E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 418 vom 17. April 2008

Liebe Leser,

erstaunlich, wie sehr das Schicksal einiger Fische die Nation bewegt. Eines meiner Lieblingsthemen ist ja die verzerrte Wahrnehmung der Wirklichkeit: Hunderttausende Freizeitangler halten das Töten von Fischen für Sport (falls sie sie nicht durchbohrt wieder aussetzen oder über Stunden in einem Eimer vegetieren lassen), und keine Zeitung schreibt darüber Greuelberichte. Wenn ein Eisbär selbiges tut, ist es plötzlich Tierquälerei und provoziert empörte Meldungen. Wann begreifen aber die Medien endlich einmal, daß sie von manchen Tierschützern schlicht mißbraucht werden, um völlig Nichtiges aufzublasen?

Es sind aber nicht einfach pauschal "die Tierschützer", die so denken. So erinnerte ich mich an etwas, das ich vor Jahren gelesen hatte und das tatsächlich noch online verfügbar ist: Die
Basisinformationen Wildtierhaltung des Schweizer Tierschutzes STS (genau, jene Organisation, die sich kürzlich mit Ihrem "Zootest Schweiz" nicht nur Freunde gemacht hatte; das ist bei Zootests aber keine Kunst). Im immerhin schon zehn Jahre alten Grundsatzpapier wird auf Möglichkeit und Voraussetzung zur Lebendverfütterung - und zwar durchaus nicht nur von Fischen! - ziemlich ausführlich und geradezu visionär eingegangen:

Zitat:
"An sich gehört die Lebendfütterung bei Arten, die sich mehrheitlich oder ausschliesslich durch selbst erbeutete Tiere ernähren, zu deren artgemässen Haltung. Es geht dabei nicht nur um das Töten, sondern um den ganzen Funktionskreis von Hungergefühl, Aufspüren, Beobachten, Anschleichen, Jagen, Töten, ev. Teilen mit Artgenossen, Zerlegen. (...) Eine den natürlichen Verhältnissen angepasste Lebendfütterung ist ein langfristiges Ziel. Es wäre vorstellbar, die jagenden Tierart (Prädator) und die Beutetierart im selben Gehege zu halten."

Mit der Frage "Verfütterung von Zootieren" beschäftigt sich auch die heutige Online-Version der "Süddeutschen" im Interview mit Psychologie-Prof. Luy: Tiere sind Freunde, kein Futter!
Leider bringt der Artikel aber zumindest auf rechtlicher Seite keine Klarheit, was sicherlich auch an widersprüchlichen EU-, nationalen und Landes-Verordnungen liegt.

Und sonst? Die Schweizer haben nun doch "Brunos" Halbbruder "JJ3" erlegt. Der CO2-Ausstoß ist in den letzten zehn Jahren allen Abkommen entgegen nicht nur angestiegen, sondern das sogar gleich noch deutlich mehr als die bis vor kurzem noch als Panikmache abgetanen schlimmsten Prognosen: Aufreger gäbe es wahrlich genug. Laßt die Eisbären doch mal eine Woche zufrieden.

Dirk Petzold
Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:

Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne Zoowelt

In Österreich legt man bekanntlich großen Wert auf Titel


Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen, Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information bereitgestellt.


HNA.de - 11. April 2008
Den Fröschen auf der Spur im Wildpark Knüll
Auf den Spuren von Fröschen und Kröten bewegen sich Kinder und Biologen am nächsten Mittwoch, 16. April, im Wildpark Knüll. Eine Wanderung, so eine Pressemitteilung, führt zu Laichgewässern. Am Krötenzaun bei Rodemann helfen die Mädchen und Jungen den Tieren über die Straße. Willkommen sind Kinder ab acht Jahren. Die Froschaktion gehört zur gemeinsamen Kampagne von Zoos und Umweltverbänden weltweit, die 2008 zum Jahr des Froschs erklärt haben.

vbio.de - 11.04.2008
Besonders gefährdete Amphibien: Ganzheitliches Modell für den Artenschutz auf Madagaskar
Die Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars sind weltweit einzigartig, aber auch stark gefährdet: Die Zerstörung ihres tropischen Lebensraumes schreitet rapide und ungebremst voran. Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von deutschen Wissenschaftlern aus Braunschweig und München hat jetzt erstmals die wichtigsten Gebiete berechnet, die zur Rettung tausender spektakulärer Tier- und Pflanzenarten unter Schutz gestellt werden müssen. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin "Science" in seiner heutigen Ausgabe (www.sciencemag.org/). Die 22 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben die Verbreitungsgebiete von tausenden dieser einzigartigen Tiere und Pflanzen analysiert. Ihr Ziel ist es, Politiker und Wissenschaftler bei der Planung künftiger Artenschutzgebiete zu unterstützen. Die Basis dafür waren jahrelange beschwerliche Expeditionen in den tropischen Regenwäldern, Bergregionen und Dornwüsten Madagaskars, um die Verbreitung dieser Arten festzustellen.achypodien). Es wird geschätzt, dass im Schnitt 80 Prozent der Arten in allen diesen Tier- und Pflanzengruppen nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen.

DIVERSITAS - 10.04.2008
Group on Earth Observation - Biodiversity Observation Network (GEOBON) / Neues Netzwerk zur weltumspannenden Beobachtung von Ökosystemen gegründet
Führende Wissenschaftler aus über 35 Staaten haben die Errichtung eines globalen Netzwerks zur Beobachtung der biologischen Vielfalt beschlossen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Tagung, die vom 8. bis 10. April in Potsdam stattgefunden hat. Durch die bessere Vernetzung von Geo-Informationsdaten wollen die Wissenschaftler künftig Aussagen darüber treffen können, wo Ökosysteme am stärksten gefährdet sind und mit welchen Maßnahmen sich diese am besten schützen lassen. An dem heute gegründeten GEO Biodiversity Observation Network (GEO BON) sind insgesamt 70 Nationen und 50 Organisationen beteiligt.




WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Westfälische Nachrichten - 16. April 2008
100.000 Euro für vom Aussterben bedrohte Äffchen
Zoodirektor Jörg Adler ist ein bisschen stolz auf seinen Aufsichtsrat. Denn der hat unlängst einen Beschluss gefasst, der – davon ist Adler überzeugt – in der deutschen Zoowelt mit Hochachtung zur Kenntnis genommen wird: Der Aufsichtsrat hat mit den Stimmen aller Parteien 100.000 Euro aus dem Zoobudget für ein Artenschutzprojekt in Vietnam bereitgestellt. Seit dem Jahr 2000 bemüht sich Münsters Allwetterzoo gemeinsam mit der Stiftung Artenschutz und anderen Partnern um die Rettung der Goldkopflanguren – einer Primatenart, die seit einiger Zeit auf der „Roten Liste“ gefährdeter Arten ganz weit vorne steht. Adler: „Die wären heute schon nicht mehr da, wenn der Zoo Münster mit seinen Partnern nicht im letzten Moment eingegriffen hätte.“ Die ursprünglich Tausende zählende Population war auf 53 Tiere geschrumpft. Mittlerweile, so Adler, gibt es wieder 69 Goldkopflanguren. Das Projekt beschäftigt laut Adler neben dem Projektleiter rund 30 Vietnamesen. Deren Hauptaufgabe besteht darin, die Insel der Goldkopfaffen gegen Wilderer, Holzräuber und Brände zu schützen. Darüber hinaus werde Aufklärungsarbeit – vor allem in den Schulen – betrieben. Und nun steht auch noch ein schwieriges Umsetzungsprojekt ins Haus: Drei Weibchen haben sich bei niedrigem Wasserstand auf eine Nachbarinsel verlaufen. Sie sollen unbedingt zurückgebracht werden, weil sie für die Erhaltung der Art von nicht zu unterschätzender Bedeutung sind. Die Goldkopflanguren bedankten sich auf ihre Weise für Adlers Einsatz. Seit Jahren, so berichtet der Zoodirektor, habe er vergeblich versucht, die seltenen Affen zu fotografieren. Auf seiner letzten Vietnam-Reise hatte er endlich Erfolg.


Topnews - 14. April 2008
Neue Besuchszeiten: Eisbär Flocke wird geschont
Der Nürnberger Zoo will das Eisbärenmädchen Flocke schonen und hat dafür neue Besucherzeiten eingeführt. Der Zoo teilte am Montag mit, dass Flockes dreistündiger Aufenthalt im Eisbärengehege am Nachmittag in Zukunft in zwei Abschnitte aufgeteilt sein wird. «Die Erfahrungen der vergangenen Woche haben gezeigt, dass drei Stunden nachmittags am Stück für das Tier zu lang sind», wurde als Begründung seitens des Tierparks mitgeteilt. Den Angaben zur Folge soll das Bärenmädchen künftig vormittags von 9.00 bis 11.00 Uhr und nachmittags von 13.00 bis 14.30 Uhr sowie von 15.30 bis 17.00 Uhr für die Besucher zu sehen sein.

Tiscali - 14. April 2008
Was Flocke verdient
Sie hat einen eigenen Manager, trägt einen geschützten Markennamen und scheffelt jede Menge Kohle in die Kasse ihrer Mutterstadt Nürnberg und deren Zoo: Eisbärbaby Flocke ist nicht nur niedlich, sondern bares Geld wert. Eine der offiziellen Vermarktungslizenzen ging ans Versandhaus Quelle. Vor allem online will man dort mit Starmpelanzügen, Shirts und Co. im Flockedesign für Umsatz sorgen.

Volksstimme - 13. April 2008
Erster Ansturm auf Flocke
Der Nürnberger Tiergarten hat am Samstag einen ersten Ansturm auf die junge Eisbärin Flocke erlebt. Bis zum frühen Nachmittag hatten sich nach Schätzungen der Zooleitung 4000 Menschen vor dem Eisbären-Gehege eingefunden. Besonders gegen Mittag schwoll der Strom der Besucher an, der sich auf den Weg zum Eisbärengehege im hinteren Teil des Tiergartens machte. Erstmals hatte die eigens errichtete Besuchertribüne vor dem Eisbären-Gehege wegen Überfüllung geschlossen werden müssen. Vor dem Zugang hatte sich eine Schlange gebildet. Die Wartezeit betrug nach Angaben von Besuchern aber nicht mehr als eine Viertel Stunde.

Bocholter-Borkener Volksblatt - 13. April 2008
Flocke-Fieber im Nürnberger Tiergarten
Mehr als 4000 Menschen haben sich am Samstag vor dem Gehege der kleinen Eisbärin gedrängt. Das sind etwa doppelt so viele Besucher wie sonst, sagte die Sprecherin des Zoos, Nicola Mögel. Ein Andrang wie beim Berliner Eisbär Knut blieb bislang aber aus. Flocke habe ihre Fans mit ihrem ganzen Showprogramm erfreut: Sie sprang in den Wassergraben, spielte mit dem roten Ball, rannte den kleinen Hügel hinauf, versteckte sich unter den Tannenbäumen und lugte dann keck daraus hervor.

Umweltjournal - 13. April 2008
Zoobabies: Von Superstars zu Verlierern
Nach Knut ist nun Flocke in aller Munde. Kein Wunder: Sie ist putzig und wird geschickt vermarktet. Keine Zeitung, kein TV-Sender, der nicht über Flocke berichtet. Die Bilder sind mit denen von Knut vergleichbar. Aber, wie die Nürnberger ja schon feststellten: "Knut war gestern!". Dieser Slogan ist symptomatisch für den medialen und kommerziellen Umgang mit Zoobabies. Der Kuschelfaktor hält im Zoo nicht lange an. Obwohl Knut noch nicht einmal ein Jahr alt ist, hat er seinen Pfleger – seine „Ersatzmutter“ – bereits verloren, weil er zu groß geworden ist, um so engen Kontakt mit ihm zu pflegen.

WELT ONLINE - 12. April 2008
Braucht Knut Robbenbabys als Dessert?
Als ich vor ein paar Tagen eine Angel kaufte, fiel mir ein, dass ich am vergangenen Sonntag nicht ganz die Wahrheit gesagt hatte. Da prangte hier meine hehre Behauptung, noch nie ein Wirbeltier umgebracht zu haben. Ich hatte an Pandas, Rehkitze oder Cocker-Spaniel gedacht. Aber ich habe Fische getötet. Es waren zu wenige und zu kleine, aber doch als Fische erkennbar. Und Fische sind nun mal Wirbeltiere, auch wenn viele Verbraucher dies aus verzehrtechnischen Gründen bedauern mögen.
Es gibt also eine Verbindung zwischen mir und dem Eisbären Knut, der gerade zehn Karpfen kaputt gespielt und gefressen hat. Anders als meines hat jedoch sein Verhalten für Entsetzen gesorgt.
Es ist gut, dass Menschen sich um die seelische Gesundheit von sich möglicherweise unfrei fühlenden Lebeweisen sorgen. Doch warum denkt dann niemand – außer mir – daran, dass vielleicht auch ich nicht unter artgerechten Bedingungen lebe? Statt frei und fröhlich durch die Wildnis zu streifen und den Wels zu stellen, hacke ich etwas in die Tastatur und esse Tütensuppen. Während der Mittagspause muss ich dann im Fernsehen noch mit ansehen, wie fast 500 Personen, die denselben erbarmungswürdigen Beruf ausüben wie ich, sich im Nürnberger Zoo zusammenrotten, um die Eisbärin Flocke beim Planschen zu beobachten.

Ad-Hoc-News - 11. April 2008
Nur 1500 Besucher pro Tag wollen Flocke sehen
Der Besucherandrang auf das Eisbärenkind Flocke im Tiergarten Nürnberg hält sich an den ersten drei Tagen stark in Grenzen. Pro Tag besuchten etwa 1500 Gäste Flocke, wie die Sprecherin des Tiergartens, Nicola Mögel, am Freitag auf ddp-Anfrage mitteilte. Der große Ansturm blieb damit bislang aus. Dennoch zeigte sich die Sprecherin zufrieden. Für einen Freitagnachmittag sei das eine «ordentliche Zahl» und mehr als an einem «normalen Aprilwochenende», sagte sie.

PR-Inside.com - 10. April 2008
Flocke-Rummel inspiriert Haindling zu Protestsong
Der Medienrummel um das Nürnberger Eisbärbaby Flocke hat den niederbayerischen Musiker Hans-Jürgen Buchner alias Haindling zu einem Protestsong inspiriert. In seinem neuesten Werk besingt der Musiker, was er von der ganzen Eisbären-Hysterie hält: «I mechat koa Eisbär sa / im Nürnberger Zoo / I mecht a koa Eisbär sa / In Berlin oder anderswo». Die Idee für den Song sei ihm neulich unter der Dusche gekommen. Da habe er plötzlich die Melodie des 80er-Jahre-Hits «Ich möchte ein Eisbär sein im kalten Polar» im Kopf gehabt und an die Bilder von Flocke und Knut gedacht. Ihm sei aufgefallen, dass bei dem ganzen Hype um die süßen Zoo-Eisbären kaum auf die Umweltproblematik und das Problem der vom Aussterben bedrohten Tierart hingewiesen werde. Mit seinem Lied wolle er die Menschen nun ein wenig aufrütteln. Buchner betont, er habe nichts gegen Tierparks und auch nichts »gegen die Freude, die für viele Menschen von Flocke ausgeht«. Vom Schweizer Komponisten des 80er-Jahre-Eisbären-Songs der Band »Grauzone" hat sich Buchner bereits die Erlaubnis geholt, die alte Melodie mit seinem neuen Text versehen zu dürfen. Das Lied soll auf seiner Tournee im Sommer zu hören sein.

Donaukurier Online - 10. April 2008
Flocke lockt knapp 2000 in Nürnberger Zoo
Auch einen Tag nach dem ersten öffentlichen Auftritt der jungen Eisbärin Flocke ist der Besucher-Andrang im Tiergarten Nürnberg ausgeblieben. Bis zum Nachmittag seien ungefähr 1500 Tierfreunde gekommen, um das Eisbärenbaby live zu sehen. Ähnlich wie am Vortag würden bis zum Abend knapp 2000 Menschen im Zoo erwartet.

Bild.de - 10. April 2008
Ist Flocke zu fett?
Warum ist die kleine Flocke nur so ein Moppelchen? Unser Knut war im gleichen Alter dagegen richtig schlank! Die Nürnbergerin ist mehr als doppelt so schwer. Sind das die berühmten Lebkuchen aus der Dürerstadt? „Nein“, sagt Nürnbergs Zoo-Vize-Chef Helmut Mägdefrau (53). „Flocke war die ersten vier Wochen bei ihrer Mutter. Die Milch hat ihr diesen Entwicklungsvorsprung gegeben. Zu fett ist sie aber nicht.“

Augsburger Allgemeine - 10. April 2008
"Flocke wird den ganzen Rummel gut wegstecken"
Zur Präsentation von Eisbärin Flocke kamen gut 400 Journalisten aus aller Welt in den Zoo nach Nürnberg, für den Besucheransturm wurden eigene Tribünen gebaut und Souvenirstände bieten sämtliche Produkte mit Flocke-Konterfei an. Der Rummel um den kleinen Eisbären kennt kaum Grenzen. Doch wie kommt der Star selbst mit dem ganzen Trubel zurecht? Wir sprachen mit der Tierverhaltenstherapeutin Renate Jones-Baade aus München über Flockes Beziehung zu Menschen und einer möglichen Liaison mit Knut.

Welt online - 9. April 2008
Eine Eisbärin und 430 Journalisten
Der Nürnberger Zoo präsentiert Baby Flocke - Fernsehteams aus Russland, den USA und Japan sind dabei Erstaunlich still ist es am Nürnberger Raubtiergehege, als Eisbärin Flocke das Blitzlicht der Öffentlichkeit erblickt: Punkt 15 Uhr führt Pflegerin Stefanie Krüger den Medienstar durch einen Seitenzugang zum großen Becken. Mehr als 60 Fotografen und Fernsehteams mit insgesamt 250 Mitarbeitern sehen zu, darunter die amerikanischen Sender CNN, ABC, das russische Fernsehen, ein tschechisches und ein japanisches Kamerateam.

FOCUS Online - 9. April 2008
Liebling der internationalen Medien
Von Peking bis Neu-Delhi, von New York bis Stockholm: Der erste Auftritt von Flocke ist auch von der internationalen Presse gefeiert worden. Weltweit berichteten Zeitungen in ihren Onlineausgaben über den Premierenauftritt der Eisbärin. Ihr Name wird in den meisten Sprachen übersetzt. In England wird Flocke liebevoll „Snowflake“ genannt, in tschechischen Zeitungen „Vlocka“ und in russischen Medien „Snezhinka“.

Tagesspiegel - 11. April 2008
Knut muss weiter beengt leben
Ein Mobilfunkunternehmen bot dem Berliner Zoo den Ausbau des bisher knappen Eisbärengeheges an. Knut hätte reichlich Platz gehabt. Der Haken dabei: Das Unternehmen wollte im Gegenzug Vermarktungsrechte am Eisbären. Zoo-Direktor Blaszkiewitz lehnte kategorisch ab.

Hamburger Abendblatt - 11. April 2008
Scholz & Friends gewinnt mit Knut-Anzeigenkampagne
Mit ihrer Kampagne "Ich bin auch Knut" für den Tierpark Berlin hat die Agentur Scholz & Friends den diesjährigen "Journalistenpreis für wegweisende Printwerbung" der Axel Springer AG gewonnen. Vor rund 350 Gästen aus Wirtschaft und Kreativbranche wurde die Auszeichnung am Freitagabend bereits zum 16. Mal anlässlich des ADC-Festivals im Berliner Axel-Springer-Haus verliehen. Der "Journalistenpreis für wegweisende Printwerbung" gilt unter den Werbungtreibenden als wichtigster Experten-Award und ist die einzige Auszeichnung in Deutschland, die Journalisten an die Kreativbranche vergeben und bei der ausschließlich Werbekampagnen in Zeitungen und Zeitschriften beurteilt werden. "Die Kampagne nimmt humorvoll, aber nicht eindimensional den Knut-Hype auf. Erst muss man lachen, dann fast weinen. So kommt die Botschaft durchs Herz ins Hirn. Wegweisend!", sagte der Jury-Vorsitzende Claus Strunz.

Berliner Kurier - 16. April 2008
Knut: Jaaaa! Ich bleibe in Berlin
Zoo-Chef will den Eisbär behalten. "Wenn es nach uns geht, bleibt Knut hier", sagt Blaszkiewitz-Sprecher Detlef Untermann. Das klang noch vor wenigen Wochen ganz anders. "Wir haben schon zwei Eisbären-Anlagen in Zoo und Tierpark. Eine dritte brauchen wir nicht", hatte Blaszkiewitz da gesagt. Doch das letzte Wort hat der Tierpark Neumünster, dem Knut eigentlich gehört. Tierpark-Chef Dr. Peter Drüwa sagt nicht Ja und nicht Nein: "Ich muss mich erst mit dem internationalen Eisbär-Koordinator beraten."

WELT ONLINE - 10. April 2008
Neumünster besteht auf Knuts Millionen
Im Streit zwischen den Zoos Neumünster und Berlin um Anteile an den Gewinnen dank Eisbär Knut zeichnet sich keine Lösung ab. Der Zoo Neumünster beansprucht einen Teil der bisherigen Gewinne von fünf Millionen Euro. Der Vater von Knut ist Lars und wurde aus Neumünster an den Zoologischen Garten nach Berlin ausgeliehen. Nach einer entsprechenden Vereinbarung gehört Knut als Erstgeborener dem Zoo Neumünster, der zur Konfliktlösung den Einsatz eines Schlichters vorgeschlagen hat. Laut Zoo-Direktor Peter Drüwa hat Berlin seit 18. März nicht geantwortet. Drüwa sagte am Donnerstag: „Wir sind geduldig und warten.“ Berlin lehnt jedoch dem Vernehmen nach grundsätzlich jede Beteiligung ab. Mit einer Klage wäre zu rechnen, falls die Berliner sich, wie nach jetzigem Stand zu erwarten ist, überhaupt nicht mehr zu den Forderungen aus Neumünster öffentlich äußern. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa hat eine juristische Prüfung durch die Zoo-Direktion in Berlin ergeben, dass sich aus der vorliegenden Vereinbarung zwischen den Zoos kein Anspruch auf eine Beteiligung an Erlösen durch Ticketverkauf oder Souvenirhandel ergibt. Der Zoologische Garten vertritt die Auffassung, dass der Zoo Neumünster lediglich ein Mitspracherecht zum künftigen Verbleib von Knut hat. Die juristische Prüfung soll aus Berliner Sicht auch ergeben haben, dass sogar die Frage offen ist, ob Knut überhaupt der Erstgeborene ist. Ein Zwillingsbruder von Knut starb vier Tage nach seiner Geburt. Unklar ist aber, ob dieser oder Knut der Erstgeborene war.

Lübecker Nachrichten - 10. April 2008
Noch keine Einigung im Zoo-Streit um Knut
Im Streit zwischen den Zoos Neumünster und Berlin um Anteile an den Gewinnen dank Eisbär Knut zeichnet sich keine Lösung ab. Der Zoo Neumünster beansprucht einen Teil der bisherigen Gewinne von fünf Millionen Euro. Der Vater von Knut ist Lars und wurde aus Neumünster an den Zoologischen Garten nach Berlin ausgeliehen. Nach einer entsprechenden Vereinbarung gehört Knut als Erstgeborener dem Zoo Neumünster, der zur Konfliktlösung den Einsatz eines Schlichters vorgeschlagen hat. Laut Zoo-Direktor Peter Drüwa hat Berlin seit 18. März nicht geantwortet.

Tagesspiegel - 12. April 2008
Knut muss weiter beengt leben
Ein Mobilfunkunternehmen bot dem Berliner Zoo den Ausbau des bisher knappen Eisbärengeheges an. Knut hätte reichlich Platz gehabt. Der Haken dabei: Das Unternehmen wollte im Gegenzug Vermarktungsrechte am Eisbären. Zoo-Direktor Blaszkiewitz lehnte kategorisch ab. In Berlin stehen Knut nur 570 Quadratmeter zur Verfügung. Darauf angesprochen, ließ Blaszkiewitz mitteilen,
man brauche „bei Beträgen unter neun Millionen gar nicht anfangen zu diskutieren“. Das debitel-Angebot, Vermarktungsrechte an Knut zu bekommen und dafür über einen Benefiz-Telefonkostenanteil der Handykunden „zwischen drei und sechs Millionen Euro im Jahr oder auch die ganze Summe bereitzustellen, besteht immer noch“, sagte Joachim Schäfer gestern. Dass Knut im Berliner Zoo mit 570 Quadratmetern auskommen muss, sei jedoch kein Problem, betont Zoo-Pressesprecher Detlef Untermann. „Das ist weit mehr, als das zuständige Bundesministerium für die Haltung dieser Tiere vorschreibt.“

openPR.de - 10. April 2008
Publikumsliebling Knut jetzt auf 5 Millionen Briefmarken
Seit heute kann der Deutschen liebstes Kuscheltier, der inzwischen 16 Monate alte Eisbär Knut aus dem Zoologischen Garten Berlin auch verschickt werden. Denn seit dem 10. April 2008 ist der gar nicht mehr so kleine Knut unter dem Titel „Natur weltweit bewahren - Eisbär Knut“ auch auf einer Briefmarke zu haben. Die Zuschlagmarke (55 + 25 Cent) erscheint in der Serie "Für den Umweltschutz", mit den Zuschlagerlösen aus der Knut-Briefmarke fördert das Bundesumweltministerium Umwelt- und Naturschutzprojekte zum Thema Biodiversität.

Volksstimme - 10. April 2008
Sondermedaille mit Eisbär Knut beschäftigt Frankfurter Richter
Eisbär "Knut" beschäftigt demnächst Verwaltungsjuristen in Frankfurt am Main. Anlass ist eine Sondermedaille zur Geburt des Publikumslieblings im Berliner Zoo. Diese war von der Braunschweiger Münzhandelsgesellschaft Deutsche Münze in einer Auflage von 25 000 Stück auf den Markt gebracht worden. Die Deutsche Bundesbank als Wächterin der einschlägigen Medaillenverordnung störte sich nicht an dem Abbild des süßen Knuddels, sondern an der Rückseite.

Bild.de - 9. April 2008
Knut braucht eine Freundin
Gestern berichtete BILD über die schweren Vorwürfe von Tierschützer Jürgen Ortmüller (54). Der Vorsitzende des Wal- und Delfinschutzforums (WDSF) behauptete: „Mit Knut ist ein leidender Psychopath herangezogen worden. Er wird nie Sex haben, ist selbstaggressiv, antisozial.“ BILD fragte Deutschlands bekannteste Tierpsychologin. Dorit Feddersen-Petersen vom Zoologischen Institut der Uni Kiel beruhigt jetzt alle Knut-Fans: „Er zeigt ein für Zootiere völlig normales Spiel- und Erkundungsverhalten. Er ist kein Psychopath, weder apathisch noch überdreht!“ Allerdings warnt auch die Expertin: „Zootiere müssen ihr Verhalten so entwickeln können, dass sie nicht leiden. Knut darf sich nicht langweilen. Am besten wäre es, er würde mit einer gleich großen Eisbärin zusammenleben.“

FOCUS Online - 15. April 2008
Eisbär Wilbär: Nächtliche Übungen für den großen Auftritt
Flocke hat ihren ersten großen Auftritt schon hinter sich, nun wird es für Eisbär Wilbär ernst: Das Stuttgarter Bärenbaby wird am Mittwoch der Öffentlichkeit präsentiert. Damit beim ersten Auftritt des vier Monate alten Tiers auch nichts schiefgeht, wurde heimlich geübt, wie eine Sprecherin des zoologisch-botanischen Gartens am Dienstag in Stuttgart sagte: „Mitten in der Nacht ohne Publikum.“ Am kommenden Wochenende werde mit einem größeren Andrang gerechnet.

net-tribune.de - 15. April 2008
Wilbär an der frischen Luft
Premiere für Eisbären-Baby Wilbär: Vier Monate nach seiner Geburt wird das Tier am Mittwoch zum ersten Mal im Stuttgarter Zoo Wilhelma der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit beim ersten Auftritt auch nichts schiefgeht, wurde heimlich geübt, wie eine Sprecherin des zoologisch-botanischen Gartens am Dienstag in Stuttgart sagte: «Mitten in der Nacht ohne Publikum.»

Stuttgart Journal - 14. April 2008
Eisbär Wilbär aus Stuttgart kommt ins Freie
Lange hat die Region Stuttgart dem Tag entgegen gefiebert, an dem der kleine Eisbär Wilbär sich der Öffentlichkeit präsentiert. Wie die Wilhelma am Montag mitteilt, soll es am kommenden Mittwoch soweit sein. Womöglich ist Wilbär dann als Wetterprophet tätig. Vielleicht bedeutet sein Herauskommen, der Beginn der wärmeren Jahreszeit. Schön wäre es.

Stuttgarter Nachrichten - 14. April 2008
Wilbär darf ins Freie
Mutter Corinna hat entschieden. Eisbärenbaby Wilbär ist bereit für seinen ersten öffentlichen Auftritt in der Wilhelma. Von Mittwoch an darf das Bärchen im Becken des Außengeheges planschen. Wenn es nach den Verantwortlichen geht, soll sich der Rummel dabei zunächst in Grenzen halten. „Wir werden von morgen an täglich von 11 bis 15 Uhr die Klappe aufmachen und Wilbär so die Möglichkeit geben, nach draußen zu gehen“, sagt Isabel Koch. Besucher müssten sich freilich im Klaren darüber sein, dass sie den kleinen Eisbären nur zu Gesicht bekommen, wenn Mutter und Sohn auch Lust auf einen Ausflug verspüren: „Wenn Corinna beschließt reinzugehen, ist wieder Stroh angesagt.“

Esslinger Zeitung - 11. April 2008
Der mit den Bären spielt
Wenn dieser Tage über den Eisbären-Nachwuchs in der Wilhelma gesprochen wird, fällt oft auch Deisenhofers Name - obgleich zwei Tierpfleger für Wilbär zuständig sind. „Ich bin zum Aushängeschild geworden“, seufzt der 52-Jährige resigniert. Mit dem Trubel um seine Person kann er wenig anfangen. Seine Zeit verbringt er lieber mit den Tieren, als vor Fernsehkameras Rede und Antwort stehen zu müssen. Als vor einigen Tagen die Anfrage von Stern TV kam, ob er nicht Zoodirektor Dieter Jauch ins Kölner Fernsehstudio begleiten wolle, lehnte er dankend ab. „Ich werde in Stuttgart gebraucht.“

Stuttgarter Zeitung - 15. April 2008
"Das Geschäft steht im Vordergrund“
Darüber, ob und wie Eisbären im Zoo gehalten werden sollten, haben ein Zoodirektor und ein Tierschützer ganz unterschiedliche Meinungen. Der Wilhelma-Direktor Dieter Jauch sieht keine größeren Probleme. Der Tierschützer Thomas Pietsch von "Vier Pfoten" spricht von nicht artgerechten Bedingungen. Erik Raidt hat sie befragt.

oe24.at - 12. April 2008
So süß sind unsere Knuts
Die Bärenzwillinge von Schönbrunn sind die neuen Stars des Tiergartens. Täglich kommen bis zu 13.000 Besucher. Ein Blick hinter die Kulissen.




Heidenheimer Neue Presse - 15. April 2008
Tierpark-Chef muss sich verantworten
Der wegen der eigenhändigen Tötung von vier verwilderten Kätzchen in die Kritik geratene Berliner Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz hat erstmals sein Bedauern geäußert. "Es ist nicht zu ändern, ich habe es gemacht. Na klar, heute würde ich es nicht mehr tun", sagte der Leiter des Zoologischen Gartens und Tierparks gestern bei einer Anhörung im Umweltausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Blaszkiewitz wies gleichzeitig sämtliche Vorwürfe zu Missständen in Tierzucht und -haltung in den beiden Hauptstadtzoos zurück. "Es gibt keine mysteriösen Umstände. Die ganze Sache löst sich in Wohlgefallen auf."

Tagesspiegel - 14. April 2008
Zoo-Chef reut Katzentod
Einen solchen Rummel hat das Abgeordnetenhaus bei einer Sitzung des Umweltausschusses schon lange nicht mehr erlebt. Der zur Tierschutz-Anhörung geladene Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz wurde von seinen Anhängern auf den Besuchersitzen mit Applaus begrüßt, er verbeugte sich – und sah sich einem Pulk von Fotografen gegenüber wie sonst eher bei einer Pressekonferenz zu Berlins Lieblingseisbären Knut. Drei Stunden lang fühlte man sich teils wie in einer Biologentagung: Sind nun Javaleoparden und Panther die gleiche Unterart oder nur die gleiche Art? Diese Frage wurde nicht hinreichend vom Zoochef beantwortet, somit der Vorwurf der Hybridverpaarung nach Überzeugung einiger Abgeordneter nicht gänzlich geklärt. Eindeutig war aber die Einschätzung der Katzen-Tötung: Der Vertreter der Ethikkommission der Tierärztekammer, Jörg Luy, sagte, das Genickbrechen Anfang der 90er Jahre sei Straftat und Ordnungswidrigkeit gewesen. Juristisch verjährt, ethisch immer noch bedenklich, fanden viele. Der Zoodirektor bedauerte erstmals öffentlich die Katzentötung: „Heute würde ich es nicht mehr tun.“ Der Forderung, sämtliche Geburten, An- und Verkäufe öffentlich zu machen, will Blaszkiewitz nicht erfüllen. Er will die Daten aber den Behörden vorlegen. Möglicherweise, so Lüdcke, müsse man
die Aufsicht anders organisieren. Blaszkiewitz bekam aber auch Lob für die Erhaltung des Tierparks nach der Wende.

Ad-Hoc-News - 14. April 2008
Ausschuss befragt Zoodirektor zu Tierquälerei
Der Direktor des Berliner Zoos, Bernhard Blaszkiewitz, hat vor dem Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses am Montag die meisten der gegen ihn erhobenen Vorwürfe wegen Tierquälerei zurückgewiesen. Der promovierte Biologe verlas dazu eine persönliche Stellungnahme. Demnach hat es weder unerlaubte Tierkreuzungen noch verheimlichte tote Tiere gegeben. Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, erneuerte seine Forderung nach einem Rücktritt von Blaszkiewitz, der auch Chef des Tierparks in Friedrichsfelde ist. Blaszkiewitz betonte in seinem Vortrag, als Mitglied des Verbandes der europäischen und internationalen Zoodirektoren fühle er sich mit beiden Einrichtungen den Reglements des Weltzooverbandes (WAZA) verpflichtet. Die gegen ihn gestellte Strafanzeige wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sei ihm nur aus der Presse bekannt. Keine Stellung nahm der Zoodirektor zur bereits von ihm eingeräumten Tötung von vier wilden Katzen 1991.

Europaticker - 14. April 2008
Berliner Senat muss Verbleib von Tieren aufklären
Die heutige Anhörung im Berliner Abgeordnetenhaus konnte die Vorwürfe gegenüber dem Direktor des Zoos und des Tierparks Berlin, Dr. Blaszkiewitz, nicht ausräumen. Zwar räumte Herr Dr. Blaszkiewitz endlich ein, dass die eigenhändige Tötung von Katzen Anfang der 90er nicht sachgerecht war, wie er bis vor kurzem behauptete. Auch die unter seinem Vorgänger bewährte Zusammenarbeit mit dem Berliner Tierschutzbund zum Umgang des Zoos mit freilebenden Tieren wie Füchsen und Katzen soll endlich wieder aufgenommen werden. Die wesentlichen Fragen und Vorwürfe konnten oder wollten allerdings weder Senat noch der Zoodirektor beantworten. Der Verbleib von Nachkommen aus sogenannten Inzest- und Hybridverpaarungen bleibt ebenso unklar wie der Verbleib anderer überzähliger Jungtiere. Herr Dr. Blaszkiewitz Verweis auf die Zuchtbücher und Jahresberichte des Zoos und des Tierparks bringen kein Licht ins Dunkel. Weder die Zuchtbücher noch die Jahresberichte geben über alle verkauften Tiere Auskunft - eine solche Auskunft will Dr. Blaszkiewitz mit Hinweis auf das Geschäftsgeheimnis nur dem Senat und nur auf Aufforderung geben. Die von ihm in der heutigen Ausschusssitzung angeführte 30jährige Bekanntschaft mit dem Tierhändler Bode ist als Qualitätsnachweis nicht ausreichend. Auch der Frage, ob er sich bei der Weitergabe von Tieren aus den Berliner Zoos immer dem Codex des Weltzooverbandes verpflichtet fühle, wich Dr. Blaszkiewitz mit dem Hinweis auf vorliegende Ausfuhrgenehmigungen des Bundesamtes für Naturschutz aus.

Ad-Hoc-News - 14. April 2008
Berliner Zoodirektor nimmt vor Gesundheitsausschuss Stellung
Vor dem Gesundheitsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat am Montagmittag die Anhörung von Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz begonnen. Der Biologe soll zu Vorwürfen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz Stellung nehmen. Am Montag hatte sich der stellvertretende Direktor des Tiergartens Nürnberg, Helmut Mägdefrau, vor seinen Berliner Kollegen gestellt. Mägdefrau sagte im ZDF-«Morgenmagazin», die Tötung von überschüssigen Neugeborenen sei «ein ganz normaler Vorgang». Die Tötung von Tieren habe zudem nichts mit Tierquälerei zu tun.

Berliner Kurier - 14. April 2008
Irritierender Auftritt vor dem Parlament
Vier getötete Kätzchen, verschwundene Tiere: Ernste Vorwürfe, zu denen Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz gestern im Abgeordnetenhaus Stellung nehmen sollte. Doch was machte er im Parlament? Affen-Theater! Strahlend wie ein Show-Star betrat der promovierte Biologe die Anhörung des Umweltausschusses (verantwortlich für Tierschutz), als wäre die Sitzung der Komödien-Stadl. "Kein einziges Tier ist verschwunden, außer vielleicht einer Ameise und einer Honigbiene." Niemand lachte. Schon gar nicht, als der Tierpark-Chef so ganz nebenbei erzählte, wie sich Giraffenbulle Paul bei der Vorbereitung eines Transportes das Genick brach. Umwelt-Staatssekretär Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) wollte kein politisches Urteil über den Tierpark-Chef fällen. "Uns liegen keine Anzeichen von Verstößen vor", sagte er. "Die Vorwürfe muss jetzt schnell die Staatsanwaltschaft klären."

Berliner Kurier - 14. April 2008
Wer fordert seinen Kopf?
Claudia Hämmerling von den Grünen ist als Tierschützerin eine der größten Blaszkiewitz-Gegnerinnen, gerät immer wieder mit ihm aneinander, beispielsweise was die Ankettung der Elefanten betrifft: "Er kann nicht mit Menschen umgehen, ist kein Vorbild." Gerald Uhlich war bis Jahresende Finanzchef in Zoo und Tierpark, lag immer wieder (auch wegen der Vermarktung von Knut) mit ihm über Kreuz. Er sagt nur knapp: "Ich bin froh, dass ich nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten muss."

Berliner Morgenpost - 13. April 2008
Neue Vorwürfe gegen Zoo-Direktor
Ein neues Gutachten belastet Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz. Die Tötung verwilderter Kätzchen war nach Ansicht des Leiters des Instituts für Tierschutz der Freien Universität, Jörg Luy, unverhältnismäßig. Das Töten eines Tieres ohne Grund und in nicht tierschutzgerechter Weise wird laut Gesetz als Straftat geahndet. Tierschutzbund-Präsident Wolfgang Apel forderte den Rücktritt von Blaszkiewitz. Im Vorfeld der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz im Abgeordnetenhaus erklärte Apel am Samstag: "Wer Katzen das Genick bricht und Füchse auf seinem Tierparkgelände abschießen lässt, ist als Zoo- und Tierparkdirektor nicht länger tragbar." Neben Luy und Blaszkiewitz, der nach Angaben seines Sprecher Detlef Untermann im Ausschuss Rede und Antwort stehen werde, ist von den Parlamentariern noch Thomas Ziolko als Vorsitzender der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark und Zoo eingeladen. Ziolko verteidigt in seiner vorab eingereichten Stellungnahme ausdrücklich die Arbeit und Verdienste von Blaszkiewitz und verweist auf die "enormen Leistungen" von mehr als 500 Mitarbeitern.


openPR.de - 14. April 2008
Polizeieinsatz im Nürnberger Zoo gegen Delfinschützer
Als wenn der Nürnberger Tiergarten nicht schon genug Publicity mit vermehrt kritischen Stimmen in Sachen Flocke in den vergangenen Tagen hatte. Am Samstag besetzten etwa 20 Tierschutz-Aktivisten das Nürnberger Delfinarium, um friedlich gegen die Haltungsbedingungen der Meeressäuger und gegen den Ausbau der „Delfin-Lagune“ zu protestieren. Offenbar war der Tiergarten vor der Aktion gewarnt worden. Über zehn Polizisten und Sicherheitspersonal des Zoos hinderten die Tierschützer recht schnell daran, die trotz vorheriger Taschenkontrollen offenbar unentdeckt eingeschleusten Transparente auszurollen. Gleichwohl konnten sich die Aktivisten lautstark bemerkbar machen, um gegen die Delfinhaltung zu skandieren. Die Tierschützer wurden zu erkennungsdienstlichen Zwecken vorübergehend festgenommen und erhielten von dem anwesenden stellvertretenden Zooleiter Helmut Mägdefrau ein generelles Hausverbot.


sz-online - 9. April 2008
Görlitz hat den schönsten Tierpark Mitteldeutschlands
Der Naturschutztierpark Görlitz ist zum schönsten Tierpark Mitteldeutschlands gewählt worden. Der MDR hat gestern Abend in seiner Sendereihe „Top Ten“ die zehn schönsten Zoos und Tierparks in seinem Sendegebiet präsentiert. Der Görlitzer Tierpark verwies den Zoo Leipzig auf den zweiten Platz, gefolgt vom Heimatnaturgarten Weißenfels. Im Görlitzer Tierpark war die Freude über den Sieg gestern riesengroß.


TV Wunschliste - 9. April 2008
ARD verfilmt Leben von Bernhard Grzimek
Die Potsdamer Produktionsfirma Teamworx wird im Auftrag der ARD einen Fernsehzweiteiler über das Leben des berühmten Zoologen Bernhard Grzimek drehen. Der legendäre Naturschützer war von 1945 bis 1974 Direktor des Frankfurter Zoos. Er rettete den durch den Krieg völlig zerstörten Tierpark und modernisierte ihn von Grund auf. Bereits 1956 machte er sich als Tierfilmer einer Namen, als er zusammen mit seinem Sohn Michael mit Hilfe eines Spezialflugzeugs in Ostafrika den Dokumentarfilm "Kein Platz für wilde Tiere" drehte. Sein bekanntester Film ist jedoch "Serengeti darf nicht sterben", welcher 1960 den Oscar als "Bester Dokumentarfilm" gewann. Bei den Dreharbeiten zu diesem Film schlug das Schicksal jedoch gnadenlos zu, als Grzimeks Sohn bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Von 1956 bis 1987 moderierte der Tierfilmer, der am 24. April nächsten Jahres 100 Jahre alt geworden wäre, in der ARD seine Sendung "Ein Platz für Tiere". Das Magazin wurde damals vom Hessischen Rundfunk produziert, und der HR erwägt ebenfalls, sich an dem aktuellen Projekt zu beteiligen.




Planung und Bau

lifepr.de - 10. April 2008
Eine Ruine für stachlige Gesellen
Die Stachelschweine haben es sich schon recht gemütlich gemacht in ihrem neuen Gehege, auch wenn ihr Haus nur eine Ruine ist. Es ist wie in Tibet: Verlassene eingefallene Häuser werden hin und wieder von Stachelschweinen als Behausung genutzt. Am Sonntag, den 20. April um 14.30 Uhr wird nun dieses 4. Gebäude als ein weiterer Bestandteil des tibetischen Dorfes im Naturschutz-Tierpark Görlitz eingeweiht. Die Einweihung nehmen Landrat Bernd Lange, Oberbürgermeister Joachim Paulick und Familie Völpel mit dem Anbringen von Gebetsfahnen und dem Drehen der Gebetsmühlen vor. Mit ihrer zehnjährigen Patenschaft bekundet Familie Völpel ihre besondere Beziehung zu den Stachelschweinen, für die sich der Naturschutz-Tierpark Görlitz herzlich bedanken möchte.

Ad-Hoc-News - 15. April 2008
Totenkopfäffchen halten Einzug
Im Vogelpark Marlow öffnet am Wochenende ein begehbares Affengehege seine Tore. Die Gruppe von acht männlichen Totenkopfäffchen sei auf Wunsch der Besucher angeschafft worden, sagte Tierparkdirektor Matthias Haase am Dienstag. Die Tiere beziehen eine 1800 Quadratmeter große und stellenweise bis zu fünf Meter hohe ehemalige Vogelvoliere. Sie bietet ebenso Kletterbäume und Rückzugsmöglichkeiten für die Affen, wie auch eine Hängebrücke und Beobachtungsstellen für Besucher. Bei Besucherumfragen sei immer wieder auch der Wunsch geäußert worden, andere Tiere beobachten zu können, sagte Haase. So werde jetzt noch über eine Erweiterung des Streichelzoos durch Ponys und Esel nachgedacht. Um einen Bezug zur Vogelwelt herzustellen, sollen auch die Affen künftig mit Vögeln aus ihrer südamerikanischen Heimat zusammen untergebracht werden, sagte Haase. Die begehbare Affenanlage wird am Freitag um 11.00 eingeweiht.

Mitteldeutsche Zeitung - 10. April 2008
Solarsegel wird im Zoo gesetzt
Im Zoo Halle werden die Segel gesetzt. Dort, wo die Seebären ihre Bahnen ziehen, wird der Verein zur Förderung der regenerativen Stromerzeugung für Halle (Regstrom) im Mai ein zehn Meter hohes Solarsegel mit rund 500 tellergroßen Photovoltaikmodulen errichten. Finanziert wird die 100 000 Euro teure Anlage, die eine Leistung von rund zwei Kilowatt abwirft, durch Vereinsmittel, die Landes-Stiftung Klimaschutz sowie halleschen Sponsoren, etwa der Energieversorgung (EVH), der Saalekreissparkasse und der Friedrich Vorwerk Firmengruppe. "Fern jeder Wirtschaftlichkeitsdiskussion wollen wir mit diesem ,Hingucker' publikumswirksam für die Technik zur Erzeugung ,grünen Stromes' werben", erklärt Hermann Beleites die Anlage zum neuen Zoo-Wahrzeichen.

swex.de - 16. April 2008
Das Sauwetter passte: Der Wildpark hat nun eine Burg Schweinstein
Zur Einweihung passten die äußeren Verhältnisse ganz genau. „Das ist ein Sauwetter. Aber da fühlen sich die Tiere sicherlich sauwohl“, kommentierte Gudrun Grieser den strömenden Dauerregen zur Eröffnung der Burg Schweinstein im Wildpark an den Eichen. Für die Wildscheine, derzeit 17 Stück, und für die Besucher. Kein Wunder, entstand doch in etwas mehr als einem Jahr Bauzeit eine Anlage, die nach 30 Jahren ohnehin erneuert werden musste und aus der das Forstamt um den stets kreativen Wildpark-Macher Thomas Leier erneut „eine Themengeschichte“ machte, wie es Leier ausdrückte. „Unter der Top-Adresse ´Wildpark an den Eichen´ sind jetzt die Schweine zu erreichen“, dichtete SWG-Geschäftsführer Alexander Förster und nannte die Burg „fürstlich“. Einen Whirlpool haben die Wildschweine genauso wie ein Schlammbad, einen kleinen Wasserfall gibt es, einen Bachlauf, das Schwert „Fritzlibur“ steckt in einem Stein. Alles von der überdachten Plattform aus, der eigentlichen Burg zu sehen und Teile der Themengeschichte. Das nächste große Ding im Wildpark könnte schon im Herbst starten. Diesmal bekommen die Walliser Schwarzhalsziegen ein neues Zuhause.

Solms-Braunfelser - 12. April 2008
Wenn Wölfe durch den Wildpark ziehen
Wildschweine und Waschbären, Marderhunde und Murmeltiere, Raubvögel und vielleicht sogar Wölfe sollen in Zukunft im Donsbacher Wildpark zu sehen sein. Das sieht jedenfalls das Entwicklungskonzept vor, das am Donnerstag den Ausschüssen für Bau-, Verkehrswesen und Stadtsanierung sowie für Umwelt und Naturschutz vorgestellt wurde. Demnach soll die Stadt bis 2016 rund 700 000 Euro investieren und damit Besucherzahlen sowie Einnahmen des Wildparks langfristig mehr als verdoppeln. Über eine Stunden lang sahen sich die Kommunalpolitiker in der Freizeiteinrichtung um, ließen sich von Eckhardt Wiesenthal, Tiergartenplaner und Präsident des Deutschen Wildgehegeverbands, und Thomas Hain, der bei der Stadt Dillenburg für den Park zuständig ist, die möglichen Veränderungen aufzeigen und erläutern. Im Anschluss waren sich die Ausschussmitglieder einig: Der Magistrat möge eine "entsprechende Planung in die Wege leiten". Die Kosten dafür sollen im Haushalt 2009 bereit gestellt werden.
Das Konzept sieht unter anderem vor, dass der Park künftig abschließbar ist. Dafür sollen ein Eingangsgebäude mit Kasse, Info-Zentrum, Büro und Sozialraum entstehen, als Ensemble mit dem neuen Dorfgemeinschaftshaus. Ein großes Wechselgatter für die Wildschweine, ein "Westerwälder Bauernhof" mit Kleinvieh, eine alte Hausschweinrasse, Schafe und ein Kleinpferd, ein Gehege für Waschbären und Marderhunde, die Renovierung der Teichanlage, eine Freiflugvoliere mit dem Thema Beutegreifer, eine großzügige Luchsanlage und eine Murmeltieranlage mit Gebirgspfad sind weitere Bestandteile. Außerdem gibt es die Idee, weitere Tierarten, zum Beispiel Wölfe, in den Park zu holen. Auf jeden Fall gebraucht werde eine Biologin oder ein Biologen für die fachliche Leitung des Parks. Zusätzlich seien Tierpfleger notwendig. Bis 2016 sollte das letzte Vorhaben umgesetzt sein.

Freies Wort - 9. April 2008
Bald Unterricht im Grünen möglich
Einen Fördermittelbescheid über 1500 Euro überreichte Landrat Reinhard Krebs kürzlich dem Leiter des Bad Liebensteiner Tierparks Udo Bleske. Von dem Geld, das aus Lottomitteln des Landes kommt, wird ein Grünes Klassenzimmer gebaut. Dazu soll die Blockhütte, die derzeit als Imbiss dient, auf ein von der Stadt zur Verfügung gestelltes Grundstück im unteren Tierparkbereich versetzt werden. In der Hütte und davor können dann Schulklassen unterrichtet werden. Außerdem soll nahe des Grünen Klassenzimmers ein Naturlehrpfad mit wechselnden Themen angelegt werden. Die Infotafeln dafür wollen die Tierparkmitarbeiter selbst anfertigen. Nach den Sommerferien soll das Grüne Klassenzimmer eröffnet werden.




Aktionen

Ostsee Netz - 14. April 2008
Sea Life-Aquarien sammeln Unterschriften gegen skrupellose ...
Das Sea Life in Timmendorfer Strand ist für Ostsee-Urlauber ein lohnenswertes Ausflugsziel. Jetzt können Besucher während ihres Aufenthalts nicht nur über die Meere und ihre Bewohner lernen, sondern ihnen auch helfen. Die neun Sea Life Großaquarien in Deutschland, die sich bereits seit Jahren erfolgreich für den Schutz der Meere einsetzen, sammeln derzeit Unterschrift gegen den skrupellosen Fischfang, der jedes Jahr Millionen Haien, Delfinen, Schildkröten und Jungfischen als Beifang das Leben kostet. Die Petition wird im nächsten Jahr dem Fischereiausschuss der Vereinten Nationen vorgelegt. Unter dem Motto „Unschuldige Opfer“ ruft die jüngste Kampagne mit einer Unterschriftenaktion in acht Ländern gegen die grausame Vorgehensweise im kommerziellen Fischfang auf. In allen 23 Standorten in ganz Europa können die Besucher die Petition unterschreiben. Schon mit 300.000 Unterschriften wird diese nächstes Jahr den Mitgliedern des Fischereiausschusses der Vereinten Nationen (UN) vorgelegt. Formulierte Ziele sind zum Beispiel der einheitliche Gebrauch von Netzen mit eckigen und großen Maschen, die den Fang von zu kleinen Schwarmfischen verringern. Zudem soll sichergestellt werden, dass ungewollt gefangene Haie wieder in die Freiheit entlassen werden. Die Umweltstiftung WWF begrüßt die Aktion.

Stuttgarter Nachrichten - 12. April 2008
In der Wilhelma: Nashorn-Nachwuchs unterwegs
In der Stuttgarter „Wilhelma“ ist wieder Nashorn-Nachwuchs unterwegs. Panzernashorn-Kuh Sani erwartet im August das nächste Junge vom rund zwei Tonnen schweren Bruno. Damit naht der Abschied von Tochter Shikari - denn Nashörner sind Einzelgänger, und bei Ankunft eines neuen Sprosses endet die Mutterliebe zum älteren. Shikari, die am 17. Oktober 2006 geboren wurde, wird in wenigen Wochen in den Warschauer Zoo gebracht, wo bereits ein kleiner Bulle auf sie wartet. Die „Wilhelma“ trägt aber nicht nur durch eigene Zucht zur Erhaltung der bedrohten Panzernashörner bei. Dank großzügiger Besucher spendete sie in den vergangenen Jahren rund 25 000 Euro für ein Nashorn-Schutzprojekt in Assam (Indien). Jetzt hat der zoologisch-botanische Garten in Zusammenarbeit mit einem Fellbacher Weingut einen „Nashornwein“ herausgebracht. Pro 600 Flaschen, die von dem 2007er Trollinger mit Lemberger verkauft werden, landen rund 1000 Euro in der Spendenkasse.

espace.ch - 16. April 2008
Kamele in allen Formen und Farben
Der Zoo Zürich ist bis 19. Oktober voller Kamele. Neben den lebendigen Tieren können die Besucher und Besucherinnen auch farbige Kunstkamele sowie eine Sammlung mit Kamel-Objekten bewundern. 15 farbige Kunststoffkamele stehen überall im Zoo. Oberhalb des Zebra-Geheges etwa steht ein schwarz-weiss gestreiftes Kamel, beim Löwen-Gebäude ist es ein Spiderman-Kamel. Ursprünglich stammen sie aus Dubai. Analog zur "Kuh-Parade" 1998 in Zürich war dort eine mit Dromedaren veranstaltet worden. Daneben sind im Zoo-Restaurant 650 Exponate aus einer private Kamel-Sammlung zu bewundern.

openPR.de - 11. April 2008
Faszinierende Zoolandschaften
Künstliche Landschaften, geheimnisvoll beleuchtete Gehege im Nachthaus, kleine Wüsten im Exotarium, moderne neben alter Architektur… der Zoo bietet eine Fülle an Fotomotiven, nicht nur das klassische Tierportrait. Die Fotodesignerin Mieke Fischer leitet diesen Fotoworkshop im Zoo Frankfurt, bei dem die Fotografierenden lernen, spannende Motive zu finden und neue Impulse für die eigene Arbeit bekommen.

Ahlener Zeitung - 10. April 2008
Volkslauf um den Zoo: 1000 Starter erwartet
Die Volkslauf-Union Münster lädt am 20. April zum 25. Internationalen Volkslauf „Rund um den Allwetterzoo“ ein. Start und Ziel ist der Sportpark Sentruper Höhe. Die Veranstalter bieten drei Laufwettbewerbe an. Alle Gruppen laufen den gleichen, fünf Kilometer langen Rundkurs rund um den Allwetterzoo. Der Reinerlös der Veranstaltung ist wieder für eine karitative Einrichtung bestimmt.

Salzburg.at - 10. April 2008
Da ist der Bär los
Die Braunbären im Zoo Salzburg sind aus ihrer Winterruhe erwacht und können wieder beobachtet werden. Am Freitag, 11. April dreht sich daher alles um den Bär. Als besonderes Highlight wird der Bärenanwalt Walter Wagner um 15.00 Uhr bei der Bärenanlage im Zoo Salzburg von seinem Beruf- seinen Aufgaben zum Schutz der frei lebenden Braunbären in Österreich - erzählen!

Saarbrücker Zeitung - 16. April 2008
Bärbel ist Saarlands Zoo-Liebling
Das Ergebnis der großen Online-Abstimmung steht fest. Nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen mit Kamel Karla konnte Zwergziege Bärbel die Wahl zum süßesten Tierbaby deutlich mit 50,39 Prozent der Stimmen für sich entscheiden. Was waren das für spannende Wochen. Am 2. April hatte die Internet-Redaktion der Saarbrücker Zeitung zur großen Wahl aufgerufen. Das süßeste Tierbaby in den saarländischen Zoos wollten wir finden.Ab heute ist im Internet unter http://tierbabybaerbel.dauerschreiber.com auch ein Internet-Tagebuch für die kleine Ziege eingerichtet.




Nachwuchs

Osnabrücker Nachrichten.de - 13. April 2008
Mit Elefanten verwandt
Osnabrück. Seit Ostermontag hat Familie Klippschliefer Nachwuchs. Die 4 Jungtiere sind ständig in Bewegung, klettern und turnen auf den erwachsenen Tieren herum. Zurzeit sind die kleinen Klippschliefer ungefähr handgroß und einfach nur niedlich.

Leipzig-Seiten - 16. April 2008
Zoo Leipzig mit Nachwuchs
Große Freude im Zoo Leipzig. Im Pongoland brachte gestern Gorilladame Viringika nach genau 8,5 Monaten ein gesundes Jungtier zur Welt. Die Geburt verlief problemlos.

Sachsen Fernsehen - 16. April 2008
Tierpark Chemnitz: Nachwuchs bei den Somali-Wildeseln
Die Somaliwildesel-Herde im Tierpark Chemnitz hat wieder Zuwachs bekommen, Ende vergangener Woche erblickte Hengstfohlen "Hector" das Licht der Welt. Wildesel sind wahrscheinlich die Stammform unserer Hausesel und gehören inzwischen zu den am stärksten bedrohten Tierarten. Sie werden nur in sechs deutschen Zoos und Tierparks gehalten. Das Management des kleinen Bestandes erfolgt über ein Internationales Zuchtbuch, in welchem insgesamt nur etwa 150 Tiere weltweit geführt werden. Schätzungen besagen, dass es in ihrer nordostafrikanischen Heimat, in der viele Jahre lang Bürgerkrieg herrschte, nur noch einige hundert freilebende Somaliwildesel gibt.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 11. April 2008
Auf gestreiften Beinen durch die Welt
Der kleine Somali-Wildesel mit dem Namen "131" tollt schon fröhlich durch das Gehege im Zoo Hannover. Es ist der erste Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Tieren. Derzeit gewöhnt sich das Fohlen an die norddeutsche Witterung. Bei trockenem Wetter ist es täglich von 13.30 bis 14 Uhr in der Afrika-Landschaft Sambesi unterwegs.

Ostseezeitung Stralsund - 14. April 2008
Pelikanbaby "Fetty" zeigt sich im Vogelpark Marlow
Grau, 50 Zentimeter hoch und vier Kilo schwer – so präsentiert sich jetzt in der Jungtieraufzucht des Vogelparks Marlow der erste, in diesem Jahr geschlüpfte Jungvogel. Sein immenser Hunger und sein rasantes Wachstum sorgten schnell dafür, dass der kleine Pelikan einen sehr bezeichnenden Spitznamen erhielt. Auch wenn „Fetty“ gern so viel fressen würde, wie er bekommen kann, wird nach acht mittelgroßen Süßwasserfischen Schluss gemacht.

Ostsee Netz - 9. April 2008
Jungvogelzuwachs im Vogelpark Marlow
Der Vogelpark Marlow ist für Ostsee-Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern ein lohnenswertes Ausflugsziel. Momentan ist „Fetty“, ein junger Rosapelikan, Liebling von Besuchern und seiner Pflegemama Katrin Paplewskie. In diesem Jahr ist Fetty das einzige Pelikanjunge aus dem Brutquartier der 11 Rosapelikane vom Eingangsbereich des Vogelparks Marlow. Obwohl sein Ei gemeinsam mit 6 weiteren in den Brutschrank gelegt wurde, bliebe er ein Einzelkind.

Lübecker Nachrichten - 10. April 2008
Erfolg im Tigerzuchtprogramm des Schweriner Zoos
Der Tigernachwuchs im Schweriner Zoo wächst und gedeiht. Der jetzt zwölf Wochen alte Kater wiegt rund zwölf Kilogramm und frisst bereits rohe Rindfleischstücke. Erst mit zwei oder drei Jahren soll der junge Tiger zur Gründung einer eigenen Familie in einen anderen europäischen Tierpark umziehen, sagte Schwerins Zootierinspektor Mirko Daus.

Schweriner Volkszeitung - 10. April 2008
Start in die Tierkinder-Saison
Der Frühling bringt nicht nur längere und wärmere Tage, sondern im Heimattierpark Perleberg vor allem auch die Tierkinder. Wer aufmerksam durch den Park spaziert und die Gehege beobachtet, wird in diesen Tagen Nachwuchs bei den Kamerunschafen, Zwergziegen, Wildschweinen, Mufflons und Kängurus entdecken. Auch die im Tierpark lebenden Weißstörche sind dabei, ein Nest zu bauen und wollen brüten. Frühlingsgefühle haben auch die Steppenadler.

HNA.de - 9. April 2008
Ferkeleien im Wildpark
Vor dem Gehege im oberen Teil des Hardegser Wildparks war in dieser Woche lange nicht so viel los, wie vor dem Gehege von Flocke, dem berühmten Eisbärenmädchen des Nürnberger Zoos. Im Gehege ging es allerdings hoch her, denn bei den dort wohnenden Wildschweinen kam vor drei Wochen Nachwuchs an, und der ist derzeit dabei, sein Zuhause zu erkunden.




Liechtensteiner Volksblatt - 14. April 2008
Generationenwechsel bei den Zürcher Nashörnern
Im Zoo Zürich ist die hochbetagte Spitzmaulnahshorn-Kuh "Sabi" 36-jährig gestorben. Das Tier musste eingeschläfert werden. Seit geraumer Zeit war der Nashorn-Kuh ihr hohes Alter anzusehen und anzumerken. Vom vielen Liegen hatte sie offene Hautstellen, die regelmässig behandelt werden mussten. "Sabi" hielt sich mehrheitlich im Stall auf und ging kaum mehr in die Aussenanlage. Am Wochenende hätten die Kräfte "Sabi" verlassen, weshalb sie eingeschläfert werden musste. Das Tier wurde 1972 in Kenya geboren und kam 1983 nach Zürich. Die beiden aktuellen Nashornkühe im Zürcher Zoo, die elfjährige "Wanda" und und die siebenjährige "Samira" sind beide Nachfolgerinnen von "Mtoto", die 2004 32-jährig starb. Für die beiden Nachfolgerinnen werde jetzt noch ein männlicher Partner gesucht, teilte der Zoo mit.

Basler Zeitung - 14. April 2008
Spitzmaulnashorn Sabi im Alter von 36 Jahren gestorben
Im Zoo Zürich ist das Spitzmaulnashorn Sabi im Alter von 36 Jahren gestorben. Die Nashornkuh war 1972 in Kenia geboren worden und kam 1983 nach Zürich, wo sie zwei Söhne gebar, die heute in England und in Deutschland in Zoos leben.

20minuten - 14. April 2008
Tote Sabi - Was passiert mit dem Horn?
Im Zürcher Zoo ist Nashorn Sabi gestorben. Das Horn des Tieres ist kostbar. Wegen des unsachgemässen Umgangs mit einem solchen Horn musste auch schon ein Schweizer Zoodirektor den Hut nehmen. Der Zoo Zürich lässt dagegen nichts anbrennen. 1994 musste Peter Rüedi, damals Direktors des «Basler Zolli» sein Amt abgeben und wegen des «Nashorn-Skandals» nach Florida auswandern. Er hatte den Verkauf eines Nashornteils auf dem Schwarzmarkt zugelassen, für das mehrere Hundertausend Dollar bezahlt worden waren. Sabis Horn wird wie bereits diejenigen der verstorbenen Zürich-Nashörner Toto und Susi dem Zoologischen Museum in Zürich übergeben. Dort diene es vor allem der Wissenschaft. Es sei unwahrscheinlich, dass es überhaupt je ausgestellt werde.

espace.ch - 16. April 2008
Unbekannte Arten im Basler Zoo
Im Basler Zoologischen Garten leben zwischen den Gehegen, auf Wegen und Gebäuden gemäss einer Schätzung von Fachleuten 5500 Pflanzen, Tiere und Pilze. Nur 3110 dieser Kleintier- und Pflanzenarten konnten bisher identifiziert werden. Noch nie seien so viele Arten auf einem Areal von elf Hektaren gefunden worden, sagte Zoodirektor Olivier Pagan bei der Präsentation der Studie. Mit den «Arten zwischen den Gehegen» befassten sich in den letzten drei Jahren 48 Zoologen und Botaniker. Sie entdeckten dabei auch 31 Arten, die in der Schweiz noch nirgends festgestellt wurden. Es handelt sich dabei um zwei Pilz- und 29 Insektenarten.

Münstersche Zeitung - 10. April 2008
Freigang ohne Fluchtversuch
Münster. Ein mutiges Männchen traut sich als erstes. Vorsichtig tippelt es ins Freie, setzt sich auf seine Hinterbeine und schaut wachsam ins Gelände. Als hätte es „Freie Bahn!“ gerufen, folgt ihm kurz darauf die Erdmännchen-Sippe ins neue Außen-Gehege. Für Tierpflegerin Petra Wittmund etwas zu schnell. Zum ersten Mal öffnet sich für die 15 Mini-Raubtiere am Mittwoch der Tunnel zur neuen Außen-Anlage. 460 Quadratmeter gilt es zu erkunden – eine Fläche, die elf mal so groß ist wie das alte Gehege. Das bringt Bewegung in die Truppe. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers und die Tierpfleger staunen über den Mut der kleinen Tiere. Für Petra Wittmund sind sie sogar zu forsch. Sie hat Angst, dass die aufgeweckten Erdmännchen einen „Fluchtweg“ nach draußen finden. Beim ersten Freiluft-Tag ist das nicht der Fall. Stundenlang schnuppern, buddeln und laufen die Erdmännchen im neuen Gehege. Das ist für sie Stress – und Sport. „Morgen haben sie sicher Muskelkater“, sagt Wewers.

Sachsen Fernsehen Chemnitz - 10. April 2008
Wildgatter Chemnitz: Wildkatzen in neuem Gehege
Das Wildkatzen-Zuchtpaar, das seit 2001 im Wildgatter Oberrabenstein lebt, ist am Mittwoch in ein neues Gehege umgezogen. Die neue Anlage befindet sich neben den Baummardern und ist mit 140 Quadratmetern doppelt so groß wie die alte. Hier soll nun die erfolgreiche Wildkatzenzucht fortgesetzt werden. Nachzuchten aus Chemnitz leben z.B. in Zoos und Wildparks in ganz Deutschland, in Tschechien, Polen und Ungarn.

Schweriner Volkszeitung - 11. April 2008
Heringsfang mit Eimern
In der Kieler Förde versuchen derzeit Forscher und Küstenfischer, lebende Heringe für das in Bau befindliche Ozeaneum in Stralsund zu fangen. Für den Fang der sensiblen Schwarmfische wird eine neue Technologie erprobt. Weil die begehrten Speisefische bei herkömmlichen Fangmethoden meist durch die Netze verletzt werden und danach sterben, verwenden die Fischer eine Spezialreuse aus Bundgarnnetz. Nach einer mehrtägigen Flaute ist das Fangteam inzwischen recht erfolgreich. "Wir haben schon mehr als 700 laichreife Tiere gefangen", schätzt Kube. Ein Teil von ihnen werde vorübergehend in Kiel zwischengehalten. Fast 500 Hundert Heringe wurden inzwischen mit Spezialtransportern nach Stralsund gebracht und in Quarantänebecken untergebracht.

Welt online - 16. April 2008
Aussichtsrad symbolisch im Förderverein von Tierpark und Zoo
Das künftige Berliner Aussichtsrad am Zoologischen Garten Berlin wird symbolisch 950. Mitglied im Förderverein von Tierpark und Zoo. An diesem Donnerstag nimmt die Fördergemeinschaft das Unternehmen des größten Aussichtsrades Europas, die «Great Berlin Wheel GmbH & Co. KG» als neues Mitglied auf, teilte der Förderverein am Mittwoch mit. Auf dem Gelände des bisherigen Zoo-Wirtschaftshofs entsteht von 2009 ein bis zu 185 Meter hohes Riesenrad. Der neue Wirtschaftshof des Zoologischen Gartens wird zur Zeit bis Herbst dieses Jahres errichtet.

Berliner Morgenpost - 12. April 2008
Chicos Welt: Wie ein Tapir im Elefantenhaus überlebt
Chico, der mittelamerikanische Tapir aus dem Tierpark, liebt es feucht. In seinem Becken ist ständig frisches Wasser, und er erhält eine Dusche de luxe aus dem Schlauch: harter Strahl, weicher Strahl, von nah, von fern. So stinkt Chico nicht nach Schlamm - worin Tapire sich gerne suhlen, siehe die Flachlandtapire aus dem Zoo Berlin, in deren Nachbarschaft Chico irgendwann zieht. Doch noch gibt der Zweijährige im Tierpark seine Solovorstellung im Elefantenhaus. Eine Premiere in mehrfacher Hinsicht: Erstmals ist im Tierpark ein mittelamerikanischer Tapir zu sehen; in seiner Art sogar - nehmen wir Wuppertal einmal aus - in Europa.
>> Kunststück, da kam er ja her, und das schon vor 8 Monaten...

oe24.at - 16. April 2008
Voves: Tierpark vom Bankrott bedroht
Im Herbstein-Prozess war am Mittwoch der steirische Landeshauptmann Franz Voves (S) als Zeuge geladen. Obwohl seine Fraktion die Zahlungen an Herberstein im Wahlkampf kritisiert hatte, genehmigte Voves kurz nach Amtsantritt weitere 450.000 Euro. "Es hat geheißen, dass der Tierpark sonst zusperren muss", erklärte der Zeuge. Er habe auf die erste Regierungssitzung im Herbst gewartet, wo die Verfügung über eine Million Euro, die Klasnic mittlerweile unterschrieben hatte, vorgelegt wurde. "Wir haben nicht zugestimmt, weil Landesrat Kurt Flecker bemerkt hat, dass die Auszahlung ohne Vertrag nicht rechtens ist. Dann haben wir alle Detailförderungen seit 1986 angefordert", schilderte Voves. Die Million wurde dann von der VP im Alleingang beschlossen und ausbezahlt - es war die letzte Förderung dieser Art an Herberstein. Der Prozess wird am Donnerstag, um 9.00 Uhr fortgesetzt. Als Zeugen sind Johann Georg Herberstein, Felicitas Herberstein und der langjährige Steuerberater der Familie, Herbert Wolff-Plottegg, geladen.

Lausitzer Rundschau - 9. April 2008
Sanften Schrittes ins neue Leben
Dass im Tierpark Weißwasser etwas Ungewöhnliches geschieht, ist auf den ersten Blick zu sehen und vor allem zu hören. Vor dem Eselgehege haben sich gegen 7.30 Uhr fast alle Mitarbeiter des Tierparks versammelt, Zäune sind aufgebaut, ein Anhänger fährt rückwärts an die Absperrung heran: aus dem Hänger dröhnt ein sonores Brüllen. Kurze Zeit später wird der Anhänger geöffnet, ein großer Kamelkopf schaut neugierig heraus. Zwei Kamele haben gestern ihre neue Heimat im Weißwasseraner Tierpark bezogen. Mit dem gleichen Transport verlässt Zebra-Mädchen und RUNDSCHAU-Patenkind Josephine die Stadt.

Münstersche Zeitung - 11. April 2008
Sabbern für die Wissenschaft
Nein, es ging nicht um einen Vaterschaftsnachweis, und es handelte sich auch nicht um eine kriminologische Spurensuche: Dr. Marcus Mau nahm im NaturZoo Rheine Speichelproben bei den Kamelen für sein Forschungsprojekt. Der Human-Biologe am Institut für Tierwissenschaften der Universität Bonn vergleicht die Speichelzusammensetzung verschiedener Pflanzenfresser in Hinblick auf die besonderen Ernährungsweisen dieser Tiere. Auf der Suche nach „verschiedenen Grasfressern“ stieß Dr. Mau auch auf die Dscheladas, die einzige Affenart, die sich ganz überwiegend von Gras ernährt. In Gesprächen stellte sich dann heraus, dass auch Proben von Kamelen und anderen Huftieren im NaturZoo von Hilfe für sein Projekt wären. Das Forschungsprojekt wird auch den Zoos von Hilfe sein, wenn es darum geht, ein artgemäßes Futter für die Tiere zusammenzustellen.

Lampertheimer Zeitung - 15. April 2008
Von den Trauerschwänen fehlt jede Spur Frühlingsfest im AZ ..
Lampertheim. Drei Störche sitzen hoch oben in ihren Nestern im AZ-Vogelpark. Der erste Nachwuchs, vier junge Trauerschwäne, ist schon da, die Wildvögel brüten noch - in der Tierwelt macht sich der Frühling breit.

Direkt Bielefeld - 9. April 2008
Wurden Safaripark-Tiger zu Gulasch verarbeitet?
Elf Raubkatzen wurden 2002 aus dem Safari-Park in Stukenbrock an eine Tiger-Farm in China verkauft. Dort machen die Verantwortlichen jetzt offensichtlich falsche Angaben über den Verbleib der Tiere. Das ergaben exklusive Recherchen der WDR Lokalzeit OWL aktuell. Auf Nachfrage der ARD behaupten die Farm-Betreiber jetzt die Tiger aus Stukenbrock wieder nach Deutschland zurück geschickt zu haben. Importlisten, die dem WDR Bielefeld vorliegen, belegen aber, dass das nicht stimmt. Der Leiter des Safariparks, Fritz Wurms, nahm gegenüber der „Lokalzeit OWL aktuell“ Stellung: Er habe zum Zeitpunkt des Verkaufs 2002 nichts von den Vorwürfen gegen die Tigerfarm in China gewusst und auf eigene Nachforschungen hin keine Antwort aus Guilin bekommen, was mit den Tieren geschehen sei.

inar.de - 10. April 2008
Balzende Schwarzstörche in Brutstimmung
Der Frühling scheint jetzt endlich bei den Tieren im Zoo Duisburg angekommen zu sein. Bei allerlei Arten von Wassergeflügel auf dem Pelikanweiher, der in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang liegt, werben die im Prachtgefieder stehenden Erpel um die Gunst der Weibchen. Der Funke der Balz scheint auf die oberhalb des Streichelzoos, auf der großen Wisent-Freianlage gehaltenen Schwarzstörche übergesprungen zu sein. Im letzten Jahr gesellte sich zum ursprünglich aus dem Zoo Münster stammenden 8jährigen Hahn ein Weibchen aus Polen. Rechtzeitig zur Brutzeit hat das neue Paar mit seiner Balz begonnen. Der Zoo Duisburg hofft sehr auf einen Bruterfolg, denn Schwarzstörche gelten im Freiland gebietsweise als bedroht.

FR-online.de - 11. April 2008
Der Zoo macht auf Frühling
Im Frankfurter Zoo gibt es zwar keine Murmeltiere, aber Frühling. Dort geht er um, macht sauber, balzt. In der Luft liegt Milde und ein Geruchsgemisch aus frisch gereinigtem Hasenstall und Misthaufen. Direkt nebenan wächst das neue Menschenaffenhaus heran, bald ist Eröffnung. Das geschwungene Gebäude sieht aus wie ein organisches Ufo. Bald wird es der Planet der Affen. Im Frühling ein neues Haus.

TIKonline - 11. April 2008
Murmeltiere aus Winterschlaf erwacht!
Im Berliner Zoo stehen die Zeichen auf Frühling und die Murmeltiere sind allmählich aus ihrem Winterschlaf erwacht. Die 11 Monate alten Alpenmurmeltiere kuscheln sich in ihrer Winterschlafbox. Dort haben Sissi, Traudl, Amadeus und Franzl die letzten Monate verbracht. "Wir hatten gehofft, dass sie viel schlafen. Aber der Winter war so lau, dass sie nicht komplett durchgeschlafen haben. Wir mussten immer mal wieder nachfüttern.“ erklärt Tierpfleger Kurt Goedicke.

lifepr.de - 14. April 2008
Nach langer Pause wieder im Zoo zu sehen: Die wunderschönen ...
Vor vielen Jahren waren die hübschen Madagaskarweber im Zoo zu bewundern. Bedingt durch deren kurze Lebensdauer, die selten länger als 10 Jahre beträgt, sind diese Vögel inzwischen gestorben. Für die Zooleute waren die Hoffnungen, diese im männlichen Geschlecht blutrot gefärbten Vögel wieder zu bekommen, sehr klein. Aber abermals half die mit dem Zoo so eng befreundete Zoohandlung Fröhlich in Spandau, als sie ein Paar dieser nur auf Madagaskar und einigen Nebeninseln beheimateten Webervögel anbot. Die beiden Vögel stammen aus der Zucht eines deutschen Webervogelzüchters und wurden sehr gern vom Zoo übernommen.

SACHSEN-FERNSEHEN.de - 15. April 2008
Kleine Leos sind jetzt "Österreicher"
Die beiden jungen Chinesischen Leoparden Shira und Kaori sind gut im Österreichischen Zoo Haag angekommen. In der vergangenen Woche wurden sie im Limbacher Tierpark verladen und auf die Reise nach Österreich vorbereitet. Beide sind inzwischen 20 Kilogramm schwer und ließen sich nur mit Mühe in die beiden Transportkäfige befördern. Cita wird noch einige Zeit im Limbacher Tierpark bleiben. In Ruhe soll nach einem anderen Zoo gesucht werden, der die kleine Leopardendame aufnimmt.

HaffZeitung - 9. April 2008
Kleiner Nistkasten und große Freude im Tierpark
Ueckermünde. Ein fröhliches Dankeschön schmetterten neun Mädchen und Jungen dem Tierparkmitarbeiter Ralf Lehmann zu. Gerade hatte er in mehr als zwei Meter Höhe einen Nistkasten an einem Baum auf dem Tierparkgelände befestigt – den ersten von etwa 15, die die Zweitklässler beim Unterricht in der Zooschule mit einer wetterfesten Lasur gestrichen haben. Anschaulich lernen die Mädchen und Jungen die heimische Natur und Tiere aus aller Welt kennen. Was bei einem „normalen“ Tierparkbesuch nicht möglich ist, das haben die Kinder in der Zooschule schon erlebt: Tiere berühren, sie streicheln und füttern und ihre Behausung betreten.

Rhein Main Presse - 15. April 2008
Erdmännchen grüßen per Postkarte Freundeskreis Tiergarten ..
Mit Recht sprach Bürgermeister Georg Büttler von "der Erfolgsgeschichte Freundeskreis Tiergarten Worms". Obwohl allseits bekannt ist, dass die ehrenamtlichen Unterstützer und Förderer des beliebten Tierparks sich mit nie nachlassender Aktivität um die Erhaltung und Weiterentwicklung der Anlage kümmern, war man beim jüngsten Treffen der Freunde und Förderer überrascht darüber, welche finanziellen Ausmaße diese Unterstützung in den vergangenen sieben Jahren angenommen hat. Rund eine halbe Million Euro an Fördergeldern wurden dem Tierpark übereignet und für die Realisierung notwendiger Projekte genutzt. Dazu kamen noch die "Muskelhypotheken der Rentnergruppe" und die tatkräftige Hilfe weiterer unermüdlicher Mitarbeiter.

Märkische Allgemeine - 11. April 2008
Japanmakaken leben in Luckenwalde in saniertem Gehege
Seit dem vergangenen Jahr präsentieren sich die vier Makaken in einem neuen Gehege. Dort haben sie genug Platz, um umherzutollen, im Sand zu graben und durch ihre Wohnung zu jagen. Wo vorher Gitter die Sicht auf die Affen versperrten, ist jetzt eine große, bruchsichere Glasscheibe. „Mensch und Affe stehen sich jetzt sozusagen Auge in Auge gegenüber. Die Umbauarbeiten haben sich für alle gelohnt“, freut sich Tierparkdirektor Geißler, der natürlich auch Mitglied des Vereins Tierpark Luckenwalde e. V. ist.

Norddeutsche Rundschau - 11. April 2008
Lilly und Anton - Die Fischotter von Hohn
Lilly und Anton sind Faulpelze. Den größten Teil des Tages verschlafen die beiden Fischotter. Aber wenn Jan Hellwig vom Umweltschutz-Zentrum Hohner See mit dem Futtereimer erscheint, werden sie munter. Tierfilmer Holger Schulz hat Lilly und Anton in Hohn besucht.

RP ONLINE - 11. April 2008
Mein Patentier im Streichelzoo
Der Streichelzoo Arche Noah vermittelt Tierpatenschaften für seine Schützlinge. Egal ob Meerschweinchen, Ziege oder Pony.

Die Presse - 9. April 2008
Herberstein: "Tierpark stand nie vor Konkurs"
Der Herberstein-Prozess am Grazer Landesgericht geht in die fünfte Runde. Die Förderungen des Landes Steiermark und die finanzielle Situation des Herberstein-Betriebes standen zunächst im Mittepunkt der Befragung. Ob, wie viel und warum Geld geflossen ist, sollte geklärt werden. Fest stand lediglich, dass nach Angaben von Ex-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (ÖVP) in den Jahren 1984 bis 2004 6,3 Millionen Euro an Herberstein bezahlt wurden. Ob als stille Beteiligung, als Abwendung eines Konkurses oder als Unwetter-Schadenshilfe, darüber gingen die Meinungen auseinander. Andrea Herberstein bestätigte zwar, dass 2004 und 2005 eine "angespannte Liquiditätslage" geherrscht habe, von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit wollte sie aber nichts wissen. Klasnic hatte dagegen in einer Sitzung des Steiermärkischen Landtages im Oktober 2004 erklärt, wenn es keine Förderung für Herberstein gebe, werde der Betrieb in wenigen Wochen zahlungsunfähig sein. Finanzielle Probleme hatte es seit Ende der 90er Jahre immer wieder gegeben, die Banken wollten keine Kredite mehr zur Verfügung stellen. Die immer wieder erwähnten - und seitens Herberstein erhofften - 8,72 Millionen Euro scheinen nirgends schriftlich auf. Es habe aber mehrere Gespräche darüber gegeben, erinnerte sich die Befragte, und zwar mit Klasnic und Landesrat Herbert Paierl (V). Schriftlich festgehalten wurde jedenfalls nichts, und investiert wurde weiterhin. "Das ist eine auffallende Sorglosigkeit, dass Sie Investitionen vornehmen ohne eine verbindliche Zusage", meinte der Staatsanwalt.

WirtschaftsBlatt.at - 10. April 2008
Schon 1971 gab es die „Moto-Cross-Kassa“ auf Herberstein
Graz. Mit dem ehemaligen Gutsverwalter Heinz Boxan wurde Donnerstag am Landesgericht für Strafsachen in Graz der dritte und letzte Beschuldigte im Herberstein-Prozess einvernommen. Dabei kam an den Tag, dass das System der Schwarzgeldkassen weit in die Vergangenheit zurückreicht. Eine Schwarzbuchhaltung habe es vor seiner Zeit nicht gegeben, sagte Boxan, der 1971 nach vier Jahren als Leiter des elterlichen Kinos in Pischelsdorf von Herberstein als Buchhalter eingestellt worden war, aus. Zuvor war Andrea Herberstein zu 13 umgeschriebenen Rechnungen befragt worden - von mehr als 18.000, die im untersuchten Zeitraum angefallen waren. Großteils ging es dabei um Details wie die Frage, ob Rechnungen für Bauarbeiten an Zäunen im Tierpark als Arbeiten am Wegenetz des selben verrechnet wurden. Andrea Herberstein erklärte, diese Dinge seien zumeist von Boxan geregelt worden.

WirtschaftsBlatt.at - 11. April 2008
"Es gab nie Überprüfungen seitens des Landes" bei Herberstein
Beim Herberstein-Prozess stand am Freitag wieder der angeklagte Ex-Gutsverwalter Heinz Boxan im Mittelpunkt - sowie Förderungen und Rechnungen. Heinz Boxan schilderte am Freitag beim Herberstein-Prozess in Graz die genaue Vorgangsweise in Bezug auf die Landesförderungen: Andrea Herbstein hatte sondierende Gespräche geführt und abgeklärt, wofür es Förderungen geben könnte. Dann hatte der Gutsverwalter entsprechende Eingaben gemacht und später auch die geforderten Rechnungen eingereicht. Dass diese zum Teil umgeschrieben waren, flog nie auf, denn das Land überprüfte die Zahlen nicht.

WirtschaftsBlatt.at - 15. April 2008
Klasnic: "Hätte ich nicht ausbezahlt, würde das heute vielen leid tun"
Ex-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic sagte im Herberstein-Prozess aus. Sie steht nach wie vor zur Hilfe des Landes für das „Ensemble Herberstein“. „Ich kann mich nicht erinnern, da müssen Sie den zuständigen Referenten fragen", war wohl die häufigste Auskunft, die die ehemalige Landeshauptfrau der Steiermark, Waltraud Klasnic am Dienstag als Zeugin im Herberstein-Prozess am Straflandesgericht Graz gab. Zu der umstrittenen Ferialverfügung, über die die Herberstein OEG im Sommer 2004 eine Million ¤ in Form einer stillen Beteiligung erhalten hatte, steht Klasnic noch heute. „Hätte ich die Million nicht ausbezahlt, würde das heute vielen im Land leid tun", so die Ex-Landeshauptfrau. Auch dass die Million ¤ nicht als Finanzspritze für den defizitären Tierpark sondern als Hilfe für die Beseitigung von Unwetterschäden deklariert wurde, ist für Klasnic in Ordnung: „Man muss das Ensemble Herberstein schon als Ganzes sehen."

Kurier - 15. April 2008
Herberstein-Prozess: Klasnic schweigsam
Tag acht im Herberstein-Prozess: Die Befragung der ersten Zeugin, Ex-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic (V), lockte zahlreiche Zuseher ins Grazer Landesgericht. Klasnic wurde stundenlang zu den Förderungen an Herberstein befragt, doch konkrete Angaben machte sie nur wenige. Konkrete Zusagen über 8,72 Millionen Euro für Herberstein will sie nie getätigt haben. Den Kernpunkt der Verhandlungen bilden die angeblich missbräuchlich verwendeten Förderungen und Abgabenhinterziehungen. Andrea Herberstein (55) muss sich wegen schweren Betrugs, grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen und Abgabenhinterziehung verantworten. Heinz Boxan (63) wird ebenfalls schwerer Betrug und Abgabenhinterziehung vorgeworfen, während Maximilian Herberstein (31) nur wegen grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen angeklagt ist.

ORF.at - 12. April 2008
Haus des Meeres mit prächtigem Überblick
Seit einem Jahr können Besucher im Haus des Meeres einen prachtvollen Blick über die gesamte Stadt werfen. Die Dachterrasse auf dem alten Flakturm bietet 360 Grad Rundumblick. Am 13. April 2007 wurde die Aussichtsterrasse offiziell eröffnet. Rund 150.000 Euro kostete der Umbau, um die Dachterrasse für Besucher zugänglich zu machen. Gemeinsam mit Attraktionen wie Österreichs größtem Haibecken und dem Krokodilpark ist die Aussichtsterrasse wohl auch für einen Besucheraufschwung mitverantwortlich.

lifepr.de - 9. April 2008
Gemeinschaftshaltung bei Affen im Zoo Basel
Seit zehn Jahren teilen sich im Zoo Basel Wollaffen und Totenkopfäffchen (Saimiris) gemeinsam ihren Lebensraum und immer wieder ergeben sich zwischen den Arten Freundschaften. Auch in ihrem Ursprungsgebiet, dem Amazonaswald, können sich die Heimgebiete der beiden Arten überlappen.

azonline - 10. April 2008
«Andere haben Hochlandrinder»
Rainer und Katharina Dietrich aus Menziken wollen auf ihrem Grundstücke zwei Geparden halten. Anwohner stören sich jedoch an dieser Art von Tierhaltung und befürchten Geruchsimmissionen. Die Medienjagd sei ungeheuerlich, findet Rainer Dietrich. Es sei eine private Angelegenheit, welche Tiere man wie halten möchte. «Andere haben Hunde, Strausse oder Hochlandrinder. Das stört niemanden. Was ist speziell an Geparden? Als Nächstes wird das Paar Stellung zu den Einsprachen nehmen. Das kantonale Veterinäramt befasst sich ebenfalls mit dem Fall und beurteilt das Bauvorhaben aus tierschützerischer Sicht.

Megawelle Canarias - 10. April 2008
Teneriffa - Loro Parque ausgezeichnet
Der Loro Parque in Puerto de la Cruz auf Teneriffa ist mit dem Titel "Animal Embassy" ausgezeichnet worden. Durch seinen Einsatz für Natur, Umwelt und Tiere hat der Tierpark den Titel "Botschafter der Tiere" vom Instituto de Turismo Responsable, kurz ITR, verliehen bekommen. Bei der Preisverleihung waren gestern auch Ricardo Melchior, Präsident von Teneriffa und Preisüberbringer, der Minister für Tourismus, José Manuel Bermúdez und Tomás de Azcárate, Präsident des ITR, anwesend. Die Auszeichnung wurde vom Präsidenten des Loro Parque, Wolfgang Kiessling, entgegen genommen.

lifepr.de - 14. April 2008
Fünf Jahre Oceanográfico Valencia – Europas Grösstes Aquarium
Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des grössten Aquariums in Europa, des Oceanográfico in der Stadt Valencia, treffen sich vom 7. bis 11. Mai die weltbesten Unterwasserfilmer und -fotografen zum Ersten Internationalen Unterwasser-Film- und Fotofestival. Unter anderem nehmen auch Andy Byatt, der Regisseur von "Deep Blue" und der mit über 100 internationalen Fotopreisen ausgezeichnete Leandro Blanco an dem Top-Event teil.

Der Tagesspiegel - 12. April 2008
Bagdads Zoo
Raubtiere, Zuckerwatte und fallende Schleier: Für viele Iraker ist der Zoo von Bagdad zu einem Ort der Ruhe geworden, für manche gar zum Symbol der Hoffnung. Doch nun scheint der Park zwischen neue Fronten zu geraten. Sadr-City, der Zwei-Millionen-Bezirk im Osten Bagdads, ist jetzt in der Hand der Mahdi-Armee, der Miliz des Schiitenführers Muktada al Sadr. Sie beschoss die „Grüne Zone“ im Stadtzentrum, jenen bisher als unverwundbar geltenden Bezirk, in dem Teile der irakischen Regierung, die amerikanische und die britische Botschaft ihren Sitz haben. Wenn es in der Stadt noch einen sicheren Ort geben sollte, dann ist es das Gelände, auf dem der Affenkäfig steht, die „Zawra-Gärten“, der Zoo. Überhaupt sollen Zoo und Park jetzt noch schöner und attraktiver werden. Sechs Milliarden Dinar, das sind etwa 5,8 Millionen US-Dollar, will die Regierung ausgeben, um die Parks und Grünanlagen der Hauptstadt herzurichten. Der Zawra-Park bekommt derzeit jede Menge neuer Pflanzen und Blumen. Vor drei Wochen, als die Kurden ihr Neujahrsfest feierten und Massen von Menschen in den Park strömten, waren die Frauen ohne Kopfbedeckung sogar in der Überzahl. Nie in den letzten fünf Jahren wirkte Bagdad so entspannt. Eine Woche später stand Sadr-City in Flammen, lag die Grüne Zone unter Dauerbeschuss von Granaten und Raketen. Fast 300 Menschen starben in nur fünf Tagen. Seitdem bleibt der Zawra-Park fast leer.

taz - 11. April 2008
Kein Elefant im Porzellanladen
Elefanten sind trampelig? Von wegen! Dieser hier beherrscht wahrscheinlich die anmutigste Pinselführung der Welt - mit seinem Rüssel. Nach und nach fügen sich die Linien zu einem kompletten Gemälde zusammen, das eine fast expressionistische Anmutung hat. Besagter Elefant wurde aus Burma importiert, um den Elfenbeinjägern nicht zum Opfer zu fallen und befindet sich derzeit in einem thailändischen Zoo.

Tagesspiegel - 10. April 2008
Kraken lieben gefährlich
Das Liebesleben der Kraken ist alles andere als romantisch. Denn Oktopusse klammern sich eifersüchtig an ihre Partnerinnen, täuschen Rivalen und schrecken selbst vor Gewalt nicht zurück. Das jedenfalls behaupten Meeresbiologen, die beim Schnorcheln vor der indonesischen Insel Sulawesi Oktopusse der Art Abdopus aculeatus beobachtet haben. Christine Huffard vom Monterey-Bay-Aquarium und Roy Caldwell von der Uni Kalifornien in Berkeley waren überrascht vom komplexen Paarungsverhalten dieser Kraken, das sie im Fachmagazin „Marine Biology“ beschreiben.

Wiesbadener Tagblatt - 11. April 2008
Lounge für Gäste mit Fell und Flossen
Vor dem Abflug exklusiv in der Lounge umsorgt werden: Diesen Service genießen auf dem Frankfurter Flughafen nicht nur Erste-Klasse-Passagiere, sondern auch Millionen tierischer Fluggäste in einer neuen "Animal Lounge". Der Koalabär mit eigener Bordkarte gehört in dem Flachbau im Frachtbereich des Flughafens ebenso zur Kundschaft wie jährlich 1500 Pferde oder unzählige Fische, Angelwürmer und Küken. Die neue Tierstation, die am Freitag offiziell eröffnet wurde, soll aber nicht nur den Gästen mit Fell oder Flossen gefallen, sondern auch ihren Besitzern.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

dierennieuws.nl - 16. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Dierenpark Amersfoort
Natürliches Verhalten im Zoo: Tierpark Amersfoort
Es sieht so aus, als würde die eine Tierart ein viel stärkeres stereotypes Verhalten zeigen als andere Tierarten. In Zoos sieht man zum Beispiel regelmäßig Elefanten, Eisbären, (männliche) Tiger und Leoparden, die ein abweichendes Verhalten zeigen. An sich ist dies erklärbar in dem Sinne, daß es Tiere sind, die in der Wildnis große Strecken zurücklegen oder sich gern unsichtbar machen (wie Tiger und Leoparden). Wir haben diesmal auch etwas kleinere Tierarten beobachtet wie Kattas und Siamangs. [Ausführlicher Text von B. de Jonge]

destentor.nl - 15. Apr. 2008
Gorillabaas Jambo opnieuw vader
Gorillachef Jambo erneut Vater
Apeldoorn. Jambo ist letztes Wochenende zum zweitenmal Vater geworden. Der junge Gorillachef arbeitet in Apenheul fleißig daran, die Familiengefühle in seiner Gruppe wieder zu verstärken. Als der große Anführer Bongo 2005 starb, fiel die Gruppe auseinander. Bongos Söhne mußten den Apeldoorner Tierpark verlassen - und die Frage war, wie die übriggebliebenen Weibchen ein neues Männchen empfangen würden. Inzwischen paart Jambo sich locker drauflos und es wird auf diese Weise am Gruppengefühl gearbeitet. Im Oktober wurde sein erster Sohn Mapasa geboren, am letzten Wochenende brachte Lobo sein zweites Kind auf die Welt. Ob Jambo einen Sohn oder eine Tochter bekam, wagte Apenheul gestern noch nicht zu sagen.

dierennieuws.nl - 11. Apr. 2008
Een dagje dierentuin: Krefelder Zoo (D) Deel 11
Ein Tag im Zoo: Krefelder Zoo (D). Teil 11
Der Krefelder Zoo ist einer der vielen Zoos, die Deutschland zu bieten hat. Ein relativ kleiner Zoo, aber mit einer interessanten Tiersammlung. An den Besuchern merkt man auch, daß man über die Grenze ist. In Belgien sind die Leute freundlich und bescheiden, in Deutschland fällt auf, daß die Leute noch fanatischer sind als die Niederländer. Als Fotograf braucht sich hier niemand "einsam" zu fühlen. Wir standen bei den Schneeleoparden. Ohne zu übertreiben - wir wurden von mindestens zehn Fotografen umzingelt, der eine mit einem noch größeren Objektiv als der andere. ... Im Internet und am Eingang ist von zwei "Elefantenshows" pro Tag die Rede. Der Terminus "Elefantenshow" läßt uns an unseren Aufenthalt in Indien denken. Der organisierte Transport von Touristen auf Elefanten in den Dschungel, um bemerkte Tiger zu sehen, wird dort Elefantenshow genannt. Schrecklich, wie Menschen überall ein "Kasperletheater" davon zu machen wissen. Wir waren sehr gespannt darauf, was die Elefantenshow in diesem Zoo beinhalten sollte. Wahrscheinlich eine Art von Fütterungs-Show, dachten wir, doch es war nichts weniger als das. Am Elefantengehege standen Reihen von Menschen und es kostete etwas Mühe, um gerade so ein gutes Plätzchen zu ergattern, um für diesen Bericht noch ein paar Fotos von der Show zu machen. Wir ließen uns überraschen. Wir waren eben mal nicht in einen Zoo, sondern im Zirkus gelandet. [Ausführlicher Bericht von B. de Jonge]

hbvl.be - 10. Apr. 2008
Koekoek met uitsterven bedreigd
Kuckuck vom Aussterben bedroht
Die Zukunft des Kuckucks steht auf dem Spiel. Durch die Erderwärmung kehren andere Zugvogelarten früher nach Europa zurück. Der Kuckuck macht das nicht und findet deshalb immer schwieriger einen anderen Vogel, der seine Nachkommenschaft auf die Welt bringen wird. Können wir etwas tun, um den Kuckuck zu schützen? Frederik Thoelen vom Naturschutzentrum in Opglabbeek: "Nicht wirklich. Es ist sinnlos, wilde Tiere in Tiergärten einzusperren. Das einzige, was wir tun können, um den Kuckuck zu retten, ist, weniger Schadstoffe auszustoßen."

dierennieuws.nl - 9. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin: Ouwehand's Dierenpark
Natürliches Verhalten im Zoo: Ouwehand's Tierpark
Elefanten sind, so finde ich, an sich ganz nette, interessante Tiere. Erst recht, nachdem ich in Afrika Elefanten gesehen und Elefanten aus der Nähe in Indien erlebt habe, bin ich von diesen Tieren begeistert. Nur das Beobachten dieser Tiere in Zoos hat mich nie so fesseln können. Große Entfernungen zurücklegen, Äste knacken und Bäume ausreißen - das ist natürliches Verhalten für Elefanten, in Gefangenschaft gbt es das alles gewöhnlich nicht, selbst nicht in Zoos, wo die Elefanten relativ gut untergebracht sind wie im Tierpark Emmen und im Tiergarten Blijdorp. Stereotypes Verhalten kommt oft vor bei Elefanten in Gefangenschaft, wie das Sich-drehen, Kopfschwenken, wiegende Bewegung und Apathie. Todesursache Nummer eins bei Elefanten in Gefangenschaft sind Entzündungen an den Füßen. [AusführlicherText von B. de Jonge]

safaripark.nl - 9. Apr. 2008
Kinderzender Nickelodeon viert verjaardag in Safaripark Beekse Bergen
Kindersender Nickelodeon feiert Geburtstag im Safaripark Beekse Bergen
Der Safaripark Beekse Bergen feiert dieses Jahr nicht nur sein eigenes 40-jähriges Bestehen, sondern auch das fünfjährige Bestehen des Kindersenders Nickelodeon. Am Samstag, dem 19., und Sonntag, dem 20. April stehen sowohl der Safaripark als das nahegelegene Spielland Beekse Bergen völlig im Zeichen von Nickelodeon.

zoo-emmen.nl - 11. Apr. 2008
Vier impala's geboren
Vier Impalas geboren
Im Savannenstall des Zoos Emmen sind diese Woche vier Impalas geboren worden. Die Herde besteht jetzt aus 26 Tieren. Bei schönem Wetter bewegen sich die Impalas auf der Savanne. Wenn das Wetter dies nicht zuläßt, bleiben sie im Stall, der dann für die Besucher geöffnet ist.