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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 421 vom 7. Mai 2008

Liebe Leser,

Artenschutz ist in aller Munde und etwas, wogegen eigentlich niemand etwas einwenden kann. Praktischer Artenschutz kann einen Zoo aber vor unangenehme Entscheidungen stellen, in denen die von uns gern gepflegten "Klischees" von Gut und Böse nicht mehr bedient werden können. So passiert im Magdeburger Zoo: der vermeintliche Amurtiger-Kater stellte sich zu spät als Sumatratiger-Mischling heraus. Da war die "echte" Amurtiger-Katze schon schwanger, die Kinder wurden postnatal eingeschläfert.
Die Situation hätte sich auch fast jedem anderen Zoo stellen können, die Magdeburger sind nur das erste Opfer eines "Outings" zu angeblich unterartenreinen Tiger-Mischlingen in den EEP's. Die Entscheidung, die Jungtiere zu töten - um es konkret zu benennen -, war im Sinne der Welt-Zoo-Naturschutz-Strategie nicht nur konsequent und verantwortungsbewußt, sondern auch mutig. Nach Knuddel-Knut und Fläschchen-Flocke ist es zunehmend schwieriger, der auf Plüsch gebürsteten Öffentlichkeit zu vermitteln, daß Mischlingsnachwuchs, Inzuchtfälle und in vielen Fällen auch Handaufzuchten den Artenschutzauftrag der Zoos gefährden.
Erwartungsgemäß purzeln nun die Anzeigen durch Tierschutzverbände - wo sind die eigentlich, wenn sie wirklich gebraucht werden, wie in den Fällen von "Unser Charly" oder Professor Czimp von "Noch Besserwissen"? Bedenklicher ist es, daß selbst jene sich kritisch äußern, die es eigentlich in der Tat besser wissen müßten, z. B. der WWF. Das zeigt aber, daß Zoos bei der Vermittlung ihrer Aufgaben und Arbeiten durchaus Nachholbedarf haben. Und darum, liebe Zoodirektoren und Zoomitarbeiter, wenn mir eine persönliche Einschätzung erlaubt ist: machen Sie es nicht, wir vor 1 1/2 Jahren im Falle von Leipzig, ziehen Sie nicht (bis auf wenige Ausnahmen) den Kopf ein und sich in Deckung direkt zurück, nur weil es Sie (noch) nicht direkt betrifft. Beziehen Sie Stellung, und zwar auf offenem Feld, möglichst hinter den Magdeburgern oder vielleicht auch davor.

Erwartungsvoll, Ihre Silke Sorge
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in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles aus der Amphibienkampagne".



ooe.orf.at - 6. Mai 2008
Aquazoo Schmiding: Hilfe für Amphibien
In den letzten Jahren sind über 120 Amphibien-Arten ausgestorben. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, unterstützt der Zoo und Aquazoo Schmiding die Kampagne der European Association of Zoos and Aquariums (EAZA). Auch die Österreichische Zoo-Organisation unterstützt die Kampagne. Lebensraumverlust, Pestizide, Klimawandel Doppelt bis dreimal so viele Amphibienarten wie Vogel- und Säugetierspezies stehen vor der Ausrottung. Knapp die Hälfte aller 6.000 Amphibienarten ist infolge von Lebensraumverlust, Klimawandel, Verschmutzung, Pestiziden und eingeschleppten Arten vom Aussterben bedroht. Die größte Gefahr für die Amphibien geht jedoch von einer tödlichen Pilzerkrankung aus, die durch den Hautpilz Batrachochytrium dentrobatidis ausgelöst wird und Arten überall auf dem Planeten sehr schnell auslöscht. Eine weltweite Studie der Weltnaturschutzunion IUCN zeigt, dass Hunderte von Arten Gefahren ausgesetzt sind, die im Freiland nicht entschärft werden können. Daher müssen Zoos und andere Institutionen diese Arten kurzfristig retten, bis ausreichende Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Wildpopulationen und Pilz-Behandlungsmöglichkeiten für die Amphibien in ihrem natürlichen Lebensraum entwickelt werden können. Als Reaktion auf diese Krise wurde die 'Amphibian Ark' vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) und zwei Arbeitsgruppen der IUCN Species Survival Commission - der Conservation Breeding Spezialist Group und der Amphibian Spezialist Group - gegründet. Die 'Amphibian Ark' wird den Zoos, Aquarien und anderen teilnehmenden Institutionen helfen, so viele Amphibienarten wie möglich zu retten, indem diejenigen Arten, die nicht in der Natur geschützt werden können, für Erhaltungszuchten an diese Institutionen überführt werden. ... Der Zoo und Aquazoo Schmiding haben Informationsbereiche eingerichtet, wo auf anschaulichen Tafeln Hintergrundinformationen zum Thema Bedrohung und Hilfsmaßnahmen für Amphibien geboten werden. Das Thema Amphibien wurde auch im Rahmen einer Spezialführung ins zoopädagogische Programm des Aquazoo Schmiding aufgenommen. "Wir hoffen, dass das Thema Amphibien und Amphibienschutz auch bei Biologielehrern und Schülern auf Interesse stößt", so Mag. Ingrid Weinberger, Zoopädagogin im Zoo und Aquazoo Schmiding. "Wir haben einige interessante Lehrmaterialien vorbereitet, um das Thema Amphibien anschaulich vermitteln zu können, außerdem können im Aquazoo tropische Pfeilgiftfrösche beobachtet werden."



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

pr-inside.com - 6. Mai 2008
Zoodirektor rechtfertigt Entscheidung - Tierschützer erstatten Strafanzeige - Kontroverse um Tigertötung in Magdeburg
Nach dem umstrittenen Einschläfern von drei nicht reinerbigen Tigerbabys im Zoo Magdeburg hat Zoodirektor Kai Perret seine Entscheidung gerechtfertigt. Das Töten diene dem Artenschutz und sei vom Tierschutzgesetz gesichert, sagte Perret am Dienstag in Magdeburg. Er habe gemeinsam mit dem Tierarzt, dem Zooinspektor sowie dem Bereichsleiter am Montag entschieden, den neugeborenen Nachwuchs der Sibirischen Tigerkatze "Kolina" und des nicht reinerbigen Vaters "Taskan" einschläfern zu lassen. Die Entscheidung stößt bei Tierschützern auf Kritik. Sie haben nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen den Zoo erstattet. Erst im Februar war laut Perret durch eine neue Untersuchungsmethode bekanntgeworden, dass Taskans Vorfahren nicht nur vom Sibirischen, sondern auch vom Sumatra-Tiger abstammen. Zu diesem Zeitpunkt war "Kolina" jedoch schon trächtig. Zudem sei das Tigerpaar als Zuchtpaar ausgewiesen gewesen, als es im November 2006 im Zoo aufgenommen wurde. "Wir haben lange überlegt, und die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen", unterstrich Perret. Ein Schwangerschaftsabbruch hätte ein zu hohes Risiko für die Mutter bedeutet, fügte er hinzu. Auch wollte der Zoo die Jungen nicht an "dubiose Händler" verkaufen. Ein ausgewachsener Sibirischer Tiger erziele auf dem Schwarzmarkt einen Preis von rund 30 000 Dollar, sagte Perret. Eine Weitergabe an einen Zirkus sei ebenfalls ausgeschlossen gewesen. ... Im September werde auf einer Tagung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms in Antwerpen entschieden, was mit den insgesamt 31 nicht reinerbigen Tigern aus europäischen Zoos passiert. Insgesamt sind 17 Zoos in Europa betroffen, vier davon in Deutschland.

volksstimme.de - 6. Mai 2008
Umstrittene Entscheidung im Magdeburger Tierpark. Zoo tötete Tigerbabys, weil sie nicht reinrassig waren
Im Magdeburger Zoo sind gestern frisch geborene Jungtiere einer Sibirischen Tigerkatze eingeschläfert worden. Wie viel Tiere genau, wurde nicht gesagt. Wie die Sprecherin des Zoos, Regina Jembere, mitteilte, sei die Tötung notwendig geworden, weil sich die Zucht als nicht reinrassig herausgestellt hatte. " Dies wurde uns erst im Februar von der Londoner Koordinierungsstelle des europäischen Zuchtprogramms für Sibirische Tiger mitgeteilt ", so Jembere. Eine genetische Untersuchung habe ergeben, dass der Magdeburger Kater entgegen ersten Annahmen nicht reinrassig sei. Einer seiner Vorfahren sei ein Sumatra-Tiger. Im Europäischen Zuchtprogramm sind 260 Tiere in 95 Zoos registriert. Insgesamt 31 Tiger seien im Rahmen der Erbgut-Untersuchung als nicht reinrassig identifi ziert worden. Die Mutterkatze war bereits seit Januar dieses Jahres trächtig. Eine Abtreibung sei mit Blick auf ihre Gesundheit nicht möglich gewesen. Die Tiere leben zu lassen und später an Zirkus-Unternehmen oder Tierhändler abzugeben, habe der Zoo " nicht als Option angesehen ". ... Die Entscheidung, die Jungtiere nach der Geburt einzuschläfern, sei dem Zoo nicht leicht gefallen. " Aber die Zucht reinerbiger Tiere vor allem bei hoch bedrohten Arten ist das oberste Ziel Zoologischer Gärten ", so Jembere. Mischlinge blockierten den eingeschränkten Platz, der für die Erhaltungszucht gebraucht werde.

pressrelations.de - 6. Mai 2008
Menschen für Tierrechte Tigertötung im Magdeburger Zoo - Tierschützer erstatten Strafanzeige
Als sich herausstellte, dass der Vater kein reinrassiger Sibirischer Tiger ist, hat der Magdeburger Zoo seinen Tigernachwuchs, den er im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes gezüchtet hatte, nach der Geburt getötet. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte und die auf Wildtierschutz ausgerichtete Organisation Animal public erstatten gemeinsam Strafanzeige wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Vereine erstatten Anzeige, da nach Ihrer Ansicht der nach Tierschutzgesetz geforderte "vernünftige Grund" für eine Tiertötung nicht gegeben ist. Der oberste Schutzzweck des Tierschutzgesetzes gilt dem Leben der Tiere, womit andere Gründe wie die biologische Abstammung zwingend als nachrangig betrachtet werden müssen. "Die Verantwortlichen im Zoo Magdeburg haben hier ungeprüft vorsätzlich gezüchtet und die Jungtiere dann einfach getötet. Dieses Vorgehen widerspricht dem Willen des Tierschutzgesetzes und zeugt von der Verantwortungslosigkeit der Tierparkbetreiber, deshalb erstatten wir Strafanzeige," so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

mz-web.de - 5. Mai 2008
Tigernachwuchs wurde eingeschläfert
Weil der Vater entgegen bisheriger Annahmen kein reinrassiger Sibirischer Tiger ist, hat der Magdeburger Zoo seinen Tigernachwuchs eingeschläfert. Die nicht näher bezifferten Tiere seien direkt nach der Geburt getötet worden, teilte der Zoo am Montag mit. Das Elternpaar sei vor zwei Jahren über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) nach Magdeburg gekommen, um für Nachwuchs zu sorgen. Nach einer schwierigen Gewöhnungsphase sei die Katze im Januar schließlich trächtig gewesen. Im Februar sei der Zoo vom EEP informiert worden, dass der Kater kein reinrassiger Sibirischer Tiger sei, sondern einen Sumatra-Tiger als Vorfahren gehabt habe. Von solch einer "Hiobsbotschaft" seien 31 weitere Tiger in europäischen Zoos betroffen, teilte der Zoo mit. Das Tier wurde sofort von der Zucht ausgeschlossen; allerdings war der Nachwuchs bereits unterwegs.

Leipziger Volkszeitung - 3. Mai 2008
Trauer im Leipziger Zoo - junger Schimpanse tot
Trauer im Leipziger Zoo: Ein junger Schimpanse ist tot. Das Tier musste am Donnerstag nach einem Unfall eingeschläfert werden, teilte der Zoo am Freitag mit. Wie es zu dem Unfall kam, bei dem sich das Schimpansenjunge den Oberschenkel brach, konnte nicht aufgeklärt werden. Das im Juni 2007 geborene Tier könne auch in Kämpfe innerhalb der Affengruppe geraten sein, sagte der Kurator für die Affenanlage Pongoland, Gerd Nötzold, der dpa am Freitag. Pfleger hatten am Donnerstagmorgen bei ihrem Kontrollrundgang entdeckt, dass das Tier das völlig verdrehte linke Bein nach sich zog. Der Zootierarzt stellte den Bruch des Oberschenkels fest. Nach den Angaben von Nötzold wäre eine Heilung nahezu aussichtslos gewesen. Die Mutter hätte alle Vorkehrungen am Tier, um das Bein ruhig zu stellen, wieder entfernt. Die Alternative wäre gewesen, den jungen Schimpansen über Monate isoliert als Einzeltier zu halten. Dann wäre eine Reintegration in die Affengruppe kaum mehr möglich gewesen.

mephisto 97.6 - 02. Mai 2008
Im Zoo ist ein junger Schimpanse eingeschläfert worden.
Der neun Monate alte Schimpanse hatte sich den Oberschenkel gebrochen. Um wieder gesund zu werden hätte das Tier für mehrere Monate von den anderen Schimpansen getrennt werden müssen. Danach sei eine Integration in die Affengruppe aber nicht mehr möglich. Zurzeit leben im Zoo 24 Schimpansen. Sie stammen aus Südafrika und sind dort durch Wilderer bedroht.

PR-Inside.com - 3. Mai 2008
Schöner wohnen im Zoo
Die Menschenaffen im Frankfurter Zoo beziehen im Juni ein paradiesisches Tropenquartier. In feuchtwarmer Luft und unter Urwaldbäumen soll die neue Unterkunft die Primaten «würdevoll präsentieren», wie der Direktor des zoologischen Gartens, Manfred Niekisch, berichtet. Mensch und Tier sollen sich in dem weitläufigen Gehege dabei auf ungewohnte Weise begegnen. Denn es werden nicht nur die Affen den Besuchern vorgeführt, «sondern auch die Besucher den Affen», wie Niekisch anmerkt. Die Gestaltung des Quartiers namens «Borgori-Wald» macht es möglich. Außen- und Innengehege schaffen rund 10 000 Quadratmeter Platz für Zoobesucher und Menschenaffen, wobei die Tiere flächenmäßig klar im Vorteil sind. Entstanden ist ein zusammenhängendes Landschaftsrelief aus Wasserfällen, Tropenpflanzen, Bachläufen, Felsen, Hügeln und Sumpflandschaften. Als Entdeckungsreise durch diesen Dschungel haben die Zooleute einen Rundweg gestaltet. Die Natur sei «konsequent» nachgebildet worden, auch im Besucherbereich, sagt Niekisch. Wer das Menschenaffenhaus betritt, soll durchaus gezielt die Illusion erhalten, auf Expedition zu sein. Der Rundweg verengt sich gelegentlich, um dann wieder über eine Lichtung zu führen, die Einblicke in die Affenwelt erlaubt. Mensch und Tier sind nicht immer durch Glasscheiben getrennt, sondern abwechselnd auch durch Gräben oder Netze. «Die Besucher sollen unsere Affen hören und riechen können», erklärt der Zoochef. Besetzt wird der Borgori-Wald mit den knapp 20 Primaten, die bereits jetzt im Tiergarten leben. ... Knott wird auch den Umzug seiner Schützlinge betreuen, der kurz vor der Eröffnung am 14. Juni über die Bühne gehen wird. Für den großen Tag hat er sich ein besonderes Verfahren überlegt. Vom alten Quartier sollen die Tiere durch einen Gittertunnel selbst in den benachbarten Borgori-Wald hinübermarschieren. «So können sie ihr neues Revier würdevoll und autark beziehen», sagt Knott. Nur für die Orang-Utans steht schon jetzt eine Transportkiste bereit. «Als ausgesprochenen Baumbewohnern ist ihnen ein 90-Meter-Wackelmarsch zu viel.» Orangs können sich außerdem stundenlang mit Technikdetails beschäftigen - ein unverhoffter Gittergang wäre da eine Herausforderung. «Die kämen nie hinten an», meint Knott.

Die Welt - 3. Mai 2008
Zoo Neumünster will sich mit Berlin einigen
Im Streit mit dem Zoo Berlin um die Besitzrechte an Eisbär Knut hat die Mitgliederversammlung des Zoos Neumünster am Montagabend für eine außergerichtliche Einigung votiert. Nach Angaben von Zoo-Direktor Peter Drüwa ist dem Zoo Berlin der Einsatz eines offiziellen Mediators vorgeschlagen worden, der in einem Schlichtungsverfahren eine Lösung erzielen soll. Der Zoo Neumünster, von dem Knut-Vater Lars nach Berlin ausgeliehen worden war, beansprucht einen Anteil an den zusätzlichen 5 Millionen Euro Ticket- und Marketingerlösen. Der Zoo Berlin lehnt bisher eine Beteiligung von Neumünster an den Gewinnen strikt ab. Die Mitgliederversammlung habe die Strategie der Zoo-Leitung "voll akzeptiert“, sagte Drüwa. Er hoffe, dass die Berliner Zoo-Direktion bis Ende März oder spätestens Anfang April einem Mediationsverfahren zustimmt. Eine neutrale Persönlichkeit könne entscheidend zu einer Konfliktlösung beitragen, sagte Drüwa. Eine mögliche Summe der Forderung an Berlin nannte der Zoo-Chef von Neumünster nicht. Sollte der Zoo Berlin auf das Angebot einer Schlichtung durch einen unabhängigen Mediator nicht zustimmen, müsse sich der Zoo Neumünster weitere möglicherweise juristische Schritte überlegen.

rp-online.de - 6. Mai 2008
Lama da - Geschäftsbücher weg
Freudiges Ereignis im Ohligser Tier- und Vogelpark: Vor zwei Tagen wurde ein Lama geboren. "Sonntagmorgen um 8 Uhr ist es plötzlich auf die Anlage geplumpst", berichtete Tierpflegerin Jeanett Heinrich. Das Jungtier läuft bereits mit den anderen vier Lamas und kann angeschaut werden. ... Weniger freudig stellen sich allerdings die Querelen um die Herausgabe der fehlenden Kassen- beziehungsweise Geschäftsbücher des Vogelparks dar. "Die kompletten Jahrgänge 2005, 2006 und 2007 fehlen", sagte Uwe Eck, Vorsitzender des Trägervereins. Der 40-Jährige spracht gegenüber unserer Zeitung von Unstimmigkeiten mit Irene und Klaus-Dieter Schönberger. Die Schriftführerin ist zum Jahresende von ihrem Vorstandsposten zurückgetreten. "Ich werde bei den nächsten Vorstandswahlen nicht mehr als Geschäftsführer antreten", berichtete Klaus-Dieter Schönberger auf Anfrage. Wegen der ausstehenden Mitgliederversammlung mit den Vorstandswahlen befindet sich der Ohligser Tierpark quasi im Schwebezustand. Laut Vorsitzendem Eck wartet man seit Monaten auf die Geschäftsbücher, um diese auszuwerten und endlich die Bilanz erstellen zu können. Dies ist nach seinen Worten Voraussetzung, um die Vorstandsriege des Vereins bei einer Mitgliederversammlung neu wählen zu können.

rponline.de - 6. Mai 2008
Schnellstens für Klarheit sorgen
Bilanzen müssen in Geschäftsbüchern klar ausgewiesen und jederzeit nachvollziebar sein. Das gilt auch für den Ohligser Vogelpark. Doch dort sucht man seit Monaten vergeblich die kompletten Geschäftsbücher der letzten drei Jahre. Längst wurde Anwälte eingeschaltet. Wo sind die wichtigen Dokumente geblieben? Wurden sie gestohlen oder werden sie zurückgehalten. Ist etwas faul mit den Geschäftsbüchern? - diesen Fragen drängen sich unweigerlich auf. Für den Vogelpark mit 450 Tieren, zehntausenden Besuchern, einem eigenen Förderverein, einer über 80-jährigen Tradition sowie einem städtischen Zuschuss von 10 000 Euro jährlich geht es dabei auch um die Existenzfrage. Das muss jetzt schnellstmöglich geklärt werden.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 2. Mai 2008
Der große Zoo-Vergleich
Die Brücke spannt sich über ein grün bewachsenes Tal, ein schmaler Pfad führt die Besucher anschließend durch den Regenwald. Vorbei an Pandabären und Orang-Utans geht es bis zum Dschungel-Spielplatz, wo sich Kinder wie Tarzan von Liane zu Liane schwingen können. Im Zoo in Gelsenkirchen wird eifrig gebaut, um die fünf Hektar große „Erlebniswelt Asien“ fertigzustellen. „Das Umfeld wird einzigartig schön, nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Gäste“, sagt Sabine Haas, die in dem Tierpark als Biologin arbeitet. Nicht nur in Gelsenkirchen tut sich was: Die Zoos in der Region rüsten mächtig auf. Überall warten neue Landschaften und ungewöhnliche Aktionen auf die Besucher. Heiraten im Zoo? Kein Problem in Duisburg. Expeditionen bei Nacht? Einfach anmelden im Kölner Zoo. Besuch mit einer Seniorengruppe? Im Wuppertaler Zoo stehen Elektromobile bereit. „Die Zoos bemühen sich, Besuchern und Tieren gleichermaßen gerecht zu werden“, sagt Volker Homes von der Natur- und Tierschutz-Organisation WWF. Die Tierparks setzen auf Attraktionen für kleine und große Gäste und weitläufige Gehege für die Zoobewohner. Überall entstehen neue Themenparks: Wuppertal baut gerade eine neue Pinguin-Anlage mit Unterwasser-Tunnel. In Gelsenkirchen gibt es die Erlebniswelten Alaska und Afrika, in Köln den Elefantenpark, in Krefeld die Tropenhäuser. „Die Besucher wollen keine Kacheln und keinen Beton mehr“, sagt Homes. Gefragt sind Gehege, in denen die Zäune nicht zu sehen sind.

Krone.at - 29. April 2008
40 Millionen Schilling vom Land für den Tierpark
Wieder nichts - auch jener hohe Landesbeamte, der für Förderungen im Tourismusbereich zuständig war, bestätigt nicht, dass Andrea Herberstein für ihren Tierpark 120 Millionen Schilling zugesagt wurden. "Sie hat 40 Millionen bekommen - als stille Landesbeteiligung." Von weiteren Geldspritzen war nie die Rede, sagte er am Dienstag vor Gericht. 40 Millionen Schilling sind ein Batzen (Steuer-)Geld. Es wurde bezahlt, um den Masterplan - die Modernisierung des Tierparks - umzusetzen. Gesamtkosten: 120 Millionen Schilling. Auch der Rest sei ihr, behauptet die Schlossherrin, vom Land versprochen worden. Daher habe sie laut Staatsanwalt unverantwortlich hohe Kredite aufgenommen und dann aus Geldnot Privatrechnungen auf Förderprojekte umgeschrieben. Schon mit den 40 Millionen war’s so eine Sache. "Nachdem ihr das Geld zugesagt worden war, wurden die EU-Richtlinien geändert. Wir konnten es nicht mehr als ,verlorenen Zuschuss verbuchen’", sagt der Hofrat. "Da haben wir eine neue Konstruktion erfinden müssen."



berlinonline.de - 7. Mai 2008
Schluss mit dem Knut-Versteckspiel. Zoofreunde fordern Hinweisschilder für den Eisbären
Das Versteckspiel um Knut. Zoo-Freunde fordern Direktor Bernhard Blaszkiewitz auf, damit Schluss zu machen: Baut die Hinweisschilder wieder auf, damit wieder alle Besucher den Weg zum Eisbären-Star finden. Vom Verwirrspiel sind vor allem viele Touristen betroffen, die Knut sehen wollen. Weil vor Wochen die Wegweiser zu ihm verschwanden, finden sie sein Gehege gegenüber dem Kinderspielplatz nicht mehr. Sie gehen zur Eisbärenanlage, verwechseln dort Eisbärdame Tosca mit Knut (KURIER berichtete). "Die Schilder müssen wieder her", sagt Jürgen Brückner, Chef des Vereins der Zoo-Freunde. "Das Knut-Versteckspiel von Direktor Blaszkiewitz ist besucherfeindlich. Er weiß doch, dass die meisten Menschen in den Zoo kommen, weil sie den Star sehen wollen. Knut ist nach wie vor die beste Werbung für den Zoo und für Berlin."

berlinonline.de - 7. Mai 2008
Leser-Sorge. Ist Knut bald ganz weg?
Das derzeitige Zoo-Management verstehe ich beim besten Willen nicht. Der Berliner Zoo lebt seit Ewigkeiten von Originalen. Der legendäre Knautschke oder auch Bao Bao waren Lieblinge der Berliner und wahre Publikumsmagneten. Aber offenbar ist das nicht mehr gewünscht. Warum sonst wird Jungstar Knut geradezu verschämt verborgen und auch überhaupt nichts für seinen Verbleib in Berlin getan? Viktor Hinterleitner, Mitte
Das Verwirrspiel um Knut könnte sehr bald vorbei sein. Dann nämlich, wenn Knut in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in einen anderen Zoo verfrachtet wird. Aber wir bleiben aufmerksam! Ich gehöre zu einer internationalen Gruppe von Knut-Freunden. Wir wundern uns, dass sich scheinbar niemand für den Verbleib von Knut in Berlin einsetzt. Barbara A. Meier, per Mail
Das mit den "nicht mehr schönen" Wegweisern zu Knut, die abmontiert wurden, riecht doch meilenweit nach Ausrede. Will man die Besucher langsam daran gewöhnen, dass es bald keinen Knut mehr in Berlin gibt? Es ist Zeit, jetzt aufzupassen, bevor es zu spät und Knut weg ist. Gila Walter, Lichtenberg

berlinonline.de - 6. Mai 2008
Eisbären-Verwirrspiel im Zoo: Fehlende Wegweiser verärgern Besucher
Der Zoo treibt gerade ein ganz böses Verwirrspiel mit seinen Besuchern. Noch immer wollen alle Knut sehen. Doch da keine Schilder den Weg zu seinem Gehege weisen, werden Touristen auf die falsche Eisbären-Fährte geschickt. Klar, Berliner wissen es: Knut rekelt sich auf der Felsenanlage gegenüber vom Kinderspielplatz. Doch Touris, von denen immer noch Tausende in den Zoo strömen, sind ahnungslos. Und wo gehen sie hin, wenn sie Knut sehen wollen? Natürlich zur Eisbärenanlage. Dort schreien Kinder (und die Eltern) sofort freudig los: "Da ist ja unser Knut!" Ehrlich: Die Eisbärendame, die da alle für Knut halten und gefilmt wird, sieht unserem Zoo-Star auch zum Verwechseln ähnlich. Wer es nicht besser weiß, fällt auf sie herein. Das Fiese: Keiner klärt die Touris über den Irrtum auf. Oder nur durch Zufall, weil Besucher vorher beim Zoo anrufen, um zu erfahren, wo er wirklich ist, wie Mitarbeiter dem KURIER berichten. Denn die Knut-Wegweiser sind seit Wochen abmontiert. "Sie waren nicht mehr schön", sagt Zoo-Sprecher Detlef Untermann. "Und wir wollen auch, dass andere Tiere bestaunt werden. Ich kenne keinen Besucher, der Knut nicht fand." Vielleicht deshalb, weil sie den falschen für den echten Knut hielten.

stuttgarter-nachrichten.de - 6. Mai 2008
Wilbär ist der Chef
Wilbär verzückt die Region: Seit drei Wochen, da sich der Eisbär dem Publikum zeigt, heißt es an der Bärenanlage anstehen. Doch zuweilen ist dem Kleinen das Bedürfnis der Besucher einerlei. "Wilbär kommt raus, wenn er Lust dazu hat", erklärt am Dienstag ein Sicherheitsbediensteter einem wartenden Knirps. Was fehlt, sind Bettlaken gewordene Liebesbezeugungen pubertierender Mädchen. Keinen kieksenden Schrei, keine hysterischen Verehrerinnen kurz vor der Ohnmacht. Doch ein wenig erinnert die Bärenanlage der Wilhelma zurzeit etwas an einen Auftritt der Teenieband Tokio Hotel in der Schleyerhalle: Ein Devotionalienstand ermuntert zum Geldausgeben. Fast jeder hält eine Digitalkamera bereit, um Frontmann Wilbär in geeigneter Pose zu knipsen. Sicherheitskräfte erklären freundlich aber bestimmt, wo es langgeht. Stählerne Absperrgitter lenken den Strom der Wilbär-Fans geordnet vor die Bühne, Pardon, vors Gehege.

dcrs-online.com - 6. Mai 2008
Flocke bezaubert 35000 Zoobesucher
Offenbar ist das Nürnberger Eisbärenbaby Flocke ein Spätzünder. Die bereits stattliche gewachsene Eisbären-Dame entzückte am Wochenende 35000 Zoobesucher in Nürnberg. Sie alle waren gekommen um das niedliche Eisbärenkind beim Toben zu beobachten. In ihrem Gehege erhält Flocke nämlich in regelmäßigen Abständen neues Spielzeug von ihren Pflegern zur Verfügung gestellt, das sie freudig annimmt und lustig damit umhertollt.

coburgertageblatt.de - 6. Mai 2008
Besucher drängen zu Flocke
Der Nürnberger Zoo hat am langen Wochenende einen Publikums-Ansturm auf die junge Eisbärin Flocke erlebt: Zwischen dem 1. Mai und vergangenen Sonntag registrierte der Tiergarten nach Angaben von Sprecherin Nicola Mögel mehr als 36 000 Besucher. Allein Samstag und Sonntag drängten sich 18 500 Tierfreunde vor dem Eisbärengehege. Am 1. Mai seien es rund 10 000 gewesen, sagte Mögel am Montag auf Anfrage. Den Brückentag nutzten 7 700, um die von Tierpflegern aufgezogene Eisbärin live zu erleben. ... Inzwischen könne allerdings kaum noch von einem "Eisbären-Mädchen" gesprochen werden, betonte Tiergarten-Sprecherin Mögel. "Flocke wiegt inzwischen 32 Kilo und ist zu einer Jugendlichen herangewachsen". Längst habe es auch die kindlichen Proportionen - kleine Füße und Beine - verloren. Am 11. Mai wird Flocke fünf Monate alt.

stuttgarter-nachrichten.de - 6. Mai 2008
Zum Fressen gern. Wilbär als Nudel
Wilbär in Porzellan, in Glas und als Stofftier - die Fans des Stuttgarter Eisbärjungen können sich ihren Liebling bald sogar einverleiben: Eine Firma aus Trochtelfingen (Kreis Reutlingen) bringt nach Angaben von Dienstag jetzt eine Wilbär-Nudel auf den Markt. ... Das Merchandising rund um den Sohn der Eisbärin Corinna nimmt immer größere Ausmaße an: In der Produktion sind noch T-Shirts, Tassen, Puzzles, Baseballcaps, Postkarten mit dem Wilbär-Motiv sowie ein Geschichtenbuch und Plüschbären in unterschiedlichen Größen. Im Gespräch sind überdies eine Armbanduhr, eine Visa-Card der Landesbank Baden-Württemberg mit Wilbär-Bild sowie ein Stickerbuch und Tischsets mit der Darstellung des Polar-Tieres, teilte die für das Merchandising zuständige Agentur mit.

Bild.de - 5. Mai 2008
Eisbär Knut
Juchu, ich bin ein Braunbär! Knut-Besucher im Berliner Zoo wunderten sich gestern: Wo ist der Eisbären-Star bloß geblieben? Sein Gehege hatte plötzlich ein zotteliger Braunbär besetzt. Er beobachtete misstrauisch die Krähen, schleppte Grasbüschel in seinem Maul herum. Um sein rechtes Auge ein verdächtiger weißer Fleck – der letzte Rest vom Original-Knut...

Berliner Morgenpost - 4. Mai 2008
Eisbär Knut muss in die Waldorfschule
Montag 5.48 Uhr. Ich stehe auf einem Bahnsteig im Vordertaunus und warte auf die S-Bahn, die mich zum Frankfurter Hauptbahnhof bringen soll. Von dort geht die Fahrt nach Nürnberg. Am Tag zuvor hat eine Schafherde in der Nähe von Fulda einen ICE zum Entgleisen gebracht. Selbst anscheinend harmlose Tiere können dem Menschen gefährlich werden. Vielleicht galt der Anschlag eigentlich mir, vielleicht wollten die Schafe meine Expedition vereiteln? Sie haben sich allerdings in der Strecke geirrt. 80 Kilometer weiter südlich wäre ihr Plan aufgegangen und sie hätten mein Eisbärbesuchsprogramm vereitelt. Die Eisbärbeobachtung ist die Königsdisziplin der Tierforschung, und niemals zuvor konnte man in Deutschland soviele Eisbären beobachten. Niemals zuvor kannte man in Deutschland auch soviele Eisbären mit Vornamen. Das muss am Klimawandel liegen - ganz eindeutig. Die Wiesen zwischen Aschaffenburg und Würzburg sind mit Rauhreif bedeckt, kühle Morgennebel wabern durch die Täler. Auf Teichen und Seen ist aber trotzdem kein Packeis zu entdecken, Eisbären haben es hier schwer. Endlos weit erstrecken sich die Äcker und Weiden vor Nürnberg. Wo soll ein Eisbär hier Walrösser und Seehunde jagen? ...
>>>Etwas zum Schmunzeln.

WELT ONLINE - 3. Mai 2008
Eisbär Knut muss in die Waldorfschule



Planung und Bau

lr-online.de - 6. Mai 2008
Neuer Wirtschaftshof ist Versorgungszentrale für 14 000 Tiere
Im kleinen Kreis hat der Zoologische Garten ein großes Ereignis in seiner Geschichte gefeiert. Das Richtfest für den neuen Wirtschaftshof ging kürzlich fast familiär und unbeachtet von Politik und Öffentlichkeit über die Bühne. Für rund 16,8 Millionen Euro entsteht etwas abseits des alten Hofs das neue Herz des Zoo-Betriebs zur Versorgung der rund 14 000 Tiere. Auf dem alten Gelände neben der S-Bahntrasse soll von 2009 an eines der größten Riesenräder der Welt gebaut werden. Laut Heiner Klös vom Zoo Berlin wird der Platz für die neue Attraktion der City West pünktlich im Herbst 2008 geräumt sein.

rp-online.de - 6. Mai 2008
Tiergarten: Neuer Boden für Schafe
Bei Regen hat es auf der Wiese der Somali-Schafe so ausgesehen: Das Wasser sammelte sich, lief nicht ab. Der Boden weichte auf, und die afrikanischen Tiere standen knietief im Matsch. Ihre Klauen entzündeten sich. Nach einem Monat Umbau dieses Bild: Die Schafe sind auf ein saniertes, 500 Quadratmeter großes Grundstück gezogen. Es ist das erste, das der Tiergarten Kleve umgebaut hat, mit Hilfe der Umweltbetriebe und des Theodor-Brauer-Hauses. Der davor liegende marode Gehweg und Platz sind neu gepflastert. Noch im nächsten Jahr werden die restlichen Wege folgen, anschließend die Gehege. Damit das Regenwasser nicht von den Wegen in die Gehege läuft und die Tiere gesund bleiben.

Siebenbürgische Zeitung - 5. Mai 2008
Hermannstädter Zoo: „Unsere Tiere brauchen mehr Platz!“
142 Tiere (37 Arten) leben im Hermannstädter Tiergarten – einer von wenigen Zoos in Rumänien, denen die europäischen Tierschutzorganisationen nicht mit Schließung drohen. Bis Jahresende soll der Zoo von knapp fünf Hektar auf 15,1 Hektar erweitert werden, verspricht Zoodirektor Constantin Bebeşelea. Denn: „Unsere Tiere brauchen mehr Platz!“ ... Für die Besucher, die den Hermannstädter Zoo früher traumatisiert verlassen haben, hat sich hier viel verändert. Die Wölfe und Füchse waren des Geruchs wegen praktisch unbesuchbar. Inzwischen haben die Wölfe ein neues, größeres Zuhause: „Den Wölfen stehen jetzt 1 030 Quadratmeter Platz zur Verfügung, das ist mehr, als das Gesetz vorschreibt. Sie haben auch einige Bäume. Die Probleme mit dem Ge­ruch bestehen nicht mehr. Als sie in kleinen Betonkäfigen wohnten, war es schwierig, trotz regelmäßigem Putzen den Geruch los zu werden.“ Auch die Füchse sollen neue Gehege bekom­men: „Jetzt sind ihre Käfige knapp 40 Quadratmeter groß, laut Gesetz brauchen sie das Fünffache. Sie sind die einzigen Tiere in unserem Zoo, die noch keine neuen Gehege haben. Sie sind auch bald dran. Wir konnten nicht alles auf einmal modernisieren. Die Arbeiten wurden in mehreren Etappen zugerichtet“.

Thüringer Allgemeine - 2. Mai 2008
Der erste große Zoo im Südharz
Wie geplant, öffnete am Donnerstag der Nordhäuser Reptilien-Zoo für die Besucher. Die traten sich fast auf die Füße, so viele waren schon am Vormittag auf das Gelände an der Halleschen Straße gekommen, um die 400 Tiere zu bestaunen. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, waren hinter dem Zoohaus Allner die Gehege entstanden. Otto Allner hatte einen Traum. Schon als Kind. Aber er ist alles andere als ein Träumer. Tiere liebt er über alles. "Das ist wie eine Droge." Möglichst viele wollte er immer halten. Und sie auch anderen Menschen zugänglich machen. Die Idee von einem Zoo war geboren. Mitten in der Stadt, auf einem 7000 Quadratmeter großen Gelände an der Halleschen Straße, wo früher eine Handelsgesellschaft der DDR ihren Schnaps lagerte. 400 Tiere tummeln sich jetzt in den Gehegen, Terrarien und Häusern auf dem Gelände. 80 Arten halten Otto Allner und seine Frau Susan hier. Zwar nennt sich das Unternehmen Reptilien-Zoo, aber es gibt auch Säugetiere. Denn Allner liebt sie alle. So gibt es Wasch- und Nasenbären, Stacheltieren, die sich weniger zum Streicheln eignen und solche, die das gern haben wie Esel oder Pony. Die dienen nicht als Futter für die Reptilien, wie Otto Allner versichert, sondern sind ganz normale Zoo-Bewohner. Die possierlichen Affen und die putzigen Erdmännchen suchten die Kinder, die das Gelände mit glänzenden Augen durchstreiften, umsonst. Die sind noch in Quarantäne und werden erst demnächst zur Besichtigung freigegeben. Der Renner bei den Kleinen waren deshalb die Pferde und Esel.

Aachener Zeitung - 29. April 2008
Unterstützung für den neuen Wirtschaftshof im Tierpark
Im Gegensatz zu den Zoologischen Gärten in den meisten Großstädten in NRW ist der Aachener Tierpark keine von der Stadt getragene Einrichtung, sondern eine gemeinnützige AG, die sich selbst finanzieren muss. Die Stadt gewährt einen jährlichen Zuschuss, der jedoch nur zehn Prozent der jährlichen Ausgaben deckt. Für den restlichen Betrag ist der Tierpark neben den Einnahmen aus Eintrittsgeldern und sonstigen eigenen Einnahmen auf Spenden- und Sponsorengelder angewiesen. Hier ist die Sparkasse Aachen seit Jahren ein verlässlicher Partner und großzügiger Spender. Nur mit diesen Mitteln war es dem Tierpark in der Vergangenheit möglich, die laufenden Ausgaben zu decken und darüber hinaus Geld für Neuanlagen bereit zu stellen. Auch der im Sommer auszuführende Umbau und die Erweiterung des Wirtschaftshofes werden durch die Sparkasse Aachen mit einem namhaften Betrag unterstützt. Ralf Wagemann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Aachen, ließ sich an Ort und Stelle die Umbaumaßnahmen erläutern und ist sicher, dass das Geld sehr gut angelegt ist.



Aktionen

lifepr.de - 6. Mai 2008
Aus unserer Vortragsreihe, :"Einmal Eiszeit und Zurück". Wildpferde und Rotwild in der Königsbrunner Heide
Beginn: 14 Uhr in der Zooschule Norbert Pantel, der Gebietsbetreuer für das Beweidungsprojekt in der Königsbrunner Heide, erzählt über die ersten Erfahrungen mit den drei Przewalski-Hengsten und der Herde Rotwild. Zur Erklärung: Die lichten Kiefernwälder der Augsburger Flußauen sind bekannt für ihren außergewöhnlichen Artenreichtum und gelten aufgrund ihrer Einzigartigkeit als nationales Naturerbe. Zum Erhalt dieser Waldstrukturen wird ein Teil der lichten Kiefernwälder im NSG Stadtwald Augsburg mit Przewalskipferden und Rothirschen beweidet. Der Augsburger Zoo unterstützt dieses Projekt! Der Vortrag ist im Eintrittspreis enthalten.

lifepr.de - 6. Mai 2008
Zooführung auf Spanisch, 17.5. um 15.30 Uhr
Anlässlich des diesjährigen Zoofestivals vom 14. - 18. Mai mit internationalem Charme findet wieder eine zweistündige Zooführung auf Spanisch statt.
Am Samstag, den 17. 5. um 15.30 Uhr treffen sich die Spanisch-Freunde am Treffpunkt vor der Löwenanlage. Ob Muttersprachler, Lernende oder Wiedereinsteiger - es ist für alle ein sprachliches Erlebnis! Der Tierpfleger Wilfredo Bernstein erzählt Ihnen Spannendes, Interessantes, Kurioses und Lustiges aus dem Leben der Zoobewohner.

lifepr.de - 6. Mai 2008
Das Zoo-Festival im Augsburger Zoo - vom 14.-18. Mai
Für alle Daheimgebliebenen holt der Augsburger Zoo in den Pfingstferien die Welt von Südamerika bis Asien in die schwäbische Metropole. Auf einem Rundgang durch den Zoo können die großen und kleinen Gäste einen Urlaubstag zum Träumen und Genießen erleben. Kunsthandwerker, Musiker und kulinarische Künstler präsentieren auf "Länderinseln" ihren Kontinent. Die kleinen Besucher lernen den Zoo und seine tierischen Bewohner von einer neuen Seite kennen: mit offenen Kinderführungen, mit Tiergeschichten in der Zooschule, mit Geräusch- und Klangtraining im Musikzelt, mit Pantomime, mit Basteln und farbenfrohen Kindermasken. Das Zoofestival im Augsburger Zoo findet vom 14. bis 18. Mai täglich von 9:00 - 18:00 Uhr statt. Der Eintritt wird während des Festivals nicht erhöht. Am Freitag ist wie immer Familientag mit günstigeren Eintrittspreisen. Der Zoo freut sich auf Ihren Besuch!

lifepr.de - 6. Mai 2008
Doppelter Dixie zu Pfingsten im Zoo
Einmal ist keinmal! Dieses Motto gilt erst Recht, wenn es dabei um tierischen Spaß geht - so wie beim traditionellen Dixieland- Festivalauftakt im Dresdner Zoo. Weil der in diesem Jahr auf die Pfingsttage fällt, ist die Dresdner Dixiegemeinde am 11. und 12. Mai gleich doppelt eingeladen, zwischen Elefanten, Pinguinen und Löwen zu swingen und zu schwofen.

newsticker.welt.de - 6. Mai 2008
Vorbereitungen auf erstes Cottbuser Parkfest
Die Cottbuser wollen künftig verschiedene Feste zu einem Parkfest vereinen. Es solle immer am ersten Juni-Wochenende veranstaltet und zu einer eigenständigen Marke entwickelt werden, sagte Thomas Brucksch vom Veranstalter event company am Dienstag. Das erste Parkfest dauere vom 30. Mai bis 1. Juni und beziehe unter anderem den Pückler-Park in Branitz, den Spreeauenpark und den Tierpark ein. Vorgesehen seien Rock- und andere Musikkonzerte, Ausstellungen, Lesungen, Tanzwettbewerbe, Feuerwerk, ein Drachenboot-Nachtrennen und Kinderveranstaltungen. Als Höhepunkt gilt die vorgezogene Spreeauennacht am 31. Mai.

Morgenweb - 5. Mai 2008
Mini-Drache mit Gemüt
Sie sieht aus wie ein kleiner Drache, hat aber ein ausgesprochen sanftes Gemüt: Die Bart-Agame Corinna zählt zu den Stars vom Reptilien-Zoo Landau, die zu Gast in Halle 10, Stand 1068, sind. Da ist ihr "Partner" Albert mit einer Länge von drei Metern und 25 Kilo Gewicht schon ein ganz anderes Kaliber. Die Albino-Tigerpython trägt ihren Namen wegen der weiß-gelb gezeichneten Haut. Würgeschlange Rainer ist der Dritte im Bund. Obwohl der Schlaf für die nachtaktive Kornnatter vor der Reise nach Mannheim gestern extrem kurz war, gibt sie sich gut gelaunt. Und lässt sich streicheln : "Die beißt fast nie", versichert Pflegerin Corinna Sütel. Wie beruhigend.

halleforum.de - 3. Mai 2008
Pfingstfeiertage im Bergzoo Halle (Saale)
An den Pfingstfeiertagen wirbt der Bergzoo Halle (Saale) mit einem bunten Programm um Besucher. Am Pfingstsonntag findet auf den Bergterrassen von 14 Uhr bis 15 Uhr das Kinderprogramm "Meister Hobel und das Schlossgespenst" statt. Im Biergarten bei den Bären geht es dann ab 15 Uhr bis 18 Uhr musikalisch weiter. Alle Liebhaber von "Swing" und "Dixiland" werden von den 7 exzellenten Musikern der Band "The HOTMAKERS" begeistert sein. Ihr Repertoire reicht von Louis Armstrong bis Glenn Miller. Außerdem können die Zoobesucher am Pfingstsonntag eine Streicheltierkarawane "hautnah" erleben.
Zurzeit präsentiert sich der Reilsberg in seiner vollen Blütenpracht. Vor allem am Südhang in Richtung Wittekind sind die herrlichen Fliederbüsche zu sehen.
Daneben locken auch zahlreiche Jungtiere zu einem Zoobesuch. Nachwuchs gibt es unter anderem bei den Humboldt-Pinguinen, den Trampeltieren, den Zwergziegen und den Bennet-Kängurus. Der Zoo ist täglich ab 9 Uhr geöffnet.

Berliner Morgenpost - 3. Mai 2008
Tierpark-Tag in Friedrichsfelde - ermäßigter Eintritt
Der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde gewährt Besuchern heute einen Blick hinter die Kulissen. Unter dem Motto «Erholung - Artenschutz - Bildung - Forschung» können sich die Besucher bei Diskussionen und Führungen informieren und Bereiche in Augenschein nehmen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. So gibt es etwa eine Vogelstimmenführung, und die Tierklinik der Einrichtung stellt sich vor.

Kieler Nachrichten - 2. Mai 2008
Tierpark Gettorf feiert 40. Geburtstag
Der Tierpark Gettorf (Kreis Rendsburg- Eckernförde) feiert an diesem Sonntag seinen 40. Geburtstag. Bekannt ist der Zoo für die Haltung und Zucht vieler Affenarten. Er ist am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm beteiligt. Kattas, Klammeraffen und Schwarzpinselaffen haben in dem Tierpark ihr zu Hause. Am Sonntag gibt es zweimal täglich Schaufütterungen bei den Kattas und Kängurus, bei denen die Besucher mit in die Gehege kommen und die Tiere füttern dürfen.

hr online - 30. April 2008
Western- und Indianerlager im Wildpark
Die Country- und Westernclubs "Long Riders" und "Crazy Longhorns" sowie der Hessen-Forst, als Träger des Wildparks, veranstalten vier Tage lang ein buntes und abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Im Lager können die Besucher sehen und erleben, wie die Indianer und Trapper damals gelebt haben, auch anfassen ist erlaubt. Bei manchen Dingen ist Mitmachen sogar erwünscht.



Nachwuchs

Kleine Zeitung - 3. Mai 2008
Tierischer Nachwuchs im Tierpark Herberstein
Fu Long, Knut und Flocke - die kleinen Bären aus Schönbrunn, Berlin und Nürnberg liefen in den vergangenen Monaten nicht nur wichtigen Politikern in Beliebtheitsrankings zuhauf den Rang ab, sondern auch superranken Models und gefeierten Filmstars. Unter weniger medialem Getöse, dafür umso vielfältiger purzelt auch in der Steiermark der tierische Nachwuchs hervor. "Mozart ist Anfang März geboren", verrät Michaela Frewein von der Tierwelt Herberstein und zeigt auf ein kleines, flauschiges Trampeltier. Meist ist es schwierig, den genauen Geburtstermin im Voraus zu bestimmen. "Es gibt ja keine Mutter-Kind-Untersuchung", schmunzelt Frewein. Auch bei den Affen hantelt sich der Nachwuchs schon flink von einem Ast zum nächsten. Lisztaffen-Baby Sam wurde im November geboren. Die beiden Blutbrustpaviane Semelo und Sanjo feiern am 1. Jänner und am 2. Februar ihren Geburtstag. "Das soziale Gefüge ist gerade bei den Affen sehr wichtig", verrät Tierarzt Jochen Lengger. Beim Nachwuchs wird in Herberstein allerdings nichts dem Zufall überlassen. "Unser Masterplan erstreckt sich über zwölf Jahre."

RP ONLINE - 2. Mai 2008
Höchste Zeit für Nane
Nane, die Mama des RP-Patenkindes Davu, steht kurz vor der nächsten Entbindung. Für Mitte Mai ist die Geburt des zweiten Babys errechnet, doch nach Einschätzung des Zoos können die Wehen bei der hochschwangeren Spitzmaulnashorn-Mama jetzt beginnen. Im Zoo sind alle sehr gespannt. Denn die Nashorn-Zucht ist ein Aushängeschild Krefelds. Davu sorgte für zwei Jahren für Aufmerksamkeit.

Ostthüringer Zeitung - 2. Mai 2008
Familie Erdmännchen jetzt erstmals draußen
Das muss man sich ansehen: Die Erdmännchen im Eisenberger Tiergarten sind jetzt erstmals draußen. Gestern haben Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter und sein Team die Tiergruppe ins Freigehege gelassen. "Bisher war´s zu kalt, vor allem zu Ostern, als wir das eigentlich geplant hatten", sagt er. Die Elterntiere, die aus Gotha bzw. Altenburg kamen, leben seit Juli 2007 im Eisenberger Tiergarten. Offenbar hat zwischen den Beiden "die Chemie gestimmt", denn bald stellte sich der erste Nachwuchs ein. Am 8. Januar kamen in der Wurfbox drei Jungtiere zur Welt. Dann eine traurige Nachricht am Ostersonntag: Eines der Jungtiere war verendet, warum, weiß keiner. Auch eine Autopsie konnte die Todesursache nicht klären. Inzwischen gibt es aber wieder eine gute Nachricht: Am 29. März sind schon die nächsten drei Jungtiere geboren. So war Familie Erdmännchen gestern also zu siebt, als sie erstmals in Eisenberg "frische Luft" schnuppern durfte.

Stadtnetz Wuppertal - 2. Mai 2008
Nachwuchs im Zoo
Bereits am 20.01 wurde bei den Schwarzen Klammeraffen ein kleines Weibchen geboren. Man gab ihr den Namen "Julia". Aufgrund von Integrationsproblemen innerhalb der Gruppe musste man sich aber dazu entscheiden, das Kleine von der Mutter zu trennen und mit der Hand aufzuziehen. Seitdem wird sie liebevoll von unseren Tierpflegern versorgt. Sie hat es inzwischen von ihrem 350g Geburtsgewicht auf stolze 980g gebracht und klettert nun immer geschickter in Ihrem eigenen Gehege herum. ... Außerdem wurde am 25.04 ein noch namenloses Jungtier bei den Brillenlanguren geboren. Glücklicherweise lief die Geburt und die Integration problemlos ab und die Mutter kümmert sich bestens um das kleine Jungtier. Ihren Namen verdanken die eleganten Affen ihren auffallenden weißen Augenringen. ... In Europa sind diese interessanten und schwierig zu ernährenden Affen nur noch in einem Zoo in England zu sehen. In ihrem Ursprungsgebiet schreitet die Zerstörung der Regenwälder weiter voran und die Brillenlanguren sind außerdem durch Bejagung bedroht. Mit diesem Nachwuchs ist unsere Gruppe auf zehn Tiere angewachsen und bildet einen besonderen Anziehungspunkt für Zoobesucher. Das unterhaltsame Familienleben kann man aus nächster Nähe beobachten.

Hamburger Abendblatt - 2. Mai 2008
Hagenbecks Tierpark: Riesenotter-Baby Jaó erkundet seine Welt
Wenn ich groß bin, werde ich einmal ein riesiger Otter... Mit großen Augen und voller Tatendrang ging es für Jaó und seine Schwester Icana zum ersten Mal nach draußen: Die beiden Riesenotter-Babys, die am 28. Januar in Hagenbecks Tierpark geboren worden waren und bislang mit Mutter Beni (5) in der Wurfhöhle gelebt hatten, durften zum ersten Mal das Außenbecken erkunden. "Es war großartig", freute sich Tierpfleger Uwe Fischer. "Die ältere Schwester Panambi spielte Kindermädchen, war dauernd bei den Lütten." Bei strahlendem Sonnenschein schossen die sieben Raubtiere durch das Wasser, spielten und jagten nach Fischstücken, die Fischer ihnen zuwarf. Nach einer Viertelstunde waren die Jungen so erschöpft, dass sie sich mit den Eltern und den drei Geschwistern aus dem Vorjahr für ein Nickerchen zusammenrollten.

Nordwest Zeitung - 1. Mai 2008
Erneut Giraffennachwuchs im Jaderberger Zoo
Noch ein Langbein-Baby mit braun-weiß genetztem Fell: Im Jaderberger Zoo hat Giraffe „Tana“ am Donnerstag ohne Komplikationen ihr erstes Junges zur Welt gebracht. Der kleine Bulle ist 1,45 Zentimeter groß und damit zehn Zentimeter kleiner als Halbbruder „Jami“, der am 2. Weihnachtstag in Jaderberg geboren worden war. „Jamis“ Halbbruder hatte sich am Vormittag gegen 10.30 Uhr mit untrüglichen Signalen angekündigt: Tierpfleger hatten zwei kleine Klauen außerhalb des Geburtskanals von „Tana“ entdeckt, die daraufhin sofort in den längst vorbereiteten Geburtsstall geführt wurde. Knapp drei Stunden dauerte die am Ende völlig komplikationslos verlaufene Geburt, bei der ein Eingreifen der anwesenden Tierärztin nicht notwendig war.

Bild.de - 29. April 2008
Hier plumpst ein Giraffen-Baby in die Welt
Zuerst gucken kleine Hufe heraus, dann zwängt sich das Köpfchen hervor. Die Giraffen-Mama presst noch kräftig – und plumps! fällt ein Giraffen-Baby ins Leben. Faszinierende Fotos aus dem Gelsenkirchener Zoo „Zoom Erlebniswelt“. Zufällig festgehalten von BILD-Fotograf Stephan Gatzen. Denn die Giraffen-Geburt – sie kam trotz 14 Monaten Tragzeit von Mama „Aja Sabe“ überraschend. Morgens um 10.20 Uhr sah die Pflegerin die kleinen Beine hervorschauen, rief ihre Kollegen und die Zoo-Tierärztin.



mz-web.de - 6. Mai 2008
Knackpunkt Großkatzenhaltung
Die Ascherslebener brauchen einen Tierpark. Gegenstimmen wurden laut, als das Thema in Stadtverordnetenversammlung und Kreistag laut wurde. Eine solche Anlage würde die Alte Burg versauen. Besonders all jene, die sich für die Historie interessierten, beäugten das Vorhaben, einen Heimattiergarten errichten zu wollen, kritisch. Langsam bewegt sich die lange Schlange, die sich nicht wegen ach so rarer Apfelsinen und Bananen gebildet hat, vorwärts. Sie endet irgendwo in der Askanierstraße, außer Sichtweite. Der frühe Vogel fängt eben den Wurm, steht noch unter den ersten 200 der Tausenden von Menschen, die nach einjähriger Bauzeit in den Tierpark pilgern und so zu den 3,2 Millionen gehören, die bis jetzt hierherströmten. 50 Pfennig verlangen die Mitarbeiter am Kassenhäuschen. ... In der Tat ist der Monat Mai 1973 als besucherstärkster in die Chronik eingegangen: 27 800 zählte der langjährige Leiter Fritz Hennebold. Sie alle bummelten über das acht Hektar große Areal, erfreuten sich an den 250 ausschließlich heimischen Tieren in 50 Arten. "Eine stattliche Menge für den Anfang", findet der heutige Zoochef Dietmar Reisky. ... 1975 dann der erste "Stilbruch", wohl dem Faible Hennebolds für Exoten zu verdanken. Aquarium und Terrarium werden eröffnet. Pythons und Krokodile lassen die Alarmglocken der behördlichen Mitarbeiter schrillen. Aber die Statistik spricht eine deutliche Sprache - erstmals über 100 000 Besucher in nur einem Jahr. Mittlerweile ist die Runde größer geworden, aus den acht ganze zehn Hektar. ... Stichtag: 1. Januar 1978. Kurz vorm ersten großen, dem fünfjährigen Jubiläum ist der Bestand auf 136 Säugetiere, 441 Vögel und etwa 450 Fische und Reptilien gestiegen. Die größten Tierparkbewohner derzeit sind die beiden Wisente, "sie" aus Schwerin, "er" aus Cottbus. Doch das soll sich ändern. Schon mit den Luchsen und Pumas, die einziehen, ganz offensichtlich dann aber 1983. Amur und Angara kennen die Tierparkfreunde noch ganz genau. Gekommen ist das Paar sibirischer Tiger aus Karl-Marx-Stadt, war sozusagen das Geburtstagsgeschenk zum zehnten Jahrestag, einem Zeitpunkt, zu dem der Zoo etwa 1 100 Tiere in 200 Arten beherbergt. "Das war der Knackpunkt in Sachen Katzenhaltung", sagt Reisky. Ein Heimattierpark, wie ursprünglich angedacht, ist der Ascherslebener nun definitiv nicht mehr. Eine neue Tigeranlage entsteht. Exotik pur, als sich auch noch Lamas und Kragenbären dazu gesellen. "Die Entwicklung war vorauszusehen", meint der Zoochef. 1978 wurde bereits das Affenhaus eröffnet. Und gerade die lustigen Gefährten waren es, die die Mitarbeiter nicht nur einmal in Schach gehalten haben, kann Reisky eine um die andere Anekdote erzählen.

lr-online - 6. Mai 2008
Cottbuser Radler helfen bei Känguru-Jagd
Die Rettung des am Männertag aus dem Cottbuser Tierpark ausgebüxten Kängurus (die RUNDSCHAU berichtete) ist neben Feuerwehr und Polizei vor allen Dingen einer sechsköpfigen Radfahrergruppe zu verdanken.

volksstimme.de - 6. Mai 2008
Zoo hofft auf die Fressgier des Tieres / Ausreißer seit fast sieben Wochen unterwegs. Ausgebrochener Luchs: Jetzt sollen Fallen dem Ausflug ein Ende machen
Zieht der Luchs an dem Köder, macht es Klick, und er sitzt in der Falle. So einfach könnte es sein, hofft man im Zoo, denn langsam wird es Zeit, dass der Karpaten-Luchs, der am vergangenen Karfreitag aus seinem Gehege ausgebrochen ist, wieder in den Zoo zurückkehrt. " Wenn es nicht gelingt, ihn zu fangen, muss man irgendwann dann doch akzeptieren, dass er weg ist ", sagt Zoodirektor Kai Perret. Gestern allerdings hat der Zoo erst einmal seine Hoffnungen auf St. Hubertus und das Jagdglück gesetzt. Zwei Lebendfallen wurden am Hafenbecken I gleich hinter dem Kreiswehrersatzamt aufgestellt. Der Grund für diesen Standort ist, dass sich der Luchs dort ganz offensichtlich recht wohl fühlt : wenig Verkehr, kaum Menschen, schon gar nicht nachts, viel Brachlandschaft, in der er ausreichend Beutetiere, zum Beispiel Fasane, finden kann. " Die meisten Hinweise aus der Bevölkerung, wo der Luchs sein soll, haben wir für dieses Gelände bekommen ", sagt Perret. ... Da ein Luchs standorttreu ist und häufig dieselben Wege benutzt, braucht man eine Falle im Grunde nur richtig zu platzieren, etwa an einem der Trampelpfade, von denen man meint, dass sie dem Luchs gehören. Allerdings ist so ein Luchs auch nicht ganz dumm. Er merke natürlich, dass die Falle ein neuer Fremdkörper in seinem Revier sei, so der Zoochef, aber hoffentlich siege der Hunger über die Vorsicht.

noe.orf.at - 6. Mai 2008
Afrikanische Raubkatzen im Traisental
Am Montag übersiedelten Cleopatra und Rhamses vom Zoo in Gelsenkirchen in Deutschland in das Kameltheater.
Die Tiere haben sich sofort gut eingelebt, sind sie doch in Europa geboren und an die Temperaturen gewöhnt. Die afrikanische Hitze kennen sich nicht.
Herbert Eder, der Intendant des Kameltheaters, hat sich mit den beiden Servalen einen Lebenstraum erfüllt, wie er sagt. Er hofft irgendwann auf Nachwuchs. Aber da haben Cleopatra und Rhamses noch Zeit, sie sind beide erst ein Jahr alt.

baz.ch - 5. Mai 2008
Basler Zolli empfängt immer mehr Besucher
Der Zoo Basel hat im letzten Jahr mit 1,62 Millionen Eintritten einen neuen Besucherrekord verzeichnet. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn von 100 000 Franken ab. Der Betriebsertrag belief sich auf 9,5 Mio., der Aufwand auf 15,1 Mio. Franken, wie der Zoo am Montag mitteilte. Für zukünftige Gehege wurden 1,7 Mio in zweckbestimmte Fonds gelegt. Der Umbau der Cafeteria und die Erweiterung des Ladens im Zolli führten zu ausserordentlichen Abschreibungen von 0,65 Mio. Franken. ... Der Zolli sei jährlich auf rund 5 Mio. Fr. Spenden angewiesen, hiess es weiter. In den nächsten Jahren soll eine neue Aussenanlage für Menschenaffen, ein Neubau für Elefanten und mehreren Kleinprojekten realisiert werden. Diese Projekte erforderten hohe Investitionen.

webjournal.ch - 5. Mai 2008
2007 Besucherrekord im Basler Zolli
Mit über 1,6 Millionen Gästen verzeichnete der Zoo Basel im Jahr 2007 einen Besucherrekord. Da er nur zwei Drittel seines Betriebsaufwandes durch eigene Mittel decken kann, ist er trotzdem immer noch auf Spenden angewiesen. Auch in den nächsten Jahren wird der Zolli dank neuen Anlagen noch attraktiver werden. Spenderinnen und Spender tragen entscheidend zum Betrieb und zur Entwicklung des Zoos bei. ... In den nächsten Jahren werden mit der Schaffung einer neuen Menschenaffen-Aussenanlage, dem Neubau der Elefantenanlage und mehreren Kleinprojekten hohe Investitionskosten anfallen. Die Zuwendungen des vergangenen Jahres und der erneute Besucherrekord machen zuversichtlich, dass die anstehenden Projekte möglichst zügig realisiert werden können und der Zolli für die Besucherinnen und Besucher noch attraktiver wird.

Tagesspiegel - 5. Mai 2008
Schlangen im Affenkäfig
Auf dem Röntgenbild sieht man zwei große Eier inmitten der Schildkröten-Silhouette. Also alles in Ordnung beim Sorgenkind, das weiß Tierarzt Andreas Pauly jetzt. Um die Aufnahme scharten sich in der Klinik des Tiergartens gestern gleich hundert Neugierige. Im Affenhaus wollten ebenso viele zur Fütterung, dort musste man die Menschenmasse kurzerhand in zwei Gruppen teilen. Insgesamt kamen rund 10 000 Gäste zum „Tierpark-Tag“ mit Schwerpunkt Artenschutz, beinahe doppelt so viele wie an einem üblichen sonnigen Frühjahrssonntag. „Wir wollten den Leuten angesichts der Diskussionen die Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild von der Tierhaltung zu machen“, sagte Pressesprecher Detlef Untermann. Wegen des Erfolges könnte es solche Artenschutz-Tage auch bald im Zoo geben. ... Bei dem vom Förderverein initiierten Aktionstag bildeten sich – vermutlich auch wegen des vergünstigten Eintritts – schon morgens bei der Vogelstimmenführung Schlangen. Nur am Stand des Bundesumweltministeriums, wo es auch Knut-Briefmarken gab, hätte man sich mehr Gäste gewünscht. Bei der Artenschutz-Führung erfuhren die Gäste, dass 150 der 970 Arten im Tierpark in freier Natur vom Aussterben bedroht sind. Hinter Gittern vermehren sie sich aber dank fehlender Feinde und tierärztlicher Versorgung bestens. ... Viele Kilometer Luftlinie entfernt sorgten sich derweil Knut-Fans darum, dass der Eisbär den Zoo schon Ende Mai verlassen müsse – Bärenkurator Heiner Klös bestätigte, dass das Tier zumindest bis zum Ende der Bonner Artenschutzkonferenz bleibe: Er sei Maskottchen der Tagung. Über alles andere hat der Knut-Eigentümer, der Zoo Neumünster, noch nicht entschieden.

Tauber-Zeitung - 5. Mai 2008
Im Alter kommen Zipperlein
Alle wollen den kleinen Eisbär Wilbär sehen. Weniger hofiert werden die "Senioren" in der Stuttgarter Wilhelma. Wegen ihrer Altersgebrechen brauchen diese Tiere viel Zuwendung der Pfleger und Veterinäre. Den Zootieren geht es wie den Menschen - mit dem Alter zwickt es hier und zwackt es dort. Die vierbeinigen älteren Semester in der Wihelma haben ihre liebe Müh mit Zahnweh, Diabetes, Arthrose oder grauem Star. Weil im botanisch-zoologischen Garten die natürlichen Feinde fehlen, erreichen manche Tiere ein fast schon biblisches Alter.
Vilja zum Beispiel. Die Elefanten-Dame ist längst legendär. Rund 59 Lenze zählt sie, nach Auskunft der Wilhelma die älteste asiatische Elefantenkuh in Europa. Für den Zoo bedeutet sie noch viel mehr. Denn Vilja, die 1952 für 12 000 Mark aus Indien geholt wurde, war eines der ersten Tiere im botanischen Garten. Sie markiert den Neuanfang als Zoo und ziert heute noch das Logo. Ihren Sturz kürzlich in den Gehegegraben hat die kleinwüchsige und knochige Vilja gut weggesteckt. Und doch sind ihre Tage gezählt. "Sie kaut auf dem letzten Zahn", sagt Tierarzt Wolfram Rietschel. ... Wilhelma-Zwergflusspferd Hannibal, das älteste Europas, ist schon 41. Aber noch recht fit, erzählt Rietschel. Hannibal habe mittlerweile schon ein Bedürfnis nach Bequemlichkeit. "Wir haben ihm eine Gummimatte hingelegt, auf der er nachts besser schlafen kann." Auch das Flusspferd würde in der Natur nicht so alt. ... Kombote, 42-jährige Bonobo-Zwergschimpansen-Oma, hat als Matriarchin ihr Rudel im Griff. Fit wie ein Turnschuh ist sie, vor knapp zwei Jahren hat sie noch Nachwuchs bekommen. Behäbiger wirkt da schon der 49-jährige Orang-Utan Buschi. Er trägt seinen Namen zu Recht: Das rötliche Fell gleicht Rastalocken. Weil Buschi etwas streng aus dem Mund riecht, muss der Tierarzt demnächst seine Zähne kontrollieren. "Sie sind mit das größte Problem bei den älteren Tieren", sagt Rietschel. Bei der Gelegenheit bekommt Buschi dann auch gleich einen Haarschnitt verpasst. ... Rietschel behält seine Wilhelma-Senioren genau im Blick. Auch wenn sie im Zoo steinalt werden können: Qualen erleiden dürfen sie nicht. Hin und wieder kommt der Punkt, wo er in Absprache mit Tierpflegern und Biologen entscheiden muss, dem Leben ein Ende zu setzen. Meist jedoch sterben die Tiere an Krankheiten oder Altersleiden. So enden irgendwann selbst Zoo-Legenden. Der steinalte See-Elefant mit Prostata-Leiden und Arthrose, das weiße Krokodil, der krebskranke Gorilla-Boss Banjo - sie alle sind heute Geschichte. Was auf den Tod folgt, ist ernüchternd: Erst sezieren Pathologen die Verendeten, dann gehen Teile an Museen und Forschungseinrichtungen. Der Rest landet in der Tierverwertung. Rietschel: "Sicher fällt es einem manchmal schwer. Aber wo geboren wird, da wird auch gestorben."

Berliner Morgenpost - 4. Mai 2008
Veranstalter: Mehrere tausend Besucher bei Tierpark-Tag in Berlin
Der erste Tierpark-Tag in Berlin-Friedrichsfelde hat nach Veranstalterangaben mehrere tausend Besucher bis Sonntagmittag angezogen. Führungen durch Europas größten Landschaftstiergarten waren besonders gefragt, sagte der Vorsitzende der Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo Berlin, Thomas Ziolko. Bis zum Abend konnten Besucher zu ermäßigten Eintrittspreisen verschiedene Tierhäuser und -anlagen in Augenschein nehmen und sich bei Diskussionen über Tiere und Artenschutz informieren. In dem 1955 eröffneten Tierpark leben auf einer Fläche von 160 Hektar rund 8000 Tiere aus mehr als 970 Arten.

Südostschweiz - 2. Mai 2008
Drama im Kinderzoo: Giraffenkind gestorben
Am Donnerstag kam in Knies Kinderzoo das Giraffenkalb Fajéh ums Leben. Die junge Rothschildgiraffe hat sich in den Futterästen stranguliert.

HNA.de - 2. Mai 2008
Ein Küsschen für Balu
Die dreijährige Bärendame stupst ihren neuen Freund Balu sogar in den Teich, damit er mit ihr spielt. Dauernd ist sie an ihm dran: Sie schleicht sich weg, dreht sich um und galoppiert dann wieder auf den Bären zu, neckt ihn, und manchmal sieht es aus, als küssten sich die Beiden. Onni ist die neue Bärin im Wildpark, sie wurde aus dem Ätharin-Park in Finnland geholt. Seit Montag sind Onni und Balu zusammen im großen Gehege im Wildpark Knüll unterwegs.

Die Presse - 2. Mai 2008
Herberstein: Brand nach Blitzschlag - vier Tiere tot
Zwei Weißbüscheläffchen und zwei Wickelbären sind bei einem Brand im Affenhaus des oststeirischen Tierpark Herberstein getötet worden. Laut Sicherheitsdirektion Steiermark vom Freitag brach das Feuer am Nachmittag des 1. Mai nach einem Blitzschlag im Gehege aus. Das in Holzriegelbauweise mit Schilfdach errichtete Affenhaus stand rasch in Vollbrand. Personen wurden nicht verletzt. ... Laut Wolkner-Steinberger dürften die zwei Affen und die zwei Bären bereits beim Einschlag des Blitzes getötet worden sein. Besonders tragisch sei der Verlust der beiden Wickelbären, da sie erst im Jänner nach Herberstein geholt worden waren. Diese aus Mittel- und Südamerika stammenden Kleinbären seien "nicht einfach zu bekommen", erklärte die Geschäftsführerin.

Krone.at - 2. Mai 2008
Blitz ins Affenhaus
Der steirische Landestiergarten - ehemals Tierpark Herberstein - wurde am Donnerstag buchstäblich vom Blitz getroffen. Der Blitz schlug ins so genannte Affenhaus ein, es fing sofort Feuer. Zwei Weißbüschelaffen und zwei Wickelbären verendeten qualvoll.

sz-online - 2. Mai 2008
Als Potenzprotz nach Ungarn
Szia* Chippo! Mit fast einem Jahr muss das Dickerchen raus aus seiner Kinderstube. Nächsten Freitag verlässt das Zwergflusspferd den Chemnitzer Tierpark in Richtung Ungarn. Dort soll Chippo, dessen Namen im letzten Sommer die Morgenpost-Leser bestimmen durften, Stammvater einer erfolgreichen Zucht werden. Der Zoo Szeged wartet schon sehnsüchtig auf den potenten Einjährigen, der den sinkenden Stern seiner Art aufrechterhalten soll. ... Für Vater Bingo heißt Chippos Auszug die Rückkehr aus dem Exil. Weil es zwischen den Bullen Reibereien gegeben hätte, war er von seiner Familie getrennt worden. Jetzt hofft der Tierpark auf weiteren Nachwuchs. Noch längst nicht flügge ist ein anderes Jungtier: Das fünf Monate alte Bennett-Känguru geht zwar schon oft auf Exkursion außerhalb von Mamas Beutel. Milchbar und kuschelige Wärme bei Mutti werden ihm aber noch einige Zeit Heimat sein.

DerWesten Bochum - 30. April 2008
Neugierig und verfressen
Sie gehören zu den ersten Attraktionen im Bochumer Tierpark - schon alleine wegen der 1-A-Wohnlage. Die Nasenbären leben ganz weit vorne, im zweiten Gehege links hinter dem Kassenhäuschen. In Nachbarschaft zu den Damen und Herren Flamingos. Seit Ende März klettern sieben Nasenbären im alten Gehege der Braunbären herum. "Als wir im Frühjahr 2007 unseren letzten Braunbären abgegeben haben, waren viele Besucher traurig. Nadja und Max waren der Anlaufpunkt der Kinder", sagt Dr. Wilfried Werner vom Tierpark. Nach einer 75-jährigen Braunbärentradition, die so alt ist wie der Tierpark selbst, kann so ein Wechsel nicht einfach sein. Doch jetzt scheint ein guter Ersatz gefunden zu sein. "Die Kinder rennen direkt zum Nasenbären-Gehege, so wie sie früher zu Nadja und Max gelaufen sind." Namen haben die sieben quirligen Bärchen noch keine. Bei einem Kinderfest können demnächst Vorschläge eingereicht werden.

Münstersche Zeitung - 30. April 2008
Ein Lob vom Känguru
Wenn Chris und André normalerweise Wände bemalen, steht ein kritischer Lehrmeister hinter ihnen. Am Montag übernahmen fünf Kängurus die Beaufsichtigung. Die Beuteltiere sahen zu, wie die Jugendlichen das Haus in ihrem Gehege anstrichen. Für die Wände nahmen sie jene rostrote Farbe, die auch der Ayers Rock bei Sonnenuntergang annimmt. Dann verzierten Chris und André die Attika mit für Aborigines typischen Malereien. Schließlich sollen sich die Kängurus heimisch fühlen. Die beiden Jugendlichen sind im ersten Lehrjahr ihrer Ausbildung zum Maler und Lackierer. In sechs Gruppen bemalen 43 Auszubildende zwei Wochen lang Wände mit Affen, Fröschen und Kamelen. Die Ideen dazu entstanden über Monate hinweg im Unterricht am Adolph-Kolping-Berufskolleg. In dieser Zeit beschäftigten sich die Auszubildenden mit Tieren und dem Zoo, aber auch mit der Kultur der australischen Ureinwohner. Der Auftrag sollte nicht an mangelnder Authentizität scheitern.

Osnabrücker Nachrichten.de - 30. April 2008
Zoo auf Englisch!
Eine Mammut-Aufgabe haben die Teilnehmer des Weiterbildungskurses für Business English von Lexis Languages/Neuenkirchen bewältigt. In wenigen Wochen übersetzten sie fast den kompletten Inhalt der Internetseiten des OS-Zoos. Jetzt übergaben Schüler und Dozenten ihre Arbeit an den Zoo und der Mindwerk AG, die die Software für den Internet-Auftritt stellt. Im Laufe der nächsten Wochen werden englischen Inhalte auf den Internetseiten eingefügt. Dann steht den vielen englischsprachigen Besuchern fast der komplette Inhalt des Internetauftritts des Zoos zur Verfügung.

Rhein Main Presse - 29. April 2008
Wildkatzen ziehen ein Pünktchen und Anton sind neue Attraktion im ...
Der Wildpark Gonsenheim ist um eine doppelte Attraktion reicher: Wildkatze Pünktchen und Wildkater Anton verlebten gestern ihren ersten Tag auf dem Gelände. Den Trubel um ihre Ankunft nahmen die beiden sehr gelassen hin. ... "Das ist eine tolle Bereicherung für den Wildpark, besonders natürlich auch für die Kinder", sagte Gründezernent Wolfgang Reichel (CDU), der seinen Mitarbeitern ein Kompliment für die gelungene Umgestaltung des etwa 120 Quadratmeter großen Geheges zollte: Neue Kletterstämme, Sträucher, eine Höhle und kleine Unterschlupfe zum Verstecken kennzeichnen die neue Heimat der Wildkatzen. "Es gibt verschiedene Auswilderungsprogramme, an denen sich die Stadt Mainz für den Fall, dass es Wildkatzennachwuchs gibt, auch beteiligen möchte", erklärte Reichel.

Mindener Tageblatt - 29. April 2008
Nach Flugstunde zurück
Wenn ihn die Lust zu fliegen überkommt, nimmt sich Gelbbrust-Ara "Cäsar" einfach eine Auszeit. Der farbenprächtige Vogel mit einer Flügelspannweite von gut einem Meter schwingt sich in die Lüfte, um seine Freiheit sowie den Ausblick auf den Vogelpark Heiligenkirchen und das nahe Hermannsdenkmal von oben zu genießen. Ruft ihn jedoch seine spezielle Freundin, die Biologin Katja Mikus, macht er sich prompt auf den Heimweg. Punktgenau landet er auf der Schulter der 27-Jährigen, um sich mit einem Nüsschen belohnen zu lassen.

Freie Presse Online - 29. April 2008
Leopardenmädchen haben schon Anschluss gefunden
Große Freude im Limbacher Tierpark: Die beiden Leo-Mädchen Kaori und Shira fühlen sich in Österreich sehr wohl - und haben schon Anschluss gefunden. Das hat jetzt der Zoo der Stadt Haag mitgeteilt. "Kaori und Shira beobachten mittlerweile ihre Artgenossen", heißt es aus der Einrichtung. "Und die vier Jahre alte Haager Leopardin Gina hat bereits Kontakt mit ihnen aufgenommen. Vor allem Kaori spielt mit ihr durchs Gitter, während Shira zurückhaltender ist." Dem sechs Jahre alten Leoparden-Kater Burli hingegen seien die beiden Neuankömmlinge zurzeit noch "völlig egal", haben die Mitarbeiter des Haager Tierparks beobachtet. ... Und bald sollen die beiden Raubkatzenmädchen mit Gina zusammengelassen werden. Diese ist ein ruhiger und etwas ängstlicher Chinesischer Leopard - ähnelt also vom Wesen her der jungen Shira. In Zukunft könnte das Raubkatzen-Quartett dann in einem rund 1200Quadratmeter großen Gehege leben. - "Wir suchen jetzt noch nach einem Domizil für das dritte Leomädchen Zita", so Limbachs Tierparkchef Uwe Dempewolf.

20min.ch - 29. April 2008
Präriehunde haben den Winter überlebt
Derzeit sind auf der Aussenanlage des Nagerfelsens im Zolli Präriehunde zu sehen. Die 13 Nagetiere geniessen nach dem Winterschlaf die wuchernde Vegetation, buddeln ausgeklügelte unterirdische Baue und sind am Fressen.«Wenn sich eine Familie im Herbst für die Winterruhe verabschiedet, ist es jeweils ungewiss, ob alle die lange, kalte Jahreszeit überstehen», sagt Tanja Dietrich vom Zoo Basel. Genau dieses Schicksal holte im letzten Jahr eine Familie ein: «Im Frühling kam keiner der sechs Nager mehr zum Vorschein. Wir wissen bis heute nicht, was mit den Tieren passiert ist», so Dietrich. Erklärungen gebe es viele – etwa, dass sie einem Marder oder einer Ratte zum Opfer gefallen oder einer Infektion erlegen sind. Mit der 13-köpfigen Gruppe wagte der Zolli im Herbst 2007 einen Neuanfang. Den ersten Winter haben die Tiere nun überstanden.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen

hartvannederland.nl - 7. Mai 2008
Zorgen om nijlpaardtweeling
Sorgen um Flußpferdzwilling
Die Pfleger der Flußpferdzwillinge im Tierpark Emmen machen sich große Sorgen um das kleinere der beiden. Weil das Junge nicht mehr trinken wollte, ist es am Dienstag seiner Mutter weggenommen worden und wird nun mit der Flasche aufgezogen. Vorläufig bleibt es von der Herde getrennt, um Kräfte zu sammeln. Sobald es kann, wird es wieder mit seinen Artgenossen zusammengebracht. Die Zwillinge wurden vergangenen Sonntag geboren. Dem größeren Jungtier, einem "Mädchen" namens Hasana (afrikanisch für Erstgeborene von einem Zwilling), geht es gut. Das Flußpferdkalb, das nun abgetrennt ist, ist ein "Junge" und heißt Odongo (afrikanisch für Zweiter von einem Zwilling).

gelderlander.nl - 6. Mai 2008
Burgers' temt vraatzuchtige zeester met gelatine
Burgers' bändigt gefräßigen Seestern mit Gelatine
Arnhem. Der Tierpark Burgers' Zoo zeigt ab heute als erster in den Niederlanden vier Dornenkronen im Ocean, dem Tropenaquarium, das acht Millionen Liter Wasser faßt. Dornenkronen sind gefräßige Seesterne, die weltweit dafür berüchtigt sind, sich an Korallengewebe gütlich zu tun. Hierdurch sterben viele Korallen ab. Laut Burgers' ist die Situation an verschiedenen Stellen eskaliert, weil der Mensch natürliche Feinde der Dornenkrone (Barsche und Napoleonfische) für seinen Verzehr fängt. Ganze Korallenriffe sterben hierdurch ab. In Burgers' Ocean kriegen die Dornenkronen kein Korallengewebe zu fressen, sondern einen speziellen Gelatinepudding, der über totes Korallenskelett gestrichen wird. Weiter werden die Seesterne weit weg aus der Nachbarschaft von lebenden Korallen plaziert: bei den ebenfalls giftigen Rotfeuerfischen.

diernnieuws.nl - 6. Mai 2008
Dagje dierentuin (14): De Apenheul
Ein Tag im Zoo (14): Apenheul
Im Naturpark Berg en Bos (Berg und Wald, 200 ha) am Rande von Apeldoorn liegt De Apenheul. Das ist, wie der Name schon sagt, ein auf Affen spezialisierter Zoo, in dem Affen aus Afrika, Südamerika und Asien auf großzügige Weise leben. De Apenheul wurde im Jahre 1971 gegründet und ist also noch ein relativ "junger" Zoo. Als alles noch in den Anfängen steckte, wurde ein eigenes Konzept gewählt. Eine Anzahl Affen lebte frei im Wald und konnte sich frei zwischen den Besuchern bewegen. Die größeren Affenarten wie Gorillas, Bonobos und Orang-Utans leben auf ausgedehnten Inseln. In keinem einzigen anderen Zoo haben die Affen so viel Platz und sind so naturnah untergebracht. Anfangs beschränkte er sich auf einige Affensorten wie Wollaffen, Klammeraffen und ein paar kleinere Arten. Im Jahre 1976 wurden die Gorillas eingeführt. Mit dem Wiederaufbau nach einem Brand im Jahre 1981, bei dem 46 Affen ums Leben kamen, wurden bessere Affenanlagen errichtet mit neuen Affenarten wie Gibbons, Berberaffen und Löwenäffchen. Im Jahre 1999 kamen zu der großen Affensammlung Orang-Utans hinzu.
Bevor man endlich das "Bolivia"-Gebiet betreten kann, um zwischen den frei umherlaufenden Bolivianischen Totenkopfäffchen zu spazieren, muß man erst vor einer Tür warten. Ein Mitarbeiter redet etwas von einem Ausweis, den man dabei haben muß, um Bolivia zu betreten. Das dient dazu, den Menschenstrom anfangs etwas aufzuteilen. Eine gute Sache ist auch, daß Buggys nicht mehr mit hinein dürfen. Eine zweite große Veränderung im Vergleich zu unserem letzten Besuch ist die Tatsache, daß die netten Totenkopfäffchen den Menschen nicht mehr so nahe kommen dürfen, um sich auf ihren Schoß oder Schulter zu setzen.
Nach dem plötzlichen Tod des Anführers der Gorillas Bongo im Jahre 2005 hatte De Apenheul ein kleines Problem. Es mußte ein neuer Gorillamann gesucht werden, um die Weibchen unter Kontrolle halten zu können und das Zuchtprogramm aufrecht zu erhalten. Bongo war in der freien Natur geboren worden. Er wurde im Juni 1973 in Afrika gefangen und kam bereits im November 1974 nach Apenheul. Hier wurde er rasch ein Begriff, allemal bei den Gorillafreunden. Er starb ganz unerwartet am 14. August 2005 an den Folgen einer Infektion mit Streptokokken. Bongo hat neun Töchter und fünf Söhne gezeugt. [Es muß] ein geeigneter Nachfolger gefunden [werden]. Der mögliche Anführer muß genetisch interessant sein, sozial geschickt und nicht viel älter als 17 Jahre. Nach einer Auswahl aus mehr als 300 Gorillas aus europäischen Zoos blieben nur fünf übrig. Zu den fünf "Finalisten" gehörten zwei Silberrücken aus Frankreich, einer aus Teneriffa und einer aus Madrid. Schließlich wurde der "Deutsche" Jambo ausgewählt, weil er sozial viel stärker sein könnte, als die anderen Kandidaten. Jambo ist ein Name aus dem Suaheli und bedeutet "Willkommen" und er war in Apenheul natürlich mehr als willkommen. Er wurde am 18. November 1993 in Krefeld geboren, seine Eltern sind Massa und Boma. Seine Halbschwester Irala ist zu Beginn des Jahres 2006 von Apenheul in den GaiaPark umgezogen. Jambo hat seine Fruchtbarkeit inzwischen nachgewiesen, denn er ist vor Kurzem zum zweitenmal Vater geworden.
Wenn man das meiste aus seinem Besuch in Apenheul machen will, raten wir dazu, wirklich viel Zeit einzuplanen. Der Spaziergang durch den Park und das eingehende Betrachten von allem, was der Park zu bieten hat, kostet sicher einen ganzen Tag. Eine absolute Empfehlung für Affenfans. Aber auch für alle anderen Tierfreunde ist es sicher schön, diesen Park einmal zu besuchen. Text: B. de Jonge Website: www.wildcatsmagazine.nl.

destentor.nl - 6. Mai 2008
Leefgebieden van de zeven continenten in nieuwe dierentuin
Lebensräume der sieben Kontinente im neuen Zoo
Epe. Der Name Pangea Parc beruht auf dem Superkontinent Pangea, aus dem die gegenwärtigen sieben Kontinente entstanden sind. Der Park wird eingerichtet mit verschiedenen Lebensräumen aus den Kontinenten. Die Region spielt dabei eine große Rolle. In Mammoet kommen Flora und Fauna der Veluwe und des Ijsselvallei-Gebiets vor: u.a. Rehe, Dachse, Füchse, Marder und eine Storchenstation. Im Heemtuin [Naturlehrgarten] ist die traditionelle Landschaftsnutzung der Region zu sehen und das Vlindervallei [Schmetterlingstal] wird ein Garten für einheimische Schmetterlingsarten. Weiter wird es geben Tanganjika (Ostafrika), Sapo (Liberia), Maidan (grasbewachsenes Tal in Asien mit Wasserläufen), Madagaskar (Halbaffen), Amazon (mit Flora und Fauna wie am Amazonas), Llano (das Leben in der südamerikanischen Savanne), Cuc Phuong (vietnamesische Landschaften) und Outback (das Landesinnere Australiens). Mit der Zeit wird es auch überdachte Themengebiete von je 1.500 qm geben. In Desert Night soll das nächtliche Leben in der Wüste zu beobachten sein, im Tropical Trail gehen Teilnehmer in einem tropischen Regenwald auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise, Crystal Creek wird eine Kopie des Sumpfgebiets des Christal River in Florida und der Butterfly Drome wird ein großer Schmetterlingsgarten mit kleinen Gewässern und Wasserfällen.

brabantsdagblad.nl - 6. Mai 2008
Dierenrijk krijgt er twee olifanten bij
Dierenrijk bekommt zwei Elefanten
Nuenen. Nach den Tigern im vorigen Jahr erhält das Dierenrijk im Juli noch mehr exotische Tiere: zwei Asiatische Elefanten. Der Zoo bei Nuenen bricht hiermit definitiv mit seinem Vorsatz, nur europäische Tiere zu halten. "Wir wollen wachsen. Und die Besucher wollen ganz gern Tiere wie Tiger und Elefanten sehen, also richten wir uns danach", so erklärt ein Sprecher die Kursänderung. Neben Elefanten holt der Zoo noch vor den Sommerferien auch Kamele und Gibbons "ins Haus". "Wir nennen uns fortan auch nicht mehr Dierenrijk Europa, sondern einfach Dierenrijk." Dierenrijk Europa wurde 2004 von dem Erholungskonzern Libéma aus Rosmalen gegründet als spezifisch europäischer Zoo. Damit sollte der Zoo sich unterscheiden u.a. von Beekse Bergen in Hilvarenbeek, auch Eigentum von Libéma. Nach einem erfolgreichen Beginn - 245.000 Besucher im ersten Jahr - hat die Zahl der Besucher abgenommen. Die Konzeption von Dierenrijk Europa, nur europäische Tiere zu zeigen, kam nicht an. Das große Publikum findet einen Zoo ohne exotische Tiere zu langweilig. Dabei spielt mit eine Rolle, daß europäische Tiere oft unauffällig gefärbt und vor allem nachts aktiv sind. Im vorigen Jahr war das der Grund für den Zoo, Sibirische Tiger anzuschaffen. Obwohl das keine europäischen Tiere sind, sagte die Zooleitung damals noch, daß sie die Idee von ‚Europa' nicht aufgeben wollte. "Es gibt schon so viele normale Zoos." Direktor Dirk Lips von Libéma kündigte allerdings im vorigen Jahr an, daß er Dierenrijk Europa ausbauen will zu einem vollwertigen Zoo mit einer Anzahl von Tieren aus den "big five": Elefanten, Büffel, Nashörner und Tiger. Platz gibt es genug, das Dierenrijk hat mehr Fläche als Artis (Amsterdam) und Blijdorp (Rotterdam). Die Ankunft der Tiger im vorigen Jahr hat seine Auswirkung auf die Besucherzahlen nicht verfehlt, so der Sprecher. "Viele Besucher bleiben extra lange bei den Tigern stehen. Und über unsere Website geben auch viele Menschen an, daß die Tiger ihre Favoriten sind." Die Besucherzahlen sind gestiegen von 151.000 im Jahre 2006 auf 157.000 im Jahre 2007.

blikopnieuws.nl - 5. Mai 2008
Baby-boom in Emmen
Babyboom in Emmen
Emmen. Letzten Sonntag, 4. Mai, sind morgens im Tierpark Emmen Flußpferdzwillinge geboren worden, ein besonderes Ereignis, denn meistens kriegen Flußpferde nur ein Junges. Für Jetje ist es übrigens schon das zweitemal, daß sie Zwillinge hat. Das erstemal war schon wieder vor beinahe neun Jahren, im Jahre 1999. Einer von dem Duo, das Weibchen Bulaula, lebt immer noch im Tierpark Emmen. Die beiden Flußpferde sind Teil einer Geburtenwelle, die schon einige Wochen im Gange ist im Tierpark Emmen. So brachte am Koninginnedag [Königinnentag, Geburtstag der Königinmutter] vorigen Mittwoch [30. April] die Elchkuh Igmu ein Junges zur Welt, das ganz passend den Namen Towee oder "blaues Blut" erhielt. Auf der Afrikasavanne tummeln sich inzwischen neun junge Impalas. Und im AmeriCasa, dem tropischen Amerikahaus, sitzen seit einigen Wochen zwei Weißgesichtsseidenäffchen. Im selben AmeriCasa sind auch noch drei junge Rotstirn-Blatthühnchen zu sehen.

nos.nl - 5. Mai 2008
Nijlpaardtweeling gezond
Flußpferdzwillinge gesund
Das eine Junge wiegt 30 kg und das andere 50 kg. Das hört sich viel an, aber für ein Flußpferd ist es das nicht. Mutter Jetje wiegt wohl 2.000 kg. Es passiert nicht so oft, daß Flußpferde Zwillinge kriegen. Darum sind die Tierpfleger extra froh, daß es Jetje und ihren Babys ganz gut geht. Insgesamt leben jetzt 11 Flußpferde in Emmen. Es ist die größte Flußpferdfamilie in Europa. Eines der kleinen Flußpferde ist ein "Mädchen", von dem anderen wissen die Pfleger noch nicht, was es ist. Jetje und ihre Zwillinge dürfen nämlich noch ausruhen in einem abgetrennten Innenstall. Auch haben die Babys noch keinen Namen. Laut Pfleger erhalten sie in jedem Fall einen afrikanischen Namen. Wahrscheinlich dürfen die kleinen Flußpferde diese Woche noch in das Außengehege. Dann können auch die Besucher die Zwillinge sehen.

omroepbrabant.nl - 5. Mai 2008
Zeldzame herten gedragen zich keurig in Best
Seltene Hirsche verhalten sich tadellos in Best
Best. Trotz aller zusätzlichen Besucher und der zugehörigen neugierigen Blicke verhalten sich die sechs Prinz-Alfred-Hirsche in BestZoo ruhig. Vorige Woche erhielt der kleine Zoo die Hirsche von einem wissenschaftlichen Auffangzentrum in Deutschland. Die Männchen sind in Best wegen eines internationalen Zuchtprogramms, denn die Hirsche sind sehr selten. Das Fortbestehen der bedrohten Art liegt völlig in den Händen der Zoos der ganzen Welt.

postiljon-online.nl 5. Mai 2008
Zoetermeerse viert 100 jaar in Avifauna
Einwohnerin aus Zoetermeer feiert 100. Geburtstag in Avifauna
Zoetermeer-Regio. Der Vogelpark Avifauna empfing kürzlich einen besonderen Gast. Frau Kleijn aus Zoetermeer feierte an diesem Tag ihren 100. Geburtstag. Als Besitzerin einer Dauerkarte für den Vogelpark empfing sie eine Einladung, dieses spezielle Ereignis im Avifauna zu feiern. Zusammen mit ihren drei Töchtern besucht Frau Kleijn regelmäßig den Vogelpark, vor allem die Eulen sind ihre Favoriten. Der Vogelpark Avifauna hat Dutzende Dauerkartenbesitzer von Jung bis Alt. Es ist das erstemal, daß der Park einen hundertjährigen Dauerkartenbesitzer begrüßen konnte.

pzc.nl - 5. Mai 2008
Nijlpaardtweeling geboren in Emmen
Emmen. Im Tierpark Emmen sind gestern zwei Flußpferdjunge geboren worden. Wie ein Sprecher des Zoos sagte, ist eine Zwillingsgeburt etwas "ziemlich Besonderes". Es gab in Emmen schon einmal Flußpferdzwillinge und auch damals war Jetje die Mutter.

nos.nl - 4. Mai 2008
Nijlpaardjes geboren in Emmen
Flußpferdjunge in Emmen geboren
Im Tierpark Emmen sind Flußpferdzwillinge geboren worden. Wie ein Sprecher mitteilte, ist das in den Niederlanden erst einmal früher geschehen: im Jahre 2000 bekam dasselbe Flußpferd auch schon Zwillinge. Das Geschlecht von den Tieren ist noch unbekannt, denn Mutter Jetje hält die Pfleger auf Abstand. Die Zwillinge haben deshalb auch noch keine Namen erhalten. In Emmen gibt es jetzt zwölf Flußpferde. Der Zoo hat damit eine der größten Herden weltweit.

telegraaf.nl - 4. Mai 2008
Nijlpaardtweeling geboren in Emmen
Flußpferdzwillinge in Emmen geboren
Emmen. Im Tierpark Emmen sind Sonntag zwei Flußpferdjunge geboren worden. Der Tierpark Emmen verfügt nun über eine Herde von 12 Flußpferden, eine der größeren in der Welt. Es sind in Emmen einmal früher Zwillinge geboren worden und auch damals war Flußpferd Jetje die Mutter. Vater Polo ist inzwischen umgezogen in den Zoo Kopenhagen. Ob die Flußpferde im Emmener Tierpark bleiben können, ist noch unklar.

fotoapparateur.nl - 4. Mai 2008
Fotograaf/filmer Jo Bokma overleden
Fotograf und Filmer Jo Bokma gestorben
Im Alter von 95 Jahren ist der Filmer und Fotograf Jo Bokma vorigen Donnerstag gestorben. Bokma wurde anfangs bekannt, weil er als einer der ersten Bildern von der Überschwemmungskatastrophe von 1953 veröffentlichte. Später wurde er Hausfotograf des Artis Zoo. Er machte dort viele Filme und Fotos, die viel für Bildungszwecke verwendet wurden. Weiter war er Mitbegründer der Zeitschrift Artis und einige Zeit Sekretär und Schatzmeister des Niederländischen Verbandes der Fotojournalisten. Im Fotomuseum der Niederlande in Rotterdam ist das Werk von Bokma zu sehen.

ad.nl - 2. Mai 2008
'Slachtoffer wilde echt niets met Bokito'
"Opfer wollte wirklich nichts mit Bokito"
Rotterdam. Um Bokito wäre niemals so ein Medienrummel entstanden, wenn die Niederlande nicht hätten wissen sollen, wie fürchterlich verletzt Yvonne de Horde war. Überall waren Löcher in ihrem Körper - so groß wie Zweieuromünzen. Das sagt Aad Wagenaar, der Autor des Buches Bokito! über den Ausbruch des Gorillamännchens Bokito, der voriges Jahr im Mai im Tiergarten Blijdorp De Horde ergriff. "Bokito hat Zähne mit einem Durchmesser von einer Zweieuromünze. Die haben überall Wunden hinterlassen in ihrem Körper." Wagenaar, im Alltagsleben Journalist, erhielt als erster und einziger die Möglichkeit, das Opfer Yvonne de Horde (58) zu sprechen. "Ganz Niederlande dachte, daß sie verrückt war, ein bißchen anbändeln wollte mit dem Affen. Aber als ich ihr begegnete, war das Gefühl nach zehn Minuten weg. Sie ist eine ganz nette, gebildete Frau, die einfach Tiere sehr mag. Sie ist völlig anders als das Bild, das die Medien von ihr geschaffen haben." Was sie von dem Medienrummel hält, der nach Bokitos Ausbruch losbrach? "Sie ist nicht böse, aber sie begreift es nicht. Sie sagt: ‚wenn ein Flugzeug abstürzt und es gibt Hunderte von Toten, ist das nach drei Tagen keine Nachricht mehr. Aber das beherrschte wochen-, monatelang die Nachrichten'." ... Am 15. Mai sollen die Finger Yvonne de Hordes richtiggestellt werden. Die Operation, bei der das geschieht, ist die elfte während eines Jahres. Das ist ein Tag, nachdem Wagenaars Buch Bokito! herauskommt. Danach hat De Horde noch zwei chirurgische Eingriffe vor sich. Wagenaar: "Er wollte sie nicht töten. Dann hätte er es wohl getan. Bokito wollte ihr eine Lehre erteilen, so wie er seinen Weibchen auch schon eine Lehre erteilt hat. Ja, er sah Yvonne als sein Weibchen an. Das kommt, weil Bokito in Berlin mit der Hand aufgezogen wurde. Bokito hat zwei, drei Jahre in der Wohnung des Affenpflegers gewohnt. Hier hat er [das Gefühl für die] die Abgrenzung der Arten verloren, der Art Mensch und der Art Menschenaffe. Berlin ist die Grundlage für seinen späteren Kurzschluß."

leiden.westonline.nl - 2. Mai 2008
Ekstergaai vermist in Avifauna
Langschwanzhäher in Avifauna vermißt
Alphen aan den Rijn. Schon fünf Tage wird im Vogelpark Avifauna in Alphen aan den Rijn ein junger Langschwanzhäher vermißt. Der Vogel verschwand während eines Trainings und seitdem ist der Vogelpark auf der Suche nach dem Tier. Der Langschwanzhäher kann als zahmer Vogel nicht zu lange in der freien Natur überleben. Bislang sind wohl einige Mitteilungen aus Alphen und Umgebung eingetroffen, daß der Vogel gesehen worden ist, aber bis jetzt hat der Langschwanzhäher noch nicht zurückgefunden. Avifauna rät Menschen, die den Vogel sehen, das Tier nicht selbst zu fangen, sondern sofort Kontakt aufzunehmen mit dem Vogelpark.

dierennieuws.nl - 30. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Bezoekers
Natürliches Verhalten im Zoo: Besucher
Was zuallererst auffällt: Menschen sind echte Herdentiere und außerdem sehr voraussagbar. Wird ein schöner (Ferien)Tag vorhergesagt, dann strömen Massen von Menschen in die Zoos, Vergnügungsparks und andere Freiluftaktivitäten. Dieses voraussagbare Verhalten ist irgendwie auch wieder praktisch, denn dann wissen wir, daß wir besser nicht gehen sollten. Auffallend ist übrigens, daß regnerisches Wetter viele Niederländer nicht wirklich davon abhält, einen Zoo zu besuchen, es ist dann alles selbstverständlich weniger besucht als an einem schönen Tag. Im Gegensatz zu beispielsweise belgischen Besuchern, die dann massenweise absagen. Als zweites sind Menschen "Wiederkäuer". Während eines Besuchs im Zoo sind nicht nur die Restaurants übervoll, sondern "zwischenzeitlich" laufen auch die Kinder schon am frühen Morgen mit Chips-Tüten oder Tüten mit den grellgefärbten, äußerst süß riechenden Bonbons umher, von denen die Farbstoffe abtropfen. Und sie kauen und schmatzen nur, als ob ihr Leben davon abhängt. Text: B. de Jonge

Avifauna bezorgd over lot ekstergaai
Avifauna besorgt über Schicksal des Langschwanzhähers
Alphen. Der Vogelpark Avifauna ist besorgt über das Schicksal eines weggeflogenen Langschwanzhähers. Das Vögelchen von etwa 15 cm ist letzten Sonntagmittag weggeflogen. Der Langschwanzhäher war zu dieser Zeit mit einem Artgenossen beim Üben für die traditionelle Vogelaufführung.

hbvl.be - 3. Mai 2008
Zeehond probeert pinguïn te verkrachten op Antartica
Robbe versucht Pinguin zu vergewaltigen auf Antarktika
Wissenschaftler aus Südafrika haben in Antarktika eine Robbe gesichtet, der einen Königspinguin versuchte zu vergewaltigen. Die Wissenschaftler dachten zunächst, daß die Robbe den Pinguin abmurksen wollte. Das Tier lag eine Dreiviertelstunde lang auf dem Vogel und stieg erst hinab, als es nicht zum Sex kam. Sexueller Zwang kommt im Tierreich selten vor und es ist dann auch unklar, warum die Robbe von etwa 100 kg sich an dem Königspinguin verging. Die Gelehrten denken, daß die junge Robbe sexuell frustriert war und total unerfahren. Das Tier konnte wahrscheinlich keinen gleichen Partner finden, denkt Augenzeuge Nico de Bruyn von der Universität Pretoria. Die Wissenschaftler denken nicht, daß der Pinguin zu Schaden gekommen ist.

gva.be - 5. Mai 2008
'Bokito brak al haar vingers'
"Bokito brach alle ihre Finger"
Um Bokito wäre niemals so ein Medienrummel gewesen, wenn die Leute nicht gesehen hätten, wie schrecklich er sein Opfer verletzt hat, heißt es in einem Buch über den berühmtesten Gorilla, das am 15. Mai erscheint. Der niederländische Journalist Aad Wagenaar hat das Buch "Bokito!" geschrieben. Bokito kam am 18. Mai vorigen Jahres - ausgerechnet zum 150-jährigen Jubiläum von Blijdorp - in die Schlagzeilen. Damals entwich er aus seinem Gehege im Zoo. Während des Ausbruchs schleifte er eine Besucherin mit, die ernsthaft verletzt wurde. Die Frau aus Zoetermeer erlitt verschiedene Brüche, eine zerschmetterte Hand und mehr als hundert Bisse an ihrem ganzen Körper. Die Frau besuchte Bokito viermal pro Woche und hatte oft Augenkontakt mit dem Affen. Nach Meinung des Journalisten wollte der Affe ihr eine Lektion erteilen; er behandelte sie einfach wie ein Gorillaweibchen. Ein Wärter von Blijdorp hatte die Frau einige Tage vor dem Angriff gewarnt und gebeten, Abstand zu halten und dem Affen nicht so in die Augen zu sehen.


Portugiesische Meldungen

destak.pt - 21. Apr. 2008
Ricardo Pereira embaixador do Reptilário do Zoo de Lisboa
Ricardo Pereira - Botschafter der Reptilien des Zoos Lissabon
Der junge Schauspieler Ricardo Pereira ist der einzige Botschafter einer Kampagne, die bis Ende September stattfindet und betitelt ist "Was wäre, wenn alle Amphibien verschwinden würden vom Planeten?". Diese Initiative hat zum Ziel, auf die Bedeutung des Schutzes der Amphibien im zoologischen Garten von Lissabon hinzuweisen. Die Bank Espírito Santo (BES) ist exklusiver Mäzen des neuen Reptilário des Zoologischen Gartens von Lissabon.


Polnische Meldungen

zoo.wroclaw.pl - Ende April 2008
Dreibindengürteltier
Ein Weibchen dieses Gürteltiers mit dem klangvollen Namen Kerstin kam vor einigen Tagen aus dem Zoo Heidelberg zu uns in den Zoo Wroclaw.

zoo.wroclaw.pl - Ende April 2008
Kapodzioby
Hühnergänse
Zum erstenmal bekam unser Paar Hühnergänse (Cereopsis novaehollandiae) Nachwuchs. Vier wohlgestaltete Küken, die sich unter den wachsamen Augen der Eltern entwickeln und in die Höhe schießen. Das ist ein etwas untypischer Vertreter der Familie der Entenvögel - sie gehen nämlich sehr selten ins Wasser. Der Bestand dieser seltenen Vögel in der Natur wird auf etwa 5.000 Exemplare geschätzt. Unsere Hühnergänse sind die einzigen in Polen ausgestellten.

zoo.wroclaw.pl - Ende April 2008
Motylarnia juz otwarta
Schmetterlingshaus bereits eröffnet
Nach langen Vorbereitungen eröffneten wir am 22. April 2008 zum erstenmal im Zoo Wroclaw ein Schmetterlingshaus.

zoo.bydgoszcz.com - Ende April 2008
Plazy i gady wracaja
Lurche und Schlangen kehren zurück
Im Zoo Bydgoszcz kehren nach winterlicher Abwesenheit unsere einheimischen Lurch- und Schlangenarten in die Ausstellung zurück. Im Miniterrarium kann man Äskulapnatter, Zauneidechse, Erdkröte und Wechselkröte sehen. Hingegen werden die freistehenden Terrarien besiedelt von: Ringelnatter, Teichfrosch, Gelbbauchunke, Laubfrosch, Feuersalamander und in diesem Jahr zum erstenmal vom Kammolch. Wir erinnern daran, daß das laufende Jahr ein besonderes Jahr für die Lurche ist, denn das Jahr 2008 wurde ausgerufen zum Jahr des Frosches. Die zoologischen Gärten wollen auf diese Weise die Aufmerksamkeit richten auf die Notwendigkeit des Schutzes jener Tiergruppe, denn viele Lurcharten verschwinden unwiederbringlich.


Russische Meldungen

russian.china.org.cn - 4. Mai 2008
Председатель КНР Ху Цзиньтао: Китайская сторона рассматривает вопрос о сотрудничестве с Японией в изучении больших панд
Vorsitzender der Volksrepublik China Hu Jintao: Die chinesische Seite prüft die Frage der Zusammenarbeit mit Japan bei der Erforschung der Riesenpandas
Peking. Die chinesische Seite prüft die Frage der Zusammenarbeit mit Japan bei der Erforschung der Riesenpandas, erklärte heute in einem Interview mit Korrespondenten von 16 in Peking akkreditierten Vertretungen japanischer Massenmedien der Vorsitzende der VR China Hu Jintao. Auf die Frage antwortend, die die Bitte der japanischen Seite berührte, ein Pärchen Riesenpandas zur Verfügung zu stellen für die Durchführung gemeinsamer Forschungen, bemerkte er, die chinesische Seite verstehe "die Erwartungen des japanischen Volkes" und "prüft aktiv diese Frage". Am Morgen des 30. April starb im Zoo Tokio der männliche Riesenpanda Lin Lin, der 1992 aus dem Pekinger Zoo nach Japan kam. Das erste Paar Riesenpandas, das Männchen Kan Kan und das Weibchen Lan Lan, schenkte die chinesische Regierung am 28. Oktober 1972, seit der Zeit tragen die im Zoo Tokio aufgezogenen Bambusbären den Titel "Botschafter des guten Willens".

rian.ru - 30. Apr. 2008
Случаи побегов животных из зоопарков в России. Справка
Fälle, in denen Tiere aus Zoos in Rußland entwichen. Eine Übersicht
Am 20. Juli 2005 entwich in Wolgograd ein Luchs aus einem Wanderzoo. Die an den Standort geeilten Polizisten versuchten das Tier zu fangen, doch sie wurden von dem Luchs angegriffen und waren gezwungen, von der Waffe Gebrauch zu machen. Das Tier wurde getötet.
Im Juni 2006 entlief eine zweijährige Ussuri-Tigerin aus dem Kasaner Zoo. Die Raubkatze war erst am Tage zuvor nach Kasan gekommen. Bis dahin verbrachte sie drei Tage und Nächte im Zug - ohne Fressen und Trinken. Der Tigerin gelang es, aus dem Käfig herauszukommen und über eine vier Meter hohe Umzäunung hinwegzuspringen. Rettungskräfte, Soldaten der Kasaner Garnison und Polizisten wurden alarmiert, Narkose-Spezialisten herbeigerufen. Die Tigerin wurde mit einem Narkosegewehr beschossen und in den Zoo gebracht.
Im Juni 2006 entliefen aus dem Kaliningrader Zoo zwei Schimpansen. Der Zwischenfall geschah infolge Unachtsamkeit von Zoomitarbeitern. Beim Versuch, die Tiere einzufangen, wurde eine Mitarbeiterin des Zoos von einem Affen in die Hand gebissen. Es gelang, die Tiere mit Hilfe von Rettungskräften zurück in ihre Unterkunft zu treiben.
Im Juli 2006 vergaß ein Arbeiter des Zoos in Jushno-Sachalinsk beim Füttern des Wolfes, die Käfigtür zu schließen - und das Raubtier entkam. Die Situation erschwerte sich dadurch, daß die Vorderpfote des Wolfes verletzt war und er praktisch das ganze Leben in Menschenobhut verbrachte und nicht in der Lage war, selbständig im Wald Beute zu jagen. Den Mitarbeitern des Zoos gelang es, den Wolf nach einigen Tagen zu fangen.
Im November 2006 entlief im Zoo Selenogorsk in der Region Krasnojarsk ein Bär. Das Tier verschwand in der Taiga; an menschliche Fürsorge gewöhnt, tauchte es bald neben einer der Siedlungen auf. Einheimische Jäger erschossen den Bären, weil sie ihn für einen Taigabewohner hielten.
Im Dezember 2007 entwichen aus dem Zoo der Stadt Saransk zwei Jungwölfe. Nach Angaben der Mitarbeiter des Tiergartens, nagten die jungen Wölfe ein Loch in den Käfig und schlüpften hinaus. Danach tummelten sie sich auf den Alleen des Stadtparks. Zoomitarbeiter und herbeigeeilte Rettungskräfte fingen die Ausreißer.
Im Dezember 2007 entwich aus einem Privatzoo in Kasan ein Luchs. Das Tier lief einige Stunden über die Höfe der Stadt. Polizisten entdeckten den Luchs und machten, gemeinsam mit herbeigeeilten Rettungskräften, das Tier mit einem Narkosemittel bewegungsunfähig, steckten es in eine Transportkiste und brachten es in den zoologisch-botanischen Garten. Wie sich herausstellte, war die Raubkatze einem Besitzer entlaufen, der sie unter grausamen Bedingungen hielt.
Am 26. Februar 2008 entwichen aus dem Zoo Blagoweschtschensk (Amurgebiet) zwei Bären. Nach Worten von Augenzeugen liefen die Petze zunächst durch Scheunen, dann liefen sie auf das Gelände des örtlichen Untersuchungskomitees bei der Staatsanwaltschaft Rußlands. Hier wurde einer der Ausreißer gefangen. Der zweite mußte mit Hilfe einer Leiter vom Dach eines Gebäudes geholt werden. Die Tiere wurden in den Zoo zurückgebracht.
Im März 2008 entkam aus einem Privatzoo in der Stadt Nowoschachtinsk eine Bärin. Das Tier zerbrach Gitterstäbe und kam heraus in die Freiheit. Die Bärin bewegte sich auf einen der Mikrorayons von Nowoschachtinsk zu. An den Ort des Zwischenfalls kam eiligst eine diensthabende Abteilung der Polizei gefahren. Der Besitzer des Zoos wurde gerufen. Weil weder Polizisten, noch der Besitzer des Zoos über die notwendigen Mittel verfügten, um die Bärin einzufangen - sie zu narkotisieren oder eine Falle aufzustellen, wurde beschlossen, das Tier zu erschießen.

radiomayak.ru - 30. Apr. 2008
В Варшавский зоопарк можно прийти в пять часов утра
In den Warschauer Zoo kann man fünf Uhr morgens kommen
Der Warschauer Zoo bietet seinen Besuchern ungewöhnliche Exkursionen an. Wer möchte, kann jetzt fünf Uhr morgens in den Tiergarten kommen, um zu sehen, wie die Löwen erwachen, um den morgendlichen Gesängen der Affen zuzuhören oder zu sehen, wie die Tierpfleger den Elefanten eine Pediküre verpassen. Bald wird man den Zoobesuchern noch eine Art von Exkursionen anbieten - nächtliche, denn einige Raubkatzen - Tiger und Leoparden - sind vorwiegend nachtaktiv.

czechwalker.com - 28. Apr. 2008
Пражский зоопарк открывает новые павильоны для гиен и лам
Prager Zoo eröffnet neue Tierhäuser für Hyänen und Lamas
Zwei neue Anlagen des Prager Zoos wurden am Samstag, 26. April, feierlich eröffnet. Die neuen Pavillons sind für Braune Hyänen und Lamas vorgesehen. An der feierlichen Eröffnung nahmen Vertreter der tschechischen Kultur und der Behörden der Stadt teil. Braune Hyänen gehören zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Der Prager Zoo ist einer der wenigen Zoos in der Welt, der sich mit der Zucht dieser seltenen Raubtiere beschäftigt. Nach einer umfassenden Rekonstruktion ist die Fläche der neuen Unterkunft für die Braunen Hyänen auf das Mehrfache erweitert. Insgesamt leben im Prager Zoo 665 verschiedene Tierarten, 472 von ihnen gehören zu Arten, die vom Aussterben bedroht sind.

Europäisches Rußland

rostov.kp.ru - 4. Mai 2008
Львица едва не растерзала сотрудницу ростовского зоопарка
Löwin hätte beinahe Mitarbeiterin des Rostower Zoos in Stücke gerissen
Am 30. April um 15 Uhr schlug die Zoowache Alarm: "Ein Tier hat den Käfig verlassen!" Eine Mitarbeiterin des Zoos, die 45-jährige Galina, machte bei den Löwen sauber. Nachdem sie den Käfig gesäubert hatte, verließ sie ihn, doch nach einigen Minuten klopfte ihr das Herz: "Habe ich den Käfig verschlossen?" fragte sich die Frau selbst. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Hinter Galinas Rücken grollte schon leise die Löwin, die nach ihr den Käfig verlassen hatte. Die Frau erlitt einen Schock und schickte sich an wegzurennen. Die Löwin, ihrem Instinkt gehorchend, eilte ihr hinterher. ... "Die Löwin Anja hat sieben Jahre im Zoo gelebt und war an ihren Käfig gewöhnt, deshalb geriet sie in Verwirrung, als sie in die Freiheit gelangte, und benahm sich wie ein Tier, dem man einen Schrecken eingejagt hat", erzählte Zoodirektorin Nina Jewtuschenko. "Hätte Galina nicht geschrieen und wäre sie nicht weggelaufen, wäre die Löwin stehen geblieben und hätte sie nicht angerührt, doch in diesem Falle erwachten in dem Tier die Instinkte."

regnum.ru - 4. Mai 2008
Происшествие в Ростовском зоопарке расследует милиция
Polizei untersucht Zwischenfall im Rostower Zoo
Die Polizisten taten alles Mögliche, damit niemand der zahlreichen Besucher des Zoos zu Schaden kam. Der Löwin gelang es nur, sich zehn Meter vom Käfig zu entfernen. Fünfzehn Minuten später traf ein Schuß aus einem Narkosegewehr das Tier. Die Löwin schlief ein und wurde in den Käfig zurück gebracht. In der Staatlichen Verwaltung für Inneres des Gebiets Rostow wurde bestätigt, daß eine Mitarbeiterin des Zoos unter Handlungen des Tieres litt - "sie wurde mehrmals gebissen". Die Frau kam ins Krankenhaus. Andere Einzelheiten nannte die Polizei nicht, sie bemerkte nur, daß die Mitarbeiter des Zoos äußerst ungern mit der Polizei zusammenarbeiten.

newizv.ru - 30. Apr. 2008
Львица Анна напала на нерадивую уборщицу
Löwin Anna griff nachlässige Reinigungskraft an
Im Zoo Rostow-am-Don gelangte die siebenjährige Löwin aus ihrem Käfig heraus und griff die Reinigungskraft an, die vergessen hatte, nach der Säuberung der Tierunterkunft den Käfig zu verschließen. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebraucht, ihr Zustand ist ungewiß. Die an den Ort des Zwischenfalls gekommene Polizei half, die Löwin zu narkotisieren und in den Käfig zurück zu bringen. Wie in den Rechtsschutzorganen angemerkt wurde, ist dies das erste besondere Vorkommnis dieser Art in Rostow-am-Don. Der Zoo Rostow wurde 1927 gegründet und ist eine der größten derartigen Einrichtungen Rußlands. Er beherbergt etwa 2.500 Tiere, die zu 400 Arten gehören.

dni.ru - 30. Apr. 2008
В Ростове из зоопарка сбежала львица
In Rostow entkam eine Löwin aus dem Zoo
Am Mittwoch entkam in Rostow-am-Don aus einem Käfig im Zoo ein gefährliches Raubtier. Nach vorläufigen Informationen der Rechtschutzorgane war es ein Tiger. Dann stellte sich heraus, daß eine Löwin entkommen war. "Eine Löwin verließ ihren Käfig. Wie immer spielte der menschliche Faktor eine Rolle. Ein Tierpfleger hat den Käfig nicht verschlossen, das Tier kam heraus", führt RIA Nowosti die Worte eines Zoo-Vertreters an. "Hier arbeiten Spezialisten, die auf solche Situationen vorbereitet sind. Unverzüglich machte sich eine Gruppe daran, das Tier einzufangen. Die Löwin wurde bewegungsunfähig gemacht. Alles dauerte etwa eine Stunde. Die Zeit wurde aufgewandt, um die Löwin zum Einschlafen zu bringen. Dann wurde sie auf ein Auto verladen und in den Käfig gebracht." Die weggelaufene Löwin schaffte es nicht, irgend jemand von den Zoobesuchern zu verletzten. Beim Unschädlichmachen des Tieres kam niemand vom Personal zu Schaden.

pnz.ru - 29. Apr. 2008
В Пензе гостит зебра Чапмана
Chapmann-Zebra zu Gast in Pensa
In den Zoo Pensa wurde ein Chapmann-Zebrahengst gebracht. Der schwarz-weiße Schöne kam aus dem Kasaner Zoologisch-botanischen Garten nach Pensa, geboren wurde er in Tschechien. Das Zebra wird bis Mitte Juli in unserer Stadt zu Gast sein.

spb.kp.ru - 29. Apr. 2008
Биологи выпустят на волю кольчатую нерпу
Biologen werden Ringelrobbe frei lassen
Petersburger Tierschützer bereiten sich darauf vor, eine Ringelrobbe in die Freiheit zu entlassen. Das Tier wurde vor etwa einem Jahr am Ufer des Finnischen Meerbusens gefunden. Die Kleine war stark entkräftet. Es gab kaum Hoffnung auf Rettung des seltenen Säugetieres. Doch Biologen versuchten Hita, wie sie das Tier nannten, gesund zu pflegen. Sie pflegten es fürsorglich zu Hause gesund und zogen es groß. Obwohl es heißt, eine Robbe könne nicht in Gefangenschaft leben. Jetzt wiegt das Tier um die 40 kg. Die ganze Zeit lebte Hita in der Badewanne ihrer "Pflegeeltern", jetzt ist sie bereit zur Übersiedlung in das Rehabilitationszentrum im Leningrader Zoo. Dort setzen Spezialisten alles daran, um die Robbe auf ihr künftiges Leben in der freien Natur vorzubreiten. Die Experten verfügen über umfangreiche Erfahrungen. Der Nachwuchs von Ringelrobben und Kegelrobben bleibt im Frühjahr oft ohne Eltern. Die Mitarbeiter des Zentrums beherbergen etwa zehn Jungtiere in dieser Saison. Geplant ist, die Tiere im Mai in die Ostsee frei zu lassen. Sie gehören zu den seltenen Säugetieren. In den letzten Jahren hat sich die Ringelrobben-Population im Finnischen Meerbusen bis auf 200 Tiere verringert. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts waren es noch 50-70 Tausend, aber bis 1990 verringerte sich diese Zahl bis auf 4.000 Individuen. Ringelrobben stehen bereits auf der "Roten Liste".

fontanka.ru - 29. Apr. 2008
Нерпу Хиту готовят к свободе
Robbe Hita wird auf Leben in freier Natur vorbereitet
Der Nachwuchs der in der Ostsee vorkommenden Kegelrobben und Ringelrobben befindet sich aus unterschiedlichen Gründen auf dem Trockenen. So beunruhigt die Biologen in diesem Jahr, daß wegen des anormal warmen Winters und der frühen Eisschmelze die Weibchen es nicht schaffen, ihre Jungen großzuziehen. Die Mitarbeiter des Rehazentrums beherbergen in dieser Saison etwa zehn junge Kegelrobben. "Jetzt ist der Zustand der kleinen Robben stabil. Die Kleinen lernen, Fische zu fressen und wir planen, einige Robben frei zu lassen", erzählte Aleksejew und bemerkte, daß einige Tiere immer noch geschwächt sind. Seinen Worten nach kann ein Teil der Robben im Mai in die Ostsee frei gelassen werden. Es kann sein, daß die Biologen ein Spezialgehege am Meeresufer errichten, wo sie beobachten können, wie die Robben sich anpassen.

nnov.kp.ru - 29. Apr. 2008
К нижегородской медведице Ляле едет жених из Перми
Die Bärin Ljalja aus Nishnij Nowgorod erwartet Bräutigam aus Perm
Morgen kommt ein neuer Bewohner in den Zoo "Limpopo" im Park Sormowo: ein kleiner Bär, der im Zoo Perm geboren wurde. "Ein Bräutigam für unsere Bärin Ljalja", sagen die Mitarbeiter des Zoos. "Bären, wie auch die Menschen, lieben das Leben zu zweit. Deshalb haben wir für Ljalja einen Bräutigam erworben! Der Bräutigam ist übrigens gerade mal drei Monate alt. Unsere Ljalja ist ein Jahr älter. Ist das Bräutigamchen nicht zu jung für die Bärin aus Nishnij Nowgorod? Aber die Frau soll auch erwachsener und klüger sein als der Mann", scherzen sie im "Limpopo". "Im Ernst - dieser Bär wird lange Zeit in Quarantäne bleiben, er kommt in einen anderen Käfig. In dieser Zeit wird er heranwachsen." Wir verbinden uns mit dem stellvertretenden Zoodirektor Aleksandr Dawydow. "Ich bin schon in Perm!" sagte er. "Der kleine Bär wurde gerade Mutter Mascha und Vater Toscha weggenommen. Hören Sie das Gebrüll? Das sind die Eltern, die diesen Lärm machen. Sie verabschieden sich von ihrem Söhnchen." Der neue Bewohner wird heute nacht in den Zoo "Limpopo" gebracht.

lenobl.allnw.ru - 28. Apr. 2008
Драки и собаки главные враги зубробизонов
Raufereien und Hunde sind die Hauptfeinde der Wisent-Bison-Hybriden
Im Wisentgehege Toksowo verblieben nur fünf dieser seltenen Tiere. Vorigen Herbst wurde zwei Bullen nach einer Rauferei der Garaus gemacht, bei der sie einander Verletzungen zufügten. Nach Meinung der Leitung des Zuchtgeheges wird es gelingen, einen solchen Abschuß von Wisenten zu vermeiden, da nur noch zwei Männchen übrig geblieben sind. Jedoch besteht eine Gefahr für einen jungen Wisent-Bison-Hybriden: die hungrige Hundemeute, die im Areal lebt.

saint-petersburg.ru - 28. Apr. 2008
Бобер строит плотину в центре Петербурга
Biber baut Damm im Zentrum Petersburgs
Im Zentrum von Sankt Petersburg, am Flüßchen Monastyrka, das am Alexander-Newski-Kloster entlang fließt und in die Newa mündet, baut ein Biber einen Damm.

rosbalt.ru - 26. Apr. 2008
Непорочная питонша из Коми отложила яиц
"Untadelige" Pythondame aus der Republik Komi legte 50 Eier ab
Syktywkar. Im Zoo der Station junger Naturforscher in Syktywkar hat ein Pythonweibchen für alle unerwartet Eier abgelegt. Erstaunlich ist, daß das alles geschah ohne Paarung mit einem Männchen. Wie Zootechniker Aleksandr Silajew erzählte, hatte das Weibchen bereits in den zurückliegenden zwei Jahren Nachwuchs, deshalb wurde in diesem Jahr beschlossen, ihm eine "Ruhepause" zu gönnen.

gtk.yar.ru - 25. Apr. 2008
Будет в Ярославле вторая медведица Маша
In Jaroslawl wird es eine zweite Bärin Mascha geben
Aus Rybinsk wird noch eine Bärin Mascha nach Jaroslawl kommen. Genauer: ein noch kleines, drei Monate altes Bärchen. Sergej Puschkow, ein Einwohner des Dorfes Kostrjukowo im Rayon Myschkin fand es am Ufer des Flusses Juchra. Jetzt lebt die kleine Mascha in einer Scheune. Die Familie Puschkow füttert sie mit Kuhmilch und Haferbrei. Mascha hat einen guten Appetit, aber einen unzugänglichen Charakter. Sie akzeptiert niemand, auch nicht ihre neuen Besitzer. Jetzt ist die junge Bärin eine örtliche Sehenswürdigkeit, das ganze Dorf kommt, sie zu sehen. Doch Mascha wächst heran und sie unter solchen Bedingungen zu halten ist gefährlich. Familie Puschkow beabsichtigt, die Bärin nach Jaroslawl zu bringen und dem neuen Zoo zu übergeben.

saint-petersburg.ru - 25. Apr. 2008
У животных Ленинградского зоопарка - прибавление в семье
Familienzuwachs bei den Tieren des Leningrader Zoos
Im Leningrader Zoo gab es gleich bei drei Tierarten sieben Junge. Das Paar Rothandtamarine, das im Exotarium lebt, bekam zwei Junge. Nach den Worten Tatjana Solomatinas, der Pressesekretärin des Zoos, vermehren sich die Tamarine in der Regel gut, doch die Überlebenschancen der Jungen sind sehr gering unter den Bedingungen unseres Klimas. "Das hängt damit zusammen, daß wir den Nachwuchs nicht untersuchen können. Erst im Alter von fünf Monaten beginnt das Weibchen, die Jungen loszulassen, so daß wir fünf Monate lang gezwungen sind, untätig zu sein. Es besteht die Gefahr, daß das Weibchen die Jungtiere nicht wieder annimmt, wenn wir sie ihr wegnehmen für eine Untersuchung", erzählte die Pressesekretärin. Nachwuchs gab es auch bei den Kreishornschafen. Gleich zwei Muttertiere haben jeweils Zwillinge, je einen "Jungen" und ein "Mädchen". Ein "Mädchen" hat auch die Hausyakkuh geboren.

Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien)

apiural.ru - 4. Mai 2008
Прохладная погода не повлияла на сроки прилета птиц
Das kühlere Wetter zeigte keinen Einfluß auf die Zeit der Rückkehr der Vögel
Jekaterinburg. Das kühlere Wetter hatte keinen Einfluß auf die Zeit der Rückkehr der Vögel. Einige Arten trafen sogar zehn Tage eher im Mittleren Ural ein, als in den vergangenen Jahren, fühlend, das es wärmer wird. Wie die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Jekaterinburger Zoos Tatjana Kablutschkowa mitteilte, kehrte Anfang April die Bachstelze in den Mittleren Ural zurück. Das ist früher als gewöhnlich, denn in den letzten Jahren wurde sie erst um den 12.-14. April in der Stadt bemerkt. Gegen Ende April kamen Buchfinken, Grünlinge, Stieglitze, Zeisige. Sie überwinterten in wärmeren Gebieten und werden den ganzen Sommer über in unserer Gegend leben. In der ersten Maiwoche erwarten die Ornithologen die Ankunft der Waldlaubsänger, insektenfressender Vögel.

justmedia.ru - 29. Apr. 2008
В Екатеринбург прилетели дикие утки
In Jekaterinburg trafen Wildenten ein
Schwärme von Stockenten, Krickenten und Spießenten kamen zu den Gewässern des Gebiets Swerdlowsk geflogen. Sogar im Zentrum Jekaterinburgs kann man die Enten beobachten. Mit den ersten warmen Tagen kehrten vorerst nur die Enten, die sich von Wasserpflanzen ernähren, in den Mittleren Ural zurück, die Insektenfresser kommen mehr gegen Mitte Mai. Unterdessen haben die Mitarbeiter des Jekaterinburger Zoos noch Bedenken, ihre gefiederten Pfleglinge auf die offenen Gewässer herauszulassen - wegen der nächtlichen Minustemperaturen. Was die traditionelle Gefahr der Zugvögel für die Städter betrifft, so sind die Ornithologen sicher: eine Bedrohung durch Vogelgrippe geht von den Enten nicht aus. "Unsere Enten fliegen nicht weit, um zu überwintern, erst recht fliegen sie nicht bis in die südlichen Gebiete Chinas, deshalb befinden wir uns nicht in einer Risikozone", erzählte die Leiterin des Zentrums für Wissenschaft und Bildung des Zoos Jekaterinburg, Swetlana Polenz.

ysia.ru - 29. Apr. 2008
Якутский зоопарк получит новых птиц
Jakutsker Zoo erhält neue Vögel
Irkutsk. In der kommenden Woche wird der jakutische Zoo "Orto dojdu" neue Bewohner erhalten - Vögel. Sie befinden sich noch in der Irkutsker Zoogalerie. Wie die Koordinatorin der Zoogalerie, Ljudmila Iwuschkina, mitteilte, arbeitet ihr Betrieb mit den Zoos im Lande zusammen und bestellt Vögel aus der Region Krasnodar. "Diesmal bestellten wir Zwergwachteln - die kleinsten Hühnervögel der Welt. Wir kamen zum Flughafen, nahmen sieben Kisten mit Vögeln in Empfang. Und als wir sie öffneten, waren wir sehr erstaunt. Natürlich hatte man uns informiert, daß neben unserer Bestellung Vögel für den Zoo Jakutsk dabei sein werden. Aber welche - das sagte man nicht. Und ich traute meinen Augen nicht, als ich Lockentauben (?) sah. Das war unerwartet. Wir wußten nicht, daß es diese Rasse gibt. Drei Lockentauben (?), eine indische Laufente, Silberfasane, eine Ente und zwei Alpenkrähen haben wir vorübergehend in einer Voliere untergebracht, bevor sie nach Jakutsk weitergeschickt werden. Doch sie sind schon die zweite Woche bei uns zu Gast. Es fehlt noch das Ergebnis der Untersuchung auf Salmonellose. Die Analyse dauert lange. Erst heute wurde das Ergebnis bekannt - die Vögel sind gesund. Jetzt warten wir auf die Erlaubnis zur Abreise", teilte Frau Iwuschkina mit.

nsk.kp.ru - 30. Apr. 2008
Ростислав Шило: "Нашим зоопарком действительно можно гордиться". Новосибирский зоопарк в суперфинале "Семи чудес России"
Rostislaw Schilo: "Auf unseren Zoo kann man tatsächlich stolz sein". Nowosibirsker Zoo im Superfinale der "Sieben Wunder Rußlands"

irk.ru - 28. Apr. 2008
Редкие птицы гостят проездом в иркутской зоогалерее
Seltene Vögel auf der Durchreise zu Gast in der Irkutsker Zoogalerie
Die Irkutsker Zoogalerie hat in der Region Krasnodar Zwergwachteln bestellt. Doch in der Sendung befanden sich außer den Kisten mit Zwergwachteln auch andere Vertreter der Avifauna: Lockentauben [?], Silberfasan, Indische Laufente. Sie sollen alle nach Jakutsk weitergeschickt werden.

wwf.ru - 28. Apr. 2008
WWF: 10 лет в Алтае Саянах
Der WWF zehn Jahre im Altai-Sajan
Am 28. April 1998 begann die Realisierung des ersten Projekts des WWF Rußlands in der Altai-Sajaner Ökoregion. In zehn Jahren Arbeit zum Schutz der Natur dieses einmaligen "Stück" Erde wurden mehr als 2,5 Millionen Euro investiert! Der Altai-Sajan ist eine erstaunliche Gegend: hier nehmen ihren Anfang zwei der zehn größten Flüsse der Erde - Ob und Jenissej. In den rauhen Bergen lebt eine der seltensten Katzen der Welt, der Schneeleopard, und das größte Wildschaf, das Argali.

molsib.info - 25. Apr. 2008
Трудно ли создавать чудо?
Ist es schwer, ein Wunder zu schaffen?
Wenn man Rostislaw Schilo diese Frage stellt, ist er nicht im geringsten erstaunt. Und natürlich wird er nicht anfangen zu reden über die unzähligen Probleme, die er lösen mußte in 40 Jahren Arbeit als Direktor des Nowosibirsker Zoos. Das gehört nicht zu den Prinzipien seiner Familie. Die Familie Schilo ist bekannt in Nowosibirsk. Und nicht nur deshalb, weil Rostislaw Aleksandrowitsch selbst Ehrenbürger der Stadt und Abgeordneter des Stadtsowjets ist. In guter Erinnerung blieb auch sein Vater, der Biotechniker und Jagdwirt Aleksandr Andrejewitsch Schilo, der fast ein halbes Jahrhundert im Institut für Biologie der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften arbeitete. In diesem Institut arbeitet bereits viele Jahre auch der Bruder von Rostislaw Aleksandrowitsch. Sein jüngerer Bruder, Wladimir Aleksandrowitsch, beschäftigt sich mit der Vermehrung seltener Vogelarten in der Biostation in Karasuk, die Schwester arbeitete lange Zeit als Zootechnikerin. Wenn man ihre Arbeitsjahre zusammenlegt, so zeigt sich, daß die Dynastie Schilo mehr als 100 Jahre "für die Natur" arbeitet. Und diese Dauer der Tätigkeit wächst mit jedem Jahr. Neben Rostislaw Aleksandrowitsch arbeitet schon über 20 Jahre seine Frau Olga Wladimirowna, sie ist stellvertretende Direktorin des Zoos für wissenschaftliche Arbeit. Ihr Scherflein beizutragen zur Entwicklung des Zoos haben auch schon geschafft Sohn Andrej, Student an der Sibirischen Staatlichen Universität für Verkehrswesen, und Tochter Tatjana, Schülerin der vierten Klasse. Die Freizeit verbringen sie gern im Zoo. ... Kann man Liebe zur Natur anerziehen? Unter den Zoomitarbeitern sind nicht wenige, die zum erstenmal hierher kamen, als sie noch Kinder waren - als Mitglieder im Zirkel Junger Naturforscher. Nach der Schule, nachdem sie die Agrarhochschule absolviert hatten, wurden sie Tierärzte, Zootechniker, arbeiten sie als Abteilungsleiter, als wissenschaftliche Mitarbeiter. Im Kollektiv des Zoos sind etwa 200 Personen, davon 65 Spezialisten verschiedener Richtungen. Das sind sowohl jene, die ihrer Lieblingstätigkeit 35-40 Jahre ihres Lebens gewidmet haben, als auch die Jugend. Gern kommen Studenten zum Praktikum hierher. Den Zoo Nowosibirsk besuchen eine Million Menschen im Jahr. Sie kommen nicht nur die Tiere zu betrachten - der Zoo ist der bevorzugte Ort für Erholung suchende Städter und Gäste der Hauptstadt Sibiriens. Neben dem bemerkenswerten Kiefernwald schmückt den Park im Sommer ein Meer von Blumen. Im aktuellen Frühjahr werden hier hunderttausend von ihnen verpflanzt. Einen beträchtlichen Teil des Zoopersonals bilden Leute, die Grünflächen anlegen, das Territorium sauber halten, andere Mitarbeiter. "Wenn du lange leben willst, mußt du in den Zoo gehen", ist Rostislaw Schilo überzeugt. "Positive Emotionen, die der Mensch hier erhält, veranlassen ihn, Unannehmlichkeiten und Krankheiten zu vergessen. Umarme einen Baum, streichele zärtlich einen einzelnen Grashalm, sprich mit der aufgehenden Sonne, finde Gefallen an Tieren - und dir wird innerlich leichter. Ein Mensch, der mit Tieren in Verbindung steht, liebt die Natur, schöpft aus ihr Gesundheit, Kräfte. Das habe ich auch den Kindern vermittelt."

Asiatisches Rußland (Ferner Osten)


vostokmedia.com - 4. Mai 2008
Тигренок Амба осваивается на Сахалине
Der kleine Tiger Amba lebt sich auf Sachalin ein
Jushno-Sachalinsk. Der in diesen Tagen aus dem Zoo Krasnojarsk in den Jushno-Sachalinsker zoologisch-botanischen Park gebrachte kleine Amurtiger Amba hat sich akklimatisiert und und es geht ihm gut.

rian.ru - 25. Apr. 2008
В сахалинском зоопарке появится тигренок Амба
Im Sachaliner Zoo trifft der kleine Tiger Amba ein
Jushno-Sachalinsk. Der sieben Monate alte Tiger Amba aus dem Krasnojarsker Zoo "Rojow rutschej" kommt am Freitag in Sachalin an, teilte eine Mitarbeiterin des Zoos mit.

wwf.ru - 28. Apr. 2008
На Камчатке проcнулись бурые медведи
Auf Kamtschatka sind die Braunbären erwacht
Die Frühjahrsjagd auf die Petze wird eröffnet. Wilderer und akkreditierte Jäger warten auf ihre Stunde. Am 25. April wurde die Frühjahrsjagdsaison auf den Braunbären eröffnet. Nach Angaben der Agentur für Forst- und Jagdwirtschaft der Region Kamtschatka wurden für diese Jagdsaison 625 Lizenzen erteilt. In den Naturreservaten ist die Jagd ganzjährig verboten, Übertretungen des Verbots werden bestraft. Doch die Erhaltung der Bärenpopulation und anderer Tiere hängt nicht nur von der Arbeit der Inspektoren ab. Oft verlassen Tiere vorübergehend die geschützten Territorien und stehen dann außerhalb des Schutzes der Naturreservate. "Nach Ergebnissen von Luftzählungen auf Kamtschatka verringert sich weiter die Zahl der Schneeschafe und der erst kürzlich in die Rote Liste eingetragenen Wildrentiere", erzählt der stellvertretende Direktor für Wissenschaft des Kronozki-Naturreservats Wladimir Mossolow, "das Schicksal dieser Tiere hängt direkt nicht nur von den Jägern ab, sondern auch von den Touristen, den Jagdnutzern und allen, die Orte des Vorkommens dieser Arten besuchen."

wwf.ru - 28. Apr. 2008
The Amur River Upper Reaches will be Protected
Russian-Mongolian commission on environment protection has supported the idea of creation transboundary reserve Istoki Amura. WWF-Russia and WWF-Mongolia in cooperation with partners have put forward this idea, prepared all needed documents and lobbied it at the commission's session.

wwf.ru - 25. Apr. 2008
Zov Tigra celebrates its first birthday
On April 26, in Chuguevka village which is in the north of Primorye an unusual event took place - the birthday of the Zov Tigra national park declared last year. The holiday was organized at the initiative of WWF and the District Kids Creativity Center .

wwf.ru - 28. Apr. 2008
Zov Tigra got Presents from Local Kids
17 school environmental groups acting in Chuguevskii district of Primorye congratulated the Zov Tigra national park with its first birthday and participated in the contest on the park's logo.

Ukraine

podrobnosti.ua - 29. Apr. 2008
Медведь загрыз женщину, предложившую ему пива
Bär tötete Frau, die ihm eine Flasche Bier reichte
Ein Unglücksfall im Gebiet Donezk. In einem Privatzoo im Dorf Pridoroshnoje griff ein Bär eine Frau an. Sie starb an den erlittenen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft des Rayons Starobeschewo nahm die Ermittlungen auf. Der siebenjährige Kragenbär Borka hat auf den Geruch von Alkohol reagiert. Die Frau hatte ihm ein Bier gereicht - die Flasche liegt noch im Käfig. Am Montag war der Zoo, der dem Metallurgiekombinat "Iljitsch" in Mariupol gehört, für Besucher geschlossen. Doch auf das Gelände zu gelangen, ohne an der Kasse vorbei zu müssen, ist durchaus möglich. Eine Umzäunung ist nur an drei Seiten errichtet, an der vierten Seite fließt ein Bach. Der Wächter bekräftigt, er habe die Frau nicht bemerkt.

glavred.info - 29. Apr. 2008
На Донетчине в частном зоопарке медведь убил женщину
In einem Privatzoo in der Donezker Gegend tötete ein Bär eine Frau
Im Gebiet Donezk riß in einem Privatzoo ein Bär namens Boris einer unvorsichtigen Besucherin den Kopf ab. Nach den Worten des Vizechefs der örtlichen Rayon-Abteilung der Polizei, Leonid Saizew, hatte sich die Frau unvorsichtig dem Käfig mit den Raubtieren genähert, worauf einer der Bären ihr einen Schlag gegen die Hand versetzte (und diese brach) und an ihrer kurzen Jacke an die Gitterstäbe des Käfigs heranzog. Ein zweiter Bär (Boris) versetzte ihr einen Schlag gegen den Kopf und trennte diesen faktisch vom Rumpf ab. Die Frau war auf der Stelle tot.

cripo.com.ua - 29. Apr. 2008
На Донетчине медведь разорвал пьяную женщину, забравшуюся в зверинец
In der Donezker Gegend zeriß ein Bär eine betrunkene Frau, die heimlich in den Zoo eindrang

zavtra.com.ua - 24. Apr. 2008
Экологи бьют тревогу: на Украине толстосумы завели моду на обезьян и крокодилов
Ökologen schlagen Alarm: reiche Ukrainer entdeckten neue Mode - Affen und Krokodile
Ukrainische Ökologen schlagen Alarm: das Land hat sich in einen Transitstaat für den Schmuggel seltener Tiere aus Rußland, Mittelasien und Afrika nach Europa verwandelt. Außerdem haben die einheimischen Reichen nichts dagegen, auf ihrer Datsche einen Affen, ein Krokodil oder anderes exotisches Getier zu halten, um Gäste zu beeindrucken. Das erzählte der Direktor des Kiewer ökologisch-kulturellen Zentrums Wladimir Borejko. "Die Ukraine nimmt eine strategische Lage ein. Aus Rußland und Mittelasien wird durch sie nach Europa geschmuggelt, von Afrika und Lateinamerika über die Ukraine nach Rußland, weil das am einfachsten ist. Und in die Ukraine selbst wird auch eingeführt. Weil im allgemeinen der Zoll diesen Prozeß überhaupt nicht kontrolliert, ist die Ukraine auch "ein Fenster nach Europa", erzählte der Ökologe. Wladimir Borejko behauptet, daß der jährliche Umsatz der Schmuggler, die seltene Tiere und Pflanzen über die Landesgrenzen schaffen, etwa 200 Millionen US-Dollar beträgt. Aus südlichen Ländern, erzählt der Ökologe, werden Affen, Krokodile, große Schlangen, Papageien, exotische Schmetterlinge, Kakteen und Orchideen gebracht. Hierzu zählt der Ökologe auch schwarzen Kaviar, dessen Verkauf in der Ukraine verboten ist, Bärengalle, Tierfelle usw. Aus der Ukraine werden in andere Länder hauptsächlich ausgeführt Greifvögel, Schlangen, Schmetterlinge, Käfer, Schneeglöckchen. Jetzt wird die Madonnenlilie sehr aktiv in den Westen und nach Osteuropa verkauft. Laut Wladimir Borejko werden die Blüten der Madonnenlilie im Design von in der Umgebung der Stadt befindlichen Becken und Teichen verwendet, deshalb gibt es eine hohe Nachfrage nach ihnen.

Armenien

newsarmenia.ru - 28. Apr. 2008
Ереванский зоопарк будет полностью реконструирован
Der Zoo Jerewan wird vollständig rekonstruiert
Jerewan. Im Jerewaner Zoo begann ein Vierjahresprogramm der Rekonstruktion, teilte Kamo Mowsisjan, der Leiter der Verwaltung für Kultur, Jugend und Sport, mit. "Das ist das größte Programm zur Rekonstruktion des Zoos in den 60 Jahren seines Bestehens", sagte er am Montag auf einer Pressekonferenz. "Nach Abschluß des Programms wird der Jerewaner Zoo modernen Anforderungen entsprechen", teilte Mowsisjan mit.

Kasachstan

express-k.kz - 25. Apr. 2008
Птицам хочется любви
Die Vögel wollen Liebe
Im Zoo Karaganda kann man lachen und weinen - nicht nur vor Rührung. Papageien verschiedener Arten - ein kleiner Lori, der aus Holland stammt, und ein grün-roter Edelpapagei - bald berühren sie sich mit den Schnäbeln, bald säubern sie sich gegenseitig die Federn. Oder sie sitzen umschlungen - der große grün-rote wärmt unter seinem Flügel den kleinen "Holländer". Die Zoomitarbeiter bemerken, daß der grün-rote Bewohner nach dem Auftauchen des lieben Freundes seine frühere Anhänglichkeit gegenüber Menschen verlor. Wenn der Käfig sauber gemacht wird, setzt er sich schon nicht mehr auf die Schulter, wie früher, sondern, im Gegenteil, er kann nach der ausgestreckten Hand hacken. Der Eindruck ist, als wäre der Rot-Grüne verärgert. Und warum sollte er auch nicht böse sein, wenn der Mensch neben ihn einen Bewohner männlichen Geschlechts setzte und noch dazu einen, der im Lande der freien Moral erzogen wurde? Freundschaft ist Freundschaft, doch was die Liebe angeht, die sollte schon echt sein. Etwa die gleichen Probleme, nur viel schärfer, existieren bei zwei Vögeln, die nach dem Tod des gutmütigen junggeselligen Pelikans Flip den Titel "Stolz des Zoos" verliehen bekamen. In der Natur lebt der Schneegeier in Bergen, die höher als 3000 m sind, wohin die Wissenschaftler nicht kommen. Einer der Jäger fing diese ungewöhnlichen Geier und jetzt haben die Einwohner Karagandas die Möglichkeit, die Angewohnheiten der Schneegeier in Gefangenschaft zu beobachten. Doch seltsam ist diese Beobachtung. Nachdem sie bemerkt hatten, daß die Vögel miteinander raufen wie zänkische Hausfrauen in der Küche, zeitweise beide auf dem Nest sitzen, um zu versuchen, ein Ei abzulegen, verschickten die Mitarbeiter des Tiergartens Federn der Schneegeier zur Analyse. Kollegen aus Deutschland untersuchten die Struktur der Federn und gelangten zu der Schlußfolgerung, daß die Individuen, die in einer Voliere leben - Weibchen sind. O weh, sogar im Jahr des 70-jährigen Bestehens konnte der Zoo Karaganda seine gefiederten Bewohner nicht erfreuen, indem er ihnen einen geeigneten Partner kaufte. Das Vogelglück ist ja nicht so teuer - ein Schneegeier kostet 5.000 bis 6.000 Dollar, ein seltener Papagei etwa 1.000 US-Dollar. Doch diese Mittel sind nicht im Budget! Unterdessen geben die Menschen, diese seltsamen Wesen, viel größere Summen aus für jeglichen Unsinn. Sie verstehen die Leiden der Vögel nicht.

Turkmenistan

wwf.ru - 29. Apr. 2008
WWF По инициативе WWF Амударьинский заповедник в Туркменистане стал на пол-острова больше
Auf Initiative des WWF ist das Amu-Darja-Naturschutzgebiet in Turkmenistan um eine halbe Insel größer geworden
Dieses kleine Stückchen Erde ist sehr wichtig für die Erhaltung des Bucharahirsches. Nachdem mit Sputnikhilfe die Grenze zwischen Usbekistan und Turkmenistan präziser festgelegt worden war, kam die Hälfte einer Insel, die zum usbekischen Kysylkum-Naturschutzgebiet gehörte, zu Turkmenistan. Damit dieses kleine Fleckchen Erde seinen Schutzstatus nicht verliert, wandte sich der WWF an Turkmenistan mit der Bitte, dieses aufzunehmen in das turkmenische Amu-Darja-Naturschutzgebiet, das in der Nachbarschaft liegt. "Das Territorium, um das es geht, ist natürlich nicht groß - etwa 1.500 ha. Aber es ist sehr wichtig für den Schutz des Bucharahirsches", sagt Olga Pereladowa, Leiterin der Projekte des WWF in Zentralasien. Der Bucharahirsch ist eine "wandernde" Art und überschreitet in seinem Verbreitungsgebiet die Grenze zwischen Usbekistan und Turkmenistan. Sowohl Turkmenistan, als auch Usbekistan haben schon 2002 das Memorandum über das gegenseitige Einverständnis zum Schutz dieser Art unterzeichnet - im Rahmen der Bonner Konvention zur Erhaltung wandernder Arten.


Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tierpark Arche Warder, 06.05.2008
Pfingsten im Tierpark Arche Warder - Reiten - Kutsche fahren - Spanferkel essen
Der Pfingstsonntag und Muttertag fallen in diesem Jahr auf einen Tag. Im Tierpark Arche Warder haben daher alle Mütter, die mit ihren Familien kommen, an diesem Tag freien Eintritt. Zu sehen und erleben gibt es so einiges. Überall im Park kann man den putzmunteren Nachwuchs entdecken. Über 100 Schaf- und Ziegenlämmer tummeln sich im neu ausgebauten Streichelhof und auf den frisch rausgeputzten Koppeln in der Arche Warder. Das erste Fohlen bei den Tarpanpferden ist jetzt schon sechs Wochen alt und tollt in immer größeren Kreisen um die Mutter herum. Bei den Zwergzebus wartet ein übermütiges Kalb auf die Besucher und erfreut sie dann mit kecken Sprüngen. Im Tierschauhaus gibt es zur Zeit fünf Schweinewürfe aus verschiedenen Rassen zu bewundern. Von wenigen Tagen alt bis hin zu halbstarken Rowdys ist bei den Ferkeln alles vorhanden. In der Brutstation war Ende April der letzte Schlupftermin. Kleine Federbällchen von Brakel-, Federfüßigen Zwerg-, Brahma- und Vorwerkhühnern hüpfen bunt durcheinander.

Thüringer Zoopark Erfurt, 06.05.2008
Mehr Platz für große Tiere - Erfurter Trampeltiere ziehen um
Die beliebten Höckertiere des Zooparks bekommen mehr Platz. Nach einigen sicherheitsbedingten Umbauarbeiten an der großen Pferdekoppel in unmittelbarer Nähe des Bauernhofs, nehmen die Trampeltiere ihre neue Riesenspielwiese in Beschlag. Nachdem die alte Anlage doch eher versteckt lag und die Tiere auch schon einmal übersehen werden konnten, können sie sich jetzt in ihrer vollen Pracht dem Besucher präsentieren. Der Umzug bietet aber nicht nur für die Trampeltiere sondern auch für den Besucher eine willkommene Abwechslung. Denn auf dem langen Weg vom Bauernhof zum Plateau und zurück gibt es dank der imposanten Wüstenschiffe jetzt einen echten Blickfang zu bewundern.

Zoo Augsburg, 06.05.2008
Aus unserer Vortragsreihe, : “Einmal Eiszeit und Zurück”– Wildpferde und Rotwild in der Königsbrunner Heide –
Beginn: 14 Uhr in der Zooschule Norbert Pantel, der Gebietsbetreuer für das Beweidungsprojekt in der Königsbrunner Heide, erzählt über die ersten Erfahrungen mit den drei Przewalski-Hengsten und der Herde Rotwild. Zur Erklärung: Die lichten Kiefernwälder der Augsburger Flußauen sind bekannt für ihren außergewöhnlichen Artenreichtum und gelten aufgrund ihrer Einzigartigkeit als nationales Naturerbe. Zum Erhalt dieser Waldstrukturen wird ein Teil der lichten Kiefernwälder im NSG Stadtwald Augsburg mit Przewalskipferden und Rothirschen beweidet. Der Augsburger Zoo unterstützt dieses Projekt! Der Vortrag ist im Eintrittspreis enthalten.

Zoo Magdeburg, 06.05.2008
Zoo Magdeburg startet die „Aktion Naturschutz“ mit der ersten BIO-Speisekarte in einem deutschen Zoos
Die erste BIO-Speisekarte in einem deutschen Zoo gibt es ab dem 8. Mai im „Serengeti-Camp“ des Magdeburger Zoos. Der Zoo Magdeburg startet mit der Einführung der BIO-Speisekarte die „Aktion Naturschutz“. Prominente Unterstützung erhält die „Aktion Naturschutz“ durch den Schirmherrn, Herrn Stefan Kretzschmar (Sport-Direktor des Sportclubs Magdeburg), der sich das gesunde BIO-Essen zusammen mit dem Zoodirektor zum Auftakt der Kampagne schmecken lassen wird.

Zoo Osnabrück, 06.05.2008
Naturschutz zum Anfassen!
Sie fliegen lautlos durch die Nacht und die meisten Menschen bekommen sie nur selten zu Gesicht – die einheimischen Eulen! Zum Überleben benötigen die scheuen Greifvögel naturnahe Lebensräume mit ausreichenden Jagdarealen und Brutmöglichkeiten. Doch genau das ist das Problem: Immer mehr Lebensräume werden kultiviert und gehen so für diese faszinierenden nachtaktiven Tiere verloren. Am Pfingstmontag haben die Zoobesucher von 12.00 bis 18.00 Uhr Gelegenheit, einige einheimische Eulen-Arten kennen zu lernen. Die Eulenschutz AG mit der „Rollenden Waldschule“ ist zu Gast im Zoo Osnabrück und informiert über Eulen und andere typische Waldbewohner wie Dachs und Fuchs. Außerdem stellt die Eulenschutz AG ihre Arbeit am Stemweder Berg vor. Seit über einem Jahrzehnt schafft und erhält die Arbeitsgemeinschaft Lebensraum für Eulen. Auf diese Weise entstanden mittlerweile 46 Biotope mit einer Gesamtfläche von 26 ha. Infotafeln informieren über diese Arbeit. Zusätzlich werden Führungen zu Uhu, Waldkauz & Co. angeboten. So dürfte keine Frage zum Thema Eule unbeantwortet bleiben!

Zoo Duisburg, 06.05.2008
Neue Tierärztin im Zoo Duisburg
Seit rund drei Wochen hat der Zoo Duisburg eine neue Tierärztin. Frau Kerstin Jurczynski (33) wechselte nach mehrjähriger Tätigkeit im Tiergarten Heidelberg nun zurück in die Heimat. Die gebürtige Moerserin setzte sich im harten Auswahlverfahren durch und wird künftig über das Wohlergehen der rund 2300 Tiere im Zoo Duisburg wachen. Noch dazu hat die sympathische Blondine ein Faible für Meeressäuger und Dickhäuter und ist damit bei der Duisburger Delphin-Großfamilie mit den beiden Jungstars DOLLY und DONNA bestens aufgehoben.

Tierpark Hagenbeck, 06.05.2008
Ein neuer „Mann“ für die Rothschild-Giraffen
Sein Name ist „Chali“ – das bedeutet „Junger Mann“ auf Suaheli. Und genau das ist er, der erst zweieinhalb Jahre alte Rothschild-Giraffenbulle. Er stammt aus dem Burger’s Zoo im niederländischen Arnheim und unterstützt nun die Hagenbeck’sche Herde. Mit etwa vier Jahren ist „Chali“ ausgewachsen, dann hat er das Sagen in der weitläufigen Giraffen-Anlage, die sich die Rothschild- Giraffen mit Großen Kudus, Impalas, Nilgänsen und Nördlichen Hornraben teilen. „‚Chali’ ist sehr ruhig und gelassen, kontaktfreudig und offen zu Menschen“, sagt Revier-Tierpfleger Thomas Günther, „er wird die Lücke füllen, die durch den Tod unseres Bullen ‚Jou-Jou’ im Oktober vergangenen Jahres entstanden ist.“ Giraffen-Dame „Etosha“, ihre Tochter „Layla“ und das erst am 12. Januar geborene Baby „Kumbuko“ sind sehr neugierig auf den jungen Bullen. „Giraffen leben in lockeren Familienverbänden und kennen kein Revierverhalten“, erklärt Thomas Günther, „daher verlief das Kennenlernen der Tiere äußerst harmonisch.“ Und heute ist ‚Chalis’ großer Tag, denn er wird zum ersten Mal die Giraffen-Anlage betreten und damit auf die weiteren Bewohner treffen. Günther: „Kudus und Impalas kennt er schon aus Arnheim. Aber Vögel, wie unsere Hornraben ‚Raven’ und ‚Blue’ sind neu für ihn. Wir sind gespannt auf ‚Chalis’ Reaktion.“

Tiergarten Schönbrunn, 06.05.2008
TIERGARTEN ALS KINDERTREFFPUNKT NUMMER EINS
9. Mai: Großes Kinderfest! Neuartiger Abenteuerspielplatz! Der Tiergarten hat im vergangenen Jahr eine Ideenoffensive im Interesse der Kinder gestartet. Nun liegen die wichtigsten Ergebnisse vor: ein völlig neuartiger Abenteuerspielplatz, ein Kinderclub, freier Eintritt bis zum Alter von sechs Jahren und ein noch üppigeres Angebot von Spezialveranstaltungen. Bunter Höhepunkt des heurigen Frühjahrs: das große Kinderfest am 9. Mai. NEUES KONZEPT: SPIELEN WIE DIE TIERE Der vor wenigen Tagen eröffnete Abenteuerspielplatz wartet mit einem ungewöhnlichen Konzept auf: Den Kindern stehen dort auf rund 300 Quadratmetern die selben Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten zur Verfügung wie den Zootieren! Sie können sozusagen erleben, wie es ist, ein Tier zu sein und sich auch so verhalten – zum Beispiel wie ein Affe, wie ein Kaninchen, ein Vogel oder wie ein Pandabär. In einem aufgeschütteten Hügel wurde ein Röhrensystem verlegt, in dem sich die Kinder wie Kaninchen oder Meerschweinchen verstecken können. Oben drauf steht eine Kuppel, von der man rundum gute Aussicht hat. Die Klettergerüste mit den Seilen entsprechen jenen, die in den benachbarten Gehegen zu sehen sind. Weitere Gustostückerl: ein begehbares Webervogelnest, eine Affenschaukel, Balancierstangen, ein Trampolin, Kletternetze und ein Sandplatz zum Graben und Wühlen.

Zoo Dresden, 06.05.2008
Doppelter Dixie zu Pfingsten im Zoo
Einmal ist keinmal! Dieses Motto gilt erst Recht, wenn es dabei um tierischen Spaß geht – so wie beim traditionellen Dixieland- Festivalauftakt im Dresdner Zoo. Weil der in diesem Jahr auf die Pfingsttage fällt, ist die Dresdner Dixiegemeinde am 11. und 12. Mai gleich doppelt eingeladen, zwischen Elefanten, Pinguinen und Löwen zu swingen und zu schwofen. An beiden Tagen heißt es jeweils ab 10 Uhr Bühne frei für internationalen Spitzenjazz und tierisches Dixievergnügen. Wie immer werden dafür zwei Open-Air Bühnen neben dem Elefantenhaus und dem Pinguincafé errichtet – in strategisch günstiger Entfernung zu den Schankplätzen der Zoogastronomie, die mit kühlem Blonden und knusprig gegrillten Köstlichkeiten für die nötige Kondition bei allen Dixiefreunden sorgt. Die werden Sie gut gebrauchen können, denn gleich elf Bands aus drei Ländern haben sich für die beiden Tage angesagt. Am Sonntag lassen Sunshine Brass, die Maritime Stompers aus Schweden, das Thomas Stelzer Trio, das tschechische Polydor Sextet und die Freiberger Silvertown-Jazzband das Blech glühen. Am Montag tun es ihnen die Himmelfahrts-Dixielandband Mochau, die Dixieland-Formation des Polizeiorchesters der Landeshauptstadt Dresden, die Blue Dragons Jazzband, die Old Golden Canal Jazz Band aus Tschechien, die Elb Meadow Ramblers und Blue Alley gleich.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 06.05.2008
Faszinierendes Erlebnis Dämmerexpedition – freie Plätze bei nächtlicher AbenteuertourGelsenkirchen.
Nächtlicher Andrang in der ZOOM Erlebniswelt: Nach wieder voll besetzter Dämmerführung im April entführt die beliebte nächtliche Expedition der ZOOM Erlebniswelt Groß und Klein erneut am 16. Mai 2008 in die geheimnisvolle Welt der Tiere. Die acht Mal jährlich veranstaltete Führung bietet abenteuerlustigen Entdeckern mit einzig-artigen Beobachtungen der nachtaktiven Tiere ein unvergessliches Erlebnis. Der 90-minütige Rundgang in der ZOOM Erlebniswelt Alaska führt vorbei an den Wölfen und Luchsen, den imposanten Elchen und quirligen Waschbären und Bibern. Während der Dämmerexpedition erwartet die Besucher erstaunliche Einblicke in die nächtlichen Aktivitäten der tierischen Bewohner.Zoolotsen empfangen die Abenteurer um 20 Uhr am Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Die spannende Führung wird Kindern für 14,00€ und Erwachsenen für 18,00€ angeboten. Für die Expedition sind

Wildpark Dillenburg-Donsbach, 06.05.2008
„Wildpark Dillenburg-Donsbach lädt zu Aktionstagen ein“ Buntes Programm bei Waldjugenspielen
Für den Familientag im Donsbacher Wildpark haben die Organisatoren viele Ideen auf den Weg gebracht.
An 20 Stationen können große und kleine Besucher am 18. Mai richtiges Verhalten im Wald, Geschicklichkeitsspiele, Bestimmungsaufgaben oder auch Fragen der nachhaltigen Forstwirtschaft kennen lernen, die Natur eben mit allen Sinnen erfassen. Los geht es um 11.00 Uhr am Kassenhaus. Bereits bei den Waldjugenspielen, die vom 13. bis zum 16. Mai im Wildpark stattfinden, versuchen die Mädchen und Jungen von 13 Schulklassen die Aufgaben zu lösen. Der Parcour wird dabei selbständig nach dem vorgegebenen Fragenkatalog durchlaufen, wobei sich eine Zusammenarbeit in Gruppen von vier bis fünf Personen anbietet. Man muss davon ausgehen, dass zur Lösung der Aufgaben an den Stationen ein Zeitbedarf von zwei Stunden einzuplanen ist. Abschließend werden die Fragebögen in der „Oranierhütte“ abgegeben. Alle Teilnehmer sind Gewinner und erhalten ein „Waldforscher-Diplom“. Beim Familientag können auch in diesem Jahr wieder Naturholzmöbel gewonnen werden. Hier werden 3 rustikale Gartenmöbel, die von den Mitarbeitern der Revierförsterei „Thiergarten“ in gekonnter Weise angefertigt wurden, an die Teilnehmer des Familientages verlost. Die Übergabe erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, der noch bekannt gegeben wird. Der über 20 ha große Park mit seiner idyllischen Lage ist auch wegen seiner Tierarten-Vielfalt seit vielen Jahren ein beliebtes Ausflugsziel. Neben den Wildschweinen, Wildschafen, Ziegen und Kleintieren sind verschiedene Hirscharten, die alpinen Steinböcke, Gemsen und besonders die Exmoor-Ponys hier zu hause.

Zoo Augsburg, 06.05.2008
Zooführung auf Spanisch, 17.5. um 15.30 Uhr
Anlässlich des diesjährigen Zoofestivals vom 14. – 18. Mai mit internationalem Charme findet wieder eine zweistündige Zooführung auf Spanisch statt. Am Samstag, den 17. 5. um 15.30 Uhr treffen sich die Spanisch-Freunde am Treffpunkt vor der Löwenanlage. Ob Muttersprachler, Lernende oder Wiedereinsteiger – es ist für alle ein sprachliches Erlebnis! Der Tierpfleger Wilfredo Bernstein erzählt Ihnen Spannendes, Interessantes, Kurioses und Lustiges aus dem Leben der Zoobewohner. Interessierte sollten sich jedoch vorab unter 0821/567 149-0 anmelden. Die Karten können dann an der Kasse gegen 1,50 EUR / Person abgeholt werden. Der Zoo freut sich auf Ihren Besuch!

Zoo Augsburg, 06.05.2008
Das Zoo-Festival im Augsburger Zoo – vom 14.-18. Mai
Für alle Daheimgebliebenen holt der Augsburger Zoo in den Pfingstferien die Welt von Südamerika bis Asien in die schwäbische Metropole. Auf einem Rundgang durch den Zoo können die großen und kleinen Gäste einen Urlaubstag zum Träumen und Genießen erleben. Kunsthandwerker, Musiker und kulinarische Künstler präsentieren auf „Länderinseln“ ihren Kontinent. Die kleinen Besucher lernen den Zoo und seine tierischen Bewohner von einer neuen Seite kennen: mit offenen Kinderführungen, mit Tiergeschichten in der Zooschule, mit Geräusch- und Klangtraining im Musikzelt, mit Pantomime, mit Basteln und farbenfrohen Kindermasken. Das Zoofestival im Augsburger Zoo findet vom 14. bis 18. Mai täglich von 9:00 – 18:00 Uhr statt. Der Eintritt wird während des Festivals nicht erhöht. Am Freitag ist wie immer Familientag mit günstigeren Eintrittspreisen. Der Zoo freut sich auf Ihren Besuch!

Zoo Berlin, 05.05.2008
Ein Edelstein besonderer Art: Spitzmaulnashorn-Baby „Kito“ stellt sich vor!
Am 3. April brachte die 22jährige Spitzmaulnashorn-Dame „Ine“ ihr drittes Kind zur Welt. Vater ist der 17jährige „Jasper“. Insgesamt wurde damit das 17. Spitzmaulnashorn in Berlin geboren! Die ungewöhnlichen Zuchterfolge unterstreichen die Bedeutung des Berliner Zoos für die Erhaltung dieser stark von der Ausrottung bedrohten afrikanischen Nashornart! Das kleine Nashornkind erhielt den Kisuaheli-Namen „KITO“, der „Edelstein“ bedeutet. Um Mutter und Kind nicht unnötig zu beunruhigen, blieb es den Tieren selbst überlassen, wann sie sich dem Publikum zeigen. Erst vor wenigen Tagen war auch Kito bereit, sich seinen Zuschauern zu präsentieren. Kein Wunder, dass der Andrang am Freigehege der Nashörner nahe dem Zoo-Restaurant am Wochenende riesig war, schließlich gehören Nashornbabys zu den besonders anziehenden Tierkindern.

Tiergarten Kleve, 05.05.2008
Tier & Trödel
Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2006 findet nun im Rahmen unseres Veranstaltungsprogramms am Sonntag, den 18. Mai 2008 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr der vierte Kindertrödelmarkt mit dem Motto „Tier & Trödel“ im Tiergarten Kleve statt. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren können dann nach Herzenslust ihr altes Spielzeug und sonstige Schätze in einem ganz besonderen Ambiente feilbieten. Die Standgebühr für einen 3m-Stand beträgt 5 Euro und beinhaltet den Eintritt für den jugendlichen Aussteller. Für die Standanteilung vorab bittet der Tiergarten um Anmeldungen zum Trödelfest bis zum Donnerstag, den 15.05.08 und zwar telefonisch unter 02821/26785 (Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen!), per Fax unter 02821/581043 oder per E-Mail an tiergarten-kleve@t-online.de. Am Trödeltag werden die Aussteller gebeten, sich um 9.00 Uhr am Kassenhäuschen des Tiergartens einzufinden. Die Trödelware und die Standausrüstung sollten dabei so verpackt sein, dass sie in Kisten und Kästen auf Bollerwagen, Schub- oder Sackkarren transportiert werden können, da es nicht möglich sein wird, mit dem Auto die Standplätze anzufahren.

Zoo Magdeburg, 05.05.2008
Tigernachwuchs gestorben
Eine der schwersten Entscheidungen wurde heute im Zoo MD getroffen. Der lang ersehnte Tigernachwuchs wurde eingeschläfert. Welche Gründe lagen für diesen Schritt vor? Etwas zur Geschichte unserer Tiger: Sibirische Tiger werden als bedrohte Großkatzenart europaweit in den Zoologischen Gärten koordiniert gehalten und gezüchtet. Innerhalb des EEP’s (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) sind ca. 260 Tiere registriert, die in 95 Zoologischen Gärten gehalten werden. Unser junges Paar „Sibirischer Tiger“ lebt seit etwa 2 Jahren im Zoo. Es wurde uns vom EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) und der zuständigen Koordinatorin im Londoner Zoo zusammengestellt und zugewiesen. Die Katze kam damals aus dem Zoo Hannover, der Kater aus dem Tierpark Hagenbeck, Hamburg. Die Eingewöhnung und Zusammengewöhnung waren äußerst schwierig. Es kann durchaus als eine Meisterleistung unserer zuständigen Tierpfleger bezeichnet werden, dass es nach zwei Jahren gelungen ist, beide erfolgreich zu verpaaren – die Katze wurde im Januar trächtig.
Im Februar erhielten wir eine Email aus dem Londoner Zoo und dem neuen zuständigen EEP Koordinator Malcolm Fitzpatrick, dass neue genetische Untersuchungen ergeben haben, dass unser Kater kein reinerbiger „Sibirier“ ist, sondern einer seiner Vorfahren ein Sumatra-Tiger war. Sumatra-Tiger werden als eigene Art geführt. Insgesamt sind 31 weitere Tiger in Europäischen Zoos von dieser Hiobsbotschaft betroffen. Der Magdeburger Kater wurde mit dieser Meldung mit sofortiger Wirkung von jeglicher Zucht ausgeschlossen. Die Katze war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits trächtig.
Die Zucht reinerbiger Tiere, vor allem auch sehr seltener, hoch bedrohter Arten ist eine der obersten Ziele der nationalen und internationalen Zoogemeinschaft. Mischlinge (Hybride) sind in jedem Fall zu vermeiden. Sie blockieren den eingeschränkten zur Verfügung stehenden Platz für die wichtige Erhaltungszucht und sind an verantwortliche Halter kaum zu vermitteln. Wir sehen es nicht als Option an, diese Tiere ggf. an Zirkusunternehmen oder sogar an undurchsichtige Tierhändler weiterzugeben. Innerhalb des Unternehmens wurde aus diesen Gründen die Entscheidung innerhalb einer Kommission (Direktor, Zootierarzt, Zooinspektor, Tierpfleger) getroffen, dass die Jungtiere unmittelbar nach der Geburt eingeschläfert werden.

Zoo Landau, 05.05.2008
Biodiversität – eine alltägliche Erfahrung?
Trotz der nun schon seit fast zwei Jahrzehnten anhaltenden wissenschaftlichen und politischen Diskussion um den Schutz der biologischen Vielfalt und der hohen Priorität die diesem Ziel mittlerweile auf der internationalen politischen Agenda beigemessen wird, hat das Problem des anhaltenden Biodiversitätsverlusts in der deutschen Öffentlichkeit bislang nur wenig Aufmerksamkeit erlangt (vgl. Kleinhückelkotten u.a. 2006: 6). Zwar besteht eine gewisse Sensibilisierung für einzelne Facetten dieses Problems, wie etwa das Waldsterben in Deutschland oder der Verlust des tropischen Regenwalds, ein übergreifendes Bewusstsein für den Wert biologischer Vielfalt existiert aber nicht. Es gibt zwar eine Reihe von kommunikativen Aktivitäten zum Problem des Biodiversitätsverlusts, wie etwa die Kampagne des BMU „Leben braucht Vielfalt“ oder auch die BUND-Kampagne „Wildnis in Deutschland“ oder den seit 2001 gefeierten internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 21. Mai, den GEO-Tag der Artenvielfalt – das hat aber nicht zu einer breiten gesellschaftlichen Auseinandersetzung darüber geführt, welche Gefahren mit dem Verlust der biologischen Vielfalt verbunden sind (vgl. ebd.). „Bisher ist es nicht gelungen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt sprechen, in der Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar darzustellen, Akzeptanz für … staatliche Maßnahmen zu schaffen und das Potenzial der Verbraucher für nachhaltiges Konsumverhalten auszuschöpfen“ (ebd.). Es fehlen auch schlicht Kenntnisse darüber, ob und wie der Begriff der Biodiversität in der deutschen Bevölkerung bekannt ist, wie er verstanden wird und wie es etwa mit der Akzeptanz von Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität aussieht. So wird zwar seit 12 Jahren regelmäßig das Umweltbewusstsein in Deutschland gemessen, Fragen zur Biodiversität standen dabei aber lange Zeit nicht auf der Agenda Erst kürzlich wird dieser Teil thematisiert, ein ausgearbeitetes Instrumentarium liegt dazu allerdings nicht vor. Im Rahmen der vom Umweltministerium seit 1996 alle zwei Jahre durchgeführten repräsentativen Umfrage „Umweltbewusstsein in Deutschland“ werden seit dem Jahr 2000 Fragen zu den Naturbildern und dem Artenschutz gestellt. Hier kann man entweder ganz allgemein äußern, für wie gefährdet man die Natur hält oder bekommt spezifische Fragen zum Artenschutz vorgelegt. Der ganze Kanon von Fragen, die sich im Zusammenhang mit Biodiversität stellen, wird damit allerdings nicht abgedeckt. Unterschiede in den Einstellungen verschiedener Bevölkerungsgruppen zur biologischen Vielfalt wurden bislang nur in einzelnen Teilaspekten insbesondere im Bereich Ernährung und ökologischen Landwirtschaft untersucht. Im Rahmen des durch das BMBF geförderten Projekts „Ernährungswende“ wurden beispielsweise sieben Gruppen mit deutlich verschiedenen Ernährungsstilen unterschieden (vgl.: SINUS-SOCIOVISION und ECOLOG 2006).

Zoo Basel, 05.05.2008
Zoo Basel verzeichnet 2007 Besucherrekord und ist weiterhin auf Spenden angewiesen
Mit über 1,6 Millionen Gästen verzeichnete der Zoo Basel im Jahr 2007 einen Besucherrekord. Da er nur zwei Drittel seines Betriebsaufwandes durch eigene Mittel decken kann ist er trotzdem immer noch auf Spenden angewiesen. Auch in den nächsten Jahren wird der Zolli dank neuen Anlagen noch attraktiver werden. Spenderinnen und Spender tragen entscheidend zum Betrieb und zur Entwicklung des Zoos bei. Auch im Jahr 2007 durfte der Zoo Basel mit über 1,6 Millionen Eintritten einen Besucherrekord verzeichnen und zählt somit bis über die Landesgrenzen hinaus zu einem der beliebtesten Ausflugsziele. Neben den günstigen Wetterbedingungen zeigten auch die Bemühungen in der Öffentlichkeitsarbeit ihre Wirkung. Mit frechen Plakatkampagnen und frischen Werbeauftritten machte der Zolli im Jahr 2007 auf sich aufmerksam. Publikumsmagnete waren die fünf Gepardenkinder auf der Etoschaanlage. Der Zoo Basel kann mit betriebseigenen Aktivitäten nur rund zwei Drittel des gesamten Aufwandes bestreiten. Deshalb sind jedes Jahr Spenden, Stiftungsbeiträge und Subventionen in der Höhe von ca. CHF 5‘000‘000.-- notwendig. Sein Engagement im Natur- und Artenschutz, Angebote für Schüler und Studierende und der Bau neuer Anlagen sind nur gewährleistet, weil der Zoo Basel von Privaten, Stiftungen, der öffentlichen Hand, dem Gewerbe und dem Freundeverein materiell und ideell mitgetragen wird. Der Verkauf von Billetten und Abonnementen erreichte im Jahr 2007 zusammen mit dem Erlös aus dem Restaurantbetrieb, dem Zooladen und den übrigen Erträgen einen Betriebsertrag in Höhe von rund CHF 9,5 Millionen, während der Betriebsaufwand Kosten in Höhe von CHF 15‘070‘000.-- verursachte. Für zukünftige Gehege wurden CHF 1‘688‘000.-- in zweckbestimmte Fonds eingelegt. Der Umbau der Cafeteria nach über 40 Jahren und die Erweiterung des Zooladens führten zu ausserordentlichen Abschreibungen in Höhe von CHF 651‘000.--. Die Differenz zum Betriebsertrag konnte mit den freien und zweckbestimmten Zuwendungen von rund CHF 5‘172‘000.--, Subventionen und Beiträgen der Gemeinden von CHF 1‘318‘000.--, dem Finanzertrag von netto CHF 1‘227‘000.-- und dem Liegenschaftsertrag von CHF 510‘000.-- finanziert werden. Der Jahresgewinn erreichte knapp CHF 100‘000.--. In den nächsten Jahren werden mit der Schaffung einer neuen Menschenaffen-Aussenanlage, dem Neubau der Elefantenanlage und mehreren Kleinprojekten hohe Investitionskosten anfallen. Die Zuwendungen des vergangenen Jahres und der erneute Besucherrekord machen zuversichtlich, dass die anstehenden Projekte möglichst zügig realisiert werden können und der Zolli für die Besucherinnen und Besucher noch attraktiver wird.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 05.05.2008
Storchis für die Kröten für die Storchis
Storchenfest am 12. Mai 2008 von 14.30 – 17.00 Uhr am Grillpavillon im Naturschutz-Tierpark Görlitz Kinder, die den Tierpark zum Fest als Prinzessinnen oder Frösche besuchen, haben freien Eintritt!Zum Storchenfest 2008 quaken die Frösche am lautesten! Es sind Hilfeschreie, denn 32 % der Amphibienarten, das heißt 1.856 von 5.800 bekannten Arten weltweit, sind heute vom Aussterben bedroht . Es wird die Menschen eine Menge Kröten kosten, wenn das Sterben der Frösche nicht aufgehalten wird. Deshalb beteiligt sich der Naturschutz-Tierpark Görlitz an der weltweiten Aktion für die Amphibien ARK Kampagne „2008 year of the frog“ mit der Suche nach Krötenrettern. Die ersten sind schon gefunden! Die Schüler der Biologie-Arbeitsgemeinschaft des Augustum-Annengymnasiums haben eine Menge Kröten und Unterschriften auf der Petition für die Rettung der Amphibien gesammelt und sind in der Zwischenzeit zu begeisterten Krötenfans geworden. Sie betreuen zum Storchenfest die Kröten-Stationen von Kröten-Huckepack bis Amphibien-Domino und vergeben Krötenretterausweise. Für jede erfolgreich absolvierte Station bekommen die Kinder auf ihrem persönlichen Ausweis Stempel. Wurden genügend Stempel gesammelt, wird der Ausweisbesitzer zum offiziellen Krötenretter 2008! Daneben können mit Ilona Niederstraß Kröten aus Ton geformt werden. Storchis für die Kröten für die Storchis - die „Geburtstagsvögel“ des Naturschutz-Tierparks Görlitz zu seinem 50. Geburtstag 2007 werben in diesem Jahr ebenfalls für die Kröten. Es wird jeder zum „Krötenretter, der einen Storchi oder Storchilino erwirbt, denn der Erlös kommt den Kröten zu gute! Beim 1. Storchianer-Terffen zum diesjährigen Storchenfest können 2 neue Storchianer begrüßt werden, die B&S Paletten 24 GmbH und die dm- drogerie markt GmbH & Co. KG Görlitz. Der Storchi des dm-Drogeriemarktes ist noch ein ganz junger, unausgefärbter. Alle Besucher des Storchenfestes sind herzlich eingeladen, sich beim Gestalten dieses Storchis zu beteiligen. Dank der Spende von Bombardier Transportation Germany GmbH & Co KG für den Kindergarten Apfelbäumchen sind auch die ersten bunten Storchilinos ausgestellt. Mit den Fröschen quaken zum Storchenfest auch die Kinder und Jugendlichen des Jugendorchesters “Europastadt Görlitz“ der Musikschule Fröhlich. Im Konzert der Jüngeren sind Froschlieder und das Märchen von der Prinzessin mit der goldenen Kugel versteckt. Ob die Prinzessin die Frösche küssen muss, wird noch nicht verraten. Aber die Kinder, die zum Storchenfest als Prinzessinnen oder Frösche den Tierpark besuchen, haben freien Eintritt! Außerdem gibt es für das Kostüm viele Zusatz-Stempel auf dem Krötenretterausweis!

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 03.05.2008
Niedlicher Erdmännchennachwuchs erkundet erstmals Außenanlage
Gesund und munter – kurz vor der diesjährigen Saisoneröffnung erblickten zwei Erdmännchen mit einem Geburtsgewicht von ca. 30 Gramm am 10. März in der ZOOM Erlebniswelt das Licht der Welt. Die nun vier Wochen alten Erdmännchenjungen haben in den vergangenen 30 Tagen in elterlicher Obhut die ersten Eindrücke innerhalb der verzweigten Erdhöhlen gesammelt. Den Erdmännchendrillingen aus dem letzten Jahr möchten sie es nun gleich tun und die Außenanlage tatkräftig erkunden. Dabei locken die „Sonnenanbeter“ vor allem die ersten warmen Strahlen ins Freie. Auf ihrer Insel mitten im Afrikasee der ZOOM Erlebniswelt warten erste Abenteuer auf die neugieren Jungtiere. Zusammen mit ihren zwölf weiteren Artgenossen werden sie erstmals das Rundum-Panorama des Savannah Kopje genießen und mit aufgewecktem Blick die Umgebung erkunden.Die Schleichkatzen können bis zu 14 Jahre alt werden. Der Tragzeit von ca. 75 Tagen folgt eine mütterliche Fürsorge von ein bis zwei Monaten, in denen die Jungtiere gesäugt werden. Diese Zeit ist für die neuen Bewohner der ZOOM Erlebniswelt nun vorbei – die erste Erkundungstour in die Savannenlandschaft wartet auf die zwei Publikumslieblinge.

Zoo Augsburg, 02.05.2008
Die neuen Erdmännchen aus Wuppertal in ihr Gehege eingezogen
Nachdem der Zoo vor einigen Wochen das letzte Erdmännchen einschläfern musste, ist jetzt eine neue Gruppe vom Zoo Wuppertal nach Augsburg gezogen. Insgesamt 11 Tiere, also eine ganze Fußballmannschaft tummelt sich jetzt gegenüber von den Giraffen. Gleich nach dem Einsetzen in ihre Anlage waren sie noch ein wenig schüchtern und sind gleich in den Gängen verschwunden. Maximal sechs Tiere waren gleichzeitig an der Oberfläche. Es kann sich aber nur um wenige Tage handeln, bis sie ihr neues Zuhause erkunden werden und alle zu sehen sind.

Zoo Leipzig, 02.05.2008
Trauriger Tag für Pongoland - Junger Schimpanse musste eingeschläfert werden
Gestern Mittag musste im Zoo Leipzig aufgrund einer schweren Verletzung ein junger Schimpanse aus dem letzten Jahr eingeschläfert werden. Das Tier hatte sich über Nacht einen Oberschenkelbruch zugezogen. Wie es dazu gekommen ist, ist unklar. Als die Pfleger am Morgen ihren routinemäßigen Kontrollgang machten, entdeckten sie, dass das Jungtier von Schimpansendame Riet (31 Jahre) das linke Bein nach sich zog, welches zudem völlig verdreht war. Die Pfleger informierten umgehend den Zootierarzt, der die erforderlichen Untersuchungen einleitete und dabei den Oberschenkelbruch des Beines feststellte. „Es war ein schwieriger Entscheidungsprozess für uns. Wir hätten das Tier in diesem Zustand nicht bei der Mutter lassen können. Alle Vorkehrungen am Tier zur Genesung hätte sie als störend empfunden und eigenhändig entfernt. Eine intensive veterinärmedizinische Betreuung über mehrere Monate in der Schimpansengruppe wäre unmöglich gewesen. Wir sind alle bestürzt und bedauern es sehr, aber es musste eine Entscheidung getroffen werden, die ein langfristiges Leiden des Tieres verhindert“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. In Pongoland leben insgesamt 24 westafrikanische Schimpansen. Seit der Eröffnung der weltweit einzigartigen Anlage konnte der Zoo regelmäßige Nachkommen verzeichnen, was ein gutes Zeichen für die soziale Stabilität der Gruppe ist. Der westafrikanische Schimpanse gilt in seinem Verbreitungsgebiet, der Elfenbeinküste und in einigen Staaten Westafrikas, durch Lebensraumzerstörung, Buschfleisch-Handel und Wilderei als bedroht.

Tierpark Berlin, 02.05.2008
Tierpark-Tag in Friedrichsfelde: Erholung – Artenschutz - Bildung – Forschung
Der Tierpark Berlin und die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin laden am 4. Mai 2008 gemeinsam zum Tierpark-Tag nach Friedrichsfelde. Unter dem Motto Erholung – Artenschutz - Bildung – Forschung finden von 9 bis 18 Uhr zahlreiche Informations- und Diskussionsrunden sowie ausgesuchte Führungen statt. Zudem besteht die Möglichkeit, hinter die Kulissen verschiedener Tierhäuser und –anlagen zu blicken. Daneben stellt sich die Tierpark-Schule vor. Die Umweltstiftung WWF (World Wide Fund For Nature) und das Bundesumweltministerium präsentieren sich mit Infoständen. Und es gibt noch einen Stand, an dem Kinder Tiere malen können, die vom Aussterben bedroht sind. Für die Besucher bietet der Tierpark an diesem Tag Sonder-Eintrittspreise an: Erwachsene zahlen nur 8.00 statt 11.00 Euro, Kinder nur 4.00 statt 5.50 Euro. Der Tierpark Berlin, der 1955 eröffnet wurde, ist mit einer Fläche von 160 ha der größte Landschaftszoo Europas. In den Tierhäusern und Freianlagen leben rund 8.000 Tiere in über 970 Arten. Unterstützt wird die Arbeit des Tierparks durch die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin. Dort besteht die Möglichkeit, sich ideell und materiell für den weiteren Ausbau des Tierparks einzubringen, sowie viele Neuigkeiten über die Arbeit des Tierparks zu erfahren.

Tierwelt Herberstein, 02.05.2008
Tierwelt Herberstein: Brand nach Blitzschlag tötet vier Tiere
Tiefe Betroffenheit herrscht im oststeirischen Zoo. Nach einem Blitzschlag brannte ein Tierhaus vollkommen nieder. Für zwei Wickelbären und zwei Weißbüschelaffen gab es leider keine Rettung mehr. Die Schadenssumme beträgt rund 120.000 Euro. Ein schweres Unwetter zog am Nachmittag des Staatsfeiertages über die Tierwelt Herberstein. Ein Blitz traf das mit Stroh gedeckte Holzhaus, welches in kürzester Zeit in Flammen aufging und in weiterer Folge bis auf die Grundmauern niederbrannte. Trotz sofort eingeleiteter Lösch- und Rettungsmaßnahmen gab es für vier Tiere keine Rettung mehr. Es ist anzunehmen, dass die Tiere bereits beim Einschlag des Blitzes getötet wurden. Für Besucher und Mitarbeiter bestand jedoch zu keiner Zeit Gefahr. „Wir haben wieder einmal feststellen müssen, dass wir gegen Naturgewalten machtlos sind. Die Schadenssumme beträgt laut erster Schätzung 120.000 Euro.“ berichtet die Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger. „Ich möchte mich bei allen Einsatzkräften und bei den Mitarbeitern für den vorbildlichen Einsatz bedanken.“ Der Besucherbetrieb ist nicht eingeschränkt, die Tierwelt Herberstein ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

NaturZoo Rheine, 02.05.2008
Foto-Shooting im NaturZoo – Kampfläufer als Top-Models
Der NaturZoo Rheine ist bei Tier-Fotografen längst kein Geheimtipp mehr. Vor allem im Frühjahr reisen Hobby- und Berufs-Fotografen zum Teil von weither an. Die Bedingungen in den begehbaren Volieren sind ideal: Vögel auf naher Distanz ohne jede störende Absperrung, und die natürliche Gehege-Gestaltung bildet den idealen Hintergrund für die Hauptdarsteller. Die beliebtesten Motive sind die verschiedenen Vogelarten, allen voran die freifliegenden Störche. Die Kampfläufer-Kolonie lockt die Spezialisten: Der in Fachkreisen weit bekannte Tier-Fotograf Roland Seitre aus Marray, Frankreich, reiste extra zum Foto-Shooting bei diesen einzigartigen Watvögeln nach Rheine. Seitre fotografiert die seltensten Vögel in Volieren und vor allem im Freiland unter schwierigsten Bedingungen. Seine Aufnahmen findet man in Magazinen, Bildbänden und vor allem in Fachbüchern, wie dem renommierten „Handbook Birds of the World“, dem Standardwerk über die Vogelarten der Erde. Für einen Star-Fotografen legte sich größte Kolonie Kampfläufer in einem Zoo weltweit entsprechend ins Zeug. Die Männer (!) im Prachtkleid präsentierten sich in allen Posen – allerdings nicht nur für die Kamera, sondern vor allem für die Weibchen. Bei den Kampfläufern ist jetzt der Höhepunkt der Balz erreicht, und da heißt es jeden Tag und jederzeit „Action!“ und „Drama, Drama, Drama!“, um die Kampfläuferinnen zu beeindrucken. Beeindruckt war auch Roland Seitre: „Wie in der freien Natur! – Nur viel bequemer!“

Zoo Magdeburg, 02.05.2008
SOKO „Luchs“ ergreift weitere Maßnahme: Aufstellung einer Lebendfalle
Jetzt ist es soweit! Eine „Lebendfalle“ zum Fang des kurz vor Ostern ausgebüxten Luchses wird vom Team der SOKO „Luchs“ in Rothensee aufgestellt.

Alternativer Bärenpark® Worbis, 28.04.2008
Ein Juwel in Thüringen – die Leineaue - Aus der Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären
Am Sonnabend, dem 5. Mai 2008, führt Biologe Arne Willenberg in ein bedeutendes Feuchtgebiet des Eichsfelds, in die Leineaue zwischen Beuren und Wingerode. Die Exkursion beginnt um 9 Uhr und wird ca. vier Stunden dauern. Treffpunkt ist die kleine Brücke über die Leine am westlichen Rand von Beuren. Seit mehr als zwanzig Jahren konnte sich diese Bachlandschaft mehr oder weniger ungestört entwickeln; die Leine eroberte sich ehemalige landwirtschaftlich genutzte Fläche zurück. Es hat sich eine naturnahe Bachaue entwickelt - mit typischen Landschaftselementen und Lebensräumen wie Auwald und Auengehölze, mäandrierendem Fließgewässer, kleineren und größeren Wasserflächen, Nasswiesen, Seggenriede und Röhrichte -, wie sie ansonsten in Thüringen kaum noch existiert. Solche Lebensräume weisen eine mannigfaltige Tierwelt auf und auch Bären fänden hier Nahrungs- und Wohnräume, wenn es sie hier noch geben würde. Dagegen trifft man an diesem Flüsschen doch häufig zumindest auf die Spuren jenes aus Nordamerika stammenden Kleinbären, dem seine Verbundenheit mit solchen wasserreichen Biotopen seinen Namen eingebracht hat. Die Auenwäldchen an der Leine werden zu dieser Jahreszeit reich an Frühblühern sein. Außerdem ist die Leineaue eines der bedeutsamsten Vogelgebiete im Eichsfeld. Jetzt im Frühjahr beginnen die Fortpflanzungsaktivitäten der meisten Vogelarten mit Revierbesetzung und Reviergesängen, Balz und Nestbau usw. Andere Arten kehren gerade aus den Winterquartieren zurück und nutzen die Bachlandschaft zur Zwischenrast. Da die Gehölze noch wenig belaubt sind und auch die Kraut- und Staudenvegetation noch keine geschlossenen Bestände bildet, sind die Vögel in der Landschaft leichter zu sehen. Ihre Beobachtung wird somit ein Schwerpunkt der Exkursion sein. Neben der Beobachtung der Vogelwelt wird Willenberg auch über die Vertreter weiterer Tiergruppen, der Flora, der Vegetation und der Ökologie der Leineaue informieren.

Tiergarten Worms, 28.04.2008
Girls´ Day 2008 im Tiergarten Worms - Einblicke in die Bandbreite des Tierpflegerberufs
Am Donnerstag 24.04.2008 fand der 8. bundesweite Girls´ Day statt. Anlässlich dieses Termins gab der Tiergarten Worms zwei Schülerinnen im Alter von 10 Jahren die Möglichkeit, in den Beruf des Tierpflegers hinein zu schnuppern. Der Mädchen-Zukunftstag, wie der Girls´ Day auch genannt wird, soll das Spektrum der Berufswahl für Mädchen erweitern. Dazu Zoopädagogin Tamara Kalmbach: „Bei der heutigen Lage auf dem Arbeitsmarkt fühlen wir uns als Tiergarten natürlich auch angesprochen etwas zu tun. Da war es für uns gar keine Frage zuzusagen, als die Anfrage kam! Daneben sind wir als Ausbildungsbetrieb natürlich auch sehr daran interessiert, das Spektrum unserer BewerberInnen zu erweitern, denn der Beruf des Tierpflegers erfordert nicht nur eine gewisse körperliche Konstitution, sondern vor allem viel Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Tieren“. Beide Teilnehmerinnen waren bei ihren Aufgaben auf dem Bauernhof und im Exotenhaus mit Begeisterung bei der Arbeit, auch wenn sie um 12 Uhr, dem Ende ihrer Arbeitszeit, schon ein wenig erledigt waren. Zu ihren Aufgaben gehörte u.a. das Fegen der Gehege und das Zubereiten von Futter für die Polarfüchse. Neben diesen allgemeinen tierpflegerischen Arbeiten war natürlich der direkte Kontakt mit den Tieren immer noch das Faszinierendste für Paula Maier und Jana Roos. Es wurde aber an diesem Tag auch deutlich, dass der Beruf des Tierpflegers nicht nur den direkten Kontakt mit den Tieren beinhaltet, sondern man auch regelmäßig zu Besen und Schaufel greifen muss, um die Gehege sauber zu halten. Dazu Tierpflegerin Sandra Dietz: „Ich glaube, wir haben den beiden Fünfklässlerinnen heute einen guten Einblick in die Bandbreite des Tierpflegerberufs geben können. Da haben viele oftmals eine etwas verklärte Vorstellung!“.

Vogelpark Herborn, 26.04.2008
Zum 15. Mal freut sich Herborn auf das traditionelle Jagdhornbläserkonzert am Himmelfahrtstag
Neu im Vogelpark: Goldfasan, Rotschulterente und ein neuer Teich für den Heiligen Ibis Eine bei den Freunden des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf besonders beliebte Veranstaltung findet am Donnerstag, den 1. Mai, ab 14.30 Uhr statt: Der Bläsercorps des Vereins der Jäger des Dillkreises lädt die Vogelparkbesucher bereits zum 15. Mal zum traditionellen Himmelfahrtskonzert im Eingangsbereich des Vogelparks ein. Und immer wieder erfreut sich das Konzert großer Beliebtheit. Erneut werden die Jäger unter der bewährten Leitung von Monika Lautz und Uwe Nickel aus Aßlar die Vogelparkbesucher mit Jägerliedern und Jagdsignalen erfreuen. Wie die Vorsitzende des Naturschutz- und Fördervereins Vogelpark Herborn- Uckersdorf e. V., Susanne Kuhlmann-Wohner, mitteilt, treten die musikalischen Waidmänner auch dieses Mal ohne Gage auf. Die passionierten Grünröcke werden jedoch als Dankeschön mit Kaffee und Kuchen im Gartencafé des Vogelparks bewirtet. "Selbstverständlich ist unser familienfreundlicher Vogelpark auch als Naturerlebniszentrum und aus zoologischen Gründen einen Ausflug wert", betont Vogelparkleiter Wolfgang Rades. Zumal seit wenigen Tagen auch zwei neu in Herborn eingetroffene, besonders farbenfrohe Vogelarten den beliebten Tiergarten bereichern: In die Voliere der Beos ist ein prächtiger asiatischer Goldfasan aus dem Opelzoo Kronberg eingezogen. Für den stolzen Fasanenhahn wird jetzt natürlich noch eine Henne gesucht. Die munteren Lisztäffchen teilen jetzt ihr Gehege mit einem Pärchen der südamerikanischen Rotschulterenten aus dem Zoo Karlsruhe. Wie der Biologe mitteilt, ist das Vogelparkteam besonders froh darüber, dass die Vergesellschaftung der Lisztäffchen mit den zierlichen Rotschulterenten funktioniert. Rades: „Denn die zu den Krallenaffen zählenden Lisztäffchen sind dafür bekannt, dass sie – wie übrigens zahlreiche andere Primaten auch, keinesfalls tierische Kost verschmähen!“ In dem in herrlicher Landschaft in Herborn-Uckersdorf gelegenen Park liegt nach einem nur allmählich gewichenen Winter jetzt endlich der Frühling in der Luft! So sind zahlreiche Tulpen und Narzissen aufgegangen und zwei Pärchen der Weißstörche sowie ihre afrikanischen Verwandten, die interessanten Hammerköpfe, haben in ihrem riesigen Nest ebenso mit der Brut begonnen wie das erste Pärchen der farbenprächtigen Gelbbrustaras und das Schnee-Eulenpärchen „Hedwig“ und „Merlin“.

Zoo Magdeburg, 25.04.2008
Geldsegen für AMAZONIEN
Heute haben wir für unser Bauprojekt AMAZONIEN eine Spende erhalten. Herr Kirchner, Marktleiter Möbel Boss Magdeburg, übergab einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an die Marketingleiterin, Katrin Demco. Mehr als 37.000 Euro hat der Zoo seit Beginn der Spendenaktion im März letzten Jahres durch Einzelspender oder Firmen für das Projekt erhalten. Das AMAZONIEN-Projekt soll 2009 fertiggestellt sein.

Tiergarten Nürnberg, 25.04.2008
Sparkasse Nürnberg übernimmt Futterpatenschaft für Eisbären
Die Sparkasse Nürnberg spendet dem Tiergarten Nürnberg 11 870 Euro, davon 7 500 Euro für eine Futterpatenschaft für Eisbären.

Tiergarten Nürnberg, 25.04.2008
Eröffnung des Tiergartenshops am 25.4.2008
Zur offiziellen Eröffnung des Tiergartenshops am Paviangehege am Freitag, den 25. April 2008 stellte Dr. Helmut Mägdefrau, Stv. Direktor, das breite Sortiment des Verkaufstands vor. Das Angebot der Flocke-Lizenzprodukte reicht u.a. von Plüschtieren über Bücher, Brettspiele, Poster, Großfotos, Postkarten, Sammlerstücke wie Figuren oder Blechschilder bis hin zu Mützen und T-Shirts. Die Lizenzeinnahmen kommen dem Tiergarten und Arterhaltungsprojekten zugute. Außerdem gibt es im Tiergartenshop neben den Flocke-Lizenzprodukten noch das bekannte Sortiment des Tiergartens wie Regenschirme und T-Shirts und es wird die Plüschtierkollektion des Vereins yaqu pacha verkauft. Der Verein hat zum Ziel, die wasserlebenden Säugetiere Südamerikas zu schützen und deren Lebensräume zu erhalten. Der Einkauf im Tiergartenshop am Paviangehege steht jedem offen. Wer keinen Besuch im Tiergarten plant, kann kostenlos zum Einkaufen in den Tiergarten. Der Weg zum Shop ist zu Fuß in fünf Minuten zu bewältigen. Um sicher zu gehen, verlangt der Tiergarten den regulären Eintritt als Pfand. Auf der Eintrittskarte wird vermerkt, wann der Besucher den Tiergarten betreten hat. Dauert der Einkauf höchstens eine halbe Stunde, erhält der Besucher den Eintrittspreis an der Kasse zurück.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 25.04.2008
Kodiakbären-Paar Brenda und Buffy erobern erstmals gemeinsam ihr Territorium in der ZOOM Erlebniswelt Alaska Gelsenkirchen.
Sie sind die neuen Stars der Saison 2008 – die Kodiakbären Brenda und Buffy eroberten heute erstmals gemeinsam die 3.000 m² umfassende Außenanlage in der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Die mit Spannung erwartete Zusammenführung der größten Landraubtiere der Erde verlief überaus harmonisch. In der europäischen Zoolandschaft ist die Haltung von Kodiakbären eine Seltenheit. Das weitläufige Territorium der ZOOM Erlebniswelt Alaska bietet Brenda und Buffy einen idealen Lebensraum und verhalf zu einer glücklichen Zusammenkunft der zwei Giganten.Der seit einem halben Jahr in der ZOOM Erlebniswelt lebende Kodiakbär Buffy und die aus Buenos Aires stammende Brenda kamen sich schon nach 30 Minuten im separaten Vorgehege unter Ausschluss der Öffentlichkeit nahe. Erstes gemeinsames Herumtollen der imposanten Tiere zeugte von großer Sympathie. Der beinahe 400 Kilogramm schwere Buffy zeigte dann in dem großen Landschaftsgehege Brenda schnell seinen Lieblingsplatz: Mit einem spielerischen „Tanz“ überzeugte er die wasserscheue Brenda, mit ihm Schwimmen zu gehen. Erste Zuneigungsgesten wie lautes Schnaufen und Liebkosungen mit der Schnauze lassen auf mehr hoffen. In der ZOOM Erlebniswelt haben 600 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 über eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Freizeitattraktion mit überregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.

Zoo Basel, 25.04.2008
DER ZOO BASEL HAT EINE NEUE WEBSEITE
Frischer, heller, grosszügiger – die neue Zoo Basel-Webseite ist ab sofort online. Wie die neuen Zoo- und Vivariums-Führer, präsentiert sich auch die Internetseite ganz „Zolli-like“. Die bewährte Grundstruktur der Seite ist erhalten geblieben, dank der angepassten Navigation ist das Auffinden der Informationen aber noch leichter geworden. Das Erscheinungsbild wurde an die heutigen, schnellen Internetzugänge und Bildschirme angepasst und präsentiert den Zolli und seine Tiere von einer ganz neuen Seite. Ausser allen praktischen Informationen zum Zoo sind ein Tierlexikon mit über 150 Tierarten und Beschreibungen aller grösseren Anlagen verfügbar. Wer auf der neuen Zoo Basel-Webseite auf Entdeckungsreise geht, der findet ausserdem die aktuellen Jungtiere, kann im Newsarchiv stöbern oder auf der Seite ‚Zoogeschichte’ in Erinnerungen schwelgen. Die Seiten sind alle mit grossen, farbenprächtigen Fotos illustriert. Auch die neue Webseite wird laufend an die Bedürfnisse der Besuchenden angepasst, noch in diesem Jahr erscheint sie auf Französisch und Englisch.

Zoo Landau, 25.04.2008
Zoo Landaus „Knut“ heißt „Jim Knopf“- Schulklasse zu Besuch bei jungem Quessant-Schaf im Landauer Zoo
Publikumslieblinge im Zoo müssen nicht immer weiß, pelzig und ein Raubtier sein – schwarz-gelockt, manchmal etwas bockig und mit kleinen Hufen ist doch mindestens genauso hübsch und sehenswert! Unter diesem Motto hatte der Zoo Landau in der Pfalz Mitte März einen Namenswettbewerb für das damals frisch-geborene Quessantschaf-Böckchen aus dem Streichelzoo ins Leben gerufen. Die Klasse 4 b der Grundschule Annweiler hatte im vergangenen Schuljahr mit Begeisterung Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ gelesen, fühlte sich bei der Beschreibung des kleinen Schafs sofort daran erinnert und schickte ihren Namensvorschlag „Jim Knopf“ an den Zoo. Unter den zahlreichen, sehr fantasievollen Einsendungen fand dieser Vorschlag bei der „Jury“ aus Tierpflegern und Zooverwaltung die meiste Resonanz. Als Dankeschön wurde die Schulklasse nun zur „Schaftaufe“ und zu einer Unterrichtseinheit in der Zooschule eingeladen. Am 23. April 2008 kamen die 22 Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Gisela Weber und begleitenden Eltern in den Zoo. Mit Zoopädagogin Jeannine Schützendübe lernten die Kinder bei einem Spiel und einer Geschichte, von welchen Wildtieren unsere Haustiere abstammen. Die Frage warum der Menschen Wildtiere zu Haus- und Nutztieren domestiziert haben und die Verantwortung, die sich daraus ergibt, war ebenfalls ein wichtiges Thema dieses Zooschulunterrichts. Im Anschluss fand im Streichelzoo im Beisein der Beigeordneten und Zoodezernentin Frau Maria Helene Schlösser die offizielle Schaftaufe statt. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Pflegerin Anne Hannak präsentierten den begeisterten Kindern ihr Patenkind„Jim Knopf“ und seinen vergangene Woche geborenen schneeweißen Halbbruder. Mit großer Begeisterung der Kinder und begleitet vom Geblöke der Mutterschafe und der übrigen Streichelzoobewohner durften die Schäfchen gestreichelt und von ganz Nahem bewundert werden. Lehrerin Weber wusste zu berichten, „dass manche Kinder vor lauter Freude und Aufregung die halbe Nacht nicht geschlafen hätten“. Zum Abschluss des Zoobesuchs stellte Dr. Heckel den Kindern noch das Zooschulschwein „Franzl“ vor. Zoodezernentin Schlösser dankte der Klasse für ihre schöne Idee und die kleinen selbstgebastelten Präsente für das Patenschaf und die Zoomitarbeiter. „Ich bin mir sicher, dass sich die Kinder noch oft an diesen schönen Tag im Zoo erinnern und in Zukunft die vielfältigen Veranstaltungen im Zoo und der Zooschule besuchen werden“, so Schlösser.

Zoo Wuppertal, 25.04.2008
Start in die Zoo-Konzertsaison
Mit einem Chorkonzert starten wir am Sonntag, dem 27.04.08, in die Zoo-Konzertsaison dieses Jahres. Der gemischte Chor „Philomene“ präsentiert in der Zeit von 13:00 bis 14:00 Uhr sein Repertoire in der Musikmuschel am Blumenrondell.

Zoo Berlin, 25.04.2008
Baby und Mutter wohlauf: Nachwuchs bei den indischen Hulmanaffen!
Die wohl bekanntesten Affen Indiens sind die zu den Schlankaffen gehörenden Hulmans, die auch Hanumans genannt werden und die bis heute den Hindus heilig sind. Als Sita, die Gattin des Königssohnes Rama, der die Verkörperung des Gottes Wishnu ist, von zwei bösen Riesen nach Lanka entführt wurde, halfen Sugriva, der König der Affen, und dessen tüchtiger Minister Hanuman, die Entführte zu befreien. Hanuman allerdings wurde dabei beim Diebstahl einer Mangofrucht aus dem Garten der Riesen erwischt und sollte auf dem Scheiterhaufen sterben. Es gelang ihm jedoch, das Feuer zu löschen, wobei er seine Hände und das Gesicht verbrannte. Noch heute haben alle seine Nachkommen schwarze Hände und schwarze Gesichter! Die Geschichte aus dem indischen Nationalepos Ramayana führt dazu, dass gläubige Hindus diese Affen ungebrochen verehren, sie pflegen und füttern und ihnen das Abernten der Gärten gestatten. Kein Mensch beeinträchtigt die heiligen Tiere, die bis heute als Symbole der Freundestreue gelten. Die Berliner Hulman-Gruppe geht auf Tiere aus dem Zoo Hannover zurück. Am 30. März kam ein kräftiges männliches Jungtier zur Welt, das Raipur nach der nordöstlichen Hauptstadt der Provinz Chahattisgarh genannt wurde.

Tiergarten Worms, 25.04.2008
Nachwuchs bei den Füchsen im Tiergarten Worms - Jungtiere erst in ein paar Wochen zu sehen
In der Nacht zum Freitag, dem 18. April 2008 gab es im Tiergarten Worms erstmalig Nachwuchs bei den Füchsen. „Wie viele Füchslein es sind, wissen wir noch nicht“, berichtet der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner. Erst in einigen Wochen wird es soweit sein, dass die Mutter ihre Kleinen der Öffentlichkeit präsentieren wird. Bis dahin müssen sich alle Tierfreunde noch gedulden. Kurz nachdem die Fuchswelpen das Licht der Welt erblickten, gab es vom Tierpfleger Lars Heymann erstmals eine Stärkung für die noch sichtlich erschöpfte Füchsin „Sandy“. Bereits vor einem Jahr bezogen die Fuchseltern „Sandy“ und „Harry“ ihr Gehege im Wormser Tiergarten. Die Unterkunft bietet zahlreiche Spiel- und Versteckmöglichkeiten, eine Wurfhöhle als auch ein Berg, der sich optimal zum Klettern eignet. Doch die eigentliche Wurfhöhle ließ der Rotfuchsvater und seine Füchsin ganz außer Acht. Stattdessen bauten Sie sich selbst eine eigene Höhle für die Geburt ihrer Jungen. In dieser für den Besucher nicht einsehbaren Höhle päppeln die Eltern derzeit ihre Jungen sorgevoll und behutsam auf. Die Jungtiergruppe im Tiergarten Worms wird damit von Tag zu Tag größer. Von nun an wird die Truppe durch den Neuzugang bei den Füchsen erweitert. Weitere Jungtiere gab es in den letzten Wochen auch bei den Kattas, den Mufflons, den Juan - Fernandez Ziegen und bei den Mähnenspringern.

Zoo Berlin, 24.04.2008
Aufsichtsrat mit Zoo-Entwicklung zufrieden: Einstimmig Entlastung des Direktors vorgeschlagen
Der Aufsichtsrat der Zoologischer Garten Berlin AG hat sich auf seiner turnusmäßigen Sitzung am Mittwoch mit der erfreulichen Geschäftsentwicklung des Zoos im vergangenen Jahr beschäftigt und einen überdurchschnittlich guten Jahresabschluss 2007 festgestellt. Gleichzeitig dankte das Gremium Zoodirektor Dr. Bernhard Blaszkiewitz für dessen außergewöhnliches Engagement sowie tiergärtnerischen Leistungen und beschloss einstimmig, der Hauptversammlung die Entlastung des Vorstandes vorzuschlagen. In diesem Zusammenhang hat der Aufsichtsrat die in der Öffentlichkeit diskutierten Vorwürfe gegen Dr. Blaszkiewitz ausführlich mit dem Zoodirektor besprochen und sieht auch hiernach keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten des Direktors. Der Aufsichtsrat wiederholt und bekräftigt zudem das Angebot des Vorstandes an die Fraktionen des Abgeordnetenhauses, dass neben den offiziellen Aufsichtsbehörden auch die fachlich zuständigen Fraktionssprecher Einsicht in alle relevanten Bücher nehmen können. Zufrieden zeigte sich das Aufsichtsgremium über die aktuelle Besucherentwicklung im Berliner Zoo. In den Monaten Januar bis März konnten 45.809 Tickets und 383 Jahreskarten mehr verkauft werden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieser Trend hält sogar noch an den Wochenenden im April an, obwohl im Vorjahresmonat der Knuteffekt für exorbitante Besucherzahlen gesorgt hatte. Damit unterstreicht der Zoo einmal mehr seine herausragende Bedeutung als besucherstärkste Einrichtung Berlins und als Publikumsmagnet innerhalb des Tourismusangebotes der Stadt.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 24.04.2008
Stadtlöwen in Hellabrunn
Im Rahmen der 850-Jahrfeier der Stadt München findet vom 29. April bis 3. August 2008 die Foto-Ausstellung von Florian Hauck
„Stadtlöwen – eine fotografische Streunerei durch München“ im Tier-, Natur- und Artenschutzzentrum (TNA) statt. Der Löwe ist eng mit der Stadt und ihrer Historie verbunden und schon seit 1239 im Münchner Siegel bis zum heutigen Stadtwappen vertreten.

Tierpark Hagenbeck, 24.04.2008
Das Lindner Park-Hotel Hagenbeck feiert Richtfest
Nach elf Monaten Bauzeit steht der Rohbau des ersten Tierpark-Themen-Hotels der Welt! Direkt am Tierpark Hagenbeck gelegen nimmt das in exotisch-kolonialem Stil konzipierte Vier-Sterne-Hotel Form an. Bauherr Joachim Weinlig-Hagenbeck und Frank Lindner, als Vertreter der Lindner Hotels AG, werden nach dem Richtspruch ein paar Worte an die Gäste richten und anschließend zum „Richtschmaus“ laden. Das Lindner-Park-Hotel-Hagenbeck ist eine große Bereicherung für die Hamburger Szene. Auf sechs Etagen entstehen 159 Zimmer, ein Restaurant, ein Ballsaal und diverse Veranstaltungsräume. Passend zum Tierpark werden Farbgebung und Materialauswahl der Inneneinrichtung in den Stockwerken die Kontinente Afrika, Asien und Arktis widerspiegeln. Die Eröffnung ist für April 2009 geplant. Joachim Weinlig-Hagenbeck (52): „Es ist großartig, dass wir in diesem Projekt so reibungslos voran kommen. Wir freuen uns schon, die ersten Hotelgäste begrüßen zu dürfen, denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Schlafen in der direkten Nähe der Tiere sehr schön und wohltuend ist.“ Das Familienunternehmen Lindner ist bekannt für besondere Hotelkonzepte und verhilft der Hagenbeck-Gruppe zum Eintritt in eine neue Liga der Freizeitbranche.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 24.04.2008
Der Girls‘Day eröffnet mit Blick hinter die Kulissen neue Berufsperspektiven für MädchenGelsenkirchen.
Mit dem Girls‘Day am 24. April zeigt die ZOOM Erlebniswelt Mädchen und jungen Frauen neue Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe aus Technik und Naturwissenschaften. Als engagiertes Unternehmen möchte die ZOOM Erlebniswelt damit die Neugier an technischen und handwerklichen Berufen bei weiblichen Interessenten wecken, die bisher nur einen geringen Teil dieser Berufsgruppen stellen.Für 15 Mädchen wird es am Girls‘Day nach einer exklusiven Führung durch die Erlebniswelten Alaska und Afrika ein Zusammentreffen mit Tierpflegern geben. Von 9.00 bis 15.00 Uhr runden spannende, praxisnahe Einblicke in den Beruf des Tierpflegers und Gespräche mit Gärtnern, Elektrikern und Mitarbeitern des technischen Bereichs den Tag ab.Allein im vergangenen Jahr nutzten deutschlandweit 650.000 interessierte Teilnehmerinnen den Girls’Day für neue berufliche Perspektiven. Als eines von über 8.000 Unternehmen möchte die ZOOM Erlebniswelt auch dieses Jahr ihre Pforten für einen Blick hinter die Kulissen öffnen.


Natur- und Artenschutz – Meldungen

derstandard.at - 02.05.2008
Kongo: Elefanten-Wilderei nimmt zu
In der Demokratischen Republik Kongo häufen sich die Fälle von Elefanten-Wilderei. Wie das kongolesische Naturschutzinstitut am Freitag mitteilte, wurden dort erneut drei Kadaver von abgeschossenen Dickhäutern gefunden. Wildhüter fand die Gebeine der drei Elefanten, denen zuvor die Stoßzähne ausgerissen worden waren."So etwas haben wir noch nicht gesehen - so viele tote Elefanten in so kurzer Zeit", sagte der Direktor des Naturschutzinstituts. Seit dem 14. April wurden im Virunga-Nationalpark bereits 17 Elefanten tot aufgefunden. In dem Park, der zum Welterbe der UNESCO gehört, lebten 2006 nur noch rund 350 Elefanten. Im Jahre 1959 waren es 3.500.

berlinerumschau.com - 6. Mai 2008
Globale Erwärmung gefährdet tropische Arten stark. Vor allem Insekten sind durch Klimawandel bedroht
Die Globale Erwärmung hat negativen Einfluss auf Gesundheit und Bestand tropischer Tierarten, berichten Wissenschaftler von der University of California in Los Angeles. Im Fachblatt Proceedings of the National Academy of Sciences erläutern die Biogeochemiker die Auswirkungen der erwarteten Erderwärmung, die vor allem Insekten in tropischen Gebiete stark zusetzen werde."In den Tropen leben die meisten Organismen, die wir untersucht haben, jetzt im Bereich der für sie optimalen physiologischen Temperaturen", sagt Studienautor und Professor für atmosphärische und ozeanische Wissenschaft Curtis Deutsch. Wenn aber die Erwärmung einsetzte, würde es diesen Arten stetig schlechter gehen, da sie sich auf das heißere Ende der erträglichen Temperaturskala hinbewegen. "Selbst ein kleiner Temperaturanstieg zeigt hier starke Wirkung und hat negativen Einfluss auf das Populationswachstum", so Curtis. Ein Aussterben tropischer Tierarten habe zudem schwere Folgen für die Biodiversität, die sich in den tropischen Klimaten konzentriere. "Dem Ökosystem schadet, was den Insekten schadet. Denn sie erfüllen wichtige Aufgaben für uns Menschen und das Ökosystem, indem sie beispielsweise Pflanzen bestäuben." Dem aber wirkt die Erwärmung entgegen.

spiegel.de - 06.05.2008
Klimaerwärmung bedroht Tropentiere stärker als gedacht
Es ist alles eine Frage der Toleranz. Polartiere wie der Eisbär seien daran gewöhnt, in einer weiten Schwankungsbreite von Temperaturen zu leben, erklärten die Forscher um Curtis Deutsch von der University of California. In den Tropen hingegen seien die Lebewesen nur an ganz kleine Temperaturschwankungen angepasst, so lautet das Fazit der Wissenschaftler im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences". ... "In tropischen Regionen scheint eine große Anzahl Spezies in ihrer optimalen Umgebungstemperatur zu leben", sagte Co-Autor Joshua Tewksbury. Sollte das Thermometer durch den Klimawandel über diese Optimaltemperatur hinaus steigen, sinke die Überlebenswahrscheinlichkeit dieser Tiere. Tropische Arten können nur geringe Temperaturschwankungen ertragen, da sie an ein ganzjährig konstantes Klima gewöhnt sind. Insbesondere Insekten könnten anders als Säugetiere ihre Körpertemperatur nicht durch ein je nach Jahreszeit unterschiedlich dickes Fell schützen. Nach Modellberechnungen der Wissenschaftler würde schon bei Klimaschwankungen von zwei bis vier Grad eine große Zahl der tropischen Insekten und Kaltblüter wie Frösche, Echsen und Schildkröten aussterben.

derstandard.at - 06.05.2008
Tropische Insekten am stärksten bedroht
Dass die globale Artenvielfalt durch steigende Temperaturen bedroht sein könnte, wurde bereits in mehreren Studien nachgewiesen. US-amerikanische Forscher haben nun die Befürchtung geäußert, dass von allen Spezies die Insekten der Tropen am schlimmsten von der Erderwärmung betroffen sein werden. "In tropischen Regionen scheint eine große Anzahl von Spezies in ihrer optimalen Umgebungstemperatur zu leben", sagte der Biologieprofessor und Mitautor einer Studie, Joshua Tewksbury. Sollte das Thermometer durch den Klimawandel über diese Optimaltemperatur hinaus steigen, sinke die Überlebenswahrscheinlichkeit dieser Tiere, führte der Wissenschaftler von der Washington Universität in Seattle fort.

afp.google.com - 6. Mai 2008
Klimawandel bedroht tropische Insekten
Mit der Erderwärmung droht nach Angaben von US-Wissenschaftlern ein Aussterben vieler Insektenarten in den Tropen. "In tropischen Regionen scheint eine große Anzahl Spezies in ihrer optimalen Umgebungstemperatur zu leben", sagte der Biologieprofessor und Mitautor einer Studie, Joshua Tewksbury. Sollte das Thermometer durch den Klimawandel über diese Optimaltemperatur hinaus steigen, sinke die Überlebenswahrscheinlichkeit dieser Tiere, führte der Wissenschaftler von der Washington Universität in Seattle fort. Tropische Tiere können nach Angaben des Professors für atmosphärische Wissenschaften, Curtis Deutsch, von der Universität in Kalifornien nur geringe Temperaturschwankungen ertragen, da sie an ein ganzjährig konstantes Klima gewöhnt sind. Insbesondere Insekten könnten anders als Säugetiere ihre Körpertemperatur nicht durch ein je nach Jahreszeit unterschiedlich dickes Fell schützen. Nach Modellberechnungen der Wissenschaftler würden schon bei Klimaschwankungen von zwei bis vier Grad die Mehrzahl der tropischen Insekten und Kaltblüter wie Frösche, Echsen und Schildkröten aussterben.

derstandard.at - 6. Mai 2008
Artenvielfalt im Einklang mit dem Menschen
Die biologische Vielfalt ist weltweit im Rückgang begriffen - ein Umstand, der auch politisch immer mehr zur Kenntnis genommen wird. So hat auch Österreich das internationale Biodiversitätsabkommen unterzeichnet, in dem sich die teilnehmenden Staaten verpflichtet haben, den Artenrückgang bis zum Jahr 2010 zu stoppen bzw. deutlich zu verringern. In einer derzeit an der Wiener Universität für Bodenkultur stattfindenden Konferenz berichten rund 80 Wissenschafter aus aller Welt über ihre Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung von Maßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt. Europa und viele andere Gebiete der Erde sind zu klein bzw. zu dicht besiedelt, um eine zielführende Trennung in schützenswerte "Wildnis" und menschengeschaffene Ödflächen zu erlauben. Stattdessen finden wir in weiten Gebieten - so auch in Österreich - Kulturlandschaft, die durch die menschliche Nutzung geprägt ist.

spiegel.de - 07.05.2008
WWF hält Artenschutz-Ziel für nicht mehr erreichbar
Die Bilanz des WWF fällt schlecht aus: Nur ein halbes Prozent der Fläche Deutschlands genieße den höchsten Schutzstatus eines Nationalparks, kritisiert die Umweltschutzorganisation. Nur auf dem Papier gebe es eine beeindruckende Zahl von Schutzgebieten, aber ein großer Teil leiste keinen Beitrag zur Bewahrung der Vielfalt, heißt es in der am heutigen Mittwoch vorgestellten Studie "Naturschutz in Deutschland. Schutzgebiete und das Biodiversitätsziel 2010". Die über 7000 Landschaftsschutzgebiete und knapp 100 großen Naturparks seien nahezu wirkungslos, sagte Frank Barsch, Artenschutzexperte des WWF. Auch das wenig ambitionierte Ziel, zwei Prozent Deutschlands als unberührte Wildnis zu etablieren, liege noch in weiter Ferne. Selbst um die 14 Nationalparks sei es nicht gut bestellt. ... Der WWF bezweifelt, dass Deutschland sein ambitioniertes Ziel zum Erhalt der Biodiversität überhaupt noch erreichen kann. Bis 2010 soll der Verlust biologischer Vielfalt gestoppt werden - so hatten es die EU-Staatschefs einem Gipfeltreffen 2001 beschlossen. "Wir sind von diesem Ziel weit entfernt", sagte Barsch im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Nur mit erheblichem Mehraufwand könnten Bund und Länder das Artensterben zwischen Wattenmeer und Alpen bis 2010 stoppen und die biologische Vielfalt in Deutschland bewahren.

epochtimes.de - 07.05.2008
Koalas von Treibhausgasen zunehmend bedroht
Steigende Kohlendioxid-Anteile in der Atmosphäre werden für die Koalas in Australien zunehmend zur Bedrohung. Dadurch werden nämlich den Eukalyptus-Blättern, von denen sich die Tiere ernähren, Nährstoffe entzogen, wie Ian Hume, emeritierter Biologie-Professor an der Universität von Sydney, am Mittwoch mitteilte. Bei Studien in Gewächshäusern fand sein Forscherteam heraus, dass der Anteil an Giftstoffen in Eukalyptus-Setzlingen bei höheren Kohlendioxid-Werten in der Luft ansteigt.

derstandard.at - 02.05.2008
Lachsfang an der US-Westküste verboten
US-Behörden haben den diesjährigen Lachsfang an der amerikanischen Westküste wegen einer Bedrohung der Fischbestände dort verboten. Es sei das erste derartige Fangverbot seit Beginn der kommerziellen Fischerei vor 160 Jahren, berichtete die Zeitung "San Francisco Chronicle" am Freitag. US-Handelsminister Carlos Gutierrez sprach von einer "Fischerei-Katastrophe" und sicherte den betroffenen Fischern Hilfe zu. Das Fangverbot in Kalifornien und Oregon betrifft den in der pazifischen Region verbreiteten Chinook- oder Königslachs. Die Fischsaison geht von Anfang Mai bis Ende Oktober.

derstandard.at - 03.05.2008
Norwegen hat die Jagdsaison eröffnet
Norwegen hat nach Auskunft von Tierschützern seine diesjährige Jagd auf Zwergwale (Balaenoptera acutorostrata) begonnen. Insgesamt seien bereits fünf Tiere von zwei Schiffen aus getötet worden, sagte die Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere, Petra Deimer, am Freitag in Quickborn. Die Norwegische Regierung hat in diesem Jahr den Abschuss von 1.052 Zwergwalen genehmigt. Zwergwale gehören zu den wenigen Bartenwalspezies, deren Bestände nicht gefährdet sind - nicht zuletzt deshalb, weil sie im Zeitalter des industriellen Walfangs vom 19. bis hinein ins 20. Jahrhundert weitgehend ignoriert worden waren.

dradio.de - 6. Mai 2008
Weniger Aale - Schadstoffe, Krankheiten und Wasserbauten mindern Bestände
Aale gehören zu den besonders begehrten Speisefischen. Geräuchert oder frisch gebraten gelten sie als eine Delikatesse. Der ohnehin hohe Preis steigt weiter, weil die Aale deutlich weniger werden - und zwar in ganz Europa. ... Den Rückgang können Fischereibiologen des IFM-Geomar in Kiel bestätigen. Seit den 70er Jahren ist die Aalfangmenge in Europa um sage und schreibe 90 Prozent gesunken. Die Gründe sind vielfältig. Einer davon sind die Schadstoffe, die den Aal belasten. Professor Reinhold Hanel: "Der Aal ist eine Art, die sich zeitlebens am Boden aufhält. Wenn zum Beispiel Schadstoffe eintragen werden, dann gehen die Schadstoffe aus der freien Wassersäule sehr schnell wieder verloren. Im Sediment bleiben sie über lange Zeit erhalten. Und dort halten sich die Aale Zeit ihres Lebens auf. Das heißt, sie sind einer großen Schadstoffbelastung ausgesetzt. Und dies spiegelt sich auch in den Aalen wieder, wo zum Teil hohe Schadstoffkonzentrationen gemessen werden können."

Deutsche Welle - 4. Mai 2008
Im Regenwald von Kamerun: Artenschutz oder Entwicklung?
Wie ein Gürtel umschließt der tropische Regenwald die Dörfer am Mount Cameroon. Im kommenden Jahr soll das bisherige Bomboko-Waldschutzgebiet zum Nationalpark werden. Doch der Gürtel ist zu eng, meinen die Menschen in Bova Bomboko. Das Siedlungsgebiet wurde schon vor langer Zeit begrenzt. Vor allem für die Neusiedler gibt es keinen Platz mehr auf dem gemeinsam genutzten Gemeindeland, wo Landwirtschaft betrieben werden kann. Der Schutz des Waldes verhindere, dass die Menschen hier ihre Existenz sichern könnten und dass sich die Dörfer entwickeln - in dieser Kritik ist sich die Mehrheit der Menschen in Bova Bomboko einig. Viele halten die Waldschutzpolitik für ein Desaster. Verärgert sei man hier im Dorf, denn die Regierung habe bestehende kleine Farmen im Wald einfach zerstört. Diese Zerstörung entspricht den Gesetzen, denn die kamerunische Regierung hat sich mit der internationalen Gebergemeinschaft auf ein umfangreiches Waldschutzprogramm geeinigt, um den Artenreichtum am Mount Cameroon zu erhalten.

solarthemen.de - 6. Mai 2008
NABU: Windkraft trifft Zugvögel in Ägypten
Der Naturschutzbund Deutschland macht Druck auf die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), um den Bau von zwei großen Windparks mit zusammen 300 MW in Agypten zu stoppen. Einer der Parks wird von der KfW finanziert, der andere entsteht mit japanischer Beteiligung. Die Anlagen sollen am Berg Gabal El-Zayt entstehen. Der NABU und sein ägyptischer Partner BildLife International machen sich Sorgen, weil hier eine der Hauptzugrouten von Weißstörchen und verschiedenen Greifvogelarten zwischen deren eurasischen Brut- und den afrikanischen Überwinterungsgebieten entlangführt.

tagesspiegel.de - 7. Mai 2008
Ärger im Welterbegebiet. Leiter des Reservats Schorfheide geht in Ruhestand Naturschützer fürchten fachfremde Nachfolgerin
Es geht um die künftige Führung des zum Unesco-Welterbe gehörenden Biosphärenreservates Schorfheide- Chorin. Also um einen der wichtigsten Naturschutzposten des Landes Brandenburg. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) will heute den langjährigen Leiter des Reservates Eberhard Henne in den Ruhestand verabschieden. Doch um die Nachfolge von Henne, der als "Naturschützer der ersten Stunde" in höchsten Tönen gelobt wird, gibt es einen Streit - der manchen Naturschützern in und außerhalb des Landesdienstes "ein Beleg mehr" dafür ist, wie in dem vom früheren Umweltminister Platzeck regierten Brandenburg der unpopulär gewordene Naturschutz mittlerweile "klein gehalten" werden solle. Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) hat entschieden, die Spitze des Biosphärenreservates mit der Forstbeamtin Constanze Knape, heute Leiterin der Forstschule Finkenkrug, zu besetzen.

NZZ Online - 2. Mai 2008
Der Bärenzahn von Kuterevo
Was schmeckt dem Bären im Frühling am besten? Weder Honig, Karotten noch Buchennüsse, sondern Löwenzahn. Es dauerte eine ganze Weile, bis die Bärenpfleger von Kuterevo in Kroatien das endlich begriffen hatten. Sie lernten es von den Kindern, den Menschenkindern. Diese streckten jeweils im Frühling den beiden Bärenkindern Brundo und Zora frischen Löwenzahn durchs Gitter. Es müssen die Bitterstoffe der Pflanze sein, die es den vom Winterschlaf abgemagerten Bären derart antun. Zwei pelzige halbwüchsige Gesellen namens Ljubo Lik und Zdravi Gor warten ungeduldig, bis die ersten Büschel durchs Gitter gereicht werden. Überwintert haben die beiden am Dorfrand in einer umzäunten Doline, einem der trichterförmigen Einbrüche des karstigen Velebit-Gebirges. Die ebenfalls eingehagte Doline nebenan aber, wo sich – wie seinerzeit an dieser Stelle berichtet – Zora und Brundo installiert hatten, ist leer. Was ist passiert? ... In Kuterevo, einem Dorf mit etwa 600 Seelen, wird man nur ungern an die leidige Geschichte erinnert. Mit Brundo nahm es ein böses Ende. Eines Tages, im Dezember 2006, filmte das Team einer lokalen Fernsehstation den weltberühmten Bären, der es bei Google auf 491 Erwähnungen bringt. Wie Zora war er als Waise nach Kuterevo gebracht worden, um dort in seine künftige Rolle als Bären-Botschafter hineinzuwachsen. Denn darum geht es. Unter Anleitung des in Kuterevo gebürtigen pensionierten Sozialpädagogen Ivan Crnkovic-Pavenka sollte in dem weltabgeschiedenen Dorf eine Art Sozialvertrag zwischen Mensch und Bär eingegangen werden. Mensch verpflichtet sich dazu, verwaiste Bärlein aufzunehmen, zu füttern und zu pflegen. Und Bär garantiert mit seiner Präsenz dem Dorf einen sanften wirtschaftlichen Aufschwung und dient in Kooperation mit seinen Betreuern als Multiplikator zur Verbreitung der Regeln über den Umgang mit dem in der Region verbreiteten Wildtier. Die Idee ist gut.

KWICK! Community Magazin - 2. Mai 2008
Heimische Aasfresser in der Wilhelma
Früher kreisten Gänsegeier über der Schwäbischen Alb und kümmerten sich dort als Gesundheitspolizei um allerlei Aas. Die Menschen aber belohnten die Dienste der gefiederten Müllmänner schlecht: Sie rotteten die großen Vögel aus. Die Nester der Gänsegeier verschwanden aus den Felswänden der Schwäbischen Alb, und die Schäfer mussten ihre toten Schafe selbst wegräumen. Das wird wohl auch so bleiben, denn heutzutage verschwinden tote Tiere aus seuchenhygienischen Erwägungen zu schnell aus der Landschaft, als dass Geier das Aas noch nutzen könnten. Zudem erhebt der Tourismus Anspruch auf die Felswände, und die Menschen sind wohl immer noch misstrauisch gegenüber großen Greifvögeln – immer wieder werden Exemplare der mühsam in den Alpen wieder angesiedelten Bartgeier abgeschossen!

netzzeitung.de - 03.05.2008
Schweinswale in deutschen Flüssen
In den norddeutschen Flüssen werden nach Angaben von Tierexperten zunehmend Schweinswale gesichtet. Die Meeressäuger schwimmen gerade im Frühjahr immer häufiger von der Küste weit die Flüsse hinauf, wie Denise Wenger von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GDR) in München sagte. «Über die Gründe können wir derzeit anhand der dünnen Datenlage nur spekulieren», erklärte die Biologin in einem Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur dpa. So könnte die Überfischung bestimmter Arten wie Sandaale dazu geführt haben, dass Schweinswale auf andere Fischarten ausweichen und diesen hinterherziehen. Wenger vermutet, dass die kleinen Wale auf der Suche nach Nahrung wandernden Schwärmen folgen. ... «Auch der Klimawandel kann damit in Zusammenhang stehen, wenn sich etwa Meeresströmungen verändern oder erwärmen und sich auf das Fischvorkommen auswirken», sagte sie. Vor mehr als 100 Jahren kamen die Schweinswale nach Angaben von Wenger häufig in den großen Flüssen wie Elbe, Weser und Ems vor. Dann verschwanden die 1,5 Meter großen Tiere mehr und mehr als Folge der verschmutzten Flüsse. Jahrzehntelang wurde die einzige in Deutschland heimische Walart vor der niedersächsischen Küste kaum noch gesichtet. «Umso erfreulicher ist es jetzt, dass sie wieder in den Flüssen von Spaziergängern oder Wassersportlern beobachtet wird», sagte Wenger.

merkur-online.de - 6. Mai 2008
Kommen nach Bruno jetzt die Wölfe ins Werdenfelser Land ?
Knapp zwei Jahre ist es her, da hielt "Problembär" Bruno das Oberland in Atem. Nun könnten erneut Exemplare einer wilden Tierart in die Region einwandern: Wölfe sind unterwegs. Das Bayerische Umweltministerium in München rechnet jedenfalls ernsthaft damit. ,,Das ist nicht auszuschließen und jederzeit möglich", bestätigt die stellvertretende Pressesprecherin Sandra Brandt. Wie akut die Problematik tatsächlich ist, dafür gibt es noch keine konkreten Anhaltspunkte. Auch der Wolfsbestand in Bayern kann derzeit nicht ,,seriös geschätzt werden", betont Brandt. Vereinzelte Hinweise konnten nie zweifelsfrei bestätigt werden. Lediglich ein Tier wurde in den vergangenen zwei Jahren eindeutig gesichtet. ... ,,Aber die Wolfspopulationen in Europa wachsen", weiß Brandt. Vor allem den rund 25 Rudeln in Norditalien sowie den französischen und schweizer Alpen gilt die Aufmerksamkeit des Umweltministeriums. ,,Noch halten sich die Jungtiere dort auf", weiß die Pressesprecherin, ,,doch deren Wanderung ist vorprogrammiert." Ein potenzielles Ziel könnten die heimischen Bergwälder sein.

fr-online.de - 6. Mai 2008
Invasion der Arten. Fremde Pflanzen und Tierarten erobern Hessen
Eine Invasion der Natur verändert das Leben in Hessen zu Land und zu Wasser. Tiere und Pflanzen aus fernen Ländern machen den heimischen Arten den Platz streitig. In Rhein und Main hätten fremde Krebse, Würmer und Muscheln die einheimischen Bewohner schon an den Rand gedrängt, berichtet das Landesamt für Umwelt und Geologie. ... Die Biologen Beate Alberternst und Stefan Nawrath aus Friedberg (Wetteraukreis) sind den Eindringlingen seit Jahren auf der Spur: Auf einer Karte haben sie allein für 2007 um Frankfurt und Darmstadt fast 30 Ambrosia-Fundorte markiert, auch um Gießen gibt es Punkte. Die amerikanische Art wächst vereinzelt seit dem 19. Jahrhundert in Europa. Doch nun explodiert ihr Bestand. Nawrath beschreibt dies als typisch für sogenannte invasive Arten: "Sie werden eingeführt, sind Jahrzehnte unauffällig und plötzlich breiten sie sich aus." Der Ambrosia-Samen wird unter anderem mit Vogelfutter oder Erdaushub verbreitet. ... Zu den bekanntesten Zuzüglern im Tierreich gehört der Waschbär, der 1934 am Edersee gezielt ausgesetzt wurde. Doch auch bei den Tieren gelten die wenigsten neuen Arten als Problem. Den größten Wandel beobachten die Biologen ohnehin nicht an Land, sondern in Flüssen mit dichtem Schiffsverkehr. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BFG) schätzt, drei von vier dort lebenden Tieren gehörten zu einer fremden Art. Für Abschnitte von Rhein und Main spricht Biologin Mechthild Banning vom Landesumweltamt sogar von 95 bis 99 Prozent aller Lebewesen.

suedwest-aktiv.de - 6. Mai 2008
Bläst Bad Boll zur Fuchsjagd?
Von einer beklemmenden Begebenheit informierte der Bad Boller Gemeinderat Hannes Baab seine Kollegen in der jüngsten Sitzung. Seine Mieterin sei von einem Fuchs erschreckt worden, als sie von ihrer Nachtschicht nach Hause kam und schlafen wollte. Kurz nach 7 Uhr sei das Wildtier in ihrer Wohnung aufgetaucht. Weiter getan habe der nichts, sondern sich wieder getrollt. ... Baab hat noch weiteres in Erfahrung gebracht. Am Badhof und am Sportplatz treiben sich wohl ebenfalls Füchse herum. Letzteres hat Bürgermeister Hans-Rudi Bührle auch schon gehört. "Da soll ein Fuchs schon Trainingsspiele des TSV beobachtet haben", sagte er. ... Zahm oder nicht - Bührle will den jüngsten Fall nicht auf sich beruhen lassen. Wenn der Fuchs schon in Häuser eindringe, sei er eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit. "Jemand muss ihn erlegen." Wenn der Förster das nicht tue, müsse man mit der Polizei sprechen, "ob die das regeln."
Bläst Bad Boll zur Fuchsjagd?

wochenanzeiger.de - 6. Mai 2008
Ismaning/ Unterföhring · Heimliche Untermieter. LBV warnt: Lebensraum von Gebäudebrütern durch Umbauten in Gefahr
Heimlich, still und leise findet in diesen Tagen ein tierischer Wohnungswechsel statt. Unter anderem in Unterföhring und Ismaning haben Große Abendsegler, eine Fledermausart, und Mauersegler ihr Quartier. Die Fledermausweibchen ziehen aus unseren Gefilden gen Nord-Ost-Europa, die Mauersegler kehren jetzt im Mai aus den Winterquartieren in Afrika zurück. In aller Regel bemerkt man die Tiere nicht: Sie verhalten sich still an Nist- und Schlafplatz und verschmutzen auch die Fassade nicht, wie zum Beispiel Stadttauben. Soweit ist alles in Ordnung, würde den Tieren nicht öfter große Gefahr lauern: Durch Gebäudesanierungen stehen ihre Quartiere nicht mehr zur Verfügung und das kann sie ihre Brut oder gar das Leben kosten. ... Seit einigen Jahren hat die Gemeinde freiwillig rund 200 Nistkästen aufgestellt und das Angebot wird ständig erweitert. Die Kästen werden von Gebäudebrütern und auch von Fledermäusen belegt. Einmal jährlich werden die Unterkünfte gereinigt und repariert. Unter Dachrandplatten mit Ritzen und Spalten als Einflugschneisen wohnen Vögel und Fledermäuse. Um der Zerstörung ihres Lebensraumes vorzubauen hat der Landesbund für Vogelschutz (LBV) das Projekt "Artenschutz an Gebäuden" geschaffen. Er bietet Eigentümern, Architekten und Baufirmen ein kostenloses Angebot: Enthalten sind Gebäudeuntersuchungen, Beratung und Unterstützung bei behördlichen Genehmigungen.

thurgauerzeitung.ch - 6. Mai 2008
Der Turmfalke ist willkommen
An der Jungtierschau vom Sonntag - erstmals wurde die Schau am Samstag weggelassen - standen Sonderschauen im Mittelpunkt. Zum einen wurde über die Biodiversität - die umfassende Vielfalt an Genen, Arten und Lebensraum - vorgestellt. Zum anderen wurde die Sonderausstellung über den Vogel des Jahres 2008, den Turmfalken, den Besuchern näher gebracht. In der Region seien die Wander- und die Baumfalken gut verbreitet, betont Ernst Iselin, Obmann der Abteilung Vogelschutz des Vereins Kleintier und Natur AachThurland. Für den Turmfalken hingegen wäre noch genügend und idealer Lebensraum in der Region AachThurland vorhanden. "Die Kiesgruben zwischen Bürglen und Weinfelden, wo sich viele Mäuse aufhalten, bilden ideale Voraussetzungen für den Turmfalken", erklärt Iselin. Entsprechend habe sich der Turmfalke in Weinfelden und Bürglen bereits seit längerer Zeit niedergelassen.

derstandard.at - 02.05.2008
Ruhe erhöht Überlebenschance
Der Mensch ist für erwachsene Exemplare der Chelonia mydas, Suppenschildkröte genannt, der einzige Feind - von ein paar Großhaien abgesehen. Spätestens am Ende des 19.Jahrhunderts begann der kommerzielle Fang der Suppenschildkröten auszuufern. Die Naturschutzorganisation IUCN schätzt, dass der weltweite Bestand in den letzten drei Schildkröten-Generationen um bis zu 67 Prozent dezimiert wurde. Einige Populationen sind komplett verschwunden. ... Die Erfassung der Tierbestände ist schwierig. Im Ozean sind die Tiere nicht zählbar. Nur die am Strand eierlegenden Weibchen lassen sich registrieren. Die Forscher werteten Daten aus und kamen zum Schluss: In den untersuchten Gebieten, wo die sich die Eier der Tiere ungestört entwickeln konnten, nahmen die Populationen wieder deutlich zu. Die Anzahl der sich fortpflanzenden Weibchen stieg den Berechnungen nach je nach Region jährlich um vier bis 14 Prozent an. Insgesamt dürften die studierten Bestände inzwischen wieder einige Millionen Tiere umfassen. "Bei vernünftigem Management können sich Suppenschildkröten relativ schnell erholen", so der australische Biologe Colin Limpus vom Queensland Parks and Wildlife Service.

Taz - 2. Mai 2008
Im Artenschutz verhungert
Der Umweltverband Nabu genießt in Sachen Tierschutz bisher einen ausgezeichneten Ruf. Umso mehr dürfte es an seinem guten Image kratzen, dass ausgerechnet Tiere in seiner Obhut wegen mangelnder Versorgung gestorben sind: Seit Mitte März kamen 16 Heckrinder eines Nabu-Weideprojekts im niedersächsischen Landkreis Leer um. Eine Untersuchung des zuständigen Landesamts für Lebensmittelsicherheit ergab nun, dass mehrere der Tiere an Nahrungsmangel gelitten hatten. Zwei obduzierte Kühe waren regelrecht abgemagert, bei einer war der Magen mit Egeln befallen. Auch zwei gestorbene Heckrind-Kälber waren unterversorgt. Offenbar bekamen die Rinder, die ein Areal von rund 100 Hektar beweideten, weder ausreichend Nahrung, noch wurde das Futter kontrolliert. Laut dem Untersuchungsbericht war das Heu, das die Betreuer verteilten, verschimmelt. ... Der Nabu Niedersachsen gesteht organisatorische Fehler ein: "Unsere Kontrolle hat versagt", so Pressesprecher Ulrich Thüre. "Auch bei der Instandhaltung von Teilen der Weideflächen wurden Fehler gemacht." Der Projektleiter sei inzwischen abgesetzt worden.

epochtimes.de - 05.05.2008
„Liebenthaler Wildlinge“ - Grasende Landschaftspfleger am Deich
Leichter Nebel liegt über der Elbtaulaue in der westlichen Prignitz, südöstlich des kleinen Städtchens Lenzen. Schweift der Blick über das weite offene Grünland, entdeckt das Auge bald helle Flecken - kleine Pferde, die verstreut grasen. Eine Gruppe von Besuchern, Mitglieder des NABU, ist aus Niedersachsen nach Brandenburg gekommen, um sich die „Liebenthaler Wildlinge" anzuschauen. Wildlebende Pferde als Landschaftspfleger im Einsatz zu erleben, das ist es, was die ehrenamtlichen Naturschützer interessiert. ... Die Landschaftspflege GmbH Lenzen besitzt zwei Pferdefamilien, die in den Naturschutzgebieten der Lenzener Elbtalaue weiden. Die Herden, bestehend aus Mutterstuten, Fohlen, Jährlingen und einem Leithengst sind seit dem Jahr 2000 als grasende Landschaftspfleger im Einsatz. Sie leben ganzjährig unter freiem Himmel, vermehren sich und pflegen ein Sozialverhalten wie Wildpferde. Einmal jährlich werden sie eingefangen, um eine Wurmkur zu erhalten. Einen Hufschmied kennen die Tiere nicht; ständig in Bewegung nutzen sie ihre Hufe auf natürliche Weise ab. Wenn die Zehen zu lang werden, brechen sie einfach weg. Der Mensch muss aber manchmal eingreifen: Um Inzucht zu vermeiden, werden die Junghengste aus der Herde entfernt. Sie werden als Freizeitpferde verkauft.

Ermstalbote - 2. Mai 2008
Haustierrassen: Arbeitskreis wird gegründet
Nicht nur die Biodiversität bei Wildtieren und Wildpflanzen schwindet, auch die Artenvielfalt bei den Haustierrassen ist gefährdet. Durch Hochleistungszucht und Globalisierung verschwinden die lokalen Bestände bei Nutzpflanzen und Nutztieren seit vielen Jahren. Gezielte Informationen über diese Rassen können aber helfen, wieder Interessenten für Waldschaf und Steinschaf, Schwarzwaldziege, Glanrind und Schwäbisch-Hällsches Schwein zu gewinnen. ... Am morgigen Sonntag, 4. Mai, wird nun im Alten Lager in Auingen, dem künftigen Zentrum der Biosphärenverwaltung, offiziell ein Arbeitskreis zur Förderung und Vernetzung der alten Haustierrassen im und um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb gegründet. Der Arbeitskreis arbeitet eng mit der "Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrsassen" (GEH e.V.) zusammen. Ein wichtiges Ziel, die alten Rassen im Konzept des Biosphärengebiet zu verankern, konnte bereits erreicht werden. Die Zusammenarbeit mit Plenum und dem Biosphären Start-Team ist auf einem guten Weg.

suedwest-aktiv.de - 6. Mai 2008
Tierfreunde ziehen an einem Strang
Im Büro der Biosphärenverwaltung im Alten Lager Münsingen war am Sonntagnachmittag kein freier Platz mehr zu finden. Die Umweltpädagogin und Liebhaberin von Schafen Barbara Zeppenfeld arbeitet eng mit der GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.) zusammen. Den Mitgliedern der GEH liegt es stark am Herzen, im und um das Biosphärengebiet herum die Artenvielfalt alter Haustierrassen zu erhalten. Großes Interesse an Austausch ist vorhanden, so dass sich der Arbeitskreis im Rhythmus von zwei Monaten treffen will. ... Nicht nur die Vielfalt bei Wildtieren und Wildpflanzen schwindet, auch die Artenvielfalt bei den alten Haustierrassen ist stark gefährdet. Durch Hochleistungszucht und Globalisierung verschwinden die lokalen Bestände bei Nutzpflanzen und Nutztieren seit vielen Jahren. Gezielte Informationen über diese Rassen können aber helfen, das Interesse am Wald-, oder Steinschaf, der Schwarzwaldziege, dem Glanrind oder dem Schwäbisch-Hällischen Schwein zu wecken, um nur einige wenige der Rassen zu nennen. Auch Pferderassen wie das Dülmener Wildpferd oder das Schwarzwälder Kaltblut sind vom Aussterben bedroht.

afp.google.com - 6. Mai 2008
Chinas Präsident Hu leiht Japan Pandapärchen
Nachdem der Ueno-Zoo in Tokio seinen einzigen Pandabären Ling Ling verloren hat, hat sich Chinas Präsident Hu Jintao großzügig gezeigt und Japan ein Pandapärchen versprochen. China habe sich entschlossen, Japan "zu Kooperationszwecken in der Forschung" ein Pandapaar anzubieten, teilte das Büro des japanischen Regierungschefs Yasuo Fukuda mit. ..."Große Pandas sind bei den Japanern sehr beliebt, und sie sind ein Symbol der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und China", wird Hu in der Erklärung zitiert. Nach dem Tod Ling Lings hatten der japanische Regierungschef und der Zoo bereits im Vorfeld des Staatsbesuchs auf eine entsprechende Vereinbarung mit China gehofft. In China ist es seit langem Tradition, ausländischen Regierungen als Zeichen freundschaftlicher Beziehungen Pandabären zu schenken. Inzwischen verleiht Peking die Tiere jedoch lediglich, da sie vom Aussterben bedroht sind.

derstandard.at - 07.05.2008
Eierlegender Fellmilchsäuger
"Glaubt jemand nur seinem eigenen Verstande, könnte er ausrufen: Gewiss müssen hier zwei verschiedene Schöpfer am Werk gewesen sein!", vertraute Charles Darwin 1836 seinem Tagebuch an, als er mit dem Forschungsschiff Beagle einen Zwischenstopp in Australien machte. Vor Augen hatte stand ihm dabei (in einem Bachbett bei Sydney) ein Schnabeltier - bis heute der Inbegriff eines biologischen Kuriosums. Als der erste Balg eines Ornithorhynchtus anatius 1798 von Australien nach Europa gelang, wurde denn zunächst auch für eine Fälschung gehalten, da er "wie ein Säugetierfell mit angenähtem Entenschnabel" schien. Die Wissenschaft klassifizierte das seltsame Mischwesen mit Vogel- und Reptilienzügen letztlich als Säugetier, weil es ein Fell hat und seine Jungen säugt, wenn auch ohne Zitzen, sondern durch die Bauchdecke. Die Weibchen bringen den Nachwuchs außerdem zunächst in Form von Eiern in die Welt - und zwar durch die so genannte Kloake, dem gemeinsamen Ausgang der Ausscheidungs- und Geschlechtsorgane. Dieser Öffnung verdanken die Schnabeltiere auch ihre Zuordnung zur Gattung der Kloakentiere. Aber auch sonst zeigen die Tiere einige höchst merkwürdige Eigenschaften: Der weiche, gar nicht vogelähnliche Schnabel ist mit einem komplizierten Elektrosensor-System ausgerüstet. Damit kann es unter Wasser seine Beute orten. Dort können die Tiere nicht nur die Augen, sondern bei Bedarf auch Ohren und Nüstern schließen. Außerdem haben männliche Schnabeltiere an ihren Hinterläufen Fortsätze, aus denen sie im Notfall wie Reptilien Gift ausstoßen können. Nun hat ein internationales Forscherteam den genetischen Bauplan des wohl seltsamsten aller Säugetiere entziffert, das sich vor rund 166 Millionen Jahre aus der Evolution der Säugetiere "ausklinkte".

epochtimes.de - 06.05.2008
NABU ruft „Stunde der Gartenvögel“ aus - Große Zählaktion an Pfingsten
Eine Stunde Vogelbeobachtung im eigenen Garten oder auf dem Balkon: Naturschützer organisieren eine große Vogelzählung über Pfingsten. Naturfreunde im ganzen Land sind aufgerufen, zwischen dem 9. und 12. Mai eine „Stunde der Gartenvögel“ einzulegen und das Ergebnis zu melden. Die Aktion läuft in Deutschland bereits zum vierten Mal. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 60.000 Vogelfreunde und berichteten über rund 1,3 Millionen Beobachtungen. „Garten- und Balkonbesitzer zwischen Flensburg und Oberammergau sollten sich ein ruhiges Plätzchen suchen und alles zählen, was vor ihrer Haustür vorbeiflattert: von der Amsel, die gerade einen fetten Regenwurm aus der Erde zieht bis zum Zilpzalp, der hoch oben im Kirschbaum sitzt und seinen eigenen Namen ruft“, erklärten der Naturschutzbund NABU und der bayerische Landesbund für Vogelschutz am Dienstag in Berlin. Die Beobachtungen können per Internet, Post oder auch telefonisch gemeldet werden.

kn-online.de - 6. Mai 2008
Stunde der Gartenvögel hat wieder geschlagen
Über Pfingsten ruft der Naturschutzbund (NABU) wieder zur Vogelzählung in Gärten, Parks oder vom heimischen Balkon aus auf. Die "Stunde der Gartenvögel" sollten Naturfreunde nutzen, um Vögel zu beobachten, nach Arten zu bestimmen und zu zählen. Die ermittelten Daten sollen den NABU-Experten helfen, im Vergleich zu den Vorjahren Veränderungen bei Arten und Anzahl zu benennen. Unter anderem sollen dadurch Rückschlüsse auf Veränderungen durch den Klimawandel gezogen werden.

maerkischeallgemeine.de - 6. Mai 2008
TIERWELT: Naturschutzbund lädt zur Zählung der Vögel ein
Von Freitag bis Montag werden bundesweit alle Piepmätze registriert

Die bundesweite Aktion "Stunde der Gartenvögel" startet am Freitag. Vom 9. bis 12. Mai sind alle Naturliebhaber aufgerufen, eine Stunde lang die Gartenvögel zu zählen. Organisator der Aktion ist der Naturschutzbund (Nabu) Deutschland. ... "Das Wissen um die Anzahl der Vögel hilft, die heimische Vogelwelt zu schützen", sagt Ewert. Der Lehrer hat in der Flecken Zechliner Schule den Mädchen und Jungen der Flexklassen 1 und 2 von der Zählung berichtet. Dabei erfuhren die Kinder, dass der Haussperling, die Amsel, der Star, aber auch Elstern und Meisen die in unserer Region am häufigsten vertretenen Vogelarten sind. Aber selbst Mauersegler, Buch- und Grünfinken sowie das Rotkehlchen und die Mehlschwalbe würden zur heimischen Vogelwelt gehören.

coburgertageblatt.de - 6. Mai 2008
Den Buchfinken kennt fast kein Kind
"Amsel, Drossel, Fink und Star..." - die meisten Kinder kennen zwar diese Zeile aus dem Lied "Alle Vögel sind schon da", aber in der Realität können sie die gefiederten Genossen kaum noch unterscheiden. Bayerische Schüler kennen im Schnitt vier der zwölf häufigsten Arten, wie eine am Montag veröffentlichte "Vogel-Pisa-Studie" der Fachhochschule in Weihenstephan ergab. Angehende Forstingenieure hatten vor zwei Jahren bayernweit 4. und 7. Klassen verschiedener Schularten besucht und den Kindern präparierte Vögel zum Erkennen mitgebracht. Ihre Untersuchung mit 3228 Schülern nannten sie in Anlehnung an den weltweit größten Schulleistungstest Pisa "Bird Identification Skill Assessment" - abgekürzt "Bisa".
Nur jedes dritte Kind erkenne einen Spatzen, der früher wegen seiner Häufigkeit als "Urbild des Profanen" gegolten habe, erläuterte der Zoologe Volker Zahner von der Fakultät Wald und Forstwirtschaft. Dabei war der Haussperling im Jahr vor der Untersuchung sogar Vogel des Jahres. Der Buchfink, der am häufigsten vorkommt, sei bei den Kindern so gut wie unbekannt, und acht Prozent kannten nicht eine einzige Vogelart.

nw-news.de - 5. Mai 2006
Auf der Spur des Wasserläufers. Bundesweites Bird Race: Vogelbeobachtung als sportlicher Wettbewerb
Vier Minuten nach Vier am Morgen. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Vier noch etwas müde Gestalten schleichen um Ebmeyers Teiche. Ein Waldkäuzchen ruft. Erfreut zückt der Mann mit dem breitkrempigen braunen Hut sein Notizbuch: Mit einem Bleistift trägt er die Vogelart in sein Heft ein.
Immer am ersten Samstag im Mai findet der bundesweite Wettbewerb der Vogelbeobachter statt - das sogenannte Bird Race. Naturschützer gehen dabei in Teams auf die Suche nach möglichst vielen Vogelarten. Zehn Gruppen starteten allein im Kreis Herford. Bundesweit waren es 116 Teams. Neben dem Spaß steht auch der gemeinnützige Einsatz für den Erhalt der Vogelwelt im Vordergrund.

Rhein Raum - Montag, 5. Mai 2008
Noch SIEBEN Tage bis zum großen Biodiversity-Zirkus in Bonn
Wildkatze: Einen landesweiten Biotopverbund sicher zu stellen, gehört zu den Kernaufgaben im Wildkatzenschutz. Dabei spielt im Rhein-Sieg-Kreis der Waldverbund zwischen dem Siebengebirge und den Wäldern auf der Leuscheid und der Nutscheid eine wichtige Rolle, um die Wildkatzen im Rothaargebirge und im Westerwald wieder zusammen zu bringen. Dessen ungeachtet genehmigen der Kreis, die Stadt Bad Honnef und die Bezirksregierung Köln einhellig ein neues Gewerbegebiet am Dachsberg, das eine von nur zwei Achsen dieses Verbundkorridors für unabsehbare Zeit durchtrennt. Im weiteren Verlauf des Korridors, an der Sieg, dürfte sich der Ausbau der K 23 in Windeck-Dattenfeld mit auskragender Fahrbahn bald als besonders störendes Bauwerk in diesem Verbundkorridor erweisen, da die dann hangparallel aus dem Berg herausragende Straße von Tieren nicht überwunden werden kann. Anstatt aktiv am Schutz der Art mitzuarbeiten, engen die Verwaltungen die Ausbreitungsmöglichkeiten der Wildkatze immer weiter ein, weil offenbar der Artenschutz noch immer keinen Stellenwert bei der Abwägung erhält.

rheinraum-online.de - 6. Mai 2008
Noch SECHS Tage bis zum großen Biodiversity-Zirkus in Bonn
Bläulinge: Der Schutz der beiden Schmetterlingsarten Maculinea nausithous und M. teleius ist im Rhein-Sieg-Kreis vor allem der Initiative des BUND AK "Mittlere Sieg" zu verdanken, also einer privaten Gruppe. Ohne deren unermütlichen Einsatz hätte die untere Landschaftsbehörde des Kreises den Schutz verpasst und wären die Gewerbegebiete in Eitorf längst über die von den Faltern bewohnten Flächen hinweg gegangen, ebenso wie zuvor in Sankt Augustin (Westerwaldstraße) und an viele anderen Orten. Noch immer fehlen für die wegen der hohen Biotopansprüche (Mosaikstrukturen) schwierig zu schützenden Bläulinge großräumigere Schutzkonzepte im Rhein-Sieg-Kreis. Bislang erfolgt von Amts wegen eher ein Einzelflächenschutz - eine Entscheidung, mit der ein hohes Aussterberisiko für diese Schmetterlinge verbunden ist.

main-rheiner.de - 6. Mai 2008
Geschockt von Urwaldzerstörung
Patrick hat seinen Vater schon überzeugt, Mitglied bei Greenpeace zu werden. Im Gegenzug steuert der Sechstklässler der Friedrich-Ebert-Schule etwas von seinem Taschengeld zu den Beitragszahlungen bei. Mit den Unterrichtsthemen Klimawandel und bedrohte Lebensräume hat Erdkunde-Lehrer Sven Härtel die Realschüler der Klasse 6R1 und 6R2 kräftig aufgerüttelt. Informationen aus erster Hand erhielten sie gestern bei einem Powerpoint-Vortrag von Jörn Burger, Pressesprecher von von Greenpeace Frankfurt. "Die fantastischen Sieben - die letzten Urwälder" lautete der Titel der Präsentation, deren Eingangssequenz mit faszinierenden Aufnahmen saftig grüner Regenwald-Landschaften den Schülern begeisterte "Ahs" und "Ohs" entlockte. Doch Burgers Bericht über die katastrophalen Ausmaße der Urwald-Zerstörung sorgten schnell für Ernüchterung. ... Die Ebert-Schüler zeigten sich wissbegierig, fragten nach Details und baten ihren Lehrer gar, die Pause dranzuhängen. Am Ende der Schulstunde versorgten sie sich mit reichlich Informationsmaterial über Greenpeace, das Jörn Burger mitgebracht hatte. Die Sechstklässler wollen vor allem eine aktuelle Unterschriftenkampagne gegen die Urwald-Vernichtung unterstützen. Und vielleicht gelingt es noch weiteren von ihnen, ihre Eltern für die Umweltorganisation und ihre Ziele zu begeistern.

shz-de - 5. Mai 2008
Empörung über abgeschossene Uhu-Familie
Mit einem gezielten Schuss tötete ein Unbekannter am Montag in einem Wald bei Sarzbüttel (Kreis Dithmarschen) einen Uhu und seine drei Küken. Schleswig-Holsteins Umweltminister Christian von Boetticher (CDU) hat die Tat aufs Schärfste verurteilt. Von Boetticher bezeichnete die Tat am Montag in Kiel als "kriminelle Aktion von bislang nicht gekannter Dreistigkeit". Den Einsatz eines Schrotgewehrs wertete der Minister als Indiz, dass die Tat durch einen in der Region aktiven Jäger begangen wurde. Das illegale Töten geschützter Vögel sei in Dithmarschen "leider keine Ausnahme", sagte von Boetticher. Im vergangenen Jahr seien zwei Seeadlerpaare bei der Brut gestört worden und hätten ihren Horst aufgegeben. Auch aus diesem Jahr gab es in Dithmarschen schon mehrere Fälle illegaler Greifvogelverfolgung. Er werde nicht zulassen, "dass gemeinsame Erfolge zum Schutz seltener und bedrohter Greifvögel und Eulen, die mit großem Einsatz ehrenamtlicher Helfer und erheblichen finanziellen Mitteln erreicht wurden, durch solche Aktionen zunichte gemacht werden", sagte der Minister.

spiegel.de - 06.05.2008
Forscher entdecken einmaliges Tintenfisch-Fossil
Vor rund 150 Millionen Jahren sah es dort, wo heute das baden-württembergische Örtchen Nusplingen liegt, ganz anders aus als dieser Tage. Wo sich heute die Berge der Schwäbischen Alb erheben, schwappte damals das tropische Jurameer. Und in einer besonders tiefen Lagune sanken immer wieder tote Meeresbewohner zu Boden. Sie wurden in sauerstoffarmer Umgebung von feinsten Kalkschlammschichten bedeckt - und so für die Ewigkeit konserviert. "Alles was dort unten ankam, blieb einfach so liegen", erklärt Günter Schweigert vom Museum für Naturkunde in Stuttgart im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. ... Bisheriger Höhepunkt der Fossiliensuche war im Jahr 2004 der Fund eines Meereskrokodils. Nun hat das Stuttgarter Team einen weiteren, besonders spektakuläre Entdeckung gemacht: Den Forschern gelang es, den erhaltenen Kieferapparat eines Tintenfischs aus der Jurazeit zu identifizieren. Von dem ausgestorbenen Kopffüßer, einem Belemniten, war bisher nur der hintere Teil, das sogenannte Rostrum, gefunden worden. Diese kalkigen Fundstücke sind allerdings überaus häufig - und auch unter dem Namen Donnerkeil bekannt. In vergangenen Zeiten galten sie als Amulett und Heilmittel gegen diverse Krankheiten.


BirdLife

Madagascar Pond-heron thrown a lifeline... - 02.05.2008
The Endangered Madagascar Pond-heron Ardeola idae has received much-needed attention from all its range states. Delegates from nine African countries recently came together in Nairobi (Kenya) to develop a Species Action Plan to reverse the heron’s alarming population decline. The species was considered to be common half a century ago. It is now listed as Endangered in the IUCN Red List of threatened species.
Tana biofuel plans could break the law - 05.05.2008
Plans to grow biofuel crops on an idyllic river plain in Kenya underestimate the cost, overestimate the profit and could be illegal if implemented as currently proposed, consultants say in a new report. The project, to turn 50,000 acres (20,000 hectares) of the mostly pristine Tana River Delta over to sugarcane, ignores fees for water use, compensation for lost livelihoods, chemical pollution and loss of tourism and wildlife.

PlanetArk

Six Sea Lions Shot To Death On Salmon-Rich US River - 06.05.2008
Investigators searched for clues on Monday in the shooting deaths of six protected sea lions at a dam between Washington state and Oregon, while officials halted a controversial trapping program aimed at stopping the mammals from eating endangered salmon.

ENN

Oklahoma Moves to Protect State's Freshwater Turtles From Commercial Over - harvest
- 06.05.2008
By: Center for Biological Diversity
Responding to a petition by conservation and health groups, the state of Oklahoma today enacted a three-year moratorium on commercial harvest of turtles from public waters.
Cubs a ray of hope in India's fight to save tigers - 06.05.2008
Fourteen tiger cubs have been spotted in a leading Indian sanctuary, a rare piece of good news in the country's fight to protect its dwindling population of big cats from poachers and habitat destruction. The cubs have been sighted regularly over the past few weeks in Ranthambore National Park in western Rajasthan, R.N. Mehrotra, the state's chief wildlife warden, told Reuters on Tuesday.
India tightens security to fight rhino poachers - 07.05.2008
uthorities in India's remote northeast said they were increasing security in the world's biggest reserve for the endangered great one-horned rhinoceros to save them from poachers. Poachers have killed at least 10 rhinos in two national parks in Assam state since January, eight of them at the Kaziranga National Park.


Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Whale and Dolphin Conservation Society - 02.05.2008
Trotz mangelnder Nachfrage beginnt in Norwegen die Jagd auf Wale
Die kommerzielle Walfangsaison hat in Norwegen begonnen, der erste Wal wurde erlegt. Trotz sinkender Nachfrage für Walfleisch dürfen bis zu 1052 Nördliche Zwergwale getötet werden. Diese von der norwegischen Regierung selbst auferlegte Fangquote hat sich in den vergangenen vier Jahren nahezu verdoppelt und steht im Widerspruch zu dem international gültigen kommerziellen Walfangverbot. Erreicht wurde diese Fangquote in den vergangenen Jahren jedoch nicht. In den Fangsaisonen 2006 und 2007 lag die tatsächliche angelandete Zahl harpunierter Zwergwale jeweils bei weniger als 600 Tieren. Im Jahr 2006 wurde die Jagd sogar für drei Wochen ausgesetzt, weil die Walfänger ihre Ware von den bereits erlegten Tieren nicht absetzen konnten. ... "Die Walfangländer haben vieles gemeinsam: sie halten sich nicht an internationale Beschlüsse, die Nachfrage an Walfleisch ist rückläufig und die jeweiligen Regierungen stellen weiterhin Steuergelder in Millionenhöhe bereit, um die sinnlosen Waltötungen fortzusetzen" kommentiert Entrup von der WDCS. "Richtet sich das Augenmerk der Öffentlichkeit aber meist auf Japan, ist die kommerzielle Waljagd in Europa von der gleichen Ignoranz gegenüber internationalen Bestimmungen und Artenschutzbemühungen geprägt" kritisiert Entrup.

NABU - 05.05.2008
NABU: "Wälder statt Forste" - Biologische Vielfalt in Deutschland schützen
Der NABU hat die Bundesregierung als Gastgeber der 9. UN-Naturschutzkonferenz (19. bis 30. Mai) in Bonn auf den alarmierenden Zustand der heimischen Wälder aufmerksam gemacht und den Aufbau eines wirkungsvollen Schutzgebietsnetzes gefordert. Dabei müssten jetzt die Weichen für "Urwälder von morgen" als wichtiger Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen gestellt werden. Dazu müssten zehn Prozent der Waldfläche dauerhaft aus jeder forstlichen Nutzung genommen werden, heißt es in dem heute vorgelegten Strategiepapier "Waldwirtschaft 2020". Darin richtet der NABU neun Kernforderungen für eine ökologisch nachhaltige Waldwirtschaft an Politik und Forstwirtschaft. ... Wegen dauerhafter Belastungen durch Schadstoffe aus der Luft, künstlich erhöhter Wilddichten und dem Klimawandel sei der Wald im Stress und laufe Gefahr seine vielen Service-Funktionen nicht mehr voll zu erfüllen. Im Fokus müsse besonders der Schutz der Buchenwälder stehen, für die Deutschland eine besondere Verantwortung trägt. ... Ziel des NABU ist der so genannte kahlschlagsfrei bewirtschaftete Dauerwald im Gegensatz zu klassischen Forsten mit vielen gleichaltrigen Bäumen. "Nur so lassen sich die vielen wichtigen Funktionen des Waldes wie Luftreinigung, Speicher von Kohlendioxid, Lieferant von Wasser und Holz sowie als Erholungslandschaft für Menschen und unersetzlicher Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen erhalten", betonte Miller.

natur+kosmos - 06.05.2008
Unter Zugzwang / Der Mensch zerstört den Lebensraum von Zugvögeln und anderen Globetrottern
Unterwegs sein, wandern, ziehen - die Erfolgsstrategie von Kranichen, Monarchfaltern oder Gnus geht nicht mehr auf. Klimawandel und Lebensraumverlust machen ihnen zu schaffen. Im Mai reisen Schwärme von Forschern, Herden von Politikern und Kolonnen von Aktivisten nach Bonn. Auf der 9. UN-Naturschutzkonferenz wollen sie den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt stoppen. ... Die internationale Gemeinschaft will nichts weniger als den Verlust an Tier- und Pflanzenarten bis 2010 stoppen. Helfen könnte etwa ein weltweites Geflecht aus Schutzgebieten. In Bonn sollen aus Wünschen und Ideen Abkommen und Taten werden.

NABU - 06.05.2008
NABU ruft vom 9. bis 12. Mai zur großen Vogelzählung "Stunde der Gartenvögel" auf
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) - NABU-Partner in Bayern - rufen auch in diesem Jahr wieder Naturfreunde im ganzen Land auf, vom 9. bis 12. Mai eine Stunde lang Vögel im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu beobachten und zu melden. Die Aktion läuft in Deutschland bereits zum vierten Mal. Garten- und Balkonbesitzer zwischen Flensburg und Oberammergau sollten sich ein ruhiges Plätzchen suchen und alles zählen, was vor ihrer Haustür vorbeiflattert: von der Amsel, die gerade einen fetten Regenwurm aus der Erde zieht bis zum Zilpzalp, der hoch oben im Kirschbaum sitzt und seinen eigenen Namen ruft.

Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. - 06.05.2008
Bettenburgen und Straßenlaternen bedrohen Meeresschildkröten in der Türkei
Neue wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Strand von Anamur zu den bedeutendsten Niststränden der Unechten Karettschildkröte im Mittelmeerraum zählt. Mehr als 1000 Nester konnten hier in einer Nistsaison gezählt werden. Aber der Strand von Anamur ist akut bedroht, es liegen schon Pläne für große Hotelkomplexe vor, und Straßen werden entlang der Strände gebaut – mit katastrophalen Folgen für die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta), die an den Stränden von Anamur nistet. Noch ist der Strand von Anamur ein kleines Meeresschildkrötenparadies, noch gibt es keinen internationalen Massentourismus in Anamur. Mehr als 1000 Nester konnten im vergangenen Jahr am etwa 12 km langen Strand von Anamur gezählt werden. „Das ist eine Nestdichte, die sonst kaum noch im Mittelmeerraum zu finden ist“ erklärt Brigitte Peter, Geschäftsführerin der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. Aber der Strand von Anamur ist akut bedroht: Große Hotelkomplexe sollen Pauschaltouristen aus ganz Europa anlocken. Außerdem werden Straßen entlang der Strände gebaut – mit katastrophalen Folgen für die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta), die an den Stränden von Anamur nistet. „Die fatalen Folgen für die Meeresschildkröten kennen wir aus ähnlichen Projekten an Nistgebieten im Mittelmeerraum. Diese Fehler dürfen nicht wiederholt werden“, fordert Brigitte Peter.

NABU - 07.05.2008
Einladung zur Pressekonferenz - NABU stellt "Masterplan 2010" vor: Ein "Rettungsanker" für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, vom 19. bis 30. Mai findet in Bonn die 9. UN-Konferenz zur Konvention über die biologische Vielfalt statt. Die 190 Unterzeichner haben sich verpflichtet, den Rückgang der Arten und den Verlust ihrer Lebensräume weltweit aufzuhalten. Vor sieben Jahren haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs das Ziel gesetzt, das Artensterben bis 2010 in Europa zu stoppen. Bisher ist das nicht gelungen: Die Situation der Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume hat sich weiter negativ entwickelt. Mit einer Gefährdungsrate von rund 40 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten erreicht Deutschland dabei einen der europäischen Spitzenwerte. Was ist zu tun, um den dramatischen Artenverlust endlich aufzuhalten? Mit seinem "Masterplan 2010" hat der NABU konkrete "Rettungsanker" für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland entwickelt. Der Plan zeigt die notwendigen Maßnahmen auf und benennt die Akteure, die rasch handeln müssen, damit der Kampf gegen das Artensterben nicht verloren geht. Das Aktionsprogramm möchten wir Ihnen auf einer Pressekonferenz in Berlin vorstellen, zu der wir Sie herzlich einladen.

WWF World Wide Fund For Nature - 07.05.2008
Artenschwund in Deutschland hält an. WWF-Studie: Netz der Schutzgebiete ist unzureichend. Bund und Länder müssen handeln.
Bund und Länder werden ihr Ziel, das Artensterben zwischen Wattenmeer und Alpen bis 2010 zu stoppen und die biologische Vielfalt in Deutschland zu bewahren, nur mit erheblichem Mehraufwand erreichen können. Dies geht aus der heute veröffentlichten WWF-Studie "Naturschutz in Deutschland. Schutzgebiete und das Biodiversitätsziel 2010" hervor. Deutschland ist ab Mitte Mai Gastgeber des UN-Umweltgipfels zum "Übereinkommen über die biologische Vielfalt" (CBD) in Bonn. Der WWF fordert die heute in Mainz tagenden Umweltminister von Bund und Ländern auf, den Naturschutz in Deutschland endlich konsequent umzusetzen. "Wenn Bundeskanzlerin Merkel beim anstehenden UN-Gipfel zu Biodiversitäts-Kanzlerin werden und als gutes Vorbild vorangehen will, muss Deutschland endlich seine Hausaufgaben machen", so Frank Barsch, WWF-Artenschutzexperte und Autor der Studie. Wie die Studie berichtet, ist die Zahl der bedrohten Biotope trotz aller Schutzbemühungen zwischen 1994 bis 2006 von 68,7 auf 72,5 Prozent gestiegen. Langfristig drohe die Hälfte aller Biotope zu verschwinden. Andererseits genießt lediglich ein halbes Prozent der Landesfläche den höchsten Schutzstatus eines Nationalparks. ... "Naturschutz in Deutschland gleicht noch immer einem Flickenteppich von minderer Qualität. Die Schutzgebiete sind häufig zu klein, zu isoliert und in einem schlechten Zustand. Die angekündigte Trendwende ist nicht in Sicht", erläutert Barsch. Selbst um die 14 Nationalparke sei es nicht gut bestellt. ... Die größten Erfolge gibt es laut WWF beim Schutz stark bedrohter Arten zu verzeichnen. Seeadler, Kranich, Biber und Seehund sind seit Jahren im Aufwind, der Wolf ist zurückgekehrt. "Diese erfreulichen Nachrichten dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Rote Liste immer länger wird", so Barsch. Besonders Amphibien und Reptilien seien gefährdet, die Vorkommen des seltenen Apollofalters schwinden und selbst Allerweltsarten wie der Haussperling seien rückgängig.


Weitere Infos

spiegel.de - 6. Mai 2008
GIGANTISCHE ARTEN-ENZYKLOPÄDIE. "Wilson, was hast du geraucht?"
Edward Osborne Wilson, der berühmteste Ameisenforscher der Welt, hat ein ehrgeiziges Ziel: Der emeritierte Harvard-Professor will für jede der 1,8 Millionen bekannten Lebewesen auf der Welt eine eigene Webseite erschaffen. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Wilson, wieso.
SPIEGEL ONLINE: Professor Wilson, wie soll das denn gehen: 1,8 Millionen wissenschaftliche Webseiten für sämtliche Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen in weniger als zehn Jahren?
Wilson: Dieselbe Frage stellte mir vor einiger Zeit ein sehr bekannter, britischer Wissenschaftler. Er schrieb mir: Wilson, was hast du geraucht? Wie kannst du denken, dass so etwas machbar ist? Aber natürlich ist es machbar, und es ist notwendig. Das Wissen über die Artenvielfalt liegt verstreut in Forschungseinrichtungen und Naturkundemuseen auf der ganzen Welt. Wir müssen es sammeln und den Menschen zugänglich machen, unabhängig davon, wo sie leben. ...
SPIEGEL ONLINE: Wird die "Enzyklopädie des Lebens" jemals vollständig sein?
Wilson: Nun, bis heute wissen wir ja nicht einmal, wie viele Lebewesen es überhaupt gibt. Die Schätzungen reichen von 3,6 bis 100 Millionen Arten, am realistischsten sind wohl etwa zehn Millionen. Unzählige Arten sterben aus, bevor wir sie überhaupt zu Gesicht bekommen. Aber die "Enzyklopädie des Lebens" wird Wissenschaftlern und Studenten auf der ganzen Welt das nötige Werkzeug in die Hand geben, um ihre Umwelt zu erforschen - ein paar Klicks genügen, um Informationen zu jeder noch so seltenen bekannten Spezies abzurufen. Das wird auch die Entdeckung und Beschreibung neuer Arten enorm beschleunigen. Und wir hoffen, dass neue Arten künftig nicht mehr nur in Fachmagazinen beschrieben werden, sondern vor allem in der "Enzyklopädie des Lebens". Das ist eine Revolution! ... Eine wissenschaftliche Website für jedes Lebewesen auf Erden - ist das visionär oder größenwahnsinnig? Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL die Reportage "Inventur des Lebens" über einen Besuch bei den Machern der "Enzyklopädie des Lebens".

menshealth.de - 6. Mai 2008
Elefanten-Führerschein in Thailand
Unser erstes Date. Und ich gehe gleich auf Tuchfühlung. Nach kurzer Zeit drücke ich mein Gesicht in ihre Haut, runzelig wie die einer Hundertjährigen. Nein, eine Schönheit ist Kommung nicht: aschfahler Teint, Härchen am Kinn, riesige Ohrläppchen. "Sprich mit ihr", ruft Bodo, der neben drei weiteren Arbeitselefanten steht. "Sie muss dich kennen lernen." Bodo ist die Anstandsdame meines Rendezvous, hier im Dschungel Thailands. Seit Jahren zeigt er Touristen den Umgang mit den Tieren, bildet sie zu Mahouts aus, verleiht ein Zertifikat: den Elefanten-Führerschein. "Wir machen hier nicht so 'nen Disney-Mist", stellt er klar. Wer nur mal auf Dumbo eine Runde drehen will, ist bei ihm falsch. In seinem Camp zählt harte Arbeit, für Mensch und Tier. Kommung und ich müssen in den nächsten Tagen richtig ran.

Ad-Hoc-News - 2. Mai 2008
Ozeaneum sucht freie Mitarbeiter
Für das noch in Bau befindliche Ozeaneum Stralsund werden freie Mitarbeiter für Museumsführungen gesucht. Gebraucht würden vor allem interessierte Bewerber, die auch größere Besuchergruppen durch die Ausstellungen begleiten und dabei Wissenswertes zu Themen wie Biodiversität, Ostsee und Riesen der Meere vermitteln könnten, sagte am Freitag eine Sprecherin des Meeresmuseums Stralsund. Besonders gefragt seien Museumsführer, die auch Gäste in englischer, schwedischer, dänischer oder polnischer Sprache betreuen könnten.



Circus

Lampertheimer Zeitung - 5. Mai 2008
Tiger, Pferde und Ponys in Lampertheim "Cirkus Starlight" gastiert ...
Seit Freitag Nachmittag gastiert der "Cirkus Starlight" im Lampertheim. Der mittelgroße Zirkus beendet sein Gastspiel in Lampertheim mit dem Familientag am heutigen Montag, wobei zu beiden Vorstellungen auch Erwachsene nur Kinderpreise zu zahlen haben. ... Als Resümee bleibt festzustellen, dass der "Cirkus Starlight" ein wirklich abwechslungsreiches Programm bietet und einen Besuch wert ist. Erstklassige Arbeit wird von erstklassigen Künstlern auf sehr hohem Niveau geleistet. Wer das Gastspiel in Lampertheim verpasst hat, hat jedoch noch die Möglichkeit den "Cirkus Starlight" vom 8. bis zum 12. Mai in Biblis zu sehen.


Neue Veröffentlichungen
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Abenteuer Zoo

550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
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Veranstaltungen


Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden. Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo (der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der Universität.

19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning exchange session and evening meal and /with an auction will be held at the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the expenses, including a group photo and of course, our evening meal with soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any other amphibian saving /conservation project which is being currently carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and information about your collector’s preferences directly to me. All applications and any other questions you may have please email to: Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl


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Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie
Institut für Biologie
Verhaltensbiologie

Tierpflegerin / Tierpfleger
mit Teilzeitbeschäftigung bis zu 19,25 WoStd.
als Schwangerschaftsvertretung und für die Dauer der Mutterschutzfrist und ggf. anschließender Elternzeit
Lgr. 5/6a BMT-G (i.d.F.d. Anw.-TV FUB)

Aufgabengebiet:
Tierpflege in der Verhaltensbiologie:
Haltung, Aufzucht und Pflege von Singvögeln (gelegentlich Kleinnagern); Futterzubereitung (inkl. Zucht von Futterinsekten), Einhaltung und Überwachung der Tierhygiene (inkl. Parasiten-Prophylaxe). Protokollierung von Zuchtdaten und Tierbestands-Dokumentation am PC.

Einstellungsvoraussetzungen:

Abgeschlossene Tierpflegerausbildung

Erwünscht:
* PC-Kenntnisse (Beherrschung der EDV-Programme 'Excel' und 'Word')
* Erfahrung mit Singvögeln
* Grundkenntnisse in Englisch (mündlich)
* Gute Kommunikations- und Teamfähigkeit

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 12.05.2008 unter Angabe der Kennziffer 21052900/10/08 zu richten an die
Freie Universität Berlin
Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie
Institut für Biologie, Verhaltensbiologie
z. Hd. Frau Prof. Dr. C. Scharff
Takustr. 6
14195 Berlin (Dahlem)



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Wir erwarten:
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- Eine Ihrem fachlichen Können entsprechende Vergütung

Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung mit Lichtbild, Zeugnissen und ggf. Empfehlungsschreiben senden Sie bitte bis zum 30.05.2008 an folgende Anschrift:
Lebenshilfe - Werkstätten
Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
von-Ketteler-Str. 124
51371 Leverkusen



Der Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Volontär/in

Wir bieten:
- Einweisung in die Tiergartenbiologie, insbesondere Tiermanagement, Veterinärpraxis, Kartei- und Zuchtbuchführung
- Umsetzen des Erlernten durch zugewiesene Projekte
- Mitarbeit bei der Förderung zoologischer Forschungsprojekte

Wir erwarten:
- abgeschlossene Hochschulausbildung in Zoologie
- tiergartenbiologische Erfahrung in einem Zoo wünschenswert
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein
- englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
- EDV-Kenntnisse

Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet und um ein Jahr verlängerbar. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an die Anwärterbezüge des höheren Dienstes.
Es wird angestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Frauen sind deshalb besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 30.05.2008 an:

Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Rudolf Wicker, Tel: 069/212- 33732 zur Verfügung.


TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

presseportal.de - 2.05.2008
Neue Folgen "Ruhrpott-Schnauzen" im ZDF: Vierte Staffel mit Geschichten aus dem Duisburger Zoo startet am Montag
Neue Folgen der beliebten "Ruhrpott- Schnauzen" im ZDF. Geschichten aus dem Duisburger Zoo" sind ab 5. Mai 2008, montags bis freitags um 15.15 Uhr, zu sehen. Als erste von 40 Folgen wird "Der lange Weg zur Freundschaft" ausgestrahlt. Im Mittelpunkt der ersten Folge steht der Tierpfleger Klaus Willebrand, seit neun Monaten für das Elefantenhaus zuständig. Er füttert die Tiere, duscht sie, reinigt ihren Stall - aber nie allein. Einer der erfahrenen Kollegen ist immer in der Nähe. Es dauert lange - manchmal Jahre - das Vertrauen und den Respekt der grauen Riesen zu erringen.Der Zoo Duisburg wünscht sich schon seit Jahren einen Zuchterfolg bei den australischen Wombats. Roxy und Boney waren bisher die Hoffungsträger. Doch das Liebesspiel zwischen Boney und seiner Lebensgefährtin ist selbst für Wombat-Verhältnisse etwas wild und ruppig. Revierleiter Mario Chindemi setzt deshalb jetzt all seine Hoffnungen auf den sanftmütigen Milton. Tierpflegerin Sandra Sinn wiederum muss darüber wachen, dass dem Perlhuhn-Küken beim Schlüpfen nicht die Puste ausgeht. Nach rund vier Wochen im Brutkasten versuchen die federigen Winzlinge, sich ans Licht der Welt zu picken - eine enorme Kraftanstrengung.Auch in der vierten Staffel der "Ruhrpott-Schnauzen" erfahren die Zuschauer Neues über die Arbeit hinter den Zoo-Kulissen und über die Biologie der Tiere. 62 Folgen der "Ruhrpott-Schnauzen" wurden zwischen Juni und September 2006, 41 zwischen Februar und April 2007 und 45 zwischen August und November 2007 ausgestrahlt.

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende März ging es ins Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im Schwarzwaldzoo in Waldkirch geplant.

Wochentägliche Sendungen:
Di-Fr, 10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Di-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Di-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Di-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (40 neue Folgen aus Duisburg)
Di-Fr, 16:10 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. ( 40 neue Folgen aus Frankfurt und Kronberg)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoo Krefeld
Di-Fr, 17:05 RBB, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Di-Fr, 17:10 HR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Di-Fr, 17:10 NDR, Seehund, Puma & Co. (Zoos im Norden, Wh)

Einzelsendungen:

Mi, 07.05.2008, 15:15, NDR, Nationalparks im östlichen Europa
Mi, 07.05.2008, 20:15, NDR, Die Rüsselbande, Elefanten
Mi, 07.05.2008, 22:30, SWR, Auslandsreporter, Abenteuer Amazonien, Tipp!
Do, 08.05.2008, 10:35, MDR, Abenteuer Zoo, Putzmunter in Seattle
Do, 08.05.2008, 12:00, ARTE, Leoparden in der Stadt
Do, 08.05.2008, 14:15, HR, Schatzkammer Madagaskar, Tipp!
Do, 08.05.2008, 14:15, WDR, Planet Erde, Waldwelten
Do, 08.05.2008, 15:00, 3sat, Wombaz, Löwen
Do, 08.05.2008, 16:40, 3sat, Überlebensstrategien im Andenhochland
Do, 08.05.2008, 18:45, ZDF dokukanal, Wespenalarm: Ein Insekt auf Raubzug
Do, 08.05.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Wo das Meer die Küste trifft, Der Sinai
Do, 08.05.2008, 20:15, 3sat, Serengeti hinter den Deichen
Do, 08.05.2008, 21:00, ARD Eins Festival, Al Maha - Im Visier des Falken
Do, 08.05.2008, 22:30, ARD Eins Plus, Zucker für den Affen, Rettung für Indonesiens Orang-Utans
Fr, 09.05.2008, 09:30, ORF 2, Wildes Rio
Fr, 09.05.2008, 14:15, HR, Dschungelhunde, Der Waldhund
Fr, 09.05.2008, 15:00, SWR/WDR, Planet Wissen, Frühlingserwachen - Der Natur auf der Spur
Fr, 09.05.2008, 18:45, ZDF dokukanal, Ein Leben für Sansibar
Fr, 09.05.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 09.05.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Geliebt und gefürchtet: Spinnen
Fr, 09.05.2008, 21:00, RBB, Duma - die Gepardin
Fr, 09.05.2008, 22:05, N24, Invasion der Kröten
Sa, 10.05.2008, 11:40, MDR, Zwischen Ebbe und Flut
Sa, 10.05.2008, 13:30, SWR, Der Alpenkönig kehrt zurück (Steinbock)
Sa, 10.05.2008, 14:30, WDR, Deutschlands älteste Bäume, Individuen und Ökosysteme
Sa, 10.05.2008, 22:05, N24, Der König der Bären, Der Eisbär
So, 11.05.2008, 07:10-08:55, DMAX, Und täglich grüßt das Erdmännchen
So, 11.05.2008, 09:30, SWR, Kein Platz für wilde Tiere
So, 11.05.2008, 12:40, MDR, Perlen des Regenwaldes
So, 11.05.2008, 14:30, NDR, NDR Tiergarten
So, 11.05.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Dicke Freunde im Böhmerwald
So, 11.05.2008, 16:15, SF 1, Steve Leonard - Flugreise mit Fischadlern
So, 11.05.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Anaconda wanted
So, 11.05.2008, 21:45, ARD, Wildes China
Mo, 12.05.2008, 12:30, MDR, Perlen des Regenwaldes
Mo, 12.05.2008, 17:10, RBB, Die Wiese
Mo, 12.05.2008, 18:10, RBB, Welt der Tiere, Flocke - Das Nürnberger Eisbärenmädchen
Mo, 12.05.2008, 18:40, RBB, Hilfe, der Biber kommt!
Mo, 12.05.2008, 19:00, ARTE, Tasmanien - Paradies am Ende der Welt
Mo, 12.05.2008, 21:45, ARD, Wildes China
Di, 13.05.2008, 03:00, SWR, Rummel um Wilbär
Di, 13.05.2008, 09:45, 3sat, Wütende Wasser, Naturschutzgebiet Wutachschlucht
Di, 13.05.2008, 11:30, NDR, Zugspitze - Berg der Gegensätze
Di, 13.05.2008, 14:15, RBB, Planet Wissen, Frühlingserwachen - Der Natur auf der Spur
Di, 13.05.2008, 14:15, HR, Die Hornissenkönigin und ihr geheimnisvolles Leben
Di, 13.05.2008, 18:15, NDR, Hamburgs komische Vögel
Di, 13.05.2008, 20:15, ZDF, Kieling - Expeditionen zu den letzten ihrer Art
Di, 13.05.2008, 20:15, ORF 2, Die Bären mit der Brille
Mi, 14.05.2008, 10:40, ARTE, Die Reise der Delfine (Auswilderung)
Mi, 14.05.2008, 11:30, NDR, Vorsicht, Menschenfresser!, Tiger und Leoparde in Indien
Mi, 14.05.2008, 14:15, HR, Löwen gegen Krokodile
Mi, 14.05.2008, 19:00, ARTE, Wildnis aus Menschenhand, Die ehemalige innerdeutsche Grenze
Mi, 14.05.2008, 20:15, NDR, Der Tiger und der Mönch
Mi, 14.05.2008, 22:30, SWR, Auslandsreporter, Ökotourismus statt Erdölförderung
Do, 15.05.2008, 10:35, MDR, Abenteuer Zoo, Ein Wald voller Affen - Apenheul
Do, 15.05.2008, 14:15, HR, Im Land der Regenbogenschlange
Do, 15.05.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Wunderbare Welt im Wald
Do, 15.05.2008, 18:30, Phoenix, Wälder, Bären, goldene Kuppeln
Do, 15.05.2008, 18:45, ZDF dokukanal, Anaconda wanted
Do, 15.05.2008, 19:00, ARTE, Der geheime Garten, Fauna hinterm Haus
Do, 15.05.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Grzimeks Erbe in Afrika und Asien
Do, 15.05.2008, 22:00, SWR, Odysso - Wissen entdecken, Klimaschutz oder PR?
Do, 15.05.2008, 23:00, ARD Eins Plus, Caprivi - Ein Zipfel Afrikas

Doku-Soap-Wiederholungen:

"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:50 Uhr im MDR, mittwochs 15:00 und freitags 23:00 Uhr Wiederholungen auf ARD Eins Plus;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 14:30 vom BR und sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Nürnberger Schnauzen", Wiederholung täglich 18:00 auf ZDF Doku, samstags um 16:02 Uhr sowie sonntags ab 08:02 und 15:02 (je 2 Folgen) auf ZDF Info;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags 11:15 Uhr im RBB, sowie dienstags 11:00 Uhr auf ARD Eins Plus wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 12:40 Uhr im WDR wiederholt;
"Seehund, Puma & Co." aus Bremerhaven, Jaderberg und Friedrichskoog: wird samstags ab 14:15 Uhr im SWR wiederholt (2 Folgen).



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Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Umzug

Nicht überall, wo Tiere gehalten werden, geschieht dies mit geschärftem und fokussiertem Blick auf die Tiere. Allzu oft stehen noch immer andere Bedürfnisse im Mittelpunkt.
Dadurch, daß noch nicht überall der Schwenk vollzogen wurde, wird es denen leicht gemacht, die einen Paradigmenwechsel, dort wo er stattgefunden hat, nicht bemerken wollen.
Ein Schöner Ausdruck dessen, was sich verändert hat, ist die Ankündigung des Bezuges des neuen Menschenaffenhauses in Frankfurt. Dort wird über die Würde der Tiere geschrieben, die das neue Haus und der Umzug selbst den Tieren bewahren soll. Im Gegensatz zum beliebten "Das haben wir schon immer so gemacht!" wird der Anlaß in Frankfurt nicht genutzt, um mal eben alle Affen in Narkose zu legen und dann "Wo wir sie schon mal hier liegen haben!" einen kompletten Gesundheitscheck zu machen und sie anschließend wie Frachtgut ins neue Heim zu ... na, zu verfrachten eben.
Die Intelligenz von Menschenaffen wird gerne mit der von Menschenkindern verglichen, was ich für durchaus nicht unproblematisch halte, weil der Vergleich eigentlich nichts anderes sein kann, als hinkend. Aber wo er schon mal im Raum steht, nutzen wir ihn doch einfach mal: Verbringen Sie mal einen halben Tag in einem ambulanten OP-Zentrum in dem Kinder unter Vollnarkose behandelt werden. Die kleinen Patienten, denen die Einsicht in die Notwendigkeit des Eingriffes meist nicht plausibel zu machen ist, bekommen natürlich, auch wenn die Eltern professionell ihr bestes Pokerface aufsetzen, mit, daß was im Busche ist und so ist die Luft schon vorher geschwängert von Panik. Wenn die Kleinen dann in den Armen ihrer Eltern wegknicken, können auch den Hartgesottensten die Tränen kommen.
Richtig schlimm ist es aber nach dem Aufwachen. Die Kinder wachen zumeist an einem Ort auf, der nicht der ist, in dem sie zuvor weggedämmert sind, sie kommen nur langsam wieder in den Vollbesitz ihrer geistigen und körperliche Kräfte und das löst bei vielen Kindern nichts anderes aus, als schieres Entsetzen. Das Weinen, Schreien und Wehklagen, das aus solchen Aufwachräumen schallt, kann einen durchaus jahrelang verfolgen.

Ich bin sehr glücklich darüber, daß die Menschenaffen in Frankfurt den Weg zu ihrem neuen Heim auf den eigenen Beinen zurücklegen dürfen!

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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