 | | | | | Ausgabe
419 vom 24.
April 2008 |
| Liebe Leser,
JJ3 ist tot, abgeschossen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, obwohl
eigentlich nicht der Bär, der sich nie aggressiv gezeigt hat, das
Problem ist, sondern wir sind das Problem. Wir Menschen allein, die wir
jede Landschaft ausräumen, daß kaum noch Tiere darin leben können,
wodurch der Bär JJ3 sich verleitet sah, sich an dem verführerisch
fahrlässig abgestellten Müll in Ortschaften zu bedienen. Es ist eben
wesentlich leichter, den Bär einfach abzuschießen anstatt sich an die
eigene Nase zu fassen und den Müll ordentlich abzuschließen. Nahezu
ähnlich uneinsichtig und intolerant gehen wir Menschen inzwischen mit
beinahe jedem Wildtier um, erinnert sei z.B. an die kürzliche
Brutvernichtungsaktion bei Kormoranen am Bodensee - wohlgemerkt
stattgefunden in einem Naturschutzgebiet! Und nebenbei: in München
stört man sich sogar an ein paar Stadtpark-Gänsen, die deshalb - unter
dem Deckmantel der Wissenschaft - während der nächsten Mauser (also
unmittelbar bevorstehend) eingefangen und gekeult werden sollen.Nun
gehören Gänse (noch) nicht zu den gefährdeten Tierarten, viele andere
unserer Mitgeschöpfe aber schon, darunter - zu unser aller Schande -
unsere nähesten Verwandten!
Spätestens Mitte des Jahrhunderts werden Sie, liebe Zoodirektoren und
-mitarbeiter (beiderlei Geschlechts versteht sich), die einzigen sein,
die noch "Lebensräume" für Menschenaffen stellen. Orang-Utans werden
laut Schätzungen sogar bereits in 20 Jahren in freier Wildbahn
ausgerottet sein. Einige Primatologen und Biologen wollen darum jetzt
ein Zeichen setzen, eines das nicht übersehen werden kann: eine Million
Unterschriften unter ein »Manifest für Menschenaffen und die Natur«!
Liebe Leser, bitte setzen auch Sie noch heute ein Zeichen, nämlich
ihres unter dieses Manifest unter www.apesmanifesto.org/German.htm
Und nicht nur das, informieren Sie - heute noch - auch
Kollegen, Freunde und Bekannte, sich ebenfalls an dieser Aktion zu
beteiligen! Und morgen überlegen wir dann alle gemeinsam, wie wir auch
gegenüber Bären, Kormoranen & Co. toleranter werden und wie wir
umdenken können und müssen, um den wundervollen Reichtum dieser Erde zu
erhalten!
Hoffnungsvoll, Ihre
Silke Sorge
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
Unkraut aussäen verboten in
Schönbrunn?
|
Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles
aus der Amphibienkampagne".
Walsrode, 23.4.2008
Amphibien-Alarm im größten Vogelpark der Welt
Amphibien-Alarm – so heißt eine am
27. April 2008 zu eröffnende Ausstellung in der Paradieshalle des
VogelParks Walsrode, seines Zeichens größter Vogelpark der Welt.
Mit diesem aufrüttelnden Titel machen die Biologen des Parks mit
internationaler Anerkennung und Reputation auf das vermutlich größte
Massenaussterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier aufmerksam, denn
die Zahl der Amphibien nimmt rapide ab. Nachdem sie über 360 Millionen
Jahre existiert haben, könnte nun ein Drittel bis die Hälfte aller
Amphibien-Arten in der nahen Zukunft verschwinden und das mit einer
bislang unbekannten Geschwindigkeit. Bereits ein Drittel bis die Hälfte
der rund 6000 Frösche, Kröten, Unken, Salamander, Molche und Blindwühlen sind vom
Aussterben bedroht. Über 120 Arten sind in den letzten Jahren
ausgestorben. Lebensraumverlust und -verschlechterung sind die
bedeutendsten Ursachen für das Aussterben der Amphibien.
Die rasche Verbreitung einer Pilzerkrankung, die durch den Hautpilz
Batrachochytrium dentrobatidis ausgelöst wird, zählt jedoch zu den
bedrohlichsten Gefahren, denen die Amphibienpopulationen ausgesetzt
sind. Wissenschaftler glauben, dass viele Arten bereits ausgestorben
sein werden, bevor wir handeln können.
Angesichts dieser großen Herausforderung wurde die weltweite Amphibian
Ark Campaign – 2008 als The Year of the Frog ins Leben gerufen. Die
European Association of Zoos and Aquaria EAZA, zu deren Mitgliedern
auch der VogelPark Walsrode gehört, entwickelte diese
Amphibien-Kampagne, um die globalen und regionalen Initiativen zum
Schutz der Amphibien zu unterstützen. Schirmherr der Kampagne ist Sir
David Attenborough.
Auf 75 qm behandeln die engagierten Biologen des Parks eindrucksvoll
und kurzweilig u.a. solche Themen wie Artenspektrum und Gefährdung
heimischer Amphibien, den Lebenszyklus der Amphibien und informieren
über Amphibien in extremen Lebenssituationen, wie der Axolotl,
Wassergeist der Azteken.
Das Überleben der Amphibien geht uns alle an, denn sie besitzen sowohl
als Räuber wie auch als Beutetiere eine wichtige Funktion für das
ökologische Gleichgewicht und sind als natürliche Schädlingsbekämpfer
besonders bedeutsam für Ernteerträge in der Landwirtschaft.
Darüber hinaus reduzieren sie die Ausbreitung von Krankheiten (z. B.
Malaria) und besitzen einen hohen Stellenwert in der Medizin. So
produzieren einige Amphibien über ihre Haut pharmazeutisch wirksame
Substanzen, die zur Behandlung verschiedener Krankheiten (z. B. HIV)
verwendet werden können. Und besonders zu erwähnen: Die sehr
durchlässige Amphibienhaut macht sie zu einem außergewöhnlichen
Indikator für die Qualität von Lebensräumen und stellt so ein
Frühwarnsystem für andere Arten, auch für den Menschen, dar. Bis in den
Herbst hinein können sich die Besucher in der Ausstellung über das
bevorstehende „Schweigen der Frösche“ informieren.
Görlitz, 23.4.2008
Botschafterinnen für Frösche, Unken, Kröten
„Frosch-Basar“ am 25.April, 9.30 Uhr im Speiseraum des Augustum-
Annengymnasiums
Der Naturschutz-Tierpark Görlitz hat Amphibienalarm ausgelöst! Kröten,
Unken und Frösche können nämlich nur quaken aber nicht protestieren,
geschweige sich wehren, wenn ihr Lebensraum von uns in Anspruch
genommen wird, ihre Laichgewässer verschmutzt, sie auf Straßen
überfahren oder plötzlich viele von ihnen krank werden. Von 5.800
Amphibienarten weltweit sind vom 1.856 Aussterben bedroht. Das ist für
die Schülerinnen der Biologie – Arbeitsgemeinschaft des
Augustum-Annen-Gymnasiums in Görlitz beunruhigend genug, um sich an der
globalen beunruhigend genug, um sich an der globalen Kampagne zum
Schutz der Amphibien zu beteiligen. Nach
sie sich im Naturschutz-Tierpark Görlitz selbst ausführlich mit den
interessanten Tieren und der Kampagne beschäftigt haben, sind sie nun
Froschbotschafterinnen! Sie wollen alle Schüler und Lehrer ihrer Schule
über das Sterben der Frösche informieren und sie aufrütteln, sich
ebenfalls aktiv an der Kampagne zu beteiligen. Am Freitag, den 25.April
2008 werden im Speiseraum des Annengymnasiums ein Frosch-Basar
aufgebaut sein. Informationsmaterialien und eine Petition zum Schutz
der Amphibien liegen bereit. Selbst gebastelte Frösche und kleine
Überraschungen für die Besucher am Froschtisch angefertigt. Im Basteln
eines Origami- Frosches kann sich jeder selbst versuchen. Natürlich
gibt es auch was Besonderes zur Stärkung, nämlich Froschmuffins! Die
Frosch-Botschafterinnen wünschen sich, dass ihr Engagement beloht wird
und sich viele Schüler und Lehrer Frösche, Unken und Kröten
interessieren. Die angebotenen Frosch-Artikel können gegen kleine
Spenden die lebenden Frösche, Unken, Kröten gegessen oder mit nach
Hause genommen werden.
Wien, 23.4.2008
MIT MISS AUSTRIA FÜR DIE FRÖSCHE
Beim Vienna City Marathon am 27. April kämpft das Laufteam des
Tiergarten Schönbrunn im Dienste von Fröschen, Kröten, Salamandern und
Molchen - mit Unterstützung der Leistungssportlerin und neuen Miss
Austria Marina Schneider.
Zwei Sponsoren – die Bäckerei Felber und der Gesundheitsdrink CYL –
zahlen dem Team pro gelaufenem Kilometer je zehn Euro. Das Geld wird
der Vereinigung der Europäischen Zoos für ihre aktuelle Kampagne zum
Schutz der Amphibien zur Verfügung gestellt. Das Amphibiensterben ist
alarmierend: Mehr als 120 Amphibien-Arten sind in jüngster
Vergangenheit für immer verschwunden! In Summe sind knapp die Hälfte
aller Frösche, Salamander und Molche der Erde vom Aussterben bedroht.
Die Tiergartentruppe ist bunt zusammengewürfelt: Sie besteht aus
Pflegern, Zoologen, Mitarbeitern der Zooschule, Tierärzten,
Angestellten der Gastronomie; unterstützt durch die 18jährige Miss
Austria aus Tirol.
Den Kröten zugetan waren auch Veranstalter Wolfgang Konrad, der die
Startgebühr trägt, und die Firma Intersport Eybl – sie finanzierte die
T-Shirts.
Düsseldorf, 17.4.2008
Riesensprünge für die Frösche
Aquazoo Düsseldorf engagiert sich für die Rettung von Froscharten
Die Besucherinnen und Besucher des
Aquazoos haben Samstagnacht Gelegenheit, sich über die
Leistungsfähigkeit von Fröschen, insbesondere was das Sprungvermögen
angeht, eine eigene Meinung zu bilden. In der „Nacht der Museen“ geht
es beim Spass-Sprungkontest mit Schwimmflossen nicht nur um den Gewinn
interessanter Preise, sondern auch um das Wissen über die Gefährdung
der Amphibien vor der Haustür und weltweit. Schließlich haben global
die Dachverbände der Zoos und Aquarien sowie viele Naturschutzverbände
dazu aufgerufen, im „Jahr der Frösche“ dem Aussterben der Amphibien
Einhalt zu gebieten.
Die Fachbetreuung im Aquazoo der Wettkämpferinnen und Wettkämpfer ist
durch die Mitwirkung eines kompetenten Top-Sportlers gewährt: Zuri
Williams (Foto), geboren 1973 in New York, ist Spitzenspieler der
Basketballmannschaft 96’ers vom TUS Hilden und wurde schon in frühester
Jugend zu einem der besten Spieler Kaliforniens gewählt. Er spielte
bereits in verschiedenen Vereinen in Europa und Amerika (u.a. in USA,
Mexiko, Österreich, Holland und Deutschland), war mehrfach Trainer in
Vereinen und Basketballcamps und ist seit 2006 als „business english
teacher“ in Wuppertal tätig. Zuri Williams wird natürlich nicht nur
einige Sprungweiten vorgeben, sondern auch den Basketballfreunden als
Gesprächspartner zur Verfügung stehen - denn: Sport und Naturschutz
lassen sich oft sehr gut miteinander vereinbaren.
derstandard.at - 23.04.2008
Der
Tod der Magenbrüter: Ein schlechtes Omen
Auch wenn es durchaus kritikwürdig ist, Biodiversität ständig unter dem
Blickwinkel des potenziellen Nutzens von Spezies für die medizinische
Forschung zu sehen - Artenschutz braucht Argumente, und wirtschaftliche
sind am ehesten diejenigen, die Wirkung zeigen. Das UN-Umweltprogramm
(UNEP) veröffentlichte nun in Singapur eine Studie zur Artenvielfalt
und verknüpfte sie mit einer Warnung: "Der Verlust der Lebensräume, die
Zerstörung und Schwächung der Ökosysteme, Umweltverschmutzung,
Ausbeutung und Klimawandel zehren am Naturkapital des
Planeten,
einschließlich der medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt
verborgen ist", sagte UNEP-Direktor Achim Steiner.
spiegel.de - 23.04.2008
Mit jeder Art stirbt ein mögliches Medikament
Ein Froschgift, das das Herz stärkt; Ginkgo-Extrakt gegen
Gedächtnisverlust; Schnecken-Substanzen, die Hirnzellen schützen - die
Natur ist eine medizinische Schatzkiste. Und mit dem Artenschwund
verliert der Mensch potentielle lebensrettende Medikamente, warnt das
Uno-Umweltprogramm (United Nations Environment Programme, Unep) in
einer Studie zur Artenvielfalt. "Der Verlust der Lebensräume, die
Zerstörung und Schwächung der Ökosysteme, Umweltverschmutzung,
Ausbeutung und Klimawandel zehren am Naturkapital des Planeten,
einschließlich der medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt
verborgen ist", sagte Unep-Direktor Achim Steiner. Das Geheimnis für
neue Antibiotika, Krebsmedikamente oder Schmerzmittel könne in der
Tierwelt zu finden sein, heißt es in der Studie " Sustaining Life"
(englisch: Leben erhalten), die von mehr als 100 Autoren verfasst
wurde. Die Autoren führen als Beispiel die Magenbrüterfrösche (Gattung
Rheobatrachus) an, die in den achtziger Jahren in Australien entdeckt
worden waren. Sie brüteten ihren Nachwuchs im Magen aus. Der Nachwuchs
sondere im Magen der Mutter ein Sekret ab, das die Zersetzung durch
dort vorhandene Säuren und Enzyme verhindere. Erste Untersuchungen
nährten die Hoffnung auf ein neues Medikament gegen Magengeschwüre.
"Die Studien konnten nicht fortgesetzt werden, weil die beiden
Magenbrüterarten ausstarben und die medizinischen Geheimnisse damit für
immer verloren gingen", betonen die Herausgeber des Unep-Berichts, Eric
Chivian und Aaron Bernstein von der Harvard Medical School. ... Laut
IUCN sind jede vierte Säugetierart, jede achte Vogelart und ein Drittel
aller Amphibien bedroht. Dies gelte auch für 70 Prozent der bekannten
Pflanzen. Wissenschaftler befürchten, dass der Klimawandel das
Artensterben verschärft.
derstandard.at
- 21.04.2008
Lurch-Spermien
auf Eis
Mit den Amphibien ist eine ganze Wirbeltierklasse in Bedrängnis
geraten: Weltweit schrumpfen die Populationen unterschiedlichster
Spezies, nicht weniger als 2.000 Arten (etwa ein Drittel aller bislang
bekannten Amphibienspezies) gelten als gefährdet. Die Ursachen sind
vielfältig und noch nicht ganz geklärt: Der Chytrid-Pilz etwa kann bis
zu 100 Prozent einer betroffenen Population töten, aber auch
Klimaveränderungen, der Verlust an Lebensraum und die Zunahme an
Umweltgiften scheinen Amphibien besonders stark zuzusetzen.
In einem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt wollen
Wissenschafter der Universität Salzburg nun eine Methode verfeinern,
über die aussterbende Arten wenigstens im Tiefkühlschrank erhalten
werden können. Eingefroren werden dabei nur die Spermien, eine spätere
Wiederbelebung kann über die sogenannte Androgenese erfolgen.
Königsteiner
Woche - 23. April 2008
Freiland-Terrarium
für einheimische Amphibien und Reptilien
„Amphibian
Ark – Arche für Amphibien“, so lautet die Bezeichnung, unter der sich
weltweit eine
Vielzahl von Verbänden zusammengeschlossen hat, um das Massensterben
der Amphibien
aufzuhalten. Lebensraumverlust durch Abholzung
der Regenwälder, chemische Belastung der Gewässer und seit einigen
Jahrzehnten auch
noch eine hoch ansteckende Pilzkrankheit, die im Freiland nicht zu
behandeln ist,
sind Ursachen für die Aussterbewelle der Amphibien. Und dabei stellen
sie einen wichtigen Faktor im Ökosystem dar, sind sie doch auf
der einen Seite selbst große Schädlingsvertilger und andererseits für
viele Tiere
wie Fische, Vögel und Säugetiere eine Nahrungsquelle. Ganze Ökosysteme
sind durch
das Amphibiensterben in Gefahr. „Eine der Aufgaben von Zoologischen
Gärten ist die Haltung und Pflege der vom Aussterben
bedrohten Tierarten, eine andere ist die Verdeutlichung der
ökologischen Zusammenhänge
und der Notwendigkeit des Tier- und Artenschutzes mit Hilfe der
Zoopädagogik“, so
Dr. Martin Becker, der stellvertretende Direktor und Leiter der
Zoopädagogik im
Opel-Zoo. Er erläutert weiter: „Und so ist direkt vor der Zooschule im
Opel-Zoo
eine Freilandanlage für einheimische Amphibien und Reptilien
entstanden, die bei
entsprechendem Zuchterfolg auch in geeignete Biotope ausgewildert
werden können.“
Die neue Anlage ist vierfach unterteilt, damit mehr Arten gehalten
werden können
und sich nicht gegenseitig stören. In den oberen beiden Gehegen werden
Kröten und
Unken ihr Heim finden und in den unteren neben Fröschen und Eidechsen
auch Molche.
„Mit etwas Geduld und Entdeckungswillen
werden die Zoobesucher die Amphibien und Reptilien wie
Geburtshelferkröte, Gelbbauchunke,
Kammmolch, Kreuzkröte, Feuersalamander, Eidechsen und Blindschleichen
sehen können
und die kleine Anlage wird unsere zoopädagogische Arbeit bereichern und
ergänzen“,
so Dr. Becker in der kleinen Feierstunde am 19. April 2008 im Opel-Zoo.
openPR.de
- 21. April 2008
SPERMIEN "ON THE ROCKS" - AMPHIBIENSCHUTZ DURCH
GEFRIERKONSERVIERUNG
Die Gefrierkonservierung
von Amphibien-Spermien wird in einem aktuellen Forschungsprojekt des
Wissenschaftsfonds
FWF optimiert. Das Ziel ist die erfolgreiche Züchtung gefährdeter
Amphibienarten
aus tiefgekühlten Spermien, die zur Befruchtung verwendet werden
können. Der afrikanische
Krallenfrosch und der mexikanische Axolotl dienen als Modellorganismen.
Zu den Vorteilen, die Spermien bieten, führt der Projektleiter Prof.
Robert Patzner
von der Paris-Lodron-Universität Salzburg (Fachbereich Organismische
Biologie) aus:
"Prinzipiell können anstatt Spermien natürlich auch Eizellen gelagert
werden,
doch bereiten sie auf Grund ihrer Größe, Form und Inhaltsstoffe bei der
Gefrierlagerung
Probleme. Der Temperaturaustausch erfolgt unvorteilhaft und schädigt
die Zelle.
Spermien hingegen können wir vom lebenden Tier erhalten und auf Grund
ihrer Kompaktheit
unter idealen Bedingungen gefrierlagern." Dem Artenschutz wird diese
Methode dann gerecht, wenn die verwendeten Eizellen von
gezüchteten, nicht gefährdeten Arten stammen. Werden diese zur
Befruchtung mit kryo-konservierten
Spermien von gefährdeten Arten verwendet, entwickeln sich
ausschließlich Nachkommen
der gefährdeten Art. Bei all seinen Bemühungen sind sich Prof. Patzner
und Dr. Mansour bewusst, dass
die Kryo-Konservierung die weltweite Zerstörung der natürlichen
Habitate der Amphibien
nicht wett machen kann. Doch sind viele Amphibienarten auch durch
andere Gefahren
bedroht wie z. B. eine erst vor kurzem identifizierte Pilzinfektion,
die bis zu
100 Prozent einer betroffenen Population töten kann. In genau solchen
Fällen bietet
die Kryo-Konservierung und Androgenese aus diesem FWF-Projekt einen
wirkungsvollen
Artenschutz.
ouwehand.nl -
17. Apr. 2008
Zondag 20 april Themadag: 'Kikkers op de Grebbeberg'
Sonntag, 20. April, Thementag: "Frösche auf dem Grebbeberg"
Am Sonntag, 20. April, organisiert Ouwehands Tierpark in Rhenen den
Themennachmittag "Frösche auf dem Grebbeberg".
vmdaily.ru - 21. Apr. 2008
Московских
лягушек
посчитают
Moskauer Frösche werden gezählt
Der Moskauer Zoo machte sich an eine nicht leichte Aufgabe - an die
Zählung aller hauptstädtischen Frösche. Doch können sich an der
Froschzählung auch alle Moskauer beteiligen, die es wünschen. Die
Biologen treibt in diesem Fall nicht bloße Neugier. Es geht darum, daß
man anhand der Anwesenheit oder des Fehlens von Fröschen in der Stadt
den Zustand ihrer Ökologie beurteilen kann. Auf der ganzen Welt wurde
das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches ausgerufen. Der Moskauer Zoo hat
beschlossen, ein Monitoring der Moskauer Gewässer durchzuführen und
festzustellen, wo welche Froscharten leben und sich vermehren. Die
Einwohner der Stadt können sich daran beteiligen. Dafür müssen sie eine
Karteikarte ausfüllen, auf ihr den Typ des Gewässers, seine
geographische Lage, Datum und Zeit der Beobachtung eintragen, die
Witterungsbedingungen, aber auch die Froschart, die Anzahl der
Individuen und das Vorhandensein von Laich.
rosbalt.ru - 18. Apr. 2008
Столичный
зоопарк
объявил
в
розыск
лягушек
Hauptstadtzoo rief zur Froschsuche auf
Moskau. Der Moskauer Zoo beschloß, ein Monitoring der Gewässer der
Stadt durchzuführen, um zu bestimmen, wo welche Amphibien weiterhin
leben und Laich ablegen. Die Spezialisten des Zoos haben die in der
Stadt wohnenden Naturfreunde aufgerufen, sie bei diesem Vorhaben zu
unterstützen. Die Städter werden gebeten, über ihre Beobachtungen und
Begegnungen mit Fröschen an den Ufern städtischer Gewässer im April und
Mai der Forschungsabteilung oder auf der Site des Moskauer Zoos
mitzuteilen. Die Spezialisten interessiert auch, an welchen Orten von
den Fröschen abgelegter Laich entdeckt wurde, aber auch, in welchen
Gewässern, die früher von Amphibien bewohnt waren, in diesem Jahr keine
zu finden sind. Eine Bilanz des Monitorings wird im Juni gezogen, die
Ergebnisse kann man auf der Website des Zoos erfahren. Die Spezialisten
sind beunruhigt von dem ständigen Rückgang der Anzahl und der
Artenvielfalt der Amphibien in den Gewässern Moskau und der näheren
Umgebung.
TV-Tipp:
Di, 29.04.2008, 16:50 ARTE, Eine Arche für Frösche, Kampf gegen die
Pilzepidemie in Panama
>insb. Suche nach und Haltung von
Atelopus Zeteki
Im tropischen Panama
sind derzeit alle Froscharten
durch eine sich schnell verbreitende Pilzinfektion vom Aussterben
bedroht. Mit unvorhersehbaren Folgen, denn Frösche sind ein
entscheidendes Glied in der Nahrungskette des Regenwaldes. Bisher gibt
es keine Möglichkeiten, die Ausbreitung des tödlichen Hautpilzes
Chytrid in der Natur aufzuhalten. Der aus Panama stammende Biologe
Edgardo Griffith war der erste, der von der Epidemie getötete Frösche
fand. Lebende bekommt er jetzt nur noch selten zu Gesicht, egal, wie
gründlich er nach ihnen sucht. Griffith schlug Alarm und initiierte
eine weltweit einmalige Rettungsaktion. Seine aus der Verzweiflung
geborene Idee war es, möglichst viele gesunde Frösche einzufangen und
in einer eigens errichteten Notaufnahmestation unter Quarantäne zu
stellen - der "Arche" für Frösche. Die Sicherung der Froschbestände
durch Züchtung ist ein schwieriges Unterfangen für Edgardo und seinen
Mitstreiter, den amerikanischen Biologen Andrew Crawford. Vor zwei
Jahren kam die Pilzinfektion mit dem Namen Chytrid aus dem benachbarten
Costa Rica nach Panama. Aber auch in Südamerika, Australien und den USA
hat der Chytrid bereits einige Froscharten komplett ausgerottet.
Mittlerweile sind mehr als ein Drittel der knapp 6.000 verschiedenen
Froscharten weltweit akut vom Aussterben bedroht. Die Dokumentation
macht eine faszinierende Entdeckungsreise in die bedrohte Welt der
Frösche im Regenwald von Panama und zeigt die landesweiten Bemühungen
der Tierschützer, sie vor dem Aussterben zu retten.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
|
Zoos – Meldungen deutschsprachig |
sueddeutsche.de
- 22. April 2008
Knuts
Papa
Inzucht,
Genickbruch, Tierhandel: Der Direktor des Berliner Zoologischen Gartens
sieht sich
immer wieder mit harschen Vorwürfen konfrontiert. Im Rückblick lässt
sich nicht mehr genau feststellen, wann es begann.
Vielleicht
mit der Absage der "Gay Night" im Zoologischen Garten. Oder mit dem
Rauswurf
des kaufmännischen Direktors. Möglicherweise auch mit dem Streit
darüber, ob man
die Knut-Einnahmen mit dem Zoo Neumünster teilen muss. Oder mit den
Vorwürfen, er habe Tiere getötet, verkauft oder Inzest
unter ihnen
zugelassen. Nun kann man nicht gerade sagen, dass Bernhard Blaszkiewitz
zu den
Menschen gehört,
die es einem leicht machen. Selbst Wohlwollende sagen über ihn, dass er
kein "Chef
zum Kuscheln" sei, sondern bodenständig, direkt, manchmal gar ruppig.
Andererseits
ist es wahrscheinlich vor allem ihm zu verdanken, dass Berlin überhaupt
noch zwei
Zoos hat. Denn der Tierpark im Osten der Stadt, einst von der DDR
gegründet, stand
nach der Wende vor der Abwicklung. Blaszkiewitz hat saniert und
gespart. Und er
hat Mitarbeiter entlassen. Manch eine der Anschuldigungen, die gegen
Blaszkiewitz erhoben werden,
wiegen allerdings
schwer, und man kann nicht sagen, dass er besonders geschickt darauf
reagiert hat.
Vielleicht ist das seine größte Schwäche: dass er von dem ganzen Rummel
um den Zoo
nicht viel hält.
Bild.de
- 21. April
2008
Ließ er auch 9 Löwen totspritzen?
Die Anschuldigungen
gegen Berlins Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz (54) werden immer
schlimmer – so soll
er jetzt auch für die Tötung von sechs Löwen und drei Löwenbabys
verantwortlich
sein! Die Vorwürfe kommen von einer ehemaligen Mitarbeiterin des
Tierparks Friedrichsfelde,
wo Blaszkiewitz seit 1991 Direktor ist. Das Raubtierhaus im Tierpark
sei damals überfüllt gewesen, es musste Platz geschaffen
werden. Blaszkiewitz spielt die neuen Vorwürfe herunter. Sein Sprecher
Detlef Untermann
(55) sagte zu den sechs totgespritzten Löwen, dass sich der Vorgang
erst 1995 ereignet
habe. Damals habe „Katzen-Aids“ grassiert, es habe positive Tests
gegeben. Darum habe
der Tierpark korrekt entschieden, die alten Löwen einzuschläfern. Bei
den Löwenbabys habe es sich um vier statt drei gehandelt, so Untermann.
Zwei
seien Totgeburten gewesen, zwei mussten eingeschläfert werden, weil sie
untergewichtig
waren.
Tagesspiegel
- 21. April 2008
Politiker
fordern Ethikrat für den Zoo
Berliner
Abgeordnete haben die Einrichtung einer Ethikkommission für Zoo und
Tierpark gefordert.
„Wir erwarten vollständige Transparenz aller Unterlagen. Es gibt
erhebliche Zweifel
daran, dass im Zoo alles richtig läuft“, sagen Tierschutzpolitiker
Michael Schäfer
(Grüne) und Mirco Dragowski (FDP). „Berlin muss wie andere Zoos eine
Ethikkommission
einrichten“, sagt Jörg Luy, Professor für Tierethik an der Freien
Universität. Hintergrund
sind weitere Fälle von Tiertötungen im Zoo. So wurden mehrfach Tiger
und Löwen eingeschläfert. Zwar würden die internationalen Standards
eingehalten, doch „müssen wir den Vorwürfen
nachgehen“, sagt auch SPD-Politiker Daniel Buchholz. Zoodirektor
Bernhard Blaszkiewitz soll Anweisung gegeben haben, gesunde Löwen und
Löwenbabys „abzuspritzen“, wie eine Tierpflegerin im RBB-Fernsehen
sagte. Die Entscheidung,
wann ein Tier getötet werde, treffen die Tierärzte – je zwei in Zoo und
Tiergarten
– und die Kuratoren in Absprache mit der Zooleitung. Eine
Ethikkommission sei in
Berlin nicht nötig, da im Gegensatz zu anderen Zoos keine „Wildtiere“
geschlachtet
werden, um sie zu verfüttern.
Zur Frage der Ethikkommisionen in Zoos betonte Helmut Mägdefrau vom
Tiergarten in
Nürnberg, diese auch mit externen Fachleuten besetzten Gremien
befassten sich nicht
vornehmlich mit Verfütterungsfragen, sondern mit diffizilen Fällen der
Behandlung
oder Tötung von Tieren. Tiergartenchef Dag Encke gehört zu den wenigen
Zoochefs
in Deutschland, die über dieses Thema öffentlich reden: „Bei der Frage
nach der
Tötung von Zootieren sind wie beim Verzehr von Wurst Sentimentalitäten
nicht gefragt.“
Tagesspiegel - 20.
April 2008
Auf Großwildjagd
Ein Foto
soll gemacht werden, und Fotos macht der Zoodirektor am liebsten bei
den Elefanten.
Bernhard Blaszkiewitz kommt also ins Elefantenhaus, er nickt kurz und
geht zu den
Tierpflegern. Kurzer Plausch, Händeschütteln, „dann wollen wir mal“,
sagt Blaszkiewitz,
er zieht das Jackett aus, klettert durch den Graben und begrüßt seine
Freunde. Es ist keine schöne Zeit für Blaszkiewitz. In diesen Tagen, in
denen der Zoodirektor
abwechselnd Katzenbabymörder, Betriebsräte meuchelnder Tyrann oder ewig
gestriger
Fachidiot genannt wird, scheinen die Elefanten seine treuesten Freunde
zu sein.
Im Tierpark Friedrichsfelde,
auch er untersteht Blaszkiewitz, melden sich plötzlich Angestellte, die
durch seine
Amtsführung Traumata erlitten haben wollen. Schwule und Lesben halten
ihn für reaktionär,
weil er die Zootiere nächtens nicht mehr den Rhythmen der Gay Night
aussetzen mag.
Die „Taz“ hat ihn mit einer Seekuh verglichen, „entspannt, friedlich,
in sich ruhend“.
Blaszkiewitz ist 1,90 Meter groß und 130 Kilo schwer, auf Fotos kann
man ihn sich
gut als Tiermörder vorstellen. Erst in natura offenbaren sich die
kindlichen Gesichtszüge,
die Koteletten so breit, wie sie der späte Elvis trug. Old School. Der
Pressesprecher, der den Ruf des Zoodirektors seit ein paar Wochen
verbessern
soll, hat aber anderes um die Ohren als Verkaufszahlen von
Eisbärenpuppen. Er heißt
Detlef Untermann, war zu Zeiten des Bankenskandals Sprecher von
Klaus-Rüdiger Landowsky.
Auch diese Vorgeschichte war dem Ruf des Zoodirektors nicht eben
zuträglich. Vielleicht
hat sich Blaszkiewitz seinen Sprecher nicht ausgesucht, aber die Wahl
passt zum
allgemeinen Eindruck: Was in diesen Tagen schief gehen kann, geht
schief.
WELT ONLINE - 19.
April 2008
"Dubiose Tötungen": Peta erstattet Anzeige gegen
Zoodirektor
Tierschützer
haben gegen Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz erneut
schwere Vorwürfe
erhoben. Er sei möglicherweise für die "Tötung ohne vernünftigen Grund"
von mehr als 150 Tieren verantwortlich, sagte gestern der Sprecher der
Tierschutzorganisation
Peta, Frank Albrecht. Dafür gebe es konkrete Hinweise, die er aber
nicht näher benennen
wollte. "Damit wollen wir einer möglichen Manipulation vorbeugen",
sagte
Albrecht. Peta habe Strafanzeige gegen Blaszkiewitz gestellt und
fordere die Überprüfung sämtlicher
Todesfälle von Tieren im Tierpark der vergangenen fünf Jahre.
Unterstützung bekommen die Tierschützer von den Zoo-Freunden. "Wer eine
weiße
Weste hat, braucht nichts zu befürchten", sagte Vereinschef Jürgen
Brückner.
Blaszkiewitz solle endlich alle Daten offenlegen, andernfalls mache er
sich unweigerlich
verdächtig.
taz Berlin - 19.
April 2008
Auftritt eines Dickhäuters
Wie eine
Bugwelle schiebt Bernhard Blaszkiewitz - 1,90 Meter groß und 130 Kilo
Lebendgewicht
- die Jounalistenschar auf dem Flur des Abgeordnetenhauses vor sich
her. Seit Wochen
steht der Direktor von Zoo und Tierpark unter Beschuss der Medien. Die
Liste der
Vorwürfe, die vor allem Grüne und der Tierschutzbund gegen ihn erheben,
ist lang.
Doch stoisch wie Dickhäuter, Blaszkiewitz Lieblingstiere, hat er bisher
alles an
sich abprallen lassen. Nun, an diesem Montag, ist der Tag gekommen, an
dem er sich
in einer Anhörung vor dem parlamentarischen Umweltausschuss
verantworten muss. Das Interesse der Öffentlichkeit vornehmlich
fortgeschrittenen Alters ist so groß,
dass die Anhörung per Video in einen Nebenraum übertragen werden muss.
Bei den einen beliebt, bei den anderen verhasst - die Breite, in der
sich die Diskussion
bewegt, macht ratlos. Kann ein Mensch zugleich ein toller Zoo-Direktor
und ein böser
Tierpark-Diktator sein, fragte die Berliner Zeitung am Montag in einem
ganzseitigen
Artikel, in dem das Szenario der Vorwürfe um weitere Behauptungen
angereichert wird. Zum erhofften Showdown zwischen Blaszkiewitz und
seinen Kritikern kommt es nicht.
Seine größte Widersacherin Claudia Hämmerling, die tierpolitische
Sprecherin der
Grünen, ist seit geraumer Zeit schwer krank und kann nicht an der
Sitzung teilnehmen.
Nach zwei Stunden Befragung darf Blaszkiewitz in den Zoo zurück - zwar
nicht ganz
entlastet, aber mit Rückendeckung der meisten Abgeordneten.
Berliner Morgenpost -
18. April 2008
Tierschutzorganisation
Peta zeigt Zoo-Chef an
Tiere sollen
nicht artgerecht gehalten und getötet worden sein - das sind nur zwei
der vielen
Vorwürfe gegen den Berliner Zoo-Chef Blaszkiewitz. Der hatte erst vor
kurzem zugegeben,
vier Kätzchen das Genick gebrochen zu haben. Nach der
Grünen-Politikerin Hämmerling
erstattet nun auch die für ihre spektakulären Aktionen bekannte
Organisation Peta
Anzeige. Zoosprecher Untermann erwiderte, es gehe den Tierschützern
nicht um Sachaufklärung,
sondern um eine Kampagne: "Peta überzieht den Zoo in regelmäßigen
Abständen
mit Anzeigen." Die Aktivisten seien erklärte Gegner von Zoos und
erhofften
sich von solchen "Provokationen" eigenen Angaben zufolge eine breite
Öffentlichkeit.
Ad-Hoc-News - 18.
April 2008
Strafanzeige gegen Blaszkiewitz - Zoo
Echo-muenster.de
- 23. April 2008
Allwetterzoo
um eine Attraktion
reicher
Wer so gegen
11 Uhr den Eindruck hatte, die Sonne würde etwas getrübt, erfährt hier
die Ursache:
Zoodirektor Jörg Adler strahlte noch mehr als sie: „Ich bin
üüüüüüberglücklich!“ Die Pressevertreter mussten nicht lang nach dem
Grund suchen, sprach er´s doch in
einer lauschigen Lodge aus Baumstämmen mit Blick auf zwei
funkelnagelneue Außenanlagen
für Nashörner und Erdmännchen. Dabei gelang das Kunststück, den Tieren
deutlich mehr Fläche zu bieten, und gleichzeitig
die Besucher näher heranzuführen. Bei den Breitmaulnashörnern sorgt
dafür die Aussichtsplattform,
die den unmittelbaren Blick auf die nunmehr 4000 qm große, naturnah und
ansprechend
gestaltete Fläche freigibt. Den quirligen Erdmännchen schaut man im
Allwetterzoo
nun nicht mehr nur von oben auf den sandfarbenen Pelz. Ein Tunnel
ermöglicht das
Beobachten durch Scheiben auf Augenhöhe. Dass die Besucher dann und
wann genauso die Hälse recken die Köpfe verdrehen, wie
die kleinen Wächter selbst, liegt an einem Übergang, der die beiden
Gehegeteile
über den Zuschauertunnel hinweg miteinander verbindet. Es sieht zu
possierlich aus,
wenn die Erdmännchen herunter lugen. Ihr Areal beträgt nun stolze 460
qm und ist
tiergerecht mit Klettermöglichkeiten ausgestattet. Einblicke gibt´s
auch in eine
heimelige Höhle, und wer sich auch nach Zoo-Feierabend nicht von dem
Anblick losreißen
kann, darf daheim am PC via Webcam weiterschauen. Bisher war dieses
Areal als ein
Kernbereich des Zoos unterrepräsentiert, bestand es doch nur noch aus
einigen zusammengewürfelten
Relikten früherer Gestaltung. „Nun geht mir das Herz auf, wenn ich hier
entlang
radel“, freut sich Adler. Besonderes Augenmerk verdient auch der
edukative Aspekt. Auf ansprechenden Tafeln,
die zum Mitmachen und Mitdenken auffordern, erfährt man viele spannende
Details.
Pfiffig ist ein Wissensquiz, das gleichzeitig einen Spendenobulus für
den Artenschutz
entgegennimmt. In nur 95 Arbeitstagen entstand der Komplex mit einem
Finanzaufwand
von 0,9 Mio Euro. Eröffnungsfest mit Besucherprogramm ist am Samstag,
26. April, 11 bis 17 Uhr. Es
gibt Führungen zu den Erdmännchen und Nashörnern (stündlich von 12 bis
17 Uhr),
Fütterung der Erdmännchen um 14 und 16 Uhr, Fütterung der Nashörner 15
Uhr. Mal-/Bastelaktionen
und Infos zu „kiss a frog“ in der Nashorn-Lodge sowie Ausstellung
einiger Bilder
des Wettbewerbs „Unsere Erdmännchen“ in der Nashornhalle.
Ostsee
Zeitung - 18. April 2008
Letzte Förder-Millionen für Ozeaneum übergeben
Für den Weiterbau des Stralsunder Ozeaneums hat heute
Mecklenburg-Vorpommerns
Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) die letzten noch ausstehenden
Fördergelder
in Höhe von fünf Millionen Euro an das Meeresmuseum übergeben. Zusammen
mit zusätzlichen
Mitteln des Bundes und der Stadt sei nun die Gesamtfinanzierung des
rund 60 Millionen
Euro teuren Museums gesichert. Die im Juli öffnende Meeresausstellung
werde das absolute Tourismus-Highlight in
Mecklenburg-Vorpommern darstellen, sagte der Minister nach einem
Baustellenrundgang.
Er regte eine Werbekampagne in der Kreuzschifffahrt an, um künftig auch
Passagiere
der in der Ostsee kreuzenden Luxusliner für einen Besuch der
Einrichtung zu gewinnen.
MVregio
- 18. April
2008
Kölner Seehunde
sollen noch vor Pfingsten nach Rostock umziehen
Der Kölner Zoo bereitet den Umzug von neun Seehunden nach Rostock
vor. Für den 27. April sei eine große Verabschiedungsfeier in Köln
geplant, bei der die
Zoobesucher die Tiere noch einmal hautnah erleben könnten. Noch vor
Pfingsten sollen die Seehunde Filou, Moh, Luca, Malte, Nick,
Bill, Henry, Sam und Marko dann in zwei Kleinlastern an die Ostseeküste
gebracht
werden. Dann werde das Forschungsteam um den Zoologen Guido Dehnhardt
die wissenschaftliche
Arbeit mit den Meeressäugern fortsetzen. Fast neun Jahre lang hatte das
Forschungsteam die ehemalige Eisbärenanlage des Kölner
Zoos für wissenschaftliche Arbeiten mit den Meeressäugern genutzt.
Diese Arbeitsgruppe
gilt heute international als führend im Bereich der Sinneswahrnehmung
und Unterwasserorientierung
mariner Säugetiere. Die in Köln erworbenen wissenschaftlichen Lorbeeren
führten
dazu, dass Dehnhardt mit einer Lichtenberg-Stiftungsprofessur
ausgezeichnet wurde.
Diese Auszeichnung war mit einem Wechsel der bisher in Köln tätigen
Wissenschaftler
an die Universität Rostock verbunden.
Leipzig-seiten
- 18.
April 2008
Neuer Exot im Zoo Leipzig
Leipzig.
Der Zoo ist um eine Attraktion reicher. Zu sehen ist ab heute das erste
und bislang
einzige in Europa lebende Ohrenschuppentier. Der Exot war bereits Ende
Dezember aus Taiwan eingeflogen worden. Bisher war es
hinter den Kulissen, damit es sich an die neue Umgebung gewöhnen
konnte. Jetzt hat
es sein Dauerquartier im Elefantentempel „Ganesha Mandir“ und ist nun
täglich für
Zoobesucher zu sehen. Da sie in Bezug auf ihr Futter äußerst
wählerisch sind – sie ernähren sich am liebsten von Ameisen und
Termiten – ist ihre
Haltung in Zoologischen Gärten anspruchsvoll. Dem Schuppentier in
Leipzig stellen
die Pfleger eine Spezialmischung aus Mehlwürmern, Eigelb, Bienenlarven
und Kokospulver
zusammen.
Planung und
Bau
Ermstalbote - 21.
April 2008
Aquarium auf dem Trockenen
Das Ulmer
Donau-Aquarium wurde für 1,5 Millionen Euro gebaut. Seit Mitte Februar
strömen die
Besucher. Aber für die notwendige Ausstattung mit Schildern und
Sitzgelegenheiten
ist kein Geld mehr da. Die heimischen
Fischarten wie Hechte, Waller und Karpfen schwimmen munter in ihrem 250
000 Liter-Becken.
Und die Besucherkinder springen munter vom begehbaren Plexiglastunnel,
der durch
das Becken führt, hinaus auf den Gang, um dort auf der Stelltafel
nachzuschauen,
wie welche Fischart aussieht und wie sie heißt. Das gibt bei einem
dutzend Fischarten
bisher - demnächst folgen weitere - eine ziemliche Lauferei für die
Besucher, die
sich informieren wollen. Warum stellt man die Bildertafel nicht in den
Tunnel? "Weil sich dort am Wochenende
die Gäste drängen", sagt Dr. Peter Laipple, der Leiter der städtischen
Abteilung
"Tiergarten Ulm". Jetzt ist die Stadt der Betreiber und die habe im
Haushalt 2008 kein
Geld mehr für die Innenausstattung, klagt Laipple. Weder für Infotafeln
des Landesfischereiverbandes,
an denen per Knopfdruck die Erklärungen zu jeder Fischart abgerufen
werden sollten.
Noch für Stühle im Besucherraum hinter der Kasse. "Bis jetzt ist alles
ein Provisorium, aber mir sind die Hände gebunden, das
Gebäudemanagement der Stadt gibt mir kein Geld von den Mehreinnahmen
ab, entscheiden
kann ich nur übers Fischfutter", sagt Laipple. Richard Nann vom
Rechnungswesen (Controlling) der Stadt Ulm bestätigt, dass die
Mehreinnahmen dem Tiergarten nicht zur Verfügung stehen. Sondern
jährlich muss laut
Beschluss ein Sockelbetrag von 102 000 Euro zur Refinanzierung des
Aquariums abgezwackt
werden. Was mit dem Rest der Mehreinnahmen passiert, dazu werde gerade
an einer
Budgetvereinbarung gebastelt. Falls Bedarf besteht, müsse Laipple auf
die Verwaltung
zugehen. Eventuell lasse sich über einen Nachtragsplan etwas machen.
Das hofft Laipple auch. Derzeit wird ein pädagogisches Konzept
erarbeitet, wie die
Besucher, aber auch die Kinder der bewährten Zooschule informiert
werden sollen.
Wormser
Zeitung - 17. April 2008
Wieselflinke Männchen aus Afrika
Groß war
der Auftrieb im Tiergarten, als sich Politik, Förderer und Bürger
eingefunden hatten,
um die neue Erdmännchen-Anlage einzuweihen. Die, um die es ging, hatten
ihr Revier
schon vor Tagen in Beschlag nehmen dürfen - und dementsprechend "cool"
gaben sich die wendigen Schleichkatzen angesichts der vielen Menschen,
die sich
um sie scharten und Äußerungen taten wie "süüüß" oder ihre Kameras
klicken
ließen. Vier der eigentlich in Afrika beheimateten Tiere leben nun auf
der
neuen, rund 200
Quadratmeter großen Anlage, die ihrer heimischen Lebenswelt, der
Savanne, nachempfunden
ist mit Steinen als felsige Landschaft - nur das Schlafhäuschen und
Heizstrahler
erinnern daran, dass die Tiere in einem Zoo und für sie ungewohnten
anderen Breitengraden
leben. Der Blick auf das Areal ist ungehindert möglich, statt hinter
Zäunen leben
die knuffigen Männchen hinter Glas. "Eigentlich waren es ja fünf",
erläuterte
der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner, "aber ein Weibchen
ließ
sich nicht integrieren, wir haben es abgegeben an einen anderen Zoo".
Die tierische,
von ihren Artgenossen nicht akzeptierte Single-Frau lebt nun in
Ueckermünde, die
beiden Wormser Pärchen stammen aus Köln und Stuttgart.
Frankenberger
Zeitung
/
Waldeckische Landeszeitung - 22. April 2008
Wildpark Edersee soll für Besucher noch attraktiver werden
Im 37. Jahr seines Bestehens sind im Wildpark Edersee umfassende
Veränderungen geplant.
Die Umsetzung eines neuen Konzepts soll die Nationalparkeinrichtung für
Besucher
noch attraktiver machen. Während über die Umgestaltungspläne diskutiert
wurde, verkündete
Wildparkleiter Albert Hernold während eines Rundgangs den Mitgliedern
des Fördervereins
viele Neuigkeiten: „Es deutet vieles darauf hin, dass es in diesem Jahr
mit dem
Wolfsnachwuchs klappen wird.“ Für Diskussionsstoff
bei den Fördervereinsmitgliedern
sorgte die geplante Umgestaltung des Wildparks. Nationalparkleiter
Peter Gaffert:
„Wir haben ein Gesamtkonzept in Auftrag gegeben, dass die komplette
Sanierung der
Anlage vorsieht.“ Dieses Konzept erfülle unter anderem internationale
Standards
auch aus naturschutzrechtlicher Sicht. Erste Ergebnisse seien bei einem
Workshop
unter der Leitung von Professor Gansloßer von der Uni Erlangen und von
weiteren
namhaften Fachleuten erörtert worden.
Freies
Wort - 18.
April 2008
Mehr Lust auf den Tierpark wecken
Gestern
vor einem Monat haben die beiden Bärendamen Ronja und Donja aus dem
Suhler Tierpark
Abschied genommen und ihre Reise in Richtung holländische Grenze in den
Anholter
Bärenwald in Isselburg (Nordrhein-Westfalen) angetreten. Seitdem ist
ihr Gehege
verwaist. Doch nicht mehr sehr lange. Denn noch in diesem Jahr wird das
Bärengehege
komplett umgestaltet in eine begeh- und befahrbare Anlage. In sie
werden possierliche
Erdmännchen und Loris einziehen. Damit wird
der Tierpark um eine weitere Attraktion reicher und anziehender.
Eigentlich wollten
die Mitarbeiter der Einrichtung schon längst mit dem Umgestalten der
Bärenanlage
beginnen, doch das Wetter habe einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Daher werde
die Lori-Anlage vor Juli-August nicht fertig, berichtet Michael Koch.
Zum Konzept gehören ebenso Umgestaltungen in der Mufflon- und
Damhirschanlage, so
dass der Weg durch das Gehege führt. Auch hier ist eine Fütterung
möglich. Zudem
soll im Wildschweingehege umgebaut werden. Hier entsteht eine
Ferkelstreichel-Anlage.
Thüringer Allgemeine -
18. April 2008
Ein Garten voller Tiere
Nordhausen bekommt einen Zoo. Mit 400 Tieren. Das klingt wie ein
verspäteter Aprilscherz.
Ist es aber nicht. Susan und Otto Allner haben einen Tiergarten
errichtet, wie ihn
der Südharz noch nie gesehen hat. In zwölf Tagen soll er eröffnet
werden. Auf dem Gelände hinter ihrem Zoo-Fachgeschäft an der Halleschen
Straße errichteten
die beiden Nordhäuser in den vergangenen Monaten einen Tiergarten mit
Freifläche
und Tropenhaus. Insgesamt 7000 Quadratmeter. Unter freiem Himmel ist
eine sehenswerte
Anlage entstanden. Ihre unzähligen Ideen setzten sie gemeinsam mit
ihrem
Team äußerst kreativ um. Fast alles ist selbst gebaut. Ein
Millionen-Projekt. Etwa 400 Tiere sollen hier Platz finden. Von Wasch-
und Nasenbären über Affen und
Erdmännchen bis zu den Fröschen, Schlangen und Schildkröten.
Attraktionen sind die
Krokodile. Wie beispielsweise das 3,50 Meter lange und 280 Kilogramm
schwere australische
Leistenkrokodil. Zudem
gibt es einen kleinen Abenteuerspielplatz. Auch die Gastronomie ist
nicht vergessen
worden. Allners wollen ihren Zoo am 1. Mai um 10 Uhr in Betrieb nehmen.
ORF.at - 18. April
2008
Löwe
und
Hauserbe "Stinki"
gestorben
Im Salzburger
Tiergarten Hellbrunn ist am Freitag der Löwe Stinki gestorben. Das
ehemalige Zirkustier
hatte Schlagzeilen gemacht, weil ihm Zoofreunde ein Haus und ein Auto
vermacht hatten. Der 19-jährige Löwe erlag in der Nacht einem akuten
Nierenversagen, sagte Zootierärztin
Sandra Langguth: "Donnerstagabend war sein Zustand schon sehr
bedenklich. Bis
Mitternacht waren wir bei ihm und haben ihn intensiv behandelt.
Bedauerlicherweise
hat sich sein Zustand weiter verschlechtert. Seine Nieren haben auf die
Behandlung
nicht angesprochen und versagten am Freitag dann ganz." Das Gebäude und
das Fahrzeug wurden inzwischen versteigert, um das neue Löwengehege
im Zoo Hellbrunn zu finanzieren. Die Planung der neuen Anlage ist schon
sehr weiter
fortgeschritten - im Sommer soll sie öffentlich präsentiert werden.
Ende des Jahre soll der Bau der neuen Afrika-Anlage mit dem Löwengehege
beginnen
- nach der Fertigstellung sollen neue Löwen in Hellbrunn
einziehen.
Die
Presse - 16. April 2008
Aus
dem Graben wird ein Park: Bern und seine Bären
Bären bewegen die Gemüter immer
wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom im Berliner Zoo gesorgt,
"Problembär Bruno" 2006 für eine wilde Jagd durch die bayerischen
Alpen. Nun gibt es bärige Neuigkeiten aus der Schweiz. Dessen
Hauptstadt Bern, die den Bären im Namen und Wappen trägt, rüstet sich
gerade für eine neue Ära im Umgang mit "Meister Petz". Denn der alte,
nicht mehr zeitgemäße Bärengraben an der Nydeggbrücke über den Fluss
Aare
erlebt seine letzte volle Saison. Zugleich können Urlauber ganz in der
Nähe die
Arbeiten am neuen, großzügigeren Bärenpark verfolgen. Dort werden die
Bären viel mehr Auslauf bekommen, und sie können rund um die
Uhr draußen sein. Der 9,7 Millionen Franken (6,2 Millionen Euro) teure
Park
reicht künftig vom Bärengraben-Standort bis zum Aare-Ufer. Besucher der
drei EM-Spiele in Bern im Juni und auch alle anderen Städtereisenden
können wegen der Bauarbeiten nun zwar keine ganzen Runden um den
Bärengraben
mehr drehen. Sie haben jedoch weiterhin freie Sicht auf Tana und Pedro.
Für
drei Franken (etwa 1,92 Euro) können sie im Wärterhäuschen außerdem
Futterpakete kaufen und den Tieren ins Gehege hinunterwerfen.
Aktionen
RevierSport
- 22. April 2008
Rhein-Ruhr-Marathon: Kooperation mit Zoo Duisburg
Paul will
nur spielen! Ausgesprochen zupackend bewies der Siamang-Affe im Zoo
Duisburg am
Freitag seine Freundschaft zum 25. Rhein-Ruhr-Marathon. Mit Jörg
Bunert, Mitorganisator
des ältesten Deutschen City-Marathons, der am 1. Juni 2008 gestartet
wird, lieferte
sich Paul beim Fototermin am Freitag direkt ein Tauziehen um eines der
T-Shirts
des Rennens. Der Rhein-Ruhr-Marathon unterstützt
auch in
diesem Jahr wieder den Zoo Duisburg. Siamang Paul, eine Gibbonart aus
Südostasien,
und seine Mitbewohner sollen es in Zukunft noch komfortabler haben. 50
Cent pro Starter am 1. Juni, spendet der Stadtsportbund Duisburg,
der zusammen
mit dem LC Duisburg den Jubiläumslauf veranstaltet, für die Erneurung
des Orang-Geheges.
Der Zoo trägt zum Rahmenprogramm während der
AOK-Schüler-Läufe
am Samstag, 31. Mai 2008, im Sportpark Wedau bei. Darüber hinaus
erhalten alle Starter
einen Gutschein für einen vergünstigten Eintritt im zoologischen Garten
am Kaiserberg.
lifepr.de - 23.
April 2008
Gratis-Jahreskarte für den Augsburger Zoo!
Schon vor einem Jahr hatte der Zoo die Idee, alle in Augsburg
neugeborenen
Kinder mit einer Jahreskarte für den Augsburger Zoo willkommen zu
heißen. Zwar ist
für Kinder unter drei Jahren der Eintritt in den Zoo sowieso frei -
aber ohne Mama,
Papa, Oma oder Opa lässt es sich schlecht in den Zoo gehen. Leider
konnte die Aktion
aber aus Datenschutzgründen nicht von Zooseiten stattfinden. Umso
schöner, dass sich das Amt für Kinder, Jugend und Familie jetzt bereit
erklärte,
im Rahmen des Pilotprojektes "Herzlich willkommen Augsburger Kinder"
junge
Familien nach der Geburt ihres Kindes anzuschreiben. Gleichzeitig
erhalten sie einen
Gutschein, den sie an der Zookasse innerhalb von 30 Tagen gegen eine
Jahreskarte
eintauschen können (natürlich für einen Erwachsenen!)
WELT
ONLINE - 18.
April 2008
Wildpark Eekholt stellt Eulen vor
Von 13 Eulenarten, die in Europa vorkommen, sind inzwischen 9 in
Schleswig-Holstein
heimisch. Voriges Jahr wurde erstmals ein Brutplatz des kleinen
Sperlingskauzes
nachgewiesen, sagte Eulenfachmann André Rose am Freitag der Deutschen
Presse- Agentur
dpa. Rose wird am Sonntag den Besuchern des Wildparks Eekholt in
Großenaspe (Kreis
Segeberg) die «lautlosen Jäger der Nacht» näher vorstellen. Auf der
Flugwiese zu
bestaunen sind dann auch Uhu, Schleiereule und Publikumsliebling
«Elvis», ein Bartkauz.
RP
ONLINE - 22.
April 2008
Sex und die Natur
Eine ungewöhnlichen
Vortrag über das Baggern, Balzen und Begehren unter freiem Himmel gibt
es in der
Waldschule im Wildpark Grafenberg. "Sex und die Natur" heißt der
Bildervortrag,
bei dem die Zuhörer erfahren, dass für Sex nicht nur der Mensch eine
vernünftige
Umwelt braucht. Der Vortrag ist ausdrücklich auch für Jugendliche
geeignet. Sex und die Natur" der Waldschule im Wildpark
Grafenberg, am 25.
April, 17
Uhr.
Leipziger
Internet-Zeitung
- 22. April 2008
Donnerstagsführung: Frühjahrserwachen samt Nachwuchs im
Wildpark
Wer meint,
im Frühling gäbe es im Wildpark nichts zu sehen, der irrt. Die Saison
wurde von
den jungen Wildschweinen schon im Februar eröffnet. In ihren
Wurfkesseln halten
sich die Kleinen bei der Kälte zwar versteckt, aber ab und zu kann man
einen gestreiften
Winzling beim Toben durch das Gehege erblicken.
Bluewin -
16. April 2008
Kauende und nicht kauende Kamele im Zoo Zürich
Der Zoo Zürich ist bis 19. Oktober voller Kamele. Neben den
lebendigen Tieren können die Besucher und Besucherinnen auch farbige
Kunstkamele sowie eine Sammlung mit Kamel-Objekten bewundern.
Ursprünglich stammen sie aus
Dubai. Analog zur "Kuh-Parade" 1998 in
Zürich war dort eine mit Dromedaren veranstaltet worden. Daneben sind
im Zoo-Restaurant 650 Exponate aus einer privaten Kamel-Sammlung zu
bewundern.
WELT
ONLINE - 19.
April 2008
Filmpark feiert zehn Jahre Filmtiershow
Mit dem
sechs Wochen alten Leopardenbaby Indra als «Stargast» hat die
Filmtiershow im Filmpark
Babelsberg am Samstag ihr zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Bei dem
«Filmtier- Special»
vor voll besetzter Tribüne sei auch das elf Monate alte Tigerbaby
«Amba» aufgetreten,
sagte eine Sprecherin. Indra ist der jüngste Nachwuchs der
Filmtierschule Harsch
aus Sieversdorf, die für die Show verantwortlich ist. Indra wurde laut
Tiertrainerin
Astrid Harsch in einem kleinen Zoo bei Gütersloh (Nordrhein-Westfalen)
von seiner
Mutter verstoßen und dann per Flasche aufgezogen.
Nachwuchs
inar.de
- 22. April 2008
Sensationeller Zuchterfolg im Zoo Berlin: Claudius, der
neuseeländische
Kiwi!
Der Berliner
Zoo gehört zu den wenigen Zoos, die den neuseeländischen Wappenvögel,
den Kiwi,
nicht nur äußerst erfolgreich halten, sondern auch regelmäßig züchten.
Das Paar
Erena und Fausto ist in diesem Jahr zum sechsten Mal erfolgreich! Am
26. März kam ein Jungvogel zur Welt, und zwar auf bisher einmalige
Weise: Er
schlüpfte beim Vater Erena! Bisher wurden, wie weltweit üblich, die
riesigen Eier
kurz vor dem Schlüpf entfernt und zum Schlupf und zur Aufzucht durch
die Tierpfleger
in menschliche Obhut übernommen.
Berliner
Morgenpost - 21. April 2008
Zuwachs
im Berliner Zoo: Kiwi Claudius
Ein Kiwi hat auf eine ungewöhnliche Weise im Berliner Zoo das Licht der
Welt erblickt.
Der neuseeländische Wappenvogel sei beim Vater geschlüpft, teilte
Rudolf Reinhard
vom Zoo mit. «Normalerweise werden die riesigen Eier vor dem Schlüpfen
entfernt und in menschliche Obhut gegeben», sagte der Zoologe. Zu Ehren
von Claudia
Smith, einer der Pflegerinnen des Jungtieres, sei der Kiwi Claudius
genannt worden.
«Vater Erena kümmerte sich zwei Wochen lang um den Nachwuchs», sagte
Reinhard. In
der Regel reagierten die Kiwi-Männchen aggressiv und töteten die
Kleinen.
Leipziger
Internet-Zeitung
- 18. April 2008
Viringika und ihrem Nachwuchs geht's gut: Heute ist der
kleine ...
Das am 16.
April dieses Jahres geborenen Gorillajungtier wird zusammen mit seiner
Mutter Viringika
und den anderen Gruppenmitgliedern heute zwischen 9 und 12 Uhr zum
ersten Mal auf
der Innenanlage von Pongoland zu sehen sein. Viringika wurde mit ihrem
Schützling
bereits vom Silberrückenmann Gorgo und den anderen Weibchen wohlwollend
wieder in
die Gruppe aufgenommen.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin
- 22. April 2008
"Das Wohl der Tiere geht vor"
Ein gestreifter
Knut im Schweriner Zoo - so einen werbeträchtigen Aufschwung für den
Schweriner
Zoo hätten sich viele nach Geburt des kleinen Tigerkaters im Januar
erhofft. Doch
eine nervöse Tigermama und besorgte Tierpfleger schieben einer Aufsehen
erregenden
Vermarktung einen Riegel vor. Zum Wohle der Tiere, wie Zoodirektor
Michael Schneider
betont. Von den Augen der Öffentlichkeit bisher fast unbemerkt hat
sich im Schweriner
Zoo unterdes schon wieder Nachwuchs eingestellt. Kleine
Humboldt-Pinguine schlüpften
aus dem Ei und werden jetzt in der schummrigen Bruthöhle groß gezogen.
Immerhin:
Zu Fütterungszeiten werden die knuddeligen kleinen Wesen gezeigt. Dann
verschwinden
sie schnell wieder im Nest.
RP ONLINE - 18.
April 2008
Nachwuchs bei den Zebras
Auf langen,
dünnen Beinen springt seit ein paar Tagen ein kleiner Zebrahengst über
die Afrika-Anlage
im Zoo Krefeld. Noch bewacht Mutter Andara das Fohlen aufmerksam, damit
ihm nichts
passiert. Sein Vater Changa kam vor zwei Jahren aus dem tschechischen
Zoo Dvur Kralove,
der neuen Heimat des ersten Krefelder Nashornjungtiers und RP-Patentier
Davu. Das
Fohlen ist sein erster Nachwuchs im Krefelder Zoo. Es hält jetzt mit
seinen munteren
Kapriolen die ganze Herde gut auf Trab.
Nordsee
News - 22. April 2008
Multimar Wattforum: Kuckucksrochen bekommen Nachwuchs
Erstmalig legt das Kuckucksrochen-Weibchen im
Nationalpark-Zentrum Multimar
Wattforum Eier: ein Geschenk nicht nur für die Aquarianer. Denn mit
etwas Glück
können auch Gäste ein wenig davon miterleben, wie das Rochenweibchen
langsam ein
Ei herausdrückt. Das kann ein paar Stunden dauern, oder auch ein paar
Tage. Bisher
hat das Tier sieben Eier gelegt, drei sind befruchtet. Vor vier Wochen
kamen die
ersten Eier, nach acht Tagen Pause die nächsten. Nun hoffen die
Aquarianer, dass
es noch lange so weiter geht. Doch vorhersagen kann das niemand.
Freie Presse -
22.
April 2008
Freude
in Aue: Bambam und Bambina sind Eltern
Es
quiekt vielstimmig im Auer Zoo der Minis - und aus was für süßen Kehlen
noch dazu!
Bambam, das via Fernsehen bundesweit bekannt gewordene Minischwein (1
Jahr alt)
aus dem Erzgebirge hat Nachwuchs bekommen - Gattin Bambina und der
guten Pflege
des Tierparks sei dank. Gleich fünf kleine Ferkel düsen noch ganz
schüchtern durchs
Gehege, sind schon jetzt die neuen Lieblinge des Publikums. 150 Gramm
bringt jedes der drei Schweinejungs und der beiden Mädels auf die
Waage.
Heidenheimer
Zeitung -
20. April 2008
Frischlinge fühlen sich sauwohl
Heidenheim
hat weder einen „Knut“ noch eine „Flocke“ – und kann trotz des Mangels
an flauschigen
Eisbären-Babys mit tierischen Publikumsmagneten aufwarten: Im Eichert
auf dem Schlossberg
sind momentan kleine Wildschweine die großen Stars.
lifepr.de
- 22.
April 2008
Bild des Monats April: Nachwuchs bei den Mini-Antilopen im
Zoo Basel
Die kleinste Antilope Afrikas hat im Zoo Basel für Nachwuchs gesorgt.
Das Dikdikböckchen
ist mit seiner scheuen Mutter auf der Anlage der Rappenantilopen zu
sehen. Das kleine Böckchen wog bei seiner
Geburt am
18. März lediglich etwa 700 Gramm und hat seither einiges an Gewicht
und Grösse
zugelegt. Bisher hielten sich Mutter und Sohn im Unterholz auf der
Anlage der Rappenantilopen
versteckt, seit wenigen Tagen ist der Kleine mit etwas Glück aber gut
zu sehen.
webjournal.ch -
22.
April 2008
Was Dikdik(t)
denn da?
Wie süss
und wie faszinierend zugleich: Die kleinste Antilope Afrikas hat im
Basler Zolli
für Nachwuchs gesorgt. Das Dikdik-Böckchen ist mit seiner scheuen
Mutter auf der
Anlage der Rappenantilopen zu sehen. Bereits wächst dem Kleinen das für
Dikdiks
typische Mini-Rüsselchen.
oe24.at - 21.
April
2008
Kamel-Baby Amra - Star im Marchfeld
Knut war gestern – der neue Star aller österreichischen Tierpark-Fans
heißt Amra
und ist ein Kamel-Baby. Amra kam am 29. März im Tierpark von Schloss
Hof in Marchegg
zur Welt. Seit dem 21. März und damit früher als in den letzten Jahren
ist Österreichs größte
Schlossanlage auf dem Lande für das Publikum geöffnet. Wie vor fast 300
Jahren bevölkern heute zahlreiche Tiere den barocken Gutshof, und
wie damals sind es vorwiegend Vertreter altösterreichischer
Haustierrassen. Pferde,
Esel, Brillen- und Walachenschafe, Vierhornziegen, Hausgänse und
ungarische Steppenrinder
führen heute allerdings ein weitaus beschaulicheres Dasein als ihre
barocken Vorfahren
und sind im Gegensatz zu diesen weder zu anstrengender Arbeit noch zum
Verzehr bestimmt.
Für einige von ihnen – etwa die zeitweise akut vom Aussterben bedrohten
Weißen Esel
– ist der Meierhof von Schloss Hof eines der letzten Refugien weltweit
geworden.
DCRS
ONLINE - 21.
April 2008
Flocke floppt - Wilbär ist top
Allein am
Sonntag drängten sich ingesamt mehr als 20000 Besucher vor dem Gehege
des kleinen
Eisbären Wilbär. Wer hätte das gedacht. Über das Eisbären-Weise Flocke
war in den
vergangenen Wochen intensiv berichtet worden. Doch jetzt drängt sich
einfach Wilbär
in den Vordergrund, raubt der kleinen Flocke die Aufmerksamkeit. Eine
Menschenschlange bis zu einem halben Kilometer lang bildete sich am
Wochenende
vor dem Freigehege des kleinen Eisbärenmannes im Stuttgarter Zoo. Zwei
Stunden Wartezeit. Je 50 Wilbär-Fans durften fünf Minuten ans kleine
Gehege,
dann war der nächste Schwung Besucher dran.
Europolitan - 18.
April 2008
Bringt Wilbär Knut und Flocke in Vergessenheit?
Knut kann
endlich in die Rente gehen. Nach dem Rummel um die kleine Flocke in
Nürnberg traute
sich nun auch der Stuttgarter Zoo, seinen Nachwuchs der Öffentlichkeit
feilzubieten.
Der kleine vier Monate alte Eisbär, Wilbär, durfte am gestrigen
Mittwoch endlich
im Tierpark 'Wilhelma' die Fotografen beeindrucken. Im Gegensatz zu
seinen Eisbärenkollegen
Knut und Flocke wurde der 15 Kilo schwere Wilbär jedoch nicht von
Menschenhand mit
der Flasche aufgezogen.
Aalener
Nachrichten - 17. April 2008
Eisbärbaby
Wilbär darf nur vier Stunden pro Tag vor die Tür
Endlich darf er vor die Tür, doch der Ausgang für Stuttgarts Eisbärbaby
Wilbär
bleibt beschränkt. Nur vier Stunden pro Tag - jeweils von 11.00 Uhr bis
15.00
Uhr - stehe die Tür zum Außengehege offen, teilte der Tiergarten
Wilhelma mit. Das bedeute jedoch nicht, dass Wilbär und seine Mutter
Corinna dann auch zu
sehen sind. Ob sie sich draußen zeigen, würden sie nach Witterung und
Lust und
Laune entscheiden.
Schweriner
Volkszeitung - 16. April 2008
Erstes öffentliches Bad für Wilbär
Wilbär ist ab sofort kein «Geheimbär» mehr. Über vier Monate
lang hatte der Stuttgarter Zoo das Eisbärbaby wie ein rohes Ei
behandelt und niemanden an ihn herangelassen. Doch am Mittwoch wurden
die Tierfans endlich erlöst. Um Punkt elf Uhr gab sich Wilbär die
Ehre und stapfte hinter seiner Mutter Corinna in das 500 Quadratmeter
große Freigehege. Die ersten Minuten hing er der Mama noch «am
Rockzipfel», auch kurze Zeit später im Wasser wich er ihr kaum von der
Seite. Doch peu à peu erkundete der 15 Kilogramm schwere Bär sein neues
Spielzimmer im Freien und planschte vor sich hin. Der große Ansturm
blieb trotz der großen Euphorie um Knut in Berlin
und Flocke in Nürnberg zumindest am ersten Tag aus - nur einige hundert
Besucher wollten sich das Debüt nicht entgehen lassen.
Die Zeit - 16. April
2008
Eisbärbaby
in Stuttgart: Premiere für Wilbär ohne Rummel
Anders als in Berlin und Nürnberg wurde der
Stuttgarter Eisbär Wilbär geradezu heimlich aufgezogen. Heute nahm der
Kleine gemeinsam mit seiner Mutter Corinna sein erstes Bad in der
Öffentlichkeit. Dabei zeigte sich Wilbär von seiner schüchternen Seite.
Der Medienandrang war auch in Stuttgart groß, aber an die große
Glocke hatte man den ersten Auftritt von Eisbärbaby Wilbär nicht
gehängt. "Wie im Drehbuch" sei der erste Auftritt seines
Schützlings gewesen, schwärmte Tierpfleger Jürgen Deisenhofer. Auch
Zoodirektor Dieter Jauch strahlte: "Das ist die Erfüllung eines
langgehegten Traums."
Ein Besucheransturm wie bei Knut in Berlin oder Flocke in Nürnberg
blieb dem kleinen Eisbär zunächst erspart.
Epoch Times
Deutschland - 16. April 2008
Wilbär
präsentiert sich mit Mutter im Stuttgarter Zoo
Eine Woche nach Flocke in Nürnberg ist auch der kleine Eisbär Wilbär
in Stuttgart erstmals für die Zoobesucher zu sehen. Eigentlich sollte
er erst Ende des Monats oder Anfang Mai die ersten Schritte im Freien
machen. Doch nun konnte er schon am Mittwoch seine Mutter Corinna ins
Außengehege folgen. Damit hat die Wilhelma eine besondere Attraktion;
denn Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg sind mit der Hand aufgezogen
worden.
FR-online.de
- 19. April 2008
Niekisch lässt sich an Konferenztisch inspirieren
Zu Besprechungen bittet der neue Frankfurter Zoodirektor, Manfred
Niekisch
(56), an den Konferenztisch seines Vorgängers Bernhard Grzimek. Wie zu
Zeiten des
legendären Zoochefs steht der lange, helle Holztisch im geräumigen
Direktionsbüro,
drumherum die passenden schlichten Stühle aus Holz mit grünem Leder.
Der Tisch war
unter Niekischs Vorgänger, Christian Schmidt, nicht genutzt worden.
Grzimeks Stuhl, der zusätzlich mit Armlehnen ausgestattet ist, wird
derzeit aufgearbeitet.
Das gute Stück sei zu ramponiert gewesen, berichtet Niekisch. Er werde
alle Besprechungen
künftig an diesem Tisch abhalten, denn "er ist ein Stück Geschichte".
Ein anderes Stück aus Grzimeks Zeiten habe er bisher nicht gefunden,
sagt Niekisch.
Sein berühmter Vorgänger, der den Zoo nach dem Zweiten Weltkrieg bis
1974 leitete,
habe seine Sekretärin gelegentlich mit einer Autohupe erschreckt.
Zisch - 18. April
2008
Die Natürlichkeit hat sie überzeugt
Der Natur-
und Tierpark Goldau wird mit Anna Baumann ab November eine neue
Direktorin erhalten.
Sie löst Felix Weber ab, der in den Ruhestand tritt. Baumann ist heute
Leiterin
Marketing/Education und Mitglied der Geschäftsleitung des Zoo Zürich.
«Es ist vor allem die Natürlichkeit des Tierparks, die mich dazu
bewogen hat, mich
für die Stelle zu bewerben», sagt die gebürtige Ausserschwyzerin. Es
sei ihr ein
Anliegen, diesen Lebensraum zu erhalten und weiter zu fördern. Sie
strebt mit dem Tierpark Goldau ein moderates Wachstum an.
Hamburger Abendblatt -
19. April 2008
Eulen nach
Niendorf tragen
Eulen nach
Athen zu tragen, galt Aristophanes vor 2400 Jahren als etwas
Überflüssiges. Eulen
nach Niendorf an die Ostsee zu bringen, hat Klaus Langfeldt, 64, zu
seiner Lebensaufgabe
gemacht. Am 13. Juni ist es 25 Jahre her, dass er den "Vogelpark
Niendorf"
bei Timmendorfer Strand übernahm - zunächst mit ein paar europäischen
Zwergohreulen,
die dann auch prompt Nachwuchs bekamen. Heute beherbergt die Anlage auf
dem naturbelassenen Areal in der Aalbeek-Niederung,
ein paar Hundert Meter von der Ostsee entfernt, eine der größten
Eulensammlungen
der Welt: 150 Tiere aus 44 Spezies, darunter Brillenkäuze,
Malaienkäuze, Maskeneulen,
natürlich Schnee- und Schleiereulen und viele verschiedene Uhuarten mit
zum Teil
abenteuerlichen Federohrbüscheln. 30 Jungvögel werden in
diesem Jahr wieder erwartet. Das Weibchen des Doppelhornvogels hat sich
wieder in eine meterhohe Bruthöhle eingemauert,
um sicher ein Junges auszubrüten. Klaus Langfeldt, der mit drei
Tierpflegern und einer Reinigungskraft arbeitet, hat
sein ganzes Privatvermögen in den Park gesteckt. Im Juli ist die letzte
Tilgungsrate
fällig. Und das ohne nennenswerte Unterstützung der Gemeinde
Timmendorfer Strand.
Bild.de - 19. April
2008
Uwe Wilkens (47) ist bei Hagenbeck ständig auf der Jagd
nach den ...
Sie heißen
Viola und Violetta und sind die neueste Attraktion im Hamburger
Tierpark Hagenbeck.
Im Hai-Atoll des Tropen-Aquariums schweben jetzt zwei Violette
Stechrochen! Die flachen Fische sind ein besonderer Blickfang – auch
für Dauer-Besucher Uwe Wilkens
(46). Fast täglich ist der „Zoo-Paparazzo“ auf der Jagd nach tierischen
Schnappschüssen.
Bietigheimer
Zeitung - 17. April 2008
ZUM THEMA: Zoo will keinen Knut-Rummel
Licht- und
Schattenseiten hat die große Begeisterung für kleine Eisbären: "Wir
wollen
keine perfekte Vermarktungsmaschine für Wilbär wie für Knut in Berlin",
sagte Wilhelma-Direktor Dieter Jauch gestern. "Was uns zufließt, ohne
dass
wir groß etwas dafür tun müssen, nehmen wir dankbar an." Wilbär dürfe
aber
keinen Schaden nehmen, erklärte der Chef des zoologisch-botanischen
Gartens in
der Landeshauptstadt. In Berlin habe das Marketing Vorrang gehabt. "Der
zoologische Direktor musste das ertragen." Dennoch sei es
selbstverständlich auch für den
Stuttgarter Tierpark wichtig, im Gespräch zu bleiben. "Wir erhoffen uns
100 000 zusätzliche Besucher durch Wilbär." Auch habe sich der Zoo den
Namen des kleinen Eisbären schützen lassen, "damit keine anderen damit
Geld verdienen". Die Patenschaft für Wilbär werde voraussichtlich der
Südwestrundfunk übernehmen - für 15 000 Euro. "Das Geld werden wir für
die
Eisbärpflege in der Natur spenden", versprach Jauch.
Familie&Co.
- 18. April 2008
Die besten Zoos für den Familienausflug
Wann haben
Sie zuletzt neben einer Giraffe oder einem Tiger gefrühstückt?
Oder
Ihre Pizza
mit Blick auf Nashörner verspeist? Ein solches Erlebnis hat man nur im
Zoo. Die Zeiten, in denen traurige Tiere ihr Dasein auf Beton- oder
leicht
zu reinigenden
Kachelböden hinter Gittern fristeten, sind längst vorbei. Um den Tieren
großzügigere
Gehege bieten zu können, haben die Zoos generell die Vielfalt etwas
reduziert und
sich auf bestimmte Arten besonders spezialisiert. Mit
Forscherwerkstätten vor allem für Schulklassen will man Kindern die
Bedeutung
des Naturschutzes vor Ort deutlich machen. Der Zoo Berlin zeigt vor dem
Rundgang
zu den Schleichkatzen und Lemuren aus Madagaskar einen Film über die
Heimat der
Tiere. Doch
auch in
den Herkunftsländern engagieren sich die Zoos: Der Allwetterzoo Münster
arbeitet
mit Partnern in Vietnam zusammen zur Rettung hoch bedrohter Primaten
wie dem Pandalangur
oder dem Goldaffen.
Augsburger
Allgemeine
- 17. April 2008
Nun auch Nashörner aus der Alpenrepublik
Nein, es
sind diesmal nicht die üblichen Mozartkugeln aus Salzburg. Augsburg
steht ein deutlich
schwergewichtigerer Import aus Österreich bevor. Der Zoo bekommt zwei
"Ösi"-Nashörner,
was Direktorin Barbara Jantschke tierisch freut. "Das ist ein
Glücksfall für
uns", sagt sie. Mit den Rhinos aus Salzburg und weiteren Jungtieren aus
Südafrika
wird Augsburg eine neue, sozusagen multinationale Nashornherde aufbauen.
Mindener
Tageblatt -
17. April 2008
Kleine Kudus als Herde unterwegs
Nur acht europäische Zoos halten den Kleinen Kudu, eine
Antilopenart, die
in Ostafrika auf einem kleinen Verbreitungsgebiet vorkommt. In diesem
Jahr hat der
Zoo Osnabrück mit der Lieferung von weiteren drei Exemplaren aus dem
Zoo Hannover
seinen Bestand verstärkt. So ist mittlerweile eine stattliche Herde
entstanden,
die nun die Außenanlage der "Wüstenunterkunft" bewohnen.
HNA.de - 22.
April
2008
Bärendame Onni kommt in den Wildpark Knüll
Balu und Onni heißt das neue Traumpaar im Wildpark Knüll. Mit Spannung
wird dort
heute die Ankunft von Onni erwartet, der dreijährigen Bärendame, die
aus dem Zoo
der mittelfinnischen Stadt Ätharin stammt. Nach langer Anreise per Lkw
und Schiff
soll die neue Partnerin von Balu am späten Nachmittag im Wildpark
eintreffen. Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich geht bereits einen
Schritt weiter.
Wenn sich
Balu und Onni - wie er erwartet - gut verstehen, könnte sich im
Wildpark irgendwann
sogar Nachwuchs einstellen.
RP ONLINE - 17.
April
2008
Bei den scheuen Riesen
Duisburg. Wer den Tierpark am Kaiserberg besucht, der begibt sich, ohne
es
bisweilen zu merken, auf eine Pirsch durch zwölf Reviere. Heute stellen
wir das
Giraffenrevier vor, zu dem auch die kleinen Kattas gehören.
Berliner
Morgenpost - 19. April 2008
Und wenn sie mal nicht fressen, buddeln sie sich ein
Ein sattes Schmatzen. Man kann deutlich hören, wie ein Gürteltier
frisst. Das Gürteltier
rennt nicht weg, wenn ein Mensch es füttert. Im Gegenteil. Es nutzt die
Gunst der
Stunde, klemmt sich die Traube zwischen seine spitz zulaufenden
Kauplatten, schnuppert
und richtet sich am Reporter auf, die restlichen Trauben fest im Blick.
Merkur
Online - 21. April 2008
Ausreißer "Sam" ist wieder da
Vier Tage war der Star der Flugschau im Wildpark Poing, der
Weißkopfseeadler ,,Sam",
verschwunden, seit Sonntagabend ist er wieder da. Zu verdanken ist dies
einem siebenjährigen
Buben aus Wifling und einer Joggerin aus Ottenhofen (beides Lkr.
Erding).
Wochenanzeiger
Herford - 22. April 2008
Hände
weg von jungen Eulen!
Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der junge flauschige Eulen auf Ästen
oder am Boden
im Wald hocken und scheinbar aus dem Nest gefallen sind. Diese Küken
sind nicht
verlassen, sondern das so genannte „Ästlingsstadium“ gehört zur
normalen Vogelaufzucht.
Die Tiere werden weiterhin von den Eltern betreut und gefüttert.
Wohlmeinende Menschen
nehmen diese vermeintlichen Waisenkinder mit und unterbrechen damit die
natürliche
Aufzucht. Auch im Zoo Osnabrück brüten Eulen in alten Bäumen und ein
Waldkauz-Junges war auf
das Hünengrab und später, wohl durch Mitnahme ins Tal der Grauen Riesen
geraten.
Schließlich wurde es von Besuchern als Waisenkind im Vogelrevier
abgegeben. Die
Vogelpfleger päppelten das Küken zunächst zwei Tage lang, fanden aber
nach langem
Suchen doch die Bruthöhle der Waldkäuze, vor der noch ein weiteres
Küken auf einem
Ast hockte. Das Pflegekind wurde dazu gesetzt, und schon am Abend
konnten die Pfleger
beobachten, wie sich die zwei aneinander kuschelten und den
dazugekommenen Altvogel
anbettelten. So scheint es im Schölerberg doch noch zu einem Happy End
in der Eulenfamilie
gekommen zu sein.
MVregio - 23.
April 2008
Trotz
Unfall -
Störche bauen
Nest und brüten
Es gibt wenige Vogelarten, die es in puncto Popularität mit dem
Weißstorch aufnehmen können. Als Kulturfolger suchen die Tiere seit
Jahrhunderten die Nähe des Menschen und errichten
ihre umfangreichen Horste mit Vorliebe auf Gebäuden in Dörfern und
Städten. Leider ist es um den Bestand der Störche nicht so gut
bestellt. Vernichtung des
Lebensraumes, intensive Landwirtschaft, Zersiedelung und Verbauung
sorgen für rückläufige
Bestände. Ein weiteres Problem sind Freileitungen des Stromnetzes, in
denen sich
die Tiere bei Start oder Landemanövern verfangen und verletzen können.
So erging es auch dem Storchenpaar im Tierpark Stralsund. Beide Tiere
hatten sich
vor ein paar Jahren so stark verletzt, dass sie nicht mehr flugfähig
geworden sind.
Trotz dieses Handicaps haben sie jetzt mit der Brut begonnen und können
dabei aus
unmittelbarer Nähe von den Besuchern beobachtet werden.
Kulturkurier -
22.
April 2008
Historische Grünanlage: „Wehranlage und Tierpark ...
Der Tierpark
Schweinfurt wurde 1879 vom „Verein der Thierfreunde“ in den Wehranlagen
an der Pfinz
gegründet. Vor und nach dem ersten Weltkrieg entwickelte sich der
Tierpark zu einem
Besuchermagneten. Er zählte die längste Zeit seines Bestehens zu den
ältesten in
Bayern. Heute ist die Wehranlage als Naherholungsgebiet bekannt und
beliebt. Mit
über 100 Baumarten aus verschiedenen Erdteilen ist dies Schweinfurts
„kleinster
botanischer Garten“.
Rhein Main
Presse -
22. April 2008
Naturstube statt Luxusbau Füchsin hat
Tiergarten-Kinderzimmer ...
Der Tiergarten
ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und längst ein bei Jung
und Alt beliebtes
Ausflugsziel. Vieles dort passiert jedoch im Verborgenen - deshalb
blicken wir in
unserer neuen Serie hinter die Kulissen des tierischen Alltags.
Morgenweb - 17.
April
2008
Nachwuchs in jedem Gehege
Pünktlich zum nahenden Wetterumschwung hat der Bergtierpark in
Fürth-Erlenbach am
Mittwoch die Saison 2008 eröffnet. Zwar mussten die geladenen Gäste,
darunter Landrat
Matthias Wilkes mit Familie, einen kurzen Hagelschauer aushalten. Doch
am Wochenende
soll es ja wärmer und freundlicher werden.
Passauer Neue
Presse -
22. April 2008
Tierische
Forschungen
mit Affe und Katze
Ebenfalls
erfolgreich beim Landesentscheid des »Jugend forscht«-Wettbewerbs war
die 19-jährige
Laura Schmidhuber aus Freyung. Sie konnte sich mit ihrer Facharbeit
über das Thema
»Behavioral Enrichment - Beschäftigungstherapie für Berberaffen«
zunächst im Regionalentscheid
durchsetzen und gewann Anfang April auch den Landesentscheid in
München. Sie untersuchte
in ihrer Arbeit, die - wie bei Johannes - von Biologie-Lehrer Dr. Uwe
Wucherpfennig
betreut wurde, wie sich das Verhalten von Berberaffen verändert, wenn
sie im Rahmen
einer Beschäftigungstherapie unterschiedlichen Spielformen und
-variationen ausgesetzt werden. Zu diesem Zweck beobachtete sie im
Nürnberger Tiergarten über einen
Zeitraum von
zwei Wochen drei Berberjungtiere, wobei in der zweiten Woche ein neues,
von Laura
selbst gebautes Spielgerät im Gehege angebracht wurde, um zu sehen, wie
die Berberaffen
auf diese Veränderung reagieren. Für sie geht
es nun Mitte
Mai nach Bremerhaven zum »Jugend forscht«-Bundesentscheid.
ORF.at - 22.
April
2008
Neues
Zuhause für Goldkopflöwenäffchen
Ein Affentheater
hat sich am Montag im Zoo Salzurg-Hellbrunn abgespielt: Die
brasilianischen Goldkopflöwenäffchen
übersiedelten in ein neues Gehege - und wehrten sich heftig dagegen.
Salzburger
Nachrichten
- 18. April 2008
Löwe Stinki ist tot
„Wir sind sehr traurig! Unser Stinki ist tot. Er starb heute im Alter
von
rund 19 Jahren an einem akuten Nierenversagen.
Basler
Zeitung - 16. April 2008
Hohe Artenvielfalt zwischen den Gehegen des Basler Zoos
Im Basler Zoologischen Garten
leben zwischen den Gehegen, auf Wegen und Gebäuden gemäss einer
Schätzung von
Fachleuten 5500 Pflanzen, Tiere und Pilze. Nur 3110 dieser Kleintier-
und
Pflanzenarten konnten bisher identifiziert werden. Noch nie seien so
viele Arten auf einem Areal von elf Hektaren gefunden
worden, sagte Zoodirektor Olivier Pagan am Mittwoch bei der
Präsentation der
Studie. Mit den «Arten zwischen den Gehegen» befassten sich in den
letzten drei
Jahren 48 Zoologen und Botaniker. Sie entdeckten dabei auch 31 Arten,
die in der Schweiz noch nirgends
festgestellt wurden. Es handelt sich dabei um zwei Pilz- und 29
Insektenarten.
Der Biologie Bruno Baur sagte, 113 der gefundenen Arten seien auf der
nationalen Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten aufgeführt.
Nur drei Fälle konnten auf unbeabsichtigte Einschleppung mit exotischen
Zierpflanzen zurückgeführt werden. Laut Daniel Burckhardt vom
Natuhistorischen
Museum Basel können viele Arten nicht bestimmt werden, weil die
entsprechenden
Fachleute fehlen.
Die
Presse - 22.
April 2008
PROZESS: Herberstein: „Schwarzgeld war üblich“
Sie
habe immer zwei Stapeln von Eintrittskarten gehabt: Einen rechnete sie
mit Ex-Gutsverwalter
Heinz Boxan direkt ab, einen mit dem Büro, erzählte eine 51-jährige
Zeugin Dienstag
im Herberstein-Prozess. Sie habe bis zum Jahr 2000 als Kassierin im
Tierpark gearbeitet
und – "wie alle anderen" – auch ihr Gehalt "teilweise überwiesen,
teilweise in bar" bekommen. "Es hat also Schwarzentlohnung gegeben?",
fragte Richterin Elisabeth
Juschitz.
"Das war so üblich", antwortete die Zeugin, die nicht ganz freiwillig
aus dem Betrieb schied: Weil angeblich die Frau des damaligen
Tierparkleiters Andreas
Kaufmann ihren Job wollte, habe Andrea Herberstein sie "loswerden"
wollen. Später kam auch Ex-Verwalter Boxan nochmals zu Wort: Auch er
fühlte
sich "gemobbt",
namentlich durch Tierparkchef Kaufmann, die jüngste Herberstein-Tochter
Felicitas
und deren Mutter. Weil er die Schwarzbuchhaltung ohnehin "nur im
Auftrag Herbersteins"
betrieben
habe, hob er sich belastende Unterlagen darüber auf, und nahm diese
beim Ausscheiden
aus dem Betrieb im Jahr 2000 mit. Nach Zahlung einer respektablen
Abfertigung an
Boxan musste dieser das Material zwar offiziell vernichten –
inoffiziell hob er
sich allerdings "zur Sicherheit, damit ich nicht wieder zum Handkuss
komme"
einige parallel geführte "Listen" auf. Diese präsentierte er
schließlich,
in Verbindung mit einer Selbstanzeige, 2005 der Justiz.
WirtschaftsBlatt.at
- 21. April 2008
Prozess ist „eh gute Werbung“ für Herberstein
Herberstein.
Der idyllisch unter Obstbäumen gelegene Parkplatz des Tierparks
Herberstein platzt
am frühlingshaften Wochenende fast aus den Nähten. Es sind vor allem
Familien mit
Kindern, die die Attraktion in der Oststeiermark stürmen und sie kommen
vorwiegend
aus der Steiermark, auch wenn sich Wiener, Niederösterreicher und
Burgenländer darunter
gemischt haben. Immerhin, das Parken ist gratis, dafür wartet an der
Kasse ein Schock. 13 ¤ kostet das Tagesticket für einen Erwachsenen, um
einen ¤ mehr als der weitaus
größere Tiergarten in Schönbrunn verlangt. Drinnen in der „Tierwelt
Herberstein", wie der Tierpark seit Anfang 2007, als
das Land die Geschäfte übernahm, heißt, ist das Meiste beim Alten und
Manches in
Arbeit. Kamele, Wölfe und Emus kennt der treue Besucher seit Jahren
beim Vornamen.
Bisons und Wölfe müssen neuerdings Platz abgeben: Ein
Wild-West-Abenteuer-Spiel-platz
und ein neues Brillenbärgehege sind im Bau. Weder Mitarbeitern noch
Besuchern geht der Herberstein-Prozess sonderlich nahe.
„Der Thomas Hampson wird die Gräfin schon raussingen", lacht eine
Besucherin.
Und hinter vorgehaltener Hand geben Mitarbeiter, die allesamt auf
keinen Fall genannt
werden wollen, zu, dass die Berichterstattung über den „Kriminalfall
Herberstein"
„eh eine gute Werbung war". Die Besucherzahlen weisen jedenfalls nach
oben. Die 800.000 ¤, die
sich das Land den Tierpark pro Jahr jetzt kosten lässt, haben sich
offenbar gelohnt.
Die
Presse - 16. April
2008
STEIERMARK: Als Herberstein weinte
Den Reigen prominenter Politiker im Zeugenstand des
„Herberstein-Prozess“ schloss gestern Landeshauptmann Franz Voves (SP)
ab. Noch
einmal versucht Richterin Elisabeth Juschitz Licht ins Dunkel angeblich
versprochener und tatsächlich ausbezahlter Förderungen zu bringen.
Voves bestätigt weitgehend, was bereits Gerhard Hirschmann, bis 2003
zuständiger Tourismuslandesrat, bekräftigt hatte: Es soll lediglich
eine Zusage
für eine Landesförderung in Form einer stillen Beteiligung in der Höhe
von 2,9
Millionen Euro gegeben haben. Die angeklagten Vertreter der Familie
Herberstein
dagegen hatten höhere Beträge erwartet und berufen sich auf mündliche
Zusagen.
Voves und seine SPÖ hatten einer von VP-Chefin Klasnic angeordneten
Verfügung nicht zugestimmt. „Wir konnten nicht verstehen, was dahinter
steckt“,
begründet Voves heute.
China
Internet Information
Center - 23. April 2008
Die größte Pandabrütstation wird aufgebaut
Das weltgrößte
Brütstation für Großen Panda soll bis Ende Jahr in der Provinz Sichuan
eröffnet
werden. Das Haus wird etwa 200 Exemplare der gefährdeten Tierart
aufnehmen können.
Das neue Naturreservat hat eine Fläche von rund 1 Quadratkilometer.
Darin befinden
sich 20 "Outdoor homes" und ein Spielplatz mit einer Fläche von 20.000
Quadratmetern. Dies sagte Zhang Hemin, Verwaltungschef des Wolong
Nature Reserves,
welches den Bau der neuen Anlage leitet.
PR-Inside.com
- 16. April 2008
Rumäne hielt Löwen im Garten
In Rumänien hat ein Mann einen Löwen in seinem Garten großgezogen.
Allerdings wollten seine Nachbarn das Gebrüll der Großkatze nicht mehr
hören und riefen die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten fanden nicht
nur das dreijährige Löwenweibchen in seinem Käfig, sondern auch Hunde,
zwei Rehe, einen Hirsch und zwei Pfaue auf dem Grundstück in dem Dorf
Pietrosita im Süden des Landes. Der 28-Jährige werde der illegalen
Haltung von Wildtieren
beschuldigt. Ihm drohen bis zu zwölf Monate Haft. Die Löwin wurde einem
Zeitungsbericht zufolge in den Zoo von Bukarest gebracht.
Bild.de
- 23.
April 2008
Grizzly beißt Tiertrainer tot
Kalifornien:
Eigentlich sollte es ein ganz normales Tiertraining werden. Das Ziel:
Grizzly „Rocky“
auf eine neue Filmrolle vorzubereiten. Doch dann griff der Bär an, biss
seinen Trainer,
den 39-jährigen Steven Miller, in den Nacken. Notärzte konnten ihm
nicht mehr helfen,
der Mann starb. Das Unglück ereignete sich auf dem Gelände der Firma
„Predators in Action“ (Raubtiere
in Aktion) des erfahrenen Stuntman und Tiertrainers Randy Miller in Big
Bear Lake,
östlich von Los Angeles. Der Grizzly „Rocky“ galt als einer der besten
Schaupiel-Bären. Die Farm ist Hollywoods Vorzeige-Trainings-Center für
Tiere, die in Filmen oder
Werbespots spielen. Wie es genau zu der Bären-Attacke kam, ist nicht
klar. Die tödliche Attacke bedeutet wohl für den fünfjährigen „Rocky“
das Ende. „Trainierte
Tiere, die auf Menschen losgehen, haben nur ein Schicksal, den Tod“,
ist sich Denise
Richards sicher. Das letzte Wort haben die Behörden.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
|
|
Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
artis.nl
- 22. Apr. 2008
Meivakantie: Geuren en Kleuren in Artis
Maiferien: Düfte und Farben in Artis
In den Maiferien von Samstag, 26. April, bis einschließlich Sonntag, 4.
Mai, findet in Artis das Ereignis Düfte und Farben (Geuren en Kleuren)
statt. Artis lädt herzlich ein, diese Woche in den Tiergarten zu kommen
und sich verführen zu lassen von zahlreichen Aktivitäten! Während der
Veranstaltung Düfte und Farben macht Artis auf die verschiedenen
Verführungen in der Natur aufmerksam. Besucher können einer
Verführungstour durch den Garten folgen, wobei die Verführungstechnik
verschiedener Tiere erklärt wird. Verschiedene Vögel führen Balztänze
auf, während ein Gorilla oder der Otter Düfte gebraucht, um den Partner
zu überzeugen. Im Haus für kleine[re] Säugetiere ist speziell für
dieses Ereignis der Verführungsduft des Otters zu riechen.
trouw.nl - 22. Apr. 2008
Babygiraffe wil niet drinken na dood moeder
Giraffenbaby will nicht trinken nach dem Tod der Mutter
Amsterdam. Giraffenjunge Niek will nicht mehr trinken, seit seine
Mutter Oranya vorigen Freitag in Artis starb. Was die Tierpfleger auch
versuchen, Niek weigert sich. Das Junge müßte eigentlich noch von
seiner Mutter ernährt werden. Die Tierpfleger versuchen, ihm Milch,
Wasser und Brei zu geben, aber es hilft alles nichts. Niek begnügt sich
nämlich nicht mit einem Sauger, nachdem er zwei Monate bei seiner
Mutter getrunken hat. "Ein Giraffenbaby trinkt 18 bis 20 Liter Milch
pro Tag. Niek hat bis jetzt noch nicht getrunken, doch hoffen wir, daß
er in Kürze etwas Flüssigkeit zu sich nimmt", erzählt Sprecher Bart
Kret. Doch hat Niek schon einen Apfel und eine Möhre gegessen. Das
Junge ist noch immer unruhig. Kret: "Niek ist sehr aufmerksam und
tatendurstig. Er sucht nun auch Annäherung an seinen Vater und andere
Giraffen. Ein anderes Weibchen könnte ihn nähren, aber es will nichts
von Niek wissen." Die Tierpfleger stellen Eimer mit Fressen und Trinken
in die Unterkunft des Giraffenbabys, in der Hoffnung, daß Niek etwas
davon nimmt. Mutter Oranya starb vorigen Freitag nach zwei
epileptischen Anfällen. Der letzte Anfall war verhängnisvoll für sie,
so eine Tierpflegerin. Die Obduktion ergab, daß die Hüfte des Tieres
sich etwas abhebt. Die drei übriggebliebenen Giraffen sind unruhig
wegen des Ablebens von Oranya, deshalb bleibt die Anlage vorläufig für
die Besucher geschlossen. Wenn es Niek wider gut geht, können die
Besucher die Giraffen wieder betrachten kommen.
ad.nl - 22. Apr. 2008
Zorgen om babygiraffe na overlijden moeder
Sorgen um Giraffenbaby nach dem Tod der Mutter
Amsterdam. Vorige Woche ist am Freitag in Artis die Giraffe Oranya
plötzlich verstorben. Die Tierpfleger trauern und auch im
Giraffengehege ist es ruhig. Oranya brachte am 22. Februar noch ein
Junges zur Welt - Niek. Bleibt nur noch die Frage, inwieweit es ohne
seine Mutter zu retten ist.
ouwehand.nl - 21. Apr. 2008
Adopteer een dier!
Übernehmen Sie eine Tierpatenschaft!
Ouwehands Dierenpark hat sich auf dem Grebbeberg in Rhenen
niedergelassen und besteht inzwischen über 75 Jahre. Jährlich erfreuen
sich fast eine Million Gäste an einer einzigartigen Kombination von
schönen, interessanten und bedrohten Tierarten, an der schönen grünen
Umgebung und spannenden überdachten Spielmöglichkeiten für Kinder.
Ouwehands Dierenpark strebt danach, seine ideellen Ziele zu
verwirklichen. Wenn Sie als Unternehmen oder Privatperson eine
Tierpatenschaft übernehmen, helfen Sie uns dabei.
roverloonzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Zoo Parc Overloon
Rundgang mit Geruch im Zoo Parc Overloon
Speziell für Kinder wird im Mai im Zoo Parc Overloon eine Führung mit
angenehmen und üblen Gerüchen organisiert: starke Stinker. An den
Samstagen 3., 10., 17., 24. und 31. Mai lassen sich Kinder von Gerüchen
verlocken, u.a. von Binturong, Zwergflußpferd und Kurzkrallenotter.
Welches Tier riecht nach Popcorn? Welches Männchen kann ein Weibchen
schon auf 10 km Entfernung riechen? Ein erfahrener Lotse nimmt die
Kinder mit in die duftende Tierwelt.
wisselzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Dierenpark Wissel
Rundgang mit Geruch im Tierpark Wissel
[Führungszeiten und Teilnahmebedingungen sind wie im Zoo Parc Overloon
und im Aqua Zoo Friesland]
frieslandzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Aqua Zoo Friesland
Rundgang mit Geruch im Aqua Zoo Friesland
Speziell für Kinder wird im Mai im Aqua Zoo Friesland eine Führung mit
angenehmen und üblen Gerüchen organisiert: starke Stinker. An den
Samstagen 3., 10., 17., 24. und 31. Mai lassen sich Kinder von Gerüchen
verlocken, u.a. von Binturong, Totenkopfäffchen und Kurzkrallenotter.
Welches Tier riecht nach Popcorn? Welches Männchen kann ein Weibchen
schon auf 10 km Entfernung riechen? Ein erfahrener Lotse nimmt die
Kinder mit in die duftende Tierwelt. Die Führung für Kinder beginnt
jeweils 13.30 Uhr und dauert anderthalb Stunden. Natürlich sind auch
(Groß)Eltern willkommen. "Starke Stinker" kostet 1,75 Euro pro Person -
inclusive Führung, aber exclusive Eintritt. Wegen begrenzter Teilnahme
ist telefonisches Reservieren erforderlich.
safaripark.nl - 22. Apr. 2008
Animal Event
Tierisches Ereignis
Am 25., 26. und 27 April steht der Safaripark Beekse Bergen in
Hilvarenbeek ganz im Zeichen von Haustieren. Mehr als 100
Haustierrassen sind dann zu sehen an sechs verschiedenen Plätzen und
während des spektakulären Showprogramms. Mehr Informationen über das
Ereignis: www.animal-event.nl.
telegraaf.nl - 21. Apr. 2008
Dolle dierenboel in Beekse Bergen
Tolles tierisches Treiben in Beekse Bergen
Amsterdam. Es ist ein Radau im Safaripark Beekse Bergen. Die ständigen
Bewohner des Parks erhalten Besuch von Kleingetier. Während des Animal
Event leben Hunde, Katzen, Kaninchen, Sittiche und Fische zwei Tage
lang zwischen gefährlichen Wölfen, Tigern, Löwen und anderen
Raubtieren. Der Safaripark steht am 26. und 27. April im Zeichen von
Tier und Natur. Info: www.animal-event.nl und www.safaripark.nl.
telegraaf.nl - 21. Apr. 2008
Giraffe overleden in Artis
Giraffe in Artis gestorben
Amsterdam. Die sechsjährige Giraffe starb am Freitag. Laut einem
Sprecher von Artis fiel den Tierpflegern am Morgen auf, daß Oranya ihr
Bein hinterherzog. Sie dachten, daß das Tier ausgerutscht war und sich
dadurch eine Verletzung zugezogen hatte. Wir sahen, daß die Giraffe
große Schmerzen hatte und haben ihr schmerzstillende Medikamente
gegeben, so der Sprecher. Artis hat das verendete Tier am Montag zur
Obduktion in die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Utrecht
gebracht. Dort wird die genaue Todesursache ermittelt. Sechs Jahre ist
laut Sprecher "nicht alt" für eine Giraffe.
dagjeweg.nl - 21. Apr. 2008
Tropische vlinderpracht in kille Noordoostpolder
Tropische Schmetterlingspracht im naßkalten Noordoostpolder
Der Orchideenhof hat seit April den größten Schmetterlingsgarten der
Niederlande. Wer das Anfang April eröffnete Vlinder Vallei
[Schmetterlingstal] des Orchideenhofs in Luttelgeest besucht, kann sich
den farbenprächtigen Flatterern nicht entziehen. Die Redaktion von
DagjeWeg.nl hat sich den größten Schmetterlingsgarten der Niederlande
angesehen. Einen Schmetterlingsgarten zu machen ist keine einfache
Sache, merkte der Unternehmer. "Es ist aufwendig, gute Kenntnis ist
nötig und jemand zu finden, der diese Kenntnis hat." Aus diesen Gründen
war etliche Vorbereitung nötig, sagt Maarssen. Erst besuchten die
Brüder zukünftige Kollegen in Deutschland, Frankreich und in den
Niederlanden, um das Wissen für [die Realisierung] ihrer neuen Idee zu
erwerben. Auch bin ich zusammen mit meinem Bruder und einem Biologen
nach Costa Rica gereist, um zu sehen, welches Klima dort war und welche
Arten dort herumfliegen. Die Schmetterlinge kommen unmittelbar aus
Südamerika. "Ob das umweltfreundlich ist? Ja, sage ich Ihnen. Siebzig
Prozent der Schmetterlinge, die hier fliegen, werden in Costa Rica von
der einheimischen Bevölkerung gezüchtet. Gewöhnlich in ihrem Gärtchen.
Der Rest kommt von einem Züchter aus England", erzählt der Betreiber
des Schmetterlingsgartens. "Als Puppen kommen sie hierher. In einem
speziellen Kasten lassen wir die Schmetterlinge wachsen, bis sie
fliegen können. Danach werden sie in das Gewächshaus gelassen." Es
fliegen mehr als 55 Arten in seinem Vlinder Vallei umher, sagt
Maarssen. "Von seltenen oder raren Arten kann ich eigentlich nicht
sprechen. Die Schmetterlinge werden ja gezüchtet." Der Unternehmer
findet, daß sie alle etwas Besonderes sind. "Aber wenn ich dann doch
einen auswählen muß, dann den Blauen Morphofalter. Einen blauen, großen
Schmetterling." Einmalig ist laut Maarssen, daß Besucher einen kleinen
Spaziergang im Garten machen können. "In anderen Gärten kann man einen
Kreis laufen und das war es dann. Hier kann man selbst seine Strecke
bestimmen." Ein Kiespfad in Form einer Acht führt die Besucher an den
schönsten Schmetterlingen vorbei. Der größte Teil des Gartens ist
außerdem für Rollstuhlfahrer zugänglich. Ein steiler Felspfad ist nur
von Menschen zu beschreiten, die gut zu Fuß sind. Es soll erinnern an
den natürlichen Lebensraum der Schmetterlinge in Südamerika. "Es sieht
genauso aus wie in den Wäldern Costa Ricas mit allen den Orchideen,
Wasserläufen und Schmetterlingen." Heiratslustige Pärchen, die
Schmetterlinge in ihrem Bauch haben, können auch heiraten zwischen den
herrlichen farbenprächtigen Schmetterlingen. Eine Art Grotte bietet
dafür die Gelegenheit. Vor kurzem hat das erste Pärchen geheiratet.
Dabei soll es nicht bleiben, sagt Maarssen. "Wir haben inzwischen schon
eine beachtliche Zahl von Anfragen erhalten. Die Leute finden es schön,
an einem originellen Ort zu heiraten."
ad.nl - 20. Apr. 2008
Ton Dorresteijn vertrekt volgend jaar bij Blijdorp
Ton Dorresteijn hört nächsten Jahr bei Blijdorp auf
Rotterdam. Ton Dorresteijn (61) gibt am 1. März 2009 das Zepter ab als
Direktor des Tiergartens Blijdorp. Dann übergibt er die Leitung seinem
Nachfolger, der bereits ab 1. Januar eingearbeitet wird. Dorresteijn
ist zwanzig Jahre der Chef des Rotterdamer Tiergartens gewesen. Eine
der ersten Aufgaben des zukünftigen Direktors von Blijdorp wird der
große Umbau der Riviè | |