wisente
Die neue Wisentanlage, die gestern im Tierpark Dählhölzli eröffnet
wurde, bietet beidseits des Zauns einiges: Während sich die Wisente auf
einer 50000 Quadratmeter grossen Fläche austoben dürfen, können die
Tierparkbesucher über eine 245 Meter lange Holzbrücke bis ins Innere
der Anlage spazieren. Und in 3 bis 5 Metern Höhe aus der
Waldvogelperspektive die siebenköpfige Herde beim Umherstreifen
beobachten. Die Bauherrschaft der neuen Anlage lag beim Tierparkverein
Bern, der
das Gehege gestern feierlich dem Tierpark übergab. Nach dem Bau der
Seehundanlage 2003 sei der Verein nach einem neuen Projekt auf der
Suche gewesen, sagt Mathias Zach, Geschäftsführer des Tierparkvereins.
Dass die Wahl auf den Wisent fiel, habe zwei Gründe: "Erstens handelt
es sich beim Wisent um ein urschweizerisches Tier. Und zweitens war die
alte Anlage der Wisente wirklich nicht artgerecht." Die Wisente teilen
ihr Gehege mit den Rothirschen. Eine grössere Herausforderung dürfte es
dagegen sein, zu verhindern,
dass die Tiere in den Weiten des Geheges verschwinden - und die
Besucher sie trotz allem Spähen nur selten zu Gesicht bekommen.
derstandard.at
- 10. Juni 2008
Vier
Wolfswelpen ziehen in Forschungszentrum in Grünau ein - Die kanadischen
Timberwölfe sollen im Cumberland Wildpark im Almtal helfen
Gemeinsamkeiten von Hund und Mensch aufzuspüren
Das neue Wolfsforschungszentrum des Cumberland Wildparks in
Grünau im Almtal wird von vier jungen kanadischen Timberwölfen bezogen.
Die Welpen sind nicht nur eine Besucherattraktion, vor allem arbeitet
sie an einem neuen wissenschaftlichen Projekt mit: Die Welpen sollen
unter anderem helfen, den Gemeinsamkeiten von Hund und Mensch auf die
Spur zu kommen. Ab Herbst beziehen die jungen Wölfe ein großes Gehege
im Wildpark, wo
sie ein naturnahes Leben führen sollen. An einem klassischen Problem
vieler Zootiere, der Langeweile, werden sie wohl kaum leiden: Sie
werden ständig mit Verhaltenstests beschäftigt. So sollen
beispielsweise später Laufbänder die Möglichkeit bieten, im Gehege die
soziale Jagd eines Wolfsrudels zu simulieren.
ooe.orf.at - 10.
Juni
2008
Wölfe
werden im Almtal angesiedelt
Im Almtal sollen bald die Wölfe heulen. Das Konrad Lorenz Institut
beginnt gemeinsam mit dem Cumberland Wildpark Grünau ein
Wolfsforschungsprojekt. In zwei Rudeln sollen die Tiere einmal in
jeweils 5.000 Qudratmeter großen Gehegen leben und den Forschern neue
Erkenntnisse liefern. Die ersten vier kleinen Wölfe wurden
Dienstagmittag im Almtal präsentiert.
nachrichten.at
- 6. Juni 2008
Traumhaft schöne Blicke über Stadt und Land
Einer der nachhaltigsten Beiträge zum Kulturhauptstadtjahr 2009 hatte
gestern Gleichenfeier, und Museums-Direktor Peter Assmann führte durch
die vier Geschoße des beeindruckenden "Neuen Schlossmuseums". Etwa 1300
Quadratmeter Dauerausstellung "Natur Oberösterreich": Hier
ein riesiges Korallenriff-Aquarium, um uns vor Augen zu führen, dass
einst die Thetis, das Urmeer, Linz bedeckte. Dort ein großes
Strömungsbecken für die Präsentation heimischer Flussfische. Davor ein
über acht Meter langer Riesenhai im Modell, digitale Animationen, und
und und. Diesen immensen Schub wird dieses größte Universalmuseum
Österreichs ab seiner Eröffnung im Juli 2009 der Kulturhauptstadt Linz
wohl auch retour geben können.
spiegel.de
- 10. Juni 2008
Sir Norman im Reich der Rüssel
Glas, Stahl, Beton: Ein Augenschmaus für Menschen - und eine
Wellness-Oase für Tiere. Stararchitekt Sir Norman Foster wagte einen
Abstecher aus der Welt der Büroklötze und Mega-Hangars. In Kopenhagen
hat er ein Haus für Elefanten gebaut. Die Einweihung des "Elefanthuset"
ist für den Zoo ein Großereignis, für
Kopenhagen hingegen nur ein kleiner Teil eines Großprojekts.
Aktionen
express.de
- 9. Juni 2008
Koloss Daisy war der größte Star
Der
kleine Magnus (eineinhalb Jahre alt) staunte nicht schlecht. Auf
dem Weg vor ihm machte sich auf einmal ein Elefant breit... Eine
gelungene Überraschung, die Achim Winkler, der Chef des Duisburger
Zoos, im Rahmen seines Rundgangs für 20 EXPRESS-Leser vorbereitet
hatte. Elefantendame Daisy, ehemaliges Zirkus-Prunkstück, machte den
Gästen ihre kolossale Aufwartung. Und die Besucher revanchierten sich
mit von Pflegern gereichten Früchten, die sie Zweieinhalb-Tonnen-Daisy
hinhielten.
nnn.de
- 7. Juni 2008
Musik genießen und Menschenaffen helfen
Lateinamerikanische Klänge gab es zur 10. Klassik-Nacht gestern im
Rostocker Zoo. 3100 Gäste genossen die Musik und taten etwas Gutes: Sie
halfen durch den Kauf ihrer Eintrittskarte mit, Geld für das
Menschenaffenhaus zu bekommen. Knapp 35 000 Euro kamen zusammen.
nnn.de
- 9. Juni 2008
Musikalische Weltreise
Rostock. Zum zehnten Mal das Serien-Event der Norddeutschen
Philharmonie Rostock "Klassik-Nacht im Zoo". Zum zehnten Mal mehr als
3000 Leute, die einen lauen Sommerabend mit klassischer Musik genießen.
Zum zehnten Mal tragen sie damit zum Spendenaufkommen für Zoo-Projekte
bei. 700000 Euro erbrachte die Aktion "Schaffen für die Affen" bisher.
"Davon hat die Philharmonie mindestens 120000 Euro eingespielt", sagt
Zoodirektor Udo Nagel.
nnn.de - 6. Juni
2008
Krokodil bewacht EM-Tipp
Gestern im Rostocker Zoo: Ein gelbes Päckchen - darin, so der Hexer
Frank Musilinski,
die von ihm prophezeite Finalpaarung der bevorstehenden EM, natürlich
mit Ergebnis. Der rätselhafte Gegenstand wird zunächst, um
Verwechslungen auszuschließen, von Notarin Patricia Körner und Kerstin
Haase, Marketingleiterin des Zoos, signiert, zudem eng verschnürt und
versiegelt. Alsdann "wandert" das Bündel in eine Stahlkassette. Die
Schatulle wird "gefesselt", versiegelt und schließlich in einen Tresor
"gesperrt". Der Schlüssel geht an Zoodirektor Udo Nagel, der Safe ins
Gehege des Krokodilhauses. Bis zur Öffnung und Auflösung am 30. Juni
ist das dreifach
verschlossene Geheimnis bei zwei Krokodilkaimanen und der Afrikanischen
Weichschildkröte Achim (sehr bissig!) bestens aufgehoben.
stuttgarter-zeitung.de
- 7. Juni 2008
Wo fängt Dopen an, wo hört Affenliebe auf?
Zu ungewöhnlicher Uhrzeit und vor Publikum höheren
Semesters sprachen die Dozenten am Freitag im größten Hörsaal der Uni
Hohenheim: Am späten Nachmittag, als der reguläre Lehrbetrieb
weitgehend eingestellt war, fanden sich anstelle von Studenten etwa 400
Leser der Stuttgarter Zeitung auf dem Campus ein. Dass Pillen,
Mittelchen und ein wenig medizinisch forcierte Nachhilfe ihr Gutes
haben können, zeigte der zweite Vortrag des Abends:
Über Nachwuchs und Verhütung in Zoos, zeugungsunwillige Okapis und
allzu zeugungsfreudige Affen dozierte Wilhelma-Tierarzt Wolfram
Rietschel - und hatte mit seiner ungezwungenen Vortragsweise die Lacher
auf seiner Seite. Dabei hatte der Vortrag einen durchaus ernsten
Hintergrund: Von manchen
Arten wie dem nördlichen Breitmaulnashorn lebt nur noch ein
zuchtfähiges weibliches Weibchen. Wenn die Medizin hier nicht
nachhelfen kann, werden die größten Nashörner, die es gibt, aussterben.
lr-online.de
- 9. Juni 2008
Musik und amüsante Geschichten rund um Sundali, Karla
und Fidi - Cottbuser Tierpark bot erstmals Literatur im Elefantengehege
Cottbus. Die Geschichte von den Elefanten in der Spree hat der Autor
Hartmut Schatte gestern bei der Lesung im Tierpark noch für sich
behalten. "Schließlich will der Förderverein des Tierparks das
gleichnamige Buch
zugunsten der Einrichtung verkaufen" , begründete er die Entscheidung,
lieber Musikstücke, Geschichten und Anekdoten über Menschen und Tiere
zu präsentieren. Hartmut Schatte hatte seinen langjährigen
musikalischen
Begleiter Gerd Hennig, den langjährigen Tierparkdirektor Klaus-Jürgen
Jacob, dessen Nachfolger Jens Kämmerling, die Schülerin Tabea Franken
und Tierpflegerin Yvonne Kaiser in das Gehege gelockt.
wochenanzeiger-herford.de
- 8. Juni 2008
Heute swingt der Zoo
Osnabrück. Der Park Lane Jazz Club bittet heute alle Musikfreunde der
Region zum Konzert in den Zoo. Auf der Terrasse der Zoo-Gaststätte (bei
schlechtem Wetter im Saal) gibt es Musikkultur pur zum anfassen.
lifepr.de - 10.
Juni
2008
Neue, interessante Sonderveranstaltung im Wildpark
Eekholt!
Sonntag, 15. Juni 2008, um 11.00 Uhr, "Brainwalking". Dieser ganz
besondere und kaum bekannte Spaziergang über ca. 1,5
Stunden, der es aber in sich hat, lässt einige Überraschungen vermuten.
Beim "Brainwalking" in der Natur, unter fachkundiger Führung der
Gedächtnistrainerin Annemarie Wenk, wechseln sich beim Gehen durch das
Wildparkgelände angeleitete Denksportaufgaben mit Übungen für den
Geruchs- und Tastsinn ab. Die vielfältigen Sinneswahrnehmungen sollen
die rechte Gehirnhälfte anregen, während die Denksportaufgaben eher mit
der linken Gehirnhälfte gelöst werden.
abendblatt.de -
6.
Juni 2008
Flotte Bienen im Wildpark
Die Imker im Wildpark
Eekholt zeigen Besuchern am Sonntag, 8. Juni, bei einer
Sonderveranstaltung das Schleudern der sogenannten "Frühtracht", einem
Honig, der sich durch eine würzige Note aus dem Nektar der Robinie, der
Löwenzahn-, Obst- und Weißdornblüte sowie eine süße Blütenvielfalt aus
Wald und Flur auszeichnet. Kinder dürfen an diesem Tag selbst ihr
kleines Glas Honig für das Frühstücksbrot schleudern. Die Imker
beantworten außerdem alle Fragen zum Thema Biene und Honig.
In der Wildparkschule stehen Filmvorführungen und Informationen rund um
die summenden Nektarsammler auf dem Programm.
timmendorfer.de - 5.
Juni 2008
Timmendorfer Ottern im Fußballfieber
Bonnie und Clyde im Fußballfieber - die beiden Stars im Sea Life
Timmendorfer Strand haben heute ihre erste Trainingsstunde. "Natürlich
können wir den Ottern keine Fussballregeln beibringen. Aber
Bonnie und Clyde sind sehr verspielt und intelligent, so dass das
spezielle Training mit dem Fussball eine willkommene Abwechslung für
sie ist", so Jens Hirzig, zuständiger Biologe im Sea Life Timmendorfer
Strand.
kn-online.de
- 10. Juni 2008
Kleine
Knirpse hoch zu Ross
Gettorf. "Hört, hört, ihr Leut', das Turnier hat der schwarze Ritter
für sich entschieden", verkündete Ilona Hein das Ergebnis eines
spannenden, von vielen großen und kleinen Zuschauern aufmerksam
begleiteten Wettkampfs. Dass trotz Rittermaske und Streitaxt nur zum
Spaß gekämpft wurde, war am Sonntag jedem klar. Stand doch mit der
Mittelaltershow und ihren Ritterspielen eine Hauptattraktion auf dem
Programm des Kindertages im Tierpark Gettorf. Bei herrlichem Wetter
genossen die Besucher ein buntes Programm mit
Hexenstand, Ponyreiten, Mister Bay Falls Ballonzoo, Kaspertheater,
Spielen, Schminkaktionen und natürlich vielen sehenswerten Tieren.
nibelungen-kurier.de
-
9. Juni 2008
Wilde Wölfe und zahme Hunde - Seniorenführung im
Tiergarten Worms am 12. Juni um 14 Uhr
Am Donnerstag, 12. Juni um 14 Uhr findet jetzt zum vierten Mal der
monatliche Seniorennachmittag im Tiergarten Worms statt. Thema diesmal:
Wilde Wölfe und zahme Hunde. Bei der diesmaligen Führung erfährt man
viel Wissenswertes um Wolf, Fuchs und Hund. "Als Highlight wird es
dabei eine Schaufütterung bei Wolf und Fuchs geben.", so die
Zoopädagogin Tamara Kalmbach. Der Seniorennachmittag findet regelmäßig
an jedem zweiten Donnerstag im
Monat statt und kostet bis auf den ganz normalen Tiergarteneintritt
nichts zusätzlich.
saarbruecker-zeitung.de
- 7. Juni 2008
Wolfsgehege feiert am Wochenende 25-jähriges Jubiläum
Merzig. Als Werner Freund und Ehefrau Erika 1972 nach Merzig zogen,
wurde bald auch der erste europäische Wolf in Merzig heimisch: Ivan,
der in einem Gehege "Auf der Ell" untergebracht wurde. Da Wölfe
Rudeltiere sind, stand schnell fest, dass Ivan nicht ohne Gesellschaft
bleiben kann. Deshalb bekam er eine Wölfin aus einem Wildpark bei
Kaiserslautern, aus dieser Verbindung entsprangen 1977 vier muntere
Welpen, die von dem Ehepaar Freund mit der Flasche aufgezogen wurden.
Die Natur
nahm ihren Lauf, die Wolfspopulation prosperierte, die Wolfsforschung
von Werner Freund wurde überregional zum Begriff und weckte das
Interesse engagierter Tierfreunde.
maerkischeallgemeine.de
- 9. Juni 2008
TIERPARKFEST: Tierisches Spektakel - Mehr als tausend
Besucher kamen gestern nach Kunsterspring
Neugierig reckt Fischotter Henri seinen Kopf aus dem
kühlen Bach, im Tierpark. So ganz scheint er die Menschen nicht zu
verstehen, schließlich geht man doch bei so einem Wetter lieber ins
kühle Nass. Das hatten viele der Besucher auch im Anschluss an das
Tierparkfest gestern Nachmittag in Kunsterspring vor.
tlz.de - 8. Juni
2008
Abend-Treff mit Äffchen und Waschbär
Ihre
Wagen voll beladen hatte am Freitag Abend die
Parkeisenbahn des Geraer Waldzoos. Mit ihren Eltern und Betreuern
fuhren chronisch kranke und behinderte Kinder hinein in eine
Traumnacht. Eingeladen hatte dazu der Tierpark Gera. Erstmals fand
damit auch in
Thüringen die Idee von "dreamnight at the Zoo", die auf eine Initiative
des Rotterdamer Zoos zurückgeht, eine liebevolle Umsetzung. Viel Zeit
nahmen sich die Tierparkmitarbeiter, zum Teil geistig und körperlich
schwer behinderte Kinder zu den Waschbären, in den Streichelzoo oder zu
den Berberaffen zu begleiten.
mvregio.de - 7.
Juni
2008
Was ist ein "Wandelndes Blatt"?
Am internationalen Kindertag lud das Team um Oberstabsbootsmann Andres
Köster, Leiter Familienbetreuungszentrum Warnemünde, Angehörige von
Soldaten im Auslandseinsatz in den Rostocker Zoo ein. Bei strahlenden
Sonnenschein ließen sich ca. 70 Familienmitglieder,
darunter 15 Kinder, durch den Tierpark führen.
mvregio.de
- 7. Juni 2008
BÄRENWALD Müritz-Ticket wird ausgeweitet
Bereits zum 7. Juni, einen Monat eher als im Vorjahr, startet die
zweite Saison zur "Seniorenresidenz" von Ben, Felix, Lothar, Mascha und
Maya, Otto, Sindi und Susi. Die acht Braunbären genießen derzeit in der
Wohngemeinschaft im beliebten Ausflugsrevier von Stuer ihr artgerechtes
Rentnerdasein. Das BÄRENWALD Müritz-Ticket ist eine Gemeinschaftsaktion
der
pvm, der Weissen Flotte Müritz, der Müritz Wind Personenschifffahrt
sowie der Blau-Weißen Flotte Müritz & Seen Malchower
Schifffahrtsgesellschaft mit dem BÄRENWALD Müritz. Das Kombi-Ticket für
Bus- und Schiff-Tagestouren umfasst eine wahlweise
Hin- und Rückreise mit dem Bus oder einem Fahrgastschiff von Waren
(Müritz) sowie die Eintrittskarte zur etwa 40 km entfernten
Bärenheimstätte.
ftd.de - 6. Juni
2008
Out of Office- Tierisch lehrreich
Von einem Wolfsrudel kann ein Unternehmen viel lernen, sagt Hans-Peter
Dorn. Der Betreuer eines Geheges im Nationalpark Bayerischer Wald
schickt Führungskräfte und ihre Mitarbeiter zum Workshop unter die
Wölfe.
mz-web.de - 5. Juni
2008
Wo sich auch Pfauen wohlfühlen
Am Samstag wird ab 14 Uhr am Hermannseck im Ziegelrodaer
Forst zünftig Kinderfest gefeiert. Organisator ist der Förderverein
Hermannseck, der in diesem Sommer sein 10-jähriges Bestehen begeht.
"Das Kinderfest ist eine von drei Veranstaltungen, die der Verein pro
Jahr organisiert. Das sind der Hermannsecklauf, das Kinderfest und das
Herbstsingen. Doch nicht nur das Tiergehege mit Damwild ist heute
wieder
Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher aus nah und fern. Es entstand
auch eine Voliere, wo sich neben Pfauen auch andere exotische Vögel
wohl fühlen. Die Wege sind in einem ordentlichen Zustand, die kleine
Bühne wurde neu gestaltet.
zisch.ch
- 10. Juni 2008
Der Tierpark Goldau bietet Nachtführungen an
Eine seltene Gelegenheit, nachtaktive Tiere zu beobachten, bietet sich
am 14. Juni und 23. August 2008. An diesen beiden Abenden führt die
erfahrene Tierpark-Rangerin Manuela Mettler Interessierte von 20.30 bis
22 Uhr durch den Zoo. Dabei erfahre man nicht nur viel Neues über
nachtaktive Tiere, sondern
könne auch die ungewohnte Ruhe im Zoo geniessen. Während der Zeit der
Euro 2008 bezahlen Kinder und Jugendliche, die ein
Fussball-Leibchen tragen, zudem nur die Hälfte des Eintrittspreises.
Nachwuchs
stadtnetz-wuppertal.de
- 8. Juni 2008
Seltene Rindergämse und Sibirische Steinböcke im
Wuppertaler Zoo geboren
Zu unserer großen Freude kam vor kurzem das dritte im Wuppertaler Zoo
geborene Mishmi-Takin Kalb zur Welt. Diese Tierart, die aus dem
Himalaja-Gebirge stammt, wird in NRW nur im
Wuppertaler Zoo gehalten. Die Eltern "Fifty" und "Roli", wurden 2001
geboren und sind ein Geschenk des Tierparks Berlin.
Niedlich anzusehen sind auch die inzwischen schon halsbrecherisch auf
dem Felsen herumtobenden Kitze der imposanten Sibirischen Steinböcke.
inar.de
- 5. Juni 2008
Gleich dreifacher Nachwuchs bei den seltensten
Wildrindern!
Berlin. Als besonders fortpflanzungsfreudig haben sich in diesem Jahr
die aus
Indien und Hinterindien stammenden mächtigen Gaur erweisen. Gleich drei
Kälbchen - zwei Bullen- und ein Kuhkälbchen - kamen innerhalb weniger
Wochen im Zoo zur Welt! Zum Glück für die Art gibt es in einigen
wenigen Zoos der Welt
Zuchtgruppen dieser äußerst stark bedrohten Rinderart. Die fast
unglaublichen Kräfte vor allem der Bullen, die ein Gewicht bis über
1000 Kilo bei einer Schulterhöhe bis 2,20 m erreichen, erfordern
besonders stabile Haltungsvoraussetzungen, die in den wenigsten Zoos
geboten werden können.
morgenpost.de
- 10. Juni 2008
Vari-Äffchen im Tierpark
Affenfreunde können im Berliner Tierpark
Friedrichsfelde jetzt das kleine Vari-Äffchen "Angelo" bewundern, das
am 19. April zur Welt gekommen ist.
lvz-online.de 9.
Juni
2008
Totgeburt bei Giraffendame Emma im Leipziger Zoo
Tragischer Zwischenfall im Leipziger Zoo: Giraffendame Emma
hatte am Freitagabend eine Totgeburt. Wie der Zoo mitteilte, mussten
die Tierärzte eingreifen, weil sich der Geburtsvorgang zu lange
hingezogen hatte. Als die Veterinärmediziner das männliche Jungtier
herauszogen, war es bereits nicht mehr am Leben. Todesursache war
vermutlich eine nicht ausreichende Sauerstoffzufuhr. Da es die erste
Geburt für das fünf Jahre alte Weibchen war, habe von
Anfang an ein erhöhtes Risiko bestanden.
leipzig-seiten.de
-
10. Juni 2008
Tigernachwuchs im Zoo Leipzig
Leipzig. Manchmal liegen Freud und Leid dicht beieinander. Nachdem
gestern Giraffendame Emma ihr erstes Kind tot zur Welt gebracht hat,
meldete der Zoo heute die Geburt einer Großkatze. Amurtigerin Bella
(geb. 30.05.2005 in Plzen) brachte bereits am Sonntag ihr erstes
Jungtier zur Welt. Aber auch hier ist der Tierpark nicht sorgenfrei.
Die unerfahrene
Mutter scheint sich nicht ausreichend um ihr Junges zu kümmern. Bella
sei deshalb bereits mehrmals von Zootierarzt
Prof. Eulenberger behandelt worden, um den Milchfluss der Mutter
anzuregen.
mz-web.de
- 7. Juni 2008
Rodrigos
grausame Verwandtschaft - Seriema im halleschen Bergzoo geboren - Art
aus Südamerika stammt vom urzeitlichen Terrorvogel ab
Begierig zerrt das Vogelbaby an Rindfleischfilets und Babyratten und
erinnert mit seinen rüden Tischmanieren und wilder "Rod-Steward-Frisur"
doch irgendwie an seine Vorfahren, die Terrorvögel. Aber ganz so
grausam wirkt dann der Miniaturabkömmling aus dem Bergzoo
doch nicht. Der junge Seriema, der zur Ordnung der Kranichvögel zählt,
aber nach Stand der Wissenschaft am nächsten mit den ausgestorbenen
Terrorvögeln verwandt ist, hat sich die Herzen der Pfleger im
Vogelrevier erobert. Da Seriemas in
europäischen Zoos selten geworden seien - auch der hallesche Zoo
besitzt nur ein einziges Paar - habe man sich zur Handaufzucht
entschlossen.
newsclick.de
- 7. Juni 2008
Putzmuntere Tiger-Babys im Braunschweiger Zoo - Nina
und Jelzin haben Nachwuchs - Manchmal sind die Kleinen schon im Gehege
Im Zoo Braunschweig ist ein munteres Trio sibirischer Tiger geboren
worden. Gestern sind die beiden Kater und die Katze erstmals zum Wiegen
aus dem Tiger-Haus geholt worden. "Mutter Nina und Vater Jelzin -
gerade mal drei Jahre alt - sind
vorbildliche Eltern", sagt Zoo-Tierärztin Anja Blankenburg. Die Kleinen
sind am 18. Mai geboren worden, auf den Tag genau ein Jahr
nachdem Vater Jelzin aus dem Walterzoo im schweizerischen Gossau im Zoo
"Arche Noah" ankam. Mutter Nina zog 2005 von Aschersleben nach
Braunschweig.
newsclick.de
- 11. Juni 2008
Leser entscheiden über die Namen der Tigerbabys im
Stöckheimer Zoo
Gorbi, Tolstoj und Sibira oder Alexander, Jurij und Katharina oder
vielleicht doch lieber Crusher, Candy und Curtis? Über die Namen der
drei Tigerbabys im Stöckheimer Zoo entscheiden die Leserinnen und Leser
unserer Zeitung.
focus.de - 9.
Juni 2008
Blitzgeburt-Lama heißt "Poldi"
Fußballstar Lukas Podolski hat im EM-Spiel gegen Polen mit zwei Toren
geglänzt - und es nebenbei noch zum Namenspaten für Zoonachwuchs in
Hannover gebracht. Weil ein kleiner Lama-Hengst am Sonntagnachmittag
"geradezu in einer
Blitzgeburt" auf die Welt gestürmt sei, nannten die Pfleger das
Jungtier spontan "Poldi" - Stunden bevor der Stürmer die deutsche
Nationalmannschaft zum ersten Sieg bei der Fußball-EM schoss.
die-topnews.de .
9.
Juni 2008
Hannover: Lama "Poldi" geboren
Am Sonntag hat der Fußballnationalspieler Lukas "Poldi" Podolski im
EM-Spiel gegen Polen mit zwei Toren sein Können unter Beweis stellen
können und musste nebenbei als Namenspate für Nachwuchs im Hannoveraner
Zoo herhalten.
haz.de - 9. Juni
2008
Ein Lama namens "Poldi"
Heilfroh waren die Tierpfleger im Erlebniszoo Hannover, dass Lama-Dame
Sarotti ihr Kleines schon am Sonntagmittag zur Welt brachte. In
Vorfreude auf das EM-Spiel Deutschland gegen Polen am Abend tauften sie
den neugeborenen Hengst auf den Namen "Poldi".
nibelungen-kurier.de
-
9. Juni 2008
Zebu geboren - Fuchspate Jens Guth besucht seine
Schützlinge im Tiergarten
Seit Juni 2007 ist Landtagsabgeordneter Jens Guth Pate von den
Rotfüchsen im Tiergarten Worms. Am Freitag, 6. Juni 2008 besuchte er im
Tiergarten die kleine neunköpfige Fuchsfamilie. Munter tollten die
kleinen Füchse, die am 18. April zur Welt kamen, durchs Gehege und gar
nicht scheu ließen sie sich auch aus der Hand vom Landtagsabgeordneten
füttern. Während des Besuchs des Landtagsabgeordneten im Tiergarten kam
es noch
zu einem weiteren erfreulichen Ereignis. Bei den Zebus gab es
Nachwuchs.
coburgertageblatt.de
-
6. Juni 2008
Uralkäuze im Tiergarten
Nürnberg. 1965 gelang dem Tiergarten die weltweite erste Züchtung von
Uralkäuzen, die wegen ihrer Färbung auch Habichtskäuze genannt werden.
Im April schlüpften wieder zwei der seltensten Eulen der Welt, von
denen jedoch nur ein Jungvogel nach einem Monat aus der Bruthöhle kam.
Nach der Aufzucht wird er in einigen Wochen den Tiergarten in Richtung
Nationalpark Bayerischer Wald verlassen. Im Bayerischen Wald läuft ein
internationales Großprojekt zur Wiederansiedlung der Uralkäuze, an dem
sich auch der Tiergarten Nürnberg mit der Auswilderung von neun Eulen
beteiligt hat. Der Zoo finanziert maßgeblich eine genetische
Untersuchung, damit bei weiteren Auswilderungen möglichst Blutlinien
eingesetzt werden, die denen der vor 100 Jahren ausgerotteten Uralkäuze
möglichst nahe kommen.
stern.de - 5. Juni 2008
Wenn Eisbären erwachsen werden
Auch wenn sie jammert, weil mehrere Zähne durchbrechen - Eisbärin
Flocke wird immer selbstständiger. Für Pfleger und Bär beginnt ein
schwieriger Prozess: Sie müssen sich vom Tier zurückziehen. Wie das
abläuft - und was eine echte Eisbärmutter zu diesem Zeitpunkt anstellen
würde.
coburgertageblatt.de
- 10. Juni 2008
"Wir sind mit Flocke sehr glücklich" Tiergarten - Das
Nürnberger Eisbärenmädchen ist nun ein halbes Jahr alt
In den sechs Monaten seit seiner Geburt hat Flocke dem
Tiergarten Nürnberg extreme Gefühle beschert. "Wir haben nicht damit
gerechnet, dass Flocke so der Renner wird", erklärt Tiergarten-Vize
Helmut Mägdefrau zu Flockes "halbem Geburtstag" an diesem Mittwoch. Er
sei in den vergangenen Monaten immer wieder überrascht gewesen, wie
extrem die Menschen auf das Tier reagiert hätten.
frankenpost.de -
10.
uni 2008
Flocke ohne Pfleger ist nur halb so begehrt
In den sechs Monaten seit seiner Geburt hat das Nürnberger
Eisbärenmädchen Flocke dem Tiergarten Nürnberg extreme Gefühle
beschert. "Wir haben nicht damit gerechnet, dass Flocke so der Renner
wird", erklärt Tiergarten-Vize Helmut Mägdefrau zu Flockes "halbem
Geburtstag" an diesem Mittwoch. Im Mai verbuchte der Tiergarten mit 243
000 Besuchern einen neuen
Rekord. "Solche Zahlen hatten wir bislang nicht einmal im August, und
das ist normalerweise unser besucherstärkster Monat." Insgesamt
verläuft der Ansturm auf Flocke aber "geordnet und gesittet".
pr-inside.com -
10.
Juni 2008
Flocke frisst gerne Bananen
Eisbärin Flocke überrascht ihre Betreuer mit exotischen
vegetarischen Essgewohnheiten. Neben Trauben, Melonen, Kiwi und Birnen
liebe die Eisbärin vor allem Bananen, erklärte Tierarzt Bernd Neurohr
am Dienstag.
dernewsticker.de - 10. Juni 2008
Eisbär
Flocke liebt Südfrüchte
Das Eisbärenmädchen Flocke im Nürnberger Tiergarten
hegt eine ungewöhnliche Liebe zu Südfrüchten. Das Tier begeistere sich
unter anderem für Melonen und Kiwi und ganz besonders für Bananen,
sagte Tierarzt Bernhard Neurohr.
stuttgarter-nachrichten.de
- 8. Juni 2008
Happy Bärsday, lieber Wilbär!
Herzlichen Glückwunsch, Wilbär! Der Eisbären-Sprössling der
Stuttgarter Wilhelma wird an diesem Dienstag schon ein halbes Jahr alt
und hat dem Zoologisch-Botanischen Garten in dieser Zeit ein deutliches
Besucherplus beschert. Im Vergleich zum rekordverdächtigen Vorjahr sei
die Zahl der verkauften Tageskarten in den ersten fünf Monaten um 7
Prozent gestiegen, sagt Zoo-Kuratorin Ulrike Rademacher. "Das verdanken
wir höchstwahrscheinlich Wilbär." Die Zahl der
Jahreskarten sei noch deutlicher gestiegen, nämlich um 27 Prozent.
tlz.de - 8. Juni
2008
Eisbär Wilbär macht Tauchübungen
Hartes Training für den kleinen Eisbären Wilbär: Er übt derzeit
tauchen. Aber es ist gar nicht leicht, überhaupt abzutauchen. Bis vor
kurzem hatte Wilbär noch zu starken Auftrieb. Er bekam den Po einfach
nicht richtig unters Wasser. Jetzt klappt das
aber ganz gut, erzählt Ulrike Rademacher vom Stuttgarter Zoo in
Baden-Württemberg.
derstandard.at -
9.
Juni 2008
Eisbären-Zwillingen
wurden "getauft" - "Arktos" und "Nanuq" - die Namen sollen auf den
natürlichen Lebensraum der Tiere hinweisen
Für die beiden herzigen Eisbären-Zwillinge im Wiener Tiergarten
Schönbrunn sind endlich Namen gefunden worden. Eines der beiden im
vergangenen Dezember geborenen Fellknäuel wird "Arktos" heißen, das
andere "Nanuq". Den Namen "Arktos" wählten die Leser der deutschen
Bild-Zeitung und der
Zoo Hannover. Denn dorthin werden die Eisbären 2010 übersiedeln. Der
zweite Bärenbub heißt nach Wunsch der Tierpflegern und der
Geschäftsführung des Schönbrunner Tiergartens "Nanuq". In der Sprache
der Inuit bedeutet Nanuq "Eisbär".
kurier.at
- 9. Juni 2008
Eisbären-Zwillingen haben Namen
"Arktos" und "Nanuq" - so heißt der gar nicht mehr so kleine
Bären-Nachwuchs des Schönbrunner Tiergartens. Die offiziellen
Namensgebung findet am 18. Juni um 10 Uhr bei der
Eisbärenanlage mit Vertretern des Zoo Hannover und des Tiergarten
Schönbrunn statt.
wienweb.at - 9.
Juni
2008
Eisbären-Taufe - Auf "Arktos" folgt "Nanuq"
Jetzt haben endlich beide Eisbären-Zwillinge aus dem Schönbrunner-Zoo
einen Namen. Auf Arktos folgt Nanuq. Nanuq geht aus einem Vorschlag der
Tierpfleger und der Geschäftsleitung hervor und ist in der Sprache der
Inuit (Eskimos) das Wort für "Eisbär".
han-online.de -
10.
Juni 2008
Spielfreudig und das Ziel fest im Blick - "Luchse"
besuchen ihre Maskottchen
Vahrendorf. Kuscheln mit den Patenkindern ist sicherlich eine
willkommene Abwechslung im harten Trainingsalltag der Handballerinnen
der SGH Rosengarten. Eigentlich sollten die "Luchse" so heißt das Team,
das Trainer Martin Hug gerade in die 2. Bundesliga geführt hat gestern
den niedlichen Luchsnachwuchs im Vahrendorfer Wildpark Schwarze Berge
taufen. Doch Luchs-Mutter "Jane" machte den Sportlerinnen und
Tierpflegerin Hannah Borger einen Strich durch die Rechnung und ließ
die Tauf-Party platzen.
supersonntag-web.de
- 7. Juni 2008
Tierischer Nachwuchs auf dem Petersberg - Drillinge im
Wolfsgehege
Die Freude im Tierpark auf dem Petersberg ist natürlich
groß. Im Gehege der Polarwölfe hat sich Nachwuchs eingestellt. Drei
kleine Rüden beanspruchen derzeit die ganze Aufmerksamkeit von Mama
Freya. Bereits am 6. Mai hatten die Jungs das Licht der Welt erblickt.
Übrigens: Auch bei den Füchsen hat sich inzwischen Nachwuchs
eingestellt. Fünffach!
nw-news.de - 9.
Juni
2008
Die Nase im Wind. Kleiner Tarpan-Hengst übt schon das
Verhalten der Großen
Bielefeld. Das Hengstfohlen reckt den Kopf in die Höhe, zieht die
Oberlippe hoch und zeigt die Zähne. Das zweite Hengstfohlen beobachtet
den Bruder und scheint zu denken: "Was machst du denn da?" Die beiden
Tarpan-Hengstfohlen im Tierpark sind am 1. Februar und am
23. März geboren. Tierparkleiter Volker Brekenkamp wird die beiden
Hengstfohlen
verkaufen, sobald sie ein dreiviertel Jahr alt sind.
echo-muenster.de
- 9. Juni 2008
Den
Arbeitsminister mit Azubi-Zoo-Projekt beeindruckt
Eher selten kann man einem leibhaftigen Minister sein Handwerk
präsentieren. Im Allwetterzoo allerdings klappte das heute: Karl-Josef
Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes,
schaute eine gute Stunde begeistert an, was Auszubildende dort
geschaffen hatten. Zoochef Jörg Adler begrüßte den Minister gleich am
Eingang und machte
ihn mit denjenigen bekannt, die in einer ungewöhnlichen Aktion dem Zoo
Begabung, Zeit und Mehrwert geschenkt hatten: Rund 40 angehende Maler
und Lackierer (junge Frauen wie Männer) hatten Gebäude, Treppenhäuser
und Säulen in einer Unterrichtsaktion bemalt.
boennigheimerzeitung.de
- 10. Juni 2008
Ein Flugzeug, ein Lied und ein Schwein
München. Zu ihrem 850. Geburtstag hat die Stadt München viele Geschenke
bekommen oder sich auch selbst welche gemacht: Der Münchener Tierpark
Hellabrunn züchtete zum 850. Geburtstag ein
Glücksschwein für die Landeshauptstadt. Das Tier ist eine Kreuzung aus
Haus- und Wildschwein und sieht aus wie ein mittelalterliches
Weideschwein mit langen Beinen, Stehohren und Ringelschwanz.
inar.de
- 6. Juni 2008
Eine kristallklare Sache: Swarovski Deutschland
übernimmt die Patenschaft für den Pandabären Bao Bao
Anlässlich des Treffens der Swarovski Crystal Society in Berlin
übernimmt die Swarovski Deutschland GmbH am 07. Juni die Patenschaft
für den Panda BAO BAO. Dies ist schon das zweite Mal, dass die
Kaufbeurer Firma sich für Tiere im Zoo Berlin engagiert. Während es
1994 eine Elefantenpatenschaft war, ist nun der dienstälteste weltweit
in einem Zoologischen Garten lebende Bambusbär das Patenkind.
wormser-zeitung.de
- 6. Juni 2008
Fesche Franka für sanften Artus - Im Tiergarten zieht
Ardenner-Stute in Bauernhof ein/Voba spendet
Worms. Die Beteiligten: Drei Männer und ein Pferd. Die Namen: Dieter
Wagner,
Achim Herb, Bernd Hühn und Franka. Was die miteinander zu tun haben?
Sie haben einen Pferdehandel abgewickelt, ganz nach alter Manier - per
Handschlag und ohne Vertrag. "Franka" ist das Pferd, um das es geht,
eine stattliche, vier Jahre alte Pfalzardenner-Stute, die im Tiergarten
in den Bauernhof eingezogen ist. Schon seit einer Woche ist die Stute
in Worms, durfte die neue Umgebung beschnuppern, sich einleben in ihr
neues Zuhause. Gestern nun feierten die drei Pferdehändler, sonstige
Prominente und andere Tierfreunde das freudige Ereignis offiziell -
denn mit Franka hat nun auch Artus, der kräftige Ardenner-Single,
wieder eine Partnerin. "Wir haben schon über Monate versucht, eine
Stute zu bekommen",
schilderte er - aber nicht nur die Tatsache, dass Ardenner-Stuten
selten zu bekommen sind, ließ das Vorhaben weiter Wunsch sein. Auch
Geld war keines da - ein solch stattliches Pferd schlägt mit rund 3 800
Euro zu Buche.
bz-berlin.de - 6. Juni
2008
Zoo brutal
Gestern (5. Juni) früh um 10.15 Uhr: Zwei Polarwölfe reißen und fetzen
wild an einer schwarz-weißen Ziege herum. Zoo brutal? Die Ziege war
bereits tot, als sie den Wölfen zum Fraß vorgeworfen
wurde. "Es ist nichts Ungewöhnliches, dass wir Tiere wie
Meerschweinchen oder Ziegen verfüttern", erklärt Heiner Klös,
stellvertretender Zoo-Direktor. Kurator Ragnar Kühne sagt: "Die
Futter-Ziege hat auch noch eine soziale
Komponente: Die fünf Wölfe im Gehege haben eine Rangordnung. Sie müssen
sich untereinander verständigen, wer was von dem Beutetier bekommt."
bild.de - 6. Juni 2008
Aufregung im Berliner Zoo - Streichelzoo-Zicklein
Wölfen zum Fraß vorgeworfen
Wild zerren zwei Wölfe an dem Zicklein, reißen ihm knackend die Knochen
auseinander. Dann fressen sie die kleine Ziege auf - komplett mit Fell!
Aufregung gestern im Zoo! Mehrere Besucher, darunter viele Kinder,
wurden Zeugen des blutigen Mittagessens im Wolfsgehege. Zoo-Kurator Dr.
Ragnar Kühne (44) zu BILD: "Wenn wir zu viele Ziegen im
Streichelzoo haben, geben wir sie normalerweise an Bauernhöfe oder
Privatpersonen ab. Werden wir sie nicht mehr los, lassen wir sie art-
und sachgerecht schlachten und an die Raubtiere verfüttern."
mz-web.de
- 10. Juni 2008
Zwei Affendamen gehören Brasilien
Den zwei Goldkopflöwenäffchen, die seit fast zehn
Jahren im Ascherslebener Zoo leben, gilt der besondere Schutz der
Zoomitarbeiter. Lebensraum dieser 20 bis 34 Zentimeter großen und 370
bis 700 Gramm leichten Tiere sind die küstennahen Regenwälder in
Südost-Brasilien. Ihr Bestand im Freiland ist äußerst bedroht, Anfang
der siebziger Jahre lebten nur noch 20 Goldäffchen in Freiheit. Deshalb
wird mit einem besonderen Artenschutz-Programm, dem Europäischen
Erhaltungszucht-Programm, versucht, die Kleinaffen wieder auszuwildern.
fr-online.de -
7. Juni
2008
Honig für den Hedonisten
Teddy und Lotinka, die beiden Frankfurter
Malaienbären, träumen davon. Gemeinsam. Sie sind ein ungewöhnlich
harmonisches Malaienbären-Paar.
welt.de
- 8. Juni 2008
Teil 1 - Wenn es Nacht wird im Kölner Zoo
In einer Serie stellt die "Welt am Sonntag" die schönsten Zoos von NRW
vor. Heute: Köln. Dort können Besucher abends auf BeobachtungsTour
gehen und besondere Einblicke in das Leben der Tiere gewinnen.
webjournal.ch -
5.
Juni 2008
Wenn Nashörner "Näseln"… - Es tut sich was auf der
neuen Nashornanlage im Zoo Basel
Eigentlich fand die Eröffnung der neuen Panzernashorn-Anlage im Zoo
Basel schon vier Wochen zuvor statt, doch so "richtig" eingeweiht wurde
sie erst am Mittwoch, 4. Juni 2008: Nashornbulle Jaffna (14) und
Weibchen Ellora (26) paarten sich nach einem den ganzen Tag dauernden
Anbahnungsritual. Jetzt hofft der Zolli auf Nachwuchs der seltenen
Tierart.
wienweb.at
- 6. Juni 2008
Hammerhaie - Erstmals im Haus des Meeres
Im Haus des Meeres im Esterhazy-Park in Wien-Mariahilf sind erstmals
Hammerhaie zu sehen. Die Tiere werden weltweit nur äußerst selten in
Zoos gezeigt. Die etwa 1,5 Meter langen Jungtiere aus Florida mussten
mehrere Monate
abseits des Schaubereiches lernen, direkt von der Pinzette Futter zu
nehmen.
medianet.at
- 10. Juni 2008
Fu
Long beschäftigt Gerichte
Wien. Der Pandabär Fu Long zieht nicht nur die Massen in den Tiergarten
Schönbrunn, sondern auch die Anwälte in die Gerichte. Was war passiert?
Am 2. November 2007 war es endlich so weit: die Bevölkerung hatte
damals via Internet-Voting den Namen für das damals junge Pandabär-Baby
bestimmt. Fu Long dominierte die Titelblätter der Medien,
Hunderttausende Menschen wollten den Star sehen. Was zu diesem
Zeitpunkt noch nebensächlich erschien, rückte jedoch für die
verantwortlichen Personen des Tiergartens bald in den Mittelpunkt. Denn
bereits am 16. Oktober wurde Fu Long am Deutschen Patentamt als Marke
angemeldet, nur sechs Tage später war ein Kärtner in Österreich auf
diese Idee gekommen. Erst am 30. November folgte die Markenanmeldung
für Fu Long durch den Tiergarten, eine weitere Anmeldung flatterte am
13. Dezember 2007 in das Patentamt ein. Nachdem der Handlungsbedarf
geprüft wurde, reichte die Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft am 21.
Februar 2008 eine Löschungsklage gegen die bereits registrierte
Kärntner Marke ein. Der Beklagte hatte bis Ende Mai Zeit, zu reagieren.
Danach könnte es zu einem Löschungsverfahren vor der
Nichtigkeitsabteilung des Österreichischen Patentamtes kommen, die in
erster Instanz über diesen Markenstreit entscheidet.
liesing.oevp.at
- 9.
Juni 2008
ÖVP
Wien überreicht 1. Wiener Energiepreis
Im
September 2007 hat die ÖVP Wien zum ersten Mal den "Wiener
Energiepreis powered by ÖVP Wien" ausgeschrieben. Ziel des Preises ist
die Schärfung des Bewusstseins zur Verwendung von erneuerbarer Energie
sowohl im privaten als auch im institutionellen Projekt- bzw. Hausbau.
Aus insgesamt 8 Einreichungen von Betrieben und Institutionen sowie 13
Einreichungen privater Energiesparer wurden von der 4-köpfigen Jury die
Siegerprojekte ermittelt. Schlussendlich entschied sich die
Experten-Jury für den Tierpark Schönbrunn sowie eine umweltbewusste
Familie aus dem 23. Bezirk.
zuonline.ch
- 6. Juni 2008
Behälter bestehen Bärentest
Die Müllkübel "abfallhai bärenstark" und "animalproof JJ3" der
Rümlanger Firma Brüco haben im Tierpark Goldau den Bärentest bestanden.
Nun werden die Behälter in Graubünden installiert. Die 150 Kilogramm
schwere Fränzi versucht im Tierpark Goldau, den "abfallhai bärenstark"
zu öffnen. Während der letzten zwei Wochen sind im Tierpark Goldau die
Abfallbehälter auf ihre Qualität getestet worden. Geprüft wurden sie
von den Expertinnen Fränzi (25) und Evi (17), zwei Bärinnen, die mit
aller Gewalt versucht haben, an den Inhalt der Container zu gelangen.
Aus dem Innern drang nämlich der unwiderstehliche Duft von Honig, Fisch
und Fleisch. Ohne Erfolg, denn die von der Brüco entwickelten "Kübel"
hielten allen Attacken stand. Damit ist das "Bärenproblem" aber noch
nicht gelöst, machte sich doch
der am 14. April geschossene JJ3 vor allem an den Grosscontainern mit
den Speiseresten der Hotels zu schaffen, wo er eine reiche Menü-Auswahl
hatte. "In den nächsten zwei Wochen werden wir deshalb solche
Grosscontainer, die mit dem von Brüco entwickelten Spezialverschluss
ausgestattet sind, hier im Tierpark Goldau testen", erklärte
Geschäftsführer Strebel.
zoonline.ch - 5. Juni
2008
Wo Ringelnattern Frösche treffen - Einheimische Tiere
und Pflanzen im Vivarium
Bei Ruedi Bärtschi in Tablat sind Amphibien und Reptilien willkommen.
Er bietet ihnen Lebensraum, lässt die Pflanzen gedeihen und hilft
Einzelbesuchern und Gruppen beim Beobachten. In den Tümpel zugewandert
sind Ringelnatter, Berg- und
Fadenmolch, Kröten und Frösche, die hier jedes Frühjahr ihren Laich
ablegen. Schulklassen werden vom Besitzer angeleitet, aus dem Biotop
allerlei
Getier herauszufischen und dieses unter der Lupe zu beobachten und zu
bestimmen. Auf einigen Tafeln werden den Besuchern Tiere vorgestellt,
die sie auf dem Rundgang durch den Garten entdecken können. Hinter
Glasscheiben sind mit etwas Geduld sämtliche einheimischen
Schlangenarten anzutreffen. In der umgebauten Garage können in Vivarien
junge Ringelnattern,
Feuersalamander, Gelbbauchunken, Wasserfrösche und die schlanke
Blindschleiche, die übrigens gar nicht blind ist, beobachtet werden.
An Wochentagen ist das Vivarium in Tablat für Führungen von
Schulklassen oder anderen Gruppen geöffnet. Sonntags von 11 bis 17 Uhr
sind Einzelbesucher und Familien willkommen.
presseportal.de
- 10. Juni 2008
Sperma für die Nashorn-Kuh: Spektakulärer
Tierärzte-Einsatz in Afrika
Die Zeugung und Aufzucht von Nashörnern in europäischen Zoos ist
äußerst schwierig. Eine Gruppe Berliner Tierärzte unter der Leitung von
Dr. Thomas Hildebrandt hat sich jetzt aufgemacht, ein ungewöhnliches
und sehr riskantes Experiment zu unternehmen: In Lapalala, einem
Natur-Reservat in Südafrika, soll wilden Nashorn-Bullen Sperma
abgezapft werden. Wenn das klappt, könnte damit dann eine Nashorn-Kuh
in einem hiesigen Zoo befruchtet werden - und gleichzeitig auf diese
Weise eine andere Nashorn-Art vor dem baldigen Aussterben gerettet
werden.
ntv.de
- 6. Juni 2008
Alles koscher - Juden dürfen Giraffen essen
Aufatmen zwischen Haifa und Eilat: Juden dürfen guten Gewissens
Giraffenfleisch essen und Giraffenmilch trinken. Der israelische Rabbi
Schlomo Mahfud erklärte die aus dem afrikanischen Tier hergestellten
Produkte für koscher.
Mahfud belegte seine Regel mit jüngsten Ergebnissen von Forschern der
religiösen Bar-Ilan-Universität, die in einem Safari-Park bei Tel Aviv
herausfanden, dass die Milch von Giraffen gerinnt. Der Chefveterinär
des Safari-Parks, Jigal Horowitz, geht allerdings
nicht davon aus, dass die Juden "jetzt Giraffenmilch trinken oder
Giraffenhalssuppe essen". Schließlich sei das Tier vom Aussterben
bedroht.
baz.ch - 7. Juni 2008
Tiger tötet Tierpfleger in Japan
In einem japanischen Zoo ist ein Tierpfleger am Samstag
von einem Tiger getötet worden. Der Mann habe gerade das Gehege der
Raubkatze gereinigt und vermutlich vergessen, eine Verbindungstür zu
schliessen, sagte ein Polizeisprecher in Kyoto. Der elfjährige Tiger
habe dem Pfleger tödliche Wunden an Hals und Kopf
zugefügt.
dernewsticker.de
- 7. Juni 2008
Tiger
zerfleischt Tierpfleger in japanischem Zoo
Ein sibirischer Tiger hat am Samstag einen Tierpfleger im
Zoo der westjapanischen Stadt Kyoto zerfleischt. Wie ein Besucher
berichtete, stürzte sich der Tiger plötzlich auf den Wärter. Andere
Mitarbeiter des Zoos schossen mit einem Betäubungsgewehr auf den Tiger
und brachten den verletzten Mann ins Krankenhaus. Dort konnte nur noch
der Tod festgestellt werden. Der Wärter, der versuchte hatte, den Tiger
zur Paarung mit einem dreijährigen Weibchen zu bewegen, starb an seinen
schweren Kopf- und Halsverletzungen. Der Zoo blieb am Samstag
geschlossen und leitete Untersuchungen zu dem Unfall ein.
vienna.at - 9.
Juni
2008
VIER PFOTEN bringen 11 Wildkatzen von Rumänien nach
Südafrika
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am Samstag, dem 7. Juni
2008, elf Wildkatzen aus rumänischen Zoos erfolgreich in das
Wildtierreservat LIONSROCK überstellt. Neun Löwenbabys, ein
ausgewachsener Löwe sowie eine junge Tigerin haben
eine fast 72-stündige Reise unternommen um ein neues Leben in einem
natürlichem Umfeld zu beginnen. Am Samstag Vormittag konnten die Tiere
zum ersten Mal die afrikanische Sonne genießen.
rundschau-online
- 6. Juni 2008
Aus für private Reptilhaltung?
Exotische Tiere wie Würgeschlangen, giftige Spinnen oder Skorpione
sollen nach dem Willen der NRW-CDU nicht mehr privat gehalten werden
dürfen. Die Einfuhr von Reptilien ist seit 1999 hochgeschnellt.
Tierbörsen und
-messen haben Hochkonjunktur. In einem Antrag für den
CDU-Landesparteitag fordert der Kreisverband
Coesfeld nach dem Vorbild Schleswig-Holsteins ein Verbot der privaten
Haltung von gefährlichen, exotischen Tieren in NRW. Die
Antragskommission unterstützt den Antrag. Künftig soll die Haltung nur
noch in zoologischen Gärten, Zirkusbetrieben und für Dompteure durch
die obere Naturschutzbehörde in NRW zugelassen werden. Heute benötigen
private Halter von Giftschlangen nicht einmal einen Sachkundenachweis.
berlinonline.de - 5.
Juni 2008
Der Engel der Echsen - Die Tierärztin Patrizia
Romanazzi kümmert sich rührend um die Exoten
Berlin. Ausgehungert, entkräftet und zum Sterben in die Mülltonne
geworfen - für exotische Tiere bedeutet die Praxis von Patrizia
Romanazzi (40) oft die Rettung in letzter Sekunde. Die Veterinärin
beherbergt knapp 60 Reptilien in ihrer Auffangstation. "Viele Tiere
brauchen dringend ein neues Zuhause", sagt die engagierte
Fachfrau. Doch ihre Kapazitäten sind bald erschöpft, vor kurzem habe
sie bei der Aufnahme von "neuen Patienten" die Reißleine ziehen müssen.
ad-hoc-news.de - 6.
Juni 2008
Hamster
raus aus dem Labor - Immer mehr Forscher untersuchen Tiere in ihrer
natürlichen Umgebung - Die Ergebnisse sind deutlich besser
"Schlussfolgerungen
aus Laborversuchen spiegeln selten die Realität
wider", sagt Martin Wikelski, der an Princeton-Universität in den
USA forscht. Er schlägt vor, Tiere grundsätzlich
zunächst in ihrer natürlichen Umgebung zu untersuchen. Seit den 1980er
Jahren gibt es Bestrebungen, die Lebensbedingungen für
Tiere in Gefangenschaft natürlicher zu gestalten. Zusammengefasst wird
dies unter dem Begriff "Environmental Enrichment" - eine "Bereicherung
der Umgebung". In vielen Zoos und Tierparks hat das Konzept bereits
Einzug gehalten. Environmental Enrichment findet auch Wikelski
sinnvoll. "Aber die
besten Ergebnisse bekommt man nur, indem man in die Natur geht", betont
er. Der Trend gehe
bei der Untersuchung von Tieren immer mehr in Richtung einer
"Ganzheitlichkeit" - Einzelaspekte wie die Genetik, das Verhalten und
die Einflüsse der Umwelt werden im Zusammenhang betrachtet.
nzz.ch
- 8. Juni 2008
Das Leben geht ins Netz
Ordnung schaffen im Chaos der Natur: Davon träumen Botaniker und
Zoologen seit Jahrhunderten. Doch jetzt wagen ein paar von ihnen den
ganz grossen Wurf. Ende Februar haben sie unter der Führung des
berühmten Soziobiologen Edward O. Wilson von der Harvard University im
Internet die ersten Seiten des Buch des Lebens publiziert, unter www.eol.org.
Das Kürzel EOL steht für "Encyclopedia of Life" und den
Anspruch, über jedes der rund 1,8 Millionen bekannten Lebewesen der
Erde ein Porträt zu verfassen. Fertig geschrieben sind die Porträts
erst von 24 Arten, darunter so
gewöhnlichen wie der Kartoffel und so exotischen wie des Meeresfisches
Chromis abyssus, den ein Taucher erst 1997 vor der Pazifikinsel Palau
in 120 Meter Tiefe entdeckte. Für weitere 30 000 Arten bestehen Seiten
mit rudimentären Angaben. Und etwa 1 Million Seiten sind blosse
Platzhalter, die nicht viel mehr enthalten als die wissenschaftliche
Bezeichnung sowie diverse populäre Namen einer Art.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
evenementnieuws.nl - 11. Juni 2008
Suriname-avond in Artis
Surinam-Abend in Artis
Am 28. Juni 2008 gibt es bis 22 Uhr einen Benefizabend mit
Surinam-Flair zugunsten des Zoos Paramaribo. Verschiedene prominente
Surinamer leisten ihren Beitrag zu
diesem Benefizabend. Surinam hat eine prachtvolle Natur. Der Paramaribo
Zoo kann für die
Bevölkerung von Surinam einen wertvollen Beitrag liefern zur Natur- und
Umweltbildung. Instandhaltungsarbeiten im Zoo sind überfällig und
erfordern Geld.
dierennieuws.nl - 11. Juni 2008
Lezing Peter Klaver in Natuurmuseum Fryslan
Vortrag von Peter Klaver im Naturmuseum Fryslan
Im Naturmuseum Fryslân ist zur Zeit die Ausstellung "Wie zähme ich
einen Löwen, Tiere im Zirkus" zu sehen. Rund um die Ausstellung wurde
eine Vortragsserie entwickelt, die verschiedene Aspekte der Arbeit mit
exotischen Tieren belichtet. Am Sonntag, dem 15. Juni ist die Reihe an
Peter Klaver, Tierarzt von Schimpansen, Tigern und Löwen. Peter Klaver
erzählt, unterstützt von viel Bildmaterial, was so alles bei der
tiermedizinischen Fürsorge geschieht und wie er diese bei verschiedenen
Zirkussen in den Niederlanden und darüber hinaus durchführt. www.natuurmuseumfryslan.nl
nieuwsblad.be - 11. Juni 2008
Giraffen nu al bezig met gezinsuitbreiding - Familie
veilig en wel op nieuw adres in Planckendael
Giraffen bereiten sich jetzt schon auf Familienzuwachs vor -
Familie sicher und gut an der neuen Adresse in Planckendael
Mechelen. Die Giraffenfamilie ist sicher und wohl angekommen an der
neuen Adresse in Planckendael. Die fünf Langhälse, von denen zwei
vermutlich trächtig, erhalten noch etwas Zeit, um sich an ihre neue
Umgebung zu gewöhnen. Ab 26. Juni machen sie sich mit den anderen
Bewohnern bekannt. Der Ägyptische Tempel, in dem die Tiere sich im Zoo
Antwerpen aufhielten, bleibt nicht lange leer. Bereits Freitag werden
eine Muttergiraffe und ihr einjähriges Kalb erwartet. "Es handelt sich
um eine andere Unterart", sagt Ilse Segers. "Die in Planckendael
gehören zu den Kordofan-Giraffen".
ed.nl - 11. Juni 2008
IJsberendrieling moet verkassen
Eisbärendrillinge müssen umziehen
Mierlo. Die Eisbärendrillinge Jelle, Erik und Ewa logierten solange im
Dierenpark Europa in Mierlo, daß der Zoo die "Teenager" eigentlich
nicht mehr abgeben will. Der Tiergarten Blijdorp stellte die Tiere vor
fast
einem Jahr vorübergehend in Mierlo ein, weil die Eisbärenanlage noch
nicht in Ordnung war. Die Drei haben schon eine Zeit lang
"Kistentraining", so daß sie am Ende des Monats mühelos nach Rotterdam
umziehen können. Ob es glückt, einen der "Jungen" zu halten, zeigt sich
am Monatsende. Ein neuer Elefant muß sonst den Kummer abmildern,
verheißt Van Hees.
letsgomobile.org - 10. Juni 2008
Apenheul verzamelt oude GSM telefoons
Apenheul sammelt alte Handys
Weil die Verbraucher immer kleinere Handys benötigen, haben die
Produzenten in den letzten Jahren immer mehr Coltan verwendet. Coltan
ist ein Rohstoff für bestimmte Handy-Teile. Der Stoff sorgt dafür, daß
die Mobiltelefone nicht überhitzen. Ein Großteil des Coltans, das
verwendet wird, kommt aus dem Boden im Osten Kongos. Genau aus dem
Gebiet, in dem auch der Östliche Flachlandgorilla lebt. Um Bergwerke
und Wege anzulegen und um genügend Nahrung für die Arbeiter
zusammenzutragen, wird ein Anschlag verübt auf den Regenwald. Außerdem
haben verschiedene Rebellengruppen ein Auge geworfen auf die
einträglichen Bergwerke, weshalb in der Region viel gekämpft wird. Die
Population Östlicher Flachlandgorillas, die in diesem Gebiet lebt, ist
durch diese Aktivitäten in den letzten vier Jahren um 80%
zurückgegangen. Apenheul hat nach dem Vorbild des
Tiergartens Blijdorp gemeinsam mit dem Gaia Park Kerkrade eine Aktion
gestartet, um Handys zu sammeln und wiederzuverwerten. Für jedes
eingesammelte Mobiltelefon erhält Apenheul einen
schönen Betrag. Apenheul und GaiaPark wenden dieses Geld auf
via Apenheul Primate Conservation Trust (APCT) für den Schutz der
Lebensräume von Affen überall auf der Welt. Es sind inzwischen schon
mehr als 11.000 Mobiltelefone gesammelt worden.
stadtiel.nl - 10. Juni 2008
Verhuizing dieren start donderdag
Umzug der Tiere beginnt am Donnerstag
Tiel. Die Gemeinde will aus dem jetzigen Tierpark einen offenen
Stadtteilpark machen. Wenn es nicht schnell zu einer Lösung kommt,
müssen nach dem Sommer alle Tiere weg und der populäre Park am Nieuwe
Tielseweg wird geschlossen. Der Verwalter des Hirschparks, Tom van der
Klaauw, ist nun schon dabei, für die Tiere ein anderes Unterkommen zu
finden.
standard.be - 10. Juni 2008
Paleis van Montezuma gevonden
Palast von Montezuma gefunden
Mexiko-Stadt. Mexikanische Archäologen haben in Mexiko-Stadt Reste
eines Palastes des Aztekenherrschers Montezuma gefunden. Die Reste
wurden vorgefunden unter dem Kulturmuseum, das seinen Sitz hat in einem
Gebäude aus der Kolonialzeit und zur Zeit renoviert wird. Der Komplex
von Palästen Montezumas bestand wahrscheinlich aus fünf miteinander
verbundenen Gebäuden, darunter ein Arbeitspalast, Wohngebäude für
Montezumas Kinder und Frauen und sogar ein Zoo.
refdag.nl - 10. Juni 2008
Zeehondencrèche helpt in Rusland
Seehundstation hilft Rußland
Pieterburen. Mit dem Aussetzen von zwei russischen Süßwasserrobben hat
die Seehundstation in Pieterburen eine Hilfsaktion für diese bedrohte
Tierart gestartet. Die erste Ladoga-Ringelrobbe wurde vorige Woche
ausgesetzt, die zweite folgt in der nächsten Woche. Morgen werden
außerdem eine Kegelrobbe und eine Ringelrobbe in den Finnischen
Meerbusen frei gelassen.
gva.be - 10. Juni 2008
Planckendael telt recordaantal ooievaarsnesten
Planckendael zählt Rekordzahl an Storchennestern
Das zweite Jahr hintereinander verzeichnet Planckendael eine
Rekordanzahl von Störchen. Es sind gut und gerne 39 Nester in dieser
Brutsaison im Tierpark in Mechelen. Ein Rekord für Planckendael und für
Belgien. Ende März waren bereits 24 Vögel zurück aus ihrem
Überwinterungsgebiet und die Gesamtpopulation besteht nun aus 80
Störchen.
hln.be - 9. Juni 2008
Giraffen Antwerpse Zoo verhuizen naar Planckendael
Giraffen des Antwerpener Zoos ziehen um nach Planckendael
Die fünf Giraffen des Antwerpener Zoos machen sich den letzten Tag in
ihrer vertrauten Umgebung zu schaffen. Von morgen an leben die fünf -
Bulle Baridi, das Weibchen Maji und ihre drei Töchter Sarah, Barbie und
Diamant - in ihrer neuen Anlage in Planckendael. Aber bevor es soweit
ist, steht noch ein heikler und schwieriger Transport auf dem Programm.
politie-amsterdam-amstelland.nl - 9. Juni 2008
Tijdens Dreamnight komen dromen uit
Während der Dreamnight erfüllen sich Träume
Absperrungen, Polizei und Kolonnen von Krankentransportwagen,
Rote-Kreuz-Autos und Löschfahrzeuge. Wer am Freitag, dem 6. Juni, am
späten Nachmittag, sich der Kreuzung Plantage Middenlaan/ Plantage
Kerklaan nähert, muß gedacht haben, das Ende der Welt bricht an. Die
ausgelassene Stimmung deutete zum Glück auf etwas anderes: es war
Dreamnight in Artis. In diesem Jahr sind 1.400 chronisch kranke oder
behinderte Kinder aus Noord-Holland und Flevoland nach Artis eingeladen
worden. Zusammen mit Eltern und Begleitern rechnet man mit 4.500
Gästen.
safaripark.nl - 4. Juni 2008
Gnoegeboortegolf in Safaripark Beekse Bergen
Gnugeburtenwelle im Safaripark Beekse Bergen
Trubel auf der Savanne des Safariparks Beekse Bergen. Da wurden in den
letzten Wochen nicht ein oder zwei, sondern zehn Gnus geboren.
ouwehand.nl - 30. Mai 2008
Geboortegolf in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Geburtenwelle in Ouwehands Tierpark in Rhenen
Es gibt wieder ganz viele Jungtiere zu sehen in Ouwehands Tierpark! In
der letzten Zeit wurden vier Warzenschweinferkel, zwei Zebrafohlen, ein
Berberaffe, ein Gibbon, vier Erdmännchen und ganz viele Präriehündchen
geboren - und es schlüpfte ein Weißnackenkranich. Dem kleinen Eisbären
und seiner Mutter geht es noch immer sehr gut!
frieslandzoo.nl - 27. Mai 2008
Eieren in Aqua Zoo Friesland
Eier im Aqua Zoo Friesland
Im Aqua Zoo Friesland haben verschiedene Vogelarten Eier gelegt. Die
Gebirgs- oder Blaukopfaras, Schnee-Eulen, Rothalsgänse und Löffelenten
sitzen alle auf ihrem Nest und brüten.
wisselzoo.nl - 5. Juni 2008
Dwergotters geboren
Zwergotter geboren
Letzte Woche sind im Tierpark Wissel vier asiatische Kurzkrallenotter
geboren worden.
overloonzoo.nl - 5. Juni 2008
Roodpootseriema`s hebben jongen!
Rotfußseriemas haben Junge
Im Zoo Parc Overloon haben die Rotfußseriemas erstmals für Nachwuchs
gesorgt.
overloonzoo.nl - 30. Mai 2008
Rendieren geboren
Rentiere geboren
Im Zoo Parc Overloon sind in der letzten Woche zwei Rentiere geboren
worden.
dierenpark-emmen.nl - 6. Juni 2008
Nog een zeeleeuwtje geboren
Noch ein Seelöwe geboren
Gestern am Sonntag, dem 8. Juni, ist in der Außenanlage der
Kalifornischen Seelöwen im Tierpark Emmen ein zweiter Seelöwe geboren
worden.
artis.nl - Juni 2008
Veel kuikens uit
het ei
Viele Küken geschlüpft
Zahlreiche Vögel in Artis haben Küken oder brüten noch. Die Helmkasuare
haben wieder Junge! Artis ist einer der wenigen Zoos, der diese Art
züchtet. Auf der Vogelwiese sorgen Störche und Pelikane voller Hingabe
für ihre Jungen, die auch noch alle Aufmerksamkeit ihrer Pfleger
erhalten. Die Vögel erhalten extra Futter, weil sie Konkurrenz durch
die Reiher haben, die auch Küken zu ernähren haben. Die Schnee-Eulen
haben zwei plüschige Eulenküken. In der Wiesenvogelvoliere ziehen die
jungen Löffler die
Aufmerksamkeit auf sich.
artis.nl - 30. Mai 2008
Algazel geboren
Säbelantilope geboren
Auf der Afrika-Savanne ist am 30. Mai die erste kleine Säbelantilope
dieser
Saison geboren worden. Es ist ein Weibchen und sie heißt Shati.
dierennieuws.nl - 9. Juni 2008
De alpensteenbok: van Artis weer terug naar Oostenrij
Der Alpensteinbock: von Artis wieder nach Österreich zurück
Die Alpenländer Österreich und Schweiz stehen in diesen Tagen durch die
Fußball-EM im Blickpunkt. Eine schöne Gelegenheit, um den
Alpensteinbock ins rechte Licht zu rücken! Der Artis Zoo lieferte
mehrmals Steinböcke für Auswilderungsprojekte in Österreich. Steinböcke
gab es schon seit 1872 in Artis. Sie werden zur Zeit auf einem
künstlichen Felsen gehalten (dem sogenannten Bokkenrots [bokken (nl) =
Böcke, Ziegenartige (de); rots (nl) = Felsen (de)], der von einem
Wassergraben umgeben ist. Auf dem Steinbockfelsen sind durchschnittlich
zehn Tiere anwesend, darunter ein erwachsenes Männchen, weiter Geißen
mit Kitzen. Die Jungtiere werden genauso wie in freier Wildbahn
meistens im Juni geboren. Der Bock wird alle paar Jahre ausgetauscht
gegen ein Tier aus einem anderen Zoo, um Inzucht zu vermeiden. Es
werden regelmäßig Tiere an andere Zoos abgegeben und auch an ein
Auswilderungsprojekt in Österreich, wo die Tiere nach einer
Eingewöhnungszeit in den Alpen frei gelassen werden.
echo.nl - 8. Juni 2008
Circus slaat tenten op in Wilnis
Zirkus schlägt seine Zelte in Wilnis auf
Wilnis. Zirkus Renz Berlin gastiert von Donnerstag, den 12., bis
einschließlich 15. Juni in Wilnis. Dieser traditionelle Zirkus mit
einem umfangreichen Programm für Jung und Alt ist auch für seinen
großen Tierpark bekannt. Während des Zweieinhalbstunden-Programms gibt
es Auftritte von Indischen Elefanten, Friesischen Pferden, Kamelen,
Lamas und Hunden.
at5.nl - 7. Juni 2008
Zieke kinderen naar Artis begeleid
Kranke Kinder nach Artis begleitet
Fast neunzig Polizeimotorräder mit Martinshörnern haben am Freitag, als
der Nachmittag zu Ende ging, etwa 220 Fahrzeuge von verschiedenen
Sozialorganisationen begleitet. Die Fahrzeuge beförderten Hunderte
chronisch kranke Kinder und Behinderte in den Artis Zoo. Im Tiergarten
gibt es in jedem Jahr die Dreamnight at Artis, eine Veranstaltung, zu
der kranke Kinder, ihre Eltern und Geschwister am Abend willkommen
sind. Inzwischen finden ähnliche Abende in Zoos der ganzen Welt statt.
at5.nl - 6. uni 2008
Geen paniek, het is Dream Night!
Keine Panik, es ist Dream Night!
Freitagabend wird zum neunten Mal die Dream Night at Artis abgehalten.
Aus dem ganzen Land werden chronisch kranke und gehandicapte Kinder für
einen festlichen Abend in den Zoo gefahren. Für die Beförderung der
Kinder werden 227 Polizeiautos, Feuerwehrautos und
Krankentransportwagen sowie 85 Polizeimotorräder eingesetzt, die mit
Martinshörnern durch die Stadt fahren. Dream Night ist ursprünglich
eine Initiative des Tiergartens Blijdorp in Rotterdam. Anno 2008 öffnen
155 Zoos am ersten Freitag im Juni die Türen für die Kinder. www.dreamnightatartis.nl
horses.nl - 6. Juni 2008
Burgers' Zoo voert paardenkadavers aan (roof)dieren
Burgers' Zoo füttert Pferdekadaver an (Raub)Tiere
Burgers' Zoo füttert als erster niederländischer Zoo Pferdekadaver an
die (Raub)Tiere. Gestern erhielten die Tiger die Beine eines
geschlachteten Koniks zu fressen. Der Zoo glaubt hiermit die Lösung zu
haben für das Problem mit den Kadavern in den niederländischen
Naturparks. Burgers' Zoo findet, daß ernsthaft geschwächte Rinder und
Pferde geeignet sind als Futter für die Zootiere.
ad.nl - 5. Juni 2008
Vogelpark vindt weg naar boven
Vogelpark findet den Weg nach oben
Alphen. Potentielle Besucher genug für die Alphener Avifauna, aber der
verfügbare Boden ist knapp. Doch ist Direktor John de Hoon
hochzufrieden mit der Lage des Vogelparks. "Er ist groß genug, um bald
450.000 Besucher verkraften zu können." Das ist das Ziel von Avifauna.
Der Wunsch entstammt dem eigenen "Masterplan", von dem 2001 die ersten
Schritte realisiert wurden. Aber noch immer muß man warten auf die
Vollendung des Vogelparks. De Hoorn: Wer regelmäßig durch den Park
läuft, hat gesehen, daß bereits viel geschehen ist. Wir haben eine neue
Anlage für die Flamingos und auch die Australienanlage ist fertig. Für
den Masterplan sind zehn bis fünfzehn Jahre vorgesehen." Als der
Masterplan festgelegt wurde, lag die Besucherzahl von Avifauna bei etwa
300.000 pro Jahr. Inzwischen passieren jährlich 350.000 Menschen die
Kasse.
rtvnoord.nl - 5. Juni 2008
Zeehondencrèche helpt Russische Ladogazeehond
Seehundstation hilft russischer Ladoga-Ringelrobbe
Ladogasee. Ein Mitarbeiter der Seehundstation in Pieterburen ist in
Rußland, um beim Schutz der bedrohten Ladoga-Ringelrobbe zu helfen. Die
Ladoga-Ringelrobbe ist eine Süßwasserrobbe und es ist die kleinste
Robbenart der Welt. Das Tier kommt im russischen Ladogasee vor, ist
aber vom Aussterben bedroht. Der Zoo von Sankt Petersburg hat die
Seehundstation in Pieterburen um Hilfe gebeten beim Schutz dieser
Tierart. Am Donnerstag ist die erste Ladoga-Ringelrobbe, ein Weibchen
namens Tatjana, in einem Schutzgebiet ausgesetzt worden. In der
nächsten Woche wird noch eine Ladoga-Ringelrobbe freigelassen.
waterkant.net - 5. Juni 2008
Surinaamse avond in Diergaarde Blijdorp
Surinam-Abend im Tiergarten Blijdorp
Am 27. Juni organisiert der Tiergarten Blijdorp zum dritten Male einen
unterhaltsamen Benefiz-Abend zugunsten des Zoos Paramaribo. Der bisher
letzte fand 2005 statt. In den 1990er Jahren ging es abwärts mit dem
Zoo Paramaribo, aber seit 2003 arbeitet der Zoo mit niederländischen
Kollegen zusammen und es ging langsam, aber sicher wieder bergauf. Ein
Benefiz-Abend in Blijdorp am 27. Juni (und in Artis am 28. Juni) soll
für einen zusätzlichen finanziellen Auftrieb sorgen. Hilfe von
niederländischen Surinamern ist mehr als willkommen, denn es ist noch
ein weiter Weg zu gehen. Daher organisieren Blijdorp und Artis zum
drittenmal einen Benefiz-Abend.
Russische
Meldungen
Europäisches Rußland
fontanka.ru - 11. Juni 2008
Всех
спасенных
тюленей
завтра
выпустят
на
волю
Alle geretteten Robben werden morgen frei gelassen
Die Robben, die in diesem Frühjahr am Ufer des Finnischen Meerbusens
aufgefunden wurden, werden von Mitarbeitern des Leningrader Zoos morgen
in die Freiheit entlassen. Bei der Rehabilitation der Robben halfen
niederländische Spezialisten, auf deren Konto bereits mehr als 4.000
frei gelassene Tiere stehen.
rian.ru - 11. Juni 2008
Петербургские
биологи
выпустят в
море трех
спасенных
тюленей
Petersburger Biologen werden drei gerettete Robben ins Meer
aussetzen
Sankt Petersburg. Petersburger Biologen entlassen am Donnerstag drei
Kegelrobben in die Ostsee, die von ihnen gerettet und im Reha-Zentrum
im Leningrader Zoo gesund gepflegt wurden - darüber informierte
Wjatscheslaw Aleksejew, Mitarbeiter des Wissenschaftlichen
Forschungsinstituts für Biologie der Sankt Petersburger Staatlichen
Universität. Die Mitarbeiter des Reha-Zentrums pflegen die
aufgefundenen Jungtiere gesund, bringen ihnen das Jagen bei und
entlassen sie dann in die Freiheit. Seinen Worten nach verbleiben noch
sechs Tiere im Zentrum - zwei Ostsee-Ringelrobben, eine
Ladoga-Ringelrobbe und drei Kegelrobben, die noch nicht an ein Leben in
der freien Natur angepaßt sind. Noch haben die Biologen keine
technischen Mittel, die es erlauben würden, das Schicksal der frei
gelassenen Tiere zu verfolgen. "Wir haben noch keine Funksender. Wir
kennzeichnen sie mit Farbe im Bereich des Nackens", fügte Aleksejew
hinzu.
rian.ru - 11. Juni 2008
Стартовала
акция в
защиту
амурского
тигра,
занесенного
в Красную
книгу
Start einer Aktion zum Schutz des auf der Roten Liste
stehenden Amurtigers
Wladiwostok. Der bekannte russische Musiker, Leiter der [Rock]Gruppe
"Mumij Troll" Ilja Lagutenko und der populäre Hollywood-Schauspieler
Harrison Ford verkündeten am Dienstag im Washington Smithsonian
National Zoo den Beginn einer weltweiten Aktion zum Schutz der
Amurtigerpopulation.
kp.ru - 11. Juni 2008
Джона
завалили
бананами -
Самой
большой обезьяне
в самарском
зоопарке
исполнилось
20 лет
John mit Bananen überschüttet - Größter Affe im Zoo Samara
wurde 20
Im Zoo Samara ist ein Festtag, Geburtstag eines der beliebtesten
Pfleglinge. John wurde 20 - ein stattliches Alter für einen Affen. Der
Schweinsaffe lebt schon 13 Jahre hier. Einer der neuen Russen hatte ihn
dem Zoo geschenkt.
tula.kp.ru - 9. Juni 2008
В Тульском
экзотариуме
скоро
откроется выставка
"За кулисами
зоопарка" -
Экспозиция
начнет
работу с 18
июня
Im Exotarium Tula wird am 18. Juli die Ausstellung "Hinter den
Kulissen des Zoos" eröffnet
Ein Exotarium ist nicht nur ein Zoo für die Besucher, davon werden sich
alle Besucher persönlich überzeugen können. Die Gäste werden sehen, was
die Zoomitarbeiter benutzen für die Arbeit mit giftigen und ungiftigen
Schlangen, Krokodilen, riesigen Pythons und Schildkröten. Sie werden
erfahren, wie die Menschen dem Schlangennachwuchs beim Schlüpfen
helfen, Paare für die Paarung zusammenstellen, wie sehr seltene
Reptilien in der Natur erforscht werden und wie es zu einzigartigen
wissenschaftlichen Entdeckungen kommt, für die das Tulaer
Gebiets-Exotarium in der ganzen Welt berühmt ist.
saint-petersburg.ru - 9. Juni 2008
Красина
и Петра
вывезут из
Петербурга
Krassin und Pjotr verlassen Petersburg
Krassin, der Petersburg als erster verläßt, wird im Zoo Nowosibirsk
leben. Pjotr dagegen reist nach Japan. Laut Vertrag wird Pjotr dem Zoo
der japanischen Stadt Honda für zehn Jahre überlassen. Der Leningrader
Zoo kann jederzeit den Eisbären zurück nehmen und in dem Falle, daß es
Nachwuchs gibt, hat er rechtlichen Anspruch auf einen Teil der
Nachkömmlinge seines Pfleglings.
news.mail.ru - 9. Juni 2008
Сахалин
подарили
тюленя
Анапе
Sachalin: Robbe als Geschenk für Anapa
Eine drei Monate alte Largha-Robbe gehört jetzt zu den Bewohnern des
Delphinariums Anapa. Am 5. Juni verließ sie den Sachaliner
Zoologisch-Botanischen Park, wohin sie Mitte April von jungen Leuten
gebracht wurde. Der Transport vom Flughafen Jushno-Sachalinsk bis zum
neuen "Wohnort" betrug 14 Stunden. Eins, zwei Monate wird das Tier in
Quarantäne bleiben, dann wird es dressiert und den Besuchern gezeigt.
itogi.ru - 8. Juni 2008
Превед
медвед!
Hallo, Bär!
Eines der Symbole Rußlands, der Braunbär, läuft Gefahr, sich auf der
Roten Liste wiederzufinden. Um die Art vor dem Aussterben zu bewahren,
wurde im Gebiet Twer ein spezielles Zentrum für die Aufzucht von
Jungbären geschaffen. Im Reha-Zentrum werden die verwaisten Bärenkinder
auf ein selbständiges Leben im Wald vorbereitet. Ausländer, die gewöhnt
sind zu denken, in Rußland würden Bären durch die Straßen spazieren,
sind aufrichtig erstaunt, wenn sie erfahren, daß die Petze bei uns zu
einer großen Seltenheit geworden sind. Gegenwärtig ist die Anzahl der
Braunbären auf 110.000 gesunken. Jedes Jahr kommen im Land etwa 3.000
bis 4.000 Bärenjunge ums Leben. Eine der Hauptursachen dafür besteht
darin, daß die Jäger die Bärin in der Höhle stellen und mit ihr
gemeinsam auch alle ihre Nachkommen sterben; die Jungen sind nicht
fähig, ohne Mutter zu überleben. Doch jetzt gibt es für Bärenwaisen
eine Chance. Im Gebiet Twer wurde mit Unterstützung des Internationalen
Tierschutzfonds (IFAW) der erste Reha-Auffang in Rußland geschaffen,
mit dessen Hilfe bereits etwa 150 Bärenkinder gerettet wurden. Das
Projekt nahm seinen Anfang mit der wissenschaftlichen Arbeit von
Walentin und Swetlana Pashetnow. Sie kamen bereits 1985 in das Dorf
Bubonizy, vorher hatten sie schon Angewohnheiten der Bären studiert,
die Besonderheiten ihrer Ernährung im Zentralen Wald-Naturreservat im
Gebiet Twer. Damals begannen die Forscher aus wissenschaftlicher
Neugier Bärenjunge aufzuziehen, um zu verstehen, ob man ein Wildtier so
erziehen kann, damit es sich nicht an die Gesellschaft des Menschen
gewöhnt und danach zurückkehrt in die natürliche Umgebung. Doch dann
hat ihn, wie sich Pashetnow selbst ausdrückt, "dieses Land nicht
losgelassen", und das Experiment verwandelte sich in ein ernsthaftes
Projekt, für das sich Mitte der 1990er Jahre der IFAW interessierte -
von ihm bekam die biologische Station ernsthafte Unterstützung. Heute
stellt die Aufzuchtstation eine vorbildliche Wirtschaft dar: eine aus
Balken zusammengesetzte Hütte, die der "jüngsten Gruppe" die Höhle
ersetzt, ein Gehege mit einem Areal von einem Hektar, umgeben von einer
sicheren Umzäunung, mit einem separaten Häuschen für die älteren
Jungbären, einen Beobachtungsturm, von dem aus man die Petze beobachten
kann und einige Häuser, in denen Bewohner und Gäste der Station wohnen.
Ausländische Wissenschaftler reisen hierher, um die russischen
Erfahrungen zu studieren. "In weniger als einem Jahrzehnt kann sich die
Population des Braunbären
stark verringern", sagt die Direktorin der russischen Abteilung des
IFAW Marija Woronzowa. "Das geschah schon mit vielen anderen
Wildtierarten auf der ganzen Welt, solchen wie Tiger, Leopard, Saiga
und Tibet-Antilope". Und was interessant ist - wenn die Art eine
gefährliche Linie überschreitet und zu den seltenen gezählt wird,
überstürzen sich Regierungen, private Strukturen, internationale
Stiftungen, um sie zu retten und sind dabei keineswegs geizig. Zum
Beispiel wird der voraussichtliche Aufwand für das Programm der
Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Kaukasus, das im
vorigen Jahr begann, auf 1.200.000 Euro geschätzt. Prophylaktische
Maßnahmen, wie sie dem Wesen nach auch die Rehabilitation der
Bärenwaisen darstellt, ist nicht so teuer. So werden für Pflege und
Nahrung eines Pflegling etwa 800 Dollar aufgewandt - während der ganzen
Zeit seines Aufenthalts im Bärenkinderheim. Wie banal es auch klingt -
aber die Prophylaxe ist billiger und effektiver als ein operativer
Eingriff.
konkretno.ru - 7. Juni 2008
Белые
медвежата
покидают
Петербург
Eisbärjungen verlassen Petersburg
Krassin und Pjotr zu Ehren gibt der Zoo ein Fest. Die Zoobesucher
werden ein wenig traurig sein, denn die Eisbären, die am 27. November
vorigen Jahres geboren wurden, werden Petersburg bald verlassen. Als
erster geht am 21. Juni Krassin auf die Reise, er wird im Zoo
Nowosibirsk ein neues Zuhause finden. Und am 7. Juli macht sich Pjotr
auf den weiten Weg in die japanische Stadt Honda. Übrigens haben sich
die Japaner für ihn bereits einen "anderen" Namen ausgedacht. Weil
"Pjotr" von den Bewohnern des Landes der aufgehenden Sonne schwer
auszusprechen ist, wird man den kleinen Bären gleich nach seiner
Ankunft auf englische Art "Piter" nennen.
rian.ru - 7. Juni 2008
Детенышей
дагестанского
козла можно
увидеть в
Московском
зоопарке
Im Zoo Moskau kann man Nachwuchs des Ostkaukasischen
Steinbocks sehen
Moskwa. Besucher des Moskauer Zoos können drei Markhor-Jungtiere und
ein Junges des Dagestanischen Turs gesehen werden, die vor einer Woche
geboren wurden.
izvmor.ru - 3. Juni 2008
Бэби
бум
в
Саранском
зоопарке
Babyboom im Zoo Saransk
Nachwuchs gab es bei den Kamelen. Kamelstute Musa brachte im März die
kleine Marta zur Welt. Vor zwei Wochen hatten die Luchse Glascha und
Kunak Familienzuwachs.
Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)
interfax.ru - 8. Juni 2008
Амазонские
пресноводные
скаты
родились в
Екатеринбурге
Amazonas-Süßwasserrochen in Jekaterinburg geboren
Jekaterinburg. Im Zoo Jekaterinburg wurden acht Rochen geboren, teilte
Swetlana Polenz mit, die Leiterin des Sektors für Wissenschaft und
Bildung im Zoo. "Diese Rochen gehören zu einer sehr seltenen Gruppe,
den Amazonas-Süßwasserrochen. Der Zoo Jekaterinburg ist der einzige in
Rußland, in dem zwei Arten dieser Gruppe vertreten sind", unterstrich
S. Polenz
apiural.ru - 7. Juni 2008
Екатеринбургский
зоопарк
отмечает
летие
Zoo Jekaterinburg begeht 78. Jahrestag
Ein feierliches Programm aus Anlaß des 78-jährigen Bestehens des Zoos
gibt es an zwei Tagen in Jekaterinburg. Dazu gehört eine
Informationsausstellung über Amphibien. Es werden auch Exkursionen
durchgeführt, auf denen Zoomitarbeiter über verschiedene Froscharten
berichten, die im Ural, in Afrika und Amerika vorkommen.
vesti.ru - 11. Juni 2008
Конкурс
"Семь чудес
России"
завершён
Der Wettbewerb "Sieben Wunder Rußlands" ist abgeschlossen
Die Sieger werden am 12. Juni verkündet, während der Feierlichkeiten
auf dem Roten Platz in Moskau. Doch unabhängig vom Ergebnis wird unser
Nominierter, der Zoo Nowosibirsk, immer unser Wunder sein. Jahr für
Jahr werden im Zoo Nowosibirsk mehr als tausend vierfüßige und
gefiederte Jungtiere aus der ganzen Welt glücklich aufgezogen. Die
einen reisen dann in andere Zoos der Erde, andere werden ausgewildert.
Hier ist ein lebendes Naturmuseum. Rostislaw Schilo, Direktor des Zoos
Nowosibirsk, sagt: "Wie die Museen Bilder erhalten, so erhalten auch
wir Kultur. Nur eben - lebende. Und das ist viel schwieriger."
Insgesamt gibt es hier - das müssen Sie sich einmal vorstellen! -
11.000 Tiere. Die Wissenschaft von der Zucht wird in Jahrzehnten
erarbeitet. Nicht ohne Grund gibt es gerade in Nowosibirsk der Welt
beste Sammlung von Katzenartigen. Hier kam das Tier-Wunder Liger auf
die Welt, der Liebe zwischen Tigerin und Löwe entsprossen.
hbr.moigorod.ru - 6. Juni 2008
Лягушки
стали
героями
фотовыставки
в Хабаровском
крае
Frösche wurden zu Helden der Fotoausstellung in der Region
Chabarowsk
Eine ausdrucksvolle Fotoausstellung über "kaum bemerkbare" Tiere wurde
vorbereitet von Spezialisten der Abteilung für ökologische Bildung des
staatlichen Bottscha-Naturreservats. Sie macht bekannt mit zahlreichen
Vertretern schwanzloser Lurche, oder einfach, Frösche.
rian.ru - 2. juni 2008
Медвежат,
найденных в
Приморье,
отправят в
зоопарк
Благовещенска
Die in der Region Primorje gefundenen Bärenkinder werden in
den Zoo Blagoweschtschensk geschickt
Wladiwostok. Zwei verwaiste Kragenbärenjunge, die in der Region
Primorje gefunden wurden, werden einen Platz finden im Zoo
Blagoweschtschensk im Amurgebiet. Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane
hatten auf einer Internetseite die Bären im Alter von zwei bis drei
Monaten zum Kauf angeboten gesehen. Die Polizisten organisierten einen
Kontrollkauf und beschlagnahmten die Tiere. Die Fachleute meinen, daß
die Mutter der Bären Wilderern zum Opfer fiel.
primamedia.ru - 7. Juni 2008
Школьники
Приморья
заглянули в
гости к дальневосточным
леопардам
Schüler aus der Region Primorje warfen als Besucher einen
Blick auf
die Amurleoparden - Touristensaison im Besucherzentrum eröffnet
Wladiwostok. Die erste Schülergruppe in dieser Saison eröffnete am 7.
Juni die neue Touristensaison im Besucherzentrum "Land des Leoparden"
im Rayon Chassan der Primorje-Region. Wie ein Vertreter der
Amur-Abteilung des WWF mitteilte, werden die meisten Touristen im Juli
erwartet. Für die Kinder werden Lektionen organisiert, Filme über den
Amurleoparden gezeigt, dann können die Touristen sich auf einen
ökologischen Pfad begeben - zu den "Wohnstätten" des Leoparden. Doch
der Amurleopard ist sehr vorsichtig und die Chance, einen zu Gesicht zu
bekommen, ist gering.
wwf.ru - 7. Juni 2008
Браконьерство
наказуемо
Wilderei bestraft
Auf Kamtschatka standen Wilderer vor Gericht, die im November vorigen
Jahres auf barbarische Weise vier Bären im Naturschutzgebiet
Süd-Kamtschatka getötet haben. Die Täter wurden zu einer Geldstrafe in
Höhe von 100.000 Rubel und zu einem Schadenersatz von 40.000 Rubel
verurteilt
Ukraine
kpunews.com - 31. Mai 2008
После
нескольких
дней
забастовки
ялтинский
зоопарк
"Сказка"
решил
открыться
Nach einigen Streiktagen beschloß der Zoo Jalta, wieder zu
öffnen
Zum 31. Mai beschloß der Zoo "Skaska", nach fünf Tagen Streik wieder zu
öffnen. Das teilte Zoodirektor Oleg Subkow mit. Nach seinen Worten
haben die Mitarbeiter der kommerziellen Firma, deren Tätigkeit der
Grund war für die Schließung des Zoos, den Parkplatz am Zoo verlassen.
Für den Fall einer Rückkehr der Parkplatzbetreiber wurde vor dem Zoo
eine Wache aufgestellt, welche die Ordnung kontrollieren und darauf
achten wird, daß das Parken ohne Gebühren bleibt.
misto.odessa.ua - 30. Mai 2008
В
Одесском
зоопарке
снова
пополнения
Wieder Zuwachs im Zoo Odessa
Im Zoo Odessa wurde ein Zebrahengst geboren.
krug.com.ua - 30. Mai 2008
Директор
одесского
зоопарка:
«Покупка бегемота
- очень
сложный
проект»
Direktor des Zoos Odessa: "Der Kauf eines Flußpferdes ist ein
sehr kompliziertes Projekt"
Odessa. Der Direktor des Odessaer Zoos Jurij Kutscherenko erklärte, der
Kauf eines Flußpferdes für den Zoo sei ein sehr kompliziertes Projekt.
Das geschah heute im Verlaufe einer Pressekonferenz, die dem Beginn der
Aktion "Ein Flußpferd für die Kinder von Odessa!" gewidmet ist. Die
Aktion startet am 1. Juni, am Tag zum Schutz der Kinder, und in ihrem
Verlauf wird in Odessa Geld gesammelt für den Erwerb von Flußpferden
für den Stadtzoo. "Der Erwerb eines Flußpferdes ist ein sehr
kompliziertes Projekt, gar nicht mal so sehr, was das Sammeln des
Geldes betrifft, sondern unter dem Gesichtspunkt der Organisation des
Prozesses selbst. Es ist kompliziert, ein Flußpferd in den Zoo Odessa
zu bringen. Und Flußpferde zu halten ist auch äußerst kompliziert",
unterstrich Jurij Kutscherenko.
misto.odessa.ua - 30. Mai 2008
Одесскому
зоопарку не
хватает
средств для
реализации
своих
проектов
Dem Zoo Odessa reichen die Mittel nicht für die Realisierung
seiner Projekte
Heute informierte der Direktor des Odessaer Zoos Jurij Kutscherenko auf
einer Presse-Konferenz, die der Aktion "Ein Flußpferd für die Kinder
von Odessa" gewidmet war, daß für den Erwerb eines Zwergflußpferdes
20.000 Dollar bezahlt werden müssen. Wie der Zoodirektor bemerkte, hat
der Odessaer Zoo große Pläne, aber leider reichen die Mittel für deren
Realisierung nicht.
Polnische Meldungen
zoo.waw.pl - 5. Juni 2008
Haribo opiekunem
niedzwiedzi !
Haribo übernimmt Patenschaft für Braunbären
Am Bärengehege im Zoo Warschau wurde heute, am 5. Juni, von der Firma
Haribo die Patenschaftsurkunde für drei Braunbären feierlich
unterzeichnet.
zoo.waw.pl - 30. Mai 2008
Jeszcze jedna
wikunia !
Noch ein Vikunja
Am 30. Mai wurde im Warschauer Zoo das zweite Vikunja in diesem Jahr
geboren, diesmal ist es ein Männchen.
zoo.waw.pl - 29. Mai 2008
Powiekszylo sie
stado bizonów
Bisonherde hat sich vergrößert
Im Mai vergrößerte sich die Bisonherde des Warschauer Zoos um zwei
Kälber. Am 27. Mai wurde ein Kuhkalb, am 29. Mai ein Bullenkalb geboren.
zoo.waw.pl - nach 10. Mai 2008
Urodzil sie
tygrys sumatrzanski !
Sumatra-Tiger geboren !
Am 10. Mai wurde im Zoo Warschau ein Sumatra-Tigerweibchen geboren.
zoo.wroclaw.pl - Mai 2008
Taki na przyklad takin
Takine im Zoo Wroclaw
Im Zoo Wroclaw können wir seit einigen Tagen ein stattliches Paar
dieser Tiere bewundern. Sie stammen aus dem Zoo Frankfurt a.M. und
gehören zu der in Birma lebenden Unterart Mishmi-Takin (Budorcas
taxicolor taxicolor). Außer in Wroclaw kann man einzig und allein noch
im Zoo Krakow ein Weibchen sehen.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
sind leider bis zum Redaktionsschluß nicht zusammengestellt worden und
müssen daher entfallen
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Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der
Zoolieferant
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Futterpflanzen
Das Bestreben Zoologischer Gärten ist es, den gehaltenen Tierarten ein
möglichst breit gefächertes und ausgewogenes Futterangebot zu bieten.
Wichtige Bestandteile sind dabei die zur Verfügung stehenden
Futterpflanzen.
Über die Nahrungsverhältnisse vieler Tierarten sind wir jedoch nur
lückenhaft informiert.
Daher ist es von besonderer Bedeutung für die Tierhaltung die
Erfahrungen über geeignete Futterpflanzen weiter zu vermitteln. Die auf
der Homepage http://www.winkendick.de/services/plant_lexicon/pages/Futterpflanzen.htm
hinterlegte Pflanzenliste stellt eine jahrelange gesammelte
Zusammenfassung dieser Erkenntnisse dar, die ständig aktualisiert wird.
Viele dieser Pflanzenarten sind darüber hinaus in den Zoogrünanlagen
leicht einsetzbar. Dadurch können über die Verwendung als Futterpflanze
hinaus, auch optische Aspekte berücksichtigt werden.
Denken Sie beispielsweise an die Verwendung von Bambus- und
Weidenarten. Diese können als Sichtschutz oder Windschutz gepflanzt
werden, und sind gleichzeitig für Kleine Pandabären, Elefanten, viele
Affenarten, Giraffen, aber auch für kleine Nagetiere, z.B. Meerschweine
als Futter geeignet.
Pflanzenhandel &
Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de
winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305
Handy: 0172 / 23 25 305
Der Pflanzen-Handel Winkendick
unterstützt die
Stiftung Artenschutz
Von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz
von mindestens 2000 ¤ wird einen Betrag von 50 ¤ an die Stiftung
gespendet. Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in
diesem Jahr die
Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
sonntagsblatt-bayern.de
- 8. Juni 2008
Verhandeln, vor allem aber Vorpreschen - Erkenntnisse
nach der Bonner Artenschutzkonferenz
Die Karawane zieht weiter: von Bali über Bonn nun nach Rom. In
klimatisierten Hotelzimmern haben Politiker und Experten im Dezember
über Schritte gegen die Erderwärmung verhandelt, im Mai über die
Rettung der Artenvielfalt und nun Anfang Juni über das Zusammenspiel
von Klimawandel, Biosprit-Produktion und Welternährung.
Auf diesen UN-Gipfeln streben Dutzende oder gar Hunderte Staaten nach
Übereinkünften; pokern um Formulierungen und Zusagen, denen fast alle
zustimmen können. Der selbst auferlegte Konsens-Druck ist verständlich.
Wie sich auf der Artenschutzkonferenz in Bonn jedoch zeigte, führen
solche Verhandlungen oft, ja sogar meist zu unbefriedigenden
Ergebnissen. Beispiel: Während täglich mehrere Tierarten verschwinden,
konnten sich die Konferenz-Teilnehmer lediglich durchringen,
"Nachhaltigkeitskriterien für Agrarsprit" aufzustellen; erst soll eine
wissenschaftliche Untersuchung abgewartet werden, dann folgen die
Kriterien, wann der Anbau von Raps und Rohrzucker auf Dschungel-Boden
vertretbar ist. So ist es eine paradoxe Erkenntnis aus der Bonner
Konferenz, dass die
"eigenmächtigen" Zusagen einzelner Staaten wirkungsvoller sind als die
Ergebnisse der Verhandlungen.
openpr.de
- 6. Juni 2008
Berggorillas im Kongo unter Beschuss
Armut, die Gier nach Geld und ein Land mit Naturschätzen
verursachen derzeit im Kongo eine wahrscheinlich nichtaufzuhaltende
Tragödie. Der Nationalpark im Kongo beherbergt die letzten 120 (von
600) Tieren. Durch die besondere grüne Vegetation und vor allem der
großen Vorkommen an Nahrung ist dies der perfekte Erholungsraum für die
Berggorillas. Leider werden auch die Naturschätze mehr ausgebeutet und
der Lebensraum wird kleiner. Die Population der so sanften Riesen ist
in den letzten Jahren zwar
gestiegen, jedoch aufgrund der derzeitigen Kriegssituation wird der
Urwald auch als Herberge für Soldaten genutzt. Aufgrund des Krieges
sollen allein in
diesem Jahr über 20 Tiere zum Opfern gefallen sein.
sueddeutsche.de
- 8. Juni 2008
Neue Chance für Gorillas
Normalerweise schlägt sich der kanadische Ökounternehmer Ian Green, 44,
durch die Regenwälder Afrikas und Südamerikas. An diesem sonnigen
Frühlingstag steht er mit einem Bauplan im Botanischen Garten seiner
kanadischen Heimatstadt Vancouver und erklärt wortreich, was hier
passiert: In dieser grünen Oase auf dem Universitätsgelände installiert
seine Firma Greenheart Conservation Company eine fast 400 Meter lange
Fußgängerpassage mit Hängebrücken und Baum-Plattformen. Sie führt bis
zu 25 Meter über dem Boden durch die Baumkronen und ermöglicht völlig
neue Einblicke von oben in den Wald. "Mit unserer Technologie brauchen
wir weder Bolzen, Schrauben noch
Nägel", sagt Green. "Die Bäume tragen das Gewicht der Plattformen und
Brücken, aber sie können weiter wachsen und sich im Wind bewegen." Die
Anlage kostet rund 700.000 Euro. Greenheart ist nicht die einzige
Firma, die diese schwebenden
Waldlehrpfade (Canopy Walkways) baut. Aber Greens Firma besitzt eine
patentierte Technologie und ein ungewöhnliches Konzept: In armen
Dschungelgebieten baut Greenheart mit den Menschen, die dort leben,
eine Kette von hängenden Wanderwegen durch das Walddach. So kann die
Bevölkerung mit Ökotourismus Geld verdienen.
dasjournal.net -
6.
Juni 2008
Brasilien: Großer Nationalpark im Amazonasgebiet
Brasilien will den Regenwald im Amazonasgebiet mit einem riesigen
Nationalpark schützen. Wie Präsident Luiz Inácio Lula da Silva
ankündigte, wird der Manpiguari-Park im nördlichen Bundesstaat Amazonas
eine Fläche von 1,6 Millionen Hektar haben. Außerdem würden in den
Bundesstaaten Amazonas, Para und Bahia vier Reservate für Ureinwohner
eingerichtet. Damit steigt der Anteil geschützter Flächen am
brasilianischen Staatsgebiet amtlichen Angaben zufolge um 4,3 Prozent
an.
baz.ch - 10.
Juni 2008
Letzte Bartgeier im Alpenraum ausgesetzt
Bern/Martelltal. ap/baz. Das Projekt zur Wiederansiedlung der Bartgeier
in den Alpen steht mit eindrücklicher Bilanz vor dem Abschluss. Über
150 Bartgeier wurden in den vergangenen 22 Jahren ausgewildert. Der
letzte soll in den nächsten Tagen in die Freiheit entlassen werden.
ntv.de
- 7. Juni 2008
Karibische Mönchsrobbe ausgestorben - Wieder eine Art
weniger
Die Karibische Mönchsrobbe ist nach Angaben von US-Forschern
ausgestorben. Wie die Abteilung für Meerestiere der Wetter- und
Ozeanografiebehörde der USA (NOAA) mitteilte, waren es die einzigen in
der Karibik und im Golf von Mexiko heimischen Robben. Die letzte
bestätigte Sichtung eines Tieres habe es 1952 zwischen
Jamaika und der Halbinsel Yucatán gegeben. Auch die Hawaiianische und
Mediterrane Mönchsrobben könnten bald
ausgestorben sein, hieß es. Derzeit gebe es noch weniger als 1.200
Hawaiianische und 500 Mediterrane Mönchsrobben.
baz.ch - 10.
Juni 2008
Chinas ökologischer Fussabdruck seit 60ern verdoppelt
Chinas ökologischer Fussabdruck hat sich nach
Angaben der Umweltstiftung WWF seit den 60er Jahren verdoppelt. Das
Land verbraucht demnach 15 Prozent der weltweiten biologischen
Ressourcen - doppelt so viel, wie es selbst hat. Jeder Chinese und jede
Chinesin hinterlässt einen ökologischen Fussabdruck von 1,6 Hektaren.
Der weltweite Mittelwert liegt bei 2,2 Hektaren pro Person. In Afrika
sind es 1,1 Hektaren.
nzz.ch - 8. Juni
2008
Bestohlene Kiwi- Vögel
Das Nationaltier Neuseelands ist vom Aussterben bedroht. Erste Erfolge
verspricht nun eine ungewöhnliche Rettungsaktion: Dem flugunfähigen
Vogel werden die Eier geraubt.
heise.de - 8.
Juni 2008
Biodiversität
predigen - Waldrodung fördern
Agrodiesel in Deutschland enthält Soja- und Palmöl. Während es für
andere importierte Biomasse, etwa Holz, mittlerweile Siegel gibt, die
es möglich machen sollen, die Herkunft und Anbaumethoden
rückzuverfolgen. Ist gerade der staatlich geförderte Markt der
importierten Biotreibstoffe noch völlig intransparent. So fielen letzte
Woche nicht nur die Ergebnisse der UN-Konferenz zur Biodiversität mager
aus - es gab auch keine neuen Ansätze Regenwaldabholzung und die
Trockenlegung tropischer Moore zu stoppen. Greenpeace untersuchte
derweil 47 Biodiesel-Proben und fand darin fünf
bis 25 Prozent Palmölanteil. Der Sojaanteil betrug sogar bis zu 75
Prozent. Die Umweltorganisation forderte die Bundesregierung auf, die
Agrosprit-Beimischung ganz abzuschaffen. Eine Studie im Auftrag von
Greenpeace kommt zu dem Ergebnis, dass die
Klimaschutzziele der Bundesregierung ohne den Einsatz von
Agrokraftstoffen sogar schneller erreicht werden können. Ein Grund ist
das tropische Wälder und Moore nur "lebend" weiter CO2 binden und das
in der Biomasse eingelagerte CO2 halten können. Werden sie zerstört,
fällt die CO2-Bilanz der auf diesen Flächen angebauten Biomasse stark
negativ aus - noch schlechter als die fossiler Treibstoffe.
eurosduvillage.com
-
9. Juni 2008
Europas Biodiversität erhalten - Was die EU für die
Wahrung der Artenvielfalt in Europa tut
Umweltfragen sind heute in der Politik wohl wichtiger als je zuvor. Ein
Grund dafür ist das wachsende Eingeständnis des Menschen im Hinblick
auf seinen Einfluss auf die Umwelt und dessen negative Folgen. Eines
der vielen Themen auf der politischen Umweltagenda ist die
Biodiversität. Seit 2001 strebt die EU danach, die Biodiversität in
Europa zu bewahren. Das wichtigste politische Instrument dabei ist das
Natura 2000 Netzwerk. Wie effizient ist jedoch Natura 2000 ? Und reicht
es aus, um das sehr ehrgeizige Ziel der Europäischen Gemeinschaft zu
erreichen ?
de.rian.ru
- 7. Juni 2008
Die Natur präsentiert ihre Rechnung
Der Energieverbrauch je Dollar des Bruttoinlandsprodukts liegt in den
meisten GUS-Ländern deutlich über dem weltweiten Durchschnitt; die
biologische Vielfalt ist durch die Entwicklung der Städte und die
Wilderei gefährdet; der Anstieg der Verbraucherausgaben und die
wachsenden Autozahlen verschmutzen zunehmend die Luft und lassen die
Müllberge ansteigen. Die Natur reagiert darauf und beginnt, uns ihre
Rechnung zu präsentieren. RIA Novosti führte mit Dr. Ben Slay, Direktor
des UNDP-Regionalzentrums
für Europa und die GUS (Bratislava), ein Interview über die
ökologischen und ökonomischen Probleme im GUS-Raum.
mvregio.de - 6. Juni
2008
WWF
warnt
vor dem Ersticken der Küstenmeere
Die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF)
warnt vor dem Ersticken der Küstenmeere. In den vergangenen 15 Jahren
habe sich die Zahl der vom Menschen verursachten sauerstofffreien Zonen
auf weltweit 169 Meeresgebiete nahezu vervierfacht, sagte der für die
Ostsee zuständige WWF-Projektleiter, Jochen Lamp, heute in Stralsund
anlässlich des Welttages der Ozeane am 8. Juni. Nach Angaben des
Weltressourcen-Instituts (World Resources Institute -
WRI) in Washington gibt es mittlerweile auf schätzungsweise 200 000
Quadratkilometern Meeresboden kein Leben mehr. Weitere 246 Gebiete
gelten als gefährdet. Als besonders stark betroffen stufen die Experten
die Ostsee ein.
nachrichten.ch
- 6. Juni 2008
Sauerstoffmangel:
Leben auf Meeresboden bedroht
Vielen Meeresregionen geht nach Angaben der Umweltstiftung
WWF die Luft aus. Auf weltweit bis zu 200'000 Quadratkilometern
Meeresboden sei aufgrund von Sauerstoffmangel nahezu kein Leben mehr
möglich. Die Zahl der vom Menschen verursachten sauerstofffreien Zonen
habe sich
zwischen 1995 und 2008 von 44 auf 169 fast vervierfacht, teilte die
Umweltorganisation unter Berufung auf das World Resources Institute
(WRI) mit. Am stärksten betroffen sei die Ostsee mit rund 42'000
Quadratkilometern "toten Zonen". Hauptursache für die Entwicklung ist
nach Angaben des World Wide Fund for Nature (WWF) die zunehmende
Überdüngung der Meere.
welt.de
- 9. Juni 2008
Die Ozeane werden immer saurer
Schnecken, Muscheln, Seesterne, Korallen und eine Vielzahl von
Kleinlebewesen in den Ozeanen müssen sich seit Jahrzehnten mit einer
Art von "Preiserhöhung" auseinandersetzen. Die Meere versauern, weil
das Wasser mehr Kohlendioxid aufnimmt. Das bedeutet für die Organismen,
sie müssen in den Aufbau ihres Skeletts mehr Energie stecken, die sie
an anderer Stelle einsparen müssen. Aber diese Einsparungen
funktionieren nur bis zu gewissen Grenzen. Werden die überschritten,
verschwinden nicht nur einzelne Arten, sondern ganze Lebensräume ändern
sich. Wie das aussehen wird, beschreiben jetzt Meersforscher um Jason
Hall-Spencer von der Universität Plymouth (England) im Fachmagazin
"Nature". Sie haben die Umgebung von Unterwasserschloten untersucht,
aus denen Kohlendioxid aus dem Erdinneren quillt. Solche Lebensräume
sind von Natur aus über ein begrenztes Areal versauert, und sie zeigen,
wie die Meere in 100 Jahren aussehen könnten. In Bereichen hoher
Versauerung, nah an den Kohlendioxidquellen fanden
Hall-Spencer und Mitarbeiter keine Steinkorallen und Seerosen mehr, die
gesamte Gruppe der sogenannten Hexacorallia (Sechsstrahlige Korallen)
war verschwunden. Seeigel und rifftypische Algen waren zu Seltenheiten
geworden. Wo sogar Schneckenschalen begannen, sich aufzulösen, traten
ausgedehnte Seegraswiesen an die Stelle der ursprünglichen Korallen.
Europaweit schließen sich jetzt 27 Institute, darunter mehrere
deutsche, zusammen, um die Forschung im Bereich Meeresversauerung
voranzutreiben. Am 10. Juni werden sie gemeinsam in Nizza Epoca
gründen, das European Project on Ocean Acidification. 6,5 Millionen
Euro Forschungsgelder stehen für die kommenden vier Jahre zu Verfügung.
berlinonline.de
- 11.
Juni 2008
Schlimmstes Massen-Stranden seit 27 Jahren - 20
Delfine an Englands Küste verendet
An der südenglischen Küste sind mehr als 20 Delfine in einem
Flussarm gestrandet und verendet. Drei weitere Meeressäuger wurden
verletzt und sind in einem sehr schlechten Zustand. Sieben Delfine
konnten die Retter in das tiefere Gewässer zu ihrer
Gruppe zurückführen. Es wird von Experten angenommen, dass einige der
Meeressäuger die Orientierung verloren haben, und die anderen durch
ihre Schreie in den Fluss Percuil gelockt wurden, wo sie schließlich im
Flussarm strandeten.
Laut des britischen Meeresschutzverbandes ist es das schlimmste
Massen-Stranden von Meeressäugern in Großbritannien seit 27 Jahren.
dw-world.de - 6.
Juni
2008
Deutschland - ein Reich der wilden Tiere
Luchs, Fischotter und Uhu - viele bedrohte Tierarten gibt es wieder
häufiger in Deutschland. Aber das ist nur ein kleiner
Hoffnungsschimmer. Denn insgesamt nimmt das Artensterben weiter zu.
"Die Situation ist alarmierend", sagt
die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Beate Jessel. Es sind
vor allem Tiere, die eher unbekannt sind, wie z.B. der Mauersegler,
eine Vogelart, die ganz langsam verschwindet. Täglich
werden 110 Hektar Fläche mit Häusern zugebaut, und viele Straßen führen
durch die Lebensräume von Tieren.
fr-online.de
- 10. Juni 2008
Naturschutz kontra Bauvorhaben - Auf der Sonnenseite
Auf der sonnenbeschienenen, zerklüfteten Felswand am Seeufer tut sich
was. Eine kleine braune Eidechse setzt einem Artgenossen nach: "Hier
wird ein Revier verteidigt, das zeigt, dass sie sich schon eingelebt
haben", freut sich Martin Schroth. Denn hier im Naturschutzgebiet in
Mühlheim-Dietesheim, in dem früher einmal Basalt abgebaut wurde, sind
die Reptilien erst seit einigen Wochen zuhause. Zuvor lebten die
Mauereidechsen im nahen Hanau auf dem alten
Gleisbauhof, auf dem in Kürze die Bauarbeiten für ein Wohn- und
Geschäftszentrum beginnen sollen. In Hanau wurden etwa 2000 der
geschützten Tiere entdeckt, für die eine
Lösung gefunden werden musste. Doch wohin mit 2000 Mauereidechsen?
Biologe Schroth, der bei der Unteren Naturschutzbehörde Hanau unter
anderem für den Artenschutz zuständig ist, wusste Rat: "In den
Dietesheimer Steinbrüchen gibt es die ideale Umgebung für die Tiere",
fiel dem Biologen auf. Für derartige Interessenskollisionen gibt es in
Hessen viele Beispiele.
Ob in den Gemeinden oder bei Landesprojekten, wenn eine geschützte
Tierart dort lebt, wo Stadtentwickler oder Verkehrspolitiker neue
Straßen oder Gewerbegebiete realisieren wollen, kommt es meist zu
Konflikten.
dradio.de
- 8. Juni 2008
Bedrohung für die Könige der Lüfte - Seeadlersterben
durch Bleivergiftung
Der Bestand der Seeadler hat sich hierzulande in den vergangenen 15
Jahren dank vieler Schutzmaßnahmen gut entwickelt. Über 500 Brutpaare
gibt es in Deutschland. Nun droht dem Seeadler neue Gefahr durch
bleihaltige Munition in Tierkadavern. Allein im
Müritz Nationalpark waren es in den letzten drei Jahren zwölf Seeadler.
Das entspricht dort etwa dem Seeadler-Nachwuchs eines Jahres.
Hauptverursacher, das gilt als wissenschaftlich zweifelsfrei erwiesen,
ist die bleihaltige Geschossmunition der Jäger, die sich in feinsten
Splittern in der Beute der Seeadler unter anderen bei angeschossenen
Rehen, Hirschen und Wildschweinen wiederfindet. Dr. Oliver Krone vom
Institut für Zoo- und Wildtierforschung beschreibt die verheerenden
Folgen der Bleipartikelchen.
suedwest-aktiv.de
- 6.
Juni 2008
Warten
auf die ersten Wölfe - Der Wolf wird nicht mehr lang auf sich warten
lassen. Deshalb müsse man sich auf ihn vorbereiten, meinen Jäger und
Naturschützer
In Brandenburg und Sachsen leben bereits vier Rudel, in
Hessen gelang es kürzlich einem Jäger, einen zugewanderten Wolf zu
fotografieren. Deshalb sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis Meister
Isegrim auch in Baden-Württemberg auftaucht. Landesjagdverband und der
Naturschutzverband Nabu sind sich da einig. Die Vorsitzenden Dieter
Deuschle und Andre Baumann empfehlen daher, sich auf das scheue
Raubtier einzustellen. "Anders als in anderen Bundesländern, in denen
der Wolf Fuß fasste, wollen wir vorbereitet sein", teilten die beiden
Verbandschefs mit. Ihre Verbände beschlossen ein gemeinsames Papier mit
Vorschlägen für einen "Wolfsmanagementplan" im Südwesten. Zu den
Eckpunkten gehört ein Monitoringsystem, das Wolfsbeobachtungen
bündelt und bewertet sowie die Risse von Haus- und Wildtieren
sachgerecht beurteilen soll.
fr-online.de
- 10. Juni 2008
"Willkommen Wolf!" Nabu kritisiert mangelnden
Tierschutz
Zehn Jahre nach ihren ersten Spuren in Ostdeutschland
sind wildlebende Wölfe nach Angaben des Naturschutzbundes (NABU) auch
in westlichen Bundesländern heimisch geworden. Es gebe aber in ganz
Deutschland erst drei Wolfsrudel, die mit Gewissheit Welpen aufzögen,
teilten die Naturschützer in einer ersten Bilanz mit. Die meisten Tiere
streiften nach wie vor durch die Lausitz. Doch auch in Niedersachsen
und Hessen seien Wölfe gesichtet worden. Beim Artenschutz gebe es
weiterhin Lücken - vor allem beim Nebeneinander von Schafhaltern,
Jägern oder Waldbesuchern, kritisierten die Naturschützer.
cellesche-zeitung.de
- 6. Juni 2008
Erst der Wolf - nun der Luchs
Ein freilebender Luchs ist offenbar im Celler Nordkreis unterwegs. Zwei
gerissene Rehe und mindestens drei Sichtbeobachtungen lassen Experten
glauben, dass nach dem Wolf das zweite Raubtier wieder heimisch wird.
Der letzte Luchs auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsens starb bei
einer Jagd im Jahr 1818. Völlig unklar ist, wo das Tier, das jetzt
gesehen wurde, herkommt.
thueringer-allgemeine.de
- 9. Juni 2008
Korridor für Wildkatzen
Schon einige Jahre habe es Hinweise auf das Vorkommen
von Wildkatzen in der Rhön gegeben. Sicher nachgewiesen werden konnten
sie durch eine DNA-Analyse von Wildkatzenhaaren, die Mitarbeiter des
Biosphärenreservates an eigens präparierten Lockstöcken fanden. "Die
Rhön spielt aufgrund ihrer geografischen Lage im Herzen Deutschlands
entlang des Grünen Bandes eine zentrale Rolle in einem bundesweiten
Verbund von Wildkatzenhabitaten , erklärte Wolfgang Fremuth,
ZGF-Referatsleiter. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen habe sich
gezeigt, dass die Rhön eine Art Korridorfunktion für Wildkatzen und
Luchse habe, als Wanderweg von einem Vorkommen zum nächsten. Dies solle
genauer untersucht werden. Im Rahmen des Wildkatzenprojektes in der
Rhön, das durch die Allianz
Umweltstiftung und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF)
unterstützt wird, sollen zunächst die aktuelle Verbreitung der
Wildkatze und ihre Populationsgröße abgeschätzt werden, sagte der
Geschäftsführer von "RhönNatur", Matthias Metzger.
welt.de - 7.
Juni 2008
Der größte Nationalpark Mitteleuropas - Natur pur ohne
Menschen
Trischen liegt inmitten des Wattenmeers, einem weltweit einzigartigen
Ökosystem. Seit 1985 ist der schleswig-holsteinische Teil des
Wattenmeers als Nationalpark ausgewiesen. Dieser Schutzraum für
Pflanzen und Tiere ist der größte Nationalpark zwischen dem Nordkap und
Sizilien und einer von 14, die es in Deutschland gibt.
presseportal.de
9. Juni 2008
Große Bestandsaufnahme der Natur im Nationalpark
Bayerischer Wald: Am 14. Juni ist 10. GEO-Tag der Artenvielfalt
Bereits ab dem Vorabend des GEO-Tages begeben sich mehr als 100
Experten für 24 Stunden auf die Suche nach möglichst vielen Pflanzen-
und Tierarten im Nationalpark Bayerischer Wald. Sie untersuchen
Waldabschnitte, Totholzflächen, Schachten, Gebirgsbäche und Hochmoore.
Die Ergebnisse werden am 14. Juni um 17:00 Uhr im Rahmen einer
Konferenz zum Thema "Konzepte für mehr Vielfalt" im Haus zur Wildnis
(Ludwigsthal, 94227 Lindberg) präsentiert.
derstandard.at -
8.
Juni 2008
Auf
der Suche nach dem Otterkot - In Deutschland konnten genauere Zahlen
über den Tierbestand in bestimmten Gebieten erhoben werden
Um
den Bestand des europäischen Fischotters und die
Auswirkungen seiner Jagd auf die lokale Teichwirtschaft besser
einschätzen zu können, haben Forscher des Helmholtz-Zentrums für
Umweltforschung (UFZ) neue Erfassungsmethoden auf Basis von
DNS-Analysen entwickelt. Erstmals konnten so genauere Zahlen über den
Bestand in bestimmten Gebieten erhoben werden, die Grundlage für
erfolgreichen Naturschutz - und auch für Ausgleichszahlungen an
Fischer, deren Eintrag von den Ottern streitig gemacht wird. "Auch wenn
das Verfahren derzeit noch langwierig ist, gibt es dennoch
keine Alternative. Denn nur so bekommen wir die Antworten, die uns
andere Methoden nicht liefern können", ist Lampa überzeugt. Für einen
kleinen Bereich gibt es auch schon Ergebnisse. Auf dem 305 Hektar
großen Untersuchungsgebiet zwischen Hoyerswerda und Bautzen leben 32
bis 40 Fischotter.
br-online.de -
9. Juni
2008
"Bayerns Ureinwohner" schutzbedürftig
Das landesweite Projekt "Bayerns Ureinwohner" ist jetzt gestartet. Es
soll 17 seltene Tier- und Pflanzenarten vorstellen und schützen, die
nur in Bayern vorkommen. Dazu gehören das Bayerische Löffelkraut und
der Apollo-Falter. Mit vielfältigen Aktionen wollen die Verbände die
bedrohten
einheimischen Arten bekannt machen. Ebenfalls Teil der Kampagne soll
ein Mal- und Vorlesebuch sein, das
Wert und Nutzen der biologischen Vielfalt illustrieren wird.
ovb-online.de -
9.
Juni 2008
Bayerns "Ureinwohner" erhalten besonderen Schutz
Mit speziellen Forschungsprojekten sowie Schutz- und Pflegemaßnahmen
sollen 17 Pflanzen- und Tierarten besonders geschützt werden, die nur
in Bayern vorkommen. Das Umweltministerium hat dazu am Montag in
Augsburg gemeinsam mit den Landschaftspflegeverbänden die
Informationskampagne "Bayerns UrEinwohner" gestartet. Öffentlich
vorgestellt werden bei der Aktion zahlreiche bedrohte
"Ureinwohner" des Freistaats.
mvticker.de
- 6. Juni 2008
Region Rostock
Rostock. Das Stadtforstamt Rostock und der NABU Mittleres Mecklenburg
e.V. laden ein zum GEO-Tag der Artenvielfalt. Der bundesweit
durchgeführte Tag der Artenvielfalt beschäftigt sich dieses Jahr mit
der Vielfalt der Natur in Großschutzgebieten. Durch nachhaltige
Bewirtschaftung des Stadtforstamtes ist die Rostocker Heide als
kompaktes Waldgebiet sehr naturnah. Am 14. Juni 2008 geht die Suche
los. Ab 10 Uhr starten die Fachgruppen
des NABU die Suche rund um das Stadtforstamt in Wiethagen. Ziel ist es,
möglichst viele Arten aus verschiedenen Bereichen zu finden.
Gleichzeitig wird der Fernstudiengang
Umweltschutz der Universität Rostock an diesem Tag ab 14 Uhr mit der
Exkursion zu "Ökologischer Waldbewirtschaftung und Waldschutz" unter
Führung von Professor Müller (TU Dresden) und Forstamtsleiter Jörg
Harmuth in der Rostocker Heide unterwegs sein.
fr-online.de -
6. Juni
2008
Waldretter Eichhörnchen
Wird in der Umgebung Wald abgeholzt, leidet auch die Artenvielfalt auf
den Flächen ohne Holzeinschlag. Das entdecken jetzt Daniel Montoya von
der Universidad de Alacalá in Madrid und seine Kollegen. Die
Wissenschaftler hatten fast 90000 Kontrollflächen im spanischen Wald
untersucht (Science online). Allerdings
überrascht die Erkenntnis, dass einige Baumarten mit dem Verschwinden
des Waldes in der Nachbarschaft offensichtlich viel besser zurecht
kommen. Am stärksten leiden Baumarten unter den
Fällaktionen, deren Samen vom Wind verbreitet werden. Die Samen aller
sechs vom Abholzen der Nachbarschaft profitierenden Baumarten dagegen
werden von Tieren verbreitet. Auf Dauer aber profitieren auch Arten wie
die Walnuss oder der
Färberbaum nicht vom Abholzen des Waldes. Verschwindet nämlich immer
mehr Wald völlig, finden auch die Tiere weniger Lebensraum. Dann
könnten auch diese Bestände rasch zusammen brechen, warnen die
Forscher. Genau das könnte in den Regenwäldern Südostasiens passieren,
die massiv
abgeholzt werden.
derstandard.at - 6.
Juni 2008
Forstinspektor
Eichelhäher - Wie Tiere zum Artenreichtum von Wäldern beitragen - und
das "nicht rein nach dem Zufallsprinzip"
Förster kennen das Phänomen: Irgendwo am Rande einer
Kiefern-Plantage steht einsam eine junge Eiche. Nicht der Mensch hat
sie dort gepflanzt, sondern der Eichelhäher. Die hübsch gefiederten
Vögel sammeln gerne Eicheln und verstecken diese mit der Absicht, sie
später zu verspeisen. Diese Art der Eichen-Aussaat ist nur eine von
vielen Formen der
Zoochorie, wie Biologen die Samenverbreitung durch Tiere nennen.
Wie groß die Vorteile der Zoochorie gegenüber der Windverbreitung
(Anemodchorie) sind, zeigen nun Ökologen der Universität Madrid in
einer im US-Magazin Science online veröffentlichten Studie. Sie
werteten die Daten der Nationalen Waldinventur Spaniens aus und
entdeckten dabei, dass zoochore Arten im Durchschnitt weniger
empfindlich gegen Entwaldung sind als Bäume, deren Samen vom Wind
fortgetragen werden. Für den Naturschutz indes hat die spanische Studie
bereits jetzt
wichtige Konsequenzen. Die Empfindlichkeit von windverbreiteten
Baumarten kann bei der Fragmentierung von Waldgebieten zu Verlusten bei
der Artenvielfalt führen. Das Wiederaufforsten von Lücken könnte dem
entgegenwirken.
wlz-fz.de - 5. Juni
2008
Erster Forschungsbericht aus dem Nationalpark über
Fledermäuse
Der erste Forschungsbericht aus dem Nationalpark
Kellerwald-Edersee liegt vor, und er lässt die Leser tief hineinblicken
in eine unbekannte Welt voller Geheimnisse und Überraschungen: den
Kosmos der Fledermäuse.
blickpunkt-euskirchen.de
- 9. Juni 2008
Nationalpark ist museumsreif - Freilichtmuseum
Kommern eröffnet Nationalpark-Infopunkt "Waldhaus"
Gut vier Jahre nach Gründung ist der Nationalpark Eifel
nun ins Museum gekommen. Auf dem Gelände des Rheinischen
Freilichtmuseums Kommern informiert die Nationalparkverwaltung jetzt
auch im dortigen "Waldhaus" über das Schutzgebiet und dessen
Naturerlebnisangebote. Gemeinsam mit dem Waldpädagogischen Zentrum
Eifel bietet das
Freilichtmuseum im Waldhaus zudem Umweltbildungsprogramme für
Schulklassen an. In dem neuen Infohaus können Besucher des
Freilichtmuseums nun zwischen
Nationalpark-Filmen in deutscher, englischer, französischer und
niederländischer Sprache wählen. Kostenfrei erhältlich sind auch
zahlreiche Faltblätter zum Nationalpark und dessen Angeboten.
ndr.de
- 6. Juni 2008
Ein Paradies für Kranich und Seeadler
Seen und Flüsse, Moore und Feuchtwiesen, Wälder und Heidelandschaften
prägen das Landschaftsbild im Naturpark Lauenburgische Seen. Im
Länderdreieck zwischen Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und
Niedersachsen hat sich im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze
ein Naturraum entwickelt, der zahlreichen seltenen Tieren eine Heimat
bietet. Mit einer Fläche von 2.400 Hektar ist der Schaalsee der größte
der mehr als 40 Seen des Gebiets. Der 1961 gegründete Park war der
erste Naturpark in Schleswig-Holstein und zählt zu den ältesten in
Deutschland. Die Endmoränenlandschaft der Weichseleiszeit mit vielen
Gewässern und
intakten Uferregionen bietet großen Vögeln wie Seeadler, Kranich und
Schwarzstorch ebenso einen Lebensraum wie dem scheuen Fischotter oder
der seltenen Maräne. Auch Eisvogel und Rohrdommel haben in der wilden
Landschaft ihren Platz gefunden und behauptet. Im Frühjahr und Herbst
sind die Niederungen ein Rastplatz für Tausende Zugvögel.
abendblatt.de -
7.
Juni 2008
Sumpf- und Wasserwildnis mit Auwald
Dort, wo 2013 die Internationale
Gartenbauausstellung das Thema Natur in unterschiedlichster Form
präsentieren wird, bildete sich seit dem Ende der vorletzten Eiszeit im
Stromspaltungsgebiet der Elbe eine Sumpf- und Wasserwildnis mit
ausgedehnten Auwäldern. Reste davon sind bis heute am Ufersaum
beiderseits der Süderelbe auf rund vier Kilometer Länge und 400 Meter
Breite zu finden: in den Naturschutzgebieten Heuckenlock und
Schweenssand. Dazu kommt mit dem Naturschutzgebiet
Rhee ein landschaftlich ähnliches, wenn auch vom
Tideeinfluss mittlerweile isoliertes Gebiet. (von Claudia Sewig und Michael Zapf)
pr-inside.com -
9.
Juni 2008
Kaviarverzicht für den Artenschutz Erste
Zusammenfassung
Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander
hat aus Gründen des Artenschutzes zum Verzicht auf Kaviar aufgerufen.
"Um den Stör zu retten, soll man Kaviar nicht mehr verzehren", sagte
der FDP-Politiker am Montag in Hannover. Ohne den Verzicht könne der
Stör auf Dauer nicht vor dem Aussterben gerettet werden.
newsclick.de -
10.
Juni 2008
Schmuggel
mit der Schlangenhaut - Umweltminister warnt vor illegalen Souvenirs -
Geschäftemacherei macht vor bedrohten Tieren keinen Halt
Ein lebender Leguan in einer Braunschweiger Mülltonne - das
Fahnder-Team vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft wundert sich über
gar nichts mehr. Der Handel mit exotischen Tieren wächst, die Folgen
sind übel. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander
(FDP) steht im Foyer des Landesbetriebes und staunt. Um auf den
illegalen Handel mit exotischen Tieren und Pflanzen aufmerksam zu
machen, hat der Landesbetrieb seine Asservatenkammer geöffnet. Ganze
130 lebende Tiere werden pro Jahr eingezogen,
dazu kommen bis zu 200 Artikel. Sechs Mitglieder hat das Exoten-Team
des Landesbetriebs - auch wenn Polizei, Zoll und örtliche
Umweltbehörden mitmischen.
umweltruf.de -
10.
Juni 2008
Sander: Illegalen Handel mit seltenen Wildtieren und
Wildpflanzen bekämpfen
"Der illegale Handel mit seltenen Wildtieren und Wildpflanzen gefährdet
weltweit den Erhalt der biologischen Vielfalt", erklärte Umweltminister
Hans-Heinrich Sander Montag in Hannover, als er sich beim NLWKN
(Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und
Naturschutz) über die Ergebnisse der Bekämpfung des illegalen Handels
informierte. "Insbesondere bei Reisen in ferne Länder müssen die
Urlauber umsichtig sein, wenn es um den Erwerb von Souvenirs und
Artikeln geht, die aus seltenen wild lebenden Tieren und Pflanzen
hergestellt sind - ganz zu schweigen von dem Erwerb und der Einfuhr von
seltenen lebenden geschützten Tieren und Pflanzen. Vieles geschieht aus
Unwissenheit. Daher sollte sich jeder, der entsprechende Kaufabsichten
hegt, vorher ausreichend informieren, unsere Fachleute stehen dafür zur
Verfügung."
pressetext.de -
10.
Juni 2008
Chinesische
Tierparks verkaufen "Tigerwein" - Illegale Produkte aus Tigerknochen
weiterhin auf der Tagesordnung
Naturschützer der Environmental
Investigation Agency (EIA) berichten,
dass Mitarbeiter zweier Tierparks in China sogenannten Tigerwein
angeboten hätten, der aus den pulverisierten Knochen der bedrohten
Spezies und Reiswein hergestellt wird. Obwohl der Handel von solchen
Produkten seit den 1980er Jahren international untersagt und auch seit
1989 in China verboten ist, wird der Tigerwein in manchen Tierparks
dennoch offen beworben und zum Kauf angeboten. Der Wein gilt in der
traditionellen chinesischen Medizin als hochwirksames "Heilwasser"
gegen Leiden wie Arthritis und Rheuma.
maerkischeallgemeine.de
- 11. Juni 2008
TIERE: Jungstörche leiden unter der Hitze - Wegen der
Trockenheit reicht die Nahrung kaum noch aus
Das trockene Wetter könnte zum Tod vieler Jungstörche führen.
Die vier bis fünf Wochen alten Vögel seien in ihren Horsten der prallen
Sonne ausgesetzt und würden dadurch dehydrieren. "Die Situation sieht
schlecht aus: Der Feuchtigkeitsbedarf wird nicht mehr über die Nahrung
gedeckt", sagt Henrik Watzke. Der Leiter des Linumer
Naturschutzzentrums "Storchenschmiede" beobachtet, dass die Eltern
immer wieder Gräben und Teiche anfliegen, um ihrem Nachwuchs Wasser zu
bringen. Das erschwert die Aufzucht.
nw-news.de
- 6. Juni
2008
Ein Kampf gegen Windmühlen - Landschaftsstation
Borgentreich setzt sich für den Erhalt der Artenvielfalt im Kreis
Höxter ein
Jeden Tag verschwinden weltweit etwa 50 Tier- und
Pflanzenarten - rund 17.500 jedes Jahr. Das Aussterben sollen nicht nur
Maßnahmen stoppen, die bis vergangene Woche bei der
Artenschutzkonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Bonn besprochen
wurden. Auch die Landschaftsstation in Borgentreich hat sich den Erhalt
der biologischen Vielfalt in der Region auf die Fahnen geschrieben. Der
Kreis Höxter hat in Sachen Flora und Fauna vor allem eine
Besonderheit zu bieten: Die Kalkmagerrasen in der Warburger Börde.
Besondere und vor allem bedrohte
Orchideen- und Schmetterlingsarten haben in diesem Gebiet einen
Lebensraum gefunden.
newsclick.de - 6. Juni
2008
"Heerter See ist besserer Dorfteich" - Ornithologen
schlagen Alarm: Zahl der Vögel im Europareservat geht dramatisch zurück
Ist der Heerter See noch zu retten? Ornithologen der Region
zeichnen ein düsteres Bild vom Zustand des Europareservats. "Es ist
eine Sekunde vor zwölf", sagt etwa Ralf Wassmann. Der promovierte
Biologe registriert seit 25 Jahren in seinem Avifaunabericht die Zahl
der Vögel. "Der Zustand des Sees ist katastrophal", sagt Wassmann, der
die Stadt
auch 20 Jahre lang als Naturschutzbeauftragter beraten hat. "Die Zahl
vieler
Rastvögel ist bis zu 90 Prozent zurückgegangen. Einige gibt es gar
nicht mehr: die Rohrdommel zum Beispiel." Als Gründe für den Niedergang
des Europareservats nennt Wassmann
dieselben, die ein Gutachten im Auftrag der Stadt herausgefunden hat:
Tausende Karpfen lassen die Nahrungskette reißen.
oe3.orf.at
- 10. Juni 2008
In
Tirol ist der Bär los
Das Leben des in Bayern erschossenen Braunbären Bruno bietet die
Grundlage für eine Fernsehkomödie. Mit von der Partie sind Stars wie
Harald Krassnitzer, Fritz Karl, Nadeshda Brennicke, Erwin Steinhauer
und gleich fünf Bären. Das Drehbuch wurde von der Geschichte des
sogenannten "Problembären"
Bruno inspiriert. Der bereits für die Kultserie "Piefke-Saga"
verantwortliche Autor Felix Mitterer lieferte das Drehbuch. Anders als
in der Realität läuft die Geschichte aber auf ein Happy End für den
Bären hinaus. Er wird zwar vermeintlich erschossen, doch das Opfer
erweist sich offenbar als Bärenattrappe. Die Hatz auf Bruno wird
verknüpft mit einer Liebesgeschichte zwischen einer Tierschützerin und
einem Jäger sowie allerlei politischen Verwicklungen zwischen
Österreich und Bayern. Auch zwei finnische Bärenjäger mit Hunden und
ein bayerischer Indianer spielen dabei eine Rolle.
derwesten.de -
10.
Juni 2008
"Problembär Bruno" wird verfilmt
Die tragisch-kuriose Geschichte des Braunbären "Bruno" soll
voraussichtlich im kommenden Jahr im Fernsehen zu sehen sein. Regisseur
Xaver Schwarzenberger spricht von einem "Traumfilm" - der Stoff sei
eine "Politkomödie der Sonderklasse". Unter dem Titel "Der Bär ist los!
Die Geschichte von Bruno" drehen im
österreichischen Bundesland Tirol derzeit Bayerisches Fernsehen und ORF
gemeinsam einen Streifen über das Leben des Braunbären, der es in
wenigen Wochen zu Weltberühmtheit gebracht hatte.
umweltjournal.de
- 6.
Juni 2008
Problembär: Tierquäler am Set zum Bruno-Film?
Die aktuelle Bruno-Verfilmung ist aufgrund der
skandalösen Geschichte um den echten Bruno schon umstritten genug. Nun
wurde allerdings bekannt, dass mit einem wiederholt auffällig
gewordenen Bärenhalter und echten Tieren am Set gearbeitet wird. Die
Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. und der Österreichische
Tierschutzverein fordern aus diesem Grund einen sofortigen Drehstopp
der Filmproduktion. Gegen den "Tiertrainer" Henry Spindler wird nach
Angaben der
Organisation aktuell in zwei Strafverfahren ermittelt, einschlägige
Tierquäler-Dokumente liegen zudem vor. Henry Spindler, der mit 5 Bären
in Österreich für den Bruno-Film von
der Firma SATEL Film GmbH im Auftrag der ARD und des ORF engagiert
wurde, ist bereits wegen seiner Bärenhaltung 2003 vom Amtsgericht Hagen
mit einer Geldbuße von 500 Euro belangt worden. Zudem hätten zwei
Tierschutzvereine aktuell Strafanzeigen wegen der Bärenhaltung
erstattet.
ooe.orf.at
- 7. Juni 2008
Keine
Weibchen für Braunbär Moritz
Drei
Weibchen wurden für Moritz beim Bärengipfel beschlossen und in den
nächsten zwei bis drei Jahren sollen insgesamt zehn Braunbären in den
nördlichen Kalkalpen in Oberösterreich, Niederösterreich und der
Steiermark ausgewildert werden. Mit dieser Maßnahme sollten die
Braunbären in Österreich vor dem neuerlichen Aussterben gerettet
werden. Die neuen Bären gibt es allerdings nur, wenn auch die
angrenzenden
Bundesländer Niederösterreich und die Steiermark zustimmen, und die
fühlen sich keineswegs an das Bärengipfel-Ergebnis aus Oberösterreich
gebunden.
kleinezeitung.at
- 10. Juni 2008
Keine bärigen Zeiten für Brunos Erben
Bärenanwälte und WWF fordern neue Ansiedelungen von Braunbären im Land,
die Population steht vor dem endgültigen Aus. Oberösterreich wäre
bereit dazu, die Steiermark ziert sich.
freies-wort.de -
7.
uni 2008
Thüringer Rhönhutungen
Den Schafen und den Schäfern - schon seit Jahrhunderten die
Rhön prägend - ist ein Weg gewidmet: der Schäferweg, fünf Kilometer
lang. Auf ihm kann man beim Wandern Interessantes über die Schäferei
erfahren. Damit fand ein Projekt innerhalb des
Naturschutzgroßprojektes "Thüringer Rhönhutungen" seinen Abschluss, wie
Walter Beck, Vorsitzender des federführenden Landschaftspflegeverbandes
"Biosphärenreservat Thüringer Rhön" (LPV) erklärte. "Wir brauchen
Artenvielfalt - und Schäfer und Schafe tun etwas für die Artenvielfalt
auf unseren Kalkmagerrasen."
derwesten.de -
7. Juni
2008
Forderung nach "stierkampffreiem Europa" - Toreros in
Brüssel am Pranger
Die einst so mächtige Stierkampf-Lobby steckt in der Klemme.
Selbst im Mutterland Spanien will eine übergroße Mehrheit der
Bevölkerung mittlerweile nichts mehr von dem brutal-archaischen
Mann-Tier-Spektakel wissen. Auch im EU-Parlament nimmt der Druck zu.
Der Ruf nach einem
"Stierkampffreien Europa" wird immer lauter. In drei EU-Ländern ist
Stierkampf noch nicht verboten: Spanien,
Portugal und Frankreich.
bild.de - 6.
Juni 2008
Über 500 Kilometer von seiner Heimat entfernt.
Hungriger Eisbär abgeknallt
Er hatte nur Hunger - und schwamm deshalb von seiner grönländischen
Heimat weg übers Meer bis nach Island. Doch die Hunderte Kilometer
weite Odyssee des Eisbären endete traurig: Isländische Jäger erschossen
den wilden Knut. Wie kann sich ein Eisbär so weit nach Süden verirren?
Eisbären leben auf dem grönländischen Eisschild, über 500 Kilometer
Luftlinie nördlich von Island. Volker Homes (39), Artenschutz-Experte
beim WWF: "Möglich, dass der Bär
auf Nahrungssuche war, einen Teil der Strecke auf einer Eisscholle
trieb." In Kanada und Norwegen werden Eisbären, die sich verirrt haben,
betäubt
und nach Grönland zurückgeflogen. In Island gab es kein
Betäubungsmittel.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
presseportal.de - 6. Juni 2008
NABU: Schwache Leistung der Bundesregierung beim
Klimapaket
Nach Ansicht des NABU werden mit dem heute im Bundestag
verabschiedeten ersten Klimapaket wichtige Potenziale zur Verminderung
von Treibhausgas-Emissionen nicht ausgeschöpft. Weder gilt die
Nutzungspflicht für die Wärmeerzeugung durch Erneuerbare Energien im
gesamten Gebäudebestand noch wurden ausreichende Vorgaben für den
Ausbau der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung beschlossen. "Mit
dieser Leistung wird Deutschland nie Europameister im Klimaschutz",
urteilte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Nur beim
Erneuerbare-Energien-Gesetz gab es wichtige Fortschritte: So sind die
Rahmenbedingungen für die Stromerzeugung durch Windenergie an Land und
auf See sowie aus Erdwärme deutlich verbessert worden. Nach Auffassung
des NABU setzt der Gesetzgeber jedoch bei der
Biomasseförderung auf völlig falsche Förderanreize. Völlig unklar
bleibt das Schicksal des geplanten zweiten Teils des
Klimapakets. Weil sich die Bundesregierung bisher nicht über eine
Reform der Kraftfahrzeug-Steuer einigen konnte, droht eine massive
Umsetzungslücke bei der notwendigen Reduzierung des
Treibhausgas-Ausstoßes.
NABU,
12.06.2008
Pressemitteilung
von DNR, BUND und NABU zum Umweltgesetzbuch: Unzureichende Standards
missachten Schutz von Arten und Lebensräumen
In einer heute der Öffentlichkeit vorgestellten gemeinsamen
Stellungnahme der Umweltverbände Deutscher Naturschutzring (DNR),
Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), Naturschutzbund
Deutschland (NABU) und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND) werden eine Reihe von Mängeln im Entwurf
BirdLife
Indian ocean seabirds get thrown a lifeline
http://www.birdlife.org/news/news/2008/06/iotc_success.html
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Weitere Infos |
Circus
suedwest-aktiv.de
- 6. Juni 2008
Ein Zirkus für alle Sinne
"Kultur pur" heißt das Programm, mit dem der "Circus Probst" derzeit
auf dem Metzinger Bongertwasen gastiert. Dahinter verbergen sich
Dressurshows ebenso wie atemberaubende Artistikdarbietungen. Die
Zuschauer kommen bei dem abwechslungsreichen
Programm aus Tierdarbietungen, Artistik und Clownerie aus dem Staunen
kaum noch heraus. 90 Tiere warten auf die Besucher: Pferde,
bengalische Tiger, Kamele, Dromedare, ein Zebra, ein Emu und
furchteinflößende Rinder mit riesigen Hörnern, die fast bis in die
ersten Zuschauerreihen hinein ragen. Auch zwei Jungtiger, die noch mit
der Flasche großgezogen werden, und ein drei Wochen altes Dromedar,
geboren in Albstadt, sind in "Deutschlands größtem reisenden Zoo", wie
es heißt, zu sehen. Und dies immer unter dem wachen Auge des
Veterinäramtes, wie Pressesprecher Laurens Thoen betont. "Es ist
wichtig für uns, dass die artgerechte Haltung von unabhängiger Stelle
bestätigt wird", so Thoen.
augsburger-allgemeine.de
- 8. Juni 2008
Zirkus-Zeit mit Löwen, Clowns und Pferden
Zirkus-Zeit in Dillingen: Am kommenden Wochenende,
14. und 15. Juni, gastiert der Zirkus Probst auf dem Festplatz
Donaupark in Dillingen. Pferde, Kamele, Löwen, eine Giraffe und sogar
ein Nashorn und natürlich Clowns können die Zuschauer in seinem
Programm bestaunen. Mit 43 Großtransportern reist der Zirkus, der rund
80 Mitarbeiter aus
zehn verschiedenen Ländern und einen rollenden Zoo mitführt, von Stadt
nach Stadt. Zirkus-Chef Reinhard Probst (51) setzt auf die Qualität
einer international bestückten Manegenshow.
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Neue Veröffentlichungen
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Josef
H. Reichholf
Stabile Ungleichgewichte. Die Ökologie der Zukunft

dradio.de - 10.
Juni 2008
Plädoyer für ständige Veränderung
Auch in seinem neusten Werk besticht der Evolutionsbiologe Josef
Reichholf mit provokanten und ungewöhnlichen Thesen. Naturveränderungen
sollten in gewissem Ausmaß zugelassen werden. Die Natur müsse nicht so
bleiben, wie sie ist, um Vielfalt und Schönheit zu sichern. Nur
funktionierende Ungleichgewichte erlaubten "nachhaltige Entwicklungen",
schreibt Reichholf. Der Münchner Zoologe, Evolutionsbiologe und Ökologe
Josef Reichholf ist
seit jeher ein streitbarer Geist, der mit seinen Thesen wiederholt
Naturfreunde wie Klimaschützer gegen sich aufgebracht hat. Das wird mit
seinem neuen Essay "Stabile Ungleichgewichte" nicht anders sein, denn
er attackiert darin vehement die These vom anzustrebenden ökologischen
Gleichgewicht, das sich einstelle, bewahre man die Natur nur streng
genug vor menschlichen Eingriffen.
135
Seiten,
Suhrkamp; 1. Auflage Mai 2008
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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Veranstaltungen
goslarsche.de
- 7. Juni 2008
Luchs-Ausstellung im Haus der Natur eröffnet
Schon das allgemeine Medieninteresse zeigte, wie sehr der
Luchs Symbolfigur des Harzes ist. Als die Luchsausstellung im Haus der
Natur nach wochenlanger Vorbereitung der Öffentlichkeit präsentiert
wurde, waren neben vielen Bad Harzburgern auch Rundfunk und Fernsehen
zu Gast. Umfangreich ist die Ausstellung in der Tat - auf einem Monitor
lassen
sich Bilder und kurze Filmszenen aus dem Leben der Luchse abrufen, aus
einem Lautsprecher dringt auf Knopfdruck der Paarungsruf der Großkatze,
und die kleinen Gäste können in einem computeranimierten Spiel
Wissenswertes, kindgerecht aufgearbeitet, über die Tiere lernen.
stadtmagazin.de - 6.
Juni 2008
Krokodile und Reptilien in Mönchengladbach
Einzigartige Krokodile und Reptilien sind auf großer Europa-Tournee!
Vom 27. Juni bis 06. Juli 2008 präsentiert das "LAND DER REPTILIEN" die
wohl außergewöhnlichste mobile Erlebnis-Ausstellung lebender Reptilien
und Alligatoren in Mönchengladbach.
Staatliches
Naturhistorisches Museum Braunschweig
Mittwoch, 18.
Juni 2008
Die Zukunft der Vogel - Bedrohung von Lebensräumen und
Artenvielfalt
Prof. Dr. Roland Sossinka, Bielefeld
Über 10.000 Vogelarten sind weltweit bekannt, und vermutlich sind noch
nicht alle entdeckt. Vor Ort beobachten wir das Einwandern neuer und
das Verschwinden heimischer Arten. Viele stehen schon auf der Roten
Liste der vom Aussterben bedrohten Arten - und in den meisten Fällen
ist der Mensch schuld, direkt oder indirekt. Welches die Ursachen sind
und wie dies zu bewerten ist wird diskutiert.
http://www.naturhistorisches-museum.de
Kongress "Wald ist grün - Waldpolitik in Zeiten des
Klimawandels"
der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am 05. Juli
2008 in Berlin.
Bei diesem Kongress wollen wir uns zusammen mit Ihnen und der
waldpolitisch interessierten Öffentlichkeit über verschiedene Aspekte
der Waldpolitik auseinandersetzen. Ein Schwerpunkt wird auf der
Bedeutung des Klimawandels für den Wald und der Rolle des Waldes beim
Klimaschutz liegen. Darüber hinaus sollen verschiedene Positionen zur
nachhaltigen und naturnahen Waldwirtschaft erörtert werden, wobei ein
besonderes Augenmerk auf dem Schutz der biologischen Vielfalt liegen
soll. Abschließend wollen wir über die daraus zu ziehenden Konsequenzen
für die nationale und internationale Waldpolitik diskutieren. Eine
namentliche Anmeldung bis zum 30.06.08 mit Angabe des Geburtsdatums ist
aus Sicherheitsgründen erforderlich, da die Veranstaltung in den
Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages stattfinden wird.
http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/236/236987.wald_ist_gruen_waldpolitik_in_zeiten_des.html
openpr.de
- 3.
Juni 2008
Fotokurs - Einstieg in die Tierfotografie
Interessierte mit fotografischen Grundkenntnissen können im Naturzoo
Rheine die Grundlagen der Tierfotografie erlernen. Ansprechende
Tierfotos erfordern umfangreiche Kenntnisse über Fototechnik,
Bildkomposition und nicht zuletzt über das Verhalten der Tiere. Der
Naturfotograf Claus Brandt vermittelt an 3 Tagen in einem Mix aus
Theorie und Praxis die Besonderheiten in der Tierfotografie. Termine:
25.-27.07.2008
Gesellschaft
für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden.
Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo
(der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der
Universität.
19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE
AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of
Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal
Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning
exchange session and evening meal and /with an auction will be held at
the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the
south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the
expenses, including a group photo and of course, our evening meal with
soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the
auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any
other amphibian saving /conservation project which is being currently
carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and
information about your collector’s preferences directly to me. All
applications and any other questions you may have please email to: Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl
Das Institut für Zoologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule
Hannover organisiert vom 24 - 26 Februar 2009 das
11. Treffen der Gesellschaft für Primatologie
Weitere Informationen finden sie auf unserer Homepage unter
www.gfp2009.de
Ausstellungen
BAER-Projekt Tagung
Innovative Entwicklungen für Freizeitanlagen der Bildung und
Erholung“
Termin: 16. bis 17. Oktober 2008
Ort: Technische Fachhochschule Berlin, Berlin
Diese Tagung wendet sich an WissenschaftlerInnen aus dem
Hochschulbereich, EntwicklerInnen von speziellen Produkten sowie
Dienstleistungen und EntscheidungsträgerInnen aus dem Bereich
Freizeitanlagen. Innovativen Ideen und Erkenntnisse sollen hier zur
Diskussion gestellt werden. Diese Veranstaltung dient zugleich der
Präsentation von Entwicklungen, Konzepten und Erkenntnissen aus dem
BAER-Projekt.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://tagung.baer-projekt.de
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Stellenanzeigen
Allwetterzoo Münster
Der Allwetterzoo Münster sucht zum nächstmöglichen
Termin eine
Zooinspektorin bzw. einen Zooinspektor.
Der Allwetterzoo Münster hält auf 23 ha über 3.000 Tiere
in rund 300 Arten, die von 44 Tierpflegern versorgt werden. Begehbare
Tieranlagen, interaktive Angebote wie Elefantenfütterung oder
Pinguinmarsch,
Veranstaltungen bei und mit Tieren und ein optimaler Besucherservice
haben das
Berufsprofil der Tierpfleger/-innen verändert und den Aufgabenbereich
des
Inspektors / der Inspektorin erweitert.
Die Zooinspektorin bzw. der Zooinspektor ist im
Wesentlichen zuständig für:
- die Diensteinteilung der Tierpflegerinnen und
Tierpfleger und der Auszubildenden,
- die Organisation der Lehrausbildung in der Tierpflege,
- die Koordination zwischen den Revieren, der Handwerks-
und der Gartenabteilung sowie
- die Ordnung und Sauberkeit in den Besucherbereichen.
Wir erwarten von der neuen Zooinspektorin bzw. dem neuen
Zooinspektor vor allem:
- Erfahrung in der Tierpflege,
- Organisationstalent,
- soziale Kompetenz,
- technische und gärtnerische Grundkenntnisse,
- sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit sowie
- Teamfähigkeit.
Die Vergütung erfolgt nach Haustarif. Bewerbungen sind
an die Personalabteilung im Allwetterzoo Münster, Sentruper Str. 315,
48161
Münster zu richten.
Tel.: 0251/8904-0, Fax: 0251/8904-130, e-Mail:
info@allwetterzoo.de
directeur
m/v
Provinciaal Museum Natura Docet
Museumkarakteristiek:
* Oudste Regionaal Natuurhistorisch Museum van ons land.
* Provinciaal museum sinds 1993
* Opgericht door Meester Bernink in 1911.
* Collectieomvang: circa 100.000 items
* Bezoekersaantal: > 20.000 Breed publiek , educatief accent op
jongeren en schooljeugd.
* Jaarlijkse omzet: circa ¤ 400.000
* Personeelformatie: 4 Fte’s (incl. Dir.) 2 fte’s academisch niveau 1
fte financieel/administratief.
* ca. 20 vrijwilligers.
* Openingstijden: 7 dagen per week gedurende de daguren
* Organisatievorm: zelfstandige stichting, structureel gesubsidieerd
door de provincie Overijssel (90%) en de Gemeente Dinkelland ( 10%).
Algemene functieomschrijving:
Bestuur:
De directeur van het authentieke Museum Natura Docet geeft leiding aan
een klein team van medewerkers (w.o. 2 academici) en een (groeiende)
groep vrijwilligers. De geringe personele omvang maakt het
noodzakelijk, dat men als een hecht team functioneert. De directeur
vervult hierin een duidelijk motiverende en bindende rol.
De stichting wordt bestuurd door een Algemeen Bestuur van op dit moment
7 leden. innen het Algemeen Bestuur is een dagelijks bestuur gevormd,
bestaande uit voorzitter, secretaris en penningmeester. De directeur is
de belangrijkste adviseur van het bestuur en neemt actief deel aan de
bestuursvergaderingen en bereidt deze ook voor. Hij/zij is
verantwoordelijk voor de uitvoering van de bestuursbesluiten. De
directeur initieert en neemt deel aan het periodieke overleg met de
Provincie en de Gemeente.
De directeur ontwikkelt het (meerjaren)beleid, stelt de
jaardoelstellingen vast d.m.v. een jaarplan dat, aangevuld met een
financiële begroting, ter goedkeuring wordt voorgelegd aan het Bestuur.
Marketing, PR-beleid en het onderhouden van netwerken behoren tot het
takenpakket van de directeur. Jaarlijks voert de voorzitter, samen met
een collega-bestuurslid een functioneringsgesprek met de directeur,
waarbij ook de positie van het museum aan de orde komt.
Beleid:
De directeur ontwikkelt een strategie en neemt initiatieven, waardoor
de doelstellingen van het beleids-/jaarplan worden gerealiseerd. Het
realiseren van een jaarlijks bezoekersaantal (streefgetal 25000) en de
daarbij behorende inkomsten is een graadmeter. De Provincie hanteert
het aantal bezoekers ook als criterium voor haar subsidieverlening.
Samenwerking met plaatselijke en (eu-)regionale museale instellingen is
een voortdurend aandachtsgebied. Kennis van de Duitse taal in woord en
geschrift is daarvoor een duidelijke voorwaarde.
Management:
De directeur is verantwoordelijk voor het management van het museum en
geeft leiding aan de museumstaf. Hij regelt samen met de staf de
interne organisatie van het museum. Hij kan daarbij taken delegeren en
bevoegdheden overdragen, maar blijft eindverantwoordelijk.
De directeur zorgt voor een klimaat waarin museummedewerkers en
vrijwilligers zich geïnspireerd voelen en voert een verantwoord
personeelsbeleid. Daarnaast is hij/zij eindverantwoordelijk voor het
welzijn en de veiligheid van de bezoekers en het beheer
van de collectie, het museumgebouw, bruiklenen en materiele goederen.
De directeur voert een financieel beleid binnen de vastgestelde
begroting van het
museum.
Externe contacten:
De directeur beschikt over een breed maatschappelijk netwerk en bouwt
dit verder uit. Hij/zij vertegenwoordigt het museum in diverse
verbanden en is in het algemeen het gezicht van het museum. Hij/zij
behoort op de hoogte te zijn van lokale en landelijke ontwikkelingen op
museaal gebied.
De directeur kan (bestuurlijke) neventaken uitoefenen, die verband
houden met het museum of haar doelstellingen. Voor deze taken wordt
toestemming gevraagd aan het bestuur.
De directeur voert een actief beleid met betrekking tot het aantrekken
van sponsors en externe fondsen.
Werkweek:
Uitgegaan wordt van een 36-urige werkweek (1,0 fte). Afwijking hiervan
is mogelijk.
Salarisering:
De aanstelling geschiedt volgens BBRA-regeling schaal 12.
Interesse:
Heeft U interesse, dan kunt u voor 22 juni 2008 een reactie sturen naar
Bestuur Natura Docet, t.a.v. de heer Thomas Berling, bij voorkeur per
e-mail berling@tierpark-nordhorn.de.
Bewerbungsanschrift in D:
Tierpark Nordhorn
Herrn Thomas Berling
Heseper Weg 14048531 Nordhorn
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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos bei
Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende März ging es ins
Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im Schwarzwaldzoo in
Waldkirch geplant.
Wochentägliche Sendungen:
Di-Do,
09:50, WDR, 7 Tage Hagenbeck
Di-Fr, 10:05 BR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg,
Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh.)
Mo-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Loro Parque Teneriffa (Wh.)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (40 neue Folgen aus Duisburg)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. (40 neue Folgen aus
Frankfurt und Kronberg)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Krefeld
Mo-Do, 17:00, BR, Welt der Tiere
Mo-Fr, 17:05 RBB, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Panda, Gorilla & Co. (Zoos in Berlin, Wh.)
Einzelsendungen:
Do, 12.06.2008, 20:05, SF 1, Unglaubliche Reisen, Die Streifengänse vom
Himalaya
Do, 12.06.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere (2
Teile)
Do, 12.06.2008, 21:45, ARD, Monitor spezial: Unser Konsum -
Euer Hunger: Wer profitiert von der weltweiten Nahrungsmittelkrise?
(wird mehrfach in den Dritten wiederholt)
Fr, 13.06.2008, 11:30, NDR, Yellowstone, Bären, Bisons, Wölfe
Fr, 13.06.2008, 13:30, HR, Perlen des Regenwaldes
Fr, 13.06.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Von Pol zu Pol
Fr, 13.06.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah
Fr, 13.06.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 13.06.2008, 21:00, RBB, Die Rettung des blauen Papageis (Spix-Ara)
Fr, 13.06.2008, 21:00, ZDF dokukanal, Zwischen Riffen und
Mangroven
Sa, 14.06.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 14.06.2008, 11:00, SF 1, Wüsten im Vormarsch
Sa, 14.06.2008, 11:45, SF 1, Buckelwale - Wanderer der Weltmeere
Sa, 14.06.2008, 13:15, RBB, Die Rettung des blauen Papageis (Spix-Ara)
Sa, 14.06.2008, 14:45, Phoenix, Expedition Schatzinsel, Rund um die
Kokosinsel
Sa, 14.06.2008, 15:25, WDR, Expedition an die Ruhr, Wildschwein, Lachs
und Höhlenbär
Sa, 14.06.2008, 18:45, ZDF dokukanal, Beuteltiger - Verzweifelt gesucht
Sa, 14.06.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Geschichten von Tieren in
München
So, 15.06.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
So, 15.06.2008, 10:02, ZDF infokanal, Arche Noah
So, 15.06.2008, 13:15, MDR, In den Tiefen des Amazonas
So, 15.06.2008, 13:45, NDR, Die elefantastischen Vier (Berlin, Wh.)
So, 15.06.2008, 15:30, SWR, Rückkehr der Bären, Die Wiederansiedlung
des Pyrenäenbärs
So, 15.06.2008, 16:00, SF 1, Schimpansen - Wie unsere Verwandten
wirklich leben
So, 15.06.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Rufe aus der Kalahari - die
Sprache der Erdmännchen
So, 15.06.2008, 20:15, WDR, Tiergeschichten - Von Erdmännchen,
Elefanten & anderen Exoten
So, 15.06.2008, 23:45, ZDF dokukanal, Mit Leidenschaft und Neugier, Der
Forscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt
Mo, 16.06.2008, 08:55, MDR, Sachsenspiegel Reportage, Cinderella - ein
Luchs im Wohnzimmer
Mo, 16.06.2008, 13:50, NDR, Expeditionen ins Tierreich, Mecklenburg
Mo, 16.06.2008, 18:30, Phoenix, Big Sur - die wilde Küste Kaliforniens
Mo, 16.06.2008, 23:15, ZDF dokukanal, Beuteltiger - Verzweifelt gesucht
Mo, 16.06.2008, 23:20, NDR, Wölfe! Zurück in Deutschland
Di, 17.06.2008, 22:45, ARD, SOS Erde - Wer rettet die Welt?,
Tipp!
Mi, 18.06.2008, 11:15, 3sat, Geheimnisvoller Nebelwald,
Beobachtungen in den Anden
Mi, 18.06.2008, 11:30, NDR, Die Dachse von Rügen
Mi, 18.06.2008, 18:30, Phoenix, Die Nordsee
Mi, 18.06.2008, 20:15, NDR, Amerikas Canyons
Do, 19.06.2008, 14:15, HR, Borneos Zwergelefanten
Do, 19.06.2008, 15:00, 3sat, Wombaz
Do, 19.06.2008, 20:05, SF 1, Unglaubliche Reisen, Die Wale von
Kalifornien
Do, 19.06.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere (2
Teile)
Do, 19.06.2008, 20:15, ORF 2, Der Schneeleopard - Auf der Fährte des
Phantoms
Do, 19.06.2008, 20:15, ZDF dokukanal, Mit Leidenschaft und Neugier, Der
Forscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt
Do, 19.06.2008, 22:15, HR, Der Umzug der Affen (Zoo Frankfurt)
Fr, 20.06.2008, 00:20, RBB, Aralsee - Wasser wird Wüste
Fr, 20.06.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Bergwelten
Fr, 20.06.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 20.06.2008, 20:15, Phoenix, Die 30 Weltwunder der Natur
Fr, 20.06.2008, 21:00, Phoenix, Deep Blue
Fr, 20.06.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Leoparden in Sibirien
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Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die
Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann
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kann)
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Pack den Tiger in den ..., die ..., ja, wohin denn?
Haben Sie sich, liebe Leser, in den Letzten Wochen gefragt: „Hat er
denn gar keine Meinung zu den Tigern, der Kolumnist?“
Hat er!
Zum einen fürchte ich eine Überbewertung dessen, was wir Menschen in
die Entwicklung von Tierarten hineininterpretieren. Genetik ist mir
teilweise zu statisch, zu statistisch, als daß sie wirklich für das
herangezogen werden könnte, was Leben ausmacht. Natürlich sind
„Inseltiger“ in ihrer Anpassung speziell, keine Frage und wir sollten
nachhaltig versuchen, Gruppen von Tieren, die sich von anderen durch
besondere Anpassungen unterscheiden, auch als solche zu erhalten.
Bei „Festlandtigern“ wird es schon kniffeliger. Wer verbietet denn
einem Tiger, sich quer durch den asiatischen Kontinent zu bewegen?
Heute in erster Linie der Mensch! Die natürlichen Barrieren sind oft im
wörtlichsten Sinne nur Grenzgebiete, d.h. sie markieren zwar eine
Abgrenzung, dennoch lässt sich Republikflucht oder gar Transitverkehr
nie verhindern. Seien Sie mal ein junger testosteronüberfluteter
Tigerkater, Sie werden staunen, was Sie dann alles anstellen werden, um
mit einer schicken Tigerin Sex zu haben!
Darf nun Sumatratigerblut in der Sibirischen Linie fließen? Das „Jus
Sanguinis“ verbietet dies! Mir ist es offen gestanden ein klein bißchen
egal, solange wir in der Lage sind, einen Tiger zu erhalten, der
wiederum für sich in der Lage ist, unter den extremen Lebensbedingungen
des Amurgebietes, unter Ausschluß der menschlichen Bedrohungsfaktoren,
zu existieren. Denn wenn er das kann, dann kann er von dem evolutionär
entworfenen Prototyp nicht allzu weit entfernt sein.
Das Argument, Tiger könnten ohnehin nicht ausgewildert werden, ist ein
anthropozentrisches, das mich so kalt läßt, wie die Temperaturen dort
werden können, wo der Amurtiger herkommt. Müssten wir uns keine
Gedanken um angeknabberte Haustiere oder belagerte, dann zur Flinte
greifende Menschen machen, wäre eine Auswilderung geradezu problemlos.
Problematischer ist: Es werden in unseren Zoos immerzu Anlagen für
Einzelpaare bestimmter Tierarten gebaut, anstatt gleich umfangreicher
und generationsübergreifend zu denken und zu planen. Solange in
Zoologischen Gärten wenige Paare bedrohter Arten konkurrieren müssen
mit Herden von Lamas, Hausyaks, Rentieren, Dromedaren und anderen
Tierarten (die man mittlerweile alle in unserer einheimischen,
bäuerlichen Landwirtschaft antreffen kann), die die Planstellen von
bedrohten Wildtieren einnehmen, werden wir ein Problem mit der
Erhaltungszucht haben, das viel bedrohlicher ist, als ein bißchen
„unreines Blut“.
Unsere Volksvertreter allerdings, insbesondere die Herren Kommunalen,
die machen es sich zu leicht, wenn sie lauthals „Ich bin dagegen.“ in
die vorgehaltenen Mikrophone brüllen und „Kleine Anfragen“ sind
ebendies, zu klein, als daß sie für ausreichende Meinungsbildung bei
Berufspolitikern sorgen könnten. An den Hebeln sitzen, wie im richtigen
Leben, meist die Falschen.
Viel Spaß bei unseren politischen Karrieren wünscht uns
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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