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416 vom 3.
April 2008 |
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Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz
Weltweit sind
30-50 Prozent der Amphibien vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser
alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“
ausgerufen. Weltweit unterstützen Zoos, Institute und
Naturschutzorganisationen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz
hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne
für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit
Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website
umfangreiche Information
bereitgestellt.
Naturschutz-Tierpark Görlitz, 31.03.2008
Wanderung zur Krötenwanderung am 5. April 2008 von 9.00 –
12.00 Uhr mit Maik Rogel entlang des Krötenzaunes zwischen Steinölsa
und Leipgen
Die Wanderungen der Froschlurche zu ihren Laichgewässern bringen für
die kleine Quaker so manche Gefahr mit sich. Sehr viele von ihnen
sterben auf der Straße. Deshalb werden an Stellen intensiven
Krötenwechsels Schutzzäune aufgestellt, die Fachleuten während der
Krötenwanderungen täglich kontrollieren. Was sich im Frühjahr pro Tag
am Krötenzaun sammelt, hängt maßgeblich vom Wetter ab. In diesem Jahr
hat das Wetter die Froschlurche ziemlich durcheinander gebracht. Die
Wanderungen der Grasfrösche und Erdkröten begannen teilweise schon
Mitte Februar, weil die Temperaturen über dem Gefrierpunkt lagen. Im
März wurden in unserer Region an manchem Tag bis zu 500 dieser Tiere an
den Schutzzäunen gefunden. Der Kälteeinbruch hat die Wanderungen
gestoppt. Bei der täglichen Kontrolle finden die Betreuer derzeit nur
wenige Froschlurche am Zaun. Sie bleiben in ihren frostsicheren
Überwinterungsquartieren. Auf der „Wanderung zur Krötenwanderung“ am 5.
April 2008 von 9.00 – 12.00 Uhr wird Maik Rogel, Mitarbeiter des
Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft, mit den
Exkursionsteilnehmern den Krötenzaun auf der Bautzener Straße zwischen
Steinölsa und Leipgen ablaufen, so dass jeder einen Eindruck von dem
Schauspiel der immer wiederkehrenden Krötenwanderungen bekommt. Maik
Rogel stellt die Amphibienarten und ihre Besonderheiten vor und weist
auf Schutzmöglichkeiten hin. Mutige Leute können Frosch, Unke oder
Kröte in die Hand nehmen. Ob allerdings das Küssen der Frösche
lohnenswert ist, lässt sich nicht sagen. Erfahrungen zu Folge muss man
viele Frösche küssen, bevor man einen Prinzen trifft.
Deutscher Bundestag - 31. März 2008
Das Schweigen der Frösche
Kermits
Probleme mit seinen Gehilfen erscheinen klein, wenn man sie mit denen
seiner Artgenossen vergleicht. In der Natur haben viele Froscharten
aufgrund der Abholzung der Regenwälder, Klimawandel und einer
mysteriösen Pilzkrankheit große Probleme zu überleben. Um auf diese
dramatische Entwicklung aufmerksam zu machen, haben der
Welt-Zoo-Verband (WAZA) und die Weltnaturschutz- union (IUCN) 2008 zum
"Jahr des Frosches" erklärt. "Frösche
fressen für uns Menschen gefährliche Insekten, etwa Mücken, die Malaria
auslösen können", nennt Birgit Benzing von der Stiftung Artenschutz
einen Grund, warum die rund 5.500 bekannten Froscharten - Forscher
vermuten 3.000 weitere, die bisher unentdeckt sind - unbedingt
geschützt werden müssen. "Alles Leben ist miteinander verbunden, sie
fressen Insekten, dienen aber anderen als Nahrung. Würden sie
verschwinden, müssten andere ihre Nahrung umstellen - mit unabsehbaren
Konsequenzen für das Ökosystem."
WAZA-Infopaket
für die Amphibienkampagne
Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist
online verfügbar:
www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf
Enthalten sind
Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8
mb)
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Zoos – Meldungen deutschsprachig |
Berliner
Umschau - 1. April 2008
Tierpark: Blaszkiewitz
kaum noch zu halten
Wie lange bleibt
Tierparkchef Bernhard Blaszkiewitz noch in seinem dotierten Amt? Diese
Frage stellen sich dieser Tage immer mehr Berliner. Nach der mit kaum
schamhaft wirkender Miene vorgetragenen Erklärung über den
eigenhändigen Katzenmord in Friedrichsfelde rollen nun neue Vorwürfe
auf den Zoologen zu. Das Abgeordnetenhaus und auch die
Staatsanwaltschaft interessieren sich bereits. So soll
Blaszkiewitz auf dem Tierparkgelände illegale Fuchsjagden veranstaltet
haben. Das räumt er sogar ein – bis 2004, also sechs Jahre nach
Inkrafttreten des aktuellen Landesjagdgesetzes, soll es die wohl
fröhliche Knallerei vor den Käfigen gegeben haben. Rechtlich wäre dies
unter Umständen möglich. Jedoch habe es Blaszkiewietz „offenbar sechs
Jahre nicht für nötig gehalten“, eine Ausnahmegenehmigung zu
beantragen, so die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling, die seit
Jahren Beweise gegen den Tierparkchef sammelt.
Ad-Hoc-News - 1. April
2008
Zoo-Verein:
Blaszkiewitz muss Vorwürfe ausräumen
Der Berliner
Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz gerät im Zusammenhang
mit Vorwürfen wegen Tierhandels immer mehr unter Druck. Blaszkiewitz
habe die Vorwürfe bisher nicht glaubhaft widerlegt, nach denen er
illegal Tiere verkauft haben soll, sagte der Vorsitzende des Vereins
der Freunde und Förderer des Zoologischen Gartens Berlin, Jürgen
Brückner, am Dienstag im RBB-Inforadio. Brückner forderte
Blaszkiewitz auf, alle Tierverkäufe, die unter seinem Direktorat
gemacht worden seien, mit Adressaten oder Käufern zu benennen und
öffentlich zu machen. Der Hinweis auf die Geschäfts- und Jahresberichte
reiche da nicht aus: «Da stehen keine exakten Zahlen drin und daraus
kann man auch nicht entnehmen, wohin die Tiere gegangen sind.»
Tagesspiegel - 1. April 2008
Zoo-Direktor entzweit
Tierfreunde
Die Debatte um den Chef des Berliner Zoos und Tierparks reißt nicht ab.
Bernhard Blaszkiewitz sieht sich neuen Vorwürfe ausgesetzt. Jetzt hat
auch der Umweltausschuss einige Fragen an ihn.
Berliner
Morgenpost - 31. März 2008
Wowereit: Blaszkiewitz ist ein «hervorragender Zoologe
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat bei der
Diskussion um Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz Vertrauen
in die zuständigen Gremien. Wowereit sagte der «B.Z.», er habe keinen
Zweifel, dass Blaszkiewitz «ein hervorragender Zoologe ist, der in der
ganzen Welt anerkannt ist.» Er denke, so sagte Wowereit, «dass all
diese Vorwürfe im Zoo in den Gremien geklärt werden.» Er sehe «keinen
Anlass, noch weiter darüber zu diskutieren.»
WELT ONLINE - 31.
März 2008
Kritik am Zoo-Chef
spaltet Fördervereine
Ist der Direktor von Berliner Zoo
und Tierpark
Bernhard Blaszkiewitz noch der richtige Mann auf diesem Posten? Das
fragen sich nach den massiven Vorwürfen von Tierschützern Mitglieder
des Vereins der Freunde und Förderer des Zoos. Sie fürchten einen
Imageschaden für die Einrichtungen. Der Streit um die Tierzucht und
-haltung in den Berliner Zoos sowie die Tötung von vier verwilderten
Katzen durch Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz spaltet jetzt auch die
Fördervereine. Während die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo
Forderungen zum Rücktritt von Blaszkiewitz unter Hinweis auf dessen
Verdienste am Montag strikt ablehnte, sagte der Vorsitzende des Vereins
der Freunde und Förderer des Zoos, Jürgen Brückner, es stelle sich die
Frage, ob der Zoo-Chef „noch der richtige Mann für den Posten ist“.
Brückner forderte vom Aufsichtsrat die Prüfung der Vorwürfe durch eine
unabhängige Kommission.
Berliner Kurier - 31. März 2008
Mehr Sachlichkeit in der Diskussion um Blaszkiewitz
gefordert
In der
Diskussion um den Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz hat
die Fördergemeinschaft Tierpark und Zoo Berlin mehr Sachlichkeit
gefordert. «Bei Morddrohungen und persönlichen Anfeindungen ist das Maß
voll», teilte der Vereinsvorsitzende Thomas Ziolko am Montag mit.
Blaszkiewitz hatte in den vergangenen Tagen anonyme Drohungen erhalten.
Ziolko nahm zugleich die Mitarbeiter in beiden Berliner Einrichtungen
in Schutz. Sie kümmerten sich gut um die Tiere. Die
Rücktrittsforderungen an den Zoo- und Tierparkdirektor bezeichnete
Ziolko als «wenig hilfreich».
Tagesspiegel - 31. März 2008
Förderverein
kehrt Zoo-Chef den Rücken
Der Verein der Freunde und Förderer des Zoos entzieht dem umstrittenen
Direktor Bernhard Blaszkiewitz die Unterstützung. Dessen Ausführungen
zur Tötung von verwilderten Kätzchen seien "widerlich", meint
Vereinsvorsitzender Brückner - und legt Blaszkiewitz den Rücktritt nahe.
Der Tagesspiegel -
30. März 2008
Tierschützer
werfen Zoo-Chef Straftat vor
Marcel Gäding vom Tierschutzbund Berlin staunte gestern früh, als er
die Zeitungen las: Tierpark- und Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz hatte
in Interviews zugegeben, verwilderte Katzen "artgerecht getötet"
zu haben. Er hatte ihnen das Genick gebrochen. Blaszkiewitz sagte, er
habe verhindern wollen, dass die streunenden Katzen Krankheitserreger
in den Tierpark einschleppten. Dies sei eine "sachgerechte
Entscheidung" gewesen. Auch Jörg Luy, Professor am Institut für
Tierschutz und Tierverhalten
an der Freien Universität und Vorsitzender des Ausschusses für
Tierschutz und Ethik der Tierärztekammer Berlin, hat den Verdacht, dass
Blaszkiewitz' Angabe zur Tötung der Katzenjungen "sowohl dem
Moralempfinden der Bevölkerungsmehrheit sowie dem Tierschutzgesetz
zuwiderlief".
Berliner Morgenpost - 30. März 2008
Polizei ermittelt nach Drohung gegen Zoo-Chef
Nach einer anonymen Drohung gegen den Berliner Zoo-Direktor Bernhard
Blaszkiewitz hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Bislang sei aber
alles ruhig geblieben, sagte Zoo- Sprecher Detlef Untermann.
Blaszkiewitz «findet es bedauerlich, dass die Sache derart eskaliert
ist und hofft, dass die anstehende Woche zu einer weiteren
Versachlichung beiträgt», erklärte Untermann.
Morgenweb - 29.
März 2008
Hunderte
Tiere aus Zoo verschwunden?
Berlin.
Nach dem erfolgreichsten Jahr in der Geschichte des Berliner Zoos dank
Eisbär-Liebling
Knut folgte der jähe Stimmungswandel. Zoo-Direktor Bernhard
Blaszkiewitz ist schwer
unter Druck geraten. Gestern räumte er öffentlich die eigenhändige
Tötung von vier
verwilderten jungen Katzen des Tierparks Friedrichsfelde im Ostteil
Berlins im Jahr
1991 ein. "Ich brach den Kätzchen artgerecht
das Genick", sagte er in einem Interview mit der Zeitung "B.Z." von
gestern. Er habe dies zum Schutz der ihm anvertrauten Tiere und
Menschen getan.
Die Katzen seien verwildert gewesen und hätten gefährliche Krankheiten
verbreiten
können. Die Präsidentin des Verbandes Deutscher Zoo-Direktoren, Gisela
von Hegel, kündigte
ein neues Positionspapier ihres Verbandes zum Umgang mit Wildtieren an.
"Wildtiere
müssen als Wildtiere und nicht als Spielkameraden wie Haustiere
verstanden und behandelt
werden", sagte sie.
Bild.de - 29. März
2008
Anschlag
auf Zoo-Chef geplant
Angst im
Berliner Zoo und Tierpark Friedrichsfelde. Nach seinem öffentlichen
Geständnis,
er habe vier Kätzchen das Genick gebrochen, wird Zoo- und Tierparkchef
Bernhard
Blaszkiewitz (54) jetzt massiv bedroht! Gestern um 9.34 Uhr ging eine
anonyme E-Mail an den Direktor beider Parks ein. Ein Polizeisprecher
bestätigt BILD: „Wir haben eine Strafanzeige aufgenommen, werden
ermitteln.“ Zurzeit wird geprüft, ob und wie der Zoo- und Tierparkchef
unter Personenschutz
gestellt werden muss. BILD erfuhr aus weiteren Polizeikreisen, dass die
Unbekannten drohten, Blaszkiewitz
könne auf seinem Heimweg etwas zustoßen. Zoo und Tierpark nahmen die
Droh-Mail sehr ernst. Die Drohung wurde über ein Kontaktformular, das
auf der Tierpark-Homepage angeklickt
werden kann, an den Direktor geschickt. Nachdem die
Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling (53) ihn wegen dubioser
Tierhandels-Geschäfte
bei der Berliner Staatsanwaltschaft angezeigt hatte, musste er jetzt
einräumen,
im Tierpark eigenhändig vier verwilderte junge Katzen getötet zu haben.
Blaszkiewitz:
„Ich brach ihnen artgerecht das Genick.“ Die Katzen hätten gefährliche
Krankheiten
verbreiten können.
WELT ONLINE - 29.
März 2008
Im
Zoo muss wieder Ruhe herrschen
Das ist
mal wieder typisch Berlin: Die ganze Welt beneidet die Stadt um ihren
Zoo, Superstar
Knut sorgte für einen Besucherrekord – doch statt eitel Freude herrscht
helle Aufregung
unter den Hauptstädtern. Die Behauptungen einer grünen Abgeordneten und
einer ehemaligen
Betriebsratsvorsitzenden, der gemeinsame Chef von Zoo im Westen und
Tierpark im
Osten, Bernhard Blaszkiewitz, treibe schwunghaften unredlichen Handel
mit Jungtieren,
er sei gar ein Tierquäler, hat die tiervernarrten Berliner
verständlicherweise aufgeschreckt.
Schon ist die Justiz eingeschaltet, und auch die Politik hat sich
tiefer in den
vermeintlichen Skandal eingemischt. Zweifellos ist der Direktor, der
nach der Wende zunächst den Tierpark Friedrichsfelde
gründlich umstrukturierte, kein bequemer Chef. Deshalb gilt er als
nicht unumstritten,
was nicht gegen ihn sprechen muss. Andererseits stehen die – wenn auch
unbewiesenen
– Vorwürfe weiter im Raum. Es wird im Interesse aller höchste Zeit,
dass wieder
Ruhe einkehrt im Zoo. Unabhängige Experten von außen müssen
schnellstens Klarheit
schaffen.
Neue Westfälische - 29. März 2008
Zoo-Streit
in Berlin
eskaliert
In Berlin ist der Konflikt um die Tierzucht und -haltung im
Zoologischen Garten
und Tierpark Friedrichsfelde eskaliert. Zoo- und Tierparkdirektor
Bernhard Blaszkiewitz
hat öffentlich die eigenhändige Tötung von vier verwilderten Kätzchen
im Tierpark
im Jahr 1991 eingeräumt. Am selben Tag kündigte der Tierschutzverein
Berlin-Brandenburg juristische Schritte
an.
Berliner Morgenpost - 29. März 2008
Zoo-Chef
Blaszkiewitz hat sich
nichts vorzuwerfen
Seit Wochen
steht Bernhard Blaszkiewitz in der Kritik. Dem Direktor von Zoo und
Tierpark wird
vorgeworfen, er züchte zoologisch wertlose Tiere und habe junge Katzen
eigenhändig
das Genick gebrochen. Bei morgenpost.de spricht er über Zucht, Bastarde
und seine
Gefühle angesichts massiver Kritik.
>>> sehr ausführliches Interview
Tagesspiegel - 29. März 2008
"Diese
Tiere wurden nicht geschlachtet“
Zoo-Direktor
Bernhard Blaszkiewitz äußert sich im Interview mit dem Tagesspiegel zu
den Vorwürfen
von Tierschützern, über Visionen für den Tierpark – und Knuts
Seelenheil.
>>> ebenfalls sehr ausführliches Interview
Berliner Morgenpost - 28. März 2008
Anonyme Drohung
gegen Zoo-Direktor
Blaszkiewitz
Nach seinem
Eingeständnis, vier kleine Katzen eigenhändig getötet zu haben, wird
Zoo- und Tierpark-Direktor
Bernhard Blaszkiewitz von Unbekannten bedroht. Er habe eine
entspechende E-Mail
erhalten, sagte sein Sprecher. Der Zoologe wird seit Tagen mit schweren
Vorwürfen
konfrontiert. Der Sprecher des Berliner Tierschutzvereins, Marcel
Gäding, sagte, es gebe inzwischen
Informationen, wonach es sich "nicht um einen Einzelfall gehandelt
hat".
Die Tierschützer seien derzeit im Gespräch mit mehreren Ex-Mitarbeitern
des Tierparks.
Tagesspiegel -
27. März 2008
Parlament
berät über Zoo
Ein
Ausschuss soll die Vorwürfe gegen Zoo-Direktor Blaszkiewitz klären. Die
Abgeordneten kritisieren die Diskussion: Sie schadet dem Image der
Stadt. Geladen werden sollen Zoo-Vorstand Bernhard
Blaszkiewitz, der Präsident des Tierschutzvereins Wolfgang Apel sowie
Berlins
Tierschutzbeauftragter Klaus Lüdcke. Der Verein der Freunde und
Förderer des
Zoologischen Gartens Berlin sprach sich unterdessen für die Einsetzung
externer
Sachverständiger aus. „Zoo und Tierpark sind ein Gewinn für die Stadt,
und so einen politischen
Schachzug zu starten, schadet letztlich dem Image Berlins“, so die
Reaktion von
Gregor Hoffmann, tierschutzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Wenn
es
Probleme gebe, müssten diese aber „aufgedeckt und abgestellt werden“.
Man müsse
sich auch Gedanken über die Konzeption machen. „Ich bin der Idee eines
Wasserlaufs für Bootstouren im Tierpark nicht abgeneigt, solange der
wissenschaftliche Anspruch nicht verloren geht.“ Ein „Abenteuerland“
dürfe
nicht entstehen – „aber da muss was passieren, auch aus
wirtschaftlichen
Gründen, etwa bei der Vermarktung“. In Friedrichsfelde fehlten
Busparkplätze,
im Zoo Wegweiser auf Englisch. Sein Parlamentskollege Daniel Buchholz
von der SPD sagte, es sei Aufgabe der
Zoo-Gremien, Zuchtbücher und Tierabgaben zu kontrollieren. Zootiere
sollten generell - wie Hunde - mit Chips versehen
werden. Blaszkiewitz unter Generalverdacht zu stellen, sei indes für
den
Klärungsprozess nicht sinnvoll. Es gebe aber in beiden Einrichtungen
Verbesserungsbedarf. Es „liege auf der Hand, den Tierpark weiter zu
einem
Erlebnis- und Wildpark zu profilieren und den Zoo als Klimaschutz- und
Artenschutz-Institution. Das muss aber umsetzbar und finanzierbar sein.“
WELT ONLINE - 27. März
2008
Streit um Tierhandel wird zum Glaubenskampf
Sind
Zootiere beim Schlachter gelandet? Betreibt der Zoo ein systematische
Überproduktion von Jungtieren? Die Vorwürfe wiegen schwer und viele
Fragen sind
offen. Nach der Anzeige gegen Direktor Blaszkiewitz hoffen nun alle
Akteure
rund um den Tierschutz auf eine schnelle Aufklärung.
Hämmerling hat sich zudem mit Tigern und Jaguaren beschäftigt, die vom
Tierpark
in chinesische Einrichtungen abgegeben wurden. Ihr Verdacht: Die Tiere
würden
dort erbärmlich gehalten und zu Potenzmitteln verarbeitet. Bekannt ist,
dass
vier Jaguare 1995 und 1999 an den Zoo Peking und den Shijiazhuang Zoo
abgegeben
wurden. Fünf Sibirische Tiger wurden in den Jahren 2000 und 2002 an den
Dalian
Forst Zoo sowie an das „Breeding Center of Felid of Hengdaohezi“
abgegeben. Das
erfolgte „selbstverständlich unter Beachtung der gesetzlichen
Vorschriften“.
Die erforderlichen Bescheinigungen seien vom Bundesamt für Naturschutz
genehmigt worden, so die Antwort der Senatsverwaltung. Berlins
Tierschutzbeauftragter Klaus Lüdcke sagt: „Die Anschuldigungen
gegen den Tierpark kursierten in der Tierschutzszene seit Jahren.“ So
findet
sich in Lüdckes Kalender am 27. September 2007 die Notiz zu einem
Treffen mit
Blaszkiewitz. „Wir sind Tier für Tier durchgegangen. Der Direktor hat
alle
Vorwürfe entkräftet.“ Lüdcke hat wenig Verständnis für Hämmerlings
Anzeige.
„Mir wäre lieber, sie hätte sich mit den Beteiligten zusammengesetzt.“
Dazu
gehören die Veterinärämter in Mitte und Lichtenberg, zuständig für
Tierschutz.
Gäding kritisiert: „Warum geht der Zoo nicht
mit Material aus den Zuchtbüchern in die Offensive?“ Stattdessen
spricht
Blaszkiewitz von einer Kampagne gegen seine Person. Doch das Stichwort
persönliche Fehde, es taugt. Spätestens seitdem Hämmerling und
Blaszkiewitz
vergangenen Herbst im Tierpark aneinander geraten sind. Die
Grünen-Politikerin
hatte die Haltung der Elefanten kritisiert, denen Ketten angelegt
werden.
Blaszkiewitz hielt dagegen, dass die Ketten das Personal beim
Saubermachen und
tierärztlichen Untersuchungen schützen. Die Volksvertreterin dabei als
„Fräulein“ anzureden, entpuppt sich nun als Bumerang. Denn das Fräulein
hat das
Gedächtnis eines Elefanten und die Ausdauer eines Geparden. Und eine
Mission.
WELT ONLINE - 27. März 2008
Warum
Berlins Zoo-Direktor vier Katzen tötete
Der Fall
liegt 17 Jahre zurück, jetzt aber kommt er hoch – weil Bernhard
Blaszkiewitz schon
in der Kritik steht: Der Direktor von Zoo und Tierpark Berlin hat 1991
eigenhändig
vier verwilderte Katzen umgebracht. Der Tierschutzverein kündigte an,
man wolle
Blaszkiewitz nun anzeigen. Beim Zoo heißt es, der Direktor habe den
Katzen "fachmännisch"
das Genick gebrochen.
Aalener Nachrichten - 28. März 2008
Eisbär
Knut auf
5 Millionen Sonderbriefmarken
Der Berliner Eisbär-Liebling Knut soll auf dem Postweg fünf Millionen
Mal unter
die Leute gebracht werden. Die Briefmarke mit dem Konterfei des
Publikumsmagneten
aus dem Zoologischen Garten ist vom 10. April an zu kaufen. Die Marke
kostet 80 Cent: 55 Cent sind Briefporto, 25 Cent kommen dem
Umweltschutz
zugute. Die Post wird die Marke bis etwa Ende Juli anbieten. Sie zeigt
Knut im Alter
von etwa 6 Monaten auf dem Bärenfelsen im Zoo. Bundesfinanzminister
Peer Steinbrück und Umweltminister Sigmar Gabriel (beide SPD)
wollen die Marke nach dpa-Informationen am 9. April vorstellen.
Tagesspiegel - 1. April 2008
Knutkeule für Gourmets
Kaum ist die Debatte um die eigenwilligen Amtshandlungen von
Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz auf dem Höhepunkt, droht schon wieder
neuer brisanter Streit. Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat einen
Mitarbeiter angewiesen, die Bestände der Berliner Tierparks auf ihren
finanziellen Nutzen für den Landeshaushalt zu prüfen. Ein noch interner
Referentenentwurf, der dem Tagesspiegel zugespielt wurde, bezieht auch
die Tiere des Aquariums in diese Überlegungen mit ein. „Aus
fiskalischem Blickwinkel gibt es keine Rechtfertigung für den hohen
Bestand an Krokodilen“, heißt es dort beispielsweise, „zumal die
Unterschiede zwischen den Tieren sich den unkundigen Besuchern kaum
erschließen.“ Je ein Kaiman- und ein Krokodilpaar reichten aus; es sei
zu prüfen, ob die überzähligen Tiere zu Premium-Souvenirs wie Taschen,
Geldbörsen oder Schlüsselanhängern mit Berlin-Bezug verarbeitet werden
können. Weiter steht im Entwurf, ähnlich könne mit Schlangen und
anderen Reptilien verfahren werden. Ein Insider aus Sarrazins
Verwaltung spottet bereits, so werde der alte Begriff „Reptilienfonds“
mit neuem Leben erfüllt. ... Auch einige andere Tiere aus Zoo und
Aquarium sind in den Blick der Finanzverwaltung geraten. Ein Sprecher
Sarrazins bestätigte, dass pulverisiertes Horn vom Panzernashorn, ein
vor allem in Asien geschätztes ökologisches Potenzmittel, auf dem
Weltmarkt gegenwärtig 250 000 Dollar pro Kilogramm wert ist. „Der
Bestand des Zoos würde uns also im Fall eines Verkaufs mehrere Jahre
Ruhe bei der BVG verschaffen.“ Auch die experimentierfreudigen Berliner
Gourmets gelten als Geldquelle: „Die überzähligen Großfischeinheiten
werden wegen ihrer unübertrefflichen Lebendfrische gerade im
Sushi-Bereich auf große Nachfrage stoßen“, heißt es in dem Papier.
<<< und so weiter und so fort, man achte auf das Datum...
Frankfurter
Allgemeine Zeitung - 31. März 2008
Impfung gegen Blauzungenkrankheit beginnt im Mai
Millionen Rinder, Schafe und Ziegen in Deutschland sollen von Mai an
gegen die Tierseuche Blauzungenkrankheit geimpft werden. Das Land
Hessen habe im Auftrag aller Bundesländer knapp 21 Millionen Impfdosen
im Wert von rund 17 Millionen Euro bei drei Unternehmen bestellt, sagte
der hessische Umweltminister Wilhelm Dietzel (CDU) in Wiesbaden. Direkt
nach der ersten Lieferung im Mai solle zumindest
in Hessen mit der Impfung begonnen werden. Voraussetzung sei, dass ein
bereits begonnener Feldversuch des Friedrich-Loeffler-Instituts in
Mecklenburg-Vorpommern mit den nun bestellten Impfseren weiter ohne
Zwischenfälle verlaufe. Die Impfaktion gegen die Blauzungenkrankheit in
Deutschland kommt aus Sicht der Tierärzte möglicherweise zu spät.
Westdeutsche Zeitung - 27. März 2008
Fuhlrott-Museum:
Dinos in den Zoo-Sälen
Am 31. März geht in Wuppertal eine Tradition zu Ende – das weit über
die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Fuhlrott-Museum schließt nach
langen Diskussionen
seine Tore. Doch der Förderverein Fuhlrott-Museum und auch der
Naturwissenschaftliche
Verein Wuppertal geben den Kampf um dieses Museum nicht auf. Wie die WZ
bereits mehrfach berichtete, sollen die Exponate des Museums in Kisten
gelagert werden. Nun hat sich der Vorsitzende des Fördervereins, Will
Baltzer, mit
einer Idee aus der Deckung gewagt, die nicht so einfach von der Hand zu
weisen ist:
Die Zoo-Gaststätten direkt neben dem Wuppertaler Zoo werden Ende 2011
leer sein,
denn dann läuft der Vertrag mit dem derzeitigen Pächter aus. Baltzer
plädiert dafür,
das schöne, historisch bedeutsame Gebäude dann zum Fuhlrott-Museum zu
machen. Die laufenden Kosten des Museumsbetriebs – er geht von 300000
bis 400000 Euro im
Jahr aus – könnten finanziert werden, wenn jeder Zoo-Besucher einen
Euro mehr Eintritt
für den Zoo zahlen würde und damit auch Eintritt in das Fuhlrott-Museum
erhielt.
Aber: Um das Gebäude zu einem Museum zu machen,
müssten noch einmal 2,5 Millionen Euro in die Hand genommen werden.
Baltzer findet,
das lohnt sich und zitiert einen CDU/SPD-Antrag vom Herbst 2007: „Eine
Präsentation
von naturkundlichen Sammlungen in Verbindung mit dem Zoo hätte für
Deutschland Modellcharakter,
da sie in dieser Form bisher nur im europäischen Ausland realisiert
wurde.“
Wochenanzeiger Herford - 1. April
2008
Wolf Roy zum zweiten Mal entwischt!
Gestern Mittag entwischte Wolf Roy erneut aus seinem Gehege im
Osnabrücker Zoo. Zunächst riss er den intakten Elektrozaun nieder, um
dann an dieser Stelle über den Zaun zu springen. Bereits nach wenigen
Minuten hatte Roy auch die Außenumzäunung des Zoos überwunden. Der Wolf
hielt sich zunächst im Wald des Schölerbergs auf und entfernte sich
dann Richtung Voxtruper Straße. Mehrere Zoomitarbeiter und
Einsatzkräfte der Polizei waren dem Wolf auf den Fersen. Gegen 13.15
Uhr gelang es der Polizei dann, den Wolf am Mühlenkamp einzukreisen und
einem Pfleger in die Arme zu treiben. Zurzeit befindet sich Roy
getrennt von seinem Rudel in einem Gehege, das für Tiger konzipiert
wurde und aus dem ein Ausbruch so einfach nicht möglich ist. Noch ist
nicht entschieden, wie es weitergehen wird. In das Wolfsgehege mit der
jetzigen Umzäunung wird Roy jedenfalls nicht zurückkehren können.
Neue OZ
Online - 31. März 2008
Roy geht seinen Jägern wieder ins Netz
Jetzt ist es definitiv: Das berühmteste Tier im Osnabrücker Zoo ist der
Wolf Roy. Gestern Morgen büxte er zum zweiten Mal innerhalb von vier
Wochen aus dem Gehege aus. Diesmal endete seine Flucht drei Stunden
später an der Autobahn 33. Gestern
endete Roys Flucht kurz nach 13 Uhr an der Autobahnunterführung am
Mühlenkamp. Zuvor war er mehrere Male durchs Waldgebiet am Schölerberg
gelaufen.
20 Mitarbeiter des Zoos und fast ebenso viele
Polizisten setzten Roy nach. Roy muss
sich im Zoo an eine neue Behausung gewöhnen. Vorerst ist er in einem
ausbruchsicheren Käfig untergebracht worden. Dort leben sonst Tiger.
Zisch - 28.
März
2008
Tierpark
bekommt eine neue Direktorin
Anna Baumann
wird im November neue Direktorin des Natur- und Tierparks Goldau. Die
43-jährige
Schwyzerin ist derzeit Leiterin Marketing/Edukation und Mitglied der
Geschäftsleitung
des Zoos Zürich. Baumann, die in Wilen bei Wollerau lebt, wurde an der
gestrigen Sitzung der Verwaltungskommission
einstimmig gewählt, teilte der Natur- und Tierpark gestern mit. Ihre
ausgewiesenen
Fähigkeiten in den Bereichen Betriebswirtschaft, Führung sowie
Sponsoring und Fundraising,
nicht zuletzt aber die Erfahrungen aus ihrer bisherigen Zootätigkeit
waren laut
Tierpark unter anderem ausschlaggebend für ihre Wahl.
Planung und
Bau
Hannover
Allgemeine - 26. März 2008
Erste
Spuren von Yukon Bay zeigen sich
Während die jungen Eisbärzwillinge im Wiener Tiergarten Schönbrunn noch
eine
Weile auf ihren Umzug nach Hannover warten müssen, nimmt ihr neues
Zuhause im
Zoo bereits zaghaft Gestalt an. Dort ist jetzt nämlich das erste Stück
der Alaskalandschaft Yukon Bay zu sehen,
der sechsten und letzten großen Themenwelt, die im Zoo derzeit gebaut
wird: Es
sind die Schienen, auf denen einmal die Loren in die verfallene
Goldmine rollen
werden. Die Mine wird künftig in unmittelbarer Nachbarschaft des
Tropenhauses und damit
am Rand des sogenannten „Yukon Trails“ liegen, einem 150 Meter langen
Weg, der
direkt von der Afrika-Landschaft Sambesi zum indischen Dschungelpalast
führt.
Er soll bereits im Sommer dieses Jahres fertig sein – und die Besucher
perfekt
auf die insgesamt 22000 Quadratmeter große und 31,6 Millionen Euro
teure
Alaskalandschaft einstimmen. Seine Ränder werden eben jene Goldmine,
ein großes
Sägewerk, ein Geröllfeld und Berghänge säumen. Neue Tiere werden hier
allerdings noch nicht zu sehen sein. Über die Goldgräberzeit und die
künftige
Tierwelt wird dafür auf einer Art Marktplatz in einer echten
Trapper-Blockhütte
ausführlich informiert. Wenn alle Arbeiten planmäßig verlaufen, soll
die
Alaskalandschaft, die einen Flusslauf, eine Wolfsschlucht, ein
Städtchen sowie
einen Hafen bekommen wird, im April 2010 eröffnet werden.
MVregio - 29. März
2008
Erste
Großexponate im
OZEANEUM eingetroffen
Am Donnerstag (27.03.2008) sind die ersten Großexponate auf der
Baustelle des OZEANEUMs
eingetroffen. Nacheinander wurden das legendäre Forschungstauchboot
GEO, der erste deutsche Tiefsee-Lander und ein Epibenthosschlitten
mittels schwerer Krantechnik
in den Ausstellungsbereich gehoben. Angesichts der Größe der Exponate
musste dies
vor Fertigstellung des Foyers geschehen. Alle drei Exponate stammen aus
den Sammlungen
des Deutschen Meeresmuseums und gehören zukünftig zum
Ausstellungsbereich "Erforschung
und Nutzung der Meere". Sie erhalten einen hervorgehobenen Platz im
Galeriebereich
des OZEANEUMs. Ab Mitte Juli 2008 sind diese authentischen Großexponate
als Zeitzeugnisse deutscher
Meeresforschungsgeschichte im neuen OZEANEUM auf der Stralsunder
Hafeninsel zu sehen.
Weitere Höhepunkte sind die größte Ausstellung zur Ostsee im gesamten
Baltischen
Raum, ebenso wie die weltweit einmalige Ausstellung "1:1 - Riesen der
Meere".
Sie zeigt lebensechte Nachbildungen von Walen und anderen Giganten der
Meere in
ihrer Originalgröße. Zwei umfangreiche Aquarienrundgänge entführen die
Besucher
des OZEANEUMs auf eine Unterwasserreise von der Ostsee durch die
nördlichen Meere
bis hin zum Polarkreis.
RNZ-Online -
31. März 2008
Wenn die Sonne
lacht: Heiße Zeiten im Zoo
Bei Sonnenschein und milden Temperaturen wie gestern kann sich der
Zoo immer auf heiße Wochenenden gefasst machen. Tausende von Besuchern
stehen Schlange vor den Kassen des Tiergartens, Hunderte suchen einen
Parkplatz. Bisher konnte der Zoo dann nur eine dritte "Notkasse"
eröffnen, um des Andrangs Herr zu werden – an der man allerdings nur
bar bezahlen kann. Inzwischen, so Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann auf
RNZ-Anfrage, habe man einen Kassencontainer bestellt, der fest
installiert werden soll. Zusätzlich seien an sonnigen Wochenenden
Mitarbeiter vor Ort, um die Menschenschlangen vor dem Eingang zu
managen. Der Zoo braucht also ganz dringend
den Platz des Heidelberger Reitervereins nebenan. Nicht nur für ein
Parkhaus. "Das Gelände ist zu kostbar, um dort zu nur parken", meint
Klaus Wünnemann. "Wir müssen unsere Tierhaltung weiter verbessern." Im
Heidelberger Zoo, mit 9,5 Hektar einer der kleinsten in Deutschland,
sollen alle Gehege größer werden. Geparden, Nashörner, Hochlandrinder,
Wölfe und Sumpfantilopen, die viel Platz zum Leben brauchen, wurden
schon abgeschafft.
Frankfurter Neue Presse
- 28. März 2008
Tanzbären
wollte keiner sehen
Bären gab
es im Zoo von der ersten Stunde an. Schon in der Bockenheimer
Landstraße hielt man
einen Eisbär, die Braunbärin hörte auf den Namen Katharine. Zeitzeugen
berichteten,
dass der Bärenzwinger zu den beliebtesten Punkten im Zoo zählte. Im
Zweiten Weltkrieg war die Bärenburg eines der wenigen Gebäude, das den
Bombenhagel
schadlos überstanden hat. Heute wünscht man sich im Zoo dringlichst
eine neue Anlage
für das Malaienbär-Pärchen und die zwei Lippenbärweibchen. Seit Jahren
schon wird
für den so genannten Bärenbusch gesammelt. Jetzt gibt es Überlegungen,
die Tiere
von ihrem Platz am Eingang wegzuholen. So oder so hat ihnen Direktor
Manfred Niekisch
aber fürs nächste Jahr ein neues Domizil versprochen.
Kölner Stadt-Anzeiger - 28. März 2008
Aus dem
Graben wird ein
Park: Bern und seine Bären
Bern. Bären
bewegen die Gemüter immer wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom
im Berliner
Zoo gesorgt, «Problembär Bruno» 2006 für eine wilde Jagd durch die
bayerischen Alpen.
Nun gibt es bärige Neuigkeiten aus der Schweiz. Dessen Hauptstadt Bern,
die den Bären im Namen und Wappen trägt, rüstet sich gerade
für eine neue Ära im Umgang mit «Meister Petz». Denn der alte, nicht
mehr zeitgemäße
Bärengraben an der Nydeggbrücke über den Fluss Aare erlebt seine letzte
volle Saison. Zugleich können Urlauber ganz in der Nähe die Arbeiten am
neuen, großzügigeren Bärenpark
verfolgen. Der 9,7 Millionen Franken (6,2 Millionen Euro) teure Park
reicht künftig vom Bärengraben-Standort
bis zum Aare-Ufer. «Die Finanzierung steht, die Baumaßnahmen laufen
noch bis zum
Jahresende, und die Eröffnung ist dann für den Sommer 2009 geplant»,
sagt Markus
Lergier, Chef von Bern Tourismus, der keinen Hehl daraus macht, dass er
die neue
Besucherattraktion schon gerne im Fußball-EM-Jahr 2008 fertiggestellt
gesehen hätte.
wienweb.at - 28.
März 2008
Neues
Gehege für
Orang Utans
In der Orangerie
an der Maxingstraße entsteht ein großzügig angelegter Lebensraum für
Orang Utans.
Der Tiergarten Schönbrunn feierte am Donnerstag die Dachgleiche. In gut
einem Jahr
soll der Umbau des geschichtsträchtigen Gebäudes abgeschlossen sein. An
dem neuen Orang Utan-Gehege wird auch eine bis zu 13 Meter hohe
Freianlage angeschlossen.
Die derzeit existierenden Gehege sind nicht mehr zeitgemäß. Ein Orang
Utan-Männchen
und drei Weibchen sollen in der Orangerie in Zukunft für Nachwuchs
sorgen. Daneben
werden auch eine Bibliothek und die Zoopädagogische Abteilung des
Tiergartens im
Gebäude untergebracht. Der Haupttrakt soll für alle denkbaren
Gelegenheiten wie
für Veranstaltungen und Empfänge zu Verfügung stehen. Ein 13 Meter
langer Fußgängertunnel wird die Orang Utan-Anlage mit dem Kernareal
des Tiergartens verbinden.
Aktionen
Kölnische
Rundschau -
31. März 2008
Zoo feiert Marlas 2.
Geburtstag
Am 30. März drehte sich im Kölner Zoo alles um die Elefanten. Marlar,
Kölns erstes Elefantenbaby, feierte ihren zweiten Geburtstag und lud
stellvertretend für ihre Herde zum „Elefantentag“ ein. Der Zoo bot
zahlreiche Mitmach-Aktionen, Spiele und Informationen zu den grauen
Riesen an. Kinder, die einen selbst gebastelten Elefanten mitbrachten,
erhielten freien Eintritt. Rund um den Elefantenpark konnten sich die
jungen Zoobesucher schminken lassen, basteln und malen und
Elefantenfotos zu Ansteckern verarbeiten.
koeln.de - 28.
März 2008
Ganz
schön elefantös: Marlar feiert Geburtstag
Schon seit
fast 150 Jahren bevölkern die grauen Riesen den Kölner Zoo, doch der
wohl bekannteste
Dickhäuter ist noch ganz jung: Publikumsstar Marlar. Und die feiert am
Sonntag ihren
zweiten Geburtstag. Grund genug für eine elefantöse Feier mit viel
Programm und
tollen Extras. Die kleinen Elefantenfans können an diesem Tag auf
fachkundigen Führungen mehr über
Marlars Entwicklung und die Elefantenhaltung im Zoo erfahren. Es gibt
zahlreiche
Mitmach-Aktionen, Spiele und Infostände rund um das Elefantenhaus: so
können die
Kinder beim Elefantenschminken mitmachen, Elefanten-Buttons selber
basteln oder
etwa einen Salzteigelefanten bemalen und wer möchte kann an der
Elefanten-Rallye
teilnehmen.
Kölnische Rundschau - 27. März 2008
Zwei
Jahre
alt, 900 Kilo schwer
Marlar muss
ordentlich einstecken. Plötzlich ein Stoß von der Seite, und der junge
Elefant geht
zu Boden. Zwei Kühe hatten miteinander gerangelt und aus Versehen den
Liebling der
Besucher des Kölner Zoos geschubst. Doch davon lässt sich Marlar, die
am Sonntag
ihren zweiten Geburtstag feiern, nicht einschüchtern. Am Sonntag dreht
sich alles um
die kleinen und großen Dickhäuter, im Mittelpunkt steht Marlar. Alle
Kinder, die
einen selbst gebastelten Elefanten mitbringen (Grundfläche mindestens
10 mal 15
cm, maximal DIN A 3), haben ebenso freien Eintritt wie Besucher, die an
diesem Tag
Geburtstag haben. Um 11.30 und 14.30 Uhr stehen die Tierpfleger Rede
und Antwort,
zudem gibt es Führungen durch den Elefantenpark. Die Erlöse kommen dem
Naturschutzprojekt
in Myanmar zugute.
Ostsee
Netz - 27. März 2008
Das OZEANEUM in Stralsund stellt sich vor
In der
Hansestadt Stralsund, dem Tor zur Ostsee-Insel Rügen, eröffnet im Juli
2008 das
OZEANEUM, ein Meereszentrum mit zahlreichen Aquarien und
meereskundlichen
Ausstellungen, das in Nordeuropa seinesgleichen sucht. Das OZEANEUM
wird ein
Besuchermagnet für Ostsee-Urlauber und Einheimische und stellt sich
jetzt beim
Familiensonntag im benachbarten Deutschen Meeresmuseum vor. Gleich zu
Beginn des Familiensonntags im Meeresmuseum wird Direktor Dr. Harald
Benke einen neuen „Museumsmitarbeiter“ der Öffentlichkeit vorstellen:
Walfred,
das Maskottchen für alle Bereiche, in denen Kinder die Hauptrolle im
Deutschen
Meeresmuseum spielen. Jeweils um 14 Uhr, 15 Uhr und um 16 Uhr werden
für je 12 Personen Führungen
angeboten, wobei anhand von Modellen, Plänen und Mustervitrinen das
OZEANEUM
vorgestellt wird. Also alles in allem ein abwechslungsreiches
Familienprogramm zu reduziertem
Eintritt.
nh24.de - 27. März 2008
Kirche
im Tierpark
Am
kommenden Sonntag, 30. März 2008 wird um 14.00 mit einem fröhlichen
Gottesdienst die 4. Saison der "Kirche im Tierpark Sababurg" von
Dekan Wolfgang Heinicke, Hofgeismar, eröffnet. Was 2005 mit dem mobilen
"Kirchenpavillon" begannt und zunächst nur
für einen Sommer gedacht war, ist zu einer festen Einrichtung im
Tierpark
geworden.
Lippische Wochenschau - 28. März 2008
Teddytag
im Safari-
und Hollywoodpark
Bärenstark - am Sonntag, 6. April 2008 ist Teddy-Tag - im Zoo Safari-
& Hollywoodpark
Stukenbrock. Kleine Teddy-Fans (bis 14 Jahre) dürfen an diesem Tag den
Zoo, Safari-
und Freizeitpark kostenlos besuchen! Ihre Eintrittskarte: Der
Stoffteddy, der mit
im Auto sitzt. Denn: Alle Kinder (bis 14 Jahre), die ihren
Lieblings-Teddy an der
Kasse vorzeigen, haben den ganzen Tag freien Eintritt. "Bärenstark" ist
auch das Parkprogramm am "Teddytag": wildlife
auf der Safari, Klettern und Toben in den Kids-Aktiv-Areas, staunen in
der Westernshow,
lachen im Circus, und dann geht's richtig rund.
Nachwuchs
Merkur Online -
28. März 2008
Eisbärin
Flocke probt ersten Auftritt
Die junge Eisbärin Flocke bereitet sich seit Donnerstag in einem leeren
Tigergehege
auf ihren ersten öffentlichen Auftritt im Nürnberger Tiergarten vor.
Wegen Umbauarbeiten am Raubtierhaus seien die Tiger derzeit in anderen
Zoos untergebracht,
teilte der Zoo mit. «Flocke lief neugierig durchs Gras», sagte Tierarzt
Bernhard Neurohr. Die kleine Eisbärin solle sich durch gelegentliche
Ausflüge ins Freie an
ihr Leben im Eisbärengehege gewöhnen. Dort werde das 16,5 Kilo schwere
Jungtier
am 9. April erstmals für Zoobesucher zu sehen sein.
FOCUS Online - 1. April 2008
Flockes Vater soll in Dänemark für Nachwuchs sorgen
Nach Angaben des Nürnberger Tiergartens vom Dienstag stehen die Chancen
gut, dass Felix noch in diesem Jahr erneut Vater wird. Sollte es im
April mit Nachwuchs nicht mehr klappen, hätten die Eisbärenweibchen
noch eine zweite Brunftzeit im Juni und Juli. Der
Transport nach Aalborg verlief ohne Zwischenfälle. Wie der Tierarzt des
Nürnberger Zoos, Bernhard Neurohr, mitteilte, war Felix schon drei Tage
vor der Abreise freiwillig zum Fressen in die Transportkiste gegangen.
Mit seinem Aufenthalt in Dänemark macht Felix das Eisbärengehege frei
für Flockes großen Tag: Die kleine Eisbärin soll am 9. April erstmals
öffentlich im Nürnberger Tiergarten gezeigt werden.
Abendzeitung - 1. April 2008
Flocke
drängt Knut ins Abseits
Während die putzige Flocke – mit knapp vier
Monaten noch immer ein Kleinkind – federleichte 16,5 Kilo wiegt und
ihren Pflegern auf allen Vieren nur bis zu den Knien reicht, ist Knut
längst ein zotteliges Riesenviech geworden. Der 16 Monate alte Teenie
bringt inzwischen satte 150 Kilo auf die
Waage und stapft mit 85 Zentimeter Schulterhöhe durchs Gehege. Und wenn
er sich aufstellt, überragt er als Zwei-Meter-Riese die Besucherschar.
Demnächst kann Eisbär Knut übrigens per Brief verschickt werden.
Umweltminister Sigmar Gabriel will die 55-Cent-Marke am 9. April
vorstellen.
Stuttgart Journal
- 29. März 2008
Eisbär
Wilbär darf nicht ins Freie
Nachdem
das Wetter nun besser wird und sommerliche Temperaturen erwartet
werden, fragen
sich viele Menschen in der Region Stuttgart, ob es nicht auch den
kleinen Eisbär
Wilbär nach draußen zieht. Aber das allein entscheidet nur seine Mutter
Corinna.
Erst wenn sie bereit ist, heißt es für den kleinen weißen Bären:
Frische Luft schnappen
und die Sonne genießen.
Esslinger
Zeitung - 27. März 2008
Wilbär hat einen Bärenappetit
Hackfleisch,
Fisch, Möhren und Muttermilch stehen auf dem Essensplan des
Wilhelma-Tierbabys. Das dreieinhalb Monate alte Eisbärenbaby entwickelt
sich dieser
Tage immer mehr zum Wassernarr. Vor kurzem wurde für Wilbär ein 20
Zentimeter
hohes Wasserbecken im Gehege aufgestellt, häufig tapst der
Schwimmanfänger
seither hinein und hinaus. Während man sich in Nürnberg dieser Tage auf
den Besucheransturm rüstet - ab 9.
April soll Flocke der Öffentlichkeit gezeigt werden -, ist in der
Wilhelma
weiter unklar, an welchem Tag Mutter und Sohn erstmals im Freien
beobachtet
werden können. „Das hängt von Corinna und der weiteren Entwicklung
Wilbärs ab.“
Den Außenbereich hat die Eisbärendame bislang nicht vermisst.
Inar.de - 1.
April 2008
Seltener Fossa-Nachwuchs zeigt sich den Besuchern
Auch wenn es das Datum vermuten ließe: nein, es handelt sich nicht um
einen Aprilscherz. Seit kurzem klettern vier Jungtiere der äußerst
selten in Zoos gehaltenen madagassischen Fossa, auch Frettkatze
genannt, in ihrer naturnah eingerichteten Anlage im Zoo Duisburg.
inar.de
- 1.
April 2008
Australische Emus eröffnen erfolgreich die Brutsaison
im
Zoo Berlin
Während die einheimischen Singvögel derzeit mit der Partnersuche
beginnen und die Rückkehr der Zugvögel sporadisch einsetzt, können die
Emus des Berliner Zoos bereits stolz ihren Bruterfolg präsentieren.
Erstmals
seit der nun über 20 Jahre zurückliegenden Eröffnung der
Erweiterungslandschaften des Zoos schlüpften jenseits des
Landwehrkanals 3 Emu-Kücken. Aus einem Gelege von insgesamt 9 Eiern
befreiten sich die kleinen Vögel am 19. bzw. 20. März von ihrer
Umschalung. Und am morgigen Tag führt der Vater, der im Mai des letzen
Jahres im Revier Einzug gehalten hatte, seinen Nachwuchs zu einem
ersten Ausgang auf die Freianlage.
Stuttgarter
Wochenblatt - 27. März 2008
Osterküken mal anders
Blökende Lämmer, kuschelige Häschen und flauschig gelbe, piepsende
Küken haben in der Osterzeit überall Hochkonjunktur. In der Wilhelma
ist mal
wieder einiges anders: Die Osterküken sind nämlich nicht gelb, sondern
schmutzig grau, sie piepsen nicht, sondern haben eine raue, krächzende
Stimme
und wirklich niedlich sehen sie mit ihren bedrohlich krummen
Hakenschnäbeln
auch nicht aus. Aber trotzdem sind uns die drei jungen Keas des
Jahrgangs 2008
mindestens ebenso willkommen wie die Hühnerküken, die täglich im
Schaubrüter in
unserem Jungtieraufzuchthaus schlüpfen.
oe24.at - 31. März 2008
Fu Long - kleiner Panda im großen "Universum"
Vom laut quiekenden, rosaroten Etwas bis zum tollpatschigen Fellknäuel
in
Schwarz-Weiß, das mutig Baumstämme erklimmt: Am Dienstag ist in einem
"universum (20.15 Uhr, ORF 2) im TV noch einmal die ganze Entwicklung
des
kleinen Fu Long zu sehen, nachdem "Panda-TV" ja letzten Samstag
zum letzten Mal ausgestrahlt wurde.
Thüringische Landeszeitung - 1.
April 2008
Hurra! Panda Baby Fu Long kann endlich draußen spielen!
»Au fein! Sonne!«, dachte sich wohl der
kleine Panda Fu Long und startete seinen ersten großen Ausflug zum
Spielen nach draußen. Das Bärchen erklomm im Zoo in Österreichs
Hauptstadt Wien mutig seinen ersten Baum. Außerdem kraxelte es am
Sonntag auf einem Gerüst herum.
RP
ONLINE - 27. März 2008
Davu ahnt nichts von Abschied
Krefeld. Noch
scheint Davu von seinem bevorstehenden Umzug nichts zu ahnen. Der
kleine
Spitzmaulnashornbulle steht im Haus, während draußen am Gehege ein
großer
Kranwagen vorfährt und eine tonnenschwere Kiste ins Gehege hievt.
„Nashörner
können schlecht sehen und sind in solchen Momenten sehr nervös und
aufgeregt,
wenn sie etwas Neues entdecken“, erläutert Petra Schwinn,
Pressesprecherin des
Zoos. Deshalb wurde bereits gestern die große Transportkiste
aufgestellt, obwohl Davu
erst nächsten Donnerstag umzieht. Mitarbeiter des
tschechischen Zoos in Dvur Kralove brachten die 1,2 Tonnen schwere
Kiste
bereits vor vier Wochen nach Krefeld.
Norddeutsche Neueste Nachrichten
- 29. März 2008
Neue
Chance für das Tretboot
Weil sie von ihrem neuen Schwarm versetzt wurde, ist Münsters schwarze
Schwänin
Petra nun wieder zu ihrer alten Liebe gebracht worden: Einem Tretboot
in Schwanengestalt.
Bei ihrer Rückkehr auf den Aasee zog es sie gestern gleich wieder zu
ihrer alten
Liebe hin. Der durch die bizarre Zuneigung zu einem Plastik-Gefährt
bekannt gewordene Vogel
hatte die letzten vier Monate im Allwetterzoo Münster verbracht. Auch
das Tretboot war dorthin gebracht worden. Doch zur Überraschung
aller freundete sich Petra dort mit einem weißen Schwan an und
beachtete das Wasserfahrzeug
nicht mehr. Der weiße Schwan sei jedoch am Karsonnabend ein paar Teiche
weitergeflogen
und mache seitdem keine Anstalten zurückzukehren. Er ziehe offenbar die
Gesellschaft
von Trauerschwänen des Zoos vor, so der Tierpark. Weil sich die
schwarze Schwänin Beobachtungen des Zoos zufolge einsam zu fühlen
schien, wurde sie wieder zu dem Tretboot gebracht.
Freie Presse - 1. April 2008
Auf Wiedersehen, Kaori und Shira!
Die beiden Limbacher Leopardenmädchen Kaori
und Shira haben Dienstagnachmittag ihre 540 Kilometer lange Reise nach
Österreich angetreten. Denn die am 5. August 2007 geborenen Raubkatzen
finden im Tierpark der Stadt Haag ihr neues Zuhause. Ihre
Drillingsschwester Zita hingegen bleibt vorerst in Sachsen.
NZZ Online - 29.
März 2008
Zoo
Zürich verliert König Bhagirath
Bhagirath,
das Löwen-Männchen im Zoo Zürich, ist tot. Wie der Zoo mitteilte, ist
der Löwe am
Freitagmorgen von seinen Altersleiden erlöst und eingeschläfert worden.
Laut Communiqué
seien seine Kräfte in letzter Zeit zusehends geschwunden, zudem sei er
durch ein
noch nicht näher diagnostiziertes inneres Leiden geschwächt gewesen.
Bhagirath wäre
am kommenden Freitag neunzehn Jahre alt geworden. Das ist ein
stattliches Alter
für einen Löwen. Die Tiere werden in der Regel nur vierzehn bis
sechzehn Jahre alt,
wie Kurator Robert Zingg auf Anfrage sagte. Der Indische Löwe Bhagirath
lebte seit 1991 im Zoo Zürich. Die Regierung Indiens
hatte ihn und das Weibchen Mena der Eidgenossenschaft zu deren
700-Jahr-Feier geschenkt.
20min.ch - 27. März 2008
Turtelnde
Brillenvögel wieder im Zolli zu sehen
Nach 20 Jahren Abwesenheit kann seit neustem im Vogelhaus des Basler
Zoos wieder
ein Brillenvogel-Pärchen beobachtet werden. Die beiden sind heftig am
Turteln, wenn sie nicht gerade am Essen sind. Die Vögel,
die zur Ordnung der Sperlingsvögel gehören, waren erstmals vor 60
Jahren im Zolli
zu sehen. Die beiden Kikuyu-Brillenvögel sind eine Schenkung einer
Privatperson.
Mitteldeutsche Zeitung - 30. März 2008
Dribbelkurs für Dickhäuter
Täglich trainiert Karl-Heinz Behring in
Magdeburg zwei außergewöhnliche Ballkünstler. Er ist Tiertrainer und
arbeitet seit drei Jahren mit den Elefanten Birma und Mwana im Zoo
der Landeshauptstadt. Unter anderem bringt er den vier Tonnen
schweren Dickhäutern das Fußballspielen bei. Was für den Betrachter
einfach aussieht, ist für 51-Jährigen schwere Arbeit. Doch Behring
ist das gewöhnt, denn immerhin hat er in seiner beruflichen Laufbahn
schon mehr als 50 Elefanten trainiert.
Volksstimme -
1. April 2008
Karl-Heinz Behring kehrte nach Gastspielen in
verschiedenen Zoos ...
Täglich trainiert Karl-Heinz Behring in Magdeburg
zwei außergewöhnliche Ballkünstler. Er ist Tiertrainer und arbeitet
seit drei Jahren mit den Elefanten Birma und Mwana im Zoo der
Landeshauptstadt. Unter anderem bringt er den vier Tonnen schweren
Dickhäutern das Fußballspielen bei.
FR-online.de -
30. März 2008
In Frankfurts Zoo
verbirgt sich Mathe allerorten
Der Frankfurter Zoo ist ein Reich der Biologie - und der Mathematik.
Und die erschöpft sich hier längst nicht in der jährlichen Tier-Zählung
und den Berechnungen für die Futtermengen. In Frankfurt können die
Besucher zahlreiche Tieren beim Fressen und Schlafen, beim Schwimmen
und Laufen beobachten.
DerWesten Duisburg - 28. März 2008
Rentnergang vom Kaiserberg
Im Duisburger Tierpark leben einige ungewöhnlich alte Tiere: Wie Emma,
der älteste
Wombat der Welt. Oder Siam, der Orang Utan mit Parkinson.
inar.de - 31. März 2008
Wasserfrauchen – nahe Verwandte der Erdmännchen neu im
Zoo
Erdmännchen sind immer ein Highlight für die Besucher: mit ihrer
Zorro-Maske im Gesicht sehen sie trotz ihres Kleinwuchses verwegen aus
und erfreuen Groß und Klein mit ihrer quirligen Art. Selten kommt der
Familienverband zur Ruhe, ständig graben die Raubtiere alles um. Tief
im
Schatten dieser für Besucher so attraktiven Art finden die nahe
verwandten, einheitlich schwarz gefärbten WASSERFRAUCHEN (Suricata
aquariatta) grundsätzlich wenig Beachtung bei den Zoobesuchern und
werden daher nur von ganz wenigen Zoos überhaupt gehalten. Wenn sie
auch nur recht entfernt an die Gestalt einer Meerjungfrau erinnern, so
bescherte ihnen die Ähnlichkeit doch ihren Namen. Mit
dem ursprünglich für heimische Amphibien angelegten Feuchtbiotop in
Nähe des Raubtierhauses, hat der Zoo Duisburg eine optimale
Unterbringung für Wasserfrauchen gefunden. Eine Zuchtgruppe, die
leihweise aus dem Zoo Pretoria eintraf, befindet sich seit ein paar
Tagen zur Eingewöhnung im Biotop.
Mitteldeutsche
Zeitung - 1. April
2008
Auge in Auge mit dem Malaysischen Tiger
Mit einer einzigartigen Besucher-Attraktion startet der hallesche
Zoo ins Frühjahr. Nach amerikanischem Vorbild soll hier Mitte Mai die
erste begehbare Raubtieranlage Deutschlands eröffnet werden. Besucher
können dann Tiger Sompon aus der Nähe beobachten. Das Geheimnis wurde
gut gehütet. Doch Montag konnte die Zooleitung
nicht länger schweigen, da die Bauarbeiten am Außengehege der
Tigeranlage begonnen haben. Eines der gepanzerten Glaselemente wurde
herausgelöst - für immer. Denn hier soll künftig der Eingang von
Deutschlands erstem begehbaren Raubtiergarten sein.
Die Idee hatte die Zoo-Biologin Jutta Heuer, die solch ein
gitterloses Besuchergehege bereits vom "Zoological Park" in Asheboro
(North Carolina, USA) kennt. Das wichtigste Sicherheits-Utensil ist
eine reiß- und beißfeste
Glasfieber-Leine, an welcher der Tiger im Schaugehege angebunden ist.
Diese so genannte "Security-Cat-Line" wird aus den USA geliefert.
Berliner Morgenpost -
30. März 2008
Tierpfleger müssen
auch töten können
Mehr als 1,6 Millionen Euro geben Zoo und Tierpark jährlich für
Futter aus. Das besteht nicht nur aus Grünzeug. Löwen fressen Rinder,
Vögel fressen Regenwürmer, Schlangen fressen Mäuse. Den Großteil
liefert der Handel. Aber auch Tiere aus dem eigenen Bestand landen als
Futter im Gehege. Mäuse und Ratten werden zu diesem Zweck gezüchtet.
Lebendverfütterung
ist per Gesetz verboten. Einzige Ausnahme:
Riesenschlangen, die Kadaver nicht anrühren würden. Jeder Tierpfleger
lernt in seiner Ausbildung, wie man lebenden
Kleinnagern den Hals so lang zieht, dass die Wirbelsäule bricht:
Mäusen, Meerschweinchen und Kaninchen.
Passauer Neue Presse -
26. März 2008
Nationalpark
wird
Träger von NaturVision
Findet das NaturVision-Filmfestival auch 2008 im Landkreis statt? Diese
Frage
kann nun mit einem Ja beantwortet werden. »Der Nationalpark springt in
die
Bresche«, sagt Ralph Thoms, Organisator von NaturVision. Für
das anstehende Festival habe die Nationalparkverwaltung die
Trägerschaft
übernommen und werde auch die Kernfinanzierung sicherstellen. Seit
sieben Jahren ist das Internationale Natur- und Tierfilmfestival im
Bayerischen Wald angesiedelt. Dass es auch zum achten Mal hier
stattfinden
kann, stand möglicherweise auf der Kippe. Vor allem die Finanzierung
bereitete
den Organisatoren Bauchschmerzen. Doch auch wenn das Festival im
Landkreis bleibt, müsse man laut Ralph Thoms nun
neue Wege gehen. »Alle Beteiligten, darunter der NaturVision e. V. und
die
Mitveranstalter, die Nationalparkverwaltung, die Stadt Freyung, die
Gemeinde
Neuschönau sowie der Landkreis wollen für die nächsten Jahre ein neues
Veranstaltungskonzept erarbeiten und auch Lösungen für eine dauerhaft
tragfähige Finanzierung anbieten.« Die Kommunen hätten es sich
außerdem zum Ziel gesetzt, das Festival noch stärker in der Region zu
verankern
und die Bevölkerung mehr einzubinden. Einen der diesjährigen Höhepunkte
des Festivals kann Ralph Thoms
bereits
verraten: »Wir werden mit dem brandneuen Dokufilm über Flocke eröffnen,
Nürnbergs berühmt-kultigem Eisbärenbaby. « Udo Zimmermann vom BR steckt
zurzeit
mitten in den Dreharbeiten.
Lausitzer Rundschau - 27. März 2008
Die
Papageien-Bäume
von Wiesbaden
Der Ort
könnte kaum ungemütlicher sein: Ein großer Supermarktparkplatz, eine
vierspurige
Ausfallstraße und das kalte Licht der Straßenlaternen. Dennoch haben
sich die Wiesbadener
Papageien genau diese Stelle für ihr regelmäßiges Nachtquartier
ausgesucht. Rund
800 frei lebende Halsbandsittiche übernachten hier gemeinsam in den
Kronen einer
kleinen Baumgruppe. Der Anflug über den schmalen Grünstreifen auf die
Schlafbäume
ist ein allabendliches Spektakel: Innerhalb von nur rund zehn Minuten
kommen die
etwa 40 Zentimeter großen Papageien mit lautem Geschrei in kleinen
Schwärmen angesaust. Insgesamt leben in Wiesbaden und Umgebung derzeit
rund 1300 Halsbandsittiche (Psittacula
krameri) und mehrere Hundert der knapp 55 Zentimeter großen
Alexander-Sittiche (Psittacula
eupatria) frei. Dazu gesellen sich noch ein paar
«Gefangenheitsflüchtlinge» , wie
etwa ein Dutzend Amazonen. Außer in Wiesbaden gibt es unter anderem in
Düsseldorf,
Köln, Heidelberg und Stuttgart freilebende Papageienpopulationen in
Deutschland.
Dabei sind die Tiere rechtlich gesehen den heimischen Vogelarten
gleichgestellt
– denn sie haben sich über mehrere Generationen hinweg ohne menschliche
Hilfe vermehrt.
Basler Zeitung - 31. März 2008
Junger Gepard im Basler Zolli
ausgebüchst
Am Donnerstag Nachmittag ist im Basler Zolli ein junger Gepard aus
seinem Gehege ausgebüchst. Dem Tier ist es gelungen, beim Teichrand an
der Abschrankung vorbei zu gelangen. Einmal in der Freiheit, war es der
jungen Raubkatze aber nicht mehr ganz wohl. Den Mitarbeitern des Zoo
gelang es anschliessend, den Aussreisser
wieder zurückzubringen.
Riveria Côte-d'Azur-Zeitung - 1.
April 2008
Fünfjährige von Löwin angegriffen
Sonntag gegen 13 Uhr: Die kleine Alyson guckt sich die drei Löwen im
Zoo von Saint-Jean-Cap-Ferrat (Alpes-Maritimes) an. Dann passiert das
Unglück: Löwin Tara setzt zu einem mehr als vier Meter hohen Sprung auf
die Fünfjährige an und beißt zu. Der Onkel des Mädchens greift ein und
schafft es, die 16-monatige Löwin abzuschütteln. Alyson erleidet
schwere Verletzungen im Gesicht und am Rücken, ihr Onkel wird am Arm
verletzt. Nach
Informationen der Lokalzeitung Nice-Matin wurden die beiden direkt ins
Krankenhaus in Nizza gebracht. Am gestrigen Montag wurde die
Fünfjährige operiert. Sie ist außer Lebensgefahr. Vermutlich habe die
Löwin das Kind
für ein Spielzeug gehalten. Kein Trost für die Familie, die
einen Anwalt eingeschaltet hat. Alyson ist zwar außer Lebensgefahr,
aber es kann gut sein, dass nach der gestrigen Operation noch ein
weiterer Eingriff nötig wird.
ORF.at - 1. April 2008
Kärntner
Stumpfkrokodile für Italien
Drei afrikanische Stumpfkrokodile aus dem Reptilienzoo Happ sind am
Dienstag nach Italien übersiedelt. Im Zoo von Lignano bekommen die
seltenen Reptilien ein neues Zuhause. Diese afrikanischen
Stumpfkrokodile sind eine ganz seltene Krokodilsart, die weltweit unter
strengstem Artenschutz steht, sagte Helga Happ, die Leiterin des
Reptilienzoos. "Wir haben das Glück, dass wir diese Krokodile seit
einem Jahr nachzüchten. Der Zoo Punta Verde in Italien hat ein eigenes
Becken gebaut und bekommt von uns drei Jungtiere." Auch in den Zoos von
Moskau, Madrid und Barcelona gibt es Stumpfkrokodile aus Kärntner Zucht.
Tagesspiegel - 31. März 2008
Krokodil aus Zoo gestohlen
Norwegens Polizei hat die im hohen Norden eher ungewöhnliche Fahndung
nach einem Krokodil aufgenommen. Sollten die Diebe den zahmen
Zwerg-Kaiman nicht wieder herausrücken, könnte er am Dauerstress
sterben. Wer das Tier dem Zoo in Bergen zurück bringen kann, bekommt
3000 Euro Finderlohn. Wie die Zeitung "Bergens Tidende“ am Montag
berichtete, hatten Unbekannte am Wochenende einen knapp einen Meter
langen, schwarzen Zwerg-Kaiman aus dem Zoo der zweitgrößten
norwegischen Stadt gestohlen. Der Chef des Zoo-Chefs Kees Oscar Ekeli
appellierte an die Diebe, das aus Südamerika stammende Reptil wieder
zurückzubringen. Sonst werde es "mit hoher Wahrscheinlichkeit durch den
Dauerstress sterben“. "Leider, leider ist dieses Krokodil eines unserer
zahmsten Tiere und war deshalb leicht zu entführen", sagte Ekeli weiter.
Die Zeit - 31. März 2008
Norwegen:
Krokodil aus Zoo gestohlen
Norwegens Polizei hat die im hohen Norden eher
ungewöhnliche Fahndung nach einem Krokodil aufgenommen. Sollten die
Diebe den zahmen Zwerg-Kaiman nicht wieder herausrücken, könnte er am
Dauerstress sterben. Wer das Tier dem Zoo in Bergen zurück bringen
kann, bekommt 3000 Euro Finderlohn. Der Chef des Zoo-Chefs Kees Oscar
Ekeli appellierte an die
Diebe, das aus Südamerika stammende Reptil wieder zurückzubringen.
N24 -
1. April 2008
Gestohlenes
Krokodil an norwegisches Aquarium
zurückgegeben
Der Dieb eines Krokodils in Norwegen hat seine
bissige Beute nach wenigen Tagen zurückgegeben. Nachdem das Reptil am
hellichten Tag aus seinem Käfig im Aquarium von Bergen gestohlen worden
war, wurde es am Montagabend zurückgebracht, sagte Aquariumsdirektor
Kees Oscar Ekeli. Das Tier mit dem Namen Taggen sei "in guter
Verfassung". Zu der Entführung bekannte sich Vaalen Gaanev, der als
Mitglied einer Schutzorganisation für Reptilien gegen die
Haltungsbedingungen protestieren wollte. Das Aquarium reichte Klage ein.
Deutscher Bundestag -
31. März 2008
Das Prinzip "Pandadiplomatie"
Schon
längst sollten
die beiden Pandabären Tuan Tuan und Yuan Yuan von einem Gehege in der
chinesischen Provinz Sichuan in den Zoo von Taipeh verlegt werden.
Allerdings hatte die Regierung Taiwans diese Geste der Versöhnung immer
wieder zurückgewiesen. Doch nun ist Entspannung in Sicht: Bei den
Präsidentschaftswahlen auf Taiwan hat Ma Ying-jeou von der Kuomintang
(KMT) mit 58,4 Prozent der Stimmen gegen Frank Hsieh von der
amtierenden Democratic Progressive Party (DPP) gewonnen. Zeitgleich
scheiterte ein Referendum über den Beitritt zu den Vereinten Nationen
unter dem Namen Taiwan.Die in Kürze erwartete Aufnahme der sogenannten
"Panda-Diplomatie" entspannt aber nicht nur die Situation in Ostasien,
sondern auch das Verhältnis zu Ländern, die das Ein-China-Prinzip
anerkennen und in beiden Teilen aktiv sind, wie Deutschland.
Die Presse - 30. März 2008
Schlossherrin Herberstein vor Gericht
Andrea Herberstein (55) steht in Graz
vor Gericht. Vorgeworfen werden schwerer Betrug und grob fahrlässige
Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen. Beruflich
geht es Andrea Herberstein derzeit wie 170.000 Österreicherinnen: Sie
arbeitet als geringfügig Beschäftigte (gesetzliches monatliches
Einkommenslimit: 349,01 Euro). Im Büro von Thomas Hampson managt sie
die Auftritte des international gefragten Opernsängers.
Allgemeine
Zeitung Namibia - 1.
April 2008
Riesenprofit aus Löwenbaby
Im
Etoscha-Nationalpark ist Mitte Februar ein Löwenbaby gefunden worden,
das nun in Gefangenschaft aufgezogen wird, weil die Mutter sich
offenbar nicht um ihren Nachwuchs gekümmert hat. Das Tier soll nun im
Rahmen einer großen Kampagne gewinnbringend vermarktet werden. Wie
Tobie Aupindi, Geschäftsführer des staatlichen
Unternehmens Namibia Wildlife Resorts (NWR), gestern der AZ, erklärte,
hätten Touristen im NWR-Rastlager Okaukuejo von der Entdeckung des
Löwenbabys berichtet. Daraufhin hätten Naturschutzmitarbeiter des
Umwelt- und Tourismusministeriums das offenbar ausgestoßene Tier in
ihre Obhut genommen. Es handele sich um ein männliches Tier, das zum
Zeitpunkt des Fundes nur wenige Tage alt gewesen sein soll. Nachdem die
Renovierung der Rastlager im Etoscha-Park und die neue
Preisstruktur im vergangenen Jahr herber Kritik ausgesetzt waren, hofft
Aupindi nun mit der Vermarktung des Löwenbabys auf ein positives
Signal. Geplant seien diverse Souvenirs, zum Beispiel Plüschtiere,
T-Shirts, Anstecker und Aufkleber. Sogar eine eigene Webseite soll für
das Löwenbaby eingerichtet werden, über die man dessen Entwicklung im
Internet verfolgen kann.
|
| Sie fragen sich, wo
der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt
oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere
Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach
einem Ortsnamen. |
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Zoos –
Meldungen international
Niederländische
Meldungen
ad.nl - 2. Apr.
2008
Directeur dierentuin wurgt katjes
Zoodirektor würgt Kätzchen
Berlin. Direktor Bernhard Blaszkiewitz aus dem Berliner Zoo ist mit dem
Tode bedroht worden, nachdem er zugegeben hatte, vor Jahren vier
kleinen Kätzchen das Genick gebrochen zu haben. Blaszkiewitz steht
bereits länger unter dem Beschuß von Tierschützern, die ihm unter
anderem vorwerfen, Zootiere an Schlachter und Labors verkauft zu haben.
Ein Jahr nach dem Medienrummel um das Eisbärchen Knut, der dem Zoo
Millionen Extra-Einnahmen verschaffte, ist Blaszkiewitz für Tierfreunde
der Sündenbock. ... Tierschützer unter Anführung der Berliner
Politikerin Claudia Hämmerling (Grüne) streuen schon Wochen
Anschuldigungen, die variieren vom Verkauf von Tigern nach China für
die Arzneimittelherstellung bis zu Pavianen für Labors, wo diese
angeblich für medizinische Experimente genutzt wurden. Hämmerling hat
Blaszkiewitz angezeigt, der bis jetzt fast alle Beschuldigungen zurück
wieß. Eines gab er zu: im Jahre 1991 brach er einem Wurf verwilderter
Kätzchen, der in der Nähe der Lama-Anlage geboren wurde, eigenhändig
das Genick. Auf "artgerechte Weise", so der Direktor, aber unter
Tierfreunden führte das Vorgehen des Direktors zu großer Entrüstung.
"So etwas tut ein Zoodirektor nicht", reagierte der bestürzte
Vorsitzende Jürgen Brückner von den Berliner Zoofreunden. Auch der
Tierärztebund nannte das Töten von Katzen auf diese Weise eine
"übertriebene Maßnahme". Daß Blaszkiewitz die übrigen Tiere auf diese
Weise vor Infektionen schützen wollte, ist laut Bund keine
Entschuldigung. Ob Blaszkiewitz auf seinem Platz bleiben kann, fragt
sich. Während der Aufsichtsrat des Zoos den Direktor unterstützte, sind
die Zoofreunde uneinig. Laut Brückner hat Blaszkiewitz nicht
hinreichend reagiert und es besteht die Gefahr, daß die Öffentlichkeit
dem Zoo kein Geld mehr geben will. Da der Knut-Rummel sich inzwischen
[gelegt hat], ist dies das letzte, was der Zoo gebrauchen kann.
refdag.nl - 1. April 2008
"Gewoon lachen om 1 aprilgrap"
"Lachen wie gewohnt über Aprilscherz"
Apeldoorn. Vegetarische Nahrung für die Löwen in Blijdorp ... Ist es
ein Scherz oder ist es keiner? Der 1. April ist ein Tag, an dem die
meisten Medien in der Regel auf der Hut sind. Nimm nun den Bericht des
Rotterdamer Tiergartens Blijdorp, daß dieser von heute an vollständig
übergeht auf vegetarische Nahrung. Sogar die Löwen sollten nicht länger
Fleisch aufgetischt kriegen, sondern Gemüse und Obst. Direktor Ton
Dorresteyn versicherte, daß es kein Aprilscherz sei. Doch ist dieser
Bericht zu durchsichtig. Die meisten Medien fallen nicht darauf herein.
dierennieuws.nl - 1. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin (1): Artis
Natürliches Verhalten im Zoo (1): Artis
In der Serie "Ein Tag im Zoo" können Sie lesen, wie unsere Tage im Zoo
ausschauen und vor allem auch, was Sie in einem bestimmten Zoo sehen
können. Im Unterschied zu vielen Besuchern besuchen wir die meisten
Zoos öfter als nur einmal. Das tun wir, um "Freud' und Leid" unserer
Lieblingstiere zu verfolgen, aber auch, um das Verhalten dieser Tiere
zu studieren. Das Verhalten dieser Tiere vergleichen wir dann mit dem
Verhalten der gleichen Tiere in freier Natur. In Anbetracht der
Vorliebe für Katzenartige versuchen wir, soviel wie möglich wilde
Katzen in ihrem eigenen Lebensraum zu sehen und dann zu schauen, wie
sie sich dort verhalten.
[Es folgen Ausführungen zu Waschbären, Mähnenwölfen, Langschwanzkatzen
oder Margays, westlichen Flachlandgorillas, Eisbären und Löwen im Artis
Zoo.]
Wir sind bei diesem Besuch in Artis nicht an Eisbärin Tania vorbei
gelaufen, denn sie sieht wirklich ganz traurig aus. Natürliches
Verhalten ist bei ihr nicht mehr zu bemerken. Das ist einem stereotypen
Verhalten gewichen. Dieses Gehege sollte auf der Nominierungsliste
stehen, um als erstes im großen Stil in Angriff genommen zu werden. Es
werden nicht viele Leute sein, die nicht mit mir übereinstimmen, [wenn
ich sage,] daß es alles andere als tierfreundlich ist, um einen
Eisbären auf diese Weise zu beherbergen. Vom Verhalten mancher Eisbären
[nl. ijsberen] in Gefangenschaft ist der Ausdruck "ijsberen" abgeleitet
[de: "rastlos auf und ab gehen"]. Durch Langeweile und den Mangel an
normalen Anreizen verfallen viele Tiere, also nicht nur der Eisbär, in
die Gewohnheit, immer wieder die gleichen Bewegungen zu machen oder die
gleichen Runden zu laufen. Leider kommt dieses Verhalten doch noch
immer in Zoos vor, die gegenwärtig hart daran arbeiten, diese Tiere so
natürlich wie möglich unterzubringen und ihnen soviel wie möglich
Ablenkung zu geben mit Hilfe von Bereicherung (Nahrung verstecken,
Spielzeug u.ä.).
Text: B. de Jonge Website: www.wildcatsmagazine.nl.
dierennieuws.nl - 1. Apr. 2008
Natuurlijk gedrag in de dierentuin
Natürliches Verhalten im Zoo
Nach der Serie "Ein Tag im Zoo" wollen wir noch etwas weiter in die
Tiefe gehen. Daß für uns ein Tag im Zoo mehr ist, als nur schnell mal
einen Spaziergang durch den Park zu machen, wird inzwischen klar
geworden sein. Neben Stoff sammeln (Text und Fotos) für neue Artikel
mögen wir uns gern vertiefen in das natürliche Verhalten. Das
natürliche Verhalten sowohl von Tieren im Zoo wie auch der Besucher. Es
ist sehr interessant, das Verhalten von Zootieren zu vergleichen mit
dem Verhalten von Tieren in freier Natur oder mit früheren
Veröffentlichungen von Biologen und Wildlife Experten. Wir beobachten
hierbei, wie sich das Tier verhält und ob das in Übereinstimmung mit
dem Verhalten in der Natur ist. Wenn es abweichendes Verhalten gibt,
bedeutet das dann immer, daß es ein stereotypes Verhalten ist? Auch
schauen wir nach Dingen, die dieses Verhalten beeinflussen - wie die
Unterkünfte der Tiere, die Unterbringung von gesellig lebenden und
einzeln lebenden Tieren nicht gemäß der Natur, die Ablenkung, die die
Tiere haben ("Bereicherung") und den Einfluß des Verhaltens von
Besuchern und die Wechselwirkung mit Tierpflegern. Die Zoos sind stets
besser tätig, was die Gehege für die Tiere angeht, aber es gibt immer
noch Anlagen, die den Anforderungen nicht genügen. Mit Hilfe dieser
Serie wollen wir eine Art Nominierungsliste zusammenstellen von
Gehegen, die unserer Meinung nach ganz oben stehen, wenn es darum geht,
sie umzubauen. Alle Berichte stützen sich auf unsere längerfristigen
Beobachtungen und über sie kann selbstverständlich immer diskutiert
werden. Das Verhalten von Menschen im Zoo ist ein Thema, das wir
gesondert beleuchten wollen. Regelmäßig verblüfft uns das Verhalten von
Besuchern, namentlich in bezug auf die Tiere, aber auch untereinander
oder in bezug auf das Zoopersonal. Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl.
ad.nl - 1. Apr. 2008
1 April: dag vol valkuilen
1. April: Tag voller Fallgruben
Rotterdam: Die Löwen im Tiergarten Blijdorp waren am Dienstag
launenhaft. Vegetarische Nahrung! Salatköpfe anstelle von rohem
Fleisch. Die Tiere konnten nicht darüber lachen, selbst nicht am 1.
April.
holebi.info - 1. Apr. 2008
Paus draagt mis op voor holebi's, Bekend Nederlands
politicus uit de kast...
[April, April]
Auf Radio 1 wurden Hörer aufgerufen, in ihrem Garten Insekten zu fangen
und mitzubringen für einen Kochworkshop. Und auf Radio 2 West-Flandern
wurde gemeldet, daß das Sealife Center in Blankenberge gratis Seehunde
weggibt. Der Niederländische Zoo Blijdorp berichtete über die geplante
Umstellung auf vegetarische Nahrung für fast alle Tiere, darunter die
Löwen.
dierennieuws.nl - 1. Apr. 2008
Aprilgrap in Blijdorp geslaagd
Aprilscherz in Blijdorp gelungen
Die Raubtiere des Tiergartens Blijdorp gehen nicht zu vegetarischer
Nahrung über, ungeachtet eines Presseberichts, den der Niederländische
Vegetarierbund letzten Sonntag im Zusammenarbeit mit Blijdorp
versandte. Heute wurde in Blijdorp verkündet, es habe sich um einen
Aprilscherz gehandelt. Besucher und Journalisten, die heute morgen
erfahren wollten, wie die Löwen auf ihr Salathäppchen reagieren würden,
konnten im allgemeinen den Spaß verstehen. Nach der Sendung bei VARA
Vroege Vogels letzten Sonntag wurden Blijdorp und der Vegetarierbund
überschwemmt mit Telefonanrufen von interessierten, aber auch besorgten
oder empörten Leuten. Viele von ihnen glaubten bis heute, daß die
Raubtiere in Blijdorp auf Pflanzennahrung übergehen sollten. Die Löwen
reagierten anfangs ein wenig [zurückhaltend] auf das angebotene
Grünfutter, in dem einige Fleischbröckchen versteckt waren. Ab und zu
nahmen sie einmal ein Häppchen, aber sie schwappten nicht über vor
Begeisterung, bis Löwenmutter Shanti und Tochter Bente merkten, daß man
auch ganz schön mit den Kisten spielen konnte. So diente das Futter
schließlich als eine Form von Verhaltensbereicherung.
agd.nl - 1. Apr. 2008
Aprilgrap: leeuwen en tijgers aan de sla in de
dierentuin
Aprilscherz: Salat für Löwen und Tiger im Zoo
Es gab zum Teil ärgerliche Reaktionen heute in Blijdorp. Die Direktion
hat nämlich angekündigt, daß der Rotterdamer Tierpark 100% vegetarisch
werden sollte. Sogar die Löwen und Tiger sollten den Rest ihres Lebens
von einer Salatdiät zehren. Der Zoo soll der Lobby des Niederländischen
Vegetarierbunds nachgegeben haben. "Mißhandlung von Tieren" meinten
manche Tierfreunde schon. Wer ein wenig weiter gedacht hat und auf den
Kalender schaute, hat sehen können, daß es sich hier um einen
Aprilscherz handelte. Aber eine große Zahl renommierter Medien waren
auf den Scherz von Blijdorp und Vegetarierbund hereingefallen.
meatandmeal.nl - 31. März 2008
Leeuwen Blijdorp blijven aan het vlees
Blijdorps Löwen bleiben bei Fleisch
Rotterdam. Die Löwen in Blijdorp bleiben wie gewohnt beim Fleisch. Wie
vermutet, war die Ankündigung des Zoos ein Aprilscherz, der übrigens
nicht bei allen gut ankam. So fanden verschiedene Leute, daß Blijdorp
mit dem Scherz, der erdacht wurde in Zusammenarbeit mit dem
Niederländischen Vegetarierbund, die Fleischindustrie weiter in ein
negatives Licht stellte. Auf der Website des Agrarisch Dagblad
versprach ein Leser, er werde niemals mit seinen Kindern in den Zoo
gehen. "Daß sie sich einlassen mit so einem Klub und dann Lügen
erzählen, Grünfutter sei besser für die Umwelt", so der Leser.
meatandmeal.nl - 31. März 2008
Tijgers over op vegahap in Blijdorp
Vegahappen für Tiger in Blijdorp
Rotterdam. Die meisten Tiere im Tiergarten Blijdorp gehen in diesem
Jahr voll auf vegetarische Nahrung über. Auch die meisten
Fleischfresser erhalten vegetarische Happen. Die verschiedenen
Tierarten sollen sich innerhalb von zwei Monaten an das Fressen von
Gemüse und Obst anstelle von Fleisch gewöhnen. Blijdorp sagt, das sei
mit dem Niederländischen Vegetarierbund abgesprochen. Ein Scherz?
Direktor Ton Dorresteyn versichert aber gegenüber ANP, daß es Zufall
sei und kein Scherz. Der Zoo sei auf diesen Schritt gekommen, weil das
vegetarische Futter einen positiven Effekt auf das Wohl der Viecher
hat. Auch sei vegetarische Nahrung für die Tiere klimafreundlicher zu
produzieren und das finde Blijdorp wichtig.
blikopnieuws.nl – 31. März 2008
Golfen tussen de impala's, zebra's en giraffen
Golfen zwischen Impalas, Zebras und Giraffen
Emmen. Im Tierpark Emmen sind einige Arrangements möglich, nach dem
bekannten „Schlafen bei den Haien“ ist es jetzt ein ganz neues
Arrangement für Golfliebhaber: ein Bällchen schlagen inmitten der
Bewohner der Afrikasavanne. Sand, Wasser und Felspartien machen es
schon nicht einfach, einen Ball in das Loch zu schlagen, doch Impalas,
Zebras und Kronenkraniche können auch noch mal dort stehen, wo der
Balls gerade liegt. Einen noch größeren Schwierigkeitsfaktor bilden die
Giraffen, weil die neugierig bei den Golfern herumlungern werden. Aus
Sicherheitsgründen bleiben die drei Nashörner im Stall, wenn die
Savanne für Golfspieler reserviert ist. Von der vollständig erneuerten
Terrasse am Safarirestaurant aus kann der Verlauf eines Matches prima
verfolgt werden. Nächsten Dienstag um 13 Uhr soll der Abschlag für die
erste Partie stattfinden. Der bekannte Tierfotograf Rob Doolaard,
ebenfalls begeisterter Golfer, darf versuchen, das erste Hole-in-one
auf der Savanne zu schlagen.
dierennieuws.nl - 31. März 2008
Artis haai uit de knik na kuur met Groenlipmossel?
Artis-Hai aus dem Knick nach der Kur mit Grünlippmuschel?
Der 38 Jahre alte südliche Glatthai in Artis hat schon seit Jahren
Probleme mit Spondylose (Versteifung seiner Rückenwirbel) und hat
dadurch einen kräftigen "Knick in seinem Rücken". Nach einer Kur von
drei Monaten mit dem neuseeländischen Produkt Sashas Blend ist der Hai
wieder gelenkig geworden und der älteste Bewohner des Artis-Aquariums
kann seine täglichen Runden wieder schwimmen. Tierarzt Marno Wolters
aus der Tierklinik Europaplein und Berater des Amsterdamer Zoos hat
dieses Produkt, bestehend aus Grünlippmuschel, kennengelernt durch
seinen australischen Kollegen, der seine Praxis eine Weile verstärken
kam. Er sah Hunde mit Hüftgelenkdysplasie sich schnell erholen und
sogar der jetzt verstorbene Schimpanse Charlie benutzte das "weiße
Pulver". Der Anführer der Gruppe war vor Jahren an seinem "Fußballknie"
operiert worden. Tierarzt Wolters: "Es scheint wohl eine Art
Wunder-Homöopathie zu sein, einen stattlichen Buckel auf dem Rücken von
Fischen mit Grünlippmuschel zu bekämpfen. Aber der große Unterschied
ist, daß es wohl nach drei Tagen zu wirken beginnt". Dieser vielseitige
Tierarzt ist tätig für die Stiftung AAP in Almere und baute die
Notklinik für Tiere an der Weesperzijde in Amsterdam auf!" Nächste
Woche Dienstag soll im Artis-Aquarium sein "Patient" der Presse gezeigt
werden.
dierennieuws.nl - 31. März 2008
Rothschild giraf geboren in Safaripark Beekse Bergen
Rothschildgiraffe im Safaripark Beekse Bergen geboren
Giraffenmutter Annelies hat am Freitagmorgen Tochter Kundi geboren. Die
junge Giraffe wird schon in einigen Wochen zwischen den anderen
Rothschild-Giraffen und den Grévy-Zebras auf der Savanne des
Safariparks zu sehen sein. Die Anzahl der Rothschild-Giraffen, die in
freier Natur lebt, wird auf 500 Exemplare geschätzt. Europäische Zoos
bemühen sich um die Erhaltung dieser Art. Zur Zeit leben in
europäischen Zoos ca. 250 Rothschild-Giraffen, die in einem strengen
Management Programm gehalten werden. Website: www.beeksebergen.nl.
blikopnieuws.nl - 31. März 2008
Golfen
tussen de impala's, zebra's en giraffen
Golfen zwischen Impalas, Zebras und Giraffen
Emmen. Im Tierpark Emmen sind einige Arrangements möglich, nach dem
bekannten "Schlafen bei den Haien" ist es jetzt ein ganz neues
Arrangement für Golfliebhaber: ein Bällchen schlagen inmitten der
Bewohner der Afrikasavanne. Sand, Wasser und Felspartien machen es
schon nicht einfach, einen Ball in das Loch zu schlagen, doch Impalas,
Zebras und Kronenkraniche können auch noch mal dort stehen, wo der
Balls gerade liegt. Einen noch größeren Schwierigkeitsfaktor bilden die
Giraffen, weil die neugierig bei den Golfern herumlungern werden. Aus
Sicherheitsgründen bleiben die drei Nashörner im Stall, wenn die
Savanne für Golfspieler reserviert ist. Von der vollständig erneuerten
Terrasse am Safarirestaurant aus kann der Verlauf eines Matches prima
verfolgt werden. Nächsten Dienstag um 13 Uhr soll der Abschlag für die
erste Partie stattfinden. Der bekannte Tierfotograf Rob Doolaard,
ebenfalls begeisterter Golfer, darf versuchen, das erste Hole-in-one
auf der Savanne zu schlagen.
hartvannederland.nl - 31. März 2008
Tijgerwelpje te volgen via webcam
Kleiner Tiger via Webcam zu beobachten
Der neugeborene Tiger im Tierpark Amersfoort ist von Montag an via
Webcam auf der Site des Tierparks zu beobachten. Die Sibirische Tigerin
Kira gebar vorige Woche zwei Junge, von denen eins starb. Das
Tigerjunge bleibt mit seiner Mutter in der Stadt des Altertums. Es kann
dort noch nicht besucht werden, aber man kann es über einen Bildschirm
beobachten und ab Montag auch über eine Webkamera. Es war der zweite
Wurf der fünfjährigen Kira, die im März aus dem Zoo Emmen nach
Amersfoort kam.
bndestem.nl - 31. März 2008
95-jarigen in jarige dierentuin
95-jährige beim Zoojubiläum
Arnhem. Siebzehn 95-jährige, darunter fünf Männer, haben dieses
Wochenende das "Zoo-Geburtstagskind" Burgers' Zoo in Arnhem besucht.
Weil der Zoo gestern auch genau 95 Jahre existierte, durften die
hochbetagten Besucher mit drei Begleitern gratis in den Tiergarten.
Zoodirektor Alex van Hooff war überrascht, daß so viele 95-jährige die
Einladung annahmen. "Es waren auch wirklich alles ganz mobile, muntere
Leute, die es einzigartig fanden, noch einmal in den Zoo zu gehen.
Manche sagten uns Guten Tag: "Bis in fünf Jahren". Offiziell feiert
Burgers' Zoo das Jubiläum im Mai, wenn die neue Attraktion Rimba
eröffnet wird.
trouw.nl - 30. März 2008
Vegetarisch voedsel voor dieren in Blijdorp
Vegetarische Nahrung für die Tiere in Blijdorp
Fast alle Tiere im Rotterdamer Tiergarten Blijdorp erhalten noch in
diesem Jahr vegetarische Nahrung. Manche Tiere müssen jetzt schon ohne
Fleisch auskommen, aber bald müssen auch die meisten Fleischfresser
damit rechnen. Der Zoo hat das beschlossen in Rücksprache mit dem
Niederländischen Vegetarierbund (NVB). Vegetarische Nahrung soll
positive Effekte haben auf das Wohlbefinden der Tiere. Es fördert die
Gesundheit und die Tiere leben länger, teilt der NVB mit. Der Bund
verweist darauf, daß Raubtiere in der Wildnis auch regelmäßig Früchte
und Blätter fressen. Ein anderes Argument, um Fleisch aus dem Menü zu
streichen, ist, daß Blijdorp diese Wahl getroffen hat, um als
Tiergarten klimafreundlich zu handeln, teilt der NVB mit. Weniger
Fleisch fressen bedeutet weniger Ausstoß von Treibhausgasen. Außerdem
führt der Anbau von Viehfutter zu Entwaldung, das sorgt wieder dafür,
daß Tierarten verschwinden. Der Tiergarten Blijdorp wird die
vegetarische Diät in Etappen einführen und braucht hierfür zwei Monate
pro Tierart. Hierbei werden die Tiere intensiv beobachtet von einer
Forschergruppe aus der Universität Utrecht. Für die Besucher ist
attraktiv, daß die Anzahl der Fütterungszeiten für die meisten Tiere
erhöht werden soll. Forschungen in Finnland, Indien und den USA zeigen,
daß Fleischfresser, die umsteigen auf vegetarische Nahrung, länger
leben. So hat unlängst im Delhi Zoological Park in New Dehi, Indien,
der Bengaltiger Shiva das Rekordalter von 27 Jahren erreicht, in den
letzten siebzehn Jahren ernährte er sich vegetarisch. Für Tiger in
Gefangenschaft ist das 12 Jahre über dem Durchschnitt.
hartvannederland.nl - 30. März 2008
Leeuwen aan de rauwkost?
Rohkost für Löwen?
Die Löwen im Tiergarten Blijdorp werden in Kürze kein Stück Fleisch
mehr verdrücken. Sie gehen über zu Salat und anderen fleischlosen
Häppchen, wenn wir der Direktion glauben sollen. Die neue Speisekarte
soll ab 1. April gelten.
telegraaf.nl - 30. März 2008
Leeuwen Blijdorp worden vegetariër
Blijdorps Löwen werden Vegetarier
gelderlander.nl - 30. März 2008
Sla voor de leeuwen in Blijdorp
Salat für die Löwen in Blijdorp
Rotterdam. Obwohl die Viecher laut Pressebericht am Dienstag, dem 1.
April, zu vegetarischer Mahlzeit übergehen, versichert Direktor Ton
Dorresteyn, es sei Zufall und kein Scherz.
telegraaf.nl - 28. März 2008
Activisten bevrijden honderden nertsen
Aktivisten befreiten Hunderte Nerze
Ubachsberg. Aktivisten haben 400 Nerze aus einer Farm in Ubachsberg
befreit. Lange haben die Tiere die Freiheit nicht genießen können. Die
Polizei sagt in der Tageszeitung De Limburger, daß in derselben Nacht
360 wieder eingefangen wurden. Die Tierbefreiungsfront hat die
Verantwortung für diese Aktion übernommen. Diese fand in der Nacht vom
20 zum 21. März statt und wurde erst jetzt bekannt gemacht. Die Polizei
sagt, sie wisse nicht, wer hinter der Aktion steht.
dierennieuws.nl - 28. März 2008
Een dagje dierentuin(9): dierenpark De Oliemeulen
Ein Tag im Zoo (9): Tierpark De Oliemeulen
Für die Serie "ein Tag im Zoo" will ich auch einen Bericht machen von
Besuchen in nicht so auf der Hand liegenden Tierparks wie dem
"Dierenpark de Oliemeulen" in Tilburg. Sie nennen sich selbst
"seltsamster [vreemdste] Tierpark der Niederlande". Zunächst begonnen
als Reptilienhaus, vergrößerte sich der Tierbestand in den ersten fünf
Jahren, es kamen Affen, Greifvögel und einige kleine Wildkatzen hinzu.
Sehr schön, um hier einmal vorbeizuschauen. "Ein Tag im Zoo" ist hier
vielleicht ein bißchen zu optimistisch gesagt, denn vom Umfang und dem
Tierangebot her werden es nicht viele Menschen sein, die hier einen
ganzen Tag verbringen, aber ein paar Stunden doch. Auch wir haben
unseren Besuch dieses Parks verbunden mit einem Besuch des Safariparks
Beekse Bergen, was hier nicht weit entfernt liegt, und das war gut
getan. Ich kann mir vorstellen, daß es etwas anderes ist, wenn man in
der Nähe wohnt, dann ist es schön, hin und wieder einmal durch den Park
zu laufen. Im Jahre 1987 öffnete der Tierpark Reptilienhaus "De
Oliemeulen" seine Türen für das Publikum. Der Name Oliemeulen stammt
von der 1979 restaurierten Öhlmühle aus dem 17. Jahrhundert, in der das
Reptilienhaus errichtet ist. In dem geräumigen "Garten hinter dem Haus"
stehen Käfige und Unterkünfte der übrigen Tiere - wie verschiedene
Affen, Katzenartige und Greifvögel. ... Das Konzept des Parks hat mehr
von einem Auffangzentrum oder einem aus dem Ruder gelaufenen Hobby
einer Privatperson. ... Nun bin ich selbst nicht so ein Liebhaber von
kaltblütigen Reptilien und Amphibien, aber wenn man in Oliemeulen
gewesen ist, muß man auch sicher einen Blick geworfen haben auf ihre
beeindruckende Sammlung. Die Liebhaber hiervon kommen hier vollständig
zum Zuge und namentlich für sie ist es eine Empfehlung, De Oliemeulen
zu besuchen, wir haben uns ganz prima unterhalten. Einige Reptilien,
die hier zu sehen sind: Gekkos wie u.a. Neukaledonischer Kronengecko,
Bartagame, Riesengürtelschweif und Jemenchamäleon. Weiter an Amphibien
u.a. Pfeilgiftfrosch (Epipedopates Tricolor) und Färberfrosch
(dendrobates tinctorius). Allerhand Schildkröten und Schlangen, u.a.
der beeindruckende Tigerpython. ... Neben dem Python noch mehr
Schlangen und selbstverständlich auch eine Anzahl Spinnen, wie die
Vogelspinne. ... De Oliemeulen mag ein kleiner Tierpark sein, doch hat
dieser Park einmal die (Welt)Presse erreicht, nämlich 2002, als eine
zweiköpfige Kornnatter das Licht der Welt erblickte. Auch finden in De
Oliemeulen Reptilienbörsen statt und das liegt auf der Hand, weil De
Oliemeulen eine der größten Sammlungen von Reptilien und Amphibien in
den Niederlanden hat. ... Text: B. de Jonge
Website: www.wildcatsmagazine.nl
bndestem.nl - 28. März 2008
'Baas van Knut is een brute dierenhandelaar'
"Knuts Chef ist ein brutaler Tierhändler"
Schon Tage sind die Berliner Boulevardblätter voll über den "Zookrieg"
und wird Blaszkiewitz tiefer in den Dreck gedrückt. Die letzte
Anschuldigung kam gestern von einer ehemaligen Mitarbeiterin des Zoos.
Blaszkiewitz soll in den 1990er Jahren auf brutale Weise neugeborene
Kätzchen getötet haben. "Er sah sie liegen bei den Lamas, hob sie auf
und warf sie auf die Erde zu Tode." Die Geschichte vom "Kätzchenmord"
stimmt, wenn auch unklar bleibt, wie es geschehen ist. "Sie hatten
keine Mutter mehr und wären sowieso gestorben", so Anwalt Blaszkiewitz.
Anschuldigungen über dubiösen Tierhandel weist er resolut zurück.
"Erfundene Lügen und Halbwahrheiten." Claudia Hämmerling stützt ihre
Verdächtigungen auf eine lückenhafte Geschäftsführung. Von manchen
Tieren ist nicht herauszufinden, wo sie geblieben sind, obwohl ein Zoo
auch Sorge trägt für das Wohl seiner ehemaligen Bewohner. Obwohl
Hämmerling Unterstützung erhält von einigen Tierschützern, verfolgen
andere ihren Kreuzzug mit immer mehr Argwohn. Die Politikerin von den
Grünen hat schon früher für Aufmerksamkeit gesorgt mit
publizitätsträchtigen Kampagnen, von denen letztendlich nicht viel
übrig blieb.
rotterdamzoo.nl - 26. März 2008
lente in Blijdorp: aan de dieren ligt het niet...
Frühling in Blijdorp: an den Tieren liegt es nicht
Obwohl die gefühlte Temperatur nicht an Frühling denken läßt, kümmern
sich die (sub)tropischen Tiere nicht viel darum. Der
Grünschopf-Stirnvogel aus Surinam ist rege beim Brüten. In Taman Indah
sitzt das Jahrvogelweibchen auf den Eiern ... In der Victoria Serre
brütet ein Papuahornvogelweibchen. Auch die Weißnackenkraniche im
asiatischen Sumpf wie gehabt die ersten Vögel, die es zum Brüten
getrieben hat. In dem Nest liegen zwei Eier. Wenn alles gut geht,
können wir jeden Moment Küken erwarten.
rotterdamzoo.nl - 26. März 2008
tijgers Hermes en Alia maken kennis
Tiger Hermes und Alia lernen sich kennen
Für Tiger Hermes und die junge Tigerin Alia, die vor einem Jahr aus
Wuppertal nach Blijdorp gekommen war, ist eine spannende Zeit
angebrochen. Sie sind zu einem erneuten Rendesvouz gestartet, um
einander kennenzulernen. Wenn alles gut verläuft, sollen die beiden
Tiger in der nächsten Zeit täglich zueinander gelassen werden. Für das
Zuchtprogramm der Sumatra-Tiger ist es wichtig. daß es Nachwuchs gibt.
ad.nl - 27. März 2008
Tijgertje maand binnen
Kleiner Tiger bleibt noch einen Monat drin
Amersfoort. Die Sibirische Tigerin Kira (5) brachte diese Woche im
Tierpark Amersfoort ihren zweiten Wurf zur Welt. Eines der beiden
Jungen starb kurz nach der Geburt. Kira, die im März 2004 aus dem
Tierpark Emmen nach Amersfoort kam, hatte eine Tragzeit von 110 Tagen.
Am Abend der Geburt beobachteten sie Versorger über die Webcam. Mit der
Geburt leistet Tierpark Amersfoort einen wesentlichen Beitrag im Rahmen
des europäischen Arterhaltungsprogramms für den stark gefährdeten
Sibirischen Tiger. Ab Montag werden Life-Bilder auch via
www.dierenparkamersfoort.nl
gezeigt.
overloonzoo.nl - 26. März 2008
Kameel geboren 2008
Kamelgeburt 2008
Zu Ostern ist im Zoo Parc Overloon ein Kamel geboren worden. Das Kleine
stand schnell auf den Beinen und trinkt gut bei seiner Mutter. Trotz
weißer Ostern doch noch ein bißchen Frühling!
frieslandzoo.nl - 26. März 2008
Chinese muntjak geboren
Chinesischer Muntjak geboren
Trotz weißer Ostern hat wirklich der Frühling angefangen! Am
Osterwochenende ist im Aqua Zoo Friesland nämlich ein Chinesischer
Muntjak geboren worden. Dem Kleinen geht es gut und er ist zusammen mit
seinen Artgenossen im Biotop der Kleinen Pandas zu bestaunen.
ad.nl - 27. März 2008
Reuzenbaobab in diergaarde
Riesenbaobab im Tiergarten Blijdorp
Rotterdam. Der Tiergarten Blijdorp erhält einen Riesenbaobab. Keinen
wirklichen, nur einen aus Spritzbeton, gut und gerne 15 Meter hoch und
ungefähr sieben Meter breit. Der Riesenaffenbrotbaum wird im
Savannengebiet stehen, in der Nähe des "ui", des künftigen Zuhauses der
Giraffen.
gelderlander.nl - 27.März 2008
In 95 jaar van Fazanterie Buitenlust tot Burgers' Rimba
In 95 Jahren von der Fasanerie Buitenlust zu Burgers' Rimba
Arnhem. Am 30. März 1913 machte Johan Burgers seine Privatsammlung von
Tieren öffentlich unter dem Namen Fasanerie Buitenlust im Städtchen
's-Heerenberg (Gelderland). Im Jahre 1923 zog Burgers nach Arnhem um,
wo er 1924 Burgers Naturtierpark eröffnete. Ende der 1930er Jahre
übernahmen Reinier van Hooff und seine Frau Lucie van Hooff-Burgers,
Johans Tochter, den Zoo. Schon seit der Entstehung des Parks wurden die
Tiere so natürlich wie möglich untergebracht und nahm die persönliche
Anregung der Besucher einen wichtigen Platz in der Philosophie ein.
Reinier van Hooff und seine Frau hatten allerdings eine schwierige
Zeit: die Krisenjahre [1929-1940], danach den Zweiten Weltkrieg mit der
Schlacht um Arnhem als Tiefpunkt und danach der Wiederaufbau. Antoon
van Hooff und seine Frau Greet van Hooff-Wierenga ergriffen die Chance
mit beiden Händen, die finanzieller Wohlstand und technologische
Entwicklungen ihnen nach dem Krieg boten. Im Jahre 1968 eröffnete
Antoon van Hooff, der Enkel von Johan Burgers, den ersten Safaripark
auf dem europäischen Festland. Im Jahre 1971 folgte die weltberühmt
gewordene Schimpansenkolonie. Im Jahre 1988 verwirklichte Antoon van
Hooff seinen großen Traum, nämlich einen vollständig überdachten
tropischen Regenwald, in dem Tiere so frei wie möglich leben: Burgers'
Bush. Im Jahre 1994 folgte Burgers' Desert, die überdachte Felswüste
von Arizona, und im Jahre 2000 Burgers' Ozean, ein Aquarium von acht
Millionen Liter Wasser. Seit 2004 bildet Sohn Alex van Hooff, gemeinsam
mit seiner Frau Bertine van Hooff-Nusselder und seiner Mutter die
Direktion. Im Jahre 2007 eröffneten sie das Safari Meeting Centre: ein
modernes Kongreßzentrum, bestehend aus dem Auditorium, dem Foyer, dem
Safari Restaurant und fünf benachbarten Tagungsräumen. Burgers' Safari
wurde ergreifend erweitert mit einer riesengroßen Felsformation und
einer überdachten Stallanlage von anderthalb Hektar. Burgers' Rimba, in
der Tiere aus dem Urwald von Malaysia zu sehen sind, wird Mitte Mai
2008 offiziell eröffnet.
Dänische
Meldungen
aalborg-zoo.dk - März 2008
Orangutang født i Aalborg Zoo
Orang-Utan geboren im Zoo Aalborg
Montag morgen (10.März) konnte Tierpflegerin Vibeke Møller mit
freudiger Stimme erzählen, daß Orang-Utan Mona ein Kleines geboren
hatte. Die Geburt war einige Wochen mit Spannung erwartet und verlief
ohne große Komplikationen. Das ist Monas zweites Junges, 1988 gebar sie
ihr Kind Demo, das jetzt im Zoo Münster in Deutschland ist. Der Zoo
Aalborg ist der einzige Zoo in Dänemark, der den bedrohten Orang-Utan
hält und hat übrigens große Traditionen in der Zucht von Orang-Utans.
Die Geschichte begann mit Charlie und Sussi, die 1960 in den Zoo
Aalborg kamen. Die drei nachfolgenden Generationen kann man jetzt im
Zoo sehen: die 35-jährige Anna lebt Seite an Seite mit der 19-jährigen
Mona und dem kleinen, neuen Baby.
reepark.dk - März 2008
Forskellige daglige aktiviteter
Verschiedene tägliche Aktivitäten
Ree Park - Ebeltoft Safari hat seit 15. März wieder geöffnet. Tägliche
Aktivitäten in der Zeit vom 15. März bis 20. Juni 2008: 11 Uhr
Gepardenfütterung in Afrika; 11.30 Uhr Wildhundefütterung in Afrika; 13
Uhr Vogelvorführung auf der Falknerbühne; 14 Uhr Fütterung der Wölfe
und Bären in Nordamerika; weitere Aktivitäten, u.a. Kamelreiten in
Asien.
zoo.dk - März 2008
Preview af Zoos elefanter i Norman Fosters Elefanthus
Vorschau auf die Elefanten des Zoos in Norman Fosters
Elefantenhaus
In der letzten Woche zogen sieben Elefanten des Zoos Kopenhagen in das
neue Elefantenhaus, entworfen von Weltarchitekt Norman Foster. Zu
Ostern hatten Zoobesucher die Möglichkeit, die Elefanten-Innenanlage
und die neue Umgebung zu erleben. Am Ostermontag war die letzte Chance.
Am Dienstag war das Haus für die Besucher wieder geschlossen. Das neue
Haus wird offiziell in den Schulsommerferien eröffnet.
Polnische
Meldungen
zoo.wroclaw.pl
- Ende März 2008
Przybyła "Arka Noego"
"Arche Noah" im Zoo Wroclaw angekommen
Vor einigen Tagen erreichte unseren Zoo eine wahre "Arche Noah" in
Gestalt eines großen Transports von Tieren aus verschiedenen
europäischen Zoos: ein Zweifingerfaultier, der ungewöhnliche Papagei
Kea, Rotwangenhornraben, Spornschildkröten, Spaltenschildkröten,
Chinesische Riesensalamander und eine große Schar Rosaflamingos. Neuer
Bewohner unseres Terrariums ist ein ungewöhnliches Insekt: ein
Wandelndes Blatt. Unser Kea ist der einzige Vertreter seiner Art in
Polen. Es ist ein junges Weibchen, das im vorigen Jahr in einem
belgischen Zoo aus dem Ei schlüpfte. Bald wird sich zu ihm ein Männchen
aus dem Allwetterzoo Münster gesellen. Gerettete Knirpse: Seit kurzem
beherbergt unser Zoo ein neues Paar Europäischer Fischotter. Das junge
Männchen im Alter von etwa drei bis vier Monaten wäre beinahe unter
Autoräder geraten, es wurde gerettet von einer Einwohnerin aus Jelenija
Góra. Das etwas ältere Weibchen (es ist etwas über ein Jahr alt)
erhielten wir aus einem Tierheim, wohin es dank der Vermittlung eines
Einwohners aus Wrocław geraten war. Affenliebe: Große Gefühle für ihren
Partner entwickelte das Weißkopfsaki-Weibchen Rosi, das zu uns aus dem
Zoo Drusillas in England kam. Der Partner, das Männchen Giso erwidert
deutlich das Gefühl. Nach 25-jähriger Abwesenheit können wir wieder ein
Zweifingerfaultier in unserem Zoo sehen. Das Männchen mit dem
klangvollen Namen Xerxes kam gerade aus dem Zoo Antwerpen zu uns.
zoo.opole.pl - 21. März 2008
Święty
żuraw
Heiliger Kranich
Der Mandschurenkranich ist bekannt wegen seiner roten Krone, er wird
als heiliger Vogel angesehen. Er ist einer der zwei seltensten Kraniche
weltweit. In den Ländern des Fernen Ostens gilt er als Symbol des
Wohlergehens, der Treue, des Glücks und der Liebe sowie eines langen
Lebens. Unser Zoo erhielt ein Paar dieser schönen Vögel im Rahmen des
Erhaltungszuchtprogramms dieser bedrohten Art. Das Männchen kam aus dem
Zoo Riga, das Weibchen aus dem Vogelpark Walsrode.
zoo.opole.pl - 20. März 2008
Mały,
czarny diabelek
Kleines, schwarzes Teufelchen
Der Zoo Opole erhielt einen Mohrenmaki aus dem spanischen Zoo Santilana.
zoo.gd.pl - 20. März 2008
Drapiezników przybywa
Zuwachs bei den Raubtieren
Drei kleine Serwale und drei Fuchsmangusten - das ist die
Geburtenbilanz der letzten Woche im Zoo Gdansk.
Russische
Meldungen
mignews.com -
29. März 2008
Директору
зоопарка
угрожают
из-за убийства
котят
Zoodirektor wegen Kätzchenmord bedroht
Die Polizei in Deutschland ermittelt in einem Fall, der zusammenhängt
mit anonymen Drohungen, die gerichtet sind an die Adresse des Direktors
des Berliner Zoos, wie am Samstag, dem 29. März, die Agentur Reuters
mitteilte. Der Brief, der eine Morddrohung erhielt, traf im Zoo ein,
nachdem der Direktor zugab, vier Kätzchen umgebracht zu haben, denen er
den Hals brach. Der Direktor des Zoos, Bernard Balschekewitsch,
erklärte, er habe die verwilderten Kätzchen im Jahre 1991 getötet, weil
die Gefahr bestand, daß sie die Tiere im Zoo infizieren [mit
Krankheitserregern]. "Ich bin immer noch der Meinung, daß ich die
richtige Entscheidung getroffen habe", sagte der Direktor in einem
Interview für eine einheimische Zeitung.
[Zum Vergleich die Reuters-Meldung; englische Journalisten haben keine
Probleme mit der Schreibweise deutscher Namen, bei der Übertragung ins
Russische kann schon mal Kurioses herauskommen]
uk.reuters.com - 29. März 2008
Berlin Zoo chief threatened over kitten killings
BERLIN (Reuters) - German police are investigating after Berlin Zoo
reported an anonymous threat against its director following his
confession he once killed four kittens by breaking their necks.
Zoo Director Bernhard Blaszkiewitz admitted recently he had killed the
wild kittens in 1991, saying they posed a threat to the zoo's animals
as they can carry di | |