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Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 421 vom 7. Mai 2008

Liebe Leser,

Artenschutz ist in aller Munde und etwas, wogegen eigentlich niemand etwas einwenden kann. Praktischer Artenschutz kann einen Zoo aber vor unangenehme Entscheidungen stellen, in denen die von uns gern gepflegten "Klischees" von Gut und Böse nicht mehr bedient werden können. So passiert im Magdeburger Zoo: der vermeintliche Amurtiger-Kater stellte sich zu spät als Sumatratiger-Mischling heraus. Da war die "echte" Amurtiger-Katze schon schwanger, die Kinder wurden postnatal eingeschläfert.
Die Situation hätte sich auch fast jedem anderen Zoo stellen können, die Magdeburger sind nur das erste Opfer eines "Outings" zu angeblich unterartenreinen Tiger-Mischlingen in den EEP's. Die Entscheidung, die Jungtiere zu töten - um es konkret zu benennen -, war im Sinne der Welt-Zoo-Naturschutz-Strategie nicht nur konsequent und verantwortungsbewußt, sondern auch mutig. Nach Knuddel-Knut und Fläschchen-Flocke ist es zunehmend schwieriger, der auf Plüsch gebürsteten Öffentlichkeit zu vermitteln, daß Mischlingsnachwuchs, Inzuchtfälle und in vielen Fällen auch Handaufzuchten den Artenschutzauftrag der Zoos gefährden.
Erwartungsgemäß purzeln nun die Anzeigen durch Tierschutzverbände - wo sind die eigentlich, wenn sie wirklich gebraucht werden, wie in den Fällen von "Unser Charly" oder Professor Czimp von "Noch Besserwissen"? Bedenklicher ist es, daß selbst jene sich kritisch äußern, die es eigentlich in der Tat besser wissen müßten, z. B. der WWF. Das zeigt aber, daß Zoos bei der Vermittlung ihrer Aufgaben und Arbeiten durchaus Nachholbedarf haben. Und darum, liebe Zoodirektoren und Zoomitarbeiter, wenn mir eine persönliche Einschätzung erlaubt ist: machen Sie es nicht, wir vor 1 1/2 Jahren im Falle von Leipzig, ziehen Sie nicht (bis auf wenige Ausnahmen) den Kopf ein und sich in Deckung direkt zurück, nur weil es Sie (noch) nicht direkt betrifft. Beziehen Sie Stellung, und zwar auf offenem Feld, möglichst hinter den Magdeburgern oder vielleicht auch davor.

Erwartungsvoll, Ihre Silke Sorge
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in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles aus der Amphibienkampagne".



ooe.orf.at - 6. Mai 2008
Aquazoo Schmiding: Hilfe für Amphibien
In den letzten Jahren sind über 120 Amphibien-Arten ausgestorben. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, unterstützt der Zoo und Aquazoo Schmiding die Kampagne der European Association of Zoos and Aquariums (EAZA). Auch die Österreichische Zoo-Organisation unterstützt die Kampagne. Lebensraumverlust, Pestizide, Klimawandel Doppelt bis dreimal so viele Amphibienarten wie Vogel- und Säugetierspezies stehen vor der Ausrottung. Knapp die Hälfte aller 6.000 Amphibienarten ist infolge von Lebensraumverlust, Klimawandel, Verschmutzung, Pestiziden und eingeschleppten Arten vom Aussterben bedroht. Die größte Gefahr für die Amphibien geht jedoch von einer tödlichen Pilzerkrankung aus, die durch den Hautpilz Batrachochytrium dentrobatidis ausgelöst wird und Arten überall auf dem Planeten sehr schnell auslöscht. Eine weltweite Studie der Weltnaturschutzunion IUCN zeigt, dass Hunderte von Arten Gefahren ausgesetzt sind, die im Freiland nicht entschärft werden können. Daher müssen Zoos und andere Institutionen diese Arten kurzfristig retten, bis ausreichende Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Wildpopulationen und Pilz-Behandlungsmöglichkeiten für die Amphibien in ihrem natürlichen Lebensraum entwickelt werden können. Als Reaktion auf diese Krise wurde die 'Amphibian Ark' vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) und zwei Arbeitsgruppen der IUCN Species Survival Commission - der Conservation Breeding Spezialist Group und der Amphibian Spezialist Group - gegründet. Die 'Amphibian Ark' wird den Zoos, Aquarien und anderen teilnehmenden Institutionen helfen, so viele Amphibienarten wie möglich zu retten, indem diejenigen Arten, die nicht in der Natur geschützt werden können, für Erhaltungszuchten an diese Institutionen überführt werden. ... Der Zoo und Aquazoo Schmiding haben Informationsbereiche eingerichtet, wo auf anschaulichen Tafeln Hintergrundinformationen zum Thema Bedrohung und Hilfsmaßnahmen für Amphibien geboten werden. Das Thema Amphibien wurde auch im Rahmen einer Spezialführung ins zoopädagogische Programm des Aquazoo Schmiding aufgenommen. "Wir hoffen, dass das Thema Amphibien und Amphibienschutz auch bei Biologielehrern und Schülern auf Interesse stößt", so Mag. Ingrid Weinberger, Zoopädagogin im Zoo und Aquazoo Schmiding. "Wir haben einige interessante Lehrmaterialien vorbereitet, um das Thema Amphibien anschaulich vermitteln zu können, außerdem können im Aquazoo tropische Pfeilgiftfrösche beobachtet werden."



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

pr-inside.com - 6. Mai 2008
Zoodirektor rechtfertigt Entscheidung - Tierschützer erstatten Strafanzeige - Kontroverse um Tigertötung in Magdeburg
Nach dem umstrittenen Einschläfern von drei nicht reinerbigen Tigerbabys im Zoo Magdeburg hat Zoodirektor Kai Perret seine Entscheidung gerechtfertigt. Das Töten diene dem Artenschutz und sei vom Tierschutzgesetz gesichert, sagte Perret am Dienstag in Magdeburg. Er habe gemeinsam mit dem Tierarzt, dem Zooinspektor sowie dem Bereichsleiter am Montag entschieden, den neugeborenen Nachwuchs der Sibirischen Tigerkatze "Kolina" und des nicht reinerbigen Vaters "Taskan" einschläfern zu lassen. Die Entscheidung stößt bei Tierschützern auf Kritik. Sie haben nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen den Zoo erstattet. Erst im Februar war laut Perret durch eine neue Untersuchungsmethode bekanntgeworden, dass Taskans Vorfahren nicht nur vom Sibirischen, sondern auch vom Sumatra-Tiger abstammen. Zu diesem Zeitpunkt war "Kolina" jedoch schon trächtig. Zudem sei das Tigerpaar als Zuchtpaar ausgewiesen gewesen, als es im November 2006 im Zoo aufgenommen wurde. "Wir haben lange überlegt, und die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen", unterstrich Perret. Ein Schwangerschaftsabbruch hätte ein zu hohes Risiko für die Mutter bedeutet, fügte er hinzu. Auch wollte der Zoo die Jungen nicht an "dubiose Händler" verkaufen. Ein ausgewachsener Sibirischer Tiger erziele auf dem Schwarzmarkt einen Preis von rund 30 000 Dollar, sagte Perret. Eine Weitergabe an einen Zirkus sei ebenfalls ausgeschlossen gewesen. ... Im September werde auf einer Tagung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms in Antwerpen entschieden, was mit den insgesamt 31 nicht reinerbigen Tigern aus europäischen Zoos passiert. Insgesamt sind 17 Zoos in Europa betroffen, vier davon in Deutschland.

volksstimme.de - 6. Mai 2008
Umstrittene Entscheidung im Magdeburger Tierpark. Zoo tötete Tigerbabys, weil sie nicht reinrassig waren
Im Magdeburger Zoo sind gestern frisch geborene Jungtiere einer Sibirischen Tigerkatze eingeschläfert worden. Wie viel Tiere genau, wurde nicht gesagt. Wie die Sprecherin des Zoos, Regina Jembere, mitteilte, sei die Tötung notwendig geworden, weil sich die Zucht als nicht reinrassig herausgestellt hatte. " Dies wurde uns erst im Februar von der Londoner Koordinierungsstelle des europäischen Zuchtprogramms für Sibirische Tiger mitgeteilt ", so Jembere. Eine genetische Untersuchung habe ergeben, dass der Magdeburger Kater entgegen ersten Annahmen nicht reinrassig sei. Einer seiner Vorfahren sei ein Sumatra-Tiger. Im Europäischen Zuchtprogramm sind 260 Tiere in 95 Zoos registriert. Insgesamt 31 Tiger seien im Rahmen der Erbgut-Untersuchung als nicht reinrassig identifi ziert worden. Die Mutterkatze war bereits seit Januar dieses Jahres trächtig. Eine Abtreibung sei mit Blick auf ihre Gesundheit nicht möglich gewesen. Die Tiere leben zu lassen und später an Zirkus-Unternehmen oder Tierhändler abzugeben, habe der Zoo " nicht als Option angesehen ". ... Die Entscheidung, die Jungtiere nach der Geburt einzuschläfern, sei dem Zoo nicht leicht gefallen. " Aber die Zucht reinerbiger Tiere vor allem bei hoch bedrohten Arten ist das oberste Ziel Zoologischer Gärten ", so Jembere. Mischlinge blockierten den eingeschränkten Platz, der für die Erhaltungszucht gebraucht werde.

pressrelations.de - 6. Mai 2008
Menschen für Tierrechte Tigertötung im Magdeburger Zoo - Tierschützer erstatten Strafanzeige
Als sich herausstellte, dass der Vater kein reinrassiger Sibirischer Tiger ist, hat der Magdeburger Zoo seinen Tigernachwuchs, den er im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes gezüchtet hatte, nach der Geburt getötet. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte und die auf Wildtierschutz ausgerichtete Organisation Animal public erstatten gemeinsam Strafanzeige wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Vereine erstatten Anzeige, da nach Ihrer Ansicht der nach Tierschutzgesetz geforderte "vernünftige Grund" für eine Tiertötung nicht gegeben ist. Der oberste Schutzzweck des Tierschutzgesetzes gilt dem Leben der Tiere, womit andere Gründe wie die biologische Abstammung zwingend als nachrangig betrachtet werden müssen. "Die Verantwortlichen im Zoo Magdeburg haben hier ungeprüft vorsätzlich gezüchtet und die Jungtiere dann einfach getötet. Dieses Vorgehen widerspricht dem Willen des Tierschutzgesetzes und zeugt von der Verantwortungslosigkeit der Tierparkbetreiber, deshalb erstatten wir Strafanzeige," so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

mz-web.de - 5. Mai 2008
Tigernachwuchs wurde eingeschläfert
Weil der Vater entgegen bisheriger Annahmen kein reinrassiger Sibirischer Tiger ist, hat der Magdeburger Zoo seinen Tigernachwuchs eingeschläfert. Die nicht näher bezifferten Tiere seien direkt nach der Geburt getötet worden, teilte der Zoo am Montag mit. Das Elternpaar sei vor zwei Jahren über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) nach Magdeburg gekommen, um für Nachwuchs zu sorgen. Nach einer schwierigen Gewöhnungsphase sei die Katze im Januar schließlich trächtig gewesen. Im Februar sei der Zoo vom EEP informiert worden, dass der Kater kein reinrassiger Sibirischer Tiger sei, sondern einen Sumatra-Tiger als Vorfahren gehabt habe. Von solch einer "Hiobsbotschaft" seien 31 weitere Tiger in europäischen Zoos betroffen, teilte der Zoo mit. Das Tier wurde sofort von der Zucht ausgeschlossen; allerdings war der Nachwuchs bereits unterwegs.

Leipziger Volkszeitung - 3. Mai 2008
Trauer im Leipziger Zoo - junger Schimpanse tot
Trauer im Leipziger Zoo: Ein junger Schimpanse ist tot. Das Tier musste am Donnerstag nach einem Unfall eingeschläfert werden, teilte der Zoo am Freitag mit. Wie es zu dem Unfall kam, bei dem sich das Schimpansenjunge den Oberschenkel brach, konnte nicht aufgeklärt werden. Das im Juni 2007 geborene Tier könne auch in Kämpfe innerhalb der Affengruppe geraten sein, sagte der Kurator für die Affenanlage Pongoland, Gerd Nötzold, der dpa am Freitag. Pfleger hatten am Donnerstagmorgen bei ihrem Kontrollrundgang entdeckt, dass das Tier das völlig verdrehte linke Bein nach sich zog. Der Zootierarzt stellte den Bruch des Oberschenkels fest. Nach den Angaben von Nötzold wäre eine Heilung nahezu aussichtslos gewesen. Die Mutter hätte alle Vorkehrungen am Tier, um das Bein ruhig zu stellen, wieder entfernt. Die Alternative wäre gewesen, den jungen Schimpansen über Monate isoliert als Einzeltier zu halten. Dann wäre eine Reintegration in die Affengruppe kaum mehr möglich gewesen.

mephisto 97.6 - 02. Mai 2008
Im Zoo ist ein junger Schimpanse eingeschläfert worden.
Der neun Monate alte Schimpanse hatte sich den Oberschenkel gebrochen. Um wieder gesund zu werden hätte das Tier für mehrere Monate von den anderen Schimpansen getrennt werden müssen. Danach sei eine Integration in die Affengruppe aber nicht mehr möglich. Zurzeit leben im Zoo 24 Schimpansen. Sie stammen aus Südafrika und sind dort durch Wilderer bedroht.

PR-Inside.com - 3. Mai 2008
Schöner wohnen im Zoo
Die Menschenaffen im Frankfurter Zoo beziehen im Juni ein paradiesisches Tropenquartier. In feuchtwarmer Luft und unter Urwaldbäumen soll die neue Unterkunft die Primaten «würdevoll präsentieren», wie der Direktor des zoologischen Gartens, Manfred Niekisch, berichtet. Mensch und Tier sollen sich in dem weitläufigen Gehege dabei auf ungewohnte Weise begegnen. Denn es werden nicht nur die Affen den Besuchern vorgeführt, «sondern auch die Besucher den Affen», wie Niekisch anmerkt. Die Gestaltung des Quartiers namens «Borgori-Wald» macht es möglich. Außen- und Innengehege schaffen rund 10 000 Quadratmeter Platz für Zoobesucher und Menschenaffen, wobei die Tiere flächenmäßig klar im Vorteil sind. Entstanden ist ein zusammenhängendes Landschaftsrelief aus Wasserfällen, Tropenpflanzen, Bachläufen, Felsen, Hügeln und Sumpflandschaften. Als Entdeckungsreise durch diesen Dschungel haben die Zooleute einen Rundweg gestaltet. Die Natur sei «konsequent» nachgebildet worden, auch im Besucherbereich, sagt Niekisch. Wer das Menschenaffenhaus betritt, soll durchaus gezielt die Illusion erhalten, auf Expedition zu sein. Der Rundweg verengt sich gelegentlich, um dann wieder über eine Lichtung zu führen, die Einblicke in die Affenwelt erlaubt. Mensch und Tier sind nicht immer durch Glasscheiben getrennt, sondern abwechselnd auch durch Gräben oder Netze. «Die Besucher sollen unsere Affen hören und riechen können», erklärt der Zoochef. Besetzt wird der Borgori-Wald mit den knapp 20 Primaten, die bereits jetzt im Tiergarten leben. ... Knott wird auch den Umzug seiner Schützlinge betreuen, der kurz vor der Eröffnung am 14. Juni über die Bühne gehen wird. Für den großen Tag hat er sich ein besonderes Verfahren überlegt. Vom alten Quartier sollen die Tiere durch einen Gittertunnel selbst in den benachbarten Borgori-Wald hinübermarschieren. «So können sie ihr neues Revier würdevoll und autark beziehen», sagt Knott. Nur für die Orang-Utans steht schon jetzt eine Transportkiste bereit. «Als ausgesprochenen Baumbewohnern ist ihnen ein 90-Meter-Wackelmarsch zu viel.» Orangs können sich außerdem stundenlang mit Technikdetails beschäftigen - ein unverhoffter Gittergang wäre da eine Herausforderung. «Die kämen nie hinten an», meint Knott.

Die Welt - 3. Mai 2008
Zoo Neumünster will sich mit Berlin einigen
Im Streit mit dem Zoo Berlin um die Besitzrechte an Eisbär Knut hat die Mitgliederversammlung des Zoos Neumünster am Montagabend für eine außergerichtliche Einigung votiert. Nach Angaben von Zoo-Direktor Peter Drüwa ist dem Zoo Berlin der Einsatz eines offiziellen Mediators vorgeschlagen worden, der in einem Schlichtungsverfahren eine Lösung erzielen soll. Der Zoo Neumünster, von dem Knut-Vater Lars nach Berlin ausgeliehen worden war, beansprucht einen Anteil an den zusätzlichen 5 Millionen Euro Ticket- und Marketingerlösen. Der Zoo Berlin lehnt bisher eine Beteiligung von Neumünster an den Gewinnen strikt ab. Die Mitgliederversammlung habe die Strategie der Zoo-Leitung "voll akzeptiert“, sagte Drüwa. Er hoffe, dass die Berliner Zoo-Direktion bis Ende März oder spätestens Anfang April einem Mediationsverfahren zustimmt. Eine neutrale Persönlichkeit könne entscheidend zu einer Konfliktlösung beitragen, sagte Drüwa. Eine mögliche Summe der Forderung an Berlin nannte der Zoo-Chef von Neumünster nicht. Sollte der Zoo Berlin auf das Angebot einer Schlichtung durch einen unabhängigen Mediator nicht zustimmen, müsse sich der Zoo Neumünster weitere möglicherweise juristische Schritte überlegen.

rp-online.de - 6. Mai 2008
Lama da - Geschäftsbücher weg
Freudiges Ereignis im Ohligser Tier- und Vogelpark: Vor zwei Tagen wurde ein Lama geboren. "Sonntagmorgen um 8 Uhr ist es plötzlich auf die Anlage geplumpst", berichtete Tierpflegerin Jeanett Heinrich. Das Jungtier läuft bereits mit den anderen vier Lamas und kann angeschaut werden. ... Weniger freudig stellen sich allerdings die Querelen um die Herausgabe der fehlenden Kassen- beziehungsweise Geschäftsbücher des Vogelparks dar. "Die kompletten Jahrgänge 2005, 2006 und 2007 fehlen", sagte Uwe Eck, Vorsitzender des Trägervereins. Der 40-Jährige spracht gegenüber unserer Zeitung von Unstimmigkeiten mit Irene und Klaus-Dieter Schönberger. Die Schriftführerin ist zum Jahresende von ihrem Vorstandsposten zurückgetreten. "Ich werde bei den nächsten Vorstandswahlen nicht mehr als Geschäftsführer antreten", berichtete Klaus-Dieter Schönberger auf Anfrage. Wegen der ausstehenden Mitgliederversammlung mit den Vorstandswahlen befindet sich der Ohligser Tierpark quasi im Schwebezustand. Laut Vorsitzendem Eck wartet man seit Monaten auf die Geschäftsbücher, um diese auszuwerten und endlich die Bilanz erstellen zu können. Dies ist nach seinen Worten Voraussetzung, um die Vorstandsriege des Vereins bei einer Mitgliederversammlung neu wählen zu können.

rponline.de - 6. Mai 2008
Schnellstens für Klarheit sorgen
Bilanzen müssen in Geschäftsbüchern klar ausgewiesen und jederzeit nachvollziebar sein. Das gilt auch für den Ohligser Vogelpark. Doch dort sucht man seit Monaten vergeblich die kompletten Geschäftsbücher der letzten drei Jahre. Längst wurde Anwälte eingeschaltet. Wo sind die wichtigen Dokumente geblieben? Wurden sie gestohlen oder werden sie zurückgehalten. Ist etwas faul mit den Geschäftsbüchern? - diesen Fragen drängen sich unweigerlich auf. Für den Vogelpark mit 450 Tieren, zehntausenden Besuchern, einem eigenen Förderverein, einer über 80-jährigen Tradition sowie einem städtischen Zuschuss von 10 000 Euro jährlich geht es dabei auch um die Existenzfrage. Das muss jetzt schnellstmöglich geklärt werden.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 2. Mai 2008
Der große Zoo-Vergleich
Die Brücke spannt sich über ein grün bewachsenes Tal, ein schmaler Pfad führt die Besucher anschließend durch den Regenwald. Vorbei an Pandabären und Orang-Utans geht es bis zum Dschungel-Spielplatz, wo sich Kinder wie Tarzan von Liane zu Liane schwingen können. Im Zoo in Gelsenkirchen wird eifrig gebaut, um die fünf Hektar große „Erlebniswelt Asien“ fertigzustellen. „Das Umfeld wird einzigartig schön, nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Gäste“, sagt Sabine Haas, die in dem Tierpark als Biologin arbeitet. Nicht nur in Gelsenkirchen tut sich was: Die Zoos in der Region rüsten mächtig auf. Überall warten neue Landschaften und ungewöhnliche Aktionen auf die Besucher. Heiraten im Zoo? Kein Problem in Duisburg. Expeditionen bei Nacht? Einfach anmelden im Kölner Zoo. Besuch mit einer Seniorengruppe? Im Wuppertaler Zoo stehen Elektromobile bereit. „Die Zoos bemühen sich, Besuchern und Tieren gleichermaßen gerecht zu werden“, sagt Volker Homes von der Natur- und Tierschutz-Organisation WWF. Die Tierparks setzen auf Attraktionen für kleine und große Gäste und weitläufige Gehege für die Zoobewohner. Überall entstehen neue Themenparks: Wuppertal baut gerade eine neue Pinguin-Anlage mit Unterwasser-Tunnel. In Gelsenkirchen gibt es die Erlebniswelten Alaska und Afrika, in Köln den Elefantenpark, in Krefeld die Tropenhäuser. „Die Besucher wollen keine Kacheln und keinen Beton mehr“, sagt Homes. Gefragt sind Gehege, in denen die Zäune nicht zu sehen sind.

Krone.at - 29. April 2008
40 Millionen Schilling vom Land für den Tierpark
Wieder nichts - auch jener hohe Landesbeamte, der für Förderungen im Tourismusbereich zuständig war, bestätigt nicht, dass Andrea Herberstein für ihren Tierpark 120 Millionen Schilling zugesagt wurden. "Sie hat 40 Millionen bekommen - als stille Landesbeteiligung." Von weiteren Geldspritzen war nie die Rede, sagte er am Dienstag vor Gericht. 40 Millionen Schilling sind ein Batzen (Steuer-)Geld. Es wurde bezahlt, um den Masterplan - die Modernisierung des Tierparks - umzusetzen. Gesamtkosten: 120 Millionen Schilling. Auch der Rest sei ihr, behauptet die Schlossherrin, vom Land versprochen worden. Daher habe sie laut Staatsanwalt unverantwortlich hohe Kredite aufgenommen und dann aus Geldnot Privatrechnungen auf Förderprojekte umgeschrieben. Schon mit den 40 Millionen war’s so eine Sache. "Nachdem ihr das Geld zugesagt worden war, wurden die EU-Richtlinien geändert. Wir konnten es nicht mehr als ,verlorenen Zuschuss verbuchen’", sagt der Hofrat. "Da haben wir eine neue Konstruktion erfinden müssen."



berlinonline.de - 7. Mai 2008
Schluss mit dem Knut-Versteckspiel. Zoofreunde fordern Hinweisschilder für den Eisbären
Das Versteckspiel um Knut. Zoo-Freunde fordern Direktor Bernhard Blaszkiewitz auf, damit Schluss zu machen: Baut die Hinweisschilder wieder auf, damit wieder alle Besucher den Weg zum Eisbären-Star finden. Vom Verwirrspiel sind vor allem viele Touristen betroffen, die Knut sehen wollen. Weil vor Wochen die Wegweiser zu ihm verschwanden, finden sie sein Gehege gegenüber dem Kinderspielplatz nicht mehr. Sie gehen zur Eisbärenanlage, verwechseln dort Eisbärdame Tosca mit Knut (KURIER berichtete). "Die Schilder müssen wieder her", sagt Jürgen Brückner, Chef des Vereins der Zoo-Freunde. "Das Knut-Versteckspiel von Direktor Blaszkiewitz ist besucherfeindlich. Er weiß doch, dass die meisten Menschen in den Zoo kommen, weil sie den Star sehen wollen. Knut ist nach wie vor die beste Werbung für den Zoo und für Berlin."

berlinonline.de - 7. Mai 2008
Leser-Sorge. Ist Knut bald ganz weg?
Das derzeitige Zoo-Management verstehe ich beim besten Willen nicht. Der Berliner Zoo lebt seit Ewigkeiten von Originalen. Der legendäre Knautschke oder auch Bao Bao waren Lieblinge der Berliner und wahre Publikumsmagneten. Aber offenbar ist das nicht mehr gewünscht. Warum sonst wird Jungstar Knut geradezu verschämt verborgen und auch überhaupt nichts für seinen Verbleib in Berlin getan? Viktor Hinterleitner, Mitte
Das Verwirrspiel um Knut könnte sehr bald vorbei sein. Dann nämlich, wenn Knut in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in einen anderen Zoo verfrachtet wird. Aber wir bleiben aufmerksam! Ich gehöre zu einer internationalen Gruppe von Knut-Freunden. Wir wundern uns, dass sich scheinbar niemand für den Verbleib von Knut in Berlin einsetzt. Barbara A. Meier, per Mail
Das mit den "nicht mehr schönen" Wegweisern zu Knut, die abmontiert wurden, riecht doch meilenweit nach Ausrede. Will man die Besucher langsam daran gewöhnen, dass es bald keinen Knut mehr in Berlin gibt? Es ist Zeit, jetzt aufzupassen, bevor es zu spät und Knut weg ist. Gila Walter, Lichtenberg

berlinonline.de - 6. Mai 2008
Eisbären-Verwirrspiel im Zoo: Fehlende Wegweiser verärgern Besucher
Der Zoo treibt gerade ein ganz böses Verwirrspiel mit seinen Besuchern. Noch immer wollen alle Knut sehen. Doch da keine Schilder den Weg zu seinem Gehege weisen, werden Touristen auf die falsche Eisbären-Fährte geschickt. Klar, Berliner wissen es: Knut rekelt sich auf der Felsenanlage gegenüber vom Kinderspielplatz. Doch Touris, von denen immer noch Tausende in den Zoo strömen, sind ahnungslos. Und wo gehen sie hin, wenn sie Knut sehen wollen? Natürlich zur Eisbärenanlage. Dort schreien Kinder (und die Eltern) sofort freudig los: "Da ist ja unser Knut!" Ehrlich: Die Eisbärendame, die da alle für Knut halten und gefilmt wird, sieht unserem Zoo-Star auch zum Verwechseln ähnlich. Wer es nicht besser weiß, fällt auf sie herein. Das Fiese: Keiner klärt die Touris über den Irrtum auf. Oder nur durch Zufall, weil Besucher vorher beim Zoo anrufen, um zu erfahren, wo er wirklich ist, wie Mitarbeiter dem KURIER berichten. Denn die Knut-Wegweiser sind seit Wochen abmontiert. "Sie waren nicht mehr schön", sagt Zoo-Sprecher Detlef Untermann. "Und wir wollen auch, dass andere Tiere bestaunt werden. Ich kenne keinen Besucher, der Knut nicht fand." Vielleicht deshalb, weil sie den falschen für den echten Knut hielten.

stuttgarter-nachrichten.de - 6. Mai 2008
Wilbär ist der Chef
Wilbär verzückt die Region: Seit drei Wochen, da sich der Eisbär dem Publikum zeigt, heißt es an der Bärenanlage anstehen. Doch zuweilen ist dem Kleinen das Bedürfnis der Besucher einerlei. "Wilbär kommt raus, wenn er Lust dazu hat", erklärt am Dienstag ein Sicherheitsbediensteter einem wartenden Knirps. Was fehlt, sind Bettlaken gewordene Liebesbezeugungen pubertierender Mädchen. Keinen kieksenden Schrei, keine hysterischen Verehrerinnen kurz vor der Ohnmacht. Doch ein wenig erinnert die Bärenanlage der Wilhelma zurzeit etwas an einen Auftritt der Teenieband Tokio Hotel in der Schleyerhalle: Ein Devotionalienstand ermuntert zum Geldausgeben. Fast jeder hält eine Digitalkamera bereit, um Frontmann Wilbär in geeigneter Pose zu knipsen. Sicherheitskräfte erklären freundlich aber bestimmt, wo es langgeht. Stählerne Absperrgitter lenken den Strom der Wilbär-Fans geordnet vor die Bühne, Pardon, vors Gehege.

dcrs-online.com - 6. Mai 2008
Flocke bezaubert 35000 Zoobesucher
Offenbar ist das Nürnberger Eisbärenbaby Flocke ein Spätzünder. Die bereits stattliche gewachsene Eisbären-Dame entzückte am Wochenende 35000 Zoobesucher in Nürnberg. Sie alle waren gekommen um das niedliche Eisbärenkind beim Toben zu beobachten. In ihrem Gehege erhält Flocke nämlich in regelmäßigen Abständen neues Spielzeug von ihren Pflegern zur Verfügung gestellt, das sie freudig annimmt und lustig damit umhertollt.

coburgertageblatt.de - 6. Mai 2008
Besucher drängen zu Flocke
Der Nürnberger Zoo hat am langen Wochenende einen Publikums-Ansturm auf die junge Eisbärin Flocke erlebt: Zwischen dem 1. Mai und vergangenen Sonntag registrierte der Tiergarten nach Angaben von Sprecherin Nicola Mögel mehr als 36 000 Besucher. Allein Samstag und Sonntag drängten sich 18 500 Tierfreunde vor dem Eisbärengehege. Am 1. Mai seien es rund 10 000 gewesen, sagte Mögel am Montag auf Anfrage. Den Brückentag nutzten 7 700, um die von Tierpflegern aufgezogene Eisbärin live zu erleben. ... Inzwischen könne allerdings kaum noch von einem "Eisbären-Mädchen" gesprochen werden, betonte Tiergarten-Sprecherin Mögel. "Flocke wiegt inzwischen 32 Kilo und ist zu einer Jugendlichen herangewachsen". Längst habe es auch die kindlichen Proportionen - kleine Füße und Beine - verloren. Am 11. Mai wird Flocke fünf Monate alt.

stuttgarter-nachrichten.de - 6. Mai 2008
Zum Fressen gern. Wilbär als Nudel
Wilbär in Porzellan, in Glas und als Stofftier - die Fans des Stuttgarter Eisbärjungen können sich ihren Liebling bald sogar einverleiben: Eine Firma aus Trochtelfingen (Kreis Reutlingen) bringt nach Angaben von Dienstag jetzt eine Wilbär-Nudel auf den Markt. ... Das Merchandising rund um den Sohn der Eisbärin Corinna nimmt immer größere Ausmaße an: In der Produktion sind noch T-Shirts, Tassen, Puzzles, Baseballcaps, Postkarten mit dem Wilbär-Motiv sowie ein Geschichtenbuch und Plüschbären in unterschiedlichen Größen. Im Gespräch sind überdies eine Armbanduhr, eine Visa-Card der Landesbank Baden-Württemberg mit Wilbär-Bild sowie ein Stickerbuch und Tischsets mit der Darstellung des Polar-Tieres, teilte die für das Merchandising zuständige Agentur mit.

Bild.de - 5. Mai 2008
Eisbär Knut
Juchu, ich bin ein Braunbär! Knut-Besucher im Berliner Zoo wunderten sich gestern: Wo ist der Eisbären-Star bloß geblieben? Sein Gehege hatte plötzlich ein zotteliger Braunbär besetzt. Er beobachtete misstrauisch die Krähen, schleppte Grasbüschel in seinem Maul herum. Um sein rechtes Auge ein verdächtiger weißer Fleck – der letzte Rest vom Original-Knut...

Berliner Morgenpost - 4. Mai 2008
Eisbär Knut muss in die Waldorfschule
Montag 5.48 Uhr. Ich stehe auf einem Bahnsteig im Vordertaunus und warte auf die S-Bahn, die mich zum Frankfurter Hauptbahnhof bringen soll. Von dort geht die Fahrt nach Nürnberg. Am Tag zuvor hat eine Schafherde in der Nähe von Fulda einen ICE zum Entgleisen gebracht. Selbst anscheinend harmlose Tiere können dem Menschen gefährlich werden. Vielleicht galt der Anschlag eigentlich mir, vielleicht wollten die Schafe meine Expedition vereiteln? Sie haben sich allerdings in der Strecke geirrt. 80 Kilometer weiter südlich wäre ihr Plan aufgegangen und sie hätten mein Eisbärbesuchsprogramm vereitelt. Die Eisbärbeobachtung ist die Königsdisziplin der Tierforschung, und niemals zuvor konnte man in Deutschland soviele Eisbären beobachten. Niemals zuvor kannte man in Deutschland auch soviele Eisbären mit Vornamen. Das muss am Klimawandel liegen - ganz eindeutig. Die Wiesen zwischen Aschaffenburg und Würzburg sind mit Rauhreif bedeckt, kühle Morgennebel wabern durch die Täler. Auf Teichen und Seen ist aber trotzdem kein Packeis zu entdecken, Eisbären haben es hier schwer. Endlos weit erstrecken sich die Äcker und Weiden vor Nürnberg. Wo soll ein Eisbär hier Walrösser und Seehunde jagen? ...
>>>Etwas zum Schmunzeln.

WELT ONLINE - 3. Mai 2008
Eisbär Knut muss in die Waldorfschule



Planung und Bau

lr-online.de - 6. Mai 2008
Neuer Wirtschaftshof ist Versorgungszentrale für 14 000 Tiere
Im kleinen Kreis hat der Zoologische Garten ein großes Ereignis in seiner Geschichte gefeiert. Das Richtfest für den neuen Wirtschaftshof ging kürzlich fast familiär und unbeachtet von Politik und Öffentlichkeit über die Bühne. Für rund 16,8 Millionen Euro entsteht etwas abseits des alten Hofs das neue Herz des Zoo-Betriebs zur Versorgung der rund 14 000 Tiere. Auf dem alten Gelände neben der S-Bahntrasse soll von 2009 an eines der größten Riesenräder der Welt gebaut werden. Laut Heiner Klös vom Zoo Berlin wird der Platz für die neue Attraktion der City West pünktlich im Herbst 2008 geräumt sein.

rp-online.de - 6. Mai 2008
Tiergarten: Neuer Boden für Schafe
Bei Regen hat es auf der Wiese der Somali-Schafe so ausgesehen: Das Wasser sammelte sich, lief nicht ab. Der Boden weichte auf, und die afrikanischen Tiere standen knietief im Matsch. Ihre Klauen entzündeten sich. Nach einem Monat Umbau dieses Bild: Die Schafe sind auf ein saniertes, 500 Quadratmeter großes Grundstück gezogen. Es ist das erste, das der Tiergarten Kleve umgebaut hat, mit Hilfe der Umweltbetriebe und des Theodor-Brauer-Hauses. Der davor liegende marode Gehweg und Platz sind neu gepflastert. Noch im nächsten Jahr werden die restlichen Wege folgen, anschließend die Gehege. Damit das Regenwasser nicht von den Wegen in die Gehege läuft und die Tiere gesund bleiben.

Siebenbürgische Zeitung - 5. Mai 2008
Hermannstädter Zoo: „Unsere Tiere brauchen mehr Platz!“
142 Tiere (37 Arten) leben im Hermannstädter Tiergarten – einer von wenigen Zoos in Rumänien, denen die europäischen Tierschutzorganisationen nicht mit Schließung drohen. Bis Jahresende soll der Zoo von knapp fünf Hektar auf 15,1 Hektar erweitert werden, verspricht Zoodirektor Constantin Bebeşelea. Denn: „Unsere Tiere brauchen mehr Platz!“ ... Für die Besucher, die den Hermannstädter Zoo früher traumatisiert verlassen haben, hat sich hier viel verändert. Die Wölfe und Füchse waren des Geruchs wegen praktisch unbesuchbar. Inzwischen haben die Wölfe ein neues, größeres Zuhause: „Den Wölfen stehen jetzt 1 030 Quadratmeter Platz zur Verfügung, das ist mehr, als das Gesetz vorschreibt. Sie haben auch einige Bäume. Die Probleme mit dem Ge­ruch bestehen nicht mehr. Als sie in kleinen Betonkäfigen wohnten, war es schwierig, trotz regelmäßigem Putzen den Geruch los zu werden.“ Auch die Füchse sollen neue Gehege bekom­men: „Jetzt sind ihre Käfige knapp 40 Quadratmeter groß, laut Gesetz brauchen sie das Fünffache. Sie sind die einzigen Tiere in unserem Zoo, die noch keine neuen Gehege haben. Sie sind auch bald dran. Wir konnten nicht alles auf einmal modernisieren. Die Arbeiten wurden in mehreren Etappen zugerichtet“.

Thüringer Allgemeine - 2. Mai 2008
Der erste große Zoo im Südharz
Wie geplant, öffnete am Donnerstag der Nordhäuser Reptilien-Zoo für die Besucher. Die traten sich fast auf die Füße, so viele waren schon am Vormittag auf das Gelände an der Halleschen Straße gekommen, um die 400 Tiere zu bestaunen. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, waren hinter dem Zoohaus Allner die Gehege entstanden. Otto Allner hatte einen Traum. Schon als Kind. Aber er ist alles andere als ein Träumer. Tiere liebt er über alles. "Das ist wie eine Droge." Möglichst viele wollte er immer halten. Und sie auch anderen Menschen zugänglich machen. Die Idee von einem Zoo war geboren. Mitten in der Stadt, auf einem 7000 Quadratmeter großen Gelände an der Halleschen Straße, wo früher eine Handelsgesellschaft der DDR ihren Schnaps lagerte. 400 Tiere tummeln sich jetzt in den Gehegen, Terrarien und Häusern auf dem Gelände. 80 Arten halten Otto Allner und seine Frau Susan hier. Zwar nennt sich das Unternehmen Reptilien-Zoo, aber es gibt auch Säugetiere. Denn Allner liebt sie alle. So gibt es Wasch- und Nasenbären, Stacheltieren, die sich weniger zum Streicheln eignen und solche, die das gern haben wie Esel oder Pony. Die dienen nicht als Futter für die Reptilien, wie Otto Allner versichert, sondern sind ganz normale Zoo-Bewohner. Die possierlichen Affen und die putzigen Erdmännchen suchten die Kinder, die das Gelände mit glänzenden Augen durchstreiften, umsonst. Die sind noch in Quarantäne und werden erst demnächst zur Besichtigung freigegeben. Der Renner bei den Kleinen waren deshalb die Pferde und Esel.

Aachener Zeitung - 29. April 2008
Unterstützung für den neuen Wirtschaftshof im Tierpark
Im Gegensatz zu den Zoologischen Gärten in den meisten Großstädten in NRW ist der Aachener Tierpark keine von der Stadt getragene Einrichtung, sondern eine gemeinnützige AG, die sich selbst finanzieren muss. Die Stadt gewährt einen jährlichen Zuschuss, der jedoch nur zehn Prozent der jährlichen Ausgaben deckt. Für den restlichen Betrag ist der Tierpark neben den Einnahmen aus Eintrittsgeldern und sonstigen eigenen Einnahmen auf Spenden- und Sponsorengelder angewiesen. Hier ist die Sparkasse Aachen seit Jahren ein verlässlicher Partner und großzügiger Spender. Nur mit diesen Mitteln war es dem Tierpark in der Vergangenheit möglich, die laufenden Ausgaben zu decken und darüber hinaus Geld für Neuanlagen bereit zu stellen. Auch der im Sommer auszuführende Umbau und die Erweiterung des Wirtschaftshofes werden durch die Sparkasse Aachen mit einem namhaften Betrag unterstützt. Ralf Wagemann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Aachen, ließ sich an Ort und Stelle die Umbaumaßnahmen erläutern und ist sicher, dass das Geld sehr gut angelegt ist.



Aktionen

lifepr.de - 6. Mai 2008
Aus unserer Vortragsreihe, :"Einmal Eiszeit und Zurück". Wildpferde und Rotwild in der Königsbrunner Heide
Beginn: 14 Uhr in der Zooschule Norbert Pantel, der Gebietsbetreuer für das Beweidungsprojekt in der Königsbrunner Heide, erzählt über die ersten Erfahrungen mit den drei Przewalski-Hengsten und der Herde Rotwild. Zur Erklärung: Die lichten Kiefernwälder der Augsburger Flußauen sind bekannt für ihren außergewöhnlichen Artenreichtum und gelten aufgrund ihrer Einzigartigkeit als nationales Naturerbe. Zum Erhalt dieser Waldstrukturen wird ein Teil der lichten Kiefernwälder im NSG Stadtwald Augsburg mit Przewalskipferden und Rothirschen beweidet. Der Augsburger Zoo unterstützt dieses Projekt! Der Vortrag ist im Eintrittspreis enthalten.

lifepr.de - 6. Mai 2008
Zooführung auf Spanisch, 17.5. um 15.30 Uhr
Anlässlich des diesjährigen Zoofestivals vom 14. - 18. Mai mit internationalem Charme findet wieder eine zweistündige Zooführung auf Spanisch statt.
Am Samstag, den 17. 5. um 15.30 Uhr treffen sich die Spanisch-Freunde am Treffpunkt vor der Löwenanlage. Ob Muttersprachler, Lernende oder Wiedereinsteiger - es ist für alle ein sprachliches Erlebnis! Der Tierpfleger Wilfredo Bernstein erzählt Ihnen Spannendes, Interessantes, Kurioses und Lustiges aus dem Leben der Zoobewohner.

lifepr.de - 6. Mai 2008
Das Zoo-Festival im Augsburger Zoo - vom 14.-18. Mai
Für alle Daheimgebliebenen holt der Augsburger Zoo in den Pfingstferien die Welt von Südamerika bis Asien in die schwäbische Metropole. Auf einem Rundgang durch den Zoo können die großen und kleinen Gäste einen Urlaubstag zum Träumen und Genießen erleben. Kunsthandwerker, Musiker und kulinarische Künstler präsentieren auf "Länderinseln" ihren Kontinent. Die kleinen Besucher lernen den Zoo und seine tierischen Bewohner von einer neuen Seite kennen: mit offenen Kinderführungen, mit Tiergeschichten in der Zooschule, mit Geräusch- und Klangtraining im Musikzelt, mit Pantomime, mit Basteln und farbenfrohen Kindermasken. Das Zoofestival im Augsburger Zoo findet vom 14. bis 18. Mai täglich von 9:00 - 18:00 Uhr statt. Der Eintritt wird während des Festivals nicht erhöht. Am Freitag ist wie immer Familientag mit günstigeren Eintrittspreisen. Der Zoo freut sich auf Ihren Besuch!

lifepr.de - 6. Mai 2008
Doppelter Dixie zu Pfingsten im Zoo
Einmal ist keinmal! Dieses Motto gilt erst Recht, wenn es dabei um tierischen Spaß geht - so wie beim traditionellen Dixieland- Festivalauftakt im Dresdner Zoo. Weil der in diesem Jahr auf die Pfingsttage fällt, ist die Dresdner Dixiegemeinde am 11. und 12. Mai gleich doppelt eingeladen, zwischen Elefanten, Pinguinen und Löwen zu swingen und zu schwofen.

newsticker.welt.de - 6. Mai 2008
Vorbereitungen auf erstes Cottbuser Parkfest
Die Cottbuser wollen künftig verschiedene Feste zu einem Parkfest vereinen. Es solle immer am ersten Juni-Wochenende veranstaltet und zu einer eigenständigen Marke entwickelt werden, sagte Thomas Brucksch vom Veranstalter event company am Dienstag. Das erste Parkfest dauere vom 30. Mai bis 1. Juni und beziehe unter anderem den Pückler-Park in Branitz, den Spreeauenpark und den Tierpark ein. Vorgesehen seien Rock- und andere Musikkonzerte, Ausstellungen, Lesungen, Tanzwettbewerbe, Feuerwerk, ein Drachenboot-Nachtrennen und Kinderveranstaltungen. Als Höhepunkt gilt die vorgezogene Spreeauennacht am 31. Mai.

Morgenweb - 5. Mai 2008
Mini-Drache mit Gemüt
Sie sieht aus wie ein kleiner Drache, hat aber ein ausgesprochen sanftes Gemüt: Die Bart-Agame Corinna zählt zu den Stars vom Reptilien-Zoo Landau, die zu Gast in Halle 10, Stand 1068, sind. Da ist ihr "Partner" Albert mit einer Länge von drei Metern und 25 Kilo Gewicht schon ein ganz anderes Kaliber. Die Albino-Tigerpython trägt ihren Namen wegen der weiß-gelb gezeichneten Haut. Würgeschlange Rainer ist der Dritte im Bund. Obwohl der Schlaf für die nachtaktive Kornnatter vor der Reise nach Mannheim gestern extrem kurz war, gibt sie sich gut gelaunt. Und lässt sich streicheln : "Die beißt fast nie", versichert Pflegerin Corinna Sütel. Wie beruhigend.

halleforum.de - 3. Mai 2008
Pfingstfeiertage im Bergzoo Halle (Saale)
An den Pfingstfeiertagen wirbt der Bergzoo Halle (Saale) mit einem bunten Programm um Besucher. Am Pfingstsonntag findet auf den Bergterrassen von 14 Uhr bis 15 Uhr das Kinderprogramm "Meister Hobel und das Schlossgespenst" statt. Im Biergarten bei den Bären geht es dann ab 15 Uhr bis 18 Uhr musikalisch weiter. Alle Liebhaber von "Swing" und "Dixiland" werden von den 7 exzellenten Musikern der Band "The HOTMAKERS" begeistert sein. Ihr Repertoire reicht von Louis Armstrong bis Glenn Miller. Außerdem können die Zoobesucher am Pfingstsonntag eine Streicheltierkarawane "hautnah" erleben.
Zurzeit präsentiert sich der Reilsberg in seiner vollen Blütenpracht. Vor allem am Südhang in Richtung Wittekind sind die herrlichen Fliederbüsche zu sehen.
Daneben locken auch zahlreiche Jungtiere zu einem Zoobesuch. Nachwuchs gibt es unter anderem bei den Humboldt-Pinguinen, den Trampeltieren, den Zwergziegen und den Bennet-Kängurus. Der Zoo ist täglich ab 9 Uhr geöffnet.

Berliner Morgenpost - 3. Mai 2008
Tierpark-Tag in Friedrichsfelde - ermäßigter Eintritt
Der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde gewährt Besuchern heute einen Blick hinter die Kulissen. Unter dem Motto «Erholung - Artenschutz - Bildung - Forschung» können sich die Besucher bei Diskussionen und Führungen informieren und Bereiche in Augenschein nehmen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. So gibt es etwa eine Vogelstimmenführung, und die Tierklinik der Einrichtung stellt sich vor.

Kieler Nachrichten - 2. Mai 2008
Tierpark Gettorf feiert 40. Geburtstag
Der Tierpark Gettorf (Kreis Rendsburg- Eckernförde) feiert an diesem Sonntag seinen 40. Geburtstag. Bekannt ist der Zoo für die Haltung und Zucht vieler Affenarten. Er ist am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm beteiligt. Kattas, Klammeraffen und Schwarzpinselaffen haben in dem Tierpark ihr zu Hause. Am Sonntag gibt es zweimal täglich Schaufütterungen bei den Kattas und Kängurus, bei denen die Besucher mit in die Gehege kommen und die Tiere füttern dürfen.

hr online - 30. April 2008
Western- und Indianerlager im Wildpark
Die Country- und Westernclubs "Long Riders" und "Crazy Longhorns" sowie der Hessen-Forst, als Träger des Wildparks, veranstalten vier Tage lang ein buntes und abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Im Lager können die Besucher sehen und erleben, wie die Indianer und Trapper damals gelebt haben, auch anfassen ist erlaubt. Bei manchen Dingen ist Mitmachen sogar erwünscht.



Nachwuchs

Kleine Zeitung - 3. Mai 2008
Tierischer Nachwuchs im Tierpark Herberstein
Fu Long, Knut und Flocke - die kleinen Bären aus Schönbrunn, Berlin und Nürnberg liefen in den vergangenen Monaten nicht nur wichtigen Politikern in Beliebtheitsrankings zuhauf den Rang ab, sondern auch superranken Models und gefeierten Filmstars. Unter weniger medialem Getöse, dafür umso vielfältiger purzelt auch in der Steiermark der tierische Nachwuchs hervor. "Mozart ist Anfang März geboren", verrät Michaela Frewein von der Tierwelt Herberstein und zeigt auf ein kleines, flauschiges Trampeltier. Meist ist es schwierig, den genauen Geburtstermin im Voraus zu bestimmen. "Es gibt ja keine Mutter-Kind-Untersuchung", schmunzelt Frewein. Auch bei den Affen hantelt sich der Nachwuchs schon flink von einem Ast zum nächsten. Lisztaffen-Baby Sam wurde im November geboren. Die beiden Blutbrustpaviane Semelo und Sanjo feiern am 1. Jänner und am 2. Februar ihren Geburtstag. "Das soziale Gefüge ist gerade bei den Affen sehr wichtig", verrät Tierarzt Jochen Lengger. Beim Nachwuchs wird in Herberstein allerdings nichts dem Zufall überlassen. "Unser Masterplan erstreckt sich über zwölf Jahre."

RP ONLINE - 2. Mai 2008
Höchste Zeit für Nane
Nane, die Mama des RP-Patenkindes Davu, steht kurz vor der nächsten Entbindung. Für Mitte Mai ist die Geburt des zweiten Babys errechnet, doch nach Einschätzung des Zoos können die Wehen bei der hochschwangeren Spitzmaulnashorn-Mama jetzt beginnen. Im Zoo sind alle sehr gespannt. Denn die Nashorn-Zucht ist ein Aushängeschild Krefelds. Davu sorgte für zwei Jahren für Aufmerksamkeit.

Ostthüringer Zeitung - 2. Mai 2008
Familie Erdmännchen jetzt erstmals draußen
Das muss man sich ansehen: Die Erdmännchen im Eisenberger Tiergarten sind jetzt erstmals draußen. Gestern haben Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter und sein Team die Tiergruppe ins Freigehege gelassen. "Bisher war´s zu kalt, vor allem zu Ostern, als wir das eigentlich geplant hatten", sagt er. Die Elterntiere, die aus Gotha bzw. Altenburg kamen, leben seit Juli 2007 im Eisenberger Tiergarten. Offenbar hat zwischen den Beiden "die Chemie gestimmt", denn bald stellte sich der erste Nachwuchs ein. Am 8. Januar kamen in der Wurfbox drei Jungtiere zur Welt. Dann eine traurige Nachricht am Ostersonntag: Eines der Jungtiere war verendet, warum, weiß keiner. Auch eine Autopsie konnte die Todesursache nicht klären. Inzwischen gibt es aber wieder eine gute Nachricht: Am 29. März sind schon die nächsten drei Jungtiere geboren. So war Familie Erdmännchen gestern also zu siebt, als sie erstmals in Eisenberg "frische Luft" schnuppern durfte.

Stadtnetz Wuppertal - 2. Mai 2008
Nachwuchs im Zoo
Bereits am 20.01 wurde bei den Schwarzen Klammeraffen ein kleines Weibchen geboren. Man gab ihr den Namen "Julia". Aufgrund von Integrationsproblemen innerhalb der Gruppe musste man sich aber dazu entscheiden, das Kleine von der Mutter zu trennen und mit der Hand aufzuziehen. Seitdem wird sie liebevoll von unseren Tierpflegern versorgt. Sie hat es inzwischen von ihrem 350g Geburtsgewicht auf stolze 980g gebracht und klettert nun immer geschickter in Ihrem eigenen Gehege herum. ... Außerdem wurde am 25.04 ein noch namenloses Jungtier bei den Brillenlanguren geboren. Glücklicherweise lief die Geburt und die Integration problemlos ab und die Mutter kümmert sich bestens um das kleine Jungtier. Ihren Namen verdanken die eleganten Affen ihren auffallenden weißen Augenringen. ... In Europa sind diese interessanten und schwierig zu ernährenden Affen nur noch in einem Zoo in England zu sehen. In ihrem Ursprungsgebiet schreitet die Zerstörung der Regenwälder weiter voran und die Brillenlanguren sind außerdem durch Bejagung bedroht. Mit diesem Nachwuchs ist unsere Gruppe auf zehn Tiere angewachsen und bildet einen besonderen Anziehungspunkt für Zoobesucher. Das unterhaltsame Familienleben kann man aus nächster Nähe beobachten.

Hamburger Abendblatt - 2. Mai 2008
Hagenbecks Tierpark: Riesenotter-Baby Jaó erkundet seine Welt
Wenn ich groß bin, werde ich einmal ein riesiger Otter... Mit großen Augen und voller Tatendrang ging es für Jaó und seine Schwester Icana zum ersten Mal nach draußen: Die beiden Riesenotter-Babys, die am 28. Januar in Hagenbecks Tierpark geboren worden waren und bislang mit Mutter Beni (5) in der Wurfhöhle gelebt hatten, durften zum ersten Mal das Außenbecken erkunden. "Es war großartig", freute sich Tierpfleger Uwe Fischer. "Die ältere Schwester Panambi spielte Kindermädchen, war dauernd bei den Lütten." Bei strahlendem Sonnenschein schossen die sieben Raubtiere durch das Wasser, spielten und jagten nach Fischstücken, die Fischer ihnen zuwarf. Nach einer Viertelstunde waren die Jungen so erschöpft, dass sie sich mit den Eltern und den drei Geschwistern aus dem Vorjahr für ein Nickerchen zusammenrollten.

Nordwest Zeitung - 1. Mai 2008
Erneut Giraffennachwuchs im Jaderberger Zoo
Noch ein Langbein-Baby mit braun-weiß genetztem Fell: Im Jaderberger Zoo hat Giraffe „Tana“ am Donnerstag ohne Komplikationen ihr erstes Junges zur Welt gebracht. Der kleine Bulle ist 1,45 Zentimeter groß und damit zehn Zentimeter kleiner als Halbbruder „Jami“, der am 2. Weihnachtstag in Jaderberg geboren worden war. „Jamis“ Halbbruder hatte sich am Vormittag gegen 10.30 Uhr mit untrüglichen Signalen angekündigt: Tierpfleger hatten zwei kleine Klauen außerhalb des Geburtskanals von „Tana“ entdeckt, die daraufhin sofort in den längst vorbereiteten Geburtsstall geführt wurde. Knapp drei Stunden dauerte die am Ende völlig komplikationslos verlaufene Geburt, bei der ein Eingreifen der anwesenden Tierärztin nicht notwendig war.

Bild.de - 29. April 2008
Hier plumpst ein Giraffen-Baby in die Welt
Zuerst gucken kleine Hufe heraus, dann zwängt sich das Köpfchen hervor. Die Giraffen-Mama presst noch kräftig – und plumps! fällt ein Giraffen-Baby ins Leben. Faszinierende Fotos aus dem Gelsenkirchener Zoo „Zoom Erlebniswelt“. Zufällig festgehalten von BILD-Fotograf Stephan Gatzen. Denn die Giraffen-Geburt – sie kam trotz 14 Monaten Tragzeit von Mama „Aja Sabe“ überraschend. Morgens um 10.20 Uhr sah die Pflegerin die kleinen Beine hervorschauen, rief ihre Kollegen und die Zoo-Tierärztin.



mz-web.de - 6. Mai 2008
Knackpunkt Großkatzenhaltung
Die Ascherslebener brauchen einen Tierpark. Gegenstimmen wurden laut, als das Thema in Stadtverordnetenversammlung und Kreistag laut wurde. Eine solche Anlage würde die Alte Burg versauen. Besonders all jene, die sich für die Historie interessierten, beäugten das Vorhaben, einen Heimattiergarten errichten zu wollen, kritisch. Langsam bewegt sich die lange Schlange, die sich nicht wegen ach so rarer Apfelsinen und Bananen gebildet hat, vorwärts. Sie endet irgendwo in der Askanierstraße, außer Sichtweite. Der frühe Vogel fängt eben den Wurm, steht noch unter den ersten 200 der Tausenden von Menschen, die nach einjähriger Bauzeit in den Tierpark pilgern und so zu den 3,2 Millionen gehören, die bis jetzt hierherströmten. 50 Pfennig verlangen die Mitarbeiter am Kassenhäuschen. ... In der Tat ist der Monat Mai 1973 als besucherstärkster in die Chronik eingegangen: 27 800 zählte der langjährige Leiter Fritz Hennebold. Sie alle bummelten über das acht Hektar große Areal, erfreuten sich an den 250 ausschließlich heimischen Tieren in 50 Arten. "Eine stattliche Menge für den Anfang", findet der heutige Zoochef Dietmar Reisky. ... 1975 dann der erste "Stilbruch", wohl dem Faible Hennebolds für Exoten zu verdanken. Aquarium und Terrarium werden eröffnet. Pythons und Krokodile lassen die Alarmglocken der behördlichen Mitarbeiter schrillen. Aber die Statistik spricht eine deutliche Sprache - erstmals über 100 000 Besucher in nur einem Jahr. Mittlerweile ist die Runde größer geworden, aus den acht ganze zehn Hektar. ... Stichtag: 1. Januar 1978. Kurz vorm ersten großen, dem fünfjährigen Jubiläum ist der Bestand auf 136 Säugetiere, 441 Vögel und etwa 450 Fische und Reptilien gestiegen. Die größten Tierparkbewohner derzeit sind die beiden Wisente, "sie" aus Schwerin, "er" aus Cottbus. Doch das soll sich ändern. Schon mit den Luchsen und Pumas, die einziehen, ganz offensichtlich dann aber 1983. Amur und Angara kennen die Tierparkfreunde noch ganz genau. Gekommen ist das Paar sibirischer Tiger aus Karl-Marx-Stadt, war sozusagen das Geburtstagsgeschenk zum zehnten Jahrestag, einem Zeitpunkt, zu dem der Zoo etwa 1 100 Tiere in 200 Arten beherbergt. "Das war der Knackpunkt in Sachen Katzenhaltung", sagt Reisky. Ein Heimattierpark, wie ursprünglich angedacht, ist der Ascherslebener nun definitiv nicht mehr. Eine neue Tigeranlage entsteht. Exotik pur, als sich auch noch Lamas und Kragenbären dazu gesellen. "Die Entwicklung war vorauszusehen", meint der Zoochef. 1978 wurde bereits das Affenhaus eröffnet. Und gerade die lustigen Gefährten waren es, die die Mitarbeiter nicht nur einmal in Schach gehalten haben, kann Reisky eine um die andere Anekdote erzählen.

lr-online - 6. Mai 2008
Cottbuser Radler helfen bei Känguru-Jagd
Die Rettung des am Männertag aus dem Cottbuser Tierpark ausgebüxten Kängurus (die RUNDSCHAU berichtete) ist neben Feuerwehr und Polizei vor allen Dingen einer sechsköpfigen Radfahrergruppe zu verdanken.

volksstimme.de - 6. Mai 2008
Zoo hofft auf die Fressgier des Tieres / Ausreißer seit fast sieben Wochen unterwegs. Ausgebrochener Luchs: Jetzt sollen Fallen dem Ausflug ein Ende machen
Zieht der Luchs an dem Köder, macht es Klick, und er sitzt in der Falle. So einfach könnte es sein, hofft man im Zoo, denn langsam wird es Zeit, dass der Karpaten-Luchs, der am vergangenen Karfreitag aus seinem Gehege ausgebrochen ist, wieder in den Zoo zurückkehrt. " Wenn es nicht gelingt, ihn zu fangen, muss man irgendwann dann doch akzeptieren, dass er weg ist ", sagt Zoodirektor Kai Perret. Gestern allerdings hat der Zoo erst einmal seine Hoffnungen auf St. Hubertus und das Jagdglück gesetzt. Zwei Lebendfallen wurden am Hafenbecken I gleich hinter dem Kreiswehrersatzamt aufgestellt. Der Grund für diesen Standort ist, dass sich der Luchs dort ganz offensichtlich recht wohl fühlt : wenig Verkehr, kaum Menschen, schon gar nicht nachts, viel Brachlandschaft, in der er ausreichend Beutetiere, zum Beispiel Fasane, finden kann. " Die meisten Hinweise aus der Bevölkerung, wo der Luchs sein soll, haben wir für dieses Gelände bekommen ", sagt Perret. ... Da ein Luchs standorttreu ist und häufig dieselben Wege benutzt, braucht man eine Falle im Grunde nur richtig zu platzieren, etwa an einem der Trampelpfade, von denen man meint, dass sie dem Luchs gehören. Allerdings ist so ein Luchs auch nicht ganz dumm. Er merke natürlich, dass die Falle ein neuer Fremdkörper in seinem Revier sei, so der Zoochef, aber hoffentlich siege der Hunger über die Vorsicht.

noe.orf.at - 6. Mai 2008
Afrikanische Raubkatzen im Traisental
Am Montag übersiedelten Cleopatra und Rhamses vom Zoo in Gelsenkirchen in Deutschland in das Kameltheater.
Die Tiere haben sich sofort gut eingelebt, sind sie doch in Europa geboren und an die Temperaturen gewöhnt. Die afrikanische Hitze kennen sich nicht.
Herbert Eder, der Intendant des Kameltheaters, hat sich mit den beiden Servalen einen Lebenstraum erfüllt, wie er sagt. Er hofft irgendwann auf Nachwuchs. Aber da haben Cleopatra und Rhamses noch Zeit, sie sind beide erst ein Jahr alt.

baz.ch - 5. Mai 2008
Basler Zolli empfängt immer mehr Besucher
Der Zoo Basel hat im letzten Jahr mit 1,62 Millionen Eintritten einen neuen Besucherrekord verzeichnet. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn von 100 000 Franken ab. Der Betriebsertrag belief sich auf 9,5 Mio., der Aufwand auf 15,1 Mio. Franken, wie der Zoo am Montag mitteilte. Für zukünftige Gehege wurden 1,7 Mio in zweckbestimmte Fonds gelegt. Der Umbau der Cafeteria und die Erweiterung des Ladens im Zolli führten zu ausserordentlichen Abschreibungen von 0,65 Mio. Franken. ... Der Zolli sei jährlich auf rund 5 Mio. Fr. Spenden angewiesen, hiess es weiter. In den nächsten Jahren soll eine neue Aussenanlage für Menschenaffen, ein Neubau für Elefanten und mehreren Kleinprojekten realisiert werden. Diese Projekte erforderten hohe Investitionen.

webjournal.ch - 5. Mai 2008
2007 Besucherrekord im Basler Zolli
Mit über 1,6 Millionen Gästen verzeichnete der Zoo Basel im Jahr 2007 einen Besucherrekord. Da er nur zwei Drittel seines Betriebsaufwandes durch eigene Mittel decken kann, ist er trotzdem immer noch auf Spenden angewiesen. Auch in den nächsten Jahren wird der Zolli dank neuen Anlagen noch attraktiver werden. Spenderinnen und Spender tragen entscheidend zum Betrieb und zur Entwicklung des Zoos bei. ... In den nächsten Jahren werden mit der Schaffung einer neuen Menschenaffen-Aussenanlage, dem Neubau der Elefantenanlage und mehreren Kleinprojekten hohe Investitionskosten anfallen. Die Zuwendungen des vergangenen Jahres und der erneute Besucherrekord machen zuversichtlich, dass die anstehenden Projekte möglichst zügig realisiert werden können und der Zolli für die Besucherinnen und Besucher noch attraktiver wird.

Tagesspiegel - 5. Mai 2008
Schlangen im Affenkäfig
Auf dem Röntgenbild sieht man zwei große Eier inmitten der Schildkröten-Silhouette. Also alles in Ordnung beim Sorgenkind, das weiß Tierarzt Andreas Pauly jetzt. Um die Aufnahme scharten sich in der Klinik des Tiergartens gestern gleich hundert Neugierige. Im Affenhaus wollten ebenso viele zur Fütterung, dort musste man die Menschenmasse kurzerhand in zwei Gruppen teilen. Insgesamt kamen rund 10 000 Gäste zum „Tierpark-Tag“ mit Schwerpunkt Artenschutz, beinahe doppelt so viele wie an einem üblichen sonnigen Frühjahrssonntag. „Wir wollten den Leuten angesichts der Diskussionen die Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild von der Tierhaltung zu machen“, sagte Pressesprecher Detlef Untermann. Wegen des Erfolges könnte es solche Artenschutz-Tage auch bald im Zoo geben. ... Bei dem vom Förderverein initiierten Aktionstag bildeten sich – vermutlich auch wegen des vergünstigten Eintritts – schon morgens bei der Vogelstimmenführung Schlangen. Nur am Stand des Bundesumweltministeriums, wo es auch Knut-Briefmarken gab, hätte man sich mehr Gäste gewünscht. Bei der Artenschutz-Führung erfuhren die Gäste, dass 150 der 970 Arten im Tierpark in freier Natur vom Aussterben bedroht sind. Hinter Gittern vermehren sie sich aber dank fehlender Feinde und tierärztlicher Versorgung bestens. ... Viele Kilometer Luftlinie entfernt sorgten sich derweil Knut-Fans darum, dass der Eisbär den Zoo schon Ende Mai verlassen müsse – Bärenkurator Heiner Klös bestätigte, dass das Tier zumindest bis zum Ende der Bonner Artenschutzkonferenz bleibe: Er sei Maskottchen der Tagung. Über alles andere hat der Knut-Eigentümer, der Zoo Neumünster, noch nicht entschieden.

Tauber-Zeitung - 5. Mai 2008
Im Alter kommen Zipperlein
Alle wollen den kleinen Eisbär Wilbär sehen. Weniger hofiert werden die "Senioren" in der Stuttgarter Wilhelma. Wegen ihrer Altersgebrechen brauchen diese Tiere viel Zuwendung der Pfleger und Veterinäre. Den Zootieren geht es wie den Menschen - mit dem Alter zwickt es hier und zwackt es dort. Die vierbeinigen älteren Semester in der Wihelma haben ihre liebe Müh mit Zahnweh, Diabetes, Arthrose oder grauem Star. Weil im botanisch-zoologischen Garten die natürlichen Feinde fehlen, erreichen manche Tiere ein fast schon biblisches Alter.
Vilja zum Beispiel. Die Elefanten-Dame ist längst legendär. Rund 59 Lenze zählt sie, nach Auskunft der Wilhelma die älteste asiatische Elefantenkuh in Europa. Für den Zoo bedeutet sie noch viel mehr. Denn Vilja, die 1952 für 12 000 Mark aus Indien geholt wurde, war eines der ersten Tiere im botanischen Garten. Sie markiert den Neuanfang als Zoo und ziert heute noch das Logo. Ihren Sturz kürzlich in den Gehegegraben hat die kleinwüchsige und knochige Vilja gut weggesteckt. Und doch sind ihre Tage gezählt. "Sie kaut auf dem letzten Zahn", sagt Tierarzt Wolfram Rietschel. ... Wilhelma-Zwergflusspferd Hannibal, das älteste Europas, ist schon 41. Aber noch recht fit, erzählt Rietschel. Hannibal habe mittlerweile schon ein Bedürfnis nach Bequemlichkeit. "Wir haben ihm eine Gummimatte hingelegt, auf der er nachts besser schlafen kann." Auch das Flusspferd würde in der Natur nicht so alt. ... Kombote, 42-jährige Bonobo-Zwergschimpansen-Oma, hat als Matriarchin ihr Rudel im Griff. Fit wie ein Turnschuh ist sie, vor knapp zwei Jahren hat sie noch Nachwuchs bekommen. Behäbiger wirkt da schon der 49-jährige Orang-Utan Buschi. Er trägt seinen Namen zu Recht: Das rötliche Fell gleicht Rastalocken. Weil Buschi etwas streng aus dem Mund riecht, muss der Tierarzt demnächst seine Zähne kontrollieren. "Sie sind mit das größte Problem bei den älteren Tieren", sagt Rietschel. Bei der Gelegenheit bekommt Buschi dann auch gleich einen Haarschnitt verpasst. ... Rietschel behält seine Wilhelma-Senioren genau im Blick. Auch wenn sie im Zoo steinalt werden können: Qualen erleiden dürfen sie nicht. Hin und wieder kommt der Punkt, wo er in Absprache mit Tierpflegern und Biologen entscheiden muss, dem Leben ein Ende zu setzen. Meist jedoch sterben die Tiere an Krankheiten oder Altersleiden. So enden irgendwann selbst Zoo-Legenden. Der steinalte See-Elefant mit Prostata-Leiden und Arthrose, das weiße Krokodil, der krebskranke Gorilla-Boss Banjo - sie alle sind heute Geschichte. Was auf den Tod folgt, ist ernüchternd: Erst sezieren Pathologen die Verendeten, dann gehen Teile an Museen und Forschungseinrichtungen. Der Rest landet in der Tierverwertung. Rietschel: "Sicher fällt es einem manchmal schwer. Aber wo geboren wird, da wird auch gestorben."

Berliner Morgenpost - 4. Mai 2008
Veranstalter: Mehrere tausend Besucher bei Tierpark-Tag in Berlin
Der erste Tierpark-Tag in Berlin-Friedrichsfelde hat nach Veranstalterangaben mehrere tausend Besucher bis Sonntagmittag angezogen. Führungen durch Europas größten Landschaftstiergarten waren besonders gefragt, sagte der Vorsitzende der Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo Berlin, Thomas Ziolko. Bis zum Abend konnten Besucher zu ermäßigten Eintrittspreisen verschiedene Tierhäuser und -anlagen in Augenschein nehmen und sich bei Diskussionen über Tiere und Artenschutz informieren. In dem 1955 eröffneten Tierpark leben auf einer Fläche von 160 Hektar rund 8000 Tiere aus mehr als 970 Arten.

Südostschweiz - 2. Mai 2008
Drama im Kinderzoo: Giraffenkind gestorben
Am Donnerstag kam in Knies Kinderzoo das Giraffenkalb Fajéh ums Leben. Die junge Rothschildgiraffe hat sich in den Futterästen stranguliert.

HNA.de - 2. Mai 2008
Ein Küsschen für Balu
Die dreijährige Bärendame stupst ihren neuen Freund Balu sogar in den Teich, damit er mit ihr spielt. Dauernd ist sie an ihm dran: Sie schleicht sich weg, dreht sich um und galoppiert dann wieder auf den Bären zu, neckt ihn, und manchmal sieht es aus, als küssten sich die Beiden. Onni ist die neue Bärin im Wildpark, sie wurde aus dem Ätharin-Park in Finnland geholt. Seit Montag sind Onni und Balu zusammen im großen Gehege im Wildpark Knüll unterwegs.

Die Presse - 2. Mai 2008
Herberstein: Brand nach Blitzschlag - vier Tiere tot
Zwei Weißbüscheläffchen und zwei Wickelbären sind bei einem Brand im Affenhaus des oststeirischen Tierpark Herberstein getötet worden. Laut Sicherheitsdirektion Steiermark vom Freitag brach das Feuer am Nachmittag des 1. Mai nach einem Blitzschlag im Gehege aus. Das in Holzriegelbauweise mit Schilfdach errichtete Affenhaus stand rasch in Vollbrand. Personen wurden nicht verletzt. ... Laut Wolkner-Steinberger dürften die zwei Affen und die zwei Bären bereits beim Einschlag des Blitzes getötet worden sein. Besonders tragisch sei der Verlust der beiden Wickelbären, da sie erst im Jänner nach Herberstein geholt worden waren. Diese aus Mittel- und Südamerika stammenden Kleinbären seien "nicht einfach zu bekommen", erklärte die Geschäftsführerin.

Krone.at - 2. Mai 2008
Blitz ins Affenhaus
Der steirische Landestiergarten - ehemals Tierpark Herberstein - wurde am Donnerstag buchstäblich vom Blitz getroffen. Der Blitz schlug ins so genannte Affenhaus ein, es fing sofort Feuer. Zwei Weißbüschelaffen und zwei Wickelbären verendeten qualvoll.

sz-online - 2. Mai 2008
Als Potenzprotz nach Ungarn
Szia* Chippo! Mit fast einem Jahr muss das Dickerchen raus aus seiner Kinderstube. Nächsten Freitag verlässt das Zwergflusspferd den Chemnitzer Tierpark in Richtung Ungarn. Dort soll Chippo, dessen Namen im letzten Sommer die Morgenpost-Leser bestimmen durften, Stammvater einer erfolgreichen Zucht werden. Der Zoo Szeged wartet schon sehnsüchtig auf den potenten Einjährigen, der den sinkenden Stern seiner Art aufrechterhalten soll. ... Für Vater Bingo heißt Chippos Auszug die Rückkehr aus dem Exil. Weil es zwischen den Bullen Reibereien gegeben hätte, war er von seiner Familie getrennt worden. Jetzt hofft der Tierpark auf weiteren Nachwuchs. Noch längst nicht flügge ist ein anderes Jungtier: Das fünf Monate alte Bennett-Känguru geht zwar schon oft auf Exkursion außerhalb von Mamas Beutel. Milchbar und kuschelige Wärme bei Mutti werden ihm aber noch einige Zeit Heimat sein.

DerWesten Bochum - 30. April 2008
Neugierig und verfressen
Sie gehören zu den ersten Attraktionen im Bochumer Tierpark - schon alleine wegen der 1-A-Wohnlage. Die Nasenbären leben ganz weit vorne, im zweiten Gehege links hinter dem Kassenhäuschen. In Nachbarschaft zu den Damen und Herren Flamingos. Seit Ende März klettern sieben Nasenbären im alten Gehege der Braunbären herum. "Als wir im Frühjahr 2007 unseren letzten Braunbären abgegeben haben, waren viele Besucher traurig. Nadja und Max waren der Anlaufpunkt der Kinder", sagt Dr. Wilfried Werner vom Tierpark. Nach einer 75-jährigen Braunbärentradition, die so alt ist wie der Tierpark selbst, kann so ein Wechsel nicht einfach sein. Doch jetzt scheint ein guter Ersatz gefunden zu sein. "Die Kinder rennen direkt zum Nasenbären-Gehege, so wie sie früher zu Nadja und Max gelaufen sind." Namen haben die sieben quirligen Bärchen noch keine. Bei einem Kinderfest können demnächst Vorschläge eingereicht werden.

Münstersche Zeitung - 30. April 2008
Ein Lob vom Känguru
Wenn Chris und André normalerweise Wände bemalen, steht ein kritischer Lehrmeister hinter ihnen. Am Montag übernahmen fünf Kängurus die Beaufsichtigung. Die Beuteltiere sahen zu, wie die Jugendlichen das Haus in ihrem Gehege anstrichen. Für die Wände nahmen sie jene rostrote Farbe, die auch der Ayers Rock bei Sonnenuntergang annimmt. Dann verzierten Chris und André die Attika mit für Aborigines typischen Malereien. Schließlich sollen sich die Kängurus heimisch fühlen. Die beiden Jugendlichen sind im ersten Lehrjahr ihrer Ausbildung zum Maler und Lackierer. In sechs Gruppen bemalen 43 Auszubildende zwei Wochen lang Wände mit Affen, Fröschen und Kamelen. Die Ideen dazu entstanden über Monate hinweg im Unterricht am Adolph-Kolping-Berufskolleg. In dieser Zeit beschäftigten sich die Auszubildenden mit Tieren und dem Zoo, aber auch mit der Kultur der australischen Ureinwohner. Der Auftrag sollte nicht an mangelnder Authentizität scheitern.

Osnabrücker Nachrichten.de - 30. April 2008
Zoo auf Englisch!
Eine Mammut-Aufgabe haben die Teilnehmer des Weiterbildungskurses für Business English von Lexis Languages/Neuenkirchen bewältigt. In wenigen Wochen übersetzten sie fast den kompletten Inhalt der Internetseiten des OS-Zoos. Jetzt übergaben Schüler und Dozenten ihre Arbeit an den Zoo und der Mindwerk AG, die die Software für den Internet-Auftritt stellt. Im Laufe der nächsten Wochen werden englischen Inhalte auf den Internetseiten eingefügt. Dann steht den vielen englischsprachigen Besuchern fast der komplette Inhalt des Internetauftritts des Zoos zur Verfügung.

Rhein Main Presse - 29. April 2008
Wildkatzen ziehen ein Pünktchen und Anton sind neue Attraktion im ...
Der Wildpark Gonsenheim ist um eine doppelte Attraktion reicher: Wildkatze Pünktchen und Wildkater Anton verlebten gestern ihren ersten Tag auf dem Gelände. Den Trubel um ihre Ankunft nahmen die beiden sehr gelassen hin. ... "Das ist eine tolle Bereicherung für den Wildpark, besonders natürlich auch für die Kinder", sagte Gründezernent Wolfgang Reichel (CDU), der seinen Mitarbeitern ein Kompliment für die gelungene Umgestaltung des etwa 120 Quadratmeter großen Geheges zollte: Neue Kletterstämme, Sträucher, eine Höhle und kleine Unterschlupfe zum Verstecken kennzeichnen die neue Heimat der Wildkatzen. "Es gibt verschiedene Auswilderungsprogramme, an denen sich die Stadt Mainz für den Fall, dass es Wildkatzennachwuchs gibt, auch beteiligen möchte", erklärte Reichel.

Mindener Tageblatt - 29. April 2008
Nach Flugstunde zurück
Wenn ihn die Lust zu fliegen überkommt, nimmt sich Gelbbrust-Ara "Cäsar" einfach eine Auszeit. Der farbenprächtige Vogel mit einer Flügelspannweite von gut einem Meter schwingt sich in die Lüfte, um seine Freiheit sowie den Ausblick auf den Vogelpark Heiligenkirchen und das nahe Hermannsdenkmal von oben zu genießen. Ruft ihn jedoch seine spezielle Freundin, die Biologin Katja Mikus, macht er sich prompt auf den Heimweg. Punktgenau landet er auf der Schulter der 27-Jährigen, um sich mit einem Nüsschen belohnen zu lassen.

Freie Presse Online - 29. April 2008
Leopardenmädchen haben schon Anschluss gefunden
Große Freude im Limbacher Tierpark: Die beiden Leo-Mädchen Kaori und Shira fühlen sich in Österreich sehr wohl - und haben schon Anschluss gefunden. Das hat jetzt der Zoo der Stadt Haag mitgeteilt. "Kaori und Shira beobachten mittlerweile ihre Artgenossen", heißt es aus der Einrichtung. "Und die vier Jahre alte Haager Leopardin Gina hat bereits Kontakt mit ihnen aufgenommen. Vor allem Kaori spielt mit ihr durchs Gitter, während Shira zurückhaltender ist." Dem sechs Jahre alten Leoparden-Kater Burli hingegen seien die beiden Neuankömmlinge zurzeit noch "völlig egal", haben die Mitarbeiter des Haager Tierparks beobachtet. ... Und bald sollen die beiden Raubkatzenmädchen mit Gina zusammengelassen werden. Diese ist ein ruhiger und etwas ängstlicher Chinesischer Leopard - ähnelt also vom Wesen her der jungen Shira. In Zukunft könnte das Raubkatzen-Quartett dann in einem rund 1200Quadratmeter großen Gehege leben. - "Wir suchen jetzt noch nach einem Domizil für das dritte Leomädchen Zita", so Limbachs Tierparkchef Uwe Dempewolf.

20min.ch - 29. April 2008
Präriehunde haben den Winter überlebt
Derzeit sind auf der Aussenanlage des Nagerfelsens im Zolli Präriehunde zu sehen. Die 13 Nagetiere geniessen nach dem Winterschlaf die wuchernde Vegetation, buddeln ausgeklügelte unterirdische Baue und sind am Fressen.«Wenn sich eine Familie im Herbst für die Winterruhe verabschiedet, ist es jeweils ungewiss, ob alle die lange, kalte Jahreszeit überstehen», sagt Tanja Dietrich vom Zoo Basel. Genau dieses Schicksal holte im letzten Jahr eine Familie ein: «Im Frühling kam keiner der sechs Nager mehr zum Vorschein. Wir wissen bis heute nicht, was mit den Tieren passiert ist», so Dietrich. Erklärungen gebe es viele – etwa, dass sie einem Marder oder einer Ratte zum Opfer gefallen oder einer Infektion erlegen sind. Mit der 13-köpfigen Gruppe wagte der Zolli im Herbst 2007 einen Neuanfang. Den ersten Winter haben die Tiere nun überstanden.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen

hartvannederland.nl - 7. Mai 2008
Zorgen om nijlpaardtweeling
Sorgen um Flußpferdzwilling
Die Pfleger der Flußpferdzwillinge im Tierpark Emmen machen sich große Sorgen um das kleinere der beiden. Weil das Junge nicht mehr trinken wollte, ist es am Dienstag seiner Mutter weggenommen worden und wird nun mit der Flasche aufgezogen. Vorläufig bleibt es von der Herde getrennt, um Kräfte zu sammeln. Sobald es kann, wird es wieder mit seinen Artgenossen zusammengebracht. Die Zwillinge wurden vergangenen Sonntag geboren. Dem größeren Jungtier, einem "Mädchen" namens Hasana (afrikanisch für Erstgeborene von einem Zwilling), geht es gut. Das Flußpferdkalb, das nun abgetrennt ist, ist ein "Junge" und heißt Odongo (afrikanisch für Zweiter von einem Zwilling).

gelderlander.nl - 6. Mai 2008
Burgers' temt vraatzuchtige zeester met gelatine
Burgers' bändigt gefräßigen Seestern mit Gelatine
Arnhem. Der Tierpark Burgers' Zoo zeigt ab heute als erster in den Niederlanden vier Dornenkronen im Ocean, dem Tropenaquarium, das acht Millionen Liter Wasser faßt. Dornenkronen sind gefräßige Seesterne, die weltweit dafür berüchtigt sind, sich an Korallengewebe gütlich zu tun. Hierdurch sterben viele Korallen ab. Laut Burgers' ist die Situation an verschiedenen Stellen eskaliert, weil der Mensch natürliche Feinde der Dornenkrone (Barsche und Napoleonfische) für seinen Verzehr fängt. Ganze Korallenriffe sterben hierdurch ab. In Burgers' Ocean kriegen die Dornenkronen kein Korallengewebe zu fressen, sondern einen speziellen Gelatinepudding, der über totes Korallenskelett gestrichen wird. Weiter werden die Seesterne weit weg aus der Nachbarschaft von lebenden Korallen plaziert: bei den ebenfalls giftigen Rotfeuerfischen.

diernnieuws.nl - 6. Mai 2008
Dagje dierentuin (14): De Apenheul
Ein Tag im Zoo (14): Apenheul
Im Naturpark Berg en Bos (Berg und Wald, 200 ha) am Rande von Apeldoorn liegt De Apenheul. Das ist, wie der Name schon sagt, ein auf Affen spezialisierter Zoo, in dem Affen aus Afrika, Südamerika und Asien auf großzügige Weise leben. De Apenheul wurde im Jahre 1971 gegründet und ist also noch ein relativ "junger" Zoo. Als alles noch in den Anfängen steckte, wurde ein eigenes Konzept gewählt. Eine Anzahl Affen lebte frei im Wald und konnte sich frei zwischen den Besuchern bewegen. Die größeren Affenarten wie Gorillas, Bonobos und Orang-Utans leben auf ausgedehnten Inseln. In keinem einzigen anderen Zoo haben die Affen so viel Platz und sind so naturnah untergebracht. Anfangs beschränkte er sich auf einige Affensorten wie Wollaffen, Klammeraffen und ein paar kleinere Arten. Im Jahre 1976 wurden die Gorillas eingeführt. Mit dem Wiederaufbau nach einem Brand im Jahre 1981, bei dem 46 Affen ums Leben kamen, wurden bessere Affenanlagen errichtet mit neuen Affenarten wie Gibbons, Berberaffen und Löwenäffchen. Im Jahre 1999 kamen zu der großen Affensammlung Orang-Utans hinzu.
Bevor man endlich das "Bolivia"-Gebiet betreten kann, um zwischen den frei umherlaufenden Bolivianischen Totenkopfäffchen zu spazieren, muß man erst vor einer Tür warten. Ein Mitarbeiter redet etwas von einem Ausweis, den man dabei haben muß, um Bolivia zu betreten. Das dient dazu, den Menschenstrom anfangs etwas aufzuteilen. Eine gute Sache ist auch, daß Buggys nicht mehr mit hinein dürfen. Eine zweite große Veränderung im Vergleich zu unserem letzten Besuch ist die Tatsache, daß die netten Totenkopfäffchen den Menschen nicht mehr so nahe kommen dürfen, um sich auf ihren Schoß oder Schulter zu setzen.
Nach dem plötzlichen Tod des Anführers der Gorillas Bongo im Jahre 2005 hatte De Apenheul ein kleines Problem. Es mußte ein neuer Gorillamann gesucht werden, um die Weibchen unter Kontrolle halten zu können und das Zuchtprogramm aufrecht zu erhalten. Bongo war in der freien Natur geboren worden. Er wurde im Juni 1973 in Afrika gefangen und kam bereits im November 1974 nach Apenheul. Hier wurde er rasch ein Begriff, allemal bei den Gorillafreunden. Er starb ganz unerwartet am 14. August 2005 an den Folgen einer Infektion mit Streptokokken. Bongo hat neun Töchter und fünf Söhne gezeugt. [Es muß] ein geeigneter Nachfolger gefunden [werden]. Der mögliche Anführer muß genetisch interessant sein, sozial geschickt und nicht viel älter als 17 Jahre. Nach einer Auswahl aus mehr als 300 Gorillas aus europäischen Zoos blieben nur fünf übrig. Zu den fünf "Finalisten" gehörten zwei Silberrücken aus Frankreich, einer aus Teneriffa und einer aus Madrid. Schließlich wurde der "Deutsche" Jambo ausgewählt, weil er sozial viel stärker sein könnte, als die anderen Kandidaten. Jambo ist ein Name aus dem Suaheli und bedeutet "Willkommen" und er war in Apenheul natürlich mehr als willkommen. Er wurde am 18. November 1993 in Krefeld geboren, seine Eltern sind Massa und Boma. Seine Halbschwester Irala ist zu Beginn des Jahres 2006 von Apenheul in den GaiaPark umgezogen. Jambo hat seine Fruchtbarkeit inzwischen nachgewiesen, denn er ist vor Kurzem zum zweitenmal Vater geworden.
Wenn man das meiste aus seinem Besuch in Apenheul machen will, raten wir dazu, wirklich viel Zeit einzuplanen. Der Spaziergang durch den Park und das eingehende Betrachten von allem, was der Park zu bieten hat, kostet sicher einen ganzen Tag. Eine absolute Empfehlung für Affenfans. Aber auch für alle anderen Tierfreunde ist es sicher schön, diesen Park einmal zu besuchen. Text: B. de Jonge Website: www.wildcatsmagazine.nl.

destentor.nl - 6. Mai 2008
Leefgebieden van de zeven continenten in nieuwe dierentuin
Lebensräume der sieben Kontinente im neuen Zoo
Epe. Der Name Pangea Parc beruht auf dem Superkontinent Pangea, aus dem die gegenwärtigen sieben Kontinente entstanden sind. Der Park wird eingerichtet mit verschiedenen Lebensräumen aus den Kontinenten. Die Region spielt dabei eine große Rolle. In Mammoet kommen Flora und Fauna der Veluwe und des Ijsselvallei-Gebiets vor: u.a. Rehe, Dachse, Füchse, Marder und eine Storchenstation. Im Heemtuin [Naturlehrgarten] ist die traditionelle Landschaftsnutzung der Region zu sehen und das Vlindervallei [Schmetterlingstal] wird ein Garten für einheimische Schmetterlingsarten. Weiter wird es geben Tanganjika (Ostafrika), Sapo (Liberia), Maidan (grasbewachsenes Tal in Asien mit Wasserläufen), Madagaskar (Halbaffen), Amazon (mit Flora und Fauna wie am Amazonas), Llano (das Leben in der südamerikanischen Savanne), Cuc Phuong (vietnamesische Landschaften) und Outback (das Landesinnere Australiens). Mit der Zeit wird es auch überdachte Themengebiete von je 1.500 qm geben. In Desert Night soll das nächtliche Leben in der Wüste zu beobachten sein, im Tropical Trail gehen Teilnehmer in einem tropischen Regenwald auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise, Crystal Creek wird eine Kopie des Sumpfgebiets des Christal River in Florida und der Butterfly Drome wird ein großer Schmetterlingsgarten mit kleinen Gewässern und Wasserfällen.

brabantsdagblad.nl - 6. Mai 2008
Dierenrijk krijgt er twee olifanten bij
Dierenrijk bekommt zwei Elefanten
Nuenen. Nach den Tigern im vorigen Jahr erhält das Dierenrijk im Juli noch mehr exotische Tiere: zwei Asiatische Elefanten. Der Zoo bei Nuenen bricht hiermit definitiv mit seinem Vorsatz, nur europäische Tiere zu halten. "Wir wollen wachsen. Und die Besucher wollen ganz gern Tiere wie Tiger und Elefanten sehen, also richten wir uns danach", so erklärt ein Sprecher die Kursänderung. Neben Elefanten holt der Zoo noch vor den Sommerferien auch Kamele und Gibbons "ins Haus". "Wir nennen uns fortan auch nicht mehr Dierenrijk Europa, sondern einfach Dierenrijk." Dierenrijk Europa wurde 2004 von dem Erholungskonzern Libéma aus Rosmalen gegründet als spezifisch europäischer Zoo. Damit sollte der Zoo sich unterscheiden u.a. von Beekse Bergen in Hilvarenbeek, auch Eigentum von Libéma. Nach einem erfolgreichen Beginn - 245.000 Besucher im ersten Jahr - hat die Zahl der Besucher abgenommen. Die Konzeption von Dierenrijk Europa, nur europäische Tiere zu zeigen, kam nicht an. Das große Publikum findet einen Zoo ohne exotische Tiere zu langweilig. Dabei spielt mit eine Rolle, daß europäische Tiere oft unauffällig gefärbt und vor allem nachts aktiv sind. Im vorigen Jahr war das der Grund für den Zoo, Sibirische Tiger anzuschaffen. Obwohl das keine europäischen Tiere sind, sagte die Zooleitung damals noch, daß sie die Idee von ‚Europa' nicht aufgeben wollte. "Es gibt schon so viele normale Zoos." Direktor Dirk Lips von Libéma kündigte allerdings im vorigen Jahr an, daß er Dierenrijk Europa ausbauen will zu einem vollwertigen Zoo mit einer Anzahl von Tieren aus den "big five": Elefanten, Büffel, Nashörner und Tiger. Platz gibt es genug, das Dierenrijk hat mehr Fläche als Artis (Amsterdam) und Blijdorp (Rotterdam). Die Ankunft der Tiger im vorigen Jahr hat seine Auswirkung auf die Besucherzahlen nicht verfehlt, so der Sprecher. "Viele Besucher bleiben extra lange bei den Tigern stehen. Und über unsere Website geben auch viele Menschen an, daß die Tiger ihre Favoriten sind." Die Besucherzahlen sind gestiegen von 151.000 im Jahre 2006 auf 157.000 im Jahre 2007.

blikopnieuws.nl - 5. Mai 2008
Baby-boom in Emmen
Babyboom in Emmen
Emmen. Letzten Sonntag, 4. Mai, sind morgens im Tierpark Emmen Flußpferdzwillinge geboren worden, ein besonderes Ereignis, denn meistens kriegen Flußpferde nur ein Junges. Für Jetje ist es übrigens schon das zweitemal, daß sie Zwillinge hat. Das erstemal war schon wieder vor beinahe neun Jahren, im Jahre 1999. Einer von dem Duo, das Weibchen Bulaula, lebt immer noch im Tierpark Emmen. Die beiden Flußpferde sind Teil einer Geburtenwelle, die schon einige Wochen im Gange ist im Tierpark Emmen. So brachte am Koninginnedag [Königinnentag, Geburtstag der Königinmutter] vorigen Mittwoch [30. April] die Elchkuh Igmu ein Junges zur Welt, das ganz passend den Namen Towee oder "blaues Blut" erhielt. Auf der Afrikasavanne tummeln sich inzwischen neun junge Impalas. Und im AmeriCasa, dem tropischen Amerikahaus, sitzen seit einigen Wochen zwei Weißgesichtsseidenäffchen. Im selben AmeriCasa sind auch noch drei junge Rotstirn-Blatthühnchen zu sehen.

nos.nl - 5. Mai 2008
Nijlpaardtweeling gezond
Flußpferdzwillinge gesund
Das eine Junge wiegt 30 kg und das andere 50 kg. Das hört sich viel an, aber für ein Flußpferd ist es das nicht. Mutter Jetje wiegt wohl 2.000 kg. Es passiert nicht so oft, daß Flußpferde Zwillinge kriegen. Darum sind die Tierpfleger extra froh, daß es Jetje und ihren Babys ganz gut geht. Insgesamt leben jetzt 11 Flußpferde in Emmen. Es ist die größte Flußpferdfamilie in Europa. Eines der kleinen Flußpferde ist ein "Mädchen", von dem anderen wissen die Pfleger noch nicht, was es ist. Jetje und ihre Zwillinge dürfen nämlich noch ausruhen in einem abgetrennten Innenstall. Auch haben die Babys noch keinen Namen. Laut Pfleger erhalten sie in jedem Fall einen afrikanischen Namen. Wahrscheinlich dürfen die kleinen Flußpferde diese Woche noch in das Außengehege. Dann können auch die Besucher die Zwillinge sehen.

omroepbrabant.nl - 5. Mai 2008
Zeldzame herten gedragen zich keurig in Best
Seltene Hirsche verhalten sich tadellos in Best
Best. Trotz aller zusätzlichen Besucher und der zugehörigen neugierigen Blicke verhalten sich die sechs Prinz-Alfred-Hirsche in BestZoo ruhig. Vorige Woche erhielt der kleine Zoo die Hirsche von einem wissenschaftlichen Auffangzentrum in Deutschland. Die Männchen sind in Best wegen eines internationalen Zuchtprogramms, denn die Hirsche sind sehr selten. Das Fortbestehen der bedrohten Art liegt völlig in den Händen der Zoos der ganzen Welt.

postiljon-online.nl 5. Mai 2008
Zoetermeerse viert 100 jaar in Avifauna
Einwohnerin aus Zoetermeer feiert 100. Geburtstag in Avifauna
Zoetermeer-Regio. Der Vogelpark Avifauna empfing kürzlich einen besonderen Gast. Frau Kleijn aus Zoetermeer feierte an diesem Tag ihren 100. Geburtstag. Als Besitzerin einer Dauerkarte für den Vogelpark empfing sie eine Einladung, dieses spezielle Ereignis im Avifauna zu feiern. Zusammen mit ihren drei Töchtern besucht Frau Kleijn regelmäßig den Vogelpark, vor allem die Eulen sind ihre Favoriten. Der Vogelpark Avifauna hat Dutzende Dauerkartenbesitzer von Jung bis Alt. Es ist das erstemal, daß der Park einen hundertjährigen Dauerkartenbesitzer begrüßen konnte.

pzc.nl - 5. Mai 2008
Nijlpaardtweeling geboren in Emmen
Emmen. Im Tierpark Emmen sind gestern zwei Flußpferdjunge geboren worden. Wie ein Sprecher des Zoos sagte, ist eine Zwillingsgeburt etwas "ziemlich Besonderes". Es gab in Emmen schon einmal Flußpferdzwillinge und auch damals war Jetje die Mutter.

nos.nl - 4. Mai 2008
Nijlpaardjes geboren in Emmen
Flußpferdjunge in Emmen geboren
Im Tierpark Emmen sind Flußpferdzwillinge geboren worden. Wie ein Sprecher mitteilte, ist das in den Niederlanden erst einmal früher geschehen: im Jahre 2000 bekam dasselbe Flußpferd auch schon Zwillinge. Das Geschlecht von den Tieren ist noch unbekannt, denn Mutter Jetje hält die Pfleger auf Abstand. Die Zwillinge haben deshalb auch noch keine Namen erhalten. In Emmen gibt es jetzt zwölf Flußpferde. Der Zoo hat damit eine der größten Herden weltweit.

telegraaf.nl - 4. Mai 2008
Nijlpaardtweeling geboren in Emmen
Flußpferdzwillinge in Emmen geboren
Emmen. Im Tierpark Emmen sind Sonntag zwei Flußpferdjunge geboren worden. Der Tierpark Emmen verfügt nun über eine Herde von 12 Flußpferden, eine der größeren in der Welt. Es sind in Emmen einmal früher Zwillinge geboren worden und auch damals war Flußpferd Jetje die Mutter. Vater Polo ist inzwischen umgezogen in den Zoo Kopenhagen. Ob die Flußpferde im Emmener Tierpark bleiben können, ist noch unklar.

fotoapparateur.nl - 4. Mai 2008
Fotograaf/filmer Jo Bokma overleden
Fotograf und Filmer Jo Bokma gestorben
Im Alter von 95 Jahren ist der Filmer und Fotograf Jo Bokma vorigen Donnerstag gestorben. Bokma wurde anfangs bekannt, weil er als einer der ersten Bildern von der Überschwemmungskatastrophe von 1953 veröffentlichte. Später wurde er Hausfotograf des Artis Zoo. Er machte dort viele Filme und Fotos, die viel für Bildungszwecke verwendet wurden. Weiter war er Mitbegründer der Zeitschrift Artis und einige Zeit Sekretär und Schatzmeister des Niederländischen Verbandes der Fotojournalisten. Im Fotomuseum der Niederlande in Rotterdam ist das Werk von Bokma zu sehen.

ad.nl - 2. Mai 2008
'Slachtoffer wilde echt niets met Bokito'
"Opfer wollte wirklich nichts mit Bokito"
Rotterdam. Um Bokito wäre niemals so ein Medienrummel entstanden, wenn die Niederlande nicht hätten wissen sollen, wie fürchterlich verletzt Yvonne de Horde war. Überall waren Löcher in ihrem Körper - so groß wie Zweieuromünzen. Das sagt Aad Wagenaar, der Autor des Buches Bokito! über den Ausbruch des Gorillamännchens Bokito, der voriges Jahr im Mai im Tiergarten Blijdorp De Horde ergriff. "Bokito hat Zähne mit einem Durchmesser von einer Zweieuromünze. Die haben überall Wunden hinterlassen in ihrem Körper." Wagenaar, im Alltagsleben Journalist, erhielt als erster und einziger die Möglichkeit, das Opfer Yvonne de Horde (58) zu sprechen. "Ganz Niederlande dachte, daß sie verrückt war, ein bißchen anbändeln wollte mit dem Affen. Aber als ich ihr begegnete, war das Gefühl nach zehn Minuten weg. Sie ist eine ganz nette, gebildete Frau, die einfach Tiere sehr mag. Sie ist völlig anders als das Bild, das die Medien von ihr geschaffen haben." Was sie von dem Medienrummel hält, der nach Bokitos Ausbruch losbrach? "Sie ist nicht böse, aber sie begreift es nicht. Sie sagt: ‚wenn ein Flugzeug abstürzt und es gibt Hunderte von Toten, ist das nach drei Tagen keine Nachricht mehr. Aber das beherrschte wochen-, monatelang die Nachrichten'." ... Am 15. Mai sollen die Finger Yvonne de Hordes richtiggestellt werden. Die Operation, bei der das geschieht, ist die elfte während eines Jahres. Das ist ein Tag, nachdem Wagenaars Buch Bokito! herauskommt. Danach hat De Horde noch zwei chirurgische Eingriffe vor sich. Wagenaar: "Er wollte sie nicht töten. Dann hätte er es wohl getan. Bokito wollte ihr eine Lehre erteilen, so wie er seinen Weibchen auch schon eine Lehre erteilt hat. Ja, er sah Yvonne als sein Weibchen an. Das kommt, weil Bokito in Berlin mit der Hand aufgezogen wurde. Bokito hat zwei, drei Jahre in der Wohnung des Affenpflegers gewohnt. Hier hat er [das Gefühl für die] die Abgrenzung der Arten verloren, der Art Mensch und der Art Menschenaffe. Berlin ist die Grundlage für seinen späteren Kurzschluß."

leiden.westonline.nl - 2. Mai 2008
Ekstergaai vermist in Avifauna
Langschwanzhäher in Avifauna vermißt
Alphen aan den Rijn. Schon fünf Tage wird im Vogelpark Avifauna in Alphen aan den Rijn ein junger Langschwanzhäher vermißt. Der Vogel verschwand während eines Trainings und seitdem ist der Vogelpark auf der Suche nach dem Tier. Der Langschwanzhäher kann als zahmer Vogel nicht zu lange in der freien Natur überleben. Bislang sind wohl einige Mitteilungen aus Alphen und Umgebung eingetroffen, daß der Vogel gesehen worden ist, aber bis jetzt hat der Langschwanzhäher noch nicht zurückgefunden. Avifauna rät Menschen, die den Vogel sehen, das Tier nicht selbst zu fangen, sondern sofort Kontakt aufzunehmen mit dem Vogelpark.

dierennieuws.nl - 30. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Bezoekers
Natürliches Verhalten im Zoo: Besucher
Was zuallererst auffällt: Menschen sind echte Herdentiere und außerdem sehr voraussagbar. Wird ein schöner (Ferien)Tag vorhergesagt, dann strömen Massen von Menschen in die Zoos, Vergnügungsparks und andere Freiluftaktivitäten. Dieses voraussagbare Verhalten ist irgendwie auch wieder praktisch, denn dann wissen wir, daß wir besser nicht gehen sollten. Auffallend ist übrigens, daß regnerisches Wetter viele Niederländer nicht wirklich davon abhält, einen Zoo zu besuchen, es ist dann alles selbstverständlich weniger besucht als an einem schönen Tag. Im Gegensatz zu beispielsweise belgischen Besuchern, die dann massenweise absagen. Als zweites sind Menschen "Wiederkäuer". Während eines Besuchs im Zoo sind nicht nur die Restaurants übervoll, sondern "zwischenzeitlich" laufen auch die Kinder schon am frühen Morgen mit Chips-Tüten oder Tüten mit den grellgefärbten, äußerst süß riechenden Bonbons umher, von denen die Farbstoffe abtropfen. Und sie kauen und schmatzen nur, als ob ihr Leben davon abhängt. Text: B. de Jonge

Avifauna bezorgd over lot ekstergaai
Avifauna besorgt über Schicksal des Langschwanzhähers
Alphen. Der Vogelpark Avifauna ist besorgt über das Schicksal eines weggeflogenen Langschwanzhähers. Das Vögelchen von etwa 15 cm ist letzten Sonntagmittag weggeflogen. Der Langschwanzhäher war zu dieser Zeit mit einem Artgenossen beim Üben für die traditionelle Vogelaufführung.

hbvl.be - 3. Mai 2008
Zeehond probeert pinguïn te verkrachten op Antartica
Robbe versucht Pinguin zu vergewaltigen auf Antarktika
Wissenschaftler aus Südafrika haben in Antarktika eine Robbe gesichtet, der einen Königspinguin versuchte zu vergewaltigen. Die Wissenschaftler dachten zunächst, daß die Robbe den Pinguin abmurksen wollte. Das Tier lag eine Dreiviertelstunde lang auf dem Vogel und stieg erst hinab, als es nicht zum Sex kam. Sexueller Zwang kommt im Tierreich selten vor und es ist dann auch unklar, warum die Robbe von etwa 100 kg sich an dem Königspinguin verging. Die Gelehrten denken, daß die junge Robbe sexuell frustriert war und total unerfahren. Das Tier konnte wahrscheinlich keinen gleichen Partner finden, denkt Augenzeuge Nico de Bruyn von der Universität Pretoria. Die Wissenschaftler denken nicht, daß der Pinguin zu Schaden gekommen ist.

gva.be - 5. Mai 2008
'Bokito brak al haar vingers'
"Bokito brach alle ihre Finger"
Um Bokito wäre niemals so ein Medienrummel gewesen, wenn die Leute nicht gesehen hätten, wie schrecklich er sein Opfer verletzt hat, heißt es in einem Buch über den berühmtesten Gorilla, das am 15. Mai erscheint. Der niederländische Journalist Aad Wagenaar hat das Buch "Bokito!" geschrieben. Bokito kam am 18. Mai vorigen Jahres - ausgerechnet zum 150-jährigen Jubiläum von Blijdorp - in die Schlagzeilen. Damals entwich er aus seinem Gehege im Zoo. Während des Ausbruchs schleifte er eine Besucherin mit, die ernsthaft verletzt wurde. Die Frau aus Zoetermeer erlitt verschiedene Brüche, eine zerschmetterte Hand und mehr als hundert Bisse an ihrem ganzen Körper. Die Frau besuchte Bokito viermal pro Woche und hatte oft Augenkontakt mit dem Affen. Nach Meinung des Journalisten wollte der Affe ihr eine Lektion erteilen; er behandelte sie einfach wie ein Gorillaweibchen. Ein Wärter von Blijdorp hatte die Frau einige Tage vor dem Angriff gewarnt und gebeten, Abstand zu halten und dem Affen nicht so in die Augen zu sehen.


Portugiesische Meldungen

destak.pt - 21. Apr. 2008
Ricardo Pereira embaixador do Reptilário do Zoo de Lisboa
Ricardo Pereira - Botschafter der Reptilien des Zoos Lissabon
Der junge Schauspieler Ricardo Pereira ist der einzige Botschafter einer Kampagne, die bis Ende September stattfindet und betitelt ist "Was wäre, wenn alle Amphibien verschwinden würden vom Planeten?". Diese Initiative hat zum Ziel, auf die Bedeutung des Schutzes der Amphibien im zoologischen Garten von Lissabon hinzuweisen. Die Bank Espírito Santo (BES) ist exklusiver Mäzen des neuen Reptilário des Zoologischen Gartens von Lissabon.


Polnische Meldungen

zoo.wroclaw.pl - Ende April 2008
Dreibindengürteltier
Ein Weibchen dieses Gürteltiers mit dem klangvollen Namen Kerstin kam vor einigen Tagen aus dem Zoo Heidelberg zu uns in den Zoo Wroclaw.

zoo.wroclaw.pl - Ende April 2008
Kapodzioby
Hühnergänse
Zum erstenmal bekam unser Paar Hühnergänse (Cereopsis novaehollandiae) Nachwuchs. Vier wohlgestaltete Küken, die sich unter den wachsamen Augen der Eltern entwickeln und in die Höhe schießen. Das ist ein etwas untypischer Vertreter der Familie der Entenvögel - sie gehen nämlich sehr selten ins Wasser. Der Bestand dieser seltenen Vögel in der Natur wird auf etwa 5.000 Exemplare geschätzt. Unsere Hühnergänse sind die einzigen in Polen ausgestellten.

zoo.wroclaw.pl - Ende April 2008
Motylarnia juz otwarta
Schmetterlingshaus bereits eröffnet
Nach langen Vorbereitungen eröffneten wir am 22. April 2008 zum erstenmal im Zoo Wroclaw ein Schmetterlingshaus.

zoo.bydgoszcz.com - Ende April 2008
Plazy i gady wracaja
Lurche und Schlangen kehren zurück
Im Zoo Bydgoszcz kehren nach winterlicher Abwesenheit unsere einheimischen Lurch- und Schlangenarten in die Ausstellung zurück. Im Miniterrarium kann man Äskulapnatter, Zauneidechse, Erdkröte und Wechselkröte sehen. Hingegen werden die freistehenden Terrarien besiedelt von: Ringelnatter, Teichfrosch, Gelbbauchunke, Laubfrosch, Feuersalamander und in diesem Jahr zum erstenmal vom Kammolch. Wir erinnern daran, daß das laufende Jahr ein besonderes Jahr für die Lurche ist, denn das Jahr 2008 wurde ausgerufen zum Jahr des Frosches. Die zoologischen Gärten wollen auf diese Weise die Aufmerksamkeit richten auf die Notwendigkeit des Schutzes jener Tiergruppe, denn viele Lurcharten verschwinden unwiederbringlich.


Russische Meldungen

russian.china.org.cn - 4. Mai 2008
Председатель КНР Ху Цзиньтао: Китайская сторона рассматривает вопрос о сотрудничестве с Японией в изучении больших панд
Vorsitzender der Volksrepublik China Hu Jintao: Die chinesische Seite prüft die Frage der Zusammenarbeit mit Japan bei der Erforschung der Riesenpandas
Peking. Die chinesische Seite prüft die Frage der Zusammenarbeit mit Japan bei der Erforschung der Riesenpandas, erklärte heute in einem Interview mit Korrespondenten von 16 in Peking akkreditierten Vertretungen japanischer Massenmedien der Vorsitzende der VR China Hu Jintao. Auf die Frage antwortend, die die Bitte der japanischen Seite berührte, ein Pärchen Riesenpandas zur Verfügung zu stellen für die Durchführung gemeinsamer Forschungen, bemerkte er, die chinesische Seite verstehe "die Erwartungen des japanischen Volkes" und "prüft aktiv diese Frage". Am Morgen des 30. April starb im Zoo Tokio der männliche Riesenpanda Lin Lin, der 1992 aus dem Pekinger Zoo nach Japan kam. Das erste Paar Riesenpandas, das Männchen Kan Kan und das Weibchen Lan Lan, schenkte die chinesische Regierung am 28. Oktober 1972, seit der Zeit tragen die im Zoo Tokio aufgezogenen Bambusbären den Titel "Botschafter des guten Willens".

rian.ru - 30. Apr. 2008
Случаи побегов животных из зоопарков в России. Справка
Fälle, in denen Tiere aus Zoos in Rußland entwichen. Eine Übersicht
Am 20. Juli 2005 entwich in Wolgograd ein Luchs aus einem Wanderzoo. Die an den Standort geeilten Polizisten versuchten das Tier zu fangen, doch sie wurden von dem Luchs angegriffen und waren gezwungen, von der Waffe Gebrauch zu machen. Das Tier wurde getötet.
Im Juni 2006 entlief eine zweijährige Ussuri-Tigerin aus dem Kasaner Zoo. Die Raubkatze war erst am Tage zuvor nach Kasan gekommen. Bis dahin verbrachte sie drei Tage und Nächte im Zug - ohne Fressen und Trinken. Der Tigerin gelang es, aus dem Käfig herauszukommen und über eine vier Meter hohe Umzäunung hinwegzuspringen. Rettungskräfte, Soldaten der Kasaner Garnison und Polizisten wurden alarmiert, Narkose-Spezialisten herbeigerufen. Die Tigerin wurde mit einem Narkosegewehr beschossen und in den Zoo gebracht.
Im Juni 2006 entliefen aus dem Kaliningrader Zoo zwei Schimpansen. Der Zwischenfall geschah infolge Unachtsamkeit von Zoomitarbeitern. Beim Versuch, die Tiere einzufangen, wurde eine Mitarbeiterin des Zoos von einem Affen in die Hand gebissen. Es gelang, die Tiere mit Hilfe von Rettungskräften zurück in ihre Unterkunft zu treiben.
Im Juli 2006 vergaß ein Arbeiter des Zoos in Jushno-Sachalinsk beim Füttern des Wolfes, die Käfigtür zu schließen - und das Raubtier entkam. Die Situation erschwerte sich dadurch, daß die Vorderpfote des Wolfes verletzt war und er praktisch das ganze Leben in Menschenobhut verbrachte und nicht in der Lage war, selbständig im Wald Beute zu jagen. Den Mitarbeitern des Zoos gelang es, den Wolf nach einigen Tagen zu fangen.
Im November 2006 entlief im Zoo Selenogorsk in der Region Krasnojarsk ein Bär. Das Tier verschwand in der Taiga; an menschliche Fürsorge gewöhnt, tauchte es bald neben einer der Siedlungen auf. Einheimische Jäger erschossen den Bären, weil sie ihn für einen Taigabewohner hielten.
Im Dezember 2007 entwichen aus dem Zoo der Stadt Saransk zwei Jungwölfe. Nach Angaben der Mitarbeiter des Tiergartens, nagten die jungen Wölfe ein Loch in den Käfig und schlüpften hinaus. Danach tummelten sie sich auf den Alleen des Stadtparks. Zoomitarbeiter und herbeigeeilte Rettungskräfte fingen die Ausreißer.
Im Dezember 2007 entwich aus einem Privatzoo in Kasan ein Luchs. Das Tier lief einige Stunden über die Höfe der Stadt. Polizisten entdeckten den Luchs und machten, gemeinsam mit herbeigeeilten Rettungskräften, das Tier mit einem Narkosemittel bewegungsunfähig, steckten es in eine Transportkiste und brachten es in den zoologisch-botanischen Garten. Wie sich herausstellte, war die Raubkatze einem Besitzer entlaufen, der sie unter grausamen Bedingungen hielt.
Am 26. Februar 2008 entwichen aus dem Zoo Blagoweschtschensk (Amurgebiet) zwei Bären. Nach Worten von Augenzeugen liefen die Petze zunächst durch Scheunen, dann liefen sie auf das Gelände des örtlichen Untersuchungskomitees bei der Staatsanwaltschaft Rußlands. Hier wurde einer der Ausreißer gefangen. Der zweit