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419 vom 24.
April 2008 |
| Liebe Leser,
JJ3 ist tot, abgeschossen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, obwohl
eigentlich nicht der Bär, der sich nie aggressiv gezeigt hat, das
Problem ist, sondern wir sind das Problem. Wir Menschen allein, die wir
jede Landschaft ausräumen, daß kaum noch Tiere darin leben können,
wodurch der Bär JJ3 sich verleitet sah, sich an dem verführerisch
fahrlässig abgestellten Müll in Ortschaften zu bedienen. Es ist eben
wesentlich leichter, den Bär einfach abzuschießen anstatt sich an die
eigene Nase zu fassen und den Müll ordentlich abzuschließen. Nahezu
ähnlich uneinsichtig und intolerant gehen wir Menschen inzwischen mit
beinahe jedem Wildtier um, erinnert sei z.B. an die kürzliche
Brutvernichtungsaktion bei Kormoranen am Bodensee - wohlgemerkt
stattgefunden in einem Naturschutzgebiet! Und nebenbei: in München
stört man sich sogar an ein paar Stadtpark-Gänsen, die deshalb - unter
dem Deckmantel der Wissenschaft - während der nächsten Mauser (also
unmittelbar bevorstehend) eingefangen und gekeult werden sollen.Nun
gehören Gänse (noch) nicht zu den gefährdeten Tierarten, viele andere
unserer Mitgeschöpfe aber schon, darunter - zu unser aller Schande -
unsere nähesten Verwandten!
Spätestens Mitte des Jahrhunderts werden Sie, liebe Zoodirektoren und
-mitarbeiter (beiderlei Geschlechts versteht sich), die einzigen sein,
die noch "Lebensräume" für Menschenaffen stellen. Orang-Utans werden
laut Schätzungen sogar bereits in 20 Jahren in freier Wildbahn
ausgerottet sein. Einige Primatologen und Biologen wollen darum jetzt
ein Zeichen setzen, eines das nicht übersehen werden kann: eine Million
Unterschriften unter ein »Manifest für Menschenaffen und die Natur«!
Liebe Leser, bitte setzen auch Sie noch heute ein Zeichen, nämlich
ihres unter dieses Manifest unter www.apesmanifesto.org/German.htm
Und nicht nur das, informieren Sie - heute noch - auch
Kollegen, Freunde und Bekannte, sich ebenfalls an dieser Aktion zu
beteiligen! Und morgen überlegen wir dann alle gemeinsam, wie wir auch
gegenüber Bären, Kormoranen & Co. toleranter werden und wie wir
umdenken können und müssen, um den wundervollen Reichtum dieser Erde zu
erhalten!
Hoffnungsvoll, Ihre
Silke Sorge
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Unkraut aussäen verboten in
Schönbrunn?
|
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles
aus der Amphibienkampagne".
Walsrode, 23.4.2008
Amphibien-Alarm im größten Vogelpark der Welt
Amphibien-Alarm – so heißt eine am
27. April 2008 zu eröffnende Ausstellung in der Paradieshalle des
VogelParks Walsrode, seines Zeichens größter Vogelpark der Welt.
Mit diesem aufrüttelnden Titel machen die Biologen des Parks mit
internationaler Anerkennung und Reputation auf das vermutlich größte
Massenaussterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier aufmerksam, denn
die Zahl der Amphibien nimmt rapide ab. Nachdem sie über 360 Millionen
Jahre existiert haben, könnte nun ein Drittel bis die Hälfte aller
Amphibien-Arten in der nahen Zukunft verschwinden und das mit einer
bislang unbekannten Geschwindigkeit. Bereits ein Drittel bis die Hälfte
der rund 6000 Frösche, Kröten, Unken, Salamander, Molche und Blindwühlen sind vom
Aussterben bedroht. Über 120 Arten sind in den letzten Jahren
ausgestorben. Lebensraumverlust und -verschlechterung sind die
bedeutendsten Ursachen für das Aussterben der Amphibien.
Die rasche Verbreitung einer Pilzerkrankung, die durch den Hautpilz
Batrachochytrium dentrobatidis ausgelöst wird, zählt jedoch zu den
bedrohlichsten Gefahren, denen die Amphibienpopulationen ausgesetzt
sind. Wissenschaftler glauben, dass viele Arten bereits ausgestorben
sein werden, bevor wir handeln können.
Angesichts dieser großen Herausforderung wurde die weltweite Amphibian
Ark Campaign – 2008 als The Year of the Frog ins Leben gerufen. Die
European Association of Zoos and Aquaria EAZA, zu deren Mitgliedern
auch der VogelPark Walsrode gehört, entwickelte diese
Amphibien-Kampagne, um die globalen und regionalen Initiativen zum
Schutz der Amphibien zu unterstützen. Schirmherr der Kampagne ist Sir
David Attenborough.
Auf 75 qm behandeln die engagierten Biologen des Parks eindrucksvoll
und kurzweilig u.a. solche Themen wie Artenspektrum und Gefährdung
heimischer Amphibien, den Lebenszyklus der Amphibien und informieren
über Amphibien in extremen Lebenssituationen, wie der Axolotl,
Wassergeist der Azteken.
Das Überleben der Amphibien geht uns alle an, denn sie besitzen sowohl
als Räuber wie auch als Beutetiere eine wichtige Funktion für das
ökologische Gleichgewicht und sind als natürliche Schädlingsbekämpfer
besonders bedeutsam für Ernteerträge in der Landwirtschaft.
Darüber hinaus reduzieren sie die Ausbreitung von Krankheiten (z. B.
Malaria) und besitzen einen hohen Stellenwert in der Medizin. So
produzieren einige Amphibien über ihre Haut pharmazeutisch wirksame
Substanzen, die zur Behandlung verschiedener Krankheiten (z. B. HIV)
verwendet werden können. Und besonders zu erwähnen: Die sehr
durchlässige Amphibienhaut macht sie zu einem außergewöhnlichen
Indikator für die Qualität von Lebensräumen und stellt so ein
Frühwarnsystem für andere Arten, auch für den Menschen, dar. Bis in den
Herbst hinein können sich die Besucher in der Ausstellung über das
bevorstehende „Schweigen der Frösche“ informieren.
Görlitz, 23.4.2008
Botschafterinnen für Frösche, Unken, Kröten
„Frosch-Basar“ am 25.April, 9.30 Uhr im Speiseraum des Augustum-
Annengymnasiums
Der Naturschutz-Tierpark Görlitz hat Amphibienalarm ausgelöst! Kröten,
Unken und Frösche können nämlich nur quaken aber nicht protestieren,
geschweige sich wehren, wenn ihr Lebensraum von uns in Anspruch
genommen wird, ihre Laichgewässer verschmutzt, sie auf Straßen
überfahren oder plötzlich viele von ihnen krank werden. Von 5.800
Amphibienarten weltweit sind vom 1.856 Aussterben bedroht. Das ist für
die Schülerinnen der Biologie – Arbeitsgemeinschaft des
Augustum-Annen-Gymnasiums in Görlitz beunruhigend genug, um sich an der
globalen beunruhigend genug, um sich an der globalen Kampagne zum
Schutz der Amphibien zu beteiligen. Nach
sie sich im Naturschutz-Tierpark Görlitz selbst ausführlich mit den
interessanten Tieren und der Kampagne beschäftigt haben, sind sie nun
Froschbotschafterinnen! Sie wollen alle Schüler und Lehrer ihrer Schule
über das Sterben der Frösche informieren und sie aufrütteln, sich
ebenfalls aktiv an der Kampagne zu beteiligen. Am Freitag, den 25.April
2008 werden im Speiseraum des Annengymnasiums ein Frosch-Basar
aufgebaut sein. Informationsmaterialien und eine Petition zum Schutz
der Amphibien liegen bereit. Selbst gebastelte Frösche und kleine
Überraschungen für die Besucher am Froschtisch angefertigt. Im Basteln
eines Origami- Frosches kann sich jeder selbst versuchen. Natürlich
gibt es auch was Besonderes zur Stärkung, nämlich Froschmuffins! Die
Frosch-Botschafterinnen wünschen sich, dass ihr Engagement beloht wird
und sich viele Schüler und Lehrer Frösche, Unken und Kröten
interessieren. Die angebotenen Frosch-Artikel können gegen kleine
Spenden die lebenden Frösche, Unken, Kröten gegessen oder mit nach
Hause genommen werden.
Wien, 23.4.2008
MIT MISS AUSTRIA FÜR DIE FRÖSCHE
Beim Vienna City Marathon am 27. April kämpft das Laufteam des
Tiergarten Schönbrunn im Dienste von Fröschen, Kröten, Salamandern und
Molchen - mit Unterstützung der Leistungssportlerin und neuen Miss
Austria Marina Schneider.
Zwei Sponsoren – die Bäckerei Felber und der Gesundheitsdrink CYL –
zahlen dem Team pro gelaufenem Kilometer je zehn Euro. Das Geld wird
der Vereinigung der Europäischen Zoos für ihre aktuelle Kampagne zum
Schutz der Amphibien zur Verfügung gestellt. Das Amphibiensterben ist
alarmierend: Mehr als 120 Amphibien-Arten sind in jüngster
Vergangenheit für immer verschwunden! In Summe sind knapp die Hälfte
aller Frösche, Salamander und Molche der Erde vom Aussterben bedroht.
Die Tiergartentruppe ist bunt zusammengewürfelt: Sie besteht aus
Pflegern, Zoologen, Mitarbeitern der Zooschule, Tierärzten,
Angestellten der Gastronomie; unterstützt durch die 18jährige Miss
Austria aus Tirol.
Den Kröten zugetan waren auch Veranstalter Wolfgang Konrad, der die
Startgebühr trägt, und die Firma Intersport Eybl – sie finanzierte die
T-Shirts.
Düsseldorf, 17.4.2008
Riesensprünge für die Frösche
Aquazoo Düsseldorf engagiert sich für die Rettung von Froscharten
Die Besucherinnen und Besucher des
Aquazoos haben Samstagnacht Gelegenheit, sich über die
Leistungsfähigkeit von Fröschen, insbesondere was das Sprungvermögen
angeht, eine eigene Meinung zu bilden. In der „Nacht der Museen“ geht
es beim Spass-Sprungkontest mit Schwimmflossen nicht nur um den Gewinn
interessanter Preise, sondern auch um das Wissen über die Gefährdung
der Amphibien vor der Haustür und weltweit. Schließlich haben global
die Dachverbände der Zoos und Aquarien sowie viele Naturschutzverbände
dazu aufgerufen, im „Jahr der Frösche“ dem Aussterben der Amphibien
Einhalt zu gebieten.
Die Fachbetreuung im Aquazoo der Wettkämpferinnen und Wettkämpfer ist
durch die Mitwirkung eines kompetenten Top-Sportlers gewährt: Zuri
Williams (Foto), geboren 1973 in New York, ist Spitzenspieler der
Basketballmannschaft 96’ers vom TUS Hilden und wurde schon in frühester
Jugend zu einem der besten Spieler Kaliforniens gewählt. Er spielte
bereits in verschiedenen Vereinen in Europa und Amerika (u.a. in USA,
Mexiko, Österreich, Holland und Deutschland), war mehrfach Trainer in
Vereinen und Basketballcamps und ist seit 2006 als „business english
teacher“ in Wuppertal tätig. Zuri Williams wird natürlich nicht nur
einige Sprungweiten vorgeben, sondern auch den Basketballfreunden als
Gesprächspartner zur Verfügung stehen - denn: Sport und Naturschutz
lassen sich oft sehr gut miteinander vereinbaren.
derstandard.at - 23.04.2008
Der
Tod der Magenbrüter: Ein schlechtes Omen
Auch wenn es durchaus kritikwürdig ist, Biodiversität ständig unter dem
Blickwinkel des potenziellen Nutzens von Spezies für die medizinische
Forschung zu sehen - Artenschutz braucht Argumente, und wirtschaftliche
sind am ehesten diejenigen, die Wirkung zeigen. Das UN-Umweltprogramm
(UNEP) veröffentlichte nun in Singapur eine Studie zur Artenvielfalt
und verknüpfte sie mit einer Warnung: "Der Verlust der Lebensräume, die
Zerstörung und Schwächung der Ökosysteme, Umweltverschmutzung,
Ausbeutung und Klimawandel zehren am Naturkapital des
Planeten,
einschließlich der medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt
verborgen ist", sagte UNEP-Direktor Achim Steiner.
spiegel.de - 23.04.2008
Mit jeder Art stirbt ein mögliches Medikament
Ein Froschgift, das das Herz stärkt; Ginkgo-Extrakt gegen
Gedächtnisverlust; Schnecken-Substanzen, die Hirnzellen schützen - die
Natur ist eine medizinische Schatzkiste. Und mit dem Artenschwund
verliert der Mensch potentielle lebensrettende Medikamente, warnt das
Uno-Umweltprogramm (United Nations Environment Programme, Unep) in
einer Studie zur Artenvielfalt. "Der Verlust der Lebensräume, die
Zerstörung und Schwächung der Ökosysteme, Umweltverschmutzung,
Ausbeutung und Klimawandel zehren am Naturkapital des Planeten,
einschließlich der medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt
verborgen ist", sagte Unep-Direktor Achim Steiner. Das Geheimnis für
neue Antibiotika, Krebsmedikamente oder Schmerzmittel könne in der
Tierwelt zu finden sein, heißt es in der Studie " Sustaining Life"
(englisch: Leben erhalten), die von mehr als 100 Autoren verfasst
wurde. Die Autoren führen als Beispiel die Magenbrüterfrösche (Gattung
Rheobatrachus) an, die in den achtziger Jahren in Australien entdeckt
worden waren. Sie brüteten ihren Nachwuchs im Magen aus. Der Nachwuchs
sondere im Magen der Mutter ein Sekret ab, das die Zersetzung durch
dort vorhandene Säuren und Enzyme verhindere. Erste Untersuchungen
nährten die Hoffnung auf ein neues Medikament gegen Magengeschwüre.
"Die Studien konnten nicht fortgesetzt werden, weil die beiden
Magenbrüterarten ausstarben und die medizinischen Geheimnisse damit für
immer verloren gingen", betonen die Herausgeber des Unep-Berichts, Eric
Chivian und Aaron Bernstein von der Harvard Medical School. ... Laut
IUCN sind jede vierte Säugetierart, jede achte Vogelart und ein Drittel
aller Amphibien bedroht. Dies gelte auch für 70 Prozent der bekannten
Pflanzen. Wissenschaftler befürchten, dass der Klimawandel das
Artensterben verschärft.
derstandard.at
- 21.04.2008
Lurch-Spermien
auf Eis
Mit den Amphibien ist eine ganze Wirbeltierklasse in Bedrängnis
geraten: Weltweit schrumpfen die Populationen unterschiedlichster
Spezies, nicht weniger als 2.000 Arten (etwa ein Drittel aller bislang
bekannten Amphibienspezies) gelten als gefährdet. Die Ursachen sind
vielfältig und noch nicht ganz geklärt: Der Chytrid-Pilz etwa kann bis
zu 100 Prozent einer betroffenen Population töten, aber auch
Klimaveränderungen, der Verlust an Lebensraum und die Zunahme an
Umweltgiften scheinen Amphibien besonders stark zuzusetzen.
In einem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt wollen
Wissenschafter der Universität Salzburg nun eine Methode verfeinern,
über die aussterbende Arten wenigstens im Tiefkühlschrank erhalten
werden können. Eingefroren werden dabei nur die Spermien, eine spätere
Wiederbelebung kann über die sogenannte Androgenese erfolgen.
Königsteiner
Woche - 23. April 2008
Freiland-Terrarium
für einheimische Amphibien und Reptilien
„Amphibian
Ark – Arche für Amphibien“, so lautet die Bezeichnung, unter der sich
weltweit eine
Vielzahl von Verbänden zusammengeschlossen hat, um das Massensterben
der Amphibien
aufzuhalten. Lebensraumverlust durch Abholzung
der Regenwälder, chemische Belastung der Gewässer und seit einigen
Jahrzehnten auch
noch eine hoch ansteckende Pilzkrankheit, die im Freiland nicht zu
behandeln ist,
sind Ursachen für die Aussterbewelle der Amphibien. Und dabei stellen
sie einen wichtigen Faktor im Ökosystem dar, sind sie doch auf
der einen Seite selbst große Schädlingsvertilger und andererseits für
viele Tiere
wie Fische, Vögel und Säugetiere eine Nahrungsquelle. Ganze Ökosysteme
sind durch
das Amphibiensterben in Gefahr. „Eine der Aufgaben von Zoologischen
Gärten ist die Haltung und Pflege der vom Aussterben
bedrohten Tierarten, eine andere ist die Verdeutlichung der
ökologischen Zusammenhänge
und der Notwendigkeit des Tier- und Artenschutzes mit Hilfe der
Zoopädagogik“, so
Dr. Martin Becker, der stellvertretende Direktor und Leiter der
Zoopädagogik im
Opel-Zoo. Er erläutert weiter: „Und so ist direkt vor der Zooschule im
Opel-Zoo
eine Freilandanlage für einheimische Amphibien und Reptilien
entstanden, die bei
entsprechendem Zuchterfolg auch in geeignete Biotope ausgewildert
werden können.“
Die neue Anlage ist vierfach unterteilt, damit mehr Arten gehalten
werden können
und sich nicht gegenseitig stören. In den oberen beiden Gehegen werden
Kröten und
Unken ihr Heim finden und in den unteren neben Fröschen und Eidechsen
auch Molche.
„Mit etwas Geduld und Entdeckungswillen
werden die Zoobesucher die Amphibien und Reptilien wie
Geburtshelferkröte, Gelbbauchunke,
Kammmolch, Kreuzkröte, Feuersalamander, Eidechsen und Blindschleichen
sehen können
und die kleine Anlage wird unsere zoopädagogische Arbeit bereichern und
ergänzen“,
so Dr. Becker in der kleinen Feierstunde am 19. April 2008 im Opel-Zoo.
openPR.de
- 21. April 2008
SPERMIEN "ON THE ROCKS" - AMPHIBIENSCHUTZ DURCH
GEFRIERKONSERVIERUNG
Die Gefrierkonservierung
von Amphibien-Spermien wird in einem aktuellen Forschungsprojekt des
Wissenschaftsfonds
FWF optimiert. Das Ziel ist die erfolgreiche Züchtung gefährdeter
Amphibienarten
aus tiefgekühlten Spermien, die zur Befruchtung verwendet werden
können. Der afrikanische
Krallenfrosch und der mexikanische Axolotl dienen als Modellorganismen.
Zu den Vorteilen, die Spermien bieten, führt der Projektleiter Prof.
Robert Patzner
von der Paris-Lodron-Universität Salzburg (Fachbereich Organismische
Biologie) aus:
"Prinzipiell können anstatt Spermien natürlich auch Eizellen gelagert
werden,
doch bereiten sie auf Grund ihrer Größe, Form und Inhaltsstoffe bei der
Gefrierlagerung
Probleme. Der Temperaturaustausch erfolgt unvorteilhaft und schädigt
die Zelle.
Spermien hingegen können wir vom lebenden Tier erhalten und auf Grund
ihrer Kompaktheit
unter idealen Bedingungen gefrierlagern." Dem Artenschutz wird diese
Methode dann gerecht, wenn die verwendeten Eizellen von
gezüchteten, nicht gefährdeten Arten stammen. Werden diese zur
Befruchtung mit kryo-konservierten
Spermien von gefährdeten Arten verwendet, entwickeln sich
ausschließlich Nachkommen
der gefährdeten Art. Bei all seinen Bemühungen sind sich Prof. Patzner
und Dr. Mansour bewusst, dass
die Kryo-Konservierung die weltweite Zerstörung der natürlichen
Habitate der Amphibien
nicht wett machen kann. Doch sind viele Amphibienarten auch durch
andere Gefahren
bedroht wie z. B. eine erst vor kurzem identifizierte Pilzinfektion,
die bis zu
100 Prozent einer betroffenen Population töten kann. In genau solchen
Fällen bietet
die Kryo-Konservierung und Androgenese aus diesem FWF-Projekt einen
wirkungsvollen
Artenschutz.
ouwehand.nl -
17. Apr. 2008
Zondag 20 april Themadag: 'Kikkers op de Grebbeberg'
Sonntag, 20. April, Thementag: "Frösche auf dem Grebbeberg"
Am Sonntag, 20. April, organisiert Ouwehands Tierpark in Rhenen den
Themennachmittag "Frösche auf dem Grebbeberg".
vmdaily.ru - 21. Apr. 2008
Московских
лягушек
посчитают
Moskauer Frösche werden gezählt
Der Moskauer Zoo machte sich an eine nicht leichte Aufgabe - an die
Zählung aller hauptstädtischen Frösche. Doch können sich an der
Froschzählung auch alle Moskauer beteiligen, die es wünschen. Die
Biologen treibt in diesem Fall nicht bloße Neugier. Es geht darum, daß
man anhand der Anwesenheit oder des Fehlens von Fröschen in der Stadt
den Zustand ihrer Ökologie beurteilen kann. Auf der ganzen Welt wurde
das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches ausgerufen. Der Moskauer Zoo hat
beschlossen, ein Monitoring der Moskauer Gewässer durchzuführen und
festzustellen, wo welche Froscharten leben und sich vermehren. Die
Einwohner der Stadt können sich daran beteiligen. Dafür müssen sie eine
Karteikarte ausfüllen, auf ihr den Typ des Gewässers, seine
geographische Lage, Datum und Zeit der Beobachtung eintragen, die
Witterungsbedingungen, aber auch die Froschart, die Anzahl der
Individuen und das Vorhandensein von Laich.
rosbalt.ru - 18. Apr. 2008
Столичный
зоопарк
объявил
в
розыск
лягушек
Hauptstadtzoo rief zur Froschsuche auf
Moskau. Der Moskauer Zoo beschloß, ein Monitoring der Gewässer der
Stadt durchzuführen, um zu bestimmen, wo welche Amphibien weiterhin
leben und Laich ablegen. Die Spezialisten des Zoos haben die in der
Stadt wohnenden Naturfreunde aufgerufen, sie bei diesem Vorhaben zu
unterstützen. Die Städter werden gebeten, über ihre Beobachtungen und
Begegnungen mit Fröschen an den Ufern städtischer Gewässer im April und
Mai der Forschungsabteilung oder auf der Site des Moskauer Zoos
mitzuteilen. Die Spezialisten interessiert auch, an welchen Orten von
den Fröschen abgelegter Laich entdeckt wurde, aber auch, in welchen
Gewässern, die früher von Amphibien bewohnt waren, in diesem Jahr keine
zu finden sind. Eine Bilanz des Monitorings wird im Juni gezogen, die
Ergebnisse kann man auf der Website des Zoos erfahren. Die Spezialisten
sind beunruhigt von dem ständigen Rückgang der Anzahl und der
Artenvielfalt der Amphibien in den Gewässern Moskau und der näheren
Umgebung.
TV-Tipp:
Di, 29.04.2008, 16:50 ARTE, Eine Arche für Frösche, Kampf gegen die
Pilzepidemie in Panama
>insb. Suche nach und Haltung von
Atelopus Zeteki
Im tropischen Panama
sind derzeit alle Froscharten
durch eine sich schnell verbreitende Pilzinfektion vom Aussterben
bedroht. Mit unvorhersehbaren Folgen, denn Frösche sind ein
entscheidendes Glied in der Nahrungskette des Regenwaldes. Bisher gibt
es keine Möglichkeiten, die Ausbreitung des tödlichen Hautpilzes
Chytrid in der Natur aufzuhalten. Der aus Panama stammende Biologe
Edgardo Griffith war der erste, der von der Epidemie getötete Frösche
fand. Lebende bekommt er jetzt nur noch selten zu Gesicht, egal, wie
gründlich er nach ihnen sucht. Griffith schlug Alarm und initiierte
eine weltweit einmalige Rettungsaktion. Seine aus der Verzweiflung
geborene Idee war es, möglichst viele gesunde Frösche einzufangen und
in einer eigens errichteten Notaufnahmestation unter Quarantäne zu
stellen - der "Arche" für Frösche. Die Sicherung der Froschbestände
durch Züchtung ist ein schwieriges Unterfangen für Edgardo und seinen
Mitstreiter, den amerikanischen Biologen Andrew Crawford. Vor zwei
Jahren kam die Pilzinfektion mit dem Namen Chytrid aus dem benachbarten
Costa Rica nach Panama. Aber auch in Südamerika, Australien und den USA
hat der Chytrid bereits einige Froscharten komplett ausgerottet.
Mittlerweile sind mehr als ein Drittel der knapp 6.000 verschiedenen
Froscharten weltweit akut vom Aussterben bedroht. Die Dokumentation
macht eine faszinierende Entdeckungsreise in die bedrohte Welt der
Frösche im Regenwald von Panama und zeigt die landesweiten Bemühungen
der Tierschützer, sie vor dem Aussterben zu retten.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
|
Zoos – Meldungen deutschsprachig |
sueddeutsche.de
- 22. April 2008
Knuts
Papa
Inzucht,
Genickbruch, Tierhandel: Der Direktor des Berliner Zoologischen Gartens
sieht sich
immer wieder mit harschen Vorwürfen konfrontiert. Im Rückblick lässt
sich nicht mehr genau feststellen, wann es begann.
Vielleicht
mit der Absage der "Gay Night" im Zoologischen Garten. Oder mit dem
Rauswurf
des kaufmännischen Direktors. Möglicherweise auch mit dem Streit
darüber, ob man
die Knut-Einnahmen mit dem Zoo Neumünster teilen muss. Oder mit den
Vorwürfen, er habe Tiere getötet, verkauft oder Inzest
unter ihnen
zugelassen. Nun kann man nicht gerade sagen, dass Bernhard Blaszkiewitz
zu den
Menschen gehört,
die es einem leicht machen. Selbst Wohlwollende sagen über ihn, dass er
kein "Chef
zum Kuscheln" sei, sondern bodenständig, direkt, manchmal gar ruppig.
Andererseits
ist es wahrscheinlich vor allem ihm zu verdanken, dass Berlin überhaupt
noch zwei
Zoos hat. Denn der Tierpark im Osten der Stadt, einst von der DDR
gegründet, stand
nach der Wende vor der Abwicklung. Blaszkiewitz hat saniert und
gespart. Und er
hat Mitarbeiter entlassen. Manch eine der Anschuldigungen, die gegen
Blaszkiewitz erhoben werden,
wiegen allerdings
schwer, und man kann nicht sagen, dass er besonders geschickt darauf
reagiert hat.
Vielleicht ist das seine größte Schwäche: dass er von dem ganzen Rummel
um den Zoo
nicht viel hält.
Bild.de
- 21. April
2008
Ließ er auch 9 Löwen totspritzen?
Die Anschuldigungen
gegen Berlins Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz (54) werden immer
schlimmer – so soll
er jetzt auch für die Tötung von sechs Löwen und drei Löwenbabys
verantwortlich
sein! Die Vorwürfe kommen von einer ehemaligen Mitarbeiterin des
Tierparks Friedrichsfelde,
wo Blaszkiewitz seit 1991 Direktor ist. Das Raubtierhaus im Tierpark
sei damals überfüllt gewesen, es musste Platz geschaffen
werden. Blaszkiewitz spielt die neuen Vorwürfe herunter. Sein Sprecher
Detlef Untermann
(55) sagte zu den sechs totgespritzten Löwen, dass sich der Vorgang
erst 1995 ereignet
habe. Damals habe „Katzen-Aids“ grassiert, es habe positive Tests
gegeben. Darum habe
der Tierpark korrekt entschieden, die alten Löwen einzuschläfern. Bei
den Löwenbabys habe es sich um vier statt drei gehandelt, so Untermann.
Zwei
seien Totgeburten gewesen, zwei mussten eingeschläfert werden, weil sie
untergewichtig
waren.
Tagesspiegel
- 21. April 2008
Politiker
fordern Ethikrat für den Zoo
Berliner
Abgeordnete haben die Einrichtung einer Ethikkommission für Zoo und
Tierpark gefordert.
„Wir erwarten vollständige Transparenz aller Unterlagen. Es gibt
erhebliche Zweifel
daran, dass im Zoo alles richtig läuft“, sagen Tierschutzpolitiker
Michael Schäfer
(Grüne) und Mirco Dragowski (FDP). „Berlin muss wie andere Zoos eine
Ethikkommission
einrichten“, sagt Jörg Luy, Professor für Tierethik an der Freien
Universität. Hintergrund
sind weitere Fälle von Tiertötungen im Zoo. So wurden mehrfach Tiger
und Löwen eingeschläfert. Zwar würden die internationalen Standards
eingehalten, doch „müssen wir den Vorwürfen
nachgehen“, sagt auch SPD-Politiker Daniel Buchholz. Zoodirektor
Bernhard Blaszkiewitz soll Anweisung gegeben haben, gesunde Löwen und
Löwenbabys „abzuspritzen“, wie eine Tierpflegerin im RBB-Fernsehen
sagte. Die Entscheidung,
wann ein Tier getötet werde, treffen die Tierärzte – je zwei in Zoo und
Tiergarten
– und die Kuratoren in Absprache mit der Zooleitung. Eine
Ethikkommission sei in
Berlin nicht nötig, da im Gegensatz zu anderen Zoos keine „Wildtiere“
geschlachtet
werden, um sie zu verfüttern.
Zur Frage der Ethikkommisionen in Zoos betonte Helmut Mägdefrau vom
Tiergarten in
Nürnberg, diese auch mit externen Fachleuten besetzten Gremien
befassten sich nicht
vornehmlich mit Verfütterungsfragen, sondern mit diffizilen Fällen der
Behandlung
oder Tötung von Tieren. Tiergartenchef Dag Encke gehört zu den wenigen
Zoochefs
in Deutschland, die über dieses Thema öffentlich reden: „Bei der Frage
nach der
Tötung von Zootieren sind wie beim Verzehr von Wurst Sentimentalitäten
nicht gefragt.“
Tagesspiegel - 20.
April 2008
Auf Großwildjagd
Ein Foto
soll gemacht werden, und Fotos macht der Zoodirektor am liebsten bei
den Elefanten.
Bernhard Blaszkiewitz kommt also ins Elefantenhaus, er nickt kurz und
geht zu den
Tierpflegern. Kurzer Plausch, Händeschütteln, „dann wollen wir mal“,
sagt Blaszkiewitz,
er zieht das Jackett aus, klettert durch den Graben und begrüßt seine
Freunde. Es ist keine schöne Zeit für Blaszkiewitz. In diesen Tagen, in
denen der Zoodirektor
abwechselnd Katzenbabymörder, Betriebsräte meuchelnder Tyrann oder ewig
gestriger
Fachidiot genannt wird, scheinen die Elefanten seine treuesten Freunde
zu sein.
Im Tierpark Friedrichsfelde,
auch er untersteht Blaszkiewitz, melden sich plötzlich Angestellte, die
durch seine
Amtsführung Traumata erlitten haben wollen. Schwule und Lesben halten
ihn für reaktionär,
weil er die Zootiere nächtens nicht mehr den Rhythmen der Gay Night
aussetzen mag.
Die „Taz“ hat ihn mit einer Seekuh verglichen, „entspannt, friedlich,
in sich ruhend“.
Blaszkiewitz ist 1,90 Meter groß und 130 Kilo schwer, auf Fotos kann
man ihn sich
gut als Tiermörder vorstellen. Erst in natura offenbaren sich die
kindlichen Gesichtszüge,
die Koteletten so breit, wie sie der späte Elvis trug. Old School. Der
Pressesprecher, der den Ruf des Zoodirektors seit ein paar Wochen
verbessern
soll, hat aber anderes um die Ohren als Verkaufszahlen von
Eisbärenpuppen. Er heißt
Detlef Untermann, war zu Zeiten des Bankenskandals Sprecher von
Klaus-Rüdiger Landowsky.
Auch diese Vorgeschichte war dem Ruf des Zoodirektors nicht eben
zuträglich. Vielleicht
hat sich Blaszkiewitz seinen Sprecher nicht ausgesucht, aber die Wahl
passt zum
allgemeinen Eindruck: Was in diesen Tagen schief gehen kann, geht
schief.
WELT ONLINE - 19.
April 2008
"Dubiose Tötungen": Peta erstattet Anzeige gegen
Zoodirektor
Tierschützer
haben gegen Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz erneut
schwere Vorwürfe
erhoben. Er sei möglicherweise für die "Tötung ohne vernünftigen Grund"
von mehr als 150 Tieren verantwortlich, sagte gestern der Sprecher der
Tierschutzorganisation
Peta, Frank Albrecht. Dafür gebe es konkrete Hinweise, die er aber
nicht näher benennen
wollte. "Damit wollen wir einer möglichen Manipulation vorbeugen",
sagte
Albrecht. Peta habe Strafanzeige gegen Blaszkiewitz gestellt und
fordere die Überprüfung sämtlicher
Todesfälle von Tieren im Tierpark der vergangenen fünf Jahre.
Unterstützung bekommen die Tierschützer von den Zoo-Freunden. "Wer eine
weiße
Weste hat, braucht nichts zu befürchten", sagte Vereinschef Jürgen
Brückner.
Blaszkiewitz solle endlich alle Daten offenlegen, andernfalls mache er
sich unweigerlich
verdächtig.
taz Berlin - 19.
April 2008
Auftritt eines Dickhäuters
Wie eine
Bugwelle schiebt Bernhard Blaszkiewitz - 1,90 Meter groß und 130 Kilo
Lebendgewicht
- die Jounalistenschar auf dem Flur des Abgeordnetenhauses vor sich
her. Seit Wochen
steht der Direktor von Zoo und Tierpark unter Beschuss der Medien. Die
Liste der
Vorwürfe, die vor allem Grüne und der Tierschutzbund gegen ihn erheben,
ist lang.
Doch stoisch wie Dickhäuter, Blaszkiewitz Lieblingstiere, hat er bisher
alles an
sich abprallen lassen. Nun, an diesem Montag, ist der Tag gekommen, an
dem er sich
in einer Anhörung vor dem parlamentarischen Umweltausschuss
verantworten muss. Das Interesse der Öffentlichkeit vornehmlich
fortgeschrittenen Alters ist so groß,
dass die Anhörung per Video in einen Nebenraum übertragen werden muss.
Bei den einen beliebt, bei den anderen verhasst - die Breite, in der
sich die Diskussion
bewegt, macht ratlos. Kann ein Mensch zugleich ein toller Zoo-Direktor
und ein böser
Tierpark-Diktator sein, fragte die Berliner Zeitung am Montag in einem
ganzseitigen
Artikel, in dem das Szenario der Vorwürfe um weitere Behauptungen
angereichert wird. Zum erhofften Showdown zwischen Blaszkiewitz und
seinen Kritikern kommt es nicht.
Seine größte Widersacherin Claudia Hämmerling, die tierpolitische
Sprecherin der
Grünen, ist seit geraumer Zeit schwer krank und kann nicht an der
Sitzung teilnehmen.
Nach zwei Stunden Befragung darf Blaszkiewitz in den Zoo zurück - zwar
nicht ganz
entlastet, aber mit Rückendeckung der meisten Abgeordneten.
Berliner Morgenpost -
18. April 2008
Tierschutzorganisation
Peta zeigt Zoo-Chef an
Tiere sollen
nicht artgerecht gehalten und getötet worden sein - das sind nur zwei
der vielen
Vorwürfe gegen den Berliner Zoo-Chef Blaszkiewitz. Der hatte erst vor
kurzem zugegeben,
vier Kätzchen das Genick gebrochen zu haben. Nach der
Grünen-Politikerin Hämmerling
erstattet nun auch die für ihre spektakulären Aktionen bekannte
Organisation Peta
Anzeige. Zoosprecher Untermann erwiderte, es gehe den Tierschützern
nicht um Sachaufklärung,
sondern um eine Kampagne: "Peta überzieht den Zoo in regelmäßigen
Abständen
mit Anzeigen." Die Aktivisten seien erklärte Gegner von Zoos und
erhofften
sich von solchen "Provokationen" eigenen Angaben zufolge eine breite
Öffentlichkeit.
Ad-Hoc-News - 18.
April 2008
Strafanzeige gegen Blaszkiewitz - Zoo
Echo-muenster.de
- 23. April 2008
Allwetterzoo
um eine Attraktion
reicher
Wer so gegen
11 Uhr den Eindruck hatte, die Sonne würde etwas getrübt, erfährt hier
die Ursache:
Zoodirektor Jörg Adler strahlte noch mehr als sie: „Ich bin
üüüüüüberglücklich!“ Die Pressevertreter mussten nicht lang nach dem
Grund suchen, sprach er´s doch in
einer lauschigen Lodge aus Baumstämmen mit Blick auf zwei
funkelnagelneue Außenanlagen
für Nashörner und Erdmännchen. Dabei gelang das Kunststück, den Tieren
deutlich mehr Fläche zu bieten, und gleichzeitig
die Besucher näher heranzuführen. Bei den Breitmaulnashörnern sorgt
dafür die Aussichtsplattform,
die den unmittelbaren Blick auf die nunmehr 4000 qm große, naturnah und
ansprechend
gestaltete Fläche freigibt. Den quirligen Erdmännchen schaut man im
Allwetterzoo
nun nicht mehr nur von oben auf den sandfarbenen Pelz. Ein Tunnel
ermöglicht das
Beobachten durch Scheiben auf Augenhöhe. Dass die Besucher dann und
wann genauso die Hälse recken die Köpfe verdrehen, wie
die kleinen Wächter selbst, liegt an einem Übergang, der die beiden
Gehegeteile
über den Zuschauertunnel hinweg miteinander verbindet. Es sieht zu
possierlich aus,
wenn die Erdmännchen herunter lugen. Ihr Areal beträgt nun stolze 460
qm und ist
tiergerecht mit Klettermöglichkeiten ausgestattet. Einblicke gibt´s
auch in eine
heimelige Höhle, und wer sich auch nach Zoo-Feierabend nicht von dem
Anblick losreißen
kann, darf daheim am PC via Webcam weiterschauen. Bisher war dieses
Areal als ein
Kernbereich des Zoos unterrepräsentiert, bestand es doch nur noch aus
einigen zusammengewürfelten
Relikten früherer Gestaltung. „Nun geht mir das Herz auf, wenn ich hier
entlang
radel“, freut sich Adler. Besonderes Augenmerk verdient auch der
edukative Aspekt. Auf ansprechenden Tafeln,
die zum Mitmachen und Mitdenken auffordern, erfährt man viele spannende
Details.
Pfiffig ist ein Wissensquiz, das gleichzeitig einen Spendenobulus für
den Artenschutz
entgegennimmt. In nur 95 Arbeitstagen entstand der Komplex mit einem
Finanzaufwand
von 0,9 Mio Euro. Eröffnungsfest mit Besucherprogramm ist am Samstag,
26. April, 11 bis 17 Uhr. Es
gibt Führungen zu den Erdmännchen und Nashörnern (stündlich von 12 bis
17 Uhr),
Fütterung der Erdmännchen um 14 und 16 Uhr, Fütterung der Nashörner 15
Uhr. Mal-/Bastelaktionen
und Infos zu „kiss a frog“ in der Nashorn-Lodge sowie Ausstellung
einiger Bilder
des Wettbewerbs „Unsere Erdmännchen“ in der Nashornhalle.
Ostsee
Zeitung - 18. April 2008
Letzte Förder-Millionen für Ozeaneum übergeben
Für den Weiterbau des Stralsunder Ozeaneums hat heute
Mecklenburg-Vorpommerns
Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) die letzten noch ausstehenden
Fördergelder
in Höhe von fünf Millionen Euro an das Meeresmuseum übergeben. Zusammen
mit zusätzlichen
Mitteln des Bundes und der Stadt sei nun die Gesamtfinanzierung des
rund 60 Millionen
Euro teuren Museums gesichert. Die im Juli öffnende Meeresausstellung
werde das absolute Tourismus-Highlight in
Mecklenburg-Vorpommern darstellen, sagte der Minister nach einem
Baustellenrundgang.
Er regte eine Werbekampagne in der Kreuzschifffahrt an, um künftig auch
Passagiere
der in der Ostsee kreuzenden Luxusliner für einen Besuch der
Einrichtung zu gewinnen.
MVregio
- 18. April
2008
Kölner Seehunde
sollen noch vor Pfingsten nach Rostock umziehen
Der Kölner Zoo bereitet den Umzug von neun Seehunden nach Rostock
vor. Für den 27. April sei eine große Verabschiedungsfeier in Köln
geplant, bei der die
Zoobesucher die Tiere noch einmal hautnah erleben könnten. Noch vor
Pfingsten sollen die Seehunde Filou, Moh, Luca, Malte, Nick,
Bill, Henry, Sam und Marko dann in zwei Kleinlastern an die Ostseeküste
gebracht
werden. Dann werde das Forschungsteam um den Zoologen Guido Dehnhardt
die wissenschaftliche
Arbeit mit den Meeressäugern fortsetzen. Fast neun Jahre lang hatte das
Forschungsteam die ehemalige Eisbärenanlage des Kölner
Zoos für wissenschaftliche Arbeiten mit den Meeressäugern genutzt.
Diese Arbeitsgruppe
gilt heute international als führend im Bereich der Sinneswahrnehmung
und Unterwasserorientierung
mariner Säugetiere. Die in Köln erworbenen wissenschaftlichen Lorbeeren
führten
dazu, dass Dehnhardt mit einer Lichtenberg-Stiftungsprofessur
ausgezeichnet wurde.
Diese Auszeichnung war mit einem Wechsel der bisher in Köln tätigen
Wissenschaftler
an die Universität Rostock verbunden.
Leipzig-seiten
- 18.
April 2008
Neuer Exot im Zoo Leipzig
Leipzig.
Der Zoo ist um eine Attraktion reicher. Zu sehen ist ab heute das erste
und bislang
einzige in Europa lebende Ohrenschuppentier. Der Exot war bereits Ende
Dezember aus Taiwan eingeflogen worden. Bisher war es
hinter den Kulissen, damit es sich an die neue Umgebung gewöhnen
konnte. Jetzt hat
es sein Dauerquartier im Elefantentempel „Ganesha Mandir“ und ist nun
täglich für
Zoobesucher zu sehen. Da sie in Bezug auf ihr Futter äußerst
wählerisch sind – sie ernähren sich am liebsten von Ameisen und
Termiten – ist ihre
Haltung in Zoologischen Gärten anspruchsvoll. Dem Schuppentier in
Leipzig stellen
die Pfleger eine Spezialmischung aus Mehlwürmern, Eigelb, Bienenlarven
und Kokospulver
zusammen.
Planung und
Bau
Ermstalbote - 21.
April 2008
Aquarium auf dem Trockenen
Das Ulmer
Donau-Aquarium wurde für 1,5 Millionen Euro gebaut. Seit Mitte Februar
strömen die
Besucher. Aber für die notwendige Ausstattung mit Schildern und
Sitzgelegenheiten
ist kein Geld mehr da. Die heimischen
Fischarten wie Hechte, Waller und Karpfen schwimmen munter in ihrem 250
000 Liter-Becken.
Und die Besucherkinder springen munter vom begehbaren Plexiglastunnel,
der durch
das Becken führt, hinaus auf den Gang, um dort auf der Stelltafel
nachzuschauen,
wie welche Fischart aussieht und wie sie heißt. Das gibt bei einem
dutzend Fischarten
bisher - demnächst folgen weitere - eine ziemliche Lauferei für die
Besucher, die
sich informieren wollen. Warum stellt man die Bildertafel nicht in den
Tunnel? "Weil sich dort am Wochenende
die Gäste drängen", sagt Dr. Peter Laipple, der Leiter der städtischen
Abteilung
"Tiergarten Ulm". Jetzt ist die Stadt der Betreiber und die habe im
Haushalt 2008 kein
Geld mehr für die Innenausstattung, klagt Laipple. Weder für Infotafeln
des Landesfischereiverbandes,
an denen per Knopfdruck die Erklärungen zu jeder Fischart abgerufen
werden sollten.
Noch für Stühle im Besucherraum hinter der Kasse. "Bis jetzt ist alles
ein Provisorium, aber mir sind die Hände gebunden, das
Gebäudemanagement der Stadt gibt mir kein Geld von den Mehreinnahmen
ab, entscheiden
kann ich nur übers Fischfutter", sagt Laipple. Richard Nann vom
Rechnungswesen (Controlling) der Stadt Ulm bestätigt, dass die
Mehreinnahmen dem Tiergarten nicht zur Verfügung stehen. Sondern
jährlich muss laut
Beschluss ein Sockelbetrag von 102 000 Euro zur Refinanzierung des
Aquariums abgezwackt
werden. Was mit dem Rest der Mehreinnahmen passiert, dazu werde gerade
an einer
Budgetvereinbarung gebastelt. Falls Bedarf besteht, müsse Laipple auf
die Verwaltung
zugehen. Eventuell lasse sich über einen Nachtragsplan etwas machen.
Das hofft Laipple auch. Derzeit wird ein pädagogisches Konzept
erarbeitet, wie die
Besucher, aber auch die Kinder der bewährten Zooschule informiert
werden sollen.
Wormser
Zeitung - 17. April 2008
Wieselflinke Männchen aus Afrika
Groß war
der Auftrieb im Tiergarten, als sich Politik, Förderer und Bürger
eingefunden hatten,
um die neue Erdmännchen-Anlage einzuweihen. Die, um die es ging, hatten
ihr Revier
schon vor Tagen in Beschlag nehmen dürfen - und dementsprechend "cool"
gaben sich die wendigen Schleichkatzen angesichts der vielen Menschen,
die sich
um sie scharten und Äußerungen taten wie "süüüß" oder ihre Kameras
klicken
ließen. Vier der eigentlich in Afrika beheimateten Tiere leben nun auf
der
neuen, rund 200
Quadratmeter großen Anlage, die ihrer heimischen Lebenswelt, der
Savanne, nachempfunden
ist mit Steinen als felsige Landschaft - nur das Schlafhäuschen und
Heizstrahler
erinnern daran, dass die Tiere in einem Zoo und für sie ungewohnten
anderen Breitengraden
leben. Der Blick auf das Areal ist ungehindert möglich, statt hinter
Zäunen leben
die knuffigen Männchen hinter Glas. "Eigentlich waren es ja fünf",
erläuterte
der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner, "aber ein Weibchen
ließ
sich nicht integrieren, wir haben es abgegeben an einen anderen Zoo".
Die tierische,
von ihren Artgenossen nicht akzeptierte Single-Frau lebt nun in
Ueckermünde, die
beiden Wormser Pärchen stammen aus Köln und Stuttgart.
Frankenberger
Zeitung
/
Waldeckische Landeszeitung - 22. April 2008
Wildpark Edersee soll für Besucher noch attraktiver werden
Im 37. Jahr seines Bestehens sind im Wildpark Edersee umfassende
Veränderungen geplant.
Die Umsetzung eines neuen Konzepts soll die Nationalparkeinrichtung für
Besucher
noch attraktiver machen. Während über die Umgestaltungspläne diskutiert
wurde, verkündete
Wildparkleiter Albert Hernold während eines Rundgangs den Mitgliedern
des Fördervereins
viele Neuigkeiten: „Es deutet vieles darauf hin, dass es in diesem Jahr
mit dem
Wolfsnachwuchs klappen wird.“ Für Diskussionsstoff
bei den Fördervereinsmitgliedern
sorgte die geplante Umgestaltung des Wildparks. Nationalparkleiter
Peter Gaffert:
„Wir haben ein Gesamtkonzept in Auftrag gegeben, dass die komplette
Sanierung der
Anlage vorsieht.“ Dieses Konzept erfülle unter anderem internationale
Standards
auch aus naturschutzrechtlicher Sicht. Erste Ergebnisse seien bei einem
Workshop
unter der Leitung von Professor Gansloßer von der Uni Erlangen und von
weiteren
namhaften Fachleuten erörtert worden.
Freies
Wort - 18.
April 2008
Mehr Lust auf den Tierpark wecken
Gestern
vor einem Monat haben die beiden Bärendamen Ronja und Donja aus dem
Suhler Tierpark
Abschied genommen und ihre Reise in Richtung holländische Grenze in den
Anholter
Bärenwald in Isselburg (Nordrhein-Westfalen) angetreten. Seitdem ist
ihr Gehege
verwaist. Doch nicht mehr sehr lange. Denn noch in diesem Jahr wird das
Bärengehege
komplett umgestaltet in eine begeh- und befahrbare Anlage. In sie
werden possierliche
Erdmännchen und Loris einziehen. Damit wird
der Tierpark um eine weitere Attraktion reicher und anziehender.
Eigentlich wollten
die Mitarbeiter der Einrichtung schon längst mit dem Umgestalten der
Bärenanlage
beginnen, doch das Wetter habe einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Daher werde
die Lori-Anlage vor Juli-August nicht fertig, berichtet Michael Koch.
Zum Konzept gehören ebenso Umgestaltungen in der Mufflon- und
Damhirschanlage, so
dass der Weg durch das Gehege führt. Auch hier ist eine Fütterung
möglich. Zudem
soll im Wildschweingehege umgebaut werden. Hier entsteht eine
Ferkelstreichel-Anlage.
Thüringer Allgemeine -
18. April 2008
Ein Garten voller Tiere
Nordhausen bekommt einen Zoo. Mit 400 Tieren. Das klingt wie ein
verspäteter Aprilscherz.
Ist es aber nicht. Susan und Otto Allner haben einen Tiergarten
errichtet, wie ihn
der Südharz noch nie gesehen hat. In zwölf Tagen soll er eröffnet
werden. Auf dem Gelände hinter ihrem Zoo-Fachgeschäft an der Halleschen
Straße errichteten
die beiden Nordhäuser in den vergangenen Monaten einen Tiergarten mit
Freifläche
und Tropenhaus. Insgesamt 7000 Quadratmeter. Unter freiem Himmel ist
eine sehenswerte
Anlage entstanden. Ihre unzähligen Ideen setzten sie gemeinsam mit
ihrem
Team äußerst kreativ um. Fast alles ist selbst gebaut. Ein
Millionen-Projekt. Etwa 400 Tiere sollen hier Platz finden. Von Wasch-
und Nasenbären über Affen und
Erdmännchen bis zu den Fröschen, Schlangen und Schildkröten.
Attraktionen sind die
Krokodile. Wie beispielsweise das 3,50 Meter lange und 280 Kilogramm
schwere australische
Leistenkrokodil. Zudem
gibt es einen kleinen Abenteuerspielplatz. Auch die Gastronomie ist
nicht vergessen
worden. Allners wollen ihren Zoo am 1. Mai um 10 Uhr in Betrieb nehmen.
ORF.at - 18. April
2008
Löwe
und
Hauserbe "Stinki"
gestorben
Im Salzburger
Tiergarten Hellbrunn ist am Freitag der Löwe Stinki gestorben. Das
ehemalige Zirkustier
hatte Schlagzeilen gemacht, weil ihm Zoofreunde ein Haus und ein Auto
vermacht hatten. Der 19-jährige Löwe erlag in der Nacht einem akuten
Nierenversagen, sagte Zootierärztin
Sandra Langguth: "Donnerstagabend war sein Zustand schon sehr
bedenklich. Bis
Mitternacht waren wir bei ihm und haben ihn intensiv behandelt.
Bedauerlicherweise
hat sich sein Zustand weiter verschlechtert. Seine Nieren haben auf die
Behandlung
nicht angesprochen und versagten am Freitag dann ganz." Das Gebäude und
das Fahrzeug wurden inzwischen versteigert, um das neue Löwengehege
im Zoo Hellbrunn zu finanzieren. Die Planung der neuen Anlage ist schon
sehr weiter
fortgeschritten - im Sommer soll sie öffentlich präsentiert werden.
Ende des Jahre soll der Bau der neuen Afrika-Anlage mit dem Löwengehege
beginnen
- nach der Fertigstellung sollen neue Löwen in Hellbrunn
einziehen.
Die
Presse - 16. April 2008
Aus
dem Graben wird ein Park: Bern und seine Bären
Bären bewegen die Gemüter immer
wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom im Berliner Zoo gesorgt,
"Problembär Bruno" 2006 für eine wilde Jagd durch die bayerischen
Alpen. Nun gibt es bärige Neuigkeiten aus der Schweiz. Dessen
Hauptstadt Bern, die den Bären im Namen und Wappen trägt, rüstet sich
gerade für eine neue Ära im Umgang mit "Meister Petz". Denn der alte,
nicht mehr zeitgemäße Bärengraben an der Nydeggbrücke über den Fluss
Aare
erlebt seine letzte volle Saison. Zugleich können Urlauber ganz in der
Nähe die
Arbeiten am neuen, großzügigeren Bärenpark verfolgen. Dort werden die
Bären viel mehr Auslauf bekommen, und sie können rund um die
Uhr draußen sein. Der 9,7 Millionen Franken (6,2 Millionen Euro) teure
Park
reicht künftig vom Bärengraben-Standort bis zum Aare-Ufer. Besucher der
drei EM-Spiele in Bern im Juni und auch alle anderen Städtereisenden
können wegen der Bauarbeiten nun zwar keine ganzen Runden um den
Bärengraben
mehr drehen. Sie haben jedoch weiterhin freie Sicht auf Tana und Pedro.
Für
drei Franken (etwa 1,92 Euro) können sie im Wärterhäuschen außerdem
Futterpakete kaufen und den Tieren ins Gehege hinunterwerfen.
Aktionen
RevierSport
- 22. April 2008
Rhein-Ruhr-Marathon: Kooperation mit Zoo Duisburg
Paul will
nur spielen! Ausgesprochen zupackend bewies der Siamang-Affe im Zoo
Duisburg am
Freitag seine Freundschaft zum 25. Rhein-Ruhr-Marathon. Mit Jörg
Bunert, Mitorganisator
des ältesten Deutschen City-Marathons, der am 1. Juni 2008 gestartet
wird, lieferte
sich Paul beim Fototermin am Freitag direkt ein Tauziehen um eines der
T-Shirts
des Rennens. Der Rhein-Ruhr-Marathon unterstützt
auch in
diesem Jahr wieder den Zoo Duisburg. Siamang Paul, eine Gibbonart aus
Südostasien,
und seine Mitbewohner sollen es in Zukunft noch komfortabler haben. 50
Cent pro Starter am 1. Juni, spendet der Stadtsportbund Duisburg,
der zusammen
mit dem LC Duisburg den Jubiläumslauf veranstaltet, für die Erneurung
des Orang-Geheges.
Der Zoo trägt zum Rahmenprogramm während der
AOK-Schüler-Läufe
am Samstag, 31. Mai 2008, im Sportpark Wedau bei. Darüber hinaus
erhalten alle Starter
einen Gutschein für einen vergünstigten Eintritt im zoologischen Garten
am Kaiserberg.
lifepr.de - 23.
April 2008
Gratis-Jahreskarte für den Augsburger Zoo!
Schon vor einem Jahr hatte der Zoo die Idee, alle in Augsburg
neugeborenen
Kinder mit einer Jahreskarte für den Augsburger Zoo willkommen zu
heißen. Zwar ist
für Kinder unter drei Jahren der Eintritt in den Zoo sowieso frei -
aber ohne Mama,
Papa, Oma oder Opa lässt es sich schlecht in den Zoo gehen. Leider
konnte die Aktion
aber aus Datenschutzgründen nicht von Zooseiten stattfinden. Umso
schöner, dass sich das Amt für Kinder, Jugend und Familie jetzt bereit
erklärte,
im Rahmen des Pilotprojektes "Herzlich willkommen Augsburger Kinder"
junge
Familien nach der Geburt ihres Kindes anzuschreiben. Gleichzeitig
erhalten sie einen
Gutschein, den sie an der Zookasse innerhalb von 30 Tagen gegen eine
Jahreskarte
eintauschen können (natürlich für einen Erwachsenen!)
WELT
ONLINE - 18.
April 2008
Wildpark Eekholt stellt Eulen vor
Von 13 Eulenarten, die in Europa vorkommen, sind inzwischen 9 in
Schleswig-Holstein
heimisch. Voriges Jahr wurde erstmals ein Brutplatz des kleinen
Sperlingskauzes
nachgewiesen, sagte Eulenfachmann André Rose am Freitag der Deutschen
Presse- Agentur
dpa. Rose wird am Sonntag den Besuchern des Wildparks Eekholt in
Großenaspe (Kreis
Segeberg) die «lautlosen Jäger der Nacht» näher vorstellen. Auf der
Flugwiese zu
bestaunen sind dann auch Uhu, Schleiereule und Publikumsliebling
«Elvis», ein Bartkauz.
RP
ONLINE - 22.
April 2008
Sex und die Natur
Eine ungewöhnlichen
Vortrag über das Baggern, Balzen und Begehren unter freiem Himmel gibt
es in der
Waldschule im Wildpark Grafenberg. "Sex und die Natur" heißt der
Bildervortrag,
bei dem die Zuhörer erfahren, dass für Sex nicht nur der Mensch eine
vernünftige
Umwelt braucht. Der Vortrag ist ausdrücklich auch für Jugendliche
geeignet. Sex und die Natur" der Waldschule im Wildpark
Grafenberg, am 25.
April, 17
Uhr.
Leipziger
Internet-Zeitung
- 22. April 2008
Donnerstagsführung: Frühjahrserwachen samt Nachwuchs im
Wildpark
Wer meint,
im Frühling gäbe es im Wildpark nichts zu sehen, der irrt. Die Saison
wurde von
den jungen Wildschweinen schon im Februar eröffnet. In ihren
Wurfkesseln halten
sich die Kleinen bei der Kälte zwar versteckt, aber ab und zu kann man
einen gestreiften
Winzling beim Toben durch das Gehege erblicken.
Bluewin -
16. April 2008
Kauende und nicht kauende Kamele im Zoo Zürich
Der Zoo Zürich ist bis 19. Oktober voller Kamele. Neben den
lebendigen Tieren können die Besucher und Besucherinnen auch farbige
Kunstkamele sowie eine Sammlung mit Kamel-Objekten bewundern.
Ursprünglich stammen sie aus
Dubai. Analog zur "Kuh-Parade" 1998 in
Zürich war dort eine mit Dromedaren veranstaltet worden. Daneben sind
im Zoo-Restaurant 650 Exponate aus einer privaten Kamel-Sammlung zu
bewundern.
WELT
ONLINE - 19.
April 2008
Filmpark feiert zehn Jahre Filmtiershow
Mit dem
sechs Wochen alten Leopardenbaby Indra als «Stargast» hat die
Filmtiershow im Filmpark
Babelsberg am Samstag ihr zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Bei dem
«Filmtier- Special»
vor voll besetzter Tribüne sei auch das elf Monate alte Tigerbaby
«Amba» aufgetreten,
sagte eine Sprecherin. Indra ist der jüngste Nachwuchs der
Filmtierschule Harsch
aus Sieversdorf, die für die Show verantwortlich ist. Indra wurde laut
Tiertrainerin
Astrid Harsch in einem kleinen Zoo bei Gütersloh (Nordrhein-Westfalen)
von seiner
Mutter verstoßen und dann per Flasche aufgezogen.
Nachwuchs
inar.de
- 22. April 2008
Sensationeller Zuchterfolg im Zoo Berlin: Claudius, der
neuseeländische
Kiwi!
Der Berliner
Zoo gehört zu den wenigen Zoos, die den neuseeländischen Wappenvögel,
den Kiwi,
nicht nur äußerst erfolgreich halten, sondern auch regelmäßig züchten.
Das Paar
Erena und Fausto ist in diesem Jahr zum sechsten Mal erfolgreich! Am
26. März kam ein Jungvogel zur Welt, und zwar auf bisher einmalige
Weise: Er
schlüpfte beim Vater Erena! Bisher wurden, wie weltweit üblich, die
riesigen Eier
kurz vor dem Schlüpf entfernt und zum Schlupf und zur Aufzucht durch
die Tierpfleger
in menschliche Obhut übernommen.
Berliner
Morgenpost - 21. April 2008
Zuwachs
im Berliner Zoo: Kiwi Claudius
Ein Kiwi hat auf eine ungewöhnliche Weise im Berliner Zoo das Licht der
Welt erblickt.
Der neuseeländische Wappenvogel sei beim Vater geschlüpft, teilte
Rudolf Reinhard
vom Zoo mit. «Normalerweise werden die riesigen Eier vor dem Schlüpfen
entfernt und in menschliche Obhut gegeben», sagte der Zoologe. Zu Ehren
von Claudia
Smith, einer der Pflegerinnen des Jungtieres, sei der Kiwi Claudius
genannt worden.
«Vater Erena kümmerte sich zwei Wochen lang um den Nachwuchs», sagte
Reinhard. In
der Regel reagierten die Kiwi-Männchen aggressiv und töteten die
Kleinen.
Leipziger
Internet-Zeitung
- 18. April 2008
Viringika und ihrem Nachwuchs geht's gut: Heute ist der
kleine ...
Das am 16.
April dieses Jahres geborenen Gorillajungtier wird zusammen mit seiner
Mutter Viringika
und den anderen Gruppenmitgliedern heute zwischen 9 und 12 Uhr zum
ersten Mal auf
der Innenanlage von Pongoland zu sehen sein. Viringika wurde mit ihrem
Schützling
bereits vom Silberrückenmann Gorgo und den anderen Weibchen wohlwollend
wieder in
die Gruppe aufgenommen.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin
- 22. April 2008
"Das Wohl der Tiere geht vor"
Ein gestreifter
Knut im Schweriner Zoo - so einen werbeträchtigen Aufschwung für den
Schweriner
Zoo hätten sich viele nach Geburt des kleinen Tigerkaters im Januar
erhofft. Doch
eine nervöse Tigermama und besorgte Tierpfleger schieben einer Aufsehen
erregenden
Vermarktung einen Riegel vor. Zum Wohle der Tiere, wie Zoodirektor
Michael Schneider
betont. Von den Augen der Öffentlichkeit bisher fast unbemerkt hat
sich im Schweriner
Zoo unterdes schon wieder Nachwuchs eingestellt. Kleine
Humboldt-Pinguine schlüpften
aus dem Ei und werden jetzt in der schummrigen Bruthöhle groß gezogen.
Immerhin:
Zu Fütterungszeiten werden die knuddeligen kleinen Wesen gezeigt. Dann
verschwinden
sie schnell wieder im Nest.
RP ONLINE - 18.
April 2008
Nachwuchs bei den Zebras
Auf langen,
dünnen Beinen springt seit ein paar Tagen ein kleiner Zebrahengst über
die Afrika-Anlage
im Zoo Krefeld. Noch bewacht Mutter Andara das Fohlen aufmerksam, damit
ihm nichts
passiert. Sein Vater Changa kam vor zwei Jahren aus dem tschechischen
Zoo Dvur Kralove,
der neuen Heimat des ersten Krefelder Nashornjungtiers und RP-Patentier
Davu. Das
Fohlen ist sein erster Nachwuchs im Krefelder Zoo. Es hält jetzt mit
seinen munteren
Kapriolen die ganze Herde gut auf Trab.
Nordsee
News - 22. April 2008
Multimar Wattforum: Kuckucksrochen bekommen Nachwuchs
Erstmalig legt das Kuckucksrochen-Weibchen im
Nationalpark-Zentrum Multimar
Wattforum Eier: ein Geschenk nicht nur für die Aquarianer. Denn mit
etwas Glück
können auch Gäste ein wenig davon miterleben, wie das Rochenweibchen
langsam ein
Ei herausdrückt. Das kann ein paar Stunden dauern, oder auch ein paar
Tage. Bisher
hat das Tier sieben Eier gelegt, drei sind befruchtet. Vor vier Wochen
kamen die
ersten Eier, nach acht Tagen Pause die nächsten. Nun hoffen die
Aquarianer, dass
es noch lange so weiter geht. Doch vorhersagen kann das niemand.
Freie Presse -
22.
April 2008
Freude
in Aue: Bambam und Bambina sind Eltern
Es
quiekt vielstimmig im Auer Zoo der Minis - und aus was für süßen Kehlen
noch dazu!
Bambam, das via Fernsehen bundesweit bekannt gewordene Minischwein (1
Jahr alt)
aus dem Erzgebirge hat Nachwuchs bekommen - Gattin Bambina und der
guten Pflege
des Tierparks sei dank. Gleich fünf kleine Ferkel düsen noch ganz
schüchtern durchs
Gehege, sind schon jetzt die neuen Lieblinge des Publikums. 150 Gramm
bringt jedes der drei Schweinejungs und der beiden Mädels auf die
Waage.
Heidenheimer
Zeitung -
20. April 2008
Frischlinge fühlen sich sauwohl
Heidenheim
hat weder einen „Knut“ noch eine „Flocke“ – und kann trotz des Mangels
an flauschigen
Eisbären-Babys mit tierischen Publikumsmagneten aufwarten: Im Eichert
auf dem Schlossberg
sind momentan kleine Wildschweine die großen Stars.
lifepr.de
- 22.
April 2008
Bild des Monats April: Nachwuchs bei den Mini-Antilopen im
Zoo Basel
Die kleinste Antilope Afrikas hat im Zoo Basel für Nachwuchs gesorgt.
Das Dikdikböckchen
ist mit seiner scheuen Mutter auf der Anlage der Rappenantilopen zu
sehen. Das kleine Böckchen wog bei seiner
Geburt am
18. März lediglich etwa 700 Gramm und hat seither einiges an Gewicht
und Grösse
zugelegt. Bisher hielten sich Mutter und Sohn im Unterholz auf der
Anlage der Rappenantilopen
versteckt, seit wenigen Tagen ist der Kleine mit etwas Glück aber gut
zu sehen.
webjournal.ch -
22.
April 2008
Was Dikdik(t)
denn da?
Wie süss
und wie faszinierend zugleich: Die kleinste Antilope Afrikas hat im
Basler Zolli
für Nachwuchs gesorgt. Das Dikdik-Böckchen ist mit seiner scheuen
Mutter auf der
Anlage der Rappenantilopen zu sehen. Bereits wächst dem Kleinen das für
Dikdiks
typische Mini-Rüsselchen.
oe24.at - 21.
April
2008
Kamel-Baby Amra - Star im Marchfeld
Knut war gestern – der neue Star aller österreichischen Tierpark-Fans
heißt Amra
und ist ein Kamel-Baby. Amra kam am 29. März im Tierpark von Schloss
Hof in Marchegg
zur Welt. Seit dem 21. März und damit früher als in den letzten Jahren
ist Österreichs größte
Schlossanlage auf dem Lande für das Publikum geöffnet. Wie vor fast 300
Jahren bevölkern heute zahlreiche Tiere den barocken Gutshof, und
wie damals sind es vorwiegend Vertreter altösterreichischer
Haustierrassen. Pferde,
Esel, Brillen- und Walachenschafe, Vierhornziegen, Hausgänse und
ungarische Steppenrinder
führen heute allerdings ein weitaus beschaulicheres Dasein als ihre
barocken Vorfahren
und sind im Gegensatz zu diesen weder zu anstrengender Arbeit noch zum
Verzehr bestimmt.
Für einige von ihnen – etwa die zeitweise akut vom Aussterben bedrohten
Weißen Esel
– ist der Meierhof von Schloss Hof eines der letzten Refugien weltweit
geworden.
DCRS
ONLINE - 21.
April 2008
Flocke floppt - Wilbär ist top
Allein am
Sonntag drängten sich ingesamt mehr als 20000 Besucher vor dem Gehege
des kleinen
Eisbären Wilbär. Wer hätte das gedacht. Über das Eisbären-Weise Flocke
war in den
vergangenen Wochen intensiv berichtet worden. Doch jetzt drängt sich
einfach Wilbär
in den Vordergrund, raubt der kleinen Flocke die Aufmerksamkeit. Eine
Menschenschlange bis zu einem halben Kilometer lang bildete sich am
Wochenende
vor dem Freigehege des kleinen Eisbärenmannes im Stuttgarter Zoo. Zwei
Stunden Wartezeit. Je 50 Wilbär-Fans durften fünf Minuten ans kleine
Gehege,
dann war der nächste Schwung Besucher dran.
Europolitan - 18.
April 2008
Bringt Wilbär Knut und Flocke in Vergessenheit?
Knut kann
endlich in die Rente gehen. Nach dem Rummel um die kleine Flocke in
Nürnberg traute
sich nun auch der Stuttgarter Zoo, seinen Nachwuchs der Öffentlichkeit
feilzubieten.
Der kleine vier Monate alte Eisbär, Wilbär, durfte am gestrigen
Mittwoch endlich
im Tierpark 'Wilhelma' die Fotografen beeindrucken. Im Gegensatz zu
seinen Eisbärenkollegen
Knut und Flocke wurde der 15 Kilo schwere Wilbär jedoch nicht von
Menschenhand mit
der Flasche aufgezogen.
Aalener
Nachrichten - 17. April 2008
Eisbärbaby
Wilbär darf nur vier Stunden pro Tag vor die Tür
Endlich darf er vor die Tür, doch der Ausgang für Stuttgarts Eisbärbaby
Wilbär
bleibt beschränkt. Nur vier Stunden pro Tag - jeweils von 11.00 Uhr bis
15.00
Uhr - stehe die Tür zum Außengehege offen, teilte der Tiergarten
Wilhelma mit. Das bedeute jedoch nicht, dass Wilbär und seine Mutter
Corinna dann auch zu
sehen sind. Ob sie sich draußen zeigen, würden sie nach Witterung und
Lust und
Laune entscheiden.
Schweriner
Volkszeitung - 16. April 2008
Erstes öffentliches Bad für Wilbär
Wilbär ist ab sofort kein «Geheimbär» mehr. Über vier Monate
lang hatte der Stuttgarter Zoo das Eisbärbaby wie ein rohes Ei
behandelt und niemanden an ihn herangelassen. Doch am Mittwoch wurden
die Tierfans endlich erlöst. Um Punkt elf Uhr gab sich Wilbär die
Ehre und stapfte hinter seiner Mutter Corinna in das 500 Quadratmeter
große Freigehege. Die ersten Minuten hing er der Mama noch «am
Rockzipfel», auch kurze Zeit später im Wasser wich er ihr kaum von der
Seite. Doch peu à peu erkundete der 15 Kilogramm schwere Bär sein neues
Spielzimmer im Freien und planschte vor sich hin. Der große Ansturm
blieb trotz der großen Euphorie um Knut in Berlin
und Flocke in Nürnberg zumindest am ersten Tag aus - nur einige hundert
Besucher wollten sich das Debüt nicht entgehen lassen.
Die Zeit - 16. April
2008
Eisbärbaby
in Stuttgart: Premiere für Wilbär ohne Rummel
Anders als in Berlin und Nürnberg wurde der
Stuttgarter Eisbär Wilbär geradezu heimlich aufgezogen. Heute nahm der
Kleine gemeinsam mit seiner Mutter Corinna sein erstes Bad in der
Öffentlichkeit. Dabei zeigte sich Wilbär von seiner schüchternen Seite.
Der Medienandrang war auch in Stuttgart groß, aber an die große
Glocke hatte man den ersten Auftritt von Eisbärbaby Wilbär nicht
gehängt. "Wie im Drehbuch" sei der erste Auftritt seines
Schützlings gewesen, schwärmte Tierpfleger Jürgen Deisenhofer. Auch
Zoodirektor Dieter Jauch strahlte: "Das ist die Erfüllung eines
langgehegten Traums."
Ein Besucheransturm wie bei Knut in Berlin oder Flocke in Nürnberg
blieb dem kleinen Eisbär zunächst erspart.
Epoch Times
Deutschland - 16. April 2008
Wilbär
präsentiert sich mit Mutter im Stuttgarter Zoo
Eine Woche nach Flocke in Nürnberg ist auch der kleine Eisbär Wilbär
in Stuttgart erstmals für die Zoobesucher zu sehen. Eigentlich sollte
er erst Ende des Monats oder Anfang Mai die ersten Schritte im Freien
machen. Doch nun konnte er schon am Mittwoch seine Mutter Corinna ins
Außengehege folgen. Damit hat die Wilhelma eine besondere Attraktion;
denn Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg sind mit der Hand aufgezogen
worden.
FR-online.de
- 19. April 2008
Niekisch lässt sich an Konferenztisch inspirieren
Zu Besprechungen bittet der neue Frankfurter Zoodirektor, Manfred
Niekisch
(56), an den Konferenztisch seines Vorgängers Bernhard Grzimek. Wie zu
Zeiten des
legendären Zoochefs steht der lange, helle Holztisch im geräumigen
Direktionsbüro,
drumherum die passenden schlichten Stühle aus Holz mit grünem Leder.
Der Tisch war
unter Niekischs Vorgänger, Christian Schmidt, nicht genutzt worden.
Grzimeks Stuhl, der zusätzlich mit Armlehnen ausgestattet ist, wird
derzeit aufgearbeitet.
Das gute Stück sei zu ramponiert gewesen, berichtet Niekisch. Er werde
alle Besprechungen
künftig an diesem Tisch abhalten, denn "er ist ein Stück Geschichte".
Ein anderes Stück aus Grzimeks Zeiten habe er bisher nicht gefunden,
sagt Niekisch.
Sein berühmter Vorgänger, der den Zoo nach dem Zweiten Weltkrieg bis
1974 leitete,
habe seine Sekretärin gelegentlich mit einer Autohupe erschreckt.
Zisch - 18. April
2008
Die Natürlichkeit hat sie überzeugt
Der Natur-
und Tierpark Goldau wird mit Anna Baumann ab November eine neue
Direktorin erhalten.
Sie löst Felix Weber ab, der in den Ruhestand tritt. Baumann ist heute
Leiterin
Marketing/Education und Mitglied der Geschäftsleitung des Zoo Zürich.
«Es ist vor allem die Natürlichkeit des Tierparks, die mich dazu
bewogen hat, mich
für die Stelle zu bewerben», sagt die gebürtige Ausserschwyzerin. Es
sei ihr ein
Anliegen, diesen Lebensraum zu erhalten und weiter zu fördern. Sie
strebt mit dem Tierpark Goldau ein moderates Wachstum an.
Hamburger Abendblatt -
19. April 2008
Eulen nach
Niendorf tragen
Eulen nach
Athen zu tragen, galt Aristophanes vor 2400 Jahren als etwas
Überflüssiges. Eulen
nach Niendorf an die Ostsee zu bringen, hat Klaus Langfeldt, 64, zu
seiner Lebensaufgabe
gemacht. Am 13. Juni ist es 25 Jahre her, dass er den "Vogelpark
Niendorf"
bei Timmendorfer Strand übernahm - zunächst mit ein paar europäischen
Zwergohreulen,
die dann auch prompt Nachwuchs bekamen. Heute beherbergt die Anlage auf
dem naturbelassenen Areal in der Aalbeek-Niederung,
ein paar Hundert Meter von der Ostsee entfernt, eine der größten
Eulensammlungen
der Welt: 150 Tiere aus 44 Spezies, darunter Brillenkäuze,
Malaienkäuze, Maskeneulen,
natürlich Schnee- und Schleiereulen und viele verschiedene Uhuarten mit
zum Teil
abenteuerlichen Federohrbüscheln. 30 Jungvögel werden in
diesem Jahr wieder erwartet. Das Weibchen des Doppelhornvogels hat sich
wieder in eine meterhohe Bruthöhle eingemauert,
um sicher ein Junges auszubrüten. Klaus Langfeldt, der mit drei
Tierpflegern und einer Reinigungskraft arbeitet, hat
sein ganzes Privatvermögen in den Park gesteckt. Im Juli ist die letzte
Tilgungsrate
fällig. Und das ohne nennenswerte Unterstützung der Gemeinde
Timmendorfer Strand.
Bild.de - 19. April
2008
Uwe Wilkens (47) ist bei Hagenbeck ständig auf der Jagd
nach den ...
Sie heißen
Viola und Violetta und sind die neueste Attraktion im Hamburger
Tierpark Hagenbeck.
Im Hai-Atoll des Tropen-Aquariums schweben jetzt zwei Violette
Stechrochen! Die flachen Fische sind ein besonderer Blickfang – auch
für Dauer-Besucher Uwe Wilkens
(46). Fast täglich ist der „Zoo-Paparazzo“ auf der Jagd nach tierischen
Schnappschüssen.
Bietigheimer
Zeitung - 17. April 2008
ZUM THEMA: Zoo will keinen Knut-Rummel
Licht- und
Schattenseiten hat die große Begeisterung für kleine Eisbären: "Wir
wollen
keine perfekte Vermarktungsmaschine für Wilbär wie für Knut in Berlin",
sagte Wilhelma-Direktor Dieter Jauch gestern. "Was uns zufließt, ohne
dass
wir groß etwas dafür tun müssen, nehmen wir dankbar an." Wilbär dürfe
aber
keinen Schaden nehmen, erklärte der Chef des zoologisch-botanischen
Gartens in
der Landeshauptstadt. In Berlin habe das Marketing Vorrang gehabt. "Der
zoologische Direktor musste das ertragen." Dennoch sei es
selbstverständlich auch für den
Stuttgarter Tierpark wichtig, im Gespräch zu bleiben. "Wir erhoffen uns
100 000 zusätzliche Besucher durch Wilbär." Auch habe sich der Zoo den
Namen des kleinen Eisbären schützen lassen, "damit keine anderen damit
Geld verdienen". Die Patenschaft für Wilbär werde voraussichtlich der
Südwestrundfunk übernehmen - für 15 000 Euro. "Das Geld werden wir für
die
Eisbärpflege in der Natur spenden", versprach Jauch.
Familie&Co.
- 18. April 2008
Die besten Zoos für den Familienausflug
Wann haben
Sie zuletzt neben einer Giraffe oder einem Tiger gefrühstückt?
Oder
Ihre Pizza
mit Blick auf Nashörner verspeist? Ein solches Erlebnis hat man nur im
Zoo. Die Zeiten, in denen traurige Tiere ihr Dasein auf Beton- oder
leicht
zu reinigenden
Kachelböden hinter Gittern fristeten, sind längst vorbei. Um den Tieren
großzügigere
Gehege bieten zu können, haben die Zoos generell die Vielfalt etwas
reduziert und
sich auf bestimmte Arten besonders spezialisiert. Mit
Forscherwerkstätten vor allem für Schulklassen will man Kindern die
Bedeutung
des Naturschutzes vor Ort deutlich machen. Der Zoo Berlin zeigt vor dem
Rundgang
zu den Schleichkatzen und Lemuren aus Madagaskar einen Film über die
Heimat der
Tiere. Doch
auch in
den Herkunftsländern engagieren sich die Zoos: Der Allwetterzoo Münster
arbeitet
mit Partnern in Vietnam zusammen zur Rettung hoch bedrohter Primaten
wie dem Pandalangur
oder dem Goldaffen.
Augsburger
Allgemeine
- 17. April 2008
Nun auch Nashörner aus der Alpenrepublik
Nein, es
sind diesmal nicht die üblichen Mozartkugeln aus Salzburg. Augsburg
steht ein deutlich
schwergewichtigerer Import aus Österreich bevor. Der Zoo bekommt zwei
"Ösi"-Nashörner,
was Direktorin Barbara Jantschke tierisch freut. "Das ist ein
Glücksfall für
uns", sagt sie. Mit den Rhinos aus Salzburg und weiteren Jungtieren aus
Südafrika
wird Augsburg eine neue, sozusagen multinationale Nashornherde aufbauen.
Mindener
Tageblatt -
17. April 2008
Kleine Kudus als Herde unterwegs
Nur acht europäische Zoos halten den Kleinen Kudu, eine
Antilopenart, die
in Ostafrika auf einem kleinen Verbreitungsgebiet vorkommt. In diesem
Jahr hat der
Zoo Osnabrück mit der Lieferung von weiteren drei Exemplaren aus dem
Zoo Hannover
seinen Bestand verstärkt. So ist mittlerweile eine stattliche Herde
entstanden,
die nun die Außenanlage der "Wüstenunterkunft" bewohnen.
HNA.de - 22.
April
2008
Bärendame Onni kommt in den Wildpark Knüll
Balu und Onni heißt das neue Traumpaar im Wildpark Knüll. Mit Spannung
wird dort
heute die Ankunft von Onni erwartet, der dreijährigen Bärendame, die
aus dem Zoo
der mittelfinnischen Stadt Ätharin stammt. Nach langer Anreise per Lkw
und Schiff
soll die neue Partnerin von Balu am späten Nachmittag im Wildpark
eintreffen. Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich geht bereits einen
Schritt weiter.
Wenn sich
Balu und Onni - wie er erwartet - gut verstehen, könnte sich im
Wildpark irgendwann
sogar Nachwuchs einstellen.
RP ONLINE - 17.
April
2008
Bei den scheuen Riesen
Duisburg. Wer den Tierpark am Kaiserberg besucht, der begibt sich, ohne
es
bisweilen zu merken, auf eine Pirsch durch zwölf Reviere. Heute stellen
wir das
Giraffenrevier vor, zu dem auch die kleinen Kattas gehören.
Berliner
Morgenpost - 19. April 2008
Und wenn sie mal nicht fressen, buddeln sie sich ein
Ein sattes Schmatzen. Man kann deutlich hören, wie ein Gürteltier
frisst. Das Gürteltier
rennt nicht weg, wenn ein Mensch es füttert. Im Gegenteil. Es nutzt die
Gunst der
Stunde, klemmt sich die Traube zwischen seine spitz zulaufenden
Kauplatten, schnuppert
und richtet sich am Reporter auf, die restlichen Trauben fest im Blick.
Merkur
Online - 21. April 2008
Ausreißer "Sam" ist wieder da
Vier Tage war der Star der Flugschau im Wildpark Poing, der
Weißkopfseeadler ,,Sam",
verschwunden, seit Sonntagabend ist er wieder da. Zu verdanken ist dies
einem siebenjährigen
Buben aus Wifling und einer Joggerin aus Ottenhofen (beides Lkr.
Erding).
Wochenanzeiger
Herford - 22. April 2008
Hände
weg von jungen Eulen!
Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der junge flauschige Eulen auf Ästen
oder am Boden
im Wald hocken und scheinbar aus dem Nest gefallen sind. Diese Küken
sind nicht
verlassen, sondern das so genannte „Ästlingsstadium“ gehört zur
normalen Vogelaufzucht.
Die Tiere werden weiterhin von den Eltern betreut und gefüttert.
Wohlmeinende Menschen
nehmen diese vermeintlichen Waisenkinder mit und unterbrechen damit die
natürliche
Aufzucht. Auch im Zoo Osnabrück brüten Eulen in alten Bäumen und ein
Waldkauz-Junges war auf
das Hünengrab und später, wohl durch Mitnahme ins Tal der Grauen Riesen
geraten.
Schließlich wurde es von Besuchern als Waisenkind im Vogelrevier
abgegeben. Die
Vogelpfleger päppelten das Küken zunächst zwei Tage lang, fanden aber
nach langem
Suchen doch die Bruthöhle der Waldkäuze, vor der noch ein weiteres
Küken auf einem
Ast hockte. Das Pflegekind wurde dazu gesetzt, und schon am Abend
konnten die Pfleger
beobachten, wie sich die zwei aneinander kuschelten und den
dazugekommenen Altvogel
anbettelten. So scheint es im Schölerberg doch noch zu einem Happy End
in der Eulenfamilie
gekommen zu sein.
MVregio - 23.
April 2008
Trotz
Unfall -
Störche bauen
Nest und brüten
Es gibt wenige Vogelarten, die es in puncto Popularität mit dem
Weißstorch aufnehmen können. Als Kulturfolger suchen die Tiere seit
Jahrhunderten die Nähe des Menschen und errichten
ihre umfangreichen Horste mit Vorliebe auf Gebäuden in Dörfern und
Städten. Leider ist es um den Bestand der Störche nicht so gut
bestellt. Vernichtung des
Lebensraumes, intensive Landwirtschaft, Zersiedelung und Verbauung
sorgen für rückläufige
Bestände. Ein weiteres Problem sind Freileitungen des Stromnetzes, in
denen sich
die Tiere bei Start oder Landemanövern verfangen und verletzen können.
So erging es auch dem Storchenpaar im Tierpark Stralsund. Beide Tiere
hatten sich
vor ein paar Jahren so stark verletzt, dass sie nicht mehr flugfähig
geworden sind.
Trotz dieses Handicaps haben sie jetzt mit der Brut begonnen und können
dabei aus
unmittelbarer Nähe von den Besuchern beobachtet werden.
Kulturkurier -
22.
April 2008
Historische Grünanlage: „Wehranlage und Tierpark ...
Der Tierpark
Schweinfurt wurde 1879 vom „Verein der Thierfreunde“ in den Wehranlagen
an der Pfinz
gegründet. Vor und nach dem ersten Weltkrieg entwickelte sich der
Tierpark zu einem
Besuchermagneten. Er zählte die längste Zeit seines Bestehens zu den
ältesten in
Bayern. Heute ist die Wehranlage als Naherholungsgebiet bekannt und
beliebt. Mit
über 100 Baumarten aus verschiedenen Erdteilen ist dies Schweinfurts
„kleinster
botanischer Garten“.
Rhein Main
Presse -
22. April 2008
Naturstube statt Luxusbau Füchsin hat
Tiergarten-Kinderzimmer ...
Der Tiergarten
ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und längst ein bei Jung
und Alt beliebtes
Ausflugsziel. Vieles dort passiert jedoch im Verborgenen - deshalb
blicken wir in
unserer neuen Serie hinter die Kulissen des tierischen Alltags.
Morgenweb - 17.
April
2008
Nachwuchs in jedem Gehege
Pünktlich zum nahenden Wetterumschwung hat der Bergtierpark in
Fürth-Erlenbach am
Mittwoch die Saison 2008 eröffnet. Zwar mussten die geladenen Gäste,
darunter Landrat
Matthias Wilkes mit Familie, einen kurzen Hagelschauer aushalten. Doch
am Wochenende
soll es ja wärmer und freundlicher werden.
Passauer Neue
Presse -
22. April 2008
Tierische
Forschungen
mit Affe und Katze
Ebenfalls
erfolgreich beim Landesentscheid des »Jugend forscht«-Wettbewerbs war
die 19-jährige
Laura Schmidhuber aus Freyung. Sie konnte sich mit ihrer Facharbeit
über das Thema
»Behavioral Enrichment - Beschäftigungstherapie für Berberaffen«
zunächst im Regionalentscheid
durchsetzen und gewann Anfang April auch den Landesentscheid in
München. Sie untersuchte
in ihrer Arbeit, die - wie bei Johannes - von Biologie-Lehrer Dr. Uwe
Wucherpfennig
betreut wurde, wie sich das Verhalten von Berberaffen verändert, wenn
sie im Rahmen
einer Beschäftigungstherapie unterschiedlichen Spielformen und
-variationen ausgesetzt werden. Zu diesem Zweck beobachtete sie im
Nürnberger Tiergarten über einen
Zeitraum von
zwei Wochen drei Berberjungtiere, wobei in der zweiten Woche ein neues,
von Laura
selbst gebautes Spielgerät im Gehege angebracht wurde, um zu sehen, wie
die Berberaffen
auf diese Veränderung reagieren. Für sie geht
es nun Mitte
Mai nach Bremerhaven zum »Jugend forscht«-Bundesentscheid.
ORF.at - 22.
April
2008
Neues
Zuhause für Goldkopflöwenäffchen
Ein Affentheater
hat sich am Montag im Zoo Salzurg-Hellbrunn abgespielt: Die
brasilianischen Goldkopflöwenäffchen
übersiedelten in ein neues Gehege - und wehrten sich heftig dagegen.
Salzburger
Nachrichten
- 18. April 2008
Löwe Stinki ist tot
„Wir sind sehr traurig! Unser Stinki ist tot. Er starb heute im Alter
von
rund 19 Jahren an einem akuten Nierenversagen.
Basler
Zeitung - 16. April 2008
Hohe Artenvielfalt zwischen den Gehegen des Basler Zoos
Im Basler Zoologischen Garten
leben zwischen den Gehegen, auf Wegen und Gebäuden gemäss einer
Schätzung von
Fachleuten 5500 Pflanzen, Tiere und Pilze. Nur 3110 dieser Kleintier-
und
Pflanzenarten konnten bisher identifiziert werden. Noch nie seien so
viele Arten auf einem Areal von elf Hektaren gefunden
worden, sagte Zoodirektor Olivier Pagan am Mittwoch bei der
Präsentation der
Studie. Mit den «Arten zwischen den Gehegen» befassten sich in den
letzten drei
Jahren 48 Zoologen und Botaniker. Sie entdeckten dabei auch 31 Arten,
die in der Schweiz noch nirgends
festgestellt wurden. Es handelt sich dabei um zwei Pilz- und 29
Insektenarten.
Der Biologie Bruno Baur sagte, 113 der gefundenen Arten seien auf der
nationalen Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten aufgeführt.
Nur drei Fälle konnten auf unbeabsichtigte Einschleppung mit exotischen
Zierpflanzen zurückgeführt werden. Laut Daniel Burckhardt vom
Natuhistorischen
Museum Basel können viele Arten nicht bestimmt werden, weil die
entsprechenden
Fachleute fehlen.
Die
Presse - 22.
April 2008
PROZESS: Herberstein: „Schwarzgeld war üblich“
Sie
habe immer zwei Stapeln von Eintrittskarten gehabt: Einen rechnete sie
mit Ex-Gutsverwalter
Heinz Boxan direkt ab, einen mit dem Büro, erzählte eine 51-jährige
Zeugin Dienstag
im Herberstein-Prozess. Sie habe bis zum Jahr 2000 als Kassierin im
Tierpark gearbeitet
und – "wie alle anderen" – auch ihr Gehalt "teilweise überwiesen,
teilweise in bar" bekommen. "Es hat also Schwarzentlohnung gegeben?",
fragte Richterin Elisabeth
Juschitz.
"Das war so üblich", antwortete die Zeugin, die nicht ganz freiwillig
aus dem Betrieb schied: Weil angeblich die Frau des damaligen
Tierparkleiters Andreas
Kaufmann ihren Job wollte, habe Andrea Herberstein sie "loswerden"
wollen. Später kam auch Ex-Verwalter Boxan nochmals zu Wort: Auch er
fühlte
sich "gemobbt",
namentlich durch Tierparkchef Kaufmann, die jüngste Herberstein-Tochter
Felicitas
und deren Mutter. Weil er die Schwarzbuchhaltung ohnehin "nur im
Auftrag Herbersteins"
betrieben
habe, hob er sich belastende Unterlagen darüber auf, und nahm diese
beim Ausscheiden
aus dem Betrieb im Jahr 2000 mit. Nach Zahlung einer respektablen
Abfertigung an
Boxan musste dieser das Material zwar offiziell vernichten –
inoffiziell hob er
sich allerdings "zur Sicherheit, damit ich nicht wieder zum Handkuss
komme"
einige parallel geführte "Listen" auf. Diese präsentierte er
schließlich,
in Verbindung mit einer Selbstanzeige, 2005 der Justiz.
WirtschaftsBlatt.at
- 21. April 2008
Prozess ist „eh gute Werbung“ für Herberstein
Herberstein.
Der idyllisch unter Obstbäumen gelegene Parkplatz des Tierparks
Herberstein platzt
am frühlingshaften Wochenende fast aus den Nähten. Es sind vor allem
Familien mit
Kindern, die die Attraktion in der Oststeiermark stürmen und sie kommen
vorwiegend
aus der Steiermark, auch wenn sich Wiener, Niederösterreicher und
Burgenländer darunter
gemischt haben. Immerhin, das Parken ist gratis, dafür wartet an der
Kasse ein Schock. 13 ¤ kostet das Tagesticket für einen Erwachsenen, um
einen ¤ mehr als der weitaus
größere Tiergarten in Schönbrunn verlangt. Drinnen in der „Tierwelt
Herberstein", wie der Tierpark seit Anfang 2007, als
das Land die Geschäfte übernahm, heißt, ist das Meiste beim Alten und
Manches in
Arbeit. Kamele, Wölfe und Emus kennt der treue Besucher seit Jahren
beim Vornamen.
Bisons und Wölfe müssen neuerdings Platz abgeben: Ein
Wild-West-Abenteuer-Spiel-platz
und ein neues Brillenbärgehege sind im Bau. Weder Mitarbeitern noch
Besuchern geht der Herberstein-Prozess sonderlich nahe.
„Der Thomas Hampson wird die Gräfin schon raussingen", lacht eine
Besucherin.
Und hinter vorgehaltener Hand geben Mitarbeiter, die allesamt auf
keinen Fall genannt
werden wollen, zu, dass die Berichterstattung über den „Kriminalfall
Herberstein"
„eh eine gute Werbung war". Die Besucherzahlen weisen jedenfalls nach
oben. Die 800.000 ¤, die
sich das Land den Tierpark pro Jahr jetzt kosten lässt, haben sich
offenbar gelohnt.
Die
Presse - 16. April
2008
STEIERMARK: Als Herberstein weinte
Den Reigen prominenter Politiker im Zeugenstand des
„Herberstein-Prozess“ schloss gestern Landeshauptmann Franz Voves (SP)
ab. Noch
einmal versucht Richterin Elisabeth Juschitz Licht ins Dunkel angeblich
versprochener und tatsächlich ausbezahlter Förderungen zu bringen.
Voves bestätigt weitgehend, was bereits Gerhard Hirschmann, bis 2003
zuständiger Tourismuslandesrat, bekräftigt hatte: Es soll lediglich
eine Zusage
für eine Landesförderung in Form einer stillen Beteiligung in der Höhe
von 2,9
Millionen Euro gegeben haben. Die angeklagten Vertreter der Familie
Herberstein
dagegen hatten höhere Beträge erwartet und berufen sich auf mündliche
Zusagen.
Voves und seine SPÖ hatten einer von VP-Chefin Klasnic angeordneten
Verfügung nicht zugestimmt. „Wir konnten nicht verstehen, was dahinter
steckt“,
begründet Voves heute.
China
Internet Information
Center - 23. April 2008
Die größte Pandabrütstation wird aufgebaut
Das weltgrößte
Brütstation für Großen Panda soll bis Ende Jahr in der Provinz Sichuan
eröffnet
werden. Das Haus wird etwa 200 Exemplare der gefährdeten Tierart
aufnehmen können.
Das neue Naturreservat hat eine Fläche von rund 1 Quadratkilometer.
Darin befinden
sich 20 "Outdoor homes" und ein Spielplatz mit einer Fläche von 20.000
Quadratmetern. Dies sagte Zhang Hemin, Verwaltungschef des Wolong
Nature Reserves,
welches den Bau der neuen Anlage leitet.
PR-Inside.com
- 16. April 2008
Rumäne hielt Löwen im Garten
In Rumänien hat ein Mann einen Löwen in seinem Garten großgezogen.
Allerdings wollten seine Nachbarn das Gebrüll der Großkatze nicht mehr
hören und riefen die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten fanden nicht
nur das dreijährige Löwenweibchen in seinem Käfig, sondern auch Hunde,
zwei Rehe, einen Hirsch und zwei Pfaue auf dem Grundstück in dem Dorf
Pietrosita im Süden des Landes. Der 28-Jährige werde der illegalen
Haltung von Wildtieren
beschuldigt. Ihm drohen bis zu zwölf Monate Haft. Die Löwin wurde einem
Zeitungsbericht zufolge in den Zoo von Bukarest gebracht.
Bild.de
- 23.
April 2008
Grizzly beißt Tiertrainer tot
Kalifornien:
Eigentlich sollte es ein ganz normales Tiertraining werden. Das Ziel:
Grizzly „Rocky“
auf eine neue Filmrolle vorzubereiten. Doch dann griff der Bär an, biss
seinen Trainer,
den 39-jährigen Steven Miller, in den Nacken. Notärzte konnten ihm
nicht mehr helfen,
der Mann starb. Das Unglück ereignete sich auf dem Gelände der Firma
„Predators in Action“ (Raubtiere
in Aktion) des erfahrenen Stuntman und Tiertrainers Randy Miller in Big
Bear Lake,
östlich von Los Angeles. Der Grizzly „Rocky“ galt als einer der besten
Schaupiel-Bären. Die Farm ist Hollywoods Vorzeige-Trainings-Center für
Tiere, die in Filmen oder
Werbespots spielen. Wie es genau zu der Bären-Attacke kam, ist nicht
klar. Die tödliche Attacke bedeutet wohl für den fünfjährigen „Rocky“
das Ende. „Trainierte
Tiere, die auf Menschen losgehen, haben nur ein Schicksal, den Tod“,
ist sich Denise
Richards sicher. Das letzte Wort haben die Behörden.
|
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der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
artis.nl
- 22. Apr. 2008
Meivakantie: Geuren en Kleuren in Artis
Maiferien: Düfte und Farben in Artis
In den Maiferien von Samstag, 26. April, bis einschließlich Sonntag, 4.
Mai, findet in Artis das Ereignis Düfte und Farben (Geuren en Kleuren)
statt. Artis lädt herzlich ein, diese Woche in den Tiergarten zu kommen
und sich verführen zu lassen von zahlreichen Aktivitäten! Während der
Veranstaltung Düfte und Farben macht Artis auf die verschiedenen
Verführungen in der Natur aufmerksam. Besucher können einer
Verführungstour durch den Garten folgen, wobei die Verführungstechnik
verschiedener Tiere erklärt wird. Verschiedene Vögel führen Balztänze
auf, während ein Gorilla oder der Otter Düfte gebraucht, um den Partner
zu überzeugen. Im Haus für kleine[re] Säugetiere ist speziell für
dieses Ereignis der Verführungsduft des Otters zu riechen.
trouw.nl - 22. Apr. 2008
Babygiraffe wil niet drinken na dood moeder
Giraffenbaby will nicht trinken nach dem Tod der Mutter
Amsterdam. Giraffenjunge Niek will nicht mehr trinken, seit seine
Mutter Oranya vorigen Freitag in Artis starb. Was die Tierpfleger auch
versuchen, Niek weigert sich. Das Junge müßte eigentlich noch von
seiner Mutter ernährt werden. Die Tierpfleger versuchen, ihm Milch,
Wasser und Brei zu geben, aber es hilft alles nichts. Niek begnügt sich
nämlich nicht mit einem Sauger, nachdem er zwei Monate bei seiner
Mutter getrunken hat. "Ein Giraffenbaby trinkt 18 bis 20 Liter Milch
pro Tag. Niek hat bis jetzt noch nicht getrunken, doch hoffen wir, daß
er in Kürze etwas Flüssigkeit zu sich nimmt", erzählt Sprecher Bart
Kret. Doch hat Niek schon einen Apfel und eine Möhre gegessen. Das
Junge ist noch immer unruhig. Kret: "Niek ist sehr aufmerksam und
tatendurstig. Er sucht nun auch Annäherung an seinen Vater und andere
Giraffen. Ein anderes Weibchen könnte ihn nähren, aber es will nichts
von Niek wissen." Die Tierpfleger stellen Eimer mit Fressen und Trinken
in die Unterkunft des Giraffenbabys, in der Hoffnung, daß Niek etwas
davon nimmt. Mutter Oranya starb vorigen Freitag nach zwei
epileptischen Anfällen. Der letzte Anfall war verhängnisvoll für sie,
so eine Tierpflegerin. Die Obduktion ergab, daß die Hüfte des Tieres
sich etwas abhebt. Die drei übriggebliebenen Giraffen sind unruhig
wegen des Ablebens von Oranya, deshalb bleibt die Anlage vorläufig für
die Besucher geschlossen. Wenn es Niek wider gut geht, können die
Besucher die Giraffen wieder betrachten kommen.
ad.nl - 22. Apr. 2008
Zorgen om babygiraffe na overlijden moeder
Sorgen um Giraffenbaby nach dem Tod der Mutter
Amsterdam. Vorige Woche ist am Freitag in Artis die Giraffe Oranya
plötzlich verstorben. Die Tierpfleger trauern und auch im
Giraffengehege ist es ruhig. Oranya brachte am 22. Februar noch ein
Junges zur Welt - Niek. Bleibt nur noch die Frage, inwieweit es ohne
seine Mutter zu retten ist.
ouwehand.nl - 21. Apr. 2008
Adopteer een dier!
Übernehmen Sie eine Tierpatenschaft!
Ouwehands Dierenpark hat sich auf dem Grebbeberg in Rhenen
niedergelassen und besteht inzwischen über 75 Jahre. Jährlich erfreuen
sich fast eine Million Gäste an einer einzigartigen Kombination von
schönen, interessanten und bedrohten Tierarten, an der schönen grünen
Umgebung und spannenden überdachten Spielmöglichkeiten für Kinder.
Ouwehands Dierenpark strebt danach, seine ideellen Ziele zu
verwirklichen. Wenn Sie als Unternehmen oder Privatperson eine
Tierpatenschaft übernehmen, helfen Sie uns dabei.
roverloonzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Zoo Parc Overloon
Rundgang mit Geruch im Zoo Parc Overloon
Speziell für Kinder wird im Mai im Zoo Parc Overloon eine Führung mit
angenehmen und üblen Gerüchen organisiert: starke Stinker. An den
Samstagen 3., 10., 17., 24. und 31. Mai lassen sich Kinder von Gerüchen
verlocken, u.a. von Binturong, Zwergflußpferd und Kurzkrallenotter.
Welches Tier riecht nach Popcorn? Welches Männchen kann ein Weibchen
schon auf 10 km Entfernung riechen? Ein erfahrener Lotse nimmt die
Kinder mit in die duftende Tierwelt.
wisselzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Dierenpark Wissel
Rundgang mit Geruch im Tierpark Wissel
[Führungszeiten und Teilnahmebedingungen sind wie im Zoo Parc Overloon
und im Aqua Zoo Friesland]
frieslandzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Aqua Zoo Friesland
Rundgang mit Geruch im Aqua Zoo Friesland
Speziell für Kinder wird im Mai im Aqua Zoo Friesland eine Führung mit
angenehmen und üblen Gerüchen organisiert: starke Stinker. An den
Samstagen 3., 10., 17., 24. und 31. Mai lassen sich Kinder von Gerüchen
verlocken, u.a. von Binturong, Totenkopfäffchen und Kurzkrallenotter.
Welches Tier riecht nach Popcorn? Welches Männchen kann ein Weibchen
schon auf 10 km Entfernung riechen? Ein erfahrener Lotse nimmt die
Kinder mit in die duftende Tierwelt. Die Führung für Kinder beginnt
jeweils 13.30 Uhr und dauert anderthalb Stunden. Natürlich sind auch
(Groß)Eltern willkommen. "Starke Stinker" kostet 1,75 Euro pro Person -
inclusive Führung, aber exclusive Eintritt. Wegen begrenzter Teilnahme
ist telefonisches Reservieren erforderlich.
safaripark.nl - 22. Apr. 2008
Animal Event
Tierisches Ereignis
Am 25., 26. und 27 April steht der Safaripark Beekse Bergen in
Hilvarenbeek ganz im Zeichen von Haustieren. Mehr als 100
Haustierrassen sind dann zu sehen an sechs verschiedenen Plätzen und
während des spektakulären Showprogramms. Mehr Informationen über das
Ereignis: www.animal-event.nl.
telegraaf.nl - 21. Apr. 2008
Dolle dierenboel in Beekse Bergen
Tolles tierisches Treiben in Beekse Bergen
Amsterdam. Es ist ein Radau im Safaripark Beekse Bergen. Die ständigen
Bewohner des Parks erhalten Besuch von Kleingetier. Während des Animal
Event leben Hunde, Katzen, Kaninchen, Sittiche und Fische zwei Tage
lang zwischen gefährlichen Wölfen, Tigern, Löwen und anderen
Raubtieren. Der Safaripark steht am 26. und 27. April im Zeichen von
Tier und Natur. Info: www.animal-event.nl und www.safaripark.nl.
telegraaf.nl - 21. Apr. 2008
Giraffe overleden in Artis
Giraffe in Artis gestorben
Amsterdam. Die sechsjährige Giraffe starb am Freitag. Laut einem
Sprecher von Artis fiel den Tierpflegern am Morgen auf, daß Oranya ihr
Bein hinterherzog. Sie dachten, daß das Tier ausgerutscht war und sich
dadurch eine Verletzung zugezogen hatte. Wir sahen, daß die Giraffe
große Schmerzen hatte und haben ihr schmerzstillende Medikamente
gegeben, so der Sprecher. Artis hat das verendete Tier am Montag zur
Obduktion in die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Utrecht
gebracht. Dort wird die genaue Todesursache ermittelt. Sechs Jahre ist
laut Sprecher "nicht alt" für eine Giraffe.
dagjeweg.nl - 21. Apr. 2008
Tropische vlinderpracht in kille Noordoostpolder
Tropische Schmetterlingspracht im naßkalten Noordoostpolder
Der Orchideenhof hat seit April den größten Schmetterlingsgarten der
Niederlande. Wer das Anfang April eröffnete Vlinder Vallei
[Schmetterlingstal] des Orchideenhofs in Luttelgeest besucht, kann sich
den farbenprächtigen Flatterern nicht entziehen. Die Redaktion von
DagjeWeg.nl hat sich den größten Schmetterlingsgarten der Niederlande
angesehen. Einen Schmetterlingsgarten zu machen ist keine einfache
Sache, merkte der Unternehmer. "Es ist aufwendig, gute Kenntnis ist
nötig und jemand zu finden, der diese Kenntnis hat." Aus diesen Gründen
war etliche Vorbereitung nötig, sagt Maarssen. Erst besuchten die
Brüder zukünftige Kollegen in Deutschland, Frankreich und in den
Niederlanden, um das Wissen für [die Realisierung] ihrer neuen Idee zu
erwerben. Auch bin ich zusammen mit meinem Bruder und einem Biologen
nach Costa Rica gereist, um zu sehen, welches Klima dort war und welche
Arten dort herumfliegen. Die Schmetterlinge kommen unmittelbar aus
Südamerika. "Ob das umweltfreundlich ist? Ja, sage ich Ihnen. Siebzig
Prozent der Schmetterlinge, die hier fliegen, werden in Costa Rica von
der einheimischen Bevölkerung gezüchtet. Gewöhnlich in ihrem Gärtchen.
Der Rest kommt von einem Züchter aus England", erzählt der Betreiber
des Schmetterlingsgartens. "Als Puppen kommen sie hierher. In einem
speziellen Kasten lassen wir die Schmetterlinge wachsen, bis sie
fliegen können. Danach werden sie in das Gewächshaus gelassen." Es
fliegen mehr als 55 Arten in seinem Vlinder Vallei umher, sagt
Maarssen. "Von seltenen oder raren Arten kann ich eigentlich nicht
sprechen. Die Schmetterlinge werden ja gezüchtet." Der Unternehmer
findet, daß sie alle etwas Besonderes sind. "Aber wenn ich dann doch
einen auswählen muß, dann den Blauen Morphofalter. Einen blauen, großen
Schmetterling." Einmalig ist laut Maarssen, daß Besucher einen kleinen
Spaziergang im Garten machen können. "In anderen Gärten kann man einen
Kreis laufen und das war es dann. Hier kann man selbst seine Strecke
bestimmen." Ein Kiespfad in Form einer Acht führt die Besucher an den
schönsten Schmetterlingen vorbei. Der größte Teil des Gartens ist
außerdem für Rollstuhlfahrer zugänglich. Ein steiler Felspfad ist nur
von Menschen zu beschreiten, die gut zu Fuß sind. Es soll erinnern an
den natürlichen Lebensraum der Schmetterlinge in Südamerika. "Es sieht
genauso aus wie in den Wäldern Costa Ricas mit allen den Orchideen,
Wasserläufen und Schmetterlingen." Heiratslustige Pärchen, die
Schmetterlinge in ihrem Bauch haben, können auch heiraten zwischen den
herrlichen farbenprächtigen Schmetterlingen. Eine Art Grotte bietet
dafür die Gelegenheit. Vor kurzem hat das erste Pärchen geheiratet.
Dabei soll es nicht bleiben, sagt Maarssen. "Wir haben inzwischen schon
eine beachtliche Zahl von Anfragen erhalten. Die Leute finden es schön,
an einem originellen Ort zu heiraten."
ad.nl - 20. Apr. 2008
Ton Dorresteijn vertrekt volgend jaar bij Blijdorp
Ton Dorresteijn hört nächsten Jahr bei Blijdorp auf
Rotterdam. Ton Dorresteijn (61) gibt am 1. März 2009 das Zepter ab als
Direktor des Tiergartens Blijdorp. Dann übergibt er die Leitung seinem
Nachfolger, der bereits ab 1. Januar eingearbeitet wird. Dorresteijn
ist zwanzig Jahre der Chef des Rotterdamer Tiergartens gewesen. Eine
der ersten Aufgaben des zukünftigen Direktors von Blijdorp wird der
große Umbau der Rivièrahal sein, in der unter anderen die Reptilien
untergebracht sind. Die Pläne dafür werden jetzt entworfen. Die Suche
nach einem neuen Direktor hat schon begonnen.
dierennieuws.nl - 18. Apr. 2008
Dagje dierentuin (12): Dierenrijk (bij Eindhoven)
Ein Tag im Zoo (12) : Dierenrijk (bei Eindhoven)
Am 3. Mai 2004 wurde der "Dierenpark Europa" eröffnet. Der
soundsovielte Tierpark, Teil der Libémagruppe, zu der auch der
Safaripark Beekse Bergen gehört, gelegen in Mierlo bei Eindhoven. Nach
kaum 3,5 Jahren erhielt der Park schon wieder einen neuen Namen:
Dierenrijk (bei Eindhoven). ... Wie der Name des Parks schon anzeigt,
war Europa das ursprüngliche Thema des Dierenrijks. Den Besuchern wurde
ein Spaziergang durch sieben europäische Gebiete versprochen, damit sie
sich bekanntmachen mit der besonderen Flora und Fauna, die Europa zu
bieten hat. Im Park sollte man verschiedene europäische Tierarten sehen
können wie Wisente, Rothirsche, Wildschweine, Europäische Luchse, Wölfe
und Greifvögel wie den Uhu. ... Als neuer Park kann man die Gehege im
Park sicherlich so einrichten, daß es viele Besucher anlockt und in
diesen auch Begeisterung weckt für die Tiere "in unserer Nähe". Leider
eine versäumte Chance für diesen Tierpark, der sich, statt sich an die
Ausgestaltung des Themas zu halten, beeinflussen ließ durch
enttäuschende Besucherzahlen. Schon wurden geschwind allerlei populäre,
nichteuropäische Tiere in den Park geholt - wie Sibirische Tiger. ...
Die Reise durch die Kulturlandschaft in den Urwald mit Tieren wie
Wisenten, Rothirschen, Wildschweinen hört sich spannender an, als sie
ist. Die grasenden Schottischen Hochlandrinder können wir auf unserer
vertrauten Gooischen Heide viel schöner sehen. In den Alpen haben die
Steinböcke gewiß mehr Felsen zum Klettern als hier. ... Als positiven
Punkt kann ich doch nennen, daß die Tiere, die sie im Dierenrijk haben,
allerdings der Mühe wert sind. Dafür wollen wir bestimmt noch einmal an
einem schönen Tag zurückkommen. Vielleicht sieht es dann ganz anders
aus. Wir hoffen dann, auf jeden Fall mehr Sicht zu haben durch die
Glasscheiben vieler Anlagen. Schade, daß in diesem neuen Park viele
Möglichkeiten ungenutzt gelassen wurden. Mit ausschließlich
europäischen Tieren hätten sie schon einen fesselnden Park schaffen
können mit viel "Belebung" in den Anlagen der heutigen Zeit. ...
[ausführlicher Text von B. de Jonge, Website: www.wildcatsmagazine.nl.
dierennieuws.nl - 17. Apr. 2008
Caribische vogels Dierenpark Emmen weer buiten
Karibische Vögel des Tierparks Emmen wieder draußen
Der südamerikanische Vogelgarten des Tierparks Emmen erhält wieder ein
farbenprächtiges Ansehen. Immer mehr exotische Vögel kommen aus ihrer
Winterunterkunft, um draußen herumzufliegen. Vor allem die
Inkaseeschwalben genießen vollauf den Raum und lassen ihre Flugkünste
sehen. In den Bäumen sitzen Kahnschnäbel und Guans und schauen noch
etwas argwöhnisch nach den Schmalschnabelsichlern und den umher
scharrenden Stelzenläufern. Die fallen jetzt extra auf, weil die
Wasserpflanzen noch nicht so hoch sind. Kuhreiher und Silberreiher
müssen noch ein paar Tage warten. Genauso wie Scharlachibisse und
Löffler dürfen sie das Außenleben erst auskosten, sobald es etwas
wärmer geworden ist. Weil nahezu täglich eine neue Art hinzukommt, ist
es vorläufig ein Mordstrubel unter den Vögeln. Sie müssen den ganzen
Vogelgarten erkunden, geeignete Nistplätze suchen, zusehen, daß sie
sich eines Territoriums bemächtigen. Jedesmal wenn alles ein bißchen
bekannt ist, kommen wieder neue Vögel hinzu und der Trubel beginnt von
neuem. Erst zu der Zeit, wenn sie alle in den Vogelgarten losgelassen
sind und brüten, wird die Ruhe ein bißchen zurückkehren. Website: www.zoo-emmen.nl.
telegraaf.nl - 17. Apr. 2008
Erectiespin tussen de bananen in supermarkt
Giftige Spinne zwischen Bananen im Supermarkt
Bolsward. Zwischen Bananen im Jumbo-Supermarkt in Bolsward ist vor
kurzem eine giftige Spinne gefunden worden. Das tödliche Gift
verursacht bei Menschen höllische Schmerzen und Lähmungserscheinungen.
Bei Männern kann das einhergehen mit einer schmerzhaften, Stunden
dauernden Erektion, die schließlich zur Impotenz führen kann. Die
Spinne wurde von einem Supermarkt-Mitarbeiter gefunden und hat niemand
gebissen, so Chef Johan Dijkstra von der Gemüseabteilung am Donnerstag.
Die sehr giftige Brasilianische Wanderspinne (phoneutria nigriventer)
saß zwischen einem Posten Bananen aus Costa Rica.
overloonzoo.nl - 16. Apr. 2008
Nestelende Chinaparkiet
Nistende Chinasittiche
Bei den Chinasittichen, die seit kurzem im Zoo Parc Overloon zu
bestaunen sind, ist einer der Vögel schon mit dem Nisten beschäftigt.
Das zeigt, daß sich die Vögel schon eingelebt haben in ihrer neuen
Unterkunft. Der Zoo Parc Overloon hat die größte Gruppe Chinasittiche
in den Zoos der Welt und es würde toll sein, wenn dieses Jahr schon
Küken schlüpfen würden! Ob auch tatsächlich Eier gelegt wurden, ist
eben noch abzuwarten.
destentor.nl - 18. Apr. 2008
Gorilla vernoemd naar Wim Mager
Gorilla nach Wim Mager benannt
Apeldoorn. Apenheul hat einen Gorilla nach dem unlängst verstorbenen
Begründer des Apeldoorner Tierparks, Wim B. Mager benannt. Am letzten
Wochenende bekam der junge Gorilla-Anführer Jambo sein zweites Kind.
Mutter Lobo brachte einen Sohn zur Welt. Er hat den Namen Wimbé
gekriegt.
dierennieuws.nl - 17. Apr. 2008
BabyOlifant in Dierenpark Taman Indonesia
Elefantenbaby im Dierenpark Taman Indonesia
Tierpark Taman Indonesia und WWF tragen eine spielerische Aktion für
den Indischen Elefanten. Die ersten lebensgroßen Elefanten der Aktion
Mehr Elefanten in Taman Indonesia sind drinnen. Elefantenkuh Leonie und
ihr Baby Barrista. Die Aktion Mehr Elefanten gibt es in den ganzen
nördlichen Niederlanden zugunsten des Indischen Elefanten, ein Projekt
des WWF. Am 14. Juni findet ein spielerischer Benefiz-Tag für den
Indischen Elefanten statt, wobei alle Elefanten[figuren] ausgestellt
werden zwischen den Tieren von Taman Indonesia. Siehe http://meerolifanten.hyves.nl,
Website: www.taman-indonesia.nl.
wisselzoo.nl - 16. Apr. 2008
Partner voor witkop buffelwever
Partnerin für Starweber
Im Tierpark Wissel hat der männliche Starweber eine Partnerin bekommen.
Das Männchen ist seit Mitte Februar in der Voliere der Dorfweber
(Textorweber) zu bewundern.
Französische
Meldungen
afp.google.com - 15. Apr. 2008
Le zoo de Vincennes fermé à la fin de l'année pour
rénovation
Der Zoo in Vincennes wird Ende des Jahres wegen Renovierung
geschlossen
Paris. Der Pariser Zoo wird Ende des Jahres wegen Renovierung
geschlossen, kündigte am Dienstag die Leitung des Nationalmuseums für
Naturgeschichte an, zu dem die zoologische Einrichtung im Wald von
Vincennes gehört. Im Zusammenhang damit werden alle Tiere evakuiert,
damit die Baustelle im ersten Quartal 2009 eröffnet werden kann. Die
Arbeiten sollen 30 Monate dauern, daran schließt sich die
Akklimatisierung der Tiere von ungefähr sechs Monaten an. Der völlig
erneuerte Zoo soll um 2012 wiedereröffnet werden. Die Arbeiten sollen
stattfinden im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft. Der
zukünftige Park soll in sechs Zonen eingeteilt werden: den Wald von
Guayana, den Wald von Äquatorialafrika, die Sahel-Sudan-Savanne,
Madagaskar, Patagonien und Europa. Eröffnet im Jahre 1934 am Rande von
Paris im Zusammenhang mit der Kolonialausstellung, mußte der Zoo von
Vincennes im Laufe der Jahre sehen, wie seine Anlagen beschädigt
wurden. Mangels Instandhaltung sind die künstlichen Felsen in mit Beton
übergossenen Drahtgeflechten weitgehend verwittert und zu einer Gefahr
geworden. Der Große Felsen, Symbol des Parks, der den Wald von
Vincennes überragt, ist mehrere Jahre geschlossen. Der Park mußte sich
von der Hälfte seine Tiere trennen.
metrofrance.com - 14. Apr. 2008
Le zoo de Vincennes fermera à la fin de l'année
Der Zoo in Vincennes schließt Ende des Jahres
Der Zoo von Vincennes wird wegen Renovierung zum Jahresende
geschlossen, verkündete der Ausschuß der Partner des Nationalmuseums
für Naturgeschichte. Die Arbeiten sollen im Februar 2009 beginnen und
30 Monate dauern. Das Publikum wird den erneuerten Zoo 2012
wiederentdecken können. Zur Wiedereröffnung wird der meistbesuchte Zoo
der Ile-de-France - mit etwa 750.000 Besuchern pro Jahr -ein noch
einmal durchdachtes Inneres aufweisen. Die Besucher werden hier mehr
Felsen und Pflanzen entdecken. Die Landschaft wird auch mit einem
Restaurant ausgestattet. Der Zoo wird in sechs große "Biozonen"
eingeteilt werden: "äquatorialafrikanischer Wald", "afrikanische
Savanne", "Madagaskar", "guayanischer Wald", "Europa" und "Patagonien".
francesoir.fr - 17. Apr. 2008
Zoo - Vincennes fermé, Vincennes rénové!
Zoo - Vincennes geschlossen, Vincennes renoviert!
Eine gute Nachricht für alle Tierfreunde, der Zoo von Vincenne wird
sich neu einkleiden. In einen veralteten Zustand geraten, unwürdig
einer europäischen Hauptstadt, ist der Tierpark seit mehreren Jahren
Opfer gewesen der Unfähigkeit der öffentlichen Hand, eine Einigung zu
erzielen. Ein Datum ist schließlich festgelegt worden, um die
unentbehrlichen Arbeiten zu beginnen und dennoch mehrmals verschoben.
Der Zoo wird also Ende des Jahres wegen seiner Renovierung geschlossen.
Die Ankündigung wurde gemacht von der Leitung des Nationalmuseums für
Naturgeschichte, dem der Zoo von Vincennes zugeordnet ist ... Die
Wiedereröffnung des Parks ist für 2012 vorgesehen. Nach dieser so sehr
erwarteten Entscheidung hat Laurent Lafon, der Bürgermeister von
Vincennes, dennoch darauf bestanden, den Eifer eines jeden zu mäßigen:
"Wie ich es wiederholt sagen oder schreiben konnte seit August 2004,
ist die Zukunft des Zoos von Vincennes immer noch nicht garantiert, und
diese Bekanntgabe ist nicht zwingend eine gute Nachricht." Er erklärt:
"Wenn die öffentlich-private Partnerschaft (PPP) gewiß die am meisten
adäquate Lösung ist, um den künftigen Zoo von Vincennes zu finanzieren
- nichts garantiert vor der Schließung des Zoos den Erfolg der PPP, die
vorigen Dezember in Gang gesetzt wurde." Hoffen wir einfach, daß alle
Beteiligten in der gleichen Richtung ziehen werden ...
newsletterappa.over-blog.com - 19. Apr. 2008
Thoiry : Naissance de trois bébés phacochères
Thoiry : Geburt von drei Warzenschweinbabys
Thoiry ist der erste zoologische Park in Frankreich, der erfolgreich
Warzenschweine züchtet. In Afrika bewegen sich die Elefanten den ganzen
Tag über, um 250 Kilo kalorienarme Pflanzennahrung zu finden und
aufzunehmen. In Thoiry verschlingen sie in einer Stunde 90 Kilo viel
reichhaltigere, abwechslungsreiche und ausgewogenere Kost. Sie haben
also mehrere Stunden zur Verfügung, um sich zu beschäftigen. Am Morgen
gibt es "medizinisches Training", aber was sollen sie nach Mittag
machen? Auf Initiative von Eric de Leusse, dem Chef über die Tiere, ist
Thoiry der einzige zoologische Park der Welt, der Warzenschweine und
Elefanten auf derselben Anlage zusammenleben läßt. Ein Tierpfleger
kommt vorbei und wirft Früchte hinüber, für jeden etwas, unter den
amüsierten Blicken der Besucher. Für die Elefanten werden die
Warzenschweine wieder die kleinen Frechen, mit lächerlichen Hauern an
der Stupsnase, die ihnen die Nahrung unter dem Rüssel klauen, wofür sie
eine Tracht Prügel verdienen. Ben, der Elefantenbulle will daran
erinnern, daß er vom Gewicht her 60 Warzenschweine wert ist - oder 80
erwachsene Männer. Die drei Elefanten greifen die Warzenschweine
ungestüm an, die, weil sie schneller sind, entweichen und sich anderswo
bedienen gehen, bis einer der Elefanten das bemerkt und einschreitet.
Diese Stimulierung des Verhaltens der Elefanten und der Warzenschweine
ist ein Erfolg. Sie wird um so amüsanter sein mit fünf Warzenschweinen
anstatt mit zwei, die um die Elefanten herumwirbeln, das belebt das
Spiel und verstärkt die Bereicherung der Umwelt für die zwei Arten.
linternaute.com - 18. Apr. 2008
Des bébés phacochères naissent au parc de Thoiry
Warzenschweinbabys im Park von Thoiry geboren
Zum erstenmal sind [hier] Warzenschweinbabys in Gefangenschaft geboren
worden. Pumba und Renate sind so zu Eltern von Drillingen geworden, am
letzten 9. März, welche die Namen Ponkolo, Niokolo und Miokolo
erhielten. Dieses glückliche Ereignis im berühmten Park von Thoiry
erfreute dessen Eigentümer. In Thoiry teilt das Warzenschwein das
Territorium mit dem Elefanten und hat als Aufgabe, die Reflexe des
Dickhäuters zu stimulieren, indem es ihm die Nahrung stielt. Diese
Anregung des Verhaltens der Warzenschweine und der Elefanten ist ein
Erfolg. Sie wird noch amüsanter sein mit fünf Warzenschweinen, statt
mit zwei, die um die Elefanten herumwirbeln. Das bringt noch mehr
Belebung in das Spiel und verstärkt die Bereicherung des Milieus für
beide Arten.
20minutes.fr - 17. Apr. 2008
Il était une fois trois petits phacochères
Es waren einmal drei kleine Warzenschweinchen
Es ist eine Premiere in Frankreich. Eine dreifache Warzenschweingeburt
im Tierpark von Thoiry (Yvelines) am vergangenen 9. März, war gestern
zu erfahren. Ponkolo, Niokolo und Miokolo werden an den schönen Tagen
in einem abgetrennten Gehege herauskommen, bevor sie wieder
zurückkehren zu ihren Eltern und den afrikanischen Elefanten in eine
gemeinsames Anlage. Thoiry ist der einzige Zoo in der Welt, der
Warzenschweine und Elefanten in demselben Raum zusammenleben läßt, ganz
wie in der Natur.
Russische
Meldungen
Ukraine
kp.ua - 23. Apr. 2008
Львы в
столичном
зоопарке
смертельно
больны
Löwen im Zoo der Hauptstadt sind todkrank
Heute befinden sich Löwe Wiktor und Löwin Weronika, die nun schon fast
zwanzig Jahre im Kiewer Zoo leben, in der Tierklinik. Die Tiere, die
von einer schweren Krankheit geschwächt sind, werden vor den Augen der
Besucher verborgen. Die Tierärzte entdeckten bei den Raubkatzen eine
unheilbare Krankheit, bei der die Leber sich mit Blasen überzieht und
zerstört wird. Laut Tierarzt wurden physiologische Veränderungen im
Organismus der Tiere, die fast 20 Jahre alt sind, zur Ursache für die
Erkrankung. Nach Löwenmaßstäben ist das schon ein stattliches Alter.
Laut Statistik erreichen Löwen in Gefangenschaft ein Alter von 15
Jahren, in einzelnen Fällen werden sie bis zu 25 Jahre alt. Ein
Konsilium der Tierärzte gelangte zu dem Schluß, daß es für die Löwen
keine Heilung von der schweren Krankheit gibt. Ob die Raubkatzen
eingeschläfert werden, muß nun die Leitung des Zoos entscheiden.
news.liga.net - 22. Apr. 2008
НБУ
вводит в
обращение
монету «100 лет
Киевскому
зоопарку»
Nationalbank der Ukraine bringt Münze "100 Jahre Kiewer Zoo"
in Umlauf
korrespondent.net - 22. Apr. 2008
Нацбанк
отметит
100-летие
Киевского
зоопарка
Nationalbank verweist auf den 100. Jahrestag des Kiewer Zoos
Die Nationalbank der Ukraine bringt am 23. April 2008 eine
Jubiläumsmünze zu zwei Griwna [etwa 0,26 Euro] in Umlauf, die dem
Kiewer Zoo gewidmet ist, der 1908 gegründet wurde.
kp.ua - 19. Apr. 2008
Защитник
Шахтера
усыновил
льва
Schachtjor-Verteidiger übernahm Patenschaft über einen Löwen
In der Familie von Tomas und Jana Hübschman gibt es bereits ein eigenes
Kind, Töchterchen Mikaela, und auch ein Gorillamädchen und einen
Eisbären als "Patenkinder". Nun kam in diesen Tagen noch ein Löwe
hinzu! Alle "tierischen" Verwandten leben im Prager Zoo. In der
Hauptstadt Tschechiens, aus welcher der Schachtjor-Legionär stammt,
gibt es Tierpatenschaften schon lange und sie sind populär.
Europäisches Rußland
wwf.ru - 22. Apr. 2008
Выставка
«Птицы - наши
друзья»
приглашает
прикоснуться
к миру
природы
Ausstellung "Vögel - unsere Freunde" lädt ein zum Herantasten
an die Welt der Natur
Eine Ausstellung von Arbeiten junger Künstler ist das Ergebnis eines
gleichnamigen Wettbewerbs, der organisiert wurde vom Heimatmuseum des
Gebiets Archangelsk und dem WWF im Rahmen eines Maßnahmeprogramms, das
dem Weltvogeltag gewidmet war.
prm.ru - 23. Apr. 2008
Где
быть
пермскому
зоопарку?
Горожане и
испанские
специалисты
разошлись во
мнении
Wohin mit dem Zoo in Perm? Einwohner von Perm und spanische
Spezialisten sind unterschiedlicher Meinung
Während spanische Architekten den Entwurf eines neuen Zoos erarbeiten
und ein geeignetes Fleckchen suchen, hält fast die Hälfte der Einwohner
der Stadt Perm die Verlagerung des Zoos für unnötig. Bei der Befragung
von 1.000 Einwohnern der Stadt, die durchgeführt wurde vom
Informationszentrum Westlicher Ural, stellte sich heraus, das ein
Drittel (28,7%) meint, daß der Zoo jetzt am richtigen Ort liegt, fast
18 % der Befragten läßt diese Frage völlig gleichgültig. Weniger als
ein Prozent (0,6%) meint, der Park müßte geschlossen werden. Was soll
man da schon reden über den Bau eines neuen Zoos? Doch das ist nur die
Hälfte der Einwohner. Die andere Hälfte unterstützt das Vorhaben der
Permer Behörden - 52,9 % sind der Meinung, daß die Verlagerung des Zoos
sehr notwendig ist. Die Notwendigkeit einer Verlagerung erklären die
Städter verschieden: die Mehrheit sieht als Hauptmangel die kleine
Fläche des Permer Zoos für die Tiere und die dort herrschende Enge
(33,46%), beträchtlich weniger Permer betrachten die Umsiedlung unter
ethischen Gesichtspunkten - als unwürdig für die Tiere, auf einem
Friedhof zu leben (14,36%), wo angesehene Einwohner der Stadt ihre
letzte Ruhestätte gefunden haben. Als Mängel wurden auch genannt, daß
der Zoo nicht ins Zentrum der Stadt gehört und die heutige Lage dazu
führt, daß sich die Tiere in einem schlechten Zustand befinden.
Luftverschmutzung und Verkehr richten die Tiere zugrunde. Deshalb
treten die Befragten ein für die Verlagerung des Zoos in ein
Waldgebiet, das den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere näher
kommt. Doch beunruhigt einige nicht so sehr der Zustand der Tiere, als
vielmehr das eigene Wohlbefinden - 0,95 % nennen als Ursache für die
Verlagerung den unangenehmen Geruch des Zoos. Und was nun diejenigen
angeht, die für die Erhaltung des Zoos auftreten, so denkt die Mehrheit
an die menschliche Bequemlichkeit - man kommt bequem hin, und an den
Ort haben sich alle gewöhnt... Und die Tiere, nun, die haben sich, so
sagt man, am alten Standort eingelebt, womit sollte man sie also
beunruhigen? ... Was den Standort des Zoos betrifft, so sind die
Einwohner von Perm und die spanischen Architekten, die jetzt einen Ort
für die Realisierung des neuen Projekts auswählen, unterschiedlicher
Auffassung. Für den Waldpark Tschernjajewskij les sprechen sich 28,8%
der Städter aus, während nur 10,6% für Archijerejka sind. Spezialisten
der Gesellschaft Amusement Logic, halten für eine bessere Perspektive
die Verlegung des Zoos nach Archijerejka. Die Spanier meinen, daß die
Ökologie in Archijerejka "vielfach besser" ist, als im Tschernjajewskij
les. Hinzu kommt, daß Archijerejka, im Unterschied zum Tschernjajewskij
les, nicht von anderen Territorien eingeschränkt wird und dort mehr
Möglichkeiten sind für die Entwicklung einer multifunktionalen
Unterhaltungszone. Eine entgültige Entscheidung über den Standort des
künftigen Zoos gibt es noch nicht.
permv.ru - 23. Apr. 2008
Пермяки -
за большой
зоопарк
Die Einwohner von Perm sind für einen großen Zoo
Es wurde auch die Frage gestellt: "Wie oft besuchen Sie den Zoo?" Es
stellte sich heraus, daß ein Drittel der Permer sehr selten dort ist -
oder überhaupt nicht.
wwf.ru - 18. Apr. 2008
Сегодня
в Россию
пребывает
миссия ЮНЕСКО
Heute hält sich eine Mission der UNESCO in Rußland auf
Der WWF hofft, daß die UNESCO-Mission die Befürchtungen des WWF
unterstützt hinsichtlich der Auswirkungen, die der Bau einiger
olympischer Objekte im Westkaukasus haben könnte.
rian.ru - 22. Apr. 2008
Превращение
куколок в
бабочек
можно увидеть
в Московском
зоопарке
Im Moskauer Zoo kann man sehen, wie sich Puppen in
Schmetterlinge verwandeln
Die Besucher des Moskauer Zoos können sehen, wie aus Puppen
Schmetterlinge zum Vorschein kommen, teilte eine Mitarbeiterin des
Pressedienstes des Tiergartens mit. Ihren Worten nach fliegen die
Schmetterlinge in einem speziellen "großen Glas" oder Rotunde.
spb.kp.ru - 22. Apr. 2008
Дик
Адвокат
проиграл
Niederlage für Dick Advocaat
Die kleinen Eisbären erhielten nicht den Vornamen des Fußballehrers von
"Zenit". Am vergangenen Sonntag war am Eisbärengehege des Leningrader
Zoos kein Durchkommen. Es schien, als wäre die ganze Stadt gekommen,
die Eisbären zu betrachten. Denn es war ihr erster Auftritt vor
Publikum. Alle schauten gespannt nach den kleinen Eisbären. Doch
solange die Anlage noch leer war, verkündete Zoodirektorin Irina Skiba,
welche Namen für die kleinen Bären ausgewählt wurden. Der eine wurde zu
Ehren des Eisbrechers "Krassin" genannt. "Das ist sehr angenehm für
uns", bekannte Museums-Mitarbeiterin Irina Filippowa. "Weil im vorigen
Jahr die ‚Krassin' 90 Jahre alt war. Übrigens lebten auf dem Eisbrecher
immer Eisbären, weil diese für verschiedene Zoos transportiert wurden.
Den ersten Eisbären aber transportierte die ‚Krassin' im Jahre 1934 im
Auftrage gerade des Leningrader Zoos." Krassins Bruder erhielt den
Namen Pieter. Ihm wurde beschieden, auf die Reise nach Japan zu gehen.
Damit er die Heimat nicht vergißt, erhielt er seinen Namen zu Ehren des
Begründers unserer Stadt. Vorgeschlagen hatte diesen Namen eine kleine
Petersburgerin, Olesja Mucha. "Uns hat man in der Schule erzählt, daß
der Zoo einen Wettbewerb durchführt, um Namen für die neugeborenen
kleinen Bären zu finden", erzählt das Mädchen. "Im Namen sollte sich
der Geburtsort widerspiegeln und die Kraft, die Bären eigen ist." Und
Dick Advocaat ging leer aus, obwohl Fußballfans beharrlich vorschlugen,
die kleinen Eisbären nach Vor- und Zunamen des Cheftrainers von "Zenit"
zu benennen. ... Mitarbeiter des Zoos hatten vorher lebende Fische im
Wasserbecken ausgesetzt. Und Uslada fing sie geschickt, schwamm und
tauchte zur Freude des Publikums. Die Kleinen konnten sich nicht
entschließen, zur Mutter ins Wasser zu steigen, und warteten am Ufer
auf die Leckerbissen. "Macht nichts, sie werden es lernen", versprach
Irina Skiba. "Uslada ist eine gute Mutter, sie zieht die Kleinen selbst
groß, kümmert sich um sie und bringt ihnen alles bei." Krassin und
Pieter werden nur bis Ende Juli in ihrer Heimatstadt bleiben. Dann wird
Pieter nach Japan reisen, Krassin nach Moskau übersiedeln. Die
Mitarbeiter des Zoos sagen, daß für die heranwachsenden Eisbären kein
Platz vorhanden ist. Wenn erst der neue Leningrader Zoo errichtet ist,
wird es für die Eisbären eine große Anlage mit Wasserbecken geben. Denn
sie sind das Symbol unseres Zoos.
nrnews.ru - 21. Apr. 2008
Ребятам
о зверятах
расскажут
новороссийские
библиотекари
In Noworossijsk erzählen Bibliothekare Kindern von Tieren
Am nächsten Tag um 11 Uhr werden Vorschulkinder eingeladen zu einem
literarischen Quiz "Zöglinge des Zoos" nach Büchern von Wera
Tschaplina. Diese hatte ihr ganzes Leben im Moskauer Zoo gearbeitet.
Ständig hatte sie zu tun mit Tierkindern, die entweder verwaist waren
oder deren Mütter sie aus irgendwelchen Gründen verstoßen hatten.
Sicher wären viele von ihnen gestorben, wenn es nicht gute Hände
gegeben hätte und unerschöpfliche Geduld und - die Hauptsache - wenn es
die Tierliebe der Wera Wassiljewna Tschaplina nicht gegeben hätte,
deren 100. Geburtstag an diesem Tag begangen wird.
mr-spb.ru - 21. Apr. 2008
Белые
медвежата в
зоопарке
получили имена
Die kleinen Eisbären des Leningrader Zoos erhielten Namen
Jetzt heißt der eine Krassin, der andere Pjotr. Der Vorschlag, die
Eisbärchen Wowa und Dima zu nennen, kam nicht durch. Laut Tatjana
Salomatina, Pressesekretärin des Zoos, hat die Vornamen der Präsidenten
hier niemand ernsthaft in Erwägung gezogen. Den Namen Pjotr [Peter] zu
Ehren des Begründers Petersburgs wählten die Japaner für den kleinen
Eisbären aus. Einer der Brüder reist bald in einen japanischen Zoo,
deshalb soll sein Name für Japaner leicht auszusprechen und ihnen
verständlich sein. Das zweite Bärenjunge erhielt seinen Namen zu Ehren
des Eisbrechers "Krassin". Im vorigen Jahr beging dieser sein
90-jähriges Jubiläum und die Mitarbeiter des Museums baten den Zoo, dem
kleinen Bären den Namen des Schiffes zu geben. Der Bitte wurde
entsprochen. Jetzt haben Pjotr und Krassin das Winterlager verlassen
und spazieren vor den Augen der Besucher gemeinsam mit Mutter Uslada
durch die Anlage. Die Petersburger können sich nicht lange an ihnen
erfreuen. Im Juni oder Juli verlassen die Bärenjungen unsere Stadt.
Krassin wird in Moskau leben, Pjotr aber reist in den Zoo der
japanischen Stadt Fedzuki [?].
spb.kp.ru - 21. Apr. 2008
Маленьких
мишек не
стали
называть в
честь
Медведева
Die kleinen Bären erhielten ihre Namen nicht zu Ehren
Medwedjews
Die kleinen Eisbären des Leningrader Zoos erhielten ihre Namen. Das
Licht der Welt erblickten sie im November, und seit dieser Zeit gab es
einen Wettbewerb um die besten Namen für die Kleinen. Der Zoo erhielt
über 500 Vorschläge. Die Organisatoren hatten es nicht leicht. Die
Versuchung, die beiden Bären zu Ehren der Präsidenten Wowa und Dima zu
nennen, war groß. Dennoch wählte die Kommission andere Namen. Der eine
Bärenjunge erhielt den Namen des Museums-Eisbrechers Krassin. Dieser
Vorschlag gehörte mit zu den ersten. Vielleicht hat er sich deshalb in
den Herzen der Jury-Mitglieder festgesetzt. Der junge Krassin wird
Petersburg bald verlassen und in die Hauptstadt reisen. Sein Bruder
erhielt den wahrhaft erhabenen Namen Pjotr. Der kleine Bär erhielt
seinen Namen zu Ehren des Zaren und Reformators Rußlands. Auch Pjotr
verläßt die Stadt. Er kommt in den Zoo der japanischen Stadt Suzuka.
Dort wird er zehn Jahre bleiben. Der Leningrader Zoo behielt sich das
Recht vor, ihn jederzeit zurückzuholen. Und wenn Pjotr Nachkommen
zeugt, hat er Anspruch auf dessen Kinder.
[Anmerkung zur Überschrift: Bär heißt im Russischen medwed]
mk.ru - 17. Apr. 2008
Малыши
в
зоопарке
демонстрируют
волчий
аппетит
Rothundnachwuchs im Moskauer Zoo demonstriert wölfischen
Appetit
Jede Menge Elternsorgen für zwei Rothundfamilien im Moskauer Zoo. Dem
zweiten Paar wurden unlängst sieben Welpen geboren! Das geschah am 8.
März, aber erst jetzt fangen sie an, nach draußen zu gehen. Das nervt
Mutter Rothündin sehr, besonders wenn sich viele Besucher um den Käfig
herum ansammeln. Dann packt die Hündin jedes ihrer Kinder und trägt es
in die Höhle. Seine elterlichen Pflichten erfüllt der kinderreiche
Vater hervorragend. Gemeinsam mit dem ältesten Sohn, der im selben
Gehege lebt, hilft er der Mutter, die Welpen großzuziehen und verfolgt,
wie sich die Kleinen verhalten. Anders ist es im Nachbargehege, wo
unlängst Rothund-Drillinge geboren wurden. Dort liegt Papa Rothund
seelenruhig auf den Steinen, während alle Sorgen für die
Nachkommenschaft auf den Schultern des Weibchens ruhen.
[Rothund heißt im Russischen krasnyj wolk = Rotwolf, daher der
"Wolfsappetit"]
regnum.ru - 17. Apr. 2008
Памятники
монументального
искусства
в
Калининграде
Denkmale monumentaler Kunst in Kaliningrad
Die Informationsagentur Regnum präsentiert einen Fotobericht über
Denkmale der Monumentalkunst, die sich in Kaliningrad befinden. ... 6.
Denkmal für den ersten Direktor des Königsberger Zoos Hermann Claaß.
Errichtet 1913. Aufgestellt im Kaliningrader Zoo. 7. Skulptur
"Orang-Utan". Errichtet 1930. Aufgestellt im Kaliningrader Zoo. 8.
Skulptur des deutschen fahrenden Sängers Walther von der Vogelweide (um
1170 - um 1230). Errichtet 1930. Aufgestellt im Kaliningrader Zoo. ...
12. Skulptur "Kämpfende Wisente". Errichtet 1911, Autor ist der
deutsche Bildhauer August Gaul. Aufgestellt am Prospekt mira an der
Kaliningrader Staatlichen Technischen Universität. ... 14. Skulptur
Meerestiere. Errichtet 1913. Aufgestellt auf dem Düker des Oberen
Teiches. ...
nnov.kp.ru - 17. Apr. 2008
Льва
в зоопарке
«Мишутка»
спасают от
холодов
Löwe im Zoo "Mischutka" wird vor der Kälte gerettet
Der Eintritt kühler Witterung im April veranlaßte die Mitarbeiter der
Zoos "Mischutka" in Nishnij Nowgorod, den Löwenkäfig so einzurichten,
daß er aufgewärmt werden kann: jede Nacht wird der Käfig, den der
Neuzugang des Zoos bewohnt, mit einer Plane zugedeckt und die Luft im
Innern mit einer mächtigen Heißluftheizung erwärmt.
konkretno.ru - 17. Apr. 2008
Белых
медвежат
выведут в люди
Die jungen Eisbären werden den Besuchern vorgestellt
Am kommenden Sonntag findet im Leningrader Zoo eine feierliche
Zeremonie statt, die dem ersten "Ausgang" der Eisbärenbrüder gewidmet
ist, die am 27. November vorigen Jahres geboren wurden. Genau zur
Mittagszeit kommen am 20. April die Bärenkinder in Begleitung ihrer
Mutter Uslada aus dem Winterlager - unter der "musikalischen
Begleitung" der Kanone der Peter-und-Pauls-Festung. Obwohl die
Bärenkinder bereits unbemerkt an das Bassin geführt werden, wenn keine
Besucher im Zoo sind. Sie sind einfach so schmutzig, daß man in ihnen
nur schwer weiße Bären erkennen kann. Bis zur Zeremonie hofft man, sie
sauber zu kriegen. Die Namen für die kleinen Eisbären wurden bereits
ausgesucht, sie werden auf der feierlichen Zeremonie am Sonntag
verkündet. Die Namen werden noch streng geheim gehalten. Doch wurde
schon bekannt, daß das eine Eisbärchen zu Ehren eines der Petersburger
Museen benannt wird und das zweite nach einer historischen
Persönlichkeit Rußlands. Und das soll nicht unser Zeitgenosse sein.
tatar-inform.ru - 19. Apr. 2008
В
Казанском
зооботсаде
бурых
и
белых
медведей
угостили
коробками
мороженого
Im Kasaner Zoologisch-Botanischen Garten wurden Braun- und
Eisbären mit drei Schachteln Speiseeis bewirtet
Kasan. Heute fand im Kasaner Zoo ein Subbotnik statt, an dem Kasans
stellvertretende Stadtoberhäupter Irschat Minkin und Ljudmila
Andrejewa, Abgeordnete und Mitarbeiter der Kasaner Stadtduma,
Aktivisten der Partei "Einiges Rußland" und Vertreter der
Jugendbewegung "Junge Garde des ‚Einigen Rußlands'" teilnahmen.
Insgesamt nahmen am Subbotnik etwa 300 Personen teil. Für das Beladen
und Wegfahren des gesammelten Mülls waren tätig vier Kipper, zwei Ent-
und Belademaschinen, aber auch Pferde, die im Zoo leben. Laut
Zoodirektor Albert Mudarissow beträgt die Fläche des Zoos sieben
Hektar, die heute aufgeräumt wurde. Volieren und Käfige wurden schon
früher in einen entsprechenden Zustand gebracht. Zum Abschluß des
Subbotniks (das wurde schon zur Tradition) fütterten die Aktivisten der
Partei "Einiges Rußland" die Familien der Braun- und Eisbären mit
Speiseeis, drei Schachteln wurden gebraucht.
[subbotnik = freiwilliger, unbezahlter Arbeitseinsatz, abgeleitet von
ru subbota (de Sonnabend); im vorliegenden Artikel dem Sinn nach
Frühjahrsputz]
kuban.kp.ru - 19. Apr. 2008
В
Краснодарском
сафари-парке
у верблюдицы-пенсионерки
родился
малыш
Im Safaripark Krasnodar brachte Kamelstute im "Seniorenalter"
Fohlen zur Welt
Die Mitarbeiter des Zoos konnten es nicht glauben, daß ihr Liebling in
anderen Umständen ist. Die 14-jährige Mascha (für Kamele ein sehr
ehrwürdiges Alter ist) wurde vor fünf Tagen unerwartet Mutter! Sie kam
in den Krasnodarsker Safaripark, um hier, wie man so sagt, ihr nicht
leichtes Leben zu beschließen. Denn ihr ganzes Leben lang wurde die
Kamelschönheit von irgendeinem Fotografen am Strand gewissenlos als
Modell ausgenutzt. Wer konnte ahnen, daß die Dulderin hier im
Safaripark ihre erste Liebe trifft, den Kamelhengst Baron, Zirkusartist
im Ruhestand. Das Junge muß mit der Flasche aufgezogen werden, da die
Mutter keine Milch hat, denn sie ist schon "Rentnerin", es kann aber
auch sein, daß die Arbeit am Strand sich auswirkt.
kp.ru - 18. Apr. 2008
Москвичи
могут
посмотреть
на красных
волчат в
Московском
зоопарке
Im Moskauer Zoo können die Besucher kleine Rothunde sehen
Im Moskauer Zoo kann man acht kleine Rothunde sehen. Die im März 2008
geborenen Raubtiere, wissenschaftlich Cuon alpinus oder Asiatischer
Wildhund genannt, fangen langsam an, in den Außenkäfig zu gehen.
bel.ru - 18. Apr. 2008
Крылья
ноги
и
хвосты
Flügel, Beine und Schwänze
Heute beherbergt der Zoo Belgorod etwa 35 Vogelarten, davon stehen 32
auf der Roten Liste Rußlands. Dabei zählen zu den bedrohten Arten
solche populären Vögel wie Mäusebussard, Habicht, Eule, Kauz. Laut
Marina Podlipajlo ist für das nächste Jahr geplant, die erste große
Ausstellung von Zier- und Wirtschaftsgeflügel zu organisieren. Die
Mitarbeiterin des Zoodirektors für Öffentlichkeitsarbeit Tatjana
Golubjewa teilte noch eine angenehme Neuigkeit mit: In einigen Tagen
werden die Besucher einen Amurtiger sehen können, der aus Rostow nach
Belgorod kommt. Die Vergrößerung der Anzahl an Tieren hängt zusammen
mit der bevorstehenden Umsiedlung und Erweiterung des Zoos. Anstelle
der jetzigen 3,8 ha wird der Zoo in Sosnowka über eine Fläche von 44 ha
verfügen und einer der größten in Osteuropa sein.
gorod48.ru - 18. Apr. 2008
В
Липецке
появится
сафари
парк
In Lipezk wird es einen Safari-Park geben
Ein Safaripark für Huftiere wird auf drei Hektar eines zusätzlichen
Geländes entstehen, das die Behörden von Lipezk dem Stadtzoo für dessen
Erweiterung zur Verfügung stellen.
rian.ru - 18. Apr. 2008
Восьмерых
красных
волчат можно
увидеть в
Московском
зоопарке
Im Moskauer Zoo kann man acht kleine Rothunde sehen
Moskau. Alle acht Rothundwelpen, die im März im Moskauer Zoo geboren
wurden, fingen an, den Außenkäfig zu betreten, teilte eine
Mitarbeiterin des Pressedienstes des Tiergartens mit. Die
Zoomitarbeiter konnten die Kleinen nicht sofort zählen. "Vor anderthalb
Monaten bekamen zwei Rothundweibchen Nachwuchs. Die Mütter führten die
Welpen allmählich in den Außenkäfig, doch jetzt genießen bereits alle
acht Welpen die frische Luft", sagte die Gesprächspartnerin. Der
Rothund oder Asiatische Wildhund ist eine seltene Art. Dieses Tier lebt
in Südasien, es steht auf der Roten Liste der IUCN und der Roten Liste
der Russischen Föderation. Auf dem Territorium Rußlands ist es vom
Aussterben bedroht. In Indien ist die lizenzierte Jagd erlaubt. Im
Moskauer Zoo leben zwei Rothundpaare, in einer Familie wurden drei
Welpen geboren, in der zweiten fünf. Zuletzt gab es vor zwei Jahren
Nachwuchs bei den Rothunden, erzählte die Mitarbeiterin des
Pressedienstes.
klops.ru - 18. Apr. 2008
35 млн
рублей
дополнительно
выделено на
реконструкцию
зоопарка
Für die Rekonstruktion des Kaliningrader Zoos werden
zusätzlich 35 Millionen Rubel zur Verfügung gestellt
evening-kazan.ru - 18. Apr. 2008
В
зоопарке
пополнение
родился
японский
макак
Japanmakak im Zoo Kasan geboren
wwf.ru - 16. Apr. 2008
При
содействии WWF в
Ненецком
округе
выпущена
первая
электронная
Красная
книга
Mit Unterstützung des WWF wurde im Nationalen Kreis der Nenzen
die erste elektronische Rote Liste herausgegeben
Asiatisches Rußland (Sibirien)
novayagazeta.ru - 21. Apr. 2008
Омск.
В
Большереченском
зоопарке
родились
красные
волчата
Omsk. Im Zoo Bolscheretschje wurden Rothunde geboren
In Bolscheretschje, dem einzigen ländlichen Zoo des Landes, wurden
Rothundwelpen [wörtl. Rotwolfwelpen] geboren. Wölfe dieser Art, teilt
die Website des Kulturministeriums des Gebiets mit, verschwanden vor 36
Jahren aus dem natürlichen Verbreitungsgebiet. Sie stehen auf der
Internationalen Roten Liste und auf der Roten Liste der Russischen
Föderation. Die Eltern der Welpen, der siebenjährige Tim und die
achtjährige Wanta, kamen aus den Zoos Perm und Nowosibirsk in das
Gebiet Omsk.
[Die Website des Kulturministeriums des Omsker Gebiets formuliert
genauer: statt "Wölfe dieser Art" - "Diese Art steht auf der
Internationalen Roten Liste und der Roten Liste der Russischen
Föderation", statt "verschwanden aus dem natürlichen Verbreitungsgebiet
vor 36 Jahren" - "Auf dem Territorium Rußlands wurden Rothunde unter
natürlichen Bedingungen 1972 zum letztenmal gesehen". Siehe Website des
Kulturministeriums des Gebiets: http://www.sibmincult.ru/index2.php#n]
omskinform.ru - 21. Apr. 2008
В
Большереченском
зоопарке
родились красные
волчата
Rothunde im Zoo Bolscheretschje geboren
Im Zoo Bolscheretschje wurden Rothundwelpen [wörtl.: Rotwolfwelpen]
geboren. Diese Art [im Originaltext: Wolfsart] steht auf der
Internationalen Roten Liste und der Roten Liste der Russischen
Föderation. Auf dem Territorium Rußlands wurde unter natürlichen
Bedingungen zum letztenmal im Jahre 1972 ein Rothund [wörtl.: Rotwolf]
gesehen.
[Der Asiatische Wildhund (asiatskaja dikaja sobaka; sobaka = Hund) wird
im Russischen auch krasnyj wolk (Rotwolf) genannt]
lenta.ru - 21. Apr. 2008
В якутском
зоопарке
посетители
насмерть
закормили
соболя
Im jakutischen Zoo überfütterten Besucher einen Zobel zu Tode
Im jakutischen Zoo "Orto Dojdu" überfütterten Besucher einen Zobel zu
Tode, teilt RIA Nowosti mit. Das junge Tier, das noch keinen Namen
hatte, starb an einer Vergiftung. Ein Vertreter des Zoos teilte mit,
daß ungeachtet der Schilder mit dem Verbot, die Tiere zu füttern, die
Besucher Essen, Konfekt und sogar Zigaretten in den Käfig warfen.
omsknews.ru - 21. Apr. 2008
ОПЕКАТЬ
ХОТЯТ
АМУРА
Sie wollen Amurs Paten werden
Der Zoo Bolscheretschje beginnt, Tierpatenschaften zu vergeben.
Ähnliche Programme wurden bereits in den Zoos von Moskau, Lipezk, Perm
und Nowosibirsk in Gang gesetzt: ein beliebiger Bürger oder eine Firma
kann offizieller Pate eines Tieres werden, daß ihm oder ihr gefällt. In
Absprache mit den Mitarbeitern des Zoos können Firmen-Paten mit ihrer
Patenschaft auch werben. Deshalb wählen sie auch geeignete Tiere,
Autohäuser z.B. Jaguare und Leoparden. Im Zoo Bolscheretschje gibt es
auch zwei Amurleoparden, sogar mit Nachwuchs. Doch gleich einige
Organisationen, so erzählte die Leiterin der Informationsabteilung des
Zoos Swetlana Balowazkaja, wollen in erster Linie die Patenschaft über
den Amurtiger Amur übernehmen. Übrigens reichen diese herrlichen Katzen
für alle, denn in der Nachbarschaft Amurs haben ihre Unterkünfte noch
die Tigerinnen Asa und Wenera.
wwf.ru - 18. Apr. 2008
В
Алтае-Саянах
проводится
мониторинг
популяции
аргали
Monitoring der Argali-Population im Altai-Sajan
Das Argali ist das größte Wildschaf in der freien Natur. Ein großer
Teil der Altai-Sajan-Population lebt in der Mongolei. Am 17. April
begaben sich zwei Inspektoren des Biosphärenreservats Uws-Nuur-Senke
(Tuwa) in den angrenzenden Ums-Aimak der Mongolei, um am Monitoring der
Population des Altai-Argalis teilzunehmen, das von WWF Rußlands und WWF
der Mongolei unterstützt wird.
wwf.ru - 18. Apr. 2008
Как
защитить
домашний
скот от
нападений снежного
барса?
Wie kann man das Hausvieh vor Überfällen des Schneeleoparden
schützen?
Diese und andere Fragen wurden erörtert während einer Reise der
Vorsitzenden der Altai-Sajaner Abteilung des WWF Rußlands Tschajsu
Kyrgys und von Mitarbeitern des Biosphärenreservats "Uws-Nuur-Senke" in
den abgelegenen Koshuun [Kozhuun] Mongun-Taiga der Republik Tuwa. In
der Nacht zum 5. April drang ein Schneeleopard in eines der Viehgatter
am Hirten-Standort Namsyn Maadyr-oola in dem Örtchen Mugur-Schegetej
ein. Das Raubtier nahm die nebeneinander gelegten Stangen des
Viehgatterdachs auseinander, die mit einer Schicht trockenem Stallmist
bedeckt waren, die unter ständiger Windeinwirkung sehr dünn geworden
war, und tötete 74 Schafe und Ziegen. Einige Tage später starben
weitere vier Lämmer und zwei [erwachsene] Schafe an den vom
Schneeleoparden erlittenen Wunden. So fügte der Schneeleopard der Herde
des Hirten einen Verlust von 80 Tieren zu. Das Raubtier kam noch
einmal, doch der Hirt schaffte es, das Viehgatter zu befestigen, und
rettete die Tiere. Der Veteran der Arbeit, der staatliche
Auszeichnungen erhielt für seine schwere Arbeit als Viehzüchter,
erzählte mit Tränen in den Augen, daß er in seinem ganzen Leben nicht
auf einen solchen Raubüberfall seitens eines Raubtiers gestoßen war.
Asiatisches Rußland (Ferner Osten)
wwf.ru - 22. Apr. 2008
Расследование
дел по
отстрелу в
Приморье тигра
и леопарда
продолжается
Ermittlungen wegen Abschuß eines Tigers und eines Leoparden in
Primorje werden fortgesetzt
Vor genau einem Jahr teilte der WWF mit, daß im Naturreservat
"Barsowyj" ein Leopardenweibchen abgeschossen wurde. Ein halbes Jahr
vor diesem Fund, am 15. November 2006, wurde im Rayon Chassan auf einer
illegalen Jagd ein Amurtiger getötet. Wurden die Schuldigen gefunden?
wwf.ru - 22. Apr. 2008
Investigation of tiger and leopard in Primorye goes on
Precisely a year ago WWF informed the public about the killing of a
young female leopard in the Barsovyi wildlife refuge. Six months
earlier, in Khasanskii district a tiger was killed by poachers. Have
the guilty persons?
toz.khv.ru - 19. Apr. 2008
"Назначили
всё
это
в
зоосаде..."
"Das wurde alles für den Tiergarten anberaumt ..."
Heute gehen die Abgeordneten der Gesetzgebenden Versammlung der Region
zum Subbotnik heraus. Gerüchten zufolge haben vier tapfere Diener des
Volkes für ihren Frühjahrsputz das Gelände ... des Tiergartens
"Priamurskij" gewählt. Hier sind die Namen dieser furchtlosen Leute:
Chmara, Perkulimowa, Fjodorow und Petrow. Man sagt, daß gerade sie,
bewaffnet mit Besen und Spaten, sich aufopferungsvoll zu den Käfigen
begeben werden. Doch die Leitung des Tiergartens hat beschlossen, die
Abgeordneten nicht an das Saubermachen der Käfige heranzulassen. Das
Maximum, das man ihnen anvertrauen wird: Laub zusammenharken und Müll
einsammeln. Gerüchtemacher behaupten, daß am Samstag im Tiergarten eine
riesengroße Zusammenkunft erwartet wird: die Chabarowsker werden darauf
brennen, nicht nur Tiere zu sehen, sondern auch die Abgeordneten in
einer ungewöhnlichen Erscheinungsform.
wwf.ru - 14. Apr. 2008
What made Steller Sea Lions move away from
Petropavlovsk-Kamchatsky private pier?
For almost 30 years threatened Steller Sea Lions were coming back to
the city pier, arriving from the Kuriles and the Commander Islands,
from coasts of Magadan and Alaska. The reasons they left it now stay
with people.
Usually Steller Sea Lions were leaving the pier in Mokhovaya bay
coastal harbour in late April - early May. However this year they left
the rookery much earlier. There are witnesses that animals were scared
away by people.
Sea Lion rookery within the city is certainly a unique phenomenon. And
the patience these animals displayed towards people was also unique, as
the rookery became in these years the favorite wild-watching specialty
of local people and visitors to Petropavlovsk-Kamchatsky. However not
all the human beings were observing wild animals at a distance. Some of
"the bravest", who were often not sober at all, were coming very close
to the animals and even throwing bottles and stones towards them.
Steller Sea Lions are large but rather shy animals. Scared away from
the pier and jumping to the water they often got injured, as there were
metal sticks left everywhere in the water at the pier. At the same time
local stff from federal agencies and from local NGOs made regular
attempts to make the rookery "legal" through designation of a local
protected area.
"Private pier cannot be declared a "natural monument", so we were
suggesting that a small island shall be artificially made nearby
specifically for Steller Sea Lion rookery and then the island can be
declared as natural monument, - tells the Head of Marine Mammals
Protection Service of state "Sevvostrybvod" [North-Eastern Fisheries
and Water Management authority] Vladimir Vertyankin. - But neither the
municipality nor the regional or federal agencies reacted to our
appeals for help in conservation of Steller Sea Lion though the animals
are included in Red Data Books of Kamchatka, Russia, and even IUCN'.
First Steller Sea Lions appeared at the Mokhovaya Bay pei in mid-1970s,
then in late 1980s a small stable rookery was formed, with 20 to 25
animals present. Since 2004 numbers at the rookery were increasing, and
reached in 2007 to maximum of 224 animals.
"We might guess also that Steller Sea Lions left the rookery not
because of the people's behavior, but after the nearby fish-processing
factory stopped discharging fish remains to the bay. We also cannot at
all predict whether the animals will come back to the pier in autumn
2008, - says the Kamchatka Minister of Natural Resources Mr. Yury
Garaschenko. - At the same time the Government of Kamchatka plans to
improve the area for these animals".
Recently a decision was taken at the meeting by Kamchatka Ministry of
Natural Resources stating that:
· public access to the Chavytcha Cape, which is the place Steller Sea
Lions shifted their rookery this spring will be restricted, and
· budget and project shall be developed to make improvements at the
Mokhovsky pier for Steller Sea Lions with the costs covered by regional
budget.
wwf.ru - 16. Apr. 2008
Леопарды
внимание
Вас
снимает
скрытая
камера!
Leoparden aufgepaßt! Versteckte Kamera!
wwf.ru - 16. Apr. 2008
Attention of Leopards! You are Being Filmed by Secret
Cameras!
Eight Far Eastern leopards have left their portraits during camera-trap
census this year done by WWF-Russia and Institute for Sustainable Use
of Nature Resources near Kedrovaya Pad` nature reserve.
The Far Eastern leopard is the rarest wild cat on the Earth, regarded
as "gold reserves" of Russia.
To develop effective measures on its conservation, put them into
practice and evaluate gained results we need continuous monitoring over
the leopard status. Over the past years scientists have been monitoring
the rare cat's plight using camera traps.
"Tigers and leopards' coloration is individual. So, having their
pictures one can compare and identify specimen, - comments Vladimir
Aramilev, head of Institute for Sustainable Use of Nature Resources. -
Information we receive from camera traps could be processed with
mathematic methods. Thus, comparing specimen ratios shot by cameras for
the first time and repeatedly we can estimate the real number of
leopards inhabiting a concrete area".
"Confirmed stability of the leopard population living in the
territories of federal PAs - Kedrovaya Pad biosphere reserve and
Barsovyi wildlife refuge warm our hearts and give hopes, - says Pavel
Fomenko, coordinator of the biodiversity conservation program at
WWF-Russia, Amur branch. - But at the same time we should understand
that this is only a small part of the leopard's habitat in the
southwest Primorye. Good protection and federal status of these PAs
with strict regime of nature use allows maintain stability of the
predators' grouping. The rest 70% of leopard's habitat are in
precarious conditions. These are either hunting estates territories
with maximum allowable pressure on game species or Borisovskoye Plato
wildlife refuge of provincial level with insufficiently strict nature
and forest use. The goal of utmost importance put also by the first
vice- premier Sergei Ivanov as to create a unified federal PA for the
Far Eastern leopard has not yet been achieved in Primorye".
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Zoos – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
> der Hauptteil der Pressemitteilungen muß diese Woche leider
entfallen
Autoren
des Zooführers "Abenteuer Zoo" spenden für den Artenschutz
Die Autoren des Zooführers "Abenteuer Zoo - 550 Tierpark,
Aquarien und Reptilienhäuser" haben 1600 Euro ihres Honorars für den
Artenschutz gespendet. Das Geld wurde der Zoologischen Gesellschaft für
Arten- und Populationsschutz ZGAP e.V. übergeben, die damit den
Nebelparder und weitere Katzen sowie Schleichkatzen Südostasiens
unterstützt. "Ein effektiver Schutz des wunderschönen marmorierten
Nebelparders ist es schon deshalb kaum möglich, da bislang so gut wie
nichts über die Ansprüche dieser Großkatze an ihren Lebensraum bekannt
ist", teilte uns der 1. Vorsitzende der ZGAP, Roland Wirth, mit. "Die
ZGAP fördert daher ein einzigartiges Projekt des Leibnitz Instituts für
Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berlin, bei dem verschieden genutzte,
aber miteinander vergleichbare Waldgebiete auf ihrer Eignung als
Habitate für Raubtiere wie Nebelparder, Marmorkatze und Otterzivette
untersucht werden." Uns Autoren war sofort klar, daß wir diese Studie
unterstützen wollen, verspricht sie doch wichtige Erkenntnisse für die
Vermittlung zwischen den Interessen der Forstwirtschaft und der
Wildtiere. Nebelparder sind durch die Zerstörung ihres Lebensraumes
sowie aufgrund der Jagd nach ihrem hochwertigen Fell und für die
traditionelle chinesische Medizin in ihrem Fortbestand bedroht.
Berlin, 17.4.2008
Förderverein von Tierpark und Zoo begrüßt Susann Prinzessin von
Preussen und die Langen Kerls im Zoo Berlin
- Kinder eines Potsdamer Jugendhilfeträgers sind Gäste im Berliner Zoo -
Am Samstag, den 19. April 2008, 14.00 Uhr, begrüßt die
Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. im Berliner
Zoo (Elefanten-Tor; Budapester Straße) Kinder eines Potsdamer
Jugendhilfeträgers (Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Hilfen in
Berlin/Brandenburg - SHBB). Die Patenschaft über dieses soziale Projekt
hat Susann Prinzessin von Preussen seit vielen Jahren übernommen, die
sich auch für den Förderverein von Tierpark und Zoo engagiert.
Bei diesem Besuch werden die Kinder begleitet von einigen Mitgliedern
des Vereins der Potsdamer „Langen Kerls“. Seit 1990 pflegt die
Potsdamer Vereinigung zur Förderung und Pflege der Tradition der
Potsdamer Riesengarde „Lange Kerls“ e. V. mit originalgetreuen
Uniformen das regionale Erbe. Um 14.00 Uhr werden die „Langen Kerls“ am
Elefanten-Tor exerzieren.
„Ganz bewusst habe ich mich für eine Patenschaft für die ambulant und
stationär betreuten Kinder und Jugendlichen der SHBB entschieden. Mir
geht es um die direkte Hilfe für Kinder und ihre Eltern in unserer
Potsdamer Region, deren Wirkung ich unmittelbar und konkret für
bestimmte Projekte verfolgen kann.“, so Susann Prinzessin von Preussen.
„Kinder lieben Tiere. Die Hauptstadtzoos - Zoo und Tierpark - sind
Orte, an denen Kinder sich besonders gerne aufhalten. Doch leider sind
ein Zoo- bzw. ein Tierparkbesuch für viele Kinder aus armen
Verhältnissen nicht mehr finanzierbar. Daher freuen wir uns, dass wir
die Kinder im Berliner Zoo als unsere Gäste begrüßen können.“, so der
Vorsitzende des Fördervereins, Thomas Ziolko
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Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der
Zoolieferant
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Winterharte Palmen
Viele Palmen haben eine weitaus größere Frosttoleranz als man denkt.
Einige Arten sind in den milderen Gebieten Deutschlands winterhart und
können dort ins Freie gepflanzt werden, um ein mediterranes Flair in
unsere Breiten zu bringen.
Das Auspflanzen ist auch in kälteren Gegenden - oder für weniger
frostharte Arten - durch einen entsprechenden Winterschutz möglich.
Wichtig ist ein gegen Nordosten geschützten, sonniger und gut
drainierter Standort zum Auspflanzen. Am besten direkt vor der Südwand
eines beheizten Gebäudes. In den klimatisch günstigsten Lagen können
die härtesten Arten in einem normalen Winter so völlig freistehen.
Andernorts können Palmen während der kältesten Witterung mit relativ
geringem Aufwand in einen leichten Winterschutz aus Stroh und
Schilfmatten o.ä. einpackt werden.
Ausgepflanzte Palmen wachsen deutlich schneller - oft ein Vielfaches
dessen, was sie im Kübel erreichen würde - und erfreut umso mehr mit
ihrem exotischen Charakter.
Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr. Damit steht der Pflanze eine
gesamte Vegetationsperiode zur Eingewöhnung zur Verfügung. Für die
Anpflanzung in unseren Breiten haben sich in den letzten Jahren einige
Palmen als recht unempfindlich und anspruchslos gezeigt. Dazu gehören
Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)
Zwergpalme (Chamaerops humilis)
Zwergpalmetto (Sabal minor).
Beim Kauf von Palmen sollte auf Pflanzen zurückgegriffen werden, die in
unseren Breiten kultiviert worden sind. Diese Pflanzen sind deutlich
robuster als Pflanzen die in südlicheren Gegenden produziert wurden.
Mit freundlichen Grüßen
Reiner Winkendick

Pflanzenhandel &
Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de
winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305
Handy: 0172 / 23 25 305
Der Pflanzen-Handel Winkendick
unterstützt die
Stiftung Artenschutz
Von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz
von mindestens 2000 ¤ wird einen Betrag von 50 ¤ an die Stiftung
gespendet. Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in
diesem Jahr die
Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.
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Chamaerops humilis |
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Natur- und Artenschutz –
Meldungen |
berlinonline.de - 17.04.2008
Mehr Tiger in Gefangenschaft als in der Natur
In Gefangenschaft leben heute fünf bis siebenmal mehr Tiger als in der
Natur. Sie können nach Meinung eines internationalen Forscherteams zur
Erhaltung der wilden Tiger beitragen, da viele gefangen Tiere sehr
reinrassig seien. Die Zahl der freilebenden Tiger ist im vergangenen
Jahrhundert dramatisch zurückgegangen. Während um 1900 herum noch mehr
als 100 000 Tiere in der freien Wildbahn lebten, schätzt man ihre Zahl
heute auf gerade mal 3000 Exemplare. Einige Unterarten sind bereits
gänzlich ausgestorben. ... Insgesamt gebe es weltweit 15 000 bis 20 000
Tiger in Zoos, Zirkussen oder im Privatbesitz. Sie seien häufig
reinrassig und hätten zudem eine teils höhere genetische Vielfalt als
ihre freilebenden Artgenossen, schreiben Wissenschaftler um Stephen
O`Brian vom National Cancer Institute in Frederick (US-Staat
Minnesota). Die Tiere könnten damit in Zuchtprogrammen eingesetzt
werden, die bestehenden Bestände vergrößern sowie Vielfalt und
Vitalität der Art aufrechterhalten. Ob gefangene Tiere sich in der
Praxis für Zuchtprogramme eignen, war unter Fachleuten umstritten, da
ihre Herkunft und genetische Abstammung häufig unklar ist. Das Team um
O`Brian untersuchte nun das Erbgut von insgesamt 105 gefangenen Tigern
aus 14 Ländern. 49 dieser Tiger ließen sich eindeutig einer der fünf
Unterarten zuordnen, 52 waren gemischter Herkunft. Ein Teil der
untersuchten Tiere befand sich bereits in einem
Unterarten-Zuchtprogramm, so dass der nun angebrachte genetische
Nachweis ihrer Reinrassigkeit wenig überraschend war. Bei anderen
jedoch waren die Herkunft und die «genetische Reinheit» bisher unklar.
Wenn sich von den insgesamt mehr als 15 000 gefangenen Tigern ein
ähnlicher Anteil als reinrassig erweise, steige die Zahl der für die
Artenschutzprogramme verfügbaren Tiere beträchtlich an, folgern die
Wissenschaftler.
vbio.de - 21.04.2008
Lebensraumzerstörung reduziert den genetischen
Austausch bei Auerhühnern im Schwarzwald
Die genetische Vielfalt einer natürlichen Population ist abhängig von
deren Größe: Um eine gewisse Vielfalt an Genen für eine
überlebensfähige Population bereit zu halten, ist eine Mindestanzahl
von Tieren nötig. Was passiert also, wenn die Bestandszahlen bestimmter
Arten drastisch zurückgehen? Um das herauszufinden, haben Gernot
Segelbacher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie und seine Kollegen
von der Universität Tübingen und der Université Joseph Fourier im
französischen Grenoble die genetische Vielfalt von historischen und
noch lebenden Auerhühnern miteinander verglichen. Dabei stellten sie
fest, dass es zwischen den derzeit lebenden Populationen nur noch einen
geringen Austausch von Genen gibt. Die Forscher führen das unter
anderem auf die zunehmende Zerstückelung des Lebensraumes der Tiere
zurück. Die Anzahl der Auerhühner im Schwarzwald hat durch die
Zerstörung von geeignetem Lebensraum in den letzten Jahrzehnten rapide
abgenommen. Auerhühner haben spezielle Ansprüche an ihren Lebensraum
und kommen daher nur noch in einzelnen, isolierten Waldfragmenten vor.
Gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch ca. 4000 Männchen, so ist
deren Zahl in den 1980er-Jahren auf 500 und bis 2003 sogar auf nur noch
ca. 250 Männchen gesunken. Die durchschnittliche Populationsgröße im
Schwarzwald wird zurzeit auf ein Tier pro Quadratkilometer geschätzt.
.. Um herauszufinden, ob der Austausch von Genen durch
Habitatsfragmentierung begrenzt wird, haben die Forscher die
genetischen Unterschiede zwischen räumlich getrennten Populationen
untersucht. Findet ein Austausch statt, so sollten die genetischen
Unterschiede gering sein. Doch tatsächlich wiesen die untersuchten
Populationen signifikante genetische Unterschiede auf. Diese könnten
natürlich auch durch einen historisch eingeschränkten Genfluss bedingt
sein. Um das auszuschließen, nahmen die Forscher zusätzlich Proben von
Schwarzwälder Auerhuhn-Trophäen aus dem Zeitraum von 1852-1972. Das
Ergebnis: Die genetischen Distanzen zwischen den historischen Proben
waren gering. "Das ist ein Hinweis dafür, dass die Auerhühner früher
einen regen genetischen Austausch hatten", so Segelbacher. "Die
momentane genetische Struktur der Vogelpopulationen wurde also durch
die Zerstückelung ihres Lebensraumes in jüngerer Zeit hervorgerufen."
scinexx.de - 23.04.2008
Auerhühner: Genetische Vielfalt nimmt ab -
Lebensraumzerstörung im Schwarzwald reduziert genetischen Austausch
Zwischen den derzeit im Schwarzwald lebenden Populationen von
Auerhühnern gibt es nur noch einen geringen Austausch von Genen. Dies
hat ein internationales Wissenschaftlerteam jetzt herausgefunden.
Ursache dafür ist vermutlich vor allem die zunehmende Zerstückelung des
Lebensraumes der Tiere, schreiben die Forscher in der aktuellen
Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Molecular Ecology“.
welt.de - 23.04.2008
Der Genpool schrumpft bedrohlich schnell
Im Jahr 1900 gab es in Bayern noch 35 verschiedene Rinderrassen – 2003
waren es gerade noch vier. In Sri Lanka wurden 1959 noch 2.000
verschiedene Reissorten angebaut - 2002 waren es nur noch fünf.
Weltweit geht die Artenvielfalt – die sogenannte Biodiversität – immer
weiter zurück, nur noch rund zehn Pflanzenarten und fünf Nutztierrassen
bilden heutzutage die Basis der gesamten Welternährung. Eine
UN-Konferenz in Bonn wird sich im Mai damit beschäftigen, wie der
Artenschwund gestoppt oder zumindest verlangsamt werden kann. Während
den Klimawandel viele als bedrohlich für das eigene Leben empfinden,
ist der Artenschutz als Thema in der Bevölkerung nicht sehr präsent.
Dabei hängen Klimawandel und der Verlust der biologischen Vielfalt eng
miteinander zusammen: Einerseits ist der menschengemachte Klimawandel
eine der Ursachen für den weltweiten Artenschwund, andererseits kann
der Verlust der biologischen Vielfalt gleichzeitig auch den Klimawandel
beschleunigen. So speichern etwa Moore große Mengen Kohlenstoff, der
sich bei Trockenlegung mit Sauerstoff verbindet und in die Atmosphäre
entweicht. „Die Erhaltung der biologischen Vielfalt zählt neben dem
Klimawandel zu unseren dringlichsten Aufgaben – sie ist die
vernachlässigte Schwester des Klimawandels“, erklärte
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Anfang April bei der
Biodiversitätskonferenz des Landes Rheinland-Pfalz. Denn der Schutz der
Artenvielfalt folgt somit nicht nur rein ethisch-altruistischen
Aspekten. Vielmehr geht es auch ganz handfest um den Nutzen, den Natur
und Menschheit aus der Biodiversität ziehen. So sind Pflanzen, Tiere
und ihre Produkte auch wirtschaftlich nutzbar, ebenso wie die
genetischen Informationen einzelner Individuen, etwa als
Ausgangsmaterial für pharmazeutische Forschungen. Gabriel verweist als
Beispiel auf die Erkenntnisse, die Medizin und Pharmazie aus dem
Speichel der Vampirfledermaus gezogen haben: Ein Enzym dieses
Speichels, das gegen Blutgerinnung wirkt, soll bei der Behandlung von
Schlaganfallpatienten helfen. „Wer was gegen Fledermausschutz hat,
spielt möglicherweise mit seinem eigenen Leben“, wehrt Gabriel
folgerichtig Kritik an Naturschutzinteressen ab, die gerne als
Hemmschuh für wirtschaftliche Entwicklung gesehen werden. Der Zugang zu
den genetischen ... Allein Deutschland hat bei den Arten und
Lebensräumen laut Bundesamt für Naturschutz mit die höchsten
Gefährdungsraten in Europa: 40 Prozent der einheimischen Tierarten sind
bestandsgefährdet oder extrem selten, fast die Hälfte der
Pflanzengesellschaften sind aktuell gefährdet. Von den in Deutschland
vorkommenden Lebensräumen sind rund 72 Prozent gefährdet. Gründe dafür
sind neben der Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft vor allem
die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen. Artenschutz, der für
viele vor allem Schutz von Elefanten oder Eisbären bedeutet, beginnt
somit nicht erst in Afrika, meint Gabriel.
spiegel.de - 17.04.2008
Forscher finden seltene Riesenschildkröte
Sie galt schon als so gut wie ausgestorben. Nur drei lebende Exemplare
sind von der Riesenschildkrötenart Rafetus swinhoei bekannt. Nun haben
US-Wissenschaftler in Vietnam eine vierte aufgespürt. Um das Tier zu
schützen, weigerte sich der Entdecker des Tieres, Tim McCormack, den
genauen Ort preiszugeben. Die drei Jahre lange Suche wurde finanziert
vom Cleveland Metroparks Zoo. Von Rafetus swinhoei sind nur noch drei
andere lebende Exemplare bekannt: Zwei befinden sich in chinesischen
Zoos und die dritte lebt im Hoan-Kiem-See, im Zentrum Hanois.
Ausgewachsen kann die Riesenschildkröte bis zu einem Meter groß und 136
Kilogramm schwer werden - und bis zu 100 Jahre alt. Die
Riesenweichschildkröte ist so gut wie ausgestorben, weil sie wegen
ihres Fleischs gejagt wurde. Aber auch Umweltverschmutzung und die
Einschränkung ihres Lebensraums haben die Riesenweichschildkröte mit an
den Rand der Ausrottung gebracht.
derstandard.at - 18.04.2008
Nahezu
ausgestorbene Schildkröte in Vietnam entdeckt
Biologen haben in Vietnam ein Exemplar einer nahezu ausgestorbenen
Schildkrötenart in freier Wildbahn entdeckt. Die Riesenweichschildkröte
(Rafetus swinhoei) sei im Juli vergangenen Jahres in einem See westlich
von Hanoi fotografiert worden, berichtete das Asia Turtle Program in
Hanoi. Schildkrötenexperte Peter Pritchard vom amerikanischen
Chelonian-Forschungsinstitut habe die Art nun identifiziert. Nguyen
Xuan Thuan, der Biologe, der das Tier entdeckte, wollte den genauen Ort
nicht nennen. "Dann besteht nur die Gefahr, dass jemand hingeht und die
Schildkröte tötet", sagte er. "Riesenweichschildkröten sind sehr
wertvoll und von großem Interesse für Händler." Schildkröten gelten in
Vietnam als Delikatesse, Panzer und Knochen werden in traditionellen
Heilmitteln verwendet.
berlinonline.de - 18.04.2008
Ausgestorben geglaubte Schildkröte entdeckt
Biologen haben in Vietnam eine Schildkröte entdeckt, die als fast
ausgestorben galt. Die Riesenweichschildkröte (Rafetus swinhoei) sei im
vergangenen Juli in einem See westlich von Hanoi fotografiert worden,
berichtete das Asia Turtle Program in Hanoi. Schildkrötenexperte Peter
Pritchard vom amerikanischen Chelonian-Forschungsinstitut habe die Art
nun identifiziert. Jäger hatten solche Schildkröten zuletzt 2004
gefangen. Nguyen Xuan Thuan, der Biologe, der die Tiere entdeckte,
wollte den genauen Ort nicht nennen. «Dann besteht nur die Gefahr, dass
jemand hingeht und die Schildkröten tötet», sagte er.
netzzeitung.de - 18.04.2008
Seltene Riesenschildkröte in Vietnam entdeckt
Mit solch einem Fund hatten die Forscher nicht gerechnet.
Seit
Jahren wurde keine Riesenschildkröte mehr gesichtet. Um das fast
ausgestorben geglaubte Tier zu schützen, bleibt ihr Aufenthaltsort
geheim.
derstandard.at - 20.04.2008
Eine
neue Elefanten-Spezies ist im Entstehen
Der Asiatische Elefant (Elephas maximus) ist offenbar gerade dabei sich
in zwei Arten aufzuspalten, wie dies beim Afrikanischen Elefanten
(Loxodonta africana, der Steppenelefant, und Loxodonta cyclotis, der
Waldelefant) bereits geschehen ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine
Forschergruppe vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und
Wildtierforschung. Die Wissenschaftler wollten die genetischen
Grundlagen der Artbildung bei Elefantenspezies aufklären - dazu haben
die Forscher um Studienleiter Jörns Fickler das Genmaterial von 78
thailändischen Elefanten untersucht. Bei den Elefantenbullen haben sie
eine Auseinanderentwicklung desGenpools feststellen können. In den
vergangenen Jahrhunderten habe sich der Asiatische Elefant aus weiten
Teilen seines ursprünglichen Lebensraumes zurückgezogen oder wurde
durch Waldrodung und Elfenbeinjagd verdrängt. In größerer Zahl seien
die Elefanten nur noch in Indien und Südostasien zu finden. "In Indien
gibt es noch etwa eintausend Tiere, die eine lose Gruppe bilden.
Ansonsten gibt es nur kleine Gruppen mit 30 bis 40 Elefanten",
erläutert Fickler. Dies wirke sich wiederum negativ auf ihren Bestand
aus, denn wenn sich die Elefanten so sehr verstreuen, dass sich
räumlich isolierte Populationen bilden, kann es neben
Fortpflanzungsproblemen auch zur Auseinanderentwicklung des genetischen
Materials kommen. Die Berliner Forscher haben in Zusammenarbeit mit
Veterinärwissenschaftern der Mahidol University in Thailand nun
nachgewiesen, dass dieses genetische Auseinanderdriften aber auch
eintreten kann, wenn keine räumliche Trennung der Herden vorherrscht.
Frankfurter
Neue Presse - 23. April 2008
UNEP: Artenschwund raubt Schlüssel für lebenswichtige
Arznei
Der alarmierende Artenschwund in Tier- und Pflanzenwelt raubt der
Menschheit
die Schlüssel zur Entwicklung lebensrettender Medikamente. Davor warnt
das UN-Umweltprogramm
(UNEP) in einer Studie zur Artenvielfalt, die am Mittwoch in Singapur
veröffentlicht
wurde. «Der Verlust der Lebensräume, die Zerstörung und Schwächung der
Ökosysteme, Umweltverschmutzung,
Ausbeutung und Klimawandel zehren am Naturkapital des Planeten,
einschließlich der
medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt verborgen ist»,
sagte UNEP-Direktor
Achim Steiner. Das Geheimnis für neue Antibiotika, Krebsmedikamente
oder Schmerzmittel könne in
der Tierwelt zu finden sein, heißt es in der Studie «Sustaining Life»
(Leben erhalten;
Oxford University Press) von mehr als 100 Autoren. Sie führen als
Beispiel die Magenbrüterfrösche
(Gattung Rheobatrachus) an, die in den 80er Jahren in Australien
entdeckt worden
waren. Sie brüteten ihren Nachwuchs im Magen aus. Der Nachwuchs sondere
im Magen
der Mutter ein Sekret ab, das die Zersetzung durch Magensäuren und
Enzyme verhindere. Weitere Beispiele für die medizinische Schatzkiste
der Natur: Ein Giftfrosch produziert
eine Substanz, die die Kontraktion des Herzmuskels stärkt. Eine Kröte
sondert ein
Gewebehormon ab, das Bluthochdruck lindern könnte. Viele der Tiere sind
aber vom Aussterben bedroht. In Bonn treffen sich im Mai Vertreter von
190 Ländern zur UN- Naturschutzkonferenz,
um den rasanten Artenschwund zu stoppen.
PR-Inside.com
- 18. April 2008
Gabriel: Dramatischen Artenrückgang stoppen
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat von der UNO-Konferenz zur
Artenvielfalt
konkrete Zusagen für wirtschaftliche Ausgleichszahlung an Entwicklungs-
und Schwellenländer
verlangt. Der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstagausgabe) sagte
Gabriel: «Die UNO
hat sich darauf verständigt, den dramatischen Rückgang der Arten bis
2010 zu stoppen
- und davon sind wir weit entfernt.» Deshalb müsse die UNO-Konferenz,
die mit 5000
Teilnehmern aus 200 Staaten im Mai in Bonn stattfindet, Signale setzen.
«Die Konvention
zur Artenvielfalt steht am Scheideweg», betonte Gabriel. «Entweder wir
schaffen
es, in den nächsten zwei Jahren Fortschritte zu machen. Oder wir müssen
der Weltöffentlichkeit
mitteilen, dass solche Verträge nicht wirken.»
WELT
ONLINE - 23. April 2008
Dieser Vogel ist zwar klein, aber gefährlich
Der Kleinste
ist der Stärkste: Der brasilianische Sperlingskauz ist der Muskelprotz
unter den
Eulen. Er erlegt Vögel, die so groß sind wie er. Das ist, als würde ein
Uhu einen
Schwan schlagen. Zum ersten Mal haben Biologen einen der seltenen Vögel
jetzt in
einem Zoo in Nicaragua aufgezogen. Auf den kleinen Bruder des
europäischen Sperlingskauzes stießen
Naturforscher Anfang dieses Jahrtausends – seitdem trägt er den
lateinischen Namen
Glaucidium brasilianum. Der kleine Kauz erlegt aber nicht nur Vögel,
die so groß sind -Buntspechte, Amseln,
Stare - vielmehr jagt er diese auch tagsüber und entzaubert damit den
Mythos, wonach
Eulen stets nur in der Nacht unterwegs sind.
Wormser Zeitung
- 23.
April 2008
Hanau bläst zur Eidechsen-Jagd
Hanau
bläst zur Reptilien-Jagd. In dem kommenden Wochen werden auf einem
Industriegelände
der Stadt Mauereidechsen eingefangen. Die unter Naturschutz stehenden
Tiere sollen
umgesiedelt werden. Rund 2000 der kleinen Echsen haben sich
mittlerweile zwischen
dem Schotter auf dem alten Gleisbauhof eingerichtet. Das Problem: Auf
dem 20 Hektar
großen Gelände soll im Sommer der Bau eines Einkaufszentrums samt
Wohnungen beginnen.
Deswegen gehen nun engagierte Biologen mit Zivildienstleistenden der
Stadt auf Eidechsen-Jagd.
Allmählich werden die Tiere in der neuen Heimat ausgesetzt - in den
alten Basaltsteinbrüchen
in Mühlheim-Dietesheim. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD)
tauschte gestern den feinen Zwirn
gegen Jeans und Lederjacke und ging - auf Schritt und Tritt von
Kamerateams begleitet
- ebenfalls auf Echsenjagd. Wenn 100 Millionen Euro für den Bau des
Einkaufs- und Wohnkomplexes Kinzigbogen
ausgegeben würden, sagte Kaminsky, sollten doch auch ein paar Tausend
Euro für das
Artenschutz-Projekt drin sein.
Allgäuer Zeitung
- 22. April 2008
Die Biber sind
auf
dem Vormarsch
Der Biber ist im Allgäu auf dem Vormarsch. Zur Zeit gehen viele
Jungtiere
laut Biber-Experte Gerhard Schwab auf Wanderschaft und halten vom
Unterallgäu aus
immer mehr Einzug im Ost- und Oberallgäu. Das Unterallgäu hat mit rund
200 Exemplaren
bislang die größte Population, im Ostallgäu vermuten Biber-Fachleute
etwa 130 Tiere.
Im restlichen Allgäu sind es Schwab zufolge „nur ein paar vereinzelte“.
Doch das
soll sich in den nächsten Jahren ändern - zur Freunde von
Naturschützern, aber zum
Leidwesen vieler Landwirte, denn der Nager richtet oft großen Schaden
an. Wie viele Nager es im Unterallgäu genau gibt, wird derzeit erfasst.
Der
Landkreis
ist einer von mehreren Modell-Landkreisen in Bayern, in denen die Zahl
der Tiere
erhoben wird.
derstandard.at
- 17.04.2008
Borneo-Zwergelefanten
könnten aus Java stammen
Die Herkunft der Zwergelefanten im Nordosten Borneos lag bisher völlig
im Dunkeln. Diese Elefanten werden nur 2,5 Meter groß, weisen kindliche
Gesichter auf und verhalten sich weniger aggressiv als ihre asiatischen
Artgenossen. Jetzt geht man laut einer aktuellen wissenschaftlichen
Untersuchung davon aus, dass es sich bei den etwa 1.000 Tieren im
malaysischen Bundesstaat Sabah in Nordborneo um die letzten
Java-Elefanten der Erde handeln könnte, berichtete die
Umweltorganisation WWF.
epochtimes.de - 17.04.2008
Forscher sehen Rätsel um Zwergelefanten auf Borneo
gelöst - Wissenschaft hofft auf Ansatz zur Rettung vom Aussterben
bedrohter Tierarten
Die auf Borneo lebenden Zwergelefanten sind möglicherweise Nachkommen
einer ausgestorbenen Art, die einst auf der indonesischen Insel Java
existiert hat. Die heutige Population hat sich nach neuesten
Erkenntnissen von Wissenschaftlern aus einer kleinen Gruppe Tiere
entwickelt, die im 18. Jahrhundert von Java nach Borneo gebracht wurde.
Dies geht aus einer Studio hervor, die am Donnerstag in der
malaysischen Fachzeitschrift „Sarawak Museum Journal“ veröffentlicht
wurde. Auf Borneo gab es ursprünglich keine Elefanten. Dass sie
Nachkommen der Tiere auf Java sein könnten, wird nach Angaben der
Wissenschaftler von DNA-Proben und archäologischen Funden gestützt.
Sollte sich die These bestätigen, würde dies der Studie zufolge zeigen,
dass winzig kleine Populationen großer Säugetiere vor dem Aussterben
bewahrt werden könnten, indem einzelne Tiere einer bedrohten Art in
einen anderen, sichereren Lebensraum gebracht werden. Junaidi Payne,
ein Koautor der Studie, erklärte, der Sultan von Java habe dem Sultan
von Sulu auf den Philippinen damals vermutlich einige Zwergelefanten
geschenkt. Der Sultan von Sulu habe die Tiere dann nach Borneo gebracht
und sie dort aus unbekannten Gründen zurückgelassen. Auf Java starben
die Zwergelefanten Ende des 18. Jahrhunderts aus, den einzelnen
Exemplaren auf Borneo scheint die Isolation hingegen gut bekommen zu
sein.
netzzeitung.de - 17.04.2008
Rätsel um Zwergelefanten gelöst
Ein folgenreiches Mitbringsel: Der Sultan von Java schenkte einst
vermutlich dem Sultan von Sulu einige Zwergelefanten, der sie auf die
Insel brachte. Sie überlebten ihre Artgenossen auf Java.
epochtimes.de - 17.04.2008
Gabriel: Dramatischen Artenrückgang stoppen
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat von der UN-Konferenz zur
Artenvielfalt konkrete Zusagen für wirtschaftliche Ausgleichszahlungen
an Entwicklungs- und Schwellenländer verlangt. „Die UNO hat sich darauf
verständigt, den dramatischen Rückgang der Arten bis 2010 zu stoppen –
und davon sind wir weit entfernt.“ Deshalb müsse die UNO-Konferenz, die
mit 5.000 Teilnehmern aus 200 Staaten im Mai in Bonn stattfindet,
Signale setzen, sagte der Minister laut der „Neuen Osnabrücker
Zeitung“. „Die Konvention zur Artenvielfalt steht am Scheideweg“, wird
Gabriel zitiert. „Entweder wir schaffen es, in den nächsten zwei Jahren
Fortschritte zu machen. Oder wir müssen der Weltöffentlichkeit
mitteilen, dass solche Verträge nicht wirken.“ Der Schutz der
Artenvielfalt sei mittlerweile auch ein ökonomisches Gebot, da der
Rückgang von Tier- und Pflanzenarten auch zum Verlust von Rohstoffen
führe, die etwa für die Arzneimittelgewinnung nutzbar seien. Staaten,
die genetische Ressourcen schützen, sollten von dem Geld, das
beispielsweise mit neuen Medikamenten verdient wird, „auch etwas
zurückbekommen“, forderte Gabriel. „Das geschieht bisher viel zu
selten.“ Gleichzeitig gehe es um den Schutz der Wälder. „20 Prozent
unseres Klimaproblems stammen aus der Vernichtung von Wäldern. Die
Industriestaaten müssen bereit sein, den Entwicklungs- und
Schwellenländern einen Ausgleich dafür zu zahlen, dass sie ihre
Regenwälder und Moore schützen“, sagte der SPD-Politiker. Wenn die UN
in dieser Frage nicht vorankomme, werde dies Rückwirkungen auf die
Klimaverhandlungen haben.
derstandard.at - 20.04.2008
Die
Vorfahren der Elefanten lebten amphibisch
Ihre nächsten Verwandten sind die Seekühe, und auch ihre eigenen
Vorfahren dürften großteils im Wasser gelebt haben: Rüsseltiere
(Proboscidea), eine einstmals weit verbreitete und sehr erfolgreiche
Säugetierordnung, von der heute nur noch die Elefanten geblieben sind.
Zu diesem Schluss kamen US-Forscher durch die Analyse des Zahnschmelzes
zweier ausgestorbener Rüsseltier-Gattungen; ihre Ergebnisse
präsentierten sie in den "Proceedings" (Bd. 105, S. 5786) der
Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA.
BirdLife
The Red List 2008 is coming... - 18.04.2008
May 19 will see the release of the 2008 IUCN
Red
List for birds. Occurring every four years, this full update is a
global assessment of every bird species on earth: a complete inventory
of the conservation status of the world’s avifauna.
Audubon's largest ever grant will engage communities
in conservation - 21.04.2008
The National Audubon Society (BirdLife in the USA) and Toyota have
launched TogetherGreen,
a five-year programme to fund conservation projects, train
environmental leaders, and encourage volunteers to take part in work at
Audubon conservation and educational centres and sanctuaries.
Critically Endangered seabird losing its pulling power
- 23.04.2008
A study into one of the world’s rarest seabirds provides knowledge that
could help avoid extinction. Molecular analysis of the Critically
Endangered Magenta Petrel Pterodroma magentae
(also known as the Chatham Island Taiko) discovered that 95% of
non-breeding adults were male. This suggests that critically low
population levels may be causing male birds difficulty in attracting a
mate. Their calls are too spread out to attract the infrequent females
which pass by. Conservationists are planning to increase the male
Magenta Petrel’s pulling power by creating a new breeding colony within
a predator-proof fence.
ENN
Coastal Cutthroat Trout to Be Considered for
Endangered Species Protection - 22.04.2008
By: Center for Biological Diversity
The U.S Ninth Circuit Court of Appeals ruled Friday that the U.S. Fish
and Wildlife Service did not give Columbia River and southwestern
Washington populations of the coastal cutthroat trout a fair shake when
it denied the trout protection under the Endangered Species Act.
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Natur- und Artenschutz – Pressemitteilungen teilweise gekürzt |
ARA
und Greenpeace, 18. April 2008
Deutschland ist Entwicklungsland beim Schutz der Wälder
ARA und Greenpeace legen ernüchternde Bilanz vor
Vier Wochen vor dem UN-Biodiversitätsgipfel in Bonn
bescheinigen die Umweltorganisationen ARA und Greenpeace in einem
gemeinsamen Bericht den verantwortlichen Politikern auf Bundes- und
Landesebene Versagen beim Schutz der Wälder. Das heute vorgestellte
Papier „Auf dem Holzweg? Deutschlands Umsetzung des Arbeitsprogramms zu
Waldbiodiversität der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD)“
analysiert, dass in Deutschland die von der CBD 2002 beschlossenen
Ziele zum Schutz der Wälder nicht umgesetzt wurden.
„Ökologische Nachhaltigkeit in Wäldern ist in Deutschland nicht
gesetzlich vorgeschrieben und wird bislang nur unzureichend umgesetzt“,
sagt Wolfgang Kuhlmann von ARA und Autor der Studie. „Doch die für
einen nachhaltigen Biodiversitäts- und Klimaschutz notwendige
Novellierung des Wald- und Jagdgesetzes kommt seit Jahren nicht voran.“
Zwar gibt es freiwillige Vereinbarungen, wie das Nationale Waldprogramm
und die Charta für Holz. Für eine ökologisch und sozial gerechte
Waldbewirtschaftung fehlen jedoch klare und verbindliche ökologische
Mindeststandards.
Auch beim Waldschutz auf internationaler Ebene bescheinigen die
Umweltschützer der Politik Versagen. So gibt es bis heute keine
Handelsbeschränkungen, die den Import von Papier, Holz, Futtermitteln
wie Soja und so genannten Biotreibstoffen aus Urwaldgebieten verbieten.
Ein 2004 von Greenpeace vorgeschlagenes Urwaldschutzgesetz, das den
Handel mit Holz aus illegalen Abholzungen verbieten würde, ist von der
Bundesregierung erst in der vergangenen Woche erneut im Bundestag
abgelehnt worden. Mit dem Zwang zur Beimischung von so genannten
Biotreibstoffen nimmt die Bundesregierung bewusst in Kauf, dass
Urwälder für den Anbau von Soja und Palmöl unwiederbringlich zerstört
werden. Ein europäisches Urwaldschutzgesetz wurde bisher von der
EU-Kommission nicht vorgelegt.
„Eine internationale Waldpolitik Deutschlands, die diesen Namen auch
verdient, gibt es bisher nicht. Die Untätigkeit der Bundesregierung
nimmt weitere Urwaldzerstörungen im Amazonas, im Kongobecken sowie in
Südostasien in Kauf“, kritisiert Martin Kaiser, Waldexperte von
Greenpeace. „Deutschland ist ein waldpolitisches Entwicklungsland.
Angela Merkel muss auf dem UN Gipfel im Mai jährlich zwei Milliarden
Euro für den globalen Urwaldschutz zur Verfügung stellen.“ ARA und
Greenpeace fordern in dem Bericht ein sofortiges Urwaldschutzgesetz,
eine deutliche Ausweitung der nicht holzwirtschaftlich genutzten
Waldfläche und den sofortigen Stopp des Beimischungszwangs sowie der
Beimischungsquote für Biotreibstoffe.
Gruner+Jahr, GEO - 17.04.2008
Deutscher Fehlstart in die Biodiversitäts-Konferenz
Der GEO-Deutschlandtest Naturschutz belegt: Deutschland hat keinen
Überblick über die eingesetzten Finanzmittel zum Erhalt der
Artenvielfalt. Das macht eine konsequente Politik zum Schutz der
Biodiversität nahezu unmöglich - und Deutschland international
unglaubwürdig Im Mai findet in Bonn die UN-Konferenz zur biologischen
Vielfalt statt, zu der in Bonn 5000 Teilnehmer aus 190 Ländern erwartet
werden. "Wir müssen alles daran setzen, dass wir die Artenvielfalt
erhalten", hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im Vorfeld der Konferenz
kürzlich gefordert. Im eigenen Land fehlt allerdings eine systematische
Biodiversitäts-Politik. Das zeigt eine aktuelle Erhebung in der
Mai-Ausgabe des Magazins GEO zum Thema "Wert der Vielfalt". Naturschutz
ist in Deutschland Ländersache. Doch wie sehr engagieren sich die 16
Bundesländer für ihre Natur? Sehr unterschiedlich ist zum Beispiel der
Flächenanteil im Rahmen des EU-Programms "Natura 2000". Dabei handelt
es sich um Biotope, die für den Artenschutz besonders wertvoll sind.
Spitzenreiter ist Brandenburg mit 26,5 Prozent der Landesfläche. Es
folgt Hessen mit 20,9 Prozent. Die Schlusslichter Nordrhein-Westfalen
und Berlin beteiligen sich dagegen bisher nur mit 8,2 bzw 7,1 Prozent.
Die GEO-Umfrage bei allen zuständigen Landesministerien offenbart
darüber hinaus einen fatalen Mangel an Transparenz und Systematik: Für
Ausgaben im Naturschutz existieren in jedem Bundesland völlig
unterschiedliche Strukturen, Haushaltstitel und Berechnungsweisen. Die
einzige umfassende Studie stammt von einer Doktorandin und betrifft das
Jahr 1999.
WWF World Wide Fund For Nature - 21.04.2008
Kein
Geld zur Rettung des Planeten? Gastgeber Deutschland setzt im Vorfeld
die falschen Signale. WWF zum 9. UN-Umweltgipfel in Bonn (19.-30. Mai
2008)
Einen Monat vor dem Beginn des UN-Umweltgipfels in Bonn fordert der WWF
die Bundesregierung auf, ausreichend Geld für den Schutz der
biologischen Vielfalt zur Verfügung zu stellen. Sonst könne das Ziel,
den globalen Artenschwund bis 2010 zu stoppen, nicht mehr erreicht
werden. In der aktuellen
Debatte über den Bundeshaushalt 2009 hatte Finanzminister Steinbrück
angekündigt, den Entwicklungshilfe-Etat einzufrieren. Aus diesem Posten
werden internationale Umwelt- und Entwicklungsprojekte finanziert, die
der weltweiten Armutsbekämpfung dienen.
"Gastgeber Deutschland setzt mit dieser Diskussion ein völlig falsches
Signal. Warum sollten andere tiefer in die Tasche greifen, wenn selbst
reiche Länder bei der Rettung von Arten, Wäldern und Meeren sparen?",
kritisiert Christoph Heinrich, Leiter Naturschutz beim WWF. Die von
Kanzlerin Merkel angepeilte Vorreiterfunktion Deutschlands sei in
Gefahr.
.. Regierungschefs, Minister und etwa 4.000 Delegierte werden im Mai
in Bonn über die Weiterentwicklung des 1992 verabschiedeten
"Übereinkommens zur biologischen Vielfalt" (CBD) verhandeln. Dabei geht
es unter anderem um ein globales Netzwerk an Schutzgebieten, das an
Land bis 2010 und in den Meeren bis 2012 etabliert werden soll. Ein
Kernproblem der CBD ist bislang jedoch der eklatante Geldmangel. Die
reichen Länder haben zugesagt, die Kosten für neue Projekte im Rahmen
der CBD auch für die ärmeren Länder zu übernehmen. Dabei kommt dem Etat
des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und
Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle zu.
Deutschland hat sich verpflichtet, seine Ausgaben für die
Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu
steigern. 2007 lag das Niveau bei nur 0,37 Prozent. Dieses Ziel rückt
mit der Ankündigung Steinbrücks in weite Ferne, so der WWF.
Gruner+Jahr, GEO - 21.04.2008
Der
Preis der Natur Lässt sich der wirtschaftliche Wert der Artenvielfalt
errechnen? Forscher versuchen sich an einer Revolution im Denken der
Ökonomie. Erstmals hört die Politik hin
Der ökonomische Nutzen eines heimischen Blaukehlchens liegt bei 154
Euro. Naturbelassene Mangrovenwälder in Thailand erwirtschaften 2100
Euro pro Jahr. Die natürlichen "Dienstleistungen" der gesamten
Biosphäre, etwa für die Erzeugung sauberer Luft und Bestäubung von
Blüten, beträgt 33 Billionen
Dollar pro Jahr.
Mit solchen, durchaus umstrittenen, Rechnungen versuchen ökologische
Ökonomen den Wert der Natur und der Artenvielfalt zu ermitteln - um
beide besser zu schützen: Denn nur was einen Wert hat, so die
Überlegung, wird auch als wertvoll bewahrt.
Wie das Magazin GEO in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wird den
neuen ökonomischen Ansätzen auf der UN-Konferenz zur biologischen
Vielfalt erstmals breite Aufmerksamkeit geschenkt: Experten
präsentieren eine ehrgeizige Studie, auf welche Summe sich die Schäden
durch das ungebremste Artensterben summieren. Die Konferenz findet ab
dem 19. Mai in Bonn statt, mehr als 5000 Teilnehmer aus 190 Ländern
werden erwartet.
Deutsche Wildtier Stiftung - 22.04.2008
"Tjück!"
- Schreiadler in Sicht
Spannung herrscht unter den Schreiadler-Experten der Deutschen Wildtier
Stiftung: In den nächsten Tagen kehren die vom Aussterben bedrohten
Schreiadler aus dem südlichen Afrika zurück. Der seltenste heimische
Adler hält mit 10.000 Kilometern unter Deutschlands Greifvögeln den
Streckenrekord. "64 Tage benötigte ein Weibchen für ihren letzten
Frühjahrszug. Pro Tag hat es dabei zwischen 18 und 408 Kilometern
zurückgelegt", erläutert Prof. Dr. B. U. Meyburg, Schreiadler-Experte
der Stiftung. Nur noch 103 Brutpaare gibt es in Deutschland. Sechs von
ihnen hat die Deutsche Wildtier Stiftung im Herbst 2007 mit einem
GPS-Sender versehen. Nur zwei der sechs besenderten Tiere erreichten
ihr Winterquartier; die übrigen sind verunglückt oder verschollen. Die
Sender liefern den Wissenschaftlern Details über Flugrouten, Fitness
und helfen, Gefahrenquellen zu lokalisieren. Die dramatischen
Ergebnisse der Satellitenüberwachung unterstreichen die Bedeutung des
fünfjährigen Schreiadler-Schutzprogramms, das die Deutsche Wildtier
Stiftung unter anderem mit der finanziellen Hilfe der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt (DBU) umsetzt. ... Das Schreiadler-Schutzprogramm
der Deutschen Wildtier Stiftung besteht aus drei Bausteinen: Zentrale
Aufgabe ist, noch vorhandenen Brutgebiete für den Schreiadler in
Nordostdeutschnd zu schützen; aber auch seine Zugwege müssen sicherer
gestaltet werden. Bis diese Maßnahmen greifen, soll die Deutschlands
Schreiadler-Population mit einer Sofortmaßnahme zum Schutz von
Jungvögeln stabilisiert werden.
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Weitere Infos |
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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE
GEHEGEPRÄSENTATION
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Kitera Forest Chimpanzee Reserve ist eine Schimpansenanlage im North
Carolina Zoo in den USA, die 1982 eröffnet wurde und 20 Jahre später
wesentlich verändert wurde. Das Ziel dieser Renovierung war vor allem
eine Veränderung des Verhaltens der Schimpensen und Besucher
zueinander. Das wurde durch eine Bereicherung von Tier- und
Besucherräumen erreicht.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=628
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DESIGN MAGAZIN
Die aktuelle Ausgabe des internationalen Magazins für Landschaftsdesign
Topos befasst sich mit botanischen Gärtens und Zoos. Topos 62
präsentiert erfolgreiche Design-Beispiele aus Europe, Amerika, Asien
und Australien. Der einleitende Artikel zu Zoos stammt von der
ZooLex-Projektleiterin, Monika Fiby: "Trends in Zoo Design: Changing
Needs in Keeping Wild Animals".
http://www.topos.de/?Navi=143&Subnavi=89&more=ja&do=heft&id=12147
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SPANISCHE ÜBERSETZUNG
Dank der Unterstützung von Eduardo Diaz Garcia können wir spanische
Übersetzungen von ZooLex-Präsentationen zweier Affen-Anlagen anbieten:
Werribee Open Range Zoo, New South Wales, Australien, Monos verdes:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=934
Monkey Jungle, Florida, USA, La Piscina de los Monos:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=935
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger
Verein registriert (ZVR-Zahl 933849053). ZooLex betreibt eine
wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung. Weitere Informationen
und die Kontaktadresse finden Sie
hier: http://www.zoolex.org/about.html
Newsletter Menschen für Tierrechte
18.04.08
* Zirkusbetreiber wegen Tierquälerei verurteilt
* Nürnberg: Mahnwache für „Flocke“
* Dokumentation Delfinarium Nürnberg
“Was
Sie schon immer (nicht) wissen wollten! — Nürnberger Delphinarium”
heißt die 50-seitige Dokumentation von Frank Albrecht
Hier
können Sie sich die Dokumentation als PDF-Dokument
herunterladen
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Neue Veröffentlichungen
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Berliner Tiere
das neue Magazin der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark
Berlin und Zoo Berlin e.V.
Nr. 1, März 2008
Frühlingsgefühle der Elefanten
Dem Artenschutz verpflichtet
Was passiert 2008 in Zoo und Tierpark?
Dir Jüngsten aus dem Tierpark
Zoo aktuell
Tiergarten Heidelberg, 1/2008
75 Jahre Tiergartenfreunde
Winter im alten Elefantenhaus
Die veterinär-medizinische Abteilung ist narkosefähig!
2008 - Froschalarm im Tiergarten
Zeitschrift des Kölner Zoo, 1/2008
Jahresbericht 2007
Naturschutzprojekt Hortobagy
lifepr.de
- 21.
April 2008
Weltrekord im Zoo Basel
Eine neue Studie hat überraschendes zu Tage gebracht: im Zoo Basel lebt
eine sehr
hohe Artenvielfalt in den Flächen zwischen den Gehegen. Gemeint sind
nicht die entwichenen
Tiere, sondern die freilebenden Arten im Basler Zoo. In einer
aussergewöhnlichen
Pionierstudie erfassten Fachleute die Vielfalt der zwischen den Gehegen
lebenden
Tiere und Pflanzen. Die 3110 nachgewiesenen Kleintier- und
Pflanzenarten bedeuten weltweit einen Rekord.
In keinem Stadtpark oder Zoologischen Garten wurde bisher eine ähnlich
hohe Vielfalt
an wildlebenden Arten registriert.
Vielfalt zwischen den Gehegen: wildlebende Tiere und Pflanzen im Zoo
Basel; Von
Bruno Baur, Wolfgang Billen & Daniel Burckhardt (Redaktion).
Bestellen Sie jetzt das einzigartige Buch über die Vielfalt der
Lebewesen zwischen
den Gehegen des Zolli. Bei Bestellungen bis
zum 30. Mai 2008 erhalten Sie das lehrreiche Buch für CHF 38- statt CHF
43.- (zuzüglich
CHF 5.- Versandkosten). Zoo Basel, Telefon: +41 (61) 29535-35, Fax: +41
(61) 28100-05
Die Elefanten zu Köln
von Christiane Rath
Gebundene Ausgabe, 96 Seiten, Kiepenheuer & Witsch Verlag März 2008
Elefantenbücher scheinen sehr in Mode zu sein, mehr sogar noch als
Eisbär-Bücher. Oder ziehen die Verlage erst mit einem Jahr Verspätung
nach?
Wie dem auch sei, das neue Buch im Quart-Format beschäftigt sich mit
den Elefanten des Zoo Köln, in zahlreichen guten Bildern und
informativen Texten. Beginnend mit Kapiteln zur Frage "Elefanten in
Köln - ja oder Nein?" über den Bau der neuen Anlage bis zum Transport
der Tiere wird die Entstehung der zeitgemäßen Haltung beleuchtet. Schön
auch der - wenn auch knappe - Abschnitt über "Protected Contact". Zudem
gibt es einen ausführlichen typischen Tagesablauf, Steckbriefe zu jedem
zur Zeit in Köln gehaltenen Tier und einen Rückblick auf 144 Jahre
Elefantenhaltung in Köln. Extra-Kapitel widmen sich der
Elefanten-Biologie und dem bedrohlichen Zustand der wilden Populationen
in Asien. Das Einzige, was wieder einmal fehlt - das scheint für
Elefantenbücher symptomatisch zu sein - ist ein Register. Ansonsten:
Ein rundum gelungener Band!
14,95 Euro über Amazon.de
Die gesammelten
Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in
einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige
andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir
eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und
unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.
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"Dauerwerbung
in eigener Sache"
Abenteuer Zoo
550
Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz
Dirk
Petzold + Silke Sorge
ISBN
978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90
Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch
in Ihrem Zooshop
Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an
den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131,
franz.koiner @ stocker-verlag.com).
Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf
der eigens eingerichteten Sonderseite: www.abenteuer-zoo.de
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Veranstaltungen
Gesellschaft
für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden.
Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo
(der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der
Universität.
19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE
AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of
Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal
Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning
exchange session and evening meal and /with an auction will be held at
the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the
south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the
expenses, including a group photo and of course, our evening meal with
soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the
auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any
other amphibian saving /conservation project which is being currently
carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and
information about your collector’s preferences directly to me. All
applications and any other questions you may have please email to: Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl
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TV-Tipps Tierdokus und Zoo-Sendungen im
Fernsehprogramm
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Zoo-Infos
bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten
Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der
Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der
Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream
auf www.prometheus.tv
oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf
der Website - in der Sendung Ende
März ging es ins Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im
Schwarzwaldzoo in Waldkirch geplant.
Wochentägliche Sendungen:
Mo-Mi,
Fr, 10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Mi, Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Mi, Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche
u.a. Zoo Heidelberg und Zoo Zürich
Mo-Mi, Fr, 15:15 ZDF, Nürnberger Schnauzen
Mo-Mi, Fr, 16:10 ARD, Eisbär, Affe & Co., neue Folgen aus der
Stuttgarter Wilhelma
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a.
im Tierpark Hagenbeck
Mo-Mi, Fr, 17:05 RBB, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Mi, Fr, 17:10 HR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)
Mo-Mi, Fr, 17:10 NDR, Seehund, Puma & Co. (Zoos im Norden, Wh)
Einzelsendungen:
Fr,
25.04.2008, 11:30 NDR, Das Schwarze Meer, Wo Don und Donau münden
Fr, 25.04.2008, 12:00 ARTE, Operation Okeanos, Das größte
Aquarium der Welt (Valencia)
Fr, 25.04.2008, 14:15 HR, Madagaskar - In den Wäldern der
Lemuren
Fr, 25.04.2008, 15:15 NDR, Zauberwald und Blütenmeer, Die Rhön
Fr, 25.04.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 25.04.2008, 20:15 3sat, Der Flug Der Störche
Fr, 25.04.2008, 20:15 ARD Eins Plus, Mittelmeer am Oberrhein
Fr, 25.04.2008, 20:30 ZDF infokanal, Flosse & Pfote,
Inventur im Sealife Königswinter
Fr, 25.04.2008, 21:00 ARD Eins Plus, Das Steinhuder Meer
Fr, 25.04.2008, 21:00 RBB, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark
Eifel
Sa, 26.04.2008, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Wasserschweine - Die
Badenixen vom Pantanal
Sa, 26.04.2008, 11:40 MDR, Der fürstliche Thiergarten zu Regensburg,
Zauberwald an der Donau
Sa, 26.04.2008, 12:10 SF 1, Auf der Fährte der Thunfische
Sa, 26.04.2008, 13:15 RBB, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark
Eifel
Sa, 26.04.2008, 13:30 SWR, Im Reich der Zwerge, Mäuse
Sa, 26.04.2008, 18:30 Phönix, Expedition Schatzinsel, Flora und Fauna
rund um die Kokosinsel
Sa, 26.04.2008, 19:00 BR, Natur exclusiv, Naturwunder Iguaçu
Sa, 26.04.2008, 20:15 MDR, Keine Angst vor wilden Tieren, Hinter den
Kulissen von "Tierärztin Dr. Mertens" (u.a. Zoo Leipzig)
So, 27.04.2008, 08:55 VOX, NZZ Format, Gifttiere (Papiliorama
Kerzers)
So, 27.04.2008, 12:05-13:05 SF 2, Die letzten Paradiese,
Sulawesi
So, 27.04.2008, 13:15 MDR, Schicksalsfluss der Serengeti - der Mara
So, 27.04.2008, 15:30 SF 1, Wetterküche Alpen, Klimawandel in den Alpen?
So, 27.04.2008, 15:30 SWR, Das Lied der Puszta
So, 27.04.2008, 15:45 ARD Eins Plus, Wilbär entdeckt die Welt
(Stuttgarter Wilhelma)
So, 27.04.2008, 16:00 BR, Welt der Tiere, Alfaro - Die
Hauptstadt der Störche
So, 27.04.2008, 16:15 SF 1, Die Kraken vom Stromboli
So, 27.04.2008, 17:15 SWR, Namibia - im Etosha Nationalpark
So, 27.04.2008, 17:30 3sat, Arche Noah, Wenn Tiere reden
könnten... (Tiergarten Schönbrunn Wien)
So, 27.04.2008, 20:15-22:15 Super RTL, Die fliegenden Haie
von Afrika und Australien (1+2/2), Weiße Haie
So, 27.04.2008, 20:15 Phoenix, Von kleinen Vögeln und großer
Wissenschaft
Mo, 28.04.2008, 13:50 NDR, Expeditionen ins Tierreich, Hyänen
Mo, 28.04.2008, 14:15 HR, Geschichten vom Eisvogel
Mo, 28.04.2008, 15:15 NDR, Die Krim, Im Reich der Kaiseradler
Mo, 28.04.2008, 20:15 ARTE, Schwäne - Halbgötter in Weiß?
Mo, 28.04.2008, 21:00 3sat, Löwenbabys, Im Nürnberger Tiergarten
Di, 29.04.2008, 10:00 RBB, Großtrappen - die Rückkehr der Riesenvögel
Di, 29.04.2008, 14:15 HR, Wenn Fische Hochzeit machen
Di, 29.04.2008, 15:15 NDR, Die frechen Spatzen von Berlin
Di, 29.04.2008, 16:50 ARTE, Eine Arche für Frösche, Kampf gegen die
Pilzepidemie in Panama
Di, 29.04.2008, 17:35 ARTE, Menschen und Tiere, Der Elefantenmann von
Hagenbeck
Di, 29.04.2008, 18:15 NDR, Das NDR Tiermagazin
Di, 29.04.2008, 20:15 ARTE, Im Wald der fliegenden Edelsteine
Di, 29.04.2008, 20:15 ORF 2, Tiger Hautnah!
Di, 29.04.2008, 23:30 Kabel eins, K1 - Discovery, Auge in Auge mit dem
Weißen Hai - der Tierfilmer Mike Rutzen
Mi, 30.04.2008, 13:15 3sat, Umbria - Vom Wrack zum Riff
Mi, 30.04.2008, 14:00 3sat, Thalassa, Die Sprache der Orcas
Mi, 30.04.2008, 14:15 HR, Waldelefanten - Afrikas geheimnisvolle
Urwaldriesen
Mi, 30.04.2008, 14:15 WDR, Bilderbuch Deutschland, Nationalpark Eifel
Mi, 30.04.2008, 16:50 ARTE, Die Reise der Delfine (Auswilderung von
Delphinen)
Mi, 30.04.2008, 17:35 ARTE, Menschen und Tiere, Der Herr der Affen von
Gibraltar
Mi, 30.04.2008, 20:15 3sat, Die Schlangeninsel, Gunung Api (Indonesien)
Mi, 30.04.2008, 20:15 ARTE, Tarantula, Australiens Königin der Spinnen
Do, 01.05.2008, 08:15-09:45 Phoenix, Wüsten im Vormarsch (1+2/2)
Do, 01.05.2008, 11:30 NDR, Die schönsten Tiere der Welt
Do, 01.05.2008, 12:05 SWR, Alles Knut oder was?, Flocke
Do, 01.05.2008, 14:05 WDR, 13 Hügel für die Orang-Utans
Do, 01.05.2008, 16:15 ARD Eins Plus, Naturparadies Portugal
Do, 01.05.2008, 17:00 ARD Eins Plus, Die Naturgeschichte der Ostsee
Do, 01.05.2008, 18:10 RBB, Romantisches Mecklenburg
Do, 01.05.2008, 19:30 ZDF, Duell am Okawango, Löwen auf Büffeljagd
Do, 01.05.2008, 20:05 SF 1, Netznatur, Der Tanz der Flughunde
Do, 01.05.2008, 20:15 ARTE, Leoparden in der Stadt
Fr, 02.05.2008, 09:00-10:30 ARD Eins Festival, Revolution am Riff
(1+2/2)
Fr, 02.05.2008, 09:30 ORF 2, In den Tiefen des Amazonas
Fr, 02.05.2008, 10:35 WDR, Zucker für den Affen, Wer rettet Indonesiens
Orang Utans?
Fr, 02.05.2008, 11:30 NDR, Madagaskar
Fr, 02.05.2008, 12:00 ARD Eins Festival, Der Dschungelretter, Modekönig
wird Naturschützer
Fr, 02.05.2008, 14:15 HR, Unter Stelzenläufern und Regenpfeifern
Fr, 02.05.2008, 15:25 3sat, Affenalltag am Amazonas
Fr, 02.05.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 02.05.2008, 21:00 RBB, Wildnis Mississippi - Leben am großen Fluss
Doku-Soap-Wiederholungen:
"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 13:30
im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:50 Uhr
im MDR, mittwochs 15:00 und freitags 23:00 Uhr Wiederholungen auf ARD
Eins Plus;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg:
Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 14:30 vom BR und
sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Nürnberger Schnauzen", Wiederholung täglich 18:00 auf ZDF Doku,
samstags um 16:02 Uhr sowie sonntags ab 08:02 und 15:02 (je 2 Folgen)
auf ZDF Info;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags
11:15 Uhr im RBB, sowie dienstags 11:00 Uhr auf ARD Eins Plus
wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 12:40 Uhr im WDR
wiederholt;
"Seehund, Puma & Co." aus Bremerhaven, Jaderberg und
Friedrichskoog: wird samstags ab 14:15 Uhr im SWR wiederholt (2
Folgen).
|
Sender nicht zu empfangen? Kein
Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet
aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser
und FreeDownloadManager
(PS:
Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die
Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann
entschlüsseln
kann)
|
| Schöne Zoowelt Reflexionen von
Carsten Schöne |
Wo laufen sie denn?
In der Vergangenheit spürte ich häufiger eine gewisse Leere in meinem
Leben, so ein Loch, das nicht genau zu definieren und mit keiner
Ersatzbefriedigung zu füllen war. Ich befand mich auf einer Sinnsuche,
deren Ziel ich nicht kannte und deren Ende nicht absehbar war. Kurz,
mein Leben war fad und öde, bis zu dem Zeitpunkt, da sich die
öffentlich-rechtliche Anstalt WDR und der Allwetterzoo Münster zu einer
Rettungsaktion aufschwangen, von der sie nicht einmal ahnen konnten,
daß sie meine Leere hinfortblasen würde, wie es keinen Psychopharmaka
zuvor gelungen wäre: Ich kann jetzt Tag und Nacht die allerwichtigsten
Tiere gucken, die je in Zoos gehalten wurden - dank ErdmännchenCam!!!
In diesem Zusammenhang wirkt es geradezu systemkritisch, wenn aus Basel
die Meldung über die Artenvielfalt zwischen den Gehegen kommt. Gewusst
haben wir es schon länger, daß viele Zoos nicht nur über Artenschutz
reden, sondern ihn auch betreiben, daß man bei einigen von ihnen aber
neben die Gehege gucken muß, statt in sie hinein, das war bisher nur
ein böser Verdacht, den grantelnde Berufsnörgler wie Sie* und Ich nach
jeder erfolgten Betriebsspionage in den Zoos unserer schönen Republik
vor sich hingrummelten.
Unter dem wunderbaren Titel „Eulen nach Niendorf tragen“, auf den ich
als Angehöriger der schreibenden Zunft ernsthaft neidisch bin, erfahren
wir (was wir natürlich schon vorher wußten), daß es in Timmendorf einen
kleinen Vogelpark gibt, der Eulen über Eulen hält und die meisten davon
sitzen auch noch geballt in einem Teil des Parks. Da gibt es Volieren
für Eulen, neben denen von Käuzen, und gleich daneben wieder welche für
Eulen. Eigentlich müßte man meinen, es sei betriebsschädigend, so viele
Eulen zu halten, da für Banausen alle Eulen aussehen wie ... na, Eulen
eben. Reichtum wird der Inhaber wohl tatsächlich nicht gescheffelt
haben, mit seinen Eulen, und ein bisschen kauzig ist das auch, aber er
hat damit bewiesen, daß man Schwerpunkte auch jenseits von Mainstream
und Livestream setzten kann!
Setzen Sie doch auch mal wieder einen.
Ihr
Carsten Schöne
* Wie bitte? Ach so, Sie gehören gar nicht dazu, dann verzeihen Sie
bitte die aufdringliche In-Sippenhaftnahme.
www.schoenes-tierleben.de
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