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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 419 vom 24. April 2008

Liebe Leser,

JJ3 ist tot, abgeschossen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, obwohl eigentlich nicht der Bär, der sich nie aggressiv gezeigt hat, das Problem ist, sondern wir sind das Problem. Wir Menschen allein, die wir jede Landschaft ausräumen, daß kaum noch Tiere darin leben können, wodurch der Bär JJ3 sich verleitet sah, sich an dem verführerisch fahrlässig abgestellten Müll in Ortschaften zu bedienen. Es ist eben wesentlich leichter, den Bär einfach abzuschießen anstatt sich an die eigene Nase zu fassen und den Müll ordentlich abzuschließen. Nahezu ähnlich uneinsichtig und intolerant gehen wir Menschen inzwischen mit beinahe jedem Wildtier um, erinnert sei z.B. an die kürzliche Brutvernichtungsaktion bei Kormoranen am Bodensee - wohlgemerkt stattgefunden in einem Naturschutzgebiet! Und nebenbei: in München stört man sich sogar an ein paar Stadtpark-Gänsen, die deshalb - unter dem Deckmantel der Wissenschaft - während der nächsten Mauser (also unmittelbar bevorstehend) eingefangen und gekeult werden sollen.Nun gehören Gänse (noch) nicht zu den gefährdeten Tierarten, viele andere unserer Mitgeschöpfe aber schon, darunter - zu unser aller Schande - unsere nähesten Verwandten!

Spätestens Mitte des Jahrhunderts werden Sie, liebe Zoodirektoren und -mitarbeiter (beiderlei Geschlechts versteht sich), die einzigen sein, die noch "Lebensräume" für Menschenaffen stellen. Orang-Utans werden laut Schätzungen sogar bereits in 20 Jahren in freier Wildbahn ausgerottet sein. Einige Primatologen und Biologen wollen darum jetzt ein Zeichen setzen, eines das nicht übersehen werden kann: eine Million Unterschriften unter ein »Manifest für Menschenaffen und die Natur«! Liebe Leser, bitte setzen auch Sie noch heute ein Zeichen, nämlich ihres unter dieses Manifest unter www.apesmanifesto.org/German.htm
Und nicht nur das, informieren Sie - heute noch - auch Kollegen, Freunde und Bekannte, sich ebenfalls an dieser Aktion zu beteiligen! Und morgen überlegen wir dann alle gemeinsam, wie wir auch gegenüber Bären, Kormoranen & Co. toleranter werden und wie wir umdenken können und müssen, um den wundervollen Reichtum dieser Erde zu erhalten!

Hoffnungsvoll, Ihre
Silke Sorge

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Unkraut aussäen verboten in Schönbrunn?

Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt. Jetzt mit Sonderseite "Aktuelles aus der Amphibienkampagne".


Walsrode, 23.4.2008
Amphibien-Alarm im größten Vogelpark der Welt

Amphibien-Alarm – so heißt eine am 27. April 2008 zu eröffnende Ausstellung in der Paradieshalle des VogelParks Walsrode, seines Zeichens größter Vogelpark der Welt.
Mit diesem aufrüttelnden Titel machen die Biologen des Parks mit internationaler Anerkennung und Reputation auf das vermutlich größte Massenaussterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier aufmerksam, denn die Zahl der Amphibien nimmt rapide ab. Nachdem sie über 360 Millionen Jahre existiert haben, könnte nun ein Drittel bis die Hälfte aller Amphibien-Arten in der nahen Zukunft verschwinden und das mit einer bislang unbekannten Geschwindigkeit. Bereits ein Drittel bis die Hälfte der rund 6000 Frösche, Kröten, Unken, Salamander,
Molche und Blindwühlen sind vom Aussterben bedroht. Über 120 Arten sind in den letzten Jahren ausgestorben. Lebensraumverlust und -verschlechterung sind die bedeutendsten Ursachen für das Aussterben der Amphibien.
Die rasche Verbreitung einer Pilzerkrankung, die durch den Hautpilz Batrachochytrium dentrobatidis ausgelöst wird, zählt jedoch zu den bedrohlichsten Gefahren, denen die Amphibienpopulationen ausgesetzt sind. Wissenschaftler glauben, dass viele Arten bereits ausgestorben sein werden, bevor wir handeln können.
Angesichts dieser großen Herausforderung wurde die weltweite Amphibian Ark Campaign – 2008 als The Year of the Frog ins Leben gerufen. Die European Association of Zoos and Aquaria EAZA, zu deren Mitgliedern auch der VogelPark Walsrode gehört, entwickelte diese Amphibien-Kampagne, um die globalen und regionalen Initiativen zum Schutz der Amphibien zu unterstützen. Schirmherr der Kampagne ist Sir David Attenborough.
Auf 75 qm behandeln die engagierten Biologen des Parks eindrucksvoll und kurzweilig u.a. solche Themen wie Artenspektrum und Gefährdung heimischer Amphibien, den Lebenszyklus der Amphibien und informieren über Amphibien in extremen Lebenssituationen, wie der Axolotl, Wassergeist der Azteken.
Das Überleben der Amphibien geht uns alle an, denn sie besitzen sowohl als Räuber wie auch als Beutetiere eine wichtige Funktion für das ökologische Gleichgewicht und sind als natürliche Schädlingsbekämpfer besonders bedeutsam für Ernteerträge in der Landwirtschaft.
Darüber hinaus reduzieren sie die Ausbreitung von Krankheiten (z. B. Malaria) und besitzen einen hohen Stellenwert in der Medizin. So produzieren einige Amphibien über ihre Haut pharmazeutisch wirksame Substanzen, die zur Behandlung verschiedener Krankheiten (z. B. HIV) verwendet werden können. Und besonders zu erwähnen: Die sehr durchlässige Amphibienhaut macht sie zu einem außergewöhnlichen Indikator für die Qualität von Lebensräumen und stellt so ein Frühwarnsystem für andere Arten, auch für den Menschen, dar. Bis in den Herbst hinein können sich die Besucher in der Ausstellung über das bevorstehende „Schweigen der Frösche“ informieren.

Görlitz, 23.4.2008
Botschafterinnen für Frösche, Unken, Kröten
„Frosch-Basar“ am 25.April, 9.30 Uhr im Speiseraum des Augustum- Annengymnasiums

Der Naturschutz-Tierpark Görlitz hat Amphibienalarm ausgelöst! Kröten, Unken und Frösche können nämlich nur quaken aber nicht protestieren, geschweige sich wehren, wenn ihr Lebensraum von uns in Anspruch genommen wird, ihre Laichgewässer verschmutzt, sie auf Straßen überfahren oder plötzlich viele von ihnen krank werden. Von 5.800 Amphibienarten weltweit sind vom 1.856 Aussterben bedroht. Das ist für die Schülerinnen der Biologie – Arbeitsgemeinschaft des Augustum-Annen-Gymnasiums in Görlitz beunruhigend genug, um sich an der globalen beunruhigend genug, um sich an der globalen Kampagne zum Schutz der Amphibien zu beteiligen. Nach
sie sich im Naturschutz-Tierpark Görlitz selbst ausführlich mit den interessanten Tieren und der Kampagne beschäftigt haben, sind sie nun Froschbotschafterinnen! Sie wollen alle Schüler und Lehrer ihrer Schule über das Sterben der Frösche informieren und sie aufrütteln, sich ebenfalls aktiv an der Kampagne zu beteiligen. Am Freitag, den 25.April 2008 werden im Speiseraum des Annengymnasiums ein Frosch-Basar aufgebaut sein. Informationsmaterialien und eine Petition zum Schutz der Amphibien liegen bereit. Selbst gebastelte Frösche und kleine Überraschungen für die Besucher am Froschtisch angefertigt. Im Basteln eines Origami- Frosches kann sich jeder selbst versuchen. Natürlich gibt es auch was Besonderes zur Stärkung, nämlich Froschmuffins! Die Frosch-Botschafterinnen wünschen sich, dass ihr Engagement beloht wird und sich viele Schüler und Lehrer Frösche, Unken und Kröten interessieren. Die angebotenen Frosch-Artikel können gegen kleine Spenden die lebenden Frösche, Unken, Kröten gegessen oder mit nach Hause genommen werden.

Wien, 23.4.2008
MIT MISS AUSTRIA FÜR DIE FRÖSCHE

Beim Vienna City Marathon am 27. April kämpft das Laufteam des Tiergarten Schönbrunn im Dienste von Fröschen, Kröten, Salamandern und Molchen - mit Unterstützung der Leistungssportlerin und neuen Miss Austria Marina Schneider.
Zwei Sponsoren – die Bäckerei Felber und der Gesundheitsdrink CYL – zahlen dem Team pro gelaufenem Kilometer je zehn Euro. Das Geld wird der Vereinigung der Europäischen Zoos für ihre aktuelle Kampagne zum Schutz der Amphibien zur Verfügung gestellt. Das Amphibiensterben ist alarmierend: Mehr als 120 Amphibien-Arten sind in jüngster Vergangenheit für immer verschwunden! In Summe sind knapp die Hälfte aller Frösche, Salamander und Molche der Erde vom Aussterben bedroht.
Die Tiergartentruppe ist bunt zusammengewürfelt: Sie besteht aus Pflegern, Zoologen, Mitarbeitern der Zooschule, Tierärzten, Angestellten der Gastronomie; unterstützt durch die 18jährige Miss Austria aus Tirol.
Den Kröten zugetan waren auch Veranstalter Wolfgang Konrad, der die Startgebühr trägt, und die Firma Intersport Eybl – sie finanzierte die T-Shirts.

Düsseldorf, 17.4.2008
Riesensprünge für die Frösche
Aquazoo Düsseldorf engagiert sich für die Rettung von Froscharten

Die Besucherinnen und Besucher des Aquazoos haben Samstagnacht Gelegenheit, sich über die Leistungsfähigkeit von Fröschen, insbesondere was das Sprungvermögen angeht, eine eigene Meinung zu bilden. In der „Nacht der Museen“ geht es beim Spass-Sprungkontest mit Schwimmflossen nicht nur um den Gewinn interessanter Preise, sondern auch um das Wissen über die Gefährdung der Amphibien vor der Haustür und weltweit. Schließlich haben global die Dachverbände der Zoos und Aquarien sowie viele Naturschutzverbände dazu aufgerufen, im „Jahr der Frösche“ dem Aussterben der Amphibien Einhalt zu gebieten.
Die Fachbetreuung im Aquazoo der Wettkämpferinnen und Wettkämpfer ist durch die Mitwirkung eines kompetenten Top-Sportlers gewährt: Zuri Williams (Foto), geboren 1973 in New York, ist Spitzenspieler der Basketballmannschaft 96’ers vom TUS Hilden und wurde schon in frühester Jugend zu einem der besten Spieler Kaliforniens gewählt. Er spielte bereits in verschiedenen Vereinen in Europa und Amerika (u.a. in USA, Mexiko, Österreich, Holland und Deutschland), war mehrfach Trainer in Vereinen und Basketballcamps und ist seit 2006 als „business english teacher“ in Wuppertal tätig. Zuri Williams wird natürlich nicht nur einige Sprungweiten vorgeben, sondern auch den Basketballfreunden als Gesprächspartner zur Verfügung stehen - denn: Sport und Naturschutz lassen sich oft sehr gut miteinander vereinbaren.

derstandard.at - 23.04.2008
Der Tod der Magenbrüter: Ein schlechtes Omen
Auch wenn es durchaus kritikwürdig ist, Biodiversität ständig unter dem Blickwinkel des potenziellen Nutzens von Spezies für die medizinische Forschung zu sehen - Artenschutz braucht Argumente, und wirtschaftliche sind am ehesten diejenigen, die Wirkung zeigen. Das UN-Umweltprogramm (UNEP) veröffentlichte nun in Singapur eine Studie zur Artenvielfalt und verknüpfte sie mit einer Warnung: "Der Verlust der Lebensräume, die Zerstörung und Schwächung der Ökosysteme, Umweltverschmutzung, Ausbeutung und Klima
wandel zehren am Naturkapital des Planeten, einschließlich der medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt verborgen ist", sagte UNEP-Direktor Achim Steiner.

spiegel.de - 23.04.2008
Mit jeder Art stirbt ein mögliches Medikament
Ein Froschgift, das das Herz stärkt; Ginkgo-Extrakt gegen Gedächtnisverlust; Schnecken-Substanzen, die Hirnzellen schützen - die Natur ist eine medizinische Schatzkiste. Und mit dem Artenschwund verliert der Mensch potentielle lebensrettende Medikamente, warnt das Uno-Umweltprogramm (United Nations Environment Programme, Unep) in einer Studie zur Artenvielfalt. "Der Verlust der Lebensräume, die Zerstörung und Schwächung der Ökosysteme, Umweltverschmutzung, Ausbeutung und Klimawandel zehren am Naturkapital des Planeten, einschließlich der medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt verborgen ist", sagte Unep-Direktor Achim Steiner. Das Geheimnis für neue Antibiotika, Krebsmedikamente oder Schmerzmittel könne in der Tierwelt zu finden sein, heißt es in der Studie " Sustaining Life" (englisch: Leben erhalten), die von mehr als 100 Autoren verfasst wurde. Die Autoren führen als Beispiel die Magenbrüterfrösche (Gattung Rheobatrachus) an, die in den achtziger Jahren in Australien entdeckt worden waren. Sie brüteten ihren Nachwuchs im Magen aus. Der Nachwuchs sondere im Magen der Mutter ein Sekret ab, das die Zersetzung durch dort vorhandene Säuren und Enzyme verhindere. Erste Untersuchungen nährten die Hoffnung auf ein neues Medikament gegen Magengeschwüre. "Die Studien konnten nicht fortgesetzt werden, weil die beiden Magenbrüterarten ausstarben und die medizinischen Geheimnisse damit für immer verloren gingen", betonen die Herausgeber des Unep-Berichts, Eric Chivian und Aaron Bernstein von der Harvard Medical School. ... Laut IUCN sind jede vierte Säugetierart, jede achte Vogelart und ein Drittel aller Amphibien bedroht. Dies gelte auch für 70 Prozent der bekannten Pflanzen. Wissenschaftler befürchten, dass der Klimawandel das Artensterben verschärft.

derstandard.at - 21.04.2008
Lurch-Spermien auf Eis
Mit den Amphibien ist eine ganze Wirbeltierklasse in Bedrängnis geraten: Weltweit schrumpfen die Populationen unterschiedlichster Spezies, nicht weniger als 2.000 Arten (etwa ein Drittel aller bislang bekannten Amphibienspezies) gelten als gefährdet. Die Ursachen sind vielfältig und noch nicht ganz geklärt: Der Chytrid-Pilz etwa kann bis zu 100 Prozent einer betroffenen Population töten, aber auch Klimaveränderungen, der Verlust an Lebensraum und die Zunahme an Umweltgiften scheinen Amphibien besonders stark zuzusetzen. In einem vom Wissenschaftsfonds FWF geförderten Projekt wollen Wissenschafter der Universität Salzburg nun eine Methode verfeinern, über die aussterbende Arten wenigstens im Tiefkühlschrank erhalten werden können. Eingefroren werden dabei nur die Spermien, eine spätere Wiederbelebung kann über die sogenannte Androgenese erfolgen.

Königsteiner Woche - 23. April 2008
Freiland-Terrarium für einheimische Amphibien und Reptilien
„Amphibian Ark – Arche für Amphibien“, so lautet die Bezeichnung, unter der sich weltweit eine Vielzahl von Verbänden zusammengeschlossen hat, um das Massensterben der Amphibien aufzuhalten. Lebensraumverlust durch Abholzung der Regenwälder, chemische Belastung der Gewässer und seit einigen Jahrzehnten auch noch eine hoch ansteckende Pilzkrankheit, die im Freiland nicht zu behandeln ist, sind Ursachen für die Aussterbewelle der Amphibien. Und dabei stellen sie einen wichtigen Faktor im Ökosystem dar, sind sie doch auf der einen Seite selbst große Schädlingsvertilger und andererseits für viele Tiere wie Fische, Vögel und Säugetiere eine Nahrungsquelle. Ganze Ökosysteme sind durch das Amphibiensterben in Gefahr. „Eine der Aufgaben von Zoologischen Gärten ist die Haltung und Pflege der vom Aussterben bedrohten Tierarten, eine andere ist die Verdeutlichung der ökologischen Zusammenhänge und der Notwendigkeit des Tier- und Artenschutzes mit Hilfe der Zoopädagogik“, so Dr. Martin Becker, der stellvertretende Direktor und Leiter der Zoopädagogik im Opel-Zoo. Er erläutert weiter: „Und so ist direkt vor der Zooschule im Opel-Zoo eine Freilandanlage für einheimische Amphibien und Reptilien entstanden, die bei entsprechendem Zuchterfolg auch in geeignete Biotope ausgewildert werden können.“ Die neue Anlage ist vierfach unterteilt, damit mehr Arten gehalten werden können und sich nicht gegenseitig stören. In den oberen beiden Gehegen werden Kröten und Unken ihr Heim finden und in den unteren neben Fröschen und Eidechsen auch Molche. „Mit etwas Geduld und Entdeckungswillen werden die Zoobesucher die Amphibien und Reptilien wie Geburtshelferkröte, Gelbbauchunke, Kammmolch, Kreuzkröte, Feuersalamander, Eidechsen und Blindschleichen sehen können und die kleine Anlage wird unsere zoopädagogische Arbeit bereichern und ergänzen“, so Dr. Becker in der kleinen Feierstunde am 19. April 2008 im Opel-Zoo.

openPR.de - 21. April 2008
SPERMIEN "ON THE ROCKS" - AMPHIBIENSCHUTZ DURCH GEFRIERKONSERVIERUNG
Die Gefrierkonservierung von Amphibien-Spermien wird in einem aktuellen Forschungsprojekt des Wissenschaftsfonds FWF optimiert. Das Ziel ist die erfolgreiche Züchtung gefährdeter Amphibienarten aus tiefgekühlten Spermien, die zur Befruchtung verwendet werden können. Der afrikanische Krallenfrosch und der mexikanische Axolotl dienen als Modellorganismen. Zu den Vorteilen, die Spermien bieten, führt der Projektleiter Prof. Robert Patzner von der Paris-Lodron-Universität Salzburg (Fachbereich Organismische Biologie) aus: "Prinzipiell können anstatt Spermien natürlich auch Eizellen gelagert werden, doch bereiten sie auf Grund ihrer Größe, Form und Inhaltsstoffe bei der Gefrierlagerung Probleme. Der Temperaturaustausch erfolgt unvorteilhaft und schädigt die Zelle. Spermien hingegen können wir vom lebenden Tier erhalten und auf Grund ihrer Kompaktheit unter idealen Bedingungen gefrierlagern." Dem Artenschutz wird diese Methode dann gerecht, wenn die verwendeten Eizellen von gezüchteten, nicht gefährdeten Arten stammen. Werden diese zur Befruchtung mit kryo-konservierten Spermien von gefährdeten Arten verwendet, entwickeln sich ausschließlich Nachkommen der gefährdeten Art. Bei all seinen Bemühungen sind sich Prof. Patzner und Dr. Mansour bewusst, dass die Kryo-Konservierung die weltweite Zerstörung der natürlichen Habitate der Amphibien nicht wett machen kann. Doch sind viele Amphibienarten auch durch andere Gefahren bedroht wie z. B. eine erst vor kurzem identifizierte Pilzinfektion, die bis zu 100 Prozent einer betroffenen Population töten kann. In genau solchen Fällen bietet die Kryo-Konservierung und Androgenese aus diesem FWF-Projekt einen wirkungsvollen Artenschutz.

ouwehand.nl - 17. Apr. 2008
Zondag 20 april Themadag: 'Kikkers op de Grebbeberg'
Sonntag, 20. April, Thementag: "Frösche auf dem Grebbeberg"
Am Sonntag, 20. April, organisiert Ouwehands Tierpark in Rhenen den Themennachmittag "Frösche auf dem Grebbeberg".

vmdaily.ru - 21. Apr. 2008
Московских лягушек посчитают
Moskauer Frösche werden gezählt
Der Moskauer Zoo machte sich an eine nicht leichte Aufgabe - an die Zählung aller hauptstädtischen Frösche. Doch können sich an der Froschzählung auch alle Moskauer beteiligen, die es wünschen. Die Biologen treibt in diesem Fall nicht bloße Neugier. Es geht darum, daß man anhand der Anwesenheit oder des Fehlens von Fröschen in der Stadt den Zustand ihrer Ökologie beurteilen kann. Auf der ganzen Welt wurde das Jahr 2008 zum Jahr des Frosches ausgerufen. Der Moskauer Zoo hat beschlossen, ein Monitoring der Moskauer Gewässer durchzuführen und festzustellen, wo welche Froscharten leben und sich vermehren. Die Einwohner der Stadt können sich daran beteiligen. Dafür müssen sie eine Karteikarte ausfüllen, auf ihr den Typ des Gewässers, seine geographische Lage, Datum und Zeit der Beobachtung eintragen, die Witterungsbedingungen, aber auch die Froschart, die Anzahl der Individuen und das Vorhandensein von Laich.

rosbalt.ru - 18. Apr. 2008
Столичный зоопарк объявил в розыск лягушек
Hauptstadtzoo rief zur Froschsuche auf
Moskau. Der Moskauer Zoo beschloß, ein Monitoring der Gewässer der Stadt durchzuführen, um zu bestimmen, wo welche Amphibien weiterhin leben und Laich ablegen. Die Spezialisten des Zoos haben die in der Stadt wohnenden Naturfreunde aufgerufen, sie bei diesem Vorhaben zu unterstützen. Die Städter werden gebeten, über ihre Beobachtungen und Begegnungen mit Fröschen an den Ufern städtischer Gewässer im April und Mai der Forschungsabteilung oder auf der Site des Moskauer Zoos mitzuteilen. Die Spezialisten interessiert auch, an welchen Orten von den Fröschen abgelegter Laich entdeckt wurde, aber auch, in welchen Gewässern, die früher von Amphibien bewohnt waren, in diesem Jahr keine zu finden sind. Eine Bilanz des Monitorings wird im Juni gezogen, die Ergebnisse kann man auf der Website des Zoos erfahren. Die Spezialisten sind beunruhigt von dem ständigen Rückgang der Anzahl und der Artenvielfalt der Amphibien in den Gewässern Moskau und der näheren Umgebung.

TV-Tipp: Di, 29.04.2008, 16:50 ARTE, Eine Arche für Frösche, Kampf gegen die Pilzepidemie in Panama
>insb. Suche nach und Haltung von Atelopus Zeteki
Im tropischen Panama sind derzeit alle Froscharten durch eine sich schnell verbreitende Pilzinfektion vom Aussterben bedroht. Mit unvorhersehbaren Folgen, denn Frösche sind ein entscheidendes Glied in der Nahrungskette des Regenwaldes. Bisher gibt es keine Möglichkeiten, die Ausbreitung des tödlichen Hautpilzes Chytrid in der Natur aufzuhalten. Der aus Panama stammende Biologe Edgardo Griffith war der erste, der von der Epidemie getötete Frösche fand. Lebende bekommt er jetzt nur noch selten zu Gesicht, egal, wie gründlich er nach ihnen sucht. Griffith schlug Alarm und initiierte eine weltweit einmalige Rettungsaktion. Seine aus der Verzweiflung geborene Idee war es, möglichst viele gesunde Frösche einzufangen und in einer eigens errichteten Notaufnahmestation unter Quarantäne zu stellen - der "Arche" für Frösche. Die Sicherung der Froschbestände durch Züchtung ist ein schwieriges Unterfangen für Edgardo und seinen Mitstreiter, den amerikanischen Biologen Andrew Crawford. Vor zwei Jahren kam die Pilzinfektion mit dem Namen Chytrid aus dem benachbarten Costa Rica nach Panama. Aber auch in Südamerika, Australien und den USA hat der Chytrid bereits einige Froscharten komplett ausgerottet. Mittlerweile sind mehr als ein Drittel der knapp 6.000 verschiedenen Froscharten weltweit akut vom Aussterben bedroht. Die Dokumentation macht eine faszinierende Entdeckungsreise in die bedrohte Welt der Frösche im Regenwald von Panama und zeigt die landesweiten Bemühungen der Tierschützer, sie vor dem Aussterben zu retten.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

sueddeutsche.de - 22. April 2008
Knuts Papa
Inzucht, Genickbruch, Tierhandel: Der Direktor des Berliner Zoologischen Gartens sieht sich immer wieder mit harschen Vorwürfen konfrontiert. Im Rückblick lässt sich nicht mehr genau feststellen, wann es begann. Vielleicht mit der Absage der "Gay Night" im Zoologischen Garten. Oder mit dem Rauswurf des kaufmännischen Direktors. Möglicherweise auch mit dem Streit darüber, ob man die Knut-Einnahmen mit dem Zoo Neumünster teilen muss. Oder mit den Vorwürfen, er habe Tiere getötet, verkauft oder Inzest unter ihnen zugelassen. Nun kann man nicht gerade sagen, dass Bernhard Blaszkiewitz zu den Menschen gehört, die es einem leicht machen. Selbst Wohlwollende sagen über ihn, dass er kein "Chef zum Kuscheln" sei, sondern bodenständig, direkt, manchmal gar ruppig. Andererseits ist es wahrscheinlich vor allem ihm zu verdanken, dass Berlin überhaupt noch zwei Zoos hat. Denn der Tierpark im Osten der Stadt, einst von der DDR gegründet, stand nach der Wende vor der Abwicklung. Blaszkiewitz hat saniert und gespart. Und er hat Mitarbeiter entlassen. Manch eine der Anschuldigungen, die gegen Blaszkiewitz erhoben werden, wiegen allerdings schwer, und man kann nicht sagen, dass er besonders geschickt darauf reagiert hat. Vielleicht ist das seine größte Schwäche: dass er von dem ganzen Rummel um den Zoo nicht viel hält.

Bild.de - 21. April 2008
Ließ er auch 9 Löwen totspritzen?
Die Anschuldigungen gegen Berlins Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz (54) werden immer schlimmer – so soll er jetzt auch für die Tötung von sechs Löwen und drei Löwenbabys verantwortlich sein! Die Vorwürfe kommen von einer ehemaligen Mitarbeiterin des Tierparks Friedrichsfelde, wo Blaszkiewitz seit 1991 Direktor ist. Das Raubtierhaus im Tierpark sei damals überfüllt gewesen, es musste Platz geschaffen werden. Blaszkiewitz spielt die neuen Vorwürfe herunter. Sein Sprecher Detlef Untermann (55) sagte zu den sechs totgespritzten Löwen, dass sich der Vorgang erst 1995 ereignet habe. Damals habe „Katzen-Aids“ grassiert, es habe positive Tests gegeben. Darum habe der Tierpark korrekt entschieden, die alten Löwen einzuschläfern. Bei den Löwenbabys habe es sich um vier statt drei gehandelt, so Untermann. Zwei seien Totgeburten gewesen, zwei mussten eingeschläfert werden, weil sie untergewichtig waren.

Tagesspiegel - 21. April 2008
Politiker fordern Ethikrat für den Zoo
Berliner Abgeordnete haben die Einrichtung einer Ethikkommission für Zoo und Tierpark gefordert. „Wir erwarten vollständige Transparenz aller Unterlagen. Es gibt erhebliche Zweifel daran, dass im Zoo alles richtig läuft“, sagen Tierschutzpolitiker Michael Schäfer (Grüne) und Mirco Dragowski (FDP). „Berlin muss wie andere Zoos eine Ethikkommission einrichten“, sagt Jörg Luy, Professor für Tierethik an der Freien Universität. Hintergrund sind weitere Fälle von Tiertötungen im Zoo. So wurden mehrfach Tiger und Löwen eingeschläfert. Zwar würden die internationalen Standards eingehalten, doch „müssen wir den Vorwürfen nachgehen“, sagt auch SPD-Politiker Daniel Buchholz. Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz soll Anweisung gegeben haben, gesunde Löwen und Löwenbabys „abzuspritzen“, wie eine Tierpflegerin im RBB-Fernsehen sagte. Die Entscheidung, wann ein Tier getötet werde, treffen die Tierärzte – je zwei in Zoo und Tiergarten – und die Kuratoren in Absprache mit der Zooleitung. Eine Ethikkommission sei in Berlin nicht nötig, da im Gegensatz zu anderen Zoos keine „Wildtiere“ geschlachtet werden, um sie zu verfüttern.
Zur Frage der Ethikkommisionen in Zoos betonte Helmut Mägdefrau vom Tiergarten in Nürnberg, diese auch mit externen Fachleuten besetzten Gremien befassten sich nicht vornehmlich mit Verfütterungsfragen, sondern mit diffizilen Fällen der Behandlung oder Tötung von Tieren. Tiergartenchef Dag Encke gehört zu den wenigen Zoochefs in Deutschland, die über dieses Thema öffentlich reden: „Bei der Frage nach der Tötung von Zootieren sind wie beim Verzehr von Wurst Sentimentalitäten nicht gefragt.“

Tagesspiegel - 20. April 2008
Auf Großwildjagd
Ein Foto soll gemacht werden, und Fotos macht der Zoodirektor am liebsten bei den Elefanten. Bernhard Blaszkiewitz kommt also ins Elefantenhaus, er nickt kurz und geht zu den Tierpflegern. Kurzer Plausch, Händeschütteln, „dann wollen wir mal“, sagt Blaszkiewitz, er zieht das Jackett aus, klettert durch den Graben und begrüßt seine Freunde. Es ist keine schöne Zeit für Blaszkiewitz. In diesen Tagen, in denen der Zoodirektor abwechselnd Katzenbabymörder, Betriebsräte meuchelnder Tyrann oder ewig gestriger Fachidiot genannt wird, scheinen die Elefanten seine treuesten Freunde zu sein. Im Tierpark Friedrichsfelde, auch er untersteht Blaszkiewitz, melden sich plötzlich Angestellte, die durch seine Amtsführung Traumata erlitten haben wollen. Schwule und Lesben halten ihn für reaktionär, weil er die Zootiere nächtens nicht mehr den Rhythmen der Gay Night aussetzen mag. Die „Taz“ hat ihn mit einer Seekuh verglichen, „entspannt, friedlich, in sich ruhend“. Blaszkiewitz ist 1,90 Meter groß und 130 Kilo schwer, auf Fotos kann man ihn sich gut als Tiermörder vorstellen. Erst in natura offenbaren sich die kindlichen Gesichtszüge, die Koteletten so breit, wie sie der späte Elvis trug. Old School. Der Pressesprecher, der den Ruf des Zoodirektors seit ein paar Wochen verbessern soll, hat aber anderes um die Ohren als Verkaufszahlen von Eisbärenpuppen. Er heißt Detlef Untermann, war zu Zeiten des Bankenskandals Sprecher von Klaus-Rüdiger Landowsky. Auch diese Vorgeschichte war dem Ruf des Zoodirektors nicht eben zuträglich. Vielleicht hat sich Blaszkiewitz seinen Sprecher nicht ausgesucht, aber die Wahl passt zum allgemeinen Eindruck: Was in diesen Tagen schief gehen kann, geht schief.

WELT ONLINE - 19. April 2008
"Dubiose Tötungen": Peta erstattet Anzeige gegen Zoodirektor
Tierschützer haben gegen Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz erneut schwere Vorwürfe erhoben. Er sei möglicherweise für die "Tötung ohne vernünftigen Grund" von mehr als 150 Tieren verantwortlich, sagte gestern der Sprecher der Tierschutzorganisation Peta, Frank Albrecht. Dafür gebe es konkrete Hinweise, die er aber nicht näher benennen wollte. "Damit wollen wir einer möglichen Manipulation vorbeugen", sagte Albrecht. Peta habe Strafanzeige gegen Blaszkiewitz gestellt und fordere die Überprüfung sämtlicher Todesfälle von Tieren im Tierpark der vergangenen fünf Jahre. Unterstützung bekommen die Tierschützer von den Zoo-Freunden. "Wer eine weiße Weste hat, braucht nichts zu befürchten", sagte Vereinschef Jürgen Brückner. Blaszkiewitz solle endlich alle Daten offenlegen, andernfalls mache er sich unweigerlich verdächtig.

taz Berlin - 19. April 2008
Auftritt eines Dickhäuters
Wie eine Bugwelle schiebt Bernhard Blaszkiewitz - 1,90 Meter groß und 130 Kilo Lebendgewicht - die Jounalistenschar auf dem Flur des Abgeordnetenhauses vor sich her. Seit Wochen steht der Direktor von Zoo und Tierpark unter Beschuss der Medien. Die Liste der Vorwürfe, die vor allem Grüne und der Tierschutzbund gegen ihn erheben, ist lang. Doch stoisch wie Dickhäuter, Blaszkiewitz Lieblingstiere, hat er bisher alles an sich abprallen lassen. Nun, an diesem Montag, ist der Tag gekommen, an dem er sich in einer Anhörung vor dem parlamentarischen Umweltausschuss verantworten muss. Das Interesse der Öffentlichkeit vornehmlich fortgeschrittenen Alters ist so groß, dass die Anhörung per Video in einen Nebenraum übertragen werden muss. Bei den einen beliebt, bei den anderen verhasst - die Breite, in der sich die Diskussion bewegt, macht ratlos. Kann ein Mensch zugleich ein toller Zoo-Direktor und ein böser Tierpark-Diktator sein, fragte die Berliner Zeitung am Montag in einem ganzseitigen Artikel, in dem das Szenario der Vorwürfe um weitere Behauptungen angereichert wird. Zum erhofften Showdown zwischen Blaszkiewitz und seinen Kritikern kommt es nicht. Seine größte Widersacherin Claudia Hämmerling, die tierpolitische Sprecherin der Grünen, ist seit geraumer Zeit schwer krank und kann nicht an der Sitzung teilnehmen. Nach zwei Stunden Befragung darf Blaszkiewitz in den Zoo zurück - zwar nicht ganz entlastet, aber mit Rückendeckung der meisten Abgeordneten.

Berliner Morgenpost - 18. April 2008
Tierschutzorganisation Peta zeigt Zoo-Chef an
Tiere sollen nicht artgerecht gehalten und getötet worden sein - das sind nur zwei der vielen Vorwürfe gegen den Berliner Zoo-Chef Blaszkiewitz. Der hatte erst vor kurzem zugegeben, vier Kätzchen das Genick gebrochen zu haben. Nach der Grünen-Politikerin Hämmerling erstattet nun auch die für ihre spektakulären Aktionen bekannte Organisation Peta Anzeige. Zoosprecher Untermann erwiderte, es gehe den Tierschützern nicht um Sachaufklärung, sondern um eine Kampagne: "Peta überzieht den Zoo in regelmäßigen Abständen mit Anzeigen." Die Aktivisten seien erklärte Gegner von Zoos und erhofften sich von solchen "Provokationen" eigenen Angaben zufolge eine breite Öffentlichkeit.

Ad-Hoc-News - 18. April 2008
Strafanzeige gegen Blaszkiewitz - Zoo


Echo-muenster.de - 23. April 2008
Allwetterzoo um eine Attraktion reicher
Wer so gegen 11 Uhr den Eindruck hatte, die Sonne würde etwas getrübt, erfährt hier die Ursache: Zoodirektor Jörg Adler strahlte noch mehr als sie: „Ich bin üüüüüüberglücklich!“ Die Pressevertreter mussten nicht lang nach dem Grund suchen, sprach er´s doch in einer lauschigen Lodge aus Baumstämmen mit Blick auf zwei funkelnagelneue Außenanlagen für Nashörner und Erdmännchen. Dabei gelang das Kunststück, den Tieren deutlich mehr Fläche zu bieten, und gleichzeitig die Besucher näher heranzuführen. Bei den Breitmaulnashörnern sorgt dafür die Aussichtsplattform, die den unmittelbaren Blick auf die nunmehr 4000 qm große, naturnah und ansprechend gestaltete Fläche freigibt. Den quirligen Erdmännchen schaut man im Allwetterzoo nun nicht mehr nur von oben auf den sandfarbenen Pelz. Ein Tunnel ermöglicht das Beobachten durch Scheiben auf Augenhöhe. Dass die Besucher dann und wann genauso die Hälse recken die Köpfe verdrehen, wie die kleinen Wächter selbst, liegt an einem Übergang, der die beiden Gehegeteile über den Zuschauertunnel hinweg miteinander verbindet. Es sieht zu possierlich aus, wenn die Erdmännchen herunter lugen. Ihr Areal beträgt nun stolze 460 qm und ist tiergerecht mit Klettermöglichkeiten ausgestattet. Einblicke gibt´s auch in eine heimelige Höhle, und wer sich auch nach Zoo-Feierabend nicht von dem Anblick losreißen kann, darf daheim am PC via Webcam weiterschauen. Bisher war dieses Areal als ein Kernbereich des Zoos unterrepräsentiert, bestand es doch nur noch aus einigen zusammengewürfelten Relikten früherer Gestaltung. „Nun geht mir das Herz auf, wenn ich hier entlang radel“, freut sich Adler. Besonderes Augenmerk verdient auch der edukative Aspekt. Auf ansprechenden Tafeln, die zum Mitmachen und Mitdenken auffordern, erfährt man viele spannende Details. Pfiffig ist ein Wissensquiz, das gleichzeitig einen Spendenobulus für den Artenschutz entgegennimmt. In nur 95 Arbeitstagen entstand der Komplex mit einem Finanzaufwand von 0,9 Mio Euro. Eröffnungsfest mit Besucherprogramm ist am Samstag, 26. April, 11 bis 17 Uhr. Es gibt Führungen zu den Erdmännchen und Nashörnern (stündlich von 12 bis 17 Uhr), Fütterung der Erdmännchen um 14 und 16 Uhr, Fütterung der Nashörner 15 Uhr. Mal-/Bastelaktionen und Infos zu „kiss a frog“ in der Nashorn-Lodge sowie Ausstellung einiger Bilder des Wettbewerbs „Unsere Erdmännchen“ in der Nashornhalle.


Ostsee Zeitung - 18. April 2008
Letzte Förder-Millionen für Ozeaneum übergeben
Für den Weiterbau des Stralsunder Ozeaneums hat heute Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) die letzten noch ausstehenden Fördergelder in Höhe von fünf Millionen Euro an das Meeresmuseum übergeben. Zusammen mit zusätzlichen Mitteln des Bundes und der Stadt sei nun die Gesamtfinanzierung des rund 60 Millionen Euro teuren Museums gesichert. Die im Juli öffnende Meeresausstellung werde das absolute Tourismus-Highlight in Mecklenburg-Vorpommern darstellen, sagte der Minister nach einem Baustellenrundgang. Er regte eine Werbekampagne in der Kreuzschifffahrt an, um künftig auch Passagiere der in der Ostsee kreuzenden Luxusliner für einen Besuch der Einrichtung zu gewinnen.


MVregio - 18. April 2008
Kölner Seehunde sollen noch vor Pfingsten nach Rostock umziehen
Der Kölner Zoo bereitet den Umzug von neun Seehunden nach Rostock vor. Für den 27. April sei eine große Verabschiedungsfeier in Köln geplant, bei der die Zoobesucher die Tiere noch einmal hautnah erleben könnten. Noch vor Pfingsten sollen die Seehunde Filou, Moh, Luca, Malte, Nick, Bill, Henry, Sam und Marko dann in zwei Kleinlastern an die Ostseeküste gebracht werden. Dann werde das Forschungsteam um den Zoologen Guido Dehnhardt die wissenschaftliche Arbeit mit den Meeressäugern fortsetzen. Fast neun Jahre lang hatte das Forschungsteam die ehemalige Eisbärenanlage des Kölner Zoos für wissenschaftliche Arbeiten mit den Meeressäugern genutzt. Diese Arbeitsgruppe gilt heute international als führend im Bereich der Sinneswahrnehmung und Unterwasserorientierung mariner Säugetiere. Die in Köln erworbenen wissenschaftlichen Lorbeeren führten dazu, dass Dehnhardt mit einer Lichtenberg-Stiftungsprofessur ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung war mit einem Wechsel der bisher in Köln tätigen Wissenschaftler an die Universität Rostock verbunden.


Leipzig-seiten - 18. April 2008
Neuer Exot im Zoo Leipzig
Leipzig. Der Zoo ist um eine Attraktion reicher. Zu sehen ist ab heute das erste und bislang einzige in Europa lebende Ohrenschuppentier. Der Exot war bereits Ende Dezember aus Taiwan eingeflogen worden. Bisher war es hinter den Kulissen, damit es sich an die neue Umgebung gewöhnen konnte. Jetzt hat es sein Dauerquartier im Elefantentempel „Ganesha Mandir“ und ist nun täglich für Zoobesucher zu sehen. Da sie in Bezug auf ihr Futter äußerst wählerisch sind – sie ernähren sich am liebsten von Ameisen und Termiten – ist ihre Haltung in Zoologischen Gärten anspruchsvoll. Dem Schuppentier in Leipzig stellen die Pfleger eine Spezialmischung aus Mehlwürmern, Eigelb, Bienenlarven und Kokospulver zusammen.




Planung und Bau

Ermstalbote - 21. April 2008
Aquarium auf dem Trockenen
Das Ulmer Donau-Aquarium wurde für 1,5 Millionen Euro gebaut. Seit Mitte Februar strömen die Besucher. Aber für die notwendige Ausstattung mit Schildern und Sitzgelegenheiten ist kein Geld mehr da. Die heimischen Fischarten wie Hechte, Waller und Karpfen schwimmen munter in ihrem 250 000 Liter-Becken. Und die Besucherkinder springen munter vom begehbaren Plexiglastunnel, der durch das Becken führt, hinaus auf den Gang, um dort auf der Stelltafel nachzuschauen, wie welche Fischart aussieht und wie sie heißt. Das gibt bei einem dutzend Fischarten bisher - demnächst folgen weitere - eine ziemliche Lauferei für die Besucher, die sich informieren wollen. Warum stellt man die Bildertafel nicht in den Tunnel? "Weil sich dort am Wochenende die Gäste drängen", sagt Dr. Peter Laipple, der Leiter der städtischen Abteilung "Tiergarten Ulm". Jetzt ist die Stadt der Betreiber und die habe im Haushalt 2008 kein Geld mehr für die Innenausstattung, klagt Laipple. Weder für Infotafeln des Landesfischereiverbandes, an denen per Knopfdruck die Erklärungen zu jeder Fischart abgerufen werden sollten. Noch für Stühle im Besucherraum hinter der Kasse. "Bis jetzt ist alles ein Provisorium, aber mir sind die Hände gebunden, das Gebäudemanagement der Stadt gibt mir kein Geld von den Mehreinnahmen ab, entscheiden kann ich nur übers Fischfutter", sagt Laipple. Richard Nann vom Rechnungswesen (Controlling) der Stadt Ulm bestätigt, dass die Mehreinnahmen dem Tiergarten nicht zur Verfügung stehen. Sondern jährlich muss laut Beschluss ein Sockelbetrag von 102 000 Euro zur Refinanzierung des Aquariums abgezwackt werden. Was mit dem Rest der Mehreinnahmen passiert, dazu werde gerade an einer Budgetvereinbarung gebastelt. Falls Bedarf besteht, müsse Laipple auf die Verwaltung zugehen. Eventuell lasse sich über einen Nachtragsplan etwas machen. Das hofft Laipple auch. Derzeit wird ein pädagogisches Konzept erarbeitet, wie die Besucher, aber auch die Kinder der bewährten Zooschule informiert werden sollen.

Wormser Zeitung - 17. April 2008
Wieselflinke Männchen aus Afrika
Groß war der Auftrieb im Tiergarten, als sich Politik, Förderer und Bürger eingefunden hatten, um die neue Erdmännchen-Anlage einzuweihen. Die, um die es ging, hatten ihr Revier schon vor Tagen in Beschlag nehmen dürfen - und dementsprechend "cool" gaben sich die wendigen Schleichkatzen angesichts der vielen Menschen, die sich um sie scharten und Äußerungen taten wie "süüüß" oder ihre Kameras klicken ließen. Vier der eigentlich in Afrika beheimateten Tiere leben nun auf der neuen, rund 200 Quadratmeter großen Anlage, die ihrer heimischen Lebenswelt, der Savanne, nachempfunden ist mit Steinen als felsige Landschaft - nur das Schlafhäuschen und Heizstrahler erinnern daran, dass die Tiere in einem Zoo und für sie ungewohnten anderen Breitengraden leben. Der Blick auf das Areal ist ungehindert möglich, statt hinter Zäunen leben die knuffigen Männchen hinter Glas. "Eigentlich waren es ja fünf", erläuterte der stellvertretende Tiergartenleiter Dieter Wagner, "aber ein Weibchen ließ sich nicht integrieren, wir haben es abgegeben an einen anderen Zoo". Die tierische, von ihren Artgenossen nicht akzeptierte Single-Frau lebt nun in Ueckermünde, die beiden Wormser Pärchen stammen aus Köln und Stuttgart.

Frankenberger Zeitung / Waldeckische Landeszeitung - 22. April 2008
Wildpark Edersee soll für Besucher noch attraktiver werden
Im 37. Jahr seines Bestehens sind im Wildpark Edersee umfassende Veränderungen geplant. Die Umsetzung eines neuen Konzepts soll die Nationalparkeinrichtung für Besucher noch attraktiver machen. Während über die Umgestaltungspläne diskutiert wurde, verkündete Wildparkleiter Albert Hernold während eines Rundgangs den Mitgliedern des Fördervereins viele Neuigkeiten: „Es deutet vieles darauf hin, dass es in diesem Jahr mit dem Wolfsnachwuchs klappen wird.“ Für Diskussionsstoff bei den Fördervereinsmitgliedern sorgte die geplante Umgestaltung des Wildparks. Nationalparkleiter Peter Gaffert: „Wir haben ein Gesamtkonzept in Auftrag gegeben, dass die komplette Sanierung der Anlage vorsieht.“ Dieses Konzept erfülle unter anderem internationale Standards auch aus naturschutzrechtlicher Sicht. Erste Ergebnisse seien bei einem Workshop unter der Leitung von Professor Gansloßer von der Uni Erlangen und von weiteren namhaften Fachleuten erörtert worden.

Freies Wort - 18. April 2008
Mehr Lust auf den Tierpark wecken
Gestern vor einem Monat haben die beiden Bärendamen Ronja und Donja aus dem Suhler Tierpark Abschied genommen und ihre Reise in Richtung holländische Grenze in den Anholter Bärenwald in Isselburg (Nordrhein-Westfalen) angetreten. Seitdem ist ihr Gehege verwaist. Doch nicht mehr sehr lange. Denn noch in diesem Jahr wird das Bärengehege komplett umgestaltet in eine begeh- und befahrbare Anlage. In sie werden possierliche Erdmännchen und Loris einziehen. Damit wird der Tierpark um eine weitere Attraktion reicher und anziehender. Eigentlich wollten die Mitarbeiter der Einrichtung schon längst mit dem Umgestalten der Bärenanlage beginnen, doch das Wetter habe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher werde die Lori-Anlage vor Juli-August nicht fertig, berichtet Michael Koch. Zum Konzept gehören ebenso Umgestaltungen in der Mufflon- und Damhirschanlage, so dass der Weg durch das Gehege führt. Auch hier ist eine Fütterung möglich. Zudem soll im Wildschweingehege umgebaut werden. Hier entsteht eine Ferkelstreichel-Anlage.

Thüringer Allgemeine - 18. April 2008
Ein Garten voller Tiere
Nordhausen bekommt einen Zoo. Mit 400 Tieren. Das klingt wie ein verspäteter Aprilscherz. Ist es aber nicht. Susan und Otto Allner haben einen Tiergarten errichtet, wie ihn der Südharz noch nie gesehen hat. In zwölf Tagen soll er eröffnet werden. Auf dem Gelände hinter ihrem Zoo-Fachgeschäft an der Halleschen Straße errichteten die beiden Nordhäuser in den vergangenen Monaten einen Tiergarten mit Freifläche und Tropenhaus. Insgesamt 7000 Quadratmeter. Unter freiem Himmel ist eine sehenswerte Anlage entstanden. Ihre unzähligen Ideen setzten sie gemeinsam mit ihrem Team äußerst kreativ um. Fast alles ist selbst gebaut. Ein Millionen-Projekt. Etwa 400 Tiere sollen hier Platz finden. Von Wasch- und Nasenbären über Affen und Erdmännchen bis zu den Fröschen, Schlangen und Schildkröten. Attraktionen sind die Krokodile. Wie beispielsweise das 3,50 Meter lange und 280 Kilogramm schwere australische Leistenkrokodil. Zudem gibt es einen kleinen Abenteuerspielplatz. Auch die Gastronomie ist nicht vergessen worden. Allners wollen ihren Zoo am 1. Mai um 10 Uhr in Betrieb nehmen.

ORF.at - 18. April 2008
Löwe und Hauserbe "Stinki" gestorben
Im Salzburger Tiergarten Hellbrunn ist am Freitag der Löwe Stinki gestorben. Das ehemalige Zirkustier hatte Schlagzeilen gemacht, weil ihm Zoofreunde ein Haus und ein Auto vermacht hatten. Der 19-jährige Löwe erlag in der Nacht einem akuten Nierenversagen, sagte Zootierärztin Sandra Langguth: "Donnerstagabend war sein Zustand schon sehr bedenklich. Bis Mitternacht waren wir bei ihm und haben ihn intensiv behandelt. Bedauerlicherweise hat sich sein Zustand weiter verschlechtert. Seine Nieren haben auf die Behandlung nicht angesprochen und versagten am Freitag dann ganz." Das Gebäude und das Fahrzeug wurden inzwischen versteigert, um das neue Löwengehege im Zoo Hellbrunn zu finanzieren. Die Planung der neuen Anlage ist schon sehr weiter fortgeschritten - im Sommer soll sie öffentlich präsentiert werden. Ende des Jahre soll der Bau der neuen Afrika-Anlage mit dem Löwengehege beginnen - nach der Fertigstellung sollen neue Löwen in Hellbrunn einziehen.

Die Presse - 16. April 2008
Aus dem Graben wird ein Park: Bern und seine Bären
Bären bewegen die Gemüter immer wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom im Berliner Zoo gesorgt, "Problembär Bruno" 2006 für eine wilde Jagd durch die bayerischen Alpen. Nun gibt es bärige Neuigkeiten aus der Schweiz. Dessen Hauptstadt Bern, die den Bären im Namen und Wappen trägt, rüstet sich gerade für eine neue Ära im Umgang mit "Meister Petz". Denn der alte, nicht mehr zeitgemäße Bärengraben an der Nydeggbrücke über den Fluss Aare erlebt seine letzte volle Saison. Zugleich können Urlauber ganz in der Nähe die Arbeiten am neuen, großzügigeren Bärenpark verfolgen. Dort werden die Bären viel mehr Auslauf bekommen, und sie können rund um die Uhr draußen sein. Der 9,7 Millionen Franken (6,2 Millionen Euro) teure Park reicht künftig vom Bärengraben-Standort bis zum Aare-Ufer. Besucher der drei EM-Spiele in Bern im Juni und auch alle anderen Städtereisenden können wegen der Bauarbeiten nun zwar keine ganzen Runden um den Bärengraben mehr drehen. Sie haben jedoch weiterhin freie Sicht auf Tana und Pedro. Für drei Franken (etwa 1,92 Euro) können sie im Wärterhäuschen außerdem Futterpakete kaufen und den Tieren ins Gehege hinunterwerfen.



Aktionen

RevierSport - 22. April 2008
Rhein-Ruhr-Marathon: Kooperation mit Zoo Duisburg
Paul will nur spielen! Ausgesprochen zupackend bewies der Siamang-Affe im Zoo Duisburg am Freitag seine Freundschaft zum 25. Rhein-Ruhr-Marathon. Mit Jörg Bunert, Mitorganisator des ältesten Deutschen City-Marathons, der am 1. Juni 2008 gestartet wird, lieferte sich Paul beim Fototermin am Freitag direkt ein Tauziehen um eines der T-Shirts des Rennens. Der Rhein-Ruhr-Marathon unterstützt auch in diesem Jahr wieder den Zoo Duisburg. Siamang Paul, eine Gibbonart aus Südostasien, und seine Mitbewohner sollen es in Zukunft noch komfortabler haben. 50 Cent pro Starter am 1. Juni, spendet der Stadtsportbund Duisburg, der zusammen mit dem LC Duisburg den Jubiläumslauf veranstaltet, für die Erneurung des Orang-Geheges. Der Zoo trägt zum Rahmenprogramm während der AOK-Schüler-Läufe am Samstag, 31. Mai 2008, im Sportpark Wedau bei. Darüber hinaus erhalten alle Starter einen Gutschein für einen vergünstigten Eintritt im zoologischen Garten am Kaiserberg.

lifepr.de - 23. April 2008
Gratis-Jahreskarte für den Augsburger Zoo!
Schon vor einem Jahr hatte der Zoo die Idee, alle in Augsburg neugeborenen Kinder mit einer Jahreskarte für den Augsburger Zoo willkommen zu heißen. Zwar ist für Kinder unter drei Jahren der Eintritt in den Zoo sowieso frei - aber ohne Mama, Papa, Oma oder Opa lässt es sich schlecht in den Zoo gehen. Leider konnte die Aktion aber aus Datenschutzgründen nicht von Zooseiten stattfinden. Umso schöner, dass sich das Amt für Kinder, Jugend und Familie jetzt bereit erklärte, im Rahmen des Pilotprojektes "Herzlich willkommen Augsburger Kinder" junge Familien nach der Geburt ihres Kindes anzuschreiben. Gleichzeitig erhalten sie einen Gutschein, den sie an der Zookasse innerhalb von 30 Tagen gegen eine Jahreskarte eintauschen können (natürlich für einen Erwachsenen!)

WELT ONLINE - 18. April 2008
Wildpark Eekholt stellt Eulen vor
Von 13 Eulenarten, die in Europa vorkommen, sind inzwischen 9 in Schleswig-Holstein heimisch. Voriges Jahr wurde erstmals ein Brutplatz des kleinen Sperlingskauzes nachgewiesen, sagte Eulenfachmann André Rose am Freitag der Deutschen Presse- Agentur dpa. Rose wird am Sonntag den Besuchern des Wildparks Eekholt in Großenaspe (Kreis Segeberg) die «lautlosen Jäger der Nacht» näher vorstellen. Auf der Flugwiese zu bestaunen sind dann auch Uhu, Schleiereule und Publikumsliebling «Elvis», ein Bartkauz.

RP ONLINE - 22. April 2008
Sex und die Natur
Eine ungewöhnlichen Vortrag über das Baggern, Balzen und Begehren unter freiem Himmel gibt es in der Waldschule im Wildpark Grafenberg. "Sex und die Natur" heißt der Bildervortrag, bei dem die Zuhörer erfahren, dass für Sex nicht nur der Mensch eine vernünftige Umwelt braucht. Der Vortrag ist ausdrücklich auch für Jugendliche geeignet. Sex und die Natur" der Waldschule im Wildpark Grafenberg, am 25. April, 17 Uhr.

Leipziger Internet-Zeitung - 22. April 2008
Donnerstagsführung: Frühjahrserwachen samt Nachwuchs im Wildpark
Wer meint, im Frühling gäbe es im Wildpark nichts zu sehen, der irrt. Die Saison wurde von den jungen Wildschweinen schon im Februar eröffnet. In ihren Wurfkesseln halten sich die Kleinen bei der Kälte zwar versteckt, aber ab und zu kann man einen gestreiften Winzling beim Toben durch das Gehege erblicken.

Bluewin - 16. April 2008
Kauende und nicht kauende Kamele im Zoo Zürich
Der Zoo Zürich ist bis 19. Oktober voller Kamele. Neben den lebendigen Tieren können die Besucher und Besucherinnen auch farbige Kunstkamele sowie eine Sammlung mit Kamel-Objekten bewundern. Ursprünglich stammen sie aus Dubai. Analog zur "Kuh-Parade" 1998 in Zürich war dort eine mit Dromedaren veranstaltet worden. Daneben sind im Zoo-Restaurant 650 Exponate aus einer privaten Kamel-Sammlung zu bewundern.

WELT ONLINE - 19. April 2008
Filmpark feiert zehn Jahre Filmtiershow
Mit dem sechs Wochen alten Leopardenbaby Indra als «Stargast» hat die Filmtiershow im Filmpark Babelsberg am Samstag ihr zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Bei dem «Filmtier- Special» vor voll besetzter Tribüne sei auch das elf Monate alte Tigerbaby «Amba» aufgetreten, sagte eine Sprecherin. Indra ist der jüngste Nachwuchs der Filmtierschule Harsch aus Sieversdorf, die für die Show verantwortlich ist. Indra wurde laut Tiertrainerin Astrid Harsch in einem kleinen Zoo bei Gütersloh (Nordrhein-Westfalen) von seiner Mutter verstoßen und dann per Flasche aufgezogen.




Nachwuchs

inar.de - 22. April 2008
Sensationeller Zuchterfolg im Zoo Berlin: Claudius, der neuseeländische Kiwi!
Der Berliner Zoo gehört zu den wenigen Zoos, die den neuseeländischen Wappenvögel, den Kiwi, nicht nur äußerst erfolgreich halten, sondern auch regelmäßig züchten. Das Paar Erena und Fausto ist in diesem Jahr zum sechsten Mal erfolgreich! Am 26. März kam ein Jungvogel zur Welt, und zwar auf bisher einmalige Weise: Er schlüpfte beim Vater Erena! Bisher wurden, wie weltweit üblich, die riesigen Eier kurz vor dem Schlüpf entfernt und zum Schlupf und zur Aufzucht durch die Tierpfleger in menschliche Obhut übernommen.

Berliner Morgenpost - 21. April 2008
Zuwachs im Berliner Zoo: Kiwi Claudius
Ein Kiwi hat auf eine ungewöhnliche Weise im Berliner Zoo das Licht der Welt erblickt. Der neuseeländische Wappenvogel sei beim Vater geschlüpft, teilte Rudolf Reinhard vom Zoo mit. «Normalerweise werden die riesigen Eier vor dem Schlüpfen entfernt und in menschliche Obhut gegeben», sagte der Zoologe. Zu Ehren von Claudia Smith, einer der Pflegerinnen des Jungtieres, sei der Kiwi Claudius genannt worden. «Vater Erena kümmerte sich zwei Wochen lang um den Nachwuchs», sagte Reinhard. In der Regel reagierten die Kiwi-Männchen aggressiv und töteten die Kleinen.

Leipziger Internet-Zeitung - 18. April 2008
Viringika und ihrem Nachwuchs geht's gut: Heute ist der kleine ...
Das am 16. April dieses Jahres geborenen Gorillajungtier wird zusammen mit seiner Mutter Viringika und den anderen Gruppenmitgliedern heute zwischen 9 und 12 Uhr zum ersten Mal auf der Innenanlage von Pongoland zu sehen sein. Viringika wurde mit ihrem Schützling bereits vom Silberrückenmann Gorgo und den anderen Weibchen wohlwollend wieder in die Gruppe aufgenommen.

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 22. April 2008
"Das Wohl der Tiere geht vor"
Ein gestreifter Knut im Schweriner Zoo - so einen werbeträchtigen Aufschwung für den Schweriner Zoo hätten sich viele nach Geburt des kleinen Tigerkaters im Januar erhofft. Doch eine nervöse Tigermama und besorgte Tierpfleger schieben einer Aufsehen erregenden Vermarktung einen Riegel vor. Zum Wohle der Tiere, wie Zoodirektor Michael Schneider betont. Von den Augen der Öffentlichkeit bisher fast unbemerkt hat sich im Schweriner Zoo unterdes schon wieder Nachwuchs eingestellt. Kleine Humboldt-Pinguine schlüpften aus dem Ei und werden jetzt in der schummrigen Bruthöhle groß gezogen. Immerhin: Zu Fütterungszeiten werden die knuddeligen kleinen Wesen gezeigt. Dann verschwinden sie schnell wieder im Nest.

RP ONLINE - 18. April 2008
Nachwuchs bei den Zebras
Auf langen, dünnen Beinen springt seit ein paar Tagen ein kleiner Zebrahengst über die Afrika-Anlage im Zoo Krefeld. Noch bewacht Mutter Andara das Fohlen aufmerksam, damit ihm nichts passiert. Sein Vater Changa kam vor zwei Jahren aus dem tschechischen Zoo Dvur Kralove, der neuen Heimat des ersten Krefelder Nashornjungtiers und RP-Patentier Davu. Das Fohlen ist sein erster Nachwuchs im Krefelder Zoo. Es hält jetzt mit seinen munteren Kapriolen die ganze Herde gut auf Trab.

Nordsee News - 22. April 2008
Multimar Wattforum: Kuckucksrochen bekommen Nachwuchs
Erstmalig legt das Kuckucksrochen-Weibchen im Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum Eier: ein Geschenk nicht nur für die Aquarianer. Denn mit etwas Glück können auch Gäste ein wenig davon miterleben, wie das Rochenweibchen langsam ein Ei herausdrückt. Das kann ein paar Stunden dauern, oder auch ein paar Tage. Bisher hat das Tier sieben Eier gelegt, drei sind befruchtet. Vor vier Wochen kamen die ersten Eier, nach acht Tagen Pause die nächsten. Nun hoffen die Aquarianer, dass es noch lange so weiter geht. Doch vorhersagen kann das niemand.

Freie Presse - 22. April 2008
Freude in Aue: Bambam und Bambina sind Eltern
Es quiekt vielstimmig im Auer Zoo der Minis - und aus was für süßen Kehlen noch dazu! Bambam, das via Fernsehen bundesweit bekannt gewordene Minischwein (1 Jahr alt) aus dem Erzgebirge hat Nachwuchs bekommen - Gattin Bambina und der guten Pflege des Tierparks sei dank. Gleich fünf kleine Ferkel düsen noch ganz schüchtern durchs Gehege, sind schon jetzt die neuen Lieblinge des Publikums. 150 Gramm bringt jedes der drei Schweinejungs und der beiden Mädels auf die Waage.

Heidenheimer Zeitung - 20. April 2008
Frischlinge fühlen sich sauwohl
Heidenheim hat weder einen „Knut“ noch eine „Flocke“ – und kann trotz des Mangels an flauschigen Eisbären-Babys mit tierischen Publikumsmagneten aufwarten: Im Eichert auf dem Schlossberg sind momentan kleine Wildschweine die großen Stars.

lifepr.de - 22. April 2008
Bild des Monats April: Nachwuchs bei den Mini-Antilopen im Zoo Basel
Die kleinste Antilope Afrikas hat im Zoo Basel für Nachwuchs gesorgt. Das Dikdikböckchen ist mit seiner scheuen Mutter auf der Anlage der Rappenantilopen zu sehen. Das kleine Böckchen wog bei seiner Geburt am 18. März lediglich etwa 700 Gramm und hat seither einiges an Gewicht und Grösse zugelegt. Bisher hielten sich Mutter und Sohn im Unterholz auf der Anlage der Rappenantilopen versteckt, seit wenigen Tagen ist der Kleine mit etwas Glück aber gut zu sehen.

webjournal.ch - 22. April 2008
Was Dikdik(t) denn da?
Wie süss und wie faszinierend zugleich: Die kleinste Antilope Afrikas hat im Basler Zolli für Nachwuchs gesorgt. Das Dikdik-Böckchen ist mit seiner scheuen Mutter auf der Anlage der Rappenantilopen zu sehen. Bereits wächst dem Kleinen das für Dikdiks typische Mini-Rüsselchen.

oe24.at - 21. April 2008
Kamel-Baby Amra - Star im Marchfeld
Knut war gestern – der neue Star aller österreichischen Tierpark-Fans heißt Amra und ist ein Kamel-Baby. Amra kam am 29. März im Tierpark von Schloss Hof in Marchegg zur Welt. Seit dem 21. März und damit früher als in den letzten Jahren ist Österreichs größte Schlossanlage auf dem Lande für das Publikum geöffnet. Wie vor fast 300 Jahren bevölkern heute zahlreiche Tiere den barocken Gutshof, und wie damals sind es vorwiegend Vertreter altösterreichischer Haustierrassen. Pferde, Esel, Brillen- und Walachenschafe, Vierhornziegen, Hausgänse und ungarische Steppenrinder führen heute allerdings ein weitaus beschaulicheres Dasein als ihre barocken Vorfahren und sind im Gegensatz zu diesen weder zu anstrengender Arbeit noch zum Verzehr bestimmt. Für einige von ihnen – etwa die zeitweise akut vom Aussterben bedrohten Weißen Esel – ist der Meierhof von Schloss Hof eines der letzten Refugien weltweit geworden.

DCRS ONLINE - 21. April 2008
Flocke floppt - Wilbär ist top
Allein am Sonntag drängten sich ingesamt mehr als 20000 Besucher vor dem Gehege des kleinen Eisbären Wilbär. Wer hätte das gedacht. Über das Eisbären-Weise Flocke war in den vergangenen Wochen intensiv berichtet worden. Doch jetzt drängt sich einfach Wilbär in den Vordergrund, raubt der kleinen Flocke die Aufmerksamkeit. Eine Menschenschlange bis zu einem halben Kilometer lang bildete sich am Wochenende vor dem Freigehege des kleinen Eisbärenmannes im Stuttgarter Zoo. Zwei Stunden Wartezeit. Je 50 Wilbär-Fans durften fünf Minuten ans kleine Gehege, dann war der nächste Schwung Besucher dran.

Europolitan - 18. April 2008
Bringt Wilbär Knut und Flocke in Vergessenheit?
Knut kann endlich in die Rente gehen. Nach dem Rummel um die kleine Flocke in Nürnberg traute sich nun auch der Stuttgarter Zoo, seinen Nachwuchs der Öffentlichkeit feilzubieten. Der kleine vier Monate alte Eisbär, Wilbär, durfte am gestrigen Mittwoch endlich im Tierpark 'Wilhelma' die Fotografen beeindrucken. Im Gegensatz zu seinen Eisbärenkollegen Knut und Flocke wurde der 15 Kilo schwere Wilbär jedoch nicht von Menschenhand mit der Flasche aufgezogen.

Aalener Nachrichten - 17. April 2008
Eisbärbaby Wilbär darf nur vier Stunden pro Tag vor die Tür
Endlich darf er vor die Tür, doch der Ausgang für Stuttgarts Eisbärbaby Wilbär bleibt beschränkt. Nur vier Stunden pro Tag - jeweils von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr - stehe die Tür zum Außengehege offen, teilte der Tiergarten Wilhelma mit. Das bedeute jedoch nicht, dass Wilbär und seine Mutter Corinna dann auch zu sehen sind. Ob sie sich draußen zeigen, würden sie nach Witterung und Lust und Laune entscheiden.

Schweriner Volkszeitung - 16. April 2008
Erstes öffentliches Bad für Wilbär
Wilbär ist ab sofort kein «Geheimbär» mehr. Über vier Monate lang hatte der Stuttgarter Zoo das Eisbärbaby wie ein rohes Ei behandelt und niemanden an ihn herangelassen. Doch am Mittwoch wurden die Tierfans endlich erlöst. Um Punkt elf Uhr gab sich Wilbär die Ehre und stapfte hinter seiner Mutter Corinna in das 500 Quadratmeter große Freigehege. Die ersten Minuten hing er der Mama noch «am Rockzipfel», auch kurze Zeit später im Wasser wich er ihr kaum von der Seite. Doch peu à peu erkundete der 15 Kilogramm schwere Bär sein neues Spielzimmer im Freien und planschte vor sich hin. Der große Ansturm blieb trotz der großen Euphorie um Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg zumindest am ersten Tag aus - nur einige hundert Besucher wollten sich das Debüt nicht entgehen lassen.

Die Zeit - 16. April 2008
Eisbärbaby in Stuttgart: Premiere für Wilbär ohne Rummel
Anders als in Berlin und Nürnberg wurde der Stuttgarter Eisbär Wilbär geradezu heimlich aufgezogen. Heute nahm der Kleine gemeinsam mit seiner Mutter Corinna sein erstes Bad in der Öffentlichkeit. Dabei zeigte sich Wilbär von seiner schüchternen Seite. Der Medienandrang war auch in Stuttgart groß, aber an die große Glocke hatte man den ersten Auftritt von Eisbärbaby Wilbär nicht gehängt. "Wie im Drehbuch" sei der erste Auftritt seines Schützlings gewesen, schwärmte Tierpfleger Jürgen Deisenhofer. Auch Zoodirektor Dieter Jauch strahlte: "Das ist die Erfüllung eines langgehegten Traums." Ein Besucheransturm wie bei Knut in Berlin oder Flocke in Nürnberg blieb dem kleinen Eisbär zunächst erspart.

Epoch Times Deutschland - 16. April 2008
Wilbär präsentiert sich mit Mutter im Stuttgarter Zoo
Eine Woche nach Flocke in Nürnberg ist auch der kleine Eisbär Wilbär in Stuttgart erstmals für die Zoobesucher zu sehen. Eigentlich sollte er erst Ende des Monats oder Anfang Mai die ersten Schritte im Freien machen. Doch nun konnte er schon am Mittwoch seine Mutter Corinna ins Außengehege folgen. Damit hat die Wilhelma eine besondere Attraktion; denn Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg sind mit der Hand aufgezogen worden.
FR-online.de - 19. April 2008
Niekisch lässt sich an Konferenztisch inspirieren
Zu Besprechungen bittet der neue Frankfurter Zoodirektor, Manfred Niekisch (56), an den Konferenztisch seines Vorgängers Bernhard Grzimek. Wie zu Zeiten des legendären Zoochefs steht der lange, helle Holztisch im geräumigen Direktionsbüro, drumherum die passenden schlichten Stühle aus Holz mit grünem Leder. Der Tisch war unter Niekischs Vorgänger, Christian Schmidt, nicht genutzt worden. Grzimeks Stuhl, der zusätzlich mit Armlehnen ausgestattet ist, wird derzeit aufgearbeitet. Das gute Stück sei zu ramponiert gewesen, berichtet Niekisch. Er werde alle Besprechungen künftig an diesem Tisch abhalten, denn "er ist ein Stück Geschichte". Ein anderes Stück aus Grzimeks Zeiten habe er bisher nicht gefunden, sagt Niekisch. Sein berühmter Vorgänger, der den Zoo nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1974 leitete, habe seine Sekretärin gelegentlich mit einer Autohupe erschreckt.

Zisch - 18. April 2008
Die Natürlichkeit hat sie überzeugt
Der Natur- und Tierpark Goldau wird mit Anna Baumann ab November eine neue Direktorin erhalten. Sie löst Felix Weber ab, der in den Ruhestand tritt. Baumann ist heute Leiterin Marketing/Education und Mitglied der Geschäftsleitung des Zoo Zürich. «Es ist vor allem die Natürlichkeit des Tierparks, die mich dazu bewogen hat, mich für die Stelle zu bewerben», sagt die gebürtige Ausserschwyzerin. Es sei ihr ein Anliegen, diesen Lebensraum zu erhalten und weiter zu fördern. Sie strebt mit dem Tierpark Goldau ein moderates Wachstum an.

Hamburger Abendblatt - 19. April 2008
Eulen nach Niendorf tragen
Eulen nach Athen zu tragen, galt Aristophanes vor 2400 Jahren als etwas Überflüssiges. Eulen nach Niendorf an die Ostsee zu bringen, hat Klaus Langfeldt, 64, zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Am 13. Juni ist es 25 Jahre her, dass er den "Vogelpark Niendorf" bei Timmendorfer Strand übernahm - zunächst mit ein paar europäischen Zwergohreulen, die dann auch prompt Nachwuchs bekamen. Heute beherbergt die Anlage auf dem naturbelassenen Areal in der Aalbeek-Niederung, ein paar Hundert Meter von der Ostsee entfernt, eine der größten Eulensammlungen der Welt: 150 Tiere aus 44 Spezies, darunter Brillenkäuze, Malaienkäuze, Maskeneulen, natürlich Schnee- und Schleiereulen und viele verschiedene Uhuarten mit zum Teil abenteuerlichen Federohrbüscheln. 30 Jungvögel werden in diesem Jahr wieder erwartet. Das Weibchen des Doppelhornvogels hat sich wieder in eine meterhohe Bruthöhle eingemauert, um sicher ein Junges auszubrüten. Klaus Langfeldt, der mit drei Tierpflegern und einer Reinigungskraft arbeitet, hat sein ganzes Privatvermögen in den Park gesteckt. Im Juli ist die letzte Tilgungsrate fällig. Und das ohne nennenswerte Unterstützung der Gemeinde Timmendorfer Strand.

Bild.de - 19. April 2008
Uwe Wilkens (47) ist bei Hagenbeck ständig auf der Jagd nach den ...
Sie heißen Viola und Violetta und sind die neueste Attraktion im Hamburger Tierpark Hagenbeck. Im Hai-Atoll des Tropen-Aquariums schweben jetzt zwei Violette Stechrochen! Die flachen Fische sind ein besonderer Blickfang – auch für Dauer-Besucher Uwe Wilkens (46). Fast täglich ist der „Zoo-Paparazzo“ auf der Jagd nach tierischen Schnappschüssen.

Bietigheimer Zeitung - 17. April 2008
ZUM THEMA: Zoo will keinen Knut-Rummel
Licht- und Schattenseiten hat die große Begeisterung für kleine Eisbären: "Wir wollen keine perfekte Vermarktungsmaschine für Wilbär wie für Knut in Berlin", sagte Wilhelma-Direktor Dieter Jauch gestern. "Was uns zufließt, ohne dass wir groß etwas dafür tun müssen, nehmen wir dankbar an." Wilbär dürfe aber keinen Schaden nehmen, erklärte der Chef des zoologisch-botanischen Gartens in der Landeshauptstadt. In Berlin habe das Marketing Vorrang gehabt. "Der zoologische Direktor musste das ertragen." Dennoch sei es selbstverständlich auch für den Stuttgarter Tierpark wichtig, im Gespräch zu bleiben. "Wir erhoffen uns 100 000 zusätzliche Besucher durch Wilbär." Auch habe sich der Zoo den Namen des kleinen Eisbären schützen lassen, "damit keine anderen damit Geld verdienen". Die Patenschaft für Wilbär werde voraussichtlich der Südwestrundfunk übernehmen - für 15 000 Euro. "Das Geld werden wir für die Eisbärpflege in der Natur spenden", versprach Jauch.

Familie&Co. - 18. April 2008
Die besten Zoos für den Familienausflug
Wann haben Sie zuletzt neben einer Giraffe oder einem Tiger gefrühstückt? Oder Ihre Pizza mit Blick auf Nashörner verspeist? Ein solches Erlebnis hat man nur im Zoo. Die Zeiten, in denen traurige Tiere ihr Dasein auf Beton- oder leicht zu reinigenden Kachelböden hinter Gittern fristeten, sind längst vorbei. Um den Tieren großzügigere Gehege bieten zu können, haben die Zoos generell die Vielfalt etwas reduziert und sich auf bestimmte Arten besonders spezialisiert. Mit Forscherwerkstätten vor allem für Schulklassen will man Kindern die Bedeutung des Naturschutzes vor Ort deutlich machen. Der Zoo Berlin zeigt vor dem Rundgang zu den Schleichkatzen und Lemuren aus Madagaskar einen Film über die Heimat der Tiere. Doch auch in den Herkunftsländern engagieren sich die Zoos: Der Allwetterzoo Münster arbeitet mit Partnern in Vietnam zusammen zur Rettung hoch bedrohter Primaten wie dem Pandalangur oder dem Goldaffen.

Augsburger Allgemeine - 17. April 2008
Nun auch Nashörner aus der Alpenrepublik
Nein, es sind diesmal nicht die üblichen Mozartkugeln aus Salzburg. Augsburg steht ein deutlich schwergewichtigerer Import aus Österreich bevor. Der Zoo bekommt zwei "Ösi"-Nashörner, was Direktorin Barbara Jantschke tierisch freut. "Das ist ein Glücksfall für uns", sagt sie. Mit den Rhinos aus Salzburg und weiteren Jungtieren aus Südafrika wird Augsburg eine neue, sozusagen multinationale Nashornherde aufbauen.

Mindener Tageblatt - 17. April 2008
Kleine Kudus als Herde unterwegs
Nur acht europäische Zoos halten den Kleinen Kudu, eine Antilopenart, die in Ostafrika auf einem kleinen Verbreitungsgebiet vorkommt. In diesem Jahr hat der Zoo Osnabrück mit der Lieferung von weiteren drei Exemplaren aus dem Zoo Hannover seinen Bestand verstärkt. So ist mittlerweile eine stattliche Herde entstanden, die nun die Außenanlage der "Wüstenunterkunft" bewohnen.

HNA.de - 22. April 2008
Bärendame Onni kommt in den Wildpark Knüll
Balu und Onni heißt das neue Traumpaar im Wildpark Knüll. Mit Spannung wird dort heute die Ankunft von Onni erwartet, der dreijährigen Bärendame, die aus dem Zoo der mittelfinnischen Stadt Ätharin stammt. Nach langer Anreise per Lkw und Schiff soll die neue Partnerin von Balu am späten Nachmittag im Wildpark eintreffen. Wildparkleiter Dr. Wolfgang Fröhlich geht bereits einen Schritt weiter. Wenn sich Balu und Onni - wie er erwartet - gut verstehen, könnte sich im Wildpark irgendwann sogar Nachwuchs einstellen.

RP ONLINE - 17. April 2008
Bei den scheuen Riesen
Duisburg. Wer den Tierpark am Kaiserberg besucht, der begibt sich, ohne es bisweilen zu merken, auf eine Pirsch durch zwölf Reviere. Heute stellen wir das Giraffenrevier vor, zu dem auch die kleinen Kattas gehören.

Berliner Morgenpost - 19. April 2008
Und wenn sie mal nicht fressen, buddeln sie sich ein
Ein sattes Schmatzen. Man kann deutlich hören, wie ein Gürteltier frisst. Das Gürteltier rennt nicht weg, wenn ein Mensch es füttert. Im Gegenteil. Es nutzt die Gunst der Stunde, klemmt sich die Traube zwischen seine spitz zulaufenden Kauplatten, schnuppert und richtet sich am Reporter auf, die restlichen Trauben fest im Blick.

Merkur Online - 21. April 2008
Ausreißer "Sam" ist wieder da
Vier Tage war der Star der Flugschau im Wildpark Poing, der Weißkopfseeadler ,,Sam", verschwunden, seit Sonntagabend ist er wieder da. Zu verdanken ist dies einem siebenjährigen Buben aus Wifling und einer Joggerin aus Ottenhofen (beides Lkr. Erding).

Wochenanzeiger Herford - 22. April 2008
Hände weg von jungen Eulen!
Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der junge flauschige Eulen auf Ästen oder am Boden im Wald hocken und scheinbar aus dem Nest gefallen sind. Diese Küken sind nicht verlassen, sondern das so genannte „Ästlingsstadium“ gehört zur normalen Vogelaufzucht. Die Tiere werden weiterhin von den Eltern betreut und gefüttert. Wohlmeinende Menschen nehmen diese vermeintlichen Waisenkinder mit und unterbrechen damit die natürliche Aufzucht. Auch im Zoo Osnabrück brüten Eulen in alten Bäumen und ein Waldkauz-Junges war auf das Hünengrab und später, wohl durch Mitnahme ins Tal der Grauen Riesen geraten. Schließlich wurde es von Besuchern als Waisenkind im Vogelrevier abgegeben. Die Vogelpfleger päppelten das Küken zunächst zwei Tage lang, fanden aber nach langem Suchen doch die Bruthöhle der Waldkäuze, vor der noch ein weiteres Küken auf einem Ast hockte. Das Pflegekind wurde dazu gesetzt, und schon am Abend konnten die Pfleger beobachten, wie sich die zwei aneinander kuschelten und den dazugekommenen Altvogel anbettelten. So scheint es im Schölerberg doch noch zu einem Happy End in der Eulenfamilie gekommen zu sein.

MVregio - 23. April 2008
Trotz Unfall - Störche bauen Nest und brüten
Es gibt wenige Vogelarten, die es in puncto Popularität mit dem Weißstorch aufnehmen können. Als Kulturfolger suchen die Tiere seit Jahrhunderten die Nähe des Menschen und errichten ihre umfangreichen Horste mit Vorliebe auf Gebäuden in Dörfern und Städten. Leider ist es um den Bestand der Störche nicht so gut bestellt. Vernichtung des Lebensraumes, intensive Landwirtschaft, Zersiedelung und Verbauung sorgen für rückläufige Bestände. Ein weiteres Problem sind Freileitungen des Stromnetzes, in denen sich die Tiere bei Start oder Landemanövern verfangen und verletzen können. So erging es auch dem Storchenpaar im Tierpark Stralsund. Beide Tiere hatten sich vor ein paar Jahren so stark verletzt, dass sie nicht mehr flugfähig geworden sind. Trotz dieses Handicaps haben sie jetzt mit der Brut begonnen und können dabei aus unmittelbarer Nähe von den Besuchern beobachtet werden.

Kulturkurier - 22. April 2008
Historische Grünanlage: „Wehranlage und Tierpark ...
Der Tierpark Schweinfurt wurde 1879 vom „Verein der Thierfreunde“ in den Wehranlagen an der Pfinz gegründet. Vor und nach dem ersten Weltkrieg entwickelte sich der Tierpark zu einem Besuchermagneten. Er zählte die längste Zeit seines Bestehens zu den ältesten in Bayern. Heute ist die Wehranlage als Naherholungsgebiet bekannt und beliebt. Mit über 100 Baumarten aus verschiedenen Erdteilen ist dies Schweinfurts „kleinster botanischer Garten“.

Rhein Main Presse - 22. April 2008
Naturstube statt Luxusbau Füchsin hat Tiergarten-Kinderzimmer ...
Der Tiergarten ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und längst ein bei Jung und Alt beliebtes Ausflugsziel. Vieles dort passiert jedoch im Verborgenen - deshalb blicken wir in unserer neuen Serie hinter die Kulissen des tierischen Alltags.

Morgenweb - 17. April 2008
Nachwuchs in jedem Gehege
Pünktlich zum nahenden Wetterumschwung hat der Bergtierpark in Fürth-Erlenbach am Mittwoch die Saison 2008 eröffnet. Zwar mussten die geladenen Gäste, darunter Landrat Matthias Wilkes mit Familie, einen kurzen Hagelschauer aushalten. Doch am Wochenende soll es ja wärmer und freundlicher werden.

Passauer Neue Presse - 22. April 2008
Tierische Forschungen mit Affe und Katze
Ebenfalls erfolgreich beim Landesentscheid des »Jugend forscht«-Wettbewerbs war die 19-jährige Laura Schmidhuber aus Freyung. Sie konnte sich mit ihrer Facharbeit über das Thema »Behavioral Enrichment - Beschäftigungstherapie für Berberaffen« zunächst im Regionalentscheid durchsetzen und gewann Anfang April auch den Landesentscheid in München. Sie untersuchte in ihrer Arbeit, die - wie bei Johannes - von Biologie-Lehrer Dr. Uwe Wucherpfennig betreut wurde, wie sich das Verhalten von Berberaffen verändert, wenn sie im Rahmen einer Beschäftigungstherapie unterschiedlichen Spielformen und -variationen ausgesetzt werden. Zu diesem Zweck beobachtete sie im Nürnberger Tiergarten über einen Zeitraum von zwei Wochen drei Berberjungtiere, wobei in der zweiten Woche ein neues, von Laura selbst gebautes Spielgerät im Gehege angebracht wurde, um zu sehen, wie die Berberaffen auf diese Veränderung reagieren. Für sie geht es nun Mitte Mai nach Bremerhaven zum »Jugend forscht«-Bundesentscheid.

ORF.at - 22. April 2008
Neues Zuhause für Goldkopflöwenäffchen
Ein Affentheater hat sich am Montag im Zoo Salzurg-Hellbrunn abgespielt: Die brasilianischen Goldkopflöwenäffchen übersiedelten in ein neues Gehege - und wehrten sich heftig dagegen.

Salzburger Nachrichten - 18. April 2008
Löwe Stinki ist tot
„Wir sind sehr traurig! Unser Stinki ist tot. Er starb heute im Alter von rund 19 Jahren an einem akuten Nierenversagen.

Basler Zeitung - 16. April 2008
Hohe Artenvielfalt zwischen den Gehegen des Basler Zoos
Im Basler Zoologischen Garten leben zwischen den Gehegen, auf Wegen und Gebäuden gemäss einer Schätzung von Fachleuten 5500 Pflanzen, Tiere und Pilze. Nur 3110 dieser Kleintier- und Pflanzenarten konnten bisher identifiziert werden. Noch nie seien so viele Arten auf einem Areal von elf Hektaren gefunden worden, sagte Zoodirektor Olivier Pagan am Mittwoch bei der Präsentation der Studie. Mit den «Arten zwischen den Gehegen» befassten sich in den letzten drei Jahren 48 Zoologen und Botaniker. Sie entdeckten dabei auch 31 Arten, die in der Schweiz noch nirgends festgestellt wurden. Es handelt sich dabei um zwei Pilz- und 29 Insektenarten. Der Biologie Bruno Baur sagte, 113 der gefundenen Arten seien auf der nationalen Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten aufgeführt. Nur drei Fälle konnten auf unbeabsichtigte Einschleppung mit exotischen Zierpflanzen zurückgeführt werden. Laut Daniel Burckhardt vom Natuhistorischen Museum Basel können viele Arten nicht bestimmt werden, weil die entsprechenden Fachleute fehlen.

Die Presse - 22. April 2008
PROZESS: Herberstein: „Schwarzgeld war üblich“
Sie habe immer zwei Stapeln von Eintrittskarten gehabt: Einen rechnete sie mit Ex-Gutsverwalter Heinz Boxan direkt ab, einen mit dem Büro, erzählte eine 51-jährige Zeugin Dienstag im Herberstein-Prozess. Sie habe bis zum Jahr 2000 als Kassierin im Tierpark gearbeitet und – "wie alle anderen" – auch ihr Gehalt "teilweise überwiesen, teilweise in bar" bekommen. "Es hat also Schwarzentlohnung gegeben?", fragte Richterin Elisabeth Juschitz. "Das war so üblich", antwortete die Zeugin, die nicht ganz freiwillig aus dem Betrieb schied: Weil angeblich die Frau des damaligen Tierparkleiters Andreas Kaufmann ihren Job wollte, habe Andrea Herberstein sie "loswerden" wollen. Später kam auch Ex-Verwalter Boxan nochmals zu Wort: Auch er fühlte sich "gemobbt", namentlich durch Tierparkchef Kaufmann, die jüngste Herberstein-Tochter Felicitas und deren Mutter. Weil er die Schwarzbuchhaltung ohnehin "nur im Auftrag Herbersteins" betrieben habe, hob er sich belastende Unterlagen darüber auf, und nahm diese beim Ausscheiden aus dem Betrieb im Jahr 2000 mit. Nach Zahlung einer respektablen Abfertigung an Boxan musste dieser das Material zwar offiziell vernichten – inoffiziell hob er sich allerdings "zur Sicherheit, damit ich nicht wieder zum Handkuss komme" einige parallel geführte "Listen" auf. Diese präsentierte er schließlich, in Verbindung mit einer Selbstanzeige, 2005 der Justiz.

WirtschaftsBlatt.at - 21. April 2008
Prozess ist „eh gute Werbung“ für Herberstein
Herberstein. Der idyllisch unter Obstbäumen gelegene Parkplatz des Tierparks Herberstein platzt am frühlingshaften Wochenende fast aus den Nähten. Es sind vor allem Familien mit Kindern, die die Attraktion in der Oststeiermark stürmen und sie kommen vorwiegend aus der Steiermark, auch wenn sich Wiener, Niederösterreicher und Burgenländer darunter gemischt haben. Immerhin, das Parken ist gratis, dafür wartet an der Kasse ein Schock. 13 ¤ kostet das Tagesticket für einen Erwachsenen, um einen ¤ mehr als der weitaus größere Tiergarten in Schönbrunn verlangt. Drinnen in der „Tierwelt Herberstein", wie der Tierpark seit Anfang 2007, als das Land die Geschäfte übernahm, heißt, ist das Meiste beim Alten und Manches in Arbeit. Kamele, Wölfe und Emus kennt der treue Besucher seit Jahren beim Vornamen. Bisons und Wölfe müssen neuerdings Platz abgeben: Ein Wild-West-Abenteuer-Spiel-platz und ein neues Brillenbärgehege sind im Bau. Weder Mitarbeitern noch Besuchern geht der Herberstein-Prozess sonderlich nahe. „Der Thomas Hampson wird die Gräfin schon raussingen", lacht eine Besucherin. Und hinter vorgehaltener Hand geben Mitarbeiter, die allesamt auf keinen Fall genannt werden wollen, zu, dass die Berichterstattung über den „Kriminalfall Herberstein" „eh eine gute Werbung war". Die Besucherzahlen weisen jedenfalls nach oben. Die 800.000 ¤, die sich das Land den Tierpark pro Jahr jetzt kosten lässt, haben sich offenbar gelohnt.

Die Presse - 16. April 2008
STEIERMARK: Als Herberstein weinte
Den Reigen prominenter Politiker im Zeugenstand des „Herberstein-Prozess“ schloss gestern Landeshauptmann Franz Voves (SP) ab. Noch einmal versucht Richterin Elisabeth Juschitz Licht ins Dunkel angeblich versprochener und tatsächlich ausbezahlter Förderungen zu bringen. Voves bestätigt weitgehend, was bereits Gerhard Hirschmann, bis 2003 zuständiger Tourismuslandesrat, bekräftigt hatte: Es soll lediglich eine Zusage für eine Landesförderung in Form einer stillen Beteiligung in der Höhe von 2,9 Millionen Euro gegeben haben. Die angeklagten Vertreter der Familie Herberstein dagegen hatten höhere Beträge erwartet und berufen sich auf mündliche Zusagen. Voves und seine SPÖ hatten einer von VP-Chefin Klasnic angeordneten Verfügung nicht zugestimmt. „Wir konnten nicht verstehen, was dahinter steckt“, begründet Voves heute.

China Internet Information Center - 23. April 2008
Die größte Pandabrütstation wird aufgebaut
Das weltgrößte Brütstation für Großen Panda soll bis Ende Jahr in der Provinz Sichuan eröffnet werden. Das Haus wird etwa 200 Exemplare der gefährdeten Tierart aufnehmen können. Das neue Naturreservat hat eine Fläche von rund 1 Quadratkilometer. Darin befinden sich 20 "Outdoor homes" und ein Spielplatz mit einer Fläche von 20.000 Quadratmetern. Dies sagte Zhang Hemin, Verwaltungschef des Wolong Nature Reserves, welches den Bau der neuen Anlage leitet.

PR-Inside.com - 16. April 2008
Rumäne hielt Löwen im Garten
In Rumänien hat ein Mann einen Löwen in seinem Garten großgezogen. Allerdings wollten seine Nachbarn das Gebrüll der Großkatze nicht mehr hören und riefen die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten fanden nicht nur das dreijährige Löwenweibchen in seinem Käfig, sondern auch Hunde, zwei Rehe, einen Hirsch und zwei Pfaue auf dem Grundstück in dem Dorf Pietrosita im Süden des Landes. Der 28-Jährige werde der illegalen Haltung von Wildtieren beschuldigt. Ihm drohen bis zu zwölf Monate Haft. Die Löwin wurde einem Zeitungsbericht zufolge in den Zoo von Bukarest gebracht.

Bild.de - 23. April 2008
Grizzly beißt Tiertrainer tot
Kalifornien: Eigentlich sollte es ein ganz normales Tiertraining werden. Das Ziel: Grizzly „Rocky“ auf eine neue Filmrolle vorzubereiten. Doch dann griff der Bär an, biss seinen Trainer, den 39-jährigen Steven Miller, in den Nacken. Notärzte konnten ihm nicht mehr helfen, der Mann starb. Das Unglück ereignete sich auf dem Gelände der Firma „Predators in Action“ (Raubtiere in Aktion) des erfahrenen Stuntman und Tiertrainers Randy Miller in Big Bear Lake, östlich von Los Angeles. Der Grizzly „Rocky“ galt als einer der besten Schaupiel-Bären. Die Farm ist Hollywoods Vorzeige-Trainings-Center für Tiere, die in Filmen oder Werbespots spielen. Wie es genau zu der Bären-Attacke kam, ist nicht klar. Die tödliche Attacke bedeutet wohl für den fünfjährigen „Rocky“ das Ende. „Trainierte Tiere, die auf Menschen losgehen, haben nur ein Schicksal, den Tod“, ist sich Denise Richards sicher. Das letzte Wort haben die Behörden.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international


Niederländische Meldungen


artis.nl - 22. Apr. 2008
Meivakantie: Geuren en Kleuren in Artis
Maiferien: Düfte und Farben in Artis
In den Maiferien von Samstag, 26. April, bis einschließlich Sonntag, 4. Mai, findet in Artis das Ereignis Düfte und Farben (Geuren en Kleuren) statt. Artis lädt herzlich ein, diese Woche in den Tiergarten zu kommen und sich verführen zu lassen von zahlreichen Aktivitäten! Während der Veranstaltung Düfte und Farben macht Artis auf die verschiedenen Verführungen in der Natur aufmerksam. Besucher können einer Verführungstour durch den Garten folgen, wobei die Verführungstechnik verschiedener Tiere erklärt wird. Verschiedene Vögel führen Balztänze auf, während ein Gorilla oder der Otter Düfte gebraucht, um den Partner zu überzeugen. Im Haus für kleine[re] Säugetiere ist speziell für dieses Ereignis der Verführungsduft des Otters zu riechen.

trouw.nl - 22. Apr. 2008
Babygiraffe wil niet drinken na dood moeder
Giraffenbaby will nicht trinken nach dem Tod der Mutter
Amsterdam. Giraffenjunge Niek will nicht mehr trinken, seit seine Mutter Oranya vorigen Freitag in Artis starb. Was die Tierpfleger auch versuchen, Niek weigert sich. Das Junge müßte eigentlich noch von seiner Mutter ernährt werden. Die Tierpfleger versuchen, ihm Milch, Wasser und Brei zu geben, aber es hilft alles nichts. Niek begnügt sich nämlich nicht mit einem Sauger, nachdem er zwei Monate bei seiner Mutter getrunken hat. "Ein Giraffenbaby trinkt 18 bis 20 Liter Milch pro Tag. Niek hat bis jetzt noch nicht getrunken, doch hoffen wir, daß er in Kürze etwas Flüssigkeit zu sich nimmt", erzählt Sprecher Bart Kret. Doch hat Niek schon einen Apfel und eine Möhre gegessen. Das Junge ist noch immer unruhig. Kret: "Niek ist sehr aufmerksam und tatendurstig. Er sucht nun auch Annäherung an seinen Vater und andere Giraffen. Ein anderes Weibchen könnte ihn nähren, aber es will nichts von Niek wissen." Die Tierpfleger stellen Eimer mit Fressen und Trinken in die Unterkunft des Giraffenbabys, in der Hoffnung, daß Niek etwas davon nimmt. Mutter Oranya starb vorigen Freitag nach zwei epileptischen Anfällen. Der letzte Anfall war verhängnisvoll für sie, so eine Tierpflegerin. Die Obduktion ergab, daß die Hüfte des Tieres sich etwas abhebt. Die drei übriggebliebenen Giraffen sind unruhig wegen des Ablebens von Oranya, deshalb bleibt die Anlage vorläufig für die Besucher geschlossen. Wenn es Niek wider gut geht, können die Besucher die Giraffen wieder betrachten kommen.

ad.nl - 22. Apr. 2008
Zorgen om babygiraffe na overlijden moeder
Sorgen um Giraffenbaby nach dem Tod der Mutter
Amsterdam. Vorige Woche ist am Freitag in Artis die Giraffe Oranya plötzlich verstorben. Die Tierpfleger trauern und auch im Giraffengehege ist es ruhig. Oranya brachte am 22. Februar noch ein Junges zur Welt - Niek. Bleibt nur noch die Frage, inwieweit es ohne seine Mutter zu retten ist.

ouwehand.nl - 21. Apr. 2008
Adopteer een dier!
Übernehmen Sie eine Tierpatenschaft!
Ouwehands Dierenpark hat sich auf dem Grebbeberg in Rhenen niedergelassen und besteht inzwischen über 75 Jahre. Jährlich erfreuen sich fast eine Million Gäste an einer einzigartigen Kombination von schönen, interessanten und bedrohten Tierarten, an der schönen grünen Umgebung und spannenden überdachten Spielmöglichkeiten für Kinder. Ouwehands Dierenpark strebt danach, seine ideellen Ziele zu verwirklichen. Wenn Sie als Unternehmen oder Privatperson eine Tierpatenschaft übernehmen, helfen Sie uns dabei.

roverloonzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Zoo Parc Overloon
Rundgang mit Geruch im Zoo Parc Overloon
Speziell für Kinder wird im Mai im Zoo Parc Overloon eine Führung mit angenehmen und üblen Gerüchen organisiert: starke Stinker. An den Samstagen 3., 10., 17., 24. und 31. Mai lassen sich Kinder von Gerüchen verlocken, u.a. von Binturong, Zwergflußpferd und Kurzkrallenotter. Welches Tier riecht nach Popcorn? Welches Männchen kann ein Weibchen schon auf 10 km Entfernung riechen? Ein erfahrener Lotse nimmt die Kinder mit in die duftende Tierwelt.

wisselzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Dierenpark Wissel
Rundgang mit Geruch im Tierpark Wissel
[Führungszeiten und Teilnahmebedingungen sind wie im Zoo Parc Overloon und im Aqua Zoo Friesland]

frieslandzoo.nl - 21. Apr. 2008
Rondleiding met een luchtje in Aqua Zoo Friesland
Rundgang mit Geruch im Aqua Zoo Friesland
Speziell für Kinder wird im Mai im Aqua Zoo Friesland eine Führung mit angenehmen und üblen Gerüchen organisiert: starke Stinker. An den Samstagen 3., 10., 17., 24. und 31. Mai lassen sich Kinder von Gerüchen verlocken, u.a. von Binturong, Totenkopfäffchen und Kurzkrallenotter. Welches Tier riecht nach Popcorn? Welches Männchen kann ein Weibchen schon auf 10 km Entfernung riechen? Ein erfahrener Lotse nimmt die Kinder mit in die duftende Tierwelt. Die Führung für Kinder beginnt jeweils 13.30 Uhr und dauert anderthalb Stunden. Natürlich sind auch (Groß)Eltern willkommen. "Starke Stinker" kostet 1,75 Euro pro Person - inclusive Führung, aber exclusive Eintritt. Wegen begrenzter Teilnahme ist telefonisches Reservieren erforderlich.

safaripark.nl - 22. Apr. 2008
Animal Event
Tierisches Ereignis
Am 25., 26. und 27 April steht der Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek ganz im Zeichen von Haustieren. Mehr als 100 Haustierrassen sind dann zu sehen an sechs verschiedenen Plätzen und während des spektakulären Showprogramms. Mehr Informationen über das Ereignis: www.animal-event.nl.

telegraaf.nl - 21. Apr. 2008
Dolle dierenboel in Beekse Bergen
Tolles tierisches Treiben in Beekse Bergen
Amsterdam. Es ist ein Radau im Safaripark Beekse Bergen. Die ständigen Bewohner des Parks erhalten Besuch von Kleingetier. Während des Animal Event leben Hunde, Katzen, Kaninchen, Sittiche und Fische zwei Tage lang zwischen gefährlichen Wölfen, Tigern, Löwen und anderen Raubtieren. Der Safaripark steht am 26. und 27. April im Zeichen von Tier und Natur. Info: www.animal-event.nl und www.safaripark.nl.

telegraaf.nl - 21. Apr. 2008
Giraffe overleden in Artis
Giraffe in Artis gestorben
Amsterdam. Die sechsjährige Giraffe starb am Freitag. Laut einem Sprecher von Artis fiel den Tierpflegern am Morgen auf, daß Oranya ihr Bein hinterherzog. Sie dachten, daß das Tier ausgerutscht war und sich dadurch eine Verletzung zugezogen hatte. Wir sahen, daß die Giraffe große Schmerzen hatte und haben ihr schmerzstillende Medikamente gegeben, so der Sprecher. Artis hat das verendete Tier am Montag zur Obduktion in die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Utrecht gebracht. Dort wird die genaue Todesursache ermittelt. Sechs Jahre ist laut Sprecher "nicht alt" für eine Giraffe.

dagjeweg.nl - 21. Apr. 2008
Tropische vlinderpracht in kille Noordoostpolder
Tropische Schmetterlingspracht im naßkalten Noordoostpolder
Der Orchideenhof hat seit April den größten Schmetterlingsgarten der Niederlande. Wer das Anfang April eröffnete Vlinder Vallei [Schmetterlingstal] des Orchideenhofs in Luttelgeest besucht, kann sich den farbenprächtigen Flatterern nicht entziehen. Die Redaktion von DagjeWeg.nl hat sich den größten Schmetterlingsgarten der Niederlande angesehen. Einen Schmetterlingsgarten zu machen ist keine einfache Sache, merkte der Unternehmer. "Es ist aufwendig, gute Kenntnis ist nötig und jemand zu finden, der diese Kenntnis hat." Aus diesen Gründen war etliche Vorbereitung nötig, sagt Maarssen. Erst besuchten die Brüder zukünftige Kollegen in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden, um das Wissen für [die Realisierung] ihrer neuen Idee zu erwerben. Auch bin ich zusammen mit meinem Bruder und einem Biologen nach Costa Rica gereist, um zu sehen, welches Klima dort war und welche Arten dort herumfliegen. Die Schmetterlinge kommen unmittelbar aus Südamerika. "Ob das umweltfreundlich ist? Ja, sage ich Ihnen. Siebzig Prozent der Schmetterlinge, die hier fliegen, werden in Costa Rica von der einheimischen Bevölkerung gezüchtet. Gewöhnlich in ihrem Gärtchen. Der Rest kommt von einem Züchter aus England", erzählt der Betreiber des Schmetterlingsgartens. "Als Puppen kommen sie hierher. In einem speziellen Kasten lassen wir die Schmetterlinge wachsen, bis sie fliegen können. Danach werden sie in das Gewächshaus gelassen." Es fliegen mehr als 55 Arten in seinem Vlinder Vallei umher, sagt Maarssen. "Von seltenen oder raren Arten kann ich eigentlich nicht sprechen. Die Schmetterlinge werden ja gezüchtet." Der Unternehmer findet, daß sie alle etwas Besonderes sind. "Aber wenn ich dann doch einen auswählen muß, dann den Blauen Morphofalter. Einen blauen, großen Schmetterling." Einmalig ist laut Maarssen, daß Besucher einen kleinen Spaziergang im Garten machen können. "In anderen Gärten kann man einen Kreis laufen und das war es dann. Hier kann man selbst seine Strecke bestimmen." Ein Kiespfad in Form einer Acht führt die Besucher an den schönsten Schmetterlingen vorbei. Der größte Teil des Gartens ist außerdem für Rollstuhlfahrer zugänglich. Ein steiler Felspfad ist nur von Menschen zu beschreiten, die gut zu Fuß sind. Es soll erinnern an den natürlichen Lebensraum der Schmetterlinge in Südamerika. "Es sieht genauso aus wie in den Wäldern Costa Ricas mit allen den Orchideen, Wasserläufen und Schmetterlingen." Heiratslustige Pärchen, die Schmetterlinge in ihrem Bauch haben, können auch heiraten zwischen den herrlichen farbenprächtigen Schmetterlingen. Eine Art Grotte bietet dafür die Gelegenheit. Vor kurzem hat das erste Pärchen geheiratet. Dabei soll es nicht bleiben, sagt Maarssen. "Wir haben inzwischen schon eine beachtliche Zahl von Anfragen erhalten. Die Leute finden es schön, an einem originellen Ort zu heiraten."

ad.nl - 20. Apr. 2008
Ton Dorresteijn vertrekt volgend jaar bij Blijdorp
Ton Dorresteijn hört nächsten Jahr bei Blijdorp auf
Rotterdam. Ton Dorresteijn (61) gibt am 1. März 2009 das Zepter ab als Direktor des Tiergartens Blijdorp. Dann übergibt er die Leitung seinem Nachfolger, der bereits ab 1. Januar eingearbeitet wird. Dorresteijn ist zwanzig Jahre der Chef des Rotterdamer Tiergartens gewesen. Eine der ersten Aufgaben des zukünftigen Direktors von Blijdorp wird der große Umbau der Rivièrahal sein, in der unter anderen die Reptilien untergebracht sind. Die Pläne dafür werden jetzt entworfen. Die Suche nach einem neuen Direktor hat schon begonnen.

dierennieuws.nl - 18. Apr. 2008
Dagje dierentuin (12): Dierenrijk (bij Eindhoven)
Ein Tag im Zoo (12) : Dierenrijk (bei Eindhoven)
Am 3. Mai 2004 wurde der "Dierenpark Europa" eröffnet. Der soundsovielte Tierpark, Teil der Libémagruppe, zu der auch der Safaripark Beekse Bergen gehört, gelegen in Mierlo bei Eindhoven. Nach kaum 3,5 Jahren erhielt der Park schon wieder einen neuen Namen: Dierenrijk (bei Eindhoven). ... Wie der Name des Parks schon anzeigt, war Europa das ursprüngliche Thema des Dierenrijks. Den Besuchern wurde ein Spaziergang durch sieben europäische Gebiete versprochen, damit sie sich bekanntmachen mit der besonderen Flora und Fauna, die Europa zu bieten hat. Im Park sollte man verschiedene europäische Tierarten sehen können wie Wisente, Rothirsche, Wildschweine, Europäische Luchse, Wölfe und Greifvögel wie den Uhu. ... Als neuer Park kann man die Gehege im Park sicherlich so einrichten, daß es viele Besucher anlockt und in diesen auch Begeisterung weckt für die Tiere "in unserer Nähe". Leider eine versäumte Chance für diesen Tierpark, der sich, statt sich an die Ausgestaltung des Themas zu halten, beeinflussen ließ durch enttäuschende Besucherzahlen. Schon wurden geschwind allerlei populäre, nichteuropäische Tiere in den Park geholt - wie Sibirische Tiger. ... Die Reise durch die Kulturlandschaft in den Urwald mit Tieren wie Wisenten, Rothirschen, Wildschweinen hört sich spannender an, als sie ist. Die grasenden Schottischen Hochlandrinder können wir auf unserer vertrauten Gooischen Heide viel schöner sehen. In den Alpen haben die Steinböcke gewiß mehr Felsen zum Klettern als hier. ... Als positiven Punkt kann ich doch nennen, daß die Tiere, die sie im Dierenrijk haben, allerdings der Mühe wert sind. Dafür wollen wir bestimmt noch einmal an einem schönen Tag zurückkommen. Vielleicht sieht es dann ganz anders aus. Wir hoffen dann, auf jeden Fall mehr Sicht zu haben durch die Glasscheiben vieler Anlagen. Schade, daß in diesem neuen Park viele Möglichkeiten ungenutzt gelassen wurden. Mit ausschließlich europäischen Tieren hätten sie schon einen fesselnden Park schaffen können mit viel "Belebung" in den Anlagen der heutigen Zeit. ... [ausführlicher Text von B. de Jonge, Website: www.wildcatsmagazine.nl.

dierennieuws.nl - 17. Apr. 2008
Caribische vogels Dierenpark Emmen weer buiten
Karibische Vögel des Tierparks Emmen wieder draußen
Der südamerikanische Vogelgarten des Tierparks Emmen erhält wieder ein farbenprächtiges Ansehen. Immer mehr exotische Vögel kommen aus ihrer Winterunterkunft, um draußen herumzufliegen. Vor allem die Inkaseeschwalben genießen vollauf den Raum und lassen ihre Flugkünste sehen. In den Bäumen sitzen Kahnschnäbel und Guans und schauen noch etwas argwöhnisch nach den Schmalschnabelsichlern und den umher scharrenden Stelzenläufern. Die fallen jetzt extra auf, weil die Wasserpflanzen noch nicht so hoch sind. Kuhreiher und Silberreiher müssen noch ein paar Tage warten. Genauso wie Scharlachibisse und Löffler dürfen sie das Außenleben erst auskosten, sobald es etwas wärmer geworden ist. Weil nahezu täglich eine neue Art hinzukommt, ist es vorläufig ein Mordstrubel unter den Vögeln. Sie müssen den ganzen Vogelgarten erkunden, geeignete Nistplätze suchen, zusehen, daß sie sich eines Territoriums bemächtigen. Jedesmal wenn alles ein bißchen bekannt ist, kommen wieder neue Vögel hinzu und der Trubel beginnt von neuem. Erst zu der Zeit, wenn sie alle in den Vogelgarten losgelassen sind und brüten, wird die Ruhe ein bißchen zurückkehren. Website: www.zoo-emmen.nl.

telegraaf.nl - 17. Apr. 2008
Erectiespin tussen de bananen in supermarkt
Giftige Spinne zwischen Bananen im Supermarkt
Bolsward. Zwischen Bananen im Jumbo-Supermarkt in Bolsward ist vor kurzem eine giftige Spinne gefunden worden. Das tödliche Gift verursacht bei Menschen höllische Schmerzen und Lähmungserscheinungen. Bei Männern kann das einhergehen mit einer schmerzhaften, Stunden dauernden Erektion, die schließlich zur Impotenz führen kann. Die Spinne wurde von einem Supermarkt-Mitarbeiter gefunden und hat niemand gebissen, so Chef Johan Dijkstra von der Gemüseabteilung am Donnerstag. Die sehr giftige Brasilianische Wanderspinne (phoneutria nigriventer) saß zwischen einem Posten Bananen aus Costa Rica.

overloonzoo.nl - 16. Apr. 2008
Nestelende Chinaparkiet
Nistende Chinasittiche
Bei den Chinasittichen, die seit kurzem im Zoo Parc Overloon zu bestaunen sind, ist einer der Vögel schon mit dem Nisten beschäftigt. Das zeigt, daß sich die Vögel schon eingelebt haben in ihrer neuen Unterkunft. Der Zoo Parc Overloon hat die größte Gruppe Chinasittiche in den Zoos der Welt und es würde toll sein, wenn dieses Jahr schon Küken schlüpfen würden! Ob auch tatsächlich Eier gelegt wurden, ist eben noch abzuwarten.

destentor.nl - 18. Apr. 2008
Gorilla vernoemd naar Wim Mager
Gorilla nach Wim Mager benannt
Apeldoorn. Apenheul hat einen Gorilla nach dem unlängst verstorbenen Begründer des Apeldoorner Tierparks, Wim B. Mager benannt. Am letzten Wochenende bekam der junge Gorilla-Anführer Jambo sein zweites Kind. Mutter Lobo brachte einen Sohn zur Welt. Er hat den Namen Wimbé gekriegt.

dierennieuws.nl - 17. Apr. 2008
BabyOlifant in Dierenpark Taman Indonesia
Elefantenbaby im Dierenpark Taman Indonesia
Tierpark Taman Indonesia und WWF tragen eine spielerische Aktion für den Indischen Elefanten. Die ersten lebensgroßen Elefanten der Aktion Mehr Elefanten in Taman Indonesia sind drinnen. Elefantenkuh Leonie und ihr Baby Barrista. Die Aktion Mehr Elefanten gibt es in den ganzen nördlichen Niederlanden zugunsten des Indischen Elefanten, ein Projekt des WWF. Am 14. Juni findet ein spielerischer Benefiz-Tag für den Indischen Elefanten statt, wobei alle Elefanten[figuren] ausgestellt werden zwischen den Tieren von Taman Indonesia. Siehe http://meerolifanten.hyves.nl, Website: www.taman-indonesia.nl.

wisselzoo.nl - 16. Apr. 2008
Partner voor witkop buffelwever
Partnerin für Starweber
Im Tierpark Wissel hat der männliche Starweber eine Partnerin bekommen. Das Männchen ist seit Mitte Februar in der Voliere der Dorfweber (Textorweber) zu bewundern.




Französische Meldungen

afp.google.com - 15. Apr. 2008
Le zoo de Vincennes fermé à la fin de l'année pour rénovation
Der Zoo in Vincennes wird Ende des Jahres wegen Renovierung geschlossen
Paris. Der Pariser Zoo wird Ende des Jahres wegen Renovierung geschlossen, kündigte am Dienstag die Leitung des Nationalmuseums für Naturgeschichte an, zu dem die zoologische Einrichtung im Wald von Vincennes gehört. Im Zusammenhang damit werden alle Tiere evakuiert, damit die Baustelle im ersten Quartal 2009 eröffnet werden kann. Die Arbeiten sollen 30 Monate dauern, daran schließt sich die Akklimatisierung der Tiere von ungefähr sechs Monaten an. Der völlig erneuerte Zoo soll um 2012 wiedereröffnet werden. Die Arbeiten sollen stattfinden im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft. Der zukünftige Park soll in sechs Zonen eingeteilt werden: den Wald von Guayana, den Wald von Äquatorialafrika, die Sahel-Sudan-Savanne, Madagaskar, Patagonien und Europa. Eröffnet im Jahre 1934 am Rande von Paris im Zusammenhang mit der Kolonialausstellung, mußte der Zoo von Vincennes im Laufe der Jahre sehen, wie seine Anlagen beschädigt wurden. Mangels Instandhaltung sind die künstlichen Felsen in mit Beton übergossenen Drahtgeflechten weitgehend verwittert und zu einer Gefahr geworden. Der Große Felsen, Symbol des Parks, der den Wald von Vincennes überragt, ist mehrere Jahre geschlossen. Der Park mußte sich von der Hälfte seine Tiere trennen.

metrofrance.com - 14. Apr. 2008
Le zoo de Vincennes fermera à la fin de l'année
Der Zoo in Vincennes schließt Ende des Jahres
Der Zoo von Vincennes wird wegen Renovierung zum Jahresende geschlossen, verkündete der Ausschuß der Partner des Nationalmuseums für Naturgeschichte. Die Arbeiten sollen im Februar 2009 beginnen und 30 Monate dauern. Das Publikum wird den erneuerten Zoo 2012 wiederentdecken können. Zur Wiedereröffnung wird der meistbesuchte Zoo der Ile-de-France - mit etwa 750.000 Besuchern pro Jahr -ein noch einmal durchdachtes Inneres aufweisen. Die Besucher werden hier mehr Felsen und Pflanzen entdecken. Die Landschaft wird auch mit einem Restaurant ausgestattet. Der Zoo wird in sechs große "Biozonen" eingeteilt werden: "äquatorialafrikanischer Wald", "afrikanische Savanne", "Madagaskar", "guayanischer Wald", "Europa" und "Patagonien".

francesoir.fr - 17. Apr. 2008
Zoo - Vincennes fermé, Vincennes rénové!
Zoo - Vincennes geschlossen, Vincennes renoviert!
Eine gute Nachricht für alle Tierfreunde, der Zoo von Vincenne wird sich neu einkleiden. In einen veralteten Zustand geraten, unwürdig einer europäischen Hauptstadt, ist der Tierpark seit mehreren Jahren Opfer gewesen der Unfähigkeit der öffentlichen Hand, eine Einigung zu erzielen. Ein Datum ist schließlich festgelegt worden, um die unentbehrlichen Arbeiten zu beginnen und dennoch mehrmals verschoben. Der Zoo wird also Ende des Jahres wegen seiner Renovierung geschlossen. Die Ankündigung wurde gemacht von der Leitung des Nationalmuseums für Naturgeschichte, dem der Zoo von Vincennes zugeordnet ist ... Die Wiedereröffnung des Parks ist für 2012 vorgesehen. Nach dieser so sehr erwarteten Entscheidung hat Laurent Lafon, der Bürgermeister von Vincennes, dennoch darauf bestanden, den Eifer eines jeden zu mäßigen: "Wie ich es wiederholt sagen oder schreiben konnte seit August 2004, ist die Zukunft des Zoos von Vincennes immer noch nicht garantiert, und diese Bekanntgabe ist nicht zwingend eine gute Nachricht." Er erklärt: "Wenn die öffentlich-private Partnerschaft (PPP) gewiß die am meisten adäquate Lösung ist, um den künftigen Zoo von Vincennes zu finanzieren - nichts garantiert vor der Schließung des Zoos den Erfolg der PPP, die vorigen Dezember in Gang gesetzt wurde." Hoffen wir einfach, daß alle Beteiligten in der gleichen Richtung ziehen werden ...

newsletterappa.over-blog.com - 19. Apr. 2008
Thoiry : Naissance de trois bébés phacochères
Thoiry : Geburt von drei Warzenschweinbabys
Thoiry ist der erste zoologische Park in Frankreich, der erfolgreich Warzenschweine züchtet. In Afrika bewegen sich die Elefanten den ganzen Tag über, um 250 Kilo kalorienarme Pflanzennahrung zu finden und aufzunehmen. In Thoiry verschlingen sie in einer Stunde 90 Kilo viel reichhaltigere, abwechslungsreiche und ausgewogenere Kost. Sie haben also mehrere Stunden zur Verfügung, um sich zu beschäftigen. Am Morgen gibt es "medizinisches Training", aber was sollen sie nach Mittag machen? Auf Initiative von Eric de Leusse, dem Chef über die Tiere, ist Thoiry der einzige zoologische Park der Welt, der Warzenschweine und Elefanten auf derselben Anlage zusammenleben läßt. Ein Tierpfleger kommt vorbei und wirft Früchte hinüber, für jeden etwas, unter den amüsierten Blicken der Besucher. Für die Elefanten werden die Warzenschweine wieder die kleinen Frechen, mit lächerlichen Hauern an der Stupsnase, die ihnen die Nahrung unter dem Rüssel klauen, wofür sie eine Tracht Prügel verdienen. Ben, der Elefantenbulle will daran erinnern, daß er vom Gewicht her 60 Warzenschweine wert ist - oder 80 erwachsene Männer. Die drei Elefanten greifen die Warzenschweine ungestüm an, die, weil sie schneller sind, entweichen und sich anderswo bedienen gehen, bis einer der Elefanten das bemerkt und einschreitet. Diese Stimulierung des Verhaltens der Elefanten und der Warzenschweine ist ein Erfolg. Sie wird um so amüsanter sein mit fünf Warzenschweinen anstatt mit zwei, die um die Elefanten herumwirbeln, das belebt das Spiel und verstärkt die Bereicherung der Umwelt für die zwei Arten.

linternaute.com - 18. Apr. 2008
Des bébés phacochères naissent au parc de Thoiry
Warzenschweinbabys im Park von Thoiry geboren
Zum erstenmal sind [hier] Warzenschweinbabys in Gefangenschaft geboren worden. Pumba und Renate sind so zu Eltern von Drillingen geworden, am letzten 9. März, welche die Namen Ponkolo, Niokolo und Miokolo erhielten. Dieses glückliche Ereignis im berühmten Park von Thoiry erfreute dessen Eigentümer. In Thoiry teilt das Warzenschwein das Territorium mit dem Elefanten und hat als Aufgabe, die Reflexe des Dickhäuters zu stimulieren, indem es ihm die Nahrung stielt. Diese Anregung des Verhaltens der Warzenschweine und der Elefanten ist ein Erfolg. Sie wird noch amüsanter sein mit fünf Warzenschweinen, statt mit zwei, die um die Elefanten herumwirbeln. Das bringt noch mehr Belebung in das Spiel und verstärkt die Bereicherung des Milieus für beide Arten.

20minutes.fr - 17. Apr. 2008
Il était une fois trois petits phacochères
Es waren einmal drei kleine Warzenschweinchen
Es ist eine Premiere in Frankreich. Eine dreifache Warzenschweingeburt im Tierpark von Thoiry (Yvelines) am vergangenen 9. März, war gestern zu erfahren. Ponkolo, Niokolo und Miokolo werden an den schönen Tagen in einem abgetrennten Gehege herauskommen, bevor sie wieder zurückkehren zu ihren Eltern und den afrikanischen Elefanten in eine gemeinsames Anlage. Thoiry ist der einzige Zoo in der Welt, der Warzenschweine und Elefanten in demselben Raum zusammenleben läßt, ganz wie in der Natur.



Russische Meldungen

Ukraine

kp.ua - 23. Apr. 2008
Львы в столичном зоопарке смертельно больны
Löwen im Zoo der Hauptstadt sind todkrank
Heute befinden sich Löwe Wiktor und Löwin Weronika, die nun schon fast zwanzig Jahre im Kiewer Zoo leben, in der Tierklinik. Die Tiere, die von einer schweren Krankheit geschwächt sind, werden vor den Augen der Besucher verborgen. Die Tierärzte entdeckten bei den Raubkatzen eine unheilbare Krankheit, bei der die Leber sich mit Blasen überzieht und zerstört wird. Laut Tierarzt wurden physiologische Veränderungen im Organismus der Tiere, die fast 20 Jahre alt sind, zur Ursache für die Erkrankung. Nach Löwenmaßstäben ist das schon ein stattliches Alter. Laut Statistik erreichen Löwen in Gefangenschaft ein Alter von 15 Jahren, in einzelnen Fällen werden sie bis zu 25 Jahre alt. Ein Konsilium der Tierärzte gelangte zu dem Schluß, daß es für die Löwen keine Heilung von der schweren Krankheit gibt. Ob die Raubkatzen eingeschläfert werden, muß nun die Leitung des Zoos entscheiden.

news.liga.net - 22. Apr. 2008
НБУ вводит в обращение монету «100 лет Киевскому зоопарку»
Nationalbank der Ukraine bringt Münze "100 Jahre Kiewer Zoo" in Umlauf

korrespondent.net - 22. Apr. 2008
Нацбанк отметит 100-летие Киевского зоопарка
Nationalbank verweist auf den 100. Jahrestag des Kiewer Zoos
Die Nationalbank der Ukraine bringt am 23. April 2008 eine Jubiläumsmünze zu zwei Griwna [etwa 0,26 Euro] in Umlauf, die dem Kiewer Zoo gewidmet ist, der 1908 gegründet wurde.

kp.ua - 19. Apr. 2008
Защитник Шахтера усыновил льва
Schachtjor-Verteidiger übernahm Patenschaft über einen Löwen
In der Familie von Tomas und Jana Hübschman gibt es bereits ein eigenes Kind, Töchterchen Mikaela, und auch ein Gorillamädchen und einen Eisbären als "Patenkinder". Nun kam in diesen Tagen noch ein Löwe hinzu! Alle "tierischen" Verwandten leben im Prager Zoo. In der Hauptstadt Tschechiens, aus welcher der Schachtjor-Legionär stammt, gibt es Tierpatenschaften schon lange und sie sind populär.

Europäisches Rußland

wwf.ru - 22. Apr. 2008
Выставка «Птицы - наши друзья» приглашает прикоснуться к миру природы
Ausstellung "Vögel - unsere Freunde" lädt ein zum Herantasten an die Welt der Natur
Eine Ausstellung von Arbeiten junger Künstler ist das Ergebnis eines gleichnamigen Wettbewerbs, der organisiert wurde vom Heimatmuseum des Gebiets Archangelsk und dem WWF im Rahmen eines Maßnahmeprogramms, das dem Weltvogeltag gewidmet war.

prm.ru - 23. Apr. 2008
Где быть пермскому зоопарку? Горожане и испанские специалисты разошлись во мнении
Wohin mit dem Zoo in Perm? Einwohner von Perm und spanische Spezialisten sind unterschiedlicher Meinung
Während spanische Architekten den Entwurf eines neuen Zoos erarbeiten und ein geeignetes Fleckchen suchen, hält fast die Hälfte der Einwohner der Stadt Perm die Verlagerung des Zoos für unnötig. Bei der Befragung von 1.000 Einwohnern der Stadt, die durchgeführt wurde vom Informationszentrum Westlicher Ural, stellte sich heraus, das ein Drittel (28,7%) meint, daß der Zoo jetzt am richtigen Ort liegt, fast 18 % der Befragten läßt diese Frage völlig gleichgültig. Weniger als ein Prozent (0,6%) meint, der Park müßte geschlossen werden. Was soll man da schon reden über den Bau eines neuen Zoos? Doch das ist nur die Hälfte der Einwohner. Die andere Hälfte unterstützt das Vorhaben der Permer Behörden - 52,9 % sind der Meinung, daß die Verlagerung des Zoos sehr notwendig ist. Die Notwendigkeit einer Verlagerung erklären die Städter verschieden: die Mehrheit sieht als Hauptmangel die kleine Fläche des Permer Zoos für die Tiere und die dort herrschende Enge (33,46%), beträchtlich weniger Permer betrachten die Umsiedlung unter ethischen Gesichtspunkten - als unwürdig für die Tiere, auf einem Friedhof zu leben (14,36%), wo angesehene Einwohner der Stadt ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Als Mängel wurden auch genannt, daß der Zoo nicht ins Zentrum der Stadt gehört und die heutige Lage dazu führt, daß sich die Tiere in einem schlechten Zustand befinden. Luftverschmutzung und Verkehr richten die Tiere zugrunde. Deshalb treten die Befragten ein für die Verlagerung des Zoos in ein Waldgebiet, das den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere näher kommt. Doch beunruhigt einige nicht so sehr der Zustand der Tiere, als vielmehr das eigene Wohlbefinden - 0,95 % nennen als Ursache für die Verlagerung den unangenehmen Geruch des Zoos. Und was nun diejenigen angeht, die für die Erhaltung des Zoos auftreten, so denkt die Mehrheit an die menschliche Bequemlichkeit - man kommt bequem hin, und an den Ort haben sich alle gewöhnt... Und die Tiere, nun, die haben sich, so sagt man, am alten Standort eingelebt, womit sollte man sie also beunruhigen? ... Was den Standort des Zoos betrifft, so sind die Einwohner von Perm und die spanischen Architekten, die jetzt einen Ort für die Realisierung des neuen Projekts auswählen, unterschiedlicher Auffassung. Für den Waldpark Tschernjajewskij les sprechen sich 28,8% der Städter aus, während nur 10,6% für Archijerejka sind. Spezialisten der Gesellschaft Amusement Logic, halten für eine bessere Perspektive die Verlegung des Zoos nach Archijerejka. Die Spanier meinen, daß die Ökologie in Archijerejka "vielfach besser" ist, als im Tschernjajewskij les. Hinzu kommt, daß Archijerejka, im Unterschied zum Tschernjajewskij les, nicht von anderen Territorien eingeschränkt wird und dort mehr Möglichkeiten sind für die Entwicklung einer multifunktionalen Unterhaltungszone. Eine entgültige Entscheidung über den Standort des künftigen Zoos gibt es noch nicht.

permv.ru - 23. Apr. 2008
Пермяки - за большой зоопарк
Die Einwohner von Perm sind für einen großen Zoo
Es wurde auch die Frage gestellt: "Wie oft besuchen Sie den Zoo?" Es stellte sich heraus, daß ein Drittel der Permer sehr selten dort ist - oder überhaupt nicht.

wwf.ru - 18. Apr. 2008
Сегодня в Россию пребывает миссия ЮНЕСКО
Heute hält sich eine Mission der UNESCO in Rußland auf
Der WWF hofft, daß die UNESCO-Mission die Befürchtungen des WWF unterstützt hinsichtlich der Auswirkungen, die der Bau einiger olympischer Objekte im Westkaukasus haben könnte.

rian.ru - 22. Apr. 2008
Превращение куколок в бабочек можно увидеть в Московском зоопарке
Im Moskauer Zoo kann man sehen, wie sich Puppen in Schmetterlinge verwandeln
Die Besucher des Moskauer Zoos können sehen, wie aus Puppen Schmetterlinge zum Vorschein kommen, teilte eine Mitarbeiterin des Pressedienstes des Tiergartens mit. Ihren Worten nach fliegen die Schmetterlinge in einem speziellen "großen Glas" oder Rotunde.

spb.kp.ru - 22. Apr. 2008
Дик Адвокат проиграл
Niederlage für Dick Advocaat
Die kleinen Eisbären erhielten nicht den Vornamen des Fußballehrers von "Zenit". Am vergangenen Sonntag war am Eisbärengehege des Leningrader Zoos kein Durchkommen. Es schien, als wäre die ganze Stadt gekommen, die Eisbären zu betrachten. Denn es war ihr erster Auftritt vor Publikum. Alle schauten gespannt nach den kleinen Eisbären. Doch solange die Anlage noch leer war, verkündete Zoodirektorin Irina Skiba, welche Namen für die kleinen Bären ausgewählt wurden. Der eine wurde zu Ehren des Eisbrechers "Krassin" genannt. "Das ist sehr angenehm für uns", bekannte Museums-Mitarbeiterin Irina Filippowa. "Weil im vorigen Jahr die ‚Krassin' 90 Jahre alt war. Übrigens lebten auf dem Eisbrecher immer Eisbären, weil diese für verschiedene Zoos transportiert wurden. Den ersten Eisbären aber transportierte die ‚Krassin' im Jahre 1934 im Auftrage gerade des Leningrader Zoos." Krassins Bruder erhielt den Namen Pieter. Ihm wurde beschieden, auf die Reise nach Japan zu gehen. Damit er die Heimat nicht vergißt, erhielt er seinen Namen zu Ehren des Begründers unserer Stadt. Vorgeschlagen hatte diesen Namen eine kleine Petersburgerin, Olesja Mucha. "Uns hat man in der Schule erzählt, daß der Zoo einen Wettbewerb durchführt, um Namen für die neugeborenen kleinen Bären zu finden", erzählt das Mädchen. "Im Namen sollte sich der Geburtsort widerspiegeln und die Kraft, die Bären eigen ist." Und Dick Advocaat ging leer aus, obwohl Fußballfans beharrlich vorschlugen, die kleinen Eisbären nach Vor- und Zunamen des Cheftrainers von "Zenit" zu benennen. ... Mitarbeiter des Zoos hatten vorher lebende Fische im Wasserbecken ausgesetzt. Und Uslada fing sie geschickt, schwamm und tauchte zur Freude des Publikums. Die Kleinen konnten sich nicht entschließen, zur Mutter ins Wasser zu steigen, und warteten am Ufer auf die Leckerbissen. "Macht nichts, sie werden es lernen", versprach Irina Skiba. "Uslada ist eine gute Mutter, sie zieht die Kleinen selbst groß, kümmert sich um sie und bringt ihnen alles bei." Krassin und Pieter werden nur bis Ende Juli in ihrer Heimatstadt bleiben. Dann wird Pieter nach Japan reisen, Krassin nach Moskau übersiedeln. Die Mitarbeiter des Zoos sagen, daß für die heranwachsenden Eisbären kein Platz vorhanden ist. Wenn erst der neue Leningrader Zoo errichtet ist, wird es für die Eisbären eine große Anlage mit Wasserbecken geben. Denn sie sind das Symbol unseres Zoos.

nrnews.ru - 21. Apr. 2008
Ребятам о зверятах расскажут новороссийские библиотекари
In Noworossijsk erzählen Bibliothekare Kindern von Tieren
Am nächsten Tag um 11 Uhr werden Vorschulkinder eingeladen zu einem literarischen Quiz "Zöglinge des Zoos" nach Büchern von Wera Tschaplina. Diese hatte ihr ganzes Leben im Moskauer Zoo gearbeitet. Ständig hatte sie zu tun mit Tierkindern, die entweder verwaist waren oder deren Mütter sie aus irgendwelchen Gründen verstoßen hatten. Sicher wären viele von ihnen gestorben, wenn es nicht gute Hände gegeben hätte und unerschöpfliche Geduld und - die Hauptsache - wenn es die Tierliebe der Wera Wassiljewna Tschaplina nicht gegeben hätte, deren 100. Geburtstag an diesem Tag begangen wird.

mr-spb.ru - 21. Apr. 2008
Белые медвежата в зоопарке получили имена
Die kleinen Eisbären des Leningrader Zoos erhielten Namen
Jetzt heißt der eine Krassin, der andere Pjotr. Der Vorschlag, die Eisbärchen Wowa und Dima zu nennen, kam nicht durch. Laut Tatjana Salomatina, Pressesekretärin des Zoos, hat die Vornamen der Präsidenten hier niemand ernsthaft in Erwägung gezogen. Den Namen Pjotr [Peter] zu Ehren des Begründers Petersburgs wählten die Japaner für den kleinen Eisbären aus. Einer der Brüder reist bald in einen japanischen Zoo, deshalb soll sein Name für Japaner leicht auszusprechen und ihnen verständlich sein. Das zweite Bärenjunge erhielt seinen Namen zu Ehren des Eisbrechers "Krassin". Im vorigen Jahr beging dieser sein 90-jähriges Jubiläum und die Mitarbeiter des Museums baten den Zoo, dem kleinen Bären den Namen des Schiffes zu geben. Der Bitte wurde entsprochen. Jetzt haben Pjotr und Krassin das Winterlager verlassen und spazieren vor den Augen der Besucher gemeinsam mit Mutter Uslada durch die Anlage. Die Petersburger können sich nicht lange an ihnen erfreuen. Im Juni oder Juli verlassen die Bärenjungen unsere Stadt. Krassin wird in Moskau leben, Pjotr aber reist in den Zoo der japanischen Stadt Fedzuki [?].

spb.kp.ru - 21. Apr. 2008
Маленьких мишек не стали называть в честь Медведева
Die kleinen Bären erhielten ihre Namen nicht zu Ehren Medwedjews
Die kleinen Eisbären des Leningrader Zoos erhielten ihre Namen. Das Licht der Welt erblickten sie im November, und seit dieser Zeit gab es einen Wettbewerb um die besten Namen für die Kleinen. Der Zoo erhielt über 500 Vorschläge. Die Organisatoren hatten es nicht leicht. Die Versuchung, die beiden Bären zu Ehren der Präsidenten Wowa und Dima zu nennen, war groß. Dennoch wählte die Kommission andere Namen. Der eine Bärenjunge erhielt den Namen des Museums-Eisbrechers Krassin. Dieser Vorschlag gehörte mit zu den ersten. Vielleicht hat er sich deshalb in den Herzen der Jury-Mitglieder festgesetzt. Der junge Krassin wird Petersburg bald verlassen und in die Hauptstadt reisen. Sein Bruder erhielt den wahrhaft erhabenen Namen Pjotr. Der kleine Bär erhielt seinen Namen zu Ehren des Zaren und Reformators Rußlands. Auch Pjotr verläßt die Stadt. Er kommt in den Zoo der japanischen Stadt Suzuka. Dort wird er zehn Jahre bleiben. Der Leningrader Zoo behielt sich das Recht vor, ihn jederzeit zurückzuholen. Und wenn Pjotr Nachkommen zeugt, hat er Anspruch auf dessen Kinder.
[Anmerkung zur Überschrift: Bär heißt im Russischen medwed]

mk.ru - 17. Apr. 2008
Малыши в зоопарке демонстрируют волчий аппетит
Rothundnachwuchs im Moskauer Zoo demonstriert wölfischen Appetit
Jede Menge Elternsorgen für zwei Rothundfamilien im Moskauer Zoo. Dem zweiten Paar wurden unlängst sieben Welpen geboren! Das geschah am 8. März, aber erst jetzt fangen sie an, nach draußen zu gehen. Das nervt Mutter Rothündin sehr, besonders wenn sich viele Besucher um den Käfig herum ansammeln. Dann packt die Hündin jedes ihrer Kinder und trägt es in die Höhle. Seine elterlichen Pflichten erfüllt der kinderreiche Vater hervorragend. Gemeinsam mit dem ältesten Sohn, der im selben Gehege lebt, hilft er der Mutter, die Welpen großzuziehen und verfolgt, wie sich die Kleinen verhalten. Anders ist es im Nachbargehege, wo unlängst Rothund-Drillinge geboren wurden. Dort liegt Papa Rothund seelenruhig auf den Steinen, während alle Sorgen für die Nachkommenschaft auf den Schultern des Weibchens ruhen.
[Rothund heißt im Russischen krasnyj wolk = Rotwolf, daher der "Wolfsappetit"]

regnum.ru - 17. Apr. 2008
Памятники монументального искусства в Калининграде
Denkmale monumentaler Kunst in Kaliningrad
Die Informationsagentur Regnum präsentiert einen Fotobericht über Denkmale der Monumentalkunst, die sich in Kaliningrad befinden. ... 6. Denkmal für den ersten Direktor des Königsberger Zoos Hermann Claaß. Errichtet 1913. Aufgestellt im Kaliningrader Zoo. 7. Skulptur "Orang-Utan". Errichtet 1930. Aufgestellt im Kaliningrader Zoo. 8. Skulptur des deutschen fahrenden Sängers Walther von der Vogelweide (um 1170 - um 1230). Errichtet 1930. Aufgestellt im Kaliningrader Zoo. ... 12. Skulptur "Kämpfende Wisente". Errichtet 1911, Autor ist der deutsche Bildhauer August Gaul. Aufgestellt am Prospekt mira an der Kaliningrader Staatlichen Technischen Universität. ... 14. Skulptur Meerestiere. Errichtet 1913. Aufgestellt auf dem Düker des Oberen Teiches. ...

nnov.kp.ru - 17. Apr. 2008
Льва в зоопарке «Мишутка» спасают от холодов
Löwe im Zoo "Mischutka" wird vor der Kälte gerettet
Der Eintritt kühler Witterung im April veranlaßte die Mitarbeiter der Zoos "Mischutka" in Nishnij Nowgorod, den Löwenkäfig so einzurichten, daß er aufgewärmt werden kann: jede Nacht wird der Käfig, den der Neuzugang des Zoos bewohnt, mit einer Plane zugedeckt und die Luft im Innern mit einer mächtigen Heißluftheizung erwärmt.

konkretno.ru - 17. Apr. 2008
Белых медвежат выведут в люди
Die jungen Eisbären werden den Besuchern vorgestellt
Am kommenden Sonntag findet im Leningrader Zoo eine feierliche Zeremonie statt, die dem ersten "Ausgang" der Eisbärenbrüder gewidmet ist, die am 27. November vorigen Jahres geboren wurden. Genau zur Mittagszeit kommen am 20. April die Bärenkinder in Begleitung ihrer Mutter Uslada aus dem Winterlager - unter der "musikalischen Begleitung" der Kanone der Peter-und-Pauls-Festung. Obwohl die Bärenkinder bereits unbemerkt an das Bassin geführt werden, wenn keine Besucher im Zoo sind. Sie sind einfach so schmutzig, daß man in ihnen nur schwer weiße Bären erkennen kann. Bis zur Zeremonie hofft man, sie sauber zu kriegen. Die Namen für die kleinen Eisbären wurden bereits ausgesucht, sie werden auf der feierlichen Zeremonie am Sonntag verkündet. Die Namen werden noch streng geheim gehalten. Doch wurde schon bekannt, daß das eine Eisbärchen zu Ehren eines der Petersburger Museen benannt wird und das zweite nach einer historischen Persönlichkeit Rußlands. Und das soll nicht unser Zeitgenosse sein.

tatar-inform.ru - 19. Apr. 2008
В Казанском зооботсаде бурых и белых медведей угостили коробками мороженого
Im Kasaner Zoologisch-Botanischen Garten wurden Braun- und Eisbären mit drei Schachteln Speiseeis bewirtet
Kasan. Heute fand im Kasaner Zoo ein Subbotnik statt, an dem Kasans stellvertretende Stadtoberhäupter Irschat Minkin und Ljudmila Andrejewa, Abgeordnete und Mitarbeiter der Kasaner Stadtduma, Aktivisten der Partei "Einiges Rußland" und Vertreter der Jugendbewegung "Junge Garde des ‚Einigen Rußlands'" teilnahmen. Insgesamt nahmen am Subbotnik etwa 300 Personen teil. Für das Beladen und Wegfahren des gesammelten Mülls waren tätig vier Kipper, zwei Ent- und Belademaschinen, aber auch Pferde, die im Zoo leben. Laut Zoodirektor Albert Mudarissow beträgt die Fläche des Zoos sieben Hektar, die heute aufgeräumt wurde. Volieren und Käfige wurden schon früher in einen entsprechenden Zustand gebracht. Zum Abschluß des Subbotniks (das wurde schon zur Tradition) fütterten die Aktivisten der Partei "Einiges Rußland" die Familien der Braun- und Eisbären mit Speiseeis, drei Schachteln wurden gebraucht.
[subbotnik = freiwilliger, unbezahlter Arbeitseinsatz, abgeleitet von ru subbota (de Sonnabend); im vorliegenden Artikel dem Sinn nach Frühjahrsputz]

kuban.kp.ru - 19. Apr. 2008
В Краснодарском сафари-парке у верблюдицы-пенсионерки родился малыш
Im Safaripark Krasnodar brachte Kamelstute im "Seniorenalter" Fohlen zur Welt
Die Mitarbeiter des Zoos konnten es nicht glauben, daß ihr Liebling in anderen Umständen ist. Die 14-jährige Mascha (für Kamele ein sehr ehrwürdiges Alter ist) wurde vor fünf Tagen unerwartet Mutter! Sie kam in den Krasnodarsker Safaripark, um hier, wie man so sagt, ihr nicht leichtes Leben zu beschließen. Denn ihr ganzes Leben lang wurde die Kamelschönheit von irgendeinem Fotografen am Strand gewissenlos als Modell ausgenutzt. Wer konnte ahnen, daß die Dulderin hier im Safaripark ihre erste Liebe trifft, den Kamelhengst Baron, Zirkusartist im Ruhestand. Das Junge muß mit der Flasche aufgezogen werden, da die Mutter keine Milch hat, denn sie ist schon "Rentnerin", es kann aber auch sein, daß die Arbeit am Strand sich auswirkt.

kp.ru - 18. Apr. 2008
Москвичи могут посмотреть на красных волчат в Московском зоопарке
Im Moskauer Zoo können die Besucher kleine Rothunde sehen
Im Moskauer Zoo kann man acht kleine Rothunde sehen. Die im März 2008 geborenen Raubtiere, wissenschaftlich Cuon alpinus oder Asiatischer Wildhund genannt, fangen langsam an, in den Außenkäfig zu gehen.

bel.ru - 18. Apr. 2008
Крылья ноги и хвосты
Flügel, Beine und Schwänze
Heute beherbergt der Zoo Belgorod etwa 35 Vogelarten, davon stehen 32 auf der Roten Liste Rußlands. Dabei zählen zu den bedrohten Arten solche populären Vögel wie Mäusebussard, Habicht, Eule, Kauz. Laut Marina Podlipajlo ist für das nächste Jahr geplant, die erste große Ausstellung von Zier- und Wirtschaftsgeflügel zu organisieren. Die Mitarbeiterin des Zoodirektors für Öffentlichkeitsarbeit Tatjana Golubjewa teilte noch eine angenehme Neuigkeit mit: In einigen Tagen werden die Besucher einen Amurtiger sehen können, der aus Rostow nach Belgorod kommt. Die Vergrößerung der Anzahl an Tieren hängt zusammen mit der bevorstehenden Umsiedlung und Erweiterung des Zoos. Anstelle der jetzigen 3,8 ha wird der Zoo in Sosnowka über eine Fläche von 44 ha verfügen und einer der größten in Osteuropa sein.

gorod48.ru - 18. Apr. 2008
В Липецке появится сафари парк
In Lipezk wird es einen Safari-Park geben
Ein Safaripark für Huftiere wird auf drei Hektar eines zusätzlichen Geländes entstehen, das die Behörden von Lipezk dem Stadtzoo für dessen Erweiterung zur Verfügung stellen.

rian.ru - 18. Apr. 2008
Восьмерых красных волчат можно увидеть в Московском зоопарке
Im Moskauer Zoo kann man acht kleine Rothunde sehen
Moskau. Alle acht Rothundwelpen, die im März im Moskauer Zoo geboren wurden, fingen an, den Außenkäfig zu betreten, teilte eine Mitarbeiterin des Pressedienstes des Tiergartens mit. Die Zoomitarbeiter konnten die Kleinen nicht sofort zählen. "Vor anderthalb Monaten bekamen zwei Rothundweibchen Nachwuchs. Die Mütter führten die Welpen allmählich in den Außenkäfig, doch jetzt genießen bereits alle acht Welpen die frische Luft", sagte die Gesprächspartnerin. Der Rothund oder Asiatische Wildhund ist eine seltene Art. Dieses Tier lebt in Südasien, es steht auf der Roten Liste der IUCN und der Roten Liste der Russischen Föderation. Auf dem Territorium Rußlands ist es vom Aussterben bedroht. In Indien ist die lizenzierte Jagd erlaubt. Im Moskauer Zoo leben zwei Rothundpaare, in einer Familie wurden drei Welpen geboren, in der zweiten fünf. Zuletzt gab es vor zwei Jahren Nachwuchs bei den Rothunden, erzählte die Mitarbeiterin des Pressedienstes.

klops.ru - 18. Apr. 2008
35 млн рублей дополнительно выделено на реконструкцию зоопарка
Für die Rekonstruktion des Kaliningrader Zoos werden zusätzlich 35 Millionen Rubel zur Verfügung gestellt

evening-kazan.ru - 18. Apr. 2008
В зоопарке пополнение родился японский макак
Japanmakak im Zoo Kasan geboren

wwf.ru - 16. Apr. 2008
При содействии WWF в Ненецком округе выпущена первая электронная Красная книга
Mit Unterstützung des WWF wurde im Nationalen Kreis der Nenzen die erste elektronische Rote Liste herausgegeben

Asiatisches Rußland (Sibirien)

novayagazeta.ru - 21. Apr. 2008
Омск. В Большереченском зоопарке родились красные волчата
Omsk. Im Zoo Bolscheretschje wurden Rothunde geboren
In Bolscheretschje, dem einzigen ländlichen Zoo des Landes, wurden Rothundwelpen [wörtl. Rotwolfwelpen] geboren. Wölfe dieser Art, teilt die Website des Kulturministeriums des Gebiets mit, verschwanden vor 36 Jahren aus dem natürlichen Verbreitungsgebiet. Sie stehen auf der Internationalen Roten Liste und auf der Roten Liste der Russischen Föderation. Die Eltern der Welpen, der siebenjährige Tim und die achtjährige Wanta, kamen aus den Zoos Perm und Nowosibirsk in das Gebiet Omsk.
[Die Website des Kulturministeriums des Omsker Gebiets formuliert genauer: statt "Wölfe dieser Art" - "Diese Art steht auf der Internationalen Roten Liste und der Roten Liste der Russischen Föderation", statt "verschwanden aus dem natürlichen Verbreitungsgebiet vor 36 Jahren" - "Auf dem Territorium Rußlands wurden Rothunde unter natürlichen Bedingungen 1972 zum letztenmal gesehen". Siehe Website des Kulturministeriums des Gebiets: http://www.sibmincult.ru/index2.php#n]

omskinform.ru - 21. Apr. 2008
В Большереченском зоопарке родились красные волчата
Rothunde im Zoo Bolscheretschje geboren
Im Zoo Bolscheretschje wurden Rothundwelpen [wörtl.: Rotwolfwelpen] geboren. Diese Art [im Originaltext: Wolfsart] steht auf der Internationalen Roten Liste und der Roten Liste der Russischen Föderation. Auf dem Territorium Rußlands wurde unter natürlichen Bedingungen zum letztenmal im Jahre 1972 ein Rothund [wörtl.: Rotwolf] gesehen.
[Der Asiatische Wildhund (asiatskaja dikaja sobaka; sobaka = Hund) wird im Russischen auch krasnyj wolk (Rotwolf) genannt]

lenta.ru - 21. Apr. 2008
В якутском зоопарке посетители насмерть закормили соболя
Im jakutischen Zoo überfütterten Besucher einen Zobel zu Tode
Im jakutischen Zoo "Orto Dojdu" überfütterten Besucher einen Zobel zu Tode, teilt RIA Nowosti mit. Das junge Tier, das noch keinen Namen hatte, starb an einer Vergiftung. Ein Vertreter des Zoos teilte mit, daß ungeachtet der Schilder mit dem Verbot, die Tiere zu füttern, die Besucher Essen, Konfekt und sogar Zigaretten in den Käfig warfen.

omsknews.ru - 21. Apr. 2008
ОПЕКАТЬ ХОТЯТ АМУРА
Sie wollen Amurs Paten werden
Der Zoo Bolscheretschje beginnt, Tierpatenschaften zu vergeben. Ähnliche Programme wurden bereits in den Zoos von Moskau, Lipezk, Perm und Nowosibirsk in Gang gesetzt: ein beliebiger Bürger oder eine Firma kann offizieller Pate eines Tieres werden, daß ihm oder ihr gefällt. In Absprache mit den Mitarbeitern des Zoos können Firmen-Paten mit ihrer Patenschaft auch werben. Deshalb wählen sie auch geeignete Tiere, Autohäuser z.B. Jaguare und Leoparden. Im Zoo Bolscheretschje gibt es auch zwei Amurleoparden, sogar mit Nachwuchs. Doch gleich einige Organisationen, so erzählte die Leiterin der Informationsabteilung des Zoos Swetlana Balowazkaja, wollen in erster Linie die Patenschaft über den Amurtiger Amur übernehmen. Übrigens reichen diese herrlichen Katzen für alle, denn in der Nachbarschaft Amurs haben ihre Unterkünfte noch die Tigerinnen Asa und Wenera.

wwf.ru - 18. Apr. 2008
В Алтае-Саянах проводится мониторинг популяции аргали
Monitoring der Argali-Population im Altai-Sajan
Das Argali ist das größte Wildschaf in der freien Natur. Ein großer Teil der Altai-Sajan-Population lebt in der Mongolei. Am 17. April begaben sich zwei Inspektoren des Biosphärenreservats Uws-Nuur-Senke (Tuwa) in den angrenzenden Ums-Aimak der Mongolei, um am Monitoring der Population des Altai-Argalis teilzunehmen, das von WWF Rußlands und WWF der Mongolei unterstützt wird.

wwf.ru - 18. Apr. 2008
Как защитить домашний скот от нападений снежного барса?
Wie kann man das Hausvieh vor Überfällen des Schneeleoparden schützen?
Diese und andere Fragen wurden erörtert während einer Reise der Vorsitzenden der Altai-Sajaner Abteilung des WWF Rußlands Tschajsu Kyrgys und von Mitarbeitern des Biosphärenreservats "Uws-Nuur-Senke" in den abgelegenen Koshuun [Kozhuun] Mongun-Taiga der Republik Tuwa. In der Nacht zum 5. April drang ein Schneeleopard in eines der Viehgatter am Hirten-Standort Namsyn Maadyr-oola in dem Örtchen Mugur-Schegetej ein. Das Raubtier nahm die nebeneinander gelegten Stangen des Viehgatterdachs auseinander, die mit einer Schicht trockenem Stallmist bedeckt waren, die unter ständiger Windeinwirkung sehr dünn geworden war, und tötete 74 Schafe und Ziegen. Einige Tage später starben weitere vier Lämmer und zwei [erwachsene] Schafe an den vom Schneeleoparden erlittenen Wunden. So fügte der Schneeleopard der Herde des Hirten einen Verlust von 80 Tieren zu. Das Raubtier kam noch einmal, doch der Hirt schaffte es, das Viehgatter zu befestigen, und rettete die Tiere. Der Veteran der Arbeit, der staatliche Auszeichnungen erhielt für seine schwere Arbeit als Viehzüchter, erzählte mit Tränen in den Augen, daß er in seinem ganzen Leben nicht auf einen solchen Raubüberfall seitens eines Raubtiers gestoßen war.

Asiatisches Rußland (Ferner Osten)

wwf.ru - 22. Apr. 2008
Расследование дел по отстрелу в Приморье тигра и леопарда продолжается
Ermittlungen wegen Abschuß eines Tigers und eines Leoparden in Primorje werden fortgesetzt
Vor genau einem Jahr teilte der WWF mit, daß im Naturreservat "Barsowyj" ein Leopardenweibchen abgeschossen wurde. Ein halbes Jahr vor diesem Fund, am 15. November 2006, wurde im Rayon Chassan auf einer illegalen Jagd ein Amurtiger getötet. Wurden die Schuldigen gefunden?

wwf.ru - 22. Apr. 2008
Investigation of tiger and leopard in Primorye goes on
Precisely a year ago WWF informed the public about the killing of a young female leopard in the Barsovyi wildlife refuge. Six months earlier, in Khasanskii district a tiger was killed by poachers. Have the guilty persons?

toz.khv.ru - 19. Apr. 2008
"Назначили всё это в зоосаде..."
"Das wurde alles für den Tiergarten anberaumt ..."
Heute gehen die Abgeordneten der Gesetzgebenden Versammlung der Region zum Subbotnik heraus. Gerüchten zufolge haben vier tapfere Diener des Volkes für ihren Frühjahrsputz das Gelände ... des Tiergartens "Priamurskij" gewählt. Hier sind die Namen dieser furchtlosen Leute: Chmara, Perkulimowa, Fjodorow und Petrow. Man sagt, daß gerade sie, bewaffnet mit Besen und Spaten, sich aufopferungsvoll zu den Käfigen begeben werden. Doch die Leitung des Tiergartens hat beschlossen, die Abgeordneten nicht an das Saubermachen der Käfige heranzulassen. Das Maximum, das man ihnen anvertrauen wird: Laub zusammenharken und Müll einsammeln. Gerüchtemacher behaupten, daß am Samstag im Tiergarten eine riesengroße Zusammenkunft erwartet wird: die Chabarowsker werden darauf brennen, nicht nur Tiere zu sehen, sondern auch die Abgeordneten in einer ungewöhnlichen Erscheinungsform.

wwf.ru - 14. Apr. 2008
What made Steller Sea Lions move away from Petropavlovsk-Kamchatsky private pier?
For almost 30 years threatened Steller Sea Lions were coming back to the city pier, arriving from the Kuriles and the Commander Islands, from coasts of Magadan and Alaska. The reasons they left it now stay with people.
Usually Steller Sea Lions were leaving the pier in Mokhovaya bay coastal harbour in late April - early May. However this year they left the rookery much earlier. There are witnesses that animals were scared away by people.
Sea Lion rookery within the city is certainly a unique phenomenon. And the patience these animals displayed towards people was also unique, as the rookery became in these years the favorite wild-watching specialty of local people and visitors to Petropavlovsk-Kamchatsky. However not all the human beings were observing wild animals at a distance. Some of "the bravest", who were often not sober at all, were coming very close to the animals and even throwing bottles and stones towards them.
Steller Sea Lions are large but rather shy animals. Scared away from the pier and jumping to the water they often got injured, as there were metal sticks left everywhere in the water at the pier. At the same time local stff from federal agencies and from local NGOs made regular attempts to make the rookery "legal" through designation of a local protected area.
"Private pier cannot be declared a "natural monument", so we were suggesting that a small island shall be artificially made nearby specifically for Steller Sea Lion rookery and then the island can be declared as natural monument, - tells the Head of Marine Mammals Protection Service of state "Sevvostrybvod" [North-Eastern Fisheries and Water Management authority] Vladimir Vertyankin. - But neither the municipality nor the regional or federal agencies reacted to our appeals for help in conservation of Steller Sea Lion though the animals are included in Red Data Books of Kamchatka, Russia, and even IUCN'.
First Steller Sea Lions appeared at the Mokhovaya Bay pei in mid-1970s, then in late 1980s a small stable rookery was formed, with 20 to 25 animals present. Since 2004 numbers at the rookery were increasing, and reached in 2007 to maximum of 224 animals.
"We might guess also that Steller Sea Lions left the rookery not because of the people's behavior, but after the nearby fish-processing factory stopped discharging fish remains to the bay. We also cannot at all predict whether the animals will come back to the pier in autumn 2008, - says the Kamchatka Minister of Natural Resources Mr. Yury Garaschenko. - At the same time the Government of Kamchatka plans to improve the area for these animals".
Recently a decision was taken at the meeting by Kamchatka Ministry of Natural Resources stating that:
· public access to the Chavytcha Cape, which is the place Steller Sea Lions shifted their rookery this spring will be restricted, and
· budget and project shall be developed to make improvements at the Mokhovsky pier for Steller Sea Lions with the costs covered by regional budget.

wwf.ru - 16. Apr. 2008
Леопарды внимание Вас снимает скрытая камера!
Leoparden aufgepaßt! Versteckte Kamera!

wwf.ru - 16. Apr. 2008
Attention of Leopards! You are Being Filmed by Secret Cameras!
Eight Far Eastern leopards have left their portraits during camera-trap census this year done by WWF-Russia and Institute for Sustainable Use of Nature Resources near Kedrovaya Pad` nature reserve.
The Far Eastern leopard is the rarest wild cat on the Earth, regarded as "gold reserves" of Russia.
To develop effective measures on its conservation, put them into practice and evaluate gained results we need continuous monitoring over the leopard status. Over the past years scientists have been monitoring the rare cat's plight using camera traps.
"Tigers and leopards' coloration is individual. So, having their pictures one can compare and identify specimen, - comments Vladimir Aramilev, head of Institute for Sustainable Use of Nature Resources. - Information we receive from camera traps could be processed with mathematic methods. Thus, comparing specimen ratios shot by cameras for the first time and repeatedly we can estimate the real number of leopards inhabiting a concrete area".
"Confirmed stability of the leopard population living in the territories of federal PAs - Kedrovaya Pad biosphere reserve and Barsovyi wildlife refuge warm our hearts and give hopes, - says Pavel Fomenko, coordinator of the biodiversity conservation program at WWF-Russia, Amur branch. - But at the same time we should understand that this is only a small part of the leopard's habitat in the southwest Primorye. Good protection and federal status of these PAs with strict regime of nature use allows maintain stability of the predators' grouping. The rest 70% of leopard's habitat are in precarious conditions. These are either hunting estates territories with maximum allowable pressure on game species or Borisovskoye Plato wildlife refuge of provincial level with insufficiently strict nature and forest use. The goal of utmost importance put also by the first vice- premier Sergei Ivanov as to create a unified federal PA for the Far Eastern leopard has not yet been achieved in Primorye".



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

> der Hauptteil der Pressemitteilungen muß diese Woche leider entfallen

Autoren des Zooführers "Abenteuer Zoo" spenden für den Artenschutz
Die Autoren des Zooführers "Abenteuer Zoo - 550 Tierpark, Aquarien und Reptilienhäuser" haben 1600 Euro ihres Honorars für den Artenschutz gespendet. Das Geld wurde der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz ZGAP e.V. übergeben, die damit den Nebelparder und weitere Katzen sowie Schleichkatzen Südostasiens unterstützt. "Ein effektiver Schutz des wunderschönen marmorierten Nebelparders ist es schon deshalb kaum möglich, da bislang so gut wie nichts über die Ansprüche dieser Großkatze an ihren Lebensraum bekannt ist", teilte uns der 1. Vorsitzende der ZGAP, Roland Wirth, mit. "Die ZGAP fördert daher ein einzigartiges Projekt des Leibnitz Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) Berlin, bei dem verschieden genutzte, aber miteinander vergleichbare Waldgebiete auf ihrer Eignung als Habitate für Raubtiere wie Nebelparder, Marmorkatze und Otterzivette untersucht werden." Uns Autoren war sofort klar, daß wir diese Studie unterstützen wollen, verspricht sie doch wichtige Erkenntnisse für die Vermittlung zwischen den Interessen der Forstwirtschaft und der Wildtiere. Nebelparder sind durch die Zerstörung ihres Lebensraumes sowie aufgrund der Jagd nach ihrem hochwertigen Fell und für die traditionelle chinesische Medizin in ihrem Fortbestand bedroht.

Berlin, 17.4.2008
Förderverein von Tierpark und Zoo begrüßt Susann Prinzessin von Preussen und die Langen Kerls im Zoo Berlin
- Kinder eines Potsdamer Jugendhilfeträgers sind Gäste im Berliner Zoo -

Am Samstag, den 19. April 2008, 14.00 Uhr, begrüßt die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. im Berliner Zoo (Elefanten-Tor; Budapester Straße) Kinder eines Potsdamer Jugendhilfeträgers (Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Hilfen in Berlin/Brandenburg - SHBB). Die Patenschaft über dieses soziale Projekt hat Susann Prinzessin von Preussen seit vielen Jahren übernommen, die sich auch für den Förderverein von Tierpark und Zoo engagiert.
Bei diesem Besuch werden die Kinder begleitet von einigen Mitgliedern des Vereins der Potsdamer „Langen Kerls“. Seit 1990 pflegt die Potsdamer Vereinigung zur Förderung und Pflege der Tradition der Potsdamer Riesengarde „Lange Kerls“ e. V. mit originalgetreuen Uniformen das regionale Erbe. Um 14.00 Uhr werden die „Langen Kerls“ am Elefanten-Tor exerzieren.
„Ganz bewusst habe ich mich für eine Patenschaft für die ambulant und stationär betreuten Kinder und Jugendlichen der SHBB entschieden. Mir geht es um die direkte Hilfe für Kinder und ihre Eltern in unserer Potsdamer Region, deren Wirkung ich unmittelbar und konkret für bestimmte Projekte verfolgen kann.“, so Susann Prinzessin von Preussen.
„Kinder lieben Tiere. Die Hauptstadtzoos - Zoo und Tierpark - sind Orte, an denen Kinder sich besonders gerne aufhalten. Doch leider sind ein Zoo- bzw. ein Tierparkbesuch für viele Kinder aus armen Verhältnissen nicht mehr finanzierbar. Daher freuen wir uns, dass wir die Kinder im Berliner Zoo als unsere Gäste begrüßen können.“, so der Vorsitzende des Fördervereins, Thomas Ziolko

Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der Zoolieferant

Winterharte Palmen

Viele Palmen haben eine weitaus größere Frosttoleranz als man denkt. Einige Arten sind in den milderen Gebieten Deutschlands winterhart und können dort ins Freie gepflanzt werden, um ein mediterranes Flair in unsere Breiten zu bringen.
Das Auspflanzen ist auch in kälteren Gegenden - oder für weniger frostharte Arten - durch einen entsprechenden Winterschutz möglich.
Wichtig ist ein gegen Nordosten geschützten, sonniger und gut drainierter Standort zum Auspflanzen. Am besten direkt vor der Südwand eines beheizten Gebäudes. In den klimatisch günstigsten Lagen können die härtesten Arten in einem normalen Winter so völlig freistehen. Andernorts können Palmen während der kältesten Witterung mit relativ geringem Aufwand in einen leichten Winterschutz aus Stroh und Schilfmatten o.ä. einpackt werden.
Ausgepflanzte Palmen wachsen deutlich schneller - oft ein Vielfaches dessen, was sie im Kübel erreichen würde - und erfreut umso mehr mit ihrem exotischen Charakter.

Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr. Damit steht der Pflanze eine gesamte Vegetationsperiode zur Eingewöhnung zur Verfügung. Für die Anpflanzung in unseren Breiten haben sich in den letzten Jahren einige Palmen als recht unempfindlich und anspruchslos gezeigt. Dazu gehören

Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)
Zwergpalme (Chamaerops humilis)
Zwergpalmetto (Sabal minor).

Beim Kauf von Palmen sollte auf Pflanzen zurückgegriffen werden, die in unseren Breiten kultiviert worden sind. Diese Pflanzen sind deutlich robuster als Pflanzen die in südlicheren Gegenden produziert wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Reiner Winkendick

Pflanzenhandel & Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de

winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305
Handy: 0172 / 23 25 305

Der Pflanzen-Handel Winkendick unterstützt die Stiftung Artenschutz
Von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz von mindestens 2000 ¤ wird einen Betrag von 50 ¤ an die Stiftung gespendet. Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in diesem Jahr die Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.




Chamaerops humilis

Natur- und Artenschutz – Meldungen

berlinonline.de - 17.04.2008
Mehr Tiger in Gefangenschaft als in der Natur
In Gefangenschaft leben heute fünf bis siebenmal mehr Tiger als in der Natur. Sie können nach Meinung eines internationalen Forscherteams zur Erhaltung der wilden Tiger beitragen, da viele gefangen Tiere sehr reinrassig seien. Die Zahl der freilebenden Tiger ist im vergangenen Jahrhundert dramatisch zurückgegangen. Während um 1900 herum noch mehr als 100 000 Tiere in der freien Wildbahn lebten, schätzt man ihre Zahl heute auf gerade mal 3000 Exemplare. Einige Unterarten sind bereits gänzlich ausgestorben. ... Insgesamt gebe es weltweit 15 000 bis 20 000 Tiger in Zoos, Zirkussen oder im Privatbesitz. Sie seien häufig reinrassig und hätten zudem eine teils höhere genetische Vielfalt als ihre freilebenden Artgenossen, schreiben Wissenschaftler um Stephen O`Brian vom National Cancer Institute in Frederick (US-Staat Minnesota). Die Tiere könnten damit in Zuchtprogrammen eingesetzt werden, die bestehenden Bestände vergrößern sowie Vielfalt und Vitalität der Art aufrechterhalten. Ob gefangene Tiere sich in der Praxis für Zuchtprogramme eignen, war unter Fachleuten umstritten, da ihre Herkunft und genetische Abstammung häufig unklar ist. Das Team um O`Brian untersuchte nun das Erbgut von insgesamt 105 gefangenen Tigern aus 14 Ländern. 49 dieser Tiger ließen sich eindeutig einer der fünf Unterarten zuordnen, 52 waren gemischter Herkunft. Ein Teil der untersuchten Tiere befand sich bereits in einem Unterarten-Zuchtprogramm, so dass der nun angebrachte genetische Nachweis ihrer Reinrassigkeit wenig überraschend war. Bei anderen jedoch waren die Herkunft und die «genetische Reinheit» bisher unklar. Wenn sich von den insgesamt mehr als 15 000 gefangenen Tigern ein ähnlicher Anteil als reinrassig erweise, steige die Zahl der für die Artenschutzprogramme verfügbaren Tiere beträchtlich an, folgern die Wissenschaftler.

vbio.de - 21.04.2008
Lebensraumzerstörung reduziert den genetischen Austausch bei Auerhühnern im Schwarzwald
Die genetische Vielfalt einer natürlichen Population ist abhängig von deren Größe: Um eine gewisse Vielfalt an Genen für eine überlebensfähige Population bereit zu halten, ist eine Mindestanzahl von Tieren nötig. Was passiert also, wenn die Bestandszahlen bestimmter Arten drastisch zurückgehen? Um das herauszufinden, haben Gernot Segelbacher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie und seine Kollegen von der Universität Tübingen und der Université Joseph Fourier im französischen Grenoble die genetische Vielfalt von historischen und noch lebenden Auerhühnern miteinander verglichen. Dabei stellten sie fest, dass es zwischen den derzeit lebenden Populationen nur noch einen geringen Austausch von Genen gibt. Die Forscher führen das unter anderem auf die zunehmende Zerstückelung des Lebensraumes der Tiere zurück. Die Anzahl der Auerhühner im Schwarzwald hat durch die Zerstörung von geeignetem Lebensraum in den letzten Jahrzehnten rapide abgenommen. Auerhühner haben spezielle Ansprüche an ihren Lebensraum und kommen daher nur noch in einzelnen, isolierten Waldfragmenten vor. Gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch ca. 4000 Männchen, so ist deren Zahl in den 1980er-Jahren auf 500 und bis 2003 sogar auf nur noch ca. 250 Männchen gesunken. Die durchschnittliche Populationsgröße im Schwarzwald wird zurzeit auf ein Tier pro Quadratkilometer geschätzt. .. Um herauszufinden, ob der Austausch von Genen durch Habitatsfragmentierung begrenzt wird, haben die Forscher die genetischen Unterschiede zwischen räumlich getrennten Populationen untersucht. Findet ein Austausch statt, so sollten die genetischen Unterschiede gering sein. Doch tatsächlich wiesen die untersuchten Populationen signifikante genetische Unterschiede auf. Diese könnten natürlich auch durch einen historisch eingeschränkten Genfluss bedingt sein. Um das auszuschließen, nahmen die Forscher zusätzlich Proben von Schwarzwälder Auerhuhn-Trophäen aus dem Zeitraum von 1852-1972. Das Ergebnis: Die genetischen Distanzen zwischen den historischen Proben waren gering. "Das ist ein Hinweis dafür, dass die Auerhühner früher einen regen genetischen Austausch hatten", so Segelbacher. "Die momentane genetische Struktur der Vogelpopulationen wurde also durch die Zerstückelung ihres Lebensraumes in jüngerer Zeit hervorgerufen."

scinexx.de - 23.04.2008
Auerhühner: Genetische Vielfalt nimmt ab - Lebensraumzerstörung im Schwarzwald reduziert genetischen Austausch
Zwischen den derzeit im Schwarzwald lebenden Populationen von Auerhühnern gibt es nur noch einen geringen Austausch von Genen. Dies hat ein internationales Wissenschaftlerteam jetzt herausgefunden. Ursache dafür ist vermutlich vor allem die zunehmende Zerstückelung des Lebensraumes der Tiere, schreiben die Forscher in der aktuellen Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Molecular Ecology“.

welt.de - 23.04.2008
Der Genpool schrumpft bedrohlich schnell
Im Jahr 1900 gab es in Bayern noch 35 verschiedene Rinderrassen – 2003 waren es gerade noch vier. In Sri Lanka wurden 1959 noch 2.000 verschiedene Reissorten angebaut - 2002 waren es nur noch fünf. Weltweit geht die Artenvielfalt – die sogenannte Biodiversität – immer weiter zurück, nur noch rund zehn Pflanzenarten und fünf Nutztierrassen bilden heutzutage die Basis der gesamten Welternährung. Eine UN-Konferenz in Bonn wird sich im Mai damit beschäftigen, wie der Artenschwund gestoppt oder zumindest verlangsamt werden kann. Während den Klimawandel viele als bedrohlich für das eigene Leben empfinden, ist der Artenschutz als Thema in der Bevölkerung nicht sehr präsent. Dabei hängen Klimawandel und der Verlust der biologischen Vielfalt eng miteinander zusammen: Einerseits ist der menschengemachte Klimawandel eine der Ursachen für den weltweiten Artenschwund, andererseits kann der Verlust der biologischen Vielfalt gleichzeitig auch den Klimawandel beschleunigen. So speichern etwa Moore große Mengen Kohlenstoff, der sich bei Trockenlegung mit Sauerstoff verbindet und in die Atmosphäre entweicht. „Die Erhaltung der biologischen Vielfalt zählt neben dem Klimawandel zu unseren dringlichsten Aufgaben – sie ist die vernachlässigte Schwester des Klimawandels“, erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Anfang April bei der Biodiversitätskonferenz des Landes Rheinland-Pfalz. Denn der Schutz der Artenvielfalt folgt somit nicht nur rein ethisch-altruistischen Aspekten. Vielmehr geht es auch ganz handfest um den Nutzen, den Natur und Menschheit aus der Biodiversität ziehen. So sind Pflanzen, Tiere und ihre Produkte auch wirtschaftlich nutzbar, ebenso wie die genetischen Informationen einzelner Individuen, etwa als Ausgangsmaterial für pharmazeutische Forschungen. Gabriel verweist als Beispiel auf die Erkenntnisse, die Medizin und Pharmazie aus dem Speichel der Vampirfledermaus gezogen haben: Ein Enzym dieses Speichels, das gegen Blutgerinnung wirkt, soll bei der Behandlung von Schlaganfallpatienten helfen. „Wer was gegen Fledermausschutz hat, spielt möglicherweise mit seinem eigenen Leben“, wehrt Gabriel folgerichtig Kritik an Naturschutzinteressen ab, die gerne als Hemmschuh für wirtschaftliche Entwicklung gesehen werden. Der Zugang zu den genetischen ... Allein Deutschland hat bei den Arten und Lebensräumen laut Bundesamt für Naturschutz mit die höchsten Gefährdungsraten in Europa: 40 Prozent der einheimischen Tierarten sind bestandsgefährdet oder extrem selten, fast die Hälfte der Pflanzengesellschaften sind aktuell gefährdet. Von den in Deutschland vorkommenden Lebensräumen sind rund 72 Prozent gefährdet. Gründe dafür sind neben der Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft vor allem die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen. Artenschutz, der für viele vor allem Schutz von Elefanten oder Eisbären bedeutet, beginnt somit nicht erst in Afrika, meint Gabriel.

spiegel.de - 17.04.2008
Forscher finden seltene Riesenschildkröte
Sie galt schon als so gut wie ausgestorben. Nur drei lebende Exemplare sind von der Riesenschildkrötenart Rafetus swinhoei bekannt. Nun haben US-Wissenschaftler in Vietnam eine vierte aufgespürt. Um das Tier zu schützen, weigerte sich der Entdecker des Tieres, Tim McCormack, den genauen Ort preiszugeben. Die drei Jahre lange Suche wurde finanziert vom Cleveland Metroparks Zoo. Von Rafetus swinhoei sind nur noch drei andere lebende Exemplare bekannt: Zwei befinden sich in chinesischen Zoos und die dritte lebt im Hoan-Kiem-See, im Zentrum Hanois. Ausgewachsen kann die Riesenschildkröte bis zu einem Meter groß und 136 Kilogramm schwer werden - und bis zu 100 Jahre alt. Die Riesenweichschildkröte ist so gut wie ausgestorben, weil sie wegen ihres Fleischs gejagt wurde. Aber auch Umweltverschmutzung und die Einschränkung ihres Lebensraums haben die Riesenweichschildkröte mit an den Rand der Ausrottung gebracht.

derstandard.at - 18.04.2008
Nahezu ausgestorbene Schildkröte in Vietnam entdeckt
Biologen haben in Vietnam ein Exemplar einer nahezu ausgestorbenen Schildkrötenart in freier Wildbahn entdeckt. Die Riesenweichschildkröte (Rafetus swinhoei) sei im Juli vergangenen Jahres in einem See westlich von Hanoi fotografiert worden, berichtete das Asia Turtle Program in Hanoi. Schildkrötenexperte Peter Pritchard vom amerikanischen Chelonian-Forschungsinstitut habe die Art nun identifiziert. Nguyen Xuan Thuan, der Biologe, der das Tier entdeckte, wollte den genauen Ort nicht nennen. "Dann besteht nur die Gefahr, dass jemand hingeht und die Schildkröte tötet", sagte er. "Riesenweichschildkröten sind sehr wertvoll und von großem Interesse für Händler." Schildkröten gelten in Vietnam als Delikatesse, Panzer und Knochen werden in traditionellen Heilmitteln verwendet.

berlinonline.de - 18.04.2008
Ausgestorben geglaubte Schildkröte entdeckt
Biologen haben in Vietnam eine Schildkröte entdeckt, die als fast ausgestorben galt. Die Riesenweichschildkröte (Rafetus swinhoei) sei im vergangenen Juli in einem See westlich von Hanoi fotografiert worden, berichtete das Asia Turtle Program in Hanoi. Schildkrötenexperte Peter Pritchard vom amerikanischen Chelonian-Forschungsinstitut habe die Art nun identifiziert. Jäger hatten solche Schildkröten zuletzt 2004 gefangen. Nguyen Xuan Thuan, der Biologe, der die Tiere entdeckte, wollte den genauen Ort nicht nennen. «Dann besteht nur die Gefahr, dass jemand hingeht und die Schildkröten tötet», sagte er.

netzzeitung.de - 18.04.2008
Seltene Riesenschildkröte in Vietnam entdeckt
Mit solch einem Fund hatten die Forscher nicht gerechnet. Seit Jahren wurde keine Riesenschildkröte mehr gesichtet. Um das fast ausgestorben geglaubte Tier zu schützen, bleibt ihr Aufenthaltsort geheim.

derstandard.at - 20.04.2008
Eine neue Elefanten-Spezies ist im Entstehen
Der Asiatische Elefant (Elephas maximus) ist offenbar gerade dabei sich in zwei Arten aufzuspalten, wie dies beim Afrikanischen Elefanten (Loxodonta africana, der Steppenelefant, und Loxodonta cyclotis, der Waldelefant) bereits geschehen ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forschergruppe vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Die Wissenschaftler wollten die genetischen Grundlagen der Artbildung bei Elefantenspezies aufklären - dazu haben die Forscher um Studienleiter Jörns Fickler das Genmaterial von 78 thailändischen Elefanten untersucht. Bei den Elefantenbullen haben sie eine Auseinanderentwicklung desGenpools feststellen können. In den vergangenen Jahrhunderten habe sich der Asiatische Elefant aus weiten Teilen seines ursprünglichen Lebensraumes zurückgezogen oder wurde durch Waldrodung und Elfenbeinjagd verdrängt. In größerer Zahl seien die Elefanten nur noch in Indien und Südostasien zu finden. "In Indien gibt es noch etwa eintausend Tiere, die eine lose Gruppe bilden. Ansonsten gibt es nur kleine Gruppen mit 30 bis 40 Elefanten", erläutert Fickler. Dies wirke sich wiederum negativ auf ihren Bestand aus, denn wenn sich die Elefanten so sehr verstreuen, dass sich räumlich isolierte Populationen bilden, kann es neben Fortpflanzungsproblemen auch zur Auseinanderentwicklung des genetischen Materials kommen. Die Berliner Forscher haben in Zusammenarbeit mit Veterinärwissenschaftern der Mahidol University in Thailand nun nachgewiesen, dass dieses genetische Auseinanderdriften aber auch eintreten kann, wenn keine räumliche Trennung der Herden vorherrscht.
Frankfurter Neue Presse - 23. April 2008
UNEP: Artenschwund raubt Schlüssel für lebenswichtige Arznei
Der alarmierende Artenschwund in Tier- und Pflanzenwelt raubt der Menschheit die Schlüssel zur Entwicklung lebensrettender Medikamente. Davor warnt das UN-Umweltprogramm (UNEP) in einer Studie zur Artenvielfalt, die am Mittwoch in Singapur veröffentlicht wurde. «Der Verlust der Lebensräume, die Zerstörung und Schwächung der Ökosysteme, Umweltverschmutzung, Ausbeutung und Klimawandel zehren am Naturkapital des Planeten, einschließlich der medizinischen Schatzkiste, die in der Artenvielfalt verborgen ist», sagte UNEP-Direktor Achim Steiner. Das Geheimnis für neue Antibiotika, Krebsmedikamente oder Schmerzmittel könne in der Tierwelt zu finden sein, heißt es in der Studie «Sustaining Life» (Leben erhalten; Oxford University Press) von mehr als 100 Autoren. Sie führen als Beispiel die Magenbrüterfrösche (Gattung Rheobatrachus) an, die in den 80er Jahren in Australien entdeckt worden waren. Sie brüteten ihren Nachwuchs im Magen aus. Der Nachwuchs sondere im Magen der Mutter ein Sekret ab, das die Zersetzung durch Magensäuren und Enzyme verhindere. Weitere Beispiele für die medizinische Schatzkiste der Natur: Ein Giftfrosch produziert eine Substanz, die die Kontraktion des Herzmuskels stärkt. Eine Kröte sondert ein Gewebehormon ab, das Bluthochdruck lindern könnte. Viele der Tiere sind aber vom Aussterben bedroht. In Bonn treffen sich im Mai Vertreter von 190 Ländern zur UN- Naturschutzkonferenz, um den rasanten Artenschwund zu stoppen.

PR-Inside.com - 18. April 2008
Gabriel: Dramatischen Artenrückgang stoppen
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat von der UNO-Konferenz zur Artenvielfalt konkrete Zusagen für wirtschaftliche Ausgleichszahlung an Entwicklungs- und Schwellenländer verlangt. Der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstagausgabe) sagte Gabriel: «Die UNO hat sich darauf verständigt, den dramatischen Rückgang der Arten bis 2010 zu stoppen - und davon sind wir weit entfernt.» Deshalb müsse die UNO-Konferenz, die mit 5000 Teilnehmern aus 200 Staaten im Mai in Bonn stattfindet, Signale setzen. «Die Konvention zur Artenvielfalt steht am Scheideweg», betonte Gabriel. «Entweder wir schaffen es, in den nächsten zwei Jahren Fortschritte zu machen. Oder wir müssen der Weltöffentlichkeit mitteilen, dass solche Verträge nicht wirken.»

WELT ONLINE - 23. April 2008
Dieser Vogel ist zwar klein, aber gefährlich
Der Kleinste ist der Stärkste: Der brasilianische Sperlingskauz ist der Muskelprotz unter den Eulen. Er erlegt Vögel, die so groß sind wie er. Das ist, als würde ein Uhu einen Schwan schlagen. Zum ersten Mal haben Biologen einen der seltenen Vögel jetzt in einem Zoo in Nicaragua aufgezogen. Auf den kleinen Bruder des europäischen Sperlingskauzes stießen Naturforscher Anfang dieses Jahrtausends – seitdem trägt er den lateinischen Namen Glaucidium brasilianum. Der kleine Kauz erlegt aber nicht nur Vögel, die so groß sind -Buntspechte, Amseln, Stare - vielmehr jagt er diese auch tagsüber und entzaubert damit den Mythos, wonach Eulen stets nur in der Nacht unterwegs sind.

Wormser Zeitung - 23. April 2008
Hanau bläst zur Eidechsen-Jagd
Hanau bläst zur Reptilien-Jagd. In dem kommenden Wochen werden auf einem Industriegelände der Stadt Mauereidechsen eingefangen. Die unter Naturschutz stehenden Tiere sollen umgesiedelt werden. Rund 2000 der kleinen Echsen haben sich mittlerweile zwischen dem Schotter auf dem alten Gleisbauhof eingerichtet. Das Problem: Auf dem 20 Hektar großen Gelände soll im Sommer der Bau eines Einkaufszentrums samt Wohnungen beginnen. Deswegen gehen nun engagierte Biologen mit Zivildienstleistenden der Stadt auf Eidechsen-Jagd. Allmählich werden die Tiere in der neuen Heimat ausgesetzt - in den alten Basaltsteinbrüchen in Mühlheim-Dietesheim. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) tauschte gestern den feinen Zwirn gegen Jeans und Lederjacke und ging - auf Schritt und Tritt von Kamerateams begleitet - ebenfalls auf Echsenjagd. Wenn 100 Millionen Euro für den Bau des Einkaufs- und Wohnkomplexes Kinzigbogen ausgegeben würden, sagte Kaminsky, sollten doch auch ein paar Tausend Euro für das Artenschutz-Projekt drin sein.

Allgäuer Zeitung - 22. April 2008
Die Biber sind auf dem Vormarsch
Der Biber ist im Allgäu auf dem Vormarsch. Zur Zeit gehen viele Jungtiere laut Biber-Experte Gerhard Schwab auf Wanderschaft und halten vom Unterallgäu aus immer mehr Einzug im Ost- und Oberallgäu. Das Unterallgäu hat mit rund 200 Exemplaren bislang die größte Population, im Ostallgäu vermuten Biber-Fachleute etwa 130 Tiere. Im restlichen Allgäu sind es Schwab zufolge „nur ein paar vereinzelte“. Doch das soll sich in den nächsten Jahren ändern - zur Freunde von Naturschützern, aber zum Leidwesen vieler Landwirte, denn der Nager richtet oft großen Schaden an. Wie viele Nager es im Unterallgäu genau gibt, wird derzeit erfasst. Der Landkreis ist einer von mehreren Modell-Landkreisen in Bayern, in denen die Zahl der Tiere erhoben wird.

derstandard.at - 17.04.2008
Borneo-Zwergelefanten könnten aus Java stammen
Die Herkunft der Zwergelefanten im Nordosten Borneos lag bisher völlig im Dunkeln. Diese Elefanten werden nur 2,5 Meter groß, weisen kindliche Gesichter auf und verhalten sich weniger aggressiv als ihre asiatischen Artgenossen. Jetzt geht man laut einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung davon aus, dass es sich bei den etwa 1.000 Tieren im malaysischen Bundesstaat Sabah in Nordborneo um die letzten Java-Elefanten der Erde handeln könnte, berichtete die Umweltorganisation WWF.

epochtimes.de - 17.04.2008
Forscher sehen Rätsel um Zwergelefanten auf Borneo gelöst - Wissenschaft hofft auf Ansatz zur Rettung vom Aussterben bedrohter Tierarten
Die auf Borneo lebenden Zwergelefanten sind möglicherweise Nachkommen einer ausgestorbenen Art, die einst auf der indonesischen Insel Java existiert hat. Die heutige Population hat sich nach neuesten Erkenntnissen von Wissenschaftlern aus einer kleinen Gruppe Tiere entwickelt, die im 18. Jahrhundert von Java nach Borneo gebracht wurde. Dies geht aus einer Studio hervor, die am Donnerstag in der malaysischen Fachzeitschrift „Sarawak Museum Journal“ veröffentlicht wurde. Auf Borneo gab es ursprünglich keine Elefanten. Dass sie Nachkommen der Tiere auf Java sein könnten, wird nach Angaben der Wissenschaftler von DNA-Proben und archäologischen Funden gestützt. Sollte sich die These bestätigen, würde dies der Studie zufolge zeigen, dass winzig kleine Populationen großer Säugetiere vor dem Aussterben bewahrt werden könnten, indem einzelne Tiere einer bedrohten Art in einen anderen, sichereren Lebensraum gebracht werden. Junaidi Payne, ein Koautor der Studie, erklärte, der Sultan von Java habe dem Sultan von Sulu auf den Philippinen damals vermutlich einige Zwergelefanten geschenkt. Der Sultan von Sulu habe die Tiere dann nach Borneo gebracht und sie dort aus unbekannten Gründen zurückgelassen. Auf Java starben die Zwergelefanten Ende des 18. Jahrhunderts aus, den einzelnen Exemplaren auf Borneo scheint die Isolation hingegen gut bekommen zu sein.

netzzeitung.de - 17.04.2008
Rätsel um Zwergelefanten gelöst
Ein folgenreiches Mitbringsel: Der Sultan von Java schenkte einst vermutlich dem Sultan von Sulu einige Zwergelefanten, der sie auf die Insel brachte. Sie überlebten ihre Artgenossen auf Java.

epochtimes.de - 17.04.2008
Gabriel: Dramatischen Artenrückgang stoppen
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat von der UN-Konferenz zur Artenvielfalt konkrete Zusagen für wirtschaftliche Ausgleichszahlungen an Entwicklungs- und Schwellenländer verlangt. „Die UNO hat sich darauf verständigt, den dramatischen Rückgang der Arten bis 2010 zu stoppen – und davon sind wir weit entfernt.“ Deshalb müsse die UNO-Konferenz, die mit 5.000 Teilnehmern aus 200 Staaten im Mai in Bonn stattfindet, Signale setzen, sagte der Minister laut der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Die Konvention zur Artenvielfalt steht am Scheideweg“, wird Gabriel zitiert. „Entweder wir schaffen es, in den nächsten zwei Jahren Fortschritte zu machen. Oder wir müssen der Weltöffentlichkeit mitteilen, dass solche Verträge nicht wirken.“ Der Schutz der Artenvielfalt sei mittlerweile auch ein ökonomisches Gebot, da der Rückgang von Tier- und Pflanzenarten auch zum Verlust von Rohstoffen führe, die etwa für die Arzneimittelgewinnung nutzbar seien. Staaten, die genetische Ressourcen schützen, sollten von dem Geld, das beispielsweise mit neuen Medikamenten verdient wird, „auch etwas zurückbekommen“, forderte Gabriel. „Das geschieht bisher viel zu selten.“ Gleichzeitig gehe es um den Schutz der Wälder. „20 Prozent unseres Klimaproblems stammen aus der Vernichtung von Wäldern. Die Industriestaaten müssen bereit sein, den Entwicklungs- und Schwellenländern einen Ausgleich dafür zu zahlen, dass sie ihre Regenwälder und Moore schützen“, sagte der SPD-Politiker. Wenn die UN in dieser Frage nicht vorankomme, werde dies Rückwirkungen auf die Klimaverhandlungen haben.

derstandard.at - 20.04.2008
Die Vorfahren der Elefanten lebten amphibisch
Ihre nächsten Verwandten sind die Seekühe, und auch ihre eigenen Vorfahren dürften großteils im Wasser gelebt haben: Rüsseltiere (Proboscidea), eine einstmals weit verbreitete und sehr erfolgreiche Säugetierordnung, von der heute nur noch die Elefanten geblieben sind. Zu diesem Schluss kamen US-Forscher durch die Analyse des Zahnschmelzes zweier ausgestorbener Rüsseltier-Gattungen; ihre Ergebnisse präsentierten sie in den "Proceedings" (Bd. 105, S. 5786) der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA.


BirdLife

The Red List 2008 is coming... - 18.04.2008
May 19 will see the release of the 2008 IUCN Red List for birds. Occurring every four years, this full update is a global assessment of every bird species on earth: a complete inventory of the conservation status of the world’s avifauna.
Audubon's largest ever grant will engage communities in conservation - 21.04.2008
The National Audubon Society (BirdLife in the USA) and Toyota have launched TogetherGreen, a five-year programme to fund conservation projects, train environmental leaders, and encourage volunteers to take part in work at Audubon conservation and educational centres and sanctuaries.
Critically Endangered seabird losing its pulling power - 23.04.2008
A study into one of the world’s rarest seabirds provides knowledge that could help avoid extinction. Molecular analysis of the Critically Endangered Magenta Petrel Pterodroma magentae (also known as the Chatham Island Taiko) discovered that 95% of non-breeding adults were male. This suggests that critically low population levels may be causing male birds difficulty in attracting a mate. Their calls are too spread out to attract the infrequent females which pass by. Conservationists are planning to increase the male Magenta Petrel’s pulling power by creating a new breeding colony within a predator-proof fence.

ENN

Coastal Cutthroat Trout to Be Considered for Endangered Species Protection - 22.04.2008
By: Center for Biological Diversity
The U.S Ninth Circuit Court of Appeals ruled Friday that the U.S. Fish and Wildlife Service did not give Columbia River and southwestern Washington populations of the coastal cutthroat trout a fair shake when it denied the trout protection under the Endangered Species Act.



Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

ARA und Greenpeace, 18. April 2008
Deutschland ist Entwicklungsland beim Schutz der Wälder
ARA und Greenpeace legen ernüchternde Bilanz vor
Vier Wochen vor dem UN-Biodiversitätsgipfel in Bonn bescheinigen die Umweltorganisationen ARA und Greenpeace in einem gemeinsamen Bericht den verantwortlichen Politikern auf Bundes- und Landesebene Versagen beim Schutz der Wälder. Das heute vorgestellte Papier „Auf dem Holzweg? Deutschlands Umsetzung des Arbeitsprogramms zu Waldbiodiversität der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD)“ analysiert, dass in Deutschland die von der CBD 2002 beschlossenen Ziele zum Schutz der Wälder nicht umgesetzt wurden.
„Ökologische Nachhaltigkeit in Wäldern ist in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben und wird bislang nur unzureichend umgesetzt“, sagt Wolfgang Kuhlmann von ARA und Autor der Studie. „Doch die für einen nachhaltigen Biodiversitäts- und Klimaschutz notwendige Novellierung des Wald- und Jagdgesetzes kommt seit Jahren nicht voran.“ Zwar gibt es freiwillige Vereinbarungen, wie das Nationale Waldprogramm und die Charta für Holz. Für eine ökologisch und sozial gerechte Waldbewirtschaftung fehlen jedoch klare und verbindliche ökologische Mindeststandards.
Auch beim Waldschutz auf internationaler Ebene bescheinigen die Umweltschützer der Politik Versagen. So gibt es bis heute keine Handelsbeschränkungen, die den Import von Papier, Holz, Futtermitteln wie Soja und so genannten Biotreibstoffen aus Urwaldgebieten verbieten. Ein 2004 von Greenpeace vorgeschlagenes Urwaldschutzgesetz, das den Handel mit Holz aus illegalen Abholzungen verbieten würde, ist von der Bundesregierung erst in der vergangenen Woche erneut im Bundestag abgelehnt worden. Mit dem Zwang zur Beimischung von so genannten Biotreibstoffen nimmt die Bundesregierung bewusst in Kauf, dass Urwälder für den Anbau von Soja und Palmöl unwiederbringlich zerstört werden. Ein europäisches Urwaldschutzgesetz wurde bisher von der EU-Kommission nicht vorgelegt.
„Eine internationale Waldpolitik Deutschlands, die diesen Namen auch verdient, gibt es bisher nicht. Die Untätigkeit der Bundesregierung nimmt weitere Urwaldzerstörungen im Amazonas, im Kongobecken sowie in Südostasien in Kauf“, kritisiert Martin Kaiser, Waldexperte von Greenpeace. „Deutschland ist ein waldpolitisches Entwicklungsland. Angela Merkel muss auf dem UN Gipfel im Mai jährlich zwei Milliarden Euro für den globalen Urwaldschutz zur Verfügung stellen.“ ARA und Greenpeace fordern in dem Bericht ein sofortiges Urwaldschutzgesetz, eine deutliche Ausweitung der nicht holzwirtschaftlich genutzten Waldfläche und den sofortigen Stopp des Beimischungszwangs sowie der Beimischungsquote für Biotreibstoffe.

Gruner+Jahr, GEO - 17.04.2008
Deutscher Fehlstart in die Biodiversitäts-Konferenz
Der GEO-Deutschlandtest Naturschutz belegt: Deutschland hat keinen Überblick über die eingesetzten Finanzmittel zum Erhalt der Artenvielfalt. Das macht eine konsequente Politik zum Schutz der Biodiversität nahezu unmöglich - und Deutschland international unglaubwürdig Im Mai findet in Bonn die UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt statt, zu der in Bonn 5000 Teilnehmer aus 190 Ländern erwartet werden. "Wir müssen alles daran setzen, dass wir die Artenvielfalt erhalten", hat Bundeskanzlerin Angela Merkel im Vorfeld der Konferenz kürzlich gefordert. Im eigenen Land fehlt allerdings eine systematische Biodiversitäts-Politik. Das zeigt eine aktuelle Erhebung in der Mai-Ausgabe des Magazins GEO zum Thema "Wert der Vielfalt". Naturschutz ist in Deutschland Ländersache. Doch wie sehr engagieren sich die 16 Bundesländer für ihre Natur? Sehr unterschiedlich ist zum Beispiel der Flächenanteil im Rahmen des EU-Programms "Natura 2000". Dabei handelt es sich um Biotope, die für den Artenschutz besonders wertvoll sind. Spitzenreiter ist Brandenburg mit 26,5 Prozent der Landesfläche. Es folgt Hessen mit 20,9 Prozent. Die Schlusslichter Nordrhein-Westfalen und Berlin beteiligen sich dagegen bisher nur mit 8,2 bzw 7,1 Prozent. Die GEO-Umfrage bei allen zuständigen Landesministerien offenbart darüber hinaus einen fatalen Mangel an Transparenz und Systematik: Für Ausgaben im Naturschutz existieren in jedem Bundesland völlig unterschiedliche Strukturen, Haushaltstitel und Berechnungsweisen. Die einzige umfassende Studie stammt von einer Doktorandin und betrifft das Jahr 1999.

WWF World Wide Fund For Nature - 21.04.2008
Kein Geld zur Rettung des Planeten? Gastgeber Deutschland setzt im Vorfeld die falschen Signale. WWF zum 9. UN-Umweltgipfel in Bonn (19.-30. Mai 2008)
Einen Monat vor dem Beginn des UN-Umweltgipfels in Bonn fordert der WWF die Bundesregierung auf, ausreichend Geld für den Schutz der biologischen Vielfalt zur Verfügung zu stellen. Sonst könne das Ziel, den globalen Artenschwund bis 2010 zu stoppen, nicht mehr erreicht werden. In der aktuellen Debatte über den Bundeshaushalt 2009 hatte Finanzminister Steinbrück angekündigt, den Entwicklungshilfe-Etat einzufrieren. Aus diesem Posten werden internationale Umwelt- und Entwicklungsprojekte finanziert, die der weltweiten Armutsbekämpfung dienen. "Gastgeber Deutschland setzt mit dieser Diskussion ein völlig falsches Signal. Warum sollten andere tiefer in die Tasche greifen, wenn selbst reiche Länder bei der Rettung von Arten, Wäldern und Meeren sparen?", kritisiert Christoph Heinrich, Leiter Naturschutz beim WWF. Die von Kanzlerin Merkel angepeilte Vorreiterfunktion Deutschlands sei in Gefahr. .. Regierungschefs, Minister und etwa 4.000 Delegierte werden im Mai in Bonn über die Weiterentwicklung des 1992 verabschiedeten "Übereinkommens zur biologischen Vielfalt" (CBD) verhandeln. Dabei geht es unter anderem um ein globales Netzwerk an Schutzgebieten, das an Land bis 2010 und in den Meeren bis 2012 etabliert werden soll. Ein Kernproblem der CBD ist bislang jedoch der eklatante Geldmangel. Die reichen Länder haben zugesagt, die Kosten für neue Projekte im Rahmen der CBD auch für die ärmeren Länder zu übernehmen. Dabei kommt dem Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit eine entscheidende Rolle zu. Deutschland hat sich verpflichtet, seine Ausgaben für die Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern. 2007 lag das Niveau bei nur 0,37 Prozent. Dieses Ziel rückt mit der Ankündigung Steinbrücks in weite Ferne, so der WWF.

Gruner+Jahr, GEO - 21.04.2008
Der Preis der Natur Lässt sich der wirtschaftliche Wert der Artenvielfalt errechnen? Forscher versuchen sich an einer Revolution im Denken der Ökonomie. Erstmals hört die Politik hin
Der ökonomische Nutzen eines heimischen Blaukehlchens liegt bei 154 Euro. Naturbelassene Mangrovenwälder in Thailand erwirtschaften 2100 Euro pro Jahr. Die natürlichen "Dienstleistungen" der gesamten Biosphäre, etwa für die Erzeugung sauberer Luft und Bestäubung von Blüten, beträgt 33 Billionen Dollar pro Jahr. Mit solchen, durchaus umstrittenen, Rechnungen versuchen ökologische Ökonomen den Wert der Natur und der Artenvielfalt zu ermitteln - um beide besser zu schützen: Denn nur was einen Wert hat, so die Überlegung, wird auch als wertvoll bewahrt. Wie das Magazin GEO in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wird den neuen ökonomischen Ansätzen auf der UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt erstmals breite Aufmerksamkeit geschenkt: Experten präsentieren eine ehrgeizige Studie, auf welche Summe sich die Schäden durch das ungebremste Artensterben summieren. Die Konferenz findet ab dem 19. Mai in Bonn statt, mehr als 5000 Teilnehmer aus 190 Ländern werden erwartet.

Deutsche Wildtier Stiftung - 22.04.2008
"Tjück!" - Schreiadler in Sicht
Spannung herrscht unter den Schreiadler-Experten der Deutschen Wildtier Stiftung: In den nächsten Tagen kehren die vom Aussterben bedrohten Schreiadler aus dem südlichen Afrika zurück. Der seltenste heimische Adler hält mit 10.000 Kilometern unter Deutschlands Greifvögeln den Streckenrekord. "64 Tage benötigte ein Weibchen für ihren letzten Frühjahrszug. Pro Tag hat es dabei zwischen 18 und 408 Kilometern zurückgelegt", erläutert Prof. Dr. B. U. Meyburg, Schreiadler-Experte der Stiftung. Nur noch 103 Brutpaare gibt es in Deutschland. Sechs von ihnen hat die Deutsche Wildtier Stiftung im Herbst 2007 mit einem GPS-Sender versehen. Nur zwei der sechs besenderten Tiere erreichten ihr Winterquartier; die übrigen sind verunglückt oder verschollen. Die Sender liefern den Wissenschaftlern Details über Flugrouten, Fitness und helfen, Gefahrenquellen zu lokalisieren. Die dramatischen Ergebnisse der Satellitenüberwachung unterstreichen die Bedeutung des fünfjährigen Schreiadler-Schutzprogramms, das die Deutsche Wildtier Stiftung unter anderem mit der finanziellen Hilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) umsetzt. ... Das Schreiadler-Schutzprogramm der Deutschen Wildtier Stiftung besteht aus drei Bausteinen: Zentrale Aufgabe ist, noch vorhandenen Brutgebiete für den Schreiadler in Nordostdeutschnd zu schützen; aber auch seine Zugwege müssen sicherer gestaltet werden. Bis diese Maßnahmen greifen, soll die Deutschlands Schreiadler-Population mit einer Sofortmaßnahme zum Schutz von Jungvögeln stabilisiert werden.



Weitere Infos

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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
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Kitera Forest Chimpanzee Reserve ist eine Schimpansenanlage im North Carolina Zoo in den USA, die 1982 eröffnet wurde und 20 Jahre später wesentlich verändert wurde. Das Ziel dieser Renovierung war vor allem eine Veränderung des Verhaltens der Schimpensen und Besucher zueinander. Das wurde durch eine Bereicherung von Tier- und Besucherräumen erreicht.
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=628
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DESIGN MAGAZIN
Die aktuelle Ausgabe des internationalen Magazins für Landschaftsdesign Topos befasst sich mit botanischen Gärtens und Zoos. Topos 62 präsentiert erfolgreiche Design-Beispiele aus Europe, Amerika, Asien und Australien. Der einleitende Artikel zu Zoos stammt von der
ZooLex-Projektleiterin, Monika Fiby: "Trends in Zoo Design: Changing Needs in Keeping Wild Animals".
http://www.topos.de/?Navi=143&Subnavi=89&more=ja&do=heft&id=12147
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SPANISCHE ÜBERSETZUNG
Dank der Unterstützung von Eduardo Diaz Garcia können wir spanische Übersetzungen von ZooLex-Präsentationen zweier Affen-Anlagen anbieten:
Werribee Open Range Zoo, New South Wales, Australien, Monos verdes:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=934
Monkey Jungle, Florida, USA, La Piscina de los Monos:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=935
~°v°~
Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert (ZVR-Zahl 933849053). ZooLex betreibt eine
wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung. Weitere Informationen und die Kontaktadresse finden Sie
hier: http://www.zoolex.org/about.html



Newsletter Menschen für Tierrechte

18.04.08
* Zirkusbetreiber wegen Tierquälerei verurteilt
* Nürnberg: Mahnwache für „Flocke“
* Dokumentation Delfinarium Nürnberg
“Was Sie schon immer (nicht) wissen wollten! — Nürnberger Delphinarium” heißt die 50-seitige Dokumentation von Frank Albrecht
Hier können Sie sich die Dokumentation als PDF-Dokument herunterladen



Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Berliner Tiere
das neue Magazin der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V.
Nr. 1, März 2008
Frühlingsgefühle der Elefanten
Dem Artenschutz verpflichtet
Was passiert 2008 in Zoo und Tierpark?
Dir Jüngsten aus dem Tierpark

Zoo aktuell
Tiergarten Heidelberg, 1/2008
75 Jahre Tiergartenfreunde
Winter im alten Elefantenhaus
Die veterinär-medizinische Abteilung ist narkosefähig!
2008 - Froschalarm im Tiergarten

Zeitschrift des Kölner Zoo, 1/2008

Jahresbericht 2007
Naturschutzprojekt Hortobagy

lifepr.de - 21. April 2008
Weltrekord im Zoo Basel
Eine neue Studie hat überraschendes zu Tage gebracht: im Zoo Basel lebt eine sehr hohe Artenvielfalt in den Flächen zwischen den Gehegen. Gemeint sind nicht die entwichenen Tiere, sondern die freilebenden Arten im Basler Zoo. In einer aussergewöhnlichen Pionierstudie erfassten Fachleute die Vielfalt der zwischen den Gehegen lebenden Tiere und Pflanzen. Die 3110 nachgewiesenen Kleintier- und Pflanzenarten bedeuten weltweit einen Rekord. In keinem Stadtpark oder Zoologischen Garten wurde bisher eine ähnlich hohe Vielfalt an wildlebenden Arten registriert.
Vielfalt zwischen den Gehegen: wildlebende Tiere und Pflanzen im Zoo Basel; Von Bruno Baur, Wolfgang Billen & Daniel Burckhardt (Redaktion).
Bestellen Sie jetzt das einzigartige Buch über die Vielfalt der Lebewesen zwischen den Gehegen des Zolli. Bei Bestellungen bis zum 30. Mai 2008 erhalten Sie das lehrreiche Buch für CHF 38- statt CHF 43.- (zuzüglich CHF 5.- Versandkosten). Zoo Basel, Telefon: +41 (61) 29535-35, Fax: +41 (61) 28100-05



Die Elefanten zu Köln

von Christiane Rath
Gebundene Ausgabe, 96 Seiten, Kiepenheuer & Witsch Verlag März 2008

Elefantenbücher scheinen sehr in Mode zu sein, mehr sogar noch als Eisbär-Bücher. Oder ziehen die Verlage erst mit einem Jahr Verspätung nach?
Wie dem auch sei, das neue Buch im Quart-Format beschäftigt sich mit den Elefanten des Zoo Köln, in zahlreichen guten Bildern und informativen Texten. Beginnend mit Kapiteln zur Frage "Elefanten in Köln - ja oder Nein?" über den Bau der neuen Anlage bis zum Transport der Tiere wird die Entstehung der zeitgemäßen Haltung beleuchtet. Schön auch der - wenn auch knappe - Abschnitt über "Protected Contact". Zudem gibt es einen ausführlichen typischen Tagesablauf, Steckbriefe zu jedem zur Zeit in Köln gehaltenen Tier und einen Rückblick auf 144 Jahre Elefantenhaltung in Köln. Extra-Kapitel widmen sich der Elefanten-Biologie und dem bedrohlichen Zustand der wilden Populationen in Asien. Das Einzige, was wieder einmal fehlt - das scheint für Elefantenbücher symptomatisch zu sein - ist ein Register. Ansonsten: Ein rundum gelungener Band!

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Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
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Veranstaltungen


Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden. Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo (der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der Universität.

19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning exchange session and evening meal and /with an auction will be held at the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the expenses, including a group photo and of course, our evening meal with soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any other amphibian saving /conservation project which is being currently carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and information about your collector’s preferences directly to me. All applications and any other questions you may have please email to:
Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl


TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung
Ende März ging es ins Albaquarium Albstadt, im April ist ein Besuch im Schwarzwaldzoo in Waldkirch geplant.

Wochentägliche Sendungen:
Mo-Mi, Fr, 10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Mi, Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Mi, Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. Zoo Heidelberg und Zoo Zürich
Mo-Mi, Fr, 15:15 ZDF, Nürnberger Schnauzen
Mo-Mi, Fr, 16:10 ARD, Eisbär, Affe & Co., neue Folgen aus der Stuttgarter Wilhelma
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Tierpark Hagenbeck
Mo-Mi, Fr, 17:05 RBB, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Mi, Fr, 17:10 HR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)
Mo-Mi, Fr, 17:10 NDR, Seehund, Puma & Co. (Zoos im Norden, Wh)


Einzelsendungen:
Fr, 25.04.2008, 11:30 NDR, Das Schwarze Meer, Wo Don und Donau münden
Fr, 25.04.2008, 12:00 ARTE, Operation Okeanos, Das größte Aquarium der Welt (Valencia)
Fr, 25.04.2008, 14:15 HR, Madagaskar - In den Wäldern der Lemuren
Fr, 25.04.2008, 15:15 NDR, Zauberwald und Blütenmeer, Die Rhön
Fr, 25.04.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 25.04.2008, 20:15 3sat, Der Flug Der Störche
Fr, 25.04.2008, 20:15 ARD Eins Plus, Mittelmeer am Oberrhein
Fr, 25.04.2008, 20:30 ZDF infokanal, Flosse & Pfote, Inventur im Sealife Königswinter
Fr, 25.04.2008, 21:00 ARD Eins Plus, Das Steinhuder Meer
Fr, 25.04.2008, 21:00 RBB, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Eifel
Sa, 26.04.2008, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Wasserschweine - Die Badenixen vom Pantanal
Sa, 26.04.2008, 11:40 MDR, Der fürstliche Thiergarten zu Regensburg, Zauberwald an der Donau
Sa, 26.04.2008, 12:10 SF 1, Auf der Fährte der Thunfische
Sa, 26.04.2008, 13:15 RBB, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Eifel
Sa, 26.04.2008, 13:30 SWR, Im Reich der Zwerge, Mäuse
Sa, 26.04.2008, 18:30 Phönix, Expedition Schatzinsel, Flora und Fauna rund um die Kokosinsel
Sa, 26.04.2008, 19:00 BR, Natur exclusiv, Naturwunder Iguaçu
Sa, 26.04.2008, 20:15 MDR, Keine Angst vor wilden Tieren, Hinter den Kulissen von "Tierärztin Dr. Mertens" (u.a. Zoo Leipzig)
So, 27.04.2008, 08:55 VOX, NZZ Format, Gifttiere (Papiliorama Kerzers)
So, 27.04.2008, 12:05-13:05 SF 2, Die letzten Paradiese, Sulawesi
So, 27.04.2008, 13:15 MDR, Schicksalsfluss der Serengeti - der Mara
So, 27.04.2008, 15:30 SF 1, Wetterküche Alpen, Klimawandel in den Alpen?
So, 27.04.2008, 15:30 SWR, Das Lied der Puszta
So, 27.04.2008, 15:45 ARD Eins Plus, Wilbär entdeckt die Welt (Stuttgarter Wilhelma)
So, 27.04.2008, 16:00 BR, Welt der Tiere, Alfaro - Die Hauptstadt der Störche
So, 27.04.2008, 16:15 SF 1, Die Kraken vom Stromboli
So, 27.04.2008, 17:15 SWR, Namibia - im Etosha Nationalpark
So, 27.04.2008, 17:30 3sat, Arche Noah, Wenn Tiere reden könnten... (Tiergarten Schönbrunn Wien)
So, 27.04.2008, 20:15-22:15 Super RTL, Die fliegenden Haie von Afrika und Australien (1+2/2), Weiße Haie
So, 27.04.2008, 20:15 Phoenix, Von kleinen Vögeln und großer Wissenschaft
Mo, 28.04.2008, 13:50 NDR, Expeditionen ins Tierreich, Hyänen
Mo, 28.04.2008, 14:15 HR, Geschichten vom Eisvogel
Mo, 28.04.2008, 15:15 NDR, Die Krim, Im Reich der Kaiseradler
Mo, 28.04.2008, 20:15 ARTE, Schwäne - Halbgötter in Weiß?
Mo, 28.04.2008, 21:00 3sat, Löwenbabys, Im Nürnberger Tiergarten

Di, 29.04.2008, 10:00 RBB, Großtrappen - die Rückkehr der Riesenvögel
Di, 29.04.2008, 14:15 HR, Wenn Fische Hochzeit machen
Di, 29.04.2008, 15:15 NDR, Die frechen Spatzen von Berlin
Di, 29.04.2008, 16:50 ARTE, Eine Arche für Frösche, Kampf gegen die Pilzepidemie in Panama

Di, 29.04.2008, 17:35 ARTE, Menschen und Tiere, Der Elefantenmann von Hagenbeck
Di, 29.04.2008, 18:15 NDR, Das NDR Tiermagazin
Di, 29.04.2008, 20:15 ARTE, Im Wald der fliegenden Edelsteine
Di, 29.04.2008, 20:15 ORF 2, Tiger Hautnah!
Di, 29.04.2008, 23:30 Kabel eins, K1 - Discovery, Auge in Auge mit dem Weißen Hai - der Tierfilmer Mike Rutzen
Mi, 30.04.2008, 13:15 3sat, Umbria - Vom Wrack zum Riff
Mi, 30.04.2008, 14:00 3sat, Thalassa, Die Sprache der Orcas
Mi, 30.04.2008, 14:15 HR, Waldelefanten - Afrikas geheimnisvolle Urwaldriesen
Mi, 30.04.2008, 14:15 WDR, Bilderbuch Deutschland, Nationalpark Eifel
Mi, 30.04.2008, 16:50 ARTE, Die Reise der Delfine (Auswilderung von Delphinen)
Mi, 30.04.2008, 17:35 ARTE, Menschen und Tiere, Der Herr der Affen von Gibraltar
Mi, 30.04.2008, 20:15 3sat, Die Schlangeninsel, Gunung Api (Indonesien)
Mi, 30.04.2008, 20:15 ARTE, Tarantula, Australiens Königin der Spinnen
Do, 01.05.2008, 08:15-09:45 Phoenix, Wüsten im Vormarsch (1+2/2)
Do, 01.05.2008, 11:30 NDR, Die schönsten Tiere der Welt
Do, 01.05.2008, 12:05 SWR, Alles Knut oder was?, Flocke
Do, 01.05.2008, 14:05 WDR, 13 Hügel für die Orang-Utans
Do, 01.05.2008, 16:15 ARD Eins Plus, Naturparadies Portugal
Do, 01.05.2008, 17:00 ARD Eins Plus, Die Naturgeschichte der Ostsee
Do, 01.05.2008, 18:10 RBB, Romantisches Mecklenburg
Do, 01.05.2008, 19:30 ZDF, Duell am Okawango, Löwen auf Büffeljagd
Do, 01.05.2008, 20:05 SF 1, Netznatur, Der Tanz der Flughunde
Do, 01.05.2008, 20:15 ARTE, Leoparden in der Stadt
Fr, 02.05.2008, 09:00-10:30 ARD Eins Festival, Revolution am Riff (1+2/2)
Fr, 02.05.2008, 09:30 ORF 2, In den Tiefen des Amazonas
Fr, 02.05.2008, 10:35 WDR, Zucker für den Affen, Wer rettet Indonesiens Orang Utans?
Fr, 02.05.2008, 11:30 NDR, Madagaskar
Fr, 02.05.2008, 12:00 ARD Eins Festival, Der Dschungelretter, Modekönig wird Naturschützer
Fr, 02.05.2008, 14:15 HR, Unter Stelzenläufern und Regenpfeifern
Fr, 02.05.2008, 15:25 3sat, Affenalltag am Amazonas
Fr, 02.05.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.

Fr, 02.05.2008, 21:00 RBB, Wildnis Mississippi - Leben am großen Fluss


Doku-Soap-Wiederholungen:

"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen samstags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:50 Uhr im MDR, mittwochs 15:00 und freitags 23:00 Uhr Wiederholungen auf ARD Eins Plus;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 14:30 vom BR und sonntags 12:00 im RBB wiederholt;
"Nürnberger Schnauzen", Wiederholung täglich 18:00 auf ZDF Doku, samstags um 16:02 Uhr sowie sonntags ab 08:02 und 15:02 (je 2 Folgen) auf ZDF Info;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags 11:15 Uhr im RBB, sowie dienstags 11:00 Uhr auf ARD Eins Plus wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 12:40 Uhr im WDR wiederholt;
"Seehund, Puma & Co." aus Bremerhaven, Jaderberg und Friedrichskoog: wird samstags ab 14:15 Uhr im SWR wiederholt (2 Folgen).


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Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
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Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser und FreeDownloadManager

(PS: Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann entschlüsseln kann)

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Wo laufen sie denn?


In der Vergangenheit spürte ich häufiger eine gewisse Leere in meinem Leben, so ein Loch, das nicht genau zu definieren und mit keiner Ersatzbefriedigung zu füllen war. Ich befand mich auf einer Sinnsuche, deren Ziel ich nicht kannte und deren Ende nicht absehbar war. Kurz, mein Leben war fad und öde, bis zu dem Zeitpunkt, da sich die öffentlich-rechtliche Anstalt WDR und der Allwetterzoo Münster zu einer Rettungsaktion aufschwangen, von der sie nicht einmal ahnen konnten, daß sie meine Leere hinfortblasen würde, wie es keinen Psychopharmaka zuvor gelungen wäre: Ich kann jetzt Tag und Nacht die allerwichtigsten Tiere gucken, die je in Zoos gehalten wurden - dank ErdmännchenCam!!!
In diesem Zusammenhang wirkt es geradezu systemkritisch, wenn aus Basel die Meldung über die Artenvielfalt zwischen den Gehegen kommt. Gewusst haben wir es schon länger, daß viele Zoos nicht nur über Artenschutz reden, sondern ihn auch betreiben, daß man bei einigen von ihnen aber neben die Gehege gucken muß, statt in sie hinein, das war bisher nur ein böser Verdacht, den grantelnde Berufsnörgler wie Sie* und Ich nach jeder erfolgten Betriebsspionage in den Zoos unserer schönen Republik vor sich hingrummelten.
Unter dem wunderbaren Titel „Eulen nach Niendorf tragen“, auf den ich als Angehöriger der schreibenden Zunft ernsthaft neidisch bin, erfahren wir (was wir natürlich schon vorher wußten), daß es in Timmendorf einen kleinen Vogelpark gibt, der Eulen über Eulen hält und die meisten davon sitzen auch noch geballt in einem Teil des Parks. Da gibt es Volieren für Eulen, neben denen von Käuzen, und gleich daneben wieder welche für Eulen. Eigentlich müßte man meinen, es sei betriebsschädigend, so viele Eulen zu halten, da für Banausen alle Eulen aussehen wie ... na, Eulen eben. Reichtum wird der Inhaber wohl tatsächlich nicht gescheffelt haben, mit seinen Eulen, und ein bisschen kauzig ist das auch, aber er hat damit bewiesen, daß man Schwerpunkte auch jenseits von Mainstream und Livestream setzten kann!

Setzen Sie doch auch mal wieder einen.

Ihr
Carsten Schöne

* Wie bitte? Ach so, Sie gehören gar nicht dazu, dann verzeihen Sie bitte die aufdringliche In-Sippenhaftnahme.

www.schoenes-tierleben.de


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