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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 422 vom 15. Mai 2008

Liebe Leser,

heute einmal kein Vorwort meinerseits und darum gebe ich auch schnell an Dr. Junhold ab.

Ich wünsche Ihnen ein sonniges Wochenende mit ein wenig kühlendem Nass,

Ihre Annette Kloevekorn


Skandal oder Zivilcourage?
Gedanken zur Tötung dreier neugeborener Tiger im Zoo Magdeburg


Die Magdeburger Kollegen haben eine sehr schwierige Entscheidung sehr verantwortungs-bewusst getroffen. Nach Lage der Dinge ist sorgfältig abgewogen worden und eine Entscheidung im Sinne des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Amurtiger gefallen. In diesem Fall hat die langfristige Arterhaltung, auch wenn es noch so hart klingt, den Vorrang. In freier Natur leben von dieser Unterart nur noch ca. 450 und in menschlicher Obhut ca. 450 Tiere. Ein Umstand, für den wir Menschen verantwortlich sind. Auch wenn dies für Nichtfachleute nicht einfach zu verstehen ist, müssen manchmal in einem Zoo auch solche Entscheidungen getroffen werden. Und obwohl jede Entscheidung dieser Art immer eine Einzelfallentscheidung vor Ort bleiben wird, hätten wir in Leipzig wahrscheinlich ähnlich entschieden.

Eine Skandalisierung der Verantwortlichen ist hier nicht angebracht. Bei genauer und sachlicher Betrachtung wird man feststellen, in welchem Dilemma jeder Tierzüchter, und das sind nun einmal die Zoos wenn es um Artenschutzprogramme geht, steckt. Auf einer begrenzten Fläche müssen sie ihren Tierbestand verantwortungsbewusst managen. Jeder Nichtvegetarier in unserer Gesellschaft akzeptiert zum Beispiel, dass für seine täglichen drei Mahlzeiten Nutztiere gehalten, gezüchtet und geschlachtet werden. Ich wage zu bezweifeln, dass sich jeder der damit verbundenen Nutztierhaltung und allen daraus resultierenden Konsequenzen noch bewusst ist…

Möglicherweise kann man den Zoos den Vorwurf machen, in der Vergangenheit nicht offensiv genug mit dem Thema Populationsmanagement und dem manchmal unvermeidlichen Töten von Zootieren in der Öffentlichkeit umgegangen zu sein. Ich finde, es ist jetzt an der Zeit, sich gründlich mit dem Thema, den eigentlichen Inhalten und den Werten des Zoos für die menschliche Gesellschaft auseinander zu setzen. Vielleicht erreichen wir dann eine andere gesellschaftliche Akzeptanz und werden nicht überwiegend auf den Spaßfaktor und als vermeintlicher Lückenfüller zwischen den eigentlichen gesellschaftlichen Themen in der Öffentlichkeit reduziert.

Es ist gründlich zu hinterfragen, ob man einen Zoo des 21. Jahrhunderts in Deutschland nur auf zwei handaufgezogene Eisbären mit ihrem wirtschaftlichen Potential oder die doku soap der lockeren Sprüche reduzieren sollte. Ebenso wie zu hinterfragen ist, ob jede auf den ersten Blick nur schwer verständliche Entscheidung in einem Zoo das Potential zum Skandal besitzt. Wissenschaftlich geleitete Zoos betreiben Tier- und Artenschutz auf sehr hohem Niveau. Diesen idealistischen Zielen fühlen sich weltweit alle seriösen Tiergärtner verpflichtet.

Zoos sind diejenigen Institutionen, die die fachliche Kompetenz besitzen, Wildtierhaltungen in menschlicher Obhut dauerhaft artgemäß und im Sinne des Tier- und Artenschutzes zu betreiben. Es ist schier unerträglich, wenn zum Teil selbsternannte Tierschützer aus der Ferne und ohne Kenntnis der Situation vor Ort andere Urteile fällen. Noch unerträglicher ist es, dass einige Medien diese Vorwürfe unkritisch und ohne eigene gründliche Recherche als „Skandal“ übernehmen. Dann wird Meinung auf Kosten Einzelner gemacht!

Damit die Zoos ihre Aufgaben erfüllen können, brauchen sie eine breite gesellschaftliche Akzeptanz. Allein in Deutschland besuchen jährlich ca. 40 Millionen Menschen einen Zoo, eine gesellschaftspolitisch oft unterschätzte Zahl. Es ist unsere Aufgabe, alles zu tun, damit wir das richtige Bild vom Zoo vermitteln und dass wir gesellschaftliche Akzeptanz auch für unpopuläre Entscheidungen schaffen.

Professionalität, Transparenz und eine faire Berichterstattung können dazu beitragen! In diesem Sinne bin ich den Magdeburger Kollegen sehr dankbar, dass sie nicht nur professionell und transparent gehandelt sondern auch Mut und Zivilcourage gezeigt haben.

Dr. Jörg Junhold, Zoodirektor in Leipzig und Vorstandsmitglied der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA)

Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
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Grün im Zoo

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Schöne Zoowelt
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles aus der Amphibienkampagne".



wissenschaft-online.de - 08.05.2008
Den Schutz optimieren - Wie lässt sich der weltweite Rückgang von Fröschen und Kröten bremsen?
Etwa ein Drittel aller Amphibienarten weltweit ist bedroht - Lebensraumzerstörung, Umweltverschmutzung, Klimawandel und ein mörderischer Pilz machen den Lurchen zu schaffen. Die Zeit drängt, den Tieren mit gezielten Schutzprogrammen zu helfen. Oder die Chance zu ergreifen, noch vor Eintritt einer Katastrophe aktiv zu werden - beispielsweise in Madagaskar.

Augsburger Allgemeine Zeitung - 8. Mai 2008
Unke und Kreuzkröte brauchen Hilfe
Sie errichten Biotope und pflegen sie. Sie fangen Kröten ein und transportieren sie über stark befahrene Straßen sicher zu ihren Laichplätzen. Und sie setzen sich gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais ein. Die Mitglieder des Kreisverbandes Bund Naturschutz hatten auch im vergangenen Jahr viel zu tun. ... Über 8000 Amphibien haben die freiwilligen Helfer im vergangenen Jahr eingesammelt und über Straßen zu den Laichplätzen gebracht. "Mit dem Bau der Schutzzäune und dem Einfangen sind unsere Mitglieder und Helfer im Frühjahr rund drei Wochen beschäftigt." Aber der Artenschutz geht weiter, wie der Bericht der Artenschutzgruppen zeigte. Vor allem die Unken und Kreuzkröten sind im Landkreis gefährdet. Die Schleiereulen erhalten genauso Hilfe wie die Störche. Der Biber werde schon wieder verteufelt, statt dass sich die Menschen freuen, dass er in den Auwäldern quasi umsonst für Retentionsräume sorgt, wo sonst teuere Baumaßnahmen notwendig wären, so Krell. "Natürlich sollen Landwirte, die durch Bibertätigkeiten geschädigt werden, entschädigt werden." Kinder sollen an die Natur herangeführt werden. Eine ganz andere Art der nachhaltigen Naturpflege und Beschäftigung zeigen die Kindergruppen, die der Verein betreibt.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

lvz-online.de - 7. Mai 2008
Zoo Magdeburg: Tiger "Taskan" bleibt - Bald wieder im Freigehege
Tiger "Taskan" - Vater der drei eingeschläferten, nicht reinblütigen Sibirischen Tiger - bleibt vorerst im Magdeburger Zoo. Er sei sterilisiert worden und werde bald wieder mit Katze "Kolina" in der Freianlage zu sehen sein, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Im September werde auf einer Tagung der europäischen Zoos über das Zuchtprogramm der Sibirischen Tiger diskutiert. Ein Komitee werde Lösungsvorschläge für die Zukunft der 31 Tigermischlinge in Europa unterbreiten, teilte der Zoo mit und wies Berichte zurück, wonach "Taskan" eingeschläfert werden solle.

Volksstimme - 8. Mai 2008
Zoodirektor erwägt auch die Tötung des Tigervaters
Die Tötung der Tigerbabys im Magdeburger Zoo hat eine kontroverse Diskussion ausgelöst. Wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurden mehrere Anzeigen erstattet. Zoodirektor Kai Perret verteidigt sein Vorgehen. Er hält im Sinne des Artenschutzes sogar die Tötung des sechsjährigen Vaterkaters für möglich. Nach der Tötung von drei Tigerjungen ist für den Magdeburger Zoodirektor offenbar auch die Tötung des Tigervaters vorstellbar. Noch sei aber über dessen Schicksal keine Entscheidung gefallen, sagte Perret gestern. ... Der Kater ist bereits sterilisiert worden und wird nun getrennt von der Tigerkatze gehalten. Zoodirektor Perret sieht dennoch Handlungsbedarf. " Wir möchten auch in Zukunft am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische Tiger teilnehmen. Dies geht nicht mit dem Tigerkater, Taskan’, sondern nur mit einem reinerbigen Sibirischen Tiger. " Für zwei Kater sei in dem Freigehege des Magdeburger Zoos aber kein Platz. " Ihn an einen anderen Zoo abzugeben wird schwierig. " ... Nach Ansicht des Weltzooverbandes ( Bern ) hat der Magdeburger Zoo sehr verantwortungsvoll gehandelt. " Die Tiere einzuschläfern, war eine humane Entscheidung und das kleinere Übel ", sagte dessen Direktor Peter Dollinger.

Volksstimme - 8. Mai 2008
Kater "Taskan" in Kürze wieder bei seiner Katze
Die Emotionen kochen auf den ersten Blick verständlicherweise hoch. Im Zoo Magdeburg wurden drei Jungtiger eingeschläfert. Eine sachliche Auseinandersetzung scheint nicht möglich, denn das Urteil ist bereits gegen den Zoo Magdeburg gefällt worden. Die öffentliche Wahrnehmung der Zoowelt wird durch die Eisbären und Medienstars "Knut" sowie "Flocke" geprägt. Beide sind das Synonym für eine schöne heile Zoowelt, was darüber hinwegtäuscht, wofür es Zoologische Gärten weltweit überhaupt gibt. Es heißt in Anlehnung der EU-Verordnung (Richtlinie 1999/22/ EG vom 29.03.1999 über die Haltung von Wildtieren in Zoos): Die Erhaltung der bedrohten Tierarten und der biologischen Vielfalt sind die hauptsächlichen Aufgaben der Zoos, denen ihr Betrieb dient. Für die Sibirischen Tiger in Zoos bedeutet dieses a) Erhalt der Tigerart "Sibirischer Tiger", b) Zucht Sibirischer Tiger im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und c) Engagement zum Erhalt der Sibirischen Tiger im natürlichen Lebensraum. Spielräume für Interpretationen lassen die Verordnung, aber auch das Bundes- sowie Landesnaturschutzgesetz nicht zu. Fatalerweise haben es die deutschen Zoologischen Gärten bis heute nicht geschafft, ihre hauptsächlichen Aufgaben in der Öffentlichkeit nachhaltig und verbindlich zu kommunizieren. 31 Tiger innerhalb des Zuchtprogramms sind als Mischlinge mit neuesten wissenschaftlichen Methoden ausgemacht worden; das sind zwölf Prozent der Sibirischen Tigerpopulation in Zoos. Wir haben derzeit 95 Zoos, die Sibirische Tiger halten. Tiger sind Einzelgänger, so dass rein rechnerisch mindestens 15 neue Zoos mit entsprechend trennbaren Gehegen gefunden werden müssten, um die Hybriden unterzubringen und um die neu zu beginnende Zucht der reinerbigern Sibirer nicht zu gefährden. Das ist aus heutiger Sicht unmöglich. Jedes zusätzliche Tier würde diese Situation nur weiter verschärfen. Die gesamte Zucht der Sibirer steht in den Zoos damit vor einer schwierigen Aufgabe, so dass die Ziele des EEP nur mit äußerster Kraftanstrengung zu erreichen sind. Wir sahen es nicht als Option an, die Jungtiere an Zirkusunternehmen oder gar an undurchsichtige Tierhändler weiterzugeben. Kleine Tierparks sind ebenfalls keine Option. Sie fallen unter dieselben rechtlichen Bestimmungen wie der Zoo Magdeburg und würden mit solchen Tiere nie züchten wollen oder können. Anthropozentrische Ansätze und daraus resultierende vermenschlichte Betrachtungsweisen sind bei der Entscheidungsfindung bei der Einschläferung von Tieren in keiner Weise hilfreich. ... Die Meldung, dass erwogen wird, Kater "Taskan" ebenfalls einzuschläfern, ist so nicht richtig. Im September dieses Jahres wird auf der alljährlichen Tagung der Europäischen Zoos über das Zuchtprogramm der Sibirischen Tiger diskutiert. Hier werden Lösungsvorschläge für die Zucht durch ein Komitee erarbeitet und Handlungsempfehlungen für die 31 Tigermischlinge erwartet. "Taskan" ist durch einen operativen Eingriff zeugungsunfähig gemacht worden und wird in Kürze wieder gemeinsam mit der Katze auf der Freianlage im Zoo Magdeburg zu sehen sein.

volksstimme.de - 9. Mai 2008
Unternehmen vom Magdeburger Zoo enttäuscht / Magdeburger Stadtrat debattiert / Anfrage der Grünen im Bundestag
Die Nachricht von der Tötung dreier Tigerbabys im Magdeburger Zoo hatte im Zirkus Probst, der derzeit in Schwerin sein Chapiteau aufgeschlagen hat, wie eine Bombe eingeschlagen. "Das ist eine Riesensauerei ", sagte Geschäftsführer Andreas Bleßmann der Volksstimme. ... Zirkus Probst, nach eigenen Angaben der größte Zirkus im Osten Deutschlands, ist vor allem für seine Tigerdressuren bekannt. Der Zirkus hat derzeit zehn Sibirische Tiger, die ursprünglich aus heimischen Tiergärten stammen. Da das Unternehmen den Nachwuchs inzwischen selbst züchtet, wollte es " zur Blutauffrischung " Tiger aus anderen Beständen, erklärte Bleßmann. " Wir haben im September oder Oktober an mehrere Zoos geschrieben, auch an den Zoo in Magdeburg ", berichtete Bleßmann. Vom Zoo Magdeburg meldete sich niemand. Umso unverständlicher für den Zirkus Probst, warum die Tiger eingeschläfert werden mussten. Bleßmann : " Uns und auch dem Zuschauer wäre es egal gewesen, dass die Tiere nicht reinrassig waren. " ... Inzwischen hat die Tötung der Tiere auch die politische Ebene erreicht. In die Sitzung des Magdeburger Stadtrates hatten CDU und SPD gestern einen Eilantrag unter der Überschrift " Taskan darf nicht sterben " eingebracht. Darüber wird allerdings erst am kommenden Dienstag beraten. Die beiden Fraktionen wollen dem Zoochef verbieten, den nicht reinrassigen Vater zu töten. ... SPD-Stadtrat Burkhard Lischka, Initiator des Antrages, greift Perret scharf an. Der Zoo sei zuallererst eine kommunale Freizeiteinrichtung, die die Stadt jährlich mit Millionen bezuschusse. Der Artenschutz sei sicherlich keine kommunale Aufgabe. Obendrein würden durch die Tötung der Tiere dem Zoo zehntausende zusätzliche Besucher entgehen. Auch die Quedlinburger Grünen-Bundestagsabgeordnete Undine Kurth schaltete sich ein : " Es wäre Aufgabe der Zooverwaltung gewesen, nach Alternativen für die Haltung der kleinen Tiger zu suchen ", erklärte sie. Es könne kein Zweifel daran bestehen, dass diese Tötung ein schwerer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und das Staatsziel Tierschutz darstelle. In einer 13 Fragen umfassenden Kleinen Anfrage an die Bundesregierung verlangt sie vor allem eine rechtliche Bewertung der Tötung der Tiere nach dem Bundestierschutzgesetz. Sie will wissen, ob die Nichterreichung von Zuchtzielen ein " vernünftiger Grund " für die Tötung von gesunden Jungtieren sein könne.

Frankfurter Rundschau - 14. Mai 2008
Frankfurter Zoo. Affen in der Umzugskiste
Affen vor Menschen. So ist das in Frankfurt. Die Menschenaffen haben am Dienstag mit ihrem Umzug in den Borgori-Wald begonnen. Besucher müssen noch vier Wochen warten, bis das Haus eröffnet wird. Bonobos, Orang-Utans und Gorillas sollen sich in Ruhe eingewöhnen können. Ruhe ist allerdings das Letzte, was einem zum Thema Umzug einfällt - bei Menschen und Tieren. "Das läuft leider alles anders als geplant heute", sagt Zoo-Sprecherin Caroline Liefke zur Begrüßung. Macht nichts, ist ja auch ein Experiment. Das Experiment heißt "aktiver Umzug". Zoodirektor Manfred Niekisch erklärt es: "Normalerweise verpasst der Tierarzt dem Tier mit dem Blasrohr eine Narkose. Das Tier fällt um, wir bringen es rüber." Aber: "Wir wollen versuchen, was noch kein Mensch versucht hat: die Tiere aktiv umzuziehen." Weil es weniger Risiko birgt.

Frankfurter Rundschau - 14. Mai 2008
Gorillas im grünen Raumschiff. Im Zoo wächst der erste Affenwald in Public-Private-Partnership
In Frankfurt wächst ein ganz besonderer Wald. Er sieht aus wie ein amorphes Raumschiff, grün gewellt. Zuerst war der Wald ein Land, so als Arbeitstitel. Längst aber ist aus dem "Bonoboland" der "Borgori-Wald" geworden. Das neue Zuhause für die zwölf Bonobos, sieben Orang-Utans und neun Gorillas des Frankfurter Zoos - nun allesamt Namensgeber. "Im Bonoboland kam ja nur die eine Affenart vor, das fanden wir nicht so gut", sagt Caroline Liefke vom Zoologischen Garten. Deshalb hatte der Zoo im vergangenen Jahr eine Art Namenswettbewerb unter einigen Agenturen ausgelobt. "Borgori gefiel uns am besten", sagt Liefke, denn: Das Kunstwort setzt sich zusammen aus B(onobos), Or(ang-Utans) und Gori(llas). ... Nachdem ihr Erstwohnsitz, erbaut 1933 und 1966, nicht nur veraltet, sondern auch nicht mehr artgerecht war, musste der Zoo erweitern, wollte er seine Lizenz zum Halten und Züchten von Menschenaffen nicht verlieren. Eine Tradition in Frankfurt. Menschenaffen konnten die Bürger und ihre Gäste schon in den Gründerjahren des Zoos bestaunen. Bereits im so genannten Probezoo auf dem Erstgelände an der Bockenheimer Landstraße gab es ein Affenhaus. 1874 wurde dann ein für die damalige Zeit und den Stand der Forschung modernes und großes Menschenaffenhaus auf dem heutigen Gelände errichtet. Richtfest für den jüngsten Neubau beziehungsweise Wald war im September 2007. Weitere neun Monate zuvor war Grundsteinlegung. Auf 9500 Quadratmetern hat die Arbeitsgemeinschaft Fay Architekten (Frankfurt) und Liquid Architekten (Darmstadt) das Gebäude geplant. Die Planer beschreiben es als ein zusammenhängendes Landschaftsrelief aus Wasserfällen, Tropenpflanzen, Bachläufen, Felsen, Hügeln und Sumpflandschaften. Große Oberlichter und eine überwiegend verglaste Fassade sollen für eine lichtdurchflutete Atmosphäre für Tiere und Menschen sorgen. Große und naturnah gestaltete Innen- wie Außengehege sowie ein "spektakulärer Baumwipfelblick lassen hautnah am Leben der Affen teilhaben", schwärmen die Architekten. Nach dem Prinzip "habitat immersion", übersetzt so etwas wie emotionale Nähe zu den Tieren, sollen die Besucher tiefe Einblicke in die Lebenswelt der Affen bekommen.

faz.net - 13. Mai 2008
Frankfurter Zoo - Neues Quartier für die Orang-Utans
Großer Umzug im Frankfurter Zoo: Als erste Menschenaffenart haben die Orang-Utans erstmals den neuen Borgori-Wald betreten und schwangen sich bei tropischen Temperaturen von 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 70 Prozent zugleich durch das Geäst. 10 000 Quadratmeter groß ist das neue Menschenaffengehege, in das außer den Orang-Utans in den nächsten Tagen noch die Gorillas und die Bonobos einziehen werden. Erstmals seit der Geschichte des Zoos sind die Tiere somit in einer annähernd natürlichen Umgebung untergebracht, denn außer der Temperatur ist das gesamte Haus mit seiner üppigen Bepflanzung einem Urwald nachempfunden, den Besucher aber erst in etwa vier Wochen besichtigen können, sobald sich alle Tiere eingelebt haben. Der Direktor des Zoos, Manfred Niekisch, zeigte sich zufrieden mit dem Umzug. Es sei nicht vorhersehbar gewesen, wie sich die Tiere in der neuen Umgebung verhalten würden, sagte er. Die Pfleger hätten den Umzug zwar etwa vier Wochen lang vorbereitet, aber vor Überraschungen gefeit sei man nie.

op-marburg.de - 13. Mai 2008
Affen ziehen um: Neues Menschenaffenhaus im Frankfurter Zoo
Als erstes durften am Dienstag die Orang-Utans ihr neues Domizil beziehen. Im Frankfurter Zoo entstand in den vergangenen Jahren für 14,5 Millionen Euro ein neues Menschenaffenhaus: der sogenannte "Bogori-Wald". Die sieben Orang-Utans erwarten nun in den nächsten Tagen die Nachzügler: Gorillas und Zwergschimpansen. Der neue "Bogori-Wald" ist 10 000 Quadratmeter groß und bietet eine Landschaft aus Kunstfelsen und Tropenpflanzen. Zunächst erhalten die Affen eine vierwöchige Eingewöhnungsphase, ehe die Besucher in den "Bogori-Wald" gelassen werden. Das alte Menschenaffenhaus war bereits seit 1959 in Betrieb.

hr-online - 13. Mai 2008
Millionenteurer Neubau. Umzug in den "Bogori-Wald"
Neben den vom Aussterben bedrohten Orang-Utans sollen in den kommenden Tagen auch sieben Gorillas und zwölf Zwergschimpansen in den 14,5 Millionen Euro teuren Neubau des Menschenaffenhauses übersiedeln. "Das ist ein sehr aufregender Tag", sagte Tierpflegerin Petra Blasch, "für die Tiere und für uns".
Insgesamt sieben Orang-Utans wurden am Dienstag in Transportkisten zunächst in ein Absperrgehege gebracht. Die 10.000 Quadratmeter große Anlage namens "Bogori-Wald" mit einer Landschaft aus Kunstfelsen und Tropenpflanzen ersetzt das 1959 erbaute Haus. Nach Jahrzehnten in beengten Käfigen haben die Tiere nun mehr Platz. Viele Spielmöglichkeiten bieten rund 200 Bäume, an den Seile gespannt sind. "Baulich ist alles fertig", erklärte Zoodirektor Manfred Niekisch. Nur noch ein paar Pflanzen müssten gesetzt werden. Mit dem Bau der Anlage war im Juni 2006 begonnen worden. ... Der Frankfurter Zoo wurde 1858 gegründet und ist damit nach Berlin der zweitälteste in Deutschland. Auf dem Areal in der Innenstadt präsentiert er mehr als 550 verschiedene Arten und rund 4.800 Tiere. Weltruf genießt die Einrichtung wegen der erstmals gelungene Zucht aller vier Menschenaffenarten in einem Zoo. Dort wurden mehr als 100 Affenkinder, Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos (Zwergschimpansen) geboren. Die Haltung von Schimpansen wurde aus Platzgründen aufgegeben. Für die drei übrigen Arten wurde der 14,5 Millionen teurer Neubau errichtet.

fr-online - 13. Mai 2008
Frankfurter Zoo. Punkten ohne Eisbär-Rummel
Der Frankfurter Zoo will ohne Eisbär- Rummel punkten. Seinen Kollegen in Berlin, Nürnberg und Stuttgart, die mit drolligen Eisbär-Babys Millionen Menschen in ihre Tiergärten gelockt haben, bescheinigt der neue Zoodirektor Manfred Niekisch (56) "tollen Erfolg". Trotzdem scheint er froh, nicht in ihrer Lage zu sein und etwa entscheiden zu müssen, ob ein verstoßenes Junges mit der Flasche aufgezogen werden soll oder es sterben zu lassen. "Ich möchte nicht in dieser Entscheidung stehen, das ist ein großer Zwiespalt", sagt Niekisch. Mit Eisbären jedenfalls stellt sich eine solche Frage in Frankfurt nicht, denn ihre Haltung wurde dort schon vor Jahren aufgegeben. Es sei auch nicht daran gedacht, wieder welche nach Frankfurt zu holen, versichert Niekisch. Für die Haltung in Zoos sind diese Tiere nach seiner Überzeugung ohnehin nicht geeignet, denn ihr natürlicher Lebensraum sei einfach viel zu groß. Im Zoo könnten ihnen schon deshalb keine guten Bedingungen geboten werden. ... Niekisch ist auf einer Gratwanderung zwischen Unterhaltung, Bildung und Naturschutz. Alles soll der Frankfurter Zoo bieten, dessen Leitung er am 1. März übernommen hat. Der Naturschutzgedanke soll im Vordergrund stehen, allein dieses Ziel bewog Niekisch, sich für das Amt zu bewerben. Der Biologe hatte zuvor an der Universität Greifswald Internationalen Naturschutz gelehrt und beschäftigt sich seit Jahrzehnten wissenschaftlich mit dem Schutz bedrohter Arten. Im Artenschutz soll der Zoo nach seiner Vorstellung nach außen wirken - mit den Zootieren als Stellvertreter ihrer bedrohten Artgenossen "draußen". Am Beispiel der vorgestellten Tiere könnten Probleme in der Heimat geschildert werden, dazu soll die enge Verbindung zur Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) genutzt werden, deren Vizepräsident Niekisch zugleich ist.

fr-online.de - 13. Mai 2008
Frankfurter Zoo. Zweitältester in Deutschland
Der Frankfurter Zoo wurde 1858 gegründet und ist damit nach Berlin der zweitälteste in Deutschland. Auf dem Areal in der Innenstadt präsentiert er mehr als 550 verschiedene Arten und rund 4800 Tiere. Weltruf genießt die Einrichtung wegen der erstmals gelungene Zucht aller vier Menschenaffenarten in einem Zoo. Im Menschenaffenhaus wurden mehr als 100 Affenkinder, Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos (Zwergschimpansen) geboren. Inzwischen wurde die Haltung von Schimpansen aus Platzgründen aufgegeben. Für die drei übrigen Arten wurde ein 14,5 Millionen teurer Neubau errichtet. Wie viele Institutionen in der ehemaligen freien Reichsstadt geht der Zoo auf die Initiative einzelner wohlhabender Bürger zurück. 1873 zieht der Tierpark auf sein Gelände, das heute mitten im Ostend der Stadt liegt. Anfangs wurde das Konzept verfolgt, den Menschen möglichst viele verschiedene Tiere vorzuführen. Im ersten Weltkrieg verendeten zwei Drittel der Tiere an Infektionen oder Hunger und die Stadt Frankfurt übernahm die Einrichtung. ... Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Wiederaufbau eng verbunden mit dem legendären Direktor Bernhard Grzimek (1909-1987). Der bis 1974 als Direktor tätige Zoologe, Tierfilmer und Naturschützer führte eine beispielhafte moderne Tierhaltung ein. Mit seiner ARD-Sendung "Ein Platz für Tiere" machte er den Zoo Frankfurt berühmt.
Der seit März amtierende neue Zoodirektor Manfred Niekisch will an die Tradition Grzimeks anknüpfen und den Zoo zu einem Zentrum für Natur- und Artenschutz machen. Dazu will er die Zahl der Tiere und Arten reduzieren, um den verbleibenden mehr Platz zu schaffen.

steiermark.orf.at - 13. Mai 2008
Herberstein-Prozess geht weiter
Nach eineinhalb Wochen Verhandlungspause geht am Dienstag in Graz der Herberstein-Prozess weiter. Zu Wort kommen aktive und ehemalige Landespolitiker, und es gibt einen Ortsaugenschein beim Schloss Herberstein. Die kurze Verschnaufpause für die drei Beschuldigten ist vorbei: Andrea Herberstein, ihr Sohn Max und der ehemalige Gutsverwalter Heinz Boxan müssen wieder auf der Anklagebank Platz nehmen. Sie und ihre Anwälte, aber wohl auch die Richterin und der Staatsanwalt nutzten die freie Zeit, um sich auf den zweiten Teil des Prozesses vorzubereiten.

Münstersche Zeitung - Freitag, 9. Mai 2008
"Zoos müssen auf das Erlebnis setzen"
Mit dem Tourismusexperten Manfred Zeiner, Geschäftsführer der dwif Consulting GmbH, sprach Natascha Aßmann über Trends beim Zoobesuch.
* Ein Besuch im Zoo ist meist ein Tagesausflug – eine Tourismusform, die in Deutschland immer beliebter wird. Warum?
Zeiner: Der Mensch sucht verstärkt nach Aktivitäten, zu denen er sein Haus verlassen kann. Er will irgendwohin fahren – ob zu einer Cart-Bahn, in ein Erlebnisbad oder in den Zoo. Gleichzeitig werden die Anreize größer, in der Umgebung entstehen immer mehr Erlebnis-Angebote. Da will man dabei sein, nichts verpassen. Außerdem ist der Mensch mobiler denn je – eine wichtige Voraussetzung für Tagestourismus. ...
* Die Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen setzt darauf, dass Besucher den Tieren ganz nah kommen, Zäune kaum zu sehen sind – ist das zwingend, um heute als Zoo erfolgreich zu sein?
Zeiner: Definitiv. Der Trend kommt aus den USA: Mit einem Boot direkt an Tieren vorbeischippern, sich wie in der Serengeti fühlen. Die Besucher wollen unterhalten werden, Spaß haben und das heißt: hautnah dabei sein. Zoos müssen auf diese Art von Erlebnis setzen. Sonst heißt es schnell, warum in irgendeinen gehen, wenn ich einen besseren besuchen kann?



Berliner Morgenpost - 14. Mai 2008
Alles im blauen Bereich, Knut!
Wer blau ist, friert nicht. Blau bedeutet mit der Wärmebildkamera betrachtet: gut isoliert. Bei Tieren also: dicke Speckschicht, gutes Regelungssystem. Der Thermologe Thomas Zimmermann hat Eisbär Knut im Berliner Zoo aufgenommen. Der Forscher vom Thermografie-Institut Berlin bedient sich dabei einer Infrarot-Kamera. Jedes Pixel des Fotos entspreche einem Mini-Thermometer, das vom Tierkörper die Temperatur einer bestimmten Stelle sendet. Die wird in Farbe übersetzt. Zimmermanns Aufnahmen vom damals vier Monate alten Knut zeigten den Zoo-Mitarbeitern, ob das Jungtier blau genug, also überlebensfähig fürs Freie, ist. Die Aufnahmen können auch Aufschluss über entzündete Gelenke oder Zähne geben.

abendzeitung.de - 13. Mai 2008
Wo bleiben die Flocke-Fans?
Sie gibt jeden Tag alles: Zuschauer-Liebling Flocke beim Planschen und Spielen. Trotz des Medien-Rummels kommen weit weniger Menschen in den Tiergarten als ursprünglich erwartet. Die Furcht vor einem allzu großen Ansturm wirkt offenbar auf viele Besucher des Nürnberger Tiergartens abschreckend - vor Flocke gab es jedenfalls zu Spitzenzeiten oft mehr Besucher. Finanziell könnte also das "Projekt Flocke" durchaus noch Probleme machen.

pr-inside.com - 13. Mai 2008
Aus Angst vor Besuchermassen meiden Gäste den Tiergarten Nürnberg. "Flocke-Effekt" dreht sich um
Flocke floppt. Das Eisbärenmädchen bringt dem Nürnberger Tiergarten nicht die erhofften Besucherrekorde, sondern hält die Gäste sogar fern. Für viele sei die Furcht vor einem Ansturm wegen Flocke "ein bisschen abschreckend", schildert Tiergarten-Sprecherin Nicole Mögel die Lage. Während der sonnigen Pfingsttage gingen insgesamt nur 30 000 Tickets über die Verkaufstheke. Der erhoffte "Flocke-Effekt" ist ins Gegenteil umgeschlagen. Fünf Wochen ist es her, dass rund 430 Journalisten aus aller Welt verfolgten, wie das Eisbärenmädchen in sein neues Freigehege tapste. Mit einem gigantischen Medienspektakel wurde das Jungtier der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Tiergartendirektor Dag Encke rechnete fortan mit bis zu 25 000 Besuchern an Spitzentagen. Eine vergebliche Hoffnung. ... Im Münchner Tierpark Hellabrunn dagegen lief es an Pfingsten "super", wie der kaufmännische Direktor Walter Schmid berichtet. 22 600 Besucher passierten die Kassenhäuschen. Genau die richtige Zahl, meint Schmid, denn "wenn 12 000 oder 13 000 Leute im Park sind, ist die Grenze des Guten überschritten". Der Direktor berichtet euphorisch von einer "positiven Grundeinstellung zum Thema Zoo", die nicht zuletzt von den zahlreichen Doku-Sendungen herrühre. ... In Nürnberg muss man sich unterdessen damit abfinden, dass selbst eine Attraktion wie Flocke die Erwartungen nicht erfüllt. Die Souvenirs rund um das Eisbärenmädchen verkaufen sich laut Mögel bisher nur "in Teilen sehr gut". Postkarten, Fotos und Plüschtiere der Eisbärendame seien gefragt, der Verkauf von T-Shirts dagegen laufe "durchwachsen". Mögel will nun möglichst schnell die Botschaft unters Volk bringen, dass man auch in Nürnberg einen gemütlichen Tag im Tiergarten verbringen und dabei in aller Ruhe Flocke einen Besuch abstatten kann. Das alles wieder mit Hilfe der Medien: "Wir hoffen auf eine gute Presse."

tfocus.de - 13. Mai 2008
Flocke lockt die Massen
Rund 30 000 Besucher wollten das fünf Monate alte Tier über Pfingsten im Freigehege sehen, berichtete eine Sprecherin am Dienstag. Flocke zeige sich munter und lebhaft und wolle ständig beschäftigt werden. Die Besucher können Flocke von einer eigens errichteten Tribüne aus bewundern. Die Zeiten dafür werden geringfügig geändert: Die Eisbärin ist künftig zwischen 9 und 11 Uhr, zwischen 13 und 14 Uhr sowie zwischen 15.30 bis 17.30 Uhr zu erleben. Der Mittagsauftritt wurde um eine halbe Stunde gekürzt, da Flocke dann oft müde sei und sich in den Schatten lege. Dafür bleibt sie am Nachmittag künftig eine halbe Stunde länger draußen. Bei ihren Ausflügen ins Freigehege wird Flocke von einem Tierpfleger begleitet. Die Betreuer hätten von der Tiergartenleitung aber die Vorgabe bekommen, sich allmählich zurückzuziehen. Man wolle die Bärin daran gewöhnen, dass sie sich selbstständig im Gehege beschäftigt.

mittelbayrische.de - 13. Mai 2008
Flocke schreckt Zoo-Besucher eher ab
Die Eisbärendame Flocke hält Besucher eher vom Nürnberger Tiergarten fern. Die Furcht vor einem allzu großen Ansturm wegen des Jungtiers sei für viele Gäste "ein bisschen abschreckend", sagte Tiergarten-Sprecherin Nicole Mögel. Der "Flocke-Effekt", der sich eigentlich in hohen Besucherzahlen niederschlagen sollte, wirke jetzt gegenteilig. Am Pfingstwochenende seien trotz des "Tiergartenwetters schlechthin" nur rund 30000 Gäste gekommen. "Es gab schon bessere Zahlen zu Pfingsten", schilderte Mögel.

stuttgart-journal.de - 13. Mai 2008
Eisbär Wilbär enttäuscht Stuttgart nicht
Das schöne Wetter am Pfingstwochenende zog erneut die Massen in den zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart. Traditionell gelten die Tage um Pfingsten zu den besucherstärksten Zeiten. Auch in diesem Jahr. Allerdings besonders spürbar oder besonders abweichend waren die Besucherzahlen nicht. 23.000 Tickets wurden nach Wilhelma-Angaben am Pfingstwochenende verkauft. Dennoch ist und bleibt der kleine Eisbär Wilbär der Star in der Wilhelma. Menschen drängeln sich vor dem Eisbärengehege um einen Blick auf Wilbär und auf seine Eltern Corinna und Anton zu werfen. Apropos Anton. Der ist mittlerweile ins kleinere Eisbärengehege umgezogen. Damit sein Nachwuchs mehr Platz zum Tollen hat, wurden die Plätze getauscht. Noch ist die Wilhelma auf der Suche nach einer vorübergehenden Bleibe für den Eisbären-Papa (wir berichteten). Unterdessen enttäuscht Eisbär Wilbär Stuttgart nicht. Er tollt, springt herum und schwimmt was das Zeug hält. Überall am Eisbärengehege hört man begeisterte Ausrufe wie "Ach, wie süß!" oder "Mama, guck mal schnell!".

Bayerischer Rundfunk. - Freitag, 9. Mai 2008
Flocke-News Flocke trainiert für die Fußball-EM
Ein liebevoller Pfleger und ein roter Ball - und Flocke ist in ihrem Element. Mit dem einen kann sie schmusen, mit dem anderen wüst durchs Gehege tollen.
Auch wenn Flocke inzwischen ganz schön wild ist - sie ist immer noch ein Baby. Ohne ihre Pfleger in der Nähe ist sie richtig unglücklich. Sie braucht viele Streicheleinheiten. Und sie nuckelt gern, an den Pflegern und auch an unserem Kamerateam. Die Menschen, die sie gern mag, will das Eisbärmädchen am liebsten immer um sich haben. Und ein neues Hobby hat Flocke auch: Sie spielt gern Fußball. Stundenlang treibt sie den roten Nürnberger Lederball durch ihr Gehege. Den offiziellen Regeln entspricht das sicher nicht, und für die Fußball-EM ist Flocke sicher nicht gut genug. Aber wenn sie so herzhaft in den Ball beißt, ihn ins Wasser befördert und gleich hinterher springt oder sich mit dem Ball einfach nur kugelt - die Herzen der Zuschauer sind ihr sicher! Schade nur, dass sie allein spielen muss - mit zehn Mitspielern wäre es sicher lustiger….

Tagesspiegel - Freitag, 9. Mai 2008
Bäriges Vorhaben
Knut soll in Berlin bleiben. Das wünscht sich jedenfalls die von der Zehlendorferin Doris Webb gegründete Initiative „Knut forever in Berlin“. Für sie unterzeichnen Tierfreunde aus aller Welt die Listen für den Verbleib des Eisbären in der Hauptstadt. „Wir freuen uns sehr über die Resonanz“, sagt die 65-jährige ehemalige Charité-Mitarbeiterin, „auch der Architekt Daniel Libeskind und der Stuttgarter Oberbürgermeister haben unterschrieben.“ Aus Kanada, Japan, Taiwan und Amerika kommt Post. Die Lobbyisten wollen die Unterschriften bald dem Zoo übergeben – bislang sind es 5000.

Stuttgart Journal - 8. Mai 2008
Wilhelma plant Umzug von Wilbär Vater
Die Wilhelma Stuttgart plant den Umzug von Eisbär Wilbär Vater Anton in einen anderen Zoo. Wie die Wilhelma dem Stuttgart Journal mitteilt, soll Anton vorübergehend an einen anderen Zoo ausgeliehen werden. "Einen geeigneten Platz haben wir aber noch nicht gefunden. Wir sind noch auf der Suche" sagte Manuela Schenk und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht in der Stuttgarter Zeitung.

openPR.de - 8. Mai 2008
Schwäbischer Nudelhersteller entwickelt Wilbär-Nudel - Für alle ...
Was bewegt einen Nudelhersteller von der Schwäbischen Alb dazu, Nudeln in Eisbärenform herzustellen? „Ganz einfach: Kinder lieben Eisbären und Kinder lieben Nudeln – die Verbindung zwischen beidem ist nun die Wilbär-Nudel“, freut sich Klaus Freidler, der Inhaber des Nudelspezialisten Alb-Gold aus Trochtelfingen. ... „Das anspruchvollste an der Entwicklung einer neuen Nudel ist natürlich die Formherstellung“, erklärt Betriebsleiter Michael Köstler. „Uns kam es darauf an, den Eisbären möglichst real darzustellen, so dass dieser nicht kitschig wirkt“, erläutert der Lebensmittelingenieur. Zusammen mit der Wilhelma und dem Hersteller der Matrizen, wurde die spezielle Form festgelegt, durch welche der Teig schließlich gepresst wird.



Planung und Bau

oberberg-aktuell.de - 11. Mai 2008
Gratulation an die stolzen Erdmännchen-Eltern zum frischen Nachwuchs
Seit kurzem können Besucher des Affen- und Vogelparks Eckenhagen eine putzige Erdmännchenfamilie in der eigens für diese Tiere errichteten neuen Anlage bestaunen. Die Erdmännchengruppe hat sich bereits so gut eingelebt, dass bisher drei Welpen das Licht der Welt erblickten. ...Über diese neue Attraktion hinaus verfügt der Park bekanntlich über zahlreiche Tierarten wie zum Beispiel Eulen, Papageien, Berberaffen, Totenkopfäffchen und viele mehr. Eine Besonderheit des Parks sind die vielen Freianlagen, in denen die Besucher auf Tuchfühlung mit den Tieren gehen und diese hautnah erleben können. Ein Projekt, das sich derzeit noch im Aufbau befindet, ist die Freiflughalle für Wellensittiche und Papageien. Die Fertigstellung wird jedoch noch in diesem Jahr erfolgen.

Tagesspiegel - 8. Mai 2008
Meer erleben: Ozeaneum öffnet im Juli
Ausgerechnet ein in einem alten Kloster untergebrachtes Museum hatte zu DDR-Zeiten die meisten Besucher. Die jährlich 900 000 Neugierigen kamen allerdings nicht wegen eines restaurierten Kreuzgangs oder eines besonderen Altars in das Gebäude im Stralsunder Zentrum. Es waren Einblicke in die sonst nicht zugängliche Welt der großen Meere und Ozeane mit ihren faszinierenden Tieren und Pflanzen, die die Massen anzogen. Das „Museum der Meereskunde und Fischerei der DDR“ übte auf die Touristen eine beispiellose Anziehungskraft aus. Noch heute hängt im Chor der einstigen Kirche ein 15 Meter langes und 1000 Kilogramm schweres Skelett eines 1825 an der Küste Rügens gestrandeten Finnwals. Im Vergleich zu den Jahren vor 1989 werden heute zwar rund 300 000 Tickets weniger verkauft, doch damit steht das Stralsunder Meeresmuseum immer noch auf dem Spitzenplatz in Norddeutschland. Und ab Mitte Juli werden sicher noch mehr Besucher kommen. „Dann eröffnen wir direkt am Strelasund unseren großen Ableger, das Ozeaneum“, sagt der Pressesprecher Jens Oulwiger. „Während sich das Meeresmuseum im Katharinenkloster in 37 Aquarien den tropischen Meereswelten widmen wird, zeigen wir im rund 60 Millionen Euro teuren Neubau in 39 großen Becken mit 7000 Tieren das Leben in Ost- und Nordsee sowie dem Nordatlantik.“ Die Ausstellung beherbergt dann auch die weltweit größte Ausstellung über Wale, die „Giganten der Meere“.

Sonntags Zeitung - 8. Mai 2008
Zoo Basel mit neuer Aussenanlage für Panzernashörner
Die Umgestaltung der Panzernashorn-Anlage im Zoo Basel ist abgeschlossen: Die neue Aussenanlage ist eingeweiht worden. Neben derzeit drei indischen Panzernashörnern leben dort bald auch Muntjaks und Zwergotter. Die neue Aussenanlage ist mit fast 2000 Quadratmetern rund drei Mal so gross wie früher. Neu verfügt auch der 14-jährige Bulle Jaffna über einen eigenen Bereich im Freien, wie Zoodirektor Olivier Pagan bei der Eröffnung sagte. Die Hoffnung ist gross, dass Jaffna bald bei Ellora (26) oder Quetta (14) für Nachwuchs sorgt. ... In die Gestaltung der Panzernnashorn-Anlage flossen laut dem Zolli-Direktor die neusten tiergartenbiologischen Erkenntnisse ein. So verfügt nach der Innen- auch die Aussenanlage über weiche Böden, um die empfindlichen Füsse der schweren Tiere zu schonen. Relaxen können die grauen Kolosse auch bei einem Bad. ... Vorderhand leben die drei Panzernashörner noch allein in der grosszügigen und mit vielen Bäumen bestückten Anlage. Bald werden sie jedoch Gesellschaft von den zur Familie der Hirsche zählenden chinesischen Muntjaks und Zwergottern erhalten. Der Zoo baut damit eine weitere Gemeinschaftsanlage auf.

Hohenloher Tagblatt - 8. Mai 2008
Der Ulmer Tiergarten wird generalsaniert
Das neue Ulmer Donauaquarium ist der absolute Renner - aber das Umfeld lässt zu wünschen übrig. Jetzt wird die Tiergartenanlage generalsaniert. Die Stadt Ulm saniert ihren Tierpark mit Aquarium in der Friedrichsau für 590 000 Euro und fängt damit schon im Juni an. ... Tatsächlich ist die gesamte Anlage mittlerweile in die Jahre gekommen und stellt sich heute als ein sukzessive zusammengestückeltes Sammelsurium dar, wie Herbert Häußler vom städtischen Gebäudemanagement im Rathaus sagte. So besteht der Tiergarten aus dem Neubau des Aquariums von 1966 nach seiner Brandzerstörung, dem Tropenhaus mit Affengehege zur Landesgartenschau 1980, der Voliere und dem Streichelzoo mit Hirschgehege von 1993 sowie Gehegen für Alpakas und Kängurus mit Bärengelände von 2003. Dieser Bestand wird nun in zwei Bauabschnitten von der Fußbodenheizung in den Terrarien bis hin zur Flachdachabdichtung samt verbesserter Wärmedämmung saniert: 2008 mit Aquarium, Sanitäranlagen und Terrarien für insgesamt 310 000 Euro, 2009 mit Tropenhaus und Affengehege sowie 2010 mit Verwaltung und Freigelände für insgesamt 280 000 Euro.



Aktionen

lr-online.de - 13. Mai 2008
In Dahme schlagen viele Herzen für den Tierpark
"Moritz soll er heißen", sagt Devon Stolzke, als er die Patenurkunde für den Zwergziegenbock von Ulrich Redlich, dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft (IG) Tierpark, erhält. Gemeinsam mit seiner Schwester Elaine ist der sechsjährige Dahmenser jetzt ein Jahr lang Pate von Moritz. 40 Tierpatenschaften wurden am Pfingstsonntag beim 12. Tierparkfest an der Schlossruine vergeben.

newsticker.welt.de - 13. Mai 2008
"Arche"-Kinder im Zoo - Tiere in der Großstadt erleben
Kinder aus dem Berliner Hilfsprojekt "Arche" dürfen an diesem Donnerstag hinter die Kulissen von Berliner Zoo und Tierpark schauen. Für viele der Großstadtkinder sei dies die erste Gelegenheit, Natur und Tiere hautnah zu erleben, teilte der Freundeskreis der "Arche" am Dienstag mit. Die Kosten für den Eintritt übernehmen Zoo und Tierpark. Mit dem Besuch solle das Verantwortungsbewusstsein der Kinder für den Schutz aller Lebewesen geweckt werden, hieß es.

derwesten.de - 12. Mai 2008
Petrus ließ an Pfingsten ganz Westfalen jubeln
Was für ein Traumwochenende! Überall in der Region, bei großen Festivals und beliebten Veranstaltungen im Grünen, feierten die Menschen das sonnigste Pfingsten seit Jahren. Beispiel Dortmund: Sie kamen mit Oma, Opa, Kind und Kegel. Den den Blick geschärft auf Löwen, Tiger, Affen, Stift und Fragebogen griffbereit. Bei der 28. Zoo-Safari im Dortmunder Zoo war an den beiden Pfingsttagen wieder einmal der Bär los: Von den knapp 30 000 Besuchern, die bei Kaiserwetter an den Gehegen vorbeischlenderten, machte ein Großteil bei dem traditionellen Gewinnspiel der Westfälischen Rundschau mit.

tlz.de - 12. Mai 2008
Mit Kind und Kegel auf Safari
Die 14. Tierparksafari lockte Pfingsten 5800 Besucher in den Martinsgrund. Viele kamen in Familie, den eigenen jüngsten Nachwuchs im Kinder- oder im Bollerwagen, um ihre Lieblingstiere zu besuchen oder Neues zu entdecken. Oder eine Fahrt mit der Parkeisenbahn zu unternehmen. ... Da im Frühling der Zoo viel Nachwuchs hat, standen naturgemäß die Tiertaufen auf der Bühne an der Waldschänke im Blickpunkt des Besucherinteresses. Sieben Geißlein wurden am Sonntag von Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (SPD) und vom Vorsitzenden des Tierparkfördervereines, Armin Allgäuer, getauft. Die beiden Ziegen, die im Geraer Tierpark bleiben sollen, erhielten von den Kindern die Namen Pauline bzw. Paula. Gestern standen fünf Silberfüchse auf der Bühne, um öffentlich getauft zu werden. Der Fördervein will die Einnahmen der Safari traditionsgemäß dem Tierpark zugute kommen lassen. Überlegt wird, eine Tiergruppe zu kaufen und einen Weiher zu sanieren, kündigte Vereinsvorsitzender Allgäuer an.

sz-online 11.Mai 2008
Im Zoo steppt der Bär
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen kamen bereits am Pfingstsonntag zahlreiche Besucher in den Dresdner Zoo, um einen Vorgeschmack auf das 38. Internationale Dixieland-Festival zu erleben. Und auch am Montag erwartet die Gäste des SZ-Familienfestes jede Menge Musik und Spaß: Auf den Bühnen am Afrikahaus und am Pinguin-Café spielen zwischen 10 und 17 Uhr unter anderem Musiker aus Deutschland und Tschechien. Für die Kleinsten gibt es neben der Zoo-Rätsel-Safari mit SZ-Maskottchen Kasimir ein buntes Programm mit Basteln und Geschicklichkeitsspielen, Malwänden, Kinderschminken und Gewinnspielen.

nh24.de - Freitag, 9. Mai 2008
Lappland Abend
Der Tierpark Sababurg bietet, gemeinsam mit RENRAJDvualka, eine Führung zu den Tieren des Nordens, direkten Rentierkontakt sowie einen Lagerfeuer-Abend mit Imbiss und Plausch auf Rentierfellen im samischen Lager an. Der im nordhessischen Reinhardswald gelegene Tierpark, zu Füßen des Dornröschen-Schlosses Sababurg, beheimatete bereits vor über 430 Jahren Rentiere und ist bekannt für die Sage der „wilden Lappenfrau" (Samifrau). Der wieder aufgenommenen Haltung von Rentieren und anderen nordischen Tierarten folgten Besuche und Veranstaltungen samischer Rentierleute, der letzten Urbevölkerung Europas. Somit ist der Kontakt zum Nordrand unseres Kontinents wieder hergestellt. Der besondere „Lappland-Abend" am 17. Mai beginnt mit einer Führung zu unseren „Nordischen Tierarten", den Vielfraßen, Luchsen und Wölfen. Bei den Rentieren bietet sich dann für die Teilnehmer der direkte „Rentier-Kontakt". Anschließendes Ziel ist das Lapplandlager am Rentiergehege. Hier besteht während des Lappland- Abends die Möglichkeit, sich über das Leben der Sámi, Europas letzter Urbevölkerung, und deren Kultur und Handwerkskunst zu informieren. Für das leibliche Wohl ist, bei einem urigen Lagerfeuer-Abend, mit hot dogs auf skandinavische Art gesorgt. Und der ausklingende Tag kann bei einem Plausch auf Rentierfellen genossen werden, während draußen vielleicht die Wölfe heulen.

lifepr.de - Freitag, 9. Mai 2008
Adler, Bussarde, Falken und Eulen
Mit einer neuen Attraktion wartet der Wild- und Erholungspark Germerode ab Ostern dieses Jahres auf. Zweimal täglich können Besucher nun Adler, Bussarde, Falken und Eulen bei den Flugvorführungen der Falknerei Hoher Meißner erleben. Die Vorstellungen der Könige der Lüfte finden, so es das Wetter zulässt, jeweils um 11 Uhr und um 15 Uhr statt und dauern etwa 30 - 45 Minuten.

Ostthüringer Zeitung - Freitag, 9. Mai 2008
Einladung zur Tierparksafari
Für Pfingstsonntag und Pfingsmontag lädt der Verein der Freunde und Förderer des Tierparkes Gera e.V. herzlich zu seiner 14. Tierparksafari ein.
Ein reichhaltiges kulturelles Programm unter anderem mit der Schalmeienkapelle Löbichau, der Fux-Band sowie einer Lasso- und Peitschen-Show erwartet die Besucher an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr.

inar.de - Freitag, 9. Mai 2008
Pfingstferien im Zoo Berlin: Am Rätseldonnerstag nach Südamerika!
Beim Ferienprogramm des Zoo Berlin heißt es immer wieder: Wissen testen! Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene ab 7 Jahren können dort zeigen, was sie über die Bewohner unseres Zoos und deren Artgenossen in freier Wildbahn wissen und wir haben selbstverständlich auch noch Neues und Spannendes beizutragen. Zunächst müssen Wissens-, Geschicklichkeits- oder auch Scherzpunkte gesammelt werden, dann gibt es eine Siegerehrung und zum Abschluss findet für alle eine Tierfütterung in Südamerika statt.

lifepr.de - Freitag, 9. Mai 2008
Eröffnung des deutschlandweit ersten "GeschenkeWaldes" im Wildpark ....
Im "GeschenkeWald" des Wildparks Eekholt werden zu besonderen Anlässen unterschiedliche Baumgeschenke für Menschen angeboten, z. B. ein Geburtstagsbaum, Taufbaum, Patenschaftsbaum, Klimaschutzbaum, Freundschafts- oder Liebesbaum. Der Schenkende übergibt somit einen ausgesuchten Baum als Begleiter an den ihm nahe stehenden Menschen. Ein lebender Baum symbolisiert durch seine Veränderungen im Jahresablauf eine immerwährende Verwandlung und zugleich Beständigkeit. So wie sich der Mensch im Laufe der Jahre verändert, so verändert sich auch ein Baum. ... Die Besonderheit im Wildpark Eekholt besteht darin, dass fast alle in Deutschland heimischen Baumarten im Wildpark zu finden sind und somit für jeden ein Lieblingsbaum dabei ist. Im GeschenkeWald im Wildpark Eekholt ist auch das aktive Neupflanzen eines Geschenkebaums möglich.

DerWesten.de - 8. Mai 2008
Ein Besuch bei Knor und Knorrie
Mittlerweile gewähren weltweit viele Zoos, Naturschutzverbände oder Zuchtstationen durch Webcams Einblicke in die Tierwelt. Kalle, Berta und drei weitere Wildschweine sowie die Eifeler Rotwildtruppe sind die Hauptdarsteller bei http://www.wildtiere-live.de/ . Heimische Wildtiere Kindern nah bringen, das will der deutsche Jagdverband, der Initiator der Webseite, seit fünf Jahren. Es lohnt auch ein Klick in das Videoarchiv mit den schönsten Aufnahmen. Von heimischen Gefilden geht's in die weite Welt – zum Beispiel nach Afrika. Auf Pete's Tümpel in Botswana ist eine Kamera von National Geographic (www9.nationalgeographic.com/ngm/wildcamafrica) gerichtet. Hier hat man gute Chancen, dass auch Giraffe, Zebra oder Leopard vor die Linse laufen. Die besten Bilder sieht man am frühen Morgen oder in den späten Abendstunden. Mit der „Africam” ( www.africam.com/wildlife/index.php ) ist man auf der Elefantenebene, dem Treffpunkt der Dickhäuter, und dem Nkorho Pan, einem Wasserloch, an dem sich Tiere verschiedener Arten aufhalten. Wer aber weder Löwe noch Tiger zu Gesicht bekommt, sollte den schwedischen Zoo „Kolmardens Djurpark” ( www.webbkameror.se/tigercam ) per Klick besuchen. Gleich zehn Kameras in Außen- und Innengehegen sind auf die Tiger gerichtet. Die Webcam des Leipziger Zoos ( http://zoo-leipzig.cams.netresearch.de/ ) zeigt Zebras, Flamingos und Wasservögel. Hier kann man die Kamerasteuerung sogar selber übernehmen und so nah heranzoomen wie man will. Wer Erdmännchen mag, sollte beim Zoo in Münster ( www.wdr.de/themen/global/webcams ) vorbeiklicken. 15 Erdmännchen leben seit April auf der rund 450 Meter großen Außenanlage. Drei Kameras fokussieren in festgelegten Abständen auf 20 Beobachtungspunkte. Derzeit steuert zusätzlich ein ehrenamtlicher Helfer um die Mittagszeit die Kamera – die Erdmännchen genau im Blick. Wenn es auf die Anzahl der Kameras und die Qualität der Bilder ankommt, haben die amerikanischen Zoos die Nase klar vorn.

lifepr.de - 8. Mai 2008
Eine Berliner Tradition: An den Feiertagen geht man in den Zoo ...
Kind und Kegel geht es zu Pfingsten in den Zoo oder in den Tierpark - das war schon immer so und wird auch so bleiben. Schließlich locken die herrliche Frühlingsstimmung und jede Menge stimmungsvolle Musikdarbietungen, wie man sie im gleichen Ambiente nirgendwo erleben kann. Der Zoo öffnet am Pfingstsonntag bereits um 8.00 Uhr und am Montag um 7.00 Uhr; der Tierpark am Pfingstsonntag um 7.00 Uhr und am Montag um 8.00 Uhr.

rp-online.de - 7. Mai 2008
Kommentierte Fütterungen im Aquazoo - Mit Haien und Piranhas beim Mittagstisch
Besucher des Aquazoos können seit einigen Jahren ausgewählten Tierarten bei der Fütterung zuzuschauen. Sie können beobachten, wie Haie, Piranhas, Pinguine und Seebären fressen oder die Nashornleguane und Schildkröten sich über ihr Salatbüffet hermachen. Wem das nicht reicht, der kann nun an vier verschiedenen "kommentierten Fütterungen" teilnehmen. Dabei informiert Zoopädagogin Angelika Hofer vor dem Gehege über die Biologie der Tiere und gibt spannendes Insiderwissen aus der Tierpflege preis. So kann man erfahren, dass Menschen von Haien und Piranhas normalerweise nichts zu befürchten haben. Auch echte Haihaut kann angefasst werden. Oder: Wussten Sie, dass Weißbüscheläffchen und Zwergmangusten in Familienverbänden leben und von einem "Königspaar" regiert werden? Zwergmangusten, so klein sie sind, nehmen es mit Skorpionen und Giftschlangen auf.



Nachwuchs

echo-muenster - 13. Mai 2008
Tierpfleger erlebten Gorilla-Geburt mit
Am vergangenen Freitag, 9. Mai, wurde im Allwetterzoo der vierte Gorilla geboren. Damit ist die Gruppe auf insgesamt sechs Tiere angewachsen und besteht aus "N'Kwango", dem elfjährigen Mann, der etwa 36 Jahre alten "Fatima" und den beiden knapp zwölf bzw. elf Jahre alten Müttern "Changa" und "Gana" mit ihren Jungtieren. Auf Nachwuchs bei den Gorillas hatte man im Allwetterzoo 30 Jahre vergeblich gewartet, doch seitdem die Gruppe deutlich verjüngt wurde, klappt es! 2006 gebar "Changa" den ersten Gorilla überhaupt in Münster. Die Tochter des aus Frankfurt stammenden Weibchens überlebte allerdings die Verletzungen nicht, die es bei Auseinandersetzungen in der Gruppe erlitten hatte. Im November 2007 wurde "Changa" erneut Mutter eines kräftigen Jungen. "Gana" hatte im Mai 2007 mit "Mary Zwo" ihr erstes Kind auf die Welt auf die Welt gebracht. Dessen kurzzeitiger Aufenthalt in Münsters Uni-Klinikum sowie der anschließende Umzug in die Aufzuchtstation des Stuttgarter Zoos Wilhelma sorgten für viel Aufmerksamkeit. Zwar hat "Gana" ihr erstes Jungtier damals offensichtlich vernachlässigt, doch im Allwetterzoo ist man nun zuversichtlich: Die frischgebackene Mutter konnte in den letzten Monaten sehen, wie "Changa" mit ihrem Kind umgeht und hat sicher eine Menge gelernt.

wienerzeitung.at - 13. Mai 2008
Mit den Augen des Milchuhus
Mit großen Augen blickt ein junger Milchuhu, auch Blassuhu genannt, in der Aufzucht-Station im Vogelpark Walsrode über den Rand eines Kartons. Knapp fünf Wochen nach dem Schlupf sind die für Milchuhus, die vor allem in Afrika südlich der Sahara vorkommen, typischen, stark gefärbten Augenlider zu bewundern. ... Der afrikanische Uhu lebt in Wäldern und Savannen. Er wird knapp sechzig Zentimeter groß und kann mit seinen starken Fängen sogar kleine Antilopen erbeuten.

RP ONLINE - Freitag, 9. Mai 2008
Das Eselbaby ohne Mutter
Die Natur hat ihr Urteil längst gefällt, sagt Christian Sweet und schraubt den Sauger auf die Milchflasche. Wenn es nach der Natur und der Esel-Mutter gehen würde, dann dürfte der kleine Esel, der jetzt fröhlich über die Wiesen im Tierpark hüpft, gar nicht leben. Es war ein kleines Drama aus dem Tierreich, das sich in den vergangenen zehn Tagen im Odenkirchener Tierpark abspielte. Die dort häusliche Eseldame brachte ein Junges zur Welt. Einen gesunden Jungen, der mal ein stattlicher Esel werden soll. Die Tiergarten-Leitung freute sich: Nicht erst seit Knut und Flocke sind Tierbabys bei Besuchern ziemlich beliebt. Nur die Tiermütter haben es manchmal nicht so mit dem Nachwuchs. „Die Esel-Mutter hat ihr Junges einfach weggebissen“, sagt Christian Sweet. Vorbei war’s mit dem Familienglück bei den Eseln, noch bevor es begonnen hatte. Eine mittlere Katastrophe: Das noch namenlose Eselbaby muss den Muttertag nun ohne Mutter verbringen. Die Pfleger im Tiergarten standen vor der Entscheidung;: Aufzucht oder nicht? Sie probierten es. Seit zehn Tagen nun, seit der Geburt, zieht Zootierpfleger Christian Sweet den Kleinen mit der Flasche groß. Und das Eselbaby hat einen gesunden Appetit: Zehn Mal am Tag gibt er dem Kleinen mindestens einmal die Flasche mit 250 Millilitern einer nahrhaften Milchpulverlösung.

Mitteldeutsche Zeitung - Freitag, 9. Mai 2008
Glanz und Gloria im Glashaus
Wer es als Affe weit bringen will, muss etwas Besonderes tun. Entweder fliegt man als Schimpanse ins All, verliebt sich als Gorilla in eine Blondine, erschreckt als Yeti Reinhold Messner im Himalaya-Gebirge oder legt sich wie Konrad aus dem Bergzoo Halle einfach einen urigen Schnauzer zu. Gunter Bigl, Affenkurator im Zoo, spricht vom neuen Star oder besser von seiner Durchlaucht. Denn der kleine Krallen-Affe erinnert mit seinem weit ausgestellten Bart tatsächlich an den deutschen Kaiser Wilhelm II.. Schnell ist man gedanklich versucht, den Wicht mit Monokel, Pickelhaube und Uniform auszustatten, damit er militärisch prunkvoll mit Glanz und Gloria im Glashaus regieren kann. Seit drei Wochen ist der Kaiserschnurrbart-Tamarin im halleschen Zoo im ehemaligen Glashaus der Weißkopfsakis zu Hause. "Wir haben uns über das Tier sehr gefreut", sagt Gunter Bigl. Denn damit könne der Zoo sich am Erhaltungszuchtprogramm der vom Aussterben bedrohten Art beteiligen.

Münstersche Zeitung - Freitag, 9. Mai 2008
Frühling im Allwetterzoo
Die Frühlingsgefühle haben im Allwetterzoo schon für Wirbel gesorgt: Überall sorgen kleine Tierbabys für ordentlich Schwung im Gehege. Da ist zum Beispiel Kattaweibchen Viola. Sie hat Heißhunger auf Rosinen und ist Oma und Mutter geworden. ... Besonders stolz ist der Zoo über einen eher unscheinbaren, aber wertvollen Nachwuchs: sieben Sternschildkröten. Die Eltern wurden 2004 in Hongkong beschlagnahmt. Nun sorgen die bedrohten Tiere in Münster für Nachwuchs. Wer es lieber pelzig mag: Zwei Gnus, zwei münstersche Wieselmeerschweinchen, zwei Mongolenpony, ein Trampeltier, ein Zebra oder ein Vietnam-Sikahirsch halten ihre Herden ganz schön auf Trab. Ebenfalls gesichtet wurden Köhlerschildkröten, Trauerschwäne, Wasserbock, Halsbandpekari, Weißkofsaki und Kammchamäleons. Gesucht wird allerdings noch der Buntmader-Nachwuchs. Die Eltern sind scheinbar dagegen, die Kleinen so früh wie möglich einem Leben im Rampenlicht auszusetzen …

Echo-muenster.de - Freitag, 9. Mai 2008
Muttertag im Allwetterzoo
Jaaa, wenn´s Rosinen gibt, kennt Viola kein Halten mehr. Dann schnappt sich die Katta-Dame ihren Nachwuchs und spurtet zu den Leckerlis im Allwetterzoo - Frühlingszeit, das ist auch immer Jungtierzeit im Zoo. Viele Tiermamas können hier zum ersten Mal "Muttertag" feiern. Mit den sommerlichen Temperaturen dürfen viele Tierkinder nun auch erstmals in den Freigehegen die frische Frühlingsluft schnuppern. Wie etwa zwei kleine Gnus und ein Zebra, das am 21. Februar das Licht der Allwetterzoowelt erblickte. Gemütlich dösen die Huftiere in der Sonne, testen mit kleinen Bocksprüngen ihre Standfestigkeit, oder probieren ab und zu auch mal das komische trockene Heuzeugs, das ihre Mama immer frisst. Szenen, die vor der afrikanischen Kulisse zum Verweilen laden. Ebenfalls sehenswert sind die Kitze der Vietnam-Sikahirsche und der recht seltenen Prinz-Alfred-Hirsche. Inzwischen zu kräftigen jungen Vierbeinern herangewachsen sind übrigens die Mongolenponys, die - echo-muenster berichtete - am 19. Und 21. März im Zoo geboren wurden.

lifepr.de - 8. Mai 2008
Zwei Väter, drei Mütter und vier Brillenbärbuben im Tierpark Berlin
Besonders reicher Kindersegen hat sich zur Geburtssaison der Brillenbären zum Jahresende 2007 bis Februar 2008 eingestellt. Zum ersten Mal wurden vier Brillenbären aufgezogen. Am 25. Dezember bekam die Brillenbärin "Julia" (10) Zwillinge, von denen sie ein Junges aufzog, das den Namen "José" erhielt. Am letzten Tag des Jahres 2007 gebar "Puna", eine erfahrene Mutter (17), die Zwillinge "Pablo" und "Pedro". Vater dieser drei Jungen ist "Juan", der am 16. Dezember im Zoo Berlin geboren wurde und im Juni 2006 in den Tierpark Berlin kam. Am 17. Februar 2008 brachte das Weibchen "Isabel" (16) ihr Junges namens "Bernardo" zur Welt. ... Brillenbären sind Einzelgänger, aber recht tolerant zu ihren Artgenossen, wenn genügend Nahrung und Platz vorhanden ist. Brillenbärenväter sorgen nicht für ihre Kinder. Die Aufzucht ist allein Sache der Mütter. Unsere vorjährigen Buben kommen nun im Alter von vier Monaten ins Rüpelalter und lösen sich langsam von den Müttern. Unser Nesthäkchen "Bernardo" hat da noch etwas Zeit. Inzwischen versuchen unsere Bärenpfleger die Mütter mit den älteren Jungtieren zusammen zu gewöhnen, damit die Großfamilie nächstens auf der Außenanlage zu sehen ist.

presse-service.de - 8. Mai 2008
Tiergarten Mönchengladbach:
Im Tiergarten Mönchengladbach – im Stadtteil Odenkirchen – können die Besucherinnen und Besucher im Frühling immer besonders viel entdecken: Neben der blühenden Natur vor allem die Tiere, die bei warmen Temperaturen ihre geschlossenen Gehege verlassen und sich gerne draußen tummeln. Außerdem hat sich jetzt bei einigen Arten Nachwuchs eingestellt. Noch ein wenig vorsichtig beäugt das Känguru-Baby vom sicheren Beutel der Mutter aus die Welt. „Sobald die Sonnenstrahlen herauskommen, traut sich auch unser Junges mit seinem kleinen Köpfchen heraus“, freut sich Tiergartenleiter Norbert Oellers. Er weiß, bis der Nachwuchs selber durch die Anlage hüpfen kann, werden noch zwei bis drei Monate vergehen. „Familienzuwachs“ verzeichnen auch die Zebramangusten.

Heidelberg aktuell - 8. Mai 2008
Lebendige Kinderstube im Heidelberger Zoo
Krallen wie Steigeisen, ein Schnabel wie ein schmaler Eispickel und ein eher unscheinbares, überwiegend olivfarbenes Gefieder – das ist der Kea, der einzige alpine Papagei der Erde. Im Heidelberger Zoo sind zwischen Ende Februar und Anfang März gleich drei junge Keas geschlüpft, die die letzten Wochen weitgehend geschützt vor den Augen der Besucher in der Bruthöhle bei Mama aufwuchsen. Nun lockt das schöne Wetter sie nach draußen und die Zoobesucher können immer häufiger das muntere Trio zu Gesicht bekommen.

Mindener Tageblatt - 8. Mai 2008
"Wonneproppen" im Zoo
Der Zoo Hannover freut sich über gewichtigen Nachwuchs: Nach 22 Monaten Tragzeit habe Elefantendame "Khaing Hnin Hnin" in der Nacht zum Dienstag einen gesunden Jungen zur Welt gebracht, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Vier Nächte lang harrten die Pfleger, Tierärzte und Zoodirektor Klaus-Michael Machens aus, um die Geburt mitzuerleben. "Erst als das Baby zweieinhalb Stunden nach der Geburt friedlich getrunken hat, fiel langsam die Anspannung vom Geburtsteam ab", sagte Machens. Einen Namen hat der kleine Elefant bislang nicht.

Märkische Allgemeine - 8. Mai 2008
Shetlandponys, Störche, Bussarde: In den Volieren und Gehegen in ...
Das kleine Fohlen nutzt jede Gelegenheit, um sich an das weiche Fell seiner Mama zu kuscheln. Drei Tage ist das Ponyfohlen gerade einmal alt, da will man die Welt noch nicht ganz allein erkunden. Am Sonntag ist das kleine Shetlandponyfohlen im Tierpark Kunsterspring auf die Welt gekommen. Viele Tierparkbesucher haben dabei mitgefiebert. Komplikationen gab es bei der Geburt nicht, sagt Tierparkleiter Peter Mancke. Das putzige Shetlandponyfohlen ist nicht der einzige Nachwuchs in Kunsterspring.

Yahoo Nachrichten - 8. Mai 2008
Nashorn-Nachwuchs im Krefelder Zoo
Im Krefelder Zoo ist Spitzmaul-Nashorn Nane zum zweiten Mal Mutter geworden. Das Jungtier sei am Dienstagabend um 18.53 Uhr nach einer Tragezeit von 448 Tagen geboren worden, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. ... Mutter Nane decke das Jungtier bisher mit Sorgfalt vor Blicken ab, daher sei die Geschlechtsbestimmung schwierig. Nane ist laut Krefelder Stadtverwaltung 17 Jahre alt und wurde im Zoo Berlin geboren. Mit ihrem ersten Partner Jakob klappte die Zucht nicht. Daher zog 2003 Nashornbulle Usoni, geboren 1994 in Zürich, in den Krefelder Zoo. «Es war Liebe auf den ersten Blick», hieß es. Mit dem Paar sei dann 2006 auch die erste erfolgreiche Nachzucht eines Spitzmaulnashorns in NRW gelungen. In Deutschland ziehen den Angaben zufolge nur fünf Zoos diese seltenen Dickhäuter nach. Außer Krefeld sind noch die Zoos von Magdeburg, Berlin, Hannover und Frankfurt erfolgreich.

Tagesanzeiger Online - 8. Mai 2008
Zuchterfolg mit Halbaffen im Zoo
Zwei Alaotra-Halbmakis, einer bedrohten Lemurenart aus Madagaskar, sind erstmals im Zoo Zürich geboren worden. Kurz nach der Eröffnung der Masoalahalle vor fünf Jahren kamen zwei junge Männchen aus dem Naturschutzprogramm in Madagaskar nach Zürich. Weibchen gabs damals noch keine. Erst im letzten September, als eine Mutter mit Tochter aus dem Zoo Bristol eintraf, formierte sich eine Zuchtgruppe. Die Zusammenführung mit dem Männchen klappte auf Anhieb. Denn am 25. April zeigte sich die Mutter erstmals mit dem Jungen im Arm.

wetterauer-zeitung.de - 7. Mai 2008
Begegnung mit einer selten gewordenen Tierart
Jugendliche der Dorheimer Naturschutzgruppe besuchten unlängst mit ihrer Betreuerin Julia Blatt, Vorsitzendem Gerd Bauschmann und den Vorstandsmitgliedern Dr. Stefan Nawrath und Dr. Klaus-Dieter Rack den Wildpark Alte Fasanerie im Hanauer Stadtteil Klein-Auheim. ... Das 107 Hektar umfassende Wildgehege wurde in der Regierungszeit des Mainzer Erzbischofs Lothar Franz von Schönborn zu Beginn des 18. Jahrhunderts angelegt und wird heute von Hessen-Forst unterhalten. ... Der Wildpark beherbergt seit kurzem einen Jungtier-Star, nämlich "Emma", das erste Auerochsen-Kälbchen, das seit fast 20 Jahren im Klein-Auheimer Tierpark das Licht der Welt erblickte. Das Muttertier kam erst im letzten Jahr aus dem Ebsdorfergrund in das Wildgehege und kümmert sich mit Artgenossen bestens um den Nachwuchs.

wz-newsline.de - 7. Mai 2008
Nanes Nachwuchs ist da!
Plötzlich ging alles rasend schnell: Gegen 18 Uhr hatten sich die Tierpfleger aus dem Nashorngehege und Zoo-Sprecherin Petra Schwinn noch eine Pizza bestellt und auf eine lange Nacht an der Seite der hoch trächtigen Nashorndame Nane eingerichtet. Um exakt 18.50 Uhr war schließlich alles erledigt: Nach fast 16 Monaten Trächtigkeit ist der Nachwuchs endlich geboren. Davus Nachfolger ist da! Ob es sich um einen Bullen oder eine Kuh handelt, wird sich erst heute herausstellen. "Wir werden Nane erst einmal einige Stunden in Ruhe lassen", sagte Schwinn kurz nach der Geburt.

op-marburg.de - 7. Mai 2008
Elefantenbaby im Zoo Hannover geboren
Der Zoo Hannover freut sich über gewichtigen Nachwuchs: Nach 22 Monaten Tragzeit habe Elefantendame "Khaing Hnin Hnin" in der Nacht zum Dienstag einen gesunden Jungen zur Welt gebracht, teilte der Zoo am Mittwoch mit. ... Ihren dritten Nachwuchs nach "Tarak" und "Farina" brachte die Elefantendame ganz ohne fremde Hilfe zur Welt. Sie habe ihr Neugeborenes mit Fuß und Rüssel aus der Embryonal-Hülle befreit und vorsichtig angestupst, schilderte eine Sprecherin des Zoos. Anschließend half die Mutter dem kleinen Dickhäuter beim Aufstehen und lehnte ihn an ihr Bein. Gemessen und gewogen wurde das Baby bislang noch nicht. Wenn Mutter und Junges ausgeruht sind, werden sie zur gesamten Elefantenfamilie gebracht.

stadtmagazin.de - 7. Mai 2008
Nashorn-Bulle kann bewundert werden. Jungtier soll bei schönem Wetter am Sonntag oder Montag aufs Freigelände
"Davu hat einen Bruder", freut sich der Krefelder Zoodirektor Dr. Wolfgang Dressen. "Davu" bedeutet der "Anfang". Und den Anfang einer hoffentlich erfolgreichen Zucht setzt nun der kleine Nashornbulle fort, der am Dienstagabend um 18.53 Uhr an der Uerdinger Straße nach einer Tragzeit von 448 Tagen zur Welt kam. Besucher können den Nachwuchs ab sofort im Elefantenhaus bewundern. Wenn das Wetter und Nane samt Nachwuchs mitspielen, könnten sie eventuelle am Pfingstsonntag oder Pfingstmontag zum ersten Mal auf die Außenanlage.



freiepresse.de - 14. Mai 2008
Leopardenmädchen haben schon Anschluss gefunden. Die in Limbach geborenen Raubkatzen Kaori und Shira fühlen sich in Österreich wohl
Große Freude im Limbacher Tierpark: Die beiden Leo-Mädchen Kaori und Shira fühlen sich in Österreich sehr wohl - und haben schon Anschluss gefunden. Das hat jetzt der Zoo der Stadt Haag mitgeteilt. "Kaori und Shira beobachten mittlerweile ihre Artgenossen", heißt es aus der Einrichtung. "Und die vier Jahre alte Haager Leopardin Gina hat bereits Kontakt mit ihnen aufgenommen. Vor allem Kaori spielt mit ihr durchs Gitter, während Shira zurückhaltender ist." Dem sechs Jahre alten Leoparden-Kater Burli hingegen seien die beiden Neuankömmlinge zurzeit noch "völlig egal", haben die Mitarbeiter des Haager Tierparks beobachtet.

svz.de - 13. Mai 2008
Tiere auf Augenhöhe
Das sonnige Pfingstwochenende bescherte dem Schweriner Zoo rekordverdächtige Besucherzahlen: Rund 5000 Gäste kamen am Sonntag und Montag, darunter viele Familien. "Wir verzeichnen immer stärkeres Interesse auch von außerhalb", sagte Erika Hellmich, beim Zoo für Öffentlichkeitsarbeit zuständig. ... Als besonders beliebt bei den Gästen erwiesen sich erneut die Tierfütterungen, aber auch Puppentheater, Experimente am Mikroskop und gestern das Bingo-Spielen mit NDR-Moderator Michael Thürnau kamen gut an.

pepperoni.de - 13. Mai 2008
Pinguin-Napping...
Ein Kölner Pinguin auf Reisen: Ein Grundschüler, der mit seiner Klasse im Kölner Zoo war, steckte den Vogel kurzerhand in seinen Rucksack. Das fiel erst auf der Rückfahrt im Bus auf, als der Junge eine nasse Hose hatte. Eine Begleitperson der Klasse sagte, es sei ihr aufgefallen, dass ein Junge auf der Rückfahrt mit einer komplett durchnässten Hose im Bus gesessen habe. Zunächst sei er von einem Malheur ausgegangen, obwohl der Bus eine Bordtoilette hatte. Auf Drängen der Mitschüler habe der Junge dann aber einen kleinen, tropfenden Pinguin aus dem Rucksack gezogen, den er auf dem Schoß gehalten hatte. Der Bus sei umgekehrt und habe das Tier unversehrt wieder zurück in den Kölner Zoo gebracht. Dort wollte man auf Anfrage der Zeitung am Freitag von einer Entführung allerdings gar nichts bemerkt haben.

ksta.de - 13. Mai 2008
Der Pinguin im Rucksack
Eine lustige Geschichte, irgendwie auch ein bisschen rührend: Während eines Ausflugs in den Kölner Zoo soll ein Grundschüler in der vergangenen Woche einen Pinguin geklaut haben. Der Leiter des Forstamtes Siegen-Wittgenstein, Diethard Altrogge, sei durch die nasse Hose des kleinen Diebs misstrauisch geworden. Daraufhin habe der Junge das "kleine, tropfende Tier" im Schulbus aus dem Rucksack gezogen. ... Die Geschichte mit dem Pinguin hat nur einen Haken. Sie ist eine Ente. Das sagt zumindest Diethard Altrogge - und der muss es ja wissen. Eigentlich habe er bei einem Pressetermin in der vergangenen Woche nur einen neuen Wanderweg einweihen wollen. "Ich habe zwischendurch ein paar Anekdötchen ausgetauscht, mit ehemaligen Kollegen. Zum Beispiel die Geschichte mit dem Pinguin. Die habe ich selber mal irgendwo gehört. Da hat dann wohl jemand von der Zeitung nicht besonders gut zugehört", sagte Altrogge dem "Kölner Stadt-Anzeiger" am Dienstag. "Bei so einem Schulausflug war ich doch nie dabei. Und im Kölner Zoo war ich zuletzt als kleiner Junge."

rundschau-online.de - 12. Mai 2008
Verwirrung um einen Pinguin im Rucksack
Nur ein Souvenir aus dem Geschäft am Eingang reichte einem Grundschüler wohl nicht: Bei einem Klassenausflug in der vergangenen Woche soll ein Junge aus dem Siegerland einen Pinguin kurzerhand in seinen Rucksack gesteckt und damit unbemerkt das Gelände verlassen haben. Dies berichtet die "Westfälische Rundschau" unter Berufung auf einen Fachreferenten, der die Klasse begleitet hatte. ... Die Zooleitung dementiert strikt den Vorfall: "Das ist nicht wahr. Da ist nichts dran", sagte der kaufmännische Direktor, Christopher Landsberg der "Kölnischen Rundschau".

wochenanzeiger-herford.de - 12. Mai 2008
Internetseiten des Osnabrücker Zoos bald auch auf Englisch!
Eine Mammut-Aufgabe haben die Teilnehmer des Weiterbildungskurses für Business English von Lexis Languages / Neuenkirchen bewältigt. In nur wenigen Wochen übersetzten sie fast den kompletten Inhalt der Internetseiten des Osnabrücker Zoos. Letzte Woche übergaben die Schüler des Kurses und ihre Dozenten die Arbeit in Form einer CD dem Zoo Osnabrück und einem Vertreter der Mindwerk AG, die die Software für den Internet-Auftritt stellt. Im Laufe der nächsten Wochen werden die Inhalte auf den Internetseiten eingefügt. So werden den vielen englischsprachigen Besuchern fast der komplette Inhalt der deutschsprachigen Seite zur Verfügung stehen - von A wie Artenschutz bis zu Z wie Zoobewohner!

moz.de - 10. Mai 2008
Geparden schlendern durchs Gehege
Freude im Eberswalder Zoo: Seit einigen Tagen beherbergt er zwei neue Geparden. Die knapp ein Jahr alten Raubkatzen schlendern seit gestern zusammen im Außengehege herum. Somit ist der Tierpark wieder um eine große Attraktion reicher. "Diese Raubkatzenart ist sehr selten", erklärt Zoodirektor Bernd Hensch sichtlich erfreut über die neuen Bewohner seiner Anlagen. Die Tiere würden kaum nachgezogen, weil die Zucht äußerst aufwendig sei.
Der Eberswalder Zoo hatte lange Zeit zwei Geparden. Diese sind aber im vergangenen Jahr verstorben. Das männliche Tier ist heute ausgestopft im Naturkundemuseum in Berlin zu sehen, sagt Hensch. "Weil es mit 18 Jahren für einen Geparden sehr alt geworden ist", unterstreicht der Zoodirektor.

WELT ONLINE - Freitag, 9. Mai 2008
Känguru flieht aus Serengetipark Hodenhagen
Aus dem Serengetipark in Hodenhagen (Kreis Soltau-Fallingbostel) ist ein Känguru ausgebüxt. Vier Tage nach seiner Flucht sei das Tier am Donnerstag bei Celle gesichtet worden, ohne dass es hätte eingefangen werden können, sagte Tierpark-Chef Fabrizio Sepe. "Die Tiere sind scheu und sehr schnell." Das sechs Jahre alte Känguru sei über einen vier Meter hohen Zaun seines Geheges gesprungen, sagte Sepe. ... Mehrere Pfleger seien im Umkreis von 70 Kilometern unterwegs, um das Känguru - notfalls mithilfe eines Narkosegewehrs - wieder einzufangen. "Wahrscheinlich ist ,Toto' bei einer Rangelei in der Herde hochgesprungen, gegen den Zaun geprallt und dann auf der anderen Seite heruntergefallen", sagte Sepe.

Münstersche Zeitung - Freitag, 9. Mai 2008
"Zoom"-Erlebniswelt: Tiere ganz nah
Früher reichte es den Zoobesuchern, exotische Tiere hinter Gittern zu sehen. Diese Zeiten sind vorbei. Heute muss ein Besuch im Zoo mehr bieten: Größere Gehege, Tiere in einer für sie möglichst natürlichen Umgebung und das Erlebnis, den Tieren ganz nahe zu kommen. Ein Beispiel ist die "Zoom"-Erlebniswelt in Gelsenkirchen.

MVregio - Freitag, 9. Mai 2008
Spritzige Partnerschaft zwischen EURAWASSER und Zoo
Die EURAWASSER, der regionale Wasserversorger im Großraum Rostock-Güstrow, und den Zoo Rostock verbindet seit 1994 eine enge Kooperation, die auch in diesem Jahr ohne "wenn und aber" fortgesetzt wird. "Die EURAWASSER Nord GmbH unterstützt mit hohen Sponsorleistungen", weist der Zoodirektor auf einen wesentlichen Teil der Kooperation hin. "Mehr als 36.000 Euro beispielsweise im vergangenen Jahr allein für die Sanierung des internen Trinkwassernetzes. Durch diese Maßnahme einschließlich aller Netzein- bzw. -umbauten sind wir nun in der Lage, den Wasserverbrauch zu kontrollieren und entsprechend zu beeinflussen." In mehr als 20 Wasserspielen, Bachläufen, Teichen, Becken oder Erfahrungsstationen fließt "Eura-Wasser" durch den Zoo. ... Die Kooperation mit dem großen Wasserversorger beinhaltet darüber hinaus finanzielle Zuwendungen für das jährliche Zoofest und die seit 1999 stattfindende "Klassik-Nacht". Seit nunmehr 14 Jahren ist EURAWASSER auch Tierpate für die Seebären. Diese Tierpatenschaft wurde ebenso für ein weiteres Jahr verlängert.

mz-web.de - 7. Mai 2008
Lernen vor den Tiergehegen
Jeden Mittwoch tauscht Melitta Prade ihren angestammten Arbeitsplatz im Biologie-Fachraum der Ganztagsschule "An der Stadtmauer" gegen den Lehrpark für Tier- und Pflanzenkunde. Hier betreut die Fachlehrerin gemeinsam mit ihrer Kollegin Martina Meder, die immer dienstags im Tierpark ist, die "Zooschule". Den Unterricht im Freien bieten sie für Schüler aller Schulformen an. "Der Tierpark ist hervorragend geeignet als außerschulischer Lernort und bietet vielfältige Möglichkeiten einer interessanten Unterrichtsgestaltung", schwärmt Melitta Prade. ... Der Beliebtheit dieses außerschulischen Lernortes tut dies indes keinen Abbruch: Fast 1 000 Schüler erleben hier jährlich lebendig und anschaulich "Natur pur".

tah.de - 7. Mai 2008
REPORTAGE: Kölner Tierarzt kümmert sich um Zoo in Rangun
Eine Reise nach Birma ist für den Kölner Zoo-Tierarzt Olaf Behlert eigentlich Routine. Drei bis vier Mal im Jahr besucht er den Partnerzoo in Rangun, wo er Pfleger auf den neuesten Stand der Tiergärtnerei bringt. Am Mittwoch stand er wieder am Flughafen, in der Tasche ein Ticket nach Rangun. Doch dieses Mal ist alles ganz anders. Der Wirbelsturm "Nargis" hat in Birma gewütet und Behlert weiß, dass ihn am Ziel seiner Reise Tod, Elend und ein womöglich vollkommen verwüsteter Zoo erwarten. "Wir wissen nicht, wie es um die Menschen steht, wie es um den Zoo steht. Das ist schon schlimm", sagt der 57-Jährige. Zig E-Mails hat er seit der Katastrophe von Köln aus Richtung Rangun geschickt - erfolglos. Auch per Telefon sind seine birmanischen Kollegen nicht zu erreichen. Kollegen, die auch schon zu Besuch in Köln waren und längst zu Freunden geworden sind. Ein paar Fertiggerichte in Dosen hat Behlert für seine Reise eingepackt, eine Taschenlampe, ein Satellitentelefon und Kleidung. Er ist sich bewusst, dass seine Reise gefährlich werden könnte - doch nichts könnte den Kölner Veterinär davon abbringen. "Ich möchte persönlich nach dem Rechten schauen, sehen, wie es unseren Freunden und den Tieren geht."

oe24.at - 7. Mai 2008
Eisbären-Zwillinge noch immer namenlos
Schön groß sind sie schon geworden, die beiden Eisbär-"Babys" aus Schönbrunn. Mittlerweile sind sie auch schon fünf Monate alt und das Fell ist gar nicht mehr so schneeweiß, sondern vom Herumtollen im Gehege ganz schön dreckig. Einen Namen haben die beiden Zwillinge allerdings noch immer nicht. Dieser soll gemeinsam mit dem Zoo in Hannover bestimmt werden, in dem sie ab 2010 zu bewundern sein werden.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen

nos.nl - 14. Mai 2008
Hollandse jungle
Holländischer Dschungel
Durch den Dschungel spazieren in Arnhem. Das klinkt abwegig, aber das geht wirklich in Burgers' Zoo in Arnhem. Heute ist dort die "Rimba" eröffnet worden, ein neuer Zoo-Abschnitt für Tiere aus Malaysia, einem Land in Asien. Tiger, Bären, verschieden Arten von Affen, Hirschen, Rindern, Schlangen und Waranen. Sie kommen alle aus Malaysia und sind in dem nachgemachten Dschungel zu sehen. Der Name "Rimba" kommt von "Rimba raya", das in Malaiisch "tropischer Regenwald" bedeutet. Das neue Areal ist errichtet worden, um den 95. Geburtstag von Burgers' Zoo zu feiern. Statt nach einem Tiger in einem Käfig zu schauen, läuft man in der Rimba zwischen den Tieren. Gefährlich ist es nicht, denn es ist Glas oder ein Zaun dazwischen. Es gibt drei Tierarten, die noch in keinem einzigen Zoo in den Niederlanden zu sehen sind: Leierhirsch und Schweinshirsch. Auch schwingt eine neue Affenart durch den falschen Dschungel: der Gelbwangen-Schopfgibbon. Die Rimba ist, genauso wie ein echter Dschungel, nicht überdacht. Tiere, die unser naßkaltes Land nicht gewöhnt sind, können im Winter in die Innenanlage.

theagenda.nl - 14. Mai 2008
Midas Dekkers schrijft Boekenweekessay 2009
Midas Dekkers schreibt Bücherwochenessay 2009
Der Biologe und Autor Midas Dekkers schreibt das Bücherwochenessay für die Bücherwoche 2009. Er hat mitgeteilt, daß Essay dem Tier in der Literatur widmen zu wollen. Das Motto der Bücherwoche 2009 ist "Tschilp tschilp" - Der literarische Zoo. Tschilp tschilp ist entnommen aus dem Gedicht "Der Spatz" (1954) von Jan Hanlo. Die Bücherwoche 2009 findet vom 11. bis 21. März statt. Midas Dekkers debütierte 1977 mit "Bestiarium", worin er allerlei Fabeltiere beschrieb, die in mittelalterlichen Tierbüchern vorkommen, wie Einhorn und Meerjungfrau. Vor genau 23 Jahren schrieb Midas Dekkers das Bücherwochengeschenk für Kinder "Mögen Bären wirklich Honig (Houden beren echt van honing" (1985).

elsevier.nl - 14. Mai 2008
Frank de Grave aan het roer bij Artis
Frank de Grave übernimmt das Ruder bei Artis
Ex-Minister Frank de Grave wird der neue Chef von Artis. Zum 1. Juni tritt er als Vorstandschef an, teilte der Amsterdamer Zoo am Mittwoch mit. Der 52-jährige De Grave folgt Ruud Koedijk, dessen maximale Vorstandszeit von neun Jahren abgelaufen ist.

dag.nl - 14. Mai 2008
Bokito is niet bang voor water
Bokito hat keine Angst vor Wasser
Auch findet der Affe den Umgang mit Menschen ganz normal. Der Gorilla Bokito hat keine Angst vor Wasser, im Gegensatz zu seinen Artgenossen. Das sagt der Journalist Aad Wagenaar. Der Affe wurde weltberühmt durch seinen Ausbruch im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp, wo er über einen breiten Wassergraben sprang, um Besucherin Yvonne de Horde an ihren Haaren mitzuschleifen. Die Frau wurde ernstlich verletzt und die Anlage wurde nach diesem Vorfall "Bokitoproof" (bokitobeständig) gemacht. Wagenaar sprach für sein Buch "Bokito! Die vollständige Geschichte" mit allen Hauptdarstellern, darunter dem Chef der Affenpfleger des Berliner Zoos, in dem Bokito geboren wurde und aufwuchs. Es ging dem jungen Gorilla anfangs sehr schlecht und Chef Raimon Opitz nahm ihn mit in seine Wohnung über dem Gehege. Er und seine Frau ernährten Bokito monatelang mit der Flasche, windelten ihn und steckten ihn mindestens einmal am Tag ins Bad. "Da hat der Gorilla seine natürliche Angst vor Wasser verloren", denkt Wagenaar. Auch hatte der Silberrücken den Umgang mit Menschen als etwas ganz Normales gefunden. Im Jahre 2005 gelang es Bokito bereits zweimal aus seiner Anlage zu entkommen. Am Jahresende kam er nach Rotterdam, wo der Gorilla schnell der Anführer auf der Affeninsel wurde. Am 18. Mai 2007 sprang er über den Wassergraben. Der Cheftierpfleger in Blijdorp sagte nach dem Ausbruch: "Bokito ist anders. Er hat die Abgrenzung der Arten verloren."

omroepgelderland.nl - 14. Mai 2008
Burgers' Zoo opent nieuwe attractie
Burgers' Zoo eröffnet neue Attraktion
Arnhem. Prinzessin Margriet hat am Mittwoch in Burgers' Zoo in Arnhem die neueste Attraktion des Tierparks, die Rimba, eröffnet. Die Rimba besteht aus einem Areal von zwei Hektar, wo die Besucher sich im malaiischen tropischen Regenwald wähnen können. Unter den Tierarten in der Rimba befinden sich Sumatra-Tiger, Malaienbär und Schweinsaffe. Die Fläche ist nicht überdacht. Die Bepflanzung ist an das Klima in den Niederlanden angepaßt und die Tierarten, die die Kälte nicht vertragen, bleiben im Winter in den Innengehegen.

yord.nl - 14. Mai 2008
Zeldzame panda's overleven beving
Seltene Pandas überleben Beben
Wolong. Alle 86 seltenen Riesenpandas im Naturreservat Wolong in der Chinesischen Provinz Sichuan haben das Erdbeben vom letzten Montag überlebt. Das sagen Mitarbeiter des Parks. Das Reservat, tief verborgen in den Bergen nördlich der Millionenstadt Chengdu, ist normalerweise schon schwierig zu erreichen. Durch das Erdbeben ist das Pandazentrum jetzt völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Helfer machen sich deshalb Sorgen über die neugeborenen Pandas. Die brauchen Medikamente und spezielle Nahrung. Im Nordwesten der betroffenen Provinz Sichuan liegen mehrere Reservate. Hier leben insgesamt ungefähr 320 Tiere, etwa 20 Prozent der gesamten Pandapopulation.

telegraaf.nl - 13. Mai 2008
Chinese kikkers vluchtten voor beving
Chinesische Frösche flüchteten vor Beben
Vorige Woche Montag, 5. Mai: Tausende Frösche rannten in China auf die Straßen. In großen Gruppen überquerten sie ohne Angst vor dem Verkehr die Straßen. Auf der Flucht vor ... dem Erdbeben. Viele Chinesen sahen den Massenstrom von Fröschen damals schon als ein Vorzeichen einer Naturkatastrophe. Aber die chinesische Regierung beruhigte ihre Bürger: die Masse an Fröschen sollte eine normale Erscheinung sein in dieser Jahreszeit. Das beruhigte die Menschen und niemand nahm die Flucht der Frösche weiter ernst ... Bis Montag, den 12. Mai. Im Herzen Chinas, in Sichuan, bebte die Erde - das größte Erdbeben in 30 Jahren. Die Zahl der Toten als Folge des Erdbebens beträgt zur Zeit 12.000. Hatten die Frösche recht? Chinesische Wissenschaftler behaupten, daß Tiere viel besser fühlen, was kommen wird. Und vorige Woche lieferten diese Frösche nochmals den Beweis.

binnenland.nieuws.nl - 13. Mai 2008
Zeehondencrèche op zoek naar geldbronnen
Seehundstation auf der Suche nach Geldquellen
Die Seehundaufzuchtstation Lenie 't Hart in Pieterburen ist auf der Suche nach neuen Mitteln, um Geld zu sammeln. Die Station platzt aus allen Nähten und braucht Geld, um nach Delfzijl umzuziehen, teilte eine Sprecherin am Dienstag mit. Vor einigen Monaten aber ließ die staatliche Lottogesellschaft wissen, daß sie in diesem Jahr keinen Beitrag leistet. Vor kurzem wies auch der Wattenfonds einen Antrag auf 14,5 Millionen Euro Fördermittel ab. "Von einer finanziellen Krise ist keine Rede", betont die Sprecherin der Seehundaufzuchtstation. Doch sie gibt zu, daß neue Mittel für die Finanzierung unerläßlich sind. Die Anzahl der Seehunde, die aufgefangen werden, steigt überproportional zu den Beiträgen, die die Station erhält. "Und wir sind doch in einem beträchtlichen Maße abhängig von Schenkungen." Die Seehundaufzuchtstation wird demnächst verkünden, wie sie genau neue Finanzquellen anbohren wird. Im vorigen Jahr hat die Station eine Rekordzahl von Seehunden aufgefangen. Die Pfleger haben sich um über 359 Seehunde gekümmert. Im Jahre 2006 wurden 213 gebracht, gegenüber 197 im Jahr davor und 238 im Jahre 2004. Dieses Jahr erwartet die Station den Auffang von 250 Seehunden. Um die größer werdende Anzahl Seehunde aufzufangen, will die Aufzuchtstation nach 35 Jahre Pieterburen nach Delfzijl umziehen.

ad.nl - 9. Mai 2008
Vermiste vogel mogelijk opgegeten
Vermißter Vogel möglicherweise aufgefressen
Alphen. Der Langschwanzhäher, der Sonntag mittag aus dem Vogelpark Avifauna wegflog, ist möglicherweise einer blutrünstigen Katze zum Opfer gefallen. Als Mitarbeiter einem Hinweis nachgingen, stellte sich heraus, daß eine Katze das bewußte Vögelchen schon verdrückt hatte. "Wir hoffen natürlich, daß es nicht der Langschwanzhäher war, aber das wissen wir nicht sicher", sagt eine Sprecherin des Parks. Sie erklärt, daß der Park seit Sonntag etwa zwanzig Hinweise über den Vogel erhalten hat. "In einigen Fällen stimmte die Beschreibung und wir sahen nach." Aber schließlich stellte sich heraus, daß es doch eine "gewöhnliche" Elster war und bei einem blauen Vögelchen handelte es sich um einen Eisvogel.

frieschdagblad.nl - 10. Mai 2008
Pinksteren vergoedt Pasen
Pfingsten entschädigt für Ostern
Leeuwarden. Das kommende Pfingstwochenende verspricht Spitzenzeiten für Freiluftattraktionen und den Wassersportsektor. Das Osterwochendende ging für den Tourismus zum großen Teil verloren. Es war in diesem Jahr extrem früh, außerdem schneite und hagelte es. Der Aqua Zoo in Leeuwarden verspricht auch Spitzenzeiten, so Sprecher Joske Kuut. In den Maiferien finden mehr Aktivitäten statt als gewöhnlich. So gibt es in dem ehemaligen Otterpark täglich eine Vogelpräsentation und ein Zoomobil ist in Aktion. An den beiden Pfingstfeiertagen finden täglich zwei Vogelvorführungen statt, dabei sind u.a. Gelbbrustara und Südlicher Hornrabe bei ihren Flügen zu beobachten.

trouw.nl - 9. Mai 2008
Oudste gorilla Jenny viert 55ste verjaardag
Ältester Gorilla Jenny feiert 55. Geburtstag
Jenny, der älteste auf der Welt lebende Gorilla in Menschenobhut, hat am Donnerstag im Zoo von Dallas seinen 55. Geburtstag gefeiert. Jenny erhielt aus diesem Anlaß eine Torte mit vier Schichten gefrorener Früchte, während die Besucher zu einer Vanille-Schokoladen-Torte eingeladen waren. Die Pfleger von Jenny, einem Westlichen Flachlandgorilla sagen, daß sie wohl ein paar Gelenkbeschwerden hat und nicht mehr so gut sieht wie einst, aber für einen Menschenaffen ihres Alters noch ganz mobil aussieht. Weiter wird Jenny beschrieben als ganz lieb und in Menschen vernarrt, aber mitunter ein bißchen herrisch. Laut Internationalem Arten-Informationssystem ISIS, das über Informationen aus 700 Tierparks weltweit verfügt, ist Jenny der älteste Gorilla in menschlicher Obhut. Da Gorillas in freier Natur nicht älter als etwa 35 Jahre werden, ist es gut möglich, daß sie auch die Älteste ihrer Art in der Welt ist. Sie wurde 1953 im westlichen Zentralafrika in freier Natur geboren und verbrachte ihre ersten Jahre bei einer Familie auf den Kapverden, wonach sie 1957 nach Dallas umsiedelte. Ihr exakter Geburtstag ist nicht bekannt, aber für den Zoo ist es der 8. Mai. Jenny schenkte 1965 einer Tochter das Leben, Vicki mit Namen, doch ist es für ihre Pfleger ein Rätsel, warum sie seitdem nicht wieder trächtig wurde.

rotterdamzoo.nl - Anfang Mai 2008
APENAVOND
Affenabend
Im Jahre 2007 gab es zwei Affenabende im Rahmen der EAZA-Kampagne für Madagaskar. Nicht nur die Besucher genossen diese Abende, auch die Pfleger fanden es schön. Darum beschlossen die Pfleger, auch 2008 Affenabende zu organisieren. Blijdorp-Ehrenamtliche beteiligen sich daran. Der Abend findet am 16. Mai statt. Die Kosten von 35 Euro pro Person kommen Naturschutzprojekten zu Gute, an denen Blijdorp mitarbeitet.

safaripark.nl - 8. Mai 2008
Dierenarts Kaandorp reist af naar Kameroen voor leeuwenproject
Tierarzt Kaandorp reist nach Kamerun zur Teilnahme an einem Löwenprojekt
Das Zentrum für Umweltwissenschaften in Leiden erforscht schon seit 1998 die Problematik rund um Löwen, die das Vieh in der Umgebung verschiedener Nationalparks in Nordkamerun bedrohen. An den Untersuchungen, die koordiniert werden von Dr. Hans de Iongh, arbeiten verschiedene Leidener und Kameruner Forscher und Studenten mit. Mit Hilfe von Interviews mit der lokalen Bevölkerung wird der Schaden durch Vieh raubende Löwen eingeschätzt. Weiter ist eine Anzahl Löwen ausgerüstet mit GPS-Sendern, wodurch ihre Bewegungen verfolgt werden können. Nächste Woche reist ein Team, zu dem Safaripark-Tierarzt Jacques Kaandorp gehört, nach Afrika, um eine Anzahl Löwen, die an Viehraub beteiligt sind, mit einem Sender zu versehen. De Iongh: "Durch den GPS-Sender können wir den Löwen auf ihren Streifzügen außerhalb des Parks folgen und wir wissen, ob echte Problemlöwen dabei sind oder aber Löwen, die so gut wie ausschließlich von Vieh leben. Wenn das bekannt ist, können wir die lokale Bevölkerung schützen durch verbesserte Umzäunungen rund um die Dörfer. In Ausnahmefällen muß ein Löwe 'verlegt' werden. Auf diese Weise wird versucht, einen Schaden von etwa 700 Kühen, 700 Schafen und 500 Ziegen zu vermeiden. Übrigens wurden bereits Löwen von lokalen Viehhaltern getötet. So sind zwei von den vier früher mit einem Sender versehenen Löwen schon durch Dorfbewohner getötet worden. Es geht auch darum, die Löwen zu beschützen gegen aufgebrachte Dörfler."

ouwehand.nl - 9. Mai 2008
Jonge wrattenzwijnen naar buiten!
Warzenschwein-Frischlinge auf der Außenanlage
Die am 1. Mai geborenen Warzenschweine sind nun in Ouwehands Tierpark in Rhenen zu sehen. Den vier neugeborenen Ferkelchen geht es gut und sie genießen herrlich die Sonne neben ihrer Mutter. Zur Zeit leben vier Warzenschweine in Ouwehands Tierpark, die Eltern der vier Warzenschweine und noch zwei weibliche Tiere aus einem Wurf vom vorigen Jahr.

wisselzoo.nl - 8. Mai 2008
Witgezichtsaki drachtig
Weißkopfsaki ist trächtig
Im Tierpark Wissel ist das Weißkopfsaki-Weibchen trächtig. Das Weibchen ist zusammen mit ihrem männlichen Artgenossen hinten im Park zu bewundern. Beide Tiere sind im August vorigen Jahres einander vorgestellt worden.

overloonzoo.nl - 9. Mai 2008
Kraanvogels op eieren
Kraniche brüten
Im Zoo Parc Overloon sitzen Mandschurenkraniche und europäische Kraniche auf ihren Eiern. Es wäre für den Zoo Parc Overloon das erstemal, wenn Kraniche schlüpfen würden.

frieslandzoo.nl - 8. Mai 2008
Nieuw; Madagaskar boomboa`s in Aqua Zoo Friesland
Neu: Madagaskar-Hundskopfboas im Aqua Zoo Friesland
Heute kommen zwei männliche Madagaskar-Hundskopfboas in den Aqua Zoo Friesland. Für den Park ist das eine neue Tierart! Die zwei Neuankömmlinge lassen sich ab heute im Naturama bewundern.

frieslandzoo.nl - 8. Mai 2008
Zwarte zwanen in Aqua Zoo Friesland
Trauerschwäne im Aqua Zoo Friesland
Im Aqua Zoo Friesland sind gestern drei Trauerschwäne angekommen. Diese stolzen Vögel werden auf der neuen Känguruh-Insel einen Platz finden. Sie werden dort im Emu-Gehege untergebracht sein. In Kürze kommen auch Sumpfwallabys und Känguruhs auf die Känguruh-Insel.

blikopnieuws.nl - 8. Mai 2008
Nijlpaardje Odongo Dierenpark Emmen overleden
Flußpferdbaby Odongo im Tierpark Emmen gestorben
Emmen. Einer der Flußpferdzwillinge, die am 4. Mai im Tierpark Emmen geboren wurden, ist am Donnerstag gestorben. Das junge Männchen Odongo war notgedrungen seiner Mutter weggenommen worden, um es mit der Flasche aufzuziehen. Zunächst verlief alles erfolgreich und Odongo trank gut. Auch an seinem Kot war nichts Abweichendes zu sehen. Die letzte Abendfütterung am Mittwochabend verlief jedoch weniger gut. Als die Pfleger am Donnerstagmorgen zu dem kleinen Flußpferd kamen, war es schon sehr geschwächt. Die Pfleger versuchten noch, ihm eine Flasche zu geben, aber es nützte nichts und das kleine Flußpferd starb kurz darauf. Hasana, der andere Zwilling, der bei seiner Mutter blieb, ist kerngesund, teilte der Tierpark mit.

telegraaf.nl - 8. Mai 2008
Muskusos geboren in Gaiapark
Moschusochse im Gaiapark geboren
Kerkrade. Im Gaiapark in Kerkrade ist ein Moschusochse geboren worden. Es ist der zweite Moschusochse, der jemals in einem niederländischen Zoo das Licht der Welt erblickte. Das Junge wurde im gemeinschaftlichen Stall der Moschusochsen geboren und war gleich mit seinen weiblichen Artgenossen auf der Außenanlage zu sehen. Dem Jungtier, einem Männchen von 15 kg Gewicht, geht es sehr gut und es tollt um seine fürsorgliche Mutter herum. Vater Moschusochse steht in den nächsten Tagen vorsorglich in einem anderen Gehege. Er kann nämlich manchmal etwas mürrisch sein. Gaiapark erwartet, daß eine der anderen Moschusdamen in diesen Tagen auch Mutter wird.

gooieneemlander.nl - 8. Mai 2008
Yegor Zov voor het eerst buiten
Yegor Zov zum erstenmal auf der Außenanlage
Amersfoort. Yegor Zov, der kleine Sibirische Tiger, der am 26. März im Tierpark Amersfoort geboren wurde, durfte am Donnerstag zum erstenmal draußen spielen.

planet.nl - 8. Mai 2008
Stelling: erg als de orang-oetang uitsterft?
Ist es schlimm, wenn der Orang-Utan ausstirbt?
Die größte Orang-Utan-Population auf der Welt, auf der indonesischen Insel Borneo, ist innerhalb von drei Jahren ausgestorben, so hat das Orang-Utan-Schutzzentrum am Mittwoch Alarm geschlagen. Die wichtigste Ursache sind die sich ständig mehr ausdehnenden Palmölplantagen. Lebten im Jahre 2004 noch mehr als 31.000 Exemplare im tropischen Regenwald von Mittel-Kalimantan, so ist ihre Anzahl jetzt reduziert auf nur noch 20.000 Affen, stellt ein Gutachten der Naturschützer fest. Wenn die Regierung keine Tiere gegen die kommerzielle Ausbeutung, illegalen Holzschlag und Wilderer schützen wird, dann könnte der Orang-Utan auf Borneo im Jahre 2011 bereits ausgestorben sein, sagt Hardi Baktiantoro, das Haupt der Organisation. Großalarm also? Oder müssen wir akzeptieren, daß bestimmte Tierarten nun einmal aussterben. Wie Artis Zoo schon auf seiner Site schreibt: "Aussterben ist ganz normal. Seit es Leben auf der Erde gibt, kommen Arten dazu und sterben andere Arten aus. Die Erde verändert sich ständig." Und sag nun selbst: würde das Leben wirklich so anders aussehen ohne Orang-Utans?

dag.nl - 7. Mai 2008
'Orang-oetan Borneo bijna uitgestorven'
"Borneo-Orang-Utan beinahe ausgestorben"
Keine politische Unterstützung: Da der Lebensraum des Orang-Utans dauernd eingeschränkt wird, nimmt die Population auf Borneo seit 2004 jährlich um etwa 5.000 Menschenaffen ab, so Baktiantoro. Das Problem wird noch einmal vergrößert durch die Entscheidung der indonesischen Regierung, 455.000 ha geschützte Naturlandschaft aufzuopfern für Palmölplantagen. Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono kündigte voriges Jahr während der Klimakonferenz auf Bali eine großzügige Rettungsaktion für den Orang-Utan an, aber offensichtlich mangelt es an politischer Unterstützung, um diesen Plan wirklich zu realisieren. Es mangelt an Geld und an Wissen für den Naturschutz, das frustriert die Regierungspläne zum Tierschutz, ließ das Forstwirtschaftsministerium wissen.

dierennieuws.nl - 8. Mai 2008
Baardaap geboren in Zoo Parc Overloon
Wanderu im Zooparc Overloon geboren
Letztes Wochenende hat sich die Bartaffen-Familie im Zoo Parc Overloon vergrößert: Wanderu-Weibchen Shimoga hat einem kerngesunden Jungtier das Leben geschenkt. In der Bartaffengruppe des Zoo Parc Overloon leben jetzt drei Generationen: Großmutter Kerala, ihre Tochter Shimoga, zwei Enkel und das neue, gesunde Jungtier. Insgesamt besteht die Bartaffengruppe jetzt aus acht Tieren. Pjuskebusk, der neue Bewohner des Zoo Parc Overloon hat am letzten Wochenende seine ersten Schritte auf der Außenanlage gemacht. Der Große Ameisenbär ist eine besondere Tierart, die in den Zoos der Niederländischen Zoo-Vereinigung nur in drei Tiergärten gehalten wird. Europäische Zoos haben für den Großen Ameisenbären ein Europäisches Zuchtbuch angelegt. In europäischen Zoos leben zur Zeit etwa 60 Große Ameisenbären, davon vier in niederländischen Zoos. In der nächsten Woche wird ein grellgefärbter Neuankömmling erwartet: der Himalaya-Glanzfasan. In Nepal wird dieser Vogel geschützt, weil er der Nationalvogel dieses Landes ist. Website: www.overloonzoo.nl.

ezpress.eu - 8. Mai 2008
Stichting AAP herplaatst groep van 14 berberapen
Stiftung AAP bringt eine Gruppe von 14 Berberaffen neu unter
Almere. Drieske und 13 weitere Berberaffen sind am Mittwoch, den 7. Mai, von der Stiftung AAP in Almere in den Zoo Budapest gereist, wo ein schönes, geräumiges Innen- und Außengehege, komplett mit Felsen und Klettergeräten auf sie wartet. Die Stiftung AAP, in der Drieske und die Anderen seiner Gruppe bis jetzt aufgefangen wurden, hat im Budapester Zoo einen bleibenden Ort für die Betreuung der Tiere gefunden. Diese Neuzuweisung ist wichtig für die Stiftung AAP, weil da jetzt Plätze frei werden für den Auffang anderer Berberaffen. Unter anderem durch den blühenden illegalen Handel mit Berberaffen werden zur Zeit viel mehr Tiere bei AAP angemeldet als man dort auffangen kann. Die Berberaffengruppe, die in den Zoo Budapest abreist, besteht aus fünf Männchen und neun Weibchen. Drieske ist mit seinen sieben Jahren der Älteste und der Anführer der Gruppe. Drieske wurde 2003 in Belgien gefunden in der Nähe eines Fußballplatzes. Er saß dort und hatte noch ein Stück Leine um seine Taille gebunden. Drieske kam in ein Asyl und übersiedelte später in die Auffangstation für verletzte Wildtiere (Natuurhulpcentrum) in Opglabbeek. Seit 2005 le