E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Annette Schubert
   Marco Smeets
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

RSS-Feed


Ausgabe 415 vom 27. März 2008

Liebe Leser,

leider bleibt mir heute nicht viel Zeit für das Vorwort. Ist vielleicht auch besser so, denn wenn ich auch nur versuchen würde, das Dickicht an Berliner Halbwahrheiten zu lichten und die (wenigen) echten Argumente auf beiden Seiten freizulegen, würde es wieder etwas länger werden.
Lang genug ist die heutige Ausgabe aber ohnehin schon. Da tauche ich lieber mal zehn Tage ab und lasse mich überraschen, was sich bis dahin aus dem Thema entwickelt hat.
Na gut, eine Information hätte ich noch: 1994 gab es in Genk jedenfalls ein Zwergflußpferd. Dieser fürchterliche Zoo wurde zum Glück wenige Jahre später geschlossen.

Dirk Petzold
Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:

Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne Zoowelt

Aktualisierung von Zoo-Infos.org:
Wie versprochen, wurden zu Ostern auch d
ie Versionen für Österreich und die Schweiz aktualisiert.

Jahr des Frosches
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz

Weltweit sind 30-50 Prozent der Amphibien vom Aussterben bedroht. Aufgrund dieser alarmierenden Situation wurde das Jahr 2008 zum „Jahr des Frosches“ ausgerufen. Weltweit unterstützen Zoos, Institute und Naturschutzorganisationen diese Initiative. Die Stiftung Artenschutz hat u. a. die Koordination der EAZA-Kampagne für Deutschland übernommen und versorgt alle teilnehmenden Zoos mit Informations- und Aktionsmaterialien. Zudem hat sie auf ihrer Website umfangreiche Informationen bereitgestellt.


Zoo Landau, 26.03.2008
Wir tun was für Kröten! - Erstes gemeinsames Unterrichtsprojekt von NABU und Zooschule Landau

"Jedes Jahr verdanken allein in der Südpfalz Tausende von Lurchen ihr Leben der Hilfe von Naturschützern", erklärt Ingeborg Keller von der Naturerlebnisschule des Naturschutzbundes (NABU) Landau. 36 Viertklässler der Thomas-Nast-Grundschule hören der Umweltpädagogin gespannt zu. Nahe der Pfalzwerke Landau, hinter dem "Gillet-Parkplatz" haben sie sich eingefunden, um sich vor Ort über Rettungsmaßnahmen zu informieren. Sie erfahren, dass Lurche Straßen ohne Rücksicht auf den Verkehr überqueren, um zu ihrem Laichgewässer zu gelangen. Die Oskar-von-Miller-Straße ist so ein Gefahrengebiet. Zahlreiche Erdkröten überqueren jedes Jahr diesen Bereich, um in das Rückhaltebecken auf der anderen Straßenseite zu gelangen. "Damit die Laichtour der Kröten nicht tödlich endet, müssen wir Menschen helfen", erklärt Keller. Sie zeigt den Kindern die Amphibienzäune, die die Kröten aufhalten, und die eingegrabenen Eimer, in die die Kröten plumpsen. Darin werden sie von den Krötenrettern über die Straße in das sichere Feuchtgebiet getragen. "Bereits 250 Erdkröten wurden auf diese Weise hier in den letzten Tagen gerettet", berichtet Keller den staunenden Kindern. Und heute morgen kommen wegen der kalten Nacht vier weitere Erdkröten dazu.

Solms-Braunfelser - 20. März 2008
Lurche gehen zur Schule
Wie aus glibberigen Eiern erwachsene Frösche werden, beobachten Schülerinnen und Schüler des Herborner Johanneum-Gymnasiums in den nächsten Wochen. Unterstützt werden sie dabei vom Uckersdorfer Vogelpark, der sich auch für den Schutz von Amphibien einsetzt. "Amphibien geht es so schlecht wie keiner anderen Tierart", sagt sein Leiter Wolfgang Rades. Mehr als ein Drittel der weltweit fast 6000 Arten sei gefährdet, führt er aus. Deshalb beteiligt sich sein Park an der Aktion "Amphibien-Arche". Um schon einmal Lust zu machen auf die Beschäftigung mit Amphibien, krabbelte am Montag ein echter Feuersalamander über die Tische des Klassenraums. Beobachten und beschreiben bilden aber nur einen Teil der Aufgabe der Biologie-Begabtenförderung. Dazu gehört auch, die Probleme um den Amphibienschutz zu diskutieren. Besonders das Zerschneiden der Lebensräume durch Verkehrswege wie auch die Vernichtung von Feuchtbiotopen spielten dabei eine Rolle. Der Vogelpark und der Naturschutz- und Förderverein wollen in den kommenden Monaten weitere Aktionen und Veranstaltungen zur "Amphibien-Arche" anbieten. Die Kindergruppe des Vereins, die "Die Vogelparkentdecker" heißt, werde sich in den kommenden Monaten ebenfalls verstärkt den Lurchen, Kröten und Fröschen widmen.

20minuten - 26. März 2008
2008 ganz im Zeichen des Frosches
Im Jahr des Frosches sind Amphibien Thema im Naturzentrum Sihlwald und im Wildpark Langenberg. Neben einer Ausstellung richtet Grün Stadt Zürich zwei Amphibienpfade ein. Die World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) hat 2008 zum Jahr des Frosches ausgerufen. Aus diesem Anlass präsentiert das Naturzentrum Sihlwald die von Pro Natura Zürich erarbeitete Ausstellung «Der Grasfrosch und seine heimlichen Freunde». Darin werden auch lebendige Tiere gezeigt. Parallel dazu richtete Grün Stadt Zürich zwei Amphibienpfade ein. Diese werden am Aktionstag vom 30. März im Wildpark Langenberg und an der Sihl beim Naturzentrum Sihlwald eingeweiht. Auch nach dem Eröffnungstag sind eine Reihe von Anlässen zum Thema Amphibien vorgesehen.

Hamburger Abendblatt - 22. März 2008
Oster-Nachwuchs im Wildpark Eekholt
"Sei kein Frosch" lautet das Motto der traditionellen Osterrallye im Wildpark Eekholt. Ostersonntag können alle kleinen und großen Besucher durch den Park streifen und dabei spannende Aufgaben lösen. Das besondere Oster-Motto wurde mit Bedacht gewählt: 2008 ist das "Jahr des Frosches", und der bei uns heimische, leuchtend grüne Laubfrosch ist der "Frosch des Jahres 2008".

sz-online - 24. März 2008
Zahl der Lurche in der Oberlausitz zurückgegangen
Das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sorgt sich um den Rückgang der Lurche. An zwei stark befahrenen Straßen in dem Unesco-Schutzgebiet werden seit Jahren Frösche und Kröten bei der Wanderung zu ihren Laichgewässern statistisch erfasst. Allein entlang des 700 Meter langen Schutzzaunes zwischen Steinölsa und Leipgen (Niederschlesischer Oberlausitzkreis) wurden im Jahr 2002 fast 6000 Amphibien registriert und umgesetzt. Nur knapp 1500 Tiere seien es 2007 gewesen, sagte der für Artenschutz zuständige Dirk Weiss. Betroffen seien vor allem Erd- und Knoblauchkröten. Es liege die Vermutung nahe, dass durch Trockenheit im Frühjahr und heiße Sommer Gewässer nicht ausreichend mit Wasser gefüllt seien.
www.biosphaerenreservat-oberlausitz.de

Stadtnetz Wuppertal - 23. März 2008
Zoo-Verein Wuppertal e.V. und Partner helfen der Geburtshelferkröte
Für das weltweite Jahr des Frosches, der „Amphibian Ark “ aller Zooverbände der Erde, haben sich Zoo- Verein und Zoo viel vorgenommen. Sie wollen die im Bergischen Land von der Ausrottung bedrohte Geburtshelferkröte im Zoo ansiedeln. Wo- dort wo sie am besten geschützt sein wird, im Löwengehege, in dem ein Geburtshelferkrötenbiotop bereits eingeplant war.


Praxisseminar Amphibienmedizin
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Zootier-, Wildtier- und Exotenmedizin (ZWE – Fachgruppe der DVG) in Kooperation mit der Wilhelma und der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA)
Datum: 27.-29.06.2008, Ort: Wilhelma (Stuttgart)
Programm u.a.:
Amphibien – Taxonomie und Anatomie, S. Lötters
Anästhesie und Analgesie, H. Kempf
Parasitologie, F. Mutschmann
Das Kamasutra der Frösche (Beobachtungen zum Sexualverhalten bei Zootieren), W. Rietschel
Praktische Übungen
ATF-Anerkennung: 12 Stunden
Teilnahmegebühren: Für DVG/ATF-Mitglieder 120.- ¤, Nichtmitglieder: 170.- ¤
Anmeldung, weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Tagungshotel unter www.dvg-zwe.de

AZA
The Disney Wildlife Conservation Fund has announced a $250,000 donation to the AZA Amphibian Fund. We encourage anyone seeking support for amphibian conservation efforts (in situ and/or ex situ projects welcome) to respond to our RFP. For more information on the fund and application guidelines, visit http://www.aza.org/ConScience/CEF_AmphibFund/



Materialsammlung der Zoopädagogen


WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Berliner Kurier - 25. März 2008
Neue Vorwürfe gegen den Tierpark-Chef
Die Front gegen Tierpark-Chef Dr. Bernhard Blaszkiewitz wächst. Jetzt will auch Berlins Tierschutzbeauftragter Dr. Klaus Lüdcke wissen, ob Tierpark-Tiere bei einem belgischen Zootier-Schlachter endeten. Und es gibt neue Vorwürfe. Hunderte Tiere soll der Tierpark verkauft haben, ohne ihr Schicksal zu verfolgen. Lüdcke: "Die Vorwürfe schwirren unter Tierschützern schon lange. Ich habe Dr. Blaszkiewitz darauf angesprochen. Doch seine Erklärung hat mich nicht befriedigt. Der Tierpark bekommt Millionen Steuergelder. Die Berliner haben ein Recht zu erfahren, was mit den Tieren passiert." Seine Forderung: Kein Handel mehr mit Zoo-Tieren! Inzwischen erhebt Hämmerling neue Vorwürfe: Ein Tierhändler, mit dem Blaszkiewitz zusammenarbeitete, soll Paviane an ein Münchner Versuchslabor geliefert haben. Woher die Affen stammten, sei unklar. Und: Eine Tierpark-Giraffe soll sich bei der Vorbereitung des Transports mit einem Händler den Hals gebrochen haben.

Tagesspiegel - 25. März 2008
Zicken im Zoo
In der Diskussion um Züchtungen und Tierverkäufe von Zoo und Tierpark hat sich die Fördergemeinschaft beider Einrichtungen zu Wort gemeldet. „Die Vorwürfe der Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling sind stillos und boshaft“, sagte Vereinsvorsitzender Thomas Ziolko. „Im Zoo kommt es einfach zu einem stärkeren Anwachsen des Tierbestandes als in freier Natur, wegen der guten Tierhaltung und der tiermedizinischen Versorgung“, so Ziolko. Wenn Hämmerling eine Geburtenkontrolle fordere, sei dies „mit massiven Eingriffen verbunden. Zootieren darf Aufzucht nicht verwehrt werden.“ Hämmerling hatte kritisiert, Blaszkiewitz verkaufe an Werner Bode, der auch Tierschlachter beliefere, sowie Paviane – nicht aus Berlin – zu Versuchszwecken nach München verkauft haben soll. Unfälle wie jener mit einem Giraffenjungbullen, der sich bei einer Blutuntersuchung für einen Verkauf das Genick brach, „können aber passieren“. Zoo-Vorstand Blaszkiewitz bestätigte den Unfall, wies aber Vorwürfe der Abgeordneten, „der nun alle fünf Minuten was Neues einfällt“, erneut als völlig haltlos zurück. „Ich kenne Herrn Bode seit fast 30 Jahren und arbeite vertrauensvoll mit ihm zusammen.“

Berliner Morgenpost - 25. März 2008
Zoofreunde unterstellen Grüner boshafte Kampagne
Die Grünen-Politikerin Hämmerling wirft dem Zoo vor, Tiere für Versuchszwecke an Labors vermittelt zu haben. Zoodirektor Blaszkiewitz weist die Vorwürfe zurück und bekommt nun Rückendeckung vom Förderverein der Hauptstadtzoos. Der Verein bezeichnet die Vorwürfe als stillos und boshaft. Bei der Berliner Staatsanwaltschaft dauerte die Prüfung der Vorwürfe noch an. Sollte ein Anfangsverdacht des Verstoßes gegen den Tierschutz vorliegen, würden weitere Ermittlungen aufgenommen. Dies sei aber noch nicht entschieden, sagte die Sprecherin. Es sei derzeit auch nicht abschätzbar, wie lange die Prüfung dauere.
Der Zoo wollte sich indes nicht zu der Forderung eines Tierpflegers äußern, dass Publikumsliebling Knut so schnell wie möglich den Zoo verlassen müsse. Der knapp 16 Monate alte Eisbär, der von Pfleger Thomas Dörflein mit der Flasche aufgezogen wurde, menschele zu sehr und schreie, wenn Dörflein nicht in der Nähe sei, berichtete die "Bild"-Zeitung.

Berliner Morgenpost - 25. März 2008
Frau Hämmerling, was haben Sie gegen den Zoo?
Die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling hat den Direktor von Zoo und Tierpark, Bernhard Blaszkiewitz, scharf angegriffen und ihn wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Joachim Fahrun sprach mit ihr.

Berliner Morgenpost - 24. März 2008
Zoo soll Wildtiere an Labore vermittelt haben
Hat der Berliner Zoo Tiere für Versuchszwecke an Labors vermittelt? Diesen Verdacht äußerte gestern die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling und forderte in diesem Zusammenhang eine strenge Geburtenkontrolle in Zoo und Tierpark: "Es gibt Hinweise, dass Tiere für Versuche missbraucht wurden." In ihr vorliegenden Dissertationen sei von Pavianen die Rede, die über den Werner Bode Tierhändler in Labors landeten. "Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz hatte selbst mehrfach von der ?guten Zusammenarbeit' mit Bode geschwärmt", sagte die tierschutzpolitische Sprecherin ihrer Partei im Abgeordnetenhaus, Hämmerling. Auch der Deutsche Tierschutzbund kritisierte, dass der Zoo gegen den Ethikkodex, der vom Weltzooverband (WAZA) und dem Europäischen Zooverband (EAZA) aufgestellt und auch vom Berliner Zoo unterschrieben wurde, verstoße. Die weltweit agierende Tierschutzorganisation Peta untermauert Anschuldigungen gegen den Zoo mit einem Gutachten, das dieser Zeitung vorliegt. Ihr Sprecher Frank Albrecht: "So hat der Tierpark Berlin von 1991 bis 2007 keine einzige reinrassige Rotschild- oder Uganda-Giraffe nachgezüchtet, obwohl Direktor Blaszkiewitz das in den jeweiligen Jahresberichten behauptet." Vielmehr habe er bei Giraffen 16 Hybridzuchten und neun Hybrid-Inzuchten zugelassen. Hämmerling zufolge soll der Berliner Tierpark in den vergangenen Jahren Hunderte Wildtiere an Händler verkauft haben, ohne deren Schicksal weiter zu verfolgen. Demnach weisen die Jahrbücher des Tierparks bis 2006 jährlich 20 bis 40 Tierabgaben an den Händler Bode aus. Dieser habe jedoch erklärt, seit fünf Jahren keinen Tierhandel mehr zu betreiben. Zoodirektor Blaszkiewitz, der sich stets gegen "chemische Geburtenkontrolle" ausspricht, entgegnete zu den Vorwürfen, dass die nötigen Angaben im Jahresbericht des Tierparks stünden. "Das ist alles kein Geheimnis." Der angesprochene Händler habe die Tiere "vermittelt". Weiter: "Ich bin es müde, auf Hämmerling zu antworten."

Berliner Morgenpost - 24. März 2008
Grünen-Politikerin fordert Geburtenkontrolle in Zoos
Nach den jüngsten Vorwürfen gegen die Berliner Zoos im Zusammenhang mit dem Verkauf von Tieren fordert die Grünen- Politikerin Claudia Hämmerling jetzt strenge Geburtenbeschränkungen.

Berliner Kurier - 21. März 2008
Diskussion um Tierpark-Nachwuchs hält an - Tierschützer fordern ...
Die Diskussion um den Verbleib von Berliner Zootieren hält an. Die Tierschutzorganisation Peta verlangt Aufklärung und fordert den Rücktritt von Tierpark- und Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz. Dieser wies die Vorwürfe entschieden zurück. Die Staatsanwaltschaft prüft unterdessen, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird. Blaszkiewitz weigere sich strikt, etwas über den Verbleib zu verraten. «Da muss man ja Verdacht schöpfen», sagte Albrecht. Blaszkiewitz weist die Vorwürfe zurück. «Nichts verschwindet bei uns, die Schlachtungsgeschichten sind erfunden», sagte er. In den Jahresberichten seien alle Tiere quantitativ verzeichnet. Die Bestands-, Geburts- und Abgabezahlen könnten dort von jedem nachgelesen werden. «Wir geben über 90 Prozent der Tiere an andere Zoos ab, manche werden an Privatpersonen verkauft, manche an Tierhändler unseres Vertrauens.» Die Kritik an diesem Berufsstand könne er nicht nachvollziehen. «Wir kaufen auch bei Tierhändlern, zum Beispiel Fische, das ist ganz normal.»

Ad-Hoc-News - 21. März 2008
Tierschützer fordert
Nach Ansicht der Tierschutzorganisation Peta züchtet der Berliner Tierpark «aus Profitgier» zu viel Nachwuchs. «Der Verbleib der Jungtiere ist ungeklärt», kritisierte Frank Albrecht von Peta. Tierpark- und Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz wolle «die Knutomanie» aufrechterhalten und dadurch mehr Besucher anlocken. Wenn die «kleinen, niedlichen Tiere» größer würden, gebe es für sie im Tierpark keine Verwendung mehr. In den vergangenen fünf Jahren seien bis zu 500 Tiere «verschwunden», schätzt Albrecht. Blaszkiewitz weigere sich strikt, etwas über den Verbleib zu verraten.

WELT ONLINE - 20. März 2008
Nach Kritik an Zoos: Tierschützer verlangen Aufklärung
Die Berliner Staatsanwaltschaft bearbeitet die Strafanzeige der Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling gegen Zoo- und Tierparkdirektor Bernhard Blaszkiewitz. "Wir prüfen, ob tatsächliche Anhaltspunkte vorliegen und Ermittlungen aufzunehmen sind", sagt Sprecherin Simone Herbeth. Hämmerling wirft Blaszkiewitz vor, zu viele Jungtiere zu produzieren, die über den Umweg des Tierhandels in Schlachthäusern landen, und sieht darin einen Verstoß gegen Tierschutzgesetz und Grundgesetz. Der Deutsche Tierschutzbund fordert auch Aufklärung in der Sache.

WELT ONLINE

Der Zoodirektor und das "Fräulein Hämmerling"
Die Kragenbären, das hatte der Tierhändler Ruhe am 16. Juli 1992 schriftlich bescheinigt, wurden an einen "Zoo" im belgischen Wortel geliefert. Nach Wortel ging auch besagtes Zwergflusspferd. Belegt ist das im Zoo Basel, der das Zuchtbuch führt. Hämmerling wirft der Einrichtung "nachträgliche Manipulation der Zuchtbücher im Falle eines Zwergflusspferdes" vor. So habe das Zuchtbuch 1995 dokumentiert, dass das Zwergflusspferd am 29. September 1992 an Tierhändler Werner Bode abgegeben worden sei, der es einen Tag später an Louis Lenaerts in Wortel geliefert habe. Später wurde der Verbleib geändert in Abgabe an den Zoo Limburgse Genk am 30. September 1992. Dann verliert sich die Spur.
Hämmerling sagt nun, dass es keinen Zoo in Wortel gebe, sondern nur den Tierhändler Lenaerts - und der sei ein Tierschlächter. Lenaerts ist nicht zu erreichen, er hat sein Geschäft aufgegeben. Der Zoo Basel aber widerspricht Hämmerlings Vorwurf. "Es ist kompliziert, aber eines ist klar: Wir manipulieren keine Zuchtbücher", sagt Zoosprecherin Tanja Dietrich. Zuchtbuchführer erstellen eine Art Protokoll aus den Daten, die ihnen von Zoos - und früher auch von Händlern - zugeliefert werden. "Wir reisen nicht jedem Tier hinterher und kontrollieren die Angaben", so Dietrich. Tierhändler Werner Bode (75) erklärte gestern: "Ich habe das Zwergflusspferd vom Tierpark übernommen und in den Zoo Limburgse gebracht." Dessen Betreiber habe nicht zahlen können, sondern ihm Tiere zum Tausch angeboten. Das Geschäft habe er über den Tierhändler Lenaerts abgewickelt.

Berliner Kurier - 20. März 2008
Zoo-Direktor Blaszkiewitz und die Tiere
Eine Anzeige, weil Tierpark-Tiere angeblich bei einem belgischen Schlachter endeten, Rücktritts-Forderungen von Tierschützern und immer neue Vorwürfe! Es könnte eng werden für Zoo- und Tierpark-Chef Dr. Bernhard Blaszkiewitz. Denn Zoo-Aufsichtsrat Prof. Leo Brunnberg sagt: "Wenn da kapitale Fehler gemacht wurden und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist, muss man Konsequenzen ziehen. Oder man muss Dr. Blaszkiewitz jemand zur Seite stellen."
Blaszkiewitz-Kollege Michael Böer, Chef vom Serengeti-Park Hodenhagen, lobt den Tierpark-Chef zwar als "moralisch absolut integre Person." Er sagt aber auch: "Jeder in unserem Beruf kümmert sich darum, was mit den Tieren weiter passiert. Das ist ein moralisches Grundgesetz. Wir lassen uns immer Informationen geben, wo die Tiere hingehen. Wer ein Tier hält, ist verantwortlich dafür , dass es ihm gut geht."

Welt.de - 22. März 2008
Neue Strafanzeige gegen Chef des Zoos
Der Berliner Tierpark soll nach Angaben der Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling in den vergangenen Jahren Hunderte Wildtiere an einen Händler verkauft haben, ohne deren Schicksal weiter zu verfolgen. Sie habe eine weitere Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. Blaszkiewitz wies auch die neuen Vorwürfe zurück. Er betonte, die nötigen Angaben stünden im Jahresbericht des Tierparks. "Das ist alles kein Geheimnis." Der Händler habe die Tiere "vermittelt".

Bild.de - 19. März 2008
Knuts Zoo-Chef soll zurücktreten
Der Krimi um die süssen Kragenbären aus dem Tierpark. Jetzt fordert auch der Deutsche Tierschutzbund Konsequenzen. „Falls es sich eindeutig beweisen lässt, dass sie beim Schlachter endeten, muss Blaszkiewitz endlich seine Ämter abgeben“ , so Wolfgang Apel (56), Präsident beider Tierschutzvereinigungen.

Bild.de - 20. März 2008
Schämt sich Knut für seinen Zoo-Chef?
Unser Kult-Eisbäre Knut (15 Monate) versteckt sein Gesicht, als würde er sich schämen vor seinem Publikum.


times online - 21. März 2008
Knut zoo accused of selling its animals
Not all the animals in Berlin zoo receive the star treatment lavished on Knut the polar bear. As visitors snapped the once-cuddly celebrity yesterday, the zoo came under fire for allegedly dispatching three elderly black Himalayan bears and a hippo to the slaughterhouse to make the most out of their skins and meat. The claims, made by the Green politician Claudia Haemmerling, have caused uproar in Germany.
>> wie schon bei der "geforderten Knut-Tötung: die ausländische Presse springt auf das Thema auf, hat aber dann Infos nur aus dritter Hand und reimt sich was zusammen. Sehr langer Artikel.


Volksstimme - 26. März 2008
Zoochef hält extra einen aufgerüsteten Einsatzwagen bereit / Noch ...
Auch sechs Tage nach dem " Ausbruch " des Karpatenluchses aus seinem Gehege im Magdeburger Zoo fehlt von dem Tier bisher noch jede Spur. Inzwischen steht fest, dass es sich bei dem jungen Luchs ( 2007 im Dortmunder Zoo geboren ) um das Weibchen der beiden in der vergangenen Woche zur Zucht angelieferten Tiere handelt. Wie die seltene Unterart der europäischen Großkatze den mit Strom gesicherten Zaun überqueren konnte, ist bisher noch unklar. Eine Vermutung von Zoochef Kai Perret ist es, dass das Tier mit einem Sprung gegen den Strom führenden Zaun gekommen ist und statt ins Gehege geschleudert zu werden nach außen gelangte. Recherchen der Volksstimme haben indes ergeben, dass das ausgebüxte Luchsweibchen von einer bekannten " Ausbrecherfamilie " abstammt. " Paco ", der Vater aus Dortmund, hatte beim Sturm Kyrill im Januar vergangenen Jahres die Gunst der Stunde genutzt. Ein Baum war auf den Elektrozaun gefallen. Die kurze stromlose Zeit nutzte das Tier zur Flucht.
Auch aus dem städtischen Wildpark in Wernigerode im Harz sind vor einigen Wochen zwei Luchse ausgebüxt und bisher nicht wieder aufgetaucht.

Volksstimme Magdeburg - 25. März 2008
Zoo sucht Luchs: Kescher und Narkosepfeil sind startklar
Magdeburg. Helle Aufregung gestern Mittag am Krähenstieg und im Bereich des Neustädter Sees. Gleich mehrere Zeugen sichten gegen 11.30 Uhr einen Luchs. Das Tier hatte schon vor fünf Tagen Reißaus aus dem Zoo genommen. Doch erneut haben die Zoomitarbeiter Pech. Nachdem die Raubkatze in der Nacht zum Gründonnerstag offenbar problemlos über den Zaun des Geheges entwischen konnte, macht sich der Luchs auch gestern wieder aus dem Staub – bevor die drei herbeigerufenen Zoomitarbeiter seiner habhaft werden können. Bei dem Tier handelt es sich um einen sehr jungen Luchs. So wie sein neuer Artgenosse im Magdeburger Zoo wurde er erst 2007 geboren. Der hiesige Zoo holte das Weibchen erst eine Woche vor Ostern aus dem Dortmunder Zoo, das Männchen aus dem Zoo Chemnitz. Beides sind Karpatenluchse. Da der Luchs nach Nahrung sucht, ist nicht auszuschließen, dass er auch in Kaninchen- oder Hühnerställe einbricht.

Leipziger Volkszeitung - 25. März 2008
Rätsel um ausgerissenes Luchs-Weibchen aus Magdeburger Zoo
Die Flucht eines jungen Luchses aus seinem Gehege gibt dem Magdeburger Zoo weiter Rätsel auf. "Wir können uns noch nicht erklären, wie das Tier entkommen konnte", sagte Marketingleiterin Katrin Demco am Dienstag. Das Gehege sei neu, die Sicherheitsvorkehrungen alle intakt gewesen. Die Zoologen vermuten, dass das Weibchen trotzdem über den rund drei Meter hohen Zaun geklettert ist. "Wahrscheinlich war der Impuls des Elektrozauns nicht stark genug, um es abzuschrecken", erklärt Demco.


MVregio - 23. März 2008
Stabile Eintrittspreise in Zoos - Ausnahme Rostock
Mit stabilen Eintrittspreisen gehen die meisten Zoos und Tierparks in Mecklenburg-Vorpommern in die Saison 2008. Eine Ausnahme bildet der größte Zoo des Landes in Rostock, der die Tageskarte für Erwachsene von 9 auf 11 Euro erhöht hat. Dies sei nach drei Jahren die erste Preiserhöhung, sagte Zoosprecherin Kerstin Haase in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa.


Aachener Zeitung - 26. März 2008
50.000 Quadratmeter Zoo sollen dem neuen Golfplatz weichen
Jülich. «Unsere kleine Arche Noah ist in schweres Fahrwasser geraten.» Das sagt Eva Behrens-Hommel, Vorsitzende des Kuratoriums Brückenkopfzoo-Verein. Hintergrund sind die Überlegungen der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), für den geplanten Golfplatz Flächen des Zoogeländes zu opfern. Der Investor drängt auf eine baldige Entscheidung, Bürgermeister Heinrich Stommel hat das Ganze nun zur Chefsache erklärt. «Ja, es sieht so aus, als ob man uns Flächen wegnimmt», sagt Behrens-Hommel, die eingesteht, dass sie geschockt war, als erste Pläne auftauchten. Neue Pläne sehen nun vor, rund fünf Hektar des Zoos dafür zu opfern. «Dies hätte natürlich erhebliche Konsequenzen», weist Behrens-Hommel darauf hin, dass die betroffenen Flächen zur Zeit von Rot- und Rehwild und den Hochlandrinder genutzt werden. «Dieses Areal kann nicht an anderer Stelle wieder hergestellt werden. Die Tiergruppen müssten ersatzlos abgeschafft werden.»


Passauer Neue Presse - 26. März 2008
In zwei Wochen hat Flocke ihren ersten Auftritt
Die Nürnberger Eisbärin Flocke soll zum Werbeträger für die gesamte Metropolregion werden. Seit gestern grüßt das kleine Raubtier Bürger und Gäste der Stadt von einem Poster an den Haltestellen von Bussen und Bahnen. „Die Urheber des Plakats sind sicher, dass sich das Poster zu einem echten Hingucker entwickeln und so für Stadt und Metropolregion werben wird“, betonte Stadtsprecher Siegfried Zelnhefer. Der Sympathieträger Flocke und der Slogan der Metropolregion „Kommen. Staunen. Bleiben.“ passten sehr gut zueinander. Von Freitag an ist das Plakat über die Stadtreklame Nürnberg GmbH, Katzwanger Str. 146, zum Preis von zehn Euro für jeden erhältlich. Der Erlös soll dem Tiergarten zugute kommen.

Frankfurter Neue Presse - 20. März 2008
Am 9. April hat Flocke ihren großen Auftritt
Der Nürnberger Tiergarten rüstet sich für einen Ansturm: Vier Monate nach ihrer Geburt soll die kleine Eisbärin Flocke den Besuchern am 9. April - einem Mittwoch - erstmals öffentlich gezeigt werden. Um den erwarteten Besucheransturm bewältigen zu können, wird die Stadt vor dem Freigehege eine Tribüne für 500 Menschen aufbauen. Im 15-Minuten-Takt sollen die Besucher dort an Flocke vorbeigeschleust werden. Um die Flocke-Fans, die das Tier nicht live erleben können, nicht übermäßig zu enttäuschen, wird es eine Leinwand und zwei Monitore geben, auf die Bilder vom Auftritt der Eisbärin übertragen werden. Außerdem will der Tiergarten die Gelegenheit nutzen, um die Besucher über die Gefahren des Klimawandels aufzuklären. Flockes erstes öffentliches Schaulaufen hat der Tiergarten bewusst nicht auf ein Wochenende gelegt - «um nicht gleich am ersten Tag überschwemmt zu werden», wie Encke sagt. Ein Besuchsticket kann vom 7. April an auch online über die Zoo-Website gekauft werden.

FOCUS Online - 20. März 2008
Zoo plant Riesen-Show für Flocke
Mehr Kassen, Monitore, eine Tribüne: Der Nürnberger Zoo rüstet sich für den Flocke-Hype, bestreitet aber, durch die Eisbärin reich zu werden. In knapp zwei Wochen soll das Nürnberger Eisbärenbaby Flocke erstmals den Zoobesuchern präsentiert werden. Begleitet von zwei Tierpflegern wird Flocke am 9. April im Freigehege zu sehen sein, wie Tiergarten und Stadt Nürnberg am Donnerstag bekannt gaben. Tiergartendirektor Dag Encke sagte: „Wenn sie so weiter macht wie bisher, dann wird sie zu dem Zeitpunkt topfit sein.“ Wie lange Flocke am ersten Tag zu sehen sein wird, konnte Encke noch nicht sagen. „Wir wollen Flocke wie ein normales Zootier in der Anlage halten. Sie soll auch in der Außenanlage leben, aber wir können nicht einschätzen, wie lange sie überhaupt herumtollt. Es kann sein, dass sie sich nach einer Stunde verausgabt hat und sich erst einmal fünf Stunden schlafen legt.“ Die größte Sorge, die der Tiergartendirektor im Hinblick auf den ersten öffentlichen Auftritt Flockes hat, „ist, dass viele, viele Leute kommen und dass davon zu viele unzufrieden nach Hause gehen“. Um dies zu verhindern, betreibe man einen sehr hohen Aufwand.

Ad-Hoc-News - 21. März 2008
«Wir werden nicht reich werden
In knapp zwei Wochen soll das Nürnberger Eisbärenbaby Flocke erstmals den Zoobesuchern präsentiert werden.



Chemnitzer Morgenpost - 20. März 2008
Jubel im Zoo: Superstar Jauch wird Igel-Pate
Großer Jubel im Auer „Zoo der Minis“: Super-Promi Günther Jauch (51) macht dem kleinen Tierpark ein besonderes Ostergeschenk. Er hat sich bereit erklärt, Tier-Pate zu werden. „Es stimmt. Der Zoo hat mich gefragt und ich habe ihm den Gefallen gern getan“, erklärte der Star-Moderator gegenüber der Morgenpost. In seiner Sendung „Wer wird Millionär?“ hatte ihn ein winziges Tierchen namens Igeltanrek ins Grübeln gebracht. Diesen igelähnlichen, aus Madagaskar stammenden Insektenfresser gibt es seit Kurzem auch in Aue zu bestaunen. „Günthi soll er heißen“, verspricht Stadtsprecherin Jana Hecker (43) erfreut.



Planung und Bau

Ostseezeitung - 21. März 2008
Ozeaneum Stralsund öffnet im Juli
Das Ozeaneum in Stralsund wird am 11. Juli zu Beginn des Feriensommers 2008 öffnen. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) zeigte sich am Donnerstag bei einem Besuch des neuen Meeresmuseums überzeugt, dass mit dem Ozeaneum „ein Museum von europäischem Format“ entsteht. Der Bund hatte sich bereiterklärt, knapp die Hälfte der auf gut 10 Millionen Euro veranschlagten Mehrkosten zu übernehmen. Tiefensee übergab der Stiftung Deutsches Meeresmuseums einen symbolischen Scheck über 5 Millionen Euro. Das Land übernimmt ebenfalls 5 Millionen. Weitere 360 000 Euro kommen von der Stadt. Der zusätzliche Finanzbedarf für den ursprünglich auf 50 Millionen Euro veranschlagten Museumsneubau wurde von der Museums-Stiftung mit der Stahlpreisentwicklung begründet. Bereits in der kommenden Woche sollen die ersten Großexponate zur Meeresforschung - wie das Forschungstauchboot Geo - in das Ozeaneum einziehen. Zudem steht die Probebefüllung der ersten Aquarien kurz bevor. Fachleute fertigen derzeit die Großpräparate von Meeressäugern, unter anderem einen 27 Meter langen Blauwal.

RP ONLINE - 20. März 2008
Erdmännchen in neuem Luxusgehege
Bisher haben die Erdmännchen des Duisburger Zoos neben dem Löwenhaus gewohnt. Doch das war nur ein Provisorium. Gestern haben die sieben kleinen Raubtiere ihre neue Freianlage auf dem Platz der ehemaligen Autoscooter-Bahn direkt neben der Waldschänke bezogen. Die Handwerker haben sich bei der Fertigung der Anlage selbst übertroffen: Der Innenstallkomplex verschwindet hinter einer filigran gearbeiteten Felskulisse. Auf der Anlage selbst stehen künstliche Bäume, an verschiedenen Stellen wurden die typischen Nester von afrikanischen Webervögeln imitiert. Die Erdmännchen werden diese Bäume wahrscheinlich oft erklimmen, Männchen machen und Ausschau halten. Über eine Röhre können die Raubtiere die unterirdischen Wurfhöhlen erreichen, die eine ungestörte Aufzucht ermöglichen. Die Besucher können das quirlige Treiben in dem neuen Gehege durch große Glasscheiben verfolgen.

Kanal8 - 25. März 2008
Neue Schwarzstorchanlage für Tierpark Chemnitz
Am Karfreitag ist im Chemnitzer Tierpark eine neue Anlage für Schwarzstörche eingeweiht worden. Die Voliere für die vom Aussterben bedrohte Tierart wurde auf dem Gelände des Ententeiches errichtet. Der Förderverein der Tierparkfreunde Chemnitz finanzierte den kompletten Bau des Geheges. Als erstes durfte das Schwarzstorchweibchen in das neue 100 m² große Revier einziehen. Ihr männlicher Begleiter wird ihr dann in den kommenden Tagen folgen. Die große Hoffnung des Chemnitzer Tierparks liegt darin, dass Herr und Frau Storch möglichst bald zueinander finden.

Königsteiner Woche - 26. März 2008
Neu im Opel-Zoo: Pandagehege und Panoramaweg
Kronberg. Der Rote Panda im Opel-Zoo, der vorübergehend in einer provisorischen Tieranlage untergebracht war, zieht nun in sein neues, großzügiges Gehege direkt am ebenfalls neuen Panoramaweg um. Dort findet er eine artgerechte Behausung und mit 250 Quadratmetern ist auch noch ausreichend Platz für das männliche Tier, das im Laufe des Jahres 2008 noch dazukommen soll.

Stuttgart Journal - 23. März 2008
Stuttgart erhält neues Affenhaus Wilhelma baut neue ...
2,2 Millionen Menschen pilgerten im vergangenen Jahr zu Tiger, Gorilla und Co. in die Wilhelma nach Stuttgart. Zeit den zoologisch-botanischen Garten der Landeshauptstadt den Anforderungen anzupassen. Um den Besucherstrom besser bewältigen zu können, wird das Nadelöhr, der Eingangsbereich, für 1,8 Millionen Euro umgestaltet. Damit sollen die langen Wartezeiten und Menschenschlangen am Kassenpavillion ein Ende nehmen. Zu Ostern 2009 könnte er dann fertig gestellt sein. Ebenfalls im Herbst soll mit dem Bau einer neuen, rund 13 Millionen teuren Menschenaffenanlage begonnen werden. Das bisherige, innen etwas düster wirkende Gebäude, soll einem offen wirkenden und lichtdurchflutetem Neubau weichen.

worms.de - 20. März 2008
Bürgermeister Georg Büttler besucht den Tiergarten
Worms. Neben dem Erdmännchenhaus ist auch das sehenswerte Außengehege mit seiner felsigen Landschaft, dass an die afrikanische Vegetationszone der Savanne erinnert, schon gut zu erkennen. „Auch die Bepflanzung um das Gehege herum und der Bau des Kriechtunnels für alle Kinder ist abgeschlossen.“, erklärte Dieter Wagner den Gästen, Bürgermeister Georg Büttler und Dieter Haag Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH. „Es folgen jetzt noch die Begrünung des Daches, die Holzverkleidung des Hauses, in dem später die Erdmännchen durch ein großes Einsichtsfenster zu sehen sind, und die Herrichtung des Zauns um das Gehege.“, so der stellv. Tiergartenleiter weiter. Bevor dann endgültig die kleinen Tiere ihr neues Zuhause stürmen können, dekorieren die TierpflegerInnen das sich auf 200 m² erstreckende Gehege mit Naturmaterialien, wie Hölzern und Sträuchern.

Rhein Main Presse - 26. März 2008
Heizstrahler für Erdmännchen Neue Anlage im Tiergarten ist Mitte ...
Mitte April wird die neue Anlage für die Erdmännchen im Tiergarten Worms fertiggestellt. Anfang der Woche verschaffte sich Bürgermeister Georg Büttler nun ein Bild von den voranschreitenden Bauarbeiten. Neben dem Erdmännchenhaus ist auch das Außengehege mit seiner felsigen Landschaft, das an die afrikanische Vegetationszone der Savanne erinnert, bereits gut zu erkennen. "Auch die Bepflanzung um das Gehege herum und der Bau des Kriechtunnels für alle Kinder ist abgeschlossen", erklärte Dieter Wagner den Gästen, Bürgermeister Georg Büttler und Dieter Haag, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe Worms GmbH.

RP ONLINE - 25. März 2008
Fasziniert von wilder Schönheit
Remscheid. Seit einem Jahr arbeitet das Ehepaar Schossow daran, am Tanzlokal „Grüne“ einen Greifvogel-Park einzurichten. Schon lange sind sie von den edlen Tieren begeistert. „Ein im weiten Umkreis von 80 bis 100 Kilometern einzigartiges Projekt“, wirbt Karsten Schossow. 639 039 Einwohner, die in dieser Region leben, gelten als potenzielle Besucher. Gut würde der Greifvogelpark auch zur wenige Kilometer entfernten Natur-Schule Grund passen. Mit ihr arbeite man bereits zusammen. Sie ist mit der Grüne durch einen Lehrpfad verbunden, der Wanderern die Schönheit des Remscheider Nordens erschließen soll. Schon seit einem Jahr versuchen die beiden, eine Greifvogel-Show sowie den Greifvogelpark zu etablieren und sich damit einen lange gehegten Traum zu erfüllen. Denn mit Greifvögeln befasst sich das Paar seit seiner Jugendzeit. Gut 20 000 Kilometer ist Karsten Schossow quer durch Deutschland gefahren, um sich Falknereien anzuschauen. Gemeinsam mit seiner Frau Carola, die Inhaberin des Falkner-Jagdscheins ist, entwickelte er ein Konzept für den Start im Bergischen. Erst einmal mit der Show, später womöglich mit dem Park. Zurzeit „warten“ die Falken, Bussarde und Eulen auf die erste Flugshow, die am Samstag, 29. März, gegen 15 Uhr stattfinden soll. Ob es klappt, ist allerdings nicht sicher, denn die Landschaftsbehörde hat das Projekt erst einmal abgelehnt, weil dadurch wildlebenden Tiere im Landschaftsschutzgebiet gestört werden könnten.

Main Post - 20. März 2008
Fürstliches Haus für Wildschweine
Im November 1965 fiel mit einem Geschenk des 1. Bataillon, 30th Infantrie, der US-Army gewissermaßen der Startschuss für den heutigen Wildpark an den Eichen. So nahm das Forstamt unter Leiers Regie die Planungen für eine Neugestaltung des Geheges auf und am 29. März 2007 fiel mit dem offiziellen Spatenstich der Startschuss zum Bau einer neuen Behausung. Ziemlich genau ein Jahr nach dem Baubeginn steht die Burg jetzt vor der Vollendung. Dazu gehören eine Suhle, Matsch-Ecken, Sandspielplätze, Malbäume zum Reiben und natürlich entsprechende Schlafnester. Die Vorschriften besagen, dass pro erwachsenem Tier 500 Quadratmeter zur Verfügung stehen müssen. Das Gehege im Wildpark verfügt über knapp 3800 Quadratmeter, das wären sieben Tiere, derzeit leben fünf ausgewachsene Wildschweine dort. Gute 80 Tonnen Schlamm wurden ausgebaggert und abtransportiert, danach wurde mit 900 Tonnen Rohfels, Schotter und Kieseln das neue Gehege gestaltet. Die große Suhle und der Zulauf wurden betoniert, eine Pumpe sorgt künftig dafür, dass ein Wasserkreislauf entsteht. Neu errichtet wurde auch das Außengatter, das rund einen Meter in den Boden eingelassen und zusätzlich mit schweren Blöcken gesichert ist. Die offizielle Einweihung der „Burg Schweinstein“ findet am 9. April statt.

NÖN Online - 26. März 2008
Wölfe und Schlangen im Wildpark Buchenberg
Der Waidhofner Wildpark gewinnt weiter an Profil bei der Darstellung heimischer Fauna und im Erlebnisbereich. Die Anstrengungen bei Programm und die Ausbauten an Gehegen und Erlebnisbereichen schlugen sich in Frequenzsteigerungen von 40 bis 60 Prozent zu Buche. Doch damit nicht genug: Für heuer hat Ing. Andreas Plachy einen neuerlichen Quantensprung im Angebot vorgesehen. „Wir sind nun in der Lage, ein artgerechtes Wolfsgehege zu bauen, das noch dazu absolut ausbruchsicher ist“, sagt Plachy. Die Wölfe werden von einem bayerischen Naturpark angekauft. Als zweite Errungenschaft dieses Jahres wird ein Gehege für heimische Ringel-, Äskulap- und Schlingnattern sowie Kreuzottern errichtet. Zusätzlich wird ein Kleingehege direkt vor dem Naturpark-Haus europäische Sumpfschildkröten aufnehmen. Um den Erlebniswert des Naturparks weiter zu steigern, wird derzeit ein Familien-Kletterpark errichtet.

Frankenberger Zeitung / Waldeckische Landeszeitung - 20. März 2008
Zoo von "Krokodiljäger" lockt Touristen nach Australien
Die Witwe des berühmten australischen "Krokodiljägers" Steve Irwin will den Zoo ihres verstorbenen Mannes zu einer riesigen Touristenattraktion ausbauen. Das derzeit 28 Hektar große Gelände des Zoos in Queensland soll in den nächsten fünf Jahren auf 400 Hektar ausgeweitet werden, sagte Terri Irwin bei der Vorstellung der Umbaupläne. Touristen sollen durch einen afrikanischen Safari-Park und ein Hotel mit 350 Zimmern angelockt werden. Ihr Ziel sei es, dass der Tierpark eines Tages zu den Hauptattraktionen in Australien zählen werde, sagte sie.





Aktionen

Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 25. März 2008
Ostereier-Suche im Schnee
Ostereier suchen kann auch im Schnee und bei Minusgraden Spaß machen. Das bewiesen rund 1000 große und kleine Gäste, die am Ostersonntag zum beliebten Eiersuchen in den Schweriner Zoo kamen. Es gab aber auch noch einen anderen Grund für einen Besuch im Tierpark: Der im Januar geborene kleine Sibirische Tigerkater wurde zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

Lausitzer Rundschau - 25. März 2008
Affen und Schildkröten geboren
Ein Besuch im Hoyerswerdaer Zoo, der lohnt sich immer, hat meist einen recht hohen Bildungs- und Unterhaltungswert. Was in den zurückliegenden Wochen sicher nicht nur mit den immer noch recht putzigen drei Tigerbabys zusammenhängt. Sondern mit dem Zoochef Dr. Werner Jorga, der es sich oft nicht nehmen lässt, Besucher durch den Zoo zu führen. Etwa beim gestrigen Osterspaziergang. Ein solche Führung hat im Hoyerswerdaer Zoo schon lange Tradition.

Berliner Morgenpost - 21. März 2008
Freikarten für Konzerte in Zoo und Tierpark
Zoo oder Tierpark bieten zu Ostern mit Musik und Gewinnspielen zusätzliches Programm. Im Zoo gibt das OPUS-Kammerorchester die musikalische Entwicklung der leichten Muse zum Besten. Es erklingen Werke von Franz Lehar, Robert Stolz, Walter Kollo und Fred Raymond. Am Ostermontag spielt das Saitenensemble Steglitz heitere Klassikmelodien aus Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauss und Leonard Bernstein. Im Tierpark sind bei einem Spiel süße Preise zu gewinnen. Außerdem gibt die Vario Brass Band morgen und am Ostermontag in der Cafeteria Musikstücke aus Filmen und Musicals sowie Schlager zum Besten.

hr online - 20. März 2008
hr4-Osternest im Frankfurter Zoo
Der Frankfurter Zoo feiert sein 150-jähriges Bestehen, und hr4 feiert mit. An den Osterfeiertagen, 23. und 24. März, ist hr4 zu Gast im Frankfurter Zoo. Auf der hr4-Bühne am Zoo-Palais unterhalten die Moderatoren Britta Wiegand und Carsten Gohlke kleine und große Besucher. Am Ostersonntag, 23. März, überträgt hr4 die Sendung „hr4-Osternest“ von 15 bis 17 Uhr live.

Ostsee Netz - 20. März 2008
Zwei Otter auf Ostereiersuche im Sea Life Timmendorfer Strand
Seit einigen Tagen bevölkern die beiden Zwergotter Bonnie und Clyde das neue „Welt der Otter“-Gehege im Sea Life Timmendorfer Strand und laden die Ostsee-Urlauber zu einem Osterausflug ein. Ostereier sind in dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich. Aber aus Fisch und Krebsfleisch? Genau, denn Bonnie und Clyde wurden mit einer besonderen Überraschung belohnt: Sie duften ein Osterei-Frühstück genießen.

Freies Wort - 24. März 2008
1000 Eier in einem Nest
Soviele Ostereier in einem Nest – das gab es in Suhl gestern nur im Tierpark. Dessen Mitarbeiter hatten sich zum Osterfest und zum Frühlingserwachen wieder einiges einfallen lassen, um Suhler und Gäste anzulocken. Auch wenn von Frühlingserwachen diesmal nichts zu spüren war, das Riesenosternest und die Tiere verfehlten ihre Anziehungskraft nicht. Für viele gehört der Tierparkbesuch zu Ostern eben dazu wie die gefärbten Eier. Insgesamt 1000 Stück hatten Tierparkchef Michael Koch und seine Mitarbeiter für das Riesennest – nicht etwa selbst gefärbt – sondern geordert. Als besondere Osterüberraschung ließen die Tierparkmitarbeiter ihre Gäste wissen, welche Veränderungen in der Anlage geplant sind. Dazu hatte Katrin Weiß bunte Pappeier an die Gehege geheftet, auf denen die Vorhaben beschrieben waren. So erfuhren die Besucher beispielsweise, dass im Bärengehege bald bunte Papageien und Erdmännchen einziehen, oder das die neue Schweineanlage schon fast fertig ist und am 19. März kleine Ferkelchen zur Welt kamen, die allerdings noch im warmen Stall bleiben mussten.

Mitteldeutsche Zeitung - 24. März 2008
Gestiefelter Osterhase im Zoo
Aschersleben. Nichts mit weißen Weihnachten, dafür aber Flockenwirbel zu Ostern. Sonntag zumindest. Fest beschuht, die Stiefel vielleicht vom Weihnachtsmann ausgeliehen, wer weiß, kam der Osterhase am Sonntag in den Zoo. Zwar musste das Osterprogramm aufgrund der Wetterlage geändert werden, doch einen Abbruch tat das dem Besucherstrom nicht.

Freie Presse - 24. März 2008
Carlson ist ein Osteresel
Am späten Ostersonnabendnachmittag konnten die Organisatoren des traditionellen Familienfestes im Tierpark Hirschfeld - der Förderkreis und die "Freie Presse" - aufatmen: Fest gelungen. Trotz des angekündigten miesen Wetters herrschte in der Anlage den ganzen Tag über Betrieb. Am meisten freuten sich die Kinder über die von der Sparkasse Zwickau gespendeten Schokoladen-Osterhasen, die junge Leute aus der Reinsdorfer Behindertenwerkstatt gleich nach dem Eintritt freigiebig verteilten.

Lampertheimer Zeitung - 26. März 2008
Helfer gewonnen, Schwäne verloren AZ-Vogelpark veranstaltet sein ...
Lampertheim. Die winterlichen Wetterverhältnisse am Montag haben einen großen Einfluss auf das Osterfest des AZ-Vogelparks gehabt: Angesichts des Schneefalls am Nachmittag blieben viele Besucher aus, die Zahl der Gäste im bei Sonnenschein beliebten Ausflugsziel blieb überschaubar. Von einer erfreulichen Nachricht konnte Jugendwart Jörg Schmidt am Montag dennoch berichten: Dem Vogelpark hätten sich neue Helfer angeschlossen, so erklärte er. In der Vergangenheit hatten die Mitglieder des Parks des Öfteren auf einen Personalmangel hingewiesen.

Limmattalonline.ch - 21. März 2008
Kliby übernimmt Patenschaft für Eselchen
Der Tierpark Kreuzlingen hat einen neuen Mitbewohner: Das Zwerg-Eseli namens Kaya. Prominenter Pate des Jungtieres ist Bauchredner Kliby. Mit der Finanzierung erfüllte der Thurgauer dem Tierpark einen langgehegten Wunsch, schreibt die «GlücksPost».




Nachwuchs

Echo-muenster.de - 20. März 2008
24 Stunden alt und schon ein flotter Feger
Ein wenig ungelenk stakst das Fohlen schon noch durchs Gehege, "aber wir würden es schon jetzt nicht mehr fangen können", weiß Ferdinand Heinemann, Huftierpfleger im Allwetterzoo Münster, dass der erste Eindruck mal wieder täuscht. Gerade mal 24 Stunden alt ist das Fohlen, das "Gaslan" jetzt zur Welt brachte. Für das Mongolenpony ist es bereits die zweite Geburt gewesen. "Gaslan" wurde in der Mongolei geboren und lebt seit 2004 im Allwetterzoo erklärt der Fachmann. Elf Jahre alt ist die nun zweifache Mutter, die sich intensiv um ihr Fohlen kümmert. Eine weitere Mongolenstute, eine Dame aus der Fraktion der Islandponys sowie eine Eselin blicken Mutterfreuden entgegen.

Frankfurter Neue Presse - 20. März 2008
Nakala kuschelt wieder mit Mama
Noch keine drei Monate ist Nakala alt und doch hat sie mehr von der Welt gesehen als viele ihrer Artgenossen im Frankfurter Zoo. Das Bonobo-Baby Nakala war schon bei Reviertierpfleger Carsten Knott zu Hause, kennt seine Frau und seine Söhne, weiß, wie Windeln riechen und Milch für kleine Menschenkinder schmeckt. Und wirkt jetzt durchaus froh darüber, dass sie wieder im Affenhaus, bei Mutter Ukela und den anderen elf Bonobos im Menschenaffenhaus ist. Denn der vorübergehende Auszug des jüngsten Affenbabys war dramatisch. Am 30. Dezember kam Nakala auf die Welt. Doch Anfang Februar erwischte eine schwere Erkältung die gesamte Bonobogruppe. Auch Nakala erkrankte, ein weiteres Bonobo-Baby starb. Und Mutter Ukela wurde so schwach, dass sie ihre vierte Tochter nicht mehr versorgen konnte. Tierpfleger Knott musste einspringen.

FR-online.de - 19. März 2008
Mutter und Kind wohlauf
Nakala geht es wieder besser. Im Februar war das Bonobo-Baby, das am 30. Dezember 2007 im Frankfurter Zoo auf die Welt kam, an einer Grippe erkrankt - Schnupfen, Husten, Heiserkeit. Aber Nakala war nicht die Einzige. Vielmehr hatte sich die ganze Bonobo-Gruppe eine schwere Erkältung zugezogen, auch Nakalas Mutter, Ukela, was zu besonderen Komplikationen geführt hat: Ukela war so schwach, dass sie sich nicht mehr um ihr Neugeborenes kümmern konnte. Knott nahm sich ihrer an - in Handaufzucht päppelte er das Zwergschimpansen-Baby. Er nahm es mit nach Hause, ließ es nicht von seiner Seite, bis es wieder gesund war. Nach vier Tagen war Nakala wieder auf dem Damm. Doch ihre Mutter wollte sie nicht wieder annehmen. Nach zwei ganzen Wochen war dann Ukela endlich wieder bereit, ihr Junges anzunehmen.

Münchner Wochenblatt - 25. März 2008
Ostern mit Mähnenwölfen,und Meister Lampe - Tierpark Hellabrunn ...
Pierre und Bobbie sind schon länger ein Paar. Jetzt haben die beiden stolz ihren Nachwuchs präsentiert. Am 21. Dezember hatte Mähnenwölfin Bobbie ein männliches Jungtier zur Welt gebracht, Pfleger Matthias Bartek stellte den noch scheuen Neuankömmling im Tierpark Hellabrunn jetzt vor.

Frankenpost - 20. März 2008
Süßer Nachwuchs bei den Hofer Gibbons
Bogus und Nicola haben Nachwuchs. Zwei Jahre leben die beiden Weißhandgibbons nun schon zusammen im Hofer Zoo, und offenbar hat es gleich gefunkt. Sie stammen aus zwei Tiergärten – dem Naturzoo Rheine und dem Tierpark Nürnberg – und wurden dem Hofer Zoo zum Geschenk gemacht. Am 12. Januar dieses Jahres kam der Nachwuchs zur Welt.

Freie Presse - 25. März 2008
"Frühlingsgefühle sind wieder eingefroren"
Von Frühlingsgefühlen kann zwar auch im Limbacher Tierpark angesichts der weißen Pracht keine Rede sein - dafür ist aber schon der erste Nachwuchs eingetroffen. Und zwar bei den Schottischen Hochlandrindern, den Zwergziegen, den Eseln und den Soay-Schafen.
Der Limbacher Tierpark hat sich an der Suche des MDR nach den schönsten Zoos in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beteiligt - und ist unter die ersten Zehn gekommen. Deshalb drehte das MDR-Fernsehen am Dienstag in der Anlage. "Die Aufnahmen werden am 9. April, 20.15 Uhr in ,Top Ten - Die schönsten Zoos und Tierparks in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt' gezeigt".

Freies Wort - 25. März 2008
Nachwuchs-Segen im Tierpark
Suhl. Noch lassen es sich die sieben Ferkel, die vor einer Woche geboren wurden, bei ihrer Mutter im warmen Stall gut gehen. In den nächsten Wochen kommen sie in das Streichelgehege. Sattelschweine sind quasi vom Aussterben bedroht, da sie wegen ihrer dicken Speckschicht als Hausschwein nicht mehr so sehr gefragt sind.

Ostthüringer Zeitung - 20. März 2008
Bei Minischweinen und Erdmännchen
Die Vorboten des heute offiziell beginnenden Frühlings sind längst durch die 38 Zoos und Tiergärten Thüringens gestreift. Auch wenn es das Wetter weniger freundlich meint, zeigen sich Frühblüher und Knospen. Bei den Tieren hat sich reichlich Nachwuchs eingestellt oder zumindest angekündigt. So lohnt sich für Kinder wie Erwachsene ein Besuch.

Morgenweb - 26. März 2008
Tier-Drama bei den Wildschweinen
Beim Osterspaziergang im Käfertaler Wald staunten viele Besucher über die doch ansehnliche Zahl der Frischlinge, die da im Wildschwein-Gehege von den Bachen betreut werden. Elf kleine Ferkel, drei oder vier Tage alt, hatte Revierleiter Axel Dahlheimer am Wochenende gezählt. Doch schon gestern fehlten mindestens fünf der Mini-Sauen. Viele Frischlinge überleben meist schon die ersten Tage nicht, werden vom Keiler oder auch der Ober-Bache der Sau-Gemeinschaft gefressen oder ganz einfach erdrückt.

Zisch - 20. März 2008
Ein junger Bartgeier ist geschlüpft
Seit zehn Jahren betreibt der Natur- und Tierpark Goldau eine Zuchtstation für Bartgeier. Am heutigen Donnerstag hat das Bartgeier-Pärchen Hans und Mascha nun erneut Nachwuchs bekommen. «Das schönste Jubiläumsgeschenk für uns ist, dass unsere Zuchttiere Mascha und Hans jetzt erneut Nachwuchs bekommen haben», sagt Tierpark-Direktor Felix Weber. Bislang konnten die Goldauer neun Tiere in den Alpenraum auswildern; die Chance ist gross, dass auch der am 5. März geschlüpfte Bartgeier, dessen Geschlecht noch nicht feststeht, sein Leben schon bald in der freien Wildbahn verbringen wird. Bis der junge Bartgeier den Tierpark verlassen kann, muss der kleine Vogel aber noch kräftig wachsen. Dabei können ihm die Besuchenden jederzeit zuschauen: Eine Videokamera überträgt Bilder aus dem Nest in den Ausstellungsraum bei der Bartgeier-Voliere.

ORF.at - 25. März 2008
Zebranachwuchs im Tierpark Haag
Einen sehr erfreulichen Ostersonntag haben die Pfleger und einige Besucher des Tierparks Stadt Haag erlebt. Sie waren dabei, als ein Zebra geboren wurde. Nach eineinhalb Stunden konnte das Tier bereits von alleine stehen und bei der Mutter trinken. Damit dieses jung geborene Zebra nicht namenlos herumstapfen muss können sich Interessenten beim Tierpark Stadt Haag melden, um Namensgeber dieses Mädchens werden zu können.

Die Presse - 21. März 2008
Belgien: Drei weiße Löwenbabys geboren
Die Löwin Ashanti hat im Zoo vom Olmen drei weiße Babys zur Welt gebracht. Sie werden mit der Flasche aufgezogen. Der flämische Rundfunksender VRT meldete, dass es Schätzungen zufolge nur rund 200 weiße Löwen auf der Welt gibt. Diese leben allesamt in Gefangenschaft. Die zoologischen Gärten sind bemüht, das Aussterben der seltenen Tierart zu verhindern.
>> Argghh.....




RP ONLINE - 26. März 2008
Größter Kodiakbär Europas
Es gibt nur noch ein Dutzend Kodiakbären in europäischen Zoos. Vor wenigen Wochen trat einer davon seine Reise vom tschechischen Olmütz an den Kaiserberg an. Trotz widriger Verhältnisse lohnt es sich mehr denn je, in den Osterferien dem Wetter zu trotzen und den Weg in den Duisburger Zoo zu suchen. Denn die Begegnung mit dem neuen Kodiakbären lässt Jung und Alt leichter ertragen, was das Wetter an Schneeregen, Graupelschauer und eisigem Wind zu bieten hat. Zoobesucher, die schon einen Blick auf den Neuzugang werfen konnten, stehen sichtlich beeindruckt vor der Freianlage. Denn das 27 Jahre alte Männchen Barbucha ist ein gewaltiger Brocken.

Ad-Hoc-News - 20. März 2008
Kölner Zoo bietet Heimat für betagten Orang-Utans
Der Kölner Zoo bietet dem betagten Orang-Utan-Weibchen Tilda einen Altersruhesitz. Das Tier ist über 40 Jahre alt und stammt aus dem Krefelder Zoo, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Es sei gelungen, Tilda mit dem bereits in Köln lebenden 37-jährigen Orang-Utan-Weibchen Lotti zu vergesellschaften. Somit könnten beide Tiere zusammen ihren Lebensabend genießen.

Stuttgarter Zeitung - 21. März 2008
Brillenpinguin "Babe"
Die Stuttgarter „Wilhelma“ hat die Hoffnung aufgegeben, die entführte Brillenpinguin-Dame „Babe“ lebend wiederzufinden. „Das ist einfach schon zu lange her“, sagte Zoo- Sprecherin Isabel Koch. Da „Babe“ bis jetzt nicht zurückgebracht worden sei, sei es sehr unwahrscheinlich, dass der Täter sich noch eines Besseren besinne. Das Verschwinden des rund 35 Zentimeter großen Pinguin-Fräuleins habe auch in der Zoo-Kolonie, zu der rund 55 Tiere gehören, Spuren hinterlassen. Vor allem „Fritzi“, der Partner der Entführten, habe sichtlich getrauert.

Mitteldeutsche Zeitung - 25. März 2008
Blitzschneller Abschied vom liebäugelnden Löwen-Papa
Wer die Löwen in der Raubtieranlage des halleschen Bergzoos durchzählt, wird schnell bemerken, dass ein Tier fehlt. Am Donnerstag vergangener Woche wurde die anderthalbjährige Löwin Luna an den Zoo von Boissiere du Dore in Frankreich abgegeben. "Es handelt sich um eine planmäßige Abgabe, die mittels einer Spezialtransportfirma erfolgt ist. Das Tier hat alles gut überstanden", so Zoo-Sprecher Gunter Bigl.

RP ONLINE - 26. März 2008
Petra kehrt zum Tretboot zurück
Alte Liebe rostet nicht: Der Münsteraner Trauerschwan Petra soll eine Woche nach der überraschenden Trennung von einem lebendigen Höckerschwan wieder zu ihrem geliebten Tretboot zurückkehren. Ob die alte Leidenschaft wieder aufflammt, ist indes noch unklar. Das Boot in Schwanenform war seinerzeit vom Münsteraner Zoo zurück auf den nahe gelegenen Aasee gebracht worden, da Petra in einem weißen Höckerschwan endlich einen lebendigen Partner gefunden hatte. Nun aber sei sie von diesem verlassen worden, teilte der Allwetterzoo am Mittwoch mit. Da Petra sich offenbar einsam fühle, solle sie am Freitag zurück zu dem Tretboot gebracht werden.

Westfälische Nachrichten Münster - 25. März 2008
Adler schwant Böses: Petra ist Single
Münster. Erst wird der Tretbootschwan abgeschleppt, und zwei Tage später macht der Höckerschwan die Fliege: Münsters inzwischen international bekannte Trauerschwänin Petra ist offenbar solo. Zumindest deuten vielen Anzeichen auf das nunmehr doppelt Liebes-Aus hin. „Ich habe den Eindruck, dass Petra ganz irritiert ist“, erklärte Zoo-Chef Jörg Adler gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Ihm schwant Böses: Petra ist vermutlich wieder Single. Sollte diese Romanze, über die nicht wenige auch schon mal den Kopf geschüttelt haben, tatsächlich zu Ende sein, hat dies Folgen. Als Single würde Trauerschwan Petra nämlich wieder in ihr angestammtes Revier auf den Aasee zurückkehren können, wie Zoo-Chef Adler bestätigte. Warum die für den Zoo publikumswirksame Turtelei der ungleichen Schwäne nun ein Ende gefunden hat – Adler kann es sich nicht erklären. Ein Streit um Ostereier scheint aber ausgeschlossen.

punkt.ch - 20. März 2008
Trennung vom Pedalo lässt schwarze Schwänin Petra kalt
Die Trennung von ihrem einst heiss geliebten Pedalo in Schwanengestalt hat die schwarze Schwänin Petra anscheinend kalt gelassen. Der bekannteste Wasservogel Deutschlands hat sein Herz einem weissen Höckerschwan verschenkt. Zoomitarbeiter schleppten das Boot von einem Teich im Allwetterzoo Münster zu einem nahe gelegenen Bootsverleih. "Petra hat sich nicht auffällig verhalten. Die Beziehung zu dem Tretboot ist offenbar beendet", sagte Zoodirektor Jörg Adler. .

SWR Nachrichten - 20. März 2008
Geparden in Landau
Der Zoo in Landau gehört zu den kleineren Zoos in Deutschland. Trotzdem hat man dort große Pläne. Zoodirektor Dr. Heckel und sein Team haben es sich zur Aufgabe gemacht, vom Aussterben bedrohte Tiere nachzuzüchten. Auch Geparden gehören dazu. Nach langen Verhandlungen soll nun ein junges Sudan-Geparden- Pärchen aus einer Zuchtstation in Sharja nach Landau kommen. In einer bunten Reportage begleitet der Autor Christian Gropper die Tiere über mehrere Wochen hinweg. Von der Ankunft des Geparden-Männchen Tungaro und dem Weibchen Malindi am Frankfurter Flughafen bis hin zum ersten Kennenlernen der Tiere im neuen zu Hause.

Ruhrnachrichten - 26. März 2008
Drei Miezen gehen Streife im Zoo
Dortmund. Hexe ist eine Nebensache. Nur "Begleitfauna" im Zoo. Trotzdem ist die schwarze schleichende Schönheit auch Publikumsliebling. Immer wieder entlockt sie den Besuchern im und ums Giraffenhaus überraschte und entzückte Schreie: "Guck' mal da, eine Katze!" Nur fürs Foto nimmt Studentin Katja Prädel die zuweilen launische "Zoo-Mitarbeiterin" Hexe auf den Arm, hier vor ihrem Hinweisschild im Giraffenhaus. Die vier Jahre alte, frei laufende Salonlöwin hat dort einen festen Job. Bezahlt wird in Naturalien: Feucht- und Nassfutter. Aber nur in Maßen; denn ihr soll nicht der Appetit vergehen auf die Mäuse, die im frischen Stroh tanzen, und die Spatzen, die wild im Geäst unter dem Dach des Giraffenhauses hüpfen.

RP ONLINE - 20. März 2008
Mehr als Streicheleinheiten
Füttern verboten! Anfassen erst recht! Doch es gibt eine Ausnahme: den Streichelzoo. Ist der nicht ein Relikt vergangener Tierpark-Zeiten? „Nein, im Gegenteil“, sagt Zoodirektor Achim Winkler. Ein Streichelzoo sei sehr wichtig; besonders in einer von Industrie und Technologie geprägten Stadt wie Duisburg, wo das Naturverständnis bei vielen Menschen, erst recht bei jungen, wenig ausgeprägt sei. Ein Streichelzoo zielt auf den eher emotionalen Kontakt. Überhaupt lässt sich im Duisburger Streichelzoo das Kapitel „Haustiere“ gut veranschaulichen. So mancher Besucher wird erstaunt sein zu erfahren, dass einige Haustierrassen vom Aussterben bedroht sind, da sie nicht mehr als Lasttiere gebraucht werden oder nicht mehr zur industriell geprägten Massentierhaltung passen.

Bild.de - 25. März 2008
Knut muss so schnell wie möglich weg!
Vor einem Jahr tapste ein weißes Knäuel zum ersten Mal vor die Kameras. 500 Journalisten aus aller Welt bestaunten die Eisbären-Sensation im Berliner Zoo. Jetzt fordert Markus Röbke (34), einer seiner Pfleger, in BILD: „Knut muss weg. So schnell wie möglich!“ Schon seit Ende Februar darf keiner aus dem Team mehr mit dem Eisbären spielen. Hart für den Eisbären. Denn sobald er Dörfleins Fährte aufnimmt, heult er nach ihm. „Auch deshalb ist es besser für Knut, wenn er in einen anderen Zoo kommt“, so Röbke.

Stern - 23. März 2008
Jubiläum im Berliner Zoo Ein Jahr "Knut-Show"
Heute vor einem Jahr hatte Eisbärenbaby Knut seinen ersten öffentlichen Auftritt im Berliner Zoo - und löste eine bundesweite Welle der Begeisterung aus. Wie der kleine Eisbär an den Schuhen unseres Umweltministers nuckelte, und was seither passierte.

Frankfurter Neue Presse - 20. März 2008
Ein Jahr Kult um Knut
Der tierische Angriff auf Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) am 23. März vor einem Jahr kam unerwartet und blitzschnell. Doch die Sicherheitsleute warfen sich nicht dazwischen, griffen auch nicht zur Waffe, sondern lachten herzlich. Eisbärbaby Knut hatte sich in seinem Gehege im Zoologischen Garten Berlin ins Hosenbein des Politikers gekrallt und nuckelte an seinen Schuhspitzen. Knut durfte das, Gabriel spielte als Pate gern mit.

WELT ONLINE - 20. März 2008
Sensations-Geburt im Berliner Tierpark
Nach den Eisbären Knut und Flocke und dem süßen Hass-Hasen Assud sorgt schon wieder ein possierliches kleines Kerlchen für Schlagzeilen. Das Jungtier, das jetzt in Berlin geboren wurde, ist eine zoologische Sensation. Die Medien stehen Schlange. An die soll das Baby auch verfüttert werden. Im Berliner Tierpark wurde erstmals ein weißer Hase geboren. Tausende strömen seit heute Morgen zu dem kleinen, mit Stroh gefüllten Stall. „Wir freuen uns sehr, dass die Nachzucht endlich gelungen ist“, sagt Tierparkdirektor Albrecht Dürer. Bislang wurden zur Fütterung von Reptilien wie Kosovo-Waran oder der Märkischen Sandviper Hasen und Kaninchen aus Ställen in verwahrlosten Marzahner Wohnungen bezogen. „Diese Ressource ist inzwischen aber erschöpft“, so der Leiter der Kleintierabteilung, Hans Dax. Aus „Schnuffel“ soll ein Langzeit-Projekt zum Schutz bisheriger Futtertiere werden. Laborratten und -Mäuse hatten im Rahmen eines Schnellgerichts auf artgerechte Tierhaltung geklagt.

Kölner Stadt-Anzeiger - 24. März 2008
Wildpark startet mit neuen Attraktionen
Die Besucher im Wildpark staunten nicht schlecht über einige Neuerungen zu Beginn der Saison 2008. So auch über das vergrößerte Gehege der Auerhühner. Aber mehr Platz war einfach nötig. Schließlich kommt dieses Jahr ein weiteres Paar hinzu. Außerdem können die Hühner können jetzt auch bei schlechtem Wetter beobachtet werden. Für das kommende Jahr sind auch schon Projekte in Planung. Unter anderem soll im Eingangsbereich ein Bistro entstehen. Spätestens hier stellt sich die Frage nach den Kosten. Der Besuch des Wildparks solle grundsätzlich zunächst kostenlos bleiben, so Frank Arentz. Dank des neuen Trägers seit diesem Jahr, der Lebenshilfe, hätte der Tierpark mehr Möglichkeiten.

Mitteldeutsche Zeitung
Blitzschneller Abschied vom liebäugelnden Löwen-Papa
Raubkatze Luna verlässt Bergzoo Halle - Neues Zuhause in Frankreich. Am Donnerstag vergangener Woche wurde die anderthalbjährige Löwin Luna an den Zoo von Boissiere du Dore in Frankreich abgegeben.

GEOlino.de - 25. März 2008
Der Robbenversteher
Niemand kennt die Robben in Hagenbecks Tierpark, dem Hamburger Zoo, so gut wie Dirk Stutzki. Seit über zehn Jahren kümmert er sich um die Tiere im "Eismeer"-Revier – vom Seebär bis zum Pinguin. Er füttert und pflegt seine Schützlinge und bringt sie sogar dazu, ihm Küsschen zu geben. Mit Wettbewerb und Audio!

Lausitzer Rundschau - 25. März 2008
Ein seltenes Exemplar
Da stehste nur und staunst. Bist nicht das erste Mal im Tierpark Finsterwalde und hast ihn trotzdem bislang kaum bemerkt. Kein Wunder, er hält sich gern etwas zurück. Nicht, dass er sich verkriecht, aber er lässt lieber seinen Artgenossen den Vortritt. Dabei werden es in diesem Jahr 18 Jahre, die er sich schon wohlfühlt, dort in der Finsterwalder Bürgerheide. Er überzeugt schon allein durch seine Größe. Um die 1,70 Meter misst er. Damit ist er ein wirklich kapitaler Hecht, der Thomas Hecht, Tierpfleger und zur Zeit amtierender Tierparkleiter in Finsterwalde.

SWR Nachrichten - 20. März 2008
Gondorf/EifelDrei Braunbären für den Eifelpark
Der Eifelpark Gondorf meldet "bärigen" Zuwachs: Drei neue Braunbären sind wohlbehalten aus Süddeutschland eingetroffen. Sie sollen dem bereits dort lebenden Bärenpärchen Ben und Maja Gesellschaft leisten. Der Eifelpark hatte sich für den Bären-Zuwachs entschieden, nachdem Braunbärin Liesa 2007 nach der Flucht über einen Zaun gestorben war. Die noch namenlosen neuen Parkbewohner sind mit 17 und 18 Jahren im besten Bärenalter. Die Parkleitung hofft auf Nachwuchs im kommenden Jahr.

20minuten - 20. März 2008
Der Bär ist los
Ein finnischer Bär ist seit Donnerstag in Bern los. Der offiziell noch namenlose Jungbär hat kurz vor Mittag zum ersten Mal seine neue Heimat im Tierpark Dählhölzli erkundet. Er soll dereinst im vergrösserten Bärengraben leben. Bereits im Mai 2007 war der Bär für die Berner im Zoo von Helsinki reserviert worden. Am vergangenen Montag ist er in die Schweiz eingereist. Die letzten Tage verbrachte er allein in seinem Stall im Dählhölzli, wo er aber seine zukünftige Partnerin, Bärin Björk, bereis riechen und hören konnte. Ein bis drei Junge seien frühestens im nächsten Frühjahr zu erwarten. Im Herbst 2009 sollen die Bären in den neuen Bärenpark umziehen, der Erweiterung des heutigen Bärengrabens.

Basler Zeitung - 20. März 2008
Skandinavischer Braunbär für Berner Bärenpark
Der neue Berner Bärenpark am Aarehang beim Bärengraben wird zwar erst 2009 fertig, doch sein künftiger Bewohner ist schon da. Vorerst tummelt sich der skandinavische Braunbär aus dem Zoo von Helsinki im Berner Tierpark. Zusammen mit seiner Betreuerin Paula Holma ist er Anfang Woche in Bern eingetroffen. Dort wird der etwas über 2 Jahre junge Bär die Berner «begrüssen», ehe er nach dem Umzug in den Bärenpark klettern, graben und nach Fischen jagen kann.

20minuten - 24. März 2008
Gepard Moritz frisst aus der Hand
Toni’s Zoo in Rothenburg ist um eine Attraktion reicher: Seit ein paar Tagen tummeln sich die beiden neun Monate alten Geparden Max und Moritz in ihrem Gehege an der freien Luft. Geholt hat sie Zoobesitzer Toni Röösli bereits vor einem halben Jahr aus Deutschland, er hielt sie aber noch vor der Öffentlichkeit zurück. In dieser Zeit ist ihm laut eigenen Angaben etwas Seltenes gelungen: Einer der Geparden ist jetzt handzahm. «Max dagegen ist nach wie vor scheu», so Röösli.

Spaniens Allgemeine Zeitung - 25. März 2008
Auch ohne Flocke - Alle lieben den "Bioparc" in Valencia
Der neu eröffnete Zoo in Valencia - "Bioparc" - erlebte während der Osterfeiertage einen nicht enden wollenden Besucheransturm. Von Gründonnerstag bis Ostermontag nahm die Menschenschlange am Eingang nicht ab. Etwa 40.000 Besucher wurden allein an diesen fünf Tagen gezählt - ein absoluter Rekord. Und das auch ohne Knut oder Flocke!

Krone.at - 25. März 2008
Gymnastik soll Pandas fit für die Liebe machen
Mit einem rigorosen Sex-Training wollen chinesische Züchter die liebesfaulen Panda-Bären zur Paarung bewegen. Im Panda-Zucht- und Forschungszentrum in Chengdu in der Provinz Sichuan werden männliche Tiere seit neuestem mit einem Apfel gelockt und dazu animiert, sich auf die Hinterbeine zu stellen und ein paar Schritte zu machen. Durch das Laufen auf zwei Beinen soll die Beckenmuskulatur gestärkt und die Lust der Pandas geweckt werden. In einem anderen Versuch werden männliche Pandas in ehemaligen Höhlen ihrer weiblichen Artgenossen untergebracht, um durch deren Geruch in Stimmung gebracht zu werden. Und wenn das alles nichts hilft, könnte ein Ausflug in den Zoo von Schönbrunn möglicherweise Erfolg zeigen.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen


nieuwsuitarnhem.nl - 26. März 2008
Burgers' Zoo bestaat 95 jaar
Burgers' Zoo besteht 95 Jahre
Arnhem. Am 30. März 2008 besteht Burgers' Zoo genau 95 Jahre. Der Tierpark in Arnhem feiert das Jubiläum, indem am Wochenende 29./30. März jeder Besucher nur 9,50 Euro Eintritt zahlt - statt 16,50 Euro. 95-jährige mit gültigem Personalausweis können am 29. und 30. März sogar mit drei Personen gratis den Geburtstag ihres "Altersgefährten" feiern kommen.

megastadfm.nl - 26. März 2008
Ouwe Amsterdamse flamingo´s naar Blijdorp
Alte Amsterdamer Flamingos nach Blijdorp
Die (europäische) Flamingokolonie in Blijdorp hat sich heute vergrößert um sieben Flamingos aus Artis. Es betrifft einige sehr alte Tiere, von ein paar hoch in den Zwanzigern bis zu einem beinahe Sechzigjährigen! Die Vögel sind nach Blijdorp umgezogen, weil sie Platz machen mußten für den Umbau der Vogelwiese in Artis. Die Blijdorp-Kolonie besteht aus ca. 90 Vögeln verschiedenen Alters. Obwohl hier auch einige alte Vögel dabei sind, sind die Vögel aus Artis Spitze, was ihr Alter angeht. Der älteste Flamingo, soweit bekannt, lebte im Zoo von Zürich und erreichte ein Alter von 60 Jahren.

deondernemer.nl - 25. März 2008
Nieuwe klimattractie in Apenheul
Neue Kletterattraktion in Apenheul
Apeldoorn. Apenheul hat für seine jungen Besucher eine neue Attraktion errichtet. Der neue Mekranotipfad ist ein Pfad mit Schaukelbrücken, Seiltunnels und Klettertürmen. Die neue, mehr als 200 m lange hölzerne Amazonasbrücke, die eine Laufstrecke bildet von und zu den Gorillas, ist dann einer der Blickfänger. Weiter ist der neue Mekranotipfad angelegt, weil sich jüngere Kinder genau so wie die Affen ausleben können mit Klettern und Steigen. Mekranoti ist der Name eines Indianerstammes im Amazonas-Regenwald.

gelderlander.nl - 25. März 2008
Dagjesmensen blijven thuis
Ausflügler bleiben zu Hause
Arnhem. Die Touristensaison hat enttäuschend begonnen für Burgers' Zoo und das Freilichtmuseum. Die größten Besuchermagnete von Arnhem lockten Tausende Besucher weniger an als voriges Jahr zu Ostern. "Sehr schade", sagt Direktor Alex van Hooff, "nicht nur, weil wir 20 % weniger Besucher angezogen haben, sondern auch weil Ostern der Beginn der Saison ist. Wir sind zwar schon 95 Jahre jeden Tag geöffnet, aber zu Ostern wollen wir uns immer in Schale schmeißen und etwas mehr unser Bestes tun." Burgers' ist wegen der Innenattraktionen weniger wetterabhängig als früher. "Das war kein Thema, als wir mit Burgers' Bush begonnen haben", sagt Van Hooff. "Das war ein Traum, den mein Vater schon in den siebziger Jahren hatte. Als der Bush einmal fertig war, merkten wir, daß er saisonverlängernd wirkte. Das haben wir berücksichtigt, indem wir zum Beispiel Dessert, Bush und Ocean miteinander verbunden haben." Ein anderer Grund dafür, daß Burgers' noch ziemlich zufrieden sein konnte, war das neue Asien-Projekt Rimba. "Man merkt, daß es lebt", sagt Van Hooff. "Anfang Mai ist es vollständig fertig, aber wir haben bereits zwei Affenarten, Hirsche, Rinder und einen Bären. Der letzte ist sehr aktiv und sorgte für viele positive Reaktionen."

destentor.nl - 25. März 2008
Grondlegger van Apenheul was een revolutionaire vernieuwer van dierentuinen
Gründer von Apenheul war ein revolutionärer Erneuerer in der Zoo-Branche
Affen waren seine Passion. Anderthalb Jahre vor seinem Tod gestand Mager sogar, daß er vielleicht lieber einen Affen als Nachbarn gehabt hätte, als einen Menschen. In einer Affengruppe sei alles fairer organisiert als in der Menschengesellschaft, erklärte er. Apenheul erwägt, Mager mit einer ständigen Ausstellung zu ehren. Direktor Bert de Boer nennt den Apenheul-Gründer einen "revolutionären Erneuerer und einen absoluten Pionier". Er sei froh, daß der "fanatische Perfektionist" seine "glänzende Idee" durchsetzte.

dierennieuws.nl - 25. März 2008
Noordpool in Ouwehand's dierenpark
Nordpol in Ouwehands Tierpark
Wenn Sie in der nächsten Zeit diese Eisbären in Ouwehands Tierpark besuchen, denken Sie dann auch an ihre Artgenossen in der Wildnis, die es weniger gut haben.

destentor.nl - 25. März 2008
Pasen 2008: zout op eitjes en wegen
Ostern 2008: Salz auf Eiern und Wegen
Zwolle/Apeldoorn. Ostern 2008 ist zu verbuchen als eine der kältesten Eröffnungen der Touristensaison. Die Freizeitparks und Tiergärten lockten bedeutend weniger Besucher an. "Sogar die Affen blieben lieber drinnen", merkten sie bei Apenheul in Apeldoorn. Im Apeldoorner Apenheul war man unzufrieden mit der schlechten Saisoneröffnung. "Normalerweise kommen Ostern 15.000 Besucher. Diesmal kamen allenfalls 3.000."

pzc.nl - 25. März 2008
Oprichter van Apenheul was 'een pionier'
Gründer von Apenheul war "ein Pionier"
Apeldoorn. Die Zoowelt erklärte Wim Mager für verrückt, als er in den 1970er Jahren vorschlug, Affen frei laufen zu lassen zwischen den Besuchern. Er setzte es doch durch und wohnte selbst im Herz seines Parks Apenheul in Apeldoorn. Mager starb am Sonntag im Alter von 67 Jahren.

nu.nl - 24. März 2008
Oprichter Apenheul overleden
Apenheul-Gründer verstorben

nu.nl - 24. März 2008
Paastoerisme lijdt onder winterweer
Ostertourismus leidet unter Winterwetter
Rijswijk. Viele Touristenattraktionen zogen in diesem Jahr während der Ostertage weniger Besucher an als erwartet. Die wichtigste Ursache war das kalte, nasse Wetter. Die Amsterdamer Rundfahrtorganisation Canal Company zog 15 Prozent weniger Besucher an als am vorjährigen Osterwochenende. Auch die Anzahl der Familien, die Burgers' Zoo (Arnhem) und Ouwehands Tierpark (Rhenen) besuchten, war etwa 20 % geringer als Ostern 2007.

omroepgelderland.nl - 24. März 2008
Kou: minder bezoek grote attracties
Kälte: geringer Besuch der großen Attraktionen
Arnhem. Das kalte und nasse Wetter sorgt dafür, daß viele Touristenattraktionen dieses Jahr zu Ostern weniger Besucher anlocken. Tiergärten wie Burgers' Zoo in Arnhem und Ouwehands in Rhenen zogen etwa 20% weniger Besucher an als Ostern 2007. Nach Apenheul in Apeldoorn kamen 2.500 statt der erwarteten 15.000 Besucher.

safaripark.nl - 20. März 2008
Eerste chimpansee geboren in Safaripark Beekse Bergen
Erster Schimpanse im Safaripark Beekse-Bergen geboren
Heute morgen ist zum erstenmal in der Geschichte des Safariparks Beekse Bergen ein Schimpansenjunges zur Welt gekommen. Dem neugeborenen Stephan, der nach einem der Tierpfleger benannt wurde, geht es ausgezeichnet. Der Safaripark in Hilvarenbeek hat eine der größten Schimpansengruppen in Europa und die größte in den Benelux-Staaten. Verteilt über drei große Anlagen hat der Park fünfzig Schimpansen.

at5.nl - 21. März 2008
Mierzoete romance miereneters Artis
Zuckersüße Ameisenbären-Romanze in Artis
Artis erwartet in nicht all zu langer Zeit Nachwuchs bei den Großen Ameisenbären. Die zwei, Potay und Ramon, sind eindeutig ineinander verknallt. Laut Tierpfleger Babichon van Wees haben die Tiere in den ersten Wochen einander nur umkreist. "Als sie wollte, wollte er nicht. Und umgekehrt. Sie sind ein bißchen hintereinander her gelaufen." Nachwuchs kann nun nicht mehr lange auf sich warten lassen. Damit scheint der Einsatz des Zoos erfolgreich zu sein, denn speziell zu diesem Zweck wurde Weibchen Potay Anfang des Jahres aus Argentinien eingeflogen.

refdag.nl - 21. März 2008
Witte leeuwtjes geboren in Vlaamse dierentuin
Weiße Löwen in Flämischem Zoo geboren
Olmen. Im Zoo Olmen (Belgien) sind drei weiße Löwen geboren worden. Die Kleinen heißen Jasmine, Jada und James. Es ist Nachwuchs von Vater Apollo und Mutter Ashanti. Die Tiere sind vor einer Woche geboren worden. Anfangs waren es fünf kleine Löwen. Zwei davon starben kurz nach der Geburt. Es wird extra gut für die Jungen gesorgt, weil die Mutter nicht genug Milch hat. Der Tierpark Olmen, zwischen Eindhoven und Hasselt, ist der einzige Zoo in Belgien mit weiße Löwen.

demorgen.be - 21. März 2008
Drie witte leeuwen geboren in Olmense Zoo
Drei weiße Löwen im Zoo Olmen geboren
Für die drei übriggebliebenen Jungen sah es anfangs auch nicht gut aus. Da die Mutter nicht genug Milch hatte, beschlossen Leitung und Tierarzt des Zoos Olmen, die kleinen Löwen mit der Hand aufzuziehen.

dierennieuws.nl - 21. März 2008
Een dagje dierentuin: Safaripark Beekse Bergen
Ein Tag im Zoo (8): Safaripark Beekse Bergen
"An einem Tag Afrika sehen und erleben" - das verspricht der Safaripark Beekse Bergen den Besuchern. Wir lassen uns, als wirkliche Afrika-Fans, gern überraschen und nehmen Sie erneut mit zu einem "Tag im Zoo". In Noord-Brabant, zwischen Tilburg und Hilvarenbeek, liegt der Safaripark, der im Juni dieses Jahres sein 40-jähriges Bestehen feiert. Im Safaripark Beekse Bergen leben angeblich mehr als 150 Tierarten und mehr als 1.500 Tiere (wir haben sie nicht für Sie gezählt). Der größte Safaripark in den Benelux-Staaten ist in fünf Kontinente untergliedert: Afrika, Asien, Europa, Südamerika und Australien. ... Man kann auf verschiedene Weise auf Safari gehen [in Beekse Bergen]: zu Fuß, im Auto, mit Bus oder Boot. Die beiden letzten Möglichkeiten haben uns nicht gut gefallen. In der Hochsaison gibt es lange Wartezeiten und mit Bus und Boot sieht man doch weniger als auf einer Wandersafari, auf der man sich auch länger Zeit nehmen kann, um seine Favoriten unter den Tieren zu sehen und diese gut zu fotografieren. Die Autosafari ist wohl schön, um sie hin und wieder zu machen. Am schönsten ist es natürlich, wenn die Tiere nahe an das Auto herankommen, wie die Geparden, die dicht am Auto entlang laufen oder die Giraffen, die manchmal so neugierig sind, daß sie es ganz aus der Nähe betrachten. An den Kassen ging es schnell, also konnten wir gleich mit unserem Safari-Spaziergang beginnen. Diese Safariform wird, wie gesagt, von uns bevorzugt. Man muß allerdings gut zu Fuß sein für diese 6 km lange Wanderung. Der Safari-Spaziergang beginnt in Afrika. Gnus, Grant-Zebras, Spießböcke, Wasserböcke, Breitmaulnashörner, Warzenschweine, Elenantilopen, Springböcke... Alle Tiere sind wunderbar untergebracht in Gebieten und Gehegen, die so naturnah wie möglich sind. Die Schimpansen waren noch nicht draußen, aber von innen konnten wir ihr unverkennbares Kreischen hören. Der Leopard (bzw. Persische Leopard) Datis ließ sich (noch) nicht sehen. Anfang März kam Datis aus dem Tierpark Amersfoort nach Beekse Bergen. Sein Vorgänger (und Bruder) Kanut ist inzwischen abgereist in einen Zoo in Gdansk (Polen), wo er endlich wieder teilnehmen soll am Zuchtprogramm. In Beekse Bergen wird den Besuchern, wie gesagt, ein Tag Afrika versprochen. In Afrika leben Leoparden, aber keine Persischen Leoparden. Die meisten Besucher werden den Unterschied nicht sehen, also hat die Abteilung Bildung beschlossen, den Persischen Panther der Einfachheit halber als (Afrikanischen) Leoparden zu bezeichnen. Inzwischen ist auf der Infotafel unter der Bezeichnung Leopard der lateinische Name "Panthera Pardus Saxicolor" hinzugefügt - das bedeutet Persischer Leopard. Das bewirkt, daß die Information - für die Bildung der Besucher - überhaupt nicht mehr stimmt, denn in dieser wird angegeben, daß Panthera Pardus Saxicolor sowohl in Afrika, als auch in Asien vorkommt. Die Zoos finden, daß sie einen wichtigen Beitrag leisten für die Bildung der Besucher. Sie sind dann auch verpflichtet, jederzeit die korrekte Information zu geben und nicht, wie es gerade paßt. Eine andere Option wäre ein Umzug des Persischen Leoparden in den asiatischen Teil. Es wird den Besuchern schnuppe sein, wo das Tier untergebracht ist, wenn sie das Tier nur sehen können. Wie auch immer, die Leoparden haben ein schönes und geräumiges Gehege, da kann man nichts sagen! ... Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl. Eine Übersicht über alle "Tage" ist zu finden auf den Dierennieuws Zoo-Seiten.

bndestem.nl - 21. März 2008
Precies op tijd voor het paaspubliek
Pünktlich für das Osterpublikum
Hilvarenbeek. Mutter Marlies hat es zusammen mit Vater Frits nicht besser ausknobeln können. Sie gebar gestern früh, ein paar Tage vor Ostern und zum Beginn der Touristensaison, Sohn Stephan. Er ist der erste Schimpanse, der im Safaripark Beekse Bergen geboren worden ist.

ad.nl - 20. März 2008
Ex-proefdierapen krijgen een jong
Ehemalige Versuchsaffen kriegen ein Junges
Hilvarenbeek. Marlies und Frits, zwei Schimpansen aus dem ehemaligen Primaten-Versuchszentrum BPRC in Rijswijk, haben im Safaripark Beekse Bergen für Nachwuchs gesorgt. Stephan kam gestern zur Welt und ist der erstgeborene Schimpanse im Safaripark. Der Zoo übernahm im Jahre 2006 etwa fünfzig Tiere vom BPRC. Es waren Affen, die nicht mit HIV infiziert waren. Die 25 wohl infizierten Schimpansen gingen an die Stiftung AAP, das Auffangzentrum für exotische Tiere in Almere.

kidsweek.nl - 20. März 2008
Baby-chimp in Beekse Bergen
Schimpansenbaby in Beekse Bergen
Will man den kleinen Stephan bestaunen, dann muß man wahrscheinlich noch etwas Geduld haben. Ein einziges Mal zeigen sich Mutter und Sohn kurz dem Publikum, aber einen Großteil der Zeit verstecken sie sich noch. Wenn man noch ein paar Wochen wartet, dann kann man auch gleich die Löwen mit besuchen. Auch die haben nämlich Nachwuchs bekommen. Die kleinen Löwen sind in ein paar Wochen für die Besucher zu sehen.

gelderlander.nl - 20. März 2008
Dagattracties: onzekere Pasen door slecht weer
Ausflugsziele: ungewisse Ostern aufgrund schlechten Wetters
Arnhem. "Keine Ahnung", so antwortet Direktor Alex van Hooff auf die Frage, wieviel Besucher Burgers' Zoo an diesem Osterwochenende anlocken wird. Die düsteren Wettervorhersagen, mit Kälte, Regen und möglicherweise sogar Schnee, lassen wenig Platz für Optimismus. Die Besucherzahlen des Vorjahrs zu übertreffen ist dann auch nicht wahrscheinlich. Voriges Jahr besuchten am Osterwochenende, von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag, zwischen 38.000 und 40.000 Menschen Burgers' Zoo. Alex van Hooff: "Jedesmal zu Ostern muß man abwarten und erst recht bei diesem unbeständigen Wetter. Wir gehen davon aus, daß die Rimba, die zum großen Teil fertig ist, das notwendige Publikum anziehen wird. Auch hinter der Grenze haben wir Werbung dafür gemacht, weil zu Ostern traditionsgemäß viele Deutsche kommen."

deondernemer.nl - 20. März 2008
Uniek Tilburgs familiebedrijf ten onder
Einzigartiger Tilburger Familienbetrieb zerfiel
Tilburg. Bei dem Wort Zoo werden viele Menschen an einen schönen freien Tag denken, oft eine Erinnerung aus ferner Vergangenheit. Bei anderen ruft es widerliche Assoziationen hervor im Zusammenhang mit jämmerlichen Tieren, die lebenslang eingesperrt sind. Daß es auch für Menschen Aspekte gibt, die fern von aller Fröhlichkeit sind, wird ersichtlich aus dem Tilburger Zoo, einer Familiengeschichte. Das Buch läßt sich lesen als eine Geschichte von unternehmungslustigen Leuten, die mit großem Einsatz etwas aufbauen und nach einer erfolgreichen Zeit alles zugrunde gehen sehen. Und dann geht es nicht allein um die Familie Van Dijk. Die Geschichte beginnt glanzvoll mit Cees van Dijk, einem Tilburger Textilarbeiter, der an der Houtstraat Kanarienvögel züchtete und dabei so erfolgreich war, daß er eine selbständige Existenz damit aufbauen konnte. ... [In den letzten Jahren seiner Existenz] wird alles mögliche organisiert, um den Tierpark instand zu halten. Aber als das gelingen muß mit solchen Veranstaltungen wie einer Raumfahrtausstellung und einem Popfestival, ist klar, daß das Ende nicht mehr weit ist. Und so schließt der Tilburger Tierpark am 23. August 1973 definitiv seine Pforten. Ein trauriges Ende. Und man kann noch immer traurig sein, daß es so laufen mußte.

deondernemer.nl - 20. März 2008
Safaripark klaar voor bezoekers
Safaripark bereit für Besucher
Mit Hilfe von großen Kränen wurde gestern morgen unter anderem die Livingstone wieder zu Wasser gelassen. Sie können wieder, die Stanley und die Livingstone. Instand gesetzt und mit einem neuen Anstrich versehen, wurden beide Boote gestern morgen wieder zu Wasser gelassen im Safaripark Beekse Bergen. Zwei große Hebekräne verrichteten das Stück Arbeit und das bringt immer schöne Bilder. Besuchern des Safariparks kann es nicht entgangen sein, daß ein Teil des Parkplatzes in den letzten Wochen eingeräumt war für drei Boote. Neben der Stanley und der Livingstone ist das die "Pont". Aber die wurde bereits früher wieder zu Wasser gelassen. "Die Boote wurden gewartet und können sich wieder ein Jahr ins Zeug legen", sagt Maurice Nieuwland im Namen des Erholungsbetriebs Libéma, zu dem der Park gehört. Die Kapazität bleibt dieselbe. An anstrengenden Tagen befördern beide Boote Hunderte Besucher und machen etwa zwanzig Fahrten (einfache Tour) entlang u.a. an Nashörnern, Watussirindern, Springböcken, Flamingos und Kamelen. Im kommenden Jahr sind vom Deck aus auch die Flußpferde zu sehen, eine neue Erwerbung für den Park, der in diesem Jahr sein vierzigjähriges Jubiläum feiert. Die erste Fahrt von Stanley und Livingstone durch den Afrika-Wildtierpark ist für Samstag geplant. Die neue Erholungssaison beginnt traditionell immer zu Ostern. Es verspricht, in Anbetracht der schlechten Wettervorhersagen, eine ruhige Feuertaufe zu werden. Der Safaripark Beekse Bergen hatte voriges Jahr übrigens ein Topjahr. Es kamen 730.000 Besucher, 70.000 mehr als im Jahr zuvor, damit war es ein neuer Rekord.

gelderlander.nl - 20. März 2008
25 jaar op de bres voor vlinders
25 Jahre Einsatz für Falter
Die Schmetterlingsstiftung besteht dieses Jahr 25 Jahre. Das wird mit zahlreichen Festivitäten gefeiert und mündet in die Nationale Nachtfalternacht in Burgers' Zoo in Arnhem.




Russische Meldungen

Europäisches Rußland

rian.ru - 26. März 2008
В Московском зоопарке бурые медведи стали выходить на солнышко
Im Moskauer Zoo begannen die Braunbären, sich wieder draußen sehen zu lassen
Moskau. Im Moskauer Zoo begannen die Braunbären, in die Außenanlagen zu gehen. Sie sind jetzt auch für kurze Zeit für die Besucher zu sehen. Noch vor einigen Tagen konnte das Publikum nur die Eisbären sehen. Mitte März kamen die drei kleinen Eisbären, die im November geboren wurden, zum erstenmal auf die Außenanlage.

fontanka.ru - 24. März 2008
Аномально теплая зима угрожает «питерским» тюленям
Anormal warmer Winter bedroht die "Petersburger" Robben
Der anormal warme Winter bedrohte das Leben der lokalen Robbenpopulation, die im Finnischen Meerbusen vorkommt. Davon, aber auch, wie man den zugrunde gehenden Robbenbabys helfen kann, erzählte der Leiter des provisorischen Reha-Zentrums für Meeressäuger Wjatscheslaw Alexejew. "Bei uns im Finnischen Meerbusen kommen zwei Robbenarten vor: Kegelrobbe und Ostsee-Ringelrobbe. Beide Arten stehen auf der Roten Liste. Die lokale Population der Ringelrobbe stirbt möglicherweise bald aus. Der anormal warme Winter 2008 erschwert sehr stark ihre Vermehrung: diese Tiere vermehren sich auf dem Eis, da aber das Eis früh taut, schaffen es die Weibchen nicht, auf diesem ihr Junges großzuziehen. Das Junge bricht ein, ertrinkt oder wird an das Ufer geworfen. Der Zoo stellte zwei Becken zur Verfügung für diese Tiere. Wir nehmen jetzt Information auf über gefundene Robbenbabys. Wir sind bereit, ihnen zu helfen", erzählt Alexejew. In der vorigen Woche erfuhren die Massenmedien von zwei Robbenbabys, die im Leningrader Gebiet gefunden wurden - eins bei Wyborg, das andere im Rayon Kingisepp. Im ersten Fall gelang es nicht, das Robbenbaby zu retten, im zweiten nahm alles ein glückliches Ende. Die kleine Robbe wurde zur "Rehabilitation" in den Leningrader Zoo gebracht, wo man für sie ein spezielles Becken bereit stellte.

izvestia.ru - 24. März 2008
Балерина заупрямилась
Die Ballerina wurde widerspenstig
Am Wochenende wurde im Leningrader Zoo Eselin Monika in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Sie hatte 18 Jahre ihres Lebens dem Theater gewidmet. Auf der Bühne des Marientheaters "spielte" sie in "Don Quijote" und "Undine", sie stand auf der Bühne des Theaters für junge Zuschauer und trat im Film auf. Jetzt ist Monika 21 Jahre alt. Das ist noch kein Alter, Esel können dreißig Jahre alt werden, doch Stimmung und Charakter der "Primadonna" sind schon nicht mehr dieselben: während einer der Aufführungen begann sie widerspenstig zu werden, obwohl sie 18 Jahre ohne Unterbrechung die Bühne, Applaus, die Theaterkollegen und deren Kinder mochte. "Monika ist sicher müde geworden", sagt Anastasija Kolegowa, Solistin des Marientheaters.

spb.kp.ru - 24. März