E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 420 vom 1. Mai 2008

Liebe Leser,

ich habe Reaktionen auf mein Editorial von vergangener Woche erhalten (vielen Dank dafür!), jedoch nicht nur positive. Ich solle doch erst nachdenken, bevor ich etwas schreibe, riet mir jemand. Liebe Leser, ich kann Ihnen versichern, ich habe nachgedacht, lange und gründlich, und je länger und gründlicher ich nachdenke, um so mehr kommen mir Zweifel am Vernunftwillen des Menschen. Dieser Jemand hat anscheinend Bedenken, daß "übergroße Kormoranpopulationen" einige mit großer Mühe gerade wieder aufgepäppelte Fischbestände gefährden können. Nur ist es so, daß selbst in den (wenigen) Fällen, wo das Verhalten der Kormorane in der Tat eine ernstzunehmende Bedrohung für einzelne Fischpopulationen darstellt, nicht die Kormorane ursächlich für das Verschwinden der Fische verantwortlich sind. Es liegt vielmehr in der Be- und Verbauung unserer Gewässer. So lange man jedoch Geschöpfen wie Kormoranen (wieder) die Schuld zuschieben kann, können wir Menschen uns weiterhin als erstaunlich lernresistent beweisen. Und so wird kurzerhand ein neuer Kanal geplant, mitten hinein in eine der letzten noch weitestgehend unverbauten Landschaften großer Fließgewässer: der Elbe-Saale-Kanal.
Bei diesem Projekt wird für 80 Millionen Euro (Planungsstand 1998, also tatsächlich vermutlich das Doppelte) ein schiffarmes Gewässer, die Elbe (unbeschiffbar wegen Wassermangel zu 2/3 des Jahres - Tendenz steigend), mit einem praktisch schifffreien Gewässer, der Saale, verbunden, da den nicht vorhandenen Schiffen eine Fahrzeitverlängerung beim Durchfahren der Mäander im Mündungsbereich nicht zuzumuten ist - kein Scherz, höchstens ein schlechter!
Gegen dieses ökologischen und ökonomischen Wahnsinn hat sich eine breite Front aus Naturschutz- und Freizeitverbänden bis hin zum Bund der Steuerzahler gebildet, die möglichst bald dem Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und dem Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts Wolfgang Böhmer das klare "Nein" der Bundesbürger zum Elbe-Saale-Kanal übergeben wollen:
www.elbe-saale-kanal-nein.de/
Ich bedanke mich bei Ihnen, liebe Leser, für Ihre Stimmabgabe im Namen von Naturfreunden, Anglern, Kanuten, Fischen, Kormoranen, ihres eigenen Geldbeutels und besonders von Elbe und Saale!

Noch was: ich versichere hiermit, daß Sie nächste Woche an dieser Stelle keinen Aufruf zu einer Unterschriftenaktion lesen werden. Auch wenn es angesichts der langen Liste der Schildbürgerstreiche schwer fallen wird: versprochen!

Ihre Silke Sorge
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles aus der Amphibienkampagne".



sz-online - 24. April 2008
Prinzessin von Sachsen küsst Frosch im Leipziger Zoo
Wie im Märchen wird heute im Leipziger Zoo eine Prinzessin einen Frosch küssen. Xenia Prinzessin von Sachsen will im Rahmen des „Jahres des Frosches 2008“ einen symbolischen Froschkuss inszenieren und eine Attrappe küssen. Sie unterstützt damit als Botschafterin die von der Welt-Zoo-Organisation (WZO) ins Leben gerufene globale Kampagne, die Verständnis für die gefährdete Tierart schaffen soll. Ein echtes Exemplar kam nach Zooangaben aus Naturschutzgründen für die Aktion nicht infrage. Von weltweit über 6 000 Amphibienarten ist bereits jede dritte vom Aussterben bedroht.

netzzeitung.de - 25.04.2008
Geschmuggelte Schildkröte als Statussymbol
In Thailand floriert der Handel mit geschmuggelten Schildkröten. Tierschützer fanden vor kurzem auf einem Markt in Bangkok 25 ausländische Arten, von denen die meisten international geschützt sind und nicht gehandelt werden dürfen. «Die Händler haben offen zugegeben, dass viele Schildkröten rein- und rausgeschmuggelt werden», sagte Chris Shepherd. Er arbeitet in Kuala Lumpur für Traffic, ein Programm der Umweltschutzorganisationen World Wide Fund for Nature (WWF) und IUCN zur Überwachung des Handels mit wilden Tieren und Pflanzen. In Südostasien wird es nach seinen Angaben immer populärer, sich bedrohte Tiere als Statussymbol zu halten. «Sie werden für tausende Dollar pro Stück gekauft», sagte Shepherd. ... «Es ist traurig, wenn die Tatsache, dass ein Tier kurz vor dem Aussterben steht, als Verkaufsargument benutzt wird», sagte Jane Smart von IUCN. Mehr als ein Drittel der insgesamt 786 auf dem Markt angebotenen Schildkröten gehörte zu geschützten Arten. Die alarmierte Polizei führte nach Angaben von Traffic im April eine Razzia durch. Sie stellte dabei 18 Strahlen- und 3 Schnabelbrustschildkröten sicher. Diese gelten als seltenste Schildkrötenart der Welt.

Tauber-Zeitung - 28. April 2008
Neue Gehege für Amphibien
Reutlingen. Auf dem Gelände "Listhof 2" entstanden in den vergangenen sechs Monaten drei Schaugehege für Amphibien und Reptilien. Und auch in der nahen Umgebung derselben hat sich einiges getan. Anlässlich einer umweltpädagogischen Veranstaltung des Umweltbildungszentrums (UBZ), an der 24 Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren mit Begeisterung und Tatendrang teilnahmen, wurden als erste Tiere drei Wechselkröten eingesetzt. Tatkräftig unterstützt wurde Tröge bei seinem mehr als 1000 Stunden währenden ehrenamtlichen Tun von Karl Reuter, noch weiteren Mitgliedern der auch sonst überaus engagierten Arge und Helfern des UBZ. Höchst willkommene finanzielle Unterstützung kam von Plenum, dem Projekt des Landes zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Umwelt, das 60 Prozent der 4000 Euro Gesamtkosten besteuerte.

zoo.poznan - 25. Apr. 2008
ROK ZABY w Starym ZOO
Jahr des Frosches im Alten Zoo in Poznan
Eine Ausstellung "Frösche schlagen Alarm!!!" wurde in der unter Denkmalschutz stehenden Grotte des Alten Zoos eröffnet. Die Ausstellung "Frösche schlagen Alarm!!!" stellt Tiere vor, die am meisten empfindlich und vom Aussterben bedroht sind infolge der sich verändernden klimatischen und Lebensbedingungen unseres Planeten. Lurche reagieren besonders empfindlich auf alle Veränderungen, die in der Natur eintreten, sie sind ein Indikator für die Sauberkeit der natürlichen Umwelt. Die Ausstellung richtet sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene sind eingeladen.



WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

PR-Inside.com - 29. April 2008
Tierpark-Aufsichtsrat stellt sich hinter Blaszkiewitz
Nach dem Aufsichtsrat des Berliner Zoos hat sich auch das Kontrollgremium des Tierparks hinter den umstrittenen Zoo- und Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz gestellt. Nach ausführlicher Auseinandersetzung mit den öffentlich diskutierten Vorwürfen sehe das Gremium «keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten des Direktors», teilte der Aufsichtsrat am Dienstag mit. Dabei stütze sich der Aufsichtsrat auch auf die Erkenntnisse der für den Tierpark zuständigen amtstierärztlichen Fachaufsicht, die laut einem Zeitungsbericht festgestellt habe, «es gebe keinerlei Auffälligkeiten und keinen Handlungsbedarf».

Ad-Hoc-News - 25. April 2008
Tierschutzbeauftragter macht Druck
Der Landestierschutzbeauftragte Klaus Lüdcke hat einem Zeitungsbericht zufolge eine Prüfkommission zu den Vorwürfen gegen Zoo-Vorstand Bernhard Blaszkiewitz gegründet. Dazu sollen die Amtstierärzte aus Lichtenberg und Mitte, der Tierethiker Jörg Luy, Pfleger sowie ein Experte des Tierpark-Wildtierinstituts gehören. Lüdcke wolle auch die Staatsanwaltschaft und Abgeordnete für eine Kooperation gewinnen.

Ad-Hoc-News - 24. April 2008
Zoo-Aufsichtsrat: Kein Fehlverhalten von Blaszkiewitz erkennbar
Der Aufsichtsrat der Zoologischer Garten Berlin AG hat sich hinter den umstrittenen Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz gestellt. Nach einer Aussprache über die in der Öffentlichkeit erhobenen Vorwürfe gegen Blaszkiewitz sehe das Gremium weiter keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten des Direktors, teilte der Aufsichtsrat am Donnerstag mit. Das Gremium habe auf einer Sitzung am Mittwoch zudem das Angebot des Vorstandes an das Abgeordnetenhaus bekräftigt, dass neben den offiziellen Aufsichtsbehörden auch die fachlich zuständigen Fraktionssprecher Einsicht «in alle relevanten Bücher» nehmen könnten, hieß es weiter. Zudem sei einstimmig beschlossen worden, der Hauptversammlung die Entlastung des Vorstandes vorzuschlagen.

WELT ONLINE - 24. April 2008
Wann dürfen Tiere getötet werden?
Die Tierliebe ist paradox: Wenn in einem Zoo wie dem Berliner Tierpark Katzenbabys getötet werden, hallt ein Aufschrei der Entrüstung durchs Land, gilt dies doch als Indiz für Tierquälerei. Eigenartig ist aber, dass uns mediale Bilder von Tausenden toten Enten, Hühnern oder Gänsen, die wegen Vogelgrippe-Gefahr vergast wurden, ziemlich kalt lassen. Man hätte die Frage damals auch mit einer Umfrage verbinden können, die weniger personalisiert gewesen wäre, als die heutige, die nur danach fragt, ob der Direktor des Zoos bleiben darf. Man hätte zum Beispiel fragen können: Ist es Recht, dass wir Tiere in Zellen halten, „so eng wie die Stehsärge von Oranienburg“ oder auch: Ist es Recht, dass wir Tieren „ihre Grundlebensbedürfnisse mit der chemischen Keule niederschlagen“, wie es der Schriftsteller Hans Wollschläger in seinem 1987 unter dem Titel „Tiere sehen Dich an“ erschienenen Kommentar zum Tierschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland getan hat. Und um die Fragen gleich zu beantworten: Natürlich ist es Recht. Damit ist man mittendrin in einer Tierrechtspraxis, die den „vernünftigen Grund“ in ein schwankendes Gelände gebaut hat. Bevor man aber aus dem bisher gesagten, den Schluss zieht, dass das Problem der fehlerhaften Behandlung von Tieren eines von Wissenschaft und Kommerz ist, empfiehlt es sich, einen Blick auf die Rechtssprechung zu werfen. Die weitaus meisten Fälle von Tierquälerei, die bis zur gerichtlichen Anklage kommen, werden in privaten Haushalten begangen.

Tages-Anzeiger Online - 28. April 2008
Leben oder sterben lassen - ein Dilemma der Zoos
In den Gehegen von Zoos und Wildparks kommt oft zu viel Nachwuchs zur Welt. Gibt es keinen Platz für die Tiere, bleibt nur noch die Tötung. Der Abschuss des Risikobären JJ3 vergangene Woche hat bei vielen Menschen Unverständnis ausgelöst. «Wir hätten für ihn ein 4000 Quadratmeter grosses Wechselgehege gehabt», sagt Bernd Schildger, Direktor vom Berner Dählhölzli, der dieses Angebot eine Woche vor dem Tod des Bären publik machte. Spätestens im Oktober 2009, wenn der neue, derzeit für rund zehn Millionen Franken gebaute Bärenpark fertig ist, hätte JJ3 ins grössere Gehege von 6000 Quadratmetern übersiedeln können. Der Vorwurf, es wäre nur ein Werbegag, sei aus Schildgers Sicht deshalb nicht akzeptabel. «Grundsätzlich gibt es bereits genug Braunbären in Zoos und Tierparks», betont Peter Dollinger, Direktor des Weltzooverbandes (Waza). Zum Teil wisse man gar nicht, wo man die Jungen unterbringen soll und müsse sie sogar töten. Ausserdem hält er nichts davon, Wildfänge in relativ kleine Gehege zu geben. Das Töten der Tiere gehört leider weiterhin zum Alltag der Zoos, wenn auch in einem deutlich kleineren Ausmass als früher.

Stuttgarter Nachrichten - 25. April 2008
Wilhelma-Chef in Erklärungsnot
Wilhelma-Chef Jauch hat die Gerlinger Agentur Stuttg-Art mit der Vermarktung von Wilbär beauftragt. Pikant dabei: Agentur-Chefin Karin Graf ist die Lebensgefährtin von Georg Fundel, dem Vorsitzenden des Wilhelma-Freundeskreises. Laut Finanzministerium hätte es wohl eine Ausschreibung geben müssen – die gab es aber nicht. Als sich die Anfragen für Wilbär mehrten, handelte Wilhelma-Chef Dieter Jauch. Ende Februar habe er sich nach professioneller Unterstützung bei der Vermarktung des Eisbärenbabys umgesehen, sagt er. Er bekam einen Tipp und engagierte die Agentur Stuttg-Art. Eine Ausschreibung für den Auftrag hat es nicht gegeben. Das sei bei dem geringen Umfang auch nicht nötig, sagt Jauch. Außerdem habe er sich schnell entscheiden müssen: "Wenn ich den Auftrag ausgeschrieben hätte, hätte es noch mal vier Wochen gedauert." Als Grundgebühr für die Akquise potenzieller Kunden und das Aushandeln von Lizenzverträgen zahlte die Wilhelma 18650 Euro. Zudem erhält die Agentur eine Beteiligung an den Lizenzgebühren im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Was die Vorgaben für die Auftragsvergabe von Einrichtungen des Landes betrifft, scheint der Wilhelma-Chef allerdings nicht ganz im Bilde zu sein. Denn eine freihändige Vergabe von Aufträgen sei nach der Verdingungsordnung für Leistungen nur möglich, wenn das Volumen die Summe von 10000 Euro nicht übersteigt. Rechtliche Konsequenzen muss die Wilhelma bei einem Verstoß aber laut Knaus nicht befürchten. "Wir werden aber auf ein Fehlverhalten hinweisen."

Stuttgarter Nachrichten - 25. April 2008
Fehlstart für den Plüsch-Wilbär
Lange Schlangen vor dem Gehege – auch in Stuttgart ist das Eisbär-Fieber ausgebrochen. Bei der Vermarktung hinkt Wilbär jedoch seinen Artgenossen in Berlin und Nürnberg hinterher. Die Verantwortlichen in der Wilhelma stört dies wenig. Zwar konnten die Besucher seit dem vergangenen Wochenende im Kiosk der Wilhelma Wilbär und Mutter Corinna als Plüschtier erwerben. Doch den Vertrieb hat der SWR als Wilbär-Pate in Eigenregie übernommen. Das erste Kontingent von 50 Mutter-Kind-Paketen (Preis 39.95 Euro) ist schon vergriffen. Sonst aber ist die Merchandising-Maschinerie noch nicht angelaufen. Bei der Vermarktung hat der Nürnberger Tiergarten aber einen deutlichen Vorsprung vor der Wilhelma. Bereits im Januar wurde im Rathaus ein Marketingbüro eingerichtet. Der Tiergarten stellte dafür eine Mitarbeiterin ab. Sie unterstützte vier städtische Beamte, die eigens für die Vermarktung des Eisbärenbabys abgestellt wurden. Als Leitbild diente ein Raster, wonach interessierte Firmen bestimmte Standards zu erfüllen haben. Die Produktion muss ökologisch und nachhaltig sein. Kinderarbeit sei zum Beispiel genauso verboten wie die Verwendung von Tropenholz, erläutert Encke. Von mehr als 400 Interessenten blieben bislang 21 übrig.

FR-online.de - 25. April 2008
Kein Run auf Flocke
Der Rummel um die kleine Nürnberger Eisbärin Flocke hat dem Tiergarten bislang rund 20 Prozent mehr Besucher beschert. Der erwartete große Ansturm von täglich bis zu 25.000 Schaulustigen sei bisher aber ausgeblieben, sagte der stellvertretende Tiergartendirektor, Helmut Mägdefrau. Flocke stecke den Rummel sehr gut weg. Sie wiegt mit ihren inzwischen viereinhalb Monaten fast 28 Kilo und ist 90 Zentimeter groß. Während ihrer Zeiten im Freigehege widme sie sich ausgiebig allen möglichen Spielsachen. "Das ist eigentlich ein gutes Zeichen, weil sie sich mit sich selbst beschäftigen kann", erklärte der stellvertretende Zoodirektor.

Schwäbische Zeitung - 25. April 2008
Flocke lockt 20 Prozent mehr Besucher in Nürnberger Zoo
Eisbärin Flocke beschert dem Nürnberger Tiergarten ein Besucherplus von durchschnittlich 20 Prozent. Seit dem ersten Auftritt des Eisbärenmädchens vor rund zwei Wochen habe sich der Besucherandrang deutlich gesteigert, sagte der stellvertretende Tiergartendirektor Helmut Mägdefrau. Trotz anfänglicher Besucherflaute ist der Tiergarten-Vize zufrieden. Spitzentage wie am vergangenen Sonntag, an dem mehr als 14 000 Tierfreunde in den Zoo gepilgert waren, erwartet die Zooleitung am Maifeiertag und in den Pfingstferien. Die mittlerweile rund 28 Kilo schwere und fast einen Meter große Eisbärin hat laut Mägdefrau keine Probleme mit dem Trubel.

Frankfurter Neue Presse - 24. April 2008
Frankfurt hat eine «Bernhard-Grzimek-Allee»
Frankfurt hat seit Donnerstag eine «Bernhard-Grzimek-Allee». Die Straße «Am Tiergarten» direkt vor dem Zoo wurde nach dem früheren Zoodirektor umbenannt, der an diesem Tag 99 Jahre alt geworden wäre. Grzimek (1909-1987) war nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1974 Zoodirektor in Frankfurt. Mit der Umbenennung der Straße werde ein langjähriger Frankfurter Bürger geehrt, teilte der Zoo mit. Grzimek sei nicht nur Zoodirektor gewesen, sondern auch aktiver Naturschützer und Medienstar.



Planung und Bau

Yahoo! Nachrichten - 28. April 2008
Im Klimahaus von der Antarktis bis zur Sahelzone
Tauchlehrer Vaniah gleitet an einem fast toten Korallenriff entlang. Der junge Mann ist auf Samoa in der Südsee zu Hause. Er kennt die Unterwasserwelt seit seiner Kindheit und erlebt hautnah, wie die immer häufigeren tropischen Wirbelstürme Korallen absterben lassen. Vaniahs Heimat liegt auf derselben geografischen Linie wie das in Bau befindliche Klimahaus in Bremerhaven. Dort können ab März 2009 die Besucher eine Reise um die Erde entlang des achten Längengrades Ost machen. Dabei lernen sie unterschiedlichste Wetterphänomene und die Folgen des Klimawandels kennen, wie der Geschäftsführer der Klimahaus Betriebsgesellschaft, Arne Dunker, sagt. An jeder der insgesamt neun Stationen soll der Besucher mit all seinen Sinnen den Ort authentisch erleben: Schwitzend bei 35 Grad und von Fliegen umschwirrt in der Wüste der Sahelzone und frierend bei Minusgraden in der Antarktis, wo Eis an den Wänden klebt und Schnee umherwirbelt. In begleitenden Filmen werde gezeigt, wie stark der Alltag der Menschen durch das jeweilige Klima bestimmt werde. Am Ende der Reise gelangt der Besucher zu begehbaren Zeitkugeln, in denen die in den Filmen kennengelernten Menschen fiktiv im Jahr 2050 ihr Leben rückblickend erzählen. Vaniah werde berichten, dass auf Samoa durch den steigenden Meeresspiegel der Lebensraum eng geworden sei, sagt Nawrath. Mit den Korallenriffen sei auch eine vor Sturmfluten schützende Barriere zerstört worden. Der Blick in die Zukunft basiert auf Berechnungen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie. Bremerhaven investiert mindestens 70 Millionen Euro in Planung, Bau und Ausstattung des weltweit einzigartigen Ausstellungshauses, das privat betrieben wird.

Cuxhavener Nachrichten - 29. April 2008
Gestern hieß es „Wasser Marsch“ im Sea Life
Fast abgeschlossen sind jetzt die Bauarbeiten für das Groß-Aquarium in der Werner-Kammann-Straße. Gestern Vormittag wurde das Ozeanbecken mit 250 000 Liter Cuxhavener Leitungswasser geflutet. Jetzt zeichnet sich ab: Sea-Life Cuxhaven wird voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni eröffnet. Zu dem Aquarium gehören nicht nur 30 riesige Becken, in die später über 3 000 Meeres-Bewohner einziehen, sondern auch eine beachtliche Menge an Wasser. Im Sea Life Cuxhaven werden die Besucher schon bald auf rund 1 000 Quadratmetern aufwendig nachgebildete Lebensräume erkunden können: Auf der Reise von der Felsenküste über flachere, sandige Gewässer der Nordsee bis hin in die Tiefen des Atlantiks können dann die verschiedenen Unterwasserwelten entdeckt und bestaunt werden. Insgesamt wird es im Sea Life an der Nordsee 30 Becken geben, die über 3 000 Lebewesen aus rund 60 verschiedenen Arten beherbergen werden.

Merkur Online - 24. April 2008
"Schöner wohnen" für Münchner Eisbären - Pate für Jungtier gesucht
Die drei Eisbären im Münchner Tierpark Hellabrunn sollen ein schöneres Domizil bekommen. Nach der Neugestaltung der Elefanten-Außenanlage und dem Neubau des Orang-Utan-Hauses steht das nächste Großprojekt mit dem Umbau der Eisbären-Anlage an. Der Aufsichtsrat der Münchner Tierpark Hellabrunn AG habe grünes Licht für das Projekt gegeben. Wo die drei Eisbären während des Umbaus im kommenden Jahr untergebracht werden, stehe noch nicht fest, sagte Tierpark-Sprecherin Doris Schwarzer. "Wir stehen erst am Anfang der Planung." Fest steht bisher nur, dass die aus den 1970er Jahren stammende Anlage für die Eisbären mit Naturfelsen neu gestaltet werden soll.

Aachener Zeitung - 29. April 2008
Unterstützung für den neuen Wirtschaftshof im Tierpark
Im Gegensatz zu den Zoologischen Gärten in den meisten Großstädten in NRW ist der Aachener Tierpark keine von der Stadt getragene Einrichtung, sondern eine gemeinnützige AG, die sich selbst finanzieren muss. Hier ist die Sparkasse Aachen seit Jahren ein verlässlicher Partner und großzügiger Spender. Nur mit diesen Mitteln war es dem Tierpark in der Vergangenheit möglich, die laufenden Ausgaben zu decken und darüber hinaus Geld für Neuanlagen bereit zu stellen. Auch der im Sommer auszuführende Umbau und die Erweiterung des Wirtschaftshofes werden durch die Sparkasse Aachen mit einem namhaften Betrag unterstützt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - 29. April 2008
Banges Warten auf ein Serum für die Wisente
Mit Hochdruck wird in diesen Tagen an einem neuen Fangstall im Gehege der Wisente des Wildparks Alte Fasanerie in Hanau Klein-Auheim gearbeitet. Er wird gebraucht, um die Wisente effektiv gegen die gefährliche Blauzungenkrankheit behandeln zu können. In den vergangenen Wochen haben Bürger und Institutionen rund 15 000 Euro für den Bau des Stalls gespendet, um einen Beitrag zum Überleben der wertvollen Wisent-Herde zu leisten. Insgesamt wird der Stall etwa 70 000 Euro kosten, weshalb noch weiter Spenden gesammelt werden. Den Rest der Summe wird dann der Förderverein des Wildparks beisteuern.

espace.ch - 24. April 2008
Wisente erhalten neues Zuhause
Gute Nachricht für die Wisents im Berner Tierpark: Die bedrohte Tierart erhält dieses Jahr mitten im Dählhölzliwald ein artgerechtes Gehege, das 50 Mal grösser ist, als das bisherige. Am Donnerstag wurde das Stallgebäude eingeweiht. Anfang Juni kann das grösste noch lebende Land-Säugetier Europas sein neues 50'000 Quadratmeter grosses Gehege beziehen. Die artgerechte Anlage für die Wisente wird mit Spenden finanziert. Jetzt muss noch ein Zaun gezogen werden. Über einen begehbaren Steg werden die Besucher die Wisente hautnah erleben können, wie der Tierpark mitteilt.



Aktionen

Echo-muenster.de - 26. April 2008
Erdmännchen-Künstler: Siegerehrung beim Eröffnungsfest
Münster. „Jutta, komm´ hier hoch, so ein toller Ausblick!“ Die Begeisterung der Zoobesucherin galt der Aussichtsterasse am neuen Nashorngehege. Im Besuchertunnel der Erdmännchenanlage gab´s ebenfalls Stau wegen der neuen Sichtmöglichkeiten. Andere Besucher aber eilten zielstrebig und schnurstracks an der neuen Attraktion vorbei. Wer ihnen folgte, konnte sie in der Nashornhalle wiederfinden. Ausnahmslos Familien mit Kindern, die sich dort um eine Bank scharten, auf der ein Mann stand. Markus Moritz vom Förderverein begrüßte von dort alle Anwesenden und unter ihnen besonders die Kinder, die beim Erdmännchen-Mal- und Schreibwettbewerb des Allwetterzoos gewonnen hatten. Die bestplatzierten Teilnehmer waren nämlich mit ihren Familien am Samstag eingeladen worden, ihre Preise entgegen zu nehmen. Aber zuerst bedankte sich Markus Moritz für die große Teilnahme. Mit 638 Einsendungen hatte nämlich kaum einer gerechnet.

Ruhr Nachrichten - 25. April 2008
Tierpark Bochum: Neue Attraktionen zu Saisonbeginn
Der Saisonbeginn im Bochumer Tierpark kündigt sich mit vielen neuen Attraktionen an. Seit dem 17. April ziehen zwei neue Riffhaie ihre Bahnen in der 170 000 Liter fassenden Korallenriffanlage. Zusätzlich zu den quirligen Nasenbären, die seit kurzem in der ehemaligen Braunbärenanlage leben, hielten Tigerpythons und Kanareneidechsen Einzug in das Aquarien- und Terrarienhaus. Alle Kinder sind aufgerufen, sich an einem Namenswettbewerb zu beteiligen. Namensvorschläge für die Haie können unter Angabe des Namens, des Alters und der vollständigen Adresse und Telefonnummer an den Tierpark Bochum, Klinikstr. 49, 44791 Bochum geschickt werden, oder per Email an info@tierpark-bochum.de. Die beiden Gewinner des Wettbewerbs werden zur Taufe der Haie am 1. Kinderfest (2. Juli) eine besondere Einladung erhalten.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 27. April 2008
VW wird Pate der Eisbären
Die Namensuche kann beginnen: Volkswagen soll sich mit mehr als 100.000 Euro die Patenschaft für die beiden Tiere gesichert haben, die zurzeit noch im gemeinsamen Gehege mit Eisbärenmutter Olinka im Tierpark Schönbrunn aufwachsen. Die Hannoveraner haben sie schon in ihr Herz geschlossen, seit vor einigen Wochen bekannt wurde, dass sie in zwei Jahren in den Zoo Hannover umsiedeln werden: Jetzt gibt es endlich auch offiziell einen Paten für die beiden Eisbärenjungen, die im Jahr 2009 als erste Bewohner die Alaska-Landschaft Yukon Bay im Zoo Hannover beziehen sollen. Gemeinsam mit dem neuen Paten will der Zoo Hannover demnächst auch die Suche nach Namen für die beiden Bärenbrüder in Angriff nehmen. Unterstützung erhält der Zoo dabei von einer großen Boulevardzeitung.

Ostsee Netz - 24. April 2008
Abendsafari im Zoo Schwerin
Der Schweriner Zoo ist für Ostsee-Urlauber ein lohnenswertes Ausflugsziel. Am 30. April 2008 findet die nächste Abendsafari statt. Denn wenn sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ist im Zoo Schwerin immer noch „tierisch“ was los. Start ist um 20.00 Uhr. Eintrittskarten können Sie nur im Vorverkauf bis zum 27. April 2008 an der Zookasse erwerben.

lifepr.de - 28. April 2008
Natur- und Artenschutz im Augsburger Zoo
Am 8. Mai um 18.30 Uhr werden bei einem abendlichen Rundgang durch den Augsburger Zoo die vielfältigen Aufgaben, die dieser im Rahmen des Natur- und Artenschutzes erfüllt, vorgestellt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des NANU-Programms statt (Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung). Als Referent agiert Zookurator Wilhelm Möller. Treffpunkt ist der Zooeingang. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 10 Euro und für Kinder 5 Euro.

DerWesten Dortmund - 28. April 2008
Sommerspaß im Dortmunder Zoo
Auf Tuchfühlung zu den Tieren können die Besucher des Dortmunder Zoos im Sommer gehen. Vom 30. Juni bis 4. Juli heißt es für Kinder ab sechs Jahren: In fünf Tagen um die Welt! Am 30.6. brechen die Kinder zur Reise durch Deutschland und Europa auf, am 1.7. geht es weiter nach Asien; am 2.7. nach Australien; am 3.7. nach Afrika - "auf den Spuren von Löwen, Giraffen und Zebras"; am 4.7. endet die Reise in Südamerika.

lifepr.de - 28. April 2008
Tierpark-Konzert am 1. Mai mit dem Chorverband Berlin
Am 1. Mai ist es wieder soweit: Zum mittlerweile 5. Mal werden mehr als 20 Chöre des Chorverband Berlin e.V. auf zwei Bühnen im Tierpark Berlin ihre besten musikalischen Stücke zum Besten geben um den Mai zu begrüßen. Natürlich dürfen die Tiere bis diesem Event nicht fehlen: Die Tierparkmitarbeiter präsentieren hautnah einige Tiere aus ihren Revieren.

RP ONLINE - 28. April 2008
Ein einfach tierisches Jubiläum
Der Natur- und Tierpark Brüggen feiert am 1. Mai seinen 50. Geburtstag: Mit 140 Tieren, neuen Attraktionen und sogar Spielgeräten, die der Gründer einst selbst erbaute. Alle Kinder haben an diesem Tag freien Eintritt.

FR-online.de - 28. April 2008
Faulenzen vor Villa Wutz
Schon an der Straßenbahnhaltestelle Rheinlandstraße empfängt den Besucher ein fröhlicher Klangteppich aus Wiehern, Meckern und Geschnatter. Es sind nur wenige Meter von der Station bis zu Frankfurts kleinstem Tiergarten, dem Kobelt-Zoo in Schwanheim, der am ersten Mai in die neue Saison startet. Es ist die 93ste seit der Gründung des Zoos im Jahre 1916.

Nordsee News - 29. April 2008
Ein 'Blumen(tier)strauß' zum Muttertag im Multimar Wattforum
Das Multimar-Wattforum in Tönning an der Nordsee ist ein sehr lohnenswertes Ausflugsziel für Nordsee-Urlauber. Zu Pfingsten 2008 haben die Mitarbeiter des Nationalpark-Zentrums die Blumentiere in den Mittelpunkt gestellt. Ein passender „Blumen(tier)strauß“ zum Muttertag. Mütter erhalten außerdem am 11. Mai 2008, am Muttertag, freien Eintritt.

Frankfurt-Live.com - 26. April 2008
Saisonbeginn im Kobelt-Zoo am 1. Mai
Saisonbeginn im Schwanheimer Kobelt-Zoo ist am 1. Mai, 11.00 Uhr, mit einem Gottesdienst ,zu Christi Himmelfahrt des Dekanats Höchst mit Herrn Pfarrer Sulimma. Anschließend steht ein Platzkonzert zum 1. Mai mit Orchesterverein Schwanheim und Musikzug Blau-Gold auf dem Programm. Ab 13.00 Uhr werden die Gäste musikalisch unterhalten von Maikel, der Froschkönig und Enzo. Es wird gegrillt und es gibt leckeren selbstgebackenen Kuchen und Kaffee.

Jungfrau Zeitung - 26. April 2008
Grosser Frühjahrsputz im Wildpark Brienz
Mehrere Dutzend fleissige Hände sorgten am Samstag im Wildpark Brienz dafür, dass die vierbeinigen Bewohner wieder saubere Gehege haben. Es wurde gefegt und gewischt, Nesseln ausgegraben, Äste weggeräumt und verbrannt, sowie kleinere Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden und Wegen vorgenommen. Zupackende Hände brauchte es auch am Hirschgehege. Bereits seit letztes Jahr werden dort Verbauungen gemacht, weil am hinteren Hang bei Regenwetter immer wieder Humus abrutscht, wie Zobrist erläuterte. Der Wildpark hoch über dem Brienzersee ist bei den Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel – vor allem für Familien.



Nachwuchs

Aachener Zeitung - 24. April 2008
Nachwuchs bei den Servalen im Krefelder Zoo
Im Krefelder Zoo gibt es Nachwuchs bei den Servalen, einer afrikanischen Kleinkatzenart. Bereits vor fünf Wochen seien vier Jungtiere, eine Katze und drei Kater, zur Welt gekommen, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Die Nachzucht von Servalen hat im Krefelder Zoo eine lange Tradition. Im vergangenen Jahr sei nach dem Tod des alten Zuchtweibchens ein vierjähriges Tier zu Kater Nero dazugesellt worden. Nachdem sich die Tiere zunächst sehr schnell gepaart hätten, sei nach Beobachtung der Pfleger über Monate hinweg keine Paarung mehr erfolgt.

Berliner Kurier - 28. April 2008
Hallo Knut: Ich bin das neue süße Baby-Nashorn!
Es ist ein echtes Sonntagskind! Und so fühlten sich auch Hunderte Besucher im Tierpark. Denn vor ihren Augen wurde am Wochenende ein niedliches Panzernashorn-Baby geboren. Punkt 12.18 Uhr plumpste die Kleine auf der Freianlage mitten ins Leben. "Gesund und munter!", freut man sich im Tierpark. "Betty kümmert sich rührend." Das ist bisher nicht immer so gut gegangen. Tollpatsch Betty hatte ihr erstes Kind totgetrampelt, dem zweiten mit einem Tritt das Bein gebrochen. Doch schon beim dritten ging alles gut. Und jetzt läuft alles prima.

WELT ONLINE - 28. April 2008
Panzernashorn im Berliner Tierpark geboren
Im Berliner Tierpark ist ein Panzernashorn vor den Augen tausender Besucher geboren worden. Das vierte Kalb von Mutter Betty kam am Sonntag auf einer Freianlage zur Welt, teilte Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Montag mit. Mutter und Kind seien wohlauf, Vater Belur sei gelassen.

lifepr.de - 28. April 2008
Erneut Erfolg im Dickhäuterhaus des Tierparks Berlin ...
Nicht nur die regelmäßigen Zuchterfolge der Afrikanischen und Asiatischen Elefanten sind im Dickhäuterhaus des Berliner Tierparks zu verzeichnen. Auch die Haltung von Panzernashörnern ist eine Friedrichsfelder Spezialität. Panzernashornkuh "Betty" kam 1995 selbst im Tierpark Berlin zur Welt. Am 27. April 2008 nun kam mittags um 12.18 Uhr das vierte Jungtier von "Betty" zur Welt. Die Geburt des gut entwickelten Kuhkalbes auf der Freianlage konnten tausende von Tierparkbesuchern miterleben.

lifepr.de - 24. April 2008
Baby und Mutter wohlauf:Nachwuchs bei den indischen Hulmanaffen!
Die wohl bekanntesten Affen Indiens sind die zu den Schlankaffen gehörenden Hulmans, die auch Hanumans genannt werden und die bis heute den Hindus heilig sind. Die Berliner Hulman-Gruppe geht auf Tiere aus dem Zoo Hannover zurück. Am 30. März kam ein kräftiges männliches Jungtier zur Welt, das Raipur nach der nordöstlichen Hauptstadt der Provinz Chahattisgarh genannt wurde.

Badisches Tagblatt - 29. April 2008
Zwei Monate - zwei Meter
Eine Ende Februar geborene junge Netzgiraffe wird im Zoo in Duisburg bei ihrem ersten Ausflug ins Außengehege von ihrer Mutter gesäubert.

worms.de - 25. April 2008
Nachwuchs bei den Füchsen
Worms. "Wie viele Füchslein es sind, wissen wir noch nicht", berichtet der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner. Erst in einigen Wochen wird es soweit sein, dass die Mutter ihre Kleinen der Öffentlichkeit präsentieren wird. Bis dahin müssen sich alle Tierfreunde noch gedulden.

HNA.de - 29. April 2008
Wildpark Edersee: Nach 19 Jahren wieder Nachwuchs bei den Wölfen
Im Wildpark Edersee sind erstmals nach 19 Jahren wieder junge Wölfe geboren worden. Der dreifache Nachwuchs bei den kanadischen Timberwölfen überraschte sogar die Wildparkleitung, die nach der Paarung der beiden Leitwölfe Luna und Cameron eigentlich mit einem Geburtstermin Anfang/Mitte Mai gerechnet hatte. Ursprünglich waren es sogar vier Wolfsbabys. "Eines war vermutlich krank und wurde vom Muttertier von den anderen Jungwölfen getrennt. Wir haben es nicht mehr gesehen", sagte Wildparkleiter Albert Hernold.

Frankenberger Zeitung / Waldeckische Landeszeitung - 29. April 2008
Wildpark Edersee: Kleine Wolfswelpen geboren

shz - 26. April 2008
Kleine Schweinerei - Nachwuchs bei den Schwarzkitteln
Im Tierpark Neumünster sind die Frischlinge los. Zehn gestreifte Wildschwein-Ferkel, gerade mal zwei Wochen alt und 30 Zentimeter groß, tollen durch das Gehege. Tierfilmer Holger Schulz hat die knuffigen Racker in Neumünster besucht.

RP Online - 24. April 2008
Frischlinge, Muffellämmer und Wildkatzen auf Entdeckungstour - Nachwuchs im Wildpark Grafenberg
Mit dem Frühling kommen im Wildpark Grafenberg die ersten Tierbabys zur Welt. Egal ob bei den Wildschweinen, Muffeltieren oder Wildkatzen – überall tapsen die niedlichen Jungtiere durch die Gehege.

taz.de - 28. April 2008
Giraffen-Knut in Amsterdam trinkt wieder
Was für Berlin der Eisbär Knut war, könnte für Amsterdam die Baby-Giraffe Niek werden. Sie wohnt im Zoo Artis. Eines Tages fiel ihre 6jährige Mama Oranya tot um, keiner weiss warum, die Untersuchung läuft noch. Die süsse Niek wollte tagelang nichts mehr trinken, denn Mama säugte sie noch! Doch am Wochenende hat Babygiraffe Niek wieder getrunken.

espace.ch - 28. April 2008
Erstmals junger Krauskopfpelikan im Dählhölzli
Im Berner Tierpark Dählhölzli ist erstmals seit 1971 ein junger Krauskopfpelikan geschlüpft. Dass es zuvor mit dem Nachwuchs nicht geklappt hat, liegt offenbar an einen «Sicherheitsproblem». Die Pelikane hätten in all den Jahren zuvor an Land nur ansatzweise Nester gebaut und nicht gebrütet. Wohl aus Angst vor Nesträubern, wie Kurator Marc Rosset am Montag auf Anfrage sagte. Seit rund zwei Jahren besteht im Gehege nun eine schwimmende Plattform, wo sich die Tiere offenbar sicherer fühlen und brüten.

Krone.at - 28. April 2008
Zoo züchtet erfolgreich asiatische Schwarzbären
In einem Zoo im indischen Guwahati gibt es eine wissenschaftliche Sensation zu feiern: Erstmals haben die vom Aussterben bedrohten asiatischen Schwarzbären Nachwuchs in Gefangenschaft bekommen. Nun wurden Fotos von den mittlerweile zwei Monate alten Bären veröffentlicht. Die Schwarzbären sind aufgrund einer hohen Sterblichkeitsrate unter Jungtieren und der immer intensiver werdenden Jagd in ihrem Lebensraum seit längerem vom Aussterben bedroht. Vor allem in China werden die Bären gejagt, um an die als Medizin gehandelte Gallenflüssigkeit der Tiere zu kommen.



lifepr.de - 28. April 2008
Tierpark Hellabrunn senkt Eintrittspreise für Schülerinnen und ...
Die Münchener Tierpark Hellabrunn AG hat beschlossen, die Schülerinnen und Schüler, die das Angebot der Tierparkschule nutzen, durch die Senkung der Eintrittspreise für mehrtägige Projekte zu unterstützen. Schülerinnen und Schüler, die an mehrtägigen Projekten der Tierparkschule teilnehmen, müssen zukünftig nur noch einmalig den Eintrittspreis von 3,50 Euro bezahlen, unabhängig von der Dauer des Projektes (die vom Schulreferat erhobene Gebühr bleibt unverändert). Mit dieser Regelung, die ab 26.05.2008 in Kraft tritt, setzt der Tierpark Hellabrunn sein Engagement für tiergestützte Pädagogik und seine familien- und kinderfreundliche Eintrittspreisgestaltung konsequent fort.

Berliner Morgenpost - 26. April 2008
Ein Dingo so schön wie Kylie Minogue
Einer rennt im Kreis. Die anderen zwei verstecken sich unterm Baum und in der Hütte. Dingo Nummer vier bleibt gleich ganz im Haus. "Sie sind noch etwas schüchtern", sagt Reviertierpfleger Michael Horn. Sie sind auch noch neu: im November 2007 im Tierpark Sattelstädt geboren, kamen die Geschwister im März in den Tierpark Berlin.
Kurator Klaus Rudloff will nach 30 Jahren eine neue Dynastie der australischen Steppendingos begründen. Sie leben im Kinderzoo, weil sie Haustiere sind - wenn auch seit Jahrtausenden verwildert.

Ad-Hoc-News - 24. April 2008
Verbreitung von Gedenkmünze zur Geburt von Eisbär Knut zulässig
Eine Braunschweiger Münzhandelsgesellschaft darf die zur Geburt von Eisbär Knut herausgegebene Sondermedaille weiter vertreiben. Die für münzrechtliche Verfahren zuständige 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main entschied am Donnerstag, dass die auf der Rückseite der Sonderprägung gezeigte Adlerdarstellung nicht gegen die Medaillenverordnung verstößt. Die Frankfurter Richter entschieden, dass durch die Medaillenverordnung lediglich der Bundesadler in der Darstellung der amtlichen Bekanntmachung aus dem Jahr 1950 geschützt sei. Mit der auf der Rückseite der Gedenkmünze abgebildeten Adlerdarstellung bestehe keine Verwechslungsgefahr. Die Gedenkprägung wurde von der Staatlichen Münze Berlin gemeinsam mit der Münzhandelsgesellschaft und dem Zoo Berlin entworfen. Die Silber-Sonderprägung erschien unter dem Zoo-Label «Respect Habitats. Knut». Vom Kaufpreis von zehn Euro ging ein Anteil an den Zoo für den Erhalt der biologischen Vielfalt sowie den Schutz und die Zucht von bedrohten Arten.

Bild.de - 25. Apr. 2008
Eisbär Eric geht fremd

Bild.de - 25. April 2008
Berliner Zoo - Wut-Ivo schmeißt mit Sand

Lausitzer Rundschau - 29. April 2008
Gepanzerte Babys gehen auf Entdeckungstour

OÖNachrichten - 29. April 2008
Andrea Herberstein wird deutlich höherer Schaden vorgeworfen

DerWesten Bochum - 28. April 2008
Zwei neue Riffhaie zogen im Tierpark ein
Exotischen Zuwachs hat der Tierpark pünktlich zum Saisonbeginn bekommen. Zwei neue Riffhaie ziehen seit Mitte April ihre Bahnen in dem 170 000-Liter-Becken der Korallenriffanlage. Und zusätzlich zu den quirligen Nasenbären, die seit kurzem in der ehemaligen Braunbäranlage leben, zogen Tigerpythons und Kanareneidechsen in das Aquarien- und Terrarienhaus ein.

Mindener Tageblatt - 29. April 2008
Nilpferde erobern die Außenbecken
Die Flusspferde im Zoo Hannover haben am Montag ihre Freibad-Saison eröffnet. Die Wellen schlugen hoch, als die sechs vollschlanken Damen und der zweijährige Jungbulle Fridolin das Außenbecken eroberten.

Pforzheimer Zeitung - 28. April 2008
Fernsehen dreht Film: Im Wildpark ist der Löwe los
Zu Eseln, Luchsen, Pferden und Ziegen gesellte sich im Wildpark gestern auch ein Löwe. Jedoch nicht, um seinen Hunger zu stillen, sondern um sich über das Borstenkleid der Wildschweine zu informieren. Dass der Löwe „Oli“ kein gewöhnlicher war, sah man gleich an seiner grünen Mähne und dem gelb-braun gestreiften Plüschfell. Im Wildpark ging er für die Kinderkanal-Sendung „Olis wilde Welt“ auf Informationssuche und wählte sich dafür als Experten den Parkchef Carsten Schwarz aus. Zusammen mit ihm setzte er sich in ein Waldstück hinter dem Wildschweingehege.

Nibelungen-Kurier - 28. April 2008
Girls´ Day 2008 im Tiergarten Worms
Der Beruf des Tierpflegers erfordert nicht nur eine gewisse körperliche Konstitution, sondern vor allem viel Einfühlungsvermögen im Umgang mit den Tieren. Am Donnerstag, 24. April, fand der 8. bundesweite Girls´ Day statt. Anlässlich dieses Termins gab der Tiergarten Worms zwei Schülerinnen im Alter von 10 Jahren die Möglichkeit, in den Beruf des Tierpflegers hinein zu schnuppern. Der Mädchen-Zukunftstag, wie der Girls´ Day auch genannt wird, soll das Spektrum der Berufswahl für Mädchen erweitern.

Stern - 24. April 2008
Rosinenhandel und Pipi-Tricks
150 Jahre nach seiner Geburt steht der Name Max Planck für Spitzenforschung. Etliche Einrichtungen tragen seinen Namen - wie das Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, wo Menschenaffen Computerbildschirme betasten, ihr ökonomisches Denken mit Rosinen unter Beweis stellen und manchmal auch in Versuchsapparate pinkeln. Damit die Affen bei den Versuchen mitmachen, werden ihnen verschiedene Belohnungen in Form von Nahrungsmitteln in Aussicht gestellt. Bestrafungen gibt es genauso wenig wie Versuche, die zu sehr gegen die normalen Lebensbedingungen der Menschenaffen verstoßen würden.

Solinger Tageblatt - 28. April 2008
Neue Buslinie: Zoo - Brückenpark
Premiere für die neue Freizeitlinie 605 der Wuppertaler Stadtwerke (WSW). Am Donnerstag kann man erstmals vom Wuppertaler Zoo zum Müngstener Brückenpark fahren - und natürlich umgekehrt. Die Busse fahren regelmäßig an Sonntagen zwischen Mai und Oktober im Stundentakt sowie an Feier- und bestimmten Veranstaltungstagen.

RP ONLINE - 28. April 2008
Optimismus im Vogelpark
Wer am Wochenende das Frühlingsfest des Ohligser Vogel- und Tierparks besuchte, der merkte sofort, dass sich hier etwas getan hat. „Es geht bergauf“, bestätigt die leitende Tierpflegerin Janett Heinrich. „Das schöne Wetter dieses Wochenendes passt zu unserem Optimismus. Wir sind glücklich, anlässlich dieses Festes den Park in neuem Glanz unseren Besuchern vorstellen zu können.“ Viel Arbeit liegt hinter dem im vergangenen Jahr gegründeten Förderverein und auch weiterhin ist viel zu tun. Noch könne kein neuer Vorstand aufgestellt werden, da wichtige Dokumente vom Vorgänger noch nicht herausgegeben worden seien. Besonders freuen sich jedoch die Mitglieder des Fördervereins über die rege Unterstützung der Solinger.

schwarzwaelder-bote.de - 28. April 2008
Ein Affe macht den Schwarzwald unsicher
Donaueschingen. Affenzirkus bei der Gauchachtalbrücke. Hier haben Spaziergänger am Sonntag einen Berberaffen entdeckt. Das Tier hält sich immer noch dort auf - und sein Schicksal ist ungewiss. Als "Experte" wird ein Tierpfleger vom Tierpark Löffingen konsultiert. Dieser stellt klar, dass das Tier nicht aus dem Park stamme. Nun wird es knifflig für Polizei und Affen. Die Versuche, den kleinen Primaten dingfest zu machen, scheitern ohnehin - als der Sonntag zu Ende geht ist er immer noch auf freien Händen und Füßen. Seine Herkunft ist aber nach wie vor ein Rätsel.

lifepr.de - 29. April 2008
Kommen sie raus oder kommen sie nicht?
Rund um den Nagerfelsen im Zoo Basel tut sich was. Zwei Präriehundfamilien aus den Zoos von Rotterdam und Köln beleben seit einigen Wochen die Aussenanlagen. Sie geniessen die üppig wuchernde Vegetation und sind des öftern bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten. Besonders lieben sie die Grasspitzen, die sie mit ihren Pfötchen festhalten und genüsslich daran knabbern.

lifepr.de - 24. April 2008
Der Zoo Basel hat eine neue Webseite
Der Besuch des Internetauftritts auf www.zoobasel.ch lohnt sich jetzt noch mehr. Die Navigation ist einfacher geworden, alle Informationen zum Zoo sind schnell auffindbar und Tierfreunden steht ein Lexikon mit 150 Tierarten zur Verfügung. Die grossformatigen Tierbilder sind eine Augenweide und machen Lust auf einen Zoo-Besuch. Wie die neuen Zoo- und Vivariums-Führer, präsentiert sich auch die Internetseite ganz "Zolli-like". Die bewährte Grundstruktur der Seite ist erhalten geblieben.

ORF.at - 28. April 2008
Hellbrunn: Parkgebühren nur in Hauptsaison
Die Parkflächen beim Schloss in Hellbrunn werden keinesfalls während des ganzen Jahres bewirtschaftet. Gebühren würden weiterhin nur während der Hauptsaison verlangt, erklärte Vizebürgermeister Harald Preuner (ÖVP) am Montag. Preuner lehnte am Montag offiziell den Antrag der Bürgerliste ab, wonach während des ganzen Jahres Parkgebühren eingehoben werden sollen.

AFP - 24. April 2008
Dublins Zoo leidet unter hunderttausend Scherzanrufen
Nach hunderttausend Scherzanrufen in der Telefonzentrale des Dubliner Zoos hat sich die Führung des Tierparks genervt an die Öffentlichkeit gewandt. Die Anrufe seien "eine ernsthafte Verschwendung unserer Zeit und Ressourcen", sagte Marketingchefin Veronica Crisp am Donnerstag dem öffentlichen Radiosender RTE. Seit zwei Wochen sind in Irland Scherz-SMS im Umlauf, die den Empfänger wegen einer "wichtigen Nachricht" zu einem Anruf beim Dubliner Zoo auffordern. Unterzeichnet sind die SMS mit verballhornten Tiernamen: Zwei der angeblichen Verfasser der SMS heißen beispielsweise Anna Conda und G Raffe. Die Mitarbeiter in der Telefonzentrale des Zoos finden die Anrufe gar nicht mehr lustig. Auch ein Hilferuf bei der Polizei brachte nichts. Diese teilte ebenso wie die irische Aufsichtsbehörde für Telekommunikation dem Tierpark mit, dass sie nicht helfen könne.

Kleine Zeitung - 28. April 2008
Taucheranzug wärmt frierenden Pinguin Pierre
Mode ist eben nicht nur schön, sondern auch funktionell: Pinguin Pierre im Aquarium von San Francisco verlor seine Federn und traute sich nicht mehr ins Wasser, eine Biologin verpasste ihm einen Taucheranzug. Die anfängliche Sorge der Biologen, dass Pierre in dem ungewöhnlichen Outfit von seinen Artgenossen argwöhnisch beäugt würde, bestätigte sich nicht. Er habe sich schnell wieder in die Gruppe eingefügt und plansche wie früher im Becken. Inzwischen seien auch die ersten Federn nachgewachsen, sagt die Betreuerin. Nun soll Pierre nach und nach von dem Schutzanzug entwöhnt werden, bis er ohne zu frösteln in seinem Federkleid baden kann.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen

leiden.westonline.nl - 30. Apr. 2008
Ekstergaai weggevlogen uit Avifauna
Langschwanzhäher aus Avifauna entflogen
Alphen aan den Rijn. Vorigen Sonntag ist ein Langschwanzhäher während der Vorbereitung einer Vogelpräsentation im Vogelpark Avifauna weggeflogen. Der Langschwanzhäher sieht aus wie eine gewöhnliche niederländische Elster, ist nur etwas kleiner. Er ist etwa 15 cm groß mit einem ebenso langen Schwanz. Außerdem ist er blau-weiß gefärbt und hat eine auffallende Haube. Der Vogel sollte in diesen Tagen zum erstenmal mitmachen bei der Aufführung. Wahrscheinlich hat den Langschwanzhäher etwas erschreckt und er hat sich deshalb verirrt. Derjenige, der den Vogel herumfliegen sieht, wird gebeten, Kontakt aufzunehmen mit dem Vogelpark.

best.nieuws.nl - 28. Apr. 2008
BestZoo koopt zeldzame herten
BestZoo kauft seltene Hirsche
Best. Der BestZoo hat sechs Prinz-Alfred-Hirsche angeschafft. BestZoo ist der zweite Tiergarten in den Niederlanden, in dem dieser Hirsch zu bewundern ist. Die Prinz-Alfred-Hirsche stammen aus mehreren europäischen Zoos.

ed.nl - 30. Apr. 2008
Zeldzame herten door 'goede ruil'
Seltene Hirsche durch "guten Tausch"
Best. Der Tierpark BestZoo in Best hat sechs seltene Prinz-Alfred-Hirsche ergattert. Er ist der zweite Zoo in den Niederlanden, wo diese besondere Tierart zu bestaunen ist, teilt BestZoo stolz mit. [Wie zu erfahren war, ist an Nachwuchs nicht zu denken, da es sich um eine reine Männchen-Gruppe handelt.]

blikopnieuws.nl - 29. Apr. 2008
Prinses Margriet opent "Rimba" in Burgers' Zoo
Prinzessin Margriet eröffnet "Rimba" in Burgers' Zoo
Arnhem. Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Margriet der Niederlande nimmt am Mittwoch, 14. Mai, vormittags im Tierpark Burgers' Zoo in Arnhem die offizielle Eröffnungszeremonie der "Rimba" vor, des neuen Lebensraumes für malaiische Tierarten. In Burgers' Rimba leben Tiger, Bären, verschiedene Arten Affen, Hirsche, Rinder, Schlangen und Warane. Nach der Realisierung von De Bush, Desert, Ocean, Mangrove und Safari hat der Tierpark mit Rimba ein nächstes Biotop entwickelt, in dem Tiere in ihrer natürlichen Umgebung gehalten werden. Der Name "Rimba" ist abgeleitet vom malaiischen "rimba raya", das unter anderem "tropischer Regenwald" bedeutet. Der Arnhemer Tierpark öffnet das neue Biotop in diesem Jahr anläßlich des 95-jährigen Bestehens.

bhznet.nl - 28. Apr. 2008
Ontsnapt hert is weer terecht
Entlaufener Hirsch ist wieder zurück
Biddinghuizen. Der Hirsch, der im Herbst aus dem Tierpark De Scharrelberg entwischte, weil Vandalen den Zaun zerstörten, ist wieder zurück. Die Tierpark-Mitarbeiter sind froh darüber. Nicht nur, weil der Hirsch in den Park gehört, sondern auch, weil er eine Gefahr für den Verkehr darstellte. Weil der Hirsch in Menschenobhut aufgewachsen ist, reagiert er anders auf Menschen und Autos, als Hirsche in der Wildnis.

destentor.nl - 29. Apr. 2008
Ontsnapt damhert weer 'thuis'
Entlaufener Damhirsch wieder "zu Hause"
Biddinghuizen. Ein Damhirsch aus dem Tierpark De Scharrelberg in Biddinghuizen hat monatelang in der "freien Natur" überlebt. Sonntag abend wurde das Tier gefangen. Das weibliche Tier entkam im November durch eine Lücke im Zaun. Vandalen hatten die Umzäunung zerstört. Der örtliche Tennisverein sammelte zu Pfingsten Geld für einen neuen Zaun. Das tut der Klub an den kommenden Pfingsttagen erneut. Womit dann hoffentlich die ganze Rechnung bezahlt werden kann.

overloonzoo.nl - 28. Apr. 2008
Reuzenmiereneter arriveert in Zoo Parc Overloon
Großer Ameisenbär kommt im Zoo Parc Overloon an
Heute, Montag, den 28. April, kommt im Zoo Parc Overloon eine neue Tierart an - ein Großer Ameisenbär. Für den Tierpark ist der Große Ameisenbär eine besondere Erwerbung in der Sammlung. Der Zoo Parc Overloon ist sehr erfreut über die Ankunft des Neuzugangs. Der große Ameisenbär ist eine besondere Tierart, die in den Niederlanden lediglich in drei NVD*-Zoos gehalten wird. Das neu entwickelte Biotop des Großen Ameisenbären soll heute um 13 Uhr von Thijs Linskens, Kindertierektor des Zoo Parc Overloon, festlich eröffnet werden. Anschließend soll der Große Ameisenbär in seine Anlage eingeführt werden. Europäische Zoos haben für den Großen Ameisenbären ein Europäisches Zuchtbuch angelegt. In den europäischen Zoos leben zur Zeit ungefähr sechzig Große Ameisenbären, davon vier in niederländischen Zoos. (*NVD: Zoo-Vereinigung der Niederlande)

boxmeer.nieuws.nl - 28. Apr. 2008
Reuzenmiereneter maakt opwachting in Overloon
Großer Ameisenbär macht Aufwartung in Overloon
Overloon. Zoo Parc Overloon hat einen neuen Bewohner - einen Großen Ameisenbären, der den Namen "Pjeskebusk" erhalten hat. Der Name "Pjuskebus" kommt von einer dänischen TV-Serie und bedeutet "Staubwedel".

frieslandzoo.nl - 28. Apr. 2008
Nieuwe diersoorten vermaken zich prima!
Neuen Tierarten gefällt es ausgezeichnet!
Vorigen Monat sind mehrere besondere neue Tierarten im Aqua Zoo Friesland eingeführt worden: Kleine Lanzennasen und Nilwarane. Die Kleinen Lanzennasen, eine der kleinsten Fledermausarten der Welt, fühlen sich schon ganz wohl in der neuen Unterkunft. Weil diese drei männlichen und fünf weiblichen Tiere vor allem nachts aktiv sind, ist für sie eine dunkle Unterkunft im Naturama angelegt - mit einer angenehmen Temperatur, wo sie es in ihrem Sinne hervorragend haben. Auch den zwei Nilwaranen gefällt es in ihrem neuen Lebensraum. Die beiden strammen Männchen stammen aus einem Zoo in Antwerpen und sind im Naturama zu bewundern.

rotterdamzoo.nl - 24. Apr. 2008
VRIJE VLUCHT VOORSTELLINGEN IN BLIJDORP: nieuwe start na winterrust
Freiflugvorstellungen in Blijdorp: neuer Start nach Winterruhe
Nach der Winterruhe beginnen im Tiergarten Blijdorp wieder die Freiflugvorstellungen. Im vorigen Jahr waren diese edukativen Vogelpräsentationen sehr beliebt bei den Besuchern. Es gibt vier eigene Vogelpfleger, die mit ca. 30 Vögeln (ca. 15 Arten) trainieren - unter ihnen Aras, Greifvögel, Eulen, Tukane und Hornvögel. Ziel der Vorstellung ist, diese Tiere Proben ihres natürlichen Verhaltens zeigen zu lassen, die Besucher bei "normalen" Vögeln im Tiergarten eigentlich niemals zu sehen bekommen. So fliegen die Eulen geräuschlos über einen hinweg, die langbeinige Rotfußseriema rennt mit einer Schlange kämpfend um die Arena und die prächtige Gabelracke fängt eine hoch geworfene Grille aus der Luft. Die Aufführungen werden ab 26. April täglich zweimal organisiert, 11 und 14 Uhr, abhängig von den Witterungsverhältnissen. Das ganze Programm dauert ungefähr eine halbe Stunde.

rottterdamzoo.nl - 24. Apr. 2008
NA VIER JAAR EINDELIJK WEER PENSEELBIGGETJES
Nach vier Jahren endlich wieder Pinselohrferkelchen
Am 6. April wurden im Tiergarten Blijdorp zwei Pinselohrschweinchen geboren. Es ist schon wieder einige Jahre her, daß die Pinselohrschweine sich in Rotterdam fortgepflanzt haben. Vater der Ferkelchen ist Roy, der selbst am 22. April 2004 in Blijdorp geboren wurde. Er ist zum erstenmal Vater geworden. Mutter ist Langepoten; sie kam am 4. Juni 2000 in Rotterdam zur Welt. In Afrika leben Pinselohrschweine in einem ziemlich großen Gebiet; die Vorfahren unserer Tiere kommen aus Kamerun. Früher waren Pinselohrschweine extrem selten in Zoos zu bestaunen. Durch eine sehr erfolgreiche Zucht in Tiergärten (zu der auch Blijdorp einen soliden Beitrag geleistet hat), sind sie gegenwärtig viel öfter zu sehen.

rotterdamzoo.nl - 24. Apr. 2008
NIEUW: VLIEGVOLIERE VOOR RODE IBISSEN EN ARA'S
Neu: Flugvoliere für Scharlachibisse und Aras
Am 23. April wurden zwei neue, geräumige Volieren für südamerikanische Vögel in Blijdorp offiziell eröffnet. Die Volieren liegen natürlich im Südamerika-Teil des Tiergartens, in der Nähe des Ozeaniums und neben den Mähnenwölfen. Die linke Voliere wird von einer großen Gruppe Roter Ibisse bewohnt. Diese Voliere kann von den Besuchern betreten werden. Die Gruppe besteht aus mehr als 30 Tieren. Zwei Halsband-Wehrvögel und einige Rotschulterenten teilen sich die Voliere mit den Ibissen. Die rechte Voliere hat fünf Aras als Hauptbewohner. Die Aras gehören zu zwei verschiedenen Arten: herrliche Gelbbrustaras (auch Ararauna genannt) und die mindestens genauso schönen Gelbflügelaras, die vor allem ein rotes Federkleid haben. Die Aras teilen ihre Voliere mit Rotfußseriemas.

noorderdierenpark.nl - 28. Apr. 2008
"Out of Africa" in Emmen
"Jenseits von Afrika" in Emmen
Die Terrasse des Safarirestaurants des Tierparks Emmen ist total erneuert. Wer dort eben mal eine Pause machen will, wähnt sich unmittelbar ganz in Afrika. Nicht nur die Aussicht auf Giraffen, Zebras und Nashörner bringt die Besucher des Parks in die rechte Stimmung, auch die Terrasse selbst scheint aus der Serengeti zu kommen. Gut und gerne zwei Kilometer Holzbalken (mit FSC-Gütesiegel) waren nötig, um das afrikanische Flair zu erhalten. Die neue Terrasse ist beträchtlich erweitert und bringt die Besucher noch dichter an die Tiere heran. Sie bietet die Möglichkeit, auf Augenhöhe mit den Giraffen zu Mittag zu essen oder eine Tasse Kaffee zu genießen, währen die Zebras dicht am Geländer entlang traben. Es ist eine einzigartige Lokation, die auch für Familienfeste, Treffen und geschäftliche Veranstaltungen zur Verfügung steht. Für mehr Information: 0591 - 850865.

noorderdierenpark.nl - 24. Apr. 2008
Penseelzwijnen op de Afrikasavanne
Pinselohrschweine auf der Afrikasavanne
Auf der Afrikasavanne des Tierparks Emmen erkunden drei Pinselohrschweine schon einige Wochen ihre neue Unterkunft. Angesichts der großen Vielfalt der Savannenbewohner verläuft so eine Einführung nicht ohne Mühe. Während der ersten Bekanntschaft mit der Savanne liefen sie noch zu dritt, um die neue Umgebung zu erkunden. Keine Giraffen, Nashörner, Zebras, nur allein Platz, Gras und Schlamm, um schön zu wühlen. Reichlich Möglichkeiten, um sich als Pinselohrschwein zu amüsieren. Und schon erhalten sie Gesellschaft von der Herde Impalas, aber davon lassen sie sich nicht beirren. Die Zebras hatten erst einmal Angst vor den Neuankömmlingen, aber innerhalb einiger Tage war es umgekehrt und sie jagten hinter den Schweinen her. Zum Glück haben die genug Stellen, um sich sicher vor Zebrahufen zurückzuziehen. Mit der Ankunft der Giraffen und Gnus wurde alles anders. Besonders Letztere finden es toll, hinter den Pinselohrschweinen herzujagen. Regelmäßig müssen die drei lossprinten, um sich in Sicherheit zu bringen. Der Bau der komplett neuen Terrasse an der Afrikasavanne ist inzwischen soweit vorangekommen, daß auch die Nashörner wieder auf die Savanne dürfen. Die bereiten keine Probleme und lassen die Schweinchen ruhig wühlen. Die drei Pinselohrschweine sind ein prächtiger Gewinn für die Savanne und haben dort ein eigenes Plätzchen erobert. Nur die Gnus ...

dag.nl - 28. Apr. 2008
Bavianen de stuipen op het lijf gejaagd
Pavianen einen gehörigen Schrecken eingejagt
Die Mantelpaviane im Tierpark Amersfoort haben eine hektische Woche hinter sich. Eine heimische Schlange hat eine Woche lang auf der Lauer gelegen. Als sie das bemerkt hatten, gerieten die Paviane in Panik und trauten sich eine Woche lang nicht mehr, ihre Nachtunterkunft aufzusuchen. Die Tierpfleger haben die Paviane jeden Tag in ihren Stall jagen müssen. Sonntagabend war die Ruhe teilweise zurückgekehrt und die Affen gingen wieder auf eigene Initiative zu Bett. "Obwohl sie darüber hinweg müssen, um aus ihrer Nachtunterkunft zu kommen, wagen sie sich noch nicht, sich auf Insel 1 aufzuhalten." So eine Sprecherin des Tierparks. Die Außenanlage der Affen besteht aus verschiedenen Inseln, die miteinander verbunden sind.

rtvutrecht.nl - 28. Apr. 2008
Bavianen Amersfoort niet meer in paniek
Paviane in Amersfoort nicht mehr in Panik
Amersfoort. Die große Panik unter den Pavianen im Tierpark Amersfoort ist vorbei. Die Tiere trauten sich einige Tage nicht auf die Affenfelsen auf ihrer Anlage. Wahrscheinlich hat eine Ringelnatter den Affen Angst gemacht. Wenn einer der jungen Affen nach den Felsen lief, wurde er durch einen Angstschrei des Anführers zurückgepfiffen. Die Tierpfleger haben die Paviane jeden Tag über die Felsen gejagt. Das scheint zu wirken. Die Affen zeigen nun wieder ein normales Verhalten. Sonntagabend bewegten sich die Tiere wieder aus eigenem Antrieb. Voriges Jahr zeigten die Mantelpaviane im Tierpark Emmen eine gleiche Art von Verhalten wie die Affen in Amersfoort. Eine Erklärung dafür wurde nie gefunden.

nieuwsbank.nl - 28. Apr. 2008
Bedreigde juweelkardinaalbaars geboren
Bedrohte Banggai-Kardinalbarsche geschlüpft
Sea Life Scheveningen. Diese Woche hat es im Sea Life Scheveningen einen wohl sehr besonderen Schlupf gegeben. Der vom Aussterben bedrohte Banggai-Kardinalbarsch (Pterapogon kauderni) hat Junge gekriegt. Dieser wunderschön schwarz und weiß gefärbte Fisch ist sehr selten und kommt nur in der Nähe der Banggai-Inseln (Indonesien) vor. Auch steht der auf der Roten Liste der IUCN. Sea Life Scheveningen beteiligt sich gemeinsam mit anderen europäischen Tiergärtebn an einem internationalen Zuchtprogramm.

at5.nl - 24. Apr. 2008
Giraffe Niek drinkt nog steeds niet
Giraffe Niek trinkt immer noch nicht
Die Pfleger des Giraffenbabys Niek in Artis machen sich Sorgen um die Gesundheit des jungen Tieres. Der zwei Monate alte Niek will nämlich nicht mehr trinken, seit seine Mutter Oranya vorige Woche unerwartet verendet ist.

nu.nl - 28. Apr. 2008
Babygiraffe Niek drinkt weer
Giraffenbaby Niek trinkt wieder
Amsterdam. Niek, das Giraffenbaby in Artis, dessen Mutter Oranya unlängst gestorben ist, trinkt wieder. Laut einer Sprecherin des Amsterdamer Tiergartens geht es dem Kleinen den Umständen entsprechend gut. "Er kommt raus und ist aktiv. Freitag und Samstag hat er Wasser getrunken. Darüber sind wir sehr froh." Die Pfleger machten sich große Sorgen um Niek und fragten sich, ob er wohl ohne seine Mutter zu retten sei. "Man kann noch merken, daß er sie vermißt. Er ruft nach ihr", so die Sprecherin. Die Todesursache der sechs Jahre alten Oranya wird noch untersucht. Die Fakultät für Tiermedizin in Utrecht führt zur Zeit eine Obduktion durch.

evenementnieuws.nl - 26. Apr. 2008
Volop activiteiten tijdens Hemelvaartsdag en Pinksteren
Reichlich Aktivitäten am Himmelfahrtstag und zu Pfingsten
Am Himmelfahrtstag und zu Pfingsten ist reichlich Leben in der Brauerei im Aqua Zoo Friesland; zweimal pro Tag werden spektakuläre Vogelvorführungen gegeben und die Besucher können einen Schnappschuß machen von dem frisch geschlüpften Brillenpinguin ... und den neuen Bewohnern des Naturama, den Nilwaranen und den Fledermäusen. Wer mehr wissen will über große Eier, kleine Eier, runde Eier und farbige Eier, kann teilnehmen an der Suchtour "Ei". Nicht nur Himmelfahrt und Pfingsten gibt es reichlich Aktivitäten, auch während der Maiferien ist genug los.

ed.nl - 24. Apr. 2008
Dierenrijk krijgt olifanten
Dierenrijk erhält Elefanten
Nuenen. Das Dierenrijk bei Nuenen erhält im Juli zwei exotische Tiere - asiatische Elefanten. Der Zoo bricht hiermit definitiv mit seinem Konzept, nur europäische Tiere zu halten. "Das Publikum will ganz gern Tiere wie Tiger und Elefanten sehen - und dem leisten wir Folge", so erklärt ein Sprecher. "Wir nennen uns fortan auch nicht mehr Dierenrijk Europa, nur einfach Dierenrijk." Nach einem erfolgreichen Start 2005 sank die Besucherzahl des neuen Zoos. Die Konzeption, nur europäische Tiere zu zeigen, schien unzureichend Anklang zu finden. Manche Tierarten wie Seehunde sind wohl populär, aber das große Publikum findet einen Zoo ohne exotische Tiere doch zu langweilig. Deshalb holte der Zoo im vorigen Jahr schon zwei Sibirische Tiger. Wenn jetzt noch zwei Elefanten dazu kommen, wird die alte Konzeption ganz losgelassen.

telegraaf.nl - 26. Apr. 2008
IJsbeer niet met uitsterven bedreigd
Eisbär nicht mehr vom Aussterben bedroht
Ottawa. Der Eisbär ist nicht mehr vom Aussterben bedroht. Die Tierart befindet sich dennoch in Not und hat speziellen Schutz nötig. Zu dieser Schlußfolgerung ist eine Kanadische Kommission gekommen, die sich über bedrohte Tierarten im Land äußerte. In Teilen des Verbreitungsgebietes nimmt die Anzahl der Eisbären stark ab, aber in einigen anderen Breiten wächst die Population, so die Kommission am Freitag. Kanada beherbergt nach Schätzung 15.500 Tiere, ungefähr zwei Drittel der Population in der Welt. Die wissenschaftliche Kommission gesteht ein, daß die Art "äußerst sensibel" ist für Aktivitäten des Menschen. Probleme bilden Überfischung, Öl- und Gasgewinnung und das Verschwinden von Eis als Jagdgebiet im Sommer.

nieuwsbank.nl - 26. Apr. 2008
Zeehondencrèche schiet te hulp in Rusland
Seehundstation eilt zu Hilfe in Rußland
Vor einigen Wochen wurde durch den WWF groß in die Schlagzeilen gebracht, daß es Probleme gab mit den Robben in der Ostsee: durch die Klimaveränderung schmolz das Eis schon ganz früh, wodurch die bedrohte Ostsee-Ringelrobbe und auch die noch seltenere Ladoga-Ringelrobbe Schwierigkeiten bekamen. Diese Robben kriegen ihre Jungen auf dem Eis. Aus dem Zoo von Sankt Petersburg kam ein Notruf: man hatte dort erstmals ein paar Jungtiere ohne Mutter zur Betreuung erhalten. Unverzüglich ist Robbenpfleger André van Gemmert nach Rußland abgereist, um den sehr enthusiastischen Leuten im Zoo zu helfen, die Tiere zu retten. Es sprach sich offenbar herum, denn zur Zeit sind schon zehn junge Robben im Auffang: zwei Ladoga-Ringelrobben, einige Ostsee-Ringelrobben und auch ein paar Kegelrobben. Die Ladoga-Ringelrobben werden total getrennt gehalten von den anderen Robben, weil diese Robbenart aus dem Ladogasee kommt, der keine Verbindung zur Ostsee hat. Zur Zeit hat Robbenpfleger Richard Dijkema unseren André in Rußland abgelöst. Er wird mit Hilfe des niederländischen Konsulats in Sankt Petersburg sich ansehen, auf welche Weise wir Unterstützung gewähren können beim Bau einer kleinen Auffangstation entlang der Küste. Fantastisch, daß es doch immer wieder überall auf der Welt Menschen gibt, die ein Individuum auch wichtig finden. Nur auf diese Weise erhält ein abstrakter Begriff wie "eine Population" doch ein Gesicht durch das Retten von ein paar Robben.

dierennieuws.nl - 25. Apr. 2008
Dagje dierentuin (13): Bestzoo
Ein Tag im Zoo (13): Best Zoo
Mitten in typischer Brabanter Landschaft liegt Best Zoo. Ein kleiner (2,3 ha), aber gemütlicher Tierpark. In Best Zoo sind verschiedene Tierarten vertreten, also war es schön, hier für "Ein Tag im Zoo" ein paar Stunden zu verbringen. Best Zoo war Eigentum der Familie Van Laarhoven. Von 1938 bis 1972 war es ein Vogelhandel und danach wurde es ein Tierpark, mit dem auf der Hand liegenden Namen "De Vleut", angesichts der Tatsache, daß der Tierpark im Weiler De Vleut liegt. Seit 2007 bildet der Park einen Teil von Zodiac Zoos, einer Dachorganisation einiger kleinerer Tierparks, u.a. Aqua Zoo Friesland, Zoo Parc Overloon und Dierenpark Wissel. Der Name Best Zoo bleibt bestehen und die heutige Belegschaft wird in die neue Organisation übernommen. In unserer Erinnerung sah der Park während eines früheren Besuchs im Jahre 2005 besser aus und vor allem gepflegter. Ganz schön war es, daß damals ein Kronenkranich frei über die Rasenfläche lief. Doch es ist logisch, daß nicht mehr investiert wird, bis der geplante Umzug an die andere Seite des Broekdijk Tatsache ist. Dort erhält der Zoo sieben Hektar. Zodiac Zoo will Erholung, Bildung, Naturschutz und Wissenschaft auf eine spannende Art präsentieren. Besucher sollen sich bewegen können in einem dschungelartigen Gebiet, wobei sie unerwartet Auge in Auge auf Tiere treffen. Beabsichtigt ist, kaum Zäune zu verwenden, sondern lediglich natürliche Abgrenzungen wie Wasser. Der neue Best Zoo erhält große Biotope, viel Grün und Themengebiete wie einen Streichelzoo mit traditionellen Brabanter Haustieren sowie Gebiete, die angeregt sind durch Australien und die afrikanische Insel Madagaskar. Es ist zu hoffen, daß die schöne Sammlung von Katzenartigen bestehen bleibt. Das ist zur Zeit so ein bißchen das schönste von Best Zoo, nur sitzen sie in entsetzlich häßlichen und altmodischen Käfigen. Obenstehende Pläne sollten auch schwer zu realisieren sein mit Tieren wie Ceylon-Leoparden, Pumas oder Jaguars, denn das sind in der Regel gute Kletterer, Springer und Schwimmer. Neben Katzenartigen beherbergt dieser Zoo ungefähr 70 Tierarten, darunter besonders kleine Tiere wie Vögel, Beuteltiere, kleine Säugetiere, Affen und Halbaffen, Huftiere und Kamelartige. Best Zoo arbeitet auch mit an vier EEP - Zuchtprogrammen der EAZA - für Edwards Fasan, Schwarz-weißer Vari, Braunkopfklammeraffe und Ceylon-Leopard. Von weiteren acht Tierarten wird ein ESB (Europäisches Zuchtbuch) geführt. ... Unser wichtigstes Ziel war, den jungen schwarzen Jaguar noch ein bißchen zufriedenstellend abzulichten. Ein herrlichen Tier, genauso wie seine Mutter. Es ist immer schade, wenn ein Zoo, der prächtige Tiere in seiner Sammlung hat, diese dann aber so häßlich unterbringt. Die Pumas, Ceylon-Leoparden, Luchse, Servale und Rohrkatzen hatten es alle nicht viel besser. Wenn es zur Zeit eine Wahl gäbe zum am wenigsten schönen Zoo der Niederlande, dann würde Best Zoo sicher das "best" abhanden kommen. Es ist ein ehrgeiziger Plan von Zodiac Zoo, hier etwas zu tun, doch an einem ganz neuen Standort sollte das möglich sein ... Best Zoo ist wirklich kein Zoo, den man gesehen haben muß, aber wenn man in der Nähe ist, ist es schön, einen kleinen Rundgang zu machen. Sonst würde ich dazu raten abzuwarten bis nach dem Umbau. Text: B. de Jonge; Website: www.wildcatsmagazine.nl.

dierennieuws.nl - 23. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Burgers' Zoo
Natürliches Verhalten im Zoo: Burgers' Zoo
In Burgers' Zoo besteht das Löwenrudel aus dem Löwenkater Azlan und sechs erwachsenen Löwinnen, zwei Jungen von zwei und einem halben Jahr sowie drei Jungen, die drei und einen halben Monat alt sind. Die Löwen sind zum großen Teil gemischtrassig, wie nahezu alle Löwen in menschlicher Obhut, doch Burgers' Zoo hat vor einiger Zeit beschlossen zu versuchen, reinrassige Löwen zu züchten und wohl von der Unterart Bleyenberghi [Angola-Löwen]. Am 11. Oktober 2003 konnte der Zoo einen Löwen und eine Löwin aus dem Zoo Lissabon übernehmen und am 17. Januar 2005 noch einmal den Löwen aus Blijdorp (Azlan), nachdem der Kater aus Lissabon gestorben war. Die Absicht ist also, in Zukunft mehr reinrassige Löwen zu kriegen und damit zu züchten. Es könnte nicht so schlimm sein, den Anteil nicht-reinrassiger Tiere in den Zoos zu verringern. Ob die drei Junglöwen reinrassig sind, ist uns noch nicht bekannt. ... In der Natur werfen Löwinnen jedes zweite Jahr Junge. Die Jungen bleiben dann auch sicher zwei Jahre bei ihrer Mutter. In Zoos ist das oft nicht möglich. Die Jungen werden meistens früher in einen anderen Zoo gegeben, auch regeln die Zoos, ob Junge geboren werden sollen oder nicht und von welcher Löwin. Die Geburtenbeschränkung geschieht zumeist durch die Pille, so daß die Tiere zu einer späteren Zeit noch Junge kriegen können. Der Nachteil der Pille ist jedoch, daß Geschwülste entstehen können. Text: B. de Jonge

ad.nl - 23. Apr. 2008
'Ster van de vogelshow' fladdert weg
"Star der Vogelschau" flattert weg
Rotterdam. Wo ist Gabelracke Imani? Soeben saß sie noch tadellos auf einem Ast in einem Bäumchen, munter pickend nach einem aufgeworfenen Stückchen Brot, direkt hinter der Bisonanlage im Tiergarten Blijdorp. Und nun ist sie ein Pünktchen in der Luft, das langsam in Richtung Delft verschwindet. Kurz ist Panik im Zelt, während der Pressevorstellung der Freiflugaufführung, der Vogelschau, die ab Samstag wieder im Tiergarten zu sehen ist. Denn was ist diese Aufführung ohne das farbenprächtige, putzige Vögelchen, das in der freien Natur in Kenia und Somalia vorkommt. "Imani ist der Star der Show", betont auch Harald Schmidt, Vogelkurator in Blijdorp. "Wenn man sieht, wie das Publikum auf sie reagiert. Und das bei so einem kleinen Vögelchen von 90 Gramm." Daß es so ein Leichtgewicht ist, stellt sich als Nachteil heraus. Sicher, wenn eine kräftige Brise weht. "Ich sah es schon sofort, daß sie etwas schreckhaft und ängstlich war. Vielleicht kam es durch alle die Kameras, die auf sie gerichtet waren. Und mit dem Wind dazu, ist sie schnell ein Ende weg." Zum Glück dauert die "Flucht" nur kurz. Schmidt und seine Kollegen sehen, wie der gefiederte Flüchtling in der Nähe der Schrebergärten auf einem Baum landet. Dort wird sie auch noch einmal belästigt von einigen Krähen, aber schließlich "nach unten geschwatzt". Das ist auch gut so, denn ein längerfristiger Aufenthalt im holländischen Klima könnte ihr schließlich den Garaus machen. "Über den Sommer würde sie noch kommen, aber einen kalten Winter überlebt sie wahrscheinlich nicht."

ad.nl - 23. Apr. 2008
Goed toeven in nagelnieuwe vliegvolière
In der nagelneuen Flugvoliere läßt es sich gut leben
Rotterdam. Die Halsband-Wehrvögel haben Zoff miteinander. Zumindest klingt es so. In ihrer noch nagelneuen, geräumigen Flugvoliere gackern sie einander voll - der eine innen, der andere außen. Sich streitend, richten sie ihren prächtigen grau-schwarzen Federschmuck auf, offensichtlich um zu imponieren. Vogelkurator Harald Schmidt vom Tiergarten Blijdorp relativiert die Aufregung aber: "Das ist ihr normaler Alarmruf. Das machen sie ein paarmal pro Tag." Ein Glück, denn es gibt keinen Grund für Ärger. Es gibt sogar ein Fest. Denn soeben hat Direktor Ton Dorresteijn die Anlage gemeinsam mit dem Spender - dem Fonds Schiedam Vlaardingen - eröffnet. Eine herrliche Unterkunft, mit noch schöneren Vögeln. Rote Ibisse, Rotschulterenten und das Duo Halsband-Wehrvögel. Mit herrlichen Gelbflügelaras und ihren blaugelben Verwandten als "Nachbarn". Die Voliere befindet sich zwischen Ozeanium und Eisenbahnlinie.

planckendael.be - 29. Apr. 2008
Welpjes buiten en neushoornbaby in bad!
Kleine Löwen nach draußen und Nashornbaby ins Bad!
Die Arbeiten an der Löwenanlage sind rundherum abgeschlossen. Das bedeutet, daß die Löwenjungen fortan wieder in der Sonne balgen. Bei dem Nashornbaby wird das Außenbad gefüllt. Die junge "Maid" findet es toll und spritzt gemütlich umher.

atv.be - 24. Apr. 2008
Per boot van station naar dierenpark Planckendael
Mit dem Boot vom Bahnhof zum Tierpark Planckendael
Im Tierpark Planckendael wurde die Likamboté heute morgen getauft. Das ist kein neues Tierchen diesmal, sondern ein Boot, daß die Besucher vom Bahnhof zum Zoo bringen soll. Jetzt schon machen jährlich etwa 60.000 Personen Gebrauch von den drei anderen Booten, doch das müssen noch mehr werden. Die Likamboté fährt die sieben Kilometer in einer halben Stunde.


Französische Meldungen

20minutes.fr - 30. Apr. 2008
Les zèbres du zoo décimés
Die Zebras des Zoos sind dezimiert
Ihre Weidefläche auf der Afrika-Ebene wird bald verlassen sein. Seit Oktober und im Zeitraum von drei Monaten sind vier von den fünf Zebras des Parc de la tête d'or [Park des goldenen Kopfes, Lyon] verendet durch eine untypische Muskelerkrankung. "Es ist der erste französische Zoo, der mit dieser für den Menschen nicht gefährlichen Krankheit in Berührung kam, die im Jahre 2006 in Frankreich und in Rhône-Alpes in den Pferdezuchten gelandet ist", erklärt Eric Plouzeau, Direktor und Tierarzt, der diese Todesfälle "beeindruckend" nennt. "Es ist, als wären sie von einer Giftschlange gebissen worden", fügt er hinzu, um das Hinscheiden der Grévy-Zebras in zwölf qualvollen Stunden zu beschreiben; die Tiere kamen nach Lyon im Jahre 2006 anläßlich der Eröffnung der Afrika-Ebene. Diese vom Aussterben bedrohten Tiere starben alle, als die Krankheit ihre Muskelzellen und ihre Nieren angriff. "Beim ersten Fall konnte ich nichts machen. Ich euthanasierte die anderen, um ihnen Leid zu ersparen", erläutert Eric Plouzeau. Was die anderen Tiere des Standortes betrifft, ist keines durch die Krankheit getroffen worden. Aber Vorsichtsmaßnahmen sind dennoch ergriffen worden, um die Ponys und Pferde zu schützen, die die Alleen des Parks durchstreifen. "Vorsichtsmaßnahmen zu treffen ist kompliziert, solange man nicht genau weiß, wie sie infiziert worden sind", schließt Eric Plouzeau ab.

lorient-lejour.com.lb - 30. Apr. 2008
Le zoo de Prague veut sauver le gavial du Gange
Prager Zoo will Gangesgavial retten
Der zoologische Garten von Prag hat ein Versuchsprogramm in Europa in Gang gebracht, um den Gangesgavial (Gavialis Gangeticus) zu retten, ein asiatisches Krokodil, das vor 200 Millionen Jahren auftauchte und heute fast verschwunden ist. "Alle in der Welt eingeführten Pläne zum Schutz sind bis heute gescheitert. Der Gavial ist eine der am meisten bedrohten Arten des Planeten ", macht Petr Veselsky aufmerksam, Kurator für im weitläufigen Zoo, der auf den Anhöhen am Ufer der Moldau (Vltava) angesiedelt ist. Zwischen 150 und 200 erwachsene Gangesgaviale gibt es heute noch in ihrem natürlichen Lebensraum an den Ufern der Wasserläufe Indiens und etwa zwanzig sind es nur in menschlicher Obhut in verschiedenen Zoos Indiens, der Vereinigten Staaten, Japans, Sri Lankas und Singapurs, legt man die Zahlen zugrunde, die in Prag verfügbar sind. "Die Zeit ist gekommen, die Alarmglocke zu läuten", unterstreicht Petr Veselsky. Der Zoo hat gerade eine Million Euro ausgegeben, um einen funkelnagelneuen Pavillon einzurichten, in dem sich sorglos tummeln drei Männchen und vier Weibchen aus einem Park von Madras (Südindien). "Das Ziel besteht letztlich darin, die Gaviale sich fortpflanzen zu sehen, um den Nachwuchs anderen Zoos überlassen zu können, oder sie sogar in ihrem Ursprungsland wieder frei zu lassen", erklärt Herr Veselsky. Darauf wird man noch mindestens zehn Jahre warten müssen, damit die neuen Pfleglinge erst die Geschlechtsreife erreichen. Bei der Eröffnung des Pavillons wünschte der indische Botschafter in Prag, Dinkar Prakas Srivastava, dank der Arbeit des Prager Zoos möge die Gaviale nicht das Schicksal der Dinosaurier ereilen...

saint-brieuc.maville.com - 26. Apr. 2008
"Zooparc, tout juste un an et déjà un grand zoo"
Zoologischer Park - gerade erst ein Jahr alt und schon ein großer Zoo
Seit seiner Eröffnung vor einem Jahr in Trégomeur haben ihn bereits 100.000 Personen besucht. Dem neuen Zoo geht es gut, seinen Pfleglingen auch. Da ist Malaka, die Malaienbärin. Das Maskottchen. "Sie hat die Herzen aller Kinder gerührt", beobachtet Solenn Marzin, zoologische Verantwortliche. Der Zoo hat auch wieder ein Männchen für Malaka gefunden. Der Zoopark ist Mitglied der Vereinigung der europäischen Zoos und Aquarien (EAZA) geworden, der alle großen europäischen Zoos angehören. "Eine Anerkennung für unsere Tiersammlung und unseren Einsatz für die Erhaltung der Arten ", erklärt Solenn Marzin. Eine Voliere ist gerade eröffnet worden. Eine Neuheit: in ihr tummeln sich drei Fächertauben (die größte Erdtaube) mit einem beeindruckenden Fächerkamm. Und Papua-Hornvögel mit einem großen Schnabel, ähnlich dem eines Tukans. Zwei aus Papua-Neuguinea stammende Arten. Gut geht es den Schneeleoparden. Das Paar, sehr scheu und anfangs nicht zu sehen, ist verliebt und zeigt sich von nun an den Besuchern. Insgeheim hoffen Solenn und ihr Team auf die Geburt eines Babys mit dichtem Fell. Die Rothunde, oder das Phänomen der Meute. Ein Student erforscht das Verhalten dieser Art zwischen Wolf und Fuchs. Im April sind im Zoopark nicht weniger als drei Vietnam-Sikas, ein Lemur und eine Antilope geboren worden. Bouba, der erste Tiger, der vor einem Jahr ankam, erlag kürzlich trotz der aufmerksamen Pflege durch das Team einer Krankheit. Ein Männchen wird demnächst dem allein gebliebenen Weibchen wieder Gesellschaft leisten. Erhaltung bedrohter Arten: Der Zoopark nimmt an einer Kampagne zugunsten der Amphibien und an einer teil, die von einer Vereinigung zum Schutz des Schneeleoparden durchgeführt wird.

waliboo.com - 24. Apr. 2008
Ouest français : Lancement d'une opération de réduction de la population de l'ibis sacré
Französischer Westen: Start einer Aktion zur Reduzierung der Population des Heiligen Ibis
Französischer Westen: Start einer Aktion zur Reduzierung der Population des Heiligen Ibis, einer exotischen Art, die seit dem Jahr 2005 durch die Französische Behörde für Jagd und wildlebende Fauna (Office National de la Chasse et de la Faune Sauvage, ONCFS) und das Französische Institut für Agrarforschung (Institut National de Recherche Agronomique, INRA) als potentiell gefährlich für die Artenvielfalt der einheimischen Arten eingestuft wurde. Der aus dem subsaharischen Afrika stammende Heilige Ibis wurde in Frankreich, genauer im Zoologischen Park von Branféré im Morbihan, in den siebziger Jahren eingeführt. Die in Halbfreiheit gelassenen und aus dem Park entwichenen Individuen haben so begonnen, die Feuchtgebiete der Umgebung zu besiedeln: La Brière, den Golf von Morbihan, und den Lac de Grand Lieu, der sich im Süden von Nantes befindet. Ihr Bestand hat sich in zwei Jahren fast verdoppelt: im Jahre 2005 waren es 3.000, die letzte im Jahre 2007 durchgeführte Zählung ergab mehr als 5.000 Vögel - auf Kosten der einheimischen Arten. Sich nicht darauf beschränkend, sich von Mollusken, Fröschen, Eidechsen und Fischen zu ernähren, vergreift sich der Ibis, den die alten Ägypter verehrten, auch an den Nestern der bodenständigen Arten, darunter der Kormorane, der Rosenseeschwalben oder der Seeschwalben. Um die negative Auswirkung der Anwesenheit dieses Vogels auf die französiche Avifauna zu begrenzen, haben die Departements von Loire-Atlantique, von Vendee und von Morbihan beschlossen, einen gemeinsamen Kampf zu führen, um seinen Bestand zu reduzieren. Das geschieht in Fortführung der im letzten Jahr eingeleiteten Kampagne, während der 270 Vögel vernichtet wurden.

tempsreel.nouvelobs.com - 24. Apr. 2008
Des lions à Thoir
Löwen in Thoiry
Ein Afrika-Reservat wird seine Tore im zoologischen Park von Thoiry (Yvelines) öffnen. Der zoologische Park von Thoiry in Yvelines wird ein afrikanisches Reservat werden am kommenden 12. Mai, kündigten die Behörden am Mittwoch, den 24. April, an. Zum ersten Mal in Frankreich werden die Löwen in Freiheit sein, und es werden die Touristen sein, die in Käfigen sein werden. Dieses System besteht nur in den Vereinigten Staaten, in Japan, in Großbritannien und in den Reservten von Afrika. Die Experten haben sich im übrigen von diesen verschiedenen ausländischen Erfahrungen leiten gelassen, um die Sicherheitsvorrichtungen aufzubieten. Um die Besucher zu schützen, patrouillieren bewaffnete Ranger im Park. Außerdem werden sie kontrollieren, ob die Anweisungen beachtet werden: niemand darf sein Auto verlassen, Türen öffnen und Haustiere müssen am Eingang des Zoos zurückgelassen werden. Zum Schutz der Nachbarn soll eine fünf Kilometer lange und zwei Meter hohe Mauer, gemeinsam mit einem Zaun und Maschendraht Zwischenfälle vermeiden.


Spanische Meldungen

adn.es - 29. Apr. 2008
El Bioparc recibe 140.000 visitas en dos meses
Der Bioparc empfängt 140.000 Besucher in zwei Monaten
Zwei Monate in Betrieb und 140.000 Besucher im Bioparc Ignacio Docavo. Das sind die wichtigsten Daten, die sich aus der Bilanz ergeben, die Koen Brouwer, der Direktor des Parks, gestern vorgestellt hat. Wenn das Wachstum in diesem Rhythmus andauert, ist absehbar, daß die geplante jährliche Besucherzahl von 600.000 überschritten wird. Außerdem hat der Direktor des Parks unterstrichen, daß nur 10.000 Jahreskarten zum Verkauf bleiben, die sogenannte "entrada verde" [grüner Eintritt]. In dieser Zeit wurden mehrere Exemplare verschiedener Arten geboren: vier Lemuren, zwei Ägyptische Stachelmäuse und eine Sitatunga. Inzwischen sind einige Arten so untergebracht, daß es ihnen gelingt, sich fortzupflanzen, andere befinden sich noch in einer Periode der Eingewöhnung. Dies ist der Fall bei drei Gorillas, zwei Weibchen und einem Männchen, die wahrscheinlich in den Sommermonaten von den Besuchern gesehen werden können. In den letzten Wochen ist ein neues Exemplar eines vierjährigen Afrikanischen Elefanten im Bioparc angekommen, das schon eingeführt worden ist in den Bereich mit zwei Weibchen derselben Art. Auch zwei Stumpfkrokodile aus dem Zoo Barcelona, vier Höckerglanzgänse und ein Paar Kronenkraniche im Rahmen eines Erhaltungszuchtprogramms, weil sie vom Aussterben bedroht sind. Gegenwärtig leben 4.000 Exemplare von 250 Arten im Bioparc.

elpais.com - 28. Apr. 2008
Jambo ya está en Valencia
Jambo ist schon in Valencia
Ein fünfjähriger Afrikanischer Elefant, Jambo mit Namen, ist im Bioparc Valencia angekommen. Jambo bildet einen Teil einer Elefantenherde , die sich beteiligen wird an europäischen Arterhaltungszuchtprogrammen. In den letzten Wochen kamen auch zwei Stumpfkrokodile aus dem Zoo Barcelona in den Bioparc, vier Höckerglanzgänse und ein Paar Kronenkraniche im Rahmen von EEP, eine Rotbüffelkuh, ein Männchen des Großen Kudu und ein Paar Wickelbären, von denen es nur 20 Exemplare in europäischen Zoos gibt. Man hat auch Hunderte von Fischen verschiedener Arten in verschiedenen Flüssen und Gewässern des Parks ausgesetzt, damit sie als ökologische Insektenbekämpfer aktiv werden und diese Zonen freihalten von Algen, Pflanzen und Insekten.

abc.es - 29. Apr. 2008
Bioparc supera sus estimaciones y alcanza 140.000 visitas en dos meses
Erwartungen im Bioparks übertroffen: 140.000 Besucher in zwei Monaten
Valencia. Der Direktor des Bioparks, Koen Brouwer, erklärte auf einer Pressekonferenz über die Bilanz dieser zwei ersten Monate, daß bereits 25.000 von den 35.000 Jahreskarten (entradas vertes), die für 2008 vorgesehen waren, verkauft wurden. Außerdem sind bereits reserviert mehr als 100.000 Schülerbesuche. Die Zoo-Verantwortlichen sind der Ansicht, "um die Qualität der Besuche aufrechtzuerhalten und das Wohlbefinden der Tiere zu respektieren" darf die Höchstkapazität 9.000 Besucher täglich nicht überschreiten, eine Zahl, die bis jetzt "nur Karfreitag überschritten worden ist". Der Biopark erstreckt sich gegenwärtig über eine Fläche von 80.000 Quadratmetern, die vor dem Sommer "mit dem Areal erweitert wird, das für Schimpansen und Gorillas bestimmt ist". Das präzise Datum wird davon abhängen, wie sich diese Tiere in ihrer Umwelt akklimatisiert haben und von der Anwesenheit von Besuchern. Es wird drei Gorillas geben (ein Männchen und zwei Weibchen), die aus verschiedenen Familien und Zoos stammen, die Ankunft einer dritten Gorilladame wird erwartet. Der Biopark strebt außerdem danach, ein Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Gorillas aufzunehmen.

levante-emv.com - 29. Apr. 2008
El Bioparc será referente en la reproducción de elefantes y gorilas
Der Biopark wird sich der Reproduktion von Elefanten und Gorillas widmen
Die Zahlen beweisen, daß die Besucher den Biopark gut angenommen haben, obwohl einige Einrichtungen wie die Grotte von Kitum sowie die Anlagen für die Gorillas und die Schimpansen der Öffentlichkeit erst noch übergeben werden. Die Gorillas sind sehr bedrohte Tiere, die mit anderen repräsentativen und gefährdeten Arten wie der afrikanische Elefant, das Breitmaulnashorn und Lemuren teilnehmen werden an den Erhaltungszuchtprogrammen (EPP) des Zoos. Die drei Gorillas, die im Biopark leben - ein junges Weibchen wird noch in die Gruppe eingegliedert - werden sich vor dem Sommer den Besuchern präsentieren. Die Grotte von Kitum ist noch in der Thematisationsphase, und der Zugang zu ihr ist mit einem Segeltuch getarnt worden. Dieser Lebensraum, der eine Grotte neu schafft, wie sie von Elefanten in Kenia ausgegraben wurde, wird bis zum Ende des Jahres nicht fertig sein.

lasprovincias.es - 29. Apr. 2008
Menos visitas para proteger al elefante
Weniger Besuche, um den Elefanten zu schützen
Das Profil des Zoobesuchers ist nicht einheitlich. Außer Einwohnern der ganzen Stadt haben in diesen zwei Monaten Touristen aus Katalonien, Madrid und Andalusiens einen Bummel durch den Biopark gemacht. Auch ausländische Besucher kamen aus den Niederlanden, aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich, aus Japan, Dänemark und den Vereinigten Staaten. Zu den Privatbesuchern kommen jene der Schulen hinzu. "Es gibt bereits mehr als 100.000 reservierte Besuche für Schulzentren", teilte Brouwen mit. Die Kontrolle dieser Besuche ist für die Akklimatisierung der Tiere in den Anlagen lebenswichtig. Der Zoo verfügt über mehr Arten, als besucht werden können. Aber viele von ihnen sind noch nicht darauf vorbereitet, um in einem offenen Bereich zu sein, der der Öffentlichkeit gezeigt wird. Es ist der Fall von zwei Weibchen des Großen Kudu, die aus dem englischen Zoo von Marwell angekommen sind und die jetzt begonnen haben, auf die grüne Savanne herauszukommen. Die Gorillas sind eine besonders schwierig zu akklimatisierende Art - "in Anbetracht ihrer großen Intelligenz". Zur Zeit hat der Biopark drei Gorillas. Zwei von ihnen sind jung, aber der dritte ist 35 Jahre alt - das ist ein für diese Tiere fortgeschrittenes Alter. "In den nächsten Monaten hoffen wir, ein weiteres Weibchen aus dem Zoos von Belfast zu erhalten. Eine der Neuheiten für das nächste Jahr wird die Eröffnung der Kitum-Grotte sein. Man wird diese Grotte Kenias nachbilden, die die Elefanten mit ihren Rüsseln gegraben haben, um Minerale zu erhalten. Die Besucher werden einen Bereich mit Krokodilen, Flußpferden und Nachttieren wie einigen Nilflughunden betreten.


Polnische Meldungen

zoo.wroclaw.pl - April 2008
Daniel danielowi nie równy
Damhirsch ist nicht gleich Damhirsch
Der Damhirsch (Dama dama) ist eine Tierart, die vom Menschen seit tausend Jahren gezüchtet und fast auf der ganzen Welt als Jagdwild eingeführt wurde. Wir begegnen ihm in vielen zoologischen Gärten, in Vergnügungsparks, sogar in am Straßenrand gelegenen Menagerien. Doch nur wenige wissen, daß auf der Erde noch eine andere Art lebt - der Mesopotamische Damhirsch (Dama mesopotamica). Vor einigen hundert Jahren bewohnte er trockene Wälder und mit Sträuchern bedeckte Territorien von Tunesien bis Türkei und Iran. Leider galt er infolge Bejagung im Jahre 1955 als ausgerottete Art. Doch wurde 1959 eine kleine Gruppe in der Provinz Hormuz in Iran entdeckt. Einige Exemplare wurden gefangen und auf die Insel Dasht-e-naz an der Grenze zu Irak umgesiedelt. Von dort gelangten einige in den Privatpark von Opel in Kronberg (Deutschland). Während des irakisch - iranischen Krieges brachte es die israelische Armee fertig, in einer bravourösen Aktion aus der umkämpften Region vier Mesopotamische Damhirsche nach Israel herauszuschaffen. von diesen wenigen Tieren stammt die ganze europäische Population ab, die gegenwärtig über 120 Individuen zählt. Im Iran mögen es über 300 sein. In zoologischen Gärten gibt es ein Zuchtprogramm. In dessen Rahmen erhielten wir als erster polnischer Zoo aus Kronberg drei Paare dieser vom Aussterben bedrohten und einzigartigen Tiere.

zoo-krakow.pl - Apr. 2008
Wiosenne narodziny
Frühjahrsgeburten
Mit dem Frühlingsbeginn können wir in den Gehegen mehr und mehr Jungtiere sehen. Bei den Affen wurde im April das junge Schopfmangabenweibchen Fiona als erste Mutter. Ihr erstes Kind erhielt sofort jegliche fürsorgliche mütterliche Aufsicht und entwickelt sich ausgezeichnet. Schopfmangaben zählen zu den Affen, die sehr selten in Zoos gehalten werden. In Europa kann man sie gerade in sieben zoologischen Gärten sehen; es sind insgesamt 24 Individuen. Weltweit beträgt die Anzahl der Schopfmangaben 51 Exemplare. Genauso selten vermehren sich diese Affen. In den zurückliegenden 12 Monaten wurden gerade zwei Äffchen geboren (laut ISIS). Auch die Familie der weißen Mendesantilopen hat sich vergrößert. Im Takingehege tollt ein Kalb herum, das am 13. April geboren wurde. In der Winterunterkunft erblickte ein Katta das Licht der Welt.

zoo.gd.pl - 23. Apr. 2008
Najszybszy kot swiata w oliwskim zoo!
Die schnellste Katze der Welt im Zoo Gdansk-Oliwa
Heute gegen Mittag kam ein Lastwagen der niederländischen Firma EKIPA in unseren Zoo an. Diese Firma realisiert professionell sichere Transporte von Wildtieren. Nach 24 Stunden Fahrt begannen wir rasch mit dem Entladen der zu uns gelangten Tiere. Sie stammen alle aus niederländischen Zoos. Bei uns angekommen sind: Aus dem Safaripark Beekse Bergen der dreijährige Gepard Ngandu. Von Zodiac Zoos ein vierjähriger Pumakater als Gefährte für das bereits im Zoo lebende Weibchen. Aus Amersfoort sowie Beekse Bergen Erdmännchen, insgesamt fünf - davon vier Männchen und ein Weibchen. Aus Hannover hingegen kam ein Paar junger Kronenkraniche, das bald an den Vogelteichen zu sehen sein wird.

zoo.poznan.pl - 14. Apr. 2008
Drops, Telimena i Betty
Drops, Telimena und Betty
Kürzlich kamen mehrere neue Bewohner unter den Raubsäugetieren in den Neuen Zoo. Das am 21. Mai vorigen Jahres in Riga geborene Männchen des Europäischen Nerzes (Mustela lutreola) ist das erste von ihnen. Es heißt Drops und ist eins von drei Geschwistern. In unserem Zoo lebt es zusammen mit einem Weibchen, das auch im vorigen Jahr geboren wurde. Die Besucher können auch das Weibchen eines Europäischen Luchses (Lynx lynx) sehen, das zu uns aus dem Zoo in Bydgoszcz kam. Es ist sehr jung, nur zehn Monate alt und ist ganz gewiß genauso schön wie ihr Name - Telimena. Auch Telimena erschreckt weder der neue Ort, noch der neue Gefährte, das Männchen Adas. Das sind noch nicht alle neuen Bewohner unter den Raubtieren. Es kam zu uns aus Arnhem (Niederlande) auch ein Nordamerikanisches Katzenfrett (Bassariscus astutus) - ein Raubtier aus der Familie der Kleinbären. Es heißt Betty und ist etwa neun Jahre alt. Einstweilen hat es sich mit der neuen Situation vertraut gemacht, in Kürze wird es zusammengeführt mit einem Männchen. Diese Art wird äußerst selten gehalten im Zoo, in Europa kann man es außer in Poznan ausschließlich in den Niederlanden und in Deutschland sehen.


Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Tiergarten Nürnberg, 30.04.2008
JAKO-O Zeltlager 2008 im Tiergarten Nürnberg ausgebucht
Die geplanten JAKO-O Zeltlager im Tiergarten Nürnberg erfreuen sich großer Beliebtheit. Seit Wochen sind die Zeltlager für den Sommer 2008 bereits komplett ausgebucht. Auch die eingerichteten Wartelisten lassen keine weiteren Anmeldungen mehr zu.

Zoo Duisburg, 30.04.2008
Neue Brazza-Meerkatze im Zoo Duisburg
Bei dem Namen Brazza-Meerkatze staunt nicht nur der Laie. Selbst Biologen ist die Herkunft des eigenwilligen Namens Meerkatze als Bezeichnung für einen Affen eher ungewiss. Als gängigste Erklärung gilt, dass dieser Name von dem Sanskrit-Wort ‚markata’ abgeleitet wurde, was Affe bedeutet. Denn weder sind diese Affen mit Katzen verwandt, noch leben sie im oder am Meer. Der Begriff Brazza wiederum stammt von dem französischen Entdecker dieser Affen, Pierre De Brazza, nach dem diese Tiere benannt wurden. Eben eine solche Brazza-Meerkatze ist neu im Zoo Duisburg eingetroffen. Auf Vermittlung des zuständigen Zuchtbuchführers übernahm der Zoo ein neues Zuchtmännchen aus dem polnischen Zoo in Lodz. Als neuer Haremsführer obliegt es nun diesem Männchen, die erfolgreiche Zucht der Brazza-Meerkatzen im Zoo Duisburg fortzusetzen. Allerdings galt es für das Männchen, nicht nur seine neuen Damen kennenzulernen (Brazza-Meerkatzen leben in sozialen Gruppen, bestehend aus einem erwachsenen Männchen und mehreren Weibchen mit deren Jungtieren), sondern zugleich auch die imposanten Gorillas, da im Zoo Duisburg Gorillas und Brazza-Meerkatzen gemeinsam auf einer Anlage gehalten werden. Während die schwergewichtigen Gorillas sich eher auf dem Boden ihrer großzügigen und naturnah gestalteten Außenanlage aufhalten, erklimmen die kleinen und wendigen Meerkatzen die höchsten Wipfel der zahlreichen Kletterbäume. So können sich Groß und Klein gut aus dem Wege gehen und in Harmonie gemeinsam den Duisburger Gorilla-Bush bevölkern.

Tierpark Chemnitz, 30.04.2008
Neues aus dem Tierpark: Chippo wird Ungar!
Chippo, der erste Nachwuchs bei den Zwergflusspferden im Tierpark Chemnitz, ist zu einem stattlichen Jugendlichen herangewachsen, für den es langsam Zeit wird, zu Hause auszuziehen. Der Tierpark freut sich daher, eine schöne neue Heimat für ihn gefunden zu haben: Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm empfahl den ungarischen Zoo Szeged. Dort soll Chippo nun der Stammvater einer erfolgreichen Zucht werden. Gleichzeitig bedeutet seine Abreise auch, dass das Chemnitzer Zuchtpaar wieder zusammenleben darf und so für weiteren Nachwuchs bei dieser seltenen und bedrohten Tierart sorgen kann. In den Zoos der Welt leben etwa nur 300 Zwergflusspferde, und die Bestände im Freiland umfassen vermutlich auch nicht mehr als einige hundert Tiere. Nächste Woche ist es dann soweit – Chippo wird am Freitag, dem 9. Mai, die Reise nach Ungarn antreten. Wer also, Chippo besuchen und dafür nicht erst nach Ungarn fahren möchte, sollte in den nächsten Tagen einen Tierparkbesuch einplanen!

Tierpark Berlin, 30.04.2008
Tierpark-Tag in Friedrichsfelde: Erholung – Artenschutz - Bildung – Forschung
Der Tierpark Berlin und die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin laden am 4. Mai 2008 gemeinsam zum Tierpark-Tag nach Friedrichsfelde. Unter dem Motto Erholung – Artenschutz - Bildung – Forschung finden von 9 bis 18 Uhr zahlreiche Informations- und Diskussionsrunden sowie ausgesuchte Führungen statt. Zudem besteht die Möglichkeit, hinter die Kulissen verschiedener Tierhäuser und –anlagen zu blicken. Daneben stellt sich die Tierpark-Schule vor. Die Umweltstiftung WWF (World Wide Fund For Nature) und das Bundesumweltministerium präsentieren sich mit Infoständen. Und es gibt noch einen Stand, an dem Kinder Tiere malen können, die vom Aussterben bedroht sind. Für die Besucher bietet der Tierpark an diesem Tag Sonder-Eintrittspreise an: Erwachsene zahlen nur 8.00 statt 11.00 Euro, Kinder nur 4.00 statt 5.50 Euro. Der Tierpark Berlin, der 1955 eröffnet wurde, ist mit einer Fläche von 160 ha der größte Landschaftszoo Europas. In den Tierhäusern und Freianlagen leben rund 8.000 Tiere in über 970 Arten. Unterstützt wird die Arbeit des Tierparks durch die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin. Dort besteht die Möglichkeit, sich ideell und materiell für den weiteren Ausbau des Tierparks einzubringen, sowie viele Neuigkeiten über die Arbeit des Tierparks zu erfahren.

Zoo Leipzig, 30.04.2008
Pfingstfest im Zoo Leipzig: Zeitreise für große und kleine Besucher
Das Pfingstfest im Zoo Leipzig am 11. und 12. Mai ist zugleich eine runde Geburtstagsparty. 130 Jahre wird der Zoo alt. Was an einem Pfingstsonntag als Gastwirtschaft mit angegliederter Tierschau begann, ist heute ein Zoo der Zukunft, der auch international Maßstäbe setzt. Um an das wechselvolle Werden und Wachsen zu erinnern, steht das 130-jährige Jubiläum unter dem Motto „Eine Reise in die Gründerzeit“. Mit einem kulinarischen Highlight geht’s am 11. Mai um 10.30 Uhr los: Dann wird Zoodirektor Dr. Junhold für alle Gäste eine große Festtagstorte anschneiden. Vor der historischen Kulisse des Gründergartens lassen anschließend Drehorgelspieler, Gaukler und Stelzenläufer für alle großen und kleinen Besucher die Anfangsjahre des Zoos noch einmal lebendig werden. Zauberkünstler und Jongleure entführen in längst vergangene Zeiten. Bei diesem Spektakel darf auch Zoogründer Ernst Pinkert in historischem Gewand nicht fehlen, der kurzweilige Anekdoten aus seinem Leben feilbieten wird. Wer will, kann auf dem Aquariumsvorplatz über einen nostalgischen Jahrmarkt schlendern oder auf der Wiese an der Hacienda Stummfilmklassiker verfolgen. Zusätzlich sorgt an beiden Feiertagen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für Unterhaltung. Keinesfalls entgehen sollte man sich die Musik-, Tanz- und Artistik-Performances „Tanz der Roten Liste“, die täglich 11.30 und 15 Uhr an der Bärenburg beginnt. Für Kinder hat sich der Zoo etwas Besonderes ausgedacht: Im Konzertgarten können die Kids auf einem historischen Spieleparcours ihre Geschicklichkeit testen und beim Sackhüpfen, Stelzenlaufen und Dosenwerfen Punkte sammeln. Zur Belohnung winkt am Ende eine Schokomedaille. Eine lieb gewordene Tradition sind die alljährlich zu Pfingsten stattfindenden Tierparaden. Los geht’s an beiden Festtagen um 15 Uhr auf dem Aquariumsvorplatz. Lama „Horst“ freut sich auf zahlreiche Fans. Natürlich sollte bei all dem bunten Spektakel auch ein Rundgang durch den frühlingshaften Zoo nicht fehlen. Auf der Afrika-Savanne tollt der Giraffen-Nachwuchs über den Rasen und im Pongoland lässt sich das erst wenige Wochen alte Gorilla-Baby beim Spiel mit der Mutter beobachten. Und wer weiß: Vielleicht gibt es zu Pfingsten ja weitere neugeborene Tierkinder zu bestaunen.

Zoo Köln, 30.04.2008
HENRIETTE UND TACO SIND EIN PAAR - Radisson SAS Hotel Köln übernimmt Tierpatenschaft des Nashorns
Sie fragen sich gerade, welcher Zusammenhang zwischen einem Nashorn im Kölner Zoo und einem Design-Hotel bestehen könnte?
Antworten auf diese und weitere Fragen geben Ihnen der Kaufmännische Vorstand des Kölner Zoos, Christopher Landsberg, der Hoteldirektor, Jürgen Wirtz, sowie die Verkaufs- & Marketingdirektorin des Radisson SAS Hotels, Claudia Tewes, bei der Urkundenübergabe zur Patenschaft am Montag, 05.05.2008 um 15:00 Uhr Nashorn-Gehege des Zoologischen Gartens Köln (Treffpunkt: Besucherservice am Haupteingang des Kölner Zoos) Das Radisson SAS Hotel am Messe Kreisel feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen. In dieser Zeit zeigte das Management des Hotels seine aktive lokale Verantwortung in vielerlei Hinsicht gemäß der Philosophie des „Responsible Business“. Auch in diesem Jahr unterstützt das Hotel in Deutz erneut den Kölner Zoo und übernimmt die Tierpatenschaft für das Spitzmaulnashorn „Taco“. Warum das Hotel der skandinavischen Kette als Maskottchen gerade ein Nashorn gewählt hat, und nicht etwa einen Elch, zeigt sich auch im Eingangsbereich der Lobby. Finden Sie heraus, wer „Henriette“ ist, was sie im Hotel macht und was das Management von dieser „Fernbeziehung“ hält.

Thüringer Zoopark Erfurt, 30.04.2008
Training für die Elefanten im Zoopark
Vielen Gästen, die den Thüringer Zoopark Erfurt regelmäßig besuchen ist bestimmt schon aufgefallen, dass die Tierpfleger im Elefantenrevier keinen direkten Kontakt mehr mit den drei Elefantendamen „Safari“, „Csami“ und „Seronga“ haben. Der Zoopark ist im Oktober letzten Jahres dazu übergegangen, die Elefantenhaltung auf den sogenannten geschützten Kontakt umzustellen. In vielen Zoos weltweit wird die Haltung von Elefanten aus Sicherheitsgründen in dieser Weise durchgeführt. Beim geschützten Kontakt betreten die Tierpfleger die Elefantenanlage nicht mehr zeitgleich mit den Tieren sondern sind durch Absperrungen von ihnen getrennt. Daher musste die Innenanlage der Elefanten im Zoopark baulich verändert werden. Und auch der Umgang der Pfleger mit den Elefanten musste umgestellt werden. Um den Tieren Anweisungen und Befehle geben zu können, üben die Elefantenpfleger Herr Dirk Hebs, Herr Peter Sander, Herr Jörg Werner und Herr Sven Büchner täglich das Target Training mit „Csami“, „Seronga“ und „Safari“. Dabei werden Sie vom Tiertrainer Karl-Heinz Behring aus Magdeburg angeleitet. Nachdem alle vier Pfleger durch ihn eine Einführung die Arbeit mit dem Target erhalten haben, besucht Karl-Heinz Behring regelmäßig die Erfurter Elefanten und ihre Pfleger um die Trainingsfortschritte zu begutachten und weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Beim Target, dem „Ziel“, handelt es sich um einen Holzstab, den das Tier z.B. mit dem Kopf berührt. Danach ertönt ein Pfiff sowie eine kleine Leckerei als Belohnung. Das Tier lernt so, den Pfeifton mit der Belohnung zu verbinden und eine Belohnung gibt es nur, wenn das richtige Verhalten gezeigt wurde. Dieses Training ist wichtig, denn es ermöglicht z.B. kleinere medizinische Eingriffe oder auch die Fußpflege, ohne dass ein Pfleger mit auf die Elefantenanlage gehen muss. Außerdem werden die intelligenten Dickhäuter auf diesem Wege jeden Tag beschäftigt, was immer wieder Abwechslung in ihren Tagesablauf bringt .

Tiergarten Nürnberg, 30.04.2008
Spendenübergabe der Sparkasse an den Tiergarten
Die Sparkasse Nürnberg spendet dem Tiergarten Nürnberg 11.870 Euro, davon 7.500 Euro für eine Futterpatenschaft für Eisbären. Dr. Dag Encke, leitender Direktor des Tiergartens, bedankte sich bei der Sparkasse Nürnberg dafür bei Dr. Michael Kläver, Direktor Kommunikation und Marketing der Sparkasse Nürnberg, im Rahmen der offiziellen Spendenübergabe am 30. April 2008. Das Geld stammt aus einer Aktion rund um das „Eisbären-Zuwachssparen“, bei der die Sparkasse pro Abschluss 10 Euro für die Futterpatenschaft spendete. 7.500 Euro fließen direkt auf das Spendenkonto „Futterpatenschaften“ beim Verein der Tiergartenfreunde, 4.370 Euro auf das Sonderkonto „Bärenschutz und Bärenhaltung“. Die dort eingezahlten Spenden kommen Bären-Schutzprojekten zugute. Derzeit ist noch nicht entschieden, welches konkrete Projekt der Tiergarten und der Verein der Tiergartenfreunde unterstützen werden. In der engeren Wahl befinden sich Projekte in der Grundlagenforschung über die Auswirkungen des Klimawandels auf die lebende Wildpopulation der Eisbären. Das Sonderkonto „Bärenschutz und Bärenhaltung“ des Vereins der Tiergartenfreunde wird geführt unter der Kontonummer 1375057 (BLZ 76050101).

Tierpark Chemnitz, 30.04.2008
Neues aus dem Tierpark: Känguru-Jungtiere verlassen den Beutel
Der Ende des vergangenen Jahres bei den Bennett-Kängurus geborene Nachwuchs lugte im Februar das erste Mal vorsichtig aus den Beuteln, ist jetzt schon mächtig gewachsen und häufig außerhalb des mütterlichen Beutels anzutreffen. Trotzdem bleibt dieser noch für einige Zeit eine sichere Zufluchtsstätte für die Jungen. Obwohl die Känguru-Jungtiere inzwischen auch zusammen mit den Erwachsenen Tieren fressen, verschmähen sie die im Beutel befindliche Milchbar noch nicht. Manchmal ist übrigens auch zu beobachten, dass zwei Jungtiere gemeinsam einen Beutel nutzen, was die jeweiligen Mütter auch tolerieren.

Zoo Landau, 30.04.2008
Zoo Landaus „Knut“ heißt „Jim Knopf“
Schulklasse zu Besuch bei jungem Quessant-Schaf im Landauer Zoo Publikumslieblinge im Zoo müssen nicht immer weiß, pelzig und ein Raubtier sein – schwarz-gelockt, manchmal etwas bockig und mit kleinen Hufen ist doch mindestens genauso hübsch und sehenswert! Unter diesem Motto hatte der Zoo Landau in der Pfalz Mitte März einen Namenswettbewerb für das damals Frisch-geborene Quessantschaf- Böckchen aus dem Streichelzoo ins Leben gerufen. Die Klasse 4 b der Grundschule Annweiler hatte im vergangenen Schuljahr mit Begeisterung Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ gelesen, fühlte sich bei der Beschreibung des kleinen Schafs sofort daran erinnert und schickte ihren Namensvorschlag „Jim Knopf“ an den Zoo. Unter den zahlreichen, sehr fantasievollen Einsendungen fand dieser Vorschlag bei der „Jury“ aus Tierpflegern und Zooverwaltung die meiste Resonanz. Als Dankeschön wurde die Schulklasse nun zur „Schaftaufe“ und zu einer Unterrichtseinheit in der Zooschule eingeladen. Am 23. April 2008 kamen die 22 Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Gisela Weber und begleitenden Eltern in den Zoo. Mit Zoopädagogin Jeannine Schützendübe lernten die Kinder bei einem Spiel und einer Geschichte, von welchen Wildtieren unsere Haustiere abstammen. Die Frage warum der Mensch Wildtiere zu Haus- und Nutztieren domestiziert hat und die Verantwortung, die sich daraus ergibt, war ebenfalls ein wichtiges Thema dieses Zooschulunterrichts. Im Anschluss fand im Streichelzoo im Beisein der Beigeordneten und Zoodezernentin Frau Maria Helene Schlösser die offizielle Schaftaufe statt. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Pflegerin Anne Hannak präsentierten den begeisterten Kindern ihr Patenkind „Jim Knopf“ und seinen vergangene Woche geborenen schneeweißen Halbbruder. Mit großer Begeisterung der Kinder und begleitet vom Geblöke der Mutterschafe und der übrigen Streichelzoobewohner durften die Schäfchen gestreichelt und von ganz Nahem bewundert werden. Lehrerin Weber wusste zu berichten, „dass manche Kinder vor lauter Freude und Aufregung die halbe Nacht nicht geschlafen hätten“. Zum Abschluss des Zoobesuchs stellte Dr. Heckel den Kindern
noch das Zooschulschwein „Franzl“ vor.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 30.04.2008
„Geburten-Highlight“ in der ZOOM Erlebniswelt Afrika: Giraffenbaby stürzte mit Hufen voran ins Leben!
Gelsenkirchen. Der Geburtenreigen in der ZOOM Erlebniswelt hat seinen vorläufigen „Höhepunkt“ erreicht: Giraffendame Aja Sabe gebar gestern, am 28. April 2008, um 13.40 Uhr, während einer dreieinhalbstündigen Geburt einen Sohn. Ihre dritte Geburt verlief gewohnt unkompliziert: Mit den Hufen voran stürzte sich der kleine Giraffenjunge aus zwei Metern Rumpfhöhe ins Leben. Zuerst entdeckten die Tierpfleger Füße, wenig später erblickten sie den Kopf, bevor der neugeborene Giraffenbulle auf den mit Stroh ausgepolsterten Boden glitt.1,80 Meter groß und rund 70 Kilogramm schwer ist der langersehnte Nachwuchs der Rotschildgiraffen. Bereits eine halbe Stunde nach der Geburt glückten dem Neugeborenen die ersten Trink- und Stehversuche auf noch wackeligen dünnen Beinen. Wenig später steht der Kleine, liebevoll umsorgt von Mutter Aja Sabe. Schon bald nach der Geburt wird die Welt für das Giraffenbaby größer – in wenigen Wochen wird der Giraffenbulle seinen Vater Kito kennenlernen und die Verwandtschaft der 7-köpfigen Giraffenherde. Es ist der erste Nachwuchs im neu erbauten Giraffenhaus, dem die Besucher schon jetzt auf Augenhöhe begegnen können. In der ZOOM Erlebniswelt haben 600 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 über eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Freizeitattraktion mit überregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.

Zoo Magdeburg, 29.04.2008
Zoo pflegt Bäume im Vogelgesangpark
Im Vogelgesangpark hat der Zoo umfangreiche Baumpflegemaßnahmen ausführen lassen. Der vormals vom Stadtgartenbetrieb gepflegte Park, gehört seit 2008 zum Zoologischen Garten Magdeburg. Durch die Stürme „Kyrill“ und „Emma“ wurde der sehr alte Baumbestand, die ältesten Bäume sind etwa 200 Jahre alt, in Mitleidenschaft gezogen. Einige stark abgängige Bäume mussten gefällt werden, da sie von den Stürmen stark beschädigt wurden oder umgeworfen waren. Außerdem ergaben wissenschaftliche Baumunter-suchungen (Dichtemessungen), dass weitere alte Bäume gefällt werden müssen, da sie innen hohl oder stark von Pilzen befallen sind. Der Zoo, wie auch vormals der Stadtgartenbetrieb, bemüht sich intensiv um die Erhaltung jedes Baumes. Da viele alte Bäume mit ihren zahlreichen Hohlräumen wichtige Lebensräume für Vögel, Fledermäuse und Insekten bieten, erfolgten trotz starker Abgängigkeit keine Fällungen dieser Bäume, sondern nur ein starker Kronenrückschnitt. Der Torso einiger Bäume blieb deshalb stehen. Dies sind Maßnahmen im Sinne des Arten- und Naturschutzes. Es werden nur Bäume gefällt, die für Parkbesucher zur Gefahr werden können. Außerdem erfolgte kürzlich die Umpflanzung von zehn Hainbuchen, damit sie sich an ihren neuen Standorten besser als Solitärbäume entfalten können. In naher Zukunft sind Ersatzpflanzungen von Bäumen, vor allem Eichen, im Vogelgesangpark ge-plant, um den historischen Parkcharakter zu erhalten. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Zoologischen Garten Magdeburg, der Denkmal-behörde und dem Stadtgartenbetrieb.

Zoo Duisburg, 29.04.2008
Die ‚Ruhrpott-Schnauzen’ jetzt auch als Buch
Über zwei Jahre drehten Kamerateams tagtäglich im Zoo Duisburg und begleiteten Tierpfleger, Tierärzte und Wissenschaftler auf Schritt und Tritt, um den Fernsehschauern Spannendes, Unterhaltsames und Wissenswertes aus dem Zoo Duisburg zu vermitteln. Die Fernsehserie ‚Ruhrpott-Schnauzen’ wurde zum absoluten Quotenfüller. Viele Geschichten wurden in dieser langen Zeit im Duisburger Zoo geschrieben. Eben diese Geschichten, die täglichen Erlebnisse der Mitarbeiter des Zoos mit ihren Tieren, sind nunmehr im Begleitbuch zu der beliebten Fernsehserie zusammengefasst - von der Flaschenaufzucht von Robben oder der Flucht vor wilden Wombats, vom Spazierengehen mit Rentieren bis zum Spielen mit Affen. Tierpfleger und Kameraleute schildern ihre schönsten Eindrücke aus dem Zoo.

Tierpark Berlin, 29.04.2008
Auch der Aufsichtsrat des Tierparks stellt sich hinter Direktor Blaszkiewitz - Positiver Jahresabschluss 2007 – Vier Prozent mehr Besuch im ersten Quartal 2008
Wie schon der Zoo-Aufsichtsrat in der vergangenen Woche hat sich auch der Aufsichtsrat der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH auf seiner turnusmäßigen Sitzung am Montagabend hinter Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Bernhard Blaszkiewitz gestellt. Nach ausführlicher Auseinandersetzung mit den in der Öffentlichkeit diskutierten Vorwürfen sieht das Gremium ebenfalls keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten des Direktors und hat die Geschäftsführung einstimmig entlastet. Dabei stützt sich der Aufsichtsrat auch auf die Erkenntnisse der für den Tierpark zuständigen amtstierärztlichen Fachaufsicht, die nach einem Zeitungsbericht festgestellt hat, „es gebe keinerlei Auffälligkeiten und keinen Handlungsbedarf.“Im Zusammenhang mit der Feststellung des positiven Jahresabschlusses 2007 hob der Aufsichtsrat die besonderen Verdienste von Blaszkiewitz in dessen über 17-jährigen Amtszeit als Tierparkchef hervor. Das Gremium wertet die Tatsache, dass der Tierpark nach der Wende nicht nur nicht „abgewickelt“, son­dern ganz im Gegenteil in seiner tiergärtnerischen Aus­rich­tung komplementär zum Zoo in der Innenstadt als Land­schafts­tiergarten mit ganz eigen­ständigem Profil ausgebaut und erweitert wurde, ganz wesentlich als Leistung des Direktors. Die­ser habe damit das „Erbe Dathe“ erhalten und mit Unter­stützung des Berliner Senats, der Deutschen Klassenlotterie und zahlreicher Spender, nicht zuletzt der Freun­de und Förderer des Tierparks, weiterentwickelt. Gleichzeitig habe Blaszkiewitz betriebsbedingte Kündigungen vermieden und für die Sicherung der Arbeits­plätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gekämpft. Dieser konsequenten Weiterentwicklung durch Blaszkiewitz ist es nach Ansicht des Aufsichtsrates zu verdanken, dass der Tierpark neben dem Zoo heute zu den besucherstärksten Einrichtungen und Touristenmagneten Berlins zählt. Die Besucherzahlen der ersten drei Monaten dieses Jahres unterstreichen dies eindrucksvoll. So konnten im ersten Quartal 2008 vier Prozent Besucher mehr gezählt werden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.


Alternativer Bärenpark Worbis, 29.04.2008
Mit den Bären auf Augenhöhe - 12. Bärenfest mit Eröffnung eines einzigartigen Informations- und Servicezentrums
Traditionell zum Pfingstsonntag, 11. Mai 2008, findet im Alternativen Bärenpark Worbis das Bärenfest statt. Doch in diesem Jahr stehen nicht nur Kultur und Unterhaltung auf dem Programm. Am Pfingstsonntag öffnen sich nach einjähriger Bauzeit endlich die Türen zu einem ganz besonderen Informations- und Servicezentrum direkt an der Freianlage für Bären und Wölfe. Gefeiert wird von 10 bis 18 Uhr. Wenn sich am Pfingstsonntag die Pforten des Bärenparks öffnen, dann haben die Mitarbeiter das Bärenfest schon fleißig vorbereitet; Clown Bärchen bekommt seine frisch gemähte Spiele- und Tobewiese, vier Teddykünstler finden ihre Ausstellungs- und Workshopflächen vor, für die kleinen Besucher sind die Gesichtsfarben angemischt, die Hüpfburg aufgepumpt und das Bastelmaterial bereit gelegt. Der Backofen für frische Brote und der Grill für Biofleisch sind angeheizt, weitere Aussteller haben ihre Plätze eingenommen und die Bühne für die Gruppe FolkTrain ist vorbereitet, die ab 14 Uhr auftritt. Vor allem Lieder aus Irland und Schottland, aber auch traditionelle und neuere Songs aus Amerika sowie die eine oder andere musikalische Überraschung gehören zum FolkTrain- Programm. Neben getragenen und gefühlvollen Balladen können die Zuhörer bei traditionellen und rhythmischen Stücken selbst durch Mitklatschen oder Mitsingen ins musikalische Geschehen eingreifen. Die unbändige Spielfreude der vier Musiker nimmt das Publikum in jedem Fall mit auf die musikalische Reise. Diese Musik ist begeisternd, einschmeichelnd, auffordernd, träumerisch, mitreißend. Ein besonderes Bonbon beim diesjährigen Bärenfest wird jedoch die Eröffnung eines einzigartigen Informations- und Servicezentrums (SIZ) sein. Nach einjähriger Bauzeit ist somit nicht nur ein architektonisches Meisterwerk entstanden, sondern künftig haben die Besucher die Möglichkeit, bei jedem Wetter einen Imbiss zu sich zu nehmen. Den Blick in die Bärenfreianlage – sozusagen auf Augenhöhe mit Meister Petz und Gevatter Wolf – gibt’s als Sahnhäubchen gratis obenauf. Das SIZ, das die Mitarbeiter des Bärenparks liebevoll Hoch-SIZ nennen, bietet Platz auf ca. 200 m².Mit zunehmender Besucherzahl war diese Einrichtung dringend notwendig, denn die alte Holzhütte, in der höchstens 20 Personen Platz fanden, war nicht mehr zeitgemäß und keineswegs besucherfreundlich. Der Hoch-SIZ wurde zu 75 % aus EU-Fördermitteln finanziert, ein Großteil der Arbeiten wurde in Eigenleistung erbracht. Zahlreiche Firmen, vornehmlich aus dem Eichsfeld, haben den Bau mit Spendenmitteln bzw. Arbeitsleistungen unterstützt. Diese Firmen werden im SIZ namentlich benannt.

Zoo Wuppertal, 29.04.2008
Goldiger Brillenlangur und kleiner Klammeraffe im Zoo Wuppertal geboren
Wir freuen uns sehr über zweifachen Nachwuchs bei uns im Affenhaus. Bereits am 20.01 wurde bei den Schwarzen Klammeraffen ein kleines Weibchen geboren. Wir gaben ihr den Namen "Julia". Aufgrund von Integrationsproblemen innerhalb der Gruppe mussten wir uns aber dazu entscheiden, das Kleine von der Mutter zu trennen und mit der Hand aufzuziehen. Seitdem wird sie liebevoll von unseren Tierpflegern versorgt. Sie hat es inzwischen von ihrem 350g Geburtsgewicht auf stolze 980g gebracht und klettert nun immer geschickter in Ihrem eigenen Gehege herum. Klammeraffen gehören zu den Neuweltaffen und besitzen als besonderes Merkmal einen Greifschwanz. Diese "fünfte Hand" wird sowohl beim Klettern benutzt als auch bei anderen Aktivitäten. Die auf der Unterseite unbehaarte Schwanzspitze ist so empfindlich, das sogar Gegenstände damit ergriffen werden können. Der Schwarze Klammeraffe aus den Pazifischen Regenwäldern Kolumbiens und Ekuadors gehört zu den am stärksten von der Ausrottung bedrohten Affenarten. Sein Bestand wird auf nur noch wenige hundert Tiere geschätzt. Im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für die Art, in dem der Zoo Wuppertal mitarbeitet, werden momentan nur circa 180 Tiere gehalten. Außerdem wurde am 25.04 ein noch namenloses Jungtier bei den Brillenlanguren geboren. Glücklicherweise lief die Geburt und die Integration problemlos ab und die Mutter kümmert sich bestens um das kleine Jungtier. Ihren Namen verdanken die eleganten Affen ihren auffallenden weißen Augenringen. Diese blätterfressende Schlankaffenart aus den Regenwäldern Malaysias bringt nach 7-monatiger Tragzeit ein goldgelbes Jungtier zur Welt. Es sieht damit ganz anders als die Erwachsenen aus, die ein grau-schwarzes Fell tragen. Das Jungtier hat mit seiner Farbe eine äußerst anziehende Wirkung und wird vom ersten Tag an von allen Gruppenmitgliedern abwechselnd herumgetragen. In Europa sind diese interessanten und schwierig zu ernährenden Affen nur noch in einem Zoo in England zu sehen. In ihrem Ursprungsgebiet schreitet die Zerstörung der Regenwälder weiter voran und die Brillenlanguren sind außerdem durch Bejagung bedroht. Mit diesem Nachwuchs ist unsere Gruppe auf zehn Tiere angewachsen und bildet einen besonderen Anziehungspunkt für Zoobesucher. Das unterhaltsame Familienleben kann man aus nächster Nähe beobachten.

Zoo Basel, 29.04.2008
Kommen sie raus oder kommen sie nicht?
Rund um den Nagerfelsen im Zoo Basel tut sich was. Zwei Präriehundfamilien aus den Zoos von Rotterdam und Köln beleben seit einigen Wochen die Aussenanlagen. Sie geniessen die üppig wuchernde Vegetation und sind des öftern bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten. Besonders lieben sie die Grasspitzen, die sie mit ihren Pfötchen festhalten und genüsslich daran knabbern. Präriehunde sind Publikumslieblinge. Sie erinnern ein bisschen an kleine Männchen oder Teddybären. Immer öfter ist im Zoo Basel ein Trupp „Neuzuzüger“ aus dem Zoo Köln auf der Aussenanlage des Nagerfelsens bei einer seiner Hauptbeschäftigungen anzutreffen, beim Fressen oder Buddeln. Viele Besucher halten die süssen Kerlchen für Murmeltiere. Diese gehören ebenfalls zu den Nagetieren, sind aber deutlich grösser. Mit ihrer verborgenen Lebensweise entziehen sich Präriehunde unter Zoobedingungen beinahe jeglicher Kontrolle. Wenn sich eine Familie im Herbst für die Winterruhe verabschiedet, ist deshalb immer ungewiss, ob auch alle Mitglieder die lange, kalte Jahreszeit heil überstehen werden. Im Frühjahr 2007 ist leider kein Tier mehr zum Vorschein gekommen. Nach einem Jahr Pause wagt der Zolli mit zwei neuen Gruppen aus Rotterdam und Köln einen Neuanfang.

Wilhelma, 29.04.2008
Heimische Aasfresser in der Wilhelma
Früher kreisten Gänsegeier über der Schwäbischen Alb und kümmerten sich dort als Gesundheitspolizei um allerlei Aas. Die Menschen aber belohnten die Dienste der gefiederten Müllmänner schlecht: Sie rotteten die großen Vögel aus. Die Nester der Gänsegeier verschwanden aus den Felswänden der Schwäbischen Alb, und die Schäfer mussten ihre toten Schafe selbst wegräumen. Das wird wohl auch so bleiben, denn heutzutage verschwinden tote Tiere aus seuchenhygienischen Erwägungen zu schnell aus der Landschaft, als dass Geier das Aas noch nutzen könnten. Zudem erhebt der Tourismus Anspruch auf die Felswände, und die Menschen sind wohl immer noch misstrauisch gegenüber großen Greifvögeln – immer wieder werden Exemplare der mühsam in den Alpen wieder angesiedelten Bartgeier abgeschossen! Offensichtlich liegt die Zukunftsperspektive der Geier eher im Zoo – jedenfalls haben die Gänsegeier der Wilhelma dieses Jahr wieder fleißig für Nachwuchs gesorgt: Zwei Küken im XXXL Format wachsen in den Horsten (so nennt man die zugegeben wenig kunstvollen Nester der Greifvögel) heran. Wobei ein Geierküken mitnichten klein, gelb und plüschig, sondern 1 Kilogramm schwer, graudunig und krummschnäbelig ist. Geierküken sind Nesthocker und somit fast 4 Monate lang von der Fütterung durch die Eltern abhängig. Gänsegeier fressen nur Aas: Mit ihren scharfen Schnäbel befreien sie Knochen noch vom letzten Fleischfitzelchen – in der Wilhelma sind das meist Schafsrippen o. ä. Die Wilhelmabesucher können die Geiernester gut einsehen, ohne die Vögel zu stören. Auch wenn zur Zeit alle auf plüschigweiß geprägt sind, könnte man ja doch auf dem Rückweg von Wilbär einen Blick auf die schwäbischen Geier werfen: Ein klein wenig Aufmerksamkeit haben sie schon auch verdient!

Zoo Osnabrück, 29.04.2008
Internetseiten des Osnabrücker Zoos bald auch auf Englisch!
Eine Mammut-Aufgabe haben die Teilnehmer des Weiterbildungskurses für Business English von Lexis Languages / Neuenkirchen bewältigt. In nur wenigen Wochen übersetzten sie fast den kompletten Inhalt der Internetseiten des Osnabrücker Zoos. Letzte Woche übergaben die Schüler des Kurses und ihre Dozenten die Arbeit in Form einer CD dem Zoo Osnabrück und einem Vertreter der Mindwerk AG, die die Software für den Internet-Auftritt stellt. Im Laufe der nächsten Wochen werden die Inhalte auf den Internetseiten eingefügt. So werden den vielen englischsprachigen Besuchern fast der komplette Inhalt der deutschsprachigen Seite zur Verfügung stehen – von A wie Artenschutz bis zu Z wie Zoobewohner!

Tiergarten Schönbrunn, 29.04.2008
Maibaumfest im Tirolergarten!
In den Wiesen und Wäldern rund um den Tirolergarten bekamen einstens die jungen Erzherzöge Jagdunterricht. So mancher spätere Kaiser hielt hier zum ersten Mal ein Büchserl in der Hand. Das feierliche Maibaumstellen am 30. April wird demgemäß von der Jagdhornbläsergruppe Babenberg musikalisch begleitet. Für Vergnügen sorgen die Krumbacher Damen-Schuhplattler. Im Gasthaus Tirolergarten werden den Gästen selbstverständlich Tiroler Schmankerln geboten.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 29.04.2008
Zoologische Sensation: Baumstachlernachwuchs in der ZOOM Erlebniswelt
Es ist eine zoologische Sensation, die sich am 19. April 2008 in der ZOOM Erlebniswelt ereignete: Erstmals in der Geschichte der zoologischen Erlebniswelt wurde ein Baumstachler-Junges in der Nachzucht geboren. Die dämmerungsaktiven Nagetiere werden von nun an zu sechst ihr Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska bewohnen. Das von der Mutter umsorgte Jungtier hat erste Schritte im Innengehege unternommen. Begleitet von den zwei männlichen und drei weiblichen Baumstachlern der ZOOM Erlebniswelt Alaska wird es nun erstmals die Landschaftsanlage entdecken. Die für Baumstachler typischen Orte zum Verweilen wie Astgabeln oder hohle Baumstämme wird der neue Nachwuchs schnell aufspüren. Schon nach wenigen Tagen wird es mit seinen Artgenossen auf Klettertouren gehen. Die auf dem amerikanischen Kontinent verbreitete Nagetierart wird bis zu 14 Jahre alt und 18 Kilogramm schwer. Als meisterhafte Kletterer verbringen sie den Großteil des Tages auf Bäumen. Von dort wird auch das Baumstachler-Junge der ZOOM Erlebniswelt seine neue Heimat erforschen.

Opel-Zoo, 28.04.2008
Ritter im Opel-Zoo - Mittelalterliches Treiben der Kronberger und Königsteiner Ritter am 4. Mai
Man erwartet sie nicht unbedingt in einem Zoo: Mit Schwert und Hellebarden bewaffnete Ritter, die den Kinder auch mal den Helm zum Probieren geben, edle Damen, prachtvoll gekleidet, die dem Minnesang lauschen und an ihrer feinen Stickerei arbeiten, altertümlich Gewandete, die zu Lautenklängen paarweise Schreittänze aufführen, … ... „Wir kommen schon das zweite Jahr in den Opel-Zoo und stellen sehr großes Interesse der Besucher an unseren Darbietungen fest“, so der Obrist Markus Theis, der von seinem Königsteiner „Kollegen“ Howie Hohmann (auch als Johannes Graf von Schnackenheim bekannt) ergänzt wird: „Wir unterstützen den Opel-Zoo mit unserem Kommen gerne und können im Gegenzug auf unser Ritterturnier, das dieses Jahr vom 23. bis 25. Mai stattfindet aufmerksam machen.“ Beide schmunzeln, als sie erwähnen, dass es auch eine gute Gelegenheit sei einmal zu zeigen, dass Kronberger und Königsteiner trotz manch unterschiedlicher Interessen sehr gut bei der Unterstützung des Freigeheges zusammen arbeiten könnten.

Vogelpark Herborn, 28.04.2008
Der Vogelpark Herborn rät: Unverletzte Jungtiere am Fundort belassen
Derzeit regt sich in der Natur vielfach neues Leben. Zahlreiche Tiere ziehen in diesen Wochen ihren Nachwuchs groß. Damit häufen sich aber auch gleichzeitig die Funde von nur scheinbar verlassenen Jungtieren, die vielfach in falsch verstandener Tierliebe von wohlmeinenden Tierfreunden aufgegriffen werden, um sie von Hand großzuziehen. Nach Mitteilung des Biologen Wolfgang Rades, Leiter des Vogelpark Herborn, sollte jedoch oberstes Gebot sein, unverletzte Jungtiere am Fundort zu belassen. Es handelt es sich in den meisten Fällen bei den scheinbar hilflosen Jungtieren nämlich nicht um Waisen. Dies gilt unter den Säugetieren zum Beispiel für Rehkitze oder junge Feldhasen. Auch in der Vogelwelt kommt es häufig vor, dass selbst noch nicht flugfähige Eulen und Singvögel mit relativ vollständigem Gefieder das Nest vorzeitig verlassen. Als so genannte „Ästlinge“ stehen sie dann im Astwerk oder auch auf einer Wiese sitzend durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung und bedürfen nicht der menschlichen Hilfe. Sollte der Aufenthaltsort eines Jungvogels, etwa an einer stark befahrenen Straße oder auf einem Kinderspielplatz, für das Tier ungünstig sein, so könne man dem Tier am besten helfen, wenn man es in einige Meter Entfernung an eine geschütztere Stelle, zum Beispiel in eine Hecke oder ein Gebüsch, umsetzt. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Dies sei für das Tier unproblematisch, da sich die Vögel im Gegensatz zu manchen Säugetieren nicht am menschlichen Geruch stören, so dass Jungvögel auch nach dem Umsetzen wieder von ihren Eltern angenommen und weiter versorgt würden. Es wird dringend davon abgeraten, Jungtiere zur Handaufzucht mitzunehmen. Diese hätten selbst bei fachgerechter Pflege sehr viel schlechtere Überlebenschancen als in der Natur. Auch das Bundesnaturschutzgesetz erlaubt die vorübergehende Aufnahme von Jungtieren nur dann, wenn sie verletzt oder krank und somit wirklich hilflos sind.

Zoo Augsburg, 28.04.2008
Natur- und Artenschutz im Augsburger Zoo
Am 8. Mai um 18.30 Uhr werden bei einem abendlichen Rundgang durch den Augsburger Zoo die vielfältigen Aufgaben, die dieser im Rahmen des Natur- und Artenschutzes erfüllt, vorgestellt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des NANU-Programms statt (Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung). Als Referent agiert Zookurator Wilhelm Möller. Treffpunkt ist der Zooeingang. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 10 Euro und für Kinder 5 Euro.

Thüringer Zoopark Erfurt, 28.04.2008
Der Zoopark ist auf den Hund gekommen - Tag des Thüringer Diensthundes und Wahl des schönsten Mischlingshundes
Am 1. Mai sind im Thüringer Zoopark Erfurt die Hunde los. Also nicht wie los und hin zum Ereignis des Jahres für alle bellenden Vierbeiner. Eröffnet wird der bunte Trubel, in Zusammenarbeit mit der Thüringer Allgemeinen Zeitung von 10 bis 13 Uhr mit der Wahl des schönsten Mischlingshundes. Hierbei sind alle Besitzer buntgekreuzter Prachtbellos aufgerufen Ihren Liebling zum Star zu machen. Den glücklichen Siegern der Wahl, ob bei den Rüden oder Hündinnen, winken Ruhm und Anerkennung der Mitstreiter, sowie große Pokale für die Podiumsplatzierten. Die Anmeldung für Hund und Herrchen erfolgt am Tag der Veranstaltung ab 9 Uhr auf der Festwiese. Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich der gültige Impfpass des Hundes, 10 € Startgebühr und eine Hundeleine. Ab 13 Uhr starten dann mit Unterstützung des Thüringer Innenministeriums die Profis richtig durch. Mit jeder Menge eindrucksvoller Vorführungen beweisen die Thüringer Diensthunde ihr Können. Für den Höhepunkt sorgen hierbei die Vierbeiner der Feldjäger mit einem spektakulären Szenario. Ob Munition oder Diebesgesindel, die pfiffigen Vierbeiner Erschnüffeln fast alles. Mit dabei sind unter anderem auch die Experten der Rettungshundestaffel Marlishausen und der Blindenführhunde der Schule Boldhaus, welche ihr Können unter Beweis stellen werden. Aber auch die Besucher und ihre Hunde können an diesem Nachmittag zeigen was Sie können. Im Funpark wird so zum Beispiel ein Agility – Parcour zur freien Verfügung aufgebaut sein, auf dem man sich Herzenslust ausprobieren und austoben kann. Zudem bietet der Agilty – Parcour die einmalige Gelegenheit den eigenen Hund mal bei den Profis reinzuschnuppern und zum Diensthund für einen Tag zu werden. Neben all den spannenden und mitreißenden Erlebnissen des Tages bleibt den Besuchern nach Beendigung des Programms gegen 17 Uhr zudem noch ausreichend Zeit auch die anderen Bewohner des Zooparks, im Besonderen den zahlreichen Nachwuchs zu bestaunen.

Zoo Leipzig, 28.04.2008
Zootierärzte aus der ganzen Welt zu Gast in Leipzig - Der Zoo Leipzig ist zum zweiten Mal Gastgeber der EAZWV Tagung
Der Zoo Leipzig ist vom 30. April bis 04. Mail 2008 Gastgeber der 7. European Association of Zoo and Wildlife Veterinarians Conference (EAZWV). Rund 250 Experten aus der ganzen Welt tauschen sich zu den neusten Erkenntnissen der Zoo- und Wildtierforschung aus. Die inhaltliche Auseinandersetzung über aktuelle veterinärmedizinische Ergebnisse ist erforderlich, um ein einheitliches Niveau auf internationaler Ebene zu erreichen. Dabei steht das Interesse der Gesunderhaltung der Tierpopulationen im Vordergrund des wissenschaftlichen Disputs.

Zoo Köln, 28.04.2008
Das richtige Tier zu jedem Wetter, der Kölner Zoo: Regenstörche
Wir würden uns freuen, Ihnen zwei neue Tierarten im Kölner Zoo zu zeigen. Es handelt sich um schwarze Störche, den Klaffschnabelstorch und den Abdim- oder Regenstorch, beide stammen aus Afrika. Sie gehören in die Verwandtschaft unseres heimischen Storches und leben nun in der Fasanerie des Kölner Zoos. Bei einem Vertreter gilt der Aberglaube, dass dieser Vogel Glück bzw. Regen bringt – wir wünschen uns ersteres. Der andere hat den namens gebenden auseinanderklaffenden Schnabel, der ihm beim Fang der Beute hilfreich ist.

Tier- und Freizeitpark Jaderberg, 28.04.2008
Jaderpark freut sich über viele Tierkinder
Tierkinder begeistern uns natürlich immer sehr und sind gerade nach den jüngsten Eisbärenzuchten besonders populär. Doch es muß nicht immer ein Eisbär sein. Viele von uns haben im Jaderpark, dem Tier- und Freizeitpark in unserer Nähe bereits den kleinen Giraffenjungen „Jami“ besucht. Dieser wurde am 26. Dezember vergangenen Jahres geboren und wächst zur Zeit bei Mutter und Tanten in Jaderberg munter und gesund heran. Auch Tapirkind „Juan“, der etwas eher geboren wurde ist bereits ein richtiger Prachtbursche und tollt auf seiner Anlage zwischen Vater und Mutter herum. Doch in den letzten Wochen gab es einen rechten Babyboom im Tierpark. Obwohl wir auf den Frühling verzweifelt gewartet haben, ließen sich die Vierbeiner vom schlechten Wetter wenig beeindrucken. Bei den Trampeltieren purzelte ein kleines Fohlen ins nasse Gras, was es aber gar nicht störte, denn schon nach 10 Minuten stand es auf wackeligen Beinen. Bei den Pampashasen betreuen gleich 2 Mütter ihren Nachwuchs den man leicht beobachten kann, da er sehr zutraulich ist. Munter geht es auch bei den Ouessantschafe, der kleinsten Schafrasse der Welt, zu. Fast täglich gibt es Nachwuchs und jeder neue Spielkamerad wird freudig begrüßt. Auch die große Afrikaanlage ist ein genaueres Hinschauen wert. Hier zieht eine kleine Elenantilope zwischen den Giraffen, Straußen und anderen Antilopen selbstbewußt mit ihrer Mutter zum Grasen. Auch das gerade geborene Zebrafohlen wird in Kürze mit dabei sein. Noch verbringt es zur Eingewöhnung einige Tage mit der Mutter allein Wenn nach so vielen Tiererlebnissen das Vergnügen zu seinem Recht kommen soll, laden natürlich Freizeitpark und Spielscheune mit vielen Attraktionen zu vergnüglicher Kurzweil ein.

Tierpark Hagenbeck, 28.04.2008
Sensationell: Neuer Riesenotter-Nachwuchs bei Hagenbeck!
Samtige Schnauzen, kleine Öhrchen und Knopfaugen. Das sind die Attribute, mit denen die neuesten Lieblinge im Tierpark Hagenbeck aufwarten können. Zwei kleine Riesenotter erblickten im Januar das Licht der Welt und sind jetzt täglich in ihrem Freigehege beim Spielen und Plantschen zu beobachten. Und die Kleinen sind etwas ganz Besonderes! In ihrer südamerikanischen Heimat sind Riesenotter massiv von der Ausrottung bedroht. In ganz Europa gibt es nur vier zoologische Gärten, in denen insgesamt 20 dieser seltenen Tiere leben! Einmalig ist zudem das Sozialverhalten dieser Wassermarder. Was Forscher bislang nur im Freiland beobachteten, konnte Hagenbeck jetzt bestätigen: Bei den südamerikanischen Riesenottern ist die gesamte Familie an der Aufzucht der Jungen beteiligt! Nicht nur die Elterntiere „Beni“ und „Maku“, sondern auch ihr dreifacher Nachwuchs aus dem vergangenen Jahr kümmern sich rührend besorgt um die kecken Kleinen. „Jaó“ und „Icana“ heißen die Lütten, mit denen nun sieben Riesenotter in Hamburg zu bewundern sind. Keiner sollte es verpassen, den beiden frechen Rackern, ihren quirligen großen Geschwistern und den verspielten Eltern beim Toben und Baden zuzuschauen!

Tierpark Berlin, 28.04.2008
Tierpark-Konzert am 1. Mai mit dem Chorverband Berlin
Am 1. Mai ist es wieder soweit: Zum mittlerweile 5. Mal werden mehr als 20 Chöre des Chorverband Berlin e.V. auf zwei Bühnen im Tierpark Berlin ihre besten musikalischen Stücke zum Besten geben um den Mai zu begrüßen. Los geht es um 11:00 Uhr auf der Bühne am Terrassencafe mit dem Blasorchester des Jungen Ensembles Berlin. Unter der Moderation von Goetz Kronburger treten auf der Bühne am Terrassencafe bis 18:00 Uhr elf weitere Chorgruppen an, darunter u.a. der Berliner Kinderchor, die Chorvereinigung Concordia, sowie der Postchor Berlin. Den Auftakt auf der Bühne an der Cafeteria im Tierpark macht die Chorgemeinschaft „Bella Musica“. Das bunte musikalische Programm wird begleitet von dem bekannten Radiomoderator Manfred Matzke und dauert auf der Bühne an der Cafeteria bis 17:00 Uhr. Natürlich dürfen die Tiere bis diesem Event nicht fehlen: Die Tierparkmitarbeiter präsentieren hautnah einige Tiere aus ihren Revieren.

Tierpark Berlin, 28.04.2008
Erneut Erfolg im Dickhäuterhaus des Tierparks Berlin: Panzernashorn geboren !
Nicht nur die regelmäßigen Zuchterfolge der Afrikanischen und Asiatischen Elefanten sind im Dickhäuterhaus des Berliner Tierparks zu verzeichnen. Auch die Haltung von Panzernashörnern ist eine Friedrichsfelder Spezialität. Panzernashornkuh „Betty“ kam 1995 selbst im Tierpark Berlin zur Welt. Ihre Mutter „Jhansi“ war im Jahr zuvor aus dem San Diego Wild Animal Park zu uns gelangt, allerdings wußten wir nicht, daß sie schon tragend war. Verpaart wurde „Betty“ mit unserem Panzernashornbullen „Belur“, der am 1. Januar 1990 die erste Lebendgeburt bei dieser Art im Tierpark Berlin war. Inzwischen hatte „Betty“ drei Kälber zur Welt gebracht. Das erste wurde nicht aufgezogen, das zweite ist der Bulle „Patna“ (geboren 2004), der heute im englischen Zoo Chester lebt, und das dritte Kalb ist das Weibchen „Saathi“, geboren 2005, das noch heute bei uns lebt. Am 27. April 2008 nun kam mittags um 12.18 Uhr das vierte Jungtier von „Betty“ zur Welt. Die Geburt des gut entwickelten Kuhkalbes auf der Freianlage konnten tausende von Tierparkbesuchern miterleben. Mutter und Kind sind wohlauf, und Vater „Belur“ nimmt das Ganze gelassen.

Tierpark Ueckermünde, 28.04.2008
1. Deutsch-Polnisches Familienfest im Tierpark Ueckermünde
Am 1. Mai wird im Tierpark Ueckermünde gefeiert. Der Tag steht ganz im Zeichen der Familie. Und es finden zahlreiche Begegnungen zwischen Deutschen und Polen statt: - deutsche und polnische Besucher treffen den polnischen Löwen "Pazur" - deutsche und polnische Medien gestalten gemeinsam ein Fest: Medienpartner des Ueckermünde Tierparks sind der Nordkurier und Kurier Szczecinski - Moderator Steffen Münch von NDR 1, Radio Pomerania ist ebenfalls dabei - Bildungsminister Tesch aus Schwerin und Bürgermeisterin Michaelis aus Ueckermünde treffen mit Vizemarschall Jablonski aus Westpommern zusammen - zahlreiche deutsche und polnische Familien werden gemeinsam den 1. Mai und Himmelfahrt feiern Vor genau 4 Jahren trat Polen der Europäischen Union bei. Darauf nimmt die Matinee "Vier Jahre - Vier Jahreszeiten" der Stettiner Philharmonie im Tierpark Ueckermünde bezug. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr.

Zoo Dresden, 28.04.2008
Der Spendentopf für die Giraffenanlage füllt sich - Dresdner Bäcker- und Fleischerinnung sowie Dresdner Volksbank Raiffeisenbank übergeben Scheck
Anfang April wurde der Grundstein für die neue Giraffen- und Zebraanlage gelegt. Viele Dresdner Firmen unterstützen den Bau dieser neuen Anlage, damit nach 24 Jahren endlich wieder Langhälse in den Dresdner Zoo einziehen können. Im März diesen Jahres haben die Bäcker-Innung Dresden und die Fleischerinnung Dresden zur großen Wurst- und Brotprüfung eingeladen. Die Erlöse aus der Abgabe der Proben wurden von der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank eG verdoppelt und sollen nun dem Dresdner Zoo überreicht werden.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 28.04.2008
Tierpark Hellabrunn senkt Eintrittspreise für Schülerinnen und Schüler der Tierparkschule
Die Münchener Tierpark Hellabrunn AG hat beschlossen, die Schülerinnen und Schüler, die das Angebot der Tierparkschule nutzen, durch die Senkung der Eintrittspreise für mehrtägige Projekte zu unterstützen. Schülerinnen und Schüler, die an mehrtägigen Projekten der Tierparkschule teilnehmen, müssen zukünftig nur noch einmalig den Eintrittspreis von 3,50 Euro bezahlen, unabhängig von der Dauer des Projektes (die vom Schulreferat erhobene Gebühr bleibt unverändert). Dies ergibt für die Schülerinnen und Schüler eine Ersparnis von bis zu 14,00 Euro. Mit dieser Regelung, die ab 26.05.2008 in Kraft tritt, setzt der Tierpark Hellabrunn sein Engagement für tiergestützte Pädagogik und seine familien- und kinderfreundliche
Eintrittspreisgestaltung konsequent fort. Bürgermeisterin Christine Strobl, die als Vorsitzende des Aufsichtsrates der Münchener Tierpark Hellabrunn AG die Entlastung der Schülerinnen und Schüler vorgeschlagen hat, führt dazu aus: „Ich hoffe und wünsche mir, dass die Münchner Tierparkschule auch künftig als außerschulischer Lernort von den Schülerinnen und Schülern angenommen wird und freue mich über die spürbare Entlastung der Familien.“

Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der Zoolieferant

Buchsbaumsterben: Ursachen und Bekämpfung

Im Bezug auf Krankheiten galt der immergrüne Buchsbaum (Buxus sempervirens) lange Zeit als unproblematisch. Das änderte sich in den vergangenen zwei Jahren drastisch. Auf absterbenden Pflanzen wurden die pilzlichen Krankheitserreger Cylindrocladium buxicola und Volutella buxi festgestellt. Beide Pilzarten können an Buchs ein markantes Triebsterben verursachen.

Anzeichen des Pilzes Cylindrocladium buxicola sind orangebraune Blattverfärbungen und kahle Triebe. Im Extremfall bekommt die Rinde der Triebe schwarze Streifen, sowie einen weißen Sporenbelag auf der Rückseite der Blätter.
In der Folge wirft der Buchs zum Teil massiv seine Blätter ab und ganze Triebe sterben ab. Nach Perioden mit andauernden Niederschlägen tritt dieser Pilz besonders häufig auf. Temperaturen um 25 Grad Celsius bieten ihm die besten Bedingungen. Sobald die Temperaturen im Sommer steigen und Trockenperioden einsetzen, wird der Pilz gestoppt.

Ähnliche Auswirkungen hat der Volutella-Pilz. Diese Krankheit beginnt mit fahlgrün verfärbten Blättern, die schließlich vertrocknen. Auch hier sterben ganze Triebe ab. Deutlich zu identifizieren ist er durch seine rosa gefärbten Pilzlager. Ins Auge fallen auch die krebsartigen Wucherungen, die am Ansatz stärkerer Triebe auftreten. An diesen Stellen schält sich die Rinde ab. Wegen der Wucherungen spricht man oft vom Buchsbaumkrebs. Der Pilz wird durch feuchte Witterung begünstigt. Hecken und gut geschnittener Formbuchs trocknen durch ihre dichte Belaubung schlecht ab und sind besonders gefährdet.

Was kann man bei einem Pilzbefall des Buxus tun?
Wenig befallene Pflanzen sollten scharf zurückgeschnitten werden. Stark befallene Buchsbäume müssen gerodet und verbrannt werden - keinesfalls. kompostieren.
Beim Gießen ist darauf zu achten, dass die Blätter trocken bleiben. Anfällige Buchsbaumarten sind:'Blauer Heinz' und 'Suffruticosa'. Alternativen für Buchsbaumarten können kleinblättrige Stechpalmen-Formen sein.

Mit freundlichen Grüßen

Reiner Winkendick

Pflanzenhandel & Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de

winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305
Handy: 0172 / 23 25 305

Der Pflanzen-Handel Winkendick unterstützt die Stiftung Artenschutz
Von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz von mindestens 2000 € wird einen Betrag von 50 € an die Stiftung gespendet. Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in diesem Jahr die Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.



Natur- und Artenschutz – Meldungen

Europaticker - 25. April 2008
Der Bestand einiger gefährdeter Arten hat sich erholt
Der Bestand einiger gefährdeter Arten hat sich erholt. Das belegt der heute von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Beate Jessel vorgestellte Bericht: "Daten zur Natur 2008". Die Erfolge im Naturschutz sind vor allem dem amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz zu verdanken. Die Gesamtfläche der Naturschutzgebiete in Deutschland nahm in den letzten zehn Jahren um ungefähr 30 Prozent zu. Die Zahl der Nationalparke stieg von elf auf 14. Sie nehmen eine Gesamtfläche von rund 960.000 ha ein.

Bundesverwaltung der Schweizerischen Eidgenossenschaft - 29. April 2008
Bessere Lebensräume sollen Auerhuhn und Mittelspecht das Überleben ...
Die Lebensräume des Auerhuhns und des Mittelspechts werden in der Schweiz immer knapper - deren Bestände gehen entsprechend zurück. Deshalb hat das Bundesamt für Umwelt BAFU gemeinsam mit der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und dem Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz Aktionspläne zum Schutz dieser bedrohten Vögel entwickelt. Die Aktionspläne Auerhuhn Schweiz und Mittelspecht Schweiz beschreiben die Strategie zum Schutz und zur Förderung dieser Vogelarten in der Schweiz. Sie definieren die mittelfristigen Ziele, die Schwerpunkte der Massnahmen und die organisatorischen bzw. finanziellen Rahmenbedingungen der Umsetzung.

derstandard.at - 01.05.2008
Südafrika: Ab jetzt dürfen Elefanten wieder abgeschossen werden
Tierschützer sind entsetzt, Ökologen hingegen sehen es differenziert: Südafrika hat mit 1. Mai ein Moratorium aufgehoben, das 13 Jahre lang den Abschuss von Elefanten verboten hatte. Allerdings gelten Auflagen: Nur wenn Verhütungsmaßnahmen und die Verlegung von Populationen keinen Erfolg bringen, dürfen Elefanten gezielt abgeschossen werden - dann allerdings ganze Familien auf einmal. Hintergrund ist die rasante Vermehrung der Elefanten seit Einführung des Moratoriums: Ihre Zahl ist in Südafrika von 8.000 auf 18.000 gestiegen. Und die Tiere haben nicht nur großen Futterbedarf, sondern sind auch klug und vielseitig in der Beschaffung - so werden sie zur ökologischen Belastung. Die wäre freilich nicht gegeben, wenn den Tieren noch ausreichend Lebensraum zur Verfügung stünde. Landwirtschaft und Zersiedelung haben die verfügbare Naturfläche aber auf eine Größe schrumpfen lassen, die die wachsenden Elefantenpopulationen nicht mehr tragen kann. Es häufen sich daher auch die Fälle, in denen Herden Felder und Infrastruktur verwüsten.

derstandard.at - 30.04.2008
Brasilien: 14 Tierarten entdeckt
Forscher haben in Brasilien 14 offenbar bisher unbekannte Tierarten entdeckt, darunter eine Eidechse ohne Beine und einen Zwergspecht. Wissenschafter aus Brasilien und den USA hätten die Tierarten während einer 29-tägigen Expedition in der von baumlosen Weideflächen dominierten Region Cerrado gesichtet, teilte die US-Umweltschutzorganisation Conservation International am Mittwoch in Washington mit. Außer den unbekannten Tierarten entdeckten die Forscher demnach auch mehrere vom Aussterben bedrohte Tiere wie den Sumpfhirsch oder das Zwergpampashuhn. ... Unter den neu entdeckten Arten sind acht Fischarten, drei Reptilien, eine Amphibie, ein Säugetier sowie ein Vogelart. ... Die brasilianische Artenvielfalt sei "wenig erforscht und ernsthaft bedroht", warnte Projektleiter Cristiano Nogueira.

spiegel.de - 30.04.2008
Beinlose Eidechse entdeckt
Die Cerrado-Savanne ist im Umbruch: Einst halb so groß wie Europa, wird sie derzeit doppelt so schnell in Acker- und Weideland umgewandelt wie der benachbarte Amazonas-Regenwald. In diesem Gebiet lebende Arten sind deshalb in ihrer Existenz bedroht. Wie artenreich die Region tatsächlich ist, das haben Biologen mehrerer brasilianischer Universitäten nun bei einer Expedition herausgefunden. Das Team um Cristiano Nogueira stieß beispielsweise auf eine bislang unbekannte Eidechse ohne Beine. Das Tier erinnere an eine Schlange und bewege sich kriechend auf dem meist sandigen Boden fort, teilten die Experten am Dienstag mit. Die Entdeckung sei erstaunlich, weil Eidechsen in der Regel vier voll ausgebildete Beine hätten. Eine der wenigen bereits bekannten Echsenarten ohne Beine ist die auch Deutschland verbreitete Blindschleiche. Neben der Eidechse entdeckten die Forscher 13 weitere unbekannte Spezies, unter anderem einen außergewöhnlich kleinen Specht, eine Kröte und acht Fischarten.

Dailynet - 24. April 2008
Lutz Heilmann: Die "Daten zur Natur 2008" zeigen die Misere des ...
Der von Umweltminister Sigmar Gabriel und der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz vorgestellte Bericht belegt den Rückgang der Artenvielfalt in Deutschland. Verantwortlich dafür ist der immer noch zu hohe Flächenverbrauch von 110 Hektar/ Tag und die intensive Landwirtschaft. Der Umweltminister ist daher gefordert, die naturschutzrechtlichen Schutzstandards im geplanten Umweltgesetzbuch aufrecht zu erhalten", erklärt Lutz Heilmann. Der naturschutzpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE meint dazu weiter: "Sigmar Gabriel muss sich gegen die Forderungen der Wirtschaft und der Landwirtschaft, die Schutzstandards abzusenken, durchsetzen."

derstandard.at - 29.04.2008
Temperaturanstieg könnte das Aus für die Hälfte aller Arten bedeuten
Dass der Klimawandel einen erheblichen Einfluss auf die Artenvielfalt hat, ist inzwischen weithin unbestritten. Nach Ansicht des deutschen Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber sollen die steigenden Temperaturen und deren Folgen allerdings noch schlimmer sein, als bislang vermutet: Gut die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten könnten ausgelöscht werden. Sollte die Erwärmung bis 2100 vier bis fünf Grad betragen, "könnte mit großer Wahrscheinlichkeit etwa die Hälfte der Arten verschwinden", sagte der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Bei einer Erwärmung zwischen zwei und drei Grad seien immer noch weltweit 20 bis 30 Prozent aller Arten bedroht.

berlinonline.de - 25.04.2008
Luchs «M1» überquert Harz im Eiltempo
Ein Luchs hat mit einem Eilmarsch quer durch den Harz die Wissenschaftler verblüfft. Innerhalb von nur 36 Stunden hatte das «M1» getaufte Tier das gesamte Mittelgebirge an seiner breitesten Stelle überquert und dabei rund 90 Kilometer zurückgelegt. «Eine derart schnelle und raumgreifende Wanderung hätte keiner erwartet», sagte der Leiter des Nationalparks Harz, Andreas Pusch, in Bad Harzburg. Die Wissenschaftler hatten dem freilebenden Luchs im März ein Halsband mit einem Empfänger für das Satellitennavigationssystem GPS angelegt. Per SMS verschickte das kleine Gerät regelmäßig die genaue Position des Luchses.

Thüringer Allgemeine - 28. April 2008
Luchs funkt durch den Harz
Erste Auswertungen über den Luchs im Harz überraschen die Experten: "Das Tier überquerte innerhalb kürzester Zeit das gesamte Mittelgebirge an seiner breitesten Stelle und legte dabei rund 90 Kilometer zurück", erklärte gestern der Sprecher des Nationalparks Friedhart Knolle. Der von den Forschern M1 getaufte Luchs wurde im März in der Nähe von Bad Harzburg mithilfe einer Spezialfalle gefangen, als er um das Luchs-Gehege streifte, in dem sich mehrere junge Artgenossinnen befanden. Anschließend bekam er das Senderhalsband verpasst. Innerhalb von nur 36 Stunden überquerte der Luchs den gesamten Harz. Um herauszufinden, ob nur M1 über ein solch weitläufiges Revier verfügt, oder ob andere Artgenossen ebenso weite Strecken zurücklegen, sollen in nächster Zukunft noch zwei wilde Tiere mit Halsband-Sendern versehen werden.

wissenschaft-online.de - 29.04.2008
Hausspitzmaus nun auch in Irland nachgewiesen
Die Hausspitzmaus (Crocidura russula) ist offenbar nach Irland eingeschleppt worden. Forscher um Dave Tosh von der Queens University in Belfast fanden die Skelette zunächst im Kot von Schleiereulen und Turmfalken, bevor sie einzelne Tiere an vier Orten auch lebend fangen konnten. Die Forscher untersuchten die Ernährungsgewohnheiten von Eulen in Irland, als ihnen ein für die Insel ungewöhnlich großer Spitzmausschädel in den Exkrementen der Tiere auffiel. Auch in anderen Gewöllproben der aus Tipperary und Limerick stammenden Vögel entdeckten sie weitere große Schädelknochen. Um die in Irland einheimischen Zwergspitzmäuse konnte es sich dabei jedoch nicht handeln, da diese viel kleiner sind, erklärte Tosh. Die Knochen ließen sich der Hausspitzmaus zuordnen, die in Teilen Afrikas, Frankreich und Deutschland, nicht jedoch in Irland heimisch ist. Die Forscher gehen davon aus, dass die kleinen Insektenfresser erst kürzlich versehentlich nach Irland eingeführt wurden. ... Seit ihrer Ankunft haben sich die Spitzmäuse schnell vermehrt und können bedrohten Vogelarten wie der Schleiereule als gute Nahrungsquelle dienen. Allerdings gefährden sie ihrerseits heimische kleine Säugetierspezies, fürchten die Wissenschaftler.

derstandard.at - 28.04.2008
Löwen nach Verzehr von verseuchten Flusspferden gelähmt
Der renommierte kenianische Anthropologe und Naturschützer Richard Leakey hat ein Verbot des Pestizids Carbofuran gefordert. "Wir glauben, dass erhebliche Risiken für Gesundheit und Umwelt bestehen" betonte der Vorsitzende der Naturschutzorganisation Wildlife Direct in einer am Montag in Nairobi veröffentlichten Stellungnahme. Das Schädlingsvernichtungsmittel sei extrem giftig und dürfe nicht in die EU oder USA importiert werden. Bedroht seien sowohl Menschen als auch Tiere. So seien vor kurzem hohe Mengen Carbofuran in den Kadavern von fünf Flusspferden im Naturschutzgebiet Masai Mara gefunden worden. Vier Löwen, die von den toten Flusspferden gefressen hätten, wiesen Lähmungserscheinungen auf, hieß es. Auch in Proben vom Weideland der Nilpferde seien erhebliche Carbofuran-Werte gemessen worden.

derstandard.at - 28.04.2008
Künftig nur noch mit Sondergenehmigung ins Amazonas-Becken
Ausländer dürfen den Amazonas-Regenwald in Brasilien künftig vermutlich nur noch mit einer Sondergenehmigung besuchen. Die Regierung will in den nächsten Monaten ein entsprechendes Gesetz im Parlament einbringen, wie Justizminister Romeu Tuma am Freitag der Nachrichtenagentur AP mitteilte. Betroffen ist der Zugang zu rund 60 Prozent der Landesfläche. Wer ohne die Genehmigung im Amazonas-Becken angetroffen wird, muss mit einer Geldstrafe von 100.000 Real (38.000 Euro) rechnen.

spiegel.de - 30.04.2008
Tintenfisch-Koloss besitzt größtes Auge der Tierwelt
Wer im Dunkeln etwas sehen will, braucht eine große Linse. Was für Fotografen zutrifft, gilt auch für Kolosskalmare, wie ein internationales Forscherteam jetzt festgestellt hat. Das Tier der Art Mesonychoteuthis hamiltoni besitzt ein Auge so groß wie ein Servierteller, der Durchmesser beträgt 27 Zentimeter. "Das ist das größte im Tierreich bekannte Auge", sagte Kat Bolstad, Kalmar-Experte von der Auckland University of Technology. Es handle sich um das erste intakte Auge eines Kolosskalmars, das Wissenschaftler untersuchen konnten, erklärte Bolstad. Die Linse sei so groß wie eine Orange, ergänzte Eric Warrant von der schwedischen Universität Lund, ein Experte für Sehorgane wirbelloser Tiere. Die Linse könne eine große Menge Licht in den Tiefen des Ozeans einfangen, wo die Tiere jagen. Der acht Meter lange und 500 Kilogramm schwere Kalmar wird derzeit am Neuseeländischen Nationalmuseum Te Papa in Wellington untersucht. Im Februar 2007 hatten Fischer das Tier im Rossmeer nahe der Antarktis gefangen. ... Der ungewöhnliche Fang wurde sofort eingefroren, um ihn später eingehend an Land untersuchen zu können. ... In den vergangenen Tagen haben die Wissenschaftler den Kolosskalmar langsam aufgetaut. Die Untersuchungen werden per Video dokumentiert, Interessierte können den Forschern via Internet bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen. Das Tier soll auch noch seziert werden, unter anderem, um das Geschlecht zu ermitteln und mehr über die Fortpflanzung der Tiere zu erfahren. Ende der Woche wollen die Forscher die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung der Öffentlichkeit vorstellen.

wissenschaft-online.de - 01.05.2008
Koloss-Kalmar blickte durch mehr als fußballgroße Augen
Die Sektion eines riesigen Kalmars ermöglichte Forschern, das bislang größte Auge zu untersuchen. Mit 27 Zentimetern Durchmesser ist es deutlich größer als ein Bundesliga-Fußball. Ein Team um Steve O'Shea hatte in den vergangenen Tagen im Nationalmuseum Te Papa einen Koloss-Kalmar (Mesonychoteuthis hamiltoni) seziert, der Fischern im Februar 2007 in der Antarktis ins Netz gegangen war. Der 495 Kilogramm schwere und zehn Meter lange Kopffüßer ist einer der größten je gefangenen Kalmare. ... Der überaus seltene Fang zieht gleichermaßen die Aufmerksamkeit zahlreicher Forscher und Kamerateams auf sich. Mit seinem massiven Schnabel habe der Kalmar das Rückgrat von zwei Meter langen Fischen "ohne Schwierigkeiten" zerbeißen können, ergänzte O'Shea. Der Schnabel des Tieres ist zweigeteilt. Die beiden Hälften - eine ist 42,5 Millimeter lang - sind einzeln im Gewebe "aufgehängt". Damit lässt sich der Schnabel viel weiter öffnen als etwa bei einem Papagei. Die Schnäbel gehören zu den besonders harten biologischen Materialien. Im Magen von Walen wurden nach Angaben der Forscher aber schon 49 Millimeter lange Kalmar-Schnäbel gefunden - daher müsse es auch noch viel größere Koloss-Kalmare geben. Um das Exemplar noch in diesem Jahr möglichst originalgetreu präsentieren zu können, untersuchen die Forscher den Mageninhalt nur mit einem Endoskop. ... Inzwischen ist auch klar, dass es sich bei dem Tier um ein Weibchen handelt: Im Inneren fanden sich mehrere tausend Eier.

derstandard.at - 25.04.2008
Neue Vermutungen rund um den Tod der Dinos
Der Meteorit, der aller Wahrscheinlichkeit nach vor 65 Millionen Jahren das Dinosauriersterben auslöste, fackelte womöglich eines der größten Ölfelder der Erde ab. Das legen Analysen von Rußteilchen nahe, berichtet ein US-Forscherteam in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts Geology (Bd. 36, S. 355). Die Forscher vermuten, dass das dadurch freigesetzte Kohlendioxid eine intensive globale Erwärmung auslöste. Und diese Hitzewelle könnte eine Ursache des Artensterbens gewesen sein.

spiegel.de - 25.04.2008
Tyrannosaurus war mehr Vogel als Reptil
68 Millionen Jahre alte Eiweiße aus Saurierknochen beweisen: Tyrannosaurus Rex war enger mit heutigen Vögeln verwandt als mit Reptilien. Dass Forscher jetzt erstmals Saurier-Eiweiße analysieren konnten, verdanken sie einem Zufall.

derstandard.at - 26.04.2008
Protein-Beweis: Tyrannosaurus rex mit heutigen Vögeln am nächsten verwandt
Dass Tyrannosaurus rex ein direkter Vorfahre unserer heutigen Vögel ist konnte nun erstmals ein US-Forscherteam durch Proteinanalysen nachweisen. Der vor 68 Millionen Jahren ausgestorbene Dinosaurier ist demnach enger mit den Vögeln verwandt ist als mit irgendeinem anderen heute lebenden Wirbeltier einschließlich der Reptilien. Auch die Verwandtschaft der ausgestorbenen Mammuts zu den heutigen Elefanten belegten die Forscher durch diese Methode definitiv, wie sie in der jüngsten Ausgabe des US-Fachmagazins "Science" (Bd. 320, S. 499) beschreiben.

derstandard.at - 26.04.2008
Süßwasserheringe als Relikte einer gigantischen Flut
Der Tanganjikasee fasziniert Biologen seit langem: Der sechstgrößte See der Erde liegt im Ostafrikanischen Graben, besteht aus Süßwasser und hatte allen Erkenntnissen nach auch niemals eine Verbindung zum Meer - und dennoch weist die extrem artenreiche Tierwelt des Sees einige Züge einer Meeresfauna auf. Sowohl bei Fischen als auch Schnecken, Nesseltieren und Krebsen wurden Verwandtschaftsmerkmale zu im Meer lebenden Arten festgestellt. Etwa 95 Prozent der Fischarten im Tanganjikasee kommen überdies nur hier vor, darunter die Tanganjikasee-Sardine (Limnothrissa miodon) und die Tanganjikasee-Sprotte (Stolothrissa tanganicae) aus der Familie der Heringe. Professor Tony Wilson von der Universität Zürich hat nun das vermutliche Szenario, wie die Meeresbewohner einst in den Süßwassersee gelangten, rekonstruiert. Wilson untersuchte die Stammbäume der Heringe im See und der mit ihnen verwandten Pellonula-Heringe, die in ganz West- und Südafrika heimisch sind, anhand molekularer Daten. Daraus zog er den Schluss, dass die Heringe das Binnenland Afrikas nach einer gigantischen Meeresüberflutung besiedeln konnten. In der Folge machten die Pellonula-Heringe eine evolutionäre Aufspaltung durch, wie Wilson in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals "Public Library of Science One" berichtet. Die Fischarten verbreiteten sich dabei über weite Gebiete des ganzen Kontinents, wobei einzelne Heringe den Tanganjikasee erreichten, als dieser gerade entstand. Den Fisch-Stammbäumen nach muss sich diese verheerende Flut irgendwann in der Zeit vor 50 bis 25 Millionen Jahren ereignet haben.


The Sydney Morning Herold - 29.04.2008
Dolphin killed in mid-air trick
A dolphin has died after colliding with another dolphin while performing aerial tricks at a US marine park.

BirdLife

World Migratory Bird Day 10-11 May 2008 - 25.04.2008
Are you fascinated by the phenomenon of bird migration? Are you worried about the threats migratory birds are facing? Do you want to help raise awareness for migratory birds or are you already planning a bird-related activity, such as a bird watching excursion, a presentation or similar? Then join hundreds of others around the world in the upcoming World Migratory Bird Day taking place on 10-11 May.
Maltese 2008 spring hunting season banned by European Court - 25.04.2008
BirdLife International and BirdLife Malta welcomed yesterday’s decision by the European Court of Justice to issue interim measures ordering Malta not to open the 2008 spring hunting season for European Turtle-dove Streptopelia turtur and Common Quail Coturnix coturnix. This Order implies that the Court sees urgent need to prevent irreversible damage to these migratory bird species, while a final ruling on this case is pending and not expected before 2009.
WOW! New website helps flyway project take off... - 29.04.2008
TheWings Over Wetlands (WOW) Project has launched its new website. The pages give an insight into the largest international wetland and waterbird conservation initiative ever to take place in the African-Eurasian region.
BirdLife condemns Cypriot government's spring hunting endorsement - 30.04.2008
BirdLife International and its national Partner BirdLife Cyprus (BirdLife in Cyprus) strongly opposed today’s decision by the Cypriot government to allow spring shooting of Carrion Crow Corvus corone and Black-billed Magpie Pica pica. This is viewed as a backdoor allowing hunters to shoot European Turtle-doves Streptopelia turtur. The EU Birds Directive prohibits the shooting of wild birds in spring to ensure they get a chance to breed and raise their young. Last week the European Court of Justice ordered Malta not to open a spring hunting season for European Turtle-dove and Common Quail Coturnix coturnix.
Vulture crisis deepens - 30.04.2008
Asian vultures will be extinct in the wild within a decade without urgent action to eliminate the livestock drug that has caused their catastrophic decline, a newly published paper warns.

PlanetArk

Polar Bear In Trouble, Not Endangered - 28.04.2008
The polar bear, a symbol of Canada's far north as well as the effects of climate change on the sensitive Arctic environment, is in trouble, but it is not endangered or threatened with extinction, a Canadian advisory panel said on Friday.
Rocky Mountain Gray Wolf Killings Prompt Lawsuit - 29.04.2008
Renewed killing of gray wolves in the northern Rocky Mountains prompted an environmental lawsuit on Monday, two months after the US government declared these animals no longer needed protection.
Asian Vultures Disappearing Faster Than Dodo - 30.04.2008
Wild Asian vultures could become extinct in 10 years unless officials stop the use of a livestock drug that has caused the birds to decline faster than the dodo, British and Indian scientists said on Wednesday.

ENN

Rare leopards captured by camera in east Siberia - 25.04.2008
A camera trap in Kedrovaya Pad reserve has captured rare footage of one of the world’s most endangered cats. Eight Far Eastern Leopards were photographed in the reserve, located in the Primorsky Krai, during a census being conducted by WWF-Russia and the Institute for Sustainable Use of Nature Resources.
Judge Orders Bush Administration to Stop Delaying Polar Bear Protection - 29.04.2008
By: Center for Biological Diversity
A federal judge has found the Bush administration guilty of violating the Endangered Species Act and ordered the administration to issue a final listing decision for the polar bear by May 15, 2008.
Laws Can Prevent Harmful Wildlife Invasions - 29.04.2008
By: Environmental Law Institute
The Environmental Law Institute (ELI) announces the release of Cooperative Prevention of Invasive Wildlife Introduction in Florida. The report recommends ways in which state and federal agencies can more effectively prevent harmful nonnative wildlife from being introduced into Florida.
Tokyo's panda dies; a chance for China diplomacy? - 30.04.2008
TOKYO (Reuters) - The last giant panda at Tokyo's main zoo has died, raising the question of whether Chinese President Hu Jintao might engage in some panda diplomacy when he visits next week. Ling Ling, a 22-year-old male giant panda popular among zoo visitors, died overnight at the Ueno Zoo in Tokyo, an official at the zoo said on Wednesday.


Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 24.04.2008
Trotz kanadischer Intervention: Bundesregierung bringt Handelsverbot für Robbenprodukte voran
In der ersten Lesung behandelt der Bundestag heute einen Gesetzentwurf für ein Handelsverbot für alle Robbenprodukte. Mitglieder des Bundestags erklärten, das Parlament wolle ein Handelsverbot noch vor der Sommerpause einführen. "Dieser Vorstoß der Bundesregierung setzt die EU-Kommission unter Druck," so Dr. Ralf Sonntag, Leiter der europäischen Robbenkampagne des IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds). "Die Kommission will in den nächsten Wochen ihre Entscheidung über ein EU-weites Handelsverbot bekannt geben. Die Position eines großen EU-Staates wie Deutschland kann die Kommission nicht ignorieren." Der Bundestag hat den ursprünglichen Gesetzentwurf überarbeitet, um Schlupflöcher zu schließen, die sich durch die Formulierung der Ausnahmeregelung für Inuit ergeben hatten. Die traditionelle Jagd der Inuit ist von dem Handelsverbot ausgenommen.

Gruner+Jahr, National Geographic - 24.04.2008
CO2-Anstieg macht aus Meerwasser eine ätzende Säure Tödliche Gefahr für Tiere mit Kalkpanzer/ Übersäuerung der Meere wird Korallenriffe zerstören
Der steigende Kohlendioxid-Gehalt in den Weltmeeren gefährdet den Fortbestand von Schnecken, Muscheln und Korallen: Ihre Gehäuse sind aus Kalk, der sich in Kohlensäure auflöst. Damit ist ein wichtiger Teil der Nahrungskette im Ozean bedroht: Von Schnecken und Muscheln leben Fische, und von Fischen leben zahllose Menschen. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Mai-Ausgabe (EVT 25.4.2008). Ozeane müssen bereits heute täglich eine Extramenge von 25 Millionen Tonnen CO2 aufnehmen. Die Folge: Im Oberflächenwasser ist ein Anstieg des Säuregehalts um 30 Prozent messbar. Gegen Ende dieses Jahrhunderts könnte er um 100 bis 150 Prozent höher liegen als heute. Die Übersäuerung der Meere wird in den Polarmeeren einsetzen. Wenn sie die Tropen erreicht, bedeutet das auch das Ende der Korallenriffe. Und damit wird nicht nur ein einmaliges Ökosystem zerstört, sondern auch die Bewohner der Inseln, die bisher durch Korallenriffe vor Sturmfluten geschützt sind, wären stark gefährdet.

WWF - 25.04.2008
Themenwochen gegen den Handel mit illegalem Holz - Die Opfer der Holzmafia
Nirgendwo sonst schreitet die Regenwaldzerstörung so rasant voran wie auf der indonesischen Insel Sumatra. Doch damit nicht genug: Aktuellen Berechnungen zufolge verschwinden die letzten dort lebenden Sumatra-Elefanten und Tiger sogar noch schneller. Eine WWF-Studie belegt, dass allein in der Provinz Riau in den vergangenen 25 Jahren etwa 65 Prozent der Wälder vernichtet wurden. Im selben Zeitraum wurde die dortige Tigerpopulation um 70 Prozent auf 192 Tiere dezimiert, der Bestand der Sumatra-Elefanten ging sogar um 85 Prozent auf nur noch 210 Exemplare zurück. Angesichts der dramatischen Situation für diese und viele andere vom Aussterben bedrohten Tierarten fordert der WWF erneut eine Gesetzgebung, die den anhaltenden Ausverkauf der Regenwälder in Deutschland und in der Europäischen Union verhindert. ... „Bislang kräht in der ganzen Europäischen Union kein Hahn danach, wenn man mit geklautem Holz Geschäfte macht. Es gilt nach wie vor als Kavaliersdelikt, wenn man sich daran eine goldene Nase verdient und an der Zerstörung der Heimat von Elefanten und Tigern beteiligt“, empört sich die Umweltschützerin. Für ein entsprechendes Urwaldgesetz kämpfen der WWF und andere Umweltverbände seit langem, doch bislang konnte dafür in den vergangenen drei Jahren keine Mehrheit im deutschen Bundestag erzielt werden. Auch für das derzeit diskutierte EU-Programm zur „Rechtsdurchsetzung, Politikgestaltung und Handel im Forstsektor“ (englisch: FLEGT), das Partnerschaftsabkommen zwischen Produzenten- und Käuferländern gegen den Handel mit der Hehlerware entwickelt, sieht Griesshammer nur geringe Chancen. An dem Programm werde seit 2003 gearbeitet, die Umsetzung lasse jedoch noch immer auf sich warten. ... Um die Gesetzgebung noch rechtzeitig im Sinne von Tiger, Elefanten & Co. zu beeinflussen, wird der WWF zwischen dem 25. April und 7. Mai gezielt darauf aufmerksam machen, wie stark der deutsche und europäische Holzhandel in die Zerstörung der letzten großen Waldblöcke der Erde und damit unter anderem in den Handel mit geklauter Ware verstrickt ist. Während der Themenwochen wird der WWF die Rolle Deutschlands und der EU sowie die Handelswege des illegalen Holzes und der gängigsten Produkte in die hiesigen Einkaufsregale genauer unter die Lupe nehmen.

OceanCare - 29.04.2008
Wale und Delphine im Mittelmeer stark bedroht / Naturschutzorganisationen bilden eine Allianz zum Schutz der Meeressäuger in der Mittelmeerregion
Viele Küstenbewohner und Touristen wissen nicht, dass rund 15 verschiedene Arten von Walen und Delphinen im Mittelmeer auftauchen, acht davon regelmässig. Zunehmende menschliche Aktivitäten gefährden diese Tiere immer stärker. Das Überleben von vier Arten ist auf Messers Schneide. Bereits akut vom Aussterben bedroht ist die Population der Orcas in der Strasse von Gibraltar. Besorgniserregend ist auch die Situation für den Gewöhnlichen Delphin. Noch vor kurzem war er von Gibraltar bis zum Bosporus der meistverbreitete Meeressäuger. Heute wird er nur noch selten gesichtet. Dafür trifft man ihn auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten an. Aus der Adria ist der Gewöhnliche Delphin aufgrund menschlicher Einflüsse bereits verschwunden, nun droht ihm dieses Schicksal auch im Ionischen Meer. ... Als Antwort auf die politische Untätigkeit haben sich Forschungsinstitute und Schutzorganisationen nun in der Cetacean Alliance zusammengeschlossen. Ziel des einflussreichen Netzwerks ist der Erhalt der Artenvielfalt im Mittelmeer sowie die Reduktion negativer menschlicher Einflüsse auf die Meeressäuger. Die Cetacean Alliance unterhält mit www.cetaceanalliance.org eine Webseite, die Informationen zur aktuellen Situation der Meeressäuger sowie zu diversen Forschungs- und Schutzprojekten zugänglich macht. Mit Forschungsdaten, Videos, Lehrmittel und Umwelttipps sollen bei Regierungsmitgliedern sowie einer breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Probleme geschärft und Handlungsimpulse ausgelöst werden.

Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. - 29.04.2008
Naturschützer funken S.O.S - Rettet die Schweinswale in der Ostsee
Dem Schweinswal in der Ostsee geht es schlecht. Zu diesem Ergebnis kommen die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und der Naturschutzbund NABU nach Auswertung des Sichtungsprogramms der GSM. Mehr als 1.100 lebende Schweinswale wurden im Jahr 2007 gemeldet, aber auch 173 tote Schweinswale an der deutschen Ostseeküste aufgefunden. „Allein an der Küste der westlichen Ostsee von Schleswig-Holstein wurden im vergangenen Jahr mehr als doppelt so viele Kadaver angetrieben wie im Jahr 2006“, stellt Hans-Jürgen Schütte, der das GSM-Projekt „Wassersportler sichten Schweinswale“ koordiniert, besorgt fest. Die Todesursache ist fast immer auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen: Der sensible Lebensraum Ostsee ist zu einer Wasserstraße mit starkem Schiffsverkehr verkommen, von Schadstoffen aus Industrie und Landwirtschaft verschmutzt und überdüngt. Kriegsaltlasten, schnell fahrende Schiffe, militärische Übungen und die Ausbeutung von Bodenschätzen wie Kies und Sand, Öl und Erdgas tun ihr übriges und lassen das einzigartige Ökosystem immer lebensfeindlicher werden. Schon 2002 hat aber als Todesursache Nr. 1 das Kleinwalschutzabkommen ASCOBANS in seinem Rettungsplan für den Ostsee-Schweinswal, genannt Jastarnia Plan, die Aktivitäten der Fischerei identifiziert. Obwohl kein Fischer absichtlich Schweinswale fängt, sterben viele in nicht für sie ausgebrachten Netzen als „Beifang“. Grund: Die sich akustisch orientierenden Wale können moderne Netze aus dünnem Kunststoffgarn nicht mit ihrem Echolot orten. Sie verfangen sich und ersticken elendig. „Es sterben mehr Tiere als geboren werden“, sagt die Meeresbiologin Petra Deimer, GSM. „Das kann jedoch auf Dauer kein Bestand verkraften“. Da der kleine Wal ohne strikte Schutzmaßnahmen in der Ostsee bald ausgerottet sein wird, fordert der Jastarnia-Plan die Umrüstung der Fischerei von gefährlichen Fangtechniken auf weniger gefährliche: Von Treibnetzen auf Langleinen, von Stellnetzen auf Reusen. „Es fehlt weder an Gesetzen noch an Vorschriften“, sagte Ingo Ludwichowski vom NABU, „es fehlt aber wie so oft an der effektiven Umsetzung der notwendigen Maßnahmen. Würden die Ostsee-Staaten den Jastarnia Plan auch anwenden, könnten sie den Schweinswal retten.“


Weitere Infos

burgerszoo.nl - 24. Apr. 2008
Officiële presentatie Burgers' Zoo Spel
Offizielle Präsentation von Burger's Zoospiel
Am Dienstag, den 23. April haben Burgers' Zoo und Spielehersteller 999 Games gemeinsam das Burger's Zoospiel im Arnhemer Tiergarten vorgestellt. Beide Seiten kamen zu einer guten Zusammenarbeit, wobei das Spiel "Zooloretto" des Deutschen Michael Schacht, das im vorigen Jahr bei unseren östlichen Nachbarn als "Spiel des Jahres" mit einem Preis ausgezeichnet wurde, überarbeitet wurde zu einer neuen Variante für den niederländischen Markt. Schon vor der offiziellen Präsentation waren fast 5.000 Exemplare des Spiels verkauft!

persberichten.com - 24. Apr. 2008
999 games lanceert nieuw bordspel: Burgers' Zoo
999 Games bringt neues Brettspiel heraus: Burgers' Zoo
Almere. 999 Games, Herausgeber und Vertreiber von Brett- und Kartenspielen, kündigt eines der auffälligsten Frühjahrs-Neuerscheinungen 2008 an: das neue Brettspiel Burgers' Zoo. In diesem taktischen Spiel ist jeder Spieler Besitzer eines Zoos und versucht, seine Tiergehege voll zu kriegen. Wer am Ende die meisten Gehege gefüllt hat, ist Sieger. Chef eines eigenen Zoos zu sein bedeutet harte Arbeit! Die Spieler müssen nämlich versuchen, soviel wie möglich Besucher anzulocken. Um das zu erreichen, müssen sie zueinander passende Tiere sammeln. Ein Spieler, der viele Besucher in seinen Zoo kriegt, kann zusätzlich erweitern. Wenn alle Tiergehegeplätze besetzt sind, müssen neu angekaufte Tiere in den vorübergehenden Gehegeplätzen warten. Extrapunkte können erworben werden z.B. durch den Bau von Attraktionen neben einem Tiergehege. Das ergibt nämlich mehr Besucher! Durch eine einzigartige Zusammenarbeit mit Burgers' Zoo hat 999 Games das Spiel für den niederländischen Markt attraktiv gemacht, dabei hat das Spiel eine extra Dimension erhalten: Das Spielbrett hat die charakteristische Einteilung des Tierparks Burgers' Zoo. Sogar die im Mai zu eröffnende Anlage, Burgers' Rimba, ist schon in das Spiel aufgenommen. Im Jahre 2007 konnte die deutsche Version des Spiels, "Zooloretto", viele Preise ergattern, darunter den prestigeträchtigen Titel "Spiel des Jahres".


Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Renate Marel, Olaf Heuser, Achim Winkler
Ruhrpott-Schnauzen. Geschichten aus dem Duisburger Zoo
Können Tiger vom Lampenfieber geheilt werden? Wie schützen sich Kameramänner vor "Killer-Wombats"? Und warum sind Wildhunde manchmal gefährlicher als Löwen? Fast zwei Jahre lang beantworteten die Mitarbeiter des Duisburger Zoos den Teams der erfolgreichen TV-Serie Ruhrpott-Schnauzen solche und andere Fragen. Mit der typischen Ehrlichkeit der Ruhrgebietsmenschen erzählen die Tierpfleger von ganz persönlichen Erlebnissen mit ihren Schützlingen und geben dem Leser ungewöhnliche Einblicke in die tägliche Arbeit mit Raubtieren, Meeressäugern und Fernsehleuten.

134 Seiten, Edition Q, 1. Auflage 2008, gebunden
16,90 Euro über Amazon.de


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"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo

550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: € 24,90

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www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden. Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo (der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der Universität.

19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning exchange session and evening meal and /with an auction will be held at the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the expenses, including a group photo and of course, our evening meal with soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any other amphibian saving /conservation project which is being currently carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and information about your collector’s preferences directly to me. All applications and any other questions you may have please email to: Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl



Ausstellungen

Schwäbische Zeitung - 29. April 2008
Der Gepardenmann plaudert aus seinem Leben
Von links oben brüllte ein Löwe durch die Lautsprecher, über die Leinwand stürzten sich Hunderte von Gnus ins Wasser und Matto Barfuss pfiff hohe schrille Gepardenlaute ins Publikum. Seine Multivisionsshow im Neuen Museum von Schloss Salem war ein voller Erfolg. Am letzten Tag seiner Kunstausstellung im Neuen Museum begeisterte der "Gepardenmann" mit "Barfuss in Afrika" und entführte ein staunendes Publikum mit fantastischen Nahaufnahmen und Landschaftsbildern in die Serengeti, Namibia und Sambia.


Stellenanzeigen

Bei seinen 100.000 jährlichen Besuchern erfreut sich das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel einer gleichbleibenden großen Beliebtheit. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die moderne, artgerechte Haltung der Marderartigen (Otter, Dachse, Baum- und Steinmarder, Iltisse, Hermeline) und Haustiere (Otterhunde, Geflügel) in dem 60.000 qm großen Freigelände und die intensive personelle Betreuung der Gäste. Um diese weiter optimieren zu können, suchen wir schnellstmöglich zur Verstärkung unseres Teams

einen gelernten (Zoo-)Tierpfleger (m/w)

Wir erwarten ein hohes Maß an Engagement für die Tiere und für den Naturschutz, ein besonderes Interesse für die Haltung kleiner Raubsäuger, die Befähigung zu selbständigem, eigenverantwortlichem und teamorientiertem Arbeiten, handwerkliches Geschick, überdurchschnittliche rhetorische Fähigkeiten und die Bereitschaft auch vor größeren Gruppen von Menschen zu sprechen. Zudem setzen wir die Bereitschaft voraus, sich kollegial und flexibel in ein aus jeweils drei Personen bestehendes Schicht- Arbeitszeitsystem einzubringen, das regelmäßig auch die Arbeit an Wochenenden und Feiertagen umfasst.

Wir bieten eine interessante Aufgabe in einem jungen, dynamischen und engagierten Team und einem angenehmen Betriebsklima mit einer angemessenen Vergütung. Die Besetzung ist zunächst auf 2 Jahre befristet, es besteht die Möglichkeit der Verlängerung.

Bewerbungen sind mit Angabe einer Gehaltsvorstellung und unter Beifügung eines lückenlosen Lebenslaufes, von Arbeitszeugnissen und eines Fotos bis zum 4. Mai 2008 zu richten an

Aktion Fischotterschutz e.V.
OTTER-ZENTRUM
29386 Hankensbüttel



San Diego Zoo
Conservation Program Manager
We have an immediate opening for a Conservation Program Manager with avicultural/ biology experience. This position will work in Hawaii, based at the KeauhouBirdConservation Center on the Big Island of Hawaii. The Conservation Program Manager will be responsible for all aspects, including the management of the Hawaiian Endangered Bird Conservation Program's two propagation facilities and the reintroduction programs. Qualifications for this position include a Bachelor's degree in biological science or a related field. Advanced degree in the natural sciences is desirable or equivalent specialized training; considerable experience in supervising conservation projects in complex and biologically diverse habitats; reasonable knowledge of environmental legislation; communication skills; ability to prepare grant applications and contracts; ability to administer grants and contracts and supervise associated personnel; ability to prepare reports for grant and contract agencies; ability to prepare and make presentations; ability to use word processing, spreadsheet, database, graphic, small population management (ARKS, SPARKS, PM2000) and desktop publishing systems; and ability to work effectively with others. Scheduled hours will be a minimum of 40 hours/wk. For more information on the program, please visit http://www.conservationandscience.org/projects/sp_hawaii_birds.html
Job Closes: Friday, May 16th, 2008
Applications must be submitted on-line by 9:30 p.m. Pacific standard time (Exempt, Job code #H08106). With benefits. Salary commensurate with experience.
For details of job description & job requirements visit https://www.hrapply.com/sandiegozoo/AppJobView.jsp?link=2242&page=AppJobList.jsp&op=reset


TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende März ging es ins Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im Schwarzwaldzoo in Waldkirch geplant.

Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (40 neue Folgen aus Duisburg)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. ( 40 neue Folgen aus Frankfurt und Kronberg)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Zoom Gelsenkirchen
Mo-Fr, 17:05 RBB, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Seehund, Puma & Co. (Zoos im Norden, Wh)

Einzelsendungen:

Do, 01.05.2008, 19:30, ZDF, Duell am Okawango, Löwen auf Büffeljagd
Do, 01.05.2008, 20:05, SF 1, Netznatur, Der Tanz der Flughunde
Do, 01.05.2008, 20:15, ARTE, Leoparden in der Stadt
Fr, 02.05.2008, 09:30, ORF 2, In den Tiefen des Amazonas
Fr, 02.05.2008, 10:35, WDR, Zucker für den Affen, Wer rettet Indonesiens Orang Utans?
Fr, 02.05.2008, 11:30, NDR, Madagaskar
Fr, 02.05.2008, 14:15, HR, Unter Stelzenläufern und Regenpfeifern
Fr, 02.05.2008, 15:25, 3sat, Affenalltag am Amazonas
Sa, 03.05.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Duma - die Gepardin
Sa, 03.05.2008, 09:45, ARD Eins Festival, Leoparden in Sibirien
Sa, 03.05.2008, 11:40, MDR, Ein Biotop für den Biber
Sa, 03.05.2008, 13:30, SWR, Vorsicht Kamera! Elefanten ganz nah
Sa, 03.05.2008, 15:45, Phoenix, Kluge Vögel (1+2/2)
Sa, 03.05.2008, 18:30, Phoenix, Von kleinen Vögeln und großer Wissenschaft
So, 04.05.2008, 15:30, SWR, Expeditionen ins Tierreich: Wildes Mallorca
So, 04.05.2008, 15:30, BR, Welt der Tiere, Languren - Die Herrscher der blauen Stadt
So, 04.05.2008, 15:30, ARD Eins Plus, Wilbär entdeckt die Welt
So, 04.05.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Wespenalarm: Ein Insekt auf Raubzug
So, 04.05.2008, 21:00, ZDF dokukanal, Zwischen Riffen und Mangroven
Mo, 05.05.2008, 13:50, NDR, Expeditionen ins Tierreich, Dachse
Mo, 05.05.2008, 15:15, NDR, Der Nationalpark Pirin in Bulgarien
Mo, 05.05.2008, 21:00, 3sat, Unter den Schwingen des Adlers, Nationalpark Kalkalpen
Di, 06.05.2008, 12:00, ARTE, im Wald der fliegenden Edelsteine
Di, 06.05.2008, 14:15, HR, Baiji - Der letzte weiße Delfin
Di, 06.05.2008, 20:15, WDR, Planet Erde, Waldwelten
Di, 06.05.2008, 21:00, BR alpha, Wien - Stadt der Gärten
Mi, 07.05.2008, 12:00, ARTE, Tarantula
Mi, 07.05.2008, 12:30, ARD Eins Festival, Revolution Am Riff (1+2/2)
Mi, 07.05.2008, 14:15, HR, Die giftigsten Tiere der Welt
Mi, 07.05.2008, 15:15, NDR, Nationalparks im östlichen Europa
Mi, 07.05.2008, 20:15, NDR, Die Rüsselbande, Elefanten
Mi, 07.05.2008, 22:30, SWR, Auslandsreporter, Abenteuer Amazonien, Tipp!
Do, 08.05.2008, 10:35, MDR, Abenteuer Zoo, Putzmunter in Seattle
Do, 08.05.2008, 14:15, HR, Schatzkammer Madagaskar, Tipp!
Do, 08.05.2008, 15:00, 3sat, Wombaz, Löwen
Do, 08.05.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Geliebt und Gefürchtet: Spinnen
Fr, 09.05.2008, 09:30, ORF 2, Wildes Rio
Fr, 09.05.2008, 14:15, HR, Dschungelhunde, Der Waldhund
Fr, 09.05.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 09.05.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Naturgeschichte der Ostsee
Fr, 09.05.2008, 22:05, N24, Invasion der Kröten

Doku-Soap-Wiederholungen:

"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:50 Uhr im MDR, mittwochs 15:00 und freitags 23:00 Uhr Wiederholungen auf ARD Eins Plus;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 14:30 vom BR und sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Nürnberger Schnauzen", Wiederholung donnerstags um 15:02, samstags ab 15:30 sowie sonntags ab 08:02 und 15:02 (je 2 Folgen) auf ZDF Info;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags 11:15 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00, mittwochs 15:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 12:40 Uhr im WDR und donnerstags 10:45 Uhr vom SWR wiederholt;
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: die neue Folge wird täglich 18:00 Uhr von ZDF Doku wiederholt, weitere Wiederholungen samstags 15:30 vom ZDF und 16:02 Uhr von ZDF Doku;
"Seehund, Puma & Co." aus Bremerhaven, Jaderberg und Friedrichskoog: wird samstags ab 14:15 Uhr im SWR wiederholt (2 Folgen).



Sender nicht zu empfangen? Kein Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser und FreeDownloadManager

(PS: Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann entschlüsseln kann)

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Tage der Arbeit

Den Umstand, daß der 1. Mai und Christi Himmelfahrt in diesem Jahr auf ein und denselben Tag fallen, haben wir mit Sicherheit den Arbeitgebern zu verdanken. So weit geht nämlich unsere Wirtschaftsgläubigkeit mit der bekloppten Ewiges-Wachstum-Philosophie. Jetzt werden die Feiertage aber nicht mehr abgeschafft, das schürt nur unnötigerweise das bißchen revolutionären Geist, der im Deutschen Volke schlummert, jetzt werden die Feiertage einfach zusammengelegt. Nicht umsonst gilt ja der Ausspruch "als ob Ostern und Weihnachten an einem Tag wären" als Gipfel der kapitalistischen Glückseeligkeit. Was dabei nur gern vergessen wird ist, daß niemand in der Lage ist, gleichzeitig die selben Mengen an Schokoosterhasen und -weihnachtsmännern zu verdrücken ohne daß ihm nachhaltig übel wird. Himmelfahrt und Tag der Arbeit passen aber gut zusammen, als Konsumentenfeste fallen diese beiden, mit Ausnahme für die Spirituosenhersteller die von denen profitieren, die ernsthaft so etwas dämliches wie einen Herrentag begehen (Fahrradfahren und saufen kann ich doch das ganz Jahr über), ohnehin flach und Steine schmeißen und zum Himmel fahren das geht gleichzeitig ganz prima. Denen allerdings, die von wochenendlichen und feiertäglichen Ausflüglern leben, wie unsere Zoos z.B., denen fehlen die Einnahmen eines ganzen Tages, was aber in einem Land, das sich nur schleichend und mit Widerwillen auf den Weg zur Dienstleistungsgesellschaft begibt und stattdessen lieber im Zeitalter der Montanindustrie verharrt, nicht weiter auffällt und die meisten Zoos bekommen ja sowieso staatliche Zuschüsse...

Zum Schluß, liebe Leser, muß ich Ihnen noch eine Frage stellen, weil ich gerade zum wiederholten Mal den folgenden Satz lesen musste: "Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands." Habe ich da etwas verpasst, eine spontane Abrißwelle nach vorangegangenem Komplettneubau vielleicht?

Hiermit erkläre ich den heutigen Tag - ganz im Sinne der Dreieinigkeit - auch noch zum Tag der wahrhaftigen Naturnähe!

Ich wünsche Ihnen schöne drei Feiertage.

Ihr
Carsten Schöne

www.schoenes-tierleben.de


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Abenteuer Zoo
Abenteuer Zoo:
Zoo-Reiseführer Deutschland, Österreich und Schweiz

550 Zoos, 450 Seiten