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420 vom 1.
Mai 2008 |
| Liebe Leser,
ich habe Reaktionen auf mein Editorial von vergangener Woche erhalten
(vielen Dank dafür!), jedoch nicht nur positive. Ich solle doch erst
nachdenken, bevor ich etwas schreibe, riet mir jemand. Liebe Leser, ich
kann Ihnen versichern, ich habe nachgedacht, lange und gründlich, und
je länger und gründlicher ich nachdenke, um so mehr kommen mir Zweifel
am Vernunftwillen des Menschen.
Dieser Jemand hat anscheinend Bedenken, daß "übergroße
Kormoranpopulationen" einige mit großer Mühe gerade wieder
aufgepäppelte Fischbestände gefährden können. Nur ist es so, daß selbst
in den (wenigen) Fällen, wo das Verhalten der Kormorane in der Tat eine
ernstzunehmende Bedrohung für einzelne Fischpopulationen darstellt,
nicht die Kormorane ursächlich für das Verschwinden der Fische
verantwortlich sind. Es liegt vielmehr in der Be- und Verbauung unserer
Gewässer. So lange man jedoch Geschöpfen wie Kormoranen (wieder) die
Schuld zuschieben kann, können wir Menschen uns weiterhin als
erstaunlich lernresistent beweisen. Und so wird kurzerhand ein neuer
Kanal geplant, mitten hinein in eine der letzten noch weitestgehend
unverbauten Landschaften großer Fließgewässer: der Elbe-Saale-Kanal.
Bei diesem Projekt wird für 80 Millionen Euro (Planungsstand 1998, also
tatsächlich vermutlich das Doppelte) ein schiffarmes Gewässer, die Elbe
(unbeschiffbar wegen Wassermangel zu 2/3 des Jahres - Tendenz
steigend), mit einem praktisch schifffreien Gewässer, der Saale,
verbunden, da den nicht vorhandenen Schiffen eine Fahrzeitverlängerung
beim Durchfahren der Mäander im Mündungsbereich nicht zuzumuten ist -
kein Scherz, höchstens ein schlechter!
Gegen dieses ökologischen und ökonomischen Wahnsinn hat sich eine
breite Front aus Naturschutz- und Freizeitverbänden bis hin zum Bund
der Steuerzahler gebildet, die möglichst bald dem Bundesfinanzminister
Peer Steinbrück und dem Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts Wolfgang
Böhmer das klare "Nein" der Bundesbürger zum Elbe-Saale-Kanal übergeben
wollen:
www.elbe-saale-kanal-nein.de/
Ich bedanke mich bei Ihnen, liebe Leser, für Ihre Stimmabgabe im Namen
von Naturfreunden, Anglern, Kanuten, Fischen, Kormoranen, ihres eigenen
Geldbeutels und besonders von Elbe und Saale!
Noch was: ich versichere hiermit, daß Sie nächste Woche an dieser
Stelle keinen Aufruf zu einer Unterschriftenaktion lesen werden. Auch
wenn es angesichts der langen Liste der Schildbürgerstreiche schwer
fallen wird: versprochen!
Ihre Silke Sorge
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
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Schöne
Zoowelt |
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des
Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen
unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die
Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt
alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem
hat sie auf ihrer Website
umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles
aus der Amphibienkampagne".
sz-online - 24. April 2008
Prinzessin von Sachsen küsst Frosch im Leipziger Zoo
Wie im Märchen wird heute im Leipziger Zoo eine Prinzessin einen Frosch
küssen. Xenia Prinzessin von Sachsen will im Rahmen des „Jahres des
Frosches 2008“ einen symbolischen Froschkuss inszenieren und eine
Attrappe küssen. Sie unterstützt damit als Botschafterin die von der
Welt-Zoo-Organisation (WZO) ins Leben gerufene globale Kampagne, die
Verständnis für die gefährdete Tierart schaffen soll. Ein echtes
Exemplar kam nach Zooangaben aus Naturschutzgründen für die Aktion
nicht infrage. Von weltweit über 6 000 Amphibienarten ist bereits jede
dritte vom Aussterben bedroht.
netzzeitung.de - 25.04.2008
Geschmuggelte Schildkröte als Statussymbol
In Thailand floriert der Handel mit geschmuggelten Schildkröten.
Tierschützer fanden vor kurzem auf einem Markt in Bangkok 25
ausländische Arten, von denen die meisten international geschützt sind
und nicht gehandelt werden dürfen. «Die Händler haben offen zugegeben,
dass viele Schildkröten rein- und rausgeschmuggelt werden», sagte Chris
Shepherd. Er arbeitet in Kuala Lumpur für Traffic, ein Programm der
Umweltschutzorganisationen World Wide Fund for Nature (WWF) und IUCN
zur Überwachung des Handels mit wilden Tieren und Pflanzen.
In Südostasien wird es nach seinen Angaben immer populärer, sich
bedrohte Tiere als Statussymbol zu halten. «Sie werden für tausende
Dollar pro Stück gekauft», sagte Shepherd. ... «Es ist traurig, wenn
die Tatsache, dass ein Tier kurz vor dem Aussterben steht, als
Verkaufsargument benutzt wird», sagte Jane Smart von IUCN. Mehr als ein
Drittel der insgesamt 786 auf dem Markt angebotenen Schildkröten
gehörte zu geschützten Arten. Die alarmierte Polizei führte nach
Angaben von Traffic im April eine Razzia durch. Sie stellte dabei 18
Strahlen- und 3 Schnabelbrustschildkröten sicher. Diese gelten als
seltenste Schildkrötenart der Welt.
Tauber-Zeitung - 28. April 2008
Neue Gehege für Amphibien
Reutlingen. Auf dem Gelände "Listhof 2" entstanden in den vergangenen
sechs Monaten drei Schaugehege für Amphibien und Reptilien. Und auch in
der nahen Umgebung derselben hat sich einiges getan. Anlässlich einer
umweltpädagogischen Veranstaltung des Umweltbildungszentrums (UBZ), an
der 24 Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren mit Begeisterung und
Tatendrang teilnahmen, wurden als erste Tiere drei Wechselkröten
eingesetzt. Tatkräftig unterstützt wurde Tröge bei seinem mehr als 1000
Stunden währenden ehrenamtlichen Tun von Karl Reuter, noch weiteren
Mitgliedern der auch sonst überaus engagierten Arge und Helfern des
UBZ. Höchst willkommene finanzielle Unterstützung kam von Plenum, dem
Projekt des Landes zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Umwelt,
das 60 Prozent der 4000 Euro Gesamtkosten besteuerte.
zoo.poznan - 25. Apr. 2008
ROK ZABY w
Starym ZOO
Jahr des Frosches im Alten Zoo in Poznan
Eine Ausstellung "Frösche schlagen Alarm!!!" wurde in der unter
Denkmalschutz stehenden Grotte des Alten Zoos eröffnet. Die Ausstellung
"Frösche schlagen Alarm!!!" stellt Tiere vor, die am meisten
empfindlich und vom Aussterben bedroht sind infolge der sich
verändernden klimatischen und Lebensbedingungen unseres Planeten.
Lurche reagieren besonders empfindlich auf alle Veränderungen, die in
der Natur eintreten, sie sind ein Indikator für die Sauberkeit der
natürlichen Umwelt. Die Ausstellung richtet sich hauptsächlich an
Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene sind eingeladen.
WAZA-Infopaket
für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
PR-Inside.com - 29. April 2008
Tierpark-Aufsichtsrat stellt sich hinter Blaszkiewitz
Nach dem Aufsichtsrat des Berliner Zoos hat sich auch das
Kontrollgremium des Tierparks hinter den umstrittenen Zoo- und
Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz gestellt. Nach ausführlicher
Auseinandersetzung mit den öffentlich diskutierten Vorwürfen sehe das
Gremium «keinerlei Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten des Direktors»,
teilte der Aufsichtsrat am Dienstag mit. Dabei stütze sich der
Aufsichtsrat auch auf die Erkenntnisse der für den Tierpark zuständigen
amtstierärztlichen Fachaufsicht, die laut einem Zeitungsbericht
festgestellt habe, «es gebe keinerlei Auffälligkeiten und keinen
Handlungsbedarf».
Ad-Hoc-News - 25. April 2008
Tierschutzbeauftragter macht Druck
Der Landestierschutzbeauftragte Klaus Lüdcke hat einem Zeitungsbericht
zufolge eine Prüfkommission zu den Vorwürfen gegen Zoo-Vorstand
Bernhard Blaszkiewitz gegründet. Dazu sollen die Amtstierärzte aus
Lichtenberg und Mitte, der Tierethiker Jörg Luy, Pfleger sowie ein
Experte des Tierpark-Wildtierinstituts gehören. Lüdcke wolle auch die
Staatsanwaltschaft und Abgeordnete für eine Kooperation gewinnen.
Ad-Hoc-News - 24. April 2008
Zoo-Aufsichtsrat: Kein Fehlverhalten von Blaszkiewitz
erkennbar
Der Aufsichtsrat der Zoologischer Garten Berlin AG hat sich hinter den
umstrittenen Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz gestellt. Nach einer
Aussprache über die in der Öffentlichkeit erhobenen Vorwürfe gegen
Blaszkiewitz sehe das Gremium weiter keinerlei Anhaltspunkte für ein
Fehlverhalten des Direktors, teilte der Aufsichtsrat am Donnerstag mit.
Das Gremium habe auf einer Sitzung am Mittwoch zudem das Angebot des
Vorstandes an das Abgeordnetenhaus bekräftigt, dass neben den
offiziellen Aufsichtsbehörden auch die fachlich zuständigen
Fraktionssprecher Einsicht «in alle relevanten Bücher» nehmen könnten,
hieß es weiter. Zudem sei einstimmig beschlossen worden, der
Hauptversammlung die Entlastung des Vorstandes vorzuschlagen.
WELT ONLINE - 24. April 2008
Wann dürfen Tiere getötet werden?
Die Tierliebe ist paradox: Wenn in einem Zoo wie dem Berliner Tierpark
Katzenbabys getötet werden, hallt ein Aufschrei der Entrüstung durchs
Land, gilt dies doch als Indiz für Tierquälerei. Eigenartig ist aber,
dass uns mediale Bilder von Tausenden toten Enten, Hühnern oder Gänsen,
die wegen Vogelgrippe-Gefahr vergast wurden, ziemlich kalt lassen. Man
hätte die Frage damals auch mit einer Umfrage verbinden können, die
weniger personalisiert gewesen wäre, als die heutige, die nur danach
fragt, ob der Direktor des Zoos bleiben darf. Man hätte zum Beispiel
fragen können: Ist es Recht, dass wir Tiere in Zellen halten, „so eng
wie die Stehsärge von Oranienburg“ oder auch: Ist es Recht, dass wir
Tieren „ihre Grundlebensbedürfnisse mit der chemischen Keule
niederschlagen“, wie es der Schriftsteller Hans Wollschläger in seinem
1987 unter dem Titel „Tiere sehen Dich an“ erschienenen Kommentar zum
Tierschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland getan hat. Und um die
Fragen gleich zu beantworten: Natürlich ist es Recht. Damit ist man
mittendrin in einer Tierrechtspraxis, die den „vernünftigen Grund“ in
ein schwankendes Gelände gebaut hat. Bevor man aber aus dem bisher
gesagten, den Schluss zieht, dass das Problem der fehlerhaften
Behandlung von Tieren eines von Wissenschaft und Kommerz ist, empfiehlt
es sich, einen Blick auf die Rechtssprechung zu werfen. Die weitaus
meisten Fälle von Tierquälerei, die bis zur gerichtlichen Anklage
kommen, werden in privaten Haushalten begangen.
Tages-Anzeiger Online - 28. April 2008
Leben oder sterben lassen - ein Dilemma der Zoos
In den Gehegen von Zoos und Wildparks kommt oft zu viel Nachwuchs zur
Welt. Gibt es keinen Platz für die Tiere, bleibt nur noch die Tötung.
Der Abschuss des Risikobären JJ3 vergangene Woche hat bei vielen
Menschen Unverständnis ausgelöst. «Wir hätten für ihn ein 4000
Quadratmeter grosses Wechselgehege gehabt», sagt Bernd Schildger,
Direktor vom Berner Dählhölzli, der dieses Angebot eine Woche vor dem
Tod des Bären publik machte. Spätestens im Oktober 2009, wenn der neue,
derzeit für rund zehn Millionen Franken gebaute Bärenpark fertig ist,
hätte JJ3 ins grössere Gehege von 6000 Quadratmetern übersiedeln
können. Der Vorwurf, es wäre nur ein Werbegag, sei aus Schildgers Sicht
deshalb nicht akzeptabel. «Grundsätzlich gibt es bereits genug
Braunbären in Zoos und Tierparks», betont Peter Dollinger, Direktor des
Weltzooverbandes (Waza). Zum Teil wisse man gar nicht, wo man die
Jungen unterbringen soll und müsse sie sogar töten. Ausserdem hält er
nichts davon, Wildfänge in relativ kleine Gehege zu geben. Das Töten
der Tiere gehört leider weiterhin zum Alltag der Zoos, wenn auch in
einem deutlich kleineren Ausmass als früher.
Stuttgarter Nachrichten - 25. April 2008
Wilhelma-Chef in Erklärungsnot
Wilhelma-Chef Jauch hat die Gerlinger Agentur Stuttg-Art mit der
Vermarktung von Wilbär beauftragt. Pikant dabei: Agentur-Chefin Karin
Graf ist die Lebensgefährtin von Georg Fundel, dem Vorsitzenden des
Wilhelma-Freundeskreises. Laut Finanzministerium hätte es wohl eine
Ausschreibung geben müssen – die gab es aber nicht. Als sich die
Anfragen für Wilbär mehrten, handelte Wilhelma-Chef Dieter Jauch. Ende
Februar habe er sich nach professioneller Unterstützung bei der
Vermarktung des Eisbärenbabys umgesehen, sagt er. Er bekam einen Tipp
und engagierte die Agentur Stuttg-Art. Eine Ausschreibung für den
Auftrag hat es nicht gegeben. Das sei bei dem geringen Umfang auch
nicht nötig, sagt Jauch. Außerdem habe er sich schnell entscheiden
müssen: "Wenn ich den Auftrag ausgeschrieben hätte, hätte es noch mal
vier Wochen gedauert." Als Grundgebühr für die Akquise potenzieller
Kunden und das Aushandeln von Lizenzverträgen zahlte die Wilhelma 18650
Euro. Zudem erhält die Agentur eine Beteiligung an den Lizenzgebühren
im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Was die Vorgaben für die
Auftragsvergabe von Einrichtungen des Landes betrifft, scheint der
Wilhelma-Chef allerdings nicht ganz im Bilde zu sein. Denn eine
freihändige Vergabe von Aufträgen sei nach der Verdingungsordnung für
Leistungen nur möglich, wenn das Volumen die Summe von 10000 Euro nicht
übersteigt. Rechtliche Konsequenzen muss die Wilhelma bei einem Verstoß
aber laut Knaus nicht befürchten. "Wir werden aber auf ein
Fehlverhalten hinweisen."
Stuttgarter Nachrichten - 25. April 2008
Fehlstart für den Plüsch-Wilbär
Lange Schlangen vor dem Gehege – auch in Stuttgart ist das
Eisbär-Fieber ausgebrochen. Bei der Vermarktung hinkt Wilbär jedoch
seinen Artgenossen in Berlin und Nürnberg hinterher. Die
Verantwortlichen in der Wilhelma stört dies wenig. Zwar konnten die
Besucher seit dem vergangenen Wochenende im Kiosk der Wilhelma Wilbär
und Mutter Corinna als Plüschtier erwerben. Doch den Vertrieb hat der
SWR als Wilbär-Pate in Eigenregie übernommen. Das erste Kontingent von
50 Mutter-Kind-Paketen (Preis 39.95 Euro) ist schon vergriffen. Sonst
aber ist die Merchandising-Maschinerie noch nicht angelaufen. Bei der
Vermarktung hat der Nürnberger Tiergarten aber einen deutlichen
Vorsprung vor der Wilhelma. Bereits im Januar wurde im Rathaus ein
Marketingbüro eingerichtet. Der Tiergarten stellte dafür eine
Mitarbeiterin ab. Sie unterstützte vier städtische Beamte, die eigens
für die Vermarktung des Eisbärenbabys abgestellt wurden. Als Leitbild
diente ein Raster, wonach interessierte Firmen bestimmte Standards zu
erfüllen haben. Die Produktion muss ökologisch und nachhaltig sein.
Kinderarbeit sei zum Beispiel genauso verboten wie die Verwendung von
Tropenholz, erläutert Encke. Von mehr als 400 Interessenten blieben
bislang 21 übrig.
FR-online.de - 25. April 2008
Kein Run auf Flocke
Der Rummel um die kleine Nürnberger Eisbärin Flocke hat dem Tiergarten
bislang rund 20 Prozent mehr Besucher beschert. Der erwartete große
Ansturm von täglich bis zu 25.000 Schaulustigen sei bisher aber
ausgeblieben, sagte der stellvertretende Tiergartendirektor, Helmut
Mägdefrau. Flocke stecke den Rummel sehr gut weg. Sie wiegt mit ihren
inzwischen viereinhalb Monaten fast 28 Kilo und ist 90 Zentimeter groß.
Während ihrer Zeiten im Freigehege widme sie sich ausgiebig allen
möglichen Spielsachen. "Das ist eigentlich ein gutes Zeichen, weil sie
sich mit sich selbst beschäftigen kann", erklärte der stellvertretende
Zoodirektor.
Schwäbische Zeitung - 25. April 2008
Flocke lockt 20 Prozent mehr Besucher in Nürnberger Zoo
Eisbärin Flocke beschert dem Nürnberger Tiergarten ein Besucherplus von
durchschnittlich 20 Prozent. Seit dem ersten Auftritt des
Eisbärenmädchens vor rund zwei Wochen habe sich der Besucherandrang
deutlich gesteigert, sagte der stellvertretende Tiergartendirektor
Helmut Mägdefrau. Trotz anfänglicher Besucherflaute ist der
Tiergarten-Vize zufrieden. Spitzentage wie am vergangenen Sonntag, an
dem mehr als 14 000 Tierfreunde in den Zoo gepilgert waren, erwartet
die Zooleitung am Maifeiertag und in den Pfingstferien. Die
mittlerweile rund 28 Kilo schwere und fast einen Meter große Eisbärin
hat laut Mägdefrau keine Probleme mit dem Trubel.
Frankfurter Neue Presse - 24. April 2008
Frankfurt hat eine «Bernhard-Grzimek-Allee»
Frankfurt hat seit Donnerstag eine «Bernhard-Grzimek-Allee». Die Straße
«Am Tiergarten» direkt vor dem Zoo wurde nach dem früheren Zoodirektor
umbenannt, der an diesem Tag 99 Jahre alt geworden wäre. Grzimek
(1909-1987) war nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1974 Zoodirektor in
Frankfurt. Mit der Umbenennung der Straße werde ein langjähriger
Frankfurter Bürger geehrt, teilte der Zoo mit. Grzimek sei nicht nur
Zoodirektor gewesen, sondern auch aktiver Naturschützer und Medienstar.
Planung und
Bau
Yahoo!
Nachrichten - 28. April 2008
Im Klimahaus von der Antarktis bis zur Sahelzone
Tauchlehrer Vaniah gleitet an einem fast toten Korallenriff entlang.
Der junge Mann ist auf Samoa in der Südsee zu Hause. Er kennt die
Unterwasserwelt seit seiner Kindheit und erlebt hautnah, wie die immer
häufigeren tropischen Wirbelstürme Korallen absterben lassen. Vaniahs
Heimat liegt auf derselben geografischen Linie wie das in Bau
befindliche Klimahaus in Bremerhaven. Dort können ab März 2009 die
Besucher eine Reise um die Erde entlang des achten Längengrades Ost
machen. Dabei lernen sie unterschiedlichste Wetterphänomene und die
Folgen des Klimawandels kennen, wie der Geschäftsführer der Klimahaus
Betriebsgesellschaft, Arne Dunker, sagt. An jeder der insgesamt neun
Stationen soll der Besucher mit all seinen Sinnen den Ort authentisch
erleben: Schwitzend bei 35 Grad und von Fliegen umschwirrt in der Wüste
der Sahelzone und frierend bei Minusgraden in der Antarktis, wo Eis an
den Wänden klebt und Schnee umherwirbelt. In begleitenden Filmen werde
gezeigt, wie stark der Alltag der Menschen durch das jeweilige Klima
bestimmt werde. Am Ende der Reise gelangt der Besucher zu begehbaren
Zeitkugeln, in denen die in den Filmen kennengelernten Menschen fiktiv
im Jahr 2050 ihr Leben rückblickend erzählen. Vaniah werde berichten,
dass auf Samoa durch den steigenden Meeresspiegel der Lebensraum eng
geworden sei, sagt Nawrath. Mit den Korallenriffen sei auch eine vor
Sturmfluten schützende Barriere zerstört worden. Der Blick in die
Zukunft basiert auf Berechnungen des Max-Planck-Instituts für
Meteorologie. Bremerhaven investiert mindestens 70 Millionen Euro in
Planung, Bau und Ausstattung des weltweit einzigartigen
Ausstellungshauses, das privat betrieben wird.
Cuxhavener Nachrichten - 29. April 2008
Gestern hieß es „Wasser Marsch“ im Sea Life
Fast abgeschlossen sind jetzt die Bauarbeiten für das Groß-Aquarium in
der Werner-Kammann-Straße. Gestern Vormittag wurde das Ozeanbecken mit
250 000 Liter Cuxhavener Leitungswasser geflutet. Jetzt zeichnet sich
ab: Sea-Life Cuxhaven wird voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni
eröffnet. Zu dem Aquarium gehören nicht nur 30 riesige Becken, in die
später über 3 000 Meeres-Bewohner einziehen, sondern auch eine
beachtliche Menge an Wasser. Im Sea Life Cuxhaven werden die Besucher
schon bald auf rund 1 000 Quadratmetern aufwendig nachgebildete
Lebensräume erkunden können: Auf der Reise von der Felsenküste über
flachere, sandige Gewässer der Nordsee bis hin in die Tiefen des
Atlantiks können dann die verschiedenen Unterwasserwelten entdeckt und
bestaunt werden. Insgesamt wird es im Sea Life an der Nordsee 30 Becken
geben, die über 3 000 Lebewesen aus rund 60 verschiedenen Arten
beherbergen werden.
Merkur Online - 24. April 2008
"Schöner wohnen" für Münchner Eisbären - Pate für
Jungtier gesucht
Die drei Eisbären im Münchner Tierpark Hellabrunn sollen ein schöneres
Domizil bekommen. Nach der Neugestaltung der Elefanten-Außenanlage und
dem Neubau des Orang-Utan-Hauses steht das nächste Großprojekt mit dem
Umbau der Eisbären-Anlage an. Der Aufsichtsrat der Münchner Tierpark
Hellabrunn AG habe grünes Licht für das Projekt gegeben. Wo die drei
Eisbären während des Umbaus im kommenden Jahr untergebracht werden,
stehe noch nicht fest, sagte Tierpark-Sprecherin Doris Schwarzer. "Wir
stehen erst am Anfang der Planung." Fest steht bisher nur, dass die aus
den 1970er Jahren stammende Anlage für die Eisbären mit Naturfelsen neu
gestaltet werden soll.
Aachener Zeitung - 29. April 2008
Unterstützung für den neuen Wirtschaftshof im Tierpark
Im Gegensatz zu den Zoologischen Gärten in den meisten Großstädten in
NRW ist der Aachener Tierpark keine von der Stadt getragene
Einrichtung, sondern eine gemeinnützige AG, die sich selbst finanzieren
muss. Hier ist die Sparkasse Aachen seit Jahren ein verlässlicher
Partner und großzügiger Spender. Nur mit diesen Mitteln war es dem
Tierpark in der Vergangenheit möglich, die laufenden Ausgaben zu decken
und darüber hinaus Geld für Neuanlagen bereit zu stellen. Auch der im
Sommer auszuführende Umbau und die Erweiterung des Wirtschaftshofes
werden durch die Sparkasse Aachen mit einem namhaften Betrag
unterstützt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - 29. April 2008
Banges Warten auf ein Serum für die Wisente
Mit Hochdruck wird in diesen Tagen an einem neuen Fangstall im Gehege
der Wisente des Wildparks Alte Fasanerie in Hanau Klein-Auheim
gearbeitet. Er wird gebraucht, um die Wisente effektiv gegen die
gefährliche Blauzungenkrankheit behandeln zu können. In den vergangenen
Wochen haben Bürger und Institutionen rund 15 000 Euro für den Bau des
Stalls gespendet, um einen Beitrag zum Überleben der wertvollen
Wisent-Herde zu leisten. Insgesamt wird der Stall etwa 70 000 Euro
kosten, weshalb noch weiter Spenden gesammelt werden. Den Rest der
Summe wird dann der Förderverein des Wildparks beisteuern.
espace.ch - 24. April 2008
Wisente
erhalten neues Zuhause
Gute Nachricht für die Wisents im Berner Tierpark: Die bedrohte Tierart
erhält dieses Jahr mitten im Dählhölzliwald ein artgerechtes Gehege,
das 50 Mal grösser ist, als das bisherige. Am Donnerstag wurde das
Stallgebäude eingeweiht. Anfang Juni kann das grösste noch lebende
Land-Säugetier Europas sein neues 50'000 Quadratmeter grosses Gehege
beziehen. Die artgerechte Anlage für die Wisente wird mit Spenden
finanziert. Jetzt muss noch ein Zaun gezogen werden. Über einen
begehbaren Steg werden die Besucher die Wisente hautnah erleben können,
wie der Tierpark mitteilt.
Aktionen
Echo-muenster.de - 26. April 2008
Erdmännchen-Künstler:
Siegerehrung beim Eröffnungsfest
Münster. „Jutta, komm´ hier hoch, so ein toller Ausblick!“ Die
Begeisterung der Zoobesucherin galt der Aussichtsterasse am neuen
Nashorngehege. Im Besuchertunnel der Erdmännchenanlage gab´s ebenfalls
Stau wegen der neuen Sichtmöglichkeiten. Andere Besucher aber eilten
zielstrebig und schnurstracks an der neuen Attraktion vorbei. Wer ihnen
folgte, konnte sie in der Nashornhalle wiederfinden. Ausnahmslos
Familien mit Kindern, die sich dort um eine Bank scharten, auf der ein
Mann stand. Markus Moritz vom Förderverein begrüßte von dort alle
Anwesenden und unter ihnen besonders die Kinder, die beim
Erdmännchen-Mal- und Schreibwettbewerb des Allwetterzoos gewonnen
hatten. Die bestplatzierten Teilnehmer waren nämlich mit ihren Familien
am Samstag eingeladen worden, ihre Preise entgegen zu nehmen. Aber
zuerst bedankte sich Markus Moritz für die große Teilnahme. Mit 638
Einsendungen hatte nämlich kaum einer gerechnet.
Ruhr Nachrichten - 25. April 2008
Tierpark Bochum: Neue Attraktionen zu Saisonbeginn
Der Saisonbeginn im Bochumer Tierpark kündigt sich mit vielen neuen
Attraktionen an. Seit dem 17. April ziehen zwei neue Riffhaie ihre
Bahnen in der 170 000 Liter fassenden Korallenriffanlage. Zusätzlich zu
den quirligen Nasenbären, die seit kurzem in der ehemaligen
Braunbärenanlage leben, hielten Tigerpythons und Kanareneidechsen
Einzug in das Aquarien- und Terrarienhaus. Alle Kinder sind aufgerufen,
sich an einem Namenswettbewerb zu beteiligen. Namensvorschläge für die
Haie können unter Angabe des Namens, des Alters und der vollständigen
Adresse und Telefonnummer an den Tierpark Bochum, Klinikstr. 49, 44791
Bochum geschickt werden, oder per Email an info@tierpark-bochum.de. Die
beiden Gewinner des Wettbewerbs werden zur Taufe der Haie am 1.
Kinderfest (2. Juli) eine besondere Einladung erhalten.
Hannoversche Allgemeine Zeitung - 27. April 2008
VW wird Pate der Eisbären
Die Namensuche kann beginnen: Volkswagen soll sich mit mehr als 100.000
Euro die Patenschaft für die beiden Tiere gesichert haben, die zurzeit
noch im gemeinsamen Gehege mit Eisbärenmutter Olinka im Tierpark
Schönbrunn aufwachsen. Die Hannoveraner haben sie schon in ihr Herz
geschlossen, seit vor einigen Wochen bekannt wurde, dass sie in zwei
Jahren in den Zoo Hannover umsiedeln werden: Jetzt gibt es endlich auch
offiziell einen Paten für die beiden Eisbärenjungen, die im Jahr 2009
als erste Bewohner die Alaska-Landschaft Yukon Bay im Zoo Hannover
beziehen sollen. Gemeinsam mit dem neuen Paten will der Zoo Hannover
demnächst auch die Suche nach Namen für die beiden Bärenbrüder in
Angriff nehmen. Unterstützung erhält der Zoo dabei von einer großen
Boulevardzeitung.
Ostsee Netz - 24. April 2008
Abendsafari im Zoo Schwerin
Der Schweriner Zoo ist für Ostsee-Urlauber ein lohnenswertes
Ausflugsziel. Am 30. April 2008 findet die nächste Abendsafari statt.
Denn wenn sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ist im Zoo Schwerin
immer noch „tierisch“ was los. Start ist um 20.00 Uhr. Eintrittskarten
können Sie nur im Vorverkauf bis zum 27. April 2008 an der Zookasse
erwerben.
lifepr.de - 28. April 2008
Natur- und Artenschutz im Augsburger Zoo
Am 8. Mai um 18.30 Uhr werden bei einem abendlichen Rundgang durch den
Augsburger Zoo die vielfältigen Aufgaben, die dieser im Rahmen des
Natur- und Artenschutzes erfüllt, vorgestellt. Die Veranstaltung findet
im Rahmen des NANU-Programms statt (Netzwerk Augsburg für Naturschutz
und Umweltbildung). Als Referent agiert Zookurator Wilhelm Möller.
Treffpunkt ist der Zooeingang. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 10
Euro und für Kinder 5 Euro.
DerWesten Dortmund - 28. April 2008
Sommerspaß im Dortmunder Zoo
Auf Tuchfühlung zu den Tieren können die Besucher des Dortmunder Zoos
im Sommer gehen. Vom 30. Juni bis 4. Juli heißt es für Kinder ab sechs
Jahren: In fünf Tagen um die Welt! Am 30.6. brechen die Kinder zur
Reise durch Deutschland und Europa auf, am 1.7. geht es weiter nach
Asien; am 2.7. nach Australien; am 3.7. nach Afrika - "auf den Spuren
von Löwen, Giraffen und Zebras"; am 4.7. endet die Reise in Südamerika.
lifepr.de - 28. April 2008
Tierpark-Konzert am 1. Mai mit dem Chorverband Berlin
Am 1. Mai ist es wieder soweit: Zum mittlerweile 5. Mal werden mehr als
20 Chöre des Chorverband Berlin e.V. auf zwei Bühnen im Tierpark Berlin
ihre besten musikalischen Stücke zum Besten geben um den Mai zu
begrüßen. Natürlich dürfen die Tiere bis diesem Event nicht fehlen: Die
Tierparkmitarbeiter präsentieren hautnah einige Tiere aus ihren
Revieren.
RP ONLINE - 28. April 2008
Ein einfach tierisches Jubiläum
Der Natur- und Tierpark Brüggen feiert am 1. Mai seinen 50. Geburtstag:
Mit 140 Tieren, neuen Attraktionen und sogar Spielgeräten, die der
Gründer einst selbst erbaute. Alle Kinder haben an diesem Tag freien
Eintritt.
FR-online.de - 28. April 2008
Faulenzen vor Villa Wutz
Schon an der Straßenbahnhaltestelle Rheinlandstraße empfängt den
Besucher ein fröhlicher Klangteppich aus Wiehern, Meckern und
Geschnatter. Es sind nur wenige Meter von der Station bis zu Frankfurts
kleinstem Tiergarten, dem Kobelt-Zoo in Schwanheim, der am ersten Mai
in die neue Saison startet. Es ist die 93ste seit der Gründung des Zoos
im Jahre 1916.
Nordsee News - 29. April 2008
Ein 'Blumen(tier)strauß' zum Muttertag im Multimar
Wattforum
Das Multimar-Wattforum in Tönning an der Nordsee ist ein sehr
lohnenswertes Ausflugsziel für Nordsee-Urlauber. Zu Pfingsten 2008
haben die Mitarbeiter des Nationalpark-Zentrums die Blumentiere in den
Mittelpunkt gestellt. Ein passender „Blumen(tier)strauß“ zum Muttertag.
Mütter erhalten außerdem am 11. Mai 2008, am Muttertag, freien
Eintritt.
Frankfurt-Live.com - 26. April 2008
Saisonbeginn im Kobelt-Zoo am 1. Mai
Saisonbeginn im Schwanheimer Kobelt-Zoo ist am 1. Mai, 11.00 Uhr, mit
einem Gottesdienst ,zu Christi Himmelfahrt des Dekanats Höchst mit
Herrn Pfarrer Sulimma. Anschließend steht ein Platzkonzert zum 1. Mai
mit Orchesterverein Schwanheim und Musikzug Blau-Gold auf dem Programm.
Ab 13.00 Uhr werden die Gäste musikalisch unterhalten von Maikel, der
Froschkönig und Enzo. Es wird gegrillt und es gibt leckeren
selbstgebackenen Kuchen und Kaffee.
Jungfrau Zeitung - 26. April 2008
Grosser Frühjahrsputz im Wildpark Brienz
Mehrere Dutzend fleissige Hände sorgten am Samstag im Wildpark Brienz
dafür, dass die vierbeinigen Bewohner wieder saubere Gehege haben. Es
wurde gefegt und gewischt, Nesseln ausgegraben, Äste weggeräumt und
verbrannt, sowie kleinere Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden und Wegen
vorgenommen. Zupackende Hände brauchte es auch am Hirschgehege. Bereits
seit letztes Jahr werden dort Verbauungen gemacht, weil am hinteren
Hang bei Regenwetter immer wieder Humus abrutscht, wie Zobrist
erläuterte. Der Wildpark hoch über dem Brienzersee ist bei den
Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel – vor allem für Familien.
Nachwuchs
Aachener
Zeitung - 24. April 2008
Nachwuchs bei den Servalen im Krefelder Zoo
Im Krefelder Zoo gibt es Nachwuchs bei den Servalen, einer
afrikanischen Kleinkatzenart. Bereits vor fünf Wochen seien vier
Jungtiere, eine Katze und drei Kater, zur Welt gekommen, teilte die
Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Die Nachzucht von Servalen hat im
Krefelder Zoo eine lange Tradition. Im vergangenen Jahr sei nach dem
Tod des alten Zuchtweibchens ein vierjähriges Tier zu Kater Nero
dazugesellt worden. Nachdem sich die Tiere zunächst sehr schnell
gepaart hätten, sei nach Beobachtung der Pfleger über Monate hinweg
keine Paarung mehr erfolgt.
Berliner Kurier - 28. April 2008
Hallo Knut: Ich bin das neue süße Baby-Nashorn!
Es ist ein echtes Sonntagskind! Und so fühlten sich auch Hunderte
Besucher im Tierpark. Denn vor ihren Augen wurde am Wochenende ein
niedliches Panzernashorn-Baby geboren. Punkt 12.18 Uhr plumpste die
Kleine auf der Freianlage mitten ins Leben. "Gesund und munter!", freut
man sich im Tierpark. "Betty kümmert sich rührend." Das ist bisher
nicht immer so gut gegangen. Tollpatsch Betty hatte ihr erstes Kind
totgetrampelt, dem zweiten mit einem Tritt das Bein gebrochen. Doch
schon beim dritten ging alles gut. Und jetzt läuft alles prima.
WELT ONLINE - 28. April 2008
Panzernashorn im Berliner Tierpark geboren
Im Berliner Tierpark ist ein Panzernashorn vor den Augen tausender
Besucher geboren worden. Das vierte Kalb von Mutter Betty kam am
Sonntag auf einer Freianlage zur Welt, teilte Direktor Bernhard
Blaszkiewitz am Montag mit. Mutter und Kind seien wohlauf, Vater Belur
sei gelassen.
lifepr.de - 28. April 2008
Erneut Erfolg im Dickhäuterhaus des Tierparks Berlin
...
Nicht nur die regelmäßigen Zuchterfolge der Afrikanischen und
Asiatischen Elefanten sind im Dickhäuterhaus des Berliner Tierparks zu
verzeichnen. Auch die Haltung von Panzernashörnern ist eine
Friedrichsfelder Spezialität. Panzernashornkuh "Betty" kam 1995 selbst
im Tierpark Berlin zur Welt. Am 27. April 2008 nun kam mittags um 12.18
Uhr das vierte Jungtier von "Betty" zur Welt. Die Geburt des gut
entwickelten Kuhkalbes auf der Freianlage konnten tausende von
Tierparkbesuchern miterleben.
lifepr.de - 24. April 2008
Baby und Mutter wohlauf:Nachwuchs bei den indischen
Hulmanaffen!
Die wohl bekanntesten Affen Indiens sind die zu den Schlankaffen
gehörenden Hulmans, die auch Hanumans genannt werden und die bis heute
den Hindus heilig sind. Die Berliner Hulman-Gruppe geht auf Tiere aus
dem Zoo Hannover zurück. Am 30. März kam ein kräftiges männliches
Jungtier zur Welt, das Raipur nach der nordöstlichen Hauptstadt der
Provinz Chahattisgarh genannt wurde.
Badisches Tagblatt - 29. April 2008
Zwei Monate - zwei Meter
Eine Ende Februar geborene junge Netzgiraffe wird im Zoo in Duisburg
bei ihrem ersten Ausflug ins Außengehege von ihrer Mutter gesäubert.
worms.de - 25. April 2008
Nachwuchs bei den Füchsen
Worms. "Wie viele Füchslein es sind, wissen wir noch nicht", berichtet
der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner. Erst in einigen
Wochen wird es soweit sein, dass die Mutter ihre Kleinen der
Öffentlichkeit präsentieren wird. Bis dahin müssen sich alle
Tierfreunde noch gedulden.
HNA.de - 29. April 2008
Wildpark Edersee: Nach 19 Jahren wieder Nachwuchs bei
den Wölfen
Im Wildpark Edersee sind erstmals nach 19 Jahren wieder junge Wölfe
geboren worden. Der dreifache Nachwuchs bei den kanadischen
Timberwölfen überraschte sogar die Wildparkleitung, die nach der
Paarung der beiden Leitwölfe Luna und Cameron eigentlich mit einem
Geburtstermin Anfang/Mitte Mai gerechnet hatte. Ursprünglich waren es
sogar vier Wolfsbabys. "Eines war vermutlich krank und wurde vom
Muttertier von den anderen Jungwölfen getrennt. Wir haben es nicht mehr
gesehen", sagte Wildparkleiter Albert Hernold.
Frankenberger Zeitung / Waldeckische Landeszeitung - 29. April 2008
Wildpark Edersee: Kleine Wolfswelpen geboren
shz - 26. April 2008
Kleine Schweinerei - Nachwuchs bei den Schwarzkitteln
Im Tierpark Neumünster sind die Frischlinge los. Zehn gestreifte
Wildschwein-Ferkel, gerade mal zwei Wochen alt und 30 Zentimeter groß,
tollen durch das Gehege. Tierfilmer Holger Schulz hat die knuffigen
Racker in Neumünster besucht.
RP Online - 24. April 2008
Frischlinge, Muffellämmer und Wildkatzen auf
Entdeckungstour - Nachwuchs im Wildpark Grafenberg
Mit dem Frühling kommen im Wildpark Grafenberg die ersten Tierbabys zur
Welt. Egal ob bei den Wildschweinen, Muffeltieren oder Wildkatzen –
überall tapsen die niedlichen Jungtiere durch die Gehege.
taz.de - 28. April 2008
Giraffen-Knut in Amsterdam trinkt wieder
Was für Berlin der Eisbär Knut war, könnte für Amsterdam die
Baby-Giraffe Niek werden. Sie wohnt im Zoo Artis. Eines Tages fiel ihre
6jährige Mama Oranya tot um, keiner weiss warum, die Untersuchung läuft
noch. Die süsse Niek wollte tagelang nichts mehr trinken, denn Mama
säugte sie noch! Doch am Wochenende hat Babygiraffe Niek wieder
getrunken.
espace.ch - 28. April 2008
Erstmals
junger Krauskopfpelikan im Dählhölzli
Im Berner Tierpark Dählhölzli ist erstmals seit 1971 ein junger
Krauskopfpelikan geschlüpft. Dass es zuvor mit dem Nachwuchs nicht
geklappt hat, liegt offenbar an einen «Sicherheitsproblem». Die
Pelikane hätten in all den Jahren zuvor an Land nur ansatzweise Nester
gebaut und nicht gebrütet. Wohl aus Angst vor Nesträubern, wie Kurator
Marc Rosset am Montag auf Anfrage sagte. Seit rund zwei Jahren besteht
im Gehege nun eine schwimmende Plattform, wo sich die Tiere offenbar
sicherer fühlen und brüten.
Krone.at - 28. April 2008
Zoo züchtet erfolgreich asiatische Schwarzbären
In einem Zoo im indischen Guwahati gibt es eine wissenschaftliche
Sensation zu feiern: Erstmals haben die vom Aussterben bedrohten
asiatischen Schwarzbären Nachwuchs in Gefangenschaft bekommen. Nun
wurden Fotos von den mittlerweile zwei Monate alten Bären
veröffentlicht. Die Schwarzbären sind aufgrund einer hohen
Sterblichkeitsrate unter Jungtieren und der immer intensiver werdenden
Jagd in ihrem Lebensraum seit längerem vom Aussterben bedroht. Vor
allem in China werden die Bären gejagt, um an die als Medizin
gehandelte Gallenflüssigkeit der Tiere zu kommen.
lifepr.de - 28. April 2008
Tierpark Hellabrunn senkt Eintrittspreise für
Schülerinnen und ...
Die Münchener Tierpark Hellabrunn AG hat beschlossen, die Schülerinnen
und Schüler, die das Angebot der Tierparkschule nutzen, durch die
Senkung der Eintrittspreise für mehrtägige Projekte zu unterstützen.
Schülerinnen und Schüler, die an mehrtägigen Projekten der
Tierparkschule teilnehmen, müssen zukünftig nur noch einmalig den
Eintrittspreis von 3,50 Euro bezahlen, unabhängig von der Dauer des
Projektes (die vom Schulreferat erhobene Gebühr bleibt unverändert).
Mit dieser Regelung, die ab 26.05.2008 in Kraft tritt, setzt der
Tierpark Hellabrunn sein Engagement für tiergestützte Pädagogik und
seine familien- und kinderfreundliche Eintrittspreisgestaltung
konsequent fort.
Berliner Morgenpost - 26. April 2008
Ein Dingo so schön wie Kylie Minogue
Einer rennt im Kreis. Die anderen zwei verstecken sich unterm Baum und
in der Hütte. Dingo Nummer vier bleibt gleich ganz im Haus. "Sie sind
noch etwas schüchtern", sagt Reviertierpfleger Michael Horn. Sie sind
auch noch neu: im November 2007 im Tierpark Sattelstädt geboren, kamen
die Geschwister im März in den Tierpark Berlin.
Kurator Klaus Rudloff will nach 30 Jahren eine neue Dynastie der
australischen Steppendingos begründen. Sie leben im Kinderzoo, weil sie
Haustiere sind - wenn auch seit Jahrtausenden verwildert.
Ad-Hoc-News - 24. April 2008
Verbreitung von Gedenkmünze zur Geburt von Eisbär Knut
zulässig
Eine Braunschweiger Münzhandelsgesellschaft darf die zur Geburt von
Eisbär Knut herausgegebene Sondermedaille weiter vertreiben. Die für
münzrechtliche Verfahren zuständige 1. Kammer des Verwaltungsgerichts
Frankfurt am Main entschied am Donnerstag, dass die auf der Rückseite
der Sonderprägung gezeigte Adlerdarstellung nicht gegen die
Medaillenverordnung verstößt. Die Frankfurter Richter entschieden, dass
durch die Medaillenverordnung lediglich der Bundesadler in der
Darstellung der amtlichen Bekanntmachung aus dem Jahr 1950 geschützt
sei. Mit der auf der Rückseite der Gedenkmünze abgebildeten
Adlerdarstellung bestehe keine Verwechslungsgefahr. Die Gedenkprägung
wurde von der Staatlichen Münze Berlin gemeinsam mit der
Münzhandelsgesellschaft und dem Zoo Berlin entworfen. Die
Silber-Sonderprägung erschien unter dem Zoo-Label «Respect Habitats.
Knut». Vom Kaufpreis von zehn Euro ging ein Anteil an den Zoo für den
Erhalt der biologischen Vielfalt sowie den Schutz und die Zucht von
bedrohten Arten.
Bild.de - 25. Apr. 2008
Eisbär Eric geht fremd
Bild.de - 25. April 2008
Berliner Zoo - Wut-Ivo schmeißt mit Sand
Lausitzer Rundschau - 29. April 2008
Gepanzerte Babys gehen auf Entdeckungstour
OÖNachrichten - 29. April 2008
Andrea Herberstein wird deutlich höherer Schaden
vorgeworfen
DerWesten Bochum - 28. April 2008
Zwei neue Riffhaie zogen im Tierpark ein
Exotischen Zuwachs hat der Tierpark pünktlich zum Saisonbeginn
bekommen. Zwei neue Riffhaie ziehen seit Mitte April ihre Bahnen in dem
170 000-Liter-Becken der Korallenriffanlage. Und zusätzlich zu den
quirligen Nasenbären, die seit kurzem in der ehemaligen Braunbäranlage
leben, zogen Tigerpythons und Kanareneidechsen in das Aquarien- und
Terrarienhaus ein.
Mindener Tageblatt - 29. April 2008
Nilpferde erobern die Außenbecken
Die Flusspferde im Zoo Hannover haben am Montag ihre Freibad-Saison
eröffnet. Die Wellen schlugen hoch, als die sechs vollschlanken Damen
und der zweijährige Jungbulle Fridolin das Außenbecken eroberten.
Pforzheimer Zeitung - 28. April 2008
Fernsehen dreht Film: Im Wildpark ist der Löwe los
Zu Eseln, Luchsen, Pferden und Ziegen gesellte sich im Wildpark gestern
auch ein Löwe. Jedoch nicht, um seinen Hunger zu stillen, sondern um
sich über das Borstenkleid der Wildschweine zu informieren. Dass der
Löwe „Oli“ kein gewöhnlicher war, sah man gleich an seiner grünen Mähne
und dem gelb-braun gestreiften Plüschfell. Im Wildpark ging er für die
Kinderkanal-Sendung „Olis wilde Welt“ auf Informationssuche und wählte
sich dafür als Experten den Parkchef Carsten Schwarz aus. Zusammen mit
ihm setzte er sich in ein Waldstück hinter dem Wildschweingehege.
Nibelungen-Kurier - 28. April 2008
Girls´ Day 2008 im Tiergarten Worms
Der Beruf des Tierpflegers erfordert nicht nur eine gewisse körperliche
Konstitution, sondern vor allem viel Einfühlungsvermögen im Umgang mit
den Tieren. Am Donnerstag, 24. April, fand der 8. bundesweite Girls´
Day statt. Anlässlich dieses Termins gab der Tiergarten Worms zwei
Schülerinnen im Alter von 10 Jahren die Möglichkeit, in den Beruf des
Tierpflegers hinein zu schnuppern. Der Mädchen-Zukunftstag, wie der
Girls´ Day auch genannt wird, soll das Spektrum der Berufswahl für
Mädchen erweitern.
Stern - 24. April 2008
Rosinenhandel und Pipi-Tricks
150 Jahre nach seiner Geburt steht der Name Max Planck für
Spitzenforschung. Etliche Einrichtungen tragen seinen Namen - wie das
Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, wo Menschenaffen
Computerbildschirme betasten, ihr ökonomisches Denken mit Rosinen unter
Beweis stellen und manchmal auch in Versuchsapparate pinkeln. Damit die
Affen bei den Versuchen mitmachen, werden ihnen verschiedene
Belohnungen in Form von Nahrungsmitteln in Aussicht gestellt.
Bestrafungen gibt es genauso wenig wie Versuche, die zu sehr gegen die
normalen Lebensbedingungen der Menschenaffen verstoßen würden.
Solinger Tageblatt - 28. April 2008
Neue Buslinie: Zoo - Brückenpark
Premiere für die neue Freizeitlinie 605 der Wuppertaler Stadtwerke
(WSW). Am Donnerstag kann man erstmals vom Wuppertaler Zoo zum
Müngstener Brückenpark fahren - und natürlich umgekehrt. Die Busse
fahren regelmäßig an Sonntagen zwischen Mai und Oktober im Stundentakt
sowie an Feier- und bestimmten Veranstaltungstagen.
RP ONLINE - 28. April 2008
Optimismus im Vogelpark
Wer am Wochenende das Frühlingsfest des Ohligser Vogel- und Tierparks
besuchte, der merkte sofort, dass sich hier etwas getan hat. „Es geht
bergauf“, bestätigt die leitende Tierpflegerin Janett Heinrich. „Das
schöne Wetter dieses Wochenendes passt zu unserem Optimismus. Wir sind
glücklich, anlässlich dieses Festes den Park in neuem Glanz unseren
Besuchern vorstellen zu können.“ Viel Arbeit liegt hinter dem im
vergangenen Jahr gegründeten Förderverein und auch weiterhin ist viel
zu tun. Noch könne kein neuer Vorstand aufgestellt werden, da wichtige
Dokumente vom Vorgänger noch nicht herausgegeben worden seien.
Besonders freuen sich jedoch die Mitglieder des Fördervereins über die
rege Unterstützung der Solinger.
schwarzwaelder-bote.de - 28. April 2008
Ein Affe macht den Schwarzwald unsicher
Donaueschingen. Affenzirkus bei der Gauchachtalbrücke. Hier haben
Spaziergänger am Sonntag einen Berberaffen entdeckt. Das Tier hält sich
immer noch dort auf - und sein Schicksal ist ungewiss. Als "Experte"
wird ein Tierpfleger vom Tierpark Löffingen konsultiert. Dieser stellt
klar, dass das Tier nicht aus dem Park stamme. Nun wird es knifflig für
Polizei und Affen. Die Versuche, den kleinen Primaten dingfest zu
machen, scheitern ohnehin - als der Sonntag zu Ende geht ist er immer
noch auf freien Händen und Füßen. Seine Herkunft ist aber nach wie vor
ein Rätsel.
lifepr.de - 29. April 2008
Kommen sie raus oder kommen sie nicht?
Rund um den Nagerfelsen im Zoo Basel tut sich was. Zwei
Präriehundfamilien aus den Zoos von Rotterdam und Köln beleben seit
einigen Wochen die Aussenanlagen. Sie geniessen die üppig wuchernde
Vegetation und sind des öftern bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten.
Besonders lieben sie die Grasspitzen, die sie mit ihren Pfötchen
festhalten und genüsslich daran knabbern.
lifepr.de - 24. April 2008
Der Zoo Basel hat eine neue Webseite
Der Besuch des Internetauftritts auf www.zoobasel.ch
lohnt sich jetzt noch mehr. Die Navigation ist einfacher geworden, alle
Informationen zum Zoo sind schnell auffindbar und Tierfreunden steht
ein Lexikon mit 150 Tierarten zur Verfügung. Die grossformatigen
Tierbilder sind eine Augenweide und machen Lust auf einen Zoo-Besuch.
Wie die neuen Zoo- und Vivariums-Führer, präsentiert sich auch die
Internetseite ganz "Zolli-like". Die bewährte Grundstruktur der Seite
ist erhalten geblieben.
ORF.at - 28. April 2008
Hellbrunn:
Parkgebühren nur in Hauptsaison
Die Parkflächen beim Schloss in Hellbrunn werden keinesfalls während
des ganzen Jahres bewirtschaftet. Gebühren würden weiterhin nur während
der Hauptsaison verlangt, erklärte Vizebürgermeister Harald Preuner
(ÖVP) am Montag. Preuner lehnte am Montag offiziell den Antrag der
Bürgerliste ab, wonach während des ganzen Jahres Parkgebühren
eingehoben werden sollen.
AFP - 24. April 2008
Dublins Zoo leidet unter hunderttausend Scherzanrufen
Nach hunderttausend Scherzanrufen in der Telefonzentrale des Dubliner
Zoos hat sich die Führung des Tierparks genervt an die Öffentlichkeit
gewandt. Die Anrufe seien "eine ernsthafte Verschwendung unserer Zeit
und Ressourcen", sagte Marketingchefin Veronica Crisp am Donnerstag dem
öffentlichen Radiosender RTE. Seit zwei Wochen sind in Irland
Scherz-SMS im Umlauf, die den Empfänger wegen einer "wichtigen
Nachricht" zu einem Anruf beim Dubliner Zoo auffordern. Unterzeichnet
sind die SMS mit verballhornten Tiernamen: Zwei der angeblichen
Verfasser der SMS heißen beispielsweise Anna Conda und G Raffe. Die
Mitarbeiter in der Telefonzentrale des Zoos finden die Anrufe gar nicht
mehr lustig. Auch ein Hilferuf bei der Polizei brachte nichts. Diese
teilte ebenso wie die irische Aufsichtsbehörde für Telekommunikation
dem Tierpark mit, dass sie nicht helfen könne.
Kleine Zeitung - 28. April 2008
Taucheranzug wärmt frierenden Pinguin Pierre
Mode ist eben nicht nur schön, sondern auch funktionell: Pinguin Pierre
im Aquarium von San Francisco verlor seine Federn und traute sich nicht
mehr ins Wasser, eine Biologin verpasste ihm einen Taucheranzug. Die
anfängliche Sorge der Biologen, dass Pierre in dem ungewöhnlichen
Outfit von seinen Artgenossen argwöhnisch beäugt würde, bestätigte sich
nicht. Er habe sich schnell wieder in die Gruppe eingefügt und plansche
wie früher im Becken. Inzwischen seien auch die ersten Federn
nachgewachsen, sagt die Betreuerin. Nun soll Pierre nach und nach von
dem Schutzanzug entwöhnt werden, bis er ohne zu frösteln in seinem
Federkleid baden kann.
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| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos – Meldungen international
Niederländische
Meldungen
leiden.westonline.nl - 30. Apr. 2008
Ekstergaai weggevlogen uit Avifauna
Langschwanzhäher aus Avifauna entflogen
Alphen aan den Rijn. Vorigen Sonntag ist ein Langschwanzhäher während
der Vorbereitung einer Vogelpräsentation im Vogelpark Avifauna
weggeflogen. Der Langschwanzhäher sieht aus wie eine gewöhnliche
niederländische Elster, ist nur etwas kleiner. Er ist etwa 15 cm groß
mit einem ebenso langen Schwanz. Außerdem ist er blau-weiß gefärbt und
hat eine auffallende Haube. Der Vogel sollte in diesen Tagen zum
erstenmal mitmachen bei der Aufführung. Wahrscheinlich hat den
Langschwanzhäher etwas erschreckt und er hat sich deshalb verirrt.
Derjenige, der den Vogel herumfliegen sieht, wird gebeten, Kontakt
aufzunehmen mit dem Vogelpark.
best.nieuws.nl - 28. Apr. 2008
BestZoo koopt zeldzame herten
BestZoo kauft seltene Hirsche
Best. Der BestZoo hat sechs Prinz-Alfred-Hirsche angeschafft. BestZoo
ist der zweite Tiergarten in den Niederlanden, in dem dieser Hirsch zu
bewundern ist. Die Prinz-Alfred-Hirsche stammen aus mehreren
europäischen Zoos.
ed.nl - 30. Apr. 2008
Zeldzame herten door 'goede ruil'
Seltene Hirsche durch "guten Tausch"
Best. Der Tierpark BestZoo in Best hat sechs seltene
Prinz-Alfred-Hirsche ergattert. Er ist der zweite Zoo in den
Niederlanden, wo diese besondere Tierart zu bestaunen ist, teilt
BestZoo stolz mit. [Wie zu erfahren war, ist an Nachwuchs nicht zu
denken, da es sich um eine reine Männchen-Gruppe handelt.]
blikopnieuws.nl - 29. Apr. 2008
Prinses
Margriet opent "Rimba" in Burgers' Zoo
Prinzessin Margriet eröffnet "Rimba" in Burgers' Zoo
Arnhem. Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Margriet der Niederlande
nimmt am Mittwoch, 14. Mai, vormittags im Tierpark Burgers' Zoo in
Arnhem die offizielle Eröffnungszeremonie der "Rimba" vor, des neuen
Lebensraumes für malaiische Tierarten. In Burgers' Rimba leben Tiger,
Bären, verschiedene Arten Affen, Hirsche, Rinder, Schlangen und Warane.
Nach der Realisierung von De Bush, Desert, Ocean, Mangrove und Safari
hat der Tierpark mit Rimba ein nächstes Biotop entwickelt, in dem Tiere
in ihrer natürlichen Umgebung gehalten werden. Der Name "Rimba" ist
abgeleitet vom malaiischen "rimba raya", das unter anderem "tropischer
Regenwald" bedeutet. Der Arnhemer Tierpark öffnet das neue Biotop in
diesem Jahr anläßlich des 95-jährigen Bestehens.
bhznet.nl - 28. Apr. 2008
Ontsnapt
hert is weer terecht
Entlaufener Hirsch ist wieder zurück
Biddinghuizen. Der Hirsch, der im Herbst aus dem Tierpark De
Scharrelberg entwischte, weil Vandalen den Zaun zerstörten, ist wieder
zurück. Die Tierpark-Mitarbeiter sind froh darüber. Nicht nur, weil der
Hirsch in den Park gehört, sondern auch, weil er eine Gefahr für den
Verkehr darstellte. Weil der Hirsch in Menschenobhut aufgewachsen ist,
reagiert er anders auf Menschen und Autos, als Hirsche in der Wildnis.
destentor.nl - 29. Apr. 2008
Ontsnapt damhert weer 'thuis'
Entlaufener Damhirsch wieder "zu Hause"
Biddinghuizen. Ein Damhirsch aus dem Tierpark De Scharrelberg in
Biddinghuizen hat monatelang in der "freien Natur" überlebt. Sonntag
abend wurde das Tier gefangen. Das weibliche Tier entkam im November
durch eine Lücke im Zaun. Vandalen hatten die Umzäunung zerstört. Der
örtliche Tennisverein sammelte zu Pfingsten Geld für einen neuen Zaun.
Das tut der Klub an den kommenden Pfingsttagen erneut. Womit dann
hoffentlich die ganze Rechnung bezahlt werden kann.
overloonzoo.nl - 28. Apr. 2008
Reuzenmiereneter arriveert in Zoo Parc Overloon
Großer Ameisenbär kommt im Zoo Parc Overloon an
Heute, Montag, den 28. April, kommt im Zoo Parc Overloon eine neue
Tierart an - ein Großer Ameisenbär. Für den Tierpark ist der Große
Ameisenbär eine besondere Erwerbung in der Sammlung. Der Zoo Parc
Overloon ist sehr erfreut über die Ankunft des Neuzugangs. Der große
Ameisenbär ist eine besondere Tierart, die in den Niederlanden
lediglich in drei NVD*-Zoos gehalten wird. Das neu entwickelte Biotop
des Großen Ameisenbären soll heute um 13 Uhr von Thijs Linskens,
Kindertierektor des Zoo Parc Overloon, festlich eröffnet werden.
Anschließend soll der Große Ameisenbär in seine Anlage eingeführt
werden. Europäische Zoos haben für den Großen Ameisenbären ein
Europäisches Zuchtbuch angelegt. In den europäischen Zoos leben zur
Zeit ungefähr sechzig Große Ameisenbären, davon vier in
niederländischen Zoos. (*NVD: Zoo-Vereinigung der Niederlande)
boxmeer.nieuws.nl - 28. Apr. 2008
Reuzenmiereneter maakt opwachting in Overloon
Großer Ameisenbär macht Aufwartung in Overloon
Overloon. Zoo Parc Overloon hat einen neuen Bewohner - einen Großen
Ameisenbären, der den Namen "Pjeskebusk" erhalten hat. Der Name
"Pjuskebus" kommt von einer dänischen TV-Serie und bedeutet
"Staubwedel".
frieslandzoo.nl - 28. Apr. 2008
Nieuwe diersoorten vermaken zich prima!
Neuen Tierarten gefällt es ausgezeichnet!
Vorigen Monat sind mehrere besondere neue Tierarten im Aqua Zoo
Friesland eingeführt worden: Kleine Lanzennasen und Nilwarane. Die
Kleinen Lanzennasen, eine der kleinsten Fledermausarten der Welt,
fühlen sich schon ganz wohl in der neuen Unterkunft. Weil diese drei
männlichen und fünf weiblichen Tiere vor allem nachts aktiv sind, ist
für sie eine dunkle Unterkunft im Naturama angelegt - mit einer
angenehmen Temperatur, wo sie es in ihrem Sinne hervorragend haben.
Auch den zwei Nilwaranen gefällt es in ihrem neuen Lebensraum. Die
beiden strammen Männchen stammen aus einem Zoo in Antwerpen und sind im
Naturama zu bewundern.
rotterdamzoo.nl - 24. Apr. 2008
VRIJE VLUCHT VOORSTELLINGEN IN BLIJDORP: nieuwe start
na winterrust
Freiflugvorstellungen in Blijdorp: neuer Start nach Winterruhe
Nach der Winterruhe beginnen im Tiergarten Blijdorp wieder die
Freiflugvorstellungen. Im vorigen Jahr waren diese edukativen
Vogelpräsentationen sehr beliebt bei den Besuchern. Es gibt vier eigene
Vogelpfleger, die mit ca. 30 Vögeln (ca. 15 Arten) trainieren - unter
ihnen Aras, Greifvögel, Eulen, Tukane und Hornvögel. Ziel der
Vorstellung ist, diese Tiere Proben ihres natürlichen Verhaltens zeigen
zu lassen, die Besucher bei "normalen" Vögeln im Tiergarten eigentlich
niemals zu sehen bekommen. So fliegen die Eulen geräuschlos über einen
hinweg, die langbeinige Rotfußseriema rennt mit einer Schlange kämpfend
um die Arena und die prächtige Gabelracke fängt eine hoch geworfene
Grille aus der Luft. Die Aufführungen werden ab 26. April täglich
zweimal organisiert, 11 und 14 Uhr, abhängig von den
Witterungsverhältnissen. Das ganze Programm dauert ungefähr eine halbe
Stunde.
rottterdamzoo.nl - 24. Apr. 2008
NA VIER JAAR EINDELIJK WEER PENSEELBIGGETJES
Nach vier Jahren endlich wieder Pinselohrferkelchen
Am 6. April wurden im Tiergarten Blijdorp zwei Pinselohrschweinchen
geboren. Es ist schon wieder einige Jahre her, daß die
Pinselohrschweine sich in Rotterdam fortgepflanzt haben. Vater der
Ferkelchen ist Roy, der selbst am 22. April 2004 in Blijdorp geboren
wurde. Er ist zum erstenmal Vater geworden. Mutter ist Langepoten; sie
kam am 4. Juni 2000 in Rotterdam zur Welt. In Afrika leben
Pinselohrschweine in einem ziemlich großen Gebiet; die Vorfahren
unserer Tiere kommen aus Kamerun. Früher waren Pinselohrschweine extrem
selten in Zoos zu bestaunen. Durch eine sehr erfolgreiche Zucht in
Tiergärten (zu der auch Blijdorp einen soliden Beitrag geleistet hat),
sind sie gegenwärtig viel öfter zu sehen.
rotterdamzoo.nl - 24. Apr. 2008
NIEUW: VLIEGVOLIERE VOOR RODE IBISSEN EN ARA'S
Neu: Flugvoliere für Scharlachibisse und Aras
Am 23. April wurden zwei neue, geräumige Volieren für südamerikanische
Vögel in Blijdorp offiziell eröffnet. Die Volieren liegen natürlich im
Südamerika-Teil des Tiergartens, in der Nähe des Ozeaniums und neben
den Mähnenwölfen. Die linke Voliere wird von einer großen Gruppe Roter
Ibisse bewohnt. Diese Voliere kann von den Besuchern betreten werden.
Die Gruppe besteht aus mehr als 30 Tieren. Zwei Halsband-Wehrvögel und
einige Rotschulterenten teilen sich die Voliere mit den Ibissen. Die
rechte Voliere hat fünf Aras als Hauptbewohner. Die Aras gehören zu
zwei verschiedenen Arten: herrliche Gelbbrustaras (auch Ararauna
genannt) und die mindestens genauso schönen Gelbflügelaras, die vor
allem ein rotes Federkleid haben. Die Aras teilen ihre Voliere mit
Rotfußseriemas.
noorderdierenpark.nl - 28. Apr. 2008
"Out of Africa" in Emmen
"Jenseits von Afrika" in Emmen
Die Terrasse des Safarirestaurants des Tierparks Emmen ist total
erneuert. Wer dort eben mal eine Pause machen will, wähnt sich
unmittelbar ganz in Afrika. Nicht nur die Aussicht auf Giraffen, Zebras
und Nashörner bringt die Besucher des Parks in die rechte Stimmung,
auch die Terrasse selbst scheint aus der Serengeti zu kommen. Gut und
gerne zwei Kilometer Holzbalken (mit FSC-Gütesiegel) waren nötig, um
das afrikanische Flair zu erhalten. Die neue Terrasse ist beträchtlich
erweitert und bringt die Besucher noch dichter an die Tiere heran. Sie
bietet die Möglichkeit, auf Augenhöhe mit den Giraffen zu Mittag zu
essen oder eine Tasse Kaffee zu genießen, währen die Zebras dicht am
Geländer entlang traben. Es ist eine einzigartige Lokation, die auch
für Familienfeste, Treffen und geschäftliche Veranstaltungen zur
Verfügung steht. Für mehr Information: 0591 - 850865.
noorderdierenpark.nl - 24. Apr. 2008
Penseelzwijnen op de Afrikasavanne
Pinselohrschweine auf der Afrikasavanne
Auf der Afrikasavanne des Tierparks Emmen erkunden drei
Pinselohrschweine schon einige Wochen ihre neue Unterkunft. Angesichts
der großen Vielfalt der Savannenbewohner verläuft so eine Einführung
nicht ohne Mühe. Während der ersten Bekanntschaft mit der Savanne
liefen sie noch zu dritt, um die neue Umgebung zu erkunden. Keine
Giraffen, Nashörner, Zebras, nur allein Platz, Gras und Schlamm, um
schön zu wühlen. Reichlich Möglichkeiten, um sich als Pinselohrschwein
zu amüsieren. Und schon erhalten sie Gesellschaft von der Herde
Impalas, aber davon lassen sie sich nicht beirren. Die Zebras hatten
erst einmal Angst vor den Neuankömmlingen, aber innerhalb einiger Tage
war es umgekehrt und sie jagten hinter den Schweinen her. Zum Glück
haben die genug Stellen, um sich sicher vor Zebrahufen zurückzuziehen.
Mit der Ankunft der Giraffen und Gnus wurde alles anders. Besonders
Letztere finden es toll, hinter den Pinselohrschweinen herzujagen.
Regelmäßig müssen die drei lossprinten, um sich in Sicherheit zu
bringen. Der Bau der komplett neuen Terrasse an der Afrikasavanne ist
inzwischen soweit vorangekommen, daß auch die Nashörner wieder auf die
Savanne dürfen. Die bereiten keine Probleme und lassen die Schweinchen
ruhig wühlen. Die drei Pinselohrschweine sind ein prächtiger Gewinn für
die Savanne und haben dort ein eigenes Plätzchen erobert. Nur die Gnus
...
dag.nl - 28. Apr. 2008
Bavianen de stuipen op het lijf gejaagd
Pavianen einen gehörigen Schrecken eingejagt
Die Mantelpaviane im Tierpark Amersfoort haben eine hektische Woche
hinter sich. Eine heimische Schlange hat eine Woche lang auf der Lauer
gelegen. Als sie das bemerkt hatten, gerieten die Paviane in Panik und
trauten sich eine Woche lang nicht mehr, ihre Nachtunterkunft
aufzusuchen. Die Tierpfleger haben die Paviane jeden Tag in ihren Stall
jagen müssen. Sonntagabend war die Ruhe teilweise zurückgekehrt und die
Affen gingen wieder auf eigene Initiative zu Bett. "Obwohl sie darüber
hinweg müssen, um aus ihrer Nachtunterkunft zu kommen, wagen sie sich
noch nicht, sich auf Insel 1 aufzuhalten." So eine Sprecherin des
Tierparks. Die Außenanlage der Affen besteht aus verschiedenen Inseln,
die miteinander verbunden sind.
rtvutrecht.nl - 28. Apr. 2008
Bavianen
Amersfoort niet meer in paniek
Paviane in Amersfoort nicht mehr in Panik
Amersfoort. Die große Panik unter den Pavianen im Tierpark Amersfoort
ist vorbei. Die Tiere trauten sich einige Tage nicht auf die
Affenfelsen auf ihrer Anlage. Wahrscheinlich hat eine Ringelnatter den
Affen Angst gemacht. Wenn einer der jungen Affen nach den Felsen lief,
wurde er durch einen Angstschrei des Anführers zurückgepfiffen. Die
Tierpfleger haben die Paviane jeden Tag über die Felsen gejagt. Das
scheint zu wirken. Die Affen zeigen nun wieder ein normales Verhalten.
Sonntagabend bewegten sich die Tiere wieder aus eigenem Antrieb.
Voriges Jahr zeigten die Mantelpaviane im Tierpark Emmen eine gleiche
Art von Verhalten wie die Affen in Amersfoort. Eine Erklärung dafür
wurde nie gefunden.
nieuwsbank.nl - 28. Apr. 2008
Bedreigde juweelkardinaalbaars geboren
Bedrohte Banggai-Kardinalbarsche geschlüpft
Sea Life Scheveningen. Diese Woche hat es im Sea Life Scheveningen
einen wohl sehr besonderen Schlupf gegeben. Der vom Aussterben bedrohte
Banggai-Kardinalbarsch (Pterapogon kauderni) hat Junge gekriegt. Dieser
wunderschön schwarz und weiß gefärbte Fisch ist sehr selten und kommt
nur in der Nähe der Banggai-Inseln (Indonesien) vor. Auch steht der auf
der Roten Liste der IUCN. Sea Life Scheveningen beteiligt sich
gemeinsam mit anderen europäischen Tiergärtebn an einem internationalen
Zuchtprogramm.
at5.nl - 24. Apr. 2008
Giraffe Niek drinkt nog steeds niet
Giraffe Niek trinkt immer noch nicht
Die Pfleger des Giraffenbabys Niek in Artis machen sich Sorgen um die
Gesundheit des jungen Tieres. Der zwei Monate alte Niek will nämlich
nicht mehr trinken, seit seine Mutter Oranya vorige Woche unerwartet
verendet ist.
nu.nl - 28. Apr. 2008
Babygiraffe Niek drinkt weer
Giraffenbaby Niek trinkt wieder
Amsterdam. Niek, das Giraffenbaby in Artis, dessen Mutter Oranya
unlängst gestorben ist, trinkt wieder. Laut einer Sprecherin des
Amsterdamer Tiergartens geht es dem Kleinen den Umständen entsprechend
gut. "Er kommt raus und ist aktiv. Freitag und Samstag hat er Wasser
getrunken. Darüber sind wir sehr froh." Die Pfleger machten sich große
Sorgen um Niek und fragten sich, ob er wohl ohne seine Mutter zu retten
sei. "Man kann noch merken, daß er sie vermißt. Er ruft nach ihr", so
die Sprecherin. Die Todesursache der sechs Jahre alten Oranya wird noch
untersucht. Die Fakultät für Tiermedizin in Utrecht führt zur Zeit eine
Obduktion durch.
evenementnieuws.nl - 26. Apr. 2008
Volop activiteiten tijdens Hemelvaartsdag en Pinksteren
Reichlich Aktivitäten am Himmelfahrtstag und zu Pfingsten
Am Himmelfahrtstag und zu Pfingsten ist reichlich Leben in der Brauerei
im Aqua Zoo Friesland; zweimal pro Tag werden spektakuläre
Vogelvorführungen gegeben und die Besucher können einen Schnappschuß
machen von dem frisch geschlüpften Brillenpinguin ... und den neuen
Bewohnern des Naturama, den Nilwaranen und den Fledermäusen. Wer mehr
wissen will über große Eier, kleine Eier, runde Eier und farbige Eier,
kann teilnehmen an der Suchtour "Ei". Nicht nur Himmelfahrt und
Pfingsten gibt es reichlich Aktivitäten, auch während der Maiferien ist
genug los.
ed.nl - 24. Apr. 2008
Dierenrijk krijgt olifanten
Dierenrijk erhält Elefanten
Nuenen. Das Dierenrijk bei Nuenen erhält im Juli zwei exotische Tiere -
asiatische Elefanten. Der Zoo bricht hiermit definitiv mit seinem
Konzept, nur europäische Tiere zu halten. "Das Publikum will ganz gern
Tiere wie Tiger und Elefanten sehen - und dem leisten wir Folge", so
erklärt ein Sprecher. "Wir nennen uns fortan auch nicht mehr Dierenrijk
Europa, nur einfach Dierenrijk." Nach einem erfolgreichen Start 2005
sank die Besucherzahl des neuen Zoos. Die Konzeption, nur europäische
Tiere zu zeigen, schien unzureichend Anklang zu finden. Manche
Tierarten wie Seehunde sind wohl populär, aber das große Publikum
findet einen Zoo ohne exotische Tiere doch zu langweilig. Deshalb holte
der Zoo im vorigen Jahr schon zwei Sibirische Tiger. Wenn jetzt noch
zwei Elefanten dazu kommen, wird die alte Konzeption ganz losgelassen.
telegraaf.nl - 26. Apr. 2008
IJsbeer niet met uitsterven bedreigd
Eisbär nicht mehr vom Aussterben bedroht
Ottawa. Der Eisbär ist nicht mehr vom Aussterben bedroht. Die Tierart
befindet sich dennoch in Not und hat speziellen Schutz nötig. Zu dieser
Schlußfolgerung ist eine Kanadische Kommission gekommen, die sich über
bedrohte Tierarten im Land äußerte. In Teilen des Verbreitungsgebietes
nimmt die Anzahl der Eisbären stark ab, aber in einigen anderen Breiten
wächst die Population, so die Kommission am Freitag. Kanada beherbergt
nach Schätzung 15.500 Tiere, ungefähr zwei Drittel der Population in
der Welt. Die wissenschaftliche Kommission gesteht ein, daß die Art
"äußerst sensibel" ist für Aktivitäten des Menschen. Probleme bilden
Überfischung, Öl- und Gasgewinnung und das Verschwinden von Eis als
Jagdgebiet im Sommer.
nieuwsbank.nl - 26. Apr. 2008
Zeehondencrèche schiet te hulp in Rusland
Seehundstation eilt zu Hilfe in Rußland
Vor einigen Wochen wurde durch den WWF groß in die Schlagzeilen
gebracht, daß es Probleme gab mit den Robben in der Ostsee: durch die
Klimaveränderung schmolz das Eis schon ganz früh, wodurch die bedrohte
Ostsee-Ringelrobbe und auch die noch seltenere Ladoga-Ringelrobbe
Schwierigkeiten bekamen. Diese Robben kriegen ihre Jungen auf dem Eis.
Aus dem Zoo von Sankt Petersburg kam ein Notruf: man hatte dort
erstmals ein paar Jungtiere ohne Mutter zur Betreuung erhalten.
Unverzüglich ist Robbenpfleger André van Gemmert nach Rußland
abgereist, um den sehr enthusiastischen Leuten im Zoo zu helfen, die
Tiere zu retten. Es sprach sich offenbar herum, denn zur Zeit sind
schon zehn junge Robben im Auffang: zwei Ladoga-Ringelrobben, einige
Ostsee-Ringelrobben und auch ein paar Kegelrobben. Die
Ladoga-Ringelrobben werden total getrennt gehalten von den anderen
Robben, weil diese Robbenart aus dem Ladogasee kommt, der keine
Verbindung zur Ostsee hat. Zur Zeit hat Robbenpfleger Richard Dijkema
unseren André in Rußland abgelöst. Er wird mit Hilfe des
niederländischen Konsulats in Sankt Petersburg sich ansehen, auf welche
Weise wir Unterstützung gewähren können beim Bau einer kleinen
Auffangstation entlang der Küste. Fantastisch, daß es doch immer wieder
überall auf der Welt Menschen gibt, die ein Individuum auch wichtig
finden. Nur auf diese Weise erhält ein abstrakter Begriff wie "eine
Population" doch ein Gesicht durch das Retten von ein paar Robben.
dierennieuws.nl - 25. Apr. 2008
Dagje dierentuin (13): Bestzoo
Ein Tag im Zoo (13): Best Zoo
Mitten in typischer Brabanter Landschaft liegt Best Zoo. Ein kleiner
(2,3 ha), aber gemütlicher Tierpark. In Best Zoo sind verschiedene
Tierarten vertreten, also war es schön, hier für "Ein Tag im Zoo" ein
paar Stunden zu verbringen. Best Zoo war Eigentum der Familie Van
Laarhoven. Von 1938 bis 1972 war es ein Vogelhandel und danach wurde es
ein Tierpark, mit dem auf der Hand liegenden Namen "De Vleut",
angesichts der Tatsache, daß der Tierpark im Weiler De Vleut liegt.
Seit 2007 bildet der Park einen Teil von Zodiac Zoos, einer
Dachorganisation einiger kleinerer Tierparks, u.a. Aqua Zoo Friesland,
Zoo Parc Overloon und Dierenpark Wissel. Der Name Best Zoo bleibt
bestehen und die heutige Belegschaft wird in die neue Organisation
übernommen. In unserer Erinnerung sah der Park während eines früheren
Besuchs im Jahre 2005 besser aus und vor allem gepflegter. Ganz schön
war es, daß damals ein Kronenkranich frei über die Rasenfläche lief.
Doch es ist logisch, daß nicht mehr investiert wird, bis der geplante
Umzug an die andere Seite des Broekdijk Tatsache ist. Dort erhält der
Zoo sieben Hektar. Zodiac Zoo will Erholung, Bildung, Naturschutz und
Wissenschaft auf eine spannende Art präsentieren. Besucher sollen sich
bewegen können in einem dschungelartigen Gebiet, wobei sie unerwartet
Auge in Auge auf Tiere treffen. Beabsichtigt ist, kaum Zäune zu
verwenden, sondern lediglich natürliche Abgrenzungen wie Wasser. Der
neue Best Zoo erhält große Biotope, viel Grün und Themengebiete wie
einen Streichelzoo mit traditionellen Brabanter Haustieren sowie
Gebiete, die angeregt sind durch Australien und die afrikanische Insel
Madagaskar. Es ist zu hoffen, daß die schöne Sammlung von Katzenartigen
bestehen bleibt. Das ist zur Zeit so ein bißchen das schönste von Best
Zoo, nur sitzen sie in entsetzlich häßlichen und altmodischen Käfigen.
Obenstehende Pläne sollten auch schwer zu realisieren sein mit Tieren
wie Ceylon-Leoparden, Pumas oder Jaguars, denn das sind in der Regel
gute Kletterer, Springer und Schwimmer. Neben Katzenartigen beherbergt
dieser Zoo ungefähr 70 Tierarten, darunter besonders kleine Tiere wie
Vögel, Beuteltiere, kleine Säugetiere, Affen und Halbaffen, Huftiere
und Kamelartige. Best Zoo arbeitet auch mit an vier EEP -
Zuchtprogrammen der EAZA - für Edwards Fasan, Schwarz-weißer Vari,
Braunkopfklammeraffe und Ceylon-Leopard. Von weiteren acht Tierarten
wird ein ESB (Europäisches Zuchtbuch) geführt. ... Unser wichtigstes
Ziel war, den jungen schwarzen Jaguar noch ein bißchen
zufriedenstellend abzulichten. Ein herrlichen Tier, genauso wie seine
Mutter. Es ist immer schade, wenn ein Zoo, der prächtige Tiere in
seiner Sammlung hat, diese dann aber so häßlich unterbringt. Die Pumas,
Ceylon-Leoparden, Luchse, Servale und Rohrkatzen hatten es alle nicht
viel besser. Wenn es zur Zeit eine Wahl gäbe zum am wenigsten schönen
Zoo der Niederlande, dann würde Best Zoo sicher das "best" abhanden
kommen. Es ist ein ehrgeiziger Plan von Zodiac Zoo, hier etwas zu tun,
doch an einem ganz neuen Standort sollte das möglich sein ... Best Zoo
ist wirklich kein Zoo, den man gesehen haben muß, aber wenn man in der
Nähe ist, ist es schön, einen kleinen Rundgang zu machen. Sonst würde
ich dazu raten abzuwarten bis nach dem Umbau. Text: B. de Jonge;
Website: www.wildcatsmagazine.nl.
dierennieuws.nl - 23. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Burgers' Zoo
Natürliches Verhalten im Zoo: Burgers' Zoo
In Burgers' Zoo besteht das Löwenrudel aus dem Löwenkater Azlan und
sechs erwachsenen Löwinnen, zwei Jungen von zwei und einem halben Jahr
sowie drei Jungen, die drei und einen halben Monat alt sind. Die Löwen
sind zum großen Teil gemischtrassig, wie nahezu alle Löwen in
menschlicher Obhut, doch Burgers' Zoo hat vor einiger Zeit beschlossen
zu versuchen, reinrassige Löwen zu züchten und wohl von der Unterart
Bleyenberghi [Angola-Löwen]. Am 11. Oktober 2003 konnte der Zoo einen
Löwen und eine Löwin aus dem Zoo Lissabon übernehmen und am 17. Januar
2005 noch einmal den Löwen aus Blijdorp (Azlan), nachdem der Kater aus
Lissabon gestorben war. Die Absicht ist also, in Zukunft mehr
reinrassige Löwen zu kriegen und damit zu züchten. Es könnte nicht so
schlimm sein, den Anteil nicht-reinrassiger Tiere in den Zoos zu
verringern. Ob die drei Junglöwen reinrassig sind, ist uns noch nicht
bekannt. ... In der Natur werfen Löwinnen jedes zweite Jahr Junge. Die
Jungen bleiben dann auch sicher zwei Jahre bei ihrer Mutter. In Zoos
ist das oft nicht möglich. Die Jungen werden meistens früher in einen
anderen Zoo gegeben, auch regeln die Zoos, ob Junge geboren werden
sollen oder nicht und von welcher Löwin. Die Geburtenbeschränkung
geschieht zumeist durch die Pille, so daß die Tiere zu einer späteren
Zeit noch Junge kriegen können. Der Nachteil der Pille ist jedoch, daß
Geschwülste entstehen können. Text: B. de Jonge
ad.nl - 23. Apr. 2008
'Ster van de vogelshow' fladdert weg
"Star der Vogelschau" flattert weg
Rotterdam. Wo ist Gabelracke Imani? Soeben saß sie noch tadellos auf
einem Ast in einem Bäumchen, munter pickend nach einem aufgeworfenen
Stückchen Brot, direkt hinter der Bisonanlage im Tiergarten Blijdorp.
Und nun ist sie ein Pünktchen in der Luft, das langsam in Richtung
Delft verschwindet. Kurz ist Panik im Zelt, während der
Pressevorstellung der Freiflugaufführung, der Vogelschau, die ab
Samstag wieder im Tiergarten zu sehen ist. Denn was ist diese
Aufführung ohne das farbenprächtige, putzige Vögelchen, das in der
freien Natur in Kenia und Somalia vorkommt. "Imani ist der Star der
Show", betont auch Harald Schmidt, Vogelkurator in Blijdorp. "Wenn man
sieht, wie das Publikum auf sie reagiert. Und das bei so einem kleinen
Vögelchen von 90 Gramm." Daß es so ein Leichtgewicht ist, stellt sich
als Nachteil heraus. Sicher, wenn eine kräftige Brise weht. "Ich sah es
schon sofort, daß sie etwas schreckhaft und ängstlich war. Vielleicht
kam es durch alle die Kameras, die auf sie gerichtet waren. Und mit dem
Wind dazu, ist sie schnell ein Ende weg." Zum Glück dauert die "Flucht"
nur kurz. Schmidt und seine Kollegen sehen, wie der gefiederte
Flüchtling in der Nähe der Schrebergärten auf einem Baum landet. Dort
wird sie auch noch einmal belästigt von einigen Krähen, aber
schließlich "nach unten geschwatzt". Das ist auch gut so, denn ein
längerfristiger Aufenthalt im holländischen Klima könnte ihr
schließlich den Garaus machen. "Über den Sommer würde sie noch kommen,
aber einen kalten Winter überlebt sie wahrscheinlich nicht."
ad.nl - 23. Apr. 2008
Goed toeven in nagelnieuwe vliegvolière
In der nagelneuen Flugvoliere läßt es sich gut leben
Rotterdam. Die Halsband-Wehrvögel haben Zoff miteinander. Zumindest
klingt es so. In ihrer noch nagelneuen, geräumigen Flugvoliere gackern
sie einander voll - der eine innen, der andere außen. Sich streitend,
richten sie ihren prächtigen grau-schwarzen Federschmuck auf,
offensichtlich um zu imponieren. Vogelkurator Harald Schmidt vom
Tiergarten Blijdorp relativiert die Aufregung aber: "Das ist ihr
normaler Alarmruf. Das machen sie ein paarmal pro Tag." Ein Glück, denn
es gibt keinen Grund für Ärger. Es gibt sogar ein Fest. Denn soeben hat
Direktor Ton Dorresteijn die Anlage gemeinsam mit dem Spender - dem
Fonds Schiedam Vlaardingen - eröffnet. Eine herrliche Unterkunft, mit
noch schöneren Vögeln. Rote Ibisse, Rotschulterenten und das Duo
Halsband-Wehrvögel. Mit herrlichen Gelbflügelaras und ihren blaugelben
Verwandten als "Nachbarn". Die Voliere befindet sich zwischen Ozeanium
und Eisenbahnlinie.
planckendael.be - 29. Apr. 2008
Welpjes buiten en neushoornbaby in bad!
Kleine Löwen nach draußen und Nashornbaby ins Bad!
Die Arbeiten an der Löwenanlage sind rundherum abgeschlossen. Das
bedeutet, daß die Löwenjungen fortan wieder in der Sonne balgen. Bei
dem Nashornbaby wird das Außenbad gefüllt. Die junge "Maid" findet es
toll und spritzt gemütlich umher.
atv.be - 24. Apr. 2008
Per boot van station naar dierenpark Planckendael
Mit dem Boot vom Bahnhof zum Tierpark Planckendael
Im Tierpark Planckendael wurde die Likamboté heute morgen getauft. Das
ist kein neues Tierchen diesmal, sondern ein Boot, daß die Besucher vom
Bahnhof zum Zoo bringen soll. Jetzt schon machen jährlich etwa 60.000
Personen Gebrauch von den drei anderen Booten, doch das müssen noch
mehr werden. Die Likamboté fährt die sieben Kilometer in einer halben
Stunde.
Französische
Meldungen
20minutes.fr - 30. Apr. 2008
Les zèbres du zoo décimés
Die Zebras des Zoos sind dezimiert
Ihre Weidefläche auf der Afrika-Ebene wird bald verlassen sein. Seit
Oktober und im Zeitraum von drei Monaten sind vier von den fünf Zebras
des Parc de la tête d'or [Park des goldenen Kopfes, Lyon] verendet
durch eine untypische Muskelerkrankung. "Es ist der erste französische
Zoo, der mit dieser für den Menschen nicht gefährlichen Krankheit in
Berührung kam, die im Jahre 2006 in Frankreich und in Rhône-Alpes in
den Pferdezuchten gelandet ist", erklärt Eric Plouzeau, Direktor und
Tierarzt, der diese Todesfälle "beeindruckend" nennt. "Es ist, als
wären sie von einer Giftschlange gebissen worden", fügt er hinzu, um
das Hinscheiden der Grévy-Zebras in zwölf qualvollen Stunden zu
beschreiben; die Tiere kamen nach Lyon im Jahre 2006 anläßlich der
Eröffnung der Afrika-Ebene. Diese vom Aussterben bedrohten Tiere
starben alle, als die Krankheit ihre Muskelzellen und ihre Nieren
angriff. "Beim ersten Fall konnte ich nichts machen. Ich euthanasierte
die anderen, um ihnen Leid zu ersparen", erläutert Eric Plouzeau. Was
die anderen Tiere des Standortes betrifft, ist keines durch die
Krankheit getroffen worden. Aber Vorsichtsmaßnahmen sind dennoch
ergriffen worden, um die Ponys und Pferde zu schützen, die die Alleen
des Parks durchstreifen. "Vorsichtsmaßnahmen zu treffen ist
kompliziert, solange man nicht genau weiß, wie sie infiziert worden
sind", schließt Eric Plouzeau ab.
lorient-lejour.com.lb - 30. Apr. 2008
Le zoo de Prague veut sauver le gavial du Gange
Prager Zoo will Gangesgavial retten
Der zoologische Garten von Prag hat ein Versuchsprogramm in Europa in
Gang gebracht, um den Gangesgavial (Gavialis Gangeticus) zu retten, ein
asiatisches Krokodil, das vor 200 Millionen Jahren auftauchte und heute
fast verschwunden ist. "Alle in der Welt eingeführten Pläne zum Schutz
sind bis heute gescheitert. Der Gavial ist eine der am meisten
bedrohten Arten des Planeten ", macht Petr Veselsky aufmerksam, Kurator
für im weitläufigen Zoo, der auf den Anhöhen am Ufer der Moldau
(Vltava) angesiedelt ist. Zwischen 150 und 200 erwachsene Gangesgaviale
gibt es heute noch in ihrem natürlichen Lebensraum an den Ufern der
Wasserläufe Indiens und etwa zwanzig sind es nur in menschlicher Obhut
in verschiedenen Zoos Indiens, der Vereinigten Staaten, Japans, Sri
Lankas und Singapurs, legt man die Zahlen zugrunde, die in Prag
verfügbar sind. "Die Zeit ist gekommen, die Alarmglocke zu läuten",
unterstreicht Petr Veselsky. Der Zoo hat gerade eine Million Euro
ausgegeben, um einen funkelnagelneuen Pavillon einzurichten, in dem
sich sorglos tummeln drei Männchen und vier Weibchen aus einem Park von
Madras (Südindien). "Das Ziel besteht letztlich darin, die Gaviale sich
fortpflanzen zu sehen, um den Nachwuchs anderen Zoos überlassen zu
können, oder sie sogar in ihrem Ursprungsland wieder frei zu lassen",
erklärt Herr Veselsky. Darauf wird man noch mindestens zehn Jahre
warten müssen, damit die neuen Pfleglinge erst die Geschlechtsreife
erreichen. Bei der Eröffnung des Pavillons wünschte der indische
Botschafter in Prag, Dinkar Prakas Srivastava, dank der Arbeit des
Prager Zoos möge die Gaviale nicht das Schicksal der Dinosaurier
ereilen...
saint-brieuc.maville.com - 26. Apr. 2008
"Zooparc, tout juste un an et déjà un grand zoo"
Zoologischer Park - gerade erst ein Jahr alt und schon ein
großer Zoo
Seit seiner Eröffnung vor einem Jahr in Trégomeur haben ihn bereits
100.000 Personen besucht. Dem neuen Zoo geht es gut, seinen Pfleglingen
auch. Da ist Malaka, die Malaienbärin. Das Maskottchen. "Sie hat die
Herzen aller Kinder gerührt", beobachtet Solenn Marzin, zoologische
Verantwortliche. Der Zoo hat auch wieder ein Männchen für Malaka
gefunden. Der Zoopark ist Mitglied der Vereinigung der europäischen
Zoos und Aquarien (EAZA) geworden, der alle großen europäischen Zoos
angehören. "Eine Anerkennung für unsere Tiersammlung und unseren
Einsatz für die Erhaltung der Arten ", erklärt Solenn Marzin. Eine
Voliere ist gerade eröffnet worden. Eine Neuheit: in ihr tummeln sich
drei Fächertauben (die größte Erdtaube) mit einem beeindruckenden
Fächerkamm. Und Papua-Hornvögel mit einem großen Schnabel, ähnlich dem
eines Tukans. Zwei aus Papua-Neuguinea stammende Arten. Gut geht es den
Schneeleoparden. Das Paar, sehr scheu und anfangs nicht zu sehen, ist
verliebt und zeigt sich von nun an den Besuchern. Insgeheim hoffen
Solenn und ihr Team auf die Geburt eines Babys mit dichtem Fell. Die
Rothunde, oder das Phänomen der Meute. Ein Student erforscht das
Verhalten dieser Art zwischen Wolf und Fuchs. Im April sind im Zoopark
nicht weniger als drei Vietnam-Sikas, ein Lemur und eine Antilope
geboren worden. Bouba, der erste Tiger, der vor einem Jahr ankam, erlag
kürzlich trotz der aufmerksamen Pflege durch das Team einer Krankheit.
Ein Männchen wird demnächst dem allein gebliebenen Weibchen wieder
Gesellschaft leisten. Erhaltung bedrohter Arten: Der Zoopark nimmt an
einer Kampagne zugunsten der Amphibien und an einer teil, die von einer
Vereinigung zum Schutz des Schneeleoparden durchgeführt wird.
waliboo.com - 24. Apr. 2008
Ouest français : Lancement d'une opération de
réduction de la population de l'ibis sacré
Französischer Westen: Start einer Aktion zur Reduzierung der
Population des Heiligen Ibis
Französischer Westen: Start einer Aktion zur Reduzierung der Population
des Heiligen Ibis, einer exotischen Art, die seit dem Jahr 2005 durch
die Französische Behörde für Jagd und wildlebende Fauna (Office
National de la Chasse et de la Faune Sauvage, ONCFS) und das
Französische Institut für Agrarforschung (Institut National de
Recherche Agronomique, INRA) als potentiell gefährlich für die
Artenvielfalt der einheimischen Arten eingestuft wurde. Der aus dem
subsaharischen Afrika stammende Heilige Ibis wurde in Frankreich,
genauer im Zoologischen Park von Branféré im Morbihan, in den siebziger
Jahren eingeführt. Die in Halbfreiheit gelassenen und aus dem Park
entwichenen Individuen haben so begonnen, die Feuchtgebiete der
Umgebung zu besiedeln: La Brière, den Golf von Morbihan, und den Lac de
Grand Lieu, der sich im Süden von Nantes befindet. Ihr Bestand hat sich
in zwei Jahren fast verdoppelt: im Jahre 2005 waren es 3.000, die
letzte im Jahre 2007 durchgeführte Zählung ergab mehr als 5.000 Vögel -
auf Kosten der einheimischen Arten. Sich nicht darauf beschränkend,
sich von Mollusken, Fröschen, Eidechsen und Fischen zu ernähren,
vergreift sich der Ibis, den die alten Ägypter verehrten, auch an den
Nestern der bodenständigen Arten, darunter der Kormorane, der
Rosenseeschwalben oder der Seeschwalben. Um die negative Auswirkung der
Anwesenheit dieses Vogels auf die französiche Avifauna zu begrenzen,
haben die Departements von Loire-Atlantique, von Vendee und von
Morbihan beschlossen, einen gemeinsamen Kampf zu führen, um seinen
Bestand zu reduzieren. Das geschieht in Fortführung der im letzten Jahr
eingeleiteten Kampagne, während der 270 Vögel vernichtet wurden.
tempsreel.nouvelobs.com - 24. Apr. 2008
Des lions à Thoir
Löwen in Thoiry
Ein Afrika-Reservat wird seine Tore im zoologischen Park von Thoiry
(Yvelines) öffnen. Der zoologische Park von Thoiry in Yvelines wird ein
afrikanisches Reservat werden am kommenden 12. Mai, kündigten die
Behörden am Mittwoch, den 24. April, an. Zum ersten Mal in Frankreich
werden die Löwen in Freiheit sein, und es werden die Touristen sein,
die in Käfigen sein werden. Dieses System besteht nur in den
Vereinigten Staaten, in Japan, in Großbritannien und in den Reservten
von Afrika. Die Experten haben sich im übrigen von diesen verschiedenen
ausländischen Erfahrungen leiten gelassen, um die
Sicherheitsvorrichtungen aufzubieten. Um die Besucher zu schützen,
patrouillieren bewaffnete Ranger im Park. Außerdem werden sie
kontrollieren, ob die Anweisungen beachtet werden: niemand darf sein
Auto verlassen, Türen öffnen und Haustiere müssen am Eingang des Zoos
zurückgelassen werden. Zum Schutz der Nachbarn soll eine fünf Kilometer
lange und zwei Meter hohe Mauer, gemeinsam mit einem Zaun und
Maschendraht Zwischenfälle vermeiden.
Spanische
Meldungen
adn.es - 29. Apr. 2008
El Bioparc recibe 140.000 visitas en dos meses
Der Bioparc empfängt 140.000 Besucher in zwei Monaten
Zwei Monate in Betrieb und 140.000 Besucher im Bioparc Ignacio Docavo.
Das sind die wichtigsten Daten, die sich aus der Bilanz ergeben, die
Koen Brouwer, der Direktor des Parks, gestern vorgestellt hat. Wenn das
Wachstum in diesem Rhythmus andauert, ist absehbar, daß die geplante
jährliche Besucherzahl von 600.000 überschritten wird. Außerdem hat der
Direktor des Parks unterstrichen, daß nur 10.000 Jahreskarten zum
Verkauf bleiben, die sogenannte "entrada verde" [grüner Eintritt]. In
dieser Zeit wurden mehrere Exemplare verschiedener Arten geboren: vier
Lemuren, zwei Ägyptische Stachelmäuse und eine Sitatunga. Inzwischen
sind einige Arten so untergebracht, daß es ihnen gelingt, sich
fortzupflanzen, andere befinden sich noch in einer Periode der
Eingewöhnung. Dies ist der Fall bei drei Gorillas, zwei Weibchen und
einem Männchen, die wahrscheinlich in den Sommermonaten von den
Besuchern gesehen werden können. In den letzten Wochen ist ein neues
Exemplar eines vierjährigen Afrikanischen Elefanten im Bioparc
angekommen, das schon eingeführt worden ist in den Bereich mit zwei
Weibchen derselben Art. Auch zwei Stumpfkrokodile aus dem Zoo
Barcelona, vier Höckerglanzgänse und ein Paar Kronenkraniche im Rahmen
eines Erhaltungszuchtprogramms, weil sie vom Aussterben bedroht sind.
Gegenwärtig leben 4.000 Exemplare von 250 Arten im Bioparc.
elpais.com - 28. Apr. 2008
Jambo ya está en Valencia
Jambo ist schon in Valencia
Ein fünfjähriger Afrikanischer Elefant, Jambo mit Namen, ist im Bioparc
Valencia angekommen. Jambo bildet einen Teil einer Elefantenherde , die
sich beteiligen wird an europäischen Arterhaltungszuchtprogrammen. In
den letzten Wochen kamen auch zwei Stumpfkrokodile aus dem Zoo
Barcelona in den Bioparc, vier Höckerglanzgänse und ein Paar
Kronenkraniche im Rahmen von EEP, eine Rotbüffelkuh, ein Männchen des
Großen Kudu und ein Paar Wickelbären, von denen es nur 20 Exemplare in
europäischen Zoos gibt. Man hat auch Hunderte von Fischen verschiedener
Arten in verschiedenen Flüssen und Gewässern des Parks ausgesetzt,
damit sie als ökologische Insektenbekämpfer aktiv werden und diese
Zonen freihalten von Algen, Pflanzen und Insekten.
abc.es - 29. Apr. 2008
Bioparc supera sus estimaciones y alcanza 140.000
visitas en dos meses
Erwartungen im Bioparks übertroffen: 140.000 Besucher in zwei
Monaten
Valencia. Der Direktor des Bioparks, Koen Brouwer, erklärte auf einer
Pressekonferenz über die Bilanz dieser zwei ersten Monate, daß bereits
25.000 von den 35.000 Jahreskarten (entradas vertes), die für 2008
vorgesehen waren, verkauft wurden. Außerdem sind bereits reserviert
mehr als 100.000 Schülerbesuche. Die Zoo-Verantwortlichen sind der
Ansicht, "um die Qualität der Besuche aufrechtzuerhalten und das
Wohlbefinden der Tiere zu respektieren" darf die Höchstkapazität 9.000
Besucher täglich nicht überschreiten, eine Zahl, die bis jetzt "nur
Karfreitag überschritten worden ist". Der Biopark erstreckt sich
gegenwärtig über eine Fläche von 80.000 Quadratmetern, die vor dem
Sommer "mit dem Areal erweitert wird, das für Schimpansen und Gorillas
bestimmt ist". Das präzise Datum wird davon abhängen, wie sich diese
Tiere in ihrer Umwelt akklimatisiert haben und von der Anwesenheit von
Besuchern. Es wird drei Gorillas geben (ein Männchen und zwei
Weibchen), die aus verschiedenen Familien und Zoos stammen, die Ankunft
einer dritten Gorilladame wird erwartet. Der Biopark strebt außerdem
danach, ein Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Gorillas aufzunehmen.
levante-emv.com - 29. Apr. 2008
El Bioparc será referente en la reproducción de
elefantes y gorilas
Der Biopark wird sich der Reproduktion von Elefanten und
Gorillas widmen
Die Zahlen beweisen, daß die Besucher den Biopark gut angenommen haben,
obwohl einige Einrichtungen wie die Grotte von Kitum sowie die Anlagen
für die Gorillas und die Schimpansen der Öffentlichkeit erst noch
übergeben werden. Die Gorillas sind sehr bedrohte Tiere, die mit
anderen repräsentativen und gefährdeten Arten wie der afrikanische
Elefant, das Breitmaulnashorn und Lemuren teilnehmen werden an den
Erhaltungszuchtprogrammen (EPP) des Zoos. Die drei Gorillas, die im
Biopark leben - ein junges Weibchen wird noch in die Gruppe
eingegliedert - werden sich vor dem Sommer den Besuchern präsentieren.
Die Grotte von Kitum ist noch in der Thematisationsphase, und der
Zugang zu ihr ist mit einem Segeltuch getarnt worden. Dieser
Lebensraum, der eine Grotte neu schafft, wie sie von Elefanten in Kenia
ausgegraben wurde, wird bis zum Ende des Jahres nicht fertig sein.
lasprovincias.es - 29. Apr. 2008
Menos visitas para proteger al elefante
Weniger Besuche, um den Elefanten zu schützen
Das Profil des Zoobesuchers ist nicht einheitlich. Außer Einwohnern der
ganzen Stadt haben in diesen zwei Monaten Touristen aus Katalonien,
Madrid und Andalusiens einen Bummel durch den Biopark gemacht. Auch
ausländische Besucher kamen aus den Niederlanden, aus Deutschland, dem
Vereinigten Königreich, aus Japan, Dänemark und den Vereinigten
Staaten. Zu den Privatbesuchern kommen jene der Schulen hinzu. "Es gibt
bereits mehr als 100.000 reservierte Besuche für Schulzentren", teilte
Brouwen mit. Die Kontrolle dieser Besuche ist für die Akklimatisierung
der Tiere in den Anlagen lebenswichtig. Der Zoo verfügt über mehr
Arten, als besucht werden können. Aber viele von ihnen sind noch nicht
darauf vorbereitet, um in einem offenen Bereich zu sein, der der
Öffentlichkeit gezeigt wird. Es ist der Fall von zwei Weibchen des
Großen Kudu, die aus dem englischen Zoo von Marwell angekommen sind und
die jetzt begonnen haben, auf die grüne Savanne herauszukommen. Die
Gorillas sind eine besonders schwierig zu akklimatisierende Art - "in
Anbetracht ihrer großen Intelligenz". Zur Zeit hat der Biopark drei
Gorillas. Zwei von ihnen sind jung, aber der dritte ist 35 Jahre alt -
das ist ein für diese Tiere fortgeschrittenes Alter. "In den nächsten
Monaten hoffen wir, ein weiteres Weibchen aus dem Zoos von Belfast zu
erhalten. Eine der Neuheiten für das nächste Jahr wird die Eröffnung
der Kitum-Grotte sein. Man wird diese Grotte Kenias nachbilden, die die
Elefanten mit ihren Rüsseln gegraben haben, um Minerale zu erhalten.
Die Besucher werden einen Bereich mit Krokodilen, Flußpferden und
Nachttieren wie einigen Nilflughunden betreten.
Polnische
Meldungen
zoo.wroclaw.pl
- April 2008
Daniel danielowi nie równy
Damhirsch ist nicht gleich Damhirsch
Der Damhirsch (Dama dama) ist eine Tierart, die vom Menschen seit
tausend Jahren gezüchtet und fast auf der ganzen Welt als Jagdwild
eingeführt wurde. Wir begegnen ihm in vielen zoologischen Gärten, in
Vergnügungsparks, sogar in am Straßenrand gelegenen Menagerien. Doch
nur wenige wissen, daß auf der Erde noch eine andere Art lebt - der
Mesopotamische Damhirsch (Dama mesopotamica). Vor einigen hundert
Jahren bewohnte er trockene Wälder und mit Sträuchern bedeckte
Territorien von Tunesien bis Türkei und Iran. Leider galt er infolge
Bejagung im Jahre 1955 als ausgerottete Art. Doch wurde 1959 eine
kleine Gruppe in der Provinz Hormuz in Iran entdeckt. Einige Exemplare
wurden gefangen und auf die Insel Dasht-e-naz an der Grenze zu Irak
umgesiedelt. Von dort gelangten einige in den Privatpark von Opel in
Kronberg (Deutschland). Während des irakisch - iranischen Krieges
brachte es die israelische Armee fertig, in einer bravourösen Aktion
aus der umkämpften Region vier Mesopotamische Damhirsche nach Israel
herauszuschaffen. von diesen wenigen Tieren stammt die ganze
europäische Population ab, die gegenwärtig über 120 Individuen zählt.
Im Iran mögen es über 300 sein. In zoologischen Gärten gibt es ein
Zuchtprogramm. In dessen Rahmen erhielten wir als erster polnischer Zoo
aus Kronberg drei Paare dieser vom Aussterben bedrohten und
einzigartigen Tiere.
zoo-krakow.pl - Apr. 2008
Wiosenne
narodziny
Frühjahrsgeburten
Mit dem Frühlingsbeginn können wir in den Gehegen mehr und mehr
Jungtiere sehen. Bei den Affen wurde im April das junge
Schopfmangabenweibchen Fiona als erste Mutter. Ihr erstes Kind erhielt
sofort jegliche fürsorgliche mütterliche Aufsicht und entwickelt sich
ausgezeichnet. Schopfmangaben zählen zu den Affen, die sehr selten in
Zoos gehalten werden. In Europa kann man sie gerade in sieben
zoologischen Gärten sehen; es sind insgesamt 24 Individuen. Weltweit
beträgt die Anzahl der Schopfmangaben 51 Exemplare. Genauso selten
vermehren sich diese Affen. In den zurückliegenden 12 Monaten wurden
gerade zwei Äffchen geboren (laut ISIS). Auch die Familie der weißen
Mendesantilopen hat sich vergrößert. Im Takingehege tollt ein Kalb
herum, das am 13. April geboren wurde. In der Winterunterkunft
erblickte ein Katta das Licht der Welt.
zoo.gd.pl - 23. Apr. 2008
Najszybszy kot swiata w oliwskim zoo!
Die schnellste Katze der Welt im Zoo Gdansk-Oliwa
Heute gegen Mittag kam ein Lastwagen der niederländischen Firma EKIPA
in unseren Zoo an. Diese Firma realisiert professionell sichere
Transporte von Wildtieren. Nach 24 Stunden Fahrt begannen wir rasch mit
dem Entladen der zu uns gelangten Tiere. Sie stammen alle aus
niederländischen Zoos. Bei uns angekommen sind: Aus dem Safaripark
Beekse Bergen der dreijährige Gepard Ngandu. Von Zodiac Zoos ein
vierjähriger Pumakater als Gefährte für das bereits im Zoo lebende
Weibchen. Aus Amersfoort sowie Beekse Bergen Erdmännchen, insgesamt
fünf - davon vier Männchen und ein Weibchen. Aus Hannover hingegen kam
ein Paar junger Kronenkraniche, das bald an den Vogelteichen zu sehen
sein wird.
zoo.poznan.pl - 14. Apr. 2008
Drops,
Telimena i Betty
Drops, Telimena und Betty
Kürzlich kamen mehrere neue Bewohner unter den Raubsäugetieren in den
Neuen Zoo. Das am 21. Mai vorigen Jahres in Riga geborene Männchen des
Europäischen Nerzes (Mustela lutreola) ist das erste von ihnen. Es
heißt Drops und ist eins von drei Geschwistern. In unserem Zoo lebt es
zusammen mit einem Weibchen, das auch im vorigen Jahr geboren wurde.
Die Besucher können auch das Weibchen eines Europäischen Luchses (Lynx
lynx) sehen, das zu uns aus dem Zoo in Bydgoszcz kam. Es ist sehr jung,
nur zehn Monate alt und ist ganz gewiß genauso schön wie ihr Name -
Telimena. Auch Telimena erschreckt weder der neue Ort, noch der neue
Gefährte, das Männchen Adas. Das sind noch nicht alle neuen Bewohner
unter den Raubtieren. Es kam zu uns aus Arnhem (Niederlande) auch ein
Nordamerikanisches Katzenfrett (Bassariscus astutus) - ein Raubtier aus
der Familie der Kleinbären. Es heißt Betty und ist etwa neun Jahre alt.
Einstweilen hat es sich mit der neuen Situation vertraut gemacht, in
Kürze wird es zusammengeführt mit einem Männchen. Diese Art wird
äußerst selten gehalten im Zoo, in Europa kann man es außer in Poznan
ausschließlich in den Niederlanden und in Deutschland sehen.
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
Tiergarten
Nürnberg, 30.04.2008
JAKO-O Zeltlager 2008 im Tiergarten Nürnberg ausgebucht
Die geplanten JAKO-O Zeltlager im Tiergarten Nürnberg erfreuen sich
großer Beliebtheit. Seit Wochen sind die Zeltlager für den Sommer 2008
bereits komplett ausgebucht. Auch die eingerichteten Wartelisten lassen
keine weiteren Anmeldungen mehr zu.
Zoo Duisburg, 30.04.2008
Neue Brazza-Meerkatze im Zoo Duisburg
Bei dem Namen Brazza-Meerkatze staunt nicht nur der Laie. Selbst
Biologen ist die Herkunft des eigenwilligen Namens Meerkatze als
Bezeichnung für einen Affen eher ungewiss. Als gängigste Erklärung
gilt, dass dieser Name von dem Sanskrit-Wort ‚markata’ abgeleitet
wurde, was Affe bedeutet. Denn weder sind diese Affen mit Katzen
verwandt, noch leben sie im oder am Meer. Der Begriff Brazza wiederum
stammt von dem französischen Entdecker dieser Affen, Pierre De Brazza,
nach dem diese Tiere benannt wurden. Eben eine solche Brazza-Meerkatze
ist neu im Zoo Duisburg eingetroffen. Auf Vermittlung des zuständigen
Zuchtbuchführers übernahm der Zoo ein neues Zuchtmännchen aus dem
polnischen Zoo in Lodz. Als neuer Haremsführer obliegt es nun diesem
Männchen, die erfolgreiche Zucht der Brazza-Meerkatzen im Zoo Duisburg
fortzusetzen. Allerdings galt es für das Männchen, nicht nur seine
neuen Damen kennenzulernen (Brazza-Meerkatzen leben in sozialen
Gruppen, bestehend aus einem erwachsenen Männchen und mehreren Weibchen
mit deren Jungtieren), sondern zugleich auch die imposanten Gorillas,
da im Zoo Duisburg Gorillas und Brazza-Meerkatzen gemeinsam auf einer
Anlage gehalten werden. Während die schwergewichtigen Gorillas sich
eher auf dem Boden ihrer großzügigen und naturnah gestalteten
Außenanlage aufhalten, erklimmen die kleinen und wendigen Meerkatzen
die höchsten Wipfel der zahlreichen Kletterbäume. So können sich Groß
und Klein gut aus dem Wege gehen und in Harmonie gemeinsam den
Duisburger Gorilla-Bush bevölkern.
Tierpark Chemnitz, 30.04.2008
Neues aus dem Tierpark: Chippo wird Ungar!
Chippo, der erste Nachwuchs bei den Zwergflusspferden im Tierpark
Chemnitz, ist zu einem stattlichen Jugendlichen herangewachsen, für den
es langsam Zeit wird, zu Hause auszuziehen. Der Tierpark freut sich
daher, eine schöne neue Heimat für ihn gefunden zu haben: Das
Europäische Erhaltungszuchtprogramm empfahl den ungarischen Zoo Szeged.
Dort soll Chippo nun der Stammvater einer erfolgreichen Zucht werden.
Gleichzeitig bedeutet seine Abreise auch, dass das Chemnitzer Zuchtpaar
wieder zusammenleben darf und so für weiteren Nachwuchs bei dieser
seltenen und bedrohten Tierart sorgen kann. In den Zoos der Welt leben
etwa nur 300 Zwergflusspferde, und die Bestände im Freiland umfassen
vermutlich auch nicht mehr als einige hundert Tiere. Nächste Woche ist
es dann soweit – Chippo wird am Freitag, dem 9. Mai, die Reise nach
Ungarn antreten. Wer also, Chippo besuchen und dafür nicht erst nach
Ungarn fahren möchte, sollte in den nächsten Tagen einen Tierparkbesuch
einplanen!
Tierpark Berlin, 30.04.2008
Tierpark-Tag in Friedrichsfelde: Erholung – Artenschutz -
Bildung – Forschung
Der Tierpark Berlin und die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und
Zoo Berlin laden am 4. Mai 2008 gemeinsam zum Tierpark-Tag nach
Friedrichsfelde. Unter dem Motto Erholung – Artenschutz - Bildung –
Forschung finden von 9 bis 18 Uhr zahlreiche Informations- und
Diskussionsrunden sowie ausgesuchte Führungen statt. Zudem besteht die
Möglichkeit, hinter die Kulissen verschiedener Tierhäuser und –anlagen
zu blicken. Daneben stellt sich die Tierpark-Schule vor. Die
Umweltstiftung WWF (World Wide Fund For Nature) und das
Bundesumweltministerium präsentieren sich mit Infoständen. Und es gibt
noch einen Stand, an dem Kinder Tiere malen können, die vom Aussterben
bedroht sind. Für die Besucher bietet der Tierpark an diesem Tag
Sonder-Eintrittspreise an: Erwachsene zahlen nur 8.00 statt 11.00 Euro,
Kinder nur 4.00 statt 5.50 Euro. Der Tierpark Berlin, der 1955 eröffnet
wurde, ist mit einer Fläche von 160 ha der größte Landschaftszoo
Europas. In den Tierhäusern und Freianlagen leben rund 8.000 Tiere in
über 970 Arten. Unterstützt wird die Arbeit des Tierparks durch die
Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin. Dort besteht die
Möglichkeit, sich ideell und materiell für den weiteren Ausbau des
Tierparks einzubringen, sowie viele Neuigkeiten über die Arbeit des
Tierparks zu erfahren.
Zoo Leipzig, 30.04.2008
Pfingstfest im Zoo Leipzig: Zeitreise für große und
kleine Besucher
Das Pfingstfest im Zoo Leipzig am 11. und 12. Mai ist zugleich eine
runde Geburtstagsparty. 130 Jahre wird der Zoo alt. Was an einem
Pfingstsonntag als Gastwirtschaft mit angegliederter Tierschau begann,
ist heute ein Zoo der Zukunft, der auch international Maßstäbe setzt.
Um an das wechselvolle Werden und Wachsen zu erinnern, steht das
130-jährige Jubiläum unter dem Motto „Eine Reise in die Gründerzeit“.
Mit einem kulinarischen Highlight geht’s am 11. Mai um 10.30 Uhr los:
Dann wird Zoodirektor Dr. Junhold für alle Gäste eine große
Festtagstorte anschneiden. Vor der historischen Kulisse des
Gründergartens lassen anschließend Drehorgelspieler, Gaukler und
Stelzenläufer für alle großen und kleinen Besucher die Anfangsjahre des
Zoos noch einmal lebendig werden. Zauberkünstler und Jongleure
entführen in längst vergangene Zeiten. Bei diesem Spektakel darf auch
Zoogründer Ernst Pinkert in historischem Gewand nicht fehlen, der
kurzweilige Anekdoten aus seinem Leben feilbieten wird. Wer will, kann
auf dem Aquariumsvorplatz über einen nostalgischen Jahrmarkt schlendern
oder auf der Wiese an der Hacienda Stummfilmklassiker verfolgen.
Zusätzlich sorgt an beiden Feiertagen ein abwechslungsreiches
Bühnenprogramm für Unterhaltung. Keinesfalls entgehen sollte man sich
die Musik-, Tanz- und Artistik-Performances „Tanz der Roten Liste“, die
täglich 11.30 und 15 Uhr an der Bärenburg beginnt. Für Kinder hat sich
der Zoo etwas Besonderes ausgedacht: Im Konzertgarten können die Kids
auf einem historischen Spieleparcours ihre Geschicklichkeit testen und
beim Sackhüpfen, Stelzenlaufen und Dosenwerfen Punkte sammeln. Zur
Belohnung winkt am Ende eine Schokomedaille. Eine lieb gewordene
Tradition sind die alljährlich zu Pfingsten stattfindenden Tierparaden.
Los geht’s an beiden Festtagen um 15 Uhr auf dem Aquariumsvorplatz.
Lama „Horst“ freut sich auf zahlreiche Fans. Natürlich sollte bei all
dem bunten Spektakel auch ein Rundgang durch den frühlingshaften Zoo
nicht fehlen. Auf der Afrika-Savanne tollt der Giraffen-Nachwuchs über
den Rasen und im Pongoland lässt sich das erst wenige Wochen alte
Gorilla-Baby beim Spiel mit der Mutter beobachten. Und wer weiß:
Vielleicht gibt es zu Pfingsten ja weitere neugeborene Tierkinder zu
bestaunen.
Zoo Köln, 30.04.2008
HENRIETTE UND TACO SIND EIN PAAR - Radisson SAS Hotel
Köln übernimmt Tierpatenschaft des Nashorns
Sie fragen sich gerade, welcher Zusammenhang zwischen einem Nashorn im
Kölner Zoo und einem Design-Hotel bestehen könnte?
Antworten auf diese und weitere Fragen geben Ihnen der Kaufmännische
Vorstand des Kölner Zoos, Christopher Landsberg, der Hoteldirektor,
Jürgen Wirtz, sowie die Verkaufs- & Marketingdirektorin des
Radisson SAS Hotels, Claudia Tewes, bei der Urkundenübergabe zur
Patenschaft am Montag, 05.05.2008 um 15:00 Uhr Nashorn-Gehege des
Zoologischen Gartens Köln
(Treffpunkt: Besucherservice am Haupteingang des Kölner Zoos) Das
Radisson SAS Hotel am Messe Kreisel feiert in diesem Jahr sein
fünfjähriges Bestehen. In dieser Zeit zeigte das Management des Hotels
seine aktive lokale Verantwortung in vielerlei Hinsicht gemäß der
Philosophie des „Responsible Business“. Auch in diesem Jahr unterstützt
das Hotel in Deutz erneut den Kölner Zoo und übernimmt die
Tierpatenschaft für das Spitzmaulnashorn „Taco“. Warum das Hotel der
skandinavischen Kette als Maskottchen gerade ein Nashorn gewählt hat,
und nicht etwa einen Elch, zeigt sich auch im Eingangsbereich der
Lobby. Finden Sie heraus, wer „Henriette“ ist, was sie im Hotel macht
und was das Management von dieser „Fernbeziehung“ hält.
Thüringer Zoopark Erfurt, 30.04.2008
Training für die Elefanten im Zoopark
Vielen Gästen, die den Thüringer Zoopark Erfurt regelmäßig besuchen ist
bestimmt schon aufgefallen, dass die Tierpfleger im Elefantenrevier
keinen direkten Kontakt mehr mit den drei Elefantendamen „Safari“,
„Csami“ und „Seronga“ haben. Der Zoopark ist im Oktober letzten Jahres
dazu übergegangen, die Elefantenhaltung auf den sogenannten geschützten
Kontakt umzustellen. In vielen Zoos weltweit wird die Haltung von
Elefanten aus Sicherheitsgründen in dieser Weise durchgeführt. Beim
geschützten Kontakt betreten die Tierpfleger die Elefantenanlage nicht
mehr zeitgleich mit den Tieren sondern sind durch Absperrungen von
ihnen getrennt. Daher musste die Innenanlage der Elefanten im Zoopark
baulich verändert werden. Und auch der Umgang der Pfleger mit den
Elefanten musste umgestellt werden. Um den Tieren Anweisungen und
Befehle geben zu können, üben die Elefantenpfleger Herr Dirk Hebs, Herr
Peter Sander, Herr Jörg Werner und Herr Sven Büchner täglich das Target
Training mit „Csami“, „Seronga“ und „Safari“. Dabei werden Sie vom
Tiertrainer Karl-Heinz Behring aus Magdeburg angeleitet. Nachdem alle
vier Pfleger durch ihn eine Einführung die Arbeit mit dem Target
erhalten haben, besucht Karl-Heinz Behring regelmäßig die Erfurter
Elefanten und ihre Pfleger um die Trainingsfortschritte zu begutachten
und weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Beim Target, dem
„Ziel“, handelt es sich um einen Holzstab, den das Tier z.B. mit dem
Kopf berührt. Danach ertönt ein Pfiff sowie eine kleine Leckerei als
Belohnung. Das Tier lernt so, den Pfeifton mit der Belohnung zu
verbinden und eine Belohnung gibt es nur, wenn das richtige Verhalten
gezeigt wurde. Dieses Training ist wichtig, denn es ermöglicht z.B.
kleinere medizinische Eingriffe oder auch die Fußpflege, ohne dass ein
Pfleger mit auf die Elefantenanlage gehen muss. Außerdem werden die
intelligenten Dickhäuter auf diesem Wege jeden Tag beschäftigt, was
immer wieder Abwechslung in ihren Tagesablauf bringt .
Tiergarten Nürnberg, 30.04.2008
Spendenübergabe der Sparkasse an den Tiergarten
Die Sparkasse Nürnberg spendet dem Tiergarten Nürnberg 11.870 Euro,
davon 7.500 Euro für eine Futterpatenschaft für Eisbären. Dr. Dag
Encke, leitender Direktor des Tiergartens, bedankte sich bei der
Sparkasse Nürnberg dafür bei Dr. Michael Kläver, Direktor Kommunikation
und Marketing der Sparkasse Nürnberg, im Rahmen der offiziellen
Spendenübergabe am 30. April 2008. Das Geld stammt aus einer Aktion
rund um das „Eisbären-Zuwachssparen“, bei der die Sparkasse pro
Abschluss 10 Euro für die Futterpatenschaft spendete. 7.500 Euro
fließen direkt auf das Spendenkonto „Futterpatenschaften“ beim Verein
der Tiergartenfreunde, 4.370 Euro auf das Sonderkonto „Bärenschutz und
Bärenhaltung“. Die dort eingezahlten Spenden kommen
Bären-Schutzprojekten zugute. Derzeit ist noch nicht entschieden,
welches konkrete Projekt der Tiergarten und der Verein der
Tiergartenfreunde unterstützen werden. In der engeren Wahl befinden
sich Projekte in der Grundlagenforschung über die Auswirkungen des
Klimawandels auf die lebende Wildpopulation der Eisbären. Das
Sonderkonto „Bärenschutz und Bärenhaltung“ des Vereins der
Tiergartenfreunde wird geführt unter der Kontonummer 1375057 (BLZ
76050101).
Tierpark
Chemnitz, 30.04.2008
Neues aus dem Tierpark: Känguru-Jungtiere verlassen den
Beutel
Der Ende des vergangenen Jahres bei den Bennett-Kängurus geborene
Nachwuchs lugte im Februar das erste Mal vorsichtig aus den Beuteln,
ist jetzt schon mächtig gewachsen und häufig außerhalb des mütterlichen
Beutels anzutreffen. Trotzdem bleibt dieser noch für einige Zeit eine
sichere Zufluchtsstätte für die Jungen. Obwohl die Känguru-Jungtiere
inzwischen auch zusammen mit den Erwachsenen Tieren fressen,
verschmähen sie die im Beutel befindliche Milchbar noch nicht. Manchmal
ist übrigens auch zu beobachten, dass zwei Jungtiere gemeinsam einen
Beutel nutzen, was die jeweiligen Mütter auch tolerieren.
Zoo Landau, 30.04.2008
Zoo Landaus „Knut“ heißt „Jim Knopf“
Schulklasse zu Besuch bei jungem Quessant-Schaf im Landauer Zoo
Publikumslieblinge im Zoo müssen nicht immer weiß, pelzig und ein
Raubtier sein – schwarz-gelockt, manchmal etwas bockig und mit kleinen
Hufen ist doch mindestens genauso hübsch und sehenswert! Unter diesem
Motto hatte der Zoo Landau in der Pfalz Mitte März einen
Namenswettbewerb für das damals Frisch-geborene Quessantschaf- Böckchen
aus dem Streichelzoo ins Leben gerufen. Die Klasse 4 b der Grundschule
Annweiler hatte im vergangenen Schuljahr mit Begeisterung Michael Endes
„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ gelesen, fühlte sich
bei der Beschreibung des kleinen Schafs sofort daran erinnert und
schickte ihren Namensvorschlag „Jim Knopf“ an den Zoo. Unter den
zahlreichen, sehr fantasievollen Einsendungen fand dieser Vorschlag bei
der „Jury“ aus Tierpflegern und Zooverwaltung die meiste Resonanz. Als
Dankeschön wurde die Schulklasse nun zur „Schaftaufe“ und zu einer
Unterrichtseinheit in der Zooschule eingeladen. Am 23. April 2008 kamen
die 22 Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Gisela Weber
und begleitenden Eltern in den Zoo. Mit Zoopädagogin Jeannine
Schützendübe lernten die Kinder bei einem Spiel und einer Geschichte,
von welchen Wildtieren unsere Haustiere abstammen. Die Frage warum der
Mensch Wildtiere zu Haus- und Nutztieren domestiziert hat und die
Verantwortung, die sich daraus ergibt, war ebenfalls ein wichtiges
Thema dieses Zooschulunterrichts. Im Anschluss fand im Streichelzoo im
Beisein der Beigeordneten und Zoodezernentin Frau Maria Helene
Schlösser die offizielle Schaftaufe statt. Zoodirektor Dr. Jens-Ove
Heckel und Pflegerin Anne Hannak präsentierten den begeisterten Kindern
ihr Patenkind „Jim Knopf“ und seinen vergangene Woche geborenen
schneeweißen Halbbruder. Mit großer Begeisterung der Kinder und
begleitet vom Geblöke der Mutterschafe und der übrigen
Streichelzoobewohner durften die Schäfchen gestreichelt und von ganz
Nahem bewundert werden. Lehrerin Weber wusste zu berichten, „dass
manche Kinder vor lauter Freude und Aufregung die halbe Nacht nicht
geschlafen hätten“. Zum Abschluss des Zoobesuchs stellte Dr. Heckel den
Kindern
noch das Zooschulschwein „Franzl“ vor.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 30.04.2008
„Geburten-Highlight“ in der ZOOM Erlebniswelt Afrika:
Giraffenbaby stürzte mit Hufen voran ins Leben!
Gelsenkirchen. Der Geburtenreigen in der ZOOM Erlebniswelt hat seinen
vorläufigen „Höhepunkt“ erreicht: Giraffendame Aja Sabe gebar gestern,
am 28. April 2008, um 13.40 Uhr, während einer dreieinhalbstündigen
Geburt einen Sohn. Ihre dritte Geburt verlief gewohnt unkompliziert:
Mit den Hufen voran stürzte sich der kleine Giraffenjunge aus zwei
Metern Rumpfhöhe ins Leben. Zuerst entdeckten die Tierpfleger Füße,
wenig später erblickten sie den Kopf, bevor der neugeborene
Giraffenbulle auf den mit Stroh ausgepolsterten Boden glitt.1,80 Meter
groß und rund 70 Kilogramm schwer ist der langersehnte Nachwuchs der
Rotschildgiraffen. Bereits eine halbe Stunde nach der Geburt glückten
dem Neugeborenen die ersten Trink- und Stehversuche auf noch wackeligen
dünnen Beinen. Wenig später steht der Kleine, liebevoll umsorgt von
Mutter Aja Sabe. Schon bald nach der Geburt wird die Welt für das
Giraffenbaby größer – in wenigen Wochen wird der Giraffenbulle seinen
Vater Kito kennenlernen und die Verwandtschaft der 7-köpfigen
Giraffenherde. Es ist der erste Nachwuchs im neu erbauten Giraffenhaus,
dem die Besucher schon jetzt auf Augenhöhe begegnen können. In der ZOOM
Erlebniswelt haben 600 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden.
Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt
Deutschlands begeisterte in 2007 über eine Million Besucher. Die
einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und
Freizeit-Erlebnissen ist eine Freizeitattraktion mit überregionaler
Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.
Zoo Magdeburg, 29.04.2008
Zoo pflegt Bäume im Vogelgesangpark
Im Vogelgesangpark hat der Zoo umfangreiche Baumpflegemaßnahmen
ausführen lassen. Der vormals vom Stadtgartenbetrieb gepflegte Park,
gehört seit 2008 zum Zoologischen Garten Magdeburg. Durch die Stürme
„Kyrill“ und „Emma“ wurde der sehr alte Baumbestand, die ältesten Bäume
sind etwa 200 Jahre alt, in Mitleidenschaft gezogen. Einige stark
abgängige Bäume mussten gefällt werden, da sie von den Stürmen stark
beschädigt wurden oder umgeworfen waren. Außerdem ergaben
wissenschaftliche Baumunter-suchungen (Dichtemessungen), dass weitere
alte Bäume gefällt werden müssen, da sie innen hohl oder stark von
Pilzen befallen sind. Der Zoo, wie auch vormals der Stadtgartenbetrieb,
bemüht sich intensiv um die Erhaltung jedes Baumes. Da viele alte Bäume
mit ihren zahlreichen Hohlräumen wichtige Lebensräume für Vögel,
Fledermäuse und Insekten bieten, erfolgten trotz starker Abgängigkeit
keine Fällungen dieser Bäume, sondern nur ein starker
Kronenrückschnitt. Der Torso einiger Bäume blieb deshalb stehen. Dies
sind Maßnahmen im Sinne des Arten- und Naturschutzes. Es werden nur
Bäume gefällt, die für Parkbesucher zur Gefahr werden können. Außerdem
erfolgte kürzlich die Umpflanzung von zehn Hainbuchen, damit sie sich
an ihren neuen Standorten besser als Solitärbäume entfalten können. In
naher Zukunft sind Ersatzpflanzungen von Bäumen, vor allem Eichen, im
Vogelgesangpark ge-plant, um den historischen Parkcharakter zu
erhalten. Es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Zoologischen
Garten Magdeburg, der Denkmal-behörde und dem Stadtgartenbetrieb.
Zoo Duisburg, 29.04.2008
Die ‚Ruhrpott-Schnauzen’ jetzt auch als Buch
Über zwei Jahre drehten Kamerateams tagtäglich im Zoo Duisburg und
begleiteten Tierpfleger, Tierärzte und Wissenschaftler auf Schritt und
Tritt, um den Fernsehschauern Spannendes, Unterhaltsames und
Wissenswertes aus dem Zoo Duisburg zu vermitteln. Die Fernsehserie
‚Ruhrpott-Schnauzen’ wurde zum absoluten Quotenfüller. Viele
Geschichten wurden in dieser langen Zeit im Duisburger Zoo geschrieben.
Eben diese Geschichten, die täglichen Erlebnisse der Mitarbeiter des
Zoos mit ihren Tieren, sind nunmehr im Begleitbuch zu der beliebten
Fernsehserie zusammengefasst - von der Flaschenaufzucht von Robben oder
der Flucht vor wilden Wombats, vom Spazierengehen mit Rentieren bis zum
Spielen mit Affen. Tierpfleger und Kameraleute schildern ihre schönsten
Eindrücke aus dem Zoo.
Tierpark Berlin, 29.04.2008
Auch der Aufsichtsrat des Tierparks stellt sich hinter
Direktor Blaszkiewitz - Positiver Jahresabschluss 2007 – Vier Prozent
mehr Besuch im ersten Quartal 2008
Wie schon der Zoo-Aufsichtsrat in der vergangenen Woche hat sich auch
der Aufsichtsrat der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH auf seiner
turnusmäßigen Sitzung am Montagabend hinter Zoo- und Tierparkdirektor
Dr. Bernhard Blaszkiewitz gestellt. Nach ausführlicher
Auseinandersetzung mit den in der Öffentlichkeit diskutierten Vorwürfen
sieht das Gremium ebenfalls keinerlei Anhaltspunkte für ein
Fehlverhalten des Direktors und hat die Geschäftsführung einstimmig
entlastet. Dabei stützt sich der Aufsichtsrat auch auf die Erkenntnisse
der für den Tierpark zuständigen amtstierärztlichen Fachaufsicht, die
nach einem Zeitungsbericht festgestellt hat, „es gebe keinerlei
Auffälligkeiten und keinen Handlungsbedarf.“Im Zusammenhang mit der
Feststellung des positiven Jahresabschlusses 2007 hob der Aufsichtsrat
die besonderen Verdienste von Blaszkiewitz in dessen über 17-jährigen
Amtszeit als Tierparkchef hervor. Das Gremium wertet die Tatsache, dass
der Tierpark nach der Wende nicht nur nicht „abgewickelt“, sondern
ganz im Gegenteil in seiner tiergärtnerischen Ausrichtung
komplementär zum Zoo in der Innenstadt als Landschaftstiergarten mit
ganz eigenständigem Profil ausgebaut und erweitert wurde, ganz
wesentlich als Leistung des Direktors. Dieser habe damit das „Erbe
Dathe“ erhalten und mit Unterstützung des Berliner Senats, der
Deutschen Klassenlotterie und zahlreicher Spender, nicht zuletzt der
Freunde und Förderer des Tierparks, weiterentwickelt. Gleichzeitig
habe Blaszkiewitz betriebsbedingte Kündigungen vermieden und für die
Sicherung der Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
gekämpft. Dieser konsequenten Weiterentwicklung durch Blaszkiewitz ist
es nach Ansicht des Aufsichtsrates zu verdanken, dass der Tierpark
neben dem Zoo heute zu den besucherstärksten Einrichtungen und
Touristenmagneten Berlins zählt. Die Besucherzahlen der ersten drei
Monaten dieses Jahres unterstreichen dies eindrucksvoll. So konnten im
ersten Quartal 2008 vier Prozent Besucher mehr gezählt werden als im
Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Alternativer Bärenpark Worbis, 29.04.2008
Mit den Bären auf Augenhöhe - 12. Bärenfest mit Eröffnung
eines einzigartigen Informations- und Servicezentrums
Traditionell zum Pfingstsonntag, 11. Mai 2008, findet im Alternativen
Bärenpark Worbis das Bärenfest statt. Doch in diesem Jahr stehen nicht
nur Kultur und Unterhaltung auf dem Programm. Am Pfingstsonntag öffnen
sich nach einjähriger Bauzeit endlich die Türen zu einem ganz
besonderen Informations- und Servicezentrum direkt an der Freianlage
für Bären und Wölfe. Gefeiert wird von 10 bis 18 Uhr. Wenn sich am
Pfingstsonntag die Pforten des Bärenparks öffnen, dann haben die
Mitarbeiter das Bärenfest schon fleißig vorbereitet; Clown Bärchen
bekommt seine frisch gemähte Spiele- und Tobewiese, vier Teddykünstler
finden ihre Ausstellungs- und Workshopflächen vor, für die kleinen
Besucher sind die Gesichtsfarben angemischt, die Hüpfburg aufgepumpt
und das Bastelmaterial bereit gelegt. Der Backofen für frische Brote
und der Grill für Biofleisch sind angeheizt, weitere Aussteller haben
ihre Plätze eingenommen und die Bühne für die Gruppe FolkTrain ist
vorbereitet, die ab 14 Uhr auftritt. Vor allem Lieder aus Irland und
Schottland, aber auch traditionelle und neuere Songs aus Amerika sowie
die eine oder andere musikalische Überraschung gehören zum FolkTrain-
Programm. Neben getragenen und gefühlvollen Balladen können die Zuhörer
bei traditionellen und rhythmischen Stücken selbst durch Mitklatschen
oder Mitsingen ins musikalische Geschehen eingreifen. Die unbändige
Spielfreude der vier Musiker nimmt das Publikum in jedem Fall mit auf
die musikalische Reise. Diese Musik ist begeisternd, einschmeichelnd,
auffordernd, träumerisch, mitreißend. Ein besonderes Bonbon beim
diesjährigen Bärenfest wird jedoch die Eröffnung eines einzigartigen
Informations- und Servicezentrums (SIZ) sein. Nach einjähriger Bauzeit
ist somit nicht nur ein architektonisches Meisterwerk entstanden,
sondern künftig haben die Besucher die Möglichkeit, bei jedem Wetter
einen Imbiss zu sich zu nehmen. Den Blick in die Bärenfreianlage –
sozusagen auf Augenhöhe mit Meister Petz und Gevatter Wolf – gibt’s als
Sahnhäubchen gratis obenauf. Das SIZ, das die Mitarbeiter des
Bärenparks liebevoll Hoch-SIZ nennen, bietet Platz auf ca. 200 m².Mit
zunehmender Besucherzahl war diese Einrichtung dringend notwendig, denn
die alte Holzhütte, in der höchstens 20 Personen Platz fanden, war
nicht mehr zeitgemäß und keineswegs besucherfreundlich. Der Hoch-SIZ
wurde zu 75 % aus EU-Fördermitteln finanziert, ein Großteil der
Arbeiten wurde in Eigenleistung erbracht. Zahlreiche Firmen,
vornehmlich aus dem Eichsfeld, haben den Bau mit Spendenmitteln bzw.
Arbeitsleistungen unterstützt. Diese Firmen werden im SIZ namentlich
benannt.
Zoo Wuppertal, 29.04.2008
Goldiger Brillenlangur und kleiner Klammeraffe im Zoo
Wuppertal geboren
Wir freuen uns sehr über zweifachen Nachwuchs bei uns im Affenhaus.
Bereits am 20.01 wurde bei den Schwarzen Klammeraffen ein kleines
Weibchen geboren. Wir gaben ihr den Namen "Julia". Aufgrund von
Integrationsproblemen innerhalb der Gruppe mussten wir uns aber dazu
entscheiden, das Kleine von der Mutter zu trennen und mit der Hand
aufzuziehen. Seitdem wird sie liebevoll von unseren Tierpflegern
versorgt. Sie hat es inzwischen von ihrem 350g Geburtsgewicht auf
stolze 980g gebracht und klettert nun immer geschickter in Ihrem
eigenen Gehege herum. Klammeraffen gehören zu den Neuweltaffen und
besitzen als besonderes Merkmal einen Greifschwanz. Diese "fünfte Hand"
wird sowohl beim Klettern benutzt als auch bei anderen Aktivitäten. Die
auf der Unterseite unbehaarte Schwanzspitze ist so empfindlich, das
sogar Gegenstände damit ergriffen werden können. Der Schwarze
Klammeraffe aus den Pazifischen Regenwäldern Kolumbiens und Ekuadors
gehört zu den am stärksten von der Ausrottung bedrohten Affenarten.
Sein Bestand wird auf nur noch wenige hundert Tiere geschätzt. Im
Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für die Art, in dem der Zoo
Wuppertal mitarbeitet, werden momentan nur circa 180 Tiere gehalten.
Außerdem wurde am 25.04 ein noch namenloses Jungtier bei den
Brillenlanguren geboren. Glücklicherweise lief die Geburt und die
Integration problemlos ab und die Mutter kümmert sich bestens um das
kleine Jungtier. Ihren Namen verdanken die eleganten Affen ihren
auffallenden weißen Augenringen. Diese blätterfressende Schlankaffenart
aus den Regenwäldern Malaysias bringt nach 7-monatiger Tragzeit ein
goldgelbes Jungtier zur Welt. Es sieht damit ganz anders als die
Erwachsenen aus, die ein grau-schwarzes Fell tragen. Das Jungtier hat
mit seiner Farbe eine äußerst anziehende Wirkung und wird vom ersten
Tag an von allen Gruppenmitgliedern abwechselnd herumgetragen. In
Europa sind diese interessanten und schwierig zu ernährenden Affen nur
noch in einem Zoo in England zu sehen. In ihrem Ursprungsgebiet
schreitet die Zerstörung der Regenwälder weiter voran und die
Brillenlanguren sind außerdem durch Bejagung bedroht. Mit diesem
Nachwuchs ist unsere Gruppe auf zehn Tiere angewachsen und bildet einen
besonderen Anziehungspunkt für Zoobesucher. Das unterhaltsame
Familienleben kann man aus nächster Nähe beobachten.
Zoo Basel, 29.04.2008
Kommen sie raus oder kommen sie nicht?
Rund um den Nagerfelsen im Zoo Basel tut sich was. Zwei
Präriehundfamilien aus den Zoos von Rotterdam und Köln beleben seit
einigen Wochen die Aussenanlagen. Sie geniessen die üppig wuchernde
Vegetation und sind des öftern bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten.
Besonders lieben sie die Grasspitzen, die sie mit ihren Pfötchen
festhalten und genüsslich daran knabbern.
Präriehunde sind Publikumslieblinge. Sie erinnern ein bisschen an
kleine Männchen oder Teddybären. Immer öfter ist im Zoo Basel ein Trupp
„Neuzuzüger“ aus dem Zoo Köln auf der Aussenanlage des Nagerfelsens bei
einer seiner Hauptbeschäftigungen anzutreffen, beim Fressen oder
Buddeln. Viele Besucher halten die süssen Kerlchen für Murmeltiere.
Diese gehören ebenfalls zu den Nagetieren, sind aber deutlich grösser.
Mit ihrer verborgenen Lebensweise entziehen sich Präriehunde unter
Zoobedingungen beinahe jeglicher Kontrolle. Wenn sich eine Familie im
Herbst für die Winterruhe verabschiedet, ist deshalb immer ungewiss, ob
auch alle Mitglieder die lange, kalte Jahreszeit heil überstehen
werden. Im Frühjahr 2007 ist leider kein Tier mehr zum Vorschein
gekommen. Nach einem Jahr Pause wagt der Zolli mit zwei neuen Gruppen
aus Rotterdam und Köln einen Neuanfang.
Wilhelma, 29.04.2008
Heimische Aasfresser in der Wilhelma
Früher kreisten Gänsegeier über der Schwäbischen Alb und kümmerten sich
dort als Gesundheitspolizei um allerlei Aas. Die Menschen aber
belohnten die Dienste der gefiederten Müllmänner schlecht: Sie rotteten
die großen Vögel aus. Die Nester der Gänsegeier verschwanden aus den
Felswänden der Schwäbischen Alb, und die Schäfer mussten ihre toten
Schafe selbst wegräumen. Das wird wohl auch so bleiben, denn heutzutage
verschwinden tote Tiere aus seuchenhygienischen Erwägungen zu schnell
aus der Landschaft, als dass Geier das Aas noch nutzen könnten. Zudem
erhebt der Tourismus Anspruch auf die Felswände, und die Menschen sind
wohl immer noch misstrauisch gegenüber großen Greifvögeln – immer
wieder werden Exemplare der mühsam in den Alpen wieder angesiedelten
Bartgeier abgeschossen!
Offensichtlich liegt die Zukunftsperspektive der Geier eher im Zoo –
jedenfalls haben die Gänsegeier der Wilhelma dieses Jahr wieder fleißig
für Nachwuchs gesorgt: Zwei Küken im XXXL Format wachsen in den Horsten
(so nennt man die zugegeben wenig kunstvollen Nester der Greifvögel)
heran. Wobei ein Geierküken mitnichten klein, gelb und plüschig,
sondern 1 Kilogramm schwer, graudunig und krummschnäbelig ist.
Geierküken sind Nesthocker und somit fast 4 Monate lang von der
Fütterung durch die Eltern abhängig. Gänsegeier fressen nur Aas: Mit
ihren scharfen Schnäbel befreien sie Knochen noch vom letzten
Fleischfitzelchen – in der Wilhelma sind das meist Schafsrippen o. ä.
Die Wilhelmabesucher können die Geiernester gut einsehen, ohne die
Vögel zu stören. Auch wenn zur Zeit alle auf plüschigweiß geprägt sind,
könnte man ja doch auf dem Rückweg von Wilbär einen Blick auf die
schwäbischen Geier werfen: Ein klein wenig Aufmerksamkeit haben sie
schon auch verdient!
Zoo Osnabrück, 29.04.2008
Internetseiten des Osnabrücker Zoos bald auch auf
Englisch!
Eine Mammut-Aufgabe haben die Teilnehmer des Weiterbildungskurses für
Business English von Lexis Languages / Neuenkirchen bewältigt. In nur
wenigen Wochen übersetzten sie fast den kompletten Inhalt der
Internetseiten des Osnabrücker Zoos. Letzte Woche übergaben die Schüler
des Kurses und ihre Dozenten die Arbeit in Form einer CD dem Zoo
Osnabrück und einem Vertreter der Mindwerk AG, die die Software für den
Internet-Auftritt stellt. Im Laufe der nächsten Wochen werden die
Inhalte auf den Internetseiten eingefügt. So werden den vielen
englischsprachigen Besuchern fast der komplette Inhalt der
deutschsprachigen Seite zur Verfügung stehen – von A wie Artenschutz
bis zu Z wie Zoobewohner!
Tiergarten Schönbrunn, 29.04.2008
Maibaumfest im Tirolergarten!
In den Wiesen und Wäldern rund um den Tirolergarten bekamen einstens
die jungen Erzherzöge Jagdunterricht. So mancher spätere Kaiser hielt
hier zum ersten Mal ein Büchserl in der Hand. Das feierliche
Maibaumstellen am 30. April wird demgemäß von der Jagdhornbläsergruppe
Babenberg musikalisch begleitet. Für Vergnügen sorgen die Krumbacher
Damen-Schuhplattler. Im Gasthaus Tirolergarten werden den Gästen
selbstverständlich Tiroler Schmankerln geboten.
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 29.04.2008
Zoologische Sensation: Baumstachlernachwuchs in der ZOOM
Erlebniswelt
Es ist eine zoologische Sensation, die sich am 19. April 2008 in der
ZOOM Erlebniswelt ereignete: Erstmals in der Geschichte der
zoologischen Erlebniswelt wurde ein Baumstachler-Junges in der
Nachzucht geboren. Die dämmerungsaktiven Nagetiere werden von nun an zu
sechst ihr Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska bewohnen. Das von der
Mutter umsorgte Jungtier hat erste Schritte im Innengehege unternommen.
Begleitet von den zwei männlichen und drei weiblichen Baumstachlern der
ZOOM Erlebniswelt Alaska wird es nun erstmals die Landschaftsanlage
entdecken. Die für Baumstachler typischen Orte zum Verweilen wie
Astgabeln oder hohle Baumstämme wird der neue Nachwuchs schnell
aufspüren. Schon nach wenigen Tagen wird es mit seinen Artgenossen auf
Klettertouren gehen. Die auf dem amerikanischen Kontinent verbreitete
Nagetierart wird bis zu 14 Jahre alt und 18 Kilogramm schwer. Als
meisterhafte Kletterer verbringen sie den Großteil des Tages auf
Bäumen. Von dort wird auch das Baumstachler-Junge der ZOOM Erlebniswelt
seine neue Heimat erforschen.
Opel-Zoo, 28.04.2008
Ritter im Opel-Zoo - Mittelalterliches Treiben der
Kronberger und Königsteiner Ritter am 4. Mai
Man erwartet sie nicht unbedingt in einem Zoo: Mit Schwert und
Hellebarden bewaffnete Ritter, die den Kinder auch mal den Helm zum
Probieren geben, edle Damen, prachtvoll gekleidet, die dem Minnesang
lauschen und an ihrer feinen Stickerei arbeiten, altertümlich
Gewandete, die zu Lautenklängen paarweise Schreittänze aufführen, … ...
„Wir kommen schon das zweite Jahr in den Opel-Zoo und stellen sehr
großes Interesse der Besucher an unseren Darbietungen fest“, so der
Obrist Markus Theis, der von seinem Königsteiner „Kollegen“ Howie
Hohmann (auch als Johannes Graf von Schnackenheim bekannt) ergänzt
wird: „Wir unterstützen den Opel-Zoo mit unserem Kommen gerne und
können im Gegenzug auf unser Ritterturnier, das dieses Jahr vom 23. bis
25. Mai stattfindet aufmerksam machen.“ Beide schmunzeln, als sie
erwähnen, dass es auch eine gute Gelegenheit sei einmal zu zeigen, dass
Kronberger und Königsteiner trotz manch unterschiedlicher Interessen
sehr gut bei der Unterstützung des Freigeheges zusammen arbeiten
könnten.
Vogelpark Herborn, 28.04.2008
Der Vogelpark Herborn rät: Unverletzte Jungtiere am
Fundort belassen
Derzeit regt sich in der Natur vielfach neues Leben. Zahlreiche Tiere
ziehen in diesen Wochen ihren Nachwuchs groß. Damit häufen sich aber
auch gleichzeitig die Funde von nur scheinbar verlassenen Jungtieren,
die vielfach in falsch verstandener Tierliebe von wohlmeinenden
Tierfreunden aufgegriffen werden, um sie von Hand großzuziehen. Nach
Mitteilung des Biologen Wolfgang Rades, Leiter des Vogelpark Herborn,
sollte jedoch oberstes Gebot sein, unverletzte Jungtiere am Fundort zu
belassen. Es handelt es sich in den meisten Fällen bei den scheinbar
hilflosen Jungtieren nämlich nicht um Waisen. Dies gilt unter den
Säugetieren zum Beispiel für Rehkitze oder junge Feldhasen. Auch in der
Vogelwelt kommt es häufig vor, dass selbst noch nicht flugfähige Eulen
und Singvögel mit relativ vollständigem Gefieder das Nest vorzeitig
verlassen. Als so genannte „Ästlinge“ stehen sie dann im Astwerk oder
auch auf einer Wiese sitzend durch Bettelrufe noch mit ihren Eltern in
Verbindung und bedürfen nicht der menschlichen Hilfe. Sollte der
Aufenthaltsort eines Jungvogels, etwa an einer stark befahrenen Straße
oder auf einem Kinderspielplatz, für das Tier ungünstig sein, so könne
man dem Tier am besten helfen, wenn man es in einige Meter Entfernung
an eine geschütztere Stelle, zum Beispiel in eine Hecke oder ein
Gebüsch, umsetzt. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig
ins Nest zurückgesetzt werden. Dies sei für das Tier unproblematisch,
da sich die Vögel im Gegensatz zu manchen Säugetieren nicht am
menschlichen Geruch stören, so dass Jungvögel auch nach dem Umsetzen
wieder von ihren Eltern angenommen und weiter versorgt würden. Es wird
dringend davon abgeraten, Jungtiere zur Handaufzucht mitzunehmen. Diese
hätten selbst bei fachgerechter Pflege sehr viel schlechtere
Überlebenschancen als in der Natur. Auch das Bundesnaturschutzgesetz
erlaubt die vorübergehende Aufnahme von Jungtieren nur dann, wenn sie
verletzt oder krank und somit wirklich hilflos sind.
Zoo Augsburg, 28.04.2008
Natur- und Artenschutz im Augsburger Zoo
Am 8. Mai um 18.30 Uhr werden bei einem abendlichen Rundgang durch den
Augsburger Zoo die vielfältigen Aufgaben, die dieser im Rahmen des
Natur- und Artenschutzes erfüllt, vorgestellt. Die Veranstaltung findet
im Rahmen des NANU-Programms statt (Netzwerk Augsburg für Naturschutz
und Umweltbildung). Als Referent agiert Zookurator Wilhelm Möller.
Treffpunkt ist der Zooeingang. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 10
Euro und für Kinder 5 Euro.
Thüringer Zoopark Erfurt, 28.04.2008
Der Zoopark ist auf den Hund gekommen - Tag des Thüringer
Diensthundes und Wahl des schönsten Mischlingshundes
Am 1. Mai sind im Thüringer Zoopark Erfurt die Hunde los. Also nicht
wie los und hin zum Ereignis des Jahres für alle bellenden Vierbeiner.
Eröffnet wird der bunte Trubel, in Zusammenarbeit mit der Thüringer
Allgemeinen Zeitung von 10 bis 13 Uhr mit der Wahl des schönsten
Mischlingshundes. Hierbei sind alle Besitzer buntgekreuzter
Prachtbellos aufgerufen Ihren Liebling zum Star zu machen. Den
glücklichen Siegern der Wahl, ob bei den Rüden oder Hündinnen, winken
Ruhm und Anerkennung der Mitstreiter, sowie große Pokale für die
Podiumsplatzierten. Die Anmeldung für Hund und Herrchen erfolgt am Tag
der Veranstaltung ab 9 Uhr auf der Festwiese. Voraussetzung für die
Teilnahme ist lediglich der gültige Impfpass des Hundes, 10 €
Startgebühr und eine Hundeleine. Ab 13 Uhr starten dann mit
Unterstützung des Thüringer Innenministeriums die Profis richtig durch.
Mit jeder Menge eindrucksvoller Vorführungen beweisen die Thüringer
Diensthunde ihr Können. Für den Höhepunkt sorgen hierbei die Vierbeiner
der Feldjäger mit einem spektakulären Szenario. Ob Munition oder
Diebesgesindel, die pfiffigen Vierbeiner Erschnüffeln fast alles. Mit
dabei sind unter anderem auch die Experten der Rettungshundestaffel
Marlishausen und der Blindenführhunde der Schule Boldhaus, welche ihr
Können unter Beweis stellen werden. Aber auch die Besucher und ihre
Hunde können an diesem Nachmittag zeigen was Sie können. Im Funpark
wird so zum Beispiel ein Agility – Parcour zur freien Verfügung
aufgebaut sein, auf dem man sich Herzenslust ausprobieren und austoben
kann. Zudem bietet der Agilty – Parcour die einmalige Gelegenheit den
eigenen Hund mal bei den Profis reinzuschnuppern und zum Diensthund für
einen Tag zu werden. Neben all den spannenden und mitreißenden
Erlebnissen des Tages bleibt den Besuchern nach Beendigung des
Programms gegen 17 Uhr zudem noch ausreichend Zeit auch die anderen
Bewohner des Zooparks, im Besonderen den zahlreichen Nachwuchs zu
bestaunen.
Zoo Leipzig, 28.04.2008
Zootierärzte aus der ganzen Welt zu Gast in Leipzig - Der
Zoo Leipzig ist zum zweiten Mal Gastgeber der EAZWV Tagung
Der Zoo Leipzig ist vom 30. April bis 04. Mail 2008 Gastgeber der 7.
European Association of Zoo and Wildlife Veterinarians Conference
(EAZWV). Rund 250 Experten aus der ganzen Welt tauschen sich zu den
neusten Erkenntnissen der Zoo- und Wildtierforschung aus. Die
inhaltliche Auseinandersetzung über aktuelle veterinärmedizinische
Ergebnisse ist erforderlich, um ein einheitliches Niveau auf
internationaler Ebene zu erreichen. Dabei steht das Interesse der
Gesunderhaltung der Tierpopulationen im Vordergrund des
wissenschaftlichen Disputs.
Zoo Köln, 28.04.2008
Das richtige Tier zu jedem Wetter, der Kölner Zoo:
Regenstörche
Wir würden uns freuen, Ihnen zwei neue Tierarten im Kölner Zoo zu
zeigen. Es handelt sich um schwarze Störche, den Klaffschnabelstorch
und den Abdim- oder Regenstorch, beide stammen aus Afrika. Sie gehören
in die Verwandtschaft unseres heimischen Storches und leben nun in der
Fasanerie des Kölner Zoos. Bei einem Vertreter gilt der Aberglaube,
dass dieser Vogel Glück bzw. Regen bringt – wir wünschen uns ersteres.
Der andere hat den namens gebenden auseinanderklaffenden Schnabel, der
ihm beim Fang der Beute hilfreich ist.
Tier- und Freizeitpark Jaderberg, 28.04.2008
Jaderpark freut sich über viele Tierkinder
Tierkinder begeistern uns natürlich immer sehr und sind gerade nach den
jüngsten Eisbärenzuchten besonders populär. Doch es muß nicht immer ein
Eisbär sein. Viele von uns haben im Jaderpark, dem Tier- und
Freizeitpark in unserer Nähe bereits den kleinen Giraffenjungen „Jami“
besucht. Dieser wurde am 26. Dezember vergangenen Jahres geboren und
wächst zur Zeit bei Mutter und Tanten in Jaderberg munter und gesund
heran. Auch Tapirkind „Juan“, der etwas eher geboren wurde ist bereits
ein richtiger Prachtbursche und tollt auf seiner Anlage zwischen Vater
und Mutter herum. Doch in den letzten Wochen gab es einen rechten
Babyboom im Tierpark. Obwohl wir auf den Frühling verzweifelt gewartet
haben, ließen sich die Vierbeiner vom schlechten Wetter wenig
beeindrucken. Bei den Trampeltieren purzelte ein kleines Fohlen ins
nasse Gras, was es aber gar nicht störte, denn schon nach 10 Minuten
stand es auf wackeligen Beinen. Bei den Pampashasen betreuen gleich 2
Mütter ihren Nachwuchs den man leicht beobachten kann, da er sehr
zutraulich ist. Munter geht es auch bei den Ouessantschafe, der
kleinsten Schafrasse der Welt, zu. Fast täglich gibt es Nachwuchs und
jeder neue Spielkamerad wird freudig begrüßt. Auch die große
Afrikaanlage ist ein genaueres Hinschauen wert. Hier zieht eine kleine
Elenantilope zwischen den Giraffen, Straußen und anderen Antilopen
selbstbewußt mit ihrer Mutter zum Grasen. Auch das gerade geborene
Zebrafohlen wird in Kürze mit dabei sein. Noch verbringt es zur
Eingewöhnung einige Tage mit der Mutter allein Wenn nach so vielen
Tiererlebnissen das Vergnügen zu seinem Recht kommen soll, laden
natürlich Freizeitpark und Spielscheune mit vielen Attraktionen zu
vergnüglicher Kurzweil ein.
Tierpark Hagenbeck, 28.04.2008
Sensationell: Neuer Riesenotter-Nachwuchs bei Hagenbeck!
Samtige Schnauzen, kleine Öhrchen und Knopfaugen. Das sind die
Attribute, mit denen die neuesten Lieblinge im Tierpark Hagenbeck
aufwarten können. Zwei kleine Riesenotter erblickten im Januar das
Licht der Welt und sind jetzt täglich in ihrem Freigehege beim Spielen
und Plantschen zu beobachten. Und die Kleinen sind etwas ganz
Besonderes! In ihrer südamerikanischen Heimat sind Riesenotter massiv
von der Ausrottung bedroht. In ganz Europa gibt es nur vier zoologische
Gärten, in denen insgesamt 20 dieser seltenen Tiere leben! Einmalig ist
zudem das Sozialverhalten dieser Wassermarder. Was Forscher bislang nur
im Freiland beobachteten, konnte Hagenbeck jetzt bestätigen: Bei den
südamerikanischen Riesenottern ist die gesamte Familie an der Aufzucht
der Jungen beteiligt! Nicht nur die Elterntiere „Beni“ und „Maku“,
sondern auch ihr dreifacher Nachwuchs aus dem vergangenen Jahr kümmern
sich rührend besorgt um die kecken Kleinen. „Jaó“ und „Icana“ heißen
die Lütten, mit denen nun sieben Riesenotter in Hamburg zu bewundern
sind. Keiner sollte es verpassen, den beiden frechen Rackern, ihren
quirligen großen Geschwistern und den verspielten Eltern beim Toben und
Baden zuzuschauen!
Tierpark Berlin, 28.04.2008
Tierpark-Konzert am 1. Mai mit dem Chorverband Berlin
Am 1. Mai ist es wieder soweit: Zum mittlerweile 5. Mal werden mehr als
20 Chöre des Chorverband Berlin e.V. auf zwei Bühnen im Tierpark Berlin
ihre besten musikalischen Stücke zum Besten geben um den Mai zu
begrüßen. Los geht es um 11:00 Uhr auf der Bühne am Terrassencafe mit
dem Blasorchester des Jungen Ensembles Berlin. Unter der Moderation von
Goetz Kronburger treten auf der Bühne am Terrassencafe bis 18:00 Uhr
elf weitere Chorgruppen an, darunter u.a. der Berliner Kinderchor, die
Chorvereinigung Concordia, sowie der Postchor Berlin. Den Auftakt auf
der Bühne an der Cafeteria im Tierpark macht die Chorgemeinschaft
„Bella Musica“. Das bunte musikalische Programm wird begleitet von dem
bekannten Radiomoderator Manfred Matzke und dauert auf der Bühne an der
Cafeteria bis 17:00 Uhr. Natürlich dürfen die Tiere bis diesem Event
nicht fehlen: Die Tierparkmitarbeiter präsentieren hautnah einige Tiere
aus ihren Revieren.
Tierpark Berlin, 28.04.2008
Erneut Erfolg im Dickhäuterhaus des Tierparks Berlin:
Panzernashorn geboren !
Nicht nur die regelmäßigen Zuchterfolge der Afrikanischen und
Asiatischen Elefanten sind im Dickhäuterhaus des Berliner Tierparks zu
verzeichnen. Auch die Haltung von Panzernashörnern ist eine
Friedrichsfelder Spezialität. Panzernashornkuh „Betty“ kam 1995 selbst
im Tierpark Berlin zur Welt. Ihre Mutter „Jhansi“ war im Jahr zuvor aus
dem San Diego Wild Animal Park zu uns gelangt, allerdings wußten wir
nicht, daß sie schon tragend war. Verpaart wurde „Betty“ mit unserem
Panzernashornbullen „Belur“, der am 1. Januar 1990 die erste
Lebendgeburt bei dieser Art im Tierpark Berlin war. Inzwischen hatte
„Betty“ drei Kälber zur Welt gebracht. Das erste wurde nicht
aufgezogen, das zweite ist der Bulle „Patna“ (geboren 2004), der heute
im englischen Zoo Chester lebt, und das dritte Kalb ist das Weibchen
„Saathi“, geboren 2005, das noch heute bei uns lebt. Am 27. April 2008
nun kam mittags um 12.18 Uhr das vierte Jungtier von „Betty“ zur Welt.
Die Geburt des gut entwickelten Kuhkalbes auf der Freianlage konnten
tausende von Tierparkbesuchern miterleben. Mutter und Kind sind
wohlauf, und Vater „Belur“ nimmt das Ganze gelassen.
Tierpark Ueckermünde, 28.04.2008
1. Deutsch-Polnisches Familienfest im Tierpark Ueckermünde
Am 1. Mai wird im Tierpark Ueckermünde gefeiert. Der Tag steht ganz im
Zeichen der Familie. Und es finden zahlreiche Begegnungen zwischen
Deutschen und Polen statt: - deutsche und polnische Besucher treffen
den polnischen Löwen "Pazur"
- deutsche und polnische Medien gestalten gemeinsam ein Fest:
Medienpartner des Ueckermünde Tierparks sind der Nordkurier und Kurier
Szczecinski - Moderator Steffen Münch von NDR 1, Radio Pomerania ist
ebenfalls dabei - Bildungsminister Tesch aus Schwerin und
Bürgermeisterin Michaelis aus Ueckermünde treffen mit Vizemarschall
Jablonski aus Westpommern zusammen - zahlreiche deutsche und polnische
Familien werden gemeinsam den 1. Mai und Himmelfahrt feiern Vor genau 4
Jahren trat Polen der Europäischen Union bei. Darauf nimmt die Matinee
"Vier Jahre - Vier Jahreszeiten" der Stettiner Philharmonie im Tierpark
Ueckermünde bezug. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr.
Zoo Dresden, 28.04.2008
Der Spendentopf für die Giraffenanlage füllt sich -
Dresdner Bäcker- und Fleischerinnung sowie Dresdner Volksbank
Raiffeisenbank übergeben Scheck
Anfang April wurde der Grundstein für die neue Giraffen- und
Zebraanlage gelegt. Viele Dresdner Firmen unterstützen den Bau dieser
neuen Anlage, damit nach 24 Jahren endlich wieder Langhälse in den
Dresdner Zoo einziehen können. Im März diesen Jahres haben die
Bäcker-Innung Dresden und die Fleischerinnung Dresden zur großen Wurst-
und Brotprüfung eingeladen. Die Erlöse aus der Abgabe der Proben wurden
von der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank eG verdoppelt und sollen nun
dem Dresdner Zoo überreicht werden.
Münchener Tierpark Hellabrunn, 28.04.2008
Tierpark Hellabrunn senkt Eintrittspreise für
Schülerinnen und Schüler der Tierparkschule
Die Münchener Tierpark Hellabrunn AG hat beschlossen, die Schülerinnen
und Schüler, die das Angebot der Tierparkschule nutzen, durch die
Senkung der Eintrittspreise für mehrtägige Projekte zu unterstützen.
Schülerinnen und Schüler, die an mehrtägigen Projekten der
Tierparkschule teilnehmen, müssen zukünftig nur noch einmalig den
Eintrittspreis von 3,50 Euro bezahlen, unabhängig von der Dauer des
Projektes (die vom Schulreferat erhobene Gebühr bleibt unverändert).
Dies ergibt für die Schülerinnen und Schüler eine Ersparnis von bis zu
14,00 Euro. Mit dieser Regelung, die ab 26.05.2008 in Kraft tritt,
setzt der Tierpark Hellabrunn sein Engagement für tiergestützte
Pädagogik und seine familien- und kinderfreundliche
Eintrittspreisgestaltung konsequent fort. Bürgermeisterin Christine
Strobl, die als Vorsitzende des Aufsichtsrates der Münchener Tierpark
Hellabrunn AG die Entlastung der Schülerinnen und Schüler vorgeschlagen
hat, führt dazu aus: „Ich hoffe und wünsche mir, dass die Münchner
Tierparkschule auch künftig als außerschulischer Lernort von den
Schülerinnen und Schülern angenommen wird und freue mich über die
spürbare Entlastung der Familien.“
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Advertorial
Grün
im Zoo
Von
Reiner Winkendick - Der
Zoolieferant
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Buchsbaumsterben:
Ursachen und Bekämpfung
Im Bezug auf Krankheiten galt der
immergrüne Buchsbaum (Buxus sempervirens) lange Zeit als
unproblematisch. Das änderte sich in den vergangenen zwei Jahren
drastisch. Auf absterbenden Pflanzen wurden die pilzlichen
Krankheitserreger Cylindrocladium buxicola und Volutella
buxi festgestellt. Beide Pilzarten können an Buchs ein markantes
Triebsterben verursachen.
Anzeichen des Pilzes Cylindrocladium buxicola sind
orangebraune Blattverfärbungen und kahle Triebe. Im Extremfall bekommt
die Rinde der Triebe schwarze Streifen, sowie einen weißen Sporenbelag
auf der Rückseite der Blätter.
In der Folge wirft der Buchs zum Teil massiv seine Blätter ab und ganze
Triebe sterben ab. Nach Perioden mit andauernden Niederschlägen tritt
dieser Pilz besonders häufig auf. Temperaturen um 25 Grad Celsius
bieten ihm die besten Bedingungen. Sobald die Temperaturen im Sommer
steigen und Trockenperioden einsetzen, wird der Pilz gestoppt.
Ähnliche Auswirkungen hat der Volutella-Pilz. Diese Krankheit
beginnt mit fahlgrün verfärbten Blättern, die schließlich vertrocknen.
Auch hier sterben ganze Triebe ab. Deutlich zu identifizieren ist er
durch seine rosa gefärbten Pilzlager. Ins Auge fallen auch die
krebsartigen Wucherungen, die am Ansatz stärkerer Triebe auftreten. An
diesen Stellen schält sich die Rinde ab. Wegen der Wucherungen spricht
man oft vom Buchsbaumkrebs. Der Pilz wird durch
feuchte Witterung begünstigt. Hecken und gut geschnittener Formbuchs
trocknen durch ihre dichte Belaubung schlecht ab und sind besonders
gefährdet.
Was kann man bei einem Pilzbefall des Buxus tun?
Wenig befallene Pflanzen sollten scharf zurückgeschnitten werden.
Stark befallene Buchsbäume müssen gerodet und verbrannt werden -
keinesfalls. kompostieren.
Beim Gießen ist darauf zu achten, dass die Blätter trocken bleiben.
Anfällige Buchsbaumarten sind:'Blauer Heinz' und 'Suffruticosa'.
Alternativen für Buchsbaumarten können kleinblättrige
Stechpalmen-Formen sein.
Mit freundlichen Grüßen
Reiner Winkendick
Pflanzenhandel &
Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de
winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305
Handy: 0172 / 23 25 305
Der Pflanzen-Handel Winkendick unterstützt die
Stiftung Artenschutz
Von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz von
mindestens 2000 € wird einen Betrag von 50 € an die Stiftung gespendet.
Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in diesem Jahr die
Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.
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Natur- und Artenschutz – Meldungen |
Europaticker -
25. April 2008
Der Bestand einiger gefährdeter Arten hat sich erholt
Der Bestand einiger gefährdeter Arten hat sich erholt. Das belegt der
heute von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Präsidentin des
Bundesamtes für Naturschutz Beate Jessel vorgestellte Bericht: "Daten
zur Natur 2008". Die Erfolge im Naturschutz sind vor allem dem
amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz zu verdanken. Die Gesamtfläche
der Naturschutzgebiete in Deutschland nahm in den letzten zehn Jahren
um ungefähr 30 Prozent zu. Die Zahl der Nationalparke stieg von elf auf
14. Sie nehmen eine Gesamtfläche von rund 960.000 ha ein.
Bundesverwaltung der Schweizerischen Eidgenossenschaft - 29. April 2008
Bessere Lebensräume sollen Auerhuhn und Mittelspecht
das Überleben ...
Die Lebensräume des Auerhuhns und des Mittelspechts werden in der
Schweiz immer knapper - deren Bestände gehen entsprechend zurück.
Deshalb hat das Bundesamt für Umwelt BAFU gemeinsam mit der
Schweizerischen Vogelwarte Sempach und dem Schweizer Vogelschutz
SVS/BirdLife Schweiz Aktionspläne zum Schutz dieser bedrohten Vögel
entwickelt. Die Aktionspläne Auerhuhn Schweiz und Mittelspecht Schweiz
beschreiben die Strategie zum Schutz und zur Förderung dieser
Vogelarten in der Schweiz. Sie definieren die mittelfristigen Ziele,
die Schwerpunkte der Massnahmen und die organisatorischen bzw.
finanziellen Rahmenbedingungen der Umsetzung.
derstandard.at - 01.05.2008
Südafrika:
Ab jetzt dürfen Elefanten wieder abgeschossen werden
Tierschützer sind entsetzt, Ökologen hingegen sehen es differenziert:
Südafrika hat mit 1. Mai ein Moratorium aufgehoben, das 13 Jahre lang
den Abschuss von Elefanten verboten hatte. Allerdings gelten Auflagen:
Nur wenn Verhütungsmaßnahmen und die Verlegung von Populationen keinen
Erfolg bringen, dürfen Elefanten gezielt abgeschossen werden - dann
allerdings ganze Familien auf einmal.
Hintergrund ist die rasante Vermehrung der Elefanten seit Einführung
des Moratoriums: Ihre Zahl ist in Südafrika von 8.000 auf 18.000
gestiegen. Und die Tiere haben nicht nur großen Futterbedarf, sondern
sind auch klug und vielseitig in der Beschaffung - so werden sie zur
ökologischen Belastung. Die wäre freilich nicht gegeben, wenn den
Tieren noch ausreichend Lebensraum zur Verfügung stünde. Landwirtschaft
und Zersiedelung haben die verfügbare Naturfläche aber auf eine Größe
schrumpfen lassen, die die wachsenden Elefantenpopulationen nicht mehr
tragen kann. Es häufen sich daher auch die Fälle, in denen Herden
Felder und Infrastruktur verwüsten.
derstandard.at - 30.04.2008
Brasilien:
14 Tierarten entdeckt
Forscher haben in Brasilien 14 offenbar bisher unbekannte Tierarten
entdeckt, darunter eine Eidechse ohne Beine und einen Zwergspecht.
Wissenschafter aus Brasilien und den USA hätten die Tierarten während
einer 29-tägigen Expedition in der von baumlosen Weideflächen
dominierten Region Cerrado gesichtet, teilte die
US-Umweltschutzorganisation Conservation International am Mittwoch in
Washington mit. Außer den unbekannten Tierarten entdeckten die Forscher
demnach auch mehrere vom Aussterben bedrohte Tiere wie den Sumpfhirsch
oder das Zwergpampashuhn. ... Unter den neu entdeckten Arten sind acht
Fischarten, drei Reptilien, eine Amphibie, ein Säugetier sowie ein
Vogelart. ... Die brasilianische Artenvielfalt sei "wenig erforscht und
ernsthaft bedroht", warnte Projektleiter Cristiano Nogueira.
spiegel.de - 30.04.2008
Beinlose Eidechse entdeckt
Die Cerrado-Savanne ist im Umbruch: Einst halb so groß wie Europa, wird
sie derzeit doppelt so schnell in Acker- und Weideland umgewandelt wie
der benachbarte Amazonas-Regenwald. In diesem Gebiet lebende Arten sind
deshalb in ihrer Existenz bedroht. Wie artenreich die Region
tatsächlich ist, das haben Biologen mehrerer brasilianischer
Universitäten nun bei einer Expedition herausgefunden. Das Team um
Cristiano Nogueira stieß beispielsweise auf eine bislang unbekannte
Eidechse ohne Beine. Das Tier erinnere an eine Schlange und bewege sich
kriechend auf dem meist sandigen Boden fort, teilten die Experten am
Dienstag mit. Die Entdeckung sei erstaunlich, weil Eidechsen in der
Regel vier voll ausgebildete Beine hätten. Eine der wenigen bereits
bekannten Echsenarten ohne Beine ist die auch Deutschland verbreitete
Blindschleiche. Neben der Eidechse entdeckten die Forscher 13 weitere
unbekannte Spezies, unter anderem einen außergewöhnlich kleinen Specht,
eine Kröte und acht Fischarten.
Dailynet - 24. April 2008
Lutz
Heilmann: Die "Daten zur Natur 2008" zeigen die Misere des ...
Der von Umweltminister Sigmar Gabriel und der Präsidentin des
Bundesamtes für Naturschutz vorgestellte Bericht belegt den Rückgang
der Artenvielfalt in Deutschland. Verantwortlich dafür ist der immer
noch zu hohe Flächenverbrauch von 110 Hektar/ Tag und die intensive
Landwirtschaft. Der Umweltminister ist daher gefordert, die
naturschutzrechtlichen Schutzstandards im geplanten Umweltgesetzbuch
aufrecht zu erhalten", erklärt Lutz Heilmann. Der naturschutzpolitische
Sprecher der Fraktion DIE LINKE meint dazu weiter: "Sigmar Gabriel muss
sich gegen die Forderungen der Wirtschaft und der Landwirtschaft, die
Schutzstandards abzusenken, durchsetzen."
derstandard.at - 29.04.2008
Temperaturanstieg
könnte das Aus für die Hälfte aller Arten bedeuten
Dass der Klimawandel einen erheblichen Einfluss auf die Artenvielfalt
hat, ist inzwischen weithin unbestritten. Nach Ansicht des deutschen
Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber sollen die steigenden
Temperaturen und deren Folgen allerdings noch schlimmer sein, als
bislang vermutet: Gut die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten könnten
ausgelöscht werden.
Sollte die Erwärmung bis 2100 vier bis fünf Grad betragen, "könnte mit
großer Wahrscheinlichkeit etwa die Hälfte der Arten verschwinden",
sagte der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung
(PIK). Bei einer Erwärmung zwischen zwei und drei Grad seien immer noch
weltweit 20 bis 30 Prozent aller Arten bedroht.
berlinonline.de - 25.04.2008
Luchs «M1» überquert Harz im Eiltempo
Ein Luchs hat mit einem Eilmarsch quer durch den Harz die
Wissenschaftler verblüfft. Innerhalb von nur 36 Stunden hatte das «M1»
getaufte Tier das gesamte Mittelgebirge an seiner breitesten Stelle
überquert und dabei rund 90 Kilometer zurückgelegt. «Eine derart
schnelle und raumgreifende Wanderung hätte keiner erwartet», sagte der
Leiter des Nationalparks Harz, Andreas Pusch, in Bad Harzburg. Die
Wissenschaftler hatten dem freilebenden Luchs im März ein Halsband mit
einem Empfänger für das Satellitennavigationssystem GPS angelegt. Per
SMS verschickte das kleine Gerät regelmäßig die genaue Position des
Luchses.
Thüringer Allgemeine - 28. April 2008
Luchs funkt durch den Harz
Erste Auswertungen über den Luchs im Harz überraschen die Experten:
"Das Tier überquerte innerhalb kürzester Zeit das gesamte Mittelgebirge
an seiner breitesten Stelle und legte dabei rund 90 Kilometer zurück",
erklärte gestern der Sprecher des Nationalparks Friedhart Knolle. Der
von den Forschern M1 getaufte Luchs wurde im März in der Nähe von Bad
Harzburg mithilfe einer Spezialfalle gefangen, als er um das
Luchs-Gehege streifte, in dem sich mehrere junge Artgenossinnen
befanden. Anschließend bekam er das Senderhalsband verpasst. Innerhalb
von nur 36 Stunden überquerte der Luchs den gesamten Harz. Um
herauszufinden, ob nur M1 über ein solch weitläufiges Revier verfügt,
oder ob andere Artgenossen ebenso weite Strecken zurücklegen, sollen in
nächster Zukunft noch zwei wilde Tiere mit Halsband-Sendern versehen
werden.
wissenschaft-online.de - 29.04.2008
Hausspitzmaus nun auch in Irland nachgewiesen
Die Hausspitzmaus (Crocidura russula) ist offenbar nach
Irland eingeschleppt worden. Forscher um Dave Tosh von der Queens
University in Belfast fanden die Skelette zunächst im Kot von
Schleiereulen und Turmfalken, bevor sie einzelne Tiere an vier Orten
auch lebend fangen konnten. Die Forscher untersuchten die
Ernährungsgewohnheiten von Eulen in Irland, als ihnen ein für die Insel
ungewöhnlich großer Spitzmausschädel in den Exkrementen der Tiere
auffiel. Auch in anderen Gewöllproben der aus Tipperary und Limerick
stammenden Vögel entdeckten sie weitere große Schädelknochen. Um die in
Irland einheimischen Zwergspitzmäuse konnte es sich dabei jedoch nicht
handeln, da diese viel kleiner sind, erklärte Tosh. Die Knochen ließen
sich der Hausspitzmaus zuordnen, die in Teilen Afrikas, Frankreich und
Deutschland, nicht jedoch in Irland heimisch ist. Die Forscher gehen
davon aus, dass die kleinen Insektenfresser erst kürzlich versehentlich
nach Irland eingeführt wurden. ... Seit ihrer Ankunft haben sich die
Spitzmäuse schnell vermehrt und können bedrohten Vogelarten wie der
Schleiereule als gute Nahrungsquelle dienen. Allerdings gefährden sie
ihrerseits heimische kleine Säugetierspezies, fürchten die
Wissenschaftler.
derstandard.at - 28.04.2008
Löwen
nach Verzehr von verseuchten Flusspferden gelähmt
Der renommierte kenianische Anthropologe und Naturschützer Richard
Leakey hat ein Verbot des Pestizids Carbofuran gefordert. "Wir glauben,
dass erhebliche Risiken für Gesundheit und Umwelt bestehen" betonte der
Vorsitzende der Naturschutzorganisation Wildlife Direct in einer am
Montag in Nairobi veröffentlichten Stellungnahme. Das
Schädlingsvernichtungsmittel sei extrem giftig und dürfe nicht in die
EU oder USA importiert werden. Bedroht seien sowohl Menschen als auch
Tiere. So seien vor kurzem hohe Mengen Carbofuran in den Kadavern von
fünf Flusspferden im Naturschutzgebiet Masai Mara gefunden worden. Vier
Löwen, die von den toten Flusspferden gefressen hätten, wiesen
Lähmungserscheinungen auf, hieß es. Auch in Proben vom Weideland der
Nilpferde seien erhebliche Carbofuran-Werte gemessen worden.
derstandard.at - 28.04.2008
Künftig
nur noch mit Sondergenehmigung ins Amazonas-Becken
Ausländer dürfen den Amazonas-Regenwald in Brasilien künftig vermutlich
nur noch mit einer Sondergenehmigung besuchen. Die Regierung will in
den nächsten Monaten ein entsprechendes Gesetz im Parlament einbringen,
wie Justizminister Romeu Tuma am Freitag der Nachrichtenagentur AP
mitteilte. Betroffen ist der Zugang zu rund 60 Prozent der
Landesfläche. Wer ohne die Genehmigung im Amazonas-Becken angetroffen
wird, muss mit einer Geldstrafe von 100.000 Real (38.000 Euro) rechnen.
spiegel.de - 30.04.2008
Tintenfisch-Koloss besitzt größtes Auge der Tierwelt
Wer im Dunkeln etwas sehen will, braucht eine große Linse. Was für
Fotografen zutrifft, gilt auch für Kolosskalmare, wie ein
internationales Forscherteam jetzt festgestellt hat. Das Tier der Art
Mesonychoteuthis hamiltoni besitzt ein Auge so groß wie ein
Servierteller, der Durchmesser beträgt 27 Zentimeter. "Das ist das
größte im Tierreich bekannte Auge", sagte Kat Bolstad, Kalmar-Experte
von der Auckland University of Technology. Es handle sich um das erste
intakte Auge eines Kolosskalmars, das Wissenschaftler untersuchen
konnten, erklärte Bolstad. Die Linse sei so groß wie eine Orange,
ergänzte Eric Warrant von der schwedischen Universität Lund, ein
Experte für Sehorgane wirbelloser Tiere. Die Linse könne eine große
Menge Licht in den Tiefen des Ozeans einfangen, wo die Tiere jagen. Der
acht Meter lange und 500 Kilogramm schwere Kalmar wird derzeit am
Neuseeländischen Nationalmuseum Te Papa in Wellington untersucht. Im
Februar 2007 hatten Fischer das Tier im Rossmeer nahe der Antarktis
gefangen. ... Der ungewöhnliche Fang wurde sofort eingefroren, um ihn
später eingehend an Land untersuchen zu können. ... In den vergangenen
Tagen haben die Wissenschaftler den Kolosskalmar langsam aufgetaut. Die
Untersuchungen werden per Video dokumentiert, Interessierte können den
Forschern via Internet bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen. Das
Tier soll auch noch seziert werden, unter anderem, um das Geschlecht zu
ermitteln und mehr über die Fortpflanzung der Tiere zu erfahren. Ende
der Woche wollen die Forscher die vorläufigen Ergebnisse der
Untersuchung der Öffentlichkeit vorstellen.
wissenschaft-online.de - 01.05.2008
Koloss-Kalmar blickte durch mehr als fußballgroße Augen
Die Sektion eines riesigen Kalmars ermöglichte Forschern, das bislang
größte Auge zu untersuchen. Mit 27 Zentimetern Durchmesser ist es
deutlich größer als ein Bundesliga-Fußball. Ein Team um Steve O'Shea
hatte in den vergangenen Tagen im Nationalmuseum Te Papa einen
Koloss-Kalmar (Mesonychoteuthis hamiltoni) seziert, der
Fischern im Februar 2007 in der Antarktis ins Netz gegangen war. Der
495 Kilogramm schwere und zehn Meter lange Kopffüßer ist einer der
größten je gefangenen Kalmare. ... Der überaus seltene Fang zieht
gleichermaßen die Aufmerksamkeit zahlreicher Forscher und Kamerateams
auf sich. Mit seinem massiven Schnabel habe der Kalmar das Rückgrat von
zwei Meter langen Fischen "ohne Schwierigkeiten" zerbeißen können,
ergänzte O'Shea. Der Schnabel des Tieres ist zweigeteilt. Die beiden
Hälften - eine ist 42,5 Millimeter lang - sind einzeln im Gewebe
"aufgehängt". Damit lässt sich der Schnabel viel weiter öffnen als etwa
bei einem Papagei. Die Schnäbel gehören zu den besonders harten
biologischen Materialien. Im Magen von Walen wurden nach Angaben der
Forscher aber schon 49 Millimeter lange Kalmar-Schnäbel gefunden -
daher müsse es auch noch viel größere Koloss-Kalmare geben. Um das
Exemplar noch in diesem Jahr möglichst originalgetreu präsentieren zu
können, untersuchen die Forscher den Mageninhalt nur mit einem
Endoskop. ... Inzwischen ist auch klar, dass es sich bei dem Tier um
ein Weibchen handelt: Im Inneren fanden sich mehrere tausend Eier.
derstandard.at - 25.04.2008
Neue
Vermutungen rund um den Tod der Dinos
Der Meteorit, der aller Wahrscheinlichkeit nach vor 65 Millionen Jahren
das Dinosauriersterben auslöste, fackelte womöglich eines der größten
Ölfelder der Erde ab. Das legen Analysen von Rußteilchen nahe,
berichtet ein US-Forscherteam in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts
Geology (Bd. 36, S. 355). Die Forscher vermuten, dass das dadurch
freigesetzte Kohlendioxid eine intensive globale Erwärmung auslöste.
Und diese Hitzewelle könnte eine Ursache des Artensterbens gewesen sein.
spiegel.de - 25.04.2008
Tyrannosaurus war mehr Vogel als Reptil
68 Millionen Jahre alte Eiweiße aus Saurierknochen beweisen:
Tyrannosaurus Rex war enger mit heutigen Vögeln verwandt als mit
Reptilien. Dass Forscher jetzt erstmals Saurier-Eiweiße analysieren
konnten, verdanken sie einem Zufall.
derstandard.at - 26.04.2008
Protein-Beweis:
Tyrannosaurus rex mit heutigen Vögeln am nächsten verwandt
Dass Tyrannosaurus rex ein direkter Vorfahre unserer heutigen Vögel ist
konnte nun erstmals ein US-Forscherteam durch Proteinanalysen
nachweisen. Der vor 68 Millionen Jahren ausgestorbene Dinosaurier ist
demnach enger mit den Vögeln verwandt ist als mit irgendeinem anderen
heute lebenden Wirbeltier einschließlich der Reptilien. Auch die
Verwandtschaft der ausgestorbenen Mammuts zu den heutigen Elefanten
belegten die Forscher durch diese Methode definitiv, wie sie in der
jüngsten Ausgabe des US-Fachmagazins "Science" (Bd. 320, S. 499)
beschreiben.
derstandard.at - 26.04.2008
Süßwasserheringe
als Relikte einer gigantischen Flut
Der Tanganjikasee fasziniert Biologen seit langem: Der sechstgrößte See
der Erde liegt im Ostafrikanischen Graben, besteht aus Süßwasser und
hatte allen Erkenntnissen nach auch niemals eine Verbindung zum Meer -
und dennoch weist die extrem artenreiche Tierwelt des Sees einige Züge
einer Meeresfauna auf. Sowohl bei Fischen als auch Schnecken,
Nesseltieren und Krebsen wurden Verwandtschaftsmerkmale zu im Meer
lebenden Arten festgestellt. Etwa 95 Prozent der Fischarten im
Tanganjikasee kommen überdies nur hier vor, darunter die
Tanganjikasee-Sardine (Limnothrissa miodon) und die
Tanganjikasee-Sprotte (Stolothrissa tanganicae) aus der Familie der
Heringe. Professor Tony Wilson von der Universität Zürich hat nun das
vermutliche Szenario, wie die Meeresbewohner einst in den Süßwassersee
gelangten, rekonstruiert. Wilson untersuchte die Stammbäume der Heringe
im See und der mit ihnen verwandten Pellonula-Heringe, die in ganz
West- und Südafrika heimisch sind, anhand molekularer Daten. Daraus zog
er den Schluss, dass die Heringe das Binnenland Afrikas nach einer
gigantischen Meeresüberflutung besiedeln konnten. In der Folge machten
die Pellonula-Heringe eine evolutionäre Aufspaltung durch, wie Wilson
in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals "Public Library of
Science One" berichtet. Die Fischarten verbreiteten sich dabei über
weite Gebiete des ganzen Kontinents, wobei einzelne Heringe den
Tanganjikasee erreichten, als dieser gerade entstand. Den
Fisch-Stammbäumen nach muss sich diese verheerende Flut irgendwann in
der Zeit vor 50 bis 25 Millionen Jahren ereignet haben.
The Sydney Morning Herold - 29.04.2008
Dolphin killed in mid-air trick
A dolphin has died after colliding with another dolphin while
performing aerial tricks at a US marine park.
BirdLife
World Migratory Bird Day 10-11 May 2008 -
25.04.2008
Are you fascinated by the phenomenon of bird migration? Are you worried
about the threats migratory birds are facing? Do you want to help raise
awareness for migratory birds or are you already planning a
bird-related activity, such as a bird watching excursion, a
presentation or similar? Then join hundreds of others around the world
in the upcoming World Migratory Bird Day taking place on 10-11 May.
Maltese 2008 spring hunting season banned by European
Court - 25.04.2008
BirdLife International and BirdLife Malta welcomed yesterday’s decision
by the European Court of Justice to issue interim measures ordering
Malta not to open the 2008 spring hunting season for European
Turtle-dove Streptopelia turtur and Common Quail Coturnix
coturnix. This Order implies that the Court sees urgent need to
prevent irreversible damage to these migratory bird species, while a
final ruling on this case is pending and not expected before 2009.
WOW! New website helps flyway project take off...
- 29.04.2008
TheWings Over Wetlands (WOW) Project has launched its new website. The
pages give an insight into the largest international wetland and
waterbird conservation initiative ever to take place in the
African-Eurasian region.
BirdLife condemns Cypriot government's spring hunting
endorsement - 30.04.2008
BirdLife International and its national Partner BirdLife Cyprus
(BirdLife in Cyprus) strongly opposed today’s decision by the Cypriot
government to allow spring shooting of Carrion Crow Corvus corone
and Black-billed Magpie Pica pica. This is viewed as a
backdoor allowing hunters to shoot European Turtle-doves Streptopelia
turtur. The EU Birds Directive prohibits the shooting of wild
birds in spring to ensure they get a chance to breed and raise their
young. Last week the European Court of Justice ordered Malta not to
open a spring hunting season for European Turtle-dove and Common Quail Coturnix
coturnix.
Vulture crisis deepens - 30.04.2008
Asian vultures will be extinct in the wild
within a decade without urgent action to eliminate the livestock drug
that has caused their catastrophic decline, a newly published paper
warns.
PlanetArk
Polar Bear In Trouble, Not Endangered - 28.04.2008
The polar bear, a symbol of Canada's far north as well as the effects
of climate change on the sensitive Arctic environment, is in trouble,
but it is not endangered or threatened with extinction, a Canadian
advisory panel said on Friday.
Rocky Mountain Gray Wolf Killings Prompt Lawsuit -
29.04.2008
Renewed killing of gray wolves in the northern Rocky Mountains prompted
an environmental lawsuit on Monday, two months after the US government
declared these animals no longer needed protection.
Asian Vultures Disappearing Faster Than Dodo -
30.04.2008
Wild Asian vultures could become extinct in 10 years unless officials
stop the use of a livestock drug that has caused the birds to decline
faster than the dodo, British and Indian scientists said on Wednesday.
ENN
Rare leopards captured by camera in east Siberia -
25.04.2008
A camera trap in Kedrovaya Pad reserve has captured rare footage of one
of the world’s most endangered cats. Eight Far Eastern Leopards were
photographed in the reserve, located in the Primorsky Krai, during a
census being conducted by WWF-Russia and the Institute for Sustainable
Use of Nature Resources.
Judge
Orders Bush Administration to Stop Delaying Polar Bear Protection -
29.04.2008
By: Center for Biological Diversity
A federal judge has found the Bush administration guilty of violating
the Endangered Species Act and ordered the administration to issue a
final listing decision for the polar bear by May 15, 2008.
Laws
Can Prevent Harmful Wildlife Invasions - 29.04.2008
By: Environmental Law Institute
The Environmental Law Institute (ELI) announces the release of
Cooperative Prevention of Invasive Wildlife Introduction in Florida.
The report recommends ways in which state and federal agencies can more
effectively prevent harmful nonnative wildlife from being introduced
into Florida.
Tokyo's panda dies; a chance for China diplomacy?
- 30.04.2008
TOKYO (Reuters) - The last giant panda at Tokyo's main zoo has died,
raising the question of whether Chinese President Hu Jintao might
engage in some panda diplomacy when he visits next week. Ling Ling, a
22-year-old male giant panda popular among zoo visitors, died overnight
at the Ueno Zoo in Tokyo, an official at the zoo said on Wednesday.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
IFAW - Int.
Tierschutz-Fonds - 24.04.2008
Trotz kanadischer Intervention: Bundesregierung bringt
Handelsverbot für Robbenprodukte voran
In der ersten Lesung behandelt der Bundestag heute einen Gesetzentwurf
für ein Handelsverbot für alle Robbenprodukte. Mitglieder des
Bundestags erklärten, das Parlament wolle ein Handelsverbot noch vor
der Sommerpause einführen. "Dieser Vorstoß der Bundesregierung setzt
die EU-Kommission unter Druck," so Dr. Ralf Sonntag, Leiter der
europäischen Robbenkampagne des IFAW (Internationaler
Tierschutz-Fonds). "Die Kommission will in den nächsten Wochen ihre
Entscheidung über ein EU-weites Handelsverbot bekannt geben. Die
Position eines großen EU-Staates wie Deutschland kann die Kommission
nicht ignorieren." Der Bundestag hat den ursprünglichen Gesetzentwurf
überarbeitet, um Schlupflöcher zu schließen, die sich durch die
Formulierung der Ausnahmeregelung für Inuit ergeben hatten. Die
traditionelle Jagd der Inuit ist von dem Handelsverbot ausgenommen.
Gruner+Jahr, National Geographic - 24.04.2008
CO2-Anstieg macht aus Meerwasser eine ätzende Säure
Tödliche Gefahr für Tiere mit Kalkpanzer/ Übersäuerung der Meere wird
Korallenriffe zerstören
Der steigende Kohlendioxid-Gehalt in den Weltmeeren gefährdet den
Fortbestand von Schnecken, Muscheln und Korallen: Ihre Gehäuse sind aus
Kalk, der sich in Kohlensäure auflöst. Damit ist ein wichtiger Teil der
Nahrungskette im Ozean bedroht: Von Schnecken und Muscheln leben
Fische, und von Fischen leben zahllose Menschen. Das berichtet NATIONAL
GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in der Mai-Ausgabe (EVT 25.4.2008). Ozeane
müssen bereits heute täglich eine Extramenge von 25 Millionen Tonnen
CO2 aufnehmen. Die Folge: Im Oberflächenwasser ist ein Anstieg des
Säuregehalts um 30 Prozent messbar. Gegen Ende dieses Jahrhunderts
könnte er um 100 bis 150 Prozent höher liegen als heute. Die
Übersäuerung der Meere wird in den Polarmeeren einsetzen. Wenn sie die
Tropen erreicht, bedeutet das auch das Ende der Korallenriffe. Und
damit wird nicht nur ein einmaliges Ökosystem zerstört, sondern auch
die Bewohner der Inseln, die bisher durch Korallenriffe vor Sturmfluten
geschützt sind, wären stark gefährdet.
WWF - 25.04.2008
Themenwochen gegen den Handel mit illegalem Holz - Die
Opfer der Holzmafia
Nirgendwo sonst schreitet die Regenwaldzerstörung so rasant voran wie
auf der indonesischen Insel Sumatra. Doch damit nicht genug: Aktuellen
Berechnungen zufolge verschwinden die letzten dort lebenden
Sumatra-Elefanten und Tiger sogar noch schneller. Eine WWF-Studie
belegt, dass allein in der Provinz Riau in den vergangenen 25 Jahren
etwa 65 Prozent der Wälder vernichtet wurden. Im selben Zeitraum wurde
die dortige Tigerpopulation um 70 Prozent auf 192 Tiere dezimiert, der
Bestand der Sumatra-Elefanten ging sogar um 85 Prozent auf nur noch 210
Exemplare zurück.
Angesichts der dramatischen Situation für diese und viele andere vom
Aussterben bedrohten Tierarten fordert der WWF erneut eine
Gesetzgebung, die den anhaltenden Ausverkauf der Regenwälder in
Deutschland und in der Europäischen Union verhindert. ... „Bislang
kräht in der ganzen Europäischen Union kein Hahn danach, wenn man mit
geklautem Holz Geschäfte macht. Es gilt nach wie vor als
Kavaliersdelikt, wenn man sich daran eine goldene Nase verdient und an
der Zerstörung der Heimat von Elefanten und Tigern beteiligt“, empört
sich die Umweltschützerin. Für ein entsprechendes Urwaldgesetz kämpfen
der WWF und andere Umweltverbände seit langem, doch bislang konnte
dafür in den vergangenen drei Jahren keine Mehrheit im deutschen
Bundestag erzielt werden. Auch für das derzeit diskutierte EU-Programm
zur „Rechtsdurchsetzung, Politikgestaltung und Handel im Forstsektor“
(englisch: FLEGT), das Partnerschaftsabkommen zwischen Produzenten- und
Käuferländern gegen den Handel mit der Hehlerware entwickelt, sieht
Griesshammer nur geringe Chancen. An dem Programm werde seit 2003
gearbeitet, die Umsetzung lasse jedoch noch immer auf sich warten. ...
Um die Gesetzgebung noch rechtzeitig im Sinne von Tiger, Elefanten
& Co. zu beeinflussen, wird der WWF zwischen dem 25. April und 7.
Mai gezielt darauf aufmerksam machen, wie stark der deutsche und
europäische Holzhandel in die Zerstörung der letzten großen Waldblöcke
der Erde und damit unter anderem in den Handel mit geklauter Ware
verstrickt ist. Während der Themenwochen wird der WWF die Rolle
Deutschlands und der EU sowie die Handelswege des illegalen Holzes und
der gängigsten Produkte in die hiesigen Einkaufsregale genauer unter
die Lupe nehmen.
OceanCare - 29.04.2008
Wale und Delphine im Mittelmeer stark bedroht /
Naturschutzorganisationen bilden eine Allianz zum Schutz der
Meeressäuger in der Mittelmeerregion
Viele Küstenbewohner und Touristen wissen nicht, dass rund 15
verschiedene Arten von Walen und Delphinen im Mittelmeer auftauchen,
acht davon regelmässig. Zunehmende menschliche Aktivitäten gefährden
diese Tiere immer stärker. Das Überleben von vier Arten ist auf Messers
Schneide. Bereits akut vom Aussterben bedroht ist die Population der
Orcas in der Strasse von Gibraltar. Besorgniserregend ist auch die
Situation für den Gewöhnlichen Delphin. Noch vor kurzem war er von
Gibraltar bis zum Bosporus der meistverbreitete Meeressäuger. Heute
wird er nur noch selten gesichtet. Dafür trifft man ihn auf der Liste
der vom Aussterben bedrohten Tierarten an. Aus der Adria ist der
Gewöhnliche Delphin aufgrund menschlicher Einflüsse bereits
verschwunden, nun droht ihm dieses Schicksal auch im Ionischen Meer.
... Als Antwort auf die politische Untätigkeit haben sich
Forschungsinstitute und Schutzorganisationen nun in der Cetacean
Alliance zusammengeschlossen. Ziel des einflussreichen Netzwerks ist
der Erhalt der Artenvielfalt im Mittelmeer sowie die Reduktion
negativer menschlicher Einflüsse auf die Meeressäuger. Die Cetacean
Alliance unterhält mit www.cetaceanalliance.org eine Webseite, die
Informationen zur aktuellen Situation der Meeressäuger sowie zu
diversen Forschungs- und Schutzprojekten zugänglich macht. Mit
Forschungsdaten, Videos, Lehrmittel und Umwelttipps sollen bei
Regierungsmitgliedern sowie einer breiten Öffentlichkeit das
Bewusstsein für die Probleme geschärft und Handlungsimpulse ausgelöst
werden.
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. - 29.04.2008
Naturschützer
funken S.O.S - Rettet die Schweinswale in der Ostsee
Dem Schweinswal in der Ostsee geht es schlecht. Zu diesem Ergebnis
kommen die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere GSM, die
Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und der Naturschutzbund
NABU nach Auswertung des Sichtungsprogramms der GSM. Mehr als 1.100
lebende Schweinswale wurden im Jahr 2007 gemeldet, aber auch 173 tote
Schweinswale an der deutschen Ostseeküste aufgefunden. „Allein an der
Küste der westlichen Ostsee von Schleswig-Holstein wurden im
vergangenen Jahr mehr als doppelt so viele Kadaver angetrieben wie im
Jahr 2006“, stellt Hans-Jürgen Schütte, der das GSM-Projekt
„Wassersportler sichten Schweinswale“ koordiniert, besorgt fest. Die
Todesursache ist fast immer auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen:
Der sensible Lebensraum Ostsee ist zu einer Wasserstraße mit starkem
Schiffsverkehr verkommen, von Schadstoffen aus Industrie und
Landwirtschaft verschmutzt und überdüngt. Kriegsaltlasten, schnell
fahrende Schiffe, militärische Übungen und die Ausbeutung von
Bodenschätzen wie Kies und Sand, Öl und Erdgas tun ihr übriges und
lassen das einzigartige Ökosystem immer lebensfeindlicher werden. Schon
2002 hat aber als Todesursache Nr. 1 das Kleinwalschutzabkommen
ASCOBANS in seinem Rettungsplan für den Ostsee-Schweinswal, genannt
Jastarnia Plan, die Aktivitäten der Fischerei identifiziert. Obwohl
kein Fischer absichtlich Schweinswale fängt, sterben viele in nicht für
sie ausgebrachten Netzen als „Beifang“. Grund: Die sich akustisch
orientierenden Wale können moderne Netze aus dünnem Kunststoffgarn
nicht mit ihrem Echolot orten. Sie verfangen sich und ersticken
elendig. „Es sterben mehr Tiere als geboren werden“, sagt die
Meeresbiologin Petra Deimer, GSM. „Das kann jedoch auf Dauer kein
Bestand verkraften“. Da der kleine Wal ohne strikte Schutzmaßnahmen in
der Ostsee bald ausgerottet sein wird, fordert der Jastarnia-Plan die
Umrüstung der Fischerei von gefährlichen Fangtechniken auf weniger
gefährliche: Von Treibnetzen auf Langleinen, von Stellnetzen auf
Reusen. „Es fehlt weder an Gesetzen noch an Vorschriften“, sagte Ingo
Ludwichowski vom NABU, „es fehlt aber wie so oft an der effektiven
Umsetzung der notwendigen Maßnahmen. Würden die Ostsee-Staaten den
Jastarnia Plan auch anwenden, könnten sie den Schweinswal retten.“
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Weitere Infos |
burgerszoo.nl -
24. Apr. 2008
Officiële presentatie Burgers' Zoo Spel
Offizielle Präsentation von Burger's Zoospiel
Am Dienstag, den 23. April haben Burgers' Zoo und Spielehersteller 999
Games gemeinsam das Burger's Zoospiel im Arnhemer Tiergarten
vorgestellt. Beide Seiten kamen zu einer guten Zusammenarbeit, wobei
das Spiel "Zooloretto" des Deutschen Michael Schacht, das im vorigen
Jahr bei unseren östlichen Nachbarn als "Spiel des Jahres" mit einem
Preis ausgezeichnet wurde, überarbeitet wurde zu einer neuen Variante
für den niederländischen Markt. Schon vor der offiziellen Präsentation
waren fast 5.000 Exemplare des Spiels verkauft!
persberichten.com - 24. Apr. 2008
999 games lanceert nieuw bordspel: Burgers' Zoo
999 Games bringt neues Brettspiel heraus: Burgers' Zoo
Almere. 999 Games, Herausgeber und Vertreiber von Brett- und
Kartenspielen, kündigt eines der auffälligsten
Frühjahrs-Neuerscheinungen 2008 an: das neue Brettspiel Burgers' Zoo.
In diesem taktischen Spiel ist jeder Spieler Besitzer eines Zoos und
versucht, seine Tiergehege voll zu kriegen. Wer am Ende die meisten
Gehege gefüllt hat, ist Sieger. Chef eines eigenen Zoos zu sein
bedeutet harte Arbeit! Die Spieler müssen nämlich versuchen, soviel wie
möglich Besucher anzulocken. Um das zu erreichen, müssen sie zueinander
passende Tiere sammeln. Ein Spieler, der viele Besucher in seinen Zoo
kriegt, kann zusätzlich erweitern. Wenn alle Tiergehegeplätze besetzt
sind, müssen neu angekaufte Tiere in den vorübergehenden Gehegeplätzen
warten. Extrapunkte können erworben werden z.B. durch den Bau von
Attraktionen neben einem Tiergehege. Das ergibt nämlich mehr Besucher!
Durch eine einzigartige Zusammenarbeit mit Burgers' Zoo hat 999 Games
das Spiel für den niederländischen Markt attraktiv gemacht, dabei hat
das Spiel eine extra Dimension erhalten: Das Spielbrett hat die
charakteristische Einteilung des Tierparks Burgers' Zoo. Sogar die im
Mai zu eröffnende Anlage, Burgers' Rimba, ist schon in das Spiel
aufgenommen. Im Jahre 2007 konnte die deutsche Version des Spiels,
"Zooloretto", viele Preise ergattern, darunter den prestigeträchtigen
Titel "Spiel des Jahres".
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Renate Marel,
Olaf Heuser, Achim Winkler
Ruhrpott-Schnauzen. Geschichten
aus dem Duisburger Zoo
Können Tiger vom Lampenfieber geheilt werden? Wie schützen sich
Kameramänner vor "Killer-Wombats"? Und warum sind Wildhunde manchmal
gefährlicher als Löwen? Fast zwei Jahre lang beantworteten die
Mitarbeiter des Duisburger Zoos den Teams der erfolgreichen TV-Serie
Ruhrpott-Schnauzen solche und andere Fragen. Mit der typischen
Ehrlichkeit der Ruhrgebietsmenschen erzählen die Tierpfleger von ganz
persönlichen Erlebnissen mit ihren Schützlingen und geben dem Leser
ungewöhnliche Einblicke in die tägliche Arbeit mit Raubtieren,
Meeressäugern und Fernsehleuten.
134 Seiten, Edition Q, 1. Auflage 2008, gebunden
16,90 Euro über Amazon.de
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: € 24,90
Überall
erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling
Buchkurier
(www.tiergarten.com)
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Gesellschaft für
Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden.
Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo
(der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der
Universität.
19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO
LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of
Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal
Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning
exchange session and evening meal and /with an auction will be held at
the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the
south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the
expenses, including a group photo and of course, our evening meal with
soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the
auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any
other amphibian saving /conservation project which is being currently
carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and
information about your collector’s preferences directly to me. All
applications and any other questions you may have please email to: Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl
Ausstellungen
Schwäbische
Zeitung - 29. April 2008
Der Gepardenmann plaudert aus seinem Leben
Von links oben brüllte ein Löwe durch die Lautsprecher, über die
Leinwand stürzten sich Hunderte von Gnus ins Wasser und Matto Barfuss
pfiff hohe schrille Gepardenlaute ins Publikum. Seine Multivisionsshow
im Neuen Museum von Schloss Salem war ein voller Erfolg. Am letzten Tag
seiner Kunstausstellung im Neuen Museum begeisterte der "Gepardenmann"
mit "Barfuss in Afrika" und entführte ein staunendes Publikum mit
fantastischen Nahaufnahmen und Landschaftsbildern in die Serengeti,
Namibia und Sambia.
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Stellenanzeigen
Bei seinen
100.000 jährlichen Besuchern erfreut sich das OTTER-ZENTRUM
Hankensbüttel einer gleichbleibenden großen Beliebtheit. Einen
wesentlichen Beitrag dazu leistet die moderne, artgerechte Haltung der
Marderartigen (Otter, Dachse, Baum- und
Steinmarder, Iltisse, Hermeline) und Haustiere (Otterhunde, Geflügel)
in dem 60.000 qm
großen Freigelände und die intensive personelle Betreuung der Gäste. Um
diese weiter
optimieren zu können, suchen wir schnellstmöglich zur Verstärkung
unseres Teams
einen gelernten (Zoo-)Tierpfleger (m/w)
Wir erwarten ein hohes Maß an Engagement für die Tiere und für den
Naturschutz, ein
besonderes Interesse für die Haltung kleiner Raubsäuger, die Befähigung
zu
selbständigem, eigenverantwortlichem und teamorientiertem Arbeiten,
handwerkliches
Geschick, überdurchschnittliche rhetorische Fähigkeiten und die
Bereitschaft auch vor
größeren Gruppen von Menschen zu sprechen. Zudem setzen wir die
Bereitschaft voraus,
sich kollegial und flexibel in ein aus jeweils drei Personen
bestehendes Schicht-
Arbeitszeitsystem einzubringen, das regelmäßig auch die Arbeit an
Wochenenden und
Feiertagen umfasst.
Wir bieten eine interessante Aufgabe in einem jungen, dynamischen und
engagierten
Team und einem angenehmen Betriebsklima mit einer angemessenen
Vergütung. Die
Besetzung ist zunächst auf 2 Jahre befristet, es besteht die
Möglichkeit der Verlängerung.
Bewerbungen sind mit Angabe einer Gehaltsvorstellung und unter
Beifügung eines
lückenlosen Lebenslaufes, von Arbeitszeugnissen und eines Fotos bis zum
4. Mai 2008 zu
richten an
Aktion Fischotterschutz e.V.
OTTER-ZENTRUM
29386 Hankensbüttel
San Diego Zoo
Conservation Program Manager
We have an immediate opening for a Conservation Program Manager with
avicultural/ biology experience. This position will work in Hawaii,
based at the KeauhouBirdConservation Center on the Big Island of
Hawaii. The Conservation Program Manager will be responsible for all
aspects, including the management of the Hawaiian Endangered Bird
Conservation Program's two propagation facilities and the
reintroduction programs. Qualifications for this position include a
Bachelor's degree in biological science or a related field. Advanced
degree in the natural sciences is desirable or equivalent specialized
training; considerable experience in supervising conservation projects
in complex and biologically diverse habitats; reasonable knowledge of
environmental legislation; communication skills; ability to prepare
grant applications and contracts; ability to administer grants and
contracts and supervise associated personnel; ability to prepare
reports for grant and contract agencies; ability to prepare and make
presentations; ability to use word processing, spreadsheet, database,
graphic, small population management (ARKS, SPARKS, PM2000) and desktop
publishing systems; and ability to work effectively with others.
Scheduled hours will be a minimum of 40 hours/wk. For more information
on the program, please visit http://www.conservationandscience.org/projects/sp_hawaii_birds.html
Job Closes: Friday, May 16th, 2008
Applications must be submitted on-line by 9:30 p.m. Pacific standard
time (Exempt, Job code #H08106). With benefits. Salary commensurate
with experience.
For details of job description & job requirements visit https://www.hrapply.com/sandiegozoo/AppJobView.jsp?link=2242&page=AppJobList.jsp&op=reset
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TV-Tipps Tierdokus und
Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende März ging es ins
Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im Schwarzwaldzoo in
Waldkirch geplant.
Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr,
10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Ruhrpott-Schnauzen (40 neue Folgen aus Duisburg)
Mo-Fr, 16:10 ARD, Giraffe, Erdmännchen & Co. ( 40 neue Folgen aus
Frankfurt und Kronberg)
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Zoom Gelsenkirchen
Mo-Fr, 17:05 RBB, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Seehund, Puma & Co. (Zoos im Norden, Wh)
Einzelsendungen:
Do, 01.05.2008, 19:30, ZDF, Duell am Okawango, Löwen auf Büffeljagd
Do, 01.05.2008, 20:05, SF 1, Netznatur, Der Tanz der Flughunde
Do, 01.05.2008, 20:15, ARTE, Leoparden in der Stadt
Fr, 02.05.2008, 09:30, ORF 2, In den Tiefen des Amazonas
Fr, 02.05.2008, 10:35, WDR, Zucker für den Affen, Wer
rettet Indonesiens Orang Utans?
Fr, 02.05.2008, 11:30, NDR, Madagaskar
Fr, 02.05.2008, 14:15, HR, Unter Stelzenläufern und
Regenpfeifern
Fr, 02.05.2008, 15:25, 3sat, Affenalltag am Amazonas
Sa, 03.05.2008, 09:00, ARD Eins Festival, Duma - die Gepardin
Sa, 03.05.2008, 09:45, ARD Eins Festival, Leoparden in
Sibirien
Sa, 03.05.2008, 11:40, MDR, Ein Biotop für den Biber
Sa, 03.05.2008, 13:30, SWR, Vorsicht Kamera! Elefanten ganz nah
Sa, 03.05.2008, 15:45, Phoenix, Kluge Vögel (1+2/2)
Sa, 03.05.2008, 18:30, Phoenix, Von kleinen Vögeln und großer
Wissenschaft
So, 04.05.2008, 15:30, SWR, Expeditionen ins Tierreich: Wildes Mallorca
So, 04.05.2008, 15:30, BR, Welt der Tiere, Languren - Die Herrscher der
blauen Stadt
So, 04.05.2008, 15:30, ARD Eins Plus, Wilbär entdeckt die
Welt
So, 04.05.2008, 18:00, ZDF dokukanal, Wespenalarm: Ein
Insekt auf Raubzug
So, 04.05.2008, 21:00, ZDF dokukanal, Zwischen Riffen und Mangroven
Mo, 05.05.2008, 13:50, NDR, Expeditionen ins Tierreich, Dachse
Mo, 05.05.2008, 15:15, NDR, Der Nationalpark Pirin in Bulgarien
Mo, 05.05.2008, 21:00, 3sat, Unter den Schwingen des Adlers,
Nationalpark Kalkalpen
Di, 06.05.2008, 12:00, ARTE, im Wald der fliegenden Edelsteine
Di, 06.05.2008, 14:15, HR, Baiji - Der letzte weiße Delfin
Di, 06.05.2008, 20:15, WDR, Planet Erde, Waldwelten
Di, 06.05.2008, 21:00, BR alpha, Wien - Stadt der Gärten
Mi, 07.05.2008, 12:00, ARTE, Tarantula
Mi, 07.05.2008, 12:30, ARD Eins Festival, Revolution Am Riff (1+2/2)
Mi, 07.05.2008, 14:15, HR, Die giftigsten Tiere der Welt
Mi, 07.05.2008, 15:15, NDR, Nationalparks im östlichen Europa
Mi, 07.05.2008, 20:15, NDR, Die Rüsselbande, Elefanten
Mi, 07.05.2008, 22:30, SWR, Auslandsreporter, Abenteuer
Amazonien, Tipp!
Do, 08.05.2008, 10:35, MDR, Abenteuer Zoo, Putzmunter in Seattle
Do, 08.05.2008, 14:15, HR, Schatzkammer Madagaskar,
Tipp!
Do, 08.05.2008, 15:00, 3sat, Wombaz, Löwen
Do, 08.05.2008, 16:15, ARD Eins Plus, Geliebt und Gefürchtet: Spinnen
Fr, 09.05.2008, 09:30, ORF 2, Wildes Rio
Fr, 09.05.2008, 14:15, HR, Dschungelhunde, Der Waldhund
Fr, 09.05.2008, 19:50, MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 09.05.2008, 21:00, ARD Eins Plus, Die Naturgeschichte der Ostsee
Fr, 09.05.2008, 22:05, N24, Invasion der Kröten
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 13:30
im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:50 Uhr
im MDR, mittwochs 15:00 und freitags 23:00 Uhr Wiederholungen auf ARD
Eins Plus;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 14:30 vom BR und
sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Nürnberger Schnauzen", Wiederholung donnerstags um 15:02, samstags ab
15:30 sowie sonntags ab 08:02 und 15:02 (je 2 Folgen) auf ZDF Info;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags
11:15 Uhr im RBB, sowie sonntags und montags 07:00, dienstags 11:00,
mittwochs 15:00 und freitags 23:00 Uhr auf ARD Eins Plus wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 12:40 Uhr im WDR
und donnerstags 10:45 Uhr vom SWR wiederholt;
"Ruhrpott-Schnauzen" aus Duisburg: die neue Folge wird täglich 18:00
Uhr von ZDF Doku wiederholt, weitere Wiederholungen samstags 15:30 vom
ZDF und 16:02 Uhr von ZDF Doku;
"Seehund, Puma & Co." aus Bremerhaven, Jaderberg und
Friedrichskoog: wird samstags ab 14:15 Uhr im SWR wiederholt (2 Folgen).
|
Sender nicht zu
empfangen? Kein
Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet
aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr
Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser
und FreeDownloadManager
(PS:
Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die
Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann
entschlüsseln
kann)
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| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Tage der Arbeit
Den Umstand, daß der 1. Mai und Christi Himmelfahrt in
diesem Jahr auf ein und denselben Tag fallen, haben wir mit Sicherheit
den Arbeitgebern zu verdanken. So weit geht nämlich unsere
Wirtschaftsgläubigkeit mit der bekloppten Ewiges-Wachstum-Philosophie.
Jetzt werden die Feiertage aber nicht mehr abgeschafft, das schürt nur
unnötigerweise das bißchen revolutionären Geist, der im Deutschen Volke
schlummert, jetzt werden die Feiertage einfach zusammengelegt. Nicht
umsonst gilt ja der Ausspruch "als ob Ostern und Weihnachten an einem
Tag wären" als Gipfel der kapitalistischen Glückseeligkeit. Was dabei
nur gern vergessen wird ist, daß niemand in der Lage ist, gleichzeitig
die selben Mengen an Schokoosterhasen und -weihnachtsmännern zu
verdrücken ohne daß ihm nachhaltig übel wird. Himmelfahrt und Tag der
Arbeit passen aber gut zusammen, als Konsumentenfeste fallen diese
beiden, mit Ausnahme für die Spirituosenhersteller die von denen
profitieren, die ernsthaft so etwas dämliches wie einen Herrentag
begehen (Fahrradfahren und saufen kann ich doch das ganz Jahr über),
ohnehin flach und Steine schmeißen und zum Himmel fahren das geht
gleichzeitig ganz prima. Denen allerdings, die von wochenendlichen und
feiertäglichen Ausflüglern leben, wie unsere Zoos z.B., denen fehlen
die Einnahmen eines ganzen Tages, was aber in einem Land, das sich nur
schleichend und mit Widerwillen auf den Weg zur
Dienstleistungsgesellschaft begibt und stattdessen lieber im Zeitalter
der Montanindustrie verharrt, nicht weiter auffällt und die meisten
Zoos bekommen ja sowieso staatliche Zuschüsse...
Zum Schluß, liebe Leser, muß ich Ihnen noch eine Frage stellen, weil
ich gerade zum wiederholten Mal den folgenden Satz lesen musste: "Die
einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt
Deutschlands." Habe ich da etwas verpasst, eine spontane Abrißwelle
nach vorangegangenem Komplettneubau vielleicht?
Hiermit erkläre ich den heutigen Tag - ganz im Sinne der Dreieinigkeit
- auch noch zum Tag der wahrhaftigen Naturnähe!
Ich wünsche Ihnen schöne drei Feiertage.
Ihr
Carsten Schöne
www.schoenes-tierleben.de
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