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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 425 vom 6. Juni 2008

Liebe Tierschützer,

(ganz richtig, diesmal eine spezielle Ansprache, aber das sollte niemanden daran hindern weiterzulesen: sind wir nicht alle Tierschützer?) Ich halte Tierschutz für sehr wichtig und auch unersetzlich (siehe www.ferkelprotest.de). Ob allerdings nach einem Ausspruch des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss die Erfindung des Wortes Tierschutz eine der blamabelsten Angelegenheiten menschlicher Entwicklung ist, darüber ließe sich unter verschiedenen Gesichtspunkten philosophisch streiten. Denn eines solle man nicht vergessen: auch die Natur, das Leben in freier Wildbahn, ist alles andere als tierschutzgerecht. Man denke nicht nur an Beutetiere, die teils über Stunden zu Tode gehetzt werden. Auch die Jungtiere von Beutegreifern verhungern in großer Zahl oder werden von Feinden getötet. Tiere ertrinken, ersticken und verbrennen bei durchaus natürlichen Hochwassern und Flächenbränden oder sterben als Nahrungsvorrat, infiziert von Schlupfwespen oder in den Verdauungssäften sogenannter fleischfressender Pflanzen teils einen wochenlangen, schleichenden Tod. Durchdenkt man sich alle möglichen Szenarien, müßte man das Leben an sich verbieten.
Auch die Katzenbabys von Magdeburg hätten in der Natur keine Chance gehabt. Amurtiger und Sumatratiger würden sich dort niemals begegnen, denn der eine ist im Lebensraum des anderen nicht überlebensfähig. Die Durchmischung der Unterarten war ein Fehler, der nur in Menschenhand geschehen und nur durch Menschenhand korrigiert werden konnte und mußte, denn jeder Mischling bringt die bedrohten Wildformen ihrer - genetischen - Ausrottung einen Schritt näher, zumal ein sich für seriös haltendes Zirkus-Unternehmen unverhohlen zugegeben hat, daß es mit den Magdeburger Tigern gern gezüchtet hätte. Auch das ist Tierschutz, wenn auch auf einer anderen Ebene. Ich schreibe das nicht, liebe Tierschützer, weil ich annähme, daß Sie aufgrund meiner Ausführungen Ihre Anzeige zurückziehen werden, sondern nur, um Ihnen an dieser Stelle schon zu erklären, weshalb Sie einen Prozeß verlieren werden.
Wählen Sie sich doch einen würdigen, einen wirklichen Gegner, die Stadt München zum Beispiel oder gleich das Bundesland Bayern. Dieses versucht nämlich mit einer zweifelhaften "wissenschaftlichen" Studie in München, Methoden im Rahmen des Wasservogelmanagments zuzulassen, die weder weidgerecht sind (der Bayerische Jagdverband hat sich entschieden distanziert) noch mit dem Naturschutz- oder Tierschutzgesetz vereinbar sind. Begründung: das Verschmutzen von Liegewiesen mit Gänsekot.
WIR sind schon etwas merkwürdiges. Dort wohin wir in Urlaub fahren, erwarten wir von den Einheimischen, daß sie Ihre Tiere schützen - Elefanten, große Raubtiere, giftige Schlangen usw. - und Lösungen für ein gegenseitiges Auskommen finden, obwohl solche Tiere jährlich zahlreiche Todesopfer fordern, darunter zu einem hohen Prozentsatz Kinder. In Deutschland hingegen geht das Sicherheitsverständnis so weit, daß selbst die hypothetische Durchfallerkrankung unbeaufsichtigter, probierfreudiger Kinder als Begründung für ein "Culling" von fast ein Fünftel des Mauserbestandes an Gänsen* im Englischen Garten herhalten kann. Dabei liefern diese Gänse den Menschen und gerade den Kindern so authentische Begegnungen mit Wildtieren, wie ein Großstädter sie heutzutage allenfalls noch in seinem Zoo erleben kann.
Diese, die Zoos, stehen dafür ihrerseits oft in der Kritik, von Tierschützern für das Einsperren und Zurschaustellen von Wildtieren. Die wäre durchaus berechtigt - das Einsperren von Tieren zum reinen Zwecke der Unterhaltung halte auch ich für ethisch nicht vertretbar -, allerdings hat ein moderner Zoo weit darüber hinaus eine Reihe weiterer Aufgaben und Funktionen. Wenn er diese dann aber verantwortungsvoll wahrnimmt, dann geht ein Aufschrei durch die Öffentlichkeit für das Töten von Tieren, die in ihrem bis zu 20-jährigen Leben in der Tat keine andere Funktion gehabt hätten, als in den ersten Lebenswochen als putzige Anschauungsobjekte für - man möge mir verzeihen - unmündige Zoobesucher zu dienen. Es ist was faul im Staate D., aber "mächtig gewaltig, Egon**!"

Ihre Silke Sorge

* Echte Wildgänse, wenn auch freilich auf Aussetzungen zurückgehend, denn die Graugans war in Bayern (bzw. in Deutschland) schon mal ausgerottet. ** Für Nicht-Ossis: Egon Olsen aus der dänischen Fernsehserie "Die Olsen-Bande", dessen kriminelle Ideen von seinen Anhängern gern so kommentiert wurden.

Inhaltsverzeichnis
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Jahr des Frosches
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles aus der Amphibienkampagne".



Der Titicaca-Riesenfrosch – das neue Amphibienschutzprojekt der Stiftung Artenschutz!
Foto: Maik DobieyEs sieht ein bisschen so aus, als habe dieser Frosch eine zu große Jacke an. Die Haut des Titicaca-Riesenfrosches wirft viele Falten und vergrößert dadurch seine Oberfläche. Das ist für ihn wichtig, da er wie andere Amphibien auch, über seine Haut Sauerstoff aufnehmen kann. Sauerstoff ist knapp in dem Lebensraum, in dem sich der Titicaca-Riesenfrosch tummelt. Er verbringt sein gesamtes Lebens im Wasser, genauer im Titicacasee. Der Titicaca-Riesenfrosch gilt als die am stärksten gefährdetste Amphibie Boliviens. ... Seit nun mehr drei Generationen hat sich die Populationsgröße des Frosches um 80 Prozent verringert, und wenn Bedrohungen wie Bejagung, Verenden als Beifang in Fischernetzen und Wasserverschmutzung nicht drastisch unterbunden werden, steht es um den Riesen schlecht. Die Stiftung Artenschutz fördert ein Forschungsprojekt zur Untersuchung der diversen Aussterbeursachen, um aus den Ergebnissen Schutzstrategien abzuleiten. Weitere Ziele des Projektes sind, die wichtigsten Laichplätze der Tiere ausfindig zu machen und die Kooperation mit bolivischen Naturschutzbehörden zu stärken.
(Foto kostenlos zur Verfügung gestellt von Maik Dobiey)
Das Jahr 2008 ist das „Jahr des Frosches“ und die Stiftung Artenschutz erweitert ihr Internet-Angebot
Die weltweiten Zooverbände und die IUCN haben das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen. Damit wird das internationale Programm zur Rettung der Amphibien „Amphibian Ark“ unterstützt, denn weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibien vom Aussterben bedroht. Die Ursachen sind Lebensraumverlust, Umweltgifte, übermäßige Nutzung, Klimawandel und ein gefährlicher Hautpilz, der viele Amphibienpopulationen in kurzer Zeit dahinrafft.
Umfangreiche Information auf der Stiftungs-Homepage
Um auf das Rettungsprogramm aufmerksam zu machen, hat die Stiftung Artenschutz auf ihrer Homepage umfangreiche Information bereitgestellt. Unter „Sei kein Frosch – Hilf uns!“ (http://www.stiftung-artenschutz.de/de/set4.html?amphib/Sei-kein-Frosch.html) können Sie nachlesen, wie es um Frosch & Co. steht und was Sie zur Rettung der Amphibien beitragen können.
Amphibien-Aktionen von Zoos und Tierparks
Die Rubrik „Aktuelles aus der Amphibienkampagne“ präsentiert Aktionen und Projekten von Zoos und Tiergärten. Ob Infoveranstaltung, Ausstellung oder Forschungs- und Schutzprojekte: Die Zoos machen sich weltweit für die Amphibien stark.
Kampagnenbroschüre für (Zoo-)Pädagogen
Außerdem erstellt die Stiftung Artenschutz derzeit eine Broschüre für Lehrer und Naturpädagogen. Ergänzt wird die Broschüre durch Arbeitsmaterialien, die vom Verband deutschsprachiger Zoopädagogen e.V. (VZP) bereitgestellt werden. Erste Kopiervorlagen können bereits kostenlos über die Homepage der Stiftung Artenschutz unter dem Punkt „Amphibien / Links & Downloads“ abgerufen werden, um somit den Unterricht Amphibienfreundlich zu gestalten. Über das ganze „Jahr des Frosches“ hinweg werden diese Materialien ergänzt, um den Pädagogen immer neue Ideen zu liefern. Die Broschüre kann in Kürze bei der Stiftung Artenschutz und in zoologischen Einrichtungen bezogen werden.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

umweltruf.de - 1. Juni 2008
Tigertötung: Staatsanwaltschaft hat Anfangsverdacht bejaht und Ermittlungen aufgenommen
Nach der Tötung von drei nicht reinrassigen Tigerbabys im Zoo Magdeburg ist das Schicksal von 31 weiteren nicht reinrassigen Zoo-Tigern ungewiss. Die Tierrechtler vom Bundesverband Menschen für Tierrechte und Animal Public haben Anzeige gegen den Zoo Magdeburg erstattet und fordern jetzt von der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), die 31 Tiger nicht zu töten. Über die Internetplattform www.tierrechte.de können Bürger diese Forderung unterstützen. Kurz nach der Geburt erhielten Anfang Mai drei lebensfähige Tigerwelpen die Todesspritze. Einziger Grund: Ein Gentest hatte herausgestellt, dass ihr Vater, der Tiger Taskan, kein reinrassiger Sibirischer Tiger ist, sondern unter seinen Vorfahren auch ein Sumatra-Tiger war. Der Bundesverband und Animal Public sehen in der Tötung der Tigerbabys einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und haben bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen den Zoodirektor erstattet. Die Staatsanwaltschaft hat den Anfangsverdacht bejaht und jetzt die Ermittlungen aufgenommen. Der Stadtrat hat sich mittlerweile gegen eine Tötung des Tigers Taskan ausgesprochen. Was aus den anderen 31 nicht reinrassigen Tigern in 17 europäischen Zoos wird, ist bislang unklar; im September soll bei der jährlichen EAZA-Tagung darüber beraten werden.

welt.de - 1. Juni 2008
Wetterchaos zu Sommerbeginn
Im Süden und Westen Deutschlands legen Unwetter mit Hagel den Zugverkehr lahm - im Norden Sonne und über 30 Grad. Zuvor war das Tief "Hilal" über den Süden und Westen hinweggefegt und hatte kräftigen Regen mit teilweise tennisballgroßen Hagelkörnern gebracht. Eine traurige Bilanz zog der Krefelder Zoo: Neun Flamingos sowie mehrere Enten und Hühner seien ums Leben gekommen.

net-tribune.de - 2. Juni 2008
Hagel, Blitz und Donner legen Bahnverkehr lahm
Hagel tötet Flamingos im Krefelder Zoo
Schlecht aus gingen die Sommergewitter auch für neun Flamingos im Krefelder Zoo: Eine Hagelwalze, die bereits am frühen Freitagmorgen über die Stadt zog, erschlug nach Angaben des Zoos vier Tiere, fünf weitere mussten wegen schwerer Verletzungen eingeschläfert werden. Verluste gab es auch unter Hühnern und Enten, zudem richteten die Hagelkörner schwere Schäden an den Tropenhäusern an.

svz.de - 2. Juni 2008
Gemeinsamer Einsatz für den Schutz der Tiere
Rund 70 Vertreter von Zoo-Fördervereinen aus ganz Deutschland haben sich am Wochenende zur Jahrestagung der "Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ)" in Schwerin getroffen. Dabei stand der Erfahrungsaustausch an erster Stelle. "Wir können so auf verschiedenen Gebieten wichtige Synergieeffekte erreichen", sagte der Vorsitzende der "Freunde des Schweriner Zoos", Horst Biele, der gemeinsam mit Vereinsgeschäftsführer Reinhard Neukamm das Treffen vorbereitet hatte. Das Präsidentenamt hat nun Dieter Rollepatz aus Neuwied übernommen. Insbesondere der Natur- und Artenschutz liege der GDZ am Herzen, so Stauche. Die Gemeinschaft arbeite dabei auch eng mit dem Verband Deutscher Zoodirektoren zusammen und unterstütze zahlreiche Vorhaben, so zum Beispiel Projekte zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Roloway-Meerkatzen und Weißscheitelmangaben in Westafrika und der Goldkopflanguren in Vietnam.

lifepr.de - 2. Juni 2008
Hauptstadtzoos ins Präsidium der Deutschen Zooförderer gewählt
Der Vorsitzende der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V., Thomas Ziolko (36,) wurde auf der Tagung der Gemeinschaft der Deutschen Zooförderer ins Präsidium gewählt. Damit sind die ehrenamtlich engagierten Berlinerinnen und Berliner der Hauptstadtzoos erstmalig im bundesweit aktiven Vorstand vertreten. Thomas Ziolko: "Gerade der Artenschutz wird eine zentrale Aufgabe der Deutschen Zooförderer sein. Hierbei werden die Erfahrungen und das Engagement der Hauptstadtzoos hilfreich sein." Nach fast 10 Jahren hat der bisherige Präsident Siegfried Stauche (Leipzig) nicht mehr kandidiert. In Anerkennung seines großen Engagements wurde er zum Ehrenpräsidenten gewählt. Zum neuen Präsidenten wurde Dieter Rollepatz (Neuwied) gewählt. Die ca. 1.000 Mitglieder zählende Fördergemeinschaft wird außerdem Gastgeber der Tagung der Europäischen Zooförderer in Berlin im Frühjahr 2009 sein.

mvregio.de - 2. Juni 2008
Schwerin/MVregio Minister Dr. Backhaus - Zoos in M-V bekommen angemessenen Platz in der Förderlandschaft
"In Mecklenburg-Vorpommern können wir uns glücklich schätzen, in einem Bundesland zu leben, das über eine ganz besondere Naturausstattung verfügt. Untrennbar damit verbunden ist eine große Verantwortung innerhalb Europas für den Erhalt der biologischen Vielfalt", sagt der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus am Freitag in Vertretung des Ministerpräsidenten Dr. Harald Ringstorff in Schwerin-Mueß anlässlich der Hauptversammlung der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ). Aus diesem Grund werde Minister Backhaus bis zum Ende des Jahres eine eigene Biodiversitätsstrategie vorstellen. "Diese Strategie wird die besondere Verantwortung für Arten und Lebensräume unseres Landes dokumentieren und zukünftig als Handlungsrahmen für deren Erhalt dienen", macht der Minister in seiner Rede deutlich. "Im Rahmen der Neuausrichtung der EU-kofinanzierten Förderprogramme innerhalb der Förderperiode 2007 bis 2013 haben wir erreicht, dass Investitionen in Zoos und tiergärtnerischen Einrichtungen weiterhin gefördert werden", freut sich Minister Dr. Backhaus. ELER- und EFRE-Mittel stehen jeweils in Höhe von 3 Millionen Euro zur Verfügung und werden mit Landesmitteln in Höhe von jeweils bis zu einer Million kofinanziert. "Mit diesen Möglichkeiten ist die Landesregierung auf einem guten Weg, der Zooförderung einen angemessenen Platz in der Förderlandschaft einzuräumen", so der Minister.

pr-inside.com - 1. Juni 2008
Neun Tiere wechseln vom Zoo Köln an die Küste. Robbe Moh weiht Warnemünder Forschungsbecken ein
Moh hat die Nase vorn. Mit aufgestellten Barthaaren springt die Robbe am Sonntag als erstes von neun Tieren vor Warnemünde in die Ostsee und weiht damit das Forschungsbecken des Marine Science Center ein. Tauchen in einer Tiefe bis zu fünf Metern müsste ein wahres Vergnügen sein für die Tiere, die sich bislang im eineinhalb Meter flachen Zoobecken die Nase stießen, mutmaßt Robbenforscher Guido Dehnhardt. Der Biologieprofessor leitet ein europaweit einzigartiges Forschungsprojekt, das am Wochenende von Köln nach Warnemünde umgesiedelt wurde. Seit etwa zehn Jahren befasst sich Dehnhardt bereits mit der Erforschung der Sinneswahrnehmung und der Unterwasserorientierung der Seehunde. Mit einem Team von Biologen, Verhaltensforschern und Physikern versucht Dehnhardt herauszufinden, wie die wenig seh- und riechstarken Robben unter Wasser Spuren verfolgen können. Das Projekt war bisher an der Universität Bochum angesiedelt, die praktischen Forschungen mit dem "terrestrischen und dem aquatischen Team", wie Dehnhardt es gern nennt, wurden im Kölner Zoo durchgeführt. Im Rahmen einer Lichtenberg-Professur der Volkswagenstiftung in Höhe von 1,5 Millionen Euro konnte Dehnhardt nach Rostock umsiedeln, wo er nun am Universitäts-Institut für Biowissenschaften arbeitet.

ostsee-zeitung.de - 2. Juni 2008
Robben tummeln sich in Warnemünde
Im Ostseewasser bei Rostock-Warnemünde tummeln sich seit gestern neun Seehunde. Sie sind die neuen Bewohner der nach Angaben der Volkswagenstiftung größten europäischen Seehund-Forschungsstation - dem Marine Science Center im Yachthafen Hohe Düne. Die je etwa 100 Kilogramm schweren Tiere im Alter zwischen zwei und 26 Jahren hätten gleich nach ihrer Ankunft neugierig ihr 60 mal 30 Meter großes und fünf Meter tiefes Gehege erkundet, nachdem sie in der Nacht ohne Probleme vom Kölner Zoo an die Ostsee befördert worden waren. Als Forschungsstation dient ein ehemaliges Flussschiff, das in einer Werft in Polen umgebaut wurde. Geplant ist, das Sonnendeck des Schiffes für Besucher zu öffnen. Die VW-Stiftung unterstützt die Station mit einer Professur im Wert von 1,5 Millionen Euro für den Zoologen Guido Dehnhardt. Dehnhardt will bei den Seehunden Sinneswahrnehmung und Unterwasserorientierung in Langzeitstudien untersuchen.

welt.de - 2. Juni 2008
Seehunde sind Vorbilder für Roboter
In Rostock konzentriert man sich auf Robben. Bill, Henry, Filou, Luca, Malte, Moh, Marko, Nick und Sam schwimmen seit gestern in dem 60 mal 30 Meter großen und fünf Meter tiefen Seewassergehege des neuen Marine Science Center. Die Robben sind aus Köln importiert und arbeiten nun im Dienste der Wissenschaft - in einem der größten Forschungszentren für Meeressäugetiere an der Ostsee.



Planung und Bau

mvregio.de - 1. Juni 2008
Erste Fische kommen in Aquarien des Ozeaneums - Eröffnung in sechs Wochen
Rund sechs Wochen vor der Eröffnung des Ozeaneums in Stralsund haben die ersten Fische ihr künftiges Domizil im Schaubecken bezogen. In dem mit einer Reuse und einem Kutterwrack dekorierten Boddenbecken seien 30 Plötzen ausgesetzt worden, sagte die Teamleiterin für die Aquarien, Gitta Spindler. Um die biologischen Filteranlagen nicht zu überlasten, würden die weiteren Tiere Schritt für Schritt in die Becken gesetzt. In den insgesamt 39 Schaubecken mit einem Wasservolumen von rund sechs Millionen Litern sollen sich später bis zu 7000 Tiere tummeln. Der 60 Millionen Euro teure Museumsbau soll am 11. Juli feierlich eröffnet werden.

abendblatt.de - 2. Juni 2008
Ozeaneum Ein Museumsneubau für die Unterwasserwelt von Nord- und Ostsee. Am Donnerstag zieht der Blauwal ein
Mit gipsverschmierten Fingern und fleckiger Arbeitshose betrachtet Peter Gragert den Meeresriesen, den er geschaffen hat. Seit über drei Monaten arbeitet der Diplomdesigner in einer Halle vor den Stadttoren Stralsunds an dem 26 Meter langen Blauwal, der das größte Ausstellungsstück des neuen Ozeaneums sein wird. Die neue Stralsunder Attraktion soll pro Jahr 600 000 Besucher anlocken. Der Entwurf des Stuttgarter Büros Behnisch & Partner hatte sich in einem Architekturwettbewerb unter 400 Ideen durchgesetzt. Das Ozeaneum ist mit einer Ausstellungsfläche von 8700 Quadratmetern Deutschlands derzeit größter Museumsneubau. Neben den zahlreichen Ausstellungen über die Fauna und Flora der Unterwasserwelt mit zahlreichen Präparaten (wie Walskeletten) bieten 39 Aquarien Platz für 7000 Tierarten aus den nördlichen Meeren. Darunter gibt es ein Ebbe-und-Flutbecken, ein Tunnelaquarium und ein Schwarmfischbecken, in dem sich Heringe tummeln werden.

cn-online.de - 3. Juni 2008
Haie faszinieren im riesigen Ozeanbecken
Bürgermeister Albrecht Harten, 15 Kinder der Kita Lummerland und zahlreiche Journalisten aus dem gesamten norddeutschen Bereich, unter ihnen eine Reihe Fernstehteams, konnten bereits gestern Vormittag die Faszination der heimischen Gewässer im neuen Sea Life Cuxhaven erleben. Seit gestern Nachmittag ist das Großaquarium für die Besucher geöffnet. Sea Life Managerin Stephi Hopp bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen haben, Sea Life Cuxhaven in nur drei Monaten fertig zu stellen. Auf 1 000 Quadratmetern erleben Jung und Alt nicht nur die Faszination der heimischen Unterwasserwelt, sondern erhalten auch einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Ökosysteme. Das Cuxhavener Großaquarium ist der einzige mobile Sea Life Standort in Deutschland. Insgesamt gibt es etwa 3 000 Tiere aus über 60 Arten zu sehen.

freies-wort.de - 2. Juni 2008
Eine ganz reizende Ferkelei
Suhl. Wer hätte gedacht, dass Ferkelchen eines ganz simplen drallen Hausschweins so amüsant sein können? Wieselflink sind die kleinen, quieksenden Vierbeiner, knutschen schon mal dem neugierigen Besucher die Füße ab oder hopsen begeistert am Hosenbein hoch. Das zeigte sich schon am Samstag zur Eröffnung dieser neuen Anlage im hinteren Bereich des Tierparks. Der Tierparkchef Michael Koch strahlte am Samstagnachmittag ob des Geschehens im Ferkelhof - so hatte er sich die Resonanz auch vorgestellt - und mit ihm strahlten der OB und der Vorsitzende des Tierpark-Fördervereins, Erwin Landgraf, die zur Einweihung gekommen waren.

monstersandcritics.de - 3. Juni 2008
Von Minnesota bis zum Grand Canyon: Reisen in USA. Bären und Adler aus nächster Nähe: Neue Wildtierzentren in Minnesota
Zwei neue Wildtierzentren im US-Bundesstaat Minnesota sollen Besucher für einheimische Bären und Adler begeistern. Im Ort Ely ist das "North American Bear Center" eröffnet worden. Drei Schwarzbären leben dort in einem 8000 Quadratmeter großen Gehege. In Wabasha dagegen hat das "National Eagle Center" seinen Standort. Es widmet sich unter anderem der Bedeutung des Adlers als Nationalsymbol der USA und in der Kultur der Ureinwohner. Mit rund 1300 Adler-Paaren habe Minnesota - nach Alaska - den zweitgrößten Bestand der Greifvögel in den USA. Etwa 30 Paare leben ständig in der Umgebung des Zentrums und können dort beobachtet werden.



Aktionen

augsburger-allgemeine.de - 2. Juni 2008
Künstler treiben es bunt mit Dickhäutern
Am Samstag war es endlich so weit: Die ersten 35 fertigen Rhinos versammelten sich zum Rhino-Familientreffen auf dem Rathausplatz. Da standen sie, etwas kleiner als sie der ein oder andere vielleicht erwartet hätte, aber kunterbunt und ganz unterschiedlich kreativ gestaltet. Die Idee der Rhino-Parade war entstanden, da der Augsburger Zoo für den Import von zwei Nashörnern aus Afrika 70 000 Euro aufbringen muss. Mit der Rhino-Parade soll finanzielle Unterstützung für diese Aktion gewonnen werden. Paten für die Rhino-Skulpturen können Unternehmen, Vereine, Schulen und Privatleute sein. Jeder Pate erhält dann eine weiße Rhino-Plastik, die er selbst gestalten oder von hiesigen Künstlern gestalten lassen kann. Die Rhinos präsentieren sich in der nächsten Zeit in kleinen Gruppen auf verschiedenen öffentlichen Plätzen, bis sie dann im September zusammen mit den aus Afrika eintreffenden echten Nashörnern in den Zoo einziehen werden.

mittelhessen.de - 2. Juni 2008
Aktionstag "Keine Bange vor der Schlange"
Mit dem Aktionstag "Keine Bange vor der Schlange" hat der Uckersdorfer Vogelpark seinen Gästen am Sonntag die Welt der Kriechtiere und Lurche vorgestellt. Dazu begrüßte Parkleiter Wolfgang Rades viele Besucher, die anschließend mit Schlangen und Echsen auf Tuchfühlung gehen konnten. Rades wies zudem darauf hin, auf tierische Souvenirs aus beispielsweise Schlangenhaut und Krokodilleder aus Urlaubsländern zu verzichten. Es sei nicht ohne Grund verboten, derartige Andenken mitzubringen - auch weil diese Tiere vom Aussterben bedroht seien.

ostsee-zeitung.de - 1. Juni 2008
Nachwuchs im Mittelpunkt - Feste zum Kindertag
Am Internationalen Kindertag hat sich in Mecklenburg-Vorpommern alles um den Nachwuchs gedreht. Bei strahlend schönem Wetter gab es am Sonntag landesweit Kinderfeste. Im Schweriner Feilichtmuseum, im Rostocker IGA-Park, im Ueckermünder Zoo und im Bärenwald Müritz in Stuer standen Jungen und Mädchen im Mittelpunkt.

mvregio.de - 2. Juni 2008
Kinderumwelttag ein voller Erfolg
"Insgesamt 4.000 Besucher nutzten am gestrigen Sonntag die Angebote zum Kinder- und Umwelttag im Güstrower Natur- und Umweltpark (NUP)", zieht der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus erfreut Bilanz der Veranstaltung. Die Palette der Mitmach-Aktionen reichte unter anderem vom Seilklettern zwischen Bäumen über Basteleien aus Stärke-Flips oder kleinen Lehm-Ziegeln bis hin zu verschiedenen Pflanzen- und Tierknobeleien, die von den kleinen Besuchern und den Familien eifrig angenommen worden waren. Begeistert zeigte sich Minister Dr. Backhaus vom NUP-Navigator. Dieses GPS-gestützte Informations- und Leitsystem wird den Besuchern ab Mitte Juni als Leihgerät zur Verfügung stehen, kann aber auch aus dem Internet für PDA/Smartphones herunter geladen werden. Wie von den elektronischen Museumsführern bekannt, gibt der NUP-Navigator Informationen zu den Schönheiten und Attraktionen des Parks, stets verknüpft mit aktueller Positionsdarstellung im weitläufigen Gelände des Tierparks.

sz-online.de - 2. Juni 2008
Zehntausende feiern in Sachsen den Kindertag
Dresden. Bei strahlendem Sonnenschein und Sommerwetter haben am Sonntag zehntausende Mädchen und Jungen in Sachsen mit ihren Eltern und Großeltern den Internationalen Kindertag gefeiert. Landesweit gab es Feste mit bunten Programmen, Bastelstraßen, Musik und Aufführungen. Im Chemnitzer Küchwald und an der Universität ebenso wie in den Zoos von Dresden und Leipzig oder im Freizeitpark Belantis tobten die Jüngsten vom Krabbelkind bis zum Teenager durch Hüpfburgen, naschten Eis, gestalteten Bilder oder klatschten im Takt. Der Dresdner Zoo freute sich über mehr als 7000 Besucher.

wormser-zeitung.de - 3. Juni 2008
König Fußball lässt Zoo-Freunde kalt
Worms. Der Tiergarten als Publikumsmagnet: Am Wochenende feierte der Tierpark sein Sommerfest, das dank des bunten Programms auch im Jahr 2008 jede Menge Besucher anlockte. Das vorweggenommene Fazit von Dieter Wagner, stellvertretender Tiergarten-Leiter, fiel entsprechend positiv aus.

ad-hoc-news.de - 3. Juni 2008
Klassik-Nacht im Zoo mit südamerikanischer Musik
Zum zehnten Mal ist der Rostocker Zoo Kulisse für eine Klassik-Nacht. Zum Jubiläumskonzert am Freitag spielt die Norddeutsche Philharmonie unter Leitung des schwedischen Dirigenten Niklas Willén. Auf dem Programm steht südamerikanische Musik. Der Erlös des Konzertes fließt wiederum in die Kasse für den Neubau eines Menschenaffenhauses. Nach dem Konzert startet eine Mondschein-Expedition durch den Zoo.

mvregio.de - 3. Juni 2008
Volkstheater und Zoo laden ein
Rostock. Auch die 10. Klassik-Nacht am kommenden Freitag steht ganz im Zeichen der Menschenaffen. Mit überwältigender Spendenbereitschaft engagieren sich tausende Bürger. Die Aktion "Schaffen für die Affen" wurde im Jahr 2003 zur Klassik-Nacht "Spanische Klänge" ins Leben gerufen. Seitdem erhöhte sich das Spendenkonto auf mehr als eine halbe Million Euro.

supersonntag-web.de - 1. Juni 2008
Kinderfest im Reideburger Nutztiergarten. Lamababy & Mäusehotel
Wenn am 8. Juni das Berufliche Bildungswerk Halle-Saalkreis zu einem fröhlichen Kinderfest in seinen Nutztiergarten in der Oelsnitzer Straße (Reideburg) einlädt, dann gibt es auch für die Großen jede Menge zu sehen. Unter Tierfreunden ist der Tiergarten längst kein Geheimtipp mehr. Nandu und Goldfasan, Zwergesel und Shetlandpony, Burenziege und Brillenschaf sind hier ebenso zu Hause wie Beo oder Großer Alecandersittich, Weißbüscheläffchen und Köhlerschildkröte.



Nachwuchs

rp-online.de - 3. Juni 2008
Giraffengeburt im Freigelände
RP-Leserin Christel Gluth und ihr neunjähriger Enkel Nils haben etwas Sensationelles beobachten können, als sie am späten Freitagnachmittag auf den Zooterassen saßen: eine Giraffengeburt auf dem Freiglände des Zoos. Gegen 16.30 Uhr setzte die Geburt ein, die vollkommen normal verlief und nach einer dreiviertel Stunde abgeschlossen war. Das Jungtier, ein 1,70 Meter großer Bulle, sei wohlauf, sagte gestern Dr. Jochen Reiter, Kurator im Duisburger Zoo.

bild.de - 2. Juni 2008
Todes-Drama um Baby-Wölfe
Knuddelfell, Kulleraugen und Kann-man-nicht-widerstehen-Blick: die sechs Baby-Wölfe sind die Lieblinge der Wildpark-Besucher. Doch nun bangt der Wildpark Schorfheide (Barnim) um seine Minis: Die Welpen (4 Wochen) leiden an einer geheimnisvollen Infektion! "Ihr Zustand ist lebensbedrohlich", so die Chefin. "Es besteht die Gefahr, dass wir den ganzen Wurf verlieren..." Doch warum hat man die Baby-Wölfe nicht lieber bei der Mutter gelassen? "Wir haben schon 15 erwachsene Tiere auf unseren 20 000 qm. Wir müssen die Kleinen an andere Wildparks verschenken", erklärt die Chefin. "Doch das geht nur, wenn sie sich etwas an den Menschen gewöhnt haben."

main-rheiner.de - 3. Juni 2008
Adebars Kinder sind nun unverwechselbar
Zehn Jungstörche wurden am Montag im AZ-Vogelpark beringt. Dabei hat Richard Mohr alle Hände voll zu tun gehabt. Es war nicht immer einfach, die Ringnummern der Storcheneltern durch das Fernrohr zu erkennen.

wienweb.at - 3. Juni 2008
Eisbären-Taufe. Ein Zwilling heißt "Arktos"
Taufe im Tiergarten Schönbrunn - ab sofort heißt einer der Eisbären-Zwillinge "Arktos". Das hat der Zoo Hannover entschieden, wohin das Brüderpaar 2010 übersiedeln wird. Die Deutschen errichten gerade eine neue Eisbären-Anlage. Der zweite Junge hat noch keinen Namen. Die Tierpfleger selbst werden sich in Kürze für einen Namen entscheiden. Eine Online-Abstimmung, wie es beim Pandajungen Fu Long gemacht wurde, ist nicht geplant.



inar.de - 2. Juni 2008
Wertvolle Bereicherung der Primatensammlung: Drei Braunkopfklammeraffen eingetroffen!
Vor wenigen Tagen traf aus dem Zoo Wuppertal ein Trio - ein Männchen und zwei Weibchen - der seltenen und hochinteressanten Braunkopfklammeraffen im Berliner Zoo ein.

sn-online.de - 2. Juni 2008
Wildtierstation zieht Bilanz
1976 Tiere hat die Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen im vergangenen Jahr aufgenommen und gepflegt. "Soviel hatten wir bisher noch nie", sagte Jan-Uwe Heckel, Vorsitzender des Trägervereins, während der Hauptversammlung im Nienbrügger Gasthaus Gerland. So sei das Team im vergangenen Jahr nicht in der Lage gewesen, alle Tiere aufzunehmen, wie angefragt. "Wir müssen darauf hin arbeiten, unsere Kapazitäten auszubauen", gab Heckel während seines Berichtes zu bedenken. Besonderer Höhepunkt der Stationsarbeit war der Bau eines Naturlehrpfades, der unter anderem über einheimische Hölzer und ein Honigbienenvolk informiert. Der Ausbau der Papageienräume im vergangenen Jahr habe dazu geführt, dass die Tiere behutsam durch Sicht- und Hörkontakt aneinander gewöhnt werden können, ohne dass diese die Möglichkeit haben, sich gegenseitig zu verletzen, so Heckel.

wochenanzeiger-herford.de - 2. Juni 2008
Exotische Reptilien jetzt auch im Herforder Tierpark
Herford. Die exotischen Reptilien stammen aus Nordamerika, Australien, Burma und China. Sie gehören der Klasse der Wirbeltiere an. Einige von Ihnen fanden jetzt ihr neues Zuhause im Tierpark Herford und können ab Donnerstag 5. Juni bestaunt werden. Ein besonderer Dank geht an die Firmen Gemballa Bauelemente, Holz Speckmann und K+F Bauelemente, die dieses Projekt speziell unterstützt haben. Um den Bau der Terrarien haben sich zwei Spezialisten gekümmert. Maik Homann und Daniel Genovese sind Experten in Sachen Reptilien, Riesenschlangen und Terraristik. Sie werden weiterhin, zusammen mit der Tierpark Crew, für das Wohlergehen der Tiere sorgen.

juravendis.de - 2. Juni 2008
Umweltministerium und Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik stellen "CRYO-BREHM" Lebendzellbank vor
Den weltweiten Tierbestand möglichst umfassend zu dokumentieren, war schon immer eine Herausforderung für die Wissenschaft und eine Verpflichtung gegenüber den uns nachfolgenden Generationen. Das saarländische Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) mit Sitz in St. Ingbert und die Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie (EMB) in Lübeck haben nun einen modernen Weg gewählt. Mit neuer Technik und Methoden zur Stammzellisolierung dokumentieren Fraunhofer-Forscher den weltweiten Tierbestand. In Zusammenarbeit mit dem Neunkircher Zoologischen Garten im Saarland, dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg und dem Zoologischen Garten Rostock bauen sie seit Anfang 2005 ein Archiv mit tiefgefrorenen Stammzellen von Wildtieren auf. Am 1. Juni bekommt das inzwischen international beachtete Lebendarchiv tierischer Stammzellen nun auch eine offizielle Bezeichnung: Prof. Dr. Günter R. Fuhr, der Direktor des Fraunhofer- Instituts für Biomedizinische Technik, und Umweltminister Stefan Mörsdorf stellten vor den Vertretern der Landespressekonferenz das "eisige Archiv der Wildtiere", den "CRYO-BREHM - Deutsche Zellbank für Wildtiere - "Alfred Brehm" vor und erläuterten die Zielsetzung der Biobank.

leipzig-seiten.de - 1. Juni 2008
Straßen um den Zoo in Leipzig werden neu gestaltet
Dem Gebiet um den Leipziger Zoo stehen große Veränderungen im Straßenbild bevor. Hier soll das so genannte "Tangenten-Viereck Nord" nach und nach umgesetzt werden. In einem ersten Bauabschnitt soll der Bereich zwischen Leibnizstraße und Löhrstraße umgestaltet werden. Er soll fertig sein, wenn die Tropenhalle Gondwanaland 2010 eröffnet wird.

echo-muenster.de - 3. Juni 2008
Pferdemuseum zeigt Zahnraspel Marke Eigenbau
Das Exponat des Monats Juni 2008 im Pferdemuseum im Allwetterzoo ist eine Raspel für Pferdezähne aus dem Zweiten Weltkrieg. Pferde haben ein Mahlgebiss, dessen Backenzähne perfekt auf das Zerreiben von harten Gräsern ausgelegt sind. Immerhin zermahlt ein Pferd mit ihnen etwa 2,5 t Rauhfutter im Jahr.

websuche.eu - 1. Juni 2008
Geschichtliche Ereignisse des Tages 1. Juni
... 1966 - versuchen Mitarbeiter des Duisburger Zoos vergeblich, einen im Rhein verirrten, fünf Meter langen weißen Beluga-Wal zu fangen. Das Tier kehrt nach zwei Wochen von selbst in die Nordsee zurück ...

suedwest-aktiv.de - 2. Juni 2008
Henry erlitt Herzstillstand
Das fast blinde Lama Henry aus dem Göppinger Tierpark konnte bei einer Operation nicht von seinem Augenleiden erlöst werden. Wegen eines Herzstillstands wäre das Tier beinahe gestorben. Henry konnte zum Glück reanimiert werden. Die Operation wurde daraufhin vertagt. Warum die Pupille des Lamas dieses Mal nicht geweitet werden konnte, nachdem es bei der Voruntersuchung gelungen war, weiß niemand genau.

idowa.de - 3. Juni 2008
Polizeibericht Cham vom 3. Juni 2008. Hochwertige Enteneier entwendet
In der Nacht von Sonntag auf Montag, 2. bis 3. Juni, wurden aus einem Tiergehege in Pinzing, Gemeinde Weiding, 33 Enteneier entwendet. Es handelt sich um Eier der Prachteiderente, der Eisenente, der Plüschkopfeiderente, der Baykalsilberente und der Kragenente. Der Geschädigte beklagt einen Schaden von circa 10.000 Euro, da die Eier seinen Angaben nach sehr selten sind. Wie der Täter in das Gehege gelangte ist nicht bekannt.

salzburg.orf.at - 2. Juni 2008
Besucher füttern Zootiere: Tödliche Folgen
Viele Besucher des Salzburger Tiergartens Hellbrunn halten sich nicht an das Fütterungsverbot - mit schlimmen Folgen. Immer wieder verenden Tiere, weil ihnen Süßigkeiten gegegeben werden. Der Zoo hat deshalb eine Aufklärungskampagne gestartet - er appelliert an die Besucher, das Füttern den Pflegern zu überlassen. Auch bei den Führungen ist das Fütterungsverbot ein großes Thema. Aber nicht nur das Fütterungsverbot wird von vielen Zoobesuchern ignoriert. Auch Absperrungen werden häufig nicht respektiert.

vienna.at - 3. Juni 2008
Ehemalige Gänserndorf-Löwen bekommen neue Spielgefährten
Nach der erfolgreichen Übersiedlung von zehn Löwen aus dem ehemaligen Tierpark Gänserndorf im November 2007 sollen nun weitere zehn Löwen sowie eine Tigerin von VIER PFOTEN ein neues, glücklicheres Zuhause im Südafrikanischem LIONSROCK bekommen. LIONSROCK wurde im Februar 2008 offiziell eröffnet. Das von VIER PFOTEN ins Leben gerufene Projekt bietet verwahrlosten Wildtieren aus Zoohaltung einen artgerechten und geschützten Lebensraum. Neun der Löwen sind noch Babys und waren im heruntergekommen rumänischem Zoo Baila vom Einschläfern bedroht. Die Löwenbabys waren die Folge unqualifizierter Haltung und konnten vom wirtschaftlich angeschlagenem Zoo nicht mehr getragen werden.

dcrs-online.com - 1. Juni 2008
Schwule Zebras endlich verheiratet
Vier Jahre lang musst eine schwules Zebra - Pärchen über einen Zaun hinweg miteinander flirten. Das liebestolle Zebra-Paar, bestehend aus zwei Hengsten, kann jetzt den Sieg ihrer Liebe feiern. Jetzt erhielten sie eine gemeinsame Weide. "Viele Passanten hielten mit ihren Fahrzeugen an und fragten, was es mit den beiden Verliebten auf sich habe", erklärte Wildpark-Besitzer Barry Jacobs aus dem Ort White Rivers. Schließlich beschloss Jacobs der Zebra-Liebe nicht länger im Weg zu stehen und das Zebra von der anderen Straßenseite zu kaufen, in seine eigene Herde zu integrieren. Beide Zebras stürmten sofort ausgelassen gemeinsam in den Busch. Seitdem seien die beiden unzertrennlich.

IOL - 3. Juni 2008
Taiping gorilla dies in Cameroon
One of the Taiping Four gorillas flown from South Africa to Cameroon last year has died, the International Fund for Animal Welfare (Ifaw) announced on Tuesday. The female gorilla, known as Oyin, died of "unknown causes" in Cameroon on Monday afternoon, said Ifaw spokesperson Christina Pretorius. "She had apparently been sickly for about 10 days. At this stage it is unclear what caused her illness and, following an autopsy, blood and tissue samples have been sent to appropriate laboratories to ascertain the cause of death," she said

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen

columbusmagazine.nl - 4. Juni 2008
IJsbeer drijft naar Ijsland
Eisbär zieht nach (E)Island
In Island haben sie einen gehörigen Schreck bekommen, als sie auf einmal einen Eisbären herumlaufen sahen. Das Tier, das normalerweise nicht vorkommt in dem Land, sorgte für große Bestürzung. Letztendlich stellt sich heraus, daß der Eisbär ganz und gar aus Grönland kommt. Er reiste auf treibenden Eisschollen, aber angesichts der Tatsache, daß es in diesem Jahr fast keine gegeben hat, wird vermutet, daß das Tier ein ganzes Stück geschwommen ist. Leider hat die Polizei den Bären, nachdem sie ihm eine Weile gefolgt war, erschießen müssen. Selten oder nicht - der Eisbär wäre viel zu gefährlich gewesen für die Umwohnenden.

dierennieuws.nl - 4. Juni 2008
Historische vrijlating van Ladoga seal in Rusland
Historische Freilassung einer Ladoga-Ringelrobbe in Rußland
Erstmals in der Geschichte soll morgen, am 5. Juni, eine Ladoga-Ringelrobbe freigelassen werden in den Ladogasee in Rußland. Damit ist der erste Teil eines Kooperationsprojektes von Zeehondencrèche Lenie 't Hart mit dem Leningrader Zoo (dem Zoo von Sankt Petersburg) zu einem guten Ende gebracht. Der Zoo hatte die Hilfe der Seehundstation herbeigerufen, weil er zu tun hatte mit gestrandeten jungen Robben, sowohl an der Ostseeküste, als auch am größten Binnensee der Welt, dem Ladogasee. Innerhalb kurzer Zeit wurden zwei junge Ladoga-Ringelrobben, eine Anzahl Ostsee-Ringelrobben und ein paar Kegelrobben in den Zoo gebracht. André van Gemmert ist für die Seehundstation direkt nach der Anfrage um Hilfe seitens des Leningrader Zoos nach Sankt Petersburg abgereist, um erste Hilfe zu gewähren. Wir finden es toll, daß die Mitarbeiter des Zoos die Robben so bemitleiden und helfen wollen, den Tieren eine zweite Chance zu geben. Es sind vorübergehende Auffangräumlichkeiten eingerichtet worden, so daß alle Robben gut versorgt werden können. Die Zusammenarbeit zwischen der Seehundstation und den Zoomitarbeitern verlief trotz der Sprachbarriere ausgezeichnet. Am Donnerstag, den 5. Juni, wird die erste Ladoga-Ringelrobbe, Tatjana, wieder freigelassen an einem Ort, der von diesem Moment an zum Schutzgebiet erklärt wird. Ihre Freilassung ist ein Meilenstein: nie wurde früher in der Geschichte eine Ladoga-Ringelrobbe aufgefangen und wieder frei gelassen. Die Seehundstation ist stolz auf ihren Beitrag dazu. In den folgenden Wochen sollen die erste Kegelrobbe und Ostsee-Ringelrobbe in den Finnischen Meerbusen frei gelassen werden. Die zweite Ladoga-Ringelrobbe wiegt jetzt 11 kg und soll in zwei Wochen auch in dem geschützten Gebiet frei gelassen werden. Von der Presse ist den Robben viel Beachtung geschenkt worden; das ist ganz wichtig, weil dadurch die großen Probleme, womit die Robben zu tun haben, der Öffentlichkeit bekannt werden. Die Seehundstation hat Absprachen getroffen mit dem Leningrader Zoo, um gemeinsam an die Arbeit zu gehen, um ein gutes Auffangzentrum für Meeressäugetiere zu errichten. Dazu hat auch das niederländische Generalkonsulat in Sankt Petersburg Unterstützung zugesagt.
Website: www.zeehondencreche.nl

nieuwsbank.nl - 4. Juni 2008
TIJGERS KNAGEN SCHEEN EN BEEN
Tiger benagen scheen ein Been - Erste Bekanntschaft der Tiger von Burgers' Rimba mit "Wildfleisch" von Koniks
Am Donnerstag, den 5. Juni, machen die drei Sumatra-Tiger von Burgers' Rimba zum erstenmal Bekanntschaft mit einem nahezu kompletten Bein von Konikpferden. Seit 2002 arbeitet der Arnheimer Tierpark Burgers' Zoo zusammen mit der Naturentwicklungsorganisation Free. Diese Stiftung setzt u.a. Koniks ein als natürliche Landschaftsgestalter. Die Koniks leben dort ohne menschliche Intervention in großer Freiheit. Nur sporadisch muß Free eingreifen, um tierisches Leid bei schwachen Tieren zu vermeiden. Die geschlachteten Pferde bilden eine verhaltensbereichernde Herausforderung für verschiedene Raubtiere in Burgers' Zoo.

emmen.nieuws.nl - 3. Juni 2008
Zeeleeuwtje geboren in Emmen
Seelöwengeburt im Tierpark Emmen
Emmen. Im Tierpark Emmen ist am Sonntag ein Seelöwenbaby geboren worden. Das Tierchen hat noch keinen Namen. Das Geschlecht ist auch noch nicht bekannt, aber das Kleine ist auf jeden Fall kerngesund. Es ist das erste Junge in der neuen Kolonie Kalifornischer Seelöwen. Die vorherige Gruppe - Südamerikanische Seelöwen (Mähnenrobben) - ist voriges Jahr geräumt worden, weil die Tiere mit Tier-Tbc infiziert waren.

assen.nu - 3. Juni 2008
Jonge zeeleeuw in Dierenpark Emmen
Junger Seelöwe im Tierpark Emmen
Emmen. In der Außenanlage der Kalifornischen Seelöwen im Tierpark Emmen hat Seelöwin Pebbles ihr erstes Junges zur Welt gebracht. Die Geburt, die letzten Sonntagabend stattfand, kam mehr oder weniger überraschend. Das größte Männchen, Mossy, ist wohl groß für ein Seelöwenmännchen von vier Jahren, aber es hätte in der Wildnis keine Chance gehabt gegenüber den erwachsenen Männchen. Weil keine Konkurrenz da war, hat er in Emmen doch einige Weibchen begattet.

ad.nl - 3. Juni 2008
Gieren terug op verkeerd werelddeel
Geier zurück, aber im falschen Erdteil
Rotterdam. Nach 15 Jahren Abwesenheit sind sie zurück im Tiergarten Blijdorp: Geier. Seit kurzem fliegen dort sechs Sperbergeier, die eine Spannweite von 2,40 m haben, und acht Kappengeier im Asienteil des Tiergartens umher. Letzteres war eigentlich nicht beabsichtigt, denn diese Aasfresser kommen aus Afrika. "Im Afrika-Teil hatten wir noch keine gute Unterbringung für sie, aber im folgenden Jahr kommt neben die Savannen-Anlage eine große Voliere", erklärt eine Sprecherin des Tiergartens. Wichtiger als der "Erdteil", in dem die Geier unterkommen, findet Blijdorp die Aufmerksamkeit, die die Aasfresser richten können auf das Schicksal ihrer asiatischen Verwandten. Segelten vor 25 Jahren noch Millionen Geier über Indien, Nepal und Pakistan, so sind gegenwärtig nur noch drei Prozent am Leben. Die Ursache: die verendeten Kühe, welche die Aasfresser zu sich nehmen, sind voll mit schmerzstillenden Medikamenten und Entzündungshemmern. Die Medikamente, die aufgrund des zunehmenden Wohlstandes immer öfter den Kühen gegeben werden, sind für die Geier giftig. Der Rotterdamer Zoo beherbergte bis 1992 Geier, hatte aber damals keine gute Unterkunft für die Greifvögel.

nos.nl - 3. Juni 2008
Kever zo groot als hamster
Käfer so groß wie ein Hamster
Noch nie so etwas wie dieses gesehen? Ein Käfer so groß wie ein Meerschweinchen oder ein Hamster! In London, der Hauptstadt Großbritanniens, konnte sie nicht glauben, was sie zwischen den Bananen sahen. Manchmal kommen gefährliche Spinnen mit der Frucht aus dem Ausland mit. Aber diesmal war es dieser riesige Käfer. Er lebt normalerweise in Costa Rica, einem Land in Mittelamerika. Es ist ein Elefantenkäfer. Laut Experten ist es eine bedrohte Tierart, die in den Regenwäldern lebt. Wahrscheinlich war das Insekt während der Reise betäubt zwischen den Bananen. Bevor die Früchte ins Ausland gehen, werden sie zuerst mit einer Chemikalie abgespritzt, um Insekten von ihnen fern zu halten. Es ist also etwas Besonderes, daß das Tier nicht nur die Reise, sondern auch das Gift überlebt hat. Die Briten haben ihm inzwischen einen Namen gegeben. Der Käfer heißt Bill und braucht keine lange Reise nach Costa Rica zurück. Er bleibt in Großbritannien, in einem Zoo in Cambridge. Dort suchen Wärter zur Zeit einen kleinen Freund für ihn.

bndestem.nl - 3. Juni 2008
Corsacvossen klaar voor dierentuin
Korsaks bereit für den Zoo
Westdorpe. Ihre Tage in Westdorpe sind gezählt. In anderthalb Wochen verreisen zwei junge Korsaks (oder Steppenfüchse) in den Privatzoo Zizou beim Flugplatz Volkel in der Provinz Noord-Brabant. Der Tiergarten ist froh über die Jungtiere (geboren am 2. April). Insbesondere, sagt Eigentümer Simon de Putter, weil beide männlichen Geschlechts sind. Der Korsak ist außergewöhnlich in den Niederlanden (De Putter: "Lediglich zwei Zoos haben sie"), aber Männchen sind noch seltener. In Zizou gelangen die zwei in ein Zuchtprogramm.

radiobeverwijk.nl - 2. Juni 2008
Animal Farm viert dierentuinstatus met haar bezoekers
Animal Farm feiert Zoo-Status mit ihren Besuchern
Beverwijk. Am Sonntag, den 8. Juni 2008, feiert die Animal Farm zusammen mit ihren Besuchern, daß sie sich seit Ende 2007 offiziell Zoo nennen darf. Nach einem Zeitabschnitt von zwei Jahren, in dem vieles erneuert und instand gesetzt wurde, hat das Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Fischerei im Dezember 2007 den Zoostatus verliehen. Es soll auch eine Anzahl neuer Bewohner zu bewundern sein und zwar zwei Nandus, vier Chinesische Baumstreifenhörnchen, drei Königspythons, zwei Zwergmangusten und zwei Nasenbären. Der Zoo Animal Farm ist täglich geöffnet von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr und Samstag und Sonntag zwischen 12 und 17 Uhr. Der Eintritt in den Zoo Animal Farm ist frei! Um stets über Entwicklungen und Aktivitäten der Animal Farm informiert zu sein, besuchen Sie www.animalfarm.nl.

dierennieuws.nl - 2. Juni 2008
Tumor verwijderd bij 'reuzengiraf' in Safaripark
Tumor entfernt bei Riesengiraffe im Safaripark
Giraffe Waldo, die letzten Freitag an einem Tumor operiert wurde, geht es gut. Die "Riesengiraffe" mit einem Gewicht von 1.156 kg, begibt sich inzwischen wieder unter die Grévy-Zebras und die anderen Rotschild-Giraffen auf der Savanne des Safariparks Beekse Bergen in Hilvarenbeek. Durchschnittlich wiegt eine Rothschild-Giraffe 800 kg, das machte das Risiko beim Operieren des viel schwereren Waldo erheblich größer.

dierennieuws.nl - 2. Juni 2008
Vaders gratis naar Dierenpark Taman Indonesia - Leuke zomer-activiteiten in Taman Indonesia
Freier Eintritt für Vatis im Tierpark Taman Indonesia - Tolle Sommeraktivitäten im Taman Indonesia
Diesen Sommer ist allerhand zu erleben in diesem besonderen Park. So haben am Vatertag, dem 15. Juni, alle Väter, die ihre Kinder mitnehmen, freien Eintritt in den Park! Am 14. Juni können Kinder und Kreative mithelfen, so viel wie möglich Elefanten anzufertigen für die Aktion Mehr Elefanten in Taman Indonesia. Am 5. Juli und am 2. August organisiert Taman Indonesia Saté(Fleischspieß)-Abende. Für mehr Informationen siehe www.taman-indonesia.nl.

parool.nl - 2. Juni 2008
Tanja viert verjaardag
Tanja feiert Geburtstag
Amsterdam. Im Artis Zoo in Amsterdam gab es Sonntag ein Fest. Tanja die Flußpferddame feierte nämlich ihren 48. Geburtstag. Tanja hat ein sehr respektables Alter erreicht. Sie ist sogar das älteste Flußpferd in den Niederlanden. Sie lebt schon seit ihrer Geburt in Artis.

dierennieuws.nl - 31. Mai 2008
Cheque voor bescherming Filipijnse neushoornvogels
Scheck für den Schutz der Tariktik-Hornvögel
Am Samstag, dem 31. Mai empfing Thom Hermans, der 10-jährige Kindertierektor des Vogelparks Avifauna, einen Scheck im Werte von 2.500 Euro vom Naturschutzfond (NNBF) der Niederländischen Vereinigung der Tiergärten (NVD). Der Vogelpark Avifauna wird das empfangene Geld aufwenden für ein Hornvogel-Auffangzentrum auf den Philippinen. Die Zusammenkunft war zugleich der Start für die Wahl der neuen Zoo-Kindertierektoren. Bis 31. August können Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren über die Website www.kinderdierekteuren.nl melden. Sie müssen dann einige Fragen beantworten und wenn sie das gut machen, haben sie die Chance, Kindertierektor eines der NVD-Zoos zu werden. Im September verkünden die Zoos die Namen ihrer neuen Kindertierektoren. Website: www.nvdzoos.nl.

dierennieuws.nl - 1. Juni 2008
Berenbos geopend in de Olmense Zoo (B)
Bärenwald im Zoo Olmen eröffnet
Am Freitag, dem 30. Mai d. J. ist im schönsten Zoo von Belgien, im Zoo Olmen, ein wahrhaftiger Bärenwald eröffnet worden. Der Bärenwald ist nach dem Konzept des Bärenwaldes in Ouwehands Tierpark in Rhenen und soll in Zukunft mehr Bären Unterkunft bieten als den zwei Europäischen Braunbären, die dort in der ersten Zeit zusammen wohnen können. Auch besteht die Absicht, daß die Alaskawölfe des Zoos, die jetzt noch in einem Gehege neben dem Bärenwald leben, in naher Zukunft in den Bärenwald umziehen.

ad.nl - 1. Juni 2008
Exotische eekhoorns in Vathorst
Exotische Eichhörnchen in Vathorst
Amersfoort. In einer Wohnstraße des Amersfoorter Stadtteils Vathorst wurden letzten Samstag zehn exotische Eichhörnchen ausgesetzt. Die Gemeinde hat im voraus von der Aktion abgeraten. Initiator des Aussetzens von fünf Pärchen japanischer Weißbaucheichhörnchen ist der Amersfoorter Unternehmer Wim Pot, bekannt durch den gleichnamigen Umzugskonzern.

Nieuwsbrief Artis Zoo Amsterdam - 3. Juni 2008
Zaterdag 7 juni: Artis open tot zonsondergang
Samstag, 7. Juni: Artis öffnet bis Sonnenuntergang
Kommenden Samstag findet der erste ZOOmmerabend statt mit einem besonderen Programm und einzigartigen Einblicken hinter den Kulissen. Werfen Sie einen Blick in das Futterlager, in dem all die Futtermittel für die Artis-Tiere gelagert werden. Im Vogelhaus kann man helfen bei der Futterzubereitung und es gibt eine Vorführung am Löwenfangkäfig. An den ZOOmmerabenden, jeden Samstag im Juni, Juli und August, ist Artis bis Sonnenuntergang geöffnet. Die komplette Programmübersicht finden Sie auf der speziellen Sommer-Website.

leiden.westonline.nl - 1. Juni 2008
Kinderdierecteur wint 2500 euro
Kindertierektor gewinnt 2.500 Euro
Alphen aan den Rijn. Der Kindertierektor des Vogelparks Avifauna hat 2.500 Euro bekommen vom Naturschutzfond der Niederländischen Zoovereinigung NVD. Der Vogelpark in Alphen aan de Rijn wird das Geld verwenden für ein Auffangzentrum für Hornvögel auf den Philippinen. Der 10 Jahre alte Kindertierektor aus Lisserbroek, Thom Hermans, gewann den Scheck mit einem Wettbewerb, bei dem die Kindertierektoren soviel Fanstimmen wie möglich sammeln sollten für ein Naturschutzprojekt. Hermans erhielt mehr als 18.000 Stimmen für das Projekt auf den Philippinen. Er empfing den Scheck am Samstag vom Direktor der NVD. Auch der Botschafter der Philippinen war anwesend.

demorgen.be - 31. Mai 2008
Noodweer fataal voor flamingo's
Unwetter verhängnisvoll für Flamingos
Schwere Hagelschauer töteten im Zoo der deutschen Stadt Krefeld vier Flamingos und verletzten fünf andere so schwer, daß sie eingeschläfert werden mußten.

ed.nl - 31. Mai 2008
Loungeclub voor drie puberende olifanten
Loungeclub für drei pubertierende Elefanten
Nuenen. Am 11. Juli kommen sie. Aber es muß noch eine Menge geschehen im Dierenrijk bei Nuenen: das fast neun Meter hohe Nachtquartier ist noch nicht fertig, die Bäume auf dem Spielgelände müssen geschützt werden mit Felsblöcken und Elektrozaun und der sechs Meter breite Wassergraben ist noch nicht fertig. "Sie" sind nicht einfach nur Elefanten, sondern richtige "Teenager". "Und die können ganz schön unangenehm sein", erzählt Manager Martin van Hees. "Viele Zoos in Europa züchten Elefanten und haben nun ein neues Problem: wo lassen sie alle die pubertären Bullen im Alter von fünf bis zehn Jahren? Ein Teil von ihnen kommt nun zu uns. Wir lassen uns wirklich auf ein Abenteuer ein, denn das wurde früher nie so versucht." Zunächst sollten am 11.Juli nur zwei Männchen aus dem Noorder Dierenpark ankommen, doch jetzt kommt noch ein pubertärer Bulle aus Blijdorp hinzu. Van Hees zeigt stolz das Gelände, wo die jungen Bullen sich ab 17. Juli, nach ein paar Tagen der Eingewöhnung in ihrer Nachtunterkunft, ausleben können: mit über 1 ha ist es laut Van Hees eine der größten Anlagen ihrer Art. "Eine Investition von einer Million Euro."

destentor.nl - 31. Mai 2008
Dolfinarium trekt minder bezoekers
Delphinarium lockte weniger Besucher an
Harderwijk. Das Delphinarium in Harderwijk ist in der Rangliste der meistbesuchten Attraktionen vom 14. auf den 18. Platz zurückgefallen. Der Harderwijker Meerestierpark lockte im Jahre 2007 rund 720.000 Besucher an und das waren einige Zehntausend weniger als im Jahr zuvor. Ein Grund für das Absinken der Besucherzahl wurde nicht angegeben. Der Tierpark Amersfoort ist in der Rangliste vom 18. auf den 16. Platz geklettert. Seine Eintrittspforten passierten 748.000 Besucher. In sterilen Containern können sie bei einer Infektion mit dem Pilz behandelt werden und es werden Nachkommen gezüchtet.

trouw.nl - 31. Mai 2008
Red een kikker, plak een sticker!
Rette einen Frosch, klebe einen Aufkleber!
Das Jahr 2008 ist weltweit von den Zoos zum Jahr des Frosches ausgerufen worden, weil Hunderte Amphibienarten bedroht werden. Das kommt vor allem durch einen tödlichen Pilz, der sich immer schneller über die Erde verbreitet. Wissenschaftler, Naturorganisationen und Zoos wollen bedrohte Amphibien sichern in einer Art Arche Noah. Um so eine Arche mit finanzieren zu helfen, setzt GaiaPark Kerkrade Zoo während des Zoomonats Juni Frösche ins Scheinwerferlicht. Unter dem Motto "Rette einen Frosch, klebe einen Aufkleber" können Zoobesucher für einen Euro einen Froschwuppy kaufen. Am nächsten Sonntag und am Sonntag, dem 22. Juni, gibt es auch einen speziellen Amphibienstand mit Informationen. Und Samstag , dem 21. Juni gibt es einen Frosch-Cross, einen Staffellauf von den niederländischen Zoos zum Tierpark Amersfoort. Mehr Informationen über die Aktivitäten auf www.gaiapark.nl.

emmen.nieuws.nl - 30. Mai 2008
Dierentuin Emmen populair
Zoo Emmen populär
Emmen. Der Dierenpark Emmen gehört zu den zehn populärsten Tagesattraktionen der Niederlande. Das zeigt die neue Rangliste der Tagesattraktionen des Niederländischen Büros für Touristik. Der Tierpark Emmen steht mit 1,2 Millionen Besuchern auf dem 9. Platz der Top 20.

dierennieuws.nl - 30. Mai 2008
Dagje dierentuin (16): Antwerpen Zoo
Ein Tag im Zoo (16): Zoo Antwerpen
Am 21. Juli 1843 wurde die Königliche Gesellschaft für Tierkunde Antwerpen (KMDA) gegründet. Daraus ist der Zoo Antwerpen hervorgegangen. ... Der Antwerpener Zoo ist einer der ältesten Zoos der Welt und liegt praktisch gleich neben dem Bahnhof Antwerpen Centraal, am Astridplein. ... Im Jahre 2007 wurde der Antwerpener Zoo zum "schönsten und am besten erhaltenen Stadtzoo der Welt aus dem 19. Jahrhundert" gekürt - wegen seiner schönen Parkanlage und historischen Architektur. Der Antwerpener Zoo gehört zu den ältesten Zoos der Welt und hat dadurch eine Anzahl von Gebäuden, die gut erhalten geblieben sind und auch jetzt noch eine Bleibe bieten für manche Tiere. Der authentische Zooeingang datiert aus dem Jahre 1843 und ist im ursprünglichen Zustand. Gegenwärtig besitzt der Zoo mehr als 5.000 Tiere, die fast 1.000 Arten angehören. Der Antwerpener Zoo lockt etwa 1,5 Millionen Besucher pro Jahr an und ist damit die wichtigste Touristenattraktion in Belgien. Im Jahre 1952 wurde durch den Zoo Antwerpen das Naturreservat De Zegge angekauft im Hinblick auf Naturerhalt und 1956 wurde die Domäne Planckendael bei Muizen erworben, wo ein neuer Zoo angelegt wurde ... Der Antwerpener Zoo ist nicht nur für Tierfreunde ein attraktiver Ort zum Verweilen, sondern auch für Liebhaber schön angelegter Gärten. ... Um einige Themengebiete und Tierarten dieses Zoos zu nennen (Änderungen vorbehalten): Hippotopia (ein nachgestalteter Sumpf, u.a. mit Flußpferden und Schabrackentapiren). Hati Mahal (u.a. die Elefantenanlage und die Anlage der Kordofangiraffen). Das Aquarium. Das Reptiliengebäude (erneuert 2006, u.a. mit Komodowaran und Nilkrokodil). Bärenanlage (mit Nasen- und Brillenbären). Katzenanlagen mit Amurleoparden, Löwen, Jaguaren und Sibirischen Tigern. Menschenaffen wie Gorilla, Schimpanse und Orang-Utan. Leider ohne Außenanlage. Andere Affenarten wie Mandrill und Siamang. Einige andere Tierarten: Kubaflamingos, Humboldtpinguine, Seehund, Rentier, Erdmännchen, Greifvögel und das seltene Okapi. Der Zoo ist weltweit Zuchtbuchführer für acht Tierarten: Okapi, Goldkopflöwenäffchen, Kongopfau, Bonobo, Bergpaka, Kuttengeier, Kleiner Mexikanischer Soldatenara und Grünhelmturako. Der Antwerpener Zoo war der erste Zoo der Welt, der in den Besitz von Okapis gelangte (seit 1919). Auch wurden von diesem Zoo aus weltweit Zuchtprogramme für diese Tierarten koordiniert. Ein wichtiger Teil der KMDA ist das wissenschaftliche Forschungszentrum für Naturerhaltung CRC (Center for Research and Conservation). Das Forschungszentrum erhält Fördermittel von den flämischen Behörden. Alles in allem keine geringen Leistungen. Aber der Antwerpener Zoo ist dann auch der Stolz der Belgier und das Vorbild für alle belgischen Zoos. Um mein Lieblingszoo zu werden, muß er noch eine Menge verändern, aber wir haben es schon öfter gesagt, es ist eine persönliche Meinung. Ich finde es schön, Jahr für Jahr wieder hierher zu kommen, aber dann habe ich es auch immer wieder genauso gesehen. Vom Anblick vieler Gehege in diesem Zoo, wie auch das häufige stereotype Verhalten bei vielen Tieren, die hier untergebracht sind, stimmt mich persönlich nicht allzu froh. ... Zoos werden gern unter die Lupe genommen durch GAIA und so auch der Zoo Antwerpen. Anfang November 2003 machte der damalige flämische Minister für Tourismus Renaat Landuyt gemeinsam mit GAIA-Präsident Michel Vandenbosch einen Inspektionsbesuch im Zoo Antwerpen. Der Besuch geschah auf Bitte des Ministers, der anläßlich des Zoorapports von GAIA die Fördermittel an den Antwerpener Zoo neu betrachten wollte. Minister Landuyt sagte, der Zoo von Antwerpen müsse Vorbild sein. Der Zoo erhielt bis Ende 2004 Zeit, um alles in Ordnung zu bringen. Auch der Professor für Säugetierkunde und Mitglied der Tiergärtenkommission Erik Van Der Straeten stellte fest, daß es noch viele Mängel gibt im Antwerpener Zoo. Zu viele Tiere sind eingesperrt in ungeeignete, unangepaßte Käfige. Anno 2008 sind die meisten Käfige noch nicht angepaßt. Der Zoo tut nicht genug mit den Fördermitteln, die er bekommt, war die Schlußfolgerung. Aber die Veränderungen werden nun für manche Tiere kurzfristig kommen. Am 22. Februar 2007 hielt der Antwerpener Zoo eine Pressekonferenz ab über die erforderliche Erweiterung des Parks. Die KMDA (Königliche Gesellschaft für Tierkunde Antwerpen) kaufte 31 angrenzende Häuser auf in der Ommeganckstraat, um sie später abzureißen und die Vergrößerung des Zoos zu ermöglichen. Die Oberfläche des Zoos soll sich um 10% vergrößern (1,5 ha). Die Vergrößerung des Zoos ist zuallererst wichtig für die Tiere selbst, so ein Sprecher des Zoos. Vor allem für Okapis, Warzenschweine, Giraffen, Elefanten, Löwen und Schimpansen sollen sich die Arbeiten günstig auswirken. Ziel ist es, das Gebiet in den kommenden zehn Jahren nach und nach aufgebaut werden soll, u.a. mit einer Afrika-Savanne. Die vielen Arbeiten beginnen inzwischen ein bißchen störend zu werden für die Besucher, aber es muß geschehen. Es wird fleißig gearbeitet, um alle Veränderungen möglichst bald fertig zu kriegen, was eine gute Sache ist. ...
Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl

frontpage.fok.nl - 30. Mai 2008
Adam Curry adopteert giraffe
Adam Curry wird Giraffen-Pate
Adam Curry hat eine junge Giraffe, die nach ihm benannt wurde, "adoptiert". Der kleine Adam wurde vor zwei Wochen im Amsterdamer Artis Zoo geboren. Die Pfleger der Giraffen hören immer Adam Currys Morgenprogramm auf [dem Hörfunksender] Arrow Classic Rock. Sie schickten ihm eine SMS, worin sie ihn darüber informierten, daß sie die kleine Giraffe auch Adam genannt haben. Curry beschloß, gemeinsam mit seinem Sidekick Alexander Stevens in den Zoo zu gehen, um das Tier zu sehen. Dort beschloß er sofort, die Patenschaft über die kleine Giraffe zu übernehmen.

hln.be - 29. Mai 2008
Antwerpse Zoo is baby zebra rijker
Antwerpener Zoo ist um ein Zebra-Fohlen reicher
Die Zebrafamilie des Antwerpener Zoos hat einen Sprößling mehr. Zebrastute Lindy hat ein Fohlen zur Welt gebracht. Die ganze Zebrafamilie des Zoos besteht nun aus vier Mitgliedern. Zebras kommen ursprünglich aus Südostafrika und sind gefährdet.

dierennieuws.nl - 29. Mai 2008
Bijzonder aapje geboren in Dierenpark Wissel
Besonderer Affe im Tierpark Wissel geboren
Das Weißkopfsaki-Pärchen hat am vorigen Wochenende für Familienzuwachs gesorgt, es ist ein gesundes Affenbaby geboren worden. Mutter und Kind geht es ausgezeichnet, die ersten kritischen Tage sind überstanden. Das Besondere an dieser Geburt ist, daß es das erste gesunde Junge ist für das Weißkopfsaki-Pärchen im Tierpark Wissel.

dierennieuws.nl - 29. Mai 2008
Zeldzaamste Java-neushoorn neemt camera op de hoorn (video)
Sehr seltenes Java-Nashorn nimmt Kamera aufs Horn
Der WWF macht besondere Video-Aufnahmen auf Java: das seltenste Nashorn der Welt scheint ziemlich kamerascheu zu sein. Das Filmmaterial kann von http://senduit.com/f94aaf heruntergeladen werden. (Achtung: Das Downloaden kann einige Zeit dauern, weil die Datei groß ist.) Die Aufnahmen wurden im Ujung Kulon Nationaal Park auf Java gemacht. Hier leben 90 Prozent der letzten Java-Nashörner der Erde. Die übrigen Tiere leben in Vietnam. Zu sehen ist, wie Mutter und Kalb herumbummeln und an einigen Zweigen knabbern. Obwohl es eine geräuschlose Infrarotkamera ist, bekommt die Mutter in einem gegebenen Augenblick doch mit, daß sich ein unbekanntes Objekt in ihrer Umgebung befindet. Sicherheitshalber räumt sie die Kamera buchstäblich aus dem Weg. Nach einem kräftigen Anlauf nimmt sie die Kamera aufs Horn. Das Java-Nashorn ist so selten, daß Wissenschaftler kaum noch in der Lage sind, das Verhalten dieses scheuen Tieres zu erforschen. Das Material der Videokamera-Fallen des WWF bildet hier eine wertvolle Ergänzung. Die Videokamera-Fallen auf Java sind seit einem Monat im Gebrauch. Weil der größte Teil des Java-Nashorns in einem relativ kleinen Gebiet lebt, ist das Tier außerordentlich anfällig für Krankheiten und Naturkatastrophen. In Absprache mit dem WWF untersucht die indonesische Regierung zur Zeit, ob es möglich ist, einen Teil der Population aus dem Ujung Kulon Nationaal Park umzusiedeln in ein anderes Schutzgebiet. So erhalten beide Gruppen mehr Platz, um sich fortzupflanzen und die Art wird weniger anfällig. Die Aufnahmen der Kamerafallen werfen Licht auf die Freßgewohnheiten und Verhaltensweisen des Java-Nashorns. Diese Erkenntnisse können helfen bei der Suche nach einem neuen geeigneten Lebensraum für das Tier. Website: www.wnf.nl

Newsletter Blijdorp 29. Mai 2008
Gieren weer terug in Blijdorp
Wieder Geier in Blijdorp
In Blijdorp sind wieder Geier zu sehen. Nach 15 Jahren Abwesenheit. Blijdorp ist, als anerkannter EAZA-Zoo, herangetreten, eine Anzahl Geier aufzunehmen, nachdem im Jahre 2005 in Italien eine große Gruppe geschmuggelter Greifvögel beschlagnahmt worden war. Inzwischen hat der Rotterdamer Tiergarten insgesamt 14 Geier erhalten: sechs Sperbergeier und acht Kappengeier. Die Vögel sind vorübergehend untergebracht in der großen Flugvoliere im Asien-Teil. Im Jahre 2009 ziehen sie in eine neue, geräumige Voliere, die neben der Savannen-Anlage errichtet wird.

Newsletter Blijdorp 29. Mai 2008
Wereld Oceaan Dag
Weltozeantag
Am Wochenende vom 7. und 8. Juni schenkt Blijdorp dem Weltozeantag Beachtung. Im Ozeanium gibt es verschiedene Aktivitäten. Im Hai-Saal wird ein Film gezeigt über Seepferdchen. Im Besucherlabor kann man diese intrigierenden Tiere und manche winzigkleine Tiere lebend bewundern. Im Kelp-Aquarium sieht man eine lenkbare Kamera, die einen besonderen Blick mitten unter den Kelp bietet. Kinder erhalten im Besucherlabor den Weltozeanpaß. Hiermit kann man "Ozeanbürger" werden. Der Paß ist voller Tips, wie man selbst mithelfen kann an einem sauberen und sicheren Milieu für Wassertiere und -pflanzen. Im Ozeanium laufen verschiedene Theaterfreaks herum, verkleidet als Krake, Fisch oder Taucher.

Newsletter Blijdorp 29. Mai 2008
Kikkerkraamvisite eindelijk mogelijk bij de zeldzame blauwe pijlgifkikkertjes
Besuch am Frosch-"Wochenbett" endlich möglich bei den seltenen Azurblauen Pfeilgiftfröschen
Die seltenen Pfeilgiftfrösche, die im Februar zur Welt kamen, sind seit dieser Woche endlich für die Besucher zu sehen.

artis.nl - 29. Mai 2008
Babyboom Kleine-Zoogdierenhuis
Babyboom im Haus für kleinere Säugetiere
Im Haus für kleinere Säugetiere sind ein Faultier, ein Weißkopfsaki, zwei Springtamarine, drei Agutis und eine unbekannte Zahl von Zwergmausmakis geboren worden. Über die Rasenfläche neben dem Haus für kleinere Säugetiere laufen vier Wallabys mit einem Jungen im Beutel.


Skandinavische Meldungen

nordlys.no - 3. Juni 2008
Gaupemor har fått unger
Luchsin hat Junge bekommen
Gestern gebar Luchsmutter Barbara drei Junge im Polarzoo, dem nördlichsten Tierpark der Welt. Und dort schlendert Bärenvater Truls zusammen mit zwei Bärinnen, Balder und Brutus. Diesen Sommer wird es keine kleinen Petze zu sehen geben. Das hängt nicht damit zusammen, daß die Bärinnen Namen tragen, als ob sie männlichen Geschlechts wären. Die Namen sind ein Fehlschuß des Tierarztes. Daß es in diesem Sommer keinen Familienzuwachs im Polar Zoo gibt, liegt wahrscheinlich an einem anderen Fehlschuß.

folket.se - 4. Juni 2004
Anton ska göra flodhästmadamerna sällskap
Anton soll Flußpferddamen Gesellschaft leisten
Ein unerfahrener Jüngling, Zwergflußpferd Anton, der ein Jahr alt ist, darf den zwei Zwergflußpferddamen im Parken Zoo in Eskilstuna Gesellschaft leisten. Anton kam vor einer Woche aus einem Tierpark in Rotterdam in den Parken Zoo.

kvp.se - 1. Juni 2008
Mamma dog på vägen
Elch-Mutter starb unterwegs
Die zwei neugeborenen Elchkälber verloren ihre Mutter nach einem Autounfall vor einer Woche. Jetzt leben sie im Tierpark Kolmården außerhalb von Norrköping und werden mit der Flasche aufgezogen.

svd.se - 2. Juni 2008
Nytillskott på Borås djurpark
Gepardennachwuchs in Tierpark Borås
Zwei Gepardenjunge haben im Tierpark Borås das Licht der Welt erblickt, aber es wird etwas dauern, bis sie sich den Zoobesuchern zeigen. Es war am 20. Mai, als die Gepardenjungen, ein Er und eine Sie geboren wurden, zusammen mit einem dritten, totgeborenen. Die Mutter heißt Luanga und ist im Tiergarten zu Hause, während der Vater sich in Ree Park Ebeltoft Safari in Dänemark findet. Die Tierparks sind die beiden einzigen im Norden, die Geparden halten.

newsdesk.se - 2. Juni 2008
Fest för de hotade grodorna på fredag!
Fest für die bedrohten Frösche am Freitag!
Am Nationaltag, den 6. Juni, richtet Skånes Djurpark die Aufmerksamkeit auf stark bedrohte Amphibienarten der Welt - Frösche, Kröten und Salamander - und lädt ein zu einem großen Froschfest. Außer den festlichen Aktivitäten wird es die Premiere für die Ausstellung "Ein Sprung für Frösche" geben. Ein erweitertes [?] Terrarium öffnet für die Saison mit neuen einheimischen Arten und exotischen Fröschen. Zehn Prozent der Eintrittsgelder dieses Tages spendet der Tierpark an das Erhaltungsprojekt "Jahr des Frosches". Mehr über das Jahr des Frosches: http://www.skanesdjurpark.se/vara_djur/artbevarande.shtml.

vg.no - 3. Juni 2008
Hva skal løvene hete?

Wie sollen die Löwen heißen?
Von Disney inspirierte, königliche oder alltägliche Namen - es gibt eine Menge Alternativen für die vier kleinen Löwen in Kristiansand, welchen die ersten ihrer Art waren, die auf norwegischem Boden geboren wurden.

skandinaviskdyrepark.dk - Mai 2008
Aktuelt i parken
Aktuell im Skandinavisk Dyrepark
2. Juni 2008: Das erste Sikakalb wurde geboren... 16. Mai 2008: Das erste Wapitikalb wurde geboren. Es werden den Sommer über mehrere Kälber geboren werden. 10: Mai 2008: Die ersten zwei kleinen Elchkälber wurden geboren und es kommen ganz sicher mehrere im Laufe des Sommers.

www.zoo.dk - Mai 2008
Sidste nyt
Letzte Neuigkeiten aus dem Zoo Kopenhagen
Als Ergänzung für den im Zoo existierenden Bestand an Rappenantilopen empfängt der Zoo im nächsten Monat eine männliche und zwei weibliche Rappenantilopen. Die Elefanten fühlen sich phantastisch in ihrem neuen Haus. Sie benutzen fleißig das große Außenbassin - zur großen Begeisterung für die Zoogäste und die Besucher in Frederiksberg Have. Das neue Elefantenhaus öffnet für das Publikum am Dienstag, den 10. Juni, 14 Uhr. Die Flamingos sind jetzt rund um die Uhr draußen und sehen aus, als würden sie sich wohlfühlen. Der Zoo hofft, daß sie schnell in Gang kommen und züchten, selbst wenn alle die neuen Vögel erst mit 3-4 Jahren geschlechtsreif sind. Die drei jungen Tigerkater vom letzten Jahr sind gerade in den Tierpark in Borås geschickt worden, wo sie die Sammlung vervollständigen

nettavisen.no - 31. Mai 2008
Se - en løvefødsel i Norge
Sieh mal - eine Löwengeburt in Norwegen
Samstag früh gebar Löwin Sara (9) zwei wohlgestaltete Löwenjunge, gegen 18.30 kam noch ein drittes hinzu, schreibt www.dyreparken.com. Die vier Löwen, die bereits im Park leben, heißen Sara, Aslan, Kila und Aragorn. In Norwegen wurden noch niemals Löwen geboren. Seit einem Jahr haben vier Löwen ein neues Zuhause im Tierpark Kristiansand. Die Löwen, die aus dem Givskud Zoo bei Billund, Dänemark kommen, sind die ersten, die jemals in Norwegen gewesen sind.

dyreparken.com - 31. Mai 2008
Tre løveunger født i Dyreparken i dag
Drei Löwenjunge heute im Tierpark Kristansand geboren
Am Samstag, dem 31. Mai wurden drei wohlgestaltete Löwenjunge im Tierpark geboren. Es ist zum erstenmal in der Geschichte, daß in Norwegen Löwenjunge geboren wurden.

aftenposten.no - 14. Mai 2008
Fem ulvunger født i fangenskap
Fünf Wolfswelpen in Gefangenschaft geboren
Menschen erleben Pfingsten in den nördlichen Teilen des Landes meist mit kräftigen Schneeschauern ganz unten im Flachland. Da gebar die Wölfin Gaida mindestens fünf Wolfswelpen im Polar Zoo in Bardu, Nord-Norwegen. Die Tierpfleger glauben, daß Gaida mehr Welpen geboren haben kann, aber nicht alle überleben die ersten Tage, besonders unter solchen Wetterverhältnissen. "Wir waren am Feiertag da und fanden fünf Welpen", erzählte Tierpflegerin Anita Hansen.

sunnhordland.no - 31. Mai 2008
Norges første løvefødsel i Kristiansand
Norwegens erste Löwengeburt in Kristiansand
Drei wohlgestaltete Löwenjunge kamen am Samstag im Tierpark Kristiansand zur Welt. Zum erstenmal gab es in Norwegen eine Löwengeburt.

na24.no - 14. Mai 2008
Helt vilt i Dyreparken
Ganz wild im Tierpark.
Afrikanische Tiere und Käptn Sabeltann führten zu Besucherrekord. Im Vorjahr gab es einen neuen Besucherrekord im Tierpark Kristiansand. Ganze 670.746 machten einen Ausflug, um Schimpanse Julius und die neuerworbenen Tiere aus Afrika zu sehen.

dn.no - 10. Mai 2008
"Afrika" ga rekord
"Afrika" brachte Rekord
Afrika-Initiativen mit Löwen und anderen afrikanischen Tieren führten im vorigen Jahr zu einem neuen Besucherrekord im Tierpark Kristiansand. Wie Dagens Næringsliv schreibt, waren 670.746 Besucher im Park. Der Tierpark Kristiansand investierte 59 Millionen Kronen in der Vorjahrssaison, wobei der Aufbau der Afrika-Anlage den größten Teil ausmachte. Das führte zu einem Anstieg des Interesses an dem Park und zu annähernd 45.000 Besuchern mehr als im Jahr zuvor. Aber der Tierpark ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren von der Afrika-Initiative aus. In diesem Jahr plant er etwas über 20 Millionen Kronen für ein neues Dschungelland ["wir bauen Europas größtes Spielland" laut Homepage des Tierparks] samt einer neuen Attraktion, genannt båtbasaren [Bootbasare; "die größte Neuheit 2008", "eine ganze Welt voller Karussells, Spiele und mehr", von maritimer Prägung]. Per Arnstein Aamot, geschäftsführender Direktor im Tierpark Kristiansand, glaubt an die Fortsetzung des "Löweneffekts".

nationen.no - 5. Mai 2008
Jerveunger født i dyrepark
Vielfraßjunge im Tierpark geboren
Drei junge Vielfraße wurden im Tierpark in Kristiansand geboren. "Wir glauben, die Jungen wurden Anfang März geboren", erzählte Åsland der nationen.no. Es ist seit mehreren Jahren die erste Vielfraßgeburt im Tierpark. Vielfraßmännchen Rauma ist 13 Jahre alt und er ist im Tierpark, seit er etwas ein Jahr alt war. Da kam er aus dem Tierpark Kolmården in Schweden. Vielfraßweibchen Bitte ist gerade drei Jahre alt. Sie kam aus Duisburg in Deutschland nach Kristiansand im Februar vorigen Jahres. Die ersten Vielfraße kamen vor vierzig Jahren in den Tierpark in Kristiansand. Das erste Vielfraßgehege, das 1968 eröffnet wurde, erhielt große Aufmerksamkeit und wurde laut Tierpark Kristiansand als Europas beste Vielfraßanlage bezeichnet.

folket.se - 30. Mai 2008
Hotade vårtsvin på plats i Parken Zoo
Bedrohtes Visaya-Pustelschwein im Parken Zoo
Eskilstuna. Am Freitag kommt das Pustelschweinpaar Zero und Jossan in den Parken Zoo. Sie werden aus Holland (dem Zoo Rotterdam) mit einem Auto gefahren. Bis nächsten Sommer hofft man auf Nachwuchs. Die Neuen im Parken Zoo sind ein Jahr alt und zwei von höchstens 100 Individuen der auf der Welt akut von der Ausrottung bedrohten Visaya-Pustelschweine, die in der Wildnis auf den Philippinen noch übriggeblieben sind. Parken Zoo hat die Genehmigung der Regierung der Philippinen bekommen und ist nun der fünfte Tierpark in Europa, der teilnimmt an einem Erhaltungsprojekt für diese Pustelschweine.


Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma, 04.06.2008
Riesenblüten in der Wilhelma
Die riesigen bräunlichroten Gebilde unter dem Dach des Gewächshauses sehen aus, als hätte man dort Wäsche aufgehängt. Der erste Eindruck täuscht natürlich – wenn in den Gewächshäusern der Wilhelma etwas von der Decke hängt, dann höchstens botanische Besonderheiten! In diesem Fall sind es die Blüten der Großblütigen Pfeifenblume (Aristolochia grandiflora) aus der Familie der Osterluzeigewächse. Etwa 300 Arten stellen die Botaniker in die Gattung Aristolochia – viele davon sind Kletterpflanzen mit herzförmigen Blättern und außergewöhnlich geformten, gefärbten und unangenehm riechenden Blüten. Pfeifenblumen sind weitverbreitet, kommen fast überall in den gemäßigten und tropischen Zonen vor und werden wegen ihres bizarren Aussehens vielfach kultiviert. Pfeifenblumen gehören zudem zu den alten Arzneipflanzen, deren Anwendung in Deutschland allerdings seit 1981 wegen ihrer Giftigkeit verboten ist. Die hier gezeigte Großblütige Pfeifenblume stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Trotz ihres Aussehens ist sie keine fleischfressende Pflanze: Sie lockt die Fliegen durch intensiven Aasgeruch in die kesselfallenartig konstruierte Blüte, und lässt das Insekt erst nach erfolgter Bestäubung wieder heraus. Wer eine solche Pflanze auch zuhause pflegen möchte, sollte allerdings den Platz- und Lichtbedarf der anrüchigen Schönheit bedenken – und dann seine Lieblingsblume vielleicht doch lieber in der Wilhelma besuchen!

Zoo Köln, 04.06.2008
Baubeschluss für den „Hippodom“ gefasst
Auf seiner Sitzung vom 26.5.2008 hat der Aufsichtsrat der AG Zoologischer Garten Köln die Freigabe für den „Hippodom“ erteilt. Mit diesem einstimmigen Beschluss kann nun die Umsetzung dieses ehrgeizigen Projektes zum Jubiläumsjahr 2010, dann wird der Zoo 150 Jahre alt, erfolgen. Hinter dem „Hippodom“ verbirgt sich die Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft. Es wird eine Außenanlage für Flusspferde, Sitatunga-Antilopen und Stelzvögel geben. Der Hauptteil der neuen Attraktion wird jedoch ein 50 x 60 m großes Haus sein, das vor allem Flusspferde und Nilkrokodile beherbergen wird. Daneben werden aber verschiedene Fisch-, Reptilien-, Vogel- und Kleinsäugerarten das Habitat einer Flusslandschaft vervollständigen. Diese neue Tieranlage wird in der Tradition von Tropenhaus und Elefantenpark das Alleinstellungsmerkmal des Kölner Zoos unterstreichen. Die Besucher werden einen Einblick in die Lebensweise von Nilkrokodilen und Flusspferden erhalten, den sie nicht einmal im Freiland haben können. Beide Arten werden u.a. durch große Unterwasserscheiben in ihrem eigentlichen Element, gewissermaßen wie in einem Aquarium, zu sehen sein – ein Einblick, der in dieser Kombination einmalig ist.

Tierpark Chemnitz, 04.06.2008
Tierparkbewohner orakeln zur EM wieder Fußballergebnisse
Start: 5. Juni, 11.00 Uhr wegen der Veranstaltung “Dreamnight at the Zoo” schließt der Tierpark am 6. Juni bereits 17.30 Uhr Wie bereits zur Weltmeisterschaft 2006 werden Tiere des Chemnitzer Tierparks auch zur diesjährigen Fußball-Europameisterschaft Ergebnisse von Spielen vorhersagen. Dem tierischen Kandidaten werden zwei adäquate Futterstücke, die den beiden jeweiligen Mannschaften zugeordnet sind, angeboten. Das Stück, welches gewählt wird, steht für die Mannschaft, die laut dem Tier-Orakel aus der jeweiligen Begegnung als Sieger hervorgehen wird. Start ist am Donnerstag, dem 05.06.2008, um 11.00 Uhr bei den Stachelschweinen, die den Ausgang des Spieles Deutschland-Polen orakeln sollen.

Zoo Dresden, 04.06.2008
2 tolle Tage mit weltberühmten Katzen im Dresdner Zoo - Grosses KONSUM-Familienfest mit jeder Menge Attraktionen
Am 7. und 8. Juni feiert die KONSUM Dresden eG jeweils ab 10 Uhr ihren 120. Geburtstag mit einem großen Familienfest im Dresdner Zoo. Grosse und kleine Gäste können sich auf ein aufregendes, buntes Bühnenprogramm und jede Menge tierischer Attraktionen freuen. Für die kleinen Besucher versprechen die Profimusiker „Ulf & Zwulf“ mit ihrem „Dackel Düsenfuss“ (Samstag) und die „Mukketier-Bande“ (Sonntag) bei ihren lustigen Mitmach-Shows gute Unterhaltung. Hüpfburg, Kinderschminken, der Zookasper, Ballonmodellieren, Ponyreiten und viele Tierpflegertreffpunkte sorgen außerdem für gute Laune. Am Sonntag, ab 14 Uhr heißt es dann Bühne frei für die weltberühmten Katzen von „Cats“. Geheimnisvoll, frech, romantisch und original geschminkt, dazu eine abwechslungsreiche Choreographie – all das erwartet die Besucher bei der kunstvollen Inszenierung mit einer Mischung aus Tanz, Gesang und Schauspiel. Beim KONSUM-Zoo-Rätsel winken attraktive Preise wie ein Samsung DVD-PLayer, ein WMF Fondue-Set, ein Berndes Wok, Kochbücher und 120 KONSUM-Einkaufsgutscheine im Wert von 5,- Euro.

Zoo Köln, 04.06.2008
Artenschutztag im Kölner Zoo mit Georgs-Pfadfindern am Samstag, dem 7. Juni 2008
Die 9. UN-Naturschutzkonferenz zur Konvention über die Biologische Vielfalt in Bonn hat gerade ihre Tore geschlossen. Die Georgs-Pfadfinder wollen vielen Worten Taten folgen lassen und laden zu einem Artenschutztag in den Kölner Zoo ein am Samstag, den 7. Juni 2008. Kinder und ihre Eltern können an einer bunten Stationen-Rallye durch Zoo und Aquarium teilnehmen und erfahren viel Neues über Tiere, ihre Lebensweise, ihre Bedrohung und was wir zu ihrem Schutz beitragen können. Natürlich stellen sich auch die Pfadfinder mit ihrer Lebensweise vor! Die Veranstaltung dauert von 11 bis 17 Uhr, es gelten die Zooeintrittspreise. Für weitere Fragen steht Ihnen gerne das Büro der Pfadfinderschaft St. Georg zur Verfügung, das Ihnen auch Pressemappen zukommen lässt.

Alternativer Bärenpark Worbis, 04.06.2008
Gold für Goliath - Erstmalig wurde ein Bär mit Goldimplantaten behandelt
Operation geglückt: Heute setzte Tierarzt Rolf Schweda und ein Betreuerteam des Alternativen Bärenparks Worbis dem unter fortgeschrittener Arthrose leidenden Bären „Goliath“ erfolgreich Goldimplantate ein. Im Jahr 1997 fand der inzwischen ca. 15-jährige Europäische Braunbär Goliath Aufnahme in Deutschlands erster Auffangstation für in Not geratene Bären, im Alternativen Bärenpark Worbis. Er wurde zuvor – gemeinsam mit einer Bärin – an einer Bundesstraße im Harz aufgefunden. Beide Tiere waren ausgesetzt worden. Vermutlich von einem Zirkus. Vor einiger Zeit wurde augenscheinlich, dass Goliath an Arthrose leidet. Seine Bewegungen wurden schwerfälliger. Da das Tier auch unter Schmerzen leidet, werden ihm Schmerzmittel verabreicht, die dann für Stunden Besserung zeigen. Doch ist die Gabe von Schmerzmitteln auf Dauer – wie bei Menschen auch – mit Nebenwirkungen verbunden. Viele Bären leiden nach jahrelanger Haltung in Gefangenschaft – vornehmlich auf Beton, Blech- oder Steinböden – an Arthrose. Im Fall von dem ansonsten noch rüstigen, lebensfreudigen Goliath bliebe ohne Eingriff nur die Alternative der Euthanasierung. So musste bereits im Jahr 2002 ein ehemaliger Zirkusbär wegen starker Arthrose im Bärenpark Worbis eingeschläfert werden. Doch inzwischen sind die Erfahrungen und Erfolge auf dem Gebiet der Goldimplantation nicht mehr von der Hand zu weisen. Gold wird zur Therapie arthrotischer bzw. rheumatischer Erkrankungen bei Mensch und Tier eingesetzt. Die Therapie mit Gold bei Menschen ist schon viele tausend Jahre alt. Mitte der 1980-er Jahre behandelte ein Amerikaner erfolgreich Pferde und Hunde mit dieser Methode. Seit 1993 arbeitet Tierarzt Rolf Schweda mit Goldimplantaten und hat inzwischen 5000 Hunde, außerdem Pferde, Katzen und sogar ein Kamel behandelt.Die Effektivität dieser Behandlungsform basiert auf Eigenschaften des Medikaments Gold; der Effekt beruht auf einem chemisch/ molekularen Prozess. Für Schweda wird Goliath der erste Bär sein. Seine Motivation erklärt er so: „Ich arbeite gern mit Tierschutzorganisationen zusammen, wenn sie sinnvollen Tierschutz betreiben. Bären sind zudem hochinteressante Tier und es reizt mich, leidenden Kreaturen zu helfen.“ Doch nicht nur für den engagierten Tierarzt ist Goliath sein erster Bär. Es ist nicht bekannt, dass bisher überhaupt ein Bär in Deutschland mit Gold behandelt wurde. Goliath wird weiterhin Arthrose haben, aber seine Schmerzen werden künftig durch den Einsatz „Medikament Gold“ kaum spürbar sein. Die Kosten für die Operation und die Goldimplantate wurden von einem Bärenfreund übernommen. Doch auch die Aufwendungen für die postoperative Pflege sind kostenintensiv. Der Alternative Bärenpark Worbis ist zuversichtlich, dass Unterstützer aus ganz Deutschland für die zusätzlichen Kosten aufkommen werden. ML

Zoo Krefeld, 04.06.2008
Zoo Krefeld trauert um Christoph Schneidermann – Ehemaliger Raubtierpfleger starb nach knapp fünfjährigem Ruhestand
Wie jetzt erst bekannt wurde, starb der langjährige Raubtierpfleger des Krefelder Zoos, Hans Christoph Schneidermann (69), ganz plötzlich und unerwartet am 19. Mai. Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen und sein Team trauern um den ehemaligen Kollegen. Schneidermann war 37 Jahre lang für die kleinen und großen Raubtierarten im Zoo da und wenn es nötig war, sogar rund um die Uhr. Viele Jahre wohnte der engagierte Tierpfleger mit seiner Frau in einer Wohnung auf dem Zoogelände. Seit August 2003 war er im Ruhestand und besuchte seine Schützlinge immer mal wieder. Sein Beruf war sein Hobby, die Tiere seine Kinder. Viele der in Krefeld geborenen Raubtiere, darunter Geparden, Schneeleoparden und sogar ein Kleiner Panda, dessen Aufzucht besonders schwierig war, wurden von Schneidermann und seiner Frau mit der Flasche aufgezogen, weil die Muttertiere sie nicht angenommen hatten. Schneidermann war als gebürtiger Berliner schon als junger Mann nach Krefeld gekommen und begann seine Tierpflegertätigkeit im Zoo der Seidenstadt am 1. Mai 1966, als Dr. Walter Encke noch Zoochef war. Weil er ein besonderes Händchen für die Tiere hatte und einen eigenen „Instinkt“ dafür, wenn ihnen etwas fehlte, war Christoph Schneidermann bei Mensch und Tier sehr beliebt. Vielen Zoobesuchern war er nicht nur wegen der zahlreichen gelungenen Handaufzuchten bekannt, sondern auch weil er bereitwillig über seine Schützlinge Auskunft gab und seine große Liebe zu ihnen deutlich spürbar war.

Aquazoo Düsseldorf, 02.06.2008
Internationaler Tag der Meere am 8. Juni 2008 im Aquazoo – Löbbecke Museum - Meeresschutz und echte „Hai-lights“
Ein buntes Programm rund um die Ozeane dieser Welt erwartet die Besucher am 8. Juni von 10-18 Uhr im Aquazoo – Löbbecke Museum. Mit Spielaktionen und Infoständen bietet der Aquazoo einen garantiert abwechslungsreichen Tag für die ganze Familie. Organisationen aus dem Bereich Meeresschutz weisen im Rahmen einer weltweiten Initiative am „World Ocean Day - Tag der Meere“ auf die Schönheit, aber auch Gefährdung der Weltmeere hin. Die bekannte Tierfilmerin Natalie Tesche-Ricciardi zeigt um 13.30 Uhr ihren einzigartigen Film „Die Kraken vom Stromboli“ und berichtet von ihren Erlebnissen bei den Dreharbeiten. Die unendlichen Tiefen der Meere scheinen einen unerschöpflichen Reichtum faszinierender Lebewesen zu beherbergen. 69 % der Erdoberfläche sind von den großen Ozeanen bedeckt, doch kaum einer macht sich bewusst, dass diese einzigartigen Ökosysteme in Gefahr sind. Wasserverschmutzung, Überfischung und die globale Erderwärmung führen zum Absterben der Riffe und bedrohen die Fischbestände. In den Aquarien des Aquazoo sind zahlreiche Bewohner der Meere zu bestaunen – im Museumsbereich auch ausgestorbene Vertreter, wie das Fossil des Jahres: der Riesenammonit. Informationsstände machen das Meer erfahrbar: Hier kann man Walgesängen lauschen, echte Haihaut streicheln oder wie ein Taucher „Pressluft schnuppern“! Engagierte Naturschutzorganisationen wie Sharkproject, die Gesellschaft zur Rettung der Delfine oder Yaqu Pacha, das EU Projekt zur Wiederansiedlung des Maifischs und viele mehr stellen ihre Arbeiten zum Schutz der Meere vor. Ein besonderes „Hai-light“ ist die Vorstellung eines Reisepasses, mit dem die Besucherinnen und Besucher – nach erfolgreichem Absolvieren einer Meeresrallye – „Bürger der Weltmeere“ werden können.

Zoo Landau, 02.06.2008
Gemeinsam für das Überleben des Humboldt-Pinguins in Chile ! - Internationaler Artenschutzverein gründet sich im Zoo Landau in der Pfalz
Chile beherbergt eine faszinierende Natur und Artenvielfalt: kalte Regenwälder, unberührte Wüsten, weite Steppen, Tausende Kilometer lange Küsten – Lebensraum unter anderem für Pinguine, Mähnenrobben, Delfine oder Guanakos. Doch sie sind stark bedroht. Aktuell kämpfen Naturschützer und Wissenschaftler in Nordchile gegen den geplanten Bau von drei Kohlekraftwerken in der Region Coquimbo, die ausgerechnet in unmittelbarer Nähe des „Nationalen Schutzgebiets des Humboldt-Pinguins“ entstehen sollen. Nun gründen sieben europäische Zoos und Naturfreunde am 7. Juni 2008 im Landauer Zoo den Verein „Sphenisco - Schutz des Humboldt-Pinguins“. Schon seit mehreren Jahren werden Maßnahmen zum Schutz auch dieser Tiere, zur Förderung von Umweltbildung und wissenschaftlichen Untersuchungen sowie die Erschließung von alternativen Einkommensquellen für Menschen in den Schutzregionen unterstützt. Ziel des Vereins ist es nun, diese Aktivitäten auf neuer organisatorischer Basis zu fördern. Außerdem möchte Sphenisco, der Vereinsname leitet sich vom wissenschaftlichen Namen der Pinguine ab, durch intensivierten Informationsaustausch einen Beitrag zur noch artgerechteren Haltung von Humboldt-Pinguinen in menschlicher Obhut leisten. Die vom Bau der Kraftwerke betroffene Meeresregion in Chile beherbergt 80% der gesamten Freilandpopulation des Humboldt-Pinguins (Sphenisco humboldti). Neben der großen Bedeutung für den Fischfang wurde dieses Meeresgebiet auch deshalb unter besonderen Schutz gestellt, weil es der Lebensraum zahlreicher anderer, auch endemischer und bedrohter Arten wie Garnot-Sturmvogel (Pelecanoides garnoti), Guanotölpel (Sula variegata ), Meeresotter (Lutra felina) oder Großer Tümmler (Tursiops truncatus ) ist. Neben dem Zoo Landau in der Pfalz werden die Zoologischen Gärten in Bremerhaven, Dublin (Irland), Halle, Kolmarden (Schweden), Magdeburg und Osnabrück den Verein: „Sphenisco - Schutz des Humboldt-Pinguins“ gründen. Außer Mitarbeitern der beteiligten zoologischen Gärten, tragen auch ehemalige Volontäre der chilenischen Naturschutzorganisation Fundación Otway, Artenschützer und einige private Pinguinfans das Engagement für den Artenschutz. Das Projekt der europäischen Zoos wird auch vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) als beispielhaft anerkannt und ist eines von 15 sog. in situ-Schutzvorhaben unter Schirmherrschaft des Weltverbandes in Süd- und Mittelamerika. Als Repräsentant und Koordinator in Chile konnte Prof. Alejandro Simeone von der Universität Andrés Bello, in Santiago de Chile gewonnen werden. Weitere Mitstreiter und Förderer sind dem neuen Verein natürlich jederzeit herzlich willkommen! Die Pinguinfreunde und der Zoo Landau laden Interessierte zur Gründung von Sphenisco am 7. Juni 2008, um 11.00 Uhr und zu einer Informationsveranstaltung mit chilenischen Naturschützern und Wissenschaftlern um 15.00 Uhr in die Zooschule Landau ein.

Arche Warder, 02.06.2008
Imker-Tag im Tierpark Arche Warder - Mit Bienenstockbesichtigung und Honig schleudern.
Sonntag 8. Juni 10 bis 17 Uhr alles über Bienen und Honigproduktion Bienen sind außerordentliche Baumeister, sie navigieren nach einer inneren Landkarte, unterscheiden Hunderte von Düften und leisten Großartiges für unseren Planeten: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ soll Albert Einstein einst gesagt haben. Bienen liefern nicht nur Honig. Sie übernehmen vor allem die Bestäubung von Abermillionen von Blüten - an Obstbäumen, in Gemüsegärten, auf Wiesen, Feldern und in Wäldern. Die bunten Landschaften gäbe es ohne die Bienen nicht. Diese und aber auch ganz praktische Infos zur Imkerei können Besucher am Sonntag, den 8. Juni von 10-17 Uhr von Experten des Imkervereins Nortorf und Umgebung im Tierpark Arche Warder erhalten. Zwei Mal an diesem Tag gibt es auch die Möglichkeit, die Bienenstöcke in der Arche Warder zu besuchen. Die dafür notwendige Schutzausrüstung wie Imker-Haube und Blousons wird gestellt. Unter fachkundiger Leitung gehen die Touren um 11.00 und um 13.00 Uhr los. Treffpunkt ist der Eingang zum Ausstellungsraum. Im Ausstellungsraum des Tierschauhauses findet sich ein Informationsstand, an dem der Imkerverein an Hand von Tafeln, Bildern, Schaukästen und weiteren Gerätschaften alles zum Thema Bienen und Honigproduktion erklärt. Außerdem können Besucher die verschiedensten Bienenprodukte wie Honig, Honigkerzen, Honigbonbons, Met, Pollen sowie Pflegeprodukte kaufen. Die Kinder können beim Bienenkerzen-Drehen zusehen und mitmachen. Um 14 Uhr kann man mit ein bisschen Glück eine Stunde lang auch das Schleudern des Honigs live erleben und anschließend den frischen Honig erwerben.

Zoo Berlin, 02.06.2008
Wertvolle Bereicherung der Primatensammlung: Drei Braunkopfklammeraffen eingetroffen!
Vor wenigen Tagen traf aus dem Zoo Wuppertal ein Trio – ein Männchen und zwei Weibchen – der seltenen und hochinteressanten Braunkopfklammeraffen im Berliner Zoo ein. Die Neuankömmlinge haben sich schnell und sehr gut eingelebt. Wie alle Klammeraffen verfügen sie über eine ausgeprägte Mimik, die uns diese Neuweltaffen so sympathisch erscheinen lassen. Klammeraffen leben als Familienverbände in festen Territorien, in denen sie keine fremden Artgenossen dulden. Wagen sich dennoch Fremdlinge hinein, so werden diese durch lautes Bellen vertrieben. Genügt das nicht, so steigern sich die Laute in ein metallisch klingendes Schnarren. Die höchste Form der Drohung sind schließlich Wurfgeschosse aus bis zu zehn Kilo schweren Ästen und Zweigen. Klammeraffen ernähren sich von Früchten, wobei die süßesten die beliebtesten sind. Klammeraffen zählen zu den Akrobaten unter den Primaten. Beim Klettern benutzen sie Hände, Füße und Schwanz gleichzeitig zum Festhalten. Sie vermögen bis 10 Meter weit von Baum zu Baum gleichsam zu „fliegen“.

Tiergarten Schönbrunn, 02.06.2008
Mit österreichischer Hilfe: Bartgeier zurück nach Sardinien
In diesen Tagen wurden in Sardinien drei junge Bartgeier aus österreichischer Zucht in die Wildnis entlassen – einer aus der Zuchtstation Haringsee in Niederösterreich, einer aus dem Alpenzoo, der dritte aus dem Tiergarten Schönbrunn. Die Ankunft dieser ersten drei Vögel soll, nach dem Muster des erfolgreichen Projekts in den Alpen, die Rückkehr der Bartgeier nach Sardinien einleiten. Mittlerweile ist es fünfzig Jahre her, seit sie dort ausgestorben sind. Die Wiederansiedelung wurde von der Foundation for the Conservation of the Bearded Vulture http://www.fcbv.org/ fünf Jahre lang penibel vorbereitet. Die Bevölkerung wurde für das Projekt begeistert, sogar die Schüler wurden in eigens hergestellten Comics mit Grundwissen über den Bartgeier versorgt. Der Felsenhorst, in dem die drei Jungtiere nun sitzen und warten, bis sie flügge geworden sind, liegt in der Provinz Nuoro, in der Nähe von Orgosolo, einem Ort, dessen Bewohner für ihre Eigenwilligkeit und Wehrhaftigkeit berühmt sind. In diesem Fall sind das sehr nützliche Eigenschaften, denn die Menschen von Orgosolo und die lokale Verwaltung stehen zum Glück fest hinter dem Projekt. Tiergarten-Kurator Herwig Pucher, der in Sardinien mit dabei war: „Die größte Gefahr geht von Jagdtouristen aus, die im Herbst in Scharen auf Sardinien einfallen und auf alles schießen, was sich bewegt.“ Eine weitere Gefährdung geht von Giftködern aus, die ausgelegt werden, um die Füchse zu dezimieren. Neben Kurator Herwig Pucher haben die Tierpfleger Regina Riegler und Karl Schiechl den Schönbrunner Jungvogel nach Italien begleitet. Der Spitzname des Wiener Bartgeiers: „Monster“ – weil er deutlich größer und kräftiger ist, als die anderen beiden Vögel. Sardinien eignet sich als Lebensraum für Bartgeier nach wie vor sehr gut. Es gibt weite, offene Landschaften mit markanten Felsen und mehr als vier Millionen Schafe – an Nahrung sollte es also nicht mangeln. Nachsatz: Bartgeier ernähren sich ausschließlich von Aas, vor allem von Knochen.

Tiergarten Nürnberg, 02.06.2008
Auch in der Natur gibt es Einzelkinder
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg lädt die Presse ganz herzlich zur Vorstellung des Nachwuchses bei den Uralkäuzen ein.
Auch in diesem Jahr gab es bei dieser seltensten Eulenart Deutschlands wieder Nachwuchs. Er wird noch in diesem Jahr den Tiergarten in Richtung Nationalpark Bayerischer Wald verlassen, wo sich der Tiergarten seit Jahren an der Wiederansiedlung der ehemals ausgerotteten Art beteiligt. Erste Ergebnisse einer Untersuchung zur Verwandtschaft der Uralkäuze in Europa werden vorgestellt.

Zoo Osnabrück, 02.06.2008
Am Sonntag swingt der Zoo.
Der Park Lane Jazz Club bittet am 8. Juni alle Musikfreunde der Region zum Konzert in den Zoo. Auf der Terrasse der Zoo-Gaststätte (bei schlechtem Wetter im Saal) gibt es Musikkultur pur zum anfassen. Mit den Hot Jazz Daddies aus Osnabrück und der Big Claes Swing-Band aus Münster und Osnabrück spielen zwei in der Region tief verwurzelte Bands, die seit vielen Jahren ihre umfangreiche Fangemeinde immer wieder begeistert – gerade bei open – air Auftritten. Ihre erstklassige handgemachte Musik wird aber nicht nur ausgewiesene Jazzfreunde überzeugen, alle Zoobesucher können es life erleben: hier geht die Post ab. Die Hot Jazz Daddies haben sich besonders im norddeutschen Raum einen guten Namen gemacht und sind inzwischen wohl die beliebteste und erfolgreichste traditionelle Jazzband Osnabrücks. Das Geheimnis liegt im musikalischen Konzept mit drei Bläsern sowie Banjo und Tuba als Rhythmusgruppe, wenn dann Artur Mazurkowski seine Tuba an Eckard Ditting abgibt und selbst zur Geige greift sind „Standing Ovations“ an der Tagesordnung. Die Big Claes Swing Band hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Zuhörern gute Laune zu vermitteln und sie in swingende Stimmung zu versetzen. Dixiland, Blues, Boogie Woogie und natürlich Jazzstandards der 30er und 40er sind im Angebot. Nach dem Jazz-Frühschoppen warten viele spannende tierische Erlebnisse – folgen Sie den Zoo – Guides auf Safari nach Afrika und entdecken mit etwas Glück unseren siebenfachen Löwennachwuchs – einmalig in Deutschland.

Wisentgehege Springe, 02.06.2008
Wald- und Holztage im Wise