E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 420 vom 1. Mai 2008

Liebe Leser,

ich habe Reaktionen auf mein Editorial von vergangener Woche erhalten (vielen Dank dafür!), jedoch nicht nur positive. Ich solle doch erst nachdenken, bevor ich etwas schreibe, riet mir jemand. Liebe Leser, ich kann Ihnen versichern, ich habe nachgedacht, lange und gründlich, und je länger und gründlicher ich nachdenke, um so mehr kommen mir Zweifel am Vernunftwillen des Menschen. Dieser Jemand hat anscheinend Bedenken, daß "übergroße Kormoranpopulationen" einige mit großer Mühe gerade wieder aufgepäppelte Fischbestände gefährden können. Nur ist es so, daß selbst in den (wenigen) Fällen, wo das Verhalten der Kormorane in der Tat eine ernstzunehmende Bedrohung für einzelne Fischpopulationen darstellt, nicht die Kormorane ursächlich für das Verschwinden der Fische verantwortlich sind. Es liegt vielmehr in der Be- und Verbauung unserer Gewässer. So lange man jedoch Geschöpfen wie Kormoranen (wieder) die Schuld zuschieben kann, können wir Menschen uns weiterhin als erstaunlich lernresistent beweisen. Und so wird kurzerhand ein neuer Kanal geplant, mitten hinein in eine der letzten noch weitestgehend unverbauten Landschaften großer Fließgewässer: der Elbe-Saale-Kanal.
Bei diesem Projekt wird für 80 Millionen Euro (Planungsstand 1998, also tatsächlich vermutlich das Doppelte) ein schiffarmes Gewässer, die Elbe (unbeschiffbar wegen Wassermangel zu 2/3 des Jahres - Tendenz steigend), mit einem praktisch schifffreien Gewässer, der Saale, verbunden, da den nicht vorhandenen Schiffen eine Fahrzeitverlängerung beim Durchfahren der Mäander im Mündungsbereich nicht zuzumuten ist - kein Scherz, höchstens ein schlechter!
Gegen dieses ökologischen und ökonomischen Wahnsinn hat sich eine breite Front aus Naturschutz- und Freizeitverbänden bis hin zum Bund der Steuerzahler gebildet, die möglichst bald dem Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und dem Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts Wolfgang Böhmer das klare "Nein" der Bundesbürger zum Elbe-Saale-Kanal übergeben wollen:
www.elbe-saale-kanal-nein.de/
Ich bedanke mich bei Ihnen, liebe Leser, für Ihre Stimmabgabe im Namen von Naturfreunden, Anglern, Kanuten, Fischen, Kormoranen, ihres eigenen Geldbeutels und besonders von Elbe und Saale!

Noch was: ich versichere hiermit, daß Sie nächste Woche an dieser Stelle keinen Aufruf zu einer Unterschriftenaktion lesen werden. Auch wenn es angesichts der langen Liste der Schildbürgerstreiche schwer fallen wird: versprochen!

Ihre Silke Sorge
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles aus der Amphibienkampagne".



sz-online - 24. April 2008
Prinzessin von Sachsen küsst Frosch im Leipziger Zoo
Wie im Märchen wird heute im Leipziger Zoo eine Prinzessin einen Frosch küssen. Xenia Prinzessin von Sachsen will im Rahmen des „Jahres des Frosches 2008“ einen symbolischen Froschkuss inszenieren und eine Attrappe küssen. Sie unterstützt damit als Botschafterin die von der Welt-Zoo-Organisation (WZO) ins Leben gerufene globale Kampagne, die Verständnis für die gefährdete Tierart schaffen soll. Ein echtes Exemplar kam nach Zooangaben aus Naturschutzgründen für die Aktion nicht infrage. Von weltweit über 6 000 Amphibienarten ist bereits jede dritte vom Aussterben bedroht.

netzzeitung.de - 25.04.2008
Geschmuggelte Schildkröte als Statussymbol
In Thailand floriert der Handel mit geschmuggelten Schildkröten. Tierschützer fanden vor kurzem auf einem Markt in Bangkok 25 ausländische Arten, von denen die meisten international geschützt sind und nicht gehandelt werden dürfen. «Die Händler haben offen zugegeben, dass viele Schildkröten rein- und rausgeschmuggelt werden», sagte Chris Shepherd. Er arbeitet in Kuala Lumpur für Traffic, ein Programm der Umweltschutzorganisationen World Wide Fund for Nature (WWF) und IUCN zur Überwachung des Handels mit wilden Tieren und Pflanzen. In Südostasien wird es nach seinen Angaben immer populärer, sich bedrohte Tiere als Statussymbol zu halten. «Sie werden für tausende Dollar pro Stück gekauft», sagte Shepherd. ... «Es ist traurig, wenn die Tatsache, dass ein Tier kurz vor dem Aussterben steht, als Verkaufsargument benutzt wird», sagte Jane Smart von IUCN. Mehr als ein Drittel der insgesamt 786 auf dem Markt angebotenen Schildkröten gehörte zu geschützten Arten. Die alarmierte Polizei führte nach Angaben von Traffic im April eine Razzia durch. Sie stellte dabei 18 Strahlen- und 3 Schnabelbrustschildkröten sicher. Diese gelten als seltenste Schildkrötenart der Welt.

Tauber-Zeitung - 28. April 2008
Neue Gehege für Amphibien
Reutlingen. Auf dem Gelände "Listhof 2" entstanden in den vergangenen sechs Monaten drei Schaugehege für Amphibien und Reptilien. Und auch in der nahen Umgebung derselben hat sich einiges getan. Anlässlich einer umweltpädagogischen Veranstaltung des Umweltbildungszentrums (UBZ), an der 24 Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren mit Begeisterung und Tatendrang teilnahmen, wurden als erste Tiere drei Wechselkröten eingesetzt. Tatkräftig unterstützt wurde Tröge bei seinem mehr als 1000 Stunden währenden ehrenamtlichen Tun von Karl Reuter, noch weiteren Mitgliedern der auch sonst überaus engagierten Arge und Helfern des UBZ. Höchst willkommene finanzielle Unterstützung kam von Plenum, dem Projekt des Landes zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Umwelt, das 60 Prozent der 4000 Euro Gesamtkosten besteuerte.

zoo.poznan - 25. Apr. 2008
ROK ZABY w Starym ZOO
Jahr des Frosches im Alten Zoo in Poznan
Eine Ausstellung "Frösche schlagen Alarm!!!" wurde in der unter Denkmalschutz stehenden Grotte des Alten Zoos eröffnet. Die Ausstellung "Frösche schlagen Alarm!!!" stellt Tiere vor, die am meisten empfindlich und vom Aussterben bedroht sind infolge der sich verändernden klimatischen und Lebensbedingungen unseres Planeten. Lurche reagieren besonders empfindlich auf alle Veränderungen, die in der Natur eintreten, sie sind ein Indikator für die Sauberkeit der natürlichen Umwelt. Die Ausstellung richtet sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene sind eingeladen.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

PR-Inside.com - 29. April 2008
Tierpark-Aufsichtsrat stellt sich hinter Blaszkiewitz
Nach dem Aufsichtsrat des Berliner Zoos hat sich auch das Kontrollgremium des Tierparks hinter den umstrittenen Zoo- und Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz gestellt. Nach ausführlicher Auseinandersetzung mit den öffentlich diskutierten Vorwürfen sehe das Gremium «keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten des Direktors», teilte der Aufsichtsrat am Dienstag mit. Dabei stütze sich der Aufsichtsrat auch auf die Erkenntnisse der für den Tierpark zuständigen amtstierärztlichen Fachaufsicht, die laut einem Zeitungsbericht festgestellt habe, «es gebe keinerlei Auffälligkeiten und keinen Handlungsbedarf».

Ad-Hoc-News - 25. April 2008
Tierschutzbeauftragter macht Druck
Der Landestierschutzbeauftragte Klaus Lüdcke hat einem Zeitungsbericht zufolge eine Prüfkommission zu den Vorwürfen gegen Zoo-Vorstand Bernhard Blaszkiewitz gegründet. Dazu sollen die Amtstierärzte aus Lichtenberg und Mitte, der Tierethiker Jörg Luy, Pfleger sowie ein Experte des Tierpark-Wildtierinstituts gehören. Lüdcke wolle auch die Staatsanwaltschaft und Abgeordnete für eine Kooperation gewinnen.

Ad-Hoc-News - 24. April 2008
Zoo-Aufsichtsrat: Kein Fehlverhalten von Blaszkiewitz erkennbar
Der Aufsichtsrat der Zoologischer Garten Berlin AG hat sich hinter den umstrittenen Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz gestellt. Nach einer Aussprache über die in der Öffentlichkeit erhobenen Vorwürfe gegen Blaszkiewitz sehe das Gremium weiter keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten des Direktors, teilte der Aufsichtsrat am Donnerstag mit. Das Gremium habe auf einer Sitzung am Mittwoch zudem das Angebot des Vorstandes an das Abgeordnetenhaus bekräftigt, dass neben den offiziellen Aufsichtsbehörden auch die fachlich zuständigen Fraktionssprecher Einsicht «in alle relevanten Bücher» nehmen könnten, hieß es weiter. Zudem sei einstimmig beschlossen worden, der Hauptversammlung die Entlastung des Vorstandes vorzuschlagen.

WELT ONLINE - 24. April 2008
Wann dürfen Tiere getötet werden?
Die Tierliebe ist paradox: Wenn in einem Zoo wie dem Berliner Tierpark Katzenbabys getötet werden, hallt ein Aufschrei der Entrüstung durchs Land, gilt dies doch als Indiz für Tierquälerei. Eigenartig ist aber, dass uns mediale Bilder von Tausenden toten Enten, Hühnern oder Gänsen, die wegen Vogelgrippe-Gefahr vergast wurden, ziemlich kalt lassen. Man hätte die Frage damals auch mit einer Umfrage verbinden können, die weniger personalisiert gewesen wäre, als die heutige, die nur danach fragt, ob der Direktor des Zoos bleiben darf. Man hätte zum Beispiel fragen können: Ist es Recht, dass wir Tiere in Zellen halten, „so eng wie die Stehsärge von Oranienburg“ oder auch: Ist es Recht, dass wir Tieren „ihre Grundlebensbedürfnisse mit der chemischen Keule niederschlagen“, wie es der Schriftsteller Hans Wollschläger in seinem 1987 unter dem Titel „Tiere sehen Dich an“ erschienenen Kommentar zum Tierschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland getan hat. Und um die Fragen gleich zu beantworten: Natürlich ist es Recht. Damit ist man mittendrin in einer Tierrechtspraxis, die den „vernünftigen Grund“ in ein schwankendes Gelände gebaut hat. Bevor man aber aus dem bisher gesagten, den Schluss zieht, dass das Problem der fehlerhaften Behandlung von Tieren eines von Wissenschaft und Kommerz ist, empfiehlt es sich, einen Blick auf die Rechtssprechung zu werfen. Die weitaus meisten Fälle von Tierquälerei, die bis zur gerichtlichen Anklage kommen, werden in privaten Haushalten begangen.

Tages-Anzeiger Online - 28. April 2008
Leben oder sterben lassen - ein Dilemma der Zoos
In den Gehegen von Zoos und Wildparks kommt oft zu viel Nachwuchs zur Welt. Gibt es keinen Platz für die Tiere, bleibt nur noch die Tötung. Der Abschuss des Risikobären JJ3 vergangene Woche hat bei vielen Menschen Unverständnis ausgelöst. «Wir hätten für ihn ein 4000 Quadratmeter grosses Wechselgehege gehabt», sagt Bernd Schildger, Direktor vom Berner Dählhölzli, der dieses Angebot eine Woche vor dem Tod des Bären publik machte. Spätestens im Oktober 2009, wenn der neue, derzeit für rund zehn Millionen Franken gebaute Bärenpark fertig ist, hätte JJ3 ins grössere Gehege von 6000 Quadratmetern übersiedeln können. Der Vorwurf, es wäre nur ein Werbegag, sei aus Schildgers Sicht deshalb nicht akzeptabel. «Grundsätzlich gibt es bereits genug Braunbären in Zoos und Tierparks», betont Peter Dollinger, Direktor des Weltzooverbandes (Waza). Zum Teil wisse man gar nicht, wo man die Jungen unterbringen soll und müsse sie sogar töten. Ausserdem hält er nichts davon, Wildfänge in relativ kleine Gehege zu geben. Das Töten der Tiere gehört leider weiterhin zum Alltag der Zoos, wenn auch in einem deutlich kleineren Ausmass als früher.

Stuttgarter Nachrichten - 25. April 2008
Wilhelma-Chef in Erklärungsnot
Wilhelma-Chef Jauch hat die Gerlinger Agentur Stuttg-Art mit der Vermarktung von Wilbär beauftragt. Pikant dabei: Agentur-Chefin Karin Graf ist die Lebensgefährtin von Georg Fundel, dem Vorsitzenden des Wilhelma-Freundeskreises. Laut Finanzministerium hätte es wohl eine Ausschreibung geben müssen – die gab es aber nicht. Als sich die Anfragen für Wilbär mehrten, handelte Wilhelma-Chef Dieter Jauch. Ende Februar habe er sich nach professioneller Unterstützung bei der Vermarktung des Eisbärenbabys umgesehen, sagt er. Er bekam einen Tipp und engagierte die Agentur Stuttg-Art. Eine Ausschreibung für den Auftrag hat es nicht gegeben. Das sei bei dem geringen Umfang auch nicht nötig, sagt Jauch. Außerdem habe er sich schnell entscheiden müssen: "Wenn ich den Auftrag ausgeschrieben hätte, hätte es noch mal vier Wochen gedauert." Als Grundgebühr für die Akquise potenzieller Kunden und das Aushandeln von Lizenzverträgen zahlte die Wilhelma 18650 Euro. Zudem erhält die Agentur eine Beteiligung an den Lizenzgebühren im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Was die Vorgaben für die Auftragsvergabe von Einrichtungen des Landes betrifft, scheint der Wilhelma-Chef allerdings nicht ganz im Bilde zu sein. Denn eine freihändige Vergabe von Aufträgen sei nach der Verdingungsordnung für Leistungen nur möglich, wenn das Volumen die Summe von 10000 Euro nicht übersteigt. Rechtliche Konsequenzen muss die Wilhelma bei einem Verstoß aber laut Knaus nicht befürchten. "Wir werden aber auf ein Fehlverhalten hinweisen."

Stuttgarter Nachrichten - 25. April 2008
Fehlstart für den Plüsch-Wilbär
Lange Schlangen vor dem Gehege – auch in Stuttgart ist das Eisbär-Fieber ausgebrochen. Bei der Vermarktung hinkt Wilbär jedoch seinen Artgenossen in Berlin und Nürnberg hinterher. Die Verantwortlichen in der Wilhelma stört dies wenig. Zwar konnten die Besucher seit dem vergangenen Wochenende im Kiosk der Wilhelma Wilbär und Mutter Corinna als Plüschtier erwerben. Doch den Vertrieb hat der SWR als Wilbär-Pate in Eigenregie übernommen. Das erste Kontingent von 50 Mutter-Kind-Paketen (Preis 39.95 Euro) ist schon vergriffen. Sonst aber ist die Merchandising-Maschinerie noch nicht angelaufen. Bei der Vermarktung hat der Nürnberger Tiergarten aber einen deutlichen Vorsprung vor der Wilhelma. Bereits im Januar wurde im Rathaus ein Marketingbüro eingerichtet. Der Tiergarten stellte dafür eine Mitarbeiterin ab. Sie unterstützte vier städtische Beamte, die eigens für die Vermarktung des Eisbärenbabys abgestellt wurden. Als Leitbild diente ein Raster, wonach interessierte Firmen bestimmte Standards zu erfüllen haben. Die Produktion muss ökologisch und nachhaltig sein. Kinderarbeit sei zum Beispiel genauso verboten wie die Verwendung von Tropenholz, erläutert Encke. Von mehr als 400 Interessenten blieben bislang 21 übrig.

FR-online.de - 25. April 2008
Kein Run auf Flocke
Der Rummel um die kleine Nürnberger Eisbärin Flocke hat dem Tiergarten bislang rund 20 Prozent mehr Besucher beschert. Der erwartete große Ansturm von täglich bis zu 25.000 Schaulustigen sei bisher aber ausgeblieben, sagte der stellvertretende Tiergartendirektor, Helmut Mägdefrau. Flocke stecke den Rummel sehr gut weg. Sie wiegt mit ihren inzwischen viereinhalb Monaten fast 28 Kilo und ist 90 Zentimeter groß. Während ihrer Zeiten im Freigehege widme sie sich ausgiebig allen möglichen Spielsachen. "Das ist eigentlich ein gutes Zeichen, weil sie sich mit sich selbst beschäftigen kann", erklärte der stellvertretende Zoodirektor.

Schwäbische Zeitung - 25. April 2008
Flocke lockt 20 Prozent mehr Besucher in Nürnberger Zoo
Eisbärin Flocke beschert dem Nürnberger Tiergarten ein Besucherplus von durchschnittlich 20 Prozent. Seit dem ersten Auftritt des Eisbärenmädchens vor rund zwei Wochen habe sich der Besucherandrang deutlich gesteigert, sagte der stellvertretende Tiergartendirektor Helmut Mägdefrau. Trotz anfänglicher Besucherflaute ist der Tiergarten-Vize zufrieden. Spitzentage wie am vergangenen Sonntag, an dem mehr als 14 000 Tierfreunde in den Zoo gepilgert waren, erwartet die Zooleitung am Maifeiertag und in den Pfingstferien. Die mittlerweile rund 28 Kilo schwere und fast einen Meter große Eisbärin hat laut Mägdefrau keine Probleme mit dem Trubel.

Frankfurter Neue Presse - 24. April 2008
Frankfurt hat eine «Bernhard-Grzimek-Allee»
Frankfurt hat seit Donnerstag eine «Bernhard-Grzimek-Allee». Die Straße «Am Tiergarten» direkt vor dem Zoo wurde nach dem früheren Zoodirektor umbenannt, der an diesem Tag 99 Jahre alt geworden wäre. Grzimek (1909-1987) war nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1974 Zoodirektor in Frankfurt. Mit der Umbenennung der Straße werde ein langjähriger Frankfurter Bürger geehrt, teilte der Zoo mit. Grzimek sei nicht nur Zoodirektor gewesen, sondern auch aktiver Naturschützer und Medienstar.



Planung und Bau

Yahoo! Nachrichten - 28. April 2008
Im Klimahaus von der Antarktis bis zur Sahelzone
Tauchlehrer Vaniah gleitet an einem fast toten Korallenriff entlang. Der junge Mann ist auf Samoa in der Südsee zu Hause. Er kennt die Unterwasserwelt seit seiner Kindheit und erlebt hautnah, wie die immer häufigeren tropischen Wirbelstürme Korallen absterben lassen. Vaniahs Heimat liegt auf derselben geografischen Linie wie das in Bau befindliche Klimahaus in Bremerhaven. Dort können ab März 2009 die Besucher eine Reise um die Erde entlang des achten Längengrades Ost machen. Dabei lernen sie unterschiedlichste Wetterphänomene und die Folgen des Klimawandels kennen, wie der Geschäftsführer der Klimahaus Betriebsgesellschaft, Arne Dunker, sagt. An jeder der insgesamt neun Stationen soll der Besucher mit all seinen Sinnen den Ort authentisch erleben: Schwitzend bei 35 Grad und von Fliegen umschwirrt in der Wüste der Sahelzone und frierend bei Minusgraden in der Antarktis, wo Eis an den Wänden klebt und Schnee umherwirbelt. In begleitenden Filmen werde gezeigt, wie stark der Alltag der Menschen durch das jeweilige Klima bestimmt werde. Am Ende der Reise gelangt der Besucher zu begehbaren Zeitkugeln, in denen die in den Filmen kennengelernten Menschen fiktiv im Jahr 2050 ihr Leben rückblickend erzählen. Vaniah werde berichten, dass auf Samoa durch den steigenden Meeresspiegel der Lebensraum eng geworden sei, sagt Nawrath. Mit den Korallenriffen sei auch eine vor Sturmfluten schützende Barriere zerstört worden. Der Blick in die Zukunft basiert auf Berechnungen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie. Bremerhaven investiert mindestens 70 Millionen Euro in Planung, Bau und Ausstattung des weltweit einzigartigen Ausstellungshauses, das privat betrieben wird.

Cuxhavener Nachrichten - 29. April 2008
Gestern hieß es „Wasser Marsch“ im Sea Life
Fast abgeschlossen sind jetzt die Bauarbeiten für das Groß-Aquarium in der Werner-Kammann-Straße. Gestern Vormittag wurde das Ozeanbecken mit 250 000 Liter Cuxhavener Leitungswasser geflutet. Jetzt zeichnet sich ab: Sea-Life Cuxhaven wird voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni eröffnet. Zu dem Aquarium gehören nicht nur 30 riesige Becken, in die später über 3 000 Meeres-Bewohner einziehen, sondern auch eine beachtliche Menge an Wasser. Im Sea Life Cuxhaven werden die Besucher schon bald auf rund 1 000 Quadratmetern aufwendig nachgebildete Lebensräume erkunden können: Auf der Reise von der Felsenküste über flachere, sandige Gewässer der Nordsee bis hin in die Tiefen des Atlantiks können dann die verschiedenen Unterwasserwelten entdeckt und bestaunt werden. Insgesamt wird es im Sea Life an der Nordsee 30 Becken geben, die über 3 000 Lebewesen aus rund 60 verschiedenen Arten beherbergen werden.

Merkur Online - 24. April 2008
"Schöner wohnen" für Münchner Eisbären - Pate für Jungtier gesucht
Die drei Eisbären im Münchner Tierpark Hellabrunn sollen ein schöneres Domizil bekommen. Nach der Neugestaltung der Elefanten-Außenanlage und dem Neubau des Orang-Utan-Hauses steht das nächste Großprojekt mit dem Umbau der Eisbären-Anlage an. Der Aufsichtsrat der Münchner Tierpark Hellabrunn AG habe grünes Licht für das Projekt gegeben. Wo die drei Eisbären während des Umbaus im kommenden Jahr untergebracht werden, stehe noch nicht fest, sagte Tierpark-Sprecherin Doris Schwarzer. "Wir stehen erst am Anfang der Planung." Fest steht bisher nur, dass die aus den 1970er Jahren stammende Anlage für die Eisbären mit Naturfelsen neu gestaltet werden soll.

Aachener Zeitung - 29. April 2008
Unterstützung für den neuen Wirtschaftshof im Tierpark
Im Gegensatz zu den Zoologischen Gärten in den meisten Großstädten in NRW ist der Aachener Tierpark keine von der Stadt getragene Einrichtung, sondern eine gemeinnützige AG, die sich selbst finanzieren muss. Hier ist die Sparkasse Aachen seit Jahren ein verlässlicher Partner und großzügiger Spender. Nur mit diesen Mitteln war es dem Tierpark in der Vergangenheit möglich, die laufenden Ausgaben zu decken und darüber hinaus Geld für Neuanlagen bereit zu stellen. Auch der im Sommer auszuführende Umbau und die Erweiterung des Wirtschaftshofes werden durch die Sparkasse Aachen mit einem namhaften Betrag unterstützt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 29. April 2008
Banges Warten auf ein Serum für die Wisente
Mit Hochdruck wird in diesen Tagen an einem neuen Fangstall im Gehege der Wisente des Wildparks Alte Fasanerie in Hanau Klein-Auheim gearbeitet. Er wird gebraucht, um die Wisente effektiv gegen die gefährliche Blauzungenkrankheit behandeln zu können. In den vergangenen Wochen haben Bürger und Institutionen rund 15 000 Euro für den Bau des Stalls gespendet, um einen Beitrag zum Überleben der wertvollen Wisent-Herde zu leisten. Insgesamt wird der Stall etwa 70 000 Euro kosten, weshalb noch weiter Spenden gesammelt werden. Den Rest der Summe wird dann der Förderverein des Wildparks beisteuern.

espace.ch - 24. April 2008
Wisente erhalten neues Zuhause
Gute Nachricht für die Wisents im Berner Tierpark: Die bedrohte Tierart erhält dieses Jahr mitten im Dählhölzliwald ein artgerechtes Gehege, das 50 Mal grösser ist, als das bisherige. Am Donnerstag wurde das Stallgebäude eingeweiht. Anfang Juni kann das grösste noch lebende Land-Säugetier Europas sein neues 50'000 Quadratmeter grosses Gehege beziehen. Die artgerechte Anlage für die Wisente wird mit Spenden finanziert. Jetzt muss noch ein Zaun gezogen werden. Über einen begehbaren Steg werden die Besucher die Wisente hautnah erleben können, wie der Tierpark mitteilt.



Aktionen

Echo-muenster.de - 26. April 2008
Erdmännchen-Künstler: Siegerehrung beim Eröffnungsfest
Münster. „Jutta, komm´ hier hoch, so ein toller Ausblick!“ Die Begeisterung der Zoobesucherin galt der Aussichtsterasse am neuen Nashorngehege. Im Besuchertunnel der Erdmännchenanlage gab´s ebenfalls Stau wegen der neuen Sichtmöglichkeiten. Andere Besucher aber eilten zielstrebig und schnurstracks an der neuen Attraktion vorbei. Wer ihnen folgte, konnte sie in der Nashornhalle wiederfinden. Ausnahmslos Familien mit Kindern, die sich dort um eine Bank scharten, auf der ein Mann stand. Markus Moritz vom Förderverein begrüßte von dort alle Anwesenden und unter ihnen besonders die Kinder, die beim Erdmännchen-Mal- und Schreibwettbewerb des Allwetterzoos gewonnen hatten. Die bestplatzierten Teilnehmer waren nämlich mit ihren Familien am Samstag eingeladen worden, ihre Preise entgegen zu nehmen. Aber zuerst bedankte sich Markus Moritz für die große Teilnahme. Mit 638 Einsendungen hatte nämlich kaum einer gerechnet.

Ruhr Nachrichten - 25. April 2008
Tierpark Bochum: Neue Attraktionen zu Saisonbeginn
Der Saisonbeginn im Bochumer Tierpark kündigt sich mit vielen neuen Attraktionen an. Seit dem 17. April ziehen zwei neue Riffhaie ihre Bahnen in der 170 000 Liter fassenden Korallenriffanlage. Zusätzlich zu den quirligen Nasenbären, die seit kurzem in der ehemaligen Braunbärenanlage leben, hielten Tigerpythons und Kanareneidechsen Einzug in das Aquarien- und Terrarienhaus. Alle Kinder sind aufgerufen, sich an einem Namenswettbewerb zu beteiligen. Namensvorschläge für die Haie können unter Angabe des Namens, des Alters und der vollständigen Adresse und Telefonnummer an den Tierpark Bochum, Klinikstr. 49, 44791 Bochum geschickt werden, oder per Email an info@tierpark-bochum.de. Die beiden Gewinner des Wettbewerbs werden zur Taufe der Haie am 1. Kinderfest (2. Juli) eine besondere Einladung erhalten.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 27. April 2008
VW wird Pate der Eisbären
Die Namensuche kann beginnen: Volkswagen soll sich mit mehr als 100.000 Euro die Patenschaft für die beiden Tiere gesichert haben, die zurzeit noch im gemeinsamen Gehege mit Eisbärenmutter Olinka im Tierpark Schönbrunn aufwachsen. Die Hannoveraner haben sie schon in ihr Herz geschlossen, seit vor einigen Wochen bekannt wurde, dass sie in zwei Jahren in den Zoo Hannover umsiedeln werden: Jetzt gibt es endlich auch offiziell einen Paten für die beiden Eisbärenjungen, die im Jahr 2009 als erste Bewohner die Alaska-Landschaft Yukon Bay im Zoo Hannover beziehen sollen. Gemeinsam mit dem neuen Paten will der Zoo Hannover demnächst auch die Suche nach Namen für die beiden Bärenbrüder in Angriff nehmen. Unterstützung erhält der Zoo dabei von einer großen Boulevardzeitung.

Ostsee Netz - 24. April 2008
Abendsafari im Zoo Schwerin
Der Schweriner Zoo ist für Ostsee-Urlauber ein lohnenswertes Ausflugsziel. Am 30. April 2008 findet die nächste Abendsafari statt. Denn wenn sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ist im Zoo Schwerin immer noch „tierisch“ was los. Start ist um 20.00 Uhr. Eintrittskarten können Sie nur im Vorverkauf bis zum 27. April 2008 an der Zookasse erwerben.

lifepr.de - 28. April 2008
Natur- und Artenschutz im Augsburger Zoo
Am 8. Mai um 18.30 Uhr werden bei einem abendlichen Rundgang durch den Augsburger Zoo die vielfältigen Aufgaben, die dieser im Rahmen des Natur- und Artenschutzes erfüllt, vorgestellt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des NANU-Programms statt (Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung). Als Referent agiert Zookurator Wilhelm Möller. Treffpunkt ist der Zooeingang. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 10 Euro und für Kinder 5 Euro.

DerWesten Dortmund - 28. April 2008
Sommerspaß im Dortmunder Zoo
Auf Tuchfühlung zu den Tieren können die Besucher des Dortmunder Zoos im Sommer gehen. Vom 30. Juni bis 4. Juli heißt es für Kinder ab sechs Jahren: In fünf Tagen um die Welt! Am 30.6. brechen die Kinder zur Reise durch Deutschland und Europa auf, am 1.7. geht es weiter nach Asien; am 2.7. nach Australien; am 3.7. nach Afrika - "auf den Spuren von Löwen, Giraffen und Zebras"; am 4.7. endet die Reise in Südamerika.

lifepr.de - 28. April 2008
Tierpark-Konzert am 1. Mai mit dem Chorverband Berlin
Am 1. Mai ist es wieder soweit: Zum mittlerweile 5. Mal werden mehr als 20 Chöre des Chorverband Berlin e.V. auf zwei Bühnen im Tierpark Berlin ihre besten musikalischen Stücke zum Besten geben um den Mai zu begrüßen. Natürlich dürfen die Tiere bis diesem Event nicht fehlen: Die Tierparkmitarbeiter präsentieren hautnah einige Tiere aus ihren Revieren.

RP ONLINE - 28. April 2008
Ein einfach tierisches Jubiläum
Der Natur- und Tierpark Brüggen feiert am 1. Mai seinen 50. Geburtstag: Mit 140 Tieren, neuen Attraktionen und sogar Spielgeräten, die der Gründer einst selbst erbaute. Alle Kinder haben an diesem Tag freien Eintritt.

FR-online.de - 28. April 2008
Faulenzen vor Villa Wutz
Schon an der Straßenbahnhaltestelle Rheinlandstraße empfängt den Besucher ein fröhlicher Klangteppich aus Wiehern, Meckern und Geschnatter. Es sind nur wenige Meter von der Station bis zu Frankfurts kleinstem Tiergarten, dem Kobelt-Zoo in Schwanheim, der am ersten Mai in die neue Saison startet. Es ist die 93ste seit der Gründung des Zoos im Jahre 1916.

Nordsee News - 29. April 2008
Ein 'Blumen(tier)strauß' zum Muttertag im Multimar Wattforum
Das Multimar-Wattforum in Tönning an der Nordsee ist ein sehr lohnenswertes Ausflugsziel für Nordsee-Urlauber. Zu Pfingsten 2008 haben die Mitarbeiter des Nationalpark-Zentrums die Blumentiere in den Mittelpunkt gestellt. Ein passender „Blumen(tier)strauß“ zum Muttertag. Mütter erhalten außerdem am 11. Mai 2008, am Muttertag, freien Eintritt.

Frankfurt-Live.com - 26. April 2008
Saisonbeginn im Kobelt-Zoo am 1. Mai
Saisonbeginn im Schwanheimer Kobelt-Zoo ist am 1. Mai, 11.00 Uhr, mit einem Gottesdienst ,zu Christi Himmelfahrt des Dekanats Höchst mit Herrn Pfarrer Sulimma. Anschließend steht ein Platzkonzert zum 1. Mai mit Orchesterverein Schwanheim und Musikzug Blau-Gold auf dem Programm. Ab 13.00 Uhr werden die Gäste musikalisch unterhalten von Maikel, der Froschkönig und Enzo. Es wird gegrillt und es gibt leckeren selbstgebackenen Kuchen und Kaffee.

Jungfrau Zeitung - 26. April 2008
Grosser Frühjahrsputz im Wildpark Brienz
Mehrere Dutzend fleissige Hände sorgten am Samstag im Wildpark Brienz dafür, dass die vierbeinigen Bewohner wieder saubere Gehege haben. Es wurde gefegt und gewischt, Nesseln ausgegraben, Äste weggeräumt und verbrannt, sowie kleinere Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden und Wegen vorgenommen. Zupackende Hände brauchte es auch am Hirschgehege. Bereits seit letztes Jahr werden dort Verbauungen gemacht, weil am hinteren Hang bei Regenwetter immer wieder Humus abrutscht, wie Zobrist erläuterte. Der Wildpark hoch über dem Brienzersee ist bei den Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel – vor allem für Familien.



Nachwuchs

Aachener Zeitung - 24. April 2008
Nachwuchs bei den Servalen im Krefelder Zoo
Im Krefelder Zoo gibt es Nachwuchs bei den Servalen, einer afrikanischen Kleinkatzenart. Bereits vor fünf Wochen seien vier Jungtiere, eine Katze und drei Kater, zur Welt gekommen, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Die Nachzucht von Servalen hat im Krefelder Zoo eine lange Tradition. Im vergangenen Jahr sei nach dem Tod des alten Zuchtweibchens ein vierjähriges Tier zu Kater Nero dazugesellt worden. Nachdem sich die Tiere zunächst sehr schnell gepaart hätten, sei nach Beobachtung der Pfleger über Monate hinweg keine Paarung mehr erfolgt.

Berliner Kurier - 28. April 2008
Hallo Knut: Ich bin das neue süße Baby-Nashorn!
Es ist ein echtes Sonntagskind! Und so fühlten sich auch Hunderte Besucher im Tierpark. Denn vor ihren Augen wurde am Wochenende ein niedliches Panzernashorn-Baby geboren. Punkt 12.18 Uhr plumpste die Kleine auf der Freianlage mitten ins Leben. "Gesund und munter!", freut man sich im Tierpark. "Betty kümmert sich rührend." Das ist bisher nicht immer so gut gegangen. Tollpatsch Betty hatte ihr erstes Kind totgetrampelt, dem zweiten mit einem Tritt das Bein gebrochen. Doch schon beim dritten ging alles gut. Und jetzt läuft alles prima.

WELT ONLINE - 28. April 2008
Panzernashorn im Berliner Tierpark geboren
Im Berliner Tierpark ist ein Panzernashorn vor den Augen tausender Besucher geboren worden. Das vierte Kalb von Mutter Betty kam am Sonntag auf einer Freianlage zur Welt, teilte Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Montag mit. Mutter und Kind seien wohlauf, Vater Belur sei gelassen.

lifepr.de - 28. April 2008
Erneut Erfolg im Dickhäuterhaus des Tierparks Berlin ...
Nicht nur die regelmäßigen Zuchterfolge der Afrikanischen und Asiatischen Elefanten sind im Dickhäuterhaus des Berliner Tierparks zu verzeichnen. Auch die Haltung von Panzernashörnern ist eine Friedrichsfelder Spezialität. Panzernashornkuh "Betty" kam 1995 selbst im Tierpark Berlin zur Welt. Am 27. April 2008 nun kam mittags um 12.18 Uhr das vierte Jungtier von "Betty" zur Welt. Die Geburt des gut entwickelten Kuhkalbes auf der Freianlage konnten tausende von Tierparkbesuchern miterleben.

lifepr.de - 24. April 2008
Baby und Mutter wohlauf:Nachwuchs bei den indischen Hulmanaffen!
Die wohl bekanntesten Affen Indiens sind die zu den Schlankaffen gehörenden Hulmans, die auch Hanumans genannt werden und die bis heute den Hindus heilig sind. Die Berliner Hulman-Gruppe geht auf Tiere aus dem Zoo Hannover zurück. Am 30. März kam ein kräftiges männliches Jungtier zur Welt, das Raipur nach der nordöstlichen Hauptstadt der Provinz Chahattisgarh genannt wurde.

Badisches Tagblatt - 29. April 2008
Zwei Monate - zwei Meter
Eine Ende Februar geborene junge Netzgiraffe wird im Zoo in Duisburg bei ihrem ersten Ausflug ins Außengehege von ihrer Mutter gesäubert.

worms.de - 25. April 2008
Nachwuchs bei den Füchsen
Worms. "Wie viele Füchslein es sind, wissen wir noch nicht", berichtet der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner. Erst in einigen Wochen wird es soweit sein, dass die Mutter ihre Kleinen der Öffentlichkeit präsentieren wird. Bis dahin müssen sich alle Tierfreunde noch gedulden.

HNA.de - 29. April 2008
Wildpark Edersee: Nach 19 Jahren wieder Nachwuchs bei den Wölfen
Im Wildpark Edersee sind erstmals nach 19 Jahren wieder junge Wölfe geboren worden. Der dreifache Nachwuchs bei den kanadischen Timberwölfen überraschte sogar die Wildparkleitung, die nach der Paarung der beiden Leitwölfe Luna und Cameron eigentlich mit einem Geburtstermin Anfang/Mitte Mai gerechnet hatte. Ursprünglich waren es sogar vier Wolfsbabys. "Eines war vermutlich krank und wurde vom Muttertier von den anderen Jungwölfen getrennt. Wir haben es nicht mehr gesehen", sagte Wildparkleiter Albert Hernold.

Frankenberger Zeitung / Waldeckische Landeszeitung - 29. April 2008
Wildpark Edersee: Kleine Wolfswelpen geboren

shz - 26. April 2008
Kleine Schweinerei - Nachwuchs bei den Schwarzkitteln
Im Tierpark Neumünster sind die Frischlinge los. Zehn gestreifte Wildschwein-Ferkel, gerade mal zwei Wochen alt und 30 Zentimeter groß, tollen durch das Gehege. Tierfilmer Holger Schulz hat die knuffigen Racker in Neumünster besucht.

RP Online - 24. April 2008
Frischlinge, Muffellämmer und Wildkatzen auf Entdeckungstour - Nachwuchs im Wildpark Grafenberg
Mit dem Frühling kommen im Wildpark Grafenberg die ersten Tierbabys zur Welt. Egal ob bei den Wildschweinen, Muffeltieren oder Wildkatzen – überall tapsen die niedlichen Jungtiere durch die Gehege.

taz.de - 28. April 2008
Giraffen-Knut in Amsterdam trinkt wieder
Was für Berlin der Eisbär Knut war, könnte für Amsterdam die Baby-Giraffe Niek werden. Sie wohnt im Zoo Artis. Eines Tages fiel ihre 6jährige Mama Oranya tot um, keiner weiss warum, die Untersuchung läuft noch. Die süsse Niek wollte tagelang nichts mehr trinken, denn Mama säugte sie noch! Doch am Wochenende hat Babygiraffe Niek wieder getrunken.

espace.ch - 28. April 2008
Erstmals junger Krauskopfpelikan im Dählhölzli
Im Berner Tierpark Dählhölzli ist erstmals seit 1971 ein junger Krauskopfpelikan geschlüpft. Dass es zuvor mit dem Nachwuchs nicht geklappt hat, liegt offenbar an einen «Sicherheitsproblem». Die Pelikane hätten in all den Jahren zuvor an Land nur ansatzweise Nester gebaut und nicht gebrütet. Wohl aus Angst vor Nesträubern, wie Kurator Marc Rosset am Montag auf Anfrage sagte. Seit rund zwei Jahren besteht im Gehege nun eine schwimmende Plattform, wo sich die Tiere offenbar sicherer fühlen und brüten.

Krone.at - 28. April 2008
Zoo züchtet erfolgreich asiatische Schwarzbären
In einem Zoo im indischen Guwahati gibt es eine wissenschaftliche Sensation zu feiern: Erstmals haben die vom Aussterben bedrohten asiatischen Schwarzbären Nachwuchs in Gefangenschaft bekommen. Nun wurden Fotos von den mittlerweile zwei Monate alten Bären veröffentlicht. Die Schwarzbären sind aufgrund einer hohen Sterblichkeitsrate unter Jungtieren und der immer intensiver werdenden Jagd in ihrem Lebensraum seit längerem vom Aussterben bedroht. Vor allem in China werden die Bären gejagt, um an die als Medizin gehandelte Gallenflüssigkeit der Tiere zu kommen.



lifepr.de - 28. April 2008
Tierpark Hellabrunn senkt Eintrittspreise für Schülerinnen und ...
Die Münchener Tierpark Hellabrunn AG hat beschlossen, die Schülerinnen und Schüler, die das Angebot der Tierparkschule nutzen, durch die Senkung der Eintrittspreise für mehrtägige Projekte zu unterstützen. Schülerinnen und Schüler, die an mehrtägigen Projekten der Tierparkschule teilnehmen, müssen zukünftig nur noch einmalig den Eintrittspreis von 3,50 Euro bezahlen, unabhängig von der Dauer des Projektes (die vom Schulreferat erhobene Gebühr bleibt unverändert). Mit dieser Regelung, die ab 26.05.2008 in Kraft tritt, setzt der Tierpark Hellabrunn sein Engagement für tiergestützte Pädagogik und seine familien- und kinderfreundliche Eintrittspreisgestaltung konsequent fort.

Berliner Morgenpost - 26. April 2008
Ein Dingo so schön wie Kylie Minogue
Einer rennt im Kreis. Die anderen zwei verstecken sich unterm Baum und in der Hütte. Dingo Nummer vier bleibt gleich ganz im Haus. "Sie sind noch etwas schüchtern", sagt Reviertierpfleger Michael Horn. Sie sind auch noch neu: im November 2007 im Tierpark Sattelstädt geboren, kamen die Geschwister im März in den Tierpark Berlin.
Kurator Klaus Rudloff will nach 30 Jahren eine neue Dynastie der australischen Steppendingos begründen. Sie leben im Kinderzoo, weil sie Haustiere sind - wenn auch seit Jahrtausenden verwildert.

Ad-Hoc-News - 24. April 2008
Verbreitung von Gedenkmünze zur Geburt von Eisbär Knut zulässig
Eine Braunschweiger Münzhandelsgesellschaft darf die zur Geburt von Eisbär Knut herausgegebene Sondermedaille weiter vertreiben. Die für münzrechtliche Verfahren zuständige 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main entschied am Donnerstag, dass die auf der Rückseite der Sonderprägung gezeigte Adlerdarstellung nicht gegen die Medaillenverordnung verstößt. Die Frankfurter Richter entschieden, dass durch die Medaillenverordnung lediglich der Bundesadler in der Darstellung der amtlichen Bekanntmachung aus dem Jahr 1950 geschützt sei. Mit der auf der Rückseite der Gedenkmünze abgebildeten Adlerdarstellung bestehe keine Verwechslungsgefahr. Die Gedenkprägung wurde von der Staatlichen Münze Berlin gemeinsam mit der Münzhandelsgesellschaft und dem Zoo Berlin entworfen. Die Silber-Sonderprägung erschien unter dem Zoo-Label «Respect Habitats. Knut». Vom Kaufpreis von zehn Euro ging ein Anteil an den Zoo für den Erhalt der biologischen Vielfalt sowie den Schutz und die Zucht von bedrohten Arten.

Bild.de - 25. Apr. 2008
Eisbär Eric geht fremd

Bild.de - 25. April 2008
Berliner Zoo - Wut-Ivo schmeißt mit Sand

Lausitzer Rundschau - 29. April 2008
Gepanzerte Babys gehen auf Entdeckungstour

OÖNachrichten - 29. April 2008
Andrea Herberstein wird deutlich höherer Schaden vorgeworfen

DerWesten Bochum - 28. April 2008
Zwei neue Riffhaie zogen im Tierpark ein
Exotischen Zuwachs hat der Tierpark pünktlich zum Saisonbeginn bekommen. Zwei neue Riffhaie ziehen seit Mitte April ihre Bahnen in dem 170 000-Liter-Becken der Korallenriffanlage. Und zusätzlich zu den quirligen Nasenbären, die seit kurzem in der ehemaligen Braunbäranlage leben, zogen Tigerpythons und Kanareneidechsen in das Aquarien- und Terrarienhaus ein.

Mindener Tageblatt - 29. April 2008
Nilpferde erobern die Außenbecken
Die Flusspferde im Zoo Hannover haben am Montag ihre Freibad-Saison eröffnet. Die Wellen schlugen hoch, als die sechs vollschlanken Damen und der zweijährige Jungbulle Fridolin das Außenbecken eroberten.

Pforzheimer Zeitung - 28. April 2008
Fernsehen dreht Film: Im Wildpark ist der Löwe los
Zu Eseln, Luchsen, Pferden und Ziegen gesellte sich im Wildpark gestern auch ein Löwe. Jedoch nicht, um seinen Hunger zu stillen, sondern um sich über das Borstenkleid der Wildschweine zu informieren. Dass der Löwe „Oli“ kein gewöhnlicher war, sah man gleich an seiner grünen Mähne und dem gelb-braun gestreiften Plüschfell. Im Wildpark ging er für die Kinderkanal-Sendung „Olis wilde Welt“ auf Informationssuche und wählte sich dafür als Experten den Parkchef Carsten Schwarz aus. Zusammen mit ihm setzte er sich in ein Waldstück hinter dem Wildschweingehege.

Nibelungen-Kurier - 28. April 2008
Girls´ Day 2008 im Tiergarten Worms
Der Beruf des Tierpflegers erfordert nicht nur eine gewisse körperliche Konstitution, sondern vor allem viel Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Tieren. Am Donnerstag, 24. April, fand der 8. bundesweite Girls´ Day statt. Anlässlich dieses Termins gab der Tiergarten Worms zwei Schülerinnen im Alter von 10 Jahren die Möglichkeit, in den Beruf des Tierpflegers hinein zu schnuppern. Der Mädchen-Zukunftstag, wie der Girls´ Day auch genannt wird, soll das Spektrum der Berufswahl für Mädchen erweitern.

Stern - 24. April 2008
Rosinenhandel und Pipi-Tricks
150 Jahre nach seiner Geburt steht der Name Max Planck für Spitzenforschung. Etliche Einrichtungen tragen seinen Namen - wie das Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, wo Menschenaffen Computerbildschirme betasten, ihr ökonomisches Denken mit Rosinen unter Beweis stellen und manchmal auch in Versuchsapparate pinkeln. Damit die Affen bei den Versuchen mitmachen, werden ihnen verschiedene Belohnungen in Form von Nahrungsmitteln in Aussicht gestellt. Bestrafungen gibt es genauso wenig wie Versuche, die zu sehr gegen die normalen Lebensbedingungen der Menschenaffen verstoßen würden.

Solinger Tageblatt - 28. April 2008
Neue Buslinie: Zoo - Brückenpark
Premiere für die neue Freizeitlinie 605 der Wuppertaler Stadtwerke (WSW). Am Donnerstag kann man erstmals vom Wuppertaler Zoo zum Müngstener Brückenpark fahren - und natürlich umgekehrt. Die Busse fahren regelmäßig an Sonntagen zwischen Mai und Oktober im Stundentakt sowie an Feier- und bestimmten Veranstaltungstagen.

RP ONLINE - 28. April 2008
Optimismus im Vogelpark
Wer am Wochenende das Frühlingsfest des Ohligser Vogel- und Tierparks besuchte, der merkte sofort, dass sich hier etwas getan hat. „Es geht bergauf“, bestätigt die leitende Tierpflegerin Janett Heinrich. „Das schöne Wetter dieses Wochenendes passt zu unserem Optimismus. Wir sind glücklich, anlässlich dieses Festes den Park in neuem Glanz unseren Besuchern vorstellen zu können.“ Viel Arbeit liegt hinter dem im vergangenen Jahr gegründeten Förderverein und auch weiterhin ist viel zu tun. Noch könne kein neuer Vorstand aufgestellt werden, da wichtige Dokumente vom Vorgänger noch nicht herausgegeben worden seien. Besonders freuen sich jedoch die Mitglieder des Fördervereins über die rege Unterstützung der Solinger.

schwarzwaelder-bote.de - 28. April 2008
Ein Affe macht den Schwarzwald unsicher
Donaueschingen. Affenzirkus bei der Gauchachtalbrücke. Hier haben Spaziergänger am Sonntag einen Berberaffen entdeckt. Das Tier hält sich immer noch dort auf - und sein Schicksal ist ungewiss. Als "Experte" wird ein Tierpfleger vom Tierpark Löffingen konsultiert. Dieser stellt klar, dass das Tier nicht aus dem Park stamme. Nun wird es knifflig für Polizei und Affen. Die Versuche, den kleinen Primaten dingfest zu machen, scheitern ohnehin - als der Sonntag zu Ende geht ist er immer noch auf freien Händen und Füßen. Seine Herkunft ist aber nach wie vor ein Rätsel.

lifepr.de - 29. April 2008
Kommen sie raus oder kommen sie nicht?
Rund um den Nagerfelsen im Zoo Basel tut sich was. Zwei Präriehundfamilien aus den Zoos von Rotterdam und Köln beleben seit einigen Wochen die Aussenanlagen. Sie geniessen die üppig wuchernde Vegetation und sind des öftern bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten. Besonders lieben sie die Grasspitzen, die sie mit ihren Pfötchen festhalten und genüsslich daran knabbern.

lifepr.de - 24. April 2008
Der Zoo Basel hat eine neue Webseite
Der Besuch des Internetauftritts auf www.zoobasel.ch lohnt sich jetzt noch mehr. Die Navigation ist einfacher geworden, alle Informationen zum Zoo sind schnell auffindbar und Tierfreunden steht ein Lexikon mit 150 Tierarten zur Verfügung. Die grossformatigen Tierbilder sind eine Augenweide und machen Lust auf einen Zoo-Besuch. Wie die neuen Zoo- und Vivariums-Führer, präsentiert sich auch die Internetseite ganz "Zolli-like". Die bewährte Grundstruktur der Seite ist erhalten geblieben.

ORF.at - 28. April 2008
Hellbrunn: Parkgebühren nur in Hauptsaison
Die Parkflächen beim Schloss in Hellbrunn werden keinesfalls während des ganzen Jahres bewirtschaftet. Gebühren würden weiterhin nur während der Hauptsaison verlangt, erklärte Vizebürgermeister Harald Preuner (ÖVP) am Montag. Preuner lehnte am Montag offiziell den Antrag der Bürgerliste ab, wonach während des ganzen Jahres Parkgebühren eingehoben werden sollen.

AFP - 24. April 2008
Dublins Zoo leidet unter hunderttausend Scherzanrufen
Nach hunderttausend Scherzanrufen in der Telefonzentrale des Dubliner Zoos hat sich die Führung des Tierparks genervt an die Öffentlichkeit gewandt. Die Anrufe seien "eine ernsthafte Verschwendung unserer Zeit und Ressourcen", sagte Marketingchefin Veronica Crisp am Donnerstag dem öffentlichen Radiosender RTE. Seit zwei Wochen sind in Irland Scherz-SMS im Umlauf, die den Empfänger wegen einer "wichtigen Nachricht" zu einem Anruf beim Dubliner Zoo auffordern. Unterzeichnet sind die SMS mit verballhornten Tiernamen: Zwei der angeblichen Verfasser der SMS heißen beispielsweise Anna Conda und G Raffe. Die Mitarbeiter in der Telefonzentrale des Zoos finden die Anrufe gar nicht mehr lustig. Auch ein Hilferuf bei der Polizei brachte nichts. Diese teilte ebenso wie die irische Aufsichtsbehörde für Telekommunikation dem Tierpark mit, dass sie nicht helfen könne.

Kleine Zeitung - 28. April 2008
Taucheranzug wärmt frierenden Pinguin Pierre
Mode ist eben nicht nur schön, sondern auch funktionell: Pinguin Pierre im Aquarium von San Francisco verlor seine Federn und traute sich nicht mehr ins Wasser, eine Biologin verpasste ihm einen Taucheranzug. Die anfängliche Sorge der Biologen, dass Pierre in dem ungewöhnlichen Outfit von seinen Artgenossen argwöhnisch beäugt würde, bestätigte sich nicht. Er habe sich schnell wieder in die Gruppe eingefügt und plansche wie früher im Becken. Inzwischen seien auch die ersten Federn nachgewachsen, sagt die Betreuerin. Nun soll Pierre nach und nach von dem Schutzanzug entwöhnt werden, bis er ohne zu frösteln in seinem Federkleid baden kann.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen

leiden.westonline.nl - 30. Apr. 2008
Ekstergaai weggevlogen uit Avifauna
Langschwanzhäher aus Avifauna entflogen
Alphen aan den Rijn. Vorigen Sonntag ist ein Langschwanzhäher während der Vorbereitung einer Vogelpräsentation im Vogelpark Avifauna weggeflogen. Der Langschwanzhäher sieht aus wie eine gewöhnliche niederländische Elster, ist nur etwas kleiner. Er ist etwa 15 cm groß mit einem ebenso langen Schwanz. Außerdem ist er blau-weiß gefärbt und hat eine auffallende Haube. Der Vogel sollte in diesen Tagen zum erstenmal mitmachen bei der Aufführung. Wahrscheinlich hat den Langschwanzhäher etwas erschreckt und er hat sich deshalb verirrt. Derjenige, der den Vogel herumfliegen sieht, wird gebeten, Kontakt aufzunehmen mit dem Vogelpark.

best.nieuws.nl - 28. Apr. 2008
BestZoo koopt zeldzame herten
BestZoo kauft seltene Hirsche
Best. Der BestZoo hat sechs Prinz-Alfred-Hirsche angeschafft. BestZoo ist der zweite Tiergarten in den Niederlanden, in dem dieser Hirsch zu bewundern ist. Die Prinz-Alfred-Hirsche stammen aus mehreren europäischen Zoos.

ed.nl - 30. Apr. 2008
Zeldzame herten door 'goede ruil'
Seltene Hirsche durch "guten Tausch"
Best. Der Tierpark BestZoo in Best hat sechs seltene Prinz-Alfred-Hirsche ergattert. Er ist der zweite Zoo in den Niederlanden, wo diese besondere Tierart zu bestaunen ist, teilt BestZoo stolz mit. [Wie zu erfahren war, ist an Nachwuchs nicht zu denken, da es sich um eine reine Männchen-Gruppe handelt.]

blikopnieuws.nl - 29. Apr. 2008
Prinses Margriet opent "Rimba" in Burgers' Zoo
Prinzessin Margriet eröffnet "Rimba" in Burgers' Zoo
Arnhem. Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Margriet der Niederlande nimmt am Mittwoch, 14. Mai, vormittags im Tierpark Burgers' Zoo in Arnhem die offizielle Eröffnungszeremonie der "Rimba" vor, des neuen Lebensraumes für malaiische Tierarten. In Burgers' Rimba leben Tiger, Bären, verschiedene Arten Affen, Hirsche, Rinder, Schlangen und Warane. Nach der Realisierung von De Bush, Desert, Ocean, Mangrove und Safari hat der Tierpark mit Rimba ein nächstes Biotop entwickelt, in dem Tiere in ihrer natürlichen Umgebung gehalten werden. Der Name "Rimba" ist abgeleitet vom malaiischen "rimba raya", das unter anderem "tropischer Regenwald" bedeutet. Der Arnhemer Tierpark öffnet das neue Biotop in diesem Jahr anläßlich des 95-jährigen Bestehens.

bhznet.nl - 28. Apr. 2008
Ontsnapt hert is weer terecht
Entlaufener Hirsch ist wieder zurück
Biddinghuizen. Der Hirsch, der im Herbst aus dem Tierpark De Scharrelberg entwischte, weil Vandalen den Zaun zerstörten, ist wieder zurück. Die Tierpark-Mitarbeiter sind froh darüber. Nicht nur, weil der Hirsch in den Park gehört, sondern auch, weil er eine Gefahr für den Verkehr darstellte. Weil der Hirsch in Menschenobhut aufgewachsen ist, reagiert er anders auf Menschen und Autos, als Hirsche in der Wildnis.

destentor.nl - 29. Apr. 2008
Ontsnapt damhert weer 'thuis'
Entlaufener Damhirsch wieder "zu Hause"
Biddinghuizen. Ein Damhirsch aus dem Tierpark De Scharrelberg in Biddinghuizen hat monatelang in der "freien Natur" überlebt. Sonntag abend wurde das Tier gefangen. Das weibliche Tier entkam im November durch eine Lücke im Zaun. Vandalen hatten die Umzäunung zerstört. Der örtliche Tennisverein sammelte zu Pfingsten Geld für einen neuen Zaun. Das tut der Klub an den kommenden Pfingsttagen erneut. Womit dann hoffentlich die ganze Rechnung bezahlt werden kann.

overloonzoo.nl - 28. Apr. 2008
Reuzenmiereneter arriveert in Zoo Parc Overloon
Großer Ameisenbär kommt im Zoo Parc Overloon an
Heute, Montag, den 28. April, kommt im Zoo Parc Overloon eine neue Tierart an - ein Großer Ameisenbär. Für den Tierpark ist der Große Ameisenbär eine besondere Erwerbung in der Sammlung. Der Zoo Parc Overloon ist sehr erfreut über die Ankunft des Neuzugangs. Der große Ameisenbär ist eine besondere Tierart, die in den Niederlanden lediglich in drei NVD*-Zoos gehalten wird. Das neu entwickelte Biotop des Großen Ameisenbären soll heute um 13 Uhr von Thijs Linskens, Kindertierektor des Zoo Parc Overloon, festlich eröffnet werden. Anschließend soll der Große Ameisenbär in seine Anlage eingeführt werden. Europäische Zoos haben für den Großen Ameisenbären ein Europäisches Zuchtbuch angelegt. In den europäischen Zoos leben zur Zeit ungefähr sechzig Große Ameisenbären, davon vier in niederländischen Zoos. (*NVD: Zoo-Vereinigung der Niederlande)

boxmeer.nieuws.nl - 28. Apr. 2008
Reuzenmiereneter maakt opwachting in Overloon
Großer Ameisenbär macht Aufwartung in Overloon
Overloon. Zoo Parc Overloon hat einen neuen Bewohner - einen Großen Ameisenbären, der den Namen "Pjeskebusk" erhalten hat. Der Name "Pjuskebus" kommt von einer dänischen TV-Serie und bedeutet "Staubwedel".

frieslandzoo.nl - 28. Apr. 2008
Nieuwe diersoorten vermaken zich prima!
Neuen Tierarten gefällt es ausgezeichnet!
Vorigen Monat sind mehrere besondere neue Tierarten im Aqua Zoo Friesland eingeführt worden: Kleine Lanzennasen und Nilwarane. Die Kleinen Lanzennasen, eine der kleinsten Fledermausarten der Welt, fühlen sich schon ganz wohl in der neuen Unterkunft. Weil diese drei männlichen und fünf weiblichen Tiere vor allem nachts aktiv sind, ist für sie eine dunkle Unterkunft im Naturama angelegt - mit einer angenehmen Temperatur, wo sie es in ihrem Sinne hervorragend haben. Auch den zwei Nilwaranen gefällt es in ihrem neuen Lebensraum. Die beiden strammen Männchen stammen aus einem Zoo in Antwerpen und sind im Naturama zu bewundern.

rotterdamzoo.nl - 24. Apr. 2008
VRIJE VLUCHT VOORSTELLINGEN IN BLIJDORP: nieuwe start na winterrust
Freiflugvorstellungen in Blijdorp: neuer Start nach Winterruhe
Nach der Winterruhe beginnen im Tiergarten Blijdorp wieder die Freiflugvorstellungen. Im vorigen Jahr waren diese edukativen Vogelpräsentationen sehr beliebt bei den Besuchern. Es gibt vier eigene Vogelpfleger, die mit ca. 30 Vögeln (ca. 15 Arten) trainieren - unter ihnen Aras, Greifvögel, Eulen, Tukane und Hornvögel. Ziel der Vorstellung ist, diese Tiere Proben ihres natürlichen Verhaltens zeigen zu lassen, die Besucher bei "normalen" Vögeln im Tiergarten eigentlich niemals zu sehen bekommen. So fliegen die Eulen geräuschlos über einen hinweg, die langbeinige Rotfußseriema rennt mit einer Schlange kämpfend um die Arena und die prächtige Gabelracke fängt eine hoch geworfene Grille aus der Luft. Die Aufführungen werden ab 26. April täglich zweimal organisiert, 11 und 14 Uhr, abhängig von den Witterungsverhältnissen. Das ganze Programm dauert ungefähr eine halbe Stunde.

rottterdamzoo.nl - 24. Apr. 2008
NA VIER JAAR EINDELIJK WEER PENSEELBIGGETJES
Nach vier Jahren endlich wieder Pinselohrferkelchen
Am 6. April wurden im Tiergarten Blijdorp zwei Pinselohrschweinchen geboren. Es ist schon wieder einige Jahre her, daß die Pinselohrschweine sich in Rotterdam fortgepflanzt haben. Vater der Ferkelchen ist Roy, der selbst am 22. April 2004 in Blijdorp geboren wurde. Er ist zum erstenmal Vater geworden. Mutter ist Langepoten; sie kam am 4. Juni 2000 in Rotterdam zur Welt. In Afrika leben Pinselohrschweine in einem ziemlich großen Gebiet; die Vorfahren unserer Tiere kommen aus Kamerun. Früher waren Pinselohrschweine extrem selten in Zoos zu bestaunen. Durch eine sehr erfolgreiche Zucht in Tiergärten (zu der auch Blijdorp einen soliden Beitrag geleistet hat), sind sie gegenwärtig viel öfter zu sehen.

rotterdamzoo.nl - 24. Apr. 2008
NIEUW: VLIEGVOLIERE VOOR RODE IBISSEN EN ARA'S
Neu: Flugvoliere für Scharlachibisse und Aras
Am 23. April wurden zwei neue, geräumige Volieren für südamerikanische Vögel in Blijdorp offiziell eröffnet. Die Volieren liegen natürlich im Südamerika-Teil des Tiergartens, in der Nähe des Ozeaniums und neben den Mähnenwölfen. Die linke Voliere wird von einer großen Gruppe Roter Ibisse bewohnt. Diese Voliere kann von den Besuchern betreten werden. Die Gruppe besteht aus mehr als 30 Tieren. Zwei Halsband-Wehrvögel und einige Rotschulterenten teilen sich die Voliere mit den Ibissen. Die rechte Voliere hat fünf Aras als Hauptbewohner. Die Aras gehören zu zwei verschiedenen Arten: herrliche Gelbbrustaras (auch Ararauna genannt) und die mindestens genauso schönen Gelbflügelaras, die vor allem ein rotes Federkleid haben. Die Aras teilen ihre Voliere mit Rotfußseriemas.

noorderdierenpark.nl - 28. Apr. 2008
"Out of Africa" in Emmen
"Jenseits von Afrika" in Emmen
Die Terrasse des Safarirestaurants des Tierparks Emmen ist total erneuert. Wer dort eben mal eine Pause machen will, wähnt sich unmittelbar ganz in Afrika. Nicht nur die Aussicht auf Giraffen, Zebras und Nashörner bringt die Besucher des Parks in die rechte Stimmung, auch die Terrasse selbst scheint aus der Serengeti zu kommen. Gut und gerne zwei Kilometer Holzbalken (mit FSC-Gütesiegel) waren nötig, um das afrikanische Flair zu erhalten. Die neue Terrasse ist beträchtlich erweitert und bringt die Besucher noch dichter an die Tiere heran. Sie bietet die Möglichkeit, auf Augenhöhe mit den Giraffen zu Mittag zu essen oder eine Tasse Kaffee zu genießen, währen die Zebras dicht am Geländer entlang traben. Es ist eine einzigartige Lokation, die auch für Familienfeste, Treffen und geschäftliche Veranstaltungen zur Verfügung steht. Für mehr Information: 0591 - 850865.

noorderdierenpark.nl - 24. Apr. 2008
Penseelzwijnen op de Afrikasavanne
Pinselohrschweine auf der Afrikasavanne
Auf der Afrikasavanne des Tierparks Emmen erkunden drei Pinselohrschweine schon einige Wochen ihre neue Unterkunft. Angesichts der großen Vielfalt der Savannenbewohner verläuft so eine Einführung nicht ohne Mühe. Während der ersten Bekanntschaft mit der Savanne liefen sie noch zu dritt, um die neue Umgebung zu erkunden. Keine Giraffen, Nashörner, Zebras, nur allein Platz, Gras und Schlamm, um schön zu wühlen. Reichlich Möglichkeiten, um sich als Pinselohrschwein zu amüsieren. Und schon erhalten sie Gesellschaft von der Herde Impalas, aber davon lassen sie sich nicht beirren. Die Zebras hatten erst einmal Angst vor den Neuankömmlingen, aber innerhalb einiger Tage war es umgekehrt und sie jagten hinter den Schweinen her. Zum Glück haben die genug Stellen, um sich sicher vor Zebrahufen zurückzuziehen. Mit der Ankunft der Giraffen und Gnus wurde alles anders. Besonders Letztere finden es toll, hinter den Pinselohrschweinen herzujagen. Regelmäßig müssen die drei lossprinten, um sich in Sicherheit zu bringen. Der Bau der komplett neuen Terrasse an der Afrikasavanne ist inzwischen soweit vorangekommen, daß auch die Nashörner wieder auf die Savanne dürfen. Die bereiten keine Probleme und lassen die Schweinchen ruhig wühlen. Die drei Pinselohrschweine sind ein prächtiger Gewinn für die Savanne und haben dort ein eigenes Plätzchen erobert. Nur die Gnus ...

dag.nl - 28. Apr. 2008
Bavianen de stuipen op het lijf gejaagd
Pavianen einen gehörigen Schrecken eingejagt
Die Mantelpaviane im Tierpark Amersfoort haben eine hektische Woche hinter sich. Eine heimische Schlange hat eine Woche lang auf der Lauer gelegen. Als sie das bemerkt hatten, gerieten die Paviane in Panik und trauten sich eine Woche lang nicht mehr, ihre Nachtunterkunft aufzusuchen. Die Tierpfleger haben die Paviane jeden Tag in ihren Stall jagen müssen. Sonntagabend war die Ruhe teilweise zurückgekehrt und die Affen gingen wieder auf eigene Initiative zu Bett. "Obwohl sie darüber hinweg müssen, um aus ihrer Nachtunterkunft zu kommen, wagen sie sich noch nicht, sich auf Insel 1 aufzuhalten." So eine Sprecherin des Tierparks. Die Außenanlage der Affen besteht aus verschiedenen Inseln, die miteinander verbunden sind.

rtvutrecht.nl - 28. Apr. 2008
Bavianen Amersfoort niet meer in paniek
Paviane in Amersfoort nicht mehr in Panik
Amersfoort. Die große Panik unter den Pavianen im Tierpark Amersfoort ist vorbei. Die Tiere trauten sich einige Tage nicht auf die Affenfelsen auf ihrer Anlage. Wahrscheinlich hat eine Ringelnatter den Affen Angst gemacht. Wenn einer der jungen Affen nach den Felsen lief, wurde er durch einen Angstschrei des Anführers zurückgepfiffen. Die Tierpfleger haben die Paviane jeden Tag über die Felsen gejagt. Das scheint zu wirken. Die Affen zeigen nun wieder ein normales Verhalten. Sonntagabend bewegten sich die Tiere wieder aus eigenem Antrieb. Voriges Jahr zeigten die Mantelpaviane im Tierpark Emmen eine gleiche Art von Verhalten wie die Affen in Amersfoort. Eine Erklärung dafür wurde nie gefunden.

nieuwsbank.nl - 28. Apr. 2008
Bedreigde juweelkardinaalbaars geboren
Bedrohte Banggai-Kardinalbarsche geschlüpft
Sea Life Scheveningen. Diese Woche hat es im Sea Life Scheveningen einen wohl sehr besonderen Schlupf gegeben. Der vom Aussterben bedrohte Banggai-Kardinalbarsch (Pterapogon kauderni) hat Junge gekriegt. Dieser wunderschön schwarz und weiß gefärbte Fisch ist sehr selten und kommt nur in der Nähe der Banggai-Inseln (Indonesien) vor. Auch steht der auf der Roten Liste der IUCN. Sea Life Scheveningen beteiligt sich gemeinsam mit anderen europäischen Tiergärtebn an einem internationalen Zuchtprogramm.

at5.nl - 24. Apr. 2008
Giraffe Niek drinkt nog steeds niet
Giraffe Niek trinkt immer noch nicht
Die Pfleger des Giraffenbabys Niek in Artis machen sich Sorgen um die Gesundheit des jungen Tieres. Der zwei Monate alte Niek will nämlich nicht mehr trinken, seit seine Mutter Oranya vorige Woche unerwartet verendet ist.

nu.nl - 28. Apr. 2008
Babygiraffe Niek drinkt weer
Giraffenbaby Niek trinkt wieder
Amsterdam. Niek, das Giraffenbaby in Artis, dessen Mutter Oranya unlängst gestorben ist, trinkt wieder. Laut einer Sprecherin des Amsterdamer Tiergartens geht es dem Kleinen den Umständen entsprechend gut. "Er kommt raus und ist aktiv. Freitag und Samstag hat er Wasser getrunken. Darüber sind wir sehr froh." Die Pfleger machten sich große Sorgen um Niek und fragten sich, ob er wohl ohne seine Mutter zu retten sei. "Man kann noch merken, daß er sie vermißt. Er ruft nach ihr", so die Sprecherin. Die Todesursache der sechs Jahre alten Oranya wird noch untersucht. Die Fakultät für Tiermedizin in Utrecht führt zur Zeit eine Obduktion durch.

evenementnieuws.nl - 26. Apr. 2008
Volop activiteiten tijdens Hemelvaartsdag en Pinksteren
Reichlich Aktivitäten am Himmelfahrtstag und zu Pfingsten
Am Himmelfahrtstag und zu Pfingsten ist reichlich Leben in der Brauerei im Aqua Zoo Friesland; zweimal pro Tag werden spektakuläre Vogelvorführungen gegeben und die Besucher können einen Schnappschuß machen von dem frisch geschlüpften Brillenpinguin ... und den neuen Bewohnern des Naturama, den Nilwaranen und den Fledermäusen. Wer mehr wissen will über große Eier, kleine Eier, runde Eier und farbige Eier, kann teilnehmen an der Suchtour "Ei". Nicht nur Himmelfahrt und Pfingsten gibt es reichlich Aktivitäten, auch während der Maiferien ist genug los.

ed.nl - 24. Apr. 2008
Dierenrijk krijgt olifanten
Dierenrijk erhält Elefanten
Nuenen. Das Dierenrijk bei Nuenen erhält im Juli zwei exotische Tiere - asiatische Elefanten. Der Zoo bricht hiermit definitiv mit seinem Konzept, nur europäische Tiere zu halten. "Das Publikum will ganz gern Tiere wie Tiger und Elefanten sehen - und dem leisten wir Folge", so erklärt ein Sprecher. "Wir nennen uns fortan auch nicht mehr Dierenrijk Europa, nur einfach Dierenrijk." Nach einem erfolgreichen Start 2005 sank die Besucherzahl des neuen Zoos. Die Konzeption, nur europäische Tiere zu zeigen, schien unzureichend Anklang zu finden. Manche Tierarten wie Seehunde sind wohl populär, aber das große Publikum findet einen Zoo ohne exotische Tiere doch zu langweilig. Deshalb holte der Zoo im vorigen Jahr schon zwei Sibirische Tiger. Wenn jetzt noch zwei Elefanten dazu kommen, wird die alte Konzeption ganz losgelassen.

telegraaf.nl - 26. Apr. 2008
IJsbeer niet met uitsterven bedreigd
Eisbär nicht mehr vom Aussterben bedroht
Ottawa. Der Eisbär ist nicht mehr vom Aussterben bedroht. Die Tierart befindet sich dennoch in Not und hat speziellen Schutz nötig. Zu dieser Schlußfolgerung ist eine Kanadische Kommission gekommen, die sich über bedrohte Tierarten im Land äußerte. In Teilen des Verbreitungsgebietes nimmt die Anzahl der Eisbären stark ab, aber in einigen anderen Breiten wächst die Population, so die Kommission am Freitag. Kanada beherbergt nach Schätzung 15.500 Tiere, ungefähr zwei Drittel der Population in der Welt. Die wissenschaftliche Kommission gesteht ein, daß die Art "äußerst sensibel" ist für Aktivitäten des Menschen. Probleme bilden Überfischung, Öl- und Gasgewinnung und das Verschwinden von Eis als Jagdgebiet im Sommer.

nieuwsbank.nl - 26. Apr. 2008
Zeehondencrèche schiet te hulp in Rusland
Seehundstation eilt zu Hilfe in Rußland
Vor einigen Wochen wurde durch den WWF groß in die Schlagzeilen gebracht, daß es Probleme gab mit den Robben in der Ostsee: durch die Klimaveränderung schmolz das Eis schon ganz früh, wodurch die bedrohte Ostsee-Ringelrobbe und auch die noch seltenere Ladoga-Ringelrobbe Schwierigkeiten bekamen. Diese Robben kriegen ihre Jungen auf dem Eis. Aus dem Zoo von Sankt Petersburg kam ein Notruf: man hatte dort erstmals ein paar Jungtiere ohne Mutter zur Betreuung erhalten. Unverzüglich ist Robbenpfleger André van Gemmert nach Rußland abgereist, um den sehr enthusiastischen Leuten im Zoo zu helfen, die Tiere zu retten. Es sprach sich offenbar herum, denn zur Zeit sind schon zehn junge Robben im Auffang: zwei Ladoga-Ringelrobben, einige Ostsee-Ringelrobben und auch ein paar Kegelrobben. Die Ladoga-Ringelrobben werden total getrennt gehalten von den anderen Robben, weil diese Robbenart aus dem Ladogasee kommt, der keine Verbindung zur Ostsee hat. Zur Zeit hat Robbenpfleger Richard Dijkema unseren André in Rußland abgelöst. Er wird mit Hilfe des niederländischen Konsulats in Sankt Petersburg sich ansehen, auf welche Weise wir Unterstützung gewähren können beim Bau einer kleinen Auffangstation entlang der Küste. Fantastisch, daß es doch immer wieder überall auf der Welt Menschen gibt, die ein Individuum auch wichtig finden. Nur auf diese Weise erhält ein abstrakter Begriff wie "eine Population" doch ein Gesicht durch das Retten von ein paar Robben.

dierennieuws.nl - 25. Apr. 2008
Dagje dierentuin (13): Bestzoo
Ein Tag im Zoo (13): Best Zoo
Mitten in typischer Brabanter Landschaft liegt Best Zoo. Ein kleiner (2,3 ha), aber gemütlicher Tierpark. In Best Zoo sind verschiedene Tierarten vertreten, also war es schön, hier für "Ein Tag im Zoo" ein paar Stunden zu verbringen. Best Zoo war Eigentum der Familie Van Laarhoven. Von 1938 bis 1972 war es ein Vogelhandel und danach wurde es ein Tierpark, mit dem auf der Hand liegenden Namen "De Vleut", angesichts der Tatsache, daß der Tierpark im Weiler De Vleut liegt. Seit 2007 bildet der Park einen Teil von Zodiac Zoos, einer Dachorganisation einiger kleinerer Tierparks, u.a. Aqua Zoo Friesland, Zoo Parc Overloon und Dierenpark Wissel. Der Name Best Zoo bleibt bestehen und die heutige Belegschaft wird in die neue Organisation übernommen. In unserer Erinnerung sah der Park während eines früheren Besuchs im Jahre 2005 besser aus und vor allem gepflegter. Ganz schön war es, daß damals ein Kronenkranich frei über die Rasenfläche lief. Doch es ist logisch, daß nicht mehr investiert wird, bis der geplante Umzug an die andere Seite des Broekdijk Tatsache ist. Dort erhält der Zoo sieben Hektar. Zodiac Zoo will Erholung, Bildung, Naturschutz und Wissenschaft auf eine spannende Art präsentieren. Besucher sollen sich bewegen können in einem dschungelartigen Gebiet, wobei sie unerwartet Auge in Auge auf Tiere treffen. Beabsichtigt ist, kaum Zäune zu verwenden, sondern lediglich natürliche Abgrenzungen wie Wasser. Der neue Best Zoo erhält große Biotope, viel Grün und Themengebiete wie einen Streichelzoo mit traditionellen Brabanter Haustieren sowie Gebiete, die angeregt sind durch Australien und die afrikanische Insel Madagaskar. Es ist zu hoffen, daß die schöne Sammlung von Katzenartigen bestehen bleibt. Das ist zur Zeit so ein bißchen das schönste von Best Zoo, nur sitzen sie in entsetzlich häßlichen und altmodischen Käfigen. Obenstehende Pläne sollten auch schwer zu realisieren sein mit Tieren wie Ceylon-Leoparden, Pumas oder Jaguars, denn das sind in der Regel gute Kletterer, Springer und Schwimmer. Neben Katzenartigen beherbergt dieser Zoo ungefähr 70 Tierarten, darunter besonders kleine Tiere wie Vögel, Beuteltiere, kleine Säugetiere, Affen und Halbaffen, Huftiere und Kamelartige. Best Zoo arbeitet auch mit an vier EEP - Zuchtprogrammen der EAZA - für Edwards Fasan, Schwarz-weißer Vari, Braunkopfklammeraffe und Ceylon-Leopard. Von weiteren acht Tierarten wird ein ESB (Europäisches Zuchtbuch) geführt. ... Unser wichtigstes Ziel war, den jungen schwarzen Jaguar noch ein bißchen zufriedenstellend abzulichten. Ein herrlichen Tier, genauso wie seine Mutter. Es ist immer schade, wenn ein Zoo, der prächtige Tiere in seiner Sammlung hat, diese dann aber so häßlich unterbringt. Die Pumas, Ceylon-Leoparden, Luchse, Servale und Rohrkatzen hatten es alle nicht viel besser. Wenn es zur Zeit eine Wahl gäbe zum am wenigsten schönen Zoo der Niederlande, dann würde Best Zoo sicher das "best" abhanden kommen. Es ist ein ehrgeiziger Plan von Zodiac Zoo, hier etwas zu tun, doch an einem ganz neuen Standort sollte das möglich sein ... Best Zoo ist wirklich kein Zoo, den man gesehen haben muß, aber wenn man in der Nähe ist, ist es schön, einen kleinen Rundgang zu machen. Sonst würde ich dazu raten abzuwarten bis nach dem Umbau. Text: B. de Jonge; Website: www.wildcatsmagazine.nl.

dierennieuws.nl - 23. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Burgers' Zoo
Natürliches Verhalten im Zoo: Burgers' Zoo
In Burgers' Zoo besteht das Löwenrudel aus dem Löwenkater Azlan und sechs erwachsenen Löwinnen, zwei Jungen von zwei und einem halben Jahr sowie drei Jungen, die drei und einen halben Monat alt sind. Die Löwen sind zum großen Teil gemischtrassig, wie nahezu alle Löwen in menschlicher Obhut, doch Burgers' Zoo hat vor einiger Zeit beschlossen zu versuchen, reinrassige Löwen zu züchten und wohl von der Unterart Bleyenberghi [Angola-Löwen]. Am 11. Oktober 2003 konnte der Zoo einen Löwen und eine Löwin aus dem Zoo Lissabon übernehmen und am 17. Januar 2005 noch einmal den Löwen aus Blijdorp (Azlan), nachdem der Kater aus Lissabon gestorben war. Die Absicht ist also, in Zukunft mehr reinrassige Löwen zu kriegen und damit zu züchten. Es könnte nicht so schlimm sein, den Anteil nicht-reinrassiger Tiere in den Zoos zu verringern. Ob die drei Junglöwen reinrassig sind, ist uns noch nicht bekannt. ... In der Natur werfen Löwinnen jedes zweite Jahr Junge. Die Jungen bleiben dann auch sicher zwei Jahre bei ihrer Mutter. In Zoos ist das oft nicht möglich. Die Jungen werden meistens früher in einen anderen Zoo gegeben, auch regeln die Zoos, ob Junge geboren werden sollen oder nicht und von welcher Löwin. Die Geburtenbeschränkung geschieht zumeist durch die Pille, so daß die Tiere zu einer späteren Zeit noch Junge kriegen können. Der Nachteil der Pille ist jedoch, daß Geschwülste entstehen können. Text: B. de Jonge

ad.nl - 23. Apr. 2008
'Ster van de vogelshow' fladdert weg
"Star der Vogelschau" flattert weg
Rotterdam. Wo ist Gabelracke Imani? Soeben saß sie noch tadellos auf einem Ast in einem Bäumchen, munter pickend nach einem aufgeworfenen Stückchen Brot, direkt hinter der Bisonanlage im Tiergarten Blijdorp. Und nun ist sie ein Pünktchen in der Luft, das langsam in Richtung Delft verschwindet. Kurz ist Panik im Zelt, während der Pressevorstellung der Freiflugaufführung, der Vogelschau, die ab Samstag wieder im Tiergarten zu sehen ist. Denn was ist diese Aufführung ohne das farbenprächtige, putzige Vögelchen, das in der freien Natur in Kenia und Somalia vorkommt. "Imani ist der Star der Show", betont auch Harald Schmidt, Vogelkurator in Blijdorp. "Wenn man sieht, wie das Publikum auf sie reagiert. Und das bei so einem kleinen Vögelchen von 90 Gramm." Daß es so ein Leichtgewicht ist, stellt sich als Nachteil heraus. Sicher, wenn eine kräftige Brise weht. "Ich sah es schon sofort, daß sie etwas schreckhaft und ängstlich war. Vielleicht kam es durch alle die Kameras, die auf sie gerichtet waren. Und mit dem Wind dazu, ist sie schnell ein Ende weg." Zum Glück dauert die "Flucht" nur kurz. Schmidt und seine Kollegen sehen, wie der gefiederte Flüchtling in der Nähe der Schrebergärten auf einem Baum landet. Dort wird sie auch noch einmal belästigt von einigen Krähen, aber schließlich "nach unten geschwatzt". Das ist auch gut so, denn ein längerfristiger Aufenthalt im holländischen Klima könnte ihr schließlich den Garaus machen. "Über den Sommer würde sie noch kommen, aber einen kalten Winter überlebt sie wahrscheinlich nicht."

ad.nl - 23. Apr. 2008
Goed toeven in nagelnieuwe vliegvolière
In der nagelneuen Flugvoliere läßt es sich gut leben
Rotterdam. Die Halsband-Wehrvögel haben Zoff miteinander. Zumindest klingt es so. In ihrer noch nagelneuen, geräumigen Flugvoliere gackern sie einander voll - der eine innen, der andere außen. Sich streitend, richten sie ihren prächtigen grau-schwarzen Federschmuck auf, offensichtlich um zu imponieren. Vogelkurator Harald Schmidt vom Tiergarten Blijdorp relativiert die Aufregung aber: "Das ist ihr normaler Alarmruf. Das machen sie ein paarmal pro Tag." Ein Glück, denn es gibt keinen Grund für Ärger. Es gibt sogar ein Fest. Denn soeben hat Direktor Ton Dorresteijn die Anlage gemeinsam mit dem Spender - dem Fonds Schiedam Vlaardingen - eröffnet. Eine herrliche Unterkunft, mit noch schöneren Vögeln. Rote Ibisse, Rotschulterenten und das Duo Halsband-Wehrvögel. Mit herrlichen Gelbflügelaras und ihren blaugelben Verwandten als "Nachbarn". Die Voliere befindet sich zwischen Ozeanium und Eisenbahnlinie.

planckendael.be - 29. Apr. 2008
Welpjes buiten en neushoornbaby in bad!
Kleine Löwen nach draußen und Nashornbaby ins Bad!
Die Arbeiten an der Löwenanlage sind rundherum abgeschlossen. Das bedeutet, daß die Löwenjungen fortan wieder in der Sonne balgen. Bei dem Nashornbaby wird das Außenbad gefüllt. Die junge "Maid" findet es toll und spritzt gemütlich umher.

atv.be - 24. Apr. 2008
Per boot van station naar dierenpark Planckendael
Mit dem Boot vom Bahnhof zum Tierpark Planckendael
Im Tierpark Planckendael wurde die Likamboté heute morgen getauft. Das ist kein neues Tierchen diesmal, sondern ein Boot, daß die Besucher vom Bahnhof zum Zoo bringen soll. Jetzt schon machen jährlich etwa 60.000 Personen Gebrauch von den drei anderen Booten, doch das müssen noch mehr werden. Die Likamboté fährt die sieben Kilometer in einer halben Stunde.


Französische Meldungen

20minutes.fr - 30. Apr. 2008
Les zèbres du zoo décimés
Die Zebras des Zoos sind dezimiert
Ihre Weidefläche auf der Afrika-Ebene wird bald verlassen sein. Seit Oktober und im Zeitraum von drei Monaten sind vier von den fünf Zebras des Parc de la tête d'or [Park des goldenen Kopfes, Lyon] verendet durch eine untypische Muskelerkrankung. "Es ist der erste französische Zoo, der mit dieser für den Menschen nicht gefährlichen Krankheit in Berührung kam, die im Jahre 2006 in Frankreich und in Rhône-Alpes in den Pferdezuchten gelandet ist", erklärt Eric Plouzeau, Direktor und Tierarzt, der diese Todesfälle "beeindruckend" nennt. "Es ist, als wären sie von einer Giftschlange gebissen worden", fügt er hinzu, um das Hinscheiden der Grévy-Zebras in zwölf qualvollen Stunden zu beschreiben; die Tiere kamen nach Lyon im Jahre 2006 anläßlich der Eröffnung der Afrika-Ebene. Diese vom Aussterben bedrohten Tiere starben alle, als die Krankheit ihre Muskelzellen und ihre Nieren angriff. "Beim ersten Fall konnte ich nichts machen. Ich euthanasierte die anderen, um ihnen Leid zu ersparen", erläutert Eric Plouzeau. Was die anderen Tiere des Standortes betrifft, ist keines durch die Krankheit getroffen worden. Aber Vorsichtsmaßnahmen sind dennoch ergriffen worden, um die Ponys und Pferde zu schützen, die die Alleen des Parks durchstreifen. "Vorsichtsmaßnahmen zu treffen ist kompliziert, solange man nicht genau weiß, wie sie infiziert worden sind", schließt Eric Plouzeau ab.

lorient-lejour.com.lb - 30. Apr. 2008
Le zoo de Prague veut sauver le gavial du Gange
Prager Zoo will Gangesgavial retten
Der zoologische Garten von Prag hat ein Versuchsprogramm in Europa in Gang gebracht, um den Gangesgavial (Gavialis Gangeticus) zu retten, ein asiatisches Krokodil, das vor 200 Millionen Jahren auftauchte und heute fast verschwunden ist. "Alle in der Welt eingeführten Pläne zum Schutz sind bis heute gescheitert. Der Gavial ist eine der am meisten bedrohten Arten des Planeten ", macht Petr Veselsky aufmerksam, Kurator für im weitläufigen Zoo, der auf den Anhöhen am Ufer der Moldau (Vltava) angesiedelt ist. Zwischen 150 und 200 erwachsene Gangesgaviale gibt es heute noch in ihrem natürlichen Lebensraum an den Ufern der Wasserläufe Indiens und etwa zwanzig sind es nur in menschlicher Obhut in verschiedenen Zoos Indiens, der Vereinigten Staaten, Japans, Sri Lankas und Singapurs, legt man die Zahlen zugrunde, die in Prag verfügbar sind. "Die Zeit ist gekommen, die Alarmglocke zu läuten", unterstreicht Petr Veselsky. Der Zoo hat gerade eine Million Euro ausgegeben, um einen funkelnagelneuen Pavillon einzurichten, in dem sich sorglos tummeln drei Männchen und vier Weibchen aus einem Park von Madras (Südindien). "Das Ziel besteht letztlich darin, die Gaviale sich fortpflanzen zu sehen, um den Nachwuchs anderen Zoos überlassen zu können, oder sie sogar in ihrem Ursprungsland wieder frei zu lassen", erklärt Herr Veselsky. Darauf wird man noch mindestens zehn Jahre warten müssen, damit die neuen Pfleglinge erst die Geschlechtsreife erreichen. Bei der Eröffnung des Pavillons wünschte der indische Botschafter in Prag, Dinkar Prakas Srivastava, dank der Arbeit des Prager Zoos möge die Gaviale nicht das Schicksal der Dinosaurier ereilen...

saint-brieuc.maville.com - 26. Apr. 2008
"Zooparc, tout juste un an et déjà un grand zoo"
Zoologischer Park - gerade erst ein Jahr alt und schon ein großer Zoo
Seit seiner Eröffnung vor einem Jahr in Trégomeur haben ihn bereits 100.000 Personen besucht. Dem neuen Zoo geht es gut, seinen Pfleglingen auch. Da ist Malaka, die Malaienbärin. Das Maskottchen. "Sie hat die Herzen aller Kinder gerührt", beobachtet Solenn Marzin, zoologische Verantwortliche. Der Zoo hat auch wieder ein Männchen für Malaka gefunden. Der Zoopark ist Mitglied der Vereinigung der europäischen Zoos und Aquarien (EAZA) geworden, der alle großen europäischen Zoos angehören. "Eine Anerkennung für unsere Tiersammlung und unseren Einsatz für die Erhaltung der Arten ", erklärt Solenn Marzin. Eine Voliere ist gerade eröffnet worden. Eine Neuheit: in ihr tummeln sich drei Fächertauben (die größte Erdtaube) mit einem beeindruckenden Fächerkamm. Und Papua-Hornvögel mit einem großen Schnabel, ähnlich dem eines Tukans. Zwei aus Papua-Neuguinea stammende Arten. Gut geht es den Schneeleoparden. Das Paar, sehr scheu und anfangs nicht zu sehen, ist verliebt und zeigt sich von nun an den Besuchern. Insgeheim hoffen Solenn und ihr Team auf die Geburt eines Babys mit dichtem Fell. Die Rothunde, oder das Phänomen der Meute. Ein Student erforscht das Verhalten dieser Art zwischen Wolf und Fuchs. Im April sind im Zoopark nicht weniger als drei Vietnam-Sikas, ein Lemur und eine Antilope geboren worden. Bouba, der erste Tiger, der vor einem Jahr ankam, erlag kürzlich trotz der aufmerksamen Pflege durch das Team einer Krankheit. Ein Männchen wird demnächst dem allein gebliebenen Weibchen wieder Gesellschaft leisten. Erhaltung bedrohter Arten: Der Zoopark nimmt an einer Kampagne zugunsten der Amphibien und an einer teil, die von einer Vereinigung zum Schutz des Schneeleoparden durchgeführt wird.

waliboo.com - 24. Apr. 2008
Ouest français : Lancement d'une opération de réduction de la population de l'ibis sacré
Französischer Westen: Start einer Aktion zur Reduzierung der Population des Heiligen Ibis
Französischer Westen: Start einer Aktion zur Reduzierung der Population des Heiligen Ibis, einer exotischen Art, die seit dem Jahr 2005 durch die Französische Behörde für Jagd und wildlebende Fauna (Office National de la Chasse et de la Faune Sauvage, ONCFS) und das Französische Institut für Agrarforschung (Institut National de Recherche Agronomique, INRA) als potentiell gefährlich für die Artenvielfalt der einheimischen Arten eingestuft wurde. Der aus dem subsaharischen Afrika stammende Heilige Ibis wurde in Frankreich, genauer im Zoologischen Park von Branféré im Morbihan, in den siebziger Jahren eingeführt. Die in Halbfreiheit gelassenen und aus dem Park entwichenen Individuen haben so begonnen, die Feuchtgebiete der Umgebung zu besiedeln: La Brière, den Golf von Morbihan, und den Lac de Grand Lieu, der sich im Süden von Nantes befindet. Ihr Bestand hat sich in zwei Jahren fast verdoppelt: im Jahre 2005 waren es 3.000, die letzte im Jahre 2007 durchgeführte Zählung ergab mehr als 5.000 Vögel - auf Kosten der einheimischen Arten. Sich nicht darauf beschränkend, sich von Mollusken, Fröschen, Eidechsen und Fischen zu ernähren, vergreift sich der Ibis, den die alten Ägypter verehrten, auch an den Nestern der bodenständigen Arten, darunter der Kormorane, der Rosenseeschwalben oder der Seeschwalben. Um die negative Auswirkung der Anwesenheit dieses Vogels auf die französiche Avifauna zu begrenzen, haben die Departements von Loire-Atlantique, von Vendee und von Morbihan beschlossen, einen gemeinsamen Kampf zu führen, um seinen Bestand zu reduzieren. Das geschieht in Fortführung der im letzten Jahr eingeleiteten Kampagne, während der 270 Vögel vernichtet wurden.

tempsreel.nouvelobs.com - 24. Apr. 2008
Des lions à Thoir
Löwen in Thoiry
Ein Afrika-Reservat wird seine Tore im zoologischen Park von Thoiry (Yvelines) öffnen. Der zoologische Park von Thoiry in Yvelines wird ein afrikanisches Reservat werden am kommenden 12. Mai, kündigten die Behörden am Mittwoch, den 24. April, an. Zum ersten Mal in Frankreich werden die Löwen in Freiheit sein, und es werden die Touristen sein, die in Käfigen sein werden. Dieses System besteht nur in den Vereinigten Staaten, in Japan, in Großbritannien und in den Reservten von Afrika. Die Experten haben sich im übrigen von diesen verschiedenen ausländischen Erfahrungen leiten gelassen, um die Sicherheitsvorrichtungen aufzubieten. Um die Besucher zu schützen, patrouillieren bewaffnete Ranger im Park. Außerdem werden sie kontrollieren, ob die Anweisungen beachtet werden: niemand darf sein Auto verlassen, Türen öffnen und Haustiere müssen am Eingang des Zoos zurückgelassen werden. Zum Schutz der Nachbarn soll eine fünf Kilometer lange und zwei Meter hohe Mauer, gemeinsam mit einem Zaun und Maschendraht Zwischenfälle vermeiden.


Spanische Meldungen

adn.es - 29. Apr. 2008
El Bioparc recibe 140.000 visitas en dos meses
Der Bioparc empfängt 140.000 Besucher in zwei Monaten
Zwei Monate in Betrieb und 140.000 Besucher im Bioparc Ignacio Docavo. Das sind die wichtigsten Daten, die sich aus der Bilanz ergeben, die Koen Brouwer, der Direktor des Parks, gestern vorgestellt hat. Wenn das Wachstum in diesem Rhythmus andauert, ist absehbar, daß die geplante jährliche Besucherzahl von 600.000 überschritten wird. Außerdem hat der Direktor des Parks unterstrichen, daß nur 10.000 Jahreskarten zum Verkauf bleiben, die sogenannte "entrada verde" [grüner Eintritt]. In dieser Zeit wurden mehrere Exemplare verschiedener Arten geboren: vier Lemuren, zwei Ägyptische Stachelmäuse und eine Sitatunga. Inzwischen sind einige Arten so untergebracht, daß es ihnen gelingt, sich fortzupflanzen, andere befinden sich noch in einer Periode der Eingewöhnung. Dies ist der Fall bei drei Gorillas, zwei Weibchen und einem Männchen, die wahrscheinlich in den Sommermonaten von den Besuchern gesehen werden können. In den letzten Wochen ist ein neues Exemplar eines vierjährigen Afrikanischen Elefanten im Bioparc angekommen, das schon eingeführt worden ist in den Bereich mit zwei Weibchen derselben Art. Auch zwei Stumpfkrokodile aus dem Zoo Barcelona, vier Höckerglanzgänse und ein Paar Kronenkraniche im Rahmen eines Erhaltungszuchtprogramms, weil sie vom Aussterben bedroht sind. Gegenwärtig leben 4.000 Exemplare von 250 Arten im Bioparc.

elpais.com - 28. Apr. 2008
Jambo ya está en Valencia
Jambo ist schon in Valencia
Ein fünfjähriger Afrikanischer Elefant, Jambo mit Namen, ist im Bioparc Valencia angekommen. Jambo bildet einen Teil einer Elefantenherde , die sich beteiligen wird an europäischen Arterhaltungszuchtprogrammen. In den letzten Wochen kamen auch zwei Stumpfkrokodile aus dem Zoo Barcelona in den Bioparc, vier Höckerglanzgänse und ein Paar Kronenkraniche im Rahmen von EEP, eine Rotbüffelkuh, ein Männchen des Großen Kudu und ein Paar Wickelbären, von denen es nur 20 Exemplare in europäischen Zoos gibt. Man hat auch Hunderte von Fischen verschiedener Arten in verschiedenen Flüssen und Gewässern des Parks ausgesetzt, damit sie als ökologische Insektenbekämpfer aktiv werden und diese Zonen freihalten von Algen, Pflanzen und Insekten.

abc.es - 29. Apr. 2008
Bioparc supera sus estimaciones y alcanza 140.000 visitas en dos meses
Erwartungen im Bioparks übertroffen: 140.000 Besucher in zwei Monaten
Valencia. Der Direktor des Bioparks, Koen Brouwer, erklärte auf einer Pressekonferenz über die Bilanz dieser zwei ersten Monate, daß bereits 25.000 von den 35.000 Jahreskarten (entradas vertes), die für 2008 vorgesehen waren, verkauft wurden. Außerdem sind bereits reserviert mehr als 100.000 Schülerbesuche. Die Zoo-Verantwortlichen sind der Ansicht, "um die Qualität der Besuche aufrechtzuerhalten und das Wohlbefinden der Tiere zu respektieren" darf die Höchstkapazität 9.000 Besucher täglich nicht überschreiten, eine Zahl, die bis jetzt "nur Karfreitag überschritten worden ist". Der Biopark erstreckt sich gegenwärtig über eine Fläche von 80.000 Quadratmetern, die vor dem Sommer "mit dem Areal erweitert wird, das für Schimpansen und Gorillas bestimmt ist". Das präzise Datum wird davon abhängen, wie sich diese Tiere in ihrer Umwelt akklimatisiert haben und von der Anwesenheit von Besuchern. Es wird drei Gorillas geben (ein Männchen und zwei Weibchen), die aus verschiedenen Familien und Zoos stammen, die Ankunft einer dritten Gorilladame wird erwartet. Der Biopark strebt außerdem danach, ein Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Gorillas aufzunehmen.

levante-emv.com - 29. Apr. 2008
El Bioparc será referente en la reproducción de elefantes y gorilas
Der Biopark wird sich der Reproduktion von Elefanten und Gorillas widmen
Die Zahlen beweisen, daß die Besucher den Biopark gut angenommen haben, obwohl einige Einrichtungen wie die Grotte von Kitum sowie die Anlagen für die Gorillas und die Schimpansen der Öffentlichkeit erst noch übergeben werden. Die Gorillas sind sehr bedrohte Tiere, die mit anderen repräsentativen und gefährdeten Arten wie der afrikanische Elefant, das Breitmaulnashorn und Lemuren teilnehmen werden an den Erhaltungszuchtprogrammen (EPP) des Zoos. Die drei Gorillas, die im Biopark leben - ein junges Weibchen wird noch in die Gruppe eingegliedert - werden sich vor dem Sommer den Besuchern präsentieren. Die Grotte von Kitum ist noch in der Thematisationsphase, und der Zugang zu ihr ist mit einem Segeltuch getarnt worden. Dieser Lebensraum, der eine Grotte neu schafft, wie sie von Elefanten in Kenia ausgegraben wurde, wird bis zum Ende des Jahres nicht fertig sein.

lasprovincias.es - 29. Apr. 2008
Menos visitas para proteger al elefante
Weniger Besuche, um den Elefanten zu schützen
Das Profil des Zoobesuchers ist nicht einheitlich. Außer Einwohnern der ganzen Stadt haben in diesen zwei Monaten Touristen aus Katalonien, Madrid und Andalusiens einen Bummel durch den Biopark gemacht. Auch ausländische Besucher kamen aus den Niederlanden, aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, aus Japan, Dänemark und den Vereinigten Staaten. Zu den Privatbesuchern kommen jene der Schulen hinzu. "Es gibt bereits mehr als 100.000 reservierte Besuche für Schulzentren", teilte Brouwen mit. Die Kontrolle dieser Besuche ist für die Akklimatisierung der Tiere in den Anlagen lebenswichtig. Der Zoo verfügt über mehr Arten, als besucht werden können. Aber viele von ihnen sind noch nicht darauf vorbereitet, um in einem offenen Bereich zu sein, der der Öffentlichkeit gezeigt wird. Es ist der Fall von zwei Weibchen des Großen Kudu, die aus dem englischen Zoo von Marwell angekommen sind und die jetzt begonnen haben, auf die grüne Savanne herauszukommen. Die Gorillas sind eine besonders schwierig zu akklimatisierende Art - "in Anbetracht ihrer großen Intelligenz". Zur Zeit hat der Biopark drei Gorillas. Zwei von ihnen sind jung, aber der dritte ist 35 Jahre alt - das ist ein für diese Tiere fortgeschrittenes Alter. "In den nächsten Monaten hoffen wir, ein weiteres Weibchen aus dem Zoos von Belfast zu erhalten. Eine der Neuheiten für das nächste Jahr wird die Eröffnung der Kitum-Grotte sein. Man wird diese Grotte Kenias nachbilden, die die Elefanten mit ihren Rüsseln gegraben haben, um Minerale zu erhalten. Die Besucher werden einen Bereich mit Krokodilen, Flußpferden und Nachttieren wie einigen Nilflughunden betreten.


Polnische Meldungen

zoo.wroclaw.pl - April 2008
Daniel danielowi nie równy
Damhirsch ist nicht gleich Damhirsch
Der Damhirsch (Dama dama) ist eine Tierart, die vom Menschen seit tausend Jahren gezüchtet und fast auf der ganzen Welt als Jagdwild eingeführt wurde. Wir begegnen ihm in vielen zoologischen Gärten, in Vergnügungsparks, sogar in am Straßenrand gelegenen Menagerien. Doch nur wenige wissen, daß auf der Erde noch eine andere Art lebt - der Mesopotamische Damhirsch (Dama mesopotamica). Vor einigen hundert Jahren bewohnte er trockene Wälder und mit Sträuchern bedeckte Territorien von Tunesien bis Türkei und Iran. Leider galt er infolge Bejagung im Jahre 1955 als ausgerottete Art. Doch wurde 1959 eine kleine Gruppe in der Provinz Hormuz in Iran entdeckt. Einige Exemplare wurden gefangen und auf die Insel Dasht-e-naz an der Grenze zu Irak umgesiedelt. Von dort gelangten einige in den Privatpark von Opel in Kronberg (Deutschland). Während des irakisch - iranischen Krieges brachte es die israelische Armee fertig, in einer bravourösen Aktion aus der umkämpften Region vier Mesopotamische Damhirsche nach Israel herauszuschaffen. von diesen wenigen Tieren stammt die ganze europäische Population ab, die gegenwärtig über 120 Individuen zählt. Im Iran mögen es über 300 sein. In zoologischen Gärten gibt es ein Zuchtprogramm. In dessen Rahmen erhielten wir als erster polnischer Zoo aus Kronberg drei Paare dieser vom Aussterben bedrohten und einzigartigen Tiere.

zoo-krakow.pl - Apr. 2008
Wiosenne narodziny
Frühjahrsgeburten
Mit dem Frühlingsbeginn können wir in den Gehegen mehr und mehr Jungtiere sehen. Bei den Affen wurde im April das junge Schopfmangabenweibchen Fiona als erste Mutter. Ihr erstes Kind erhielt sofort jegliche fürsorgliche mütterliche Aufsicht und entwickelt sich ausgezeichnet. Schopfmangaben zählen zu den Affen, die sehr selten in Zoos gehalten werden. In Europa kann man sie gerade in sieben zoologischen Gärten sehen; es sind insgesamt 24 Individuen. Weltweit beträgt die Anzahl der Schopfmangaben 51 Exemplare. Genauso selten vermehren sich diese Affen. In den zurückliegenden 12 Monaten wurden gerade zwei Äffchen geboren (laut ISIS). Auch die Familie der weißen Mendesantilopen hat sich vergrößert. Im Takingehege tollt ein Kalb herum, das am 13. April geboren wurde. In der Winterunterkunft erblickte ein Katta das Licht der Welt.

zoo.gd.pl - 23. Apr. 2008
Najszybszy kot swiata w oliwskim zoo!
Die schnellste Katze der Welt im Zoo Gdansk-Oliwa
Heute gegen Mittag kam ein Lastwagen der niederländischen Firma EKIPA in unseren Zoo an. Diese Firma realisiert professionell sichere Transporte von Wildtieren. Nach 24 Stunden Fahrt begannen wir rasch mit dem Entladen der zu uns gelangten Tiere. Sie stammen alle aus niederländischen Zoos. Bei uns angekommen sind: Aus dem Safaripark Beekse Bergen der dreijährige Gepard Ngandu. Von Zodiac Zoos ein vierjähriger Pumakater als Gefährte für das bereits im Zoo lebende Weibchen. Aus Amersfoort sowie Beekse Bergen Erdmännchen, insgesamt fünf - davon vier Männchen und ein Weibchen. Aus Hannover hingegen kam ein Paar junger Kronenkraniche, das bald an den Vogelteichen zu sehen sein wird.

zoo.poznan.pl - 14. Apr. 2008
Drops, Telimena i Betty
Drops, Telimena und Betty
Kürzlich kamen mehrere neue Bewohner unter den Raubsäugetieren in den Neuen Zoo. Das am 21. Mai vorigen Jahres in Riga geborene Männchen des Europäischen Nerzes (Mustela lutreola) ist das erste von ihnen. Es heißt Drops und ist eins von drei Geschwistern. In unserem Zoo lebt es zusammen mit einem Weibchen, das auch im vorigen Jahr geboren wurde. Die Besucher können auch das Weibchen eines Europäischen Luchses (Lynx lynx) sehen, das zu uns aus dem Zoo in Bydgoszcz kam. Es ist sehr jung, nur zehn Monate alt und ist ganz gewiß genauso schön wie ihr Name - Telimena. Auch Telimena erschreckt weder der neue Ort, noch der neue Gefährte, das Männchen Adas. Das sind noch nicht alle neuen Bewohner unter den Raubtieren. Es kam zu uns aus Arnhem (Niederlande) auch ein Nordamerikanisches Katzenfrett (Bassariscus astutus) - ein Raubtier aus der Familie der Kleinbären. Es heißt Betty und ist etwa neun Jahre alt. Einstweilen hat es sich mit der neuen Situation vertraut gemacht, in Kürze wird es zusammengeführt mit einem Männchen. Diese Art wird äußerst selten gehalten im Zoo, in Europa kann man es außer in Poznan ausschließlich in den Niederlanden und in Deutschland sehen.


Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tiergarten Nürnberg, 30.04.2008
JAKO-O Zeltlager 2008 im Tiergarten Nürnberg ausgebucht
Die geplanten JAKO-O Zeltlager im Tiergarten Nürnberg erfreuen sich großer Beliebtheit. Seit Wochen sind die Zeltlager für den Sommer 2008 bereits komplett ausgebucht. Auch die eingerichteten Wartelisten lassen keine weiteren Anmeldungen mehr zu.

Zoo Duisburg, 30.04.2008
Neue Brazza-Meerkatze im Zoo Duisburg
Bei dem Namen Brazza-Meerkatze staunt nicht nur der Laie. Selbst Biologen ist die Herkunft des eigenwilligen Namens Meerkatze als Bezeichnung für einen Affen eher ungewiss. Als gängigste Erklärung gilt, dass dieser Name von dem Sanskrit-Wort ‚markata’ abgeleitet wurde, was Affe bedeutet. Denn weder sind diese Affen mit Katzen verwandt, noch leben sie im oder am Meer. Der Begriff Brazza wiederum stammt von dem französischen Entdecker dieser Affen, Pierre De Brazza, nach dem diese Tiere benannt wurden. Eben eine solche Brazza-Meerkatze ist neu im Zoo Duisburg eingetroffen. Auf Vermittlung des zuständigen Zuchtbuchführers übernahm der Zoo ein neues Zuchtmännchen aus dem polnischen Zoo in Lodz. Als neuer Haremsführer obliegt es nun diesem Männchen, die erfolgreiche Zucht der Brazza-Meerkatzen im Zoo Duisburg fortzusetzen. Allerdings galt es für das Männchen, nicht nur seine neuen Damen kennenzulernen (Brazza-Meerkatzen leben in sozialen Gruppen, bestehend aus einem erwachsenen Männchen und mehreren Weibchen mit deren Jungtieren), sondern zugleich auch die imposanten Gorillas, da im Zoo Duisburg Gorillas und Brazza-Meerkatzen gemeinsam auf einer Anlage gehalten werden. Während die schwergewichtigen Gorillas sich eher auf dem Boden ihrer großzügigen und naturnah gestalteten Außenanlage aufhalten, erklimmen die kleinen und wendigen Meerkatzen die höchsten Wipfel der zahlreichen Kletterbäume. So können sich Groß und Klein gut aus dem Wege gehen und in Harmonie gemeinsam den Duisburger Gorilla-Bush bevölkern.

Tierpark Chemnitz, 30.04.2008
Neues aus dem Tierpark: Chippo wird Ungar!
Chippo, der erste Nachwuchs bei den Zwergflusspferden im Tierpark Chemnitz, ist zu einem stattlichen Jugendlichen herangewachsen, für den es langsam Zeit wird, zu Hause auszuziehen. Der Tierpark freut sich daher, eine schöne neue Heimat für ihn gefunden zu haben: Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm empfahl den ungarischen Zoo Szeged. Dort soll Chippo nun der Stammvater einer erfolgreichen Zucht werden. Gleichzeitig bedeutet seine Abreise auch, dass das Chemnitzer Zuchtpaar wieder zusammenleben darf und so für weiteren Nachwuchs bei dieser seltenen und bedrohten Tierart sorgen kann. In den Zoos der Welt leben etwa nur 300 Zwergflusspferde, und die Bestände im Freiland umfassen vermutlich auch nicht mehr als einige hundert Tiere. Nächste Woche ist es dann soweit – Chippo wird am Freitag, dem 9. Mai, die Reise nach Ungarn antreten. Wer also, Chippo besuchen und dafür nicht erst nach Ungarn fahren möchte, sollte in den nächsten Tagen einen Tierparkbesuch einplanen!

Tierpark Berlin, 30.04.2008
Tierpark-Tag in Friedrichsfelde: Erholung – Artenschutz - Bildung – Forschung
Der Tierpark Berlin und die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin laden am 4. Mai 2008 gemeinsam zum Tierpark-Tag nach Friedrichsfelde. Unter dem Motto Erholung – Artenschutz - Bildung – Forschung finden von 9 bis 18 Uhr zahlreiche Informations- und Diskussionsrunden sowie ausgesuchte Führungen statt. Zudem besteht die Möglichkeit, hinter die Kulissen verschiedener Tierhäuser und –anlagen zu blicken. Daneben stellt sich die Tierpark-Schule vor. Die Umweltstiftung WWF (World Wide Fund For Nature) und das Bundesumweltministerium präsentieren sich mit Infoständen. Und es gibt noch einen Stand, an dem Kinder Tiere malen können, die vom Aussterben bedroht sind. Für die Besucher bietet der Tierpark an diesem Tag Sonder-Eintrittspreise an: Erwachsene zahlen nur 8.00 statt 11.00 Euro, Kinder nur 4.00 statt 5.50 Euro. Der Tierpark Berlin, der 1955 eröffnet wurde, ist mit einer Fläche von 160 ha der größte Landschaftszoo Europas. In den Tierhäusern und Freianlagen leben rund 8.000 Tiere in über 970 Arten. Unterstützt wird die Arbeit des Tierparks durch die Förd