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421 vom 7.
Mai 2008 |
| Liebe Leser,
Artenschutz ist in aller Munde und etwas, wogegen eigentlich niemand
etwas einwenden kann. Praktischer Artenschutz kann einen Zoo aber vor
unangenehme Entscheidungen stellen, in denen die von uns gern
gepflegten "Klischees" von Gut und Böse nicht mehr bedient werden
können. So passiert im Magdeburger Zoo: der vermeintliche
Amurtiger-Kater stellte sich zu spät als Sumatratiger-Mischling heraus.
Da war die "echte" Amurtiger-Katze schon schwanger, die Kinder wurden
postnatal eingeschläfert.
Die Situation hätte sich auch fast jedem anderen Zoo stellen können,
die Magdeburger sind nur das erste Opfer eines "Outings" zu angeblich
unterartenreinen Tiger-Mischlingen in den EEP's. Die Entscheidung, die
Jungtiere zu töten - um es konkret zu benennen -, war im Sinne der
Welt-Zoo-Naturschutz-Strategie nicht nur konsequent und
verantwortungsbewußt, sondern auch mutig. Nach Knuddel-Knut und
Fläschchen-Flocke ist es zunehmend schwieriger, der auf Plüsch
gebürsteten Öffentlichkeit zu vermitteln, daß Mischlingsnachwuchs,
Inzuchtfälle und in vielen Fällen auch Handaufzuchten den
Artenschutzauftrag der Zoos gefährden.
Erwartungsgemäß purzeln nun die Anzeigen durch Tierschutzverbände - wo
sind die eigentlich, wenn sie wirklich gebraucht werden, wie in den
Fällen von "Unser Charly" oder Professor Czimp von "Noch Besserwissen"?
Bedenklicher ist es, daß selbst jene sich kritisch äußern, die es
eigentlich in der Tat besser wissen müßten, z. B. der WWF. Das zeigt
aber, daß Zoos bei der Vermittlung ihrer Aufgaben und Arbeiten durchaus
Nachholbedarf haben. Und darum, liebe Zoodirektoren und Zoomitarbeiter,
wenn mir eine persönliche Einschätzung erlaubt ist: machen Sie es
nicht, wir vor 1 1/2 Jahren im Falle von Leipzig, ziehen Sie nicht (bis
auf wenige Ausnahmen) den Kopf ein und sich in Deckung direkt zurück,
nur weil es Sie (noch) nicht direkt betrifft. Beziehen Sie Stellung,
und zwar auf offenem Feld, möglichst hinter den Magdeburgern oder
vielleicht auch davor.
Erwartungsvoll, Ihre Silke Sorge
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des
Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen
unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die
Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt
alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem
hat sie auf ihrer Website
umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles
aus der Amphibienkampagne".
ooe.orf.at - 6. Mai 2008
Aquazoo
Schmiding: Hilfe für Amphibien
In den letzten Jahren sind über 120 Amphibien-Arten ausgestorben. Um
dieser Entwicklung entgegenzuwirken, unterstützt der Zoo und Aquazoo
Schmiding die Kampagne der European Association of Zoos and Aquariums
(EAZA). Auch die Österreichische Zoo-Organisation unterstützt die
Kampagne. Lebensraumverlust, Pestizide, Klimawandel Doppelt bis dreimal
so viele Amphibienarten wie Vogel- und Säugetierspezies stehen vor der
Ausrottung. Knapp die Hälfte aller 6.000 Amphibienarten ist infolge von
Lebensraumverlust, Klimawandel, Verschmutzung, Pestiziden und
eingeschleppten Arten vom Aussterben bedroht. Die größte Gefahr für die
Amphibien geht jedoch von einer tödlichen Pilzerkrankung aus, die durch
den Hautpilz Batrachochytrium dentrobatidis ausgelöst wird und Arten
überall auf dem Planeten sehr schnell auslöscht. Eine weltweite Studie
der Weltnaturschutzunion IUCN zeigt, dass Hunderte von Arten Gefahren
ausgesetzt sind, die im Freiland nicht entschärft werden können. Daher
müssen Zoos und andere Institutionen diese Arten kurzfristig retten,
bis ausreichende Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Wildpopulationen und
Pilz-Behandlungsmöglichkeiten für die Amphibien in ihrem natürlichen
Lebensraum entwickelt werden können. Als Reaktion auf diese Krise wurde
die 'Amphibian Ark' vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) und
zwei Arbeitsgruppen der IUCN Species Survival Commission - der
Conservation Breeding Spezialist Group und der Amphibian Spezialist
Group - gegründet.
Die 'Amphibian Ark' wird den Zoos, Aquarien und anderen teilnehmenden
Institutionen helfen, so viele Amphibienarten wie möglich zu retten,
indem diejenigen Arten, die nicht in der Natur geschützt werden können,
für Erhaltungszuchten an diese Institutionen überführt werden. ... Der
Zoo und Aquazoo Schmiding haben Informationsbereiche eingerichtet, wo
auf anschaulichen Tafeln Hintergrundinformationen zum Thema Bedrohung
und Hilfsmaßnahmen für Amphibien geboten werden. Das Thema Amphibien
wurde auch im Rahmen einer Spezialführung ins zoopädagogische Programm
des Aquazoo Schmiding aufgenommen. "Wir hoffen, dass das Thema
Amphibien und Amphibienschutz auch bei Biologielehrern und Schülern auf
Interesse stößt", so Mag. Ingrid Weinberger, Zoopädagogin im Zoo und
Aquazoo Schmiding. "Wir haben einige interessante Lehrmaterialien
vorbereitet, um das Thema Amphibien anschaulich vermitteln zu können,
außerdem können im Aquazoo tropische Pfeilgiftfrösche beobachtet
werden."
WAZA-Infopaket
für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
pr-inside.com -
6. Mai 2008
Zoodirektor rechtfertigt Entscheidung - Tierschützer
erstatten Strafanzeige - Kontroverse um Tigertötung in Magdeburg
Nach dem umstrittenen Einschläfern von drei nicht reinerbigen
Tigerbabys im Zoo Magdeburg hat Zoodirektor Kai Perret seine
Entscheidung gerechtfertigt. Das Töten diene dem Artenschutz und sei
vom Tierschutzgesetz gesichert, sagte Perret am Dienstag in Magdeburg.
Er habe gemeinsam mit dem Tierarzt, dem Zooinspektor
sowie dem Bereichsleiter am Montag entschieden, den neugeborenen
Nachwuchs der Sibirischen Tigerkatze "Kolina" und des nicht reinerbigen
Vaters "Taskan" einschläfern zu lassen. Die Entscheidung stößt bei
Tierschützern auf Kritik. Sie haben nach eigenen Angaben Strafanzeige
gegen den Zoo erstattet.
Erst im Februar war laut Perret durch eine neue Untersuchungsmethode
bekanntgeworden, dass Taskans Vorfahren nicht nur vom Sibirischen,
sondern auch vom Sumatra-Tiger abstammen. Zu diesem Zeitpunkt war
"Kolina" jedoch schon trächtig. Zudem sei das Tigerpaar als Zuchtpaar
ausgewiesen gewesen, als es im November 2006 im Zoo aufgenommen wurde.
"Wir haben lange überlegt, und die Entscheidung ist uns nicht leicht
gefallen", unterstrich Perret. Ein Schwangerschaftsabbruch hätte ein zu
hohes Risiko für die Mutter bedeutet, fügte er hinzu.
Auch wollte der Zoo die Jungen nicht an "dubiose Händler" verkaufen.
Ein ausgewachsener Sibirischer Tiger erziele auf dem Schwarzmarkt einen
Preis von rund 30 000 Dollar, sagte Perret. Eine Weitergabe an einen
Zirkus sei ebenfalls ausgeschlossen gewesen. ... Im September werde auf
einer Tagung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms in Antwerpen
entschieden, was mit den insgesamt 31 nicht reinerbigen Tigern aus
europäischen Zoos passiert. Insgesamt sind 17 Zoos in Europa betroffen,
vier davon in Deutschland.
volksstimme.de - 6. Mai 2008
Umstrittene Entscheidung im Magdeburger Tierpark. Zoo
tötete Tigerbabys, weil sie nicht reinrassig waren
Im Magdeburger Zoo sind gestern frisch geborene Jungtiere einer
Sibirischen Tigerkatze eingeschläfert worden. Wie viel Tiere genau,
wurde nicht gesagt. Wie die Sprecherin des Zoos, Regina Jembere,
mitteilte, sei die Tötung notwendig geworden, weil sich die Zucht als
nicht reinrassig herausgestellt hatte. " Dies wurde uns erst im Februar
von der Londoner Koordinierungsstelle des europäischen Zuchtprogramms
für Sibirische Tiger mitgeteilt ", so Jembere. Eine genetische
Untersuchung habe ergeben, dass der Magdeburger Kater entgegen ersten
Annahmen nicht reinrassig sei. Einer seiner Vorfahren sei ein
Sumatra-Tiger. Im Europäischen Zuchtprogramm sind 260 Tiere in 95 Zoos
registriert. Insgesamt 31 Tiger seien im Rahmen der Erbgut-Untersuchung
als nicht reinrassig identifi ziert worden. Die Mutterkatze war bereits
seit Januar dieses Jahres trächtig. Eine Abtreibung sei mit Blick auf
ihre Gesundheit nicht möglich gewesen. Die Tiere leben zu lassen und
später an Zirkus-Unternehmen oder Tierhändler abzugeben, habe der Zoo "
nicht als Option angesehen ". ... Die Entscheidung, die Jungtiere nach
der Geburt einzuschläfern, sei dem Zoo nicht leicht gefallen. " Aber
die Zucht reinerbiger Tiere vor allem bei hoch bedrohten Arten ist das
oberste Ziel Zoologischer Gärten ", so Jembere. Mischlinge blockierten
den eingeschränkten Platz, der für die Erhaltungszucht gebraucht werde.
pressrelations.de - 6. Mai 2008
Menschen für Tierrechte Tigertötung im Magdeburger Zoo
- Tierschützer erstatten Strafanzeige
Als sich herausstellte, dass der Vater kein reinrassiger Sibirischer
Tiger ist, hat der Magdeburger Zoo seinen Tigernachwuchs, den er im
Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes gezüchtet hatte, nach
der Geburt getötet. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte und die
auf Wildtierschutz ausgerichtete Organisation Animal public erstatten
gemeinsam Strafanzeige wegen Verdacht des Verstoßes gegen das
Tierschutzgesetz.
Die Vereine erstatten Anzeige, da nach Ihrer Ansicht der nach
Tierschutzgesetz geforderte "vernünftige Grund" für eine Tiertötung
nicht gegeben ist. Der oberste Schutzzweck des Tierschutzgesetzes gilt
dem Leben der Tiere, womit andere Gründe wie die biologische Abstammung
zwingend als nachrangig betrachtet werden müssen. "Die Verantwortlichen
im Zoo Magdeburg haben hier ungeprüft vorsätzlich gezüchtet und die
Jungtiere dann einfach getötet. Dieses Vorgehen widerspricht dem Willen
des Tierschutzgesetzes und zeugt von der Verantwortungslosigkeit der
Tierparkbetreiber, deshalb erstatten wir Strafanzeige," so Dr. Kurt
Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.
mz-web.de - 5. Mai 2008
Tigernachwuchs wurde eingeschläfert
Weil der Vater entgegen bisheriger Annahmen kein reinrassiger
Sibirischer Tiger ist, hat der Magdeburger Zoo seinen Tigernachwuchs
eingeschläfert. Die nicht näher bezifferten Tiere seien direkt nach der
Geburt getötet worden, teilte der Zoo am Montag mit. Das Elternpaar sei
vor zwei Jahren über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) nach
Magdeburg gekommen, um für Nachwuchs zu sorgen. Nach einer schwierigen
Gewöhnungsphase sei die Katze im Januar schließlich trächtig gewesen.
Im Februar sei der Zoo vom EEP informiert worden, dass der Kater kein
reinrassiger Sibirischer Tiger sei, sondern einen Sumatra-Tiger als
Vorfahren gehabt habe. Von solch einer "Hiobsbotschaft" seien 31
weitere Tiger in europäischen Zoos betroffen, teilte der Zoo mit. Das
Tier wurde sofort von der Zucht ausgeschlossen; allerdings war der
Nachwuchs bereits unterwegs.
Leipziger Volkszeitung - 3. Mai 2008
Trauer im Leipziger Zoo - junger Schimpanse tot
Trauer im Leipziger Zoo: Ein junger Schimpanse ist tot.
Das Tier musste am Donnerstag nach einem Unfall eingeschläfert werden,
teilte der Zoo am Freitag mit. Wie es zu dem Unfall kam, bei dem sich
das Schimpansenjunge den Oberschenkel brach, konnte nicht aufgeklärt
werden. Das im Juni 2007 geborene Tier könne auch in Kämpfe innerhalb
der Affengruppe geraten sein, sagte der Kurator für die Affenanlage
Pongoland, Gerd Nötzold, der dpa am Freitag. Pfleger hatten am
Donnerstagmorgen bei ihrem Kontrollrundgang entdeckt, dass das Tier das
völlig verdrehte linke Bein nach sich zog. Der Zootierarzt stellte den
Bruch des Oberschenkels fest. Nach den Angaben von Nötzold wäre eine
Heilung nahezu aussichtslos gewesen. Die Mutter hätte alle Vorkehrungen
am Tier, um das Bein ruhig zu stellen, wieder entfernt. Die Alternative
wäre gewesen, den jungen Schimpansen über Monate isoliert als
Einzeltier zu halten. Dann wäre eine Reintegration in die Affengruppe
kaum mehr möglich gewesen.
mephisto 97.6 - 02. Mai 2008
Im Zoo ist ein junger Schimpanse eingeschläfert worden.
Der neun Monate alte Schimpanse hatte sich den Oberschenkel gebrochen.
Um wieder gesund zu werden hätte das Tier für mehrere Monate von den
anderen Schimpansen getrennt werden müssen. Danach sei eine Integration
in die Affengruppe aber nicht mehr möglich. Zurzeit leben im Zoo 24
Schimpansen. Sie stammen aus Südafrika und sind dort durch Wilderer
bedroht.
PR-Inside.com - 3. Mai 2008
Schöner wohnen im Zoo
Die Menschenaffen im Frankfurter Zoo beziehen im Juni
ein paradiesisches Tropenquartier. In feuchtwarmer Luft und unter
Urwaldbäumen soll die neue Unterkunft die Primaten «würdevoll
präsentieren», wie der Direktor des zoologischen Gartens, Manfred
Niekisch, berichtet. Mensch und Tier sollen sich in dem weitläufigen
Gehege dabei auf ungewohnte Weise begegnen. Denn es werden nicht nur
die Affen den Besuchern vorgeführt, «sondern auch die Besucher den
Affen», wie Niekisch anmerkt. Die Gestaltung des Quartiers namens
«Borgori-Wald» macht es möglich.
Außen- und Innengehege schaffen rund 10 000 Quadratmeter Platz für
Zoobesucher und Menschenaffen, wobei die Tiere flächenmäßig klar im
Vorteil sind. Entstanden ist ein zusammenhängendes Landschaftsrelief
aus Wasserfällen, Tropenpflanzen, Bachläufen, Felsen, Hügeln und
Sumpflandschaften. Als Entdeckungsreise durch diesen Dschungel haben
die Zooleute einen Rundweg gestaltet.
Die Natur sei «konsequent» nachgebildet worden, auch im
Besucherbereich, sagt Niekisch. Wer das Menschenaffenhaus betritt, soll
durchaus gezielt die Illusion erhalten, auf Expedition zu sein. Der
Rundweg verengt sich gelegentlich, um dann wieder über eine Lichtung zu
führen, die Einblicke in die Affenwelt erlaubt. Mensch und Tier sind
nicht immer durch Glasscheiben getrennt, sondern abwechselnd auch durch
Gräben oder Netze.
«Die Besucher sollen unsere Affen hören und riechen können», erklärt
der Zoochef. Besetzt wird der Borgori-Wald mit den knapp 20 Primaten,
die bereits jetzt im Tiergarten leben. ... Knott wird auch den Umzug
seiner Schützlinge betreuen, der kurz vor der Eröffnung am 14. Juni
über die Bühne gehen wird. Für den großen Tag hat er sich ein
besonderes Verfahren überlegt. Vom alten Quartier sollen die Tiere
durch einen Gittertunnel selbst in den benachbarten Borgori-Wald
hinübermarschieren. «So können sie ihr neues Revier würdevoll und
autark beziehen», sagt Knott.
Nur für die Orang-Utans steht schon jetzt eine Transportkiste bereit.
«Als ausgesprochenen Baumbewohnern ist ihnen ein 90-Meter-Wackelmarsch
zu viel.» Orangs können sich außerdem stundenlang mit Technikdetails
beschäftigen - ein unverhoffter Gittergang wäre da eine
Herausforderung. «Die kämen nie hinten an», meint Knott.
Die Welt - 3. Mai 2008
Zoo Neumünster will sich mit Berlin einigen
Im Streit mit dem Zoo Berlin um die Besitzrechte an
Eisbär Knut hat die Mitgliederversammlung des Zoos Neumünster am
Montagabend für eine außergerichtliche Einigung votiert. Nach Angaben
von Zoo-Direktor Peter Drüwa ist dem Zoo Berlin der Einsatz eines
offiziellen Mediators vorgeschlagen worden, der in einem
Schlichtungsverfahren eine Lösung erzielen soll. Der Zoo Neumünster,
von dem Knut-Vater Lars nach Berlin ausgeliehen worden war, beansprucht
einen Anteil an den zusätzlichen 5 Millionen Euro Ticket- und
Marketingerlösen. Der Zoo Berlin lehnt bisher eine Beteiligung von
Neumünster an den Gewinnen strikt ab. Die Mitgliederversammlung habe
die Strategie der Zoo-Leitung "voll akzeptiert“, sagte Drüwa. Er hoffe,
dass die Berliner Zoo-Direktion bis Ende März oder spätestens Anfang
April einem Mediationsverfahren zustimmt. Eine neutrale Persönlichkeit
könne entscheidend zu einer Konfliktlösung beitragen, sagte Drüwa. Eine
mögliche Summe der Forderung an Berlin nannte der Zoo-Chef von
Neumünster nicht. Sollte der Zoo Berlin auf das Angebot einer
Schlichtung durch einen unabhängigen Mediator nicht zustimmen, müsse
sich der Zoo Neumünster weitere möglicherweise juristische Schritte
überlegen.
rp-online.de - 6. Mai 2008
Lama da - Geschäftsbücher weg
Freudiges Ereignis im Ohligser Tier- und Vogelpark: Vor zwei Tagen
wurde ein Lama geboren. "Sonntagmorgen um 8 Uhr ist es plötzlich auf
die Anlage geplumpst", berichtete Tierpflegerin Jeanett Heinrich. Das
Jungtier läuft bereits mit den anderen vier Lamas und kann angeschaut
werden. ... Weniger freudig stellen sich allerdings die Querelen um die
Herausgabe der fehlenden Kassen- beziehungsweise Geschäftsbücher des
Vogelparks dar. "Die kompletten Jahrgänge 2005, 2006 und 2007 fehlen",
sagte Uwe Eck, Vorsitzender des Trägervereins. Der 40-Jährige spracht
gegenüber unserer Zeitung von Unstimmigkeiten mit Irene und
Klaus-Dieter Schönberger. Die Schriftführerin ist zum Jahresende von
ihrem Vorstandsposten zurückgetreten. "Ich werde bei den nächsten
Vorstandswahlen nicht mehr als Geschäftsführer antreten", berichtete
Klaus-Dieter Schönberger auf Anfrage. Wegen der ausstehenden
Mitgliederversammlung mit den Vorstandswahlen befindet sich der
Ohligser Tierpark quasi im Schwebezustand. Laut Vorsitzendem Eck wartet
man seit Monaten auf die Geschäftsbücher, um diese auszuwerten und
endlich die Bilanz erstellen zu können. Dies ist nach seinen Worten
Voraussetzung, um die Vorstandsriege des Vereins bei einer
Mitgliederversammlung neu wählen zu können.
rponline.de - 6. Mai 2008
Schnellstens für Klarheit sorgen
Bilanzen müssen in Geschäftsbüchern klar ausgewiesen und jederzeit
nachvollziebar sein. Das gilt auch für den Ohligser Vogelpark. Doch
dort sucht man seit Monaten vergeblich die kompletten Geschäftsbücher
der letzten drei Jahre. Längst wurde Anwälte eingeschaltet. Wo sind die
wichtigen Dokumente geblieben? Wurden sie gestohlen oder werden sie
zurückgehalten. Ist etwas faul mit den Geschäftsbüchern? - diesen
Fragen drängen sich unweigerlich auf. Für den Vogelpark mit 450 Tieren,
zehntausenden Besuchern, einem eigenen Förderverein, einer über
80-jährigen Tradition sowie einem städtischen Zuschuss von 10 000 Euro
jährlich geht es dabei auch um die Existenzfrage. Das muss jetzt
schnellstmöglich geklärt werden.
Neuß-Grevenbroicher Zeitung - 2. Mai 2008
Der große Zoo-Vergleich
Die Brücke spannt sich über ein grün bewachsenes Tal,
ein schmaler Pfad führt die Besucher anschließend durch den Regenwald.
Vorbei an Pandabären und Orang-Utans geht es bis zum
Dschungel-Spielplatz, wo sich Kinder wie Tarzan von Liane zu Liane
schwingen können.
Im Zoo in Gelsenkirchen wird eifrig gebaut, um die fünf Hektar große
„Erlebniswelt Asien“ fertigzustellen. „Das Umfeld wird einzigartig
schön, nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Gäste“, sagt
Sabine Haas, die in dem Tierpark als Biologin arbeitet. Nicht nur in
Gelsenkirchen tut sich was: Die Zoos in der Region rüsten mächtig auf.
Überall warten neue Landschaften und ungewöhnliche Aktionen auf die
Besucher.
Heiraten im Zoo? Kein Problem in Duisburg. Expeditionen bei Nacht?
Einfach anmelden im Kölner Zoo. Besuch mit einer Seniorengruppe? Im
Wuppertaler Zoo stehen Elektromobile bereit. „Die Zoos bemühen sich,
Besuchern und Tieren gleichermaßen gerecht zu werden“, sagt Volker
Homes von der Natur- und Tierschutz-Organisation WWF. Die Tierparks
setzen auf Attraktionen für kleine und große Gäste und weitläufige
Gehege für die Zoobewohner.
Überall entstehen neue Themenparks: Wuppertal baut gerade eine neue
Pinguin-Anlage mit Unterwasser-Tunnel. In Gelsenkirchen gibt es die
Erlebniswelten Alaska und Afrika, in Köln den Elefantenpark, in Krefeld
die Tropenhäuser. „Die Besucher wollen keine Kacheln und keinen Beton
mehr“, sagt Homes. Gefragt sind Gehege, in denen die Zäune nicht zu
sehen sind.
Krone.at - 29. April 2008
40 Millionen Schilling vom Land für den Tierpark
Wieder nichts - auch jener hohe Landesbeamte, der für Förderungen im
Tourismusbereich zuständig war, bestätigt nicht, dass Andrea
Herberstein für ihren Tierpark 120 Millionen Schilling zugesagt wurden.
"Sie hat 40 Millionen bekommen - als stille Landesbeteiligung." Von
weiteren Geldspritzen war nie die Rede, sagte er am Dienstag vor
Gericht. 40 Millionen Schilling sind ein Batzen (Steuer-)Geld. Es wurde
bezahlt, um den Masterplan - die Modernisierung des Tierparks -
umzusetzen. Gesamtkosten: 120 Millionen Schilling. Auch der Rest sei
ihr, behauptet die Schlossherrin, vom Land versprochen worden. Daher
habe sie laut Staatsanwalt unverantwortlich hohe Kredite aufgenommen
und dann aus Geldnot Privatrechnungen auf Förderprojekte umgeschrieben.
Schon mit den 40 Millionen war’s so eine Sache. "Nachdem ihr das Geld
zugesagt worden war, wurden die EU-Richtlinien geändert. Wir konnten es
nicht mehr als ,verlorenen Zuschuss verbuchen’", sagt der Hofrat. "Da
haben wir eine neue Konstruktion erfinden müssen."
berlinonline.de
- 7. Mai 2008
Schluss mit dem Knut-Versteckspiel. Zoofreunde fordern
Hinweisschilder für den Eisbären
Das Versteckspiel um Knut. Zoo-Freunde fordern Direktor Bernhard
Blaszkiewitz auf, damit Schluss zu machen: Baut die Hinweisschilder
wieder auf, damit wieder alle Besucher den Weg zum Eisbären-Star
finden.
Vom Verwirrspiel sind vor allem viele Touristen betroffen, die Knut
sehen wollen. Weil vor Wochen die Wegweiser zu ihm verschwanden, finden
sie sein Gehege gegenüber dem Kinderspielplatz nicht mehr. Sie gehen
zur Eisbärenanlage, verwechseln dort Eisbärdame Tosca mit Knut (KURIER
berichtete). "Die Schilder müssen wieder her", sagt Jürgen Brückner,
Chef des Vereins der Zoo-Freunde. "Das Knut-Versteckspiel von Direktor
Blaszkiewitz ist besucherfeindlich. Er weiß doch, dass die meisten
Menschen in den Zoo kommen, weil sie den Star sehen wollen. Knut ist
nach wie vor die beste Werbung für den Zoo und für Berlin."
berlinonline.de - 7. Mai 2008
Leser-Sorge. Ist Knut bald ganz weg?
Das derzeitige Zoo-Management verstehe ich beim besten Willen nicht.
Der Berliner Zoo lebt seit Ewigkeiten von Originalen. Der legendäre
Knautschke oder auch Bao Bao waren Lieblinge der Berliner und wahre
Publikumsmagneten. Aber offenbar ist das nicht mehr gewünscht. Warum
sonst wird Jungstar Knut geradezu verschämt verborgen und auch
überhaupt nichts für seinen Verbleib in Berlin getan? Viktor
Hinterleitner, Mitte
Das Verwirrspiel um Knut könnte sehr bald vorbei sein. Dann nämlich,
wenn Knut in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in einen anderen Zoo
verfrachtet wird. Aber wir bleiben aufmerksam! Ich gehöre zu einer
internationalen Gruppe von Knut-Freunden. Wir wundern uns, dass sich
scheinbar niemand für den Verbleib von Knut in Berlin einsetzt. Barbara
A. Meier, per Mail
Das mit den "nicht mehr schönen" Wegweisern zu Knut, die abmontiert
wurden, riecht doch meilenweit nach Ausrede. Will man die Besucher
langsam daran gewöhnen, dass es bald keinen Knut mehr in Berlin gibt?
Es ist Zeit, jetzt aufzupassen, bevor es zu spät und Knut weg ist. Gila
Walter, Lichtenberg
berlinonline.de - 6. Mai 2008
Eisbären-Verwirrspiel im Zoo: Fehlende Wegweiser
verärgern Besucher
Der Zoo treibt gerade ein ganz böses Verwirrspiel mit seinen Besuchern.
Noch immer wollen alle Knut sehen. Doch da keine Schilder den Weg zu
seinem Gehege weisen, werden Touristen auf die falsche Eisbären-Fährte
geschickt.
Klar, Berliner wissen es: Knut rekelt sich auf der Felsenanlage
gegenüber vom Kinderspielplatz. Doch Touris, von denen immer noch
Tausende in den Zoo strömen, sind ahnungslos. Und wo gehen sie hin,
wenn sie Knut sehen wollen? Natürlich zur Eisbärenanlage. Dort schreien
Kinder (und die Eltern) sofort freudig los: "Da ist ja unser Knut!"
Ehrlich: Die Eisbärendame, die da alle für Knut halten und gefilmt
wird, sieht unserem Zoo-Star auch zum Verwechseln ähnlich.
Wer es nicht besser weiß, fällt auf sie herein. Das Fiese: Keiner klärt
die Touris über den Irrtum auf. Oder nur durch Zufall, weil Besucher
vorher beim Zoo anrufen, um zu erfahren, wo er wirklich ist, wie
Mitarbeiter dem KURIER berichten. Denn die Knut-Wegweiser sind seit
Wochen abmontiert. "Sie waren nicht mehr schön", sagt Zoo-Sprecher
Detlef Untermann. "Und wir wollen auch, dass andere Tiere bestaunt
werden. Ich kenne keinen Besucher, der Knut nicht fand." Vielleicht
deshalb, weil sie den falschen für den echten Knut hielten.
stuttgarter-nachrichten.de - 6. Mai 2008
Wilbär ist der Chef
Wilbär verzückt die Region: Seit drei Wochen, da sich der Eisbär dem
Publikum zeigt, heißt es an der Bärenanlage anstehen. Doch zuweilen ist
dem Kleinen das Bedürfnis der Besucher einerlei. "Wilbär kommt raus,
wenn er Lust dazu hat", erklärt am Dienstag ein Sicherheitsbediensteter
einem wartenden Knirps. Was fehlt, sind Bettlaken gewordene
Liebesbezeugungen pubertierender Mädchen. Keinen kieksenden Schrei,
keine hysterischen Verehrerinnen kurz vor der Ohnmacht. Doch ein wenig
erinnert die Bärenanlage der Wilhelma zurzeit etwas an einen Auftritt
der Teenieband Tokio Hotel in der Schleyerhalle: Ein Devotionalienstand
ermuntert zum Geldausgeben. Fast jeder hält eine Digitalkamera bereit,
um Frontmann Wilbär in geeigneter Pose zu knipsen. Sicherheitskräfte
erklären freundlich aber bestimmt, wo es langgeht. Stählerne
Absperrgitter lenken den Strom der Wilbär-Fans geordnet vor die Bühne,
Pardon, vors Gehege.
dcrs-online.com - 6. Mai 2008
Flocke bezaubert 35000 Zoobesucher
Offenbar ist das Nürnberger Eisbärenbaby Flocke ein Spätzünder. Die
bereits stattliche gewachsene Eisbären-Dame entzückte am Wochenende
35000 Zoobesucher in Nürnberg. Sie alle waren gekommen um das niedliche
Eisbärenkind beim Toben zu beobachten.
In ihrem Gehege erhält Flocke nämlich in regelmäßigen Abständen neues
Spielzeug von ihren Pflegern zur Verfügung gestellt, das sie freudig
annimmt und lustig damit umhertollt.
coburgertageblatt.de - 6. Mai 2008
Besucher drängen zu Flocke
Der Nürnberger Zoo hat am langen Wochenende einen Publikums-Ansturm auf
die junge Eisbärin Flocke erlebt: Zwischen dem 1. Mai und vergangenen
Sonntag registrierte der Tiergarten nach Angaben von Sprecherin Nicola
Mögel mehr als 36 000 Besucher. Allein Samstag und Sonntag drängten
sich 18 500 Tierfreunde vor dem Eisbärengehege. Am 1. Mai seien es rund
10 000 gewesen, sagte Mögel am Montag auf Anfrage. Den Brückentag
nutzten 7 700, um die von Tierpflegern aufgezogene Eisbärin live zu
erleben. ... Inzwischen könne allerdings kaum noch von einem
"Eisbären-Mädchen" gesprochen werden, betonte Tiergarten-Sprecherin
Mögel. "Flocke wiegt inzwischen 32 Kilo und ist zu einer Jugendlichen
herangewachsen". Längst habe es auch die kindlichen Proportionen -
kleine Füße und Beine - verloren. Am 11. Mai wird Flocke fünf Monate
alt.
stuttgarter-nachrichten.de - 6. Mai 2008
Zum Fressen gern. Wilbär als Nudel
Wilbär in Porzellan, in Glas und als Stofftier - die Fans des
Stuttgarter Eisbärjungen können sich ihren Liebling bald sogar
einverleiben: Eine Firma aus Trochtelfingen (Kreis Reutlingen) bringt
nach Angaben von Dienstag jetzt eine Wilbär-Nudel auf den Markt. ...
Das Merchandising rund um den Sohn der Eisbärin Corinna nimmt immer
größere Ausmaße an: In der Produktion sind noch T-Shirts, Tassen,
Puzzles, Baseballcaps, Postkarten mit dem Wilbär-Motiv sowie ein
Geschichtenbuch und Plüschbären in unterschiedlichen Größen. Im
Gespräch sind überdies eine Armbanduhr, eine Visa-Card der Landesbank
Baden-Württemberg mit Wilbär-Bild sowie ein Stickerbuch und Tischsets
mit der Darstellung des Polar-Tieres, teilte die für das Merchandising
zuständige Agentur mit.
Bild.de - 5. Mai 2008
Eisbär Knut
Juchu, ich bin ein Braunbär!
Knut-Besucher im Berliner Zoo wunderten sich gestern: Wo ist der
Eisbären-Star bloß geblieben?
Sein Gehege hatte plötzlich ein zotteliger Braunbär besetzt. Er
beobachtete misstrauisch die Krähen, schleppte Grasbüschel in seinem
Maul herum. Um sein rechtes Auge ein verdächtiger weißer Fleck – der
letzte Rest vom Original-Knut...
Berliner Morgenpost - 4. Mai 2008
Eisbär Knut muss in die Waldorfschule
Montag 5.48 Uhr. Ich stehe auf einem Bahnsteig im
Vordertaunus und warte auf die S-Bahn, die mich zum Frankfurter
Hauptbahnhof bringen soll. Von dort geht die Fahrt nach Nürnberg. Am
Tag zuvor hat eine Schafherde in der Nähe von Fulda einen ICE zum
Entgleisen gebracht. Selbst anscheinend harmlose Tiere können dem
Menschen gefährlich werden. Vielleicht galt der Anschlag eigentlich
mir, vielleicht wollten die Schafe meine Expedition vereiteln? Sie
haben sich allerdings in der Strecke geirrt. 80 Kilometer weiter
südlich wäre ihr Plan aufgegangen und sie hätten mein
Eisbärbesuchsprogramm vereitelt. Die Eisbärbeobachtung ist die
Königsdisziplin der Tierforschung, und niemals zuvor konnte man in
Deutschland soviele Eisbären beobachten. Niemals zuvor kannte man in
Deutschland auch soviele Eisbären mit Vornamen. Das muss am Klimawandel
liegen - ganz eindeutig. Die Wiesen zwischen Aschaffenburg und Würzburg
sind mit Rauhreif bedeckt, kühle Morgennebel wabern durch die Täler.
Auf Teichen und Seen ist aber trotzdem kein Packeis zu entdecken,
Eisbären haben es hier schwer. Endlos weit erstrecken sich die Äcker
und Weiden vor Nürnberg. Wo soll ein Eisbär hier Walrösser und Seehunde
jagen? ...
>>>Etwas zum Schmunzeln.
WELT ONLINE - 3. Mai 2008
Eisbär Knut muss in die Waldorfschule
Planung und
Bau
lr-online.de -
6. Mai 2008
Neuer Wirtschaftshof ist Versorgungszentrale für 14
000 Tiere
Im kleinen Kreis hat der Zoologische Garten ein großes Ereignis in
seiner Geschichte gefeiert. Das Richtfest für den neuen Wirtschaftshof
ging kürzlich fast familiär und unbeachtet von Politik und
Öffentlichkeit über die Bühne.
Für rund 16,8 Millionen Euro entsteht etwas abseits des alten Hofs das
neue Herz des Zoo-Betriebs zur Versorgung der rund 14 000 Tiere. Auf
dem alten Gelände neben der S-Bahntrasse soll von 2009 an eines der
größten Riesenräder der Welt gebaut werden. Laut Heiner Klös vom Zoo
Berlin wird der Platz für die neue Attraktion der City West pünktlich
im Herbst 2008 geräumt sein.
rp-online.de - 6. Mai 2008
Tiergarten: Neuer Boden für Schafe
Bei Regen hat es auf der Wiese der Somali-Schafe so ausgesehen: Das
Wasser sammelte sich, lief nicht ab. Der Boden weichte auf, und die
afrikanischen Tiere standen knietief im Matsch. Ihre Klauen entzündeten
sich. Nach einem Monat Umbau dieses Bild: Die Schafe sind auf ein
saniertes, 500 Quadratmeter großes Grundstück gezogen. Es ist das
erste, das der Tiergarten Kleve umgebaut hat, mit Hilfe der
Umweltbetriebe und des Theodor-Brauer-Hauses. Der davor liegende marode
Gehweg und Platz sind neu gepflastert. Noch im nächsten Jahr werden die
restlichen Wege folgen, anschließend die Gehege. Damit das Regenwasser
nicht von den Wegen in die Gehege läuft und die Tiere gesund bleiben.
Siebenbürgische Zeitung - 5. Mai 2008
Hermannstädter Zoo: „Unsere Tiere brauchen mehr Platz!“
142 Tiere (37 Arten) leben im Hermannstädter
Tiergarten – einer von wenigen Zoos in Rumänien, denen die europäischen
Tierschutzorganisationen nicht mit Schließung drohen. Bis Jahresende
soll der Zoo von knapp fünf Hektar auf 15,1 Hektar erweitert werden,
verspricht Zoodirektor Constantin Bebeşelea. Denn: „Unsere Tiere
brauchen mehr Platz!“ ... Für die Besucher, die den Hermannstädter Zoo
früher traumatisiert verlassen haben, hat sich hier viel verändert. Die
Wölfe und Füchse waren des Geruchs wegen praktisch unbesuchbar.
Inzwischen haben die Wölfe ein neues, größeres Zuhause: „Den Wölfen
stehen jetzt 1 030 Quadratmeter Platz zur Verfügung, das ist mehr, als
das Gesetz vorschreibt. Sie haben auch einige Bäume. Die Probleme mit
dem Geruch bestehen nicht mehr. Als sie in kleinen Betonkäfigen
wohnten, war es schwierig, trotz regelmäßigem Putzen den Geruch los zu
werden.“ Auch die Füchse sollen neue Gehege bekommen: „Jetzt sind ihre
Käfige knapp 40 Quadratmeter groß, laut Gesetz brauchen sie das
Fünffache. Sie sind die einzigen Tiere in unserem Zoo, die noch keine
neuen Gehege haben. Sie sind auch bald dran. Wir konnten nicht alles
auf einmal modernisieren. Die Arbeiten wurden in mehreren Etappen
zugerichtet“.
Thüringer Allgemeine - 2. Mai 2008
Der erste große Zoo im Südharz
Wie geplant, öffnete am Donnerstag der Nordhäuser Reptilien-Zoo für die
Besucher. Die traten sich fast auf die Füße, so viele waren schon am
Vormittag auf das Gelände an der Halleschen Straße gekommen, um die 400
Tiere zu bestaunen. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, waren
hinter dem Zoohaus Allner die Gehege entstanden. Otto Allner hatte
einen Traum. Schon als Kind. Aber er ist alles andere als ein Träumer.
Tiere liebt er über alles. "Das ist wie eine Droge." Möglichst viele
wollte er immer halten. Und sie auch anderen Menschen zugänglich
machen. Die Idee von einem Zoo war geboren. Mitten in der Stadt, auf
einem 7000 Quadratmeter großen Gelände an der Halleschen Straße, wo
früher eine Handelsgesellschaft der DDR ihren Schnaps lagerte.
400 Tiere tummeln sich jetzt in den Gehegen, Terrarien und Häusern auf
dem Gelände. 80 Arten halten Otto Allner und seine Frau Susan hier.
Zwar nennt sich das Unternehmen Reptilien-Zoo, aber es gibt auch
Säugetiere. Denn Allner liebt sie alle. So gibt es Wasch- und
Nasenbären, Stacheltieren, die sich weniger zum Streicheln eignen und
solche, die das gern haben wie Esel oder Pony. Die dienen nicht als
Futter für die Reptilien, wie Otto Allner versichert, sondern sind ganz
normale Zoo-Bewohner. Die possierlichen Affen und die putzigen
Erdmännchen suchten die Kinder, die das Gelände mit glänzenden Augen
durchstreiften, umsonst. Die sind noch in Quarantäne und werden erst
demnächst zur Besichtigung freigegeben. Der Renner bei den Kleinen
waren deshalb die Pferde und Esel.
Aachener Zeitung - 29. April 2008
Unterstützung für den neuen Wirtschaftshof im Tierpark
Im Gegensatz zu den Zoologischen Gärten in den meisten
Großstädten in NRW ist der Aachener Tierpark keine von der Stadt
getragene Einrichtung, sondern eine gemeinnützige AG, die sich selbst
finanzieren muss. Die Stadt gewährt einen jährlichen Zuschuss, der
jedoch nur zehn Prozent der jährlichen Ausgaben deckt. Für den
restlichen Betrag ist der Tierpark neben den Einnahmen aus
Eintrittsgeldern und sonstigen eigenen Einnahmen auf Spenden- und
Sponsorengelder angewiesen. Hier ist die Sparkasse Aachen seit Jahren
ein verlässlicher Partner und großzügiger Spender. Nur mit diesen
Mitteln war es dem Tierpark in der Vergangenheit möglich, die laufenden
Ausgaben zu decken und darüber hinaus Geld für Neuanlagen bereit zu
stellen. Auch der im Sommer auszuführende Umbau und die Erweiterung des
Wirtschaftshofes werden durch die Sparkasse Aachen mit einem namhaften
Betrag unterstützt. Ralf Wagemann, Vorstandsmitglied der Sparkasse
Aachen, ließ sich an Ort und Stelle die Umbaumaßnahmen erläutern und
ist sicher, dass das Geld sehr gut angelegt ist.
Aktionen
lifepr.de - 6.
Mai 2008
Aus unserer Vortragsreihe, :"Einmal Eiszeit und
Zurück". Wildpferde und Rotwild in der Königsbrunner Heide
Beginn: 14 Uhr in der Zooschule Norbert Pantel, der Gebietsbetreuer für
das Beweidungsprojekt in der Königsbrunner Heide, erzählt über die
ersten Erfahrungen mit den drei Przewalski-Hengsten und der Herde
Rotwild. Zur Erklärung: Die lichten Kiefernwälder der Augsburger
Flußauen sind bekannt für ihren außergewöhnlichen Artenreichtum und
gelten aufgrund ihrer Einzigartigkeit als nationales Naturerbe. Zum
Erhalt dieser Waldstrukturen wird ein Teil der lichten Kiefernwälder im
NSG Stadtwald Augsburg mit Przewalskipferden und Rothirschen beweidet.
Der Augsburger Zoo unterstützt dieses Projekt! Der Vortrag ist im
Eintrittspreis enthalten.
lifepr.de - 6. Mai 2008
Zooführung auf Spanisch, 17.5. um 15.30 Uhr
Anlässlich des diesjährigen Zoofestivals vom 14. - 18. Mai mit
internationalem Charme findet wieder eine zweistündige Zooführung auf
Spanisch statt.
Am Samstag, den 17. 5. um 15.30 Uhr treffen sich die Spanisch-Freunde
am Treffpunkt vor der Löwenanlage. Ob Muttersprachler, Lernende oder
Wiedereinsteiger - es ist für alle ein sprachliches Erlebnis! Der
Tierpfleger Wilfredo Bernstein erzählt Ihnen Spannendes, Interessantes,
Kurioses und Lustiges aus dem Leben der Zoobewohner.
lifepr.de - 6. Mai 2008
Das Zoo-Festival im Augsburger Zoo - vom 14.-18. Mai
Für alle Daheimgebliebenen holt der Augsburger Zoo in den Pfingstferien
die Welt von Südamerika bis Asien in die schwäbische Metropole. Auf
einem Rundgang durch den Zoo können die großen und kleinen Gäste einen
Urlaubstag zum Träumen und Genießen erleben. Kunsthandwerker, Musiker
und kulinarische Künstler präsentieren auf "Länderinseln" ihren
Kontinent. Die kleinen Besucher lernen den Zoo und seine tierischen
Bewohner von einer neuen Seite kennen: mit offenen Kinderführungen, mit
Tiergeschichten in der Zooschule, mit Geräusch- und Klangtraining im
Musikzelt, mit Pantomime, mit Basteln und farbenfrohen Kindermasken.
Das Zoofestival im Augsburger Zoo findet vom 14. bis 18. Mai täglich
von 9:00 - 18:00 Uhr statt. Der Eintritt wird während des Festivals
nicht erhöht. Am Freitag ist wie immer Familientag mit günstigeren
Eintrittspreisen. Der Zoo freut sich auf Ihren Besuch!
lifepr.de - 6. Mai 2008
Doppelter Dixie zu Pfingsten im Zoo
Einmal ist keinmal! Dieses Motto gilt erst Recht, wenn es dabei um
tierischen Spaß geht - so wie beim traditionellen Dixieland-
Festivalauftakt im Dresdner Zoo. Weil der in diesem Jahr auf die
Pfingsttage fällt, ist die Dresdner Dixiegemeinde am 11. und 12. Mai
gleich doppelt eingeladen, zwischen Elefanten, Pinguinen und Löwen zu
swingen und zu schwofen.
newsticker.welt.de - 6. Mai 2008
Vorbereitungen auf erstes Cottbuser Parkfest
Die Cottbuser wollen künftig verschiedene Feste zu einem Parkfest
vereinen. Es solle immer am ersten Juni-Wochenende veranstaltet und zu
einer eigenständigen Marke entwickelt werden, sagte Thomas Brucksch vom
Veranstalter event company am Dienstag. Das erste Parkfest dauere vom
30. Mai bis 1. Juni und beziehe unter anderem den Pückler-Park in
Branitz, den Spreeauenpark und den Tierpark ein. Vorgesehen seien Rock-
und andere Musikkonzerte, Ausstellungen, Lesungen, Tanzwettbewerbe,
Feuerwerk, ein Drachenboot-Nachtrennen und Kinderveranstaltungen. Als
Höhepunkt gilt die vorgezogene Spreeauennacht am 31. Mai.
Morgenweb - 5. Mai 2008
Mini-Drache mit Gemüt
Sie sieht aus wie ein kleiner Drache, hat aber ein ausgesprochen
sanftes Gemüt: Die Bart-Agame Corinna zählt zu den Stars vom
Reptilien-Zoo Landau, die zu Gast in Halle 10, Stand 1068, sind. Da ist
ihr "Partner" Albert mit einer Länge von drei Metern und 25 Kilo
Gewicht schon ein ganz anderes Kaliber. Die Albino-Tigerpython trägt
ihren Namen wegen der weiß-gelb gezeichneten Haut. Würgeschlange Rainer
ist der Dritte im Bund. Obwohl der Schlaf für die nachtaktive
Kornnatter vor der Reise nach Mannheim gestern extrem kurz war, gibt
sie sich gut gelaunt. Und lässt sich streicheln : "Die beißt fast nie",
versichert Pflegerin Corinna Sütel. Wie beruhigend.
halleforum.de - 3. Mai 2008
Pfingstfeiertage im Bergzoo Halle (Saale)
An den Pfingstfeiertagen wirbt der Bergzoo Halle (Saale) mit einem
bunten Programm um Besucher. Am Pfingstsonntag findet auf den
Bergterrassen von 14 Uhr bis 15 Uhr das Kinderprogramm "Meister Hobel
und das Schlossgespenst" statt.
Im Biergarten bei den Bären geht es dann ab 15 Uhr bis 18 Uhr
musikalisch weiter. Alle Liebhaber von "Swing" und "Dixiland" werden
von den 7 exzellenten Musikern der Band "The HOTMAKERS" begeistert
sein. Ihr Repertoire reicht von Louis Armstrong bis Glenn Miller.
Außerdem können die Zoobesucher am Pfingstsonntag eine
Streicheltierkarawane "hautnah" erleben.
Zurzeit präsentiert sich der Reilsberg in seiner vollen Blütenpracht.
Vor allem am Südhang in Richtung Wittekind sind die herrlichen
Fliederbüsche zu sehen.
Daneben locken auch zahlreiche Jungtiere zu einem Zoobesuch. Nachwuchs
gibt es unter anderem bei den Humboldt-Pinguinen, den Trampeltieren,
den Zwergziegen und den Bennet-Kängurus. Der Zoo ist täglich ab 9 Uhr
geöffnet.
Berliner Morgenpost - 3. Mai 2008
Tierpark-Tag in Friedrichsfelde - ermäßigter Eintritt
Der Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde gewährt Besuchern
heute einen Blick hinter die Kulissen. Unter dem Motto «Erholung -
Artenschutz - Bildung - Forschung» können sich die Besucher bei
Diskussionen und Führungen informieren und Bereiche in Augenschein
nehmen, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. So gibt es etwa
eine Vogelstimmenführung, und die Tierklinik der Einrichtung stellt
sich vor.
Kieler Nachrichten - 2. Mai 2008
Tierpark Gettorf feiert 40. Geburtstag
Der Tierpark Gettorf (Kreis Rendsburg- Eckernförde)
feiert an diesem Sonntag seinen 40. Geburtstag. Bekannt ist der Zoo für
die Haltung und Zucht vieler Affenarten. Er ist am Europäischen
Erhaltungszuchtprogramm beteiligt. Kattas, Klammeraffen und
Schwarzpinselaffen haben in dem Tierpark ihr zu Hause. Am Sonntag gibt
es zweimal täglich Schaufütterungen bei den Kattas und Kängurus, bei
denen die Besucher mit in die Gehege kommen und die Tiere füttern
dürfen.
hr online - 30. April 2008
Western- und Indianerlager im Wildpark
Die Country- und Westernclubs "Long Riders" und "Crazy
Longhorns" sowie der Hessen-Forst, als Träger des Wildparks,
veranstalten vier Tage lang ein buntes und abwechslungsreiches Programm
für Groß und Klein. Im Lager können die Besucher sehen und erleben, wie
die Indianer und Trapper damals gelebt haben, auch anfassen ist
erlaubt. Bei manchen Dingen ist Mitmachen sogar erwünscht.
Nachwuchs
Kleine
Zeitung - 3. Mai 2008
Tierischer Nachwuchs im Tierpark Herberstein
Fu Long, Knut und Flocke - die kleinen Bären aus
Schönbrunn, Berlin und Nürnberg liefen in den vergangenen Monaten nicht
nur wichtigen Politikern in Beliebtheitsrankings zuhauf den Rang ab,
sondern auch superranken Models und gefeierten Filmstars. Unter
weniger medialem Getöse, dafür umso vielfältiger purzelt auch in der
Steiermark der tierische Nachwuchs hervor. "Mozart ist Anfang März
geboren", verrät Michaela Frewein von der Tierwelt Herberstein und
zeigt auf ein kleines, flauschiges Trampeltier. Meist ist es schwierig,
den genauen Geburtstermin im Voraus zu bestimmen. "Es gibt ja keine
Mutter-Kind-Untersuchung", schmunzelt Frewein. Auch bei den Affen
hantelt sich der Nachwuchs schon flink von einem Ast zum nächsten.
Lisztaffen-Baby Sam wurde im November geboren. Die beiden
Blutbrustpaviane Semelo und Sanjo feiern am 1. Jänner und am 2. Februar
ihren Geburtstag. "Das soziale Gefüge ist gerade bei den Affen sehr
wichtig", verrät Tierarzt Jochen Lengger. Beim Nachwuchs wird in
Herberstein allerdings nichts dem Zufall überlassen. "Unser Masterplan
erstreckt sich über zwölf Jahre."
RP ONLINE - 2. Mai 2008
Höchste Zeit für Nane
Nane, die Mama des RP-Patenkindes Davu, steht kurz vor
der nächsten Entbindung. Für Mitte Mai ist die Geburt des zweiten Babys
errechnet, doch nach Einschätzung des Zoos können die Wehen bei der
hochschwangeren Spitzmaulnashorn-Mama jetzt beginnen. Im Zoo sind alle
sehr gespannt. Denn die Nashorn-Zucht ist ein Aushängeschild Krefelds.
Davu sorgte für zwei Jahren für Aufmerksamkeit.
Ostthüringer Zeitung - 2. Mai 2008
Familie Erdmännchen jetzt erstmals draußen
Das muss man sich ansehen: Die Erdmännchen im
Eisenberger Tiergarten sind jetzt erstmals draußen. Gestern haben
Tiergartenleiter Mathias Wiesenhütter und sein Team die Tiergruppe ins
Freigehege gelassen. "Bisher war´s zu kalt, vor allem zu Ostern, als
wir das eigentlich geplant hatten", sagt er.
Die Elterntiere, die aus Gotha bzw. Altenburg kamen,
leben seit Juli 2007 im Eisenberger Tiergarten. Offenbar hat zwischen
den Beiden "die Chemie gestimmt", denn bald stellte sich der erste
Nachwuchs ein. Am 8. Januar kamen in der Wurfbox drei Jungtiere zur
Welt. Dann eine traurige Nachricht am Ostersonntag: Eines der Jungtiere
war verendet, warum, weiß keiner. Auch eine Autopsie konnte die
Todesursache nicht klären. Inzwischen gibt es aber wieder eine gute
Nachricht: Am 29. März sind schon die nächsten drei Jungtiere geboren.
So war Familie Erdmännchen gestern also zu siebt, als sie erstmals in
Eisenberg "frische Luft" schnuppern durfte.
Stadtnetz Wuppertal - 2. Mai 2008
Nachwuchs im Zoo
Bereits am 20.01 wurde bei den Schwarzen Klammeraffen
ein kleines Weibchen geboren. Man gab ihr den Namen "Julia". Aufgrund
von Integrationsproblemen innerhalb der Gruppe musste man sich aber
dazu entscheiden, das Kleine von der Mutter zu trennen und mit der Hand
aufzuziehen. Seitdem wird sie liebevoll von unseren Tierpflegern
versorgt. Sie hat es inzwischen von ihrem 350g Geburtsgewicht auf
stolze 980g gebracht und klettert nun immer geschickter in Ihrem
eigenen Gehege herum. ... Außerdem wurde am 25.04 ein noch namenloses
Jungtier bei den Brillenlanguren geboren. Glücklicherweise lief die
Geburt und die Integration problemlos ab und die Mutter kümmert sich
bestens um das kleine Jungtier. Ihren Namen verdanken die eleganten
Affen ihren auffallenden weißen Augenringen. ... In Europa sind diese
interessanten und schwierig zu ernährenden Affen nur noch in einem Zoo
in England zu sehen. In ihrem Ursprungsgebiet schreitet die Zerstörung
der Regenwälder weiter voran und die Brillenlanguren sind außerdem
durch Bejagung bedroht. Mit diesem Nachwuchs ist unsere Gruppe auf zehn
Tiere angewachsen und bildet einen besonderen Anziehungspunkt für
Zoobesucher. Das unterhaltsame Familienleben kann man aus nächster Nähe
beobachten.
Hamburger Abendblatt - 2. Mai 2008
Hagenbecks Tierpark: Riesenotter-Baby Jaó erkundet
seine Welt
Wenn ich groß bin, werde ich einmal ein riesiger Otter... Mit großen
Augen und voller Tatendrang ging es für Jaó und seine Schwester Icana
zum ersten Mal nach draußen: Die beiden Riesenotter-Babys, die am 28.
Januar in Hagenbecks Tierpark geboren worden waren und bislang mit
Mutter Beni (5) in der Wurfhöhle gelebt hatten, durften zum ersten Mal
das Außenbecken erkunden. "Es war großartig", freute sich Tierpfleger
Uwe Fischer. "Die ältere Schwester Panambi spielte Kindermädchen, war
dauernd bei den Lütten."
Bei strahlendem Sonnenschein schossen die sieben Raubtiere durch das
Wasser, spielten und jagten nach Fischstücken, die Fischer ihnen
zuwarf. Nach einer Viertelstunde waren die Jungen so erschöpft, dass
sie sich mit den Eltern und den drei Geschwistern aus dem Vorjahr für
ein Nickerchen zusammenrollten.
Nordwest Zeitung - 1. Mai 2008
Erneut Giraffennachwuchs im Jaderberger Zoo
Noch ein Langbein-Baby mit braun-weiß genetztem Fell: Im Jaderberger
Zoo hat Giraffe „Tana“ am Donnerstag ohne Komplikationen ihr erstes
Junges zur Welt gebracht. Der kleine Bulle ist 1,45 Zentimeter groß und
damit zehn Zentimeter kleiner als Halbbruder „Jami“, der am 2.
Weihnachtstag in Jaderberg geboren worden war. „Jamis“ Halbbruder hatte
sich am Vormittag gegen 10.30 Uhr mit untrüglichen Signalen
angekündigt: Tierpfleger hatten zwei kleine Klauen außerhalb des
Geburtskanals von „Tana“ entdeckt, die daraufhin sofort in den längst
vorbereiteten Geburtsstall geführt wurde. Knapp drei Stunden dauerte
die am Ende völlig komplikationslos verlaufene Geburt, bei der ein
Eingreifen der anwesenden Tierärztin nicht notwendig war.
Bild.de - 29. April 2008
Hier plumpst ein Giraffen-Baby in die Welt
Zuerst gucken kleine Hufe heraus, dann zwängt sich das
Köpfchen hervor. Die Giraffen-Mama presst noch kräftig – und plumps!
fällt ein Giraffen-Baby ins Leben.
Faszinierende Fotos aus dem Gelsenkirchener Zoo „Zoom Erlebniswelt“.
Zufällig festgehalten von BILD-Fotograf Stephan Gatzen.
Denn die Giraffen-Geburt – sie kam trotz 14 Monaten Tragzeit von Mama
„Aja Sabe“ überraschend. Morgens um 10.20 Uhr sah die Pflegerin die
kleinen Beine hervorschauen, rief ihre Kollegen und die Zoo-Tierärztin.
mz-web.de - 6. Mai 2008
Knackpunkt Großkatzenhaltung
Die Ascherslebener brauchen einen Tierpark. Gegenstimmen wurden laut,
als das Thema in Stadtverordnetenversammlung und Kreistag laut wurde.
Eine solche Anlage würde die Alte Burg versauen. Besonders all jene,
die sich für die Historie interessierten, beäugten das Vorhaben, einen
Heimattiergarten errichten zu wollen, kritisch. Langsam bewegt sich die
lange Schlange, die sich nicht wegen ach so rarer Apfelsinen und
Bananen gebildet hat, vorwärts. Sie endet irgendwo in der
Askanierstraße, außer Sichtweite. Der frühe Vogel fängt eben den Wurm,
steht noch unter den ersten 200 der Tausenden von Menschen, die nach
einjähriger Bauzeit in den Tierpark pilgern und so zu den 3,2 Millionen
gehören, die bis jetzt hierherströmten. 50 Pfennig verlangen die
Mitarbeiter am Kassenhäuschen. ... In der Tat ist der Monat Mai 1973
als besucherstärkster in die Chronik eingegangen: 27 800 zählte der
langjährige Leiter Fritz Hennebold. Sie alle bummelten über das acht
Hektar große Areal, erfreuten sich an den 250 ausschließlich heimischen
Tieren in 50 Arten. "Eine stattliche Menge für den Anfang", findet der
heutige Zoochef Dietmar Reisky. ... 1975 dann der erste "Stilbruch",
wohl dem Faible Hennebolds für Exoten zu verdanken. Aquarium und
Terrarium werden eröffnet. Pythons und Krokodile lassen die
Alarmglocken der behördlichen Mitarbeiter schrillen. Aber die Statistik
spricht eine deutliche Sprache - erstmals über 100 000 Besucher in nur
einem Jahr. Mittlerweile ist die Runde größer geworden, aus den acht
ganze zehn Hektar. ... Stichtag: 1. Januar 1978. Kurz vorm ersten
großen, dem fünfjährigen Jubiläum ist der Bestand auf 136 Säugetiere,
441 Vögel und etwa 450 Fische und Reptilien gestiegen. Die größten
Tierparkbewohner derzeit sind die beiden Wisente, "sie" aus Schwerin,
"er" aus Cottbus. Doch das soll sich ändern. Schon mit den Luchsen und
Pumas, die einziehen, ganz offensichtlich dann aber 1983. Amur und
Angara kennen die Tierparkfreunde noch ganz genau. Gekommen ist das
Paar sibirischer Tiger aus Karl-Marx-Stadt, war sozusagen das
Geburtstagsgeschenk zum zehnten Jahrestag, einem Zeitpunkt, zu dem der
Zoo etwa 1 100 Tiere in 200 Arten beherbergt. "Das war der Knackpunkt
in Sachen Katzenhaltung", sagt Reisky. Ein Heimattierpark, wie
ursprünglich angedacht, ist der Ascherslebener nun definitiv nicht
mehr. Eine neue Tigeranlage entsteht. Exotik pur, als sich auch noch
Lamas und Kragenbären dazu gesellen. "Die Entwicklung war
vorauszusehen", meint der Zoochef. 1978 wurde bereits das Affenhaus
eröffnet. Und gerade die lustigen Gefährten waren es, die die
Mitarbeiter nicht nur einmal in Schach gehalten haben, kann Reisky eine
um die andere Anekdote erzählen.
lr-online - 6. Mai 2008
Cottbuser Radler helfen bei Känguru-Jagd
Die Rettung des am Männertag aus dem Cottbuser Tierpark ausgebüxten
Kängurus (die RUNDSCHAU berichtete) ist neben Feuerwehr und Polizei vor
allen Dingen einer sechsköpfigen Radfahrergruppe zu verdanken.
volksstimme.de - 6. Mai 2008
Zoo hofft auf die Fressgier des Tieres / Ausreißer
seit fast sieben Wochen unterwegs. Ausgebrochener Luchs: Jetzt sollen
Fallen dem Ausflug ein Ende machen
Zieht der Luchs an dem Köder, macht es Klick, und er sitzt in der
Falle. So einfach könnte es sein, hofft man im Zoo, denn langsam wird
es Zeit, dass der Karpaten-Luchs, der am vergangenen Karfreitag aus
seinem Gehege ausgebrochen ist, wieder in den Zoo zurückkehrt. " Wenn
es nicht gelingt, ihn zu fangen, muss man irgendwann dann doch
akzeptieren, dass er weg ist ", sagt Zoodirektor Kai Perret.
Gestern allerdings hat der Zoo erst einmal seine Hoffnungen auf St.
Hubertus und das Jagdglück gesetzt. Zwei Lebendfallen wurden am
Hafenbecken I gleich hinter dem Kreiswehrersatzamt aufgestellt. Der
Grund für diesen Standort ist, dass sich der Luchs dort ganz
offensichtlich recht wohl fühlt : wenig Verkehr, kaum Menschen, schon
gar nicht nachts, viel Brachlandschaft, in der er ausreichend
Beutetiere, zum Beispiel Fasane, finden kann. " Die meisten Hinweise
aus der Bevölkerung, wo der Luchs sein soll, haben wir für dieses
Gelände bekommen ", sagt Perret. ... Da ein Luchs standorttreu ist und
häufig dieselben Wege benutzt, braucht man eine Falle im Grunde nur
richtig zu platzieren, etwa an einem der Trampelpfade, von denen man
meint, dass sie dem Luchs gehören. Allerdings ist so ein Luchs auch
nicht ganz dumm. Er merke natürlich, dass die Falle ein neuer
Fremdkörper in seinem Revier sei, so der Zoochef, aber hoffentlich
siege der Hunger über die Vorsicht.
noe.orf.at - 6. Mai 2008
Afrikanische
Raubkatzen im Traisental
Am Montag übersiedelten Cleopatra und Rhamses vom Zoo in Gelsenkirchen
in Deutschland in das Kameltheater.
Die Tiere haben sich sofort gut eingelebt, sind sie doch in Europa
geboren und an die Temperaturen gewöhnt. Die afrikanische Hitze kennen
sich nicht.
Herbert Eder, der Intendant des Kameltheaters, hat sich mit den beiden
Servalen einen Lebenstraum erfüllt, wie er sagt. Er hofft irgendwann
auf Nachwuchs. Aber da haben Cleopatra und Rhamses noch Zeit, sie sind
beide erst ein Jahr alt.
baz.ch - 5. Mai 2008
Basler Zolli empfängt immer mehr Besucher
Der Zoo Basel hat im letzten Jahr mit 1,62 Millionen Eintritten einen
neuen Besucherrekord verzeichnet. Die Jahresrechnung schliesst mit
einem Gewinn von 100 000 Franken ab.
Der Betriebsertrag belief sich auf 9,5 Mio., der Aufwand auf 15,1 Mio.
Franken, wie der Zoo am Montag mitteilte. Für zukünftige Gehege wurden
1,7 Mio in zweckbestimmte Fonds gelegt. Der Umbau der Cafeteria und die
Erweiterung des Ladens im Zolli führten zu ausserordentlichen
Abschreibungen von 0,65 Mio. Franken. ... Der Zolli sei jährlich auf
rund 5 Mio. Fr. Spenden angewiesen, hiess es weiter. In den nächsten
Jahren soll eine neue Aussenanlage für Menschenaffen, ein Neubau für
Elefanten und mehreren Kleinprojekten realisiert werden. Diese Projekte
erforderten hohe Investitionen.
webjournal.ch - 5. Mai 2008
2007 Besucherrekord im Basler Zolli
Mit über 1,6 Millionen Gästen verzeichnete der Zoo Basel im Jahr 2007
einen Besucherrekord. Da er nur zwei Drittel seines Betriebsaufwandes
durch eigene Mittel decken kann, ist er trotzdem immer noch auf Spenden
angewiesen. Auch in den nächsten Jahren wird der Zolli dank neuen
Anlagen noch attraktiver werden. Spenderinnen und Spender tragen
entscheidend zum Betrieb und zur Entwicklung des Zoos bei. ... In den
nächsten Jahren werden mit der Schaffung einer neuen
Menschenaffen-Aussenanlage, dem Neubau der Elefantenanlage und mehreren
Kleinprojekten hohe Investitionskosten anfallen. Die Zuwendungen des
vergangenen Jahres und der erneute Besucherrekord machen
zuversichtlich, dass die anstehenden Projekte möglichst zügig
realisiert werden können und der Zolli für die Besucherinnen und
Besucher noch attraktiver wird.
Tagesspiegel - 5. Mai 2008
Schlangen im Affenkäfig
Auf dem Röntgenbild sieht man zwei große Eier
inmitten der Schildkröten-Silhouette. Also alles in Ordnung beim
Sorgenkind, das weiß Tierarzt Andreas Pauly jetzt. Um die Aufnahme
scharten sich in der Klinik des Tiergartens gestern gleich hundert
Neugierige. Im Affenhaus wollten ebenso viele zur Fütterung, dort
musste man die Menschenmasse kurzerhand in zwei Gruppen teilen.
Insgesamt kamen rund 10 000 Gäste zum „Tierpark-Tag“ mit Schwerpunkt
Artenschutz, beinahe doppelt so viele wie an einem üblichen sonnigen
Frühjahrssonntag. „Wir wollten den Leuten angesichts der Diskussionen
die Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild von der Tierhaltung zu
machen“, sagte Pressesprecher Detlef Untermann. Wegen des Erfolges
könnte es solche Artenschutz-Tage auch bald im Zoo geben. ... Bei dem
vom Förderverein initiierten Aktionstag bildeten sich – vermutlich auch
wegen des vergünstigten Eintritts – schon morgens bei der
Vogelstimmenführung Schlangen. Nur am Stand des
Bundesumweltministeriums, wo es auch Knut-Briefmarken gab, hätte man
sich mehr Gäste gewünscht. Bei der Artenschutz-Führung erfuhren die
Gäste, dass 150 der 970 Arten im Tierpark in freier Natur vom
Aussterben bedroht sind. Hinter Gittern vermehren sie sich aber dank
fehlender Feinde und tierärztlicher Versorgung bestens. ... Viele
Kilometer Luftlinie entfernt sorgten sich derweil Knut-Fans darum, dass
der Eisbär den Zoo schon Ende Mai verlassen müsse – Bärenkurator Heiner
Klös bestätigte, dass das Tier zumindest bis zum Ende der Bonner
Artenschutzkonferenz bleibe: Er sei Maskottchen der Tagung. Über alles
andere hat der Knut-Eigentümer, der Zoo Neumünster, noch nicht
entschieden.
Tauber-Zeitung - 5. Mai 2008
Im Alter kommen Zipperlein
Alle wollen den kleinen Eisbär Wilbär sehen. Weniger hofiert werden die
"Senioren" in der Stuttgarter Wilhelma. Wegen ihrer Altersgebrechen
brauchen diese Tiere viel Zuwendung der Pfleger und Veterinäre.
Den Zootieren geht es wie den Menschen - mit dem Alter zwickt es hier
und zwackt es dort. Die vierbeinigen älteren Semester in der Wihelma
haben ihre liebe Müh mit Zahnweh, Diabetes, Arthrose oder grauem Star.
Weil im botanisch-zoologischen Garten die natürlichen Feinde fehlen,
erreichen manche Tiere ein fast schon biblisches Alter.
Vilja zum Beispiel. Die Elefanten-Dame ist längst legendär. Rund 59
Lenze zählt sie, nach Auskunft der Wilhelma die älteste asiatische
Elefantenkuh in Europa. Für den Zoo bedeutet sie noch viel mehr. Denn
Vilja, die 1952 für 12 000 Mark aus Indien geholt wurde, war eines der
ersten Tiere im botanischen Garten. Sie markiert den Neuanfang als Zoo
und ziert heute noch das Logo. Ihren Sturz kürzlich in den Gehegegraben
hat die kleinwüchsige und knochige Vilja gut weggesteckt. Und doch sind
ihre Tage gezählt. "Sie kaut auf dem letzten Zahn", sagt Tierarzt
Wolfram Rietschel. ... Wilhelma-Zwergflusspferd Hannibal, das älteste
Europas, ist schon 41. Aber noch recht fit, erzählt Rietschel. Hannibal
habe mittlerweile schon ein Bedürfnis nach Bequemlichkeit. "Wir haben
ihm eine Gummimatte hingelegt, auf der er nachts besser schlafen kann."
Auch das Flusspferd würde in der Natur nicht so alt. ... Kombote,
42-jährige Bonobo-Zwergschimpansen-Oma, hat als Matriarchin ihr Rudel
im Griff. Fit wie ein Turnschuh ist sie, vor knapp zwei Jahren hat sie
noch Nachwuchs bekommen. Behäbiger wirkt da schon der 49-jährige
Orang-Utan Buschi. Er trägt seinen Namen zu Recht: Das rötliche Fell
gleicht Rastalocken. Weil Buschi etwas streng aus dem Mund riecht, muss
der Tierarzt demnächst seine Zähne kontrollieren. "Sie sind mit das
größte Problem bei den älteren Tieren", sagt Rietschel. Bei der
Gelegenheit bekommt Buschi dann auch gleich einen Haarschnitt verpasst.
... Rietschel behält seine Wilhelma-Senioren genau im Blick. Auch wenn
sie im Zoo steinalt werden können: Qualen erleiden dürfen sie nicht.
Hin und wieder kommt der Punkt, wo er in Absprache mit Tierpflegern und
Biologen entscheiden muss, dem Leben ein Ende zu setzen. Meist jedoch
sterben die Tiere an Krankheiten oder Altersleiden.
So enden irgendwann selbst Zoo-Legenden. Der steinalte See-Elefant mit
Prostata-Leiden und Arthrose, das weiße Krokodil, der krebskranke
Gorilla-Boss Banjo - sie alle sind heute Geschichte. Was auf den Tod
folgt, ist ernüchternd: Erst sezieren Pathologen die Verendeten, dann
gehen Teile an Museen und Forschungseinrichtungen. Der Rest landet in
der Tierverwertung. Rietschel: "Sicher fällt es einem manchmal schwer.
Aber wo geboren wird, da wird auch gestorben."
Berliner Morgenpost - 4. Mai 2008
Veranstalter: Mehrere tausend Besucher bei
Tierpark-Tag in Berlin
Der erste Tierpark-Tag in Berlin-Friedrichsfelde hat
nach Veranstalterangaben mehrere tausend Besucher bis Sonntagmittag
angezogen. Führungen durch Europas größten Landschaftstiergarten waren
besonders gefragt, sagte der Vorsitzende der Fördergemeinschaft von
Tierpark und Zoo Berlin, Thomas Ziolko. Bis zum Abend konnten Besucher
zu ermäßigten Eintrittspreisen verschiedene Tierhäuser und -anlagen in
Augenschein nehmen und sich bei Diskussionen über Tiere und Artenschutz
informieren. In dem 1955 eröffneten Tierpark leben auf einer Fläche von
160 Hektar rund 8000 Tiere aus mehr als 970 Arten.
Südostschweiz - 2. Mai 2008
Drama im Kinderzoo: Giraffenkind gestorben
Am Donnerstag kam in Knies Kinderzoo das Giraffenkalb
Fajéh ums Leben. Die junge Rothschildgiraffe hat sich in den
Futterästen stranguliert.
HNA.de - 2. Mai 2008
Ein Küsschen für Balu
Die dreijährige Bärendame stupst ihren neuen Freund Balu
sogar in den Teich, damit er mit ihr spielt. Dauernd ist sie an ihm
dran: Sie schleicht sich weg, dreht sich um und galoppiert dann wieder
auf den Bären zu, neckt ihn, und manchmal sieht es aus, als küssten
sich die Beiden. Onni ist die neue Bärin im Wildpark, sie wurde aus dem
Ätharin-Park in Finnland geholt. Seit Montag sind Onni und Balu
zusammen im großen Gehege im Wildpark Knüll unterwegs.
Die Presse - 2. Mai 2008
Herberstein: Brand nach Blitzschlag - vier Tiere tot
Zwei Weißbüscheläffchen und zwei Wickelbären sind bei
einem Brand im Affenhaus des oststeirischen Tierpark Herberstein
getötet worden. Laut Sicherheitsdirektion Steiermark vom Freitag brach
das Feuer am Nachmittag des 1. Mai nach einem Blitzschlag im Gehege
aus. Das in Holzriegelbauweise mit Schilfdach errichtete Affenhaus
stand rasch in Vollbrand. Personen wurden nicht verletzt. ... Laut
Wolkner-Steinberger dürften die zwei Affen und die zwei Bären bereits
beim Einschlag des Blitzes getötet worden sein. Besonders tragisch sei
der Verlust der beiden Wickelbären, da sie erst im Jänner nach
Herberstein geholt worden waren. Diese aus Mittel- und Südamerika
stammenden Kleinbären seien "nicht einfach zu bekommen", erklärte die
Geschäftsführerin.
Krone.at - 2. Mai 2008
Blitz ins Affenhaus
Der steirische Landestiergarten - ehemals Tierpark
Herberstein - wurde am Donnerstag buchstäblich vom Blitz getroffen. Der
Blitz schlug ins so genannte Affenhaus ein, es fing sofort Feuer. Zwei
Weißbüschelaffen und zwei Wickelbären verendeten qualvoll.
sz-online - 2. Mai 2008
Als Potenzprotz nach Ungarn
Szia* Chippo! Mit fast einem Jahr muss das Dickerchen
raus aus seiner Kinderstube. Nächsten Freitag verlässt das
Zwergflusspferd den Chemnitzer Tierpark in Richtung Ungarn.
Dort soll Chippo, dessen Namen im letzten Sommer die Morgenpost-Leser
bestimmen durften, Stammvater einer erfolgreichen Zucht werden. Der Zoo
Szeged wartet schon sehnsüchtig auf den potenten Einjährigen, der den
sinkenden Stern seiner Art aufrechterhalten soll. ... Für Vater Bingo
heißt Chippos Auszug die Rückkehr aus dem Exil. Weil es zwischen den
Bullen Reibereien gegeben hätte, war er von seiner Familie getrennt
worden. Jetzt hofft der Tierpark auf weiteren Nachwuchs. Noch längst
nicht flügge ist ein anderes Jungtier: Das fünf Monate alte
Bennett-Känguru geht zwar schon oft auf Exkursion außerhalb von Mamas
Beutel. Milchbar und kuschelige Wärme bei Mutti werden ihm aber noch
einige Zeit Heimat sein.
DerWesten Bochum - 30. April 2008
Neugierig und verfressen
Sie gehören zu den ersten Attraktionen im Bochumer Tierpark - schon
alleine wegen der 1-A-Wohnlage. Die Nasenbären leben ganz weit vorne,
im zweiten Gehege links hinter dem Kassenhäuschen. In Nachbarschaft zu
den Damen und Herren Flamingos.
Seit Ende März klettern sieben Nasenbären im alten Gehege der
Braunbären herum. "Als wir im Frühjahr 2007 unseren letzten Braunbären
abgegeben haben, waren viele Besucher traurig. Nadja und Max waren der
Anlaufpunkt der Kinder", sagt Dr. Wilfried Werner vom Tierpark. Nach
einer 75-jährigen Braunbärentradition, die so alt ist wie der Tierpark
selbst, kann so ein Wechsel nicht einfach sein. Doch jetzt scheint ein
guter Ersatz gefunden zu sein. "Die Kinder rennen direkt zum
Nasenbären-Gehege, so wie sie früher zu Nadja und Max gelaufen sind."
Namen haben die sieben quirligen Bärchen noch keine. Bei einem
Kinderfest können demnächst Vorschläge eingereicht werden.
Münstersche Zeitung - 30. April 2008
Ein Lob vom Känguru
Wenn Chris und André normalerweise Wände bemalen, steht ein kritischer
Lehrmeister hinter ihnen. Am Montag übernahmen fünf Kängurus die
Beaufsichtigung. Die Beuteltiere sahen zu, wie die Jugendlichen das
Haus in ihrem Gehege anstrichen. Für die Wände nahmen sie jene
rostrote Farbe, die auch der Ayers Rock bei Sonnenuntergang annimmt.
Dann verzierten Chris und André die Attika mit für Aborigines typischen
Malereien. Schließlich sollen sich die Kängurus heimisch fühlen.
Die beiden Jugendlichen sind im ersten Lehrjahr ihrer Ausbildung zum
Maler und Lackierer. In sechs Gruppen bemalen 43 Auszubildende zwei
Wochen lang Wände mit Affen, Fröschen und Kamelen. Die Ideen dazu
entstanden über Monate hinweg im Unterricht am
Adolph-Kolping-Berufskolleg. In dieser Zeit beschäftigten sich die
Auszubildenden mit Tieren und dem Zoo, aber auch mit der Kultur der
australischen Ureinwohner. Der Auftrag sollte nicht an mangelnder
Authentizität scheitern.
Osnabrücker Nachrichten.de - 30. April 2008
Zoo auf Englisch!
Eine Mammut-Aufgabe haben die Teilnehmer des Weiterbildungskurses für
Business English von Lexis Languages/Neuenkirchen bewältigt. In wenigen
Wochen übersetzten sie fast den kompletten Inhalt der Internetseiten
des OS-Zoos. Jetzt übergaben Schüler und Dozenten ihre Arbeit an den
Zoo und der Mindwerk AG, die die Software für den Internet-Auftritt
stellt. Im Laufe der nächsten Wochen werden englischen Inhalte auf den
Internetseiten eingefügt. Dann steht den vielen englischsprachigen
Besuchern fast der komplette Inhalt des Internetauftritts des Zoos zur
Verfügung.
Rhein Main Presse - 29. April 2008
Wildkatzen ziehen ein Pünktchen und Anton sind neue
Attraktion im ...
Der Wildpark Gonsenheim ist um eine doppelte Attraktion
reicher: Wildkatze Pünktchen und Wildkater Anton verlebten gestern
ihren ersten Tag auf dem Gelände. Den Trubel um ihre Ankunft nahmen die
beiden sehr gelassen hin. ... "Das ist eine tolle Bereicherung für den
Wildpark, besonders natürlich auch für die Kinder", sagte Gründezernent
Wolfgang Reichel (CDU), der seinen Mitarbeitern ein Kompliment für die
gelungene Umgestaltung des etwa 120 Quadratmeter großen Geheges zollte:
Neue Kletterstämme, Sträucher, eine Höhle und kleine Unterschlupfe zum
Verstecken kennzeichnen die neue Heimat der Wildkatzen. "Es gibt
verschiedene Auswilderungsprogramme, an denen sich die Stadt Mainz für
den Fall, dass es Wildkatzennachwuchs gibt, auch beteiligen möchte",
erklärte Reichel.
Mindener Tageblatt - 29. April 2008
Nach Flugstunde zurück
Wenn ihn die Lust zu fliegen überkommt, nimmt sich
Gelbbrust-Ara "Cäsar" einfach eine Auszeit. Der farbenprächtige Vogel
mit einer Flügelspannweite von gut einem Meter schwingt sich in die
Lüfte, um seine Freiheit sowie den Ausblick auf den Vogelpark
Heiligenkirchen und das nahe Hermannsdenkmal von oben zu genießen.
Ruft ihn jedoch seine spezielle Freundin, die Biologin Katja Mikus,
macht er sich prompt auf den Heimweg. Punktgenau landet er auf der
Schulter der 27-Jährigen, um sich mit einem Nüsschen belohnen zu lassen.
Freie Presse Online - 29. April 2008
Leopardenmädchen haben schon Anschluss gefunden
Große Freude im Limbacher Tierpark: Die beiden Leo-Mädchen Kaori und
Shira fühlen sich in Österreich sehr wohl - und haben schon Anschluss
gefunden. Das hat jetzt der Zoo der Stadt Haag mitgeteilt. "Kaori und
Shira beobachten mittlerweile ihre Artgenossen", heißt es aus der
Einrichtung. "Und die vier Jahre alte Haager Leopardin Gina hat bereits
Kontakt mit ihnen aufgenommen. Vor allem Kaori spielt mit ihr durchs
Gitter, während Shira zurückhaltender ist." Dem sechs Jahre alten
Leoparden-Kater Burli hingegen seien die beiden Neuankömmlinge zurzeit
noch "völlig egal", haben die Mitarbeiter des Haager Tierparks
beobachtet. ... Und bald sollen die beiden Raubkatzenmädchen mit Gina
zusammengelassen werden. Diese ist ein ruhiger und etwas ängstlicher
Chinesischer Leopard - ähnelt also vom Wesen her der jungen Shira. In
Zukunft könnte das Raubkatzen-Quartett dann in einem rund
1200Quadratmeter großen Gehege leben. - "Wir suchen jetzt noch nach
einem Domizil für das dritte Leomädchen Zita", so Limbachs Tierparkchef
Uwe Dempewolf.
20min.ch - 29. April 2008
Präriehunde haben den Winter überlebt
Derzeit sind auf der Aussenanlage des Nagerfelsens im Zolli Präriehunde
zu sehen. Die 13 Nagetiere geniessen nach dem Winterschlaf die
wuchernde Vegetation, buddeln ausgeklügelte unterirdische Baue und sind
am Fressen.«Wenn sich eine Familie im Herbst für die Winterruhe
verabschiedet, ist es jeweils ungewiss, ob alle die lange, kalte
Jahreszeit überstehen», sagt Tanja Dietrich vom Zoo Basel. Genau dieses
Schicksal holte im letzten Jahr eine Familie ein: «Im Frühling kam
keiner der sechs Nager mehr zum Vorschein. Wir wissen bis heute nicht,
was mit den Tieren passiert ist», so Dietrich. Erklärungen gebe es
viele – etwa, dass sie einem Marder oder einer Ratte zum Opfer gefallen
oder einer Infektion erlegen sind. Mit der 13-köpfigen Gruppe wagte der
Zolli im Herbst 2007 einen Neuanfang. Den ersten Winter haben die Tiere
nun überstanden.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
hartvannederland.nl - 7. Mai 2008
Zorgen om nijlpaardtweeling
Sorgen um Flußpferdzwilling
Die Pfleger der Flußpferdzwillinge im Tierpark Emmen machen sich große
Sorgen um das kleinere der beiden. Weil das Junge nicht mehr trinken
wollte, ist es am Dienstag seiner Mutter weggenommen worden und wird
nun mit der Flasche aufgezogen. Vorläufig bleibt es von der Herde
getrennt, um Kräfte zu sammeln. Sobald es kann, wird es wieder mit
seinen Artgenossen zusammengebracht. Die Zwillinge wurden vergangenen
Sonntag geboren. Dem größeren Jungtier, einem "Mädchen" namens Hasana
(afrikanisch für Erstgeborene von einem Zwilling), geht es gut. Das
Flußpferdkalb, das nun abgetrennt ist, ist ein "Junge" und heißt Odongo
(afrikanisch für Zweiter von einem Zwilling).
gelderlander.nl - 6. Mai 2008
Burgers' temt vraatzuchtige zeester met gelatine
Burgers' bändigt gefräßigen Seestern mit Gelatine
Arnhem. Der Tierpark Burgers' Zoo zeigt ab heute als erster in den
Niederlanden vier Dornenkronen im Ocean, dem Tropenaquarium, das acht
Millionen Liter Wasser faßt. Dornenkronen sind gefräßige Seesterne, die
weltweit dafür berüchtigt sind, sich an Korallengewebe gütlich zu tun.
Hierdurch sterben viele Korallen ab. Laut Burgers' ist die Situation an
verschiedenen Stellen eskaliert, weil der Mensch natürliche Feinde der
Dornenkrone (Barsche und Napoleonfische) für seinen Verzehr fängt.
Ganze Korallenriffe sterben hierdurch ab. In Burgers' Ocean kriegen die
Dornenkronen kein Korallengewebe zu fressen, sondern einen speziellen
Gelatinepudding, der über totes Korallenskelett gestrichen wird. Weiter
werden die Seesterne weit weg aus der Nachbarschaft von lebenden
Korallen plaziert: bei den ebenfalls giftigen Rotfeuerfischen.
diernnieuws.nl - 6. Mai 2008
Dagje dierentuin (14): De Apenheul
Ein Tag im Zoo (14): Apenheul
Im Naturpark Berg en Bos (Berg und Wald, 200 ha) am Rande von Apeldoorn
liegt De Apenheul. Das ist, wie der Name schon sagt, ein auf Affen
spezialisierter Zoo, in dem Affen aus Afrika, Südamerika und Asien auf
großzügige Weise leben. De Apenheul wurde im Jahre 1971 gegründet und
ist also noch ein relativ "junger" Zoo. Als alles noch in den Anfängen
steckte, wurde ein eigenes Konzept gewählt. Eine Anzahl Affen lebte
frei im Wald und konnte sich frei zwischen den Besuchern bewegen. Die
größeren Affenarten wie Gorillas, Bonobos und Orang-Utans leben auf
ausgedehnten Inseln. In keinem einzigen anderen Zoo haben die Affen so
viel Platz und sind so naturnah untergebracht. Anfangs beschränkte er
sich auf einige Affensorten wie Wollaffen, Klammeraffen und ein paar
kleinere Arten. Im Jahre 1976 wurden die Gorillas eingeführt. Mit dem
Wiederaufbau nach einem Brand im Jahre 1981, bei dem 46 Affen ums Leben
kamen, wurden bessere Affenanlagen errichtet mit neuen Affenarten wie
Gibbons, Berberaffen und Löwenäffchen. Im Jahre 1999 kamen zu der
großen Affensammlung Orang-Utans hinzu.
Bevor man endlich das "Bolivia"-Gebiet betreten kann, um zwischen den
frei umherlaufenden Bolivianischen Totenkopfäffchen zu spazieren, muß
man erst vor einer Tür warten. Ein Mitarbeiter redet etwas von einem
Ausweis, den man dabei haben muß, um Bolivia zu betreten. Das dient
dazu, den Menschenstrom anfangs etwas aufzuteilen. Eine gute Sache ist
auch, daß Buggys nicht mehr mit hinein dürfen. Eine zweite große
Veränderung im Vergleich zu unserem letzten Besuch ist die Tatsache,
daß die netten Totenkopfäffchen den Menschen nicht mehr so nahe kommen
dürfen, um sich auf ihren Schoß oder Schulter zu setzen.
Nach dem plötzlichen Tod des Anführers der Gorillas Bongo im Jahre 2005
hatte De Apenheul ein kleines Problem. Es mußte ein neuer Gorillamann
gesucht werden, um die Weibchen unter Kontrolle halten zu können und
das Zuchtprogramm aufrecht zu erhalten. Bongo war in der freien Natur
geboren worden. Er wurde im Juni 1973 in Afrika gefangen und kam
bereits im November 1974 nach Apenheul. Hier wurde er rasch ein
Begriff, allemal bei den Gorillafreunden. Er starb ganz unerwartet am
14. August 2005 an den Folgen einer Infektion mit Streptokokken. Bongo
hat neun Töchter und fünf Söhne gezeugt. [Es muß] ein geeigneter
Nachfolger gefunden [werden]. Der mögliche Anführer muß genetisch
interessant sein, sozial geschickt und nicht viel älter als 17 Jahre.
Nach einer Auswahl aus mehr als 300 Gorillas aus europäischen Zoos
blieben nur fünf übrig. Zu den fünf "Finalisten" gehörten zwei
Silberrücken aus Frankreich, einer aus Teneriffa und einer aus Madrid.
Schließlich wurde der "Deutsche" Jambo ausgewählt, weil er sozial viel
stärker sein könnte, als die anderen Kandidaten. Jambo ist ein Name aus
dem Suaheli und bedeutet "Willkommen" und er war in Apenheul natürlich
mehr als willkommen. Er wurde am 18. November 1993 in Krefeld geboren,
seine Eltern sind Massa und Boma. Seine Halbschwester Irala ist zu
Beginn des Jahres 2006 von Apenheul in den GaiaPark umgezogen. Jambo
hat seine Fruchtbarkeit inzwischen nachgewiesen, denn er ist vor Kurzem
zum zweitenmal Vater geworden.
Wenn man das meiste aus seinem Besuch in Apenheul machen will, raten
wir dazu, wirklich viel Zeit einzuplanen. Der Spaziergang durch den
Park und das eingehende Betrachten von allem, was der Park zu bieten
hat, kostet sicher einen ganzen Tag. Eine absolute Empfehlung für
Affenfans. Aber auch für alle anderen Tierfreunde ist es sicher schön,
diesen Park einmal zu besuchen. Text: B. de Jonge Website: www.wildcatsmagazine.nl.
destentor.nl - 6. Mai 2008
Leefgebieden van de zeven continenten in nieuwe
dierentuin
Lebensräume der sieben Kontinente im neuen Zoo
Epe. Der Name Pangea Parc beruht auf dem Superkontinent Pangea, aus dem
die gegenwärtigen sieben Kontinente entstanden sind. Der Park wird
eingerichtet mit verschiedenen Lebensräumen aus den Kontinenten. Die
Region spielt dabei eine große Rolle. In Mammoet kommen Flora und Fauna
der Veluwe und des Ijsselvallei-Gebiets vor: u.a. Rehe, Dachse, Füchse,
Marder und eine Storchenstation. Im Heemtuin [Naturlehrgarten] ist die
traditionelle Landschaftsnutzung der Region zu sehen und das
Vlindervallei [Schmetterlingstal] wird ein Garten für einheimische
Schmetterlingsarten. Weiter wird es geben Tanganjika (Ostafrika), Sapo
(Liberia), Maidan (grasbewachsenes Tal in Asien mit Wasserläufen),
Madagaskar (Halbaffen), Amazon (mit Flora und Fauna wie am Amazonas),
Llano (das Leben in der südamerikanischen Savanne), Cuc Phuong
(vietnamesische Landschaften) und Outback (das Landesinnere
Australiens). Mit der Zeit wird es auch überdachte Themengebiete von je
1.500 qm geben. In Desert Night soll das nächtliche Leben in der Wüste
zu beobachten sein, im Tropical Trail gehen Teilnehmer in einem
tropischen Regenwald auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise, Crystal
Creek wird eine Kopie des Sumpfgebiets des Christal River in Florida
und der Butterfly Drome wird ein großer Schmetterlingsgarten mit
kleinen Gewässern und Wasserfällen.
brabantsdagblad.nl - 6. Mai 2008
Dierenrijk krijgt er twee olifanten bij
Dierenrijk bekommt zwei Elefanten
Nuenen. Nach den Tigern im vorigen Jahr erhält das Dierenrijk im Juli
noch mehr exotische Tiere: zwei Asiatische Elefanten. Der Zoo bei
Nuenen bricht hiermit definitiv mit seinem Vorsatz, nur europäische
Tiere zu halten. "Wir wollen wachsen. Und die Besucher wollen ganz gern
Tiere wie Tiger und Elefanten sehen, also richten wir uns danach", so
erklärt ein Sprecher die Kursänderung. Neben Elefanten holt der Zoo
noch vor den Sommerferien auch Kamele und Gibbons "ins Haus". "Wir
nennen uns fortan auch nicht mehr Dierenrijk Europa, sondern einfach
Dierenrijk." Dierenrijk Europa wurde 2004 von dem Erholungskonzern
Libéma aus Rosmalen gegründet als spezifisch europäischer Zoo. Damit
sollte der Zoo sich unterscheiden u.a. von Beekse Bergen in
Hilvarenbeek, auch Eigentum von Libéma. Nach einem erfolgreichen Beginn
- 245.000 Besucher im ersten Jahr - hat die Zahl der Besucher
abgenommen. Die Konzeption von Dierenrijk Europa, nur europäische Tiere
zu zeigen, kam nicht an. Das große Publikum findet einen Zoo ohne
exotische Tiere zu langweilig. Dabei spielt mit eine Rolle, daß
europäische Tiere oft unauffällig gefärbt und vor allem nachts aktiv
sind. Im vorigen Jahr war das der Grund für den Zoo, Sibirische Tiger
anzuschaffen. Obwohl das keine europäischen Tiere sind, sagte die
Zooleitung damals noch, daß sie die Idee von ‚Europa' nicht aufgeben
wollte. "Es gibt schon so viele normale Zoos." Direktor Dirk Lips von
Libéma kündigte allerdings im vorigen Jahr an, daß er Dierenrijk Europa
ausbauen will zu einem vollwertigen Zoo mit einer Anzahl von Tieren aus
den "big five": Elefanten, Büffel, Nashörner und Tiger. Platz gibt es
genug, das Dierenrijk hat mehr Fläche als Artis (Amsterdam) und
Blijdorp (Rotterdam). Die Ankunft der Tiger im vorigen Jahr hat seine
Auswirkung auf die Besucherzahlen nicht verfehlt, so der Sprecher.
"Viele Besucher bleiben extra lange bei den Tigern stehen. Und über
unsere Website geben auch viele Menschen an, daß die Tiger ihre
Favoriten sind." Die Besucherzahlen sind gestiegen von 151.000 im Jahre
2006 auf 157.000 im Jahre 2007.
blikopnieuws.nl - 5. Mai 2008
Baby-boom
in Emmen
Babyboom in Emmen
Emmen. Letzten Sonntag, 4. Mai, sind morgens im Tierpark Emmen
Flußpferdzwillinge geboren worden, ein besonderes Ereignis, denn
meistens kriegen Flußpferde nur ein Junges. Für Jetje ist es übrigens
schon das zweitemal, daß sie Zwillinge hat. Das erstemal war schon
wieder vor beinahe neun Jahren, im Jahre 1999. Einer von dem Duo, das
Weibchen Bulaula, lebt immer noch im Tierpark Emmen. Die beiden
Flußpferde sind Teil einer Geburtenwelle, die schon einige Wochen im
Gange ist im Tierpark Emmen. So brachte am Koninginnedag
[Königinnentag, Geburtstag der Königinmutter] vorigen Mittwoch [30.
April] die Elchkuh Igmu ein Junges zur Welt, das ganz passend den Namen
Towee oder "blaues Blut" erhielt. Auf der Afrikasavanne tummeln sich
inzwischen neun junge Impalas. Und im AmeriCasa, dem tropischen
Amerikahaus, sitzen seit einigen Wochen zwei Weißgesichtsseidenäffchen.
Im selben AmeriCasa sind auch noch drei junge Rotstirn-Blatthühnchen zu
sehen.
nos.nl - 5. Mai 2008
Nijlpaardtweeling gezond
Flußpferdzwillinge gesund
Das eine Junge wiegt 30 kg und das andere 50 kg. Das hört sich viel an,
aber für ein Flußpferd ist es das nicht. Mutter Jetje wiegt wohl 2.000
kg. Es passiert nicht so oft, daß Flußpferde Zwillinge kriegen. Darum
sind die Tierpfleger extra froh, daß es Jetje und ihren Babys ganz gut
geht. Insgesamt leben jetzt 11 Flußpferde in Emmen. Es ist die größte
Flußpferdfamilie in Europa. Eines der kleinen Flußpferde ist ein
"Mädchen", von dem anderen wissen die Pfleger noch nicht, was es ist.
Jetje und ihre Zwillinge dürfen nämlich noch ausruhen in einem
abgetrennten Innenstall. Auch haben die Babys noch keinen Namen. Laut
Pfleger erhalten sie in jedem Fall einen afrikanischen Namen.
Wahrscheinlich dürfen die kleinen Flußpferde diese Woche noch in das
Außengehege. Dann können auch die Besucher die Zwillinge sehen.
omroepbrabant.nl - 5. Mai 2008
Zeldzame herten gedragen zich keurig in Best
Seltene Hirsche verhalten sich tadellos in Best
Best. Trotz aller zusätzlichen Besucher und der zugehörigen neugierigen
Blicke verhalten sich die sechs Prinz-Alfred-Hirsche in BestZoo ruhig.
Vorige Woche erhielt der kleine Zoo die Hirsche von einem
wissenschaftlichen Auffangzentrum in Deutschland. Die Männchen sind in
Best wegen eines internationalen Zuchtprogramms, denn die Hirsche sind
sehr selten. Das Fortbestehen der bedrohten Art liegt völlig in den
Händen der Zoos der ganzen Welt.
postiljon-online.nl 5. Mai 2008
Zoetermeerse viert 100 jaar in Avifauna
Einwohnerin aus Zoetermeer feiert 100. Geburtstag in
Avifauna
Zoetermeer-Regio. Der Vogelpark Avifauna empfing kürzlich einen
besonderen Gast. Frau Kleijn aus Zoetermeer feierte an diesem Tag ihren
100. Geburtstag. Als Besitzerin einer Dauerkarte für den Vogelpark
empfing sie eine Einladung, dieses spezielle Ereignis im Avifauna zu
feiern. Zusammen mit ihren drei Töchtern besucht Frau Kleijn regelmäßig
den Vogelpark, vor allem die Eulen sind ihre Favoriten. Der Vogelpark
Avifauna hat Dutzende Dauerkartenbesitzer von Jung bis Alt. Es ist das
erstemal, daß der Park einen hundertjährigen Dauerkartenbesitzer
begrüßen konnte.
pzc.nl - 5. Mai 2008
Nijlpaardtweeling geboren in Emmen
Emmen. Im Tierpark Emmen sind gestern zwei Flußpferdjunge geboren
worden. Wie ein Sprecher des Zoos sagte, ist eine Zwillingsgeburt etwas
"ziemlich Besonderes". Es gab in Emmen schon einmal Flußpferdzwillinge
und auch damals war Jetje die Mutter.
nos.nl - 4. Mai 2008
Nijlpaardjes geboren in Emmen
Flußpferdjunge in Emmen geboren
Im Tierpark Emmen sind Flußpferdzwillinge geboren worden. Wie ein
Sprecher mitteilte, ist das in den Niederlanden erst einmal früher
geschehen: im Jahre 2000 bekam dasselbe Flußpferd auch schon Zwillinge.
Das Geschlecht von den Tieren ist noch unbekannt, denn Mutter Jetje
hält die Pfleger auf Abstand. Die Zwillinge haben deshalb auch noch
keine Namen erhalten. In Emmen gibt es jetzt zwölf Flußpferde. Der Zoo
hat damit eine der größten Herden weltweit.
telegraaf.nl - 4. Mai 2008
Nijlpaardtweeling geboren in Emmen
Flußpferdzwillinge in Emmen geboren
Emmen. Im Tierpark Emmen sind Sonntag zwei Flußpferdjunge geboren
worden. Der Tierpark Emmen verfügt nun über eine Herde von 12
Flußpferden, eine der größeren in der Welt. Es sind in Emmen einmal
früher Zwillinge geboren worden und auch damals war Flußpferd Jetje die
Mutter. Vater Polo ist inzwischen umgezogen in den Zoo Kopenhagen. Ob
die Flußpferde im Emmener Tierpark bleiben können, ist noch unklar.
fotoapparateur.nl - 4. Mai 2008
Fotograaf/filmer Jo Bokma overleden
Fotograf und Filmer Jo Bokma gestorben
Im Alter von 95 Jahren ist der Filmer und Fotograf Jo Bokma vorigen
Donnerstag gestorben. Bokma wurde anfangs bekannt, weil er als einer
der ersten Bildern von der Überschwemmungskatastrophe von 1953
veröffentlichte. Später wurde er Hausfotograf des Artis Zoo. Er machte
dort viele Filme und Fotos, die viel für Bildungszwecke verwendet
wurden. Weiter war er Mitbegründer der Zeitschrift Artis und einige
Zeit Sekretär und Schatzmeister des Niederländischen Verbandes der
Fotojournalisten. Im Fotomuseum der Niederlande in Rotterdam ist das
Werk von Bokma zu sehen.
ad.nl - 2. Mai 2008
'Slachtoffer wilde echt niets met Bokito'
"Opfer wollte wirklich nichts mit Bokito"
Rotterdam. Um Bokito wäre niemals so ein Medienrummel entstanden, wenn
die Niederlande nicht hätten wissen sollen, wie fürchterlich verletzt
Yvonne de Horde war. Überall waren Löcher in ihrem Körper - so groß wie
Zweieuromünzen. Das sagt Aad Wagenaar, der Autor des Buches Bokito!
über den Ausbruch des Gorillamännchens Bokito, der voriges Jahr im Mai
im Tiergarten Blijdorp De Horde ergriff. "Bokito hat Zähne mit einem
Durchmesser von einer Zweieuromünze. Die haben überall Wunden
hinterlassen in ihrem Körper." Wagenaar, im Alltagsleben Journalist,
erhielt als erster und einziger die Möglichkeit, das Opfer Yvonne de
Horde (58) zu sprechen. "Ganz Niederlande dachte, daß sie verrückt war,
ein bißchen anbändeln wollte mit dem Affen. Aber als ich ihr begegnete,
war das Gefühl nach zehn Minuten weg. Sie ist eine ganz nette,
gebildete Frau, die einfach Tiere sehr mag. Sie ist völlig anders als
das Bild, das die Medien von ihr geschaffen haben." Was sie von dem
Medienrummel hält, der nach Bokitos Ausbruch losbrach? "Sie ist nicht
böse, aber sie begreift es nicht. Sie sagt: ‚wenn ein Flugzeug abstürzt
und es gibt Hunderte von Toten, ist das nach drei Tagen keine Nachricht
mehr. Aber das beherrschte wochen-, monatelang die Nachrichten'." ...
Am 15. Mai sollen die Finger Yvonne de Hordes richtiggestellt werden.
Die Operation, bei der das geschieht, ist die elfte während eines
Jahres. Das ist ein Tag, nachdem Wagenaars Buch Bokito! herauskommt.
Danach hat De Horde noch zwei chirurgische Eingriffe vor sich.
Wagenaar: "Er wollte sie nicht töten. Dann hätte er es wohl getan.
Bokito wollte ihr eine Lehre erteilen, so wie er seinen Weibchen auch
schon eine Lehre erteilt hat. Ja, er sah Yvonne als sein Weibchen an.
Das kommt, weil Bokito in Berlin mit der Hand aufgezogen wurde. Bokito
hat zwei, drei Jahre in der Wohnung des Affenpflegers gewohnt. Hier hat
er [das Gefühl für die] die Abgrenzung der Arten verloren, der Art
Mensch und der Art Menschenaffe. Berlin ist die Grundlage für seinen
späteren Kurzschluß."
leiden.westonline.nl - 2. Mai 2008
Ekstergaai vermist in Avifauna
Langschwanzhäher in Avifauna vermißt
Alphen aan den Rijn. Schon fünf Tage wird im Vogelpark Avifauna in
Alphen aan den Rijn ein junger Langschwanzhäher vermißt. Der Vogel
verschwand während eines Trainings und seitdem ist der Vogelpark auf
der Suche nach dem Tier. Der Langschwanzhäher kann als zahmer Vogel
nicht zu lange in der freien Natur überleben. Bislang sind wohl einige
Mitteilungen aus Alphen und Umgebung eingetroffen, daß der Vogel
gesehen worden ist, aber bis jetzt hat der Langschwanzhäher noch nicht
zurückgefunden. Avifauna rät Menschen, die den Vogel sehen, das Tier
nicht selbst zu fangen, sondern sofort Kontakt aufzunehmen mit dem
Vogelpark.
dierennieuws.nl - 30. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Bezoekers
Natürliches Verhalten im Zoo: Besucher
Was zuallererst auffällt: Menschen sind echte Herdentiere und außerdem
sehr voraussagbar. Wird ein schöner (Ferien)Tag vorhergesagt, dann
strömen Massen von Menschen in die Zoos, Vergnügungsparks und andere
Freiluftaktivitäten. Dieses voraussagbare Verhalten ist irgendwie auch
wieder praktisch, denn dann wissen wir, daß wir besser nicht gehen
sollten. Auffallend ist übrigens, daß regnerisches Wetter viele
Niederländer nicht wirklich davon abhält, einen Zoo zu besuchen, es ist
dann alles selbstverständlich weniger besucht als an einem schönen Tag.
Im Gegensatz zu beispielsweise belgischen Besuchern, die dann
massenweise absagen. Als zweites sind Menschen "Wiederkäuer". Während
eines Besuchs im Zoo sind nicht nur die Restaurants übervoll, sondern
"zwischenzeitlich" laufen auch die Kinder schon am frühen Morgen mit
Chips-Tüten oder Tüten mit den grellgefärbten, äußerst süß riechenden
Bonbons umher, von denen die Farbstoffe abtropfen. Und sie kauen und
schmatzen nur, als ob ihr Leben davon abhängt. Text: B. de Jonge
Avifauna bezorgd over lot ekstergaai
Avifauna besorgt über Schicksal des Langschwanzhähers
Alphen. Der Vogelpark Avifauna ist besorgt über das Schicksal eines
weggeflogenen Langschwanzhähers. Das Vögelchen von etwa 15 cm ist
letzten Sonntagmittag weggeflogen. Der Langschwanzhäher war zu dieser
Zeit mit einem Artgenossen beim Üben für die traditionelle
Vogelaufführung.
hbvl.be - 3. Mai 2008
Zeehond probeert pinguïn te verkrachten op Antartica
Robbe versucht Pinguin zu vergewaltigen auf Antarktika
Wissenschaftler aus Südafrika haben in Antarktika eine Robbe gesichtet,
der einen Königspinguin versuchte zu vergewaltigen. Die Wissenschaftler
dachten zunächst, daß die Robbe den Pinguin abmurksen wollte. Das Tier
lag eine Dreiviertelstunde lang auf dem Vogel und stieg erst hinab, als
es nicht zum Sex kam. Sexueller Zwang kommt im Tierreich selten vor und
es ist dann auch unklar, warum die Robbe von etwa 100 kg sich an dem
Königspinguin verging. Die Gelehrten denken, daß die junge Robbe
sexuell frustriert war und total unerfahren. Das Tier konnte
wahrscheinlich keinen gleichen Partner finden, denkt Augenzeuge Nico de
Bruyn von der Universität Pretoria. Die Wissenschaftler denken nicht,
daß der Pinguin zu Schaden gekommen ist.
gva.be - 5. Mai 2008
'Bokito brak al haar vingers'
"Bokito brach alle ihre Finger"
Um Bokito wäre niemals so ein Medienrummel gewesen, wenn die Leute
nicht gesehen hätten, wie schrecklich er sein Opfer verletzt hat, heißt
es in einem Buch über den berühmtesten Gorilla, das am 15. Mai
erscheint. Der niederländische Journalist Aad Wagenaar hat das Buch
"Bokito!" geschrieben. Bokito kam am 18. Mai vorigen Jahres -
ausgerechnet zum 150-jährigen Jubiläum von Blijdorp - in die
Schlagzeilen. Damals entwich er aus seinem Gehege im Zoo. Während des
Ausbruchs schleifte er eine Besucherin mit, die ernsthaft verletzt
wurde. Die Frau aus Zoetermeer erlitt verschiedene Brüche, eine
zerschmetterte Hand und mehr als hundert Bisse an ihrem ganzen Körper.
Die Frau besuchte Bokito viermal pro Woche und hatte oft Augenkontakt
mit dem Affen. Nach Meinung des Journalisten wollte der Affe ihr eine
Lektion erteilen; er behandelte sie einfach wie ein Gorillaweibchen.
Ein Wärter von Blijdorp hatte die Frau einige Tage vor dem Angriff
gewarnt und gebeten, Abstand zu halten und dem Affen nicht so in die
Augen zu sehen.
Portugiesische
Meldungen
destak.pt - 21. Apr. 2008
Ricardo Pereira embaixador do Reptilário do Zoo de
Lisboa
Ricardo Pereira - Botschafter der Reptilien des Zoos
Lissabon
Der junge Schauspieler Ricardo Pereira ist der einzige Botschafter
einer Kampagne, die bis Ende September stattfindet und betitelt ist
"Was wäre, wenn alle Amphibien verschwinden würden vom Planeten?".
Diese Initiative hat zum Ziel, auf die Bedeutung des Schutzes der
Amphibien im zoologischen Garten von Lissabon hinzuweisen. Die Bank
Espírito Santo (BES) ist exklusiver Mäzen des neuen Reptilário des
Zoologischen Gartens von Lissabon.
Polnische
Meldungen
zoo.wroclaw.pl
- Ende April 2008
Dreibindengürteltier
Ein Weibchen dieses Gürteltiers mit dem klangvollen Namen Kerstin kam
vor einigen Tagen aus dem Zoo Heidelberg zu uns in den Zoo Wroclaw.
zoo.wroclaw.pl - Ende April 2008
Kapodzioby
Hühnergänse
Zum erstenmal bekam unser Paar Hühnergänse (Cereopsis novaehollandiae)
Nachwuchs. Vier wohlgestaltete Küken, die sich unter den wachsamen
Augen der Eltern entwickeln und in die Höhe schießen. Das ist ein etwas
untypischer Vertreter der Familie der Entenvögel - sie gehen nämlich
sehr selten ins Wasser. Der Bestand dieser seltenen Vögel in der Natur
wird auf etwa 5.000 Exemplare geschätzt. Unsere Hühnergänse sind die
einzigen in Polen ausgestellten.
zoo.wroclaw.pl - Ende April 2008
Motylarnia juz otwarta
Schmetterlingshaus bereits eröffnet
Nach langen Vorbereitungen eröffneten wir am 22. April 2008 zum
erstenmal im Zoo Wroclaw ein Schmetterlingshaus.
zoo.bydgoszcz.com - Ende April 2008
Plazy i gady wracaja
Lurche und Schlangen kehren zurück
Im Zoo Bydgoszcz kehren nach winterlicher Abwesenheit unsere
einheimischen Lurch- und Schlangenarten in die Ausstellung zurück. Im
Miniterrarium kann man Äskulapnatter, Zauneidechse, Erdkröte und
Wechselkröte sehen. Hingegen werden die freistehenden Terrarien
besiedelt von: Ringelnatter, Teichfrosch, Gelbbauchunke, Laubfrosch,
Feuersalamander und in diesem Jahr zum erstenmal vom Kammolch. Wir
erinnern daran, daß das laufende Jahr ein besonderes Jahr für die
Lurche ist, denn das Jahr 2008 wurde ausgerufen zum Jahr des Frosches.
Die zoologischen Gärten wollen auf diese Weise die Aufmerksamkeit
richten auf die Notwendigkeit des Schutzes jener Tiergruppe, denn viele
Lurcharten verschwinden unwiederbringlich.
Russische
Meldungen
russian.china.org.cn - 4. Mai 2008
Председатель
КНР Ху
Цзиньтао:
Китайская
сторона
рассматривает
вопрос о
сотрудничестве
с Японией в изучении
больших
панд
Vorsitzender der Volksrepublik China Hu Jintao: Die
chinesische Seite prüft die Frage der Zusammenarbeit mit Japan bei der
Erforschung der Riesenpandas
Peking. Die chinesische Seite prüft die Frage der Zusammenarbeit mit
Japan bei der Erforschung der Riesenpandas, erklärte heute in einem
Interview mit Korrespondenten von 16 in Peking akkreditierten
Vertretungen japanischer Massenmedien der Vorsitzende der VR China Hu
Jintao. Auf die Frage antwortend, die die Bitte der japanischen Seite
berührte, ein Pärchen Riesenpandas zur Verfügung zu stellen für die
Durchführung gemeinsamer Forschungen, bemerkte er, die chinesische
Seite verstehe "die Erwartungen des japanischen Volkes" und "prüft
aktiv diese Frage". Am Morgen des 30. April starb im Zoo Tokio der
männliche Riesenpanda Lin Lin, der 1992 aus dem Pekinger Zoo nach Japan
kam. Das erste Paar Riesenpandas, das Männchen Kan Kan und das Weibchen
Lan Lan, schenkte die chinesische Regierung am 28. Oktober 1972, seit
der Zeit tragen die im Zoo Tokio aufgezogenen Bambusbären den Titel
"Botschafter des guten Willens".
rian.ru - 30. Apr. 2008
Случаи
побегов
животных из
зоопарков в России.
Справка
Fälle, in denen Tiere aus Zoos in Rußland entwichen. Eine
Übersicht
Am 20. Juli 2005 entwich in Wolgograd ein Luchs aus einem Wanderzoo.
Die an den Standort geeilten Polizisten versuchten das Tier zu fangen,
doch sie wurden von dem Luchs angegriffen und waren gezwungen, von der
Waffe Gebrauch zu machen. Das Tier wurde getötet.
Im Juni 2006 entlief eine zweijährige Ussuri-Tigerin aus dem Kasaner
Zoo. Die Raubkatze war erst am Tage zuvor nach Kasan gekommen. Bis
dahin verbrachte sie drei Tage und Nächte im Zug - ohne Fressen und
Trinken. Der Tigerin gelang es, aus dem Käfig herauszukommen und über
eine vier Meter hohe Umzäunung hinwegzuspringen. Rettungskräfte,
Soldaten der Kasaner Garnison und Polizisten wurden alarmiert,
Narkose-Spezialisten herbeigerufen. Die Tigerin wurde mit einem
Narkosegewehr beschossen und in den Zoo gebracht.
Im Juni 2006 entliefen aus dem Kaliningrader Zoo zwei Schimpansen. Der
Zwischenfall geschah infolge Unachtsamkeit von Zoomitarbeitern. Beim
Versuch, die Tiere einzufangen, wurde eine Mitarbeiterin des Zoos von
einem Affen in die Hand gebissen. Es gelang, die Tiere mit Hilfe von
Rettungskräften zurück in ihre Unterkunft zu treiben.
Im Juli 2006 vergaß ein Arbeiter des Zoos in Jushno-Sachalinsk beim
Füttern des Wolfes, die Käfigtür zu schließen - und das Raubtier
entkam. Die Situation erschwerte sich dadurch, daß die Vorderpfote des
Wolfes verletzt war und er praktisch das ganze Leben in Menschenobhut
verbrachte und nicht in der Lage war, selbständig im Wald Beute zu
jagen. Den Mitarbeitern des Zoos gelang es, den Wolf nach einigen Tagen
zu fangen.
Im November 2006 entlief im Zoo Selenogorsk in der Region Krasnojarsk
ein Bär. Das Tier verschwand in der Taiga; an menschliche Fürsorge
gewöhnt, tauchte es bald neben einer der Siedlungen auf. Einheimische
Jäger erschossen den Bären, weil sie ihn für einen Taigabewohner
hielten.
Im Dezember 2007 entwichen aus dem Zoo der Stadt Saransk zwei
Jungwölfe. Nach Angaben der Mitarbeiter des Tiergartens, nagten die
jungen Wölfe ein Loch in den Käfig und schlüpften hinaus. Danach
tummelten sie sich auf den Alleen des Stadtparks. Zoomitarbeiter und
herbeigeeilte Rettungskräfte fingen die Ausreißer.
Im Dezember 2007 entwich aus einem Privatzoo in Kasan ein Luchs. Das
Tier lief einige Stunden über die Höfe der Stadt. Polizisten entdeckten
den Luchs und machten, gemeinsam mit herbeigeeilten Rettungskräften,
das Tier mit einem Narkosemittel bewegungsunfähig, steckten es in eine
Transportkiste und brachten es in den zoologisch-botanischen Garten.
Wie sich herausstellte, war die Raubkatze einem Besitzer entlaufen, der
sie unter grausamen Bedingungen hielt.
Am 26. Februar 2008 entwichen aus dem Zoo Blagoweschtschensk
(Amurgebiet) zwei Bären. Nach Worten von Augenzeugen liefen die Petze
zunächst durch Scheunen, dann liefen sie auf das Gelände des örtlichen
Untersuchungskomitees bei der Staatsanwaltschaft Rußlands. Hier wurde
einer der Ausreißer gefangen. Der zweite mußte mit Hilfe einer Leiter
vom Dach eines Gebäudes geholt werden. Die Tiere wurden in den Zoo
zurückgebracht.
Im März 2008 entkam aus einem Privatzoo in der Stadt Nowoschachtinsk
eine Bärin. Das Tier zerbrach Gitterstäbe und kam heraus in die
Freiheit. Die Bärin bewegte sich auf einen der Mikrorayons von
Nowoschachtinsk zu. An den Ort des Zwischenfalls kam eiligst eine
diensthabende Abteilung der Polizei gefahren. Der Besitzer des Zoos
wurde gerufen. Weil weder Polizisten, noch der Besitzer des Zoos über
die notwendigen Mittel verfügten, um die Bärin einzufangen - sie zu
narkotisieren oder eine Falle aufzustellen, wurde beschlossen, das Tier
zu erschießen.
radiomayak.ru - 30. Apr. 2008
В
Варшавский
зоопарк
можно
прийти
в
пять
часов
утра
In den Warschauer Zoo kann man fünf Uhr morgens kommen
Der Warschauer Zoo bietet seinen Besuchern ungewöhnliche Exkursionen
an. Wer möchte, kann jetzt fünf Uhr morgens in den Tiergarten kommen,
um zu sehen, wie die Löwen erwachen, um den morgendlichen Gesängen der
Affen zuzuhören oder zu sehen, wie die Tierpfleger den Elefanten eine
Pediküre verpassen. Bald wird man den Zoobesuchern noch eine Art von
Exkursionen anbieten - nächtliche, denn einige Raubkatzen - Tiger und
Leoparden - sind vorwiegend nachtaktiv.
czechwalker.com - 28. Apr. 2008
Пражский
зоопарк
открывает
новые павильоны
для гиен и
лам
Prager Zoo eröffnet neue Tierhäuser für Hyänen und Lamas
Zwei neue Anlagen des Prager Zoos wurden am Samstag, 26. April,
feierlich eröffnet. Die neuen Pavillons sind für Braune Hyänen und
Lamas vorgesehen. An der feierlichen Eröffnung nahmen Vertreter der
tschechischen Kultur und der Behörden der Stadt teil. Braune Hyänen
gehören zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten. Der Prager Zoo ist
einer der wenigen Zoos in der Welt, der sich mit der Zucht dieser
seltenen Raubtiere beschäftigt. Nach einer umfassenden Rekonstruktion
ist die Fläche der neuen Unterkunft für die Braunen Hyänen auf das
Mehrfache erweitert. Insgesamt leben im Prager Zoo 665 verschiedene
Tierarten, 472 von ihnen gehören zu Arten, die vom Aussterben bedroht
sind.
Europäisches Rußland
rostov.kp.ru - 4. Mai 2008
Львица
едва не
растерзала
сотрудницу
ростовского
зоопарка
Löwin hätte beinahe Mitarbeiterin des Rostower Zoos in Stücke
gerissen
Am 30. April um 15 Uhr schlug die Zoowache Alarm: "Ein Tier hat den
Käfig verlassen!" Eine Mitarbeiterin des Zoos, die 45-jährige Galina,
machte bei den Löwen sauber. Nachdem sie den Käfig gesäubert hatte,
verließ sie ihn, doch nach einigen Minuten klopfte ihr das Herz: "Habe
ich den Käfig verschlossen?" fragte sich die Frau selbst. Die Antwort
ließ nicht lange auf sich warten. Hinter Galinas Rücken grollte schon
leise die Löwin, die nach ihr den Käfig verlassen hatte. Die Frau
erlitt einen Schock und schickte sich an wegzurennen. Die Löwin, ihrem
Instinkt gehorchend, eilte ihr hinterher. ... "Die Löwin Anja hat
sieben Jahre im Zoo gelebt und war an ihren Käfig gewöhnt, deshalb
geriet sie in Verwirrung, als sie in die Freiheit gelangte, und benahm
sich wie ein Tier, dem man einen Schrecken eingejagt hat", erzählte
Zoodirektorin Nina Jewtuschenko. "Hätte Galina nicht geschrieen und
wäre sie nicht weggelaufen, wäre die Löwin stehen geblieben und hätte
sie nicht angerührt, doch in diesem Falle erwachten in dem Tier die
Instinkte."
regnum.ru - 4. Mai 2008
Происшествие
в
Ростовском
зоопарке
расследует
милиция
Polizei untersucht Zwischenfall im Rostower Zoo
Die Polizisten taten alles Mögliche, damit niemand der zahlreichen
Besucher des Zoos zu Schaden kam. Der Löwin gelang es nur, sich zehn
Meter vom Käfig zu entfernen. Fünfzehn Minuten später traf ein Schuß
aus einem Narkosegewehr das Tier. Die Löwin schlief ein und wurde in
den Käfig zurück gebracht. In der Staatlichen Verwaltung für Inneres
des Gebiets Rostow wurde bestätigt, daß eine Mitarbeiterin des Zoos
unter Handlungen des Tieres litt - "sie wurde mehrmals gebissen". Die
Frau kam ins Krankenhaus. Andere Einzelheiten nannte die Polizei nicht,
sie bemerkte nur, daß die Mitarbeiter des Zoos äußerst ungern mit der
Polizei zusammenarbeiten.
newizv.ru - 30. Apr. 2008
Львица
Анна
напала
на
нерадивую
уборщицу
Löwin Anna griff nachlässige Reinigungskraft an
Im Zoo Rostow-am-Don gelangte die siebenjährige Löwin aus ihrem Käfig
heraus und griff die Reinigungskraft an, die vergessen hatte, nach der
Säuberung der Tierunterkunft den Käfig zu verschließen. Die Frau wurde
ins Krankenhaus gebraucht, ihr Zustand ist ungewiß. Die an den Ort des
Zwischenfalls gekommene Polizei half, die Löwin zu narkotisieren und in
den Käfig zurück zu bringen. Wie in den Rechtsschutzorganen angemerkt
wurde, ist dies das erste besondere Vorkommnis dieser Art in
Rostow-am-Don. Der Zoo Rostow wurde 1927 gegründet und ist eine der
größten derartigen Einrichtungen Rußlands. Er beherbergt etwa 2.500
Tiere, die zu 400 Arten gehören.
dni.ru - 30. Apr. 2008
В
Ростове из
зоопарка
сбежала
львица
In Rostow entkam eine Löwin aus dem Zoo
Am Mittwoch entkam in Rostow-am-Don aus einem Käfig im Zoo ein
gefährliches Raubtier. Nach vorläufigen Informationen der
Rechtschutzorgane war es ein Tiger. Dann stellte sich heraus, daß eine
Löwin entkommen war. "Eine Löwin verließ ihren Käfig. Wie immer spielte
der menschliche Faktor eine Rolle. Ein Tierpfleger hat den Käfig nicht
verschlossen, das Tier kam heraus", führt RIA Nowosti die Worte eines
Zoo-Vertreters an. "Hier arbeiten Spezialisten, die auf solche
Situationen vorbereitet sind. Unverzüglich machte sich eine Gruppe
daran, das Tier einzufangen. Die Löwin wurde bewegungsunfähig gemacht.
Alles dauerte etwa eine Stunde. Die Zeit wurde aufgewandt, um die Löwin
zum Einschlafen zu bringen. Dann wurde sie auf ein Auto verladen und in
den Käfig gebracht." Die weggelaufene Löwin schaffte es nicht, irgend
jemand von den Zoobesuchern zu verletzten. Beim Unschädlichmachen des
Tieres kam niemand vom Personal zu Schaden.
pnz.ru - 29. Apr. 2008
В
Пензе
гостит
зебра
Чапмана
Chapmann-Zebra zu Gast in Pensa
In den Zoo Pensa wurde ein Chapmann-Zebrahengst gebracht. Der
schwarz-weiße Schöne kam aus dem Kasaner Zoologisch-botanischen Garten
nach Pensa, geboren wurde er in Tschechien. Das Zebra wird bis Mitte
Juli in unserer Stadt zu Gast sein.
spb.kp.ru - 29. Apr. 2008
Биологи
выпустят на
волю
кольчатую
нерпу
Biologen werden Ringelrobbe frei lassen
Petersburger Tierschützer bereiten sich darauf vor, eine Ringelrobbe in
die Freiheit zu entlassen. Das Tier wurde vor etwa einem Jahr am Ufer
des Finnischen Meerbusens gefunden. Die Kleine war stark entkräftet. Es
gab kaum Hoffnung auf Rettung des seltenen Säugetieres. Doch Biologen
versuchten Hita, wie sie das Tier nannten, gesund zu pflegen. Sie
pflegten es fürsorglich zu Hause gesund und zogen es groß. Obwohl es
heißt, eine Robbe könne nicht in Gefangenschaft leben. Jetzt wiegt das
Tier um die 40 kg. Die ganze Zeit lebte Hita in der Badewanne ihrer
"Pflegeeltern", jetzt ist sie bereit zur Übersiedlung in das
Rehabilitationszentrum im Leningrader Zoo. Dort setzen Spezialisten
alles daran, um die Robbe auf ihr künftiges Leben in der freien Natur
vorzubreiten. Die Experten verfügen über umfangreiche Erfahrungen. Der
Nachwuchs von Ringelrobben und Kegelrobben bleibt im Frühjahr oft ohne
Eltern. Die Mitarbeiter des Zentrums beherbergen etwa zehn Jungtiere in
dieser Saison. Geplant ist, die Tiere im Mai in die Ostsee frei zu
lassen. Sie gehören zu den seltenen Säugetieren. In den letzten Jahren
hat sich die Ringelrobben-Population im Finnischen Meerbusen bis auf
200 Tiere verringert. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts waren es noch
50-70 Tausend, aber bis 1990 verringerte sich diese Zahl bis auf 4.000
Individuen. Ringelrobben stehen bereits auf der "Roten Liste".
fontanka.ru - 29. Apr. 2008
Нерпу
Хиту
готовят
к
свободе
Robbe Hita wird auf Leben in freier Natur vorbereitet
Der Nachwuchs der in der Ostsee vorkommenden Kegelrobben und
Ringelrobben befindet sich aus unterschiedlichen Gründen auf dem
Trockenen. So beunruhigt die Biologen in diesem Jahr, daß wegen des
anormal warmen Winters und der frühen Eisschmelze die Weibchen es nicht
schaffen, ihre Jungen großzuziehen. Die Mitarbeiter des Rehazentrums
beherbergen in dieser Saison etwa zehn junge Kegelrobben. "Jetzt ist
der Zustand der kleinen Robben stabil. Die Kleinen lernen, Fische zu
fressen und wir planen, einige Robben frei zu lassen", erzählte
Aleksejew und bemerkte, daß einige Tiere immer noch geschwächt sind.
Seinen Worten nach kann ein Teil der Robben im Mai in die Ostsee frei
gelassen werden. Es kann sein, daß die Biologen ein Spezialgehege am
Meeresufer errichten, wo sie beobachten können, wie die Robben sich
anpassen.
nnov.kp.ru - 29. Apr. 2008
К
нижегородской
медведице
Ляле едет жених
из Перми
Die Bärin Ljalja aus Nishnij Nowgorod erwartet Bräutigam aus
Perm
Morgen kommt ein neuer Bewohner in den Zoo "Limpopo" im Park Sormowo:
ein kleiner Bär, der im Zoo Perm geboren wurde. "Ein Bräutigam für
unsere Bärin Ljalja", sagen die Mitarbeiter des Zoos. "Bären, wie auch
die Menschen, lieben das Leben zu zweit. Deshalb haben wir für Ljalja
einen Bräutigam erworben! Der Bräutigam ist übrigens gerade mal drei
Monate alt. Unsere Ljalja ist ein Jahr älter. Ist das Bräutigamchen
nicht zu jung für die Bärin aus Nishnij Nowgorod? Aber die Frau soll
auch erwachsener und klüger sein als der Mann", scherzen sie im
"Limpopo". "Im Ernst - dieser Bär wird lange Zeit in Quarantäne
bleiben, er kommt in einen anderen Käfig. In dieser Zeit wird er
heranwachsen." Wir verbinden uns mit dem stellvertretenden Zoodirektor
Aleksandr Dawydow. "Ich bin schon in Perm!" sagte er. "Der kleine Bär
wurde gerade Mutter Mascha und Vater Toscha weggenommen. Hören Sie das
Gebrüll? Das sind die Eltern, die diesen Lärm machen. Sie verabschieden
sich von ihrem Söhnchen." Der neue Bewohner wird heute nacht in den Zoo
"Limpopo" gebracht.
lenobl.allnw.ru - 28. Apr. 2008
Драки
и
собаки
главные
враги
зубробизонов
Raufereien und Hunde sind die Hauptfeinde der
Wisent-Bison-Hybriden
Im Wisentgehege Toksowo verblieben nur fünf dieser seltenen Tiere.
Vorigen Herbst wurde zwei Bullen nach einer Rauferei der Garaus
gemacht, bei der sie einander Verletzungen zufügten. Nach Meinung der
Leitung des Zuchtgeheges wird es gelingen, einen solchen Abschuß von
Wisenten zu vermeiden, da nur noch zwei Männchen übrig geblieben sind.
Jedoch besteht eine Gefahr für einen jungen Wisent-Bison-Hybriden: die
hungrige Hundemeute, die im Areal lebt.
saint-petersburg.ru - 28. Apr. 2008
Бобер
строит
плотину в
центре
Петербурга
Biber baut Damm im Zentrum Petersburgs
Im Zentrum von Sankt Petersburg, am Flüßchen Monastyrka, das am
Alexander-Newski-Kloster entlang fließt und in die Newa mündet, baut
ein Biber einen Damm.
rosbalt.ru - 26. Apr. 2008
Непорочная
питонша
из
Коми
отложила
яиц
"Untadelige" Pythondame aus der Republik Komi legte 50 Eier ab
Syktywkar. Im Zoo der Station junger Naturforscher in Syktywkar hat ein
Pythonweibchen für alle unerwartet Eier abgelegt. Erstaunlich ist, daß
das alles geschah ohne Paarung mit einem Männchen. Wie Zootechniker
Aleksandr Silajew erzählte, hatte das Weibchen bereits in den
zurückliegenden zwei Jahren Nachwuchs, deshalb wurde in diesem Jahr
beschlossen, ihm eine "Ruhepause" zu gönnen.
gtk.yar.ru - 25. Apr. 2008
Будет
в Ярославле
вторая
медведица
Маша
In Jaroslawl wird es eine zweite Bärin Mascha geben
Aus Rybinsk wird noch eine Bärin Mascha nach Jaroslawl kommen. Genauer:
ein noch kleines, drei Monate altes Bärchen. Sergej Puschkow, ein
Einwohner des Dorfes Kostrjukowo im Rayon Myschkin fand es am Ufer des
Flusses Juchra. Jetzt lebt die kleine Mascha in einer Scheune. Die
Familie Puschkow füttert sie mit Kuhmilch und Haferbrei. Mascha hat
einen guten Appetit, aber einen unzugänglichen Charakter. Sie
akzeptiert niemand, auch nicht ihre neuen Besitzer. Jetzt ist die junge
Bärin eine örtliche Sehenswürdigkeit, das ganze Dorf kommt, sie zu
sehen. Doch Mascha wächst heran und sie unter solchen Bedingungen zu
halten ist gefährlich. Familie Puschkow beabsichtigt, die Bärin nach
Jaroslawl zu bringen und dem neuen Zoo zu übergeben.
saint-petersburg.ru - 25. Apr. 2008
У
животных
Ленинградского
зоопарка -
прибавление
в семье
Familienzuwachs bei den Tieren des Leningrader Zoos
Im Leningrader Zoo gab es gleich bei drei Tierarten sieben Junge. Das
Paar Rothandtamarine, das im Exotarium lebt, bekam zwei Junge. Nach den
Worten Tatjana Solomatinas, der Pressesekretärin des Zoos, vermehren
sich die Tamarine in der Regel gut, doch die Überlebenschancen der
Jungen sind sehr gering unter den Bedingungen unseres Klimas. "Das
hängt damit zusammen, daß wir den Nachwuchs nicht untersuchen können.
Erst im Alter von fünf Monaten beginnt das Weibchen, die Jungen
loszulassen, so daß wir fünf Monate lang gezwungen sind, untätig zu
sein. Es besteht die Gefahr, daß das Weibchen die Jungtiere nicht
wieder annimmt, wenn wir sie ihr wegnehmen für eine Untersuchung",
erzählte die Pressesekretärin. Nachwuchs gab es auch bei den
Kreishornschafen. Gleich zwei Muttertiere haben jeweils Zwillinge, je
einen "Jungen" und ein "Mädchen". Ein "Mädchen" hat auch die Hausyakkuh
geboren.
Asiatisches Rußland (Ural, Sibirien)
apiural.ru - 4. Mai 2008
Прохладная
погода не
повлияла на
сроки прилета
птиц
Das kühlere Wetter zeigte keinen Einfluß auf die Zeit der
Rückkehr der Vögel
Jekaterinburg. Das kühlere Wetter hatte keinen Einfluß auf die Zeit der
Rückkehr der Vögel. Einige Arten trafen sogar zehn Tage eher im
Mittleren Ural ein, als in den vergangenen Jahren, fühlend, das es
wärmer wird. Wie die wissenschaftliche Mitarbeiterin des
Jekaterinburger Zoos Tatjana Kablutschkowa mitteilte, kehrte Anfang
April die Bachstelze in den Mittleren Ural zurück. Das ist früher als
gewöhnlich, denn in den letzten Jahren wurde sie erst um den 12.-14.
April in der Stadt bemerkt. Gegen Ende April kamen Buchfinken,
Grünlinge, Stieglitze, Zeisige. Sie überwinterten in wärmeren Gebieten
und werden den ganzen Sommer über in unserer Gegend leben. In der
ersten Maiwoche erwarten die Ornithologen die Ankunft der
Waldlaubsänger, insektenfressender Vögel.
justmedia.ru - 29. Apr. 2008
В
Екатеринбург
прилетели
дикие
утки
In Jekaterinburg trafen Wildenten ein
Schwärme von Stockenten, Krickenten und Spießenten kamen zu den
Gewässern des Gebiets Swerdlowsk geflogen. Sogar im Zentrum
Jekaterinburgs kann man die Enten beobachten. Mit den ersten warmen
Tagen kehrten vorerst nur die Enten, die sich von Wasserpflanzen
ernähren, in den Mittleren Ural zurück, die Insektenfresser kommen mehr
gegen Mitte Mai. Unterdessen haben die Mitarbeiter des Jekaterinburger
Zoos noch Bedenken, ihre gefiederten Pfleglinge auf die offenen
Gewässer herauszulassen - wegen der nächtlichen Minustemperaturen. Was
die traditionelle Gefahr der Zugvögel für die Städter betrifft, so sind
die Ornithologen sicher: eine Bedrohung durch Vogelgrippe geht von den
Enten nicht aus. "Unsere Enten fliegen nicht weit, um zu überwintern,
erst recht fliegen sie nicht bis in die südlichen Gebiete Chinas,
deshalb befinden wir uns nicht in einer Risikozone", erzählte die
Leiterin des Zentrums für Wissenschaft und Bildung des Zoos
Jekaterinburg, Swetlana Polenz.
ysia.ru - 29. Apr. 2008
Якутский
зоопарк
получит
новых
птиц
Jakutsker Zoo erhält neue Vögel
Irkutsk. In der kommenden Woche wird der jakutische Zoo "Orto dojdu"
neue Bewohner erhalten - Vögel. Sie befinden sich noch in der Irkutsker
Zoogalerie. Wie die Koordinatorin der Zoogalerie, Ljudmila Iwuschkina,
mitteilte, arbeitet ihr Betrieb mit den Zoos im Lande zusammen und
bestellt Vögel aus der Region Krasnodar. "Diesmal bestellten wir
Zwergwachteln - die kleinsten Hühnervögel der Welt. Wir kamen zum
Flughafen, nahmen sieben Kisten mit Vögeln in Empfang. Und als wir sie
öffneten, waren wir sehr erstaunt. Natürlich hatte man uns informiert,
daß neben unserer Bestellung Vögel für den Zoo Jakutsk dabei sein
werden. Aber welche - das sagte man nicht. Und ich traute meinen Augen
nicht, als ich Lockentauben (?) sah. Das war unerwartet. Wir wußten
nicht, daß es diese Rasse gibt. Drei Lockentauben (?), eine indische
Laufente, Silberfasane, eine Ente und zwei Alpenkrähen haben wir
vorübergehend in einer Voliere untergebracht, bevor sie nach Jakutsk
weitergeschickt werden. Doch sie sind schon die zweite Woche bei uns zu
Gast. Es fehlt noch das Ergebnis der Untersuchung auf Salmonellose. Die
Analyse dauert lange. Erst heute wurde das Ergebnis bekannt - die Vögel
sind gesund. Jetzt warten wir auf die Erlaubnis zur Abreise", teilte
Frau Iwuschkina mit.
nsk.kp.ru - 30. Apr. 2008
Ростислав
Шило: "Нашим
зоопарком
действительно
можно
гордиться".
Новосибирский
зоопарк в
суперфинале
"Семи чудес
России"
Rostislaw Schilo: "Auf unseren Zoo kann man tatsächlich stolz
sein". Nowosibirsker Zoo im Superfinale der "Sieben Wunder Rußlands"
irk.ru - 28. Apr. 2008
Редкие
птицы
гостят
проездом
в
иркутской
зоогалерее
Seltene Vögel auf der Durchreise zu Gast in der Irkutsker
Zoogalerie
Die Irkutsker Zoogalerie hat in der Region Krasnodar Zwergwachteln
bestellt. Doch in der Sendung befanden sich außer den Kisten mit
Zwergwachteln auch andere Vertreter der Avifauna: Lockentauben [?],
Silberfasan, Indische Laufente. Sie sollen alle nach Jakutsk
weitergeschickt werden.
wwf.ru - 28. Apr. 2008
WWF: 10 лет
в
Алтае
Саянах
Der WWF zehn Jahre im Altai-Sajan
Am 28. April 1998 begann die Realisierung des ersten Projekts des WWF
Rußlands in der Altai-Sajaner Ökoregion. In zehn Jahren Arbeit zum
Schutz der Natur dieses einmaligen "Stück" Erde wurden mehr als 2,5
Millionen Euro investiert! Der Altai-Sajan ist eine erstaunliche
Gegend: hier nehmen ihren Anfang zwei der zehn größten Flüsse der Erde
- Ob und Jenissej. In den rauhen Bergen lebt eine der seltensten Katzen
der Welt, der Schneeleopard, und das größte Wildschaf, das Argali.
molsib.info - 25. Apr. 2008
Трудно
ли создавать
чудо?
Ist es schwer, ein Wunder zu schaffen?
Wenn man Rostislaw Schilo diese Frage stellt, ist er nicht im
geringsten erstaunt. Und natürlich wird er nicht anfangen zu reden über
die unzähligen Probleme, die er lösen mußte in 40 Jahren Arbeit als
Direktor des Nowosibirsker Zoos. Das gehört nicht zu den Prinzipien
seiner Familie. Die Familie Schilo ist bekannt in Nowosibirsk. Und
nicht nur deshalb, weil Rostislaw Aleksandrowitsch selbst Ehrenbürger
der Stadt und Abgeordneter des Stadtsowjets ist. In guter Erinnerung
blieb auch sein Vater, der Biotechniker und Jagdwirt Aleksandr
Andrejewitsch Schilo, der fast ein halbes Jahrhundert im Institut für
Biologie der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der
Wissenschaften arbeitete. In diesem Institut arbeitet bereits viele
Jahre auch der Bruder von Rostislaw Aleksandrowitsch. Sein jüngerer
Bruder, Wladimir Aleksandrowitsch, beschäftigt sich mit der Vermehrung
seltener Vogelarten in der Biostation in Karasuk, die Schwester
arbeitete lange Zeit als Zootechnikerin. Wenn man ihre Arbeitsjahre
zusammenlegt, so zeigt sich, daß die Dynastie Schilo mehr als 100 Jahre
"für die Natur" arbeitet. Und diese Dauer der Tätigkeit wächst mit
jedem Jahr. Neben Rostislaw Aleksandrowitsch arbeitet schon über 20
Jahre seine Frau Olga Wladimirowna, sie ist stellvertretende Direktorin
des Zoos für wissenschaftliche Arbeit. Ihr Scherflein beizutragen zur
Entwicklung des Zoos haben auch schon geschafft Sohn Andrej, Student an
der Sibirischen Staatlichen Universität für Verkehrswesen, und Tochter
Tatjana, Schülerin der vierten Klasse. Die Freizeit verbringen sie gern
im Zoo. ... Kann man Liebe zur Natur anerziehen? Unter den
Zoomitarbeitern sind nicht wenige, die zum erstenmal hierher kamen, als
sie noch Kinder waren - als Mitglieder im Zirkel Junger Naturforscher.
Nach der Schule, nachdem sie die Agrarhochschule absolviert hatten,
wurden sie Tierärzte, Zootechniker, arbeiten sie als Abteilungsleiter,
als wissenschaftliche Mitarbeiter. Im Kollektiv des Zoos sind etwa 200
Personen, davon 65 Spezialisten verschiedener Richtungen. Das sind
sowohl jene, die ihrer Lieblingstätigkeit 35-40 Jahre ihres Lebens
gewidmet haben, als auch die Jugend. Gern kommen Studenten zum
Praktikum hierher. Den Zoo Nowosibirsk besuchen eine Million Menschen
im Jahr. Sie kommen nicht nur die Tiere zu betrachten - der Zoo ist der
bevorzugte Ort für Erholung suchende Städter und Gäste der Hauptstadt
Sibiriens. Neben dem bemerkenswerten Kiefernwald schmückt den Park im
Sommer ein Meer von Blumen. Im aktuellen Frühjahr werden hier
hunderttausend von ihnen verpflanzt. Einen beträchtlichen Teil des
Zoopersonals bilden Leute, die Grünflächen anlegen, das Territorium
sauber halten, andere Mitarbeiter. "Wenn du lange leben willst, mußt du
in den Zoo gehen", ist Rostislaw Schilo überzeugt. "Positive Emotionen,
die der Mensch hier erhält, veranlassen ihn, Unannehmlichkeiten und
Krankheiten zu vergessen. Umarme einen Baum, streichele zärtlich einen
einzelnen Grashalm, sprich mit der aufgehenden Sonne, finde Gefallen an
Tieren - und dir wird innerlich leichter. Ein Mensch, der mit Tieren in
Verbindung steht, liebt die Natur, schöpft aus ihr Gesundheit, Kräfte.
Das habe ich auch den Kindern vermittelt."
Asiatisches Rußland (Ferner Osten)
vostokmedia.com - 4. Mai 2008
Тигренок
Амба
осваивается
на
Сахалине
Der kleine Tiger Amba lebt sich auf Sachalin ein
Jushno-Sachalinsk. Der in diesen Tagen aus dem Zoo Krasnojarsk in den
Jushno-Sachalinsker zoologisch-botanischen Park gebrachte kleine
Amurtiger Amba hat sich akklimatisiert und und es geht ihm gut.
rian.ru - 25. Apr. 2008
В
сахалинском
зоопарке
появится
тигренок
Амба
Im Sachaliner Zoo trifft der kleine Tiger Amba ein
Jushno-Sachalinsk. Der sieben Monate alte Tiger Amba aus dem
Krasnojarsker Zoo "Rojow rutschej" kommt am Freitag in Sachalin an,
teilte eine Mitarbeiterin des Zoos mit.
wwf.ru - 28. Apr. 2008
На
Камчатке
проcнулись
бурые
медведи
Auf Kamtschatka sind die Braunbären erwacht
Die Frühjahrsjagd auf die Petze wird eröffnet. Wilderer und
akkreditierte Jäger warten auf ihre Stunde. Am 25. April wurde die
Frühjahrsjagdsaison auf den Braunbären eröffnet. Nach Angaben der
Agentur für Forst- und Jagdwirtschaft der Region Kamtschatka wurden für
diese Jagdsaison 625 Lizenzen erteilt. In den Naturreservaten ist die
Jagd ganzjährig verboten, Übertretungen des Verbots werden bestraft.
Doch die Erhaltung der Bärenpopulation und anderer Tiere hängt nicht
nur von der Arbeit der Inspektoren ab. Oft verlassen Tiere
vorübergehend die geschützten Territorien und stehen dann außerhalb des
Schutzes der Naturreservate. "Nach Ergebnissen von Luftzählungen auf
Kamtschatka verringert sich weiter die Zahl der Schneeschafe und der
erst kürzlich in die Rote Liste eingetragenen Wildrentiere", erzählt
der stellvertretende Direktor für Wissenschaft des
Kronozki-Naturreservats Wladimir Mossolow, "das Schicksal dieser Tiere
hängt direkt nicht nur von den Jägern ab, sondern auch von den
Touristen, den Jagdnutzern und allen, die Orte des Vorkommens dieser
Arten besuchen."
wwf.ru - 28. Apr. 2008
The Amur River Upper Reaches will be Protected
Russian-Mongolian commission on environment protection has supported
the idea of creation transboundary reserve Istoki Amura. WWF-Russia and
WWF-Mongolia in cooperation with partners have put forward this idea,
prepared all needed documents and lobbied it at the commission's
session.
wwf.ru - 25. Apr. 2008
Zov Tigra celebrates its first birthday
On April 26, in Chuguevka village which is in the north of Primorye an
unusual event took place - the birthday of the Zov Tigra national park
declared last year. The holiday was organized at the initiative of WWF
and the District Kids Creativity Center .
wwf.ru - 28. Apr. 2008
Zov Tigra got Presents from Local Kids
17 school environmental groups acting in Chuguevskii district of
Primorye congratulated the Zov Tigra national park with its first
birthday and participated in the contest on the park's logo.
Ukraine
podrobnosti.ua - 29. Apr. 2008
Медведь
загрыз
женщину, предложившую
ему пива
Bär tötete Frau, die ihm eine Flasche Bier reichte
Ein Unglücksfall im Gebiet Donezk. In einem Privatzoo im Dorf
Pridoroshnoje griff ein Bär eine Frau an. Sie starb an den erlittenen
Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft des Rayons Starobeschewo nahm die
Ermittlungen auf. Der siebenjährige Kragenbär Borka hat auf den Geruch
von Alkohol reagiert. Die Frau hatte ihm ein Bier gereicht - die
Flasche liegt noch im Käfig. Am Montag war der Zoo, der dem
Metallurgiekombinat "Iljitsch" in Mariupol gehört, für Besucher
geschlossen. Doch auf das Gelände zu gelangen, ohne an der Kasse vorbei
zu müssen, ist durchaus möglich. Eine Umzäunung ist nur an drei Seiten
errichtet, an der vierten Seite fließt ein Bach. Der Wächter
bekräftigt, er habe die Frau nicht bemerkt.
glavred.info - 29. Apr. 2008
На
Донетчине
в
частном
зоопарке
медведь
убил
женщину
In einem Privatzoo in der Donezker Gegend tötete ein Bär eine
Frau
Im Gebiet Donezk riß in einem Privatzoo ein Bär namens Boris einer
unvorsichtigen Besucherin den Kopf ab. Nach den Worten des Vizechefs
der örtlichen Rayon-Abteilung der Polizei, Leonid Saizew, hatte sich
die Frau unvorsichtig dem Käfig mit den Raubtieren genähert, worauf
einer der Bären ihr einen Schlag gegen die Hand versetzte (und diese
brach) und an ihrer kurzen Jacke an die Gitterstäbe des Käfigs
heranzog. Ein zweiter Bär (Boris) versetzte ihr einen Schlag gegen den
Kopf und trennte diesen faktisch vom Rumpf ab. Die Frau war auf der
Stelle tot.
cripo.com.ua - 29. Apr. 2008
На
Донетчине
медведь
разорвал
пьяную женщину,
забравшуюся
в зверинец
In der Donezker Gegend zeriß ein Bär eine betrunkene Frau, die
heimlich in den Zoo eindrang
zavtra.com.ua - 24. Apr. 2008
Экологи
бьют тревогу:
на Украине
толстосумы
завели моду
на обезьян и
крокодилов
Ökologen schlagen Alarm: reiche Ukrainer entdeckten neue Mode
- Affen und Krokodile
Ukrainische Ökologen schlagen Alarm: das Land hat sich in einen
Transitstaat für den Schmuggel seltener Tiere aus Rußland, Mittelasien
und Afrika nach Europa verwandelt. Außerdem haben die einheimischen
Reichen nichts dagegen, auf ihrer Datsche einen Affen, ein Krokodil
oder anderes exotisches Getier zu halten, um Gäste zu beeindrucken. Das
erzählte der Direktor des Kiewer ökologisch-kulturellen Zentrums
Wladimir Borejko. "Die Ukraine nimmt eine strategische Lage ein. Aus
Rußland und Mittelasien wird durch sie nach Europa geschmuggelt, von
Afrika und Lateinamerika über die Ukraine nach Rußland, weil das am
einfachsten ist. Und in die Ukraine selbst wird auch eingeführt. Weil
im allgemeinen der Zoll diesen Prozeß überhaupt nicht kontrolliert, ist
die Ukraine auch "ein Fenster nach Europa", erzählte der Ökologe.
Wladimir Borejko behauptet, daß der jährliche Umsatz der Schmuggler,
die seltene Tiere und Pflanzen über die Landesgrenzen schaffen, etwa
200 Millionen US-Dollar beträgt. Aus südlichen Ländern, erzählt der
Ökologe, werden Affen, Krokodile, große Schlangen, Papageien, exotische
Schmetterlinge, Kakteen und Orchideen gebracht. Hierzu zählt der
Ökologe auch schwarzen Kaviar, dessen Verkauf in der Ukraine verboten
ist, Bärengalle, Tierfelle usw. Aus der Ukraine werden in andere Länder
hauptsächlich ausgeführt Greifvögel, Schlangen, Schmetterlinge, Käfer,
Schneeglöckchen. Jetzt wird die Madonnenlilie sehr aktiv in den Westen
und nach Osteuropa verkauft. Laut Wladimir Borejko werden die Blüten
der Madonnenlilie im Design von in der Umgebung der Stadt befindlichen
Becken und Teichen verwendet, deshalb gibt es eine hohe Nachfrage nach
ihnen.
Armenien
newsarmenia.ru - 28. Apr. 2008
Ереванский
зоопарк
будет
полностью
реконструирован
Der Zoo Jerewan wird vollständig rekonstruiert
Jerewan. Im Jerewaner Zoo begann ein Vierjahresprogramm der
Rekonstruktion, teilte Kamo Mowsisjan, der Leiter der Verwaltung für
Kultur, Jugend und Sport, mit. "Das ist das größte Programm zur
Rekonstruktion des Zoos in den 60 Jahren seines Bestehens", sagte er am
Montag auf einer Pressekonferenz. "Nach Abschluß des Programms wird der
Jerewaner Zoo modernen Anforderungen entsprechen", teilte Mowsisjan mit.
Kasachstan
express-k.kz - 25. Apr. 2008
Птицам
хочется
любви
Die Vögel wollen Liebe
Im Zoo Karaganda kann man lachen und weinen - nicht nur vor Rührung.
Papageien verschiedener Arten - ein kleiner Lori, der aus Holland
stammt, und ein grün-roter Edelpapagei - bald berühren sie sich mit den
Schnäbeln, bald säubern sie sich gegenseitig die Federn. Oder sie
sitzen umschlungen - der große grün-rote wärmt unter seinem Flügel den
kleinen "Holländer". Die Zoomitarbeiter bemerken, daß der grün-rote
Bewohner nach dem Auftauchen des lieben Freundes seine frühere
Anhänglichkeit gegenüber Menschen verlor. Wenn der Käfig sauber gemacht
wird, setzt er sich schon nicht mehr auf die Schulter, wie früher,
sondern, im Gegenteil, er kann nach der ausgestreckten Hand hacken. Der
Eindruck ist, als wäre der Rot-Grüne verärgert. Und warum sollte er
auch nicht böse sein, wenn der Mensch neben ihn einen Bewohner
männlichen Geschlechts setzte und noch dazu einen, der im Lande der
freien Moral erzogen wurde? Freundschaft ist Freundschaft, doch was die
Liebe angeht, die sollte schon echt sein. Etwa die gleichen Probleme,
nur viel schärfer, existieren bei zwei Vögeln, die nach dem Tod des
gutmütigen junggeselligen Pelikans Flip den Titel "Stolz des Zoos"
verliehen bekamen. In der Natur lebt der Schneegeier in Bergen, die
höher als 3000 m sind, wohin die Wissenschaftler nicht kommen. Einer
der Jäger fing diese ungewöhnlichen Geier und jetzt haben die Einwohner
Karagandas die Möglichkeit, die Angewohnheiten der Schneegeier in
Gefangenschaft zu beobachten. Doch seltsam ist diese Beobachtung.
Nachdem sie bemerkt hatten, daß die Vögel miteinander raufen wie
zänkische Hausfrauen in der Küche, zeitweise beide auf dem Nest sitzen,
um zu versuchen, ein Ei abzulegen, verschickten die Mitarbeiter des
Tiergartens Federn der Schneegeier zur Analyse. Kollegen aus
Deutschland untersuchten die Struktur der Federn und gelangten zu der
Schlußfolgerung, daß die Individuen, die in einer Voliere leben -
Weibchen sind. O weh, sogar im Jahr des 70-jährigen Bestehens konnte
der Zoo Karaganda seine gefiederten Bewohner nicht erfreuen, indem er
ihnen einen geeigneten Partner kaufte. Das Vogelglück ist ja nicht so
teuer - ein Schneegeier kostet 5.000 bis 6.000 Dollar, ein seltener
Papagei etwa 1.000 US-Dollar. Doch diese Mittel sind nicht im Budget!
Unterdessen geben die Menschen, diese seltsamen Wesen, viel größere
Summen aus für jeglichen Unsinn. Sie verstehen die Leiden der Vögel
nicht.
Turkmenistan
wwf.ru - 29. Apr. 2008
WWF По
инициативе
WWF
Амударьинский
заповедник в
Туркменистане
стал на
пол-острова
больше
Auf Initiative des WWF ist das Amu-Darja-Naturschutzgebiet in
Turkmenistan um eine halbe Insel größer geworden
Dieses kleine Stückchen Erde ist sehr wichtig für die Erhaltung des
Bucharahirsches. Nachdem mit Sputnikhilfe die Grenze zwischen
Usbekistan und Turkmenistan präziser festgelegt worden war, kam die
Hälfte einer Insel, die zum usbekischen Kysylkum-Naturschutzgebiet
gehörte, zu Turkmenistan. Damit dieses kleine Fleckchen Erde seinen
Schutzstatus nicht verliert, wandte sich der WWF an Turkmenistan mit
der Bitte, dieses aufzunehmen in das turkmenische
Amu-Darja-Naturschutzgebiet, das in der Nachbarschaft liegt. "Das
Territorium, um das es geht, ist natürlich nicht groß - etwa 1.500 ha.
Aber es ist sehr wichtig für den Schutz des Bucharahirsches", sagt Olga
Pereladowa, Leiterin der Projekte des WWF in Zentralasien. Der
Bucharahirsch ist eine "wandernde" Art und überschreitet in seinem
Verbreitungsgebiet die Grenze zwischen Usbekistan und Turkmenistan.
Sowohl Turkmenistan, als auch Usbekistan haben schon 2002 das
Memorandum über das gegenseitige Einverständnis zum Schutz dieser Art
unterzeichnet - im Rahmen der Bonner Konvention zur Erhaltung
wandernder Arten.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Tierpark Arche Warder, 06.05.2008
Pfingsten im Tierpark Arche Warder - Reiten - Kutsche
fahren - Spanferkel essen
Der Pfingstsonntag und Muttertag fallen in diesem Jahr auf einen Tag.
Im Tierpark Arche Warder haben daher alle Mütter, die mit ihren
Familien kommen, an diesem Tag freien Eintritt. Zu sehen und erleben
gibt es so einiges. Überall im Park kann man den putzmunteren Nachwuchs
entdecken. Über 100 Schaf- und Ziegenlämmer tummeln sich im neu
ausgebauten Streichelhof und auf den frisch rausgeputzten Koppeln in
der Arche Warder. Das erste Fohlen bei den Tarpanpferden ist jetzt
schon sechs Wochen alt und tollt in immer größeren Kreisen um die
Mutter herum. Bei den Zwergzebus wartet ein übermütiges Kalb auf die
Besucher und erfreut sie dann mit kecken Sprüngen. Im Tierschauhaus
gibt es zur Zeit fünf Schweinewürfe aus verschiedenen Rassen zu
bewundern. Von wenigen Tagen alt bis hin zu halbstarken Rowdys ist bei
den Ferkeln alles vorhanden. In der Brutstation war Ende April der
letzte Schlupftermin. Kleine Federbällchen von Brakel-, Federfüßigen
Zwerg-, Brahma- und Vorwerkhühnern hüpfen bunt durcheinander.
Thüringer Zoopark Erfurt, 06.05.2008
Mehr Platz für große Tiere - Erfurter Trampeltiere ziehen
um
Die beliebten Höckertiere des Zooparks bekommen mehr Platz. Nach
einigen sicherheitsbedingten Umbauarbeiten an der großen Pferdekoppel
in unmittelbarer Nähe des Bauernhofs, nehmen die Trampeltiere ihre neue
Riesenspielwiese in Beschlag. Nachdem die alte Anlage doch eher
versteckt lag und die Tiere auch schon einmal übersehen werden konnten,
können sie sich jetzt in ihrer vollen Pracht dem Besucher präsentieren.
Der Umzug bietet aber nicht nur für die Trampeltiere sondern auch für
den Besucher eine willkommene Abwechslung. Denn auf dem langen Weg vom
Bauernhof zum Plateau und zurück gibt es dank der imposanten
Wüstenschiffe jetzt einen echten Blickfang zu bewundern.
Zoo Augsburg, 06.05.2008
Aus unserer Vortragsreihe, : “Einmal Eiszeit und Zurück”–
Wildpferde und Rotwild in der Königsbrunner Heide –
Beginn: 14 Uhr in der Zooschule Norbert Pantel, der Gebietsbetreuer für
das Beweidungsprojekt in der Königsbrunner Heide, erzählt über die
ersten Erfahrungen mit den drei Przewalski-Hengsten und der Herde
Rotwild. Zur Erklärung: Die lichten Kiefernwälder der Augsburger
Flußauen sind bekannt für ihren außergewöhnlichen Artenreichtum und
gelten aufgrund ihrer Einzigartigkeit als nationales Naturerbe. Zum
Erhalt dieser Waldstrukturen wird ein Teil der lichten Kiefernwälder im
NSG Stadtwald Augsburg mit Przewalskipferden und Rothirschen beweidet.
Der Augsburger Zoo unterstützt dieses Projekt! Der Vortrag ist im
Eintrittspreis enthalten.
Zoo Magdeburg, 06.05.2008
Zoo Magdeburg startet die „Aktion Naturschutz“ mit der
ersten BIO-Speisekarte in einem deutschen Zoos
Die erste BIO-Speisekarte in einem deutschen Zoo gibt es ab dem 8. Mai
im „Serengeti-Camp“ des Magdeburger Zoos. Der Zoo Magdeburg startet mit
der Einführung der BIO-Speisekarte die „Aktion Naturschutz“. Prominente
Unterstützung erhält die „Aktion Naturschutz“ durch den Schirmherrn,
Herrn Stefan Kretzschmar (Sport-Direktor des Sportclubs Magdeburg), der
sich das gesunde BIO-Essen zusammen mit dem Zoodirektor zum Auftakt der
Kampagne schmecken lassen wird.
Zoo Osnabrück, 06.05.2008
Naturschutz zum Anfassen!
Sie fliegen lautlos durch die Nacht und die meisten Menschen bekommen
sie nur selten zu Gesicht – die einheimischen Eulen! Zum Überleben
benötigen die scheuen Greifvögel naturnahe Lebensräume mit
ausreichenden Jagdarealen und Brutmöglichkeiten. Doch genau das ist das
Problem: Immer mehr Lebensräume werden kultiviert und gehen so für
diese faszinierenden nachtaktiven Tiere verloren. Am Pfingstmontag
haben die Zoobesucher von 12.00 bis 18.00 Uhr Gelegenheit, einige
einheimische Eulen-Arten kennen zu lernen. Die Eulenschutz AG mit der
„Rollenden Waldschule“ ist zu Gast im Zoo Osnabrück und informiert über
Eulen und andere typische Waldbewohner wie Dachs und Fuchs. Außerdem
stellt die Eulenschutz AG ihre Arbeit am Stemweder Berg vor. Seit über
einem Jahrzehnt schafft und erhält die Arbeitsgemeinschaft Lebensraum
für Eulen. Auf diese Weise entstanden mittlerweile 46 Biotope mit einer
Gesamtfläche von 26 ha. Infotafeln informieren über diese Arbeit.
Zusätzlich werden Führungen zu Uhu, Waldkauz & Co. angeboten. So
dürfte keine Frage zum Thema Eule unbeantwortet bleiben!
Zoo Duisburg, 06.05.2008
Neue Tierärztin im Zoo Duisburg
Seit rund drei Wochen hat der Zoo Duisburg eine neue Tierärztin. Frau
Kerstin Jurczynski (33) wechselte nach mehrjähriger Tätigkeit im
Tiergarten Heidelberg nun zurück in die Heimat. Die gebürtige Moerserin
setzte sich im harten Auswahlverfahren durch und wird künftig über das
Wohlergehen der rund 2300 Tiere im Zoo Duisburg wachen. Noch dazu hat
die sympathische Blondine ein Faible für Meeressäuger und Dickhäuter
und ist damit bei der Duisburger Delphin-Großfamilie mit den beiden
Jungstars DOLLY und DONNA bestens aufgehoben.
Tierpark Hagenbeck, 06.05.2008
Ein neuer „Mann“ für die Rothschild-Giraffen
Sein Name ist „Chali“ – das bedeutet „Junger Mann“ auf Suaheli. Und
genau das ist er, der erst zweieinhalb Jahre alte
Rothschild-Giraffenbulle. Er stammt aus dem Burger’s Zoo im
niederländischen Arnheim und unterstützt nun die Hagenbeck’sche Herde.
Mit etwa vier Jahren ist „Chali“ ausgewachsen, dann hat er das Sagen in
der weitläufigen Giraffen-Anlage, die sich die Rothschild- Giraffen mit
Großen Kudus, Impalas, Nilgänsen und Nördlichen Hornraben teilen.
„‚Chali’ ist sehr ruhig und gelassen, kontaktfreudig und offen zu
Menschen“, sagt Revier-Tierpfleger Thomas Günther, „er wird die Lücke
füllen, die durch den Tod unseres Bullen ‚Jou-Jou’ im Oktober
vergangenen Jahres entstanden ist.“ Giraffen-Dame „Etosha“, ihre
Tochter „Layla“ und das erst am 12. Januar geborene Baby „Kumbuko“ sind
sehr neugierig auf den jungen Bullen. „Giraffen leben in lockeren
Familienverbänden und kennen kein Revierverhalten“, erklärt Thomas
Günther, „daher verlief das Kennenlernen der Tiere äußerst harmonisch.“
Und heute ist ‚Chalis’ großer Tag, denn er wird zum ersten Mal die
Giraffen-Anlage betreten und damit auf die weiteren Bewohner treffen.
Günther: „Kudus und Impalas kennt er schon aus Arnheim. Aber Vögel, wie
unsere Hornraben ‚Raven’ und ‚Blue’ sind neu für ihn. Wir sind gespannt
auf ‚Chalis’ Reaktion.“
Tiergarten Schönbrunn, 06.05.2008
TIERGARTEN ALS KINDERTREFFPUNKT NUMMER EINS
9. Mai: Großes Kinderfest! Neuartiger Abenteuerspielplatz! Der
Tiergarten hat im vergangenen Jahr eine Ideenoffensive im Interesse der
Kinder gestartet. Nun liegen die wichtigsten Ergebnisse vor: ein völlig
neuartiger Abenteuerspielplatz, ein Kinderclub, freier Eintritt bis zum
Alter von sechs Jahren und ein noch üppigeres Angebot von
Spezialveranstaltungen. Bunter Höhepunkt des heurigen Frühjahrs: das
große Kinderfest am 9. Mai. NEUES KONZEPT: SPIELEN WIE DIE TIERE Der
vor wenigen Tagen eröffnete Abenteuerspielplatz wartet mit einem
ungewöhnlichen Konzept auf: Den Kindern stehen dort auf rund 300
Quadratmetern die selben Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten zur
Verfügung wie den Zootieren! Sie können sozusagen erleben, wie es ist,
ein Tier zu sein und sich auch so verhalten – zum Beispiel wie ein
Affe, wie ein Kaninchen, ein Vogel oder wie ein Pandabär. In einem
aufgeschütteten Hügel wurde ein Röhrensystem verlegt, in dem sich die
Kinder wie Kaninchen oder Meerschweinchen verstecken können. Oben drauf
steht eine Kuppel, von der man rundum gute Aussicht hat. Die
Klettergerüste mit den Seilen entsprechen jenen, die in den
benachbarten Gehegen zu sehen sind. Weitere Gustostückerl: ein
begehbares Webervogelnest, eine Affenschaukel, Balancierstangen, ein
Trampolin, Kletternetze und ein Sandplatz zum Graben und Wühlen.
Zoo Dresden, 06.05.2008
Doppelter Dixie zu Pfingsten im Zoo
Einmal ist keinmal! Dieses Motto gilt erst Recht, wenn es dabei um
tierischen Spaß geht – so wie beim traditionellen Dixieland-
Festivalauftakt im Dresdner Zoo. Weil der in diesem Jahr auf die
Pfingsttage fällt, ist die Dresdner Dixiegemeinde am 11. und 12. Mai
gleich doppelt eingeladen, zwischen Elefanten, Pinguinen und Löwen zu
swingen und zu schwofen. An beiden Tagen heißt es jeweils ab 10 Uhr
Bühne frei für internationalen Spitzenjazz und tierisches
Dixievergnügen. Wie immer werden dafür zwei Open-Air Bühnen neben dem
Elefantenhaus und dem Pinguincafé errichtet – in strategisch günstiger
Entfernung zu den Schankplätzen der Zoogastronomie, die mit kühlem
Blonden und knusprig gegrillten Köstlichkeiten für die nötige Kondition
bei allen Dixiefreunden sorgt. Die werden Sie gut gebrauchen können,
denn gleich elf Bands aus drei Ländern haben sich für die beiden Tage
angesagt. Am Sonntag lassen Sunshine Brass, die Maritime Stompers aus
Schweden, das Thomas Stelzer Trio, das tschechische Polydor Sextet und
die Freiberger Silvertown-Jazzband das Blech glühen. Am Montag tun es
ihnen die Himmelfahrts-Dixielandband Mochau, die Dixieland-Formation
des Polizeiorchesters der Landeshauptstadt Dresden, die Blue Dragons
Jazzband, die Old Golden Canal Jazz Band aus Tschechien, die Elb Meadow
Ramblers und Blue Alley gleich.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 06.05.2008
Faszinierendes Erlebnis Dämmerexpedition – freie Plätze
bei nächtlicher AbenteuertourGelsenkirchen.
Nächtlicher Andrang in der ZOOM Erlebniswelt: Nach wieder voll
besetzter Dämmerführung im April entführt die beliebte nächtliche
Expedition der ZOOM Erlebniswelt Groß und Klein erneut am 16. Mai 2008
in die geheimnisvolle Welt der Tiere. Die acht Mal jährlich
veranstaltete Führung bietet abenteuerlustigen Entdeckern mit
einzig-artigen Beobachtungen der nachtaktiven Tiere ein unvergessliches
Erlebnis. Der 90-minütige Rundgang in der ZOOM Erlebniswelt Alaska
führt vorbei an den Wölfen und Luchsen, den imposanten Elchen und
quirligen Waschbären und Bibern. Während der Dämmerexpedition erwartet
die Besucher erstaunliche Einblicke in die nächtlichen Aktivitäten der
tierischen Bewohner.Zoolotsen empfangen die Abenteurer um 20 Uhr am
Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Die spannende Führung wird Kindern
für 14,00€ und Erwachsenen für 18,00€ angeboten. Für die Expedition sind
Wildpark Dillenburg-Donsbach, 06.05.2008
„Wildpark Dillenburg-Donsbach lädt zu Aktionstagen ein“
Buntes Programm bei Waldjugenspielen
Für den Familientag im Donsbacher Wildpark haben die Organisatoren
viele Ideen auf den Weg gebracht.
An 20 Stationen können große und kleine Besucher am 18. Mai richtiges
Verhalten im Wald, Geschicklichkeitsspiele, Bestimmungsaufgaben oder
auch Fragen der nachhaltigen Forstwirtschaft kennen lernen, die Natur
eben mit allen Sinnen erfassen. Los geht es um 11.00 Uhr am Kassenhaus.
Bereits bei den Waldjugenspielen, die vom 13. bis zum 16. Mai im
Wildpark stattfinden, versuchen die Mädchen und Jungen von 13
Schulklassen die Aufgaben zu lösen. Der Parcour wird dabei selbständig
nach dem vorgegebenen Fragenkatalog durchlaufen, wobei sich eine
Zusammenarbeit in Gruppen von vier bis fünf Personen anbietet. Man muss
davon ausgehen, dass zur Lösung der Aufgaben an den Stationen ein
Zeitbedarf von zwei Stunden einzuplanen ist. Abschließend werden die
Fragebögen in der „Oranierhütte“ abgegeben. Alle Teilnehmer sind
Gewinner und erhalten ein „Waldforscher-Diplom“. Beim Familientag
können auch in diesem Jahr wieder Naturholzmöbel gewonnen werden. Hier
werden 3 rustikale Gartenmöbel, die von den Mitarbeitern der
Revierförsterei „Thiergarten“ in gekonnter Weise angefertigt wurden, an
die Teilnehmer des Familientages verlost. Die Übergabe erfolgt zu einem
späteren Zeitpunkt, der noch bekannt gegeben wird. Der über 20 ha große
Park mit seiner idyllischen Lage ist auch wegen seiner
Tierarten-Vielfalt seit vielen Jahren ein beliebtes Ausflugsziel. Neben
den Wildschweinen, Wildschafen, Ziegen und Kleintieren sind
verschiedene Hirscharten, die alpinen Steinböcke, Gemsen und besonders
die Exmoor-Ponys hier zu hause.
Zoo Augsburg, 06.05.2008
Zooführung auf Spanisch, 17.5. um 15.30 Uhr
Anlässlich des diesjährigen Zoofestivals vom 14. – 18. Mai mit
internationalem Charme findet wieder eine zweistündige Zooführung auf
Spanisch statt. Am Samstag, den 17. 5. um 15.30 Uhr treffen sich die
Spanisch-Freunde am Treffpunkt vor der Löwenanlage. Ob Muttersprachler,
Lernende oder Wiedereinsteiger – es ist für alle ein sprachliches
Erlebnis! Der Tierpfleger Wilfredo Bernstein erzählt Ihnen Spannendes,
Interessantes, Kurioses und Lustiges aus dem Leben der Zoobewohner.
Interessierte sollten sich jedoch vorab unter 0821/567 149-0 anmelden.
Die Karten können dann an der Kasse gegen 1,50 EUR / Person abgeholt
werden. Der Zoo freut sich auf Ihren Besuch!
Zoo Augsburg, 06.05.2008
Das Zoo-Festival im Augsburger Zoo – vom 14.-18. Mai
Für alle Daheimgebliebenen holt der Augsburger Zoo in den Pfingstferien
die Welt von Südamerika bis Asien in die schwäbische Metropole. Auf
einem Rundgang durch den Zoo können die großen und kleinen Gäste einen
Urlaubstag zum Träumen und Genießen erleben. Kunsthandwerker, Musiker
und kulinarische Künstler präsentieren auf „Länderinseln“ ihren
Kontinent. Die kleinen Besucher lernen den Zoo und seine tierischen
Bewohner von einer neuen Seite kennen: mit offenen Kinderführungen, mit
Tiergeschichten in der Zooschule, mit Geräusch- und Klangtraining im
Musikzelt, mit Pantomime, mit Basteln und farbenfrohen Kindermasken.
Das Zoofestival im Augsburger Zoo findet vom 14. bis 18. Mai täglich
von 9:00 – 18:00 Uhr statt. Der Eintritt wird während des Festivals
nicht erhöht. Am Freitag ist wie immer Familientag mit günstigeren
Eintrittspreisen. Der Zoo freut sich auf Ihren Besuch!
Zoo Berlin, 05.05.2008
Ein Edelstein besonderer Art: Spitzmaulnashorn-Baby
„Kito“ stellt sich vor!
Am 3. April brachte die 22jährige Spitzmaulnashorn-Dame „Ine“ ihr
drittes Kind zur Welt. Vater ist der 17jährige „Jasper“. Insgesamt
wurde damit das 17. Spitzmaulnashorn in Berlin geboren! Die
ungewöhnlichen Zuchterfolge unterstreichen die Bedeutung des Berliner
Zoos für die Erhaltung dieser stark von der Ausrottung bedrohten
afrikanischen Nashornart! Das kleine Nashornkind erhielt den
Kisuaheli-Namen „KITO“, der „Edelstein“ bedeutet. Um Mutter und Kind
nicht unnötig zu beunruhigen, blieb es den Tieren selbst überlassen,
wann sie sich dem Publikum zeigen. Erst vor wenigen Tagen war auch Kito
bereit, sich seinen Zuschauern zu präsentieren. Kein Wunder, dass der
Andrang am Freigehege der Nashörner nahe dem Zoo-Restaurant am
Wochenende riesig war, schließlich gehören Nashornbabys zu den
besonders anziehenden Tierkindern.
Tiergarten Kleve, 05.05.2008
Tier & Trödel
Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2006 findet nun im Rahmen
unseres Veranstaltungsprogramms am Sonntag, den 18. Mai 2008 von 10.00
Uhr bis 17.00 Uhr der vierte Kindertrödelmarkt mit dem Motto „Tier
& Trödel“ im Tiergarten Kleve statt. Kinder und Jugendliche bis 16
Jahren können dann nach Herzenslust ihr altes Spielzeug und sonstige
Schätze in einem ganz besonderen Ambiente feilbieten. Die Standgebühr
für einen 3m-Stand beträgt 5 Euro und beinhaltet den Eintritt für den
jugendlichen Aussteller. Für die Standanteilung vorab bittet der
Tiergarten um Anmeldungen zum Trödelfest bis zum Donnerstag, den
15.05.08 und zwar telefonisch unter 02821/26785 (Bitte auf den
Anrufbeantworter sprechen!), per Fax unter 02821/581043 oder per E-Mail
an tiergarten-kleve@t-online.de. Am Trödeltag werden die Aussteller
gebeten, sich um 9.00 Uhr am Kassenhäuschen des Tiergartens
einzufinden. Die Trödelware und die Standausrüstung sollten dabei so
verpackt sein, dass sie in Kisten und Kästen auf Bollerwagen, Schub-
oder Sackkarren transportiert werden können, da es nicht möglich sein
wird, mit dem Auto die Standplätze anzufahren.
Zoo Magdeburg, 05.05.2008
Tigernachwuchs gestorben
Eine der schwersten Entscheidungen wurde heute im Zoo MD getroffen. Der
lang ersehnte Tigernachwuchs wurde eingeschläfert. Welche Gründe lagen
für diesen Schritt vor? Etwas zur Geschichte unserer Tiger: Sibirische
Tiger werden als bedrohte Großkatzenart europaweit in den Zoologischen
Gärten koordiniert gehalten und gezüchtet. Innerhalb des EEP’s
(Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) sind ca. 260 Tiere registriert,
die in 95 Zoologischen Gärten gehalten werden. Unser junges Paar
„Sibirischer Tiger“ lebt seit etwa 2 Jahren im Zoo. Es wurde uns vom
EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) und der zuständigen
Koordinatorin im Londoner Zoo zusammengestellt und zugewiesen. Die
Katze kam damals aus dem Zoo Hannover, der Kater aus dem Tierpark
Hagenbeck, Hamburg. Die Eingewöhnung und Zusammengewöhnung waren
äußerst schwierig. Es kann durchaus als eine Meisterleistung unserer
zuständigen Tierpfleger bezeichnet werden, dass es nach zwei Jahren
gelungen ist, beide erfolgreich zu verpaaren – die Katze wurde im
Januar trächtig.
Im Februar erhielten wir eine Email aus dem Londoner Zoo und dem neuen
zuständigen EEP Koordinator Malcolm Fitzpatrick, dass neue genetische
Untersuchungen ergeben haben, dass unser Kater kein reinerbiger
„Sibirier“ ist, sondern einer seiner Vorfahren ein Sumatra-Tiger war.
Sumatra-Tiger werden als eigene Art geführt. Insgesamt sind 31 weitere
Tiger in Europäischen Zoos von dieser Hiobsbotschaft betroffen. Der
Magdeburger Kater wurde mit dieser Meldung mit sofortiger Wirkung von
jeglicher Zucht ausgeschlossen. Die Katze war zu diesem Zeitpunkt
jedoch bereits trächtig.
Die Zucht reinerbiger Tiere, vor allem auch sehr seltener, hoch
bedrohter Arten ist eine der obersten Ziele der nationalen und
internationalen Zoogemeinschaft. Mischlinge (Hybride) sind in jedem
Fall zu vermeiden. Sie blockieren den eingeschränkten zur Verfügung
stehenden Platz für die wichtige Erhaltungszucht und sind an
verantwortliche Halter kaum zu vermitteln. Wir sehen es nicht als
Option an, diese Tiere ggf. an Zirkusunternehmen oder sogar an
undurchsichtige Tierhändler weiterzugeben. Innerhalb des Unternehmens
wurde aus diesen Gründen die Entscheidung innerhalb einer Kommission
(Direktor, Zootierarzt, Zooinspektor, Tierpfleger) getroffen, dass die
Jungtiere unmittelbar nach der Geburt eingeschläfert werden.
Zoo Landau, 05.05.2008
Biodiversität – eine alltägliche Erfahrung?
Trotz der nun schon seit fast zwei Jahrzehnten anhaltenden
wissenschaftlichen und politischen Diskussion um den Schutz der
biologischen Vielfalt und der hohen Priorität die diesem Ziel
mittlerweile auf der internationalen politischen Agenda beigemessen
wird, hat das Problem des anhaltenden Biodiversitätsverlusts in der
deutschen Öffentlichkeit bislang nur wenig
Aufmerksamkeit erlangt (vgl. Kleinhückelkotten u.a. 2006: 6). Zwar
besteht eine gewisse Sensibilisierung für einzelne Facetten dieses
Problems, wie etwa das Waldsterben in Deutschland oder der Verlust des
tropischen Regenwalds, ein übergreifendes Bewusstsein für den Wert
biologischer Vielfalt existiert aber nicht. Es gibt zwar eine Reihe von
kommunikativen Aktivitäten zum Problem des Biodiversitätsverlusts, wie
etwa die Kampagne des BMU „Leben braucht Vielfalt“ oder auch die
BUND-Kampagne „Wildnis in Deutschland“ oder den seit 2001 gefeierten
internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 21. Mai, den GEO-Tag
der Artenvielfalt – das hat aber nicht zu einer breiten
gesellschaftlichen Auseinandersetzung darüber geführt, welche Gefahren
mit dem Verlust der biologischen Vielfalt verbunden sind (vgl. ebd.).
„Bisher ist es nicht gelungen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die
für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt
sprechen, in der Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar
darzustellen, Akzeptanz für … staatliche Maßnahmen zu schaffen und das
Potenzial der Verbraucher für nachhaltiges Konsumverhalten
auszuschöpfen“ (ebd.). Es fehlen auch schlicht Kenntnisse darüber, ob
und wie der Begriff der Biodiversität in der deutschen Bevölkerung
bekannt ist, wie er verstanden wird und wie es etwa mit der Akzeptanz
von Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität aussieht. So wird zwar seit
12 Jahren regelmäßig das Umweltbewusstsein in Deutschland gemessen,
Fragen zur Biodiversität standen dabei aber lange Zeit nicht auf der
Agenda Erst kürzlich wird dieser Teil thematisiert, ein ausgearbeitetes
Instrumentarium liegt dazu
allerdings nicht vor. Im Rahmen der vom Umweltministerium seit 1996
alle zwei Jahre durchgeführten repräsentativen Umfrage
„Umweltbewusstsein in Deutschland“ werden seit dem Jahr 2000 Fragen zu
den Naturbildern und dem Artenschutz gestellt. Hier kann man entweder
ganz allgemein äußern, für wie gefährdet man die Natur hält oder
bekommt spezifische Fragen zum Artenschutz vorgelegt. Der ganze Kanon
von Fragen, die sich im Zusammenhang mit Biodiversität stellen, wird
damit allerdings nicht abgedeckt. Unterschiede in den Einstellungen
verschiedener Bevölkerungsgruppen zur biologischen Vielfalt wurden
bislang nur in einzelnen Teilaspekten insbesondere im Bereich Ernährung
und ökologischen Landwirtschaft untersucht. Im Rahmen des durch das
BMBF geförderten Projekts „Ernährungswende“ wurden beispielsweise
sieben Gruppen mit deutlich verschiedenen Ernährungsstilen
unterschieden (vgl.: SINUS-SOCIOVISION und ECOLOG 2006).
Zoo Basel, 05.05.2008
Zoo Basel verzeichnet 2007 Besucherrekord und ist
weiterhin auf Spenden angewiesen
Mit über 1,6 Millionen Gästen verzeichnete der Zoo Basel im Jahr 2007
einen Besucherrekord. Da er nur zwei Drittel seines Betriebsaufwandes
durch eigene Mittel decken kann ist er trotzdem immer noch auf Spenden
angewiesen. Auch in den nächsten Jahren wird der Zolli dank neuen
Anlagen noch attraktiver werden. Spenderinnen und Spender tragen
entscheidend zum Betrieb und zur Entwicklung des Zoos bei. Auch im Jahr
2007 durfte der Zoo Basel mit über 1,6 Millionen Eintritten einen
Besucherrekord verzeichnen und zählt somit bis über die Landesgrenzen
hinaus zu einem der beliebtesten Ausflugsziele. Neben den günstigen
Wetterbedingungen zeigten auch die Bemühungen in der
Öffentlichkeitsarbeit ihre Wirkung. Mit frechen Plakatkampagnen und
frischen Werbeauftritten machte der Zolli im Jahr 2007 auf sich
aufmerksam. Publikumsmagnete waren die fünf Gepardenkinder auf der
Etoschaanlage. Der Zoo Basel kann mit betriebseigenen Aktivitäten nur
rund zwei Drittel des gesamten Aufwandes bestreiten. Deshalb sind jedes
Jahr Spenden, Stiftungsbeiträge und Subventionen in der Höhe von ca.
CHF 5‘000‘000.-- notwendig. Sein Engagement im Natur- und Artenschutz,
Angebote für Schüler und Studierende und der Bau neuer Anlagen sind nur
gewährleistet, weil der Zoo Basel von Privaten, Stiftungen, der
öffentlichen Hand, dem Gewerbe und dem Freundeverein materiell und
ideell mitgetragen wird. Der Verkauf von Billetten und Abonnementen
erreichte im Jahr 2007 zusammen mit dem Erlös aus dem
Restaurantbetrieb, dem Zooladen und den übrigen Erträgen einen
Betriebsertrag in Höhe von rund CHF 9,5 Millionen, während der
Betriebsaufwand Kosten in Höhe von CHF 15‘070‘000.-- verursachte. Für
zukünftige Gehege wurden CHF 1‘688‘000.-- in zweckbestimmte Fonds
eingelegt. Der Umbau der Cafeteria nach über 40 Jahren und die
Erweiterung des Zooladens führten zu ausserordentlichen Abschreibungen
in Höhe von CHF 651‘000.--. Die Differenz zum Betriebsertrag konnte mit
den freien und zweckbestimmten Zuwendungen von rund CHF 5‘172‘000.--,
Subventionen und Beiträgen der Gemeinden von CHF 1‘318‘000.--, dem
Finanzertrag von netto CHF 1‘227‘000.-- und dem Liegenschaftsertrag von
CHF 510‘000.-- finanziert werden. Der Jahresgewinn erreichte knapp CHF
100‘000.--. In den nächsten Jahren werden mit der Schaffung einer neuen
Menschenaffen-Aussenanlage, dem Neubau der Elefantenanlage und mehreren
Kleinprojekten hohe Investitionskosten anfallen. Die Zuwendungen des
vergangenen Jahres und der erneute Besucherrekord machen
zuversichtlich, dass die anstehenden Projekte möglichst zügig
realisiert werden können und der Zolli für die Besucherinnen und
Besucher noch attraktiver wird.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 05.05.2008
Storchis für die Kröten für die Storchis
Storchenfest am 12. Mai 2008 von 14.30 – 17.00 Uhr am Grillpavillon im
Naturschutz-Tierpark Görlitz Kinder, die den Tierpark zum Fest als
Prinzessinnen oder Frösche besuchen, haben freien Eintritt!Zum
Storchenfest 2008 quaken die Frösche am lautesten! Es sind
Hilfeschreie, denn 32 % der Amphibienarten, das heißt 1.856 von 5.800
bekannten Arten weltweit, sind heute vom Aussterben bedroht . Es wird
die Menschen eine Menge Kröten kosten, wenn das Sterben der Frösche
nicht aufgehalten wird. Deshalb beteiligt sich der Naturschutz-Tierpark
Görlitz an der weltweiten Aktion für die Amphibien ARK Kampagne „2008
year of the frog“ mit der Suche nach Krötenrettern. Die ersten sind
schon gefunden! Die Schüler der Biologie-Arbeitsgemeinschaft des
Augustum-Annengymnasiums haben eine Menge Kröten und Unterschriften auf
der Petition für die Rettung der Amphibien gesammelt und sind in der
Zwischenzeit zu begeisterten Krötenfans geworden. Sie betreuen zum
Storchenfest die Kröten-Stationen von Kröten-Huckepack bis
Amphibien-Domino und vergeben Krötenretterausweise. Für jede
erfolgreich absolvierte Station bekommen die Kinder auf ihrem
persönlichen Ausweis Stempel. Wurden genügend Stempel gesammelt, wird
der Ausweisbesitzer zum offiziellen Krötenretter 2008! Daneben können
mit Ilona Niederstraß Kröten aus Ton geformt werden. Storchis für die
Kröten für die Storchis - die „Geburtstagsvögel“ des
Naturschutz-Tierparks Görlitz zu seinem 50. Geburtstag 2007 werben in
diesem Jahr ebenfalls für die Kröten. Es wird jeder zum „Krötenretter,
der einen Storchi oder Storchilino erwirbt, denn der Erlös kommt den
Kröten zu gute! Beim 1. Storchianer-Terffen zum diesjährigen
Storchenfest können 2 neue Storchianer begrüßt werden, die B&S
Paletten 24 GmbH und die dm- drogerie markt GmbH & Co. KG Görlitz.
Der Storchi des dm-Drogeriemarktes ist noch ein ganz junger,
unausgefärbter. Alle Besucher des Storchenfestes sind herzlich
eingeladen, sich beim Gestalten dieses Storchis zu beteiligen. Dank der
Spende von Bombardier Transportation Germany GmbH & Co KG für den
Kindergarten Apfelbäumchen sind auch die ersten bunten Storchilinos
ausgestellt. Mit den Fröschen quaken zum Storchenfest auch die Kinder
und Jugendlichen des Jugendorchesters “Europastadt Görlitz“ der
Musikschule Fröhlich. Im Konzert der Jüngeren sind Froschlieder und das
Märchen von der Prinzessin mit der goldenen Kugel versteckt. Ob die
Prinzessin die Frösche küssen muss, wird noch nicht verraten. Aber die
Kinder, die zum Storchenfest als Prinzessinnen oder Frösche den
Tierpark besuchen, haben freien Eintritt! Außerdem gibt es für das
Kostüm viele Zusatz-Stempel auf dem Krötenretterausweis!
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 03.05.2008
Niedlicher Erdmännchennachwuchs erkundet erstmals
Außenanlage
Gesund und munter – kurz vor der diesjährigen Saisoneröffnung
erblickten zwei Erdmännchen mit einem Geburtsgewicht von ca. 30 Gramm
am 10. März in der ZOOM Erlebniswelt das Licht der Welt. Die nun vier
Wochen alten Erdmännchenjungen haben in den vergangenen 30 Tagen in
elterlicher Obhut die ersten Eindrücke innerhalb der verzweigten
Erdhöhlen gesammelt. Den Erdmännchendrillingen aus dem letzten Jahr
möchten sie es nun gleich tun und die Außenanlage tatkräftig erkunden.
Dabei locken die „Sonnenanbeter“ vor allem die ersten warmen Strahlen
ins Freie. Auf ihrer Insel mitten im Afrikasee der ZOOM Erlebniswelt
warten erste Abenteuer auf die neugieren Jungtiere. Zusammen mit ihren
zwölf weiteren Artgenossen werden sie erstmals das Rundum-Panorama des
Savannah Kopje genießen und mit aufgewecktem Blick die Umgebung
erkunden.Die Schleichkatzen können bis zu 14 Jahre alt werden. Der
Tragzeit von ca. 75 Tagen folgt eine mütterliche Fürsorge von ein bis
zwei Monaten, in denen die Jungtiere gesäugt werden. Diese Zeit ist für
die neuen Bewohner der ZOOM Erlebniswelt nun vorbei – die erste
Erkundungstour in die Savannenlandschaft wartet auf die zwei
Publikumslieblinge.
Zoo Augsburg, 02.05.2008
Die neuen Erdmännchen aus Wuppertal in ihr Gehege
eingezogen
Nachdem der Zoo vor einigen Wochen das letzte Erdmännchen einschläfern
musste, ist jetzt eine neue Gruppe vom Zoo Wuppertal nach Augsburg
gezogen. Insgesamt 11 Tiere, also eine ganze Fußballmannschaft tummelt
sich jetzt gegenüber von den Giraffen. Gleich nach dem Einsetzen in
ihre Anlage waren sie noch ein wenig schüchtern und sind gleich in den
Gängen verschwunden. Maximal sechs Tiere waren gleichzeitig an der
Oberfläche. Es kann sich aber nur um wenige Tage handeln, bis sie ihr
neues Zuhause erkunden werden und alle zu sehen sind.
Zoo Leipzig, 02.05.2008
Trauriger Tag für Pongoland - Junger Schimpanse musste
eingeschläfert werden
Gestern Mittag musste im Zoo Leipzig aufgrund einer schweren Verletzung
ein junger Schimpanse aus dem letzten Jahr eingeschläfert werden. Das
Tier hatte sich über Nacht einen Oberschenkelbruch zugezogen. Wie es
dazu gekommen ist, ist unklar. Als die Pfleger am Morgen ihren
routinemäßigen Kontrollgang machten, entdeckten sie, dass das Jungtier
von Schimpansendame Riet (31 Jahre) das linke Bein nach sich zog,
welches zudem völlig verdreht war. Die Pfleger informierten umgehend
den Zootierarzt, der die erforderlichen Untersuchungen einleitete und
dabei den Oberschenkelbruch des Beines feststellte. „Es war ein
schwieriger Entscheidungsprozess für uns. Wir hätten das Tier in diesem
Zustand nicht bei der Mutter lassen können. Alle Vorkehrungen am Tier
zur Genesung hätte sie als störend empfunden und eigenhändig entfernt.
Eine intensive veterinärmedizinische Betreuung über mehrere Monate in
der Schimpansengruppe wäre unmöglich gewesen. Wir sind alle bestürzt
und bedauern es sehr, aber es musste eine Entscheidung getroffen
werden, die ein langfristiges Leiden des Tieres verhindert“, so
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. In Pongoland leben insgesamt 24
westafrikanische Schimpansen. Seit der Eröffnung der weltweit
einzigartigen Anlage konnte der Zoo regelmäßige Nachkommen verzeichnen,
was ein gutes Zeichen für die soziale Stabilität der Gruppe ist. Der
westafrikanische Schimpanse gilt in seinem Verbreitungsgebiet, der
Elfenbeinküste und in einigen Staaten Westafrikas, durch
Lebensraumzerstörung, Buschfleisch-Handel und Wilderei als bedroht.
Tierpark Berlin, 02.05.2008
Tierpark-Tag in Friedrichsfelde: Erholung – Artenschutz -
Bildung – Forschung
Der Tierpark Berlin und die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und
Zoo Berlin laden am 4. Mai 2008 gemeinsam zum Tierpark-Tag nach
Friedrichsfelde. Unter dem Motto Erholung – Artenschutz - Bildung –
Forschung finden von 9 bis 18 Uhr zahlreiche Informations- und
Diskussionsrunden sowie ausgesuchte Führungen statt. Zudem besteht die
Möglichkeit, hinter die Kulissen verschiedener Tierhäuser und –anlagen
zu blicken. Daneben stellt sich die Tierpark-Schule vor. Die
Umweltstiftung WWF (World Wide Fund For Nature) und das
Bundesumweltministerium präsentieren sich mit Infoständen. Und es gibt
noch einen Stand, an dem Kinder Tiere malen können, die vom Aussterben
bedroht sind. Für die Besucher bietet der Tierpark an diesem Tag
Sonder-Eintrittspreise an: Erwachsene zahlen nur 8.00 statt 11.00 Euro,
Kinder nur 4.00 statt 5.50 Euro. Der Tierpark Berlin, der 1955 eröffnet
wurde, ist mit einer Fläche von 160 ha der größte Landschaftszoo
Europas. In den Tierhäusern und Freianlagen leben rund 8.000 Tiere in
über 970 Arten. Unterstützt wird die Arbeit des Tierparks durch die
Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin. Dort besteht die
Möglichkeit, sich ideell und materiell für den weiteren Ausbau des
Tierparks einzubringen, sowie viele Neuigkeiten über die Arbeit des
Tierparks zu erfahren.
Tierwelt Herberstein, 02.05.2008
Tierwelt Herberstein: Brand nach Blitzschlag tötet vier
Tiere
Tiefe Betroffenheit herrscht im oststeirischen Zoo. Nach einem
Blitzschlag brannte ein Tierhaus vollkommen nieder. Für zwei
Wickelbären und zwei Weißbüschelaffen gab es leider keine Rettung mehr.
Die Schadenssumme beträgt rund 120.000 Euro. Ein schweres Unwetter zog
am Nachmittag des Staatsfeiertages über die Tierwelt Herberstein. Ein
Blitz traf das mit Stroh gedeckte Holzhaus, welches in kürzester Zeit
in Flammen aufging und in weiterer Folge bis auf die Grundmauern
niederbrannte. Trotz sofort eingeleiteter Lösch- und Rettungsmaßnahmen
gab es für vier Tiere keine Rettung mehr. Es ist anzunehmen, dass die
Tiere bereits beim Einschlag des Blitzes getötet wurden. Für Besucher
und Mitarbeiter bestand jedoch zu keiner Zeit Gefahr. „Wir haben wieder
einmal feststellen müssen, dass wir gegen Naturgewalten machtlos sind.
Die Schadenssumme beträgt laut erster Schätzung 120.000 Euro.“
berichtet die Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger. „Ich möchte
mich bei allen Einsatzkräften und bei den Mitarbeitern für den
vorbildlichen Einsatz bedanken.“ Der Besucherbetrieb ist nicht
eingeschränkt, die Tierwelt Herberstein ist täglich von 9 bis 17 Uhr
geöffnet.
NaturZoo Rheine, 02.05.2008
Foto-Shooting im NaturZoo – Kampfläufer als Top-Models
Der NaturZoo Rheine ist bei Tier-Fotografen längst kein Geheimtipp
mehr. Vor allem im Frühjahr reisen Hobby- und Berufs-Fotografen zum
Teil von weither an. Die Bedingungen in den begehbaren Volieren sind
ideal: Vögel auf naher Distanz ohne jede störende Absperrung, und die
natürliche Gehege-Gestaltung bildet den idealen Hintergrund für die
Hauptdarsteller. Die beliebtesten Motive sind die verschiedenen
Vogelarten, allen voran die freifliegenden Störche. Die
Kampfläufer-Kolonie lockt die Spezialisten: Der in Fachkreisen weit
bekannte Tier-Fotograf Roland Seitre aus Marray, Frankreich, reiste
extra zum Foto-Shooting bei diesen einzigartigen Watvögeln nach Rheine.
Seitre fotografiert die seltensten Vögel in Volieren und vor allem im
Freiland unter schwierigsten Bedingungen. Seine Aufnahmen findet man in
Magazinen, Bildbänden und vor allem in Fachbüchern, wie dem
renommierten „Handbook Birds of the World“, dem Standardwerk über die
Vogelarten der Erde. Für einen Star-Fotografen legte sich größte
Kolonie Kampfläufer in einem Zoo weltweit entsprechend ins Zeug. Die
Männer (!) im Prachtkleid präsentierten sich in allen Posen –
allerdings nicht nur für die Kamera, sondern vor allem für die
Weibchen. Bei den Kampfläufern ist jetzt der Höhepunkt der Balz
erreicht, und da heißt es jeden Tag und jederzeit „Action!“ und „Drama,
Drama, Drama!“, um die Kampfläuferinnen zu beeindrucken. Beeindruckt
war auch Roland Seitre: „Wie in der freien Natur! – Nur viel bequemer!“
Zoo Magdeburg, 02.05.2008
SOKO „Luchs“ ergreift weitere Maßnahme: Aufstellung einer
Lebendfalle
Jetzt ist es soweit! Eine „Lebendfalle“ zum Fang des kurz vor Ostern
ausgebüxten Luchses wird vom Team der SOKO „Luchs“ in Rothensee
aufgestellt.
Alternativer Bärenpark® Worbis, 28.04.2008
Ein Juwel in Thüringen – die Leineaue - Aus der
Exkursionsreihe: Auf den Spuren der Braunbären
Am Sonnabend, dem 5. Mai 2008, führt Biologe Arne Willenberg in ein
bedeutendes Feuchtgebiet des Eichsfelds, in die Leineaue zwischen
Beuren und Wingerode. Die Exkursion beginnt um 9 Uhr und wird ca. vier
Stunden dauern. Treffpunkt ist die kleine Brücke über die Leine am
westlichen Rand von Beuren. Seit mehr als zwanzig Jahren konnte sich
diese Bachlandschaft mehr oder weniger ungestört entwickeln; die Leine
eroberte sich ehemalige landwirtschaftlich genutzte Fläche zurück. Es
hat sich eine naturnahe Bachaue entwickelt - mit typischen
Landschaftselementen und Lebensräumen wie Auwald und Auengehölze,
mäandrierendem Fließgewässer, kleineren und größeren Wasserflächen,
Nasswiesen, Seggenriede und Röhrichte -, wie sie ansonsten in Thüringen
kaum noch existiert. Solche Lebensräume weisen eine mannigfaltige
Tierwelt auf und auch Bären fänden hier Nahrungs- und Wohnräume, wenn
es sie hier noch geben würde. Dagegen trifft man an diesem Flüsschen
doch häufig zumindest auf die Spuren jenes aus Nordamerika stammenden
Kleinbären, dem seine Verbundenheit mit solchen wasserreichen Biotopen
seinen Namen eingebracht hat. Die Auenwäldchen an der Leine werden zu
dieser Jahreszeit reich an Frühblühern sein. Außerdem ist die Leineaue
eines der bedeutsamsten Vogelgebiete im Eichsfeld. Jetzt im Frühjahr
beginnen die Fortpflanzungsaktivitäten der meisten Vogelarten mit
Revierbesetzung und Reviergesängen, Balz und Nestbau usw. Andere Arten
kehren gerade aus den Winterquartieren zurück und nutzen die
Bachlandschaft zur Zwischenrast. Da die Gehölze noch wenig belaubt sind
und auch die Kraut- und Staudenvegetation noch keine geschlossenen
Bestände bildet, sind die Vögel in der Landschaft leichter zu sehen.
Ihre Beobachtung wird somit ein Schwerpunkt der Exkursion sein. Neben
der Beobachtung der Vogelwelt wird Willenberg auch über die Vertreter
weiterer Tiergruppen, der Flora, der Vegetation und der Ökologie der
Leineaue informieren.
Tiergarten Worms, 28.04.2008
Girls´ Day 2008 im Tiergarten Worms - Einblicke in die
Bandbreite des Tierpflegerberufs
Am Donnerstag 24.04.2008 fand der 8. bundesweite Girls´ Day statt.
Anlässlich dieses Termins gab der Tiergarten Worms zwei Schülerinnen im
Alter von 10 Jahren die Möglichkeit, in den Beruf des Tierpflegers
hinein zu schnuppern. Der Mädchen-Zukunftstag, wie der Girls´ Day auch
genannt wird, soll das Spektrum der Berufswahl für Mädchen erweitern.
Dazu Zoopädagogin Tamara Kalmbach: „Bei der heutigen Lage auf dem
Arbeitsmarkt fühlen wir uns als Tiergarten natürlich auch angesprochen
etwas zu tun. Da war es für uns gar keine Frage zuzusagen, als die
Anfrage kam! Daneben sind wir als Ausbildungsbetrieb natürlich auch
sehr daran interessiert, das Spektrum unserer BewerberInnen zu
erweitern, denn der Beruf des Tierpflegers erfordert nicht nur eine
gewisse körperliche Konstitution, sondern vor allem viel
Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Tieren“. Beide Teilnehmerinnen
waren bei ihren Aufgaben auf dem Bauernhof und im Exotenhaus mit
Begeisterung bei der Arbeit, auch wenn sie um 12 Uhr, dem Ende ihrer
Arbeitszeit, schon ein wenig erledigt waren. Zu ihren Aufgaben gehörte
u.a. das Fegen der Gehege und das Zubereiten von Futter für die
Polarfüchse. Neben diesen allgemeinen tierpflegerischen Arbeiten war
natürlich der direkte Kontakt mit den Tieren immer noch das
Faszinierendste für Paula Maier und Jana Roos. Es wurde aber an diesem
Tag auch deutlich, dass der Beruf des Tierpflegers nicht nur den
direkten Kontakt mit den Tieren beinhaltet, sondern man auch regelmäßig
zu Besen und Schaufel greifen muss, um die Gehege sauber zu halten.
Dazu Tierpflegerin Sandra Dietz: „Ich glaube, wir haben den beiden
Fünfklässlerinnen heute einen guten Einblick in die Bandbreite des
Tierpflegerberufs geben können. Da haben viele oftmals eine etwas
verklärte Vorstellung!“.
Vogelpark Herborn, 26.04.2008
Zum 15. Mal freut sich Herborn auf das traditionelle
Jagdhornbläserkonzert am Himmelfahrtstag
Neu im Vogelpark: Goldfasan, Rotschulterente und ein neuer Teich für
den Heiligen Ibis Eine bei den Freunden des Vogelparks im Herborner
Stadtteil Uckersdorf besonders beliebte Veranstaltung findet am
Donnerstag, den 1. Mai, ab 14.30 Uhr statt:
Der Bläsercorps des Vereins der Jäger des Dillkreises lädt die
Vogelparkbesucher bereits zum 15. Mal zum traditionellen
Himmelfahrtskonzert im Eingangsbereich des Vogelparks ein. Und immer
wieder erfreut sich das Konzert großer Beliebtheit. Erneut werden die
Jäger unter der bewährten Leitung von Monika Lautz und Uwe Nickel aus
Aßlar die Vogelparkbesucher mit Jägerliedern und Jagdsignalen erfreuen.
Wie die Vorsitzende des Naturschutz- und Fördervereins Vogelpark
Herborn- Uckersdorf e. V., Susanne Kuhlmann-Wohner, mitteilt, treten
die musikalischen Waidmänner auch dieses Mal ohne Gage auf. Die
passionierten Grünröcke werden jedoch als Dankeschön mit Kaffee und
Kuchen im Gartencafé des Vogelparks bewirtet. "Selbstverständlich ist
unser familienfreundlicher Vogelpark auch als Naturerlebniszentrum und
aus zoologischen Gründen einen Ausflug wert", betont Vogelparkleiter
Wolfgang Rades. Zumal seit wenigen Tagen auch zwei neu in Herborn
eingetroffene, besonders farbenfrohe Vogelarten den beliebten
Tiergarten bereichern: In die Voliere der Beos ist ein prächtiger
asiatischer Goldfasan aus dem Opelzoo Kronberg eingezogen. Für den
stolzen Fasanenhahn wird jetzt natürlich noch eine Henne gesucht. Die
munteren Lisztäffchen teilen jetzt ihr Gehege mit einem Pärchen der
südamerikanischen Rotschulterenten aus dem Zoo Karlsruhe. Wie der
Biologe mitteilt, ist das Vogelparkteam besonders froh darüber, dass
die Vergesellschaftung der Lisztäffchen mit den zierlichen
Rotschulterenten funktioniert. Rades: „Denn die zu den Krallenaffen
zählenden Lisztäffchen sind dafür bekannt, dass sie – wie übrigens
zahlreiche andere Primaten auch, keinesfalls tierische Kost
verschmähen!“ In dem in herrlicher Landschaft in Herborn-Uckersdorf
gelegenen Park liegt nach einem nur allmählich gewichenen Winter jetzt
endlich der Frühling in der Luft! So sind zahlreiche Tulpen und
Narzissen aufgegangen und zwei Pärchen der Weißstörche sowie ihre
afrikanischen Verwandten, die interessanten Hammerköpfe, haben in ihrem
riesigen Nest ebenso mit der Brut begonnen wie das erste Pärchen der
farbenprächtigen Gelbbrustaras und das Schnee-Eulenpärchen „Hedwig“ und
„Merlin“.
Zoo Magdeburg, 25.04.2008
Geldsegen für AMAZONIEN
Heute haben wir für unser Bauprojekt AMAZONIEN eine Spende erhalten.
Herr Kirchner, Marktleiter Möbel Boss Magdeburg, übergab einen
Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an die Marketingleiterin, Katrin
Demco. Mehr als 37.000 Euro hat der Zoo seit Beginn der Spendenaktion
im März letzten Jahres durch Einzelspender oder Firmen für das Projekt
erhalten. Das AMAZONIEN-Projekt soll 2009 fertiggestellt sein.
Tiergarten Nürnberg, 25.04.2008
Sparkasse Nürnberg übernimmt Futterpatenschaft für
Eisbären
Die Sparkasse Nürnberg spendet dem Tiergarten Nürnberg 11 870 Euro,
davon 7 500 Euro für eine Futterpatenschaft für Eisbären.
Tiergarten Nürnberg, 25.04.2008
Eröffnung des Tiergartenshops am 25.4.2008
Zur offiziellen Eröffnung des Tiergartenshops am Paviangehege am
Freitag, den 25. April 2008 stellte Dr. Helmut Mägdefrau, Stv.
Direktor, das breite Sortiment des Verkaufstands vor. Das Angebot der
Flocke-Lizenzprodukte reicht u.a. von Plüschtieren über Bücher,
Brettspiele, Poster, Großfotos, Postkarten, Sammlerstücke wie Figuren
oder Blechschilder bis hin zu Mützen und T-Shirts. Die Lizenzeinnahmen
kommen dem Tiergarten und Arterhaltungsprojekten zugute. Außerdem gibt
es im Tiergartenshop neben den Flocke-Lizenzprodukten noch das bekannte
Sortiment des Tiergartens wie Regenschirme und T-Shirts und es wird die
Plüschtierkollektion des Vereins yaqu pacha verkauft. Der Verein hat
zum Ziel, die wasserlebenden Säugetiere Südamerikas zu schützen und
deren Lebensräume zu erhalten. Der Einkauf im Tiergartenshop am
Paviangehege steht jedem offen. Wer keinen Besuch im Tiergarten plant,
kann kostenlos zum Einkaufen in den Tiergarten. Der Weg zum Shop ist zu
Fuß in fünf Minuten zu bewältigen. Um sicher zu gehen, verlangt der
Tiergarten den regulären Eintritt als Pfand. Auf der Eintrittskarte
wird vermerkt, wann der Besucher den Tiergarten betreten hat. Dauert
der Einkauf höchstens eine halbe Stunde, erhält der Besucher den
Eintrittspreis an der Kasse zurück.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 25.04.2008
Kodiakbären-Paar Brenda und Buffy erobern erstmals
gemeinsam ihr Territorium in der ZOOM Erlebniswelt Alaska
Gelsenkirchen.
Sie sind die neuen Stars der Saison 2008 – die Kodiakbären Brenda und
Buffy eroberten heute erstmals gemeinsam die 3.000 m² umfassende
Außenanlage in der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Die mit Spannung erwartete
Zusammenführung der größten Landraubtiere der Erde verlief überaus
harmonisch. In der europäischen Zoolandschaft ist die Haltung von
Kodiakbären eine Seltenheit. Das weitläufige Territorium der ZOOM
Erlebniswelt Alaska bietet Brenda und Buffy einen idealen Lebensraum
und verhalf zu einer glücklichen Zusammenkunft der zwei Giganten.Der
seit einem halben Jahr in der ZOOM Erlebniswelt lebende Kodiakbär Buffy
und die aus Buenos Aires stammende Brenda kamen sich schon nach 30
Minuten im separaten Vorgehege unter Ausschluss der Öffentlichkeit
nahe. Erstes gemeinsames Herumtollen der imposanten Tiere zeugte von
großer Sympathie. Der beinahe 400 Kilogramm schwere Buffy zeigte dann
in dem großen Landschaftsgehege Brenda schnell seinen Lieblingsplatz:
Mit einem spielerischen „Tanz“ überzeugte er die wasserscheue Brenda,
mit ihm Schwimmen zu gehen. Erste Zuneigungsgesten wie lautes Schnaufen
und Liebkosungen mit der Schnauze lassen auf mehr hoffen. In der ZOOM
Erlebniswelt haben 600 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden.
Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt
Deutschlands begeisterte in 2007 über eine Million Besucher. Die
einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und
Freizeit-Erlebnissen ist eine Freizeitattraktion mit überregionaler
Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.
Zoo Basel, 25.04.2008
DER ZOO BASEL HAT EINE NEUE WEBSEITE
Frischer, heller, grosszügiger – die neue Zoo Basel-Webseite ist ab
sofort online. Wie die neuen Zoo- und Vivariums-Führer, präsentiert
sich auch die Internetseite ganz „Zolli-like“. Die bewährte
Grundstruktur der Seite ist erhalten geblieben, dank der angepassten
Navigation ist das Auffinden der Informationen aber noch leichter
geworden. Das Erscheinungsbild wurde an die heutigen, schnellen
Internetzugänge und Bildschirme angepasst und präsentiert den Zolli und
seine Tiere von einer ganz neuen Seite. Ausser allen praktischen
Informationen zum Zoo sind ein Tierlexikon mit über 150 Tierarten und
Beschreibungen aller grösseren Anlagen verfügbar. Wer auf der neuen Zoo
Basel-Webseite auf Entdeckungsreise geht, der findet ausserdem die
aktuellen Jungtiere, kann im Newsarchiv stöbern oder auf der Seite
‚Zoogeschichte’ in Erinnerungen schwelgen. Die Seiten sind alle mit
grossen, farbenprächtigen Fotos illustriert. Auch die neue Webseite
wird laufend an die Bedürfnisse der Besuchenden angepasst, noch in
diesem Jahr erscheint sie auf Französisch und Englisch.
Zoo Landau, 25.04.2008
Zoo Landaus „Knut“ heißt „Jim Knopf“- Schulklasse zu
Besuch bei jungem Quessant-Schaf im Landauer Zoo
Publikumslieblinge im Zoo müssen nicht immer weiß, pelzig und ein
Raubtier sein – schwarz-gelockt, manchmal etwas bockig und mit kleinen
Hufen ist doch mindestens genauso hübsch und sehenswert! Unter diesem
Motto hatte der Zoo Landau in der Pfalz Mitte März einen
Namenswettbewerb für das damals frisch-geborene Quessantschaf-Böckchen
aus dem Streichelzoo ins Leben gerufen. Die Klasse 4 b der Grundschule
Annweiler hatte im vergangenen Schuljahr mit Begeisterung Michael Endes
„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ gelesen, fühlte sich bei der
Beschreibung des kleinen Schafs sofort daran erinnert und schickte
ihren Namensvorschlag „Jim Knopf“ an den Zoo. Unter den zahlreichen,
sehr fantasievollen Einsendungen fand dieser Vorschlag bei der „Jury“
aus Tierpflegern und Zooverwaltung die meiste Resonanz. Als Dankeschön
wurde die Schulklasse nun zur „Schaftaufe“ und zu einer
Unterrichtseinheit in der Zooschule eingeladen. Am 23. April 2008 kamen
die 22 Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Gisela Weber und
begleitenden Eltern in den Zoo. Mit Zoopädagogin Jeannine Schützendübe
lernten die Kinder bei einem Spiel und einer Geschichte, von welchen
Wildtieren unsere Haustiere abstammen. Die Frage warum der Menschen
Wildtiere zu Haus- und Nutztieren domestiziert haben und die
Verantwortung, die sich daraus ergibt, war ebenfalls ein wichtiges
Thema dieses Zooschulunterrichts. Im Anschluss fand im Streichelzoo im
Beisein der Beigeordneten und Zoodezernentin Frau Maria Helene
Schlösser die offizielle Schaftaufe statt. Zoodirektor Dr. Jens-Ove
Heckel und Pflegerin Anne Hannak präsentierten den begeisterten Kindern
ihr Patenkind„Jim Knopf“ und seinen vergangene Woche geborenen
schneeweißen Halbbruder. Mit großer Begeisterung der Kinder und
begleitet vom Geblöke der Mutterschafe und der übrigen
Streichelzoobewohner durften die Schäfchen gestreichelt und von ganz
Nahem bewundert werden. Lehrerin Weber wusste zu berichten, „dass
manche Kinder vor lauter Freude und Aufregung die halbe Nacht nicht
geschlafen hätten“. Zum Abschluss des Zoobesuchs stellte Dr. Heckel den
Kindern noch das Zooschulschwein „Franzl“ vor. Zoodezernentin Schlösser
dankte der Klasse für ihre schöne Idee und die kleinen
selbstgebastelten Präsente für das Patenschaf und die Zoomitarbeiter.
„Ich bin mir sicher, dass sich die Kinder noch oft an diesen schönen
Tag im Zoo erinnern und in Zukunft die vielfältigen Veranstaltungen im
Zoo und der Zooschule besuchen werden“, so Schlösser.
Zoo Wuppertal, 25.04.2008
Start in die Zoo-Konzertsaison
Mit einem Chorkonzert starten wir am Sonntag, dem 27.04.08, in die
Zoo-Konzertsaison dieses Jahres. Der gemischte Chor „Philomene“
präsentiert in der Zeit von 13:00 bis 14:00 Uhr sein Repertoire in der
Musikmuschel am Blumenrondell.
Zoo Berlin, 25.04.2008
Baby und Mutter wohlauf: Nachwuchs bei den indischen
Hulmanaffen!
Die wohl bekanntesten Affen Indiens sind die zu den Schlankaffen
gehörenden Hulmans, die auch Hanumans genannt werden und die bis heute
den Hindus heilig sind. Als Sita, die Gattin des Königssohnes Rama, der
die Verkörperung des Gottes Wishnu ist, von zwei bösen Riesen nach
Lanka entführt wurde, halfen Sugriva, der König der Affen, und dessen
tüchtiger Minister Hanuman, die Entführte zu befreien. Hanuman
allerdings wurde dabei beim Diebstahl einer Mangofrucht aus dem Garten
der Riesen erwischt und sollte auf dem Scheiterhaufen sterben. Es
gelang ihm jedoch, das Feuer zu löschen, wobei er seine Hände und das
Gesicht verbrannte. Noch heute haben alle seine Nachkommen schwarze
Hände und schwarze Gesichter! Die Geschichte aus dem indischen
Nationalepos Ramayana führt dazu, dass gläubige Hindus diese Affen
ungebrochen verehren, sie pflegen und füttern und ihnen das Abernten
der Gärten gestatten. Kein Mensch beeinträchtigt die heiligen Tiere,
die bis heute als Symbole der Freundestreue gelten. Die Berliner
Hulman-Gruppe geht auf Tiere aus dem Zoo Hannover zurück. Am 30. März
kam ein kräftiges männliches Jungtier zur Welt, das Raipur nach der
nordöstlichen Hauptstadt der Provinz Chahattisgarh genannt wurde.
Tiergarten Worms, 25.04.2008
Nachwuchs bei den Füchsen im Tiergarten Worms - Jungtiere
erst in ein paar Wochen zu sehen
In der Nacht zum Freitag, dem 18. April 2008 gab es im Tiergarten Worms
erstmalig Nachwuchs bei den Füchsen. „Wie viele Füchslein es sind,
wissen wir noch nicht“, berichtet der stellvertretende Tiergartenleiter
Dieter Wagner. Erst in einigen Wochen wird es soweit sein, dass die
Mutter ihre Kleinen der Öffentlichkeit präsentieren wird. Bis dahin
müssen sich alle Tierfreunde noch gedulden. Kurz nachdem die
Fuchswelpen das Licht der Welt erblickten, gab es vom Tierpfleger Lars
Heymann erstmals eine Stärkung für die noch sichtlich erschöpfte
Füchsin „Sandy“. Bereits vor einem Jahr bezogen die Fuchseltern „Sandy“
und „Harry“ ihr Gehege im Wormser Tiergarten. Die Unterkunft bietet
zahlreiche Spiel- und Versteckmöglichkeiten, eine Wurfhöhle als auch
ein Berg, der sich optimal zum Klettern eignet. Doch die eigentliche
Wurfhöhle ließ der Rotfuchsvater und seine Füchsin ganz außer Acht.
Stattdessen bauten Sie sich selbst eine eigene Höhle für die Geburt
ihrer Jungen. In dieser für den Besucher nicht einsehbaren Höhle
päppeln die Eltern derzeit ihre Jungen sorgevoll und behutsam auf. Die
Jungtiergruppe im Tiergarten Worms wird damit von Tag zu Tag größer.
Von nun an wird die Truppe durch den Neuzugang bei den Füchsen
erweitert. Weitere Jungtiere gab es in den letzten Wochen auch bei den
Kattas, den Mufflons, den Juan - Fernandez Ziegen und bei den
Mähnenspringern.
Zoo Berlin, 24.04.2008
Aufsichtsrat mit Zoo-Entwicklung zufrieden: Einstimmig
Entlastung des Direktors vorgeschlagen
Der Aufsichtsrat der Zoologischer Garten Berlin AG hat sich auf seiner
turnusmäßigen Sitzung am Mittwoch mit der erfreulichen
Geschäftsentwicklung des Zoos im vergangenen Jahr beschäftigt und einen
überdurchschnittlich guten Jahresabschluss 2007 festgestellt.
Gleichzeitig dankte das Gremium Zoodirektor Dr. Bernhard Blaszkiewitz
für dessen außergewöhnliches Engagement sowie tiergärtnerischen
Leistungen und beschloss einstimmig, der Hauptversammlung die
Entlastung des Vorstandes vorzuschlagen. In diesem Zusammenhang hat der
Aufsichtsrat die in der Öffentlichkeit diskutierten Vorwürfe gegen Dr.
Blaszkiewitz ausführlich mit dem Zoodirektor besprochen und sieht auch
hiernach keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten des Direktors.
Der Aufsichtsrat wiederholt und bekräftigt zudem das Angebot des
Vorstandes an die Fraktionen des Abgeordnetenhauses, dass neben den
offiziellen Aufsichtsbehörden auch die fachlich zuständigen
Fraktionssprecher Einsicht in alle relevanten Bücher nehmen können.
Zufrieden zeigte sich das Aufsichtsgremium über die aktuelle
Besucherentwicklung im Berliner Zoo. In den Monaten Januar bis März
konnten 45.809 Tickets und 383 Jahreskarten mehr verkauft werden als im
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieser Trend hält sogar noch an den
Wochenenden im April an, obwohl im Vorjahresmonat der Knuteffekt für
exorbitante Besucherzahlen gesorgt hatte. Damit unterstreicht der Zoo
einmal mehr seine herausragende Bedeutung als besucherstärkste
Einrichtung Berlins und als Publikumsmagnet innerhalb des
Tourismusangebotes der Stadt.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 24.04.2008
Stadtlöwen in Hellabrunn
Im Rahmen der 850-Jahrfeier der Stadt München findet vom 29. April bis
3. August 2008 die Foto-Ausstellung von Florian Hauck
„Stadtlöwen – eine fotografische Streunerei durch München“ im Tier-,
Natur- und Artenschutzzentrum (TNA) statt. Der Löwe ist eng mit der
Stadt und ihrer Historie verbunden und schon seit 1239 im Münchner
Siegel bis zum heutigen Stadtwappen vertreten.
Tierpark Hagenbeck, 24.04.2008
Das Lindner Park-Hotel Hagenbeck feiert Richtfest
Nach elf Monaten Bauzeit steht der Rohbau des ersten
Tierpark-Themen-Hotels der Welt! Direkt am Tierpark Hagenbeck gelegen
nimmt das in exotisch-kolonialem Stil konzipierte Vier-Sterne-Hotel
Form an. Bauherr Joachim Weinlig-Hagenbeck und Frank Lindner, als
Vertreter der Lindner Hotels AG, werden nach dem Richtspruch ein paar
Worte an die Gäste richten und anschließend zum „Richtschmaus“ laden.
Das Lindner-Park-Hotel-Hagenbeck ist eine große Bereicherung für die
Hamburger Szene. Auf sechs Etagen entstehen 159 Zimmer, ein Restaurant,
ein Ballsaal und diverse Veranstaltungsräume. Passend zum Tierpark
werden Farbgebung und Materialauswahl der Inneneinrichtung in den
Stockwerken die Kontinente Afrika, Asien und Arktis widerspiegeln. Die
Eröffnung ist für April 2009 geplant. Joachim Weinlig-Hagenbeck (52):
„Es ist großartig, dass wir in diesem Projekt so reibungslos voran
kommen. Wir freuen uns schon, die ersten Hotelgäste begrüßen zu dürfen,
denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Schlafen in der
direkten Nähe der Tiere sehr schön und wohltuend ist.“ Das
Familienunternehmen Lindner ist bekannt für besondere Hotelkonzepte und
verhilft der Hagenbeck-Gruppe zum Eintritt in eine neue Liga der
Freizeitbranche.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 24.04.2008
Der Girls‘Day eröffnet mit Blick hinter die Kulissen neue
Berufsperspektiven für MädchenGelsenkirchen.
Mit dem Girls‘Day am 24. April zeigt die ZOOM Erlebniswelt Mädchen und
jungen Frauen neue Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe aus
Technik und Naturwissenschaften. Als engagiertes Unternehmen möchte die
ZOOM Erlebniswelt damit die Neugier an technischen und handwerklichen
Berufen bei weiblichen Interessenten wecken, die bisher nur einen
geringen Teil dieser Berufsgruppen stellen.Für 15 Mädchen wird es am
Girls‘Day nach einer exklusiven Führung durch die Erlebniswelten Alaska
und Afrika ein Zusammentreffen mit Tierpflegern geben. Von 9.00 bis
15.00 Uhr runden spannende, praxisnahe Einblicke in den Beruf des
Tierpflegers und Gespräche mit Gärtnern, Elektrikern und Mitarbeitern
des technischen Bereichs den Tag ab.Allein im vergangenen Jahr nutzten
deutschlandweit 650.000 interessierte Teilnehmerinnen den Girls’Day für
neue berufliche Perspektiven. Als eines von über 8.000 Unternehmen
möchte die ZOOM Erlebniswelt auch dieses Jahr ihre Pforten für einen
Blick hinter die Kulissen öffnen.
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Natur- und Artenschutz – Meldungen |
derstandard.at
- 02.05.2008
Kongo:
Elefanten-Wilderei nimmt zu
In der Demokratischen Republik Kongo häufen sich die Fälle von
Elefanten-Wilderei. Wie das kongolesische Naturschutzinstitut am
Freitag mitteilte, wurden dort erneut drei Kadaver von abgeschossenen
Dickhäutern gefunden. Wildhüter fand die Gebeine der drei Elefanten,
denen zuvor die Stoßzähne ausgerissen worden waren."So etwas haben wir
noch nicht gesehen - so viele tote Elefanten in so kurzer Zeit", sagte
der Direktor des Naturschutzinstituts. Seit dem 14. April wurden im
Virunga-Nationalpark bereits 17 Elefanten tot aufgefunden. In dem Park,
der zum Welterbe der UNESCO gehört, lebten 2006 nur noch rund 350
Elefanten. Im Jahre 1959 waren es 3.500.
berlinerumschau.com - 6. Mai 2008
Globale Erwärmung gefährdet tropische Arten stark. Vor
allem Insekten sind durch Klimawandel bedroht
Die Globale Erwärmung hat negativen Einfluss auf Gesundheit und Bestand
tropischer Tierarten, berichten Wissenschaftler von der University of
California in Los Angeles. Im Fachblatt Proceedings of the National
Academy of Sciences erläutern die Biogeochemiker die Auswirkungen der
erwarteten Erderwärmung, die vor allem Insekten in tropischen Gebiete
stark zusetzen werde."In den Tropen leben die meisten Organismen, die
wir untersucht haben, jetzt im Bereich der für sie optimalen
physiologischen Temperaturen", sagt Studienautor und Professor für
atmosphärische und ozeanische Wissenschaft Curtis Deutsch. Wenn aber
die Erwärmung einsetzte, würde es diesen Arten stetig schlechter gehen,
da sie sich auf das heißere Ende der erträglichen Temperaturskala
hinbewegen. "Selbst ein kleiner Temperaturanstieg zeigt hier starke
Wirkung und hat negativen Einfluss auf das Populationswachstum", so
Curtis. Ein Aussterben tropischer Tierarten habe zudem schwere Folgen
für die Biodiversität, die sich in den tropischen Klimaten
konzentriere. "Dem Ökosystem schadet, was den Insekten schadet. Denn
sie erfüllen wichtige Aufgaben für uns Menschen und das Ökosystem,
indem sie beispielsweise Pflanzen bestäuben." Dem aber wirkt die
Erwärmung entgegen.
spiegel.de - 06.05.2008
Klimaerwärmung bedroht Tropentiere stärker als gedacht
Es ist alles eine Frage der Toleranz. Polartiere wie der Eisbär seien
daran gewöhnt, in einer weiten Schwankungsbreite von Temperaturen zu
leben, erklärten die Forscher um Curtis Deutsch von der University of
California. In den Tropen hingegen seien die Lebewesen nur an ganz
kleine Temperaturschwankungen angepasst, so lautet das Fazit der
Wissenschaftler im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of
Sciences". ... "In tropischen Regionen scheint eine große Anzahl
Spezies in ihrer optimalen Umgebungstemperatur zu leben", sagte
Co-Autor Joshua Tewksbury. Sollte das Thermometer durch den Klimawandel
über diese Optimaltemperatur hinaus steigen, sinke die
Überlebenswahrscheinlichkeit dieser Tiere. Tropische Arten können nur
geringe Temperaturschwankungen ertragen, da sie an ein ganzjährig
konstantes Klima gewöhnt sind. Insbesondere Insekten könnten anders als
Säugetiere ihre Körpertemperatur nicht durch ein je nach Jahreszeit
unterschiedlich dickes Fell schützen. Nach Modellberechnungen der
Wissenschaftler würde schon bei Klimaschwankungen von zwei bis vier
Grad eine große Zahl der tropischen Insekten und Kaltblüter wie
Frösche, Echsen und Schildkröten aussterben.
derstandard.at - 06.05.2008
Tropische
Insekten am stärksten bedroht
Dass die globale Artenvielfalt durch steigende Temperaturen bedroht
sein könnte, wurde bereits in mehreren Studien nachgewiesen.
US-amerikanische Forscher haben nun die Befürchtung geäußert, dass von
allen Spezies die Insekten der Tropen am schlimmsten von der
Erderwärmung betroffen sein werden. "In tropischen Regionen scheint
eine große Anzahl von Spezies in ihrer optimalen Umgebungstemperatur zu
leben", sagte der Biologieprofessor und Mitautor einer Studie, Joshua
Tewksbury. Sollte das Thermometer durch den Klimawandel über diese
Optimaltemperatur hinaus steigen, sinke die
Überlebenswahrscheinlichkeit dieser Tiere, führte der Wissenschaftler
von der Washington Universität in Seattle fort.
afp.google.com - 6. Mai 2008
Klimawandel bedroht tropische Insekten
Mit der Erderwärmung droht nach Angaben von US-Wissenschaftlern ein
Aussterben vieler Insektenarten in den Tropen. "In tropischen Regionen
scheint eine große Anzahl Spezies in ihrer optimalen
Umgebungstemperatur zu leben", sagte der Biologieprofessor und Mitautor
einer Studie, Joshua Tewksbury. Sollte das Thermometer durch den
Klimawandel über diese Optimaltemperatur hinaus steigen, sinke die
Überlebenswahrscheinlichkeit dieser Tiere, führte der Wissenschaftler
von der Washington Universität in Seattle fort.
Tropische Tiere können nach Angaben des Professors für atmosphärische
Wissenschaften, Curtis Deutsch, von der Universität in Kalifornien nur
geringe Temperaturschwankungen ertragen, da sie an ein ganzjährig
konstantes Klima gewöhnt sind. Insbesondere Insekten könnten anders als
Säugetiere ihre Körpertemperatur nicht durch ein je nach Jahreszeit
unterschiedlich dickes Fell schützen. Nach Modellberechnungen der
Wissenschaftler würden schon bei Klimaschwankungen von zwei bis vier
Grad die Mehrzahl der tropischen Insekten und Kaltblüter wie Frösche,
Echsen und Schildkröten aussterben.
derstandard.at - 6. Mai 2008
Artenvielfalt
im Einklang mit dem Menschen
Die biologische Vielfalt ist weltweit im Rückgang begriffen - ein
Umstand, der auch politisch immer mehr zur Kenntnis genommen wird. So
hat auch Österreich das internationale Biodiversitätsabkommen
unterzeichnet, in dem sich die teilnehmenden Staaten verpflichtet
haben, den Artenrückgang bis zum Jahr 2010 zu stoppen bzw. deutlich zu
verringern. In einer derzeit an der Wiener Universität für Bodenkultur
stattfindenden Konferenz berichten rund 80 Wissenschafter aus aller
Welt über ihre Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung von Maßnahmen
zur Erhaltung der Artenvielfalt. Europa und viele andere Gebiete der
Erde sind zu klein bzw. zu dicht besiedelt, um eine zielführende
Trennung in schützenswerte "Wildnis" und menschengeschaffene Ödflächen
zu erlauben. Stattdessen finden wir in weiten Gebieten - so auch in
Österreich - Kulturlandschaft, die durch die menschliche Nutzung
geprägt ist.
spiegel.de - 07.05.2008
WWF hält Artenschutz-Ziel für nicht mehr erreichbar
Die Bilanz des WWF fällt schlecht aus: Nur ein halbes Prozent der
Fläche Deutschlands genieße den höchsten Schutzstatus eines
Nationalparks, kritisiert die Umweltschutzorganisation. Nur auf dem
Papier gebe es eine beeindruckende Zahl von Schutzgebieten, aber ein
großer Teil leiste keinen Beitrag zur Bewahrung der Vielfalt, heißt es
in der am heutigen Mittwoch vorgestellten Studie "Naturschutz in
Deutschland. Schutzgebiete und das Biodiversitätsziel 2010". Die über
7000 Landschaftsschutzgebiete und knapp 100 großen Naturparks seien
nahezu wirkungslos, sagte Frank Barsch, Artenschutzexperte des WWF.
Auch das wenig ambitionierte Ziel, zwei Prozent Deutschlands als
unberührte Wildnis zu etablieren, liege noch in weiter Ferne. Selbst um
die 14 Nationalparks sei es nicht gut bestellt. ... Der WWF bezweifelt,
dass Deutschland sein ambitioniertes Ziel zum Erhalt der Biodiversität
überhaupt noch erreichen kann. Bis 2010 soll der Verlust biologischer
Vielfalt gestoppt werden - so hatten es die EU-Staatschefs einem
Gipfeltreffen 2001 beschlossen. "Wir sind von diesem Ziel weit
entfernt", sagte Barsch im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Nur mit
erheblichem Mehraufwand könnten Bund und Länder das Artensterben
zwischen Wattenmeer und Alpen bis 2010 stoppen und die biologische
Vielfalt in Deutschland bewahren.
epochtimes.de - 07.05.2008
Koalas von Treibhausgasen zunehmend bedroht
Steigende Kohlendioxid-Anteile in der Atmosphäre werden für die Koalas
in Australien zunehmend zur Bedrohung. Dadurch werden nämlich den
Eukalyptus-Blättern, von denen sich die Tiere ernähren, Nährstoffe
entzogen, wie Ian Hume, emeritierter Biologie-Professor an der
Universität von Sydney, am Mittwoch mitteilte. Bei Studien in
Gewächshäusern fand sein Forscherteam heraus, dass der Anteil an
Giftstoffen in Eukalyptus-Setzlingen bei höheren Kohlendioxid-Werten in
der Luft ansteigt.
derstandard.at - 02.05.2008
Lachsfang
an der US-Westküste verboten
US-Behörden haben den diesjährigen Lachsfang an der amerikanischen
Westküste wegen einer Bedrohung der Fischbestände dort verboten. Es sei
das erste derartige Fangverbot seit Beginn der kommerziellen Fischerei
vor 160 Jahren, berichtete die Zeitung "San
Francisco Chronicle" am Freitag. US-Handelsminister Carlos
Gutierrez sprach von einer "Fischerei-Katastrophe" und sicherte den
betroffenen Fischern Hilfe zu. Das Fangverbot in Kalifornien und Oregon
betrifft den in der pazifischen Region verbreiteten Chinook- oder
Königslachs. Die Fischsaison geht von Anfang Mai bis Ende Oktober.
derstandard.at - 03.05.2008
Norwegen
hat die Jagdsaison eröffnet
Norwegen hat nach Auskunft von Tierschützern seine diesjährige Jagd auf
Zwergwale (Balaenoptera acutorostrata) begonnen. Insgesamt seien
bereits fünf Tiere von zwei Schiffen aus getötet worden, sagte die
Vorsitzende der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere, Petra
Deimer, am Freitag in Quickborn. Die Norwegische Regierung hat in
diesem Jahr den Abschuss von 1.052 Zwergwalen genehmigt. Zwergwale
gehören zu den wenigen Bartenwalspezies, deren Bestände nicht gefährdet
sind - nicht zuletzt deshalb, weil sie im Zeitalter des industriellen
Walfangs vom 19. bis hinein ins 20. Jahrhundert weitgehend ignoriert
worden waren.
dradio.de - 6. Mai 2008
Weniger Aale -
Schadstoffe, Krankheiten und Wasserbauten mindern Bestände
Aale gehören zu den besonders begehrten Speisefischen. Geräuchert oder
frisch gebraten gelten sie als eine Delikatesse. Der ohnehin hohe Preis
steigt weiter, weil die Aale deutlich weniger werden - und zwar in ganz
Europa. ... Den Rückgang können Fischereibiologen des IFM-Geomar in
Kiel bestätigen. Seit den 70er Jahren ist die Aalfangmenge in Europa um
sage und schreibe 90 Prozent gesunken. Die Gründe sind vielfältig.
Einer davon sind die Schadstoffe, die den Aal belasten. Professor
Reinhold Hanel: "Der Aal ist eine Art, die sich zeitlebens am Boden
aufhält. Wenn zum Beispiel Schadstoffe eintragen werden, dann gehen die
Schadstoffe aus der freien Wassersäule sehr schnell wieder verloren. Im
Sediment bleiben sie über lange Zeit erhalten. Und dort halten sich die
Aale Zeit ihres Lebens auf. Das heißt, sie sind einer großen
Schadstoffbelastung ausgesetzt. Und dies spiegelt sich auch in den
Aalen wieder, wo zum Teil hohe Schadstoffkonzentrationen gemessen
werden können."
Deutsche Welle - 4. Mai 2008
Im Regenwald von Kamerun: Artenschutz oder Entwicklung?
Wie ein Gürtel umschließt der tropische Regenwald die
Dörfer am Mount Cameroon. Im kommenden Jahr soll das bisherige
Bomboko-Waldschutzgebiet zum Nationalpark werden. Doch der Gürtel ist
zu eng, meinen die Menschen in Bova Bomboko. Das Siedlungsgebiet wurde
schon vor langer Zeit begrenzt. Vor allem für die Neusiedler gibt es
keinen Platz mehr auf dem gemeinsam genutzten Gemeindeland, wo
Landwirtschaft betrieben werden kann. Der Schutz des Waldes verhindere,
dass die Menschen hier ihre Existenz sichern könnten und dass sich die
Dörfer entwickeln - in dieser Kritik ist sich die Mehrheit der Menschen
in Bova Bomboko einig. Viele halten die Waldschutzpolitik für ein
Desaster. Verärgert sei man hier im Dorf, denn die Regierung habe
bestehende kleine Farmen im Wald einfach zerstört. Diese Zerstörung
entspricht den Gesetzen, denn die kamerunische Regierung hat sich mit
der internationalen Gebergemeinschaft auf ein umfangreiches
Waldschutzprogramm geeinigt, um den Artenreichtum am Mount Cameroon zu
erhalten.
solarthemen.de - 6. Mai 2008
NABU:
Windkraft trifft Zugvögel in Ägypten
Der Naturschutzbund Deutschland macht Druck auf die Kreditanstalt für
Wiederaufbau (KfW), um den Bau von zwei großen Windparks mit zusammen
300 MW in Agypten zu stoppen. Einer der Parks wird von der KfW
finanziert, der andere entsteht mit japanischer Beteiligung. Die
Anlagen sollen am Berg Gabal El-Zayt entstehen.
Der NABU und sein ägyptischer Partner BildLife International machen
sich Sorgen, weil hier eine der Hauptzugrouten von Weißstörchen und
verschiedenen Greifvogelarten zwischen deren eurasischen Brut- und den
afrikanischen Überwinterungsgebieten entlangführt.
tagesspiegel.de - 7. Mai 2008
Ärger im Welterbegebiet. Leiter des Reservats
Schorfheide geht in Ruhestand Naturschützer fürchten fachfremde
Nachfolgerin
Es geht um die künftige Führung des zum Unesco-Welterbe gehörenden
Biosphärenreservates Schorfheide- Chorin. Also um einen der wichtigsten
Naturschutzposten des Landes Brandenburg. Ministerpräsident Matthias
Platzeck (SPD) will heute den langjährigen Leiter des Reservates
Eberhard Henne in den Ruhestand verabschieden. Doch um die Nachfolge
von Henne, der als "Naturschützer der ersten Stunde" in höchsten Tönen
gelobt wird, gibt es einen Streit - der manchen Naturschützern in und
außerhalb des Landesdienstes "ein Beleg mehr" dafür ist, wie in dem vom
früheren Umweltminister Platzeck regierten Brandenburg der unpopulär
gewordene Naturschutz mittlerweile "klein gehalten" werden solle.
Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) hat entschieden, die
Spitze des Biosphärenreservates mit der Forstbeamtin Constanze Knape,
heute Leiterin der Forstschule Finkenkrug, zu besetzen.
NZZ Online - 2. Mai 2008
Der Bärenzahn von Kuterevo
Was schmeckt dem Bären im Frühling am besten? Weder
Honig, Karotten noch Buchennüsse, sondern Löwenzahn. Es dauerte eine
ganze Weile, bis die Bärenpfleger von Kuterevo in Kroatien das endlich
begriffen hatten. Sie lernten es von den Kindern, den Menschenkindern.
Diese streckten jeweils im Frühling den beiden Bärenkindern Brundo und
Zora frischen Löwenzahn durchs Gitter. Es müssen die Bitterstoffe der
Pflanze sein, die es den vom Winterschlaf abgemagerten Bären derart
antun. Zwei pelzige halbwüchsige Gesellen namens Ljubo Lik und Zdravi
Gor warten ungeduldig, bis die ersten Büschel durchs Gitter gereicht
werden. Überwintert haben die beiden am Dorfrand in einer umzäunten
Doline, einem der trichterförmigen Einbrüche des karstigen
Velebit-Gebirges. Die ebenfalls eingehagte Doline nebenan aber, wo sich
– wie seinerzeit an dieser Stelle berichtet – Zora und Brundo
installiert hatten, ist leer. Was ist passiert? ... In Kuterevo, einem
Dorf mit etwa 600 Seelen, wird man nur ungern an die leidige Geschichte
erinnert. Mit Brundo nahm es ein böses Ende. Eines Tages, im Dezember
2006, filmte das Team einer lokalen Fernsehstation den weltberühmten
Bären, der es bei Google auf 491 Erwähnungen bringt. Wie Zora war er
als Waise nach Kuterevo gebracht worden, um dort in seine künftige
Rolle als Bären-Botschafter hineinzuwachsen. Denn darum geht es. Unter
Anleitung des in Kuterevo gebürtigen pensionierten Sozialpädagogen Ivan
Crnkovic-Pavenka sollte in dem weltabgeschiedenen Dorf eine Art
Sozialvertrag zwischen Mensch und Bär eingegangen werden. Mensch
verpflichtet sich dazu, verwaiste Bärlein aufzunehmen, zu füttern und
zu pflegen. Und Bär garantiert mit seiner Präsenz dem Dorf einen
sanften wirtschaftlichen Aufschwung und dient in Kooperation mit seinen
Betreuern als Multiplikator zur Verbreitung der Regeln über den Umgang
mit dem in der Region verbreiteten Wildtier. Die Idee ist gut.
KWICK! Community Magazin - 2. Mai 2008
Heimische Aasfresser in der Wilhelma
Früher kreisten Gänsegeier über der Schwäbischen Alb und
kümmerten sich dort als Gesundheitspolizei um allerlei Aas. Die
Menschen aber belohnten die Dienste der gefiederten Müllmänner
schlecht: Sie rotteten die großen Vögel aus. Die Nester der Gänsegeier
verschwanden aus den Felswänden der Schwäbischen Alb, und die Schäfer
mussten ihre toten Schafe selbst wegräumen. Das wird wohl auch so
bleiben, denn heutzutage verschwinden tote Tiere aus
seuchenhygienischen Erwägungen zu schnell aus der Landschaft, als dass
Geier das Aas noch nutzen könnten. Zudem erhebt der Tourismus Anspruch
auf die Felswände, und die Menschen sind wohl immer noch misstrauisch
gegenüber großen Greifvögeln – immer wieder werden Exemplare der mühsam
in den Alpen wieder angesiedelten Bartgeier abgeschossen!
netzzeitung.de - 03.05.2008
Schweinswale in deutschen Flüssen
In den norddeutschen Flüssen werden nach Angaben von Tierexperten
zunehmend Schweinswale gesichtet. Die Meeressäuger schwimmen gerade im
Frühjahr immer häufiger von der Küste weit die Flüsse hinauf, wie
Denise Wenger von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GDR) in
München sagte. «Über die Gründe können wir derzeit anhand der dünnen
Datenlage nur spekulieren», erklärte die Biologin in einem Gespräch mit
der Deutschen Presse- Agentur dpa. So könnte die Überfischung
bestimmter Arten wie Sandaale dazu geführt haben, dass Schweinswale auf
andere Fischarten ausweichen und diesen hinterherziehen.
Wenger vermutet, dass die kleinen Wale auf der Suche nach Nahrung
wandernden Schwärmen folgen. ... «Auch der Klimawandel kann damit in
Zusammenhang stehen, wenn sich etwa Meeresströmungen verändern oder
erwärmen und sich auf das Fischvorkommen auswirken», sagte sie. Vor
mehr als 100 Jahren kamen die Schweinswale nach Angaben von Wenger
häufig in den großen Flüssen wie Elbe, Weser und Ems vor. Dann
verschwanden die 1,5 Meter großen Tiere mehr und mehr als Folge der
verschmutzten Flüsse. Jahrzehntelang wurde die einzige in Deutschland
heimische Walart vor der niedersächsischen Küste kaum noch gesichtet.
«Umso erfreulicher ist es jetzt, dass sie wieder in den Flüssen von
Spaziergängern oder Wassersportlern beobachtet wird», sagte Wenger.
merkur-online.de - 6. Mai 2008
Kommen nach Bruno jetzt die Wölfe ins Werdenfelser
Land ?
Knapp zwei Jahre ist es her, da hielt "Problembär" Bruno das Oberland
in Atem. Nun könnten erneut Exemplare einer wilden Tierart in die
Region einwandern: Wölfe sind unterwegs. Das Bayerische
Umweltministerium in München rechnet jedenfalls ernsthaft damit. ,,Das
ist nicht auszuschließen und jederzeit möglich", bestätigt die
stellvertretende Pressesprecherin Sandra Brandt. Wie akut die
Problematik tatsächlich ist, dafür gibt es noch keine konkreten
Anhaltspunkte. Auch der Wolfsbestand in Bayern kann derzeit nicht
,,seriös geschätzt werden", betont Brandt. Vereinzelte Hinweise konnten
nie zweifelsfrei bestätigt werden. Lediglich ein Tier wurde in den
vergangenen zwei Jahren eindeutig gesichtet. ... ,,Aber die
Wolfspopulationen in Europa wachsen", weiß Brandt. Vor allem den rund
25 Rudeln in Norditalien sowie den französischen und schweizer Alpen
gilt die Aufmerksamkeit des Umweltministeriums. ,,Noch halten sich die
Jungtiere dort auf", weiß die Pressesprecherin, ,,doch deren Wanderung
ist vorprogrammiert." Ein potenzielles Ziel könnten die heimischen
Bergwälder sein.
fr-online.de - 6. Mai 2008
Invasion der Arten. Fremde Pflanzen und Tierarten
erobern Hessen
Eine Invasion der Natur verändert das Leben in Hessen zu Land und zu
Wasser. Tiere und Pflanzen aus fernen Ländern machen den heimischen
Arten den Platz streitig. In Rhein und Main hätten fremde Krebse,
Würmer und Muscheln die einheimischen Bewohner schon an den Rand
gedrängt, berichtet das Landesamt für Umwelt und Geologie. ... Die
Biologen Beate Alberternst und Stefan Nawrath aus Friedberg
(Wetteraukreis) sind den Eindringlingen seit Jahren auf der Spur: Auf
einer Karte haben sie allein für 2007 um Frankfurt und Darmstadt fast
30 Ambrosia-Fundorte markiert, auch um Gießen gibt es Punkte. Die
amerikanische Art wächst vereinzelt seit dem 19. Jahrhundert in Europa.
Doch nun explodiert ihr Bestand. Nawrath beschreibt dies als typisch
für sogenannte invasive Arten: "Sie werden eingeführt, sind Jahrzehnte
unauffällig und plötzlich breiten sie sich aus." Der Ambrosia-Samen
wird unter anderem mit Vogelfutter oder Erdaushub verbreitet. ... Zu
den bekanntesten Zuzüglern im Tierreich gehört der Waschbär, der 1934
am Edersee gezielt ausgesetzt wurde. Doch auch bei den Tieren gelten
die wenigsten neuen Arten als Problem. Den größten Wandel beobachten
die Biologen ohnehin nicht an Land, sondern in Flüssen mit dichtem
Schiffsverkehr. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BFG) schätzt, drei
von vier dort lebenden Tieren gehörten zu einer fremden Art. Für
Abschnitte von Rhein und Main spricht Biologin Mechthild Banning vom
Landesumweltamt sogar von 95 bis 99 Prozent aller Lebewesen.
suedwest-aktiv.de - 6. Mai 2008
Bläst Bad Boll zur Fuchsjagd?
Von einer beklemmenden Begebenheit informierte der Bad Boller
Gemeinderat Hannes Baab seine Kollegen in der jüngsten Sitzung. Seine
Mieterin sei von einem Fuchs erschreckt worden, als sie von ihrer
Nachtschicht nach Hause kam und schlafen wollte. Kurz nach 7 Uhr sei
das Wildtier in ihrer Wohnung aufgetaucht. Weiter getan habe der
nichts, sondern sich wieder getrollt. ... Baab hat noch weiteres in
Erfahrung gebracht. Am Badhof und am Sportplatz treiben sich wohl
ebenfalls Füchse herum. Letzteres hat Bürgermeister Hans-Rudi Bührle
auch schon gehört. "Da soll ein Fuchs schon Trainingsspiele des TSV
beobachtet haben", sagte er. ... Zahm oder nicht - Bührle will den
jüngsten Fall nicht auf sich beruhen lassen. Wenn der Fuchs schon in
Häuser eindringe, sei er eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit.
"Jemand muss ihn erlegen." Wenn der Förster das nicht tue, müsse man
mit der Polizei sprechen, "ob die das regeln."
Bläst Bad Boll zur Fuchsjagd?
wochenanzeiger.de - 6. Mai 2008
Ismaning/ Unterföhring · Heimliche Untermieter. LBV
warnt: Lebensraum von Gebäudebrütern durch Umbauten in Gefahr
Heimlich, still und leise findet in diesen Tagen ein tierischer
Wohnungswechsel statt. Unter anderem in Unterföhring und Ismaning haben
Große Abendsegler, eine Fledermausart, und Mauersegler ihr Quartier.
Die Fledermausweibchen ziehen aus unseren Gefilden gen Nord-Ost-Europa,
die Mauersegler kehren jetzt im Mai aus den Winterquartieren in Afrika
zurück. In aller Regel bemerkt man die Tiere nicht: Sie verhalten sich
still an Nist- und Schlafplatz und verschmutzen auch die Fassade nicht,
wie zum Beispiel Stadttauben. Soweit ist alles in Ordnung, würde den
Tieren nicht öfter große Gefahr lauern: Durch Gebäudesanierungen stehen
ihre Quartiere nicht mehr zur Verfügung und das kann sie ihre Brut oder
gar das Leben kosten. ... Seit einigen Jahren hat die Gemeinde
freiwillig rund 200 Nistkästen aufgestellt und das Angebot wird ständig
erweitert. Die Kästen werden von Gebäudebrütern und auch von
Fledermäusen belegt. Einmal jährlich werden die Unterkünfte gereinigt
und repariert. Unter Dachrandplatten mit Ritzen und Spalten als
Einflugschneisen wohnen Vögel und Fledermäuse. Um der Zerstörung ihres
Lebensraumes vorzubauen hat der Landesbund für Vogelschutz (LBV) das
Projekt "Artenschutz an Gebäuden" geschaffen. Er bietet Eigentümern,
Architekten und Baufirmen ein kostenloses Angebot: Enthalten sind
Gebäudeuntersuchungen, Beratung und Unterstützung bei behördlichen
Genehmigungen.
thurgauerzeitung.ch - 6. Mai 2008
Der Turmfalke ist willkommen
An der Jungtierschau vom Sonntag - erstmals wurde die Schau am Samstag
weggelassen - standen Sonderschauen im Mittelpunkt. Zum einen wurde
über die Biodiversität - die umfassende Vielfalt an Genen, Arten und
Lebensraum - vorgestellt. Zum anderen wurde die Sonderausstellung über
den Vogel des Jahres 2008, den Turmfalken, den Besuchern näher
gebracht. In der Region seien die Wander- und die Baumfalken gut
verbreitet, betont Ernst Iselin, Obmann der Abteilung Vogelschutz des
Vereins Kleintier und Natur AachThurland. Für den Turmfalken hingegen
wäre noch genügend und idealer Lebensraum in der Region AachThurland
vorhanden. "Die Kiesgruben zwischen Bürglen und Weinfelden, wo sich
viele Mäuse aufhalten, bilden ideale Voraussetzungen für den
Turmfalken", erklärt Iselin. Entsprechend habe sich der Turmfalke in
Weinfelden und Bürglen bereits seit längerer Zeit niedergelassen.
derstandard.at - 02.05.2008
Ruhe
erhöht Überlebenschance
Der Mensch ist für erwachsene Exemplare der Chelonia mydas,
Suppenschildkröte genannt, der einzige Feind - von ein paar Großhaien
abgesehen. Spätestens am Ende des 19.Jahrhunderts begann der
kommerzielle Fang der Suppenschildkröten auszuufern. Die
Naturschutzorganisation IUCN schätzt, dass der weltweite Bestand in den
letzten drei Schildkröten-Generationen um bis zu 67 Prozent dezimiert
wurde. Einige Populationen sind komplett verschwunden. ... Die
Erfassung der Tierbestände ist schwierig. Im Ozean sind die Tiere nicht
zählbar. Nur die am Strand eierlegenden Weibchen lassen sich
registrieren. Die Forscher werteten Daten aus und kamen zum Schluss: In
den untersuchten Gebieten, wo die sich die Eier der Tiere ungestört
entwickeln konnten, nahmen die Populationen wieder deutlich zu. Die
Anzahl der sich fortpflanzenden Weibchen stieg den Berechnungen nach je
nach Region jährlich um vier bis 14 Prozent an. Insgesamt dürften die
studierten Bestände inzwischen wieder einige Millionen Tiere umfassen.
"Bei vernünftigem Management können sich Suppenschildkröten relativ
schnell erholen", so der australische Biologe Colin Limpus vom
Queensland Parks and Wildlife Service.
Taz - 2. Mai 2008
Im Artenschutz verhungert
Der Umweltverband Nabu genießt in Sachen Tierschutz bisher einen
ausgezeichneten Ruf. Umso mehr dürfte es an seinem guten Image kratzen,
dass ausgerechnet Tiere in seiner Obhut wegen mangelnder Versorgung
gestorben sind: Seit Mitte März kamen 16 Heckrinder eines
Nabu-Weideprojekts im niedersächsischen Landkreis Leer um. Eine
Untersuchung des zuständigen Landesamts für Lebensmittelsicherheit
ergab nun, dass mehrere der Tiere an Nahrungsmangel gelitten hatten.
Zwei obduzierte Kühe waren regelrecht abgemagert, bei einer war der
Magen mit Egeln befallen. Auch zwei gestorbene Heckrind-Kälber waren
unterversorgt. Offenbar bekamen die Rinder, die ein Areal von rund 100
Hektar beweideten, weder ausreichend Nahrung, noch wurde das Futter
kontrolliert. Laut dem Untersuchungsbericht war das Heu, das die
Betreuer verteilten, verschimmelt. ... Der Nabu Niedersachsen gesteht
organisatorische Fehler ein: "Unsere Kontrolle hat versagt", so
Pressesprecher Ulrich Thüre. "Auch bei der Instandhaltung von Teilen
der Weideflächen wurden Fehler gemacht." Der Projektleiter sei
inzwischen abgesetzt worden.
epochtimes.de - 05.05.2008
„Liebenthaler Wildlinge“ - Grasende Landschaftspfleger
am Deich
Leichter Nebel liegt über der Elbtaulaue in der westlichen Prignitz,
südöstlich des kleinen Städtchens Lenzen. Schweift der Blick über das
weite offene Grünland, entdeckt das Auge bald helle Flecken - kleine
Pferde, die verstreut grasen. Eine Gruppe von Besuchern, Mitglieder des
NABU, ist aus Niedersachsen nach Brandenburg gekommen, um sich die
„Liebenthaler Wildlinge" anzuschauen. Wildlebende Pferde als
Landschaftspfleger im Einsatz zu erleben, das ist es, was die
ehrenamtlichen Naturschützer interessiert. ... Die Landschaftspflege
GmbH Lenzen besitzt zwei Pferdefamilien, die in den Naturschutzgebieten
der Lenzener Elbtalaue weiden. Die Herden, bestehend aus Mutterstuten,
Fohlen, Jährlingen und einem Leithengst sind seit dem Jahr 2000 als
grasende Landschaftspfleger im Einsatz. Sie leben ganzjährig unter
freiem Himmel, vermehren sich und pflegen ein Sozialverhalten wie
Wildpferde. Einmal jährlich werden sie eingefangen, um eine Wurmkur zu
erhalten. Einen Hufschmied kennen die Tiere nicht; ständig in Bewegung
nutzen sie ihre Hufe auf natürliche Weise ab. Wenn die Zehen zu lang
werden, brechen sie einfach weg. Der Mensch muss aber manchmal
eingreifen: Um Inzucht zu vermeiden, werden die Junghengste aus der
Herde entfernt. Sie werden als Freizeitpferde verkauft.
Ermstalbote - 2. Mai 2008
Haustierrassen: Arbeitskreis wird gegründet
Nicht nur die Biodiversität bei Wildtieren und
Wildpflanzen schwindet, auch die Artenvielfalt bei den Haustierrassen
ist gefährdet. Durch Hochleistungszucht und Globalisierung verschwinden
die lokalen Bestände bei Nutzpflanzen und Nutztieren seit vielen
Jahren. Gezielte Informationen über diese Rassen können aber helfen,
wieder Interessenten für Waldschaf und Steinschaf, Schwarzwaldziege,
Glanrind und Schwäbisch-Hällsches Schwein zu gewinnen. ... Am morgigen
Sonntag, 4. Mai, wird nun im Alten Lager in Auingen, dem künftigen
Zentrum der Biosphärenverwaltung, offiziell ein Arbeitskreis zur
Förderung und Vernetzung der alten Haustierrassen im und um das
Biosphärengebiet Schwäbische Alb gegründet. Der Arbeitskreis arbeitet
eng mit der "Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter
Haustierrsassen" (GEH e.V.) zusammen.
Ein wichtiges Ziel, die alten Rassen im Konzept des Biosphärengebiet zu
verankern, konnte bereits erreicht werden. Die Zusammenarbeit mit
Plenum und dem Biosphären Start-Team ist auf einem guten Weg.
suedwest-aktiv.de - 6. Mai 2008
Tierfreunde ziehen an einem Strang
Im Büro der Biosphärenverwaltung im Alten Lager Münsingen war am
Sonntagnachmittag kein freier Platz mehr zu finden. Die Umweltpädagogin
und Liebhaberin von Schafen Barbara Zeppenfeld arbeitet eng mit der GEH
(Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.)
zusammen. Den Mitgliedern der GEH liegt es stark am Herzen, im und um
das Biosphärengebiet herum die Artenvielfalt alter Haustierrassen zu
erhalten. Großes Interesse an Austausch ist vorhanden, so dass sich der
Arbeitskreis im Rhythmus von zwei Monaten treffen will. ... Nicht nur
die Vielfalt bei Wildtieren und Wildpflanzen schwindet, auch die
Artenvielfalt bei den alten Haustierrassen ist stark gefährdet. Durch
Hochleistungszucht und Globalisierung verschwinden die lokalen Bestände
bei Nutzpflanzen und Nutztieren seit vielen Jahren. Gezielte
Informationen über diese Rassen können aber helfen, das Interesse am
Wald-, oder Steinschaf, der Schwarzwaldziege, dem Glanrind oder dem
Schwäbisch-Hällischen Schwein zu wecken, um nur einige wenige der
Rassen zu nennen. Auch Pferderassen wie das Dülmener Wildpferd oder das
Schwarzwälder Kaltblut sind vom Aussterben bedroht.
afp.google.com - 6. Mai 2008
Chinas Präsident Hu leiht Japan Pandapärchen
Nachdem der Ueno-Zoo in Tokio seinen einzigen Pandabären Ling Ling
verloren hat, hat sich Chinas Präsident Hu Jintao großzügig gezeigt und
Japan ein Pandapärchen versprochen. China habe sich entschlossen, Japan
"zu Kooperationszwecken in der Forschung" ein Pandapaar anzubieten,
teilte das Büro des japanischen Regierungschefs Yasuo Fukuda mit.
..."Große Pandas sind bei den Japanern sehr beliebt, und sie sind ein
Symbol der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und China",
wird Hu in der Erklärung zitiert. Nach dem Tod Ling Lings hatten der
japanische Regierungschef und der Zoo bereits im Vorfeld des
Staatsbesuchs auf eine entsprechende Vereinbarung mit China gehofft. In
China ist es seit langem Tradition, ausländischen Regierungen als
Zeichen freundschaftlicher Beziehungen Pandabären zu schenken.
Inzwischen verleiht Peking die Tiere jedoch lediglich, da sie vom
Aussterben bedroht sind.
derstandard.at - 07.05.2008
Eierlegender
Fellmilchsäuger
"Glaubt jemand nur seinem eigenen Verstande, könnte er ausrufen: Gewiss
müssen hier zwei verschiedene Schöpfer am Werk gewesen sein!",
vertraute Charles Darwin 1836 seinem Tagebuch an, als er mit dem
Forschungsschiff Beagle einen Zwischenstopp in Australien machte. Vor
Augen hatte stand ihm dabei (in einem Bachbett bei Sydney) ein
Schnabeltier - bis heute der Inbegriff eines biologischen Kuriosums.
Als der erste Balg eines Ornithorhynchtus anatius 1798 von Australien
nach Europa gelang, wurde denn zunächst auch für eine Fälschung
gehalten, da er "wie ein Säugetierfell mit angenähtem Entenschnabel"
schien. Die Wissenschaft klassifizierte das seltsame Mischwesen mit
Vogel- und Reptilienzügen letztlich als Säugetier, weil es ein Fell hat
und seine Jungen säugt, wenn auch ohne Zitzen, sondern durch die
Bauchdecke. Die Weibchen bringen den Nachwuchs außerdem zunächst in
Form von Eiern in die Welt - und zwar durch die so genannte Kloake, dem
gemeinsamen Ausgang der Ausscheidungs- und Geschlechtsorgane. Dieser
Öffnung verdanken die Schnabeltiere auch ihre Zuordnung zur Gattung der
Kloakentiere. Aber auch sonst zeigen die Tiere einige höchst
merkwürdige Eigenschaften: Der weiche, gar nicht vogelähnliche Schnabel
ist mit einem komplizierten Elektrosensor-System ausgerüstet. Damit
kann es unter Wasser seine Beute orten. Dort können die Tiere nicht nur
die Augen, sondern bei Bedarf auch Ohren und Nüstern schließen.
Außerdem haben männliche Schnabeltiere an ihren Hinterläufen Fortsätze,
aus denen sie im Notfall wie Reptilien Gift ausstoßen können. Nun hat
ein internationales Forscherteam den genetischen Bauplan des wohl
seltsamsten aller Säugetiere entziffert, das sich vor rund 166
Millionen Jahre aus der Evolution der Säugetiere "ausklinkte".
epochtimes.de - 06.05.2008
NABU ruft „Stunde der Gartenvögel“ aus - Große
Zählaktion an Pfingsten
Eine Stunde Vogelbeobachtung im eigenen Garten oder auf dem Balkon:
Naturschützer organisieren eine große Vogelzählung über Pfingsten.
Naturfreunde im ganzen Land sind aufgerufen, zwischen dem 9. und 12.
Mai eine „Stunde der Gartenvögel“ einzulegen und das Ergebnis zu
melden. Die Aktion läuft in Deutschland bereits zum vierten Mal. Im
vergangenen Jahr beteiligten sich 60.000 Vogelfreunde und berichteten
über rund 1,3 Millionen Beobachtungen. „Garten- und Balkonbesitzer
zwischen Flensburg und Oberammergau sollten sich ein ruhiges Plätzchen
suchen und alles zählen, was vor ihrer Haustür vorbeiflattert: von der
Amsel, die gerade einen fetten Regenwurm aus der Erde zieht bis zum
Zilpzalp, der hoch oben im Kirschbaum sitzt und seinen eigenen Namen
ruft“, erklärten der Naturschutzbund NABU und der bayerische Landesbund
für Vogelschutz am Dienstag in Berlin. Die Beobachtungen können per
Internet, Post oder auch telefonisch gemeldet werden.
kn-online.de - 6. Mai 2008
Stunde
der Gartenvögel hat wieder geschlagen
Über Pfingsten ruft der Naturschutzbund (NABU) wieder zur Vogelzählung
in Gärten, Parks oder vom heimischen Balkon aus auf. Die "Stunde der
Gartenvögel" sollten Naturfreunde nutzen, um Vögel zu beobachten, nach
Arten zu bestimmen und zu zählen. Die ermittelten Daten sollen den
NABU-Experten helfen, im Vergleich zu den Vorjahren Veränderungen bei
Arten und Anzahl zu benennen. Unter anderem sollen dadurch Rückschlüsse
auf Veränderungen durch den Klimawandel gezogen werden.
maerkischeallgemeine.de - 6. Mai 2008
TIERWELT: Naturschutzbund lädt zur Zählung der Vögel
ein
Von Freitag bis Montag werden bundesweit alle Piepmätze registriert
Die bundesweite Aktion "Stunde der Gartenvögel" startet am Freitag. Vom
9. bis 12. Mai sind alle Naturliebhaber aufgerufen, eine Stunde lang
die Gartenvögel zu zählen. Organisator der Aktion ist der
Naturschutzbund (Nabu) Deutschland. ... "Das Wissen um die Anzahl der
Vögel hilft, die heimische Vogelwelt zu schützen", sagt Ewert. Der
Lehrer hat in der Flecken Zechliner Schule den Mädchen und Jungen der
Flexklassen 1 und 2 von der Zählung berichtet. Dabei erfuhren die
Kinder, dass der Haussperling, die Amsel, der Star, aber auch Elstern
und Meisen die in unserer Region am häufigsten vertretenen Vogelarten
sind. Aber selbst Mauersegler, Buch- und Grünfinken sowie das
Rotkehlchen und die Mehlschwalbe würden zur heimischen Vogelwelt
gehören.
coburgertageblatt.de - 6. Mai 2008
Den Buchfinken kennt fast kein Kind
"Amsel, Drossel, Fink und Star..." - die meisten Kinder kennen zwar
diese Zeile aus dem Lied "Alle Vögel sind schon da", aber in der
Realität können sie die gefiederten Genossen kaum noch unterscheiden.
Bayerische Schüler kennen im Schnitt vier der zwölf häufigsten Arten,
wie eine am Montag veröffentlichte "Vogel-Pisa-Studie" der
Fachhochschule in Weihenstephan ergab. Angehende Forstingenieure hatten
vor zwei Jahren bayernweit 4. und 7. Klassen verschiedener Schularten
besucht und den Kindern präparierte Vögel zum Erkennen mitgebracht.
Ihre Untersuchung mit 3228 Schülern nannten sie in Anlehnung an den
weltweit größten Schulleistungstest Pisa "Bird Identification Skill
Assessment" - abgekürzt "Bisa".
Nur jedes dritte Kind erkenne einen Spatzen, der früher wegen seiner
Häufigkeit als "Urbild des Profanen" gegolten habe, erläuterte der
Zoologe Volker Zahner von der Fakultät Wald und Forstwirtschaft. Dabei
war der Haussperling im Jahr vor der Untersuchung sogar Vogel des
Jahres. Der Buchfink, der am häufigsten vorkommt, sei bei den Kindern
so gut wie unbekannt, und acht Prozent kannten nicht eine einzige
Vogelart.
nw-news.de - 5. Mai 2006
Auf der Spur des Wasserläufers. Bundesweites Bird
Race: Vogelbeobachtung als sportlicher Wettbewerb
Vier Minuten nach Vier am Morgen. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen.
Vier noch etwas müde Gestalten schleichen um Ebmeyers Teiche. Ein
Waldkäuzchen ruft. Erfreut zückt der Mann mit dem breitkrempigen
braunen Hut sein Notizbuch: Mit einem Bleistift trägt er die Vogelart
in sein Heft ein.
Immer am ersten Samstag im Mai findet der bundesweite Wettbewerb der
Vogelbeobachter statt - das sogenannte Bird Race. Naturschützer gehen
dabei in Teams auf die Suche nach möglichst vielen Vogelarten. Zehn
Gruppen starteten allein im Kreis Herford. Bundesweit waren es 116
Teams. Neben dem Spaß steht auch der gemeinnützige Einsatz für den
Erhalt der Vogelwelt im Vordergrund.
Rhein Raum - Montag, 5. Mai 2008
Noch SIEBEN Tage bis zum großen Biodiversity-Zirkus in
Bonn
Wildkatze: Einen landesweiten Biotopverbund
sicher zu stellen, gehört zu den Kernaufgaben im Wildkatzenschutz.
Dabei spielt im Rhein-Sieg-Kreis der Waldverbund zwischen dem
Siebengebirge und den Wäldern auf der Leuscheid und der Nutscheid eine
wichtige Rolle, um die Wildkatzen im Rothaargebirge und im Westerwald
wieder zusammen zu bringen. Dessen ungeachtet genehmigen der Kreis, die
Stadt Bad Honnef und die Bezirksregierung Köln einhellig ein neues
Gewerbegebiet am Dachsberg, das eine von nur zwei Achsen dieses
Verbundkorridors für unabsehbare Zeit durchtrennt. Im weiteren Verlauf
des Korridors, an der Sieg, dürfte sich der Ausbau der K 23 in
Windeck-Dattenfeld mit auskragender Fahrbahn bald als besonders
störendes Bauwerk in diesem Verbundkorridor erweisen, da die dann
hangparallel aus dem Berg herausragende Straße von Tieren nicht
überwunden werden kann. Anstatt aktiv am Schutz der Art mitzuarbeiten,
engen die Verwaltungen die Ausbreitungsmöglichkeiten der Wildkatze
immer weiter ein, weil offenbar der Artenschutz noch immer keinen
Stellenwert bei der Abwägung erhält.
rheinraum-online.de - 6. Mai 2008
Noch SECHS Tage bis zum großen Biodiversity-Zirkus in
Bonn
Bläulinge: Der Schutz der beiden Schmetterlingsarten Maculinea
nausithous und M. teleius ist im Rhein-Sieg-Kreis vor allem der
Initiative des BUND AK "Mittlere Sieg" zu verdanken, also einer
privaten Gruppe. Ohne deren unermütlichen Einsatz hätte die untere
Landschaftsbehörde des Kreises den Schutz verpasst und wären die
Gewerbegebiete in Eitorf längst über die von den Faltern bewohnten
Flächen hinweg gegangen, ebenso wie zuvor in Sankt Augustin
(Westerwaldstraße) und an viele anderen Orten. Noch immer fehlen für
die wegen der hohen Biotopansprüche (Mosaikstrukturen) schwierig zu
schützenden Bläulinge großräumigere Schutzkonzepte im Rhein-Sieg-Kreis.
Bislang erfolgt von Amts wegen eher ein Einzelflächenschutz - eine
Entscheidung, mit der ein hohes Aussterberisiko für diese
Schmetterlinge verbunden ist.
main-rheiner.de - 6. Mai 2008
Geschockt von Urwaldzerstörung
Patrick hat seinen Vater schon überzeugt, Mitglied bei Greenpeace zu
werden. Im Gegenzug steuert der Sechstklässler der
Friedrich-Ebert-Schule etwas von seinem Taschengeld zu den
Beitragszahlungen bei. Mit den Unterrichtsthemen Klimawandel und
bedrohte Lebensräume hat Erdkunde-Lehrer Sven Härtel die Realschüler
der Klasse 6R1 und 6R2 kräftig aufgerüttelt. Informationen aus erster
Hand erhielten sie gestern bei einem Powerpoint-Vortrag von Jörn
Burger, Pressesprecher von von Greenpeace Frankfurt. "Die fantastischen
Sieben - die letzten Urwälder" lautete der Titel der Präsentation,
deren Eingangssequenz mit faszinierenden Aufnahmen saftig grüner
Regenwald-Landschaften den Schülern begeisterte "Ahs" und "Ohs"
entlockte. Doch Burgers Bericht über die katastrophalen Ausmaße der
Urwald-Zerstörung sorgten schnell für Ernüchterung. ... Die
Ebert-Schüler zeigten sich wissbegierig, fragten nach Details und baten
ihren Lehrer gar, die Pause dranzuhängen. Am Ende der Schulstunde
versorgten sie sich mit reichlich Informationsmaterial über Greenpeace,
das Jörn Burger mitgebracht hatte. Die Sechstklässler wollen vor allem
eine aktuelle Unterschriftenkampagne gegen die Urwald-Vernichtung
unterstützen. Und vielleicht gelingt es noch weiteren von ihnen, ihre
Eltern für die Umweltorganisation und ihre Ziele zu begeistern.
shz-de - 5. Mai 2008
Empörung über abgeschossene Uhu-Familie
Mit einem gezielten Schuss tötete ein Unbekannter am Montag in einem
Wald bei Sarzbüttel (Kreis Dithmarschen) einen Uhu und seine drei
Küken. Schleswig-Holsteins Umweltminister Christian von Boetticher
(CDU) hat die Tat aufs Schärfste verurteilt.
Von Boetticher bezeichnete die Tat am Montag in Kiel als "kriminelle
Aktion von bislang nicht gekannter Dreistigkeit". Den Einsatz eines
Schrotgewehrs wertete der Minister als Indiz, dass die Tat durch einen
in der Region aktiven Jäger begangen wurde. Das illegale Töten
geschützter Vögel sei in Dithmarschen "leider keine Ausnahme", sagte
von Boetticher. Im vergangenen Jahr seien zwei Seeadlerpaare bei der
Brut gestört worden und hätten ihren Horst aufgegeben. Auch aus diesem
Jahr gab es in Dithmarschen schon mehrere Fälle illegaler
Greifvogelverfolgung. Er werde nicht zulassen, "dass gemeinsame Erfolge
zum Schutz seltener und bedrohter Greifvögel und Eulen, die mit großem
Einsatz ehrenamtlicher Helfer und erheblichen finanziellen Mitteln
erreicht wurden, durch solche Aktionen zunichte gemacht werden", sagte
der Minister.
spiegel.de - 06.05.2008
Forscher entdecken einmaliges Tintenfisch-Fossil
Vor rund 150 Millionen Jahren sah es dort, wo heute das
baden-württembergische Örtchen Nusplingen liegt, ganz anders aus als
dieser Tage. Wo sich heute die Berge der Schwäbischen Alb erheben,
schwappte damals das tropische Jurameer. Und in einer besonders tiefen
Lagune sanken immer wieder tote Meeresbewohner zu Boden. Sie wurden in
sauerstoffarmer Umgebung von feinsten Kalkschlammschichten bedeckt -
und so für die Ewigkeit konserviert. "Alles was dort unten ankam, blieb
einfach so liegen", erklärt Günter Schweigert vom Museum für Naturkunde
in Stuttgart im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. ... Bisheriger Höhepunkt
der Fossiliensuche war im Jahr 2004 der Fund eines Meereskrokodils. Nun
hat das Stuttgarter Team einen weiteren, besonders spektakuläre
Entdeckung gemacht: Den Forschern gelang es, den erhaltenen
Kieferapparat eines Tintenfischs aus der Jurazeit zu identifizieren.
Von dem ausgestorbenen Kopffüßer, einem Belemniten, war bisher nur der
hintere Teil, das sogenannte Rostrum, gefunden worden. Diese kalkigen
Fundstücke sind allerdings überaus häufig - und auch unter dem Namen
Donnerkeil bekannt. In vergangenen Zeiten galten sie als Amulett und
Heilmittel gegen diverse Krankheiten.
BirdLife
Madagascar Pond-heron thrown a lifeline... -
02.05.2008
The Endangered Madagascar Pond-heron
Ardeola idae has received much-needed attention from all its range
states. Delegates from nine African
countries recently came together in Nairobi (Kenya) to develop a
Species Action Plan to reverse the heron’s alarming population decline.
The species was considered to be common half a century ago. It is now
listed as Endangered in the IUCN Red List of threatened species.
Tana biofuel plans could break the law - 05.05.2008
Plans to grow biofuel crops on an idyllic river plain in Kenya
underestimate the cost, overestimate the profit and could be illegal if
implemented as currently proposed, consultants say in a new report. The
project, to turn 50,000 acres (20,000 hectares) of the mostly pristine
Tana River Delta over to sugarcane, ignores fees for water use,
compensation for lost livelihoods, chemical pollution and loss of
tourism and wildlife.
PlanetArk
Six Sea Lions Shot To Death On Salmon-Rich US River
- 06.05.2008
Investigators searched for clues on Monday in the shooting deaths of
six protected sea lions at a dam between Washington state and Oregon,
while officials halted a controversial trapping program aimed at
stopping the mammals from eating endangered salmon.
ENN
Oklahoma Moves to Protect State's Freshwater Turtles From Commercial
Over - harvest - 06.05.2008
By: Center for Biological Diversity
Responding to a petition by conservation and health groups, the state
of Oklahoma today enacted a three-year moratorium on commercial harvest
of turtles from public waters.
Cubs a ray of
hope in India's fight to save tigers - 06.05.2008
Fourteen tiger cubs have been spotted in a leading Indian sanctuary, a
rare piece of good news in the country's fight to protect its dwindling
population of big cats from poachers and habitat destruction. The cubs
have been sighted regularly over the past few weeks in Ranthambore
National Park in western Rajasthan, R.N. Mehrotra, the state's chief
wildlife warden, told Reuters on Tuesday.
India
tightens security to fight rhino poachers - 07.05.2008
uthorities in India's remote northeast said they were increasing
security in the world's biggest reserve for the endangered great
one-horned rhinoceros to save them from poachers. Poachers have killed
at least 10 rhinos in two national parks in Assam state since January,
eight of them at the Kaziranga National Park.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Whale and
Dolphin Conservation Society - 02.05.2008
Trotz mangelnder Nachfrage beginnt in Norwegen die
Jagd auf Wale
Die kommerzielle Walfangsaison hat in Norwegen begonnen, der erste Wal
wurde erlegt. Trotz sinkender Nachfrage für Walfleisch dürfen bis zu
1052 Nördliche Zwergwale getötet werden. Diese von der norwegischen
Regierung selbst auferlegte Fangquote hat sich in den vergangenen vier
Jahren nahezu verdoppelt und steht im Widerspruch zu dem international
gültigen kommerziellen Walfangverbot. Erreicht wurde diese Fangquote in
den vergangenen Jahren jedoch nicht. In den Fangsaisonen 2006 und 2007
lag die tatsächliche angelandete Zahl harpunierter Zwergwale jeweils
bei weniger als 600 Tieren. Im Jahr 2006 wurde die Jagd sogar für drei
Wochen ausgesetzt, weil die Walfänger ihre Ware von den bereits
erlegten Tieren nicht absetzen konnten. ... "Die Walfangländer haben
vieles gemeinsam: sie halten sich nicht an internationale Beschlüsse,
die Nachfrage an Walfleisch ist rückläufig und die jeweiligen
Regierungen stellen weiterhin Steuergelder in Millionenhöhe bereit, um
die sinnlosen Waltötungen fortzusetzen" kommentiert Entrup von der
WDCS. "Richtet sich das Augenmerk der Öffentlichkeit aber meist auf
Japan, ist die kommerzielle Waljagd in Europa von der gleichen Ignoranz
gegenüber internationalen Bestimmungen und Artenschutzbemühungen
geprägt" kritisiert Entrup.
NABU - 05.05.2008
NABU: "Wälder statt Forste" - Biologische Vielfalt in
Deutschland schützen
Der NABU hat die Bundesregierung als Gastgeber der 9.
UN-Naturschutzkonferenz (19. bis 30. Mai) in Bonn auf den alarmierenden
Zustand der heimischen Wälder aufmerksam gemacht und den Aufbau eines
wirkungsvollen Schutzgebietsnetzes gefordert. Dabei müssten jetzt die
Weichen für "Urwälder von morgen" als wichtiger Lebensraum für bedrohte
Tiere und Pflanzen gestellt werden. Dazu müssten zehn Prozent der
Waldfläche dauerhaft aus jeder forstlichen Nutzung genommen werden,
heißt es in dem heute vorgelegten Strategiepapier "Waldwirtschaft
2020". Darin richtet der NABU neun Kernforderungen für eine ökologisch
nachhaltige Waldwirtschaft an Politik und Forstwirtschaft. ... Wegen
dauerhafter Belastungen durch Schadstoffe aus der Luft, künstlich
erhöhter Wilddichten und dem Klimawandel sei der Wald im Stress und
laufe Gefahr seine vielen Service-Funktionen nicht mehr voll zu
erfüllen. Im Fokus müsse besonders der Schutz der Buchenwälder stehen,
für die Deutschland eine besondere Verantwortung trägt. ... Ziel des
NABU ist der so genannte kahlschlagsfrei bewirtschaftete Dauerwald im
Gegensatz zu klassischen Forsten mit vielen gleichaltrigen Bäumen. "Nur
so lassen sich die vielen wichtigen Funktionen des Waldes wie
Luftreinigung, Speicher von Kohlendioxid, Lieferant von Wasser und Holz
sowie als Erholungslandschaft für Menschen und unersetzlicher
Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen erhalten", betonte Miller.
natur+kosmos - 06.05.2008
Unter Zugzwang / Der Mensch zerstört den Lebensraum
von Zugvögeln und anderen Globetrottern
Unterwegs sein, wandern, ziehen - die Erfolgsstrategie von Kranichen,
Monarchfaltern oder Gnus geht nicht mehr auf. Klimawandel und
Lebensraumverlust machen ihnen zu schaffen. Im Mai reisen Schwärme von
Forschern, Herden von Politikern und Kolonnen von Aktivisten nach Bonn.
Auf der 9. UN-Naturschutzkonferenz wollen sie den weltweiten Verlust
der biologischen Vielfalt stoppen. ... Die internationale Gemeinschaft
will nichts weniger als den Verlust an Tier- und Pflanzenarten bis 2010
stoppen. Helfen könnte etwa ein weltweites Geflecht aus Schutzgebieten.
In Bonn sollen aus Wünschen und Ideen Abkommen und Taten werden.
NABU - 06.05.2008
NABU ruft vom 9. bis 12. Mai zur großen Vogelzählung
"Stunde der Gartenvögel" auf
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) - NABU-Partner in
Bayern - rufen auch in diesem Jahr wieder Naturfreunde im ganzen Land
auf, vom 9. bis 12. Mai eine Stunde lang Vögel im eigenen Garten oder
auf dem Balkon zu beobachten und zu melden. Die Aktion läuft in
Deutschland bereits zum vierten Mal.
Garten- und Balkonbesitzer zwischen Flensburg und Oberammergau sollten
sich ein ruhiges Plätzchen suchen und alles zählen, was vor ihrer
Haustür vorbeiflattert: von der Amsel, die gerade einen fetten
Regenwurm aus der Erde zieht bis zum Zilpzalp, der hoch oben im
Kirschbaum sitzt und seinen eigenen Namen ruft.
Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. - 06.05.2008
Bettenburgen
und Straßenlaternen bedrohen Meeresschildkröten in der Türkei
Neue wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Strand
von Anamur zu den bedeutendsten Niststränden der Unechten
Karettschildkröte im Mittelmeerraum zählt. Mehr als 1000 Nester konnten
hier in einer Nistsaison gezählt werden. Aber der Strand von Anamur ist
akut bedroht, es liegen schon Pläne für große Hotelkomplexe vor, und
Straßen werden entlang der Strände gebaut – mit katastrophalen Folgen
für die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta), die an den
Stränden von Anamur nistet. Noch ist der Strand von Anamur ein kleines
Meeresschildkrötenparadies, noch gibt es keinen internationalen
Massentourismus in Anamur. Mehr als 1000 Nester konnten im vergangenen
Jahr am etwa 12 km langen Strand von Anamur gezählt werden. „Das ist
eine Nestdichte, die sonst kaum noch im Mittelmeerraum zu finden ist“
erklärt Brigitte Peter, Geschäftsführerin der Aktionsgemeinschaft
Artenschutz (AGA) e.V. Aber der Strand von Anamur ist akut bedroht:
Große Hotelkomplexe sollen Pauschaltouristen aus ganz Europa anlocken.
Außerdem werden Straßen entlang der Strände gebaut – mit katastrophalen
Folgen für die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta), die an den
Stränden von Anamur nistet. „Die fatalen Folgen für die
Meeresschildkröten kennen wir aus ähnlichen Projekten an Nistgebieten
im Mittelmeerraum. Diese Fehler dürfen nicht wiederholt werden“,
fordert Brigitte Peter.
NABU - 07.05.2008
Einladung zur Pressekonferenz - NABU stellt
"Masterplan 2010" vor: Ein "Rettungsanker" für den Erhalt der
biologischen Vielfalt in Deutschland
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, vom 19.
bis 30. Mai findet in Bonn die 9. UN-Konferenz zur Konvention über die
biologische Vielfalt statt. Die 190 Unterzeichner haben sich
verpflichtet, den Rückgang der Arten und den Verlust ihrer Lebensräume
weltweit aufzuhalten. Vor sieben Jahren haben sich die europäischen
Staats- und Regierungschefs das Ziel gesetzt, das Artensterben bis 2010
in Europa zu stoppen. Bisher ist das nicht gelungen: Die Situation der
Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume hat sich weiter negativ
entwickelt. Mit einer Gefährdungsrate von rund 40 Prozent aller Tier-
und Pflanzenarten erreicht Deutschland dabei einen der europäischen
Spitzenwerte.
Was ist zu tun, um den dramatischen Artenverlust endlich aufzuhalten?
Mit seinem "Masterplan 2010" hat der NABU konkrete "Rettungsanker" für
den Erhalt der biologischen Vielfalt in Deutschland entwickelt. Der
Plan zeigt die notwendigen Maßnahmen auf und benennt die Akteure, die
rasch handeln müssen, damit der Kampf gegen das Artensterben nicht
verloren geht. Das Aktionsprogramm möchten wir Ihnen auf einer
Pressekonferenz in Berlin vorstellen, zu der wir Sie herzlich einladen.
WWF World Wide Fund For Nature - 07.05.2008
Artenschwund in Deutschland hält an. WWF-Studie: Netz
der Schutzgebiete ist unzureichend. Bund und Länder müssen handeln.
Bund und Länder werden ihr Ziel, das Artensterben zwischen Wattenmeer
und Alpen bis 2010 zu stoppen und die biologische Vielfalt in
Deutschland zu bewahren, nur mit erheblichem Mehraufwand erreichen
können. Dies geht aus der heute veröffentlichten WWF-Studie
"Naturschutz in Deutschland. Schutzgebiete und das Biodiversitätsziel
2010" hervor. Deutschland ist ab Mitte Mai Gastgeber des
UN-Umweltgipfels zum "Übereinkommen über die biologische Vielfalt"
(CBD) in Bonn.
Der WWF fordert die heute in Mainz tagenden Umweltminister von Bund und
Ländern auf, den Naturschutz in Deutschland endlich konsequent
umzusetzen. "Wenn Bundeskanzlerin Merkel beim anstehenden UN-Gipfel zu
Biodiversitäts-Kanzlerin werden und als gutes Vorbild vorangehen will,
muss Deutschland endlich seine Hausaufgaben machen", so Frank Barsch,
WWF-Artenschutzexperte und Autor der Studie.
Wie die Studie berichtet, ist die Zahl der bedrohten Biotope trotz
aller Schutzbemühungen zwischen 1994 bis 2006 von 68,7 auf 72,5 Prozent
gestiegen. Langfristig drohe die Hälfte aller Biotope zu verschwinden.
Andererseits genießt lediglich ein halbes Prozent der Landesfläche den
höchsten Schutzstatus eines Nationalparks. ... "Naturschutz in
Deutschland gleicht noch immer einem Flickenteppich von minderer
Qualität. Die Schutzgebiete sind häufig zu klein, zu isoliert und in
einem schlechten Zustand. Die angekündigte Trendwende ist nicht in
Sicht", erläutert Barsch.
Selbst um die 14 Nationalparke sei es nicht gut bestellt. ... Die
größten Erfolge gibt es laut WWF beim Schutz stark bedrohter Arten zu
verzeichnen. Seeadler, Kranich, Biber und Seehund sind seit Jahren im
Aufwind, der Wolf ist zurückgekehrt. "Diese erfreulichen Nachrichten
dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Rote Liste immer
länger wird", so Barsch. Besonders Amphibien und Reptilien seien
gefährdet, die Vorkommen des seltenen Apollofalters schwinden und
selbst Allerweltsarten wie der Haussperling seien rückgängig.
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Weitere Infos |
spiegel.de - 6. Mai 2008
GIGANTISCHE ARTEN-ENZYKLOPÄDIE. "Wilson, was hast du
geraucht?"
Edward Osborne Wilson, der berühmteste Ameisenforscher der Welt, hat
ein ehrgeiziges Ziel: Der emeritierte Harvard-Professor will für jede
der 1,8 Millionen bekannten Lebewesen auf der Welt eine eigene Webseite
erschaffen. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Wilson, wieso.
SPIEGEL ONLINE: Professor Wilson, wie soll das denn gehen: 1,8
Millionen wissenschaftliche Webseiten für sämtliche Tiere, Pflanzen,
Pilze und Mikroorganismen in weniger als zehn Jahren?
Wilson: Dieselbe Frage stellte mir vor einiger Zeit ein sehr bekannter,
britischer Wissenschaftler. Er schrieb mir: Wilson, was hast du
geraucht? Wie kannst du denken, dass so etwas machbar ist? Aber
natürlich ist es machbar, und es ist notwendig. Das Wissen über die
Artenvielfalt liegt verstreut in Forschungseinrichtungen und
Naturkundemuseen auf der ganzen Welt. Wir müssen es sammeln und den
Menschen zugänglich machen, unabhängig davon, wo sie leben. ...
SPIEGEL ONLINE: Wird die "Enzyklopädie des Lebens" jemals vollständig
sein?
Wilson: Nun, bis heute wissen wir ja nicht einmal, wie viele Lebewesen
es überhaupt gibt. Die Schätzungen reichen von 3,6 bis 100 Millionen
Arten, am realistischsten sind wohl etwa zehn Millionen. Unzählige
Arten sterben aus, bevor wir sie überhaupt zu Gesicht bekommen. Aber
die "Enzyklopädie des Lebens" wird Wissenschaftlern und Studenten auf
der ganzen Welt das nötige Werkzeug in die Hand geben, um ihre Umwelt
zu erforschen - ein paar Klicks genügen, um Informationen zu jeder noch
so seltenen bekannten Spezies abzurufen. Das wird auch die Entdeckung
und Beschreibung neuer Arten enorm beschleunigen. Und wir hoffen, dass
neue Arten künftig nicht mehr nur in Fachmagazinen beschrieben werden,
sondern vor allem in der "Enzyklopädie des Lebens". Das ist eine
Revolution! ... Eine wissenschaftliche Website für jedes Lebewesen auf
Erden - ist das visionär oder größenwahnsinnig? Lesen Sie in der
aktuellen Ausgabe des SPIEGEL die Reportage "Inventur des Lebens" über
einen Besuch bei den Machern der "Enzyklopädie des Lebens".
menshealth.de - 6. Mai 2008
Elefanten-Führerschein in Thailand
Unser erstes Date. Und ich gehe gleich auf Tuchfühlung. Nach kurzer
Zeit drücke ich mein Gesicht in ihre Haut, runzelig wie die einer
Hundertjährigen. Nein, eine Schönheit ist Kommung nicht: aschfahler
Teint, Härchen am Kinn, riesige Ohrläppchen. "Sprich mit ihr", ruft
Bodo, der neben drei weiteren Arbeitselefanten steht. "Sie muss dich
kennen lernen." Bodo ist die Anstandsdame meines Rendezvous, hier im
Dschungel Thailands. Seit Jahren zeigt er Touristen den Umgang mit den
Tieren, bildet sie zu Mahouts aus, verleiht ein Zertifikat: den
Elefanten-Führerschein. "Wir machen hier nicht so 'nen Disney-Mist",
stellt er klar. Wer nur mal auf Dumbo eine Runde drehen will, ist bei
ihm falsch. In seinem Camp zählt harte Arbeit, für Mensch und Tier.
Kommung und ich müssen in den nächsten Tagen richtig ran.
Ad-Hoc-News - 2. Mai 2008
Ozeaneum sucht freie Mitarbeiter
Für das noch in Bau befindliche Ozeaneum Stralsund
werden freie Mitarbeiter für Museumsführungen gesucht. Gebraucht würden
vor allem interessierte Bewerber, die auch größere Besuchergruppen
durch die Ausstellungen begleiten und dabei Wissenswertes zu Themen wie
Biodiversität, Ostsee und Riesen der Meere vermitteln könnten, sagte am
Freitag eine Sprecherin des Meeresmuseums Stralsund.
Besonders gefragt seien Museumsführer, die auch Gäste in englischer,
schwedischer, dänischer oder polnischer Sprache betreuen könnten.
Circus
Lampertheimer Zeitung - 5. Mai 2008
Tiger, Pferde und Ponys in Lampertheim "Cirkus
Starlight" gastiert ...
Seit Freitag Nachmittag gastiert der "Cirkus Starlight" im Lampertheim.
Der mittelgroße Zirkus beendet sein Gastspiel in Lampertheim mit dem
Familientag am heutigen Montag, wobei zu beiden Vorstellungen auch
Erwachsene nur Kinderpreise zu zahlen haben. ... Als Resümee bleibt
festzustellen, dass der "Cirkus Starlight" ein wirklich
abwechslungsreiches Programm bietet und einen Besuch wert ist.
Erstklassige Arbeit wird von erstklassigen Künstlern auf sehr hohem
Niveau geleistet. Wer das Gastspiel in Lampertheim verpasst hat, hat
jedoch noch die Möglichkeit den "Cirkus Starlight" vom 8. bis zum 12.
Mai in Biblis zu sehen.
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Neue Veröffentlichungen
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Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: € 24,90
Überall
erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling
Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Gesellschaft für
Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden.
Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo
(der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der
Universität.
19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO
LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of
Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal
Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning
exchange session and evening meal and /with an auction will be held at
the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the
south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the
expenses, including a group photo and of course, our evening meal with
soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the
auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any
other amphibian saving /conservation project which is being currently
carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and
information about your collector’s preferences directly to me. All
applications and any other questions you may have please email to: Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl
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Stellenanzeigen
Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie
Institut für Biologie
Verhaltensbiologie
Tierpflegerin / Tierpfleger
mit Teilzeitbeschäftigung bis zu 19,25 WoStd.
als Schwangerschaftsvertretung und für die Dauer der Mutterschutzfrist
und ggf. anschließender Elternzeit
Lgr. 5/6a BMT-G (i.d.F.d. Anw.-TV FUB)
Aufgabengebiet:
Tierpflege in der Verhaltensbiologie:
Haltung, Aufzucht und Pflege von Singvögeln (gelegentlich Kleinnagern);
Futterzubereitung (inkl. Zucht von Futterinsekten), Einhaltung und
Überwachung der Tierhygiene (inkl. Parasiten-Prophylaxe).
Protokollierung von Zuchtdaten und Tierbestands-Dokumentation am PC.
Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossene Tierpflegerausbildung
Erwünscht:
* PC-Kenntnisse (Beherrschung der EDV-Programme 'Excel' und 'Word')
* Erfahrung mit Singvögeln
* Grundkenntnisse in Englisch (mündlich)
* Gute Kommunikations- und Teamfähigkeit
Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 12.05.2008
unter Angabe der Kennziffer 21052900/10/08 zu richten
an die
Freie Universität Berlin
Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie
Institut für Biologie, Verhaltensbiologie
z. Hd. Frau Prof. Dr. C. Scharff
Takustr. 6
14195 Berlin (Dahlem)
Die Lebenshilfe - Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH sucht für
den Wildpark Reuschenberg, anerkannt als Zoologischer Garten nach
EU-Rechtsnorm, befristet im Rahmen einer Krankheitsvertretung zum
nächst möglichen Zeitpunkt
eine/n Zootierpfleger/in mit
Tätigkeitsschwerpunkt "Europäische Wildtiere".
Wir erwarten:
- Eine/n zuverlässige/n Mitarbeiter/in mit erfolgreich abgeschlossener
Berufsausbildung als Zootierpfleger/in
- Bereitschaft für flexible Dienstzeiten (auch an Wochenenden und
Feiertagen)
- Handwerkliche und technische Fähigkeiten
Wir bieten:
- Einen attraktiven Arbeitsplatz in naturnaher Umgebung
- Ein erfahrenes Team im technischen und wissenschaftlichen Management
- Eine Ihrem fachlichen Können entsprechende Vergütung
Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung mit Lichtbild, Zeugnissen
und ggf. Empfehlungsschreiben senden Sie bitte bis zum 30.05.2008 an
folgende Anschrift:
Lebenshilfe - Werkstätten
Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH
von-Ketteler-Str. 124
51371 Leverkusen
Der Zoologische Garten Frankfurt sucht zur Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses
zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Volontär/in
Wir bieten:
- Einweisung in die Tiergartenbiologie, insbesondere
Tiermanagement, Veterinärpraxis, Kartei- und Zuchtbuchführung
- Umsetzen des Erlernten durch zugewiesene Projekte
- Mitarbeit bei der Förderung zoologischer Forschungsprojekte
Wir erwarten:
- abgeschlossene Hochschulausbildung in Zoologie
- tiergartenbiologische Erfahrung in einem Zoo wünschenswert
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft und
Verantwortungsbewusstsein
- englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
- EDV-Kenntnisse
Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet und um ein Jahr
verlängerbar. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an die Anwärterbezüge
des höheren Dienstes.
Es wird angestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen mit
Unterrepräsentanz zu erhöhen. Frauen sind deshalb besonders
aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher
Eignung bevorzugt eingestellt.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis zum 30.05.2008 an:
Zoologischer Garten Frankfurt
Personalstelle
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Rudolf Wicker, Tel: 069/212- 33732 zur
Verfügung.
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TV-Tipps Tierdokus und
Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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presseportal.de - 2.05.2008
Neue Folgen "Ruhrpott-Schnauzen" im ZDF: Vierte
Staffel mit Geschichten aus dem Duisburger Zoo startet am Montag
Neue Folgen der beliebten "Ruhrpott- Schnauzen" im ZDF. Geschichten aus
dem Duisburger Zoo" sind ab 5. Mai 2008, montags bis freitags um 15.15
Uhr, zu sehen. Als erste von 40 Folgen wird "Der lange Weg zur
Freundschaft" ausgestrahlt. Im Mittelpunkt der ersten Folge steht der
Tierpfleger Klaus Willebrand, seit neun Monaten für das Elefantenhaus
zuständig. Er füttert die Tiere, duscht sie, reinigt ihren Stall - aber
nie allein. Einer der erfahrenen Kollegen ist immer in der Nähe. Es
dauert lange - manchmal Jahre - das Vertrauen und den Respekt der
grauen Riesen zu erringen.Der Zoo Duisburg wünscht sich schon seit
Jahren einen Zuchterfolg bei den australischen Wombats. Roxy und Boney
waren bisher die Hoffungsträger. Doch das Liebesspiel zwischen Boney
und seiner Lebensgefährtin ist selbst für Wombat-Verhältnisse etwas
wild und ruppig. Revierleiter Mario Chindemi setzt deshalb jetzt all
seine Hoffnungen auf den sanftmütigen Milton. Tierpflegerin Sandra Sinn
wiederum muss darüber wachen, dass dem Perlhuhn-Küken beim Schlüpfen
nicht die Puste ausgeht. Nach rund vier Wochen im Brutkasten versuchen
die federigen Winzlinge, sich ans Licht der Welt zu picken - eine
enorme Kraftanstrengung.Auch in der vierten Staffel der
"Ruhrpott-Schnauzen" erfahren die Zuschauer Neues über die Arbeit
hinter den Zoo-Kulissen und über die Biologie der Tiere. 62 Folgen der
"Ruhrpott-Schnauzen" wurden zwischen Juni und September 2006, 41
zwischen Februar und April 2007 und 45 zwischen August und November
2007 ausgestrahlt.
Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende März ging es ins
Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im Schwarzwaldzoo in
Waldkirch geplant.
Wochentägliche Sendungen:
Di-Fr,
10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Di-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Di-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Di-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (40 neue Folgen aus Duisburg)
Di-Fr, 16:10 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. ( 40 neue Folgen aus
Frankfurt und Kronberg)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoo Krefeld
Di-Fr, 17:05 RBB, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Di-Fr, 17:10 HR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Di-Fr, 17:10 NDR, Seehund, Puma & Co. (Zoos im Norden, Wh)
Einzelsendungen:
Mi, 07.05.2008, 15:15, NDR, Nationalparks im östlichen Europa
Mi, 07.05.2008, 20:15, NDR, Die Rüsselbande, Elefanten
Mi, 07.05.2008, 22:30, SWR, Auslandsreporter, Abenteuer Amazonien, Tipp!
Do, 08.05.2008, 10:35, MDR, Abenteuer Zoo, Putzmunter in Seattle
Do, 08.05.2008, 12:00, ARTE, Leoparden in der Stadt
Do, 08.05.2008, 14:15, HR, Schatzkammer Madagaskar, Tipp!
Do, 08.05.2008, 14:15, WDR, Planet Erde, Waldwelten
Do, 08.05.2008, 15:00, 3sat, Wombaz, Löwen
Do, 08.05.2008, 16:40, 3sat, Überlebensstrategien im Andenhochland
Do, 08.05.2008, 18:45, ZDF dokukanal, Wespenalarm: Ein Insekt auf
Raubzug
Do, 08.05.2008, 20:15, ARD Eins Festival, Wo das Meer die Küste trifft,
Der Sinai
Do, 08.05.2008, 20:15, 3sat, Serengeti hinter den Deichen
Do, 08.05.2008, 21:00, ARD Eins Festival, Al Maha - Im Visier des Falken
Do, 08.05.2008, 22:30, ARD Eins Plus, Zucker für den Affen, Rettung für
Indonesiens Orang-Utans
Fr, 09.05.2008, 09:30, ORF 2, Wildes Rio
Fr, 09.05.2008, 14:15, HR, Dschungelhunde, Der Waldhund
Fr, 09.05.2008, 15:00, SWR/WDR, Planet Wissen, Frühlingserwachen - Der
Natur auf der Spur
Fr, 09.05.2008, 18:45, ZDF dokukanal, Ein Leben für Sansibar
Fr, 09.05.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 09.05.2008, 20:15, ARD Eins Plus, Geliebt und
gefürchtet: Spinnen
Fr, 09.05.2008, 21:00, RBB, Duma - die Gepardin
Fr, 09.05.2008, 22:05, N24, Invasion der Kröten
Sa, 10.05.2008, 11:40, MDR, Zwischen Ebbe und Flut
Sa, 10.05.2008, 13:30, SWR, Der Alpenkönig kehrt zurück (Steinbock)
Sa, 10.05.2008, 14:30, WDR, Deutschlands älteste Bäume, Individuen und
Ökosysteme
Sa, 10.05.2008, 22:05, N24, Der König der Bären, Der
Eisbär
So, 11.05.2008, 07:10-08:55, DMAX, Und täglich grüßt das
Erdmännchen
So, 11.05.2008, 09:30, SWR, Kein Platz für wilde Tiere
So, 11.05.2008, 12:40, MDR, Perlen des Regenwaldes
So, 11.05.2008, 14:30, NDR, NDR Tiergarten
So, 11.05.2008, 16:00, BR, Welt der Tiere, Dicke Freunde im Böhmerwald
So, 11.05.2008, 16:15, SF 1, Steve Leonard - Flugreise mit Fischadlern
So, 11.05.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Anaconda wanted
So, 11.05.2008, 21:45, ARD, Wildes China
Mo, 12.05.2008, 12:30, MDR, Perlen des Regenwaldes
Mo, 12.05.2008, 17:10, RBB, Die Wiese
Mo, 12.05.2008, 18:10, RBB, Welt der Tiere, Flocke - Das Nürnberger
Eisbärenmädchen
Mo, 12.05.2008, 18:40, RBB, Hilfe, der Biber kommt!
Mo, 12.05.2008, 19:00, ARTE, Tasmanien - Paradies am Ende
der Welt
Mo, 12.05.2008, 21:45, ARD, Wildes China
Di, 13.05.2008, 03:00, SWR, Rummel um Wilbär
Di, 13.05.2008, 09:45, 3sat, Wütende Wasser,
Naturschutzgebiet Wutachschlucht
Di, 13.05.2008, 11:30, NDR, Zugspitze - Berg der Gegensätze
Di, 13.05.2008, 14:15, RBB, Planet Wissen, Frühlingserwachen - Der
Natur auf der Spur
Di, 13.05.2008, 14:15, HR, Die Hornissenkönigin und ihr geheimnisvolles
Leben
Di, 13.05.2008, 18:15, NDR, Hamburgs komische Vögel
Di, 13.05.2008, 20:15, ZDF, Kieling - Expeditionen zu
den letzten ihrer Art
Di, 13.05.2008, 20:15, ORF 2, Die Bären mit der Brille
Mi, 14.05.2008, 10:40, ARTE, Die Reise der Delfine
(Auswilderung)
Mi, 14.05.2008, 11:30, NDR, Vorsicht, Menschenfresser!, Tiger und
Leoparde in Indien
Mi, 14.05.2008, 14:15, HR, Löwen gegen Krokodile
Mi, 14.05.2008, 19:00, ARTE, Wildnis aus Menschenhand,
Die ehemalige innerdeutsche Grenze
Mi, 14.05.2008, 20:15, NDR, Der Tiger und der Mönch
Mi, 14.05.2008, 22:30, SWR, Auslandsreporter, Ökotourismus statt
Erdölförderung
Do, 15.05.2008, 10:35, MDR, Abenteuer Zoo, Ein Wald
voller Affen - Apenheul
Do, 15.05.2008, 14:15, HR, Im Land der Regenbogenschlange
Do, 15.05.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Wunderbare Welt im Wald
Do, 15.05.2008, 18:30, Phoenix, Wälder, Bären, goldene Kuppeln
Do, 15.05.2008, 18:45, ZDF dokukanal, Anaconda wanted
Do, 15.05.2008, 19:00, ARTE, Der geheime Garten, Fauna hinterm Haus
Do, 15.05.2008, 20:15-21:45, ARD Eins Festival, Grzimeks Erbe in Afrika
und Asien
Do, 15.05.2008, 22:00, SWR, Odysso - Wissen entdecken, Klimaschutz oder
PR?
Do, 15.05.2008, 23:00, ARD Eins Plus, Caprivi - Ein Zipfel Afrikas
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 13:30
im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:50 Uhr
im MDR, mittwochs 15:00 und freitags 23:00 Uhr Wiederholungen auf ARD
Eins Plus;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 14:30 vom BR und
sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Nürnberger Schnauzen", Wiederholung täglich 18:00 auf ZDF Doku,
samstags um 16:02 Uhr sowie sonntags ab 08:02 und 15:02 (je 2 Folgen)
auf ZDF Info;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags
11:15 Uhr im RBB, sowie dienstags 11:00 Uhr auf ARD Eins Plus
wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 12:40 Uhr im WDR
wiederholt;
"Seehund, Puma & Co." aus Bremerhaven, Jaderberg und
Friedrichskoog: wird samstags ab 14:15 Uhr im SWR wiederholt (2 Folgen).
|
Sender nicht zu
empfangen? Kein
Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet
aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr
Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser
und FreeDownloadManager
(PS:
Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die
Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann
entschlüsseln
kann)
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Umzug
Nicht überall, wo Tiere gehalten werden, geschieht dies
mit geschärftem und fokussiertem Blick auf die Tiere. Allzu oft stehen
noch immer andere Bedürfnisse im Mittelpunkt.
Dadurch, daß noch nicht überall der Schwenk vollzogen wurde, wird es
denen leicht gemacht, die einen Paradigmenwechsel, dort wo er
stattgefunden hat, nicht bemerken wollen.
Ein Schöner Ausdruck dessen, was sich verändert hat, ist die
Ankündigung des Bezuges des neuen Menschenaffenhauses in Frankfurt.
Dort wird über die Würde der Tiere geschrieben, die das neue Haus und
der Umzug selbst den Tieren bewahren soll. Im Gegensatz zum beliebten
"Das haben wir schon immer so gemacht!" wird der Anlaß in Frankfurt
nicht genutzt, um mal eben alle Affen in Narkose zu legen und dann "Wo
wir sie schon mal hier liegen haben!" einen kompletten Gesundheitscheck
zu machen und sie anschließend wie Frachtgut ins neue Heim zu ... na,
zu verfrachten eben.
Die Intelligenz von Menschenaffen wird gerne mit der von
Menschenkindern verglichen, was ich für durchaus nicht unproblematisch
halte, weil der Vergleich eigentlich nichts anderes sein kann, als
hinkend. Aber wo er schon mal im Raum steht, nutzen wir ihn doch
einfach mal: Verbringen Sie mal einen halben Tag in einem ambulanten
OP-Zentrum in dem Kinder unter Vollnarkose behandelt werden. Die
kleinen Patienten, denen die Einsicht in die Notwendigkeit des
Eingriffes meist nicht plausibel zu machen ist, bekommen natürlich,
auch wenn die Eltern professionell ihr bestes Pokerface aufsetzen, mit,
daß was im Busche ist und so ist die Luft schon vorher geschwängert von
Panik. Wenn die Kleinen dann in den Armen ihrer Eltern wegknicken,
können auch den Hartgesottensten die Tränen kommen.
Richtig schlimm ist es aber nach dem Aufwachen. Die Kinder wachen
zumeist an einem Ort auf, der nicht der ist, in dem sie zuvor
weggedämmert sind, sie kommen nur langsam wieder in den Vollbesitz
ihrer geistigen und körperliche Kräfte und das löst bei vielen Kindern
nichts anderes aus, als schieres Entsetzen. Das Weinen, Schreien und
Wehklagen, das aus solchen Aufwachräumen schallt, kann einen durchaus
jahrelang verfolgen.
Ich bin sehr glücklich darüber, daß die Menschenaffen in Frankfurt den
Weg zu ihrem neuen Heim auf den eigenen Beinen zurücklegen dürfen!
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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