 | | | | | Ausgabe
418 vom 17.
April 2008 |
| Liebe Leser,
erstaunlich, wie sehr das Schicksal einiger Fische die Nation bewegt.
Eines meiner Lieblingsthemen ist ja die verzerrte Wahrnehmung der
Wirklichkeit: Hunderttausende Freizeitangler halten das Töten von
Fischen für Sport (falls sie sie nicht durchbohrt wieder aussetzen oder
über Stunden in einem Eimer vegetieren lassen), und keine Zeitung
schreibt darüber Greuelberichte. Wenn ein Eisbär selbiges tut, ist es
plötzlich Tierquälerei und provoziert empörte Meldungen. Wann begreifen
aber die Medien endlich einmal, daß sie von manchen Tierschützern
schlicht mißbraucht werden, um völlig Nichtiges aufzublasen?
Es sind aber nicht einfach pauschal "die Tierschützer", die so denken.
So erinnerte ich mich an etwas, das ich vor Jahren gelesen hatte und
das tatsächlich noch online verfügbar ist: Die Basisinformationen
Wildtierhaltung des Schweizer Tierschutzes STS (genau, jene
Organisation, die sich kürzlich mit Ihrem "Zootest Schweiz" nicht nur
Freunde gemacht hatte; das ist bei Zootests aber keine Kunst). Im
immerhin schon zehn Jahre alten Grundsatzpapier wird auf Möglichkeit
und Voraussetzung zur Lebendverfütterung - und zwar durchaus nicht nur
von Fischen! - ziemlich ausführlich und geradezu visionär eingegangen:
Zitat:
"An sich gehört die Lebendfütterung bei Arten, die sich
mehrheitlich oder ausschliesslich durch selbst erbeutete Tiere
ernähren, zu deren artgemässen Haltung. Es geht dabei nicht nur um das
Töten, sondern um den ganzen Funktionskreis von Hungergefühl,
Aufspüren, Beobachten, Anschleichen, Jagen, Töten, ev. Teilen mit
Artgenossen, Zerlegen. (...) Eine den natürlichen Verhältnissen
angepasste Lebendfütterung ist ein langfristiges Ziel. Es wäre
vorstellbar, die jagenden Tierart (Prädator) und die Beutetierart im
selben Gehege zu halten."
Mit der Frage "Verfütterung von
Zootieren" beschäftigt sich auch die heutige Online-Version der
"Süddeutschen" im Interview mit Psychologie-Prof. Luy: Tiere
sind Freunde, kein Futter!
Leider
bringt der
Artikel aber zumindest auf rechtlicher Seite keine Klarheit, was
sicherlich auch an widersprüchlichen EU-, nationalen und
Landes-Verordnungen liegt.
Und sonst? Die Schweizer haben nun doch "Brunos" Halbbruder "JJ3"
erlegt. Der CO2-Ausstoß ist in den letzten zehn Jahren
allen Abkommen entgegen nicht nur angestiegen, sondern das sogar gleich
noch deutlich mehr als die bis vor kurzem noch als Panikmache abgetanen
schlimmsten Prognosen: Aufreger gäbe es wahrlich genug. Laßt die
Eisbären doch mal eine Woche zufrieden.
Dirk Petzold
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Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün
im Zoo
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
|
In Österreich legt man bekanntlich
großen Wert auf Titel
|

Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
HNA.de
- 11. April
2008
Den
Fröschen auf der Spur im Wildpark Knüll
Auf den Spuren von Fröschen und Kröten bewegen sich Kinder und Biologen
am nächsten
Mittwoch, 16. April, im Wildpark Knüll. Eine Wanderung, so eine
Pressemitteilung, führt zu Laichgewässern. Am
Krötenzaun
bei Rodemann helfen die Mädchen und Jungen den Tieren über die Straße.
Willkommen
sind Kinder ab acht Jahren. Die Froschaktion gehört zur gemeinsamen
Kampagne von Zoos und
Umweltverbänden weltweit,
die 2008 zum Jahr des Froschs erklärt haben.
vbio.de - 11.04.2008
Besonders gefährdete Amphibien: Ganzheitliches Modell
für den Artenschutz auf Madagaskar
Die Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars sind weltweit einzigartig, aber
auch stark gefährdet: Die Zerstörung ihres tropischen Lebensraumes
schreitet rapide und ungebremst voran. Ein internationales Forscherteam
unter Beteiligung von deutschen Wissenschaftlern aus Braunschweig und
München hat jetzt erstmals die wichtigsten Gebiete berechnet, die zur
Rettung tausender spektakulärer Tier- und Pflanzenarten unter Schutz
gestellt werden müssen. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin
"Science" in seiner heutigen Ausgabe (www.sciencemag.org/). Die 22
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben die Verbreitungsgebiete
von tausenden dieser einzigartigen Tiere und Pflanzen analysiert. Ihr
Ziel ist es, Politiker und Wissenschaftler bei der Planung künftiger
Artenschutzgebiete zu unterstützen. Die Basis dafür waren jahrelange
beschwerliche Expeditionen in den tropischen Regenwäldern, Bergregionen
und Dornwüsten Madagaskars, um die Verbreitung dieser Arten
festzustellen.achypodien). Es wird geschätzt, dass im Schnitt 80
Prozent der Arten in allen diesen Tier- und Pflanzengruppen nirgendwo
sonst auf der Welt vorkommen.
DIVERSITAS
- 10.04.2008
Group
on Earth Observation - Biodiversity Observation Network (GEOBON) /
Neues Netzwerk zur weltumspannenden Beobachtung von Ökosystemen
gegründet
Führende Wissenschaftler aus über 35 Staaten haben die Errichtung eines
globalen Netzwerks zur Beobachtung der biologischen Vielfalt
beschlossen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Tagung, die vom 8. bis
10. April in Potsdam stattgefunden hat. Durch die bessere Vernetzung
von Geo-Informationsdaten wollen die Wissenschaftler künftig Aussagen
darüber treffen können, wo Ökosysteme am stärksten gefährdet sind und
mit welchen Maßnahmen sich diese am besten schützen lassen. An dem
heute gegründeten GEO Biodiversity Observation Network (GEO BON) sind
insgesamt 70 Nationen und 50 Organisationen beteiligt.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
|
Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Westfälische
Nachrichten - 16. April 2008
100.000
Euro für vom Aussterben bedrohte Äffchen
Zoodirektor Jörg Adler ist ein bisschen stolz auf seinen
Aufsichtsrat.
Denn der hat unlängst einen Beschluss gefasst, der – davon ist Adler
überzeugt – in der deutschen Zoowelt mit Hochachtung zur Kenntnis
genommen wird: Der Aufsichtsrat hat mit den Stimmen aller Parteien
100.000 Euro aus dem Zoobudget für ein Artenschutzprojekt in Vietnam
bereitgestellt. Seit dem Jahr 2000 bemüht sich Münsters Allwetterzoo
gemeinsam mit der
Stiftung Artenschutz und anderen Partnern um die Rettung der
Goldkopflanguren – einer Primatenart, die seit einiger Zeit auf der
„Roten Liste“ gefährdeter Arten ganz weit vorne steht. Adler: „Die
wären heute schon nicht mehr da, wenn der Zoo Münster mit seinen
Partnern nicht im letzten Moment eingegriffen hätte.“ Die ursprünglich
Tausende zählende Population war auf 53 Tiere geschrumpft.
Mittlerweile, so Adler, gibt es wieder 69 Goldkopflanguren. Das Projekt
beschäftigt laut Adler neben dem Projektleiter rund 30
Vietnamesen. Deren Hauptaufgabe besteht darin, die Insel der
Goldkopfaffen gegen Wilderer, Holzräuber und Brände zu schützen.
Darüber hinaus werde Aufklärungsarbeit – vor allem in den Schulen –
betrieben. Und nun steht auch noch ein schwieriges Umsetzungsprojekt
ins Haus: Drei Weibchen haben sich bei niedrigem Wasserstand auf eine
Nachbarinsel verlaufen. Sie sollen unbedingt zurückgebracht werden,
weil sie für die Erhaltung der Art von nicht zu unterschätzender
Bedeutung sind. Die Goldkopflanguren bedankten sich auf ihre Weise für
Adlers
Einsatz.
Seit Jahren, so berichtet der Zoodirektor, habe er vergeblich versucht,
die seltenen Affen zu fotografieren. Auf seiner letzten Vietnam-Reise
hatte er endlich Erfolg.
Topnews
- 14. April
2008
Neue
Besuchszeiten: Eisbär Flocke wird geschont
Der Nürnberger
Zoo will das Eisbärenmädchen Flocke schonen und hat dafür neue
Besucherzeiten eingeführt.
Der Zoo teilte am Montag mit, dass Flockes dreistündiger Aufenthalt im
Eisbärengehege
am Nachmittag in Zukunft in zwei Abschnitte aufgeteilt sein wird. «Die
Erfahrungen der vergangenen Woche haben gezeigt, dass drei Stunden
nachmittags
am Stück für das Tier zu lang sind», wurde als Begründung seitens des
Tierparks
mitgeteilt. Den Angaben zur
Folge soll
das Bärenmädchen künftig vormittags von 9.00 bis 11.00 Uhr und
nachmittags von 13.00
bis 14.30 Uhr sowie von 15.30 bis 17.00 Uhr für die Besucher zu sehen
sein.
Tiscali - 14.
April
2008
Was
Flocke verdient
Sie hat
einen eigenen Manager, trägt einen geschützten Markennamen und
scheffelt jede Menge
Kohle in die Kasse ihrer Mutterstadt Nürnberg und deren Zoo: Eisbärbaby
Flocke ist
nicht nur niedlich, sondern bares Geld wert. Eine der offiziellen
Vermarktungslizenzen ging ans Versandhaus Quelle.
Vor allem
online will man dort mit Starmpelanzügen, Shirts und Co. im
Flockedesign für Umsatz
sorgen.
Volksstimme
- 13. April 2008
Erster
Ansturm auf Flocke
Der Nürnberger Tiergarten hat am Samstag einen ersten Ansturm auf die
junge Eisbärin
Flocke erlebt. Bis zum frühen Nachmittag hatten sich nach Schätzungen
der Zooleitung
4000 Menschen vor dem Eisbären-Gehege eingefunden. Besonders gegen
Mittag schwoll der Strom der Besucher an, der sich auf den Weg zum
Eisbärengehege im hinteren Teil des Tiergartens machte. Erstmals hatte
die eigens errichtete Besuchertribüne vor dem Eisbären-Gehege wegen
Überfüllung geschlossen werden müssen. Vor dem Zugang hatte sich eine
Schlange gebildet.
Die Wartezeit betrug nach Angaben von Besuchern aber nicht mehr als
eine Viertel
Stunde.
Bocholter-Borkener
Volksblatt
- 13. April 2008
Flocke-Fieber
im Nürnberger Tiergarten
Mehr als
4000 Menschen haben sich am Samstag vor dem Gehege der kleinen Eisbärin
gedrängt.
Das sind etwa doppelt so viele Besucher wie sonst, sagte die Sprecherin
des Zoos,
Nicola Mögel. Ein Andrang wie beim Berliner Eisbär Knut blieb bislang
aber aus. Flocke habe ihre Fans mit ihrem ganzen Showprogramm erfreut:
Sie sprang in den Wassergraben,
spielte mit dem roten Ball, rannte den kleinen Hügel hinauf, versteckte
sich unter
den Tannenbäumen und lugte dann keck daraus hervor.
Umweltjournal - 13.
April 2008
Zoobabies:
Von Superstars zu Verlierern
Nach Knut ist nun Flocke in aller Munde. Kein Wunder: Sie ist putzig
und wird geschickt vermarktet. Keine Zeitung, kein TV-Sender, der nicht
über Flocke
berichtet. Die Bilder sind mit denen von Knut vergleichbar. Aber, wie
die Nürnberger
ja schon feststellten: "Knut war gestern!". Dieser Slogan ist
symptomatisch
für den medialen und kommerziellen Umgang mit Zoobabies. Der
Kuschelfaktor hält im Zoo nicht lange an. Obwohl Knut noch nicht einmal
ein
Jahr alt ist, hat er seinen Pfleger – seine „Ersatzmutter“ – bereits
verloren, weil
er zu groß geworden ist, um so engen Kontakt mit ihm zu pflegen.
WELT ONLINE - 12.
April 2008
Braucht
Knut Robbenbabys als Dessert?
Als ich
vor ein paar Tagen eine Angel kaufte, fiel mir ein, dass ich am
vergangenen Sonntag
nicht ganz die Wahrheit gesagt hatte. Da prangte hier meine hehre
Behauptung, noch
nie ein Wirbeltier umgebracht zu haben. Ich hatte an Pandas, Rehkitze
oder Cocker-Spaniel
gedacht. Aber ich habe Fische getötet. Es waren zu wenige und zu
kleine, aber doch als Fische
erkennbar. Und Fische sind nun mal Wirbeltiere, auch wenn viele
Verbraucher dies
aus verzehrtechnischen Gründen bedauern mögen.
Es gibt also eine Verbindung zwischen mir und dem Eisbären Knut, der
gerade zehn
Karpfen kaputt gespielt und gefressen hat. Anders als meines hat jedoch
sein Verhalten
für Entsetzen gesorgt.
Es ist gut, dass Menschen sich um die seelische Gesundheit von sich
möglicherweise
unfrei fühlenden Lebeweisen sorgen. Doch warum denkt dann niemand –
außer mir –
daran, dass vielleicht auch ich nicht unter artgerechten Bedingungen
lebe? Statt
frei und fröhlich durch die Wildnis zu streifen und den Wels zu
stellen, hacke ich
etwas in die Tastatur und esse Tütensuppen. Während der Mittagspause
muss ich dann
im Fernsehen noch mit ansehen, wie fast 500 Personen, die denselben
erbarmungswürdigen
Beruf ausüben wie ich, sich im Nürnberger Zoo zusammenrotten, um die
Eisbärin Flocke
beim Planschen zu beobachten.
Ad-Hoc-News
- 11. April 2008
Nur
1500 Besucher pro Tag wollen Flocke sehen
Der Besucherandrang
auf das Eisbärenkind Flocke im Tiergarten Nürnberg hält sich an den
ersten drei
Tagen stark in Grenzen. Pro Tag besuchten etwa 1500 Gäste Flocke, wie
die Sprecherin
des Tiergartens, Nicola Mögel, am Freitag auf ddp-Anfrage mitteilte.
Der große Ansturm
blieb damit bislang aus. Dennoch zeigte sich die Sprecherin zufrieden.
Für einen
Freitagnachmittag sei das
eine «ordentliche Zahl» und mehr als an einem «normalen
Aprilwochenende», sagte
sie.
PR-Inside.com
- 10. April 2008
Flocke-Rummel
inspiriert Haindling zu Protestsong
Der
Medienrummel um das Nürnberger Eisbärbaby Flocke hat den
niederbayerischen
Musiker Hans-Jürgen Buchner alias Haindling zu einem Protestsong
inspiriert. In
seinem neuesten Werk besingt der Musiker, was er von der ganzen
Eisbären-Hysterie
hält: «I mechat koa Eisbär sa / im Nürnberger Zoo / I mecht a koa
Eisbär sa / In Berlin oder anderswo». Die Idee für den Song sei ihm
neulich unter der Dusche gekommen. Da habe er plötzlich die Melodie des
80er-Jahre-Hits
«Ich möchte
ein Eisbär sein im kalten Polar» im Kopf gehabt und an die Bilder von
Flocke und
Knut gedacht. Ihm sei aufgefallen, dass bei dem ganzen Hype um die
süßen Zoo-Eisbären
kaum auf die Umweltproblematik und das Problem der vom Aussterben
bedrohten Tierart
hingewiesen werde. Mit seinem Lied wolle er die Menschen nun ein wenig
aufrütteln. Buchner
betont, er habe nichts gegen Tierparks und auch nichts »gegen die
Freude, die für
viele Menschen von Flocke ausgeht«. Vom Schweizer Komponisten des
80er-Jahre-Eisbären-Songs der Band
»Grauzone"
hat sich Buchner bereits die Erlaubnis geholt, die alte Melodie mit
seinem neuen
Text versehen zu dürfen. Das Lied soll auf seiner Tournee im Sommer zu
hören sein.
Donaukurier Online -
10. April 2008
Flocke
lockt
knapp 2000 in Nürnberger Zoo
Auch einen Tag nach dem ersten öffentlichen Auftritt der jungen
Eisbärin Flocke
ist der Besucher-Andrang im Tiergarten Nürnberg ausgeblieben. Bis zum
Nachmittag
seien ungefähr 1500 Tierfreunde gekommen, um das Eisbärenbaby live zu
sehen. Ähnlich
wie am Vortag würden bis zum Abend knapp 2000 Menschen im Zoo erwartet.
Bild.de - 10.
April 2008
Ist
Flocke zu fett?
Warum ist
die kleine Flocke nur so ein Moppelchen? Unser Knut war im gleichen
Alter dagegen
richtig schlank! Die Nürnbergerin ist mehr
als doppelt so schwer. Sind das die berühmten Lebkuchen aus der
Dürerstadt? „Nein“, sagt Nürnbergs Zoo-Vize-Chef Helmut Mägdefrau (53).
„Flocke war
die ersten
vier Wochen bei ihrer Mutter. Die Milch hat ihr diesen
Entwicklungsvorsprung gegeben.
Zu fett ist sie aber nicht.“
Augsburger Allgemeine
- 10. April 2008
"Flocke
wird den ganzen Rummel gut wegstecken"
Zur Präsentation von Eisbärin Flocke kamen gut 400 Journalisten aus
aller Welt in
den Zoo nach Nürnberg, für den Besucheransturm wurden eigene Tribünen
gebaut und
Souvenirstände bieten sämtliche Produkte mit Flocke-Konterfei an. Der
Rummel um
den kleinen Eisbären kennt kaum Grenzen. Doch wie kommt der Star selbst
mit dem
ganzen Trubel zurecht? Wir sprachen mit der Tierverhaltenstherapeutin
Renate Jones-Baade
aus München über Flockes Beziehung zu Menschen und einer möglichen
Liaison mit Knut.
Welt
online - 9. April 2008
Eine
Eisbärin und 430 Journalisten
Der Nürnberger Zoo präsentiert
Baby Flocke -
Fernsehteams aus Russland, den USA und Japan sind dabei Erstaunlich
still ist es am Nürnberger Raubtiergehege, als Eisbärin
Flocke das Blitzlicht der Öffentlichkeit erblickt: Punkt 15 Uhr führt
Pflegerin Stefanie Krüger den Medienstar durch einen Seitenzugang zum
großen Becken. Mehr als 60 Fotografen und Fernsehteams mit insgesamt
250 Mitarbeitern sehen zu, darunter die amerikanischen Sender CNN, ABC,
das russische Fernsehen, ein tschechisches und ein japanisches
Kamerateam.
FOCUS Online -
9. April 2008
Liebling
der internationalen Medien
Von Peking
bis Neu-Delhi, von New York bis Stockholm: Der erste Auftritt von
Flocke ist auch
von der internationalen Presse gefeiert worden. Weltweit berichteten
Zeitungen in
ihren Onlineausgaben über den Premierenauftritt der Eisbärin. Ihr Name
wird in den
meisten Sprachen übersetzt. In England wird Flocke liebevoll
„Snowflake“ genannt,
in tschechischen Zeitungen „Vlocka“ und in russischen Medien
„Snezhinka“.
Tagesspiegel
- 11. April 2008
Knut
muss weiter beengt leben
Ein Mobilfunkunternehmen
bot dem Berliner Zoo den Ausbau des bisher knappen Eisbärengeheges an.
Knut hätte
reichlich Platz gehabt. Der Haken dabei: Das Unternehmen wollte im
Gegenzug Vermarktungsrechte
am Eisbären. Zoo-Direktor Blaszkiewitz lehnte kategorisch ab.
Hamburger
Abendblatt -
11. April 2008
Scholz
& Friends
gewinnt mit Knut-Anzeigenkampagne
Mit ihrer
Kampagne "Ich bin auch Knut" für den Tierpark Berlin hat die Agentur
Scholz
& Friends den diesjährigen "Journalistenpreis für wegweisende
Printwerbung"
der Axel Springer AG gewonnen. Vor rund 350 Gästen aus Wirtschaft und
Kreativbranche
wurde die Auszeichnung am Freitagabend bereits zum 16. Mal anlässlich
des ADC-Festivals
im Berliner Axel-Springer-Haus verliehen. Der
"Journalistenpreis
für wegweisende Printwerbung" gilt unter den Werbungtreibenden als
wichtigster
Experten-Award und ist die einzige Auszeichnung in Deutschland, die
Journalisten
an die Kreativbranche vergeben und bei der ausschließlich
Werbekampagnen in Zeitungen
und Zeitschriften beurteilt werden. "Die Kampagne nimmt humorvoll, aber
nicht eindimensional den Knut-Hype
auf.
Erst muss man lachen, dann fast weinen. So kommt die Botschaft durchs
Herz ins Hirn.
Wegweisend!", sagte der Jury-Vorsitzende Claus Strunz.
Berliner Kurier
- 16. April 2008
Knut:
Jaaaa! Ich bleibe in Berlin
Zoo-Chef will den Eisbär behalten. "Wenn es nach uns geht,
bleibt Knut hier", sagt Blaszkiewitz-Sprecher Detlef Untermann.
Das klang noch vor
wenigen Wochen ganz anders.
"Wir haben schon zwei
Eisbären-Anlagen in Zoo und
Tierpark. Eine dritte brauchen
wir nicht", hatte Blaszkiewitz
da gesagt. Doch das letzte Wort hat der
Tierpark Neumünster, dem
Knut eigentlich gehört. Tierpark-Chef
Dr. Peter Drüwa sagt nicht Ja
und nicht Nein: "Ich muss
mich erst mit dem internationalen
Eisbär-Koordinator beraten."
WELT
ONLINE - 10. April 2008
Neumünster
besteht auf Knuts Millionen
Im Streit
zwischen den Zoos Neumünster und Berlin um Anteile an den Gewinnen dank
Eisbär Knut
zeichnet sich keine Lösung ab. Der Zoo Neumünster beansprucht einen
Teil der bisherigen
Gewinne von fünf Millionen Euro. Der Vater von Knut ist Lars und wurde
aus Neumünster
an den Zoologischen Garten nach Berlin ausgeliehen. Nach einer
entsprechenden Vereinbarung
gehört Knut als Erstgeborener dem Zoo Neumünster, der zur
Konfliktlösung den Einsatz
eines Schlichters vorgeschlagen hat. Laut Zoo-Direktor Peter Drüwa hat
Berlin seit
18. März nicht geantwortet. Drüwa sagte am Donnerstag: „Wir sind
geduldig und warten.“
Berlin lehnt jedoch dem Vernehmen nach grundsätzlich jede Beteiligung
ab. Mit einer Klage
wäre zu
rechnen, falls die Berliner sich, wie nach jetzigem Stand zu erwarten
ist, überhaupt
nicht mehr zu den Forderungen aus Neumünster öffentlich äußern. Nach
Informationen der Nachrichtenagentur dpa hat eine juristische
Prüfung durch
die Zoo-Direktion in Berlin ergeben, dass sich aus der vorliegenden
Vereinbarung
zwischen den Zoos kein Anspruch auf eine Beteiligung an Erlösen durch
Ticketverkauf
oder Souvenirhandel ergibt. Der Zoologische Garten vertritt die
Auffassung, dass
der Zoo Neumünster lediglich ein Mitspracherecht zum künftigen Verbleib
von Knut
hat. Die juristische Prüfung
soll aus
Berliner Sicht auch ergeben haben, dass sogar die Frage offen ist, ob
Knut überhaupt
der Erstgeborene ist. Ein Zwillingsbruder von Knut starb vier Tage nach
seiner Geburt. Unklar
ist aber,
ob dieser oder Knut der Erstgeborene war.
Lübecker Nachrichten - 10. April 2008
Noch keine Einigung im Zoo-Streit um Knut
Im Streit zwischen den Zoos Neumünster
und Berlin
um Anteile an den Gewinnen dank Eisbär Knut zeichnet sich keine Lösung
ab. Der Zoo
Neumünster beansprucht einen Teil der bisherigen Gewinne von fünf
Millionen Euro.
Der Vater von Knut ist Lars und wurde aus Neumünster an den
Zoologischen Garten
nach Berlin ausgeliehen. Nach einer entsprechenden Vereinbarung gehört
Knut als
Erstgeborener dem Zoo Neumünster, der zur Konfliktlösung den Einsatz
eines Schlichters
vorgeschlagen hat. Laut Zoo-Direktor Peter Drüwa hat Berlin seit 18.
März nicht
geantwortet.
Tagesspiegel - 12. April 2008
Knut
muss weiter beengt leben
Ein Mobilfunkunternehmen bot dem Berliner Zoo den Ausbau des bisher
knappen Eisbärengeheges an. Knut hätte reichlich Platz gehabt. Der
Haken dabei: Das Unternehmen wollte im Gegenzug Vermarktungsrechte am
Eisbären. Zoo-Direktor Blaszkiewitz lehnte kategorisch ab. In Berlin
stehen Knut nur 570 Quadratmeter zur Verfügung. Darauf
angesprochen, ließ Blaszkiewitz mitteilen, man
brauche
„bei Beträgen unter neun Millionen gar nicht anfangen zu diskutieren“.
Das debitel-Angebot, Vermarktungsrechte an Knut zu bekommen und dafür
über einen Benefiz-Telefonkostenanteil der Handykunden „zwischen drei
und sechs Millionen Euro im Jahr oder auch die ganze Summe
bereitzustellen, besteht immer noch“, sagte Joachim Schäfer gestern.
Dass Knut im Berliner Zoo mit 570
Quadratmetern auskommen muss, sei jedoch kein Problem, betont
Zoo-Pressesprecher Detlef Untermann. „Das ist weit mehr, als das
zuständige Bundesministerium für die Haltung dieser Tiere vorschreibt.“
openPR.de
- 10. April
2008
Publikumsliebling
Knut jetzt auf 5 Millionen Briefmarken
Seit heute kann der Deutschen liebstes Kuscheltier, der inzwischen 16
Monate alte
Eisbär Knut aus dem Zoologischen Garten Berlin auch verschickt werden.
Denn seit
dem 10. April 2008 ist der gar nicht mehr so kleine Knut unter dem
Titel „Natur
weltweit bewahren - Eisbär Knut“ auch auf einer Briefmarke zu haben.
Die Zuschlagmarke
(55 + 25 Cent) erscheint in der Serie "Für den Umweltschutz", mit den
Zuschlagerlösen aus der Knut-Briefmarke fördert das
Bundesumweltministerium Umwelt-
und Naturschutzprojekte zum Thema Biodiversität.
Volksstimme - 10.
April 2008
Sondermedaille
mit Eisbär Knut beschäftigt Frankfurter Richter
Eisbär "Knut" beschäftigt demnächst Verwaltungsjuristen in Frankfurt
am Main. Anlass ist eine Sondermedaille zur Geburt des
Publikumslieblings im Berliner
Zoo. Diese war von der Braunschweiger Münzhandelsgesellschaft Deutsche
Münze in
einer Auflage von 25 000 Stück auf den Markt gebracht worden. Die
Deutsche Bundesbank
als Wächterin der einschlägigen Medaillenverordnung störte sich nicht
an dem Abbild
des süßen Knuddels, sondern an der Rückseite.
Bild.de
- 9. April
2008
Knut
braucht eine Freundin
Gestern
berichtete BILD über die schweren Vorwürfe von Tierschützer Jürgen
Ortmüller (54).
Der Vorsitzende des Wal- und Delfinschutzforums (WDSF) behauptete: „Mit
Knut ist
ein leidender Psychopath herangezogen worden. Er wird nie Sex haben,
ist selbstaggressiv,
antisozial.“ BILD fragte Deutschlands bekannteste Tierpsychologin.
Dorit
Feddersen-Petersen vom
Zoologischen Institut der Uni Kiel beruhigt jetzt alle Knut-Fans: „Er
zeigt ein
für Zootiere völlig normales Spiel- und Erkundungsverhalten. Er ist
kein Psychopath,
weder apathisch noch überdreht!“ Allerdings warnt auch die Expertin:
„Zootiere müssen ihr Verhalten so
entwickeln
können, dass sie nicht leiden. Knut darf sich nicht langweilen. Am
besten wäre es,
er würde mit einer gleich großen Eisbärin zusammenleben.“
FOCUS Online -
15. April 2008
Eisbär Wilbär: Nächtliche Übungen für den großen Auftritt
Flocke
hat ihren ersten großen Auftritt schon hinter sich, nun wird es für
Eisbär
Wilbär ernst: Das Stuttgarter Bärenbaby wird am Mittwoch der
Öffentlichkeit
präsentiert. Damit beim ersten Auftritt des vier Monate alten Tiers
auch nichts
schiefgeht, wurde heimlich geübt, wie eine Sprecherin des
zoologisch-botanischen Gartens am Dienstag in Stuttgart sagte: „Mitten
in der
Nacht ohne Publikum.“ Am kommenden Wochenende
werde mit
einem größeren Andrang gerechnet.
net-tribune.de -
15. April 2008
Wilbär
an der
frischen Luft
Premiere für Eisbären-Baby Wilbär: Vier Monate nach seiner Geburt
wird das
Tier am Mittwoch zum ersten Mal im Stuttgarter Zoo Wilhelma der
Öffentlichkeit
vorgestellt. Damit beim ersten Auftritt auch nichts schiefgeht, wurde
heimlich
geübt, wie eine Sprecherin des zoologisch-botanischen Gartens am
Dienstag in
Stuttgart sagte: «Mitten in der Nacht ohne Publikum.»
Stuttgart
Journal -
14. April 2008
Eisbär
Wilbär aus Stuttgart kommt ins Freie
Lange hat
die Region Stuttgart dem Tag entgegen gefiebert, an dem der kleine
Eisbär Wilbär
sich der Öffentlichkeit präsentiert. Wie die Wilhelma am Montag
mitteilt, soll es
am kommenden Mittwoch soweit sein. Womöglich
ist Wilbär dann als Wetterprophet tätig. Vielleicht bedeutet sein
Herauskommen,
der Beginn der wärmeren Jahreszeit. Schön wäre es.
Stuttgarter
Nachrichten - 14. April 2008
Wilbär darf ins Freie
Mutter Corinna hat entschieden. Eisbärenbaby Wilbär ist
bereit für seinen
ersten öffentlichen Auftritt in der Wilhelma. Von Mittwoch an darf das
Bärchen im
Becken des Außengeheges planschen. Wenn es nach den Verantwortlichen
geht, soll
sich der Rummel dabei zunächst in Grenzen halten. „Wir werden von
morgen an täglich von 11 bis 15 Uhr die Klappe
aufmachen und Wilbär
so die Möglichkeit geben, nach draußen zu gehen“, sagt Isabel Koch.
Besucher müssten
sich freilich im Klaren darüber sein, dass sie den kleinen Eisbären nur
zu Gesicht
bekommen, wenn Mutter und Sohn auch Lust auf einen Ausflug verspüren:
„Wenn Corinna
beschließt reinzugehen, ist wieder Stroh angesagt.“
Esslinger
Zeitung -
11. April 2008
Der
mit den Bären spielt
Wenn
dieser Tage über den Eisbären-Nachwuchs in der Wilhelma gesprochen
wird, fällt oft
auch Deisenhofers Name - obgleich zwei Tierpfleger für Wilbär zuständig
sind. „Ich
bin zum Aushängeschild geworden“, seufzt der 52-Jährige resigniert. Mit
dem Trubel
um seine Person kann er wenig anfangen. Seine Zeit verbringt er lieber
mit den Tieren,
als vor Fernsehkameras Rede und Antwort stehen zu müssen. Als vor
einigen Tagen
die Anfrage von Stern TV kam, ob er nicht Zoodirektor Dieter Jauch ins
Kölner Fernsehstudio
begleiten wolle, lehnte er dankend ab. „Ich werde in Stuttgart
gebraucht.“
Stuttgarter
Zeitung -
15. April 2008
"Das Geschäft steht im Vordergrund“
Darüber, ob und wie Eisbären im Zoo gehalten werden sollten, haben ein
Zoodirektor und ein Tierschützer ganz unterschiedliche Meinungen. Der
Wilhelma-Direktor Dieter
Jauch
sieht keine größeren Probleme. Der Tierschützer Thomas Pietsch von
"Vier
Pfoten" spricht von nicht artgerechten Bedingungen. Erik Raidt hat sie
befragt.
oe24.at - 12.
April
2008
So
süß sind unsere Knuts
Die Bärenzwillinge
von Schönbrunn sind die neuen Stars des Tiergartens. Täglich kommen bis
zu 13.000
Besucher. Ein Blick hinter die Kulissen.
Heidenheimer
Neue
Presse - 15. April 2008
Tierpark-Chef muss sich verantworten
Der
wegen der eigenhändigen Tötung von vier verwilderten Kätzchen in die
Kritik
geratene Berliner Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz hat erstmals sein
Bedauern
geäußert. "Es ist nicht zu ändern, ich habe es gemacht. Na klar, heute
würde ich es nicht mehr tun", sagte der Leiter des Zoologischen Gartens
und Tierparks gestern bei einer Anhörung im Umweltausschuss des
Berliner
Abgeordnetenhauses. Blaszkiewitz wies gleichzeitig sämtliche Vorwürfe
zu Missständen in
Tierzucht
und -haltung in den beiden Hauptstadtzoos zurück. "Es gibt keine
mysteriösen Umstände. Die ganze Sache
löst sich in Wohlgefallen auf."
Tagesspiegel
- 14. April 2008
Zoo-Chef
reut Katzentod
Einen solchen
Rummel hat das Abgeordnetenhaus bei einer Sitzung des Umweltausschusses
schon lange
nicht mehr erlebt. Der zur Tierschutz-Anhörung geladene Zoodirektor
Bernhard Blaszkiewitz
wurde von seinen Anhängern auf den Besuchersitzen mit Applaus begrüßt,
er verbeugte
sich – und sah sich einem Pulk von Fotografen gegenüber wie sonst eher
bei einer
Pressekonferenz zu Berlins Lieblingseisbären Knut. Drei Stunden lang
fühlte man sich teils wie in einer Biologentagung:
Sind nun Javaleoparden
und Panther die gleiche Unterart oder nur die gleiche Art? Diese Frage
wurde nicht
hinreichend vom Zoochef beantwortet, somit der Vorwurf der
Hybridverpaarung nach
Überzeugung einiger Abgeordneter nicht gänzlich geklärt. Eindeutig war
aber die
Einschätzung der Katzen-Tötung: Der Vertreter der Ethikkommission der
Tierärztekammer,
Jörg Luy, sagte, das Genickbrechen Anfang der 90er Jahre sei Straftat
und Ordnungswidrigkeit
gewesen. Juristisch verjährt, ethisch immer noch bedenklich, fanden
viele. Der Zoodirektor
bedauerte erstmals öffentlich die Katzentötung: „Heute würde ich es
nicht mehr tun.“
Der
Forderung, sämtliche
Geburten, An- und Verkäufe öffentlich zu machen, will Blaszkiewitz
nicht erfüllen.
Er will die Daten aber den Behörden vorlegen. Möglicherweise, so
Lüdcke, müsse man
die Aufsicht anders organisieren. Blaszkiewitz bekam aber auch Lob für
die Erhaltung
des Tierparks nach der Wende.
Ad-Hoc-News -
14.
April 2008
Ausschuss
befragt
Zoodirektor zu Tierquälerei
Der Direktor des Berliner Zoos, Bernhard Blaszkiewitz, hat vor dem
Gesundheitsausschuss
des Abgeordnetenhauses am Montag die meisten der gegen ihn erhobenen
Vorwürfe wegen
Tierquälerei zurückgewiesen. Der promovierte Biologe verlas dazu eine
persönliche
Stellungnahme. Demnach hat es weder unerlaubte Tierkreuzungen noch
verheimlichte
tote Tiere gegeben. Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes,
Wolfgang Apel,
erneuerte seine Forderung nach einem Rücktritt von Blaszkiewitz, der
auch Chef des
Tierparks in Friedrichsfelde ist. Blaszkiewitz betonte in seinem
Vortrag, als Mitglied des Verbandes der
europäischen
und internationalen Zoodirektoren fühle er sich mit beiden
Einrichtungen den Reglements
des Weltzooverbandes (WAZA) verpflichtet. Die gegen ihn gestellte
Strafanzeige wegen
Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sei ihm nur aus der Presse
bekannt. Keine Stellung nahm der Zoodirektor zur bereits von ihm
eingeräumten
Tötung von
vier wilden Katzen 1991.
Europaticker -
14.
April 2008
Berliner
Senat muss
Verbleib von Tieren aufklären
Die heutige
Anhörung im Berliner Abgeordnetenhaus konnte die Vorwürfe gegenüber dem
Direktor
des Zoos und des Tierparks Berlin, Dr. Blaszkiewitz, nicht ausräumen.
Zwar räumte
Herr Dr. Blaszkiewitz endlich ein, dass die eigenhändige Tötung von
Katzen Anfang
der 90er nicht sachgerecht war, wie er bis vor kurzem behauptete. Auch
die unter
seinem Vorgänger bewährte Zusammenarbeit mit dem Berliner
Tierschutzbund zum Umgang
des Zoos mit freilebenden Tieren wie Füchsen und Katzen soll endlich
wieder aufgenommen
werden. Die wesentlichen Fragen und Vorwürfe konnten oder wollten
allerdings
weder Senat
noch der Zoodirektor beantworten. Der Verbleib von Nachkommen aus
sogenannten Inzest-
und Hybridverpaarungen bleibt ebenso unklar wie der Verbleib anderer
überzähliger
Jungtiere. Herr Dr. Blaszkiewitz Verweis auf die Zuchtbücher und
Jahresberichte
des Zoos und des Tierparks bringen kein Licht ins Dunkel. Weder
die
Zuchtbücher
noch die Jahresberichte geben über alle verkauften Tiere Auskunft -
eine solche
Auskunft will Dr. Blaszkiewitz mit Hinweis auf das Geschäftsgeheimnis
nur dem Senat
und nur auf Aufforderung geben. Die
von ihm in
der heutigen Ausschusssitzung angeführte 30jährige Bekanntschaft mit
dem Tierhändler
Bode ist als Qualitätsnachweis nicht ausreichend. Auch der Frage, ob er
sich bei
der Weitergabe von Tieren aus den Berliner Zoos immer dem Codex des
Weltzooverbandes
verpflichtet fühle, wich Dr. Blaszkiewitz mit dem Hinweis auf
vorliegende Ausfuhrgenehmigungen
des Bundesamtes für Naturschutz aus.
Ad-Hoc-News -
14.
April 2008
Berliner
Zoodirektor
nimmt vor Gesundheitsausschuss Stellung
Vor dem Gesundheitsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat am
Montagmittag
die Anhörung von Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz
begonnen. Der Biologe
soll zu Vorwürfen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz Stellung
nehmen. Am Montag hatte sich der stellvertretende Direktor des
Tiergartens
Nürnberg, Helmut
Mägdefrau, vor seinen Berliner Kollegen gestellt. Mägdefrau sagte im
ZDF-«Morgenmagazin»,
die Tötung von überschüssigen Neugeborenen sei «ein ganz normaler
Vorgang». Die
Tötung von Tieren habe zudem nichts mit Tierquälerei zu tun.
Berliner Kurier
- 14.
April 2008
Irritierender
Auftritt vor dem Parlament
Vier getötete Kätzchen, verschwundene Tiere: Ernste Vorwürfe, zu denen
Tierpark-Chef
Bernhard Blaszkiewitz gestern im Abgeordnetenhaus Stellung nehmen
sollte. Doch was
machte er im Parlament? Affen-Theater! Strahlend wie ein Show-Star
betrat der promovierte
Biologe die Anhörung des Umweltausschusses (verantwortlich für
Tierschutz), als
wäre die Sitzung der Komödien-Stadl. "Kein einziges Tier ist
verschwunden, außer
vielleicht
einer Ameise und einer Honigbiene." Niemand lachte. Schon gar nicht,
als der Tierpark-Chef so ganz nebenbei erzählte, wie
sich Giraffenbulle
Paul bei der Vorbereitung eines Transportes das Genick brach.
Umwelt-Staatssekretär Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) wollte kein
politisches Urteil
über den Tierpark-Chef fällen. "Uns liegen keine Anzeichen von
Verstößen vor",
sagte er. "Die Vorwürfe muss jetzt schnell die Staatsanwaltschaft
klären."
Berliner Kurier
- 14.
April 2008
Wer
fordert
seinen Kopf?
Claudia
Hämmerling von den Grünen ist als Tierschützerin eine der größten
Blaszkiewitz-Gegnerinnen,
gerät immer wieder mit ihm aneinander, beispielsweise was die Ankettung
der Elefanten
betrifft: "Er kann nicht mit Menschen umgehen, ist kein Vorbild."
Gerald
Uhlich war bis Jahresende Finanzchef in Zoo und Tierpark, lag immer
wieder (auch
wegen der Vermarktung von Knut) mit ihm über Kreuz. Er sagt nur knapp:
"Ich
bin froh, dass ich nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten muss."
Berliner
Morgenpost - 13. April 2008
Neue
Vorwürfe
gegen Zoo-Direktor
Ein neues
Gutachten belastet Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz. Die Tötung
verwilderter Kätzchen
war nach Ansicht des Leiters des Instituts für Tierschutz der Freien
Universität,
Jörg Luy, unverhältnismäßig. Das Töten eines Tieres ohne Grund und in
nicht tierschutzgerechter
Weise wird laut Gesetz als Straftat geahndet. Tierschutzbund-Präsident
Wolfgang
Apel forderte den Rücktritt von Blaszkiewitz. Im Vorfeld der Sitzung
des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
im Abgeordnetenhaus erklärte Apel am Samstag: "Wer Katzen das Genick
bricht
und Füchse auf seinem Tierparkgelände abschießen lässt, ist als Zoo-
und Tierparkdirektor
nicht länger tragbar." Neben Luy und Blaszkiewitz, der nach Angaben
seines Sprecher Detlef Untermann im
Ausschuss Rede und Antwort stehen werde, ist von den Parlamentariern
noch Thomas
Ziolko als Vorsitzender der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark und
Zoo eingeladen.
Ziolko verteidigt in seiner vorab eingereichten Stellungnahme
ausdrücklich die Arbeit
und Verdienste von Blaszkiewitz und verweist auf die "enormen
Leistungen"
von mehr als 500 Mitarbeitern.
openPR.de
- 14. April 2008
Polizeieinsatz
im Nürnberger Zoo gegen Delfinschützer
Als wenn der Nürnberger Tiergarten nicht
schon genug
Publicity mit vermehrt kritischen Stimmen in Sachen Flocke in den
vergangenen Tagen
hatte. Am Samstag besetzten etwa 20 Tierschutz-Aktivisten das
Nürnberger Delfinarium,
um friedlich gegen die Haltungsbedingungen der Meeressäuger und gegen
den Ausbau
der „Delfin-Lagune“ zu protestieren. Offenbar war der Tiergarten vor
der Aktion gewarnt worden. Über zehn
Polizisten
und Sicherheitspersonal des Zoos hinderten die Tierschützer recht
schnell daran,
die trotz vorheriger Taschenkontrollen offenbar unentdeckt
eingeschleusten Transparente
auszurollen. Gleichwohl konnten sich die Aktivisten lautstark bemerkbar
machen,
um gegen die Delfinhaltung zu skandieren. Die Tierschützer wurden zu
erkennungsdienstlichen Zwecken vorübergehend
festgenommen
und erhielten von dem anwesenden stellvertretenden Zooleiter Helmut
Mägdefrau ein
generelles Hausverbot.
sz-online
- 9. April
2008
Görlitz hat den schönsten Tierpark Mitteldeutschlands
Der Naturschutztierpark Görlitz ist zum schönsten Tierpark
Mitteldeutschlands
gewählt worden. Der MDR hat gestern Abend in seiner Sendereihe „Top
Ten“ die zehn
schönsten Zoos und Tierparks in seinem Sendegebiet präsentiert. Der
Görlitzer Tierpark
verwies den Zoo Leipzig auf den zweiten Platz, gefolgt vom
Heimatnaturgarten Weißenfels. Im Görlitzer Tierpark war die Freude über
den Sieg gestern riesengroß.
TV
Wunschliste - 9. April 2008
ARD
verfilmt Leben
von Bernhard Grzimek
Die Potsdamer
Produktionsfirma Teamworx wird im Auftrag der ARD einen
Fernsehzweiteiler über das Leben des berühmten Zoologen Bernhard
Grzimek
drehen. Der legendäre
Naturschützer war von 1945 bis 1974 Direktor des Frankfurter Zoos. Er
rettete den
durch den Krieg völlig zerstörten Tierpark und modernisierte ihn von
Grund auf. Bereits 1956 machte er sich als Tierfilmer einer Namen, als
er zusammen
mit seinem
Sohn Michael mit Hilfe eines Spezialflugzeugs in Ostafrika den
Dokumentarfilm "Kein
Platz für wilde Tiere" drehte. Sein bekanntester Film ist jedoch
"Serengeti darf nicht sterben",
welcher
1960 den Oscar als "Bester Dokumentarfilm" gewann. Bei den Dreharbeiten
zu diesem Film schlug das Schicksal jedoch gnadenlos zu, als Grzimeks
Sohn bei einem
Flugzeugabsturz ums Leben kam. Von 1956 bis 1987 moderierte der
Tierfilmer, der am 24. April nächsten
Jahres 100
Jahre alt geworden wäre, in der ARD seine Sendung "Ein Platz für
Tiere".
Das Magazin wurde damals vom Hessischen Rundfunk produziert, und der HR
erwägt ebenfalls,
sich an dem aktuellen Projekt zu beteiligen.
Planung und
Bau
lifepr.de
- 10. April 2008
Eine
Ruine für stachlige Gesellen
Die Stachelschweine
haben es sich schon recht gemütlich gemacht in ihrem neuen Gehege, auch
wenn ihr
Haus nur eine Ruine ist. Es ist wie in Tibet: Verlassene eingefallene
Häuser werden
hin und wieder von Stachelschweinen als Behausung genutzt. Am Sonntag,
den 20. April um 14.30 Uhr wird nun dieses 4. Gebäude als
ein weiterer
Bestandteil des tibetischen Dorfes im Naturschutz-Tierpark Görlitz
eingeweiht. Die Einweihung nehmen Landrat Bernd Lange,
Oberbürgermeister Joachim
Paulick und
Familie Völpel mit dem Anbringen von Gebetsfahnen und dem Drehen der
Gebetsmühlen
vor. Mit ihrer zehnjährigen Patenschaft bekundet Familie Völpel ihre
besondere Beziehung
zu den Stachelschweinen, für die sich der Naturschutz-Tierpark Görlitz
herzlich
bedanken möchte.
Ad-Hoc-News
- 15. April 2008
Totenkopfäffchen halten Einzug
Im
Vogelpark Marlow öffnet am Wochenende ein begehbares Affengehege seine
Tore.
Die Gruppe von acht männlichen Totenkopfäffchen sei auf Wunsch der
Besucher
angeschafft worden, sagte Tierparkdirektor Matthias Haase am Dienstag.
Die Tiere beziehen eine 1800 Quadratmeter große und stellenweise bis zu
fünf
Meter hohe ehemalige Vogelvoliere. Sie bietet ebenso Kletterbäume und
Rückzugsmöglichkeiten für die Affen,
wie
auch eine Hängebrücke und Beobachtungsstellen für Besucher. Bei
Besucherumfragen sei immer wieder auch der Wunsch geäußert worden,
andere Tiere
beobachten zu können, sagte Haase. So werde jetzt noch über eine
Erweiterung
des Streichelzoos durch Ponys und Esel nachgedacht. Um einen Bezug zur
Vogelwelt herzustellen, sollen auch die Affen künftig mit Vögeln aus
ihrer
südamerikanischen Heimat zusammen untergebracht werden, sagte Haase.
Die begehbare Affenanlage wird am Freitag um 11.00 eingeweiht.
Mitteldeutsche Zeitung - 10. April 2008
Solarsegel
wird im Zoo gesetzt
Im Zoo
Halle werden die
Segel gesetzt. Dort, wo die Seebären ihre Bahnen ziehen, wird der
Verein zur Förderung der regenerativen Stromerzeugung für Halle
(Regstrom) im Mai ein zehn Meter hohes Solarsegel mit rund 500
tellergroßen Photovoltaikmodulen errichten. Finanziert wird die 100 000
Euro teure Anlage, die eine Leistung von rund zwei Kilowatt abwirft,
durch Vereinsmittel, die Landes-Stiftung Klimaschutz sowie halleschen
Sponsoren, etwa der Energieversorgung (EVH), der Saalekreissparkasse
und der Friedrich Vorwerk Firmengruppe.
"Fern jeder Wirtschaftlichkeitsdiskussion wollen wir mit diesem
,Hingucker' publikumswirksam für die Technik zur Erzeugung ,grünen
Stromes' werben", erklärt Hermann Beleites die Anlage zum neuen
Zoo-Wahrzeichen.
swex.de -
16. April 2008
Das
Sauwetter passte: Der Wildpark hat nun eine Burg Schweinstein
Zur Einweihung passten die äußeren
Verhältnisse ganz
genau. „Das ist ein Sauwetter. Aber da fühlen sich die Tiere sicherlich
sauwohl“, kommentierte Gudrun Grieser den strömenden Dauerregen zur
Eröffnung der Burg Schweinstein im Wildpark an den Eichen. Für die
Wildscheine, derzeit 17 Stück, und für
die Besucher. Kein Wunder, entstand doch in etwas
mehr als einem Jahr Bauzeit eine Anlage, die nach 30 Jahren ohnehin
erneuert werden musste und aus der das Forstamt um den stets kreativen
Wildpark-Macher Thomas Leier erneut „eine Themengeschichte“ machte, wie
es Leier ausdrückte. „Unter der Top-Adresse
´Wildpark an den Eichen´ sind
jetzt die Schweine zu erreichen“, dichtete SWG-Geschäftsführer
Alexander Förster und nannte die Burg „fürstlich“. Einen Whirlpool
haben die Wildschweine genauso wie ein Schlammbad, einen kleinen
Wasserfall gibt es, einen Bachlauf, das Schwert „Fritzlibur“ steckt in
einem Stein. Alles von der überdachten Plattform aus, der eigentlichen
Burg zu sehen und Teile der Themengeschichte. Das nächste große Ding im
Wildpark könnte schon im Herbst starten. Diesmal bekommen die Walliser
Schwarzhalsziegen ein neues Zuhause.
Solms-Braunfelser
- 12. April 2008
Wenn
Wölfe durch den Wildpark ziehen
Wildschweine und Waschbären, Marderhunde und Murmeltiere,
Raubvögel und vielleicht
sogar Wölfe sollen in Zukunft im Donsbacher Wildpark zu sehen sein. Das
sieht jedenfalls
das Entwicklungskonzept vor, das am Donnerstag den Ausschüssen für
Bau-, Verkehrswesen
und Stadtsanierung sowie für Umwelt und Naturschutz vorgestellt wurde.
Demnach soll
die Stadt bis 2016 rund 700 000 Euro investieren und damit
Besucherzahlen sowie
Einnahmen des Wildparks langfristig mehr als verdoppeln. Über eine
Stunden lang sahen sich die Kommunalpolitiker in der
Freizeiteinrichtung
um, ließen sich von Eckhardt Wiesenthal, Tiergartenplaner und Präsident
des Deutschen
Wildgehegeverbands, und Thomas Hain, der bei der Stadt Dillenburg für
den Park zuständig
ist, die möglichen Veränderungen aufzeigen und erläutern. Im Anschluss
waren sich
die Ausschussmitglieder einig: Der Magistrat möge eine "entsprechende
Planung
in die Wege leiten". Die Kosten dafür sollen im Haushalt 2009 bereit
gestellt
werden.
Das Konzept sieht unter anderem vor, dass der Park künftig abschließbar
ist. Dafür
sollen ein Eingangsgebäude mit Kasse, Info-Zentrum, Büro und Sozialraum
entstehen,
als Ensemble mit dem neuen Dorfgemeinschaftshaus. Ein großes
Wechselgatter für die
Wildschweine, ein "Westerwälder Bauernhof" mit Kleinvieh, eine alte
Hausschweinrasse,
Schafe und ein Kleinpferd, ein Gehege für Waschbären und Marderhunde,
die Renovierung
der Teichanlage, eine Freiflugvoliere mit dem Thema Beutegreifer, eine
großzügige
Luchsanlage und eine Murmeltieranlage mit Gebirgspfad sind weitere
Bestandteile. Außerdem gibt es die Idee, weitere Tierarten, zum
Beispiel Wölfe, in
den Park zu
holen. Auf jeden Fall gebraucht
werde eine
Biologin oder ein Biologen für die fachliche Leitung des Parks.
Zusätzlich seien
Tierpfleger notwendig. Bis 2016 sollte
das letzte Vorhaben umgesetzt sein.
Freies Wort - 9.
April
2008
Bald
Unterricht im Grünen möglich
Einen Fördermittelbescheid über 1500 Euro überreichte Landrat
Reinhard Krebs kürzlich
dem Leiter des Bad Liebensteiner Tierparks Udo Bleske. Von dem Geld,
das aus Lottomitteln
des Landes kommt, wird ein Grünes Klassenzimmer gebaut. Dazu soll die
Blockhütte,
die derzeit als Imbiss dient, auf ein von der Stadt zur Verfügung
gestelltes Grundstück
im unteren Tierparkbereich versetzt werden. In der Hütte und davor
können dann Schulklassen unterrichtet werden.
Außerdem soll
nahe des Grünen Klassenzimmers ein Naturlehrpfad mit wechselnden Themen
angelegt
werden. Die Infotafeln dafür wollen die Tierparkmitarbeiter selbst
anfertigen. Nach
den Sommerferien
soll das Grüne Klassenzimmer eröffnet werden.
Aktionen
Ostsee
Netz - 14.
April 2008
Sea
Life-Aquarien sammeln Unterschriften gegen skrupellose ...
Das Sea
Life in Timmendorfer Strand ist für Ostsee-Urlauber ein lohnenswertes
Ausflugsziel.
Jetzt können Besucher während ihres Aufenthalts nicht nur über die
Meere und ihre
Bewohner lernen, sondern ihnen auch helfen. Die neun Sea Life
Großaquarien in Deutschland,
die sich bereits seit Jahren erfolgreich für den Schutz der Meere
einsetzen, sammeln
derzeit Unterschrift gegen den skrupellosen Fischfang, der jedes Jahr
Millionen
Haien, Delfinen, Schildkröten und Jungfischen als Beifang das Leben
kostet. Die
Petition wird im nächsten Jahr dem Fischereiausschuss der Vereinten
Nationen vorgelegt.
Unter dem Motto „Unschuldige Opfer“ ruft die jüngste Kampagne mit einer
Unterschriftenaktion
in acht Ländern gegen die grausame Vorgehensweise im kommerziellen
Fischfang auf.
In allen 23 Standorten in ganz
Europa können
die Besucher die Petition unterschreiben. Schon mit 300.000
Unterschriften wird
diese nächstes Jahr den Mitgliedern des Fischereiausschusses der
Vereinten Nationen
(UN) vorgelegt. Formulierte Ziele sind zum Beispiel der einheitliche
Gebrauch von
Netzen mit eckigen und großen Maschen, die den Fang von zu kleinen
Schwarmfischen
verringern. Zudem soll sichergestellt werden, dass ungewollt gefangene
Haie wieder
in die Freiheit entlassen werden. Die Umweltstiftung WWF begrüßt die
Aktion.
Stuttgarter
Nachrichten - 12. April 2008
In der Wilhelma: Nashorn-Nachwuchs unterwegs
In der Stuttgarter „Wilhelma“ ist wieder Nashorn-Nachwuchs
unterwegs.
Panzernashorn-Kuh Sani erwartet im August das nächste Junge vom rund
zwei Tonnen
schweren Bruno. Damit naht der Abschied von Tochter Shikari - denn
Nashörner sind
Einzelgänger, und bei Ankunft eines neuen Sprosses endet die
Mutterliebe zum älteren.
Shikari, die am 17. Oktober 2006 geboren wurde, wird in wenigen Wochen
in den Warschauer
Zoo gebracht, wo bereits ein kleiner Bulle auf sie wartet. Die
„Wilhelma“ trägt aber nicht nur durch eigene Zucht zur Erhaltung
der bedrohten
Panzernashörner bei. Dank großzügiger Besucher spendete sie in den
vergangenen Jahren
rund 25 000 Euro für ein Nashorn-Schutzprojekt in Assam (Indien). Jetzt
hat der
zoologisch-botanische Garten in Zusammenarbeit mit einem Fellbacher
Weingut einen
„Nashornwein“ herausgebracht. Pro 600 Flaschen, die von dem 2007er
Trollinger mit
Lemberger verkauft werden, landen rund 1000 Euro in der Spendenkasse.
espace.ch -
16. April 2008
Kamele in
allen
Formen und Farben
Der Zoo Zürich ist bis 19. Oktober voller Kamele. Neben den
lebendigen Tieren können die Besucher und Besucherinnen auch farbige
Kunstkamele sowie eine Sammlung mit Kamel-Objekten bewundern. 15
farbige
Kunststoffkamele stehen überall im Zoo. Oberhalb des Zebra-Geheges etwa
steht ein schwarz-weiss gestreiftes Kamel, beim Löwen-Gebäude ist es
ein Spiderman-Kamel. Ursprünglich stammen sie aus Dubai. Analog zur
"Kuh-Parade" 1998 in Zürich war dort eine mit Dromedaren veranstaltet
worden. Daneben sind im Zoo-Restaurant 650 Exponate aus einer private
Kamel-Sammlung zu bewundern.
openPR.de
- 11. April
2008
Faszinierende
Zoolandschaften
Künstliche Landschaften, geheimnisvoll beleuchtete Gehege im
Nachthaus, kleine
Wüsten im Exotarium, moderne neben alter Architektur… der Zoo bietet
eine Fülle
an Fotomotiven, nicht nur das klassische Tierportrait. Die
Fotodesignerin Mieke
Fischer leitet diesen Fotoworkshop im Zoo Frankfurt, bei dem die
Fotografierenden
lernen, spannende Motive zu finden und neue Impulse für die eigene
Arbeit bekommen.
Ahlener
Zeitung - 10. April 2008
Volkslauf
um den Zoo: 1000 Starter erwartet
Die Volkslauf-Union Münster lädt am 20. April zum 25. Internationalen
Volkslauf
„Rund um den Allwetterzoo“ ein. Start und Ziel ist der Sportpark
Sentruper Höhe. Die Veranstalter bieten drei Laufwettbewerbe an. Alle
Gruppen laufen
den gleichen,
fünf Kilometer langen Rundkurs rund um den Allwetterzoo. Der Reinerlös
der Veranstaltung ist wieder für eine karitative
Einrichtung bestimmt.
Salzburg.at
- 10.
April 2008
Da
ist der
Bär los
Die Braunbären
im Zoo Salzburg sind aus ihrer Winterruhe erwacht und können wieder
beobachtet werden.
Am Freitag, 11. April dreht sich daher alles um den Bär. Als besonderes
Highlight wird der Bärenanwalt Walter Wagner um 15.00
Uhr bei der
Bärenanlage im Zoo Salzburg von seinem Beruf- seinen Aufgaben zum
Schutz der frei
lebenden Braunbären in Österreich - erzählen!
Saarbrücker
Zeitung - 16. April 2008
Bärbel
ist Saarlands Zoo-Liebling
Das Ergebnis der großen Online-Abstimmung steht fest. Nach einem
langen
Kopf-an-Kopf-Rennen mit Kamel Karla konnte Zwergziege Bärbel die Wahl
zum süßesten Tierbaby deutlich mit 50,39 Prozent der Stimmen für sich
entscheiden. Was waren das für spannende Wochen. Am 2. April hatte die
Internet-Redaktion der Saarbrücker Zeitung zur
großen Wahl aufgerufen. Das süßeste Tierbaby in den saarländischen Zoos
wollten wir finden.Ab
heute ist im Internet unter
http://tierbabybaerbel.dauerschreiber.com
auch ein Internet-Tagebuch
für die kleine Ziege eingerichtet.
Nachwuchs
Osnabrücker
Nachrichten.de - 13. April 2008
Mit Elefanten verwandt
Osnabrück. Seit
Ostermontag hat
Familie Klippschliefer Nachwuchs. Die 4 Jungtiere sind ständig in
Bewegung, klettern
und turnen auf den erwachsenen Tieren herum. Zurzeit sind die kleinen
Klippschliefer
ungefähr handgroß und einfach nur niedlich.
Leipzig-Seiten -
16. April 2008
Zoo
Leipzig mit Nachwuchs
Große Freude im Zoo Leipzig. Im Pongoland brachte
gestern Gorilladame Viringika nach genau 8,5 Monaten ein gesundes
Jungtier zur Welt. Die Geburt verlief problemlos.
Sachsen
Fernsehen
- 16. April 2008
Tierpark
Chemnitz: Nachwuchs bei den Somali-Wildeseln
Die
Somaliwildesel-Herde im Tierpark Chemnitz hat wieder Zuwachs bekommen,
Ende vergangener Woche erblickte Hengstfohlen "Hector" das Licht der
Welt. Wildesel
sind wahrscheinlich die Stammform unserer Hausesel und gehören
inzwischen zu den am stärksten bedrohten Tierarten. Sie werden nur in
sechs deutschen Zoos und Tierparks gehalten. Das Management des kleinen
Bestandes erfolgt über ein Internationales Zuchtbuch, in welchem
insgesamt nur etwa 150 Tiere weltweit geführt werden. Schätzungen
besagen, dass es in ihrer nordostafrikanischen Heimat, in der viele
Jahre lang Bürgerkrieg herrschte, nur noch einige hundert freilebende
Somaliwildesel gibt.
Hannoversche
Allgemeine
Zeitung - 11. April
2008
Auf
gestreiften Beinen durch die Welt
Der kleine Somali-Wildesel mit dem Namen "131" tollt schon fröhlich
durch
das Gehege im Zoo Hannover. Es ist der erste Nachwuchs bei den vom
Aussterben bedrohten Tieren.
Derzeit gewöhnt
sich das Fohlen an die norddeutsche Witterung. Bei trockenem Wetter ist
es täglich
von 13.30 bis 14 Uhr in der Afrika-Landschaft Sambesi unterwegs.
Ostseezeitung
Stralsund - 14. April 2008
Pelikanbaby "Fetty" zeigt sich im Vogelpark Marlow
Grau, 50 Zentimeter hoch und vier Kilo schwer – so präsentiert
sich jetzt
in der Jungtieraufzucht des Vogelparks Marlow der erste, in diesem Jahr
geschlüpfte
Jungvogel. Sein immenser Hunger und sein rasantes Wachstum sorgten
schnell dafür,
dass der kleine Pelikan einen sehr bezeichnenden Spitznamen erhielt.
Auch wenn „Fetty“
gern so viel fressen würde, wie er bekommen kann, wird nach acht
mittelgroßen Süßwasserfischen
Schluss gemacht.
Ostsee Netz - 9.
April
2008
Jungvogelzuwachs
im Vogelpark Marlow
Der Vogelpark
Marlow ist für Ostsee-Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern ein
lohnenswertes Ausflugsziel.
Momentan ist „Fetty“, ein junger Rosapelikan, Liebling von Besuchern
und seiner
Pflegemama Katrin Paplewskie. In diesem Jahr ist Fetty das einzige
Pelikanjunge aus dem Brutquartier
der 11 Rosapelikane
vom Eingangsbereich des Vogelparks Marlow. Obwohl sein Ei gemeinsam mit
6 weiteren
in den Brutschrank gelegt wurde, bliebe er ein Einzelkind.
Lübecker
Nachrichten - 10. April 2008
Erfolg im Tigerzuchtprogramm des Schweriner Zoos
Der Tigernachwuchs im Schweriner Zoo wächst und
gedeiht. Der
jetzt zwölf Wochen alte Kater wiegt rund zwölf Kilogramm und frisst
bereits rohe
Rindfleischstücke. Erst mit zwei oder drei Jahren soll der junge Tiger
zur Gründung
einer eigenen Familie in einen anderen europäischen Tierpark umziehen,
sagte Schwerins
Zootierinspektor Mirko Daus.
Schweriner
Volkszeitung
- 10. April 2008
Start
in die Tierkinder-Saison
Der Frühling bringt nicht nur längere und wärmere Tage, sondern im
Heimattierpark
Perleberg vor allem auch die Tierkinder. Wer aufmerksam durch den Park
spaziert und die
Gehege beobachtet,
wird in diesen Tagen Nachwuchs bei den Kamerunschafen, Zwergziegen,
Wildschweinen,
Mufflons und Kängurus entdecken. Auch die im Tierpark lebenden
Weißstörche sind dabei, ein Nest zu bauen
und wollen
brüten. Frühlingsgefühle haben auch die Steppenadler.
HNA.de - 9. April
2008
Ferkeleien
im Wildpark
Vor dem Gehege im oberen Teil des Hardegser Wildparks war in dieser
Woche lange
nicht so viel los, wie vor dem Gehege von Flocke, dem berühmten
Eisbärenmädchen
des Nürnberger Zoos. Im Gehege ging es allerdings hoch her, denn bei
den dort wohnenden
Wildschweinen kam vor drei Wochen Nachwuchs an, und
der ist derzeit
dabei, sein Zuhause zu erkunden.
Liechtensteiner
Volksblatt
- 14. April 2008
Generationenwechsel
bei den Zürcher Nashörnern
Im Zoo Zürich ist die hochbetagte Spitzmaulnahshorn-Kuh "Sabi"
36-jährig
gestorben. Das Tier musste eingeschläfert werden. Seit geraumer Zeit
war der Nashorn-Kuh ihr hohes Alter anzusehen und
anzumerken. Vom vielen Liegen hatte sie offene
Hautstellen, die
regelmässig behandelt werden mussten. "Sabi" hielt sich mehrheitlich im
Stall auf und ging kaum mehr in die Aussenanlage. Am Wochenende hätten
die Kräfte "Sabi" verlassen, weshalb sie
eingeschläfert
werden musste. Das Tier wurde 1972 in Kenya geboren und kam 1983 nach
Zürich. Die beiden aktuellen Nashornkühe im Zürcher Zoo, die elfjährige
"Wanda"
und und die siebenjährige "Samira" sind beide Nachfolgerinnen von
"Mtoto",
die 2004 32-jährig starb. Für die beiden Nachfolgerinnen werde jetzt
noch ein männlicher
Partner gesucht, teilte der Zoo mit.
Basler Zeitung -
14.
April 2008
Spitzmaulnashorn
Sabi im Alter von 36 Jahren gestorben
Im Zoo Zürich ist das Spitzmaulnashorn Sabi im Alter von 36
Jahren gestorben.
Die Nashornkuh war 1972 in Kenia geboren worden und kam 1983 nach
Zürich, wo sie
zwei Söhne gebar, die heute in England und in Deutschland in Zoos
leben.
20minuten - 14.
April 2008
Tote
Sabi -
Was passiert
mit dem Horn?
Im Zürcher
Zoo ist Nashorn Sabi gestorben. Das Horn des Tieres ist kostbar. Wegen
des unsachgemässen
Umgangs mit einem solchen Horn musste auch schon ein Schweizer
Zoodirektor den Hut
nehmen. Der Zoo Zürich lässt dagegen nichts anbrennen. 1994 musste
Peter Rüedi, damals Direktors des «Basler Zolli» sein Amt
abgeben und
wegen des «Nashorn-Skandals» nach Florida auswandern. Er hatte den
Verkauf eines
Nashornteils auf dem Schwarzmarkt zugelassen, für das mehrere
Hundertausend Dollar
bezahlt worden waren. Sabis
Horn wird wie bereits diejenigen der verstorbenen Zürich-Nashörner Toto
und Susi
dem Zoologischen Museum in Zürich übergeben. Dort diene es vor allem
der Wissenschaft.
Es sei unwahrscheinlich, dass es überhaupt je ausgestellt werde.
espace.ch -
16. April 2008
Unbekannte
Arten im
Basler Zoo
Im Basler Zoologischen Garten leben zwischen den Gehegen, auf
Wegen
und Gebäuden gemäss einer Schätzung von Fachleuten 5500 Pflanzen, Tiere
und Pilze. Nur 3110 dieser Kleintier- und Pflanzenarten konnten bisher
identifiziert werden. Noch nie seien so viele Arten auf einem Areal von
elf Hektaren
gefunden worden, sagte Zoodirektor Olivier Pagan bei der Präsentation
der Studie. Mit den «Arten zwischen den Gehegen» befassten sich in den
letzten drei Jahren 48 Zoologen und Botaniker. Sie entdeckten
dabei auch 31 Arten, die in der Schweiz noch nirgends festgestellt
wurden. Es handelt sich dabei um zwei Pilz- und 29 Insektenarten.
Münstersche
Zeitung -
10. April 2008
Freigang ohne Fluchtversuch
Münster. Ein mutiges Männchen traut sich als erstes. Vorsichtig tippelt
es ins Freie,
setzt sich auf seine Hinterbeine und schaut wachsam ins Gelände. Als
hätte es „Freie
Bahn!“ gerufen, folgt ihm kurz darauf die Erdmännchen-Sippe ins neue
Außen-Gehege.
Für Tierpflegerin Petra Wittmund etwas zu schnell. Zum ersten Mal
öffnet sich für die 15 Mini-Raubtiere am Mittwoch der
Tunnel zur
neuen Außen-Anlage. 460 Quadratmeter gilt es zu erkunden – eine Fläche,
die elf
mal so groß ist wie das alte Gehege. Das bringt Bewegung in die Truppe.
Zoo-Kurator
Dr. Dirk Wewers und die Tierpfleger staunen über den Mut der
kleinen Tiere.
Für Petra Wittmund sind sie sogar zu forsch. Sie hat Angst, dass die
aufgeweckten
Erdmännchen einen „Fluchtweg“ nach draußen finden. Beim ersten
Freiluft-Tag ist das nicht der Fall. Stundenlang
schnuppern, buddeln
und laufen die Erdmännchen im neuen Gehege. Das ist für sie Stress –
und Sport.
„Morgen haben sie sicher Muskelkater“, sagt Wewers.
Sachsen Fernsehen Chemnitz - 10. April 2008
Wildgatter Chemnitz: Wildkatzen in neuem Gehege
Das Wildkatzen-Zuchtpaar, das seit 2001 im Wildgatter Oberrabenstein
lebt, ist am
Mittwoch in ein neues Gehege umgezogen. Die neue Anlage befindet sich
neben den Baummardern und ist mit 140
Quadratmetern
doppelt so groß wie die alte. Hier soll nun die erfolgreiche
Wildkatzenzucht fortgesetzt
werden. Nachzuchten aus Chemnitz leben z.B. in Zoos und Wildparks in
ganz Deutschland,
in Tschechien, Polen und Ungarn.
Schweriner
Volkszeitung
- 11. April 2008
Heringsfang
mit Eimern
In der Kieler
Förde versuchen derzeit Forscher und Küstenfischer, lebende Heringe für
das in Bau
befindliche Ozeaneum in Stralsund zu fangen. Für den Fang der sensiblen
Schwarmfische
wird eine neue Technologie erprobt. Weil die begehrten Speisefische bei
herkömmlichen
Fangmethoden meist durch die Netze verletzt werden und danach sterben,
verwenden
die Fischer eine Spezialreuse aus Bundgarnnetz. Nach einer mehrtägigen
Flaute ist das Fangteam inzwischen recht
erfolgreich. "Wir
haben schon mehr als 700 laichreife Tiere gefangen", schätzt Kube. Ein
Teil
von ihnen werde vorübergehend in Kiel zwischengehalten. Fast 500
Hundert Heringe
wurden inzwischen mit Spezialtransportern nach Stralsund gebracht und
in Quarantänebecken
untergebracht.
Welt online
- 16. April 2008
Aussichtsrad
symbolisch im Förderverein von Tierpark und Zoo
Das künftige Berliner Aussichtsrad am Zoologischen Garten Berlin
wird
symbolisch 950. Mitglied im Förderverein von Tierpark und Zoo. An
diesem Donnerstag nimmt die Fördergemeinschaft das Unternehmen des
größten Aussichtsrades Europas, die «Great Berlin Wheel GmbH & Co.
KG» als neues Mitglied auf, teilte der Förderverein am Mittwoch mit.
Auf dem Gelände des bisherigen Zoo-Wirtschaftshofs entsteht von 2009
ein bis zu 185 Meter hohes Riesenrad. Der neue Wirtschaftshof des
Zoologischen Gartens wird zur Zeit bis Herbst dieses Jahres errichtet.
Berliner
Morgenpost -
12. April 2008
Chicos Welt: Wie ein Tapir im Elefantenhaus überlebt
Chico,
der mittelamerikanische
Tapir aus dem Tierpark, liebt es feucht. In seinem Becken ist ständig
frisches Wasser,
und er erhält eine Dusche de luxe aus dem Schlauch: harter Strahl,
weicher Strahl,
von nah, von fern. So stinkt Chico nicht nach Schlamm - worin Tapire
sich gerne
suhlen, siehe die Flachlandtapire aus dem Zoo Berlin, in deren
Nachbarschaft Chico
irgendwann zieht. Doch noch gibt der Zweijährige im Tierpark seine
Solovorstellung im
Elefantenhaus.
Eine Premiere in mehrfacher Hinsicht: Erstmals ist im Tierpark ein
mittelamerikanischer
Tapir zu sehen; in seiner Art sogar - nehmen wir Wuppertal einmal aus -
in Europa.
>> Kunststück, da kam er ja her, und das schon vor 8 Monaten...
oe24.at -
16. April 2008
Voves:
Tierpark vom Bankrott bedroht
Im Herbstein-Prozess war am Mittwoch der steirische Landeshauptmann
Franz
Voves (S) als Zeuge geladen. Obwohl seine Fraktion die Zahlungen an
Herberstein im
Wahlkampf kritisiert hatte, genehmigte Voves kurz nach Amtsantritt
weitere
450.000 Euro. "Es hat geheißen, dass der Tierpark sonst zusperren
muss",
erklärte der Zeuge.
Er habe auf die erste Regierungssitzung im Herbst gewartet, wo die
Verfügung
über eine Million Euro, die Klasnic mittlerweile unterschrieben hatte,
vorgelegt wurde. "Wir haben nicht zugestimmt, weil Landesrat Kurt
Flecker bemerkt hat, dass
die Auszahlung ohne Vertrag nicht rechtens ist. Dann haben wir alle
Detailförderungen seit 1986 angefordert", schilderte Voves. Die Million
wurde dann von der VP im Alleingang beschlossen und ausbezahlt - es war
die
letzte Förderung dieser Art an Herberstein.
Der Prozess wird am Donnerstag, um 9.00 Uhr fortgesetzt. Als Zeugen
sind
Johann Georg Herberstein, Felicitas Herberstein und der langjährige
Steuerberater der Familie, Herbert Wolff-Plottegg, geladen.
Lausitzer
Rundschau -
9. April 2008
Sanften
Schrittes ins neue Leben
Dass im Tierpark Weißwasser etwas Ungewöhnliches geschieht, ist auf den
ersten Blick
zu sehen und vor allem zu hören. Vor dem Eselgehege haben sich gegen
7.30 Uhr fast
alle Mitarbeiter des Tierparks versammelt, Zäune sind aufgebaut, ein
Anhänger fährt
rückwärts an die Absperrung heran: aus dem Hänger dröhnt ein sonores
Brüllen. Kurze
Zeit später wird der Anhänger geöffnet, ein großer Kamelkopf schaut
neugierig heraus.
Zwei Kamele haben gestern ihre neue Heimat im Weißwasseraner Tierpark
bezogen. Mit
dem gleichen Transport verlässt Zebra-Mädchen und RUNDSCHAU-Patenkind
Josephine
die Stadt.
Münstersche
Zeitung - 11. April 2008
Sabbern
für
die Wissenschaft
Nein,
es ging nicht um einen Vaterschaftsnachweis, und es handelte sich auch
nicht um
eine kriminologische Spurensuche: Dr. Marcus Mau nahm im NaturZoo
Rheine Speichelproben
bei den Kamelen für sein Forschungsprojekt. Der Human-Biologe am
Institut für Tierwissenschaften der Universität
Bonn vergleicht
die Speichelzusammensetzung verschiedener Pflanzenfresser in Hinblick
auf die besonderen
Ernährungsweisen dieser Tiere. Auf der Suche nach „verschiedenen
Grasfressern“ stieß Dr. Mau auch auf
die Dscheladas,
die einzige Affenart, die sich ganz überwiegend von Gras ernährt. In
Gesprächen stellte sich dann heraus, dass auch Proben von Kamelen
und anderen
Huftieren im NaturZoo von Hilfe für sein Projekt wären. Das
Forschungsprojekt wird auch den Zoos von Hilfe sein, wenn es darum
geht, ein
artgemäßes Futter für die Tiere zusammenzustellen.
Lampertheimer
Zeitung - 15. April 2008
Von den Trauerschwänen fehlt jede Spur Frühlingsfest im AZ
..
Lampertheim. Drei Störche sitzen hoch oben in ihren Nestern im
AZ-Vogelpark. Der
erste
Nachwuchs, vier junge Trauerschwäne, ist schon da, die Wildvögel brüten
noch -
in der Tierwelt macht sich der Frühling breit.
Direkt Bielefeld
- 9.
April 2008
Wurden
Safaripark-Tiger
zu Gulasch verarbeitet?
Elf Raubkatzen wurden 2002 aus dem Safari-Park in Stukenbrock an eine
Tiger-Farm
in China verkauft. Dort machen die Verantwortlichen jetzt
offensichtlich falsche
Angaben über den Verbleib der Tiere. Das ergaben exklusive Recherchen
der WDR Lokalzeit
OWL aktuell. Auf Nachfrage der
ARD behaupten
die Farm-Betreiber jetzt die Tiger aus Stukenbrock wieder nach
Deutschland zurück
geschickt zu haben. Importlisten, die dem WDR Bielefeld vorliegen,
belegen aber,
dass das nicht stimmt. Der Leiter des Safariparks, Fritz Wurms, nahm
gegenüber der „Lokalzeit
OWL aktuell“
Stellung: Er habe zum Zeitpunkt des Verkaufs 2002 nichts von den
Vorwürfen gegen
die Tigerfarm in China gewusst und auf eigene Nachforschungen hin keine
Antwort
aus Guilin bekommen, was mit den Tieren geschehen sei.
inar.de - 10. April
2008
Balzende
Schwarzstörche in Brutstimmung
Der Frühling
scheint jetzt endlich bei den Tieren im Zoo Duisburg angekommen zu
sein. Bei allerlei
Arten von Wassergeflügel auf dem Pelikanweiher, der in unmittelbarer
Nähe zum Haupteingang
liegt, werben die im Prachtgefieder stehenden Erpel um die Gunst der
Weibchen. Der Funke der Balz scheint auf die oberhalb des
Streichelzoos, auf der
großen Wisent-Freianlage
gehaltenen Schwarzstörche übergesprungen zu sein. Im letzten Jahr
gesellte sich
zum ursprünglich aus dem Zoo Münster stammenden 8jährigen Hahn ein
Weibchen aus
Polen. Rechtzeitig zur Brutzeit hat das neue Paar mit seiner Balz
begonnen. Der Zoo Duisburg hofft sehr auf einen Bruterfolg, denn
Schwarzstörche
gelten im
Freiland gebietsweise als bedroht.
FR-online.de
- 11. April 2008
Der
Zoo macht auf Frühling
Im Frankfurter Zoo gibt es zwar keine Murmeltiere, aber
Frühling. Dort
geht er um, macht sauber, balzt. In der Luft liegt Milde und ein
Geruchsgemisch aus frisch gereinigtem
Hasenstall
und Misthaufen. Direkt nebenan wächst das neue Menschenaffenhaus heran,
bald ist
Eröffnung. Das
geschwungene Gebäude sieht aus wie ein organisches Ufo. Bald wird es
der Planet
der Affen. Im Frühling ein neues Haus.
TIKonline - 11.
April 2008
Murmeltiere
aus Winterschlaf erwacht!
Im Berliner
Zoo stehen die Zeichen auf Frühling und die Murmeltiere sind allmählich
aus ihrem
Winterschlaf erwacht. Die 11 Monate alten Alpenmurmeltiere kuscheln
sich in ihrer
Winterschlafbox. Dort haben Sissi, Traudl, Amadeus und Franzl die
letzten Monate
verbracht. "Wir hatten gehofft, dass sie viel schlafen. Aber der Winter
war so
lau, dass
sie nicht komplett durchgeschlafen haben. Wir mussten immer mal wieder
nachfüttern.“
erklärt Tierpfleger Kurt Goedicke.
lifepr.de - 14.
April 2008
Nach
langer Pause wieder im Zoo zu sehen: Die wunderschönen ...
Vor vielen Jahren waren die hübschen Madagaskarweber im
Zoo zu bewundern.
Bedingt durch deren kurze Lebensdauer, die selten länger als 10 Jahre
beträgt, sind
diese Vögel inzwischen gestorben. Für die Zooleute waren die
Hoffnungen, diese im
männlichen Geschlecht blutrot gefärbten Vögel wieder zu bekommen, sehr
klein. Aber abermals half die mit dem Zoo so eng befreundete
Zoohandlung
Fröhlich in Spandau,
als sie ein Paar dieser nur auf Madagaskar und einigen Nebeninseln
beheimateten
Webervögel anbot. Die beiden Vögel stammen aus der Zucht eines
deutschen Webervogelzüchters
und wurden sehr gern vom Zoo übernommen.
SACHSEN-FERNSEHEN.de -
15. April 2008
Kleine Leos sind jetzt "Österreicher"
Die beiden jungen Chinesischen Leoparden Shira
und
Kaori sind gut im Österreichischen Zoo Haag angekommen. In der
vergangenen
Woche wurden sie im Limbacher Tierpark verladen und auf die Reise nach
Österreich vorbereitet. Beide sind inzwischen 20 Kilogramm schwer und
ließen
sich nur mit Mühe in die beiden Transportkäfige befördern. Cita wird
noch einige Zeit im Limbacher Tierpark bleiben. In Ruhe soll
nach
einem anderen Zoo gesucht werden, der die kleine Leopardendame
aufnimmt.
HaffZeitung - 9.
April
2008
Kleiner
Nistkasten und große Freude im Tierpark
Ueckermünde. Ein fröhliches Dankeschön schmetterten neun Mädchen und
Jungen
dem Tierparkmitarbeiter
Ralf Lehmann zu. Gerade hatte er in mehr als zwei Meter Höhe einen
Nistkasten an
einem Baum auf dem Tierparkgelände befestigt – den ersten von etwa 15,
die die Zweitklässler
beim Unterricht in der Zooschule mit einer wetterfesten Lasur
gestrichen haben.
Anschaulich
lernen die Mädchen
und Jungen die heimische Natur und Tiere aus aller Welt kennen. Was bei
einem „normalen“
Tierparkbesuch nicht möglich ist, das haben die Kinder in der Zooschule
schon erlebt:
Tiere berühren, sie streicheln und füttern und ihre Behausung betreten.
Rhein Main
Presse - 15. April 2008
Erdmännchen grüßen per Postkarte Freundeskreis Tiergarten
..
Mit
Recht sprach Bürgermeister Georg Büttler von "der Erfolgsgeschichte
Freundeskreis Tiergarten Worms". Obwohl allseits bekannt ist, dass die
ehrenamtlichen Unterstützer und Förderer des beliebten Tierparks sich
mit nie
nachlassender Aktivität um die Erhaltung und Weiterentwicklung der
Anlage
kümmern, war man beim jüngsten Treffen der Freunde und Förderer
überrascht
darüber, welche finanziellen Ausmaße diese Unterstützung in den
vergangenen
sieben Jahren angenommen hat. Rund eine halbe Million Euro an
Fördergeldern
wurden dem Tierpark übereignet und für die Realisierung notwendiger
Projekte
genutzt. Dazu kamen noch die "Muskelhypotheken der Rentnergruppe" und
die tatkräftige Hilfe weiterer unermüdlicher Mitarbeiter.
Märkische
Allgemeine - 11. April 2008
Japanmakaken
leben in Luckenwalde in saniertem Gehege
Seit dem vergangenen Jahr präsentieren sich die vier Makaken in einem
neuen Gehege.
Dort haben sie genug Platz, um umherzutollen, im Sand zu graben und
durch ihre Wohnung
zu jagen. Wo vorher Gitter die Sicht auf die Affen versperrten, ist
jetzt eine große,
bruchsichere Glasscheibe. „Mensch und Affe stehen sich jetzt sozusagen
Auge in Auge
gegenüber. Die Umbauarbeiten haben sich für alle gelohnt“, freut sich
Tierparkdirektor
Geißler, der natürlich auch Mitglied des Vereins Tierpark Luckenwalde
e. V. ist.
Norddeutsche
Rundschau
- 11. April 2008
Lilly
und Anton - Die Fischotter von Hohn
Lilly und
Anton sind Faulpelze. Den größten Teil des Tages verschlafen die beiden
Fischotter.
Aber wenn Jan Hellwig vom Umweltschutz-Zentrum Hohner See mit dem
Futtereimer erscheint,
werden sie munter. Tierfilmer Holger Schulz hat Lilly und Anton in Hohn
besucht.
RP ONLINE - 11.
April 2008
Mein
Patentier im Streichelzoo
Der Streichelzoo
Arche Noah vermittelt Tierpatenschaften für seine Schützlinge. Egal ob
Meerschweinchen,
Ziege oder Pony.
Die Presse - 9.
April 2008
Herberstein:
"Tierpark stand nie vor Konkurs"
Der Herberstein-Prozess am Grazer Landesgericht geht in die fünfte
Runde. Die Förderungen
des Landes Steiermark und die finanzielle Situation des
Herberstein-Betriebes standen
zunächst im Mittepunkt der Befragung. Ob, wie viel und warum Geld
geflossen ist,
sollte geklärt werden. Fest stand lediglich, dass nach Angaben von
Ex-Landeshauptfrau
Waltraud Klasnic (ÖVP) in den Jahren 1984 bis 2004 6,3 Millionen Euro
an Herberstein
bezahlt wurden. Ob als stille Beteiligung, als Abwendung eines
Konkurses oder als
Unwetter-Schadenshilfe, darüber gingen die Meinungen auseinander.
Andrea Herberstein bestätigte zwar, dass 2004 und 2005 eine
"angespannte Liquiditätslage"
geherrscht habe, von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit wollte sie
aber nichts
wissen. Klasnic hatte dagegen in einer Sitzung des Steiermärkischen
Landtages im
Oktober 2004 erklärt, wenn es keine Förderung für Herberstein gebe,
werde der Betrieb
in wenigen Wochen zahlungsunfähig sein. Finanzielle Probleme hatte es
seit Ende der 90er Jahre immer wieder
gegeben, die
Banken wollten keine Kredite mehr zur Verfügung stellen. Die immer
wieder erwähnten - und seitens Herberstein erhofften - 8,72
Millionen
Euro scheinen nirgends schriftlich auf. Es habe aber mehrere Gespräche
darüber gegeben,
erinnerte sich die Befragte, und zwar mit Klasnic und Landesrat Herbert
Paierl (V).
Schriftlich festgehalten wurde jedenfalls nichts, und investiert wurde
weiterhin.
"Das ist eine auffallende Sorglosigkeit, dass Sie Investitionen
vornehmen ohne
eine verbindliche Zusage", meinte der Staatsanwalt.
WirtschaftsBlatt.at -
10. April 2008
Schon
1971 gab es die „Moto-Cross-Kassa“ auf Herberstein
Graz. Mit
dem ehemaligen Gutsverwalter Heinz Boxan wurde Donnerstag am
Landesgericht für Strafsachen
in Graz der dritte und letzte Beschuldigte im Herberstein-Prozess
einvernommen.
Dabei kam an den Tag, dass das System der Schwarzgeldkassen weit in die
Vergangenheit
zurückreicht. Eine Schwarzbuchhaltung habe es vor seiner Zeit nicht
gegeben, sagte
Boxan, der
1971 nach vier Jahren als Leiter des elterlichen Kinos in Pischelsdorf
von Herberstein
als Buchhalter eingestellt worden war, aus. Zuvor war Andrea
Herberstein zu 13 umgeschriebenen Rechnungen befragt
worden - von
mehr als 18.000, die im untersuchten Zeitraum angefallen waren.
Großteils ging es
dabei um Details wie die Frage, ob Rechnungen für Bauarbeiten an Zäunen
im Tierpark
als Arbeiten am Wegenetz des selben verrechnet wurden. Andrea
Herberstein erklärte,
diese Dinge seien zumeist von Boxan geregelt worden.
WirtschaftsBlatt.at
- 11. April 2008
"Es
gab nie Überprüfungen seitens des Landes" bei Herberstein
Beim Herberstein-Prozess
stand am Freitag wieder der angeklagte Ex-Gutsverwalter Heinz Boxan im
Mittelpunkt
- sowie Förderungen und Rechnungen. Heinz Boxan schilderte am Freitag
beim Herberstein-Prozess in Graz die
genaue Vorgangsweise
in Bezug auf die Landesförderungen: Andrea Herbstein hatte sondierende
Gespräche
geführt und abgeklärt, wofür es Förderungen geben könnte. Dann hatte
der Gutsverwalter
entsprechende Eingaben gemacht und später auch die geforderten
Rechnungen eingereicht.
Dass diese zum Teil umgeschrieben waren, flog nie auf, denn das Land
überprüfte
die Zahlen nicht.
WirtschaftsBlatt.at -
15. April 2008
Klasnic: "Hätte ich nicht ausbezahlt, würde das heute
vielen
leid tun"
Ex-Landeshauptfrau
Waltraud Klasnic sagte im Herberstein-Prozess aus. Sie steht nach wie
vor zur
Hilfe des Landes für das „Ensemble Herberstein“. „Ich kann mich nicht
erinnern, da müssen Sie den zuständigen
Referenten
fragen", war wohl die häufigste Auskunft, die die ehemalige
Landeshauptfrau der Steiermark, Waltraud Klasnic am Dienstag als Zeugin
im
Herberstein-Prozess am Straflandesgericht Graz gab. Zu der umstrittenen
Ferialverfügung, über die die Herberstein OEG im
Sommer
2004 eine Million ¤ in Form einer stillen Beteiligung erhalten hatte,
steht
Klasnic noch heute. „Hätte ich die Million nicht ausbezahlt, würde das
heute
vielen im Land leid tun", so die Ex-Landeshauptfrau. Auch dass die
Million ¤ nicht als Finanzspritze für den defizitären
Tierpark
sondern als Hilfe für die Beseitigung von Unwetterschäden deklariert
wurde, ist
für Klasnic in Ordnung: „Man muss das Ensemble Herberstein schon als
Ganzes
sehen."
Kurier - 15.
April 2008
Herberstein-Prozess:
Klasnic schweigsam
Tag
acht im Herberstein-Prozess: Die Befragung der ersten Zeugin,
Ex-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (V), lockte zahlreiche Zuseher ins
Grazer
Landesgericht. Klasnic wurde stundenlang zu den Förderungen an
Herberstein
befragt, doch konkrete Angaben machte sie nur wenige. Konkrete Zusagen
über 8,72 Millionen Euro
für
Herberstein will sie nie getätigt haben. Den Kernpunkt der
Verhandlungen bilden die angeblich missbräuchlich
verwendeten
Förderungen und Abgabenhinterziehungen. Andrea Herberstein (55) muss
sich wegen
schweren Betrugs, grob fahrlässiger Beeinträchtigung von
Gläubigerinteressen und
Abgabenhinterziehung verantworten. Heinz Boxan (63) wird ebenfalls
schwerer
Betrug und Abgabenhinterziehung vorgeworfen, während Maximilian
Herberstein
(31) nur wegen grob fahrlässiger Beeinträchtigung von
Gläubigerinteressen
angeklagt ist.
ORF.at - 12.
April
2008
Haus des Meeres mit
prächtigem Überblick
Seit einem Jahr können Besucher im Haus des Meeres einen prachtvollen
Blick über
die gesamte Stadt werfen. Die Dachterrasse auf dem alten Flakturm
bietet 360 Grad
Rundumblick. Am 13. April 2007 wurde die Aussichtsterrasse offiziell
eröffnet. Rund 150.000 Euro kostete der Umbau, um die Dachterrasse für
Besucher
zugänglich
zu machen. Gemeinsam mit Attraktionen wie Österreichs größtem Haibecken
und dem
Krokodilpark ist die Aussichtsterrasse wohl auch für einen
Besucheraufschwung mitverantwortlich.
lifepr.de - 9.
April 2008
Gemeinschaftshaltung
bei Affen im Zoo Basel
Seit zehn Jahren teilen sich im Zoo Basel Wollaffen und
Totenkopfäffchen (Saimiris)
gemeinsam ihren Lebensraum und immer wieder ergeben sich zwischen den
Arten Freundschaften.
Auch in ihrem Ursprungsgebiet, dem Amazonaswald, können sich die
Heimgebiete der
beiden Arten überlappen.
azonline - 10. April
2008
«Andere
haben Hochlandrinder»
Rainer und
Katharina Dietrich aus Menziken wollen auf ihrem Grundstücke zwei
Geparden halten.
Anwohner stören sich jedoch an dieser Art von Tierhaltung und
befürchten Geruchsimmissionen. Die Medienjagd sei
ungeheuerlich, findet
Rainer Dietrich. Es sei eine private Angelegenheit, welche Tiere man
wie halten
möchte. «Andere haben Hunde, Strausse oder Hochlandrinder. Das stört
niemanden.
Was ist speziell an Geparden? Als Nächstes wird das Paar Stellung zu
den Einsprachen nehmen. Das
kantonale Veterinäramt
befasst sich ebenfalls mit dem Fall und beurteilt das Bauvorhaben aus
tierschützerischer
Sicht.
Megawelle Canarias -
10. April 2008
Teneriffa
- Loro Parque ausgezeichnet
Der Loro Parque in Puerto de la Cruz auf Teneriffa ist mit
dem Titel
"Animal Embassy" ausgezeichnet worden. Durch seinen Einsatz für Natur,
Umwelt und Tiere hat der Tierpark den Titel "Botschafter der Tiere" vom
Instituto de Turismo Responsable, kurz ITR, verliehen bekommen. Bei der
Preisverleihung
waren gestern auch Ricardo Melchior, Präsident von Teneriffa und
Preisüberbringer,
der Minister für Tourismus, José Manuel Bermúdez und Tomás de Azcárate,
Präsident
des ITR, anwesend. Die Auszeichnung wurde vom Präsidenten des Loro
Parque, Wolfgang
Kiessling, entgegen
genommen.
lifepr.de
- 14.
April 2008
Fünf
Jahre Oceanográfico Valencia – Europas Grösstes Aquarium
Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des grössten
Aquariums in Europa,
des Oceanográfico in der Stadt Valencia, treffen sich vom 7. bis 11.
Mai die weltbesten
Unterwasserfilmer und -fotografen zum Ersten Internationalen
Unterwasser-Film- und
Fotofestival. Unter anderem nehmen auch Andy Byatt, der Regisseur von
"Deep
Blue" und der mit über 100 internationalen Fotopreisen ausgezeichnete
Leandro
Blanco an dem Top-Event teil.
Der
Tagesspiegel - 12. April 2008
Bagdads Zoo
Raubtiere, Zuckerwatte und fallende Schleier: Für viele Iraker ist der
Zoo von Bagdad
zu einem Ort der Ruhe geworden, für manche gar zum Symbol der Hoffnung.
Doch nun
scheint der Park zwischen neue Fronten zu geraten. Sadr-City, der
Zwei-Millionen-Bezirk im Osten
Bagdads,
ist jetzt in der Hand der Mahdi-Armee, der Miliz des Schiitenführers
Muktada al
Sadr. Sie beschoss die „Grüne Zone“ im Stadtzentrum, jenen bisher als
unverwundbar
geltenden Bezirk, in dem Teile der irakischen Regierung, die
amerikanische und die
britische Botschaft ihren Sitz haben. Wenn es in
der Stadt noch einen sicheren Ort geben sollte, dann ist es das
Gelände, auf dem
der Affenkäfig steht, die „Zawra-Gärten“, der Zoo. Überhaupt sollen Zoo
und Park jetzt noch schöner und
attraktiver werden.
Sechs Milliarden Dinar, das sind etwa 5,8 Millionen US-Dollar, will die
Regierung
ausgeben, um die Parks und Grünanlagen der Hauptstadt herzurichten. Der
Zawra-Park
bekommt derzeit jede Menge neuer Pflanzen und Blumen. Vor drei Wochen,
als die Kurden ihr Neujahrsfest feierten und Massen
von Menschen
in den Park strömten, waren die Frauen ohne Kopfbedeckung sogar in der
Überzahl.
Nie in den letzten fünf Jahren wirkte
Bagdad so
entspannt. Eine Woche später stand Sadr-City in Flammen, lag die Grüne
Zone unter
Dauerbeschuss
von Granaten und Raketen. Fast 300 Menschen starben in nur fünf Tagen.
Seitdem bleibt
der Zawra-Park fast leer.
taz - 11. April
2008
Kein
Elefant im Porzellanladen
Elefanten
sind trampelig? Von wegen! Dieser hier beherrscht wahrscheinlich die
anmutigste
Pinselführung der Welt - mit seinem Rüssel. Nach und nach fügen sich
die Linien zu einem kompletten Gemälde
zusammen, das eine
fast expressionistische Anmutung hat. Besagter Elefant
wurde aus Burma importiert, um den Elfenbeinjägern nicht zum Opfer zu
fallen und
befindet sich derzeit in einem thailändischen Zoo.
Tagesspiegel -
10.
April 2008
Kraken
lieben gefährlich
Das Liebesleben
der Kraken ist alles andere als romantisch. Denn Oktopusse klammern
sich eifersüchtig
an ihre Partnerinnen, täuschen Rivalen und schrecken selbst vor Gewalt
nicht zurück. Das jedenfalls behaupten Meeresbiologen, die beim
Schnorcheln vor der
indonesischen
Insel Sulawesi Oktopusse der Art Abdopus aculeatus beobachtet haben.
Christine
Huffard
vom Monterey-Bay-Aquarium und Roy Caldwell von der Uni Kalifornien in
Berkeley waren
überrascht vom komplexen Paarungsverhalten dieser Kraken, das sie im
Fachmagazin
„Marine Biology“ beschreiben.
Wiesbadener
Tagblatt - 11. April 2008
Lounge
für Gäste mit Fell und Flossen
Vor dem
Abflug exklusiv in der Lounge umsorgt werden: Diesen Service genießen
auf dem Frankfurter
Flughafen nicht nur Erste-Klasse-Passagiere, sondern auch Millionen
tierischer Fluggäste
in einer neuen "Animal Lounge". Der Koalabär mit eigener Bordkarte
gehört in dem Flachbau im
Frachtbereich des Flughafens
ebenso zur Kundschaft wie jährlich 1500 Pferde oder unzählige Fische,
Angelwürmer
und Küken. Die neue Tierstation, die am Freitag offiziell eröffnet
wurde, soll
aber nicht nur
den Gästen mit Fell oder Flossen gefallen, sondern auch ihren
Besitzern.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
|
|
|
|
Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
dierennieuws.nl - 16.
Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Dierenpark
Amersfoort
Natürliches
Verhalten im Zoo: Tierpark Amersfoort
Es sieht so aus, als
würde die eine Tierart ein viel stärkeres
stereotypes Verhalten zeigen als andere Tierarten. In Zoos sieht man
zum Beispiel regelmäßig Elefanten, Eisbären, (männliche) Tiger und
Leoparden, die ein abweichendes Verhalten zeigen. An sich ist dies
erklärbar in dem Sinne, daß es Tiere sind, die in der Wildnis große
Strecken zurücklegen oder sich gern unsichtbar machen (wie Tiger und
Leoparden). Wir haben diesmal auch etwas kleinere Tierarten beobachtet
wie Kattas und Siamangs. [Ausführlicher Text von B. de Jonge]
destentor.nl - 15. Apr.
2008
Gorillabaas Jambo opnieuw vader
Gorillachef Jambo
erneut Vater
Apeldoorn. Jambo ist
letztes Wochenende zum zweitenmal Vater geworden.
Der junge Gorillachef arbeitet in Apenheul fleißig daran, die
Familiengefühle in seiner Gruppe wieder zu verstärken. Als der große
Anführer Bongo 2005 starb, fiel die Gruppe auseinander. Bongos Söhne
mußten den Apeldoorner Tierpark verlassen - und die Frage war, wie die
übriggebliebenen Weibchen ein neues Männchen empfangen würden.
Inzwischen paart Jambo sich locker drauflos und es wird auf diese Weise
am Gruppengefühl gearbeitet. Im Oktober wurde sein erster Sohn Mapasa
geboren, am letzten Wochenende brachte Lobo sein zweites Kind auf die
Welt. Ob Jambo einen Sohn oder eine Tochter bekam, wagte Apenheul
gestern noch nicht zu sagen.
dierennieuws.nl - 11.
Apr. 2008
Een dagje dierentuin: Krefelder Zoo (D) Deel 11
Ein Tag im Zoo:
Krefelder Zoo (D). Teil 11
Der Krefelder Zoo ist
einer der vielen Zoos, die Deutschland zu bieten
hat. Ein relativ kleiner Zoo, aber mit einer interessanten
Tiersammlung. An den Besuchern merkt man auch, daß man über die Grenze
ist. In Belgien sind die Leute freundlich und bescheiden, in
Deutschland fällt auf, daß die Leute noch fanatischer sind als die
Niederländer. Als Fotograf braucht sich hier niemand "einsam" zu
fühlen. Wir standen bei den Schneeleoparden. Ohne zu übertreiben - wir
wurden von mindestens zehn Fotografen umzingelt, der eine mit einem
noch größeren Objektiv als der andere. ... Im Internet und am Eingang
ist von zwei "Elefantenshows" pro Tag die Rede. Der Terminus
"Elefantenshow" läßt uns an unseren Aufenthalt in Indien denken. Der
organisierte Transport von Touristen auf Elefanten in den Dschungel, um
bemerkte Tiger zu sehen, wird dort Elefantenshow genannt. Schrecklich,
wie Menschen überall ein "Kasperletheater" davon zu machen wissen. Wir
waren sehr gespannt darauf, was die Elefantenshow in diesem Zoo
beinhalten sollte. Wahrscheinlich eine Art von Fütterungs-Show, dachten
wir, doch es war nichts weniger als das. Am Elefantengehege standen
Reihen von Menschen und es kostete etwas Mühe, um gerade so ein gutes
Plätzchen zu ergattern, um für diesen Bericht noch ein paar Fotos von
der Show zu machen. Wir ließen uns überraschen. Wir waren eben mal
nicht in einen Zoo, sondern im Zirkus gelandet. [Ausführlicher Bericht
von B. de Jonge]
hbvl.be - 10. Apr. 2008
Koekoek met uitsterven bedreigd
Kuckuck vom
Aussterben bedroht
Die Zukunft des
Kuckucks steht auf dem Spiel. Durch die Erderwärmung
kehren andere Zugvogelarten früher nach Europa zurück. Der Kuckuck
macht das nicht und findet deshalb immer schwieriger einen anderen
Vogel, der seine Nachkommenschaft auf die Welt bringen wird. Können wir
etwas tun, um den Kuckuck zu schützen? Frederik Thoelen vom
Naturschutzentrum in Opglabbeek: "Nicht wirklich. Es ist sinnlos, wilde
Tiere in Tiergärten einzusperren. Das einzige, was wir tun können, um
den Kuckuck zu retten, ist, weniger Schadstoffe auszustoßen."
dierennieuws.nl - 9.
Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Ouwehand's
Dierenpark
Natürliches
Verhalten im Zoo: Ouwehand's Tierpark
Elefanten sind, so
finde ich, an sich ganz nette, interessante Tiere.
Erst recht, nachdem ich in Afrika Elefanten gesehen und Elefanten aus
der Nähe in Indien erlebt habe, bin ich von diesen Tieren begeistert.
Nur das Beobachten dieser Tiere in Zoos hat mich nie so fesseln können.
Große Entfernungen zurücklegen, Äste knacken und Bäume ausreißen - das
ist natürliches Verhalten für Elefanten, in Gefangenschaft gbt es das
alles gewöhnlich nicht, selbst nicht in Zoos, wo die Elefanten relativ
gut untergebracht sind wie im Tierpark Emmen und im Tiergarten
Blijdorp. Stereotypes Verhalten kommt oft vor bei Elefanten in
Gefangenschaft, wie das Sich-drehen, Kopfschwenken, wiegende Bewegung
und Apathie. Todesursache Nummer eins bei Elefanten in Gefangenschaft
sind Entzündungen an den Füßen. [AusführlicherText von B. de Jonge]
safaripark.nl - 9. Apr.
2008
Kinderzender Nickelodeon viert verjaardag in
Safaripark Beekse Bergen
Kindersender
Nickelodeon feiert Geburtstag im Safaripark Beekse Bergen
Der Safaripark Beekse
Bergen feiert dieses Jahr nicht nur sein eigenes
40-jähriges Bestehen, sondern auch das fünfjährige Bestehen des
Kindersenders Nickelodeon. Am Samstag, dem 19., und Sonntag, dem 20.
April stehen sowohl der Safaripark als das nahegelegene Spielland
Beekse Bergen völlig im Zeichen von Nickelodeon.
zoo-emmen.nl - 11. Apr.
2008
Vier impala's geboren
Vier Impalas geboren
Im Savannenstall des
Zoos Emmen sind diese Woche vier Impalas geboren
worden. Die Herde besteht jetzt aus 26 Tieren. Bei schönem Wetter
bewegen sich die Impalas auf der Savanne. Wenn das Wetter dies nicht
zuläßt, bleiben sie im Stall, der dann für die Besucher geöffnet ist.
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