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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 419 vom 24. April 2008

Liebe Leser,

JJ3 ist tot, abgeschossen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, obwohl eigentlich nicht der Bär, der sich nie aggressiv gezeigt hat, das Problem ist, sondern wir sind das Problem. Wir Menschen allein, die wir jede Landschaft ausräumen, daß kaum noch Tiere darin leben können, wodurch der Bär JJ3 sich verleitet sah, sich an dem verführerisch fahrlässig abgestellten Müll in Ortschaften zu bedienen. Es ist eben wesentlich leichter, den Bär einfach abzuschießen anstatt sich an die eigene Nase zu fassen und den Müll ordentlich abzuschließen. Nahezu ähnlich uneinsichtig und intolerant gehen wir Menschen inzwischen mit beinahe jedem Wildtier um, erinnert sei z.B. an die kürzliche Brutvernichtungsaktion bei Kormoranen am Bodensee - wohlgemerkt stattgefunden in einem Naturschutzgebiet! Und nebenbei: in München stört man sich sogar an ein paar Stadtpark-Gänsen, die deshalb - unter dem Deckmantel der Wissenschaft - während der nächsten Mauser (also unmittelbar bevorstehend) eingefangen und gekeult werden sollen.Nun gehören Gänse (noch) nicht zu den gefährdeten Tierarten, viele andere unserer Mitgeschöpfe aber schon, darunter - zu unser aller Schande - unsere nähesten Verwandten!

Spätestens Mitte des Jahrhunderts werden Sie, liebe Zoodirektoren und -mitarbeiter (beiderlei Geschlechts versteht sich), die einzigen sein, die noch "Lebensräume" für Menschenaffen stellen. Orang-Utans werden laut Schätzungen sogar bereits in 20 Jahren in freier Wildbahn ausgerottet sein. Einige Primatologen und Biologen wollen darum jetzt ein Zeichen setzen, eines das nicht übersehen werden kann: eine Million Unterschriften unter ein »Manifest für Menschenaffen und die Natur«! Liebe Leser, bitte setzen auch Sie noch heute ein Zeichen, nämlich ihres unter dieses Manifest unter www.apesmanifesto.org/German.htm
Und nicht nur das, informieren Sie - heute noch - auch Kollegen, Freunde und Bekannte, sich ebenfalls an dieser Aktion zu beteiligen! Und morgen überlegen wir dann alle gemeinsam, wie wir auch gegenüber Bären, Kormoranen & Co. toleranter werden und wie wir umdenken können und müssen, um den wundervollen Reichtum dieser Erde zu erhalten!

Hoffnungsvoll, Ihre
Silke Sorge

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Unkraut aussäen verboten in Schönbrunn?

Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles aus der Amphibienkampagne".


Walsrode, 23.4.2008
Amphibien-Alarm im größten Vogelpark der Welt

Amphibien-Alarm – so heißt eine am 27. April 2008 zu eröffnende Ausstellung in der Paradieshalle des VogelParks Walsrode, seines Zeichens größter Vogelpark der Welt.
Mit diesem aufrüttelnden Titel machen die Biologen des Parks mit internationaler Anerkennung und Reputation auf das vermutlich größte Massenaussterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier aufmerksam, denn die Zahl der Amphibien nimmt rapide ab. Nachdem sie über 360 Millionen Jahre existiert haben, könnte nun ein Drittel bis die Hälfte aller Amphibien-Arten in der nahen Zukunft verschwinden und das mit einer bislang unbekannten Geschwindigkeit. Bereits ein Drittel bis die Hälfte der rund 6000 Frösche, Kröten, Unken, Salamander,
Molche und Blindwühlen sind vom Aussterben bedroht. Über 120 Arten sind in den letzten Jahren ausgestorben. Lebensraumverlust und -verschlechterung sind die bedeutendsten Ursachen für das Aussterben der Amphibien.
Die rasche Verbreitung einer Pilzerkrankung, die durch den Hautpilz Batrachochytrium dentrobatidis ausgelöst wird, zählt jedoch zu den bedrohlichsten Gefahren, denen die Amphibienpopulationen ausgesetzt sind. Wissenschaftler glauben, dass viele Arten bereits ausgestorben sein werden, bevor wir handeln können.
Angesichts dieser großen Herausforderung wurde die weltweite Amphibian Ark Campaign – 2008 als The Year of the Frog ins Leben gerufen. Die European Association of Zoos and Aquaria EAZA, zu deren Mitgliedern auch der VogelPark Walsrode gehört, entwickelte diese Amphibien-Kampagne, um die globalen und regionalen Initiativen zum Schutz der Amphibien zu unterstützen. Schirmherr der Kampagne ist Sir David Attenborough.
Auf 75 qm behandeln die engagierten Biologen des Parks eindrucksvoll und kurzweilig u.a. solche Themen wie Artenspektrum und Gefährdung heimischer Amphibien, den Lebenszyklus der Amphibien und informieren über Amphibien in extremen Lebenssituationen, wie der Axolotl, Wassergeist der Azteken.
Das Überleben der Amphibien geht uns alle an, denn sie besitzen sowohl als Räuber wie auch als Beutetiere eine wichtige Funktion für das ökologische Gleichgewicht und sind als natürliche Schädlingsbekämpfer besonders bedeutsam für Ernteerträge in der Landwirtschaft.
Darüber hinaus reduzieren sie die Ausbreitung von Krankheiten (z. B. Malaria) und besitzen einen hohen Stellenwert in der Medizin. So produzieren einige Amphibien über ihre Haut pharmazeutisch wirksame Substanzen, die zur Behandlung verschiedener Krankheiten (z. B. HIV) verwendet werden können. Und besonders zu erwähnen: Die sehr durchlässige Amphibienhaut macht sie zu einem außergewöhnlichen Indikator für die Qualität von Lebensräumen und stellt so ein Frühwarnsystem für andere Arten, auch für den Menschen, dar. Bis in den Herbst hinein können sich die Besucher in der Ausstellung über das bevorstehende „Schweigen der Frösche“ informieren.

Görlitz, 23.4.2008
Botschafterinnen für Frösche, Unken, Kröten
„Frosch-Basar“ am 25.April, 9.30 Uhr im Speiseraum des Augustum- Annengymnasiums

Der Naturschutz-Tierpark Görlitz hat Amphibienalarm ausgelöst! Kröten, Unken und Frösche können nämlich nur quaken aber nicht protestieren, geschweige sich wehren, wenn ihr Lebensraum von uns in Anspruch genommen wird, ihre Laichgewässer verschmutzt, sie auf Straßen überfahren oder plötzlich viele von ihnen krank werden. Von 5.800 Amphibienarten weltweit sind vom 1.856 Aussterben bedroht. Das ist für die Schülerinnen der Biologie – Arbeitsgemeinschaft des Augustum-Annen-Gymnasiums in Görlitz beunruhigend genug, um sich an der globalen beunruhigend genug, um sich an der globalen Kampagne zum Schutz der Amphibien zu beteiligen. Nach
sie sich im Naturschutz-Tierpark Görlitz selbst ausführlich mit den interessanten Tieren und der Kampagne beschäftigt haben, sind sie nun Froschbotschafterinnen! Sie wollen alle Schüler und Lehrer ihrer Schule über das Sterben der Frösche informieren und sie aufrütteln, sich ebenfalls aktiv an der Kampagne zu beteiligen. Am Freitag, den 25.April 2008 werden im Speiseraum des Annengymnasiums ein Frosch-Basar aufgebaut sein. Informationsmaterialien und eine Petition zum Schutz der Amphibien liegen bereit. Selbst gebastelte Frösche und kleine Überraschungen für die Besucher am Froschtisch angefertigt. Im Basteln eines Origami- Frosches kann sich jeder selbst versuchen. Natürlich gibt es auch was Besonderes zur Stärkung, nämlich Froschmuffins! Die Frosch-Botschafterinnen wünschen sich, dass ihr Engagement beloht wird und sich viele Schüler und Lehrer Frösche, Unken und Kröten interessieren. Die angebotenen Frosch-Artikel können gegen kleine Spenden die lebenden Frösche, Unken, Kröten gegessen oder mit nach Hause genommen werden.

Wien, 23.4.2008
MIT MISS AUSTRIA FÜR DIE FRÖSCHE

Beim Vienna City Marathon am 27. April kämpft das Laufteam des Tiergarten Schönbrunn im Dienste von Fröschen, Kröten, Salamandern und Molchen - mit Unterstützung der Leistungssportlerin und neuen Miss Austria Marina Schneider.
Zwei Sponsoren – die Bäckerei Felber und der Gesundheitsdrink CYL – zahlen dem Team pro gelaufenem Kilometer je zehn Euro. Das Geld wird der Vereinigung der Europäischen Zoos für ihre aktuelle Kampagne zum Schutz der Amphibien zur Verfügung gestellt. Das Amphibiensterben ist alarmierend: Mehr als 120 Amphibien-Arten sind in jüngster Vergangenheit für immer verschwunden! In Summe sind knapp die Hälfte aller Frösche, Salamander und Molche der Erde vom Aussterben bedroht.
Die Tiergartentruppe ist bunt zusammengewürfelt: Sie besteht aus Pflegern, Zoologen, Mitarbeitern der Zooschule, Tierärzten, Angestellten der Gastronomie; unterstützt durch die 18jährige Miss Austria aus Tirol.
Den Kröten zugetan waren auch Veranstalter Wolfgang Konrad, der die Startgebühr trägt, und die Firma Intersport Eybl – sie finanzierte die T-Shirts.

Düsseldorf, 17.4.2008
Riesensprünge für die Frösche
Aquazoo Düsseldorf engagiert sich für die Rettung von Froscharten

Die Besucherinnen und Besucher des Aquazoos haben Samstagnacht Gelegenheit, sich über die Leistungsfähigkeit von Fröschen, insbesondere was das Sprungvermögen angeht, eine eigene Meinung zu bilden. In der „Nacht der Museen“ geht es beim Spass-Sprungkontest mit Schwimmflossen nicht nur um den Gewinn interessanter Preise, sondern auch um das Wissen über die Gefährdung der Amphibien vor der Haustür und weltweit. Schließlich haben global die Dachverbände der Zoos und Aquarien sowie viele Naturschutzverbände dazu aufgerufen, im „Jahr der Frösche“ dem Aussterben der Amphibien Einhalt zu gebieten.
Die Fachbetreuung im Aquazoo der Wettkämpferinnen und Wettkämpfer ist durch die Mitwirkung eines kompetenten Top-Sportlers gewährt: Zuri Williams (Foto), geboren 1973 in New York, ist Spitzenspieler der Basketballmannschaft 96’ers vom TUS Hilden und wurde schon in frühester Jugend zu einem der besten Spieler Kaliforniens gewählt. Er spielte bereits in verschiedenen Vereinen in Europa und Amerika (u.a. in USA, Mexiko, Österreich, Holland und Deutschland), war mehrfach Trainer in Vereinen und Basketballcamps und ist seit 2006 als „business english teacher“ in Wuppertal tätig. Zuri Williams wird natürlich nicht nur einige Sprungweiten vorgeben, sondern auch den Basketballfreunden als Gesprächspartner zur Verfügung stehen - denn: Sport und Naturschutz lassen sich oft sehr gut miteinander vereinbaren.

derstandard.at - 23.04.2008
Der Tod der Magenbrüter: Ein schlechtes Omen
Auch wenn es durchaus kritikwürdig ist, Biodiversität ständig unter dem Blickwinkel des potenziellen Nutzens von Spezies für die medizinische Forschung zu sehen - Artenschutz braucht Argumente, und wirtschaftliche sind am ehesten diejenigen, die Wirkung zeigen. Das UN-Umweltprogramm (UNEP) veröffentlichte nun in Singapur eine Studie zur Artenvielfalt und verknüpfte sie mit einer Warnung: "Der Verlust der Lebensräume, die Zerstörung und Schwächung der Ökosysteme, Umweltverschmutzung, Ausbeutung und Klima
wandel zehren am Naturkapital des Planeten, einschließlich der medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt verborgen ist", sagte UNEP-Direktor Achim Steiner.

spiegel.de - 23.04.2008
Mit jeder Art stirbt ein mögliches Medikament
Ein Froschgift, das das Herz stärkt; Ginkgo-Extrakt gegen Gedächtnisverlust; Schnecken-Substanzen, die Hirnzellen schützen - die Natur ist eine medizinische Schatzkiste. Und mit dem Artenschwund verliert der Mensch potentielle lebensrettende Medikamente, warnt das Uno-Umweltprogramm (United Nations Environment Programme, Unep) in einer Studie zur Artenvielfalt. "Der Verlust der Lebensräume, die Zerstörung und Schwächung der Ökosysteme, Umweltverschmutzung, Ausbeutung und Klimawandel zehren am Naturkapital des Planeten, einschließlich der medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt verborgen ist", sagte Unep-Direktor Achim Steiner. Das Geheimnis für neue Antibiotika, Krebsmedikamente oder Schmerzmittel könne in der Tierwelt zu finden sein, heißt es in der Studie " Sustaining Life" (englisch: Leben erhalten), die von mehr als 100 Autoren verfasst wurde. Die Autoren führen als Beispiel die Magenbrüterfrösche (Gattung Rheobatrachus) an, die in den achtziger Jahren in Australien entdeckt worden waren. Sie brüteten ihren Nachwuchs im Magen aus. Der Nachwuchs sondere im Magen der Mutter ein Sekret ab, das die Zersetzung durch dort vorhandene Säuren und Enzyme verhindere. Erste Untersuchungen nährten die Hoffnung auf ein neues Medikament gegen Magengeschwüre. "Die Studien konnten nicht fortgesetzt werden, weil die beiden Magenbrüterarten ausstarben und die medizinischen Geheimnisse damit für immer verloren gingen", betonen die Herausgeber des Unep-Berichts, Eric Chivian und Aaron Bernstein von der Harvard Medical School. ... Laut IUCN sind jede vierte Säugetierart, jede achte Vogelart und ein Drittel aller Amphibien bedroht. Dies gelte auch für 70 Prozent der bekannten Pflanzen. Wissenschaftler befürchten, dass der Klimawandel das Artensterben verschärft.

derstandard.at - 21.04.2008
Lurch-Spermien auf Eis
Mit den Amphibien ist eine ganze Wirbeltierklasse in Bedrängnis geraten: Weltweit schrumpfen die Populationen unterschiedlichster Spezies, nicht weniger als 2.000 Arten (etwa ein Drittel aller bislang bekannten Amphibienspezies) gelten als gefährdet. Die Ursachen sind vielfältig und noch nicht ganz geklärt: Der Chytrid-Pilz etwa kann bis zu 100 Prozent einer betroffenen Population töten, aber auch Klimaveränderungen, der Verlust an Lebensraum und die Zunahme an Umweltgiften scheinen Amphibien besonders stark zuzusetzen. In einem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt wollen Wissenschafter der Universität Salzburg nun eine Methode verfeinern, über die aussterbende Arten wenigstens im Tiefkühlschrank erhalten werden können. Eingefroren werden dabei nur die Spermien, eine spätere Wiederbelebung kann über die sogenannte Androgenese erfolgen.

Königsteiner Woche - 23. April 2008
Freiland-Terrarium für einheimische Amphibien und Reptilien
„Amphibian Ark – Arche für Amphibien“, so lautet die Bezeichnung, unter der sich weltweit eine Vielzahl von Verbänden zusammengeschlossen hat, um das Massensterben der Amphibien aufzuhalten. Lebensraumverlust durch Abholzung der Regenwälder, chemische Belastung der Gewässer und seit einigen Jahrzehnten auch noch eine hoch ansteckende Pilzkrankheit, die im Freiland nicht zu behandeln ist, sind Ursachen für die Aussterbewelle der Amphibien. Und dabei stellen sie einen wichtigen Faktor im Ökosystem dar, sind sie doch auf der einen Seite selbst große Schädlingsvertilger und andererseits für viele Tiere wie Fische, Vögel und Säugetiere eine Nahrungsquelle. Ganze Ökosysteme sind durch das Amphibiensterben in Gefahr. „Eine der Aufgaben von Zoologischen Gärten ist die Haltung und Pflege der vom Aussterben bedrohten Tierarten, eine andere ist die Verdeutlichung der ökologischen Zusammenhänge und der Notwendigkeit des Tier- und Artenschutzes mit Hilfe der Zoopädagogik“, so Dr. Martin Becker, der stellvertretende Direktor und Leiter der Zoopädagogik im Opel-Zoo. Er erläutert weiter: „Und so ist direkt vor der Zooschule im Opel-Zoo eine Freilandanlage für einheimische Amphibien und Reptilien entstanden, die bei entsprechendem Zuchterfolg auch in geeignete Biotope ausgewildert werden können.“ Die neue Anlage ist vierfach unterteilt, damit mehr Arten gehalten werden können und sich nicht gegenseitig stören. In den oberen beiden Gehegen werden Kröten und Unken ihr Heim finden und in den unteren neben Fröschen und Eidechsen auch Molche. „Mit etwas Geduld und Entdeckungswillen werden die Zoobesucher die Amphibien und Reptilien wie Geburtshelferkröte, Gelbbauchunke, Kammmolch, Kreuzkröte, Feuersalamander, Eidechsen und Blindschleichen sehen können und die kleine Anlage wird unsere zoopädagogische Arbeit bereichern und ergänzen“, so Dr. Becker in der kleinen Feierstunde am 19. April 2008 im Opel-Zoo.

openPR.de - 21. April 2008
SPERMIEN "ON THE ROCKS" - AMPHIBIENSCHUTZ DURCH GEFRIERKONSERVIERUNG
Die Gefrierkonservierung von Amphibien-Spermien wird in einem aktuellen Forschungsprojekt des Wissenschaftsfonds FWF optimiert. Das Ziel ist die erfolgreiche Züchtung gefährdeter Amphibienarten aus tiefgekühlten Spermien, die zur Befruchtung verwendet werden können. Der afrikanische Krallenfrosch und der mexikanische Axolotl dienen als Modellorganismen. Zu den Vorteilen, die Spermien bieten, führt der Projektleiter Prof. Robert Patzner von der Paris-Lodron-Universität Salzburg (Fachbereich Organismische Biologie) aus: "Prinzipiell können anstatt Spermien natürlich auch Eizellen gelagert werden, doch bereiten sie auf Grund ihrer Größe, Form und Inhaltsstoffe bei der Gefrierlagerung Probleme. Der Temperaturaustausch erfolgt unvorteilhaft und schädigt die Zelle. Spermien hingegen können wir vom lebenden Tier erhalten und auf Grund ihrer Kompaktheit unter idealen Bedingungen gefrierlagern." Dem Artenschutz wird diese Methode dann gerecht, wenn die verwendeten Eizellen von gezüchteten, nicht gefährdeten Arten stammen. Werden diese zur Befruchtung mit kryo-konservierten Spermien von gefährdeten Arten verwendet, entwickeln sich ausschließlich Nachkommen der gefährdeten Art. Bei all seinen Bemühungen sind sich Prof. Patzner und Dr. Mansour bewusst, dass die Kryo-Konservierung die weltweite Zerstörung der natürlichen Habitate der Amphibien nicht wett machen kann. Doch sind viele Amphibienarten auch durch andere Gefahren bedroht wie z. B. eine erst vor kurzem identifizierte Pilzinfektion, die bis zu 100 Prozent einer betroffenen Population töten kann. In genau solchen Fällen bietet die Kryo-Konservierung und Androgenese aus diesem FWF-Projekt einen wirkungsvollen Artenschutz.

ouwehand.nl - 17. Apr. 2008
Zondag 20 april Themadag: 'Kikkers op de Grebbeberg'
Sonntag, 20. April, Thementag: "Frösche auf dem Grebbeberg"
Am Sonntag, 20. April, organisiert Ouwehands Tierpark in Rhenen den Themennachmittag "Frösche auf dem Grebbeberg".

vmdaily.ru - 21. Apr. 2008
Московских лягушек посчитают
Moskauer Frösche werden gezählt
Der Moskauer Zoo machte sich an eine nicht leichte Aufgabe - an die Zählung aller hauptstädtischen Frösche. Doch können sich an der Froschzählung auch alle Moskauer beteiligen, die es wünschen. Die Biologen treibt in diesem Fall nicht bloße Neugier. Es geht darum, daß man anhand der Anwesenheit oder des Fehlens von Fröschen in der Stadt den Zustand ihrer Ökologie beurteilen kann. Auf der ganzen Welt wurde das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches ausgerufen. Der Moskauer Zoo hat beschlossen, ein Monitoring der Moskauer Gewässer durchzuführen und festzustellen, wo welche Froscharten leben und sich vermehren. Die Einwohner der Stadt können sich daran beteiligen. Dafür müssen sie eine Karteikarte ausfüllen, auf ihr den Typ des Gewässers, seine geographische Lage, Datum und Zeit der Beobachtung eintragen, die Witterungsbedingungen, aber auch die Froschart, die Anzahl der Individuen und das Vorhandensein von Laich.

rosbalt.ru - 18. Apr. 2008
Столичный зоопарк объявил в розыск лягушек
Hauptstadtzoo rief zur Froschsuche auf
Moskau. Der Moskauer Zoo beschloß, ein Monitoring der Gewässer der Stadt durchzuführen, um zu bestimmen, wo welche Amphibien weiterhin leben und Laich ablegen. Die Spezialisten des Zoos haben die in der Stadt wohnenden Naturfreunde aufgerufen, sie bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Die Städter werden gebeten, über ihre Beobachtungen und Begegnungen mit Fröschen an den Ufern städtischer Gewässer im April und Mai der Forschungsabteilung oder auf der Site des Moskauer Zoos mitzuteilen. Die Spezialisten interessiert auch, an welchen Orten von den Fröschen abgelegter Laich entdeckt wurde, aber auch, in welchen Gewässern, die früher von Amphibien bewohnt waren, in diesem Jahr keine zu finden sind. Eine Bilanz des Monitorings wird im Juni gezogen, die Ergebnisse kann man auf der Website des Zoos erfahren. Die Spezialisten sind beunruhigt von dem ständigen Rückgang der Anzahl und der Artenvielfalt der Amphibien in den Gewässern Moskau und der näheren Umgebung.

TV-Tipp: Di, 29.04.2008, 16:50 ARTE, Eine Arche für Frösche, Kampf gegen die Pilzepidemie in Panama
>insb. Suche nach und Haltung von Atelopus Zeteki
Im tropischen Panama sind derzeit alle Froscharten durch eine sich schnell verbreitende Pilzinfektion vom Aussterben bedroht. Mit unvorhersehbaren Folgen, denn Frösche sind ein entscheidendes Glied in der Nahrungskette des Regenwaldes. Bisher gibt es keine Möglichkeiten, die Ausbreitung des tödlichen Hautpilzes Chytrid in der Natur aufzuhalten. Der aus Panama stammende Biologe Edgardo Griffith war der erste, der von der Epidemie getötete Frösche fand. Lebende bekommt er jetzt nur noch selten zu Gesicht, egal, wie gründlich er nach ihnen sucht. Griffith schlug Alarm und initiierte eine weltweit einmalige Rettungsaktion. Seine aus der Verzweiflung geborene Idee war es, möglichst viele gesunde Frösche einzufangen und in einer eigens errichteten Notaufnahmestation unter Quarantäne zu stellen - der "Arche" für Frösche. Die Sicherung der Froschbestände durch Züchtung ist ein schwieriges Unterfangen für Edgardo und seinen Mitstreiter, den amerikanischen Biologen Andrew Crawford. Vor zwei Jahren kam die Pilzinfektion mit dem Namen Chytrid aus dem benachbarten Costa Rica nach Panama. Aber auch in Südamerika, Australien und den USA hat der Chytrid bereits einige Froscharten komplett ausgerottet. Mittlerweile sind mehr als ein Drittel der knapp 6.000 verschiedenen Froscharten weltweit akut vom Aussterben bedroht. Die Dokumentation macht eine faszinierende Entdeckungsreise in die bedrohte Welt der Frösche im Regenwald von Panama und zeigt die landesweiten Bemühungen der Tierschützer, sie vor dem Aussterben zu retten.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

sueddeutsche.de - 22. April 2008
Knuts Papa
Inzucht, Genickbruch, Tierhandel: Der Direktor des Berliner Zoologischen Gartens sieht sich immer wieder mit harschen Vorwürfen konfrontiert. Im Rückblick lässt sich nicht mehr genau feststellen, wann es begann. Vielleicht mit der Absage der "Gay Night" im Zoologischen Garten. Oder mit dem Rauswurf des kaufmännischen Direktors. Möglicherweise auch mit dem Streit darüber, ob man die Knut-Einnahmen mit dem Zoo Neumünster teilen muss. Oder mit den Vorwürfen, er habe Tiere getötet, verkauft oder Inzest unter ihnen zugelassen. Nun kann man nicht gerade sagen, dass Bernhard Blaszkiewitz zu den Menschen gehört, die es einem leicht machen. Selbst Wohlwollende sagen über ihn, dass er kein "Chef zum Kuscheln" sei, sondern bodenständig, direkt, manchmal gar ruppig. Andererseits ist es wahrscheinlich vor allem ihm zu verdanken, dass Berlin überhaupt noch zwei Zoos hat. Denn der Tierpark im Osten der Stadt, einst von der DDR gegründet, stand nach der Wende vor der Abwicklung. Blaszkiewitz hat saniert und gespart. Und er hat Mitarbeiter entlassen. Manch eine der Anschuldigungen, die gegen Blaszkiewitz erhoben werden, wiegen allerdings schwer, und man kann nicht sagen, dass er besonders geschickt darauf reagiert hat. Vielleicht ist das seine größte Schwäche: dass er von dem ganzen Rummel um den Zoo nicht viel hält.

Bild.de - 21. April 2008
Ließ er auch 9 Löwen totspritzen?
Die Anschuldigungen gegen Berlins Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz (54) werden immer schlimmer – so soll er jetzt auch für die Tötung von sechs Löwen und drei Löwenbabys verantwortlich sein! Die Vorwürfe kommen von einer ehemaligen Mitarbeiterin des Tierparks Friedrichsfelde, wo Blaszkiewitz seit 1991 Direktor ist. Das Raubtierhaus im Tierpark sei damals überfüllt gewesen, es musste Platz geschaffen werden. Blaszkiewitz spielt die neuen Vorwürfe herunter. Sein Sprecher Detlef Untermann (55) sagte zu den sechs totgespritzten Löwen, dass sich der Vorgang erst 1995 ereignet habe. Damals habe „Katzen-Aids“ grassiert, es habe positive Tests gegeben. Darum habe der Tierpark korrekt entschieden, die alten Löwen einzuschläfern. Bei den Löwenbabys habe es sich um vier statt drei gehandelt, so Untermann. Zwei seien Totgeburten gewesen, zwei mussten eingeschläfert werden, weil sie untergewichtig waren.

Tagesspiegel - 21. April 2008
Politiker fordern Ethikrat für den Zoo
Berliner Abgeordnete haben die Einrichtung einer Ethikkommission für Zoo und Tierpark gefordert. „Wir erwarten vollständige Transparenz aller Unterlagen. Es gibt erhebliche Zweifel daran, dass im Zoo alles richtig läuft“, sagen Tierschutzpolitiker Michael Schäfer (Grüne) und Mirco Dragowski (FDP). „Berlin muss wie andere Zoos eine Ethikkommission einrichten“, sagt Jörg Luy, Professor für Tierethik an der Freien Universität. Hintergrund sind weitere Fälle von Tiertötungen im Zoo. So wurden mehrfach Tiger und Löwen eingeschläfert. Zwar würden die internationalen Standards eingehalten, doch „müssen wir den Vorwürfen nachgehen“, sagt auch SPD-Politiker Daniel Buchholz. Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz soll Anweisung gegeben haben, gesunde Löwen und Löwenbabys „abzuspritzen“, wie eine Tierpflegerin im RBB-Fernsehen sagte. Die Entscheidung, wann ein Tier getötet werde, treffen die Tierärzte – je zwei in Zoo und Tiergarten – und die Kuratoren in Absprache mit der Zooleitung. Eine Ethikkommission sei in Berlin nicht nötig, da im Gegensatz zu anderen Zoos keine „Wildtiere“ geschlachtet werden, um sie zu verfüttern.
Zur Frage der Ethikkommisionen in Zoos betonte Helmut Mägdefrau vom Tiergarten in Nürnberg, diese auch mit externen Fachleuten besetzten Gremien befassten sich nicht vornehmlich mit Verfütterungsfragen, sondern mit diffizilen Fällen der Behandlung oder Tötung von Tieren. Tiergartenchef Dag Encke gehört zu den wenigen Zoochefs in Deutschland, die über dieses Thema öffentlich reden: „Bei der Frage nach der Tötung von Zootieren sind wie beim Verzehr von Wurst Sentimentalitäten nicht gefragt.“

Tagesspiegel - 20. April 2008
Auf Großwildjagd
Ein Foto soll gemacht werden, und Fotos macht der Zoodirektor am liebsten bei den Elefanten. Bernhard Blaszkiewitz kommt also ins Elefantenhaus, er nickt kurz und geht zu den Tierpflegern. Kurzer Plausch, Händeschütteln, „dann wollen wir mal“, sagt Blaszkiewitz, er zieht das Jackett aus, klettert durch den Graben und begrüßt seine Freunde. Es ist keine schöne Zeit für Blaszkiewitz. In diesen Tagen, in denen der Zoodirektor abwechselnd Katzenbabymörder, Betriebsräte meuchelnder Tyrann oder ewig gestriger Fachidiot genannt wird, scheinen die Elefanten seine treuesten Freunde zu sein. Im Tierpark Friedrichsfelde, auch er untersteht Blaszkiewitz, melden sich plötzlich Angestellte, die durch seine Amtsführung Traumata erlitten haben wollen. Schwule und Lesben halten ihn für reaktionär, weil er die Zootiere nächtens nicht mehr den Rhythmen der Gay Night aussetzen mag. Die „Taz“ hat ihn mit einer Seekuh verglichen, „entspannt, friedlich, in sich ruhend“. Blaszkiewitz ist 1,90 Meter groß und 130 Kilo schwer, auf Fotos kann man ihn sich gut als Tiermörder vorstellen. Erst in natura offenbaren sich die kindlichen Gesichtszüge, die Koteletten so breit, wie sie der späte Elvis trug. Old School. Der Pressesprecher, der den Ruf des Zoodirektors seit ein paar Wochen verbessern soll, hat aber anderes um die Ohren als Verkaufszahlen von Eisbärenpuppen. Er heißt Detlef Untermann, war zu Zeiten des Bankenskandals Sprecher von Klaus-Rüdiger Landowsky. Auch diese Vorgeschichte war dem Ruf des Zoodirektors nicht eben zuträglich. Vielleicht hat sich Blaszkiewitz seinen Sprecher nicht ausgesucht, aber die Wahl passt zum allgemeinen Eindruck: Was in diesen Tagen schief gehen kann, geht schief.

WELT ONLINE - 19. April 2008
"Dubiose Tötungen": Peta erstattet Anzeige gegen Zoodirektor
Tierschützer haben gegen Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz erneut schwere Vorwürfe erhoben. Er sei möglicherweise für die "Tötung ohne vernünftigen Grund" von mehr als 150 Tieren verantwortlich, sagte gestern der Sprecher der Tierschutzorganisation Peta, Frank Albrecht. Dafür gebe es konkrete Hinweise, die er aber nicht näher benennen wollte. "Damit wollen wir einer möglichen Manipulation vorbeugen", sagte Albrecht. Peta habe Strafanzeige gegen Blaszkiewitz gestellt und fordere die Überprüfung sämtlicher Todesfälle von Tieren im Tierpark der vergangenen fünf Jahre. Unterstützung bekommen die Tierschützer von den Zoo-Freunden. "Wer eine weiße Weste hat, braucht nichts zu befürchten", sagte Vereinschef Jürgen Brückner. Blaszkiewitz solle endlich alle Daten offenlegen, andernfalls mache er sich unweigerlich verdächtig.

taz Berlin - 19. April 2008
Auftritt eines Dickhäuters
Wie eine Bugwelle schiebt Bernhard Blaszkiewitz - 1,90 Meter groß und 130 Kilo Lebendgewicht - die Jounalistenschar auf dem Flur des Abgeordnetenhauses vor sich her. Seit Wochen steht der Direktor von Zoo und Tierpark unter Beschuss der Medien. Die Liste der Vorwürfe, die vor allem Grüne und der Tierschutzbund gegen ihn erheben, ist lang. Doch stoisch wie Dickhäuter, Blaszkiewitz Lieblingstiere, hat er bisher alles an sich abprallen lassen. Nun, an diesem Montag, ist der Tag gekommen, an dem er sich in einer Anhörung vor dem parlamentarischen Umweltausschuss verantworten muss. Das Interesse der Öffentlichkeit vornehmlich fortgeschrittenen Alters ist so groß, dass die Anhörung per Video in einen Nebenraum übertragen werden muss. Bei den einen beliebt, bei den anderen verhasst - die Breite, in der sich die Diskussion bewegt, macht ratlos. Kann ein Mensch zugleich ein toller Zoo-Direktor und ein böser Tierpark-Diktator sein, fragte die Berliner Zeitung am Montag in einem ganzseitigen Artikel, in dem das Szenario der Vorwürfe um weitere Behauptungen angereichert wird. Zum erhofften Showdown zwischen Blaszkiewitz und seinen Kritikern kommt es nicht. Seine größte Widersacherin Claudia Hämmerling, die tierpolitische Sprecherin der Grünen, ist seit geraumer Zeit schwer krank und kann nicht an der Sitzung teilnehmen. Nach zwei Stunden Befragung darf Blaszkiewitz in den Zoo zurück - zwar nicht ganz entlastet, aber mit Rückendeckung der meisten Abgeordneten.

Berliner Morgenpost - 18. April 2008
Tierschutzorganisation Peta zeigt Zoo-Chef an
Tiere sollen nicht artgerecht gehalten und getötet worden sein - das sind nur zwei der vielen Vorwürfe gegen den Berliner Zoo-Chef Blaszkiewitz. Der hatte erst vor kurzem zugegeben, vier Kätzchen das Genick gebrochen zu haben. Nach der Grünen-Politikerin Hämmerling erstattet nun auch die für ihre spektakulären Aktionen bekannte Organisation Peta Anzeige. Zoosprecher Untermann erwiderte, es gehe den Tierschützern nicht um Sachaufklärung, sondern um eine Kampagne: "Peta überzieht den Zoo in regelmäßigen Abständen mit Anzeigen." Die Aktivisten seien erklärte Gegner von Zoos und erhofften sich von solchen "Provokationen" eigenen Angaben zufolge eine breite Öffentlichkeit.

Ad-Hoc-News - 18. April 2008
Strafanzeige gegen Blaszkiewitz - Zoo


Echo-muenster.de - 23. April 2008
Allwetterzoo um eine Attraktion reicher
Wer so gegen 11 Uhr den Eindruck hatte, die Sonne würde etwas getrübt, erfährt hier die Ursache: Zoodirektor Jörg Adler strahlte noch mehr als sie: „Ich bin üüüüüüberglücklich!“ Die Pressevertreter mussten nicht lang nach dem Grund suchen, sprach er´s doch in einer lauschigen Lodge aus Baumstämmen mit Blick auf zwei funkelnagelneue Außenanlagen für Nashörner und Erdmännchen. Dabei gelang das Kunststück, den Tieren deutlich mehr Fläche zu bieten, und gleichzeitig die Besucher näher heranzuführen. Bei den Breitmaulnashörnern sorgt dafür die Aussichtsplattform, die den unmittelbaren Blick auf die nunmehr 4000 qm große, naturnah und ansprechend gestaltete Fläche freigibt. Den quirligen Erdmännchen schaut man im Allwetterzoo nun nicht mehr nur von oben auf den sandfarbenen Pelz. Ein Tunnel ermöglicht das Beobachten durch Scheiben auf Augenhöhe. Dass die Besucher dann und wann genauso die Hälse recken die Köpfe verdrehen, wie die kleinen Wächter selbst, liegt an einem Übergang, der die beiden Gehegeteile über den Zuschauertunnel hinweg miteinander verbindet. Es sieht zu possierlich aus, wenn die Erdmännchen herunter lugen. Ihr Areal beträgt nun stolze 460 qm und ist tiergerecht mit Klettermöglichkeiten ausgestattet. Einblicke gibt´s auch in eine heimelige Höhle, und wer sich auch nach Zoo-Feierabend nicht von dem Anblick losreißen kann, darf daheim am PC via Webcam weiterschauen. Bisher war dieses Areal als ein Kernbereich des Zoos unterrepräsentiert, bestand es doch nur noch aus einigen zusammengewürfelten Relikten früherer Gestaltung. „Nun geht mir das Herz auf, wenn ich hier entlang radel“, freut sich Adler. Besonderes Augenmerk verdient auch der edukative Aspekt. Auf ansprechenden Tafeln, die zum Mitmachen und Mitdenken auffordern, erfährt man viele spannende Details. Pfiffig ist ein Wissensquiz, das gleichzeitig einen Spendenobulus für den Artenschutz entgegennimmt. In nur 95 Arbeitstagen entstand der Komplex mit einem Finanzaufwand von 0,9 Mio Euro. Eröffnungsfest mit Besucherprogramm ist am Samstag, 26. April, 11 bis 17 Uhr. Es gibt Führungen zu den Erdmännchen und Nashörnern (stündlich von 12 bis 17 Uhr), Fütterung der Erdmännchen um 14 und 16 Uhr, Fütterung der Nashörner 15 Uhr. Mal-/Bastelaktionen und Infos zu „kiss a frog“ in der Nashorn-Lodge sowie Ausstellung einiger Bilder des Wettbewerbs „Unsere Erdmännchen“ in der Nashornhalle.


Ostsee Zeitung - 18. April 2008
Letzte Förder-Millionen für Ozeaneum übergeben
Für den Weiterbau des Stralsunder Ozeaneums hat heute Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) die letzten noch ausstehenden Fördergelder in Höhe von fünf Millionen Euro an das Meeresmuseum übergeben. Zusammen mit zusätzlichen Mitteln des Bundes und der Stadt sei nun die Gesamtfinanzierung des rund 60 Millionen Euro teuren Museums gesichert. Die im Juli öffnende Meeresausstellung werde das absolute Tourismus-Highlight in Mecklenburg-Vorpommern darstellen, sagte der Minister nach einem Baustellenrundgang. Er regte eine Werbekampagne in der Kreuzschifffahrt an, um künftig auch Passagiere der in der Ostsee kreuzenden Luxusliner für einen Besuch der Einrichtung zu gewinnen.


MVregio - 18. April 2008
Kölner Seehunde sollen noch vor Pfingsten nach Rostock umziehen
Der Kölner Zoo bereitet den Umzug von neun Seehunden nach Rostock vor. Für den 27. April sei eine große Verabschiedungsfeier in Köln geplant, bei der die Zoobesucher die Tiere noch einmal hautnah erleben könnten. Noch vor Pfingsten sollen die Seehunde Filou, Moh, Luca, Malte, Nick, Bill, Henry, Sam und Marko dann in zwei Kleinlastern an die Ostseeküste gebracht werden. Dann werde das Forschungsteam um den Zoologen Guido Dehnhardt die wissenschaftliche Arbeit mit den Meeressäugern fortsetzen. Fast neun Jahre lang hatte das Forschungsteam die ehemalige Eisbärenanlage des Kölner Zoos für wissenschaftliche Arbeiten mit den Meeressäugern genutzt. Diese Arbeitsgruppe gilt heute international als führend im Bereich der Sinneswahrnehmung und Unterwasserorientierung mariner Säugetiere. Die in Köln erworbenen wissenschaftlichen Lorbeeren führten dazu, dass Dehnhardt mit einer Lichtenberg-Stiftungsprofessur ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung war mit einem Wechsel der bisher in Köln tätigen Wissenschaftler an die Universität Rostock verbunden.


Leipzig-seiten - 18. April 2008
Neuer Exot im Zoo Leipzig
Leipzig. Der Zoo ist um eine Attraktion reicher. Zu sehen ist ab heute das erste und bislang einzige in Europa lebende Ohrenschuppentier. Der Exot war bereits Ende Dezember aus Taiwan eingeflogen worden. Bisher war es hinter den Kulissen, damit es sich an die neue Umgebung gewöhnen konnte. Jetzt hat es sein Dauerquartier im Elefantentempel „Ganesha Mandir“ und ist nun täglich für Zoobesucher zu sehen. Da sie in Bezug auf ihr Futter äußerst wählerisch sind – sie ernähren sich am liebsten von Ameisen und Termiten – ist ihre Haltung in Zoologischen Gärten anspruchsvoll. Dem Schuppentier in Leipzig stellen die Pfleger eine Spezialmischung aus Mehlwürmern, Eigelb, Bienenlarven und Kokospulver zusammen.




Planung und Bau

Ermstalbote - 21. April 2008
Aquarium auf dem Trockenen
Das Ulmer Donau-Aquarium wurde für 1,5 Millionen Euro gebaut. Seit Mitte Februar strömen die Besucher. Aber für die notwendige Ausstattung mit Schildern und Sitzgelegenheiten ist kein Geld mehr da. Die heimischen Fischarten wie Hechte, Waller und Karpfen schwimmen munter in ihrem 250 000 Liter-Becken. Und die Besucherkinder springen munter vom begehbaren Plexiglastunnel, der durch das Becken führt, hinaus auf den Gang, um dort auf der Stelltafel nachzuschauen, wie welche Fischart aussieht und wie sie heißt. Das gibt bei einem dutzend Fischarten bisher - demnächst folgen weitere - eine ziemliche Lauferei für die Besucher, die sich informieren wollen. Warum stellt man die Bildertafel nicht in den Tunnel? "Weil sich dort am Wochenende die Gäste drängen", sagt Dr. Peter Laipple, der Leiter der städtischen Abteilung "Tiergarten Ulm". Jetzt ist die Stadt der Betreiber und die habe im Haushalt 2008 kein Geld mehr für die Innenausstattung, klagt Laipple. Weder für Infotafeln des Landesfischereiverbandes, an denen per Knopfdruck die Erklärungen zu jeder Fischart abgerufen werden sollten. Noch für Stühle im Besucherraum hinter der Kasse. "Bis jetzt ist alles ein Provisorium, aber mir sind die Hände gebunden, das Gebäudemanagement der Stadt gibt mir kein Geld von den Mehreinnahmen ab, entscheiden kann ich nur übers Fischfutter", sagt Laipple. Richard Nann vom Rechnungswesen (Controlling) der Stadt Ulm bestätigt, dass die Mehreinnahmen dem Tiergarten nicht zur Verfügung stehen. Sondern jährlich muss laut Beschluss ein Sockelbetrag von 102 000 Euro zur Refinanzierung des Aquariums abgezwackt werden. Was mit dem Rest der Mehreinnahmen passiert, dazu werde gerade an einer Budgetvereinbarung gebastelt. Falls Bedarf besteht, müsse Laipple auf die Verwaltung zugehen. Eventuell lasse sich über einen Nachtragsplan etwas machen. Das hofft Laipple auch. Derzeit wird ein pädagogisches Konzept erarbeitet, wie die Besucher, aber auch die Kinder der bewährten Zooschule informiert werden sollen.

Wormser Zeitung - 17. April 2008
Wieselflinke Männchen aus Afrika
Groß war der Auftrieb im Tiergarten, als sich Politik, Förderer und Bürger eingefunden hatten, um die neue Erdmännchen-Anlage einzuweihen. Die, um die es ging, hatten ihr Revier schon vor Tagen in Beschlag nehmen dürfen - und dementsprechend "cool" gaben sich die wendigen Schleichkatzen angesichts der vielen Menschen, die sich um sie scharten und Äußerungen taten wie "süüüß" oder ihre Kameras klicken ließen. Vier der eigentlich in Afrika beheimateten Tiere leben nun auf der neuen, rund 200 Quadratmeter großen Anlage, die ihrer heimischen Lebenswelt, der Savanne, nachempfunden ist mit Steinen als felsige Landschaft - nur das Schlafhäuschen und Heizstrahler erinnern daran, dass die Tiere in einem Zoo und für sie ungewohnten anderen Breitengraden leben. Der Blick auf das Areal ist ungehindert möglich, statt hinter Zäunen leben die knuffigen Männchen hinter Glas. "Eigentlich waren es ja fünf", erläuterte der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner, "aber ein Weibchen ließ sich nicht integrieren, wir haben es abgegeben an einen anderen Zoo". Die tierische, von ihren Artgenossen nicht akzeptierte Single-Frau lebt nun in Ueckermünde, die beiden Wormser Pärchen stammen aus Köln und Stuttgart.

Frankenberger Zeitung / Waldeckische Landeszeitung - 22. April 2008
Wildpark Edersee soll für Besucher noch attraktiver werden
Im 37. Jahr seines Bestehens sind im Wildpark Edersee umfassende Veränderungen geplant. Die Umsetzung eines neuen Konzepts soll die Nationalparkeinrichtung für Besucher noch attraktiver machen. Während über die Umgestaltungspläne diskutiert wurde, verkündete Wildparkleiter Albert Hernold während eines Rundgangs den Mitgliedern des Fördervereins viele Neuigkeiten: „Es deutet vieles darauf hin, dass es in diesem Jahr mit dem Wolfsnachwuchs klappen wird.“ Für Diskussionsstoff bei den Fördervereinsmitgliedern sorgte die geplante Umgestaltung des Wildparks. Nationalparkleiter Peter Gaffert: „Wir haben ein Gesamtkonzept in Auftrag gegeben, dass die komplette Sanierung der Anlage vorsieht.“ Dieses Konzept erfülle unter anderem internationale Standards auch aus naturschutzrechtlicher Sicht. Erste Ergebnisse seien bei einem Workshop unter der Leitung von Professor Gansloßer von der Uni Erlangen und von weiteren namhaften Fachleuten erörtert worden.

Freies Wort - 18. April 2008
Mehr Lust auf den Tierpark wecken
Gestern vor einem Monat haben die beiden Bärendamen Ronja und Donja aus dem Suhler Tierpark Abschied genommen und ihre Reise in Richtung holländische Grenze in den Anholter Bärenwald in Isselburg (Nordrhein-Westfalen) angetreten. Seitdem ist ihr Gehege verwaist. Doch nicht mehr sehr lange. Denn noch in diesem Jahr wird das Bärengehege komplett umgestaltet in eine begeh- und befahrbare Anlage. In sie werden possierliche Erdmännchen und Loris einziehen. Damit wird der Tierpark um eine weitere Attraktion reicher und anziehender. Eigentlich wollten die Mitarbeiter der Einrichtung schon längst mit dem Umgestalten der Bärenanlage beginnen, doch das Wetter habe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher werde die Lori-Anlage vor Juli-August nicht fertig, berichtet Michael Koch. Zum Konzept gehören ebenso Umgestaltungen in der Mufflon- und Damhirschanlage, so dass der Weg durch das Gehege führt. Auch hier ist eine Fütterung möglich. Zudem soll im Wildschweingehege umgebaut werden. Hier entsteht eine Ferkelstreichel-Anlage.

Thüringer Allgemeine - 18. April 2008
Ein Garten voller Tiere
Nordhausen bekommt einen Zoo. Mit 400 Tieren. Das klingt wie ein verspäteter Aprilscherz. Ist es aber nicht. Susan und Otto Allner haben einen Tiergarten errichtet, wie ihn der Südharz noch nie gesehen hat. In zwölf Tagen soll er eröffnet werden. Auf dem Gelände hinter ihrem Zoo-Fachgeschäft an der Halleschen Straße errichteten die beiden Nordhäuser in den vergangenen Monaten einen Tiergarten mit Freifläche und Tropenhaus. Insgesamt 7000 Quadratmeter. Unter freiem Himmel ist eine sehenswerte Anlage entstanden. Ihre unzähligen Ideen setzten sie gemeinsam mit ihrem Team äußerst kreativ um. Fast alles ist selbst gebaut. Ein Millionen-Projekt. Etwa 400 Tiere sollen hier Platz finden. Von Wasch- und Nasenbären über Affen und Erdmännchen bis zu den Fröschen, Schlangen und Schildkröten. Attraktionen sind die Krokodile. Wie beispielsweise das 3,50 Meter lange und 280 Kilogramm schwere australische Leistenkrokodil. Zudem gibt es einen kleinen Abenteuerspielplatz. Auch die Gastronomie ist nicht vergessen worden. Allners wollen ihren Zoo am 1. Mai um 10 Uhr in Betrieb nehmen.

ORF.at - 18. April 2008
Löwe und Hauserbe "Stinki" gestorben
Im Salzburger Tiergarten Hellbrunn ist am Freitag der Löwe Stinki gestorben. Das ehemalige Zirkustier hatte Schlagzeilen gemacht, weil ihm Zoofreunde ein Haus und ein Auto vermacht hatten. Der 19-jährige Löwe erlag in der Nacht einem akuten Nierenversagen, sagte Zootierärztin Sandra Langguth: "Donnerstagabend war sein Zustand schon sehr bedenklich. Bis Mitternacht waren wir bei ihm und haben ihn intensiv behandelt. Bedauerlicherweise hat sich sein Zustand weiter verschlechtert. Seine Nieren haben auf die Behandlung nicht angesprochen und versagten am Freitag dann ganz." Das Gebäude und das Fahrzeug wurden inzwischen versteigert, um das neue Löwengehege im Zoo Hellbrunn zu finanzieren. Die Planung der neuen Anlage ist schon sehr weiter fortgeschritten - im Sommer soll sie öffentlich präsentiert werden. Ende des Jahre soll der Bau der neuen Afrika-Anlage mit dem Löwengehege beginnen - nach der Fertigstellung sollen neue Löwen in Hellbrunn einziehen.

Die Presse - 16. April 2008
Aus dem Graben wird ein Park: Bern und seine Bären
Bären bewegen die Gemüter immer wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom im Berliner Zoo gesorgt, "Problembär Bruno" 2006 für eine wilde Jagd durch die bayerischen Alpen. Nun gibt es bärige Neuigkeiten aus der Schweiz. Dessen Hauptstadt Bern, die den Bären im Namen und Wappen trägt, rüstet sich gerade für eine neue Ära im Umgang mit "Meister Petz". Denn der alte, nicht mehr zeitgemäße Bärengraben an der Nydeggbrücke über den Fluss Aare erlebt seine letzte volle Saison. Zugleich können Urlauber ganz in der Nähe die Arbeiten am neuen, großzügigeren Bärenpark verfolgen. Dort werden die Bären viel mehr Auslauf bekommen, und sie können rund um die Uhr draußen sein. Der 9,7 Millionen Franken (6,2 Millionen Euro) teure Park reicht künftig vom Bärengraben-Standort bis zum Aare-Ufer. Besucher der drei EM-Spiele in Bern im Juni und auch alle anderen Städtereisenden können wegen der Bauarbeiten nun zwar keine ganzen Runden um den Bärengraben mehr drehen. Sie haben jedoch weiterhin freie Sicht auf Tana und Pedro. Für drei Franken (etwa 1,92 Euro) können sie im Wärterhäuschen außerdem Futterpakete kaufen und den Tieren ins Gehege hinunterwerfen.



Aktionen

RevierSport - 22. April 2008
Rhein-Ruhr-Marathon: Kooperation mit Zoo Duisburg
Paul will nur spielen! Ausgesprochen zupackend bewies der Siamang-Affe im Zoo Duisburg am Freitag seine Freundschaft zum 25. Rhein-Ruhr-Marathon. Mit Jörg Bunert, Mitorganisator des ältesten Deutschen City-Marathons, der am 1. Juni 2008 gestartet wird, lieferte sich Paul beim Fototermin am Freitag direkt ein Tauziehen um eines der T-Shirts des Rennens. Der Rhein-Ruhr-Marathon unterstützt auch in diesem Jahr wieder den Zoo Duisburg. Siamang Paul, eine Gibbonart aus Südostasien, und seine Mitbewohner sollen es in Zukunft noch komfortabler haben. 50 Cent pro Starter am 1. Juni, spendet der Stadtsportbund Duisburg, der zusammen mit dem LC Duisburg den Jubiläumslauf veranstaltet, für die Erneurung des Orang-Geheges. Der Zoo trägt zum Rahmenprogramm während der AOK-Schüler-Läufe am Samstag, 31. Mai 2008, im Sportpark Wedau bei. Darüber hinaus erhalten alle Starter einen Gutschein für einen vergünstigten Eintritt im zoologischen Garten am Kaiserberg.

lifepr.de - 23. April 2008
Gratis-Jahreskarte für den Augsburger Zoo!
Schon vor einem Jahr hatte der Zoo die Idee, alle in Augsburg neugeborenen Kinder mit einer Jahreskarte für den Augsburger Zoo willkommen zu heißen. Zwar ist für Kinder unter drei Jahren der Eintritt in den Zoo sowieso frei - aber ohne Mama, Papa, Oma oder Opa lässt es sich schlecht in den Zoo gehen. Leider konnte die Aktion aber aus Datenschutzgründen nicht von Zooseiten stattfinden. Umso schöner, dass sich das Amt für Kinder, Jugend und Familie jetzt bereit erklärte, im Rahmen des Pilotprojektes "Herzlich willkommen Augsburger Kinder" junge Familien nach der Geburt ihres Kindes anzuschreiben. Gleichzeitig erhalten sie einen Gutschein, den sie an der Zookasse innerhalb von 30 Tagen gegen eine Jahreskarte eintauschen können (natürlich für einen Erwachsenen!)

WELT ONLINE - 18. April 2008
Wildpark Eekholt stellt Eulen vor
Von 13 Eulenarten, die in Europa vorkommen, sind inzwischen 9 in Schleswig-Holstein heimisch. Voriges Jahr wurde erstmals ein Brutplatz des kleinen Sperlingskauzes nachgewiesen, sagte Eulenfachmann André Rose am Freitag der Deutschen Presse- Agentur dpa. Rose wird am Sonntag den Besuchern des Wildparks Eekholt in Großenaspe (Kreis Segeberg) die «lautlosen Jäger der Nacht» näher vorstellen. Auf der Flugwiese zu bestaunen sind dann auch Uhu, Schleiereule und Publikumsliebling «Elvis», ein Bartkauz.

RP ONLINE - 22. April 2008
Sex und die Natur
Eine ungewöhnlichen Vortrag über das Baggern, Balzen und Begehren unter freiem Himmel gibt es in der Waldschule im Wildpark Grafenberg. "Sex und die Natur" heißt der Bildervortrag, bei dem die Zuhörer erfahren, dass für Sex nicht nur der Mensch eine vernünftige Umwelt braucht. Der Vortrag ist ausdrücklich auch für Jugendliche geeignet. Sex und die Natur" der Waldschule im Wildpark Grafenberg, am 25. April, 17 Uhr.

Leipziger Internet-Zeitung - 22. April 2008
Donnerstagsführung: Frühjahrserwachen samt Nachwuchs im Wildpark
Wer meint, im Frühling gäbe es im Wildpark nichts zu sehen, der irrt. Die Saison wurde von den jungen Wildschweinen schon im Februar eröffnet. In ihren Wurfkesseln halten sich die Kleinen bei der Kälte zwar versteckt, aber ab und zu kann man einen gestreiften Winzling beim Toben durch das Gehege erblicken.

Bluewin - 16. April 2008
Kauende und nicht kauende Kamele im Zoo Zürich
Der Zoo Zürich ist bis 19. Oktober voller Kamele. Neben den lebendigen Tieren können die Besucher und Besucherinnen auch farbige Kunstkamele sowie eine Sammlung mit Kamel-Objekten bewundern. Ursprünglich stammen sie aus Dubai. Analog zur "Kuh-Parade" 1998 in Zürich war dort eine mit Dromedaren veranstaltet worden. Daneben sind im Zoo-Restaurant 650 Exponate aus einer privaten Kamel-Sammlung zu bewundern.

WELT ONLINE - 19. April 2008
Filmpark feiert zehn Jahre Filmtiershow
Mit dem sechs Wochen alten Leopardenbaby Indra als «Stargast» hat die Filmtiershow im Filmpark Babelsberg am Samstag ihr zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Bei dem «Filmtier- Special» vor voll besetzter Tribüne sei auch das elf Monate alte Tigerbaby «Amba» aufgetreten, sagte eine Sprecherin. Indra ist der jüngste Nachwuchs der Filmtierschule Harsch aus Sieversdorf, die für die Show verantwortlich ist. Indra wurde laut Tiertrainerin Astrid Harsch in einem kleinen Zoo bei Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) von seiner Mutter verstoßen und dann per Flasche aufgezogen.




Nachwuchs

inar.de - 22. April 2008
Sensationeller Zuchterfolg im Zoo Berlin: Claudius, der neuseeländische Kiwi!
Der Berliner Zoo gehört zu den wenigen Zoos, die den neuseeländischen Wappenvögel, den Kiwi, nicht nur äußerst erfolgreich halten, sondern auch regelmäßig züchten. Das Paar Erena und Fausto ist in diesem Jahr zum sechsten Mal erfolgreich! Am 26. März kam ein Jungvogel zur Welt, und zwar auf bisher einmalige Weise: Er schlüpfte beim Vater Erena! Bisher wurden, wie weltweit üblich, die riesigen Eier kurz vor dem Schlüpf entfernt und zum Schlupf und zur Aufzucht durch die Tierpfleger in menschliche Obhut übernommen.

Berliner Morgenpost - 21. April 2008
Zuwachs im Berliner Zoo: Kiwi Claudius
Ein Kiwi hat auf eine ungewöhnliche Weise im Berliner Zoo das Licht der Welt erblickt. Der neuseeländische Wappenvogel sei beim Vater geschlüpft, teilte Rudolf Reinhard vom Zoo mit. «Normalerweise werden die riesigen Eier vor dem Schlüpfen entfernt und in menschliche Obhut gegeben», sagte der Zoologe. Zu Ehren von Claudia Smith, einer der Pflegerinnen des Jungtieres, sei der Kiwi Claudius genannt worden. «Vater Erena kümmerte sich zwei Wochen lang um den Nachwuchs», sagte Reinhard. In der Regel reagierten die Kiwi-Männchen aggressiv und töteten die Kleinen.

Leipziger Internet-Zeitung - 18. April 2008
Viringika und ihrem Nachwuchs geht's gut: Heute ist der kleine ...
Das am 16. April dieses Jahres geborenen Gorillajungtier wird zusammen mit seiner Mutter Viringika und den anderen Gruppenmitgliedern heute zwischen 9 und 12 Uhr zum ersten Mal auf der Innenanlage von Pongoland zu sehen sein. Viringika wurde mit ihrem Schützling bereits vom Silberrückenmann Gorgo und den anderen Weibchen wohlwollend wieder in die Gruppe aufgenommen.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 22. April 2008
"Das Wohl der Tiere geht vor"
Ein gestreifter Knut im Schweriner Zoo - so einen werbeträchtigen Aufschwung für den Schweriner Zoo hätten sich viele nach Geburt des kleinen Tigerkaters im Januar erhofft. Doch eine nervöse Tigermama und besorgte Tierpfleger schieben einer Aufsehen erregenden Vermarktung einen Riegel vor. Zum Wohle der Tiere, wie Zoodirektor Michael Schneider betont. Von den Augen der Öffentlichkeit bisher fast unbemerkt hat sich im Schweriner Zoo unterdes schon wieder Nachwuchs eingestellt. Kleine Humboldt-Pinguine schlüpften aus dem Ei und werden jetzt in der schummrigen Bruthöhle groß gezogen. Immerhin: Zu Fütterungszeiten werden die knuddeligen kleinen Wesen gezeigt. Dann verschwinden sie schnell wieder im Nest.

RP ONLINE - 18. April 2008
Nachwuchs bei den Zebras
Auf langen, dünnen Beinen springt seit ein paar Tagen ein kleiner Zebrahengst über die Afrika-Anlage im Zoo Krefeld. Noch bewacht Mutter Andara das Fohlen aufmerksam, damit ihm nichts passiert. Sein Vater Changa kam vor zwei Jahren aus dem tschechischen Zoo Dvur Kralove, der neuen Heimat des ersten Krefelder Nashornjungtiers und RP-Patentier Davu. Das Fohlen ist sein erster Nachwuchs im Krefelder Zoo. Es hält jetzt mit seinen munteren Kapriolen die ganze Herde gut auf Trab.

Nordsee News - 22. April 2008
Multimar Wattforum: Kuckucksrochen bekommen Nachwuchs
Erstmalig legt das Kuckucksrochen-Weibchen im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum Eier: ein Geschenk nicht nur für die Aquarianer. Denn mit etwas Glück können auch Gäste ein wenig davon miterleben, wie das Rochenweibchen langsam ein Ei herausdrückt. Das kann ein paar Stunden dauern, oder auch ein paar Tage. Bisher hat das Tier sieben Eier gelegt, drei sind befruchtet. Vor vier Wochen kamen die ersten Eier, nach acht Tagen Pause die nächsten. Nun hoffen die Aquarianer, dass es noch lange so weiter geht. Doch vorhersagen kann das niemand.

Freie Presse - 22. April 2008
Freude in Aue: Bambam und Bambina sind Eltern
Es quiekt vielstimmig im Auer Zoo der Minis - und aus was für süßen Kehlen noch dazu! Bambam, das via Fernsehen bundesweit bekannt gewordene Minischwein (1 Jahr alt) aus dem Erzgebirge hat Nachwuchs bekommen - Gattin Bambina und der guten Pflege des Tierparks sei dank. Gleich fünf kleine Ferkel düsen noch ganz schüchtern durchs Gehege, sind schon jetzt die neuen Lieblinge des Publikums. 150 Gramm bringt jedes der drei Schweinejungs und der beiden Mädels auf die Waage.

Heidenheimer Zeitung - 20. April 2008
Frischlinge fühlen sich sauwohl
Heidenheim hat weder einen „Knut“ noch eine „Flocke“ – und kann trotz des Mangels an flauschigen Eisbären-Babys mit tierischen Publikumsmagneten aufwarten: Im Eichert auf dem Schlossberg sind momentan kleine Wildschweine die großen Stars.

lifepr.de - 22. April 2008
Bild des Monats April: Nachwuchs bei den Mini-Antilopen im Zoo Basel
Die kleinste Antilope Afrikas hat im Zoo Basel für Nachwuchs gesorgt. Das Dikdikböckchen ist mit seiner scheuen Mutter auf der Anlage der Rappenantilopen zu sehen. Das kleine Böckchen wog bei seiner Geburt am 18. März lediglich etwa 700 Gramm und hat seither einiges an Gewicht und Grösse zugelegt. Bisher hielten sich Mutter und Sohn im Unterholz auf der Anlage der Rappenantilopen versteckt, seit wenigen Tagen ist der Kleine mit etwas Glück aber gut zu sehen.

webjournal.ch - 22. April 2008
Was Dikdik(t) denn da?
Wie süss und wie faszinierend zugleich: Die kleinste Antilope Afrikas hat im Basler Zolli für Nachwuchs gesorgt. Das Dikdik-Böckchen ist mit seiner scheuen Mutter auf der Anlage der Rappenantilopen zu sehen. Bereits wächst dem Kleinen das für Dikdiks typische Mini-Rüsselchen.

oe24.at - 21. April 2008
Kamel-Baby Amra - Star im Marchfeld
Knut war gestern – der neue Star aller österreichischen Tierpark-Fans heißt Amra und ist ein Kamel-Baby. Amra kam am 29. März im Tierpark von Schloss Hof in Marchegg zur Welt. Seit dem 21. März und damit früher als in den letzten Jahren ist Österreichs größte Schlossanlage auf dem Lande für das Publikum geöffnet. Wie vor fast 300 Jahren bevölkern heute zahlreiche Tiere den barocken Gutshof, und wie damals sind es vorwiegend Vertreter altösterreichischer Haustierrassen. Pferde, Esel, Brillen- und Walachenschafe, Vierhornziegen, Hausgänse und ungarische Steppenrinder führen heute allerdings ein weitaus beschaulicheres Dasein als ihre barocken Vorfahren und sind im Gegensatz zu diesen weder zu anstrengender Arbeit noch zum Verzehr bestimmt. Für einige von ihnen – etwa die zeitweise akut vom Aussterben bedrohten Weißen Esel – ist der Meierhof von Schloss Hof eines der letzten Refugien weltweit geworden.

DCRS ONLINE - 21. April 2008
Flocke floppt - Wilbär ist top
Allein am Sonntag drängten sich ingesamt mehr als 20000 Besucher vor dem Gehege des kleinen Eisbären Wilbär. Wer hätte das gedacht. Über das Eisbären-Weise Flocke war in den vergangenen Wochen intensiv berichtet worden. Doch jetzt drängt sich einfach Wilbär in den Vordergrund, raubt der kleinen Flocke die Aufmerksamkeit. Eine Menschenschlange bis zu einem halben Kilometer lang bildete sich am Wochenende vor dem Freigehege des kleinen Eisbärenmannes im Stuttgarter Zoo. Zwei Stunden Wartezeit. Je 50 Wilbär-Fans durften fünf Minuten ans kleine Gehege, dann war der nächste Schwung Besucher dran.

Europolitan - 18. April 2008
Bringt Wilbär Knut und Flocke in Vergessenheit?
Knut kann endlich in die Rente gehen. Nach dem Rummel um die kleine Flocke in Nürnberg traute sich nun auch der Stuttgarter Zoo, seinen Nachwuchs der Öffentlichkeit feilzubieten. Der kleine vier Monate alte Eisbär, Wilbär, durfte am gestrigen Mittwoch endlich im Tierpark 'Wilhelma' die Fotografen beeindrucken. Im Gegensatz zu seinen Eisbärenkollegen Knut und Flocke wurde der 15 Kilo schwere Wilbär jedoch nicht von Menschenhand mit der Flasche aufgezogen.

Aalener Nachrichten - 17. April 2008
Eisbärbaby Wilbär darf nur vier Stunden pro Tag vor die Tür
Endlich darf er vor die Tür, doch der Ausgang für Stuttgarts Eisbärbaby Wilbär bleibt beschränkt. Nur vier Stunden pro Tag - jeweils von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr - stehe die Tür zum Außengehege offen, teilte der Tiergarten Wilhelma mit. Das bedeute jedoch nicht, dass Wilbär und seine Mutter Corinna dann auch zu sehen sind. Ob sie sich draußen zeigen, würden sie nach Witterung und Lust und Laune entscheiden.

Schweriner Volkszeitung - 16. April 2008
Erstes öffentliches Bad für Wilbär
Wilbär ist ab sofort kein «Geheimbär» mehr. Über vier Monate lang hatte der Stuttgarter Zoo das Eisbärbaby wie ein rohes Ei behandelt und niemanden an ihn herangelassen. Doch am Mittwoch wurden die Tierfans endlich erlöst. Um Punkt elf Uhr gab sich Wilbär die Ehre und stapfte hinter seiner Mutter Corinna in das 500 Quadratmeter große Freigehege. Die ersten Minuten hing er der Mama noch «am Rockzipfel», auch kurze Zeit später im Wasser wich er ihr kaum von der Seite. Doch peu à peu erkundete der 15 Kilogramm schwere Bär sein neues Spielzimmer im Freien und planschte vor sich hin. Der große Ansturm blieb trotz der großen Euphorie um Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg zumindest am ersten Tag aus - nur einige hundert Besucher wollten sich das Debüt nicht entgehen lassen.

Die Zeit - 16. April 2008
Eisbärbaby in Stuttgart: Premiere für Wilbär ohne Rummel
Anders als in Berlin und Nürnberg wurde der Stuttgarter Eisbär Wilbär geradezu heimlich aufgezogen. Heute nahm der Kleine gemeinsam mit seiner Mutter Corinna sein erstes Bad in der Öffentlichkeit. Dabei zeigte sich Wilbär von seiner schüchternen Seite. Der Medienandrang war auch in Stuttgart groß, aber an die große Glocke hatte man den ersten Auftritt von Eisbärbaby Wilbär nicht gehängt. "Wie im Drehbuch" sei der erste Auftritt seines Schützlings gewesen, schwärmte Tierpfleger Jürgen Deisenhofer. Auch Zoodirektor Dieter Jauch strahlte: "Das ist die Erfüllung eines langgehegten Traums." Ein Besucheransturm wie bei Knut in Berlin oder Flocke in Nürnberg blieb dem kleinen Eisbär zunächst erspart.

Epoch Times Deutschland - 16. April 2008
Wilbär präsentiert sich mit Mutter im Stuttgarter Zoo
Eine Woche nach Flocke in Nürnberg ist auch der kleine Eisbär Wilbär in Stuttgart erstmals für die Zoobesucher zu sehen. Eigentlich sollte er erst Ende des Monats oder Anfang Mai die ersten Schritte im Freien machen. Doch nun konnte er schon am Mittwoch seine Mutter Corinna ins Außengehege folgen. Damit hat die Wilhelma eine besondere Attraktion; denn Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg sind mit der Hand aufgezogen worden.
FR-online.de - 19. April 2008
Niekisch lässt sich an Konferenztisch inspirieren
Zu Besprechungen bittet der neue Frankfurter Zoodirektor, Manfred Niekisch (56), an den Konferenztisch seines Vorgängers Bernhard Grzimek. Wie zu Zeiten des legendären Zoochefs steht der lange, helle Holztisch im geräumigen Direktionsbüro, drumherum die passenden schlichten Stühle aus Holz mit grünem Leder. Der Tisch war unter Niekischs Vorgänger, Christian Schmidt, nicht genutzt worden. Grzimeks Stuhl, der zusätzlich mit Armlehnen ausgestattet ist, wird derzeit aufgearbeitet. Das gute Stück sei zu ramponiert gewesen, berichtet Niekisch. Er werde alle Besprechungen künftig an diesem Tisch abhalten, denn "er ist ein Stück Geschichte". Ein anderes Stück aus Grzimeks Zeiten habe er bisher nicht gefunden, sagt Niekisch. Sein berühmter Vorgänger, der den Zoo nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1974 leitete, habe seine Sekretärin gelegentlich mit einer Autohupe erschreckt.

Zisch - 18. April 2008
Die Natürlichkeit hat sie überzeugt
Der Natur- und Tierpark Goldau wird mit Anna Baumann ab November eine neue Direktorin erhalten. Sie löst Felix Weber ab, der in den Ruhestand tritt. Baumann ist heute Leiterin Marketing/Education und Mitglied der Geschäftsleitung des Zoo Zürich. «Es ist vor allem die Natürlichkeit des Tierparks, die mich dazu bewogen hat, mich für die Stelle zu bewerben», sagt die gebürtige Ausserschwyzerin. Es sei ihr ein Anliegen, diesen Lebensraum zu erhalten und weiter zu fördern. Sie strebt mit dem Tierpark Goldau ein moderates Wachstum an.

Hamburger Abendblatt - 19. April 2008
Eulen nach Niendorf tragen
Eulen nach Athen zu tragen, galt Aristophanes vor 2400 Jahren als etwas Überflüssiges. Eulen nach Niendorf an die Ostsee zu bringen, hat Klaus Langfeldt, 64, zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Am 13. Juni ist es 25 Jahre her, dass er den "Vogelpark Niendorf" bei Timmendorfer Strand übernahm - zunächst mit ein paar europäischen Zwergohreulen, die dann auch prompt Nachwuchs bekamen. Heute beherbergt die Anlage auf dem naturbelassenen Areal in der Aalbeek-Niederung, ein paar Hundert Meter von der Ostsee entfernt, eine der größten Eulensammlungen der Welt: 150 Tiere aus 44 Spezies, darunter Brillenkäuze, Malaienkäuze, Maskeneulen, natürlich Schnee- und Schleiereulen und viele verschiedene Uhuarten mit zum Teil abenteuerlichen Federohrbüscheln. 30 Jungvögel werden in diesem Jahr wieder erwartet. Das Weibchen des Doppelhornvogels hat sich wieder in eine meterhohe Bruthöhle eingemauert, um sicher ein Junges auszubrüten. Klaus Langfeldt, der mit drei Tierpflegern und einer Reinigungskraft arbeitet, hat sein ganzes Privatvermögen in den Park gesteckt. Im Juli ist die letzte Tilgungsrate fällig. Und das ohne nennenswerte Unterstützung der Gemeinde Timmendorfer Strand.

Bild.de - 19. April 2008
Uwe Wilkens (47) ist bei Hagenbeck ständig auf der Jagd nach den ...
Sie heißen Viola und Violetta und sind die neueste Attraktion im Hamburger Tierpark Hagenbeck. Im Hai-Atoll des Tropen-Aquariums schweben jetzt zwei Violette Stechrochen! Die flachen Fische sind ein besonderer Blickfang – auch für Dauer-Besucher Uwe Wilkens (46). Fast täglich ist der „Zoo-Paparazzo“ auf der Jagd nach tierischen Schnappschüssen.

Bietigheimer Zeitung - 17. April 2008
ZUM THEMA: Zoo will keinen Knut-Rummel
Licht- und Schattenseiten hat die große Begeisterung für kleine Eisbären: "Wir wollen keine perfekte Vermarktungsmaschine für Wilbär wie für Knut in Berlin", sagte Wilhelma-Direktor Dieter Jauch gestern. "Was uns zufließt, ohne dass wir groß etwas dafür tun müssen, nehmen wir dankbar an." Wilbär dürfe aber keinen Schaden nehmen, erklärte der Chef des zoologisch-botanischen Gartens in der Landeshauptstadt. In Berlin habe das Marketing Vorrang gehabt. "Der zoologische Direktor musste das ertragen." Dennoch sei es selbstverständlich auch für den Stuttgarter Tierpark wichtig, im Gespräch zu bleiben. "Wir erhoffen uns 100 000 zusätzliche Besucher durch Wilbär." Auch habe sich der Zoo den Namen des kleinen Eisbären schützen lassen, "damit keine anderen damit Geld verdienen". Die Patenschaft für Wilbär werde voraussichtlich der Südwestrundfunk übernehmen - für 15 000 Euro. "Das Geld werden wir für die Eisbärpflege in der Natur spenden", versprach Jauch.

Familie&Co. - 18. April 2008
Die besten Zoos für den Familienausflug
Wann haben Sie zuletzt neben einer Giraffe oder einem Tiger gefrühstückt? Oder Ihre Pizza mit Blick auf Nashörner verspeist? Ein solches Erlebnis hat man nur im Zoo. Die Zeiten, in denen traurige Tiere ihr Dasein auf Beton- oder leicht zu reinigenden Kachelböden hinter Gittern fristeten, sind längst vorbei. Um den Tieren großzügigere Gehege bieten zu können, haben die Zoos generell die Vielfalt etwas reduziert und sich auf bestimmte Arten besonders spezialisiert. Mit Forscherwerkstätten vor allem für Schulklassen will man Kindern die Bedeutung des Naturschutzes vor Ort deutlich machen. Der Zoo Berlin zeigt vor dem Rundgang zu den Schleichkatzen und Lemuren aus Madagaskar einen Film über die Heimat der Tiere. Doch auch in den Herkunftsländern engagieren sich die Zoos: Der Allwetterzoo Münster arbeitet mit Partnern in Vietnam zusammen zur Rettung hoch bedrohter Primaten wie dem Pandalangur oder dem Goldaffen.

Augsburger Allgemeine - 17. April 2008
Nun auch Nashörner aus der Alpenrepublik
Nein, es sind diesmal nicht die üblichen Mozartkugeln aus Salzburg. Augsburg steht ein deutlich schwergewichtigerer Import aus Österreich bevor. Der Zoo bekommt zwei "Ösi"-Nashörner, was Direktorin Barbara Jantschke tierisch freut. "Das ist ein Glücksfall für uns", sagt sie. Mit den Rhinos aus Salzburg und weiteren Jungtieren aus Südafrika wird Augsburg eine neue, sozusagen multinationale Nashornherde aufbauen.

Mindener Tageblatt - 17. April 2008
Kleine Kudus als Herde unterwegs
Nur acht europäische Zoos halten den Kleinen Kudu, eine Antilopenart, die in Ostafrika auf einem kleinen Verbreitungsgebiet vorkommt. In diesem Jahr hat der Zoo Osnabrück mit der Lieferung von weiteren drei Exemplaren aus dem Zoo Hannover seinen Bestand verstärkt. So ist mittlerweile eine stattliche Herde entstanden, die nun die Außenanlage der "Wüstenunterkunft" bewohnen.

HNA.de - 22. April 2008
Bärendame Onni kommt in den Wildpark Knüll
Balu und Onni heißt das neue Traumpaar im Wildpark Knüll. Mit Spannung wird dort heute die Ankunft von Onni erwartet, der dreijährigen Bärendame, die aus dem Zoo der mittelfinnischen Stadt Ätharin stammt. Nach langer Anreise per Lkw und Schiff soll die neue Partnerin von Balu am späten Nachmittag im Wildpark eintreffen. Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich geht bereits einen Schritt weiter. Wenn sich Balu und Onni - wie er erwartet - gut verstehen, könnte sich im Wildpark irgendwann sogar Nachwuchs einstellen.

RP ONLINE - 17. April 2008
Bei den scheuen Riesen
Duisburg. Wer den Tierpark am Kaiserberg besucht, der begibt sich, ohne es bisweilen zu merken, auf eine Pirsch durch zwölf Reviere. Heute stellen wir das Giraffenrevier vor, zu dem auch die kleinen Kattas gehören.

Berliner Morgenpost - 19. April 2008
Und wenn sie mal nicht fressen, buddeln sie sich ein
Ein sattes Schmatzen. Man kann deutlich hören, wie ein Gürteltier frisst. Das Gürteltier rennt nicht weg, wenn ein Mensch es füttert. Im Gegenteil. Es nutzt die Gunst der Stunde, klemmt sich die Traube zwischen seine spitz zulaufenden Kauplatten, schnuppert und richtet sich am Reporter auf, die restlichen Trauben fest im Blick.

Merkur Online - 21. April 2008
Ausreißer "Sam" ist wieder da
Vier Tage war der Star der Flugschau im Wildpark Poing, der Weißkopfseeadler ,,Sam", verschwunden, seit Sonntagabend ist er wieder da. Zu verdanken ist dies einem siebenjährigen Buben aus Wifling und einer Joggerin aus Ottenhofen (beides Lkr. Erding).

Wochenanzeiger Herford - 22. April 2008
Hände weg von jungen Eulen!
Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der junge flauschige Eulen auf Ästen oder am Boden im Wald hocken und scheinbar aus dem Nest gefallen sind. Diese Küken sind nicht verlassen, sondern das so genannte „Ästlingsstadium“ gehört zur normalen Vogelaufzucht. Die Tiere werden weiterhin von den Eltern betreut und gefüttert. Wohlmeinende Menschen nehmen diese vermeintlichen Waisenkinder mit und unterbrechen damit die natürliche Aufzucht. Auch im Zoo Osnabrück brüten Eulen in alten Bäumen und ein Waldkauz-Junges war auf das Hünengrab und später, wohl durch Mitnahme ins Tal der Grauen Riesen geraten. Schließlich wurde es von Besuchern als Waisenkind im Vogelrevier abgegeben. Die Vogelpfleger päppelten das Küken zunächst zwei Tage lang, fanden aber nach langem Suchen doch die Bruthöhle der Waldkäuze, vor der noch ein weiteres Küken auf einem Ast hockte. Das Pflegekind wurde dazu gesetzt, und schon am Abend konnten die Pfleger beobachten, wie sich die zwei aneinander kuschelten und den dazugekommenen Altvogel anbettelten. So scheint es im Schölerberg doch noch zu einem Happy End in der Eulenfamilie gekommen zu sein.

MVregio - 23. April 2008
Trotz Unfall - Störche bauen Nest und brüten
Es gibt wenige Vogelarten, die es in puncto Popularität mit dem Weißstorch aufnehmen können. Als Kulturfolger suchen die Tiere seit Jahrhunderten die Nähe des Menschen und errichten ihre umfangreichen Horste mit Vorliebe auf Gebäuden in Dörfern und Städten. Leider ist es um den Bestand der Störche nicht so gut bestellt. Vernichtung des Lebensraumes, intensive Landwirtschaft, Zersiedelung und Verbauung sorgen für rückläufige Bestände. Ein weiteres Problem sind Freileitungen des Stromnetzes, in denen sich die Tiere bei Start oder Landemanövern verfangen und verletzen können. So erging es auch dem Storchenpaar im Tierpark Stralsund. Beide Tiere hatten sich vor ein paar Jahren so stark verletzt, dass sie nicht mehr flugfähig geworden sind. Trotz dieses Handicaps haben sie jetzt mit der Brut begonnen und können dabei aus unmittelbarer Nähe von den Besuchern beobachtet werden.

Kulturkurier - 22. April 2008
Historische Grünanlage: „Wehranlage und Tierpark ...
Der Tierpark Schweinfurt wurde 1879 vom „Verein der Thierfreunde“ in den Wehranlagen an der Pfinz gegründet. Vor und nach dem ersten Weltkrieg entwickelte sich der Tierpark zu einem Besuchermagneten. Er zählte die längste Zeit seines Bestehens zu den ältesten in Bayern. Heute ist die Wehranlage als Naherholungsgebiet bekannt und beliebt. Mit über 100 Baumarten aus verschiedenen Erdteilen ist dies Schweinfurts „kleinster botanischer Garten“.

Rhein Main Presse - 22. April 2008
Naturstube statt Luxusbau Füchsin hat Tiergarten-Kinderzimmer ...
Der Tiergarten ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und längst ein bei Jung und Alt beliebtes Ausflugsziel. Vieles dort passiert jedoch im Verborgenen - deshalb blicken wir in unserer neuen Serie hinter die Kulissen des tierischen Alltags.

Morgenweb - 17. April 2008
Nachwuchs in jedem Gehege
Pünktlich zum nahenden Wetterumschwung hat der Bergtierpark in Fürth-Erlenbach am Mittwoch die Saison 2008 eröffnet. Zwar mussten die geladenen Gäste, darunter Landrat Matthias Wilkes mit Familie, einen kurzen Hagelschauer aushalten. Doch am Wochenende soll es ja wärmer und freundlicher werden.

Passauer Neue Presse - 22. April 2008
Tierische Forschungen mit Affe und Katze
Ebenfalls erfolgreich beim Landesentscheid des »Jugend forscht«-Wettbewerbs war die 19-jährige Laura Schmidhuber aus Freyung. Sie konnte sich mit ihrer Facharbeit über das Thema »Behavioral Enrichment - Beschäftigungstherapie für Berberaffen« zunächst im Regionalentscheid durchsetzen und gewann Anfang April auch den Landesentscheid in München. Sie untersuchte in ihrer Arbeit, die - wie bei Johannes - von Biologie-Lehrer Dr. Uwe Wucherpfennig betreut wurde, wie sich das Verhalten von Berberaffen verändert, wenn sie im Rahmen einer Beschäftigungstherapie unterschiedlichen Spielformen und -variationen ausgesetzt werden. Zu diesem Zweck beobachtete sie im Nürnberger Tiergarten über einen Zeitraum von zwei Wochen drei Berberjungtiere, wobei in der zweiten Woche ein neues, von Laura selbst gebautes Spielgerät im Gehege angebracht wurde, um zu sehen, wie die Berberaffen auf diese Veränderung reagieren. Für sie geht es nun Mitte Mai nach Bremerhaven zum »Jugend forscht«-Bundesentscheid.

ORF.at - 22. April 2008
Neues Zuhause für Goldkopflöwenäffchen
Ein Affentheater hat sich am Montag im Zoo Salzurg-Hellbrunn abgespielt: Die brasilianischen Goldkopflöwenäffchen übersiedelten in ein neues Gehege - und wehrten sich heftig dagegen.

Salzburger Nachrichten - 18. April 2008
Löwe Stinki ist tot
„Wir sind sehr traurig! Unser Stinki ist tot. Er starb heute im Alter von rund 19 Jahren an einem akuten Nierenversagen.

Basler Zeitung - 16. April 2008
Hohe Artenvielfalt zwischen den Gehegen des Basler Zoos
Im Basler Zoologischen Garten leben zwischen den Gehegen, auf Wegen und Gebäuden gemäss einer Schätzung von Fachleuten 5500 Pflanzen, Tiere und Pilze. Nur 3110 dieser Kleintier- und Pflanzenarten konnten bisher identifiziert werden. Noch nie seien so viele Arten auf einem Areal von elf Hektaren gefunden worden, sagte Zoodirektor Olivier Pagan am Mittwoch bei der Präsentation der Studie. Mit den «Arten zwischen den Gehegen» befassten sich in den letzten drei Jahren 48 Zoologen und Botaniker. Sie entdeckten dabei auch 31 Arten, die in der Schweiz noch nirgends festgestellt wurden. Es handelt sich dabei um zwei Pilz- und 29 Insektenarten. Der Biologie Bruno Baur sagte, 113 der gefundenen Arten seien auf der nationalen Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten aufgeführt. Nur drei Fälle konnten auf unbeabsichtigte Einschleppung mit exotischen Zierpflanzen zurückgeführt werden. Laut Daniel Burckhardt vom Natuhistorischen Museum Basel können viele Arten nicht bestimmt werden, weil die entsprechenden Fachleute fehlen.

Die Presse - 22. April 2008
PROZESS: Herberstein: „Schwarzgeld war üblich“
Sie habe immer zwei Stapeln von Eintrittskarten gehabt: Einen rechnete sie mit Ex-Gutsverwalter Heinz Boxan direkt ab, einen mit dem Büro, erzählte eine 51-jährige Zeugin Dienstag im Herberstein-Prozess. Sie habe bis zum Jahr 2000 als Kassierin im Tierpark gearbeitet und – "wie alle anderen" – auch ihr Gehalt "teilweise überwiesen, teilweise in bar" bekommen. "Es hat also Schwarzentlohnung gegeben?", fragte Richterin Elisabeth Juschitz. "Das war so üblich", antwortete die Zeugin, die nicht ganz freiwillig aus dem Betrieb schied: Weil angeblich die Frau des damaligen Tierparkleiters Andreas Kaufmann ihren Job wollte, habe Andrea Herberstein sie "loswerden" wollen. Später kam auch Ex-Verwalter Boxan nochmals zu Wort: Auch er fühlte sich "gemobbt", namentlich durch Tierparkchef Kaufmann, die jüngste Herberstein-Tochter Felicitas und deren Mutter. Weil er die Schwarzbuchhaltung ohnehin "nur im Auftrag Herbersteins" betrieben habe, hob er sich belastende Unterlagen darüber auf, und nahm diese beim Ausscheiden aus dem Betrieb im Jahr 2000 mit. Nach Zahlung einer respektablen Abfertigung an Boxan musste dieser das Material zwar offiziell vernichten – inoffiziell hob er sich allerdings "zur Sicherheit, damit ich nicht wieder zum Handkuss komme" einige parallel geführte "Listen" auf. Diese präsentierte er schließlich, in Verbindung mit einer Selbstanzeige, 2005 der Justiz.

WirtschaftsBlatt.at - 21. April 2008
Prozess ist „eh gute Werbung“ für Herberstein
Herberstein. Der idyllisch unter Obstbäumen gelegene Parkplatz des Tierparks Herberstein platzt am frühlingshaften Wochenende fast aus den Nähten. Es sind vor allem Familien mit Kindern, die die Attraktion in der Oststeiermark stürmen und sie kommen vorwiegend aus der Steiermark, auch wenn sich Wiener, Niederösterreicher und Burgenländer darunter gemischt haben. Immerhin, das Parken ist gratis, dafür wartet an der Kasse ein Schock. 13 ¤ kostet das Tagesticket für einen Erwachsenen, um einen ¤ mehr als der weitaus größere Tiergarten in Schönbrunn verlangt. Drinnen in der „Tierwelt Herberstein", wie der Tierpark seit Anfang 2007, als das Land die Geschäfte übernahm, heißt, ist das Meiste beim Alten und Manches in Arbeit. Kamele, Wölfe und Emus kennt der treue Besucher seit Jahren beim Vornamen. Bisons und Wölfe müssen neuerdings Platz abgeben: Ein Wild-West-Abenteuer-Spiel-platz und ein neues Brillenbärgehege sind im Bau. Weder Mitarbeitern noch Besuchern geht der Herberstein-Prozess sonderlich nahe. „Der Thomas Hampson wird die Gräfin schon raussingen", lacht eine Besucherin. Und hinter vorgehaltener Hand geben Mitarbeiter, die allesamt auf keinen Fall genannt werden wollen, zu, dass die Berichterstattung über den „Kriminalfall Herberstein" „eh eine gute Werbung war". Die Besucherzahlen weisen jedenfalls nach oben. Die 800.000 ¤, die sich das Land den Tierpark pro Jahr jetzt kosten lässt, haben sich offenbar gelohnt.

Die Presse - 16. April 2008
STEIERMARK: Als Herberstein weinte
Den Reigen prominenter Politiker im Zeugenstand des „Herberstein-Prozess“ schloss gestern Landeshauptmann Franz Voves (SP) ab. Noch einmal versucht Richterin Elisabeth Juschitz Licht ins Dunkel angeblich versprochener und tatsächlich ausbezahlter Förderungen zu bringen. Voves bestätigt weitgehend, was bereits Gerhard Hirschmann, bis 2003 zuständiger Tourismuslandesrat, bekräftigt hatte: Es soll lediglich eine Zusage für eine Landesförderung in Form einer stillen Beteiligung in der Höhe von 2,9 Millionen Euro gegeben haben. Die angeklagten Vertreter der Familie Herberstein dagegen hatten höhere Beträge erwartet und berufen sich auf mündliche Zusagen. Voves und seine SPÖ hatten einer von VP-Chefin Klasnic angeordneten Verfügung nicht zugestimmt. „Wir konnten nicht verstehen, was dahinter steckt“, begründet Voves heute.

China Internet Information Center - 23. April 2008
Die größte Pandabrütstation wird aufgebaut
Das weltgrößte Brütstation für Großen Panda soll bis Ende Jahr in der Provinz Sichuan eröffnet werden. Das Haus wird etwa 200 Exemplare der gefährdeten Tierart aufnehmen können. Das neue Naturreservat hat eine Fläche von rund 1 Quadratkilometer. Darin befinden sich 20 "Outdoor homes" und ein Spielplatz mit einer Fläche von 20.000 Quadratmetern. Dies sagte Zhang Hemin, Verwaltungschef des Wolong Nature Reserves, welches den Bau der neuen Anlage leitet.

PR-Inside.com - 16. April 2008
Rumäne hielt Löwen im Garten
In Rumänien hat ein Mann einen Löwen in seinem Garten großgezogen. Allerdings wollten seine Nachbarn das Gebrüll der Großkatze nicht mehr hören und riefen die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten fanden nicht nur das dreijährige Löwenweibchen in seinem Käfig, sondern auch Hunde, zwei Rehe, einen Hirsch und zwei Pfaue auf dem Grundstück in dem Dorf Pietrosita im Süden des Landes. Der 28-Jährige werde der illegalen Haltung von Wildtieren beschuldigt. Ihm drohen bis zu zwölf Monate Haft. Die Löwin wurde einem Zeitungsbericht zufolge in den Zoo von Bukarest gebracht.

Bild.de - 23. April 2008
Grizzly beißt Tiertrainer tot
Kalifornien: Eigentlich sollte es ein ganz normales Tiertraining werden. Das Ziel: Grizzly „Rocky“ auf eine neue Filmrolle vorzubereiten. Doch dann griff der Bär an, biss seinen Trainer, den 39-jährigen Steven Miller, in den Nacken. Notärzte konnten ihm nicht mehr helfen, der Mann starb. Das Unglück ereignete sich auf dem Gelände der Firma „Predators in Action“ (Raubtiere in Aktion) des erfahrenen Stuntman und Tiertrainers Randy Miller in Big Bear Lake, östlich von Los Angeles. Der Grizzly „Rocky“ galt als einer der besten Schaupiel-Bären. Die Farm ist Hollywoods Vorzeige-Trainings-Center für Tiere, die in Filmen oder Werbespots spielen. Wie es genau zu der Bären-Attacke kam, ist nicht klar. Die tödliche Attacke bedeutet wohl für den fünfjährigen „Rocky“ das Ende. „Trainierte Tiere, die auf Menschen losgehen, haben nur ein Schicksal, den Tod“, ist sich Denise Richards sicher. Das letzte Wort haben die Behörden.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen


artis.nl - 22. Apr. 2008
Meivakantie: Geuren en Kleuren in Artis
Maiferien: Düfte und Farben in Artis
In den Maiferien von Samstag, 26. April, bis einschließlich Sonntag, 4. Mai, findet in Artis das Ereignis Düfte und Farben (Geuren en Kleuren) statt. Artis lädt herzlich ein, diese Woche in den Tiergarten zu kommen und sich verführen zu lassen von zahlreichen Aktivitäten! Während der Veranstaltung Düfte und Farben macht Artis auf die verschiedenen Verführungen in der Natur aufmerksam. Besucher können einer Verführungstour durch den Garten folgen, wobei die Verführungstechnik verschiedener Tiere erklärt wird. Verschiedene Vögel führen Balztänze auf, während ein Gorilla oder der Otter Düfte gebraucht, um den Partner zu überzeugen. Im Haus für kleine[re] Säugetiere ist speziell für dieses Ereignis der Verführungsduft des Otters zu riechen.

trouw.nl - 22. Apr. 2008
Babygiraffe wil niet drinken na dood moeder
Giraffenbaby will nicht trinken nach dem Tod der Mutter
Amsterdam. Giraffenjunge Niek will nicht mehr trinken, seit seine Mutter Oranya vorigen Freitag in Artis starb. Was die Tierpfleger auch versuchen, Niek weigert sich. Das Junge müßte eigentlich noch von seiner Mutter ernährt werden. Die Tierpfleger versuchen, ihm Milch, Wasser und Brei zu geben, aber es hilft alles nichts. Niek begnügt sich nämlich nicht mit einem Sauger, nachdem er zwei Monate bei seiner Mutter getrunken hat. "Ein Giraffenbaby trinkt 18 bis 20 Liter Milch pro Tag. Niek hat bis jetzt noch nicht getrunken, doch hoffen wir, daß er in Kürze etwas Flüssigkeit zu sich nimmt", erzählt Sprecher Bart Kret. Doch hat Niek schon einen Apfel und eine Möhre gegessen. Das Junge ist noch immer unruhig. Kret: "Niek ist sehr aufmerksam und tatendurstig. Er sucht nun auch Annäherung an seinen Vater und andere Giraffen. Ein anderes Weibchen könnte ihn nähren, aber es will nichts von Niek wissen." Die Tierpfleger stellen Eimer mit Fressen und Trinken in die Unterkunft des Giraffenbabys, in der Hoffnung, daß Niek etwas davon nimmt. Mutter Oranya starb vorigen Freitag nach zwei epileptischen Anfällen. Der letzte Anfall war verhängnisvoll für sie, so eine Tierpflegerin. Die Obduktion ergab, daß die Hüfte des Tieres sich etwas abhebt. Die drei übriggebliebenen Giraffen sind unruhig wegen des Ablebens von Oranya, deshalb bleibt die Anlage vorläufig für die Besucher geschlossen. Wenn es Niek wider gut geht, können die Besucher die Giraffen wieder betrachten kommen.

ad.nl - 22. Apr. 2008
Zorgen om babygiraffe na overlijden moeder
Sorgen um Giraffenbaby nach dem Tod der Mutter
Amsterdam. Vorige Woche ist am Freitag in Artis die Giraffe Oranya plötzlich verstorben. Die Tierpfleger trauern und auch im Giraffengehege ist es ruhig. Oranya brachte am 22. Februar noch ein Junges zur Welt - Niek. Bleibt nur noch die Frage, inwieweit es ohne seine Mutter zu retten ist.

ouwehand.nl - 21. Apr. 2008
Adopteer een dier!
Übernehmen Sie eine Tierpatenschaft!
Ouwehands Dierenpark hat sich auf dem Grebbeberg in Rhenen niedergelassen und besteht inzwischen über 75 Jahre. Jährlich erfreuen sich fast eine Million Gäste an einer einzigartigen Kombination von schönen, interessanten und bedrohten Tierarten, an der schönen grünen Umgebung und spannenden überdachten Spielmöglichkeiten für Kinder. Ouwehands Dierenpark strebt danach, seine ideellen Ziele zu verwirklichen. Wenn Sie als Unternehmen oder Privatperson eine Tierpatenschaft übernehmen, helfen Sie uns dabei.

roverloonzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Zoo Parc Overloon
Rundgang mit Geruch im Zoo Parc Overloon
Speziell für Kinder wird im Mai im Zoo Parc Overloon eine Führung mit angenehmen und üblen Gerüchen organisiert: starke Stinker. An den Samstagen 3., 10., 17., 24. und 31. Mai lassen sich Kinder von Gerüchen verlocken, u.a. von Binturong, Zwergflußpferd und Kurzkrallenotter. Welches Tier riecht nach Popcorn? Welches Männchen kann ein Weibchen schon auf 10 km Entfernung riechen? Ein erfahrener Lotse nimmt die Kinder mit in die duftende Tierwelt.

wisselzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Dierenpark Wissel
Rundgang mit Geruch im Tierpark Wissel
[Führungszeiten und Teilnahmebedingungen sind wie im Zoo Parc Overloon und im Aqua Zoo Friesland]

frieslandzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Aqua Zoo Friesland
Rundgang mit Geruch im Aqua Zoo Friesland
Speziell für Kinder wird im Mai im Aqua Zoo Friesland eine Führung mit angenehmen und üblen Gerüchen organisiert: starke Stinker. An den Samstagen 3., 10., 17., 24. und 31. Mai lassen sich Kinder von Gerüchen verlocken, u.a. von Binturong, Totenkopfäffchen und Kurzkrallenotter. Welches Tier riecht nach Popcorn? Welches Männchen kann ein Weibchen schon auf 10 km Entfernung riechen? Ein erfahrener Lotse nimmt die Kinder mit in die duftende Tierwelt. Die Führung für Kinder beginnt jeweils 13.30 Uhr und dauert anderthalb Stunden. Natürlich sind auch (Groß)Eltern willkommen. "Starke Stinker" kostet 1,75 Euro pro Person - inclusive Führung, aber exclusive Eintritt. Wegen begrenzter Teilnahme ist telefonisches Reservieren erforderlich.

safaripark.nl - 22. Apr. 2008
Animal Event
Tierisches Ereignis
Am 25., 26. und 27 April steht der Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek ganz im Zeichen von Haustieren. Mehr als 100 Haustierrassen sind dann zu sehen an sechs verschiedenen Plätzen und während des spektakulären Showprogramms. Mehr Informationen über das Ereignis: www.animal-event.nl.

telegraaf.nl - 21. Apr. 2008
Dolle dierenboel in Beekse Bergen
Tolles tierisches Treiben in Beekse Bergen
Amsterdam. Es ist ein Radau im Safaripark Beekse Bergen. Die ständigen Bewohner des Parks erhalten Besuch von Kleingetier. Während des Animal Event leben Hunde, Katzen, Kaninchen, Sittiche und Fische zwei Tage lang zwischen gefährlichen Wölfen, Tigern, Löwen und anderen Raubtieren. Der Safaripark steht am 26. und 27. April im Zeichen von Tier und Natur. Info: www.animal-event.nl und www.safaripark.nl.

telegraaf.nl - 21. Apr. 2008
Giraffe overleden in Artis
Giraffe in Artis gestorben
Amsterdam. Die sechsjährige Giraffe starb am Freitag. Laut einem Sprecher von Artis fiel den Tierpflegern am Morgen auf, daß Oranya ihr Bein hinterherzog. Sie dachten, daß das Tier ausgerutscht war und sich dadurch eine Verletzung zugezogen hatte. Wir sahen, daß die Giraffe große Schmerzen hatte und haben ihr schmerzstillende Medikamente gegeben, so der Sprecher. Artis hat das verendete Tier am Montag zur Obduktion in die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Utrecht gebracht. Dort wird die genaue Todesursache ermittelt. Sechs Jahre ist laut Sprecher "nicht alt" für eine Giraffe.

dagjeweg.nl - 21. Apr. 2008
Tropische vlinderpracht in kille Noordoostpolder
Tropische Schmetterlingspracht im naßkalten Noordoostpolder
Der Orchideenhof hat seit April den größten Schmetterlingsgarten der Niederlande. Wer das Anfang April eröffnete Vlinder Vallei [Schmetterlingstal] des Orchideenhofs in Luttelgeest besucht, kann sich den farbenprächtigen Flatterern nicht entziehen. Die Redaktion von DagjeWeg.nl hat sich den größten Schmetterlingsgarten der Niederlande angesehen. Einen Schmetterlingsgarten zu machen ist keine einfache Sache, merkte der Unternehmer. "Es ist aufwendig, gute Kenntnis ist nötig und jemand zu finden, der diese Kenntnis hat." Aus diesen Gründen war etliche Vorbereitung nötig, sagt Maarssen. Erst besuchten die Brüder zukünftige Kollegen in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden, um das Wissen für [die Realisierung] ihrer neuen Idee zu erwerben. Auch bin ich zusammen mit meinem Bruder und einem Biologen nach Costa Rica gereist, um zu sehen, welches Klima dort war und welche Arten dort herumfliegen. Die Schmetterlinge kommen unmittelbar aus Südamerika. "Ob das umweltfreundlich ist? Ja, sage ich Ihnen. Siebzig Prozent der Schmetterlinge, die hier fliegen, werden in Costa Rica von der einheimischen Bevölkerung gezüchtet. Gewöhnlich in ihrem Gärtchen. Der Rest kommt von einem Züchter aus England", erzählt der Betreiber des Schmetterlingsgartens. "Als Puppen kommen sie hierher. In einem speziellen Kasten lassen wir die Schmetterlinge wachsen, bis sie fliegen können. Danach werden sie in das Gewächshaus gelassen." Es fliegen mehr als 55 Arten in seinem Vlinder Vallei umher, sagt Maarssen. "Von seltenen oder raren Arten kann ich eigentlich nicht sprechen. Die Schmetterlinge werden ja gezüchtet." Der Unternehmer findet, daß sie alle etwas Besonderes sind. "Aber wenn ich dann doch einen auswählen muß, dann den Blauen Morphofalter. Einen blauen, großen Schmetterling." Einmalig ist laut Maarssen, daß Besucher einen kleinen Spaziergang im Garten machen können. "In anderen Gärten kann man einen Kreis laufen und das war es dann. Hier kann man selbst seine Strecke bestimmen." Ein Kiespfad in Form einer Acht führt die Besucher an den schönsten Schmetterlingen vorbei. Der größte Teil des Gartens ist außerdem für Rollstuhlfahrer zugänglich. Ein steiler Felspfad ist nur von Menschen zu beschreiten, die gut zu Fuß sind. Es soll erinnern an den natürlichen Lebensraum der Schmetterlinge in Südamerika. "Es sieht genauso aus wie in den Wäldern Costa Ricas mit allen den Orchideen, Wasserläufen und Schmetterlingen." Heiratslustige Pärchen, die Schmetterlinge in ihrem Bauch haben, können auch heiraten zwischen den herrlichen farbenprächtigen Schmetterlingen. Eine Art Grotte bietet dafür die Gelegenheit. Vor kurzem hat das erste Pärchen geheiratet. Dabei soll es nicht bleiben, sagt Maarssen. "Wir haben inzwischen schon eine beachtliche Zahl von Anfragen erhalten. Die Leute finden es schön, an einem originellen Ort zu heiraten."

ad.nl - 20. Apr. 2008
Ton Dorresteijn vertrekt volgend jaar bij Blijdorp
Ton Dorresteijn hört nächsten Jahr bei Blijdorp auf
Rotterdam. Ton Dorresteijn (61) gibt am 1. März 2009 das Zepter ab als Direktor des Tiergartens Blijdorp. Dann übergibt er die Leitung seinem Nachfolger, der bereits ab 1. Januar eingearbeitet wird. Dorresteijn ist zwanzig Jahre der Chef des Rotterdamer Tiergartens gewesen. Eine der ersten Aufgaben des zukünftigen Direktors von Blijdorp wird der große Umbau der Riviè