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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 423 vom 22. Mai 2008

Liebe Leser,

wir haben es wieder einmal geschafft; heute, ausgerechnet am Internationalen Tag der Biodiversität, müssen wir die Gewißheit verkünden, worüber viele bisher schon starke Vermutung hatten: nach dem Baiji wurde jüngst ein weiterer Großsäuger, das Nördliche Breitmaulnashorn, einzig durch Zutun von uns Menschen von dieser Erde ausradiert. Geschenkt, daß es in wenigen Zoos noch ein paar wenige Exemplare gibt, die bekanntermaßen schlecht züchten und uns das "Aussterben erlebbar" machen werden, geschenkt auch, daß es vor allem in den USA Wissenschaftler gibt, die das Klonen von Tieren als Methode des Artenschutzes etablieren wollen. Artenschutz ist Diversitätsschutz, und Biodiversität manifestiert sich vor allem in genetischer Diversität, was nutzt es da, wenn man von nur noch einer Handvoll Individuen (= Genotypen) diese Individuen fünfmal haben kann?
Schon in der Vergangenheit haben wir viele - viel zu viele - oft heute als gerettet geltende Tierarten durch einen sogenannten genetischen Flaschenhals gejagt (in vielen Fällen im wahrsten Sinne des Wortes) - Wisente, Przewalski-Pferde, Uhus, Steinböcke... -, und erst die nahe und ferne Zukunft wird zeigen, ob die Arten und Unterarten diese künstlich geschaffene genetische Einfalt verkraften und sich als dauerhaft überlebensfähig auch auf dem Spielfeld von Klimawandel und Umweltveränderungen erweisen. Das trifft übrigens auch auf den Bruder des Nördlichen Breitmaulnashorns, das Südliche Breitmaulnashorn, zu.
Das Südliche Breitmaulnashorn war auch schon auf 20 Tiere dezimiert, heute gilt es unter Schutz als gesichert. Also doch kein Verschwinden des Breitmaulnashorns, es war ja "nur" eine Unterart? Wer so denkt (Zitat WWF "Tiger ist Tiger"), dem sei im Zeitalter der Molekularbiologie gesagt, daß dann auch dem Verschwinden des Menschen keine Bedeutung beigemessen werden bräuchte, denn es gibt noch einen "Zweitmenschen", den Schimpansen, der dem Homo sapiens genetisch viel ähnlicher ist als die beiden Unterarten des Breitmaulnashorns es waren. Genetik ist nicht alles, aber vieles ist Genetik.
Vielleicht noch etwas Positives zum Schluß: noch druckfrisch vermeldet die ZGAP die Entdeckung einer neuen Wirbeltierart, des Cat Ba-Tigergeckos, auf der nordvietnamesischen Insel Cat Ba. Noch immer gibt es auf dem blauen Planeten viele Lebensformen, viel "Biodiversität" zu entdecken, darunter auch Wirbel- und Großtiere - ich hoffe sehr, nicht nur dafür, daß die Liste der vom Menschen ausgelöschten Arten noch ein Stückchen länger werden kann!

Hoffnungsvoll, Ihre Silke Sorge
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles aus der Amphibienkampagne".



rt-online.ru - 12. Mai 2008
В Казанском художественном училище откроется выставка, приуроченная к Году лягушки
An der Kasaner Kunstfachschule wird eine Ausstellung eröffnet, die abgestimmt ist auf das Jahr des Frosches
Am 15. Mai findet an der Kasaner Kunstfachschule die Eröffnung einer Ausstellung unter dem Titel "Eben dieser Frosch" statt. Zu der Veranstaltung sind eingeladen Mitarbeiter des Kasaner Zoologisch-Botanischen Gartens, die Tiere aus dem Streichelzoo mitbringen. Die Ausstellung wird im Rahmen des von der WAZA verkündeten Jahres des Frosches durchgeführt. Ziel dieser Aktion ist es, die Vielfalt der Welt der Amphibien zu zeigen und die Erhaltung dieser Tiere. Die Organisatoren hoffen, daß derartige Veranstaltungen helfen, die Frösche vor ihrer völligen Vernichtung zu retten. In der Ausstellung werden Arbeiten aus Malerei, Grafik, Kunsthandwerk vertreten sein. Auf allen Arbeiten werden Frösche dargestellt sein, die sich den Besuchern der Ausstellung in unterschiedlichsten Rollen zeigen.

kp.ua - 16. Mai 2008
Киевских лягушек будут опекать
Kiewer Frösche werden betreut
Unser Zoo nimmt es auf sich, den Städtern einen behutsamen Umgang mit Amphibien beizubringen. Der Hauptstadtzoo hat das laufende Jahr zum Jahr des Frosches erklärt. Die dortigen Mitarbeiter beschlossen, auch für die Kröten Sponsoren zu suchen, denn sie sind durch nichts schlechter als Kamele, Giraffen, Wisente und Pinguine. Hinzu kommt, daß für die WAZA das Jahr 2008 das "Jahr des Frosches" ist. "Der Hauptstadtzoo hat bereits den Plan für die Durchführung einer Kampagne ‚Jahr des Frosches' ausgearbeitet", teilte uns Irina Golowina mit, Leiterin des Pressedienstes des Kiewer Zoos. Ihren Worten nach wird in nächster Zeit die Sammlung dieser Amphibien noch erweitert und den Besuchern erklärt, wie man mit ihnen umgeht. Gegenwärtig hält der Kiewer Zoo zehn Froscharten.

novosti.ua - 16. Mai 2008
В Киевском зоопарке проходит Год лягушки
Im Kiewer Zoo wird Jahr des Frosches durchgeführt
Der Kiewer Zoo hat einen Plan von Maßnahmen zur Durchführung einer Kampagne "Jahr des Frosches" im Rahmen des von der WAZA zum Jahr des Frosches erklärten Jahres 2008. Das wurde mitgeteilt im Pressedienst der Kiewer Staatlichen Stadtverwaltung. Insbesondere, wie im Zoo bemerkt wurde, sind vorgesehen die Ergänzung der Amphibiensammlung durch Vertreter auch der Fauna der Ukraine und die Ausarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen ihrer Erhaltung in menschlicher Obhut. Geplant sei auch eine Reihe von Kultur- und Bildungsveranstaltungen mi dem Ziel der Aufklärung der Bevölkerung über die Notwendigkeit der Erhaltung der Amphibien. "Die seltenste Art in der Amphibiensammlung des Kiewer Zoos ist das Safranfarbene Buntfröschchen (Mantella crocea). Diese schwanzlose Amphibienart ist verbreitet in den angenehm kühlen Bergwäldern im Osten Madagaskars in der Gegend um Maramanga. Die Art ist vom Aussterben bedroht, die Population verringert sich beständig. In diesem Jahr gelang dem Zoo die Fortpflanzung dieser kleinen Frösche (22 bis 25 mm). Es gab vier Ablagen befruchteten Laiches und jetzt sind etwa 100 Kaulquappen geschlüpft. Die Zoomitarbeiter hoffen, daß die Kaulquappen erfolgreich ihre Metamorphose durchlaufen und zu erwachsenen Fröschen heranwachsen", heißt es in der Mitteilung. Nach Angaben des Pressedienstes besitzt die Amphibiensammlung des Kiewer Zoos gegenwärtig folgende Arten: Bandmolch (Triturus vittatus), Zwergkrallenfrosch (Hymenochirus boettgeri), Erdkröte (Bufo bufo), Panzerkopfkröte (Bufo galeatus), Australischer Korallenfingerlaubfrosch (Litoria caerulea), Safranfarbenes Buntfröschchen (Mantella crocea) und andere.

interfax.by - 18. Mai 2008
Выставка лягушек - как настоящих, так и рукотворных - откроется в Московском зоопарке
Moskauer Zoo eröffnet Froschausstellung - zu sehen sind echte und handgeschaffene
Im Moskauer Zoo wird am Dienstag, dem 20. Mai, die 5. FroschKunstAusstellung "MosKWA expo" eröffnet, erfuhr Interfax im Pressedienst des hauptstädtischen Zoos. "Das Projekt ‚MosKWA expo' vereint Künstler unterschiedlicher Stile und Richtungen. Hier wird praktisch alles sein: Malerei, Grafik, Bildhauerkunst, Fotografie, individuell angefertigte Puppen, Batiken, originelle Technologien und noch viel Interessantes", hieß es. Ziel des Projektes sei, den Leuten zu helfen, diese bemerkenswerten Geschöpfe zu erkennen und zu mögen, in den Fröschen nicht einfach Amphibien zu sehen, sondern aus Kindheitstagen bekannte Helden der Märchen, Mythen und Legenden.

lifepr.de - 19. Mai 2008
"Von Natternhemden und trompetenden Kranichen - Geheimnisse des Moores"
"O, schaurig ist's, übers Moor zu gehen, wenn es wimmelt vom Heiderauche ..." schrieb eine große Dichterin bereits um das Jahr 1800, und auch heute noch haften dem Moor als einer Landschaft voller Geheimnisse und Rätsel viele Geschichten an. Auf einem geführten Spaziergang durch das Eekholter Moor begegnen die Besucher diesem Lebensraum hautnah und intensiv, und ein leises Schaudern wird auch heute noch spürbar, wenn die Dämmerung hereinbricht und ein leichter Nebel aus dem Moor heraufsteigt. Im Moor ist eine andere, stille Welt erlebbar. ... Wir begegnen auch Tieren des Moores wie Schlangen und den majestätischen Kranichen, die mit ihrem Trompeten weithin zu hören sind. Besondere Aufmerksamkeit wird den Pflanzen des Lebensraumes Moor geschenkt, wie zum Beispiel dem insektenfressenden Sonnentau oder der durstigen Moorbirke. Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir ebenfalls auf das "Jahr des Frosches" hinweisen und den Besuchern den aktuellen "Frosch des Jahres 2008", den Laubfrosch, ganz aus der Nähe zeigen. Nach diesem stimmungsvollen Abendrundgang mit blühendem Wollgras werden Sie zu dem Schluss kommen "O, schön war's, übers Moor zu gehen".

salzburg.com - 19. Mai 2008
Kein Platz für den Laubfrosch
Laubfrosch, Kammmolch, Fischotter, Bären oder Biber: Der Anblick vieler heimischer Arten ist in Salzburg zur Seltenheit geworden. Am Donnerstag wird darum der Internationale Tag der Artenvielfalt begangen. Heuer ist das Motto "Die biologische Vielfalt ist unsere Lebensversicherung für eine sich verändernde Welt". "Es gibt eine ganze Reihe von bedrohten Arten. Die Kategorien reichen dabei von ,leicht gefährdet' bis zum ,vom Aussterben bedroht'", sagt Hannes Augustin, Geschäftsführer des Salzburger Naturschutzbundes. Neben den Lebensräumen von Laubfröschen oder Kammmolchen sind auch jene von Fischotter oder Biber äußerst eingeschränkt. "Auch bestimmte Bestände von Fledermäusen sind stark bedroht", sagt Augustin gegenüber den SN. ... Mit dem Internationalen Tag der Artenvielfalt wollten die Vereinten Nationen die Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen aufzeigen, sagt Naturschutzreferent Sepp Eisl (ÖVP). Der Tag solle an den oft zu sorglosen Umgang mit den derzeit zur Verfügung stehenden Ressourcen erinnern. Bis zum Jahr 2010 soll weltweit der Verlust der Artenvielfalt gestoppt werden. Dazu habe sich auch Österreich verpflichtet. Im Land Salzburg laufen derzeit mehrere Artenschutzprogramme. Im Mittelpunkt stehen dabei Fledermäuse, Wiesen- und Felsbrüter. Für den Naturschutzbund ist das nicht genug. Salzburg liege im Bereich des Natur- und Artenschutzes österreichweit nur im Mittelfeld, sagt Augustin.

spektrumdirekt.de - 20.05.2008
Auf Nimmerwiedersehen - Warum Tiere und Pflanzen aussterben
Eigentlich wäre der Carrikeri-Harlekinfrosch (Atelopus carrikeri) das richtige Symboltier für die gefährdete Natur und die Artenvielfalt. Er vereint vieles, was das Überleben der Tiere und Pflanzen auf diesem Planeten fraglich macht. Jüngst erst entdeckten ihn Forscher in den kolumbianischen Anden wieder, nachdem er 14 Jahre lang verschollen war: Sein Lebensraum ist so winzig wie seine Bestandszahl wohl auch, weshalb Klimawandel und Lebensraumzerstörung rasch ihren Preis fordern - sein Habitat schwindet durch die Erderwärmung oder könnte durch Bergbau oder Überweidung zerstört werden. Ein tödlicher Pilz rafft seine nahe Verwandtschaft hinweg und könnte auch bald diesen Harlekin-Frosch erreichen. Terrarianer begehren um fast jeden Preis attraktive und seltene Spezies wie ihn. Und im Gegensatz zum bekannten und beliebten Pandabären - dem WWF-Maskottchen - interessiert sich weder die breite Öffentlichkeit noch die Politik für sein Überleben. All das lässt die Zukunftsaussichten für Atelopus carrikeri wenig rosig erscheinen - und damit ergeht es ihm wie dem größten Teil der globalen Artenvielfalt, die in den meisten Fällen keine große Lobby hat oder deren wirtschaftliche Ausbeutung zumindest kurzfristig lukrativer scheint als ein langfristig ausgelegter Schutz.

badische-zeitung.de - 20. Mai 2008
Freiburg: Stadt baut Ponton-Steg für Kröten
Es gibt in Freiburg bereits Brücken für Fußgänger, für die Eisenbahn, für den Autoverkehr. Seit neuestem haben auch die Kröten ihre eigene Brücke. Die liegt auf Pontons und führt über den Waldsee und soll den Amphibien einen möglichst gefahrlosen Start ins Landleben ermöglichen, meldete die Stadtverwaltung.
Jörn Evers, Matthias Hammacher und Nicolai Steierten, Lehrlinge vom städtischen Forstamt, haben in den vergangenen Wochen die Waldsee-Kröten-Brücke zurecht gezimmert - direkt unterhalb der Mauer des Waldsee-Restaurants. Gemeinsam mit Forstwirtschaftsmeiter Bernd Kramer setzte die Forst-Azubis umfangreiche Amphibienschutz-Aktionen am Waldsee, einem traditionellen Freiburger Krötenschwerpunkt, um.

spiegel.de - 20. Mai 2008
ÜBERLEBENSSTRATEGIE. Der Eier-Trick des Laubfroschs
Egal, welcher Art sie angehören: Jungtiere leben meist gefährlich, insbesondere dann, wenn sie noch gar nicht aus ihren Eiern geschlüpft sind. Die Natur hat zahlreiche Strategien erfunden, die Gelege vor Fressfeinden zu schützen - von der Dauerbewachung bis hin zur trickreichen Tarnung. Doch allen eierlegenden Wirbeltiere scheinen eines gemeinsam zu haben: Sie konnten ihre Eier nur entweder an Land oder im Wasser unterbringen, die Wahl hatten sie nicht.
Das galt zumindest bisher. Nun aber haben Forscher erstmals bei einem Wirbeltier die Fähigkeit beobachtet, dass es diese Wahl eben doch gibt. Der Bromelienlaubfrosch (Dendropsophus ebraccatus) aus Panama kann seine Eier sowohl an Land als auch im Wasser legen - je nachdem, ob etwa im Wasser Fressfeinde auf der Pirsch sind oder am Ufer die Austrocknung durch zu viel Sonne droht. Die Auswahl treffe der Frosch anhand des einfallenden Sonnenlichts, schreiben Justin Touchon und Karen Warkentin von der Boston University im Fachblatt "Proceedings of the National Academy of Sciences". In Seen, an denen es wenig Schatten und starken Sonneneinfall gibt, legt der Laubfrosch seine Eier demnach im Wasser. Im Schatten dagegen bevorzuge er die Blätter von Pflanzen, die am Ufer wachsen, da die Eier hier nicht so schnell austrockneten. Die Kaulquappen lassen sich nach dem Schlüpfen einfach ins Wasser fallen.

newsticker.sueddeutsche.de - 20. Mai 2008
Auch auf legal gehandelte Exoten verzichten
Längst nicht alle exotischen Tiere dürfen in Deutschland gehandelt werden. Aber auch auf den Kauf von denjenigen, die legal zu haben sind, sollten Tierfreunde dem Artenschutz zuliebe besser verzichten."Gerade die hier angebotenen Reptilien sind zum großen Teil Wildfänge", sagte Sandra Altherr von der Organisation Pro Wildlife in München. Das heißt, die Tiere sind aus der natürlichen Heimat in Afrika, Asien oder Südamerika genommen worden - wo die Populationen teils drastisch zurückgegangen sind. ... Zwar unterbinde die Washingtoner Artenschutzkommission (CITES) immer wieder den Export bedrohter Arten. "Aber immer wenn der Handel mit einer bestimmten Art reglementiert wird, verlagert sich das Problem auf eine andere", erklärte Altherr. ... Bedenklich sei die Einfuhr exotischer Tiere nicht zuletzt deshalb, weil viele verenden, ehe sie in Deutschland ankommen. "Bis ein Tier beim Käufer landet, vergehen oft Wochen oder Monate", sagte Altherr. Zudem haben Frösche, Chamäleons, Schlangen oder Geckos oft sehr spezielle Ansprüche, die gerade unerfahrene Halter kaum erfüllen können. Immer wieder sterben Exoten deshalb vorzeitig. "Weil man das Terrarium aber nun einmal hat, werden dann wieder neue gekauft - so beginnt ein Teufelkreis."

lifepr.de - 20. Mai 2008
"Die Amphibienkrise". Ein Vortrag mit anschließender Abendführung am 23. Mai ab 18 Uhr.
Nachdem schon unsere einheimischen Amphibien Thema eines Vortrags im Zoo waren, geht heute die Reise über die europäischen Grenzen hinaus. Herr Kempf, Tierarzt und Leiter der Vogelklinik in Oberschleißheim wird über die verschiedenen exotischen Arten und deren Gefährdung berichten. Im Anschluss daran besuchen die Teilnehmer im Rahmen einer Abendführung die Arten, die im Augsburger Zoo gehalten werden. Wegen der Teilnahme an der Amphibienkampagne des Europäischen Zooverbandes wurden die gehaltenen Arten vermehrt und auch neue Gehege eingerichtet. Es ist auch ein Blick hinter die Kulissen des Reptilienhauses vorgesehen. Lassen Sie sich überraschen.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Top-Thema: 9. UN-Naturschutzkonderenz in Bonn

Aufgrund der großen Anzahl an Meldungen rund um dieses Thema gibt es eine aktuelle Sonderseite. Weitere Meldungen zum Thema Natur- und Artenschutz finden Sie wie bisher hier.


Zoos – Meldungen deutschsprachig

fr-online.de - 20. Mai 2008
Abschied für Ex-Zoochef Christian Schmidt. Vater der Affen
Tamanduas sind entzückende tierische Zeitgenossen. Christian Schmidt wiederum ist ein Mensch, hat aber dafür gesorgt, dass Tamanduas den anderen Menschen im Zoo keine tierischen Rätsel mehr sind. Während seiner Zeit als Zoodirektor in Frankfurt (1994 - 2007) zogen aber auch Gelbbrustkapuziner, Kongopfauen, Fingertiere und Indische Löwen ein. Nun wird Schmidt nicht nur 65 Jahre alt, sondern auch pensioniert. Ihm zu Ehren kommen am Mittwoch rund 60 Verantwortliche aus deutschsprachigen Zoos zu einem Kolloquium über Zoo und Naturschutz im Senckenbergmuseum zusammen.

haustechnikdialog.de - 20. Mai 2008
Schütz heizt Frankfurter Affen ein
So richtig warm und gemütlich den ganzen Tag über "abhängen" können in Kürze die Affen des Frankfurter Zoos. Ihr neues Reich, der "Borgoriwald", ist mit allem ausgestattet, was ein Menschenaffenherz begehrt: Auf 10.000 Quadratmetern befinden sich großzügige Außengehege mit natürlicher Flora und Fauna, Innenanlagen mit Höhlen, Wassergräben und natürlich jede Menge Klettergelegenheiten, um dem Bewegungsdrang der Tiere entgegenzukommen. Eine über 2.000 Quadratmeter große künstliche Felslandschaft bietet den großen und kleinen Primaten ideale Möglichkeiten für ihre akrobatischen Höchstleistungen. Tierisch viel Platz zum Rumsitzen und Ausruhen finden die Affen in Fels-Vorsprüngen und -Einbuchtungen. Im Unterschied zur "echten Natur" verfügt die Kletterlandschaft über eine besondere Zusatz-Ausstattung: Die Fels-Wände beherbergen ein modernes Wandheizungssystem, das im gesamten Innenbereich des "Borgoriwalds" für artgerechte Temperaturen sorgt.

volksstimme.de - 16.05.2008
Einschläferungsverbot für Tigerkater Taskan
Sehr kontrovers hat am Dienstagabend der Magdeburger Stadtrat die Tötung der drei nicht reinrassigen Tigerbabys im Zoo der Landeshauptstadt debattiert. Während ein Teil der Ratsversammlung die öffentliche Empörung teilte, stellten sich andere Abgeordnete demonstrativ hinter den Zoodirektor Kai Perret. Dennoch folgte der Stadtrat am Ende der mehr als einstündigen Redeschlacht einem Eilantrag von SPD und CDU einstimmig und ließ damit ein " Einschläferungsverbot für Tigerkater Taskan " ergehen.

bz-berlin.de - 20. Mai 2008
Traurige Nachricht aus dem Zoo. Knut verlor zweites Brüderchen. Pfleger fanden das angefressene Eisbärenbaby in der Höhle
Eisbären-Tragik in zwei Sätzen: "Am 14.12. gab es erneut Eisbärennachwuchs. Die 1984 in Karlsruhe geborene Katjuscha hatte ein Jungtier, das jedoch tot geboren wurde", steht in dem dunkelgrün gebundenen Zoo-Jahresbericht "Bongo". Aber warum erfahren wir erst jetzt, fünf Monate später, von dem Zoo-Drama? Hatten die Berliner doch damals auf ein Geschwisterchen für Knut gehofft. Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz: "Wir gehen nie mit toten Neugeburten an die Öffentlichkeit." Traurige Tatsache ist: Eisbär Knut hat ein zweites Brüderchen verloren. Das erste - sein Zwilling von Eisbären-Mutter Tosca und Vater Lars - überlebte die Geburt nur kurz. Das zweite Brüderchen zeugte Eisbär Lars mit Eisbärin Katjuscha. Wie es genau zu Tode kam, ist unklar.

derstandard.at - 20. Mai 2008
"Zu viele Förderungen geflossen". Politiker im Herbersteinprozess über Subventionspraktiken
Hat Andrea Herberstein, die Gräfin von Herberstein, das Land Steiermark um Subventionen für das Schloss und den Tierpark betrogen? Wenn ja, reicht die Summe aus für eine unbedingte Strafe? Das sind im Grunde die letzten Kernfragen im Herberstein-Prozess, denen Richterin Elisabeth Juschitz in den Aussagen der noch verbliebenen Zeugen nachgeht.



Planung und Bau

tagesspiegel.de - 21. Mai 2008
Strandbesucher mit Fell und Flossen Erlebnis Meck-Pomm. Immer mehr Robben tauchen in der Ostsee auf Das ist eine der vielen Attraktionen für Urlauber
Im Handumdrehen hat sich die kleine Sensation herumgesprochen: "Eine Robbe liegt am Strand". Und obwohl sich blitzschnell eine Schar Neugieriger am Strand von Markgrafenheide versammelt, lässt sich das Tier nicht aus der Ruhe bringen. Es hebt seinen Kopf, sperrt die Augen weit auf und schnuppert im Sand. Erst als ihr einige Neugierige zu nahe kommen wollen, stößt die Robbe ein abwehrendes Zischen aus. ... Naturschützer verzeichnen in letzter Zeit steigende Robbenbestände an der Ostsee, nachdem die Tiere durch Jagd und Wasserverschmutzung fast schon als ausgerottet galten. Auf rund 20 000 Exemplare schätzt das Meeresmuseum in Stralsund die Zahl der Kegelrobben in der südlichen Ostsee. Auch in Prora und Göhren auf Rügen, auf der Insel Vilm und im Greifswalder Bodden zeigen sich die Tiere mittlerweile. In einigen Wochen werden Urlauber nicht mehr auf zufällige Entdeckungen hoffen müssen. In Warnemünde und damit fast in Sichtweite des natürlichen Ruheplatzes vor Markgrafenheide entsteht bis Mitte Juli eine weltweit einzigartige Forschungsstation. Neun Seehunde aus dem Zoo in Köln beziehen im Hafen ein neues Quartier. "Das Publikum laden wir ausdrücklich ein, uns bei der Arbeit zu beobachten", sagt Guido Dehnhardt von der Universität Rostock. "Dafür wird eigens das Sonnendeck eines zum Forschungslabor umgebauten Fahrgastschiffes reserviert."

nnn.de - 20. Mai 2008
Wärmepumpe für Pelikane
Die ersten sechs Pelikane sind schon da. Jetzt fehlt im Zoo nur noch das Haus für die neue Vogelart. Bauarbeiter sind gerade eifrig dabei, es zu errichten. Direkt neben dem alten Ententeich am Eingang Trotzenburg. Das Haus in Form eines Halbkreises soll von außen schlicht aussehen, "sich in die Landschaft einfügen", sagt Bauleiter Gerd Himmelreich. Dafür warte es im Inneren mit technischen Raffinessen auf. "Wir werden die zwei Wasserbecken und die Heizung mit einer Wärmepumpe beheizen." Das sei schon etwas Besonderes, denn die dafür notwendige Grundwärme wird nicht wie meist üblich aus der Erde oder der Luft, sondern aus dem Teichwasser entnommen. Zu diesem Zweck wurden bereits Schläuche (900 Meter insgesamt) verlegt. Sie sind mit Sole gefüllt, einer Flüssigkeit, die eine höhere Dichte hat als das Wasser. "Sonst würden sie ja oben treiben."

szonline.ch - 20. Mai 2008
Kanton Solothurn - Im Käfig vager Zusicherungen
René Strickler steht im Regen, als er mit seiner Hand auf die neuesten baulichen Erweiterungen seines beliebten Raubtierparks auf dem Subinger Industrieland zeigt. Noch sieht es etwas kahl aus, Holz liegt herum, vieles ist erst halb fertig, man steckt noch mitten in den Arbeiten. "Wir schuften auch, wenns nass wird." Sechs Leute aus seinem Team arbeiten am Ausbau mit, "immer dann, wenn die Tiere versorgt worden sind", sagt Strickler. Gegen 200 000 Franken will der bekannte Raubtierdompteur mit sanktgallischen Wurzeln investieren. Bestandteil der Erweiterung sind eine neue Terrasse hinter dem Bistro, die für rund 150 Leute Platz bieten soll, ein Zelt für Vorführungen mit Schweinen und Ziegen aus Stricklers Streichelzoo, eine grosse Löwenanlage, eine Leopardenanlage und ein Container für Ausstellungen und Büro. Bereits fertig ist das Bärengehege.

rp-online.de - 19. Mai 2008
Ein Herz für Riesenotter
"Pteronura brasiliensis" lässt sich mit "brasilianischer Flügelschwanz" übersetzen. Der wissenschaftliche Artname steht für ein äußerst selten gewordenes Säugetier, den prächtigen südamerikanischen Riesenotter. 30 Jahre Erfahrung hat der Zoo Duisburg bei der Haltung der heiklen Pfleglinge. Schon Mitte der 80er Jahre entdeckte der Förderverein des Zoos sein Herz für die Riesenotter und ermöglichte den Bau einer damals modernen Anlage. Über die Jahre hinweg sind die Mindestanforderungen an die Haltung dieser Art gestiegen, so dass eine umfassende Modernisierung der Anlage erforderlich war. ... Innerhalb weniger Monate erhielt das Riesenotter-Gehege einen deutlich vergrößerten Landgang, denn die hervorragenden Schwimmer halten sich mitnichten vorwiegend im Wasser auf. Die Einsicht unter Wasser über große Scheiben wurde zudem verbessert, so dass die Besucher den Tauchgängen aufmerksam folgen können. ... Alle Hoffnungen auf späteren Nachwuchs ruhen nun auf das vor wenigen Tagen eingetroffene junge Zuchtpaar, wovon das letztjährige geborene Männchen "Maldito" aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg und seine dreijährige Partnerin "Amana" aus dem Zoo Dortmund kommen.

nnn.de - 19. Mai 2008
Robbenschiff macht fest
Jetzt können die Robben kommen: In aller Frühe haben gestern zwei Schlepper ein ehemaliges Fahrgastschiff in den Yachthafen Hohe Düne gezogen. Dort wird das 50 Meter lange Boot zur Forschungsstation umgebaut. Aber auch Rostocker und Urlauber haben etwas davon. Vom Sonnendeck aus können sie bald die Tiere und die Arbeit der Forscher in Europas größter Robbenhaltungssation hautnah beobachten. ... Neun Tiere sollen möglicherweise schon in der letzten Mai-Woche ihr neues Heim an der Ostseeküste nehmen. Sie kommen aus dem Kölner Zoo, wo sie das Forschungsteam "Sensorische und kognitive Ökologie mariner Säuger" des Professors bereits erforscht hat. In einem Langzeitexperiment wollen die Biologen und Physiker nun die Sinneswahrnehmung und die Unterwasserorientierung der Tiere in ihren natürlichen Umgebung - im salzhaltigen Wasser - untersuchen.

freiepresse.de - 19. Mai 2008
Nandus bekommen neues Zuhause - und Nachwuchs
Das neue "Eigenheim" der drei Nandus im Limbacher Tierpark wirkt sehr wohnlich: Es ist aus Holz, sehr geräumig - und bietet sogar noch für weitere Bewohner Platz. Denn die Laufvögel werden eine Wohngemeinschaft mit zwei Alpakas eingehen, die eigentlich ebenfalls in Südamerika beheimatet sind: Zwei männliche Kamele halten in den nächsten Tagen Einzug. 30.000 Euro hat sich die Stadt Limbach-Oberfrohna die 60 Quadratmeter große Alpaka- und Nandu-Bleibe, die für Besucher zugänglich ist, kosten lassen. Bis auf den Gerüstbau haben die Tierpark-Mitarbeiter alle Arbeiten selbst ausgeführt. Zu der Anlage gehört ein ungefähr 400 Quadratmeter umfassendes Freigehege. ... Und noch eine Neuheit wartet auf die Gäste: Noch in dieser Woche soll die Brücke zur Halbinsel auf dem Tierparkteich gebaut werden. "Damit wollen wir die Attraktivität der Anlage weiter erhöhen", sagte OB Hans-Christian Rickauer (CDU). Kostenpunkt: 39.000 Euro.



Aktionen

nw-news.de - 20. Mai 2008
Auf Tuchfühlung mit Python und Echse. Reptilienzoo Torgau auf dem Festplatz
Die einen finden sie einmalig, bei anderen lösen sie eher Furcht aus. Doch eine gewisse Faszination üben Reptilien auf fast allen Menschen aus. Wer jedoch genug davon hat, sie immer nur im Fernsehen zu bestaunen, der ist in den kommenden Tagen auf dem Löhner Festplatz an der richtigen Adresse. Dort macht Richters Reptilienzoo aus Torgau für eine Woche Station. Seit Generationen präsentiert der Familienbetrieb eine "lehrreiche sowie pädagogisch wertvolle Vorführung von lebenden Reptilien aus allen Kontinenten", wie es in der Pressemitteilung heißt. Größte und einzigartige Attraktion sei das gefährliche Neuguineakrokodil namens Samson. ... Die Expedition im Reptilienzoo führt vorbei an Alligatoren, Riesenschildkröten, Echsen, Schlangen und vielen anderen Tieren. Die Besucher erfahren Wissenswertes und Kurioses.

maerkischeallgemeine.de - 19. Mai 2008
MUSEUMSTAG: Sushi am Welsbecken. 25. Jubiläum des Aquariums / Schlösserstiftung lädt zur Debatte ein
Die kleinen Hände wollen dem großen Fisch ganz nah sein. Auch die Nase wird noch ans Glas gestupst, damit den weit geöffneten Augen keine der Bewegungen des größten Bewohners des Aquariums entgeht. Vielleicht wären die Kinder "Weline" weniger freudig, dafür umso respektvoller gegenübergetreten, wenn sie gewusst hätten, dass der Europäische Wels der einzige Süßwasser Fisch ist, der dem Menschen gefährlich wird.
Museumsleiter Detlef Knuth führte am Sonntag zum 25. Jubiläum durch das Aquarium, welches nach einer schon in den 60er Jahren entstandenen Beckenanlage bis 1983 ausgebaut wurde. "Das Aquarium hat uns damals gerettet", ist der Wissenschaftler sicher, als er sich an die Mitte der Neunziger erinnert, in der das Naturkundemuseum dicht gemacht werden sollte. Nach Protesten wurde das Ständehaus dann aber aufwändig saniert.

nw-news.de - 19. Mai 2008
Von Raub- und Schmusekatzen. NW-Tierparktage in Olderdissen locken hunderte Kinder und Erwachsene an
Papageien, Löwen, Schlangen - in Olderdissen herrschte am Wochenende Dschungelfieber. Kinder halten Mäuse in den Händen, werden zu Löwen oder Indianern. Die Tierparktage der Neuen Westfälischen zog die Kleinen in ihren Bann. Schminken, Luftballon-Tiere oder eine Kutschfahrt durch den Tierpark machten aus dem Wochenendausflug ein tierisches Erlebnis.

tagesspiegel.de - 19. Mai 2008
Wüstenfüchse füttern
Zu den beliebtesten Orten, Kindergeburtstage zu feiern, gehört der Zoo. Das liegt daran, dass die meisten Kinder ohnehin gern in den Zoo gehen. Außerdem hoffen sie, dass sie als Geburtstagskinder Privilegien haben. "Ich will den Roten Panda füttern", sagte Linda, als sie sich entschloss, ihren achten Geburtstag im Zoo zu feiern. Den "Roten Panda" gibt es aber nur im Tierpark, damit hatte sich diese Idee schnell erledigt. Linda schwenkte um und entschied sich für die Pinguintour. Auch hier kann man die Tiere am Ende füttern. Aber auch das ging nicht, weil die Tour bereits an eine andere Partygesellschaft vergeben war. Und wahrscheinlich können die Pinguine nicht den ganzen Tag lang Fisch fressen. Was dann? Affen? "Mag ich nicht", sagte Linda. Schweine? "Machst du Witze?", fragte sie. Pekaris, Pudus? Keine Chance: "Was ist denn das?" Vögel wollte sie nicht, Elefanten nicht und auch keine Artenschutzführung. Schließlich buchten wir als letzten Ausweg die Überraschungstour. ... So eine Überraschungstour erfordert schon starke Nerven. Wir durchquerten die Futterküche des Nachttierhauses, vorbei an Katzenfutter, lebendigen Mäusen, Küken und Larven. Während wir Geburtstagsgäste dann aber wie alle normalen Besucher vor der Scheibe stehen bleiben mussten, gingen Linda und ihre Führerin weiter ins Gehege der Wüstenfüchse, der Fenneks. Dort durfte dann auch Linda endlich Tiere füttern - allerdings mit gemischten Gefühlen. Denn wissen Sie, was Wüstenfüchse gerne essen? Lebendige Heuschrecken.

main-rheiner.de - 19. Mai 2008
Der tropische Regenwald wird lebendig. Gewächshaus des Botanischen Gartens illuminiert / Nächtliche Urwaldgeräusche eingespielt / "Konzert" der Pfeiffrösche
Die Museumsnacht hat viele Facetten - die illuminierten Gewächshäuser des Botanischen Gartens bei der zweiten Tropennacht nach 2003 waren nur eine davon, aber eine sehr eindrucksvolle. Um die Illusion des Streifzugs durch den tropischen Regenwald perfekt zu machen, waren nächtliche Urwaldgeräusche eingespielt - aber nicht in allen Gewächshäusern."Und die Geräusche kommen wirklich nicht aus den Lautsprechern?", argwöhnte Alexander Hinke aus Sörgenloch. "Nein, das sind die Frösche hier live vor Ort", versicherte Alexandra Ley vom In-stitut für Spezifische Botanik. Tatsächlich bot sich den Besuchern der zweiten Tropennacht im feuchtwarmen Tropenhaus ein Klangintermezzo der besonderen Art: Die karibischen Pfeiffrösche zeigten sich ab Einbruch der Dämmerung in Balzlaune und pfiffen um die Wette. Wer einen Blick auf eins der zirka zwei Zentimeter großen Amphibien erhaschen wollte, hatte es indes schwer. Ausgesprochen scheu hatten sich die kleinen Lebewesen im Pflanzendickicht versteckt. "Ich hätte eine Taschenlampe mitnehmen sollen", flachste Ursula Stapelmann aus der Oberstadt.

derstandard.at - 19.Mai 2008
Lauschangriff auf Tiersprachen im Zoo Schönbrunn. Aktives Entschlüsseln und Verstehen mit Biologen der Universität Wien - Tierstimmen auf CD gebannt
Im Tiergarten Schönbrunn findet von 22. bis 25. Mai (jeweils 13 bis 18 Uhr) ein Marktplatz der Wissenschaft zur Sprache der Tiere statt. Biologen der Universität Wien, die ihr Leben der Erforschung der Tiersprache gewidmet haben, führen interessierten Zoobesuchern vier Tage lang ihr umfangreiches Repertoire an Aufnahmen von Tierstimmen vor und helfen den Zuhörern, sie zu entschlüsseln und zu verstehen, so der Zoo in einer Aussendung. Mit Hilfe von zwei mobilen akustischen "Labors" können Kinder und Eltern auch die spektrale Zusammensetzung der eigenen Stimme und Sprache entdecken. Jeweils um 17 Uhr finden im Seminarraum des Elefantenhauses populärwissenschaftliche Vorträge statt.



Nachwuchs

coburgertageblatt.de - 21. Mai 2008
Nachwuchs im Tiergarten
Takine, auf deutsch auch Rindergemse oder Gnuziege, sind eine selten gehaltene Tierart in Zoos. Umso größer ist die Freude über den Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten: Zwischen Februar und März wurden drei Takin-Weibchen geboren. Bei den in Haremsgruppen lebenden Wiederkäuern sind Männer nur in Unterzahl erwünscht. Der Tiergarten Nürnberg hat nach Auskunft von Helmut Mägdefrau, stellvertretender Direktor, "das große Glück, bis jetzt nur drei Männer, aber 15 Weibchen heranwachsen sehen zu können."

espace.ch - 19. Mai 2008
30 Jungtiere im Dählhölzli
Fruchtbarer Frühling im Berner Tierpark: Rund zehn Tierarten haben bisher für mehr als 30 Jungtiere gesorgt. "Die grosse Sensation sind die Pelikane. Diese haben nach beinahe 30 Jahren im Dählhölzli das erste Mal zwei Junge bekommen", sagte Marc Rosset, Tierpark-Kurator gegenüber espace.ch. Auch die drei jungen Luchse sind etwas Besonderes: "Die Mutter säugt die Kleinen zurzeit nahe beim Zaun und muss deshalb ein wenig geschont werden", erklärt Rosset. Natürlich freut man sich im Tierpark auch über Nachwuchs, den es im Frühling regelmässig gibt: So können auch junge Säbelschnäbler, Steinböcke, Wildschweine, Zwergziegen, Ziesel, Wildkatzen, ein kleiner Elch und seit dem Wochenende auch zwei Lisztäffchen bewundert werden.



www3.ndr.de - 20. Mai 2008
Wisente hinter königlichen Mauern. Das Wisentgehege Springe
Laut neuer Zuchtverordnung muss Thomas Hennig, der Leiter des Wisentgeheges in Springe, seine Wisente nach Blutlinien trennen und hat daher alle Hände voll zu tun, die Schwergewichte in zwei Herden zu teilen. Freiwillig lässt sich keines seiner Tiere in ein neues Gehege bringen. Thomas Hennig muss immer wieder eines der Wisente in Narkose legen und per Anhänger aus dem Gehege fahren. Auch die Elche reagieren zurzeit eher nervös, seit der Jäger den erkrankten Nachwuchs per Blasrohr medizinisch behandeln musste. Thomas Hennig hat Respekt vor seinen Tieren, was sich auch in seinen Fotoaufnahmen ausdrückt. Seine gesamte Freizeit widmet er dem Fotografieren. Die Bilder sind ein weiteres Mittel für ihn, Menschen für den Naturschutz zu begeistern. Der wird im Wisentgehege mit zahlreichen Zucht- und Auswilderungsprojekten groß geschrieben.

inar.de - 20. Mai 2008
Neu im Zoo: Präriehunde erhalten riesige Freianlage am RWE-Delphinarium
Wieder einmal sorgt der deutsche Artname für ein bisschen Verwirrung. Sind Präriehunde wirklich Hunde und leben diese in der Prärie? Letzteres stimmt, aber die plumpen, kurzbeinigen und -schwänzigen Kleinsäuger sind eine nordamerikanische Gattung der Erdhörnchen und mit den Murmeltieren näher verwandt. Der "Hundeanteil" in ihrem Namen rührt von ihren bellenden Lauten her, die bei Hierarchiekämpfen ausgestoßen werden. Sechs geschäftig-grabende Präriehunde sind seit neustem Bewohner einer riesigen Freianlage, die sich gegenüber dem Eingangsbereich des RWE-Delphinariums befindet. Nicht nur, dass sie mit ihren Ausmaßen den Tieren eine luxuriöse Unterkunft bietet. Die Freianlage verkürzt den Besuchern, die auf die nächste Delphin-Vorführung warten, die Wartezeit aufs Angenehmste: Präriehunde sind tagaktiv und damit während der Öffnungszeiten durchgehend zu beobachten und begeistern durch ihr quirliges Verhalten. Sie halten darüber hinaus keinen Winterschlaf und kommen selbst bei Schneetreiben ins Freie. Die hartgesottenen Zoobesucher werden dies in den Wintermonaten sehr zu schätzen wissen!

lifepr.de - 20. Mai 2008
Afrikanischer Elefant "Kando" wird ein Jahr alt - die Mittelbrandenburgische Sparkasse gratuliert als Pate
Genau ein Jahr ist es her, als die Afrikanische Elefantenkuh "Pori" auf der Freianlage des Elefantenhauses ihr 3. Kalb zur Welt brachte, den kleinen Bullen "Kando". Dieser war gleich nach der Geburt ausgesprochen mobil und suchte mehrfach das Wasserbecken auf. Inzwischen ist "Kando" zu einem kräftigen Elefantenknaben herangewachsen. Die MBS (Mittelbrandenburgische Sparkasse) ist Pate des kleinen Elefanten und lässt es sich selbstverständlich nicht nehmen, zur Vollendung des 1. Lebensjahres zu gratulieren und einen Fresskorb zu überreichen. Dieser wird elefantengemäß mit Obst, Gemüse und Brot gefüllt sein.

welt.de - 20. Mai 2008
Minifant Kando feiert seinen ersten Geburtstag
Er pöbelt seine Mutter Pori an, schubst seine Schwestern durch die Gegend und trompetet laut. Kando ist kaum mehr als einen Meter hoch und schon ein richtiger Rabauke. Und weil er sich noch nicht richtig benehmen kann, paukt er nun in der Elefantenschule. Der afrikanische Elefant Kando hat im Berliner Tierpark seinen ersten Geburtstag gefeiert. Weil er noch nicht richtig erzogen ist, durfte seine ein Jahr ältere Halbschwester Kariba die Glückwünsche entgegen nehmen. Dazu führten sie drei Tierpfleger in den Wirtschaftshof des Elefantenhauses, wo eine Gruppe Kinder von der Oberlin-Schule in Potsdam ein Ständchen sang.

revista.de - 19. Mai 2008
Vier Fischotter sind die neueste Attraktion im Klaushof"
Sie zu entdecken stellt mitunter auch mal eine Geduldsprobe dar. Aber genau das ist ja der Reiz an der Sache. Die vier Fischotter, die frisch eingezogen sind im Klaushof, die wollen freilich nur dann an der Oberfläche ihres Sees die Augen der Öffentlichkeit erfreuen, wenn sie dazu Lust haben. Oft ist das natürlich auch der Fall. Zumindest sollte ein jeder Tierfreund mal diese neue Attraktion im Wildpark unweit von Bad Kissingen gesehen haben. Oberbürgermeister Kay Blankenburg durfte in einer seiner ersten Amtshandlung überhaupt nun die vier neuen Bewohner vorstellen. ... Das ganz besondere Etwas der neuen Anlage ist eine begehbare Höhle. Die kann von den Besuchern vom Eingansbereich aus wie auch von den Fischottern über den See betreten werden.

express.de - 19. Mai 2008
Doing, doing...erwischt! - Känguru "Toto" am Schwanz gefangen
Zweieinhalb Wochen war Känguru "Toto" auf der Flucht. Jetzt wurde das Beuteltier in der Nähe von Hannover geschnappt. Und zwar von seinem Pfleger Tam Barras. Der "Kampf" Tam gegen Toto - am Ende zog das sechs Jahre alte Känguru den Kürzeren. Und Pfleger Tam zog ihn am Schwanz. Autsch! Das Tier war Anfang Mai über den Zaun des Serengeti-Tierparks gehoppst. Erst jetzt wurde es von dem Suchtrupp 35 Kilometer vom Park entfernt entdeckt.

presseportal.de - 19. Mai 2008
POL-H: "Flucht" beendet Brelinger Straße
Nach tagelanger Flucht und mehreren erfolglosen Lockversuchen mit Ednußbutter und Artgenossen ist heute Mittag gegen 12:00 Uhr die Flucht des aus dem Serengeti-Park Hodenhagen entwichenen Känguruh` s Toto in der Wedemark zu Ende gegangen. ... Das mitgeführte Betäubungsmittelgewehr kam nicht zum Einsatz. Toto wurde in eine Transportbox verbracht und wird nun im Serengeti-Park eingehend von einem Tierarzt auf seinen Gesundheitszustand sowie Krankheiten untersucht. Offensichtlich hatte ihm die kilometerweite und wochenlange Flucht bislang nichts weiter angehabt.

szon.de - 19. Mai 2008
Ausgerissenes Känguru "Toto" wieder eingefangen
Nach zweieinhalb Wochen in Freiheit ist das ausgebüxte Känguru "Toto" eingefangen worden. Ein Suchtrupp des Serengeti-Tierparks entdeckte das Tier am Montag in der Wedemark bei Hannover, etwa 35 Kilometer von seinem Zuhause entfernt. Den Tierpark-Mitarbeitern gelang es, das Känguru mit einem Netzkäscher einzufangen.

pr-inside.com - 19. Mai 2008
Tierfreunde unterstützen Zoos in Thüringen mit Patenschaften. Schneeeule und Vogelspinne als "Patenkinder"
In Thüringer Zoos gewinnen Tierpatenschaften zunehmend an Bedeutung. Ohne diese Patenschaften gebe es "weder das Känguruland noch die Flamingoanlage, die ab Donnerstag gebaut wird", sagte der Sprecher des Erfurter Zooparkfreundevereins, Stephan Zänker. Mit jährlich rund 50 000 Euro seien die Patenschaften zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Im vergangenen Jahr sei mit 204 Patenschaften ein neuer Rekord erreicht worden. Zuletzt übernahmen am Montag Erfurter Erstklässler für ein Jahr die Patenschaft für eine Schneeeule, eine Vogelspinne und eine Anakonda. Auf Tierpatenschaften kann auch der alternative Bärenpark in Worbis nicht mehr verzichten. Insgesamt 840 Paten unterstützen so die 165 Tiere, die sich auf 40 000 Quadratmeter in Thüringens Norden tummeln. Für 20 Euro pro Jahr können einzelne Personen Patenschaften für ehemalige Zirkus-, Zwinger-, Tanz- oder Kampfbären sowie Wölfe, Affen oder freilaufende Katzen übernehmen. ... Der Tierpark Gera verzeichnet zurzeit 40 Paten. Nach Angaben von Tierpark-Leiter Ulrich Fischer nimmt der Zoo dadurch jährlich 10 000 bis 15 000 Euro zusätzlich ein. "Bei unseren hohen Ausgaben hilft uns jeder Cent weiter", sagte Fischer.

tagblatt.de - 19. Mai 2008
Pfauenpaar macht Stadtbummel
Vielleicht war den beiden Pfauen die Wilhelma zu langweilig. Vielleicht wollten sie ihrerseits mal Leute anstarren. Jedenfalls büchste das gefiederte Pärchen am Sonntag aus und spazierte auf dem Gehsteig bei der Kreuzung Aachener Straße - Hallschlagerstraße herum. Polizisten und Tierpfleger fingen die Tiere schließlich ein: Die ganze Kreuzung wurde deswegen abgesperrt. Zurück zum Zoo kamen die Pfauen allerdings nicht zu Fuß. Nein, sie mussten im Streifenwagen Platz nehmen.

tagesspiegel.de
- 18. Mai 2008
Hilfe für die Streicheltiere
Am Tag nachdem Berlins Tierschutzbeauftragter Klaus Lüdcke forderte, den Kinderbauernhof im Görlitzer Park wegen teils mangelhafter Tierhaltung notfalls sogar zu schließen, sind Besucher und Betreiber aufgeschreckt. Sie starteten am Sonnabend eine Unterschriftenlisten- und E-Mail-Lobbyaktion. Zugleich beschlossen Mitarbeiter des Betreibervereins, die Arbeitszeiten mit zunächst ehrenamtlichem Einsatz auszudehnen, damit die Tiere nicht mehr über 18 Stunden im engen und dunklen, aber vandalismussicheren Stall eingeschlossen werden müssen. Die Stiftung Naturschutz, die die Einrichtung unterstützt, fordert jetzt vom Verein ein detailliertes Betreiberkonzept - sowie mehr finanzielle Förderung für den Kinderbauernhof vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg.

merkur-online.de - 18. Mai 2008
Hellabrunn trauert um Seelöwen-Oma München
Sie war eine tolle Küsserin. Und eine respektierte Oma, beliebt bei Artgenossen wie bei Pflegern im Tierpark Hellabrunn: Seelöwen-Dame ,,Madl" ist gestorben - im hohen Alter von 26 Jahren. Am Samstag haben die Pfleger sie leblos im Wasser gefunden. Wahrscheinlich starb die Seelöwen-Oma an Altersschwäche. Nun trauert der Tierpark um eines seiner Urgesteine.

sn-online - 18. Mai 2008
Die Flamingos sind tot
Zwar wurde auch gelacht, aber gänzlich ungetrübte Freude ist beim Vogelpark-Betreiber Werner Schulz und den Verantwortlichen des Fördervereins nicht aufgekommen gestern Morgen beim vierten Jazz-Frühschoppen an der Kraterquelle. Die Flamingos sind tot. Vermutlich hat ein Waschbär den pinken Vögeln den Garaus gemacht. Derzeit sind die Kadaver zur Untersuchung in der Tierärztlichen Hochschule in Hannover.


saarbruecker-zeitung.de - 16.05.2008
Posten-Schacher im Zoo
Der Saarbrücker Zoo soll sparen. Der Zuschussbedarf aus der Kasse der Landeshauptstadt soll die Zwei-Millionen-Euro-Marke nicht überschreiten. Das hatte der Stadtrat bereits vor drei Jahren beschlossen. Unter anderem wurde darüber diskutiert, die Personalkosten zu drücken. Doch nun wird hinter den Kulissen über eine Personalaufstockung geredet. Die CDU-Stadtratsfraktion will offenbar Zoodirektor Richard Francke einen kaufmännischen Direktor zur Seite stellen. Außerdem verfolgt die CDU ihr Ziel, aus dem Zoo, der jetzt ein so genannter Eigenbetrieb der Stadt ist, eine privatwirtschaftliche GmbH zu machen.

rp-online.de - 15.05.2008
Sensation im Rio Negro
Der Tierpark am Kaiserberg ist in zwölf Reviere unterteilt. Auch das Aquarium mit seiner Tropenanlage „Rio Negro“ bildet ein Revier, für dessen Funktionieren besonders ausgebildete Tierpfleger und eine Maschinenhalle sorgen. Ulrich Kluckner besitzt einen Tauchschein. Mit allem drum und dran. Den braucht er für seinen Beruf als Tierpfleger. Ulrich Kluckner ist nämlich fürs Aquarium im Duisburger Zoo zuständig. Und da heißt es immer wieder: Rein ins Wasserbecken, um sauber zu machen, Reparaturen durchzuführen oder auch mal einen verstorbenen Fisch einzusammeln. Das Aquarium ist im Duisburger Zoo eine Art Traditonseinrichtung. Von Anfang an, also seit fast 75 Jahren, stand ein solches Gebäude am Kaiserberg. Natürlich ist heute im Aquarium alles viel schöner als vor Jahrzehnten. Jetzt kann man Fische in Korallenriffen schwimmen sehen, man kann Anemonenfische, die mit einem Giftstachel ausgestatteten Rotfeuerfische, Muränen, Putzerfische oder auch den Igelfisch beobachten, der sich aufblasen kann und dann wie ein stacheliger Igel aussieht. Zum Aquarium gehört die im September 2005 eröffnete Tropenanlage Rio Negro, ein spektakulärer Bau, in dem man entlang einer 18 Meter breiten und zweieinhalb Meter hohen Acrylscheibe eine Sensation besichtigen kann: einen Amazonas-Delfin. Dieser Süßwasserdelfin ist vermutlich der einzige, der außerhalb Südamerikas lebt. Bis zum Oktober 2006 besaß der Duisburger Zoo sogar zwei dieser Säugetiere. Der andere, mit Namen „Vater“ starb im Alter von schätzungsweise 50 Jahren. Auch das Exemplar, das jetzt munter durch 680 000 Liter Wasser schwimmt, ist schon 34 Jahre alt. In zoologischen Fachbüchern geht man von einem Höchstalter von 30 Jahren in freier Wildbahn aus.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen

trouw.nl - 22. Mai 2008
Weer girafje geboren in Artis
Wieder Giraffe geboren in Artis
In Artis hat am Freitag erneut eine Giraffe das Licht der Welt erblickt. Adam, der denselben Vater hat wie der drei Monate alte Niek, geht es laut Amsterdamer Zoo gut.

news.google.de - 22. Mai 2008
Girafje geboren in Artis
Giraffe geboren in Artis
Amsterdam. Die Giraffenfamilie in Artis hat seit einer Woche einen neuen Sprößling. Adam wurde am Freitag geboren und ihm geht es gut. Das teilte der Zoo am Donnerstag mit. Adam darf am Donnerstag zum erstenmal auf die Außenanlage. Gemeinsam mit seiner Mutter Iwana kann er bei voller Gesundheit seine Außengehege erkunden. Adam ist das erste Junge von Iwana. Artis hat jetzt insgesamt vier Giraffen.

gooieneemlander.nl - 22. Mai 2008
Feest in jarig Dierenpark Amersfoort
Fest im Jubiläumstierpark Amersfoort
Tierpark Amersfoort feiert am Sonntag sein sechzigjähriges Jubiläum, mit einem Fest für die Besucher. Es gibt Torte und allerlei Unterhaltung, Tanz und Livemusik, Schminken und Holzsägevorführungen. Darüber hinaus stellt der Tierpark aus, wie er von einem bescheidenen Park von 8 ha sich vergrößert hat zu einem sagenhaft schönen Park von 18 ha, wo jederzeit wieder etwas Neues zu entdecken ist.

rtvutrecht.nl - 22. Mai 2008
Dierenpark Amersfoort viert 60ste verjaardag
Tierpark Amersfoort feiert 6o. Jahrestag
Amersfoort. Der Tierpark Amersfoort besteht heute 60 Jahre. Im Jahre 1948 begannen die Herren Knoester und Tertoolen einen Tierpark mit einem Kamel, Eselchen und Ponys. Jetzt versucht der Park, die Tiere in einer naturnahen Umgebung leben zu lassen. Dieses Wochenende wird das Jubiläum gefeiert. Menschen, die am 25. Mai 60 Jahre alt werden, haben an diesem Tag freien Eintritt. Untrennbar mit den Tieren verbunden ist Chefpfleger Marjo Hoedemaker. Er sorgt schon fast 50 Jahre für die Tiere. Fernsehreporter Sietze Vermeulen beleuchtet mit ihm 60 Jahre Tierpark Amersfoort.

tilburg.nieuws.nl - 21. Mai 2008
De waterschildpad duikt weer op
Die Wasserschildkröte taucht wieder auf
Tilburg. Sie sind harmlos, fressen allenfalls mal einen Goldfisch und sie wühlen im Schlamm. Doch ist sie nicht zu Hause in den Brabanter Gewässern - die Wasserschildkröte. Im Frühjahr lassen sie sich wieder sehen. Dann tun sie sich gut an den warmen Sonnestrahlen und grünen Blättchen. Irgendwann sind die Schildkröten als kleines Exemplar gekauft worden und später durch ihren Besitzer weggeworfen. In unserem Klima überleben sie bequem. Der Tierpark De Oliemeulen in Tilburg muß Jahr für Jahr einer Menge dieser Schildkröten Obdach geben.

ad.nl - 21. Mai 2008
Dierenpark zestig jaar
Tierpark wird sechzig
Amersfoort. Tierpark Amersfoort hat Geburtstag. Am Donnerstag wird der Park sechzig Jahre alt. Am Sonntag wird mit Musik und Theater fest gefeiert. Der Park startete 1947 mit einem Kamel, Drill, Wildschwein und Kragenbär, jetzt hat er Elefanten, weiße Tiger, Nashörner und einen Dinowald als größte Attraktion von Amersfoort. Von 5.000 Besuchern im ersten Jahr wuchs der Park zu einem Publikumsmagneten mit 748.000 Gästen im vorigen Jahr. Die Anlage des Parks war eine Initiative von zwei Schulkameraden aus Den Haag, Piet Knoester und Wim Tertoolen. Sie wählten Amersfoort, weil die Gemeinde ein Grundstück von acht Hektar in Erbpacht abtreten wollte für 1.000 Gulden pro Jahr. Am 22. Mai 1948 wurde der Park offiziell eröffnet. Tertoolens Tochter Astrid und ihr Mann Henk Vis waren am längsten Betreiber des Parks. Unter ihrer Leitung vergrößerte sich der Zoo zu Amersfoorts wichtigster Touristenattraktion. Ihr Werk wurde inzwischen übernommen von ihren beiden Söhnen Fred und Ronald. In der 50er und 60er Jahren war es ganz üblich , daß Tiere Kunststücke machten, um das Publikum zu ergötzen. Affen fuhren Fahrrad durch den Park und aßen mit Messer und Gabel. Ziegen traten auf, zusammen mit Tigern und Löwen. Ein Elefant konnte "Pfötchen" geben. Anno 2008 ist physischer Kontakt zwischen Tier und Besucher fast ganz ausgeschlossen.

dierennieuws.nl - 15. Mai 2008
Dagje dierentuin (15): Le Parc des Felins (Fr.)
Ein Tag im Zoo (15): Le Parc des Felins (Frankreich)
Ausführlicher Bericht von B. de Jonge über einen Ausflug in den französischen Zoo.

dagjeweg.nl - 15. Mai 2008
Burgers Zoo bouwt verder. Nieuwe leefwereld streeft naar behoud van Maleise diersoorten
Burgers' Zoo baut weiter. Neue Lebenswelt ist bestrebt, malaiische Tierarten zu erhalten

dierennieuws.nl - 15. Mai 2008
Luidruchtige nieuwe bewoners in BestZOO
Lautstarke neue Bewohner in BestZOO
Der Lärm kommt von den neuen Bewohnern im BestZOO, zwei Schwarze Brüllaffen. BestZOO ist der zweite Zoo in den Niederlanden, der diese Tierart beherbergt. Das Paar in BestZOO besteht aus einem Männchen und einem Weibchen. Pepe, das Männchen, kommt aus einem deutschen Zoo und Naween, das Weibchen, aus einem französischen Tierpark. Seit diesem Wochenende sind die zwei Brüllaffen auch in ihrer neuen Außenunterkunft zu bewundern.

gva.be - 22. Mai 2008
Nieuwe giraffen vervangen oude in Zoo
Neue Giraffen ersetzen die alten im Zoo
Treue Zoobesucher können aufatmen. Die Giraffen des Antwerpener Zoos ziehen nach Planckendael, aber es kommen neue Exemplare an ihrer Stelle. Die Königliche Gesellschaft für Tierkunde von Antwerpen (KMDA) ist schon einige Jahre mit dem Plan beschäftigt, Elefanten und Giraffen auch in Planckendael anzusiedeln. "Die Zeit, daß manche Tierarten wohl in den Zoo von Antwerpen durften, aber nicht nach Planckendael, ist vorbei", sagt Dr. inda Van Elsacker, Direktorin für Forschung und Entwicklung. "Innerhalb der Zuchtprogramme hat allerdings nur Planckendael das Potential für Herdentiere wie Elefanten und Giraffen." Das soll nicht heißen, daß sie im Zoo völlig von der Bildfläche verschwinden. Bei den Elefanten ist es so, daß in Antwerpen die überschüssigen Bullen eine Unterkunft erhalten, bei den Giraffen wird es Platz geben für Weibchen, die nicht (mehr) interessant sind für die Zucht. Um die zweite Juniwoche verziehen die Giraffen nach Planckendael. Die Zoobesucher werden nicht lange ohne Giraffen bleiben müssen . Abhängig vom Transport sind lediglich in einigen Tagen oder im schlechtesten Fall einige Wochen später schon andere Examplare zu bestaunen, laut Sprecherin Ilse Segers.

hln.be - 21. Mai 2008
Slangen en leguanen ontdekt in huis in Seraing
Schlangen und Leguane entdeckt in einem aus in Seraing
In einem Haus in Seraing hat die Polizei etwa vierzig Schlangen und einige Leguane angetroffen. Das hat die Polizei heute bekannt gegeben. Der Besitzer der Tiere kam im September 2006 schon ins Gerede, als die Anwesenheit von vier Schlangen und einem Kaiman ans Licht kam. Die Polizei entdeckte insgesamt 42 Schlagen in dem aus, darunter Boa costrictors und Pythons bis zwei Meter Länge. Es wurden auch sieben Leguane angetroffen. Die Polizei entdeckte auch viele Ratten, die als Futter für die Tiere dienten. Die Reptilien wurden in den Tierpark Paradisio gebracht.

hln.be - 20. Mai 2008
Jarige Beekse Bergen geven fikse korting
"Geburtstagskind" Beekse Bergen gibt Ermäßigung
Beekse Bergen. Der Safaripark Beekse Bergen besteht 2008 vierzig Jahre. Am Sonntag, dem 1. Juni, wird losgelegt mit einem Jubiläumsfest. Es gibt verschiedene spezielle Aktivitäten und es gibt "Afrikanisches Entertainment". Und die Besucher erhalten an diesem Tag 40 % Ermäßigung. Es gibt einen Naturschutzmarkt. Im Afrikadorf erfahren die Besucher etwas über verschiedene Tierschutzprojekte, die unterstützt werden, u.a. über die Programme rund um die Afrikanischen Wildhunde und Geparden in Namibia. Der Savaripark in Hilvarenbeek begann im Jahre 1968 als Löwenpark Beekse Bergen, wuchs aber schon schnell zu einem vielseitigen Park mit einer umfangreichen Tiersammlung. Durch die vier verschiedenen Safariformen (zu Fuß, per Boot, Bus und im eigenen Auto) und den Umfang des Parks (120 ha) ist der Safaripark Beekse Bergen vor allem für viele niederländische und flämische Besucher ein schöner Tagesausflug, wobei man sich buchstäblich zwischen die Tiere begibt. Im Jahr 2007 hat der Park 730.000 Besucher angezogen. In nächster Zeit steht unter anderem die Ankunft von Flußpferden auf der Wunschliste des Wildlife Park. Die schonbestehenden Schaufütterungen werden in Zukunft angefüllt mit Pflegevorführungen, wobei Parkranger sehen lassen, wie die Tiere verpflegt werden.

gva.be - 16. Mai 2008
50 beelden van Aziatische olifanten in 't Stad
50 Skulpturen von Asiatischen Elefanten in der Stadt
Etwa fünfzig Elefanten sollen von September bis November hier in Antwerpen aufgestellt werden. Es geht um lebensgroße Skulpturen des Künstlers Mike Spits. Nach der Ausstellung werden die Werke verkauft. Die Einnahmen gehen in ein Elefantenhospital in Asien.

gva.be - 15. Mai 2008
Provincie Antwerpen scoort bij toeristen
Provinz Antwerpen kommt an bei Touristen
Der Tourismus in der Provinz Antwerpen blickt auf ein gutes Jahr zurück. Das schlechte Wetter spielte nur Campinggplätzen und Erholungsdomänen einen Streich. Touristische Spitzenreiter 2007 waren der Zoo Antwerpen, der Tierpark Planckendael und Bobbejaanland.
Spitzenattraktionen: Zoo (1,1 Millionen Besucher), Tierpark Planckendael (850.000 Besucher oder 25 % mehr als 2006). Bobbejaanland (+ 9%).


Dändische Meldungen

odensezoo.dk - 16. Mai 2008
8 mio. kr. sikrer Afrika i Odense Zoo
8 Millionen Kronen sichern Afrika im Zoo Odense
In Odense wird nun eine 3,6 Hektar große (entspricht fünf Fußballfeldern) afrikanische Savanne errichtet, die den Namen Kiwara erhält (Suaheli für "Zuhause"). Mit den acht Millionen Kronen von Nordea Danmark-fonden hat der Zoo Odense jetzt die ganze Finanzierung des Projekts abgesichert, das insgesamt 50 Millionen Kronen kostet. Kiwara wird Heimstatt sein für Giraffen, Antilopen, Strauße und Zebras. Und über der Savanne wird Nordeuropas größte Voliere gebaut, wo Pelikane und Flamingos mit einer Flügelspannweite von drei Metern frei über die Köpfe der Besucher hinweg fliegen werden. Eine große Neuheit werden sieben Meter lange Nilkrokodile sein. Der Zoo Odense geht davon aus, daß sechs unterschiedliche Savannentierarten [sich von einer völlig neuen Seite zeigen werden].

odensezoo.dk - 5. Mai 2008
Bendt Bendtsen åbner tigeroplevelse i Odense Zoo
Bendt Bendtsen eröffnet Tigererlebnis im Zoo Odense
Am 9. Mai eröffnet der Zoo Odense im Beisein von Wirtschafts- und Arbeitsminister Bendt Bendtsen ein neues Tigererlebnis. Als erster Anlage in Dänemark gibt die neue Anlage die Möglichkeit, ein Bereicherungstraining durchzuführen.


Französische Meldungen

canadianpress.google.com - 19. Mai 2008
Un employé du zoo de Calgary est blessé par un éléphant
Ein Angestellter des Zoos von Calgary wird durch einen Elefanten verletzt
Calgary. Ein Angestellter des Zoos von Calgary ist kurz in ein Krankenhaus eingeliefert worden am letzten Wochenende, nachdem er am Gesicht verletzt worden war, als eine Elefantenkuh ihn gegen eine Mauer gedrückt hatte. Die Zoo-Verantwortlichen haben erklärt, dass Tier, Swarna, ein Weibchen von 2000 Kilo, wollte möglicherweise Malti schützen, ein Elefantenkalb von neun Monaten, das sie unter ihre Fittiche genommen hatte, während der Angestellter ihr Gehege reinigte. Zoo-Sprecherin Cathy Gaviller erklärte, die Elefantenkuh scheint auf eine eingebildete Bedrohung reagiert zu haben. Der betreffende Angestellte, Brent Vanhooft, arbeitet seit 20 Jahren mit Elefanten. Die Tierschutzgruppe PETA hat trotzdem einen Brief an die Verantwortlichen der Einrichtung gesendet und die Einführung von Maßnahmen verlangt, um die Kontakte zwischen den Tieren und den Menschen zu begrenzen. Dieser Zwischenfall ist nicht der einzige, der die Aufmerksamkeit auf den Zoo von Calgary lenkt. Vor über einem Monat sind 40 von den 43 Kuhkopfrochen (ein Tier der Familie des Rochens), die in der Obhut des Zoos waren, innerhalb einiger Stunden unter Umständen verendet, die mysteriös bleiben. Letztes Jahr waren es drei Gorillas, die innerhalb einiger Wochen gestorben sind, im Oktober starb ein Flusspferd, dass der Zoo versucht hatte, vom Zoo in Denver zu importieren, weniger als einen Tag nach dem Ende seiner 28-Stunden-Reise. Aber der Zoo von Calgary hat auch Gelegenheit gehabt, sich zu freuen. Die Einrichtung konnte sich am 15. Mai über die Geburt eines Gorillababys freuen.

lcn.canoe.ca - 19. Mai 2008
Zoo de Calgary. Un éléphant attaque son gardien
Zoo Calgary. Ein Elefant greift seinen Wärter an
Ein Elefantenwärter des Zoos von Calgary ist Sonntag verletzt worden, nachdem er durch den Dickhäuter auf den Boden geworfen worden war, mit dem er sich beschäftigte. Besucher des Zoos waren Zeugen des Ereignisses. Eine Sprecherin erklärte, dass der Mann zum Krankenhaus transportiert worden ist und dass er Schrammen im Gesicht davontrug. Die Leitung des zoologischen Gartens ignoriert die Gründe, die Swarna, ein Weibchen von 2000 Kilogramm, getrieben haben, seinen Wärter anzugreifen. Ein ähnlicher Unfall hatte sich im März 2004 an derselben Stelle ereignet, als ein Verwalter des Zoos durch eine trächtige Elefantenkuh angegriffen worden war.

radio-canada.ca - 19. Mai 2008
Zoo de Calgary. Une violente éléphante
Zoo Calgary. Eine gewalttätige Elefantenkuh
Die Elefantenkuh Swarna hat am Sonntag einen Wärter angegriffen. Der erfahrene Wärter Brent Vanhooft vom Zoo Calgary hat sich wieder erholt von dem Angriff der Asiatischen Elefantin am Sonntag. Swarna, 34 Jahre alt, hatte ihn gegen eine Mauer gedrückt. Die Szene fand vor machtlosen Besuchern statt. Herr Vanhooft, der mit den Elefanten seit etwa zwanzig Jahren arbeitet; ist ins Krankenhaus gebracht worden, um Verletzungen im Gesicht zu behandeln. Er kennt seine Angreiferin sehr gut. Die Zoo-Verantwortlichen wissen nicht genau, weshalb die Elefantenkuh heftig gehandelt hat. Sie wollte vielleicht ein Elefantenkalb ihrer Herde schützen vor einer eingebildeten Gefahr. Eine Untersuchung ist im Gange, um die Umstände zu klären, die diesen Zwischenfall umgeben. Am Montag konnten die Besucher wieder alle Elefanten des Zoos sehen, darunter Swarna.


Spanische Meldungen

laopinion.es - 16. Mai 2008
Nace en Valencia una sitatunga, un antílope africano hembra
Weibliche afrikanische Sitatunga-Antilope in Valencia geboren
Das neue Kalb ist ein Weibchen und kann gemeinsam mit seinem älteren Bruder und seiner Familie im Bereich Äquatorialafrika des Zoos gesehen werden, wo sie sich den Lebensraum teilen mit Zwergflußpferden, einer Gruppe von Drills, einem Paar Brazzameerkatzen, mehreren Zwergmeerkatzen und sieben Nilgänsen. Am 17. Dezember 2007 erhielt der Bioparc Valencia eine Gruppe von drei weiblichen Sitatungas aus dem Zoos von Fuengirola, alle trächtig von demselben Männchen, das aus Belgien stammt, woher es einige Jahre vorher kam.

panorama-actual.es - 16. Mai 2008
El Bioparc cuenta con una nueva cría de sitatungo, un antílope mediano
Der Bioparc meldet ein neues Kalb einer Sitatunga, einer mittelgroßen Antilope
Der Bioparc Valencia meldet ein neues Sitatungakalb, mit diesem sind es schon drei Tiere dieser Art, die in den letzten Monaten geboren geworden sind. Sitatungas sind mittelgroße Antílopen, die in Wassernähe leben und in ganz Zentral- und Westafrika angetroffen werden können. Das neugeborene Kalb ist ein Weibchen und kann mit seinem älteren Bruder und seiner Familie im Bereich Äquatorialafrika des Zoos gesehen werden, wo sie ihren Lebensraum teilen mit Zwergflußpferden, einer Drillgruppe, einem Paar Brazzameerkatzen, mehreren Zwergmeerkatzen und sieben Nilgänsen. Diese Vergesellschaftung von Tieren im selben Gehege ist "einmalig in der Welt". Der Bioparc erhielt eine Gruppe von drei weiblichen Sitatungas am 17. Dezember letzten Jahres aus dem Zoo von Fuengirola, die vom selben Männchen trächtig wurden, das aus Belgien stammt, woher es einige Jahre zuvor gekommen ist. Im Kölner Zoo wird diese Art in Europa gezählt, gegenwärtig beträgt ihre Zahl 400 Exemplare, aufgeteilt auf 50 Zoos.


Polnische Meldungen

zoo.wroclaw.pl - Mai 2008
Koronowana glówka
Ein gekröntes Köpfchen
Unseren Zoo besuchende aufmerksame Beobachter bemerken gewiß, daß in der Voliere der Fächertauben (Goura victoria), der größten Tauben der Erde, die aus Neuguinea stammen, ein Nest enstand, auf dem ununterbrochen einer der beiden Vögel sitzt. Seit einigen Wochen konnten einige Glückspilze ein kleines Schnäbelchen bemerken, das zwischen den Federn der erwachsenen Taube herauskommt. Heute können wir schon einen wirklichen Zuchterfolg mitteilen. Unser Fächertaubenpaar hat endlich wohlgestalteten Nachwuchs bekommen - obendrein hat sich diese Art erstmals in Polen fortgepflanzt! Das Küken ist über drei Wochen alt, es ist schon ganz schön selbständig, sein Köpfchen schmückt eine (noch) kleine Krone, das Markenzeichen dieser Art.

zoo.poznan.pl - 14. Mai 2008
Otwarcie motylarni !!!
Eröffnung des Schmetterlingshauses
Am 17. Mai wird auf dem Territorium des Neuen Zoos im Pavillon über den Teichen ein Schmetterlingshaus eröffnet. Es wird in Betrieb sein bis 31. August, täglich von 10 bis 18 Uhr. Inmitten blühender exotischer Pflanzen wird man fliegende Schmetterlinge von den Philippinen, aus Malaysia, Thailand, Zentral- und Südamerika sehen können.

zoo.poznan.pl - 9. Mai 2008
Drapiezna "Oliwka"
Raubtier "Oliwka"
Im April begrüßte der Neue ZOO erfreut zwei Raubtierschönheiten, einen weiblichen Manul (Otocolobus manul) und eine Wildkatze (Felis silvestris). Oliwka - so heißt die erste der Neuankömmlinge, kam am 8. April zu uns aus dem Zoo Helsinki. Von nun an wird sie ein Paar mit dem Männchen bilden, das auf sie gewartet hatte in einem der Käfige der Abteilung der Raubsäugetiere. Das Männchen kam aus Nowosibirsk, so ist das neue Manulpaar einander völlig fremd, nicht verwandt und ideal für die Zucht. Ebenso wichtig ist, daß Oliwkas Eltern Wildfänge waren, also ist sie ein besonders wertvolles Tier. Am 24. April kam zu uns aus dem Zoo Ostrava eine weibliche Wildkatze. Das Weibchen ist noch sehr jung, es wurde im vorigen Jahr geboren. Der in unserem Zoo geborene neunjährige Kater ist allein im Käfig, wir hatten also Befürchtungen, ob er einen anderen Artgenossen aufnimmt und tolerieren wird. Zum Glück zeigte sich, daß sich der Kater sehr nach einer Gefährtin gesehnt hatte.

zoo.waw.pl - Mai 2008
Pierwsze zdjecia malych jaguarów
Erste Fotos der kleinen Jaguare
Am 25. April brachte Jaguarin Beata zwei Junge zur Welt, deren Geschlecht noch unbekannt ist. Sie sind mit der Mutter zusammen im hinteren Teil ihres Käfigs.


Russische Meldungen

Europäisches Rußland

saint-petersburg.ru - 21. Mai 2008
В Ленинградском зоопарке появились пумы
Pumas im Leningrader Zoo
Der Leningrader Zoo erhielt aus der Stadt Iwanowo zwei Pumas. Der zweijährige Dar und die einjährige Helena werden jetzt in Sankt Petersburg leben. Die Geschlechtsreife erreichen die Pumas etwa mit drei Jahren, deshalb wird der erste Nachwuchs in anderthalb bis zwei Jahren erwartet.

yuga.ru - 19. Mai 2008
В Краснодарском океанариуме поселились султанки египетские
Im Krasnodarer Ozeanarium wurden Purpurhühner (Porphyrio poliocephalus) angesiedelt
In Krasnodar im Ozeanarium wurden Purpurhühner angesiedelt - sechs blaugrüne Vögel mit orangenen Schnäbeln. Diese Vogelart kommt in Iran und anderen asiatischen Ländern vor, sie leben in Höhenlagen, in Bergen oder auf Hügeln. In das Krasnodarer Ozeanarium kamen die Purpurhühner aus einem kasachischen Zoo.

kazan.kp.ru - 7. Mai 2008
В Казани открывается дельфинарий
In Kasan wird ein Delphinarium eröfnet
Zwei Delphine und ein Seebär wurden nach Kasan gebracht. Übermorgen, am 9. Mai, an der Anlegestelle des Flußhafens Nr. 15 wird ein Delphinarium eröffnet. Dort wurde ein spezielles Bassin errichtet mit einer Tiefe von vier Metern und es wird mit Meerwasser gefüllt. Vorerst ist geplant, daß das schwimmende Delphinarium am Kasaner Ufer für zwei Monate festmacht. Sollte es Erfolg haben, wird es den ganzen Sommer über bleiben.

saint-peterburg.ru - 14. Mai 2008
В Ленинградском зоопарке майский беби бум
Mai-Babyboom im Leningrader Zoo
Bei dem Japanmakakenpaar des Leningrader Zoos kam das Erstgeborene zur Welt. Am 9. Mai wurden zwei kleine Lemuren geboren, von denen einer leider gleich starb. Ein weiteres Lemurenweibchen ist trächtig und soll in sieben bis zehn Tagen gebären. Geburten gab es bei den Urialen. Am 11. Mai verließen die Wolfswelpen zum erstenmal ihre Höhle. Sie wurden bereits am 15. April geboren.

ivanovonews.ru - 14. Mai 2008
В Ивановском зоопарке поселились 10 альтайских белок
Zoo Iwanowo erhielt zehn Altai-Eichhörnchen [Sciurus vulgaris altaicus]
Der Zoo erhielt die Tiere als Geschenk anläßlich seines 15-jährigen Bestehens. Die Neuankömmlinge verbrachten bereits einen Monat in Quarantäne und können jetzt den Besuchern vorgestellt werden. Noch haben die neuen Zoobewohner Angst vor lauten Tönen und jähen Bewegungen. Sie mußten ein halbfreies Leben im Naturpark Sewersk (Gebiet Tomsk) eintauschen gegen eine abgeschlossene Voliere.

konkretno.ru - 15. Mai 2008
Ленинградский зоопарк присоединился к городской акции «Ночь музеев»
Leningrader Zoo schloß sich stadtweiter Aktion "Nacht der Museen an"
Am 17. Mai von 18 Uhr bis 1 Uhr nachts haben Besucher des Leningrader Zoos die Gelegenheit, sein Nachtleben kennenzulernen. Sie können, wenn sie Glück haben, u.a. ein sehr seltenes und sehr schönes Schauspiel beobachten - den Tanz der Mandschurenkraniche.

rosbalt.ru - 16. Mai 2008
Эксперт: Эстонский медведь поплыл в Россию потому, что был слишком молод
Experte: Estnischer Bär schickte sich deshalb an, nach Rußland zu schwimmen, weil er zu jung war
Sankt Petersburg. "Die Staatsgrenze hat für einen Bären keine Bedeutung und er muß auch durch keine Paßkontrolle. Bären schwimmen gut und können solche Flüsse wie die Narwa schwimmend durchqueren. Einen Fluß wie die Wolge würde er sich kaum wagen zu durchschwimmen", kommentierte die Chef-Zootechnikerin des Leningrader Zoos Olga Berkowitsch den Versuch eines estnischen Bären, die Staatsgrenze zu überschwimmen. Bären entwickeln die Neigung zur Migration im jugendlichen Alter, wenn sie beginnen, ihr Territorium, auf dem sie leben, zu suchen. Ein erwachsener oder alter Bär wagt sich kaum an eine solch entscheidende "Überfahrt".

konkretno.ru - 13. Mai 2008
Волчица из Ленинградского зоопарка вывела в свет новорожденных детенышей
Wölfin des Leningrader Zoos brachte ihre neugeborenen Jungen "ans Tageslicht"
Heute brachte Wölfin Juta aus dem Leningrader Zoo ihre Welpen ans Tageslicht und zeigte sie den Besuchern. Diesmal wurden Juta und Artur Eltern von zwei "Jungen" und einem "Mädchen". Das freudige Ereignis selbst geschah schon am 15. April, doch bisher hatte die graue Mama niemand an die Höhle gelassen. Zusammen mit den jetzigen Neugeborenen wurden Juta und Artur in sieben "Ehe"-Jahren 31 Welpen geboren.

saint-petersburg.ru - 12. Mai 2008
В Петербурге будут реабилитировать тюленей
Reha für Robben in Petersburg
In Sankt Petersburg entsteht möglicherweise dauerhaft ein Zentrum für den Schutz und die Rehabilitation von Säugetieren, teilte der Leiter des provisorischen Zentrums für Meeressäuger des Leningrader Gebiets im Leningrader Zoo Wjatscheslaw Aleksejew mit. "Im Zusammenhang damit, daß wir im Leningrader Gebiet ständig Junge von Robben und anderen Tieren finden, haben wir jetzt nachgedacht über ein ständiges Reha-Zentrum. Diese Tiere brauchen jetzt unsere Hilfe, weil an den Plätzen, an denen sie leben, schon drei Häfen gebaut werden", erzählte Aleksejew. Seinen Worten nach wurde in diesem Jahr bereits ein "Robbenrettungsdienst" geschaffen, der jetzt hilft, mit der kritischen Situation, die Robben betreffend, fertig zu werden. "Dieser Dienst arbeitet in Petersburg das erste Jahr - mit Unterstützung der Russischen Naturaufsichtsbehörde, des Ministeriums für außerordentliche Situationen und der Verwaltung der ufernahen Stadtteile. Wenn dieser Dienst Gelegenheit erhält, sich zu entwickeln, so ist es durchaus möglich, daß gerade auf seiner Grundlage auch das Rehabilitationszentrum geschaffen wird", erklärte Aleksejew. Er bemerkte auch, daß die elf Robben, die die Ökologen vor etwa zwei Monaten fanden, in nächster Zeit im Kurgalskij-Naturreservat frei gelassen werden.

Asiatisches Rußland (Sibirien, Ferner Osten)

wwf.ru - 19. Mai 2008
Приняты срочные меры по спасению дзеренов на российско-монгольской границе
Dringende Maßnahmen zur Rettung der Dseren-Antilopen an der russisch-mongolischen Grenze ergriffen
Der WWF und der Large Herbivore Foundation (LHF) stellten dem Dahurischen Naturreservat Mittel für Rettungsmaßnahmen zur Verfügung, Mitarbeiter des WWF der Mongolei fuhren eilig an die Grenze, um die Situation von der mongolischen Seite aus zu verfolgen.

krsk.kp.ru - 21. Mai 2008
В Красноярском зоопарке зебр выпустили «на свободу»
Im Krasnojarsker Zoo wurden die Zebras "in die Freiheit" gelassen
Heute, am 21. Mai, erzählte man im Zoo "Rojow rutschej", daß fünf gestreifte Pfleglinge des Parkes der Flora und Fauna endlich den offenen Himmel über ihren Köpfen sahen. Die Zebras wurden auf die Außenanlage gelassen. Bis dahin befanden sich die Tiere in einem geschlossenen Gebäude hinter Glas, das die afrikanischen Tiere von den Besuchern trennte. Jetzt traben die Tiere über das junge Gras und kommen an die Umzäunung heran und betteln die Besucher des Parks um Mohrrüben an. "Doch ist es nicht angebracht, ihnen Leckerbissen über den Zaun hinweg zu geben, sie könnten die Hand packen", warnt der Vizedirektor des Parks "Rojow rutschej" Jurij Machrow.

wwf.ru - 19. Mai 2008
Nature protection agencies specialists from the Amur River basin shared experience
How to organize wildlife protection when authorities are being transferred from federal to regional level - this question was discussed during a seminar organized with WWF support.

wwf.ru - 7. Mai 2008
WWF kicked off a program on supporting indigenous people in the Bikin River
On May 5, WWF announced beginning of a two-year program aimed at supporting the Nanai and Udege tribes living in Krasnyi Yar in the Russian Far East. The project will be run in partnership with Association of Indigenous people of Northern Primorye and "Tiger" tribal community.

wwf.ru - 12. Mai 2008
Возникла угроза массовой гибели антилоп дзеренов
Es entstand die Gefahr des Massensterbens der Dseren-Antilopen
Mehr als 20.000 Dseren-Antilopen überschritten die mongolisch-russische Grenze. Trockenheit und Brände vertrieben sie aus der Mongolei. Das Staatliche Dahurische Naturreservat und der WWF sammeln Mittel für ihre Rettung.

Ukraine

gpu.ua - 6. Mai 2008
В Николаевском зоопарке из-за нехватки пищи голодают животные
Im Zoo Nikolajew hungern die Tiere, weil das Futter nicht reicht
Mehr als 4.000 Tiere des Zoos Nikolajew brauchen Rettung. Auf ein Viertel wurde ihre Futterration gekürzt. Zu Ende gingen Getreide, Äpfel und Kohl. Für das Wachstum notwendige Käse und Rosinen haben die kleinen Affen schon einige Monate nicht gefressen. Die Jahr für Jahr im Frühjahr auftretenden Probleme mit dem Mangel an frischem Gemüse verschärften die finanziellen Schwierigkeiten. In diesem Jahr wurden aus dem Budget der Stadt für die Erhaltung des Zoos viermal weniger Geld zur Verfügung gestellt als nötig. Gegenwärtig überlebt der Zoo, indem er die "Abfälle" der Supermärkte nutzt. Die Abgeordneten sind sicher, daß nur eine staatliche Finanzierung den Zoo rettet. In den Fachministerien ist man mit der Meinung der Abgeordneten einverstanden. Die Erlaubnis für die Übergabe des Zoos in staatliches Eigentum gab der Stadtsowjet bereits vor sechs Jahren. Doch wandten sie sich damals an die Volksdeputierten, die es kategorisch ablehnten, das lebende Geschenk in Empfang zu nehmen. Sie sagten, daß für die einmalige Sammlung aus 4.000 Tierarten der Staat kein Geld hat. Um den Zoo zu retten, werden sie bereits das dritte Mal darum bitten, die Tiere unter Obhut zu nehmen. Doch diesmal den Ministerpräsidenten und den Präsidenten.

Kasachstan

wwf.ru - 8. Mai 2008
Проект ЛУКОЙЛа в Прикаспии загрязняет атмосферу
Verschmutzt das Projekt von Lukoil in Transkaspien die Atmosphäre?
Nach Angaben eines unabhängigen ökologischen Audits besteht die Möglichkeit, daß das Projekt von LUKOIL zur Erschließung der Gaskondensatvorkommen Karatschagansk in Kasachstan nicht den ökologischen Standards entspricht.

ca-news.org - 7. Mai 2008
Местные власти выделили для шымкентского зоопарка 42 млн. тенге
Einheimische Behörden stellten für den Schymkenter Zoo 42 Millionen Tenge zur Verfügung
Das Schymkenter Maslichat stellte dem Schymkenter Zoo 42 Millionen Tenge zur Verfügung. Das teilte der wirtschaftliche Direktor des Zoos, Bachyt Shanajbekow, Journalisten mit. Das Geld wird im wesentlichen gebraucht, um die Steuerschulden zu tilgen. Außerdem hat der Zoo mehrjährige Steuerschulden für die Nutzung besonders geschützter Naturzonen. Das restliche Geld wird gebraucht für den Kauf von Futtermitteln. Wie früher mitgeteilt wurde, waren die im Zoo gehaltenen Tiere unterernährt, weil die Mittel für den Erwerb von Futter nicht reichten.


Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Zoo Dresden, 21.05.2008
Zootag für Kinder – Kindertag im Dresdner Zoo - Tiere ganz nah erleben und jede Menge Neues über die Zoobewohner erfahren
Am 1. Juni lädt der Dresdner Zoo von 10 bis 17 Uhr alle Kinder und Familien zu einem tierisch bunten Kindertags-Spass ein, zu dem Kinder im übrigen einen ermäßigten Zoo-Eintritt von nur 1,00 Euro zahlen. Es werden stündlich Tierpflegertreffpunkte speziell für Kinder und kostenlose Zooführungen angeboten. „Prinzessin Wachtelei“ erzählt Märchen von den Vögeln des Waldes. Die „Bogenschützen“ vom Dresdner Heinrich-Schütz-Konservatorium geben 11 Uhr eine Kostprobe ihres Könnens. Und der Zookasper erlebt wieder allerlei aufregende Abenteuer. Die Spiel-, Bastel- und Schminkstationen versprechen jede Menge Spaß und Preise und die 5m hohe Kletterwand ist eine echte Herausforderung für ganz Mutige. Die Kleineren können sich auf zwei Hüpfburgen vergnügen. Und mit ein bisschen Glück kann auch noch für die ganze Familie ein Treff mit dem Mini-Elefanten „Thabo-Umasai“ gewonnen werden.

Münchner Tierpark Hellabrunn, 21.05.2008
Artenschutzprojekt der Auffangstation für Reptilien mit dem Tierpark Hellabrunn
Im Gepardengehege des Münchner Tierparks Hellabrunn können seit heute nicht nur die rasanten Großkatzen beobachtet werden, sondern, wer genauer hinschaut und den Wassergraben beobachtet, kann dort, vor allem im neu gestalteten Uferbereich, Europäische Sumpfschildkröten (Emys orbicularis) beobachten. Heute wurden von Dr. Markus Baur (Auffangstation für Reptilien, München e.V.) und Rolf Klee (Landesamt für Umwelt, Wielenbach) 10 adulte Tiere im Tierpark Hellabrunn eingestellt. Herr Michael Zametzer, Revierleiter im Tierpark Hellabrunn, hatte zuvor den Wassergraben im vorderen Teil des Gepardengeheges schildkrötengerecht umgestaltet und für die nötigen Sicherungsmaßnahmen gesorgt. Diese 10 „Emys“ stammen aus der Reptilienauffangstation, wo sie in den vergangenen Jahren als Fundtiere abgegeben wurden. Sie wurden zumeist auf Straßen umherirrend gefunden und in die Reptilienauffangstation gebracht. Da sich in den vergangenen 25 Jahren hartnäckig das „Gerücht“ hielt, es habe auch in Bayern, entgegen der bekannten Literatur, schon immer Europäische Sumpfschildkröten als heimische Art gegeben und die Tiere seien nicht „nur“ die Relikte aus dem Mittelmeerraum eingeführter Fastenspeisen frommer Mönche, wurden die Tiere einer genaueren Untersuchung unterzogen. Dies ergab, dass immer wieder Tiere mit farblichen Eigenheiten gefunden worden waren, die eine sehr große Ähnlichkeit mit alten Photographien von Dr. Häckel, Murnau, aufwiesen. Genetische Untersuchungen nach verschiedener Methodik erhärten den „Verdacht“, dass es sich bei diesen Tieren wirklich um genetisch eigenständige Tiere, quasi echte „Bajuwaren“, handeln könnte.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 21.05.2008
Sachsenweiter Frühlingsspaziergang durch den Naturschutz-Tierpark Görlitz
Das Artensterben eskaliert. 530 Todeskandidaten mehr als in der 2004 veröffent-lichten letzten Ausgabe finden sich auf der aktuellen Roten Liste der weltweiten Artenschutzorganisation IUCN. Inzwischen sind mehr als 16.300 Tier- und Pflanzenarten offiziell vom Aussterben bedroht. Die Artenvielfalt schwindet immer schneller, warnt die Weltnaturschutzunion. Gerade im Mai, wenn draußen alles grünt und blüht, kann man sich nicht vorstellen, dass das Arten-sterben auch vor unserer Haustür stattfindet. Die Initiative „Sachsenweiter Frühlingsspaziergang“ des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft möchte uns Menschen anhalten, genauer auf die Schönheiten der Natur, aber auch die Bedrohungen und das Artensterben zu schauen.Im Naturschutz-Tierpark Görlitz schauen wir im Jahr des Frosches 2008 während des Spaziergangs natürlich mit Froschaugen, sozusagen aus der Froschperspektive. Krokodilmolche werden an diesem Wochenende erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt und Schwarznarbenkröten nur während dieses Spazierganges zu sehen sein. Den Frühlingsspaziergang bestreiten die Schüler der Melanchthon-Mittelschule Görlitz und der Grundschule 3 in Zgorzelec. Die Schüler wagen ihren öffentlichen Sprung in das Froschjahr, erzählen über das Leben der Frösche, Unken, Kröten und spielen mit den Besuchern so manche Situation aus dem Leben der Frösche. Ob bei Frosch –Verstecken oder Kröten-Domino, die Besucher werden spüren, wie wichtig den Schülern die Rettung der Amphibien ist. Sie hoffen, dass sich die Besucher auf die Froschperspektive einlassen , denn schon Kermit sagte: „Es ist schwer, grün zu sein.“ Nach dem Spaziergang haben die Schüler die Möglichkeit, gemeinsam mit den Besuchern Tsamba, das lebenswichtigste Nahrungsmittel der Tibeter, herzustellen und zu verkosten.

Zoo Landau, 21.05.2008
Abendvortrag mit gemütlichen Ausklang im Zoo Landau in der Pfalz - „Auf den Spuren der Tora-Kuhantilope in West-Äthiopien“
Die so genannte Tora-Kuhantilope gehört zu den extrem gefährdeten Antilopen-Unterarten im westlichen Ärthiopien. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel berichtet am Freitag, 30. Mai 2008, im Rahmen der beliebten Abendvorträge in der Zooschule Landau von einer Forschungsreise auf der Suche nach dieser hochbedrohten Antilopenart. Ab 19 Uhr geht es auf eine Bilderreise in das äthiopisch-sudanesische und äthiopisch-eritreische Grenzgebiet. Heckel ist seit 15 Jahren als Regional-Koordinator der Antilopen-Spezialistengruppe der Welt-Artenschutz-Union (IUCN) für die Region Horn von Afrika zuständig. Nach dem Vortrag sind alle Besucher eingeladen, den Abend bei einer Weinprobe der Zooweine gemütlich ausklingen zu lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt inklusive der Zooweinprobe kostet drei Euro pro Person.

Zoo Leipzig, 21.05.2008
Nichts wie hin: Kindertagsparty im Zoo
Der 1. Juni 2008 steht im Zoo Leipzig ganz im Zeichen der Kinder. Von 10 bis 18 Uhr findet eine ausgelassene Kindertagsparty statt. Mit einem Coupon des Wochenkuriers, der sich neben dem Tessloff Verlag und der Leipziger Medien GmbH an der Kindertagsveranstaltung beteiligt, können die kleinen Gäste sogar kostenlos in den Zoo. An diesem Tag wird dem Nachwuchs eine Menge geboten. Auf dem Aquariumsvorplatz steht ein Computer mit Internetanschluss bereit, an dem sich die Kids über die erfolgreichen Wissensbücher „Was ist Was“ informieren können. Nach so viel anstrengender Lektüre wartet auf jedes Kind eine Portion Freieis! Danach kann, wer will, sein Geschick am Glücksrad ausprobieren oder beim Kinderschminken sich in einen Löwen oder Tiger verwandeln lassen. Spiel, Spaß, Musik und Mitmachaktionen erwarten die kleinen Gäste am Radio PSR-Hitmobil unweit der Lippenbärenanlage ab 10.30 Uhr. „Clown Tasso im Zirkus“ sorgt um 12.45 und 15.30 Uhr für ausgelassene Stimmung. Richtig hoch her geht es dann um 11 Uhr, 14 Uhr und 16.30 Uhr bei der Live-Premiere von „Hein das Schwein – Ein musikalisches Abenteuer für Klein und Groß“. Wolfram Fricke & Freunde vom Liedertour e.V. präsentieren ihre phantasie- und stimmungsvolle Liedergeschichte über Schweinchen Hein, das sich auf den Weg macht, das Glück zu finden. Wer schon immer einmal auf eine tierische Schnitzeljagd durch den Zoo gehen wollte, sollte sich auf dem Robbenvorplatz melden. Mit spannenden Fragen und Aktionen werden die Teilnehmer von den Pinguinen über die Elefanten bis zu den Giraffen auf den Verfolgungsparcours geschickt. Am Ende winken tolle Preise.

Zoo Köln, 21.05.2008
Seltener endemischer Tigergecko vor der Küste Vietnams entdeckt
Passend zur derzeit in Bonn stattfindenden internationalen Konferenz über die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist eine neue, sehr prachtvoll gefärbte Wirbeltierart entdeckt worden. Es handelt sich um einen Tigergecko, der nur auf der Nordvietnam vorgelagerten Insel Cat Ba vorkommt. Cat Ba – gleichzeitig Nationalpark und Biosphärenreservat – ist nicht nur weltweit durch seine steil aus dem südchinesischen Meer herausragenden Karstfelsen bekannt, sondern auch durch eine nur dort auf der Welt lebende, stark bedrohte Affenart – der Cat Ba Langur.

Zoo Augsburg, 21.05.2008
Die Stadt wird wild. Die Stadt wird bunt. Die RHINOPARADE kommt.
Unter diesem Slogan hat der Augsburger Zoo nun wochenlang Werbung gemacht und nun ist sie da: Die RHINOPARADE! Das erste RHINO-Familientreffen findet am 31.5. auf dem Rathausplatz mitten in Augsburg statt. Dort versammeln sich die RHINO-Sponsoren, die RHINO-Partner und natürlich die RHINO-Paten mit ihren bunt bemalten und kreativ gestalteten RHINO-Plastiken. Mit Begrüßungs- und Dankesreden und einem bunten Rahmenprogramm startet die RHINOPARADE. Unter anderem wird das „RHINO Kunterbunt“ von den Rathausplatz-Passanten künstlerisch fertig gestellt, die RHINO-T-Shirts und die MINI-RHINO-Zooboxen werden hier verkauft und das Gewinnspiel für das „RHINO DER WOCHE“ findet hier seinen Anfang! Den ganzen Tag über sind die lustigen, skurrilen, phantasievollen RHINOS auf dem Rathausplatz zu besichtigen. Doch schon am Abend verteilen sie sich auf die ganze Innenstadt. Immer drei bis vier RHINOS schmücken einen der großen Plätze innerhalb Augsburgs. Dort verharren Sie ca. 2 Wochen und ziehen dann weiter – wie es sich für eine Parade eben gehört.

Zoo Basel, 21.05.2008
Schulpflicht für drei Erdmännchenkinder im Zoo Basel
Ganze fünf Wochen hat es gedauert bis die Erdmännchenkinder im Zoo Basel den ersten Blick aus ihrem Bau wagten. Nun beginnt für die drei Brüder die Schulpflicht, denn auch Nahrung suchen und Aufpassen will gelernt sein. Drei Erdmännchenkinder schauten im Zoo Basel am 27. April zum ersten Mal aus ihrem Bau heraus. Die Geschwister waren auffällig gross und bei ihrem ersten Ausflug schon weit entwickelt. Normalerweise sind Erdmännchenbabys etwa drei Wochen lang unter der Erde, diesmal hat es rund fünf Wochen gedauert, bis sie den ersten Blick ins Freie wagten. Warum es die drei Kleinen vorzogen, so lange unter der Erde zu bleiben, kann niemand genau sagen. Für ihr Alter sind sie nun noch etwas scheu. Bald werden sie aber den Tierpfleger als “Ernährer“ schätzen lernen und nicht mehr davon flitzen, wenn er mit dem Futter auftaucht. Für die drei Brüder wird es in der nächsten Zeit einiges zu lernen geben. Ob Vogeleier, Insekten, Spinnen oder Tausendfüssler, Erdmännchen sind nicht sehr zimperlich, was die Nahrung anbelangt; manchmal überwältigen sie sogar giftige Skorpione. Erwachsene Tiere schulen ihren Nachwuchs deshalb im Umgang mit der gefährlichen Beute. Im Freileben werden den Jungen erst tote und später lebende Skorpione mit ausgerissenem Giftstachel zum üben vorgelegt. Im Zolli ist gut zu beobachten, dass auch der ‚Aufpasser’ seinen Job erst lernen muss. Schon heute sieht man die Kleinen auf dem Hinterteil sitzend den Himmel beobachten. Erwachsene ‚Wächter’ stossen bei Gefahr einen Alarmschrei aus, worauf die ganze Erdmännchengruppe im Bau verschwindet.

Wisentgehege Springe, 21.05.2008
Kurz mal lang feiern! Mittsommernachtsfest im Wisentgehege Springe
Am Samstag, den 21. Juni 2008 wird im Wisentgehege das Mittsommernachtsfest gefeiert – und da geht’s richtig stimmungsvoll zu. Ein Fackelumzug führt durch das nächtliche Wisentgehege. So schön, da bekommen sogar die Wölfe das Heulen. Das hoffen jedenfalls Thomas Hennig, Leiter des Wisentgeheges und Matthias Vogelsang, der mit seinen inzwischen berühmten Wölfen am Mittsommernachtsfest teilnehmen und die Besucher darüber informieren wird. Bereits ab dem frühen Nachmittag können Kinder im Zelt der Gehegeschule Fledermauslaternen basteln. Für alle, die nicht basteln mögen, bietet das Wisentgehege natürlich Fackeln für den Umzug zum Kauf an. Darüber hinaus gibt es mit Ponyreiten, verschiedenen Lagerfeuern, Grillen, Fledermauswanderung mit Nabu-Experten und einer abendlichen Flugvorführung mit anschließendem Kinderquiz auf dem Falkenhof alles, was kleine und große Abenteurer begeistert. Und wer will, kann sogar mitten in der Wildnis zelten! Am späten Nachmitteg wird ein Kutschen-Pendelverkehr zwischen Eingang und Zeltplatz dafür sorgen, dass die Zeltausrüstung nicht geschleppt zu werden braucht. Die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt, weswegen Anmeldungen auch nicht nötig sind. Zudem gelten für das Mittsommernachtsfest die regulären Eintrittspreise. Die Kasse des Wisentgeheges ist am Samstag bis 21.00 Uhr geöffnet. Zum Übernachten im Wisentgehege sind ausschließlich Zelte zugelassen, keine Wohnwagen und Wohnmobile.

Tierpark Essehof, 20.05.2008
Die Bienen sind tot - Plötzliches Sterben der Bienen im Tierpark Essehof
Das im Tierpark Essehof zu Bildungszwecken gehaltene Bienenvolk ist am vergangenen Sonntag nur noch tot gefunden worden. Es handelte sich, laut Imker, um ein gutes und sehr starkes Bienenvolk. Vermutlich sind die Bienen einer Vergiftung zum Opfer gefallen. Durch die lange Nässe, konnten einige Landwirte wahrscheinlich erst spät, d.h. zur Blütezeit des Raps, gegen den gefürchteten Rapsglanzkäfer vorgehen. Wird der Raps bei voller Blüte behandelt, kann dies gravierende Auswirkungen auf die Bienen haben, da diese in direktem Kontakt mit der Blüte stehen.

VogelPark Walsrode, 20.05.2008
Kleine Störche zu Pfingsten
Mit geringfügiger Verspätung ist es endlich soweit – die VogelPark Walsrode-Weißstörche freuen sich über ihren Nachwuchs. Nachdem wir eigentlich schon Anfang Mai damit gerechnet hatten, konnten die aufmerksamen Parkbesucher nun zum diesjährigen Pfingstfest drei kleine Storchenkinder im Freigehege bestaunen. Wer sich ein bisschen Zeit am Gehegerand nimmt, der kann sogar die Fütterung der kleinen, hungrigen Schnäbel durch die Elternvögel verfolgen. Und auch die Nest- und Federpflege kommt garantiert nicht zu kurz. Wie weit die aus Afrika heimgereisten „wilden“ Artgenossen mit der Familienplanung sind, lässt sich schwer feststellen, da diese Nester schwer einsehbar in hohen Baumwipfeln sowie auf dem Dach der alten Bockwindmühle liegen.

Wilhelma, 20.05.2008
Uhuküken in der Wilhelma
Der Uhu ist mit einer Höhe von bis zu 70 cm und einer Flügelspannweite von 1,8 m die größte europäische Eulenart – und zudem mit seinen Federohren und den großen Augen mit der leuchtend orangefarbenen Iris unverwechselbar. Man würde bei diesen Riesen der Nacht zwar keine gelbflauschigen kleinen Küken erwarten, aber dass Uhuküken so groß sind? Und so aussehen?! Daher lösen die drei grau-strubbeligen eher missgelaunt aussehenden Junguhus denn erwartungsgemäß auch keine spitzen Schreie des Entzückens bei den Wilhelmabesuchern aus. Die Eltern werden noch jede Menge Ratten, Mäuse und Eintagsküken in die gierig aufgerissenen Krummschnäbel der ewig hungrigen „Kleinen“ stopfen müssen, damit der graue Kükenplüsch durch ordentliches Gefieder mit schicken Federohren ersetzt wird, die fehlenden cm noch ergänzt und aus den Küken somit ordentliche Uhus werden. Etwa Ende Juni werden die drei selbstständig sein und eigene Wege gehen bzw fliegen können. Vor drei Jahren war der Uhu Vogel des Jahres, da es um seinen Bestand in Deutschland trotz jahrelanger Bemühungen um die Wiederansiedlung nebst diverser Auswilderungsmaßnahmen (zu denen auch die Wilhelma Uhus beigesteuert hat) wahrlich nicht allzu gut bestellt war. Zwar haben die beeindruckenden Vögel auch heute noch mit ausgeräumten Landschaften, schwindendem Nahrungsangebot und tödlichen Gefahren durch Strommasten und Verkehr zu kämpfen, aber die Bestandsentwicklung ist mit über 900 Brutpaaren in Deutschland durchaus positiv und braucht nicht mehr durch Auswilderungen gestützt zu werden. Der Wilhelmanachwuchs wird daher irgendwann in einen anderen Zoo umziehen.

Thüringer Zoopark Erfurt, 20.05.2008
50 Jahre Zooschau 2008 - 50 Jahre Thüringer Zoopark 2009 - Begrünung des Roten Berges
Bis in die 50iger Jahre lagen die meisten Grünflächen im südlichen Teil des Stadtgebietes von Erfurt. Vor allem hierhin zog es erholungssuchende Menschen. Um eine Überbevölkerung dieser Gebiete zu verhindern, wurde ein Ausgleich der Landschaft zwischen Nord und Süd geplant. Der nicht bewaldete Rote Berg war dabei ein bedeutender Bestandteil einer zusammenhängenden Großgrünplanung, die über bereits bestehende Gebiete (Cyriaksburg, Hauptfriedhof, Schwedenschanze, Galgenberg, Ringelberg, Rabenhügel) bis zum Steigerwald führen sollte. Eine wesentliche Vorraussetzung zur Begrünung des