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424 vom 29. Mai 2008 |
| Liebe Leser,
manchmal ist es ganz gut, sich ein paar Wochen auszuklinken. Zum einen
wird man darin bestätigt, daß man nicht unersetzbar ist, wenn die
Zoopresseschau unverdrossen weiterhin erscheint (nicht, daß mich das
erstaunt!). Zum anderen gewinnt man etwas Abstand und bemerkt, wie wenig man selbst noch auf
die Zoo-Meldungen verzichten kann. Beim Nachlesen von drei Ausgaben
erhält man zudem einen gewissen Überblick abseits der Tagesmeldungen.
Die Tierrechtler haben sich eine Salamitaktik zurechtgelegt, mit der
alle paar Wochen ein anderer Zoo angegriffen wird - oder überschätzt
das deren strategische Fähigkeit? Auffällig ist, daß dabei (fast) immer
die progressiveren Parks getroffen werden, da diese eben auch zu den
Schwierigkeiten stehen und Probleme lieber offensiv kommunizieren
statt, wie früher häufig üblich, nach außen nur "heile Zoowelt" zu
spielen.
Solange ist es nicht her, daß nach "Aufdeckung eines Skandals" in Zoo A
sich sofort Zoo B aus der anderen Ecke der Republik meldete mit dem
Hinweis "So etwas könnte bei uns nicht vorkommen", während die meisten
anderen vorsichtshalber schwiegen. Jetzt gibt es vermehrt öffentliche
Unterstützung aus anderen Zoos auch auf die Gefahr hin, selbst zum
nächsten Ziel der Zoogegner zu werden. Mit nur einer Stimme zu sprechen
ist dabei gar nicht nötig (und bei der Vielfalt an Zoos und Direktoren
wohl auch nicht möglich - auch eine Form der Biodiversität); ein Chor
kann ohnehin deutlich lauter werden.
Und auch eine andere Form des offenen Umgangs mit nicht immer positiv
besetzten Themen wird erfreulicher Weise immer häufiger: Zoos setzen
sich aktiv für Naturschutz ein, und zwar nicht nur in Form von
Lippenbekenntnissen und durch Aufstellen einer Sammelbox, sondern durch
engagiertes Auftreten in Öffentlichkeit und Politik mit klaren
Forderungen, auch wenn es unbequem sein könnte (für Lokalpolitiker
oder Sponsoren etwa). So sollte es sein, wenn sich Zoos zu
Naturschutz-Zentren wandeln.
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
CEPA / Zoo
Heidelberg / ZGAP /
Dringende
Petition:
Der Tanoe
Swamps Forest, Zufluchtsort für die am stärksten bedrohten Affenarten
West Afrikas, wird abgeholzt!
Das letzte zusammenhängende Waldgebiet im Südosten der Elfenbeinküste,
der Tanoé Swamps Forest, ist der wichtigste Lebensraum zur Erhaltung
der Primaten in Westafrika. Dieser Wald ist eine der letzten
Zufluchtsorte auf der Welt für die drei am meisten bedrohten Affenarten
in Westafrika: den Miss Waldrons Rotcolobus (Piliocolobus badius
waldronae), die Roloway-Meerkatze (Cercopithecus diana roloway)
und die Weißscheitelmangabe (Cercocebus atys lunulatus).
Dieser biologisch sehr wertvolle Wald, der auch zahlreiche endemische
Pflanzenarten beheimatet, ist wenig erforscht und hat keinen
offiziellen Schutzstatus. Seit Februar 2008 hat eine große
Palmölfirma
die komplette Abholzung des Tanoé Swamps Forest begonnen, dessen
ökologische und sozioökonomische Bedeutung außer Frage steht. Durch
Ihre Unterschrift helfen Sie uns diese Zerstörung zu verhindern.
PM des Zoo Heidelberg:
Eines der wertvollsten Waldgebiete Afrikas - der Tanoé-Regenwald an der
östlichen Elfenbeinküste steht kurz vor der Abholzung. Dort agiert auch
das vom Heidelberger Zoo maßgeblich unterstützte Artenschutzprojekt
WAPCA. Ende Februar 2008 begann die Firma PALMCI den dortigen Regenwald
zu
fällen, um ihn in eine Palmölplantage zu verwandeln. Die etwa 6000 ha,
die der Wald von Tanoé umfasst, bieten derzeit noch (!) Lebensraum für
global bedeutende Bestände von mehreren kritisch bedrohten
Primatenarten:
* Vom bereits 2001 ausgerottet geglaubten „Miss Waldrons Rotcolobus“
wurde bei einer wissenschaftlichen Untersuchung im März 2008 ein
frisches Fell gefunden und Rufe lebender Exemplare gehört.
* Die Roloway-Meerkatze kommt nur im Regenwald der östlichen
Elfenbeinküste und dem westlichen Ghana vor. Im betroffenen Tanoé-Wald
konnte in den letzten Jahren der größte Bestand dieser seltenen,
faszinierenden Affen nachgewiesen werden. Wahrscheinlich handelt es
sich um die größte Restpopulation der Welt.
* Ähnliches gilt für die Weißscheitelmangabe und in geringerem Umfang
für den Weißbartstummelaffen.
* Neben diesen bedrohten Tieren gibt es eine Vielzahl
unterschiedlichster
Lebewesen, die dort Heimat finden - ebenso wie zahlreiche Pflanzen, von
denen 19 in Westafrika endemisch und 15 auf der roten Liste der IUCN
enthalten sind.
Wir können unsere Stimme gegen diese Zerstörung erheben. Durch unsere
„Unterschrift“ (das Ausfüllen eines Online-Formulars) auf Website
www.manifeste-fmt.org
können wir anhand öffentlichen Drucks die Abholzung des wertvollen
Tanoé-Waldes verhindern. ZIEL ist es, möglichst schnell 10 000
Unterschriften von tatkräftigen Personen wie Ihnen zu sammeln. Noch
einen Schritt weiterhelfen können Sie, indem Sie die Problematik
möglichst vielen anderen erklären und vor allem den LINK weitergeben!!
Gerne dürfen Sie auch diese Email weiterleiten oder auf Ihrer Website
die Petition verlinken.
Hintergrund:
UNILEVER ist Mitbesitzer von
PALMCI, aber vor dem Hintergrund des anlaufenden Widerstandes versucht
man offensichtlich Beteiligungsverhältnisse zu verschleiern und die
Besitzverhältnisse auf zwei Firmen in Singapore zu verlagern.
Praktisch zeitgleich mit der Biodiversitätskonferenz die Ausrottung
von drei kritisch bedrohten Primatentaxa auf einmal einzuleiten ist
ein unfassbarer Akt von Zynismus - zumal praktisch die ganze
südöstliche Elfenbeinküste abgeholzt ist und aberzehntausende qkm
bereits abgeholztes Land für Palmölplantagen verfügbar wäre. Gerade die
allerletzten rund 90 qkm Wald weit und breit auszuwählen (und durch das
Trockenlegen des Sumpfwaldes auch noch riesige Mengen CO2
freizusetzen) kann man vor dem Hintergrund von Biodiversitätskonferenz
und Klimadiskussion eigentlich nur als Verhöhnung ansehen.
Noch versuchen Inza Kone in der Elfenbeinküste und der Heidelberger
Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann mit UNILEVER usw. ins Gespräch
zukommen, um
ihnen ggf. die Möglichkeit zu geben, die Geschichte als "Gute"
freiwillig zu stoppen. Dafür sind die Unterschriften sehr wichtig.
Wenn jeder
Zooopresseschau-Leser hier signiert (nur 15 Sekunden Zeitaufwand!),
sind die noch fehlenden Unterschriften spielend geschafft!
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
tagesanzeiger.ch - 24. Mai 2008
Der Mensch hilft dem Frosch auf die Sprünge
Frösche, Kröten und all die anderen Amphibien wurden von der
Wissenschaft lange stiefmütterlich behandelt. Weshalb, ist nicht klar.
Möglicherweise, weil die Tiere auf der Skala des Jöh-Effekts relativ
weit unten rangieren. Oder weil die meisten von ihnen im unwegsamen
tropischen Regenwald heimisch sind. Auf jeden Fall ist über Amphibien
im Vergleich zu Säugern und anderen Wirbeltieren nur relativ wenig
bekannt. Doch das soll sich ändern. Weltweit haben sich Zoos, Aquarien,
Universitäten und Umweltschutzkreise zusammengeschlossen. Ziel ist es,
Amphibien in ihrem natürlichen Lebensraum zu schützen. Zudem sollen
besonders gefährdete Arten in Spezialanlagen gehalten werden. Denn die
Zukunft der Amphibien sieht düster aus. Zwar entdecken und beschreiben
Forscher jede Woche ein bis zwei bis anhin unbekannte Frösche,
Salamander oder Kröten: 1986 kannte die Wissenschaft 4015
Amphibienspezies, heute sind es rund 6200 Arten. Doch allein in den
vergangenen knapp dreissig Jahren sind neun Amphibienarten
ausgestorben, und von 113 Arten fehlt jede Spur. Insgesamt ein Drittel
aller Amphibien ist bedroht. Sie sind damit vom gegenwärtigen
Artensterben weit stärker betroffen als etwa die Säuger oder Vögel.
thueringer-allgemeine.de - 25. Mai 2008
Reptilien aus der Urzeit
Weltweit gibt es sieben Meeresschildkrötenarten. Ihre Vorfahren lebten
noch an Land beziehungsweise in Binnengewässern. Erst später wurde das
Meer ihr Lebensraum. Als Anpassung an das Wasser sind ihre Extremitäten
zu Flossen umgewandelt und können nicht mehr in den Panzer gezogen
werden. Ihr Panzer ist deutlich abgeflacht und stromlinienförmig. Seit
über 225 Millionen Jahren hat sich der Bauplan der Tiere nicht mehr
wesentlich verändert. ... Alle Arten der Meeresschildkröte sind
gefährdet. Schätzungsweise 250 000 Tiere verfangen sich Jahr für Jahr
in riesigen Fischernetzen und verenden darin oft qualvoll. Auch im Meer
treibender Müll wird den Reptilien zum Verhängnis - sie verschlucken
kleine Plastikteile und ersticken.
Ein weiteres Problem sind Touristen, die in den Lebensraum der
Schildkröten - oft auch unwissentlich - eindringen und sie von ihren
Niststränden vertreiben. Und schließlich blüht der kriminelle Handel
mit Schildkrötenprodukten, besonders das Schildplatt des Panzers und
das Fleisch derTiere sind beliebt. Im Ostpazifik ist die Population der
Lederschildkröte in den vergangenen 20 Jahren um mehr als 90 Prozent
zurückgegangen. Der Mensch hat die Schildkröten an den Rand der
Ausrottung gebracht.
inar.de - 26. Mai 2008
Das große Krabbeln - Schildkrötenwanderung auf
Florida's Gulf Islands
Jedes Jahr zum Sommeranfang beginnen die "Loggerhead Turtles" am Strand
von Florida's Gulf Islands ihre Eier zu vergraben. Die niedlichen
Urtiere sind beliebt - und vom Aussterben bedroht. Deshalb haben die
Inseln Anna Maria und Longboat Key zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der
tierischen "Mitbewohner" umgesetzt. Um darüber hinaus die
Öffentlichkeit an den weißen Traumstränden für die Schildkröten zu
sensibilisieren, bietet die Organisation Anna Maria Turtle Watch gut
besuchte Touren zu den Brutstätten an. ... Zum Schutz ihrer tierischen
Lieblinge haben die Bewohner deshalb die nächtlichen Außenbeleuchtungen
reduziert und stark abgedunkelt. Nur so können die im Herbst
schlüpfenden Schildkröten sich orientieren und sicher ihren Weg vom
Strand ins Meer finden. Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober behalten
außerdem die freiwilligen Helfer von Anna Maria Turtle Watch ihre
Schützlinge im Auge. Damit an den Traumstränden der Inseln keine Nester
gefährdet werden, markieren die Tierschützer alle Brutstätten mit
gelben Stöcken.
welt.de - 28.05.2008
Mysteriöses Massensterben der Amphibien
Der Schwund an Tier- und Pflanzenarten ist aktuell
besonders
hoch, betonen Experten auf der gegenwärtigen UN-Naturschutzkonferenz in
Bonn. Eine besonders betroffene Gruppe sind Amphibien, zu denen etwa
Frösche, Lurche, Molche und Salamander gehören. Ein internationales
Projekt soll nun retten, was noch zu retten ist. Denn bis zu 50 Prozent
der etwa 6000 bekannten Arten sind bedroht, viele sind schon
verschwunden. Mehrere Organisationen haben sich kürzlich
zusammengeschlossen und eine „Amphibien-Arche“ („Aark“) aus der Taufe
gehoben, um so viele Arten wie möglich zu retten. Der New Yorker
Biologe Kevin Zippel koordiniert die Maßnahmen der Vereinigung, die aus
dem Weltverband der Zoos und Aquarien, der Weltnaturschutzunion und dem
globalen Erhaltungszuchtnetzwerk hervorgegangen ist. Das Ziel: So viel
Tiere wie möglich sollen in Gefangenschaft leben, bis das Problem
gelöst ist. „Amphibien sind für das Funktionieren der Ökosysteme von
ungeheurer Wichtigkeit. Sie dienen aber auch als Indikatoren für
Umweltverschmutzungen allgemein. Sogar die humanmedizinische Forschung
profitiert von ihnen“, sagt Zippel. ... Bei der Suche nach der genauen
Ursache des Lurchensterbens gehen Forscher davon aus, dass mehrere
Faktoren eine Rolle spielen. Das fängt an beim Massenverzehr durch
„Gourmets“: Nach Angaben der Umweltorganisation WWF importierten allein
die USA in einem Zeitraum von vier Jahren 4000 Tonnen Amphibien und
Amphibienteile zum Verzehr. Auch die Trockenlegung von Feuchtgebieten
und der Klimawandel spielen eine Rolle. Einige Hauptverursacher
scheinen aber klar: zum einen Pestizide und Herbizide. ... Ein weiterer
Verdächtiger ist die Krankheit Chytridiomykose, die durch den Pilz
Batrachochytridium dendrobatidis verursacht wird. ... „Ziel des
Projekts ist, die Tiere so lange der Natur zu entnehmen und in
Gefangenschaft zu vermehren beziehungsweise Genbanken aufzubauen, bis
entsprechende Maßnahmen und Medikamente zur Verfügung stehen, die das
Wiederauswildern ermöglichen“, sagt Zippel.
Tiergarten Nürnberg, 26.05.2008
Kröten für die Frösche
Im Rahmen der Abendveranstaltung zur Walpurgisnacht unter dem Titel
Rettet die Lurche hat der Pächter der Waldschänke im Tiergarten der
Stadt Nürnberg, das Ehepaar Peter und Helga Noventa, den stolzen Betrag
i. H. v. 3.000.,- gesammelt. Diese Summe wird ausschließlich für den
Schutz der bedrohten Lurche eingesetzt. Amphibien sind weltweit stark
bedroht und Jahr für Jahr verschwinden viele Arten für immer von
unserer Erde. Seit 1980 sind 122 Arten ausgestorben und über ein
Drittel der 6000 Arten ist derzeit bedroht. 400 Arten stehen sogar
unmittelbar vor ihrem Ende. Amphibien, also Frösche, Kröten, Salamander
und Molche reagieren besonders empfindlich auf Umweltveränderungen, da
sie sowohl auf Wasser (Larven) als auch auf Land (Erwachsene) als
Lebensraum angewiesen sind. Neben dem Verlust geeigneter Lebensräume
ist der Eintrag von Hormonen, Drogen und Pestiziden der entscheidende
Grund für das Froschsterben. Seit einigen Jahren wirkt vor allem in
Mittel- und Südamerika sowie in Australien ein Hautpilz bei Amphibien
verheerend. Dieser sogenannte Chytridpilz ist für viele Arten tödlich
und hat z. B. in den letzten Jahren 30 der 150 Arten der herrlichen
Stummelfußkröten vernichtet. In dieser prekären Situation hat die
internationale Naturschutzunion (IUCN) die Weltzoogemeinschaft um Hilfe
bei den Schutzbemühungen gebeten. Da bei den meisten Amphibienarten in
der Natur über 90 % der Larven sterben bzw. gefressen werden, lässt
sich durch Aufzucht der Larven in geschützter Umgebung der Bestand
dieser Amphibien gut vergrößern. Der Tiergarten hat sich bei seinen
Hilfsbemühungen als ersten Schritt für den Schutz einheimischer Arten
entschieden. Hinter den Kulissen wurden Gewässer für Kammmolche und
Laubfrösche (zwei bedrohte, einheimische Amphibienarten) angelegt und
diese Amphibien gezüchtet. Damit soll im Tiergarten eine Population
aufgebaut werden, die als Basis für Bestandsstützung und
Wiederansiedelung dienen soll. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf
der Nachzucht von Laubfröschen, wobei die Gelege hinter den Kulissen
gehalten und die Kaulquappen bis nach der Umwandlung versorgt werden.
Die Jungtiere sollen erst möglichtst spät im Jahr ausgewildert werden.
Newsletter
GaiaPark Kerkrade - Mai 2008
1 juni - Kikkers in GaiaPark
Am 1. Juni - Frösche im GaiaPark
Alles für Kröten und Frösche! Gegen ein kleines Entgeld kann man sich
fotografieren lassen mit Kikker von Max Velthuis, sich schminken lassen
oder sich beteiligen an einem schönen Froschspiel. Die Einnahmen kommen
der weltweiten Amphibien-Aktion zugute. Auch Yaka African Art spendet
einen Teil der Einnahmen an "Das Jahr des Frosches". Am 1. Juni von 13
bis 16 Uhr.
www.AmphibianArk.org
A new fundraising activity: Working
with our good friends
at Mythix.com and CharityBuzz.com, and as part of our new 5 For Frogs
campaign (www.amphibianark.org/50ways.htm),
we have organized the auctioning of naming rights for 5 undescribed
frogs over a period of 5 months. 100% of the profits (after the
auction house fee) will go back to the frog's range country for
conservation work, in this case, to the lab of Dr. Luis Coloma in
Ecuador (www.puce.edu.ec/zoologia/balsasapos/documentos/resumen_ejecutivo.pdf).
We are expecting this 1st auction to bring in between
$100,000-$200,000! Here is the link to the online auction; please send
it to everyone you know!
https://auction01.charitybuzz.com/secure/viewItemDetail.do?auction_item_id=77300
Regards, Kevin
(Läuft bis 1. Juni)
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
taz.de - 25. Mai 2008
Pro und Contra. Retten Zoos die Artenvielfalt?
Zoos retten Arten höchstens zufällig, kritisiert der Zoogegner. Der
Zoodirektor widerspricht: Tiergärten haben eine große Bedeutung für die
Biodiversität - als Werbeträger und als Forschungslabore.
PRO
Zoos sind unersetzbar, findet Zoochef Dag Encke, wenn es um den Versuch
geht, die Artenvielfalt zu retten - auch wenn sie dieses Ziel natürlich
allein nicht erreichen können. Zoos sind einer der stärksten
öffentlichen Resonanzkörper für das Thema Tier- und Artenschutz. Und
sie steuern entscheidendes Know-how zur Bewahrung der Arten bei. Keine
andere Institution hat so viel Wissen darüber, wie man aus winzigen
Restbeständen einer Tierart wieder vitale Populationen erzeugt. ...
Deshalb sind Zoos ein wichtiger Baustein im weltweiten Aktionsplan zur
Erhaltung der Biodiversität. Ihre Arbeit ist untrennbar verbunden mit
der Arbeit im Freiland, und umgekehrt sind viele Freilandprojekte
untrennbar verbunden mit Zoos. Zootiere sind Symbole für die
Biodiversität und stehen für die Schutzbedürftigkeit der Natur: Das
Zootier ist der Botschafter der Biodiversität. Der Eisbär steht für
Klimaschutz, Gorilla und Orang-Utan stehen für die Rettung der
Regenwälder, der Delphin für Meeresschutz. Die Begeisterung der
Menschen für diese charismatischen Zootiere ist der Schlüssel dafür,
das Bewusstsein für die ungeheuren Verluste zu schärfen, vor denen wir
stehen. ... Viele Zootiere geben leuchtende Beispiele, wie aus verloren
geglaubten Tierarten wieder stabile Zoopopulationen und hernach sogar
wieder stabile Wildpopulationen entstanden sind. Prominente Vertreter
dieser Erfolgsgeschichten sind unter anderen die Wisente in Osteuropa,
Säbel- und Mendesantilopen in Nordafrika, Goldene Löwenäffchen in
Südamerika, Przewalskipferde in Ostasien, Bartgeier in Mittel- und
Südeuropa. Dennoch: für den Baiji, den chinesischen Flussdelfin, kam
jede Hilfe zu spät. Im Dezember 2006 wurde er als functionally extinct
kategorisiert, ausgelöscht. Dennoch spielt der Zoo eine wichtige Rolle
bei der Rettung der Biodiversität - durch vier Aufgaben. 1. als
Erholungsstätte für eine zunehmend urbanisierte Bevölkerung; 2. als
umweltpädagogische Bildungseinrichtung; 3. als Forschungseinrichtung
für tiermedizinische und Grundlagenforschung an Wildtieren; 4. als
Naturschutzzentrum, dessen Wirken durch die vorgenannten Aufgaben
definiert ist und durch In-situ-Arbeit, also Freilandprojekte, ergänzt
werden muss. Die wenigsten Zoobesucher können die Vielschichtigkeit der
Arbeit eines modernen Zoos während ihres Besuchs sehen. Aber der
Eintritt für den Zoo ist auch eine Investition in den Erhalt der
Biodiversität.
Contra
Ein Zoo ist ein Wirtschaftsunternehmen, das mit dem Zeigen
eingesperrter Wildtiere Geld verdient, findet Biologe und
Umweltpädagoge Rainer Borcherding. Es ist ein netter Effekt, wenn
dieses Unternehmen nebenbei Umweltbildung betreibt. Oder durch
Erhaltungszucht die ein oder andere seltene Tierart vor dem Aussterben
bewahrt. Trotzdem muss man fragen dürfen: Können nur Zoos
Erhaltungszuchten gefährdeter Arten leisten? Und kann die Käfigzucht
grundsätzlich etwas am Problem des Artenschwunds ändern? ... Noch heute
werden Wildfänge von Korallenfischen, Vögeln und nicht zuletzt Delfinen
in Zoos "verbraucht". Der Grund: Eine Nachzucht der Tiere gelingt nicht
oder ist schlicht zu teurer. ... Alle Erhaltungszuchten der Welt
zusammen beschützen derzeit etwa 500 Arten von Wirbeltieren vor dem
Aussterben - 1 Prozent aller Wirbeltiere. Gemessen an der Gesamtzahl
der verschwindenden Arten, ist die Erhaltungszucht freilich nur ein
Tröpfchen auf den heißen Stein. ... Jede Wildtierzucht hat ein
grundsätzliches Problem: Nur ständige natürliche Auslese sichert die
Überlebensfähigkeit einer Art im Freiland. Im Käfig ist es nicht
menschenmöglich, zu entscheiden, welche Exemplare in der Natur
herausselektiert worden wären. Man pflegt auch Kümmerlinge durch, die
in der Natur besser verstorben wären - besonders wenn es nur noch 20
Individuen einer Art gibt. An diesem Punkt beginnt der genetische Weg
vom Wild- zum Haustier. Käfigtiere entfernen sich genetisch und im
Verhalten mit jeder Generation von dem, was sie als Wildtier waren.
Münstersche
Zeitung - 29.5.2008
Zoodirektor Achim
Johann über die Haltung von Tieren in Zoo und Zirkus
Die
Politik in Rheine will sich mit dem Gastspielverbot für Zirkusse mit
Wildtieren in einer Arbeitsgruppe befassen. Unsere Redaktion sprach
darüber mit dem Direktor des Naturzoos in Rheine, Achim Johann. Ob
Wildtiere im Zirkus gehalten werden können, vermag Achim Johann nicht
zu beurteilen. „Da fehlt mir einfach die praktische Erfahrung“. Er
wundere sich aber immer wieder darüber, dass Menschen, die ebenfalls
nicht über diese Erfahrung verfügten, sich ein abschließendes Urteil
bilden könnten. Die Haltung von Elefanten in Zirkussen müsse man
bestimmt kritisch betrachten. Aber die Auflagen der zuständigen
Behörden seien inzwischen recht hoch. „Allerdings: Meine Welt wäre der
Zirkus nicht“, so Johann. „Natürlich gehören auch und gerade Wildtiere
in Zoos“, gibt Johann ein
klares Bekenntnis zur Haltung dieser Tiere ab. Und das aus seiner Sicht
aus mehreren Gründen:
1.) Für viele Tiere sei es in der freien Wildbahn „fünf vor Zwölf“.
Etwa für Tiger, Katas oder Dscheladas, die auch im Naturzoo Rheine
gehalten werden. Johann verwies in diesem Zusammenhang auf das
Europäische Zuchtprogramm.
2.) Zoos hätten einen Bildungsauftrag. Das Verhältnis Mensch-Tier
könne hier am wirkungsvollsten aufgebaut werden. Das Beobachten von
Tieren im Fernsehen sei „recht eindimensional“, so Johann.
3.) Nicht zu verachten sei auch der Erholungswert solcher Einrichtungen.
4.) Der Naturzoo und andere Tierparks würden regelmäßig Aktionstage
durchführen. Dabei werde Geld gesammelt, das Freilandprojekten zugute
komme. Beispielsweise unterstützen die Rheinenser und andere Besucher
ein Projekt zum Schutz und Erhalt der Sumatratiger.
5.) Die heutigen Zoos seien nicht mehr so, wie sie vor 50 Jahren
waren. Damals wäre der Protest der Tierschützer in vielen Fällen
berechtigt gewesen.
domradio.de
- 23. Mai 2008
Zoos zählten 32 Mio Besucher - mehr Sensibilisierung
für Artenschutz
Angesichts des Artensterbens auf der Erde wollen die Zoos in
Deutschland ihre Besucher verstärkt für den Erhalt der biologischen
Vielfalt sensibilisieren. Die Tierparks sollen deshalb vermehrt über
die Bedeutung der einzelnen Arten innerhalb der Ökosysteme informieren.
Das sagte die Präsidentin des Verbandes Deutscher Zoodirektoren, Gisela
von Hegel. Sie verteidigte den von einigen Zoos geförderten
Medienrummel um Eisbärenbabys. Junge Eisbären seien hervorragende
Botschafter für den Artenschutz, weil sie viele Menschen emotional
ansprechen, sagte Hegel.
morgenweb.de - 24. Mai 2008
Zoo-Chefs uneins bei Eisbären
Deutschlands Zoodirektoren sind sich nicht einig, ob drollige
Eisbärbabys ideale Naturschutz-Botschafter sind. Mit Eisbären lasse
sich einem Millionenpublikum vieles über Artenschutz, Bedrohung
natürlicher Lebensräume und Klimawandel vermitteln, sagte Gisela von
Hegel, Präsidentin des Verbandes Deutscher Zoodirektoren (VDZ) gestern
in Frankfurt bei der Jahrestagung des VDZ. Andere Direktoren sehen die
Haltung von Eisbären in Zoos dagegen eher skeptisch. In Frankfurt etwa
wurde sie schon vor Jahren aufgegeben: Für Zoos sind Eisbären nach
Überzeugung von Direktor Manfred Niekisch nicht geeignet, denn ihr
natürlicher Lebensraum sei einfach viel zu groß.
badische-zeitung.de - 24. Mai 2008
Flocke, Knut und Wilbär,
prominente Eisbärbabys, sind nach Ansicht der deutschen Zoodirektoren
ideale Naturschutzbotschafter. Mit Eisbären lasse sich einem
Millionenpublikum vieles über Artenschutz, Bedrohung natürlicher
Lebensräume und Klimawandel vermitteln, sagte Gisela von Hegel,
Präsidentin des Verbandes Deutscher Zoodirektoren (VDZ) bei der
Jahrestagung des VDZ. "Wir müssen die Menschen über Emotionen
ansprechen" , unterstrich Peter Dollinger, Direktor des
Weltzooverbandes Waza.
boennigheimerzeitung.de - 24. Mai 2008
Drollige Eisbärenbabys sind die idealen Botschafter
für den Naturschutzgedanken
Rund 32 Millionen Besucher haben die deutschen Zoos nach Angaben des
Verbandes Deutscher Zoodirektoren (VDZ) im vergangenen Jahr gezählt,
fast dreimal so viele wie die Fußball-Bundesliga. "Damit sind die Zoos
die erfolgreichste Freizeiteinrichtung", sagte Thomas Kauffels,
Geschäftsführer des Opelzoos in Kronberg, in Frankfurt am Main bei der
VDZ-Jahrestagung. Dieses Potenzial muss nach Ansicht von
VDZ-Präsidentin Gisela von Hegel (Karlsruhe) genutzt werden, um den
Besuchern Zusammenhänge über Öko-Systeme zu vermitteln und Hinweise zu
geben, was sie zum Artenschutz tun können.
www2.nuernberg.de - 26. Mai 2008
UN-Klimaschützer Achim Steiner wird Flocke-Botschafter
Der Direktor der UN-Umweltschutzprogramms UNEP, Achim Steiner,
übernimmt die Patenschaft für die Nürnberger Eisbärin Flocke. Am
Mittwoch, 28. Mai 2008, wird Steiner seine Schirmherrschaft für das
Eisbärenmädchen anlässlich der UN-Naturschutzkonferenz 2008 in Bonn auf
der "Expo der Vielfalt" offiziell unterzeichnen.
Mit der Übernahme des Amts als Flocke-Botschafter würdigt der Diplomat
die Anstrengungen des Tiergartens Nürnberg für den Klimaschutz vor Ort.
Im Gegenzug unterwirft Tiergartendirektor Dr. Dag Encke den Tiergarten
der Selbstverpflichtung zum klimafreundlichen Handeln im Sinn der
"United Nations Environment Programme".
WELT
ONLINE - 29.5.2008
Abgeordnete aller Fraktionen prüfen Bestand im Tierpark
Die tierschutzpolitischen Sprecher aller fünf Fraktionen aus dem
Berliner Abgeordnetenhaus haben gestern Bestandsbücher des Tierparks
Berlin eingesehen. "Keine Beanstandung" hieß es sowohl bei Gregor
Hoffmann (CDU) wie auch Daniel Buchholz (SPD). "Nur ein Bruchteil aller
Zoo-Tiere wird über den Handel abgegeben. Das ist juristisch in
Ordnung", sagt Buchholz. Aus seiner Sicht müsse kein Zoo das Schicksal
abgegebener Tiere bis zum Ableben kontrollieren. Das aber fordert
Claudia Hämmerling (Grüne), die generell mehr Transparenz bezüglich der
Bestandsbewegung von Zoo-Tieren wünscht.
Bild.de - 29.5.2008
Erneut Anzeige gegen Zoo-Chef
Dem Zoo- und Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz (54) steht neuer
Ärger bevor. Die Tierschutz-Organisation Peta hat erneut eine
Strafanzeige gegen ihn gestellt – wegen Verdachts auf Tierquälerei.
Worum geht es konkret? Die Tierschützer kritisieren die Haltung der
Brillenbären im Tierpark. Nach Angaben der Organisation sollen zehn
Tiere auf einer 500 Quadratmeter großen Außenanlage leben. Nach Meinung
von Peta ist auch die nur etwa 40 Quadratmeter große Innenanlage für
die Tiere unzumutbar. Die Bären seien eigentlich Einzelgänger und
würden nicht artgerecht gehalten.
berlinonline.de
27. Mai 2008
Tierschützer
greifen Tierpark-Chef an. Herr Blaszkiewitz, wofür brauchen Sie zehn
Brillenbären? Angeblich ist das Gehege im Tierpark deutlich zu klein
"Die Haltung der Brillenbären ist unverantwortlich!", sagt Frank
Albrecht von der Peta. Die Vorwürfe: Die Anlage mit 500 Quadratmetern
für zehn Tiere (darunter zwei, die für Knut ihr Zoo-Gehege räumen
mussten) sei 200 Quadratmeter zu klein. Auch die nur etwa 40
Quadratmeter große Innenanlage bedeute für die Tiere extreme Quälerei,
eine "Stresshölle". Die Tiere kämen nur im Wechsel ins Freie. Trotz der
Enge sei weitergezüchtet worden, wurden Ende 2007 vier Junge geboren,
"ein absoluter Tierschutzskandal." Außerdem sei Brillenbär Juan (der im
Zoo mal ausgebrochen war), gestört, renne immer im Kreis.
Tierpark-Sprecher Detlef Untermann dagegen: "Schlagzeilenhascherei! Die
Außenanlage ist groß genug, müsste nach den Mindestanforderungen des
für Tierschutz zuständigen Bundesministeriums sogar nur 310
Quadratmeter haben. Außerdem gehen zwei Bären nach Österreich, die
Kisten sind schon da."
welt.de - 26. Mai 2008
Keine Ermittlungen gegen Zoo-Direktor
Die Staatsanwaltschaft nimmt keine Ermittlungen gegen Zoo-Chef
Blaszkiewitz auf. "Die Prüfungen sind eingestellt", sagte Sprecher
Michael Grunwald. Claudia Hämmerling (Grüne) und die
Tierschutzorganisation Peta hatten den Direktor wegen des Verdachts auf
Tierquälerei angezeigt. Berlins Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz
musste sich auch vor den Abgeordneten rechtfertigen. Die
Staatsanwaltschaft stellte jetzt allerdings die Ermittlungen ein.
Ihnen war der Verbleib von Tigern, Kragenbären und einem Flusspferd
unklar. Offen ist noch eine zweite Strafanzeige gegen Blaszkiewitz, der
eingeräumt hatte, Anfang der 90er-Jahre vier verwilderten Katzen im
Tierpark das Genick gebrochen zu haben. Peta hat am Montag eine weitere
Strafanzeige gegen Blaszkiewitz gestellt. ... Der Vorwurf lautet
unterlassene Geburtenkontrolle, die zu beengten tierquälerischen
Haltungsbedingungen geführt habe. In der Kritik ist die Haltung der
zehn Brillenbären im Tierpark. Sie könnten sich, moniert Peta-Sprecher
Frank Albrecht, nur im Wechsel eine Außenanlage von rund 500
Quadratmetern teilen sowie eine Innenanlage von nur 40 Quadratmetern.
"Das ist extreme Tierquälerei", sagt Albrecht, denn Brillenbären seien
tag- und dämmerungsaktive Einzelgänger. "Der Innenbereich muss,
aufgrund von Rangkämpfen und des Mutterschutzverhaltens, für die Bären
die Stresshölle sein."
derNewsticker.de
- 29.5.2008
Überraschung bei
Gorilla-Vaterschaftstest im Basler Zoo
Ein Vaterschaftstest bei Gorillas im Basler Zoo hat Erstaunliches zu
Tage gebracht. Die zweieinhalbjährige Chelewa ist nicht der leibliche
Sprössling des Anführers Kisoro. Der 17-jährige Gorilla hat anscheinend
einen jungen Rivalen. Der heute neunjährige Viatu nahm sich das Recht
heraus, ein Weibchen der Familie zu begatten.
Planung und
Bau
NZZ Online - 27.5.2008
Gegen
Tramlinienverlängerung zum Zürcher Zoo
Der Zürcher Kantonsrat hält nichts von einer Tramlinienverlängerung bis
zum Eingang des Zürcher Zoos.
Tages-Anzeiger Online - 27.5.2008
Volk
entscheidet, ob Tram bis zum Zoo fährt
Tramhaltestellen direkt vor dem Zoo und bei der Masoala-Halle sind
dem Kantonsrat zu teuer. Auch bringe dies nur wenige Leute dazu, vom
Auto
aufs Tram umzusteigen
wochenanzeiger-herford.de - 26. Mai 2008
2.890 Euro für die Sanierung der Löwenanlage
Insgesamt 2.600 Besucher kamen zu den Happy Days 2008 vom 22. Februar
bis 9. März 2008 in die Würth Niederlassungen. Im Mittelpunkt stand die
Information über das Produktangebot für das Handwerk. Aber auch die
Geselligkeit kam nicht zu kurz. Die Erlöse aus dem Verkauf von Essen
und Getränken sind für einen guten Zweck bestimmt. Die Spende der Würth
Niederlassungen kommt dem Zoo in Osnabrück zugute. Mit dem Geld wird
hier die Sanierung des Löwenhauses, in dem u. a. die sieben Löwenbabys
mit ihrer Familie leben, unterstützt.
pnp.de - 26. Mai 2008
Bärenpark: Warten auf Andrea und Franzi
Ihr Händedruck ist kräftig. Man spürt: Die junge Frau hat eine
zupackende Art. Sie lächelt und sagt: "Ich heiße Michelle Klappert, bin
22 und demnächst zwölffache Pflegemutter. " Wie geht das denn? Wir sind
im Bärenpark an der B12 nahe der Ortschaft Hart. Zwölf geschundene
Braunbären sollen dort artgerecht lebenslanges Asyl finden, unter der
Obhut von Tierpflegerin Michelle. Beeindruckend: Das Areal umfasst elf
Hektar und bietet rechnerisch jedem Tier rund 9166 Quadratmeter
Wohnfläche. Es gibt vier von einander getrennte Freiluft-Gehege (damit
unverträgliche Bären sich nicht in die Wolle geraten), vier Teiche
wurden künstlich angelegt. Jeder Bären-Pool ist mindestens 1,60 Meter
tief - so will es eine EU-Norm. ... Schon mehrmals wurde die
Park-Eröffnung verschoben. Was jetzt noch fehlt, ist ein
Statik-Gutachten über die Standfestigkeit des Außenzauns. Hält er, wenn
alles andere versagt, die Aufprallwucht eines 250-Kilo-Kolosses aus?
Niederhofer: "Da bin ich ganz zuversichtlich. Am 5. Juli soll's
endgültig losgehen. "
Für alle, die Bären schauen wollen: Es gibt eine Aussichtsplattform und
einen 1,5 Kilometer langen Rundwanderweg um den Park. Direkter Zutritt
wird nur Gruppen nach Anmeldung gewährt.
pz-news.de - 26. Mai 2008
Der Wildpark baut aus: Otter und Waschbär im Paradies
Pforzheim. Ein Meilenstein der in diesem Jahr 40-jährigen Geschichte
des Tierparks soll ein Fischotter-Gehege sein, in dem auch die
beliebten Waschbären ein neues Zuhause finden sollen. Der
Wildpark-Förderverein ist davon überzeugt, dass ein Fischotter-Gehege
nicht nur ideal zum Konzept des Wildparks passt, sondern insbesondere
für Kinder ein Erlebnis darstellt: Bei Fütterungsaktionen mit den
Tierpflegern können die jüngeren Gäste die Otter und Waschbären in
Aktion erleben.
Mit der neuen Anlage soll das Zentrum des Parks und somit die ganze
Anlage entscheidend aufgewertet werden. Zudem wird dadurch für die
Wildkatzen ein neues und schöneres Zuhause frei und es könnte eine
Greifvogelauffangstation eingerichtet werden.
lifepr.de - 26. Mai 2008
Viel Arbeit im Naturparadies. Neue Entdeckerstation im
Natur- und Tierpark Goldau
Was tut ein Zoo? Tiere präsentieren und pflegen, klar. Aber das
Aufgabenheft eines Tierparks umfasst noch viel mehr: Gäste werden
betreut, für Schulklassen gibt's Bildungsangebote, für den Naturschutz
Programme. Was ein moderner Zoo alles leistet, zeigt der Natur- und
Tierpark Goldau mit seiner neuen Entdeckerstation "Tierpark&Co.Das
tun wir so!"
"Die langfristige Erhaltung und Weiterentwicklung des Natur- und
Tierparks Goldau ist unser wichtigstes Ziel", steht auf einem Plakat
des Zoos. Diese Aussage macht klar: In Goldau denkt man nachhaltig. Das
einmalige historische Bergsturzgebiet, in dem sich eine ebenfalls
einzigartige Pflanzenwelt entwickelt hat und in dem Tiere artgerecht
leben, soll langfristig erhalten bleiben damit Besuchende auch in
Zukunft die Ursprünglichkeit dieser Erlebniswelt geniessen können.
baz.ch - 26. Mai 2008
Luchs wird in die "Langen Erlen" einziehen
In den Tierpark "Lange Erlen" im Kleinbasel wird der Luchs einziehen.
Für je ein männliches und weibliches Tier wird derzeit ein 2500
Quadratmeter grosses Gehege gebaut. Im September wird die neue Anlage
eröffnet.
Das Luchsgehege wird im Rahmen der zweiten Bauetappe der
Parkerweiterung realisiert. Der Luchs sei ein weiterer "Botschafter der
gefährdeten Tierarten", sagte Vereinspräsident Edwin Tschopp auf
Anfrage. Mit seiner Anwesenheit im Tierpark soll er in der Bevölkerung
Verständnis wecken.
welt.de - 25. Mai 2008
Hagenbeck baut Gehege für Robben, Walrosse und Eisbären
Ein
kleiner Knut wie in Berlin oder ein neues Walross Antje - solche
Bewohner wären ein Traum für Hagenbecks Tierpark. Deshalb gibt es dort
neue Baupläne. Die Eismeerregion, Heimat der Pinguine, Robben, Walrosse
und Eisbären, soll für rund 20 Millionen Euro neu errichtet werden.
Denn ohne größere Gehege gibt es im Rahmen der Europäischen
Zuchtprogramme keine Genehmigung für die Aufnahme einer Antje oder
eines Knut. Anstelle der gründerzeitlichen Gehege soll eine neue
Landschaft entstehen, die das Betrachten der Tiere nicht nur von vorn,
sondern durch gläserne Wasserbecken auch von unten erlaubt.
Das Projekt ist Teil des aktuellen Erneuerungsprogramms für Hagenbecks
Tierpark. Erst vor einem Jahr wurde das Tropen-Aquarium eröffnet.
welt.de - 24. Mai 2008
Hagenbeck investiert 20 Millionen Euro in Eiswelt
Hagenbecks Tierpark wächst weiter: Die Eismeerregion der Pinguine,
Robben und Eisbären soll für rund 20 Millionen Euro neu entstehen. "Es
wird eine Attraktion", sagte Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck,
der dabei auf die Partnerschaft der Hansestadt hofft. Anstelle der
ergrauten Felsen solle eine neue Landschaft entstehen, die das
Betrachten der Tiere nicht nur von vorn, sondern auch von unten erlaubt
- der Grund des Wasserbeckens soll aus Glas sein. ... Der Neubau ist
nicht nur aus optischen Gründen nötig: Nur mit neuen Gehegen bekommt
der Tierpark die Lizenz zur Zucht, und erst dann könnte eine neue Antje
oder ein kleiner Knut in Stellingen einziehen und die Massen
mobilisieren, sagte der Tierparkchef. Die europäischen Zuchtprogramme
und Bedingungen für die Tierhaltung seien extrem streng reglementiert.
Das Projekt, das im Herbst beginnen könnte, ist ein weiterer Baustein
im Verjüngungsprogramm, das den Betrieb des Tierparks auf eine gesunde
wirtschaftliche Basis stellen soll. Vor genau einem Jahr wurde das
Tropenaquarium in Hagenbecks Tierpark eröffnet. Ein Projekt, auf dem
die Hoffnungen ruhten. Denn der private Tierpark, der einzige weltweit
ohne regelmäßige staatliche Zuwendungen, war in massiven finanziellen
Schwierigkeiten. Die Ursache waren steigende Personal- und
Betriebskosten und die Konkurrenz der anderen, zum Teil hoch
subventionierten Tierparks. Das Tropenaquarium sollte neue Einnahmen
und Besucherströme bringen.
Aktionen
mopo.de - 27. Mai 2008
Eine Party mit Trommel und Gebrüll. In Hagenbecks
Tierpark steigt am Sonnabend die "Dschungelnacht"
Wenn am Sonnabend die Nacht über Hamburg anbricht, wird nicht nur das
Treiben um die Reeperbahn bunter - auch in Hagenbecks Tierpark geht die
Party jetzt erst richtig los: Auf den Dschungelnächten am 31. Mai und
am 7. Juni vermischen sich das Brüllen der Löwen, das Kreischen der
Affen und Schnattern der Flamingos mit Klängen afrikanischer und
lateinamerikanischer Musik.
In der einzigartigen Kulisse der abendlichen Parkanlage erwarten die
Besucher mitreißende Tanzdarbietungen, feurige Shows und die greifbare
Exotik von mehr als 1800 Tieren. Angeführt wird die Party-Karawane auch
in diesem Jahr von den grauen Riesen - zumal Hagenbecks Elefantenbaby
"Shila" gerade erst seinen ersten Geburtstag gefeiert hat.
Halbschwester "Kandy" wird dieser Tage bereits fünf Jahre alt - auch
sie freut sich über Gäste, die mit Obst und Gemüse gratulieren. ...
Kurz vor Mitternacht steigt schließlich das bengalische Feuerwerk in
den Stellinger Nachthimmel. Für Kinder ist es Zeit, zu Bett zu gehen -
aber Tiger und Löwe sagen sich noch lange nicht Gute Nacht.
wiesbadener-tagblatt.de - 26. Mai 2008
Frauenpower auf der Gänsewiese
Zum ersten Mal fand der Mädchenkulturtag in der Fasanerie statt. Fast
400 Mädchen erkundeten den Tierpark und probierten sich in 14 Workshops
aus. Sie sprachen unter dem Motto "Im Urwald sind die Mädchen los" alle
Sinne an.
Seit 1988 organisiert die städtische Jugendarbeit jedes Jahr den
Mädchenkulturtag mit Blick auf die Belange von Mädchen. ..."Wir werden
überrannt", jubelte Organisationsleiterin Marie Mellatore Pedicini auf
der Gänsewiese. Lilli, Emma, Alida, Berfin, Sarah, Asra und fast 400
weitere junge Wiesbadenerinnen waren kaum zu bremsen. Strahlend
stürmten sie die Wiese, die 20 Frauen vom Verbund mit Deko wie
Plüschwildtieren zum Dschungel verwandelt hatten. "Wir geht´s euch?",
rief Pedicini ins Mikrofon. "Gut!", schrien die Mädchen ohrenbetäubend.
.. Bevor sie zu Fütterungs- und Luchse-Wölfe-Bären-Touren starteten
und in 14 Workshops auf spannende Selbstentdeckungsreise gingen,
durchliefen alle beim Anfangsspiel mit Annett Winkler die Evolution.
Sie schlängelten als Amöben, surrten als Insekten, hüpften als Frösche,
reckten sich als Dinos, hopsten als Affen herum und verwandelten sich
zuletzt in Menschen.
mt-online.de - 26. Mai 2008
Hiller fahren in den Zoo. Jugendpflege bietet
Erlebnistour für Kinder
Zu einer Zoo-Erlebnistour laden die Außenstelle Hille-Petershagen des
Kreisjugendamts und die Gemeindejugendpflege für Samstag, 7. Juni
Kinder ab sieben Jahren ein.
Ziel ist der Allwetterzoo in Münster, wo es viel zu entdecken und
erleben gibt. Elefanten füttern, eine Zoorallye, das Planetariums und
eine Delfinshow stehen auf dem Programm. Auch der Kinder- und
Pferdepark werden erkundet.
Natürlich wird auch der Spaß an diesem Tag nicht zu kurz kommen. Für
die Verpflegung muss selbst gesorgt werden. An wetterbedingte Kleidung
ist ebenfalls zu denken.
wochenanzeiger-herford.de - 26. Mai 2008
Kinder-Ausflug zum Allwetterzoo Münster
Die Kreisjugendpflege Minden-Lübbecke und die Jugendpflege Petershagen
bieten am Samstag, 7.Juni, eine Bustour für Kinder ab acht Jahren zum
Allwetterzoo nach Münster an. Zusätzlich gibt es einen Besuch im
dortigen Planetarium mit der speziell an Kinder gerichteten Vorstellung
"Teddy und das Geheimnis von Tag und Nacht". Der Allwetter-Zoo bietet
bei Sonne und Regen gleichermaßen viel Spaß und Möglichkeiten, um Tiere
zu beobachten und Geheimnisse der Natur zu erkunden. Wer einen Blick in
die Sterne riskieren will, kann vor der Rückreise das Planetarium
besuchen.
bad-vilbel-online.de - 26. Mai 2008
Serengeti darf nicht sterben
Mit Filmen und Vorträgen beteiligt sich auch das Deutsche Filmmuseum
(Schaumainkai 41) am umfangreichen Programm zum 150-jährigen Jubiläum
des Frankfurter Zoos, das von der Johann Wolfgang Goethe-Universität
gemeinsam mit dem Zoologischen Garten veranstaltet wird.
Am Montag, 26. Mai, setzt das Filmmuseum seine Reihe "Zoo und Kino als
Schaueinrichtungen der Moderne und die Filmarbeit von Bernhard &
Michael Grzimek" mit "Serengeti darf nicht sterben" fort.
inar.de - 26. Mai 2008
Tierische
Kunstauktion für soziale Projekte und Artenschutzarbeit der
Hauptstadtzoos mit Susann von Preussen und Modeprinz Harald Glööckler
Die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoologischem
Garten Berlin e. V. lädt zu einer Tierischen Kunstauktion zum
diesjährigen Kindertag am Sonntag, 1. Juni 2008, 15.00 Uhr, ins Hotel
Palace Berlin (Budapester Straße 45, 10787 Berlin) ein. ... Die Idee zu
dieser Kunstauktion hatte der Berliner Künstler Torsten Kluckert,
unterstützt wird sie jetzt von vielen und ist auch noch mit einem guten
Werk verbunden. "Damit wird Kunst als Schaffung von Freude mit dem
angenehmen Gefühl, etwas Gutes zu tun, verbunden.", so Thomas Ziolko,
Vorsitzender der Fördergemeinschaft.
umweltjournal.de - 25. Mai 2008
Ozeane in Kinderhand!
Kinder wurden gebeten, ihre Wünsche zum nächsten Sea Life Großaquarium
zu schicken. Die neun Standorte wählten jeweils eine Idee und damit ein
Kind aus, das auf die Junior Sea Life Konferenz in Berlin fährt. Alle
Auserwählten werden mit einem Biologen der Sea Life Aquarien eine
Präsentation für die Konferenz erarbeiten, die dann allen Teilnehmern
und Gästen vorgestellt wird. Am Ende der Konferenz wird eine Abstimmung
darüber entscheiden, welches Präsentationsthema zum Inhalt für die
Umweltkampagne der gesamtem Sea Life Kette im nächsten Jahr wird.
mz-web.de - 25. Mai 2008
Aus der Chronik. Ausstellung
Der 1958 gegründete Lehrpark für Tier- und Pflanzenkunde in
Dessau-Roßlau ist elf Hektar groß und zählte im Jahr seiner Eröffnung
etwa 18 000 Besucher. Im vergangenen Jahr waren es etwa 86 000 Gäste.
Heute kümmern sich 23 Tierpark-Mitarbeiter um etwa 520 Tiere aus 110
Arten. Eine zum Jubiläum am Sonntag eröffnete Ausstellung im Terrarium
zeigt auf Schautafeln in Text und Bild die Entwicklung des Tierparkes
in den vergangenen fünf Jahrzehnten.
mz-web.de - 25. Mai 2008
Blick aus neuer Bärenhöhle
"Ben, kommst du mit ins Schlangenhaus?" Moritz strampelt sich aus Papas
Armen, die den Jungen gerade an der Bärenanlage vor den braunen Riesen
Teddy und Eika hochgestemmt hatten und flitzt mit dem Freund um die
Kurve. Der Weg ist bekannt. Der Dessauer Tierpark aber ist auch ein
Lehrpark für Pflanzenkunde, bietet für die Großkühnauer Familien von
Fred Kitzing und André Bube an diesem sonnigen Sonntag immer neue
Entdeckungen. ... Auf einem kleinen Ausstellungsfleck zeigt der
Tierpark-Gärtner Hummel den Artenreichtum, den die Flora im Lehrpark
versammelt: Elf Hektar auf fünf Quadratmetern präsentiert der aus dem
Brandenburgischen stammende Landschaftsbauer, der vor elf Jahren in die
Muldestadt kam und seit drei Jahren im Tierpark gärtnert. Er zeigt den
Besuchern, was an Bäumen und Sträuchern blüht und grünt. Das ist im Mai
jede Menge. Nicht zuletzt deswegen hatte der Tierpark sein offizielles
Fest zum 50. Geburtstag vom 7. März auf den 25. Mai verlegt. "Da ist es
doch viel schöner", sagt Tierpark-Mitarbeiterin Katrin Landes, um
gleich triumphierend nachzuschieben: "Das erste, was heute perfekt ist,
ist das Wetter."
nw-news.de - 24. Mai 2008
Tierisch schön. Mehr als 300 Reptilien sind bis zum 1.
Juni auf dem Festplatz zu sehen
Bert hat's gut. Wenn das Chamäleon seine Ruhe haben will, färbt es sich
mal eben dunkelbraun. Eine gute Tarnung, auch im Terrarium. Für Bert
ist die Ruhe nun erstmal vorbei. Denn auf dem Löhner Festplatz beginnt
die größte Reptilienschau, die die Stadt gesehen hat.
Besucher können mehr als 300 Tiere bestaunen: Vom winzigen, giftigen
Skorpion bis zu Emil, der 63-jährigen Riesenschildkröte. Emil? Bert?
"Wir geben jedem Tier einen Namen", sagt Fernando Richter, Chef des
Reptilienzoos aus dem sächsischen Torgau. Richter und seine Mitarbeiter
beeindrucken mit Wissen wie aus dem Lexikon. Zu jedem Tier kennen sie
Namen, Alter, Gattung.
newsticker.welt.de - 24. Mai 2008
Aktionstag zur biologischen Vielfalt
Anlässlich der Bonner UN-Naturschutzkonferenz veranstaltet der
Botanische Garten in Berlin-Dahlem am Sonntag einen Aktionstag zum
Schutz der biologischen Vielfalt. Mit Infostationen, Mitmachaktionen
und mehr als 50 Führungen sollen die Besucher über das drohende
Aussterben zahlreicher Pflanzenarten informiert werden, wie die
Organisatoren mitteilten. Ein roter Faden soll die Gäste zu den
gefährdeten Pflanzen führen.
wormser-zeitung.de - 24. Mai 2008
Fuchsbabys und Mufflons. Tag der biologischen
Artenvielfalt im Tiergarten
Zum internationalen Tag der biologischen Artenvielfalt am Donnerstag
hatte der Tiergarten Worms ein attraktives Programm organisiert. Wie zu
erwarten, war auch diese Veranstaltung der Freizeitbetriebe sehr gut
besucht.Über den ganzen Tag verteilt gab es interessante Vorführungen
und Informationen zu den verschiedenen Tierarten. ... Beeindruckt waren
vor allem die Kinder von der Fütterung der Wölfe. Viel Wissenswertes zu
dem sagenumwobenen Tier bot die Deutsche Wolfsgemeinschaft mit einer
Präsentation zum Thema "Der Wolf - Rückkehrer nach Deutschland".
Ergänzende Informationen gab es in der Ausstellung "Zum Leben des
Wolfes" der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe. Zur Entspannung konnte
anschließend, auf Strohballen auf der Wiese sitzend, den Wolfsmärchen
von Erzähler Stanzel gelauscht werden.
Am Tiergartenschulstand informierte Zoopädagogin Tamara Kalmbach die
Kinder spielerisch über Amphibien und deren weltweite Bedrohung. Sie
erklärte auch die Metamorphose beispielsweise des Frosches, das heißt,
die Entwicklungsstadien vom Ei zur Kaulquappe und schließlich zum
"fertigen" Frosch. Außerdem konnten die Kinder Rätsel zum Thema
Amphibien lösen, malen und basteln.
nh24.de - 24. Mai 2008
Musikalisch
romantischer Abend im Tierpark
Am Samstag, 31. Mai 2008, in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr, findet
im Tierpark Sababurg ein besonderer musikalisch romantischer Abend
statt. Heitere, beschwingte und romantische Musik in stimmungsvollem
Ambiente - die Gäste des Tierparks genießen einen abendlichen
Spaziergang zu musikalischen Klängen durch die denkmalgeschützte
Mauerparkanlage mit wunderbarem altem Eichenbaumbestand, Freianlagen,
historischen Teichen und Panoramen sowie 650 Tiere in 80 Arten mit
vielen Jungtieren.
sz-online.de - 24. Mai 2008
Mit Mäh & Mümmel: Minis machen mobil
Der wilde Dschungel beginnt in Aue. An diesem Wochenende stimmt das
sogar. Denn der Auer "Zoo der Minis" präsentiert sich und seinen
kleinen, süßen Nachwuchs zum großen Dschungelfest. ... Der Zoo
(Damaschkestraße 1) zeigt noch bis Ende Juni ein Wanderausstellung mit
schaurig-schönen Riesenspinnen. "Ursprünglich hatten wir sie extra von
einem polnischen Züchter für unser Dschungelfest herangeschafft", sagt
die Tierparkchefin. Daraus wurde dann eine komplette Ausstellung. Und
wer den Mut dazu hat, darf ein paar der Spinnen heute und morgen sogar
streicheln.
Nachwuchs
digitalfernsehen.de
- 24. Mai 2008
Eisbär Knut auf Partnersuche
Auch Eisbären haben es bei der Partnerwahl nicht leicht - selbst als
Weltstar wie der Berliner Publikumsliebling Knut. Einzig die Eisbärin
Lara aus dem Gelsenkirchener Zoo ist eine mögliche Kandidatin für Knut.
Andere Chancen auf eine potenzielle Partnerin haben sich nach
Informationen der "dpa" in zahlreichen europäischen Zoos und auch in
Übersee zerschlagen. Auch sein Promi-Faktor kann ihm da nicht helfen.
In Hannover war Knut eine Weile als Zuchtpartner im Gespräch. Doch
Sprecherin Simone Hagenmeyer stellte klar: "Wir haben eine feste Zusage
für die Übernahme von Eisbär-Zwillingen aus Wien. Für Knut ist bei uns
kein Platz mehr." ... Mitspracherecht über die Zukunft von Knut hat
auch noch der Tierpark Neumünster. Von dort war Vater Lars nach Berlin
ausgeliehen worden. Zoo-Direktor Peter Drüwa sagte: "Wir stehen in
engem Kontakt zu van Weerd, sind aber noch in der Prüfung." Es sei sehr
schwierig, Knut unterzubringen. "Aber wir wollen dieses Jahr
entscheiden." Parallel verlangt der Tierpark Neumünster vom
Zoologischen Garten Berlin noch eine Beteiligung an den bisher rund
fünf Millionen Mehrerlösen durch Ticket- und Souvenirverkauf.
Der Berliner Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz schweigt sowohl zu
diesen Forderungen als auch zu den Berliner Zukunftsplänen für Knut.
Kritik von Tierschützern wies er zurück. Der Präsident des Deutschen
Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, hatte verlangt, die Haltung von
Eisbären in Zoos gänzlich einzustellen.
newsticker.welt.de - 26. Mai 2008
Vierfacher Bartkauz-Nachwuchs im Zoo
Vierfacher Bartkauz-Nachwuchs wird im Zoologischen Garten Berlin von
Hand aufgezogen. Die Tierpfleger Klaus Grahl und Veronika Quade müssen
täglich zwischen 7.00 Uhr morgens und 23.00 Uhr in der Nacht jeweils
fünf Mal die vielen hungrigen Schnäbel der Jungeulen stopfen. Der Zoo
teilte am Montag mit, dass vermutlich wegen Störungen durch verwilderte
Katzen oder Füchse die Eulen-Eltern ihre Jungen verlassen haben.
siegener-zeitung.de - 24. Mai 2008
Erstes Bambi 2008 am Forsthaus
Erst ganz zaghaft blickt das nur wenige Tage alte Rotwildkalb aus der
schützenden Deckung des dunklen Waldes ins Licht. Noch versteckt sich
das "Bambi" dicht hinter seiner vorsichtigen Mama, schließlich könnten
irgendwo auf der Lichtung Feinde lauern. Ein paar Sekunden später rennt
das zierliche Kalb bereits über die große Wiese vor dem
Waldinformationszentrum am Forsthaus Hohenroth.
Mit überraschend schnellen Schritten galoppiert das erste Hirschkalb
der Saison bis zum gegenüberliegenden Waldrand, wo es vor den Augen der
Beobachter ebenso schnell wieder verschwindet, wie es aufgetaucht war.
Kein Zweifel: Das erste Hirschkalb des Jahres dürfte in den nächsten
Tagen zum Publikumsliebling im vielköpfigen Rudel rund um den stolzen
Geweihträger "Manni" avancieren, denn seine angeborene Scheu wird es
dann verloren haben. Vor allem in den ersten Tagen müssen Beobachter
aber noch Zeit und Geduld mitbringen.
welt.de - 23. Mai 2008
Nachwuchs bei den sanften Wasserbüffeln
Sie haben sanfte Augen, weiße Schwanzspitzen und puschelige Ohren -
Europäische Wasserbüffel gelten unter den Paarhufern als schöne
Schmusetiere. Feinschmecker denken bei ihrem Anblick eher an Mozzarella
und geräucherten Büffelkäse - Sorten, die inzwischen auch in Mittel-
und Nordeuropa wieder gerne gegessen werden. "Die Milch der vor
Jahrtausenden domestizierten Tiere ist besonders gehaltvoll", erklärt
Zoo-Tierarzt André Schüle. Im Zoo ist sie nur dem Nachwuchs vorbehalten
- und Jungtiere kann das Haus nun zwei vermelden. Am 9. Mai brachte die
Mutterkuh Olga das Kalbchen "Ornella" zur Welt. Am 19. Mai gebar Ombra
den Stier "Osorkon".
mittelbayerische.de - 23. Mai 2008
Volle Kinderstube im Bayerwald-Tierpark Lohberg
Die ersten Zwillings-Elchkälber waren an Pfingsten 2005- also vor drei
Jahren - eine kleine Sensation im Bayerwald-Tierpark Lohberg. Seit
vergangenen Montag gibt es erneut ein Zwillingspärchen im Elchgehege:
Die Riesenohren und das braune Flauschfell machen die jüngsten
Nachkömmlinge gewiss wieder zum begehrten Fotomotiv. Die beiden
zierlichen Babies, "die fast nur aus Beinen bestehen", hat die drei
Jahre alte "Bavaria" ohne fremde Hilfe zur Welt gebracht. ... Der
Bayerwald-Tierpark ist derzeit auch sonst eine wahre Kinderstube. Im
Wildkatzengehege miauen seit dem 31. März drei kleine "Racker". Da die
niedlichen Kätzchen inzwischen schon zu Kräften gekommen sind, halten
sie neugierig nach allem Ausschau, was sich bewegt.
Am 11. April war die Wolfshöhle Geburtsstätte für einen Wurf. Die
kleinen Rudelmitglieder verlassen inzwischen die Behausung.
nachrichten.ch - 21. Mai 2008
Sumpfwallabies sind für Zoologen eine Besonderheit
Das Sumpfwallaby, ein kleines Känguru, ist für Zoologen eine
Besonderheit: Männchen und Weibchen haben eine unterschiedliche Zahl
Chromosomensätze. Dies ist aussergewöhnlich.
Zehn Chromosomensätze haben Sumpfwallaby-Weibchen, elf die Männchen,
erklärte Kurator Robert Zingg am Zoo-Apéro. Dass dies bei Säugetieren
vorkommt, sei auch ihm neu gewesen, räumte Zingg ein. ... Auch bei den
Fressgewohnheiten ist das Sumpfwallaby eigen: Fressen die anderen
Kängurus am liebsten Gras - und ziehen sich deswegen den Zorn der
Australischen Farmer zu - bevorzugt das Sumpfwallaby Blätter.
Echo-muenster.de - 29.5.2008
Anschlag auf
Pinguine im Allwetterzoo
Wie
sieht denn das Pinguinbecken aus? Pflanzenreste bedecken die
Wasseroberfläche, Dreck und Schlamm wirbelt im aufgewühlten Wasser.
Besucher hören im Vorübergehen, dass ein Anschlag im Zoo verübt wurde.
Offensichtlich ist weder Mensch noch Tier zu Schaden gekommen, die
Tierpfleger räumen bereits auf. Eigentlich wurde der Anschlag nicht in
diesem Zoo verübt, sondern in einem anderen, wobei der Allwetterzoo nur
vorgibt, der andere Zoo zu sein. Bitte? Das ist jetzt unverständlich?
Vielleicht wird es jetzt klarer: SAT 1 dreht den Spielfilm „Pinguin
über Bord“. Im Herbst sollen die Fernsehzuschauer mitfiebern, wenn die
9-jährige Hanna (Julia Scherlitz) um ihr kleines Paradies fürchten
muss: Ihre Mutter Sonja Winter (Floriane Daniel) ist stellvertretende
Zoodirektorin, und die beiden wohnen in einem wunderschönen
Hexenhäuschen direkt auf dem Gelände. Hannas bester Freund ist Pinguin
„Schulze“. Doch dem Zoo droht die Schließung und offensichtlich hilft
es auch nicht, dass Sonja gemeinsam mit dem Tierpfleger Hugo Elstner
alles tut, um dies zu verhindern. Die attraktive Stadträtin Antonia
Grewe (Katja Woywood) will ihren Plan auf Biegen und Brechen
durchsetzen. Als Hanna erfährt, dass ihr alter Freund „Schulze“ im Zuge
der Schließung eingeschläfert werden soll, wollen sie und Tom den
Pinguin entführen. Jeder Münsteraner weiß natürlich, welcher tierische
Hauptdarsteller den Pinguin spielt – klar, Sandy natürlich. Aber Sandy
wird sogar gedoubelt. Für die Szene, in dem der Pinguin entführt wird,
brauchte das Produktionsteam dressierte Tiere. Drei von ihnen –
eingeflogen aus England mit Trainerinnen – logierten sogar in einem
münsterschen Hotel. SAT 1 hat Münster übrigens verlassen. In Köln und
Krefeld werden die weiteren Parts gedreht, aus denen sich der imaginäre
Film-Zoo zusammensetzt.
Ob Tiere und Besucher sich gestört fühlten vom Kameraaufgebot? Da
grinst der münstersche Dauerbesucher still in sich hinein und denkt: Ob
jede Strophe des Schwanengesangs, ob Gorilla-Babys, Doku-Soaps oder
Werbetrailer – mittlerweile würde es eher irritieren, wenn ´mal KEINE
Kameras im Zoo wären…
Tages-Anzeiger
Online - 27.5.2008
Starker Andrang im Zoo Zürich
Zürich aus. Fast 1,8 Millionen Personen haben im
Jahr 2007 die Warmer Winter, sonnige Ostern und Pfingsten: Die
Klimaerwärmung wirkt sich
auch auf den Zoo aus.
baz.ch - 26. Mai 2008
Zoo Zürich zieht 2007 1,76 Millionen Besucher an
Im letzten Jahr haben 1,76 Millionen Personen den Zoo Zürich besucht.
Abgesehen vom Jahr 2004 waren noch nie so viele Besucherinnen und
Besucher gezählt worden. ... Grund für den Anstieg war das milde
Wetter, wie der Zoo am Montag mitteilte. Die Eintrittseinnahmen sind um
eine Million auf 12 Millionen Franken angestiegen. Die Schenkungen
nahmen um 2,3 auf 4,7 Millionen Franken ab. Der Gesamtumsatz betrug
23,9 Millionen.
Ostsee
Zeitung - 29. Mai 2008
Mehrere Zoos
tauschen Elefanten
Die Rostocker Elefantenkuh „Dzomba“ soll in Duisburg eine
Gruppe junger Tiere ergänzen. Dort soll das 14 Jahre alte Tier
Sozialverhalten lernen, da sie bislang in Rostock nur in Gesellschaft
einer 44 Jahre alten Elefantin gelebt habe, teilte der Rostocker Zoo
heute mit. Im Gegenzug kommt aus dem Nürnberger Zoo eine 38 Jahre alte
Elefantenkuh an die Küste. Nach dem Umbau der
Elefantenanlage im Rostocker Zoo werde langfristig auch über den Aufbau
einer eigenen, jungen Herde nachgedacht.
az-web.de - 26. Mai 2008
330.000 Besucher: Der Aachener Tierpark boomt
Schließen wir einfach die Augen und hören einmal hin. Welch einen
Klangkörper hat unsere Welt! Sie faucht und grunzt, heult und brummt,
sie gluckst und kreischt, flötet und schnattert. Machen wir die Augen
wieder auf, blicken ins wuchtige Grün der Mammut- und Blauglockenbäume,
der Krüppelkiefern und Apfelbäume. Willkommen in Australien, Asien,
Afrika, Lateinamerika, auf einem Wegenetz von vier Kilometern in der
romantischen Mulde des Aachener Beverbaches. Zu Gast in der Welt des
Euregio-Zoos, dieser exotischen Alltagsoase mit 795 Tieren und 154
Arten, mit seinen vier Spielplätzen, dem ausgeklügelten Kinderbauernhof
und der ausladenden Terrasse der Cafeteria am Ufer des Sees.
Rekordhaltige 333.303 Erwachsene und Kinder tauchten 2007 in den
tierischen Zauber im Aachener Stadtviertel Drimborn ein - 70 Prozent
mehr als vor acht Jahren. Darunter auch jene ältere Dame mit statser
Perlenkette, die jüngst verzückt vor den Beos steht, bevor ihr einer
dieser rotzfrechen indischen Sperlingsvögel zuruft: "Du Schlampe". "Die
schnappen halt alles auf", grinst Wolfram Graf-Rudolf (47), seit acht
Jahren Direktor des boomenden Parks, der Mitglied des Europäischen
Zooverbandes sowie der Stiftung Artenschutz ist.
freiepresse.de - 26. Mai 2008
Flucht endet im Schwarzwasser. Dramatische
Rettungsaktion: Tierparkchef fischt ausgebüxten Affen aus den Fluten
Dramatische Szenen am Montagabend an der Auer Hakenkrümme: Fast wäre
der aus dem Zoo der Minis ausgebüxte Rotgesichtsmakak im Schwarzwasser
ertrunken. Tierparkchef Christian Schroller sprang ohne langes Zögern
ins kühle Nass, packte den kleinen Flüchtling am Schlawittchen - und
brachte ihn ans rettende Ufer. Aufatmen, nachdem der Tierarzt den
triefenden Gesell untersucht hatte: Er ist wohlauf, konnte wenig später
wieder in den Tierpark zurückkehren - in den Käfig zu seinen
Artgenossen.
freiepresse.de - 26. Mai 2008
Keine Lust zum Feiern: Affe macht sich aus dem Staub
Sie waren offenbar nicht in Feierlaune: Zwei Tage vor dem Dschungelfest
im Auer Zoo der Minis haben zwölf Käfigbewohner einen Ausbruchsversuch
gestartet - die Rotgesichtsmakaken. Am Freitagmorgen gelang drei
Vertretern dieser nördlichsten Affenart tatsächlich die Flucht. Zwei
von ihnen zogen wenig später die Heimkehr vor, der Dritte im Bunde
bleibt bislang verschwunden.
sz-online.de - 26. Mai 2008
Affen-Ausreißer aus Aue: Eine Stadt jagt den Makaken
Volles Haus im Auer Zoo der Minis. Bei strahlendem Sonnenschein
tummelten sich 5000 Besucher zum diesjährigen Dschungelfest. Doch einer
fehlte immer noch ... Ein Rotgesichtsmakake (auch Schneeaffe genannt)
hatte sich am Sonnabend - ausgerechnet unmittelbar vor dem großen Fest
- aus dem Staub gemacht (Morgenpost berichtete). Während Zoochef
Christian Schroller (49) das Frühstück für seine Schützlinge
vorbereitete, fummelte der Affe so lange am Draht des Gehegedaches
herum, bis die Lücke groß genug zum Türmen war. "Wo sich der
vierjährige Affe jetzt befindet, wissen wir nicht genau", gibt Zoochef
Schroller zu. Das freche Tier war zunächst mit einem Affenzahn auf
einen Baum und später über die Lautaer Straße in den angrenzenden Wald
geflüchtet. Schroller: "Ich vermute, dass er noch in der Nähe ist."
lvz-online.de - 26. Mai 2008
Keine Spur von entwischtem Affen aus Auer Tierpark
In Aue ist weiter der Affe los: Von dem am Freitag aus dem Tierpark
entwischten Japan-Makaken gab es auch am Montag keine Spur. Dennoch
äußerte sich die Zoo-Leitung optimistisch, dass der Junggeselle
demnächst wieder auftauche. "Wir hoffen, dass er von allein zurückkommt
und unsere Leckerlis vermisst", sagte eine Sprecherin des Zoos. Eine
Suche nach dem Tier von der Größe einer Katze sei aussichtslos. Der
Affe sei harmlos und sehr scheu. Menschen sollten dennoch nicht
versuchen, ihn in die Enge zu treiben oder zu fangen. Der Junggeselle
hatte das Dach seines Käfigs durchbrochen und war so entwischt.
sz-online- 25. Mai 2008
Affe aus dem Tierpark Aue entwischt
"Polizeilich ist der Aufenthaltsort nicht bekannt", sagte ein Sprecher
der zuständigen Polizeidirektion Südwestsachsen auf Anfrage. Der vier
Jahre alte Makake war beim Füttern entwischt. Das Tier von der Größe
einer Katze sei zwar harmlos, Anwohner sollten aber trotzdem nicht
versuchen, es in die Enge zu treiben oder auf eigene Faust zu fangen,
hieß es.
faz.net - 25. Mai 2008
Populärer Gorilla vom Main erhält Denkmal in
Johannesburg
Der im Frankfurter Zoo geborene Gorilla Max hat als erfolgreicher
Verbrechensbekämpfer ein Denkmal im Zoo der südafrikanischen Metropole
Johannesburg bekommen. Die lebensgroße Bronze-Skulptur wurde neben dem
Affen-Gehege aufgestellt, wie die nationalen Medien am Samstag
berichteten. Der 2004 im Alter von 33 Jahren gestorbene Silberrücken
war eine der populärsten Attraktionen des Zoos.
Max hatte 1997 einen vor der Polizei in sein Gehege geflüchteten
Gangster verprügelt und war so zur Symbolfigur für die
Kriminalitätsbekämpfung im Land geworden. Die nationalen Medien
ernannten ihn zum Schlagzeilen-Macher des Jahres. Der Gorilla wurde
1970 im Frankfurter Zoo geboren und kam ein Jahr später nach
Johannesburg.
pr-inside.com - 25. Mai 2008
Erhalt alter Haustierrassen in Mittelpunkt
Auf den Speisekarten finden sich diese Tiere heute kaum mehr. "Gemessen
an Rentabilität und dem heutigen Geschmack der Leute haben Pommerngans
und Wollsau eigentlich keine Chance mehr", sagt Landwirt Arne Broja,
Besitzer des Haustierrassehofs in Liebenthal im Landkreis Oberhavel.
"Viel zu klein, zu fett und mit zu wenig Nachkommen", beschreibt er
etwa die Nachteile der Pommerngans aus Sicht der modernen
Agrarindustrie und der Verbraucher. Nach den Regeln der Marktwirtschaft
bedeutet dies das sichere Ende einer Rasse. Um sie dennoch vor dem
Aussterben zu bewahren, hat sich Broja vor zwölf Jahren der Zucht und
Erhaltung gefährdeter Haustierrassen verschrieben. Bis zu 250 vom
Aussterben bedrohte Nutztiere hält er auf seinem 70 Hektar großen Hof.
"Allein fünf auf der roten Liste stehende Tierarten leben hier", sagt
er. Darunter befinden sich das Meißner Widderkaninchen und die Polzer
Gans.
fr-online.de - 24. Mai 2008
Macho mit Halbglatze
Der Liebling funktioniert nur im Plural. Mein Lieblingstier Paviane.
Klingt doof. Ist aber so. Dass es sich bei meinem Liebling um
Mantelpaviane handelt, macht die Sache nicht besser. Weil ein Pavian
eben nie alleine auftaucht. Deshalb hat im Frankfurter Zoo auch keiner
einen Namen. Zumindest nicht offiziell. Inoffiziell bei den
Tierpflegern schon. Da gibt es zum Beispiel Ben. Der ist schon 20, hat
eine Halbglanze und Arthrose. Aber das ist eine andere Geschichte. Weil
mir Paviane - mein Lieblingstier im Zoo - eben immer in der Mehrzahl
gegenüber treten. In Frankfurt 24-Köpfe stark, um genau zu sein.
Verteilt in drei Haremsrudel.
saarbruecker-zeitung.de - 24. Mai 2008
Ende einer Affenliebe
Masala hat's nicht leicht. Der zottige Orang-Utan mit den gleichmütig
dreinblickenden Augen ist im Neunkircher Zoo das Männchen. Nicht der
Mann. Affen-Frau Noah sieht das so. Und sie hat nun mal das sagen im
Affenhaus. Die Menschenaffen sind eine der Attraktionen des Zoos.
Jedoch hängt der Haussegen schief und das seit längerem. Masala, seine
Pfleger und Zoodirektor Norbert Fritsch wissen nicht, wie es
weitergeht.
Eigentlich sollte es ein Neuanfang werden, als im August vergangenen
Jahres Mutter Noah und die mittlerweile drei-jährige Tochter Struppi
aus München nach Neunkirchen zogen. Koordiniert über das Europäische
Erhaltungsprogramm (EEP), einer Art Partnervermittlung für
Menschenaffen, sollten Masala, Noah und die kleine Struppi zu einer
Lebensgemeinschaft zusammenwachsen. Sollten.
Jetzt ist nicht nur die Affenart bedroht, sondern auch die Zukunft von
Masala in Neunkirchen. Ein schweres Gitter trennt Männchen und
Weibchen. Vor Noah hat Masala Angst. Heute weniger als im vergangenen
Herbst. Da war die große Bisswunde am Fuß noch ganz frisch - denn Noah
hat Masala nie akzeptiert und bei einem der ersten Treffen mit ihrem
kräftigen Kiefer für klare Verhältnisse gesorgt.
sueddeutsche.de - 24. Mai 2008
Stuttgarter Zoo. Babe ist weg
Gerhard Popp hat sofort bemerkt, dass da einer fehlt. Damals im
Februar, als er wie jeden Mittag mit den Eimern voller Fisch zur
Fütterung kam. Die Brillenpinguine hätten so ihre Eigenheiten, sagt
Popp, Pfleger in der Stuttgarter Wilhelma. Der eine isst den Fisch am
liebsten quer im Mund, der andere aus dem Wasser oder in seiner kleinen
Hütte.
Darauf müsse man Rücksicht nehmen. Babe aß den Fisch am liebsten auf
dem Schoß von Popp und als Babe an jenem Februartag nicht auf seinen
Schoß kletterte war ihm klar, dass etwas nicht stimmte. "Am helllichten
Tag: Pinguin aus Wilhelma verschleppt", titelten die Stuttgarter
Nachrichten. Am helllichten Tag. Als ob die Sache nicht schon schlimm
genug wäre. Von den 55 Pinguinen des Zoos sei Babe der beliebteste
gewesen, sagt Popp. Das vier Jahre alte Weibchen musste von den
Pflegern aufgezogen werden. Das machte Babe besonders anhänglich
gegenüber Menschen. Sie ließ sich gerne mit Besuchern fotografieren.
Bis heute fragen jeden Tag Dutzende Besucher nach ihr. Aber Babe ist
verschwunden. Bis heute beschäftigt Popp die Frage, wie ein Pinguin aus
dem Zoo verschwinden kann?
kleinezeitung.at - 24. Mai 2008
Predinger Affen als Forschungsobjekt der Universität
Graz
Im Tierpark von Preding gibt es derzeit ein wissenschaftliches
Langzeitprojekt mit der Universität Graz, das den Lebensraum und die
Sterblichkeit junger Berberaffen unter die Lupe nimmt. Die Biologin
Gabriele Sauseng führt berührungsfreie Untersuchungen mit einer
Wärmebildkamera durch und bestimmt in einer vergleichenden Studie die
Isolierfunktionen des Fells von Jungtieren.
hr-online.de - 24. Mai 2008
Frankfurter Gorilla bekommt Denkmal
Vor 11 Jahren wurde Max weltberühmt: Der in Frankfurt geborene Gorilla
Max stoppte damals im Zoo von Johannesburg einen Einbrecher. Für diese
Heldentat erhält er jetzt eine ganz besondere Ehrung. Der Zoo der
südafrikanischen Metropole hat neben dem Affen-Gehege eine
überlebensgroße Bronze-Skulptur von Max aufgestellt. Dies berichteten
südafrikanische Medien am Samstag.
ostsee-netz.de - 23. Mai 2008
Deutsches Meeresmuseum Stralsund startet
Internetangebot für Kinder
Das Deutsche Meeresmuseum ist mit seinen neuen Internetseiten für
Kinder, dem "Kindermeer", online. Erreichbar ist die Seite über
www.ozeaneum.de sowie von www.meeresmuseum.de.
Die Teamleiterin der Museumspädagogik im OZEANEUM, Nena Osmers, stellte
Ziel und Inhalte der komplett neu gestalteten Seiten vor. Auf diesen
Seiten werden die Inhalte der Ausstellungen und Aquarien aller
Standorte des Deutschen Meeresmuseums sowie die zahlreichen Angebote
für Kinder erläutert. Dazu zählen Klassiker, wie Kindergeburtstag und
Familiensonntag, sowie die Aktivitäten des Jugendclubs, aber auch die
von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung geförderte Ausstellung "Meer
für Kinder". Sie wird mit Eröffnung des OZEANEUMs am 12. Juli 2008 ein
weiterer Anziehungspunkt für Kinder und Familien. Ein weiterer Bereich
richtet sich an Erwachsene und Lehrer. Dort können sich Schulklassen
und KiTa-Gruppen über Programme und Projekttage an den Standorten
Meeresmuseum und OZEANEUM informieren.
baden-online.de - 26. Mai 2008
Reptilienausstellung war ein voller Erfolg
Tourneemanager Uwe Gehrmann zog gestern im Gespräch mit der
Mittelbadischen Presse eine mehr als positive Bilanz: "Wir sind
begeistert." Mit mehr als 400 Tieren feierte die Reptilienausstellung
vom 1. bis 25. Mai in Offenburg Premiere, und bis gestern Abend
strömten mehr als 20 000 Besucher in die Eishalle auf dem Messegelände.
Schlangen, Echsen, Leguane, Schildkröten, Skorpione, Vogelspinnen, die
doppelköpfige Schlange Tom & Jerry und vieles mehr zogen das
Publikum in den Bann. Besonders viele Zuschauer angezogen hat die
Baby-Station. "Als wir überraschend acht Chamäleon-Babys bekommen
hatten und das Foto in der Zeitung war, kamen am Sonntag darauf 2400
Besucher", freut sich Uwe Gehrmann.
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der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
trouw.nl - 28. Mai 2008
Diergaarde Blijdorp heeft weer gierenpopulatie
Tiergarten Blijdorp hat wieder Geier
Rotterdam. Der Tiergarten Blijdorp in Rotterdam hat nach 15 Jahren
wieder Geier. Die Greifvögel kommen aus Italien, wo sie 2005
beschlagnahmt wurden, nachdem sie in das Land eingeschmuggelt waren.
Das teilte eine Sprecherin des Zoos am Dienstag mit.
depers.nl - 28. Mai 2008
Blijdorp verrast door geboorte kameeltje
Blijdorp von Kamelgeburt überrascht
Der Tiergarten Blijdorp ist um ein Kamel reicher. Die Geburt war nicht
geplant, meldet der Rotterdamer Tiergarten: es gibt nämlich keine
Hengste im Zoo. Die Pfleger der Kamelmutter Greet bemerkten im April,
daß diese auffällig dick zu werden begann. Daß die Stute doch gebären
konnte, hängt damit zusammen, daß sie im vorigen Jahr gedeckt wurde,
als sie mit einer Gruppe anderer Kamele Kontakt hatte. Die Kamele waren
eigentlich für einen englischen Zoo bestimmt, aber sie durften nicht
durchreisen wegen der damals herrschenden Blauzungenkrankheit.
dierennieuws.nl - 28. Mai 2008
Kameeltje geboren in Blijdorp
Kamelfohlen in Blijdorp geboren
Am Montag, dem 26. Mai ist
in aller Frühe in Blijdorp ein Kamelfohlen geboren worden. Die Mutter
ist Greet. Bei schönem Wetter darf das Junge schon gemeinsam mit seiner
Mutter nach draußen auf die Mongolensteppe. Die Geburt war nicht
geplant und kommt auch ein wenig überraschend. Blijdorp hat nämlich
keinen Hengst, so daß man nicht damit rechnen mußte, daß Kamelstute
Greet trächtig ist. Sie gehört zu einer Gruppe Kamele, die im vorigen
Jahr nach Blijdorp kam, weil sie nicht durchreisen durften an ihren
Bestimmungsort (einen englischen Zoo) - im Zusammenhang mit dem
Ausbruch der Blauzungenkrankheit. Einmal in Blijdorp, erwiesen sich
zwei andere Stuten als hochträchtig und brachten kurz nach ihrer
Ankunft Fohlen zur Welt. Von Mutter Greet war bekannt, daß sie erst
eine Totgeburt hatte. Unbekannt war, daß sie sehr kurz darauf (und noch
bevor sie in Blijdorp war) noch mal schnell gedeckt wurde! Im April
dieses Jahres fanden die Pfleger in Blijdorp, daß Greet wohl sehr dick
zu werden begann und möglicherweise auch trächtig war, wie abwegig das
auch schien. Und jetzt das, circa 13 Monate nach dem Decken wurde der
Beweis geliefert mit der Geburt eines zum Glück gesunden Fohlens. Im
Asien-Teil sind auch andere Jungtiere zu sehen, wie ein Banteng (ein
indonesisches Wildrind), ein Ostchinesischer Schopfhirsch und (mit ein
bißchen Glück) Fischkatzen.
Website: www.rotterdamzoo.nl
knack.be - 27. Mai 2008
Antwerpen verwelkomt dit najaar Elephant Parade
Antwerpen heißt in diesem Herbst die Elefantenparade willkommen
Die Antwerpener Innenstadt wird in diesem Jahr bezirzt von einer
Elefantenparade. Es geht allerdings nicht um wirkliche Elefanten,
sondern um Kunststoff-Exemplare, di von Künstlern bemalt werden. Die
etwa 50 Elefanten werden vom 5. September bis 5. November dem großen
Publikum gezeigt, danach werden sie versteigert. Die Einnahmen der
Versteigerung gehen an ein Elefantenhospital in Thailand.
dagjeweg.nl - 27. Mai 2008
Nick en Simon geboren in Beekse Bergen. Twee jonge
gnoes vernoemd naar speciale feestgasten
Nick und Simon in Beekse Bergen geboren. Zwei junge Gnus nach
speziellen Festtagsgästen benannt
Heute wurden zwei Gnukälber im Safaripark Beekse Bergen geboren. Die
Kälber tragen die Namen Nick und Simon, nach dem Duo aus Volendam. Es
ist kein Zufall, daß der Safaripark diese Namen auswählt: Nick und
Simon (die Sänger, nicht die Kälber) sind am Sonntag, dem 1. Juni zu
Gast, um das vierzigjährige Bestehen des Parks zu feiern. Die zwei
jungen Gnus wurden von zwei verschiedenen Müttern geboren, Sara und
Dana, haben aber denselben Vater: Lars. Die Jungtiere sind im Park gut
zu sehen, sowohl von der Wanderroute aus als auch auf einer Bus- und
Autosafari. Ob das Volendamer Duo sich geehrt fühlt durch die
Namensverleihung, ist nicht bekannt. Den Gnus wird es wahrscheinlich
nicht so viel ausmachen. Sie werden längst froh sein, daß die Band
Zonder Naam nicht auftrat direkt nach ihrer Geburt.
dierennieuws.nl - 26. Mai 2008
Twee jonge gnoes geboren in Beekse Bergen. Nick &
Simon dragen namen van speciale feestgasten
Zwei junge Gnus geboren in Beekse Bergen. Nick & Simon
tragen Namen von speziellen Festtagsgästen
Exklusiv am Sonntag, dem 1. Juni, spendiert der Park allen Besuchern 40
% Ermäßigung auf den Standard-Eintrittspreis. Am Festtag sind auch
verschiedene andere Aktivitäten geplant. Mehr Informationen sind zu
finden auf www.beeksebergen.nl
dierennieuws.nl - 23. Mai 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Actie-Reactie
Natürliches Verhalten im Zoo: Aktion und Reaktion
Ausführlicher Beitrag von B. de Jonge
hln.be - 23. Mai 2008
Indische babyneushoorn Planckendael heet Jasmin
Planckendaels Panzernashornbaby heißt Jasmin
gk.nl - 22. Mai 2008
Homoseksualiteit in het dierenrijk
Homosexualität im Tierreich
Das Naturhistorische Museum Maastricht zeigt ab morgen (24. Mai) eine
Ausstellung "Against Nature?" über Homosexualität im Tierreich. Die
Ausstellung ist bis einschließlich 31. August 2008 im Naturhistorischen
Museum in Maastricht zu sehen.
dagjeweg.nl - 22. Mai 2008
Safaripark Beekse Bergen bestaat 40 jaar. Grootste
wildlife park viert jubileum met Afrikaans thema
Safaripark Beekse Bergen besteht 40 Jahre. Größter Wildlife
Park feiert Jubiläum mit Afrika-Themen
zooantwerpen.be - 19. Mai 2008
Gezinsuitbreiding bij de Dybowskiherten
Familienzuwachs bei den Dybowskihirschen
Russische
Meldungen
Europäisches Rußland
1tv.ru - 28. Mai 2008
В
абсурдную
ситуацию
попали
сотрудники Петербургского
зоопарка
Mitarbeiter des Petersburger Zoos gerieten in eine absurde
Situation
Sie wurden dafür bestraft, daß sie Tiere retteten. Im zurückliegenden
anormal milden Winter konnten im Finnischen Meerbusen alle Babys von
Ringelrobben und Kegelrobben umkommen. Sie wurden einige Monate gesund
gepflegt. Doch jetzt müssen die Aibolits [bzw. Dolittles] aus dem Zoo
für ihre Güte eine empfindliche Strafe zahlen. Den Beamten aus der
Veterinär-Inspektion gefiel nicht, daß die geretteten Kleinen keine
medizinischen Bescheinigungen bei sich hatten. Irina Skiba, Direktorin
des Leningrader Zoos: "Die letzte Kegelrobbe schwamm in die Lebjashja
kanawka [Schwanengraben; ein Kanal] im Sommergarten, so konnte sie sich
sicher keine veterinärmedizinische Bescheinigung ausstellen. Analysen
abgeben konnte sie nicht. Und das Tier gelangt ohne Bescheinigungen in
den Zoo." Die Robben mußten dringend aus der Stadt gebracht werden.
Vorläufig werden sie hier im Naturreservat Kurgalskij beherbergt und
auf ihre Wiederauswilderung vorbereitet.
saint-petersburg.ru - 28. Mai 2008
Ленинградский
зоопарк
решил
отпустить
нерпу
Leningrader Zoo beschloß, Ringelrobbe freizulassen
Am Montag wird im Ladogasee eine Ringelrobbe freigelassen, welche jetzt
im Leningrader Zoo lebt, teilte die Pressesekretärin des Leningrader
Zoos Tatjana Solomatina mit. Die Robbe freizulassen wurde deshalb
beschlossen, weil sie schon gelernt hat zu jagen und jetzt vollständig
bereit ist zu einem selbständigen Leben. "Es steht kein kurzer Weg
bevor. Wir kommen erst zum Ladogasee, dann schwimmen wir vier Stunden
mit dem Schiff bis zu einer Insel, wo genau solche Ringelrobben leben",
teilte Solomatina mit. Sie bemerkte, daß man das Tier ausschließlich an
dem Ort freilassen wird, an dem Ringelrobben dieser Unterart vorhanden
sind. "Wir haben in diesem Jahr vier Ringelrobben: zwei leben im Zoo,
und zwei im Naturreservat Kurgalskij. Die einen fanden wir im
Finnischen Meerbusen, die anderen im Ladogasee, deshalb müssen wir jede
in die Bedingungen entlassen, an die sie gewöhnt ist", erzählte die
Pressesekretärin.
saint-petersburg.ru - 28. Mai 2008
Росприроднадзор
собирается
отстоять честь
тюленей в
суде
Russische Naturaufsichtsbehörde beabsichtigt, die Ehre der
Robben vor Gericht zu verteidigen
"Die Strafe von 15.000 Rubel für den ungesetzlichen Aufenthalt von
Robben auf dem Territorium des Leningrader Zoo ist bezahlt", teilte die
Pressesekretärin des Leningrader Zoos, Tatjana Solomatina, mit. Ihren
Worten nach ist die ganze Geschichte mit den geretteten Robben "ein
zweischneidiges Schwert". "Wir haben ein Gebäude für Quarantäne, aber
es ist sehr klein. Wir hoffen, daß nach dieser Geschichte auf
Föderationsebene über ein neues Quarantänegebäude für den Zoo
entschieden wird", teilte die Mitarbeiterin des Zoos mit. Sie sagte
auch, daß zur Zeit der Zoo nicht das Recht besitzt, von den
Petersburgern irgendwelche Tiere anzunehmen. "Wir können erste Hilfe
leisten, an den Ort fahren, aber leider nicht bei uns aufnehmen",
erzählte die Pressesekretärin. Sie unterstrich auch, daß der
Leningrader Zoo selbst nicht beabsichtigt, den Veterinärmedizinischen
Dienst gerichtlich zu verklagen, aber die Russische
Naturaufsichtsbehörde, die an der Aufnahme der Robben beteiligt war, an
ihrer Untersuchung und Haltung, wird das höchstwahrscheinlich tun. "Die
Russische Naturaufsichtsbehörde beobachtete vom ersten Tag an die
Gesundheit der Ringelrobben und Kegelrobben. Sie kamen angefahren,
untersuchten sie, fertigten spezielle Akten an, von denen ein Exemplar
immer im Zoo blieb", erzählte Solomatina.
1tv.ru - 28. Mai 2008
Громкий
скандал
разгорелся в
зоопарке Санкт-Петербурга
Riesenskandal langte im Zoo von Sankt Petersburg auf dem
Höhepunkt an
Seine Mitarbeiter müssen eine empfindliche Strafe dafür zahlen, daß sie
Robbenbabys vor dem Hungertod gerettet haben. Und falls im Zoo auch
weiterhin in Not geratene Tiere gesundgepflegt werden, wird
möglicherweise alles als Strafsache enden. ... Walerija Jaschina,
leitende Spezialistin des Veterinäramtes der Stadt Sankt Petersburg:
"Eine nicht genehmigte Unterbringung von Tieren auf dem Gelände des
Leningrader Zoos wurde von uns betrachtet als mögliche Gefahr einer
Entstehung und Verbreitung von Infektionskrankheiten". Die Blutanalysen
zeigten, daß die Robben keine Infektionskrankheiten hatten. Die
Zoologen, welche die Robbenbabys fütterten, hielten die
Quarantänebestimmungen ein, gingen nicht auf das übrige Zoogelände,
vermieden Kontakte mit anderen Tieren. Doch der Zoo mußte dennoch
15.000 Rubel Strafe zahlen. Die Robben mußten schnellstens aus der
Stadt gebrach werden. Sie fanden ein provisorisches Obdach im
Naturreservat Kurgalskij, wo sie auf die Wiederauswilderung vorbereitet
werden. ... Die Zoologen helfen allen, so wie die Dr. Aibolits [bzw.
Dr. Dolittles]. Sie warten schon länger als ein Jahrzehnt darauf, daß
man ihnen auch hilft und ein Gelände für die Rehabilitation von
Wildtieren zur Verfügung stellt. Doch bisher wird der Zoo nur bestraft.
fontanka.ru - 28. Mai 2008
Главный
ветеринар
Петербурга:
Спасение одних
животных не
может
ставить под
угрозу жизнь
других
Cheftierarzt von Sankt Petersburg: Rettung der einen Tiere
kann nicht das Leben der anderen in Gefahr bringen
Der Chef des Veterinäramtes Jurij Andrejew kommentierte die Strafe, die
der Leningrader Zoo für die Haltung geretteter Robben erhielt. "Niemand
von uns kann zulassen, daß die Rettung der Einen Leben und Gesundheit
eines ganzen Tierparks in Gefahr bringt", verkündete der Cheftierarzt
der Stadt. Die Situation mit dem Aufenthalt geretteter Robben im Zoo
verglich Jurij Andrejew mit der Behandlung kranker verwahrloster Kinder
in einem Kindergarten. "Vielleicht würde nichts passieren, aber das
Risiko ist groß." Außerdem wurde nach den Worten des Cheftierarztes von
Sankt Petersburg der Beschluß über das Verhängen einer Strafe von
15.000 Rubel erst angenommen, nachdem die Leitung des Zoos trotz aller
Ermahnungen weitere gerettete Robbenbabys aufnahm, was den früher
erreichten Vereinbarungen widersprach. Jurij Andrejew meint, daß ein
spezielles Reha-Zentrum für Ringel- und Kegelrobben errichtet werden
müsse. Wir erinnern daran, daß vor einigen Tagen die Leitung des
Leningrader Zoos eine Entscheidung aus der Veterinärinspektion des
Stadtbezirks zugesandt bekam: "Strafe zahlen, das Reha-Zentrum
schließen". Als Begründung dafür diente das Fehlen von Bescheinigungen
bei den geretteten Robben.
metro-russia.com - 27. Mai 2008
Зоопарк
наказали за
спасение
тюленей
Zoo wurde für die Rettung von Robben bestraft
Elf Flossenfüßler wurden von Mitarbeitern des Leningrader Zoos
gerettet. Doch für ihre Güte mußten sie zahlen. Der Zoo wurde für die
Haltung von Meeressäugetieren bestraft: die Veterinäre meinen, daß es
gefährlich für die anderen Tiere sei. ... Was weiter getan werden soll,
wenn Flossenfüßler aus dem Finnischen Meerbusen oder dem Ladogasee in
Not geraten, ist unklar. Die Veterinäre haben verboten, Kegel- und
Ringelrobben in den Zoo zu bringen. Doch einen anderen Ort, wo man sie
halten und gesund pflegen kann, gibt es in Petersburg bisher nicht. Im
Zoo ist man der Meinung, die Aufgabe der Mitarbeiter bestehe nicht nur
darin, die Sammlung zu erhalten, sondern auch, Tiere zu retten - eine
derartige Praxis existiert in der ganzen Welt.
Kommentar des Veterinäramtes: Walerija Jaschina, leitende Spezialistin
des Veterinäramtes von Sankt Petersburg: "Es gab kein Reha-Zentrum auf
dem Gelände des Leningrader Zoos. Dorthin wurden einfach kranke
Flossenfüßler gebracht und in ein Bassin gesetzt. Tiere aus der
Wildnis, erst recht geschwächte, können viele Infektionskrankheiten
haben. Ihr Aufenthalt auf dem Zoogelände ist eine Gefahr für die
gesamte Sammlung. Wenn es ein Problem gibt, muß man ein spezielles
Reha-Zentrum errichten, wo Biologen mit den Tieren arbeiten werden. Die
Schaffung eines solchen Zentrums kann durch die Russische
Naturaufsichtsbehörde initiiert werden, nachdem sie vorher untersucht
hat, ob es eine Gefahr für die Flossenfüßler gibt." Da der Leningrader
Zoo das Gesetz �Über die Veterinärmedizin' verletzt hat, wurde er
angewiesen, diese Gesetzesverletzung zu beseitigen. Außerdem muß der
Zoo eine Strafe zahlen.
mmnews.ru - 27. Mai 2008
Ленинградский
зоопарк
оштрафован
за
выхаживание
диких
животных
Leningrader Zoo bestraft, weil er Wildtiere gesund pflegte
Der Leningrader Zoo wurde von einer Veterinärinspektion für das
Gesundpflegen von Wildtieren bestraft. Einen Monat lang pflegten
Fachleute des Zoos Ringel- undKegelrobben gesund - ohne irgendwelche
Bescheinigungen und Vereinbarungen. Diese Tiere stehen auf der Roten
Liste, sie wurden kuriert, um sie dann wiederauszuwildern. Doch es
erwies sich, daß der Zoo damit eine Instruktion verletzt hat, da
Meerestiere ohne Dokumente zu den Spezialisten gelangten. Dafür, daß
die Zoologen Ringel- und Kegelrobben gesund pflegten, wurden sie vom
Tierärztlichen Dienst bestraft.
kommersant.ru - 27. Mai 2008
«Априори
больные»
"A priori krank"
Wie die leitende Spezialistin des Veterinäramtes in Petersburg Walerija
Jaschina erzählte, "werden Tiere aus der Wildnis a priori als kranke
gesehen. Es ist gefährlich, sie neben ständigen Bewohnern des Zoos zu
halten, weil es für sie keinerlei Quarantäne gegeben hat."
Pressesekretärin Tatjana Solomatina ist damit einverstanden, daß die
Handlungen des Veterinärmedizinischen Dienstes rechtmäßig sind: ohne
Bescheinigungen hat der Zoo kein Recht, Tiere aufzunehmen. Doch die
Petersburger wenden sich an den Zoo, wenn es um Wildtiere geht. Einen
Ausweg aus der Situation sehen sowohl die Zoomitarbeiter, als auch die
Fachleute des Veterinäramtes in der Schaffung eines
Rehabilitationszentrums für Wildtiere. In europäischen Zoos gibt es
spezielle Zonen, in denen man Wildtiere unterbringen kann. Der
Leningrader Zoo umfaßt sieben Hektar im Zentrum der Stadt, dort gibt es
keinen Platz für eine abgetrennte Quarantänezone. Ein neues Gebäude für
den Zoo wird es so bald nicht geben. So daß man vorerst die Frage
aufwerfen muß über die Schaffung einer Quarantänezone auf Territorien
von Naturreservaten in den Vororten", zieht Frau Solomatina eine Bilanz.
news.spbland.ru - 26. Mai 2008
Ветеринарная
инспекция
закрывает
реабилитационный
центр для
тюленей
Veterinärmedizinische Inspektion schließt
Rehabilitationszentrum für Robben
Nach den Worten der Abteilungsleiterin der Juristenfirma "Awanto",
Swetlana Miroljubowa, ist der Zoo ein staatlicher unitärer Betrieb,
keine Produktionseinheit oder Kollektivwirtschaft. "Der Zoo hat den
Punkt in seinem Statut über die Rehabilitation von Tieren erfüllt, das
Veterinäramt hatte kein Recht, ihn zu strafen", meint die Juristin. Wie
im Veterinäramt erklärt wurde, wurden die Maßnahmen in bezug auf den
Zoo deshalb ergriffen, um die Gesundheit seiner Bewohner zu erhalten -
wildlebende Robben können krank sein. "Wir Biologen haben geschworen:
wenn es einem Tier schlecht geht, müssen wir ihm helfen. Zur Zeit gibt
es nur einen Weg - das Tier mit nach Hause nehmen. Früher gab es
einzelne Fälle, da wir Tiere wirklich mit nach Hause genommen haben,
doch elf Robben in Wohnungen unterzubringen ist einfach nicht möglich",
erklärte Tatjana Fjodorischtschenko. Für Nichteinhaltung der Vorschrift
wurde dem Zoo eine Strafe auferlegt nach Artikel des Verwaltungskodex
10.6 - für "die Verletzung von Regeln der Quarantäne von Tieren oder
anderer veterinär-sanitärer Regeln". Jedoch fehlen in den Dokumenten
Verweise auf das Gesetz, das diese Regeln bestimmt. Neun Robben wurden
bereits in das Naturreservat Kurgalskij gebracht: die Tiere durchlaufen
eine Rehabilitation nach einer holländischen Methodik und erst danach
kehren sie nach Hause [in die freie Natur?] zurück. Noch eine
Kegelrobbe und eine Ladoga-Ringelrobbe leben immer noch im Zoo, das
kann zur nächsten behördlichen Bestrafung führen. Und gestern wurde im
Umführungskanal eine Robbe gesehen. Ihr Schicksal ist sehr traurig.
Ohne die Hilfe von Zoomitarbeitern verendet das Tier.
Übrigens... Die Rechtsschutzorgane haben Ermittlungen aufgenommen im
Fall der neun toten Robben, deren Kadaver am 12-13. Mai am Strand bei
Sestrorezk gefunden wurden. Das gerichtsmedizinische Gutachten stellte
fest, daß auf allen Körpern Spuren von Schlägen zu sehen waren, die
auch zum Tod der Tiere führten. Ein Strafverfahren ist eingeleitet.
Höchstwahrscheinlich haben Fischer die Robben getötet, welche die
Flossenfüßler dabei entdeckten, wie sie Fische aus den Netzen fraßen.
Auf jeden Fall droht den Mördern der seltenen Meeressäugetiere, daß sie
nach zwei Artikeln des Strafgesetzbuches zur Verantwortung gezogen
werden - "grausamer Umgang mit Tieren" (Nr. 245) und "illegale Jagd auf
Vögel und Säugetiere, die zu bejagen vollständig verboten ist" (Nr.
258).
vz.ru - 26. Mai 2008
Бюрократия
против
жизни
Bürokratie gegen Leben
Der Leningrader Zoo kann vom Tode bedrohte Tiere nicht gesund pflegen,
weil sie "keine medizinische Bescheinigung" haben. Der Leningrader Zoo
geriet in das Epizentrum eines juristischen Streits, in dem es nicht
nur Gewinner und Verlierer geben kann, sondern auch Opfer. In Gefahr
ist das Leben von Wildtieren, welche von den Mitarbeitern gesund
gepflegt werden. In diesem Jahr wurden wegen des milden Winters mehr
als zehn Robbenbabys an das Ufer des Finnischen Meerbusens geworfen. Im
Reha-Zentrum beim Zoo wurde versucht, diese Tiere zu einem normalen
Leben zurückzuführen, doch die Veterinäre ordneten an, das Zentrum zu
bestrafen und auszusiedeln. Wjatscheslaw Aleksejew, Mitarbeiter des
Reha-Zentrums für Meeressäugetiere, das sich gerade erst noch auf dem
Gelände des Leningrader Zoos befand, erzählte, daß mit der Entscheidung
der veterinärmedizinischen Instanzen das Zentrum aus dem Zoo
ausgewiesen wurde. Es wurde beschuldigt, weil es auf seinem Gelände vom
Tode bedrohte Robben rettete, dafür wurde es mit einer Geldstrafe von
15.000 Rubel belegt. "Eine erstaunliche Situation", sagt Aleksejew.
"Zum Anlaß für unsere Aussiedlung wurde das Fehlen von medizinischen
Bescheinigungen bei Wildtieren. Es ergibt sich, daß um ein Uhr nachts,
wenn wir uns an das Ufer des Meerbusens begeben, wo irgend jemand ein
todgeweihtes Robbenbaby entdeckt hat, das Tier uns die Dokumente zeigen
soll. Wie Sie selbst verstehen, eine solche Vorschrift zu erfüllen ist
nicht einfach. Wir mußten die von uns besetzten Räumlichkeiten
verlassen." Für neun Robben, die an den Küstenstreifen des Leningrader
Gebiets in diesem Frühjahr geworfen wurden und die wir lange Zeit im
Zoo gesund pflegten, haben wir Gott sei dank eine vorübergehende
Zufluchtsstätte gefunden: wir brachten sie in den Rayon Kingisepp, in
das Naturreservat Kurgalskij. Doch das ist 200 km von der Stadt
entfernt! Wenn wieder jemand Robben entdeckt, sagen wir, bei Wyborg
[die Stadt liegt zwischen Sankt Petersburg und der finnischen Grenze],
dann brauchen wir einige Stunden, um den ganzen Finnischen Meerbusen
abzufahren, um die Tiere zu retten. Aber wenn man die Robben im
Ladogasee findet - diese haben dort, wo wir uns jetzt niedergelassen
haben, im Naturreservat Kurgalskij am Finnischen Meerbuse | |