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422 vom 15. Mai 2008 |
| Liebe Leser,
heute einmal kein Vorwort meinerseits und darum gebe ich auch schnell
an Dr. Junhold ab.
Ich wünsche Ihnen ein sonniges Wochenende mit ein wenig kühlendem Nass,
Ihre Annette Kloevekorn
Skandal
oder Zivilcourage?
Gedanken zur Tötung dreier neugeborener Tiger im Zoo Magdeburg
Die Magdeburger Kollegen haben eine sehr schwierige Entscheidung sehr
verantwortungs-bewusst getroffen. Nach Lage der Dinge ist sorgfältig
abgewogen worden und eine Entscheidung im Sinne des Europäischen
Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Amurtiger gefallen. In diesem Fall
hat die langfristige Arterhaltung, auch wenn es noch so hart klingt,
den Vorrang. In freier Natur leben von dieser Unterart nur noch ca. 450
und in menschlicher Obhut ca. 450 Tiere. Ein Umstand, für den wir
Menschen verantwortlich sind. Auch wenn dies für Nichtfachleute nicht
einfach zu verstehen ist, müssen manchmal in einem Zoo auch solche
Entscheidungen getroffen werden. Und obwohl jede Entscheidung dieser
Art immer eine Einzelfallentscheidung vor Ort bleiben wird, hätten wir
in Leipzig wahrscheinlich ähnlich entschieden.
Eine Skandalisierung der Verantwortlichen ist hier nicht angebracht.
Bei genauer und sachlicher Betrachtung wird man feststellen, in welchem
Dilemma jeder Tierzüchter, und das sind nun einmal die Zoos wenn es um
Artenschutzprogramme geht, steckt. Auf einer begrenzten Fläche müssen
sie ihren Tierbestand verantwortungsbewusst managen. Jeder
Nichtvegetarier in unserer Gesellschaft akzeptiert zum Beispiel, dass
für seine täglichen drei Mahlzeiten Nutztiere gehalten, gezüchtet und
geschlachtet werden. Ich wage zu bezweifeln, dass sich jeder der damit
verbundenen Nutztierhaltung und allen daraus resultierenden
Konsequenzen noch bewusst ist…
Möglicherweise kann man den Zoos den Vorwurf machen, in der
Vergangenheit nicht offensiv genug mit dem Thema Populationsmanagement
und dem manchmal unvermeidlichen Töten von Zootieren in der
Öffentlichkeit umgegangen zu sein. Ich finde, es ist jetzt an der Zeit,
sich gründlich mit dem Thema, den eigentlichen Inhalten und den Werten
des Zoos für die menschliche Gesellschaft auseinander zu setzen.
Vielleicht erreichen wir dann eine andere gesellschaftliche Akzeptanz
und werden nicht überwiegend auf den Spaßfaktor und als vermeintlicher
Lückenfüller zwischen den eigentlichen gesellschaftlichen Themen in der
Öffentlichkeit reduziert.
Es ist gründlich zu hinterfragen, ob man einen Zoo des 21.
Jahrhunderts in Deutschland nur auf zwei handaufgezogene Eisbären mit
ihrem wirtschaftlichen Potential oder die doku soap der lockeren
Sprüche reduzieren sollte. Ebenso wie zu hinterfragen ist, ob jede auf
den ersten Blick nur schwer verständliche Entscheidung in einem Zoo das
Potential zum Skandal besitzt. Wissenschaftlich geleitete Zoos
betreiben Tier- und Artenschutz auf sehr hohem Niveau. Diesen
idealistischen Zielen fühlen sich weltweit alle seriösen Tiergärtner
verpflichtet.
Zoos sind diejenigen Institutionen, die die fachliche Kompetenz
besitzen, Wildtierhaltungen in menschlicher Obhut dauerhaft artgemäß
und im Sinne des Tier- und Artenschutzes zu betreiben. Es ist schier
unerträglich, wenn zum Teil selbsternannte Tierschützer aus der Ferne
und ohne Kenntnis der Situation vor Ort andere Urteile fällen. Noch
unerträglicher ist es, dass einige Medien diese Vorwürfe unkritisch und
ohne eigene gründliche Recherche als „Skandal“ übernehmen. Dann wird
Meinung auf Kosten Einzelner gemacht!
Damit die Zoos ihre Aufgaben erfüllen können, brauchen sie eine breite
gesellschaftliche Akzeptanz. Allein in Deutschland besuchen jährlich
ca. 40 Millionen Menschen einen Zoo, eine gesellschaftspolitisch oft
unterschätzte Zahl. Es ist unsere Aufgabe, alles zu tun, damit wir das
richtige Bild vom Zoo vermitteln und dass wir gesellschaftliche
Akzeptanz auch für unpopuläre Entscheidungen schaffen.
Professionalität, Transparenz und eine faire Berichterstattung können
dazu beitragen! In diesem Sinne bin ich den Magdeburger Kollegen sehr
dankbar, dass sie nicht nur professionell und transparent gehandelt
sondern auch Mut und Zivilcourage gezeigt haben.
Dr. Jörg Junhold, Zoodirektor in Leipzig und
Vorstandsmitglied der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA)
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des
Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen
unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die
Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt
alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem
hat sie auf ihrer Website
umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles
aus der Amphibienkampagne".
wissenschaft-online.de - 08.05.2008
Den Schutz optimieren - Wie lässt sich der weltweite
Rückgang von Fröschen und Kröten bremsen?
Etwa ein Drittel aller Amphibienarten weltweit ist bedroht -
Lebensraumzerstörung, Umweltverschmutzung, Klimawandel und ein
mörderischer Pilz machen den Lurchen zu schaffen. Die Zeit drängt, den
Tieren mit gezielten Schutzprogrammen zu helfen. Oder die Chance zu
ergreifen, noch vor Eintritt einer Katastrophe aktiv zu werden -
beispielsweise in Madagaskar.
Augsburger Allgemeine Zeitung - 8. Mai 2008
Unke und Kreuzkröte brauchen Hilfe
Sie errichten Biotope und pflegen sie. Sie fangen Kröten
ein und transportieren sie über stark befahrene Straßen sicher zu ihren
Laichplätzen. Und sie setzen sich gegen den Anbau von gentechnisch
verändertem Mais ein. Die Mitglieder des Kreisverbandes Bund
Naturschutz hatten auch im vergangenen Jahr viel zu tun. ... Über 8000
Amphibien haben die freiwilligen Helfer im vergangenen Jahr
eingesammelt und über Straßen zu den Laichplätzen gebracht. "Mit dem
Bau der Schutzzäune und dem Einfangen sind unsere Mitglieder und Helfer
im Frühjahr rund drei Wochen beschäftigt." Aber der Artenschutz geht
weiter, wie der Bericht der Artenschutzgruppen zeigte. Vor allem die
Unken und Kreuzkröten sind im Landkreis gefährdet. Die Schleiereulen
erhalten genauso Hilfe wie die Störche. Der Biber werde schon wieder
verteufelt, statt dass sich die Menschen freuen, dass er in den
Auwäldern quasi umsonst für Retentionsräume sorgt, wo sonst teuere
Baumaßnahmen notwendig wären, so Krell. "Natürlich sollen Landwirte,
die durch Bibertätigkeiten geschädigt werden, entschädigt werden."
Kinder sollen an die Natur herangeführt werden. Eine ganz andere Art
der nachhaltigen Naturpflege und Beschäftigung zeigen die
Kindergruppen, die der Verein betreibt.
WAZA-Infopaket
für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
|
Zoos – Meldungen deutschsprachig |
lvz-online.de -
7. Mai 2008
Zoo Magdeburg: Tiger "Taskan" bleibt - Bald wieder im
Freigehege
Tiger "Taskan" - Vater der drei eingeschläferten, nicht reinblütigen
Sibirischen Tiger - bleibt vorerst im Magdeburger Zoo. Er sei
sterilisiert worden und werde bald wieder mit Katze "Kolina" in der
Freianlage zu sehen sein, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Im September
werde auf einer Tagung der europäischen Zoos über das Zuchtprogramm der
Sibirischen Tiger diskutiert. Ein Komitee werde Lösungsvorschläge für
die Zukunft der 31 Tigermischlinge in Europa unterbreiten, teilte der
Zoo mit und wies Berichte zurück, wonach "Taskan" eingeschläfert werden
solle.
Volksstimme - 8. Mai 2008
Zoodirektor erwägt auch die Tötung des Tigervaters
Die Tötung der Tigerbabys im Magdeburger Zoo hat eine
kontroverse Diskussion ausgelöst. Wegen des Verstoßes gegen das
Tierschutzgesetz wurden mehrere Anzeigen erstattet. Zoodirektor Kai
Perret verteidigt sein Vorgehen. Er hält im Sinne des Artenschutzes
sogar die Tötung des sechsjährigen Vaterkaters für möglich. Nach der
Tötung von drei Tigerjungen ist für den Magdeburger Zoodirektor
offenbar auch die Tötung des Tigervaters vorstellbar. Noch sei aber
über dessen Schicksal keine Entscheidung gefallen, sagte Perret
gestern. ... Der Kater ist bereits sterilisiert worden und wird nun
getrennt von der Tigerkatze gehalten. Zoodirektor Perret sieht dennoch
Handlungsbedarf. " Wir möchten auch in Zukunft am Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm für Sibirische Tiger teilnehmen. Dies geht
nicht mit dem Tigerkater, Taskan’, sondern nur mit einem reinerbigen
Sibirischen Tiger. " Für zwei Kater sei in dem Freigehege des
Magdeburger Zoos aber kein Platz. " Ihn an einen anderen Zoo abzugeben
wird schwierig. " ... Nach Ansicht des Weltzooverbandes ( Bern ) hat
der Magdeburger Zoo sehr verantwortungsvoll gehandelt. " Die Tiere
einzuschläfern, war eine humane Entscheidung und das kleinere Übel ",
sagte dessen Direktor Peter Dollinger.
Volksstimme - 8. Mai 2008
Kater "Taskan" in Kürze wieder bei seiner Katze
Die Emotionen kochen auf den ersten Blick
verständlicherweise hoch. Im Zoo Magdeburg wurden drei Jungtiger
eingeschläfert. Eine sachliche Auseinandersetzung scheint nicht
möglich, denn das Urteil ist bereits gegen den Zoo Magdeburg gefällt
worden. Die öffentliche Wahrnehmung der Zoowelt wird durch die Eisbären
und Medienstars "Knut" sowie "Flocke" geprägt. Beide sind das Synonym
für eine schöne heile Zoowelt, was darüber hinwegtäuscht, wofür es
Zoologische Gärten weltweit überhaupt gibt. Es heißt in Anlehnung der
EU-Verordnung (Richtlinie 1999/22/ EG vom 29.03.1999 über die Haltung
von Wildtieren in Zoos): Die Erhaltung der bedrohten Tierarten und der
biologischen Vielfalt sind die hauptsächlichen Aufgaben der Zoos, denen
ihr Betrieb dient. Für die Sibirischen Tiger in Zoos bedeutet dieses a)
Erhalt der Tigerart "Sibirischer Tiger", b) Zucht Sibirischer Tiger im
Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) und c)
Engagement zum Erhalt der Sibirischen Tiger im natürlichen Lebensraum.
Spielräume für Interpretationen lassen die Verordnung, aber auch das
Bundes- sowie Landesnaturschutzgesetz nicht zu. Fatalerweise haben es
die deutschen Zoologischen Gärten bis heute nicht geschafft, ihre
hauptsächlichen Aufgaben in der Öffentlichkeit nachhaltig und
verbindlich zu kommunizieren. 31 Tiger innerhalb des Zuchtprogramms
sind als Mischlinge mit neuesten wissenschaftlichen Methoden ausgemacht
worden; das sind zwölf Prozent der Sibirischen Tigerpopulation in Zoos.
Wir haben derzeit 95 Zoos, die Sibirische Tiger halten. Tiger sind
Einzelgänger, so dass rein rechnerisch mindestens 15 neue Zoos mit
entsprechend trennbaren Gehegen gefunden werden müssten, um die
Hybriden unterzubringen und um die neu zu beginnende Zucht der
reinerbigern Sibirer nicht zu gefährden. Das ist aus heutiger Sicht
unmöglich. Jedes zusätzliche Tier würde diese Situation nur weiter
verschärfen. Die gesamte Zucht der Sibirer steht in den Zoos damit vor
einer schwierigen Aufgabe, so dass die Ziele des EEP nur mit äußerster
Kraftanstrengung zu erreichen sind. Wir sahen es nicht als Option an,
die Jungtiere an Zirkusunternehmen oder gar an undurchsichtige
Tierhändler weiterzugeben. Kleine Tierparks sind ebenfalls keine
Option. Sie fallen unter dieselben rechtlichen Bestimmungen wie der Zoo
Magdeburg und würden mit solchen Tiere nie züchten wollen oder können.
Anthropozentrische Ansätze und daraus resultierende vermenschlichte
Betrachtungsweisen sind bei der Entscheidungsfindung bei der
Einschläferung von Tieren in keiner Weise hilfreich. ... Die Meldung,
dass erwogen wird, Kater "Taskan" ebenfalls einzuschläfern, ist so
nicht richtig. Im September dieses Jahres wird auf der alljährlichen
Tagung der Europäischen Zoos über das Zuchtprogramm der Sibirischen
Tiger diskutiert. Hier werden Lösungsvorschläge für die Zucht durch ein
Komitee erarbeitet und Handlungsempfehlungen für die 31 Tigermischlinge
erwartet. "Taskan" ist durch einen operativen Eingriff zeugungsunfähig
gemacht worden und wird in Kürze wieder gemeinsam mit der Katze auf der
Freianlage im Zoo Magdeburg zu sehen sein.
volksstimme.de - 9. Mai 2008
Unternehmen vom Magdeburger Zoo enttäuscht /
Magdeburger Stadtrat debattiert / Anfrage der Grünen im Bundestag
Die Nachricht von der Tötung dreier Tigerbabys im Magdeburger Zoo hatte
im Zirkus Probst, der derzeit in Schwerin sein Chapiteau aufgeschlagen
hat, wie eine Bombe eingeschlagen. "Das ist eine Riesensauerei ", sagte
Geschäftsführer Andreas Bleßmann der Volksstimme. ... Zirkus Probst,
nach eigenen Angaben der größte Zirkus im Osten Deutschlands, ist vor
allem für seine Tigerdressuren bekannt. Der Zirkus hat derzeit zehn
Sibirische Tiger, die ursprünglich aus heimischen Tiergärten stammen.
Da das Unternehmen den Nachwuchs inzwischen selbst züchtet, wollte es "
zur Blutauffrischung " Tiger aus anderen Beständen, erklärte Bleßmann.
" Wir haben im September oder Oktober an mehrere Zoos geschrieben, auch
an den Zoo in Magdeburg ", berichtete Bleßmann. Vom Zoo Magdeburg
meldete sich niemand. Umso unverständlicher für den Zirkus Probst,
warum die Tiger eingeschläfert werden mussten. Bleßmann : " Uns und
auch dem Zuschauer wäre es egal gewesen, dass die Tiere nicht
reinrassig waren. " ... Inzwischen hat die Tötung der Tiere auch die
politische Ebene erreicht. In die Sitzung des Magdeburger Stadtrates
hatten CDU und SPD gestern einen Eilantrag unter der Überschrift "
Taskan darf nicht sterben " eingebracht. Darüber wird allerdings erst
am kommenden Dienstag beraten. Die beiden Fraktionen wollen dem Zoochef
verbieten, den nicht reinrassigen Vater zu töten. ... SPD-Stadtrat
Burkhard Lischka, Initiator des Antrages, greift Perret scharf an. Der
Zoo sei zuallererst eine kommunale Freizeiteinrichtung, die die Stadt
jährlich mit Millionen bezuschusse. Der Artenschutz sei sicherlich
keine kommunale Aufgabe. Obendrein würden durch die Tötung der Tiere
dem Zoo zehntausende zusätzliche Besucher entgehen. Auch die
Quedlinburger Grünen-Bundestagsabgeordnete Undine Kurth schaltete sich
ein : " Es wäre Aufgabe der Zooverwaltung gewesen, nach Alternativen
für die Haltung der kleinen Tiger zu suchen ", erklärte sie. Es könne
kein Zweifel daran bestehen, dass diese Tötung ein schwerer Verstoß
gegen das Tierschutzgesetz und das Staatsziel Tierschutz darstelle. In
einer 13 Fragen umfassenden Kleinen Anfrage an die Bundesregierung
verlangt sie vor allem eine rechtliche Bewertung der Tötung der Tiere
nach dem Bundestierschutzgesetz. Sie will wissen, ob die
Nichterreichung von Zuchtzielen ein " vernünftiger Grund " für die
Tötung von gesunden Jungtieren sein könne.
Frankfurter Rundschau - 14. Mai 2008
Frankfurter Zoo. Affen in der Umzugskiste
Affen vor Menschen. So ist das in Frankfurt. Die Menschenaffen haben am
Dienstag mit ihrem Umzug in den Borgori-Wald begonnen. Besucher müssen
noch vier Wochen warten, bis das Haus eröffnet wird. Bonobos,
Orang-Utans und Gorillas sollen sich in Ruhe eingewöhnen können. Ruhe
ist allerdings das Letzte, was einem zum Thema Umzug einfällt - bei
Menschen und Tieren. "Das läuft leider alles anders als geplant heute",
sagt Zoo-Sprecherin Caroline Liefke zur Begrüßung. Macht nichts, ist ja
auch ein Experiment. Das Experiment heißt "aktiver Umzug". Zoodirektor
Manfred Niekisch erklärt es: "Normalerweise verpasst der Tierarzt dem
Tier mit dem Blasrohr eine Narkose. Das Tier fällt um, wir bringen es
rüber." Aber: "Wir wollen versuchen, was noch kein Mensch versucht hat:
die Tiere aktiv umzuziehen." Weil es weniger Risiko birgt.
Frankfurter Rundschau - 14. Mai 2008
Gorillas im grünen Raumschiff. Im Zoo wächst der erste
Affenwald in Public-Private-Partnership
In Frankfurt wächst ein ganz besonderer Wald. Er sieht aus wie ein
amorphes Raumschiff, grün gewellt. Zuerst war der Wald ein Land, so als
Arbeitstitel. Längst aber ist aus dem "Bonoboland" der "Borgori-Wald"
geworden. Das neue Zuhause für die zwölf Bonobos, sieben Orang-Utans
und neun Gorillas des Frankfurter Zoos - nun allesamt Namensgeber. "Im
Bonoboland kam ja nur die eine Affenart vor, das fanden wir nicht so
gut", sagt Caroline Liefke vom Zoologischen Garten. Deshalb hatte der
Zoo im vergangenen Jahr eine Art Namenswettbewerb unter einigen
Agenturen ausgelobt. "Borgori gefiel uns am besten", sagt Liefke, denn:
Das Kunstwort setzt sich zusammen aus B(onobos), Or(ang-Utans) und
Gori(llas). ... Nachdem ihr Erstwohnsitz, erbaut 1933 und 1966, nicht
nur veraltet, sondern auch nicht mehr artgerecht war, musste der Zoo
erweitern, wollte er seine Lizenz zum Halten und Züchten von
Menschenaffen nicht verlieren. Eine Tradition in Frankfurt.
Menschenaffen konnten die Bürger und ihre Gäste schon in den
Gründerjahren des Zoos bestaunen. Bereits im so genannten Probezoo auf
dem Erstgelände an der Bockenheimer Landstraße gab es ein Affenhaus.
1874 wurde dann ein für die damalige Zeit und den Stand der Forschung
modernes und großes Menschenaffenhaus auf dem heutigen Gelände
errichtet.
Richtfest für den jüngsten Neubau beziehungsweise Wald war im September
2007. Weitere neun Monate zuvor war Grundsteinlegung. Auf 9500
Quadratmetern hat die Arbeitsgemeinschaft Fay Architekten (Frankfurt)
und Liquid Architekten (Darmstadt) das Gebäude geplant. Die Planer
beschreiben es als ein zusammenhängendes Landschaftsrelief aus
Wasserfällen, Tropenpflanzen, Bachläufen, Felsen, Hügeln und
Sumpflandschaften. Große Oberlichter und eine überwiegend verglaste
Fassade sollen für eine lichtdurchflutete Atmosphäre für Tiere und
Menschen sorgen.
Große und naturnah gestaltete Innen- wie Außengehege sowie ein
"spektakulärer Baumwipfelblick lassen hautnah am Leben der Affen
teilhaben", schwärmen die Architekten. Nach dem Prinzip "habitat
immersion", übersetzt so etwas wie emotionale Nähe zu den Tieren,
sollen die Besucher tiefe Einblicke in die Lebenswelt der Affen
bekommen.
faz.net - 13. Mai 2008
Frankfurter Zoo -
Neues Quartier für die Orang-Utans
Großer Umzug im Frankfurter Zoo: Als erste Menschenaffenart haben die
Orang-Utans erstmals den neuen Borgori-Wald betreten und schwangen sich
bei tropischen Temperaturen von 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von
etwa 70 Prozent zugleich durch das Geäst. 10 000 Quadratmeter groß ist
das neue Menschenaffengehege, in das außer den Orang-Utans in den
nächsten Tagen noch die Gorillas und die Bonobos einziehen werden.
Erstmals seit der Geschichte des Zoos sind die Tiere somit in einer
annähernd natürlichen Umgebung untergebracht, denn außer der Temperatur
ist das gesamte Haus mit seiner üppigen Bepflanzung einem Urwald
nachempfunden, den Besucher aber erst in etwa vier Wochen besichtigen
können, sobald sich alle Tiere eingelebt haben. Der Direktor des Zoos,
Manfred Niekisch, zeigte sich zufrieden mit dem Umzug. Es sei nicht
vorhersehbar gewesen, wie sich die Tiere in der neuen Umgebung
verhalten würden, sagte er. Die Pfleger hätten den Umzug zwar etwa vier
Wochen lang vorbereitet, aber vor Überraschungen gefeit sei man nie.
op-marburg.de - 13. Mai 2008
Affen ziehen um: Neues Menschenaffenhaus im
Frankfurter Zoo
Als erstes durften am Dienstag die Orang-Utans ihr neues Domizil
beziehen. Im Frankfurter Zoo entstand in den vergangenen Jahren für
14,5 Millionen Euro ein neues Menschenaffenhaus: der sogenannte
"Bogori-Wald". Die sieben Orang-Utans erwarten nun in den nächsten
Tagen die Nachzügler: Gorillas und Zwergschimpansen. Der neue
"Bogori-Wald" ist 10 000 Quadratmeter groß und bietet eine Landschaft
aus Kunstfelsen und Tropenpflanzen. Zunächst erhalten die Affen eine
vierwöchige Eingewöhnungsphase, ehe die Besucher in den "Bogori-Wald"
gelassen werden.
Das alte Menschenaffenhaus war bereits seit 1959 in Betrieb.
hr-online - 13. Mai 2008
Millionenteurer Neubau. Umzug in den "Bogori-Wald"
Neben den vom Aussterben bedrohten Orang-Utans sollen in den kommenden
Tagen auch sieben Gorillas und zwölf Zwergschimpansen in den 14,5
Millionen Euro teuren Neubau des Menschenaffenhauses übersiedeln. "Das
ist ein sehr aufregender Tag", sagte Tierpflegerin Petra Blasch, "für
die Tiere und für uns".
Insgesamt sieben Orang-Utans wurden am Dienstag in Transportkisten
zunächst in ein Absperrgehege gebracht. Die 10.000 Quadratmeter große
Anlage namens "Bogori-Wald" mit einer Landschaft aus Kunstfelsen und
Tropenpflanzen ersetzt das 1959 erbaute Haus. Nach Jahrzehnten in
beengten Käfigen haben die Tiere nun mehr Platz. Viele
Spielmöglichkeiten bieten rund 200 Bäume, an den Seile gespannt sind.
"Baulich ist alles fertig", erklärte Zoodirektor Manfred Niekisch. Nur
noch ein paar Pflanzen müssten gesetzt werden. Mit dem Bau der Anlage
war im Juni 2006 begonnen worden. ... Der Frankfurter Zoo wurde 1858
gegründet und ist damit nach Berlin der zweitälteste in Deutschland.
Auf dem Areal in der Innenstadt präsentiert er mehr als 550
verschiedene Arten und rund 4.800 Tiere. Weltruf genießt die
Einrichtung wegen der erstmals gelungene Zucht aller vier
Menschenaffenarten in einem Zoo. Dort wurden mehr als 100 Affenkinder,
Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos (Zwergschimpansen)
geboren.
Die Haltung von Schimpansen wurde aus Platzgründen aufgegeben. Für die
drei übrigen Arten wurde der 14,5 Millionen teurer Neubau errichtet.
fr-online - 13. Mai 2008
Frankfurter Zoo. Punkten ohne Eisbär-Rummel
Der Frankfurter Zoo will ohne Eisbär- Rummel punkten. Seinen Kollegen
in Berlin, Nürnberg und Stuttgart, die mit drolligen Eisbär-Babys
Millionen Menschen in ihre Tiergärten gelockt haben, bescheinigt der
neue Zoodirektor Manfred Niekisch (56) "tollen Erfolg".
Trotzdem scheint er froh, nicht in ihrer Lage zu sein und etwa
entscheiden zu müssen, ob ein verstoßenes Junges mit der Flasche
aufgezogen werden soll oder es sterben zu lassen. "Ich möchte nicht in
dieser Entscheidung stehen, das ist ein großer Zwiespalt", sagt
Niekisch.
Mit Eisbären jedenfalls stellt sich eine solche Frage in Frankfurt
nicht, denn ihre Haltung wurde dort schon vor Jahren aufgegeben. Es sei
auch nicht daran gedacht, wieder welche nach Frankfurt zu holen,
versichert Niekisch. Für die Haltung in Zoos sind diese Tiere nach
seiner Überzeugung ohnehin nicht geeignet, denn ihr natürlicher
Lebensraum sei einfach viel zu groß. Im Zoo könnten ihnen schon deshalb
keine guten Bedingungen geboten werden. ... Niekisch ist auf einer
Gratwanderung zwischen Unterhaltung, Bildung und Naturschutz. Alles
soll der Frankfurter Zoo bieten, dessen Leitung er am 1. März
übernommen hat. Der Naturschutzgedanke soll im Vordergrund stehen,
allein dieses Ziel bewog Niekisch, sich für das Amt zu bewerben. Der
Biologe hatte zuvor an der Universität Greifswald Internationalen
Naturschutz gelehrt und beschäftigt sich seit Jahrzehnten
wissenschaftlich mit dem Schutz bedrohter Arten.
Im Artenschutz soll der Zoo nach seiner Vorstellung nach außen wirken -
mit den Zootieren als Stellvertreter ihrer bedrohten Artgenossen
"draußen". Am Beispiel der vorgestellten Tiere könnten Probleme in der
Heimat geschildert werden, dazu soll die enge Verbindung zur
Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) genutzt werden, deren
Vizepräsident Niekisch zugleich ist.
fr-online.de - 13. Mai 2008
Frankfurter Zoo. Zweitältester in Deutschland
Der Frankfurter Zoo wurde 1858 gegründet und ist damit nach Berlin der
zweitälteste in Deutschland. Auf dem Areal in der Innenstadt
präsentiert er mehr als 550 verschiedene Arten und rund 4800 Tiere.
Weltruf genießt die Einrichtung wegen der erstmals gelungene Zucht
aller vier Menschenaffenarten in einem Zoo. Im Menschenaffenhaus wurden
mehr als 100 Affenkinder, Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und
Bonobos (Zwergschimpansen) geboren. Inzwischen wurde die Haltung von
Schimpansen aus Platzgründen aufgegeben. Für die drei übrigen Arten
wurde ein 14,5 Millionen teurer Neubau errichtet.
Wie viele Institutionen in der ehemaligen freien Reichsstadt geht der
Zoo auf die Initiative einzelner wohlhabender Bürger zurück. 1873 zieht
der Tierpark auf sein Gelände, das heute mitten im Ostend der Stadt
liegt. Anfangs wurde das Konzept verfolgt, den Menschen möglichst viele
verschiedene Tiere vorzuführen. Im ersten Weltkrieg verendeten zwei
Drittel der Tiere an Infektionen oder Hunger und die Stadt Frankfurt
übernahm die Einrichtung. ... Nach dem Zweiten Weltkrieg war der
Wiederaufbau eng verbunden mit dem legendären Direktor Bernhard Grzimek
(1909-1987). Der bis 1974 als Direktor tätige Zoologe, Tierfilmer und
Naturschützer führte eine beispielhafte moderne Tierhaltung ein. Mit
seiner ARD-Sendung "Ein Platz für Tiere" machte er den Zoo Frankfurt
berühmt.
Der seit März amtierende neue Zoodirektor Manfred Niekisch will an die
Tradition Grzimeks anknüpfen und den Zoo zu einem Zentrum für Natur-
und Artenschutz machen. Dazu will er die Zahl der Tiere und Arten
reduzieren, um den verbleibenden mehr Platz zu schaffen.
steiermark.orf.at - 13. Mai 2008
Herberstein-Prozess
geht weiter
Nach eineinhalb Wochen Verhandlungspause geht am Dienstag in Graz der
Herberstein-Prozess weiter. Zu Wort kommen aktive und ehemalige
Landespolitiker, und es gibt einen Ortsaugenschein beim Schloss
Herberstein. Die kurze Verschnaufpause für die drei Beschuldigten ist
vorbei: Andrea Herberstein, ihr Sohn Max und der ehemalige
Gutsverwalter Heinz Boxan müssen wieder auf der Anklagebank Platz
nehmen. Sie und ihre Anwälte, aber wohl auch die Richterin und der
Staatsanwalt nutzten die freie Zeit, um sich auf den zweiten Teil des
Prozesses vorzubereiten.
Münstersche Zeitung - Freitag, 9. Mai 2008
"Zoos müssen auf das Erlebnis setzen"
Mit dem Tourismusexperten Manfred Zeiner,
Geschäftsführer der dwif Consulting GmbH, sprach Natascha Aßmann über
Trends beim Zoobesuch.
* Ein Besuch im Zoo ist meist ein Tagesausflug – eine Tourismusform,
die in Deutschland immer beliebter wird. Warum?
Zeiner: Der Mensch sucht verstärkt nach Aktivitäten, zu
denen er sein Haus verlassen kann. Er will irgendwohin fahren – ob zu
einer Cart-Bahn, in ein Erlebnisbad oder in den Zoo. Gleichzeitig
werden die Anreize größer, in der Umgebung entstehen immer mehr
Erlebnis-Angebote. Da will man dabei sein, nichts verpassen. Außerdem
ist der Mensch mobiler denn je – eine wichtige Voraussetzung für
Tagestourismus. ...
* Die Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen setzt darauf, dass Besucher
den Tieren ganz nah kommen, Zäune kaum zu sehen sind – ist das
zwingend, um heute als Zoo erfolgreich zu sein?
Zeiner: Definitiv. Der Trend kommt aus den USA: Mit
einem Boot direkt an Tieren vorbeischippern, sich wie in der Serengeti
fühlen. Die Besucher wollen unterhalten werden, Spaß haben und das
heißt: hautnah dabei sein. Zoos müssen auf diese Art von Erlebnis
setzen. Sonst heißt es schnell, warum in irgendeinen gehen, wenn ich
einen besseren besuchen kann?
Berliner
Morgenpost - 14. Mai 2008
Alles im blauen Bereich, Knut!
Wer blau ist, friert nicht. Blau bedeutet mit der Wärmebildkamera
betrachtet: gut isoliert. Bei Tieren also: dicke Speckschicht, gutes
Regelungssystem. Der Thermologe Thomas Zimmermann hat Eisbär Knut im
Berliner Zoo aufgenommen. Der Forscher vom Thermografie-Institut Berlin
bedient sich dabei einer Infrarot-Kamera. Jedes Pixel des Fotos
entspreche einem Mini-Thermometer, das vom Tierkörper die Temperatur
einer bestimmten Stelle sendet. Die wird in Farbe übersetzt.
Zimmermanns Aufnahmen vom damals vier Monate alten Knut zeigten den
Zoo-Mitarbeitern, ob das Jungtier blau genug, also überlebensfähig fürs
Freie, ist. Die Aufnahmen können auch Aufschluss über entzündete
Gelenke oder Zähne geben.
abendzeitung.de - 13. Mai 2008
Wo bleiben die Flocke-Fans?
Sie gibt jeden Tag alles: Zuschauer-Liebling Flocke beim Planschen und
Spielen. Trotz des Medien-Rummels kommen weit weniger Menschen in den
Tiergarten als ursprünglich erwartet.
Die Furcht vor einem allzu großen Ansturm wirkt offenbar auf viele
Besucher des Nürnberger Tiergartens abschreckend - vor Flocke gab es
jedenfalls zu Spitzenzeiten oft mehr Besucher. Finanziell könnte also
das "Projekt Flocke" durchaus noch Probleme machen.
pr-inside.com - 13. Mai 2008
Aus Angst vor Besuchermassen meiden Gäste den
Tiergarten Nürnberg. "Flocke-Effekt" dreht sich um
Flocke floppt. Das Eisbärenmädchen bringt dem Nürnberger Tiergarten
nicht die erhofften Besucherrekorde, sondern hält die Gäste sogar fern.
Für viele sei die Furcht vor einem Ansturm wegen Flocke "ein bisschen
abschreckend", schildert Tiergarten-Sprecherin Nicole Mögel die Lage.
Während der sonnigen Pfingsttage gingen insgesamt nur 30 000 Tickets
über die Verkaufstheke. Der erhoffte "Flocke-Effekt" ist ins Gegenteil
umgeschlagen. Fünf Wochen ist es her, dass rund 430 Journalisten aus
aller Welt verfolgten, wie das Eisbärenmädchen in sein neues Freigehege
tapste. Mit einem gigantischen Medienspektakel wurde das Jungtier der
Weltöffentlichkeit vorgestellt. Tiergartendirektor Dag Encke rechnete
fortan mit bis zu 25 000 Besuchern an Spitzentagen. Eine vergebliche
Hoffnung. ... Im Münchner Tierpark Hellabrunn dagegen lief es an
Pfingsten "super", wie der kaufmännische Direktor Walter Schmid
berichtet. 22 600 Besucher passierten die Kassenhäuschen. Genau die
richtige Zahl, meint Schmid, denn "wenn 12 000 oder 13 000 Leute im
Park sind, ist die Grenze des Guten überschritten". Der Direktor
berichtet euphorisch von einer "positiven Grundeinstellung zum Thema
Zoo", die nicht zuletzt von den zahlreichen Doku-Sendungen herrühre.
... In Nürnberg muss man sich unterdessen damit abfinden, dass selbst
eine Attraktion wie Flocke die Erwartungen nicht erfüllt. Die Souvenirs
rund um das Eisbärenmädchen verkaufen sich laut Mögel bisher nur "in
Teilen sehr gut". Postkarten, Fotos und Plüschtiere der Eisbärendame
seien gefragt, der Verkauf von T-Shirts dagegen laufe "durchwachsen".
Mögel will nun möglichst schnell die Botschaft unters Volk bringen,
dass man auch in Nürnberg einen gemütlichen Tag im Tiergarten
verbringen und dabei in aller Ruhe Flocke einen Besuch abstatten kann.
Das alles wieder mit Hilfe der Medien: "Wir hoffen auf eine gute
Presse."
tfocus.de - 13. Mai 2008
Flocke lockt die Massen
Rund 30 000 Besucher wollten das fünf Monate alte Tier über Pfingsten
im Freigehege sehen, berichtete eine Sprecherin am Dienstag. Flocke
zeige sich munter und lebhaft und wolle ständig beschäftigt werden.
Die Besucher können Flocke von einer eigens errichteten Tribüne aus
bewundern. Die Zeiten dafür werden geringfügig geändert: Die Eisbärin
ist künftig zwischen 9 und 11 Uhr, zwischen 13 und 14 Uhr sowie
zwischen 15.30 bis 17.30 Uhr zu erleben. Der Mittagsauftritt wurde um
eine halbe Stunde gekürzt, da Flocke dann oft müde sei und sich in den
Schatten lege. Dafür bleibt sie am Nachmittag künftig eine halbe Stunde
länger draußen. Bei ihren Ausflügen ins Freigehege wird Flocke von
einem Tierpfleger begleitet. Die Betreuer hätten von der
Tiergartenleitung aber die Vorgabe bekommen, sich allmählich
zurückzuziehen. Man wolle die Bärin daran gewöhnen, dass sie sich
selbstständig im Gehege beschäftigt.
mittelbayrische.de - 13. Mai 2008
Flocke schreckt Zoo-Besucher eher ab
Die Eisbärendame Flocke hält Besucher eher vom Nürnberger Tiergarten
fern. Die Furcht vor einem allzu großen Ansturm wegen des Jungtiers sei
für viele Gäste "ein bisschen abschreckend", sagte
Tiergarten-Sprecherin Nicole Mögel. Der "Flocke-Effekt", der sich
eigentlich in hohen Besucherzahlen niederschlagen sollte, wirke jetzt
gegenteilig. Am Pfingstwochenende seien trotz des "Tiergartenwetters
schlechthin" nur rund 30000 Gäste gekommen. "Es gab schon bessere
Zahlen zu Pfingsten", schilderte Mögel.
stuttgart-journal.de - 13. Mai 2008
Eisbär Wilbär enttäuscht Stuttgart nicht
Das schöne Wetter am Pfingstwochenende zog erneut die Massen in den
zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart. Traditionell
gelten die Tage um Pfingsten zu den besucherstärksten Zeiten. Auch in
diesem Jahr. Allerdings besonders spürbar oder besonders abweichend
waren die Besucherzahlen nicht. 23.000 Tickets wurden nach
Wilhelma-Angaben am Pfingstwochenende verkauft. Dennoch ist und bleibt
der kleine Eisbär Wilbär der Star in der Wilhelma. Menschen drängeln
sich vor dem Eisbärengehege um einen Blick auf Wilbär und auf seine
Eltern Corinna und Anton zu werfen. Apropos Anton. Der ist mittlerweile
ins kleinere Eisbärengehege umgezogen. Damit sein Nachwuchs mehr Platz
zum Tollen hat, wurden die Plätze getauscht. Noch ist die Wilhelma auf
der Suche nach einer vorübergehenden Bleibe für den Eisbären-Papa (wir
berichteten). Unterdessen enttäuscht Eisbär Wilbär Stuttgart nicht. Er
tollt, springt herum und schwimmt was das Zeug hält. Überall am
Eisbärengehege hört man begeisterte Ausrufe wie "Ach, wie süß!" oder
"Mama, guck mal schnell!".
Bayerischer Rundfunk. - Freitag, 9. Mai 2008
Flocke-News Flocke trainiert für die Fußball-EM
Ein liebevoller Pfleger und ein roter Ball - und Flocke
ist in ihrem Element. Mit dem einen kann sie schmusen, mit dem anderen
wüst durchs Gehege tollen.
Auch wenn Flocke inzwischen ganz schön wild ist - sie ist immer noch
ein Baby. Ohne ihre Pfleger in der Nähe ist sie richtig unglücklich.
Sie braucht viele Streicheleinheiten. Und sie nuckelt gern, an den
Pflegern und auch an unserem Kamerateam. Die Menschen, die sie gern
mag, will das Eisbärmädchen am liebsten immer um sich haben.
Und ein neues Hobby hat Flocke auch: Sie spielt gern Fußball.
Stundenlang treibt sie den roten Nürnberger Lederball durch ihr Gehege.
Den offiziellen Regeln entspricht das sicher nicht, und für die
Fußball-EM ist Flocke sicher nicht gut genug. Aber wenn sie so herzhaft
in den Ball beißt, ihn ins Wasser befördert und gleich hinterher
springt oder sich mit dem Ball einfach nur kugelt - die Herzen der
Zuschauer sind ihr sicher! Schade nur, dass sie allein spielen muss -
mit zehn Mitspielern wäre es sicher lustiger….
Tagesspiegel - Freitag, 9. Mai 2008
Bäriges Vorhaben
Knut soll in Berlin bleiben. Das wünscht sich jedenfalls
die von der Zehlendorferin Doris Webb gegründete Initiative „Knut
forever in Berlin“. Für sie unterzeichnen Tierfreunde aus aller Welt
die Listen für den Verbleib des Eisbären in der Hauptstadt. „Wir freuen
uns sehr über die Resonanz“, sagt die 65-jährige ehemalige
Charité-Mitarbeiterin, „auch der Architekt Daniel Libeskind und der
Stuttgarter Oberbürgermeister haben unterschrieben.“ Aus Kanada, Japan,
Taiwan und Amerika kommt Post. Die Lobbyisten wollen die Unterschriften
bald dem Zoo übergeben – bislang sind es 5000.
Stuttgart Journal - 8. Mai 2008
Wilhelma plant Umzug von Wilbär Vater
Die Wilhelma Stuttgart plant den Umzug von Eisbär
Wilbär Vater Anton in einen anderen Zoo. Wie die Wilhelma dem Stuttgart
Journal mitteilt, soll Anton vorübergehend an einen anderen Zoo
ausgeliehen werden. "Einen geeigneten Platz haben wir aber noch nicht
gefunden. Wir sind noch auf der Suche" sagte Manuela Schenk und
bestätigte damit einen entsprechenden Bericht in der Stuttgarter
Zeitung.
openPR.de - 8. Mai 2008
Schwäbischer Nudelhersteller entwickelt Wilbär-Nudel -
Für alle ...
Was bewegt einen Nudelhersteller von der Schwäbischen
Alb dazu, Nudeln in Eisbärenform herzustellen? „Ganz einfach: Kinder
lieben Eisbären und Kinder lieben Nudeln – die Verbindung zwischen
beidem ist nun die Wilbär-Nudel“, freut sich Klaus Freidler, der
Inhaber des Nudelspezialisten Alb-Gold aus Trochtelfingen. ... „Das
anspruchvollste an der Entwicklung einer neuen Nudel ist natürlich die
Formherstellung“, erklärt Betriebsleiter Michael Köstler. „Uns kam es
darauf an, den Eisbären möglichst real darzustellen, so dass dieser
nicht kitschig wirkt“, erläutert der Lebensmittelingenieur. Zusammen
mit der Wilhelma und dem Hersteller der Matrizen, wurde die spezielle
Form festgelegt, durch welche der Teig schließlich gepresst wird.
Planung und
Bau
oberberg-aktuell.de - 11. Mai 2008
Gratulation an die stolzen Erdmännchen-Eltern zum
frischen Nachwuchs
Seit kurzem können Besucher des Affen- und Vogelparks Eckenhagen eine
putzige Erdmännchenfamilie in der eigens für diese Tiere errichteten
neuen Anlage bestaunen.
Die Erdmännchengruppe hat sich bereits so gut eingelebt, dass bisher
drei Welpen das Licht der Welt erblickten. ...Über diese neue
Attraktion hinaus verfügt der Park bekanntlich über zahlreiche
Tierarten wie zum Beispiel Eulen, Papageien, Berberaffen,
Totenkopfäffchen und viele mehr. Eine Besonderheit des Parks sind die
vielen Freianlagen, in denen die Besucher auf Tuchfühlung mit den
Tieren gehen und diese hautnah erleben können. Ein Projekt, das sich
derzeit noch im Aufbau befindet, ist die Freiflughalle für
Wellensittiche und Papageien. Die Fertigstellung wird jedoch noch in
diesem Jahr erfolgen.
Tagesspiegel - 8. Mai 2008
Meer erleben: Ozeaneum öffnet im Juli
Ausgerechnet ein in einem alten Kloster untergebrachtes Museum hatte zu
DDR-Zeiten die meisten Besucher. Die jährlich 900 000 Neugierigen kamen
allerdings nicht wegen eines restaurierten Kreuzgangs oder eines
besonderen Altars in das Gebäude im Stralsunder Zentrum. Es waren
Einblicke in die sonst nicht zugängliche Welt der großen Meere und
Ozeane mit ihren faszinierenden Tieren und Pflanzen, die die Massen
anzogen. Das „Museum der Meereskunde und Fischerei der DDR“ übte auf
die Touristen eine beispiellose Anziehungskraft aus. Noch heute hängt
im Chor der einstigen Kirche ein 15 Meter langes und 1000 Kilogramm
schweres Skelett eines 1825 an der Küste Rügens gestrandeten Finnwals.
Im Vergleich zu den Jahren vor 1989 werden heute zwar rund 300 000
Tickets weniger verkauft, doch damit steht das Stralsunder Meeresmuseum
immer noch auf dem Spitzenplatz in Norddeutschland. Und ab Mitte Juli
werden sicher noch mehr Besucher kommen. „Dann eröffnen wir direkt am
Strelasund unseren großen Ableger, das Ozeaneum“, sagt der
Pressesprecher Jens Oulwiger. „Während sich das Meeresmuseum im
Katharinenkloster in 37 Aquarien den tropischen Meereswelten widmen
wird, zeigen wir im rund 60 Millionen Euro teuren Neubau in 39 großen
Becken mit 7000 Tieren das Leben in Ost- und Nordsee sowie dem
Nordatlantik.“ Die Ausstellung beherbergt dann auch die weltweit größte
Ausstellung über Wale, die „Giganten der Meere“.
Sonntags Zeitung - 8. Mai 2008
Zoo Basel mit neuer Aussenanlage für Panzernashörner
Die Umgestaltung der Panzernashorn-Anlage im
Zoo Basel ist abgeschlossen: Die neue Aussenanlage ist eingeweiht
worden. Neben derzeit drei indischen Panzernashörnern leben dort bald
auch Muntjaks und Zwergotter. Die neue Aussenanlage ist mit fast 2000
Quadratmetern rund drei Mal so gross wie früher. Neu verfügt auch der
14-jährige Bulle Jaffna über einen eigenen Bereich im Freien, wie
Zoodirektor Olivier Pagan bei der Eröffnung sagte. Die Hoffnung ist
gross, dass Jaffna bald bei Ellora (26) oder Quetta (14) für Nachwuchs
sorgt. ... In die Gestaltung der Panzernnashorn-Anlage flossen laut dem
Zolli-Direktor die neusten tiergartenbiologischen Erkenntnisse ein. So
verfügt nach der Innen- auch die Aussenanlage über weiche Böden, um die
empfindlichen Füsse der schweren Tiere zu schonen. Relaxen können die
grauen Kolosse auch bei einem Bad. ... Vorderhand leben die drei
Panzernashörner noch allein in der grosszügigen und mit vielen Bäumen
bestückten Anlage. Bald werden sie jedoch Gesellschaft von den zur
Familie der Hirsche zählenden chinesischen Muntjaks und Zwergottern
erhalten. Der Zoo baut damit eine weitere Gemeinschaftsanlage auf.
Hohenloher Tagblatt - 8. Mai 2008
Der Ulmer Tiergarten wird generalsaniert
Das neue Ulmer Donauaquarium ist der absolute
Renner - aber das Umfeld lässt zu wünschen übrig. Jetzt wird die
Tiergartenanlage generalsaniert. Die Stadt Ulm saniert ihren Tierpark
mit Aquarium in der Friedrichsau für 590 000 Euro und fängt damit schon
im Juni an. ... Tatsächlich ist die gesamte Anlage mittlerweile in die
Jahre gekommen und stellt sich heute als ein sukzessive
zusammengestückeltes Sammelsurium dar, wie Herbert Häußler vom
städtischen Gebäudemanagement im Rathaus sagte. So besteht der
Tiergarten aus dem Neubau des Aquariums von 1966 nach seiner
Brandzerstörung, dem Tropenhaus mit Affengehege zur Landesgartenschau
1980, der Voliere und dem Streichelzoo mit Hirschgehege von 1993 sowie
Gehegen für Alpakas und Kängurus mit Bärengelände von 2003. Dieser
Bestand wird nun in zwei Bauabschnitten von der Fußbodenheizung in den
Terrarien bis hin zur Flachdachabdichtung samt verbesserter
Wärmedämmung saniert: 2008 mit Aquarium, Sanitäranlagen und Terrarien
für insgesamt 310 000 Euro, 2009 mit Tropenhaus und Affengehege sowie
2010 mit Verwaltung und Freigelände für insgesamt 280 000 Euro.
Aktionen
lr-online.de -
13. Mai 2008
In Dahme schlagen viele Herzen für den Tierpark
"Moritz soll er heißen", sagt Devon Stolzke, als er die Patenurkunde
für den Zwergziegenbock von Ulrich Redlich, dem Vorsitzenden der
Interessengemeinschaft (IG) Tierpark, erhält. Gemeinsam mit seiner
Schwester Elaine ist der sechsjährige Dahmenser jetzt ein Jahr lang
Pate von Moritz. 40 Tierpatenschaften wurden am Pfingstsonntag beim 12.
Tierparkfest an der Schlossruine vergeben.
newsticker.welt.de - 13. Mai 2008
"Arche"-Kinder im Zoo - Tiere in der Großstadt erleben
Kinder aus dem Berliner Hilfsprojekt "Arche" dürfen an diesem
Donnerstag hinter die Kulissen von Berliner Zoo und Tierpark schauen.
Für viele der Großstadtkinder sei dies die erste Gelegenheit, Natur und
Tiere hautnah zu erleben, teilte der Freundeskreis der "Arche" am
Dienstag mit. Die Kosten für den Eintritt übernehmen Zoo und Tierpark.
Mit dem Besuch solle das Verantwortungsbewusstsein der Kinder für den
Schutz aller Lebewesen geweckt werden, hieß es.
derwesten.de - 12. Mai 2008
Petrus ließ an Pfingsten ganz Westfalen jubeln
Was für ein Traumwochenende! Überall in der Region, bei großen
Festivals und beliebten Veranstaltungen im Grünen, feierten die
Menschen das sonnigste Pfingsten seit Jahren.
Beispiel Dortmund: Sie kamen mit Oma, Opa, Kind und Kegel. Den den
Blick geschärft auf Löwen, Tiger, Affen, Stift und Fragebogen
griffbereit. Bei der 28. Zoo-Safari im Dortmunder Zoo war an den beiden
Pfingsttagen wieder einmal der Bär los: Von den knapp 30 000 Besuchern,
die bei Kaiserwetter an den Gehegen vorbeischlenderten, machte ein
Großteil bei dem traditionellen Gewinnspiel der Westfälischen Rundschau
mit.
tlz.de - 12. Mai 2008
Mit Kind und Kegel auf Safari
Die 14. Tierparksafari lockte Pfingsten 5800 Besucher in den
Martinsgrund. Viele kamen in Familie, den eigenen jüngsten Nachwuchs im
Kinder- oder im Bollerwagen, um ihre Lieblingstiere zu besuchen oder
Neues zu entdecken. Oder eine Fahrt mit der Parkeisenbahn zu
unternehmen. ... Da im Frühling der Zoo viel Nachwuchs hat, standen
naturgemäß die Tiertaufen auf der Bühne an der Waldschänke im
Blickpunkt des Besucherinteresses. Sieben Geißlein wurden am Sonntag
von Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (SPD) und vom Vorsitzenden
des Tierparkfördervereines, Armin Allgäuer, getauft. Die beiden Ziegen,
die im Geraer Tierpark bleiben sollen, erhielten von den Kindern die
Namen Pauline bzw. Paula. Gestern standen fünf Silberfüchse auf der
Bühne, um öffentlich getauft zu werden.
Der Fördervein will die Einnahmen der Safari traditionsgemäß dem
Tierpark zugute kommen lassen. Überlegt wird, eine Tiergruppe zu kaufen
und einen Weiher zu sanieren, kündigte Vereinsvorsitzender Allgäuer an.
sz-online 11.Mai 2008
Im Zoo steppt der Bär
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen kamen
bereits am Pfingstsonntag zahlreiche Besucher in den Dresdner Zoo, um
einen Vorgeschmack auf das 38. Internationale Dixieland-Festival zu
erleben. Und auch am Montag erwartet die Gäste des SZ-Familienfestes
jede Menge Musik und Spaß: Auf den Bühnen am Afrikahaus und am
Pinguin-Café spielen zwischen 10 und 17 Uhr unter anderem Musiker aus
Deutschland und Tschechien. Für die Kleinsten gibt es neben der
Zoo-Rätsel-Safari mit SZ-Maskottchen Kasimir ein buntes Programm mit
Basteln und Geschicklichkeitsspielen, Malwänden, Kinderschminken und
Gewinnspielen.
nh24.de - Freitag, 9. Mai 2008
Lappland
Abend
Der Tierpark Sababurg bietet, gemeinsam mit
RENRAJDvualka, eine Führung zu den Tieren des Nordens, direkten
Rentierkontakt sowie einen Lagerfeuer-Abend mit Imbiss und Plausch auf
Rentierfellen im samischen Lager an. Der im nordhessischen
Reinhardswald gelegene Tierpark, zu Füßen des Dornröschen-Schlosses
Sababurg, beheimatete bereits vor über 430 Jahren Rentiere und ist
bekannt für die Sage der „wilden Lappenfrau" (Samifrau). Der wieder
aufgenommenen Haltung von Rentieren und anderen nordischen Tierarten
folgten Besuche und Veranstaltungen samischer Rentierleute, der letzten
Urbevölkerung Europas. Somit ist der Kontakt zum Nordrand unseres
Kontinents wieder hergestellt.
Der besondere „Lappland-Abend" am 17. Mai beginnt mit einer Führung zu
unseren „Nordischen Tierarten", den Vielfraßen, Luchsen und Wölfen. Bei
den Rentieren bietet sich dann für die Teilnehmer der direkte
„Rentier-Kontakt".
Anschließendes Ziel ist das Lapplandlager am Rentiergehege. Hier
besteht während des Lappland- Abends die Möglichkeit, sich über das
Leben der Sámi, Europas letzter Urbevölkerung, und deren Kultur und
Handwerkskunst zu informieren. Für das leibliche Wohl ist, bei einem
urigen Lagerfeuer-Abend, mit hot dogs auf skandinavische Art gesorgt.
Und der ausklingende Tag kann bei einem Plausch auf Rentierfellen
genossen werden, während draußen vielleicht die Wölfe heulen.
lifepr.de - Freitag, 9. Mai 2008
Adler, Bussarde, Falken und Eulen
Mit einer neuen Attraktion wartet der Wild- und
Erholungspark Germerode ab Ostern dieses Jahres auf. Zweimal täglich
können Besucher nun Adler, Bussarde, Falken und Eulen bei den
Flugvorführungen der Falknerei Hoher Meißner erleben. Die Vorstellungen
der Könige der Lüfte finden, so es das Wetter zulässt, jeweils um 11
Uhr und um 15 Uhr statt und dauern etwa 30 - 45 Minuten.
Ostthüringer Zeitung - Freitag, 9. Mai 2008
Einladung zur Tierparksafari
Für Pfingstsonntag und Pfingsmontag lädt der Verein der
Freunde und Förderer des Tierparkes Gera e.V. herzlich zu seiner 14.
Tierparksafari ein.
Ein reichhaltiges kulturelles Programm unter anderem mit der
Schalmeienkapelle Löbichau, der Fux-Band sowie einer Lasso- und
Peitschen-Show erwartet die Besucher an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr.
inar.de - Freitag, 9. Mai 2008
Pfingstferien im Zoo Berlin: Am Rätseldonnerstag nach
Südamerika!
Beim Ferienprogramm des Zoo Berlin heißt es immer
wieder: Wissen testen! Kinder, Jugendliche und jung gebliebene
Erwachsene ab 7 Jahren können dort zeigen, was sie über die Bewohner
unseres Zoos und deren Artgenossen in freier Wildbahn wissen und wir
haben selbstverständlich auch noch Neues und Spannendes beizutragen.
Zunächst müssen Wissens-, Geschicklichkeits- oder auch Scherzpunkte
gesammelt werden, dann gibt es eine Siegerehrung und zum Abschluss
findet für alle eine Tierfütterung in Südamerika statt.
lifepr.de - Freitag, 9. Mai 2008
Eröffnung des deutschlandweit ersten "GeschenkeWaldes"
im Wildpark ....
Im "GeschenkeWald" des Wildparks Eekholt werden zu
besonderen Anlässen unterschiedliche Baumgeschenke für Menschen
angeboten, z. B. ein Geburtstagsbaum, Taufbaum, Patenschaftsbaum,
Klimaschutzbaum, Freundschafts- oder Liebesbaum. Der Schenkende
übergibt somit einen ausgesuchten Baum als Begleiter an den ihm nahe
stehenden Menschen. Ein lebender Baum symbolisiert durch seine
Veränderungen im Jahresablauf eine immerwährende Verwandlung und
zugleich Beständigkeit. So wie sich der Mensch im Laufe der Jahre
verändert, so verändert sich auch ein Baum. ... Die Besonderheit im
Wildpark Eekholt besteht darin, dass fast alle in Deutschland
heimischen Baumarten im Wildpark zu finden sind und somit für jeden ein
Lieblingsbaum dabei ist. Im GeschenkeWald im Wildpark Eekholt ist auch
das aktive Neupflanzen eines Geschenkebaums möglich.
DerWesten.de - 8. Mai 2008
Ein Besuch bei Knor und Knorrie
Mittlerweile gewähren weltweit viele Zoos,
Naturschutzverbände oder Zuchtstationen durch Webcams Einblicke in die
Tierwelt. Kalle, Berta und drei weitere Wildschweine sowie die Eifeler
Rotwildtruppe sind die Hauptdarsteller bei http://www.wildtiere-live.de/ .
Heimische Wildtiere Kindern nah bringen, das will der deutsche
Jagdverband, der Initiator der Webseite, seit fünf Jahren. Es lohnt
auch ein Klick in das Videoarchiv mit den schönsten Aufnahmen. Von
heimischen Gefilden geht's in die weite Welt – zum Beispiel nach
Afrika. Auf Pete's Tümpel in Botswana ist eine Kamera von National
Geographic (www9.nationalgeographic.com/ngm/wildcamafrica) gerichtet.
Hier hat man gute Chancen, dass auch Giraffe, Zebra oder Leopard vor
die Linse laufen. Die besten Bilder sieht man am frühen Morgen oder in
den späten Abendstunden. Mit der „Africam” ( www.africam.com/wildlife/index.php )
ist man auf der Elefantenebene, dem Treffpunkt der Dickhäuter, und dem
Nkorho Pan, einem Wasserloch, an dem sich Tiere verschiedener Arten
aufhalten. Wer aber weder Löwe noch Tiger zu Gesicht bekommt, sollte
den schwedischen Zoo „Kolmardens Djurpark” ( www.webbkameror.se/tigercam )
per Klick besuchen. Gleich zehn Kameras in Außen- und Innengehegen sind
auf die Tiger gerichtet. Die Webcam des Leipziger Zoos ( http://zoo-leipzig.cams.netresearch.de/ )
zeigt Zebras, Flamingos und Wasservögel. Hier kann man die
Kamerasteuerung sogar selber übernehmen und so nah heranzoomen wie man
will. Wer Erdmännchen mag, sollte beim Zoo in Münster ( www.wdr.de/themen/global/webcams )
vorbeiklicken. 15 Erdmännchen leben seit April auf der rund 450 Meter
großen Außenanlage. Drei Kameras fokussieren in festgelegten Abständen
auf 20 Beobachtungspunkte. Derzeit steuert zusätzlich ein
ehrenamtlicher Helfer um die Mittagszeit die Kamera – die Erdmännchen
genau im Blick. Wenn es auf die Anzahl der Kameras und die Qualität der
Bilder ankommt, haben die amerikanischen Zoos die Nase klar vorn.
lifepr.de - 8. Mai 2008
Eine Berliner Tradition: An den Feiertagen geht man in
den Zoo ...
Kind und Kegel geht es zu Pfingsten in den
Zoo oder in den Tierpark - das war schon immer so und wird auch so
bleiben. Schließlich locken die herrliche Frühlingsstimmung und jede
Menge stimmungsvolle Musikdarbietungen, wie man sie im gleichen
Ambiente nirgendwo erleben kann. Der Zoo öffnet am Pfingstsonntag
bereits um 8.00 Uhr und am Montag um 7.00 Uhr; der Tierpark am
Pfingstsonntag um 7.00 Uhr und am Montag um 8.00 Uhr.
rp-online.de - 7. Mai 2008
Kommentierte Fütterungen im Aquazoo -
Mit Haien und Piranhas beim Mittagstisch
Besucher des Aquazoos können seit einigen Jahren ausgewählten Tierarten
bei der Fütterung zuzuschauen. Sie können beobachten, wie Haie,
Piranhas, Pinguine und Seebären fressen oder die Nashornleguane und
Schildkröten sich über ihr Salatbüffet hermachen. Wem das nicht reicht,
der kann nun an vier verschiedenen "kommentierten Fütterungen"
teilnehmen. Dabei informiert Zoopädagogin Angelika Hofer vor dem Gehege
über die Biologie der Tiere und gibt spannendes Insiderwissen aus der
Tierpflege preis. So kann man erfahren, dass Menschen von Haien und
Piranhas normalerweise nichts zu befürchten haben. Auch echte Haihaut
kann angefasst werden. Oder: Wussten Sie, dass Weißbüscheläffchen und
Zwergmangusten in Familienverbänden leben und von einem "Königspaar"
regiert werden? Zwergmangusten, so klein sie sind, nehmen es mit
Skorpionen und Giftschlangen auf.
Nachwuchs
echo-muenster -
13. Mai 2008
Tierpfleger
erlebten Gorilla-Geburt mit
Am vergangenen Freitag, 9. Mai, wurde im Allwetterzoo der vierte
Gorilla geboren. Damit ist die Gruppe auf insgesamt sechs Tiere
angewachsen und besteht aus "N'Kwango", dem elfjährigen Mann, der etwa
36 Jahre alten "Fatima" und den beiden knapp zwölf bzw. elf Jahre alten
Müttern "Changa" und "Gana" mit ihren Jungtieren. Auf Nachwuchs bei den
Gorillas hatte man im Allwetterzoo 30 Jahre vergeblich gewartet, doch
seitdem die Gruppe deutlich verjüngt wurde, klappt es!
2006 gebar "Changa" den ersten Gorilla überhaupt in Münster. Die
Tochter des aus Frankfurt stammenden Weibchens überlebte allerdings die
Verletzungen nicht, die es bei Auseinandersetzungen in der Gruppe
erlitten hatte. Im November 2007 wurde "Changa" erneut Mutter eines
kräftigen Jungen. "Gana" hatte im Mai 2007 mit "Mary Zwo" ihr erstes
Kind auf die Welt auf die Welt gebracht. Dessen kurzzeitiger Aufenthalt
in Münsters Uni-Klinikum sowie der anschließende Umzug in die
Aufzuchtstation des Stuttgarter Zoos Wilhelma sorgten für viel
Aufmerksamkeit.
Zwar hat "Gana" ihr erstes Jungtier damals offensichtlich
vernachlässigt, doch im Allwetterzoo ist man nun zuversichtlich: Die
frischgebackene Mutter konnte in den letzten Monaten sehen, wie
"Changa" mit ihrem Kind umgeht und hat sicher eine Menge gelernt.
wienerzeitung.at - 13. Mai 2008
Mit den Augen des Milchuhus
Mit großen Augen blickt ein junger Milchuhu, auch Blassuhu genannt, in
der Aufzucht-Station im Vogelpark Walsrode über den Rand eines Kartons.
Knapp fünf Wochen nach dem Schlupf sind die für Milchuhus, die vor
allem in Afrika südlich der Sahara vorkommen, typischen, stark
gefärbten Augenlider zu bewundern. ... Der afrikanische Uhu lebt in
Wäldern und Savannen. Er wird knapp sechzig Zentimeter groß und kann
mit seinen starken Fängen sogar kleine Antilopen erbeuten.
RP ONLINE - Freitag, 9. Mai 2008
Das Eselbaby ohne Mutter
Die Natur hat ihr Urteil längst gefällt, sagt Christian
Sweet und schraubt den Sauger auf die Milchflasche. Wenn es nach der
Natur und der Esel-Mutter gehen würde, dann dürfte der kleine Esel, der
jetzt fröhlich über die Wiesen im Tierpark hüpft, gar nicht leben. Es
war ein kleines Drama aus dem Tierreich, das sich in den vergangenen
zehn Tagen im Odenkirchener Tierpark abspielte. Die dort häusliche
Eseldame brachte ein Junges zur Welt. Einen gesunden Jungen, der mal
ein stattlicher Esel werden soll. Die Tiergarten-Leitung freute sich:
Nicht erst seit Knut und Flocke sind Tierbabys bei Besuchern ziemlich
beliebt. Nur die Tiermütter haben es manchmal nicht so mit dem
Nachwuchs. „Die Esel-Mutter hat ihr Junges einfach weggebissen“, sagt
Christian Sweet.
Vorbei war’s mit dem Familienglück bei den Eseln, noch bevor es
begonnen hatte. Eine mittlere Katastrophe: Das noch namenlose Eselbaby
muss den Muttertag nun ohne Mutter verbringen. Die Pfleger im
Tiergarten standen vor der Entscheidung;: Aufzucht oder nicht? Sie
probierten es. Seit zehn Tagen nun, seit der Geburt, zieht
Zootierpfleger Christian Sweet den Kleinen mit der Flasche groß. Und
das Eselbaby hat einen gesunden Appetit: Zehn Mal am Tag gibt er dem
Kleinen mindestens einmal die Flasche mit 250 Millilitern einer
nahrhaften Milchpulverlösung.
Mitteldeutsche Zeitung - Freitag, 9. Mai 2008
Glanz und Gloria im Glashaus
Wer es als Affe weit bringen will, muss etwas Besonderes
tun. Entweder fliegt man als Schimpanse ins All, verliebt sich als
Gorilla in eine Blondine, erschreckt als Yeti Reinhold Messner im
Himalaya-Gebirge oder legt sich wie Konrad aus dem Bergzoo Halle
einfach einen urigen Schnauzer zu. Gunter Bigl, Affenkurator im Zoo,
spricht vom neuen Star oder besser von seiner Durchlaucht. Denn der
kleine Krallen-Affe erinnert mit seinem weit ausgestellten Bart
tatsächlich an den deutschen Kaiser Wilhelm II.. Schnell ist man
gedanklich versucht, den Wicht mit Monokel, Pickelhaube und Uniform
auszustatten, damit er militärisch prunkvoll mit Glanz und Gloria im
Glashaus regieren kann. Seit drei Wochen ist der
Kaiserschnurrbart-Tamarin im halleschen Zoo im ehemaligen Glashaus der
Weißkopfsakis zu Hause. "Wir haben uns über das Tier sehr gefreut",
sagt Gunter Bigl. Denn damit könne der Zoo sich am
Erhaltungszuchtprogramm der vom Aussterben bedrohten Art beteiligen.
Münstersche Zeitung - Freitag, 9. Mai 2008
Frühling im Allwetterzoo
Die Frühlingsgefühle haben im Allwetterzoo schon für
Wirbel gesorgt: Überall sorgen kleine Tierbabys für ordentlich Schwung
im Gehege. Da ist zum Beispiel Kattaweibchen Viola. Sie hat Heißhunger
auf Rosinen und ist Oma und Mutter geworden. ... Besonders stolz ist
der Zoo über einen eher unscheinbaren, aber wertvollen Nachwuchs:
sieben Sternschildkröten. Die Eltern wurden 2004 in Hongkong
beschlagnahmt. Nun sorgen die bedrohten Tiere in Münster für Nachwuchs.
Wer es lieber pelzig mag: Zwei Gnus, zwei münstersche
Wieselmeerschweinchen, zwei Mongolenpony, ein Trampeltier, ein Zebra
oder ein Vietnam-Sikahirsch halten ihre Herden ganz schön auf Trab.
Ebenfalls gesichtet wurden Köhlerschildkröten, Trauerschwäne,
Wasserbock, Halsbandpekari, Weißkofsaki und Kammchamäleons. Gesucht
wird allerdings noch der Buntmader-Nachwuchs. Die Eltern sind scheinbar
dagegen, die Kleinen so früh wie möglich einem Leben im Rampenlicht
auszusetzen …
Echo-muenster.de - Freitag, 9. Mai 2008
Muttertag
im Allwetterzoo
Jaaa, wenn´s Rosinen gibt, kennt Viola kein Halten mehr.
Dann schnappt sich die Katta-Dame ihren Nachwuchs und spurtet zu den
Leckerlis im Allwetterzoo - Frühlingszeit, das ist auch immer
Jungtierzeit im Zoo. Viele Tiermamas können hier zum ersten Mal
"Muttertag" feiern. Mit den sommerlichen Temperaturen dürfen viele
Tierkinder nun auch erstmals in den Freigehegen die frische
Frühlingsluft schnuppern. Wie etwa zwei kleine Gnus und ein Zebra, das
am 21. Februar das Licht der Allwetterzoowelt erblickte. Gemütlich
dösen die Huftiere in der Sonne, testen mit kleinen Bocksprüngen ihre
Standfestigkeit, oder probieren ab und zu auch mal das komische
trockene Heuzeugs, das ihre Mama immer frisst. Szenen, die vor der
afrikanischen Kulisse zum Verweilen laden. Ebenfalls sehenswert sind
die Kitze der Vietnam-Sikahirsche und der recht seltenen
Prinz-Alfred-Hirsche. Inzwischen zu kräftigen jungen Vierbeinern
herangewachsen sind übrigens die Mongolenponys, die - echo-muenster
berichtete - am 19. Und 21. März im Zoo geboren wurden.
lifepr.de - 8. Mai 2008
Zwei Väter, drei Mütter und vier Brillenbärbuben im
Tierpark Berlin
Besonders reicher Kindersegen hat sich zur
Geburtssaison der Brillenbären zum Jahresende 2007 bis Februar 2008
eingestellt. Zum ersten Mal wurden vier Brillenbären aufgezogen. Am 25.
Dezember bekam die Brillenbärin "Julia" (10) Zwillinge, von denen sie
ein Junges aufzog, das den Namen "José" erhielt. Am letzten Tag des
Jahres 2007 gebar "Puna", eine erfahrene Mutter (17), die Zwillinge
"Pablo" und "Pedro". Vater dieser drei Jungen ist "Juan", der am 16.
Dezember im Zoo Berlin geboren wurde und im Juni 2006 in den Tierpark
Berlin kam. Am 17. Februar 2008 brachte das Weibchen "Isabel" (16) ihr
Junges namens "Bernardo" zur Welt. ... Brillenbären sind Einzelgänger,
aber recht tolerant zu ihren Artgenossen, wenn genügend Nahrung und
Platz vorhanden ist. Brillenbärenväter sorgen nicht für ihre Kinder.
Die Aufzucht ist allein Sache der Mütter. Unsere vorjährigen Buben
kommen nun im Alter von vier Monaten ins Rüpelalter und lösen sich
langsam von den Müttern. Unser Nesthäkchen "Bernardo" hat da noch etwas
Zeit. Inzwischen versuchen unsere Bärenpfleger die Mütter mit den
älteren Jungtieren zusammen zu gewöhnen, damit die Großfamilie
nächstens auf der Außenanlage zu sehen ist.
presse-service.de - 8. Mai 2008
Tiergarten Mönchengladbach:
Im Tiergarten Mönchengladbach – im Stadtteil
Odenkirchen – können die Besucherinnen und Besucher im Frühling immer
besonders viel entdecken: Neben der blühenden Natur vor allem die
Tiere, die bei warmen Temperaturen ihre geschlossenen Gehege verlassen
und sich gerne draußen tummeln. Außerdem hat sich jetzt bei einigen
Arten Nachwuchs eingestellt. Noch ein wenig vorsichtig beäugt das
Känguru-Baby vom sicheren Beutel der Mutter aus die Welt. „Sobald die
Sonnenstrahlen herauskommen, traut sich auch unser Junges mit seinem
kleinen Köpfchen heraus“, freut sich Tiergartenleiter Norbert Oellers.
Er weiß, bis der Nachwuchs selber durch die Anlage hüpfen kann, werden
noch zwei bis drei Monate vergehen. „Familienzuwachs“ verzeichnen auch
die Zebramangusten.
Heidelberg aktuell - 8. Mai 2008
Lebendige Kinderstube im Heidelberger Zoo
Krallen wie Steigeisen, ein Schnabel wie ein schmaler
Eispickel und ein eher unscheinbares, überwiegend olivfarbenes Gefieder
– das ist der Kea, der einzige alpine Papagei der Erde. Im Heidelberger
Zoo sind zwischen Ende Februar und Anfang März gleich drei junge Keas
geschlüpft, die die letzten Wochen weitgehend geschützt vor den Augen
der Besucher in der Bruthöhle bei Mama aufwuchsen. Nun lockt das schöne
Wetter sie nach draußen und die Zoobesucher können immer häufiger das
muntere Trio zu Gesicht bekommen.
Mindener Tageblatt - 8. Mai 2008
"Wonneproppen" im Zoo
Der Zoo Hannover freut sich über gewichtigen
Nachwuchs: Nach 22 Monaten Tragzeit habe Elefantendame "Khaing Hnin
Hnin" in der Nacht zum Dienstag einen gesunden Jungen zur Welt
gebracht, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Vier Nächte lang harrten die
Pfleger, Tierärzte und Zoodirektor Klaus-Michael Machens aus, um die
Geburt mitzuerleben. "Erst als das Baby zweieinhalb Stunden nach der
Geburt friedlich getrunken hat, fiel langsam die Anspannung vom
Geburtsteam ab", sagte Machens. Einen Namen hat der kleine Elefant
bislang nicht.
Märkische Allgemeine - 8. Mai 2008
Shetlandponys, Störche, Bussarde: In den Volieren und
Gehegen in ...
Das kleine Fohlen nutzt jede Gelegenheit, um
sich an das weiche Fell seiner Mama zu kuscheln. Drei Tage ist das
Ponyfohlen gerade einmal alt, da will man die Welt noch nicht ganz
allein erkunden. Am Sonntag ist das kleine Shetlandponyfohlen im
Tierpark Kunsterspring auf die Welt gekommen. Viele Tierparkbesucher
haben dabei mitgefiebert. Komplikationen gab es bei der Geburt nicht,
sagt Tierparkleiter Peter Mancke. Das putzige Shetlandponyfohlen ist
nicht der einzige Nachwuchs in Kunsterspring.
Yahoo Nachrichten - 8. Mai 2008
Nashorn-Nachwuchs im Krefelder Zoo
Im Krefelder Zoo ist Spitzmaul-Nashorn Nane
zum zweiten Mal Mutter geworden. Das Jungtier sei am Dienstagabend um
18.53 Uhr nach einer Tragezeit von 448 Tagen geboren worden, teilte die
Stadtverwaltung am Mittwoch mit. ... Mutter Nane decke das Jungtier
bisher mit Sorgfalt vor Blicken ab, daher sei die Geschlechtsbestimmung
schwierig. Nane ist laut Krefelder Stadtverwaltung 17 Jahre alt und
wurde im Zoo Berlin geboren. Mit ihrem ersten Partner Jakob klappte die
Zucht nicht. Daher zog 2003 Nashornbulle Usoni, geboren 1994 in Zürich,
in den Krefelder Zoo. «Es war Liebe auf den ersten Blick», hieß es. Mit
dem Paar sei dann 2006 auch die erste erfolgreiche Nachzucht eines
Spitzmaulnashorns in NRW gelungen. In Deutschland ziehen den Angaben
zufolge nur fünf Zoos diese seltenen Dickhäuter nach. Außer Krefeld
sind noch die Zoos von Magdeburg, Berlin, Hannover und Frankfurt
erfolgreich.
Tagesanzeiger Online - 8. Mai 2008
Zuchterfolg mit Halbaffen im Zoo
Zwei Alaotra-Halbmakis, einer bedrohten
Lemurenart aus Madagaskar, sind erstmals im Zoo Zürich geboren worden.
Kurz nach der Eröffnung der Masoalahalle vor fünf Jahren kamen zwei
junge Männchen aus dem Naturschutzprogramm in Madagaskar nach Zürich.
Weibchen gabs damals noch keine. Erst im letzten September, als eine
Mutter mit Tochter aus dem Zoo Bristol eintraf, formierte sich eine
Zuchtgruppe. Die Zusammenführung mit dem Männchen klappte auf Anhieb.
Denn am 25. April zeigte sich die Mutter erstmals mit dem Jungen im
Arm.
wetterauer-zeitung.de - 7. Mai 2008
Begegnung mit einer selten gewordenen Tierart
Jugendliche der Dorheimer Naturschutzgruppe besuchten unlängst mit
ihrer Betreuerin Julia Blatt, Vorsitzendem Gerd Bauschmann und den
Vorstandsmitgliedern Dr. Stefan Nawrath und Dr. Klaus-Dieter Rack den
Wildpark Alte Fasanerie im Hanauer Stadtteil Klein-Auheim. ... Das 107
Hektar umfassende Wildgehege wurde in der Regierungszeit des Mainzer
Erzbischofs Lothar Franz von Schönborn zu Beginn des 18. Jahrhunderts
angelegt und wird heute von Hessen-Forst unterhalten. ... Der Wildpark
beherbergt seit kurzem einen Jungtier-Star, nämlich "Emma", das erste
Auerochsen-Kälbchen, das seit fast 20 Jahren im Klein-Auheimer Tierpark
das Licht der Welt erblickte. Das Muttertier kam erst im letzten Jahr
aus dem Ebsdorfergrund in das Wildgehege und kümmert sich mit
Artgenossen bestens um den Nachwuchs.
wz-newsline.de - 7. Mai 2008
Nanes
Nachwuchs ist da!
Plötzlich ging alles rasend schnell: Gegen 18 Uhr hatten sich die
Tierpfleger aus dem Nashorngehege und Zoo-Sprecherin Petra Schwinn noch
eine Pizza bestellt und auf eine lange Nacht an der Seite der hoch
trächtigen Nashorndame Nane eingerichtet. Um exakt 18.50 Uhr war
schließlich alles erledigt: Nach fast 16 Monaten Trächtigkeit ist der
Nachwuchs endlich geboren. Davus Nachfolger ist da! Ob es sich um einen
Bullen oder eine Kuh handelt, wird sich erst heute herausstellen. "Wir
werden Nane erst einmal einige Stunden in Ruhe lassen", sagte Schwinn
kurz nach der Geburt.
op-marburg.de - 7. Mai 2008
Elefantenbaby im Zoo Hannover geboren
Der Zoo Hannover freut sich über gewichtigen Nachwuchs: Nach 22 Monaten
Tragzeit habe Elefantendame "Khaing Hnin Hnin" in der Nacht zum
Dienstag einen gesunden Jungen zur Welt gebracht, teilte der Zoo am
Mittwoch mit. ... Ihren dritten Nachwuchs nach "Tarak" und "Farina"
brachte die Elefantendame ganz ohne fremde Hilfe zur Welt. Sie habe ihr
Neugeborenes mit Fuß und Rüssel aus der Embryonal-Hülle befreit und
vorsichtig angestupst, schilderte eine Sprecherin des Zoos.
Anschließend half die Mutter dem kleinen Dickhäuter beim Aufstehen und
lehnte ihn an ihr Bein. Gemessen und gewogen wurde das Baby bislang
noch nicht. Wenn Mutter und Junges ausgeruht sind, werden sie zur
gesamten Elefantenfamilie gebracht.
stadtmagazin.de - 7. Mai 2008
Nashorn-Bulle kann bewundert werden. Jungtier soll bei
schönem Wetter am Sonntag oder Montag aufs Freigelände
"Davu hat einen Bruder", freut sich der Krefelder Zoodirektor Dr.
Wolfgang Dressen. "Davu" bedeutet der "Anfang". Und den Anfang einer
hoffentlich erfolgreichen Zucht setzt nun der kleine Nashornbulle fort,
der am Dienstagabend um 18.53 Uhr an der Uerdinger Straße nach einer
Tragzeit von 448 Tagen zur Welt kam.
Besucher können den Nachwuchs ab sofort im Elefantenhaus bewundern.
Wenn das Wetter und Nane samt Nachwuchs mitspielen, könnten sie
eventuelle am Pfingstsonntag oder Pfingstmontag zum ersten Mal auf die
Außenanlage.
freiepresse.de - 14. Mai 2008
Leopardenmädchen haben schon Anschluss gefunden. Die
in Limbach geborenen Raubkatzen Kaori und Shira fühlen sich in
Österreich wohl
Große Freude im Limbacher Tierpark: Die beiden Leo-Mädchen Kaori und
Shira fühlen sich in Österreich sehr wohl - und haben schon Anschluss
gefunden. Das hat jetzt der Zoo der Stadt Haag mitgeteilt. "Kaori und
Shira beobachten mittlerweile ihre Artgenossen", heißt es aus der
Einrichtung. "Und die vier Jahre alte Haager Leopardin Gina hat bereits
Kontakt mit ihnen aufgenommen. Vor allem Kaori spielt mit ihr durchs
Gitter, während Shira zurückhaltender ist." Dem sechs Jahre alten
Leoparden-Kater Burli hingegen seien die beiden Neuankömmlinge zurzeit
noch "völlig egal", haben die Mitarbeiter des Haager Tierparks
beobachtet.
svz.de - 13. Mai 2008
Tiere auf Augenhöhe
Das sonnige Pfingstwochenende bescherte dem Schweriner Zoo
rekordverdächtige Besucherzahlen: Rund 5000 Gäste kamen am Sonntag und
Montag, darunter viele Familien. "Wir verzeichnen immer stärkeres
Interesse auch von außerhalb", sagte Erika Hellmich, beim Zoo für
Öffentlichkeitsarbeit zuständig. ... Als besonders beliebt bei den
Gästen erwiesen sich erneut die Tierfütterungen, aber auch
Puppentheater, Experimente am Mikroskop und gestern das Bingo-Spielen
mit NDR-Moderator Michael Thürnau kamen gut an.
pepperoni.de - 13. Mai 2008
Pinguin-Napping...
Ein Kölner Pinguin auf Reisen: Ein Grundschüler, der mit seiner Klasse
im Kölner Zoo war, steckte den Vogel kurzerhand in seinen Rucksack. Das
fiel erst auf der Rückfahrt im Bus auf, als der Junge eine nasse Hose
hatte. Eine Begleitperson der Klasse sagte, es sei ihr aufgefallen,
dass ein Junge auf der Rückfahrt mit einer komplett durchnässten Hose
im Bus gesessen habe. Zunächst sei er von einem Malheur ausgegangen,
obwohl der Bus eine Bordtoilette hatte. Auf Drängen der Mitschüler habe
der Junge dann aber einen kleinen, tropfenden Pinguin aus dem Rucksack
gezogen, den er auf dem Schoß gehalten hatte. Der Bus sei umgekehrt und
habe das Tier unversehrt wieder zurück in den Kölner Zoo gebracht. Dort
wollte man auf Anfrage der Zeitung am Freitag von einer Entführung
allerdings gar nichts bemerkt haben.
ksta.de - 13. Mai 2008
Der Pinguin im Rucksack
Eine lustige Geschichte, irgendwie auch ein bisschen rührend: Während
eines Ausflugs in den Kölner Zoo soll ein Grundschüler in der
vergangenen Woche einen Pinguin geklaut haben. Der Leiter des
Forstamtes Siegen-Wittgenstein, Diethard Altrogge, sei durch die nasse
Hose des kleinen Diebs misstrauisch geworden. Daraufhin habe der Junge
das "kleine, tropfende Tier" im Schulbus aus dem Rucksack gezogen. ...
Die Geschichte mit dem Pinguin hat nur einen Haken. Sie ist eine Ente.
Das sagt zumindest Diethard Altrogge - und der muss es ja wissen.
Eigentlich habe er bei einem Pressetermin in der vergangenen Woche nur
einen neuen Wanderweg einweihen wollen. "Ich habe zwischendurch ein
paar Anekdötchen ausgetauscht, mit ehemaligen Kollegen. Zum Beispiel
die Geschichte mit dem Pinguin. Die habe ich selber mal irgendwo
gehört. Da hat dann wohl jemand von der Zeitung nicht besonders gut
zugehört", sagte Altrogge dem "Kölner Stadt-Anzeiger" am Dienstag. "Bei
so einem Schulausflug war ich doch nie dabei. Und im Kölner Zoo war ich
zuletzt als kleiner Junge."
rundschau-online.de - 12. Mai 2008
Verwirrung um einen Pinguin im Rucksack
Nur ein Souvenir aus dem Geschäft am Eingang reichte einem Grundschüler
wohl nicht: Bei einem Klassenausflug in der vergangenen Woche soll ein
Junge aus dem Siegerland einen Pinguin kurzerhand in seinen Rucksack
gesteckt und damit unbemerkt das Gelände verlassen haben. Dies
berichtet die "Westfälische Rundschau" unter Berufung auf einen
Fachreferenten, der die Klasse begleitet hatte. ... Die Zooleitung
dementiert strikt den Vorfall: "Das ist nicht wahr. Da ist nichts
dran", sagte der kaufmännische Direktor, Christopher Landsberg der
"Kölnischen Rundschau".
wochenanzeiger-herford.de - 12. Mai 2008
Internetseiten des Osnabrücker Zoos bald auch auf
Englisch!
Eine Mammut-Aufgabe haben die Teilnehmer des Weiterbildungskurses für
Business English von Lexis Languages / Neuenkirchen bewältigt. In nur
wenigen Wochen übersetzten sie fast den kompletten Inhalt der
Internetseiten des Osnabrücker Zoos. Letzte Woche übergaben die Schüler
des Kurses und ihre Dozenten die Arbeit in Form einer CD dem Zoo
Osnabrück und einem Vertreter der Mindwerk AG, die die Software für den
Internet-Auftritt stellt. Im Laufe der nächsten Wochen werden die
Inhalte auf den Internetseiten eingefügt. So werden den vielen
englischsprachigen Besuchern fast der komplette Inhalt der
deutschsprachigen Seite zur Verfügung stehen - von A wie Artenschutz
bis zu Z wie Zoobewohner!
moz.de - 10. Mai 2008
Geparden schlendern durchs Gehege
Freude im Eberswalder Zoo: Seit einigen Tagen beherbergt er zwei neue
Geparden. Die knapp ein Jahr alten Raubkatzen schlendern seit gestern
zusammen im Außengehege herum. Somit ist der Tierpark wieder um eine
große Attraktion reicher. "Diese Raubkatzenart ist sehr selten",
erklärt Zoodirektor Bernd Hensch sichtlich erfreut über die neuen
Bewohner seiner Anlagen. Die Tiere würden kaum nachgezogen, weil die
Zucht äußerst aufwendig sei.
Der Eberswalder Zoo hatte lange Zeit zwei Geparden. Diese sind aber im
vergangenen Jahr verstorben. Das männliche Tier ist heute ausgestopft
im Naturkundemuseum in Berlin zu sehen, sagt Hensch. "Weil es mit 18
Jahren für einen Geparden sehr alt geworden ist", unterstreicht der
Zoodirektor.
WELT ONLINE - Freitag, 9. Mai 2008
Känguru flieht aus Serengetipark Hodenhagen
Aus dem Serengetipark in Hodenhagen (Kreis
Soltau-Fallingbostel) ist ein Känguru ausgebüxt. Vier Tage nach seiner
Flucht sei das Tier am Donnerstag bei Celle gesichtet worden, ohne dass
es hätte eingefangen werden können, sagte Tierpark-Chef Fabrizio Sepe.
"Die Tiere sind scheu und sehr schnell." Das sechs Jahre alte Känguru
sei über einen vier Meter hohen Zaun seines Geheges gesprungen, sagte
Sepe. ... Mehrere Pfleger seien im Umkreis von 70 Kilometern unterwegs,
um das Känguru - notfalls mithilfe eines Narkosegewehrs - wieder
einzufangen. "Wahrscheinlich ist ,Toto' bei einer Rangelei in der Herde
hochgesprungen, gegen den Zaun geprallt und dann auf der anderen Seite
heruntergefallen", sagte Sepe.
Münstersche Zeitung - Freitag, 9. Mai 2008
"Zoom"-Erlebniswelt: Tiere ganz nah
Früher reichte es den Zoobesuchern, exotische Tiere
hinter Gittern zu sehen. Diese Zeiten sind vorbei. Heute muss ein
Besuch im Zoo mehr bieten: Größere Gehege, Tiere in einer für sie
möglichst natürlichen Umgebung und das Erlebnis, den Tieren ganz nahe
zu kommen. Ein Beispiel ist die "Zoom"-Erlebniswelt in Gelsenkirchen.
MVregio - Freitag, 9. Mai 2008
Spritzige
Partnerschaft zwischen EURAWASSER und Zoo
Die EURAWASSER, der regionale Wasserversorger im
Großraum Rostock-Güstrow, und den Zoo Rostock verbindet seit 1994 eine
enge Kooperation, die auch in diesem Jahr ohne "wenn und aber"
fortgesetzt wird.
"Die EURAWASSER Nord GmbH unterstützt mit hohen Sponsorleistungen",
weist der Zoodirektor auf einen wesentlichen Teil der Kooperation hin.
"Mehr als 36.000 Euro beispielsweise im vergangenen Jahr allein für die
Sanierung des internen Trinkwassernetzes. Durch diese Maßnahme
einschließlich aller Netzein- bzw. -umbauten sind wir nun in der Lage,
den Wasserverbrauch zu kontrollieren und entsprechend zu beeinflussen."
In mehr als 20 Wasserspielen, Bachläufen, Teichen, Becken oder
Erfahrungsstationen fließt "Eura-Wasser" durch den Zoo. ... Die
Kooperation mit dem großen Wasserversorger beinhaltet darüber hinaus
finanzielle Zuwendungen für das jährliche Zoofest und die seit 1999
stattfindende "Klassik-Nacht".
Seit nunmehr 14 Jahren ist EURAWASSER auch Tierpate für die Seebären.
Diese Tierpatenschaft wurde ebenso für ein weiteres Jahr verlängert.
mz-web.de - 7. Mai 2008
Lernen vor den Tiergehegen
Jeden Mittwoch tauscht Melitta Prade ihren angestammten Arbeitsplatz im
Biologie-Fachraum der Ganztagsschule "An der Stadtmauer" gegen den
Lehrpark für Tier- und Pflanzenkunde. Hier betreut die Fachlehrerin
gemeinsam mit ihrer Kollegin Martina Meder, die immer dienstags im
Tierpark ist, die "Zooschule". Den Unterricht im Freien bieten sie für
Schüler aller Schulformen an. "Der Tierpark ist hervorragend geeignet
als außerschulischer Lernort und bietet vielfältige Möglichkeiten einer
interessanten Unterrichtsgestaltung", schwärmt Melitta Prade. ... Der
Beliebtheit dieses außerschulischen Lernortes tut dies indes keinen
Abbruch: Fast 1 000 Schüler erleben hier jährlich lebendig und
anschaulich "Natur pur".
tah.de - 7. Mai 2008
REPORTAGE: Kölner Tierarzt kümmert sich um Zoo in
Rangun
Eine Reise nach Birma ist für den Kölner Zoo-Tierarzt Olaf Behlert
eigentlich Routine. Drei bis vier Mal im Jahr besucht er den Partnerzoo
in Rangun, wo er Pfleger auf den neuesten Stand der Tiergärtnerei
bringt. Am Mittwoch stand er wieder am Flughafen, in der Tasche ein
Ticket nach Rangun. Doch dieses Mal ist alles ganz anders. Der
Wirbelsturm "Nargis" hat in Birma gewütet und Behlert weiß, dass ihn am
Ziel seiner Reise Tod, Elend und ein womöglich vollkommen verwüsteter
Zoo erwarten. "Wir wissen nicht, wie es um die Menschen steht, wie es
um den Zoo steht. Das ist schon schlimm", sagt der 57-Jährige. Zig
E-Mails hat er seit der Katastrophe von Köln aus Richtung Rangun
geschickt - erfolglos. Auch per Telefon sind seine birmanischen
Kollegen nicht zu erreichen. Kollegen, die auch schon zu Besuch in Köln
waren und längst zu Freunden geworden sind. Ein paar Fertiggerichte in
Dosen hat Behlert für seine Reise eingepackt, eine Taschenlampe, ein
Satellitentelefon und Kleidung. Er ist sich bewusst, dass seine Reise
gefährlich werden könnte - doch nichts könnte den Kölner Veterinär
davon abbringen. "Ich möchte persönlich nach dem Rechten schauen,
sehen, wie es unseren Freunden und den Tieren geht."
oe24.at - 7. Mai 2008
Eisbären-Zwillinge noch immer namenlos
Schön groß sind sie schon geworden, die beiden Eisbär-"Babys" aus
Schönbrunn. Mittlerweile sind sie auch schon fünf Monate alt und das
Fell ist gar nicht mehr so schneeweiß, sondern vom Herumtollen im
Gehege ganz schön dreckig. Einen Namen haben die beiden Zwillinge
allerdings noch immer nicht. Dieser soll gemeinsam mit dem Zoo in
Hannover bestimmt werden, in dem sie ab 2010 zu bewundern sein werden.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
nos.nl - 14.
Mai 2008
Hollandse jungle
Holländischer Dschungel
Durch den Dschungel spazieren in Arnhem. Das klinkt abwegig, aber das
geht wirklich in Burgers' Zoo in Arnhem. Heute ist dort die "Rimba"
eröffnet worden, ein neuer Zoo-Abschnitt für Tiere aus Malaysia, einem
Land in Asien. Tiger, Bären, verschieden Arten von Affen, Hirschen,
Rindern, Schlangen und Waranen. Sie kommen alle aus Malaysia und sind
in dem nachgemachten Dschungel zu sehen. Der Name "Rimba" kommt von
"Rimba raya", das in Malaiisch "tropischer Regenwald" bedeutet. Das
neue Areal ist errichtet worden, um den 95. Geburtstag von Burgers' Zoo
zu feiern. Statt nach einem Tiger in einem Käfig zu schauen, läuft man
in der Rimba zwischen den Tieren. Gefährlich ist es nicht, denn es ist
Glas oder ein Zaun dazwischen. Es gibt drei Tierarten, die noch in
keinem einzigen Zoo in den Niederlanden zu sehen sind: Leierhirsch und
Schweinshirsch. Auch schwingt eine neue Affenart durch den falschen
Dschungel: der Gelbwangen-Schopfgibbon. Die Rimba ist, genauso wie ein
echter Dschungel, nicht überdacht. Tiere, die unser naßkaltes Land
nicht gewöhnt sind, können im Winter in die Innenanlage.
theagenda.nl - 14. Mai 2008
Midas Dekkers schrijft Boekenweekessay 2009
Midas Dekkers schreibt Bücherwochenessay 2009
Der Biologe und Autor Midas Dekkers schreibt das Bücherwochenessay für
die Bücherwoche 2009. Er hat mitgeteilt, daß Essay dem Tier in der
Literatur widmen zu wollen. Das Motto der Bücherwoche 2009 ist "Tschilp
tschilp" - Der literarische Zoo. Tschilp tschilp ist entnommen aus dem
Gedicht "Der Spatz" (1954) von Jan Hanlo. Die Bücherwoche 2009 findet
vom 11. bis 21. März statt. Midas Dekkers debütierte 1977 mit
"Bestiarium", worin er allerlei Fabeltiere beschrieb, die in
mittelalterlichen Tierbüchern vorkommen, wie Einhorn und Meerjungfrau.
Vor genau 23 Jahren schrieb Midas Dekkers das Bücherwochengeschenk für
Kinder "Mögen Bären wirklich Honig (Houden beren echt van honing"
(1985).
elsevier.nl - 14. Mai 2008
Frank de Grave aan het roer bij Artis
Frank de Grave übernimmt das Ruder bei Artis
Ex-Minister Frank de Grave wird der neue Chef von Artis. Zum 1. Juni
tritt er als Vorstandschef an, teilte der Amsterdamer Zoo am Mittwoch
mit. Der 52-jährige De Grave folgt Ruud Koedijk, dessen maximale
Vorstandszeit von neun Jahren abgelaufen ist.
dag.nl - 14. Mai 2008
Bokito is niet bang voor water
Bokito hat keine Angst vor Wasser
Auch findet der Affe den Umgang mit Menschen ganz normal. Der Gorilla
Bokito hat keine Angst vor Wasser, im Gegensatz zu seinen Artgenossen.
Das sagt der Journalist Aad Wagenaar. Der Affe wurde weltberühmt durch
seinen Ausbruch im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp, wo er über einen
breiten Wassergraben sprang, um Besucherin Yvonne de Horde an ihren
Haaren mitzuschleifen. Die Frau wurde ernstlich verletzt und die Anlage
wurde nach diesem Vorfall "Bokitoproof" (bokitobeständig) gemacht.
Wagenaar sprach für sein Buch "Bokito! Die vollständige Geschichte" mit
allen Hauptdarstellern, darunter dem Chef der Affenpfleger des Berliner
Zoos, in dem Bokito geboren wurde und aufwuchs. Es ging dem jungen
Gorilla anfangs sehr schlecht und Chef Raimon Opitz nahm ihn mit in
seine Wohnung über dem Gehege. Er und seine Frau ernährten Bokito
monatelang mit der Flasche, windelten ihn und steckten ihn mindestens
einmal am Tag ins Bad. "Da hat der Gorilla seine natürliche Angst vor
Wasser verloren", denkt Wagenaar. Auch hatte der Silberrücken den
Umgang mit Menschen als etwas ganz Normales gefunden. Im Jahre 2005
gelang es Bokito bereits zweimal aus seiner Anlage zu entkommen. Am
Jahresende kam er nach Rotterdam, wo der Gorilla schnell der Anführer
auf der Affeninsel wurde. Am 18. Mai 2007 sprang er über den
Wassergraben. Der Cheftierpfleger in Blijdorp sagte nach dem Ausbruch:
"Bokito ist anders. Er hat die Abgrenzung der Arten verloren."
omroepgelderland.nl - 14. Mai 2008
Burgers' Zoo opent nieuwe attractie
Burgers' Zoo eröffnet neue Attraktion
Arnhem. Prinzessin Margriet hat am Mittwoch in Burgers' Zoo in Arnhem
die neueste Attraktion des Tierparks, die Rimba, eröffnet. Die Rimba
besteht aus einem Areal von zwei Hektar, wo die Besucher sich im
malaiischen tropischen Regenwald wähnen können. Unter den Tierarten in
der Rimba befinden sich Sumatra-Tiger, Malaienbär und Schweinsaffe. Die
Fläche ist nicht überdacht. Die Bepflanzung ist an das Klima in den
Niederlanden angepaßt und die Tierarten, die die Kälte nicht vertragen,
bleiben im Winter in den Innengehegen.
yord.nl - 14. Mai 2008
Zeldzame
panda's overleven beving
Seltene Pandas überleben Beben
Wolong. Alle 86 seltenen Riesenpandas im Naturreservat Wolong in der
Chinesischen Provinz Sichuan haben das Erdbeben vom letzten Montag
überlebt. Das sagen Mitarbeiter des Parks. Das Reservat, tief verborgen
in den Bergen nördlich der Millionenstadt Chengdu, ist normalerweise
schon schwierig zu erreichen. Durch das Erdbeben ist das Pandazentrum
jetzt völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Helfer machen sich
deshalb Sorgen über die neugeborenen Pandas. Die brauchen Medikamente
und spezielle Nahrung. Im Nordwesten der betroffenen Provinz Sichuan
liegen mehrere Reservate. Hier leben insgesamt ungefähr 320 Tiere, etwa
20 Prozent der gesamten Pandapopulation.
telegraaf.nl - 13. Mai 2008
Chinese kikkers vluchtten voor beving
Chinesische Frösche flüchteten vor Beben
Vorige Woche Montag, 5. Mai: Tausende Frösche rannten in China auf die
Straßen. In großen Gruppen überquerten sie ohne Angst vor dem Verkehr
die Straßen. Auf der Flucht vor ... dem Erdbeben. Viele Chinesen sahen
den Massenstrom von Fröschen damals schon als ein Vorzeichen einer
Naturkatastrophe. Aber die chinesische Regierung beruhigte ihre Bürger:
die Masse an Fröschen sollte eine normale Erscheinung sein in dieser
Jahreszeit. Das beruhigte die Menschen und niemand nahm die Flucht der
Frösche weiter ernst ... Bis Montag, den 12. Mai. Im Herzen Chinas, in
Sichuan, bebte die Erde - das größte Erdbeben in 30 Jahren. Die Zahl
der Toten als Folge des Erdbebens beträgt zur Zeit 12.000. Hatten die
Frösche recht? Chinesische Wissenschaftler behaupten, daß Tiere viel
besser fühlen, was kommen wird. Und vorige Woche lieferten diese
Frösche nochmals den Beweis.
binnenland.nieuws.nl - 13. Mai 2008
Zeehondencrèche op zoek naar geldbronnen
Seehundstation auf der Suche nach Geldquellen
Die Seehundaufzuchtstation Lenie 't Hart in Pieterburen ist auf der
Suche nach neuen Mitteln, um Geld zu sammeln. Die Station platzt aus
allen Nähten und braucht Geld, um nach Delfzijl umzuziehen, teilte eine
Sprecherin am Dienstag mit. Vor einigen Monaten aber ließ die
staatliche Lottogesellschaft wissen, daß sie in diesem Jahr keinen
Beitrag leistet. Vor kurzem wies auch der Wattenfonds einen Antrag auf
14,5 Millionen Euro Fördermittel ab. "Von einer finanziellen Krise ist
keine Rede", betont die Sprecherin der Seehundaufzuchtstation. Doch sie
gibt zu, daß neue Mittel für die Finanzierung unerläßlich sind. Die
Anzahl der Seehunde, die aufgefangen werden, steigt überproportional zu
den Beiträgen, die die Station erhält. "Und wir sind doch in einem
beträchtlichen Maße abhängig von Schenkungen." Die
Seehundaufzuchtstation wird demnächst verkünden, wie sie genau neue
Finanzquellen anbohren wird. Im vorigen Jahr hat die Station eine
Rekordzahl von Seehunden aufgefangen. Die Pfleger haben sich um über
359 Seehunde gekümmert. Im Jahre 2006 wurden 213 gebracht, gegenüber
197 im Jahr davor und 238 im Jahre 2004. Dieses Jahr erwartet die
Station den Auffang von 250 Seehunden. Um die größer werdende Anzahl
Seehunde aufzufangen, will die Aufzuchtstation nach 35 Jahre
Pieterburen nach Delfzijl umziehen.
ad.nl - 9. Mai 2008
Vermiste vogel mogelijk opgegeten
Vermißter Vogel möglicherweise aufgefressen
Alphen. Der Langschwanzhäher, der Sonntag mittag aus dem Vogelpark
Avifauna wegflog, ist möglicherweise einer blutrünstigen Katze zum
Opfer gefallen. Als Mitarbeiter einem Hinweis nachgingen, stellte sich
heraus, daß eine Katze das bewußte Vögelchen schon verdrückt hatte.
"Wir hoffen natürlich, daß es nicht der Langschwanzhäher war, aber das
wissen wir nicht sicher", sagt eine Sprecherin des Parks. Sie erklärt,
daß der Park seit Sonntag etwa zwanzig Hinweise über den Vogel erhalten
hat. "In einigen Fällen stimmte die Beschreibung und wir sahen nach."
Aber schließlich stellte sich heraus, daß es doch eine "gewöhnliche"
Elster war und bei einem blauen Vögelchen handelte es sich um einen
Eisvogel.
frieschdagblad.nl - 10. Mai 2008
Pinksteren vergoedt Pasen
Pfingsten entschädigt für Ostern
Leeuwarden. Das kommende Pfingstwochenende verspricht Spitzenzeiten für
Freiluftattraktionen und den Wassersportsektor. Das Osterwochendende
ging für den Tourismus zum großen Teil verloren. Es war in diesem Jahr
extrem früh, außerdem schneite und hagelte es. Der Aqua Zoo in
Leeuwarden verspricht auch Spitzenzeiten, so Sprecher Joske Kuut. In
den Maiferien finden mehr Aktivitäten statt als gewöhnlich. So gibt es
in dem ehemaligen Otterpark täglich eine Vogelpräsentation und ein
Zoomobil ist in Aktion. An den beiden Pfingstfeiertagen finden täglich
zwei Vogelvorführungen statt, dabei sind u.a. Gelbbrustara und
Südlicher Hornrabe bei ihren Flügen zu beobachten.
trouw.nl - 9. Mai 2008
Oudste gorilla Jenny viert 55ste verjaardag
Ältester Gorilla Jenny feiert 55. Geburtstag
Jenny, der älteste auf der Welt lebende Gorilla in Menschenobhut, hat
am Donnerstag im Zoo von Dallas seinen 55. Geburtstag gefeiert. Jenny
erhielt aus diesem Anlaß eine Torte mit vier Schichten gefrorener
Früchte, während die Besucher zu einer Vanille-Schokoladen-Torte
eingeladen waren. Die Pfleger von Jenny, einem Westlichen
Flachlandgorilla sagen, daß sie wohl ein paar Gelenkbeschwerden hat und
nicht mehr so gut sieht wie einst, aber für einen Menschenaffen ihres
Alters noch ganz mobil aussieht. Weiter wird Jenny beschrieben als ganz
lieb und in Menschen vernarrt, aber mitunter ein bißchen herrisch. Laut
Internationalem Arten-Informationssystem ISIS, das über Informationen
aus 700 Tierparks weltweit verfügt, ist Jenny der älteste Gorilla in
menschlicher Obhut. Da Gorillas in freier Natur nicht älter als etwa 35
Jahre werden, ist es gut möglich, daß sie auch die Älteste ihrer Art in
der Welt ist. Sie wurde 1953 im westlichen Zentralafrika in freier
Natur geboren und verbrachte ihre ersten Jahre bei einer Familie auf
den Kapverden, wonach sie 1957 nach Dallas umsiedelte. Ihr exakter
Geburtstag ist nicht bekannt, aber für den Zoo ist es der 8. Mai. Jenny
schenkte 1965 einer Tochter das Leben, Vicki mit Namen, doch ist es für
ihre Pfleger ein Rätsel, warum sie seitdem nicht wieder trächtig wurde.
rotterdamzoo.nl - Anfang Mai 2008
APENAVOND
Affenabend
Im Jahre 2007 gab es zwei Affenabende im Rahmen der EAZA-Kampagne für
Madagaskar. Nicht nur die Besucher genossen diese Abende, auch die
Pfleger fanden es schön. Darum beschlossen die Pfleger, auch 2008
Affenabende zu organisieren. Blijdorp-Ehrenamtliche beteiligen sich
daran. Der Abend findet am 16. Mai statt. Die Kosten von 35 Euro pro
Person kommen Naturschutzprojekten zu Gute, an denen Blijdorp
mitarbeitet.
safaripark.nl - 8. Mai 2008
Dierenarts Kaandorp reist af naar Kameroen voor
leeuwenproject
Tierarzt Kaandorp reist nach Kamerun zur Teilnahme an einem
Löwenprojekt
Das Zentrum für Umweltwissenschaften in Leiden erforscht schon seit
1998 die Problematik rund um Löwen, die das Vieh in der Umgebung
verschiedener Nationalparks in Nordkamerun bedrohen. An den
Untersuchungen, die koordiniert werden von Dr. Hans de Iongh, arbeiten
verschiedene Leidener und Kameruner Forscher und Studenten mit. Mit
Hilfe von Interviews mit der lokalen Bevölkerung wird der Schaden durch
Vieh raubende Löwen eingeschätzt. Weiter ist eine Anzahl Löwen
ausgerüstet mit GPS-Sendern, wodurch ihre Bewegungen verfolgt werden
können. Nächste Woche reist ein Team, zu dem Safaripark-Tierarzt
Jacques Kaandorp gehört, nach Afrika, um eine Anzahl Löwen, die an
Viehraub beteiligt sind, mit einem Sender zu versehen. De Iongh: "Durch
den GPS-Sender können wir den Löwen auf ihren Streifzügen außerhalb des
Parks folgen und wir wissen, ob echte Problemlöwen dabei sind oder aber
Löwen, die so gut wie ausschließlich von Vieh leben. Wenn das bekannt
ist, können wir die lokale Bevölkerung schützen durch verbesserte
Umzäunungen rund um die Dörfer. In Ausnahmefällen muß ein Löwe
'verlegt' werden. Auf diese Weise wird versucht, einen Schaden von etwa
700 Kühen, 700 Schafen und 500 Ziegen zu vermeiden. Übrigens wurden
bereits Löwen von lokalen Viehhaltern getötet. So sind zwei von den
vier früher mit einem Sender versehenen Löwen schon durch Dorfbewohner
getötet worden. Es geht auch darum, die Löwen zu beschützen gegen
aufgebrachte Dörfler."
ouwehand.nl - 9. Mai 2008
Jonge wrattenzwijnen naar buiten!
Warzenschwein-Frischlinge auf der Außenanlage
Die am 1. Mai geborenen Warzenschweine sind nun in Ouwehands Tierpark
in Rhenen zu sehen. Den vier neugeborenen Ferkelchen geht es gut und
sie genießen herrlich die Sonne neben ihrer Mutter. Zur Zeit leben vier
Warzenschweine in Ouwehands Tierpark, die Eltern der vier
Warzenschweine und noch zwei weibliche Tiere aus einem Wurf vom vorigen
Jahr.
wisselzoo.nl - 8. Mai 2008
Witgezichtsaki drachtig
Weißkopfsaki ist trächtig
Im Tierpark Wissel ist das Weißkopfsaki-Weibchen trächtig. Das Weibchen
ist zusammen mit ihrem männlichen Artgenossen hinten im Park zu
bewundern. Beide Tiere sind im August vorigen Jahres einander
vorgestellt worden.
overloonzoo.nl - 9. Mai 2008
Kraanvogels op eieren
Kraniche brüten
Im Zoo Parc Overloon sitzen Mandschurenkraniche und europäische
Kraniche auf ihren Eiern. Es wäre für den Zoo Parc Overloon das
erstemal, wenn Kraniche schlüpfen würden.
frieslandzoo.nl - 8. Mai 2008
Nieuw; Madagaskar boomboa`s in Aqua Zoo Friesland
Neu: Madagaskar-Hundskopfboas im Aqua Zoo Friesland
Heute kommen zwei männliche Madagaskar-Hundskopfboas in den Aqua Zoo
Friesland. Für den Park ist das eine neue Tierart! Die zwei
Neuankömmlinge lassen sich ab heute im Naturama bewundern.
frieslandzoo.nl - 8. Mai 2008
Zwarte zwanen in Aqua Zoo Friesland
Trauerschwäne im Aqua Zoo Friesland
Im Aqua Zoo Friesland sind gestern drei Trauerschwäne angekommen. Diese
stolzen Vögel werden auf der neuen Känguruh-Insel einen Platz finden.
Sie werden dort im Emu-Gehege untergebracht sein. In Kürze kommen auch
Sumpfwallabys und Känguruhs auf die Känguruh-Insel.
blikopnieuws.nl - 8. Mai 2008
Nijlpaardje
Odongo Dierenpark Emmen overleden
Flußpferdbaby Odongo im Tierpark Emmen gestorben
Emmen. Einer der Flußpferdzwillinge, die am 4. Mai im Tierpark Emmen
geboren wurden, ist am Donnerstag gestorben. Das junge Männchen Odongo
war notgedrungen seiner Mutter weggenommen worden, um es mit der
Flasche aufzuziehen. Zunächst verlief alles erfolgreich und Odongo
trank gut. Auch an seinem Kot war nichts Abweichendes zu sehen. Die
letzte Abendfütterung am Mittwochabend verlief jedoch weniger gut. Als
die Pfleger am Donnerstagmorgen zu dem kleinen Flußpferd kamen, war es
schon sehr geschwächt. Die Pfleger versuchten noch, ihm eine Flasche zu
geben, aber es nützte nichts und das kleine Flußpferd starb kurz
darauf. Hasana, der andere Zwilling, der bei seiner Mutter blieb, ist
kerngesund, teilte der Tierpark mit.
telegraaf.nl - 8. Mai 2008
Muskusos geboren in Gaiapark
Moschusochse im Gaiapark geboren
Kerkrade. Im Gaiapark in Kerkrade ist ein Moschusochse geboren worden.
Es ist der zweite Moschusochse, der jemals in einem niederländischen
Zoo das Licht der Welt erblickte. Das Junge wurde im gemeinschaftlichen
Stall der Moschusochsen geboren und war gleich mit seinen weiblichen
Artgenossen auf der Außenanlage zu sehen. Dem Jungtier, einem Männchen
von 15 kg Gewicht, geht es sehr gut und es tollt um seine fürsorgliche
Mutter herum. Vater Moschusochse steht in den nächsten Tagen
vorsorglich in einem anderen Gehege. Er kann nämlich manchmal etwas
mürrisch sein. Gaiapark erwartet, daß eine der anderen Moschusdamen in
diesen Tagen auch Mutter wird.
gooieneemlander.nl - 8. Mai 2008
Yegor Zov voor het eerst buiten
Yegor Zov zum erstenmal auf der Außenanlage
Amersfoort. Yegor Zov, der kleine Sibirische Tiger, der am 26. März im
Tierpark Amersfoort geboren wurde, durfte am Donnerstag zum erstenmal
draußen spielen.
planet.nl - 8. Mai 2008
Stelling: erg als de orang-oetang uitsterft?
Ist es schlimm, wenn der Orang-Utan ausstirbt?
Die größte Orang-Utan-Population auf der Welt, auf der indonesischen
Insel Borneo, ist innerhalb von drei Jahren ausgestorben, so hat das
Orang-Utan-Schutzzentrum am Mittwoch Alarm geschlagen. Die wichtigste
Ursache sind die sich ständig mehr ausdehnenden Palmölplantagen. Lebten
im Jahre 2004 noch mehr als 31.000 Exemplare im tropischen Regenwald
von Mittel-Kalimantan, so ist ihre Anzahl jetzt reduziert auf nur noch
20.000 Affen, stellt ein Gutachten der Naturschützer fest. Wenn die
Regierung keine Tiere gegen die kommerzielle Ausbeutung, illegalen
Holzschlag und Wilderer schützen wird, dann könnte der Orang-Utan auf
Borneo im Jahre 2011 bereits ausgestorben sein, sagt Hardi Baktiantoro,
das Haupt der Organisation. Großalarm also? Oder müssen wir
akzeptieren, daß bestimmte Tierarten nun einmal aussterben. Wie Artis
Zoo schon auf seiner Site schreibt: "Aussterben ist ganz normal. Seit
es Leben auf der Erde gibt, kommen Arten dazu und sterben andere Arten
aus. Die Erde verändert sich ständig." Und sag nun selbst: würde das
Leben wirklich so anders aussehen ohne Orang-Utans?
dag.nl - 7. Mai 2008
'Orang-oetan Borneo bijna uitgestorven'
"Borneo-Orang-Utan beinahe ausgestorben"
Keine politische Unterstützung: Da der Lebensraum des Orang-Utans
dauernd eingeschränkt wird, nimmt die Population auf Borneo seit 2004
jährlich um etwa 5.000 Menschenaffen ab, so Baktiantoro. Das Problem
wird noch einmal vergrößert durch die Entscheidung der indonesischen
Regierung, 455.000 ha geschützte Naturlandschaft aufzuopfern für
Palmölplantagen. Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono
kündigte voriges Jahr während der Klimakonferenz auf Bali eine
großzügige Rettungsaktion für den Orang-Utan an, aber offensichtlich
mangelt es an politischer Unterstützung, um diesen Plan wirklich zu
realisieren. Es mangelt an Geld und an Wissen für den Naturschutz, das
frustriert die Regierungspläne zum Tierschutz, ließ das
Forstwirtschaftsministerium wissen.
dierennieuws.nl - 8. Mai 2008
Baardaap geboren in Zoo Parc Overloon
Wanderu im Zooparc Overloon geboren
Letztes Wochenende hat sich die Bartaffen-Familie im Zoo Parc Overloon
vergrößert: Wanderu-Weibchen Shimoga hat einem kerngesunden Jungtier
das Leben geschenkt. In der Bartaffengruppe des Zoo Parc Overloon leben
jetzt drei Generationen: Großmutter Kerala, ihre Tochter Shimoga, zwei
Enkel und das neue, gesunde Jungtier. Insgesamt besteht die
Bartaffengruppe jetzt aus acht Tieren. Pjuskebusk, der neue Bewohner
des Zoo Parc Overloon hat am letzten Wochenende seine ersten Schritte
auf der Außenanlage gemacht. Der Große Ameisenbär ist eine besondere
Tierart, die in den Zoos der Niederländischen Zoo-Vereinigung nur in
drei Tiergärten gehalten wird. Europäische Zoos haben für den Großen
Ameisenbären ein Europäisches Zuchtbuch angelegt. In europäischen Zoos
leben zur Zeit etwa 60 Große Ameisenbären, davon vier in
niederländischen Zoos. In der nächsten Woche wird ein grellgefärbter
Neuankömmling erwartet: der Himalaya-Glanzfasan. In Nepal wird dieser
Vogel geschützt, weil er der Nationalvogel dieses Landes ist. Website: www.overloonzoo.nl.
ezpress.eu - 8. Mai 2008
Stichting AAP herplaatst groep van 14 berberapen
Stiftung AAP bringt eine Gruppe von 14 Berberaffen neu unter
Almere. Drieske und 13 weitere Berberaffen sind am Mittwoch, den 7.
Mai, von der Stiftung AAP in Almere in den Zoo Budapest gereist, wo ein
schönes, geräumiges Innen- und Außengehege, komplett mit Felsen und
Klettergeräten auf sie wartet. Die Stiftung AAP, in der Drieske und die
Anderen seiner Gruppe bis jetzt aufgefangen wurden, hat im Budapester
Zoo einen bleibenden Ort für die Betreuung der Tiere gefunden. Diese
Neuzuweisung ist wichtig für die Stiftung AAP, weil da jetzt Plätze
frei werden für den Auffang anderer Berberaffen. Unter anderem durch
den blühenden illegalen Handel mit Berberaffen werden zur Zeit viel
mehr Tiere bei AAP angemeldet als man dort auffangen kann. Die
Berberaffengruppe, die in den Zoo Budapest abreist, besteht aus fünf
Männchen und neun Weibchen. Drieske ist mit seinen sieben Jahren der
Älteste und der Anführer der Gruppe. Drieske wurde 2003 in Belgien
gefunden in der Nähe eines Fußballplatzes. Er saß dort und hatte noch
ein Stück Leine um seine Taille gebunden. Drieske kam in ein Asyl und
übersiedelte später in die Auffangstation für verletzte Wildtiere
(Natuurhulpcentrum) in Opglabbeek. Seit 2005 le | |