 |
| | | | Ausgabe
423 vom 22.
Mai 2008 |
| Liebe Leser,
wir haben es wieder einmal geschafft; heute, ausgerechnet am
Internationalen Tag der Biodiversität, müssen wir die Gewißheit
verkünden, worüber viele bisher schon starke Vermutung hatten: nach dem
Baiji wurde jüngst ein weiterer Großsäuger, das Nördliche
Breitmaulnashorn, einzig durch Zutun von uns Menschen von dieser Erde
ausradiert. Geschenkt, daß es in wenigen Zoos noch ein paar wenige
Exemplare gibt, die bekanntermaßen schlecht züchten und uns das
"Aussterben erlebbar" machen werden, geschenkt auch, daß es vor allem
in den USA Wissenschaftler gibt, die das Klonen von Tieren als Methode
des Artenschutzes etablieren wollen. Artenschutz ist Diversitätsschutz,
und Biodiversität manifestiert sich vor allem in genetischer
Diversität, was nutzt es da, wenn man von nur noch einer Handvoll
Individuen (= Genotypen) diese Individuen fünfmal haben kann?
Schon in der Vergangenheit haben wir viele - viel zu viele - oft heute
als gerettet geltende Tierarten durch einen sogenannten genetischen
Flaschenhals gejagt (in vielen Fällen im wahrsten Sinne des Wortes) -
Wisente, Przewalski-Pferde, Uhus, Steinböcke... -, und erst die nahe
und ferne Zukunft wird zeigen, ob die Arten und Unterarten diese
künstlich geschaffene genetische Einfalt verkraften und sich als
dauerhaft überlebensfähig auch auf dem Spielfeld von Klimawandel und
Umweltveränderungen erweisen. Das trifft übrigens auch auf den Bruder
des Nördlichen Breitmaulnashorns, das Südliche Breitmaulnashorn, zu.
Das Südliche Breitmaulnashorn war auch schon auf 20 Tiere dezimiert,
heute gilt es unter Schutz als gesichert. Also doch kein Verschwinden
des Breitmaulnashorns, es war ja "nur" eine Unterart? Wer so denkt
(Zitat WWF "Tiger ist Tiger"), dem sei im Zeitalter der
Molekularbiologie gesagt, daß dann auch dem Verschwinden des Menschen
keine Bedeutung beigemessen werden bräuchte, denn es gibt noch einen
"Zweitmenschen", den Schimpansen, der dem Homo sapiens genetisch viel
ähnlicher ist als die beiden Unterarten des Breitmaulnashorns es waren.
Genetik ist nicht alles, aber vieles ist Genetik.
Vielleicht noch etwas Positives zum Schluß: noch druckfrisch vermeldet
die ZGAP die Entdeckung einer neuen Wirbeltierart, des Cat
Ba-Tigergeckos, auf der nordvietnamesischen Insel Cat Ba. Noch immer
gibt es auf dem blauen Planeten viele Lebensformen, viel
"Biodiversität" zu entdecken, darunter auch Wirbel- und Großtiere - ich
hoffe sehr, nicht nur dafür, daß die Liste der vom Menschen
ausgelöschten Arten noch ein Stückchen länger werden kann!
Hoffnungsvoll, Ihre Silke Sorge
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des
Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen
unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die
Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt
alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem
hat sie auf ihrer Website
umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles
aus der Amphibienkampagne".
rt-online.ru - 12. Mai 2008
В
Казанском
художественном
училище откроется
выставка,
приуроченная
к Году лягушки
An der Kasaner Kunstfachschule wird eine Ausstellung eröffnet,
die abgestimmt ist auf das Jahr des Frosches
Am 15. Mai findet an der Kasaner Kunstfachschule die Eröffnung einer
Ausstellung unter dem Titel "Eben dieser Frosch" statt. Zu der
Veranstaltung sind eingeladen Mitarbeiter des Kasaner
Zoologisch-Botanischen Gartens, die Tiere aus dem Streichelzoo
mitbringen. Die Ausstellung wird im Rahmen des von der WAZA verkündeten
Jahres des Frosches durchgeführt. Ziel dieser Aktion ist es, die
Vielfalt der Welt der Amphibien zu zeigen und die Erhaltung dieser
Tiere. Die Organisatoren hoffen, daß derartige Veranstaltungen helfen,
die Frösche vor ihrer völligen Vernichtung zu retten. In der
Ausstellung werden Arbeiten aus Malerei, Grafik, Kunsthandwerk
vertreten sein. Auf allen Arbeiten werden Frösche dargestellt sein, die
sich den Besuchern der Ausstellung in unterschiedlichsten Rollen zeigen.
kp.ua - 16. Mai 2008
Киевских
лягушек
будут
опекать
Kiewer Frösche werden betreut
Unser Zoo nimmt es auf sich, den Städtern einen behutsamen Umgang mit
Amphibien beizubringen. Der Hauptstadtzoo hat das laufende Jahr zum
Jahr des Frosches erklärt. Die dortigen Mitarbeiter beschlossen, auch
für die Kröten Sponsoren zu suchen, denn sie sind durch nichts
schlechter als Kamele, Giraffen, Wisente und Pinguine. Hinzu kommt, daß
für die WAZA das Jahr 2008 das "Jahr des Frosches" ist. "Der
Hauptstadtzoo hat bereits den Plan für die Durchführung einer Kampagne
‚Jahr des Frosches' ausgearbeitet", teilte uns Irina Golowina mit,
Leiterin des Pressedienstes des Kiewer Zoos. Ihren Worten nach wird in
nächster Zeit die Sammlung dieser Amphibien noch erweitert und den
Besuchern erklärt, wie man mit ihnen umgeht. Gegenwärtig hält der
Kiewer Zoo zehn Froscharten.
novosti.ua - 16. Mai 2008
В
Киевском
зоопарке
проходит Год
лягушки
Im Kiewer Zoo wird Jahr des Frosches durchgeführt
Der Kiewer Zoo hat einen Plan von Maßnahmen zur Durchführung einer
Kampagne "Jahr des Frosches" im Rahmen des von der WAZA zum Jahr des
Frosches erklärten Jahres 2008. Das wurde mitgeteilt im Pressedienst
der Kiewer Staatlichen Stadtverwaltung. Insbesondere, wie im Zoo
bemerkt wurde, sind vorgesehen die Ergänzung der Amphibiensammlung
durch Vertreter auch der Fauna der Ukraine und die Ausarbeitung
wissenschaftlicher Grundlagen ihrer Erhaltung in menschlicher Obhut.
Geplant sei auch eine Reihe von Kultur- und Bildungsveranstaltungen mi
dem Ziel der Aufklärung der Bevölkerung über die Notwendigkeit der
Erhaltung der Amphibien. "Die seltenste Art in der Amphibiensammlung
des Kiewer Zoos ist das Safranfarbene Buntfröschchen (Mantella crocea).
Diese schwanzlose Amphibienart ist verbreitet in den angenehm kühlen
Bergwäldern im Osten Madagaskars in der Gegend um Maramanga. Die Art
ist vom Aussterben bedroht, die Population verringert sich beständig.
In diesem Jahr gelang dem Zoo die Fortpflanzung dieser kleinen Frösche
(22 bis 25 mm). Es gab vier Ablagen befruchteten Laiches und jetzt sind
etwa 100 Kaulquappen geschlüpft. Die Zoomitarbeiter hoffen, daß die
Kaulquappen erfolgreich ihre Metamorphose durchlaufen und zu
erwachsenen Fröschen heranwachsen", heißt es in der Mitteilung. Nach
Angaben des Pressedienstes besitzt die Amphibiensammlung des Kiewer
Zoos gegenwärtig folgende Arten: Bandmolch (Triturus vittatus),
Zwergkrallenfrosch (Hymenochirus boettgeri), Erdkröte (Bufo bufo),
Panzerkopfkröte (Bufo galeatus), Australischer Korallenfingerlaubfrosch
(Litoria caerulea), Safranfarbenes Buntfröschchen (Mantella crocea) und
andere.
interfax.by - 18. Mai 2008
Выставка
лягушек - как
настоящих,
так и рукотворных
- откроется в
Московском
зоопарке
Moskauer Zoo eröffnet Froschausstellung - zu sehen sind echte
und handgeschaffene
Im Moskauer Zoo wird am Dienstag, dem 20. Mai, die 5.
FroschKunstAusstellung "MosKWA expo" eröffnet, erfuhr Interfax im
Pressedienst des hauptstädtischen Zoos. "Das Projekt ‚MosKWA expo'
vereint Künstler unterschiedlicher Stile und Richtungen. Hier wird
praktisch alles sein: Malerei, Grafik, Bildhauerkunst, Fotografie,
individuell angefertigte Puppen, Batiken, originelle Technologien und
noch viel Interessantes", hieß es. Ziel des Projektes sei, den Leuten
zu helfen, diese bemerkenswerten Geschöpfe zu erkennen und zu mögen, in
den Fröschen nicht einfach Amphibien zu sehen, sondern aus
Kindheitstagen bekannte Helden der Märchen, Mythen und Legenden.
lifepr.de - 19. Mai 2008
"Von Natternhemden und trompetenden Kranichen -
Geheimnisse des Moores"
"O, schaurig ist's, übers Moor zu gehen, wenn es wimmelt vom
Heiderauche ..." schrieb eine große Dichterin bereits um das Jahr 1800,
und auch heute noch haften dem Moor als einer Landschaft voller
Geheimnisse und Rätsel viele Geschichten an. Auf einem geführten
Spaziergang durch das Eekholter Moor begegnen die Besucher diesem
Lebensraum hautnah und intensiv, und ein leises Schaudern wird auch
heute noch spürbar, wenn die Dämmerung hereinbricht und ein leichter
Nebel aus dem Moor heraufsteigt. Im Moor ist eine andere, stille Welt
erlebbar. ... Wir begegnen auch Tieren des Moores wie Schlangen und den
majestätischen Kranichen, die mit ihrem Trompeten weithin zu hören
sind. Besondere Aufmerksamkeit wird den Pflanzen des Lebensraumes Moor
geschenkt, wie zum Beispiel dem insektenfressenden Sonnentau oder der
durstigen Moorbirke.
Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir ebenfalls auf das "Jahr des
Frosches" hinweisen und den Besuchern den aktuellen "Frosch des Jahres
2008", den Laubfrosch, ganz aus der Nähe zeigen.
Nach diesem stimmungsvollen Abendrundgang mit blühendem Wollgras werden
Sie zu dem Schluss kommen "O, schön war's, übers Moor zu gehen".
salzburg.com - 19. Mai 2008
Kein Platz für den Laubfrosch
Laubfrosch, Kammmolch, Fischotter, Bären oder Biber: Der Anblick vieler
heimischer Arten ist in Salzburg zur Seltenheit geworden. Am Donnerstag
wird darum der Internationale Tag der Artenvielfalt begangen. Heuer ist
das Motto "Die biologische Vielfalt ist unsere Lebensversicherung für
eine sich verändernde Welt". "Es gibt eine ganze Reihe von bedrohten
Arten. Die Kategorien reichen dabei von ,leicht gefährdet' bis zum ,vom
Aussterben bedroht'", sagt Hannes Augustin, Geschäftsführer des
Salzburger Naturschutzbundes. Neben den Lebensräumen von Laubfröschen
oder Kammmolchen sind auch jene von Fischotter oder Biber äußerst
eingeschränkt. "Auch bestimmte Bestände von Fledermäusen sind stark
bedroht", sagt Augustin gegenüber den SN. ... Mit dem Internationalen
Tag der Artenvielfalt wollten die Vereinten Nationen die Abhängigkeit
von natürlichen Ressourcen aufzeigen, sagt Naturschutzreferent Sepp
Eisl (ÖVP). Der Tag solle an den oft zu sorglosen Umgang mit den
derzeit zur Verfügung stehenden Ressourcen erinnern. Bis zum Jahr 2010
soll weltweit der Verlust der Artenvielfalt gestoppt werden. Dazu habe
sich auch Österreich verpflichtet. Im Land Salzburg laufen derzeit
mehrere Artenschutzprogramme. Im Mittelpunkt stehen dabei Fledermäuse,
Wiesen- und Felsbrüter. Für den Naturschutzbund ist das nicht genug.
Salzburg liege im Bereich des Natur- und Artenschutzes österreichweit
nur im Mittelfeld, sagt Augustin.
spektrumdirekt.de - 20.05.2008
Auf Nimmerwiedersehen - Warum Tiere und Pflanzen
aussterben
Eigentlich wäre der Carrikeri-Harlekinfrosch (Atelopus carrikeri)
das richtige Symboltier für die gefährdete Natur und die Artenvielfalt.
Er vereint vieles, was das Überleben der Tiere und Pflanzen auf diesem
Planeten fraglich macht. Jüngst erst entdeckten ihn Forscher in den
kolumbianischen Anden wieder, nachdem er 14 Jahre lang verschollen war:
Sein Lebensraum ist so winzig wie seine Bestandszahl wohl auch, weshalb
Klimawandel und Lebensraumzerstörung rasch ihren Preis fordern - sein
Habitat schwindet durch die Erderwärmung oder könnte durch Bergbau oder
Überweidung zerstört werden. Ein tödlicher Pilz rafft seine nahe
Verwandtschaft hinweg und könnte auch bald diesen Harlekin-Frosch
erreichen. Terrarianer begehren um fast jeden Preis attraktive und
seltene Spezies wie ihn. Und im Gegensatz zum bekannten und beliebten
Pandabären - dem WWF-Maskottchen - interessiert sich weder die breite
Öffentlichkeit noch die Politik für sein Überleben. All das lässt die
Zukunftsaussichten für Atelopus carrikeri wenig rosig
erscheinen - und damit ergeht es ihm wie dem größten Teil der globalen
Artenvielfalt, die in den meisten Fällen keine große Lobby hat oder
deren wirtschaftliche Ausbeutung zumindest kurzfristig lukrativer
scheint als ein langfristig ausgelegter Schutz.
badische-zeitung.de - 20. Mai 2008
Freiburg: Stadt baut Ponton-Steg für Kröten
Es gibt in Freiburg bereits Brücken für Fußgänger, für die Eisenbahn,
für den Autoverkehr. Seit neuestem haben auch die Kröten ihre eigene
Brücke. Die liegt auf Pontons und führt über den Waldsee und soll den
Amphibien einen möglichst gefahrlosen Start ins Landleben ermöglichen,
meldete die Stadtverwaltung.
Jörn Evers, Matthias Hammacher und Nicolai Steierten, Lehrlinge vom
städtischen Forstamt, haben in den vergangenen Wochen die
Waldsee-Kröten-Brücke zurecht gezimmert - direkt unterhalb der Mauer
des Waldsee-Restaurants. Gemeinsam mit Forstwirtschaftsmeiter Bernd
Kramer setzte die Forst-Azubis umfangreiche Amphibienschutz-Aktionen am
Waldsee, einem traditionellen Freiburger Krötenschwerpunkt, um.
spiegel.de - 20. Mai 2008
ÜBERLEBENSSTRATEGIE. Der Eier-Trick des Laubfroschs
Egal, welcher Art sie angehören: Jungtiere leben meist gefährlich,
insbesondere dann, wenn sie noch gar nicht aus ihren Eiern geschlüpft
sind. Die Natur hat zahlreiche Strategien erfunden, die Gelege vor
Fressfeinden zu schützen - von der Dauerbewachung bis hin zur
trickreichen Tarnung. Doch allen eierlegenden Wirbeltiere scheinen
eines gemeinsam zu haben: Sie konnten ihre Eier nur entweder an Land
oder im Wasser unterbringen, die Wahl hatten sie nicht.
Das galt zumindest bisher. Nun aber haben Forscher erstmals bei einem
Wirbeltier die Fähigkeit beobachtet, dass es diese Wahl eben doch gibt.
Der Bromelienlaubfrosch (Dendropsophus ebraccatus) aus Panama kann
seine Eier sowohl an Land als auch im Wasser legen - je nachdem, ob
etwa im Wasser Fressfeinde auf der Pirsch sind oder am Ufer die
Austrocknung durch zu viel Sonne droht. Die Auswahl treffe der Frosch
anhand des einfallenden Sonnenlichts, schreiben Justin Touchon und
Karen Warkentin von der Boston University im Fachblatt "Proceedings of
the National Academy of Sciences". In Seen, an denen es wenig Schatten
und starken Sonneneinfall gibt, legt der Laubfrosch seine Eier demnach
im Wasser. Im Schatten dagegen bevorzuge er die Blätter von Pflanzen,
die am Ufer wachsen, da die Eier hier nicht so schnell austrockneten.
Die Kaulquappen lassen sich nach dem Schlüpfen einfach ins Wasser
fallen.
newsticker.sueddeutsche.de - 20. Mai 2008
Auch auf legal gehandelte Exoten verzichten
Längst nicht alle exotischen Tiere dürfen in Deutschland gehandelt
werden. Aber auch auf den Kauf von denjenigen, die legal zu haben sind,
sollten Tierfreunde dem Artenschutz zuliebe besser verzichten."Gerade
die hier angebotenen Reptilien sind zum großen Teil Wildfänge", sagte
Sandra Altherr von der Organisation Pro Wildlife in München. Das heißt,
die Tiere sind aus der natürlichen Heimat in Afrika, Asien oder
Südamerika genommen worden - wo die Populationen teils drastisch
zurückgegangen sind. ... Zwar unterbinde die Washingtoner
Artenschutzkommission (CITES) immer wieder den Export bedrohter Arten.
"Aber immer wenn der Handel mit einer bestimmten Art reglementiert
wird, verlagert sich das Problem auf eine andere", erklärte Altherr.
... Bedenklich sei die Einfuhr exotischer Tiere nicht zuletzt deshalb,
weil viele verenden, ehe sie in Deutschland ankommen. "Bis ein Tier
beim Käufer landet, vergehen oft Wochen oder Monate", sagte Altherr.
Zudem haben Frösche, Chamäleons, Schlangen oder Geckos oft sehr
spezielle Ansprüche, die gerade unerfahrene Halter kaum erfüllen
können. Immer wieder sterben Exoten deshalb vorzeitig. "Weil man das
Terrarium aber nun einmal hat, werden dann wieder neue gekauft - so
beginnt ein Teufelkreis."
lifepr.de - 20. Mai 2008
"Die Amphibienkrise". Ein Vortrag mit anschließender
Abendführung am 23. Mai ab 18 Uhr.
Nachdem schon unsere einheimischen Amphibien Thema eines Vortrags im
Zoo waren, geht heute die Reise über die europäischen Grenzen hinaus.
Herr Kempf, Tierarzt und Leiter der Vogelklinik in Oberschleißheim wird
über die verschiedenen exotischen Arten und deren Gefährdung berichten.
Im Anschluss daran besuchen die Teilnehmer im Rahmen einer Abendführung
die Arten, die im Augsburger Zoo gehalten werden. Wegen der Teilnahme
an der Amphibienkampagne des Europäischen Zooverbandes wurden die
gehaltenen Arten vermehrt und auch neue Gehege eingerichtet. Es ist
auch ein Blick hinter die Kulissen des Reptilienhauses vorgesehen.
Lassen Sie sich überraschen.
WAZA-Infopaket
für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
|
Top-Thema: 9. UN-Naturschutzkonderenz in Bonn |
Aufgrund der
großen Anzahl an Meldungen rund um dieses Thema gibt es eine aktuelle Sonderseite. Weitere Meldungen zum Thema Natur-
und Artenschutz finden Sie wie bisher hier.
|
Zoos – Meldungen deutschsprachig |
fr-online.de -
20. Mai 2008
Abschied für Ex-Zoochef Christian Schmidt. Vater der
Affen
Tamanduas sind entzückende tierische Zeitgenossen. Christian Schmidt
wiederum ist ein Mensch, hat aber dafür gesorgt, dass Tamanduas den
anderen Menschen im Zoo keine tierischen Rätsel mehr sind. Während
seiner Zeit als Zoodirektor in Frankfurt (1994 - 2007) zogen aber auch
Gelbbrustkapuziner, Kongopfauen, Fingertiere und Indische Löwen ein.
Nun wird Schmidt nicht nur 65 Jahre alt, sondern auch pensioniert. Ihm
zu Ehren kommen am Mittwoch rund 60 Verantwortliche aus
deutschsprachigen Zoos zu einem Kolloquium über Zoo und Naturschutz im
Senckenbergmuseum zusammen.
haustechnikdialog.de - 20. Mai 2008
Schütz heizt Frankfurter Affen ein
So richtig warm und gemütlich den ganzen Tag über "abhängen" können in
Kürze die Affen des Frankfurter Zoos. Ihr neues Reich, der
"Borgoriwald", ist mit allem ausgestattet, was ein Menschenaffenherz
begehrt: Auf 10.000 Quadratmetern befinden sich großzügige Außengehege
mit natürlicher Flora und Fauna, Innenanlagen mit Höhlen, Wassergräben
und natürlich jede Menge Klettergelegenheiten, um dem Bewegungsdrang
der Tiere entgegenzukommen. Eine über 2.000 Quadratmeter große
künstliche Felslandschaft bietet den großen und kleinen Primaten ideale
Möglichkeiten für ihre akrobatischen Höchstleistungen. Tierisch viel
Platz zum Rumsitzen und Ausruhen finden die Affen in Fels-Vorsprüngen
und -Einbuchtungen. Im Unterschied zur "echten Natur" verfügt die
Kletterlandschaft über eine besondere Zusatz-Ausstattung: Die
Fels-Wände beherbergen ein modernes Wandheizungssystem, das im gesamten
Innenbereich des "Borgoriwalds" für artgerechte Temperaturen sorgt.
volksstimme.de - 16.05.2008
Einschläferungsverbot für Tigerkater Taskan
Sehr kontrovers hat am Dienstagabend der Magdeburger Stadtrat die
Tötung der drei nicht reinrassigen Tigerbabys im Zoo der
Landeshauptstadt debattiert. Während ein Teil der Ratsversammlung die
öffentliche Empörung teilte, stellten sich andere Abgeordnete
demonstrativ hinter den Zoodirektor Kai Perret. Dennoch folgte der
Stadtrat am Ende der mehr als einstündigen Redeschlacht einem Eilantrag
von SPD und CDU einstimmig und ließ damit ein " Einschläferungsverbot
für Tigerkater Taskan " ergehen.
bz-berlin.de - 20. Mai 2008
Traurige Nachricht aus dem Zoo. Knut verlor zweites
Brüderchen. Pfleger fanden das angefressene Eisbärenbaby in der Höhle
Eisbären-Tragik in zwei Sätzen: "Am 14.12. gab es erneut
Eisbärennachwuchs. Die 1984 in Karlsruhe geborene Katjuscha hatte ein
Jungtier, das jedoch tot geboren wurde", steht in dem dunkelgrün
gebundenen Zoo-Jahresbericht "Bongo".
Aber warum erfahren wir erst jetzt, fünf Monate später, von dem
Zoo-Drama? Hatten die Berliner doch damals auf ein Geschwisterchen für
Knut gehofft. Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz: "Wir gehen nie mit toten
Neugeburten an die Öffentlichkeit." Traurige Tatsache ist: Eisbär Knut
hat ein zweites Brüderchen verloren. Das erste - sein Zwilling von
Eisbären-Mutter Tosca und Vater Lars - überlebte die Geburt nur kurz.
Das zweite Brüderchen zeugte Eisbär Lars mit Eisbärin Katjuscha. Wie es
genau zu Tode kam, ist unklar.
derstandard.at - 20. Mai 2008
"Zu
viele Förderungen geflossen". Politiker im Herbersteinprozess über
Subventionspraktiken
Hat Andrea Herberstein, die Gräfin von Herberstein, das Land Steiermark
um Subventionen für das Schloss und den Tierpark betrogen? Wenn ja,
reicht die Summe aus für eine unbedingte Strafe? Das sind im Grunde die
letzten Kernfragen im Herberstein-Prozess, denen Richterin Elisabeth
Juschitz in den Aussagen der noch verbliebenen Zeugen nachgeht.
Planung und
Bau
tagesspiegel.de
- 21. Mai 2008
Strandbesucher mit Fell und Flossen Erlebnis
Meck-Pomm. Immer mehr Robben tauchen in der Ostsee auf Das ist eine der
vielen Attraktionen für Urlauber
Im Handumdrehen hat sich die kleine Sensation herumgesprochen: "Eine
Robbe liegt am Strand". Und obwohl sich blitzschnell eine Schar
Neugieriger am Strand von Markgrafenheide versammelt, lässt sich das
Tier nicht aus der Ruhe bringen. Es hebt seinen Kopf, sperrt die Augen
weit auf und schnuppert im Sand. Erst als ihr einige Neugierige zu nahe
kommen wollen, stößt die Robbe ein abwehrendes Zischen aus. ...
Naturschützer verzeichnen in letzter Zeit steigende Robbenbestände an
der Ostsee, nachdem die Tiere durch Jagd und Wasserverschmutzung fast
schon als ausgerottet galten. Auf rund 20 000 Exemplare schätzt das
Meeresmuseum in Stralsund die Zahl der Kegelrobben in der südlichen
Ostsee. Auch in Prora und Göhren auf Rügen, auf der Insel Vilm und im
Greifswalder Bodden zeigen sich die Tiere mittlerweile.
In einigen Wochen werden Urlauber nicht mehr auf zufällige Entdeckungen
hoffen müssen. In Warnemünde und damit fast in Sichtweite des
natürlichen Ruheplatzes vor Markgrafenheide entsteht bis Mitte Juli
eine weltweit einzigartige Forschungsstation. Neun Seehunde aus dem Zoo
in Köln beziehen im Hafen ein neues Quartier. "Das Publikum laden wir
ausdrücklich ein, uns bei der Arbeit zu beobachten", sagt Guido
Dehnhardt von der Universität Rostock. "Dafür wird eigens das
Sonnendeck eines zum Forschungslabor umgebauten Fahrgastschiffes
reserviert."
nnn.de - 20. Mai 2008
Wärmepumpe für Pelikane
Die ersten sechs Pelikane sind schon da. Jetzt fehlt im Zoo nur noch
das Haus für die neue Vogelart. Bauarbeiter sind gerade eifrig dabei,
es zu errichten. Direkt neben dem alten Ententeich am Eingang
Trotzenburg.
Das Haus in Form eines Halbkreises soll von außen schlicht aussehen,
"sich in die Landschaft einfügen", sagt Bauleiter Gerd Himmelreich.
Dafür warte es im Inneren mit technischen Raffinessen auf. "Wir werden
die zwei Wasserbecken und die Heizung mit einer Wärmepumpe beheizen."
Das sei schon etwas Besonderes, denn die dafür notwendige Grundwärme
wird nicht wie meist üblich aus der Erde oder der Luft, sondern aus dem
Teichwasser entnommen. Zu diesem Zweck wurden bereits Schläuche (900
Meter insgesamt) verlegt. Sie sind mit Sole gefüllt, einer Flüssigkeit,
die eine höhere Dichte hat als das Wasser. "Sonst würden sie ja oben
treiben."
szonline.ch - 20. Mai 2008
Kanton Solothurn -
Im Käfig vager Zusicherungen
René Strickler steht im Regen, als er mit seiner Hand auf die neuesten
baulichen Erweiterungen seines beliebten Raubtierparks auf dem Subinger
Industrieland zeigt. Noch sieht es etwas kahl aus, Holz liegt herum,
vieles ist erst halb fertig, man steckt noch mitten in den Arbeiten.
"Wir schuften auch, wenns nass wird." Sechs Leute aus seinem Team
arbeiten am Ausbau mit, "immer dann, wenn die Tiere versorgt worden
sind", sagt Strickler. Gegen 200 000 Franken will der bekannte
Raubtierdompteur mit sanktgallischen Wurzeln investieren. Bestandteil
der Erweiterung sind eine neue Terrasse hinter dem Bistro, die für rund
150 Leute Platz bieten soll, ein Zelt für Vorführungen mit Schweinen
und Ziegen aus Stricklers Streichelzoo, eine grosse Löwenanlage, eine
Leopardenanlage und ein Container für Ausstellungen und Büro. Bereits
fertig ist das Bärengehege.
rp-online.de - 19. Mai 2008
Ein Herz für Riesenotter
"Pteronura brasiliensis" lässt sich mit "brasilianischer Flügelschwanz"
übersetzen. Der wissenschaftliche Artname steht für ein äußerst selten
gewordenes Säugetier, den prächtigen südamerikanischen Riesenotter. 30
Jahre Erfahrung hat der Zoo Duisburg bei der Haltung der heiklen
Pfleglinge. Schon Mitte der 80er Jahre entdeckte der Förderverein des
Zoos sein Herz für die Riesenotter und ermöglichte den Bau einer damals
modernen Anlage. Über die Jahre hinweg sind die Mindestanforderungen an
die Haltung dieser Art gestiegen, so dass eine umfassende
Modernisierung der Anlage erforderlich war. ... Innerhalb weniger
Monate erhielt das Riesenotter-Gehege einen deutlich vergrößerten
Landgang, denn die hervorragenden Schwimmer halten sich mitnichten
vorwiegend im Wasser auf. Die Einsicht unter Wasser über große Scheiben
wurde zudem verbessert, so dass die Besucher den Tauchgängen aufmerksam
folgen können. ... Alle Hoffnungen auf späteren Nachwuchs ruhen nun auf
das vor wenigen Tagen eingetroffene junge Zuchtpaar, wovon das
letztjährige geborene Männchen "Maldito" aus dem Tierpark Hagenbeck in
Hamburg und seine dreijährige Partnerin "Amana" aus dem Zoo Dortmund
kommen.
nnn.de - 19. Mai 2008
Robbenschiff macht fest
Jetzt können die Robben kommen: In aller Frühe haben gestern zwei
Schlepper ein ehemaliges Fahrgastschiff in den Yachthafen Hohe Düne
gezogen. Dort wird das 50 Meter lange Boot zur Forschungsstation
umgebaut. Aber auch Rostocker und Urlauber haben etwas davon. Vom
Sonnendeck aus können sie bald die Tiere und die Arbeit der Forscher in
Europas größter Robbenhaltungssation hautnah beobachten. ... Neun Tiere
sollen möglicherweise schon in der letzten Mai-Woche ihr neues Heim an
der Ostseeküste nehmen. Sie kommen aus dem Kölner Zoo, wo sie das
Forschungsteam "Sensorische und kognitive Ökologie mariner Säuger" des
Professors bereits erforscht hat. In einem Langzeitexperiment wollen
die Biologen und Physiker nun die Sinneswahrnehmung und die
Unterwasserorientierung der Tiere in ihren natürlichen Umgebung - im
salzhaltigen Wasser - untersuchen.
freiepresse.de - 19. Mai 2008
Nandus bekommen neues Zuhause - und Nachwuchs
Das neue "Eigenheim" der drei Nandus im Limbacher Tierpark wirkt sehr
wohnlich: Es ist aus Holz, sehr geräumig - und bietet sogar noch für
weitere Bewohner Platz. Denn die Laufvögel werden eine Wohngemeinschaft
mit zwei Alpakas eingehen, die eigentlich ebenfalls in Südamerika
beheimatet sind: Zwei männliche Kamele halten in den nächsten Tagen
Einzug.
30.000 Euro hat sich die Stadt Limbach-Oberfrohna die 60 Quadratmeter
große Alpaka- und Nandu-Bleibe, die für Besucher zugänglich ist, kosten
lassen. Bis auf den Gerüstbau haben die Tierpark-Mitarbeiter alle
Arbeiten selbst ausgeführt. Zu der Anlage gehört ein ungefähr 400
Quadratmeter umfassendes Freigehege. ... Und noch eine Neuheit wartet
auf die Gäste: Noch in dieser Woche soll die Brücke zur Halbinsel auf
dem Tierparkteich gebaut werden. "Damit wollen wir die Attraktivität
der Anlage weiter erhöhen", sagte OB Hans-Christian Rickauer (CDU).
Kostenpunkt: 39.000 Euro.
Aktionen
nw-news.de -
20. Mai 2008
Auf Tuchfühlung mit Python und Echse. Reptilienzoo
Torgau auf dem Festplatz
Die einen finden sie einmalig, bei anderen lösen sie eher Furcht aus.
Doch eine gewisse Faszination üben Reptilien auf fast allen Menschen
aus. Wer jedoch genug davon hat, sie immer nur im Fernsehen zu
bestaunen, der ist in den kommenden Tagen auf dem Löhner Festplatz an
der richtigen Adresse. Dort macht Richters Reptilienzoo aus Torgau für
eine Woche Station. Seit Generationen präsentiert der Familienbetrieb
eine "lehrreiche sowie pädagogisch wertvolle Vorführung von lebenden
Reptilien aus allen Kontinenten", wie es in der Pressemitteilung heißt.
Größte und einzigartige Attraktion sei das gefährliche
Neuguineakrokodil namens Samson. ... Die Expedition im Reptilienzoo
führt vorbei an Alligatoren, Riesenschildkröten, Echsen, Schlangen und
vielen anderen Tieren. Die Besucher erfahren Wissenswertes und
Kurioses.
maerkischeallgemeine.de - 19. Mai 2008
MUSEUMSTAG: Sushi am Welsbecken. 25. Jubiläum des
Aquariums / Schlösserstiftung lädt zur Debatte ein
Die kleinen Hände wollen dem großen Fisch ganz nah sein. Auch die Nase
wird noch ans Glas gestupst, damit den weit geöffneten Augen keine der
Bewegungen des größten Bewohners des Aquariums entgeht. Vielleicht
wären die Kinder "Weline" weniger freudig, dafür umso respektvoller
gegenübergetreten, wenn sie gewusst hätten, dass der Europäische Wels
der einzige Süßwasser Fisch ist, der dem Menschen gefährlich wird.
Museumsleiter Detlef Knuth führte am Sonntag zum 25. Jubiläum durch das
Aquarium, welches nach einer schon in den 60er Jahren entstandenen
Beckenanlage bis 1983 ausgebaut wurde. "Das Aquarium hat uns damals
gerettet", ist der Wissenschaftler sicher, als er sich an die Mitte der
Neunziger erinnert, in der das Naturkundemuseum dicht gemacht werden
sollte. Nach Protesten wurde das Ständehaus dann aber aufwändig saniert.
nw-news.de - 19. Mai 2008
Von Raub- und Schmusekatzen. NW-Tierparktage in
Olderdissen locken hunderte Kinder und Erwachsene an
Papageien, Löwen, Schlangen - in Olderdissen herrschte am Wochenende
Dschungelfieber. Kinder halten Mäuse in den Händen, werden zu Löwen
oder Indianern. Die Tierparktage der Neuen Westfälischen zog die
Kleinen in ihren Bann. Schminken, Luftballon-Tiere oder eine
Kutschfahrt durch den Tierpark machten aus dem Wochenendausflug ein
tierisches Erlebnis.
tagesspiegel.de - 19. Mai 2008
Wüstenfüchse füttern
Zu den beliebtesten Orten, Kindergeburtstage zu feiern, gehört der Zoo.
Das liegt daran, dass die meisten Kinder ohnehin gern in den Zoo gehen.
Außerdem hoffen sie, dass sie als Geburtstagskinder Privilegien haben.
"Ich will den Roten Panda füttern", sagte Linda, als sie sich
entschloss, ihren achten Geburtstag im Zoo zu feiern. Den "Roten Panda"
gibt es aber nur im Tierpark, damit hatte sich diese Idee schnell
erledigt. Linda schwenkte um und entschied sich für die Pinguintour.
Auch hier kann man die Tiere am Ende füttern. Aber auch das ging nicht,
weil die Tour bereits an eine andere Partygesellschaft vergeben war.
Und wahrscheinlich können die Pinguine nicht den ganzen Tag lang Fisch
fressen. Was dann? Affen? "Mag ich nicht", sagte Linda. Schweine?
"Machst du Witze?", fragte sie. Pekaris, Pudus? Keine Chance: "Was ist
denn das?" Vögel wollte sie nicht, Elefanten nicht und auch keine
Artenschutzführung. Schließlich buchten wir als letzten Ausweg die
Überraschungstour. ... So eine Überraschungstour erfordert schon starke
Nerven. Wir durchquerten die Futterküche des Nachttierhauses, vorbei an
Katzenfutter, lebendigen Mäusen, Küken und Larven. Während wir
Geburtstagsgäste dann aber wie alle normalen Besucher vor der Scheibe
stehen bleiben mussten, gingen Linda und ihre Führerin weiter ins
Gehege der Wüstenfüchse, der Fenneks. Dort durfte dann auch Linda
endlich Tiere füttern - allerdings mit gemischten Gefühlen. Denn wissen
Sie, was Wüstenfüchse gerne essen? Lebendige Heuschrecken.
main-rheiner.de - 19. Mai 2008
Der tropische Regenwald wird lebendig. Gewächshaus des
Botanischen Gartens illuminiert / Nächtliche Urwaldgeräusche
eingespielt / "Konzert" der Pfeiffrösche
Die Museumsnacht hat viele Facetten - die illuminierten Gewächshäuser
des Botanischen Gartens bei der zweiten Tropennacht nach 2003 waren nur
eine davon, aber eine sehr eindrucksvolle. Um die Illusion des
Streifzugs durch den tropischen Regenwald perfekt zu machen, waren
nächtliche Urwaldgeräusche eingespielt - aber nicht in allen
Gewächshäusern."Und die Geräusche kommen wirklich nicht aus den
Lautsprechern?", argwöhnte Alexander Hinke aus Sörgenloch. "Nein, das
sind die Frösche hier live vor Ort", versicherte Alexandra Ley vom
In-stitut für Spezifische Botanik. Tatsächlich bot sich den Besuchern
der zweiten Tropennacht im feuchtwarmen Tropenhaus ein Klangintermezzo
der besonderen Art: Die karibischen Pfeiffrösche zeigten sich ab
Einbruch der Dämmerung in Balzlaune und pfiffen um die Wette. Wer einen
Blick auf eins der zirka zwei Zentimeter großen Amphibien erhaschen
wollte, hatte es indes schwer. Ausgesprochen scheu hatten sich die
kleinen Lebewesen im Pflanzendickicht versteckt. "Ich hätte eine
Taschenlampe mitnehmen sollen", flachste Ursula Stapelmann aus der
Oberstadt.
derstandard.at - 19.Mai 2008
Lauschangriff auf Tiersprachen im Zoo Schönbrunn.
Aktives Entschlüsseln und Verstehen mit Biologen der Universität Wien -
Tierstimmen auf CD gebannt
Im Tiergarten Schönbrunn findet von 22. bis 25. Mai (jeweils 13 bis 18
Uhr) ein Marktplatz der Wissenschaft zur Sprache der Tiere statt.
Biologen der Universität Wien, die ihr Leben der Erforschung der
Tiersprache gewidmet haben, führen interessierten Zoobesuchern vier
Tage lang ihr umfangreiches Repertoire an Aufnahmen von Tierstimmen vor
und helfen den Zuhörern, sie zu entschlüsseln und zu verstehen, so der
Zoo in einer Aussendung.
Mit Hilfe von zwei mobilen akustischen "Labors" können Kinder und
Eltern auch die spektrale Zusammensetzung der eigenen Stimme und
Sprache entdecken. Jeweils um 17 Uhr finden im Seminarraum des
Elefantenhauses populärwissenschaftliche Vorträge statt.
Nachwuchs
coburgertageblatt.de - 21. Mai 2008
Nachwuchs im Tiergarten
Takine, auf deutsch auch Rindergemse oder Gnuziege, sind eine selten
gehaltene Tierart in Zoos. Umso größer ist die Freude über den
Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten: Zwischen Februar und März wurden
drei Takin-Weibchen geboren. Bei den in Haremsgruppen lebenden
Wiederkäuern sind Männer nur in Unterzahl erwünscht. Der Tiergarten
Nürnberg hat nach Auskunft von Helmut Mägdefrau, stellvertretender
Direktor, "das große Glück, bis jetzt nur drei Männer, aber 15 Weibchen
heranwachsen sehen zu können."
espace.ch - 19. Mai 2008
30
Jungtiere im Dählhölzli
Fruchtbarer Frühling im Berner Tierpark: Rund zehn Tierarten haben
bisher für mehr als 30 Jungtiere gesorgt. "Die grosse Sensation sind
die Pelikane. Diese haben nach beinahe 30 Jahren im Dählhölzli das
erste Mal zwei Junge bekommen", sagte Marc Rosset, Tierpark-Kurator
gegenüber espace.ch. Auch die drei jungen Luchse sind etwas Besonderes:
"Die Mutter säugt die Kleinen zurzeit nahe beim Zaun und muss deshalb
ein wenig geschont werden", erklärt Rosset. Natürlich freut man sich im
Tierpark auch über Nachwuchs, den es im Frühling regelmässig gibt: So
können auch junge Säbelschnäbler, Steinböcke, Wildschweine,
Zwergziegen, Ziesel, Wildkatzen, ein kleiner Elch und seit dem
Wochenende auch zwei Lisztäffchen bewundert werden.
www3.ndr.de - 20. Mai 2008
Wisente hinter königlichen Mauern. Das Wisentgehege
Springe
Laut neuer Zuchtverordnung muss Thomas Hennig, der Leiter des
Wisentgeheges in Springe, seine Wisente nach Blutlinien trennen und hat
daher alle Hände voll zu tun, die Schwergewichte in zwei Herden zu
teilen. Freiwillig lässt sich keines seiner Tiere in ein neues Gehege
bringen.
Thomas Hennig muss immer wieder eines der Wisente in Narkose legen und
per Anhänger aus dem Gehege fahren. Auch die Elche reagieren zurzeit
eher nervös, seit der Jäger den erkrankten Nachwuchs per Blasrohr
medizinisch behandeln musste. Thomas Hennig hat Respekt vor seinen
Tieren, was sich auch in seinen Fotoaufnahmen ausdrückt. Seine gesamte
Freizeit widmet er dem Fotografieren. Die Bilder sind ein weiteres
Mittel für ihn, Menschen für den Naturschutz zu begeistern. Der wird im
Wisentgehege mit zahlreichen Zucht- und Auswilderungsprojekten groß
geschrieben.
inar.de - 20. Mai 2008
Neu im Zoo: Präriehunde erhalten riesige Freianlage am
RWE-Delphinarium
Wieder einmal sorgt der deutsche Artname für ein bisschen Verwirrung.
Sind Präriehunde wirklich Hunde und leben diese in der Prärie?
Letzteres stimmt, aber die plumpen, kurzbeinigen und -schwänzigen
Kleinsäuger sind eine nordamerikanische Gattung der Erdhörnchen und mit
den Murmeltieren näher verwandt. Der "Hundeanteil" in ihrem Namen rührt
von ihren bellenden Lauten her, die bei Hierarchiekämpfen ausgestoßen
werden.
Sechs geschäftig-grabende Präriehunde sind seit neustem Bewohner einer
riesigen Freianlage, die sich gegenüber dem Eingangsbereich des
RWE-Delphinariums befindet. Nicht nur, dass sie mit ihren Ausmaßen den
Tieren eine luxuriöse Unterkunft bietet. Die Freianlage verkürzt den
Besuchern, die auf die nächste Delphin-Vorführung warten, die Wartezeit
aufs Angenehmste: Präriehunde sind tagaktiv und damit während der
Öffnungszeiten durchgehend zu beobachten und begeistern durch ihr
quirliges Verhalten. Sie halten darüber hinaus keinen Winterschlaf und
kommen selbst bei Schneetreiben ins Freie. Die hartgesottenen
Zoobesucher werden dies in den Wintermonaten sehr zu schätzen wissen!
lifepr.de - 20. Mai 2008
Afrikanischer Elefant "Kando" wird ein Jahr alt - die
Mittelbrandenburgische Sparkasse gratuliert als Pate
Genau ein Jahr ist es her, als die Afrikanische Elefantenkuh "Pori" auf
der Freianlage des Elefantenhauses ihr 3. Kalb zur Welt brachte, den
kleinen Bullen "Kando". Dieser war gleich nach der Geburt ausgesprochen
mobil und suchte mehrfach das Wasserbecken auf. Inzwischen ist "Kando"
zu einem kräftigen Elefantenknaben herangewachsen. Die MBS
(Mittelbrandenburgische Sparkasse) ist Pate des kleinen Elefanten und
lässt es sich selbstverständlich nicht nehmen, zur Vollendung des 1.
Lebensjahres zu gratulieren und einen Fresskorb zu überreichen. Dieser
wird elefantengemäß mit Obst, Gemüse und Brot gefüllt sein.
welt.de - 20. Mai 2008
Minifant Kando feiert seinen ersten Geburtstag
Er pöbelt seine Mutter Pori an, schubst seine Schwestern durch die
Gegend und trompetet laut. Kando ist kaum mehr als einen Meter hoch und
schon ein richtiger Rabauke. Und weil er sich noch nicht richtig
benehmen kann, paukt er nun in der Elefantenschule.
Der afrikanische Elefant Kando hat im Berliner Tierpark seinen ersten
Geburtstag gefeiert. Weil er noch nicht richtig erzogen ist, durfte
seine ein Jahr ältere Halbschwester Kariba die Glückwünsche entgegen
nehmen. Dazu führten sie drei Tierpfleger in den Wirtschaftshof des
Elefantenhauses, wo eine Gruppe Kinder von der Oberlin-Schule in
Potsdam ein Ständchen sang.
revista.de - 19. Mai 2008
Vier Fischotter sind die neueste Attraktion im
Klaushof"
Sie zu entdecken stellt mitunter auch mal eine Geduldsprobe dar. Aber
genau das ist ja der Reiz an der Sache. Die vier Fischotter, die frisch
eingezogen sind im Klaushof, die wollen freilich nur dann an der
Oberfläche ihres Sees die Augen der Öffentlichkeit erfreuen, wenn sie
dazu Lust haben. Oft ist das natürlich auch der Fall. Zumindest sollte
ein jeder Tierfreund mal diese neue Attraktion im Wildpark unweit von
Bad Kissingen gesehen haben. Oberbürgermeister Kay Blankenburg durfte
in einer seiner ersten Amtshandlung überhaupt nun die vier neuen
Bewohner vorstellen. ... Das ganz besondere Etwas der neuen Anlage ist
eine begehbare Höhle. Die kann von den Besuchern vom Eingansbereich aus
wie auch von den Fischottern über den See betreten werden.
express.de - 19. Mai 2008
Doing, doing...erwischt! - Känguru "Toto" am Schwanz
gefangen
Zweieinhalb Wochen war Känguru "Toto" auf der Flucht. Jetzt wurde das
Beuteltier in der Nähe von Hannover geschnappt. Und zwar von seinem
Pfleger Tam Barras. Der "Kampf" Tam gegen Toto - am Ende zog das sechs
Jahre alte Känguru den Kürzeren. Und Pfleger Tam zog ihn am Schwanz.
Autsch! Das Tier war Anfang Mai über den Zaun des Serengeti-Tierparks
gehoppst. Erst jetzt wurde es von dem Suchtrupp 35 Kilometer vom Park
entfernt entdeckt.
presseportal.de - 19. Mai 2008
POL-H: "Flucht" beendet Brelinger Straße
Nach tagelanger Flucht und mehreren erfolglosen Lockversuchen mit
Ednußbutter und Artgenossen ist heute Mittag gegen 12:00 Uhr die Flucht
des aus dem Serengeti-Park Hodenhagen entwichenen Känguruh` s Toto in
der Wedemark zu Ende gegangen. ... Das mitgeführte
Betäubungsmittelgewehr kam nicht zum Einsatz. Toto wurde in eine
Transportbox verbracht und wird nun im Serengeti-Park eingehend von
einem Tierarzt auf seinen Gesundheitszustand sowie Krankheiten
untersucht. Offensichtlich hatte ihm die kilometerweite und wochenlange
Flucht bislang nichts weiter angehabt.
szon.de - 19. Mai 2008
Ausgerissenes Känguru "Toto" wieder eingefangen
Nach zweieinhalb Wochen in Freiheit ist das ausgebüxte Känguru "Toto"
eingefangen worden. Ein Suchtrupp des Serengeti-Tierparks entdeckte das
Tier am Montag in der Wedemark bei Hannover, etwa 35 Kilometer von
seinem Zuhause entfernt.
Den Tierpark-Mitarbeitern gelang es, das Känguru mit einem Netzkäscher
einzufangen.
pr-inside.com - 19. Mai 2008
Tierfreunde unterstützen Zoos in Thüringen mit
Patenschaften. Schneeeule und Vogelspinne als "Patenkinder"
In Thüringer Zoos gewinnen Tierpatenschaften zunehmend an Bedeutung.
Ohne diese Patenschaften gebe es "weder das Känguruland noch die
Flamingoanlage, die ab Donnerstag gebaut wird", sagte der Sprecher des
Erfurter Zooparkfreundevereins, Stephan Zänker. Mit jährlich rund 50
000 Euro seien die Patenschaften zu einer wichtigen Einnahmequelle
geworden. Im vergangenen Jahr sei mit 204 Patenschaften ein neuer
Rekord erreicht worden. Zuletzt übernahmen am Montag Erfurter
Erstklässler für ein Jahr die Patenschaft für eine Schneeeule, eine
Vogelspinne und eine Anakonda. Auf Tierpatenschaften kann auch der
alternative Bärenpark in Worbis nicht mehr verzichten. Insgesamt 840
Paten unterstützen so die 165 Tiere, die sich auf 40 000 Quadratmeter
in Thüringens Norden tummeln. Für 20 Euro pro Jahr können einzelne
Personen Patenschaften für ehemalige Zirkus-, Zwinger-, Tanz- oder
Kampfbären sowie Wölfe, Affen oder freilaufende Katzen übernehmen. ...
Der Tierpark Gera verzeichnet zurzeit 40 Paten. Nach Angaben von
Tierpark-Leiter Ulrich Fischer nimmt der Zoo dadurch jährlich 10 000
bis 15 000 Euro zusätzlich ein. "Bei unseren hohen Ausgaben hilft uns
jeder Cent weiter", sagte Fischer.
tagblatt.de - 19. Mai 2008
Pfauenpaar macht Stadtbummel
Vielleicht war den beiden Pfauen die Wilhelma zu langweilig. Vielleicht
wollten sie ihrerseits mal Leute anstarren. Jedenfalls büchste das
gefiederte Pärchen am Sonntag aus und spazierte auf dem Gehsteig bei
der Kreuzung Aachener Straße - Hallschlagerstraße herum.
Polizisten und Tierpfleger fingen die Tiere schließlich ein: Die ganze
Kreuzung wurde deswegen abgesperrt. Zurück zum Zoo kamen die Pfauen
allerdings nicht zu Fuß. Nein, sie mussten im Streifenwagen Platz
nehmen.
tagesspiegel.de - 18. Mai 2008
Hilfe für die Streicheltiere
Am Tag nachdem Berlins Tierschutzbeauftragter Klaus Lüdcke forderte, den Kinderbauernhof im
Görlitzer Park wegen teils mangelhafter
Tierhaltung notfalls sogar zu schließen, sind Besucher und Betreiber
aufgeschreckt. Sie starteten am Sonnabend eine Unterschriftenlisten-
und
E-Mail-Lobbyaktion. Zugleich beschlossen Mitarbeiter des
Betreibervereins, die
Arbeitszeiten mit zunächst ehrenamtlichem Einsatz auszudehnen, damit
die Tiere
nicht mehr über 18 Stunden im engen und dunklen, aber
vandalismussicheren Stall
eingeschlossen werden müssen. Die Stiftung Naturschutz, die die
Einrichtung
unterstützt, fordert jetzt vom Verein ein detailliertes
Betreiberkonzept -
sowie mehr finanzielle Förderung für den Kinderbauernhof vom Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg.
merkur-online.de
- 18. Mai 2008
Hellabrunn trauert um
Seelöwen-Oma
München
Sie war eine tolle Küsserin. Und eine
respektierte
Oma, beliebt bei Artgenossen wie bei Pflegern im Tierpark Hellabrunn:
Seelöwen-Dame ,,Madl" ist gestorben - im hohen Alter von 26 Jahren. Am
Samstag haben die Pfleger sie leblos im Wasser gefunden. Wahrscheinlich
starb
die Seelöwen-Oma an Altersschwäche. Nun trauert der Tierpark um eines
seiner
Urgesteine.
sn-online -
18. Mai 2008
Die Flamingos sind tot
Zwar wurde auch gelacht, aber gänzlich ungetrübte Freude ist beim
Vogelpark-Betreiber Werner Schulz und den Verantwortlichen des
Fördervereins
nicht aufgekommen gestern Morgen beim vierten Jazz-Frühschoppen an der
Kraterquelle. Die Flamingos sind tot. Vermutlich hat ein Waschbär den pinken Vögeln den Garaus gemacht. Derzeit sind
die Kadaver
zur Untersuchung in der Tierärztlichen Hochschule in Hannover.
saarbruecker-zeitung.de - 16.05.2008
Posten-Schacher im Zoo
Der Saarbrücker Zoo soll sparen. Der Zuschussbedarf aus der Kasse der
Landeshauptstadt soll die Zwei-Millionen-Euro-Marke nicht
überschreiten. Das hatte der Stadtrat bereits vor drei Jahren
beschlossen.
Unter anderem wurde darüber diskutiert, die Personalkosten zu drücken.
Doch nun wird hinter den Kulissen über eine Personalaufstockung
geredet. Die CDU-Stadtratsfraktion will offenbar Zoodirektor Richard
Francke einen kaufmännischen Direktor zur Seite stellen. Außerdem
verfolgt die CDU ihr Ziel, aus dem Zoo, der jetzt ein so genannter
Eigenbetrieb der Stadt ist, eine privatwirtschaftliche GmbH zu machen.
rp-online.de - 15.05.2008
Sensation im Rio Negro
Der Tierpark am Kaiserberg ist in zwölf Reviere unterteilt. Auch das
Aquarium mit seiner Tropenanlage „Rio Negro“ bildet ein Revier, für
dessen Funktionieren besonders ausgebildete Tierpfleger und eine
Maschinenhalle sorgen. Ulrich Kluckner besitzt einen Tauchschein. Mit
allem drum und dran. Den braucht er für seinen Beruf als Tierpfleger.
Ulrich Kluckner ist nämlich fürs Aquarium im Duisburger Zoo zuständig.
Und da heißt es immer wieder: Rein ins Wasserbecken, um sauber zu
machen, Reparaturen durchzuführen oder auch mal einen verstorbenen
Fisch einzusammeln. Das Aquarium ist im Duisburger Zoo eine Art
Traditonseinrichtung. Von Anfang an, also seit fast 75 Jahren, stand
ein solches Gebäude am Kaiserberg. Natürlich ist heute im Aquarium
alles viel schöner als vor Jahrzehnten. Jetzt kann man Fische in
Korallenriffen schwimmen sehen, man kann Anemonenfische, die mit einem
Giftstachel ausgestatteten Rotfeuerfische, Muränen, Putzerfische oder
auch den Igelfisch beobachten, der sich aufblasen kann und dann wie ein
stacheliger Igel aussieht. Zum Aquarium gehört die im September 2005
eröffnete Tropenanlage Rio Negro, ein spektakulärer Bau, in dem man
entlang einer 18 Meter breiten und zweieinhalb Meter hohen Acrylscheibe
eine Sensation besichtigen kann: einen Amazonas-Delfin. Dieser
Süßwasserdelfin ist vermutlich der einzige, der außerhalb Südamerikas
lebt. Bis zum Oktober 2006 besaß der Duisburger Zoo sogar zwei dieser
Säugetiere. Der andere, mit Namen „Vater“ starb im Alter von
schätzungsweise 50 Jahren. Auch das Exemplar, das jetzt munter durch
680 000 Liter Wasser schwimmt, ist schon 34 Jahre alt. In zoologischen
Fachbüchern geht man von einem Höchstalter von 30 Jahren in freier
Wildbahn aus.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
|
|
Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
trouw.nl - 22.
Mai 2008
Weer girafje geboren in Artis
Wieder Giraffe geboren in Artis
In Artis hat am Freitag erneut eine Giraffe das Licht der Welt
erblickt. Adam, der denselben Vater hat wie der drei Monate alte Niek,
geht es laut Amsterdamer Zoo gut.
news.google.de - 22. Mai 2008
Girafje
geboren in Artis
Giraffe geboren in Artis
Amsterdam. Die Giraffenfamilie in Artis hat seit einer Woche einen
neuen Sprößling. Adam wurde am Freitag geboren und ihm geht es gut. Das
teilte der Zoo am Donnerstag mit. Adam darf am Donnerstag zum erstenmal
auf die Außenanlage. Gemeinsam mit seiner Mutter Iwana kann er bei
voller Gesundheit seine Außengehege erkunden. Adam ist das erste Junge
von Iwana. Artis hat jetzt insgesamt vier Giraffen.
gooieneemlander.nl - 22. Mai 2008
Feest in jarig Dierenpark Amersfoort
Fest im Jubiläumstierpark Amersfoort
Tierpark Amersfoort feiert am Sonntag sein sechzigjähriges Jubiläum,
mit einem Fest für die Besucher. Es gibt Torte und allerlei
Unterhaltung, Tanz und Livemusik, Schminken und Holzsägevorführungen.
Darüber hinaus stellt der Tierpark aus, wie er von einem bescheidenen
Park von 8 ha sich vergrößert hat zu einem sagenhaft schönen Park von
18 ha, wo jederzeit wieder etwas Neues zu entdecken ist.
rtvutrecht.nl - 22. Mai 2008
Dierenpark
Amersfoort viert 60ste verjaardag
Tierpark Amersfoort feiert 6o. Jahrestag
Amersfoort. Der Tierpark Amersfoort besteht heute 60 Jahre. Im Jahre
1948 begannen die Herren Knoester und Tertoolen einen Tierpark mit
einem Kamel, Eselchen und Ponys. Jetzt versucht der Park, die Tiere in
einer naturnahen Umgebung leben zu lassen. Dieses Wochenende wird das
Jubiläum gefeiert. Menschen, die am 25. Mai 60 Jahre alt werden, haben
an diesem Tag freien Eintritt. Untrennbar mit den Tieren verbunden ist
Chefpfleger Marjo Hoedemaker. Er sorgt schon fast 50 Jahre für die
Tiere. Fernsehreporter Sietze Vermeulen beleuchtet mit ihm 60 Jahre
Tierpark Amersfoort.
tilburg.nieuws.nl - 21. Mai 2008
De waterschildpad duikt weer op
Die Wasserschildkröte taucht wieder auf
Tilburg. Sie sind harmlos, fressen allenfalls mal einen Goldfisch und
sie wühlen im Schlamm. Doch ist sie nicht zu Hause in den Brabanter
Gewässern - die Wasserschildkröte. Im Frühjahr lassen sie sich wieder
sehen. Dann tun sie sich gut an den warmen Sonnestrahlen und grünen
Blättchen. Irgendwann sind die Schildkröten als kleines Exemplar
gekauft worden und später durch ihren Besitzer weggeworfen. In unserem
Klima überleben sie bequem. Der Tierpark De Oliemeulen in Tilburg muß
Jahr für Jahr einer Menge dieser Schildkröten Obdach geben.
ad.nl - 21. Mai 2008
Dierenpark zestig jaar
Tierpark wird sechzig
Amersfoort. Tierpark Amersfoort hat Geburtstag. Am Donnerstag wird der
Park sechzig Jahre alt. Am Sonntag wird mit Musik und Theater fest
gefeiert. Der Park startete 1947 mit einem Kamel, Drill, Wildschwein
und Kragenbär, jetzt hat er Elefanten, weiße Tiger, Nashörner und einen
Dinowald als größte Attraktion von Amersfoort. Von 5.000 Besuchern im
ersten Jahr wuchs der Park zu einem Publikumsmagneten mit 748.000
Gästen im vorigen Jahr. Die Anlage des Parks war eine Initiative von
zwei Schulkameraden aus Den Haag, Piet Knoester und Wim Tertoolen. Sie
wählten Amersfoort, weil die Gemeinde ein Grundstück von acht Hektar in
Erbpacht abtreten wollte für 1.000 Gulden pro Jahr. Am 22. Mai 1948
wurde der Park offiziell eröffnet. Tertoolens Tochter Astrid und ihr
Mann Henk Vis waren am längsten Betreiber des Parks. Unter ihrer
Leitung vergrößerte sich der Zoo zu Amersfoorts wichtigster
Touristenattraktion. Ihr Werk wurde inzwischen übernommen von ihren
beiden Söhnen Fred und Ronald. In der 50er und 60er Jahren war es ganz
üblich , daß Tiere Kunststücke machten, um das Publikum zu ergötzen.
Affen fuhren Fahrrad durch den Park und aßen mit Messer und Gabel.
Ziegen traten auf, zusammen mit Tigern und Löwen. Ein Elefant konnte
"Pfötchen" geben. Anno 2008 ist physischer Kontakt zwischen Tier und
Besucher fast ganz ausgeschlossen.
dierennieuws.nl - 15. Mai 2008
Dagje dierentuin (15): Le Parc des Felins (Fr.)
Ein Tag im Zoo (15): Le Parc des Felins (Frankreich)
Ausführlicher Bericht von B. de Jonge über einen Ausflug in den
französischen Zoo.
dagjeweg.nl - 15. Mai 2008
Burgers Zoo bouwt verder. Nieuwe leefwereld streeft
naar behoud van Maleise diersoorten
Burgers' Zoo baut weiter. Neue Lebenswelt ist bestrebt,
malaiische Tierarten zu erhalten
dierennieuws.nl - 15. Mai 2008
Luidruchtige nieuwe bewoners in BestZOO
Lautstarke neue Bewohner in BestZOO
Der Lärm kommt von den neuen Bewohnern im BestZOO, zwei Schwarze
Brüllaffen. BestZOO ist der zweite Zoo in den Niederlanden, der diese
Tierart beherbergt. Das Paar in BestZOO besteht aus einem Männchen und
einem Weibchen. Pepe, das Männchen, kommt aus einem deutschen Zoo und
Naween, das Weibchen, aus einem französischen Tierpark. Seit diesem
Wochenende sind die zwei Brüllaffen auch in ihrer neuen Außenunterkunft
zu bewundern.
gva.be - 22. Mai 2008
Nieuwe giraffen vervangen oude in Zoo
Neue Giraffen ersetzen die alten im Zoo
Treue Zoobesucher können aufatmen. Die Giraffen des Antwerpener Zoos
ziehen nach Planckendael, aber es kommen neue Exemplare an ihrer
Stelle. Die Königliche Gesellschaft für Tierkunde von Antwerpen (KMDA)
ist schon einige Jahre mit dem Plan beschäftigt, Elefanten und Giraffen
auch in Planckendael anzusiedeln. "Die Zeit, daß manche Tierarten wohl
in den Zoo von Antwerpen durften, aber nicht nach Planckendael, ist
vorbei", sagt Dr. inda Van Elsacker, Direktorin für Forschung und
Entwicklung. "Innerhalb der Zuchtprogramme hat allerdings nur
Planckendael das Potential für Herdentiere wie Elefanten und Giraffen."
Das soll nicht heißen, daß sie im Zoo völlig von der Bildfläche
verschwinden. Bei den Elefanten ist es so, daß in Antwerpen die
überschüssigen Bullen eine Unterkunft erhalten, bei den Giraffen wird
es Platz geben für Weibchen, die nicht (mehr) interessant sind für die
Zucht. Um die zweite Juniwoche verziehen die Giraffen nach
Planckendael. Die Zoobesucher werden nicht lange ohne Giraffen bleiben
müssen . Abhängig vom Transport sind lediglich in einigen Tagen oder im
schlechtesten Fall einige Wochen später schon andere Examplare zu
bestaunen, laut Sprecherin Ilse Segers.
hln.be - 21. Mai 2008
Slangen en leguanen ontdekt in huis in Seraing
Schlangen und Leguane entdeckt in einem aus in Seraing
In einem Haus in Seraing hat die Polizei etwa vierzig Schlangen und
einige Leguane angetroffen. Das hat die Polizei heute bekannt gegeben.
Der Besitzer der Tiere kam im September 2006 schon ins Gerede, als die
Anwesenheit von vier Schlangen und einem Kaiman ans Licht kam. Die
Polizei entdeckte insgesamt 42 Schlagen in dem aus, darunter Boa
costrictors und Pythons bis zwei Meter Länge. Es wurden auch sieben
Leguane angetroffen. Die Polizei entdeckte auch viele Ratten, die als
Futter für die Tiere dienten. Die Reptilien wurden in den Tierpark
Paradisio gebracht.
hln.be - 20. Mai 2008
Jarige Beekse Bergen geven fikse korting
"Geburtstagskind" Beekse Bergen gibt Ermäßigung
Beekse Bergen. Der Safaripark Beekse Bergen besteht 2008 vierzig Jahre.
Am Sonntag, dem 1. Juni, wird losgelegt mit einem Jubiläumsfest. Es
gibt verschiedene spezielle Aktivitäten und es gibt "Afrikanisches
Entertainment". Und die Besucher erhalten an diesem Tag 40 %
Ermäßigung. Es gibt einen Naturschutzmarkt. Im Afrikadorf erfahren die
Besucher etwas über verschiedene Tierschutzprojekte, die unterstützt
werden, u.a. über die Programme rund um die Afrikanischen Wildhunde und
Geparden in Namibia. Der Savaripark in Hilvarenbeek begann im Jahre
1968 als Löwenpark Beekse Bergen, wuchs aber schon schnell zu einem
vielseitigen Park mit einer umfangreichen Tiersammlung. Durch die vier
verschiedenen Safariformen (zu Fuß, per Boot, Bus und im eigenen Auto)
und den Umfang des Parks (120 ha) ist der Safaripark Beekse Bergen vor
allem für viele niederländische und flämische Besucher ein schöner
Tagesausflug, wobei man sich buchstäblich zwischen die Tiere begibt. Im
Jahr 2007 hat der Park 730.000 Besucher angezogen. In nächster Zeit
steht unter anderem die Ankunft von Flußpferden auf der Wunschliste des
Wildlife Park. Die schonbestehenden Schaufütterungen werden in Zukunft
angefüllt mit Pflegevorführungen, wobei Parkranger sehen lassen, wie
die Tiere verpflegt werden.
gva.be - 16. Mai 2008
50 beelden van Aziatische olifanten in 't Stad
50 Skulpturen von Asiatischen Elefanten in der Stadt
Etwa fünfzig Elefanten sollen von September bis November hier in
Antwerpen aufgestellt werden. Es geht um lebensgroße Skulpturen des
Künstlers Mike Spits. Nach der Ausstellung werden die Werke verkauft.
Die Einnahmen gehen in ein Elefantenhospital in Asien.
gva.be - 15. Mai 2008
Provincie Antwerpen scoort bij toeristen
Provinz Antwerpen kommt an bei Touristen
Der Tourismus in der Provinz Antwerpen blickt auf ein gutes Jahr
zurück. Das schlechte Wetter spielte nur Campinggplätzen und
Erholungsdomänen einen Streich. Touristische Spitzenreiter 2007 waren
der Zoo Antwerpen, der Tierpark Planckendael und Bobbejaanland.
Spitzenattraktionen: Zoo (1,1 Millionen Besucher), Tierpark
Planckendael (850.000 Besucher oder 25 % mehr als 2006). Bobbejaanland
(+ 9%).
Dändische
Meldungen
odensezoo.dk -
16. Mai 2008
8 mio. kr. sikrer Afrika i Odense Zoo
8 Millionen Kronen sichern Afrika im Zoo Odense
In Odense wird nun eine 3,6 Hektar große (entspricht fünf
Fußballfeldern) afrikanische Savanne errichtet, die den Namen Kiwara
erhält (Suaheli für "Zuhause"). Mit den acht Millionen Kronen von
Nordea Danmark-fonden hat der Zoo Odense jetzt die ganze Finanzierung
des Projekts abgesichert, das insgesamt 50 Millionen Kronen kostet.
Kiwara wird Heimstatt sein für Giraffen, Antilopen, Strauße und Zebras.
Und über der Savanne wird Nordeuropas größte Voliere gebaut, wo
Pelikane und Flamingos mit einer Flügelspannweite von drei Metern frei
über die Köpfe der Besucher hinweg fliegen werden. Eine große Neuheit
werden sieben Meter lange Nilkrokodile sein. Der Zoo Odense geht davon
aus, daß sechs unterschiedliche Savannentierarten [sich von einer
völlig neuen Seite zeigen werden].
odensezoo.dk - 5. Mai 2008
Bendt Bendtsen åbner tigeroplevelse i Odense Zoo
Bendt Bendtsen eröffnet Tigererlebnis im Zoo Odense
Am 9. Mai eröffnet der Zoo Odense im Beisein von Wirtschafts- und
Arbeitsminister Bendt Bendtsen ein neues Tigererlebnis. Als erster
Anlage in Dänemark gibt die neue Anlage die Möglichkeit, ein
Bereicherungstraining durchzuführen.
Französische
Meldungen
canadianpress.google.com - 19. Mai 2008
Un employé du zoo de Calgary est blessé par un
éléphant
Ein Angestellter des Zoos von Calgary wird durch einen
Elefanten verletzt
Calgary. Ein Angestellter des Zoos von Calgary ist kurz in ein
Krankenhaus eingeliefert worden am letzten Wochenende, nachdem er am
Gesicht verletzt worden war, als eine Elefantenkuh ihn gegen eine Mauer
gedrückt hatte. Die Zoo-Verantwortlichen haben erklärt, dass Tier,
Swarna, ein Weibchen von 2000 Kilo, wollte möglicherweise Malti
schützen, ein Elefantenkalb von neun Monaten, das sie unter ihre
Fittiche genommen hatte, während der Angestellter ihr Gehege reinigte.
Zoo-Sprecherin Cathy Gaviller erklärte, die Elefantenkuh scheint auf
eine eingebildete Bedrohung reagiert zu haben. Der betreffende
Angestellte, Brent Vanhooft, arbeitet seit 20 Jahren mit Elefanten. Die
Tierschutzgruppe PETA hat trotzdem einen Brief an die Verantwortlichen
der Einrichtung gesendet und die Einführung von Maßnahmen verlangt, um
die Kontakte zwischen den Tieren und den Menschen zu begrenzen. Dieser
Zwischenfall ist nicht der einzige, der die Aufmerksamkeit auf den Zoo
von Calgary lenkt. Vor über einem Monat sind 40 von den 43
Kuhkopfrochen (ein Tier der Familie des Rochens), die in der Obhut des
Zoos waren, innerhalb einiger Stunden unter Umständen verendet, die
mysteriös bleiben. Letztes Jahr waren es drei Gorillas, die innerhalb
einiger Wochen gestorben sind, im Oktober starb ein Flusspferd, dass
der Zoo versucht hatte, vom Zoo in Denver zu importieren, weniger als
einen Tag nach dem Ende seiner 28-Stunden-Reise. Aber der Zoo von
Calgary hat auch Gelegenheit gehabt, sich zu freuen. Die Einrichtung
konnte sich am 15. Mai über die Geburt eines Gorillababys freuen.
lcn.canoe.ca - 19. Mai 2008
Zoo de Calgary. Un éléphant attaque son gardien
Zoo Calgary. Ein Elefant greift seinen Wärter an
Ein Elefantenwärter des Zoos von Calgary ist Sonntag verletzt worden,
nachdem er durch den Dickhäuter auf den Boden geworfen worden war, mit
dem er sich beschäftigte. Besucher des Zoos waren Zeugen des
Ereignisses. Eine Sprecherin erklärte, dass der Mann zum Krankenhaus
transportiert worden ist und dass er Schrammen im Gesicht davontrug.
Die Leitung des zoologischen Gartens ignoriert die Gründe, die Swarna,
ein Weibchen von 2000 Kilogramm, getrieben haben, seinen Wärter
anzugreifen. Ein ähnlicher Unfall hatte sich im März 2004 an derselben
Stelle ereignet, als ein Verwalter des Zoos durch eine trächtige
Elefantenkuh angegriffen worden war.
radio-canada.ca - 19. Mai 2008
Zoo de Calgary. Une violente éléphante
Zoo Calgary. Eine gewalttätige Elefantenkuh
Die Elefantenkuh Swarna hat am Sonntag einen Wärter angegriffen. Der
erfahrene Wärter Brent Vanhooft vom Zoo Calgary hat sich wieder erholt
von dem Angriff der Asiatischen Elefantin am Sonntag. Swarna, 34 Jahre
alt, hatte ihn gegen eine Mauer gedrückt. Die Szene fand vor machtlosen
Besuchern statt. Herr Vanhooft, der mit den Elefanten seit etwa zwanzig
Jahren arbeitet; ist ins Krankenhaus gebracht worden, um Verletzungen
im Gesicht zu behandeln. Er kennt seine Angreiferin sehr gut. Die
Zoo-Verantwortlichen wissen nicht genau, weshalb die Elefantenkuh
heftig gehandelt hat. Sie wollte vielleicht ein Elefantenkalb ihrer
Herde schützen vor einer eingebildeten Gefahr. Eine Untersuchung ist im
Gange, um die Umstände zu klären, die diesen Zwischenfall umgeben. Am
Montag konnten die Besucher wieder alle Elefanten des Zoos sehen,
darunter Swarna.
Spanische
Meldungen
laopinion.es -
16. Mai 2008
Nace en Valencia una sitatunga, un antílope africano
hembra
Weibliche afrikanische Sitatunga-Antilope in Valencia geboren
Das neue Kalb ist ein Weibchen und kann gemeinsam mit seinem älteren
Bruder und seiner Familie im Bereich Äquatorialafrika des Zoos gesehen
werden, wo sie sich den Lebensraum teilen mit Zwergflußpferden, einer
Gruppe von Drills, einem Paar Brazzameerkatzen, mehreren
Zwergmeerkatzen und sieben Nilgänsen. Am 17. Dezember 2007 erhielt der
Bioparc Valencia eine Gruppe von drei weiblichen Sitatungas aus dem
Zoos von Fuengirola, alle trächtig von demselben Männchen, das aus
Belgien stammt, woher es einige Jahre vorher kam.
panorama-actual.es - 16. Mai 2008
El Bioparc cuenta con una nueva cría de sitatungo, un
antílope mediano
Der Bioparc meldet ein neues Kalb einer Sitatunga, einer
mittelgroßen Antilope
Der Bioparc Valencia meldet ein neues Sitatungakalb, mit diesem sind es
schon drei Tiere dieser Art, die in den letzten Monaten geboren
geworden sind. Sitatungas sind mittelgroße Antílopen, die in Wassernähe
leben und in ganz Zentral- und Westafrika angetroffen werden können.
Das neugeborene Kalb ist ein Weibchen und kann mit seinem älteren
Bruder und seiner Familie im Bereich Äquatorialafrika des Zoos gesehen
werden, wo sie ihren Lebensraum teilen mit Zwergflußpferden, einer
Drillgruppe, einem Paar Brazzameerkatzen, mehreren Zwergmeerkatzen und
sieben Nilgänsen. Diese Vergesellschaftung von Tieren im selben Gehege
ist "einmalig in der Welt". Der Bioparc erhielt eine Gruppe von drei
weiblichen Sitatungas am 17. Dezember letzten Jahres aus dem Zoo von
Fuengirola, die vom selben Männchen trächtig wurden, das aus Belgien
stammt, woher es einige Jahre zuvor gekommen ist. Im Kölner Zoo wird
diese Art in Europa gezählt, gegenwärtig beträgt ihre Zahl 400
Exemplare, aufgeteilt auf 50 Zoos.
Polnische
Meldungen
zoo.wroclaw.pl
- Mai 2008
Koronowana glówka
Ein gekröntes Köpfchen
Unseren Zoo besuchende aufmerksame Beobachter bemerken gewiß, daß in
der Voliere der Fächertauben (Goura victoria), der größten Tauben der
Erde, die aus Neuguinea stammen, ein Nest enstand, auf dem
ununterbrochen einer der beiden Vögel sitzt. Seit einigen Wochen
konnten einige Glückspilze ein kleines Schnäbelchen bemerken, das
zwischen den Federn der erwachsenen Taube herauskommt. Heute können wir
schon einen wirklichen Zuchterfolg mitteilen. Unser Fächertaubenpaar
hat endlich wohlgestalteten Nachwuchs bekommen - obendrein hat sich
diese Art erstmals in Polen fortgepflanzt! Das Küken ist über drei
Wochen alt, es ist schon ganz schön selbständig, sein Köpfchen schmückt
eine (noch) kleine Krone, das Markenzeichen dieser Art.
zoo.poznan.pl - 14. Mai 2008
Otwarcie
motylarni !!!
Eröffnung des Schmetterlingshauses
Am 17. Mai wird auf dem Territorium des Neuen Zoos im Pavillon über den
Teichen ein Schmetterlingshaus eröffnet. Es wird in Betrieb sein bis
31. August, täglich von 10 bis 18 Uhr. Inmitten blühender exotischer
Pflanzen wird man fliegende Schmetterlinge von den Philippinen, aus
Malaysia, Thailand, Zentral- und Südamerika sehen können.
zoo.poznan.pl - 9. Mai 2008
Drapiezna
"Oliwka"
Raubtier "Oliwka"
Im April begrüßte der Neue ZOO erfreut zwei Raubtierschönheiten, einen
weiblichen Manul (Otocolobus manul) und eine Wildkatze (Felis
silvestris). Oliwka - so heißt die erste der Neuankömmlinge, kam am 8.
April zu uns aus dem Zoo Helsinki. Von nun an wird sie ein Paar mit dem
Männchen bilden, das auf sie gewartet hatte in einem der Käfige der
Abteilung der Raubsäugetiere. Das Männchen kam aus Nowosibirsk, so ist
das neue Manulpaar einander völlig fremd, nicht verwandt und ideal für
die Zucht. Ebenso wichtig ist, daß Oliwkas Eltern Wildfänge waren, also
ist sie ein besonders wertvolles Tier. Am 24. April kam zu uns aus dem
Zoo Ostrava eine weibliche Wildkatze. Das Weibchen ist noch sehr jung,
es wurde im vorigen Jahr geboren. Der in unserem Zoo geborene
neunjährige Kater ist allein im Käfig, wir hatten also Befürchtungen,
ob er einen anderen Artgenossen aufnimmt und tolerieren wird. Zum Glück
zeigte sich, daß sich der Kater sehr nach einer Gefährtin gesehnt hatte.
zoo.waw.pl - Mai 2008
Pierwsze zdjecia
malych jaguarów
Erste Fotos der kleinen Jaguare
Am 25. April brachte Jaguarin Beata zwei Junge zur Welt, deren
Geschlecht noch unbekannt ist. Sie sind mit der Mutter zusammen im
hinteren Teil ihres Käfigs.
Russische
Meldungen
Europäisches
Rußland
saint-petersburg.ru - 21. Mai 2008
В
Ленинградском
зоопарке
появились
пумы
Pumas im Leningrader Zoo
Der Leningrader Zoo erhielt aus der Stadt Iwanowo zwei Pumas. Der
zweijährige Dar und die einjährige Helena werden jetzt in Sankt
Petersburg leben. Die Geschlechtsreife erreichen die Pumas etwa mit
drei Jahren, deshalb wird der erste Nachwuchs in anderthalb bis zwei
Jahren erwartet.
yuga.ru - 19. Mai 2008
В
Краснодарском
океанариуме
поселились
султанки
египетские
Im Krasnodarer Ozeanarium wurden Purpurhühner (Porphyrio
poliocephalus) angesiedelt
In Krasnodar im Ozeanarium wurden Purpurhühner angesiedelt - sechs
blaugrüne Vögel mit orangenen Schnäbeln. Diese Vogelart kommt in Iran
und anderen asiatischen Ländern vor, sie leben in Höhenlagen, in Bergen
oder auf Hügeln. In das Krasnodarer Ozeanarium kamen die Purpurhühner
aus einem kasachischen Zoo.
kazan.kp.ru - 7. Mai 2008
В Казани открывается
дельфинарий
In Kasan wird ein Delphinarium eröfnet
Zwei Delphine und ein Seebär wurden nach Kasan gebracht. Übermorgen, am
9. Mai, an der Anlegestelle des Flußhafens Nr. 15 wird ein Delphinarium
eröffnet. Dort wurde ein spezielles Bassin errichtet mit einer Tiefe
von vier Metern und es wird mit Meerwasser gefüllt. Vorerst ist
geplant, daß das schwimmende Delphinarium am Kasaner Ufer für zwei
Monate festmacht. Sollte es Erfolg haben, wird es den ganzen Sommer
über bleiben.
saint-peterburg.ru - 14. Mai 2008
В
Ленинградском
зоопарке
майский
беби
бум
Mai-Babyboom im Leningrader Zoo
Bei dem Japanmakakenpaar des Leningrader Zoos kam das Erstgeborene zur
Welt. Am 9. Mai wurden zwei kleine Lemuren geboren, von denen einer
leider gleich starb. Ein weiteres Lemurenweibchen ist trächtig und soll
in sieben bis zehn Tagen gebären. Geburten gab es bei den Urialen. Am
11. Mai verließen die Wolfswelpen zum erstenmal ihre Höhle. Sie wurden
bereits am 15. April geboren.
ivanovonews.ru - 14. Mai 2008
В
Ивановском
зоопарке
поселились 10
альтайских
белок
Zoo Iwanowo erhielt zehn Altai-Eichhörnchen [Sciurus vulgaris
altaicus]
Der Zoo erhielt die Tiere als Geschenk anläßlich seines 15-jährigen
Bestehens. Die Neuankömmlinge verbrachten bereits einen Monat in
Quarantäne und können jetzt den Besuchern vorgestellt werden. Noch
haben die neuen Zoobewohner Angst vor lauten Tönen und jähen
Bewegungen. Sie mußten ein halbfreies Leben im Naturpark Sewersk
(Gebiet Tomsk) eintauschen gegen eine abgeschlossene Voliere.
konkretno.ru - 15. Mai 2008
Ленинградский
зоопарк
присоединился
к
городской
акции
«Ночь
музеев»
Leningrader Zoo schloß sich stadtweiter Aktion "Nacht der
Museen an"
Am 17. Mai von 18 Uhr bis 1 Uhr nachts haben Besucher des Leningrader
Zoos die Gelegenheit, sein Nachtleben kennenzulernen. Sie können, wenn
sie Glück haben, u.a. ein sehr seltenes und sehr schönes Schauspiel
beobachten - den Tanz der Mandschurenkraniche.
rosbalt.ru - 16. Mai 2008
Эксперт:
Эстонский
медведь
поплыл в
Россию
потому, что
был слишком
молод
Experte: Estnischer Bär schickte sich deshalb an, nach Rußland
zu schwimmen, weil er zu jung war
Sankt Petersburg. "Die Staatsgrenze hat für einen Bären keine Bedeutung
und er muß auch durch keine Paßkontrolle. Bären schwimmen gut und
können solche Flüsse wie die Narwa schwimmend durchqueren. Einen Fluß
wie die Wolge würde er sich kaum wagen zu durchschwimmen", kommentierte
die Chef-Zootechnikerin des Leningrader Zoos Olga Berkowitsch den
Versuch eines estnischen Bären, die Staatsgrenze zu überschwimmen.
Bären entwickeln die Neigung zur Migration im jugendlichen Alter, wenn
sie beginnen, ihr Territorium, auf dem sie leben, zu suchen. Ein
erwachsener oder alter Bär wagt sich kaum an eine solch entscheidende
"Überfahrt".
konkretno.ru - 13. Mai 2008
Волчица
из
Ленинградского
зоопарка
вывела
в
свет
новорожденных
детенышей
Wölfin des Leningrader Zoos brachte ihre neugeborenen Jungen
"ans Tageslicht"
Heute brachte Wölfin Juta aus dem Leningrader Zoo ihre Welpen ans
Tageslicht und zeigte sie den Besuchern. Diesmal wurden Juta und Artur
Eltern von zwei "Jungen" und einem "Mädchen". Das freudige Ereignis
selbst geschah schon am 15. April, doch bisher hatte die graue Mama
niemand an die Höhle gelassen. Zusammen mit den jetzigen Neugeborenen
wurden Juta und Artur in sieben "Ehe"-Jahren 31 Welpen geboren.
saint-petersburg.ru - 12. Mai 2008
В
Петербурге
будут
реабилитировать
тюленей
Reha für Robben in Petersburg
In Sankt Petersburg entsteht möglicherweise dauerhaft ein Zentrum für
den Schutz und die Rehabilitation von Säugetieren, teilte der Leiter
des provisorischen Zentrums für Meeressäuger des Leningrader Gebiets im
Leningrader Zoo Wjatscheslaw Aleksejew mit. "Im Zusammenhang damit, daß
wir im Leningrader Gebiet ständig Junge von Robben und anderen Tieren
finden, haben wir jetzt nachgedacht über ein ständiges Reha-Zentrum.
Diese Tiere brauchen jetzt unsere Hilfe, weil an den Plätzen, an denen
sie leben, schon drei Häfen gebaut werden", erzählte Aleksejew. Seinen
Worten nach wurde in diesem Jahr bereits ein "Robbenrettungsdienst"
geschaffen, der jetzt hilft, mit der kritischen Situation, die Robben
betreffend, fertig zu werden. "Dieser Dienst arbeitet in Petersburg das
erste Jahr - mit Unterstützung der Russischen Naturaufsichtsbehörde,
des Ministeriums für außerordentliche Situationen und der Verwaltung
der ufernahen Stadtteile. Wenn dieser Dienst Gelegenheit erhält, sich
zu entwickeln, so ist es durchaus möglich, daß gerade auf seiner
Grundlage auch das Rehabilitationszentrum geschaffen wird", erklärte
Aleksejew. Er bemerkte auch, daß die elf Robben, die die Ökologen vor
etwa zwei Monaten fanden, in nächster Zeit im Kurgalskij-Naturreservat
frei gelassen werden.
Asiatisches Rußland (Sibirien, Ferner Osten)
wwf.ru - 19. Mai 2008
Приняты
срочные меры
по спасению
дзеренов на
российско-монгольской
границе
Dringende Maßnahmen zur Rettung der Dseren-Antilopen an der
russisch-mongolischen Grenze ergriffen
Der WWF und der Large Herbivore Foundation (LHF) stellten dem
Dahurischen Naturreservat Mittel für Rettungsmaßnahmen zur Verfügung,
Mitarbeiter des WWF der Mongolei fuhren eilig an die Grenze, um die
Situation von der mongolischen Seite aus zu verfolgen.
krsk.kp.ru - 21. Mai 2008
В
Красноярском
зоопарке
зебр
выпустили «на
свободу»
Im Krasnojarsker Zoo wurden die Zebras "in die Freiheit"
gelassen
Heute, am 21. Mai, erzählte man im Zoo "Rojow rutschej", daß fünf
gestreifte Pfleglinge des Parkes der Flora und Fauna endlich den
offenen Himmel über ihren Köpfen sahen. Die Zebras wurden auf die
Außenanlage gelassen. Bis dahin befanden sich die Tiere in einem
geschlossenen Gebäude hinter Glas, das die afrikanischen Tiere von den
Besuchern trennte. Jetzt traben die Tiere über das junge Gras und
kommen an die Umzäunung heran und betteln die Besucher des Parks um
Mohrrüben an. "Doch ist es nicht angebracht, ihnen Leckerbissen über
den Zaun hinweg zu geben, sie könnten die Hand packen", warnt der
Vizedirektor des Parks "Rojow rutschej" Jurij Machrow.
wwf.ru - 19. Mai 2008
Nature protection agencies specialists from the Amur
River basin shared experience
How to organize wildlife protection when authorities are being
transferred from federal to regional level - this question was
discussed during a seminar organized with WWF support.
wwf.ru - 7. Mai 2008
WWF kicked off a program on supporting indigenous
people in the Bikin River
On May 5, WWF announced beginning of a two-year program aimed at
supporting the Nanai and Udege tribes living in Krasnyi Yar in the
Russian Far East. The project will be run in partnership with
Association of Indigenous people of Northern Primorye and "Tiger"
tribal community.
wwf.ru - 12. Mai 2008
Возникла
угроза
массовой
гибели
антилоп
дзеренов
Es entstand die Gefahr des Massensterbens der Dseren-Antilopen
Mehr als 20.000 Dseren-Antilopen überschritten die mongolisch-russische
Grenze. Trockenheit und Brände vertrieben sie aus der Mongolei. Das
Staatliche Dahurische Naturreservat und der WWF sammeln Mittel für ihre
Rettung.
Ukraine
gpu.ua - 6. Mai 2008
В
Николаевском
зоопарке
из-за
нехватки пищи
голодают
животные
Im Zoo Nikolajew hungern die Tiere, weil das Futter nicht
reicht
Mehr als 4.000 Tiere des Zoos Nikolajew brauchen Rettung. Auf ein
Viertel wurde ihre Futterration gekürzt. Zu Ende gingen Getreide, Äpfel
und Kohl. Für das Wachstum notwendige Käse und Rosinen haben die
kleinen Affen schon einige Monate nicht gefressen. Die Jahr für Jahr im
Frühjahr auftretenden Probleme mit dem Mangel an frischem Gemüse
verschärften die finanziellen Schwierigkeiten. In diesem Jahr wurden
aus dem Budget der Stadt für die Erhaltung des Zoos viermal weniger
Geld zur Verfügung gestellt als nötig. Gegenwärtig überlebt der Zoo,
indem er die "Abfälle" der Supermärkte nutzt. Die Abgeordneten sind
sicher, daß nur eine staatliche Finanzierung den Zoo rettet. In den
Fachministerien ist man mit der Meinung der Abgeordneten einverstanden.
Die Erlaubnis für die Übergabe des Zoos in staatliches Eigentum gab der
Stadtsowjet bereits vor sechs Jahren. Doch wandten sie sich damals an
die Volksdeputierten, die es kategorisch ablehnten, das lebende
Geschenk in Empfang zu nehmen. Sie sagten, daß für die einmalige
Sammlung aus 4.000 Tierarten der Staat kein Geld hat. Um den Zoo zu
retten, werden sie bereits das dritte Mal darum bitten, die Tiere unter
Obhut zu nehmen. Doch diesmal den Ministerpräsidenten und den
Präsidenten.
Kasachstan
wwf.ru - 8. Mai 2008
Проект
ЛУКОЙЛа
в
Прикаспии
загрязняет
атмосферу
Verschmutzt das Projekt von Lukoil in Transkaspien die
Atmosphäre?
Nach Angaben eines unabhängigen ökologischen Audits besteht die
Möglichkeit, daß das Projekt von LUKOIL zur Erschließung der
Gaskondensatvorkommen Karatschagansk in Kasachstan nicht den
ökologischen Standards entspricht.
ca-news.org - 7. Mai 2008
Местные
власти
выделили для
шымкентского
зоопарка 42
млн. тенге
Einheimische Behörden stellten für den Schymkenter Zoo 42
Millionen Tenge zur Verfügung
Das Schymkenter Maslichat stellte dem Schymkenter Zoo 42 Millionen
Tenge zur Verfügung. Das teilte der wirtschaftliche Direktor des Zoos,
Bachyt Shanajbekow, Journalisten mit. Das Geld wird im wesentlichen
gebraucht, um die Steuerschulden zu tilgen. Außerdem hat der Zoo
mehrjährige Steuerschulden für die Nutzung besonders geschützter
Naturzonen. Das restliche Geld wird gebraucht für den Kauf von
Futtermitteln. Wie früher mitgeteilt wurde, waren die im Zoo gehaltenen
Tiere unterernährt, weil die Mittel für den Erwerb von Futter nicht
reichten.
|
|
|
Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Zoo Dresden,
21.05.2008
Zootag für Kinder – Kindertag im Dresdner Zoo - Tiere
ganz nah erleben und jede Menge Neues über die Zoobewohner erfahren
Am 1. Juni lädt der Dresdner Zoo von 10 bis 17 Uhr alle Kinder und
Familien zu einem tierisch bunten Kindertags-Spass ein, zu dem Kinder
im übrigen einen ermäßigten Zoo-Eintritt von nur 1,00 Euro zahlen. Es
werden stündlich Tierpflegertreffpunkte speziell für Kinder und
kostenlose Zooführungen angeboten. „Prinzessin Wachtelei“ erzählt
Märchen von den Vögeln des Waldes. Die „Bogenschützen“ vom Dresdner
Heinrich-Schütz-Konservatorium geben 11 Uhr eine Kostprobe ihres
Könnens. Und der Zookasper erlebt wieder allerlei aufregende Abenteuer.
Die Spiel-, Bastel- und Schminkstationen versprechen jede Menge Spaß
und Preise und die 5m hohe Kletterwand ist eine echte Herausforderung
für ganz Mutige. Die Kleineren können sich auf zwei Hüpfburgen
vergnügen. Und mit ein bisschen Glück kann auch noch für die ganze
Familie ein Treff mit dem Mini-Elefanten „Thabo-Umasai“ gewonnen werden.
Münchner Tierpark Hellabrunn, 21.05.2008
Artenschutzprojekt der Auffangstation für Reptilien mit
dem Tierpark Hellabrunn
Im Gepardengehege des Münchner Tierparks Hellabrunn können seit heute
nicht nur die rasanten Großkatzen beobachtet werden, sondern, wer
genauer hinschaut und den Wassergraben beobachtet, kann dort, vor allem
im neu gestalteten Uferbereich, Europäische Sumpfschildkröten (Emys
orbicularis) beobachten. Heute wurden von Dr. Markus Baur
(Auffangstation für Reptilien,
München e.V.) und Rolf Klee (Landesamt für Umwelt, Wielenbach) 10
adulte Tiere im Tierpark Hellabrunn eingestellt. Herr Michael Zametzer,
Revierleiter im Tierpark Hellabrunn, hatte zuvor den Wassergraben im
vorderen Teil des Gepardengeheges schildkrötengerecht umgestaltet und
für die nötigen Sicherungsmaßnahmen gesorgt. Diese 10 „Emys“ stammen
aus der Reptilienauffangstation, wo sie in den vergangenen Jahren als
Fundtiere abgegeben wurden. Sie wurden zumeist auf
Straßen umherirrend gefunden und in die Reptilienauffangstation
gebracht. Da sich in den vergangenen 25 Jahren hartnäckig das „Gerücht“
hielt, es habe auch in Bayern, entgegen der bekannten Literatur, schon
immer Europäische Sumpfschildkröten als heimische Art gegeben und die
Tiere seien nicht „nur“ die Relikte aus dem Mittelmeerraum eingeführter
Fastenspeisen frommer
Mönche, wurden die Tiere einer genaueren Untersuchung unterzogen. Dies
ergab, dass immer wieder Tiere mit farblichen Eigenheiten gefunden
worden waren, die eine sehr große Ähnlichkeit mit alten Photographien
von Dr. Häckel, Murnau, aufwiesen. Genetische Untersuchungen nach
verschiedener Methodik erhärten den „Verdacht“, dass es sich bei diesen
Tieren wirklich um
genetisch eigenständige Tiere, quasi echte „Bajuwaren“, handeln könnte.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 21.05.2008
Sachsenweiter Frühlingsspaziergang durch den
Naturschutz-Tierpark Görlitz
Das Artensterben eskaliert. 530 Todeskandidaten mehr als in der 2004
veröffent-lichten letzten Ausgabe finden sich auf der aktuellen Roten
Liste der weltweiten Artenschutzorganisation IUCN. Inzwischen sind mehr
als 16.300 Tier- und Pflanzenarten offiziell vom Aussterben bedroht.
Die Artenvielfalt schwindet immer schneller, warnt die
Weltnaturschutzunion. Gerade im Mai, wenn draußen alles grünt und
blüht, kann man sich nicht vorstellen, dass das Arten-sterben auch vor
unserer Haustür stattfindet. Die Initiative „Sachsenweiter
Frühlingsspaziergang“ des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und
Landwirtschaft möchte uns Menschen anhalten, genauer auf die
Schönheiten der Natur, aber auch die Bedrohungen und das Artensterben
zu schauen.Im Naturschutz-Tierpark Görlitz schauen wir im Jahr des
Frosches 2008 während des Spaziergangs natürlich mit Froschaugen,
sozusagen aus der Froschperspektive. Krokodilmolche werden an diesem
Wochenende erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt und
Schwarznarbenkröten nur während dieses Spazierganges zu sehen sein. Den
Frühlingsspaziergang bestreiten die Schüler der
Melanchthon-Mittelschule Görlitz und der Grundschule 3 in Zgorzelec.
Die Schüler wagen ihren öffentlichen Sprung in das Froschjahr, erzählen
über das Leben der Frösche, Unken, Kröten und spielen mit den Besuchern
so manche Situation aus dem Leben der Frösche. Ob bei Frosch
–Verstecken oder Kröten-Domino, die Besucher werden spüren, wie wichtig
den Schülern die Rettung der Amphibien ist. Sie hoffen, dass sich die
Besucher auf die Froschperspektive einlassen , denn schon Kermit sagte:
„Es ist schwer, grün zu sein.“ Nach dem Spaziergang haben die Schüler
die Möglichkeit, gemeinsam mit den Besuchern Tsamba, das
lebenswichtigste Nahrungsmittel der Tibeter, herzustellen und zu
verkosten.
Zoo Landau, 21.05.2008
Abendvortrag mit gemütlichen Ausklang im Zoo Landau in
der Pfalz - „Auf den Spuren der Tora-Kuhantilope in West-Äthiopien“
Die so genannte Tora-Kuhantilope gehört zu den extrem gefährdeten
Antilopen-Unterarten im westlichen Ärthiopien. Zoodirektor Dr. Jens-Ove
Heckel berichtet am Freitag, 30. Mai 2008, im Rahmen der beliebten
Abendvorträge in der Zooschule Landau von einer Forschungsreise auf der
Suche nach dieser hochbedrohten Antilopenart. Ab 19 Uhr geht es auf
eine Bilderreise in das äthiopisch-sudanesische und
äthiopisch-eritreische Grenzgebiet. Heckel ist seit 15 Jahren als
Regional-Koordinator der Antilopen-Spezialistengruppe der
Welt-Artenschutz-Union (IUCN) für die Region Horn von Afrika zuständig.
Nach dem Vortrag sind alle Besucher eingeladen, den Abend bei einer
Weinprobe der Zooweine gemütlich ausklingen zu lassen. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. Der Eintritt inklusive der Zooweinprobe kostet
drei Euro pro Person.
Zoo Leipzig, 21.05.2008
Nichts wie hin: Kindertagsparty im Zoo
Der 1. Juni 2008 steht im Zoo Leipzig ganz im Zeichen der Kinder. Von
10 bis 18 Uhr findet eine ausgelassene Kindertagsparty statt. Mit einem
Coupon des Wochenkuriers, der sich neben dem Tessloff Verlag und der
Leipziger Medien GmbH an der Kindertagsveranstaltung beteiligt, können
die kleinen Gäste sogar kostenlos in den Zoo. An diesem Tag wird dem
Nachwuchs eine Menge geboten. Auf dem Aquariumsvorplatz steht ein
Computer mit Internetanschluss bereit, an dem sich die Kids über die
erfolgreichen Wissensbücher „Was ist Was“ informieren können. Nach so
viel anstrengender Lektüre wartet auf jedes Kind eine Portion Freieis!
Danach kann, wer will, sein Geschick am Glücksrad ausprobieren oder
beim Kinderschminken sich in einen Löwen oder Tiger verwandeln lassen.
Spiel, Spaß, Musik und Mitmachaktionen erwarten die kleinen Gäste am
Radio PSR-Hitmobil unweit der Lippenbärenanlage ab 10.30 Uhr. „Clown
Tasso im Zirkus“ sorgt um 12.45 und 15.30 Uhr für ausgelassene
Stimmung. Richtig hoch her geht es dann um 11 Uhr, 14 Uhr und 16.30 Uhr
bei der Live-Premiere von „Hein das Schwein – Ein musikalisches
Abenteuer für Klein und Groß“. Wolfram Fricke & Freunde vom
Liedertour e.V. präsentieren ihre phantasie- und stimmungsvolle
Liedergeschichte über Schweinchen Hein, das sich auf den Weg macht, das
Glück zu finden. Wer schon immer einmal auf eine tierische
Schnitzeljagd durch den Zoo gehen wollte, sollte sich auf dem
Robbenvorplatz melden. Mit spannenden Fragen und Aktionen werden die
Teilnehmer von den Pinguinen über die Elefanten bis zu den Giraffen auf
den Verfolgungsparcours geschickt. Am Ende winken tolle Preise.
Zoo Köln, 21.05.2008
Seltener endemischer Tigergecko vor der Küste Vietnams
entdeckt
Passend zur derzeit in Bonn stattfindenden internationalen Konferenz
über die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist eine neue, sehr
prachtvoll gefärbte Wirbeltierart entdeckt worden. Es handelt sich um
einen Tigergecko, der nur auf der Nordvietnam vorgelagerten Insel Cat
Ba vorkommt. Cat Ba – gleichzeitig Nationalpark und Biosphärenreservat
– ist nicht nur weltweit durch seine steil aus dem südchinesischen Meer
herausragenden Karstfelsen bekannt, sondern auch durch eine nur dort
auf der Welt lebende, stark bedrohte Affenart – der Cat Ba Langur.
Zoo Augsburg, 21.05.2008
Die Stadt wird wild. Die Stadt wird bunt. Die RHINOPARADE
kommt.
Unter diesem Slogan hat der Augsburger Zoo nun wochenlang Werbung
gemacht und nun ist sie da: Die RHINOPARADE! Das erste
RHINO-Familientreffen findet am 31.5. auf dem Rathausplatz mitten in
Augsburg statt. Dort versammeln sich die RHINO-Sponsoren, die
RHINO-Partner und natürlich die RHINO-Paten mit ihren bunt bemalten und
kreativ gestalteten RHINO-Plastiken. Mit Begrüßungs- und Dankesreden
und einem bunten Rahmenprogramm startet die RHINOPARADE. Unter anderem
wird das „RHINO Kunterbunt“ von den Rathausplatz-Passanten künstlerisch
fertig gestellt, die RHINO-T-Shirts und die MINI-RHINO-Zooboxen werden
hier verkauft und das Gewinnspiel für das „RHINO DER WOCHE“ findet hier
seinen Anfang! Den ganzen Tag über sind die lustigen, skurrilen,
phantasievollen RHINOS auf dem Rathausplatz zu besichtigen. Doch schon
am Abend verteilen sie sich auf die ganze Innenstadt. Immer drei bis
vier RHINOS schmücken einen der großen Plätze innerhalb Augsburgs. Dort
verharren Sie ca. 2 Wochen und ziehen dann weiter – wie es sich für
eine Parade eben gehört.
Zoo Basel, 21.05.2008
Schulpflicht für drei Erdmännchenkinder im Zoo Basel
Ganze fünf Wochen hat es gedauert bis die Erdmännchenkinder im Zoo
Basel den ersten Blick aus ihrem Bau wagten. Nun beginnt für die drei
Brüder die Schulpflicht, denn auch Nahrung suchen und Aufpassen will
gelernt sein. Drei Erdmännchenkinder schauten im Zoo Basel am 27. April
zum ersten Mal aus ihrem Bau heraus. Die Geschwister waren auffällig
gross und bei ihrem ersten Ausflug schon weit entwickelt. Normalerweise
sind Erdmännchenbabys etwa drei Wochen lang unter der Erde, diesmal hat
es rund fünf Wochen gedauert, bis sie den ersten Blick ins Freie
wagten. Warum es die drei Kleinen vorzogen, so lange unter der Erde zu
bleiben, kann niemand genau sagen. Für ihr Alter sind sie nun noch
etwas scheu. Bald werden sie aber den Tierpfleger als “Ernährer“
schätzen lernen und nicht mehr davon flitzen, wenn er mit dem Futter
auftaucht. Für die drei Brüder wird es in der nächsten Zeit einiges zu
lernen geben. Ob Vogeleier, Insekten, Spinnen oder Tausendfüssler,
Erdmännchen sind nicht sehr zimperlich, was die Nahrung anbelangt;
manchmal überwältigen sie sogar giftige Skorpione. Erwachsene Tiere
schulen ihren Nachwuchs deshalb im Umgang mit der gefährlichen Beute.
Im Freileben werden den Jungen erst tote und später lebende Skorpione
mit ausgerissenem Giftstachel zum üben vorgelegt. Im Zolli ist gut zu
beobachten, dass auch der ‚Aufpasser’ seinen Job erst lernen muss.
Schon heute sieht man die Kleinen auf dem Hinterteil sitzend den Himmel
beobachten. Erwachsene ‚Wächter’ stossen bei Gefahr einen Alarmschrei
aus, worauf die ganze Erdmännchengruppe im Bau verschwindet.
Wisentgehege Springe, 21.05.2008
Kurz mal lang feiern! Mittsommernachtsfest im
Wisentgehege Springe
Am Samstag, den 21. Juni 2008 wird im Wisentgehege das
Mittsommernachtsfest gefeiert – und da geht’s richtig stimmungsvoll zu.
Ein Fackelumzug führt durch das nächtliche Wisentgehege. So schön, da
bekommen sogar die Wölfe das Heulen. Das hoffen jedenfalls Thomas
Hennig, Leiter des Wisentgeheges und Matthias Vogelsang, der mit seinen
inzwischen berühmten Wölfen am Mittsommernachtsfest teilnehmen und die
Besucher darüber informieren wird. Bereits ab dem frühen Nachmittag
können Kinder im Zelt der Gehegeschule Fledermauslaternen basteln. Für
alle, die nicht basteln mögen, bietet das Wisentgehege natürlich
Fackeln für den Umzug zum Kauf an. Darüber hinaus gibt es mit
Ponyreiten, verschiedenen Lagerfeuern, Grillen, Fledermauswanderung mit
Nabu-Experten und einer abendlichen Flugvorführung mit anschließendem
Kinderquiz auf dem Falkenhof alles, was kleine und große Abenteurer
begeistert. Und wer will, kann sogar mitten in der Wildnis zelten! Am
späten Nachmitteg wird ein Kutschen-Pendelverkehr zwischen Eingang und
Zeltplatz dafür sorgen, dass die Zeltausrüstung nicht geschleppt zu
werden braucht. Die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt, weswegen Anmeldungen
auch nicht nötig sind. Zudem gelten für das Mittsommernachtsfest die
regulären Eintrittspreise. Die Kasse des Wisentgeheges ist am Samstag
bis 21.00 Uhr geöffnet. Zum Übernachten im Wisentgehege sind
ausschließlich Zelte zugelassen, keine Wohnwagen und Wohnmobile.
Tierpark Essehof, 20.05.2008
Die Bienen sind tot - Plötzliches Sterben der Bienen im
Tierpark Essehof
Das im Tierpark Essehof zu Bildungszwecken gehaltene Bienenvolk ist am
vergangenen Sonntag nur noch tot gefunden worden. Es handelte sich,
laut Imker, um ein gutes und sehr starkes Bienenvolk. Vermutlich sind
die Bienen einer Vergiftung zum Opfer gefallen. Durch die lange Nässe,
konnten einige Landwirte wahrscheinlich erst spät, d.h. zur Blütezeit
des Raps, gegen den gefürchteten Rapsglanzkäfer vorgehen. Wird der Raps
bei voller Blüte behandelt, kann dies gravierende Auswirkungen auf die
Bienen haben, da diese in direktem Kontakt mit der Blüte stehen.
VogelPark Walsrode, 20.05.2008
Kleine Störche zu Pfingsten
Mit geringfügiger Verspätung ist es endlich soweit – die VogelPark
Walsrode-Weißstörche freuen sich über ihren Nachwuchs. Nachdem wir
eigentlich schon Anfang Mai damit gerechnet hatten, konnten die
aufmerksamen Parkbesucher nun zum diesjährigen Pfingstfest drei kleine
Storchenkinder im Freigehege bestaunen. Wer sich ein bisschen Zeit am
Gehegerand nimmt, der kann sogar die Fütterung der kleinen, hungrigen
Schnäbel durch die Elternvögel verfolgen. Und auch die Nest- und
Federpflege kommt garantiert nicht zu kurz. Wie weit die aus Afrika
heimgereisten „wilden“ Artgenossen mit der Familienplanung sind, lässt
sich schwer feststellen, da diese Nester schwer einsehbar in hohen
Baumwipfeln sowie auf dem Dach der alten Bockwindmühle liegen.
Wilhelma, 20.05.2008
Uhuküken in der Wilhelma
Der Uhu ist mit einer Höhe von bis zu 70 cm und einer Flügelspannweite
von 1,8 m die größte europäische Eulenart – und zudem mit seinen
Federohren und den großen Augen mit der leuchtend orangefarbenen Iris
unverwechselbar. Man würde bei diesen Riesen der Nacht zwar keine
gelbflauschigen kleinen Küken erwarten, aber dass Uhuküken so groß
sind? Und so aussehen?! Daher lösen die drei grau-strubbeligen eher
missgelaunt aussehenden Junguhus denn erwartungsgemäß auch keine
spitzen Schreie des Entzückens bei den Wilhelmabesuchern aus. Die
Eltern werden noch jede Menge Ratten, Mäuse und Eintagsküken in die
gierig aufgerissenen Krummschnäbel der ewig hungrigen „Kleinen“ stopfen
müssen, damit der graue Kükenplüsch durch ordentliches Gefieder mit
schicken Federohren ersetzt wird, die fehlenden cm noch ergänzt und aus
den Küken somit ordentliche Uhus werden. Etwa Ende Juni werden die drei
selbstständig sein und eigene Wege gehen bzw fliegen können. Vor drei
Jahren war der Uhu Vogel des Jahres, da es um seinen Bestand in
Deutschland trotz jahrelanger Bemühungen um die Wiederansiedlung nebst
diverser Auswilderungsmaßnahmen (zu denen auch die Wilhelma Uhus
beigesteuert hat) wahrlich nicht allzu gut bestellt war. Zwar haben die
beeindruckenden Vögel auch heute noch mit ausgeräumten Landschaften,
schwindendem Nahrungsangebot und tödlichen Gefahren durch Strommasten
und Verkehr zu kämpfen, aber die Bestandsentwicklung ist mit über 900
Brutpaaren in Deutschland durchaus positiv und braucht nicht mehr durch
Auswilderungen gestützt zu werden. Der Wilhelmanachwuchs wird daher
irgendwann in einen anderen Zoo umziehen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 20.05.2008
50 Jahre Zooschau 2008 - 50 Jahre Thüringer Zoopark 2009
- Begrünung des Roten Berges
Bis in die 50iger Jahre lagen die meisten Grünflächen im südlichen Teil
des Stadtgebietes von Erfurt. Vor allem hierhin zog es
erholungssuchende Menschen. Um eine Überbevölkerung dieser Gebiete zu
verhindern, wurde ein Ausgleich der Landschaft zwischen Nord und Süd
geplant. Der nicht bewaldete Rote Berg war dabei ein bedeutender
Bestandteil einer zusammenhängenden Großgrünplanung, die über bereits
bestehende Gebiete (Cyriaksburg, Hauptfriedhof, Schwedenschanze,
Galgenberg, Ringelberg, Rabenhügel) bis zum Steigerwald führen sollte.
Eine wesentliche Vorraussetzung zur Begrünung des Roten Berges war die
systematische Aufforstung. Ein Park an der Südwestseite des Roten
Berges mit einem sehr alten Baumbestand und einem Gehölzbestand südlich
der Berggaststätte waren wichtige Bestandteile des Begrünungsplanes.
Seit 1950 wurde schließlich mit den Pflanzarbeiten nach
wissenschaftlichen Erkenntnissen begonnen. Zur Anpflanzung kamen ein
bis dreijährige hochwachsende Gehölze mit gesunden Wuchs aus
forstlicher oder eigener Anzucht. Darunter u. a. Scheinakazie,
Spitzahorn, Eschenahorn, Feldahorn, Kanadische Pappel, Roßkastanie,
Stieleiche, Schwarzerle, Grauerle, Blasenstrauch, Teufelszwirn,
Weißdorn, Hundsrose, Holunder, Steinweichsel, Schlehe, Gemeine
Berberitze, Sandbirke, Hartriegel. Die größte Aufmerksamkeit wurde
dabei der Bodenbearbeitung geschenkt. Durch jahrelange, ständige Pflege
nach dem Anwachsen bis zum Dichtschluß der Gehölze wurden 40 ha des
Roten Berges grün.
Zoo Duisburg, 20.05.2008
Neu im Zoo: Präriehunde erhalten riesige Freianlage am
RWE-Delphinarium
Wieder einmal sorgt der deutsche Artname für ein bisschen Verwirrung.
Sind Präriehunde wirklich Hunde und leben diese in der Prärie?
Letzteres stimmt, aber die plumpen, kurzbeinigen und –schwänzigen
Kleinsäuger sind eine nordamerikanische Gattung der Erdhörnchen und mit
den Murmeltieren näher verwandt. Der „Hundeanteil“ in ihrem Namen rührt
von ihren bellenden Lauten her, die bei Hierarchiekämpfen ausgestoßen
werden. Sechs geschäftig-grabende Präriehunde sind seit neustem
Bewohner einer riesigen Freianlage, die sich gegenüber dem
Eingangsbereich des RWE-Delphinariums befindet. Nicht nur, dass sie mit
ihren Ausmaßen den Tieren eine luxuriöse Unterkunft bietet. Die
Freianlage verkürzt den Besuchern, die auf die nächste
Delphin-Vorführung warten, die Wartezeit aufs Angenehmste: Präriehunde
sind tagaktiv und damit während der Öffnungszeiten durchgehend zu
beobachten und begeistern durch ihr quirliges Verhalten. Sie halten
darüber hinaus keinen Winterschlaf und kommen selbst bei Schneetreiben
ins Freie. Die hartgesottenen Zoobesucher werden dies in den
Wintermonaten sehr zu schätzen wissen! Die Freianlage wurde bestens für
die Belange der Grab-Weltmeister eingerichtet: mit ausreichend
Mutterboden, damit die Präriehunde ihre ausgedehnten Erdhöhlen anlegen
können. Die ausgehobene Erde wird grundsätzlich um die Eingänge
angehäuft, so dass bei Überschwemmungen kein Wasser hineinlaufen kann.
Präriehunde sind klein und müssen ihre Umgebung gut im Blick haben.
Dafür finden sich einige Baumstämme und Findlinge auf der Anlage, die
als Aussichtsplattform dienen. Schließlich gilt es auch, das eigene
Territorium gegeneinander abzugrenzen. Und nachdem sich die beiden
Böcke die vier Weibchen untereinander schon aufgeteilt haben und ihren
eigenen Familienverband gründen, ist es von Vorteil zu sehen, wo denn
die Nachbarn gerade sind. Präriehunde ernähren sich hauptsächlich von
Gräsern. Vor ihrem Einzug in die Anlage wurde diese einige Zeit sich
selbst überlassen, damit saftiges Grün wachsen kann. So finden die
Tiere derzeit einen reich gedeckten Tisch vor ihrer Haustüre. Die
Paarungszeit ist soeben vorbei. Bis zu 8 nackte und blinde Jungtiere
kommen nach einer Tragzeit von 35 Tagen zur Welt. Sie werden 40 bis 50
Tage gesäugt, dann verlassen sie erstmals ihren Bau. Schon bald könnten
die zwei Familien anwachsen…
Münchener Tierpark Hellabrunn, 20.05.2008
Ein Glücksschwein zum 850. Stadtgeburtstag
Ein außergewöhnliches Geschenk hat sich der Tierpark zum
Stadtgeburtstag einfallen lassen. Er züchtete ein Schwein, dass so
aussieht wie ein mittelalterliches Weideschwein. Diese waren
hochbeinig, hatten einen langen, wildsauähnlichen Gesichtsschädel,
Stehohren und einen Ringelschwanz. Durch mehrere Kreuzungen alter
Hausschweinrassen: Cerdo Iberico/Andalusien, Duroc/Kanada mit
Wildschweinen wurden in diesem Mai die erwünschten Ferkel in der 2.
Generation geboren.
Dieses Zuchtergebnis wurde ermöglicht durch die Duroc von Herrn Prof.
M. Förster, Institut für Tierzucht der LMU München, durch die
Wildschweine von Herrn J. Festl, Wildpark Poing und die Cerdo Iberico
von Herrn B. Wagner. Hierfür bedanken wir uns herzlich. Die feierliche
Übergabe an das Stadtoberhaupt , unseren Oberbürgermeister Christian
Ude, wird begleitet von einer Abordnung aus dem Bayerischen Wald, dem
Bürgermeister Franz Löffler aus Waldmünchen und 1. Vorsitzenden der
Trenckfestspiele, mit dem Trenckpaar und 2 schwarzen Panduren. Ebenso
aus St. Pölten kommt unter Leitung von Herrn Bernhard Wagner, eine
Abordnung des Panduren Freicorps, die von 2 Pferden begleitet werden.
Mit ihren farbenprächtigen Uniformen geleiten sie den Oberbürgermeister
in einem Festzug zum Gehege unserer „Borstelchen“.
Zoo Heidelberg, 20.05.2008
Heidelberger Zoo bei UN-Biodiversitätskonferenz in Bonn
In Bonn findet die wichtigste Naturschutzkonferenz der Welt statt.
Dabei geht es vor allem um den Erhalt der natürlichen Vielfalt. Der
Heidelberger Zoo, der sich seit langem aktiv für den Schutz der
Vielfalt des Lebens einsetzt, ist einer von zwei Zoos weltweit, der
sich auf der „Expo der Vielfalt“ vom 27. bis 30. Mai anlässlich der
UN-Biodiverstätskonferenz in Bonn präsentiert. Das Programm des
Heidelberger Zoos auf der „Expo der Vielfalt“ bietet ein besonderes
Highlight. Ein Team von Zoo- und Zooschul-Mitarbeitern hat mehrere
Bonner Schulklassen an den Messestand eingeladen, die die einmalige
Möglichkeit erhalten, lebendige Rieseninsekten, Riesenschnecken,
Vogelspinnen, Schlangen und Echsen hautnah zu erleben. Im Mittelpunkt
stehen Aspekte der Lebensweise und der biologischen Vielfalt. „Unserem
Zoo ist es ein besonderes Anliegen, Kindern und Jugendlichen die
Zusammenhänge begreifbar zu machen, und zu zeigen, warum es für unsere
Zukunft überlebenswichtig ist, die Artenvielfalt zu schützen“, erklärt
Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Der Schutz der Biodiversität ist seit
langem das Leitthema der Zukunftsentwicklung des Heidelberger Zoos.
Zahlreiche Programme zur Arterhaltung werden von ihm betreut. Das vom
Zoo gegründete Artenschutzprojekt WAPCA (West African Primate
Conservation Action) setzt sich für den Schutz der hochbedrohten
Affenarten im Westafrikanischen Regenwald ein. Im Biodiversity Hotspot
Upper Guinean Forest werden unterschiedliche Maßnahmen zum Schutz der
bedrohtesten Affenarten Afrikas durchgeführt. Über die Auffangstation
für diese Tiere, das Monitoring der Schutzgebiete, die praktische Hilfe
für Ranger und die Menschen vor Ort informiert der Zoo mit
eindrucksvollen Postern, Broschüren und Bildern. Ein weiteres Projekt
ist das Wiederansiedlungsprojekt für den Europäischen Feldhamster im
Rhein-Neckar Raum. In einer Zuchtstation im Zoo wird eine
Ersatzpopulation gehalten, deren Nachwuchs unter wissenschaftlicher
Kontrolle in ausgewählten Lebensräumen ausgesetzt wird, um den stark
bedrohten Nager wieder heimisch werden zu lassen. Der Zoo möchte mit
seiner Präsentation auf dieser bedeutenden Konferenz mit dazu
beitragen, Heidelberg in der Naturschutzwelt bekannt zu machen. Kinder
und Tiere, was könnte das Thema besser transportieren helfen?
Tiergarten Nürnberg, 20.05.2008
Rindergemsen, Gnuziegen und Takine
Es gibt kaum etwas Erfreulicheres für einen Tiergärtner als die Geburt
bei einer selten gehaltenen Tierart. So kann man leicht die Freude des
Zooteams im Tiergarten Nürnberg ermessen, als jetzt die Geburten gleich
„im Dreierpack“ erfolgreich verliefen. In diesem Jahr gab es am 09.02.,
19.02. und 16. 03 drei Geburten, die sich zur Freude aller Mitarbeiter
als 3 Weibchen entpuppt haben. Bei den in Haremsgruppen lebenden
Takinen sind Männer natürlich nur in Unterzahl erwünscht. Der
Tiergarten Nürnberg hat das große Glück bis jetzt nur 3 Männer, aber 15
Weibchen als Nachwuchs heranwachsen sehen zu können. Der Nürnberger
Nachwuchs besiedelt heute Zoos in Deutschland, Frankreich, England,
Belgien, Polen und Dänemark. Vater des gesamten Nachwuchses ist der
imposante KLECKS, der mittlerweile über 300 kg auf die Waage bringt.
Die unbedarften Besucher können diese Tiere kaum zuordnen und lesen
deshalb besonders interessiert das Gehegeschild. Auch die deutschen
Namen Rindergemse bzw. Gnuziege für diese international Takin genannte
Tierart zeigen, dass sich selbst Fachleute bis heute nicht ganz einig
sind, in welche Verwandtschaft diese Wiederkäuer nun gehören.
Beobachtungen aus ihrem Lebensraum in den nasskalten, mit Rhododendron
bewaldeten Hochgebirgszonen Zentralasiens, sind wegen deren
Unzugänglichkeit nur sehr spärlich. Dementsprechend wenig weiß man über
natürliches Verhalten und die Bedrohung dieser Tierart durch Wilderei
und Lebensraumzerstörung.
Tierpark Hagenbeck, 20.05.2008
Die Dschungel-Nächte bei Hagenbeck: Tropische Klänge,
Shows und Exotik
Eine herrliche Sommernacht, Tiere hautnah zum Anfassen, afrikanische
Musik, süßer Sommer-Duft in der Luft – das und noch viel mehr
versprechen die Dschungel-Nächte bei Hagenbeck. An drei Abenden im Mai
und Juni sind die Tierpark-Pforten wieder bis 24 Uhr geöffnet. Europas
schönster Park bietet neben 1.850 Tieren ein Programm voller Fantasie
und Exotik mit tropischen
Klängen und Shows. Der ganze Tierpark verwandelt sich in eine
abenteuerliche „Kulisse“. Feurige brasilianische und afrikanische
Tänzer wecken das Rhythmusgefühl bei jedermann und das singende
„Safari-Duo“ beschwört die Abenteuer-Lust. Beim Schlendern durch die 25
Hektar große Parkanlage begegnen den Gästen immer wieder musikalische
und tierische „Walk-Acts“. Kamele, Alpakas, Aras, Nasenbären und
Riesenpython kreuzen die Wege. Unter dem Motto „Fleißige Dickhäuter“
zeigen die Asiatischen Elefanten, wie man im Dschungelcamp arbeitet.
Pelikane begeistern in einer Flugschau und bei der Eismeer-Fütterung
sind Tier-Freunde eingeladen, den Seebären und Pinguinen näherzukommen.
Als weitere Programm-Höhepunkte gibt es in diesem Jahr: das
Tier-Musical „Herrscher der Löwen“ sowie fantastische Riesenvögel,
Limbo-Tänze aus der Karibik,
Artistik aus Afrika und für kleine Besucher wird Kinderschminken,
Ponyreiten und ein Trommel-Workshop angeboten. Die Gäste können viele
kulinarische Köstlichkeiten genießen und das große Finale des Abends
ist ein bengalisches Feuerwerk rund um den historischen Felsen, der
Bestandteil des Afrika- Panoramas ist. Die Dschungel-Nächte begeistern
Gäste aus dem ganzen Norden. Zehntausende zieht dieses Ereignis jedes
Jahr in den Tierpark nach Stellingen. Das exotische Fest der besonderen
Art gehört seit mehr als zwanzig Jahren zur Hansestadt Hamburg wie der
Dom und der Hafengeburtstag.
Wildpark Lüneburger Heide, 20.05.2008
Kinderstube im Wildpark begeistert Zuschauer: Die
Drillinge „Tic“, Tric“ und „Trac“ halten Nasenbärmama ordentlich auf
Trab
„Gela“, das drei Jahre alten Nasenbär-Weibchen ist
stolze Mutter! 76
Tage nach der Paarung hat sie drei gesunde kleine Bären zur Welt
gebracht. „Tic“, „Tric“ und „Trac“,
heißen die putzigen
Langnasen-Drillinge die ihre Mutter auf Trab halten und die
ständig
einen Riesenhunger besitzen. „Henry“, der
fünfjährige Vater der
Kleinbären kümmert sich dagegen gar nicht um die agile
Rasselbande. Er
ruht sich auf der sprichwörtlichen „faulen
Bärenhaut“ aus oder geht
seinen Lieblingsbeschäftigungen nach, natürlich dem Fressen
und
spielen. Dieses Verhalten ist typisch für Nasenbären und Papa
Henry ist
da keine Ausnahme.Die Weibchen leben in einer Gemeinschaft zusammen;
Männchen sind nur während der Paarungszeit in ihrer Gruppe
geduldet.
Bei der „Brautschau“ hat nur das Männchen eine Chance
ausgewählt zu
werden, das sich in dieser Phase besonders unterwürfig zeigt. Wenn
es
diese Anforderungen erfüllt, gestattet die Angebetete nähere
Kontaktaufnahme und erst dann kommt es zur Paarung.Ganz anders
gestaltet sich dagegen das Familienleben bei Familie Marderhund, bei
denen es seit vier Wochen auch kuscheligen Nachwuchs gibt. Nach
60tägiger Tragzeit kamen fünf kleine, süße Welpen
zur Welt.Die Eltern
„Ronja“ (3) und „Räuber“ (5) beteiligen
sich im Gegensatz zu den
Nasenbären, gemeinsam an der Aufzucht der Jungen. Marderhunde
leben in
Einehe und teilen sich die Betreuung ihrer Welpen. Noch haben die
unternehmungslustigen Sprösslinge keine Namen. Wenn sie auf ihren
tapsigen Pfoten neugierig das Gehege erkunden, sind die kleinen
Fellknäule zurzeit die besonderen Lieblinge der Wildparkbesucher.
Zoo Wuppertal, 20.05.2008
Seltene Rindergämse und Sibirische Steinböcke im
Wuppertaler Zoo geboren
Zu unserer großen Freude kam am 11. Mai das dritte im Wuppertaler Zoo
geborene Mishmi-Takin Kalb zur Welt. Diese Tierart, die aus dem
Himalaja-Gebirge stammt, wird in NRW nur im Wuppertaler Zoo gehalten.
Die Eltern „Fifty“ und „Roli“, wurden 2001 geboren und sind ein
Geschenk des Tierparks Berlin. Wenige Menschen, außer den eifrigen
Zoobesuchern, wissen was ein Takin ist. Auch unter den deutschen Namen
Gnuziege oder Rindergämse kann sich kaum jemand etwas vorstellen.
Takine sind mit den Gämsen verwandt, sind aber viel größer und schwerer
als diese, haben stark gebogene Hörner und ein zottiges, dunkelbraunes
Fell. Der Mishmi-Takin ist eine von drei Unterarten und kommt in den
Regenwäldern Burmas an der Grenze zu China vor. Niedlich anzusehen sind
auch die inzwischen schon halsbrecherisch auf dem Felsen herumtobenden
Kitze der imposanten Sibirischen Steinböcke. Die beiden jungen Böcke
werden als erwachsene Tiere ähnlich imposant aussehen, wie unsere zwei
großen Böcke, die mit ihren mächtigen gewölbten Hörnern, jedem
Zoobesucher auffallen. Sibirische Steinböcke kommen vom
Himalaja-Gebirge bis zum namensgebenden südlichen Sibirien vor und sind
die größten Steinböcke überhaupt. Im natürlichen Lebensraum steigen sie
in Höhenlagen von bis zu 5000 Meter auf.
Zoo Osnabrück, 20.05.2008
Zoo-Lotterie Osnabrück 2008 - Hauptgewinnübergabe
Das erste Auto, ein roter Ford Ka im Wert von 9.735,00 €, ist gewonnen
worden. Die glückliche Gewinnerin, Frau Kerstin Kühnert aus Bad Iburg,
kaufte zwei Lose bei der Zoolotterie für Ihren Ehemann und für sich.
Ihr Los gewann. Die Tochter des Ehepaares ist gerade dabei, Ihren
Führerschein zu machen und wahrscheinlich wird das Auto an sie
verschenkt. Die Freude war sehr groß. Das veranlasste am nächsten Tag
weitere Familienangehörige an diesem Losstand Ihr Glück zu versuchen.
Bisher hat die Lotterie rund 60.000 Lose (Stand 20.5.) verkauft und
Gewinne im Wert von ca. 54.700,- Euro ausgegeben. Bis zum 28. Juni sind
noch zwei weitere Autos, z.B. ein VW Fox im Wert von 11.419,- Euro
sowie 4 Urlaubsreisen in den Süden nach Wahl und noch viele weitere
Gewinne für die Heim- und Freizeitgestaltung im Glückstopf.
Zoo Osnabrück, 20.05.2008
Verspielte Löwenkinder!
Die drei Löwenbabys des Weibchens „Shaba“ haben nach ihrem ersten
Auftritt vor den Medien am vergangenen Freitag fast jegliche Scheu vor
den Besuchern verloren. Von Tag zu Tag werden sie aktiver und
entwickeln immer mehr Spieltrieb. Sie raufen miteinander und auch
Mutter Shaba bleibt von den wüsten Attacken der kleinen Löwen nicht
verschont. Wenn man also zum richtigen Zeitpunkt kommt, kann man die
Kleinen in ihrer aktiven Phase erleben. Allerdings folgen auf die
Phasen des ausgiebigen Tobens auch immer wieder längere Ruhepausen, die
sie eng aneinandergekuschelt in der Wurfbox verbringen. Aber mit jedem
Tag werden die Löwenkinder unternehmungslustiger und sind immer öfter
zu sehen.
Zoo Magdeburg, 20.05.2008
VOX startet 2. Staffel mit dem Tierarzt des Magdeburger
Zoos
Sie heißen KASIMIR, KLAUSIMA, MANU oder OTTOKAR und gehören zu den
Patienten des Zootierarztes, Pierre Grothmann. In der VOX-Sendung
„Menschen, Tiere & Doktoren“ gibt es bald eine 2. Staffel aus dem
Magdeburger Zoo zu sehen.
Vogelpark Herborn, 19.05.2008
Bemerkenswerter Nachzuchterfolg im Vogelpark Herborn -
Rechtzeitig zum Auftakt der 9. UN-Naturschutzkonferenz in Bonn ist ein
Jungvogel der seltenen Rotbrustkrontauben ausgeflogen
Wie schon berichtet, bringt der in diesem Jahr recht spät eingesetzte
Frühling im Vogelpark des Herborner Stadtteils Uckersdorf zunehmende
Nachzuchterfolge. Beispielsweise wird in diesen Tagen mit dem Schlupf
der ersten Weißstörche gerechnet, Schneeeule „Hedwig“ bebrütet ein
Gelege von sechs Eiern, und vier junge Gelbbrustaras konnten bereits
beringt werden. Die bisherige Krönung stellt zweifellos die
erfolgreiche Nachzucht der imposanten bodenbewohnenden
Rotbrust-Krontauben aus den Regenwäldern Neuguineas dar. Im Jahr 2002
war in dem beliebten Naturerlebniszentrum die erste hessische Erstzucht
dieser fast putengroßen Wildtaube mit ihrem markanten kronenförmigen
Kopfschmuck geglückt. Wie Vogelparkleiter Wolfgang Rades mitteilt, war
mit Rücksicht auf die Brut dieser in ihrer Heimat durch
Lebensraumzerstörung und Bejagung von der Ausrottung bedrohten
Wildtaube das Warmhaus während der Brutsaison für die Vogelparkbesucher
bis vor wenigen Tagen gesperrt worden. Rades: "Nach vierwöchiger
Brutdauer schlüpfte Mitte April in dem Baumnest ein Jungvogel, den wir
allerdings in den ersten Lebenstagen nur hören konnten. Keinesfalls
wollten wir durch vorzeitiges Nachsehen eine Verletzung des kostbaren
Jungtieres riskieren, so daß wir es erst vor kurzem erstmals
erblickten." Im Alter von vier Wochen habe die Miniaturausgabe der fast
85 cm großen Elterntiere vor kurzem das Nest verlassen, und kann jetzt
auch von den Besuchern des Vogelparks beobachtet werden. „Dass die
mittlerweile bereits neunte in Herborn geschlüpfte Rotbrustkrontaube
pünktlich zum Auftakt der 9. UN – Konferenz zum Schutz der Biologischen
Vielfalt ausgeflogen ist, freut uns ganz besonders und ist im Hinblick
auf den Erfolg dieser für den Erhalt unserer natürlichen
Lebensgrundlagen so wichtigen Konferenz in Bonn ein hoffentlich
glückliches Zeichen“, wünscht der Biologe. Mit Spannung erwarten
nunmehr sowohl das Herborner Vogelparkteam wie auch die
Verantwortlichen des Zoo Leipzig um Zoodirektor Dr. Jörg Junhold das
Ergebnis einer Federprobe zur Geschlechtsbestimmung, wartet doch in
Leipzig bereits seit geraumer Zeit ein einsamer Täuber auf eine
Partnerin aus Herborn. Die Anschaffung der wertvollen Vögel mit dem
bemerkenswert filigranen Federkleid war im Jahre 2000 durch eine Spende
der Sparkasse Dillenburg ermöglicht worden. Das internationale
Zuchtbuch für die Krontauben führt der Zoo Rotterdam.
Zoo Köln, 19.05.2008
Kölner Zoo verlängert Naturschutzprojekt in Vietnam
Bereits seit 1999 engagiert sich der Kölner Zoo in Vietnam, genauer
gesagt in Phon Nha – Ke Bang in Zentralvietnam. Zoodirektor Theo Pagel
unterschrieb am 12. Mai 2008 vor Ort in Vietnam die Fortführung des
Kooperationsprojektes für weitere fünf Jahre. Der Vertrag wurde auf
höchster Ebene vom Vorsitzenden des Volkskomitees von Quang Bin
(Provinz), Herrn Phuong selbst (vergleichbar mit unseren
Ministerpräsidenten) gegengezeichnet. Auch der Direktor des
Nationalparks Phong Nha –Ke Bang war zugegen. Begleitet wurde T. Pagel
von einem der Kuratoren des Kölner Zoos, Herrn Bernd Marcordes. Dieser
ist noch im Projektgebiet und arbeitet an einer Erhebung über die
Vogelarten. Seit 2003 konnten im Nationalpark neun neue Tierarten
beschreiben werden. Dazu zählt z.B. der Phong Na-Ke Bang-Gecko. Hierfür
ist vor allem der Herpetologiespezialist des Zoos, Dr. Thomas Ziegler,
verantwortlich. Der Zoo hat mittlerweile Mitarbeiter vor Ort (Frau. Dr.
Vogt und Herr B. Forster). Letzterer koordiniert ein
Primatenausbürgerungsprogramm der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt
und des Kölner Zoos. 8 Hatinhlanguren, die bereits im September 2007
auf eine fast 20 ha große Semifreianlage entlassen wurden, erfreuen
sich bester Gesundheit, davon konnte sich Zoodirektor Theo Pagel selbst
überzeugen. Unterstützung erhalten unsere Leute vor Ort durch
Praktikanten und Studenten, die dort ihre Arbeiten verfassen. Auf der
10-tägigen Reise, die übrigens von einem Filmteam begleitet wurde und
später im Rahmen der Doku „Tierisch Kölsch“ gezeigt wird, besuchte die
Delegation des Kölner Zoos auch eine Amphibienzuchtstation, mit der der
Zoo ebenfalls kooperiert. Zudem führte die Reise in die malerische
Halongbucht, wo die Sichtung von 16 Goldschopflanguren (Primaten)
gelang. Dies ist besonders bemerkenswert, den dies ist eine der
bedrohtesten Tierarten der Welt. Die Weltpopulation beträgt 70 Tiere,
davon 2 in menschlicher Obhut. Der Kölner Zoo brachte der Koordinatorin
des Programms zur Erhaltung dieser Art, Frau Dr. R. Stenke, notwendige
Materialien für eine geplante Zusammenführung/Umsiedlung von einigen
dieser Languren. Das Resümee der kurzen und anstrengenden Reise ist,
dass der Kölner Zoo, der sich als Erholungs-, aber auch als Bildungs-,
Forschungs- und Naturschutzzentrum versteht, seinen Anspruch, einen
Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität auf dieser Welt zu leisten,
wieder einmal gerecht werden konnte. Dies ist übrigens auch Schwerpunkt
der Mitte Mai in Bonn stattfindenden internationalen
Biodiversitätstagung, zu der wir im Kölner Zoo auch Kollegen aus dem
Ausland begrüßen werden.
Zoo Landau, 19.05.2008
Abendliche Zooführung für Kinder von 6 bis 12 Jahren- ein
Zoobesuch der besonderen Art mit anschließendem Lagerfeuer und Grillen
Am Freitag, den 23.05.2008, bietet der Zoo Landau erstmals wieder in
diesem Jahr für Kinder von 6 bis 12 Jahren eine der beliebten
abendlichen Zooführungen an. Anschließend wird bei gutem Wetter auf der
Zoowiese Stockbrot gebacken und es gibt frisch Gegrilltes. An diesen
besonderen Abenden gehört der Zoo nur den Kindern. Ohne andere Besucher
bekommen die jungen Zoobesucher die Möglichkeit, zusammen mit Pädagogen
der Zooschule die faszinierenden Eindrücke, Geräusche und Gerüche rund
um die verschiedenen Tierarten im abendlichen Zoo zu erleben! Für die
Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldungen im Zoo unter Tel.
06341/898229 erforderlich. Die Kosten betragen 10 Euro pro Kind und
beinhalten den Eintritt, die Führung, eine Bratwurst mit Brötchen, eine
Portion Pommes frites, ein Getränk und Teig für ein Stockbrot! Also,
nichts wie ran ans Telefon !!!
Tierpark Berlin, 19.05.2008
Afrikanischer Elefant „Kando“ wird ein Jahr alt – die
Mittelbrandenburgische Sparkasse gratuliert als Pate
Genau ein Jahr ist es her, als die Afrikanische Elefantenkuh „Pori“ auf
der Freianlage des Elefantenhauses ihr 3. Kalb zur Welt brachte, den
kleinen Bullen „Kando“. Dieser war gleich nach der Geburt ausgesprochen
mobil und suchte mehrfach das Wasserbecken auf. Inzwischen ist „Kando“
zu einem kräftigen Elefantenknaben herangewachsen. Die MBS
(Mittelbrandenburgische Sparkasse) ist Pate des kleinen Elefanten und
lässt es sich selbstverständlich nicht nehmen, zur Vollendung des 1.
Lebensjahres zu gratulieren und einen Fresskorb zu überreichen. Dieser
wird elefantengemäß mit Obst, Gemüse und Brot gefüllt sein. Mit zur
Gratulation kommt eine Kindergruppe, die einen Blick hinter die
Kulissen des Elefantenhauses werfen und dabei in direkten Kontakt mit
einem Elefanten treten dürfen. Stellvertretend für „Kando“ wird diesen
Termin seine Halbschwester „Kariba“ wahrnehmen.
Zoo Magdeburg, 19.05.2008
Skandal oder Zivilcourage? Gedanken zur Tötung dreier
neugeborener Tiger im Zoo Magdeburg
Die Magdeburger Kollegen haben eine sehr schwierige Entscheidung sehr
verantwortungs-bewusst getroffen. Nach Lage der Dinge ist sorgfältig
abgewogen worden und eine Entscheidung im Sinne des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Amurtiger gefallen. In diesem Fall
hat die langfristige Arterhaltung, auch wenn es noch so hart klingt,
den Vorrang. In freier Natur leben von dieser Unterart nur noch ca. 450
und in menschlicher Obhut ca. 450 Tiere. Ein Umstand, für den wir
Menschen verantwortlich sind. Auch wenn dies für Nichtfachleute nicht
einfach zu verstehen ist, müssen manchmal in einem Zoo auch solche
Entscheidungen getroffen werden. Und obwohl jede Entscheidung dieser
Art immer eine Einzelfallentscheidung vor Ort bleiben wird, hätten wir
in Leipzig wahrscheinlich ähnlich entschieden. Eine Skandalisierung der
Verantwortlichen ist hier nicht angebracht. Bei genauer und sachlicher
Betrachtung wird man feststellen, in welchem Dilemma jeder Tierzüchter,
und das sind nun einmal die Zoos wenn es um Artenschutzprogramme geht,
steckt. Auf einer begrenzten Fläche müssen sie ihren Tierbestand
verantwortungsbewusst managen. Jeder Nichtvegetarier in unserer
Gesellschaft akzeptiert zum Beispiel, dass für seine täglichen drei
Mahlzeiten Nutztiere gehalten, gezüchtet und geschlachtet werden. Ich
wage zu bezweifeln, dass sich jeder der damit verbundenen
Nutztierhaltung und allen daraus resultierenden Konsequenzen noch
bewusst ist… Möglicherweise kann man den Zoos den Vorwurf machen, in
der Vergangenheit nicht offensiv genug mit dem Thema
Populationsmanagement und dem manchmal unvermeidlichen Töten von
Zootieren in der Öffentlichkeit umgegangen zu sein. Ich finde, es ist
jetzt an der Zeit, sich gründlich mit dem Thema, den eigentlichen
Inhalten und den Werten des Zoos für die menschliche Gesellschaft
auseinander zu setzen. Vielleicht erreichen wir dann eine andere
gesellschaftliche Akzeptanz und werden nicht überwiegend auf den
Spaßfaktor und als vermeintlicher Lückenfüller zwischen den
eigentlichen gesellschaftlichen Themen in der Öffentlichkeit reduziert.
Zoo Augsburg, 19.05.2008
„Die Amphibienkrise“ - Ein Vortrag mit anschließender
Abendführung am 23. Mai ab 18 Uhr
Nachdem schon unsere einheimischen Amphibien Thema eines Vortrags im
Zoo waren, geht heute die Reise über die europäischen Grenzen hinaus.
Herr Kempf, Tierarzt und Leiter der Vogelklinik in Oberschleißheim wird
über die verschiedenen exotischen Arten und deren Gefährdung berichten.
Im Anschluss daran besuchen die Teilnehmer im Rahmen einer Abendführung
die Arten, die im Augsburger Zoo gehalten werden. Wegen der Teilnahme
an der Amphibienkampagne des Europäischen Zooverbandes wurden die
gehaltenen Arten vermehrt und auch neue Gehege eingerichtet. Es ist
auch ein Blick hinter die Kulissen des Reptilienhauses vorgesehen.
Lassen Sie sich überraschen. Der Eintritt inklusive der anschließenden
Abendführung beträgt 10.- € für Erwachsene und 5.- € für Kinder. Der
Betrag geht in vollem Umfang an die Projekte der Amphibienprojekte der
Kampagne des Europäischen Zooverbandes.
Zoo Dortmund, 19.05.2008
Der Zoo wird 55 Jahre alt
Eine Schnapszahl gilt es zu feiern: am 24. Mai wird der Zoo Dortmund 55
Jahre alt. Seit fünfeinhalb Jahrzehnten behauptet der Zoo Dortmund
seinen Platz als eines der beliebtesten Familienausflugsziele in Stadt
und Region. Bereits am Tage seiner Eröffnung im Jahre 1953 waren es in
erster Linie Familien, die den Zoo zum Zwecke der „Erholung und
Erbauung“ aufsuchten. Hier konnten sie zahlreiche exotische wie
einheimische Tierarten bestaunen: Axis-Hirsche, Sasin-Antilopen aus
Indien, Nutrias, Lamas und Andengänse aus Südamerika, Kronenkraniche
aus Afrika, aber auch einheimische Rehe und Dachse. Der Zoo liegt auch
heute noch eingebettet in eine alte Parkanlage, die seither kaum
verändert wurde. Nur der Tierbestand hat sich über die Jahre naturgemäß
gewandelt. Mittlerweile ist der Zoo Dortmund weltweit bekannt für
seinen Südamerikaschwerpunkt. Erfolgreiche Nachzuchten bei Großen
Ameisenbären, dem Wappentier des Zoos, Tamanduas, Zweifingerfaultieren,
Riesenottern, Flachlandtapiren und Hyazintharas haben diesen Ruf
begründet. Heute ist der Zoo aus der Reihe der bedeutenden
Institutionen der Stadt Dortmund nicht mehr wegzudenken. Er ist nicht
mehr nur „das Familienausflugsziel mit Tradition“. Der Zoo Dortmund ist
Begegnungsstätte für alle Generationen. Der Zoo ist Bildungsstätte und
Wissenschaftsstandort und damit ein entscheidender Faktor im
kulturellen Leben der Stadt. Und er ist Artenschutz- und
Arterhaltungszentrum. Seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten
werden hier unter großzügigen Bedingungen gehalten und mit Erfolg
gezüchtet, so zum Beispiel der Schabrackentapir, der Riesenotter und
die Pferdeantilope. Auch dem Erhalt alter Haustierrassen hat sich der
Zoo Dortmund als Bewahrer des kulturellen Erbes der Menschen in der
Region verschrieben. Seltene Nutztierrassen, die heute kaum noch
gehalten werden, haben im Zoo einen Platz gefunden: so die klassische
Ruhrgebietstaube, das Altdeutsche Mövchen, aber auch die Bergmannskuh,
die Weiße Deutsche Edelziege.
Zoo Dortmund, 19.05.2008
Ferkelei im Zoo Dortmund: Besuch eines „Schalkers“ mit
Folgen
Im Zoo Dortmund ereignen sich seltsame Dinge: wie man hört hat der Zoo
klammheimlich einem Schalker Eber in seinem Westfälischen Bauernhof
Kost und Logis angeboten. Dieser musste dafür „nur“ (es kann wohl eher
von „darf“ gesprochen werden) die beiden ansässigen Sauen beglücken.
Dortmunder Zoobesucher haben eine bittere Pille zu schlucken: nicht nur
dass der Eber von Schalke kommt (er ist eine Leihgabe der Zoom
Erlebniswelt in Gelsenkirchen) – er sollte auch noch erfolgreich mit
der rotweißen Sau im Zoo Dortmund den Erhalt der Rasse sichern. Leider
sind dabei keine schwarzgelben Ferkel herauskommen – über die rotbunten
Ferkel jedoch freut sich der Zoo. Am Sonntag hatte der Zoo den Beweis:
der Schalker Eber „Fiete“ hat seine „vertraglichen Pflichten“ erfüllt
und erfolgreich für den Erhalt der Husumer Protestschweine im Zoo
Dortmund gesorgt. Sehr zur Freude der Zoogäste tummelt sich nun eine
muntere Schar kleiner Husumer Protestferkel in den Boxen des
Bauernhofgebäudes im Zoo Dortmund. Das Husumer Protestschwein wird auch
als Rotbuntes Husumer Schwein oder als Dänisches Protestschwein
bezeichnet. Es stammt ursprünglich aus Schleswig-Holstein. Dort wurde
dieser Farbschlag aus der Einkreuzung verschiedener Rassen mit dem
Angler Sattelschwein erhalten. Vor mehr als hundert Jahren fühlte die
dänische Teilbevölkerung Schleswig-Holsteins sich benachteiligt, weil
es ihnen nicht gestattet war, ihre eigene rotweiße Landesflagge zu
zeigen. Aus Protest (daher der Name!) hielten die dänischen Landwirte
in der Gegend um Husum vornehmlich die rot-weiß gefärbten Schweine –
sozusagen als Ersatz für die Nationalfahne. So kam diese Schweinerasse
zu ihrem ungewöhnlichen Namen. Wie so viele andere Haustierrassen,
gehört auch das Husumer Protestschwein zu den aussterbenden
Haustierrassen. Sie wurde von modernen Hochleistungsrassen verdrängt.
Die alten Haustierrassen waren meistens Vielnutzungsrassen, die nicht
ausreichend große Mengen landwirtschaftlicher Produkte lieferten. Mitte
der sechziger Jahre schien die Rasse fast ausgestorben zu sein. Doch
mittlerweile gibt es verstärkt Bemühungen, auch dieses Nutztier für die
Nachwelt zu erhalten.
Zoo Magdeburg, 16.05.2008
Gute Laune und Spaß im Zoo! Am 15. Juni ist
Sparkassen-Amazonien-Fest mit der Band „WIR 3“!
Die Gruppe WIR 3, die aus dem Fernsehen bekannte Band mit ihren Songs
„Heyah Mama“ und „Omi ist der Hit“ landeten, sorgen mit ihrer Popmusik
für die ganze Familie am 15.Juni zum Sparkassen-Amazonien-Fest für
tolle Stimmung und gute Unterhaltung. „WIR 3“ feiert an diesem Tag im
Zoo mit ihren größten Fans, den Kindern, das für Tapire, Nasenbären
& Co. das neue Zuhause Amazonien entsteht! „Der
Sparkassen-Amazonien-Tag ist ein Dankeschön an unsere zahlreichen
Spender und Unterstützer des Bauprojektes „Amazonien“, welches wir
bereits im nächsten Jahr fertig stellen werden“, erklärt die
Marketingleiterin des Zoos, Katrin Demco. Mehr als 37.000 Euro hat der
Zoo seit Beginn der Spendenaktion im März letzten Jahres durch
Einzelspender oder Firmen für das Bauprojekt erhalten.
Zoo Berlin, 16.05.2008
Badewannenschwäne mit Nachwuchs: Die Attraktion auf dem
Zoo-Erweiterungsgelände!
Eine wunderschönes Familienidyll können die Besucher des Berliner Zoos
auf dem Erweiterungsgelände jenseits des Landwehrkanals erleben: das
Elternpaar der hübschen und seltenen Coscorobaschwäne mit zweifachem
Nachwuchs! Coscorobaschwäne stammen ursprünglich aus dem Süden
Südamerikas. Mit ihrem reinweißen Gefieder und den leuchtend roten
Schnäbeln und Füssen gehören sie zu den schönsten aller Schwäne.
Dennoch werden sie nicht in vielen Zoo gehalten, denn sie zählen zu den
besonders aggressiven Vertretern. Insbesondere brütende und Jungen
führende Paare kennen mitunter weder Freund noch Feind und stürzen sich
selbstlos auf echte wie vermeintliche Gegner. Dieses Verhalten zeigt
auch das zweifachen Nachwuchs führende Paar auf dem
Erweiterungsgelände. Auch hier müssen selbst die Tierpfleger auf der
Hut vor den Schwaneneltern sein. Sie werden ebenso wie die Mitbewohner
der riesigen Südamerika-Anlage mit Flügelschlägen angegriffen, wenn die
Schwäne Gefahr für ihren Nachwuchs vermuten. Coscorobaschwäne sind die
kleinsten Schwäne überhaupt. Sie erreichen gerade mal ein Gewicht von
durchschnittlich 4000 g und eine Gesamtlänge von 1 Meter. Sie ersetzen
Körpergröße durch schier unglaublichen Mut. Wegen ihrer Schönheit sind
Coscorobaschwäne die Vorbilder für die in unzähligen Haushalten
vorhandenen und beliebten Badewannenschwäne.
Zoo Berlin, 16.05.2008
ARCHE-Kinder auf tierischer Erlebnistour
Auf Initiative des Freundeskreises DIE ARCHE Berlin e.V. besuchten
heute rund 50 Arche-Kinder den Zoo und den Tierpark Berlin, um Tiere
und Natur hautnah zu erleben und hinter die Kulissen zu blicken. Für
25 Kinder des christlichen Kinder- und Jugendwerks DIE ARCHE e.V. im
Alter von 10 bis 13 Jahren war heute der Tag für eine spannende
Entdeckungstour im Zoo Berlin. Zoodirektor und Gastgeber Bernhard
Blaszkiewitz führte die Gäste zunächst ins Affenhaus, wo sie mit
Publikumslieblingen auf Tuchfühlung gingen und mehr über die Arbeit als
Tierpfleger erfahren konnten. Anschließend besuchten sie die
Futterküche im Affenhaus, schauten dort dem Pfleger bei der Arbeit
über die Schulter und halfen bei der Zubereitung des Futters mit.
Abgerundet wurde das Programm mit einem Aufenthalt im Streichelzoo.
Jüngere Arche-Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren besuchten zeitgleich
den Tierpark Berlin. Dort wurden sie von Vertretern der Gemeinschaft
der Förderer des Zoos Berlin und des Tierparks Berlin geführt. Der
Förderverein wurde 1956 gegründet mit dem Ziel, den Tierpark Berlin
ideell und finanziell zu unterstützen. „Viele der heutigen
Großstadtkinder haben noch nie ein Pferd gestreichelt und kennen
Haustiere wie Ziegen, Schafe oder Hühner nur aus dem Fernsehen“, sagt
Blaszkiewitz. „Hier bei uns im Zoo und im Tierpark Berlin können die
Kinder alles über Affen, Elefanten oder Raubkatzen erfahren. Hautnah
werden die Kinder bei den Tieren sein und spüren, wie sich ein Elefant
anfühlt, und sehen, dass die Affen nicht nur Bananen fressen. So bauen
sie eine Beziehung zu den Tieren auf und die Erfahrung zeigt, dass man
das, was man kennt und liebt, zu schützen bereit ist. Deshalb wollen
wir schon bei den Jüngsten das Bewusstsein dafür wecken, dass wir die
Tiere und die Natur als unseren gemeinsamen Lebensraum bewahren müssen.
Unsere Philosophie lautet: Erleben, verstehen, mitmachen.“ Für die
Arche in Berlin, die sich seit 1995 um arme Kinder und Jugendliche
kümmert, gehören sinnvolle Ferien- und Freizeitangebote, bei denen die
Kinder mit Spaß etwas lernen, sie motiviert werden, in der Natur zu
spielen und die sie zu einem bewussteren Lebensstil animieren, zum
festen pädagogischen Konzept. „Einige der Arche-Kinder haben noch nie
ihren Bezirk verlassen“, weiß Bernd Siggelkow, Gründer und
Projektleiter der Arche. „Die Familien, deren Kinder zu uns kommen,
haben kein Geld für Ausflüge. Und den Eltern fehlt meist die Kraft,
Freizeitaktivitäten zu planen. Unsere älteren Kinder haben durch den
Zoobesuch die Möglichkeit, mehr über den Beruf des Tierpflegers zu
erfahren und über die schulischen Voraussetzungen, die man braucht, um
den Beruf zu erlernen. Ich bin mir sicher, dass das manchem einen
zusätzlichen Anreiz gibt, in der Schule gut aufzupassen. Dieser
Zoobesuch ist also sehr wichtig für unsere Kinder und deshalb freuen
wir uns über diese gelungene Initiative des Freundeskreises.“
Tiergarten Schönbrunn, 16.05.2008
LAUSCHANGRIFF TIERSPRACHE
Im Tiergarten Schönbrunn findet von 22. bis 25. Mai (jeweils 13 bis 18
Uhr) eine Veranstaltung statt, die es in dieser Art noch nie gegeben
hat: ein Marktplatz der Wissenschaft zur Sprache der Tiere. Biologen
der Universität Wien, die ihr Leben der Erforschung der Tiersprache
gewidmet haben, führen den Zoobesuchern vier Tage lang ihr
umfangreiches Repertoire an Aufnahmen von Tierstimmen vor und helfen
den Zuhörern, sie zu entschlüsseln und zu verstehen. Mit Hilfe von zwei
mobilen akustischen „Labors“ können Kinder und Eltern auch die
spektrale Zusammensetzung der eigenen Stimme und Sprache entdecken. Sie
werden feststellen, dass menschliche „Laute“ durchaus Ähnlichkeiten mit
Tierlauten besitzen. Jeweils um 17 Uhr finden im Seminarraum des
Elefantenhauses populärwissenschaftliche Vorträge statt. Ebenfalls noch
nie da gewesen: eine akustische Rätselrallye. Als weitere Premiere
haben die Forscher der Universität Wien gemeinsam mit dem Tiergarten
eine CD mit den besten und schrägsten Tierstimmen aus Schönbrunn
herausgebracht. Man kann sich darüber amüsieren, quasi nebenbei etwas
lernen oder einfach nur Spaß haben – vor allem mit den tierischen
Klingeltönen. Fürs Handy bereit zum Download stehen: der Elefant, der
Gibbon, der Graupapagei, die Mähnenrobbe und Fu Long. Die Aktionstage
zur Sprache der Tiere sind das Produkt einer mehr als zehn Jahre
dauernden intensiven Zusammenarbeit des Tiergartens mit dem Department
für Evolutionsbiologie der Universität Wien. In dieser Zeit sind
zahlreiche Diplom- und Doktorarbeiten entstanden, die sich unter
anderem mit den Lautäußerungen der Geparde, der Elefanten und der
Großen Pandas beschäftigen.
Zoo Dortmund, 15.05.2008
Jubiläum im Raubtierhaus: Führungen am Sonntag
Das Raubtierhaus des Zoos Dortmund wird 30 Jahre alt. Im Mai 1978 wurde
das Haus seiner Bestimmung übergeben. Es handelte sich um das erste
große Tierhaus im Zoo Dortmund. Das Konstruktionsprinzip ist einfach:
Besucher werden mittig in das abgedunkelte Haus geleitet und können
rechts und links vom Gang die Großkatzen in beleuchteten Innenanlagen
nur durch Fensterscheiben getrennt quasi von Angesicht zu Angesicht
betrachten. So wird die beeindruckende Größe von Löwen und Tigern am
besten vermittelt. An den beiden Hauptseiten des Hauses schließen sich
die großzügigen Außenanlagen an, die besucherseits durch einen
Wassergraben abgeschlossen sind und so einen gitterfreien Blick auf die
Katzen ermöglichen. Auch hier bietet jeweils eine große Schauscheibe
die Gelegenheit, den Tieren einmal direkt in die Augen zu schauen. Nur
zwei Großkatzenarten wurden im Laufe der Jahrzehnte hier gehalten:
Tiger und Löwen, beides klassische, beliebte Zootiere. Die Löwen haben
dem Zoo erst im vergangenen Jahr gleich dreifachen Nachwuchs beschert.
Vor wenigen Wochen sind die beiden jungen Malaientigerinnen
eingetroffen, die das Tigergehege mit der letzten Sumatratigerin teilen.
Opel-Zoo, 15.05.2008
Samstag, 17. Mai 2008, 15 Uhr: Öffentliche Führung im
Opel-Zoo Thema: Elefanten – Riesen der Savanne
Die nächste Öffentliche Führung im Opel-Zoo findet am Samstag, 17. Mai
2008 um 15 Uhr statt. Die Zoopädagogin Katja Follert-Hagendorff wird
allen Teilnehmern an der Führung die „Elefanten – Riesen der Savanne“
näher bringen und alles Wissenswerte über diese interessanten Tiere vor
Ort und anschaulich vermitteln. Dabei stellt sie nicht nur die
einzelnen Tiere im Opel-Zoo vor, sondern berichtet auch über die
Lebensweise, das Verhalten und die Sozialstruktur der Elefanten in
freier Wildbahn. Die öffentliche Führung ist kostenfrei, so dass nur
der Eintritt in den Opel-Zoo zu entrichten ist. Sie dauert etwa eine
Stunde. Treffpunkt ist auf der Elefantenplattform an der unteren Kasse.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vogelpark Herborn, 15.05.2008
Naturerlebnistag am 18. Mai im Vogelpark - Spannende
Aktionen zum Amphibien- und Gewässerschutz
Am Sonntag, den 18. Mai, beteiligt sich der Vogelpark Herborn von 14.00
bis 18.00 Uhr am dritten hessischen Naturerlebnistag. Zudem steht der
Natur- und Artenschutz in nächster Zeit landesweit aufgrund der in Bonn
vom 19. bis 30. Mai stattfindenden Vertragsstaatenkonferenz des
Übereinkommens zum Schutz der Biologischen Vielfalt ganz besonders im
Blickpunkt. Das Vogelparkteam nutzt an diesem Sonntag im Sinne der
Welt-Zoo-Naturschutzstrategie die Gelegenheit, die aktuelle Aktion
„Amphibienarche“ des Weltzooverbandes WAZA und weiterer
Kooperationspartner der Zoo- und Naturschutzverbände in Mittelhessen
erneut mit Leben zu füllen. Gilt es doch, darüber aufzuklären, dass
mehr als ein Drittel der etwa 6.000 bekannten Lurcharten stark von der
Ausrottung bedroht sind! Seit 1980 sind schon mehr als 120 Lurcharten
ausgestorben und damit für immer von unserem Erdball verschwunden! Man
spricht gar vom schlimmsten Aussterbeprozess seit dem Verschwinden der
Dinosaurier! Und dies bleibt nicht ohne Folgen, denn die Lurche spielen
für den Naturhaushalt, unter anderem als Nahrung für Storch und
Ringelnatter, wie auch als Fressfeinde von Insekten und Schnecken eine
wichtige Rolle. Ihre eng an den Lebensraum Wasser gebundene Entwicklung
ist für große und kleine Naturfreunde besonders spannend. Aktuell
können die Besucher des Vogelparks diese Entwicklung in den Aquarien,
Terrarien und den naturnahen Teichen des Herborner
Naturerlebniszentrums besonders gut beobachten. Die teilweise besonders
hübsch grün gefärbten Wasserfrösche sind seit kurzem besonders aktiv
und tragen unmittelbar vor den Augen der beobachtenden Naturfreunde
regelrechte Turniere um die Reviere und die Gunst der Froschweibchen
aus.
Zoo Köln, 15.05.2008
Jungtiere bei den Hirschziegenantilopen
Am 10. und 13. Mai wurden zwei Jungtiere der anmutigen
Hirschziegenantilopen im Kölner Zoo nahe dem Pavianfelsen geboren. Die
etwa rehgroßen hellbraunen Antilopenweibchen leben in Herden von 5 – 50
Tieren und werden durch einen oberseitig beinahe schwarz gefärbten Bock
mit schraubenartig gewundenen Hörnern, die imposante 70 cm lang werden
können, beansprucht. Nach einer Tragzeit von 6 Monaten wird meist ein
einzelnes Kitz von fast 4 kg Gewicht geboren, dass die ersten Tage
abliegt. Nach kurzer Zeit ist das Jungtier jedoch in der Lage seiner
Mutter zu folgen und erreicht später die beachtliche
Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 km/h, die früher nur der
sprintstarke Gepard aufbrachte. Dieser ist inzwischen in Indien
ausgerottet und somit sind heutzutage Wölfe und Füchse die
hauptsächlichen natürlichen Feinde. Die gazellenartigen Antilopen sind
Bewohner der Halbwüsten, Grasländer und Trockenwälder des Indischen
Subkontinents. Obwohl Hirschziegenantilopen in Zoos häufig gehalten
werden sind sie durch immer stärker verschärfte Lebensraumzerstörung
und Bejagung zunehmend bedroht. Man schätzt ihren Bestand in Indien auf
ca. 30.000 Tiere mit kleinen Restpopulationen in Nepal und Pakistan.
Die Kölner Herde umfasst nun mit den zwei Kitzen 17 Tiere – alle Tiere
wurden im Kölner Zoo nachgezogen, darunter auch die Mütter in den
Jahren 2004 und 2005 und der Bock im Jahr 2006. Der deutsche Name der
Hirschziegenantilopen spielt auf das schmale, ziegenartige Maul und den
für eine gazellenähnliche Antilope eher plumpen, hirschähnlichen
Körperbau an.
Zoo Köln, 15.05.2008
Tierisch kölsch: Stars in Fell und Gefieder - Am
Aktionstag im Kölner Zoo dreht sich alles um die Akteure und Macher der
erfolgreichen ZDF-Doku-Soap
Film ab im Kölner Zoo: Am 18. Mai haben Besucher erstmalig Gelegenheit,
einem TV-Team bei den Dreharbeiten für die erfolgreiche ZDF-Doku-Soap
Tierisch Kölsch über die Schulter zu sehen und die „tierischen Stars in
Action zu erleben. Stallgeruch und Studioflair beim Aktionstag rund um
die Dreharbeiten bietet der Kölner Zoo ein buntes Unterhaltungsprogramm
für die ganze Familie. Gespräche mit den Machern der Serie und der
Leitung des Zoos gehören ebenso dazu wie ein „Best-Of der schönsten
Filmgeschichten. ZDF-Experten geben fachmännische Tipps für Tierfilmer
und -fotografen. Die jungen und jüngsten Tierfreunde können sich den
ganzen Tag bei Spiel und Spaß austoben.Tierisch Kölsch wurde bislang in
drei Staffeln im Nachmittagsprogramm des ZDF ausgestrahlt und steht in
der Publikumsgunst ganz oben. Durchschnittlich mehr als eine Million
Zuschauer sahen die 160 ausgestrahlten Folgen der Serie. „Sendungen
dieser Art helfen, die Bürger für den Artenschutz zu sensibilisieren
und die Bedeutung der Zoologischen Gärten zu unterstreichen, sagt Theo
Pagel, Direktor des Kölner Zoos. „Die Macher verstehen es, unsere
Arbeit seriös und humorvoll zugleich vielen Zuschauern nahe zu bringen.
Der „Tierisch Kölsch-Aktionstag startet in der Ausstellungshalle des
Regenwaldhauses am 18. Mai um 9 Uhr mit einem Potpourri der besten
Folgen der Serie. Die Highlights des Programms sind Live-Dreharbeiten
bei den Seelöwen, den Pavianen sowie bei der Flugschau im
Regenwaldhaus. Im Anschluss daran stehen Autoren, Kamerateam und
Tierpfleger zum Gespräch bereit. Zusätzlich präsentiert das ZDF
exklusives Bonusmaterial und zeigt, was der normale TV-Zuschauer nicht
zu sehen bekam. Unverfälschte Stallluft können die Besucher im
Nashornhaus atmen – und dazu einer Lesung aus dem Buch zur Sendung
lauschen. Dabei bleibt es nicht allein beim Lesen, es gilt auch
hautnahe Erfahrungen zu machen.
Tierpark Berlin, 15.05.2008
Tierische Kunstauktion für die Artenschutzarbeit von Zoo
und Tierpark - Schirmherrschaft Susann Prinzessin von Preussen -
Die Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoologischem
Garten Berlin e. V. ist Veranstalter einer Kunstauktion zum
diesjährigen Kindertag, 1. Juni 2008, 15.00 Uhr, im Hotel Palace Berlin
(Budapester Straße 45, 10787 Berlin). Die Idee hierzu hatte der
Berliner Künstler Torsten Kluckert, der den Gorilla Ivo, den Berliner
Zoo-Star, portraitierte. Diese Versteigerung ist mit einem guten Werk
verbunden. „Damit wird Kunst als Schaffung von Freude mit dem
angenehmen Gefühl, etwas Gutes zu tun, verbunden.“, so Thomas Ziolko,
Vorsitzender der Fördergemeinschaft.Der Regierende Bürgermeister Klaus
Wowereit: „Berlins Zoo und Tierpark sind bei Kindern und Künstlern
gleichermaßen beliebt. Ersteren schlägt beim Anblick von Knut und Co.
Das Herz, letztere finden hier interessante Motive.“ Die
Schirmherrschaft über diese Kunstauktion hat Susann Prinzessin von
Preussen übernommen. Seit vielen Jahren engagiert sich Susann
Prinzessin von Preussen aktiv für die gemeinnützige Gesellschaft für
Soziale Hilfen in Berlin/Brandenburg und für den Tierschutz. Die
gemeinnützige Gesellschaft für soziale Hilfen in Berlin/Brandenburg hat
es sich zur Aufgabe gestellt, sozial benachteiligten Familien aus
Berlin-Brandenburg neue Lebensperspektiven aufzuzeigen. Ebenso werden
auch Jugendliche in stationären Einrichtungen betreut, sofern eine
angemessene Erziehung im elterlichen Heim zeitweise nicht möglich ist.
Zoo Duisburg, 15.05.2008
Seltene Riesenotter beziehen neue Freianlage anlässlich
des 75-jährigen Jubiläums des Fördervereins des Zoo Duisburg
Pteronura brasiliensis lässt sich mit „brasilianischer Flügelschwanz“
übersetzen und dabei kommen einem spontan zuerst sicher farbenprächtige
Vögel lateinamerikanischer Tropenwälder in den Sinn. Diese haben aber
keine ausgeprägten Schwimmhäute und auch keinen horizontal abgeflachten
Schwanz. Der wissenschaftliche Artname steht vielmehr für ein äußerst
selten gewordenes Säugetier, den prächtigen südamerikanischen
Riesenotter. 30 Jahre Erfahrung hat der Zoo Duisburg bei der Haltung
der heiklen Pfleglinge. Schon Mitte der 80er Jahre entdeckte der
Förderverein des Zoos sein Herz für die Riesenotter und ermöglichte mit
finanzieller Unterstützung den Bau einer damals modernen Anlage. Über
die Jahre hinweg sind die Mindestanforderungen an die Haltung dieser
Art gestiegen, so dass eine umfassende Modernisierung der Anlage
zwingend erforderlich war. Dass die Riesenotter-Haltung im Zoo Duisburg
nicht ausläuft, verhindert eine erneute, großzügige Spende des
Fördervereins von € 100.000,-. Hiermit unterstreicht der Förderverein
sein anhaltendes Engagement für den Zoo Duisburg. Vor 75 Jahren ins
Leben gerufen waren die damaligen Mitglieder die Gründer des Zoos am
Kaiserberg. Heute zählt der Förderverein mit weit über 4.000
Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Vereinen in der deutschen
Zoowelt mit fortlaufender Unterstützung für eine Weiterentwicklung des
Zoo Duisburg als moderne Natur- und Artenschutzeinrichtung und
beliebteste Freizeiteinrichtung der Region. Innerhalb weniger Monate
erhielt das Riesenotter-Gehege einen deutlich vergrößerten Landgang,
denn die hervorragenden Schwimmer halten sich mitnichten vorwiegend im
Wasser auf. Die Einsicht unter Wasser über große Scheiben wurde zudem
verbessert, so dass die Besucher den Tauchgängen aufmerksam folgen
können. Die zooeigene Handwerkstruppe hat mit ihren Spritzbetonarbeiten
der Anlage zum urwaldtypischen Flair verholfen. Endlich konnte auch der
alte Süßwasserdelfin-Pool im angrenzenden Aquariumsgebäude genutzt
werden und fungiert nun als ansprechender Schau-Innenraum.
Zoo Krefeld, 15.05.2008
Krefelder Nashornbulle heißt Thabo
Der Anfang Mai im Zoo Krefeld geborene kleine Nashornbulle hat seit
heute auch einen Namen. Der zweite Sohn der Spitzmaulnashornmutter Nane
hört auf den Namen Thabo. Der Name Thabo stammt aus der
südafrikanischen Provinz Lesotho und bedeutet übersetzt „Glück“. Die
Krefelder haben aus fünf Namensvorschlägen Thabo als ihren Favoriten
ausgewählt. Sehr beliebt waren auch die Namen Themba (hoffnungsvoll
sein) und Bakari (einer der erfolgreich sein wird). Der kleine Thabo
ist vormittags von 10.30 bis 12.30 Uhr und nachmittags von 14 bis 16.30
Uhr mit seiner Mutter auf der Außenanlage im Zoo Krefeld zu sehen.
Zoo Osnabrück, 15.05.2008
Nachwuchs bei den Löwen!
Am 20. April kamen im Zoo Osnabrück drei, am 25. April vier weitere
Löwenjungtiere zur Welt. Die beiden Mütter „Nyota“ und „Shaba“ kümmern
sich fürsorglich um ihren Nachwuchs. Um die Aufzucht nicht zu stören,
ist die Kinderstube bisher nicht für die Besucher zugänglich.
Zoo Wuppertal, 15.05.2008
Abendexkursion auf den Spuren heimlicher Gäste des
Zoologischen Gartens
Zu einer besonderen Abendführung mit der Beobchtung einheimischer
Fledermäuse laden wir herzlich ein. Der Abend beginnt in der Zooschule
mit einer kurzen Einführung in die Fledermauskunde und praktischen
Tipps von Experten rund um das Thema Fledermausschutz in Wuppertal.
Anschließend geht es mit Batdetector und Taschenlampe ins Gelände.
Diese Veranstaltung des Ressorts Umweltschutz und des Zoologischen
Gartens Wuppertal zum Entdecken der Vielfalt und Schönheit unserer
einheimischen Fauna ist ein gemeinsamer Beitrag zum Internationalen Tag
der Artenvielfalt, zu dem der 22. Mai von der UN erklärt wurde. Die
Führung findet unter der Leitung von Karin Ricono (Ressort
Umweltschutz), Martina Schürer und André Stadler (Zoo Wuppertal) statt.
Tiergarten Worms, 15.05.2008
Internationaler Tag der biologischen Artenvielfalt im
Tiergarten - Fütterungen, Flugschau und zahlreiche Aktionen warten
Am 22. Mai 2008 ist der internationale Tag der biologischen
Artenvielfalt. Auch der Tiergarten Worms hat zu diesem Termin ein
informatives Programm auf die Beine gestellt. „Ab 10 Uhr erwartet alle
Besucher eine interessante und abwechslungsreiche Veranstaltung.“,
umwirbt die Zoopädagogin Tamara Kalmbach den 22. Mai, Fronleichnam. Mit
dabei ist der Greifvogelpark Saarburg, der einige Tiere mitbringt und
eine kleine Flugschau veranstaltet. Informationen zum Nistkästenbau und
zu einheimischen Amphibien erfährt man beim NABU Worms. Die Deutsche
Wolfsgemeinschaft bietet Aktionen, Informationen und einiges mehr rund
um das Thema „Wolf – Rückkehrer nach Deutschland“ an. Ergänzt wird
dieses Thema durch eine Ausstellung zum Leben des Wolfes von der
Gesellschaft zum Schutz der Wölfe. Mit dem eigenen Hund, dem
Artverwandten des Wolfes, besteht die Möglichkeit beim Hundetraining
von der clf-mobile Hundeschule Heidelberg teilzunehmen. Tierpsychologen
und Trainer Helga Guder und Dirk Koss geben mit ihren Hunden ein paar
hilfreiche Tipps. „Auch die Tiergartenschule ist mit von der Partie.
Wir werden mit kreativer und spielerischer Aufklärung über die
weltweite Bedrohung der Amphibien informieren.“, ergänzt die Dipl.
Biologin das Programm für Jung und Alt. Außerdem erwarten alle Besucher
Schaufütterungen bei den Wölfen, Mantelpavianen, Waschbären, Bunten
Bentheimer Schweinen und Reptilien. Ebenso werden an diesem Tag auch
Kutschfahrten durchs Wäldchen angeboten.
Westküstenpark & Robbarium,
15.05.2008
Neue Attraktion im Westk üstenpark: 3 Steppenfüchse
Der Westküstenpark hat eine neue Attraktion: Drei Steppenfüchse haben
neben dem Streichelgehege ein gemütliches Heim gefunden. Mit ihrem
listigen Lächeln wirken sie auch als erwachsene Tiere noch wie
knuddelige Fuchsbabys. Der Steppenfuchs ist sehr anpassungsfähig. In
seiner Heimat – den weiten Steppen Zentralasiens - jagt er Pfeifhasen,
Wühlmäuse und andere Kleintiere. Zwischendurch nascht er jedoch auch
gerne Früchte. Er hat ein sehr weiches, gelbgraues Fell.
|
|
|
Natur- und Artenschutz – Meldungen |
welt.de - 17.
Mai 2008
Weißhandgibbons sind verschwunden
Wissenschaftler befürchten die Ausrottung der meisten oder gar aller
Menschenaffenarten in China. Ein schweizerisch-chinesisches
Wissenschaftlerteam hat festgestellt, dass Weißhandgibbons bereits
gänzlich verschwunden sind. Die 14 Experten führten eine
Bestandsaufnahme in allen chinesischen Waldgebieten durch, in denen der
Weißhandgibbon in den vergangenen 20 Jahren vorkam. Zuletzt beobachtet
wurde die Art 1988 im Nangunhe-Naturreservat im Südwesten der Provinz
Yunnan. Nach zwei Wochen Feldarbeit sei klar allerdings gewesen, dass
die seltene Gibbonart als Folge kontinuierlicher Vernichtung,
Zergliederung und Ausdünnung des Waldes sowie der Jagd ausgestorben sei.
debatte.welt.de - 20. Mai
2008
Naturzerstörung kostet jährlich zwei Billionen Euro
Auf Initiative des Eisbärpaten Sigmar Gabriel wurde eine Studie
erstellt, aus der hervorgeht, dass die weltweite Naturzerstörung
jährlich zwei Billionen Euro kostet. Diese Zahl überrascht, denn
bislang hatte man angenommen, dass die Naturzerstörung nur ein
Abfallprodukt des technischen Fortschritts ist, also eigentlich zum
Nulltarif durchgeführt werden kann. Jetzt weiß man, es kostet ein
Vermögen, die Natur zu zerstören. China ist es gerade mit großem
Aufwand gelungen, eine Primatenart zu eliminieren. Die Weißhandgibbons
gelten als endgültig ausgestorben, doch dafür mussten die Chinesen viel
Geld investieren, und man fragt sich, ob sich der Aufwand gelohnt hat.
Schließlich handelt es sich ja nur um eine Art, die man von der Erde
entfernen konnte. Tausende andere tummeln sich im Weißhandgibbongebiet
und denken gar nicht daran, sich ausrotten zu lassen. Die Natur zu
zerstören ist ein schwieriges Unterfangen, irgendwas überlebt immer.
Drei Fantastilliarden würde es nach Sigmar Gabriels Studie kosten,
wollte man die Erde komplett asphaltieren und überdachen. Mit
Fahrradwegen, Krötentunneln und Frauenparkplätzen.
ftd.de - 18. Mai 2008
Im Affentheater
Auf Borneo lernen befreite Orang-Utans
in einem
Wildpark wieder das Dschungelleben. Wer sich traut, kann ihnen dabei
zusehen.
Ehrfürchtig wartet die Menge auf ihn, hält mit gezückten Kameras
Ausschau,
lauscht andächtig, ob sich sein Kommen mit einem Blätterrascheln oder
einem Ästeknacken ankündigt. Wird er
sich heute überhaupt zeigen? Die Wartenden blicken so ergriffen drein,
dass die Szenerie an eine
Papstaudienz erinnert. Doch wir sind nicht auf dem Petersplatz, sondern
im
Dschungel Borneos. Der heilige Ernst in
den
Gesichtern der Touristen gilt Richie, einem männlichen Orang-Utan,
einem
Vertreter dieser faszinierenden, aussterbenden Art. Der 28-jährige, 100
Kilogramm schwere Menschenaffe ist das Alphatier unter den insgesamt 23
Orang-Utans,
die momentan im Semengoh Wildlife Centre leben, einer 1000 Hektar
großen Auswilderungsstation. …
derstandard.at - 18.05.2008
Russland
öffnet Grenze für gefährdete Gazellen
Russland hat Tieren zuliebe einen Teil seiner Grenzanlagen zum Nachbarn
Mongolei entfernt: Jenseits der Grenze seien bereits rund 300 Exemplare
der Mongolei-Gazelle verendet, da die Tiere in ihrem Herkunftsgebiet
derzeit kaum mehr Wasser fänden, wie das Moskauer Staatsfernsehen
Russia Today berichtete. Die Behörden in Moskau hätten sich daher
entschlossen, den Gazellen den Weg zu russischen Seen in der Nähe frei
zu machen. Auf rund fünf Kilometern der insgesamt etwa 3.500 Kilometer
langen Grenze zur Mongolei seien Stacheldraht und andere Sperren
entfernt worden, sagte ein Polizeisprecher. Es werde dort aber weiter
patrouilliert.
osthessen-news.de - 19. Mai 2008
Einheimische Fledermäuse bedroht - Neues Gitter
schützt Felsenkeller-Quartier
Im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Fulda wurde
kürzlich ein bedeutendes Winterquartier für Fledermäuse am Stadtrand
von Fulda gesichert. Der Eingang des alten Felsenkellers, der in den
letzten Kriegstagen zahlreichen Bürgern als Luftschutzstollen gedient
hatte, war in den letzten Jahren immer mehr verschüttet worden, so dass
die Gefahr bestand, dass dieses wichtige Fledermausquartier für immer
verloren geht. Darüber hinaus wurden die dort vorkommenden Fledermäuse
wiederholt dadurch gestört, das der Felsenkeller als
"Abenteuerspielplatz" genutzt und dort sogar eine Feuerstelle errichtet
wurde.
nzz.ch - 19. Mai 2008
Immer mehr Vogelarten vom Aussterben bedroht. Neue
Rote Liste veröffentlicht
Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Vogelarten steigt. Weltweit
gelten 1226 und damit über 12 Prozent aller 10 000 bekannten Arten als
hochgradig bedroht, wie Birdlife International, der weltweite
Dachverband des Naturschutzbunds, und die Internationale
Naturschutzunion am Montag in Bonn mitgeteilt haben. Im Vergleich zur
letzten Roten Liste seien 8 Arten neu als vom Aussterben bedroht
eingestuft worden. Zudem seien 24 Arten in eine höhere
Gefährdungskategorie aufgestiegen, darunter etwa der Grosse Brachvogel
und die Provence-Grasmücke. Die Hauptursachen des Artensterbens orten
die Experten in der Intensivierung der Landwirtschaft und dem
wachsenden Flächenverbrauch seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Darüber
hinaus belege die neue Liste erstmals auch, dass sich der Klimawandel
negativ auf die Vogelbestände auswirke - insbesondere durch lange
Dürreperioden, die Ausbreitung von Wüsten und extreme
Wettersituationen.
newsticker.welt.de - 19. Mai 2008
Rote Liste bedrohter Vögel immer länger
Die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Vögel wird immer länger.
Dies geht aus einer am Montag in Bonn vorgestellten Studie der
Weltnaturschutzunion IUCN und der Organisation BirdLife International
hervor. Weltweit seien 1226 und damit mehr als 12 Prozent der etwa 10
000 Vogelarten hochgradig bedroht. Im Vergleich zum vergangenen Jahr
mussten acht zusätzliche Arten als vom Aussterben bedroht eingestuft
werden. Dazu gehören der Tristan-Albatros, der Löffelstrandläufer und
die Floreana-Spottdrossel. Weitere 24 Arten kletterten eine
Gefährdungskategorie höher. In Deutschland stehen 40 Prozent aller
Vogelarten auf der Roten Liste.
welt.de - 19. Mai 2008
Jede achte Vogelart weltweit ist bedroht
Die Rote Liste der bedrohten Vogelarten ist auf Stand: Die
aktualisierte Version wurde zum Auftakt der Konferenz über biologische
Vielfalt vorgestellt. Danach sind zwölf Prozent der Vogelarten weltweit
hochgradig bedroht. Acht Vogelarten werden zusätzlich als vom
Aussterben bedroht eingestuft.
presseportal.de - 19. Mai 2008
NABU: Neue Rote Liste bedrohter Vögel - Über 1.200
Arten weltweit stark gefährdet
Zu Beginn der 9. Vertragsstaatenkonferenz über die biologische Vielfalt
haben der weltweite Dachverband des NABU, BirdLife International, und
die Internationale Naturschutzunion IUCN heute in Bonn ihre neue Rote
Liste der bedrohten Vogelarten der Welt vorgestellt. BirdLife
International hat diese Liste als weltweit führende Organisation für
die Erfassung und den Schutz von Vogelarten im Auftrag der IUCN
erstellt. An der Erstellung der Roten Liste waren Tausende von
Wissenschaftlern weltweit beteiligt.
nordkurier.de - 20. Mai 2008
Treue Schlauberger. Die Dohlen leiden in unserem
Umfeld zunehmend unter Wohnungsnot
Wer kennt nicht die frechen schwarz-grauen Gesichter mit den
blitzblauen Augen, denen der Schalk im Nacken zu sitzen scheint? Die
Dohle ist schwarz befiedert, mit silbergrauer Nacken- und Wangenpartie,
etwa taubengroß und hat einen kurzen Schnabel.
Ihr Lebensraum sind vorzugsweise von Schwarzspechten aufgegebene Höhlen
in lichten Altholzbeständen, Schluchten, Küstenklippen und sie lebt als
Kulturfolger mitten in der Stadt. Zur Brutzeit ist die Dohle auf
Mauerlöcher, Nischen und Spalten in Ruinen, Kirchtürmen oder
Schornsteinen angewiesen.
Dohlen sind sehr geselligeVögel, sie haben außerhalb der Brutzeit
gemeinsame Schlafplätze und bleiben ihrem Partner treu. ... Dohlen
können eine Vielzahl verschiedenster Geräusche von sich geben. Ein Teil
davon ist angeboren, diese klangvollen, scharf-metallischen Gesänge
dienen der Kontakthaltung untereinander, der Reviermarkierung und
Partnerwahl. Andere Töne werden in der Umwelt erlernt. Sie werden
genutzt, um die Stimme zu trainieren oder Artgenossen und andere Tiere
zu täuschen. In Städten hört manch einer dann auf einmal sein
Mobiltelefon "klingeln", obwohl gar keiner dran ist.
Obwohl dieser kleinsteVertreter unserer Rabenvögel häufig zu beobachten
und in ganz Europa verbreitet ist, steht er auf der Roten Liste der
Brutvögel Mecklenburg-Vorpommerns in der Kategorie 1, das heißt, dass
der Bestand in unserem Bundesland vom Aussterben bedroht ist. Das
größte Problem ist die zunehmende Nistplatzknappheit durch
Altbausanierungen, das Verschließen von Einflugöffnungen,
Schornsteinabrisse, die Abholzung von Höhlenbäumen und allgemeiner
Lebensraumverlust durch Intensivierung in Landund Forstwirtschaft.
afp.google.com - 19. Mai 2008
Tasmanischer Teufel soll auf die Liste
gefährdeter Tierarten
Wegen einer sich schnell ausbreitendenden Krebsart unter den
Tasmanischen Teufeln soll das australische Beuteltier zur gefährdeten
Tierart erklärt werden. Am Mittwoch will der Bundesstaat Tasmanien die
schwarzhaarigen Tiere auf die Liste mit bedrohten Arten aufnehmen, wie
eine Sprecherin der tasmanischen Regierung mitteilte. Schnellwachsende
Tumore haben die frei lebende Population der Tiere demnach auf rund 60
Prozent ihrer ursprünglichen Größe reduziert.
Die Geschwülste breiten sich vor allem im Gesicht der rund 70
Zentimeter langen Raubtiere aus und hindern sie am Fressen. ...
Parallel zur Aufnahme in die Liste bedrohter Arten will die tasmanische
Regierung ihre Bemühungen um den Schutz der Beuteltiere verstärken. So
soll unter anderem zur Bestandssicherung eine Population gesunder
Tasmanischer Teufel in Tierreservaten, Zoos und anderen geschützten
Gebieten angesiedelt werden. Diese können nach Regierungsangaben dann
später wieder ausgewildert werden.
epochtimes.de - 21.05.2008
Tasmanischer Teufel vom Aussterben bedroht -
Mysteriöse Krebserkrankung greift rasch um sich
Tierfreunde sorgen sich um den Tasmanischen Teufel. Die australische
Regierung hat die seltenen Beuteltiere, die in freier Wildbahn nur noch
auf Tasmanien vorkommen, am Mittwoch offiziell in die Liste der vom
Aussterben bedrohten Tierarten aufgenommen. Eine mysteriöse
Krebserkrankung bedroht das Überleben der Art und hat den Bestand in
den letzten Jahren um fast 60 Prozent verringert. Wenn der merkwürdige
Gesichtskrebs sich weiter so schnell wie bisher unter den Tieren
ausbreitet, wird es nach Ansicht der Forscher in den nächsten fünf
Jahren keine gesunde Population auf Tasmanien mehr geben.
vbio.de - 21.05.2008
Biodiversität X: Ein Nashorn verschwindet für immer
aus der Natur
Dass es um das nördliche weiße Nashorn, auch nördliches
Breitmaulnashorn genannt, nicht gut bestellt ist, war seit längerer
Zeit klar. Seit etwa zwei Jahren existierten maximal noch zehn Tiere in
der Wildnis. Trotzdem bestand bei allen im Nashornschutz involvierten
Organisationen und Personen stets die Hoffnung, dass es gelingen würde,
die Unterart zu retten. Diese Hoffnung scheint nun für immer verloren
zu sein. Eine Bestandsaufnahme im kongolesischen Garamba Nationalpark,
dem letzten Verbreitungsgebiet von Ceratotherium simum cotton, hat
ergeben, dass offenbar kein Tier mehr da ist. "Es kann sein, das noch
ein oder zwei Tiere irgendwo im Busch verborgen waren und unserer
Untersuchung durch die Lappen gegangen sind, doch das macht realistisch
gesehen auch keinen großen Unterschied mehr," sagt der Nashorn-Experte
Dr. Pete Morkel von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), der
die von Flora Fauna International beauftragte und finanzierte
Bestandsaufnahme in Garamba geleitet hat. ... Garamba beherbergte einst
zahlreiche weiße Nashörner, die jedoch in den 80er Jahren - wie
vielerorts - durch großflächige Wilderei stark dezimiert wurden. 1984
waren noch 14 Tiere der nördlichen Unterart in Garamba übrig. Durch
verbesserten Schutz in Form von verstärkter Wildereikontrolle konnte
der Bestand wieder wachsen und bis zum Jahr 2003 war er gar auf rund 40
Tiere angestiegen. Ab 2003 wurden jedoch die Nashörner wieder massiv
getötet, vor allem von Wilderern, die aus dem Sudan nach Garamba
eindrangen.
spektrumdirekt.de - 22.05.2008
Nördliches Breitmaulnashorn ausgestorben?
Die nördliche Unterart des Breitmaulnashorns (Ceratotherium simum
cotton) ist wohl zumindest in freier Wildbahn ausgestorben. Eine
Expedition um Pete Morkel von der Zoologischen Gesellschaft
Frankfurt (ZGF) konnte keine Exemplare des stattlichen Dickhäuters mehr
in seinem letzten Zufluchtsgebiet im Garamba-Nationalpark im nördlichen
Kongo aufspüren. Zwar bestünde noch die Möglichkeit, dass ein oder zwei
Tiere versteckt im Busch übersehen wurden, so Morkel, doch mache dies
biologisch gesehen keinen Unterschied mehr. Damit verbleiben nur noch
neun Exemplare in den Zoos von San Diego und im tschechischen Dvur
Kralove - Zuchtversuche in Gefangenschaft schlugen bislang jedoch meist
fehl: In den letzten zehn Jahren erblickte nur ein Junges das Licht der
Welt. Als Hauptursache des Aussterbens gilt die Wilderei, denn das Horn
der Tiere erbringt auf dem Schwarzmarkt hohe Summe. ... Anstrengungen,
verbliebene Nördliche Breitmaulnashörner aus Garamba zusammen mit jenen
aus den Zoos an einen sicheren Ort in Afrika zu überführen und sie dort
in freier Wildbahn zu vermehren, scheiterten an den Widerständen der
kongolesischen Regierung wie der Tierparks.
spektrumdirekt.de - 20.05.2008
Versteckte Insektenvielfalt?
Die Artenvielfalt tropischer Insekten könnte noch höher sein, als
konservative Schätzungen bislang veranschlagten. "Versteckte" Spezies
seien bislang nicht berücksichtigt worden, so Marty Condon vom Cornell
College und ihre Kollegen. Zudem überrage die Nischenvielfalt deutlich
bisherige Vermutungen. Äußerlich gleichen sich viele Insekten zwar
völlig, doch unterschieden sie sich genetisch deutlich, schreiben die
Forscher, nachdem sie lateinamerikanische Fruchtfliege der Gattung Blepharoneura
untersucht hatten. ... Generell beherbergten weit verbreitete Gewächse
mehr Insektenspezies als solche mit eher kleinem Lebensraum. Die
Schätzungen, wie groß die Kerbtierwelt sein könnte, reichen bislang von
3 bis 30 Millionen Arten. Condons Arbeit lässt vermuten, dass sich der
tatsächliche Wert eher an der oberen Grenze bewegt. Noch dazu, weil die
untersuchten Fliegen nur während einzelner Expeditionen und von
blühenden beziehungsweise fruchtenden Pflanzen gesammelt wurden. Andere
Entwicklungsstadien blieben derweil unberücksichtigt, gibt die Biologin
zu bedenken.
derstandard.at - 16.05.2008
Delfin-Sterben
an Kanaren-Küste
Ein Delfin-Sterben in der Nähe der Kanarischen Inseln hat die
spanischen Behörden vor ein Rätsel gestellt. In kurzer Zeit seien an
der Südküste von Gran Canaria zwölf verendete Delfine angeschwemmt
worden, teilte der Leiter der kanarischen Umweltbehörde, Francisco
Martín, am Freitag mit. Die Todesursache ist vorerst noch unbekannt -
eine Möglickeit wäre, dass die Delfine giftige Algen verschluckt haben.
Die Tiere sollen jedenfalls innerhalb sehr kurzer Zeit verendet sein:
Die Fische, die Tiermediziner in den Mägen der toten Delfine fanden,
seien noch frisch gewesen. Wissenschafter der Universität in Las Palmas
sollen nun Untersuchungen vornehmen, um die Todesursache zu klären.
osthessen-news.de - 19. Mai 2008
Artensterben vor der Haustür: Letzte Flussperlmuschel
in Hessen tot aufgefunden
Zum Entsetzen hessischer Naturschützer ist es nun soweit: Zwei der drei
letzten Exemplare der Flussperlmuschel wurden tot gefunden, das dritte
ist verschwunden. Damit ist erneut eine Tierart in Hessen ausgestorben.
Das Schicksal der Perlmuscheln führt deutlich vor Augen, dass das
Artensterben noch lange nicht gestoppt ist. Heute beginnt in Bonn die
9. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über biologische Vielfalt.
Über 5.000 Delegierte aus allen Ländern der Erde werden Strategien
beraten, das Aussterben von Arten zu stoppen und Wälder besser zu
schützen.
szon.de - 19. Mai 2008
Fachleute wollen Forellen-Sterben in der Iller
ergründen
In Rinnen und Aquarien, die mit Iller-Wasser durchströmt werden, haben
Fachleute des Landesamts für Umwelt (LfU) und des
Landesfischereiverbands Bayern am Montag etwa 1500 Versuchsfische
ausgesetzt. Die Forellen sollen nach Angaben des LfU über mehrere
Monate hinweg beobachtet und gesundheitlich getestet werden.
Überprüfungen in mehreren Abschnitten des Oberlaufs der Iller sollen
die Region eingrenzen, ab der die Forellen geschädigt werden.
ksta.de - 20. Mai 2008
Mit den Lachsen geht es aufwärts
Es ist nicht gerade einfach, sich in die Haut eines Lachses
hineinzuversetzen. Doch eines kann sich Mensch auch ohne viel Fantasie
vorstellen: Das Aufsteigen in die Laichgewässer gegen den Strom muss
ganz schön anstrengend sein. Genau dies war auch das Problem am
Aggerwehr zwischen Siegburg und Troisdorf. Um das Hindernis zu
überwinden, kämpften die laichwilligen Fische bis zur totalen
Erschöpfung. Seit gestern hat die Plackerei für die Wanderfische jedoch
ein Ende: Die neue Fischaufstiegsanlage ist offiziell in Betrieb
genommen worden. ...Ähnlich wie am Siegwehr in Sankt Augustin-Buisdorf
befindet sich am oberen Ende der Umgehungsrinne ein Einlauf mit
Reusenkammer. Dort werden Lachse für ein Wiederansiedlungsprojekt
gesammelt und fischbiologisch untersucht. Gestaltet worden ist die
Anlage durch das Aachener Ingenieursbüro Floecksmühle, einem
Spezialisten für den Bau von Fischaufstiegshilfen.
pr-inside.com - 20. Mai 2008
Deutschland erlaubt Einfuhr von Delfinen und
Walprodukten. Blamage für Deutschland auf UN-Konferenz?
Im Vorfeld der UN-Konferenz in Bonn fand mit Unterstützung von rund 200
Tierschutz-Organisationen in Berlin vor dem Brandenburger Tor eine
Delfin- und Walschutz-Kundgebung statt. Das Wal- und Delfinschutz-Forum
(WDSF) und der engagierte Walschützer Andreas Morlok als Initiatoren
sprachen von einem Eklat für die Artenschutzkonferenz in Bonn, weil die
Bundesregierung den Import von Delfinen und Walprodukten erlaube. ...
Das WDSF protestierte, dass die Bundestagsfraktionen parteiübegreifend
den wissenschaftlichen Walfang der Japaner, Norweger und Isländer
verurteilen, wenn auch zu Recht wie das WDSF meint, aber gleichzeitig
den Import der Meeressäuger für wissenschaftliche Zwecke in die
Delfinarien der deutschen Zoos erlaube.
derstandard.at - 20.05.2008
Island
verzichtet auf Finnwal-Jagd
Zumindest die gefährdeten Finnwale - die zweitgrößte Walspezies der
Welt - bleiben verschont: Im Gegensatz zu den beiden vergangenen Jahren
hat die isländische Regierung bis zum Ende der Jagdsaison im September
keine Quote für Finnwale ausgegeben. Im vergangenen Jahr hatte
Greenpeace berichtet, dass Island tonnenweise Finnwal-Fleisch verrotten
habe lassen. Unter anderem wegen der schwachen Nachfrage nach
Walfleisch hatte die isländische Regierung daher auch bis zuletzt mit
einer erneuten Freigabe der Jagd auf Wale gezögert. ... dennoch gab es
nun erneut grünes Licht: von diesem Dienstag an sind 40 Zwergwale zur
Tötung freigegeben.
berlinonline.de - 21. Mai 2008
Tierschützer sind empört. Blutbad im Eismeer. Island
gibt 40 Zwergwale zum Abschuss frei
Majestätisch gleiten sie durchs Meer. Beim
Auftauchen glänzt ihre Haut in der
Sonne. Plötzlich trifft eine Harpune einen der tonnenschweren Wale, nur
Sekunden später ist das Eismeer blutrot eingefärbt. Die Bilder sollte
es vor
Island nie wieder geben. Doch gestern hat der isländische
Fischereiminister 40
Zwergwale zum Abschuss freigegeben. Tierschützer sind empört.
Erst 2007 hatte Fischereiminister Einar Guofinnsson
angekündigt, keine weiteren Quoten für den Walfang auszugeben, solange
es
keinen Markt gibt. "Nun widerspricht sich die isländische Regierung
selbst. Der Markt für Walfleisch ist unverändert", so Sonntag.
pressetext.com - 20. Mai 2008
Artenreiches Tiefseeriff überrascht Meeresbiologen.
Jahrhunderte alte Korallen im Blake Plateau sind Lebensraum vieler
Fischarten
Die Tiefseekorallenriffe vor der Küste der östlichen US-Bundesstaaten
sind offenbar nicht nur viel älter und größer als bisher angenommen,
sondern bieten auch vielen kommerziell wichtigen und teilweise
unbekannten Fischarten Lebensraum. Das berichtet ein Forschungsteam der
US-amerikanischen Wetter- und Ozeanographiebehörde NOAA
http://www.noaa.gov um die Zoologin Martha Nizinski. ... "In diesen
Riffen war eine ganze Reihe von Tieren verbreitet, die sonst als selten
gelten", sagt Studienleiterin Nizinski. "Wir konnten hier viele Arten
außerhalb ihrer bisher bekannten Lebensräume beobachten und auch einige
neue Spezies entdecken." Zudem haben die Forschungsreisen auch direkten
Einblick in die Interaktionen der Arten geben können und wie diese ihr
Habitat, das Riff, nutzen. ... Denn neben Fischarten hätten sich auch
Schwämme, Krebse, Schlangensterne und ähnliche Lebewesen gefunden.
Zudem würden auch die Korallen an sich wertvolle historische Daten über
das veränderte Meeresklima liefern können und Quellen pflanzlicher und
tierischer Artenvielfalt darstellen, betonen die Forscher.
german-news.de - 17. Mai 2008
Naturpark Nagelfluhkette: Erster grenzübergreifender
Naturpark zwischen Bayern und Österreich
Am 21. Mai wird der erste grenzüberschreitende Naturpark zwischen
Bayern und Österreich offiziell auf dem Hochgrat, dem Hausberg in
Oberstaufen, eingeweiht. Dann bilden sechs Gemeinden im südwestlichen
Oberallgäu und acht Gemeinden im Vorderen Bregenzerwald ganz offiziell
den ersten grenzübergreifenden deutsch-österreichischen Naturpark der
seinesgleichen sucht.
Vorrangige Ziele im 401 Quadratkilometer großen "Naturpark
Nagelfluhkette" sind Schutz, Pflege und Entwicklung von Natur und
Landschaft, eine nachhaltige Land-, Alp- und Forstwirtschaft, die
Förderung und Vermarktung eines nachhaltigen touristischen Angebotes
und die Regionalentwicklung mit dem Kernthema Energieerzeugung und
Energienutzung.
nzz.ch - 18. Mai 2008
USA sehen von Ölförderung in Naturschutzgebiet ab
Die amerikanische Regierung will entgegen früheren Plänen nun doch auf
die Öl-
und Gasförderung in einem ökologisch sensiblen Feuchtgebiet in Alaska
verzichten. Mitgespielt bei diesem Entscheid haben auch praktische
Gründe.
Umweltschützer zeigen sich erleichtert. ...
neues-deutschland.de - 19. Mai 2008
Naturschutz statt Grenzschutz. Einigung zwischen Bund
und Ländern über "Grünes Band" in Sicht
Kurz vor Beginn der UN-Biodiversitätskonferenz gibt es frohe Kunde für
Deutschlands Naturschützer: Für zwei bislang stark umstrittene
Umweltprojekte gibt es jetzt grünes Licht.
46 400 Hektar Fläche von insgesamt 125 000 Hektar des Nationalen
Naturerbes wurden in der vergangenen Woche an die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU) überschrieben. Auch bei der zwischen Bund
und Ländern heftig diskutierten Übergabe der Flächen der ehemaligen
deutsch-deutschen Grenze, dem sogenannten "Grünen Band", steht eine
Einigung offensichtlich kurz bevor. ... Die Flächen gelten als
naturschutzfachlich sehr wertvoll: Sie beherbergen mehr als 100
verschiedene Biotoptypen. Braunkehlchen und Schwarzstörche siedelten
sich im ehemaligen Grenzstreifen ebenso an wie zahlreiche seltene
Orchideen oder die Türkenbundlilie. ... In trockenen Tüchern ist
dagegen schon die Übergabe der Flächen an die DBU. Damit, so freute
sich Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) anlässlich der
Vertragsunterzeichnung Mitte Mai, "unterstreiche Deutschland als
Gastland der UN-Konferenz, dass man es ernst meine mit dem Schutz der
biologischen Vielfalt".
In der Tat sind unter den vor allem in Ostdeutschland gelegenen,
ehemaligen militärischen Übungsflächen, die sich zuvor in Besitz der
BIMA befanden, einige naturschützerische Perlen. Dies gilt zum Beispiel
für die rund 8000 Hektar große Grenzheide am Stettiner Haff, einer der
größten zusammenhängenden Naturlandschaften Deutschlands mit
urwüchsigen Mooren und Wäldern, ebenso wie für wertvolle Auwald- und
Überflutungsflächen entlang der Elbe und ein mehr als 1000 Hektar
großes Buchenwaldareal bei Nordhausen in Thüringen. Für jede Fläche
wurde ein Leitbild sowie ein Pflege- und Managementplan erarbeitet.
inar.de - 20. Mai 2008
"Biodiversität: Aufbau eines Nationalparkprogramms in
Turkmenistan"
Im Vorlauf zur 9. Vertragsstaatenkonferenz zum "Übereinkommen über die
Biologische Vielfalt" vom 19. bis 30. Mai 2008 in Bonn trägt das
Umweltbundesamt (UBA) mit einem Projekt im zentralasiatischen
Turkmenistan zum Erhalt der Biodiversität bei. Gemeinsam mit dem
Bundesamt für Naturschutz (BfN) betreut das UBA den Aufbau eines
Nationalparksystems. In Zusammenarbeit mit dem turkmenischen
Umweltministerium baut die Michael Succow Stiftung aus den zwei
Naturschutzgebieten "Sünt-Chasardag" und "Kopetdag" modellhaft
Nationalparke auf. ... Das dünn besiedelte Land ist mit einer
unvergleichlich vielfältigen Natur und biologischen Vielfalt mit über
20.000 Arten der Flora und Fauna ausgestattet.
merkur-online.de - 20. Mai 2008
Bedrohte Vielfalt vor der Haustür Bad
Tölz-Wolfratshausen - Auch im Landkreis ist das Überleben vieler
seltener Tier- und Pflanzenarten in Gefahr
Stark beschnitten ist etwa der lebensraum der Gefleckten
Schnarrschrecke, einer drei bis vier Zentimeter großen, kräftigen
Heuschrecke. Wie sie fühlt sich auch der Flussuferläufer auf mäßig
bewachsenen Kiesbänken an der Isar heimisch. Von dem Vogel gibt es in
Deutschland nur noch 180 Brutpaare, 40 davon im Landkreis. Damit der
stängellose Enzian eine Chance hat, muss man Streuwiesen mähen. Auch
dank der Streuwiesenpflege des BN sind die großen, blauen Blütenbecher
- die derzeit gerade verblühen - im Ellbach- und Kochelseemoor zu
finden. Im Walchensee wird der Seeforelle der Weg zu ihren laichplätzen
in der Jachen und der Obernach durch Verbauungen abgeschnitten. Das
macht der einheimischen Fischart das Überleben schwer.
innovations-report.de - 20. Mai 2008
Nahrung aus der Sahara: Bergregenwälder
in Ecuador erhalten Nährstoffe aus Wüstenstaub
Von der unfruchtbaren Trockenwüste der Sahara bis zu den tropischen
Regenwäldern Südamerikas werden Staub und Sand mit westlichen Winden
über Tausende von Kilometern transportiert. Wie Wissenschaftler der
Johannes Gutenberg-Universität Mainz erstmals festgestellt haben,
erreicht der Sahara-Staub nicht nur den brasilianischen Regenwald,
sondern gelangt über das feuchte Amazonas-Becken hinweg weiter bis zu
den tropischen Regenwäldern Ecuadors.
"Wir haben in den ecuadorianischen Anden tatsächlich Staubeintrag aus
Nordafrika gefunden, und mit diesem Sahara-Staub erhielt der
Bergregenwald große Mengen an wichtigen Pflanzennährstoffen", so
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Wilcke vom Geographischen Institut. "Soweit
wir wissen, liefert unsere Untersuchung den ersten direkten Nachweis
dafür, dass die Nährstoffversorgung des ecuadorianischen
Bergregenwaldes vom Nährstofftransport aus der Sahara beeinflusst
wird." Entscheidend für den Weiterflug von Staub und damit Nährstoffen
bis zu den Anden ist, so ergaben die Studien zudem, eine
großklimatische Situation: das El-Nino-Southern-Oscillation-Phänomen.
... Tropische Bergregenwälder gehören zu den artenreichsten Ökosystemen
der Welt - und sind dennoch vergleichsweise wenig erforscht.
Wissenschaftler halten die ecuadorianischen Anden für einen der
heißesten "Hotspots" im Hinblick auf ihre Pflanzenvielfalt, während das
Land jedoch gleichzeitig mit einer Jahresrate von vier Prozent die
stärkste Abholzung in ganz Südamerika verzeichnet. Um diese wertvolle
Tier- und Pflanzenwelt der Bergregenwälder vor dem Aussterben zu
schützen, ist es wichtig, die Ökosysteme zu kennen und langfristige
Strategien zu ihrer Erhaltung zu entwickeln.
tagesspiegel.de - 20. Mai 2008
Ein deutscher Urwald
Der letzte Urwald Deutschlands ist recht überschaubar. Und weil bei
Urwald jeder Bilder vom tropischen Regenwald im Kopf hat, spricht Peter
Gaffert vorsichtig von den "letzten Resten urwaldähnlicher Wälder".
Peter Gaffert leitet den Nationalpark Kellerwald-Edersee. Der "Urwald"
beschränkt sich auf einen Fels oberhalb der Edersee-Schleife. Die
ältesten Buchen an diesem Hang haben mit 260 Jahren ein geradezu
biblisches Alter erreicht. Daneben stehen Eichen, Linden und
abgestorbene Ulmen. Der Beweis dafür, dass dieser Felswald nie genutzt
worden ist, wird vom Eremitenkäfer und dem veilchenblauen
Wurzelhalsschnellkäfer erbracht. Denn diese Arten gibt es nur in
"urwaldähnlichen Wäldern". Warum dieser Wald nie genutzt worden ist,
erklärt sich von selbst: Er konnte nicht geschlagen werden.
spiegel.de - 20. Mai 2008
NATURSCHUTZ AM AMAZONAS. Wie Brasilien den Regenwald
zum Profit-Center machen will
Testfall am Amazonas: Brasilien will beweisen, dass Artenschutz und
wirtschaftliche Expansion zusammenpassen. Der Umweltminister des
Bundesstaats Pará hat dafür einen Plan entwickelt - er behandelt den
größten Regenwald der Welt wie einen Konzern, der endlich in die
Gewinnzone muss. In der Hightech-Kommandozentrale am Rand von Brasilia
flackern alarmierende Bilder über die Leinwand: Ein Lastwagen
transportiert Holz aus einem Regenwald-Schutzgebiet. Rinder weiden, wo
eigentlich Bäume stehen sollten. Aufgenommen wurden die Übeltaten aus
7000 Meter Höhe, mit potenten Aufklärungsflugzeugen, wie sie sonst nur
die US-Luftwaffe nutzt.
spiegel.de - 22.05.2008
Tropenwälder an die Börse
Selten findet Kevin Conrad die Muße, sich in die Natur seiner Heimat
Papua-Neuguinea zu vertiefen. Als Sprecher der "Rainforest Coalition",
der 42 Tropenwaldnationen, ist er einer der wichtigsten Naturschützer
des Planeten. Sein Job als Sonderbeauftragter des Präsidenten von
Papua-Neuguinea für Klima- und Naturschutz mit Sitz in New York zwingt
ihn meist in klimatisierte Verhandlungsräume oder in Flugzeugkabinen.
Deshalb freut er sich über den Paradiesvogel, den er an diesem Tag am
Berliner Naturkundemuseum vorgelegt bekommt. Nach schwierigen
Verhandlungen mit Vertretern aller Tropenländer in einem Moabiter Hotel
macht Conrad dort ein paar Stunden Pause. Die Wissenschaftler des
Museums haben für ihn wertvolle Objekte herausgeholt, Paradiesvögel,
die der Jahrhundertbiologe Ernst Mayr in den zwanziger Jahren in
Papua-Neuguinea gesammelt hat. Conrad traut seinen Augen nicht: Da
liegt eine Vogelart, die er seit seiner Kindheit im entlegenen Hochland
der Insel nicht mehr gesehen hat. "Die ist inzwischen sehr selten
geworden", sagt er. Seine Antwort darauf, wie sich das wieder ändern
könnte und wie der Regenwald nicht nur in Asien, sondern weltweit
erhalten werden kann, ist unorthodox: "Wir müssen den Regenwald an die
Börse bringen, das Ökosystem muss einen realen ökonomischen Wert
bekommen." Conrad ist einer der Erfinder der Wald-Wertscheine, die auf
der Uno-Artenschutzkonferenz in Bonn als innovative Finanzierungsidee
zugunsten gefährdeter Lebensräume ebenso eine Rolle spielen wie bei den
internationalen Klimaschutzverhandlungen nach der Konferenz von Bali im
Dezember 2007.
neues-deutschland.de - 21. Mai 2008
Milliarden gegen den Kahlschlag. Greenpeace fordert
Fonds von Industriestaaten zum Schutz der Urwälder
Während hierzulande der Waldbestand wächst, verschwindet weltweit alle
zwei Sekunden ein Stück Urwald von der Größe eines Fußballfeldes. Damit
wird jedes Jahr nicht nur der Lebensraum zahlloser Tier- und
Pflanzenarten von der Größe Griechenlands zerstört, auch die Folgen für
das Klima sind verheerend: Rund 20 Prozent der Treibhausgase entstehen
durch Abholzung oder Brandrodung von Wäldern für Viehzucht, Plantagen
und Holzgewinnung. Der dadurch verursachte Anstieg des CO2-Ausstoßes
beschleunigt die Erderwärmung, was weitere Urwälder in ihrem Bestand
bedroht. Ein Teufelskreis, der laut Greenpeace einfach durchbrochen
werden könnte: "Urwaldschutz ist Klimaschutz" lautet die Parole der
Umweltaktivisten.
Greenpeace stellte am Dienstag in Bonn sein Konzept "Forests for
Climate" vor. Es beinhaltet Vorschläge, wie die Finanzierung des
weltweiten Waldschutzes sichergestellt werden könnte: "Mit unserem
neuen Ansatz schaffen wir die Verbindung zwischen dem Klimaschutz und
dem Schutz der Biodiversität", so der Waldexperte von Greenpeace
International, Roman Czebiniak. Der Plan sollte ein "wichtiger
Bestandteil" des Kyoto-II-Abkommens ab 2012 werden.
ftd.de - 21. Mai 2008
Pipeline wird zum Rohrkrepierer
Die russische Führung rechnet mit einer weiteren Verzögerung beim Bau
der Erdgaspipeline durch die Ostsee nach Deutschland. Umweltbedenken
gegen das Projekt könnten nur vorgeschoben sein. ... Die Ostseeanrainer
Schweden und Finnland, durch deren Wirtschaftszonen die Leitung
verlaufen soll, haben Bedenken wegen möglicher Gefahren für die Umwelt
angemeldet. Einen Bauantrag vom Februar wies die schwedische Regierung
aus formellen Gründen ohne Umschweife zurück. ... "Wir haben uns immer
bemüht, das nüchtern und sachlich zu betrachten", sagte Schwedens
Europaministerin Cecilia Malmström der FTD. "Aber beim ersten Bauantrag
des Unternehmens wurden die Umweltaspekte schlicht und einfach
ausgelassen." Die international geltenden Kriterien für einen
derartigen Antrag seien demnach nicht erfüllt worden.
derstandard.at - 16.05.2008
USA:
Riesenschlangen erobern ökologische Nische der Alligatoren
Der Alligator könnte im Südosten der USA in absehbarer Zeit nicht mehr
an der Spitze der Nahrungspyramide stehen: Laut einer nun
veröffentlichten Studie des Wissenschafters Frank Mazzotti breiten sich
in der Region mit alarmierender Geschwindigkeit Pythons - und zwar in
erster Linie Tigerpythons (Python molurus) - aus. "Pythons könnten
schon bald all die Gebiete besiedeln, in denen heute Alligatoren leben,
darunter den Norden Floridas, Georgia und Louisiana", so Mazzotti. Der
Tigerpython aus der Familie der Riesenschlangen stammt ursprünglich aus
Südostasien. In den vergangenen Jahrzehnten wurde er zum belieben
Mode-"Haustier" und in wachsender Zahl nach Florida importiert. Immer
wieder setzten überforderte Terrarianer jedoch die Tiere, die ihnen
buchstäblich über den Kopf wuchsen, aus - bis zu sieben Meter lang kann
ein ausgewachsener Tigerpython werden. In den Sümpfen Floridas fanden
die Tiere ein ideales Habitat, ihre Population wuchs in den vergangenen
Jahren gewaltig, wie es in der Studie hieß. "Die Weibchen können Sperma
einlagern, so dass sie jahrelang Embryonen hervorbringen", sagte
Mazzotti. "Eine 50-Kilo-Schlange kann 60 bis 80 Eier pro Jahr
produzieren."
spiegel.de - 17.05.2008
Python-Plage in Florida
Invasion der Riesenschlangen: Laut einer Studie nimmt die Zahl der
Pythons in den US-Südstaaten explosionsartig zu. Das Problem ist
offenbar menschengemacht - die meisten Schlangen wurden als Haustiere
importiert und später in der Natur ausgesetzt.
pr-inside.com - 17. Mai 2008
Wachsende Nutria-Populationen werden immer häufiger
zum Problem. Putzige Nager fressen sich durch
Ein Mädchen bricht ein Stückchen von ihrer Banane ab, beugt sich zu
Boden und hält es in der offenen Hand. Blitzschnell bekommt sie Besuch
von putzigen Nagern. Drei Nutrias sind herbeigeeilt. Mit ihren kleinen
braunen Augen haben sie die Beute im Blick. Ein Tier ist mutig,
schnappt sich den Leckerbissen und verschwindet im Unterholz. Nicht nur
im Branitzer Park in Cottbus sind die aus Südamerika stammenden Tiere
längst heimisch geworden. In ganz Brandenburg gibt es mittlerweile
Populationen, die sich in den vergangenen Jahren erheblich vergrößert
haben und häufig Schäden anrichten. Landschaftspflegerin Monika Greul
sieht die Entwicklung im Branitzer Park mit Sorge. "Die Inseln werden
von den Nutrias unterhöhlt, auch die Uferbereiche sind stark
beschädigt." Eine Figur drohe sogar ins Wasser zu fallen. Im
vergangenen Jahr wurde ein Großteil der Population umgesiedelt, um
einem unkontrollierbaren Wachstum entgegenzuwirken. Doch mittlerweile
leben wieder etwa genauso viele Nutrias im Park.
neues-deutschland.de - 19. Mai 2008
Fleißiger "Meister Bockert". Elbebiber erobert sich
einstige Lebensräume in Flussauen zurück
Er ist der Wasserbauer schlechthin. Wo der Wasserstand nicht seinen
Ansprüchen genügt, sorgt der Biber mit Staustufen für die "richtige"
Wassertiefe und ist somit das einzige Säugetier außer dem Menschen, das
seinen Lebensraum aktiv gestaltet. Jahrhundertelange Verfolgung hätten
fast zur Ausrottung der einzigen heimischen Biberart, des Elbebibers,
geführt. Inzwischen erobert sich das größte europäische Nagetier nach
und nach sein ursprüngliches Terrain zurück.
Mit etwa 2700 Tieren ist Sachsen-Anhalt das biberreichste Bundesland.
2200 Tiere leben in Brandenburg, weitere 1000 in
Mecklenburg-Vorpommern. Vor 50 Jahren lebten noch ganze 100 Elbebiber
in Deutschland. Das dichte Fell ist nur ein Grund, weswegen den Tieren
erbarmungslos nachgestellt worden ist. Ihre einzigartige Lebensweise
sorgte frühzeitig für Konflikte insbesondere mit den Bauern. ...
Umfassende Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlungen des Elbebibers trugen
dazu bei, dass sich die Population nach und nach wieder erholte.
fr-online.de - 19. Mai 2008
Ganz schön wild. Von Wölfen, Bären und anderen
Kuscheltieren
Als Eisbär Knut nicht mehr Kuscheltier sein wollte, begab er sich in
den Wassergraben des Berliner Zoos und tötete zehn Karpfen. Einfach so.
Nicht etwa, weil er Hunger hatte. Er fischte die Karpfen aus dem Teich,
spielte mit ihnen, tötete sie und ließ sie dann liegen. Ein gefundenes
Fressen - für die Medien: "Knut killt Karpfen." Entsetzte Zoobesucher,
aufgeregte Journalisten. Ein Raubtier hatte Zähne gezeigt. Mit wilden
Tieren hatte der Mensch schon immer seine Probleme. Schließlich lassen
sie sich ungern sagen, wo es langgeht. Sie lassen sich überhaupt nur
ungern von irgendjemand irgendetwas sagen. Am besten also, man lässt
sie in Ruhe. "Nur gucken - nicht streicheln" lautete denn auch der
beziehungsreiche Titel eines Cartoon-Wettbewerbs, mit dem im
vergangenen September der Naturschutzbund Deutschland (NABU) eine
Image-Kampagne für eine größere Akzeptanz von Wölfen startete. Die
Rückkehr des Wolfes, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD)
bei der Preisverleihung, sei ein gutes Zeichen dafür, dass der Verlust
der Artenvielfalt aufgehalten werden könne. Doch bei wilden Tieren hört
die Freundschaft schnell auf.
fr-online.de - 19. Mai 2008
Canis Lupus. Der Räuber aus dem Märchenwald
Bei den Brüdern Grimm haben Wölfe einen üblen Leumund: Sie fressen
unschuldige Geißlein und Großmütter - und müssen dafür am Ende meist
mit ihrem Leben bezahlen. Wäre man Wolf, würde man um eine Gegend, die
für sich als "Märchenland der Brüder Grimm" wirbt, wohl lieber einen
großen Bogen machen.
Dennoch ist im Reinhardswald bei Kassel - angeblich Heimat vieler der
von den Grimms gesammelten Märchen - kürzlich ein Exemplar der Gattung
Canis Lupus aufgetaucht. Zum ersten Mal seit mindestens 150 Jahren.
Eine Sensation, so heißt es: Die Rückkehr des Wolfs nach Hessen. "Das
ist wie eine Bombe eingeschlagen", sagt Forstamtsleiter Norbert
Teuwsen. "Es gibt unglaublich viele Anfragen." Aber keinen Grund zur
Sorge. Selbst Märchenerzähler "Ritter Dietrich vom Reinhardswald"
verweist den bösen Wolf ins Reich der Fabel: "Das normale Verhalten
eines Wolfs ist nicht, den Menschen zu stellen und sich zu sagen: Das
ist mein Leckerbissen für heute", weiß er. ... Seit die Nachricht vom
neuen Bewohner des "Märchenlands" bekannt wurde, hat die
Touristen-Information des Reinhardswalds in Hofgeismar viele Fragen
beantworten müssen. Doch weder von einem sensationslüsternen
"Wolfstourismus", noch von einer ängstlichen "Wolfshysterie" könne die
Rede sein, berichtet "Ritter Dietrich", der hier unter seinem
bürgerlichen Namen Dieter Uffelmann arbeitet: "Die Leute nehmen das
ganz gelassen zur Kenntnis."
20min.ch - 17. Mai 2008
Invasion des Zimmermanns
Sie sind schwarz, haben eine 18 Zentimeter Bein-Spannweite und kommen
meistens in Horden von Tausenden vor: Die Zimmermann-Spinnen. Die
Schweiz wird derzeit überschwemmt von einer neuen, rätselhaften Art
dieser Riesenspinne. Experten tappen im Dunkeln.
Die Niederlande und Deutschland haben sie bereits erobert. Jetzt taucht
die neue und geheimnisvolle Zimmermannspinnenart (zu deutsch auch:
Weberknechte) vermehrt in der Schweiz auf, so "Spiegel Online". Bei
jedem Menschen mit einer Spinnenphobie lösen sie Panik aus, bei anderen
puren Ekel.
suedkurier.de - 19. Mai 2008
Radolfzell. Neue Vögel am Bodensee
Die Vogelwelt am Bodensee ist im Umbruch. Dies ergaben Zählungen der
Vogelwarte Radolfzell. Ursache sind nach Ansicht der Wissenschaftler
vor allem die Landwirtschaft und die Überbauung in der gesamten Region.
Der Klimawandel spielt eine nachrangige Rolle, erläutert der
Ornithologe Hans-Günther Bauer.
Am westlichen Bodensee ziehen sich beispielsweise Feldlerche (Bild),
Fasan und Rebhuhn in den Hegau zurück, am östlichen Bodensee ist der
Pirol allem Anschein nach bereits verschwunden, Zwerg- und
Schwarzhalstaucher gehen stark zurück.
derstandard.at - 19.05.2008
Singvögel
verschwinden am Bodensee
Am Bodensee gibt es einer Langzeitstudie zufolge immer weniger
Vogelarten. Stark zurückgegangen oder verschwunden sind in erster Linie
Arten, die an kühleres und feuchteres Klima angepasst sind, wie das
Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell bei Konstanz
mitteilte. Dazu gehörten zum Beispiel die Uferschnepfe, der Große
Brachvogel und der Waldlaubsänger. Zugewandert sind laut Studie Arten
aus dem Süden, darunter die Mittelmeermöwe, der Alpensegler oder der
Orpheusspötter. ... Der Rückgang des Artenreichtums betreffe vor allem
Singvögel, während die Vielfalt der "Nicht-Sänger" von 1980 bis 2000
leicht zugenommen habe. "Aber diese Zunahme gleicht die massiven
Verluste an Vielfalt und Biomasse von ursprünglich häufig beobachtbaren
Singvogelarten nicht aus", betonte Hans-Günther Bauer von der
Vogelwarte Radolfzell.
innovations-report.de - 19. Mai 2008
Immer weniger Vogelarten am Bodensee. Forscher
dokumentieren Artenrückgang im Rahmen einer Langzeitstudie
Durch Flächenumwandlungen für die Landwirtschaft, den Raubbau an
Wäldern oder die zunehmende Verstädterung verändert der Mensch
Landschaften und Ökosysteme - und verdrängt dabei eine Vielzahl von
Tier- und Pflanzenarten. Wissenschaftler schätzen das Artensterben
heute auf bis zu 130 Spezies pro Tag! Die Vereinten Nationen haben sich
zum Ziel gesetzt, den Verlust an Artenvielfalt bis 2010 entscheidend zu
begrenzen. Dazu muss jedoch bekannt sein, welche Arten vom Rückgang
oder gar vom Aussterben bedroht sind. Am Bodensee wurden in einer
Langzeitstudie wiederholt die Vogelarten gezählt. Hans-Günther Bauer
vom Max-Planck-Institut für Ornithologie, eine ehrenamtliche
Mitarbeiterin und ein Kollege der Universität Zürich haben diese Daten
nun ausgewertet. Das Ergebnis ist beunruhigend: Vor allem bei
Singvögeln gibt es einen starken Rückgang in der Artenzahl und der
Biomasse (Journal of Ornithology, 149, 2008).
focus.de - 19. Mai 2008
Artenschutzkonferenz. Überlebenskampf gegen die
Invasoren
Der australische Touristenführer, der den Gästen die Tiere seiner
Heimat näher bringen soll, kennt kein Erbarmen: Immer wieder schlägt er
auf die Aga-Kröte ein. Die Touristen sind geschockt. Doch der Hass der
Australier auf die giftigen Amphibien sitzt tief. Ehemals als
vermeintliche Wunderwaffe gegen die Maikäferplage eingeführt, zerstören
die Amphibien die heimische Fauna und Flora. Die Tiere verbreiten sich
explosionsartig und töten nicht nur die Tiere, die sie fressen, sondern
vergiften auch ihre eigenen Fressfeinde wie Schlangen, Dingos und
Krokodile. Und der Kampf gegen ihre Verbreitung ist so gut wie
aussichtslos. Die Aga-Kröte ist ein Beispiel dafür, welche Auswirkungen
eine invasive Art auf die Artenvielfalt haben kann: Ein dramatischer
Kampf um Nahrungsquellen und Lebensraum beginnt.
ntv.de - 20. Mai 2008
Artenvielfalt bedroht. UN kämpfen gegen Feuerameise
Klein, rötlich, unscheinbar - für den arglosen Betrachter wirkt die
Rote Feuerameise so harmlos wie jede andere Ameisenart. Doch das
eigentlich in Südamerika beheimatete Insekt hat es in sich: UN-Experten
bei der Bonner Artenschutzkonferenz machen die Ameise für
Milliardenschäden in der Landwirtschaft verantwortlich. Sie betrachten
eingewanderte Arten wie die Rote Feuerameise als eines der größten
Risiken für die Artenvielfalt. Und dank boomenden Welthandels und
globalem Tourismus dürfte die Gefahr besonders für isolierte Ökosysteme
wie kleine Inseln in Zukunft eher noch steigen. ... Die Bonner
Konferenz will nun herausfinden, wie sich Tieren wie der Roten
Feuerameise Paroli bieten lässt. "Das Problem ist enorm - viel größer,
als man bisher angenommen hat", sagt die Chefin des "Global Invasive
Species Programm" (GISP), Sarah Simons. Andere Beispiele sind der
Rotfeuerfisch, der die Fischbestände rund um die Bahamas gefährdet, und
Baumschlangen aus Guam, die in Hawaii Vögel bedrohen. Die GISP zitiert
aus einer US-Studie, die den Schaden weltweit auf 1,5 Billiarden Dollar
beziffert. Simons wirbt für schärfere Quarantäne-Bestimmungen und
bessere Versicherungs- und Haftungsmechanismen. Außerdem müssten
Luftfracht und die Ballasttanks von Schiffen stärker kontrolliert
werden. Ein Vorbild könnte nach Einschätzung der UN-Fachleute die
asiatisch-pazifische Region sein, die dem Vormarsch der Roten
Feuerameise Einhalt geboten hat. Sie beobachtete dafür die Populationen
und installierte Frühwarnsysteme.
z-ac.de - 17. Mai 2008
Bayer-Chemikalie
wegen Bienensterben gestoppt
Seit Jahren fordern Imker und Umweltverbände das Verbot von sogenannten
Pflanzenschutzmitteln, die unter dem dringenden Verdacht stehen, für
das massenhafte Sterben von Bienen verantwortlich zu sein. Nun sollen
Produkte auf Basis der Insektengifte Clothianidin und Imidacloprid vom
Markt genommen werden. Das Bundesamt für Verbaucherschutz hat am
Freitag "bis auf weiteres" den Verkauf der Chemikalie und ihre
Anwendung zur Beize von Saatgut untersagt. Damit präpariertes Saatgut,
das bereits in Besitz der Landwirte ist, darf allerdings weiterhin
verwendet werden. Gebiete, in denen die Stoffe zum Einsatz kamen, sind
womöglich noch für Jahre vergiftet.
derstandard.at - 17.05.2008
Zahl
der Berggorillas allen Widrigkeiten zum Trotz gestiegen
Sie stehen buchstäblich unter Beschuss, halten sich aber überraschend
gut: Die Zahl der Berggorillas ist in Zentralafrika trotz regionaler
Kriege, Bürgerkriege und nicht zuletzt der Wilderei in den vergangenen
zehn Jahren gestiegen. "Es gibt jetzt 740 Tiere, die Hälfte von ihnen
in Uganda", sagte Sam Mwandha, Leiter der ugandischen Wildschutzbehörde
(UWA). Vor zehn Jahren hätten nur etwa 650 der Menschenaffen in den
Vulkanbergen Ugandas, Ruandas und des Kongo gelebt. "Allgemein gab es
einen Anstieg der Gorillabevölkerung von etwa einem Prozent pro Jahr",
sagte Mwandha in Kampala. Doch vor allem die Kämpfe in der
ostkongolesischen Provinz Kivu hätten starke Auswirkungen auf die
Gorillas gehabt. Die großen Menschenaffen sind auch nach wie vor vom
Aussterben bedroht.
newsticker.welt.de - 19. Mai
2008
Zahl der Weißstorchpaare in Hamburg gestiegen
Die Zahl der Weißstorchpaare ist in Hamburg weiter gestiegen. Zogen
2007 noch 15 Storchenpaare 33 Junge groß, sind es in diesem Jahr 18
Paare, teilte der Naturschutzbund Deutschland (NABU) am Montag mit. So
viele Horstpaare gab es zuletzt 1996 in der Hansestadt. "Ob wir aber
einen nachhaltigen Aufwärtstrend bei Hamburgs Störchen beobachten,
werden erst die nächsten Jahre zeigen", sagte Storchenexperte Jürgen
Pelch. Um dieses Niveau halten zu können, forderte der NABU weitere
Anstrengungen zum Schutz der Störche. Hierzu gehöre der Schutz der
Vier- und Marschlanden ebenso wie höhere Wasserstände in den
Marschwiesen.
newsticker.welt.de - 18. Mai 2008
BUND ruft zur Schmetterlingszählung auf
"Heute stehen 80 Prozent der heimischen Tagfalter auf der Roten Liste
und
sind teilweise vom Aussterben bedroht", sagte Mark Hörstermann vom Bund für Umwelt- und
Naturschutz Deutschland (BUND) der Deutschen
Presse-Agentur dpa. Während in Bonn die Teilnehmer der 9.
UN-Naturschutzkonferenz von Montag an beraten, wie die Vielfalt der
Arten
weltweit bewahrt werden kann, ruft der BUND dazu auf, am kommenden
Wochenende
(24. und 25. Mai) im Garten, Park oder Wald Schmetterlinge zu zählen.
Seit den 70er und 80er Jahren sei ein Rückgang der Schmetterlingszahlen
deutlich. "In der Landwirtschaft werden verstärkt Gifte eingesetzt,
außerdem gehen die Lebensräume zurück", sagte Hörstermann.
Die Daten über Schmetterlinge seien nicht ausreichend. "Daher ist es
umso
wichtiger, dass viele Leute bei der Zählung mitmachen." Im vergangenen
Jahr beteiligten sich nach Angaben des Naturschützers 1500 Menschen an
der
Aktion.
ad-hoc-news.de - 19. Mai 2008
Spatz ist häufigster Vogel in Brandenburg
Der Haussperling ist der am häufigsten in Brandenburg vorkommende
Vogel. Das geht aus einer ersten Zwischenauswertung der Vogelzählung
vom Pfingstwochenende hervor, wie der Naturschutzbund Deutschland
(NABU) am Montag mitteilte. Jeder Beobachter habe durchschnittlich 6,2
Spatzen pro Stunde gezählt. Damit verteidigte der Vogel seine
Spitzenpositionen aus den Vorjahren. Auf den Plätzen folgen wie 2007
Star, Amsel, Kohlmeise und Blaumeise. Dagegen rutschte der Grünfink von
Platz sechs im Jahr 2005 auf Rang neun ab.
rhein-berg-online.ksta.de - 20. Mai 2008
Refugium für Neuntöter und Turmfalke
Das Schwarzkehlchen sitzt etwa zehn Meter vom Weg entfernt auf der
Spitze eines Busches und schaut sich um. "Seit 2003 Elektrozäune
aufgestellt wurden, wissen die Vögel, dass Menschen und Tiere diese
Schranke einhalten", erklärt Holger Sticht vom Informationszentrum
Wahner Heide, "deswegen hat sich ihre Fluchtdistanz verringert." Und so
stört sich das Schwarzkehlchen nicht weiter an dem Ornithologen und der
Reporterin, die an diesem Tag durch die Wahner Heide wandern, um auf
der in Rösrath, am Kalmusweiher, beginnenden Geisterbusch-Tour Vögel zu
beobachten.
focus.de - 19. Mai 2008
Australien. Gezielte Tötung von Kängurus
Allen Protesten von Tierschützern zum Trotz haben die australischen
Behörden mit der Tötung von rund 400 Kängurus am Rande der Hauptstadt
Canberra begonnen. Am Montag wurden schon bis zu 40 Beuteltiere mit
Pfeilen betäubt und dann mit einer tödlichen Spritze eingeschläfert,
wie der Tierschutzverband Animal Liberation New South Wales mitteilte.
Der Organisation kündigte Proteste gegen das Vorgehen an. Das
Verteidigungsministerium hatte die Tötungen auf einem stillgelegten
Militärgelände angeordnet, da es sich als zu kostspielig erwiesen habe,
die Tiere einzufangen und an einem anderen Ort anzusiedeln. Den
Behörden zufolge hat die Population von Kängurus im Raum Canberra
derartig zugenommen, dass seltene Reptilien und Insekten im selben
Grasland bedroht seien. Tierschützer lehnen die Tötungen dennoch
vehement ab und fordern bestenfalls eine Umsiedlung der Beuteltiere.
rp-online.de - 20. Mai 2008
Tierschützer protestieren. 400 Kängeruhs sollen
getötet werden
400 Kängeruhs sollen am Rande der australischen Hauptstadt Canberra
getötet werden. Australische Tierschützer haben am Dienstag gegen die
geplante Ermordung der Tiere protestiert. Die Aktivisten wollten
eingreifen, wenn das "unmenschliche Blutbad" weitergehe, sagte der
Präsident der Organisation Wildlife Protection Association, Pat
O'Brian. Auf dem stillgelegten Militärgelände leben rund 600 Kängurus.
Wissenschaftler erklärten, das rasche Wachstum der Population bedrohe
ihr eigenes Überleben und das gefährdeter Reptilien und Insekten.
derstandard.at - 20.05.2008
Jagd
auf Affen kann Domino-Effekt auslösen
Wissenschafter aus aller Welt und die Artenschutz-Organisation Pro
Wildlife haben vor nicht absehbaren ökologischen Folgen der Jagd auf
Affen gewarnt. Die UN-Naturschutzkonferenz müsse sofortige Maßnahmen
beschließen wie schärfere Jagdgesetze und größere Schutzgebiete in
Wäldern, forderten 92 Experten aus Ökologie, Botanik und Anthropologie
am Dienstag in Bonn. Nicht nur um der Tiere selbst willen - die
Forscher verwiesen dabei auch auf die Schlüsselrolle von Affen und
anderen bejagten Tieren für die Tropenwälder: Wenn sie ausgerottet
würden, fehlten sie als Verbreiter von Pflanzensamen. Dies verändere
die Vielfalt und somit die Stabilität der letzten Tropenwälder.
n-tv.de - 20. Mai 2008
Affen im
Kochtopf. Auch Tropenwälder leiden
In Afrika, Südamerika und Asien landet Affenfleisch traditionell im
Kochtopf. Millionen Affen werden nach Angaben der
Artenschutzorganisation Pro Wildlife derzeit jedes Jahr verspeist.
Immer mehr wird auch mit Affenfleisch gehandelt und Tiere zu
kommerziellen Zwecken getötet. Entweder es gibt keine Gesetze gegen die
Jagd oder sie werden nicht beachtet. Doch es geht nicht nur um die
Affen als bedrohte Art allein. Wissenschaftler aus aller Welt haben zur
UN-Naturschutzkonferenz in Bonn jetzt auch für die Umwelt Alarm
geschlagen: Wenn Affen ausgerottet werden, dann hat dies auch
verheerende Folgen für den Fortbestand und die Struktur der
Regenwälder. Denn die Affen tragen zu ihrem Erhalt bei, indem sie mit
der Futteraufnahme die Pflanzen- und Baumsamen im Wald verbreiten. ...
"In vielen Regenwald-Gebieten sind die großen Affenarten schon
verschwunden und die Jäger nehmen immer kleinere Arten ins Visier.
Jetzt schießen sie sogar schon auf Totenkopfaffen, die wenig Fleisch
haben."
pr-inside.com - 20. Mai 2008
Gänsefreunde wenden sich an niedersächsischen Landtag.
Vogelschutz-Komitee und NABU übergeben Petition gegen die Gänsejagd.
Schon mehr als 8.300 Bürger haben in den letzten drei Monaten über eine
Internetplattform gegen die Ausweitung der Jagd auf Wildgänse in
Niedersachsen protestiert. Unter dem Vorzeichen der Forderung nach
Erhaltung der Biologischen Vielfalt wurde am Montag die Petition und
zugehörige Unterschriften vom hamburgischen Vogelschutz-Komitee
gemeinsam mit dem NABU Niedersachsen an den Vorsitzenden des
niedersächsischen Umweltausschusses Stefan Wenzel im Landtag in
Hannover übergeben.
kurier.at - 20. Mai 2008
Mehr Platz für den Bienenfresser
Die Region rund um den Neusiedler See punktet als Lebensraum
ausgefallener Artenvielfalt in Flora und Fauna. Um diesen zu erhalten
bedarf es Maßnahmen, damit im Rahmen des sanften Tourismus bestimmte
Bereiche zugänglich gemacht werden, aber gleichzeitig besagte
Naturschätze auch den unzerstörbaren Raum bekommen, den sie benötigen.
So geschehen mit dem nun abgeschlossenen Schutzprojekt für die
Bienenfresser am Rande des Seewinkels. Der Bienenfresser ist ein
Höhlenbrüter. Ursprünglich hatte er seine Heimat an Abbruchkanten von
Flüssen. Die gegrabene Höhle wird allerdings nur einmal genutzt. So
ergibt sich über die Zeit ein natürlicher Platzmangel, der durch die
Wasserdynamik wieder aufgehoben wurde, da stets neue Wände entstanden.
dradio.de - 20. Mai 2008
Was kostet ein Ökosystem? Forscherteams bestimmen
monetäre Werte für Biodiversität
Wie viel kostet eine Feldlerche oder ein Feuchtbiotop? Was auf den
ersten Blick bizarr erscheint, macht im großen Maßstab durchaus Sinn,
um globale Folgekosten des Raubbaus an der Umwelt zu bestimmen. ...
Kann man einen Vogel mit einen Preis belegen oder eine Schildkröte -
das hört sich zunächst ein bisschen befremdend an, das muss man
zugeben. Auf der anderen Seite werden ja im wirklichen Leben durch
Unternehmen, durch Politiker Entscheidungen getroffen zwischen
Alternativen, etwas zu produzieren oder nicht zu produzieren, und wann
immer solche Optionen entschieden werden müssen, zwischen Alternativen
muss man irgendwie auch bewerten.
Und das kann man mit kaum einem anderen Mittel so einfach wie mit Geld.
salzburg.com - 19. Mai 2008
Tag der Artenvielfalt am 22. Mai
Der heurige Internationale Tag der Artenvielfalt am 22. Mai steht unter
dem Motto "Die biologische Vielfalt ist unsere Lebensversicherung für
eine sich verändernde Welt". "Die Vereinten Nationen wollen damit
unsere Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen aufzeigen", informierte
am Montag Naturschutzreferent Landesrat Sepp Eisl. "Dieser Tag soll uns
daran erinnern, dass wir unseren oft sorglosen Umgang mit den derzeit
zur Verfügung stehenden Ressourcen überdenken müssen. Nicht zuletzt aus
Verantwortung gegenüber unseren nachfolgenden Generationen", so Eisl.
ksta.de - 20. Mai 2008
Tag der Artenvielfalt
Das menschliche Wirken beschleunigt das weltweite Aussterben wild
lebender Tiere und Pflanzen je nach Organismengruppe um das 100- bis
1000-fache. Das geht aus einer groß angelegten Studie der "Alliance for
Zero Extinction" (AZE) hervor. Ob China-Alligator, Vulkankaninchen oder
Kragenwachtel: Wenn nicht schnell gehandelt wird, sind diese und viele
Arten bald von unserem Planeten verschwunden. Wie aber steht es um die
Natur in Deutschland, wie viel Leben enthält das Grün vor der eigenen
Haustür? Zum 10. Mal initiierte die Zeitschrift GEO in Kooperation mit
dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) einen "Tag der Artenvielfalt", der
sich mit diesen Fragen beschäftigt.
derstandard.at - 19.05.2008
Der
Beutelwolf im Mäusepelz
"Benjamin" hieß angeblich der Letzte seiner Art. Das ist aber ebenso
umstritten wie das Geschlecht des Tiers. Fest steht nur, dass mit dem
Tod des Vierbeiners an einem Septembertag 1936 im Beaumaris-Zoo von
Hobart der letzte Tasmanische Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus)
verendete und damit der bis dahin größte Raubsäuger Ozeaniens
ausgestorben ist.
Ob es eine Krankheit war, die bereits einige Jahrzehnte vorher die
Bestände des Beutelwolfs (wegen seiner Streifen auch Tasmanischer Tiger
genannt) entscheidend dezimiert hatte oder doch die rücksichtslose Jagd
der Siedler, wird sich nicht mehr klären lassen. So ganz hat man auf
der Insel südlich von Australien die Hoffnung aber noch nicht
aufgegeben, dass Benjamin doch nicht der Letzte seiner Art war. Die
tasmanische Regierung ließ beispielsweise 1966 ein 647.000 Hektar
großes Schutzgebiet für den Fall einrichten, dass Tiere in
Rückzugsgebieten überlebt haben könnten. Und alle paar Jahre wieder
kommt es zu angeblichen Sichtungen des Tiers, die sich indes allesamt
nicht verifizieren ließen. ... Seit dem Jahr 1999 versucht man es mit
einer anderen Methode. Forscher hatten einem in Alkohol eingelegten
Embryo DNA entnommen und bemühten sich, daraus einen Tasmanischen Tiger
zu klonen. Das sollte sich bis jetzt als allzu kompliziert erweisen,
zumal sich zu wenig Erbsubstanz erhalten hat. Nun hat man immerhin
einen kleinen Teilerfolg erzielt: Einem internationalen Forscherteam
gelang es, das Col2a1-Gen aus der erhaltenen DNA eines Beutelwolfs
einem Mäuseembryo einzupflanzen. Dieses Gen war beim ausgestorbenen
Tier für das Knorpel- und Knochenwachstum zuständig - und zeigte
ebendiese Funktion auch in der Maus, wie die Forscher heute in der
freien Online-Zeitschrift PLoS ONE berichten. Was das Ganze bringen
soll? Die neue Methode soll auch bei ausgestorbenen Tieren einen Zugang
zur genetischen Biodiversität eröffnen, so die Forscher aus Australien
und Texas. Für einen ganzen lebenden Beutelwolf wird man aber weiterhin
auf ein Wunder hoffen müssen.
spiegel.de - 20.05.2008
Forscher erwecken Erbgut des Tasmanischen Tigers zum
Leben
Der Tasmanische Tiger ist seit mehr als 70 Jahren ausgestorben - aber
sein Erbgut haben Wissenschaftler nun teilweise wieder aktivieren
können. Bis zum Klonen des ausgestorbenen Tiers ist es aber noch ein
weiter Weg.
welt.de - 20.05.2008
Gen eines ausgestorbenen Tigers wiedererweckt
Zoologen haben ein Gen des vor über siebzig Jahren ausgestorbenen
Tasmanischen Tigers wieder zum Leben erweckt. Es sei das erste Mal,
dass Erbmaterial von einer ausgestorbenen Art in einen anderen lebenden
Organismus eingesetzt werde und dort wieder eine Funktion aufnehme,
sagte der australische Forscher Andrew Pask von der Universität
Melbourne. Allerdings sei es mit dieser Technik nicht möglich,
ausgestorbene Tierarten ins Leben zurückzuholen. ... Der Tasmanische
Tiger ist auch als Tasmanischer Wolf und Beuteltiger bekannt und sah
aus wie ein Hund. Er wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur
Ausrottung gejagt; das letzte Exemplar starb 1939 in einem
australischen Zoo.
newsticker.welt.de - 20. Mai 2008
Gen des Tasmanischen Tigers zum Leben erweckt
Ein Gen des ausgestorbenen Tasmanischen Tigers ist in einer Maus zum
Leben erweckt worden. Sie produziert mit Hilfe dieser Erbanlage nun
Knorpel und Knochengewebe. Damit werde erstmals das Gen eines
ausgestorbenen Tieres in einem lebenden abgelesen, berichteten
amerikanische und australische Forscher im Online-Fachjournal "PLoS
ONE". Die DNA-Proben isolierten die Wissenschaftler der Universitäten
von Texas und Melbourne aus konservierten Tieren, die vor etwa 100
Jahren lebten.
abendzeitung.de - 20. Mai 2008
Sex
and the Sittich
Was denn, Ihr Wellensittich hat keinen Flirt-Partner auf seiner Stange?
Ihre zwei Miezen teilen sich nur e i n Katzenklo? Und Sie besitzen für
Ihren Waldi keinen Hundeführerschein, geschweige denn haben Sie ein
eintägiges praktisches Training absolviert, um die Sprache des
Rudeltiers auch wirklich zu verstehen? Gut, dass Sie nicht in der
Schweiz leben, dort hätten Sie jetzt ein Problem - und bald den
Amtsveterinär vor der Tür, samt Androhung von Strafgeldern oder
Tier-Entzug. Denn die Eidgenossen führen gerade gesetzlich ein, wovon
deutsche Tierschützer noch träumen: Meerschweinchen, Goldfische und
Wellensittiche haben das Recht auf einen Partner im Käfig. Jede Katze
muss ihr eigenes Klo haben. Der Wohnraum von Stubentigern soll zwei
Meter hoch und sieben Quadratmeter groß sein, Kletter- und Spielgeräte
und Ruheplätze bieten. Auch für Pferde und Ziegen gibt's neue Regeln:
Sie müssen mindestens Augenkontakt zu Artgenossen haben. Und einen Fifi
darf nur noch halten, wer die nötige Theorie und Praxis gepaukt hat.
swissinfo.ch - 20. Mai 2008
Jagdinspektorat toleriert Schwarzschwäne unter
strengen Bedingungen
Das Jagdinspektorat des Kantons Bern hat bekräftigt, dass es unter
strengen Bedingungen maximal zehn Schwarzschwäne auf dem Thunersee
tolerieren will. Einen Abschuss von heute in Freiheit lebenden
Schwarzschwänen schliesst es aus.
Das Jagdinspektorat nehme den Artenschutz sehr ernst, heisst es in
einer Mitteilung des kantonalen Amts für Information. Dieser verbietet
das Aussetzen von Tieren, die nicht zur einheimischen Artenvielfalt
gehören, was beim aus Australien stammenden Schwarzschwan der Fall ist.
Gleichzeitig sieht das Jagdinspektorat die Sympathie der Bevölkerung
für die besonderen Vögel. Eine Petition gegen eine Beschränkung auf
zehn Tiere war letztes Jahr von 5800 Leuten unterzeichnet worden.
espace.ch - 20. Mai 2008
Schwarze
Schwäne werden nicht abgeschossen
Maximal zehn Schwarze Schwäne werden künftig auf dem Thunersee
toleriert. Weiter dürfen sie sich nur in einem bestimmten Gebiet
aufhalten. Das zuständige Jagdinspektorat sieht darin eine Alternative,
die Tiere einzuhegen oder gar abzuschiessen.
oe1.orf.at - 18. Mai 2008
Wir
und
andere Kulturwesen. Der Anthropologe Volker Sommer
Am University College London hat Volker Sommer einen Lehrstuhl für
evolutionäre
Anthropologie inne, für seine Doktorarbeit ging der mittlerweile
51-jährige
Professor vor mehr als zwei Jahrzehnten nach Indien, um Tempelaffen zu
studieren. Seit damals arbeitet der Wissenschaftler mit dem
jugendlichen
Auftreten mit Affen - beobachtet und erforscht sie und ihre
Lebensweise. Volker
Sommer studierte Biologie, Chemie und Theologie und betrieb
anthropologische
Forschungsprojekte rund um die Welt.
derstandard.at - 19.05.2008
Papageienfossilien
in Dänemark gefunden
üdlicheren Gefilden. Die Forscher gehen zudem davon aus, dass sie das
älteste Papageien-Fossil entdeckt haben, wie aus der in der
Fachzeitschrift "Palaeontology" veröffentlichten Studie hervorgeht. Die
neue Art trägt zwar den offiziellen Namen "Mopsitta Tanta",
die Forscher gaben dem Papagei jedoch den Spitznamen "Danish Blue" - in
Anlehnung an den Sketch "Der Papagei ist tot" der Komikertruppe Monty
Python. Der Papageienknochen stammt aus einem Steinbruch in Dänemark.
"Mopsitta ist das älteste und nördlichste Überbleibsel eines Papageis,
das jemals gefunden wurde", sagte Studienleiter David Waterhouse, der
von der Universität Dublin unterstützt wurde. Bisher sei kein
Papageien-Fossil in der südlichen Hemisphäre gefunden, das älter als 15
Millionen Jahre ist. "Dieser neue Beweis deutet darauf hin, dass sich
Papageien in der nördlichen Hemisphäre entwickelten, bevor sie sich im
Süden und später in den Tropen verbreiteten."
spektrumdirekt.de - 22.05.2008
Fossiler Nager-Gigant schrumpft
Der vor über zwei Millionen Jahren ausgestorbene, derzeit als größtes
Nagetier aller Zeiten geltende Koloss Josephoartigasia monesi
war zu Lebzeiten wohl doch nicht so riesenhaft, wie Forscher anhand
seiner fossilierten Knochen zunächst gemutmaßt hatten. Statt einer
runden Tonne Lebendgewicht brachte das Tier vielleicht nur
350 Kilogramm auf die Waage, korrigierte nun Virginie Millien von der
McGill University in Montreal die früheren Schätzungen. Das
ausgestorbene Tier bleibt damit dennoch der größte aller bekannten
Nager.
spektrumdirekt.de - 22.05.2008
Stammbaumfrage der Amphibien geklärt?
Die Überreste eines gemeinsamen Vorfahren der Froschlurche (Kröten und
Frösche) und der Schwanzlurche (Molche und Salamander) geben neue
Hinweise über ihre Entstehungsgeschichte. Wissenschaftler um Jason
Anderson von der University of Calgary analysierten das 1995 in Texas
entdeckte Fossil von Gerobatrachus hottoni (Geros
griech.: älter; batrachus griech.: Frosch) aus dem frühen
Perm. Ihre Befunde klären die lange umstrittene Frage, ob sich die drei
heute vorkommenden Ordnungen der Amphibien - Froschlurche,
Schwanzlurche und Blindwühlen - von einem gemeinsamen Vorfahren
ableiten, oder ob sie von verschiedenen Ordnungen abstammen. Bisher
bekannte Fossilien erlaubten keine genaue Beschreibung des Stammbaums
der Amphibien, da das Verbindungsglied zwischen modernen Vertretern und
den Urformen fehlte. Gerobatrachus stellte sich nun als
dieses missing link heraus. Anhand des Fundes konnten die
Wissenschaftler belegen, dass die Froschlurche und die Schwanzlurche
beide von den Temnospondyli (Schnittwirbler) abstammen, während die
Blindwühlen sich von den Lepospondyli (Schuppenwirbler) ableiten. Durch
diese Entdeckung muss auch der Zeitpunkt, zu dem sich Schwanzlurche und
Froschlurche aufgespalten haben, neu definiert werden. Das Fossil aus
dem frühen Perm weist darauf hin, dass die Trennung erst vor 240 bis
275 Millionen Jahren stattfand und nicht, wie bisher angenommen, im
späten Karbon vor 288 bis 397 Millionen Jahren.
BirdLife
New partnership to improve African biodiversity and
livelihoods - 16.05.2008
The Spanish Agency for International
Cooperation and Development (AECID) is funding a BirdLife International
in Africa project for the first time. The project aims to support
Africa’s poor through sustainable use of biodiversity. This will be
achieved through improving the livelihoods of local
communities by promoting sustainable use of renewable natural resources.
The IUCN Red List 2008: Climate change and continental
drift - 19.05.2008
Climate change has become firmly established
as an accelerant to many of the factors which have put one in eight of
the world's birds at risk of extinction, today’s publication of the 2008 IUCN Red List of
Threatened Species of
birds has found. Long-term drought and sudden extreme weather
are putting additional stress on the pockets of habitat that many
threatened species depend on. This coupled with extensive and expanding
habitat destruction has lead to an increase in the rate of extinction
on continents and away from islands, where most historical extinction
has occurred.
PlanetArk
Scientists Discover 'Frogamander' Fossil -
22.05.2008
The discovery of a "frogamander," a 290 million-year-old fossil that
links modern frogs and salamanders, may resolve a longstanding debate
about amphibian ancestry, Canadian scientists said on Wednesday.
Tasmanian Devil Listed As Endangered - 22.05.2008
Australia's Tasmanian Devil, its population decimated by a facial
cancer, was listed as an endangered species on Wednesday by the
Tasmanian state government.
Senegalese Fisherman Save Dozens Of Stranded Whales
- 22.05.2008
Senegalese fishermen dragged dozens of stranded pilot whales back out
to sea on Wednesday but at least 20 more died on the beach after
mysteriously coming ashore.
Pacific Islands Act To Save Threatened Tuna -
22.05.2008
South Pacific nations have taken steps to shore up dwindling tuna
stocks, banning licensed tuna vessels from fishing in international
waters between their islands and requiring them to always carry
observers.
Three Pandas Missing in China Reserve After Quake
- 19.05.2008
Three giant pandas are missing after last week's massive earthquake hit
China's most important reserve for the endangered animal, state media
said on Sunday.
|
|
|
Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
NABU -
16.05.2008
UN-Naturschutzkonferenz: NABU verfolgt Beratungen in
Bonn
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, vom 19.
bis 30. Mai 2008 tritt in Bonn die 9. Vertragsstaatenkonferenz der
Konvention über biologische Vielfalt (CBD - Convention on Biological
Diversity) zusammen. Über 5.000 Vertreter der 190 Unterzeichner,
Wissenschaftler, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen,
Wirtschaftsverbänden, gesellschaftlichen Gruppen und Medien werden in
Bonn beraten, wie die Ziele der Konvention erfüllt werden können. Die
Vertragsstaaten hatten sich 1992 verpflichtet, die biologische Vielfalt
von Lebensräumen und Arten inklusive ihrer genetischen Vielfalt zu
schützen, die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt
sicherzustellen, sowie den gerechten Vorteilsausgleich bei deren
Nutzung zu regeln. Im Fokus der Verhandlungen stehen die Entwicklung
eines weltweiten Schutzgebietsnetzes und dessen Finanzierung sowie das
Vorhaben, die biologischen Ressourcen künftig jenen Ländern zukommen zu
lassen, aus denen sie stammen.
WWF World Wide Fund For Nature - 16.05.2008
WWF: Keine Entwarnung beim globalen Artensterben.
"Living Planet Index 2008": Dramatischer Rückgang der biologischen
Vielfalt
Die biologische Vielfalt unseres Planeten ist von 1970 bis 2005 um 27
Prozent zurückgegangen. Dies geht aus dem neuen "Living Planet Index
2008" hervor, den der WWF vor Beginn des Bonner UN-Umweltgipfels
veröffentlicht hat. Erstmals seit Mitte der 1970er Jahre ist der Index
allerdings nicht weiter gefallen. "Es gibt jedoch leider keinen Grund
zur Entwarnung. Nach einem dramatischen Einbruch der biologischen
Vielfalt in den 1980er und 1990er Jahren erleben wir im Moment offenbar
eine kurze Atempause beim Artensterben. Hier spiegeln sich sicher auch
erste Erfolge im Naturschutz wider. Aber alle Anzeichen sprechen dafür,
dass wir noch keine Trendwende erreicht haben. Das globale Tier- und
Pflanzensterben geht weiter", so Christoph Heinrich, Leiter Naturschutz
beim WWF Deutschland. Die rasante Entwaldung, die ungebremste
Überfischung, der wachsende CO-2-Ausstoß und der zunehmende Hunger nach
Rohstoffen ließen derzeit wenig Raum für Hoffnung, so der WWF. Die
internationale Staatengemeinschaft sei weit davon entfernt, ihr Ziel zu
erreichen, den globalen Verlust der biologischen Vielfalt bis 2010
deutlich einzuschränken. Mit dem "Living Planet Index" präsentiert der
WWF einen international anerkannten Standard zur Messung der
biologischen Vielfalt.
Deutsche Umwelthilfe e.V. - 17.05.2008
Der DUH-Artenschutz-Fall des Tages (Teil 1):
Sachsen-Anhalt lässt "Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe"
schrumpfen
Auf internationalem Parkett präsentieren sich Bundeskanzlerin
Angela
Merkel (CDU) und Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) auf der
bevorstehenden UN-Artenschutzkonferenz als Kämpfer für den
weltweiten
Schutz der Biodiversität. Sie fordern die Entwicklungs- und
Schwellenländern auf, die biologische Vielfalt zu bewahren,
Naturschutzgebiete für bedrohte Tiere, Pflanzen und
Lebensräume
einzurichten und die Zerstörung von Ökosystemen wie den
Regenwald in
Brasilien zu beenden. Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH)
begrüßt das
Engagement der Bundesregierung für den Natur- und Artenschutz
weltweit,
fordert die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern jedoch
gleichzeitig auf, sich auch in Deutschland entsprechend ernsthaft
für
die biologische Vielfalt einzusetzen. "Deutschland macht sich
unglaubwürdig, wenn die Kanzlerin von den Entwicklungsländern
den
Schutz von Löwen und Tigern fordert, während in Deutschland
CDU-Ministerpräsidenten dem Biber und den Kormoranen an den Kragen
gehen", kritisiert DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake und
beklagt
eine "in Deutschland weit verbreitete Doppelzüngigkeit, wenn es um
den
Arten- und Naturschutz im In- und Ausland geht." Er erinnerte daran,
dass zum Beispiel Sachsen-Anhalt 2006 den eigenen Landesanteil am
Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe ohne vorherige
Rücksprache mit
der UNESCO oder den anderen Länderpartnern im gemeinsamen
Biosphärenreservat um ein Drittel verkleinert hat. ... "Alle
Biberreviere außerhalb der Schutzgebiete unterliegen starken
Beeinträchtigungen bis hin zur Habitatzerstörung und direkten
Verfolgung", heißt es in der Roten Liste des Landes
Sachsen-Anhalt. Die Verfasser weisen ausdrücklich auf "die
besondere Verantwortung" des
Landes für die Biberart hin, die ausschließlich an der Elbe
lebt.
Deutsche Umwelthilfe e.V. - 19.05.2008
Der DUH-Artenschutz-Fall des Tages (Teil 2):
Baden-Württemberg verfügt rechtswidrig Vernichtung geschützter
Kormoran-Brut
Während die Bundesregierung auf der UN-Biodiversitätskonferenz in Bonn
für den weltweiten Erhalt der biologischen Vielfalt wirbt, werden in
Deutschland geschützte Tierarten aktiv verfolgt. Ganz oben auf der
Abschussliste in vielen Bundesländern steht der Kormoran, der zwar nach
EU-Vogelschutzrichtlinie und Bundesnaturschutzgesetz eine besonders
geschützte Art ist, aber dennoch regelmäßig bejagt bzw. dessen Brut
zerstört wird. Nordrhein-Westfalen hat ebenso wie Brandenburg und
andere Bundesländer eigene Kormoran-Verordnungen erlassen, um die
Tötung der geschützten Vögel zu legitimieren. Allein im Winter
2006/2007 haben Jäger 2.362 Kormorane in Nordrhein-Westfalen
abgeschossen (Zahlen der Landesnaturschutzverwaltung). Das war der
Landesregierung unter CDU-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers offenbar
nicht genug, daher hat sie für den Winter 2008 zusätzlich zur
Verordnung noch einen Kormoran-Erlass (Dezember 2007) herausgegeben,
laut dem die Vögel auch innerhalb von Naturschutzgebieten und während
der Schonzeiten geschossen werden dürfen. In der Jagdsaison 2007/2008
ließen daher wieder mindestens 2.300 ausgewachsene Kormorane in
Nordrhein-Westfalen ihr Leben, nicht mit eingerechnet sind die durch
den Tod der Altvögel zerstörten Bruten mit abgestorbenen Eiern und
erfrorenen Jungtieren. ... Baden-Württemberg hat sich im April 2008
einen "kalten Tod" ausgedacht, um die einzige Kormoran-Kolonie am
deutschen Ufer des Bodensees zu vernichten. Am Mittag des 8. April
erließ das Regierungspräsidium Freiburg einen Bescheid, mit dem der
eigenen Behörde die Zerstörung der Kormoran-Brut genehmigt wurde.
WWF World Wide Fund For Nature - 18.05.2008
WWF: Waldverlust bis 2020 stoppen. Vor Auftakt der
Bonner UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt: Globale Initiative zum
Schutz der Wälder gefordert.
Vor dem am Montag in Bonn beginnenden zweiwöchigen UN-Umweltgipfel zur
biologischen Vielfalt fordert der WWF eine neue Initiative zum Schutz
der Wälder. Derzeit gehen nach Angaben der Umweltstiftung jedes Jahr 13
Millionen Hektar Wald verloren. Dabei erfüllen Wälder wichtige
ökologische Funktionen, von denen auch der Mensch profitiert. Wälder
liefern Holz, produzieren Sauerstoff, speichern Kohlenstoff und Wasser,
bewahren vor Überflutungen und schützen vor Bodenersionen. Bis 2020, so
der WWF, müsse der Netto-Waldverlust auf Null sinken. Weiterhin solle
sich die Staatengemeinschaft darauf verpflichten, bis 2050 wieder ein
globale Waldfläche und -qualität auf dem Niveau des Jahres 2000 zu
erreichen.
NABU - 19.05.2008
NABU: Neue Rote Liste bedrohter Vögel - Über 1.200
Arten weltweit stark gefährdet
Zu Beginn der 9. Vertragsstaatenkonferenz über die biologische Vielfalt
haben der weltweite Dachverband des NABU, BirdLife International, und
die Internationale Naturschutzunion IUCN heute in Bonn ihre neue Rote
Liste der bedrohten Vogelarten der Welt vorgestellt. BirdLife
International hat diese Liste als weltweit führende Organisation für
die Erfassung und den Schutz von Vogelarten im Auftrag der IUCN
erstellt. An der Erstellung der Roten Liste waren Tausende von
Wissenschaftlern weltweit beteiligt. ... Danach gelten 1.226 Arten und
damit über zwölf Prozent der weltweit etwa 10.000 Vogelarten als
hochgradig bedroht. Acht Arten, darunter der Tristan-Albatros (Diomedea
dabbenena), der Löffelstrandläufer (Eurynorhynchus pygmeus) und die
Floreana-Spottdrossel (Nesomimus trifasciatus) mussten im Gegensatz zur
letzten Roten Liste zusätzlich als vom Aussterben bedroht eingestuft
werden. Zudem stiegen 24 Arten in eine höhere Gefährdungskategorie auf,
darunter der in Europa vorkommende Große Brachvogel (Numenius arquata)
und die in Spanien, Frankreich und Italien lebende Provencegrasmücke
(Sylvia undata).
|
|
|
Weitere Infos |
gea.de - 19. Mai 2008
Internationale
Manegenshow
"Zircus Probst" - nicht nur ein Name mit Geschichte, sondern auch ein
Zirkus, der es nach eigenem Bekunden in sich hat. Mit einem der
modernsten Kuppelzeltbauten des Landes und artenreichem Tierbestand,
verspricht das Unternehmen für sein Gastspiel in Metzingen ein
besonderes zirzensisches Ereignis. Auf der Tournee 2008 erleben nicht
weniger als 50 Städte auf einer knapp 3 000 Kilometer langen Tour durch
den süddeutschen Raum die neue Produktion "Kultur pur". Und damit zeigt
sich der auf eine 150-jährige Geschichte zurückblickende "Zircus
Probst", der im Gegensatz zu anderen Kulturbetrieben ohne Subventionen
auskommen muss, auch außerhalb der Manege als wahrer Zauberer der
Logistik.
Ausstellungen
mz-web.de - 19.
Mai 2008
Willkommen in der Urzeit. Dino-Ausstellung gastiert in
Wolfen - Über 40 Sauriernachbildungen zu betrachten
Über 160 Millionen Jahre dominierten sie die Erde, brachten über 500
verschiedene Gattungen hervor, darunter die größten Landlebewesen aller
Zeiten und mit die erfolgreichsten Wirbeltiere der gesamten
Erdgeschichte - die Dinosaurier. Nun sind die ausgestorbenen Reptilien
für zwei Tage wieder aus der Versenkung aufgetaucht und können am
Mittwoch sowie am Donnerstag jeweils in der Zeit von 13 bis 18 Uhr in
einer internationalen Dino-Ausstellung auf dem Festplatz-Nord in
Wolfen, Straße der Chemiearbeiter, betrachtet werden. Über 40 Exponate
werden dann auf dem Gelände und im Ausstellungszelt mit urzeitlichem
Pflanzendickicht aufgebaut und sollen den Besuchern so einen Eindruck
vom Lebensraum, vor allem aber von der Artenvielfalt der Giganten
vermitteln.
|
|
|
Neue Veröffentlichungen
Ihre
Veröffentlichung in
dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an
die Redaktionsadresse
|
Neil Shubin,
Sebastian Vogel
Der Fisch in uns: Eine Reise durch
die 3,5 Milliarden Jahre alte Geschichte unseres Körpers
Der Mensch ist ein Tier unter Tieren, Ergebnis einer Milliarde Jahre
dauernden Evolution. Spuren und Reste dieser Entwicklung sind in
unserem Körper aufbewahrt, in der Form unserer Knochen, der Struktur
unserer DNA. Ein ganzer Zweig des Baum des Lebens ist tief in uns
eingelassen.
¯Der Fisch in uns® erzählt die spannende Geschichte, wie unser Körper
so geworden ist, wie wir ihn kennen. Anhand neuester Ergebnisse aus
Paläontologie und der vergleichenden DNA-Forschung schildert Neil
Shubin anschaulich und packend die Evolution aus der Perspektive des
menschlichen Körpers und zeigt ihren außerordentlichen Einfluss über
3,5 Milliarden Jahre. Dabei wird deutlich: Wir haben viel mehr mit
Fischen, Würmern oder Bakterien gemeinsam, als uns bewusst ist.
281 Seiten, Fischer, 1. Auflage 2008, gebunden
19,90 Euro über Amazon.de
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
|
"Dauerwerbung in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: € 24,90
Überall
erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling
Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de
|
|
|
Veranstaltungen
Gesellschaft für
Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden.
Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo
(der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der
Universität.
19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO
LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of
Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal
Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning
exchange session and evening meal and /with an auction will be held at
the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the
south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the
expenses, including a group photo and of course, our evening meal with
soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the
auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any
other amphibian saving /conservation project which is being currently
carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and
information about your collector’s preferences directly to me. All
applications and any other questions you may have please email to: Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl
|
|
|
Stellenanzeigen
Die Lebenshilfe - Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH sucht für
den Wildpark Reuschenberg, anerkannt als Zoologischer Garten nach
EU-Rechtsnorm, befristet im Rahmen einer Krankheitsvertretung zum
nächst möglichen Zeitpunkt
eine/n Zootierpfleger/in mit
Tätigkeitsschwerpunkt "Europäische Wildtiere".
Wir erwarten:
- Eine/n zuverlässige/n Mitarbeiter/in mit erfolgreich abgeschlossener
Berufsausbildung als Zootierpfleger/in
- Bereitschaft für flexible Dienstzeiten (auch an Wochenenden und
Feiertagen)
- Handwerkliche und technische Fähigkeiten
Wir bieten:
- Einen attraktiven Arbeitsplatz in naturnaher Umgebung
- Ein erfahrenes Team im technischen und wissenschaftlichen Management
- Eine Ihrem fachlichen Können entsprechende Vergütung
Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung mit Lichtbild, Zeugnissen
und ggf. Empfehlungsschreiben senden Sie bitte bis zum 30.05.2008 an
folgende Anschrift:
Lebenshilfe - Werkstätten
Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
von-Ketteler-Str. 124
51371 Leverkusen
Der Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses
zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Volontär/in
Wir bieten:
- Einweisung in die Tiergartenbiologie, insbesondere
Tiermanagement, Veterinärpraxis, Kartei- und Zuchtbuchführung
- Umsetzen des Erlernten durch zugewiesene Projekte
- Mitarbeit bei der Förderung zoologischer Forschungsprojekte
Wir erwarten:
- abgeschlossene Hochschulausbildung in Zoologie
- tiergartenbiologische Erfahrung in einem Zoo wünschenswert
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft und
Verantwortungsbewusstsein
- englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
- EDV-Kenntnisse
Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet und um ein Jahr
verlängerbar. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an die Anwärterbezüge
des höheren Dienstes.
Es wird angestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen mit
Unterrepräsentanz zu erhöhen. Frauen sind deshalb besonders
aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher
Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 30.05.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Rudolf Wicker, Tel: 069/212- 33732 zur
Verfügung.
Tiergarten Heidelberg gGmbH
Als Schwangerschafts-/Elternzeitvertretung suchen wir ab spätestens
Oktober 2008 befristet auf ein Jahr eine/n
Wissenschaftliche Assistentin/Wissenschaftlichen Assistent
Zu Ihren Aufgaben gehören die Wissenschaftliche Betreuung des gesamten
Tierbestandes insbesondere Überwachung der Tierhaltung, Führen der
Tierkartei, Abgabe und Neubeschaffung von Tieren, Organisation von
Tiertransporten, Koordination der Artenschutzprojekte des Zoos sowie
Mitwirkung in der Öffentlichkeitsarbeit. Die Betreuung der
Tierpatenschaften fällt ebenfalls in den Aufgabenbereich der
Wissenschaftlichen Assistentin/des Wissenschaftlichen Assistenten.
Wir erwarten ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Zoologie oder
Tiermedizin sowie tiergartenbiologische Erfahrungen in einem Zoo. Gute
Kommunikations- und Teamfähigkeit sollten ebenso selbstverständlich
sein wie überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft. Ein hohes Maß an
Organisationstalent sowie die Fähigkeit, eigenverantwortlich zu
arbeiten, sind unbedingt nötig.
Wir bieten Ihnen einen Arbeitsplatz in einer der schönsten Städte
Deutschlands und in einem Zoo, der sich erkennbar weiterentwickelt. Sie
haben die Chance, sich Fähigkeiten anzueignen, diese zu erproben und
sich durch Ihre Leistung für eine weitere berufliche Laufbahn in der
Tiergärtnerei zu empfehlen.
Die Entlohung erfolgt entsprechend Ausbildung und Erfahrung gemäß TVÖD.
Sie sind interessiert? Dann senden Sie bitte Ihre aussagefähigen
Bewerbungsunterlagen bis zum 10. Juni 2008 an die
Tiergarten Heidelberg gGmbH, Geschäftsführung
Tiergartenstraße 3, 69120 Heidelberg, Germany, E-Mail:
Heike.Vogler@heidelberg.de
|
|
|
TV-Tipps Tierdokus und
Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
|
|
mdr.de
- 17. Mai 2008
Die Nordsee - Von Friesland zu den Fjorden (1/2)
Die Nordsee steht für Sturmfluten, weite Wattlandschaften, hohe Dünen
und schroffe Küsten: Sie ist eine der wichtigsten Drehscheiben des
Vogelzugs. Ihre Strände locken zu jeder Jahreszeit zahllose Urlauber
an. Wichtige Seewege kreuzen sich hier, und gewaltige Bohrinseln
fördern kostbares Öl aus den Tiefen. Die Naturdokumentation führt
einmal rund um die Nordsee, zeigt die artenreiche Tierwelt und besucht
die Menschen der sieben Anrainerstaaten. Szenen aus dem Leben
eiszeitlicher Jäger und Wikinger erwecken die wechselvolle Geschichte
dieses Meeres zum Leben. Modernste Kameratechnik sowie atemberaubende
Unterwasser- und Flugaufnahmen machen die beiden Filme zu einem
außergewöhnlichen Fernseherlebnis.
Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende März ging es ins
Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im Schwarzwaldzoo in
Waldkirch geplant.
Wochentägliche Sendungen:
Mo-Mi,
Fr, 10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh), Do 11:30!
Mo-Mi, Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (40 neue Folgen aus Duisburg)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. ( 40 neue Folgen aus
Frankfurt und Kronberg)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Krefeld
Mo-Fr, 17:05 RBB, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Mi, Fr, 17:10 HR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mi-Fr, 17:10 NDR, Panda, Gorilla & Co. (Zoos in Berlin, Wh)
Mo-Fr, 18:30, Phoenix, Die Rückkehr der Plagen, Mi 19:15!
Einzelsendungen:
Fr, 23.05.2008, 11:30, NDR, Der Artenjäger vom Amazonas, Marc van
Roosmalen und das Riesenpekari
Fr, 23.05.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 23.05.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Im Reich der
Haubentaucher
Fr, 23.05.2008, 21:00, RBB, Die Wildschweine im Teutoburger Wald
Fr, 23.05.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Seehund ahoi!
(Seehundstation Friedrichskoog)
Fr, 23.05.2008, 21:45, ZDF infokanal, Naturpark Hainich
Sa, 24.05.2008, 11:30, DMAX, Süddeutsche Zeitung TV, Der
wilde Doktor - Erste Hilfe für ganz schwere Patienten, der Stuttgarter
Wilhelma
Sa, 24.05.2008, 11:40, MDR, Mein Leben mit Löwen, Als
Tierfilmer im Krüger Nationalpark
Sa, 24.05.2008, 12:15, SF 1, Indiens Wildhunde
Sa, 24.05.2008, 13:30, SWR, Im Sumpf der Kaimane
Sa, 24.05.2008, 16:00, ARD Eins Extra, Auslandsreporter, Eine Reise
durch den Regenwald
Sa, 24.05.2008, 17:30, ARD Eins Plus, Odysso - Wissen entdecken, Lügen,
bis das Image grün ist, Tipp!
Sa, 24.05.2008, 18:30, Phoenix, Im Reich der Krokodile
Sa, 24.05.2008, 19:00, BR, Natur Exclusiv: Geboren in der
Urzeit, Pferde - Geschöpfe der Kälte und der Wüste
Sa, 24.05.2008, 19:15, Phoenix, Zucker für den Affen,
Wer rettet Indonesiens Orang-Utans?
Sa, 24.05.2008, 21:00, ARTE, Mit der Tara ins Herz des Klimawandels
So, 25.05.2008, 13:15, MDR, Abenteuer Zoo, Zuflucht am Viktoriasee -
Nashörner, Schimpansen und Schuhschnäbel in Entebbe
So, 25.05.2008, 14:05, NTV, Das Geheimnis der Bienen
So, 25.05.2008, 15:30, SWR, Madeira - Wildnis im Atlantik
So, 25.05.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Schwimmende Elefanten
So, 25.05.2008, 16:00-19:00, ARD Eins Plus, Thema:
Eisbären
So, 25.05.2008, 17:15, SWR, Amerikas Canyon - Berglöwen
im wilden Westen
So, 25.05.2008, 17:30, 3sat, Arche Noah
So, 25.05.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Bernhard Grzimek - Eine deutsche
Legende
So, 25.05.2008, 18:45, ZDF dokukanal, Namibia - Im Reich der großen
Katzen
So, 25.05.2008, 20:15, Super RTL, Killerwale auf Beutezug
So, 25.05.2008, 21:10, Super RTL, Lautlose Jäger - Gefahr aus der
Tiefe, Meeresbewohner auf Beutezügen
So, 25.05.2008, 22:00, MDR, Kaza - Ein Megapark für
Elefanten
Mo, 26.05.2008, 11:30, NDR, Tropenparadies Kuba, Unter
Krokodilen und Riesenschlangen
Mo, 26.05.2008, 13:50, NDR, Expeditionen ins Tierreich, Bulgarien
Mo, 26.05.2008, 16:45, ARTE, Der Seeleopard
Mo, 26.05.2008, 17:05, RBB, Leopard, Seebär & Co.
Mo, 26.05.2008, 19:00, ARTE, Die Reiher von Amsterdam
Mo, 26.05.2008, 19:45, ZDF infokanal, Der Canyon von Sachsen, Naturpark
Sächsische Schweiz
Mo, 26.05.2008, 21:00, 3sat, Im Reich der Schwarzstörche
Mo, 26.05.2008, 21:30, ARD Eins Plus, Odysso - Wissen
entdecken, Lügen, bis das Image grün ist, Tipp!
Mo, 26.05.2008, 22:00, WDR, Die Story: Letzte Tage im
Paradies, Wie Tauchtouristen die Unterwasserwelt zerstören
Mo, 26.05.2008, 22:05, RBB, Großtrappen - Die Rückkehr der Riesenvögel
Di, 27.05.2008, 11:30, NDR, Dschungelhunde
Di, 27.05.2008, 13:15, MDR, Rastlose Staatsdiener, Termiten in Afrika
Di, 27.05.2008, 14:00, ARD Eins Festival, Grzimeks Erbe in Südamerika
Di, 27.05.2008, 14:15, HR, Unter Drachen, Ein unbekannter Bruder des
Komodowarans?
Di, 27.05.2008, 17:05, RBB, Leopard, Seebär & Co.
Mi, 28.05.2008, 09:30, ORF 2, Kondor - der Traum vom Fliegen
Mi, 28.05.2008, 11:30, NDR, Die Drachen der Kanaren
Mi, 28.05.2008, 13:15, MDR, Das grenzenlose Paradies, Das
Limpopo-Naturreservat
Mi, 28.05.2008, 14:15, HR, Tiere vor der Kamera, Singvögel - Wir suchen
den Superstar!
Mi, 28.05.2008, 15:15, NDR, Luchse, Tiger und Sirenen, Einsatz für die
Letzten ihrer Art
Mi, 28.05.2008, 16:50, ARTE, Gärten der Meere
Mi, 28.05.2008, 19:00, ARTE, Südafrika, Naturschutz in Südafrika
Mi, 28.05.2008, 20:15, NDR, Das Geheimnis der Buckelwale
Do, 29.05.2008, 10:35, MDR, Abenteuer Zoo: Boten von der
Geisterinsel - Finger-, Fleder-, Stacheltiere in Zürich und auf Jersey
Do, 29.05.2008, 12:30, MDR, Die Räuber vom
Hwange-Nationalpark
Do, 29.05.2008, 14:15, HR, Ameisen - Die heimliche Weltmacht
Do, 29.05.2008, 17:00, ARD Eins Plus, Bärenkinder allein im Wald
Do, 29.05.2008, 20:05, SF 1, Netznatur
Do, 29.05.2008, 23:15, WDR, Monsanto, Mit Gift und Genen,
Tipp!
Fr, 30.05.2008, 11:30, NDR, Der Flug der Störche
Fr, 30.05.2008, 13:30, HR, Adler, Bären, Lachse in Alaska
Fr, 30.05.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Adebars verwunschenes Paradies
Fr, 30.05.2008, 20:15, ZDF dokukanal, Bernhard Grzimek - Eine deutsche
Legende
Fr, 30.05.2008, 21:00, RBB, Der König der Koalas
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 13:35
im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:55 Uhr
im MDR, mittwochs 06:30 Uhr vom NDR;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr und sonntags ab 07:05 Uhr im HR
sowie Donnerstag 11:10 Uhr in der ARD;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 14:30 vom BR und
sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags
11:15 und 15:30 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags
11:00, mittwochs 15:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus
wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 11:05 und sonntags
06:20 Uhr im WDR wiederholt;
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: die neue Folge wird fast täglich
18:00 Uhr von ZDF Doku wiederholt, weitere Wiederholungen Freitag 10:30
Uhr vom ZDF, samstags 16:02 Uhr sowie sonntags ab 08:02 und 15:02 (je 2
Folgen) von ZDF Info;
"Seehund, Puma & Co." aus Bremerhaven, Jaderberg und
Friedrichskoog: wird samstags ab 14:15 Uhr im SWR wiederholt (2 Folgen).
|
Sender nicht zu
empfangen? Kein
Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet
aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr
Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser
und FreeDownloadManager
(PS:
Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die
Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann
entschlüsseln
kann)
|
| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Kleine Predigt
Das Schlagwort der Woche lautet: Biodiversität. Das ist
schon rein phonetisch ein Knaller, wobei das ganze im englischen noch
viel besser klingt, weil die harte Endung „tät“ dort dem Ohr nicht so
weh tut. Uns Menschlein täte es jedenfalls gut, nicht nur anläßlich
groß angekündigter Tagungen über das nachzudenken, wofür dieses, trotz
allen Wohlklangs letztlich doch recht sperrige Wort steht, für die
Masse an buntem Leben nämlich, das um uns, die wir uns für so
unglaublich wichtig halten, herum wabert. Und was tut Mensch: Er
labert!
Ist ja auch richtig. Die, die sich für das interessieren, was außerhalb
ihrer vier Wände Lebensrecht hat, das viel älter ist, als unser
eigenes, die müssen sich halt den Mund fusselig reden, damit die
Anderen, die in jedem anderen Lebewesen einen Angriff auf ihr
persönliches Lebensrecht sehen und es dort, wo es sein Recht fordert,
mit allen möglichen -ziden (also den Insekti-, Herbi-, Fungi- und
vielen anderen) platt machen, möglicherweise innehalten in ihrem Tun.
Ich bin, ungelogen, schon Menschen begegnet, die, bevor sie eine
Bio-Mülltonne öffnen, eine Ladung Paral* draufsprühen, „wegen der
ganzen Fliegen halt!“. Immerhin, der Müll wurde zuvor brav getrennt.
Reden wir also, erzählen wir unseren Mitmenschen von der Schönheit all
dessen, was nicht Mensch ist**, aber, Reden ist Silber und Zeigen ist
Gold, denn das was glänzt, will ja gesehen werden und so müssen wir sie
auch an die Hand nehmen, unsere Artgenossen, auch wenn diese Hand noch
den ätzenden Geruch, gerade erst benutzter Desinfektionstücher
verströmt, ergreifen wir sie und führen wir sie heran, nicht die Hand,
sondern diejenigen, die da dran hängen, an den Händen, heran, an das
Lebewesen, auf das sie ergriffen sein mögen, von dem, was wir ihnen
augenöffnender Weise zeigen, präsentieren, ja möglicherweise sogar
vorführen. Denn verführen müssen wir sie, dazu, ebenso fasziniert zu
sein, wie wir selbst.
Also enden wir an dieser Stelle und machen wir weiter mit dem, was wir
ohnehin täglich schon versuchen und darüberhinaus knien wir uns
vielleicht trotzdem noch ein wenig mehr rein, denn in unserer
Nachbarschaft warten die, mit denen wir Tür an Tür leben, nur darauf,
all der Schönheit ansichtig zu werden!
Ihr
Carsten Schöne
* Sollten Sie die Erwähnung dieses Produkt, das mir nur einfach zuerst
eingefallen ist, für Schleichwerbung halten, dann denken Sie sich bitte
aus der Vielfalt der Insektenvernichtungsmittel ganz schnell ein paar
weitere Produktnamen aus.
** Ja, es gibt natürlich auch schöne Menschen, wobei die, aus meiner,
möglicherweise etwas subjektiven Sicht, sehr häufig weiblichen
Geschlechts sind.
www.schoenes-tierleben.de
|
|
| Sie suchen eine Meldung oder ein
Stichwort in einer früheren Zoopresseschau? Sie wollen ein Thema
nachrecherchieren? Durchforsten Sie unser gesamtes Online-Archiv. |
|
|
|
|
| Dieser Newsletter gibt einen
Überblick über Artikel rund um
das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und
Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen,
sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen
Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig
oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Für den Inhalt der Artikel
können wir keine Verantwortung übernehmen. |
Pressemitteilungen und
Hinweise auf weitere Artikel bitte an redaktion@zoo-information.de.
Wir freuen uns über Rückmeldung (auch kritische)
und einen Besuch der Zoopresseschau- und Zoo-AG-Websites. Anzeigen- und Advertorial-Preise
auf Anfrage.
Eine Bitte an die Mitarbeiter der Zoos und NGOs: Denken Sie an die
Tradition des Publikationstauschs
und senden Sie uns Ihre Print-Veröffentlichungen für unser Archiv und
zur Vorstellung unter "Neue Veröffentlichungen" an
die Redaktionsadresse:
Zoopresseschau,
Haberstraße 14, D-33613 Bielefeld. |
Die Zoopresseschau ist
eine unabhängige Non-Profit-Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung.
Impressum, Optionen, An- und Abmelden von E-Mail-Adressen, weitere
Hinweise und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.
|
|