E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
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   Dirk Petzold
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 415 vom 27. März 2008

Liebe Leser,

leider bleibt mir heute nicht viel Zeit für das Vorwort. Ist vielleicht auch besser so, denn wenn ich auch nur versuchen würde, das Dickicht an Berliner Halbwahrheiten zu lichten und die (wenigen) echten Argumente auf beiden Seiten freizulegen, würde es wieder etwas länger werden.
Lang genug ist die heutige Ausgabe aber ohnehin schon. Da tauche ich lieber mal zehn Tage ab und lasse mich überraschen, was sich bis dahin aus dem Thema entwickelt hat.
Na gut, eine Information hätte ich noch: 1994 gab es in Genk jedenfalls ein Zwergflußpferd. Dieser fürchterliche Zoo wurde zum Glück wenige Jahre später geschlossen.

Dirk Petzold
Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
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Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
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Aktualisierung von Zoo-Infos.org:
Wie versprochen, wurden zu Ostern auch d
ie Versionen für Österreich und die Schweiz aktualisiert.

Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibien vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen. Weltweit unterstützen Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Informationen bereitgestellt.


Zoo Landau, 26.03.2008
Wir tun was für Kröten! - Erstes gemeinsames Unterrichtsprojekt von NABU und Zooschule Landau

"Jedes Jahr verdanken allein in der Südpfalz Tausende von Lurchen ihr Leben der Hilfe von Naturschützern", erklärt Ingeborg Keller von der Naturerlebnisschule des Naturschutzbundes (NABU) Landau. 36 Viertklässler der Thomas-Nast-Grundschule hören der Umweltpädagogin gespannt zu. Nahe der Pfalzwerke Landau, hinter dem "Gillet-Parkplatz" haben sie sich eingefunden, um sich vor Ort über Rettungsmaßnahmen zu informieren. Sie erfahren, dass Lurche Straßen ohne Rücksicht auf den Verkehr überqueren, um zu ihrem Laichgewässer zu gelangen. Die Oskar-von-Miller-Straße ist so ein Gefahrengebiet. Zahlreiche Erdkröten überqueren jedes Jahr diesen Bereich, um in das Rückhaltebecken auf der anderen Straßenseite zu gelangen. "Damit die Laichtour der Kröten nicht tödlich endet, müssen wir Menschen helfen", erklärt Keller. Sie zeigt den Kindern die Amphibienzäune, die die Kröten aufhalten, und die eingegrabenen Eimer, in die die Kröten plumpsen. Darin werden sie von den Krötenrettern über die Straße in das sichere Feuchtgebiet getragen. "Bereits 250 Erdkröten wurden auf diese Weise hier in den letzten Tagen gerettet", berichtet Keller den staunenden Kindern. Und heute morgen kommen wegen der kalten Nacht vier weitere Erdkröten dazu.

Solms-Braunfelser - 20. März 2008
Lurche gehen zur Schule
Wie aus glibberigen Eiern erwachsene Frösche werden, beobachten Schülerinnen und Schüler des Herborner Johanneum-Gymnasiums in den nächsten Wochen. Unterstützt werden sie dabei vom Uckersdorfer Vogelpark, der sich auch für den Schutz von Amphibien einsetzt. "Amphibien geht es so schlecht wie keiner anderen Tierart", sagt sein Leiter Wolfgang Rades. Mehr als ein Drittel der weltweit fast 6000 Arten sei gefährdet, führt er aus. Deshalb beteiligt sich sein Park an der Aktion "Amphibien-Arche". Um schon einmal Lust zu machen auf die Beschäftigung mit Amphibien, krabbelte am Montag ein echter Feuersalamander über die Tische des Klassenraums. Beobachten und beschreiben bilden aber nur einen Teil der Aufgabe der Biologie-Begabtenförderung. Dazu gehört auch, die Probleme um den Amphibienschutz zu diskutieren. Besonders das Zerschneiden der Lebensräume durch Verkehrswege wie auch die Vernichtung von Feuchtbiotopen spielten dabei eine Rolle. Der Vogelpark und der Naturschutz- und Förderverein wollen in den kommenden Monaten weitere Aktionen und Veranstaltungen zur "Amphibien-Arche" anbieten. Die Kindergruppe des Vereins, die "Die Vogelparkentdecker" heißt, werde sich in den kommenden Monaten ebenfalls verstärkt den Lurchen, Kröten und Fröschen widmen.

20minuten - 26. März 2008
2008 ganz im Zeichen des Frosches
Im Jahr des Frosches sind Amphibien Thema im Naturzentrum Sihlwald und im Wildpark Langenberg. Neben einer Ausstellung richtet Grün Stadt Zürich zwei Amphibienpfade ein. Die World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) hat 2008 zum Jahr des Frosches ausgerufen. Aus diesem Anlass präsentiert das Naturzentrum Sihlwald die von Pro Natura Zürich erarbeitete Ausstellung «Der Grasfrosch und seine heimlichen Freunde». Darin werden auch lebendige Tiere gezeigt. Parallel dazu richtete Grün Stadt Zürich zwei Amphibienpfade ein. Diese werden am Aktionstag vom 30. März im Wildpark Langenberg und an der Sihl beim Naturzentrum Sihlwald eingeweiht. Auch nach dem Eröffnungstag sind eine Reihe von Anlässen zum Thema Amphibien vorgesehen.

Hamburger Abendblatt - 22. März 2008
Oster-Nachwuchs im Wildpark Eekholt
"Sei kein Frosch" lautet das Motto der traditionellen Osterrallye im Wildpark Eekholt. Ostersonntag können alle kleinen und großen Besucher durch den Park streifen und dabei spannende Aufgaben lösen. Das besondere Oster-Motto wurde mit Bedacht gewählt: 2008 ist das "Jahr des Frosches", und der bei uns heimische, leuchtend grüne Laubfrosch ist der "Frosch des Jahres 2008".

sz-online - 24. März 2008
Zahl der Lurche in der Oberlausitz zurückgegangen
Das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sorgt sich um den Rückgang der Lurche. An zwei stark befahrenen Straßen in dem Unesco-Schutzgebiet werden seit Jahren Frösche und Kröten bei der Wanderung zu ihren Laichgewässern statistisch erfasst. Allein entlang des 700 Meter langen Schutzzaunes zwischen Steinölsa und Leipgen (Niederschlesischer Oberlausitzkreis) wurden im Jahr 2002 fast 6000 Amphibien registriert und umgesetzt. Nur knapp 1500 Tiere seien es 2007 gewesen, sagte der für Artenschutz zuständige Dirk Weiss. Betroffen seien vor allem Erd- und Knoblauchkröten. Es liege die Vermutung nahe, dass durch Trockenheit im Frühjahr und heiße Sommer Gewässer nicht ausreichend mit Wasser gefüllt seien.
www.biosphaerenreservat-oberlausitz.de

Stadtnetz Wuppertal - 23. März 2008
Zoo-Verein Wuppertal e.V. und Partner helfen der Geburtshelferkröte
Für das weltweite Jahr des Frosches, der „Amphibian Ark “ aller Zooverbände der Erde, haben sich Zoo- Verein und Zoo viel vorgenommen. Sie wollen die im Bergischen Land von der Ausrottung bedrohte Geburtshelferkröte im Zoo ansiedeln. Wo- dort wo sie am besten geschützt sein wird, im Löwengehege, in dem ein Geburtshelferkrötenbiotop bereits eingeplant war.


Praxisseminar Amphibienmedizin
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (ZWE – Fachgruppe der DVG) in Kooperation mit der Wilhelma und der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA)
Datum: 27.-29.06.2008, Ort: Wilhelma (Stuttgart)
Programm u.a.:
Amphibien – Taxonomie und Anatomie, S. Lötters
Anästhesie und Analgesie, H. Kempf
Parasitologie, F. Mutschmann
Das Kamasutra der Frösche (Beobachtungen zum Sexualverhalten bei Zootieren), W. Rietschel
Praktische Übungen
ATF-Anerkennung: 12 Stunden
Teilnahmegebühren: Für DVG/ATF-Mitglieder 120.- ¤, Nichtmitglieder: 170.- ¤
Anmeldung, weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Tagungshotel unter www.dvg-zwe.de

AZA
The Disney Wildlife Conservation Fund has announced a $250,000 donation to the AZA Amphibian Fund. We encourage anyone seeking support for amphibian conservation efforts (in situ and/or ex situ projects welcome) to respond to our RFP. For more information on the fund and application guidelines, visit http://www.aza.org/ConScience/CEF_AmphibFund/



Materialsammlung der Zoopädagogen


WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Berliner Kurier - 25. März 2008
Neue Vorwürfe gegen den Tierpark-Chef
Die Front gegen Tierpark-Chef Dr. Bernhard Blaszkiewitz wächst. Jetzt will auch Berlins Tierschutzbeauftragter Dr. Klaus Lüdcke wissen, ob Tierpark-Tiere bei einem belgischen Zootier-Schlachter endeten. Und es gibt neue Vorwürfe. Hunderte Tiere soll der Tierpark verkauft haben, ohne ihr Schicksal zu verfolgen. Lüdcke: "Die Vorwürfe schwirren unter Tierschützern schon lange. Ich habe Dr. Blaszkiewitz darauf angesprochen. Doch seine Erklärung hat mich nicht befriedigt. Der Tierpark bekommt Millionen Steuergelder. Die Berliner haben ein Recht zu erfahren, was mit den Tieren passiert." Seine Forderung: Kein Handel mehr mit Zoo-Tieren! Inzwischen erhebt Hämmerling neue Vorwürfe: Ein Tierhändler, mit dem Blaszkiewitz zusammenarbeitete, soll Paviane an ein Münchner Versuchslabor geliefert haben. Woher die Affen stammten, sei unklar. Und: Eine Tierpark-Giraffe soll sich bei der Vorbereitung des Transports mit einem Händler den Hals gebrochen haben.

Tagesspiegel - 25. März 2008
Zicken im Zoo
In der Diskussion um Züchtungen und Tierverkäufe von Zoo und Tierpark hat sich die Fördergemeinschaft beider Einrichtungen zu Wort gemeldet. „Die Vorwürfe der Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling sind stillos und boshaft“, sagte Vereinsvorsitzender Thomas Ziolko. „Im Zoo kommt es einfach zu einem stärkeren Anwachsen des Tierbestandes als in freier Natur, wegen der guten Tierhaltung und der tiermedizinischen Versorgung“, so Ziolko. Wenn Hämmerling eine Geburtenkontrolle fordere, sei dies „mit massiven Eingriffen verbunden. Zootieren darf Aufzucht nicht verwehrt werden.“ Hämmerling hatte kritisiert, Blaszkiewitz verkaufe an Werner Bode, der auch Tierschlachter beliefere, sowie Paviane – nicht aus Berlin – zu Versuchszwecken nach München verkauft haben soll. Unfälle wie jener mit einem Giraffenjungbullen, der sich bei einer Blutuntersuchung für einen Verkauf das Genick brach, „können aber passieren“. Zoo-Vorstand Blaszkiewitz bestätigte den Unfall, wies aber Vorwürfe der Abgeordneten, „der nun alle fünf Minuten was Neues einfällt“, erneut als völlig haltlos zurück. „Ich kenne Herrn Bode seit fast 30 Jahren und arbeite vertrauensvoll mit ihm zusammen.“

Berliner Morgenpost - 25. März 2008
Zoofreunde unterstellen Grüner boshafte Kampagne
Die Grünen-Politikerin Hämmerling wirft dem Zoo vor, Tiere für Versuchszwecke an Labors vermittelt zu haben. Zoodirektor Blaszkiewitz weist die Vorwürfe zurück und bekommt nun Rückendeckung vom Förderverein der Hauptstadtzoos. Der Verein bezeichnet die Vorwürfe als stillos und boshaft. Bei der Berliner Staatsanwaltschaft dauerte die Prüfung der Vorwürfe noch an. Sollte ein Anfangsverdacht des Verstoßes gegen den Tierschutz vorliegen, würden weitere Ermittlungen aufgenommen. Dies sei aber noch nicht entschieden, sagte die Sprecherin. Es sei derzeit auch nicht abschätzbar, wie lange die Prüfung dauere.
Der Zoo wollte sich indes nicht zu der Forderung eines Tierpflegers äußern, dass Publikumsliebling Knut so schnell wie möglich den Zoo verlassen müsse. Der knapp 16 Monate alte Eisbär, der von Pfleger Thomas Dörflein mit der Flasche aufgezogen wurde, menschele zu sehr und schreie, wenn Dörflein nicht in der Nähe sei, berichtete die "Bild"-Zeitung.

Berliner Morgenpost - 25. März 2008
Frau Hämmerling, was haben Sie gegen den Zoo?
Die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling hat den Direktor von Zoo und Tierpark, Bernhard Blaszkiewitz, scharf angegriffen und ihn wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Joachim Fahrun sprach mit ihr.

Berliner Morgenpost - 24. März 2008
Zoo soll Wildtiere an Labore vermittelt haben
Hat der Berliner Zoo Tiere für Versuchszwecke an Labors vermittelt? Diesen Verdacht äußerte gestern die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling und forderte in diesem Zusammenhang eine strenge Geburtenkontrolle in Zoo und Tierpark: "Es gibt Hinweise, dass Tiere für Versuche missbraucht wurden." In ihr vorliegenden Dissertationen sei von Pavianen die Rede, die über den Werner Bode Tierhändler in Labors landeten. "Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz hatte selbst mehrfach von der ?guten Zusammenarbeit' mit Bode geschwärmt", sagte die tierschutzpolitische Sprecherin ihrer Partei im Abgeordnetenhaus, Hämmerling. Auch der Deutsche Tierschutzbund kritisierte, dass der Zoo gegen den Ethikkodex, der vom Weltzooverband (WAZA) und dem Europäischen Zooverband (EAZA) aufgestellt und auch vom Berliner Zoo unterschrieben wurde, verstoße. Die weltweit agierende Tierschutzorganisation Peta untermauert Anschuldigungen gegen den Zoo mit einem Gutachten, das dieser Zeitung vorliegt. Ihr Sprecher Frank Albrecht: "So hat der Tierpark Berlin von 1991 bis 2007 keine einzige reinrassige Rotschild- oder Uganda-Giraffe nachgezüchtet, obwohl Direktor Blaszkiewitz das in den jeweiligen Jahresberichten behauptet." Vielmehr habe er bei Giraffen 16 Hybridzuchten und neun Hybrid-Inzuchten zugelassen. Hämmerling zufolge soll der Berliner Tierpark in den vergangenen Jahren Hunderte Wildtiere an Händler verkauft haben, ohne deren Schicksal weiter zu verfolgen. Demnach weisen die Jahrbücher des Tierparks bis 2006 jährlich 20 bis 40 Tierabgaben an den Händler Bode aus. Dieser habe jedoch erklärt, seit fünf Jahren keinen Tierhandel mehr zu betreiben. Zoodirektor Blaszkiewitz, der sich stets gegen "chemische Geburtenkontrolle" ausspricht, entgegnete zu den Vorwürfen, dass die nötigen Angaben im Jahresbericht des Tierparks stünden. "Das ist alles kein Geheimnis." Der angesprochene Händler habe die Tiere "vermittelt". Weiter: "Ich bin es müde, auf Hämmerling zu antworten."

Berliner Morgenpost - 24. März 2008
Grünen-Politikerin fordert Geburtenkontrolle in Zoos
Nach den jüngsten Vorwürfen gegen die Berliner Zoos im Zusammenhang mit dem Verkauf von Tieren fordert die Grünen- Politikerin Claudia Hämmerling jetzt strenge Geburtenbeschränkungen.

Berliner Kurier - 21. März 2008
Diskussion um Tierpark-Nachwuchs hält an - Tierschützer fordern ...
Die Diskussion um den Verbleib von Berliner Zootieren hält an. Die Tierschutzorganisation Peta verlangt Aufklärung und fordert den Rücktritt von Tierpark- und Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz. Dieser wies die Vorwürfe entschieden zurück. Die Staatsanwaltschaft prüft unterdessen, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird. Blaszkiewitz weigere sich strikt, etwas über den Verbleib zu verraten. «Da muss man ja Verdacht schöpfen», sagte Albrecht. Blaszkiewitz weist die Vorwürfe zurück. «Nichts verschwindet bei uns, die Schlachtungsgeschichten sind erfunden», sagte er. In den Jahresberichten seien alle Tiere quantitativ verzeichnet. Die Bestands-, Geburts- und Abgabezahlen könnten dort von jedem nachgelesen werden. «Wir geben über 90 Prozent der Tiere an andere Zoos ab, manche werden an Privatpersonen verkauft, manche an Tierhändler unseres Vertrauens.» Die Kritik an diesem Berufsstand könne er nicht nachvollziehen. «Wir kaufen auch bei Tierhändlern, zum Beispiel Fische, das ist ganz normal.»

Ad-Hoc-News - 21. März 2008
Tierschützer fordert
Nach Ansicht der Tierschutzorganisation Peta züchtet der Berliner Tierpark «aus Profitgier» zu viel Nachwuchs. «Der Verbleib der Jungtiere ist ungeklärt», kritisierte Frank Albrecht von Peta. Tierpark- und Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz wolle «die Knutomanie» aufrechterhalten und dadurch mehr Besucher anlocken. Wenn die «kleinen, niedlichen Tiere» größer würden, gebe es für sie im Tierpark keine Verwendung mehr. In den vergangenen fünf Jahren seien bis zu 500 Tiere «verschwunden», schätzt Albrecht. Blaszkiewitz weigere sich strikt, etwas über den Verbleib zu verraten.

WELT ONLINE - 20. März 2008
Nach Kritik an Zoos: Tierschützer verlangen Aufklärung
Die Berliner Staatsanwaltschaft bearbeitet die Strafanzeige der Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling gegen Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz. "Wir prüfen, ob tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen und Ermittlungen aufzunehmen sind", sagt Sprecherin Simone Herbeth. Hämmerling wirft Blaszkiewitz vor, zu viele Jungtiere zu produzieren, die über den Umweg des Tierhandels in Schlachthäusern landen, und sieht darin einen Verstoß gegen Tierschutzgesetz und Grundgesetz. Der Deutsche Tierschutzbund fordert auch Aufklärung in der Sache.

WELT ONLINE

Der Zoodirektor und das "Fräulein Hämmerling"
Die Kragenbären, das hatte der Tierhändler Ruhe am 16. Juli 1992 schriftlich bescheinigt, wurden an einen "Zoo" im belgischen Wortel geliefert. Nach Wortel ging auch besagtes Zwergflusspferd. Belegt ist das im Zoo Basel, der das Zuchtbuch führt. Hämmerling wirft der Einrichtung "nachträgliche Manipulation der Zuchtbücher im Falle eines Zwergflusspferdes" vor. So habe das Zuchtbuch 1995 dokumentiert, dass das Zwergflusspferd am 29. September 1992 an Tierhändler Werner Bode abgegeben worden sei, der es einen Tag später an Louis Lenaerts in Wortel geliefert habe. Später wurde der Verbleib geändert in Abgabe an den Zoo Limburgse Genk am 30. September 1992. Dann verliert sich die Spur.
Hämmerling sagt nun, dass es keinen Zoo in Wortel gebe, sondern nur den Tierhändler Lenaerts - und der sei ein Tierschlächter. Lenaerts ist nicht zu erreichen, er hat sein Geschäft aufgegeben. Der Zoo Basel aber widerspricht Hämmerlings Vorwurf. "Es ist kompliziert, aber eines ist klar: Wir manipulieren keine Zuchtbücher", sagt Zoosprecherin Tanja Dietrich. Zuchtbuchführer erstellen eine Art Protokoll aus den Daten, die ihnen von Zoos - und früher auch von Händlern - zugeliefert werden. "Wir reisen nicht jedem Tier hinterher und kontrollieren die Angaben", so Dietrich. Tierhändler Werner Bode (75) erklärte gestern: "Ich habe das Zwergflusspferd vom Tierpark übernommen und in den Zoo Limburgse gebracht." Dessen Betreiber habe nicht zahlen können, sondern ihm Tiere zum Tausch angeboten. Das Geschäft habe er über den Tierhändler Lenaerts abgewickelt.

Berliner Kurier - 20. März 2008
Zoo-Direktor Blaszkiewitz und die Tiere
Eine Anzeige, weil Tierpark-Tiere angeblich bei einem belgischen Schlachter endeten, Rücktritts-Forderungen von Tierschützern und immer neue Vorwürfe! Es könnte eng werden für Zoo- und Tierpark-Chef Dr. Bernhard Blaszkiewitz. Denn Zoo-Aufsichtsrat Prof. Leo Brunnberg sagt: "Wenn da kapitale Fehler gemacht wurden und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist, muss man Konsequenzen ziehen. Oder man muss Dr. Blaszkiewitz jemand zur Seite stellen."
Blaszkiewitz-Kollege Michael Böer, Chef vom Serengeti-Park Hodenhagen, lobt den Tierpark-Chef zwar als "moralisch absolut integre Person." Er sagt aber auch: "Jeder in unserem Beruf kümmert sich darum, was mit den Tieren weiter passiert. Das ist ein moralisches Grundgesetz. Wir lassen uns immer Informationen geben, wo die Tiere hingehen. Wer ein Tier hält, ist verantwortlich dafür , dass es ihm gut geht."

Welt.de - 22. März 2008
Neue Strafanzeige gegen Chef des Zoos
Der Berliner Tierpark soll nach Angaben der Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling in den vergangenen Jahren Hunderte Wildtiere an einen Händler verkauft haben, ohne deren Schicksal weiter zu verfolgen. Sie habe eine weitere Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. Blaszkiewitz wies auch die neuen Vorwürfe zurück. Er betonte, die nötigen Angaben stünden im Jahresbericht des Tierparks. "Das ist alles kein Geheimnis." Der Händler habe die Tiere "vermittelt".

Bild.de - 19. März 2008
Knuts Zoo-Chef soll zurücktreten
Der Krimi um die süssen Kragenbären aus dem Tierpark. Jetzt fordert auch der Deutsche Tierschutzbund Konsequenzen. „Falls es sich eindeutig beweisen lässt, dass sie beim Schlachter endeten, muss Blaszkiewitz endlich seine Ämter abgeben“ , so Wolfgang Apel (56), Präsident beider Tierschutzvereinigungen.

Bild.de - 20. März 2008
Schämt sich Knut für seinen Zoo-Chef?
Unser Kult-Eisbäre Knut (15 Monate) versteckt sein Gesicht, als würde er sich schämen vor seinem Publikum.


times online - 21. März 2008
Knut zoo accused of selling its animals
Not all the animals in Berlin zoo receive the star treatment lavished on Knut the polar bear. As visitors snapped the once-cuddly celebrity yesterday, the zoo came under fire for allegedly dispatching three elderly black Himalayan bears and a hippo to the slaughterhouse to make the most out of their skins and meat. The claims, made by the Green politician Claudia Haemmerling, have caused uproar in Germany.
>> wie schon bei der "geforderten Knut-Tötung: die ausländische Presse springt auf das Thema auf, hat aber dann Infos nur aus dritter Hand und reimt sich was zusammen. Sehr langer Artikel.


Volksstimme - 26. März 2008
Zoochef hält extra einen aufgerüsteten Einsatzwagen bereit / Noch ...
Auch sechs Tage nach dem " Ausbruch " des Karpatenluchses aus seinem Gehege im Magdeburger Zoo fehlt von dem Tier bisher noch jede Spur. Inzwischen steht fest, dass es sich bei dem jungen Luchs ( 2007 im Dortmunder Zoo geboren ) um das Weibchen der beiden in der vergangenen Woche zur Zucht angelieferten Tiere handelt. Wie die seltene Unterart der europäischen Großkatze den mit Strom gesicherten Zaun überqueren konnte, ist bisher noch unklar. Eine Vermutung von Zoochef Kai Perret ist es, dass das Tier mit einem Sprung gegen den Strom führenden Zaun gekommen ist und statt ins Gehege geschleudert zu werden nach außen gelangte. Recherchen der Volksstimme haben indes ergeben, dass das ausgebüxte Luchsweibchen von einer bekannten " Ausbrecherfamilie " abstammt. " Paco ", der Vater aus Dortmund, hatte beim Sturm Kyrill im Januar vergangenen Jahres die Gunst der Stunde genutzt. Ein Baum war auf den Elektrozaun gefallen. Die kurze stromlose Zeit nutzte das Tier zur Flucht.
Auch aus dem städtischen Wildpark in Wernigerode im Harz sind vor einigen Wochen zwei Luchse ausgebüxt und bisher nicht wieder aufgetaucht.

Volksstimme Magdeburg - 25. März 2008
Zoo sucht Luchs: Kescher und Narkosepfeil sind startklar
Magdeburg. Helle Aufregung gestern Mittag am Krähenstieg und im Bereich des Neustädter Sees. Gleich mehrere Zeugen sichten gegen 11.30 Uhr einen Luchs. Das Tier hatte schon vor fünf Tagen Reißaus aus dem Zoo genommen. Doch erneut haben die Zoomitarbeiter Pech. Nachdem die Raubkatze in der Nacht zum Gründonnerstag offenbar problemlos über den Zaun des Geheges entwischen konnte, macht sich der Luchs auch gestern wieder aus dem Staub – bevor die drei herbeigerufenen Zoomitarbeiter seiner habhaft werden können. Bei dem Tier handelt es sich um einen sehr jungen Luchs. So wie sein neuer Artgenosse im Magdeburger Zoo wurde er erst 2007 geboren. Der hiesige Zoo holte das Weibchen erst eine Woche vor Ostern aus dem Dortmunder Zoo, das Männchen aus dem Zoo Chemnitz. Beides sind Karpatenluchse. Da der Luchs nach Nahrung sucht, ist nicht auszuschließen, dass er auch in Kaninchen- oder Hühnerställe einbricht.

Leipziger Volkszeitung - 25. März 2008
Rätsel um ausgerissenes Luchs-Weibchen aus Magdeburger Zoo
Die Flucht eines jungen Luchses aus seinem Gehege gibt dem Magdeburger Zoo weiter Rätsel auf. "Wir können uns noch nicht erklären, wie das Tier entkommen konnte", sagte Marketingleiterin Katrin Demco am Dienstag. Das Gehege sei neu, die Sicherheitsvorkehrungen alle intakt gewesen. Die Zoologen vermuten, dass das Weibchen trotzdem über den rund drei Meter hohen Zaun geklettert ist. "Wahrscheinlich war der Impuls des Elektrozauns nicht stark genug, um es abzuschrecken", erklärt Demco.


MVregio - 23. März 2008
Stabile Eintrittspreise in Zoos - Ausnahme Rostock
Mit stabilen Eintrittspreisen gehen die meisten Zoos und Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern in die Saison 2008. Eine Ausnahme bildet der größte Zoo des Landes in Rostock, der die Tageskarte für Erwachsene von 9 auf 11 Euro erhöht hat. Dies sei nach drei Jahren die erste Preiserhöhung, sagte Zoosprecherin Kerstin Haase in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa.


Aachener Zeitung - 26. März 2008
50.000 Quadratmeter Zoo sollen dem neuen Golfplatz weichen
Jülich. «Unsere kleine Arche Noah ist in schweres Fahrwasser geraten.» Das sagt Eva Behrens-Hommel, Vorsitzende des Kuratoriums Brückenkopfzoo-Verein. Hintergrund sind die Überlegungen der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), für den geplanten Golfplatz Flächen des Zoogeländes zu opfern. Der Investor drängt auf eine baldige Entscheidung, Bürgermeister Heinrich Stommel hat das Ganze nun zur Chefsache erklärt. «Ja, es sieht so aus, als ob man uns Flächen wegnimmt», sagt Behrens-Hommel, die eingesteht, dass sie geschockt war, als erste Pläne auftauchten. Neue Pläne sehen nun vor, rund fünf Hektar des Zoos dafür zu opfern. «Dies hätte natürlich erhebliche Konsequenzen», weist Behrens-Hommel darauf hin, dass die betroffenen Flächen zur Zeit von Rot- und Rehwild und den Hochlandrinder genutzt werden. «Dieses Areal kann nicht an anderer Stelle wieder hergestellt werden. Die Tiergruppen müssten ersatzlos abgeschafft werden.»


Passauer Neue Presse - 26. März 2008
In zwei Wochen hat Flocke ihren ersten Auftritt
Die Nürnberger Eisbärin Flocke soll zum Werbeträger für die gesamte Metropolregion werden. Seit gestern grüßt das kleine Raubtier Bürger und Gäste der Stadt von einem Poster an den Haltestellen von Bussen und Bahnen. „Die Urheber des Plakats sind sicher, dass sich das Poster zu einem echten Hingucker entwickeln und so für Stadt und Metropolregion werben wird“, betonte Stadtsprecher Siegfried Zelnhefer. Der Sympathieträger Flocke und der Slogan der Metropolregion „Kommen. Staunen. Bleiben.“ passten sehr gut zueinander. Von Freitag an ist das Plakat über die Stadtreklame Nürnberg GmbH, Katzwanger Str. 146, zum Preis von zehn Euro für jeden erhältlich. Der Erlös soll dem Tiergarten zugute kommen.

Frankfurter Neue Presse - 20. März 2008
Am 9. April hat Flocke ihren großen Auftritt
Der Nürnberger Tiergarten rüstet sich für einen Ansturm: Vier Monate nach ihrer Geburt soll die kleine Eisbärin Flocke den Besuchern am 9. April - einem Mittwoch - erstmals öffentlich gezeigt werden. Um den erwarteten Besucheransturm bewältigen zu können, wird die Stadt vor dem Freigehege eine Tribüne für 500 Menschen aufbauen. Im 15-Minuten-Takt sollen die Besucher dort an Flocke vorbeigeschleust werden. Um die Flocke-Fans, die das Tier nicht live erleben können, nicht übermäßig zu enttäuschen, wird es eine Leinwand und zwei Monitore geben, auf die Bilder vom Auftritt der Eisbärin übertragen werden. Außerdem will der Tiergarten die Gelegenheit nutzen, um die Besucher über die Gefahren des Klimawandels aufzuklären. Flockes erstes öffentliches Schaulaufen hat der Tiergarten bewusst nicht auf ein Wochenende gelegt - «um nicht gleich am ersten Tag überschwemmt zu werden», wie Encke sagt. Ein Besuchsticket kann vom 7. April an auch online über die Zoo-Website gekauft werden.

FOCUS Online - 20. März 2008
Zoo plant Riesen-Show für Flocke
Mehr Kassen, Monitore, eine Tribüne: Der Nürnberger Zoo rüstet sich für den Flocke-Hype, bestreitet aber, durch die Eisbärin reich zu werden. In knapp zwei Wochen soll das Nürnberger Eisbärenbaby Flocke erstmals den Zoobesuchern präsentiert werden. Begleitet von zwei Tierpflegern wird Flocke am 9. April im Freigehege zu sehen sein, wie Tiergarten und Stadt Nürnberg am Donnerstag bekannt gaben. Tiergartendirektor Dag Encke sagte: „Wenn sie so weiter macht wie bisher, dann wird sie zu dem Zeitpunkt topfit sein.“ Wie lange Flocke am ersten Tag zu sehen sein wird, konnte Encke noch nicht sagen. „Wir wollen Flocke wie ein normales Zootier in der Anlage halten. Sie soll auch in der Außenanlage leben, aber wir können nicht einschätzen, wie lange sie überhaupt herumtollt. Es kann sein, dass sie sich nach einer Stunde verausgabt hat und sich erst einmal fünf Stunden schlafen legt.“ Die größte Sorge, die der Tiergartendirektor im Hinblick auf den ersten öffentlichen Auftritt Flockes hat, „ist, dass viele, viele Leute kommen und dass davon zu viele unzufrieden nach Hause gehen“. Um dies zu verhindern, betreibe man einen sehr hohen Aufwand.

Ad-Hoc-News - 21. März 2008
«Wir werden nicht reich werden
In knapp zwei Wochen soll das Nürnberger Eisbärenbaby Flocke erstmals den Zoobesuchern präsentiert werden.



Chemnitzer Morgenpost - 20. März 2008
Jubel im Zoo: Superstar Jauch wird Igel-Pate
Großer Jubel im Auer „Zoo der Minis“: Super-Promi Günther Jauch (51) macht dem kleinen Tierpark ein besonderes Ostergeschenk. Er hat sich bereit erklärt, Tier-Pate zu werden. „Es stimmt. Der Zoo hat mich gefragt und ich habe ihm den Gefallen gern getan“, erklärte der Star-Moderator gegenüber der Morgenpost. In seiner Sendung „Wer wird Millionär?“ hatte ihn ein winziges Tierchen namens Igeltanrek ins Grübeln gebracht. Diesen igelähnlichen, aus Madagaskar stammenden Insektenfresser gibt es seit Kurzem auch in Aue zu bestaunen. „Günthi soll er heißen“, verspricht Stadtsprecherin Jana Hecker (43) erfreut.



Planung und Bau

Ostseezeitung - 21. März 2008
Ozeaneum Stralsund öffnet im Juli
Das Ozeaneum in Stralsund wird am 11. Juli zu Beginn des Feriensommers 2008 öffnen. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) zeigte sich am Donnerstag bei einem Besuch des neuen Meeresmuseums überzeugt, dass mit dem Ozeaneum „ein Museum von europäischem Format“ entsteht. Der Bund hatte sich bereiterklärt, knapp die Hälfte der auf gut 10 Millionen Euro veranschlagten Mehrkosten zu übernehmen. Tiefensee übergab der Stiftung Deutsches Meeresmuseums einen symbolischen Scheck über 5 Millionen Euro. Das Land übernimmt ebenfalls 5 Millionen. Weitere 360 000 Euro kommen von der Stadt. Der zusätzliche Finanzbedarf für den ursprünglich auf 50 Millionen Euro veranschlagten Museumsneubau wurde von der Museums-Stiftung mit der Stahlpreisentwicklung begründet. Bereits in der kommenden Woche sollen die ersten Großexponate zur Meeresforschung - wie das Forschungstauchboot Geo - in das Ozeaneum einziehen. Zudem steht die Probebefüllung der ersten Aquarien kurz bevor. Fachleute fertigen derzeit die Großpräparate von Meeressäugern, unter anderem einen 27 Meter langen Blauwal.

RP ONLINE - 20. März 2008
Erdmännchen in neuem Luxusgehege
Bisher haben die Erdmännchen des Duisburger Zoos neben dem Löwenhaus gewohnt. Doch das war nur ein Provisorium. Gestern haben die sieben kleinen Raubtiere ihre neue Freianlage auf dem Platz der ehemaligen Autoscooter-Bahn direkt neben der Waldschänke bezogen. Die Handwerker haben sich bei der Fertigung der Anlage selbst übertroffen: Der Innenstallkomplex verschwindet hinter einer filigran gearbeiteten Felskulisse. Auf der Anlage selbst stehen künstliche Bäume, an verschiedenen Stellen wurden die typischen Nester von afrikanischen Webervögeln imitiert. Die Erdmännchen werden diese Bäume wahrscheinlich oft erklimmen, Männchen machen und Ausschau halten. Über eine Röhre können die Raubtiere die unterirdischen Wurfhöhlen erreichen, die eine ungestörte Aufzucht ermöglichen. Die Besucher können das quirlige Treiben in dem neuen Gehege durch große Glasscheiben verfolgen.

Kanal8 - 25. März 2008
Neue Schwarzstorchanlage für Tierpark Chemnitz
Am Karfreitag ist im Chemnitzer Tierpark eine neue Anlage für Schwarzstörche eingeweiht worden. Die Voliere für die vom Aussterben bedrohte Tierart wurde auf dem Gelände des Ententeiches errichtet. Der Förderverein der Tierparkfreunde Chemnitz finanzierte den kompletten Bau des Geheges. Als erstes durfte das Schwarzstorchweibchen in das neue 100 m² große Revier einziehen. Ihr männlicher Begleiter wird ihr dann in den kommenden Tagen folgen. Die große Hoffnung des Chemnitzer Tierparks liegt darin, dass Herr und Frau Storch möglichst bald zueinander finden.

Königsteiner Woche - 26. März 2008
Neu im Opel-Zoo: Pandagehege und Panoramaweg
Kronberg. Der Rote Panda im Opel-Zoo, der vorübergehend in einer provisorischen Tieranlage untergebracht war, zieht nun in sein neues, großzügiges Gehege direkt am ebenfalls neuen Panoramaweg um. Dort findet er eine artgerechte Behausung und mit 250 Quadratmetern ist auch noch ausreichend Platz für das männliche Tier, das im Laufe des Jahres 2008 noch dazukommen soll.

Stuttgart Journal - 23. März 2008
Stuttgart erhält neues Affenhaus Wilhelma baut neue ...
2,2 Millionen Menschen pilgerten im vergangenen Jahr zu Tiger, Gorilla und Co. in die Wilhelma nach Stuttgart. Zeit den zoologisch-botanischen Garten der Landeshauptstadt den Anforderungen anzupassen. Um den Besucherstrom besser bewältigen zu können, wird das Nadelöhr, der Eingangsbereich, für 1,8 Millionen Euro umgestaltet. Damit sollen die langen Wartezeiten und Menschenschlangen am Kassenpavillion ein Ende nehmen. Zu Ostern 2009 könnte er dann fertig gestellt sein. Ebenfalls im Herbst soll mit dem Bau einer neuen, rund 13 Millionen teuren Menschenaffenanlage begonnen werden. Das bisherige, innen etwas düster wirkende Gebäude, soll einem offen wirkenden und lichtdurchflutetem Neubau weichen.

worms.de - 20. März 2008
Bürgermeister Georg Büttler besucht den Tiergarten
Worms. Neben dem Erdmännchenhaus ist auch das sehenswerte Außengehege mit seiner felsigen Landschaft, dass an die afrikanische Vegetationszone der Savanne erinnert, schon gut zu erkennen. „Auch die Bepflanzung um das Gehege herum und der Bau des Kriechtunnels für alle Kinder ist abgeschlossen.“, erklärte Dieter Wagner den Gästen, Bürgermeister Georg Büttler und Dieter Haag Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH. „Es folgen jetzt noch die Begrünung des Daches, die Holzverkleidung des Hauses, in dem später die Erdmännchen durch ein großes Einsichtsfenster zu sehen sind, und die Herrichtung des Zauns um das Gehege.“, so der stellv. Tiergartenleiter weiter. Bevor dann endgültig die kleinen Tiere ihr neues Zuhause stürmen können, dekorieren die TierpflegerInnen das sich auf 200 m² erstreckende Gehege mit Naturmaterialien, wie Hölzern und Sträuchern.

Rhein Main Presse - 26. März 2008
Heizstrahler für Erdmännchen Neue Anlage im Tiergarten ist Mitte ...
Mitte April wird die neue Anlage für die Erdmännchen im Tiergarten Worms fertiggestellt. Anfang der Woche verschaffte sich Bürgermeister Georg Büttler nun ein Bild von den voranschreitenden Bauarbeiten. Neben dem Erdmännchenhaus ist auch das Außengehege mit seiner felsigen Landschaft, das an die afrikanische Vegetationszone der Savanne erinnert, bereits gut zu erkennen. "Auch die Bepflanzung um das Gehege herum und der Bau des Kriechtunnels für alle Kinder ist abgeschlossen", erklärte Dieter Wagner den Gästen, Bürgermeister Georg Büttler und Dieter Haag, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH.

RP ONLINE - 25. März 2008
Fasziniert von wilder Schönheit
Remscheid. Seit einem Jahr arbeitet das Ehepaar Schossow daran, am Tanzlokal „Grüne“ einen Greifvogel-Park einzurichten. Schon lange sind sie von den edlen Tieren begeistert. „Ein im weiten Umkreis von 80 bis 100 Kilometern einzigartiges Projekt“, wirbt Karsten Schossow. 639 039 Einwohner, die in dieser Region leben, gelten als potenzielle Besucher. Gut würde der Greifvogelpark auch zur wenige Kilometer entfernten Natur-Schule Grund passen. Mit ihr arbeite man bereits zusammen. Sie ist mit der Grüne durch einen Lehrpfad verbunden, der Wanderern die Schönheit des Remscheider Nordens erschließen soll. Schon seit einem Jahr versuchen die beiden, eine Greifvogel-Show sowie den Greifvogelpark zu etablieren und sich damit einen lange gehegten Traum zu erfüllen. Denn mit Greifvögeln befasst sich das Paar seit seiner Jugendzeit. Gut 20 000 Kilometer ist Karsten Schossow quer durch Deutschland gefahren, um sich Falknereien anzuschauen. Gemeinsam mit seiner Frau Carola, die Inhaberin des Falkner-Jagdscheins ist, entwickelte er ein Konzept für den Start im Bergischen. Erst einmal mit der Show, später womöglich mit dem Park. Zurzeit „warten“ die Falken, Bussarde und Eulen auf die erste Flugshow, die am Samstag, 29. März, gegen 15 Uhr stattfinden soll. Ob es klappt, ist allerdings nicht sicher, denn die Landschaftsbehörde hat das Projekt erst einmal abgelehnt, weil dadurch wildlebenden Tiere im Landschaftsschutzgebiet gestört werden könnten.

Main Post - 20. März 2008
Fürstliches Haus für Wildschweine
Im November 1965 fiel mit einem Geschenk des 1. Bataillon, 30th Infantrie, der US-Army gewissermaßen der Startschuss für den heutigen Wildpark an den Eichen. So nahm das Forstamt unter Leiers Regie die Planungen für eine Neugestaltung des Geheges auf und am 29. März 2007 fiel mit dem offiziellen Spatenstich der Startschuss zum Bau einer neuen Behausung. Ziemlich genau ein Jahr nach dem Baubeginn steht die Burg jetzt vor der Vollendung. Dazu gehören eine Suhle, Matsch-Ecken, Sandspielplätze, Malbäume zum Reiben und natürlich entsprechende Schlafnester. Die Vorschriften besagen, dass pro erwachsenem Tier 500 Quadratmeter zur Verfügung stehen müssen. Das Gehege im Wildpark verfügt über knapp 3800 Quadratmeter, das wären sieben Tiere, derzeit leben fünf ausgewachsene Wildschweine dort. Gute 80 Tonnen Schlamm wurden ausgebaggert und abtransportiert, danach wurde mit 900 Tonnen Rohfels, Schotter und Kieseln das neue Gehege gestaltet. Die große Suhle und der Zulauf wurden betoniert, eine Pumpe sorgt künftig dafür, dass ein Wasserkreislauf entsteht. Neu errichtet wurde auch das Außengatter, das rund einen Meter in den Boden eingelassen und zusätzlich mit schweren Blöcken gesichert ist. Die offizielle Einweihung der „Burg Schweinstein“ findet am 9. April statt.

NÖN Online - 26. März 2008
Wölfe und Schlangen im Wildpark Buchenberg
Der Waidhofner Wildpark gewinnt weiter an Profil bei der Darstellung heimischer Fauna und im Erlebnisbereich. Die Anstrengungen bei Programm und die Ausbauten an Gehegen und Erlebnisbereichen schlugen sich in Frequenzsteigerungen von 40 bis 60 Prozent zu Buche. Doch damit nicht genug: Für heuer hat Ing. Andreas Plachy einen neuerlichen Quantensprung im Angebot vorgesehen. „Wir sind nun in der Lage, ein artgerechtes Wolfsgehege zu bauen, das noch dazu absolut ausbruchsicher ist“, sagt Plachy. Die Wölfe werden von einem bayerischen Naturpark angekauft. Als zweite Errungenschaft dieses Jahres wird ein Gehege für heimische Ringel-, Äskulap- und Schlingnattern sowie Kreuzottern errichtet. Zusätzlich wird ein Kleingehege direkt vor dem Naturpark-Haus europäische Sumpfschildkröten aufnehmen. Um den Erlebniswert des Naturparks weiter zu steigern, wird derzeit ein Familien-Kletterpark errichtet.

Frankenberger Zeitung / Waldeckische Landeszeitung - 20. März 2008
Zoo von "Krokodiljäger" lockt Touristen nach Australien
Die Witwe des berühmten australischen "Krokodiljägers" Steve Irwin will den Zoo ihres verstorbenen Mannes zu einer riesigen Touristenattraktion ausbauen. Das derzeit 28 Hektar große Gelände des Zoos in Queensland soll in den nächsten fünf Jahren auf 400 Hektar ausgeweitet werden, sagte Terri Irwin bei der Vorstellung der Umbaupläne. Touristen sollen durch einen afrikanischen Safari-Park und ein Hotel mit 350 Zimmern angelockt werden. Ihr Ziel sei es, dass der Tierpark eines Tages zu den Hauptattraktionen in Australien zählen werde, sagte sie.





Aktionen

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 25. März 2008
Ostereier-Suche im Schnee
Ostereier suchen kann auch im Schnee und bei Minusgraden Spaß machen. Das bewiesen rund 1000 große und kleine Gäste, die am Ostersonntag zum beliebten Eiersuchen in den Schweriner Zoo kamen. Es gab aber auch noch einen anderen Grund für einen Besuch im Tierpark: Der im Januar geborene kleine Sibirische Tigerkater wurde zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

Lausitzer Rundschau - 25. März 2008
Affen und Schildkröten geboren
Ein Besuch im Hoyerswerdaer Zoo, der lohnt sich immer, hat meist einen recht hohen Bildungs- und Unterhaltungswert. Was in den zurückliegenden Wochen sicher nicht nur mit den immer noch recht putzigen drei Tigerbabys zusammenhängt. Sondern mit dem Zoochef Dr. Werner Jorga, der es sich oft nicht nehmen lässt, Besucher durch den Zoo zu führen. Etwa beim gestrigen Osterspaziergang. Ein solche Führung hat im Hoyerswerdaer Zoo schon lange Tradition.

Berliner Morgenpost - 21. März 2008
Freikarten für Konzerte in Zoo und Tierpark
Zoo oder Tierpark bieten zu Ostern mit Musik und Gewinnspielen zusätzliches Programm. Im Zoo gibt das OPUS-Kammerorchester die musikalische Entwicklung der leichten Muse zum Besten. Es erklingen Werke von Franz Lehar, Robert Stolz, Walter Kollo und Fred Raymond. Am Ostermontag spielt das Saitenensemble Steglitz heitere Klassikmelodien aus Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauss und Leonard Bernstein. Im Tierpark sind bei einem Spiel süße Preise zu gewinnen. Außerdem gibt die Vario Brass Band morgen und am Ostermontag in der Cafeteria Musikstücke aus Filmen und Musicals sowie Schlager zum Besten.

hr online - 20. März 2008
hr4-Osternest im Frankfurter Zoo
Der Frankfurter Zoo feiert sein 150-jähriges Bestehen, und hr4 feiert mit. An den Osterfeiertagen, 23. und 24. März, ist hr4 zu Gast im Frankfurter Zoo. Auf der hr4-Bühne am Zoo-Palais unterhalten die Moderatoren Britta Wiegand und Carsten Gohlke kleine und große Besucher. Am Ostersonntag, 23. März, überträgt hr4 die Sendung „hr4-Osternest“ von 15 bis 17 Uhr live.

Ostsee Netz - 20. März 2008
Zwei Otter auf Ostereiersuche im Sea Life Timmendorfer Strand
Seit einigen Tagen bevölkern die beiden Zwergotter Bonnie und Clyde das neue „Welt der Otter“-Gehege im Sea Life Timmendorfer Strand und laden die Ostsee-Urlauber zu einem Osterausflug ein. Ostereier sind in dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich. Aber aus Fisch und Krebsfleisch? Genau, denn Bonnie und Clyde wurden mit einer besonderen Überraschung belohnt: Sie duften ein Osterei-Frühstück genießen.

Freies Wort - 24. März 2008
1000 Eier in einem Nest
Soviele Ostereier in einem Nest – das gab es in Suhl gestern nur im Tierpark. Dessen Mitarbeiter hatten sich zum Osterfest und zum Frühlingserwachen wieder einiges einfallen lassen, um Suhler und Gäste anzulocken. Auch wenn von Frühlingserwachen diesmal nichts zu spüren war, das Riesenosternest und die Tiere verfehlten ihre Anziehungskraft nicht. Für viele gehört der Tierparkbesuch zu Ostern eben dazu wie die gefärbten Eier. Insgesamt 1000 Stück hatten Tierparkchef Michael Koch und seine Mitarbeiter für das Riesennest – nicht etwa selbst gefärbt – sondern geordert. Als besondere Osterüberraschung ließen die Tierparkmitarbeiter ihre Gäste wissen, welche Veränderungen in der Anlage geplant sind. Dazu hatte Katrin Weiß bunte Pappeier an die Gehege geheftet, auf denen die Vorhaben beschrieben waren. So erfuhren die Besucher beispielsweise, dass im Bärengehege bald bunte Papageien und Erdmännchen einziehen, oder das die neue Schweineanlage schon fast fertig ist und am 19. März kleine Ferkelchen zur Welt kamen, die allerdings noch im warmen Stall bleiben mussten.

Mitteldeutsche Zeitung - 24. März 2008
Gestiefelter Osterhase im Zoo
Aschersleben. Nichts mit weißen Weihnachten, dafür aber Flockenwirbel zu Ostern. Sonntag zumindest. Fest beschuht, die Stiefel vielleicht vom Weihnachtsmann ausgeliehen, wer weiß, kam der Osterhase am Sonntag in den Zoo. Zwar musste das Osterprogramm aufgrund der Wetterlage geändert werden, doch einen Abbruch tat das dem Besucherstrom nicht.

Freie Presse - 24. März 2008
Carlson ist ein Osteresel
Am späten Ostersonnabendnachmittag konnten die Organisatoren des traditionellen Familienfestes im Tierpark Hirschfeld - der Förderkreis und die "Freie Presse" - aufatmen: Fest gelungen. Trotz des angekündigten miesen Wetters herrschte in der Anlage den ganzen Tag über Betrieb. Am meisten freuten sich die Kinder über die von der Sparkasse Zwickau gespendeten Schokoladen-Osterhasen, die junge Leute aus der Reinsdorfer Behindertenwerkstatt gleich nach dem Eintritt freigiebig verteilten.

Lampertheimer Zeitung - 26. März 2008
Helfer gewonnen, Schwäne verloren AZ-Vogelpark veranstaltet sein ...
Lampertheim. Die winterlichen Wetterverhältnisse am Montag haben einen großen Einfluss auf das Osterfest des AZ-Vogelparks gehabt: Angesichts des Schneefalls am Nachmittag blieben viele Besucher aus, die Zahl der Gäste im bei Sonnenschein beliebten Ausflugsziel blieb überschaubar. Von einer erfreulichen Nachricht konnte Jugendwart Jörg Schmidt am Montag dennoch berichten: Dem Vogelpark hätten sich neue Helfer angeschlossen, so erklärte er. In der Vergangenheit hatten die Mitglieder des Parks des Öfteren auf einen Personalmangel hingewiesen.

Limmattalonline.ch - 21. März 2008
Kliby übernimmt Patenschaft für Eselchen
Der Tierpark Kreuzlingen hat einen neuen Mitbewohner: Das Zwerg-Eseli namens Kaya. Prominenter Pate des Jungtieres ist Bauchredner Kliby. Mit der Finanzierung erfüllte der Thurgauer dem Tierpark einen langgehegten Wunsch, schreibt die «GlücksPost».




Nachwuchs

Echo-muenster.de - 20. März 2008
24 Stunden alt und schon ein flotter Feger
Ein wenig ungelenk stakst das Fohlen schon noch durchs Gehege, "aber wir würden es schon jetzt nicht mehr fangen können", weiß Ferdinand Heinemann, Huftierpfleger im Allwetterzoo Münster, dass der erste Eindruck mal wieder täuscht. Gerade mal 24 Stunden alt ist das Fohlen, das "Gaslan" jetzt zur Welt brachte. Für das Mongolenpony ist es bereits die zweite Geburt gewesen. "Gaslan" wurde in der Mongolei geboren und lebt seit 2004 im Allwetterzoo erklärt der Fachmann. Elf Jahre alt ist die nun zweifache Mutter, die sich intensiv um ihr Fohlen kümmert. Eine weitere Mongolenstute, eine Dame aus der Fraktion der Islandponys sowie eine Eselin blicken Mutterfreuden entgegen.

Frankfurter Neue Presse - 20. März 2008
Nakala kuschelt wieder mit Mama
Noch keine drei Monate ist Nakala alt und doch hat sie mehr von der Welt gesehen als viele ihrer Artgenossen im Frankfurter Zoo. Das Bonobo-Baby Nakala war schon bei Reviertierpfleger Carsten Knott zu Hause, kennt seine Frau und seine Söhne, weiß, wie Windeln riechen und Milch für kleine Menschenkinder schmeckt. Und wirkt jetzt durchaus froh darüber, dass sie wieder im Affenhaus, bei Mutter Ukela und den anderen elf Bonobos im Menschenaffenhaus ist. Denn der vorübergehende Auszug des jüngsten Affenbabys war dramatisch. Am 30. Dezember kam Nakala auf die Welt. Doch Anfang Februar erwischte eine schwere Erkältung die gesamte Bonobogruppe. Auch Nakala erkrankte, ein weiteres Bonobo-Baby starb. Und Mutter Ukela wurde so schwach, dass sie ihre vierte Tochter nicht mehr versorgen konnte. Tierpfleger Knott musste einspringen.

FR-online.de - 19. März 2008
Mutter und Kind wohlauf
Nakala geht es wieder besser. Im Februar war das Bonobo-Baby, das am 30. Dezember 2007 im Frankfurter Zoo auf die Welt kam, an einer Grippe erkrankt - Schnupfen, Husten, Heiserkeit. Aber Nakala war nicht die Einzige. Vielmehr hatte sich die ganze Bonobo-Gruppe eine schwere Erkältung zugezogen, auch Nakalas Mutter, Ukela, was zu besonderen Komplikationen geführt hat: Ukela war so schwach, dass sie sich nicht mehr um ihr Neugeborenes kümmern konnte. Knott nahm sich ihrer an - in Handaufzucht päppelte er das Zwergschimpansen-Baby. Er nahm es mit nach Hause, ließ es nicht von seiner Seite, bis es wieder gesund war. Nach vier Tagen war Nakala wieder auf dem Damm. Doch ihre Mutter wollte sie nicht wieder annehmen. Nach zwei ganzen Wochen war dann Ukela endlich wieder bereit, ihr Junges anzunehmen.

Münchner Wochenblatt - 25. März 2008
Ostern mit Mähnenwölfen,und Meister Lampe - Tierpark Hellabrunn ...
Pierre und Bobbie sind schon länger ein Paar. Jetzt haben die beiden stolz ihren Nachwuchs präsentiert. Am 21. Dezember hatte Mähnenwölfin Bobbie ein männliches Jungtier zur Welt gebracht, Pfleger Matthias Bartek stellte den noch scheuen Neuankömmling im Tierpark Hellabrunn jetzt vor.

Frankenpost - 20. März 2008
Süßer Nachwuchs bei den Hofer Gibbons
Bogus und Nicola haben Nachwuchs. Zwei Jahre leben die beiden Weißhandgibbons nun schon zusammen im Hofer Zoo, und offenbar hat es gleich gefunkt. Sie stammen aus zwei Tiergärten – dem Naturzoo Rheine und dem Tierpark Nürnberg – und wurden dem Hofer Zoo zum Geschenk gemacht. Am 12. Januar dieses Jahres kam der Nachwuchs zur Welt.

Freie Presse - 25. März 2008
"Frühlingsgefühle sind wieder eingefroren"
Von Frühlingsgefühlen kann zwar auch im Limbacher Tierpark angesichts der weißen Pracht keine Rede sein - dafür ist aber schon der erste Nachwuchs eingetroffen. Und zwar bei den Schottischen Hochlandrindern, den Zwergziegen, den Eseln und den Soay-Schafen.
Der Limbacher Tierpark hat sich an der Suche des MDR nach den schönsten Zoos in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beteiligt - und ist unter die ersten Zehn gekommen. Deshalb drehte das MDR-Fernsehen am Dienstag in der Anlage. "Die Aufnahmen werden am 9. April, 20.15 Uhr in ,Top Ten - Die schönsten Zoos und Tierparks in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt' gezeigt".

Freies Wort - 25. März 2008
Nachwuchs-Segen im Tierpark
Suhl. Noch lassen es sich die sieben Ferkel, die vor einer Woche geboren wurden, bei ihrer Mutter im warmen Stall gut gehen. In den nächsten Wochen kommen sie in das Streichelgehege. Sattelschweine sind quasi vom Aussterben bedroht, da sie wegen ihrer dicken Speckschicht als Hausschwein nicht mehr so sehr gefragt sind.

Ostthüringer Zeitung - 20. März 2008
Bei Minischweinen und Erdmännchen
Die Vorboten des heute offiziell beginnenden Frühlings sind längst durch die 38 Zoos und Tiergärten Thüringens gestreift. Auch wenn es das Wetter weniger freundlich meint, zeigen sich Frühblüher und Knospen. Bei den Tieren hat sich reichlich Nachwuchs eingestellt oder zumindest angekündigt. So lohnt sich für Kinder wie Erwachsene ein Besuch.

Morgenweb - 26. März 2008
Tier-Drama bei den Wildschweinen
Beim Osterspaziergang im Käfertaler Wald staunten viele Besucher über die doch ansehnliche Zahl der Frischlinge, die da im Wildschwein-Gehege von den Bachen betreut werden. Elf kleine Ferkel, drei oder vier Tage alt, hatte Revierleiter Axel Dahlheimer am Wochenende gezählt. Doch schon gestern fehlten mindestens fünf der Mini-Sauen. Viele Frischlinge überleben meist schon die ersten Tage nicht, werden vom Keiler oder auch der Ober-Bache der Sau-Gemeinschaft gefressen oder ganz einfach erdrückt.

Zisch - 20. März 2008
Ein junger Bartgeier ist geschlüpft
Seit zehn Jahren betreibt der Natur- und Tierpark Goldau eine Zuchtstation für Bartgeier. Am heutigen Donnerstag hat das Bartgeier-Pärchen Hans und Mascha nun erneut Nachwuchs bekommen. «Das schönste Jubiläumsgeschenk für uns ist, dass unsere Zuchttiere Mascha und Hans jetzt erneut Nachwuchs bekommen haben», sagt Tierpark-Direktor Felix Weber. Bislang konnten die Goldauer neun Tiere in den Alpenraum auswildern; die Chance ist gross, dass auch der am 5. März geschlüpfte Bartgeier, dessen Geschlecht noch nicht feststeht, sein Leben schon bald in der freien Wildbahn verbringen wird. Bis der junge Bartgeier den Tierpark verlassen kann, muss der kleine Vogel aber noch kräftig wachsen. Dabei können ihm die Besuchenden jederzeit zuschauen: Eine Videokamera überträgt Bilder aus dem Nest in den Ausstellungsraum bei der Bartgeier-Voliere.

ORF.at - 25. März 2008
Zebranachwuchs im Tierpark Haag
Einen sehr erfreulichen Ostersonntag haben die Pfleger und einige Besucher des Tierparks Stadt Haag erlebt. Sie waren dabei, als ein Zebra geboren wurde. Nach eineinhalb Stunden konnte das Tier bereits von alleine stehen und bei der Mutter trinken. Damit dieses jung geborene Zebra nicht namenlos herumstapfen muss können sich Interessenten beim Tierpark Stadt Haag melden, um Namensgeber dieses Mädchens werden zu können.

Die Presse - 21. März 2008
Belgien: Drei weiße Löwenbabys geboren
Die Löwin Ashanti hat im Zoo vom Olmen drei weiße Babys zur Welt gebracht. Sie werden mit der Flasche aufgezogen. Der flämische Rundfunksender VRT meldete, dass es Schätzungen zufolge nur rund 200 weiße Löwen auf der Welt gibt. Diese leben allesamt in Gefangenschaft. Die zoologischen Gärten sind bemüht, das Aussterben der seltenen Tierart zu verhindern.
>> Argghh.....




RP ONLINE - 26. März 2008
Größter Kodiakbär Europas
Es gibt nur noch ein Dutzend Kodiakbären in europäischen Zoos. Vor wenigen Wochen trat einer davon seine Reise vom tschechischen Olmütz an den Kaiserberg an. Trotz widriger Verhältnisse lohnt es sich mehr denn je, in den Osterferien dem Wetter zu trotzen und den Weg in den Duisburger Zoo zu suchen. Denn die Begegnung mit dem neuen Kodiakbären lässt Jung und Alt leichter ertragen, was das Wetter an Schneeregen, Graupelschauer und eisigem Wind zu bieten hat. Zoobesucher, die schon einen Blick auf den Neuzugang werfen konnten, stehen sichtlich beeindruckt vor der Freianlage. Denn das 27 Jahre alte Männchen Barbucha ist ein gewaltiger Brocken.

Ad-Hoc-News - 20. März 2008
Kölner Zoo bietet Heimat für betagten Orang-Utans
Der Kölner Zoo bietet dem betagten Orang-Utan-Weibchen Tilda einen Altersruhesitz. Das Tier ist über 40 Jahre alt und stammt aus dem Krefelder Zoo, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Es sei gelungen, Tilda mit dem bereits in Köln lebenden 37-jährigen Orang-Utan-Weibchen Lotti zu vergesellschaften. Somit könnten beide Tiere zusammen ihren Lebensabend genießen.

Stuttgarter Zeitung - 21. März 2008
Brillenpinguin "Babe"
Die Stuttgarter „Wilhelma“ hat die Hoffnung aufgegeben, die entführte Brillenpinguin-Dame „Babe“ lebend wiederzufinden. „Das ist einfach schon zu lange her“, sagte Zoo- Sprecherin Isabel Koch. Da „Babe“ bis jetzt nicht zurückgebracht worden sei, sei es sehr unwahrscheinlich, dass der Täter sich noch eines Besseren besinne. Das Verschwinden des rund 35 Zentimeter großen Pinguin-Fräuleins habe auch in der Zoo-Kolonie, zu der rund 55 Tiere gehören, Spuren hinterlassen. Vor allem „Fritzi“, der Partner der Entführten, habe sichtlich getrauert.

Mitteldeutsche Zeitung - 25. März 2008
Blitzschneller Abschied vom liebäugelnden Löwen-Papa
Wer die Löwen in der Raubtieranlage des halleschen Bergzoos durchzählt, wird schnell bemerken, dass ein Tier fehlt. Am Donnerstag vergangener Woche wurde die anderthalbjährige Löwin Luna an den Zoo von Boissiere du Dore in Frankreich abgegeben. "Es handelt sich um eine planmäßige Abgabe, die mittels einer Spezialtransportfirma erfolgt ist. Das Tier hat alles gut überstanden", so Zoo-Sprecher Gunter Bigl.

RP ONLINE - 26. März 2008
Petra kehrt zum Tretboot zurück
Alte Liebe rostet nicht: Der Münsteraner Trauerschwan Petra soll eine Woche nach der überraschenden Trennung von einem lebendigen Höckerschwan wieder zu ihrem geliebten Tretboot zurückkehren. Ob die alte Leidenschaft wieder aufflammt, ist indes noch unklar. Das Boot in Schwanenform war seinerzeit vom Münsteraner Zoo zurück auf den nahe gelegenen Aasee gebracht worden, da Petra in einem weißen Höckerschwan endlich einen lebendigen Partner gefunden hatte. Nun aber sei sie von diesem verlassen worden, teilte der Allwetterzoo am Mittwoch mit. Da Petra sich offenbar einsam fühle, solle sie am Freitag zurück zu dem Tretboot gebracht werden.

Westfälische Nachrichten Münster - 25. März 2008
Adler schwant Böses: Petra ist Single
Münster. Erst wird der Tretbootschwan abgeschleppt, und zwei Tage später macht der Höckerschwan die Fliege: Münsters inzwischen international bekannte Trauerschwänin Petra ist offenbar solo. Zumindest deuten vielen Anzeichen auf das nunmehr doppelt Liebes-Aus hin. „Ich habe den Eindruck, dass Petra ganz irritiert ist“, erklärte Zoo-Chef Jörg Adler gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Ihm schwant Böses: Petra ist vermutlich wieder Single. Sollte diese Romanze, über die nicht wenige auch schon mal den Kopf geschüttelt haben, tatsächlich zu Ende sein, hat dies Folgen. Als Single würde Trauerschwan Petra nämlich wieder in ihr angestammtes Revier auf den Aasee zurückkehren können, wie Zoo-Chef Adler bestätigte. Warum die für den Zoo publikumswirksame Turtelei der ungleichen Schwäne nun ein Ende gefunden hat – Adler kann es sich nicht erklären. Ein Streit um Ostereier scheint aber ausgeschlossen.

punkt.ch - 20. März 2008
Trennung vom Pedalo lässt schwarze Schwänin Petra kalt
Die Trennung von ihrem einst heiss geliebten Pedalo in Schwanengestalt hat die schwarze Schwänin Petra anscheinend kalt gelassen. Der bekannteste Wasservogel Deutschlands hat sein Herz einem weissen Höckerschwan verschenkt. Zoomitarbeiter schleppten das Boot von einem Teich im Allwetterzoo Münster zu einem nahe gelegenen Bootsverleih. "Petra hat sich nicht auffällig verhalten. Die Beziehung zu dem Tretboot ist offenbar beendet", sagte Zoodirektor Jörg Adler. .

SWR Nachrichten - 20. März 2008
Geparden in Landau
Der Zoo in Landau gehört zu den kleineren Zoos in Deutschland. Trotzdem hat man dort große Pläne. Zoodirektor Dr. Heckel und sein Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, vom Aussterben bedrohte Tiere nachzuzüchten. Auch Geparden gehören dazu. Nach langen Verhandlungen soll nun ein junges Sudan-Geparden- Pärchen aus einer Zuchtstation in Sharja nach Landau kommen. In einer bunten Reportage begleitet der Autor Christian Gropper die Tiere über mehrere Wochen hinweg. Von der Ankunft des Geparden-Männchen Tungaro und dem Weibchen Malindi am Frankfurter Flughafen bis hin zum ersten Kennenlernen der Tiere im neuen zu Hause.

Ruhrnachrichten - 26. März 2008
Drei Miezen gehen Streife im Zoo
Dortmund. Hexe ist eine Nebensache. Nur "Begleitfauna" im Zoo. Trotzdem ist die schwarze schleichende Schönheit auch Publikumsliebling. Immer wieder entlockt sie den Besuchern im und ums Giraffenhaus überraschte und entzückte Schreie: "Guck' mal da, eine Katze!" Nur fürs Foto nimmt Studentin Katja Prädel die zuweilen launische "Zoo-Mitarbeiterin" Hexe auf den Arm, hier vor ihrem Hinweisschild im Giraffenhaus. Die vier Jahre alte, frei laufende Salonlöwin hat dort einen festen Job. Bezahlt wird in Naturalien: Feucht- und Nassfutter. Aber nur in Maßen; denn ihr soll nicht der Appetit vergehen auf die Mäuse, die im frischen Stroh tanzen, und die Spatzen, die wild im Geäst unter dem Dach des Giraffenhauses hüpfen.

RP ONLINE - 20. März 2008
Mehr als Streicheleinheiten
Füttern verboten! Anfassen erst recht! Doch es gibt eine Ausnahme: den Streichelzoo. Ist der nicht ein Relikt vergangener Tierpark-Zeiten? „Nein, im Gegenteil“, sagt Zoodirektor Achim Winkler. Ein Streichelzoo sei sehr wichtig; besonders in einer von Industrie und Technologie geprägten Stadt wie Duisburg, wo das Naturverständnis bei vielen Menschen, erst recht bei jungen, wenig ausgeprägt sei. Ein Streichelzoo zielt auf den eher emotionalen Kontakt. Überhaupt lässt sich im Duisburger Streichelzoo das Kapitel „Haustiere“ gut veranschaulichen. So mancher Besucher wird erstaunt sein zu erfahren, dass einige Haustierrassen vom Aussterben bedroht sind, da sie nicht mehr als Lasttiere gebraucht werden oder nicht mehr zur industriell geprägten Massentierhaltung passen.

Bild.de - 25. März 2008
Knut muss so schnell wie möglich weg!
Vor einem Jahr tapste ein weißes Knäuel zum ersten Mal vor die Kameras. 500 Journalisten aus aller Welt bestaunten die Eisbären-Sensation im Berliner Zoo. Jetzt fordert Markus Röbke (34), einer seiner Pfleger, in BILD: „Knut muss weg. So schnell wie möglich!“ Schon seit Ende Februar darf keiner aus dem Team mehr mit dem Eisbären spielen. Hart für den Eisbären. Denn sobald er Dörfleins Fährte aufnimmt, heult er nach ihm. „Auch deshalb ist es besser für Knut, wenn er in einen anderen Zoo kommt“, so Röbke.

Stern - 23. März 2008
Jubiläum im Berliner Zoo Ein Jahr "Knut-Show"
Heute vor einem Jahr hatte Eisbärenbaby Knut seinen ersten öffentlichen Auftritt im Berliner Zoo - und löste eine bundesweite Welle der Begeisterung aus. Wie der kleine Eisbär an den Schuhen unseres Umweltministers nuckelte, und was seither passierte.

Frankfurter Neue Presse - 20. März 2008
Ein Jahr Kult um Knut
Der tierische Angriff auf Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) am 23. März vor einem Jahr kam unerwartet und blitzschnell. Doch die Sicherheitsleute warfen sich nicht dazwischen, griffen auch nicht zur Waffe, sondern lachten herzlich. Eisbärbaby Knut hatte sich in seinem Gehege im Zoologischen Garten Berlin ins Hosenbein des Politikers gekrallt und nuckelte an seinen Schuhspitzen. Knut durfte das, Gabriel spielte als Pate gern mit.

WELT ONLINE - 20. März 2008
Sensations-Geburt im Berliner Tierpark
Nach den Eisbären Knut und Flocke und dem süßen Hass-Hasen Assud sorgt schon wieder ein possierliches kleines Kerlchen für Schlagzeilen. Das Jungtier, das jetzt in Berlin geboren wurde, ist eine zoologische Sensation. Die Medien stehen Schlange. An die soll das Baby auch verfüttert werden. Im Berliner Tierpark wurde erstmals ein weißer Hase geboren. Tausende strömen seit heute Morgen zu dem kleinen, mit Stroh gefüllten Stall. „Wir freuen uns sehr, dass die Nachzucht endlich gelungen ist“, sagt Tierparkdirektor Albrecht Dürer. Bislang wurden zur Fütterung von Reptilien wie Kosovo-Waran oder der Märkischen Sandviper Hasen und Kaninchen aus Ställen in verwahrlosten Marzahner Wohnungen bezogen. „Diese Ressource ist inzwischen aber erschöpft“, so der Leiter der Kleintierabteilung, Hans Dax. Aus „Schnuffel“ soll ein Langzeit-Projekt zum Schutz bisheriger Futtertiere werden. Laborratten und -Mäuse hatten im Rahmen eines Schnellgerichts auf artgerechte Tierhaltung geklagt.

Kölner Stadt-Anzeiger - 24. März 2008
Wildpark startet mit neuen Attraktionen
Die Besucher im Wildpark staunten nicht schlecht über einige Neuerungen zu Beginn der Saison 2008. So auch über das vergrößerte Gehege der Auerhühner. Aber mehr Platz war einfach nötig. Schließlich kommt dieses Jahr ein weiteres Paar hinzu. Außerdem können die Hühner können jetzt auch bei schlechtem Wetter beobachtet werden. Für das kommende Jahr sind auch schon Projekte in Planung. Unter anderem soll im Eingangsbereich ein Bistro entstehen. Spätestens hier stellt sich die Frage nach den Kosten. Der Besuch des Wildparks solle grundsätzlich zunächst kostenlos bleiben, so Frank Arentz. Dank des neuen Trägers seit diesem Jahr, der Lebenshilfe, hätte der Tierpark mehr Möglichkeiten.

Mitteldeutsche Zeitung
Blitzschneller Abschied vom liebäugelnden Löwen-Papa
Raubkatze Luna verlässt Bergzoo Halle - Neues Zuhause in Frankreich. Am Donnerstag vergangener Woche wurde die anderthalbjährige Löwin Luna an den Zoo von Boissiere du Dore in Frankreich abgegeben.

GEOlino.de - 25. März 2008
Der Robbenversteher
Niemand kennt die Robben in Hagenbecks Tierpark, dem Hamburger Zoo, so gut wie Dirk Stutzki. Seit über zehn Jahren kümmert er sich um die Tiere im "Eismeer"-Revier – vom Seebär bis zum Pinguin. Er füttert und pflegt seine Schützlinge und bringt sie sogar dazu, ihm Küsschen zu geben. Mit Wettbewerb und Audio!

Lausitzer Rundschau - 25. März 2008
Ein seltenes Exemplar
Da stehste nur und staunst. Bist nicht das erste Mal im Tierpark Finsterwalde und hast ihn trotzdem bislang kaum bemerkt. Kein Wunder, er hält sich gern etwas zurück. Nicht, dass er sich verkriecht, aber er lässt lieber seinen Artgenossen den Vortritt. Dabei werden es in diesem Jahr 18 Jahre, die er sich schon wohlfühlt, dort in der Finsterwalder Bürgerheide. Er überzeugt schon allein durch seine Größe. Um die 1,70 Meter misst er. Damit ist er ein wirklich kapitaler Hecht, der Thomas Hecht, Tierpfleger und zur Zeit amtierender Tierparkleiter in Finsterwalde.

SWR Nachrichten - 20. März 2008
Gondorf/EifelDrei Braunbären für den Eifelpark
Der Eifelpark Gondorf meldet "bärigen" Zuwachs: Drei neue Braunbären sind wohlbehalten aus Süddeutschland eingetroffen. Sie sollen dem bereits dort lebenden Bärenpärchen Ben und Maja Gesellschaft leisten. Der Eifelpark hatte sich für den Bären-Zuwachs entschieden, nachdem Braunbärin Liesa 2007 nach der Flucht über einen Zaun gestorben war. Die noch namenlosen neuen Parkbewohner sind mit 17 und 18 Jahren im besten Bärenalter. Die Parkleitung hofft auf Nachwuchs im kommenden Jahr.

20minuten - 20. März 2008
Der Bär ist los
Ein finnischer Bär ist seit Donnerstag in Bern los. Der offiziell noch namenlose Jungbär hat kurz vor Mittag zum ersten Mal seine neue Heimat im Tierpark Dählhölzli erkundet. Er soll dereinst im vergrösserten Bärengraben leben. Bereits im Mai 2007 war der Bär für die Berner im Zoo von Helsinki reserviert worden. Am vergangenen Montag ist er in die Schweiz eingereist. Die letzten Tage verbrachte er allein in seinem Stall im Dählhölzli, wo er aber seine zukünftige Partnerin, Bärin Björk, bereis riechen und hören konnte. Ein bis drei Junge seien frühestens im nächsten Frühjahr zu erwarten. Im Herbst 2009 sollen die Bären in den neuen Bärenpark umziehen, der Erweiterung des heutigen Bärengrabens.

Basler Zeitung - 20. März 2008
Skandinavischer Braunbär für Berner Bärenpark
Der neue Berner Bärenpark am Aarehang beim Bärengraben wird zwar erst 2009 fertig, doch sein künftiger Bewohner ist schon da. Vorerst tummelt sich der skandinavische Braunbär aus dem Zoo von Helsinki im Berner Tierpark. Zusammen mit seiner Betreuerin Paula Holma ist er Anfang Woche in Bern eingetroffen. Dort wird der etwas über 2 Jahre junge Bär die Berner «begrüssen», ehe er nach dem Umzug in den Bärenpark klettern, graben und nach Fischen jagen kann.

20minuten - 24. März 2008
Gepard Moritz frisst aus der Hand
Toni’s Zoo in Rothenburg ist um eine Attraktion reicher: Seit ein paar Tagen tummeln sich die beiden neun Monate alten Geparden Max und Moritz in ihrem Gehege an der freien Luft. Geholt hat sie Zoobesitzer Toni Röösli bereits vor einem halben Jahr aus Deutschland, er hielt sie aber noch vor der Öffentlichkeit zurück. In dieser Zeit ist ihm laut eigenen Angaben etwas Seltenes gelungen: Einer der Geparden ist jetzt handzahm. «Max dagegen ist nach wie vor scheu», so Röösli.

Spaniens Allgemeine Zeitung - 25. März 2008
Auch ohne Flocke - Alle lieben den "Bioparc" in Valencia
Der neu eröffnete Zoo in Valencia - "Bioparc" - erlebte während der Osterfeiertage einen nicht enden wollenden Besucheransturm. Von Gründonnerstag bis Ostermontag nahm die Menschenschlange am Eingang nicht ab. Etwa 40.000 Besucher wurden allein an diesen fünf Tagen gezählt - ein absoluter Rekord. Und das auch ohne Knut oder Flocke!

Krone.at - 25. März 2008
Gymnastik soll Pandas fit für die Liebe machen
Mit einem rigorosen Sex-Training wollen chinesische Züchter die liebesfaulen Panda-Bären zur Paarung bewegen. Im Panda-Zucht- und Forschungszentrum in Chengdu in der Provinz Sichuan werden männliche Tiere seit neuestem mit einem Apfel gelockt und dazu animiert, sich auf die Hinterbeine zu stellen und ein paar Schritte zu machen. Durch das Laufen auf zwei Beinen soll die Beckenmuskulatur gestärkt und die Lust der Pandas geweckt werden. In einem anderen Versuch werden männliche Pandas in ehemaligen Höhlen ihrer weiblichen Artgenossen untergebracht, um durch deren Geruch in Stimmung gebracht zu werden. Und wenn das alles nichts hilft, könnte ein Ausflug in den Zoo von Schönbrunn möglicherweise Erfolg zeigen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen


nieuwsuitarnhem.nl - 26. März 2008
Burgers' Zoo bestaat 95 jaar
Burgers' Zoo besteht 95 Jahre
Arnhem. Am 30. März 2008 besteht Burgers' Zoo genau 95 Jahre. Der Tierpark in Arnhem feiert das Jubiläum, indem am Wochenende 29./30. März jeder Besucher nur 9,50 Euro Eintritt zahlt - statt 16,50 Euro. 95-jährige mit gültigem Personalausweis können am 29. und 30. März sogar mit drei Personen gratis den Geburtstag ihres "Altersgefährten" feiern kommen.

megastadfm.nl - 26. März 2008
Ouwe Amsterdamse flamingo´s naar Blijdorp
Alte Amsterdamer Flamingos nach Blijdorp
Die (europäische) Flamingokolonie in Blijdorp hat sich heute vergrößert um sieben Flamingos aus Artis. Es betrifft einige sehr alte Tiere, von ein paar hoch in den Zwanzigern bis zu einem beinahe Sechzigjährigen! Die Vögel sind nach Blijdorp umgezogen, weil sie Platz machen mußten für den Umbau der Vogelwiese in Artis. Die Blijdorp-Kolonie besteht aus ca. 90 Vögeln verschiedenen Alters. Obwohl hier auch einige alte Vögel dabei sind, sind die Vögel aus Artis Spitze, was ihr Alter angeht. Der älteste Flamingo, soweit bekannt, lebte im Zoo von Zürich und erreichte ein Alter von 60 Jahren.

deondernemer.nl - 25. März 2008
Nieuwe klimattractie in Apenheul
Neue Kletterattraktion in Apenheul
Apeldoorn. Apenheul hat für seine jungen Besucher eine neue Attraktion errichtet. Der neue Mekranotipfad ist ein Pfad mit Schaukelbrücken, Seiltunnels und Klettertürmen. Die neue, mehr als 200 m lange hölzerne Amazonasbrücke, die eine Laufstrecke bildet von und zu den Gorillas, ist dann einer der Blickfänger. Weiter ist der neue Mekranotipfad angelegt, weil sich jüngere Kinder genau so wie die Affen ausleben können mit Klettern und Steigen. Mekranoti ist der Name eines Indianerstammes im Amazonas-Regenwald.

gelderlander.nl - 25. März 2008
Dagjesmensen blijven thuis
Ausflügler bleiben zu Hause
Arnhem. Die Touristensaison hat enttäuschend begonnen für Burgers' Zoo und das Freilichtmuseum. Die größten Besuchermagnete von Arnhem lockten Tausende Besucher weniger an als voriges Jahr zu Ostern. "Sehr schade", sagt Direktor Alex van Hooff, "nicht nur, weil wir 20 % weniger Besucher angezogen haben, sondern auch weil Ostern der Beginn der Saison ist. Wir sind zwar schon 95 Jahre jeden Tag geöffnet, aber zu Ostern wollen wir uns immer in Schale schmeißen und etwas mehr unser Bestes tun." Burgers' ist wegen der Innenattraktionen weniger wetterabhängig als früher. "Das war kein Thema, als wir mit Burgers' Bush begonnen haben", sagt Van Hooff. "Das war ein Traum, den mein Vater schon in den siebziger Jahren hatte. Als der Bush einmal fertig war, merkten wir, daß er saisonverlängernd wirkte. Das haben wir berücksichtigt, indem wir zum Beispiel Dessert, Bush und Ocean miteinander verbunden haben." Ein anderer Grund dafür, daß Burgers' noch ziemlich zufrieden sein konnte, war das neue Asien-Projekt Rimba. "Man merkt, daß es lebt", sagt Van Hooff. "Anfang Mai ist es vollständig fertig, aber wir haben bereits zwei Affenarten, Hirsche, Rinder und einen Bären. Der letzte ist sehr aktiv und sorgte für viele positive Reaktionen."

destentor.nl - 25. März 2008
Grondlegger van Apenheul was een revolutionaire vernieuwer van dierentuinen
Gründer von Apenheul war ein revolutionärer Erneuerer in der Zoo-Branche
Affen waren seine Passion. Anderthalb Jahre vor seinem Tod gestand Mager sogar, daß er vielleicht lieber einen Affen als Nachbarn gehabt hätte, als einen Menschen. In einer Affengruppe sei alles fairer organisiert als in der Menschengesellschaft, erklärte er. Apenheul erwägt, Mager mit einer ständigen Ausstellung zu ehren. Direktor Bert de Boer nennt den Apenheul-Gründer einen "revolutionären Erneuerer und einen absoluten Pionier". Er sei froh, daß der "fanatische Perfektionist" seine "glänzende Idee" durchsetzte.

dierennieuws.nl - 25. März 2008
Noordpool in Ouwehand's dierenpark
Nordpol in Ouwehands Tierpark
Wenn Sie in der nächsten Zeit diese Eisbären in Ouwehands Tierpark besuchen, denken Sie dann auch an ihre Artgenossen in der Wildnis, die es weniger gut haben.

destentor.nl - 25. März 2008
Pasen 2008: zout op eitjes en wegen
Ostern 2008: Salz auf Eiern und Wegen
Zwolle/Apeldoorn. Ostern 2008 ist zu verbuchen als eine der kältesten Eröffnungen der Touristensaison. Die Freizeitparks und Tiergärten lockten bedeutend weniger Besucher an. "Sogar die Affen blieben lieber drinnen", merkten sie bei Apenheul in Apeldoorn. Im Apeldoorner Apenheul war man unzufrieden mit der schlechten Saisoneröffnung. "Normalerweise kommen Ostern 15.000 Besucher. Diesmal kamen allenfalls 3.000."

pzc.nl - 25. März 2008
Oprichter van Apenheul was 'een pionier'
Gründer von Apenheul war "ein Pionier"
Apeldoorn. Die Zoowelt erklärte Wim Mager für verrückt, als er in den 1970er Jahren vorschlug, Affen frei laufen zu lassen zwischen den Besuchern. Er setzte es doch durch und wohnte selbst im Herz seines Parks Apenheul in Apeldoorn. Mager starb am Sonntag im Alter von 67 Jahren.

nu.nl - 24. März 2008
Oprichter Apenheul overleden
Apenheul-Gründer verstorben

nu.nl - 24. März 2008
Paastoerisme lijdt onder winterweer
Ostertourismus leidet unter Winterwetter
Rijswijk. Viele Touristenattraktionen zogen in diesem Jahr während der Ostertage weniger Besucher an als erwartet. Die wichtigste Ursache war das kalte, nasse Wetter. Die Amsterdamer Rundfahrtorganisation Canal Company zog 15 Prozent weniger Besucher an als am vorjährigen Osterwochenende. Auch die Anzahl der Familien, die Burgers' Zoo (Arnhem) und Ouwehands Tierpark (Rhenen) besuchten, war etwa 20 % geringer als Ostern 2007.

omroepgelderland.nl - 24. März 2008
Kou: minder bezoek grote attracties
Kälte: geringer Besuch der großen Attraktionen
Arnhem. Das kalte und nasse Wetter sorgt dafür, daß viele Touristenattraktionen dieses Jahr zu Ostern weniger Besucher anlocken. Tiergärten wie Burgers' Zoo in Arnhem und Ouwehands in Rhenen zogen etwa 20% weniger Besucher an als Ostern 2007. Nach Apenheul in Apeldoorn kamen 2.500 statt der erwarteten 15.000 Besucher.

safaripark.nl - 20. März 2008
Eerste chimpansee geboren in Safaripark Beekse Bergen
Erster Schimpanse im Safaripark Beekse-Bergen geboren
Heute morgen ist zum erstenmal in der Geschichte des Safariparks Beekse Bergen ein Schimpansenjunges zur Welt gekommen. Dem neugeborenen Stephan, der nach einem der Tierpfleger benannt wurde, geht es ausgezeichnet. Der Safaripark in Hilvarenbeek hat eine der größten Schimpansengruppen in Europa und die größte in den Benelux-Staaten. Verteilt über drei große Anlagen hat der Park fünfzig Schimpansen.

at5.nl - 21. März 2008
Mierzoete romance miereneters Artis
Zuckersüße Ameisenbären-Romanze in Artis
Artis erwartet in nicht all zu langer Zeit Nachwuchs bei den Großen Ameisenbären. Die zwei, Potay und Ramon, sind eindeutig ineinander verknallt. Laut Tierpfleger Babichon van Wees haben die Tiere in den ersten Wochen einander nur umkreist. "Als sie wollte, wollte er nicht. Und umgekehrt. Sie sind ein bißchen hintereinander her gelaufen." Nachwuchs kann nun nicht mehr lange auf sich warten lassen. Damit scheint der Einsatz des Zoos erfolgreich zu sein, denn speziell zu diesem Zweck wurde Weibchen Potay Anfang des Jahres aus Argentinien eingeflogen.

refdag.nl - 21. März 2008
Witte leeuwtjes geboren in Vlaamse dierentuin
Weiße Löwen in Flämischem Zoo geboren
Olmen. Im Zoo Olmen (Belgien) sind drei weiße Löwen geboren worden. Die Kleinen heißen Jasmine, Jada und James. Es ist Nachwuchs von Vater Apollo und Mutter Ashanti. Die Tiere sind vor einer Woche geboren worden. Anfangs waren es fünf kleine Löwen. Zwei davon starben kurz nach der Geburt. Es wird extra gut für die Jungen gesorgt, weil die Mutter nicht genug Milch hat. Der Tierpark Olmen, zwischen Eindhoven und Hasselt, ist der einzige Zoo in Belgien mit weiße Löwen.

demorgen.be - 21. März 2008
Drie witte leeuwen geboren in Olmense Zoo
Drei weiße Löwen im Zoo Olmen geboren
Für die drei übriggebliebenen Jungen sah es anfangs auch nicht gut aus. Da die Mutter nicht genug Milch hatte, beschlossen Leitung und Tierarzt des Zoos Olmen, die kleinen Löwen mit der Hand aufzuziehen.

dierennieuws.nl - 21. März 2008
Een dagje dierentuin: Safaripark Beekse Bergen
Ein Tag im Zoo (8): Safaripark Beekse Bergen
"An einem Tag Afrika sehen und erleben" - das verspricht der Safaripark Beekse Bergen den Besuchern. Wir lassen uns, als wirkliche Afrika-Fans, gern überraschen und nehmen Sie erneut mit zu einem "Tag im Zoo". In Noord-Brabant, zwischen Tilburg und Hilvarenbeek, liegt der Safaripark, der im Juni dieses Jahres sein 40-jähriges Bestehen feiert. Im Safaripark Beekse Bergen leben angeblich mehr als 150 Tierarten und mehr als 1.500 Tiere (wir haben sie nicht für Sie gezählt). Der größte Safaripark in den Benelux-Staaten ist in fünf Kontinente untergliedert: Afrika, Asien, Europa, Südamerika und Australien. ... Man kann auf verschiedene Weise auf Safari gehen [in Beekse Bergen]: zu Fuß, im Auto, mit Bus oder Boot. Die beiden letzten Möglichkeiten haben uns nicht gut gefallen. In der Hochsaison gibt es lange Wartezeiten und mit Bus und Boot sieht man doch weniger als auf einer Wandersafari, auf der man sich auch länger Zeit nehmen kann, um seine Favoriten unter den Tieren zu sehen und diese gut zu fotografieren. Die Autosafari ist wohl schön, um sie hin und wieder zu machen. Am schönsten ist es natürlich, wenn die Tiere nahe an das Auto herankommen, wie die Geparden, die dicht am Auto entlang laufen oder die Giraffen, die manchmal so neugierig sind, daß sie es ganz aus der Nähe betrachten. An den Kassen ging es schnell, also konnten wir gleich mit unserem Safari-Spaziergang beginnen. Diese Safariform wird, wie gesagt, von uns bevorzugt. Man muß allerdings gut zu Fuß sein für diese 6 km lange Wanderung. Der Safari-Spaziergang beginnt in Afrika. Gnus, Grant-Zebras, Spießböcke, Wasserböcke, Breitmaulnashörner, Warzenschweine, Elenantilopen, Springböcke... Alle Tiere sind wunderbar untergebracht in Gebieten und Gehegen, die so naturnah wie möglich sind. Die Schimpansen waren noch nicht draußen, aber von innen konnten wir ihr unverkennbares Kreischen hören. Der Leopard (bzw. Persische Leopard) Datis ließ sich (noch) nicht sehen. Anfang März kam Datis aus dem Tierpark Amersfoort nach Beekse Bergen. Sein Vorgänger (und Bruder) Kanut ist inzwischen abgereist in einen Zoo in Gdansk (Polen), wo er endlich wieder teilnehmen soll am Zuchtprogramm. In Beekse Bergen wird den Besuchern, wie gesagt, ein Tag Afrika versprochen. In Afrika leben Leoparden, aber keine Persischen Leoparden. Die meisten Besucher werden den Unterschied nicht sehen, also hat die Abteilung Bildung beschlossen, den Persischen Panther der Einfachheit halber als (Afrikanischen) Leoparden zu bezeichnen. Inzwischen ist auf der Infotafel unter der Bezeichnung Leopard der lateinische Name "Panthera Pardus Saxicolor" hinzugefügt - das bedeutet Persischer Leopard. Das bewirkt, daß die Information - für die Bildung der Besucher - überhaupt nicht mehr stimmt, denn in dieser wird angegeben, daß Panthera Pardus Saxicolor sowohl in Afrika, als auch in Asien vorkommt. Die Zoos finden, daß sie einen wichtigen Beitrag leisten für die Bildung der Besucher. Sie sind dann auch verpflichtet, jederzeit die korrekte Information zu geben und nicht, wie es gerade paßt. Eine andere Option wäre ein Umzug des Persischen Leoparden in den asiatischen Teil. Es wird den Besuchern schnuppe sein, wo das Tier untergebracht ist, wenn sie das Tier nur sehen können. Wie auch immer, die Leoparden haben ein schönes und geräumiges Gehege, da kann man nichts sagen! ... Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl. Eine Übersicht über alle "Tage" ist zu finden auf den Dierennieuws Zoo-Seiten.

bndestem.nl - 21. März 2008
Precies op tijd voor het paaspubliek
Pünktlich für das Osterpublikum
Hilvarenbeek. Mutter Marlies hat es zusammen mit Vater Frits nicht besser ausknobeln können. Sie gebar gestern früh, ein paar Tage vor Ostern und zum Beginn der Touristensaison, Sohn Stephan. Er ist der erste Schimpanse, der im Safaripark Beekse Bergen geboren worden ist.

ad.nl - 20. März 2008
Ex-proefdierapen krijgen een jong
Ehemalige Versuchsaffen kriegen ein Junges
Hilvarenbeek. Marlies und Frits, zwei Schimpansen aus dem ehemaligen Primaten-Versuchszentrum BPRC in Rijswijk, haben im Safaripark Beekse Bergen für Nachwuchs gesorgt. Stephan kam gestern zur Welt und ist der erstgeborene Schimpanse im Safaripark. Der Zoo übernahm im Jahre 2006 etwa fünfzig Tiere vom BPRC. Es waren Affen, die nicht mit HIV infiziert waren. Die 25 wohl infizierten Schimpansen gingen an die Stiftung AAP, das Auffangzentrum für exotische Tiere in Almere.

kidsweek.nl - 20. März 2008
Baby-chimp in Beekse Bergen
Schimpansenbaby in Beekse Bergen
Will man den kleinen Stephan bestaunen, dann muß man wahrscheinlich noch etwas Geduld haben. Ein einziges Mal zeigen sich Mutter und Sohn kurz dem Publikum, aber einen Großteil der Zeit verstecken sie sich noch. Wenn man noch ein paar Wochen wartet, dann kann man auch gleich die Löwen mit besuchen. Auch die haben nämlich Nachwuchs bekommen. Die kleinen Löwen sind in ein paar Wochen für die Besucher zu sehen.

gelderlander.nl - 20. März 2008
Dagattracties: onzekere Pasen door slecht weer
Ausflugsziele: ungewisse Ostern aufgrund schlechten Wetters
Arnhem. "Keine Ahnung", so antwortet Direktor Alex van Hooff auf die Frage, wieviel Besucher Burgers' Zoo an diesem Osterwochenende anlocken wird. Die düsteren Wettervorhersagen, mit Kälte, Regen und möglicherweise sogar Schnee, lassen wenig Platz für Optimismus. Die Besucherzahlen des Vorjahrs zu übertreffen ist dann auch nicht wahrscheinlich. Voriges Jahr besuchten am Osterwochenende, von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag, zwischen 38.000 und 40.000 Menschen Burgers' Zoo. Alex van Hooff: "Jedesmal zu Ostern muß man abwarten und erst recht bei diesem unbeständigen Wetter. Wir gehen davon aus, daß die Rimba, die zum großen Teil fertig ist, das notwendige Publikum anziehen wird. Auch hinter der Grenze haben wir Werbung dafür gemacht, weil zu Ostern traditionsgemäß viele Deutsche kommen."

deondernemer.nl - 20. März 2008
Uniek Tilburgs familiebedrijf ten onder
Einzigartiger Tilburger Familienbetrieb zerfiel
Tilburg. Bei dem Wort Zoo werden viele Menschen an einen schönen freien Tag denken, oft eine Erinnerung aus ferner Vergangenheit. Bei anderen ruft es widerliche Assoziationen hervor im Zusammenhang mit jämmerlichen Tieren, die lebenslang eingesperrt sind. Daß es auch für Menschen Aspekte gibt, die fern von aller Fröhlichkeit sind, wird ersichtlich aus dem Tilburger Zoo, einer Familiengeschichte. Das Buch läßt sich lesen als eine Geschichte von unternehmungslustigen Leuten, die mit großem Einsatz etwas aufbauen und nach einer erfolgreichen Zeit alles zugrunde gehen sehen. Und dann geht es nicht allein um die Familie Van Dijk. Die Geschichte beginnt glanzvoll mit Cees van Dijk, einem Tilburger Textilarbeiter, der an der Houtstraat Kanarienvögel züchtete und dabei so erfolgreich war, daß er eine selbständige Existenz damit aufbauen konnte. ... [In den letzten Jahren seiner Existenz] wird alles mögliche organisiert, um den Tierpark instand zu halten. Aber als das gelingen muß mit solchen Veranstaltungen wie einer Raumfahrtausstellung und einem Popfestival, ist klar, daß das Ende nicht mehr weit ist. Und so schließt der Tilburger Tierpark am 23. August 1973 definitiv seine Pforten. Ein trauriges Ende. Und man kann noch immer traurig sein, daß es so laufen mußte.

deondernemer.nl - 20. März 2008
Safaripark klaar voor bezoekers
Safaripark bereit für Besucher
Mit Hilfe von großen Kränen wurde gestern morgen unter anderem die Livingstone wieder zu Wasser gelassen. Sie können wieder, die Stanley und die Livingstone. Instand gesetzt und mit einem neuen Anstrich versehen, wurden beide Boote gestern morgen wieder zu Wasser gelassen im Safaripark Beekse Bergen. Zwei große Hebekräne verrichteten das Stück Arbeit und das bringt immer schöne Bilder. Besuchern des Safariparks kann es nicht entgangen sein, daß ein Teil des Parkplatzes in den letzten Wochen eingeräumt war für drei Boote. Neben der Stanley und der Livingstone ist das die "Pont". Aber die wurde bereits früher wieder zu Wasser gelassen. "Die Boote wurden gewartet und können sich wieder ein Jahr ins Zeug legen", sagt Maurice Nieuwland im Namen des Erholungsbetriebs Libéma, zu dem der Park gehört. Die Kapazität bleibt dieselbe. An anstrengenden Tagen befördern beide Boote Hunderte Besucher und machen etwa zwanzig Fahrten (einfache Tour) entlang u.a. an Nashörnern, Watussirindern, Springböcken, Flamingos und Kamelen. Im kommenden Jahr sind vom Deck aus auch die Flußpferde zu sehen, eine neue Erwerbung für den Park, der in diesem Jahr sein vierzigjähriges Jubiläum feiert. Die erste Fahrt von Stanley und Livingstone durch den Afrika-Wildtierpark ist für Samstag geplant. Die neue Erholungssaison beginnt traditionell immer zu Ostern. Es verspricht, in Anbetracht der schlechten Wettervorhersagen, eine ruhige Feuertaufe zu werden. Der Safaripark Beekse Bergen hatte voriges Jahr übrigens ein Topjahr. Es kamen 730.000 Besucher, 70.000 mehr als im Jahr zuvor, damit war es ein neuer Rekord.

gelderlander.nl - 20. März 2008
25 jaar op de bres voor vlinders
25 Jahre Einsatz für Falter
Die Schmetterlingsstiftung besteht dieses Jahr 25 Jahre. Das wird mit zahlreichen Festivitäten gefeiert und mündet in die Nationale Nachtfalternacht in Burgers' Zoo in Arnhem.




Russische Meldungen

Europäisches Rußland

rian.ru - 26. März 2008
В Московском зоопарке бурые медведи стали выходить на солнышко
Im Moskauer Zoo begannen die Braunbären, sich wieder draußen sehen zu lassen
Moskau. Im Moskauer Zoo begannen die Braunbären, in die Außenanlagen zu gehen. Sie sind jetzt auch für kurze Zeit für die Besucher zu sehen. Noch vor einigen Tagen konnte das Publikum nur die Eisbären sehen. Mitte März kamen die drei kleinen Eisbären, die im November geboren wurden, zum erstenmal auf die Außenanlage.

fontanka.ru - 24. März 2008
Аномально теплая зима угрожает «питерским» тюленям
Anormal warmer Winter bedroht die "Petersburger" Robben
Der anormal warme Winter bedrohte das Leben der lokalen Robbenpopulation, die im Finnischen Meerbusen vorkommt. Davon, aber auch, wie man den zugrunde gehenden Robbenbabys helfen kann, erzählte der Leiter des provisorischen Reha-Zentrums für Meeressäuger Wjatscheslaw Alexejew. "Bei uns im Finnischen Meerbusen kommen zwei Robbenarten vor: Kegelrobbe und Ostsee-Ringelrobbe. Beide Arten stehen auf der Roten Liste. Die lokale Population der Ringelrobbe stirbt möglicherweise bald aus. Der anormal warme Winter 2008 erschwert sehr stark ihre Vermehrung: diese Tiere vermehren sich auf dem Eis, da aber das Eis früh taut, schaffen es die Weibchen nicht, auf diesem ihr Junges großzuziehen. Das Junge bricht ein, ertrinkt oder wird an das Ufer geworfen. Der Zoo stellte zwei Becken zur Verfügung für diese Tiere. Wir nehmen jetzt Information auf über gefundene Robbenbabys. Wir sind bereit, ihnen zu helfen", erzählt Alexejew. In der vorigen Woche erfuhren die Massenmedien von zwei Robbenbabys, die im Leningrader Gebiet gefunden wurden - eins bei Wyborg, das andere im Rayon Kingisepp. Im ersten Fall gelang es nicht, das Robbenbaby zu retten, im zweiten nahm alles ein glückliches Ende. Die kleine Robbe wurde zur "Rehabilitation" in den Leningrader Zoo gebracht, wo man für sie ein spezielles Becken bereit stellte.

izvestia.ru - 24. März 2008
Балерина заупрямилась
Die Ballerina wurde widerspenstig
Am Wochenende wurde im Leningrader Zoo Eselin Monika in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Sie hatte 18 Jahre ihres Lebens dem Theater gewidmet. Auf der Bühne des Marientheaters "spielte" sie in "Don Quijote" und "Undine", sie stand auf der Bühne des Theaters für junge Zuschauer und trat im Film auf. Jetzt ist Monika 21 Jahre alt. Das ist noch kein Alter, Esel können dreißig Jahre alt werden, doch Stimmung und Charakter der "Primadonna" sind schon nicht mehr dieselben: während einer der Aufführungen begann sie widerspenstig zu werden, obwohl sie 18 Jahre ohne Unterbrechung die Bühne, Applaus, die Theaterkollegen und deren Kinder mochte. "Monika ist sicher müde geworden", sagt Anastasija Kolegowa, Solistin des Marientheaters.

spb.kp.ru - 24. März 2008
Петербург покидает последний орангутанг
Der letzte Orang-Utan verläßt Petersburg
Im Leningrader Zoo gibt es keine Menschenaffen mehr. Morgen reist Äffin Siru nach Spanien ab, in den Zoo der Stadt Malaga. Im Leningrader Zoo ist man überzeugt, daß es ihr dort besser gehen wird. "Sie wird es warm haben, in der Sonne", erklärt Pressesekretärin Tatjana Salomatina. "Das Petersburger Klima vertragen Orang-Utans schlecht, oft erkranken sie an Lungenentzündung." An dieser Krankheit verstarb im vorigen Jahr Sirus Freund, das Männchen Rabu. Er war erst 17 Jahre alt, im allgemeinen können Orang-Utans vierzig Jahre alt werden. Übrigens kam Siru im Jahre 2003 aus Deutschland speziell deshalb, um Rabu die Langeweile zu vertreiben. Denn er war einige Jahre zuvor verwitwet. Und jetzt blieb auch Siru allein. Man hätte natürlich auch für Siru einen neuen "Mann" finden können. Doch gibt es in unserem Zoo keine geeigneten Bedingungen für Orang-Utans. Die Unterkünfte sind klein, etwa sechs bis sieben Quadratmeter. Menschenaffen brauchen aber 20 bis 30 qm. Es kann sein, daß es nach der Rekonstruktion des Zoos wieder Menschenaffen in Petersburg geben wird.

rostov.kp.ru - 24. März 2008
В Новошахтинске медведица выбралась из клетки и бросалась на людей
In Nowoschachtinsk brach eine Bärin aus ihrem Käfig aus und griff Menschen an
In Nowoschachtinsk liegt ein Privatzoo auf der einen Seite neben einem kleinen Wald, auf der anderen Seite neben Wohnhäusern. Am Abend des 21. März hat es die dort lebende Bärin, die für ihren aggressiven Charakter bekannt ist, irgendwie fertiggebracht, die Metallstäbe des Käfigs zu zerbrechen und in die Freiheit hinauszuklettern. Zunächst bewegte sich das Raubtier in Richtung Wald, wo es auf den Bäumen herumkletterte, doch bald hatte es genug davon und ging zu den Wohnhäusern. "Der erste Anruf erreichte uns 18.35 Uhr, Einwohner teilten mit, daß ein Bär durch die Straßen schlendert, brüllt und sich auf Menschen stürzt", erzählte man im Pressedienst der regionalen Staatlichen Verwaltung des Inneren. Mitarbeiter der Polizei fuhren zum "Tatort". Die Bärin zu finden war nicht schwer, auf der menschenleeren Straße spazierte das Raubtier allein, die Leute standen auf ihren Balkonen und preßten die Nasen an die Fensterscheiben, um zu sehen, wie die Polizisten fertig wurden mit dem in Wut geratenen Tier. Die Notfall-Situation zu lösen kam auch der Direktor des Privatzoos, den schon irgend jemand angerufen hatte. Während die Leute überlegten, wie man die Bärin beruhigen könnte, wurde es ernst und die Bärin stürzte sich auf die wenigen Gaffer, die sich nicht in den Häusern versteckten. Da entschied der Zoodirektor, das Tier zu erschießen. Jetzt gibt es Ermittlungen zum Vorfall. Die Ermittler wollen klären, wie es dem gefährlichen Raubtier gelungen war auszubrechen, aber auch, wie gut die Tiere gehalten werden in dem Privatzoo. Höchstwahrscheinlich werden dabei auch Fachleute aus dem Zoo Rostow einbezogen.

annews.ru - 22. März 2008
«Мисс мира-2008» стала американская змея-альбинос
"Miss Welt 2008" wurde eine amerikanische Albino-Schlange
Der dritte internationale Schönheitswettbewerb unter Schlangen wurde am Freitag im Tulaer Zooexotarium beendet. Den Titel "Miss Welt 2008" errang die Kalifornische Kettennatter, ein Albino. Als Jury des Schlangen-Schönheitswettbewerbs betätigten sich die Besucher des Tulaer Zooexotariums. Innerhalb von zwei Wochen stimmten fast 2.000 Tulaer für die Schlange, die ihnen gefiel.

lenobl.allnw.ru - 21. März 2008
Кингисеппские рыбаки спасли детеныша тюленя
Fischer aus Kingisepp retteten Robbenjunges
Fischer aus Kingisepp haben ein Robbenbaby aufgelesen. Es ist ein "Mädchen", ein ganz kleines - nach seinen Körpermaßen zu urteilen, ist es nicht mehr als eine Woche alt. Offensichtlich hat es die Mutter verloren. Heute wurde das Robbenbaby in den Leningrader Zoo gebracht. Es wird solange im Zoo bleiben, bis es an Gewicht zugenommen hat. Dann kann es in die Freiheit entlassen werden.

stolica-s.su - 21. März 2008
Саранский зоопарк покупает белых аистов
Zoo Saransk kauft Weißstörche
In den nächsten Tagen kommt ein Pärchen Weißstörche in den Stadtzoo. Sie stammen aus dem befreundeten Zoo Lipezk.

Asiatisches Rußland - Sibirien

kp.ru - 22. März 2008
Пираний спасали голыми руками
Piranhas mit bloßen Händen gerettet
Der Brand begann fünf Uhr morgens gleich an drei Stellen (Lager, Buchhaltung, Abteilung für exotische Tiere). Als das Feuer die Aquarien erreichte, platzte eines wegen der Hitze. Die zur Arbeit herbeigeeilten Mitarbeiter des Zoos fischten Piranhas und andere Raubfische mit bloßen Händen heraus. Doch einen großen Teil gelang es nicht zu retten - die einen erstickten (die Sauerstoffpumpe wurde wegen des Feuers abgestellt), andere wurden in dem heißen Wasser buchstäblich gekocht. Auch zwei Affen starben - an Rauchvergiftung. Die Polizei ermittelt. Nach einer Version könnte ein gekränkter Mitarbeiter den Brand gelegt haben. Vor ein paar Jahren entließ der Direktor viele Mitarbeiter, weil sie heimlich Kaninchen zum Verzehr verkauften.

annews.ru - 21. März 2008
Следствие: Зоопарк в Чите подожгли умышленно
Ermittlungen: Vorsätzliche Brandstiftung im Zoo Tschita
Im Zoo Tschita brannte es in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag. Infolge starken Feuers kamen exotische Tiere und Fische zu Schaden: wegen der hohen Temperatur platzte ein Aquarium. Die Zoomitarbeiter versuchten von fünf Uhr morgens an die unversehrt gebliebenen Tiere zu retten. Nach einer Version der Ermittlung ist die Hauptursache der Tragödie vorsätzliche Brandstiftung.

wwf.ru - 25. März 2008
Сегодня WWF начинает операцию «Берлога»
Heute beginnt WWF die Operation "Winterlager"
Die "Bärenpatrouillen" des WWF führen ihre Arbeit zu Zählung und Schutz der Wurfhöhlen der Eisbären an der arktischen Küste Rußlands durch. Ende März bis Anfang April ist eine "heiße Zeit" für die Eisbären. Die kleinen Eisbären verlassen zusammen mit den Eisbärinnen die Höhlen und machen ihre ersten Schritt vor der langen arktischen Wanderung. In dieser Zeit treten vier Bärenpatrouillen ihren Dienst an - auf einem Landstrich, der sich über mehr als 1.000 km erstreckt, von den Bäreninseln in der Ostsibirischen See bis zur Koljutschin-Insel in der Tschuktschensee werden Anti-Wilderer-Aktionen durchgeführt und die Wurfhöhlen der Eisbären gezählt. Die Operation "Wurfhöhle" ("Berloga") beginnt am 25. März und wird bis zu der Zeit fortgesetzt, in der die Bärinnen mit den Kleinen ihre Wurfhöhlen verlassen und über das Polareis weit nach Norden wandern. Diese Arbeit ist jetzt besonders wichtig, da Klimaveränderung und Eisverhältnisse in den arktischen Meeren nicht nur zu einer Veränderung der Verteilung der Eisbären führt, sondern auch der Plätze, an denen sie ihre Wurfhöhlen errichten.

Asiatisches Rußland - Ferner Osten

rian.ru - 24. März 2008
Единственный в России морской заповедник отмечает 30-летний юбилей
Das einziges Meeresnaturreservat in Rußland begeht sein 30-jähriges Jubiläum
Wladiwostok. Das erste und einzige Meeresnaturreservat in Rußland, gelegen an der Bucht Peter des Großen im westlichen Teil des Japanischen Meeres, begeht am Montag den 30. Jahrestag seiner Bildung, erfuhr RIA Nowosti vom Direktor des Naturreservats, dem Kandidaten der biologischen Wissenschaften Andrej Maljutin. Seinen Worten nach wird das geschützte Naturterritorium von mehr als 2.000 Arten von Meerestieren und -pflanzen besiedelt - das ist in bezug auf die Artenvielfalt das reichhaltigste Aquatorium unter den Meeren Rußlands. "Im Naturreservat leben 67 Tierarten, die auf der Roten Liste der Russischen Föderation stehen und etwa 50 Vogelarten, die auf der Roten Liste der IUCN eingetragen sind. Darunter Schneereiher und Schwarzstirnlöffler - extrem seltene Vögel, von der einen, wie von der anderen Art gibt es weltweit weniger als tausend Individuen", fügte Maljutin hinzu. Nach seinen Worten statten den Wassern des Naturreservats Nördliche Zwergwale, Schwertwale und Delphine einen Besuch ab. Zu den exotischen Bewohnern kann man tropische Fische zählen: Thun, Schwertfisch, den giftigen Seewolf (Fugu), Sargassum-Anglerfisch, Tigerhai. Im Naturreservat befindet sich heute die südlichste Robbenpopulation im Land: Largha-Robben, deren Zahl sich auf das Fünffache vergrößert hat, seit das Naturreservat existiert. In der Gegend des Kap Lwa tauchen regelmäßig Amurtiger und Amurleopard auf.

vostokmedia.com - 24. März 2008
Амурскому тигру Лютику подарили золотые клыки. В Хабаровском крае краснокнижному хищнику сделали уникальную стоматологическую операцию
Amurtiger Ljutik erhielt Goldzähne. Einmalige stomatologische Operation an Amurtiger in der Region Chabarowsk
Um die Zähne des Raubtiers zu behandeln, wurde eine ganze Ärztebrigade benötigt. Einige Tage zuvor fraß das Tier nichts und griff Menschen an, deshalb hing von der Arbeit der Mediziner das Leben des seltenen Tieres ab. Die Stomatologen haben die Aufgabe bewältigt.

vostokmedia.com - 21. März 2008
Амурскому тигру посвятили монографию
Monographie über den Amurtiger
Wladiwostok. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Laso-Naturreservats Galina Salkina verfolgte und bewies erstmals Aspekte der Ökologie des Amurtigers. Dem Herrn der ussurischen Taiga, dem Amurtiger, und Empfehlungen zu seiner Erhaltung ist eine Monographie gewidmet, die jetzt zum Druck vorbereitet wird. Galina Salkina arbeitet seit mehr als 27 Jahren im Laso-Naturreservat, fast 20 Jahre beschäftigt sie sich mit der Ökologie des Amurtigers. Die Monographie "Der Amurtiger im biozönotischen Zusammenhang im Südosten des Sichote-Alin" ["Амурский тигр и его биоценотические связи на юго- востоке Сихоте Алиня] stützt sich auf langjährige Tigerbeobachtungen im Rayon Laso, einschließlich kilometerlanger Verfolgung der Spuren von 15 Individuen im Winter. Galina Salkina ist Autorin und Mitautorin von etwa 50 wissenschaftlichen Artikeln. Heute sucht sie eine Möglichkeit, ihre neue Arbeit zu veröffentlichen. Galina Salkina hofft, daß sich Leute finden werden, die bereit sind, bei der Herausgabe der Monographie zu helfen. Um so mehr, als die Monographie gerade zu einer Zeit erscheint, da die Behörden den Problemen der Erhaltung des Amurtigers höchste Aufmerksamkeit widmen.

wwf.ru - 20. März 2008
Торговля шкурами белого медведя процветает
Handel mit Eisbärenfellen blüht
Der WWF Rußlands schloß eine Untersuchung ab über den illegalen Handel mit Eisbärenfellen über das Internet. Das ist schon die vierte Untersuchung des russischen Internets seit 2003 zu diesem Problem. Von April 2007 bis März 2008 wurden im Internet 30 Verkaufsangebote mit Eisbärenfellen entdeckt. Die Angebote von Fellen gewilderter Eisbären auf dem "schwarzen" Internetmarkt nehmen zu. Auch der durchschnittliche Preis für ein Eisbärenfell stieg von 3.000 US-Dollar im Jahre 2003 auf 6.000 US-Dollar in diesem Jahr. Die Preise im laufenden Jahr betrugen zwischen 2.000 und 12.245 US-Dollar. Sehr schwer ist es herauszufinden, wo die Eisbären erlegt wurden, weil dazu im Internet praktisch keine Angaben gemacht werden und auch nur sehr selten in Telefongesprächen. Es konnten nur zwei Herkunftsorte der Felle festgestellt werden: zwei Felle stammten aus der Siedlung Dikson auf der Taymyr-Halbinsel und zwei aus Tschukotka.

vladnews.ru - 13. März 2008
Полосатый каннибализм
Gestreifter Kannibalismus
In der Ussuri-Taiga im Norden der Region Primorje tötete und fraß ein Amurtiger einen anderen. Ein seltener Fall von Kannibalismus unter Tieren. Wie der Vizechef der Inspektion "Tiger" Witalij Starostin erzählte, war die Ursache für den Zusammenstoß zweier erwachsener Exemplare der Kampf um das Territorium im Rayon Posharski unweit der Siedlung Swetlogorje. Nach Spuren und Blut zu urteilen, war der Zweikampf verbissen und außerordentlich heftig. Der Stärkere siegte. Doch auch er erlitt starke Verletzungen. Um Kräfte zu sammeln, war der Sieger, seine Wunden leckend, gezwungen, sich von dem Artgenossen zu ernähren. Jagdwirte scheuchten ihn auf, die sich dem Ort des Vorfalls näherten. Brüllend und den Menschen drohend zog das Tier die Reste der Beute tiefer in das Dickicht. Die Menschen taten das einzig richtige: sie verfolgten den "Tigerfresser" nicht weiter. Witalij Starostin erzählt, dieser Fall sei kein Einzelfall. Und führt das Beispiel einer Tragödie an, die sich vor einigen Jahren im Rayon Laso zugetragen hatte. Hier lebten gemeinsam mit der Mutter zwei Junge. Während des Spielens zerriß der stärkere Bruder zufällig der Schwester eine Arterie. Die Mutter versuchte zu helfen und leckte ihr die tödliche Wunde. Doch ohne Erfolg. Und die Tigerin zerriß im Zorn ihr zweites Junges...

wwf.ru - 14. März 2008
Не только у людей, но и у тигров драки иногда заканчиваются смертельным исходом
Nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tigern können Raufereien manchmal tödlich enden
Die Verringerung des Lebensraumes des Tigers aufgrund unkontrollierten Holzschlags kann zu tödlichen Raufereien um das Recht, ein Jagdterritorium zu beherrschen, unter den gestreiften Katzen führen, bemerkt der WWF Rußlands.

news.mail.ru - 13. März 2008
Экологи вернут осиротевшего тигрёнка-самку в привычную среду обитания
Ökologen schicken verwaiste junge Tigerin in gewohnte Lebensumwelt zurück
Im August-September dieses Jahres soll die Tigerin Angara in die Freiheit entlassen werden. Doch wird sie in der ersten Zeit einen speziellen Sender tragen, der es erlaubt, die Ortsveränderungen des seltenen Tieres zu verfolgen.

toz.khv.ru - 13. März 2008
Глашка, первый подкидыш
Glaschka, das erste untergeschobene Kind
Die junge Bärin Glaschka ist das erste untergeschobene Kind in der fünfjährigen Geschichte des W.P.Syssojew-Tiergartens "Priamurskij". Eine unbekannte Frau brachte das Bärchen in einem Korb an einem der freien Tage im März und stellte es ab neben dem Tor des Tiergartens. Den kleinen Bären nahm man natürlich auf, obwohl der Tiergarten nicht an einem Defizit an Bären leidet. Er hat genug eigene. Die kleine Bärin schien nicht älter als zwei Monate zu sein. Die Kleine wurde Glascha genannt und kam vorübergehend in Quarantäne. Nur die Art zu bestimmen ist schwierig, da der Bär noch so klein ist. Da gehen die Meinungen auseinander: ob es ein Braunbär ist oder ein Kragenbär - so die Direktorin des Tiergartens "Priamurskij" Swetlana Katkowa. Die Chabarowsker werden Glaschka nicht zu Gesicht bekommen. Für die kleine Bärin wurde ein Platz im Zoo auf Sachalin gefunden. In den nächsten Tagen reist Glaschka ab. Und im Tiergarten "Priamurskij" hofft man, daß ihm niemand mehr solche "Geschenke" bringt.

Ukraine

vecherniy.kharkov.ua - 21. März 2008
В Харькове появился человекообразный детеныш
Ankunft eines Schimpansen im Zoo Charkow
Der Zoo Charkow erhielt einen winzigen Schimpansen. Die Kleine soll ihre dort bereits lebenden erwachsenen Artgenossen vor Infarkt und Insult retten. Im Zoo leben die siebenjährigen Toni und Schuscha. Selbst das Leben zu zweit kann für Schimpansen, die in der Natur in großen Gruppen leben - mit notwendiger Hierarchie und Rollenverteilung, tiefe Einsamkeit bedeuten. Diese Affen beginnen, an Diabetes und an Funktionsstörungen der Nerven zu erkranken, sie sterben an Infarkten und Insulten. Das neue Schimpansenmädchen kam, um unsere Schimpansen zu retten, erzählt der Direktor des Charkower Zoos Alexej Grigorjew. Männchen Toni und Weibchen Schuscha, denen das "Mädchen" einige Male am Tag gezeigt wird, entwickeln diesem gegenüber ein ausgeprägtes Interesse. In zwei, drei Jährchen wird es bei ihnen "einquartiert".

zaxid.net - 19. März 2008
Львов хочет собственный зоопарк
Lwow will einen eigenen Zoo
Auf Initiative der gesellschaftlichen Organisation für Naturschutz und Ökologie "Komitee für die Erhaltung der Natur" und der Verwaltung für Ökologie und Stadtentwicklung werden am 4. April öffentliche Anhörungen zum Thema Errichtung eines Zoos in der Stadt Lwow stattfinden.

delfi.ua - 15. März 2008
Николаевскому зоопарку не хватает средств
Zoo Nikolajew fehlen finanzielle Mittel
Der Zoo Nikolajew, der heute als der beste in der Ukraine gilt, leidet unter dem Mangel an finanziellen und Futtermitteln für die Tiere. Laut Direktor Wladimir Toptschij "beträgt im Jahre 2008 der Bedarf des Zoos an Finanzen 18,871 Millionen Griwna. Aus dem Budget der Stadt wurden vier Millionen Griwna zur Verfügung gestellt, das sind 21,6 % des realen Bedarfs. Weitere 3,4 Millionen plant der Zoo zu erarbeiten. Aber woher man noch 11 Millionen Griwna nehmen soll, weiß man nicht."

golos.com.ua - 14. März 2008
Киевский зоопарк исключили из Европейской ассоциации зоопарков на пять лет
Kiewer Zoo wurde für fünf Jahre aus dem Europäischen Zoo-Verband ausgeschlossen

ukranews.com - 13. März 2008
Одесса решила проверить деятельность зоопарка
Odessa beschloß Kontrolle der Tätigkeit des Zoos

kv.com.ua - 13. März 2008
Наш зоопарк исключили из Европейской ассоциации
Unser Zoo wurde aus dem Europäischen Verband ausgeschlossen
Gestern versuchte vor der Kiewer Verwaltung die gesellschaftliche Initiative "Menschen für Tierrechte" die Aufmerksamkeit auf Probleme des Kiewer Zoos zu lenken. Das Hauptproblem sei die Direktorin.

glavred.info - 12. März 2008
Экологи требуют у Кильчицкой снова уволить директора зоопарка
Ökologen fordern von Kiltschizkaja, die Zoodirektorin wieder zu entlassen
Ökologen und Tierschützer fordern die Entlassung der Direktorin des Kiewer Zoos Swetlana Bersina, die ihrer Meinung nach keine Spezialistin sei und nicht den professionellen Anforderungen genüge.



Zoos –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Wilhelma, 26.03.2008
Blütentraum unter schützendem Glas

Eine Frostnacht zur falschen Zeit hat viele Blüten der herrlichen alten Magnolien in der Wilhelma von weiß und rosa zu braun verfärbt. Ob die später blühenden Sorten noch zu retten sind, bleibt abzuwarten. Da der Maurische Garten als botanische Attraktion nun erst mal ausfällt, gilt ab sofort Plan B: Die Blüte der nicht minder prächtigen und teilweise ebenfalls bejahrten und königlichen Azaleen! Kühl, kalkarm, hell und feucht mögen es die Pflanzenschönheiten aus China und Japan. Topfpflanzen, Büsche und Sträucher stehen im historischen Gewächshaus dicht an dicht. Manche Sträucher der beeindruckenden Azaleensammlung der Wilhelma sind über 140 Jahre alt doch ob nun alt oder jung, klein oder groß: Alle zusammen bezaubern jedes Jahr im Frühjahr die Besucher aus nah und fern. Während der zarte Duft der Azaleen mit anderen exotischen Pflanzen kaum konkurrieren kann, ist das Blütenmeer der kapriziösen Kostbarkeiten schlicht überwältigend: Ein Meer aus pink, lachsrosa, rot, purpur und weiß füllt das Gewächshaus und da Wetterkapriolen hier außen vor bleiben, wird die Pracht bis etwa Mitte Mai anhalten. Wenn die Freibäder öffnen, gehen die Wilhelma-Azaleen in die Sommerfrische und regenerieren sich im lichten Schatten an einer geschützten Stelle im Freiland für die nächste Blühsaison Seit Ende des 17. Jahrhunderts die ersten Azaleen nach Europa gelangten, haben die Gärtner aus den Wildformen zahlreiche Sorten gezogen und bei vielen Pflanzenfreunden den Wunsch geweckt, solche Schönheiten auch im eigenen Heim zu pflegen. Allerdings gefällt es den Pflanzen in zentralgeheizten, trockenen Wohnungen meist nicht Schädlingsbefall und mickrige Blüten sind die empörte Antwort der Azaleen auf Missachtung ihrer Ansprüche. Wer es den fernöstlichen Blühwundern daheim also nicht recht machen kann, hat zur Zeit in der Wilhelma die ideale Gelegenheit, Azaleen in all ihrer Schönheit zu bewundern.

Tierpark Stadt Haag, 25.03.2008
ZEBRA AM OSTERSONNTAG GEBOREN

Tierpark Stadt Haag/Österreich. Einen überaus erfreulichen Ostersonntag erlebten die Tierpfleger des Tierparks Stadt Haag und einige anwesende Tierparkbesucher die Geburt eines Zebras. Die beiden Zebraeltern, Kiri und Hatari, wurden zum zweiten Mal Eltern. Das Klima im Mostviertel tut den beiden Chapmann-Zebras anscheinend sehr gut. Auch für uns Tierpfleger ist die Geburt eines Tieres immer wieder ein besonderes Erlebnis und natürlich auch eine spannende Angelegenheit, dass alles gut geht. Bereits nach eineinhalb Stunden versuchte das Jungtier auf eigenen Beinen zu stehen und nach vielen Versuchen und auch unserer Mithilfe gelang es. Als es bei der Mutter zu trinken begann, fiel uns ein großer Stein vom Herzen, erzählt Tierpflegerchef Hans Veigl von der Geburt.

Zoo Osnabrück, 25.03.2008
Maja und Inka - haarige Neuankömmlinge!

Am Dienstag vergangener Wochen trafen die beiden Alpakaweibchen "Maja" und "Inka" im Zoo Osnabrück ein und bereits nach zwei Tagen sah es so aus, als wenn es nie anders gewesen wäre. Innerhalb kürzester Zeit waren sie in die Herde integriert. Am Mittwoch, den ersten Tag der Eingewöhnung, wurde allerdings der Hengst "Franko" zu seinem großen Missfallen von dem Rest der Gruppe abgetrennt. So konnten sich die Weibchen erst einmal entspannt beschnuppern, ohne dass die beiden Neuen von dem, nennen wir es mal, übermäßigen Interesse des Hengstes belästigt wurden. Maja und Inka sind im Mai letzten Jahres geboren und stammen aus einer privaten Haltung aus Süddeutschland. Man kann sie sehr gut von den anderen fünf Weibchen unterscheiden, da sie noch etwas kleiner sind und ein schönes einheitlich gefärbtes karamellbraunes Fell haben.

Zoo Nürnberg, 25.03.2008
Eisbär Flocke wirbt für die Metropolregion Nürnberg

Seit heute, Dienstag, 25. März 2008, grüßt Eisbärmädchen Flocke auf vielen Postern in der Stadt die Bürger und Gäste Nürnbergs. Das Image- Plakat wurde im Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg für die Metropolregion Nürnberg entwickelt. Dirk von Vopelius, fachlicher Sprecher des Forums Marketing der Metropolregion Nürnberg, war begeistert, als er es zum ersten Mal sah. Gestaltet hat es Stadtgrafiker Wolfgang A. Weber. Das Foto machte Stadtfotograf Ralf Schedlbauer. Zum Aufnahmezeitpunkt war der kleine Eisbär gut zehn Wochen alt. Die Stadtreklame Nürnberg GmbH unterstützt das Werbeprojekt als Sponsor und wird in den kommenden Wochen und Monaten das Imageplakat an den Haltestellen von Bussen und Bahnen im Stadtgebiet Nürnberg platzieren. Vorgesehen ist dies an rund 550 entsprechenden Flächen. Die Urheber des Plakats sind sicher, dass das Poster sich zu einem echten Hingucker entwickeln und so für Stadt und Metropolregion Nürnberg werben wird. Der Sympathieträger Flocke und der Slogan der Metropolregion Kommen. Staunen. Bleiben. passten sehr gut zueinander. Das Plakat drücke auch das Selbstbewusstsein der Metropolregion Nürnberg aus. Knut war gestern. lautet die subtile Wortbotschaft. Der Name Flocke erscheint gar nicht auf dem Plakat. Flocke sei längst ein Weltstar und müsse für sich gar keine Reklame machen. Stattdessen könne der kleine Eisbär für die Region, in der er zuhause ist, Pluspunkte sammeln. Auf jeden Fall könne er die Menschen erfreuen, die an den Wartehäuschen auf Bahn oder Bus warten. Ab Freitag, 28. März 2008, sind bei der Stadtreklame Nürnberg GmbH, Katzwanger Straße 146, die Plakate auch für eine Schutzgebühr von zehn Euro pro Stück für jedermann erhältlich. Der Erlös kommt dem Tiergarten Nürnberg zugute.

Zoo Landau, 25.03.2008
Weiterer Glanzpunkt im Landauer Zoo geschaffen Humboldtpinguin-Anlage eingeweiht.

Das neue Zuhause für die Humboldtpinguine im Landauer Zoo ist fertiggestellt. Am 14. März konnten die kleinen Frackträger ihre neue Behausung, eingerahmt von zahlreichen Gästen, beziehen. Finanziert wurde die Anlage durch den Zoo-Freundeskreis, diverse Stiftungen und Spender. Ein weiterer Glanzpunkt in Landau konnte durch die Unterstützung und die Mithilfe von vielen Spendern realisiert werden zeigte sich die zuständige Dezernentin und Beigeordnete der Stadt Landau, Maria Helene Schlösser, begeistert. Unterstützt vom Bezirksverband Pfalz, der Bürgerstiftung Landau und der Adolf und Hildegard Isler- Stiftung, investierte der Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. die beachtliche Summe von 250.000 Euro in den Neubau. Unser besonderer Dank gilt dem Architekturbüro Buchert, allen zusätzlichen Sponsoren und den beteiligten Baufirmen, die trotz baulicher Herausforderungen für den reibungslosen Ablauf des Bauvorhabens sorgten, so der Vorsitzende des Freundeskreises Frank Keller. Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Pinguine bietet der Neubau vor allem für den Nachwuchs der südamerikanischen Vögel optimale Bedingungen. Nach neuesten Erkenntnissen gestaltet, sollen die Landauer Pinguine auf dieser Anlage die Zuchterfolge der Vergangenheit fortsetzen, so Dr. Heckel, Direktor des Landauer Zoos. Die neugestalteten Bruthöhlen in Hanglage sind bewusst sonnen und luftexponiert, was die Pinguinküken vor Krankheiten bewahrt. Die Anlage konnte auf ca. 220 qm erweitert werden. Auch das Wasserbecken ist mit nun 50 qm Nutzfläche deutlich größer und den Bedürfnissen der Pinguine angepasst, berichtete Dr. Heckel über die Ausmaße der neuen Heimat für die Humboldtpinguine. Besonders die Expertise des Ehepaares Knauf aus Landau trug dazu bei, die Anlage artgerecht zu gestalten. Der schönste Moment bei einer Planung ist immer die Übergabe des fertigen Projekts, so der Architekt der Pinguinanlage, Hans- Peter Buchert, über seine ganz persönliche Freude über die Eröffnung der Anlage. Es wurden ausschließlich Materialien aus der näheren Umgebung verbaut. Die Verwendung von Naturstein aus dem Steinbruch in Albersweiler sowie Holz aus dem Landauer Stadtwald sorgte für kurze Transportwege der beteiligten Firmen. Ein ganz besonderes Dankeschön ging an das Künstlerpaar Paulduro. Mit zwei lebensgroßen Pinguinen aus Bronze setzten sie einen künstlerischen Akzent direkt an der neuen Anlage. Hans-Peter Buchert überreichte ein dazu passendes Pinguinküken aus Bronze als Eröffnungsgeschenk. Ein witterungsgeschützter, abgestufter Besucherausguck lädt die Besucher zukünftig ein, die Vögel länger zu beobachten. Er kann auch im Rahmen des zoopädagogischen Programms als Aufenthaltsort genutzt werden. Geplant ist in diesem Bereich auch die zusätzlich Artenschutzinformationstafeln zu installieren. Die Haltung von Humboldtpinguinen hat im Zoo Landau seit langem Tradition. Die Landauer Gruppe gehört auf Grund regelmäßiger Naturaufzuchten und der wertvollen Genetik zu den besonders wichtigen innerhalb des Europäischen Erhaltungszucht-Programms, EEP.

Zoo Krefeld, 25.03.2008
Schwergewicht im Zoo Krefeld testet unkaputtbares Mobiltelefon

Ein neuartiges amerikanisches Mobiltelefon soll nach Herstellerangaben sogar das Gewicht eines Elefanten tragen können. Um dieses zu belegen, läuft jetzt ein ungewöhnlicher Test im Zoo Krefeld. Der Handy-Test findet am Donnerstag, 27. März, ab circa 14 Uhr am Gehege der Elefanten statt. Die drei schwergewichtigen Damen werden unter aufmerksamer Beobachtung eines Kamerateams einer Werbeagentur die Aussage des Herstellers beim Wort nehmen. Der Dickhäuter-Test ist einer von vielen Extrembelastungstests, denen sich das Telefon unterziehen lassen muss, um das Prädikat Unkaputtbar zu erhalten.

Zoo Krefeld, 25.03.2008
Umzugskiste für den Nashornbullen

Davu wird ins Gehege im Zoo Krefeld gehoben Der Umzug des Krefelder Nashornbullen Davu in den tschechischen Zoo Dvur Kralove rückt näher. Morgen wird per Kran - der von der SWK gesponsert wird - bereits die Umzugskiste in das Nashorngehege gehoben. Der junge Nashornbulle soll die Möglichkeit haben, sich einige Tage an das neue Objekt zu gewöhnen, um die Angst davor zu verlieren. Die Zoomitarbeiter hoffen, dass die Verladung sich durch die frühe Gewöhnung einfacher gestaltet. Vorrausichtlich wird Davu am 3. April die Seidenstadt in Richtung Dvur Kralove in Tschechien verlassen. Bis dahin können sich alle Fans von dem Krefelder Nachwuchs verabschieden. Besonders am Sonntag, 30. März, werden im Zoo von 11 bis 16 Uhr kleine Aktionen rund um die afrikanischen Dickhäuter geboten.

Thüringer Zoopark Erfurt, 20.03.2008
Osterfest im Thüringer Zoopark
Am kommenden Osterwochende, am 23. und 24. März von 10 bis 16 Uhr, laden der Thüringer Zoopark Erfurt und das Aquarium ganz herzlich ein. Wie jedes Jahr ist wieder der Osterhase zu Gast und versteckt ganz viele Eier. Außerdem finden kommentierte Fütterungen statt, u.a. bei den Löwen, Erdmännchen und Papageien. Dabei kann man den Tierpflegern auch Löcher in den Bauch fragen. Interessant und spannend wird eine Führung hinter die Kulissen im Löwenhaus. Auf dem Bauernhof kann man ebenfalls viel erleben. So kann man einmal auf einem Kamel, Pferd oder Esel reiten oder den Mitte März geborenen Ferkelchen bei der Fütterung erleben.

Thüringer Zoopark Erfurt, 20.03.2008
Osterlämmer im Thüringer Zoopark
Rechtzeitig zum Osterfest gibt es wieder jede Menge Nachwuchs im Thüringer Zoopark in Erfurt. In der vergangenen Woche wurden schon vier Osterlämmer bei den Ungarischen Zackelschafen geboren. Bei den Walliser Ziegen und den Afrikanischen Zwergziegen gibt es drei neue Herdenmitglieder. Auf Axmanns-Hof kann man eine ganze Hand voll Ferkel beobachten. Diese wurden am letzen Sonntag geboren. Aber nicht nur bei den Säugetieren gibt es Nachwuchs, sondern auch bei den Vögeln. Neben den kleinen Emus sind noch zwei Gebirgsloris geschlüpft.

Thüringer Zoopark Erfurt, 20.03.2008
Neues Picknickplätzchen an der Zooschule

Seit dem 17. März gibt es im Thüringer Zoopark Erfurt ein neues Picknickplätzchen. Innerhalb eines Tages errichteten Mitarbeiter der Lernwerkstatt Erfurt die Sitzmöglichkeiten. Nahe der Zoo- und Naturschule können die Besucher nun ein kleines Päuschen machen und in Ruhe verweilen. Die Kinder der Zooschule können die Bänke im Sommer für den Unterricht im Freien nutzen und dabei die heimische Tierwelt am und im Teich beobachten.

Tiergarten Worms, 20.03.2008
Neue Erdmännchenanlage fast fertig gestellt - Bürgermeister Georg Büttler besucht den Tiergarten

Mitte April wird die neue Anlage für die Erdmännchen im Tiergarten Worms fertiggestellt sein. Anfang der Woche verschaffte sich Bürgermeister Georg Büttler ein Bild von den voranschreitenden Bauarbeiten. Neben dem Erdmännchenhaus ist auch das sehenswerte Außengehege mit seiner felsigen Landschaft, dass an die afrikanische Vegetationszone der Savanne erinnert, schon gut zu erkennen. Auch die Bepflanzung um das Gehege herum und der Bau des Kriechtunnels für alle Kinder ist abgeschlossen., erklärte Dieter Wagner den Gästen, Bürgermeister Georg Büttler und Dieter Haag Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH. Es folgen jetzt noch die Begrünung des Daches, die Holzverkleidung des Hauses, in dem später die Erdmännchen durch ein großes Einsichtsfenster zu sehen sind, und die Herrichtung des Zauns um das Gehege., so der stellv. Tiergartenleiter weiter. Bevor dann endgültig die kleinen Tiere ihr neues Zuhause stürmen können, dekorieren die TierpflegerInnen das sich auf 200 m² erstreckende Gehege mit Naturmaterialien, wie Hölzern und Sträuchern. Auch Heizstrahler werden noch auf den Erhöhungen, an dem meist ein Erdmännchen Wache hält, aufgestellt. Hier können sich die flinken Tiere, die aus Afrika stammen, an kalten Tagen aufwärmen. Auf dem bisher eher trist wirkenden Vorplatz des Erdmännchengeheges werden Bäume gepflanzt und Bänke aufgestellt, die nach der Fertigstellung der Baumaßnahmen zum längeren Verweilen einladen. Durch die neue Erdmännchenanlage wird der im Leitbild festgehaltene Bereich Afrika, der bis jetzt nur durch die Paviane vertreten war, erweitert. Auch die Farbe der Pflastersteine, die sich bewusst zu denen im Bereich der Heimischen Tierwelt unterscheiden, geben eine Orientierung in welchem Themenbereich sich der Besucher befindet., verdeutlichte Projektleiter Dieter Wagner. Bevor sich der Bürgermeister aus dem Tiergarten wieder verabschiedete, lies er es sich nicht nehmen einen Blick auf die Neuzugänge im familienfreundlichen Park in der Bürgerweide zu werfen. Vorbei an den zwei neuen Nasenbären Nadine und Norbert, die kräftig mit dem Herumtollen im ihrem Gehege beschäftigt waren, ging es direkt zum schwarzgefleckten Nachwuchs im Bauernhof. Die arme Mutter..., schmunzelte Bürgermeister Georg Büttler. Bei zwölf durstigen Ferkeln, die sich eifrig am Bauch von Bunte Bentheimer Schwein Mausi zu schaffen machten, ist die Aussage auch nicht ganz unverständlich. Ansonsten toben die zwölf niedlichen Kerlchen munter durch das Gehege und ziehen nicht nur kleine Kinderaugen auf sich., berichtete Revierleiter Wilfried Decker. Ein absoluter Besuchermagnet., bestätigte Dieter Wagner bevor er die beiden Herren wieder zum Ausgang des Tiergartens begleitete.

Zoo Nürnberg, 20.03.2008
Attraktives Angebot für Tiergarten-Besucher: Mit dem Kombiticket zu Flocke

Die Stadt Nürnberg, Tiergarten Nürnberg, der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) und die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg bereiten sich intensiv auf die Zeit vor, ab der Eisbär Flocke in seinem künftigen Zuhause im Freigehege für die Öffentlichkeit zu sehen ist. Nach den bisherigen Planungen wird dies erstmals am Mittwoch, 9. April 2008, der Fall sein. Inzwischen wurde eine Reihe von Maßnahmen für eine möglichst reibungslose An- und Abreise sowie einen angenehmen Aufenthalt der Besucherinnen und Besucher im Zoo getroffen. Die beste Nachricht: Die Eintrittskarte gilt künftig am Tag des Tiergartenbesuchs zugleich als Kombiticket zur Hin- und Rückfahrt im gesamten VGN-Gebiet. Dabei werden die bisherigen Eintrittspreise nicht erhöht. Danach zahlt zum Beispiel ein Erwachsener 7,50 Euro. Die Familienkarte kostet 18 Euro.

Münchener Tierpark Hellabrunn, 20.03.2008
Ostern in Hellabrunn, immer ein Erlebnis!

Obwohl Ostern in diesem Jahr mit winterlichen Temperaturen aufwartet, sind die ersten Jungtiere schon auf der Welt. Etwas ganz Besonderes ist die Geburt unseres Mähnenwolfs. Seit vielen Jahren sind der 13-jährige Pierre und die 7-jährige Bobbie schon in unserem Tierpark und Bobbie hat am 21. Dezember 2007 ein männliches Jungtier auf die Welt gebracht. Es ist das erste Jungtier dieses Paares. Die typischen Merkmale eines Mähnenwolfs, seine langen Beine und die aufrichtbare schwarze Rückenmähne, hat der kleine zwar noch nicht, aber der typische, eindringliche Geruch ist auch ihm schon eigen. Mähnenwölfe leben in Brasilien, Paraguay, Ostbolivien, Südostperu und Nordargentinien. Ihr Lebensraum ist v.a. die Grassteppe, aber auch Savanne und Trockenbuschwald. Da der Lebensraum durch den Menschen immer mehr verringert wird, sind sie inzwischen bedroht. Ein typisches und wichtiges Haustier in den tibetanischen Hochebenen ist der gut an Höhe und Kälte angepasste Yak. Unsere schöne Yakgruppe ist nun um zwei Jungtiere reicher. So brachte am 4. Februar Kuh Tingri (geb. 1997) ein männliches Jungtier auf die Welt, ebenso wie Kuh Tirpani (geb. 1997) am 7. Februar. Zur Gruppe gehören ebenso Vater Ringo (geb. 1996) sowie die Jungtiere von 2006, Kuh Girlie und Bulle Golum. Für Leben sorgen außerdem Lämmer und Kitze bei 10 Kamerunschafen, 11 Skudden, 10 Zwergziegen und 5 Damaraziegen. Für alle Kinder bis 12 Jahre finden am Ostersonntag und -montag wieder die traditionellen Osterfreuden statt. Der Abenteuerspielplatz am Kindertierpark wird in ein Ostereier-Labyrinth verwandelt, indem die Kinder von 10.00 - 17.00 Uhr auf Eiersuche gehen können. Die Firma Lindt hat wieder 60 000 Schoko-Ostereier gespendet. Dafür unser herzlicher Dank. Damit schon zu Beginn des Tierparkbesuches die richtige Osterstimmung aufkommt, können sich die Kinder an den Eingängen als Osterhasen schminken lassen und ebenso in unserem Zelt am Paviangehege.

Zoo Landau, 20.03.2008
1. DGHT-Amphibien- und Reptilien-Stammtisch 2008 im Zoo Landau in der Pfalz

Auch 2008 wird der beliebte DGHT-Stammtisch zu Reptilien und Amphibien im Zoo Landau in der Pfalz fortgesetzt. Das erste Treffen findet am kommenden Mittwoch, den 26. März 2008 um 19:30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz, Hindenburgstraße 12-14. Vortragsthema an diesem Abend wird pünktlich zum Frühlingsanfang Der Beginn eines neuen Schildkrötenjahres sein. Im Anschluss an den Vortrag ist bei gemütlichem Beisammensein noch Zeit für Fragen und Erfahrungsaustausch. Die vierteljährlich stattfindenden Treffen im Zoo Landau in der Pfalz stehen unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) und sind für jeden interessierten Halter, ob Einsteiger oder bereits Profi, offen. Die Teilnahme an den Abenden kostenlos! Folgende anschließenden Termine und Themen sind bereits für 2008 geplant: 25. Juni: Artgerechte Ernährung europäischer Landschildkröten 24. September: Die Überwinterung von mediterranen Landschildkröten 29. Dezember: Erfahrungen bei der Aufzucht europäischer Landschildkröten

Zoo Landau, 20.03.2008
Follow the dromedary Zooführung in englischer Sprache

Im letzten Jahr fand im Zoo Landau in der Pfalz auch erstmals eine Zooführung in englischer Sprache statt. Nach dem großen Erfolg wird diese Veranstaltung in diesem Jahr am Sonntag, den 30. März um 14 Uhr wiederholt. Genauso wie die seit Jahren durchgeführten und stets gut besuchten Führungen in französischer Sprache wird wohl auch die Englische Führung zukünftig einen festen Platz im Veranstaltungskalender des Zoo Landau haben. Das Zooteam möchte damit auch den zahlreichen Zoobesuchern aus den englischsprachigen Ländern oder sprachlich Interessierten seine Tierwelt näher bringen. Pädagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in englischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewählte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen. Interessant ist dieses Angebot aber auch für Schüler oder Erwachsene mit englischen Fremdsprachenkenntnissen, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen! Es ist der übliche Eintrittspreis zu zahlen, die Führung an sich ist kostenlos.

Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der Zoolieferant

Lebensraumdarstellung Tundren und polare Wüsten

Die Tundra ist eine baumlose Vegetationsform der Subpolargebiete. Sie bildet einen Landschaftsgürtel zwischen den arktischen Kältewüsten und der Taiga.
Sie ist der Lebensraum von Eisbären, Polarwölfen- und Füchsen, sowie Rentieren und Moschusochsen.
Die Pflanzen der Tundra verfügen über eine nur kurze Vegetationsperiode und müssen sich gegen Frost schützen. Sie zeichnen sich durch niedrige Wuchsformen aus, die unter der isolierenden Schneedecke überwintern können.
Typische Gewächse sind Moose und Flechten sowie höhere Pflanzen und Zwergsträucher.
Für die Darstellung dieses Lebensraumes in Zoologischen Anlagen steht ein geeignetes Pflanzensortiment zur Verfügung.
Besondere Anwendung dabei finden Zwergformen von Weiden (Salix spez.) und
Birken (Betula spez.). Diese Pflanzen werden bevorzugt als Wurzelware gepflanzt und sind dann besonders preisgünstig. Ein Vorteil ist die ergänzende Nutzung als Futterpflanze. Sie wachsen in unseren Breitengraden stärker als in ihrer nordischen Heimat. Daher ist von Zeit zu Zeit ein Rückschnitt erforderlich.
Eine interessante Ergänzung stellt auch das Aussähen von Weidenröschen (Epilobium angustifolium) dar. Diese Pflanzen stellen typische Charakterpflanzen des Lebensraumes dar. Zudem lassen sich mit dieser Vorgehensweise mit geringem finanziellem Aufwand große Flächen wirkungsvoll begrünen. Weitere Informationen mit Bildern finden Sie im Internet unter http://www.winkendick.de/services/plant_lexicon/pages/LebensraumTundra.htm

Pflanzenhandel & Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de

winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305
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Der Pflanzen-Handel Winkendick unterstützt die Stiftung Artenschutz
Von jedem Auftrag eines Zoos mit einem Umsatz von mindestens 2000 ¤ wird einen Betrag von 50 ¤ an die Stiftung gespendet. Das Jahr 2008 ist das Jahr der Frösche und so werden in diesem Jahr die Zuwendungen für den Amphibienschutz eingesetzt.


Weidenröschen

Natur- und Artenschutz – Meldungen

Lausitzer Rundschau - 26. März 2008
Fischadler-Pärchen im Storkower Horst
Die Internet-Adler von Storkow (Oder-Spree) sind zurück: Ein Fischadler-Pärchen hat am Ostermontag das Nest auf einem Strommast besetzt, wie ein Sprecher der Heinz-Sielmann-Stiftung gestern sagte. Sie bereiten sich offenbar aufs Brüten vor, da sie das Nest bereits mit dicken Ästen verstärkt hätten. Eine Kamera am Nest des Horstes zeigt im Minuten-Takt neue Bilder vom Heim der Greifvögel, die allerdings derzeit häufig auf Nahrungssuche sind. Der Horst befindet sich in Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen.

newsclick.de - 25. März 2008
Dunkle Zeiten für Jäger der Nacht
Eine Natur – Eine Welt – Unsere Zukunft" – im Mai veranstaltet die UN in Bonn eine Naturschutzkonferenz zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Auftakt für Niedersachsen ist der 4. April in Braunschweig. Heute Teil 5 unserer Serie "Artenschutz in Braunschweig".

Ad-Hoc-News - 20. März 2008
«Wir nehmen den Artenschutz ernst»
Die CDU will mit einem «Kormoran-Management» den Fischbestand vor dem Wasservogel schützen. «Wir nehmen den Artenschutz ernst. Deshalb muss dem weiteren Anwachsen der Kormoranbestände wirksam begegnet werden», forderte der jagd- und fischereipolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Rainer Deppe, am Donnerstag in Düsseldorf. Der Kormoran sei heute wieder mit rund einer Million Tieren in Europa heimisch. Jeder Vogel fresse täglich rund 500 Gramm Fisch. Nicht selten jagten die Kormorane in großen Gruppen. Durch ihren großen Aktionsradius von mehr als 25 Kilometer um ihre Schlafplätze herum seien Kormorane praktisch an jedem Gewässer in Nordrhein-Westfalen anzutreffen, sagte Deppe weiter. Aus diesem Grund seien zahlreiche - ebenfalls geschützte - Fischarten wie Äsche, Aal oder Lachs in ihren Beständen ernsthaft bedroht. Da der Kormoran keine natürlichen Feinde habe, sei ein «europaweites Kormoran-Management» erforderlich, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete. Die Grünen lehnen den Plan ab. «Die Landesregierung will die Ausrottung des geschützten Kormorans vorantreiben», kritisierte der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Johannes Remmel. Dabei sei diese Vogelart nach EU-Recht streng geschützt und dürfte nicht geschossen werden. Es gebe «keinen wissenschaftlichen Beleg für die Behauptung, dass Kormorane Fischarten gefährden».
>> da ist mal wieder jemand auf die Fischereilobby hereingefallen und mißbraucht den Begriff Artenschutz

derstandard.at - 26.03.2008
Kanadische Robbenjagd: "Archaisches Abschlachten" in einem modernen Land
Die alljährliche Jagd auf Sattelrobben (Phoca groenlandica) im nördlichen Kanada beginnt am kommenden Freitag. Insgesamt sind 275.000 Tiere zur Tötung freigegeben, 5.000 mehr als im vergangenen Jahr. Vor zwei Jahren wären es noch einmal um 60.000 mehr gewesen - allerdings wurde die Quote wegen der schlechten Eis-Bedingungen dann gesenkt. Die kanadische Regierung begründet die neuerliche Schlachtungserlaubnis mit einem Rückgang des Kabeljaubestands - wofür sie die "zu große Robbenpopulation" verantwortlich macht.

epochtimes.de - 26.03.2008
Proteste von Tierschützern vor Beginn der Robbenjagd in Kanada - Regierung erlässt Auflagen für den Fang
Vor Beginn der diesjährigen Robbenjagd im Norden Kanadas haben Tierschützer ihren Protest gegen die umstrittene Tötung der Tiere bekräftigt. Die kanadische Regierung erließ derweil neue Auflagen für die Jäger, die eine Lizenz beantragt haben. Sie wurden am Dienstag angewiesen, betäubten Robben die Schlagadern unter den Schwimmflossen zu durchtrennen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Tiere wirklich tot sind, wenn ihnen das Fell abgezogen wird. Tierschützer betrachteten dies jedoch keineswegs als humane Regelung und reagierten empört. Es bedeute lediglich, dass Verbluten nun zum Bestandteil des grausamen Tötungsprozesses geworden sei, erklärte Rebecca Aldworth, Kanada-Referentin der amerikanischen Organisation für eine humane Gesellschaft. Sie zeigte sich schockiert darüber, dass ein Land, das weltweit als modern und aufgeschlossen gelte, solch „archaisches Abschlachten“ weiterhin gestatte.

derstandard.at - 24.03.2008
Vor 55 Millionen Jahren: Primaten auf Wanderung um die Welt
Primaten sind eine relativ alte Ordnung der Säugetiere - ihre Ursprünge dürften bis ins Dinosaurier-Zeitalter zurückgehen. Zum Zeitpunkt der explosionsartigen Auffächerung der Säugetier-Spezies vor 55 Millionen Jahren im Eozän hatten sich die beiden heutigen Unterordnungen der Feuchtnasenaffen (früher "Halbaffen" genannt) und Trockennasenaffen (also der "Echten Affen", darunter auch die Menschenaffen und Menschen) bereits voneinander getrennt. Bis auf den Menschen sind Primaten heute fast ausschließlich auf die tropischen und subtropischen Regionen Asiens, Afrikas und Südamerikas beschränkt. Davor liegt jedoch eine wechselvolle Geschichte des Verbreitens und regionalen Wiederaussterbens. Ein wichtiges Puzzlestück aus der Stammesgeschichte der Primaten fanden Forscher vor kurzem in Mississippi: Die mäusekleine Trockennasenaffen-Spezies Teilhardina magnoliana lebte vor 55,8 Milionen Jahren, was sie zum ältesten derartigen Fund in Nordamerika (und Europa) macht. Und sie gibt Rätsel auf, was die Richtung der globalen Primaten-Ausbreitung anbetrifft.

derstandard.at - 26.03.2008
Spuren vom Urvater des Kängurus
Ein Laie hätte sie für Steine gehalten, die zwei bis drei Millimeter messenden, unregelmäßig geformten Körnchen im grünen Lehmmatsch von Tingamarra. Doch was so unscheinbar wirkte, war in Wahrheit der Schüssel zu einer wichtigen Entdeckung. Wissenschafter erkannten die Partikel als Felsenbeinchen und Fußwurzelknöchelchen von Australiens ältestem bislang bekannten Beuteltier: ein mausgroßes Geschöpf, getauft auf den Namen Djarthia murgonensis. Die Tingamarra-Fundstätte unweit des ostaustralischen Städtchens Murgon im Bundesstaat Queensland ist eine wahre Schatzkammer für Forscher. Sie entstand vor etwa 55 Millionen Jahren und war ursprünglich wohl ein Sumpfsee, umgeben von üppigem Regenwald. Auf dem Boden des Gewässers lagerte sich eine dicke Schicht Lehmsediment ab – eine ideale Konservierungskammer für Fossilien. Bei Ausgrabungen fand man bereits sterbliche Überreste von Schlangen und primitiven Singvögeln, eine Urfledermaus, Krokodile und vor einigen Jahren auch das erste Skelettteil von D. murgonensis, ein Unterkieferfragment mit Zähnen. Leider ermöglichte dieses Djarthia-Fossil noch keine genaue systematische Einordnung der neu entdeckten Spezies. Zwar kamen später noch mehr Zähne und Kieferstücke ans Licht, aber es fehlten weitere Knochen. Experten der University of New South Wales in Sydney ahnten jedoch, dass mehr vorhanden sein musste. Sie spülten schaufelweise Tingamarra-Lehm mit Wasser durch einen engmaschigen Siebkasten und wurden fündig. Unter dem Mikroskop zeigten sich winzige Knochenteile im Siebgut. – Eine heiße Spur. Der Paläontologe Robin Beck, Mitglied im Team aus Sydney, unterzog die Minifossilien einer detaillierten Untersuchung. Er verglich ihre Struktur mit der von anderen urzeitlichen Beuteltieren und stellte fest: Die Skelettteile mussten von einer sehr primitiven Art stammen, aufgrund ihrer Maße und Häufigkeit konnten sie nur zu D. murgonensis gehören.

epochtimes.de - 24.03.2008
Schwere Schäden an Korallenbänken der Karibik befürchtet
Ungewöhnlich hohe Wellen haben am Strand der Karibik-Insel Barbados unzählige Bruchstücke von Korallen angeschwemmt. Wissenschaftler äußerten deshalb die Befürchtung, dass der vorangegangene Sturm im Atlantik die regionalen Korallenriffe schwer beschädigt haben könnte. Leo Brewster von der Küstenschutzbehörde kündigte eine baldige Tauchexpedition zu den Korallenbänken der Karibik an, um den Schaden zu untersuchen.

derstandard.at - 23.03.2008
Die krummen Wege illegal geschlägerten Tropenholzes
Florierender Holzschmuggel trägt nach Angaben der in Großbritannien ansässigen Umweltschutzorganisation Environmental Investigation Agency (EIA) zur Abholzung der Tropenwälder in Laos bei. In dem Land befinden sich einige der letzten großen Wälder Südostasiens. Laos selbst hat zwar die Ausfuhr von Baumstämmen und Brettern verboten - durch Schmuggel wird dies jedoch unterlaufen. Jährlich würden mit Hilfe von falschen Dokumenten und Schmiergeldern rund 500.000 Kubikmeter Holz über die Grenze nach Vietnam geschmuggelt, erklärte Julian Newman von EIA. In Vietnam würden aus dem illegal eingeführten Rohmaterial Möbel für Europa und die USA hergestellt. EIA zeigte bei einer Pressekonferenz ein Video mit Aufnahmen großer Mengen verkaufsfertiger Baumstämme aus Laos im vietnamesischen Hafen Vinh. Vietnamesische Geschäftsleute räumten in dem Video ein, dass Holz in ihren Fabriken gesetzwidrig aus Laos komme und zu Möbeln weiterverarbeitet werde. Leidtragende des Schmuggels sind laut EIA arme ländliche Gemeinden in Laos, die für ihre traditionelle Lebensweise auf die Wälder angewiesen sind.

derstandard.at - 25.03.2008
Aufrechter Gang soll Liebesleben der Pandas bereichern
Liebesfaule Panda-Bären sollen in China nun mit einem rigorosen Sex-Training zur Paarung bewegt werden. Im Panda-Zucht- und Forschungszentrum in Chengdu in der Provinz Sichuan würden männliche Tiere mit einem Apfel gelockt und zum aufrechten Gang bewegt, berichtete die Zeitung "China Daily". Durch das Laufen auf zwei Beinen sollen die Hüften- und Beckenmuskulatur gestärkt und die Lust der Pandas geweckt werden.

spiegel.de - 25.03.2008
Chinesen wollen Liebesleben der Pandas in Schwung bringen
Sie sind so unglaublich faul. Außer Fressen und Schlafen bekommen Pandabären nur wenig zustande. Weil sie sich von energiearmem Bambus ernähren, ist die Nahrungsaufnahme für die Tiere eine Vollzeitbeschäftigung, für mehr bleibt kaum Zeit. In Liebesdingen sind die schwarz-weißen Sympathieträger deswegen recht unambitioniert: Pandas gelten zum einen als ausgesprochene Sexmuffel, zum anderen als sehr unerfahren bei der Aufzucht von Nachwuchs. Vor allem Tiere, die zum ersten Mal Mutter werden, wissen häufig nichts mit ihrem Kind anzufangen - und lassen es oft verhungern oder erdrücken es vor lauter Ungeschicklichkeit. Diese Eigenschaften machen die Nachzucht der vom Aussterben bedrohten Pandas ganz besonders schwierig. Immer wieder gibt es Versuche, für mehr Erfolg bei der Reproduktion zu sorgen: So sollten Pandapärchen mit speziellen Sexfilmchen zur körperlichen Liebe animiert werden. Doch der Erfolg der Video-Stimulation gilt als zweifelhaft. In China haben Tierpfleger nun ein neues Sextraining entwickelt, mit dem sie die Liebeskraft der knuffigen Tierchen entfesseln wollen. ... Auf der Webseite der chinesischen Zeitung "China Daily" sind Fotos zu sehen, die Tiere und Pfleger beim Liebestraining zeigen - musikalisch untermalt von James Browns Klassiker "Sex Machine". Die Nachzucht von Pandas ist ein drängendes Problem. Gerade einmal 1600 Tiere leben nach chinesischen Schätzungen noch in freier Wildbahn. Dazu kommen rund 250 Bären, die in Zoos rund um den Globus untergebracht sind. Auswilderungsaktionen sind schwierig und scheitern immer wieder. Deswegen muss noch mehr Nachwuchs her: Unter anderem versuchen die Pfleger in Chengdu mit speziellen Übungen, die Hüft- und Beckenmuskulatur ihrer männlichen Schützlinge zu stärken: Mit einem an einer Angel befestigten Apfel sollen die Pandas zum aufrechten Gang bewegt werden. Das Kalkül dabei: Wer kraftvolle Lenden hat, der will sie auch zum Einsatz bringen. Auch olfaktorische Stimulation soll den liebesmüden Tieren zu Lust an der Lust verhelfen: Die Pfleger bringen männliche Pandas in ehemaligen Höhlen ihrer weiblichen Artgenossen unter, damit der Geruch der Pandadamen ihre männlichen Kollegen in Stimmung bringt.


BirdLife

Bermuda Petrel returns to Nonsuch Island (Bermuda) after 400 years - 24.03.2008
Three Endangered Bermuda Petrels (Pterodroma cahow – also known as the Cahow), translocated to Nonsuch Island before fledging in 2005, have returned to the island, and been observed entering artificial nesting burrows constructed for them. Bermuda Petrel was thought extinct for almost three centuries. In 1951, 18 pairs were rediscovered breeding on sub-optimal rocky islets in Castle Harbour, Bermuda.
International action to save the Red-breasted Goose - 25.03.2008
The Red-breasted Goose (Branta ruficollis; Endangered) International Working Group (RbGIWG) has just updated the International Species Action Plan under the auspices of the African-Eurasian Waterbird Agreement (AEWA), following a successful workshop in Constanza, Romania. Delegates at the three-day meeting also started to formulate National Work Plans which will be implemented by the bird’s six principle range-states.
Agreement secures safer power lines for Hungary’s Birds - 26.03.2008
On 26 February, the Hungarian Ornithological and Nature Conservation Society (MME; BirdLife in Hungary) signed an agreement with the Ministry of Environment and Water (MEW), and all relevant electric companies in Hungary, to provide a long-term solution for bird-electrocutions. The signing parties promised to transform power lines in Hungary, and to make them more ‘bird-friendly’ by 2020.

PlanetArk


US Jaguars Threatened By Mexico Border Fence - 25.03.2008
Jaguar biologist Emil McCain stoops over a remote-sensing camera attached to a tree in these rugged mountains a few miles to the north of the Arizona-Mexico border.
Wild Elephants Fall Victim To Sri Lanka War Strategy - 25.03.2008
Shaking his head at an elephant carcass rotting by a lush paddy field in north Sri Lanka, park warden J.A. Weerasingha counts the cost of a state initiative to arm villagers against Tamil Tiger rebels.
End Of Maoist Strife Spurs Nepal Rhino Numbers - 25.03.2008
The numbers of endangered one-horned rhinoceros in Nepal are growing, thanks to effective anti-poaching measures in forests once occupied Maoist rebels, a senior park official said on Monday.

ENN

Government Misses Endangered Species Act Deadline for Ice Seal Threatened by Global Warming - 24.03.2008
By: Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity notified the National Marine Fisheries Service Friday of its intent to file suit against the agency for missing the first deadline in the Endangered Species Act listing process for the ribbon seal, imperiled by global warming and the melting of its sea-ice habitat in the Bering Sea off Alaska.
Living fossil still calls Australia home - 26.03.2008
They are separated by a vast ocean and by millions of years, but tiny prehistoric bones found on an Australian farm have been directly linked to a strange and secretive little animal that lives today in the southern rainforests of South America. The fossilised ankle and ear bones are those of Australia's earliest known marsupial, Djarthia, a primitive mouse-like creature that lived 55 million years ago. It is a kind of Australian Eve, possibly the mother of all the continent's unusual pouched mammals, such as kangaroos, koalas, possums and wombats.
Logging road threatens rare peat dome, tigers - 26.03.2008
Pekanbaru, INDONESIA — In an investigative report published today by Eyes on the Forest, evidence shows that a new logging road in Riau Province -- strongly indicated as illegally built by companies connected to Asia Pulp & Paper (APP) -- is cutting into the heart of Sumatra’s largest contiguous peatland forest, a rare hydrological ecosystem that acts as one of the planet’s biggest carbon stores. The road would allow APP and affiliated companies to restart clearance of natural forest and destruction of deep peat soil at any time in a globally recognized conservation area, according to Eyes on the Forest, a coalition of local NGO network Jikalahari, Walhi Riau, and WWF-Indonesia.



Das Fotoportal www.Fototreff24.de veranstaltete bis zum 15.3. einen
Fotowettbewerb zum Thema Zoo-Kalender 2009
in Kooperation mit der Stiftung Artenschutz, um die Stiftung bei Ihren Arbeiten und Projekten zu unterstützen.
www.Zoo-Kalender.de



Natur- und Artenschutz –
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

WWF World Wide Fund For Nature - 21.03.2008
"Coole" Jugendliche gesucht - WWF sucht Teilnehmer für eine Expedition in die Arktis
Der WWF sucht junge Menschen, die die Naturschutzorganisation als Klimabotschafter unterstützen. Zum Auftakt der Aktion reisen die jungen Leute im Juni 2008 zu den schmelzenden Gletschern in die Arktis, um sich vor Ort ein Bild vom galoppierenden Klimawandel zu machen. ... Der WWF schickt jetzt junge Klimabotschafter auf die Reise. Aus Deutschland werden noch zwei Teilnehmer zwischen 17 und 21 Jahren gesucht. Gemeinsam mit den Kandidaten aus Schweden, Norwegen, Russland, USA, Kanada geht es dann vom 8. bis zum 20 Juni nach Spitzbergen. Auf der Schiffsreise in die Arktis werden die Kandidaten als "WWF-Klimabotschafter" ausgebildet. Zuvor werden sie über ein Online-Lernprogramm in die Fakten über den Klimawandel und die Empfindlichkeit des arktischen Ökosystems eingeführt. Sie lernen die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge kennen und erfahren, welche Lösungen es gibt. ... Zurück in ihrer Heimat sollen sie den WWF unterstützen, Politiker zu entschlossenem Handeln zu bewegen und sicherzustellen, dass die Auswirkungen des Klimawandels in erträglichem Rahmen bleiben. Junge Leute, die sich um den Zustand unseres Planeten sorgen und sich für eine intakte Umwelt einzusetzen wollen, können sich noch bis zum 28. März unter www.wwf.de/voyage online bewerben.

GUT Kerschlach GmbH & Co. KG - 20.03.2008
Eine einzige Schwalbe macht noch keinen Sommer: Nisthilfen zur Wiederansiedlung von Rauch- und Mehlschwalben auf Gut Kerschlach
Schwalben zählen zu den bekanntesten Vögeln. Sie gehören zu den Kulturfolgern und sind aus den Dörfern gar nicht wegzudenken. Schwalben gelten als Glücksbringer und gehören auf jeden Bauernhof. Sie fangen im Sommer Unmengen von lästigen Fliegen. Dennoch, Schwalben sind vielfach zu den Sorgenvögeln des Vogelschutzes geworden. Fehlende Brutmöglichkeiten schränken den Lebensraum der Schwalben immer mehr ein. Durch die moderne Bauweise moderner landwirtschaftlicher Gebäude haben es viele Vogelarten schwer, selbst Brutnester anzubauen. Auf Gut Kerschlach wird von Werner Mützel nicht nur seit 10 Jahren auf dem ehemaligen Klostergut erfolgreich ein ökologisch-landwirtschaftlicher Betrieb geführt, sondern hier findet auch aktiver Naturschutz statt. Bei den damaligen Umbaumaßnahmen wurde extra der Abbruch der alten Klosterstallungen zum Schutz einer großen Schwalbenkolonie verschoben, da die im Nest sitzenden Jungschwalben noch nicht flügge waren. Für einen aktiven Schwalbenschutz bieten sich künstliche Nisthilfen an. In diesem Rahmen werden nun auf Gut Kerschlach in einer einmaligen Aktion 25 so genannte Doppelnisthilfen für Mehlschwalben direkt unter dem Dachvorsprung des Jungviehstalls angebracht. Außerdem werden auch 15 Nisthilfen für Rauchschwalben unter anderem im Pferdestall angebaut. .

natur+kosmos - 25.03.2008
Illegaler Wildtierhandel in China
China räumt auf: Im Vorfeld der Olympischen Spiele versucht das Regime, überall systematisch tatsächliche oder vermeintliche Schandflecke zu tilgen - so auch den Handel mit wilden und vom Aussterben bedrohten Tieren, der auf den Straßenmärkten gang und gäbe ist. Doch ein Konzept für einen wirklichen Wandel existiert nicht, berichtet die Zeitschrift natur+kosmos in ihrer April-Ausgabe. Die illegalen Märkte werden zwar oft kurzerhand geschlossen, die Händler damit jedoch nur in den Untergrund gedrängt. Die Reportage, die auf Straßenmärkten in China heimlich fotografiert wurde, schildert das Dilemma: Der Verzehr von wildlebenden und oftmals geschützten Arten ist in der chinesischen Tradition, besonders in den südlichen Provinzen, tief verankert; auf den Tisch kommt praktisch alles, was sich bewegt. Die Tiere werden zum großen Teil aus den Regenwäldern Myanmars und der anderen chinesischen Anrainerstaaten geschmuggelt. Heutzutage prahlen gerade neureiche Chinesen nicht nur damit, wer das teuerste Auto fährt, sondern wer das seltenste Tier verspeist.



Weitere Infos

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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
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Die Anlage für Sumatratiger im Orana Park in Christchurch, Neuseeland, wurde für die Zucht dieser Katzen gebaut. Drei Außenanlagen mit anschließenden Separiergehegen und Innenräumen bieten Platz für fünf Tiger. Die derzeit vorhandenen zwei Tiger dürfen regelmäßig zwischen den Außenanlagen wechseln, die eine Reihe unterschiedlicher
Lebensraumspezifika aufweisen:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=926
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SPANISCHE ÜBERSETZUNG
Dank der Unterstützung von Eduardo Diaz Garcia können wir spanische Übersetzungen von ZooLex-Präsentationen zweier begehbarer Großvolieren anbieten:
Zoo de Hellabrunn, Alemania, Pajarera Gigante: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=808
Zoológico de Hamilton, Nueva Zelanda, Santuario de Vuelo Libre: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=938
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FRENCH ZOOLEX CORRESPONDENT
We would like to welcome Pierre Godlewski as ZooLex editor and French correspondent:
http://www.zoolex.org/editors.html
Si vous souhaitez recevoir nos lettres de ZooLex en français à l'avenir, veuillez contacter Pierre Godlewski à pierre.godlewski@kanopee.eu ou retourner cette lettre e-mail.

Die ZooLex Zoo Design Organization ist in Österreich als gemeinnütziger Verein registriert. ZooLex betreibt eine wissenschaftliche Website zum Thema Zooplanung



Sydney Morning Herald - 21. März 2008
Ray leaps onto boat, hits and kills woman
A 34-kilogram stingray killed a Michigan woman when it flew out of the water and struck her face as she rode a boat in the Florida Keys in the United States. Judy Kay Zagorski, of Pigeon, Michigan, was sitting in a boat going at 40kmh when the spotted eagle ray, with a wingspan of 1.5 to 1.82 metres, leaped out of the water, said Jorge Pino, spokesman for the Florida Fish and Wildlife Conservation Commission. "It's a bizarre accident".

Nachrichten.ch - 26. März 2008
Braunbär Bruno plündert im Museum Bienenstock
Der ausgestopfte Braunbär Bruno wird künftig als Honigdieb zu sehen sein. Das Münchner Museum Mensch und Natur präsentierte den präparierten Bären erstmals den Medien. Bruno ist zwischen Gras und Sträuchern zu sehen und wirkt, als würde er beim Ausplündern eines Bienenstocks ertappt. Mit den Vordertatzen stützt er sich auf ein Holzgestell, auf seiner Nase sitzt eine Biene.

Oberhessische Presse - 25. März 2008
Deutsche gaben 2007 mehr Geld für Haustiere aus
Die Deutschen haben im vergangenen Jahr mehr Geld für ihre Haustiere ausgegeben: Der Umsatz mit Tierfutter und Haustierartikeln stieg im vergangenen Jahr insgesamt um 0,6 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Rund drei Viertel des Geldes floss dabei in Tierfutter, der Rest wurde für andere Artikel von der Hundeleine bis zum Katzenklo ausgegeben. 2007 lebte demnach in jedem dritten deutschen Haushalt mindestens ein Haustier. Auf 37,5 Millionen Haushalte kamen insgesamt 23,2 Millionen Tiere.


Circus

Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz - 20.03.2008
Zentrales Register für Zirkustiere ab heute in Kraft / VIER PFOTEN fordert Haltungsverbot für Wildtiere in Zirkussen

Heute tritt das neue Zentralregister für Zirkustiere in Kraft. Mit Hilfe des Registers sollen Tierschutz-Verstöße in Zukunft besser erfasst und konsequenter verfolgt werden. "Aus Tierschutzsicht ist die neue Verordnung völlig unzureichend, denn an den geltenden Vorgaben für die Haltung von Zirkustieren ändert sich nichts", erklärt Wildtier-Experte Thomas Pietsch. "VIER PFOTEN fordert von Bundesminister Seehofer, endlich ein Haltungsverbot für Wildtiere im Zirkus auf den Weg zu bringen". ... Mit dem neuen Register sollen bestehende Informationen zu Zirkustieren von den Behörden systematisch erfasst und schneller ausgetauscht werden. Amtstierärzten soll so der Vollzug der Tierschutzbestimmungen erleichtert werden. "Die gravierenden Vollzugsprobleme mit Zirkustieren werden durch das Zentralregister jedoch nicht gelöst. Denn selbst bei groben Verstößen beschlagnahmen die zuständigen Behörden Zirkustiere nur äußerst selten", sagt Pietsch. ... Im Zirkus leiden exotische Wildtiere regelmäßig unter fehlender Bewegung, Verhaltensstörungen und den zahlreichen Transporten. Mangelhafte Pflege und Ernährung führen häufig zu einem schlechten Gesundheitszustand der Tiere. "Bundesminister Seehofer muss den Bundesratsbeschluss von 2003 rasch umsetzen. Dabei darf sich ein Verbot aus Tierschutzsicht nicht auf Affen, Bären und Elefanten beschränken. Auch für Tiger, Löwen, Giraffen, Flusspferde, Nashörner, Robben und andere exotische Wildtiere sind die Haltungsbedingungen im Zirkus untragbar. Wirklich gelöst werden bestehende Probleme nur durch ein generelles Wildtierverbot", so Pietsch. Viele europäische Länder haben die Haltung von Wildtieren im Zirkus inzwischen verboten oder stark eingeschränkt.

PR-Inside.com - 26. März 2008
Tiger-Transport in Heidelberg gestoppt
Wegen technischer Mängel hat die Polizei in Heidelberg einen mit sieben sibirischen Tigern beladenen Tiertransporter des russischen Staatszirkus' an der Weiterfahrt gehindert. Dies teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Die Tiere wurden zunächst bei der Feuerwehr untergebracht. Der Zoo sei nicht Frage gekommen, weil es dort bengalische Tiger gebe. Der Transporter war am Dienstag kontrolliert worden. Er wies gravierende Mängel der Bremsanlage auf. Der Zirkus war nach einem Gastspiel in Heidelberg auf dem Weg nach Bonn.

sz-online - 26. März 2008
,Circus Voyage‘ reist mit Afrika nach Chemnitz
Jetzt kommt es dicke: Ab Donnerstag gastiert „Circus Voyage“ auf dem Hartmannplatz. Er ist der erste Zirkus seit dem Stadtratsbeschluss vom Herbst über verbotene Tiere, der auf dem Volksfestplatz sein Zelt aufschlägt. Kurios: Er bringt gleich eine ganze Riege der Tiere mit, die nach dem Willen der Räte Auftrittsverbot haben sollen. Giraffe, Nashorn und Flusspferd - Afrikas Großtiere sieht das Rathaus gar nicht mehr gern auf dem Festplatz. Voyage aber hatte schon vor dem Beschluss seinen Vertrag - und pocht darauf.



Neue Veröffentlichungen
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Benny Blu: Neue Bände und Themenreihen

Wieder wird die noch relativ junge Kinderbuchserie „Benny Blu“ um etliche Titel erweitert und ist damit auf dem besten Wege, sich einen festen Platz zwischen den etablierten Klassikern der großen Verlage zu sichern. Mit großer Themenvielfalt von über 30 Bänden zu Tier- und Naturthemen, handlichem Format und günstigen Preisen unter zwei Euro ist die Serie wie gemacht für den Verkauf im Zoo, gerade da nicht nur die prominentesten Tiergruppen mit eigenen Titeln bedacht wurden – das Jahr des Frosches lässt grüßen! Erfreulicherweise tragen zumindest einige Titel das Siegel FSC-Mix, was hoffentlich zum Standard wird.

„Benny Blu“ erscheint in zwei Serien, die Hauptserie „von 5 bis 105 Jahren“ und die Reihe bambini-Wissen für die Kleinsten ab drei. Beide Formate sind in der Praxis auch schon bei jüngeren Kindern beliebt; die bambini-Serie zeichnet sich dadurch aus, mit großen Bildern und prägnanten Texten die wichtigsten Sachverhalte hervorzuheben, während den Schulkindern eine einführende Geschichte, deutlich mehr Details und häufig etliche Zahlen geboten werden. Alle Bücher beinhalten zudem Quizfragen und unterschiedlichste Spiel- oder Bastelideen. In allen uns vorliegenden Titeln gelang es den Autoren, auf unnötigen Pessimismus zu verzichten, stattdessen werden die jungen Leser behutsam selbst zum Nachdenken gebracht („Wo gehen die Tiere hin, wenn die Hecke weg ist?“) und konkrete Handlungsmöglichkeiten verdeutlicht: Bereits in der einführenden Geschichte pflanzen Erwachsene und Kinder gemeinsam eine Hecke, um Lebensräume zu schaffen. Diesem Prinzip sei Nachahmung gewünscht!

Nicht mehr im Verlagsprogramm finden sich die Kinderreiseführer, stattdessen gibt es eine neue Reihe über Berufe, die in bislang nicht ganz überzeugen konnte. Erstaunlich spezialisierte Titel der Vergangenheit werden durch allgemeinere abgelöst, Wald statt Eichen, Singvögel statt Meisen – ein Wermutstropfen, dass hier unkritisch dazu aufgefordert wird, Jungvögel aufzuheben und „auf einen Ast zu setzen“.

Ich hoffe auf viele weitere Titel über (potentielle) Lieblingstiere und -pflanzen!
Stefanie Marx
Leseprobe "Zoo" auf der Verlagswebsite
jeweils für wenige Euro auch bei Amazon.de


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.


"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo
550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: ¤ 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
Universität Heidelberg, Zoologisches Institut, Im Neuenheimer Feld 230, Großer Hörsall
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden. Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo (der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der Universität.

IZES COLLECTORS FAIR 2008
As you may already know The IZES Collectors Fair is on Sunday March 9th this year at the Cotswold Wildlife Park, nr Burford, Oxon.
Entrance will be free. However Chairman Tim Brown will be making a collection of £6 per head during the meeting to make a charitable donation to the Park. IF YOU ARE NOT A MEMBER OF THE IZES (Independent Zoo Enthusiasts Society) YOU MUST JOIN ON ARRIVAL. Membership costs £21 per annum and Tim will NOT add the £6 charitable donation to this fee.

19-th INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September 6-7, 2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning exchange session and evening meal and /with an auction will be held at the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the expenses, including a group photo and of course, our evening meal with soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any other amphibian saving /conservation project which is being currently carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and information about your collector’s preferences directly to me. All applications and any other questions you may have please email to:
Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl



Ausstellungen

NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt phantastische Meereswelten in Schleswig - Hochwertige Unterwasserfoto-Ausstellung von Laurent Ballesta und Pierre Descamp.
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND präsentiert im Stadtmuseum in Schleswig die Ausstellung "Planet Meer". Über 50 Motive aus dem gleichnamigen Bildband entführen in die faszinierende Welt unter Wasser. Glitzernde Fischschwärme tummeln sich im Korallenriff, majestätisch bewegt sich ein Wal durch die Fluten, Rochen schweben wie fliegende Untertassen im Blau: Die Fotografien der beiden Biologen und Taucher Laurent Ballesta und Pierre Descamp zeigen Bilder voller Poesie und Anmut aus den Tiefen der Ozeane. Die Ausstellung ist vom 18. Januar bis 6. April zu sehen.
18. Januar bis 6. April 2008, Di. bis So. 10 - 17 Uhr, Stadtmuseum Schleswig, Friedrichstraße 9 - 11, 24837 Schleswig.

Kleine Zeitung - 26. März 2008
Schmetterlings-Schau im Kärntner Landesmuseum
Dem Thema Schmetterlinge ist die Jahresausstellung 2008 im Kärntner Landesmuseum in Klagenfurt gewidmet. Die Schau, die unter dem Titel "Schmetterlinge - ganz schön flatterhaft" steht, ist von 28. März bis zum 16. November zu sehen und zeigt die schillernde Vielfalt der Insekten, von denen es allein in Kärnten 2.700 Arten gibt. In Bildern und Exponaten wird den Besuchern die Entwicklung vom Ei über die Raupe und Puppe hin zum Falter nähergebracht. Durch Präparate und Erklärungen wird unter anderem auch dei Herkunft mancher Artennamen enthüllt. Ein Kapitel der Ausstellung ist zudem der Forschung gewidmet. Workshops und Exkursionen runden das Programm der Schmetterlingsausstellung ab.


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Conservation Program Coordinator
Allwetterzoo Münster and the Zoological Society for the Conservation of Species and Populations (ZGAP), Germany, are working closely with the Government Agencies in Vietnam and partners in the implementation of a primate conservation Project on Cat Ba Island (Northern Vietnam).
We are now seeking qualified candidates as
project manager and conservation consultant for the Cat Ba Langur Conservation Project.

JOB DESCRIPTION
1. IDENTIFICATION OF JOB
JOB TITLE: Project Manager
RESPONSIBLE TO: Allwetterzoo Münster, ZGAP and Vietnamese Counterparts
Please note that the contract will be offered on a compensatory volunteer basis, not as permanent staff of Münster Zoo or ZGAP. Therefore, no social insurance contributions will be paid.

2. OVERALL PURPOSE OF JOB
To manage the 'Cat Ba Langur Conservation Project' that seeks to prevent the extinction of the world's last remaining Cat Ba Langurs (Trachypithecus poliocephalus poliocephalus), during its extension period 2008-2010 and to contribute to the conservation of the overall biodiversity on Cat Ba Island, in particular by providing support to governmental conservation agencies and for community-based conservation initiatives.
For further information upon the project please visit http://www.catbalangur.org/

3. MAIN RESPONSIBILITIES
a) Project Management and Consulting:
  • Effectively manage the implementation of the project activities in the framework of ZGAP and Münster Zoo's conservation strategy for the Cat Ba Langur, which include the core features maintenance and optimization of protection measures, population management, habitat management, and strengthening of local conservation management capacity.
  • Develop directions within the framework of the overall conservation strategy
  • Ensure the provision of quality advice and training to the local government and protected area managers, and community counterparts
  • Provide consultancy in all conservation management relevant aspects, including survey and monitoring techniques, data management, and law enforcement
  • Staff and financial management
  • Reporting
  • Support with fundraising activities
b) Other:
  • Raise the profile of the work of the 'Cat Ba Langur Conservation Project' and partners through press coverage, articles, talks and other events
  • Supervise relevant work by project staff, students and volunteers
JOB SPECIFICATION
The post holder has responsibility for the delivery of the areas listed as main responsibilities. This will require the post holder to meet the following job specifications:
  • Onsite presence at the field office at Cat Ba National Park on Cat Ba Island
  • Independent working, using own initiative and judgement, within the guidelines set by Münster Zoo and ZGAP and the conservation strategy for the Cat Ba Langur. Effective planning and implementation of work is essential. The post holder will contribute to discussion of plans, policies and projects for conservation.
  • Represent the Project as well as the lead organisations at formal and informal meetings including community groups. Communicate effectively internally and externally with a wide range of individuals and organizations.
  • Undertake a wide range of activities, assimilating a wide range of mainly complex information, and keeping up to date on conservation matters, particularly those relating to areas of special responsibility. Effective evaluation of courses of action and informed decision making are required, including evaluation of biodiversity quality of sites
  • Undertake biological field work
  • Take responsibility for volunteers and students
  • Evening and weekend working is required.
  • Particularly field work requests the capability to deal with very basic living and working conditions.
  • In order to work effectively the post holder will be required to work alongside the current project manager for a given period to obtain a comprehensive introduction into his/ her work.
PERSONAL SPECIFICATION
EXPERIENCE
The post holder will be expected to hold an advanced degree in biology or conservation. At least 4 years of relevant experience in conservation work and project management are required.
The following areas are especially useful:
  • Experience in supervising staff and leading a team
  • Experience of working with governmental agencies and counterparts in a developing country
  • Working with community groups
  • Experience in biological field work
KNOWLEDGE
The post holder is expected to have an understanding of:
  • The wildlife conservation framework of IUCN
  • Biological survey and monitoring techniques
  • Data recording and data management
  • Knowledge in primatology and at least some knowledge in ecology and behavioral science
  • Development of annual budgets and work plans
  • Educated to honours degree standard
SKILLS
  • Good written and spoken communication skills
  • Good gift for organizing and ability to keep to timescales and to meet deadlines
  • Good computer literacy (MS Office), if possible also in MapInfo and Photoshop
  • Fluent in English
PERSONAL QUALITIES
  • Enthusiasm and self motivation
  • Flexibility
  • Tact, diplomacy and integrity
  • Self-discipline
  • Patience
  • Capable to cope with isolated living conditions
  • Sense of humour
  • Presentable appearance
START
Immediately

APPLICATION PROCEDURE
Interested candidates should send their applications and CV along with the names of two referees to:
Dr. Martina Raffel, Allwetterzoo Münster, Sentruper Straße 315, D-48161 Münster, Germany, Email: raffel@allwetterzoo.de
Applications by emails are encouraged.
Detailed TORs are available upon request.



TV-Tipps
Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung
Ende Februar ging es zum Reptilienzoo Unteruhldingen, Ende März ins Albaquarium Albstadt

Wochentägliche Sendungen:
Mo-Fr, 10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Fr, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Fr, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Tiergarten Schönbrunn
Mo-Fr, 15:15 ZDF, Nürnberger Schnauzen
Mo-Fr, 16:10 ARD, Eisbär, Affe & Co., neue Folgen aus der Stuttgarter Wilhelma
Mo-Fr, 17:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Tiergarten Schönbrunn
Di-Fr, 17:05 RBB, Leopard, Seebär & Co. (Tierpark Hagenbeck, Wh)
Mo-Fr, 17:10 HR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)
Mo-Fr, 17:10 NDR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)


Einzelsendungen:
Do, 27.03.2008, 19:00 ARTE, Kuna Yala, Naturparadies in Panama
Do, 27.03.2008, 20:05 SF 1, Der Haifischmann
Do, 27.03.2008, 20:15-21:45 ARD Eins Festival, Naturwunder Seychellen
Do, 27.03.2008, 21:05 ORF 2, Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Fr, 28.03.2008, 05:55 HR, Nordens Ark - die Letzten ihrer Art, Ein Tierpark in Mittelschweden
Fr, 28.03.2008, 10:00-12:00 ARTE, Thematinée: 2030: Welt Am Abgrund? die Zerstörte Arche, Tipp!
Fr, 28.03.2008, 11:30 NDR, Giraffen - die Riesen mit den sanften Augen
Fr, 28.03.2008, 14:15 HR, Aline und die Saiga-Antilope
Fr, 28.03.2008, 15:00 SWR/WDR/BR alpha, Planet Wissen, Weltmacht Ameisen - Von Sklavenhaltern und Naturschützern
Fr, 28.03.2008, 15:15 NDR, Der Rothirsch - Ein König ohne Reich
Fr, 28.03.2008, 17:00 3sat, Die vier Jahreszeiten unter Wasser
Fr, 28.03.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 28.03.2008, 20:15 Phoenix, Das grenzenlose Paradies, Afrikas Traum vom größten Tierreservat der Welt
Fr, 28.03.2008, 21:00 ARD Eins Plus, Wisente und Wölfe
Fr, 28.03.2008, 21:00 RBB, Im wilden Australien
Sa, 29.03.2008, 08:10 SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 29.03.2008, 09:50 VOX, Bbc Exklusiv: Die Letzten Drachen - die geheimnisvolle Welt der Reptilien
Sa, 29.03.2008, 11:40 MDR, Von Schlammspringern und Riesennüssen, Naturwunder Seychellen
Sa, 29.03.2008, 13:10 SF 1, Christine und der Urwald, Kampf gegen das Abholzen
Sa, 29.03.2008, 14:15 HR, Raubtiere unserer Heimat, Wolf, Luchs und Bär
Sa, 29.03.2008, 14:45 Phoenix, Der Bauer mit den Regenwürmern
Sa, 29.03.2008, 15:30 ZDF, Nürnberger Schnauzen - Flockes Welt
Sa, 29.03.2008, 19:00 BR, Natur exclusiv, Verbotenes Paradies - Die Tiere von Pripjat
So, 30.03.2008, 08:10 SF 2, Die Beute des Jägers
So, 30.03.2008, 09:30 HR, Der Elefantenmann von Hagenbeck
So, 30.03.2008, 13:00 SF 2, Die wunderbare Welt der Pilze
So, 30.03.2008, 13:15 MDR, Finnland - Bären, Elche, Riesenmarder
So, 30.03.2008, 14:40 WDR, Michael Mendl, im tropischen Regenwald
So, 30.03.2008, 15:35 BR, Welt der Tiere, Highway der Schmetterlinge
So, 30.03.2008, 17:30 3sat, Arche Noah
So, 30.03.2008, 18:00 ZDF dokukanal, Die Elfen des Amazonas: Perus Schmetterlinge
So, 30.03.2008, 20:15 3sat, Die Rückkehr der Seeadler
Mo, 31.03.2008, 10:30 SF 1, Nano Extra: Peace Park - Tiere sprengen Grenzen
Mo, 31.03.2008, 12:00 RBB, Hauptstadt der Turmfalken
Mo, 31.03.2008, 13:15 3sat, Die Rückkehr der Seeadler
Mo, 31.03.2008, 13:50 NDR, Expeditionen ins Tierreich, Usedom
Mo, 31.03.2008, 14:15 HR, Borneo - Insel in den Wolken
Mo, 31.03.2008, 16:50 ARTE, Knut, Flocke & Co.
Mo, 31.03.2008, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co.
Mo, 31.03.2008, 20:15 ARTE, Rettet die Elefanten!
Mo, 31.03.2008, 20:15 Phoenix, Paradies am Polarkreis, Im Urwald von Nordschweden
Mo, 31.03.2008, 21:00 3sat, Die Affen mit den dicken Nasen
Mo, 31.03.2008, 22:05 RBB, Wasserschweine - die Badenixen vom Pantanal
Di, 01.04.2008, 00:30 SWR, Betrifft: Raus aus dem Käfig - Wohin mit Europas Affen?
Di, 01.04.2008, 03:00 ARTE, Monsanto, mit Gift und Genen, Tipp!
Di, 01.04.2008, 14:15 HR, Im Zeichen des Gorillas
Di, 01.04.2008, 18:15 NDR, Ein Känguru lernt springen (Tierpark Gettorf)
Di, 01.04.2008, 18:45 ZDF dokukanal, Einsatz im Dschungel, Kuscheln mit Orang-Utans
Di, 01.04.2008, 20:15 ORF 2, Panda-TV Spezial: Fu Long - Kleiner Panda ganz groß
Di, 01.04.2008, 20:15 WDR, Planet Erde, Meereswelten
Mi, 02.04.2008, 14:15 HR, Das Geheimnis der Gottesanbeterin
Mi, 02.04.2008, 14:30 3sat, Thalassa, Zugvögel in Andalusien
Mi, 02.04.2008, 20:15 NDR, Namibia - die Rückkehr der Wüstenlöwen
Mi, 02.04.2008, 22:05 N24, Gefährliche Flusspferde
Do, 03.04.2008, 10:35 MDR, Abenteuer Zoo, Inselgeister - Fingertiere, Chamäleons und Bambuslemuren auf Madagaskar (Antananarivo)
Do, 03.04.2008, 11:30 HR, Zwei Geparden für Landau

Do, 03.04.2008, 14:15 HR, Schweinswale - Zwischen Nordsee und Atlantik
Do, 03.04.2008, 14:15 WDR, Planet Erde, Meereswelten
Do, 03.04.2008, 14:30 3sat, Felix und die wilden Tiere
Do, 03.04.2008, 14:55 3sat, Wombaz, Elefanten
Do, 03.04.2008, 16:50 ARTE, Kuna Yala, Naturparadies in Panama
Do, 03.04.2008, 22:00 WDR,
Zucker für den Affen - Wer rettet Indonesiens Orang Utans?
Fr, 04.04.2008, 11:30 NDR, Der Elefantenmann
Fr, 04.04.2008, 14:15 HR, Die Wiese
Fr, 04.04.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.

Doku-Soap-Wiederholungen:

"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen sonntags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:55 Uhr im MDR, fast täglich Wiederholungen auf ARD Eins Plus;
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen samstags ab 14:15 auf SWR und sonntags um 12:00 auf RBB;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR;
"Nashorn, Zebra & Co" aus München: wird samstags 14:30 vom BR wiederholt;
"Nürnberger Schnauzen", Wiederholung montags 10:30 und samstags 15:30 im ZDF, täglich 18:00 auf ZDF Doku, samstags und sonntags um 15:02 sowie sonntags ab 08:02 (2 Folgen) auf ZDF Info;
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags 11:15 Uhr im RBB wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 12:50 Uhr im WDR wiederholt.


TOP TEN | MDR FERNSEHEN | 09.04.2008 | 20:15 Uhr
Die schönsten Zoos und Tierparks in Mitteldeutschland!
Egal ob ein großer Zoo oder ein kleines Wildgehege - ein Besuch bei Tieren bringt Spaß für die ganze Familie. Wählen Sie bis zum 16. März Ihren Lieblingstiergarten in die TOP TEN! Ihre zehn Favoriten werden dann am 09.04.2008 um 20:15 Uhr von Olaf Berger im MDR FERNSEHEN präsentiert.



Sender nicht zu empfangen? Kein Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser und FreeDownloadManager

(PS: Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann entschlüsseln kann)

Schöne Zoowelt Reflexionen von Carsten Schöne

Hängt hoch die Meßlatten!

Oh, wie ich mich freue - neue Anlagen in Duisburg und Worms für (Tusch!): Erdmännchen!!!

Die Meldung aus Duisburg kommt, wie immer, mit einem bunten Strauß schöner Worte daher, das ist gute Tradition dort. Unter der Überschrift „Erdmännchen in neuem Luxusgehege“ heißt es: „Die Handwerker haben sich bei der Fertigung der Anlage selbst übertroffen: Der Innenstallkomplex verschwindet hinter einer filigran gearbeiteten Felskulisse. Auf der Anlage selbst stehen künstliche Bäume, an verschiedenen Stellen wurden die typischen Nester von afrikanischen Webervögeln imitiert.“
Wenn ich auch die Verkündigungen aus Duisburg immer gerne konsumiere, hier fehlt mir ausnahmsweise die Vorstellungskraft, den blumigen Worten reelle Bilder zuzuordnen.
Filigrane Felskulisse klingt zum Beispiel unglaublich verlockend! Gibt es so etwas wirklich!?
Künstliche Bäume machen mir eher Angst (Dresden sitzt mir noch im Nacken) und die imitierten Webernester sind hoffentlich von jemandem gewebt worden, der das so gut kann, wie die Vögel, die das sonst in, bislang konkurrenzloser, Meisterschaft vollbringen.
Wie gesagt, ich bekomme kein Bild davon in meinen Kopf und im Weltweiten Netz finde auch keines. Seien Sie barmherzig liebe Leser, schicken Sie mir eines, damit ich den filigranen Luxus aus Duisburg angemessen huldigen kann - doch vielleicht retuschieren Sie dann lieber die komischen Tiere raus, die darin leben, denn sonst schaffe ich es womöglich nicht, diesen eventuellen Tempel der Kleinraubtierhaltung unbefangen goutieren zu können.

In meiner Schublade liegt ein Vortrag mit dem Titel „Das Erdmännchen als Meßlatte.“, der wird immer länger und je länger ich über Schleichkatzen nachdenke, desto mehr beschleicht mich das Gefühl, daß die Meßlatte in einigen deutschen Zoos nicht hoch genug liegt, was mich unsanft in meine schöne Heimatstadt zurückkatapultiert, denn die Fragen die dort wirklich zu stellen sind, sollten tiefer gehen und vor allem sachlicher erörtert werde, als es die unheilige Allianz, die sich dort zusammengefunden hat, derzeit tut.
Die Stichworte bleiben: „Präsentatorisch wertvollste Tierhaltung und artenschützerisch bedeutsamster Tierbestand.“ Ich sehe derzeit weiterhin keine Schritte, die in diese Richtung führen und DAS muß auf demokratischem, nicht juristischem Weg auf selbigen gebracht werden. Darüber hinaus gilt natürlich auch weiterhin (ich wiederhole mich auch diesbezüglich): Noah war kein Tierhändler!

Es lebe die ernstgenommene Selbstverpflichtung.*

Ihr
Carsten Schöne

* Mein Gott, was bin ich heute umstürzlerisch.


www.schoenes-tierleben.de


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