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421 vom 7.
Mai 2008 |
| Liebe Leser,
Artenschutz ist in aller Munde und etwas, wogegen eigentlich niemand
etwas einwenden kann. Praktischer Artenschutz kann einen Zoo aber vor
unangenehme Entscheidungen stellen, in denen die von uns gern
gepflegten "Klischees" von Gut und Böse nicht mehr bedient werden
können. So passiert im Magdeburger Zoo: der vermeintliche
Amurtiger-Kater stellte sich zu spät als Sumatratiger-Mischling heraus.
Da war die "echte" Amurtiger-Katze schon schwanger, die Kinder wurden
postnatal eingeschläfert.
Die Situation hätte sich auch fast jedem anderen Zoo stellen können,
die Magdeburger sind nur das erste Opfer eines "Outings" zu angeblich
unterartenreinen Tiger-Mischlingen in den EEP's. Die Entscheidung, die
Jungtiere zu töten - um es konkret zu benennen -, war im Sinne der
Welt-Zoo-Naturschutz-Strategie nicht nur konsequent und
verantwortungsbewußt, sondern auch mutig. Nach Knuddel-Knut und
Fläschchen-Flocke ist es zunehmend schwieriger, der auf Plüsch
gebürsteten Öffentlichkeit zu vermitteln, daß Mischlingsnachwuchs,
Inzuchtfälle und in vielen Fällen auch Handaufzuchten den
Artenschutzauftrag der Zoos gefährden.
Erwartungsgemäß purzeln nun die Anzeigen durch Tierschutzverbände - wo
sind die eigentlich, wenn sie wirklich gebraucht werden, wie in den
Fällen von "Unser Charly" oder Professor Czimp von "Noch Besserwissen"?
Bedenklicher ist es, daß selbst jene sich kritisch äußern, die es
eigentlich in der Tat besser wissen müßten, z. B. der WWF. Das zeigt
aber, daß Zoos bei der Vermittlung ihrer Aufgaben und Arbeiten durchaus
Nachholbedarf haben. Und darum, liebe Zoodirektoren und Zoomitarbeiter,
wenn mir eine persönliche Einschätzung erlaubt ist: machen Sie es
nicht, wir vor 1 1/2 Jahren im Falle von Leipzig, ziehen Sie nicht (bis
auf wenige Ausnahmen) den Kopf ein und sich in Deckung direkt zurück,
nur weil es Sie (noch) nicht direkt betrifft. Beziehen Sie Stellung,
und zwar auf offenem Feld, möglichst hinter den Magdeburgern oder
vielleicht auch davor.
Erwartungsvoll, Ihre Silke Sorge
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des
Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen
unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die
Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt
alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem
hat sie auf ihrer Website
umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles
aus der Amphibienkampagne".
ooe.orf.at - 6. Mai 2008
Aquazoo
Schmiding: Hilfe für Amphibien
In den letzten Jahren sind über 120 Amphibien-Arten ausgestorben. Um
dieser Entwicklung entgegenzuwirken, unterstützt der Zoo und Aquazoo
Schmiding die Kampagne der European Association of Zoos and Aquariums
(EAZA). Auch die Österreichische Zoo-Organisation unterstützt die
Kampagne. Lebensraumverlust, Pestizide, Klimawandel Doppelt bis dreimal
so viele Amphibienarten wie Vogel- und Säugetierspezies stehen vor der
Ausrottung. Knapp die Hälfte aller 6.000 Amphibienarten ist infolge von
Lebensraumverlust, Klimawandel, Verschmutzung, Pestiziden und
eingeschleppten Arten vom Aussterben bedroht. Die größte Gefahr für die
Amphibien geht jedoch von einer tödlichen Pilzerkrankung aus, die durch
den Hautpilz Batrachochytrium dentrobatidis ausgelöst wird und Arten
überall auf dem Planeten sehr schnell auslöscht. Eine weltweite Studie
der Weltnaturschutzunion IUCN zeigt, dass Hunderte von Arten Gefahren
ausgesetzt sind, die im Freiland nicht entschärft werden können. Daher
müssen Zoos und andere Institutionen diese Arten kurzfristig retten,
bis ausreichende Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Wildpopulationen und
Pilz-Behandlungsmöglichkeiten für die Amphibien in ihrem natürlichen
Lebensraum entwickelt werden können. Als Reaktion auf diese Krise wurde
die 'Amphibian Ark' vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) und
zwei Arbeitsgruppen der IUCN Species Survival Commission - der
Conservation Breeding Spezialist Group und der Amphibian Spezialist
Group - gegründet.
Die 'Amphibian Ark' wird den Zoos, Aquarien und anderen teilnehmenden
Institutionen helfen, so viele Amphibienarten wie möglich zu retten,
indem diejenigen Arten, die nicht in der Natur geschützt werden können,
für Erhaltungszuchten an diese Institutionen überführt werden. ... Der
Zoo und Aquazoo Schmiding haben Informationsbereiche eingerichtet, wo
auf anschaulichen Tafeln Hintergrundinformationen zum Thema Bedrohung
und Hilfsmaßnahmen für Amphibien geboten werden. Das Thema Amphibien
wurde auch im Rahmen einer Spezialführung ins zoopädagogische Programm
des Aquazoo Schmiding aufgenommen. "Wir hoffen, dass das Thema
Amphibien und Amphibienschutz auch bei Biologielehrern und Schülern auf
Interesse stößt", so Mag. Ingrid Weinberger, Zoopädagogin im Zoo und
Aquazoo Schmiding. "Wir haben einige interessante Lehrmaterialien
vorbereitet, um das Thema Amphibien anschaulich vermitteln zu können,
außerdem können im Aquazoo tropische Pfeilgiftfrösche beobachtet
werden."
WAZA-Infopaket
für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
pr-inside.com -
6. Mai 2008
Zoodirektor rechtfertigt Entscheidung - Tierschützer
erstatten Strafanzeige - Kontroverse um Tigertötung in Magdeburg
Nach dem umstrittenen Einschläfern von drei nicht reinerbigen
Tigerbabys im Zoo Magdeburg hat Zoodirektor Kai Perret seine
Entscheidung gerechtfertigt. Das Töten diene dem Artenschutz und sei
vom Tierschutzgesetz gesichert, sagte Perret am Dienstag in Magdeburg.
Er habe gemeinsam mit dem Tierarzt, dem Zooinspektor
sowie dem Bereichsleiter am Montag entschieden, den neugeborenen
Nachwuchs der Sibirischen Tigerkatze "Kolina" und des nicht reinerbigen
Vaters "Taskan" einschläfern zu lassen. Die Entscheidung stößt bei
Tierschützern auf Kritik. Sie haben nach eigenen Angaben Strafanzeige
gegen den Zoo erstattet.
Erst im Februar war laut Perret durch eine neue Untersuchungsmethode
bekanntgeworden, dass Taskans Vorfahren nicht nur vom Sibirischen,
sondern auch vom Sumatra-Tiger abstammen. Zu diesem Zeitpunkt war
"Kolina" jedoch schon trächtig. Zudem sei das Tigerpaar als Zuchtpaar
ausgewiesen gewesen, als es im November 2006 im Zoo aufgenommen wurde.
"Wir haben lange überlegt, und die Entscheidung ist uns nicht leicht
gefallen", unterstrich Perret. Ein Schwangerschaftsabbruch hätte ein zu
hohes Risiko für die Mutter bedeutet, fügte er hinzu.
Auch wollte der Zoo die Jungen nicht an "dubiose Händler" verkaufen.
Ein ausgewachsener Sibirischer Tiger erziele auf dem Schwarzmarkt einen
Preis von rund 30 000 Dollar, sagte Perret. Eine Weitergabe an einen
Zirkus sei ebenfalls ausgeschlossen gewesen. ... Im September werde auf
einer Tagung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms in Antwerpen
entschieden, was mit den insgesamt 31 nicht reinerbigen Tigern aus
europäischen Zoos passiert. Insgesamt sind 17 Zoos in Europa betroffen,
vier davon in Deutschland.
volksstimme.de - 6. Mai 2008
Umstrittene Entscheidung im Magdeburger Tierpark. Zoo
tötete Tigerbabys, weil sie nicht reinrassig waren
Im Magdeburger Zoo sind gestern frisch geborene Jungtiere einer
Sibirischen Tigerkatze eingeschläfert worden. Wie viel Tiere genau,
wurde nicht gesagt. Wie die Sprecherin des Zoos, Regina Jembere,
mitteilte, sei die Tötung notwendig geworden, weil sich die Zucht als
nicht reinrassig herausgestellt hatte. " Dies wurde uns erst im Februar
von der Londoner Koordinierungsstelle des europäischen Zuchtprogramms
für Sibirische Tiger mitgeteilt ", so Jembere. Eine genetische
Untersuchung habe ergeben, dass der Magdeburger Kater entgegen ersten
Annahmen nicht reinrassig sei. Einer seiner Vorfahren sei ein
Sumatra-Tiger. Im Europäischen Zuchtprogramm sind 260 Tiere in 95 Zoos
registriert. Insgesamt 31 Tiger seien im Rahmen der Erbgut-Untersuchung
als nicht reinrassig identifi ziert worden. Die Mutterkatze war bereits
seit Januar dieses Jahres trächtig. Eine Abtreibung sei mit Blick auf
ihre Gesundheit nicht möglich gewesen. Die Tiere leben zu lassen und
später an Zirkus-Unternehmen oder Tierhändler abzugeben, habe der Zoo "
nicht als Option angesehen ". ... Die Entscheidung, die Jungtiere nach
der Geburt einzuschläfern, sei dem Zoo nicht leicht gefallen. " Aber
die Zucht reinerbiger Tiere vor allem bei hoch bedrohten Arten ist das
oberste Ziel Zoologischer Gärten ", so Jembere. Mischlinge blockierten
den eingeschränkten Platz, der für die Erhaltungszucht gebraucht werde.
pressrelations.de - 6. Mai 2008
Menschen für Tierrechte Tigertötung im Magdeburger Zoo
- Tierschützer erstatten Strafanzeige
Als sich herausstellte, dass der Vater kein reinrassiger Sibirischer
Tiger ist, hat der Magdeburger Zoo seinen Tigernachwuchs, den er im
Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes gezüchtet hatte, nach
der Geburt getötet. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte und die
auf Wildtierschutz ausgerichtete Organisation Animal public erstatten
gemeinsam Strafanzeige wegen Verdacht des Verstoßes gegen das
Tierschutzgesetz.
Die Vereine erstatten Anzeige, da nach Ihrer Ansicht der nach
Tierschutzgesetz geforderte "vernünftige Grund" für eine Tiertötung
nicht gegeben ist. Der oberste Schutzzweck des Tierschutzgesetzes gilt
dem Leben der Tiere, womit andere Gründe wie die biologische Abstammung
zwingend als nachrangig betrachtet werden müssen. "Die Verantwortlichen
im Zoo Magdeburg haben hier ungeprüft vorsätzlich gezüchtet und die
Jungtiere dann einfach getötet. Dieses Vorgehen widerspricht dem Willen
des Tierschutzgesetzes und zeugt von der Verantwortungslosigkeit der
Tierparkbetreiber, deshalb erstatten wir Strafanzeige," so Dr. Kurt
Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.
mz-web.de - 5. Mai 2008
Tigernachwuchs wurde eingeschläfert
Weil der Vater entgegen bisheriger Annahmen kein reinrassiger
Sibirischer Tiger ist, hat der Magdeburger Zoo seinen Tigernachwuchs
eingeschläfert. Die nicht näher bezifferten Tiere seien direkt nach der
Geburt getötet worden, teilte der Zoo am Montag mit. Das Elternpaar sei
vor zwei Jahren über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) nach
Magdeburg gekommen, um für Nachwuchs zu sorgen. Nach einer schwierigen
Gewöhnungsphase sei die Katze im Januar schließlich trächtig gewesen.
Im Februar sei der Zoo vom EEP informiert worden, dass der Kater kein
reinrassiger Sibirischer Tiger sei, sondern einen Sumatra-Tiger als
Vorfahren gehabt habe. Von solch einer "Hiobsbotschaft" seien 31
weitere Tiger in europäischen Zoos betroffen, teilte der Zoo mit. Das
Tier wurde sofort von der Zucht ausgeschlossen; allerdings war der
Nachwuchs bereits unterwegs.
Leipziger Volkszeitung - 3. Mai 2008
Trauer im Leipziger Zoo - junger Schimpanse tot
Trauer im Leipziger Zoo: Ein junger Schimpanse ist tot.
Das Tier musste am Donnerstag nach einem Unfall eingeschläfert werden,
teilte der Zoo am Freitag mit. Wie es zu dem Unfall kam, bei dem sich
das Schimpansenjunge den Oberschenkel brach, konnte nicht aufgeklärt
werden. Das im Juni 2007 geborene Tier könne auch in Kämpfe innerhalb
der Affengruppe geraten sein, sagte der Kurator für die Affenanlage
Pongoland, Gerd Nötzold, der dpa am Freitag. Pfleger hatten am
Donnerstagmorgen bei ihrem Kontrollrundgang entdeckt, dass das Tier das
völlig verdrehte linke Bein nach sich zog. Der Zootierarzt stellte den
Bruch des Oberschenkels fest. Nach den Angaben von Nötzold wäre eine
Heilung nahezu aussichtslos gewesen. Die Mutter hätte alle Vorkehrungen
am Tier, um das Bein ruhig zu stellen, wieder entfernt. Die Alternative
wäre gewesen, den jungen Schimpansen über Monate isoliert als
Einzeltier zu halten. Dann wäre eine Reintegration in die Affengruppe
kaum mehr möglich gewesen.
mephisto 97.6 - 02. Mai 2008
Im Zoo ist ein junger Schimpanse eingeschläfert worden.
Der neun Monate alte Schimpanse hatte sich den Oberschenkel gebrochen.
Um wieder gesund zu werden hätte das Tier für mehrere Monate von den
anderen Schimpansen getrennt werden müssen. Danach sei eine Integration
in die Affengruppe aber nicht mehr möglich. Zurzeit leben im Zoo 24
Schimpansen. Sie stammen aus Südafrika und sind dort durch Wilderer
bedroht.
PR-Inside.com - 3. Mai 2008
Schöner wohnen im Zoo
Die Menschenaffen im Frankfurter Zoo beziehen im Juni
ein paradiesisches Tropenquartier. In feuchtwarmer Luft und unter
Urwaldbäumen soll die neue Unterkunft die Primaten «würdevoll
präsentieren», wie der Direktor des zoologischen Gartens, Manfred
Niekisch, berichtet. Mensch und Tier sollen sich in dem weitläufigen
Gehege dabei auf ungewohnte Weise begegnen. Denn es werden nicht nur
die Affen den Besuchern vorgeführt, «sondern auch die Besucher den
Affen», wie Niekisch anmerkt. Die Gestaltung des Quartiers namens
«Borgori-Wald» macht es möglich.
Außen- und Innengehege schaffen rund 10 000 Quadratmeter Platz für
Zoobesucher und Menschenaffen, wobei die Tiere flächenmäßig klar im
Vorteil sind. Entstanden ist ein zusammenhängendes Landschaftsrelief
aus Wasserfällen, Tropenpflanzen, Bachläufen, Felsen, Hügeln und
Sumpflandschaften. Als Entdeckungsreise durch diesen Dschungel haben
die Zooleute einen Rundweg gestaltet.
Die Natur sei «konsequent» nachgebildet worden, auch im
Besucherbereich, sagt Niekisch. Wer das Menschenaffenhaus betritt, soll
durchaus gezielt die Illusion erhalten, auf Expedition zu sein. Der
Rundweg verengt sich gelegentlich, um dann wieder über eine Lichtung zu
führen, die Einblicke in die Affenwelt erlaubt. Mensch und Tier sind
nicht immer durch Glasscheiben getrennt, sondern abwechselnd auch durch
Gräben oder Netze.
«Die Besucher sollen unsere Affen hören und riechen können», erklärt
der Zoochef. Besetzt wird der Borgori-Wald mit den knapp 20 Primaten,
die bereits jetzt im Tiergarten leben. ... Knott wird auch den Umzug
seiner Schützlinge betreuen, der kurz vor der Eröffnung am 14. Juni
über die Bühne gehen wird. Für den großen Tag hat er sich ein
besonderes Verfahren überlegt. Vom alten Quartier sollen die Tiere
durch einen Gittertunnel selbst in den benachbarten Borgori-Wald
hinübermarschieren. «So können sie ihr neues Revier würdevoll und
autark beziehen», sagt Knott.
Nur für die Orang-Utans steht schon jetzt eine Transportkiste bereit.
«Als ausgesprochenen Baumbewohnern ist ihnen ein 90-Meter-Wackelmarsch
zu viel.» Orangs können sich außerdem stundenlang mit Technikdetails
beschäftigen - ein unverhoffter Gittergang wäre da eine
Herausforderung. «Die kämen nie hinten an», meint Knott.
Die Welt - 3. Mai 2008
Zoo Neumünster will sich mit Berlin einigen
Im Streit mit dem Zoo Berlin um die Besitzrechte an
Eisbär Knut hat die Mitgliederversammlung des Zoos Neumünster am
Montagabend für eine außergerichtliche Einigung votiert. Nach Angaben
von Zoo-Direktor Peter Drüwa ist dem Zoo Berlin der Einsatz eines
offiziellen Mediators vorgeschlagen worden, der in einem
Schlichtungsverfahren eine Lösung erzielen soll. Der Zoo Neumünster,
von dem Knut-Vater Lars nach Berlin ausgeliehen worden war, beansprucht
einen Anteil an den zusätzlichen 5 Millionen Euro Ticket- und
Marketingerlösen. Der Zoo Berlin lehnt bisher eine Beteiligung von
Neumünster an den Gewinnen strikt ab. Die Mitgliederversammlung habe
die Strategie der Zoo-Leitung "voll akzeptiert“, sagte Drüwa. Er hoffe,
dass die Berliner Zoo-Direktion bis Ende März oder spätestens Anfang
April einem Mediationsverfahren zustimmt. Eine neutrale Persönlichkeit
könne entscheidend zu einer Konfliktlösung beitragen, sagte Drüwa. Eine
mögliche Summe der Forderung an Berlin nannte der Zoo-Chef von
Neumünster nicht. Sollte der Zoo Berlin auf das Angebot einer
Schlichtung durch einen unabhängigen Mediator nicht zustimmen, müsse
sich der Zoo Neumünster weitere möglicherweise juristische Schritte
überlegen.
rp-online.de - 6. Mai 2008
Lama da - Geschäftsbücher weg
Freudiges Ereignis im Ohligser Tier- und Vogelpark: Vor zwei Tagen
wurde ein Lama geboren. "Sonntagmorgen um 8 Uhr ist es plötzlich auf
die Anlage geplumpst", berichtete Tierpflegerin Jeanett Heinrich. Das
Jungtier läuft bereits mit den anderen vier Lamas und kann angeschaut
werden. ... Weniger freudig stellen sich allerdings die Querelen um die
Herausgabe der fehlenden Kassen- beziehungsweise Geschäftsbücher des
Vogelparks dar. "Die kompletten Jahrgänge 2005, 2006 und 2007 fehlen",
sagte Uwe Eck, Vorsitzender des Trägervereins. Der 40-Jährige spracht
gegenüber unserer Zeitung von Unstimmigkeiten mit Irene und
Klaus-Dieter Schönberger. Die Schriftführerin ist zum Jahresende von
ihrem Vorstandsposten zurückgetreten. "Ich werde bei den nächsten
Vorstandswahlen nicht mehr als Geschäftsführer antreten", berichtete
Klaus-Dieter Schönberger auf Anfrage. Wegen der ausstehenden
Mitgliederversammlung mit den Vorstandswahlen befindet sich der
Ohligser Tierpark quasi im Schwebezustand. Laut Vorsitzendem Eck wartet
man seit Monaten auf die Geschäftsbücher, um diese auszuwerten und
endlich die Bilanz erstellen zu können. Dies ist nach seinen Worten
Voraussetzung, um die Vorstandsriege des Vereins bei einer
Mitgliederversammlung neu wählen zu können.
rponline.de - 6. Mai 2008
Schnellstens für Klarheit sorgen
Bilanzen müssen in Geschäftsbüchern klar ausgewiesen und jederzeit
nachvollziebar sein. Das gilt auch für den Ohligser Vogelpark. Doch
dort sucht man seit Monaten vergeblich die kompletten Geschäftsbücher
der letzten drei Jahre. Längst wurde Anwälte eingeschaltet. Wo sind die
wichtigen Dokumente geblieben? Wurden sie gestohlen oder werden sie
zurückgehalten. Ist etwas faul mit den Geschäftsbüchern? - diesen
Fragen drängen sich unweigerlich auf. Für den Vogelpark mit 450 Tieren,
zehntausenden Besuchern, einem eigenen Förderverein, einer über
80-jährigen Tradition sowie einem städtischen Zuschuss von 10 000 Euro
jährlich geht es dabei auch um die Existenzfrage. Das muss jetzt
schnellstmöglich geklärt werden.
Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 2. Mai 2008
Der große Zoo-Vergleich
Die Brücke spannt sich über ein grün bewachsenes Tal,
ein schmaler Pfad führt die Besucher anschließend durch den Regenwald.
Vorbei an Pandabären und Orang-Utans geht es bis zum
Dschungel-Spielplatz, wo sich Kinder wie Tarzan von Liane zu Liane
schwingen können.
Im Zoo in Gelsenkirchen wird eifrig gebaut, um die fünf Hektar große
„Erlebniswelt Asien“ fertigzustellen. „Das Umfeld wird einzigartig
schön, nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Gäste“, sagt
Sabine Haas, die in dem Tierpark als Biologin arbeitet. Nicht nur in
Gelsenkirchen tut sich was: Die Zoos in der Region rüsten mächtig auf.
Überall warten neue Landschaften und ungewöhnliche Aktionen auf die
Besucher.
Heiraten im Zoo? Kein Problem in Duisburg. Expeditionen bei Nacht?
Einfach anmelden im Kölner Zoo. Besuch mit einer Seniorengruppe? Im
Wuppertaler Zoo stehen Elektromobile bereit. „Die Zoos bemühen sich,
Besuchern und Tieren gleichermaßen gerecht zu werden“, sagt Volker
Homes von der Natur- und Tierschutz-Organisation WWF. Die Tierparks
setzen auf Attraktionen für kleine und große Gäste und weitläufige
Gehege für die Zoobewohner.
Überall entstehen neue Themenparks: Wuppertal baut gerade eine neue
Pinguin-Anlage mit Unterwasser-Tunnel. In Gelsenkirchen gibt es die
Erlebniswelten Alaska und Afrika, in Köln den Elefantenpark, in Krefeld
die Tropenhäuser. „Die Besucher wollen keine Kacheln und keinen Beton
mehr“, sagt Homes. Gefragt sind Gehege, in denen die Zäune nicht zu
sehen sind.
Krone.at - 29. April 2008
40 Millionen Schilling vom Land für den Tierpark
Wieder nichts - auch jener hohe Landesbeamte, der für Förderungen im
Tourismusbereich zuständig war, bestätigt nicht, dass Andrea
Herberstein für ihren Tierpark 120 Millionen Schilling zugesagt wurden.
"Sie hat 40 Millionen bekommen - als stille Landesbeteiligung." Von
weiteren Geldspritzen war nie die Rede, sagte er am Dienstag vor
Gericht. 40 Millionen Schilling sind ein Batzen (Steuer-)Geld. Es wurde
bezahlt, um den Masterplan - die Modernisierung des Tierparks -
umzusetzen. Gesamtkosten: 120 Millionen Schilling. Auch der Rest sei
ihr, behauptet die Schlossherrin, vom Land versprochen worden. Daher
habe sie laut Staatsanwalt unverantwortlich hohe Kredite aufgenommen
und dann aus Geldnot Privatrechnungen auf Förderprojekte umgeschrieben.
Schon mit den 40 Millionen war’s so eine Sache. "Nachdem ihr das Geld
zugesagt worden war, wurden die EU-Richtlinien geändert. Wir konnten es
nicht mehr als ,verlorenen Zuschuss verbuchen’", sagt der Hofrat. "Da
haben wir eine neue Konstruktion erfinden müssen."
berlinonline.de
- 7. Mai 2008
Schluss mit dem Knut-Versteckspiel. Zoofreunde fordern
Hinweisschilder für den Eisbären
Das Versteckspiel um Knut. Zoo-Freunde fordern Direktor Bernhard
Blaszkiewitz auf, damit Schluss zu machen: Baut die Hinweisschilder
wieder auf, damit wieder alle Besucher den Weg zum Eisbären-Star
finden.
Vom Verwirrspiel sind vor allem viele Touristen betroffen, die Knut
sehen wollen. Weil vor Wochen die Wegweiser zu ihm verschwanden, finden
sie sein Gehege gegenüber dem Kinderspielplatz nicht mehr. Sie gehen
zur Eisbärenanlage, verwechseln dort Eisbärdame Tosca mit Knut (KURIER
berichtete). "Die Schilder müssen wieder her", sagt Jürgen Brückner,
Chef des Vereins der Zoo-Freunde. "Das Knut-Versteckspiel von Direktor
Blaszkiewitz ist besucherfeindlich. Er weiß doch, dass die meisten
Menschen in den Zoo kommen, weil sie den Star sehen wollen. Knut ist
nach wie vor die beste Werbung für den Zoo und für Berlin."
berlinonline.de - 7. Mai 2008
Leser-Sorge. Ist Knut bald ganz weg?
Das derzeitige Zoo-Management verstehe ich beim besten Willen nicht.
Der Berliner Zoo lebt seit Ewigkeiten von Originalen. Der legendäre
Knautschke oder auch Bao Bao waren Lieblinge der Berliner und wahre
Publikumsmagneten. Aber offenbar ist das nicht mehr gewünscht. Warum
sonst wird Jungstar Knut geradezu verschämt verborgen und auch
überhaupt nichts für seinen Verbleib in Berlin getan? Viktor
Hinterleitner, Mitte
Das Verwirrspiel um Knut könnte sehr bald vorbei sein. Dann nämlich,
wenn Knut in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in einen anderen Zoo
verfrachtet wird. Aber wir bleiben aufmerksam! Ich gehöre zu einer
internationalen Gruppe von Knut-Freunden. Wir wundern uns, dass sich
scheinbar niemand für den Verbleib von Knut in Berlin einsetzt. Barbara
A. Meier, per Mail
Das mit den "nicht mehr schönen" Wegweisern zu Knut, die abmontiert
wurden, riecht doch meilenweit nach Ausrede. Will man die Besucher
langsam daran gewöhnen, dass es bald keinen Knut mehr in Berlin gibt?
Es ist Zeit, jetzt aufzupassen, bevor es zu spät und Knut weg ist. Gila
Walter, Lichtenberg
berlinonline.de - 6. Mai 2008
Eisbären-Verwirrspiel im Zoo: Fehlende Wegweiser
verärgern Besucher
Der Zoo treibt gerade ein ganz böses Verwirrspiel mit seinen Besuchern.
Noch immer wollen alle Knut sehen. Doch da keine Schilder den Weg zu
seinem Gehege weisen, werden Touristen auf die falsche Eisbären-Fährte
geschickt.
Klar, Berliner wissen es: Knut rekelt sich auf der Felsenanlage
gegenüber vom Kinderspielplatz. Doch Touris, von denen immer noch
Tausende in den Zoo strömen, sind ahnungslos. Und wo gehen sie hin,
wenn sie Knut sehen wollen? Natürlich zur Eisbärenanlage. Dort schreien
Kinder (und die Eltern) sofort freudig los: "Da ist ja unser Knut!"
Ehrlich: Die Eisbärendame, die da alle für Knut halten und gefilmt
wird, sieht unserem Zoo-Star auch zum Verwechseln ähnlich.
Wer es nicht besser weiß, fällt auf sie herein. Das Fiese: Keiner klärt
die Touris über den Irrtum auf. Oder nur durch Zufall, weil Besucher
vorher beim Zoo anrufen, um zu erfahren, wo er wirklich ist, wie
Mitarbeiter dem KURIER berichten. Denn die Knut-Wegweiser sind seit
Wochen abmontiert. "Sie waren nicht mehr schön", sagt Zoo-Sprecher
Detlef Untermann. "Und wir wollen auch, dass andere Tiere bestaunt
werden. Ich kenne keinen Besucher, der Knut nicht fand." Vielleicht
deshalb, weil sie den falschen für den echten Knut hielten.
stuttgarter-nachrichten.de - 6. Mai 2008
Wilbär ist der Chef
Wilbär verzückt die Region: Seit drei Wochen, da sich der Eisbär dem
Publikum zeigt, heißt es an der Bärenanlage anstehen. Doch zuweilen ist
dem Kleinen das Bedürfnis der Besucher einerlei. "Wilbär kommt raus,
wenn er Lust dazu hat", erklärt am Dienstag ein Sicherheitsbediensteter
einem wartenden Knirps. Was fehlt, sind Bettlaken gewordene
Liebesbezeugungen pubertierender Mädchen. Keinen kieksenden Schrei,
keine hysterischen Verehrerinnen kurz vor der Ohnmacht. Doch ein wenig
erinnert die Bärenanlage der Wilhelma zurzeit etwas an einen Auftritt
der Teenieband Tokio Hotel in der Schleyerhalle: Ein Devotionalienstand
ermuntert zum Geldausgeben. Fast jeder hält eine Digitalkamera bereit,
um Frontmann Wilbär in geeigneter Pose zu knipsen. Sicherheitskräfte
erklären freundlich aber bestimmt, wo es langgeht. Stählerne
Absperrgitter lenken den Strom der Wilbär-Fans geordnet vor die Bühne,
Pardon, vors Gehege.
dcrs-online.com - 6. Mai 2008
Flocke bezaubert 35000 Zoobesucher
Offenbar ist das Nürnberger Eisbärenbaby Flocke ein Spätzünder. Die
bereits stattliche gewachsene Eisbären-Dame entzückte am Wochenende
35000 Zoobesucher in Nürnberg. Sie alle waren gekommen um das niedliche
Eisbärenkind beim Toben zu beobachten.
In ihrem Gehege erhält Flocke nämlich in regelmäßigen Abständen neues
Spielzeug von ihren Pflegern zur Verfügung gestellt, das sie freudig
annimmt und lustig damit umhertollt.
coburgertageblatt.de - 6. Mai 2008
Besucher drängen zu Flocke
Der Nürnberger Zoo hat am langen Wochenende einen Publikums-Ansturm auf
die junge Eisbärin Flocke erlebt: Zwischen dem 1. Mai und vergangenen
Sonntag registrierte der Tiergarten nach Angaben von Sprecherin Nicola
Mögel mehr als 36 000 Besucher. Allein Samstag und Sonntag drängten
sich 18 500 Tierfreunde vor dem Eisbärengehege. Am 1. Mai seien es rund
10 000 gewesen, sagte Mögel am Montag auf Anfrage. Den Brückentag
nutzten 7 700, um die von Tierpflegern aufgezogene Eisbärin live zu
erleben. ... Inzwischen könne allerdings kaum noch von einem
"Eisbären-Mädchen" gesprochen werden, betonte Tiergarten-Sprecherin
Mögel. "Flocke wiegt inzwischen 32 Kilo und ist zu einer Jugendlichen
herangewachsen". Längst habe es auch die kindlichen Proportionen -
kleine Füße und Beine - verloren. Am 11. Mai wird Flocke fünf Monate
alt.
stuttgarter-nachrichten.de - 6. Mai 2008
Zum Fressen gern. Wilbär als Nudel
Wilbär in Porzellan, in Glas und als Stofftier - die Fans des
Stuttgarter Eisbärjungen können sich ihren Liebling bald sogar
einverleiben: Eine Firma aus Trochtelfingen (Kreis Reutlingen) bringt
nach Angaben von Dienstag jetzt eine Wilbär-Nudel auf den Markt. ...
Das Merchandising rund um den Sohn der Eisbärin Corinna nimmt immer
größere Ausmaße an: In der Produktion sind noch T-Shirts, Tassen,
Puzzles, Baseballcaps, Postkarten mit dem Wilbär-Motiv sowie ein
Geschichtenbuch und Plüschbären in unterschiedlichen Größen. Im
Gespräch sind überdies eine Armbanduhr, eine Visa-Card der Landesbank
Baden-Württemberg mit Wilbär-Bild sowie ein Stickerbuch und Tischsets
mit der Darstellung des Polar-Tieres, teilte die für das Merchandising
zuständige Agentur mit.
Bild.de - 5. Mai 2008
Eisbär Knut
Juchu, ich bin ein Braunbär!
Knut-Besucher im Berliner Zoo wunderten sich gestern: Wo ist der
Eisbären-Star bloß geblieben?
Sein Gehege hatte plötzlich ein zotteliger Braunbär besetzt. Er
beobachtete misstrauisch die Krähen, schleppte Grasbüschel in seinem
Maul herum. Um sein rechtes Auge ein verdächtiger weißer Fleck – der
letzte Rest vom Original-Knut...
Berliner Morgenpost - 4. Mai 2008
Eisbär Knut muss in die Waldorfschule
Montag 5.48 Uhr. Ich stehe auf einem Bahnsteig im
Vordertaunus und warte auf die S-Bahn, die mich zum Frankfurter
Hauptbahnhof bringen soll. Von dort geht die Fahrt nach Nürnberg. Am
Tag zuvor hat eine Schafherde in der Nähe von Fulda einen ICE zum
Entgleisen gebracht. Selbst anscheinend harmlose Tiere können dem
Menschen gefährlich werden. Vielleicht galt der Anschlag eigentlich
mir, vielleicht wollten die Schafe meine Expedition vereiteln? Sie
haben sich allerdings in der Strecke geirrt. 80 Kilometer weiter
südlich wäre ihr Plan aufgegangen und sie hätten mein
Eisbärbesuchsprogramm vereitelt. Die Eisbärbeobachtung ist die
Königsdisziplin der Tierforschung, und niemals zuvor konnte man in
Deutschland soviele Eisbären beobachten. Niemals zuvor kannte man in
Deutschland auch soviele Eisbären mit Vornamen. Das muss am Klimawandel
liegen - ganz eindeutig. Die Wiesen zwischen Aschaffenburg und Würzburg
sind mit Rauhreif bedeckt, kühle Morgennebel wabern durch die Täler.
Auf Teichen und Seen ist aber trotzdem kein Packeis zu entdecken,
Eisbären haben es hier schwer. Endlos weit erstrecken sich die Äcker
und Weiden vor Nürnberg. Wo soll ein Eisbär hier Walrösser und Seehunde
jagen? ...
>>>Etwas zum Schmunzeln.
WELT ONLINE - 3. Mai 2008
Eisbär Knut muss in die Waldorfschule
Planung und
Bau
lr-online.de -
6. Mai 2008
Neuer Wirtschaftshof ist Versorgungszentrale für 14
000 Tiere
Im kleinen Kreis hat der Zoologische Garten ein großes Ereignis in
seiner Geschichte gefeiert. Das Richtfest für den neuen Wirtschaftshof
ging kürzlich fast familiär und unbeachtet von Politik und
Öffentlichkeit über die Bühne.
Für rund 16,8 Millionen Euro entsteht etwas abseits des alten Hofs das
neue Herz des Zoo-Betriebs zur Versorgung der rund 14 000 Tiere. Auf
dem alten Gelände neben der S-Bahntrasse soll von 2009 an eines der
größten Riesenräder der Welt gebaut werden. Laut Heiner Klös vom Zoo
Berlin wird der Platz für die neue Attraktion der City West pünktlich
im Herbst 2008 geräumt sein.
rp-online.de - 6. Mai 2008
Tiergarten: Neuer Boden für Schafe
Bei Regen hat es auf der Wiese der Somali-Schafe so ausgesehen: Das
Wasser sammelte sich, lief nicht ab. Der Boden weichte auf, und die
afrikanischen Tiere standen knietief im Matsch. Ihre Klauen entzündeten
sich. Nach einem Monat Umbau dieses Bild: Die Schafe sind auf ein
saniertes, 500 Quadratmeter großes Grundstück gezogen. Es ist das
erste, das der Tiergarten Kleve umgebaut hat, mit Hilfe der
Umweltbetriebe und des Theodor-Brauer-Hauses. Der davor liegende marode
Gehweg und Platz sind neu gepflastert. Noch im nächsten Jahr werden die
restlichen Wege folgen, anschließend die Gehege. Damit das Regenwasser
nicht von den Wegen in die Gehege läuft und die Tiere gesund bleiben.
Siebenbürgische Zeitung - 5. Mai 2008
Hermannstädter Zoo: „Unsere Tiere brauchen mehr Platz!“
142 Tiere (37 Arten) leben im Hermannstädter
Tiergarten – einer von wenigen Zoos in Rumänien, denen die europäischen
Tierschutzorganisationen nicht mit Schließung drohen. Bis Jahresende
soll der Zoo von knapp fünf Hektar auf 15,1 Hektar erweitert werden,
verspricht Zoodirektor Constantin Bebeşelea. Denn: „Unsere Tiere
brauchen mehr Platz!“ ... Für die Besucher, die den Hermannstädter Zoo
früher traumatisiert verlassen haben, hat sich hier viel verändert. Die
Wölfe und Füchse waren des Geruchs wegen praktisch unbesuchbar.
Inzwischen haben die Wölfe ein neues, größeres Zuhause: „Den Wölfen
stehen jetzt 1 030 Quadratmeter Platz zur Verfügung, das ist mehr, als
das Gesetz vorschreibt. Sie haben auch einige Bäume. Die Probleme mit
dem Geruch bestehen nicht mehr. Als sie in kleinen Betonkäfigen
wohnten, war es schwierig, trotz regelmäßigem Putzen den Geruch los zu
werden.“ Auch die Füchse sollen neue Gehege bekommen: „Jetzt sind ihre
Käfige knapp 40 Quadratmeter groß, laut Gesetz brauchen sie das
Fünffache. Sie sind die einzigen Tiere in unserem Zoo, die noch keine
neuen Gehege haben. Sie sind auch bald dran. Wir konnten nicht alles
auf einmal modernisieren. Die Arbeiten wurden in mehreren Etappen
zugerichtet“.
Thüringer Allgemeine - 2. Mai 2008
Der erste große Zoo im Südharz
Wie geplant, öffnete am Donnerstag der Nordhäuser Reptilien-Zoo für die
Besucher. Die traten sich fast auf die Füße, so viele waren schon am
Vormittag auf das Gelände an der Halleschen Straße gekommen, um die 400
Tiere zu bestaunen. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, waren
hinter dem Zoohaus Allner die Gehege entstanden. Otto Allner hatte
einen Traum. Schon als Kind. Aber er ist alles andere als ein Träumer.
Tiere liebt er über alles. "Das ist wie eine Droge." Möglichst viele
wollte er immer halten. Und sie auch anderen Menschen zugänglich
machen. Die Idee von einem Zoo war geboren. Mitten in der Stadt, auf
einem 7000 Quadratmeter großen Gelände an der Halleschen Straße, wo
früher eine Handelsgesellschaft der DDR ihren Schnaps lagerte.
400 Tiere tummeln sich jetzt in den Gehegen, Terrarien und Häusern auf
dem Gelände. 80 Arten halten Otto Allner und seine Frau Susan hier.
Zwar nennt sich das Unternehmen Reptilien-Zoo, aber es gibt auch
Säugetiere. Denn Allner liebt sie alle. So gibt es Wasch- und
Nasenbären, Stacheltieren, die sich weniger zum Streicheln eignen und
solche, die das gern haben wie Esel oder Pony. Die dienen nicht als
Futter für die Reptilien, wie Otto Allner versichert, sondern sind ganz
normale Zoo-Bewohner. Die possierlichen Affen und die putzigen
Erdmännchen suchten die Kinder, die das Gelände mit glänzenden Augen
durchstreiften, umsonst. Die sind noch in Quarantäne und werden erst
demnächst zur Besichtigung freigegeben. Der Renner bei den Kleinen
waren deshalb die Pferde und Esel.
Aachener Zeitung - 29. April 2008
Unterstützung für den neuen Wirtschaftshof im Tierpark
Im Gegensatz zu den Zoologischen Gärten in den meisten
Großstädten in NRW ist der Aachener Tierpark keine von der Stadt
getragene Einrichtung, sondern eine gemeinnützige AG, die sich selbst
finanzieren muss. Die Stadt gewährt einen jährlichen Zuschuss, der
jedoch nur zehn Prozent der jährlichen Ausgaben deckt. Für den
restlichen Betrag ist der Tierpark neben den Einnahmen aus
Eintrittsgeldern und sonstigen eigenen Einnahmen auf Spenden- und
Sponsorengelder angewiesen. Hier ist die Sparkasse Aachen seit Jahren
ein verlässlicher Partner und großzügiger Spender. Nur mit diesen
Mitteln war es dem Tierpark in der Vergangenheit möglich, die laufenden
Ausgaben zu decken und darüber hinaus Geld für Neuanlagen bereit zu
stellen. Auch der im Sommer auszuführende Umbau und die Erweiterung des
Wirtschaftshofes werden durch die Sparkasse Aachen mit einem namhaften
Betrag unterstützt. Ralf Wagemann, Vorstandsmitglied der Sparkasse
Aachen, ließ sich an Ort und Stelle die Umbaumaßnahmen erläutern und
ist sicher, dass das Geld sehr gut angelegt ist.
Aktionen
lifepr.de - 6.
Mai 2008
Aus unserer Vortragsreihe, :"Einmal Eiszeit und
Zurück". Wildpferde und Rotwild in der Königsbrunner Heide
Beginn: 14 Uhr in der Zooschule Norbert Pantel, der Gebietsbetreuer für
das Beweidungsprojekt in der Königsbrunner Heide, erzählt über die
ersten Erfahrungen mit den drei Przewalski-Hengsten und der Herde
Rotwild. Zur Erklärung: Die lichten Kiefernwälder der Augsburger
Flußauen sind bekannt für ihren außergewöhnlichen Artenreichtum und
gelten aufgrund ihrer Einzigartigkeit als nationales Naturerbe. Zum
Erhalt dieser Waldstrukturen wird ein Teil der lichten Kiefernwälder im
NSG Stadtwald Augsburg mit Przewalskipferden und Rothirschen beweidet.
Der Augsburger Zoo unterstützt dieses Projekt! Der Vortrag ist im
Eintrittspreis enthalten.
lifepr.de - 6. Mai 2008
Zooführung auf Spanisch, 17.5. um 15.30 Uhr
Anlässlich des diesjährigen Zoofestivals vom 14. - 18. Mai mit
internationalem Charme findet wieder eine zweistündige Zooführung auf
Spanisch statt.
Am Samstag, den 17. 5. um 15.30 Uhr treffen sich die Spanisch-Freunde
am Treffpunkt vor der Löwenanlage. Ob Muttersprachler, Lernende oder
Wiedereinsteiger - es ist für alle ein sprachliches Erlebnis! Der
Tierpfleger Wilfredo Bernstein erzählt Ihnen Spannendes, Interessantes,
Kurioses und Lustiges aus dem Leben der Zoobewohner.
lifepr.de - 6. Mai 2008
Das Zoo-Festival im Augsburger Zoo - vom 14.-18. Mai
Für alle Daheimgebliebenen holt der Augsburger Zoo in den Pfingstferien
die Welt von Südamerika bis Asien in die schwäbische Metropole. Auf
einem Rundgang durch den Zoo können die großen und kleinen Gäste einen
Urlaubstag zum Träumen und Genießen erleben. Kunsthandwerker, Musiker
und kulinarische Künstler präsentieren auf "Länderinseln" ihren
Kontinent. Die kleinen Besucher lernen den Zoo und seine tierischen
Bewohner von einer neuen Seite kennen: mit offenen Kinderführungen, mit
Tiergeschichten in der Zooschule, mit Geräusch- und Klangtraining im
Musikzelt, mit Pantomime, mit Basteln und farbenfrohen Kindermasken.
Das Zoofestival im Augsburger Zoo findet vom 14. bis 18. Mai täglich
von 9:00 - 18:00 Uhr statt. Der Eintritt wird während des Festivals
nicht erhöht. Am Freitag ist wie immer Familientag mit günstigeren
Eintrittspreisen. Der Zoo freut sich auf Ihren Besuch!
lifepr.de - 6. Mai 2008
Doppelter Dixie zu Pfingsten im Zoo
Einmal ist keinmal! Dieses Motto gilt erst Recht, wenn es dabei um
tierischen Spaß geht - so wie beim traditionellen Dixieland-
Festivalauftakt im Dresdner Zoo. Weil der in diesem Jahr auf die
Pfingsttage fällt, ist die Dresdner Dixiegemeinde am 11. und 12. Mai
gleich doppelt eingeladen, zwischen Elefanten, Pinguinen und Löwen zu
swingen und zu schwofen.
newsticker.welt.de - 6. Mai 2008
Vorbereitungen auf erstes Cottbuser Parkfest
Die Cottbuser wollen künftig verschiedene Feste zu einem Parkfest
vereinen. Es solle immer am ersten Juni-Wochenende veranstaltet und zu
einer eigenständigen Marke entwickelt werden, sagte Thomas Brucksch vom
Veranstalter event company am Dienstag. Das erste Parkfest dauere vom
30. Mai bis 1. Juni und beziehe unter anderem den Pückler-Park in
Branitz, den Spreeauenpark und den Tierpark ein. Vorgesehen seien Rock-
und andere Musikkonzerte, Ausstellungen, Lesungen, Tanzwettbewerbe,
Feuerwerk, ein Drachenboot-Nachtrennen und Kinderveranstaltungen. Als
Höhepunkt gilt die vorgezogene Spreeauennacht am 31. Mai.
Morgenweb - 5. Mai 2008
Mini-Drache mit Gemüt
Sie sieht aus wie ein kleiner Drache, hat aber ein ausgesprochen
sanftes Gemüt: Die Bart-Agame Corinna zählt zu den Stars vom
Reptilien-Zoo Landau, die zu Gast in Halle 10, Stand 1068, sind. Da ist
ihr "Partner" Albert mit einer Länge von drei Metern und 25 Kilo
Gewicht schon ein ganz anderes Kaliber. Die Albino-Tigerpython trägt
ihren Namen wegen der weiß-gelb gezeichneten Haut. Würgeschlange Rainer
ist der Dritte im Bund. Obwohl der Schlaf für die nachtaktive
Kornnatter vor der Reise nach Mannheim gestern extrem kurz war, gibt
sie sich gut gelaunt. Und lässt sich streicheln : "Die beißt fast nie",
versichert Pflegerin Corinna Sütel. Wie beruhigend.
halleforum.de - 3. Mai 2008
Pfingstfeiertage im Bergzoo Halle (Saale)
An den Pfingstfeiertagen wirbt der Bergzoo Halle (Saale) mit einem
bunten Programm um Besucher. Am Pfingstsonntag findet auf den
Bergterrassen von 14 Uhr bis 15 Uhr das Kinderprogramm "Meister Hobel
und das Schlossgespenst" statt.
Im Biergarten bei den Bären geht es dann ab 15 Uhr bis 18 Uhr
musikalisch weiter. Alle Liebhaber von "Swing" und "Dixiland" werden
von den 7 exzellenten Musikern der Band "The HOTMAKERS" begeistert
sein. Ihr Repertoire reicht von Louis Armstrong bis Glenn Miller.
Außerdem können die Zoobesucher am Pfingstsonntag eine
Streicheltierkarawane "hautnah" erleben.
Zurzeit präsentiert sich der Reilsberg in seiner vollen Blütenpracht.
Vor allem am Südhang in Richtung Wittekind sind die herrlichen
Fliederbüsche zu sehen.
Daneben locken auch zahlreiche Jungtiere zu einem Zoobesuch. Nachwuchs
gibt es unter anderem bei den Humboldt-Pinguinen, den Trampeltieren,
den Zwergziegen und den Bennet-Kängurus. Der Zoo ist täglich ab 9 Uhr
geöffnet.
Berliner Morgenpost - 3. Mai 2008
Tierpark-Tag in Friedrichsfelde - ermäßigter Eintritt
Der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde gewährt Besuchern
heute einen Blick hinter die Kulissen. Unter dem Motto «Erholung -
Artenschutz - Bildung - Forschung» können sich die Besucher bei
Diskussionen und Führungen informieren und Bereiche in Augenschein
nehmen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. So gibt es etwa
eine Vogelstimmenführung, und die Tierklinik der Einrichtung stellt
sich vor.
Kieler Nachrichten - 2. Mai 2008
Tierpark Gettorf feiert 40. Geburtstag
Der Tierpark Gettorf (Kreis Rendsburg- Eckernförde)
feiert an diesem Sonntag seinen 40. Geburtstag. Bekannt ist der Zoo für
die Haltung und Zucht vieler Affenarten. Er ist am Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm beteiligt. Kattas, Klammeraffen und
Schwarzpinselaffen haben in dem Tierpark ihr zu Hause. Am Sonntag gibt
es zweimal täglich Schaufütterungen bei den Kattas und Kängurus, bei
denen die Besucher mit in die Gehege kommen und die Tiere füttern
dürfen.
hr online - 30. April 2008
Western- und Indianerlager im Wildpark
Die Country- und Westernclubs "Long Riders" und "Crazy
Longhorns" sowie der Hessen-Forst, als Träger des Wildparks,
veranstalten vier Tage lang ein buntes und abwechslungsreiches Programm
für Groß und Klein. Im Lager können die Besucher sehen und erleben, wie
die Indianer und Trapper damals gelebt haben, auch anfassen ist
erlaubt. Bei manchen Dingen ist Mitmachen sogar erwünscht.
Nachwuchs
Kleine
Zeitung - 3. Mai 2008
Tierischer Nachwuchs im Tierpark Herberstein
Fu Long, Knut und Flocke - die kleinen Bären aus
Schönbrunn, Berlin und Nürnberg liefen in den vergangenen Monaten nicht
nur wichtigen Politikern in Beliebtheitsrankings zuhauf den Rang ab,
sondern auch superranken Models und gefeierten Filmstars. Unter
weniger medialem Getöse, dafür umso vielfältiger purzelt auch in der
Steiermark der tierische Nachwuchs hervor. "Mozart ist Anfang März
geboren", verrät Michaela Frewein von der Tierwelt Herberstein und
zeigt auf ein kleines, flauschiges Trampeltier. Meist ist es schwierig,
den genauen Geburtstermin im Voraus zu bestimmen. "Es gibt ja keine
Mutter-Kind-Untersuchung", schmunzelt Frewein. Auch bei den Affen
hantelt sich der Nachwuchs schon flink von einem Ast zum nächsten.
Lisztaffen-Baby Sam wurde im November geboren. Die beiden
Blutbrustpaviane Semelo und Sanjo feiern am 1. Jänner und am 2. Februar
ihren Geburtstag. "Das soziale Gefüge ist gerade bei den Affen sehr
wichtig", verrät Tierarzt Jochen Lengger. Beim Nachwuchs wird in
Herberstein allerdings nichts dem Zufall überlassen. "Unser Masterplan
erstreckt sich über zwölf Jahre."
RP ONLINE - 2. Mai 2008
Höchste Zeit für Nane
Nane, die Mama des RP-Patenkindes Davu, steht kurz vor
der nächsten Entbindung. Für Mitte Mai ist die Geburt des zweiten Babys
errechnet, doch nach Einschätzung des Zoos können die Wehen bei der
hochschwangeren Spitzmaulnashorn-Mama jetzt beginnen. Im Zoo sind alle
sehr gespannt. Denn die Nashorn-Zucht ist ein Aushängeschild Krefelds.
Davu sorgte für zwei Jahren für Aufmerksamkeit.
Ostthüringer Zeitung - 2. Mai 2008
Familie Erdmännchen jetzt erstmals draußen
Das muss man sich ansehen: Die Erdmännchen im
Eisenberger Tiergarten sind jetzt erstmals draußen. Gestern haben
Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter und sein Team die Tiergruppe ins
Freigehege gelassen. "Bisher war´s zu kalt, vor allem zu Ostern, als
wir das eigentlich geplant hatten", sagt er.
Die Elterntiere, die aus Gotha bzw. Altenburg kamen,
leben seit Juli 2007 im Eisenberger Tiergarten. Offenbar hat zwischen
den Beiden "die Chemie gestimmt", denn bald stellte sich der erste
Nachwuchs ein. Am 8. Januar kamen in der Wurfbox drei Jungtiere zur
Welt. Dann eine traurige Nachricht am Ostersonntag: Eines der Jungtiere
war verendet, warum, weiß keiner. Auch eine Autopsie konnte die
Todesursache nicht klären. Inzwischen gibt es aber wieder eine gute
Nachricht: Am 29. März sind schon die nächsten drei Jungtiere geboren.
So war Familie Erdmännchen gestern also zu siebt, als sie erstmals in
Eisenberg "frische Luft" schnuppern durfte.
Stadtnetz Wuppertal - 2. Mai 2008
Nachwuchs im Zoo
Bereits am 20.01 wurde bei den Schwarzen Klammeraffen
ein kleines Weibchen geboren. Man gab ihr den Namen "Julia". Aufgrund
von Integrationsproblemen innerhalb der Gruppe musste man sich aber
dazu entscheiden, das Kleine von der Mutter zu trennen und mit der Hand
aufzuziehen. Seitdem wird sie liebevoll von unseren Tierpflegern
versorgt. Sie hat es inzwischen von ihrem 350g Geburtsgewicht auf
stolze 980g gebracht und klettert nun immer geschickter in Ihrem
eigenen Gehege herum. ... Außerdem wurde am 25.04 ein noch namenloses
Jungtier bei den Brillenlanguren geboren. Glücklicherweise lief die
Geburt und die Integration problemlos ab und die Mutter kümmert sich
bestens um das kleine Jungtier. Ihren Namen verdanken die eleganten
Affen ihren auffallenden weißen Augenringen. ... In Europa sind diese
interessanten und schwierig zu ernährenden Affen nur noch in einem Zoo
in England zu sehen. In ihrem Ursprungsgebiet schreitet die Zerstörung
der Regenwälder weiter voran und die Brillenlanguren sind außerdem
durch Bejagung bedroht. Mit diesem Nachwuchs ist unsere Gruppe auf zehn
Tiere angewachsen und bildet einen besonderen Anziehungspunkt für
Zoobesucher. Das unterhaltsame Familienleben kann man aus nächster Nähe
beobachten.
Hamburger Abendblatt - 2. Mai 2008
Hagenbecks Tierpark: Riesenotter-Baby Jaó erkundet
seine Welt
Wenn ich groß bin, werde ich einmal ein riesiger Otter... Mit großen
Augen und voller Tatendrang ging es für Jaó und seine Schwester Icana
zum ersten Mal nach draußen: Die beiden Riesenotter-Babys, die am 28.
Januar in Hagenbecks Tierpark geboren worden waren und bislang mit
Mutter Beni (5) in der Wurfhöhle gelebt hatten, durften zum ersten Mal
das Außenbecken erkunden. "Es war großartig", freute sich Tierpfleger
Uwe Fischer. "Die ältere Schwester Panambi spielte Kindermädchen, war
dauernd bei den Lütten."
Bei strahlendem Sonnenschein schossen die sieben Raubtiere durch das
Wasser, spielten und jagten nach Fischstücken, die Fischer ihnen
zuwarf. Nach einer Viertelstunde waren die Jungen so erschöpft, dass
sie sich mit den Eltern und den drei Geschwistern aus dem Vorjahr für
ein Nickerchen zusammenrollten.
Nordwest Zeitung - 1. Mai 2008
Erneut Giraffennachwuchs im Jaderberger Zoo
Noch ein Langbein-Baby mit braun-weiß genetztem Fell: Im Jaderberger
Zoo hat Giraffe „Tana“ am Donnerstag ohne Komplikationen ihr erstes
Junges zur Welt gebracht. Der kleine Bulle ist 1,45 Zentimeter groß und
damit zehn Zentimeter kleiner als Halbbruder „Jami“, der am 2.
Weihnachtstag in Jaderberg geboren worden war. „Jamis“ Halbbruder hatte
sich am Vormittag gegen 10.30 Uhr mit untrüglichen Signalen
angekündigt: Tierpfleger hatten zwei kleine Klauen außerhalb des
Geburtskanals von „Tana“ entdeckt, die daraufhin sofort in den längst
vorbereiteten Geburtsstall geführt wurde. Knapp drei Stunden dauerte
die am Ende völlig komplikationslos verlaufene Geburt, bei der ein
Eingreifen der anwesenden Tierärztin nicht notwendig war.
Bild.de - 29. April 2008
Hier plumpst ein Giraffen-Baby in die Welt
Zuerst gucken kleine Hufe heraus, dann zwängt sich das
Köpfchen hervor. Die Giraffen-Mama presst noch kräftig – und plumps!
fällt ein Giraffen-Baby ins Leben.
Faszinierende Fotos aus dem Gelsenkirchener Zoo „Zoom Erlebniswelt“.
Zufällig festgehalten von BILD-Fotograf Stephan Gatzen.
Denn die Giraffen-Geburt – sie kam trotz 14 Monaten Tragzeit von Mama
„Aja Sabe“ überraschend. Morgens um 10.20 Uhr sah die Pflegerin die
kleinen Beine hervorschauen, rief ihre Kollegen und die Zoo-Tierärztin.
mz-web.de - 6. Mai 2008
Knackpunkt Großkatzenhaltung
Die Ascherslebener brauchen einen Tierpark. Gegenstimmen wurden laut,
als das Thema in Stadtverordnetenversammlung und Kreistag laut wurde.
Eine solche Anlage würde die Alte Burg versauen. Besonders all jene,
die sich für die Historie interessierten, beäugten das Vorhaben, einen
Heimattiergarten errichten zu wollen, kritisch. Langsam bewegt sich die
lange Schlange, die sich nicht wegen ach so rarer Apfelsinen und
Bananen gebildet hat, vorwärts. Sie endet irgendwo in der
Askanierstraße, außer Sichtweite. Der frühe Vogel fängt eben den Wurm,
steht noch unter den ersten 200 der Tausenden von Menschen, die nach
einjähriger Bauzeit in den Tierpark pilgern und so zu den 3,2 Millionen
gehören, die bis jetzt hierherströmten. 50 Pfennig verlangen die
Mitarbeiter am Kassenhäuschen. ... In der Tat ist der Monat Mai 1973
als besucherstärkster in die Chronik eingegangen: 27 800 zählte der
langjährige Leiter Fritz Hennebold. Sie alle bummelten über das acht
Hektar große Areal, erfreuten sich an den 250 ausschließlich heimischen
Tieren in 50 Arten. "Eine stattliche Menge für den Anfang", findet der
heutige Zoochef Dietmar Reisky. ... 1975 dann der erste "Stilbruch",
wohl dem Faible Hennebolds für Exoten zu verdanken. Aquarium und
Terrarium werden eröffnet. Pythons und Krokodile lassen die
Alarmglocken der behördlichen Mitarbeiter schrillen. Aber die Statistik
spricht eine deutliche Sprache - erstmals über 100 000 Besucher in nur
einem Jahr. Mittlerweile ist die Runde größer geworden, aus den acht
ganze zehn Hektar. ... Stichtag: 1. Januar 1978. Kurz vorm ersten
großen, dem fünfjährigen Jubiläum ist der Bestand auf 136 Säugetiere,
441 Vögel und etwa 450 Fische und Reptilien gestiegen. Die größten
Tierparkbewohner derzeit sind die beiden Wisente, "sie" aus Schwerin,
"er" aus Cottbus. Doch das soll sich ändern. Schon mit den Luchsen und
Pumas, die einziehen, ganz offensichtlich dann aber 1983. Amur und
Angara kennen die Tierparkfreunde noch ganz genau. Gekommen ist das
Paar sibirischer Tiger aus Karl-Marx-Stadt, war sozusagen das
Geburtstagsgeschenk zum zehnten Jahrestag, einem Zeitpunkt, zu dem der
Zoo etwa 1 100 Tiere in 200 Arten beherbergt. "Das war der Knackpunkt
in Sachen Katzenhaltung", sagt Reisky. Ein Heimattierpark, wie
ursprünglich angedacht, ist der Ascherslebener nun definitiv nicht
mehr. Eine neue Tigeranlage entsteht. Exotik pur, als sich auch noch
Lamas und Kragenbären dazu gesellen. "Die Entwicklung war
vorauszusehen", meint der Zoochef. 1978 wurde bereits das Affenhaus
eröffnet. Und gerade die lustigen Gefährten waren es, die die
Mitarbeiter nicht nur einmal in Schach gehalten haben, kann Reisky eine
um die andere Anekdote erzählen.
lr-online - 6. Mai 2008
Cottbuser Radler helfen bei Känguru-Jagd
Die Rettung des am Männertag aus dem Cottbuser Tierpark ausgebüxten
Kängurus (die RUNDSCHAU berichtete) ist neben Feuerwehr und Polizei vor
allen Dingen einer sechsköpfigen Radfahrergruppe zu verdanken.
volksstimme.de - 6. Mai 2008
Zoo hofft auf die Fressgier des Tieres / Ausreißer
seit fast sieben Wochen unterwegs. Ausgebrochener Luchs: Jetzt sollen
Fallen dem Ausflug ein Ende machen
Zieht der Luchs an dem Köder, macht es Klick, und er sitzt in der
Falle. So einfach könnte es sein, hofft man im Zoo, denn langsam wird
es Zeit, dass der Karpaten-Luchs, der am vergangenen Karfreitag aus
seinem Gehege ausgebrochen ist, wieder in den Zoo zurückkehrt. " Wenn
es nicht gelingt, ihn zu fangen, muss man irgendwann dann doch
akzeptieren, dass er weg ist ", sagt Zoodirektor Kai Perret.
Gestern allerdings hat der Zoo erst einmal seine Hoffnungen auf St.
Hubertus und das Jagdglück gesetzt. Zwei Lebendfallen wurden am
Hafenbecken I gleich hinter dem Kreiswehrersatzamt aufgestellt. Der
Grund für diesen Standort ist, dass sich der Luchs dort ganz
offensichtlich recht wohl fühlt : wenig Verkehr, kaum Menschen, schon
gar nicht nachts, viel Brachlandschaft, in der er ausreichend
Beutetiere, zum Beispiel Fasane, finden kann. " Die meisten Hinweise
aus der Bevölkerung, wo der Luchs sein soll, haben wir für dieses
Gelände bekommen ", sagt Perret. ... Da ein Luchs standorttreu ist und
häufig dieselben Wege benutzt, braucht man eine Falle im Grunde nur
richtig zu platzieren, etwa an einem der Trampelpfade, von denen man
meint, dass sie dem Luchs gehören. Allerdings ist so ein Luchs auch
nicht ganz dumm. Er merke natürlich, dass die Falle ein neuer
Fremdkörper in seinem Revier sei, so der Zoochef, aber hoffentlich
siege der Hunger über die Vorsicht.
noe.orf.at - 6. Mai 2008
Afrikanische
Raubkatzen im Traisental
Am Montag übersiedelten Cleopatra und Rhamses vom Zoo in Gelsenkirchen
in Deutschland in das Kameltheater.
Die Tiere haben sich sofort gut eingelebt, sind sie doch in Europa
geboren und an die Temperaturen gewöhnt. Die afrikanische Hitze kennen
sich nicht.
Herbert Eder, der Intendant des Kameltheaters, hat sich mit den beiden
Servalen einen Lebenstraum erfüllt, wie er sagt. Er hofft irgendwann
auf Nachwuchs. Aber da haben Cleopatra und Rhamses noch Zeit, sie sind
beide erst ein Jahr alt.
baz.ch - 5. Mai 2008
Basler Zolli empfängt immer mehr Besucher
Der Zoo Basel hat im letzten Jahr mit 1,62 Millionen Eintritten einen
neuen Besucherrekord verzeichnet. Die Jahresrechnung schliesst mit
einem Gewinn von 100 000 Franken ab.
Der Betriebsertrag belief sich auf 9,5 Mio., der Aufwand auf 15,1 Mio.
Franken, wie der Zoo am Montag mitteilte. Für zukünftige Gehege wurden
1,7 Mio in zweckbestimmte Fonds gelegt. Der Umbau der Cafeteria und die
Erweiterung des Ladens im Zolli führten zu ausserordentlichen
Abschreibungen von 0,65 Mio. Franken. ... Der Zolli sei jährlich auf
rund 5 Mio. Fr. Spenden angewiesen, hiess es weiter. In den nächsten
Jahren soll eine neue Aussenanlage für Menschenaffen, ein Neubau für
Elefanten und mehreren Kleinprojekten realisiert werden. Diese Projekte
erforderten hohe Investitionen.
webjournal.ch - 5. Mai 2008
2007 Besucherrekord im Basler Zolli
Mit über 1,6 Millionen Gästen verzeichnete der Zoo Basel im Jahr 2007
einen Besucherrekord. Da er nur zwei Drittel seines Betriebsaufwandes
durch eigene Mittel decken kann, ist er trotzdem immer noch auf Spenden
angewiesen. Auch in den nächsten Jahren wird der Zolli dank neuen
Anlagen noch attraktiver werden. Spenderinnen und Spender tragen
entscheidend zum Betrieb und zur Entwicklung des Zoos bei. ... In den
nächsten Jahren werden mit der Schaffung einer neuen
Menschenaffen-Aussenanlage, dem Neubau der Elefantenanlage und mehreren
Kleinprojekten hohe Investitionskosten anfallen. Die Zuwendungen des
vergangenen Jahres und der erneute Besucherrekord machen
zuversichtlich, dass die anstehenden Projekte möglichst zügig
realisiert werden können und der Zolli für die Besucherinnen und
Besucher noch attraktiver wird.
Tagesspiegel - 5. Mai 2008
Schlangen im Affenkäfig
Auf dem Röntgenbild sieht man zwei große Eier
inmitten der Schildkröten-Silhouette. Also alles in Ordnung beim
Sorgenkind, das weiß Tierarzt Andreas Pauly jetzt. Um die Aufnahme
scharten sich in der Klinik des Tiergartens gestern gleich hundert
Neugierige. Im Affenhaus wollten ebenso viele zur Fütterung, dort
musste man die Menschenmasse kurzerhand in zwei Gruppen teilen.
Insgesamt kamen rund 10 000 Gäste zum „Tierpark-Tag“ mit Schwerpunkt
Artenschutz, beinahe doppelt so viele wie an einem üblichen sonnigen
Frühjahrssonntag. „Wir wollten den Leuten angesichts der Diskussionen
die Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild von der Tierhaltung zu
machen“, sagte Pressesprecher Detlef Untermann. Wegen des Erfolges
könnte es solche Artenschutz-Tage auch bald im Zoo geben. ... Bei dem
vom Förderverein initiierten Aktionstag bildeten sich – vermutlich auch
wegen des vergünstigten Eintritts – schon morgens bei der
Vogelstimmenführung Schlangen. Nur am Stand des
Bundesumweltministeriums, wo es auch Knut-Briefmarken gab, hätte man
sich mehr Gäste gewünscht. Bei der Artenschutz-Führung erfuhren die
Gäste, dass 150 der 970 Arten im Tierpark in freier Natur vom
Aussterben bedroht sind. Hinter Gittern vermehren sie sich aber dank
fehlender Feinde und tierärztlicher Versorgung bestens. ... Viele
Kilometer Luftlinie entfernt sorgten sich derweil Knut-Fans darum, dass
der Eisbär den Zoo schon Ende Mai verlassen müsse – Bärenkurator Heiner
Klös bestätigte, dass das Tier zumindest bis zum Ende der Bonner
Artenschutzkonferenz bleibe: Er sei Maskottchen der Tagung. Über alles
andere hat der Knut-Eigentümer, der Zoo Neumünster, noch nicht
entschieden.
Tauber-Zeitung - 5. Mai 2008
Im Alter kommen Zipperlein
Alle wollen den kleinen Eisbär Wilbär sehen. Weniger hofiert werden die
"Senioren" in der Stuttgarter Wilhelma. Wegen ihrer Altersgebrechen
brauchen diese Tiere viel Zuwendung der Pfleger und Veterinäre.
Den Zootieren geht es wie den Menschen - mit dem Alter zwickt es hier
und zwackt es dort. Die vierbeinigen älteren Semester in der Wihelma
haben ihre liebe Müh mit Zahnweh, Diabetes, Arthrose oder grauem Star.
Weil im botanisch-zoologischen Garten die natürlichen Feinde fehlen,
erreichen manche Tiere ein fast schon biblisches Alter.
Vilja zum Beispiel. Die Elefanten-Dame ist längst legendär. Rund 59
Lenze zählt sie, nach Auskunft der Wilhelma die älteste asiatische
Elefantenkuh in Europa. Für den Zoo bedeutet sie noch viel mehr. Denn
Vilja, die 1952 für 12 000 Mark aus Indien geholt wurde, war eines der
ersten Tiere im botanischen Garten. Sie markiert den Neuanfang als Zoo
und ziert heute noch das Logo. Ihren Sturz kürzlich in den Gehegegraben
hat die kleinwüchsige und knochige Vilja gut weggesteckt. Und doch sind
ihre Tage gezählt. "Sie kaut auf dem letzten Zahn", sagt Tierarzt
Wolfram Rietschel. ... Wilhelma-Zwergflusspferd Hannibal, das älteste
Europas, ist schon 41. Aber noch recht fit, erzählt Rietschel. Hannibal
habe mittlerweile schon ein Bedürfnis nach Bequemlichkeit. "Wir haben
ihm eine Gummimatte hingelegt, auf der er nachts besser schlafen kann."
Auch das Flusspferd würde in der Natur nicht so alt. ... Kombote,
42-jährige Bonobo-Zwergschimpansen-Oma, hat als Matriarchin ihr Rudel
im Griff. Fit wie ein Turnschuh ist sie, vor knapp zwei Jahren hat sie
noch Nachwuchs bekommen. Behäbiger wirkt da schon der 49-jährige
Orang-Utan Buschi. Er trägt seinen Namen zu Recht: Das rötliche Fell
gleicht Rastalocken. Weil Buschi etwas streng aus dem Mund riecht, muss
der Tierarzt demnächst seine Zähne kontrollieren. "Sie sind mit das
größte Problem bei den älteren Tieren", sagt Rietschel. Bei der
Gelegenheit bekommt Buschi dann auch gleich einen Haarschnitt verpasst.
... Rietschel behält seine Wilhelma-Senioren genau im Blick. Auch wenn
sie im Zoo steinalt werden können: Qualen erleiden dürfen sie nicht.
Hin und wieder kommt der Punkt, wo er in Absprache mit Tierpflegern und
Biologen entscheiden muss, dem Leben ein Ende zu setzen. Meist jedoch
sterben die Tiere an Krankheiten oder Altersleiden.
So enden irgendwann selbst Zoo-Legenden. Der steinalte See-Elefant mit
Prostata-Leiden und Arthrose, das weiße Krokodil, der krebskranke
Gorilla-Boss Banjo - sie alle sind heute Geschichte. Was auf den Tod
folgt, ist ernüchternd: Erst sezieren Pathologen die Verendeten, dann
gehen Teile an Museen und Forschungseinrichtungen. Der Rest landet in
der Tierverwertung. Rietschel: "Sicher fällt es einem manchmal schwer.
Aber wo geboren wird, da wird auch gestorben."
Berliner Morgenpost - 4. Mai 2008
Veranstalter: Mehrere tausend Besucher bei
Tierpark-Tag in Berlin
Der erste Tierpark-Tag in Berlin-Friedrichsfelde hat
nach Veranstalterangaben mehrere tausend Besucher bis Sonntagmittag
angezogen. Führungen durch Europas größten Landschaftstiergarten waren
besonders gefragt, sagte der Vorsitzende der Fördergemeinschaft von
Tierpark und Zoo Berlin, Thomas Ziolko. Bis zum Abend konnten Besucher
zu ermäßigten Eintrittspreisen verschiedene Tierhäuser und -anlagen in
Augenschein nehmen und sich bei Diskussionen über Tiere und Artenschutz
informieren. In dem 1955 eröffneten Tierpark leben auf einer Fläche von
160 Hektar rund 8000 Tiere aus mehr als 970 Arten.
Südostschweiz - 2. Mai 2008
Drama im Kinderzoo: Giraffenkind gestorben
Am Donnerstag kam in Knies Kinderzoo das Giraffenkalb
Fajéh ums Leben. Die junge Rothschildgiraffe hat sich in den
Futterästen stranguliert.
HNA.de - 2. Mai 2008
Ein Küsschen für Balu
Die dreijährige Bärendame stupst ihren neuen Freund Balu
sogar in den Teich, damit er mit ihr spielt. Dauernd ist sie an ihm
dran: Sie schleicht sich weg, dreht sich um und galoppiert dann wieder
auf den Bären zu, neckt ihn, und manchmal sieht es aus, als küssten
sich die Beiden. Onni ist die neue Bärin im Wildpark, sie wurde aus dem
Ätharin-Park in Finnland geholt. Seit Montag sind Onni und Balu
zusammen im großen Gehege im Wildpark Knüll unterwegs.
Die Presse - 2. Mai 2008
Herberstein: Brand nach Blitzschlag - vier Tiere tot
Zwei Weißbüscheläffchen und zwei Wickelbären sind bei
einem Brand im Affenhaus des oststeirischen Tierpark Herberstein
getötet worden. Laut Sicherheitsdirektion Steiermark vom Freitag brach
das Feuer am Nachmittag des 1. Mai nach einem Blitzschlag im Gehege
aus. Das in Holzriegelbauweise mit Schilfdach errichtete Affenhaus
stand rasch in Vollbrand. Personen wurden nicht verletzt. ... Laut
Wolkner-Steinberger dürften die zwei Affen und die zwei Bären bereits
beim Einschlag des Blitzes getötet worden sein. Besonders tragisch sei
der Verlust der beiden Wickelbären, da sie erst im Jänner nach
Herberstein geholt worden waren. Diese aus Mittel- und Südamerika
stammenden Kleinbären seien "nicht einfach zu bekommen", erklärte die
Geschäftsführerin.
Krone.at - 2. Mai 2008
Blitz ins Affenhaus
Der steirische Landestiergarten - ehemals Tierpark
Herberstein - wurde am Donnerstag buchstäblich vom Blitz getroffen. Der
Blitz schlug ins so genannte Affenhaus ein, es fing sofort Feuer. Zwei
Weißbüschelaffen und zwei Wickelbären verendeten qualvoll.
sz-online - 2. Mai 2008
Als Potenzprotz nach Ungarn
Szia* Chippo! Mit fast einem Jahr muss das Dickerchen
raus aus seiner Kinderstube. Nächsten Freitag verlässt das
Zwergflusspferd den Chemnitzer Tierpark in Richtung Ungarn.
Dort soll Chippo, dessen Namen im letzten Sommer die Morgenpost-Leser
bestimmen durften, Stammvater einer erfolgreichen Zucht werden. Der Zoo
Szeged wartet schon sehnsüchtig auf den potenten Einjährigen, der den
sinkenden Stern seiner Art aufrechterhalten soll. ... Für Vater Bingo
heißt Chippos Auszug die Rückkehr aus dem Exil. Weil es zwischen den
Bullen Reibereien gegeben hätte, war er von seiner Familie getrennt
worden. Jetzt hofft der Tierpark auf weiteren Nachwuchs. Noch längst
nicht flügge ist ein anderes Jungtier: Das fünf Monate alte
Bennett-Känguru geht zwar schon oft auf Exkursion außerhalb von Mamas
Beutel. Milchbar und kuschelige Wärme bei Mutti werden ihm aber noch
einige Zeit Heimat sein.
DerWesten Bochum - 30. April 2008
Neugierig und verfressen
Sie gehören zu den ersten Attraktionen im Bochumer Tierpark - schon
alleine wegen der 1-A-Wohnlage. Die Nasenbären leben ganz weit vorne,
im zweiten Gehege links hinter dem Kassenhäuschen. In Nachbarschaft zu
den Damen und Herren Flamingos.
Seit Ende März klettern sieben Nasenbären im alten Gehege der
Braunbären herum. "Als wir im Frühjahr 2007 unseren letzten Braunbären
abgegeben haben, waren viele Besucher traurig. Nadja und Max waren der
Anlaufpunkt der Kinder", sagt Dr. Wilfried Werner vom Tierpark. Nach
einer 75-jährigen Braunbärentradition, die so alt ist wie der Tierpark
selbst, kann so ein Wechsel nicht einfach sein. Doch jetzt scheint ein
guter Ersatz gefunden zu sein. "Die Kinder rennen direkt zum
Nasenbären-Gehege, so wie sie früher zu Nadja und Max gelaufen sind."
Namen haben die sieben quirligen Bärchen noch keine. Bei einem
Kinderfest können demnächst Vorschläge eingereicht werden.
Münstersche Zeitung - 30. April 2008
Ein Lob vom Känguru
Wenn Chris und André normalerweise Wände bemalen, steht ein kritischer
Lehrmeister hinter ihnen. Am Montag übernahmen fünf Kängurus die
Beaufsichtigung. Die Beuteltiere sahen zu, wie die Jugendlichen das
Haus in ihrem Gehege anstrichen. Für die Wände nahmen sie jene
rostrote Farbe, die auch der Ayers Rock bei Sonnenuntergang annimmt.
Dann verzierten Chris und André die Attika mit für Aborigines typischen
Malereien. Schließlich sollen sich die Kängurus heimisch fühlen.
Die beiden Jugendlichen sind im ersten Lehrjahr ihrer Ausbildung zum
Maler und Lackierer. In sechs Gruppen bemalen 43 Auszubildende zwei
Wochen lang Wände mit Affen, Fröschen und Kamelen. Die Ideen dazu
entstanden über Monate hinweg im Unterricht am
Adolph-Kolping-Berufskolleg. In dieser Zeit beschäftigten sich die
Auszubildenden mit Tieren und dem Zoo, aber auch mit der Kultur der
australischen Ureinwohner. Der Auftrag sollte nicht an mangelnder
Authentizität scheitern.
Osnabrücker Nachrichten.de - 30. April 2008
Zoo auf Englisch!
Eine Mammut-Aufgabe haben die Teilnehmer des Weiterbildungskurses für
Business English von Lexis Languages/Neuenkirchen bewältigt. In wenigen
Wochen übersetzten sie fast den kompletten Inhalt der Internetseiten
des OS-Zoos. Jetzt übergaben Schüler und Dozenten ihre Arbeit an den
Zoo und der Mindwerk AG, die die Software für den Internet-Auftritt
stellt. Im Laufe der nächsten Wochen werden englischen Inhalte auf den
Internetseiten eingefügt. Dann steht den vielen englischsprachigen
Besuchern fast der komplette Inhalt des Internetauftritts des Zoos zur
Verfügung.
Rhein Main Presse - 29. April 2008
Wildkatzen ziehen ein Pünktchen und Anton sind neue
Attraktion im ...
Der Wildpark Gonsenheim ist um eine doppelte Attraktion
reicher: Wildkatze Pünktchen und Wildkater Anton verlebten gestern
ihren ersten Tag auf dem Gelände. Den Trubel um ihre Ankunft nahmen die
beiden sehr gelassen hin. ... "Das ist eine tolle Bereicherung für den
Wildpark, besonders natürlich auch für die Kinder", sagte Gründezernent
Wolfgang Reichel (CDU), der seinen Mitarbeitern ein Kompliment für die
gelungene Umgestaltung des etwa 120 Quadratmeter großen Geheges zollte:
Neue Kletterstämme, Sträucher, eine Höhle und kleine Unterschlupfe zum
Verstecken kennzeichnen die neue Heimat der Wildkatzen. "Es gibt
verschiedene Auswilderungsprogramme, an denen sich die Stadt Mainz für
den Fall, dass es Wildkatzennachwuchs gibt, auch beteiligen möchte",
erklärte Reichel.
Mindener Tageblatt - 29. April 2008
Nach Flugstunde zurück
Wenn ihn die Lust zu fliegen überkommt, nimmt sich
Gelbbrust-Ara "Cäsar" einfach eine Auszeit. Der farbenprächtige Vogel
mit einer Flügelspannweite von gut einem Meter schwingt sich in die
Lüfte, um seine Freiheit sowie den Ausblick auf den Vogelpark
Heiligenkirchen und das nahe Hermannsdenkmal von oben zu genießen.
Ruft ihn jedoch seine spezielle Freundin, die Biologin Katja Mikus,
macht er sich prompt auf den Heimweg. Punktgenau landet er auf der
Schulter der 27-Jährigen, um sich mit einem Nüsschen belohnen zu lassen.
Freie Presse Online - 29. April 2008
Leopardenmädchen haben schon Anschluss gefunden
Große Freude im Limbacher Tierpark: Die beiden Leo-Mädchen Kaori und
Shira fühlen sich in Österreich sehr wohl - und haben schon Anschluss
gefunden. Das hat jetzt der Zoo der Stadt Haag mitgeteilt. "Kaori und
Shira beobachten mittlerweile ihre Artgenossen", heißt es aus der
Einrichtung. "Und die vier Jahre alte Haager Leopardin Gina hat bereits
Kontakt mit ihnen aufgenommen. Vor allem Kaori spielt mit ihr durchs
Gitter, während Shira zurückhaltender ist." Dem sechs Jahre alten
Leoparden-Kater Burli hingegen seien die beiden Neuankömmlinge zurzeit
noch "völlig egal", haben die Mitarbeiter des Haager Tierparks
beobachtet. ... Und bald sollen die beiden Raubkatzenmädchen mit Gina
zusammengelassen werden. Diese ist ein ruhiger und etwas ängstlicher
Chinesischer Leopard - ähnelt also vom Wesen her der jungen Shira. In
Zukunft könnte das Raubkatzen-Quartett dann in einem rund
1200Quadratmeter großen Gehege leben. - "Wir suchen jetzt noch nach
einem Domizil für das dritte Leomädchen Zita", so Limbachs Tierparkchef
Uwe Dempewolf.
20min.ch - 29. April 2008
Präriehunde haben den Winter überlebt
Derzeit sind auf der Aussenanlage des Nagerfelsens im Zolli Präriehunde
zu sehen. Die 13 Nagetiere geniessen nach dem Winterschlaf die
wuchernde Vegetation, buddeln ausgeklügelte unterirdische Baue und sind
am Fressen.«Wenn sich eine Familie im Herbst für die Winterruhe
verabschiedet, ist es jeweils ungewiss, ob alle die lange, kalte
Jahreszeit überstehen», sagt Tanja Dietrich vom Zoo Basel. Genau dieses
Schicksal holte im letzten Jahr eine Familie ein: «Im Frühling kam
keiner der sechs Nager mehr zum Vorschein. Wir wissen bis heute nicht,
was mit den Tieren passiert ist», so Dietrich. Erklärungen gebe es
viele – etwa, dass sie einem Marder oder einer Ratte zum Opfer gefallen
oder einer Infektion erlegen sind. Mit der 13-köpfigen Gruppe wagte der
Zolli im Herbst 2007 einen Neuanfang. Den ersten Winter haben die Tiere
nun überstanden.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
hartvannederland.nl - 7. Mai 2008
Zorgen om nijlpaardtweeling
Sorgen um Flußpferdzwilling
Die Pfleger der Flußpferdzwillinge im Tierpark Emmen machen sich große
Sorgen um das kleinere der beiden. Weil das Junge nicht mehr trinken
wollte, ist es am Dienstag seiner Mutter weggenommen worden und wird
nun mit der Flasche aufgezogen. Vorläufig bleibt es von der Herde
getrennt, um Kräfte zu sammeln. Sobald es kann, wird es wieder mit
seinen Artgenossen zusammengebracht. Die Zwillinge wurden vergangenen
Sonntag geboren. Dem größeren Jungtier, einem "Mädchen" namens Hasana
(afrikanisch für Erstgeborene von einem Zwilling), geht es gut. Das
Flußpferdkalb, das nun abgetrennt ist, ist ein "Junge" und heißt Odongo
(afrikanisch für Zweiter von einem Zwilling).
gelderlander.nl - 6. Mai 2008
Burgers' temt vraatzuchtige zeester met gelatine
Burgers' bändigt gefräßigen Seestern mit Gelatine
Arnhem. Der Tierpark Burgers' Zoo zeigt ab heute als erster in den
Niederlanden vier Dornenkronen im Ocean, dem Tropenaquarium, das acht
Millionen Liter Wasser faßt. Dornenkronen sind gefräßige Seesterne, die
weltweit dafür berüchtigt sind, sich an Korallengewebe gütlich zu tun.
Hierdurch sterben viele Korallen ab. Laut Burgers' ist die Situation an
verschiedenen Stellen eskaliert, weil der Mensch natürliche Feinde der
Dornenkrone (Barsche und Napoleonfische) für seinen Verzehr fängt.
Ganze Korallenriffe sterben hierdurch ab. In Burgers' Ocean kriegen die
Dornenkronen kein Korallengewebe zu fressen, sondern einen speziellen
Gelatinepudding, der über totes Korallenskelett gestrichen wird. Weiter
werden die Seesterne weit weg aus der Nachbarschaft von lebenden
Korallen plaziert: bei den ebenfalls giftigen Rotfeuerfischen.
diernnieuws.nl - 6. Mai 2008
Dagje dierentuin (14): De Apenheul
Ein Tag im Zoo (14): Apenheul
Im Naturpark Berg en Bos (Berg und Wald, 200 ha) am Rande von Apeldoorn
liegt De Apenheul. Das ist, wie der Name schon sagt, ein auf Affen
spezialisierter Zoo, in dem Affen aus Afrika, Südamerika und Asien auf
großzügige Weise leben. De Apenheul wurde im Jahre 1971 gegründet und
ist also noch ein relativ "junger" Zoo. Als alles noch in den Anfängen
steckte, wurde ein eigenes Konzept gewählt. Eine Anzahl Affen lebte
frei im Wald und konnte sich frei zwischen den Besuchern bewegen. Die
größeren Affenarten wie Gorillas, Bonobos und Orang-Utans leben auf
ausgedehnten Inseln. In keinem einzigen anderen Zoo haben die Affen so
viel Platz und sind so naturnah untergebracht. Anfangs beschränkte er
sich auf einige Affensorten wie Wollaffen, Klammeraffen und ein paar
kleinere Arten. Im Jahre 1976 wurden die Gorillas eingeführt. Mit dem
Wiederaufbau nach einem Brand im Jahre 1981, bei dem 46 Affen ums Leben
kamen, wurden bessere Affenanlagen errichtet mit neuen Affenarten wie
Gibbons, Berberaffen und Löwenäffchen. Im Jahre 1999 kamen zu der
großen Affensammlung Orang-Utans hinzu.
Bevor man endlich das "Bolivia"-Gebiet betreten kann, um zwischen den
frei umherlaufenden Bolivianischen Totenkopfäffchen zu spazieren, muß
man erst vor einer Tür warten. Ein Mitarbeiter redet etwas von einem
Ausweis, den man dabei haben muß, um Bolivia zu betreten. Das dient
dazu, den Menschenstrom anfangs etwas aufzuteilen. Eine gute Sache ist
auch, daß Buggys nicht mehr mit hinein dürfen. Eine zweite große
Veränderung im Vergleich zu unserem letzten Besuch ist die Tatsache,
daß die netten Totenkopfäffchen den Menschen nicht mehr so nahe kommen
dürfen, um sich auf ihren Schoß oder Schulter zu setzen.
Nach dem plötzlichen Tod des Anführers der Gorillas Bongo im Jahre 2005
hatte De Apenheul ein kleines Problem. Es mußte ein neuer Gorillamann
gesucht werden, um die Weibchen unter Kontrolle halten zu können und
das Zuchtprogramm aufrecht zu erhalten. Bongo war in der freien Natur
geboren worden. Er wurde im Juni 1973 in Afrika gefangen und kam
bereits im November 1974 nach Apenheul. Hier wurde er rasch ein
Begriff, allemal bei den Gorillafreunden. Er starb ganz unerwartet am
14. August 2005 an den Folgen einer Infektion mit Streptokokken. Bongo
hat neun Töchter und fünf Söhne gezeugt. [Es muß] ein geeigneter
Nachfolger gefunden [werden]. Der mögliche Anführer muß genetisch
interessant sein, sozial geschickt und nicht viel älter als 17 Jahre.
Nach einer Auswahl aus mehr als 300 Gorillas aus europäischen Zoos
blieben nur fünf übrig. Zu den fünf "Finalisten" gehörten zwei
Silberrücken aus Frankreich, einer aus Teneriffa und einer aus Madrid.
Schließlich wurde der "Deutsche" Jambo ausgewählt, weil er sozial viel
stärker sein könnte, als die anderen Kandidaten. Jambo ist ein Name aus
dem Suaheli und bedeutet "Willkommen" und er war in Apenheul natürlich
mehr als willkommen. Er wurde am 18. November 1993 in Krefeld geboren,
seine Eltern sind Massa und Boma. Seine Halbschwester Irala ist zu
Beginn des Jahres 2006 von Apenheul in den GaiaPark umgezogen. Jambo
hat seine Fruchtbarkeit inzwischen nachgewiesen, denn er ist vor Kurzem
zum zweitenmal Vater geworden.
Wenn man das meiste aus seinem Besuch in Apenheul machen will, raten
wir dazu, wirklich viel Zeit einzuplanen. Der Spaziergang durch den
Park und das eingehende Betrachten von allem, was der Park zu bieten
hat, kostet sicher einen ganzen Tag. Eine absolute Empfehlung für
Affenfans. Aber auch für alle anderen Tierfreunde ist es sicher schön,
diesen Park einmal zu besuchen. Text: B. de Jonge Website: www.wildcatsmagazine.nl.
destentor.nl - 6. Mai 2008
Leefgebieden van de zeven continenten in nieuwe
dierentuin
Lebensräume der sieben Kontinente im neuen Zoo
Epe. Der Name Pangea Parc beruht auf dem Superkontinent Pangea, aus dem
die gegenwärtigen sieben Kontinente entstanden sind. Der Park wird
eingerichtet mit verschiedenen Lebensräumen aus den Kontinenten. Die
Region spielt dabei eine große Rolle. In Mammoet kommen Flora und Fauna
der Veluwe und des Ijsselvallei-Gebiets vor: u.a. Rehe, Dachse, Füchse,
Marder und eine Storchenstation. Im Heemtuin [Naturlehrgarten] ist die
traditionelle Landschaftsnutzung der Region zu sehen und das
Vlindervallei [Schmetterlingstal] wird ein Garten für einheimische
Schmetterlingsarten. Weiter wird es geben Tanganjika (Ostafrika), Sapo
(Liberia), Maidan (grasbewachsenes Tal in Asien mit Wasserläufen),
Madagaskar (Halbaffen), Amazon (mit Flora und Fauna wie am Amazonas),
Llano (das Leben in der südamerikanischen Savanne), Cuc Phuong
(vietnamesische Landschaften) und Outback (das Landesinnere
Australiens). Mit der Zeit wird es auch überdachte Themengebiete von je
1.500 qm geben. In Desert Night soll das nächtliche Leben in der Wüste
zu beobachten sein, im Tropical Trail gehen Teilnehmer in einem
tropischen Regenwald auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise, Crystal
Creek wird eine Kopie des Sumpfgebiets des Christal River in Florida
und der Butterfly Drome wird ein großer Schmetterlingsgarten mit
kleinen Gewässern und Wasserfällen.
brabantsdagblad.nl - 6. Mai 2008
Dierenrijk krijgt er twee olifanten bij
Dierenrijk bekommt zwei Elefanten
Nuenen. Nach den Tigern im vorigen Jahr erhält das Dierenrijk im Juli
noch mehr exotische Tiere: zwei Asiatische Elefanten. Der Zoo bei
Nuenen bricht hiermit definitiv mit seinem Vorsatz, nur europäische
Tiere zu halten. "Wir wollen wachsen. Und die Besucher wollen ganz gern
Tiere wie Tiger und Elefanten sehen, also richten wir uns danach", so
erklärt ein Sprecher die Kursänderung. Neben Elefanten holt der Zoo
noch vor den Sommerferien auch Kamele und Gibbons "ins Haus". "Wir
nennen uns fortan auch nicht mehr Dierenrijk Europa, sondern einfach
Dierenrijk." Dierenrijk Europa wurde 2004 von dem Erholungskonzern
Libéma aus Rosmalen gegründet als spezifisch europäischer Zoo. Damit
sollte der Zoo sich unterscheiden u.a. von Beekse Bergen in
Hilvarenbeek, auch Eigentum von Libéma. Nach einem erfolgreichen Beginn
- 245.000 Besucher im ersten Jahr - hat die Zahl der Besucher
abgenommen. Die Konzeption von Dierenrijk Europa, nur europäische Tiere
zu zeigen, kam nicht an. Das große Publikum findet einen Zoo ohne
exotische Tiere zu langweilig. Dabei spielt mit eine Rolle, daß
europäische Tiere oft unauffällig gefärbt und vor allem nachts aktiv
sind. Im vorigen Jahr war das der Grund für den Zoo, Sibirische Tiger
anzuschaffen. Obwohl das keine europäischen Tiere sind, sagte die
Zooleitung damals noch, daß sie die Idee von ‚Europa' nicht aufgeben
wollte. "Es gibt schon so viele normale Zoos." Direktor Dirk Lips von
Libéma kündigte allerdings im vorigen Jahr an, daß er Dierenrijk Europa
ausbauen will zu einem vollwertigen Zoo mit einer Anzahl von Tieren aus
den "big five": Elefanten, Büffel, Nashörner und Tiger. Platz gibt es
genug, das Dierenrijk hat mehr Fläche als Artis (Amsterdam) und
Blijdorp (Rotterdam). Die Ankunft der Tiger im vorigen Jahr hat seine
Auswirkung auf die Besucherzahlen nicht verfehlt, so der Sprecher.
"Viele Besucher bleiben extra lange bei den Tigern stehen. Und über
unsere Website geben auch viele Menschen an, daß die Tiger ihre
Favoriten sind." Die Besucherzahlen sind gestiegen von 151.000 im Jahre
2006 auf 157.000 im Jahre 2007.
blikopnieuws.nl - 5. Mai 2008
Baby-boom
in Emmen
Babyboom in Emmen
Emmen. Letzten Sonntag, 4. Mai, sind morgens im Tierpark Emmen
Flußpferdzwillinge geboren worden, ein besonderes Ereignis, denn
meistens kriegen Flußpferde nur ein Junges. Für Jetje ist es übrigens
schon das zweitemal, daß sie Zwillinge hat. Das erstemal war schon
wieder vor beinahe neun Jahren, im Jahre 1999. Einer von dem Duo, das
Weibchen Bulaula, lebt immer noch im Tierpark Emmen. Die beiden
Flußpferde sind Teil einer Geburtenwelle, die schon einige Wochen im
Gange ist im Tierpark Emmen. So brachte am Koninginnedag
[Königinnentag, Geburtstag der Königinmutter] vorigen Mittwoch [30.
April] die Elchkuh Igmu ein Junges zur Welt, das ganz passend den Namen
Towee oder "blaues Blut" erhielt. Auf der Afrikasavanne tummeln sich
inzwischen neun junge Impalas. Und im AmeriCasa, dem tropischen
Amerikahaus, sitzen seit einigen Wochen zwei Weißgesichtsseidenäffchen.
Im selben AmeriCasa sind auch noch drei junge Rotstirn-Blatthühnchen zu
sehen.
nos.nl - 5. Mai 2008
Nijlpaardtweeling gezond
Flußpferdzwillinge gesund
Das eine Junge wiegt 30 kg und das andere 50 kg. Das hört sich viel an,
aber für ein Flußpferd ist es das nicht. Mutter Jetje wiegt wohl 2.000
kg. Es passiert nicht so oft, daß Flußpferde Zwillinge kriegen. Darum
sind die Tierpfleger extra froh, daß es Jetje und ihren Babys ganz gut
geht. Insgesamt leben jetzt 11 Flußpferde in Emmen. Es ist die größte
Flußpferdfamilie in Europa. Eines der kleinen Flußpferde ist ein
"Mädchen", von dem anderen wissen die Pfleger noch nicht, was es ist.
Jetje und ihre Zwillinge dürfen nämlich noch ausruhen in einem
abgetrennten Innenstall. Auch haben die Babys noch keinen Namen. Laut
Pfleger erhalten sie in jedem Fall einen afrikanischen Namen.
Wahrscheinlich dürfen die kleinen Flußpferde diese Woche noch in das
Außengehege. Dann können auch die Besucher die Zwillinge sehen.
omroepbrabant.nl - 5. Mai 2008
Zeldzame herten gedragen zich keurig in Best
Seltene Hirsche verhalten sich tadellos in Best
Best. Trotz aller zusätzlichen Besucher und der zugehörigen neugierigen
Blicke verhalten sich die sechs Prinz-Alfred-Hirsche in BestZoo ruhig.
Vorige Woche erhielt der kleine Zoo die Hirsche von einem
wissenschaftlichen Auffangzentrum in Deutschland. Die Männchen sind in
Best wegen eines internationalen Zuchtprogramms, denn die Hirsche sind
sehr selten. Das Fortbestehen der bedrohten Art liegt völlig in den
Händen der Zoos der ganzen Welt.
postiljon-online.nl 5. Mai 2008
Zoetermeerse viert 100 jaar in Avifauna
Einwohnerin aus Zoetermeer feiert 100. Geburtstag in
Avifauna
Zoetermeer-Regio. Der Vogelpark Avifauna empfing kürzlich einen
besonderen Gast. Frau Kleijn aus Zoetermeer feierte an diesem Tag ihren
100. Geburtstag. Als Besitzerin einer Dauerkarte für den Vogelpark
empfing sie eine Einladung, dieses spezielle Ereignis im Avifauna zu
feiern. Zusammen mit ihren drei Töchtern besucht Frau Kleijn regelmäßig
den Vogelpark, vor allem die Eulen sind ihre Favoriten. Der Vogelpark
Avifauna hat Dutzende Dauerkartenbesitzer von Jung bis Alt. Es ist das
erstemal, daß der Park einen hundertjährigen Dauerkartenbesitzer
begrüßen konnte.
pzc.nl - 5. Mai 2008
Nijlpaardtweeling geboren in Emmen
Emmen. Im Tierpark Emmen sind gestern zwei Flußpferdjunge geboren
worden. Wie ein Sprecher des Zoos sagte, ist eine Zwillingsgeburt etwas
"ziemlich Besonderes". Es gab in Emmen schon einmal Flußpferdzwillinge
und auch damals war Jetje die Mutter.
nos.nl - 4. Mai 2008
Nijlpaardjes geboren in Emmen
Flußpferdjunge in Emmen geboren
Im Tierpark Emmen sind Flußpferdzwillinge geboren worden. Wie ein
Sprecher mitteilte, ist das in den Niederlanden erst einmal früher
geschehen: im Jahre 2000 bekam dasselbe Flußpferd auch schon Zwillinge.
Das Geschlecht von den Tieren ist noch unbekannt, denn Mutter Jetje
hält die Pfleger auf Abstand. Die Zwillinge haben deshalb auch noch
keine Namen erhalten. In Emmen gibt es jetzt zwölf Flußpferde. Der Zoo
hat damit eine der größten Herden weltweit.
telegraaf.nl - 4. Mai 2008
Nijlpaardtweeling geboren in Emmen
Flußpferdzwillinge in Emmen geboren
Emmen. Im Tierpark Emmen sind Sonntag zwei Flußpferdjunge geboren
worden. Der Tierpark Emmen verfügt nun über eine Herde von 12
Flußpferden, eine der größeren in der Welt. Es sind in Emmen einmal
früher Zwillinge geboren worden und auch damals war Flußpferd Jetje die
Mutter. Vater Polo ist inzwischen umgezogen in den Zoo Kopenhagen. Ob
die Flußpferde im Emmener Tierpark bleiben können, ist noch unklar.
fotoapparateur.nl - 4. Mai 2008
Fotograaf/filmer Jo Bokma overleden
Fotograf und Filmer Jo Bokma gestorben
Im Alter von 95 Jahren ist der Filmer und Fotograf Jo Bokma vorigen
Donnerstag gestorben. Bokma wurde anfangs bekannt, weil er als einer
der ersten Bildern von der Überschwemmungskatastrophe von 1953
veröffentlichte. Später wurde er Hausfotograf des Artis Zoo. Er machte
dort viele Filme und Fotos, die viel für Bildungszwecke verwendet
wurden. Weiter war er Mitbegründer der Zeitschrift Artis und einige
Zeit Sekretär und Schatzmeister des Niederländischen Verbandes der
Fotojournalisten. Im Fotomuseum der Niederlande in Rotterdam ist das
Werk von Bokma zu sehen.
ad.nl - 2. Mai 2008
'Slachtoffer wilde echt niets met Bokito'
"Opfer wollte wirklich nichts mit Bokito"
Rotterdam. Um Bokito wäre niemals so ein Medienrummel entstanden, wenn
die Niederlande nicht hätten wissen sollen, wie fürchterlich verletzt
Yvonne de Horde war. Überall waren Löcher in ihrem Körper - so groß wie
Zweieuromünzen. Das sagt Aad Wagenaar, der Autor des Buches Bokito!
über den Ausbruch des Gorillamännchens Bokito, der voriges Jahr im Mai
im Tiergarten Blijdorp De Horde ergriff. "Bokito hat Zähne mit einem
Durchmesser von einer Zweieuromünze. Die haben überall Wunden
hinterlassen in ihrem Körper." Wagenaar, im Alltagsleben Journalist,
erhielt als erster und einziger die Möglichkeit, das Opfer Yvonne de
Horde (58) zu sprechen. "Ganz Niederlande dachte, daß sie verrückt war,
ein bißchen anbändeln wollte mit dem Affen. Aber als ich ihr begegnete,
war das Gefühl nach zehn Minuten weg. Sie ist eine ganz nette,
gebildete Frau, die einfach Tiere sehr mag. Sie ist völlig anders als
das Bild, das die Medien von ihr geschaffen haben." Was sie von dem
Medienrummel hält, der nach Bokitos Ausbruch losbrach? "Sie ist nicht
böse, aber sie begreift es nicht. Sie sagt: ‚wenn ein Flugzeug abstürzt
und es gibt Hunderte von Toten, ist das nach drei Tagen keine Nachricht
mehr. Aber das beherrschte wochen-, monatelang die Nachrichten'." ...
Am 15. Mai sollen die Finger Yvonne de Hordes richtiggestellt werden.
Die Operation, bei der das geschieht, ist die elfte während eines
Jahres. Das ist ein Tag, nachdem Wagenaars Buch Bokito! herauskommt.
Danach hat De Horde noch zwei chirurgische Eingriffe vor sich.
Wagenaar: "Er wollte sie nicht töten. Dann hätte er es wohl getan.
Bokito wollte ihr eine Lehre erteilen, so wie er seinen Weibchen auch
schon eine Lehre erteilt hat. Ja, er sah Yvonne als sein Weibchen an.
Das kommt, weil Bokito in Berlin mit der Hand aufgezogen wurde. Bokito
hat zwei, drei Jahre in der Wohnung des Affenpflegers gewohnt. Hier hat
er [das Gefühl für die] die Abgrenzung der Arten verloren, der Art
Mensch und der Art Menschenaffe. Berlin ist die Grundlage für seinen
späteren Kurzschluß."
leiden.westonline.nl - 2. Mai 2008
Ekstergaai vermist in Avifauna
Langschwanzhäher in Avifauna vermißt
Alphen aan den Rijn. Schon fünf Tage wird im Vogelpark Avifauna in
Alphen aan den Rijn ein junger Langschwanzhäher vermißt. Der Vogel
verschwand während eines Trainings und seitdem ist der Vogelpark auf
der Suche nach dem Tier. Der Langschwanzhäher kann als zahmer Vogel
nicht zu lange in der freien Natur überleben. Bislang sind wohl einige
Mitteilungen aus Alphen und Umgebung eingetroffen, daß der Vogel
gesehen worden ist, aber bis jetzt hat der Langschwanzhäher noch nicht
zurückgefunden. Avifauna rät Menschen, die den Vogel sehen, das Tier
nicht selbst zu fangen, sondern sofort Kontakt aufzunehmen mit dem
Vogelpark.
dierennieuws.nl - 30. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Bezoekers
Natürliches Verhalten im Zoo: Besucher
Was zuallererst auffällt: Menschen sind echte Herdentiere und außerdem
sehr voraussagbar. Wird ein schöner (Ferien)Tag vorhergesagt, dann
strömen Massen von Menschen in die Zoos, Vergnügungsparks und andere
Freiluftaktivitäten. Dieses voraussagbare Verhalten ist irgendwie auch
wieder praktisch, denn dann wissen wir, daß wir besser nicht gehen
sollten. Auffallend ist übrigens, daß regnerisches Wetter viele
Niederländer nicht wirklich davon abhält, einen Zoo zu besuchen, es ist
dann alles selbstverständlich weniger besucht als an einem schönen Tag.
Im Gegensatz zu beispielsweise belgischen Besuchern, die dann
massenweise absagen. Als zweites sind Menschen "Wiederkäuer". Während
eines Besuchs im Zoo sind nicht nur die Restaurants übervoll, sondern
"zwischenzeitlich" laufen auch die Kinder schon am frühen Morgen mit
Chips-Tüten oder Tüten mit den grellgefärbten, äußerst süß riechenden
Bonbons umher, von denen die Farbstoffe abtropfen. Und sie kauen und
schmatzen nur, als ob ihr Leben davon abhängt. Text: B. de Jonge
Avifauna bezorgd over lot ekstergaai
Avifauna besorgt über Schicksal des Langschwanzhähers
Alphen. Der Vogelpark Avifauna ist besorgt über das Schicksal eines
weggeflogenen Langschwanzhähers. Das Vögelchen von etwa 15 cm ist
letzten Sonntagmittag weggeflogen. Der Langschwanzhäher war zu dieser
Zeit mit einem Artgenossen beim Üben für die traditionelle
Vogelaufführung.
hbvl.be - 3. Mai 2008
Zeehond probeert pinguïn te verkrachten op Antartica
Robbe versucht Pinguin zu vergewaltigen auf Antarktika
Wissenschaftler aus Südafrika haben in Antarktika eine Robbe gesichtet,
der einen Königspinguin versuchte zu vergewaltigen. Die Wissenschaftler
dachten zunächst, daß die Robbe den Pinguin abmurksen wollte. Das Tier
lag eine Dreiviertelstunde lang auf dem Vogel und stieg erst hinab, als
es nicht zum Sex kam. Sexueller Zwang kommt im Tierreich selten vor und
es ist dann auch unklar, warum die Robbe von etwa 100 kg sich an dem
Königspinguin verging. Die Gelehrten denken, daß die junge Robbe
sexuell frustriert war und total unerfahren. Das Tier konnte
wahrscheinlich keinen gleichen Partner finden, denkt Augenzeuge Nico de
Bruyn von der Universität Pretoria. Die Wissenschaftler denken nicht,
daß der Pinguin zu Schaden gekommen ist.
gva.be - 5. Mai 2008
'Bokito brak al haar vingers'
"Bokito brach alle ihre Finger"
Um Bokito wäre niemals so ein Medienrummel gewesen, wenn die Leute
nicht gesehen hätten, wie schrecklich er sein Opfer verletzt hat, heißt
es in einem Buch über den berühmtesten Gorilla, das am 15. Mai
erscheint. Der niederländische Journalist Aad Wagenaar hat das Buch
"Bokito!" geschrieben. Bokito kam am 18. Mai vorigen Jahres -
ausgerechnet zum 150-jährigen Jubiläum von Blijdorp - in die
Schlagzeilen. Damals entwich er aus seinem Gehege im Zoo. Während des
Ausbruchs schleifte er eine Besucherin mit, die ernsthaft verletzt
wurde. Die Frau aus Zoetermeer erlitt verschiedene Brüche, eine
zerschmetterte Hand und mehr als hundert Bisse an ihrem ganzen Körper.
Die Frau besuchte Bokito viermal pro Woche und hatte oft Augenkontakt
mit dem Affen. Nach Meinung des Journalisten wollte der Affe ihr eine
Lektion erteilen; er behandelte sie einfach wie ein Gorillaweibchen.
Ein Wärter von Blijdorp hatte die Frau einige Tage vor dem Angriff
gewarnt und gebeten, Abstand zu halten und dem Affen nicht so in die
Augen zu sehen.
Portugiesische
Meldungen
destak.pt - 21. Apr. 2008
Ricardo Pereira embaixador do Reptilário do Zoo de
Lisboa
Ricardo Pereira - Botschafter der Reptilien des Zoos
Lissabon
Der junge Schauspieler Ricardo Pereira ist der einzige Botschafter
einer Kampagne, die bis Ende September stattfindet und betitelt ist
"Was wäre, wenn alle Amphibien verschwinden würden vom Planeten?".
Diese Initiative hat zum Ziel, auf die Bedeutung des Schutzes der
Amphibien im zoologischen Garten von Lissabon hinzuweisen. Die Bank
Espírito Santo (BES) ist exklusiver Mäzen des neuen Reptilário des
Zoologischen Gartens von Lissabon.
Polnische
Meldungen
zoo.wroclaw.pl
- Ende April 2008
Dreibindengürteltier
Ein Weibchen dieses Gürteltiers mit dem klangvollen Namen Kerstin kam
vor einigen Tagen aus dem Zoo Heidelberg zu uns in den Zoo Wroclaw.
zoo.wroclaw.pl - Ende April 2008
Kapodzioby
Hühnergänse
Zum erstenmal bekam unser Paar Hühnergänse (Cereopsis novaehollandiae)
Nachwuchs. Vier wohlgestaltete Küken, die sich unter den wachsamen
Augen der Eltern entwickeln und in die Höhe schießen. Das ist ein etwas
untypischer Vertreter der Familie der Entenvögel - sie gehen nämlich
sehr selten ins Wasser. Der Bestand dieser seltenen Vögel in der Natur
wird auf etwa 5.000 Exemplare geschätzt. Unsere Hühnergänse sind die
einzigen in Polen ausgestellten.
zoo.wroclaw.pl - Ende April 2008
Motylarnia juz otwarta
Schmetterlingshaus bereits eröffnet
Nach langen Vorbereitungen eröffneten wir am 22. April 2008 zum
erstenmal im Zoo Wroclaw ein Schmetterlingshaus.
zoo.bydgoszcz.com - Ende April 2008
Plazy i gady wracaja
Lurche und Schlangen kehren zurück
Im Zoo Bydgoszcz kehren nach winterlicher Abwesenheit unsere
einheimischen Lurch- und Schlangenarten in die Ausstellung zurück. Im
Miniterrarium kann man Äskulapnatter, Zauneidechse, Erdkröte und
Wechselkröte sehen. Hingegen werden die freistehenden Terrarien
besiedelt von: Ringelnatter, Teichfrosch, Gelbbauchunke, Laubfrosch,
Feuersalamander und in diesem Jahr zum erstenmal vom Kammolch. Wir
erinnern daran, daß das laufende Jahr ein besonderes Jahr für die
Lurche ist, denn das Jahr 2008 wurde ausgerufen zum Jahr des Frosches.
Die zoologischen Gärten wollen auf diese Weise die Aufmerksamkeit
richten auf die Notwendigkeit des Schutzes jener Tiergruppe, denn viele
Lurcharten verschwinden unwiederbringlich.
Russische
Meldungen
russian.china.org.cn - 4. Mai 2008
Председатель
КНР Ху
Цзиньтао:
Китайская
сторона
рассматривает
вопрос о
сотрудничестве
с Японией в изучении
больших
панд
Vorsitzender der Volksrepublik China Hu Jintao: Die
chinesische Seite prüft die Frage der Zusammenarbeit mit Japan bei der
Erforschung der Riesenpandas
Peking. Die chinesische Seite prüft die Frage der Zusammenarbeit mit
Japan bei der Erforschung der Riesenpandas, erklärte heute in einem
Interview mit Korrespondenten von 16 in Peking akkreditierten
Vertretungen japanischer Massenmedien der Vorsitzende der VR China Hu
Jintao. Auf die Frage antwortend, die die Bitte der japanischen Seite
berührte, ein Pärchen Riesenpandas zur Verfügung zu stellen für die
Durchführung gemeinsamer Forschungen, bemerkte er, die chinesische
Seite verstehe "die Erwartungen des japanischen Volkes" und "prüft
aktiv diese Frage". Am Morgen des 30. April starb im Zoo Tokio der
männliche Riesenpanda Lin Lin, der 1992 aus dem Pekinger Zoo nach Japan
kam. Das erste Paar Riesenpandas, das Männchen Kan Kan und das Weibchen
Lan Lan, schenkte die chinesische Regierung am 28. Oktober 1972, seit
der Zeit tragen die im Zoo Tokio aufgezogenen Bambusbären den Titel
"Botschafter des guten Willens".
rian.ru - 30. Apr. 2008
Случаи
побегов
животных из
зоопарков в России.
Справка
Fälle, in denen Tiere aus Zoos in Rußland entwichen. Eine
Übersicht
Am 20. Juli 2005 entwich in Wolgograd ein Luchs aus einem Wanderzoo.
Die an den Standort geeilten Polizisten versuchten das Tier zu fangen,
doch sie wurden von dem Luchs angegriffen und waren gezwungen, von der
Waffe Gebrauch zu machen. Das Tier wurde getötet.
Im Juni 2006 entlief eine zweijährige Ussuri-Tigerin aus dem Kasaner
Zoo. Die Raubkatze war erst am Tage zuvor nach Kasan gekommen. Bis
dahin verbrachte sie drei Tage und Nächte im Zug - ohne Fressen und
Trinken. Der Tigerin gelang es, aus dem Käfig herauszukommen und über
eine vier Meter hohe Umzäunung hinwegzuspringen. Rettungskräfte,
Soldaten der Kasaner Garnison und Polizisten wurden alarmiert,
Narkose-Spezialisten herbeigerufen. Die Tigerin wurde mit einem
Narkosegewehr beschossen und in den Zoo gebracht.
Im Juni 2006 entliefen aus dem Kaliningrader Zoo zwei Schimpansen. Der
Zwischenfall geschah infolge Unachtsamkeit von Zoomitarbeitern. Beim
Versuch, die Tiere einzufangen, wurde eine Mitarbeiterin des Zoos von
einem Affen in die Hand gebissen. Es gelang, die Tiere mit Hilfe von
Rettungskräften zurück in ihre Unterkunft zu treiben.
Im Juli 2006 vergaß ein Arbeiter des Zoos in Jushno-Sachalinsk beim
Füttern des Wolfes, die Käfigtür zu schließen - und das Raubtier
entkam. Die Situation erschwerte sich dadurch, daß die Vorderpfote des
Wolfes verletzt war und er praktisch das ganze Leben in Menschenobhut
verbrachte und nicht in der Lage war, selbständig im Wald Beute zu
jagen. Den Mitarbeitern des Zoos gelang es, den Wolf nach einigen Tagen
zu fangen.
Im November 2006 entlief im Zoo Selenogorsk in der Region Krasnojarsk
ein Bär. Das Tier verschwand in der Taiga; an menschliche Fürsorge
gewöhnt, tauchte es bald neben einer der Siedlungen auf. Einheimische
Jäger erschossen den Bären, weil sie ihn für einen Taigabewohner
hielten.
Im Dezember 2007 entwichen aus dem Zoo der Stadt Saransk zwei
Jungwölfe. Nach Angaben der Mitarbeiter des Tiergartens, nagten die
jungen Wölfe ein Loch in den Käfig und schlüpften hinaus. Danach
tummelten sie sich auf den Alleen des Stadtparks. Zoomitarbeiter und
herbeigeeilte Rettungskräfte fingen die Ausreißer.
Im Dezember 2007 entwich aus einem Privatzoo in Kasan ein Luchs. Das
Tier lief einige Stunden über die Höfe der Stadt. Polizisten entdeckten
den Luchs und machten, gemeinsam mit herbeigeeilten Rettungskräften,
das Tier mit einem Narkosemittel bewegungsunfähig, steckten es in eine
Transportkiste und brachten es in den zoologisch-botanischen Garten.
Wie sich herausstellte, war die Raubkatze einem Besitzer entlaufen, der
sie unter grausamen Bedingungen hielt.
Am 26. Februar 2008 entwichen aus dem Zoo Blagoweschtschensk
(Amurgebiet) zwei Bären. Nach Worten von Augenzeugen liefen die Petze
zunächst durch Scheunen, dann liefen sie auf das Gelände des örtlichen
Untersuchungskomitees bei der Staatsanwaltschaft Rußlands. Hier wurde
einer der Ausreißer gefangen. Der zweit | |