E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse
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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
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   Reinhard Hellwig
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 426 vom 12. Juni 2008

Liebe Leser,

seit gestern versuche ich, diese Zoopresseschau zu versenden, aber das Versandsystem bei Domeus behauptet stets, es handele sich "aufgrund von Schlüsselwörtern" wohl um eine automatische Antwort und könne daher nicht verteilt werden. Das Problem ist nicht zu finden und bei Domeus scheint schon Wochenende zu sein...
Diese Autotreplys sind ja auch nervig; wir erhalten auch ständig welche, und wenn ein paar hundert Leser verreist sind, kann sich das ganz schön summieren. Bei der Gelegenheit also nochmals die Bitte, dies entweder nicht zu aktivieren oder sich von der Zoopresseschau solange abzumelden.



Liebe Leser,

diese Woche lag die Hauptarbeit an der Zoopresseschau bei nur wenigen Mitarbeitern, und da ich einer davon bin, erspare ich Ihnen heute ein langes Vorwort und verweise auf die um so längere Kolumne. Ich bitte Sie auch um Nachsicht, daß in der letzten Zeit immer mal wieder einzelne Rubriken ausfallen mußten. Als Entschädigung gibt es ab dieser Ausgabe wieder kuriose Schilder aus Zoos.

Dirk Petzold
Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:

Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne Zoowelt

Kein Zutritt für Wikinger(?) in Biel


Zoopresseschau-Archiv nachgetragen mit allen Ausgaben
Aktualisierung von Zoo-Infos.org: Zoo-Datenbank Frankreich in überarbeiteter Version online.

Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


ostsee-zeitung.de - 9. Juni 2008
Alles über Frösche
Eine Amphibien-Ausstellung zeigt der Rostocker Zoo. Mehr als ein Drittel aller 6000 bekannten Amphibienarten ist weltweit bedroht durch Lebensraumverlust, Klimaänderung, Umweltverschmutzung, Pestizideinsatz und nicht zuletzt wegen übermäßiger Entnahme aus der Natur zum Verzehr. Deshalb wurde die weltweite Kampagne "2008 - Das Jahr des Frosches" ins Leben gerufen und vom Rostocker Zoo aufgegriffen. Bis Ende September ist die Ausstellung und der Videofilm im Grünen Ei, dem Kinoraum auf dem Veranstaltungsplatz, zu sehen.

umweltruf.de - 10. Juni 2008
Wasserfrösche sind bei der Balz - Froschkonzert ist bundesrichterlich geschützt
Es keckert und quakt wieder in den Tümpeln, die Wasserfrösche sind bei der Balz. Was Teichbesitzer mit Stolz erfüllt, erzürnt manchen Nachbarn und Streit bahnt sich an. Viele Anfragen erreichen derzeit den NABU, meist wollen Teichfreunde ihre glitschiggrünen Lieblinge schützen. Gerade nach Regenfällen beschäftigt die Gartenbesitzer jetzt auch der sogenannte "Krötenregen". "Alle Amphibien zählen zu den gesetzlich geschützten Arten. Ihr Konzert muss meist hingenommen werden, denn auch Frösche haben Rechte", betont NABU-Geschäftsführer Sönke Hofmann. Das Bundesnaturschutzgesetz verbietet, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihren Lebensraum zu zerstören. "Letztlich gibt es keine erfolgversprechenden Maßnahmen zur Lärmverhinderung, wenn Frösche sich einmal im Gartenteich angesiedelt haben", erklärt Hofmann. Eine informative Broschüre über Frösche, Kröten und Molche und ihre Lebensweise gibt es für vier Euro in Briefmarken beim NABU, Contrescarpe 8, 28203 Bremen.

derstandard.at - 9. Juni 2008
Verdrängte Frösche werden kleiner - Forscher aus Puerto Rico untersuchen zwei Spezies und stellen Zusammenhang zwischen Körpergröße und Zustand des Habitats fest
Nicht nur die Lebensräume und Populationen bestimmter Tierarten werden durch die Ausbreitung menschlicher Nutzungsräume immer kleiner, bei manchen Arten nimmt sogar die Körpergröße ab. Das berichten Forscher der University of Puerto Rico. Bei ihren Untersuchungen an den zwei in Puerto Rico heimischen Arten des Antillenpfeiffrosches - Eleutherodactylus antillensis und E. coqui - haben Johanna Delgado-Acevedo und Carla Restrepo festgestellt, dass diejenigen Tiere, die in wenig bewaldeten Gebieten leben, physisch kleiner sind als ihre Artgenossen und unberührten Arealen. "Es ist bekannt, dass die Körpergröße von Amphibien sinkt, wenn die Tiere in ihrem Lebensraum einer großen Zahl von Fressfeinden ausgesetzt sind. Nun aber zu entdecken, dass dies auch in Folge menschlicher Umweltzerstörung geschieht, war für uns wirklich überraschend", sagt Delgado-Acevedo.

derstandard.at - 7. Juni 2008
Bakterien als Hoffnungsträger gegen das weltweite Amphibiensterben
Das seit Jahrzehnten weltweit ablaufende Amphibiensterben hat viele Ursachen: Vergiftung durch Pestizide, Zerstörung von Lebensräumen und bis zu einem gewissen Grad auch klimatische Veränderungen. Eine wichtige Rolle - besonders auf regionaler Ebene - spielt aber auch der Chytridpilz (Batrachytrium dendrobatidis), der bei zahlreichen Amphibienarten eine tödlich verlaufende Infektion, die sogenannte "Chytridiomykose" auslöst. Einen neuen Ansatz, wie dieser Gefahr begegnet werden kann, haben Wissenschaftler der James Madison University kürzlich auf einer Fachtagung von Mikrobiologen vorgestellt. Ihnen zufolge könnten bestimmte probiotische Bakterien (Pedobacter cryoconitis), die auf der Haut von Salamandern gefunden wurden, der Schlüssel zur Eindämmung der Krankheit sein. Sie produzieren nämlich Chemikalien, die den krankheitsauslösenden Pilz angreifen. Die Wissenschaftler werden den Zustand der untersuchten Populationen auch weiterhin verfolgen, um zu überprüfen, ob die bakterielle Heilbehandlung dauerhaften Schutz bietet. Sollten sich ihre positiven Beobachtungen fortsetzen, wollen sie innerhalb der kommenden Jahre ein Projekt in der Wildnis starten. Allein die Eindämmung der Chytridiomykose könne das Artensterben bei den Amphibien aber nicht stoppen, betont die Gruppe, denn auch der Verlust an Lebensraum, die Umweltverschmutzung und Virusinfektionen setzen den Tieren erheblich zu.

welt.de - 6. Juni 2008
Junge Amphibien reißen Müttern die Haut vom Leib
Eine bizarre Form der Jungtierfütterung haben Jenaer Forscher bei einer südamerikanischen Amphibienart entdeckt. Die wurmartige Ringelwühle (Siphonops annulatus) betreibt eine Art von Kannibalismus an der eigenen Mutter. Demnach reißen junge Amphibien der Mutter Hautfetzen vom Leib und fressen diese. Bisher sei angenommen worden, dass sich die Jungtiere von bereits abgefallenen Hautresten ernähren, sagte der Evolutionsbiologe Alexander Kupfer von der Universität Jena. Dies sei nun widerlegt worden. Die Haut regeneriere sich wieder und werde dann von den Jungen erneut abgefressen. Das Ganze wiederhole sich im Verlauf von zwei Monaten etwa zweimal die Woche. "Eine derart ausgeprägte Mutterfürsorge ist uns neu", erklärte der Wissenschaftler.

BBC News, 09 June 2008
Bacteria could stop frog killer
The disease that is devastating amphibian populations around the world could be tackled using "friendly" bacteria, research suggests.

Chytridiomycosis-mediated expansion of Bufo bufo in a montane area of Central Spain: an indirect effect of the disease
Jaime Bosch, Pedro A. Rincón (2008)
Diversity and Distributions, Volume 14 Issue 4 Page 637-643, July 2008
Here we present the first (to our knowledge) field evidence of its indirect effect on assemblage structure through the disruption of a biotic interaction. We have documented an expansion of the common toad (Bufo bufo) after chytridiomycosis nearly extirpated the midwife toad (Alytes obstetricans) in Peñalara Natural Park (Central Spain). Bufo bufo has significantly increased its number of breeding sites. All newly occupied breeding ponds were colonized once the large numbers of large, overwintering A. obstetricans tadpoles they had previously held disappeared. An experiment demonstrated that breeding B. bufo adults strongly avoided laying eggs in water containing A. obstetricans tadpoles, accounting for observed patterns of pond use. A second experiment failed to show any predation by large A. obstetricans tadpoles on B. bufo eggs, but other researchers have documented reductions in condition, growth and survival of B. bufo larvae caused by the presence of A. obstetricans tadpoles. In Peñalara, chytridiomycosis attacks B. bufo too, but its effect on it has been quite less severe than on A. obstetricans. Our findings show how, besides any chytridiomycosis direct effects, interspecific differences in its impact may alter assemblage–influencing biotic interactions and, hence, assemblage structure in indirect ways.

rosbalt.ru - 5. Juni 2008
В Чебоксарах чествуют лягушек
In Tscheboksary werden die Frösche geehrt
Frösche werden zum Symbol des Weltumwelttags, der in der Hauptstadt Tschuwaschiens begangen wird. Wie das offizielle Portal der Behörden der Republik mitteilt, erinnert der ökologische Feiertag "Die Froschprinzessin - 2008", der durchgeführt wird in der Kinder- und Jugendbibliothek der Republik, daran, was viele Amphibien für die Entwicklung der Wissenschaft und der Menschheit als Ganzes getan haben.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

pr-inside.com - 10. Juni 2008
Urwaldanlage für Menschenaffen öffnet am Donnerstag erstmals offiziell für Besucher. Frankfurter Zoo erwartet am Wochenende Besucheransturm
Wegen der Neueröffnung des Affenhauses erwartet der Frankfurter Zoo am kommenden Wochenende einen Besucheransturm. "Bei den vielen Anfragen im Vorfeld gehen wir davon aus, dass wir am Wochenende regelrecht überrannt werden", sagte Zoodirektor Manfred Niekisch im ddp-Interview in Frankfurt. Die weitläufige Urwaldanlage für Menschenaffen öffnet am Donnerstagnachmittag erstmals offiziell für Besucher. Am Wochenende rechnet Niekisch dann mit "5000 bis 6000 Besuchern". Langfristig erhoffe sich der Zoo durch den "Borgori-Wald" einen Besucherzuwachs von mindestens zehn Prozent. Nach dem Umzug der insgesamt 26 Menschenaffen im Frankfurter Zoo hätten sich die Tiere "schneller als gedacht" in ihrem neuen Quartier eingelebt. "Die Orangs haben sich schon den ein oder anderen Scheinwerfer zurechtgebogen und auch ein paar kleinere Baumängel aufgedeckt, die sind besser als jede Bauaufsicht", sagte Niekisch.


nachrichten.ch - 5. Juni 2008
Berliner Zoo erzielt Millionengewinn dank Eisbär Knut
Eisbär Knut hat dem Berliner Zoo ein aussergewöhnliches Jahr beschert: Der Gewinn betrug 2007 rund 6,8 Millionen Euro, wie die Zoo Berlin AG mitteilte. In den Vorjahren hatte der Zoo nur mit Hilfe von Landessubventionen von jeweils mehr als zwei Millionen Euro ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht. "Die Umsatzerlöse und die Entwicklung der Besucherzahlen haben alle Erwartungen weit übertroffen", heisst im Geschäftsbericht 2007. Vor allem zusätzliches Eintrittsgeld in Höhe von 4,7 Millionen Euro trug zum 52-prozentigen Umsatzanstieg auf 18,6 Millionen Euro bei. Der Zoo kündigte an, den Gewinn vollständig in den Erhalt der Anlagen und Investitionen zu stecken.

hz-online.de - 6. Juni 2008
Eisbär Knut als Goldesel - Zoo macht einen Gewinn wie nie zuvor
Eisbär Knut hat dem Berliner Zoo ein besonderes Jahr beschert: Der Bilanzgewinn betrug 2007 rund 6,8 Millionen Euro, wie die Zoo Berlin AG mitteilte.

welt.de - 6. Juni 2008
Knut bringt Millionengewinn
Eisbär Knut hat dem Berliner Zoo ein außergewöhnliches Jahr beschert.

pr-inside.com - 10. Juni 2008
Berliner Zoo knackt dank Knut Besucherrekord
Eisbär Knut erweist sich für den Berliner Zoo als wahrer Schatz. Erstmals in der 164-jährigen Geschichte zählte der Zoologische Garten 2007 mehr als drei Millionen Besucher. Im ersten Lebensjahr des pelzigen Publikumslieblings kamen 3.191.387 Gäste: Das entspricht einer Steigerung um gut 27 Prozent gegenüber 2006, wie Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz am Dienstag auf der Hauptversammlung berichtete.

bild.de - 10. Juni 2008
Die Knut-Show schlägt alle Rekorde
Psychopatischer Problem-Bär? Dreckiges Monstrum? Von wegen! Knut zieht die Massen in seinen Bann: Der Zoo vermeldet knapp 7 Millionen Euro Gewinn!

netzeitung.de - 10. Juni 2008
Streit um Eisbär Knut: "Die bekommen von uns ein paar Pinguine"
Der Zoo Neumünster wird den Eisbären Knut vor Gericht bringen. Beziehungsweise die Gewinne, die der Berliner Zoo mit dem Rummel um Knut gemacht hat. Neumünster will seinen Anteil haben, sonst droht die Umsiedelung. Im Umfeld von Knut war in den Wandelgängen und auf den Treppen des Friedrichstadtpalastes noch eine andere wichtige Personalie zu vernehmen. Die Zoo-Leitung ließ verlauten, dass an einigen in Internet-Foren kursierenden Gerüchten nichts dran sei, wonach Knuts Ziehvater Thomas Dörflein nicht mehr im Dienst oder sogar entlassen worden sei. Dörflein, der Knut über Monate hinweg in Handaufzucht das Leben gerettet hatte, sei krank gewesen und gehe jetzt wieder seinen Pflichten nach.

newsticker.welt.de - 10. Juni 2008
Kampf um Knut verschärft
Den Streit um Anteile aus den Millionengewinnen rund um Berlins Eisbär-Liebling Knut will der Tierpark Neumünster als Besitzer des weltberühmten Tieres jetzt gerichtlich klären. Das sagte Tierparkchef Peter Drüwa am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa als Reaktion auf eine Erklärung des Berliner Zoo-Direktors Bernhard Blaszkiewitz. Dieser hatte in der Hauptversammlung der Zoo-Aktionäre in Berlin jede Zahlung an Neumünster strikt abgelehnt. "Die wollten Geld von uns, aber der Vertrag zwischen den Zoos gibt das nicht her. Die bekommen ein paar Pinguine, und dann ist die Sache in Ordnung", sagte Blaszkiewitz.

sueddeutsche.de - 10. Juni 2008
Rechtsstreit um Eisbär Knut - Goldbär macht Kasse
Eigentlich war schon alles gesagt über Eisbär Knut, die Rekorderlöse von 6,8 Millionen Euro und die Verwendung des Geldsegens. Selbst die Kritik an Berlins Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz, der in den vergangenen Monaten immer wieder reichlich ungeschickt agiert hatte, war wirkungslos im großen Saal des Friedrichstadtpalastes verhallt. Doch dann beantwortete Blaszkiewitz auf der Hauptversammlung der Zoo AG noch die Frage, ob der Zoo Neumünster an den Knut-Millionen beteiligt werden müsse. Schließlich stamme Knuts Vater von dort. Lässig ans Rednerpult gelehnt antwortete Blaszkiewitz: "Die wollten Geld von uns, aber der Vertrag zwischen dem Zoo und uns gibt das nicht her. Die bekommen ein paar Pinguine, und dann ist die Sache in Ordnung." Manch einer der knapp 500 Zooaktionäre lachte herzhaft über die Bemerkung. Nur einer fand das nicht lustig: Peter Drüwa, Chef des Tierparks Neumünster. Der Zoodirektor aus dem Norden will sich keinesfalls mit ein paar Vögeln abspeisen lassen. Die gönnerhafte Bemerkung könnte Blaszkiewitz im Nachhinein noch leid tun. Denn der Vorstandsvorsitzende des Zoos hat die Millionen, um die nun vor Gericht gestritten werden soll, bereits fest eingeplant. Vor den Aktionären hatte er angekündigt, er wolle das Geld komplett in den Erhalt der Anlagen stecken und außerdem das mehr als 40 Jahre alte und marode Vogelhaus erneuern. Ob sich nun alle Pläne finanzieren lassen, wird sich wohl erst nach einem Richterspruch klären lassen. Und das kann dauern.

welt.de - 10. Juni 2008
Eisbär Knut lockt Millionen Zuschauer an
Eisbär Knut sorgt weiterhin für einen Besucherboom im Berliner Zoo. Nach rund 3,2 Millionen Besuchern im Vorjahr, seien im ersten Quartal 2008 knapp 30 Prozent mehr Menschen in den Zoo gekommen als im Vorjahr, sagte Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz. Der Zoo Neumünster will jetzt eine Beteiligung an den Gewinnen einklagen.

stern.de - 10. Juni 2008
Streit um Millionengewinn - Der "Fall Knut" geht vor Gericht
Rangelei um Berlins Lieblingseisbären: Weil der Tierpark Neumünster an den Millionengewinnen des Berliner Zoos durch Knut beteiligt werden will, zieht er nun vor Gericht.

berlinonline.de - 11. Juni 2008
Knut darf für immer in Berlin bleiben
Jaaaa! Knut bleibt Bärliner! Das will Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz. Doch das sagt jetzt auch Peter Drüwa vom Tierpark Neumünster. Und der hat als Knut-Eigentümer schließlich das letzte Wort. "Ich will alles tun, dass Knut hier bleiben kann", bekräftigte Blaszkiewitz gestern auf der Zoo-Aktionärsversammlung. Drüwa: "Die Entscheidung liegt bei unserem Vorstand. Doch von mir aus kann Knut in Berlin bleiben." Knut gehört dem Tierpark Neumünster, weil sein Papa Lars von dort stammt. Doch es gibt noch ein großes Aber: Der Krieg um die Knut-Millionen! Neumünster wird Berlin verklagen, kündigte Drüwa gestern an. Denn der Zoo will von den Millionen, die die "Leihgabe" Knut in die Kasse brachte, nichts abgeben.

tagesspiegel.de - 11. Juni 2008
Wer wird Knut-Millionär? Die Gewinne des Zoos mit dem Eisbären lassen die Konkurrenz in Neumünster nicht ruhen
Der Streit um Anteile aus den Millionengewinnen mit der Knut-Vermarktung könnte eskalieren: Der Tierpark Neumünster will womöglich doch gegen den Berliner Zoologischen Garten vor Gericht ziehen. Die Neumünsteraner sind laut Vertrag Eigentümer Knuts - und erheben Anspruch auf einen Teil des 6,8 Millionen Euro betragenden Bilanzgewinns des Zoos aus dem Jahr 2007. In Neumünster prüft der Tierpark-Vorstand jetzt eine gerichtliche Klärung - denn rechtlich gesehen gehört das bekannteste Zootier der Welt, Klimaschutzsymboltier Knut, den Neumünsteranern: Im so genannten Einstellungsvertrag steht, dass das "erste überlebende männliche Jungtier" von Knuts Vatertier, dem aus Neumünster ausgeliehenen Eisbären Lars, dann Neumünster gehört. Doch nicht nur über die Eintrittsgelder kam Geld in die Kasse. Wie auf der Hauptversammlung von Vertretern des 13-köpfigen Podiums bekannt gegeben wurde, erhöhten sich allein die Umsatzerlöse aus Merchandising-Produkten im ersten Knut- Jahr 2007 um das Neunfache auf rund 872 000 Euro - Knut-Produkte machen davon knapp 700 000 Euro aus. Dank Knut-Lizenzen kamen 618 000 Euro hinzu, durch "Erlöse aus Businesspartnerschaften" 51 000 Euro.

berlinonline.de - 11. Juni 2008
Knut und die Pinguine
Darf der Berliner Zoo die Millionengewinne rund um Eisbär Knut behalten oder muss er einen Teil davon an den Tierpark Neumünster (Schleswig-Holstein) abgeben? Darüber wird bald ein Gericht entscheiden. Einen Rekordgewinn von 6,8 Millionen Euro erzielte der Zoo im vergangenen Jahr, allein drei Millionen Euro waren Erlöse aus Eintrittsgeldern. Der Direktor vom Tierpark Neumünster, Peter Drüwa, sagte gestern, zurzeit bereite seine Abteilung eine Gerichtsklage vor. "Eine außergerichtliche Einigung mit dem Zoo Berlin ist gescheitert", sagte Drüwa.


diepresse.com - 6. Juni 2008
Panda sei Dank: Besucher-Rekord für Tiergarten
Vorbei die stundenlange Warterei, vorbei die Zeiten, da Security-Personal die Besucher gruppenweise ins Innengehege (und vor allem wieder hinaus) schleusen musste. Wer heute Fu Long im Zoo Schönbrunn sehen will, muss sich die lange Schlange rund um das Pandahaus nicht mehr antun. Die gibt es nämlich gar nicht mehr: Das Anstell-System wurde in der Vorwoche abgebaut. Aus Besuchermangel? Keineswegs. Das mediale Interesse an Fu Long mag in den vergangenen Monaten deutlich abgeflaut sein. Die Besucher kommen dennoch. Ein Anstellsystem braucht man trotzdem nicht mehr. Weil sich Fu Long heute meist draußen aufhält und es rund um das Freigehege genügend Platz für die Besucher gebe, erklärt der stellvertretende Tiergarten-Direktor, Gerhard Kasbauer. Ob es nun Fu Long zu verdanken ist, den ebenfalls zu Publikumslieblingen avancierten Eisbären-Zwillingen, oder schlicht dem guten Wetter: 900.000 Gäste kamen von Jänner bis Mai in den Tiergarten, um 200.000 mehr als im gleichen Zeitraum 2007, in dem - noch ganz ohne Bären-Babys - so viele Besucher wie nie zuvor (2,453.987) gezählt wurden. Ein Besucher-Plus von fünf Prozent hat der Zoo für heuer eingerechnet, was angesichts der Zucht-Erfolge (nicht nur) bei Panda- und Eisbären eine recht machbare Vorgabe scheint.


bundestag.de - 10. Juni 2008
Im Bundestag notiert: Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische Tiger
Berlin. Die Grünen erkundigen sich in einer Kleinen Anfrage (16/9264) nach dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische Tiger. Sie möchten dabei unter anderem erfahren, welche Laufzeit es besitzt und wer es finanziert. Konkret möchte die Fraktion zudem erfahren, ob das Programm auch die Tötung nicht reinerbiger Jungtiere vorsieht. Hintergrund ist die Tötung von nicht reinerbigen Jungtieren dieser Art im Magdeburger Zoo.


rp-online.de - 6. Juni 2008
Zoo extra gegen Hagel versichert
Krefeld. Das Unwetter vom vergangenen Freitag hat an den drei Tropenhäusern im Zoo einen Totalschaden von weit mehr als einer Million Euro verursacht - diese vorläufige Bilanz konnte Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen gestern bei einer Pressekonferenz mitteilen. Weil aber Dreßen nach dem Orkan Kyrill im Gegensatz zur Stadt Krefeld die Versicherung noch aufstockte und die Tropenhäuser auch gegen Hagelschäden versicherte, muss nun die Versicherung für den Schaden aufkommen. "Wir sind sehr froh, dass der Zoochef so gehandelt hat", sagte gestern der Zoo-Aufsichtsratschef Joachim C. Heitmann (FDP). Im Gegensatz zum Zoo hatten sich Krefelds Politiker dafür entschieden, alle Hagelpolicen für städtische Gebäude zu kündigen. Am Mittwoch war ein Gutachter der Versicherung vor Ort. Alle drei Dächer der Tropenhäuser sind betroffen. Im Regenwaldhaus ist sogar eine durch drei Kammern getrennte Plexiglaswand von Hagelkörnern komplett durchschlagen worden. Die Häuser wurden provisorisch geflickt und sollen komplett repariert werden, wenn das Regenwaldhaus ohnehin saniert wird. Erfreulich für den Zoo gestaltete sich auch die Bilanz, die Dreßen am Mittwoch dem Aufsichtsrat präsentiert hatte. Demnach hat die Zoo GmbH ein über den Erwartungen liegendes Geschäftsergebnis erzielt. Dreßen weiß, dass er jetzt knapper kalkulieren muss: "In den kommenden Monaten werden viele Großprojekte auf uns zu kommen. Auch die Personalkosten werden durch die neuen Tarifabschlüsse steigen."



Planung und Bau

welt.de - 9. Juni 2008
Schönheitskur für Zoo und Tierpark
Berlin. Im Zoo wird emsig gearbeitet. Während sich die Gorillas in ihrem Freigehege lässig von Ast zu Ast hangeln, wird eine Anlage weiter gehämmert und geknüpft. Nach Baubeginn im vergangenen Herbst ist die neue 430 Quadratmeter große Außenanlage für die Schimpansen fast fertig. Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz will sie noch vor den Sommerferien eröffnen, ebenso das neue Innengehege. Die Gesamtkosten des Umbaus belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, sagt Zoo-Kurator Heiner Klös, der beide Bauprojekte betreut. Insgesamt werden in Zoo und Tierpark in diesem Jahr ungefähr 23 Millionen Euro investiert - wenn man das teuerste Vorhaben, den neuen Wirtschaftshof (16,8 Millionen Euro) dazuzählt. Das dreigeschossige Gebäude der Mannheimer Architekten "Schmucker und Partner" soll im August dieses Jahres fertig werden. Für die Schimpansen hat Architekt Wolfgang Raché unterdessen eine Überraschung parat. Der alte, tiefe Betongraben wurde zugeschüttet und ein Wasserfall angelegt. Dessen Wasser fließt durch das Gehege und mündet in zwei kleine Teiche. Das neue Innengehege hat keine Gitter, dafür viel Glas. Die Tiere können so ins Freie schauen. In die alte Schimpansen-Behausung rückt eine Gruppe Orang-Utans nach. Deren alter Käfig geht an Ivo und seinen drei Gorilla-Damen und wird umgebaut. "Das wollen wir bis zum Herbst über die Bühne bekommen - dann müssen die Tiere wegen des Wetters wieder mehr Zeit im Innengehege verbringen", sagt Klös. Auch am Antilopenhaus wird gewerkelt. Die Kosten der aktuellen Umbauten belaufen sich auf etwa eine Million Euro.
Ähnlich wie im Zoo rücken auch im Tierpark, der hundertprozentigen Tochter der Aktiengesellschaft Zoologischer Garten, die Baufirmen an. Der mit mehr als zwei Millionen Euro Kosten teuerste Umbau betrifft die Tropenhalle im Alfred-Brehm-Haus. Dort werden Betonschäden behoben und neue Scheiben eingesetzt. Das Geld kommt von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie. Geplant ist der Bau eines Umgangs durch Baumwipfel in luftigen fünf Metern Höhe - ähnlich wie das sogenannte "tree-top-walking" im angelsächsischen Raum. Dort bewegen sich die Besucher auf Augenhöhe mit indischen Flughunden, Braundrosslingen und Bali-Staren. Verbesserungen gibt es außerdem in der Anlage der asiatischen Elefanten. Schlosser sollen im Elefantenhaus Stahlsseile so spannen, dass die Tiere nachts nicht mehr angekettet werden müssen.

rp-online.de - 7. Juni 2008
Sammeln für den Gorillagarten
Ganze 400.000 Euro möchten die Zoofreunde Krefeld mit ihrer gestern vorgestellten Spendenaktion "Ein Garten für Gorillas" in den nächsten Monaten sammeln. Dafür soll der erste von drei Bauabschnitten des neuen Freiluftgeheges für die Menschenaffen des Zoos finanziert werden. Den Gorillas sollen dann in zwei weiteren Schritten Schimpansen und Orang-Utans an die frische Luft folgen. Im Zentrum des Spendenaufrufs steht die große Fensterwand am Eingang des Affenhauses. Dort soll bis zum Ende des Jahres ein möglichst großer Wald aus aufgeklebten Spendenblättern entstehen. Jedes Blatt trägt den Namenseines Spenders. Allein die Errichtung des Gorillagartens wird circa eine Million kosten.

stadtnetz-wuppertal.de - 6. Juni 2008
CDU und SPD freuen sich über neues Bonobo-Außengehege im Zoo
Mit großem Engagement unterstützen die Rathaus-Kooperationsfraktionen von CDU und SPD das gemeinsame Investitionsvorhaben des Zoo-Vereins und der Stadt Wuppertal für die Errichtung eines Außengeheges für die Bonobos (Zwergschimpansen) im Wuppertaler Zoo. "Die neue Außenanlage für diese Primaten wird ein voller Erfolg für den Zoo und für unsere Stadt", freut sich Fraktionschef Klaus-Jürgen Reese (SPD) über das Bauvorhaben im Zoo. Bernhard Simon (CDU): "Die Stadt Wuppertal zieht sich nicht aus der Investitionsverantwortung für den Zoo heraus und ruht sich nicht auf den Lorbeeren der Regionale 2006 aus. Wir wollen, dass sich der Zoologische Garten Wuppertal auch zukünftig im Wettbewerb behaupten kann." Durch die großzügige Spende des Zoo-Vereins erhalten die Bonobos ein Außengehege, das in der gestalterischen und tiergärtnerischen Qualität dem Gehege der Orang-Utans entspricht. Die Freiluftanlage wird zwischen dem Außengehege der "Waldmenschen" und dem der Gorillas Platz finden.

dresden-fernsehen - 10. Juni 2008
Zoo feiert Richtfest für Giraffenanlage
Es ist schon eine ganze Weile her, dass der Dresdner Zoo Giraffen eine zweite Heimat gegeben hat. Das soll sich bald ändern. Anfang April wurde im Dresdner Tiergarten der Grundstein für die neue Giraffenanlage gelegt. Heute war Richtfest. Auf einer Fläche von fast 3000 Quadratmetern sollen die beiden Bullen Ulembo und Abidemi ein neues zu Hause finden. 2009 soll ein weiterer Langhals aus einem französischen Zoo die Dresdner Giraffen-WG verstärken. Da treffen drei Persönlichkeiten aufeinander, stellt sich die Frage nach dem Gemüt. Rund 3,5 Millionen Euro kostet die neue Anlage, auf der am18. August die Giraffen einziehen sollen. Am 29. August soll sie eröffnet werden.

lifepr.de - 6. Juni 2008
Richtkrone für Giraffenanlage im Dresdner Zoo - Halbzeit beim Bau der neuen Giraffenanlage
Anfang April wurde im Dresdner Zoo bei strömendem Regen der Grundstein für die neue Giraffen- und Zebraanlage gelegt. In den vergangenen beiden Monaten sind die Bauarbeiten zügig voran geschritten.

mz-web.de - 8. Juni 2008
Lehrpfad nimmt Form an
Aschersleben. In die zur Zeit verwaiste Schweineanlage soll bald wieder Leben einziehen. "Wir erwarten ein paar Minischweine. Dafür soll die Anlage begehbar gemacht werden", verriet Reisky. Erstmals gewährte Reisky einen Blick in den künftigen Lehr- und Abenteuerpfad, der rund um die Tigeranlage errichtet werden soll. Ein erster Teil ist schon fertiggestellt und eine kleine Rutsche eingebaut. "Es wird einen elf Meter langen Balancierbalken geben. Hier können die Kinder wie die Tiger über den Baumstamm balancieren", erklärte Reisky. Dazu seien noch weitere Spielgeräte geplant, damit der Pfad richtig abenteuerlich werde.

newsticker.welt.de - 8. Juni 2008
Wattenmeerstiftung berät über Station für verölte Vögel
Der Nutzen einer Hilfsstation für verölte Seevögel bei Norden (Kreis Aurich) bleibt heftig umstritten. Die Wattenmeerstiftung soll am Montag über die von der Seehundstation in Norden-Norddeich beantragte Förderung in Höhe von einer halben Million Euro entscheiden, bestätigte das niedersächsische Umweltministerium in Hannover. Die Leiter der Nationalpark-Häuser Baltrum, Dornumersiel und Juist kritisieren das Vorhaben seit seinem Bekanntwerden Mitte April aufs Schärfste. Sie argumentieren, unter Berufung auf wissenschaftliche Erkenntnisse, dass die Hilfe rechnerisch 98 Prozent der verölten Vögel gar nicht erreiche. Und selbst von den behandelten Tieren überlebten nur 0,5 Prozent.

welt.de - 10. Juni 2008
Keine Chance auf Rettung für verölte Seevögel
Die Wattenmeerstiftung hat die geplante Hilfsstation für verölte Seevögel bei Norden (Kreis Aurich) abgelehnt. Der Beschluss gegen die von der Seehundstation in Norden-Norddeich beantragte Förderung in Höhe von einer halben Million Euro sei einstimmig gefallen, sagte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) am Montag. Die Leiter der Nationalpark-Häuser Baltrum, Dornumersiel und Juist hatten das Vorhaben kritisiert. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen überlebten nach einer Behandlung nur die wenigsten der verölten Tiere. Experten sagen, die Tiere sofort von ihrem Leid zu erlösen, sei besser, als sie in langwierigen Prozeduren zu waschen. Deshalb bleibt der Nutzen der von der Seehundstation beantragten Hilfsstation für verölte Seevögel heftig umstritten.

espace.ch - 6. Juni 2006
Heimkehr der Wisente
Die neue Wisentanlage, die gestern im Tierpark Dählhölzli eröffnet wurde, bietet beidseits des Zauns einiges: Während sich die Wisente auf einer 50000 Quadratmeter grossen Fläche austoben dürfen, können die Tierparkbesucher über eine 245 Meter lange Holzbrücke bis ins Innere der Anlage spazieren. Und in 3 bis 5 Metern Höhe aus der Waldvogelperspektive die siebenköpfige Herde beim Umherstreifen beobachten. Die Bauherrschaft der neuen Anlage lag beim Tierparkverein Bern, der das Gehege gestern feierlich dem Tierpark übergab. Nach dem Bau der Seehundanlage 2003 sei der Verein nach einem neuen Projekt auf der Suche gewesen, sagt Mathias Zach, Geschäftsführer des Tierparkvereins. Dass die Wahl auf den Wisent fiel, habe zwei Gründe: "Erstens handelt es sich beim Wisent um ein urschweizerisches Tier. Und zweitens war die alte Anlage der Wisente wirklich nicht artgerecht." Die Wisente teilen ihr Gehege mit den Rothirschen. Eine grössere Herausforderung dürfte es dagegen sein, zu verhindern, dass die Tiere in den Weiten des Geheges verschwinden - und die Besucher sie trotz allem Spähen nur selten zu Gesicht bekommen.

derstandard.at - 10. Juni 2008
Vier Wolfswelpen ziehen in Forschungszentrum in Grünau ein - Die kanadischen Timberwölfe sollen im Cumberland Wildpark im Almtal helfen Gemeinsamkeiten von Hund und Mensch aufzuspüren
Das neue Wolfsforschungszentrum des Cumberland Wildparks in Grünau im Almtal wird von vier jungen kanadischen Timberwölfen bezogen. Die Welpen sind nicht nur eine Besucherattraktion, vor allem arbeitet sie an einem neuen wissenschaftlichen Projekt mit: Die Welpen sollen unter anderem helfen, den Gemeinsamkeiten von Hund und Mensch auf die Spur zu kommen. Ab Herbst beziehen die jungen Wölfe ein großes Gehege im Wildpark, wo sie ein naturnahes Leben führen sollen. An einem klassischen Problem vieler Zootiere, der Langeweile, werden sie wohl kaum leiden: Sie werden ständig mit Verhaltenstests beschäftigt. So sollen beispielsweise später Laufbänder die Möglichkeit bieten, im Gehege die soziale Jagd eines Wolfsrudels zu simulieren.


ooe.orf.at - 10. Juni 2008
Wölfe werden im Almtal angesiedelt
Im Almtal sollen bald die Wölfe heulen. Das Konrad Lorenz Institut beginnt gemeinsam mit dem Cumberland Wildpark Grünau ein Wolfsforschungsprojekt. In zwei Rudeln sollen die Tiere einmal in jeweils 5.000 Qudratmeter großen Gehegen leben und den Forschern neue Erkenntnisse liefern. Die ersten vier kleinen Wölfe wurden Dienstagmittag im Almtal präsentiert.

nachrichten.at - 6. Juni 2008
Traumhaft schöne Blicke über Stadt und Land
Einer der nachhaltigsten Beiträge zum Kulturhauptstadtjahr 2009 hatte gestern Gleichenfeier, und Museums-Direktor Peter Assmann führte durch die vier Geschoße des beeindruckenden "Neuen Schlossmuseums". Etwa 1300 Quadratmeter Dauerausstellung "Natur Oberösterreich": Hier ein riesiges Korallenriff-Aquarium, um uns vor Augen zu führen, dass einst die Thetis, das Urmeer, Linz bedeckte. Dort ein großes Strömungsbecken für die Präsentation heimischer Flussfische. Davor ein über acht Meter langer Riesenhai im Modell, digitale Animationen, und und und. Diesen immensen Schub wird dieses größte Universalmuseum Österreichs ab seiner Eröffnung im Juli 2009 der Kulturhauptstadt Linz wohl auch retour geben können.

spiegel.de - 10. Juni 2008
Sir Norman im Reich der Rüssel
Glas, Stahl, Beton: Ein Augenschmaus für Menschen - und eine Wellness-Oase für Tiere. Stararchitekt Sir Norman Foster wagte einen Abstecher aus der Welt der Büroklötze und Mega-Hangars. In Kopenhagen hat er ein Haus für Elefanten gebaut. Die Einweihung des "Elefanthuset" ist für den Zoo ein Großereignis, für Kopenhagen hingegen nur ein kleiner Teil eines Großprojekts.




Aktionen

express.de - 9. Juni 2008
Koloss Daisy war der größte Star
Der kleine Magnus (eineinhalb Jahre alt) staunte nicht schlecht. Auf dem Weg vor ihm machte sich auf einmal ein Elefant breit... Eine gelungene Überraschung, die Achim Winkler, der Chef des Duisburger Zoos, im Rahmen seines Rundgangs für 20 EXPRESS-Leser vorbereitet hatte. Elefantendame Daisy, ehemaliges Zirkus-Prunkstück, machte den Gästen ihre kolossale Aufwartung. Und die Besucher revanchierten sich mit von Pflegern gereichten Früchten, die sie Zweieinhalb-Tonnen-Daisy hinhielten.

nnn.de - 7. Juni 2008
Musik genießen und Menschenaffen helfen
Lateinamerikanische Klänge gab es zur 10. Klassik-Nacht gestern im Rostocker Zoo. 3100 Gäste genossen die Musik und taten etwas Gutes: Sie halfen durch den Kauf ihrer Eintrittskarte mit, Geld für das Menschenaffenhaus zu bekommen. Knapp 35 000 Euro kamen zusammen.

nnn.de - 9. Juni 2008
Musikalische Weltreise
Rostock. Zum zehnten Mal das Serien-Event der Norddeutschen Philharmonie Rostock "Klassik-Nacht im Zoo". Zum zehnten Mal mehr als 3000 Leute, die einen lauen Sommerabend mit klassischer Musik genießen. Zum zehnten Mal tragen sie damit zum Spendenaufkommen für Zoo-Projekte bei. 700000 Euro erbrachte die Aktion "Schaffen für die Affen" bisher. "Davon hat die Philharmonie mindestens 120000 Euro eingespielt", sagt Zoodirektor Udo Nagel.

nnn.de - 6. Juni 2008
Krokodil bewacht EM-Tipp
Gestern im Rostocker Zoo: Ein gelbes Päckchen - darin, so der Hexer Frank Musilinski, die von ihm prophezeite Finalpaarung der bevorstehenden EM, natürlich mit Ergebnis. Der rätselhafte Gegenstand wird zunächst, um Verwechslungen auszuschließen, von Notarin Patricia Körner und Kerstin Haase, Marketingleiterin des Zoos, signiert, zudem eng verschnürt und versiegelt. Alsdann "wandert" das Bündel in eine Stahlkassette. Die Schatulle wird "gefesselt", versiegelt und schließlich in einen Tresor "gesperrt". Der Schlüssel geht an Zoodirektor Udo Nagel, der Safe ins Gehege des Krokodilhauses. Bis zur Öffnung und Auflösung am 30. Juni ist das dreifach verschlossene Geheimnis bei zwei Krokodilkaimanen und der Afrikanischen Weichschildkröte Achim (sehr bissig!) bestens aufgehoben.

stuttgarter-zeitung.de - 7. Juni 2008
Wo fängt Dopen an, wo hört Affenliebe auf?
Zu ungewöhnlicher Uhrzeit und vor Publikum höheren Semesters sprachen die Dozenten am Freitag im größten Hörsaal der Uni Hohenheim: Am späten Nachmittag, als der reguläre Lehrbetrieb weitgehend eingestellt war, fanden sich anstelle von Studenten etwa 400 Leser der Stuttgarter Zeitung auf dem Campus ein. Dass Pillen, Mittelchen und ein wenig medizinisch forcierte Nachhilfe ihr Gutes haben können, zeigte der zweite Vortrag des Abends: Über Nachwuchs und Verhütung in Zoos, zeugungsunwillige Okapis und allzu zeugungsfreudige Affen dozierte Wilhelma-Tierarzt Wolfram Rietschel - und hatte mit seiner ungezwungenen Vortragsweise die Lacher auf seiner Seite. Dabei hatte der Vortrag einen durchaus ernsten Hintergrund: Von manchen Arten wie dem nördlichen Breitmaulnashorn lebt nur noch ein zuchtfähiges weibliches Weibchen. Wenn die Medizin hier nicht nachhelfen kann, werden die größten Nashörner, die es gibt, aussterben.

lr-online.de - 9. Juni 2008
Musik und amüsante Geschichten rund um Sundali, Karla und Fidi - Cottbuser Tierpark bot erstmals Literatur im Elefantengehege
Cottbus. Die Geschichte von den Elefanten in der Spree hat der Autor Hartmut Schatte gestern bei der Lesung im Tierpark noch für sich behalten. "Schließlich will der Förderverein des Tierparks das gleichnamige Buch zugunsten der Einrichtung verkaufen" , begründete er die Entscheidung, lieber Musikstücke, Geschichten und Anekdoten über Menschen und Tiere zu präsentieren. Hartmut Schatte hatte seinen langjährigen musikalischen Begleiter Gerd Hennig, den langjährigen Tierparkdirektor Klaus-Jürgen Jacob, dessen Nachfolger Jens Kämmerling, die Schülerin Tabea Franken und Tierpflegerin Yvonne Kaiser in das Gehege gelockt.

wochenanzeiger-herford.de - 8. Juni 2008
Heute swingt der Zoo
Osnabrück. Der Park Lane Jazz Club bittet heute alle Musikfreunde der Region zum Konzert in den Zoo. Auf der Terrasse der Zoo-Gaststätte (bei schlechtem Wetter im Saal) gibt es Musikkultur pur zum anfassen.

lifepr.de - 10. Juni 2008
Neue, interessante Sonderveranstaltung im Wildpark Eekholt!
Sonntag, 15. Juni 2008, um 11.00 Uhr, "Brainwalking". Dieser ganz besondere und kaum bekannte Spaziergang über ca. 1,5 Stunden, der es aber in sich hat, lässt einige Überraschungen vermuten. Beim "Brainwalking" in der Natur, unter fachkundiger Führung der Gedächtnistrainerin Annemarie Wenk, wechseln sich beim Gehen durch das Wildparkgelände angeleitete Denksportaufgaben mit Übungen für den Geruchs- und Tastsinn ab. Die vielfältigen Sinneswahrnehmungen sollen die rechte Gehirnhälfte anregen, während die Denksportaufgaben eher mit der linken Gehirnhälfte gelöst werden.

abendblatt.de - 6. Juni 2008
Flotte Bienen im Wildpark
Die Imker im Wildpark Eekholt zeigen Besuchern am Sonntag, 8. Juni, bei einer Sonderveranstaltung das Schleudern der sogenannten "Frühtracht", einem Honig, der sich durch eine würzige Note aus dem Nektar der Robinie, der Löwenzahn-, Obst- und Weißdornblüte sowie eine süße Blütenvielfalt aus Wald und Flur auszeichnet. Kinder dürfen an diesem Tag selbst ihr kleines Glas Honig für das Frühstücksbrot schleudern. Die Imker beantworten außerdem alle Fragen zum Thema Biene und Honig. In der Wildparkschule stehen Filmvorführungen und Informationen rund um die summenden Nektarsammler auf dem Programm.

timmendorfer.de - 5. Juni 2008
Timmendorfer Ottern im Fußballfieber
Bonnie und Clyde im Fußballfieber - die beiden Stars im Sea Life Timmendorfer Strand haben heute ihre erste Trainingsstunde. "Natürlich können wir den Ottern keine Fussballregeln beibringen. Aber Bonnie und Clyde sind sehr verspielt und intelligent, so dass das spezielle Training mit dem Fussball eine willkommene Abwechslung für sie ist", so Jens Hirzig, zuständiger Biologe im Sea Life Timmendorfer Strand.

kn-online.de - 10. Juni 2008
Kleine Knirpse hoch zu Ross
Gettorf. "Hört, hört, ihr Leut', das Turnier hat der schwarze Ritter für sich entschieden", verkündete Ilona Hein das Ergebnis eines spannenden, von vielen großen und kleinen Zuschauern aufmerksam begleiteten Wettkampfs. Dass trotz Rittermaske und Streitaxt nur zum Spaß gekämpft wurde, war am Sonntag jedem klar. Stand doch mit der Mittelaltershow und ihren Ritterspielen eine Hauptattraktion auf dem Programm des Kindertages im Tierpark Gettorf. Bei herrlichem Wetter genossen die Besucher ein buntes Programm mit Hexenstand, Ponyreiten, Mister Bay Falls Ballonzoo, Kaspertheater, Spielen, Schminkaktionen und natürlich vielen sehenswerten Tieren.

nibelungen-kurier.de - 9. Juni 2008
Wilde Wölfe und zahme Hunde - Seniorenführung im Tiergarten Worms am 12. Juni um 14 Uhr
Am Donnerstag, 12. Juni um 14 Uhr findet jetzt zum vierten Mal der monatliche Seniorennachmittag im Tiergarten Worms statt. Thema diesmal: Wilde Wölfe und zahme Hunde. Bei der diesmaligen Führung erfährt man viel Wissenswertes um Wolf, Fuchs und Hund. "Als Highlight wird es dabei eine Schaufütterung bei Wolf und Fuchs geben.", so die Zoopädagogin Tamara Kalmbach. Der Seniorennachmittag findet regelmäßig an jedem zweiten Donnerstag im Monat statt und kostet bis auf den ganz normalen Tiergarteneintritt nichts zusätzlich.

saarbruecker-zeitung.de - 7. Juni 2008
Wolfsgehege feiert am Wochenende 25-jähriges Jubiläum
Merzig. Als Werner Freund und Ehefrau Erika 1972 nach Merzig zogen, wurde bald auch der erste europäische Wolf in Merzig heimisch: Ivan, der in einem Gehege "Auf der Ell" untergebracht wurde. Da Wölfe Rudeltiere sind, stand schnell fest, dass Ivan nicht ohne Gesellschaft bleiben kann. Deshalb bekam er eine Wölfin aus einem Wildpark bei Kaiserslautern, aus dieser Verbindung entsprangen 1977 vier muntere Welpen, die von dem Ehepaar Freund mit der Flasche aufgezogen wurden. Die Natur nahm ihren Lauf, die Wolfspopulation prosperierte, die Wolfsforschung von Werner Freund wurde überregional zum Begriff und weckte das Interesse engagierter Tierfreunde.

maerkischeallgemeine.de - 9. Juni 2008
TIERPARKFEST: Tierisches Spektakel - Mehr als tausend Besucher kamen gestern nach Kunsterspring
Neugierig reckt Fischotter Henri seinen Kopf aus dem kühlen Bach, im Tierpark. So ganz scheint er die Menschen nicht zu verstehen, schließlich geht man doch bei so einem Wetter lieber ins kühle Nass. Das hatten viele der Besucher auch im Anschluss an das Tierparkfest gestern Nachmittag in Kunsterspring vor.

tlz.de - 8. Juni 2008
Abend-Treff mit Äffchen und Waschbär
Ihre Wagen voll beladen hatte am Freitag Abend die Parkeisenbahn des Geraer Waldzoos. Mit ihren Eltern und Betreuern fuhren chronisch kranke und behinderte Kinder hinein in eine Traumnacht. Eingeladen hatte dazu der Tierpark Gera. Erstmals fand damit auch in Thüringen die Idee von "dreamnight at the Zoo", die auf eine Initiative des Rotterdamer Zoos zurückgeht, eine liebevolle Umsetzung. Viel Zeit nahmen sich die Tierparkmitarbeiter, zum Teil geistig und körperlich schwer behinderte Kinder zu den Waschbären, in den Streichelzoo oder zu den Berberaffen zu begleiten.

mvregio.de - 7. Juni 2008
Was ist ein "Wandelndes Blatt"?
Am internationalen Kindertag lud das Team um Oberstabsbootsmann Andres Köster, Leiter Familienbetreuungszentrum Warnemünde, Angehörige von Soldaten im Auslandseinsatz in den Rostocker Zoo ein. Bei strahlenden Sonnenschein ließen sich ca. 70 Familienmitglieder, darunter 15 Kinder, durch den Tierpark führen.

mvregio.de - 7. Juni 2008
BÄRENWALD Müritz-Ticket wird ausgeweitet
Bereits zum 7. Juni, einen Monat eher als im Vorjahr, startet die zweite Saison zur "Seniorenresidenz" von Ben, Felix, Lothar, Mascha und Maya, Otto, Sindi und Susi. Die acht Braunbären genießen derzeit in der Wohngemeinschaft im beliebten Ausflugsrevier von Stuer ihr artgerechtes Rentnerdasein. Das BÄRENWALD Müritz-Ticket ist eine Gemeinschaftsaktion der pvm, der Weissen Flotte Müritz, der Müritz Wind Personenschifffahrt sowie der Blau-Weißen Flotte Müritz & Seen Malchower Schifffahrtsgesellschaft mit dem BÄRENWALD Müritz. Das Kombi-Ticket für Bus- und Schiff-Tagestouren umfasst eine wahlweise Hin- und Rückreise mit dem Bus oder einem Fahrgastschiff von Waren (Müritz) sowie die Eintrittskarte zur etwa 40 km entfernten Bärenheimstätte.

ftd.de - 6. Juni 2008
Out of Office- Tierisch lehrreich
Von einem Wolfsrudel kann ein Unternehmen viel lernen, sagt Hans-Peter Dorn. Der Betreuer eines Geheges im Nationalpark Bayerischer Wald schickt Führungskräfte und ihre Mitarbeiter zum Workshop unter die Wölfe.

mz-web.de - 5. Juni 2008
Wo sich auch Pfauen wohlfühlen
Am Samstag wird ab 14 Uhr am Hermannseck im Ziegelrodaer Forst zünftig Kinderfest gefeiert. Organisator ist der Förderverein Hermannseck, der in diesem Sommer sein 10-jähriges Bestehen begeht. "Das Kinderfest ist eine von drei Veranstaltungen, die der Verein pro Jahr organisiert. Das sind der Hermannsecklauf, das Kinderfest und das Herbstsingen. Doch nicht nur das Tiergehege mit Damwild ist heute wieder Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher aus nah und fern. Es entstand auch eine Voliere, wo sich neben Pfauen auch andere exotische Vögel wohl fühlen. Die Wege sind in einem ordentlichen Zustand, die kleine Bühne wurde neu gestaltet.

zisch.ch - 10. Juni 2008
Der Tierpark Goldau bietet Nachtführungen an
Eine seltene Gelegenheit, nachtaktive Tiere zu beobachten, bietet sich am 14. Juni und 23. August 2008. An diesen beiden Abenden führt die erfahrene Tierpark-Rangerin Manuela Mettler Interessierte von 20.30 bis 22 Uhr durch den Zoo. Dabei erfahre man nicht nur viel Neues über nachtaktive Tiere, sondern könne auch die ungewohnte Ruhe im Zoo geniessen. Während der Zeit der Euro 2008 bezahlen Kinder und Jugendliche, die ein Fussball-Leibchen tragen, zudem nur die Hälfte des Eintrittspreises.




Nachwuchs

stadtnetz-wuppertal.de - 8. Juni 2008
Seltene Rindergämse und Sibirische Steinböcke im Wuppertaler Zoo geboren
Zu unserer großen Freude kam vor kurzem das dritte im Wuppertaler Zoo geborene Mishmi-Takin Kalb zur Welt. Diese Tierart, die aus dem Himalaja-Gebirge stammt, wird in NRW nur im Wuppertaler Zoo gehalten. Die Eltern "Fifty" und "Roli", wurden 2001 geboren und sind ein Geschenk des Tierparks Berlin.
Niedlich anzusehen sind auch die inzwischen schon halsbrecherisch auf dem Felsen herumtobenden Kitze der imposanten Sibirischen Steinböcke.

inar.de - 5. Juni 2008
Gleich dreifacher Nachwuchs bei den seltensten Wildrindern!
Berlin. Als besonders fortpflanzungsfreudig haben sich in diesem Jahr die aus Indien und Hinterindien stammenden mächtigen Gaur erweisen. Gleich drei Kälbchen - zwei Bullen- und ein Kuhkälbchen - kamen innerhalb weniger Wochen im Zoo zur Welt! Zum Glück für die Art gibt es in einigen wenigen Zoos der Welt Zuchtgruppen dieser äußerst stark bedrohten Rinderart. Die fast unglaublichen Kräfte vor allem der Bullen, die ein Gewicht bis über 1000 Kilo bei einer Schulterhöhe bis 2,20 m erreichen, erfordern besonders stabile Haltungsvoraussetzungen, die in den wenigsten Zoos geboten werden können.

morgenpost.de - 10. Juni 2008
Vari-Äffchen im Tierpark
Affenfreunde können im Berliner Tierpark Friedrichsfelde jetzt das kleine Vari-Äffchen "Angelo" bewundern, das am 19. April zur Welt gekommen ist.

lvz-online.de 9. Juni 2008
Totgeburt bei Giraffendame Emma im Leipziger Zoo
Tragischer Zwischenfall im Leipziger Zoo: Giraffendame Emma hatte am Freitagabend eine Totgeburt. Wie der Zoo mitteilte, mussten die Tierärzte eingreifen, weil sich der Geburtsvorgang zu lange hingezogen hatte. Als die Veterinärmediziner das männliche Jungtier herauszogen, war es bereits nicht mehr am Leben. Todesursache war vermutlich eine nicht ausreichende Sauerstoffzufuhr. Da es die erste Geburt für das fünf Jahre alte Weibchen war, habe von Anfang an ein erhöhtes Risiko bestanden.

leipzig-seiten.de - 10. Juni 2008
Tigernachwuchs im Zoo Leipzig
Leipzig. Manchmal liegen Freud und Leid dicht beieinander. Nachdem gestern Giraffendame Emma ihr erstes Kind tot zur Welt gebracht hat, meldete der Zoo heute die Geburt einer Großkatze. Amurtigerin Bella (geb. 30.05.2005 in Plzen) brachte bereits am Sonntag ihr erstes Jungtier zur Welt. Aber auch hier ist der Tierpark nicht sorgenfrei. Die unerfahrene Mutter scheint sich nicht ausreichend um ihr Junges zu kümmern. Bella sei deshalb bereits mehrmals von Zootierarzt Prof. Eulenberger behandelt worden, um den Milchfluss der Mutter anzuregen.

mz-web.de - 7. Juni 2008
Rodrigos grausame Verwandtschaft - Seriema im halleschen Bergzoo geboren - Art aus Südamerika stammt vom urzeitlichen Terrorvogel ab
Begierig zerrt das Vogelbaby an Rindfleischfilets und Babyratten und erinnert mit seinen rüden Tischmanieren und wilder "Rod-Steward-Frisur" doch irgendwie an seine Vorfahren, die Terrorvögel. Aber ganz so grausam wirkt dann der Miniaturabkömmling aus dem Bergzoo doch nicht. Der junge Seriema, der zur Ordnung der Kranichvögel zählt, aber nach Stand der Wissenschaft am nächsten mit den ausgestorbenen Terrorvögeln verwandt ist, hat sich die Herzen der Pfleger im Vogelrevier erobert. Da Seriemas in europäischen Zoos selten geworden seien - auch der hallesche Zoo besitzt nur ein einziges Paar - habe man sich zur Handaufzucht entschlossen.

newsclick.de - 7. Juni 2008
Putzmuntere Tiger-Babys im Braunschweiger Zoo - Nina und Jelzin haben Nachwuchs - Manchmal sind die Kleinen schon im Gehege
Im Zoo Braunschweig ist ein munteres Trio sibirischer Tiger geboren worden. Gestern sind die beiden Kater und die Katze erstmals zum Wiegen aus dem Tiger-Haus geholt worden. "Mutter Nina und Vater Jelzin - gerade mal drei Jahre alt - sind vorbildliche Eltern", sagt Zoo-Tierärztin Anja Blankenburg. Die Kleinen sind am 18. Mai geboren worden, auf den Tag genau ein Jahr nachdem Vater Jelzin aus dem Walterzoo im schweizerischen Gossau im Zoo "Arche Noah" ankam. Mutter Nina zog 2005 von Aschersleben nach Braunschweig.

newsclick.de - 11. Juni 2008
Leser entscheiden über die Namen der Tigerbabys im Stöckheimer Zoo
Gorbi, Tolstoj und Sibira oder Alexander, Jurij und Katharina oder vielleicht doch lieber Crusher, Candy und Curtis? Über die Namen der drei Tigerbabys im Stöckheimer Zoo entscheiden die Leserinnen und Leser unserer Zeitung.

focus.de - 9. Juni 2008
Blitzgeburt-Lama heißt "Poldi"
Fußballstar Lukas Podolski hat im EM-Spiel gegen Polen mit zwei Toren geglänzt - und es nebenbei noch zum Namenspaten für Zoonachwuchs in Hannover gebracht. Weil ein kleiner Lama-Hengst am Sonntagnachmittag "geradezu in einer Blitzgeburt" auf die Welt gestürmt sei, nannten die Pfleger das Jungtier spontan "Poldi" - Stunden bevor der Stürmer die deutsche Nationalmannschaft zum ersten Sieg bei der Fußball-EM schoss.

die-topnews.de . 9. Juni 2008
Hannover: Lama "Poldi" geboren
Am Sonntag hat der Fußballnationalspieler Lukas "Poldi" Podolski im EM-Spiel gegen Polen mit zwei Toren sein Können unter Beweis stellen können und musste nebenbei als Namenspate für Nachwuchs im Hannoveraner Zoo herhalten.

haz.de - 9. Juni 2008
Ein Lama namens "Poldi"
Heilfroh waren die Tierpfleger im Erlebniszoo Hannover, dass Lama-Dame Sarotti ihr Kleines schon am Sonntagmittag zur Welt brachte. In Vorfreude auf das EM-Spiel Deutschland gegen Polen am Abend tauften sie den neugeborenen Hengst auf den Namen "Poldi".

nibelungen-kurier.de - 9. Juni 2008
Zebu geboren - Fuchspate Jens Guth besucht seine Schützlinge im Tiergarten
Seit Juni 2007 ist Landtagsabgeordneter Jens Guth Pate von den Rotfüchsen im Tiergarten Worms. Am Freitag, 6. Juni 2008 besuchte er im Tiergarten die kleine neunköpfige Fuchsfamilie. Munter tollten die kleinen Füchse, die am 18. April zur Welt kamen, durchs Gehege und gar nicht scheu ließen sie sich auch aus der Hand vom Landtagsabgeordneten füttern. Während des Besuchs des Landtagsabgeordneten im Tiergarten kam es noch zu einem weiteren erfreulichen Ereignis. Bei den Zebus gab es Nachwuchs.

coburgertageblatt.de - 6. Juni 2008
Uralkäuze im Tiergarten
Nürnberg. 1965 gelang dem Tiergarten die weltweite erste Züchtung von Uralkäuzen, die wegen ihrer Färbung auch Habichtskäuze genannt werden. Im April schlüpften wieder zwei der seltensten Eulen der Welt, von denen jedoch nur ein Jungvogel nach einem Monat aus der Bruthöhle kam. Nach der Aufzucht wird er in einigen Wochen den Tiergarten in Richtung Nationalpark Bayerischer Wald verlassen. Im Bayerischen Wald läuft ein internationales Großprojekt zur Wiederansiedlung der Uralkäuze, an dem sich auch der Tiergarten Nürnberg mit der Auswilderung von neun Eulen beteiligt hat. Der Zoo finanziert maßgeblich eine genetische Untersuchung, damit bei weiteren Auswilderungen möglichst Blutlinien eingesetzt werden, die denen der vor 100 Jahren ausgerotteten Uralkäuze möglichst nahe kommen.

stern.de - 5. Juni 2008
Wenn Eisbären erwachsen werden
Auch wenn sie jammert, weil mehrere Zähne durchbrechen - Eisbärin Flocke wird immer selbstständiger. Für Pfleger und Bär beginnt ein schwieriger Prozess: Sie müssen sich vom Tier zurückziehen. Wie das abläuft - und was eine echte Eisbärmutter zu diesem Zeitpunkt anstellen würde.

coburgertageblatt.de - 10. Juni 2008
"Wir sind mit Flocke sehr glücklich" Tiergarten - Das Nürnberger Eisbärenmädchen ist nun ein halbes Jahr alt
In den sechs Monaten seit seiner Geburt hat Flocke dem Tiergarten Nürnberg extreme Gefühle beschert. "Wir haben nicht damit gerechnet, dass Flocke so der Renner wird", erklärt Tiergarten-Vize Helmut Mägdefrau zu Flockes "halbem Geburtstag" an diesem Mittwoch. Er sei in den vergangenen Monaten immer wieder überrascht gewesen, wie extrem die Menschen auf das Tier reagiert hätten.

frankenpost.de - 10. uni 2008
Flocke ohne Pfleger ist nur halb so begehrt
In den sechs Monaten seit seiner Geburt hat das Nürnberger Eisbärenmädchen Flocke dem Tiergarten Nürnberg extreme Gefühle beschert. "Wir haben nicht damit gerechnet, dass Flocke so der Renner wird", erklärt Tiergarten-Vize Helmut Mägdefrau zu Flockes "halbem Geburtstag" an diesem Mittwoch. Im Mai verbuchte der Tiergarten mit 243 000 Besuchern einen neuen Rekord. "Solche Zahlen hatten wir bislang nicht einmal im August, und das ist normalerweise unser besucherstärkster Monat." Insgesamt verläuft der Ansturm auf Flocke aber "geordnet und gesittet".

pr-inside.com - 10. Juni 2008
Flocke frisst gerne Bananen
Eisbärin Flocke überrascht ihre Betreuer mit exotischen vegetarischen Essgewohnheiten. Neben Trauben, Melonen, Kiwi und Birnen liebe die Eisbärin vor allem Bananen, erklärte Tierarzt Bernd Neurohr am Dienstag.

dernewsticker.de - 10. Juni 2008
Eisbär Flocke liebt Südfrüchte
Das Eisbärenmädchen Flocke im Nürnberger Tiergarten hegt eine ungewöhnliche Liebe zu Südfrüchten. Das Tier begeistere sich unter anderem für Melonen und Kiwi und ganz besonders für Bananen, sagte Tierarzt Bernhard Neurohr.

stuttgarter-nachrichten.de - 8. Juni 2008
Happy Bärsday, lieber Wilbär!
Herzlichen Glückwunsch, Wilbär! Der Eisbären-Sprössling der Stuttgarter Wilhelma wird an diesem Dienstag schon ein halbes Jahr alt und hat dem Zoologisch-Botanischen Garten in dieser Zeit ein deutliches Besucherplus beschert. Im Vergleich zum rekordverdächtigen Vorjahr sei die Zahl der verkauften Tageskarten in den ersten fünf Monaten um 7 Prozent gestiegen, sagt Zoo-Kuratorin Ulrike Rademacher. "Das verdanken wir höchstwahrscheinlich Wilbär." Die Zahl der Jahreskarten sei noch deutlicher gestiegen, nämlich um 27 Prozent.

tlz.de - 8. Juni 2008
Eisbär Wilbär macht Tauchübungen
Hartes Training für den kleinen Eisbären Wilbär: Er übt derzeit tauchen. Aber es ist gar nicht leicht, überhaupt abzutauchen. Bis vor kurzem hatte Wilbär noch zu starken Auftrieb. Er bekam den Po einfach nicht richtig unters Wasser. Jetzt klappt das aber ganz gut, erzählt Ulrike Rademacher vom Stuttgarter Zoo in Baden-Württemberg.

derstandard.at - 9. Juni 2008
Eisbären-Zwillingen wurden "getauft" - "Arktos" und "Nanuq" - die Namen sollen auf den natürlichen Lebensraum der Tiere hinweisen
Für die beiden herzigen Eisbären-Zwillinge im Wiener Tiergarten Schönbrunn sind endlich Namen gefunden worden. Eines der beiden im vergangenen Dezember geborenen Fellknäuel wird "Arktos" heißen, das andere "Nanuq". Den Namen "Arktos" wählten die Leser der deutschen Bild-Zeitung und der Zoo Hannover. Denn dorthin werden die Eisbären 2010 übersiedeln. Der zweite Bärenbub heißt nach Wunsch der Tierpflegern und der Geschäftsführung des Schönbrunner Tiergartens "Nanuq". In der Sprache der Inuit bedeutet Nanuq "Eisbär".

kurier.at - 9. Juni 2008
Eisbären-Zwillingen haben Namen
"Arktos" und "Nanuq" - so heißt der gar nicht mehr so kleine Bären-Nachwuchs des Schönbrunner Tiergartens. Die offiziellen Namensgebung findet am 18. Juni um 10 Uhr bei der Eisbärenanlage mit Vertretern des Zoo Hannover und des Tiergarten Schönbrunn statt.

wienweb.at - 9. Juni 2008
Eisbären-Taufe - Auf "Arktos" folgt "Nanuq"
Jetzt haben endlich beide Eisbären-Zwillinge aus dem Schönbrunner-Zoo einen Namen. Auf Arktos folgt Nanuq. Nanuq geht aus einem Vorschlag der Tierpfleger und der Geschäftsleitung hervor und ist in der Sprache der Inuit (Eskimos) das Wort für "Eisbär".

han-online.de - 10. Juni 2008
Spielfreudig und das Ziel fest im Blick - "Luchse" besuchen ihre Maskottchen
Vahrendorf. Kuscheln mit den Patenkindern ist sicherlich eine willkommene Abwechslung im harten Trainingsalltag der Handballerinnen der SGH Rosengarten. Eigentlich sollten die "Luchse" so heißt das Team, das Trainer Martin Hug gerade in die 2. Bundesliga geführt hat gestern den niedlichen Luchsnachwuchs im Vahrendorfer Wildpark Schwarze Berge taufen. Doch Luchs-Mutter "Jane" machte den Sportlerinnen und Tierpflegerin Hannah Borger einen Strich durch die Rechnung und ließ die Tauf-Party platzen.

supersonntag-web.de - 7. Juni 2008
Tierischer Nachwuchs auf dem Petersberg - Drillinge im Wolfsgehege
Die Freude im Tierpark auf dem Petersberg ist natürlich groß. Im Gehege der Polarwölfe hat sich Nachwuchs eingestellt. Drei kleine Rüden beanspruchen derzeit die ganze Aufmerksamkeit von Mama Freya. Bereits am 6. Mai hatten die Jungs das Licht der Welt erblickt. Übrigens: Auch bei den Füchsen hat sich inzwischen Nachwuchs eingestellt. Fünffach!

nw-news.de - 9. Juni 2008
Die Nase im Wind. Kleiner Tarpan-Hengst übt schon das Verhalten der Großen
Bielefeld. Das Hengstfohlen reckt den Kopf in die Höhe, zieht die Oberlippe hoch und zeigt die Zähne. Das zweite Hengstfohlen beobachtet den Bruder und scheint zu denken: "Was machst du denn da?" Die beiden Tarpan-Hengstfohlen im Tierpark sind am 1. Februar und am 23. März geboren. Tierparkleiter Volker Brekenkamp wird die beiden Hengstfohlen verkaufen, sobald sie ein dreiviertel Jahr alt sind.




echo-muenster.de - 9. Juni 2008
Den Arbeitsminister mit Azubi-Zoo-Projekt beeindruckt
Eher selten kann man einem leibhaftigen Minister sein Handwerk präsentieren. Im Allwetterzoo allerdings klappte das heute: Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes, schaute eine gute Stunde begeistert an, was Auszubildende dort geschaffen hatten. Zoochef Jörg Adler begrüßte den Minister gleich am Eingang und machte ihn mit denjenigen bekannt, die in einer ungewöhnlichen Aktion dem Zoo Begabung, Zeit und Mehrwert geschenkt hatten: Rund 40 angehende Maler und Lackierer (junge Frauen wie Männer) hatten Gebäude, Treppenhäuser und Säulen in einer Unterrichtsaktion bemalt.

boennigheimerzeitung.de - 10. Juni 2008
Ein Flugzeug, ein Lied und ein Schwein
München. Zu ihrem 850. Geburtstag hat die Stadt München viele Geschenke bekommen oder sich auch selbst welche gemacht: Der Münchener Tierpark Hellabrunn züchtete zum 850. Geburtstag ein Glücksschwein für die Landeshauptstadt. Das Tier ist eine Kreuzung aus Haus- und Wildschwein und sieht aus wie ein mittelalterliches Weideschwein mit langen Beinen, Stehohren und Ringelschwanz.

inar.de - 6. Juni 2008
Eine kristallklare Sache: Swarovski Deutschland übernimmt die Patenschaft für den Pandabären Bao Bao
Anlässlich des Treffens der Swarovski Crystal Society in Berlin übernimmt die Swarovski Deutschland GmbH am 07. Juni die Patenschaft für den Panda BAO BAO. Dies ist schon das zweite Mal, dass die Kaufbeurer Firma sich für Tiere im Zoo Berlin engagiert. Während es 1994 eine Elefantenpatenschaft war, ist nun der dienstälteste weltweit in einem Zoologischen Garten lebende Bambusbär das Patenkind.

wormser-zeitung.de - 6. Juni 2008
Fesche Franka für sanften Artus - Im Tiergarten zieht Ardenner-Stute in Bauernhof ein/Voba spendet
Worms. Die Beteiligten: Drei Männer und ein Pferd. Die Namen: Dieter Wagner, Achim Herb, Bernd Hühn und Franka. Was die miteinander zu tun haben? Sie haben einen Pferdehandel abgewickelt, ganz nach alter Manier - per Handschlag und ohne Vertrag. "Franka" ist das Pferd, um das es geht, eine stattliche, vier Jahre alte Pfalzardenner-Stute, die im Tiergarten in den Bauernhof eingezogen ist. Schon seit einer Woche ist die Stute in Worms, durfte die neue Umgebung beschnuppern, sich einleben in ihr neues Zuhause. Gestern nun feierten die drei Pferdehändler, sonstige Prominente und andere Tierfreunde das freudige Ereignis offiziell - denn mit Franka hat nun auch Artus, der kräftige Ardenner-Single, wieder eine Partnerin. "Wir haben schon über Monate versucht, eine Stute zu bekommen", schilderte er - aber nicht nur die Tatsache, dass Ardenner-Stuten selten zu bekommen sind, ließ das Vorhaben weiter Wunsch sein. Auch Geld war keines da - ein solch stattliches Pferd schlägt mit rund 3 800 Euro zu Buche.

bz-berlin.de - 6. Juni 2008
Zoo brutal
Gestern (5. Juni) früh um 10.15 Uhr: Zwei Polarwölfe reißen und fetzen wild an einer schwarz-weißen Ziege herum. Zoo brutal? Die Ziege war bereits tot, als sie den Wölfen zum Fraß vorgeworfen wurde. "Es ist nichts Ungewöhnliches, dass wir Tiere wie Meerschweinchen oder Ziegen verfüttern", erklärt Heiner Klös, stellvertretender Zoo-Direktor. Kurator Ragnar Kühne sagt: "Die Futter-Ziege hat auch noch eine soziale Komponente: Die fünf Wölfe im Gehege haben eine Rangordnung. Sie müssen sich untereinander verständigen, wer was von dem Beutetier bekommt."

bild.de - 6. Juni 2008
Aufregung im Berliner Zoo - Streichelzoo-Zicklein Wölfen zum Fraß vorgeworfen
Wild zerren zwei Wölfe an dem Zicklein, reißen ihm knackend die Knochen auseinander. Dann fressen sie die kleine Ziege auf - komplett mit Fell! Aufregung gestern im Zoo! Mehrere Besucher, darunter viele Kinder, wurden Zeugen des blutigen Mittagessens im Wolfsgehege. Zoo-Kurator Dr. Ragnar Kühne (44) zu BILD: "Wenn wir zu viele Ziegen im Streichelzoo haben, geben wir sie normalerweise an Bauernhöfe oder Privatpersonen ab. Werden wir sie nicht mehr los, lassen wir sie art- und sachgerecht schlachten und an die Raubtiere verfüttern."

mz-web.de - 10. Juni 2008
Zwei Affendamen gehören Brasilien
Den zwei Goldkopflöwenäffchen, die seit fast zehn Jahren im Ascherslebener Zoo leben, gilt der besondere Schutz der Zoomitarbeiter. Lebensraum dieser 20 bis 34 Zentimeter großen und 370 bis 700 Gramm leichten Tiere sind die küstennahen Regenwälder in Südost-Brasilien. Ihr Bestand im Freiland ist äußerst bedroht, Anfang der siebziger Jahre lebten nur noch 20 Goldäffchen in Freiheit. Deshalb wird mit einem besonderen Artenschutz-Programm, dem Europäischen Erhaltungszucht-Programm, versucht, die Kleinaffen wieder auszuwildern.

fr-online.de - 7. Juni 2008
Honig für den Hedonisten
Teddy und Lotinka, die beiden Frankfurter Malaienbären, träumen davon. Gemeinsam. Sie sind ein ungewöhnlich harmonisches Malaienbären-Paar.

welt.de - 8. Juni 2008
Teil 1 - Wenn es Nacht wird im Kölner Zoo
In einer Serie stellt die "Welt am Sonntag" die schönsten Zoos von NRW vor. Heute: Köln. Dort können Besucher abends auf BeobachtungsTour gehen und besondere Einblicke in das Leben der Tiere gewinnen.

webjournal.ch - 5. Juni 2008
Wenn Nashörner "Näseln"… - Es tut sich was auf der neuen Nashornanlage im Zoo Basel
Eigentlich fand die Eröffnung der neuen Panzernashorn-Anlage im Zoo Basel schon vier Wochen zuvor statt, doch so "richtig" eingeweiht wurde sie erst am Mittwoch, 4. Juni 2008: Nashornbulle Jaffna (14) und Weibchen Ellora (26) paarten sich nach einem den ganzen Tag dauernden Anbahnungsritual. Jetzt hofft der Zolli auf Nachwuchs der seltenen Tierart.

wienweb.at - 6. Juni 2008
Hammerhaie - Erstmals im Haus des Meeres
Im Haus des Meeres im Esterhazy-Park in Wien-Mariahilf sind erstmals Hammerhaie zu sehen. Die Tiere werden weltweit nur äußerst selten in Zoos gezeigt. Die etwa 1,5 Meter langen Jungtiere aus Florida mussten mehrere Monate abseits des Schaubereiches lernen, direkt von der Pinzette Futter zu nehmen.

medianet.at - 10. Juni 2008
Fu Long beschäftigt Gerichte
Wien. Der Pandabär Fu Long zieht nicht nur die Massen in den Tiergarten Schönbrunn, sondern auch die Anwälte in die Gerichte. Was war passiert? Am 2. November 2007 war es endlich so weit: die Bevölkerung hatte damals via Internet-Voting den Namen für das damals junge Pandabär-Baby bestimmt. Fu Long dominierte die Titelblätter der Medien, Hunderttausende Menschen wollten den Star sehen. Was zu diesem Zeitpunkt noch nebensächlich erschien, rückte jedoch für die verantwortlichen Personen des Tiergartens bald in den Mittelpunkt. Denn bereits am 16. Oktober wurde Fu Long am Deutschen Patentamt als Marke angemeldet, nur sechs Tage später war ein Kärtner in Österreich auf diese Idee gekommen. Erst am 30. November folgte die Markenanmeldung für Fu Long durch den Tiergarten, eine weitere Anmeldung flatterte am 13. Dezember 2007 in das Patentamt ein. Nachdem der Handlungsbedarf geprüft wurde, reichte die Schönbrunner Tiergarten-Gesellschaft am 21. Februar 2008 eine Löschungsklage gegen die bereits registrierte Kärntner Marke ein. Der Beklagte hatte bis Ende Mai Zeit, zu reagieren. Danach könnte es zu einem Löschungsverfahren vor der Nichtigkeitsabteilung des Österreichischen Patentamtes kommen, die in erster Instanz über diesen Markenstreit entscheidet.

liesing.oevp.at - 9. Juni 2008
ÖVP Wien überreicht 1. Wiener Energiepreis
Im September 2007 hat die ÖVP Wien zum ersten Mal den "Wiener Energiepreis powered by ÖVP Wien" ausgeschrieben. Ziel des Preises ist die Schärfung des Bewusstseins zur Verwendung von erneuerbarer Energie sowohl im privaten als auch im institutionellen Projekt- bzw. Hausbau. Aus insgesamt 8 Einreichungen von Betrieben und Institutionen sowie 13 Einreichungen privater Energiesparer wurden von der 4-köpfigen Jury die Siegerprojekte ermittelt. Schlussendlich entschied sich die Experten-Jury für den Tierpark Schönbrunn sowie eine umweltbewusste Familie aus dem 23. Bezirk.

zuonline.ch - 6. Juni 2008
Behälter bestehen Bärentest
Die Müllkübel "abfallhai bärenstark" und "animalproof JJ3" der Rümlanger Firma Brüco haben im Tierpark Goldau den Bärentest bestanden. Nun werden die Behälter in Graubünden installiert. Die 150 Kilogramm schwere Fränzi versucht im Tierpark Goldau, den "abfallhai bärenstark" zu öffnen. Während der letzten zwei Wochen sind im Tierpark Goldau die Abfallbehälter auf ihre Qualität getestet worden. Geprüft wurden sie von den Expertinnen Fränzi (25) und Evi (17), zwei Bärinnen, die mit aller Gewalt versucht haben, an den Inhalt der Container zu gelangen. Aus dem Innern drang nämlich der unwiderstehliche Duft von Honig, Fisch und Fleisch. Ohne Erfolg, denn die von der Brüco entwickelten "Kübel" hielten allen Attacken stand. Damit ist das "Bärenproblem" aber noch nicht gelöst, machte sich doch der am 14. April geschossene JJ3 vor allem an den Grosscontainern mit den Speiseresten der Hotels zu schaffen, wo er eine reiche Menü-Auswahl hatte. "In den nächsten zwei Wochen werden wir deshalb solche Grosscontainer, die mit dem von Brüco entwickelten Spezialverschluss ausgestattet sind, hier im Tierpark Goldau testen", erklärte Geschäftsführer Strebel.

zoonline.ch - 5. Juni 2008
Wo Ringelnattern Frösche treffen - Einheimische Tiere und Pflanzen im Vivarium
Bei Ruedi Bärtschi in Tablat sind Amphibien und Reptilien willkommen. Er bietet ihnen Lebensraum, lässt die Pflanzen gedeihen und hilft Einzelbesuchern und Gruppen beim Beobachten. In den Tümpel zugewandert sind Ringelnatter, Berg- und Fadenmolch, Kröten und Frösche, die hier jedes Frühjahr ihren Laich ablegen. Schulklassen werden vom Besitzer angeleitet, aus dem Biotop allerlei Getier herauszufischen und dieses unter der Lupe zu beobachten und zu bestimmen. Auf einigen Tafeln werden den Besuchern Tiere vorgestellt, die sie auf dem Rundgang durch den Garten entdecken können. Hinter Glasscheiben sind mit etwas Geduld sämtliche einheimischen Schlangenarten anzutreffen. In der umgebauten Garage können in Vivarien junge Ringelnattern, Feuersalamander, Gelbbauchunken, Wasserfrösche und die schlanke Blindschleiche, die übrigens gar nicht blind ist, beobachtet werden. An Wochentagen ist das Vivarium in Tablat für Führungen von Schulklassen oder anderen Gruppen geöffnet. Sonntags von 11 bis 17 Uhr sind Einzelbesucher und Familien willkommen.

presseportal.de - 10. Juni 2008
Sperma für die Nashorn-Kuh: Spektakulärer Tierärzte-Einsatz in Afrika
Die Zeugung und Aufzucht von Nashörnern in europäischen Zoos ist äußerst schwierig. Eine Gruppe Berliner Tierärzte unter der Leitung von Dr. Thomas Hildebrandt hat sich jetzt aufgemacht, ein ungewöhnliches und sehr riskantes Experiment zu unternehmen: In Lapalala, einem Natur-Reservat in Südafrika, soll wilden Nashorn-Bullen Sperma abgezapft werden. Wenn das klappt, könnte damit dann eine Nashorn-Kuh in einem hiesigen Zoo befruchtet werden - und gleichzeitig auf diese Weise eine andere Nashorn-Art vor dem baldigen Aussterben gerettet werden.

ntv.de - 6. Juni 2008
Alles koscher - Juden dürfen Giraffen essen
Aufatmen zwischen Haifa und Eilat: Juden dürfen guten Gewissens Giraffenfleisch essen und Giraffenmilch trinken. Der israelische Rabbi Schlomo Mahfud erklärte die aus dem afrikanischen Tier hergestellten Produkte für koscher. Mahfud belegte seine Regel mit jüngsten Ergebnissen von Forschern der religiösen Bar-Ilan-Universität, die in einem Safari-Park bei Tel Aviv herausfanden, dass die Milch von Giraffen gerinnt. Der Chefveterinär des Safari-Parks, Jigal Horowitz, geht allerdings nicht davon aus, dass die Juden "jetzt Giraffenmilch trinken oder Giraffenhalssuppe essen". Schließlich sei das Tier vom Aussterben bedroht.

baz.ch - 7. Juni 2008
Tiger tötet Tierpfleger in Japan
In einem japanischen Zoo ist ein Tierpfleger am Samstag von einem Tiger getötet worden. Der Mann habe gerade das Gehege der Raubkatze gereinigt und vermutlich vergessen, eine Verbindungstür zu schliessen, sagte ein Polizeisprecher in Kyoto. Der elfjährige Tiger habe dem Pfleger tödliche Wunden an Hals und Kopf zugefügt.

dernewsticker.de - 7. Juni 2008
Tiger zerfleischt Tierpfleger in japanischem Zoo
Ein sibirischer Tiger hat am Samstag einen Tierpfleger im Zoo der westjapanischen Stadt Kyoto zerfleischt. Wie ein Besucher berichtete, stürzte sich der Tiger plötzlich auf den Wärter. Andere Mitarbeiter des Zoos schossen mit einem Betäubungsgewehr auf den Tiger und brachten den verletzten Mann ins Krankenhaus. Dort konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Der Wärter, der versuchte hatte, den Tiger zur Paarung mit einem dreijährigen Weibchen zu bewegen, starb an seinen schweren Kopf- und Halsverletzungen. Der Zoo blieb am Samstag geschlossen und leitete Untersuchungen zu dem Unfall ein.

vienna.at - 9. Juni 2008
VIER PFOTEN bringen 11 Wildkatzen von Rumänien nach Südafrika
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat am Samstag, dem 7. Juni 2008, elf Wildkatzen aus rumänischen Zoos erfolgreich in das Wildtierreservat LIONSROCK überstellt. Neun Löwenbabys, ein ausgewachsener Löwe sowie eine junge Tigerin haben eine fast 72-stündige Reise unternommen um ein neues Leben in einem natürlichem Umfeld zu beginnen. Am Samstag Vormittag konnten die Tiere zum ersten Mal die afrikanische Sonne genießen.

rundschau-online - 6. Juni 2008
Aus für private Reptilhaltung?
Exotische Tiere wie Würgeschlangen, giftige Spinnen oder Skorpione sollen nach dem Willen der NRW-CDU nicht mehr privat gehalten werden dürfen. Die Einfuhr von Reptilien ist seit 1999 hochgeschnellt. Tierbörsen und -messen haben Hochkonjunktur. In einem Antrag für den CDU-Landesparteitag fordert der Kreisverband Coesfeld nach dem Vorbild Schleswig-Holsteins ein Verbot der privaten Haltung von gefährlichen, exotischen Tieren in NRW. Die Antragskommission unterstützt den Antrag. Künftig soll die Haltung nur noch in zoologischen Gärten, Zirkusbetrieben und für Dompteure durch die obere Naturschutzbehörde in NRW zugelassen werden. Heute benötigen private Halter von Giftschlangen nicht einmal einen Sachkundenachweis.

berlinonline.de - 5. Juni 2008
Der Engel der Echsen - Die Tierärztin Patrizia Romanazzi kümmert sich rührend um die Exoten
Berlin. Ausgehungert, entkräftet und zum Sterben in die Mülltonne geworfen - für exotische Tiere bedeutet die Praxis von Patrizia Romanazzi (40) oft die Rettung in letzter Sekunde. Die Veterinärin beherbergt knapp 60 Reptilien in ihrer Auffangstation. "Viele Tiere brauchen dringend ein neues Zuhause", sagt die engagierte Fachfrau. Doch ihre Kapazitäten sind bald erschöpft, vor kurzem habe sie bei der Aufnahme von "neuen Patienten" die Reißleine ziehen müssen.

ad-hoc-news.de - 6. Juni 2008
Hamster raus aus dem Labor - Immer mehr Forscher untersuchen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung - Die Ergebnisse sind deutlich besser
"Schlussfolgerungen aus Laborversuchen spiegeln selten die Realität wider", sagt Martin Wikelski, der an Princeton-Universität in den USA forscht. Er schlägt vor, Tiere grundsätzlich zunächst in ihrer natürlichen Umgebung zu untersuchen. Seit den 1980er Jahren gibt es Bestrebungen, die Lebensbedingungen für Tiere in Gefangenschaft natürlicher zu gestalten. Zusammengefasst wird dies unter dem Begriff "Environmental Enrichment" - eine "Bereicherung der Umgebung". In vielen Zoos und Tierparks hat das Konzept bereits Einzug gehalten. Environmental Enrichment findet auch Wikelski sinnvoll. "Aber die besten Ergebnisse bekommt man nur, indem man in die Natur geht", betont er. Der Trend gehe bei der Untersuchung von Tieren immer mehr in Richtung einer "Ganzheitlichkeit" - Einzelaspekte wie die Genetik, das Verhalten und die Einflüsse der Umwelt werden im Zusammenhang betrachtet.

nzz.ch - 8. Juni 2008
Das Leben geht ins Netz
Ordnung schaffen im Chaos der Natur: Davon träumen Botaniker und Zoologen seit Jahrhunderten. Doch jetzt wagen ein paar von ihnen den ganz grossen Wurf. Ende Februar haben sie unter der Führung des berühmten Soziobiologen Edward O. Wilson von der Harvard University im Internet die ersten Seiten des Buch des Lebens publiziert, unter www.eol.org. Das Kürzel EOL steht für "Encyclopedia of Life" und den Anspruch, über jedes der rund 1,8 Millionen bekannten Lebewesen der Erde ein Porträt zu verfassen. Fertig geschrieben sind die Porträts erst von 24 Arten, darunter so gewöhnlichen wie der Kartoffel und so exotischen wie des Meeresfisches Chromis abyssus, den ein Taucher erst 1997 vor der Pazifikinsel Palau in 120 Meter Tiefe entdeckte. Für weitere 30 000 Arten bestehen Seiten mit rudimentären Angaben. Und etwa 1 Million Seiten sind blosse Platzhalter, die nicht viel mehr enthalten als die wissenschaftliche Bezeichnung sowie diverse populäre Namen einer Art.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

evenementnieuws.nl - 11. Juni 2008
Suriname-avond in Artis
Surinam-Abend in Artis
Am 28. Juni 2008 gibt es bis 22 Uhr einen Benefizabend mit Surinam-Flair zugunsten des Zoos Paramaribo. Verschiedene prominente Surinamer leisten ihren Beitrag zu diesem Benefizabend. Surinam hat eine prachtvolle Natur. Der Paramaribo Zoo kann für die Bevölkerung von Surinam einen wertvollen Beitrag liefern zur Natur- und Umweltbildung. Instandhaltungsarbeiten im Zoo sind überfällig und erfordern Geld.

dierennieuws.nl - 11. Juni 2008
Lezing Peter Klaver in Natuurmuseum Fryslan
Vortrag von Peter Klaver im Naturmuseum Fryslan
Im Naturmuseum Fryslân ist zur Zeit die Ausstellung "Wie zähme ich einen Löwen, Tiere im Zirkus" zu sehen. Rund um die Ausstellung wurde eine Vortragsserie entwickelt, die verschiedene Aspekte der Arbeit mit exotischen Tieren belichtet. Am Sonntag, dem 15. Juni ist die Reihe an Peter Klaver, Tierarzt von Schimpansen, Tigern und Löwen. Peter Klaver erzählt, unterstützt von viel Bildmaterial, was so alles bei der tiermedizinischen Fürsorge geschieht und wie er diese bei verschiedenen Zirkussen in den Niederlanden und darüber hinaus durchführt. www.natuurmuseumfryslan.nl

nieuwsblad.be - 11. Juni 2008
Giraffen nu al bezig met gezinsuitbreiding - Familie veilig en wel op nieuw adres in Planckendael
Giraffen bereiten sich jetzt schon auf Familienzuwachs vor - Familie sicher und gut an der neuen Adresse in Planckendael
Mechelen. Die Giraffenfamilie ist sicher und wohl angekommen an der neuen Adresse in Planckendael. Die fünf Langhälse, von denen zwei vermutlich trächtig, erhalten noch etwas Zeit, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Ab 26. Juni machen sie sich mit den anderen Bewohnern bekannt. Der Ägyptische Tempel, in dem die Tiere sich im Zoo Antwerpen aufhielten, bleibt nicht lange leer. Bereits Freitag werden eine Muttergiraffe und ihr einjähriges Kalb erwartet. "Es handelt sich um eine andere Unterart", sagt Ilse Segers. "Die in Planckendael gehören zu den Kordofan-Giraffen".

ed.nl - 11. Juni 2008
IJsberendrieling moet verkassen
Eisbärendrillinge müssen umziehen
Mierlo. Die Eisbärendrillinge Jelle, Erik und Ewa logierten solange im Dierenpark Europa in Mierlo, daß der Zoo die "Teenager" eigentlich nicht mehr abgeben will. Der Tiergarten Blijdorp stellte die Tiere vor fast einem Jahr vorübergehend in Mierlo ein, weil die Eisbärenanlage noch nicht in Ordnung war. Die Drei haben schon eine Zeit lang "Kistentraining", so daß sie am Ende des Monats mühelos nach Rotterdam umziehen können. Ob es glückt, einen der "Jungen" zu halten, zeigt sich am Monatsende. Ein neuer Elefant muß sonst den Kummer abmildern, verheißt Van Hees.

letsgomobile.org - 10. Juni 2008
Apenheul verzamelt oude GSM telefoons
Apenheul sammelt alte Handys
Weil die Verbraucher immer kleinere Handys benötigen, haben die Produzenten in den letzten Jahren immer mehr Coltan verwendet. Coltan ist ein Rohstoff für bestimmte Handy-Teile. Der Stoff sorgt dafür, daß die Mobiltelefone nicht überhitzen. Ein Großteil des Coltans, das verwendet wird, kommt aus dem Boden im Osten Kongos. Genau aus dem Gebiet, in dem auch der Östliche Flachlandgorilla lebt. Um Bergwerke und Wege anzulegen und um genügend Nahrung für die Arbeiter zusammenzutragen, wird ein Anschlag verübt auf den Regenwald. Außerdem haben verschiedene Rebellengruppen ein Auge geworfen auf die einträglichen Bergwerke, weshalb in der Region viel gekämpft wird. Die Population Östlicher Flachlandgorillas, die in diesem Gebiet lebt, ist durch diese Aktivitäten in den letzten vier Jahren um 80% zurückgegangen. Apenheul hat nach dem Vorbild des Tiergartens Blijdorp gemeinsam mit dem Gaia Park Kerkrade eine Aktion gestartet, um Handys zu sammeln und wiederzuverwerten. Für jedes eingesammelte Mobiltelefon erhält Apenheul einen schönen Betrag. Apenheul und GaiaPark wenden dieses Geld auf via Apenheul Primate Conservation Trust (APCT) für den Schutz der Lebensräume von Affen überall auf der Welt. Es sind inzwischen schon mehr als 11.000 Mobiltelefone gesammelt worden.

stadtiel.nl - 10. Juni 2008
Verhuizing dieren start donderdag
Umzug der Tiere beginnt am Donnerstag
Tiel. Die Gemeinde will aus dem jetzigen Tierpark einen offenen Stadtteilpark machen. Wenn es nicht schnell zu einer Lösung kommt, müssen nach dem Sommer alle Tiere weg und der populäre Park am Nieuwe Tielseweg wird geschlossen. Der Verwalter des Hirschparks, Tom van der Klaauw, ist nun schon dabei, für die Tiere ein anderes Unterkommen zu finden.

standard.be - 10. Juni 2008
Paleis van Montezuma gevonden
Palast von Montezuma gefunden
Mexiko-Stadt. Mexikanische Archäologen haben in Mexiko-Stadt Reste eines Palastes des Aztekenherrschers Montezuma gefunden. Die Reste wurden vorgefunden unter dem Kulturmuseum, das seinen Sitz hat in einem Gebäude aus der Kolonialzeit und zur Zeit renoviert wird. Der Komplex von Palästen Montezumas bestand wahrscheinlich aus fünf miteinander verbundenen Gebäuden, darunter ein Arbeitspalast, Wohngebäude für Montezumas Kinder und Frauen und sogar ein Zoo.

refdag.nl - 10. Juni 2008
Zeehondencrèche helpt in Rusland
Seehundstation hilft Rußland
Pieterburen. Mit dem Aussetzen von zwei russischen Süßwasserrobben hat die Seehundstation in Pieterburen eine Hilfsaktion für diese bedrohte Tierart gestartet. Die erste Ladoga-Ringelrobbe wurde vorige Woche ausgesetzt, die zweite folgt in der nächsten Woche. Morgen werden außerdem eine Kegelrobbe und eine Ringelrobbe in den Finnischen Meerbusen frei gelassen.

gva.be - 10. Juni 2008
Planckendael telt recordaantal ooievaarsnesten
Planckendael zählt Rekordzahl an Storchennestern
Das zweite Jahr hintereinander verzeichnet Planckendael eine Rekordanzahl von Störchen. Es sind gut und gerne 39 Nester in dieser Brutsaison im Tierpark in Mechelen. Ein Rekord für Planckendael und für Belgien. Ende März waren bereits 24 Vögel zurück aus ihrem Überwinterungsgebiet und die Gesamtpopulation besteht nun aus 80 Störchen.

hln.be - 9. Juni 2008
Giraffen Antwerpse Zoo verhuizen naar Planckendael
Giraffen des Antwerpener Zoos ziehen um nach Planckendael
Die fünf Giraffen des Antwerpener Zoos machen sich den letzten Tag in ihrer vertrauten Umgebung zu schaffen. Von morgen an leben die fünf - Bulle Baridi, das Weibchen Maji und ihre drei Töchter Sarah, Barbie und Diamant - in ihrer neuen Anlage in Planckendael. Aber bevor es soweit ist, steht noch ein heikler und schwieriger Transport auf dem Programm.

politie-amsterdam-amstelland.nl - 9. Juni 2008
Tijdens Dreamnight komen dromen uit
Während der Dreamnight erfüllen sich Träume
Absperrungen, Polizei und Kolonnen von Krankentransportwagen, Rote-Kreuz-Autos und Löschfahrzeuge. Wer am Freitag, dem 6. Juni, am späten Nachmittag, sich der Kreuzung Plantage Middenlaan/ Plantage Kerklaan nähert, muß gedacht haben, das Ende der Welt bricht an. Die ausgelassene Stimmung deutete zum Glück auf etwas anderes: es war Dreamnight in Artis. In diesem Jahr sind 1.400 chronisch kranke oder behinderte Kinder aus Noord-Holland und Flevoland nach Artis eingeladen worden. Zusammen mit Eltern und Begleitern rechnet man mit 4.500 Gästen.

safaripark.nl - 4. Juni 2008
Gnoegeboortegolf in Safaripark Beekse Bergen
Gnugeburtenwelle im Safaripark Beekse Bergen
Trubel auf der Savanne des Safariparks Beekse Bergen. Da wurden in den letzten Wochen nicht ein oder zwei, sondern zehn Gnus geboren.

ouwehand.nl - 30. Mai 2008
Geboortegolf in Ouwehands Dierenpark Rhenen
Geburtenwelle in Ouwehands Tierpark in Rhenen
Es gibt wieder ganz viele Jungtiere zu sehen in Ouwehands Tierpark! In der letzten Zeit wurden vier Warzenschweinferkel, zwei Zebrafohlen, ein Berberaffe, ein Gibbon, vier Erdmännchen und ganz viele Präriehündchen geboren - und es schlüpfte ein Weißnackenkranich. Dem kleinen Eisbären und seiner Mutter geht es noch immer sehr gut!

frieslandzoo.nl - 27. Mai 2008
Eieren in Aqua Zoo Friesland
Eier im Aqua Zoo Friesland
Im Aqua Zoo Friesland haben verschiedene Vogelarten Eier gelegt. Die Gebirgs- oder Blaukopfaras, Schnee-Eulen, Rothalsgänse und Löffelenten sitzen alle auf ihrem Nest und brüten.

wisselzoo.nl - 5. Juni 2008
Dwergotters geboren
Zwergotter geboren
Letzte Woche sind im Tierpark Wissel vier asiatische Kurzkrallenotter geboren worden.

overloonzoo.nl - 5. Juni 2008
Roodpootseriema`s hebben jongen!
Rotfußseriemas haben Junge
Im Zoo Parc Overloon haben die Rotfußseriemas erstmals für Nachwuchs gesorgt.

overloonzoo.nl - 30. Mai 2008
Rendieren geboren
Rentiere geboren
Im Zoo Parc Overloon sind in der letzten Woche zwei Rentiere geboren worden.

dierenpark-emmen.nl - 6. Juni 2008
Nog een zeeleeuwtje geboren
Noch ein Seelöwe geboren
Gestern am Sonntag, dem 8. Juni, ist in der Außenanlage der Kalifornischen Seelöwen im Tierpark Emmen ein zweiter Seelöwe geboren worden.

artis.nl - Juni 2008
Veel kuikens uit het ei
Viele Küken geschlüpft
Zahlreiche Vögel in Artis haben Küken oder brüten noch. Die Helmkasuare haben wieder Junge! Artis ist einer der wenigen Zoos, der diese Art züchtet. Auf der Vogelwiese sorgen Störche und Pelikane voller Hingabe für ihre Jungen, die auch noch alle Aufmerksamkeit ihrer Pfleger erhalten. Die Vögel erhalten extra Futter, weil sie Konkurrenz durch die Reiher haben, die auch Küken zu ernähren haben. Die Schnee-Eulen haben zwei plüschige Eulenküken. In der Wiesenvogelvoliere ziehen die jungen Löffler die Aufmerksamkeit auf sich.

artis.nl - 30. Mai 2008
Algazel geboren
Säbelantilope geboren
Auf der Afrika-Savanne ist am 30. Mai die erste kleine Säbelantilope dieser Saison geboren worden. Es ist ein Weibchen und sie heißt Shati.

dierennieuws.nl - 9. Juni 2008
De alpensteenbok: van Artis weer terug naar Oostenrij
Der Alpensteinbock: von Artis wieder nach Österreich zurück
Die Alpenländer Österreich und Schweiz stehen in diesen Tagen durch die Fußball-EM im Blickpunkt. Eine schöne Gelegenheit, um den Alpensteinbock ins rechte Licht zu rücken! Der Artis Zoo lieferte mehrmals Steinböcke für Auswilderungsprojekte in Österreich. Steinböcke gab es schon seit 1872 in Artis. Sie werden zur Zeit auf einem künstlichen Felsen gehalten (dem sogenannten Bokkenrots [bokken (nl) = Böcke, Ziegenartige (de); rots (nl) = Felsen (de)], der von einem Wassergraben umgeben ist. Auf dem Steinbockfelsen sind durchschnittlich zehn Tiere anwesend, darunter ein erwachsenes Männchen, weiter Geißen mit Kitzen. Die Jungtiere werden genauso wie in freier Wildbahn meistens im Juni geboren. Der Bock wird alle paar Jahre ausgetauscht gegen ein Tier aus einem anderen Zoo, um Inzucht zu vermeiden. Es werden regelmäßig Tiere an andere Zoos abgegeben und auch an ein Auswilderungsprojekt in Österreich, wo die Tiere nach einer Eingewöhnungszeit in den Alpen frei gelassen werden.

echo.nl - 8. Juni 2008
Circus slaat tenten op in Wilnis
Zirkus schlägt seine Zelte in Wilnis auf
Wilnis. Zirkus Renz Berlin gastiert von Donnerstag, den 12., bis einschließlich 15. Juni in Wilnis. Dieser traditionelle Zirkus mit einem umfangreichen Programm für Jung und Alt ist auch für seinen großen Tierpark bekannt. Während des Zweieinhalbstunden-Programms gibt es Auftritte von Indischen Elefanten, Friesischen Pferden, Kamelen, Lamas und Hunden.

at5.nl - 7. Juni 2008
Zieke kinderen naar Artis begeleid
Kranke Kinder nach Artis begleitet
Fast neunzig Polizeimotorräder mit Martinshörnern haben am Freitag, als der Nachmittag zu Ende ging, etwa 220 Fahrzeuge von verschiedenen Sozialorganisationen begleitet. Die Fahrzeuge beförderten Hunderte chronisch kranke Kinder und Behinderte in den Artis Zoo. Im Tiergarten gibt es in jedem Jahr die Dreamnight at Artis, eine Veranstaltung, zu der kranke Kinder, ihre Eltern und Geschwister am Abend willkommen sind. Inzwischen finden ähnliche Abende in Zoos der ganzen Welt statt.

at5.nl - 6. uni 2008
Geen paniek, het is Dream Night!
Keine Panik, es ist Dream Night!
Freitagabend wird zum neunten Mal die Dream Night at Artis abgehalten. Aus dem ganzen Land werden chronisch kranke und gehandicapte Kinder für einen festlichen Abend in den Zoo gefahren. Für die Beförderung der Kinder werden 227 Polizeiautos, Feuerwehrautos und Krankentransportwagen sowie 85 Polizeimotorräder eingesetzt, die mit Martinshörnern durch die Stadt fahren. Dream Night ist ursprünglich eine Initiative des Tiergartens Blijdorp in Rotterdam. Anno 2008 öffnen 155 Zoos am ersten Freitag im Juni die Türen für die Kinder. www.dreamnightatartis.nl

horses.nl - 6. Juni 2008
Burgers' Zoo voert paardenkadavers aan (roof)dieren
Burgers' Zoo füttert Pferdekadaver an (Raub)Tiere
Burgers' Zoo füttert als erster niederländischer Zoo Pferdekadaver an die (Raub)Tiere. Gestern erhielten die Tiger die Beine eines geschlachteten Koniks zu fressen. Der Zoo glaubt hiermit die Lösung zu haben für das Problem mit den Kadavern in den niederländischen Naturparks. Burgers' Zoo findet, daß ernsthaft geschwächte Rinder und Pferde geeignet sind als Futter für die Zootiere.

ad.nl - 5. Juni 2008
Vogelpark vindt weg naar boven
Vogelpark findet den Weg nach oben
Alphen. Potentielle Besucher genug für die Alphener Avifauna, aber der verfügbare Boden ist knapp. Doch ist Direktor John de Hoon hochzufrieden mit der Lage des Vogelparks. "Er ist groß genug, um bald 450.000 Besucher verkraften zu können." Das ist das Ziel von Avifauna. Der Wunsch entstammt dem eigenen "Masterplan", von dem 2001 die ersten Schritte realisiert wurden. Aber noch immer muß man warten auf die Vollendung des Vogelparks. De Hoorn: Wer regelmäßig durch den Park läuft, hat gesehen, daß bereits viel geschehen ist. Wir haben eine neue Anlage für die Flamingos und auch die Australienanlage ist fertig. Für den Masterplan sind zehn bis fünfzehn Jahre vorgesehen." Als der Masterplan festgelegt wurde, lag die Besucherzahl von Avifauna bei etwa 300.000 pro Jahr. Inzwischen passieren jährlich 350.000 Menschen die Kasse.

rtvnoord.nl - 5. Juni 2008
Zeehondencrèche helpt Russische Ladogazeehond
Seehundstation hilft russischer Ladoga-Ringelrobbe
Ladogasee. Ein Mitarbeiter der Seehundstation in Pieterburen ist in Rußland, um beim Schutz der bedrohten Ladoga-Ringelrobbe zu helfen. Die Ladoga-Ringelrobbe ist eine Süßwasserrobbe und es ist die kleinste Robbenart der Welt. Das Tier kommt im russischen Ladogasee vor, ist aber vom Aussterben bedroht. Der Zoo von Sankt Petersburg hat die Seehundstation in Pieterburen um Hilfe gebeten beim Schutz dieser Tierart. Am Donnerstag ist die erste Ladoga-Ringelrobbe, ein Weibchen namens Tatjana, in einem Schutzgebiet ausgesetzt worden. In der nächsten Woche wird noch eine Ladoga-Ringelrobbe freigelassen.

waterkant.net - 5. Juni 2008
Surinaamse avond in Diergaarde Blijdorp
Surinam-Abend im Tiergarten Blijdorp
Am 27. Juni organisiert der Tiergarten Blijdorp zum dritten Male einen unterhaltsamen Benefiz-Abend zugunsten des Zoos Paramaribo. Der bisher letzte fand 2005 statt. In den 1990er Jahren ging es abwärts mit dem Zoo Paramaribo, aber seit 2003 arbeitet der Zoo mit niederländischen Kollegen zusammen und es ging langsam, aber sicher wieder bergauf. Ein Benefiz-Abend in Blijdorp am 27. Juni (und in Artis am 28. Juni) soll für einen zusätzlichen finanziellen Auftrieb sorgen. Hilfe von niederländischen Surinamern ist mehr als willkommen, denn es ist noch ein weiter Weg zu gehen. Daher organisieren Blijdorp und Artis zum drittenmal einen Benefiz-Abend.



Russische Meldungen

Europäisches Rußland

fontanka.ru - 11. Juni 2008
Всех спасенных тюленей завтра выпустят на волю
Alle geretteten Robben werden morgen frei gelassen
Die Robben, die in diesem Frühjahr am Ufer des Finnischen Meerbusens aufgefunden wurden, werden von Mitarbeitern des Leningrader Zoos morgen in die Freiheit entlassen. Bei der Rehabilitation der Robben halfen niederländische Spezialisten, auf deren Konto bereits mehr als 4.000 frei gelassene Tiere stehen.

rian.ru - 11. Juni 2008
Петербургские биологи выпустят в море трех спасенных тюленей
Petersburger Biologen werden drei gerettete Robben ins Meer aussetzen
Sankt Petersburg. Petersburger Biologen entlassen am Donnerstag drei Kegelrobben in die Ostsee, die von ihnen gerettet und im Reha-Zentrum im Leningrader Zoo gesund gepflegt wurden - darüber informierte Wjatscheslaw Aleksejew, Mitarbeiter des Wissenschaftlichen Forschungsinstituts für Biologie der Sankt Petersburger Staatlichen Universität. Die Mitarbeiter des Reha-Zentrums pflegen die aufgefundenen Jungtiere gesund, bringen ihnen das Jagen bei und entlassen sie dann in die Freiheit. Seinen Worten nach verbleiben noch sechs Tiere im Zentrum - zwei Ostsee-Ringelrobben, eine Ladoga-Ringelrobbe und drei Kegelrobben, die noch nicht an ein Leben in der freien Natur angepaßt sind. Noch haben die Biologen keine technischen Mittel, die es erlauben würden, das Schicksal der frei gelassenen Tiere zu verfolgen. "Wir haben noch keine Funksender. Wir kennzeichnen sie mit Farbe im Bereich des Nackens", fügte Aleksejew hinzu.

rian.ru - 11. Juni 2008
Стартовала акция в защиту амурского тигра, занесенного в Красную книгу
Start einer Aktion zum Schutz des auf der Roten Liste stehenden Amurtigers
Wladiwostok. Der bekannte russische Musiker, Leiter der [Rock]Gruppe "Mumij Troll" Ilja Lagutenko und der populäre Hollywood-Schauspieler Harrison Ford verkündeten am Dienstag im Washington Smithsonian National Zoo den Beginn einer weltweiten Aktion zum Schutz der Amurtigerpopulation.

kp.ru - 11. Juni 2008
Джона завалили бананами - Самой большой обезьяне в самарском зоопарке исполнилось 20 лет
John mit Bananen überschüttet - Größter Affe im Zoo Samara wurde 20
Im Zoo Samara ist ein Festtag, Geburtstag eines der beliebtesten Pfleglinge. John wurde 20 - ein stattliches Alter für einen Affen. Der Schweinsaffe lebt schon 13 Jahre hier. Einer der neuen Russen hatte ihn dem Zoo geschenkt.

tula.kp.ru - 9. Juni 2008
В Тульском экзотариуме скоро откроется выставка "За кулисами зоопарка" - Экспозиция начнет работу с 18 июня
Im Exotarium Tula wird am 18. Juli die Ausstellung "Hinter den Kulissen des Zoos" eröffnet
Ein Exotarium ist nicht nur ein Zoo für die Besucher, davon werden sich alle Besucher persönlich überzeugen können. Die Gäste werden sehen, was die Zoomitarbeiter benutzen für die Arbeit mit giftigen und ungiftigen Schlangen, Krokodilen, riesigen Pythons und Schildkröten. Sie werden erfahren, wie die Menschen dem Schlangennachwuchs beim Schlüpfen helfen, Paare für die Paarung zusammenstellen, wie sehr seltene Reptilien in der Natur erforscht werden und wie es zu einzigartigen wissenschaftlichen Entdeckungen kommt, für die das Tulaer Gebiets-Exotarium in der ganzen Welt berühmt ist.

saint-petersburg.ru - 9. Juni 2008
Красина и Петра вывезут из Петербурга
Krassin und Pjotr verlassen Petersburg
Krassin, der Petersburg als erster verläßt, wird im Zoo Nowosibirsk leben. Pjotr dagegen reist nach Japan. Laut Vertrag wird Pjotr dem Zoo der japanischen Stadt Honda für zehn Jahre überlassen. Der Leningrader Zoo kann jederzeit den Eisbären zurück nehmen und in dem Falle, daß es Nachwuchs gibt, hat er rechtlichen Anspruch auf einen Teil der Nachkömmlinge seines Pfleglings.

news.mail.ru - 9. Juni 2008
Сахалин подарили тюленя Анапе
Sachalin: Robbe als Geschenk für Anapa
Eine drei Monate alte Largha-Robbe gehört jetzt zu den Bewohnern des Delphinariums Anapa. Am 5. Juni verließ sie den Sachaliner Zoologisch-Botanischen Park, wohin sie Mitte April von jungen Leuten gebracht wurde. Der Transport vom Flughafen Jushno-Sachalinsk bis zum neuen "Wohnort" betrug 14 Stunden. Eins, zwei Monate wird das Tier in Quarantäne bleiben, dann wird es dressiert und den Besuchern gezeigt.

itogi.ru - 8. Juni 2008
Превед медвед!
Hallo, Bär!
Eines der Symbole Rußlands, der Braunbär, läuft Gefahr, sich auf der Roten Liste wiederzufinden. Um die Art vor dem Aussterben zu bewahren, wurde im Gebiet Twer ein spezielles Zentrum für die Aufzucht von Jungbären geschaffen. Im Reha-Zentrum werden die verwaisten Bärenkinder auf ein selbständiges Leben im Wald vorbereitet. Ausländer, die gewöhnt sind zu denken, in Rußland würden Bären durch die Straßen spazieren, sind aufrichtig erstaunt, wenn sie erfahren, daß die Petze bei uns zu einer großen Seltenheit geworden sind. Gegenwärtig ist die Anzahl der Braunbären auf 110.000 gesunken. Jedes Jahr kommen im Land etwa 3.000 bis 4.000 Bärenjunge ums Leben. Eine der Hauptursachen dafür besteht darin, daß die Jäger die Bärin in der Höhle stellen und mit ihr gemeinsam auch alle ihre Nachkommen sterben; die Jungen sind nicht fähig, ohne Mutter zu überleben. Doch jetzt gibt es für Bärenwaisen eine Chance. Im Gebiet Twer wurde mit Unterstützung des Internationalen Tierschutzfonds (IFAW) der erste Reha-Auffang in Rußland geschaffen, mit dessen Hilfe bereits etwa 150 Bärenkinder gerettet wurden. Das Projekt nahm seinen Anfang mit der wissenschaftlichen Arbeit von Walentin und Swetlana Pashetnow. Sie kamen bereits 1985 in das Dorf Bubonizy, vorher hatten sie schon Angewohnheiten der Bären studiert, die Besonderheiten ihrer Ernährung im Zentralen Wald-Naturreservat im Gebiet Twer. Damals begannen die Forscher aus wissenschaftlicher Neugier Bärenjunge aufzuziehen, um zu verstehen, ob man ein Wildtier so erziehen kann, damit es sich nicht an die Gesellschaft des Menschen gewöhnt und danach zurückkehrt in die natürliche Umgebung. Doch dann hat ihn, wie sich Pashetnow selbst ausdrückt, "dieses Land nicht losgelassen", und das Experiment verwandelte sich in ein ernsthaftes Projekt, für das sich Mitte der 1990er Jahre der IFAW interessierte - von ihm bekam die biologische Station ernsthafte Unterstützung. Heute stellt die Aufzuchtstation eine vorbildliche Wirtschaft dar: eine aus Balken zusammengesetzte Hütte, die der "jüngsten Gruppe" die Höhle ersetzt, ein Gehege mit einem Areal von einem Hektar, umgeben von einer sicheren Umzäunung, mit einem separaten Häuschen für die älteren Jungbären, einen Beobachtungsturm, von dem aus man die Petze beobachten kann und einige Häuser, in denen Bewohner und Gäste der Station wohnen. Ausländische Wissenschaftler reisen hierher, um die russischen Erfahrungen zu studieren. "In weniger als einem Jahrzehnt kann sich die Population des Braunbären stark verringern", sagt die Direktorin der russischen Abteilung des IFAW Marija Woronzowa. "Das geschah schon mit vielen anderen Wildtierarten auf der ganzen Welt, solchen wie Tiger, Leopard, Saiga und Tibet-Antilope". Und was interessant ist - wenn die Art eine gefährliche Linie überschreitet und zu den seltenen gezählt wird, überstürzen sich Regierungen, private Strukturen, internationale Stiftungen, um sie zu retten und sind dabei keineswegs geizig. Zum Beispiel wird der voraussichtliche Aufwand für das Programm der Wiederansiedlung des Vorderasiatischen Leoparden im Kaukasus, das im vorigen Jahr begann, auf 1.200.000 Euro geschätzt. Prophylaktische Maßnahmen, wie sie dem Wesen nach auch die Rehabilitation der Bärenwaisen darstellt, ist nicht so teuer. So werden für Pflege und Nahrung eines Pflegling etwa 800 Dollar aufgewandt - während der ganzen Zeit seines Aufenthalts im Bärenkinderheim. Wie banal es auch klingt - aber die Prophylaxe ist billiger und effektiver als ein operativer Eingriff.

konkretno.ru - 7. Juni 2008
Белые медвежата покидают Петербург
Eisbärjungen verlassen Petersburg
Krassin und Pjotr zu Ehren gibt der Zoo ein Fest. Die Zoobesucher werden ein wenig traurig sein, denn die Eisbären, die am 27. November vorigen Jahres geboren wurden, werden Petersburg bald verlassen. Als erster geht am 21. Juni Krassin auf die Reise, er wird im Zoo Nowosibirsk ein neues Zuhause finden. Und am 7. Juli macht sich Pjotr auf den weiten Weg in die japanische Stadt Honda. Übrigens haben sich die Japaner für ihn bereits einen "anderen" Namen ausgedacht. Weil "Pjotr" von den Bewohnern des Landes der aufgehenden Sonne schwer auszusprechen ist, wird man den kleinen Bären gleich nach seiner Ankunft auf englische Art "Piter" nennen.

rian.ru - 7. Juni 2008
Детенышей дагестанского козла можно увидеть в Московском зоопарке
Im Zoo Moskau kann man Nachwuchs des Ostkaukasischen Steinbocks sehen
Moskwa. Besucher des Moskauer Zoos können drei Markhor-Jungtiere und ein Junges des Dagestanischen Turs gesehen werden, die vor einer Woche geboren wurden.

izvmor.ru - 3. Juni 2008
Бэби бум в Саранском зоопарке
Babyboom im Zoo Saransk
Nachwuchs gab es bei den Kamelen. Kamelstute Musa brachte im März die kleine Marta zur Welt. Vor zwei Wochen hatten die Luchse Glascha und Kunak Familienzuwachs.

Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien, Ferner Osten)

interfax.ru - 8. Juni 2008
Амазонские пресноводные скаты родились в Екатеринбурге
Amazonas-Süßwasserrochen in Jekaterinburg geboren
Jekaterinburg. Im Zoo Jekaterinburg wurden acht Rochen geboren, teilte Swetlana Polenz mit, die Leiterin des Sektors für Wissenschaft und Bildung im Zoo. "Diese Rochen gehören zu einer sehr seltenen Gruppe, den Amazonas-Süßwasserrochen. Der Zoo Jekaterinburg ist der einzige in Rußland, in dem zwei Arten dieser Gruppe vertreten sind", unterstrich S. Polenz

apiural.ru - 7. Juni 2008
Екатеринбургский зоопарк отмечает летие
Zoo Jekaterinburg begeht 78. Jahrestag
Ein feierliches Programm aus Anlaß des 78-jährigen Bestehens des Zoos gibt es an zwei Tagen in Jekaterinburg. Dazu gehört eine Informationsausstellung über Amphibien. Es werden auch Exkursionen durchgeführt, auf denen Zoomitarbeiter über verschiedene Froscharten berichten, die im Ural, in Afrika und Amerika vorkommen.

vesti.ru - 11. Juni 2008
Конкурс "Семь чудес России" завершён
Der Wettbewerb "Sieben Wunder Rußlands" ist abgeschlossen
Die Sieger werden am 12. Juni verkündet, während der Feierlichkeiten auf dem Roten Platz in Moskau. Doch unabhängig vom Ergebnis wird unser Nominierter, der Zoo Nowosibirsk, immer unser Wunder sein. Jahr für Jahr werden im Zoo Nowosibirsk mehr als tausend vierfüßige und gefiederte Jungtiere aus der ganzen Welt glücklich aufgezogen. Die einen reisen dann in andere Zoos der Erde, andere werden ausgewildert. Hier ist ein lebendes Naturmuseum. Rostislaw Schilo, Direktor des Zoos Nowosibirsk, sagt: "Wie die Museen Bilder erhalten, so erhalten auch wir Kultur. Nur eben - lebende. Und das ist viel schwieriger." Insgesamt gibt es hier - das müssen Sie sich einmal vorstellen! - 11.000 Tiere. Die Wissenschaft von der Zucht wird in Jahrzehnten erarbeitet. Nicht ohne Grund gibt es gerade in Nowosibirsk der Welt beste Sammlung von Katzenartigen. Hier kam das Tier-Wunder Liger auf die Welt, der Liebe zwischen Tigerin und Löwe entsprossen.

hbr.moigorod.ru - 6. Juni 2008
Лягушки стали героями фотовыставки в Хабаровском крае
Frösche wurden zu Helden der Fotoausstellung in der Region Chabarowsk
Eine ausdrucksvolle Fotoausstellung über "kaum bemerkbare" Tiere wurde vorbereitet von Spezialisten der Abteilung für ökologische Bildung des staatlichen Bottscha-Naturreservats. Sie macht bekannt mit zahlreichen Vertretern schwanzloser Lurche, oder einfach, Frösche.

rian.ru - 2. juni 2008
Медвежат, найденных в Приморье, отправят в зоопарк Благовещенска
Die in der Region Primorje gefundenen Bärenkinder werden in den Zoo Blagoweschtschensk geschickt
Wladiwostok. Zwei verwaiste Kragenbärenjunge, die in der Region Primorje gefunden wurden, werden einen Platz finden im Zoo Blagoweschtschensk im Amurgebiet. Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane hatten auf einer Internetseite die Bären im Alter von zwei bis drei Monaten zum Kauf angeboten gesehen. Die Polizisten organisierten einen Kontrollkauf und beschlagnahmten die Tiere. Die Fachleute meinen, daß die Mutter der Bären Wilderern zum Opfer fiel.

primamedia.ru - 7. Juni 2008
Школьники Приморья заглянули в гости к дальневосточным леопардам
Schüler aus der Region Primorje warfen als Besucher einen Blick auf die Amurleoparden - Touristensaison im Besucherzentrum eröffnet
Wladiwostok. Die erste Schülergruppe in dieser Saison eröffnete am 7. Juni die neue Touristensaison im Besucherzentrum "Land des Leoparden" im Rayon Chassan der Primorje-Region. Wie ein Vertreter der Amur-Abteilung des WWF mitteilte, werden die meisten Touristen im Juli erwartet. Für die Kinder werden Lektionen organisiert, Filme über den Amurleoparden gezeigt, dann können die Touristen sich auf einen ökologischen Pfad begeben - zu den "Wohnstätten" des Leoparden. Doch der Amurleopard ist sehr vorsichtig und die Chance, einen zu Gesicht zu bekommen, ist gering.

wwf.ru - 7. Juni 2008
Браконьерство наказуемо
Wilderei bestraft
Auf Kamtschatka standen Wilderer vor Gericht, die im November vorigen Jahres auf barbarische Weise vier Bären im Naturschutzgebiet Süd-Kamtschatka getötet haben. Die Täter wurden zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Rubel und zu einem Schadenersatz von 40.000 Rubel verurteilt

Ukraine

kpunews.com - 31. Mai 2008
После нескольких дней забастовки ялтинский зоопарк "Сказка" решил открыться
Nach einigen Streiktagen beschloß der Zoo Jalta, wieder zu öffnen
Zum 31. Mai beschloß der Zoo "Skaska", nach fünf Tagen Streik wieder zu öffnen. Das teilte Zoodirektor Oleg Subkow mit. Nach seinen Worten haben die Mitarbeiter der kommerziellen Firma, deren Tätigkeit der Grund war für die Schließung des Zoos, den Parkplatz am Zoo verlassen. Für den Fall einer Rückkehr der Parkplatzbetreiber wurde vor dem Zoo eine Wache aufgestellt, welche die Ordnung kontrollieren und darauf achten wird, daß das Parken ohne Gebühren bleibt.

misto.odessa.ua - 30. Mai 2008
В Одесском зоопарке снова пополнения
Wieder Zuwachs im Zoo Odessa
Im Zoo Odessa wurde ein Zebrahengst geboren.

krug.com.ua - 30. Mai 2008
Директор одесского зоопарка: «Покупка бегемота - очень сложный проект»
Direktor des Zoos Odessa: "Der Kauf eines Flußpferdes ist ein sehr kompliziertes Projekt"
Odessa. Der Direktor des Odessaer Zoos Jurij Kutscherenko erklärte, der Kauf eines Flußpferdes für den Zoo sei ein sehr kompliziertes Projekt. Das geschah heute im Verlaufe einer Pressekonferenz, die dem Beginn der Aktion "Ein Flußpferd für die Kinder von Odessa!" gewidmet ist. Die Aktion startet am 1. Juni, am Tag zum Schutz der Kinder, und in ihrem Verlauf wird in Odessa Geld gesammelt für den Erwerb von Flußpferden für den Stadtzoo. "Der Erwerb eines Flußpferdes ist ein sehr kompliziertes Projekt, gar nicht mal so sehr, was das Sammeln des Geldes betrifft, sondern unter dem Gesichtspunkt der Organisation des Prozesses selbst. Es ist kompliziert, ein Flußpferd in den Zoo Odessa zu bringen. Und Flußpferde zu halten ist auch äußerst kompliziert", unterstrich Jurij Kutscherenko.

misto.odessa.ua - 30. Mai 2008
Одесскому зоопарку не хватает средств для реализации своих проектов
Dem Zoo Odessa reichen die Mittel nicht für die Realisierung seiner Projekte
Heute informierte der Direktor des Odessaer Zoos Jurij Kutscherenko auf einer Presse-Konferenz, die der Aktion "Ein Flußpferd für die Kinder von Odessa" gewidmet war, daß für den Erwerb eines Zwergflußpferdes 20.000 Dollar bezahlt werden müssen. Wie der Zoodirektor bemerkte, hat der Odessaer Zoo große Pläne, aber leider reichen die Mittel für deren Realisierung nicht.

Polnische Meldungen

zoo.waw.pl - 5. Juni 2008
Haribo opiekunem niedzwiedzi !
Haribo übernimmt Patenschaft für Braunbären
Am Bärengehege im Zoo Warschau wurde heute, am 5. Juni, von der Firma Haribo die Patenschaftsurkunde für drei Braunbären feierlich unterzeichnet.

zoo.waw.pl - 30. Mai 2008
Jeszcze jedna wikunia !
Noch ein Vikunja
Am 30. Mai wurde im Warschauer Zoo das zweite Vikunja in diesem Jahr geboren, diesmal ist es ein Männchen.

zoo.waw.pl - 29. Mai 2008
Powiekszylo sie stado bizonów
Bisonherde hat sich vergrößert
Im Mai vergrößerte sich die Bisonherde des Warschauer Zoos um zwei Kälber. Am 27. Mai wurde ein Kuhkalb, am 29. Mai ein Bullenkalb geboren.

zoo.waw.pl - nach 10. Mai 2008
Urodzil sie tygrys sumatrzanski !
Sumatra-Tiger geboren !
Am 10. Mai wurde im Zoo Warschau ein Sumatra-Tigerweibchen geboren.

zoo.wroclaw.pl - Mai 2008
Taki na przyklad takin
Takine im Zoo Wroclaw
Im Zoo Wroclaw können wir seit einigen Tagen ein stattliches Paar dieser Tiere bewundern. Sie stammen aus dem Zoo Frankfurt a.M. und gehören zu der in Birma lebenden Unterart Mishmi-Takin (Budorcas taxicolor taxicolor). Außer in Wroclaw kann man einzig und allein noch im Zoo Krakow ein Weibchen sehen.


Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

sind leider bis zum Redaktionsschluß nicht zusammengestellt worden und müssen daher entfallen

Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der Zoolieferant

Futterpflanzen

Das Bestreben Zoologischer Gärten ist es, den gehaltenen Tierarten ein möglichst breit gefächertes und ausgewogenes Futterangebot zu bieten.
Wichtige Bestandteile sind dabei die zur Verfügung stehenden Futterpflanzen.
Über die Nahrungsverhältnisse vieler Tierarten sind wir jedoch nur lückenhaft informiert.
Daher ist es von besonderer Bedeutung für die Tierhaltung die Erfahrungen über geeignete Futterpflanzen weiter zu vermitteln. Die auf der Homepage http://www.winkendick.de/services/plant_lexicon/pages/Futterpflanzen.htm hinterlegte Pflanzenliste stellt eine jahrelange gesammelte Zusammenfassung dieser Erkenntnisse dar, die ständig aktualisiert wird.
Viele dieser Pflanzenarten sind darüber hinaus in den Zoogrünanlagen leicht einsetzbar. Dadurch können über die Verwendung als Futterpflanze hinaus, auch optische Aspekte berücksichtigt werden.
Denken Sie beispielsweise an die Verwendung von Bambus- und Weidenarten. Diese können als Sichtschutz oder Windschutz gepflanzt werden, und sind gleichzeitig für Kleine Pandabären, Elefanten, viele Affenarten, Giraffen, aber auch für kleine Nagetiere, z.B. Meerschweine als Futter geeignet.

Pflanzenhandel & Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de

winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305
Handy: 0172 / 23 25 305

Der Pflanzen-Handel Winkendick unterstützt die Stiftung Artenschutz
Von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz von mindestens 2000 ¤ wird einen Betrag von 50 ¤ an die Stiftung gespendet. Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in diesem Jahr die Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.





Natur- und Artenschutz – Meldungen

sonntagsblatt-bayern.de - 8. Juni 2008
Verhandeln, vor allem aber Vorpreschen - Erkenntnisse nach der Bonner Artenschutzkonferenz
Die Karawane zieht weiter: von Bali über Bonn nun nach Rom. In klimatisierten Hotelzimmern haben Politiker und Experten im Dezember über Schritte gegen die Erderwärmung verhandelt, im Mai über die Rettung der Artenvielfalt und nun Anfang Juni über das Zusammenspiel von Klimawandel, Biosprit-Produktion und Welternährung.
Auf diesen UN-Gipfeln streben Dutzende oder gar Hunderte Staaten nach Übereinkünften; pokern um Formulierungen und Zusagen, denen fast alle zustimmen können. Der selbst auferlegte Konsens-Druck ist verständlich. Wie sich auf der Artenschutzkonferenz in Bonn jedoch zeigte, führen solche Verhandlungen oft, ja sogar meist zu unbefriedigenden Ergebnissen. Beispiel: Während täglich mehrere Tierarten verschwinden, konnten sich die Konferenz-Teilnehmer lediglich durchringen, "Nachhaltigkeitskriterien für Agrarsprit" aufzustellen; erst soll eine wissenschaftliche Untersuchung abgewartet werden, dann folgen die Kriterien, wann der Anbau von Raps und Rohrzucker auf Dschungel-Boden vertretbar ist. So ist es eine paradoxe Erkenntnis aus der Bonner Konferenz, dass die "eigenmächtigen" Zusagen einzelner Staaten wirkungsvoller sind als die Ergebnisse der Verhandlungen.

openpr.de - 6. Juni 2008
Berggorillas im Kongo unter Beschuss
Armut, die Gier nach Geld und ein Land mit Naturschätzen verursachen derzeit im Kongo eine wahrscheinlich nichtaufzuhaltende Tragödie. Der Nationalpark im Kongo beherbergt die letzten 120 (von 600) Tieren. Durch die besondere grüne Vegetation und vor allem der großen Vorkommen an Nahrung ist dies der perfekte Erholungsraum für die Berggorillas. Leider werden auch die Naturschätze mehr ausgebeutet und der Lebensraum wird kleiner. Die Population der so sanften Riesen ist in den letzten Jahren zwar gestiegen, jedoch aufgrund der derzeitigen Kriegssituation wird der Urwald auch als Herberge für Soldaten genutzt. Aufgrund des Krieges sollen allein in diesem Jahr über 20 Tiere zum Opfern gefallen sein.

sueddeutsche.de - 8. Juni 2008
Neue Chance für Gorillas
Normalerweise schlägt sich der kanadische Ökounternehmer Ian Green, 44, durch die Regenwälder Afrikas und Südamerikas. An diesem sonnigen Frühlingstag steht er mit einem Bauplan im Botanischen Garten seiner kanadischen Heimatstadt Vancouver und erklärt wortreich, was hier passiert: In dieser grünen Oase auf dem Universitätsgelände installiert seine Firma Greenheart Conservation Company eine fast 400 Meter lange Fußgängerpassage mit Hängebrücken und Baum-Plattformen. Sie führt bis zu 25 Meter über dem Boden durch die Baumkronen und ermöglicht völlig neue Einblicke von oben in den Wald. "Mit unserer Technologie brauchen wir weder Bolzen, Schrauben noch Nägel", sagt Green. "Die Bäume tragen das Gewicht der Plattformen und Brücken, aber sie können weiter wachsen und sich im Wind bewegen." Die Anlage kostet rund 700.000 Euro. Greenheart ist nicht die einzige Firma, die diese schwebenden Waldlehrpfade (Canopy Walkways) baut. Aber Greens Firma besitzt eine patentierte Technologie und ein ungewöhnliches Konzept: In armen Dschungelgebieten baut Greenheart mit den Menschen, die dort leben, eine Kette von hängenden Wanderwegen durch das Walddach. So kann die Bevölkerung mit Ökotourismus Geld verdienen.

dasjournal.net - 6. Juni 2008
Brasilien: Großer Nationalpark im Amazonasgebiet
Brasilien will den Regenwald im Amazonasgebiet mit einem riesigen Nationalpark schützen. Wie Präsident Luiz Inácio Lula da Silva ankündigte, wird der Manpiguari-Park im nördlichen Bundesstaat Amazonas eine Fläche von 1,6 Millionen Hektar haben. Außerdem würden in den Bundesstaaten Amazonas, Para und Bahia vier Reservate für Ureinwohner eingerichtet. Damit steigt der Anteil geschützter Flächen am brasilianischen Staatsgebiet amtlichen Angaben zufolge um 4,3 Prozent an.

baz.ch - 10. Juni 2008
Letzte Bartgeier im Alpenraum ausgesetzt
Bern/Martelltal. ap/baz. Das Projekt zur Wiederansiedlung der Bartgeier in den Alpen steht mit eindrücklicher Bilanz vor dem Abschluss. Über 150 Bartgeier wurden in den vergangenen 22 Jahren ausgewildert. Der letzte soll in den nächsten Tagen in die Freiheit entlassen werden.

ntv.de - 7. Juni 2008
Karibische Mönchsrobbe ausgestorben - Wieder eine Art weniger
Die Karibische Mönchsrobbe ist nach Angaben von US-Forschern ausgestorben. Wie die Abteilung für Meerestiere der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOAA) mitteilte, waren es die einzigen in der Karibik und im Golf von Mexiko heimischen Robben. Die letzte bestätigte Sichtung eines Tieres habe es 1952 zwischen Jamaika und der Halbinsel Yucatán gegeben. Auch die Hawaiianische und Mediterrane Mönchsrobben könnten bald ausgestorben sein, hieß es. Derzeit gebe es noch weniger als 1.200 Hawaiianische und 500 Mediterrane Mönchsrobben.

baz.ch - 10. Juni 2008
Chinas ökologischer Fussabdruck seit 60ern verdoppelt
Chinas ökologischer Fussabdruck hat sich nach Angaben der Umweltstiftung WWF seit den 60er Jahren verdoppelt. Das Land verbraucht demnach 15 Prozent der weltweiten biologischen Ressourcen - doppelt so viel, wie es selbst hat. Jeder Chinese und jede Chinesin hinterlässt einen ökologischen Fussabdruck von 1,6 Hektaren. Der weltweite Mittelwert liegt bei 2,2 Hektaren pro Person. In Afrika sind es 1,1 Hektaren.

nzz.ch - 8. Juni 2008
Bestohlene Kiwi- Vögel
Das Nationaltier Neuseelands ist vom Aussterben bedroht. Erste Erfolge verspricht nun eine ungewöhnliche Rettungsaktion: Dem flugunfähigen Vogel werden die Eier geraubt.

heise.de - 8. Juni 2008
Biodiversität predigen - Waldrodung fördern
Agrodiesel in Deutschland enthält Soja- und Palmöl. Während es für andere importierte Biomasse, etwa Holz, mittlerweile Siegel gibt, die es möglich machen sollen, die Herkunft und Anbaumethoden rückzuverfolgen. Ist gerade der staatlich geförderte Markt der importierten Biotreibstoffe noch völlig intransparent. So fielen letzte Woche nicht nur die Ergebnisse der UN-Konferenz zur Biodiversität mager aus - es gab auch keine neuen Ansätze Regenwaldabholzung und die Trockenlegung tropischer Moore zu stoppen. Greenpeace untersuchte derweil 47 Biodiesel-Proben und fand darin fünf bis 25 Prozent Palmölanteil. Der Sojaanteil betrug sogar bis zu 75 Prozent. Die Umweltorganisation forderte die Bundesregierung auf, die Agrosprit-Beimischung ganz abzuschaffen. Eine Studie im Auftrag von Greenpeace kommt zu dem Ergebnis, dass die Klimaschutzziele der Bundesregierung ohne den Einsatz von Agrokraftstoffen sogar schneller erreicht werden können. Ein Grund ist das tropische Wälder und Moore nur "lebend" weiter CO2 binden und das in der Biomasse eingelagerte CO2 halten können. Werden sie zerstört, fällt die CO2-Bilanz der auf diesen Flächen angebauten Biomasse stark negativ aus - noch schlechter als die fossiler Treibstoffe.

eurosduvillage.com - 9. Juni 2008
Europas Biodiversität erhalten - Was die EU für die Wahrung der Artenvielfalt in Europa tut
Umweltfragen sind heute in der Politik wohl wichtiger als je zuvor. Ein Grund dafür ist das wachsende Eingeständnis des Menschen im Hinblick auf seinen Einfluss auf die Umwelt und dessen negative Folgen. Eines der vielen Themen auf der politischen Umweltagenda ist die Biodiversität. Seit 2001 strebt die EU danach, die Biodiversität in Europa zu bewahren. Das wichtigste politische Instrument dabei ist das Natura 2000 Netzwerk. Wie effizient ist jedoch Natura 2000 ? Und reicht es aus, um das sehr ehrgeizige Ziel der Europäischen Gemeinschaft zu erreichen ?

de.rian.ru - 7. Juni 2008
Die Natur präsentiert ihre Rechnung
Der Energieverbrauch je Dollar des Bruttoinlandsprodukts liegt in den meisten GUS-Ländern deutlich über dem weltweiten Durchschnitt; die biologische Vielfalt ist durch die Entwicklung der Städte und die Wilderei gefährdet; der Anstieg der Verbraucherausgaben und die wachsenden Autozahlen verschmutzen zunehmend die Luft und lassen die Müllberge ansteigen. Die Natur reagiert darauf und beginnt, uns ihre Rechnung zu präsentieren. RIA Novosti führte mit Dr. Ben Slay, Direktor des UNDP-Regionalzentrums für Europa und die GUS (Bratislava), ein Interview über die ökologischen und ökonomischen Probleme im GUS-Raum.

mvregio.de - 6. Juni 2008
WWF warnt vor dem Ersticken der Küstenmeere
Die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) warnt vor dem Ersticken der Küstenmeere. In den vergangenen 15 Jahren habe sich die Zahl der vom Menschen verursachten sauerstofffreien Zonen auf weltweit 169 Meeresgebiete nahezu vervierfacht, sagte der für die Ostsee zuständige WWF-Projektleiter, Jochen Lamp, heute in Stralsund anlässlich des Welttages der Ozeane am 8. Juni. Nach Angaben des Weltressourcen-Instituts (World Resources Institute - WRI) in Washington gibt es mittlerweile auf schätzungsweise 200 000 Quadratkilometern Meeresboden kein Leben mehr. Weitere 246 Gebiete gelten als gefährdet. Als besonders stark betroffen stufen die Experten die Ostsee ein.

nachrichten.ch - 6. Juni 2008
Sauerstoffmangel: Leben auf Meeresboden bedroht
Vielen Meeresregionen geht nach Angaben der Umweltstiftung WWF die Luft aus. Auf weltweit bis zu 200'000 Quadratkilometern Meeresboden sei aufgrund von Sauerstoffmangel nahezu kein Leben mehr möglich. Die Zahl der vom Menschen verursachten sauerstofffreien Zonen habe sich zwischen 1995 und 2008 von 44 auf 169 fast vervierfacht, teilte die Umweltorganisation unter Berufung auf das World Resources Institute (WRI) mit. Am stärksten betroffen sei die Ostsee mit rund 42'000 Quadratkilometern "toten Zonen". Hauptursache für die Entwicklung ist nach Angaben des World Wide Fund for Nature (WWF) die zunehmende Überdüngung der Meere.

welt.de - 9. Juni 2008
Die Ozeane werden immer saurer
Schnecken, Muscheln, Seesterne, Korallen und eine Vielzahl von Kleinlebewesen in den Ozeanen müssen sich seit Jahrzehnten mit einer Art von "Preiserhöhung" auseinandersetzen. Die Meere versauern, weil das Wasser mehr Kohlendioxid aufnimmt. Das bedeutet für die Organismen, sie müssen in den Aufbau ihres Skeletts mehr Energie stecken, die sie an anderer Stelle einsparen müssen. Aber diese Einsparungen funktionieren nur bis zu gewissen Grenzen. Werden die überschritten, verschwinden nicht nur einzelne Arten, sondern ganze Lebensräume ändern sich. Wie das aussehen wird, beschreiben jetzt Meersforscher um Jason Hall-Spencer von der Universität Plymouth (England) im Fachmagazin "Nature". Sie haben die Umgebung von Unterwasserschloten untersucht, aus denen Kohlendioxid aus dem Erdinneren quillt. Solche Lebensräume sind von Natur aus über ein begrenztes Areal versauert, und sie zeigen, wie die Meere in 100 Jahren aussehen könnten. In Bereichen hoher Versauerung, nah an den Kohlendioxidquellen fanden Hall-Spencer und Mitarbeiter keine Steinkorallen und Seerosen mehr, die gesamte Gruppe der sogenannten Hexacorallia (Sechsstrahlige Korallen) war verschwunden. Seeigel und rifftypische Algen waren zu Seltenheiten geworden. Wo sogar Schneckenschalen begannen, sich aufzulösen, traten ausgedehnte Seegraswiesen an die Stelle der ursprünglichen Korallen.
Europaweit schließen sich jetzt 27 Institute, darunter mehrere deutsche, zusammen, um die Forschung im Bereich Meeresversauerung voranzutreiben. Am 10. Juni werden sie gemeinsam in Nizza Epoca gründen, das European Project on Ocean Acidification. 6,5 Millionen Euro Forschungsgelder stehen für die kommenden vier Jahre zu Verfügung.

berlinonline.de - 11. Juni 2008
Schlimmstes Massen-Stranden seit 27 Jahren - 20 Delfine an Englands Küste verendet
An der südenglischen Küste sind mehr als 20 Delfine in einem Flussarm gestrandet und verendet. Drei weitere Meeressäuger wurden verletzt und sind in einem sehr schlechten Zustand. Sieben Delfine konnten die Retter in das tiefere Gewässer zu ihrer Gruppe zurückführen. Es wird von Experten angenommen, dass einige der Meeressäuger die Orientierung verloren haben, und die anderen durch ihre Schreie in den Fluss Percuil gelockt wurden, wo sie schließlich im Flussarm strandeten.
Laut des britischen Meeresschutzverbandes ist es das schlimmste Massen-Stranden von Meeressäugern in Großbritannien seit 27 Jahren.

dw-world.de - 6. Juni 2008
Deutschland - ein Reich der wilden Tiere
Luchs, Fischotter und Uhu - viele bedrohte Tierarten gibt es wieder häufiger in Deutschland. Aber das ist nur ein kleiner Hoffnungsschimmer. Denn insgesamt nimmt das Artensterben weiter zu. "Die Situation ist alarmierend", sagt die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Beate Jessel. Es sind vor allem Tiere, die eher unbekannt sind, wie z.B. der Mauersegler, eine Vogelart, die ganz langsam verschwindet. Täglich werden 110 Hektar Fläche mit Häusern zugebaut, und viele Straßen führen durch die Lebensräume von Tieren.

fr-online.de - 10. Juni 2008
Naturschutz kontra Bauvorhaben - Auf der Sonnenseite
Auf der sonnenbeschienenen, zerklüfteten Felswand am Seeufer tut sich was. Eine kleine braune Eidechse setzt einem Artgenossen nach: "Hier wird ein Revier verteidigt, das zeigt, dass sie sich schon eingelebt haben", freut sich Martin Schroth. Denn hier im Naturschutzgebiet in Mühlheim-Dietesheim, in dem früher einmal Basalt abgebaut wurde, sind die Reptilien erst seit einigen Wochen zuhause. Zuvor lebten die Mauereidechsen im nahen Hanau auf dem alten Gleisbauhof, auf dem in Kürze die Bauarbeiten für ein Wohn- und Geschäftszentrum beginnen sollen. In Hanau wurden etwa 2000 der geschützten Tiere entdeckt, für die eine Lösung gefunden werden musste. Doch wohin mit 2000 Mauereidechsen? Biologe Schroth, der bei der Unteren Naturschutzbehörde Hanau unter anderem für den Artenschutz zuständig ist, wusste Rat: "In den Dietesheimer Steinbrüchen gibt es die ideale Umgebung für die Tiere", fiel dem Biologen auf. Für derartige Interessenskollisionen gibt es in Hessen viele Beispiele. Ob in den Gemeinden oder bei Landesprojekten, wenn eine geschützte Tierart dort lebt, wo Stadtentwickler oder Verkehrspolitiker neue Straßen oder Gewerbegebiete realisieren wollen, kommt es meist zu Konflikten.

dradio.de - 8. Juni 2008
Bedrohung für die Könige der Lüfte - Seeadlersterben durch Bleivergiftung
Der Bestand der Seeadler hat sich hierzulande in den vergangenen 15 Jahren dank vieler Schutzmaßnahmen gut entwickelt. Über 500 Brutpaare gibt es in Deutschland. Nun droht dem Seeadler neue Gefahr durch bleihaltige Munition in Tierkadavern. Allein im Müritz Nationalpark waren es in den letzten drei Jahren zwölf Seeadler. Das entspricht dort etwa dem Seeadler-Nachwuchs eines Jahres. Hauptverursacher, das gilt als wissenschaftlich zweifelsfrei erwiesen, ist die bleihaltige Geschossmunition der Jäger, die sich in feinsten Splittern in der Beute der Seeadler unter anderen bei angeschossenen Rehen, Hirschen und Wildschweinen wiederfindet. Dr. Oliver Krone vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung beschreibt die verheerenden Folgen der Bleipartikelchen.

suedwest-aktiv.de - 6. Juni 2008
Warten auf die ersten Wölfe - Der Wolf wird nicht mehr lang auf sich warten lassen. Deshalb müsse man sich auf ihn vorbereiten, meinen Jäger und Naturschützer
In Brandenburg und Sachsen leben bereits vier Rudel, in Hessen gelang es kürzlich einem Jäger, einen zugewanderten Wolf zu fotografieren. Deshalb sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis Meister Isegrim auch in Baden-Württemberg auftaucht. Landesjagdverband und der Naturschutzverband Nabu sind sich da einig. Die Vorsitzenden Dieter Deuschle und Andre Baumann empfehlen daher, sich auf das scheue Raubtier einzustellen. "Anders als in anderen Bundesländern, in denen der Wolf Fuß fasste, wollen wir vorbereitet sein", teilten die beiden Verbandschefs mit. Ihre Verbände beschlossen ein gemeinsames Papier mit Vorschlägen für einen "Wolfsmanagementplan" im Südwesten. Zu den Eckpunkten gehört ein Monitoringsystem, das Wolfsbeobachtungen bündelt und bewertet sowie die Risse von Haus- und Wildtieren sachgerecht beurteilen soll.

fr-online.de - 10. Juni 2008
"Willkommen Wolf!" Nabu kritisiert mangelnden Tierschutz
Zehn Jahre nach ihren ersten Spuren in Ostdeutschland sind wildlebende Wölfe nach Angaben des Naturschutzbundes (NABU) auch in westlichen Bundesländern heimisch geworden. Es gebe aber in ganz Deutschland erst drei Wolfsrudel, die mit Gewissheit Welpen aufzögen, teilten die Naturschützer in einer ersten Bilanz mit. Die meisten Tiere streiften nach wie vor durch die Lausitz. Doch auch in Niedersachsen und Hessen seien Wölfe gesichtet worden. Beim Artenschutz gebe es weiterhin Lücken - vor allem beim Nebeneinander von Schafhaltern, Jägern oder Waldbesuchern, kritisierten die Naturschützer.

cellesche-zeitung.de - 6. Juni 2008
Erst der Wolf - nun der Luchs
Ein freilebender Luchs ist offenbar im Celler Nordkreis unterwegs. Zwei gerissene Rehe und mindestens drei Sichtbeobachtungen lassen Experten glauben, dass nach dem Wolf das zweite Raubtier wieder heimisch wird. Der letzte Luchs auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsens starb bei einer Jagd im Jahr 1818. Völlig unklar ist, wo das Tier, das jetzt gesehen wurde, herkommt.

thueringer-allgemeine.de - 9. Juni 2008
Korridor für Wildkatzen
Schon einige Jahre habe es Hinweise auf das Vorkommen von Wildkatzen in der Rhön gegeben. Sicher nachgewiesen werden konnten sie durch eine DNA-Analyse von Wildkatzenhaaren, die Mitarbeiter des Biosphärenreservates an eigens präparierten Lockstöcken fanden. "Die Rhön spielt aufgrund ihrer geografischen Lage im Herzen Deutschlands entlang des Grünen Bandes eine zentrale Rolle in einem bundesweiten Verbund von Wildkatzenhabitaten , erklärte Wolfgang Fremuth, ZGF-Referatsleiter. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen habe sich gezeigt, dass die Rhön eine Art Korridorfunktion für Wildkatzen und Luchse habe, als Wanderweg von einem Vorkommen zum nächsten. Dies solle genauer untersucht werden. Im Rahmen des Wildkatzenprojektes in der Rhön, das durch die Allianz Umweltstiftung und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) unterstützt wird, sollen zunächst die aktuelle Verbreitung der Wildkatze und ihre Populationsgröße abgeschätzt werden, sagte der Geschäftsführer von "RhönNatur", Matthias Metzger.

welt.de - 7. Juni 2008
Der größte Nationalpark Mitteleuropas - Natur pur ohne Menschen
Trischen liegt inmitten des Wattenmeers, einem weltweit einzigartigen Ökosystem. Seit 1985 ist der schleswig-holsteinische Teil des Wattenmeers als Nationalpark ausgewiesen. Dieser Schutzraum für Pflanzen und Tiere ist der größte Nationalpark zwischen dem Nordkap und Sizilien und einer von 14, die es in Deutschland gibt.

presseportal.de 9. Juni 2008
Große Bestandsaufnahme der Natur im Nationalpark Bayerischer Wald: Am 14. Juni ist 10. GEO-Tag der Artenvielfalt
Bereits ab dem Vorabend des GEO-Tages begeben sich mehr als 100 Experten für 24 Stunden auf die Suche nach möglichst vielen Pflanzen- und Tierarten im Nationalpark Bayerischer Wald. Sie untersuchen Waldabschnitte, Totholzflächen, Schachten, Gebirgsbäche und Hochmoore. Die Ergebnisse werden am 14. Juni um 17:00 Uhr im Rahmen einer Konferenz zum Thema "Konzepte für mehr Vielfalt" im Haus zur Wildnis (Ludwigsthal, 94227 Lindberg) präsentiert.

derstandard.at - 8. Juni 2008
Auf der Suche nach dem Otterkot - In Deutschland konnten genauere Zahlen über den Tierbestand in bestimmten Gebieten erhoben werden
Um den Bestand des europäischen Fischotters und die Auswirkungen seiner Jagd auf die lokale Teichwirtschaft besser einschätzen zu können, haben Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) neue Erfassungsmethoden auf Basis von DNS-Analysen entwickelt. Erstmals konnten so genauere Zahlen über den Bestand in bestimmten Gebieten erhoben werden, die Grundlage für erfolgreichen Naturschutz - und auch für Ausgleichszahlungen an Fischer, deren Eintrag von den Ottern streitig gemacht wird. "Auch wenn das Verfahren derzeit noch langwierig ist, gibt es dennoch keine Alternative. Denn nur so bekommen wir die Antworten, die uns andere Methoden nicht liefern können", ist Lampa überzeugt. Für einen kleinen Bereich gibt es auch schon Ergebnisse. Auf dem 305 Hektar großen Untersuchungsgebiet zwischen Hoyerswerda und Bautzen leben 32 bis 40 Fischotter.

br-online.de - 9. Juni 2008
"Bayerns Ureinwohner" schutzbedürftig
Das landesweite Projekt "Bayerns Ureinwohner" ist jetzt gestartet. Es soll 17 seltene Tier- und Pflanzenarten vorstellen und schützen, die nur in Bayern vorkommen. Dazu gehören das Bayerische Löffelkraut und der Apollo-Falter. Mit vielfältigen Aktionen wollen die Verbände die bedrohten einheimischen Arten bekannt machen. Ebenfalls Teil der Kampagne soll ein Mal- und Vorlesebuch sein, das Wert und Nutzen der biologischen Vielfalt illustrieren wird.

ovb-online.de - 9. Juni 2008
Bayerns "Ureinwohner" erhalten besonderen Schutz
Mit speziellen Forschungsprojekten sowie Schutz- und Pflegemaßnahmen sollen 17 Pflanzen- und Tierarten besonders geschützt werden, die nur in Bayern vorkommen. Das Umweltministerium hat dazu am Montag in Augsburg gemeinsam mit den Landschaftspflegeverbänden die Informationskampagne "Bayerns UrEinwohner" gestartet. Öffentlich vorgestellt werden bei der Aktion zahlreiche bedrohte "Ureinwohner" des Freistaats.

mvticker.de - 6. Juni 2008
Region Rostock
Rostock. Das Stadtforstamt Rostock und der NABU Mittleres Mecklenburg e.V. laden ein zum GEO-Tag der Artenvielfalt. Der bundesweit durchgeführte Tag der Artenvielfalt beschäftigt sich dieses Jahr mit der Vielfalt der Natur in Großschutzgebieten. Durch nachhaltige Bewirtschaftung des Stadtforstamtes ist die Rostocker Heide als kompaktes Waldgebiet sehr naturnah. Am 14. Juni 2008 geht die Suche los. Ab 10 Uhr starten die Fachgruppen des NABU die Suche rund um das Stadtforstamt in Wiethagen. Ziel ist es, möglichst viele Arten aus verschiedenen Bereichen zu finden. Gleichzeitig wird der Fernstudiengang Umweltschutz der Universität Rostock an diesem Tag ab 14 Uhr mit der Exkursion zu "Ökologischer Waldbewirtschaftung und Waldschutz" unter Führung von Professor Müller (TU Dresden) und Forstamtsleiter Jörg Harmuth in der Rostocker Heide unterwegs sein.

fr-online.de - 6. Juni 2008
Waldretter Eichhörnchen
Wird in der Umgebung Wald abgeholzt, leidet auch die Artenvielfalt auf den Flächen ohne Holzeinschlag. Das entdecken jetzt Daniel Montoya von der Universidad de Alacalá in Madrid und seine Kollegen. Die Wissenschaftler hatten fast 90000 Kontrollflächen im spanischen Wald untersucht (Science online). Allerdings überrascht die Erkenntnis, dass einige Baumarten mit dem Verschwinden des Waldes in der Nachbarschaft offensichtlich viel besser zurecht kommen. Am stärksten leiden Baumarten unter den Fällaktionen, deren Samen vom Wind verbreitet werden. Die Samen aller sechs vom Abholzen der Nachbarschaft profitierenden Baumarten dagegen werden von Tieren verbreitet. Auf Dauer aber profitieren auch Arten wie die Walnuss oder der Färberbaum nicht vom Abholzen des Waldes. Verschwindet nämlich immer mehr Wald völlig, finden auch die Tiere weniger Lebensraum. Dann könnten auch diese Bestände rasch zusammen brechen, warnen die Forscher. Genau das könnte in den Regenwäldern Südostasiens passieren, die massiv abgeholzt werden.

derstandard.at - 6. Juni 2008
Forstinspektor Eichelhäher - Wie Tiere zum Artenreichtum von Wäldern beitragen - und das "nicht rein nach dem Zufallsprinzip"
Förster kennen das Phänomen: Irgendwo am Rande einer Kiefern-Plantage steht einsam eine junge Eiche. Nicht der Mensch hat sie dort gepflanzt, sondern der Eichelhäher. Die hübsch gefiederten Vögel sammeln gerne Eicheln und verstecken diese mit der Absicht, sie später zu verspeisen. Diese Art der Eichen-Aussaat ist nur eine von vielen Formen der Zoochorie, wie Biologen die Samenverbreitung durch Tiere nennen. Wie groß die Vorteile der Zoochorie gegenüber der Windverbreitung (Anemodchorie) sind, zeigen nun Ökologen der Universität Madrid in einer im US-Magazin Science online veröffentlichten Studie. Sie werteten die Daten der Nationalen Waldinventur Spaniens aus und entdeckten dabei, dass zoochore Arten im Durchschnitt weniger empfindlich gegen Entwaldung sind als Bäume, deren Samen vom Wind fortgetragen werden. Für den Naturschutz indes hat die spanische Studie bereits jetzt wichtige Konsequenzen. Die Empfindlichkeit von windverbreiteten Baumarten kann bei der Fragmentierung von Waldgebieten zu Verlusten bei der Artenvielfalt führen. Das Wiederaufforsten von Lücken könnte dem entgegenwirken.

wlz-fz.de - 5. Juni 2008
Erster Forschungsbericht aus dem Nationalpark über Fledermäuse
Der erste Forschungsbericht aus dem Nationalpark Kellerwald-Edersee liegt vor, und er lässt die Leser tief hineinblicken in eine unbekannte Welt voller Geheimnisse und Überraschungen: den Kosmos der Fledermäuse.

blickpunkt-euskirchen.de - 9. Juni 2008
Nationalpark ist museumsreif - Freilichtmuseum Kommern eröffnet Nationalpark-Infopunkt "Waldhaus"
Gut vier Jahre nach Gründung ist der Nationalpark Eifel nun ins Museum gekommen. Auf dem Gelände des Rheinischen Freilichtmuseums Kommern informiert die Nationalparkverwaltung jetzt auch im dortigen "Waldhaus" über das Schutzgebiet und dessen Naturerlebnisangebote. Gemeinsam mit dem Waldpädagogischen Zentrum Eifel bietet das Freilichtmuseum im Waldhaus zudem Umweltbildungsprogramme für Schulklassen an. In dem neuen Infohaus können Besucher des Freilichtmuseums nun zwischen Nationalpark-Filmen in deutscher, englischer, französischer und niederländischer Sprache wählen. Kostenfrei erhältlich sind auch zahlreiche Faltblätter zum Nationalpark und dessen Angeboten.

ndr.de - 6. Juni 2008
Ein Paradies für Kranich und Seeadler
Seen und Flüsse, Moore und Feuchtwiesen, Wälder und Heidelandschaften prägen das Landschaftsbild im Naturpark Lauenburgische Seen. Im Länderdreieck zwischen Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen hat sich im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze ein Naturraum entwickelt, der zahlreichen seltenen Tieren eine Heimat bietet. Mit einer Fläche von 2.400 Hektar ist der Schaalsee der größte der mehr als 40 Seen des Gebiets. Der 1961 gegründete Park war der erste Naturpark in Schleswig-Holstein und zählt zu den ältesten in Deutschland. Die Endmoränenlandschaft der Weichseleiszeit mit vielen Gewässern und intakten Uferregionen bietet großen Vögeln wie Seeadler, Kranich und Schwarzstorch ebenso einen Lebensraum wie dem scheuen Fischotter oder der seltenen Maräne. Auch Eisvogel und Rohrdommel haben in der wilden Landschaft ihren Platz gefunden und behauptet. Im Frühjahr und Herbst sind die Niederungen ein Rastplatz für Tausende Zugvögel.

abendblatt.de - 7. Juni 2008
Sumpf- und Wasserwildnis mit Auwald
Dort, wo 2013 die Internationale Gartenbauausstellung das Thema Natur in unterschiedlichster Form präsentieren wird, bildete sich seit dem Ende der vorletzten Eiszeit im Stromspaltungsgebiet der Elbe eine Sumpf- und Wasserwildnis mit ausgedehnten Auwäldern. Reste davon sind bis heute am Ufersaum beiderseits der Süderelbe auf rund vier Kilometer Länge und 400 Meter Breite zu finden: in den Naturschutzgebieten Heuckenlock und Schweenssand. Dazu kommt mit dem Naturschutzgebiet Rhee ein landschaftlich ähnliches, wenn auch vom Tideeinfluss mittlerweile isoliertes Gebiet. (v
on Claudia Sewig und Michael Zapf)

pr-inside.com - 9. Juni 2008
Kaviarverzicht für den Artenschutz Erste Zusammenfassung
Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander hat aus Gründen des Artenschutzes zum Verzicht auf Kaviar aufgerufen. "Um den Stör zu retten, soll man Kaviar nicht mehr verzehren", sagte der FDP-Politiker am Montag in Hannover. Ohne den Verzicht könne der Stör auf Dauer nicht vor dem Aussterben gerettet werden.

newsclick.de - 10. Juni 2008
Schmuggel mit der Schlangenhaut - Umweltminister warnt vor illegalen Souvenirs - Geschäftemacherei macht vor bedrohten Tieren keinen Halt
Ein lebender Leguan in einer Braunschweiger Mülltonne - das Fahnder-Team vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft wundert sich über gar nichts mehr. Der Handel mit exotischen Tieren wächst, die Folgen sind übel. Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) steht im Foyer des Landesbetriebes und staunt. Um auf den illegalen Handel mit exotischen Tieren und Pflanzen aufmerksam zu machen, hat der Landesbetrieb seine Asservatenkammer geöffnet. Ganze 130 lebende Tiere werden pro Jahr eingezogen, dazu kommen bis zu 200 Artikel. Sechs Mitglieder hat das Exoten-Team des Landesbetriebs - auch wenn Polizei, Zoll und örtliche Umweltbehörden mitmischen.

umweltruf.de - 10. Juni 2008
Sander: Illegalen Handel mit seltenen Wildtieren und Wildpflanzen bekämpfen
"Der illegale Handel mit seltenen Wildtieren und Wildpflanzen gefährdet weltweit den Erhalt der biologischen Vielfalt", erklärte Umweltminister Hans-Heinrich Sander Montag in Hannover, als er sich beim NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) über die Ergebnisse der Bekämpfung des illegalen Handels informierte. "Insbesondere bei Reisen in ferne Länder müssen die Urlauber umsichtig sein, wenn es um den Erwerb von Souvenirs und Artikeln geht, die aus seltenen wild lebenden Tieren und Pflanzen hergestellt sind - ganz zu schweigen von dem Erwerb und der Einfuhr von seltenen lebenden geschützten Tieren und Pflanzen. Vieles geschieht aus Unwissenheit. Daher sollte sich jeder, der entsprechende Kaufabsichten hegt, vorher ausreichend informieren, unsere Fachleute stehen dafür zur Verfügung."

pressetext.de - 10. Juni 2008
Chinesische Tierparks verkaufen "Tigerwein" - Illegale Produkte aus Tigerknochen weiterhin auf der Tagesordnung
Naturschützer der Environmental Investigation Agency (EIA) berichten, dass Mitarbeiter zweier Tierparks in China sogenannten Tigerwein angeboten hätten, der aus den pulverisierten Knochen der bedrohten Spezies und Reiswein hergestellt wird. Obwohl der Handel von solchen Produkten seit den 1980er Jahren international untersagt und auch seit 1989 in China verboten ist, wird der Tigerwein in manchen Tierparks dennoch offen beworben und zum Kauf angeboten. Der Wein gilt in der traditionellen chinesischen Medizin als hochwirksames "Heilwasser" gegen Leiden wie Arthritis und Rheuma.

maerkischeallgemeine.de - 11. Juni 2008
TIERE: Jungstörche leiden unter der Hitze - Wegen der Trockenheit reicht die Nahrung kaum noch aus
Das trockene Wetter könnte zum Tod vieler Jungstörche führen. Die vier bis fünf Wochen alten Vögel seien in ihren Horsten der prallen Sonne ausgesetzt und würden dadurch dehydrieren. "Die Situation sieht schlecht aus: Der Feuchtigkeitsbedarf wird nicht mehr über die Nahrung gedeckt", sagt Henrik Watzke. Der Leiter des Linumer Naturschutzzentrums "Storchenschmiede" beobachtet, dass die Eltern immer wieder Gräben und Teiche anfliegen, um ihrem Nachwuchs Wasser zu bringen. Das erschwert die Aufzucht.

nw-news.de - 6. Juni 2008
Ein Kampf gegen Windmühlen - Landschaftsstation Borgentreich setzt sich für den Erhalt der Artenvielfalt im Kreis Höxter ein
Jeden Tag verschwinden weltweit etwa 50 Tier- und Pflanzenarten - rund 17.500 jedes Jahr. Das Aussterben sollen nicht nur Maßnahmen stoppen, die bis vergangene Woche bei der Artenschutzkonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Bonn besprochen wurden. Auch die Landschaftsstation in Borgentreich hat sich den Erhalt der biologischen Vielfalt in der Region auf die Fahnen geschrieben. Der Kreis Höxter hat in Sachen Flora und Fauna vor allem eine Besonderheit zu bieten: Die Kalkmagerrasen in der Warburger Börde. Besondere und vor allem bedrohte Orchideen- und Schmetterlingsarten haben in diesem Gebiet einen Lebensraum gefunden.

newsclick.de - 6. Juni 2008
"Heerter See ist besserer Dorfteich" - Ornithologen schlagen Alarm: Zahl der Vögel im Europareservat geht dramatisch zurück
Ist der Heerter See noch zu retten? Ornithologen der Region zeichnen ein düsteres Bild vom Zustand des Europareservats. "Es ist eine Sekunde vor zwölf", sagt etwa Ralf Wassmann. Der promovierte Biologe registriert seit 25 Jahren in seinem Avifaunabericht die Zahl der Vögel. "Der Zustand des Sees ist katastrophal", sagt Wassmann, der die Stadt auch 20 Jahre lang als Naturschutzbeauftragter beraten hat. "Die Zahl vieler Rastvögel ist bis zu 90 Prozent zurückgegangen. Einige gibt es gar nicht mehr: die Rohrdommel zum Beispiel." Als Gründe für den Niedergang des Europareservats nennt Wassmann dieselben, die ein Gutachten im Auftrag der Stadt herausgefunden hat: Tausende Karpfen lassen die Nahrungskette reißen.

oe3.orf.at - 10. Juni 2008
In Tirol ist der Bär los
Das Leben des in Bayern erschossenen Braunbären Bruno bietet die Grundlage für eine Fernsehkomödie. Mit von der Partie sind Stars wie Harald Krassnitzer, Fritz Karl, Nadeshda Brennicke, Erwin Steinhauer und gleich fünf Bären. Das Drehbuch wurde von der Geschichte des sogenannten "Problembären" Bruno inspiriert. Der bereits für die Kultserie "Piefke-Saga" verantwortliche Autor Felix Mitterer lieferte das Drehbuch. Anders als in der Realität läuft die Geschichte aber auf ein Happy End für den Bären hinaus. Er wird zwar vermeintlich erschossen, doch das Opfer erweist sich offenbar als Bärenattrappe. Die Hatz auf Bruno wird verknüpft mit einer Liebesgeschichte zwischen einer Tierschützerin und einem Jäger sowie allerlei politischen Verwicklungen zwischen Österreich und Bayern. Auch zwei finnische Bärenjäger mit Hunden und ein bayerischer Indianer spielen dabei eine Rolle.

derwesten.de - 10. Juni 2008
"Problembär Bruno" wird verfilmt
Die tragisch-kuriose Geschichte des Braunbären "Bruno" soll voraussichtlich im kommenden Jahr im Fernsehen zu sehen sein. Regisseur Xaver Schwarzenberger spricht von einem "Traumfilm" - der Stoff sei eine "Politkomödie der Sonderklasse". Unter dem Titel "Der Bär ist los! Die Geschichte von Bruno" drehen im österreichischen Bundesland Tirol derzeit Bayerisches Fernsehen und ORF gemeinsam einen Streifen über das Leben des Braunbären, der es in wenigen Wochen zu Weltberühmtheit gebracht hatte.

umweltjournal.de - 6. Juni 2008
Problembär: Tierquäler am Set zum Bruno-Film?
Die aktuelle Bruno-Verfilmung ist aufgrund der skandalösen Geschichte um den echten Bruno schon umstritten genug. Nun wurde allerdings bekannt, dass mit einem wiederholt auffällig gewordenen Bärenhalter und echten Tieren am Set gearbeitet wird. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. und der Österreichische Tierschutzverein fordern aus diesem Grund einen sofortigen Drehstopp der Filmproduktion. Gegen den "Tiertrainer" Henry Spindler wird nach Angaben der Organisation aktuell in zwei Strafverfahren ermittelt, einschlägige Tierquäler-Dokumente liegen zudem vor. Henry Spindler, der mit 5 Bären in Österreich für den Bruno-Film von der Firma SATEL Film GmbH im Auftrag der ARD und des ORF engagiert wurde, ist bereits wegen seiner Bärenhaltung 2003 vom Amtsgericht Hagen mit einer Geldbuße von 500 Euro belangt worden. Zudem hätten zwei Tierschutzvereine aktuell Strafanzeigen wegen der Bärenhaltung erstattet.

ooe.orf.at - 7. Juni 2008
Keine Weibchen für Braunbär Moritz
Drei Weibchen wurden für Moritz beim Bärengipfel beschlossen und in den nächsten zwei bis drei Jahren sollen insgesamt zehn Braunbären in den nördlichen Kalkalpen in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark ausgewildert werden. Mit dieser Maßnahme sollten die Braunbären in Österreich vor dem neuerlichen Aussterben gerettet werden. Die neuen Bären gibt es allerdings nur, wenn auch die angrenzenden Bundesländer Niederösterreich und die Steiermark zustimmen, und die fühlen sich keineswegs an das Bärengipfel-Ergebnis aus Oberösterreich gebunden.

kleinezeitung.at - 10. Juni 2008
Keine bärigen Zeiten für Brunos Erben
Bärenanwälte und WWF fordern neue Ansiedelungen von Braunbären im Land, die Population steht vor dem endgültigen Aus. Oberösterreich wäre bereit dazu, die Steiermark ziert sich.

freies-wort.de - 7. uni 2008
Thüringer Rhönhutungen
Den Schafen und den Schäfern - schon seit Jahrhunderten die Rhön prägend - ist ein Weg gewidmet: der Schäferweg, fünf Kilometer lang. Auf ihm kann man beim Wandern Interessantes über die Schäferei erfahren. Damit fand ein Projekt innerhalb des Naturschutzgroßprojektes "Thüringer Rhönhutungen" seinen Abschluss, wie Walter Beck, Vorsitzender des federführenden Landschaftspflegeverbandes "Biosphärenreservat Thüringer Rhön" (LPV) erklärte. "Wir brauchen Artenvielfalt - und Schäfer und Schafe tun etwas für die Artenvielfalt auf unseren Kalkmagerrasen."

derwesten.de - 7. Juni 2008
Forderung nach "stierkampffreiem Europa" - Toreros in Brüssel am Pranger
Die einst so mächtige Stierkampf-Lobby steckt in der Klemme. Selbst im Mutterland Spanien will eine übergroße Mehrheit der Bevölkerung mittlerweile nichts mehr von dem brutal-archaischen Mann-Tier-Spektakel wissen. Auch im EU-Parlament nimmt der Druck zu. Der Ruf nach einem "Stierkampffreien Europa" wird immer lauter. In drei EU-Ländern ist Stierkampf noch nicht verboten: Spanien, Portugal und Frankreich.

bild.de - 6. Juni 2008
Über 500 Kilometer von seiner Heimat entfernt. Hungriger Eisbär abgeknallt
Er hatte nur Hunger - und schwamm deshalb von seiner grönländischen Heimat weg übers Meer bis nach Island. Doch die Hunderte Kilometer weite Odyssee des Eisbären endete traurig: Isländische Jäger erschossen den wilden Knut. Wie kann sich ein Eisbär so weit nach Süden verirren? Eisbären leben auf dem grönländischen Eisschild, über 500 Kilometer Luftlinie nördlich von Island. Volker Homes (39), Artenschutz-Experte beim WWF: "Möglich, dass der Bär auf Nahrungssuche war, einen Teil der Strecke auf einer Eisscholle trieb." In Kanada und Norwegen werden Eisbären, die sich verirrt haben, betäubt und nach Grönland zurückgeflogen. In Island gab es kein Betäubungsmittel.



Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

presseportal.de - 6. Juni 2008
NABU: Schwache Leistung der Bundesregierung beim Klimapaket
Nach Ansicht des NABU werden mit dem heute im Bundestag verabschiedeten ersten Klimapaket wichtige Potenziale zur Verminderung von Treibhausgas-Emissionen nicht ausgeschöpft. Weder gilt die Nutzungspflicht für die Wärmeerzeugung durch Erneuerbare Energien im gesamten Gebäudebestand noch wurden ausreichende Vorgaben für den Ausbau der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung beschlossen. "Mit dieser Leistung wird Deutschland nie Europameister im Klimaschutz", urteilte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Nur beim Erneuerbare-Energien-Gesetz gab es wichtige Fortschritte: So sind die Rahmenbedingungen für die Stromerzeugung durch Windenergie an Land und auf See sowie aus Erdwärme deutlich verbessert worden. Nach Auffassung des NABU setzt der Gesetzgeber jedoch bei der Biomasseförderung auf völlig falsche Förderanreize. Völlig unklar bleibt das Schicksal des geplanten zweiten Teils des Klimapakets. Weil sich die Bundesregierung bisher nicht über eine Reform der Kraftfahrzeug-Steuer einigen konnte, droht eine massive Umsetzungslücke bei der notwendigen Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes.

NABU, 12.06.2008
Pressemitteilung von DNR, BUND und NABU zum Umweltgesetzbuch: Unzureichende Standards missachten Schutz von Arten und Lebensräumen
In einer heute der Öffentlichkeit vorgestellten gemeinsamen Stellungnahme der Umweltverbände Deutscher Naturschutzring (DNR), Bundesverband Beruflicher Naturschutz (BBN), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) werden eine Reihe von Mängeln im Entwurf

BirdLife
Indian ocean seabirds get thrown a lifeline
http://www.birdlife.org/news/news/2008/06/iotc_success.html



Weitere Infos

Circus

suedwest-aktiv.de - 6. Juni 2008
Ein Zirkus für alle Sinne
"Kultur pur" heißt das Programm, mit dem der "Circus Probst" derzeit auf dem Metzinger Bongertwasen gastiert. Dahinter verbergen sich Dressurshows ebenso wie atemberaubende Artistikdarbietungen. Die Zuschauer kommen bei dem abwechslungsreichen Programm aus Tierdarbietungen, Artistik und Clownerie aus dem Staunen kaum noch heraus. 90 Tiere warten auf die Besucher: Pferde, bengalische Tiger, Kamele, Dromedare, ein Zebra, ein Emu und furchteinflößende Rinder mit riesigen Hörnern, die fast bis in die ersten Zuschauerreihen hinein ragen. Auch zwei Jungtiger, die noch mit der Flasche großgezogen werden, und ein drei Wochen altes Dromedar, geboren in Albstadt, sind in "Deutschlands größtem reisenden Zoo", wie es heißt, zu sehen. Und dies immer unter dem wachen Auge des Veterinäramtes, wie Pressesprecher Laurens Thoen betont. "Es ist wichtig für uns, dass die artgerechte Haltung von unabhängiger Stelle bestätigt wird", so Thoen.

augsburger-allgemeine.de - 8. Juni 2008
Zirkus-Zeit mit Löwen, Clowns und Pferden
Zirkus-Zeit in Dillingen: Am kommenden Wochenende, 14. und 15. Juni, gastiert der Zirkus Probst auf dem Festplatz Donaupark in Dillingen. Pferde, Kamele, Löwen, eine Giraffe und sogar ein Nashorn und natürlich Clowns können die Zuschauer in seinem Programm bestaunen. Mit 43 Großtransportern reist der Zirkus, der rund 80 Mitarbeiter aus zehn verschiedenen Ländern und einen rollenden Zoo mitführt, von Stadt nach Stadt. Zirkus-Chef Reinhard Probst (51) setzt auf die Qualität einer international bestückten Manegenshow.



Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Josef H. Reichholf
Stabile Ungleichgewichte. Die Ökologie der Zukunft


dradio.de - 10. Juni 2008
Plädoyer für ständige Veränderung
Auch in seinem neusten Werk besticht der Evolutionsbiologe Josef Reichholf mit provokanten und ungewöhnlichen Thesen. Naturveränderungen sollten in gewissem Ausmaß zugelassen werden. Die Natur müsse nicht so bleiben, wie sie ist, um Vielfalt und Schönheit zu sichern. Nur funktionierende Ungleichgewichte erlaubten "nachhaltige Entwicklungen", schreibt Reichholf. Der Münchner Zoologe, Evolutionsbiologe und Ökologe Josef Reichholf ist seit jeher ein streitbarer Geist, der mit seinen Thesen wiederholt Naturfreunde wie Klimaschützer gegen sich aufgebracht hat. Das wird mit seinem neuen Essay "Stabile Ungleichgewichte" nicht anders sein, denn er attackiert darin vehement die These vom anzustrebenden ökologischen Gleichgewicht, das sich einstelle, bewahre man die Natur nur streng genug vor menschlichen Eingriffen.

135 Seiten, Suhrkamp; 1. Auflage Mai 2008
10,00 Euro über Amazon.de


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"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
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L. Stocker Verlag, Graz
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www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


goslarsche.de - 7. Juni 2008
Luchs-Ausstellung im Haus der Natur eröffnet
Schon das allgemeine Medieninteresse zeigte, wie sehr der Luchs Symbolfigur des Harzes ist. Als die Luchsausstellung im Haus der Natur nach wochenlanger Vorbereitung der Öffentlichkeit präsentiert wurde, waren neben vielen Bad Harzburgern auch Rundfunk und Fernsehen zu Gast. Umfangreich ist die Ausstellung in der Tat - auf einem Monitor lassen sich Bilder und kurze Filmszenen aus dem Leben der Luchse abrufen, aus einem Lautsprecher dringt auf Knopfdruck der Paarungsruf der Großkatze, und die kleinen Gäste können in einem computeranimierten Spiel Wissenswertes, kindgerecht aufgearbeitet, über die Tiere lernen.

stadtmagazin.de - 6. Juni 2008
Krokodile und Reptilien in Mönchengladbach
Einzigartige Krokodile und Reptilien sind auf großer Europa-Tournee! Vom 27. Juni bis 06. Juli 2008 präsentiert das "LAND DER REPTILIEN" die wohl außergewöhnlichste mobile Erlebnis-Ausstellung lebender Reptilien und Alligatoren in Mönchengladbach.


Staatliches Naturhistorisches Museum Braunschweig
Mittwoch, 18. Juni 2008
Die Zukunft der Vogel - Bedrohung von Lebensräumen und Artenvielfalt
Prof. Dr. Roland Sossinka, Bielefeld
Über 10.000 Vogelarten sind weltweit bekannt, und vermutlich sind noch nicht alle entdeckt. Vor Ort beobachten wir das Einwandern neuer und das Verschwinden heimischer Arten. Viele stehen schon auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten - und in den meisten Fällen ist der Mensch schuld, direkt oder indirekt. Welches die Ursachen sind und wie dies zu bewerten ist wird diskutiert.
http://www.naturhistorisches-museum.de

Kongress "Wald ist grün - Waldpolitik in Zeiten des Klimawandels"
der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am 05. Juli 2008 in Berlin.
Bei diesem Kongress wollen wir uns zusammen mit Ihnen und der waldpolitisch interessierten Öffentlichkeit über verschiedene Aspekte der Waldpolitik auseinandersetzen. Ein Schwerpunkt wird auf der Bedeutung des Klimawandels für den Wald und der Rolle des Waldes beim Klimaschutz liegen. Darüber hinaus sollen verschiedene Positionen zur nachhaltigen und naturnahen Waldwirtschaft erörtert werden, wobei ein besonderes Augenmerk auf dem Schutz der biologischen Vielfalt liegen soll. Abschließend wollen wir über die daraus zu ziehenden Konsequenzen für die nationale und internationale Waldpolitik diskutieren. Eine namentliche Anmeldung bis zum 30.06.08 mit Angabe des Geburtsdatums ist aus Sicherheitsgründen erforderlich, da die Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages stattfinden wird.
http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/236/236987.wald_ist_gruen_waldpolitik_in_zeiten_des.html

openpr.de - 3. Juni 2008
Fotokurs - Einstieg in die Tierfotografie
Interessierte mit fotografischen Grundkenntnissen können im Naturzoo Rheine die Grundlagen der Tierfotografie erlernen. Ansprechende Tierfotos erfordern umfangreiche Kenntnisse über Fototechnik, Bildkomposition und nicht zuletzt über das Verhalten der Tiere. Der Naturfotograf Claus Brandt vermittelt an 3 Tagen in einem Mix aus Theorie und Praxis die Besonderheiten in der Tierfotografie. Termine: 25.-27.07.2008

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden. Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo (der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der Universität.

19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning exchange session and evening meal and /with an auction will be held at the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the expenses, including a group photo and of course, our evening meal with soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any other amphibian saving /conservation project which is being currently carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and information about your collector’s preferences directly to me. All applications and any other questions you may have please email to:
Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl

Das Institut für Zoologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
organisiert vom 24 - 26 Februar 2009 das
11. Treffen der Gesellschaft für Primatologie
Weitere Informationen finden sie auf unserer Homepage unter www.gfp2009.de



Ausstellungen

BAER-Projekt Tagung
Innovative Entwicklungen für Freizeitanlagen der Bildung und Erholung“
Termin: 16. bis 17. Oktober 2008
Ort: Technische Fachhochschule Berlin, Berlin
Diese Tagung wendet sich an WissenschaftlerInnen aus dem Hochschulbereich, EntwicklerInnen von speziellen Produkten sowie Dienstleistungen und EntscheidungsträgerInnen aus dem Bereich Freizeitanlagen. Innovativen Ideen und Erkenntnisse sollen hier zur Diskussion gestellt werden. Diese Veranstaltung dient zugleich der Präsentation von Entwicklungen, Konzepten und Erkenntnissen aus dem BAER-Projekt.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://tagung.baer-projekt.de


Stellenanzeigen

Allwetterzoo Münster
Der Allwetterzoo Münster sucht zum nächstmöglichen Termin eine
Zooinspektorin bzw. einen Zooinspektor.
Der Allwetterzoo Münster hält auf 23 ha über 3.000 Tiere in rund 300 Arten, die von 44 Tierpflegern versorgt werden. Begehbare Tieranlagen, interaktive Angebote wie Elefantenfütterung oder Pinguinmarsch, Veranstaltungen bei und mit Tieren und ein optimaler Besucherservice haben das Berufsprofil der Tierpfleger/-innen verändert und den Aufgabenbereich des Inspektors / der Inspektorin erweitert.
Die Zooinspektorin bzw. der Zooinspektor ist im Wesentlichen zuständig für:
- die Diensteinteilung der Tierpflegerinnen und Tierpfleger und der Auszubildenden,
- die Organisation der Lehrausbildung in der Tierpflege,
- die Koordination zwischen den Revieren, der Handwerks- und der Gartenabteilung sowie
- die Ordnung und Sauberkeit in den Besucherbereichen.
Wir erwarten von der neuen Zooinspektorin bzw. dem neuen Zooinspektor vor allem:
- Erfahrung in der Tierpflege,
- Organisationstalent,
- soziale Kompetenz,
- technische und gärtnerische Grundkenntnisse,
- sicheres Auftreten in der Öffentlichkeit sowie
- Teamfähigkeit.
Die Vergütung erfolgt nach Haustarif. Bewerbungen sind an die Personalabteilung im Allwetterzoo Münster, Sentruper Str. 315, 48161 Münster zu richten.
Tel.: 0251/8904-0, Fax: 0251/8904-130, e-Mail: info@allwetterzoo.de

directeur m/v
Provinciaal Museum Natura Docet
Museumkarakteristiek:
*
Oudste Regionaal Natuurhistorisch Museum van ons land.
* Provinciaal museum sinds 1993
* Opgericht door Meester Bernink in 1911.
* Collectieomvang: circa 100.000 items
* Bezoekersaantal: > 20.000 Breed publiek , educatief accent op jongeren en schooljeugd.
* Jaarlijkse omzet: circa ¤ 400.000
* Personeelformatie: 4 Fte’s (incl. Dir.) 2 fte’s academisch niveau 1 fte financieel/administratief.
* ca. 20 vrijwilligers.
* Openingstijden: 7 dagen per week gedurende de daguren
* Organisatievorm: zelfstandige stichting, structureel gesubsidieerd door de provincie Overijssel (90%) en de Gemeente Dinkelland ( 10%).
Algemene functieomschrijving:

Bestuur:
De directeur van het authentieke Museum Natura Docet geeft leiding aan een klein team van medewerkers (w.o. 2 academici) en een (groeiende) groep vrijwilligers. De geringe personele omvang maakt het noodzakelijk, dat men als een hecht team functioneert. De directeur vervult hierin een duidelijk motiverende en bindende rol.
De stichting wordt bestuurd door een Algemeen Bestuur van op dit moment 7 leden. innen het Algemeen Bestuur is een dagelijks bestuur gevormd, bestaande uit voorzitter, secretaris en penningmeester. De directeur is de belangrijkste adviseur van het bestuur en neemt actief deel aan de bestuursvergaderingen en bereidt deze ook voor. Hij/zij is verantwoordelijk voor de uitvoering van de bestuursbesluiten. De directeur initieert en neemt deel aan het periodieke overleg met de Provincie en de Gemeente.
De directeur ontwikkelt het (meerjaren)beleid, stelt de jaardoelstellingen vast d.m.v. een jaarplan dat, aangevuld met een financiële begroting, ter goedkeuring wordt voorgelegd aan het Bestuur. Marketing, PR-beleid en het onderhouden van netwerken behoren tot het takenpakket van de directeur. Jaarlijks voert de voorzitter, samen met een collega-bestuurslid een functioneringsgesprek met de directeur, waarbij ook de positie van het museum aan de orde komt.
Beleid:

De directeur ontwikkelt een strategie en neemt initiatieven, waardoor de doelstellingen van het beleids-/jaarplan worden gerealiseerd. Het realiseren van een jaarlijks bezoekersaantal (streefgetal 25000) en de daarbij behorende inkomsten is een graadmeter. De Provincie hanteert het aantal bezoekers ook als criterium voor haar subsidieverlening.
Samenwerking met plaatselijke en (eu-)regionale museale instellingen is een voortdurend aandachtsgebied. Kennis van de Duitse taal in woord en geschrift is daarvoor een duidelijke voorwaarde.
Management:

De directeur is verantwoordelijk voor het management van het museum en geeft leiding aan de museumstaf. Hij regelt samen met de staf de interne organisatie van het museum. Hij kan daarbij taken delegeren en bevoegdheden overdragen, maar blijft eindverantwoordelijk.
De directeur zorgt voor een klimaat waarin museummedewerkers en vrijwilligers zich geïnspireerd voelen en voert een verantwoord personeelsbeleid. Daarnaast is hij/zij eindverantwoordelijk voor het welzijn en de veiligheid van de bezoekers en het beheer
van de collectie, het museumgebouw, bruiklenen en materiele goederen.
De directeur voert een financieel beleid binnen de vastgestelde begroting van het
museum.
Externe contacten:

De directeur beschikt over een breed maatschappelijk netwerk en bouwt dit verder uit. Hij/zij vertegenwoordigt het museum in diverse verbanden en is in het algemeen het gezicht van het museum. Hij/zij behoort op de hoogte te zijn van lokale en landelijke ontwikkelingen op museaal gebied.
De directeur kan (bestuurlijke) neventaken uitoefenen, die verband houden met het museum of haar doelstellingen. Voor deze taken wordt toestemming gevraagd aan het bestuur.
De directeur voert een actief beleid met betrekking tot het aantrekken van sponsors en externe fondsen.
Werkweek:

Uitgegaan wordt van een 36-urige werkweek (1,0 fte). Afwijking hiervan is mogelijk.
Salarisering:

De aanstelling geschiedt volgens BBRA-regeling schaal 12.
Interesse:
Heeft U interesse, dan kunt u voor 22 juni 2008 een reactie sturen naar Bestuur Natura Docet, t.a.v. de heer Thomas Berling, bij voorkeur per e-mail berling@tierpark-nordhorn.de.
Bewerbungsanschrift in D:
Tierpark Nordhorn
Herrn Thomas Berling
Heseper Weg 14048531 Nordhorn


TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende März ging es ins Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im Schwarzwaldzoo in Waldkirch geplant.

Wochentägliche Sendungen:
Di-Do, 09:50, WDR, 7 Tage Hagenbeck
Di-Fr, 10:05 BR, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt, Kronberg, Wh.)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh.)
Mo-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Loro Parque Teneriffa (Wh.)
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (40 neue Folgen aus Duisburg)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. (40 neue Folgen aus Frankfurt und Kronberg)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Krefeld
Mo-Do, 17:00, BR, Welt der Tiere
Mo-Fr, 17:05 RBB, Wolf, Bär & Co. (Wildpark Lüneburger Heide, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 HR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh.)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Panda, Gorilla & Co. (Zoos in Berlin, Wh.)

Einzelsendungen:
Do, 12.06.2008, 20:05, SF 1, Unglaubliche Reisen, Die Streifengänse vom Himalaya
Do, 12.06.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere (2 Teile)
Do, 12.06.2008, 21:45, ARD, Monitor spezial: Unser Konsum - Euer Hunger: Wer profitiert von der weltweiten Nahrungsmittelkrise? (wird mehrfach in den Dritten wiederholt)
Fr, 13.06.2008, 11:30, NDR, Yellowstone, Bären, Bisons, Wölfe
Fr, 13.06.2008, 13:30, HR, Perlen des Regenwaldes
Fr, 13.06.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Von Pol zu Pol
Fr, 13.06.2008, 15:15, ZDF infokanal, Arche Noah
Fr, 13.06.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 13.06.2008, 21:00, RBB, Die Rettung des blauen Papageis (Spix-Ara)
Fr, 13.06.2008, 21:00, ZDF dokukanal, Zwischen Riffen und Mangroven
Sa, 14.06.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 14.06.2008, 11:00, SF 1, Wüsten im Vormarsch
Sa, 14.06.2008, 11:45, SF 1, Buckelwale - Wanderer der Weltmeere
Sa, 14.06.2008, 13:15, RBB, Die Rettung des blauen Papageis (Spix-Ara)
Sa, 14.06.2008, 14:45, Phoenix, Expedition Schatzinsel, Rund um die Kokosinsel
Sa, 14.06.2008, 15:25, WDR, Expedition an die Ruhr, Wildschwein, Lachs und Höhlenbär
Sa, 14.06.2008, 18:45, ZDF dokukanal, Beuteltiger - Verzweifelt gesucht
Sa, 14.06.2008, 19:00, BR, Natur exclusiv, Geschichten von Tieren in München
So, 15.06.2008, 08:10, SF 2, Die Beute des Jägers
So, 15.06.2008, 10:02, ZDF infokanal, Arche Noah
So, 15.06.2008, 13:15, MDR, In den Tiefen des Amazonas
So, 15.06.2008, 13:45, NDR, Die elefantastischen Vier (Berlin, Wh.)
So, 15.06.2008, 15:30, SWR, Rückkehr der Bären, Die Wiederansiedlung des Pyrenäenbärs
So, 15.06.2008, 16:00, SF 1, Schimpansen - Wie unsere Verwandten wirklich leben
So, 15.06.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Rufe aus der Kalahari - die Sprache der Erdmännchen
So, 15.06.2008, 20:15, WDR, Tiergeschichten - Von Erdmännchen, Elefanten & anderen Exoten
So, 15.06.2008, 23:45, ZDF dokukanal, Mit Leidenschaft und Neugier, Der Forscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt
Mo, 16.06.2008, 08:55, MDR, Sachsenspiegel Reportage, Cinderella - ein Luchs im Wohnzimmer
Mo, 16.06.2008, 13:50, NDR, Expeditionen ins Tierreich, Mecklenburg
Mo, 16.06.2008, 18:30, Phoenix, Big Sur - die wilde Küste Kaliforniens
Mo, 16.06.2008, 23:15, ZDF dokukanal, Beuteltiger - Verzweifelt gesucht
Mo, 16.06.2008, 23:20, NDR, Wölfe! Zurück in Deutschland
Di, 17.06.2008, 22:45, ARD, SOS Erde - Wer rettet die Welt?, Tipp!
Mi, 18.06.2008, 11:15, 3sat, Geheimnisvoller Nebelwald, Beobachtungen in den Anden
Mi, 18.06.2008, 11:30, NDR, Die Dachse von Rügen
Mi, 18.06.2008, 18:30, Phoenix, Die Nordsee
Mi, 18.06.2008, 20:15, NDR, Amerikas Canyons
Do, 19.06.2008, 14:15, HR, Borneos Zwergelefanten
Do, 19.06.2008, 15:00, 3sat, Wombaz
Do, 19.06.2008, 20:05, SF 1, Unglaubliche Reisen, Die Wale von Kalifornien
Do, 19.06.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Das Leben der Säugetiere (2 Teile)
Do, 19.06.2008, 20:15, ORF 2, Der Schneeleopard - Auf der Fährte des Phantoms
Do, 19.06.2008, 20:15, ZDF dokukanal, Mit Leidenschaft und Neugier, Der Forscher Irenäus Eibl-Eibesfeldt
Do, 19.06.2008, 22:15, HR, Der Umzug der Affen (Zoo Frankfurt)
Fr, 20.06.2008, 00:20, RBB, Aralsee - Wasser wird Wüste
Fr, 20.06.2008, 14:15, HR, Planet Erde, Bergwelten
Fr, 20.06.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 20.06.2008, 20:15, Phoenix, Die 30 Weltwunder der Natur
Fr, 20.06.2008, 21:00, Phoenix, Deep Blue
Fr, 20.06.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Leoparden in Sibirien


Sender nicht zu empfangen? Kein Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser und FreeDownloadManager

(PS: Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann entschlüsseln kann)

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Pack den Tiger in den ..., die ..., ja, wohin denn?

Haben Sie sich, liebe Leser, in den Letzten Wochen gefragt: „Hat er denn gar keine Meinung zu den Tigern, der Kolumnist?“
Hat er!
Zum einen fürchte ich eine Überbewertung dessen, was wir Menschen in die Entwicklung von Tierarten hineininterpretieren. Genetik ist mir teilweise zu statisch, zu statistisch, als daß sie wirklich für das herangezogen werden könnte, was Leben ausmacht. Natürlich sind „Inseltiger“ in ihrer Anpassung speziell, keine Frage und wir sollten nachhaltig versuchen, Gruppen von Tieren, die sich von anderen durch besondere Anpassungen unterscheiden, auch als solche zu erhalten.
Bei „Festlandtigern“ wird es schon kniffeliger. Wer verbietet denn einem Tiger, sich quer durch den asiatischen Kontinent zu bewegen? Heute in erster Linie der Mensch! Die natürlichen Barrieren sind oft im wörtlichsten Sinne nur Grenzgebiete, d.h. sie markieren zwar eine Abgrenzung, dennoch lässt sich Republikflucht oder gar Transitverkehr nie verhindern. Seien Sie mal ein junger testosteronüberfluteter Tigerkater, Sie werden staunen, was Sie dann alles anstellen werden, um mit einer schicken Tigerin Sex zu haben!
Darf nun Sumatratigerblut in der Sibirischen Linie fließen? Das „Jus Sanguinis“ verbietet dies! Mir ist es offen gestanden ein klein bißchen egal, solange wir in der Lage sind, einen Tiger zu erhalten, der wiederum für sich in der Lage ist, unter den extremen Lebensbedingungen des Amurgebietes, unter Ausschluß der menschlichen Bedrohungsfaktoren, zu existieren. Denn wenn er das kann, dann kann er von dem evolutionär entworfenen Prototyp nicht allzu weit entfernt sein.
Das Argument, Tiger könnten ohnehin nicht ausgewildert werden, ist ein anthropozentrisches, das mich so kalt läßt, wie die Temperaturen dort werden können, wo der Amurtiger herkommt. Müssten wir uns keine Gedanken um angeknabberte Haustiere oder belagerte, dann zur Flinte greifende Menschen machen, wäre eine Auswilderung geradezu problemlos.
Problematischer ist: Es werden in unseren Zoos immerzu Anlagen für Einzelpaare bestimmter Tierarten gebaut, anstatt gleich umfangreicher und generationsübergreifend zu denken und zu planen. Solange in Zoologischen Gärten wenige Paare bedrohter Arten konkurrieren müssen mit Herden von Lamas, Hausyaks, Rentieren, Dromedaren und anderen Tierarten (die man mittlerweile alle in unserer einheimischen, bäuerlichen Landwirtschaft antreffen kann), die die Planstellen von bedrohten Wildtieren einnehmen, werden wir ein Problem mit der Erhaltungszucht haben, das viel bedrohlicher ist, als ein bißchen „unreines Blut“.

Unsere Volksvertreter allerdings, insbesondere die Herren Kommunalen, die machen es sich zu leicht, wenn sie lauthals „Ich bin dagegen.“ in die vorgehaltenen Mikrophone brüllen und „Kleine Anfragen“ sind ebendies, zu klein, als daß sie für ausreichende Meinungsbildung bei Berufspolitikern sorgen könnten. An den Hebeln sitzen, wie im richtigen Leben, meist die Falschen.

Viel Spaß bei unseren politischen Karrieren wünscht uns
Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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