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417 vom 10.
April 2008 |
| Liebe Leser,
in stetem Wechsel stehen Berlin und Nürnberg an der Spitze der
Meldungen. Diese Woche ist es Nürnberg mit dem von den Medien völlig
überbewerteten "Erstauftritt" von Flocke; meinetwegen.
Besser als tote Karpfen. Die Sache mit dem Verfütter-Verbot, von den
Gazetten unhinterfragt nachgeplappert, ist übrigens Quark; lesen Sie
selbst im Gesetz
nach. Was würde Flocke in
der Natur wohl fressen? Wie war das mit den "natürlichen
Haltungsbedingungen"? Ein Zoobär, der sich artgerecht ernährt, macht
was falsch. Ein wilder Bär hingegen, der sich für die Vorteile der
Zivilisation interessiert, riskiert sogar sein Leben - diesmal wollen
die Schweizer einen Bärenabschuß.
Absolut nicht hilfreich ist auch
die
Anti-Zoo-Eisbären-Kampagne der Vier Pfoten, einer Organisation, die
selbst mehrere Bärenparks betreibt und am besten wissen
müßte, daß zwischen Eis- und Braunbär kaum ein zoologischer Unterschied
besteht. Entweder man kann Bären artgrecht halten oder nicht - einen
Betreiberbonus sollte es da nicht geben.
Während die ARD das unsägliche "Große Tierquiz" geschickt stets so auf
Donnerstag Abend legt, daß ich mich in der aktuellen Zoopresseschau
noch nicht und eine Woche später nicht mehr so richtig darüber aufregen
kann, tat mir der MDR den Gefallen, "Top 10 - Die schönsten Zoos und
Tierparks in Mitteldeutschland" auf gestern Mittwoch zu legen. Also
bitte, so einen gequirrlten Blödsinn gab's ja lange nicht mehr, und das
heißt zur Zeit schon etwas. Eine Zoosendung, aus einer stationären
Circusshow moderiert samt auf Elefanten einreitendem Moderator
("Elefantenreiten kostet aus Tierschutzgründen extra" - Zitat),
der mit der "Äquator-Amazone" immerhin einen einzigen, wenn auch
unfreiwilligen Lacher erzielte, und zu Showzwecken handaufgezogene
Artisten-Papageien mit Knut vergleicht ("auch sie würden sonst heute
nicht leben"), dazu die "sprechenden Tiere" in den Einspielern - muß
man mehr sagen? Bitte, MDR-Verantwortliche, laßt an solche Themen
künftig eure nachgewiesen fachkundigen Kollegen der Naturfilm- und
Dokusoap-Abteilungen ran, nicht die volksmusik-geschädigten
Unterhaltungsleute.
Das Ergebnis der Top-Ten-Umfrage war auch recht überraschend. Zum einen
schaffte es nur ein einziger großer Zoo - der Hauszoo des MDR in
Leipzig - in die Liste, zum anderen kamen sehr kleine Parks weit nach
oben. Gut, es standen sowieso nicht alle der über 100 Parks der Region
zur Auswahl. Wenn man mal nicht unterstellt, daß der MDR die Auswahl
manipuliert hat (etwa nach Verfügbarkeit der fast nur aus Archivbildern
bestehenden Kurz-Tierpark-Portraits...), dann fragt man sich, wie Parks
mit bescheidenen Besucherzahlen eine solche Beliebtheit über drei
Bundesländer hinweg aufweisen können. Die einfache Wahlfunktion der
Website hatte Mehrfachklicks jedenfalls nicht unterbunden, und ein paar
Internet-Sitzungen von Dauerkartenbesitzern... - na gut, ein
begeisterter lokaler Zoofan mit 20 Klicks ist dann auch nichts anderes
als der VDZ-Schlüssel bei der Berechnung der Jahreskarten-Besucher.
Für alle MDR-Nicht-Seher hier die Rangfolge:
10.
Zella-Mehlis
9. Thale
8. Aschersleben
7. Limbach-Oberfrohna
6. Geising
5. Eilenburg
4. Altenburg
3. Weißenfels
2. Leipzig
1. Görlitz
Sollten
die vorangegangenen Zeilen den Eindruck erweckt haben, ich wäre
unzufrieden mit dem Ergebnis: Zwar vermisse ich einige Tierparks in der
Liste und stehe Zoo-Tests aller Art ohnehin höchst skeptisch gegenüber,
aber zumindest bei den Gewinnern steht für mich außer Frage, daß sie es
redlich verdient haben. Ganz herzlichen Glückwunsch also insbesondere
ans andere Ende der Republik, lieber Axel und Team!
Dirk Petzold
|
Inhaltsverzeichnis
Zoo:
Jahr des
Frosches
Meldungen deutschsprachig
Meldungen international
Pressemitteilungen
Natur-
und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere
Infos:
Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne
Zoowelt |
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit
sind
30-50 Prozent der Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Aufgrund
dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen, Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen unterstützen diese Initiative. Die
Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Information
bereitgestellt.
derstandard.at - 08.04.2008
Frösche
ohne Lungen auf Borneo entdeckt
Wissenschafter haben auf der südostasiatischen Insel Borneo Frösche
ohne Lungen entdeckt: Insgesamt seien neun Exemplare des
Borneo-Barbourfroschs (Barbourula kalimantanensis) gefunden worden,
berichten Forscher der Nationalen Universität Singapur im Journal
"Current Biology". Klassifiziert war die Spezies anhand eines einzigen
in den 70er Jahren gefundenen Exemplars worden - dabei war allerdings
nicht entdeckt worden, dass sie über eine extrem seltene anatomische
Besonderheit verfügt. Es gibt lungenlose Amphibien, wenn auch sehr
wenige: Eine Salamander-Familie und eine Art aus der Ordnung der
Blindwühlen. Sie alle sind darauf angewiesen, den benötigten Sauerstoff
über die Haut aufzunehmen - eine im Vergleich zur Lungenatmung wenig
effektive Methode. Barbourula kalimantanensis schließt sich diesem
exklusiven Club als erster Frosch an.
spiegel.de - 08.04.2008
Frosch ohne Lunge entdeckt
Auf der Insel Borneo fand David Bickford
von der Nationaluniversität von Singapur den Borneo-Barbourfrosch
(Barbourula kalimantanensis), der seinen Sauerstoffbedarf offenbar
allein über die Haut decken kann. Die Froschart wurde zwar bereits vor
30 Jahren zum ersten Mal beschrieben - damals konnten Forscher aber nur
ein Exemplar des seltenen Tieres fangen. Über ihre Ergebnisse berichten
die
Wissenschaftler im Fachmagazin "Current Biology" (Bd. 18, Heft 7).
welt.de - 08.04.2008
Forscher entdecken Frösche ohne Lunge
Insgesamt seien neun lungenlose Exemplare des
Wasserfroschs
Barbourula kalimantanensis im indonesischen Teil der tropischen Insel
gefunden worden, berichten die Biologen der Nationalen Universität von
Singapur. Erst nach
der Entdeckung von insgesamt neun weiteren Tieren im vergangenen Jahr
könne nun aber als erwiesen gelten, dass diese Art generell keine Lunge
besitzt. Der braun-schwarze Frosch lebe in kühlen, klaren und
schnell fließenden Gewässern mit hohem Sauerstoffgehalt. Zudem habe das
Tier eine geringe Stoffwechselrate und eine flache Körperform. Wegen
der flachen Form besitzt der Frosch eine relativ große Körperoberfläche
für seine Körpermasse, was die Sauerstoffaufnahme über die Haut
erleichtert. Nach Angaben der Wissenschaftler ist der Lebensraum des
einzigartigen Froschs vor allem wegen illegaler Goldminen bedroht. Das
Wasser sei dadurch vielerorts getrübt und mit Quecksilber versetzt. Der
Schutz dieses „evolutionären Rätsels“ müsse daher verstärkt werden,
fordern die Biologen.
Newsletter Zoo Landau
Hilfe bei der Krötenwanderung
Wir tun was für Kröten! - Erstes gemeinsames Unterrichtsprojekt von
NABU und Zooschule Landau
"Jedes Jahr verdanken allein in der Südpfalz Tausende von Lurchen ihr
Leben der Hilfe von Naturschützern", erklärt Ingeborg Keller von der
Naturerlebnisschule des Naturschutzbundes (NABU) Landau. 36
Viertklässler der Thomas-Nast-Grundschule hören der Umweltpädagogin
gespannt zu. Nahe der Pfalzwerke Landau, hinter dem "Gillet-Parkplatz"
haben sie sich eingefunden, um sich vor Ort über Rettungsmaßnahmen zu
informieren. Sie erfahren, dass Lurche Straßen ohne Rücksicht auf den
Verkehr überqueren, um zu ihrem Laichgewässer zu gelangen. Die
Oskar-von- Miller-Straße ist so ein Gefahrengebiet. "Bereits 250
Erdkröten wurden auf diese Weise hier in den letzten Tagen gerettet",
berichtet
Keller den staunenden Kindern. Aufmerksam betrachten die Kinder die
Tiere in den Eimern. Vorsichtig dürfen sie diese auch anfassen.
Jeannine Schützendübe, Pädagogin der Landauer Zooschule, und Ingeborg
Keller setzen den Kindern die kleinen Erdkröten auf die Hand. Über die
feuchte Haut der Tiere wundern sie sich nicht, denn eine Woche zuvor
konnten sich alle Kinder in der Zooschule Landau Wissen über Amphibien
an 26
Lernstationen aneignen. Dabei erfuhren sie auch, dass die glitschige,
drüsige Haut für die Tiere lebensnotwendig ist und sie vor dem
Austrocknen schützt. Nun aber sollen die Kröten wieder freigelassen
werden.Das Laichgebiet der Kröten wird erkundet und die Tiere sorgsam
in die Natur entlassen. Nun erfahren die Kinder, was sie selbst für den
Krötenschutz tun können. "Dies ist der erste gemeinsame
Veranstaltungsblock
von Zooschule und NABU Landau", erläutert Dr. Gudrun Hollstein,
Leiterin der Landauer Zooschule, "und weitere werden folgen." Im
kommenden Jahr wird Grundschulen ein entsprechendes
"Veranstaltungspaket" zum Themenbereich "Amphibienschutz" von Zooschule
und NABU offiziell angeboten. Mehr Informationen gibt es unter
www.zooschule-landau.de und www.nszhirtenhaus.de.
destentor.nl - 7. Apr. 2008
Kikkers en vlinders centraal in bibliotheek
Frösche und Schmetterlinge in der Bibliothek im Mittelpunkt
Epe/Vaassen. Auf den Themenplänen der Novetheek-Bibliotheken
[Bibliotheek Noord-Veluwe] stehen im April zwei Themengebiete aus der
Natur im Mittelpunkt. Für die Jugend sind Informationen
zusammengestellt über Frösche und andere Amphibien. Die andere
Ausstellung handelt von Schmetterlingen. Das Jahr 2008 wurde weltweit
ausgerufen zum "Jahr des Frosches". Es ist ein Aktionsplan aufgestellt
worden,
um Arten, die vom Aussterben bedroht sind, zu retten und
Reservepopulationen zu züchten. Der Niederländische Zooverband hilft
mit, Geld für diesen Plan zusammen zu bringen. In den verschiedenen
Zoos werden allerlei Aktivitäten organisiert, um das zu schaffen. Auf www.jaarvandekikker.nl
ist darüber eine Information zu finden. In den Bibliotheken sind jetzt
zahlreiche Bücher und andere Materialien auf dem Themenplan über diese
besondere Tiergruppe von Salamandern, Kröten und Fröschen zu finden.
Die zweite Natur-Ausstellung in der Novetheek im April handelt von
Schmetterlingen.
Sydney Morning Herald - 4. April 2008
'Kill
a toad' day
It's Queensland's own version of Clean Up Australia Day - except
much more unpleasant and a whole lot wartier.
Nationals MP Shane Knuth wants to hold a day dedicated to
ridding the Sunshine State of public enemy number one, the cane
toad.
Millions of Queenslanders would be asked to roll up their
sleeves to remove the warty pests from their backyards and beyond
during the proposed "Toad Day Out".
"Basically we need ... a special day that Queenslanders,
especially children, could all play their part, very similar to
Clean Up Australia (Day)," the Charters Towers MP said.
"The toad is probably the greatest environmental vermin and
probably the most disgusting creature known to man.
Mr Knuth said the day should be held during the wet season in
January, when toad breeding was prolific.
Participants would be encouraged to put the toads in their
fridge before euthanasing them in the freezer. They would then be
disposed of at a specially set up centre.
Mr Knuth, who last year proposed a 40-cent-per-toad bounty, said
both state and federal governments had to seriously consider such a
payment as part of any toad hunt.
The RSPCA said it would support the Toad Day Out, but only if
the pests were killed humanely.
Queensland's Department of Primary Industries said it was
important native frogs were not mistaken for toads during any
hunt.
WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
WELT
ONlINE - 9. April 2008
Tierschützer bedauern Eisbär Flocke als Opfer
Vier
Monate nach ihrer Geburt ist die Nürnberger Eisbärin Flocke am Dienstag
zum
ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt worden. Vor den Augen von rund
430
Journalisten aus aller Welt und rund 50 geladenen Gästen betrat das
Jungtier sein
neues Freigehege im Nürnberger Tierpark. Tierschutzorganisationen
nutzten das Interesse der Medien, um mit einer
spektakulären Protestaktion gegen die Zoohaltung von Eisbären und ihre
Vermarktung zu demonstrieren. Die Vermarktung der kleinen Nürnberger
Eisbärin Flocke läuft auf Hochtouren. So
bekommt das Tier pünktlich zu seinem ersten öffentlichen Auftritt eine
eigene
Biografie: „Hallo, ich bin Flocke“ heißt das Buch, das der Nürnberger
Tessloff-Verlag auf den Markt bringt. Auf 32 Seiten beschreibt das
Tagebuch mit
zahlreichen Fotos die ersten Lebensmonate der kleinen Eisbärendame. Als
Steiff-Kuscheltier ist Flocke bereits ebenfalls zu haben. In einer
Partnerschaft mit der Stadt Nürnberg sei eine Sonderkollektion mit drei
unterschiedlichen Eisbären entstanden, teilte das Unternehmen mit.
Europolitan - 9.
April
2008
Eisbär Flocke zum ersten Mal im Freigehege des Nürnberger
Zoo
Gestern
hat der Nürnberger Zoo die kleine Eisbärin Flocke zum ersten Mal der
Öffentlichkeit präsentiert. Unter den wachsamen Augen von zwei
Pflegern, 50
ausgewählten Fans und sage und schreibe 430 Medienvertretern aus aller
Welt hat
Flocke erstmals ihr Freigehege betreten. Am Rande des Spektakels haben
Tierschützer gegen die nicht-artgerechte Haltung von Zooeisbären, sowie
gegen
die Kommerzialisierung der Tierkinder protestiert. Dem Jungtier schien
der erste öffentliche Ausflug ins eigene Gehege riesigen
Spaß zu machen. Die Fotografen knipsten dankbar, Fernsehkameras
sendeten live
nach Japan und Amerika. Man könnte meinen, die Welt hätte noch nie
einen Eisbären
gesehen, dabei ist Knut doch erst vor einer Saison durch die Medien
gezogen
worden, und von dem gleichaltrigen Wilibär in Stuttgart nimmt kein
Mensch
Notiz.
sz-online - 9.
April
2008
Flockes
erster Auftritt
So viel
Drolligkeit: Unbeeindruckt vom weltweiten Rummel hat die kleine
Eisbärin Flocke gestern ihren ersten öffentlichen Auftritt im
Nürnberger
Tiergarten mit Bravour bestanden. Es raunte, zwitscherte, flüsterte und
rief
„Oh, wie süß“, als das knapp vier Monate alte Raubtier kurz nach 15 Uhr
aus
seiner Höhle stapfte. Bis nach Japan konnten Millionen Menschen das
Ereignis live im Fernsehen
verfolgen. Flocke-Fans dürfen ihren Liebling von heute an mit eigenen
Augen
bestaunen. Ob dann alles so putzig bleibt, wird sich zeigen. Bis zu
25000
Besucher pro Tag sollen im 15-Minuten-Takt am Gehege vorbeigeschleust
werden.
Die Stadt Nürnberg und ihr Tiergarten wollen die große Sympathie der
Menschen
nutzen, um Flocke als Botschafterin für den Klimaschutz und für
nachhaltiges
Wirtschaften zu präsentieren.
Südwest Presse -
9.
April 2008
Flocke und die 20 "Kilöchen"
Es ist zwar nur
ein kleiner Eisbär, der gestern im Nürnberger
Tiergarten
erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde - aber es war ein
Weltereignis.
420 Medienvertreter aus aller Herren Länder waren ins Fränkische
gereist, um
dabei zu sein, als das vier Monate alte Eisbärchen seine ersten
öffentlichen
Schritte im Freigehege unternahm. Zoodirektor Dag Encke schien das
Ganze ein wenig peinlich zu sein, aber er
spielte seinen Part souverän, und wies natürlich auch darauf hin, dass
Flocke
einen wertvollen Beitrag in der Diskussion um den Klimaschutz leisten
könne. Und auch Bayerns Umweltminister Otmar Bernhard (CSU) war zur
Stelle, sprach über Klimawandel und dass sich Flockes Artgenossen auf
dünnem
Eis bewegen.
Krone.at - 9.
April
2008
Erster
Auftritt
Der
erwartete Publikumsansturm auf das Gehege der jungen Nürnberger
Eisbärin Flocke
ist weitgehend ausgeblieben. Auf der eigens errichteten Tribüne
versammelten
sich am Mittwochvormittag lediglich 100 bis 150 Besucher, um das
populäre
Jungtier live zu erleben. Als Flocke in dem weitläufigen Gehege in
Begleitung
von zwei Pflegern auftauchte, reagierten Besucher mit "Oh"-Rufen. Einen
Sprung der jungen Eisbärin in
das Wasserbecken quittierten die Fans mit kurzem Beifall. Begleitet
wurde
Flockes Publikums-Premiere von mehreren Dutzend Journalisten.
PR-Inside.com
- 9. April 2008
Erster Ansturm auf Flocke bleibt aus
Der erste
Besucheransturm auf die kleine Nürnberger Eisbärin Flocke ist
am
Mittwochvormittag zunächst ausgeblieben. «Wir hatten um 09.00 Uhr
gerade mal
100 zahlende Gäste», sagte die Pressesprecherin des Nürnberger Zoos,
Nicola
Mögel. Auf der rund 500 Zuschauer fassenden Stehtribüne vor Flockes
Gehege
blieben im Verlauf des Vormittags noch viele Plätze frei. Erneut
mischten sich
sehr viele Medienvertreter unter die Besucher. Der Zoo hatte Flockes
ersten Auftritt bewusst auf einen Werktag
gelegt, um die Besucherströme zunächst noch etwas lenken zu können.
Entsprechend erwartet die Tiergartenleitung für das Wochenende einen
weitaus
größeren Ansturm.
PR-Inside.com -
9.
April 2008
Flocke als Starschnitt
Der «erste
Sprung» von Eisbärin Flocke in seinem Freigehege im
Nürnberger Zoo wird von der Münchner «Abendzeitung» auf einem
«Starschnitt»
verewigt. Am Mittwoch enthielt das Blatt den ersten Teil, die übrigen
drei
folgen bis Samstag. Wer alle Teile zusammensetzt, erhält ein etwa 64
mal 82
Zentimeter großes Poster des Jungtiers.
Ad-Hoc-News - 9.
April
2008
«Nürnberg
und die ganze Welt ist im Flockefieber»
Als sich das
kleine Eisbärenmädchen Flocke kurz nach 15.00 Uhr das
erste Mal der Weltöffentlichkeit präsentiert und ins Gehege tapst, ist
Joshua
Harlinghausen kaum noch zu halten. «Flocke, Flocki», ruft der
sechsjährige
Junge immer wieder begeistert und deutet zu dem kleinen Eisbären.
ZDFheute.de - 9.
April
2008
Flocke
allein zuhause
Flocke muss sich
allein vergnügen: Der erwartete Ansturm auf das Gehege
der
jungen Eisbärin ist Mittwoch früh ausgeblieben. Bei der Öffnung des
Nürnberger
Tiergartens um 8 Uhr hatten sich nur knapp zwei Dutzend Fans
eingefunden, um
das Jungtier zu sehen.
NZZ Online - 9.
April
2008
«Flockes» erster öffentlicher Auftritt
Tagesspiegel -
9.
April 2008
Kein Besucherandrang: Floppt "Flocke"?
Weitaus weniger
Menschen als erwartet wollen das
Nürnberger Eisbärenmädchen "Flocke" sehen. Am ersten Publikumstag
blieben die erwarteten Schlangen an den Kassen aus; auch am Gehege war
es ruhig. Zum ersten öffentlichen Auftritt von Eisbärin "Flocke" vor
Tiergartenbesuchern hat sich der Andrang am Morgen in Grenzen gehalten.
augsburger-allgemeine.de
- 8.
April 2008
Aus aller Welt
Beim ersten
öffentlichen
Auftritt von Eisbärin
Flocke vor Publikum blieben die extra aufgebauten Besuchertribünen im
Nürnberger Tiergarten weitgehend leer. Bis zum Mittag nutzten nur
wenige hundert Menschen die Gelegenheit, das
populäre Jungtier im Nürnberger Tiergarten erstmals live zu erleben.
Um ihrem Liebling besonders nah zu sein, drängten sich viele
Flocke-Fans
lieber vor der Glasscheibe, die den Besucherbereich vom Gehege trennt.
Der
Tiergarten rechnet erst am Wochenende mit einem größeren Ansturm von
Flocke-Anhängern.
Überrascht zeigten sich viele
Fans darüber, wie groß die fast vier Monate alte
Jungbärin bereits ist.
Stadt Nürnberg
Presse- und Informationsamt - 8. April 2008
Positive Bilanz nach Flockes erstem öffentlichen Ausflug
Bei
sonnigem Frühjahrswetter hat Eisbärin Flocke ihren ersten öffentlichen
Auftritt
vor über 500 Personen, darunter rund 430 nationale und internationale
Medienvertreter sowie geladene Gäste des Tiergartens, bestens
absolviert. Stadt
Nürnberg und Tiergartenleitung zogen am späten Nachmittag eine
durchwegs
positive Bilanz der Vorstellung vor der Presse. Ab morgen, Mittwoch, 9.
April
2008, ist Flocke von allen Besucherinnen und Besuchern zu bestaunen.
„Flocke hat ihren ersten Auftritt ganz souverän gemeistert“, erklärte
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke. „Es konnte jeder sehen, dass wir ein
selbstbewusstes Tier haben.“
Topnews - 8.
April 2008
Flocke
ist kein Eisbär mehr
Der
Nürnberger Tiergartendirektor Dag Encke hat die Haltung von Eisbären in
Gefangenschaft verteidigt. Eisbären seien Symboltiere, über die sich
Themen wie
der Klimawandel und die Gefährdung der natürlichen Lebensräume der
Eisbären in
der Arktis transportieren ließen, sagte Encke am Dienstag in Nürnberg
kurz vor
dem ersten öffentlichen Auftritt des vier Monate alten Eisbärenkindes
Flocke. Encke stellte
zugleich fest,
dass es in der Öffentlichkeit ein «Interesse an
der Person Flocke» gebe: «Flocke ist deswegen kein Eisbär mehr, er ist
aber
auch kein Mensch.» Die mediale Aufmerksamkeit für Flocke sei inzwischen
so
groß, als ob es tatsächlich um eine weltpolitische Sensation ginge.
Spiegel Online -
8.
April 2008
Zwischen
Flockumentation und Freakshow
Vorhang
auf: Das Nürnberger Eisbärenkindl "Flocke" wurde heute erstmals der
Öffentlichkeit präsentiert. Ihr Auftritt war generalstabsmäßig
organisiert. Die
kleine Bärin zeigte sich von dem Rummel jedoch unbeeindruckt. Das
Gelände um das Eisbärengehege
wurde in spezielle Zonen eingeteilt, die von Sicherheitskräften
abgeriegelt
wurden. Der gelbe Bereich für Fotoreporter, der rote Bereich für
Fernsehmitarbeiter und die "mixed zone" für Experteninterviews. Acht
Fernsehteams berichteten live nebeneinander von extra aufgebauten
Podesten.
FOCUS Online -
8.
April 2008
Bergprediger machtlos gegen Show-Bärin
Flocke
benimmt sich wie ein kleiner Eisbär. Das reicht für kollektiven
Knuddeltaumel.
Dagegen kommen auf Felsen brüllende Peta-Aktivisten nicht an. Peta-Mann Albrecht sitzt dann nach
einem anstrengenden Aktivisten-Tag bei
seinem Abendessen, seines allerdings fällt rein vegan aus. Er wurde
gleich nach
der Störaktion wieder freigelassen. Die Polizei sei sehr freundlich
gewesen,
sagt er. Nur ein Hausverbot habe er jetzt leider im Nürnberger
Tierpark. Und einen
weiteren Rückschlag in seinem Kampf gegen den Bärenboom in deutschen
Zoos muss
er verdauen. Tierpark-Chef Dag Encke hat es an Flockes großem Tag
verkündet:
„Ihre Eltern Felix und Vera sollen neuen Nachwuchs zeugen. Ab sofort.“
Augsburger
Allgemeine - 8. April 2008
Rummel um Flocke-Auftritt Harsche Kritik von Tierschützern
Kurz vor dem
ersten
öffentlichen Auftritt des Nürnberger Eisbären Flocke
haben Tierschützer im Zoo eine spektakuläre Protestaktion veranstaltet. Ein Mann und eine Frau kletterten
am Dienstagnachmittag in das Freigehege von
Flocke und riefen immer wieder «Stoppt die Tierquälerei». Nach kurzer
Zeit
wurden sie vor den Augen der am Gehege wartenden Presse abgeführt. Die
Tierschützer der Organisation PETA leisteten dabei keinen Widerstand
gegen die
vier Zoobediensteten. Zuvor
demonstrierten Tierschützer mit einer Mahnwache gegen die Vermarktung
des
Nürnberger Eisbären. In Eisbärenkostümen marschierten Aktivisten der
Organisation Menschen für Tierrechte vor dem Zoo auf.
FOCUS Online -
8.
April 2008
„Der Zoo ist Flockes Irrenhaus“
„Flocke
endet sehr wahrscheinlich mit einem schweren Verhaltensschaden“, sagte
der
Sprecher der Tierschutzorganisation „Peta“, Frank Albrecht, zu FOCUS
Online.
Die Eisbärin wird am Dienstag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert:
Hunderte
Journalisten haben sich für den Medientag im Nürnberger Tiergarten
angemeldet.
Ab Mittwoch sollen täglich Tausende Bären-Fans an dem Gehege
vorbeigelotst
werden. Albrecht: Die Tierpark-Betreiber haben eine Stehtribüne
aufbauen
lassen, auf der 500 Menschen Platz finden. Die Besucher werden im
15-Minuten-Takt auf das Podest vor dem Gehege geführt. In Erwartung
eines
Massenansturms stellte der Zoo extra Toilettenwagen auf und will
zusätzliche
Kassen eröffnen.
WELT ONLINE - 8.
April 2008
Mahnwache von Tierschützern vor erstem Auftritt von
Eisbärin Flocke
Kurz vor der
Präsentation des
Eisbären-Babys Flocke in Nürnberg
halten
Tierschützer eine Mahnwache vor dem Tiergarten. In Eisbärenkostümen
protestieren sie gegen die ihrer Ansicht nach gnadenlose Vermarktung
des Bären.
Ad-Hoc-News - 8.
April
2008
Tierschutzbund kritisiert Missbrauch
Der
Deutsche Tierschutzbund kritisiert die Haltung und der Nachzucht von
Eisbären
in Zoogefangenschaft. Anlässlich des ersten öffentlichen Auftritts des
Nürnberger Eisbären Flocke beklagte Tierschutzpräsident Wolfgang Apel
am
Dienstag: «Die Zooleitung hatte immer betont, keine
Flocke-Marketingmaschinerie
zu wollen, macht aber jetzt das Gegenteil.» Der Tierschutzbund kündigte an,
sich an das für die Zoorichtlinie
zuständige Bundesumweltministerium zu wenden.
Derwesten.de -
7.
April 2008
Erster Auftritt: Flocke auf allen Kanälen
Sie ist
keine vier Monate alt und wird schon zum Fernseh-Star: Das kleine
Nürnberger
Eisbärenmädchen Flocke hat am Dienstag seinen ersten
Live-Fernsehauftritt.Flocke
selbst nimmt alles gelassen. "Bisher kriegt sie davon noch gar
nichts mit", sagt Stadtsprecherin Foghammer.
Mittelbayerische -
6.
April 2008
Flocke: Nach Reportern kommen die Ramsauers
Nürnberg
rüstet sich für einen neuen Höhepunkt der Flocke-Mania: 360
Journalisten reisen
am Dienstag zum ersten öffentlichen Spaziergang des Eisbärbabys im
Außengehege
an, darunter Teams des amerikanischen Senders CNN und des japanischen
Fuji-TV.
Für Reporter gibt’s ein Pressezentrum wie beim Papstbesuch – samt
Computerarbeitsplätzen und Großleinwand. Ab 15 Uhr, wenn sich Flocke
ins Freie
trollt, überträgt das Bayerische Fernsehen live. Vor dem Eisbären-Zaun,
in der
„Mixed Zone“, geben Bayerns Umweltminister Otmar Bernhard und OB Ulrich
Maly
Interviews. Doch auf
das, was demnächst auf den Zoo zurollt, ist man nicht vorbereitet.
Annemarie
und Johann Ramsauer aus Langquaid (Lkr. Kelheim) organisieren am 17.
Mai das
wohl größte Eisbär-Happening der Welt: Vor dem Gehege wird mit
mindestens
99Gleichgesinnten das Flocke-Lied gesungen, das das Paar selbst
komponiert hat.
Dazu werden 99 Stöckchen geschwenkt, an die Johann Ramsauer weiße
Plüschbären geknotet
hat.
Mittelbayerische
- 4.
April 2008
Flocke
fast den ganzen Tag live im Fernsehen zu sehen
Der Countdown
läuft: Noch
fünf Tage, dann zeigt sich
Nürnbergs
Eisbären-Baby Flocke der Öffentlichkeit. Im Tiergarten laufen die
Vorbereitungen auf Hochtouren. Alles soll perfekt sein, wenn am
Mittwoch der Massenansturm der Besucher erfolgt. Der Tiergarten rechnet
nach Angaben seiner Pressesprecherin Dr. Nicola A. Mögel, bei
entsprechendem Wetter, mit bis zu 25000 Besuchern.
Bevor die allerdings
Flocke sehen dürfen, haben erst einmal
Journalisten, Fotografen und Filmteams Zutritt. Und zwar schon am
Dienstag. Die Akkreditierungsfrist ist am Mittwochabend abgelaufen:
Rund 350 Pressevertreter haben sich laut Stadt-Sprecher Dr. Siegfried
Zelnhefer angemeldet – von der Lokalzeitung über Fudji-TV aus Japan bis
hin zum Fernsehsender CNN, der weltweit über Flocke berichten will.
Manche Sender planen
bereits ab dem Morgen Live-Übertragungen aus dem Tiergarten, obwohl
Flocke erst um 15 Uhr in ihr Freigehege darf.
Um 12.30 Uhr stehen
Tiergarten-Direktor Dr. Dag Encke,
Bürgermeister
Horst Förther, Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr und die Pfleger Harald
Hager sowie Petra Fritz den Journalisten Rede und Antwort. Ab 13.30 Uhr
gehen sie in verschiedenen Gruppen zum Aquapark und nehmen zugewiesene
Plätze ein. Fotografen zum Beispiel stehen in einer drei Meter tiefen
Zone direkt am Gehege. Schreibende Journalisten können von der Tribüne
aus Flocke beobachten.
Vorarlberg
Online - 4. April 2008
Flocke
wird jetzt Unternehmerin
Seit heute
Freitag können Flocke-Anhänger sich mit zahlreichen
Fanartikeln eindecken, wie etwa T-Shirts, Bettwäsche, Badetücher,
Puzzle und einer Plüsch-Flocke. Die Stadt und das
Versandhaus Quelle schlossen dazu einen Lizenzvertrag für den
bundesweiten Vertrieb von Flocke-Produkten. In einer Art Generalprobe
wird Flocke einen Tag vor ihrem
Auftritt vor Zoobesuchern zunächst den Medien vorgestellt. Mit dabei
sind ausserdem 50 Nürnberger, die als Mitglieder des Vereins der
Tiergartenfreunde für den Auftritt ausgelost wurden. Laut Bürgermeister
Horst Förther haben sich bereits 350 Journalisten aus dem In- und
Ausland angemeldet.
Angesichts des
bevorstehenden ersten öffentlichen Auftritts von
Flocke erneuerte die Tierschutzstiftung Vier Pfoten ihre Kritik an der
Haltung und Zucht von Eisbären in Zoos. Die drastische Vermarktung von
Jungtieren trage in keiner Weise zum Schutz der Art und ihrer bedrohten
Lebensräume bei, erklärten die Tierschützer.
sueddeutsche.de -
7.
April 2008
Erster
Auftritt des Eisbärbabys - "An der Flocke-Hysterie können wir nichts
ändern"
Nürnbergs Zoochef Dag Encke über
das bevorstehende Eisbären-Spektakel, die Verantwortung der Pfleger und
seine Freude an Buntmardern.
SZ: Sie wollten eine Flocke-Hysterie vermeiden. Heute kommen 370
Journalisten in den Nürnberger Zoo - CNN, das russische Fernsehen und
Fuji-TV.
Encke: Daran können wir nichts ändern. Und erklären können wir es uns
auch nicht wirklich. Es gibt ganz offenbar ein vitales Interesse, das
Spektakel um den Eisbären am Leben zu halten. Ich beobachte dieses
Jo-Jo-Spiel noch immer mit großer Faszination. Die Medienleute sind ja
nicht matschig im Hirn, die erfüllen offenkundig einen Wunsch ihrer
Kunden. Und wir als städtische Einrichtung können uns den Wünschen der
Stadt nicht verweigern. Wir würden das Interesse nur gerne ummünzen.
SZ: Ummünzen?
Encke: Eisbären sind geradezu prädestiniert als Botschafter für den
Klimawandel. Sie könnten wie kaum jemand anderes symbolisieren, was da
eigentlich gerade passiert an den Polkappen. Vergangene Woche erst,
diese abgebrochene und abdriftende Eisfläche - die war so groß wie die
Stadt Köln. Ich gebe aber zu: Diese inhaltliche Botschaft bekommen wir
momentan noch nicht richtig unter die Leute. Die wollen jetzt erst mal
den kleinen Bären sehen. Ich versteh das ja.
SZ: Obwohl Sie als äußerst reserviert gelten, was das "Och ist die süß"
betrifft. Es gibt bislang nicht ein einziges öffentliches Foto von
Ihnen und Flocke.
Encke: Also, ich war mittlerweile auch schon ein paar Stunden lang
allein bei der Flocke. Und ich gebe zu: Man kann sich da nur schwer
losreißen. Heute morgen aber hab ich mich lieber unserem neuen
Buntmarder gewidmet.
SZ: Einem Buntmarder.
Encke: Einem Buntmarder. Eine Viertelstunde lang, bevor die Arbeit
beginnt, einfach nur anschauen. Wunderbar.
SZ: Sie haben sich bei den Berliner Kollegen entschuldigt. Sind die
Ihnen immer noch gram?
Encke: Ich hatte nicht den Eindruck. Es ging um diese Nürnberger
Plakate, auf denen "Knut war gestern" zu lesen steht. Ich finde das
ziemlich daneben. Fragen Sie mich bitte nicht, warum ich davon nichts
vorher erfahren habe. Aber bei den Kollegen ist das Thema durch. Die
wissen natürlich, wie schwer so eine Geschichte von uns Zoologen zu
steuern ist. Wir haben da kaum eine Chance.
SZ: Sie haben künftig vier berühmte Tierpfleger - nicht nur einen wie
Berlin.
Encke: Wir wollten diese Belastung keinesfalls nur einem einzigen
aufbürden. So eine Handaufzucht ist extrem aufwendig, das wollen Sie
nicht mal geschenkt. Jetzt, wo Flocke wächst und gedeiht, wird eines
immer vergessen. Die gleichen, die unsere Pfleger heute bis in den
Supermarkt verfolgen und um Autogramme bitten, hätten völlig anders
reagiert, wenn Flocke verendet wäre. Wir haben immer gesagt: Die
Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht durchkommt, liegt bei 50 Prozent.
Auf das anschließende Spießrutenlaufen mussten wir die Pfleger
vorbereiten. Das darf ein Zoochef keinem wider Willen aufs Auge
drücken. Die Verantwortung für ein Verenden Flockes hätte natürlich ich
übernommen.
SZ: Sie wären zurückgetreten?
Encke: Sie müssen immer überlegen, ob Sie dem Betrieb noch nützen oder
nur noch schaden. Hätte Flocke nicht überlebt, dann wäre der Druck
vermutlich zu groß für mich geworden.
SZ: Die Pfleger haben sich nicht darum gerissen, berühmt zu werden?
Encke: Es wird immer vergessen, dass das nicht nur eine
Riesenverantwortung ist, sondern dass so eine kleine Bärin einem
Menschen richtig weh tun kann. Sie beißt und kratzt, die Pfleger haben
reihenweise blaue Flecken. Und das wird natürlich von Tag zu Tag
schlimmer.
SZ: Tierrechtler behaupten, die Nürnberger Flocke-Soap sei das Ergebnis
einer perfekten Inszenierung gewesen.
Encke: Was für ein Schwachsinn. Aber noch brutaler war es, als wir in
einer Boulevardzeitung lesen mussten, wir lassen hier angeblich eine
junge Eisbärin in den Fängen ihrer Mutter verhungern.
SZ: Sie wurden in aller Welt beschimpft - vor allem in Neuseeland.
Encke: Ja, kurios, ausgerechnet Neuseeland, wo ich mal ein Jahr lang
gelebt habe. Ich habe immer gedacht: Die müssten mich doch besser
kennen, die müssten doch wissen, wie blödsinnig dieser Vorwurf ist.
Aber im Ernst: Neuseeländische Zeitungen hatten den deutschen Boulevard
übernommen. Kurzzeitig war ich da ein perfider Eisbären-Sadist.
SZ: Haben Sie Fehler gemacht?
Encke: Am Tag bevor wir Flocke von ihrer Mutter Vera trennen mussten,
standen viele Bildjournalisten auf der Plattform. Mag sein, dass Vera
das nervös gemacht hat. Allerdings weiß ich nicht, ob ich heute anders
handeln würde. Hätten wir hermetisch abgeriegelt, wäre uns unterstellt
worden, wir wollten Flocke ihrem Schicksal überlassen - und genau das
verheimlichen. Ein Teufelskreis.
SZ: Hätten Sie Flocke ihrer Mutter nicht weggenommen...
Encke: ...dann wärt ihr Journalisten vermutlich bald wieder nach Hause
gegangen. Sehen Sie Willbär in Stuttgart - der ist genauso alt wie die
Flocke, aber sicherlich nicht annähernd so bekannt. Eine ganz normale
Mutteraufzucht eben.
SZ: Sind Sie nervös?
Encke: Ich plane gerade unsere neue Buntmarderanlage. Die wird
großartig, oben offen, ganz ohne Netz, so etwas gibt es auf der ganzen
Welt nicht, das ist ...
SZ:... Verzeihung, Herr Encke.
Encke: Was? Ach so: Nein, nicht nervös. Dafür habe ich keine Zeit. Wenn
die Marderanlage eröffnet wird, dann werde ich nervös sein. Wenn einer
von denen flüchtet, dann haben Sie ein Problem.
SZ: Zwei Pfleger stehen heute im Gehege beim Bären, die zwei anderen
bei der Weltpresse. Was ist gefährlicher?
Encke: Letzteres, ganz eindeutig.
FR-online.de - 4.
April 2008
Flocke
ist noch lauffaul
Wenige Tage vor
ihrem ersten öffentlichen Auftritt zeigt sich
die
kleine Nürnberger Eisbärin Flocke noch lauffaul. "Sie ist topfit, sie
schwimmt, aber sie hat keine große Lust, längere Strecken
zurückzulegen", sagte der Direktor des Nürnberger Tiergartens, Dag
Encke. Das inzwischen 19 Kilogramm schwere Eisbärenkind
wird
Schritt für Schritt auf ihren großen Auftritt am Mittwoch vorbereitet.
SF Tagesschau -
4.
April 2008
Flocke
die faule Socke
Die kleine
Nürnberger Eisbärin Flocke wird Schritt für Schritt auf
ihren ersten öffentlichen Auftritt im Zoo am nächsten Mittwoch
vorbereitet. Wenige Tage vor der grossen Show zeigt sich das
Eisbärenkind jedoch noch lauffaul.
Stuttgarter
Zeitung - 5. April 2008
Wilbärs
neue Sitten
Die
Stuttgarter Wilhelma hält an ihren Plänen fest, ihren jungen Eisbären
erst Ende
April im Außengehege zu präsentieren. Was „Flocke“ darf, darf „Wilbär“
noch lange nicht: Während das Nürnberger
Eisbär-Jungtier in der kommenden Woche erstmals live für Zoobesucher zu
sehen
sein wird, bleibt das Stuttgarter noch bei seiner Mutter im Bau. Obwohl
beide
Eisbären fast gleich alt sind, hält die Stuttgarter „Wilhelma“ an ihren
Plänen
fest, ihren „Wilbär“ erst Ende April im Außengehege zu präsentieren.
Europaticker -
7.
April 2008
VIER
PFOTEN kritisiert Eisbärenspektakel in deutschen Zoos
Anlässlich
des ersten öffentlichen Auftritts des Eisbären-Babys „Flocke“, am 9.
April im
Tiergarten Nürnberg, spricht sich die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN
gegen die
Haltung und Zucht von Eisbären in Zoos aus. Die Vermehrung der Tiere
und die
drastische Vermarktung der Jungen trägt in keiner Weise zum Schutz der
Art und
ihrer bedrohten Lebensräume bei. Vielmehr wird auch Publikumsliebling
„Flocke“
zukünftig unter den reizarmen und beengten Bedingungen im Zoo leiden.
Märkische
Allgemeine - 7. April 2008
Protestbrief zu Katzentod / Knut tötet zehn Karpfen
Der Streit um angebliche
Missstände in den Berliner Zoos geht weiter. Biologe
Heiner Klös vom Zoologischen Garten bestätigte gestern einen
Zeitungsbericht,
dass Eisbär Knut zehn lebend im Wassergraben seines Geheges ausgesetzte
Karpfen
getötet hat. Nach dem Tierschutzgesetz dürfen Fische als Wirbeltiere
nicht
lebend verfüttert werden. Im Konflikt um die eigenhändige
Tötung von vier verwilderten Kätzchen im
Tierpark Friedrichsfelde im Jahr 1992 durch Direktor Bernhard
Blaszkiewitz
wurde ein Protest-Schreiben des damaligen Betriebsrats bekannt. In dem
Schreiben des Betriebsrats
wird auch wiederholt deutlich, dass das
Verhältnis zwischen dem damaligen Tierpark-Chef und dem Betriebsrat
wegen der
Vorfälle über lange Zeit äußerst angespannt war. Die
Mitarbeiter-Vertreter des
Tierparks im Ostteil
Berlins hielten Blaszkiewitz vor, er habe einen nicht akzeptablen
Umgangston
gepflegt. So seien Zitate gegenüber Mitarbeitern gefallen wie „Sie
halten jetzt
den Rand“ und „Wenn Sie dusslig genug sind, können Sie zum
Arbeitsgericht
gehen“. Laut Betriebsrat soll Blaszkiewitz auch gesagt haben, er werde
im
Tierpark „alles kommunistische Überbleibsel noch ausmerzen“.
Zoo-Sprecher
Untermann sagte, Blaszkiewitz wolle die ihm unterstellten Zitate „so
nicht
bestätigen“.
sueddeutsche.de - 7.
April 2008
Knut
killt
Karpfen
Die
Urinstinkte schlagen durch: Eisbär Knut hat im Berliner Zoo zehn
Karpfen
getötet. Besucher beschwerten sich über die Szenerie. Biologe
Heiner Klös vom Zoologischen Garten bestätigte am Sonntag einen Bericht
der
Berliner Morgenpost, dass Eisbär Knut zehn lebend im Wassergraben
seines
Geheges ausgesetzte Karpfen getötet hat. Klös sagte, er habe die
Aussetzung lebender Tiere im Knut-Wassergraben sofort
gestoppt. Tierpfleger hatten den Angaben zufolge die Karpfen nicht zur
Eisbär-Fütterung, sondern als sogenannte "Putzkolonne“ im Becken
ausgesetzt. Knut ging seiner Natur
nach, fischte sich die Karpfen raus und tötete sie im Spiel. Dann ließ
er die
Kadaver liegen.
sz-online - 7. April
2008
Besucher
empört: Knut tötet Karpfen
Der Streit um angebliche
Missstände in den Berliner Zoos geht weiter. Biologe
Heiner Klös vom Zoologischen Garten bestätigte am Sonntag einen
Zeitungsbericht
(„Berliner Morgenpost“), dass Eisbär Knut zehn lebend im Wassergraben
seines
Geheges ausgesetzte Karpfen getötet hat. Nach dem Tierschutzgesetz
dürfen
Fische als Wirbeltiere nicht lebend verfüttert werden. Biologie Klös
reagierte mit einem
sofortigen Verbot. Zahlreiche Besucher hatten
empört auf die Szenerie reagiert, nachdem Tierpfleger die Karpfen
ausgesetzt
hatten. Die Tierpfleger wollten sie laut Klös auch nicht verfüttern,
sondern
zur Reinigung des Wasserbeckens als „Putzkolonne“ einsetzen.
welt.online - 31. März 2008
Fördervereine
im Zoo-Streit gespalten
Der Streit um die Tierzucht und -haltung in den Berliner Zoos sowie die
Tötung von vier verwilderten Katzen durch Zoo-Chef Bernhard
Blaszkiewitz spaltet jetzt auch die Fördervereine. Während die
Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo Forderungen zum Rücktritt von
Blaszkiewitz unter Hinweis auf dessen Verdienste am Montag strikt
ablehnte, sagte der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer
des Zoos, Jürgen Brückner, es stelle sich die Frage, ob der Zoo-Chef
«noch der richtige Mann für den Posten ist». Brückner forderte vom
Aufsichtsrat die Prüfung der Vorwürfe durch eine unabhängige
Kommission. Ohne Aufklärung drohe ein Imageschaden.
WELT ONLINE - 7. April
2008
Unartiger Junge, du Chef von Zoo
Als ich klein war, hieß der
Chef des Tierparks in Friedrichsfelde noch Heinrich
Dathe. Ein gedrungener Mann mit Hornbrille und Halbglatze. Er konnte
wunderbar
Vogelgezwitscher imitieren. Überhaupt schien er mir immer mit der
Stimme der
Tiere zu sprechen. Eine Legende. Kurz nach der Wende wurde diskutiert,
dass
Dathe schon 1932 Mitglied der NSDAP geworden war. Mich hat damals
weniger die
Tatsache als die Debatte darüber schockiert. Wahrscheinlich ist das
naiv, aber
Dathe ist für mich noch heute der einzige, wahre und idealtypische
Zoodirektor.
Sein Nachfolger heißt Bernhard Blaszkiewitz. Ich bin mir nicht sicher,
ob mein
Sohn sich später mit einem zärtlichen Gefühl an diesen Namen erinnern
wird. Der
Direktor hatte jetzt viele Schlagzeilen. Von Heinrich Dathe waren
solche
Geschichten nie zu hören. Vielleicht hatte er
ja einfach nur seine Leute für Dinge, die sogar in einem
Kuschelwuscheltierpark
nun manchmal auch getan werden müssen. Blaszkiewitz ist dagegen nicht
so der
Medienstar. Er wirkt eher wie jemand, der erfolgreich in der
fleischverarbeitenden Industrie tätig ist. Wenn er einen kleinen
Marderbären
präsentiert, sieht es so aus, als würde er ihn gleich essen. Aber das
sind
Äußerlichkeiten. Viele Leute sind jetzt eben außer sich wegen dieser
Katzensache: Unartiger Junge, Chef von Zoo.
Wenn Hunderttausende "Einheiten Nutzgeflügel" oder ein Posten Rinder
wegen Virenverdachts vernichtet werden, reagiert das Publikum eher
pragmatisch.
Katzen, Hunde und Eisbären dagegen werden allgemein als Inhaber von
Seelen und
komplexen Gefühlswelten betrachtet. Wahrscheinlich kommt der Biologe
Blaszkiewitz da nicht mehr mit. Ich übrigens auch nicht.
Titanic
(Satire) - 7. April
2008
Unhaltbare Zustände im Berliner Zoo!
Der EX-Knuddelbär Knut
hat
vor den Augen entsetzter Zoobesucher die Karpfen aus
seinem Wassergraben zerfleischt! Der Berliner Zoo reagierte sofort, ein
weiterer Einsatz von Fischen wurde untersagt. Doch einige Besucher sind
damit
nicht zu beruhigen. "Wie geht es denn hier zu? Da will man einen
schönen
Tag mit den Kindern verbringen, und dann so was", empört sich eine
Berlinerin. "Und damit nicht genug", schimpft ein Mann, "im
Affenhaus werfen die Schimpansen mit ihren eigenen Exkrementen, die
Wildschweine suhlen sich im Dreck und die Faultiere hängen nur rum!"
Außerdem unterhöhlten die Erdmännchen den Boden und die Lamas spuckten
ungeniert vor den Kindern auf den Boden, so andere obenrum nur halbwegs
intakte
Berliner.
Märkische
Allgemeine - 8.
April 2008
Trotz schwerer Vorwürfe von Tierschützern bleibt Direktor
Bernhard Blaskiewitz
auffallend ruhig
Direktor Bernhard
Blaskiewitz, in Personalunion Chef von Zoo und Tierpark,
sieht sich mit immer neuen Vorwürfen von Tierschützern konfrontiert.
Manche der
Vorhaltungen betreffen Blaskiewitz persönlich und liegen Jahre zurück,
andere
beziehen sich auf Haltung, Zucht und Pflege der Tierbestände in den
beiden
Einrichtungen. Der
groß gewachsene und
schwergewichtige Blaskiewitz, der die Dickhäuter zu
seinen Lieblingen zählt, bleibt trotz aller Vorwürfe auffallend still.
Dabei
pflegt der Zoo-Chef mit dem rauhbeinigen Charme einen burschikosen
Umgangston.
Der Leibes- folgt eine unüberhörbare Sprachfülle. Bei öffentlichen
Auftritten
verbindet Blaskiewitz die Wortgewalt gern mit einem ihm sehr eigenen
Wortwitz.
Gegenüber Mitarbeitern verhält sich der Direktor gern wenig zimperlich.
Er gilt
als gefürchtet. Die Kritik an ihm stammte nicht ohne Grund zum Teil von
ehemaligen Mitarbeitern.
Bild.de - 6. April 2008
Vorwürfe
gegen Zoo-Chef immer schärfer
Neuer Fisch-Skandal um Knut – und auch der Streit um die
Tötung
von vier verwilderten Kätzchen im Tierpark Friedrichsfelde und den
Führungsstil
von Direktor Bernhard Blaszkiewitz (54) geht weiter. Gestern
wurden neue Details der Katzen-Affäre von 1991 bekannt. In einem
Protestbrief
an Blaszkiewitz, der BILD vorliegt, reagiert der Betriebsrat damals
entsetzt:
„Wir finden es empörend, dass auf Ihre Anweisung hin junge Katzen
erschlagen
werden und die anwesenden Assistenten zusehen.“ Blaszkiewitz,
mittlerweile auch
Zoo-Chef, hatte bisher immer von „artgerechtem Genickbruch“ gesprochen.
Der Betriebsrat hielt
dem
Tierpark-Direktor außerdem einen rüden Ton gegen Mitarbeiter vor. So
habe er u.
a. gesagt: „Sie halten jetzt den Rand“, „Wenn Sie dusslig genug sind,
können
Sie zum Arbeitsamt gehen“ und er werde „alles kommunistische
Überbleibsel noch
ausmerzen“.
WELT
ONLINE - 9. April 2008
Haare & Federn Eisbär Knut frisst gern Karpfen
Man
kann erleichtert aufatmen: Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo hat den
hypertrophen Medienzirkus seiner frühen Kindheit mental halbwegs gut
überstanden. In aller Ruhe fing er zehn Karpfen aus dem Wassergraben
seines
Geheges und verspeiste sie nach Eisbärenart. Eigentlich war den Karpfen
die
Aufgabe zugedacht, Algen zu fressen und so das Wasser sauber zu halten.
Daran,
dass sie Knuts Speisezettel bereichern sollten, hatte niemand gedacht.
So weit
ist es also schon gekommen, dass selbst professionelle Tiergärtner
einem
Zoobären nicht mehr zutrauen, dass er jagen, fischen und töten kann.
Anstatt sich
darüber zu freuen und den Zoo dafür zu loben, dass er - ungewollt zwar
-
artgerechter Eisbärenhaltung einen kleinen Schritt näher gekommen ist,
schreien
Tierschutzfunktionäre nun Skandal, weil die Zooleitung Knut die
Gelegenheit zum
Fischen gegeben und damit tierschutzwidrig lebende Wirbeltiere
verfüttert habe.
Der arme Zoodirektor Bernhard Blaskiewitz sieht sich nicht mehr nur dem
Vorwurf
des Katzenkillens, sondern auch dem des fahrlässigen Karpfenkillens
ausgesetzt.
Berliner
Morgenpost - 6. April 2008
Eisbär
Knut frisst
lebende Karpfen
Jetzt zieht selbst Superstar
Knut die Kritik von Tierfreunden auf sich: Der
Eisbär hat zehn lebende Karpfen getötet, die in seinem Gehege
schwammen.
Besucher des Zoos hatten der
Zeitung geschildert, wie der Eisbär in seinem
Gehege lebende Karpfen gefangen und mit ihren gespielt hat. Im Zoo hieß
es, die Karpfen seien weder zur Fütterung noch zur
Beschäftigung, wie es in US-amerikanischen Zoos vorkommen soll,
eingesetzt
worden.
Berliner
Morgenpost - 6. April 2008
Zoo bestätigt: Fische im Knut-Gehege
Neue Kritik an der
Tierhaltung in Berliner Zoos: Eisbär Knut hat 10
im Wassergraben seines Geheges lebend ausgesetzte Karpfen getötet. Der
Biologe
Heiner Klös vom Zoologischen Garten bestätigte der Deutschen
Presse-Agentur dpa
einen entsprechenden Bericht der «Berliner Morgenpost». Klös sagte,
er habe die Aussetzung lebender Tiere im Knut-Wassergraben sofort
gestoppt.
Berliner
Morgenpost - 4. April 2008
Tourismuswerber
schießt gegen
Zoo-Direktor
Der Streit um die Berliner Zoos versetzt nun die
Tourismusbranche in Sorge. Berlins oberster Tourismus-Werber Hanns
Peter Nerger übte deutliche Kritik an der Leitung der beiden Zoos durch
Direktor Bernhard Blaszkiewitz. Nerger monierte unter anderem, dass der
Verbleib von Knut ungeklärt ist. Der Geschäftsführer der
Berlin Tourismus Marketing GmbH sagte, es sei "ein großer Fehler, dass
keine Vorsorge für den Verbleib des neuen weltbekannten Berliner
Maskottchens Eisbär Knut getroffen wurde". Es müsse
künftig besser gelingen, "die Hauptstadtzoos mit intelligenten
Marketingkonzepten zu verbinden". Außerdem müssten die
Haltungsbedingungen verschiedener Tiere, insbesondere von Großkatzen,
verbessert werden. Es dürfe keinen Zweifel daran geben, dass die
zoologischen Gärten den Tierschutz ernst nehmen und der Verantwortung
für die Tiere bei der Zucht und Weitergabe in vollem Umfang gerecht
werden. Nerger verlangte abschließend von den
zoologischen Gärten "ihren Beitrag bei wichtigen
gesellschaftspolitischen Ereignissen, wie beispielsweise der Gay-Night
zu leisten". Den Vorwurf Nergers, Blaszkiewitz habe
keinen Sinn für Marketing, hatte der Zoo-Direktor mit dem Wort
"Quatsch" kommentiert.
Express.de
- 3. April 2008
Marlar
und Co. in der Todesfalle
Die dramatische Rettung der
Elefantenkuh Tong Koon (20) am letzten
Samstag hat für Empörung in der Belegschaft des Zoos gesorgt. „Das ist
jetzt
schon das fünfte Mal, dass ein Tier vor dem Ertrinken gerettet werden
musste“, machten Mitarbeiter ihrem Unmut beim EXPRESS Luft. Auch
Marlar, Ming Jung
und zwei weitere Tiere hätten schon aus den drei
bis 6,50 Meter tiefen Wasserbecken gerettet werden müssen, so die
Mitarbeiter des Zoos, die ungenannt bleiben möchten. Der Grund für die
Gefahr im Wasser: Obwohl ursprünglich anders geplant seien die Becken
nicht mit jeweils mindestens zwei Ausstiegen gebaut worden, sondern nur
mit einem.
Tong Koon hatte sich – nachdem sie von einer anderen Kuh und
trotz Elektrozaun ins Wasserbecken geschubst worden war – so sehr
erschreckt, dass sie völlig panisch und orientierungslos wurde. Sie
fand den Ausgang nicht, weil sie mit dem Rücken dazu stand.
„Ich habe den Elefantenpark nicht geplant und gebaut. Aber als
ich Zoodirektor wurde, habe ich veranlasst, dass alle Becken einen
zweiten Ausgang bekommen sollen“, erklärt Theo Pagel. Mittlerweile, so
Pagel, hätten alle
Becken – bis auf das, in welches Tong Koon stürzte und ein weiteres –
einen zusätzlichen Ausstieg bekommen.
Morgenweb
- 4. April
2008
Zooschule
wächst weiter
Heidelberg. In neuen Räumen untergebracht ist nun die
Zooschule. Aus Mitteln des
Fördervereins und von privaten Förderern unterstützt, wurde die alte
Zoogastronomie umgebaut.
Jährlich besuchen allein rund 500 Schulklassen den
Heidelberger Zoo. Betreut werden sie unter anderem von den Mitarbeitern
der "Initiative Zooerlebnis", einem 2004 gegründeten gemeinnützigen
Verein. Dr. Arndt Löwenberg, Leiter der
Zooschule, freut sich über den Umbau: "Wir sind sehr froh, mit dem
neuen Platzangebot und modern ausgestatteten Büros auch die gewachsenen
Verwaltungsaufgaben noch besser meistern zu können." Neben
einem großen Unterrichtsraum haben in dem funktional ausgestatteten
Gebäude ein Material- und Terrarien-Raum Platz gefunden. Im
vergangenen Jahr wurde
die Heidelberger Zooschule von der Unesco als "offizielles Projekt der
UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2008/2009" ausgezeichnet
Walsroder
Zeitung -
3. April 2008
Vogelpark erzeugt Energie
selbst
„Es ist doch kein Geheimnis, dass es dem Vogelpark einnahmemäßig in den
vergangenen beiden Jahren nicht gut ging“, sagt Robert Ahrens,
Hauptgesellschafter des weltgrößten Vogelparks, gerade heraus. An der
Verbesserung der Einnahmesituation soll jetzt intensiv gearbeitet
werden. Der Vogelpark wird eine professionelle Marketingabteilung
aufbauen. Einen noch durchschlagenderen Effekt sollen aber
Verbesserungen auf der Ausgabenseite haben. Seit Mitte der Woche ist
der Tierpark quasi energiekostenfrei. Seit Mittwoch erzeugen fünf
Blockheizkraftwerke pro Jahr 13,8 Millionen Kilowattstunden Strom und
über Kraft-Wärmekoppelung 14 Millionen Kilowattstunden Wärme. „Diese
Investition ist ein deutliches Signal, dass wir auf die Zukunft des
Vogelparks an diesem Standort setzen“, so Ahrens zu dem 2,5 Millionen
Euro teuren Projekt.
Die 13,8 Millionen Kilowattstunden Strom, die die fünf
Blockkraftheizwerke erzeugen, werden ins Netz der Eon-Avacon
eingespeist. Das sind gesicherte Einnahmen über das
Energieeinspeisungsgesetz (EEG). Von den 14 Millionen Kilowattstunden
Wärme, die durch die BHKW erzeugt werden, benötigt der Vogelpark selbst
sieben Millionen. Nach
seinen Worten handelt es sich hier um eine der bundesweit größten
Anlagen, die auf Pflanzenölbasis betrieben werden. „Wir haben uns für
Palmöl als Rohstoff entschieden“, erklärt Robert Ahrens. Das Öl stamme
aus einer aufgeforsteten Plantage der Elfenbeinküste. „Wir kennen
natürlich auch
negativen Diskussionen über den
Palmöleinsatz aus Regenwäldern. Darum sind wir froh, diese Quelle
erschlossen zu haben“, sagt der Unternehmer. Sein mittelfristige Ziel
sei es, sich selbst in die Plantage mit einzubringen, um auf diese
Weise die Rohstoffzufuhr zu sichern, aber auch die Anbaubedingungen zu
beeinflussen.
Planung und
Bau
lifepr.de
- 3. April 2008
Die
Giraffen können kommen
Nun ist es endlich soweit: die Bauarbeiten für die neue Giraffen- und
Zebraanlage sind im vollen Gange und die Fundamente sollen gegossen
werden. Finanziell wurde das Projekt maßgeblich vom Verein Dresdner
Zoofreunde e.V. unterstützt. Den Gesamterlös in Höhe von 400.000 Euro
wird der Vereinsvorsitzende Herr Ralf Leidel am Montag anlässlich der
Grundsteinlegung an den Zoo-Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Hartmut
Vorjohann und den Zoodirektor Herrn Karl-Heinz Ukena übergeben.
sz-online - 7. April
2008
Grundstein
für neue Giraffenanlage
Giraffen
können schon bald wieder auch im Zoo von Dresden lange Hälse machen.
Heute wird
der Grundstein für eine rund 3,5 Millionen teure Giraffen- und
Zebra-Anlage
gelegt. Ende August oder Anfang September soll der Bau vollendet sein.
Schweriner Volkszeitung - 4. April 2008
Zoo
erhebt einen "Nashorn-Euro"
"Oh, sind das viele Nashörner." Die Mädchen und Jungen aus der Kita
"Feldstadtmäuse" kamen aus dem Staunen nicht heraus, auch andere
Besucher des Schlosspark-Centers schauten sich verwundert
um 75 farbenfrohe Dickhäuter aus Polyesterharz sind seit gestern im
Einkaufstempel ausgestellt. Rund 50000 Euro hat der Schweriner Zoo
durch den Verkauf der "Clara"-Modelle für den Neubau seiner
Nashorn-Anlage eingenommen. Wermutstropfen bei der Freude über die
Ausstellungseröffnung: Trotz
Förderung durch Land und Stadt reicht das Geld nicht. Eine Million Euro
kostet das künftige Nashorn-Gehege im Tierpark. 830000 hat das Land
bereit gestellt, 50000 Euro die Stadt. "Uns fehlen noch 70000 Euro für
den Eigenanteil", sagt Zoo-Direktor Michael Schneider.
Südwest
Presse
- 4. April 2008
Lernen
vom sensiblen Schnauzbart der Meere
Das Hafenbecken direkt neben der Einfahrt nach
Warnemünde wird künftig nicht nur von eleganten Yachten belegt. Von Mai
an gehören auch Robben zu den "Dauernutzern" der Marina. Derzeit werden
die Pfähle eingerammt für ein 60 mal 30 Meter großes
Gehege, das mit Netzen abgetrennt wird. In dem bis zu fünf Meter tiefen
Wasser werden sich acht Seehunde, die zurzeit noch im Kölner Zoo leben,
zu jeder Jahreszeit wohlfühlen, ist sich Biologieprofessor Guido
Dehnhardt sicher. "Sie können hier tauchen und auch in die freie Ostsee
schwimmen, das werden sie genießen." Für das Marine Science
Center seien sie
lange auf der Suche nach einem geeigneten Standort gewesen, "das hier
ist optimal", sagt der Wissenschaftler, der seit Herbst am Rostocker
Uni-Institut für Biowissenschaften arbeitet. Seit 1999 befasst sich
Dehnhardt mit der Erforschung der Sinneswahrnehmung und der
Unterwasserorientierung der Robben, die Arbeit mit Meeressäugern sei
schon immer sein Berufswunsch gewesen. Die Forschungen fanden bisher
fast ausschließlich im Kölner Zoobecken
statt, das den Tieren jedoch nur eineinhalb Meter Wassertiefe zum
Abtauchen ließ.
Ad-Hoc-News
- 5. April 2008
Streicheleinheiten
im Oderbruchzoo
Am Rande des
Oderbruchzoos in
Altreetz gibt es ein
Feriendorf mit 20
Übernachtungsplätzen. Die jüngst eingeweihten fünf Wohnhäuser und das
Mehrzweckgebäude mit Sanitäranlagen, Küche und Speiseraum sind
behindertengerecht eingerichtet. Mit dem 300 000 Euro teuren Projekt
hat
Zoodirektor Peter Wilberg bessere Bedingungen für jene Besucher
geschaffen, die
inzwischen zu den Stammgästen in dem nur zwei Hektar großen Tiergarten
gehören. Das alte
Feriendorf
wich deshalb jetzt dem Neubau, der zu großen Teilen aus dem
EU-Förderprogramm
«Leader+» finanziert wurde. Von diesem Fördertopf
profitiert der Oderbruchzoo nicht zum ersten Mal. Auch
das begehbare Affengehege entstand mit Hilfe von EU-Geldern. Vor drei
Jahren
eröffnete Wilberg zudem eine kleine Kunstgalerie, die ebenfalls
größtenteils
mit Mitteln aus dem EU-Programm entstand.
20min.ch - 8.
April
2008
Tiger
und Leopard müssen warten
Die Bauarbeiten für das
neue
Raubtiergehege im Walter-Zoo sind in Verzug.
Ursprünglich sollte die neu ausgebaute Anlage für die Sibirischen Tiger
und
Leoparden dieses Wochenende mit einer Katzenshow eröffnet werden. «Wir hoffen, dass wir in
einem Monat so weit sind», sagt Zoodirektor Ernst
Federer. Trotzdem zeigte sich Federer gestern zufrieden: «Die Anlage
wird
super. Hoffentlich gefällt sie den Tieren genauso gut wie uns.» Das
zukünftige
Zuhause von drei Leoparden und einem Tigerpaar wird rund viermal
grösser sein
und neu 1200 Quadratmeter messen. In einer zweiten Etappe, die im Mai
beginnen
soll, wird zusätzlich ein neuer Nachtstall gebaut.
DiveInside - 4. April
2008
Greenpeace
baut Blauwal für neues OZEANEUM
Ein 26 Meter langer Blauwal, ein 16 Meter langes Buckelwalweibchen und
ein 15 Meter langer Pottwal im Kampf mit einem Riesenkalmar sind einige
der zukünftigen Stars der Ausstellung "1:1 Riesen der Meere", die
Greenpeace gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum ab Juli 2008 im
OZEANEUM in Stralsund präsentiert. Sechs Meeresriesen in Originalgrösse
und das Modell einer riesigen Meeresalge entstehen derzeit in Dresden
und Stralsund. In der 18 Meter hohen Ausstellungshalle werden die
Besucher des OZEANEUMs die Möglichkeit haben, auf Liegen unterhalb der
Exponate die Dimensionen der "Riesen der Meere" mit allen Sinnen zu
erfahren. Greenpeace erweitert mit der Ausstellung seine weltweiten
Aktivitäten zum Schutz der Meere. "In keinem anderen Museum der
Welt sind die Giganten der Ozeane so umfassend und leibhaftig zu
erfahren wie hier im OZEANEUM", sagt Thomas Henningsen, Projektleiter
bei Greenpeace. Der
Bau eines jeden Exponates dauert zwischen einem und
drei Monaten.
Aachener Zeitung - 4. April 2008
Zoo
oder Golf? - Gezerre um Flächen des Brückenkopf-Parks geht weiter
Zoo und
Brückenkopf-Park Jülich drohen empfindlicher Flächenverlust, falls es
in Sachen Golfplatz zu keiner Einigung mit den Landwirten kommen
sollte.
Auslöser
ist,
dass die Verhandlungen mit Landwirten festgefahren sind, auf deren
Scholle das Projekt eigentlich verwirklicht werden sollte. Dies hat
eine intensive Diskussion in der Bevölkerung ausgelöst. Das
lässt natürlich auch den Aufsichtsratsvorsitzenden der
Parkgesellschaft, Hans Meyer, nicht kalt. Meyer hatte bei Bekanntwerden
der Pläne seine Bedenken formuliert. Meyer führt
ins Feld, dass dem Park ohnehin durch einige Euregionale
Indeland-Projekte wie Römerpark, Indemann, Freizeitzentrum
Goltsteinkuppe und am Blausteinsee «Konkurrenzangebote» entstehen.
Aktionen
Echo-muenster.de
- 4. April 2008
Gewinner im
Erdmännchen-Wettbewerb
stehen fest
Münster. Erdmännchen – wo man hinschaut Erdmännchen. In 683
Variationen. Und mittendrin eine Jury. Der Zoo-Verein
hatte im Zusammenhang mit der neuen Erdmännchenanlage im Allwetterzoo
zu einem Wettbewerb für Kinder aufgerufen.
Eins ist klar, leicht macht es sich die Jury nicht. Jedes Bild, das es
durch die Vorauswahl geschafft hat, wird bewusst wahrgenommen, über
Zweifelsfälle entspinnen sich Diskussionen. Nun stehen
die Gewinner fest und werden in den nächsten Tagen Zoo-Post erhalten,
dafür sorgt Markus Moritz vom Zooverein, der den Wettbewerb
organisiert. Die jeweils ersten zehn Gewinner werden
zur Eröffnung der neuen Erdmännchen-Außenanlage am Samstag, 26. April,
14 Uhr, in den Allwetterzoo eingeladen.
Anzeiger
Sternberg-Brüel-Warin - 4. April 2008
Zoo
erhebt einen "Nashorn-Euro"
"Oh, sind das viele Nashörner." Die Mädchen und Jungen aus der Kita
"Feldstadtmäuse" kamen aus dem Staunen nicht heraus. 75 farbenfrohe
Dickhäuter aus Polyesterharz sind seit gestern im Einkaufstempel
ausgestellt. Rund 50000 Euro hat der Schweriner Zoo durch den Verkauf
der "Clara"-Modelle für den Neubau seiner Nashorn-Anlage eingenommen.
Wermutstropfen bei der Freude über die Ausstellungseröffnung: Trotz
Förderung durch Land und Stadt reicht das Geld nicht. Eine Million Euro
kostet das künftige Nashorn-Gehege im Tierpark. 830000 hat das Land
bereit gestellt, 50000 Euro die Stadt. "Uns fehlen noch 70000 Euro für
den Eigenanteil", sagt Zoo-Direktor Michael Schneider. Der Zoo setzt
deshalb noch einmal auf die Unterstützung durch die Bevölkerung - mit
einem zeitlich befristeten "Nashorn-Euro". So kostet etwa die
Eintrittskarte für Erwachsene ab sofort 8,50 Euro statt 7,50 Euro .
Super
Sonntag - 7. April 2008
50 Jahre Tierpark Dessau
Der Dessauer Tierpark am
Georgengarten begeht in diesem Jahr seinen 50.
Geburtstag. Aus diesem Anlass soll eine
Ausstellung die Entstehung und Entwicklung des beliebten Ausflugsziels,
das
jährlich rund 85 000 Besucher zählt, dokumentieren. Der erste
Spatenstich zum
Aufbau einer Freilichtbühne im Zuge der Neugestaltung des Georgiums zu
einem
Lehrpark erfolgte im März 1958 zum „Tag des Aufbaus“ durch Mitglieder
der
Freien Deutschen Jugend (FDJ). Viele Dessauer leisteten damals
ehrenamtliche Aufbaustunden. Erinnerungen aus dieser Zeit sind ebenso
willkommen, wie Fotos und Aufzeichnungen aus späteren Zeiten. Die
Ausstellung
soll am 25. Mai bei einem Familientag, zu dem die Mitarbeiter des
Tierparks,
der Förderverein und die Gaststätte „Waldschenke“ einladen, erstmals
präsentiert werden. Eine ganze Reihe von Zeitdokumenten und kleinen
Episoden
aus der Tierparkgeschichte haben Tierparkleiterin Christine Kilz und
ihre
Mitarbeiter bereits gesammelt.
DerWesten
Dortmund - 6. April 2008
Launiger Besuch bei "Wüstenschiffen"
Mit einer kommentierten
Fütterung stellte Tierpfleger Eddy Laudert die acht
Kamele des Dortmunder Zoos vor. Nicht zufällig stand der Sonntag ganz
im
Zeichen der "Wüstenschiffe": Erst am letzten Freitag erblickte
Kamelbaby Hanna das Licht der Welt. Mit kommentierten Fütterungen
will der Dortmunder Zoo interessierten
Besucherinnen und Besucher die Zoobewohner näher vorstellen.
Die acht Kamele
im Zoo
wurden
im Rahmen des "Aktionstages im
Vogel-Primaten-Bereich" vorgestellt, zu dem eben auch die asiatischen
Trampeltiere gehören. Neben
den Kamelen waren auch
Vögel, Baumkänguruhs und Orang-Utans die Stars des
Aktionstages im Zoo. Zu
allen gab es detaillierte
Führungen, bei den Affen durften Kinder sogar in
einer "Wühlkiste" mit deren Spielzeugen herumtollen.
lifepr.de - 3.
April
2008
Abendsafari
im Zoo Neunkirchen
Was ist los nach Feierabend im Zoo? Schlafen alle Tiere oder wie nutzen
sie die besucherfreie Zeit? Um Antworten auf diese und
weitere Fragen zu geben, bietet der Zoo
Neunkirchen wegen des großen Erfolges im letzten Jahr am Freitag, den
11.04.2008 um 18:00 Uhr erneut eine Abendsafari durch den Neunkircher
Zoo an. Dauer ca. 1 1/2 Stunden.
ORF.at -
8. April 2008
Auf Tuchfühlung
im
Tiergarten Schönbrunn
Zwei
neue Führungen ermöglichen Besuchern im Tiergarten Schönbrunn einen
Blick
hinter die Kulissen. Besucher bekommen dabei sogar hautnahen Kontakt
mit so
manchen Bewohnern des Zoos. So geht es zu den
Filteranlagen im Keller, zur Quallenzucht und zur
Korallenfarm. Es gibt eine Anlage zu sehen, die Meerwasser herstellt,
und
Informationen über ein Forschungsprojekt, das sich um die Intelligenz
von
Süßwasserrochen dreht. Neu
ist auch eine Führung
hinter die Kulissen des Polariums. Das Wasser, in dem
sich die Pinguine tummeln, wird mit einer Ozon-Anlage aufbereitet und
mit Sonnenenergie
gekühlt. Die beiden
Führungen in den
Pflegerbereich des Aquarien-Terrarienhauses und
hinter die Kulissen der Pinguin- und Robbenanlage dauern 90 Minuten.
Maximal
zehn Personen dürfen daran teilnehmen. Termine müssen vereinbart
werden.
Kanal8 - 4.
April 2008
Tag
der biologischen
Vielfalt
Zum Tag der biologischen Vielfalt gab´s heute viele Aktionen in
ganz Dresden. Der gesamte Tag war auf den Schutz der
Tiere ausgelegt. Unter
dem Motto Lauf um mein Leben- Wildnis bewahren wurde in der Margon
Arena für einen guten Zweck gerannt. Schüler aus der Region liefen so
viele Kilometer, wie es ihre Lungen erlaubten und für jeden Gelaufenen
gab´s Bares. Dieses Geld wird dann für den Schutz des
Regenwaldes verwendet. Weiter konnten die Interessierten u.a. in der
VW- Manufaktur Lausitzer Wölfe bewundern und im Zoo gab´s Führungen zum
Thema Artenvielfalt.
WELT
ONLINE - 3. April 2008
Albino-Alligator
zu Gast
Ein seltener Albino-Alligator namens "Whitie" ist bis zum 27. April im
Serengeti-Park Hodenhagen zu sehen. Weltweit gebe es nur wenige Tiere
dieser Art, weil ihnen anders als ihren normalen Artgenossen,
Hautpigmente fehlen, teilte der Tierpark am Mittwoch mit. "Whitie"
kommt ursprünglich aus den Sümpfen Louisianas und wuchs auf einer
Alligatoren-Farm in Florida auf, bevor er nach Deutschland kam. In
Hodenhagen ist er im Rahmen der Wanderausstellung "Land der Reptilien"
zu sehen. Neben dem Krokodil zeigt die Ausstellung auch Schlangen,
Leguane und Skorpione.
Hamburger
Abendblatt - 7. April 2008
Bienentag
im Wildpark
Mit dem
Frühling kommen die Bienen", so lautet das Motto einer
Imker-Sonderveranstaltung im Wildpark Eekholt. Am Sonntag, 13. April,
stehen
von 11 Uhr an die Imker in der Wildparkschule den Besuchern den ganzen
Tag über
mit Informationen und Demonstrationen zur Verfügung, auch
Filmvorführungen zum
Thema Biene stehen auf dem Programm.
Nachwuchs
Bild.de
- 9. April 2008
Tierpark - Blitzlichter für 670 Gramm Katze
Klick, klick, wie ein
Star
ließ der Mini-Fischkater (670 Gramm) vom Tierpark
gestern das Blitzlichtgewitter der Fotografen über sich ergehen. Kelang kam am 6. März auf die
Welt, zusammen mit seinem Zwillingsbruder. Der
starb aber kurz nach der Geburt. Gestern hatte Kelang seinen ersten
Auftritt in
der Öffentlichkeit.
Hamburger
Abendblatt - 4. April 2008
Hagenbecks
ganzer Stolz:
Erster Katta-Nachwuchs
Die Mutter interessiert sich
aber eher für die Rosinen,
die Thomas
Kölpin für die Halbaffen dabei hat. Gestern stellte der Leiter des
Landteils in Hagenbecks Tropen-Aquarium den jüngsten Nachwuchs vor: das
am 17. März geborene Jungtier von Katta-Mama Kanaima und die einen Tag
jüngeren Zwillinge von Dicke. "Wir sind sehr stolz
auf unsere erste Nachzucht der bedrohten Tiere hier im
Tropen-Aquarium", sagte Kölpin. "Es ist für uns eine Bestätigung, dass
sich die Tiere bestens eingelebt haben." Immerhin haben die Geburten
tagsüber, mitten zwischen den Besuchern, stattgefunden - obwohl sich
die Tiere auch auf höher gelegene Plattformen hätten zurückziehen
können.
WELT ONLINE - 3. April
2008
Tierpark
Hagenbeck: Nachwuchs-Trio bei
den Halbaffen
Der Hamburger Tierpark Hagenbeck hat am Donnerstag drei junge Kattas
als seinen jüngsten Nachwuchs vorgestellt. Die im März geborenen
Halbaffen sind die Stars des Tropen-Aquariums.
Bei den Jungtieren handelt es sich um ein Zwillingspaar und ein
einzelnes Junges. Das Geschlecht der Tiere ist noch nicht bekannt.
shz -
6.
April 2008
Ein Giraffenbaby entdeckt die Welt
Er ist
sechs Wochen alt und der Liebling aller Zuschauer: Kumbuko, der
Giraffenjüngling aus dem Tierpark Hagenbeck. Zusammen mit zwei weiteren
Artgenossen genießt er die ersten warmen Sonnenstrahlen. Tierfilmer
Holger
Schulz hat die Giraffen mit der Kamera beobachtet.
Ad-Hoc-News
- 9. April 2008
Giraffenbaby
im Leipziger Zoo geboren
Im
Leipziger Zoo ist ein weiteres Giraffen-Junges zur Welt gekommen. Die
sechs
Jahre alte Mutter Ashanti brachte am Dienstag ein gesundes Weibchen zur
Welt,
wie der Zoo in Leipzig mitteilte. Die Geburt sei ohne Komplikationen
verlaufen,
die Tierärzte mussten nicht eingreifen. Bereits am Nachmittag konnte
das
Giraffengehege wieder für die Besucher geöffnet werden.
Leipziger
Volkszeitung - 8. April 2008
Leipziger Zoo
freut sich über Nachwuchs bei Giraffendame Ashanti
Das Giraffenweibchen Ashanti aus dem Leipziger Zoo ist seit Dienstag
zweifache
Mutter. Am Morgen brachte sie ein weibliches Jungtier zur Welt. Die
Geburt
verlief zur Freude aller komplikationslos, wie der Zoo mitteilt. "Wir
sind
sehr glücklich über das gesunde Jungtier und vor allem darüber, das
alles so
reibungslos und ohne Eingriff des Menschen verlaufen ist. Immerhin ist
es
unsere erste Giraffengeburt in diesem Jahr. Eine weitere steht noch
bevor", freut sich Zoodirektor Jörg Junhold.
RP ONLINE - 9.
April
2008
Zoo freut sich über doppelten Nachwuchs
Eine
Nilgauantilope hat im Krefelder Zoo Zwillinge zur Welt gebracht. Die
beiden
Böckchen, die in der vergangenen Woche geboren wurden, sind wohlauf und
werden
von den Eltern umsorgt. Zwillinge sind bei dieser asiatischen
Antilopenart
keine Seltenheit. Überraschend für die Pfleger ist das Interesse des
Bocks an seinem Nachwuchs.
In der Regel sondern sich bei Antilopenarten die Weibchen zur Geburt
von der
Gruppe ab und wehren Annäherungsversuche der Männchen ab. In diesem
Fall aber
liegt der Vater häufig zusammen mit dem Nachwuchs im Stall.
HNA.de - 4.
April 2008
Kinder,
Kinder im Park
Im Frühling ist der Besuch des
Naturzentrums Knüll besonders lohnend. Dann gibt es in vielen Gehegen
den possierlichen Nachwuchs zu bestaunen. In diesem Jahr gibt es sogar
eine Besonderheit. Erstmals seit Bestehen des Wildparks haben die
Dachse Nachwuchs bekommen. Die Geburt der Jungdachse
am vergangenen Dienstag konnte
sogar auf einem Monitor, der Bilder aus dem Dachsbau überträgt,
beobachtet werden. Aber auch bei
anderen Tieren ist der Nachwuchs da. So haben in unmittelbarer
Nachbarschaft der Dachse die Waschbären inzwischen ihren Nachwuchs
bekommen. Dort können vier kleine Waschbären beobachtet werden. Viel
Nachwuchs hat es auch bei den Pferden des Parks gegeben. So wurden
inzwischen bei den Tarpanen vier und im Streichelzoo zwei Fohlen
geboren.
Merkur
Online - 5. April 2008
Katta-Weibchen bringt seltene Zwillinge zur Welt
In einem belgischen Tierpark
haben Katta-Lemuren seltene
Zwillinge bekommen. Die Mutter Lippie sei im vergangenen Jahr für ein
Nachzuchtprogramm nach Belgien gekommen, teilte der Tierpark von
Bellewaerde
mit. Sie habe die beiden Jungen gestern nach einer Tragzeit von rund
130 Tagen
geboren.
Die Presse - 4. April
2008
Der
Panda, die Direktorin und ich
Von wegen tausende Besucher, die unter dem argwöhnischen Blick
ruppiger
Securities an dem Tier namens Fu Long vorbeiziehen. Mit der typisch
städtischen Mischung aus Abscheu vor Menschenmassen und dem wohligen
Katastrophen-Kitzel bei ebensolchen war ich den Horden gefolgt. Doch
dann die
Ernüchterung: Kein Mensch stellte sich an, wir spazierten lässig an den
China-Tieren vorbei. Ich fühlte mich betrogen.
Volksstimme
Magdeburg - 5.
April 2008
"Soko Luchs" will Raubkatze mit Jagdhund aufspüren
Magdeburg. Der aus dem
Zoo
ausgerissene Karpatenluchs vagabundiert weiterhin
durch Magdeburg. Offenbar hat in der Umgebung des Neustädter Sees sein
Jagdrevier eingerichtet. Die im Zoo gebildete " Soko Luchs ",
ausgestattet mit Fangnetz und Blasrohr, steht täglich in den
Startlöchern. Zoo-Direktor
Dr. Kai Perret
ist zuversichtlich, den Gründonnerstag aus dem Zoo
ausgerissenen Luchs doch noch zu erwischen. Die von ihm gebildete
Fanggrupe hat
aus den Hinweisen der Bevölkerung den Aktionsradius der Raubkatze
einigermaßen
eingrenzen können.
Stadtmagazin -
4. April 2008
Großer
Bahnhof für Nashorn Davu
Ziemlich genau zwölf Stunden dauerte die große Reise des vor zwei
Jahren im Zoo Krefeld geborenen Spitzmaul-Nashornbullen "Davu" in seine
neue Heimat. Gegen 22 Uhr am Donnerstag rollte der Transporter mit der
rund zwei Tonnen schweren Fracht (neben Davus Körpergewicht von rund
800 Kilo schlug die nashornsichere Transportkiste mit 1,2 Tonnen zu
Buche) vor den Toren des Zoos Dvůr Králové an und wurde trotz der
späten Zeit von einer großen Gruppe erwartet: Sowohl die Zoodirektorin
Dana Holečková als auch eine Gruppe der Tierpfleger des tschechischen
Zoos wartete bereits gespannt auf den Neuankömmling. Und der
mitgereiste Krefelder Tierpfleger Ronald Melcher war froh, dass die
Reise problemlos über die Bühne gegangen war. Der WDR zeigt in seinem
dritten Programm am Montag, 7. April, ab 18 Uhr in der Sendung Hier und
Heute den Transport und die Ankunft von Davu im tschechischen Zoo.
Aachener
Zeitung - 6. April 2008
Weiße Nashörner im Gaiapark angekommen
Wer schon mal so 800 bis 900
Kilogramm auf die Waage bringt, tendiert dazu, in
sich selbst zu ruhen. Auf Rafiki und seinen Kollegen Bantu trifft das
auf jeden
Fall zu. Die beiden jungen Herren gehören zur Tierart der Weißen
Nashörner und
waren
bislang im Zoo von Whipsnade in der Grafschaft Bedfordshire nördlich
von London
daheim. Jetzt stand für die beiden Jungbullen ein Umzug an. Seit den
frühen Stunden des
Samstags gehören die zwei Tiere mit dem gedrungenen
Körperbau zu den wohl merkwürdigsten Einwohnern von Eurode. Nach einem
gewissen
Phase der Eingewöhnung werden die Vierbeiner aus Großbritannien
Bekanntschaft
mit den Besuchern des Gaia-Park-Zoos in Kerkrade schließen.
openPR
- 7. April 2008
Strahlende
Kinderaugen im Dresdner Zoo - Studenten von PAUL e.V. haben genau
hingehört
40% aller Besucher kommen aufgrund ihrer Kinder in den Dresdner Zoo am
Großen Garten. Dies fanden Studenten von PAUL e.V., der Studentischen
Unternehmensberatung der TU Dresden, im Rahmen einer Befragung im
Auftrag der Zooleitung heraus. Ziel war es, die Eindrücke und Wünsche
der Zoobesucher zu erheben und zu analysieren. Insgesamt konnten 450
Personen im Zeitraum von September 2007 bis Januar 2008 ihre Meinung
äußern. Die beliebtesten
Tiere der Kinder sind Elefanten und Löwen (je 13%), dicht gefolgt von
den Pinguinen (11%). Ebenso gibt es unbeliebte Tiere, die für manche
Kinder „zu langweilig oder zu hässlich“ sind oder „zu viel Lärm machen
und stinken“. Genannt wurden hier die Rotbüffel („langweilig“) und die
Nacktmulle („hässlich“). Begeistert waren die Kleinen von den
Spielplätzen, die neben den Tieren die beliebtesten Attraktionen sind.
Auch der Zoo unter der Erde kam bei den jungen Besuchern besonders gut
an – 90% bewerteten ihn mit „gut“ oder „sehr gut“. Dagegen wurde der
früher so beliebte Streichelzoo leider nur von jedem zweiten Kind
wahrgenommen.
Osnabrücker
Nachrichten.de -
6. April 2008
Zwei haarige Neuankömmlinge im Zoo
Osnabrück. Am Dienstag vergangener Wochen trafen die beiden
Alpakaweibchen "Maja" und "Inka" im Zoo ein und wurden
innerhalb kürzester Zeit in die Herde integriert. Am ersten Tag der
Eingewöhnung wurde allerdings Hengst "Franko" zu seinem großen
Missfallen von der Gruppe getrennt. So konnten sich die Weibchen erst
einmal
entspannt beschnuppern, ohne dass die beiden Neuen dem übermäßigen
Interesse
des Hengstes ausgesetzt waren. Maja und Inka sind im Mai letzten Jahres
geboren
und stammen aus einer privaten Haltung aus Süddeutschland.
Ostseezeitung
Rostock - 8.
April 2008
Neue Tierart im Zoo
Hutiacongas, oder
Baumratten,
sind die Neuen im Rostocker Zoo. Sie gehören zu
den Nagetieren. Anfang März kamen zwei Weibchen
und zwei
Männchen aus dem Zoo Stuttgart an die Ostsee. Sie wohnen nun im
Vogel-Reptilien-Haus. Die borstigen, geschickten Kletterer sind auch
nicht mehr
namenlos. Ihre Tierpflegerinnen tauften sie Dolores, Lolita, Carlos und
Fidel.
Freie Presse -
4.
April 2008
Leopardenmädchen
in Eingewöhnungsphase
Die beiden jungen Leopardinnen Kaori und Shira
aus dem Limbacher Tierpark sind gut im österreichischen Haag
angekommen. "Es sind sehr schöne Tiere", sagte am Freitag Johann Veigl,
Leiter des Tierparks Stadt Haag. "Jetzt befinden sie sich in der
Eingewöhnungsphase."
Wilhelmshavener
Zeitung - 7.
April 2008
„Dagobert“ entert die Frauen-WG
Er hatte sich in die
falsche
Frau verliebt. Deshalb flog „Dagobert“ aus dem
Karlsruher Zoo. Jetzt soll er im Aquarium Wilhelmshaven den Pinguin-Mädels den Kopf
verdrehen. Der vier
Jahre alte Magellanpinguin soll die beiden
Weibchen
anbaggern und endlich für den ersehnten Pinguin-Nachwuchs sorgen. „Liebe auf den ersten Blick
ist es aber nicht – jedenfalls nicht bei den
Mädchen“, sagt Tierpflegerin Ingrid Häner und späht in das Gehege.
Lausitzer
Rundschau - 4. April 2008
Herbert
Köfer ist ein Tiger-Pate
Am Ende überwiegt doch die Neugier. Auch,
wenn sie sich gerade vor den Blicken der Besucher im Stall versteckt
hat, streckt Josephine ihren kleinen Kopf doch schnell wieder zur Tür
heraus. An der Seite von Mutter Kimani traut sich das Zebra-Mädchen
schließlich doch nach draußen in ihr Gehege. Um
das RUNDSCHAU-Patenkind vor Attacken der Eltern zu schützen, wird das
junge Zebra Weißwasser am Dienstag in Richtung Schleswig-Holstein
verlassen, um dort in einer anderen Herde ein neues Zuhause zu finden.
Aachener Zeitung - 4.
April 2008
Zoo
oder Golf? - Gezerre um Flächen des
Brückenkopf-Parks geht weiter
Auslöser ist, dass die Verhandlungen mit Landwirten festgefahren sind,
auf deren Scholle das Projekt eigentlich verwirklicht werden sollte.
Dies hat eine intensive Diskussion in der Bevölkerung ausgelöst. Das
lässt natürlich auch den Aufsichtsratsvorsitzenden der
Parkgesellschaft, Hans Meyer, nicht kalt. Meyer hatte bei Bekanntwerden
der Pläne seine Bedenken formuliert und an die SPD-Fraktion und Eva
Behrens-Hommel als Vorsitzende des Brückenkopf-Vereins zeitgerecht vor
einer Kuratoriumssitzung weitergeleitet. Kern der Kritik: Dem Park
müssen Flächen erhalten bleiben bzw. als Ersatz andere Areale zur
Verfügung gestellt werden, um dessen Attraktivität im Wettbewerb zu
erhalten bzw. zu steigern.
Sachsen
Fernsehen
Chemnitz - 6.
April 2008
Einbruch in Tierpark
Falkenstein: Unbekannte Tatverdächtige drangen im Zeitraum von
Freitagabend bis
Samstagmorgen gewaltsam in das Verwaltungs- sowie das Kassengebäude des
Tierparks ein. Sie
durchwühlten die Räume und versuchten einen eingebauten
Stahlblechschrank
zu öffnen. Dies misslang allerdings. Nach ersten Erkenntnissen zogen
die Diebe
ohne Beute wieder ab. Der eingetretene Sachschaden beläuft sich jedoch
auf ca.
3.000 Euro.
lifepr.de - 3. April
2008
Ein
Dieb der besonderen Art
Ganjokrebs, Kokoskrebs, aber vor allem Palmendieb (Birgus latro) wird
der Zehnfußkrebs genannt, der mit einer Beinspannweite von einem Meter
und einem Gewicht bis zu 4 kg das größte an Land lebende Krebstier der
Erde ist. Sein Lebensraum ist die Inselwelt des Südpazifiks und des
Indischen Ozeans. Das
ca. 30 cm
große Tier im Zoo-Aquarium Berlin verschmäht jedoch bis jetzt alle
angebotenen Früchte und Kokosnüsse und ernährt sich ausschließlich von
totem Fisch. Dies ist allerdings nicht verwunderlich, da sich
Palmendiebe auch von Aas und lebenden Kleintieren ernähren.
Hamburger Abendblatt -
4. April 2008
Eine
Diva auf Möwenjagd
"Jetzt hast du aber lange genug gefaulenzt. Jetzt geht
es an die
Arbeit", sagt Dietmar Damm. "Diva ist ein
Vorführfalke", sagt Dietmar Damm. Zwanzig
Jahre lang hat der 43 Jahre alte Falkner aus Großenaspe den Kindern und
Erwachsenen im Wildpark Eekholt seine Vögel gezeigt und Vorträge
gehalten. Vor knapp zwei Jahren hat er sich selbstständig gemacht und
fährt seitdem mit seinen Steinadlern, Habichten und Falken durch die
Lande. In ihrer Not haben ihn die Besitzer des
Ostsee-Hotels und der Ostsee-Residenz zur Hilfe geholt. Klaus Thoms,
Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender des Ostsee-Hotels, schimpft:
"Die Möwen werden immer aggressiver, sie greifen auch schon Menschen
an."
Abendzeitung -
8. April 2008
Der
Bundesadler
live
Kurz
vor 13 Uhr. Um das Freigehege der Vikunjas scharen sich immer mehr
Erwachsene
und Kinder. Aber nicht diese südamerikanischen lama-artigen Tiere sind
die
Attraktion, sondern in ein paar Minuten beginnt die Greifvogelschau.
Tirol Online -
8.
April 2008
Tiroler
Bartgeier für den Nationalpark Hohe Tauern wurde präsentiert
Das
sechs Wochen alte Bartgeierjungtier im Alpenzoo Innsbruck ist am
Dienstag bei
einer Pressekonferenz präsentiert worden. Das Geierküken wird am 12.
Juni im
Salzburger Teil des Nationalparks Hohe Tauern freigelassen und ist
somit eines
von 31 Tieren, die vom Alpenzoo zur Verfügung gestellt wurden. Das
Artenschutzprojekt feiert heuer sein 30-jähriges Jubiläum. Eigentlich
habe man heuer zwei Jubiläen, erklärte Michael Martys, Direktor des
Innsbrucker Alpenzoos. Zum einen sei es nun 35 Jahre her, dass der
Grundstein
für dieses alpenweite Artenschutzprogramm mit der Nachzucht von
Bartgeiern
gelegt wurde. 1973 gelang dies zum ersten Mal in einem Zoo, hob Martys
hervor.
Zum anderen ist es 30 Jahre her, dass das "Internationale Projekt zur
Wiederansiedlung des Bartgeiers in den Alpen" gestartet wurde. Ziel des
1978 gegründeten Artenschutzprojektes sei "der Aufbau einer
freilebenden,
sich selbst erhaltenden Population von Bartgeiern in den Alpen".
20minuten - 7.
April 2008
Platzmangel
im Zolli:
Löwinnen sollen verhüten
Für die
kleinen Löwen im Basler Zoo hat es bald keinen Platz mehr. Das Schicksal der beiden
namibischen Löwenkinder Eruba und Eisi bleibt unklar:
Noch immer wurde kein Zoo gefunden, der die Jungtiere aufnehmen kann.
«Das
Problem, keine Abnehmer für die Löwenjungen zu finden, ist neu», so
Biologin
Tanja Dietrich. Vor drei Jahren hatte es bereits einmal Nachwuchs
gegeben.
Diesen konnte man im Zoo von St.Louis (USA) unterbringen. Weil es aber
immer
schwieriger wird, für Löwenjungen Abnehmer zu finden, will man neue
Wege gehen.
«Wir werden in Zukunft Geburtenkontrolle betreiben müssen», sagt
Dietrich. Die
Pille für Löwinnen sei jedoch problematisch, weil sie davon oft Tumore
bekämen.
Darum will der Zoo den Tieren den Wirkstoff Deslorelin verabreichen,
ein
Verhütungsmittel, das für Hauskatzen entwickelt wurde.
SF Tagesschau -
4.
April 2008
Gepard
hüpft aus dem Gehege
Zoobesucher in Basel fanden sich unverhofft in einer
Safari wieder. Ein
sieben Monate junger Gepard hatte sein Gehege verlassen und sich unter
die Besucher gemischt. Der junge Gepard hatte sich
seinen Weg durch eine lose Stelle im Zaun
gebahnt beim Versuch eine Entenmutter mit ihren Jungen zu verfolgen.
Drei Wärter konnten den noch nicht ausgewachsenen
Geparden letztlich
wieder einfangen. Ein Sprecher des Zoos erklärte, dass das Gehege nicht
ausreichend kontrolliert worden war. Die Situation verlief glimpflich.
Ein junger Zoobesucher filmte den ausreissenden
Geparden.
derStandard.at - 4.
April 2008
Kinder zahlten an
Gräfin Unterhalt
Welche Rolle spielte Andrea Herberstein? Am Papier war ja Sohn
Maximilian ab 2001 Geschäftsführer im Herberstein-Betrieb, de facto
führte aber Mutter Andrea die Geschäfte, zumal Sohn Max in London als
Investmentbanker gutes Geld verdiente. Kassierte sie für die Führung
des Betriebes vom Sohn ein Gehalt, das sie jahrelang nicht versteuerte,
wie die Staatsanwaltschaft anklagt?
Die
Presse - 3. April 2008
„Andrea
Herberstein nicht gesehen“
Zur Entwicklung des Tierparks Herberstein nimmt sie gerne Stellung, zur
laufenden Verhandlung gegen Andrea Herberstein und Co. schweigt sie
lieber. „Ich werde mich hüten, dazu etwas zu sagen“, wehrt Doris
Wolkner-Steinberger Kommentare zur gerichtsanhängigen „Causa
Herberstein“ ab. Knapp drei Wochen nach ihrem Amtsantritt ist die neue
Geschäftsführerin des Tierparks Herberstein mit Umzugsarbeiten,
Mitarbeitergesprächen und dem Erstellen des Budgets für die
bevorstehende Saison beschäftigt.
China Internet
Information Center - 7. April 2008
Polizeirapport: Es war ein Unfall, dass der Tiger den Mann
fraß
Die
Polizei in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang sagte, dass es
sich
lediglich als "ein Unfall" herausgestellt habe, dass ein Mann im Zoo
von einem Tiger aufgegessen wurde. Sie stellte außerdem fest, dass das
Opfer,
welches schon früher mentale Probleme hatte, über die Absperrung ins
Gehege
geklettert sei. Der
Tod vom 37-jährigen Zhang Yachun auf Harbin war bereits im Vorfeld der
Untersuchungen als ein Unfall beschrieben worden, sagt Ren Xing, der
Chef der
Polizeistation in Harbins North Forest Zoo. Sowohl Polizei wie auch der
Zoo
bestätigten vergangene Woche, dass sich bei
einer DNA-Untersuchung herausgestellt hatte, dass die von der Familie
Zhang zur
Verfügung gestellte Blutprobe und die im Zoo gefundenen Beinknochen-
und
Schädelreste konsistent seien.
Der Zoo betonte indes, dass
er für Zhangs Tod keine Verantwortung trage, da
dieser geisteskrank war, heißt es im Bericht weiter. Trotzdem bot er
der
Familie Zhang eine Entschädigung von 30.000 Yuan (2721 Euro) an. Diese
wies das
Angebot zurück.
Ostthüringer
Zeitung - 7. April 2008
Schildkröten locken auch junge Leute
Von der Resonanz war Bernd
Wolff überrascht: Mehr als 200 Teilnehmer
zählte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Schildkröten in der
Deutschen
Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) auf der
Jahrestagung am
Wochenende in Gera. In
einem der großen Säle des Dorint Novotel liefen im straffen Rhythmus
der
Tagesordnung die gut besuchten Fachvorträge über Schildkröten aus aller
Welt,
während sich auf den Fluren andere Züchter um Bücherstände und
Ausstellungstafeln drängten. Die AG Schildkröten, deren
Jahrestagung bis dato in Frankfurt/Main ihre
alleinige Heimstatt hatte, solle nun zielgerichtet aller drei Jahre in
Gera
stattfinden, um auch die vielen ostdeutschen Züchter mit einzubinden,
sagte der
aus der Südpfalz stammende AG-Chef.
Frankfurter
Allgemeine
Zeitung - 8. April 2008
Evolutionsbiologie Geburt einer Elefanten-Art
Er ist
mächtig stark und langlebig, ein muskelbepackter Koloss - immerhin das
größte
Landsäugetier auf Erden. Und als solcher macht er sich auch seit
Generationen
nützlich für den Menschen. Aber mit einem Fortpflanzungszyklus von gut
zwanzig
Jahren ist er nicht gerade das, was man einen „schnellen Brüter“ im
evolutionsbiologischen Sinne nennen könnte. Dennoch werden wir
möglicherweise
gerade Zeugen, wie sich der Stammbaum des Asiatischen oder Indischen
Elefanten
in zwei Arten aufspaltet. Berliner Wissenschaftler am Leibniz-Institut
für Zoo-
und Wildtierforschung glauben das jedenfalls aus ihren Genanalysen an
78 frei
lebenden Elefanten in Thailand herauslesen zu können. Die Gruppe um den
Evolutionsgenetiker Jörns Fickel ist einer Frage
nachgegangen, die viele Elefantenforscher seit Jahren beschäftigt. Fickel und seine Kollegen
haben jetzt gezeigt, dass diese Einteilung in zwei
deutlich zu unterscheidende Gruppen auch im Genom des Zellkerns möglich
ist -
allerdings ausschließlich in dem der männlichen Elefanten. Aber die Beobachtung, dass
genetische Unterschiede zuerst bei Männchen
auftreten, deckt sich mit zahlreichen Befunden der Evolutionsforschung
und der
Theorie für den frühen Beginn der Artbildung, die der Evolutionsbiologe
und
Genetiker J.B.S. Haldane vor Jahrzehnten aufgestellt hatte. Das macht
die
Biologen zuversichtlich, dass ihre Prognose der Artaufspaltung zutrifft
-
sollten die Säuger nicht vorher ausgerottet werden. Mit den neuen
Befunden
steigt nach Überzeugung der Leibniz-Forscher auch der Aufwand, der zur
Erhaltung des Asiatischen Elefanten insbesondere in Zoos betrieben
werden muss.
Gentests sollten jetzt sicherstellen, dass die beiden Untergruppen
gleichermaßen geschützt und zugleich vor allzu starker Inzucht
geschützt
werden.
The
Daily Telegraph - 3. April 2008
Taronga
Zoo wins our seal of approval
They are among the most-loved
residents of Taronga Zoo and today is the offical opening of their
amazing new home. Taronga's
marine wildlife have taken up residence in the 1.2ha Energy Australia
Great Southern Oceans enclosure, built at a cost of $54 million.
Gallery:
Check out the seals' new home. The state-of-the-art exhibit
has plenty of room for all 56 animals, including seals, sea-lions,
pelicans and penguins.
The zoo's Australian Marine Mammal Research Centre is also based in the
exhibit.
The Age - 7. April 2008
Zoo
fears for animals in plans to expand
Victoria's zoo operator has lashed out at a $220 million plan to
expand the Werribee Open Range Zoo, claiming it would put the
animals' wellbeing at risk.
Zoos Victoria's chairman, Andrew | |