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423 vom 22.
Mai 2008 |
| Liebe Leser,
wir haben es wieder einmal geschafft; heute, ausgerechnet am
Internationalen Tag der Biodiversität, müssen wir die Gewißheit
verkünden, worüber viele bisher schon starke Vermutung hatten: nach dem
Baiji wurde jüngst ein weiterer Großsäuger, das Nördliche
Breitmaulnashorn, einzig durch Zutun von uns Menschen von dieser Erde
ausradiert. Geschenkt, daß es in wenigen Zoos noch ein paar wenige
Exemplare gibt, die bekanntermaßen schlecht züchten und uns das
"Aussterben erlebbar" machen werden, geschenkt auch, daß es vor allem
in den USA Wissenschaftler gibt, die das Klonen von Tieren als Methode
des Artenschutzes etablieren wollen. Artenschutz ist Diversitätsschutz,
und Biodiversität manifestiert sich vor allem in genetischer
Diversität, was nutzt es da, wenn man von nur noch einer Handvoll
Individuen (= Genotypen) diese Individuen fünfmal haben kann?
Schon in der Vergangenheit haben wir viele - viel zu viele - oft heute
als gerettet geltende Tierarten durch einen sogenannten genetischen
Flaschenhals gejagt (in vielen Fällen im wahrsten Sinne des Wortes) -
Wisente, Przewalski-Pferde, Uhus, Steinböcke... -, und erst die nahe
und ferne Zukunft wird zeigen, ob die Arten und Unterarten diese
künstlich geschaffene genetische Einfalt verkraften und sich als
dauerhaft überlebensfähig auch auf dem Spielfeld von Klimawandel und
Umweltveränderungen erweisen. Das trifft übrigens auch auf den Bruder
des Nördlichen Breitmaulnashorns, das Südliche Breitmaulnashorn, zu.
Das Südliche Breitmaulnashorn war auch schon auf 20 Tiere dezimiert,
heute gilt es unter Schutz als gesichert. Also doch kein Verschwinden
des Breitmaulnashorns, es war ja "nur" eine Unterart? Wer so denkt
(Zitat WWF "Tiger ist Tiger"), dem sei im Zeitalter der
Molekularbiologie gesagt, daß dann auch dem Verschwinden des Menschen
keine Bedeutung beigemessen werden bräuchte, denn es gibt noch einen
"Zweitmenschen", den Schimpansen, der dem Homo sapiens genetisch viel
ähnlicher ist als die beiden Unterarten des Breitmaulnashorns es waren.
Genetik ist nicht alles, aber vieles ist Genetik.
Vielleicht noch etwas Positives zum Schluß: noch druckfrisch vermeldet
die ZGAP die Entdeckung einer neuen Wirbeltierart, des Cat
Ba-Tigergeckos, auf der nordvietnamesischen Insel Cat Ba. Noch immer
gibt es auf dem blauen Planeten viele Lebensformen, viel
"Biodiversität" zu entdecken, darunter auch Wirbel- und Großtiere - ich
hoffe sehr, nicht nur dafür, daß die Liste der vom Menschen
ausgelöschten Arten noch ein Stückchen länger werden kann!
Hoffnungsvoll, Ihre Silke Sorge
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des
Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen
unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die
Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt
alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem
hat sie auf ihrer Website
umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles
aus der Amphibienkampagne".
rt-online.ru - 12. Mai 2008
В
Казанском
художественном
училище откроется
выставка,
приуроченная
к Году лягушки
An der Kasaner Kunstfachschule wird eine Ausstellung eröffnet,
die abgestimmt ist auf das Jahr des Frosches
Am 15. Mai findet an der Kasaner Kunstfachschule die Eröffnung einer
Ausstellung unter dem Titel "Eben dieser Frosch" statt. Zu der
Veranstaltung sind eingeladen Mitarbeiter des Kasaner
Zoologisch-Botanischen Gartens, die Tiere aus dem Streichelzoo
mitbringen. Die Ausstellung wird im Rahmen des von der WAZA verkündeten
Jahres des Frosches durchgeführt. Ziel dieser Aktion ist es, die
Vielfalt der Welt der Amphibien zu zeigen und die Erhaltung dieser
Tiere. Die Organisatoren hoffen, daß derartige Veranstaltungen helfen,
die Frösche vor ihrer völligen Vernichtung zu retten. In der
Ausstellung werden Arbeiten aus Malerei, Grafik, Kunsthandwerk
vertreten sein. Auf allen Arbeiten werden Frösche dargestellt sein, die
sich den Besuchern der Ausstellung in unterschiedlichsten Rollen zeigen.
kp.ua - 16. Mai 2008
Киевских
лягушек
будут
опекать
Kiewer Frösche werden betreut
Unser Zoo nimmt es auf sich, den Städtern einen behutsamen Umgang mit
Amphibien beizubringen. Der Hauptstadtzoo hat das laufende Jahr zum
Jahr des Frosches erklärt. Die dortigen Mitarbeiter beschlossen, auch
für die Kröten Sponsoren zu suchen, denn sie sind durch nichts
schlechter als Kamele, Giraffen, Wisente und Pinguine. Hinzu kommt, daß
für die WAZA das Jahr 2008 das "Jahr des Frosches" ist. "Der
Hauptstadtzoo hat bereits den Plan für die Durchführung einer Kampagne
‚Jahr des Frosches' ausgearbeitet", teilte uns Irina Golowina mit,
Leiterin des Pressedienstes des Kiewer Zoos. Ihren Worten nach wird in
nächster Zeit die Sammlung dieser Amphibien noch erweitert und den
Besuchern erklärt, wie man mit ihnen umgeht. Gegenwärtig hält der
Kiewer Zoo zehn Froscharten.
novosti.ua - 16. Mai 2008
В
Киевском
зоопарке
проходит Год
лягушки
Im Kiewer Zoo wird Jahr des Frosches durchgeführt
Der Kiewer Zoo hat einen Plan von Maßnahmen zur Durchführung einer
Kampagne "Jahr des Frosches" im Rahmen des von der WAZA zum Jahr des
Frosches erklärten Jahres 2008. Das wurde mitgeteilt im Pressedienst
der Kiewer Staatlichen Stadtverwaltung. Insbesondere, wie im Zoo
bemerkt wurde, sind vorgesehen die Ergänzung der Amphibiensammlung
durch Vertreter auch der Fauna der Ukraine und die Ausarbeitung
wissenschaftlicher Grundlagen ihrer Erhaltung in menschlicher Obhut.
Geplant sei auch eine Reihe von Kultur- und Bildungsveranstaltungen mi
dem Ziel der Aufklärung der Bevölkerung über die Notwendigkeit der
Erhaltung der Amphibien. "Die seltenste Art in der Amphibiensammlung
des Kiewer Zoos ist das Safranfarbene Buntfröschchen (Mantella crocea).
Diese schwanzlose Amphibienart ist verbreitet in den angenehm kühlen
Bergwäldern im Osten Madagaskars in der Gegend um Maramanga. Die Art
ist vom Aussterben bedroht, die Population verringert sich beständig.
In diesem Jahr gelang dem Zoo die Fortpflanzung dieser kleinen Frösche
(22 bis 25 mm). Es gab vier Ablagen befruchteten Laiches und jetzt sind
etwa 100 Kaulquappen geschlüpft. Die Zoomitarbeiter hoffen, daß die
Kaulquappen erfolgreich ihre Metamorphose durchlaufen und zu
erwachsenen Fröschen heranwachsen", heißt es in der Mitteilung. Nach
Angaben des Pressedienstes besitzt die Amphibiensammlung des Kiewer
Zoos gegenwärtig folgende Arten: Bandmolch (Triturus vittatus),
Zwergkrallenfrosch (Hymenochirus boettgeri), Erdkröte (Bufo bufo),
Panzerkopfkröte (Bufo galeatus), Australischer Korallenfingerlaubfrosch
(Litoria caerulea), Safranfarbenes Buntfröschchen (Mantella crocea) und
andere.
interfax.by - 18. Mai 2008
Выставка
лягушек - как
настоящих,
так и рукотворных
- откроется в
Московском
зоопарке
Moskauer Zoo eröffnet Froschausstellung - zu sehen sind echte
und handgeschaffene
Im Moskauer Zoo wird am Dienstag, dem 20. Mai, die 5.
FroschKunstAusstellung "MosKWA expo" eröffnet, erfuhr Interfax im
Pressedienst des hauptstädtischen Zoos. "Das Projekt ‚MosKWA expo'
vereint Künstler unterschiedlicher Stile und Richtungen. Hier wird
praktisch alles sein: Malerei, Grafik, Bildhauerkunst, Fotografie,
individuell angefertigte Puppen, Batiken, originelle Technologien und
noch viel Interessantes", hieß es. Ziel des Projektes sei, den Leuten
zu helfen, diese bemerkenswerten Geschöpfe zu erkennen und zu mögen, in
den Fröschen nicht einfach Amphibien zu sehen, sondern aus
Kindheitstagen bekannte Helden der Märchen, Mythen und Legenden.
lifepr.de - 19. Mai 2008
"Von Natternhemden und trompetenden Kranichen -
Geheimnisse des Moores"
"O, schaurig ist's, übers Moor zu gehen, wenn es wimmelt vom
Heiderauche ..." schrieb eine große Dichterin bereits um das Jahr 1800,
und auch heute noch haften dem Moor als einer Landschaft voller
Geheimnisse und Rätsel viele Geschichten an. Auf einem geführten
Spaziergang durch das Eekholter Moor begegnen die Besucher diesem
Lebensraum hautnah und intensiv, und ein leises Schaudern wird auch
heute noch spürbar, wenn die Dämmerung hereinbricht und ein leichter
Nebel aus dem Moor heraufsteigt. Im Moor ist eine andere, stille Welt
erlebbar. ... Wir begegnen auch Tieren des Moores wie Schlangen und den
majestätischen Kranichen, die mit ihrem Trompeten weithin zu hören
sind. Besondere Aufmerksamkeit wird den Pflanzen des Lebensraumes Moor
geschenkt, wie zum Beispiel dem insektenfressenden Sonnentau oder der
durstigen Moorbirke.
Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir ebenfalls auf das "Jahr des
Frosches" hinweisen und den Besuchern den aktuellen "Frosch des Jahres
2008", den Laubfrosch, ganz aus der Nähe zeigen.
Nach diesem stimmungsvollen Abendrundgang mit blühendem Wollgras werden
Sie zu dem Schluss kommen "O, schön war's, übers Moor zu gehen".
salzburg.com - 19. Mai 2008
Kein Platz für den Laubfrosch
Laubfrosch, Kammmolch, Fischotter, Bären oder Biber: Der Anblick vieler
heimischer Arten ist in Salzburg zur Seltenheit geworden. Am Donnerstag
wird darum der Internationale Tag der Artenvielfalt begangen. Heuer ist
das Motto "Die biologische Vielfalt ist unsere Lebensversicherung für
eine sich verändernde Welt". "Es gibt eine ganze Reihe von bedrohten
Arten. Die Kategorien reichen dabei von ,leicht gefährdet' bis zum ,vom
Aussterben bedroht'", sagt Hannes Augustin, Geschäftsführer des
Salzburger Naturschutzbundes. Neben den Lebensräumen von Laubfröschen
oder Kammmolchen sind auch jene von Fischotter oder Biber äußerst
eingeschränkt. "Auch bestimmte Bestände von Fledermäusen sind stark
bedroht", sagt Augustin gegenüber den SN. ... Mit dem Internationalen
Tag der Artenvielfalt wollten die Vereinten Nationen die Abhängigkeit
von natürlichen Ressourcen aufzeigen, sagt Naturschutzreferent Sepp
Eisl (ÖVP). Der Tag solle an den oft zu sorglosen Umgang mit den
derzeit zur Verfügung stehenden Ressourcen erinnern. Bis zum Jahr 2010
soll weltweit der Verlust der Artenvielfalt gestoppt werden. Dazu habe
sich auch Österreich verpflichtet. Im Land Salzburg laufen derzeit
mehrere Artenschutzprogramme. Im Mittelpunkt stehen dabei Fledermäuse,
Wiesen- und Felsbrüter. Für den Naturschutzbund ist das nicht genug.
Salzburg liege im Bereich des Natur- und Artenschutzes österreichweit
nur im Mittelfeld, sagt Augustin.
spektrumdirekt.de - 20.05.2008
Auf Nimmerwiedersehen - Warum Tiere und Pflanzen
aussterben
Eigentlich wäre der Carrikeri-Harlekinfrosch (Atelopus carrikeri)
das richtige Symboltier für die gefährdete Natur und die Artenvielfalt.
Er vereint vieles, was das Überleben der Tiere und Pflanzen auf diesem
Planeten fraglich macht. Jüngst erst entdeckten ihn Forscher in den
kolumbianischen Anden wieder, nachdem er 14 Jahre lang verschollen war:
Sein Lebensraum ist so winzig wie seine Bestandszahl wohl auch, weshalb
Klimawandel und Lebensraumzerstörung rasch ihren Preis fordern - sein
Habitat schwindet durch die Erderwärmung oder könnte durch Bergbau oder
Überweidung zerstört werden. Ein tödlicher Pilz rafft seine nahe
Verwandtschaft hinweg und könnte auch bald diesen Harlekin-Frosch
erreichen. Terrarianer begehren um fast jeden Preis attraktive und
seltene Spezies wie ihn. Und im Gegensatz zum bekannten und beliebten
Pandabären - dem WWF-Maskottchen - interessiert sich weder die breite
Öffentlichkeit noch die Politik für sein Überleben. All das lässt die
Zukunftsaussichten für Atelopus carrikeri wenig rosig
erscheinen - und damit ergeht es ihm wie dem größten Teil der globalen
Artenvielfalt, die in den meisten Fällen keine große Lobby hat oder
deren wirtschaftliche Ausbeutung zumindest kurzfristig lukrativer
scheint als ein langfristig ausgelegter Schutz.
badische-zeitung.de - 20. Mai 2008
Freiburg: Stadt baut Ponton-Steg für Kröten
Es gibt in Freiburg bereits Brücken für Fußgänger, für die Eisenbahn,
für den Autoverkehr. Seit neuestem haben auch die Kröten ihre eigene
Brücke. Die liegt auf Pontons und führt über den Waldsee und soll den
Amphibien einen möglichst gefahrlosen Start ins Landleben ermöglichen,
meldete die Stadtverwaltung.
Jörn Evers, Matthias Hammacher und Nicolai Steierten, Lehrlinge vom
städtischen Forstamt, haben in den vergangenen Wochen die
Waldsee-Kröten-Brücke zurecht gezimmert - direkt unterhalb der Mauer
des Waldsee-Restaurants. Gemeinsam mit Forstwirtschaftsmeiter Bernd
Kramer setzte die Forst-Azubis umfangreiche Amphibienschutz-Aktionen am
Waldsee, einem traditionellen Freiburger Krötenschwerpunkt, um.
spiegel.de - 20. Mai 2008
ÜBERLEBENSSTRATEGIE. Der Eier-Trick des Laubfroschs
Egal, welcher Art sie angehören: Jungtiere leben meist gefährlich,
insbesondere dann, wenn sie noch gar nicht aus ihren Eiern geschlüpft
sind. Die Natur hat zahlreiche Strategien erfunden, die Gelege vor
Fressfeinden zu schützen - von der Dauerbewachung bis hin zur
trickreichen Tarnung. Doch allen eierlegenden Wirbeltiere scheinen
eines gemeinsam zu haben: Sie konnten ihre Eier nur entweder an Land
oder im Wasser unterbringen, die Wahl hatten sie nicht.
Das galt zumindest bisher. Nun aber haben Forscher erstmals bei einem
Wirbeltier die Fähigkeit beobachtet, dass es diese Wahl eben doch gibt.
Der Bromelienlaubfrosch (Dendropsophus ebraccatus) aus Panama kann
seine Eier sowohl an Land als auch im Wasser legen - je nachdem, ob
etwa im Wasser Fressfeinde auf der Pirsch sind oder am Ufer die
Austrocknung durch zu viel Sonne droht. Die Auswahl treffe der Frosch
anhand des einfallenden Sonnenlichts, schreiben Justin Touchon und
Karen Warkentin von der Boston University im Fachblatt "Proceedings of
the National Academy of Sciences". In Seen, an denen es wenig Schatten
und starken Sonneneinfall gibt, legt der Laubfrosch seine Eier demnach
im Wasser. Im Schatten dagegen bevorzuge er die Blätter von Pflanzen,
die am Ufer wachsen, da die Eier hier nicht so schnell austrockneten.
Die Kaulquappen lassen sich nach dem Schlüpfen einfach ins Wasser
fallen.
newsticker.sueddeutsche.de - 20. Mai 2008
Auch auf legal gehandelte Exoten verzichten
Längst nicht alle exotischen Tiere dürfen in Deutschland gehandelt
werden. Aber auch auf den Kauf von denjenigen, die legal zu haben sind,
sollten Tierfreunde dem Artenschutz zuliebe besser verzichten."Gerade
die hier angebotenen Reptilien sind zum großen Teil Wildfänge", sagte
Sandra Altherr von der Organisation Pro Wildlife in München. Das heißt,
die Tiere sind aus der natürlichen Heimat in Afrika, Asien oder
Südamerika genommen worden - wo die Populationen teils drastisch
zurückgegangen sind. ... Zwar unterbinde die Washingtoner
Artenschutzkommission (CITES) immer wieder den Export bedrohter Arten.
"Aber immer wenn der Handel mit einer bestimmten Art reglementiert
wird, verlagert sich das Problem auf eine andere", erklärte Altherr.
... Bedenklich sei die Einfuhr exotischer Tiere nicht zuletzt deshalb,
weil viele verenden, ehe sie in Deutschland ankommen. "Bis ein Tier
beim Käufer landet, vergehen oft Wochen oder Monate", sagte Altherr.
Zudem haben Frösche, Chamäleons, Schlangen oder Geckos oft sehr
spezielle Ansprüche, die gerade unerfahrene Halter kaum erfüllen
können. Immer wieder sterben Exoten deshalb vorzeitig. "Weil man das
Terrarium aber nun einmal hat, werden dann wieder neue gekauft - so
beginnt ein Teufelkreis."
lifepr.de - 20. Mai 2008
"Die Amphibienkrise". Ein Vortrag mit anschließender
Abendführung am 23. Mai ab 18 Uhr.
Nachdem schon unsere einheimischen Amphibien Thema eines Vortrags im
Zoo waren, geht heute die Reise über die europäischen Grenzen hinaus.
Herr Kempf, Tierarzt und Leiter der Vogelklinik in Oberschleißheim wird
über die verschiedenen exotischen Arten und deren Gefährdung berichten.
Im Anschluss daran besuchen die Teilnehmer im Rahmen einer Abendführung
die Arten, die im Augsburger Zoo gehalten werden. Wegen der Teilnahme
an der Amphibienkampagne des Europäischen Zooverbandes wurden die
gehaltenen Arten vermehrt und auch neue Gehege eingerichtet. Es ist
auch ein Blick hinter die Kulissen des Reptilienhauses vorgesehen.
Lassen Sie sich überraschen.
WAZA-Infopaket
für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Top-Thema: 9. UN-Naturschutzkonderenz in Bonn |
Aufgrund der
großen Anzahl an Meldungen rund um dieses Thema gibt es eine aktuelle Sonderseite. Weitere Meldungen zum Thema Natur-
und Artenschutz finden Sie wie bisher hier.
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
fr-online.de -
20. Mai 2008
Abschied für Ex-Zoochef Christian Schmidt. Vater der
Affen
Tamanduas sind entzückende tierische Zeitgenossen. Christian Schmidt
wiederum ist ein Mensch, hat aber dafür gesorgt, dass Tamanduas den
anderen Menschen im Zoo keine tierischen Rätsel mehr sind. Während
seiner Zeit als Zoodirektor in Frankfurt (1994 - 2007) zogen aber auch
Gelbbrustkapuziner, Kongopfauen, Fingertiere und Indische Löwen ein.
Nun wird Schmidt nicht nur 65 Jahre alt, sondern auch pensioniert. Ihm
zu Ehren kommen am Mittwoch rund 60 Verantwortliche aus
deutschsprachigen Zoos zu einem Kolloquium über Zoo und Naturschutz im
Senckenbergmuseum zusammen.
haustechnikdialog.de - 20. Mai 2008
Schütz heizt Frankfurter Affen ein
So richtig warm und gemütlich den ganzen Tag über "abhängen" können in
Kürze die Affen des Frankfurter Zoos. Ihr neues Reich, der
"Borgoriwald", ist mit allem ausgestattet, was ein Menschenaffenherz
begehrt: Auf 10.000 Quadratmetern befinden sich großzügige Außengehege
mit natürlicher Flora und Fauna, Innenanlagen mit Höhlen, Wassergräben
und natürlich jede Menge Klettergelegenheiten, um dem Bewegungsdrang
der Tiere entgegenzukommen. Eine über 2.000 Quadratmeter große
künstliche Felslandschaft bietet den großen und kleinen Primaten ideale
Möglichkeiten für ihre akrobatischen Höchstleistungen. Tierisch viel
Platz zum Rumsitzen und Ausruhen finden die Affen in Fels-Vorsprüngen
und -Einbuchtungen. Im Unterschied zur "echten Natur" verfügt die
Kletterlandschaft über eine besondere Zusatz-Ausstattung: Die
Fels-Wände beherbergen ein modernes Wandheizungssystem, das im gesamten
Innenbereich des "Borgoriwalds" für artgerechte Temperaturen sorgt.
volksstimme.de - 16.05.2008
Einschläferungsverbot für Tigerkater Taskan
Sehr kontrovers hat am Dienstagabend der Magdeburger Stadtrat die
Tötung der drei nicht reinrassigen Tigerbabys im Zoo der
Landeshauptstadt debattiert. Während ein Teil der Ratsversammlung die
öffentliche Empörung teilte, stellten sich andere Abgeordnete
demonstrativ hinter den Zoodirektor Kai Perret. Dennoch folgte der
Stadtrat am Ende der mehr als einstündigen Redeschlacht einem Eilantrag
von SPD und CDU einstimmig und ließ damit ein " Einschläferungsverbot
für Tigerkater Taskan " ergehen.
bz-berlin.de - 20. Mai 2008
Traurige Nachricht aus dem Zoo. Knut verlor zweites
Brüderchen. Pfleger fanden das angefressene Eisbärenbaby in der Höhle
Eisbären-Tragik in zwei Sätzen: "Am 14.12. gab es erneut
Eisbärennachwuchs. Die 1984 in Karlsruhe geborene Katjuscha hatte ein
Jungtier, das jedoch tot geboren wurde", steht in dem dunkelgrün
gebundenen Zoo-Jahresbericht "Bongo".
Aber warum erfahren wir erst jetzt, fünf Monate später, von dem
Zoo-Drama? Hatten die Berliner doch damals auf ein Geschwisterchen für
Knut gehofft. Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz: "Wir gehen nie mit toten
Neugeburten an die Öffentlichkeit." Traurige Tatsache ist: Eisbär Knut
hat ein zweites Brüderchen verloren. Das erste - sein Zwilling von
Eisbären-Mutter Tosca und Vater Lars - überlebte die Geburt nur kurz.
Das zweite Brüderchen zeugte Eisbär Lars mit Eisbärin Katjuscha. Wie es
genau zu Tode kam, ist unklar.
derstandard.at - 20. Mai 2008
"Zu
viele Förderungen geflossen". Politiker im Herbersteinprozess über
Subventionspraktiken
Hat Andrea Herberstein, die Gräfin von Herberstein, das Land Steiermark
um Subventionen für das Schloss und den Tierpark betrogen? Wenn ja,
reicht die Summe aus für eine unbedingte Strafe? Das sind im Grunde die
letzten Kernfragen im Herberstein-Prozess, denen Richterin Elisabeth
Juschitz in den Aussagen der noch verbliebenen Zeugen nachgeht.
Planung und
Bau
tagesspiegel.de
- 21. Mai 2008
Strandbesucher mit Fell und Flossen Erlebnis
Meck-Pomm. Immer mehr Robben tauchen in der Ostsee auf Das ist eine der
vielen Attraktionen für Urlauber
Im Handumdrehen hat sich die kleine Sensation herumgesprochen: "Eine
Robbe liegt am Strand". Und obwohl sich blitzschnell eine Schar
Neugieriger am Strand von Markgrafenheide versammelt, lässt sich das
Tier nicht aus der Ruhe bringen. Es hebt seinen Kopf, sperrt die Augen
weit auf und schnuppert im Sand. Erst als ihr einige Neugierige zu nahe
kommen wollen, stößt die Robbe ein abwehrendes Zischen aus. ...
Naturschützer verzeichnen in letzter Zeit steigende Robbenbestände an
der Ostsee, nachdem die Tiere durch Jagd und Wasserverschmutzung fast
schon als ausgerottet galten. Auf rund 20 000 Exemplare schätzt das
Meeresmuseum in Stralsund die Zahl der Kegelrobben in der südlichen
Ostsee. Auch in Prora und Göhren auf Rügen, auf der Insel Vilm und im
Greifswalder Bodden zeigen sich die Tiere mittlerweile.
In einigen Wochen werden Urlauber nicht mehr auf zufällige Entdeckungen
hoffen müssen. In Warnemünde und damit fast in Sichtweite des
natürlichen Ruheplatzes vor Markgrafenheide entsteht bis Mitte Juli
eine weltweit einzigartige Forschungsstation. Neun Seehunde aus dem Zoo
in Köln beziehen im Hafen ein neues Quartier. "Das Publikum laden wir
ausdrücklich ein, uns bei der Arbeit zu beobachten", sagt Guido
Dehnhardt von der Universität Rostock. "Dafür wird eigens das
Sonnendeck eines zum Forschungslabor umgebauten Fahrgastschiffes
reserviert."
nnn.de - 20. Mai 2008
Wärmepumpe für Pelikane
Die ersten sechs Pelikane sind schon da. Jetzt fehlt im Zoo nur noch
das Haus für die neue Vogelart. Bauarbeiter sind gerade eifrig dabei,
es zu errichten. Direkt neben dem alten Ententeich am Eingang
Trotzenburg.
Das Haus in Form eines Halbkreises soll von außen schlicht aussehen,
"sich in die Landschaft einfügen", sagt Bauleiter Gerd Himmelreich.
Dafür warte es im Inneren mit technischen Raffinessen auf. "Wir werden
die zwei Wasserbecken und die Heizung mit einer Wärmepumpe beheizen."
Das sei schon etwas Besonderes, denn die dafür notwendige Grundwärme
wird nicht wie meist üblich aus der Erde oder der Luft, sondern aus dem
Teichwasser entnommen. Zu diesem Zweck wurden bereits Schläuche (900
Meter insgesamt) verlegt. Sie sind mit Sole gefüllt, einer Flüssigkeit,
die eine höhere Dichte hat als das Wasser. "Sonst würden sie ja oben
treiben."
szonline.ch - 20. Mai 2008
Kanton Solothurn -
Im Käfig vager Zusicherungen
René Strickler steht im Regen, als er mit seiner Hand auf die neuesten
baulichen Erweiterungen seines beliebten Raubtierparks auf dem Subinger
Industrieland zeigt. Noch sieht es etwas kahl aus, Holz liegt herum,
vieles ist erst halb fertig, man steckt noch mitten in den Arbeiten.
"Wir schuften auch, wenns nass wird." Sechs Leute aus seinem Team
arbeiten am Ausbau mit, "immer dann, wenn die Tiere versorgt worden
sind", sagt Strickler. Gegen 200 000 Franken will der bekannte
Raubtierdompteur mit sanktgallischen Wurzeln investieren. Bestandteil
der Erweiterung sind eine neue Terrasse hinter dem Bistro, die für rund
150 Leute Platz bieten soll, ein Zelt für Vorführungen mit Schweinen
und Ziegen aus Stricklers Streichelzoo, eine grosse Löwenanlage, eine
Leopardenanlage und ein Container für Ausstellungen und Büro. Bereits
fertig ist das Bärengehege.
rp-online.de - 19. Mai 2008
Ein Herz für Riesenotter
"Pteronura brasiliensis" lässt sich mit "brasilianischer Flügelschwanz"
übersetzen. Der wissenschaftliche Artname steht für ein äußerst selten
gewordenes Säugetier, den prächtigen südamerikanischen Riesenotter. 30
Jahre Erfahrung hat der Zoo Duisburg bei der Haltung der heiklen
Pfleglinge. Schon Mitte der 80er Jahre entdeckte der Förderverein des
Zoos sein Herz für die Riesenotter und ermöglichte den Bau einer damals
modernen Anlage. Über die Jahre hinweg sind die Mindestanforderungen an
die Haltung dieser Art gestiegen, so dass eine umfassende
Modernisierung der Anlage erforderlich war. ... Innerhalb weniger
Monate erhielt das Riesenotter-Gehege einen deutlich vergrößerten
Landgang, denn die hervorragenden Schwimmer halten sich mitnichten
vorwiegend im Wasser auf. Die Einsicht unter Wasser über große Scheiben
wurde zudem verbessert, so dass die Besucher den Tauchgängen aufmerksam
folgen können. ... Alle Hoffnungen auf späteren Nachwuchs ruhen nun auf
das vor wenigen Tagen eingetroffene junge Zuchtpaar, wovon das
letztjährige geborene Männchen "Maldito" aus dem Tierpark Hagenbeck in
Hamburg und seine dreijährige Partnerin "Amana" aus dem Zoo Dortmund
kommen.
nnn.de - 19. Mai 2008
Robbenschiff macht fest
Jetzt können die Robben kommen: In aller Frühe haben gestern zwei
Schlepper ein ehemaliges Fahrgastschiff in den Yachthafen Hohe Düne
gezogen. Dort wird das 50 Meter lange Boot zur Forschungsstation
umgebaut. Aber auch Rostocker und Urlauber haben etwas davon. Vom
Sonnendeck aus können sie bald die Tiere und die Arbeit der Forscher in
Europas größter Robbenhaltungssation hautnah beobachten. ... Neun Tiere
sollen möglicherweise schon in der letzten Mai-Woche ihr neues Heim an
der Ostseeküste nehmen. Sie kommen aus dem Kölner Zoo, wo sie das
Forschungsteam "Sensorische und kognitive Ökologie mariner Säuger" des
Professors bereits erforscht hat. In einem Langzeitexperiment wollen
die Biologen und Physiker nun die Sinneswahrnehmung und die
Unterwasserorientierung der Tiere in ihren natürlichen Umgebung - im
salzhaltigen Wasser - untersuchen.
freiepresse.de - 19. Mai 2008
Nandus bekommen neues Zuhause - und Nachwuchs
Das neue "Eigenheim" der drei Nandus im Limbacher Tierpark wirkt sehr
wohnlich: Es ist aus Holz, sehr geräumig - und bietet sogar noch für
weitere Bewohner Platz. Denn die Laufvögel werden eine Wohngemeinschaft
mit zwei Alpakas eingehen, die eigentlich ebenfalls in Südamerika
beheimatet sind: Zwei männliche Kamele halten in den nächsten Tagen
Einzug.
30.000 Euro hat sich die Stadt Limbach-Oberfrohna die 60 Quadratmeter
große Alpaka- und Nandu-Bleibe, die für Besucher zugänglich ist, kosten
lassen. Bis auf den Gerüstbau haben die Tierpark-Mitarbeiter alle
Arbeiten selbst ausgeführt. Zu der Anlage gehört ein ungefähr 400
Quadratmeter umfassendes Freigehege. ... Und noch eine Neuheit wartet
auf die Gäste: Noch in dieser Woche soll die Brücke zur Halbinsel auf
dem Tierparkteich gebaut werden. "Damit wollen wir die Attraktivität
der Anlage weiter erhöhen", sagte OB Hans-Christian Rickauer (CDU).
Kostenpunkt: 39.000 Euro.
Aktionen
nw-news.de -
20. Mai 2008
Auf Tuchfühlung mit Python und Echse. Reptilienzoo
Torgau auf dem Festplatz
Die einen finden sie einmalig, bei anderen lösen sie eher Furcht aus.
Doch eine gewisse Faszination üben Reptilien auf fast allen Menschen
aus. Wer jedoch genug davon hat, sie immer nur im Fernsehen zu
bestaunen, der ist in den kommenden Tagen auf dem Löhner Festplatz an
der richtigen Adresse. Dort macht Richters Reptilienzoo aus Torgau für
eine Woche Station. Seit Generationen präsentiert der Familienbetrieb
eine "lehrreiche sowie pädagogisch wertvolle Vorführung von lebenden
Reptilien aus allen Kontinenten", wie es in der Pressemitteilung heißt.
Größte und einzigartige Attraktion sei das gefährliche
Neuguineakrokodil namens Samson. ... Die Expedition im Reptilienzoo
führt vorbei an Alligatoren, Riesenschildkröten, Echsen, Schlangen und
vielen anderen Tieren. Die Besucher erfahren Wissenswertes und
Kurioses.
maerkischeallgemeine.de - 19. Mai 2008
MUSEUMSTAG: Sushi am Welsbecken. 25. Jubiläum des
Aquariums / Schlösserstiftung lädt zur Debatte ein
Die kleinen Hände wollen dem großen Fisch ganz nah sein. Auch die Nase
wird noch ans Glas gestupst, damit den weit geöffneten Augen keine der
Bewegungen des größten Bewohners des Aquariums entgeht. Vielleicht
wären die Kinder "Weline" weniger freudig, dafür umso respektvoller
gegenübergetreten, wenn sie gewusst hätten, dass der Europäische Wels
der einzige Süßwasser Fisch ist, der dem Menschen gefährlich wird.
Museumsleiter Detlef Knuth führte am Sonntag zum 25. Jubiläum durch das
Aquarium, welches nach einer schon in den 60er Jahren entstandenen
Beckenanlage bis 1983 ausgebaut wurde. "Das Aquarium hat uns damals
gerettet", ist der Wissenschaftler sicher, als er sich an die Mitte der
Neunziger erinnert, in der das Naturkundemuseum dicht gemacht werden
sollte. Nach Protesten wurde das Ständehaus dann aber aufwändig saniert.
nw-news.de - 19. Mai 2008
Von Raub- und Schmusekatzen. NW-Tierparktage in
Olderdissen locken hunderte Kinder und Erwachsene an
Papageien, Löwen, Schlangen - in Olderdissen herrschte am Wochenende
Dschungelfieber. Kinder halten Mäuse in den Händen, werden zu Löwen
oder Indianern. Die Tierparktage der Neuen Westfälischen zog die
Kleinen in ihren Bann. Schminken, Luftballon-Tiere oder eine
Kutschfahrt durch den Tierpark machten aus dem Wochenendausflug ein
tierisches Erlebnis.
tagesspiegel.de - 19. Mai 2008
Wüstenfüchse füttern
Zu den beliebtesten Orten, Kindergeburtstage zu feiern, gehört der Zoo.
Das liegt daran, dass die meisten Kinder ohnehin gern in den Zoo gehen.
Außerdem hoffen sie, dass sie als Geburtstagskinder Privilegien haben.
"Ich will den Roten Panda füttern", sagte Linda, als sie sich
entschloss, ihren achten Geburtstag im Zoo zu feiern. Den "Roten Panda"
gibt es aber nur im Tierpark, damit hatte sich diese Idee schnell
erledigt. Linda schwenkte um und entschied sich für die Pinguintour.
Auch hier kann man die Tiere am Ende füttern. Aber auch das ging nicht,
weil die Tour bereits an eine andere Partygesellschaft vergeben war.
Und wahrscheinlich können die Pinguine nicht den ganzen Tag lang Fisch
fressen. Was dann? Affen? "Mag ich nicht", sagte Linda. Schweine?
"Machst du Witze?", fragte sie. Pekaris, Pudus? Keine Chance: "Was ist
denn das?" Vögel wollte sie nicht, Elefanten nicht und auch keine
Artenschutzführung. Schließlich buchten wir als letzten Ausweg die
Überraschungstour. ... So eine Überraschungstour erfordert schon starke
Nerven. Wir durchquerten die Futterküche des Nachttierhauses, vorbei an
Katzenfutter, lebendigen Mäusen, Küken und Larven. Während wir
Geburtstagsgäste dann aber wie alle normalen Besucher vor der Scheibe
stehen bleiben mussten, gingen Linda und ihre Führerin weiter ins
Gehege der Wüstenfüchse, der Fenneks. Dort durfte dann auch Linda
endlich Tiere füttern - allerdings mit gemischten Gefühlen. Denn wissen
Sie, was Wüstenfüchse gerne essen? Lebendige Heuschrecken.
main-rheiner.de - 19. Mai 2008
Der tropische Regenwald wird lebendig. Gewächshaus des
Botanischen Gartens illuminiert / Nächtliche Urwaldgeräusche
eingespielt / "Konzert" der Pfeiffrösche
Die Museumsnacht hat viele Facetten - die illuminierten Gewächshäuser
des Botanischen Gartens bei der zweiten Tropennacht nach 2003 waren nur
eine davon, aber eine sehr eindrucksvolle. Um die Illusion des
Streifzugs durch den tropischen Regenwald perfekt zu machen, waren
nächtliche Urwaldgeräusche eingespielt - aber nicht in allen
Gewächshäusern."Und die Geräusche kommen wirklich nicht aus den
Lautsprechern?", argwöhnte Alexander Hinke aus Sörgenloch. "Nein, das
sind die Frösche hier live vor Ort", versicherte Alexandra Ley vom
In-stitut für Spezifische Botanik. Tatsächlich bot sich den Besuchern
der zweiten Tropennacht im feuchtwarmen Tropenhaus ein Klangintermezzo
der besonderen Art: Die karibischen Pfeiffrösche zeigten sich ab
Einbruch der Dämmerung in Balzlaune und pfiffen um die Wette. Wer einen
Blick auf eins der zirka zwei Zentimeter großen Amphibien erhaschen
wollte, hatte es indes schwer. Ausgesprochen scheu hatten sich die
kleinen Lebewesen im Pflanzendickicht versteckt. "Ich hätte eine
Taschenlampe mitnehmen sollen", flachste Ursula Stapelmann aus der
Oberstadt.
derstandard.at - 19.Mai 2008
Lauschangriff auf Tiersprachen im Zoo Schönbrunn.
Aktives Entschlüsseln und Verstehen mit Biologen der Universität Wien -
Tierstimmen auf CD gebannt
Im Tiergarten Schönbrunn findet von 22. bis 25. Mai (jeweils 13 bis 18
Uhr) ein Marktplatz der Wissenschaft zur Sprache der Tiere statt.
Biologen der Universität Wien, die ihr Leben der Erforschung der
Tiersprache gewidmet haben, führen interessierten Zoobesuchern vier
Tage lang ihr umfangreiches Repertoire an Aufnahmen von Tierstimmen vor
und helfen den Zuhörern, sie zu entschlüsseln und zu verstehen, so der
Zoo in einer Aussendung.
Mit Hilfe von zwei mobilen akustischen "Labors" können Kinder und
Eltern auch die spektrale Zusammensetzung der eigenen Stimme und
Sprache entdecken. Jeweils um 17 Uhr finden im Seminarraum des
Elefantenhauses populärwissenschaftliche Vorträge statt.
Nachwuchs
coburgertageblatt.de - 21. Mai 2008
Nachwuchs im Tiergarten
Takine, auf deutsch auch Rindergemse oder Gnuziege, sind eine selten
gehaltene Tierart in Zoos. Umso größer ist die Freude über den
Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten: Zwischen Februar und März wurden
drei Takin-Weibchen geboren. Bei den in Haremsgruppen lebenden
Wiederkäuern sind Männer nur in Unterzahl erwünscht. Der Tiergarten
Nürnberg hat nach Auskunft von Helmut Mägdefrau, stellvertretender
Direktor, "das große Glück, bis jetzt nur drei Männer, aber 15 Weibchen
heranwachsen sehen zu können."
espace.ch - 19. Mai 2008
30
Jungtiere im Dählhölzli
Fruchtbarer Frühling im Berner Tierpark: Rund zehn Tierarten haben
bisher für mehr als 30 Jungtiere gesorgt. "Die grosse Sensation sind
die Pelikane. Diese haben nach beinahe 30 Jahren im Dählhölzli das
erste Mal zwei Junge bekommen", sagte Marc Rosset, Tierpark-Kurator
gegenüber espace.ch. Auch die drei jungen Luchse sind etwas Besonderes:
"Die Mutter säugt die Kleinen zurzeit nahe beim Zaun und muss deshalb
ein wenig geschont werden", erklärt Rosset. Natürlich freut man sich im
Tierpark auch über Nachwuchs, den es im Frühling regelmässig gibt: So
können auch junge Säbelschnäbler, Steinböcke, Wildschweine,
Zwergziegen, Ziesel, Wildkatzen, ein kleiner Elch und seit dem
Wochenende auch zwei Lisztäffchen bewundert werden.
www3.ndr.de - 20. Mai 2008
Wisente hinter königlichen Mauern. Das Wisentgehege
Springe
Laut neuer Zuchtverordnung muss Thomas Hennig, der Leiter des
Wisentgeheges in Springe, seine Wisente nach Blutlinien trennen und hat
daher alle Hände voll zu tun, die Schwergewichte in zwei Herden zu
teilen. Freiwillig lässt sich keines seiner Tiere in ein neues Gehege
bringen.
Thomas Hennig muss immer wieder eines der Wisente in Narkose legen und
per Anhänger aus dem Gehege fahren. Auch die Elche reagieren zurzeit
eher nervös, seit der Jäger den erkrankten Nachwuchs per Blasrohr
medizinisch behandeln musste. Thomas Hennig hat Respekt vor seinen
Tieren, was sich auch in seinen Fotoaufnahmen ausdrückt. Seine gesamte
Freizeit widmet er dem Fotografieren. Die Bilder sind ein weiteres
Mittel für ihn, Menschen für den Naturschutz zu begeistern. Der wird im
Wisentgehege mit zahlreichen Zucht- und Auswilderungsprojekten groß
geschrieben.
inar.de - 20. Mai 2008
Neu im Zoo: Präriehunde erhalten riesige Freianlage am
RWE-Delphinarium
Wieder einmal sorgt der deutsche Artname für ein bisschen Verwirrung.
Sind Präriehunde wirklich Hunde und leben diese in der Prärie?
Letzteres stimmt, aber die plumpen, kurzbeinigen und -schwänzigen
Kleinsäuger sind eine nordamerikanische Gattung der Erdhörnchen und mit
den Murmeltieren näher verwandt. Der "Hundeanteil" in ihrem Namen rührt
von ihren bellenden Lauten her, die bei Hierarchiekämpfen ausgestoßen
werden.
Sechs geschäftig-grabende Präriehunde sind seit neustem Bewohner einer
riesigen Freianlage, die sich gegenüber dem Eingangsbereich des
RWE-Delphinariums befindet. Nicht nur, dass sie mit ihren Ausmaßen den
Tieren eine luxuriöse Unterkunft bietet. Die Freianlage verkürzt den
Besuchern, die auf die nächste Delphin-Vorführung warten, die Wartezeit
aufs Angenehmste: Präriehunde sind tagaktiv und damit während der
Öffnungszeiten durchgehend zu beobachten und begeistern durch ihr
quirliges Verhalten. Sie halten darüber hinaus keinen Winterschlaf und
kommen selbst bei Schneetreiben ins Freie. Die hartgesottenen
Zoobesucher werden dies in den Wintermonaten sehr zu schätzen wissen!
lifepr.de - 20. Mai 2008
Afrikanischer Elefant "Kando" wird ein Jahr alt - die
Mittelbrandenburgische Sparkasse gratuliert als Pate
Genau ein Jahr ist es her, als die Afrikanische Elefantenkuh "Pori" auf
der Freianlage des Elefantenhauses ihr 3. Kalb zur Welt brachte, den
kleinen Bullen "Kando". Dieser war gleich nach der Geburt ausgesprochen
mobil und suchte mehrfach das Wasserbecken auf. Inzwischen ist "Kando"
zu einem kräftigen Elefantenknaben herangewachsen. Die MBS
(Mittelbrandenburgische Sparkasse) ist Pate des kleinen Elefanten und
lässt es sich selbstverständlich nicht nehmen, zur Vollendung des 1.
Lebensjahres zu gratulieren und einen Fresskorb zu überreichen. Dieser
wird elefantengemäß mit Obst, Gemüse und Brot gefüllt sein.
welt.de - 20. Mai 2008
Minifant Kando feiert seinen ersten Geburtstag
Er pöbelt seine Mutter Pori an, schubst seine Schwestern durch die
Gegend und trompetet laut. Kando ist kaum mehr als einen Meter hoch und
schon ein richtiger Rabauke. Und weil er sich noch nicht richtig
benehmen kann, paukt er nun in der Elefantenschule.
Der afrikanische Elefant Kando hat im Berliner Tierpark seinen ersten
Geburtstag gefeiert. Weil er noch nicht richtig erzogen ist, durfte
seine ein Jahr ältere Halbschwester Kariba die Glückwünsche entgegen
nehmen. Dazu führten sie drei Tierpfleger in den Wirtschaftshof des
Elefantenhauses, wo eine Gruppe Kinder von der Oberlin-Schule in
Potsdam ein Ständchen sang.
revista.de - 19. Mai 2008
Vier Fischotter sind die neueste Attraktion im
Klaushof"
Sie zu entdecken stellt mitunter auch mal eine Geduldsprobe dar. Aber
genau das ist ja der Reiz an der Sache. Die vier Fischotter, die frisch
eingezogen sind im Klaushof, die wollen freilich nur dann an der
Oberfläche ihres Sees die Augen der Öffentlichkeit erfreuen, wenn sie
dazu Lust haben. Oft ist das natürlich auch der Fall. Zumindest sollte
ein jeder Tierfreund mal diese neue Attraktion im Wildpark unweit von
Bad Kissingen gesehen haben. Oberbürgermeister Kay Blankenburg durfte
in einer seiner ersten Amtshandlung überhaupt nun die vier neuen
Bewohner vorstellen. ... Das ganz besondere Etwas der neuen Anlage ist
eine begehbare Höhle. Die kann von den Besuchern vom Eingansbereich aus
wie auch von den Fischottern über den See betreten werden.
express.de - 19. Mai 2008
Doing, doing...erwischt! - Känguru "Toto" am Schwanz
gefangen
Zweieinhalb Wochen war Känguru "Toto" auf der Flucht. Jetzt wurde das
Beuteltier in der Nähe von Hannover geschnappt. Und zwar von seinem
Pfleger Tam Barras. Der "Kampf" Tam gegen Toto - am Ende zog das sechs
Jahre alte Känguru den Kürzeren. Und Pfleger Tam zog ihn am Schwanz.
Autsch! Das Tier war Anfang Mai über den Zaun des Serengeti-Tierparks
gehoppst. Erst jetzt wurde es von dem Suchtrupp 35 Kilometer vom Park
entfernt entdeckt.
presseportal.de - 19. Mai 2008
POL-H: "Flucht" beendet Brelinger Straße
Nach tagelanger Flucht und mehreren erfolglosen Lockversuchen mit
Ednußbutter und Artgenossen ist heute Mittag gegen 12:00 Uhr die Flucht
des aus dem Serengeti-Park Hodenhagen entwichenen Känguruh` s Toto in
der Wedemark zu Ende gegangen. ... Das mitgeführte
Betäubungsmittelgewehr kam nicht zum Einsatz. Toto wurde in eine
Transportbox verbracht und wird nun im Serengeti-Park eingehend von
einem Tierarzt auf seinen Gesundheitszustand sowie Krankheiten
untersucht. Offensichtlich hatte ihm die kilometerweite und wochenlange
Flucht bislang nichts weiter angehabt.
szon.de - 19. Mai 2008
Ausgerissenes Känguru "Toto" wieder eingefangen
Nach zweieinhalb Wochen in Freiheit ist das ausgebüxte Känguru "Toto"
eingefangen worden. Ein Suchtrupp des Serengeti-Tierparks entdeckte das
Tier am Montag in der Wedemark bei Hannover, etwa 35 Kilometer von
seinem Zuhause entfernt.
Den Tierpark-Mitarbeitern gelang es, das Känguru mit einem Netzkäscher
einzufangen.
pr-inside.com - 19. Mai 2008
Tierfreunde unterstützen Zoos in Thüringen mit
Patenschaften. Schneeeule und Vogelspinne als "Patenkinder"
In Thüringer Zoos gewinnen Tierpatenschaften zunehmend an Bedeutung.
Ohne diese Patenschaften gebe es "weder das Känguruland noch die
Flamingoanlage, die ab Donnerstag gebaut wird", sagte der Sprecher des
Erfurter Zooparkfreundevereins, Stephan Zänker. Mit jährlich rund 50
000 Euro seien die Patenschaften zu einer wichtigen Einnahmequelle
geworden. Im vergangenen Jahr sei mit 204 Patenschaften ein neuer
Rekord erreicht worden. Zuletzt übernahmen am Montag Erfurter
Erstklässler für ein Jahr die Patenschaft für eine Schneeeule, eine
Vogelspinne und eine Anakonda. Auf Tierpatenschaften kann auch der
alternative Bärenpark in Worbis nicht mehr verzichten. Insgesamt 840
Paten unterstützen so die 165 Tiere, die sich auf 40 000 Quadratmeter
in Thüringens Norden tummeln. Für 20 Euro pro Jahr können einzelne
Personen Patenschaften für ehemalige Zirkus-, Zwinger-, Tanz- oder
Kampfbären sowie Wölfe, Affen oder freilaufende Katzen übernehmen. ...
Der Tierpark Gera verzeichnet zurzeit 40 Paten. Nach Angaben von
Tierpark-Leiter Ulrich Fischer nimmt der Zoo dadurch jährlich 10 000
bis 15 000 Euro zusätzlich ein. "Bei unseren hohen Ausgaben hilft uns
jeder Cent weiter", sagte Fischer.
tagblatt.de - 19. Mai 2008
Pfauenpaar macht Stadtbummel
Vielleicht war den beiden Pfauen die Wilhelma zu langweilig. Vielleicht
wollten sie ihrerseits mal Leute anstarren. Jedenfalls büchste das
gefiederte Pärchen am Sonntag aus und spazierte auf dem Gehsteig bei
der Kreuzung Aachener Straße - Hallschlagerstraße herum.
Polizisten und Tierpfleger fingen die Tiere schließlich ein: Die ganze
Kreuzung wurde deswegen abgesperrt. Zurück zum Zoo kamen die Pfauen
allerdings nicht zu Fuß. Nein, sie mussten im Streifenwagen Platz
nehmen.
tagesspiegel.de - 18. Mai 2008
Hilfe für die Streicheltiere
Am Tag nachdem Berlins Tierschutzbeauftragter Klaus Lüdcke forderte, den Kinderbauernhof im
Görlitzer Park wegen teils mangelhafter
Tierhaltung notfalls sogar zu schließen, sind Besucher und Betreiber
aufgeschreckt. Sie starteten am Sonnabend eine Unterschriftenlisten-
und
E-Mail-Lobbyaktion. Zugleich beschlossen Mitarbeiter des
Betreibervereins, die
Arbeitszeiten mit zunächst ehrenamtlichem Einsatz auszudehnen, damit
die Tiere
nicht mehr über 18 Stunden im engen und dunklen, aber
vandalismussicheren Stall
eingeschlossen werden müssen. Die Stiftung Naturschutz, die die
Einrichtung
unterstützt, fordert jetzt vom Verein ein detailliertes
Betreiberkonzept -
sowie mehr finanzielle Förderung für den Kinderbauernhof vom Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg.
merkur-online.de
- 18. Mai 2008
Hellabrunn trauert um
Seelöwen-Oma
München
Sie war eine tolle Küsserin. Und eine
respektierte
Oma, beliebt bei Artgenossen wie bei Pflegern im Tierpark Hellabrunn:
Seelöwen-Dame ,,Madl" ist gestorben - im hohen Alter von 26 Jahren. Am
Samstag haben die Pfleger sie leblos im Wasser gefunden. Wahrscheinlich
starb
die Seelöwen-Oma an Altersschwäche. Nun trauert der Tierpark um eines
seiner
Urgesteine.
sn-online -
18. Mai 2008
Die Flamingos sind tot
Zwar wurde auch gelacht, aber gänzlich ungetrübte Freude ist beim
Vogelpark-Betreiber Werner Schulz und den Verantwortlichen des
Fördervereins
nicht aufgekommen gestern Morgen beim vierten Jazz-Frühschoppen an der
Kraterquelle. Die Flamingos sind tot. Vermutlich hat ein Waschbär den pinken Vögeln den Garaus gemacht. Derzeit sind
die Kadaver
zur Untersuchung in der Tierärztlichen Hochschule in Hannover.
saarbruecker-zeitung.de - 16.05.2008
Posten-Schacher im Zoo
Der Saarbrücker Zoo soll sparen. Der Zuschussbedarf aus der Kasse der
Landeshauptstadt soll die Zwei-Millionen-Euro-Marke nicht
überschreiten. Das hatte der Stadtrat bereits vor drei Jahren
beschlossen.
Unter anderem wurde darüber diskutiert, die Personalkosten zu drücken.
Doch nun wird hinter den Kulissen über eine Personalaufstockung
geredet. Die CDU-Stadtratsfraktion will offenbar Zoodirektor Richard
Francke einen kaufmännischen Direktor zur Seite stellen. Außerdem
verfolgt die CDU ihr Ziel, aus dem Zoo, der jetzt ein so genannter
Eigenbetrieb der Stadt ist, eine privatwirtschaftliche GmbH zu machen.
rp-online.de - 15.05.2008
Sensation im Rio Negro
Der Tierpark am Kaiserberg ist in zwölf Reviere unterteilt. Auch das
Aquarium mit seiner Tropenanlage „Rio Negro“ bildet ein Revier, für
dessen Funktionieren besonders ausgebildete Tierpfleger und eine
Maschinenhalle sorgen. Ulrich Kluckner besitzt einen Tauchschein. Mit
allem drum und dran. Den braucht er für seinen Beruf als Tierpfleger.
Ulrich Kluckner ist nämlich fürs Aquarium im Duisburger Zoo zuständig.
Und da heißt es immer wieder: Rein ins Wasserbecken, um sauber zu
machen, Reparaturen durchzuführen oder auch mal einen verstorbenen
Fisch einzusammeln. Das Aquarium ist im Duisburger Zoo eine Art
Traditonseinrichtung. Von Anfang an, also seit fast 75 Jahren, stand
ein solches Gebäude am Kaiserberg. Natürlich ist heute im Aquarium
alles viel schöner als vor Jahrzehnten. Jetzt kann man Fische in
Korallenriffen schwimmen sehen, man kann Anemonenfische, die mit einem
Giftstachel ausgestatteten Rotfeuerfische, Muränen, Putzerfische oder
auch den Igelfisch beobachten, der sich aufblasen kann und dann wie ein
stacheliger Igel aussieht. Zum Aquarium gehört die im September 2005
eröffnete Tropenanlage Rio Negro, ein spektakulärer Bau, in dem man
entlang einer 18 Meter breiten und zweieinhalb Meter hohen Acrylscheibe
eine Sensation besichtigen kann: einen Amazonas-Delfin. Dieser
Süßwasserdelfin ist vermutlich der einzige, der außerhalb Südamerikas
lebt. Bis zum Oktober 2006 besaß der Duisburger Zoo sogar zwei dieser
Säugetiere. Der andere, mit Namen „Vater“ starb im Alter von
schätzungsweise 50 Jahren. Auch das Exemplar, das jetzt munter durch
680 000 Liter Wasser schwimmt, ist schon 34 Jahre alt. In zoologischen
Fachbüchern geht man von einem Höchstalter von 30 Jahren in freier
Wildbahn aus.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
trouw.nl - 22.
Mai 2008
Weer girafje geboren in Artis
Wieder Giraffe geboren in Artis
In Artis hat am Freitag erneut eine Giraffe das Licht der Welt
erblickt. Adam, der denselben Vater hat wie der drei Monate alte Niek,
geht es laut Amsterdamer Zoo gut.
news.google.de - 22. Mai 2008
Girafje
geboren in Artis
Giraffe geboren in Artis
Amsterdam. Die Giraffenfamilie in Artis hat seit einer Woche einen
neuen Sprößling. Adam wurde am Freitag geboren und ihm geht es gut. Das
teilte der Zoo am Donnerstag mit. Adam darf am Donnerstag zum erstenmal
auf die Außenanlage. Gemeinsam mit seiner Mutter Iwana kann er bei
voller Gesundheit seine Außengehege erkunden. Adam ist das erste Junge
von Iwana. Artis hat jetzt insgesamt vier Giraffen.
gooieneemlander.nl - 22. Mai 2008
Feest in jarig Dierenpark Amersfoort
Fest im Jubiläumstierpark Amersfoort
Tierpark Amersfoort feiert am Sonntag sein sechzigjähriges Jubiläum,
mit einem Fest für die Besucher. Es gibt Torte und allerlei
Unterhaltung, Tanz und Livemusik, Schminken und Holzsägevorführungen.
Darüber hinaus stellt der Tierpark aus, wie er von einem bescheidenen
Park von 8 ha sich vergrößert hat zu einem sagenhaft schönen Park von
18 ha, wo jederzeit wieder etwas Neues zu entdecken ist.
rtvutrecht.nl - 22. Mai 2008
Dierenpark
Amersfoort viert 60ste verjaardag
Tierpark Amersfoort feiert 6o. Jahrestag
Amersfoort. Der Tierpark Amersfoort besteht heute 60 Jahre. Im Jahre
1948 begannen die Herren Knoester und Tertoolen einen Tierpark mit
einem Kamel, Eselchen und Ponys. Jetzt versucht der Park, die Tiere in
einer naturnahen Umgebung leben zu lassen. Dieses Wochenende wird das
Jubiläum gefeiert. Menschen, die am 25. Mai 60 Jahre alt werden, haben
an diesem Tag freien Eintritt. Untrennbar mit den Tieren verbunden ist
Chefpfleger Marjo Hoedemaker. Er sorgt schon fast 50 Jahre für die
Tiere. Fernsehreporter Sietze Vermeulen beleuchtet mit ihm 60 Jahre
Tierpark Amersfoort.
tilburg.nieuws.nl - 21. Mai 2008
De waterschildpad duikt weer op
Die Wasserschildkröte taucht wieder auf
Tilburg. Sie sind harmlos, fressen allenfalls mal einen Goldfisch und
sie wühlen im Schlamm. Doch ist sie nicht zu Hause in den Brabanter
Gewässern - die Wasserschildkröte. Im Frühjahr lassen sie sich wieder
sehen. Dann tun sie sich gut an den warmen Sonnestrahlen und grünen
Blättchen. Irgendwann sind die Schildkröten als kleines Exemplar
gekauft worden und später durch ihren Besitzer weggeworfen. In unserem
Klima überleben sie bequem. Der Tierpark De Oliemeulen in Tilburg muß
Jahr für Jahr einer Menge dieser Schildkröten Obdach geben.
ad.nl - 21. Mai 2008
Dierenpark zestig jaar
Tierpark wird sechzig
Amersfoort. Tierpark Amersfoort hat Geburtstag. Am Donnerstag wird der
Park sechzig Jahre alt. Am Sonntag wird mit Musik und Theater fest
gefeiert. Der Park startete 1947 mit einem Kamel, Drill, Wildschwein
und Kragenbär, jetzt hat er Elefanten, weiße Tiger, Nashörner und einen
Dinowald als größte Attraktion von Amersfoort. Von 5.000 Besuchern im
ersten Jahr wuchs der Park zu einem Publikumsmagneten mit 748.000
Gästen im vorigen Jahr. Die Anlage des Parks war eine Initiative von
zwei Schulkameraden aus Den Haag, Piet Knoester und Wim Tertoolen. Sie
wählten Amersfoort, weil die Gemeinde ein Grundstück von acht Hektar in
Erbpacht abtreten wollte für 1.000 Gulden pro Jahr. Am 22. Mai 1948
wurde der Park offiziell eröffnet. Tertoolens Tochter Astrid und ihr
Mann Henk Vis waren am längsten Betreiber des Parks. Unter ihrer
Leitung vergrößerte sich der Zoo zu Amersfoorts wichtigster
Touristenattraktion. Ihr Werk wurde inzwischen übernommen von ihren
beiden Söhnen Fred und Ronald. In der 50er und 60er Jahren war es ganz
üblich , daß Tiere Kunststücke machten, um das Publikum zu ergötzen.
Affen fuhren Fahrrad durch den Park und aßen mit Messer und Gabel.
Ziegen traten auf, zusammen mit Tigern und Löwen. Ein Elefant konnte
"Pfötchen" geben. Anno 2008 ist physischer Kontakt zwischen Tier und
Besucher fast ganz ausgeschlossen.
dierennieuws.nl - 15. Mai 2008
Dagje dierentuin (15): Le Parc des Felins (Fr.)
Ein Tag im Zoo (15): Le Parc des Felins (Frankreich)
Ausführlicher Bericht von B. de Jonge über einen Ausflug in den
französischen Zoo.
dagjeweg.nl - 15. Mai 2008
Burgers Zoo bouwt verder. Nieuwe leefwereld streeft
naar behoud van Maleise diersoorten
Burgers' Zoo baut weiter. Neue Lebenswelt ist bestrebt,
malaiische Tierarten zu erhalten
dierennieuws.nl - 15. Mai 2008
Luidruchtige nieuwe bewoners in BestZOO
Lautstarke neue Bewohner in BestZOO
Der Lärm kommt von den neuen Bewohnern im BestZOO, zwei Schwarze
Brüllaffen. BestZOO ist der zweite Zoo in den Niederlanden, der diese
Tierart beherbergt. Das Paar in BestZOO besteht aus einem Männchen und
einem Weibchen. Pepe, das Männchen, kommt aus einem deutschen Zoo und
Naween, das Weibchen, aus einem französischen Tierpark. Seit diesem
Wochenende sind die zwei Brüllaffen auch in ihrer neuen Außenunterkunft
zu bewundern.
gva.be - 22. Mai 2008
Nieuwe giraffen vervangen oude in Zoo
Neue Giraffen ersetzen die alten im Zoo
Treue Zoobesucher können aufatmen. Die Giraffen des Antwerpener Zoos
ziehen nach Planckendael, aber es kommen neue Exemplare an ihrer
Stelle. Die Königliche Gesellschaft für Tierkunde von Antwerpen (KMDA)
ist schon einige Jahre mit dem Plan beschäftigt, Elefanten und Giraffen
auch in Planckendael anzusiedeln. "Die Zeit, daß manche Tierarten wohl
in den Zoo von Antwerpen durften, aber nicht nach Planckendael, ist
vorbei", sagt Dr. inda Van Elsacker, Direktorin für Forschung und
Entwicklung. "Innerhalb der Zuchtprogramme hat allerdings nur
Planckendael das Potential für Herdentiere wie Elefanten und Giraffen."
Das soll nicht heißen, daß sie im Zoo völlig von der Bildfläche
verschwinden. Bei den Elefanten ist es so, daß in Antwerpen die
überschüssigen Bullen eine Unterkunft erhalten, bei den Giraffen wird
es Platz geben für Weibchen, die nicht (mehr) interessant sind für die
Zucht. Um die zweite Juniwoche verziehen die Giraffen nach
Planckendael. Die Zoobesucher werden nicht lange ohne Giraffen bleiben
müssen . Abhängig vom Transport sind lediglich in einigen Tagen oder im
schlechtesten Fall einige Wochen später schon andere Examplare zu
bestaunen, laut Sprecherin Ilse Segers.
hln.be - 21. Mai 2008
Slangen en leguanen ontdekt in huis in Seraing
Schlangen und Leguane entdeckt in einem aus in Seraing
In einem Haus in Seraing hat die Polizei etwa vierzig Schlangen und
einige Leguane angetroffen. Das hat die Polizei heute bekannt gegeben.
Der Besitzer der Tiere kam im September 2006 schon ins Gerede, als die
Anwesenheit von vier Schlangen und einem Kaiman ans Licht kam. Die
Polizei entdeckte insgesamt 42 Schlagen in dem aus, darunter Boa
costrictors und Pythons bis zwei Meter Länge. Es wurden auch sieben
Leguane angetroffen. Die Polizei entdeckte auch viele Ratten, die als
Futter für die Tiere dienten. Die Reptilien wurden in den Tierpark
Paradisio gebracht.
hln.be - 20. Mai 2008
Jarige Beekse Bergen geven fikse korting
"Geburtstagskind" Beekse Bergen gibt Ermäßigung
Beekse Bergen. Der Safaripark Beekse Bergen besteht 2008 vierzig Jahre.
Am Sonntag, dem 1. Juni, wird losgelegt mit einem Jubiläumsfest. Es
gibt verschiedene spezielle Aktivitäten und es gibt "Afrikanisches
Entertainment". Und die Besucher erhalten an diesem Tag 40 %
Ermäßigung. Es gibt einen Naturschutzmarkt. Im Afrikadorf erfahren die
Besucher etwas über verschiedene Tierschutzprojekte, die unterstützt
werden, u.a. über die Programme rund um die Afrikanischen Wildhunde und
Geparden in Namibia. Der Savaripark in Hilvarenbeek begann im Jahre
1968 als Löwenpark Beekse Bergen, wuchs aber schon schnell zu einem
vielseitigen Park mit einer umfangreichen Tiersammlung. Durch die vier
verschiedenen Safariformen (zu Fuß, per Boot, Bus und im eigenen Auto)
und den Umfang des Parks (120 ha) ist der Safaripark Beekse Bergen vor
allem für viele niederländische und flämische Besucher ein schöner
Tagesausflug, wobei man sich buchstäblich zwischen die Tiere begibt. Im
Jahr 2007 hat der Park 730.000 Besucher angezogen. In nächster Zeit
steht unter anderem die Ankunft von Flußpferden auf der Wunschliste des
Wildlife Park. Die schonbestehenden Schaufütterungen werden in Zukunft
angefüllt mit Pflegevorführungen, wobei Parkranger sehen lassen, wie
die Tiere verpflegt werden.
gva.be - 16. Mai 2008
50 beelden van Aziatische olifanten in 't Stad
50 Skulpturen von Asiatischen Elefanten in der Stadt
Etwa fünfzig Elefanten sollen von September bis November hier in
Antwerpen aufgestellt werden. Es geht um lebensgroße Skulpturen des
Künstlers Mike Spits. Nach der Ausstellung werden die Werke verkauft.
Die Einnahmen gehen in ein Elefantenhospital in Asien.
gva.be - 15. Mai 2008
Provincie Antwerpen scoort bij toeristen
Provinz Antwerpen kommt an bei Touristen
Der Tourismus in der Provinz Antwerpen blickt auf ein gutes Jahr
zurück. Das schlechte Wetter spielte nur Campinggplätzen und
Erholungsdomänen einen Streich. Touristische Spitzenreiter 2007 waren
der Zoo Antwerpen, der Tierpark Planckendael und Bobbejaanland.
Spitzenattraktionen: Zoo (1,1 Millionen Besucher), Tierpark
Planckendael (850.000 Besucher oder 25 % mehr als 2006). Bobbejaanland
(+ 9%).
Dändische
Meldungen
odensezoo.dk -
16. Mai 2008
8 mio. kr. sikrer Afrika i Odense Zoo
8 Millionen Kronen sichern Afrika im Zoo Odense
In Odense wird nun eine 3,6 Hektar große (entspricht fünf
Fußballfeldern) afrikanische Savanne errichtet, die den Namen Kiwara
erhält (Suaheli für "Zuhause"). Mit den acht Millionen Kronen von
Nordea Danmark-fonden hat der Zoo Odense jetzt die ganze Finanzierung
des Projekts abgesichert, das insgesamt 50 Millionen Kronen kostet.
Kiwara wird Heimstatt sein für Giraffen, Antilopen, Strauße und Zebras.
Und über der Savanne wird Nordeuropas größte Voliere gebaut, wo
Pelikane und Flamingos mit einer Flügelspannweite von drei Metern frei
über die Köpfe der Besucher hinweg fliegen werden. Eine große Neuheit
werden sieben Meter lange Nilkrokodile sein. Der Zoo Odense geht davon
aus, daß sechs unterschiedliche Savannentierarten [sich von einer
völlig neuen Seite zeigen werden].
odensezoo.dk - 5. Mai 2008
Bendt Bendtsen åbner tigeroplevelse i Odense Zoo
Bendt Bendtsen eröffnet Tigererlebnis im Zoo Odense
Am 9. Mai eröffnet der Zoo Odense im Beisein von Wirtschafts- und
Arbeitsminister Bendt Bendtsen ein neues Tigererlebnis. Als erster
Anlage in Dänemark gibt die neue Anlage die Möglichkeit, ein
Bereicherungstraining durchzuführen.
Französische
Meldungen
canadianpress.google.com - 19. Mai 2008
Un employé du zoo de Calgary est blessé par un
éléphant
Ein Angestellter des Zoos von Calgary wird durch einen
Elefanten verletzt
Calgary. Ein Angestellter des Zoos von Calgary ist kurz in ein
Krankenhaus eingeliefert worden am letzten Wochenende, nachdem er am
Gesicht verletzt worden war, als eine Elefantenkuh ihn gegen eine Mauer
gedrückt hatte. Die Zoo-Verantwortlichen haben erklärt, dass Tier,
Swarna, ein Weibchen von 2000 Kilo, wollte möglicherweise Malti
schützen, ein Elefantenkalb von neun Monaten, das sie unter ihre
Fittiche genommen hatte, während der Angestellter ihr Gehege reinigte.
Zoo-Sprecherin Cathy Gaviller erklärte, die Elefantenkuh scheint auf
eine eingebildete Bedrohung reagiert zu haben. Der betreffende
Angestellte, Brent Vanhooft, arbeitet seit 20 Jahren mit Elefanten. Die
Tierschutzgruppe PETA hat trotzdem einen Brief an die Verantwortlichen
der Einrichtung gesendet und die Einführung von Maßnahmen verlangt, um
die Kontakte zwischen den Tieren und den Menschen zu begrenzen. Dieser
Zwischenfall ist nicht der einzige, der die Aufmerksamkeit auf den Zoo
von Calgary lenkt. Vor über einem Monat sind 40 von den 43
Kuhkopfrochen (ein Tier der Familie des Rochens), die in der Obhut des
Zoos waren, innerhalb einiger Stunden unter Umständen verendet, die
mysteriös bleiben. Letztes Jahr waren es drei Gorillas, die innerhalb
einiger Wochen gestorben sind, im Oktober starb ein Flusspferd, dass
der Zoo versucht hatte, vom Zoo in Denver zu importieren, weniger als
einen Tag nach dem Ende seiner 28-Stunden-Reise. Aber der Zoo von
Calgary hat auch Gelegenheit gehabt, sich zu freuen. Die Einrichtung
konnte sich am 15. Mai über die Geburt eines Gorillababys freuen.
lcn.canoe.ca - 19. Mai 2008
Zoo de Calgary. Un éléphant attaque son gardien
Zoo Calgary. Ein Elefant greift seinen Wärter an
Ein Elefantenwärter des Zoos von Calgary ist Sonntag verletzt worden,
nachdem er durch den Dickhäuter auf den Boden geworfen worden war, mit
dem er sich beschäftigte. Besucher des Zoos waren Zeugen des
Ereignisses. Eine Sprecherin erklärte, dass der Mann zum Krankenhaus
transportiert worden ist und dass er Schrammen im Gesicht davontrug.
Die Leitung des zoologischen Gartens ignoriert die Gründe, die Swarna,
ein Weibchen von 2000 Kilogramm, getrieben haben, seinen Wärter
anzugreifen. Ein ähnlicher Unfall hatte sich im März 2004 an derselben
Stelle ereignet, als ein Verwalter des Zoos durch eine trächtige
Elefantenkuh angegriffen worden war.
radio-canada.ca - 19. Mai 2008
Zoo de Calgary. Une violente éléphante
Zoo Calgary. Eine gewalttätige Elefantenkuh
Die Elefantenkuh Swarna hat am Sonntag einen Wärter angegriffen. Der
erfahrene Wärter Brent Vanhooft vom Zoo Calgary hat sich wieder erholt
von dem Angriff der Asiatischen Elefantin am Sonntag. Swarna, 34 Jahre
alt, hatte ihn gegen eine Mauer gedrückt. Die Szene fand vor machtlosen
Besuchern statt. Herr Vanhooft, der mit den Elefanten seit etwa zwanzig
Jahren arbeitet; ist ins Krankenhaus gebracht worden, um Verletzungen
im Gesicht zu behandeln. Er kennt seine Angreiferin sehr gut. Die
Zoo-Verantwortlichen wissen nicht genau, weshalb die Elefantenkuh
heftig gehandelt hat. Sie wollte vielleicht ein Elefantenkalb ihrer
Herde schützen vor einer eingebildeten Gefahr. Eine Untersuchung ist im
Gange, um die Umstände zu klären, die diesen Zwischenfall umgeben. Am
Montag konnten die Besucher wieder alle Elefanten des Zoos sehen,
darunter Swarna.
Spanische
Meldungen
laopinion.es -
16. Mai 2008
Nace en Valencia una sitatunga, un antílope africano
hembra
Weibliche afrikanische Sitatunga-Antilope in Valencia geboren
Das neue Kalb ist ein Weibchen und kann gemeinsam mit seinem älteren
Bruder und seiner Familie im Bereich Äquatorialafrika des Zoos gesehen
werden, wo sie sich den Lebensraum teilen mit Zwergflußpferden, einer
Gruppe von Drills, einem Paar Brazzameerkatzen, mehreren
Zwergmeerkatzen und sieben Nilgänsen. Am 17. Dezember 2007 erhielt der
Bioparc Valencia eine Gruppe von drei weiblichen Sitatungas aus dem
Zoos von Fuengirola, alle trächtig von demselben Männchen, das aus
Belgien stammt, woher es einige Jahre vorher kam.
panorama-actual.es - 16. Mai 2008
El Bioparc cuenta con una nueva cría de sitatungo, un
antílope mediano
Der Bioparc meldet ein neues Kalb einer Sitatunga, einer
mittelgroßen Antilope
Der Bioparc Valencia meldet ein neues Sitatungakalb, mit diesem sind es
schon drei Tiere dieser Art, die in den letzten Monaten geboren
geworden sind. Sitatungas sind mittelgroße Antílopen, die in Wassernähe
leben und in ganz Zentral- und Westafrika angetroffen werden können.
Das neugeborene Kalb ist ein Weibchen und kann mit seinem älteren
Bruder und seiner Familie im Bereich Äquatorialafrika des Zoos gesehen
werden, wo sie ihren Lebensraum teilen mit Zwergflußpferden, einer
Drillgruppe, einem Paar Brazzameerkatzen, mehreren Zwergmeerkatzen und
sieben Nilgänsen. Diese Vergesellschaftung von Tieren im selben Gehege
ist "einmalig in der Welt". Der Bioparc erhielt eine Gruppe von drei
weiblichen Sitatungas am 17. Dezember letzten Jahres aus dem Zoo von
Fuengirola, die vom selben Männchen trächtig wurden, das aus Belgien
stammt, woher es einige Jahre zuvor gekommen ist. Im Kölner Zoo wird
diese Art in Europa gezählt, gegenwärtig beträgt ihre Zahl 400
Exemplare, aufgeteilt auf 50 Zoos.
Polnische
Meldungen
zoo.wroclaw.pl
- Mai 2008
Koronowana glówka
Ein gekröntes Köpfchen
Unseren Zoo besuchende aufmerksame Beobachter bemerken gewiß, daß in
der Voliere der Fächertauben (Goura victoria), der größten Tauben der
Erde, die aus Neuguinea stammen, ein Nest enstand, auf dem
ununterbrochen einer der beiden Vögel sitzt. Seit einigen Wochen
konnten einige Glückspilze ein kleines Schnäbelchen bemerken, das
zwischen den Federn der erwachsenen Taube herauskommt. Heute können wir
schon einen wirklichen Zuchterfolg mitteilen. Unser Fächertaubenpaar
hat endlich wohlgestalteten Nachwuchs bekommen - obendrein hat sich
diese Art erstmals in Polen fortgepflanzt! Das Küken ist über drei
Wochen alt, es ist schon ganz schön selbständig, sein Köpfchen schmückt
eine (noch) kleine Krone, das Markenzeichen dieser Art.
zoo.poznan.pl - 14. Mai 2008
Otwarcie
motylarni !!!
Eröffnung des Schmetterlingshauses
Am 17. Mai wird auf dem Territorium des Neuen Zoos im Pavillon über den
Teichen ein Schmetterlingshaus eröffnet. Es wird in Betrieb sein bis
31. August, täglich von 10 bis 18 Uhr. Inmitten blühender exotischer
Pflanzen wird man fliegende Schmetterlinge von den Philippinen, aus
Malaysia, Thailand, Zentral- und Südamerika sehen können.
zoo.poznan.pl - 9. Mai 2008
Drapiezna
"Oliwka"
Raubtier "Oliwka"
Im April begrüßte der Neue ZOO erfreut zwei Raubtierschönheiten, einen
weiblichen Manul (Otocolobus manul) und eine Wildkatze (Felis
silvestris). Oliwka - so heißt die erste der Neuankömmlinge, kam am 8.
April zu uns aus dem Zoo Helsinki. Von nun an wird sie ein Paar mit dem
Männchen bilden, das auf sie gewartet hatte in einem der Käfige der
Abteilung der Raubsäugetiere. Das Männchen kam aus Nowosibirsk, so ist
das neue Manulpaar einander völlig fremd, nicht verwandt und ideal für
die Zucht. Ebenso wichtig ist, daß Oliwkas Eltern Wildfänge waren, also
ist sie ein besonders wertvolles Tier. Am 24. April kam zu uns aus dem
Zoo Ostrava eine weibliche Wildkatze. Das Weibchen ist noch sehr jung,
es wurde im vorigen Jahr geboren. Der in unserem Zoo geborene
neunjährige Kater ist allein im Käfig, wir hatten also Befürchtungen,
ob er einen anderen Artgenossen aufnimmt und tolerieren wird. Zum Glück
zeigte sich, daß sich der Kater sehr nach einer Gefährtin gesehnt hatte.
zoo.waw.pl - Mai 2008
Pierwsze zdjecia
malych jaguarów
Erste Fotos der kleinen Jaguare
Am 25. April brachte Jaguarin Beata zwei Junge zur Welt, deren
Geschlecht noch unbekannt ist. Sie sind mit der Mutter zusammen im
hinteren Teil ihres Käfigs.
Russische
Meldungen
Europäisches
Rußland
saint-petersburg.ru - 21. Mai 2008
В
Ленинградском
зоопарке
появились
пумы
Pumas im Leningrader Zoo
Der Leningrader Zoo erhielt aus der Stadt Iwanowo zwei Pumas. Der
zweijährige Dar und die einjährige Helena werden jetzt in Sankt
Petersburg leben. Die Geschlechtsreife erreichen die Pumas etwa mit
drei Jahren, deshalb wird der erste Nachwuchs in anderthalb bis zwei
Jahren erwartet.
yuga.ru - 19. Mai 2008
В
Краснодарском
океанариуме
поселились
султанки
египетские
Im Krasnodarer Ozeanarium wurden Purpurhühner (Porphyrio
poliocephalus) angesiedelt
In Krasnodar im Ozeanarium wurden Purpurhühner angesiedelt - sechs
blaugrüne Vögel mit orangenen Schnäbeln. Diese Vogelart kommt in Iran
und anderen asiatischen Ländern vor, sie leben in Höhenlagen, in Bergen
oder auf Hügeln. In das Krasnodarer Ozeanarium kamen die Purpurhühner
aus einem kasachischen Zoo.
kazan.kp.ru - 7. Mai 2008
В Казани открывается
дельфинарий
In Kasan wird ein Delphinarium eröfnet
Zwei Delphine und ein Seebär wurden nach Kasan gebracht. Übermorgen, am
9. Mai, an der Anlegestelle des Flußhafens Nr. 15 wird ein Delphinarium
eröffnet. Dort wurde ein spezielles Bassin errichtet mit einer Tiefe
von vier Metern und es wird mit Meerwasser gefüllt. Vorerst ist
geplant, daß das schwimmende Delphinarium am Kasaner Ufer für zwei
Monate festmacht. Sollte es Erfolg haben, wird es den ganzen Sommer
über bleiben.
saint-peterburg.ru - 14. Mai 2008
В
Ленинградском
зоопарке
майский
беби
бум
Mai-Babyboom im Leningrader Zoo
Bei dem Japanmakakenpaar des Leningrader Zoos kam das Erstgeborene zur
Welt. Am 9. Mai wurden zwei kleine Lemuren geboren, von denen einer
leider gleich starb. Ein weiteres Lemurenweibchen ist trächtig und soll
in sieben bis zehn Tagen gebären. Geburten gab es bei den Urialen. Am
11. Mai verließen die Wolfswelpen zum erstenmal ihre Höhle. Sie wurden
bereits am 15. April geboren.
ivanovonews.ru - 14. Mai 2008
В
Ивановском
зоопарке
поселились 10
альтайских
белок
Zoo Iwanowo erhielt zehn Altai-Eichhörnchen [Sciurus vulgaris
altaicus]
Der Zoo erhielt die Tiere als Geschenk anläßlich seines 15-jährigen
Bestehens. Die Neuankömmlinge verbrachten bereits einen Monat in
Quarantäne und können jetzt den Besuchern vorgestellt werden. Noch
haben die neuen Zoobewohner Angst vor lauten Tönen und jähen
Bewegungen. Sie mußten ein halbfreies Leben im Naturpark Sewersk
(Gebiet Tomsk) eintauschen gegen eine abgeschlossene Voliere.
konkretno.ru - 15. Mai 2008
Ленинградский
зоопарк
присоединился
к
городской
акции
«Ночь
музеев»
Leningrader Zoo schloß sich stadtweiter Aktion "Nacht der
Museen an"
Am 17. Mai von 18 Uhr bis 1 Uhr nachts haben Besucher des Leningrader
Zoos die Gelegenheit, sein Nachtleben kennenzulernen. Sie können, wenn
sie Glück haben, u.a. ein sehr seltenes und sehr schönes Schauspiel
beobachten - den Tanz der Mandschurenkraniche.
rosbalt.ru - 16. Mai 2008
Эксперт:
Эстонский
медведь
поплыл в
Россию
потому, что
был слишком
молод
Experte: Estnischer Bär schickte sich deshalb an, nach Rußland
zu schwimmen, weil er zu jung war
Sankt Petersburg. "Die Staatsgrenze hat für einen Bären keine Bedeutung
und er muß auch durch keine Paßkontrolle. Bären schwimmen gut und
können solche Flüsse wie die Narwa schwimmend durchqueren. Einen Fluß
wie die Wolge würde er sich kaum wagen zu durchschwimmen", kommentierte
die Chef-Zootechnikerin des Leningrader Zoos Olga Berkowitsch den
Versuch eines estnischen Bären, die Staatsgrenze zu überschwimmen.
Bären entwickeln die Neigung zur Migration im jugendlichen Alter, wenn
sie beginnen, ihr Territorium, auf dem sie leben, zu suchen. Ein
erwachsener oder alter Bär wagt sich kaum an eine solch entscheidende
"Überfahrt".
konkretno.ru - 13. Mai 2008
Волчица
из
Ленинградского
зоопарка
вывела
в
свет
новорожденных
детенышей
Wölfin des Leningrader Zoos brachte ihre neugeborenen Jungen
"ans Tageslicht"
Heute brachte Wölfin Juta aus dem Leningrader Zoo ihre Welpen ans
Tageslicht und zeigte sie den Besuchern. Diesmal wurden Juta und Artur
Eltern von zwei "Jungen" und einem "Mädchen". Das freudige Ereignis
selbst geschah schon am 15. April, doch bisher hatte die graue Mama
niemand an die Höhle gelassen. Zusammen mit den jetzigen Neugeborenen
wurden Juta und Artur in sieben "Ehe"-Jahren 31 Welpen geboren.
saint-petersburg.ru - 12. Mai 2008
В
Петербурге
будут
реабилитировать
тюленей
Reha für Robben in Petersburg
In Sankt Petersburg entsteht möglicherweise dauerhaft ein Zentrum für
den Schutz und die Rehabilitation von Säugetieren, teilte der Leiter
des provisorischen Zentrums für Meeressäuger des Leningrader Gebiets im
Leningrader Zoo Wjatscheslaw Aleksejew mit. "Im Zusammenhang damit, daß
wir im Leningrader Gebiet ständig Junge von Robben und anderen Tieren
finden, haben wir jetzt nachgedacht über ein ständiges Reha-Zentrum.
Diese Tiere brauchen jetzt unsere Hilfe, weil an den Plätzen, an denen
sie leben, schon drei Häfen gebaut werden", erzählte Aleksejew. Seinen
Worten nach wurde in diesem Jahr bereits ein "Robbenrettungsdienst"
geschaffen, der jetzt hilft, mit der kritischen Situation, die Robben
betreffend, fertig zu werden. "Dieser Dienst arbeitet in Petersburg das
erste Jahr - mit Unterstützung der Russischen Naturaufsichtsbehörde,
des Ministeriums für außerordentliche Situationen und der Verwaltung
der ufernahen Stadtteile. Wenn dieser Dienst Gelegenheit erhält, sich
zu entwickeln, so ist es durchaus möglich, daß gerade auf seiner
Grundlage auch das Rehabilitationszentrum geschaffen wird", erklärte
Aleksejew. Er bemerkte auch, daß die elf Robben, die die Ökologen vor
etwa zwei Monaten fanden, in nächster Zeit im Kurgalskij-Naturreservat
frei gelassen werden.
Asiatisches Rußland (Sibirien, Ferner Osten)
wwf.ru - 19. Mai 2008
Приняты
срочные меры
по спасению
дзеренов на
российско-монгольской
границе
Dringende Maßnahmen zur Rettung der Dseren-Antilopen an der
russisch-mongolischen Grenze ergriffen
Der WWF und der Large Herbivore Foundation (LHF) stellten dem
Dahurischen Naturreservat Mittel für Rettungsmaßnahmen zur Verfügung,
Mitarbeiter des WWF der Mongolei fuhren eilig an die Grenze, um die
Situation von der mongolischen Seite aus zu verfolgen.
krsk.kp.ru - 21. Mai 2008
В
Красноярском
зоопарке
зебр
выпустили «на
свободу»
Im Krasnojarsker Zoo wurden die Zebras "in die Freiheit"
gelassen
Heute, am 21. Mai, erzählte man im Zoo "Rojow rutschej", daß fünf
gestreifte Pfleglinge des Parkes der Flora und Fauna endlich den
offenen Himmel über ihren Köpfen sahen. Die Zebras wurden auf die
Außenanlage gelassen. Bis dahin befanden sich die Tiere in einem
geschlossenen Gebäude hinter Glas, das die afrikanischen Tiere von den
Besuchern trennte. Jetzt traben die Tiere über das junge Gras und
kommen an die Umzäunung heran und betteln die Besucher des Parks um
Mohrrüben an. "Doch ist es nicht angebracht, ihnen Leckerbissen über
den Zaun hinweg zu geben, sie könnten die Hand packen", warnt der
Vizedirektor des Parks "Rojow rutschej" Jurij Machrow.
wwf.ru - 19. Mai 2008
Nature protection agencies specialists from the Amur
River basin shared experience
How to organize wildlife protection when authorities are being
transferred from federal to regional level - this question was
discussed during a seminar organized with WWF support.
wwf.ru - 7. Mai 2008
WWF kicked off a program on supporting indigenous
people in the Bikin River
On May 5, WWF announced beginning of a two-year program aimed at
supporting the Nanai and Udege tribes living in Krasnyi Yar in the
Russian Far East. The project will be run in partnership with
Association of Indigenous people of Northern Primorye and "Tiger"
tribal community.
wwf.ru - 12. Mai 2008
Возникла
угроза
массовой
гибели
антилоп
дзеренов
Es entstand die Gefahr des Massensterbens der Dseren-Antilopen
Mehr als 20.000 Dseren-Antilopen überschritten die mongolisch-russische
Grenze. Trockenheit und Brände vertrieben sie aus der Mongolei. Das
Staatliche Dahurische Naturreservat und der WWF sammeln Mittel für ihre
Rettung.
Ukraine
gpu.ua - 6. Mai 2008
В
Николаевском
зоопарке
из-за
нехватки пищи
голодают
животные
Im Zoo Nikolajew hungern die Tiere, weil das Futter nicht
reicht
Mehr als 4.000 Tiere des Zoos Nikolajew brauchen Rettung. Auf ein
Viertel wurde ihre Futterration gekürzt. Zu Ende gingen Getreide, Äpfel
und Kohl. Für das Wachstum notwendige Käse und Rosinen haben die
kleinen Affen schon einige Monate nicht gefressen. Die Jahr für Jahr im
Frühjahr auftretenden Probleme mit dem Mangel an frischem Gemüse
verschärften die finanziellen Schwierigkeiten. In diesem Jahr wurden
aus dem Budget der Stadt für die Erhaltung des Zoos viermal weniger
Geld zur Verfügung gestellt als nötig. Gegenwärtig überlebt der Zoo,
indem er die "Abfälle" der Supermärkte nutzt. Die Abgeordneten sind
sicher, daß nur eine staatliche Finanzierung den Zoo rettet. In den
Fachministerien ist man mit der Meinung der Abgeordneten einverstanden.
Die Erlaubnis für die Übergabe des Zoos in staatliches Eigentum gab der
Stadtsowjet bereits vor sechs Jahren. Doch wandten sie sich damals an
die Volksdeputierten, die es kategorisch ablehnten, das lebende
Geschenk in Empfang zu nehmen. Sie sagten, daß für die einmalige
Sammlung aus 4.000 Tierarten der Staat kein Geld hat. Um den Zoo zu
retten, werden sie bereits das dritte Mal darum bitten, die Tiere unter
Obhut zu nehmen. Doch diesmal den Ministerpräsidenten und den
Präsidenten.
Kasachstan
wwf.ru - 8. Mai 2008
Проект
ЛУКОЙЛа
в
Прикаспии
загрязняет
атмосферу
Verschmutzt das Projekt von Lukoil in Transkaspien die
Atmosphäre?
Nach Angaben eines unabhängigen ökologischen Audits besteht die
Möglichkeit, daß das Projekt von LUKOIL zur Erschließung der
Gaskondensatvorkommen Karatschagansk in Kasachstan nicht den
ökologischen Standards entspricht.
ca-news.org - 7. Mai 2008
Местные
власти
выделили для
шымкентского
зоопарка 42
млн. тенге
Einheimische Behörden stellten für den Schymkenter Zoo 42
Millionen Tenge zur Verfügung
Das Schymkenter Maslichat stellte dem Schymkenter Zoo 42 Millionen
Tenge zur Verfügung. Das teilte der wirtschaftliche Direktor des Zoos,
Bachyt Shanajbekow, Journalisten mit. Das Geld wird im wesentlichen
gebraucht, um die Steuerschulden zu tilgen. Außerdem hat der Zoo
mehrjährige Steuerschulden für die Nutzung besonders geschützter
Naturzonen. Das restliche Geld wird gebraucht für den Kauf von
Futtermitteln. Wie früher mitgeteilt wurde, waren die im Zoo gehaltenen
Tiere unterernährt, weil die Mittel für den Erwerb von Futter nicht
reichten.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Zoo Dresden,
21.05.2008
Zootag für Kinder – Kindertag im Dresdner Zoo - Tiere
ganz nah erleben und jede Menge Neues über die Zoobewohner erfahren
Am 1. Juni lädt der Dresdner Zoo von 10 bis 17 Uhr alle Kinder und
Familien zu einem tierisch bunten Kindertags-Spass ein, zu dem Kinder
im übrigen einen ermäßigten Zoo-Eintritt von nur 1,00 Euro zahlen. Es
werden stündlich Tierpflegertreffpunkte speziell für Kinder und
kostenlose Zooführungen angeboten. „Prinzessin Wachtelei“ erzählt
Märchen von den Vögeln des Waldes. Die „Bogenschützen“ vom Dresdner
Heinrich-Schütz-Konservatorium geben 11 Uhr eine Kostprobe ihres
Könnens. Und der Zookasper erlebt wieder allerlei aufregende Abenteuer.
Die Spiel-, Bastel- und Schminkstationen versprechen jede Menge Spaß
und Preise und die 5m hohe Kletterwand ist eine echte Herausforderung
für ganz Mutige. Die Kleineren können sich auf zwei Hüpfburgen
vergnügen. Und mit ein bisschen Glück kann auch noch für die ganze
Familie ein Treff mit dem Mini-Elefanten „Thabo-Umasai“ gewonnen werden.
Münchner Tierpark Hellabrunn, 21.05.2008
Artenschutzprojekt der Auffangstation für Reptilien mit
dem Tierpark Hellabrunn
Im Gepardengehege des Münchner Tierparks Hellabrunn können seit heute
nicht nur die rasanten Großkatzen beobachtet werden, sondern, wer
genauer hinschaut und den Wassergraben beobachtet, kann dort, vor allem
im neu gestalteten Uferbereich, Europäische Sumpfschildkröten (Emys
orbicularis) beobachten. Heute wurden von Dr. Markus Baur
(Auffangstation für Reptilien,
München e.V.) und Rolf Klee (Landesamt für Umwelt, Wielenbach) 10
adulte Tiere im Tierpark Hellabrunn eingestellt. Herr Michael Zametzer,
Revierleiter im Tierpark Hellabrunn, hatte zuvor den Wassergraben im
vorderen Teil des Gepardengeheges schildkrötengerecht umgestaltet und
für die nötigen Sicherungsmaßnahmen gesorgt. Diese 10 „Emys“ stammen
aus der Reptilienauffangstation, wo sie in den vergangenen Jahren als
Fundtiere abgegeben wurden. Sie wurden zumeist auf
Straßen umherirrend gefunden und in die Reptilienauffangstation
gebracht. Da sich in den vergangenen 25 Jahren hartnäckig das „Gerücht“
hielt, es habe auch in Bayern, entgegen der bekannten Literatur, schon
immer Europäische Sumpfschildkröten als heimische Art gegeben und die
Tiere seien nicht „nur“ die Relikte aus dem Mittelmeerraum eingeführter
Fastenspeisen frommer
Mönche, wurden die Tiere einer genaueren Untersuchung unterzogen. Dies
ergab, dass immer wieder Tiere mit farblichen Eigenheiten gefunden
worden waren, die eine sehr große Ähnlichkeit mit alten Photographien
von Dr. Häckel, Murnau, aufwiesen. Genetische Untersuchungen nach
verschiedener Methodik erhärten den „Verdacht“, dass es sich bei diesen
Tieren wirklich um
genetisch eigenständige Tiere, quasi echte „Bajuwaren“, handeln könnte.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 21.05.2008
Sachsenweiter Frühlingsspaziergang durch den
Naturschutz-Tierpark Görlitz
Das Artensterben eskaliert. 530 Todeskandidaten mehr als in der 2004
veröffent-lichten letzten Ausgabe finden sich auf der aktuellen Roten
Liste der weltweiten Artenschutzorganisation IUCN. Inzwischen sind mehr
als 16.300 Tier- und Pflanzenarten offiziell vom Aussterben bedroht.
Die Artenvielfalt schwindet immer schneller, warnt die
Weltnaturschutzunion. Gerade im Mai, wenn draußen alles grünt und
blüht, kann man sich nicht vorstellen, dass das Arten-sterben auch vor
unserer Haustür stattfindet. Die Initiative „Sachsenweiter
Frühlingsspaziergang“ des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und
Landwirtschaft möchte uns Menschen anhalten, genauer auf die
Schönheiten der Natur, aber auch die Bedrohungen und das Artensterben
zu schauen.Im Naturschutz-Tierpark Görlitz schauen wir im Jahr des
Frosches 2008 während des Spaziergangs natürlich mit Froschaugen,
sozusagen aus der Froschperspektive. Krokodilmolche werden an diesem
Wochenende erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt und
Schwarznarbenkröten nur während dieses Spazierganges zu sehen sein. Den
Frühlingsspaziergang bestreiten die Schüler der
Melanchthon-Mittelschule Görlitz und der Grundschule 3 in Zgorzelec.
Die Schüler wagen ihren öffentlichen Sprung in das Froschjahr, erzählen
über das Leben der Frösche, Unken, Kröten und spielen mit den Besuchern
so manche Situation aus dem Leben der Frösche. Ob bei Frosch
–Verstecken oder Kröten-Domino, die Besucher werden spüren, wie wichtig
den Schülern die Rettung der Amphibien ist. Sie hoffen, dass sich die
Besucher auf die Froschperspektive einlassen , denn schon Kermit sagte:
„Es ist schwer, grün zu sein.“ Nach dem Spaziergang haben die Schüler
die Möglichkeit, gemeinsam mit den Besuchern Tsamba, das
lebenswichtigste Nahrungsmittel der Tibeter, herzustellen und zu
verkosten.
Zoo Landau, 21.05.2008
Abendvortrag mit gemütlichen Ausklang im Zoo Landau in
der Pfalz - „Auf den Spuren der Tora-Kuhantilope in West-Äthiopien“
Die so genannte Tora-Kuhantilope gehört zu den extrem gefährdeten
Antilopen-Unterarten im westlichen Ärthiopien. Zoodirektor Dr. Jens-Ove
Heckel berichtet am Freitag, 30. Mai 2008, im Rahmen der beliebten
Abendvorträge in der Zooschule Landau von einer Forschungsreise auf der
Suche nach dieser hochbedrohten Antilopenart. Ab 19 Uhr geht es auf
eine Bilderreise in das äthiopisch-sudanesische und
äthiopisch-eritreische Grenzgebiet. Heckel ist seit 15 Jahren als
Regional-Koordinator der Antilopen-Spezialistengruppe der
Welt-Artenschutz-Union (IUCN) für die Region Horn von Afrika zuständig.
Nach dem Vortrag sind alle Besucher eingeladen, den Abend bei einer
Weinprobe der Zooweine gemütlich ausklingen zu lassen. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich. Der Eintritt inklusive der Zooweinprobe kostet
drei Euro pro Person.
Zoo Leipzig, 21.05.2008
Nichts wie hin: Kindertagsparty im Zoo
Der 1. Juni 2008 steht im Zoo Leipzig ganz im Zeichen der Kinder. Von
10 bis 18 Uhr findet eine ausgelassene Kindertagsparty statt. Mit einem
Coupon des Wochenkuriers, der sich neben dem Tessloff Verlag und der
Leipziger Medien GmbH an der Kindertagsveranstaltung beteiligt, können
die kleinen Gäste sogar kostenlos in den Zoo. An diesem Tag wird dem
Nachwuchs eine Menge geboten. Auf dem Aquariumsvorplatz steht ein
Computer mit Internetanschluss bereit, an dem sich die Kids über die
erfolgreichen Wissensbücher „Was ist Was“ informieren können. Nach so
viel anstrengender Lektüre wartet auf jedes Kind eine Portion Freieis!
Danach kann, wer will, sein Geschick am Glücksrad ausprobieren oder
beim Kinderschminken sich in einen Löwen oder Tiger verwandeln lassen.
Spiel, Spaß, Musik und Mitmachaktionen erwarten die kleinen Gäste am
Radio PSR-Hitmobil unweit der Lippenbärenanlage ab 10.30 Uhr. „Clown
Tasso im Zirkus“ sorgt um 12.45 und 15.30 Uhr für ausgelassene
Stimmung. Richtig hoch her geht es dann um 11 Uhr, 14 Uhr und 16.30 Uhr
bei der Live-Premiere von „Hein das Schwein – Ein musikalisches
Abenteuer für Klein und Groß“. Wolfram Fricke & Freunde vom
Liedertour e.V. präsentieren ihre phantasie- und stimmungsvolle
Liedergeschichte über Schweinchen Hein, das sich auf den Weg macht, das
Glück zu finden. Wer schon immer einmal auf eine tierische
Schnitzeljagd durch den Zoo gehen wollte, sollte sich auf dem
Robbenvorplatz melden. Mit spannenden Fragen und Aktionen werden die
Teilnehmer von den Pinguinen über die Elefanten bis zu den Giraffen auf
den Verfolgungsparcours geschickt. Am Ende winken tolle Preise.
Zoo Köln, 21.05.2008
Seltener endemischer Tigergecko vor der Küste Vietnams
entdeckt
Passend zur derzeit in Bonn stattfindenden internationalen Konferenz
über die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist eine neue, sehr
prachtvoll gefärbte Wirbeltierart entdeckt worden. Es handelt sich um
einen Tigergecko, der nur auf der Nordvietnam vorgelagerten Insel Cat
Ba vorkommt. Cat Ba – gleichzeitig Nationalpark und Biosphärenreservat
– ist nicht nur weltweit durch seine steil aus dem südchinesischen Meer
herausragenden Karstfelsen bekannt, sondern auch durch eine nur dort
auf der Welt lebende, stark bedrohte Affenart – der Cat Ba Langur.
Zoo Augsburg, 21.05.2008
Die Stadt wird wild. Die Stadt wird bunt. Die RHINOPARADE
kommt.
Unter diesem Slogan hat der Augsburger Zoo nun wochenlang Werbung
gemacht und nun ist sie da: Die RHINOPARADE! Das erste
RHINO-Familientreffen findet am 31.5. auf dem Rathausplatz mitten in
Augsburg statt. Dort versammeln sich die RHINO-Sponsoren, die
RHINO-Partner und natürlich die RHINO-Paten mit ihren bunt bemalten und
kreativ gestalteten RHINO-Plastiken. Mit Begrüßungs- und Dankesreden
und einem bunten Rahmenprogramm startet die RHINOPARADE. Unter anderem
wird das „RHINO Kunterbunt“ von den Rathausplatz-Passanten künstlerisch
fertig gestellt, die RHINO-T-Shirts und die MINI-RHINO-Zooboxen werden
hier verkauft und das Gewinnspiel für das „RHINO DER WOCHE“ findet hier
seinen Anfang! Den ganzen Tag über sind die lustigen, skurrilen,
phantasievollen RHINOS auf dem Rathausplatz zu besichtigen. Doch schon
am Abend verteilen sie sich auf die ganze Innenstadt. Immer drei bis
vier RHINOS schmücken einen der großen Plätze innerhalb Augsburgs. Dort
verharren Sie ca. 2 Wochen und ziehen dann weiter – wie es sich für
eine Parade eben gehört.
Zoo Basel, 21.05.2008
Schulpflicht für drei Erdmännchenkinder im Zoo Basel
Ganze fünf Wochen hat es gedauert bis die Erdmännchenkinder im Zoo
Basel den ersten Blick aus ihrem Bau wagten. Nun beginnt für die drei
Brüder die Schulpflicht, denn auch Nahrung suchen und Aufpassen will
gelernt sein. Drei Erdmännchenkinder schauten im Zoo Basel am 27. April
zum ersten Mal aus ihrem Bau heraus. Die Geschwister waren auffällig
gross und bei ihrem ersten Ausflug schon weit entwickelt. Normalerweise
sind Erdmännchenbabys etwa drei Wochen lang unter der Erde, diesmal hat
es rund fünf Wochen gedauert, bis sie den ersten Blick ins Freie
wagten. Warum es die drei Kleinen vorzogen, so lange unter der Erde zu
bleiben, kann niemand genau sagen. Für ihr Alter sind sie nun noch
etwas scheu. Bald werden sie aber den Tierpfleger als “Ernährer“
schätzen lernen und nicht mehr davon flitzen, wenn er mit dem Futter
auftaucht. Für die drei Brüder wird es in der nächsten Zeit einiges zu
lernen geben. Ob Vogeleier, Insekten, Spinnen oder Tausendfüssler,
Erdmännchen sind nicht sehr zimperlich, was die Nahrung anbelangt;
manchmal überwältigen sie sogar giftige Skorpione. Erwachsene Tiere
schulen ihren Nachwuchs deshalb im Umgang mit der gefährlichen Beute.
Im Freileben werden den Jungen erst tote und später lebende Skorpione
mit ausgerissenem Giftstachel zum üben vorgelegt. Im Zolli ist gut zu
beobachten, dass auch der ‚Aufpasser’ seinen Job erst lernen muss.
Schon heute sieht man die Kleinen auf dem Hinterteil sitzend den Himmel
beobachten. Erwachsene ‚Wächter’ stossen bei Gefahr einen Alarmschrei
aus, worauf die ganze Erdmännchengruppe im Bau verschwindet.
Wisentgehege Springe, 21.05.2008
Kurz mal lang feiern! Mittsommernachtsfest im
Wisentgehege Springe
Am Samstag, den 21. Juni 2008 wird im Wisentgehege das
Mittsommernachtsfest gefeiert – und da geht’s richtig stimmungsvoll zu.
Ein Fackelumzug führt durch das nächtliche Wisentgehege. So schön, da
bekommen sogar die Wölfe das Heulen. Das hoffen jedenfalls Thomas
Hennig, Leiter des Wisentgeheges und Matthias Vogelsang, der mit seinen
inzwischen berühmten Wölfen am Mittsommernachtsfest teilnehmen und die
Besucher darüber informieren wird. Bereits ab dem frühen Nachmittag
können Kinder im Zelt der Gehegeschule Fledermauslaternen basteln. Für
alle, die nicht basteln mögen, bietet das Wisentgehege natürlich
Fackeln für den Umzug zum Kauf an. Darüber hinaus gibt es mit
Ponyreiten, verschiedenen Lagerfeuern, Grillen, Fledermauswanderung mit
Nabu-Experten und einer abendlichen Flugvorführung mit anschließendem
Kinderquiz auf dem Falkenhof alles, was kleine und große Abenteurer
begeistert. Und wer will, kann sogar mitten in der Wildnis zelten! Am
späten Nachmitteg wird ein Kutschen-Pendelverkehr zwischen Eingang und
Zeltplatz dafür sorgen, dass die Zeltausrüstung nicht geschleppt zu
werden braucht. Die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt, weswegen Anmeldungen
auch nicht nötig sind. Zudem gelten für das Mittsommernachtsfest die
regulären Eintrittspreise. Die Kasse des Wisentgeheges ist am Samstag
bis 21.00 Uhr geöffnet. Zum Übernachten im Wisentgehege sind
ausschließlich Zelte zugelassen, keine Wohnwagen und Wohnmobile.
Tierpark Essehof, 20.05.2008
Die Bienen sind tot - Plötzliches Sterben der Bienen im
Tierpark Essehof
Das im Tierpark Essehof zu Bildungszwecken gehaltene Bienenvolk ist am
vergangenen Sonntag nur noch tot gefunden worden. Es handelte sich,
laut Imker, um ein gutes und sehr starkes Bienenvolk. Vermutlich sind
die Bienen einer Vergiftung zum Opfer gefallen. Durch die lange Nässe,
konnten einige Landwirte wahrscheinlich erst spät, d.h. zur Blütezeit
des Raps, gegen den gefürchteten Rapsglanzkäfer vorgehen. Wird der Raps
bei voller Blüte behandelt, kann dies gravierende Auswirkungen auf die
Bienen haben, da diese in direktem Kontakt mit der Blüte stehen.
VogelPark Walsrode, 20.05.2008
Kleine Störche zu Pfingsten
Mit geringfügiger Verspätung ist es endlich soweit – die VogelPark
Walsrode-Weißstörche freuen sich über ihren Nachwuchs. Nachdem wir
eigentlich schon Anfang Mai damit gerechnet hatten, konnten die
aufmerksamen Parkbesucher nun zum diesjährigen Pfingstfest drei kleine
Storchenkinder im Freigehege bestaunen. Wer sich ein bisschen Zeit am
Gehegerand nimmt, der kann sogar die Fütterung der kleinen, hungrigen
Schnäbel durch die Elternvögel verfolgen. Und auch die Nest- und
Federpflege kommt garantiert nicht zu kurz. Wie weit die aus Afrika
heimgereisten „wilden“ Artgenossen mit der Familienplanung sind, lässt
sich schwer feststellen, da diese Nester schwer einsehbar in hohen
Baumwipfeln sowie auf dem Dach der alten Bockwindmühle liegen.
Wilhelma, 20.05.2008
Uhuküken in der Wilhelma
Der Uhu ist mit einer Höhe von bis zu 70 cm und einer Flügelspannweite
von 1,8 m die größte europäische Eulenart – und zudem mit seinen
Federohren und den großen Augen mit der leuchtend orangefarbenen Iris
unverwechselbar. Man würde bei diesen Riesen der Nacht zwar keine
gelbflauschigen kleinen Küken erwarten, aber dass Uhuküken so groß
sind? Und so aussehen?! Daher lösen die drei grau-strubbeligen eher
missgelaunt aussehenden Junguhus denn erwartungsgemäß auch keine
spitzen Schreie des Entzückens bei den Wilhelmabesuchern aus. Die
Eltern werden noch jede Menge Ratten, Mäuse und Eintagsküken in die
gierig aufgerissenen Krummschnäbel der ewig hungrigen „Kleinen“ stopfen
müssen, damit der graue Kükenplüsch durch ordentliches Gefieder mit
schicken Federohren ersetzt wird, die fehlenden cm noch ergänzt und aus
den Küken somit ordentliche Uhus werden. Etwa Ende Juni werden die drei
selbstständig sein und eigene Wege gehen bzw fliegen können. Vor drei
Jahren war der Uhu Vogel des Jahres, da es um seinen Bestand in
Deutschland trotz jahrelanger Bemühungen um die Wiederansiedlung nebst
diverser Auswilderungsmaßnahmen (zu denen auch die Wilhelma Uhus
beigesteuert hat) wahrlich nicht allzu gut bestellt war. Zwar haben die
beeindruckenden Vögel auch heute noch mit ausgeräumten Landschaften,
schwindendem Nahrungsangebot und tödlichen Gefahren durch Strommasten
und Verkehr zu kämpfen, aber die Bestandsentwicklung ist mit über 900
Brutpaaren in Deutschland durchaus positiv und braucht nicht mehr durch
Auswilderungen gestützt zu werden. Der Wilhelmanachwuchs wird daher
irgendwann in einen anderen Zoo umziehen.
Thüringer Zoopark Erfurt, 20.05.2008
50 Jahre Zooschau 2008 - 50 Jahre Thüringer Zoopark 2009
- Begrünung des Roten Berges
Bis in die 50iger Jahre lagen die meisten Grünflächen im südlichen Teil
des Stadtgebietes von Erfurt. Vor allem hierhin zog es
erholungssuchende Menschen. Um eine Überbevölkerung dieser Gebiete zu
verhindern, wurde ein Ausgleich der Landschaft zwischen Nord und Süd
geplant. Der nicht bewaldete Rote Berg war dabei ein bedeutender
Bestandteil einer zusammenhängenden Großgrünplanung, die über bereits
bestehende Gebiete (Cyriaksburg, Hauptfriedhof, Schwedenschanze,
Galgenberg, Ringelberg, Rabenhügel) bis zum Steigerwald führen sollte.
Eine wesentliche Vorraussetzung zur Begrünung des | |