E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

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Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
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   Dr. Christian Remenyi
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   Dr. Silke Sorge
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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 414 vom 20. März 2008

Liebe Leser,

heute starten wir eine neue Rubrik, gleich am Anfang der Zoopresseschau (und zwar nicht nur, um die Eisbären dort loszuwerden...).

Das Internationale Jahr des Frosches 2008 ist in den Zoos und Naturschutzorganisationen weltweit, aber auch in kleineren Tier- und Wildparks der Anlaß, gemeinsam dem grassierenden Artensterben unter den Amphibien entgegenzuwirken. Unsere Rubrik, in der sich alle Meldungen und PMs zum Thema sammeln, soll es Ihnen ermöglichen, die verschiedenen Aktionen zu vergleichen, Anregungen zu erhalten und ermutigen, ebenfalls einen Beitrag zum Jahr des Frosches zu leisten - ob im Rahmen von EAZA- oder WAZA-Kampagne, ob mit Teilnahme an Zuchtprogrammen oder durch Öffentlichkeitsarbeit, ob durch Spendensammeln oder lokalen Amphibienschutz ist dabei zweitrangig.
Weitere Hinweise, auch auf Links zu Zoo-Webseiten mit Infos zu lokalen Aktionen oder Arbeitsmaterialien, sind willkommen.

Laut Wetterbericht wird es das "schlechteste Osterwetter seit Jahren". Naßkalt, mit Sturmwarnung, einstelligen Höchstwerten und Neuschnee im Bergland: Das Tief nistet sich bei uns
die ganzen Ostertage über ein. Besucherrekorde sind nicht zu erwarten, obwohl sich die Zoos dieses Jahr bemerkenswert viele Aktionen ausgedacht haben.

Wir wünschen allen Lesern Frohe Ostern!
Dirk Petzold
Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Jahr des Frosches
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:

Veröffentlichungen
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Schöne Zoowelt

Aktualisierung von Zoo-Infos.de:
Rechtzeitig zu Ostern erfolgte die vollständige Aktualisierung der Zoo-Datenbank. Diesmal gab es besonders viele neue Einträge und Angaben, da unsere Datenbanken ja erstmalig auch die Grundlage des Quantum-Verzeichnisses bildeten und dafür komplett überarbeitet wurden.
Auch Zoo-Datenbank Frankreich wurde bereits aktualisiert, d
ie Versionen für Österreich und die Schweiz folgen wahrscheinlich (hoffentlich) morgen.

Jahr des Frosches

Hintergrundinfos auf den Sonderseiten der Stiftung Artenschutz

WAZA-Infopaket für die Amphibienkampagne

Die deutsche Übersetzung, erstellt durch die Stiftung Artenschutz, ist nun online verfügbar:

www.waza.org/conservation/AARK_Infopack_de_version_final.pdf

Enthalten sind Infos zur Kampagne, Strategie- und Aktivitätsvorschläge
(2,8 mb)

Zoo Wuppertal, 17.03.2008
Zoo-Verein Wuppertal e.V. und Partner helfen der Geburtshelferkröte

Für das weltweite Jahr des Frosches, der Amphibian Ark aller Zooverbände der Erde, haben sich Zoo- Verein und Zoo viel vorgenommen. Sie wollen die im Bergi-schen Land von der Ausrottung bedrohte Geburtshelferkröte im Zoo ansiedeln. Wo- dort wo sie am besten geschützt sein wird, im Löwengehege, in dem ein Geburtshel-ferkrötenbiotop bereits eingeplant war. Für ein Ansiedlungsprojekt bedarf es vieler Partner, das Naturschutzzentrum Bruch-hausen, aus dem die Kaulquappen der Geburtshelferkröte stammen, die Umweltämter der Stadt Wuppertal und des Kreises Mettmann und des Zoo- Vereins Wuppertal e.V., der die Mittel dafür zur Verfügung stellt. Diese wurden mit dem großartigen Ar-tenschutzkonzert in der Stadthalle am 06.10.2007 eingenommen. Weltweit sind Amphibien, zu denen u. a. Molche, Salamander, Frösche und Kröten gehören, akut von der Ausrottung bedroht. Sie reagieren besonders empfindlich auf die allbekannten Klimaschäden, ein Hautpilz gibt ihnen den Rest. Lebensraumzerstö-rung ist hier im Bergischen Raum die Hauptursache der Bestandsrückgänge, be-sonders auch bei der Geburtshelferkröte. Wir laden Sie ein, beim Einsetzen der Kaulquappen in den Wassergraben der Löwen am Dienstag, dem 18. März um 11.00 Uhr dabei zu sein. Treffpunkt Zookasse.


Westdeutsche Zeitung - 18. März 2008
Kleine Frösche für große Löwen: Zoo rettet die Geburtshelferkröte
Artenschutz: Kaulquappen bevölkern den Wassergraben der Großkatzen. Rund 30 Kaulquappen der vom Aussterben bedrohten Krötenart haben seit gestern eine neue Heimat im Wassergraben des Löwengeheges. Dort sollen sich die seltenen Amphibien in Ruhe entwickeln und fortpflanzen können. Die neuen Nachbarn der Großkatzen sind Teil eines großen Artenschutzprogramms im internationalen Jahr des Frosches.Ihr Herz für bedrohte Frösche, Kröten oder Unken entdecken weltweit zahlreiche Tierparks. In Wuppertal werden die Mittel aus einem Benefiz-Konzert des Zoovereins in den Krötensschutz gesteckt. Beteiligt ist auch das Umweltamt der Stadt sowie das Naturschutzzentrum Bruchhausen. Letzteres hat die Kaulquappen für den Zoo zur Verfügung gestellt und will im Wuppertaler Raum weitere Geburtshelferkröten an der Ronsdorfer Talsperre und im Murmelbachtal ansiedeln. Das Ganze wird wissenschaftlich begleitet und dokumentiert.

Herborn, 17.03.2008
Das Jahr 2008 steht im Zeichen des Frosches
Vogelpark und Johanneum-Gymnasium Herborn unterstützen das Projekt Amphibien-Arche
Obwohl das immer schneller voranschreitende weltweite Artensterben schon seit langem bekannt ist, wurde erst spät und nur von wenigen Menschen wahrgenommen, dass dies in einem besonders katastrophalen Ausmaß die Lurche betrifft. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und wirken oft in tödlicher Kombination. Weltweit haben sich die im Weltzooverband WAZA, dem Europäischen Zooverband EAZA und in Deutschl
and im Verband Deutscher Zoodirektoren, dem Wildgehegeverband oder der Deutschen Tierparkgesellschaft organisierten Zoologischen Gärten in Kooperation mit verschiedenen Naturschutzverbänden zum Ziel gesetzt, die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Amphibien und ihre Bedrohung zu lenken.
Besonders engagieren wird sich bei diesem „Amphibien-Arche“ - Projekt auch der Vogelpark im Herborner Stadtteil Uckersdorf, der schon seit langer Zeit im Naturschutz besonders engagiert ist. Beispielhaft sind unter anderem das Weißstorchprojekt, die Pflegestation für verletzte Greifvögel und Eulen sowie nicht zuletzt die Rolle des Vogelparks als überregional bedeutendes Naturerlebnis- und Naturschutzinformationszentrum zu nennen. Denn bekanntlich ist der Mensch nur bereit, sich für den Schutz von Tieren einzusetzen, die er auch kennt. Doch leider nehmen in unserer Gesellschaft die naturkundlichen Kenntnisse immer stärker ab.
Deswegen sind die Verantwortlichen des Vogelparks bemüht, in Kooperation mit Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen die Funktion der Herborner Einrichtung als außerschulischer Lernort zu stärken. Ein bewährter Kooperationspartner dabei ist das bekanntlich ebenfalls besonders engagierte Johanneum-Gymnasium.
Mit Genehmigung der Naturschutzbehörden hat das Vogelparkteam jetzt vorübergehend ein wenig des derzeit glücklicherweise reichlich in den Teichanlagen des Vogelparks vorhandenen Grasfroschlaichs entnommen. Einerseits mit dem Ziel, die Parkbesucher in einem Aquaterrarium im Ausstellungsraum des Parks mit der faszinierenden Entwicklung der Kaulquappen zum kleinen Frosch vertraut zu machen. Weiterhin, um auch die Schüler des Herborner Gymnasiums für die interessanten Tiere zu begeistern. Schulleiterin Jutta Waschke war von diesem Angebot von Vogelparkleiter Wolfgang Rades sogleich begeistert und wird die – nur vorübergehend in der Schule gepflegten -Tiere besonders in der von ihr geleiteten Begabtenförderung Biologie für Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse einsetzen.

Naturschutz-Tierpark Görlitz, 18.03.2008
Sei kein Frosch
Frühlingsfest mit Mistkarrenrennen der Storchianer, Froschaktion und Kaninchenrassenschau am Ostermontag im Naturschutz-Tierpark Görlitz. Im Jahr des Frosches 2008 sind die Storchianer auf besondere Weise gefragt, denn sie brauchen für ihre Storchis das richtige Futter. Dazu gehören bekanntlich Frösche. Dass es für die Storchis gar nicht so einfach ist, an die kleinen Wasserplatscher zu kommen, zeigt sich am Ostermontag um 11.30 Uhr beim traditionellen Mistkarrenrennen. Einige von den hölzernen Geburtstagstieren zum 50. Tierparkjubiläum kommen extra dafür auf den Bauernhof des Tierparks und beobachten ihre Storchianer beim Einsammeln der Frösche am Krötenzaun. Dabei bleibt für die Storchianer und Besucher zu hoffen, dass die Wetterfrösche auf der obersten Sprosse der Leiter stehen! Storchis und Storchianer haben zum Frühlingsfest im Tierpark keinen Frosch im Hals. Sie wollen mit ihrer symbolischen Froschretter Aktion auf die weltweite Bedrohung der Amphibien aufmerksam machen und die Aktion Krötenretter gesucht im Naturschutz-Tierpark Görlitz gebührend laut bequaken. Wie jeder von uns den ^en, Unken und Kröten am besten helfen kann, erfährt man am Ostermontag im Heimtierraum des Tierparks. Dabei können die großen Gäste an einem Memory testen, ob sie Froschkenner sind und die kleinen das echte Froschquaken üben. Frösche, Unken und Kröten werden gerade in der Frühlingszeit für ihren Nachwuchs aktiv, so wie die Tiere des Tierparks. Die Jungtiere von Küken bis Kälbchen werden die Besucher zum Frühlingsfest wieder besonders erfreuen. Am stärksten wird die Verwandtschaft von Meister Lampe in Form einer Kaninchenrassenausstellung vertreten sein. Schließlich halfen sie dem Osterhasen in dieser Zeit am meisten. Am Ostermontag gibt es im Tierpark außerordentlich viel zu tun. Wenn die Wetterfrösche mitspielen, wollen 500 Ostereier versteckt sein! Deshalb öffnet der Tierpark erst 9.30 Uhr. Für die passende Unterhaltung zum Fest sorgen die Oberlausitzer Blasmusikanten und die polnische Tanzgruppe Lusapia aus Osiek Luzycki.


Zoo Landau, 18.03.2008
Großes Osterfest im Zoo Landau in der Pfalz

Tradition bei Zoofesten hat auch der Waffelstand des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V., der neben den köstlichen Waffeln (mit Sahne) in diesem Jahr Laubfrosch-Eis anbieten wird passend zum Jahr für Frosch und Co., in dem sich im Zoo Landau alles um bedrohte Amphibien dreht. Die Einnahmen kommen den diesjährigen Frosch-Projekten der Welt- und der Europäischen Zoo- und Aquarien-Vereinigung (WAZA, EAZA) zu Gute.

Science Daily - 15. März 2008
Harlequin Frog Rediscovered In Remote Region Of Colombia
After 14 years without having been seen, several young scientists supported by the Conservation Leadership Programme (CLP), have rediscovered the Carrikeri Harlequin Frog (Atelopus carrikeri) in a remote mountainous region in Colombia. The critically endangered Carrikeri Harelquin frog was recently rediscovered by the Project Atelopus team in the Sierra Nevada de Santa Marta Mountains in Colombia's Magdalena department. The Carrikeri Harelquin frog is native to the Sierra Nevada de Santa Marta Mountains in Colombia's Magdalena province. This population is unique since it possesses orange markings, which are unusual for this species.


russland-aktuell.ru - 17. März 2008
Jahr des Froschs: Eintritt frei für Grüne im Zoo Moskau
Mit einer witzigen Aktion begeht der Moskauer Zoo am 18. März das Jahr das Froschs: Wer an diesem Tag ab 12.00 Uhr mittags in grüner Kleidung am Eingang erscheint, darf die Tore ohne Ticket passieren. Am Dienstag, dem 18. März, wird den „grünen Besuchern“ außerdem eine Führung angeboten, bei der alle Frösche des Moskauer Zoos präsentiert werden. Bei einer Verlosung wird Geld für die Erhaltung der Amphibien gesammelt.

Russland Aktuell - 17. März 2008
Jahr des Froschs: Eintritt frei für Grüne im Zoo Moskau
Mit einer witzigen Aktion begeht der Moskauer Zoo am 18. März das Jahr das Froschs: Wer an diesem Tag ab 12.00 Uhr mittags in grüner Kleidung am Eingang erscheint, darf die Tore ohne Ticket passieren. Am Dienstag, dem 18. März, wird den „grünen Besuchern“ außerdem eine Führung angeboten, bei der alle Frösche des Moskauer Zoos präsentiert werden. Bei einer Verlosung wird Geld für die Erhaltung der Amphibien gesammelt.


Zoos – Meldungen deutschsprachig

Neue OZ Online - 17. März 2008
Der Zoo will weiter investieren
Osnabrück. Der Zoo erhöht seine Eintrittspreise - das ist eines der Ergebnisse der Jahreshauptversammlung der Zoogesellschaft, die am Freitagabend im Zentrum für Umweltkommunikation stattgefunden hat. Die Preise werden gestaffelt angehoben. Bereits in zwei Wochen kommt die erste Steigerung: Ab dem 1. April kostet die Tageskarte 50 Cent mehr. Zum 1. Januar 2009 ändert sich der Preis für Tageskarten erneut. Zoobesucher zahlen dann 12,50 Euro. Mit dem Beginn des nächsten Jahres wird schließlich auch die Jahreskarte für Familien teurer. Die "marginale Erhöhung", wie Busemann sich ausdrückte, wurde von der überwiegenden Mehrheit der etwa 160 versammelten Mitglieder beschlossen, nachdem er umfassend für eine Erhöhung plädiert hatte. So müsse die Fertigstellung der afrikanischen Erlebniswelt "Takamanda" finanziert werden. Hierfür hätte die Europäische Union zwar einen Zuschuss von fünf Millionen Euro gewährt, für den aber ein Eigenanteil in gleicher Höhe durch den Zoo zu leisten sei. Darüber hinaus sei es unbedingt erforderlich, den Altzoo zu sanieren. Hier nannte Busemann hauptsächlich den schlechten Zustand des Bärengeheges, für dessen Umgestaltung in eine nordamerikanische Themenwelt ab 2011 schon jetzt die finanzielle Basis gelegt werden müsse. Für weitere Verschönerungsarbeiten, die ab sofort umgesetzt werden sollen, müsse Personal angestellt werden, dessen Kosten über ein neues Beschäftigungsmodell mit der AGOS weitgehend gedeckt sind.


Ostthüringer Zeitung - 19. März 2008
Schnitzeljagd und neue Schilder
Gera. Tierparkleiter Ulrich Fischer und Tierparkinspektor Jan Bauer wollten einige Neuerungen vorstellen, denen die - trotz nicht gerade rosiger Wetteraussichten hoffentlich zahlreichen - Tierparkbesucher über Ostern begegnen werden. Die erste besteht aus acht Stationen und nimmt ihren Anfang an den Kassen: eine Waldzoo-gemäße "Schnitzeljagd". Entwickelt haben die als öffentlichkeitswirksames Projekt bei einem vorjährigen Praktikum im Tierpark fünf Biologiestudentinnen von der Uni Jena. In extra dafür angefertigten, aber auch für anderes Infomaterial verwendbaren Kästen finden die Jagdwilligen - gedacht ist vor allem an Kinder - A 4-Blätter mit Informationen zur Tierwelt und zu Naturphänomenen. Die nächste Neuerung hatten die Tierparkleute fotogerecht auf einem Tisch drapiert: die ersten acht Tierschilder des neuen Beschilderungssystems im Tierpark. Mit dem entspricht der Tierpark einer Forderung der Oberen Naturschutzbehörde, eine umfangreiche und wissenschaftliche Beschilderung der Tiergehege vorzunehmen. So wie die Schnitzeljagd-Kästen haben auch die Rahmen der neuen Schilder - bislang 50 an der Zahl - Projektmitarbeiter des Vereins zur Förderung, Ausbildung und Rehabilitation (FAR e.V.) angefertigt. Ebenfalls aus Holz ist eine Neuerung, die gleich neben dem Eingang des Tierpark-Büros an der Wand hängt: der "Spaßomat" - ein Spendenautomat, in dem die Besucher ein Scherflein für Bau- und Naturschutzprojekte hinterlassen können. In diesem Fall für die neue "Mittelgebirgslandschaft", die mit 1 800 Quadratmetern Heimat für die Mufflons, aber auch für Greif- und Wasservögel werden soll.


WELT ONLINE - 19. März 2008
Grüne fordert nun Rücktritt des Zoodirektors
Tiere sollen nicht artgerecht gehalten und im Schlachthaus verendet sein – das sind nur zwei der vielen Vorwürfe der Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling gegen den Berliner Zoo und Tierpark. Sie hat nun Strafanzeige gegen den Direktor erstattet und fordert seinen Rücktritt. Auch Tierschützer melden sich jetzt zu Wort. Doch es ist noch nichts bewiesen. Hämmerling wirft Blaszkiewitz unter anderem vor, zu viel Nachwuchs gezüchtet zu haben, um den Besuchern stets Jungtiere präsentieren zu können. Dabei habe er billigend in Kauf genommen, wegen Platzmangels einige später an Händler oder Schlachthäuser zu verkaufen. Laut Tierschutzgesetz dürften Tiere allein aus vernünftigem Grund getötet werden, sagte der Vorsitzende des Berliner Tierschutzvereins Wolfgang Apel. Informationen über das Verschwinden von Tieren aus dem Tierpark – sowie dem Berliner Zoo, den Blaskiewitz inzwischen ebenfalls leitet – seien ihm nicht neu, erklärte Apel. Blaskiewitz wies bislang alle die Vorwürfe zurück. Er nehme keinesfalls die Tötung von Zoo-Nachwuchs billigend in Kauf, sagte er. „Wir arbeiten nur mit honorigen Tierhändlern zusammen, und das ist legal.“

welt.de - 17. März 2008
Zoo-Tiere aus Berlin angeblich geschlachtet
Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling geht die Leitung von Zoo und Tierpark hart an: Raubkatzen seien nach China verkauft und dort zu Potenzmittel verarbeitet worden, ein Zwergflusspferd habe man geschlachtet, Eisbär Knut werde "in Isolierhaft gehalten". Sie hat Anzeige erstattet, die Staatsanwaltschaft prüft. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz weist die Vorwürfe, dass Zoo-Tiere beim Schlachter landeten, zurück, bestätigt aber, dass die Kragenbärfamilie an einen Tierhändler abgegeben wurde. Auch habe man in den 90-er Jahren Tiere nach China vermittelt. „Das geschah immer in Abstimmung mit dem Bundesamt für Naturschutz, das uns die Bescheide gemäß des Washingtoner Artenschutzgesetzes ausgestellt hat.“ Blaszkiewitz wies Hämmerlings Vorwürfe zurück. Der Zoo und auch er persönlich fühlten sich als "Ziel einer Kampagne“, sagte der Zoo-Chef. Dies sei ein "untauglicher Versuch“. Keiner der ihm bekannt gewordenen Vorwürfe sei rechtsfähig. Insbesondere wies Blaszkiewitz die Kritik an der Paarung zwischen einer Pantherin und einem Leoparden zurück. "Das ist nur eine unterschiedliche Farbe der Tiere, keine unterschiedliche Art, Behauptungen in dieser Richtung sind völliger Unsinn.“ Ebenfalls nicht gerechtfertigt ist aus Sicht von Hämmerling „die Massenproduktion junger Elefanten“. Nach Darstellung der Grünen- Abgeordneten werden Elefantenkühe im Zoologischen Garten viel zu früh zur Nachwuchsproduktion getrieben. Dies sei artwidrig. Der Berliner Tierschutzverein will vom Tierpark zusätzlich Auskunft über Giraffen und Nashörner einholen. "Zirkusse in Berlin haben diese Tiere neu in ihren Beständen, und wir fragen uns, ob die aus dem Tierpark stammen könnten“, so Sprecher Marcel Gäding.

Täglicher Anzeiger - 18. März 2008
Zootiere sollen in Berliner Tierpark getötet worden sein
Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen gegen Direktor. Nach einer Strafanzeige gegen Berlins Tierparkdirektor Bernhard Blaskiewitz wegen der angeblichen Tötung von Tieren hat der Berliner Tierschutzverein schnelle Aufklärung gefordert. So seien in den 1990er Jahren etwa das Flusspferd und die Kragenbären beim Zootierschlachter gelandet.

rbbonline - 18. März 2008
Vorwürfe gegen Berliner Zoo und Tierpark
Tierschützer haben sich am Dienstag den schweren Vorwürfen gegen den Zoo und den Tierpark in Berlin angeschlossen. Sie forderten Aufklärung über den Verbleib von Tieren. Die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling hatte am Montag Strafanzeige gegen Zoo- und Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz gestellt. Sie warf den Zoos unter anderem vor, Tiger und Jaguare nach China abgegeben zu haben. Dort seien sie getötet und zu Potenzmitteln verarbeitet worden. Eine Kragenbärenfamilie und ein Zwergflusspferd aus dem Tierpark Friedrichsfelde seien beim Schlachter gelandet. Blaszkiewitz hatte diese Vorwürfe zurückgewiesen. Der Berliner Tierschutzverein erklärte, Informationen über das Verschwinden von Tieren seien nicht neu. Es sei zu prüfen, ob Zoo und Tierpark das Tierschutzgesetz missachteten.

Bild.de - 19. März 2008
Bernhard Blaszkiewitz - Der Krimi um die süßen Kragenbären
Jetzt kommt’s ganz dicke für Berlins Zoo- und Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz (54)! Nach der Strafanzeige gegen Knuts Zoo-Chef (BILD berichtete) fordern auch Berliner Tierschutzverein und Deutscher Tierschutzbund Aufklärung über vier Kragenbären und andere spurlos verschwundene Tiere aus dem Tierpark Friedrichsfelde. „Falls es sich eindeutig beweisen lässt, dass sie beim Schlachter endeten, muss Blaszkiewitz endlich seine Ämter abgeben“ , so Wolfgang Apel (56), Präsident beider Tierschutzvereinigungen, zu BILD. „Ich habe nichts Unrechtes getan“, so Blaszkiewitz gestern zu BILD. Doch wo die süße Kragenbären-Familie kurz nach seinem Amtsantritt 1991 hingebracht wurde, weiß er auch nicht. „Zuchtbuchnachweise belegen, dass die Kragenbären beim Zootier-Schlachter endeten. Und das muss Blaszkiewitz schon damals bewusst gewesen sein“ , behauptet dagegen die Berliner Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling (53), die auch die Strafanzeige stellte. „Die Tierhändler, mit denen wir arbeiten, kenne ich gut“, so Blaszkiewitz zu BILD, „jede Woche geben wir Tiere ab. Das ist so im Zoogeschäft. Ich bin nicht verpflichtet, mich darum zu kümmern, wo sie landen!“

Der Tagesspiegel - 14. März 2008
Großes Getöse
Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz weist die Kritik zurück, er würde die Parks und Eisbär Knut nicht genug vermarkten. Dabei gab es einst große Pläne zur Gestaltung des Zoos. Man flaniert im Tierpark durch Bambuswälder und unter Palmen entlang, im Regenwald gibt es eine afrikanische Restaurant-Lodge. Dann öffnet sich die Savannen-Landschaft, man kann eine ganze Elefantenherde dabei beobachten, wie sie durch das große Gehege zieht – Zäune und Gräben sind im natürlichen Ambiente versteckt. Setzt sich in ein Boot, um auf dem Wasserweg die Tiere still im Vorbeidriften zu erleben. Und weil es so schön ist, checkt man im Baumhaushotel ein und bleibt. Das klingt nach Zukunftsmusik, doch solche Pläne für den Tierpark Friedrichsfelde gab es. Ex-Zoo-Vorstand Gerald Uhlich hatte sie erarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt. „Das ist Unsinn, das wird nicht gemacht“, sagte hingegen gestern Bernhard Blaszkiewitz, sein Ex-Vorstandskollege und jetziger Zoochef: „Wir müssen unsere zoologischen Aufgaben im Auge behalten, der Tierpark ist kein Vergnügungspark.“ Das Vorhaben hätte in 15 Jahren zwischen 80 und 200 Millionen Euro gekostet, „das hätte uns finanziell ins Unheil gestürzt“. Grünen-Umweltexpertin Claudia Hämmerling zufolge gab es im Abgeordnetenhaus für Pläne eines „Zoos mit zwei Gesichtern“ Zustimmung - für den Tierpark mit „attraktiven, artgerechten Themenparks“. Zum Vorwurf von Tourismus-Chef Hanns Peter Nerger, er habe „keinerlei Gefühl für Marketing“, sagte Blaszkiewitz, das sei „Quatsch“: „Wir erteilen auch weiter Lizenzen für Knut-Produkte.“ Ein Computerspiel mit Knut wollte er nicht, weil er prinzipiell gegen solche Spiele sei, „und das passt nicht zum Zoo“. Zu den Ideen von Blaszkiewitz’ Ex-Kollegen Uhlich gehörte indes weiter, im Zoo ein Zentrum für internationale Tagungen mit Ausstellungsflächen zu etablieren, Forschungskooperationen mit Unis zu begründen, ein Regenwaldhaus zu errichten und Räume für Abendveranstaltungen – in einem weiter von historischen Bauten geprägten Flanier-Zoo. Der frühere Zoo-Vorstand Jürgen Lange sagte, man könne Zoos „nicht von jetzt auf gleich umkrempeln“. Doch er findet, „in den Tierpark könnte mehr Erlebnischarakter rein.“.


Merkur Online - 18. März 2008
Obduktion enthüllt: Schimpanse "Franzl" nicht ertrunken
Der letzte Sektionsbericht brachte es an den Tag: Der Hellabrunner Publikumsliebling, der im Oktober 2007 nach einem Sprung in den Wassergraben seines Geheges gestorben war, hatte kein Wasser in der Lunge. Tierpark-Chef Henning Wiesner sagte dem Münchner Merkur: "Franzl ist schon mit einem totalen neuralen Blackout ins Wasser reingekommen. Er ist im Schock untergegangen. In diesem Zustand wäre er auch in einer knöcheltiefen Pfütze ertrunken." Eine mögliche Ursache der Bewusstlosigkeit entdeckten die Pathologen am Brustkorb des 22 Jahre alten Schimpansen: "Er hatte einen großen Bluterguss an der Seite", sagt Wiesner. "Die müssen vorher massiv gerauft haben."


Stormarner Tageblatt - 18. März 2008
Schlichter statt Gerichtsverfahren
Im Streit um die Millionen des Eisbären Knut soll ein unabhängiger Schlichter zwischen den Zoos Neumünster und Berlin vermitteln. Wir wollen es mit den Berlinern noch ein mal im Guten versuchen", sagte Neumünsters Tierparkchef Dr. Peter Drüwa. Der Zoo Neumünster beansprucht einen Anteil der fünf Millionen Euro, die der Berliner Tierpark durch Ticketverkäufe und Marketingerlöse erzielt hat. Denn Neumünster hatte Knuts Vater Lars nach Berlin ausgeliehen. Der Zoo Berlin lehnt bisher eine Beteiligung von Neumünster strikt ab. Sollte der Zoo Berlin auf das Schlichtungsangebot jedoch nicht eingehen, müsse sich Neumünster möglicherweise juristische Schritte überlegen.

Südwest Presse - 18. März 2008
Gezerre um Knut geht weiter - Zoo Neumünster fordert Anteil
Im Streit mit dem Zoo Berlin um die Besitzrechte an Eisbär Knut hat die Mitgliederversammlung des Zoos Neumünster am Montagabend für eine außergerichtliche Einigung votiert. Nach Angaben von Zoo-Direktor Peter Drüwa ist dem Zoo Berlin der Einsatz eines offiziellen Mediators vorgeschlagen worden. Er hoffe, dass die Berliner Zoo-Direktion bis Ende März oder spätestens Anfang April einem Mediationsverfahren zustimmt, sagte Drüwa. Auf die Forderungen war der Direktor des Zoologischen Gartens Berlin, Bernhard Blaszkiewitz, bisher nicht eingegangen. «Das kommentiere ich nicht, das gehört nicht in die Öffentlichkeit», hatte er erklärt.




Planung und Bau

St. Galler Tagblatt - 19. März 2008
Ein Zoohaus für den Erlebniszoo
Eichberg. Der Erlebniszoo ist eine Attraktion im Rheintal. Bislang fehlte hier aber eine Verpflegungsmöglichkeit. Nicht mehr lange: Gestern war Spatenstich für ein Zoohaus. Hier soll man sich ab dem Sommer verpflegen und, so man denn muss, die Toilette benutzen können. Zudem wird es für im Zoo-Tipi Übernachtende eine Nasszelle geben. Das Zoohaus bietet 50 Sitzplätze drinnen und weitere 50 im Freien. Der Innenraum ist multifunktionell nutzbar: nebst als Imbissraum auch für Vorträge, Versammlungen, Seminare und Schulungen – das Zoohaus wird man für solche und andere Zwecke auch mieten können. Der Bau des Zoohauses kostet rund 340 000 Franken. Dieses Geld hat man mit Hilfe von Sponsoren aufgebracht.

Kieler Nachrichten - 19. März 2008
Pinguin-Anlage wird Hingucker im Tierpark
Neumünster. „Ein Jahr, von dem wir alle träumen“ bilanzierte Dr. Peter Drüwa in der Jahresversammlung der Tiergartenvereinigung Neumünster: 204000 Gäste wurden 2007 im Tierpark gezählt, 1,01 Millionen Euro hat der Verein auf dem Konto. Die Marschroute für 2008: Der Bauantrag für die Pinguin-Anlage ist gestellt, im Sommer rechnet Tierparkchef Drüwa mit dem Baustart für den Bereich mit einem Tieftauch- und einem Paddelbecken, einer kleinen Berglandschaft mit Wasserfall, Felswand und vielen Einsichtsmöglichkeiten für Besucher. Drüwa hofft zudem auf einen Anteil an dem im Berliner Zoo mit Eisbär Knut (Sohn des Neumünsteraner Eisbären Lars) erwirtschafteten Geld, das in die Finanzierung einer Orangerie fließen könnte. Die Tiergartenvereinigung heißt ab sofort „Tierpark Neumünster e. V.“ und verabschiedete eine neue Satzung, aus der als Satzungszweck der Erhalt von bedrohten Haustierrassen und die Pflege der heimischen Landschaft gestrichen wurde. Die neue Version gebe dem Tierpark mehr Spielraum, so der stellvertretende Vorsitzende Knut Ebel. Die unter dem alten Satzungszweck angeschafften Tiere leben weiter im Tiergarten.

MVregio - 17. März 2008
Zoo will aus Tierdung Kapital schlagen - Uni Rostock testet ...
Die Tiere im Rostocker Zoo machen Mist - viel Mist. Täglich sieben oder acht Schubkarren voll Dung holt Tierpfleger Jörg Küchenmeister allein aus dem Stall der beiden Elefanten Sara und Dzomba. Bislang wurden die Abfallprodukte in die Deponie Parkentin (Landkreis Bad Doberan) transportiert. Mit Hilfe von Wissenschaftlern der Rostocker Universität versucht der Zoo nun, aus seinem Tierdung Kapital zu schlagen. Mit Biogasanlagen könnte aus Mist Wärmeenergie gewonnen und damit sowohl Heizkosten als auch umständliche Entsorgungswege gespart werden. In der Landwirtschaft werde dieses Verfahren schon lange genutzt. Weil aber die Verdauungsprodukte von Elefant, Bär und Nilpferd ganz anders zusammengesetzt sind als jene von Schwein oder Rind, sind die bisherigen Erfahrungen nicht einfach übertragbar. Noch etwa drei bis vier Jahre werde es dauern, bis taugliche Anlagen für den Zoo aufgebaut werden können. Dann aber wäre der finanzielle Nutzen für die Einrichtung enorm.

MVregio - 17. März 2008
Rostocker Zoo will Tierdung zur Wärmeerzeugung nutzen
Der Rostocker Zoo will den in Tonnen anfallenden Tierdung künftig in eigenen Biogasanlagen verwerten. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Agrarwissenschaftlichen Fakultät der Uni Rostock wird an Verfahren geforscht, die organischen Substanzen direkt an Ort und Stelle von Mikroorganismen zersetzen zu lassen, um mit dem entstehenden Methan einige Gebäude des Tiergartens zu heizen. Die Biogasanlagen könnten einzelne Gehege mit Wärme versorgen. Außerdem will Zoodirektor Udo Nagel den Besuchern am praktischen Beispiel vorführen, wie erneuerbare Energien umweltfreundlich und gewinnbringend eingesetzt werden können.

welt.de - 14. März 2008
Zoo feiert heimlich Richtfest für Wirtschaftshof
Die Verantwortlichen des Zoos schmollten. Nachdem über den Spatenstich für den neuen Wirtschaftshof fast ausschließlich über das geplante Riesenrad in Berlins City-West berichtet worden war, schlossen sie die Öffentlichkeit beim Richtfest aus. Dennoch sind jetzt Details bekanntgeworden. Für rund 16,8 Millionen Euro entsteht etwas abseits des alten Hofs das neue "Herz" des Zoo-Betriebs zur Versorgung der rund 14.000 Tiere. Auf dem alten Gelände neben der S-Bahntrasse soll von 2009 an eines der größten Riesenräder der Welt gebaut werden. Laut Heiner Klös vom Zoo Berlin wird der Platz für die neue Attraktion der City West pünktlich im Herbst 2008 geräumt sein. "Ich bin optimistisch, wir liegen voll im Zeitplan", sagte Klös. Über das Richtfest hatte der Zoo vorab nicht informiert. So feierten die Handwerker, Architekten, andere Bauleute und die Mitglieder der Zoo-Familie ohne Presse und Kameraleute. Offenbar war die Zoo-Leitung enttäuscht, dass beim 1. Spatenstich im Dezember fast nur über das Riesenrad berichtet worden war, und wollte nun lieber unter sich sein. Dabei hätte der Zoo jede Menge Gründe, das Projekt Wirtschaftshof von sich aus der Öffentlichkeit stolz zu präsentieren. Heiner Klös bezeichnet die Versorgungszentrale als "ein ganzes Gewerbegebiet für sich und gleichzeitig eierlegende Wollmilchsau". Bisher befand sich der Wirtschaftshof ebenerdig auf rund 21.000 Quadratmeter Fläche. In dem neuen Gebäude muss die Arbeit auf drei Etagen bei nur 8000 Quadratmeter Grundfläche bewältigt werden. Kosten steigen auf 17 Millionen Euro Hand in Hand muss neben dem Futter-Sektor die medizinische Betreuung rund um die Uhr gesichert sein. "Wir haben hier praktisch eine Apotheke, Operationsräume, Röntgenbereiche und wegen des Tauschs von Tieren mit anderen Zoos auch eine Quarantäne zu betreiben", sagt Klös. Für Transporte auch von großen Tieren müssen teure Spezialkisten vorgehalten werden. Einer der drei eingebauten Fahrstühle wird 7 Tonnen heben können und 4 Meter hoch sein. So ergaben sich Kostensteigerungen von ursprünglich rund 12 Millionen Euro auf jetzt knapp 17 Millionen. "Das kam für uns nicht überraschend, am Anfang waren es wirklich nur Schätzungen", erläutert Klös. Das Geld ist ohnehin nicht das Problem. Dank der rund 23 Millionen Euro Kaufpreis von den Erbauern des Riesenrads für das Ex-Zoo-Gelände bleibt sowohl dem Finanzsenator als auch dem Zoo noch ein schöner Rest.

Tagesspiegel - 18. März 2008
Falsche Planung macht Wirtschaftshof teurer
Bei Neubau für den Zoo wurde unter anderem Abwasserrohr vergessen. Bei den Baukosten für den neuen Wirtschaftshof des Zoos haben sich Zoo und Finanzverwaltung kräftig verschätzt. Statt mit 10,9 Millionen Euro rechnet man nun mit 16,8 Millionen Euro.


RPonline- 14. März 2008
Der Zoo braucht mehr Geld
Für die Elefanten ist die Entscheidung gut. Denn sie bekommen ein schönes Zuhause. Für den Zoo wirft der Beschluss aber neue Probleme auf. Werden die zwei Millionen Euro reichen? Kenner bezweifeln das. Denn der Bau einer solch speziellen Anlage ist schwierig und teuer. Hans Butzen und Klaus Kokol, die SPD-Vertreter im Aufsichtsrat, schlugen deshalb gleich gestern vor, mit Krefelder Unternehmen eine Sponsoringaktion „Euros für die Elefanten“ zu starten. Und sie erinnerten an den Duisburger Zoo, der RWE mit fünf Millionen Euro als Sponsoring-Partner gewinnen konnte. Das Elefantengehege wird fast doppelt so groß wie jetzt. Dies wird den Charakter des Zoos verändern. Hier wird es sicher Diskussionen geben, wie sich das in den Masterplan des Zoos einfügt.


ABG-info.de - 17. März 2008
Neues Affengehege bezugsfertig
Im Altenburger Inselzoo laufen in diesen Tagen Umzugsvorbereitungen. Das neue Gehege für Molly und Mingo, die beiden betagten Rhesusaffen, ist bezugsfertig. An den bevorstehenden Osterfeiertagen, wenn erfahrungsgemäß ohnehin viel Publikum auf das idyllisch gelegene Eiland strömt, sollen Molly und Mingo in ihrem Neubau zu sehen sein. Grund für die aufwändige Baumaßnahme war die Auflage, für eine artgerechte Haltung der Affen zu sorgen. Die gesetzlichen Vorgaben schreiben den Bau eines deutlich größeren Geheges vor. Die Unterbringung besteht jetzt aus einem etwa 32 Quadratmeter großen Außengehege und einem etwa 20 Quadratmeter großen Innengehege. Das neue Gehege ist so konzipiert, dass es bis zu fünf Tieren Platz bietet. Molly und Mingo werden sich sicher rasch an ihr neues Zuhause gewöhnen. Das alte Affengehege wird übrigens nicht abgerissen. Es bietet ausreichend Platz für alte Bekannte: die Nasenbären, die früher schon einmal zum Tierbestand des Zoos gehörten.

Tages-Anzeiger Online - 18. März 2008
Mehrheit gegen Initiative Zoo-Tram
Eine Verlängerung des Trams bis zum Eingang des Zürcher Zoos kostet zu viel und bringt zu wenig. Mit diesen Argumenten empfiehlt die Verkehrskommission dem Kantonsrat laut einer Mitteilung, die Volksinitiative des VCS abzulehnen. Eine Umfrage bei motorisierten Zoobesuchern hat laut Kommissionsmehrheit hingegen gezeigt, dass nur vier Prozent auf den öffentlichen Verkehr umsteigen würden, wenn der Fussweg vom Tram zum Zooeingang (320 Meter) und zur Masoalahalle (550 Meter) kürzer wäre. Der Zoo selber befürchtet laut Kommission wegen des Wegfalls der Parkplätze eher eine Verschlechterung.

Pforzheimer Zeitung -17. März 2008
Futterpäckchen füllen die Kasse
Pforzheim. Der Wildpark-Förderverein hat im vergangenen Jahr 124.000 Euro vor allem mit dem Verkauf von Futterpäckchen umgesetzt. Die 30.000 Euro Überschuss fließen in das geplante Fischotter-Gehege. Der Förderverein hat sich in den eineinhalb Jahren seiner rechtlichen Existenz zu einem komplexen Wirtschaftsunternehmen gemausert: Neun Mitarbeiter auf 400-Euro-Basis und eine Geschäftstelle sichern den Kauf und die Verpackung von Futter für den Wildpark. Außerdem verkaufen sie Souvenirs. Zwei Alpakas und ein Pony sind im Besitz des Vereins. In Absprache mit dem Wildparkleiter Carsten Schwarz seien sie angeschafft worden. Der Kutschunterstand wurde für 50 000 Euro gebaut. Damit komme der Verein seinem Ziel, dem Bau des Fischottergeheges, wieder ein Stück näher. Mit etwa 350 000 Euro Kosten rechnet der Verein, durch einen Nachlass, einer Spende aus der Ära Ewald Steinle und die erwirtschafteten Überschüsse aus zwei Jahren sind bereits 270 000 Euro zusammengekommen.

Aachener Zeitung - 17. März 2008
Biergarten und Berberaffen kommen sich ins Gehege
Ein lauter Biergarten würde die Affen auf die Palme bringen - da ist sich Euregiozoo-Direktor Wolfram Graf-Rudolf ganz sicher. Ganz menschlich scheint zudem die Skepsis einiger anwohnender Bürger, denen am Drimborner Wäldchen vor bierseliger Partystimmung rund um das ehemalige Restaurant graut. Seit April 2007 steht das idyllische Gasthaus nach dem Tod des Pächters leer. Seitdem hatte Insolvenzverwalter Heinrich C. Friedhoff nach einem Gastronomen gesucht, der das Kleinod auf städtischem Grund und Boden übernimmt - und wiederbelebt. Offenbar mit Erfolg. Friedhoffs Objektleiter, Rechtsanwalt Arne Meyer, will der Stadt jetzt - nach dem Absprung eines ersten Bewerbers - ein Aachener Investoren-Duo schmackhaft machen, das das ehemalige Speiselokal mit enormem finanziellem Aufwand zu einem attraktiven Gastronomiebetrieb verwandeln möchte. «Natürlich haben wir überhaupt nichts gegen die erneute gastronomische Nutzung des Restaurants», stellt Zoodirektor Graf-Rudolf klar. «Im Gegenteil!» Dennoch müsse natürlich das sensible Umfeld berücksichtigt werden. Auf hunderten Metern grenzt das Restaurant-Gründstück unmittelbar an Vogelhäuser und Affenanlage. Direkt hinter dem alten Speiselokal leben die Berberaffen. Bald sollen noch Lemuren aus Madagaskar, Ameisenbären und Faultiere an der Grundstücksgrenze einziehen. «Die Affen sind enorm geräuschempfindlich. Übermäßiger Lärm führt dann schnell zu Angstbeißereien unter den Tieren», warnt der Tierpark-Chef vor zu unbesorgten Zugeständnissen. Zudem betreibe man seit Sommer 2007 selbst eine Außengastronomie mit 100 Plätzen auf dem Zoogelände.




Aktionen

Berliner Morgenpost - 16. März 2008
Rätseln im Zoo: Wie erkennt man Quallen-Eltern?
Berlin. Schlechtes Wetter macht flexibel. So hat der Zoo seine traditionelle Oster-Rätseltour ins trockene Aquarium verlegt. Heute um 14.30 Uhr startet die erste Runde für Kinder ab sieben Jahren, an deren Ende der beste Rätsellöser eine Urkunde erhält. Die Führung ist auf 15 Teilnehmer ausgerichtet und dauert anderthalb Stunden, bei großem Andrang folgt eine zweite Runde um 16 Uhr. Weitere Termine sind an den Donnerstagen (20. und 27. März). Tickets sind an der Aquariumskasse an der Budapester Straße erhältlich. Kosten: vier Euro Aufpreis zur Eintrittskarte.

Märkische Allgemeine - 19. März 2008
Buntes Osterprogramm: Niedersachsen lockt Besucher
Der Osnabrücker Zoo bietet am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag zwischen 11.00 und 16.00 Uhr kommentierte Fütterungen und Kurzführungen an. Das Zoopädagogen-Team werde beispielsweise über die Vorlieben und Eigenheiten von Sandkatzen, Nasenbär oder Wölfen berichten, sagte eine Sprecherin des Tierparks. Im Affenhaus sei die Ausstellung "Pantantal - das Herz Südamerikas" zu sehen.
Der Serengeti-Park Hodenhagen gewährt am Ostersonntag allen Kindern bis 12 Jahren freien Eintritt, wenn sie an der Kasse ein Ei vorzeigen. Dabei kann es sich den Angaben zufolge um ein Exemplar aus Schokolade, ein echtes Ei oder auch um eine Deko-Ei handeln. Das Kind muss aber von einem Erwachsenen begleitet werden, der den vollen Eintrittspreis zahlt.
Im Vogelpark Walsrode wird am Ostersonntag und am Ostermontag ein großes Heunest aufgeschüttet. Dort sind kleine bunte Eier versteckt, die gegen Preise eingetauscht werden können.

Mitteldeutsche Zeitung - 19. März 2008
Zoos werfen vor Ostern Marketingmaschine an
Sachsen-Anhalts Zoos und Tierparks locken am kommenden Osterwochenende mit einem bunten Programm. Neben dem traditionellen Eiersuchen bieten die Einrichtungen unter anderem Tiertaufen, Paraden, Fütterungen und Musik an. «Wir wollen unsere Besucher ganz nah an die Tiere heranbringen», sagte Regina Jembere, Sprecherin des Magdeburger Zoos. So ist der Ritt auf einem Kamel, einem Esel oder Pferd mit der Unterstützung eines Tiertrainers möglich und die Gäste können bei der Fütterung der Rotschildgiraffen helfen. Im Zoo Aschersleben (Salzlandkreis) will man vor allem die kleinen Besucher begeistern. «Bei einer Tierparade führen wir Schlangen, Zwergziegen, Kaninchen oder Schildkröten zum streicheln vor», sagte Jörgen Kallas, stellvertretender Direktor des Zoos. In Halle können Ferienkinder mit dem Osterhasen auf Spurensuche durch den Zoo gehen und bei einem spielerischen Rundgang alles über die Tiere lernen. Im Tiergarten Bernburg (Salzlandkreis) dreht sich alles um Pinguine. Das im Bau befindliche neue Pinguinhaus wird Ostern zum Ausstellungsort umfunktioniert. «Zusammen mit einem Sammler haben wir alles rund um den Pinguin zusammengetragen und als Ausstellung arrangiert», sagte Tiergartenleiter Andreas Filz.

Ostseezeitung Rostock - 16. März 2008
Zoo wartet auf gebastelte Hasen-Parade zum Osterfest
Wenn Eisfuchs und Schneehase in den Ostererlebnisferien vom 16. bis 26. März im Rostocker Zoo auf Hasenrallye gehen, passieren viele tierische Überraschungen. An den Aktionstagen Sonntag, Mittwoch und Donnerstag von 9.30 bis 16.30 Uhr kann Eiergolf oder Hasenpuzzle gespielt werden. Wer Lust hat, bastelt Schneehasen und Eisfüchse oder läst sich ein Osterhasen-Gesicht schminken. Geschicklichkeit ist beim Eierstapeln gefragt und Wissen bei der Hasenrallye. Am Osterfest erwartet die Zoobesucher eine Hasen-Parade. Die wetterfesten Osterhasen wurden von Schulkassen, Kindergartengruppen und Familien in einer großen Bastelaktion angefertigt.

Königsteiner Woche - 19. März 2008
Ostereiersuchen für Kinder im Opel-Zoo
Auch in diesem Jahr können die Kinder wieder am Ostersonntag und Ostermontag jeweils von 10 bis 12 Uhr im Opel-Zoo Ostereier suchen. Diese Ostereiersuche ist kostenfrei und es fällt nur der Eintritt in den Opel-Zoo an.

nh24.de - 17. März 2008
Ostern im Tierpark Sababurg
Egal was auch immer Petrus sich zu Ostern einfallen lässt, einem wird bestimmt nicht kalt: dem Osterhasen im Tierpark Sababurg. Denn Ostersonntag, von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr, und Ostermontag, von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr, verteilt er immerhin 5.000 bunte Ostereier an die Besucher. Da kann es schon passieren, dass er etwas ins Schwitzen gerät.

Osnabrücker Nachrichten.de - 16. März 2008
Gegen Robbenschlachtungen
Osnabrück. Kinder der Greenteam-Gruppe "The nature fighters" sammeln heute (16. 3., 12-16 Uhr) im Zoo Unterschriften gegen die Robbenabschlachtung in Kanada. Die Unterschriftenlisten werden der Kanadischen Botschaft in Berlin zugeleitet.

Lampertheimer Zeitung - 17. März 2008
Winter ist weg, die neue Saison ist da AZ-Vogelpark startet ins ...
Lampertheim. Schnell stand der gebastelte Schneemann in Flammen, und innerhalb nur weniger Minuten war von ihm kaum mehr als Asche übrig: Im AZ-Vogelpark haben Besucher und Mitglieder am Sonntag symbolisch den Winter vertrieben und gleichzeitig die neue Saison eröffnet. Bis Mitte Oktober finden nun wieder regelmäßig die Feste statt, die für den Park eine große Bedeutung haben.

Stadt 24 - 17. März 2008
Bezaubernde Geschichte im Zirkuszelt
Gossau. Dem Abenteuerland Walter Zoo ist es mit seiner 16. Produktion im Zirkuszelt wiederum gelungen, eine unvergleichliche Märchenwelt in die Manege zu zaubern.
Träumerische und traurige Momente, Akrobatik, Artistik, bezaubernde Atmosphäre und dann wieder viel Bewegung, aber vor allem viel Fröhlichkeit prägen die neueste Produktion im Zirkuszelt des Abenteuerlandes Walter Zoo. Den Verantwortlichen und allen Beteiligten ist es gelungen, mit ihren Leistungen in «Die Schöne und das Biest» das Premierenpublikum zu «Standing Ovations» zu bewegen. Die Geschichte wird ausser am Freitag täglich um 15 Uhr aufgeführt, am Sonntag zudem um 11.30 Uhr.
Spielzeiten über Ostern.

Linie1-magazin - 18. März 2008
Saisoneröffnung im Zoo Kaiserslautern
Pünktlich zum Osterfest, am 23. und 24. März 2008, findet die traditionelle Saisoneröffnung des Zoos Kaiserslautern statt. Der Start in die neue Saison wird als erlebnisreicher Osterspaziergang für die ganze Familie gefeiert. Beginn ist an beiden Tagen jeweils um 9:30 Uhr, die Veranstaltung endet um 17 Uhr. Ein Osterhasendorf mit kleinen Küken hält daneben viele Überraschungen für Groß und Klein bereit. Außerdem können Kinder auf eine spannende Ostereiersuche gehen oder sich Vorstellungen im Kasperletheater ansehen. Eine aufblasbare Riesenrutsche und Kutschfahrten durch den Zoo runden das Programm ab und versprechen abwechslungs-reiche Feiertage im Kaiserslauterer Zoo. Den besinnlichen Teil zur feierlichen Saisoneröffnung trägt der Ostergottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Gerhard Lang aus Siegelbach bei.




Nachwuchs

Kantone Online - 19. März 2008
Zürich: Seltener Schildkröten-Nachwuchs im Zoo
Im Zürcher Zoo gab es Nachwuchs bei den Galapagos-Riesenschildkröten. Der Nachwuchs ist etwas aussergewöhnliches, da es bislang mit Aussnahme des Zoos in Zürich keinem anderen Tierpark in Europa gelungen ist, diese weltweit vom Aussterben bedrohte Tierart zu züchten. Mit Dr. Samuel Furrer haben wir uns über den Nachwuchs und das lange Leben einer Schildkröte unterhalten.

köln.de - 19. März 2008
Hoffnung im Zoo: Elefantendame doch noch trächtig?
Die Kölner Zoo-Fans und Elefantenfreunde dürfen doch noch hoffen, denn möglicherweise hat Elefantendame Shu Tu Zar ihr Baby doch nicht verloren. Eventuell stammte die Totgeburt von einer anderen Kuh, nämlich von Aye Chan May, die ebenfalls gedeckt wurde. Wäre dem so, dann dürfte Ende April, Anfang Mai ein neues Elefantenbaby durch das Gehege tollen.

Kölnische Rundschau - 18. März 2008
Neue Hoffnung auf ein Elefantenbaby
Wird es doch bald eine Elefantengeburt im Kölner Zoo geben? Direktor Theo Pagel steht vor einem „großen Fragezeichen“. Vor einer Woche gab der Zoo die traurige Nachricht raus: Shu Thu Zar erleidet eine Fehlgeburt. Nun sind sich die Verantwortlichen aber nicht mehr sicher, ob der abgestorbene Fötus wirklich von dieser Elefantenkuh stammt. „Die Größe hat nicht gepasst, es war so klein wie ein Kaninchen. Das hat uns stutzig werden lassen“, erklärte Pagel. Es könnte auch ein Zwilling sein, „doch so etwas gibt es ganz selten“. Oder aber Aye Shan May hatte die Fehlgeburt. „Sie ist im letzten Jahr von unserem Bullen Bindu gedeckt worden“, bestätigte der Zoodirektor. Zwar waren die Urinproben negativ, aber das muss wohl nichts heißen. Genaue Aussagen erhoffen sich die Zoo-Mitarbeiter nun von Blutproben, die Tierärztin Katja Teschner in den kommenden Tagen nehmen wird.


espace.ch - 19. März 2008
Frohe Ostern im Zoo Zürich
Eifrig beineln zwei handteller-grosse Schildkrötlein durch die Galapagos-Anlage. Das dritte Geschwisterchen hat sich irgendwo versteckt. Im Inkubator liegen zurzeit noch ein Dutzend weitere Eier, wie Kurator Samuel Furrer vor den Medien sagte. Die Tierpfleger aber sind aufgrund von Ultraschall-Kontrollen vorgewarnt, dass eine Eiablage in den kommenden Nächten bevorsteht. Auch sei Nigrita am Tag vor der Ablage jeweils unruhiger als sonst, sagte Furrer. Eine Videokamera überwacht deshalb die Anlage. Die Aufnahmen verraten, wo das Gelege ist. Die Eier werden dann ausgegraben und in den Brutkasten gelegt.

Ad-Hoc-News - 19. März 2008
Eisbärenmädchen Flocke
Das Nürnberger Eisbärenmädchen Flocke hat erstmals Bekanntschaft mit Gras gemacht. Das Tier habe die kleine Rasenfläche im geschützten Freigehege «begeistert aufgenommen und beim Spielen völlig zerrupft», sagte Zoo-Tierarzt Bernhard Neurohr.

net-tribune.de - 18. März 2008
Fisch für Wilbär
Da Wilbär vor kurzem Zähne bekommen habe, könne er nun auch mit einem weichen Stück Holz spielen. Der kleine Eisbär gewöhne sich auch an Wasser - seit vergangenen Freitag könne er sich in einem Kinderplanschbecken damit vertraut machen. Ende April bis Anfang Mai soll Wilbär dann zum ersten Mal ins Außengehege gelassen werden.

Norddeutsche Neueste Nachrichten - 15. März 2008
Ohhhhhhhhh wie süß
Wer war eigentlich nochmal Knut? Der Frühling kommt in großen Schritten und die heimischen Zoos bieten schon jetzt einige tierische Kandidaten auf, die das Potenzial haben, würdige Nachfolger des kleinen Eisbären zu werden. Aber wer wird die Besucher in Scharen anlocken, von wem kann man gar nicht genug wissen, wen möchten wir zum Knuddeln am liebsten mit nach Hause nehmen und sei es nur auch aus Plüsch? Wer also hat den größten Knutfaktor? Wir haben ihn bestimmt.

Donaukurier Online - 18. März 2008
Eisbärin Flocke erst ab Mitte April für Besucher zu sehen
Die kleine Eisbärin Flocke wird erst ab Mitte April und damit später als bisher angekündigt für die Besucher im Nürnberger Tiergarten zu sehen sein. Der genaue Termin müsse noch mit dem Tierarzt abgestimmt werden, sagte die Zoo-Sprecherin Nicola Mögel am Dienstag. Ursprünglich hatten die Tiergarten-Verantwortlichen gehofft, Flocke bereits während der Osterferien erstmals öffentlich präsentieren zu können.

Netzeitung - 17. März 2008
Eisbärbabys entwickeln sich: Flocke und Wilbär lernen schwimmen
Das Eisbärkind Flocke hat ein Lehrschwimmbecken, in dem es sich langsam an das kalte Nass gewöhnen kann. «Wasser findet sie ganz toll», sagt ihr Pfleger. Und auch Wilbär macht Fortschritte.

Stadtnetz Wuppertal - 19. März 2008
Ostern im Zoologischen Garten Wuppertal
Die Elefantenkinder Tamo, Tika, Kibo und Bongi wurden in den ersten Wochen dieses Jahres schon von mehr als 100.000 Besuchern bewundert. Auch zu Ostern werden sie zusammen mit den Löwen-Jungtieren, jungen Brillenpinguinen auf der neuen Anlage und Zwergziegen auf der Afrika-Anlage kleine und große Zoo-Besucher begeistern. Im Tierbestand hat es zwei wichtige Neuankömmlinge gegeben. Die beiden Schneeleoparden „Gulcha“ aus Zürich und „Qiemo“ aus dem Zoo von Doué la Fontaine in Frankreich sind die Nachfolger von „Kaschmir“ und „Bayan“, die viele Jahre hier gelebt haben und zusammen 9 Jungtiere hatten.

wien.at - 19. März 2008
Lämmer-Nachwuchs im Zoologischen Garten Hirschstetten
Der zoologische Garten in den Blumengärten Hirschstetten ist kurz vor Ostern nun um eine Attraktion reicher! Die seltene Walachenschafart hat Nachwuchs bekommen. Die Zwillinge, ein Männchen und ein Weibchen, sind die neuen Stars in den Blumengärten. Walachenschafe sind eine seltene, alte Haustierrasse, von der es europaweit nur mehr ca. 150 Stk. gibt. Die Betreuer der Schafe veranstalten am Donnerstag, den 20. März und Sonntag, den 23. März, jeweils um 11.00 und um 14.00 Uhr Sonderführungen zu den neuen Lieblingen der Besucher.

Kleine Zeitung -18. März 2008
Nachwuchs im Tierpark Rosegg
Im Tierpark Rosegg hat sich Nachwuchs eingestellt. Und wie es sich kurz vor Ostern gehört, handelt es sich dabei um ein kleines Lämmchen. Aber auch bei den Zwergziegen und Hasen hat sich Nachwuchs eingestellt.

Wochenspiegel - 18. März 2008
Kindersegen in Tiergehegen
Frühlingserwachen im Nutztiergarten Reideburg. Osterhäschen und Osterlämmchen - im Nutztiergarten Reideburg des Beruflichen Bildungswerks Halle-Saalkreis sind sie zu sehen. Riesenschaukeln, Kletterseile und reichlich Flugfreiheit bescherte die neue Voliere im Kleintierhaus Goldstirn- und Schildsittich oder Venezuela-Amazone. Die Weißbüscheläffchen haben einen Mini-Dschungel erobert und der Beo erweist sich nach wie vor als unterhaltsamstes Plappermaul im Kleintierhaus. Ein wahrer Hingucker ist das zwei Wochen alte Baby bei den Walliser-Ziegen: vorn tiefschwarz, hinten schneeweiß. Nicht ganz so artenrein, aber süß auch das Schlappöhrchen im Gehege der Burenziegen und bei den Walachenschafen erwarten die Mitarbeiter jetzt täglich eine Zwillingsgeburt. Die Außenanlage des Nutztiergartens ist übrigens eine spannende Mixtur aus Tiergehegen, in denen Lama und Alpaka, Mini-Shetlandpony oder Höckergans zu Hause sind, in denen Pfauen sich spreizen und Reitpony Curd sich auf das Kinderreiten zum Frühlingsfest vorbereitet, aus Japanischem, Heide-, Stein- und Erlebnisgarten, Spielplatz und jeder Menge Infotafeln.





Echo-muenster.de - 17. März 2008
Ein ganz besonderer Nashornnachwuchs
Heute morgen staunten die Tierpfleger im Allwetterzoo nicht schlecht, als sie an einer der neuen Freianlagen für Breitmaulnashörner im Allwetterzoo vorbeigingen. Eigentlich hätten alle Tiere im Stall sein müssen - aber dort stand ein Jungtier! Ganz allein, mit knubbeliger Nase und noch ohne Hörnchen - doch leider nur aus rotem Metall. Das Ergebnis sofortiger Nachforschungen sorgte dann für Heiterkeit und Freude: Siegfried Hericks, Bauschlosserei, und Klaus Bernsjann, Garten- und Landschaftsbau, hatten sich die Oster-Überraschung ausgedacht und das hübsche Tier heimlich vor Dienstbeginn in die Anlage gebracht.

Berliner Kurier - 17. März 2008
Vor einem Jahr wurde Knut erstmals im Zoo präsentiert
Immer der schwarzen Nase nach und hinter Ziehpapa Thomas Dörflein her, so tapste Knuddel-Knut am 23. März zum ersten Mal ins Freigehege – und mitten in die Herzen aller tierlieben Bärliner. Wie sie lachten, wenn Knut über’n "Großen Onkel" durchs Gehege wackelte oder mit seiner legendären grünen Decke verstecken spielte. Und schon rütteln andere Eisbären-Babys an seinem Thron. Denn in Deutschlands Zoos gibt es einen Boom von Bären-Babys.

RPonline - 17. März 2008
Londonder Sammlung kauft Orang-Utan-Kunst
Eine Londoner Kunstsammlung hat 22 Arbeiten der im Krefelder Zoo lebenden Orang-Utans gekauft. 3200 Euro brachten die Werke der Menschenaffen ein, wie die Stadt Krefeld am Montag mitteilte. Der Erlös sei zu zwei Dritteln an den Zoo gegangen. Unter der Bezeichnung "affenBRUT" vermarkt eine Düsseldorfer Künstleragentur die Bilder der malenden Orang-Utan-Weibchen Sita, Tilda und Sandra. Der Name geht auf die Kunstrichtung "Art Brut" zurück - ein Begriff, der in den 1945er Jahren vom Maler Jean Dubuffet geprägt worden ist. "Art Brut" heißt übersetzt "rohe, unverfälschte Kunst" und umfasst die Kunst von "Außenseitern" ohne akademische Ausbildung, unter anderem die Kunst von psychisch kranken Menschen.

Freies Wort - 18. März 2008
Bären-Zeit ist für Suhl abgelaufen
Das Gehege von Meister Petz in der Suhler Schweiz ist verwaist und bietet Raum für neue Attraktivität. Als gestern Nachmittag der Transporter vom Hof des Tierparks in Richtung holländische Grenze rollte, war das der eher unspektakuläre Schlusspunkt für die fast 40-jährige Bären-Ära in der Suhler Schweiz. Hier lebten einst bis zu vier Braunbären auf einer Fläche von etwa 120 Quadratmetern. Das Raumangebot erfüllt damit kaum die Forderungen des so genannten Säugetiergutachtens. Der Platz wäre vielleicht da, nicht aber das Geld, um auf dem Gelände ein artgerechtes und sicheres Gehege herzurichten. „Seit 1995 haben wir immer wieder versucht, die Haltung der Bären zu verbessern. Und es gab auch schon zwei Planungen. Die erste sah ein Investitionsvolumen in Höhe von etwa 600 000 Euro vor, die zweite lag bei 400 000 Euro“, schaut Tierparkchef Michael Koch zurück. Wie man das Blatt auch wendet – der Stadt, die an chronischer Finanznot leidet, fehlte und fehlt schlichtweg das Geld. Also fiel die Entscheidung, sich von den Bären zu trennen. Hier ist das Bärengehege nun verwaist, wird es aber nicht bleiben. Voraussichtlich noch in diesem Jahr sollen hier Loris und possierliche Erdmännchen einziehen und für die Besucher eine neue Attraktion sein.

Derwesten.de - 19. März 2008
Zuwachs im Bärenwald
Der Anholter Bärenwald in Isselburg (Kreis Borken) hat zwei neue Bewohner bekommen: In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch trafen zwei 16-jährige Braunbärweibchen aus dem Tierpark Suhl in Thüringen ein. Den beiden bislang namenlosen Schwestern gehe es gut, sagte Torsten Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Tierschutzbund. Die Organisation hatte die Verlegung der Bären aus Suhl initiiert. In der neuen Umgebung könnten die Tiere unter weitaus besseren Bedingungen leben, sagte der Sprecher. Statt 130 Quadratmeter hätten sie 10 000 Quadratmeter Platz. Sie könnten nun über «naturnahen Boden» wandern, Teiche lüden die Bärinnen zum Baden ein.

Thüringische Landeszeitung -18. März 2008
Schnitzeljagd und neue Schilder
Die erste Nachricht beim gestrigen Oster-Pressegespräch im Tierpark Gera war taufrisch: In der Nacht zuvor war das Zwillingspärchen Kamillo und Kamira als erster Mufflon-Nachwuchs dieses Jahres zur Welt gekommen; die Eltern sind Kira und Fluke. Tierparkleiter Ulrich Fischer und Tierparkinspektor Jan Bauer wollten einige Neuerungen vorstellen, denen die Tierparkbesucher über Ostern begegnen werden. Die erste besteht aus acht Stationen und nimmt ihren Anfang an den Kassen: eine Waldzoo-gemäße "Schnitzeljagd". Entwickelt haben die als öffentlichkeitswirksames Projekt bei einem vorjährigen Praktikum im Tierpark fünf Biologiestudentinnen von der Uni Jena. In extra dafür angefertigten, aber auch für anderes Infomaterial verwendbaren Kästen finden die Jagdwilligen - gedacht ist vor allem an Kinder - A 4-Blätter mit Informationen zur Tierwelt und zu Naturphänomenen. Und am Ende ein kleines Quiz, das gewissermaßen Schnitzel zur nächsten Station ausstreut. Sind alle acht Stationen gefunden, lassen sich die Rückseiten der Blätter zum großen Bild eines Elchbullen zusammenfügen. Die nächste Neuerung hatten die Tierparkleute fotogerecht auf einem Tisch drapiert: die ersten acht Tierschilder des neuen Beschilderungssystems im Tierpark.

Märkische Allgemeine - 19. März 2008
Mit dem Rüden Henri gibt es in Kunsterspring jetzt wieder einen zweiten Fischotter
An so viele Aufmerksamkeit muss sich Henri erst gewöhnen. Noch geniert er sich ein wenig, wenn er durch die Kunster tobt und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt. Seit einer Woche ist Fischotter Henri erst im Heimattierpark, da muss er sich erst noch ein bisschen eingewöhnen. Mit Henri gibt es für die Besucher im Tierpark Kunsterspring wieder zwei Fischotter zu bestaunen. Für Fischotterdame Frieda hat damit auch die Zeit der Einsamkeit ein Ende. Im vergangenen Oktober war Stummel, ihr Partner im Gehege, gestorben.

oe24.at - 12. März 2008
Ältestes Zoo-Nashorn in Niedersachsen wird 50
Das weltweit älteste Zoo-Nashorn ist am Mittwoch 50 Jahre alt geworden. Wie der Serengeti-Park im niedersächsischen Hodenhagen am Mittwoch mitteilte, wurde das Breitmaulnashorn Charly 1958 in Südafrika im Umfozoli-Reservat geboren und kam 1974 nach Hodenhagen. Der Bulle sei weltweit das ältestes lebende Nashorn, das in Menschenobhut gehalten werde


RPonline - 14. März 2008
Bald muss Davu den Zoo verlassen
Krefeld. RP-Patenkind Davu wird langsam erwachsen. Da seine Mama Nane wieder schwanger ist und die Geschwisterliebe unter Nashörnern sehr begrenzt ist, wird er Anfang April der Seidenstadt den Rücken kehren, sich in die große weite Welt wagen und in Tschechien sein Glück versuchen. Der Zoo plant deshalb, am 30. März ein Abschiedsfest für den beliebten Dickhäuter. Dann beginnt für Davu der Ernst des Lebens. Und die Krefelder wünschen ihm alles Gute.

Naumburger Tageblatt - 17. März 2008
Nach zehn Jahren wieder Affen im Tiergarten
Im Tiergarten Halberstadt sind nach zehn Jahren wieder Affen eingezogen. «Wir haben mit Spendenmitteln ein 1100 Quadratmeter großes Gehege geschaffen», sagte Michael Bussenius, stellvertretender Tiergartenleiter. In dem Freigehege, das nach oben offen ist, haben sieben Berberaffen nach einer dreimonatigen Eingewöhnungsphase ein neues Zuhause gefunden. «Wir haben das ehemalige Mufflon-Gehege umgestaltet. Bis zu 15 Meter hohe Bäume laden die Tiere zum Klettern ein», sagte Bussenius. Vor zehn Jahren wurden die Affen aufgrund schlechter Haltungsbedingungen abgegeben.

KWICK! Community Magazin - 18. März 2008
Zoo Hannover: Viel Neues für 2008
Rasant saust der Erlebnis-Zoo Hannover in die Saison 2008: Auf der neuen Sommer-Rodelbahn im Kinderland Mullewapp! Die drei Bahnen "Hühnersause", "Mäuseflitz" und die "Wilde Sau" laden zu unvergesslichen Rutschpartien ein. Vorhang auf für tierische Stars: IN der neuen Showarena präsentieren Nasenbär, Manguste, Stinktier, freche Papageien und clevere Hühner ihre besonderen Talente. Herzensbrecher unterwegs: Niedlichen Nachwuchs gibt es bei den Addax-Antilopen, den Rothschild-Giraffen, den Rauwolligen Pommerschen Landschafen und den Thüringer Waldziegen!

sz-online - 17. März 2008
Wir sind die neuen Babys im Auer Mini-Zoo
Kleiner geht’s nicht. Der Auer Zoo der Minis freut sich über quietschfidele Mini-Minis. Die Winzlinge und ihr drolliger Nachwuchs sind Publikumsmagneten. Dabei war Deutschlands einziger Zoo für Mini-Tierarten einst aus der Not heraus geboren worden. Mittlerweile bringt es der Zoo auf mehr als 30 Mini-Arten, vom Zwergrind bis zum Himalaya-Zwergstreifenhörnchen. Endlich konnte sich die Chefin auch wieder zwei der beliebten Mini-Kängurus anschaffen: „Ihre Vorgänger hatte sich ein Fuchs geholt.“ Das neue Gehege wird darum zum kleinen Hochsicherheitstrakt ausgebaut.

Aachener Zeitung - 19. März 2008
Tierpark lockt mit neuen Attraktionen
Alsdorf. Alfred Sonders wurde überrollt - im positivsten aller Sinne. Überrollt von der Hilfs- und Spendenbereitschaft der Alsdorfer Bevölkerung, aus Politik und Wirtschaft: «Das ist eine tolle Erfahrung. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass sich so viele Unterstützter melden würden.» Seit Anfang des Jahres hat der Geschäftsführer der Freizeitobjekte Alsdorf (Foga) auch die Bewirtschaftung des «Tierparks Alsdorfer Weiher» übernommen. Neueste Attraktionen sind zwei Schnee- und zwei Schleiereulen, zwei Wildkatzen, zwei Eselchen sowie eine kleine Herde mit drei Lamas. Ein kleines Osterspecial kommt von der Kulturgemeinde Alsdorf: Im Verlauf des kommenden Sonntagnachmittags gibt es für die Besucher des Tierparks ein buntes Osterei als Geschenk.

Aachener Nachrichten - 19. März 2008
Etliche Helfer krempeln Ärmel für den Tierpark hoch
Alsdorf. Das Tempo ist beachtlich. Täglich tut sich was im Tierpark am Alsdorfer Weiher. Und zwar an vielen Stellen. Hier sorgt Rindenmulch unter den Spielgeräten für trockene Kinderfüße, dort glattes Holz für bequemeres Sitzen auf den Bänken. Etliche neue Tiere tummeln sich zudem in den Gehegen. Lamas, Schneeeulen und Wildkatzen sind die jüngsten Attraktionen.

RP ONLINE - 17. März 2008
Für Nüsse tut der Papagei alles
Im Twistedener Vogelpark „Plantaria“ erforschte eine Hamburger Studentin die kognitiven Fähigkeiten von Graupapageien. Sie lernte Faulpelze, Gewohnheitstiere und geistige Überflieger kennen.

Lausitzer Rundschau Brandenburg - 17. März 2008
Humboldt-Pinguine erste Planscher im Frack
Zehn bis zwölf Humboldt-Pinguine werden die ersten Gäste des Lübbenauer Spreeweltenbades sein, die im Frack herumplanschen. Mit ihnen soll sich nach den Wünschen von Geschäftsführer Michael Jakobs nicht nur der Badespaß aller anderen Gäste vervielfachen – die lustigen Gesellen werden auch wissenschaftlich beobachtet. Noch vor Weihnachten könnten sie die Lieblinge aller Badegäste an der Alten Huttung werden.

FR-online.de - 17. März 2008
Polizei geht von professionellen Dieben aus
Schotten. Das Verschwinden der Kängurus aus einem Tierpark in Osthessen bleibt rätselhaft. Polizei und Park-Betreiber gehen davon aus, das professionelle Diebe die Beuteltiere aus dem Park entwendet haben. "Wir vermuten, dass die Tiere an einen Zoo im Ausland verkauft werden sollen", sagte eine Sprecherin des Parks in Schotten (Vogelsbergkreis). Unbekannte hatten in der Nacht zum Freitag (14.03.2008) den Zaun des Tierparks aufgeschnitten und acht Kängurus aus dem Gehege geholt und abtransportiert. Die Polizei hat bisher keine Spur von den Tätern.

hr online - 16. März 2008
Känguru wieder eingefangen
Das namenlose Känguru-Männchen sitzt derzeit alleine in einem beheizten Raum des Tierparks Vogelsberg in Quarantäne. Besuchern ist der Eintritt verboten, nur Mitarbeiter des Tierparks und ein Tierarzt kümmern sich um das Känguru. "Es ist immer noch sehr nervös und unruhig. Es sitzt deshalb in einem separaten Raum", berichtete Tierpfleger Jürgen Müller in einem Interview mit hr1. Die sieben Artgenossen, mit denen das Känguru das Gehege bislang geteilt hatte, sind immer noch verschwunden. Polizei und Tierpark gehen davon aus, dass die sieben anderen Tiere von Dieben gestohlen und inzwischen bereits ins Ausland transportiert wurden. Die acht Kängurus waren in der Nacht zum Freitag wahrscheinlich von Dieben aus dem Schottener Vogelpark gestohlen und zunächst in einen Schuppen gesperrt worden. Eines der Tiere entwischte dabei.

Südkurier - 17. März 2008
Mutmaßliche Täter im Wildpark entwischt
Verdächtige wurden bei einem Rundgang im Wildpark gesehen, konnten aber entwischen. Die unbekannten Täter, die seit Anfang März mehrfach Löcher in Zäune beim Wild- und Freizeitpark Allensbach schnitten, wollten offenbar am vergangenen Wochenen de erneut zuschlagen. Jedenfalls wurden vom Personal bei einem Rundgang im Park zwei Personen gesehen, die dort nichts zu suchen hatten. „In der Nacht zum Samstag konnten wir zwei Leute fast überführen“, berichtet Parkleiterin Martina
Schleith. Die bei den Personen konnten jedoch flüchten. Ein Erfolgserlebnis für die Parkbetreiber gab es dafür am Montagabend: Fünf der frei gelassenen Sikahirschkühe konnten in der Nähe des Wildparks eingefangen werden.

Aachener Zeitung - 18. März 2008
Brückenkopf-Zoo: Es droht eine Verkleinerung
Ja, der Zoo ist in die Jahre gekommen. Es muss dringend etwas getan werden. Dass man jetzt zum Brückenkopf-Park gehört, findet der Zooleiter gut. «Die Frau Dr. Esser als Parkchefin bemüht sich, hilft wo sie kann», hebt er hervor. Doch das ist für ihn und seine vier Mitarbeiter einfach nicht genug. «Wir müssten dringend unseren Zoo erweitern. Aber wenn man den Gerüchten glaubt, dann werden wir ja noch verkleinert. Dies drückt auf die Stimmung, denn dann sind wir bald kein Zoo mehr, sondern ein Bauernhof mit einigen Tieren.» Die Stadtentwicklungsgesellschaft plant, einige Flächen, die in unmittelbarer Nähe des Parks liegen, jetzt Bestandteil des Zoogeländes sind, zugunsten eines Golfplatzes zu opfern.

lifepr.de - 19. März 2008
Wenn die Eierschlange nachts im Zoo Basel ihr Maul aufreisst
Basel. Wenn Afrikanische Eierschlangen ihr Maul aufreissen, tun sie dies meist im Dunkeln und zu einem einzigen Zweck: Eier sind zwar ihre Leibspeise, aber ein solches zu verschlingen ist eine ziemliche Herausforderung. Wenn Eierschlangen Junge kriegen, sind im Zoo die Tierpfleger gefordert. Sie müssen die Kleinen laufend mit Eiern der richtigen Grösse füttern. Deshalb werden in den ersten Monaten vor allem Zebrafinkeneier und später Wachtel- und Taubeneier serviert.

Badische Zeitung - Dienstag, 18. März 2008
Steinen: 'Flocke' fliegt durch die Lüfte
Saisonstart im Vogelpark: Am Samstag hat im Vogelpark Steinen die Saison 2008 begonnen. Bei warmem Wetter fliegen bereits Störche um das Parkgelände und suchen in den feuchten Wiesen nach Nahrung und Nistmaterial. Auch die Greifvögel der Falknerei erhoben sich in die Lüfte. Schon vor einiger Zeit wurde das Trainingsprogramm mit Adlern, Falken und Eulen wieder aufgenommen, die nun voller Erwarten auf ihre Einsätze in der Falkner-Arena warten. Seit fünf Jahren mit dabei ist auch Flocke. Flocke kein fliegender Eisbär, sondern eine prächtige Schnee-Eule.


PR-Inside.com - 18. März 2008
Trauerschwan Petra wird von Tretboot getrennt
Der Münsteraner Trauerschwan Petra und das lange von ihm verehrte Tretboot in Schwanenform werden am Donnerstag getrennt. Petra war dem Tretboot untreu geworden und ist nun mit einem echten weißen Höckerschwan zusammen.

Ostsee Netz - 18. März 2008
Zwergotter Bonnie & Clyde im Sea Life Timmendorfer Strand
Das Sea Life Timmendorfer Strand ist bei Ostee-Urlaubern ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Jetzt gab es in Teimmendorfer Strand ungewöhnlichen Zuwachs: Zwei asiatische Zwergotter, die auf die vielversprechenden Namen Bonnie und Clyde hören, haben kürzlich ihr neues Dschungel-Zuhause an der Ostsee bezogen.

n-tv.de - 17. März 2008
Hamburger Storch auf Abwegen
In der israelischen Stadt Raanana ist unerwarteter "Staatsbesuch" aus Deutschland gelandet. Ein männlicher Storch sei von seinem üblichen Weg von Afrika nach Deutschland abgekommen, ermüdet gewesen, oder er habe aus großer Höhe eine Störchin im Tierpark von Raanana gesichtet, berichtete Dov Beigel, Leiter des kleinen Parks. Der Storch sei beringt gewesen, und so konnte "einwandfrei" festgestellt werden, dass er aus Hamburg stamme. Die Hamburger werden nun mindestens ein Jahr warten müssen, bis ihr Storch zurückkehrt. Das deutsche Federtier scheint sich nämlich in die Störchin im Gehege verliebt zu haben.

RPonline - 12. März 2008
Zoo entwarnt: Keine Infektion bei Großkatzen
Aufatmen im Krefelder Zoo: Rund drei Wochen nach dem Ende der Pocken-Infektion bei den Zebramangusten zeichnet sich ab, dass keine weiteren Krankheitsfälle bei Großkatzen aufgetreten sind.


RP ONLINE - 18. März 2008
Umbau im Gehege der Zebramangusten
Das Gehege der wegen eines Virus getöteten Zebramangusten im Zoo Krefeld ist ausgebaggert und abgebaut worden. Bei dem Abbau der alten Anlage ist besonders auf den Erhalt der seltenen Libanonzeder geachtet worden, deren Wurzelwerk sich im ganzen Gehege verästelt hat. Für die Zebramangusten soll an einer anderen Stelle im Zoo ein neues Gehege eingerichtet werden.


Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos – Meldungen international

Niederländische Meldungen

trouw.nl - 19. März 2008
Beren naar buiten
Bären nach draußen
Der kleine Eisbär von Ouwehands Tierpark in Rhenen kann am Donnerstag zum erstenmal ins Freie mit Mutter, Vater und Oma. Das Eisbärchen ist am 13. Dezember geboren und seitdem in der Wurfhöhle durch Mutter Freedom versorgt worden. Das zweite Kind, das Freedom gebar, starb nach drei Tagen, so die Tierpfleger. Eisbären in Gefangenschaft brauchen absolute Ruhe, um ihre Jungen zur Welt zu bringen und im ersten Lebensabschnitt zu betreuen. Ouwehands Tierpark hat dafür vor sieben Jahren spezielle Wurfhöhlen in der neuen Eisbärenanlage gebaut. Sie brachten Erfolg, denn Muttter Freedom ist ebenfalls in Rhenen geboren. Deren Mutter Huggies kam als drei Monate altes Jungtier aus einem Zoo in Schweden. Auch in Burgers' Zoo in Arnhem ist diese Woche ein neuer Bär zu sehen. Der männliche Malaienbär Frodo erkundet seine Anlage in der Rimba, dem neuesten Teil des Arnheimer Zoos. Frodo erhält in den kommenden Wochen Gesellschaft u.a. von zwei weiblichen Bären, Tigern, Schlangen, Affen und Hirschen. Frodo soll für Nachkommenschaft sorgen. Aus diesem Grunde reiste der in Berlin geborene Bär zuerst nach Beekse Bergen. Die zwei älteren weiblichen Bären dort machten jedoch sehr deutlich, daß Frodo Annäherungsversuche nicht überleben würde. Deshalb wurde das Männchen nach Arnhem verschickt, wo es nun Gesellschaft erhält von zwei jungen Weibchen aus Keulen. Für malaiische Sonnenbären wird ein weltweites Zuchtprogramm organisiert, weil die Tiere geschützt sind und sich nur schwer fortpflanzen. Burgers' Zoo hat hinter der Rimba eine separate Wurfstation für die Bären gebaut.

theagenda.nl - 19. März 2008
Alle Paaseieren verzamelen!
Alle zum Ostereier sammeln!
Auch im Noorder Dierenpark in Emmen wird Ostern in diesem Jahr nicht unbemerkt vorübergehen. Hier kann man in den Osterferien zum Beispiel die Eigenwillige Eiershow anschauen kommen. Man kann entdecken, wie gigantisch das größte Ei der Welt ist und sehen, daß nicht nur Vögel Eier legen. Nach Ablauf dieser Show bist du ein echter Eierexperte. Die Eigenwillige Eiershow ist zu sehen im Kindertheater de Hooischuur [große Klappe] neben dem großen Spielgarten. Reservieren ist nicht nötig, aber voll ist voll. Ostersonntag und Ostermontag ist der Tierpark bis 18 Uhr geöffnet. Die Spielexpedition Yucatán ist während der Osterferien (21., 22., 23. und 24. März) bis 19 Uhr geöffnet.

knack.be - 19. März 2008
Indische neushoorn Planckendael bevalt van dochter
Panzernashorn brachte in Planckendael weibliches Jungtier zur Welt
Im Tierpark Planckendael hat das Panzernashorn Johanna vor kurzem eine Tochter geboren. Die Geburt ist eine sehr gute Nachricht für das internationale Zuchtprogramm für diese bedrohte Tierart, teilt Planckendael am Mittwoch mit. Am Mittwoch zwischen 13 und 14 Uhr wird die "Kleine", die bereits 60 kg wiegt, zusammen mit ihrer Mutter die ersten Schritte an der frischen Luft tun. Die Nashornfamilie in Planckendael besteht jetzt aus "Oma" Zutuma, deren Tochter Johanna, Zuchtbulle Gujrat und dem kerngesunden Sprößling. Der Name des Kalbs muß dieses Jahr mit einem J beginnen und wie die Tradition es will, soll es ein indischer Name werden.

gelderlander.nl - 19. März 2008
Beer Frodo is Europa's hoop in bange dagen
Bär Frodo ist Europas Hoffnung in bangen Tagen
Arnhem. Der Bewohner von Burgers' Rimba bekam gestern zur Eröffnung seiner neuen Anlage ein reichliches Sortiment von Obst und Süßigkeiten. Er mußte anstrengen, um die Leckereien zu erreichen. Obwohl Burgers' Rimba, der malaiische tropische Regenwald, sich noch vollauf im Bau befindet, können die Besucher dort von Ostern ab Bären, Affen, Hirsche und Rinder betrachten. Das Bärenmännchen Frodo ist Europas Hoffnung in bangen Tagen, denn Malaienbären pflanzen sich nur schwer fort. Außerdem gibt es einen großen Mangel an Männchen in der Zoopopulation. Frodo ist ein junges Männchen im Alter von drei Jahren und neun Monaten, geboren im Tierpark Berlin. Im Rahmen des Europäischen Zuchtprogramms für Malaienbären ist Frodo vor einiger Zeit in den Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek gereist, wo er verkuppelt werden sollte mit zwei älteren Bärendamen. Das blieb ohne Erfolg. Die zwei älteren Bärendamen in Hilvarenbeek, beide etwa 15 Jahre alt, hatten kaum ein Auge für den jungen Bärenknaben und das wurde Frodo mit unmißverständlicher Bärenkommunikation deutlich gemacht. In Burgers' Zoo wird Frodo mit der Zeit mit zwei jüngeren, sechs Jahre alten Bärendamen verkuppelt, die aus dem Zoo in Keulen nach Arnhem kommen sollen.

artis.nl - 18. März 2008
Olifant Thong Tai weer zwanger
Elefantin Thong Tai wieder trächtig
Artis hofft, im nächsten Frühjahr erneut einen kleinen Elefanten begrüßen zu können. Elefantenmutter Thong Tai ist wieder trächtig. Im August 2005 hatte sie Elefantenkalb Yindee geboren. Thong Tai wurde erfolgreich befruchtet durch Elefantenbulle Nikolai. Nikolai kann nun seine guten Taten anderswo verrichten. Am 1. April reist er ab im Rahmen des Europäischen Zuchtprogramms für Asiatische Elefanten in den Zoo von Hannover, wo sechs Elefantenkühe ihn sehnsüchtig erwarten.

trouw.nl - 18. März 2008
Artis verwacht weer babyolifantje
Artis erwartet wieder ein Elefantenbaby
Artis erwartet im Frühjahr 2009 ein neues Elefantenbaby. Thong Tai, die im Mai 2005 Tochter Yindee zur Welt brachte, ist erneut trächtig. Elefantenbulle und zukünftiger Vater Nicolai wird gedankt für die erbrachten Dienste und er zieht in Kürze nach Hannover, wo sechs Weibchen voller Sehnsucht auf ihn warten, teilt der Amsterdamer Tiergarten am Dienstag mit. Wann genau das Elefantenkalb geboren wird, ist noch schwer zu sagen, weil nicht bekannt ist, wann Thong Tai gedeckt wurde. Nicolai ist nicht der Vater der populären Yindee. Das ist Alexander aus Rotterdam. Der deckte Thong Tai kurz vor ihrer Abreise aus Blijdorp. Die 16-jährige Mutter Thong Tai kam einen Monat später nach Artis für das Europäische Zuchtprogramm. Nach der Abreise [Nicolais] gibt es noch drei Elefanten in Amsterdam: Thong Tai, Yindee und die 38-jährige Win Thida. Verschiedene europäische Tiergärten arbeiten zusammen in einem Zuchtprogramm für Asiatische Elefanten. Der Tiergarten Blijdorp in Rotterdam leitet das Projekt. Asiatische Elefanten sind in der Wildnis vom Aussterben bedroht. Die Zuchtprogramme sollen dafür sorgen, daß der Elefant mit den relativ kleinen Ohren weiterexistiert.

artis.nl - 18. März 2008
Kom met Pasen eieren zoeken in Artis
Komm zu Ostern nach Artis Eier suchen
Die Ostertage Sonntag, 23. und Montag, 24. März versprechen wieder fröhliche Artistage zu werden! Mit reichlich Eieraktivitäten natürlich... Traditionsgemäß kann man ab Karfreitag im Brutapparat-Häuschen sehen, wie verschiedene Küken aus dem Ei schlüpfen. Am ersten und zweiten Ostertag kann man in Artis auch Ostereier suchen. An diesen Tagen führt eine schöne Suchtour an verschiedenen "eierlegenden" Tieren entlang durch den ganzen Garten. Am zweiten Ostertag gibt es dort außerdem ein Oster-Infomobil und Eier-Quiz bei den Affenfelsen.

artis.nl - 18. März 2008
Kinderboerderij en broedmachine
Streichelzoo und Brutmaschine
Kein Zoo ist komplett ohne Streichelzoo - dieser Meinung ist Artis schon ganz lange. Am 31. Juli 1939 wurde der älteste Streichelzoo der Niederlande eröffnet. Auf dem nostalgischen Bauernhof des Streichelzoos laufen viele Tiere frei umher. Schafe, Ziegen, Borstenvieh, Hühner und Tauben gehören bereits seit der Eröffnung am 31. Juli 1939 zu den festen Bewohnern. Es ist der einzige Ort in Artis, wo man die Tiere nach Herzenslust liebkosen kann, wofür zum Beispiel die schönen Göttinger Minischweine speziell ausgewählt wurden. Früher züchteten die Menschen in jeder Gegend einen eigenen Typ Kuh, Huhn, Ziege und Schwein. Das führte zu einer reichhaltigen Vielfalt an Formen und Farben und somit Rassen. Manche altholländische Rassen sind sogar zu erkennen auf Werken alter Meister aus dem 17. Jahrhundert. Von der großen Vielfalt ist in den Niederlanden wenig übriggeblieben, vor allem weil die moderne Landwirtschaft lediglich einige hochproduktive Rassen nutzt. Dank der Stiftung sind seltene Haustierrassen erhalten geblieben, wovon einige, wie das Nordholländische Blaue Huhn [Noord-Hollandse blauwe kip] auch im Artis-Streichelzoo zu sehen sind. Direkt am Streichelzoo findet man das Brutapparat-Häuschen, das von Ostern an bis Ende September geöffnet ist. Da kann man sehen, wie allerlei Eier im Brutapparat ausgebrütet werden, wie Küken aus dem Ei schlüpfen und wie die Küken vom ersten Lebenstag an aufwachsen. Denk aber nicht, daß alle Artis-Vogeleier im Brutapparat ausgebrütet werden. Artis überläßt das am liebsten soviel wie möglich den Vogeleltern, aber leider geht das nicht immer gut. Vor allem bei den seltenen Enten und Gänsen, die frei an den Teichen leben, muß man Eier und Küken beschützen gegen Belagerer wie Möwen, Reiher und andere Räuber. Und manchmal ziehen es auch die Pfleger selbst vor, die Eier aus dem Nest zu holen, weil sie aus Erfahrung wissen, daß das die größte Chance für das Ausschlüpfen ist. Auf jeden Fall erhalten die Besucher gerade dadurch die Möglichkeit, von Ostern an bis Ende September einen besonderen Blick auf Eier und Küken zu werfen.

dierennieuws.nl - 18. März 2008
IJsbeerjong voor het eerst naar buiten in Ouwehands
Eisbärenjunges zum erstenmal draußen in Ouwehands
Am Gründonnerstag (20. März) um 12 Uhr wird das Eisbärchen, daß im Dezember zur Welt kam, zum erstenmal die Rhenener Außenluft schnuppern. Am 13. Dezember 2007 schenkte Eisbär Freedom zwei Jungen das Leben in Ouwehands Tierpark in Rhenen. Nach drei Tagen hatten die Tierpfleger über Kamerabilder festgestellt, daß eines der Jungen nicht mehr am Leben war. Für Eisbär Freedom war es der erste Nachwuchs. Freedom ist ein Junges von Huggies. Sie kam gemeinsam mit ihrer Mutter, als sie drei Monate alt war, aus Schweden nach Ouwehand. Mit der Geburt des jetzigen Jungen wurde eine dritte Generation geboren. Ouwehands Tierpark hat vor sieben Jahren in ein völlig neues Gehege investiert mit einem Unterwasser-Panorama, Felspartien, einem Wasserfall und nachgestalteter Tundra. Hinter den Kulissen haben wir zwei moderne Wurfhöhlen gebaut, um diese Tiere zu züchten und man kann deutlich sehen, daß das Früchte getragen hat. Die Eisbärengruppe von Ouwehand besteht zur Zeit aus vier Eisbären: Victor, der Vater des Jungen, Huggies und die fünfjährige Tochter von Huggies Freedom mit ihrem Jungen. Die niederländische Eisenbahn hat die Patenschaft übernommen über das Eisbärenjunge und organisiert einen Namenwettbewerb für das Eisbärchen. Am Sonntag, dem 6. April, wird der Name des jüngsten Sprosses der Eisbärengruppe bekanntgegeben in Ouwehands Tierpark in Rhenen.

blikopnieuws.nl - 18. März 2008
Watoessies en Siamang geboren in DierenPark
Watussis und ein Siamang im Tierpark Amersfoort geboren
Amersfoort. Im Tierpark Amersfoort wurden in den letzten zwei Tagen drei Jungtiere geboren. Sonntagnacht und letzte Nacht wurden dort zwei Watussikälber geboren und am Montagmorgen wurde ein Siamangweibchen Mutter eines Neugeborenen.

amsterdam.nl - 18. März 2008
Artis-olifant Thong Tai weer zwanger
Artis-Elefantin Thong Tai wieder trächtig
Elefantenbulle Nikolai wurde 1993 in einem kanadischen Zoo geboren, lebte danach einige Jahre im Zoo Hannover und kam zu Beginn des Oktobers 2003 nach Artis. Mit der Abreise von Nikolai leben in Artis drei Elefanten. Neben Yindee und Thong Tai ist da noch Win Thida (38), die als erfahrene Mutter und Tante eine wichtige Rolle in der Gruppe spielt.

tilburg.nieuws.nl - 17. März 2008
Herdenking sluiting Tilburgs dierenpark
Gedenken an die Schließung des Tilburger Tierparks
Tilburg. In Tilburg wird diese Woche daran erinnert, daß vor 35 Jahren die Pforten des Tilburger Tierparks definitiv geschlossen wurden. Der Park wurde von 1932 bis 1973 durch die Familie Van Dijk geleitet. Diese Woche kommt ein Buch in den Handel, geschrieben von Nicole van Dijk, Enkelin eines der Gründer. Ihr Onkel Qriel war auch einer der damaligen Direktoren. Er pflegte teure Erinnerungen an die Zeit des Tilburger Tierparks und ist stolz auf seine Familie.

infothuis.tv - 17. März 2008
Vlindertuin Leidschendam heringericht
Schmetterlingsgarten Leidschendam restauriert
Nach einer arbeitsintensiven Restauration und einer extra Finanzspritze von 100.000 Euro wird der Schmetterlingsgarten in Leidschendam "Vlinders aan de Vliet" [Schmetterlinge am Bach], am Freitag, dem 21. März, dem ersten offiziellen Frühlingstag, ab 10 Uhr wieder für Besucher geöffnet. Neben Hunderten farbenprächtigen, flatternden und schwebenden Schmetterlingen gibt es Otter, Eidechsen, Schlangen, zahlreiche Vögel und jetzt auch Ginsterkatzen. Der Schmetterlingsgarten ist ein richtiger kleiner Zoo für Jung und Alt. Zwischen 2. Mai und 31. Oktober 2006 kamen mehr als 15.000, in der zweiten Saison waren es fast 20.000 Besucher. Für Leidschendam-Voorburg eine Touristenattraktion von Format. In der dritten Saison wird mit 25.000 Besuchern gerechnet. Siehe auch:
http://www.vlindersaandevliet.nl.

overloonzoo.nl - 14. März 2008
De lente is al aangebroken in Zoo Parc Overloon
Der Frühling ist bereits angebrochen im Zoo Parc Overloon
Es ist Stoßzeit im Zoo Parc Overloon! So sind die Störche sehr mit ihren Nestern beschäftigt, es sind inzwischen schon drei Hirschziegenantilopen geboren, es wird fleißig gearbeitet an der neuen Anlage für den Schabrackentapir und es werden Vorbereitungen getroffen für die Ankunft des Großen Ameisenbären. Auch können die Besucher eine neue Tierart erwarten: Chinasittiche. Am Ostermontag finden die Greifvogelvorführungen um 13, 14.30 und 16 Uhr statt. Am Bienenstand ist auch reichlich Betriebsamkeit; der Imkerverein Venray ist zwischen 13.30 und 16 Uhr anwesend, um Rede und Antwort zu stehen zum Leben der Bienen.

knack.be - 16. März 2008
Girafje geboren in safaripark in Aywaille
Giraffe geboren im Safaripark in Aywaille
Im Safaripark Monde Sauvage im Lüttischen Aywalle wurde eine Giraffe geboren. "Es handelt sich um ein sehr seltenes Ereignis und es ist das Ergebnis einer bemerkenswerten und jahrelangen Tätigkeit", heißt es in einem Kommunique der Direktion des Parks. Der Mutter und dem Giraffenkalb geht es gut. Die Besucher werden sie aus der Nähe sehen können im Savannen-Gelände, das neu angelegt wurde im Park. Während der Wochenenden sollen inmitten der Giraffen sogar Frühstücks organisiert werden, so das Kommunique. Zunächst lebten vier Männchen im afrikanischen Teil des Safariparks. Zwei der Männchen wurden ausgetauscht gegen ein Weibchen aus einem anderen Tierpark. Dann wurde eins der übrigen Männchen ersetzt durch ein zweites Weibchen. Monde Sauvage zählt heute also zwei Weibchen, ein Männchen und ein Giraffenkalb.

haaksbergen.tctubantia.nl - 15. März 2008
Lentekriebels Zoo Labyrinth Boekelo
Frühlingsgefühle im Zoo Labyrinth Boekelo
Im Zoo Labyrinth Boekelo ist der Frühling bereits angebrochen! Die Europäischen Störche sind sehr mit der Paarbildung beschäftigt, die Flamingos sind beim Nestbau und alle Bäume und Pflanzen beginnen wieder zu blühen. Während des Osterwochenendes gibt es genug zu tun. So können Kinder zu richtigen Ei-ologen werden, wenn sie an der Suchtour Eitje (Ei-chen) teilnehmen, sie können sich als Paläontologen während der Expedition Mammut betätigen, spektakuläre Greifvogelvorführungen finden statt und wer eine eigene Kamera mitnimmt, kann sich mit dem Osterhasen fotografieren lassen! Kinder können gratis teilnehmen an der Expedition Mammut, die Aktivität startet am Ostermontag um 11.45 Uhr und 13.30 Uhr. Zoo-Abenteuer auch mit dem Zoomobil "Lauter nette Tiere" (Beestenboel), das zu Ostern ausfährt. Hier können Besucher anhand von vielen tierischen Gegenständen mit eigenen Augen entdecken, wie spannend die Tierwelt ist. Bei Beestenboel werden verschiedene Materialien wie Schädel, Eier, Federn und Felle erklärt und Besucher können selbst das alles entdecken. So kann gefühlt werden, wie weich das Fell eines Yaks ist, gesehen werden, wie ein Schädel von einem Präriehund aussieht und man kann etwas hören über den Unterschied zwischen Ara- und Nandufedern. Die Besucher fühlen, wie der Wind an ihrem Gesicht lang streift, wenn die Greifvögel dicht über ihre Köpfe rauschen während der spektakulären Greifvogeldemonstrationen. Am Ostersonntag finden die Greifvogeldemonstrationen um 13, 14.30 und 16 Uhr statt. Internet: www.boekelozoo.nl.

dierennieuws.nl - 14. März 2008
Beleef het Paasweekend in Dierenpark Wissel!
Erlebe das Osterwochenende im Tierpark Wissel!
Die Sonne scheint jeden Tag wieder etwas länger und das sorgt für Frühlingsgefühle: die Gebirgsloris fliegen hin und wieder ihren Nistkasten an und das kann bedeuten, daß dort gebrütet wird! Auch die Marabus scheinen wieder zu brüten. Neue Tierarten werden erwartet; unter anderem wird fleißig gearbeitet an der Vergrößerung der Anlage für die Derbywallabys, wo in Kürze eine neue, besondere Tierart willkommen geheißen wird: Flinke Känguruhs oder Sandwallabys. Zu Ostern startet die Frühjahrssuchtour "Born to be Wild". Teilnehmer von 6 bis 12 Jahren, die sich auf diese Suchtour begeben, erfahren alles über neugeborene Tiere und ihre Aufzucht. Wer wird nach der Geburt unmittelbar seinem Schicksal überlassen und wer bleibt noch Jahre unter Mutters Fittichen? Wer hat Angst vor seinen ersten Schwimmversuchen und wer wiegt bei der Geburt schon sechs Kilo? Auf diese und andere Fragen erhalten die Teilnehmer eine Antwort. Die vollständigen Einnahmen von Born to be Wild gehen an ein Kranichprojekt in Rußland. Die Naturschutzstiftung Stichting Zodiac Nature Watch, mit der der Tierpark Wissel eng zusammenarbeitet, unterstützt ein Projekt, in dem befruchtete Kranicheier von Zuchtstellen in europäischen und amerikanischen Zoos ausgebrütet werden in einem Zuchtzentrum in Rußland. Die Jungen werden mit so wenig wie möglich menschlichem Kontakt aufgezogen, um sie dann auszusetzen in der Natur. So wird die Kranichpopulation wieder auf einen ausgeglichenen Stand gebracht. Suchtourformulare erhält man vom 23. März bis einschließlich 11. Mai an der Kasse für 1,50 Euro. Website: www.wisselzoo.nl.

dierennieuws.nl - 14. März 2008
Lentekriebels in Aqua Zoo Friesland tijdens Paasweekend
Frühlingsgefühle im Aqua Zoo Friesland während des Osterwochenendes
Viele Bewohner von Aqua Zoo Friesland haben Frühlingsgefühle. Unter anderem bei Humboldt-Pinguinen, Rosapelikanen, Hawaiigänsen und Schwarzhalsschwänen wurden schon Eier gelegt. Bei den Brillenpinguinen ist sogar schon ein Junges geschlüpft! Besucher können auch neue Tierarten begrüßen, wie Gürtelvaris, Gürteltiere und Australische Gespenstschrecken. Es wird fleißig gearbeitet an einer neuen Känguruh-Insel. Hier werden im Laufe des Jahres Rote Riesenkänguruhs, Sumpfwallabys und Parmakänguruhs beherbergt. Die Emus werden die Nachbarn dieser Beuteltiere werden. Zu Ostern startet die besondere Suchtour Eitje (Ei-chen). Große Eier, kleine Eier, runde Eier, gefärbte Eier. Es gibt so viele verschiedene Eier, daß man wohl ein Ei-ologe sein muß, will man die ganzen verschiedenen Eier mit ihren Eigenschaften auseinander halten können! Die jungen Teilnehmer gehen mit einem Suchtourformular an fröhlich gefärbten Schildern im Park entlang und erfahren dabei alles über schöne, sonderbare, große und farbenfreudige Eier. Nach der Tour können sie sich als ein echter Ei-ologe bezeichnen! Die vollständigen Einnahmen von Eitje gehen an ein Kranichprojekt in Rußland. Besucher spüren den Wind an ihrem Gesicht vorbei streifen, wenn die Vögel dicht über ihre Köpfe hinweg sausen während der spektakulären Vogelvorführungen. Eine besondere Vorstellung, bei der unter anderem mit Gelbbrustaras und einem Südlichen Hornraben geflogen wird. Am ersten und zweiten Ostertag finden die Greifvogelvorführungen um 13.30 und 15.30 statt. Website: www.frieslandzoo.nl.

dierennieuws.nl - 14. März 2008
Een dagje dierentuin (7): Dierenpark Amersfoort
Ein Tag im Zoo (7): Tierpark Amersfoort
Am Sonntag, dem 25. Mai d.J., feiert der Tierpark seinen 60. Gründungstag. Was im Jahre 1948 als ein bescheidener Tierpark begann, ist anno 2008 ausgewachsen zu einem der wichtigsten Zoos in den Niederlanden. ... Der Tierpark Amersfoort ist ein Zoo mit einer "kindlichen" Ausstrahlung. Das Logo, die Website, das Blättchen für Abonnenten und die Öffentlichkeit - alle sind auf Kinder ausgerichtet. Nun sind Eltern mit Kindern die wichtigste Zielgruppe in allen Zoos, aber man kann es auch übertreiben und es ist dann doch eine versäumte Chance, wenn die seriösen Tierfreunde ignoriert werden und deshalb wegbleiben. ... In einer multi-thematischen Herangehensweise sind die Tiere ganz aus der Nähe zu sehen, lediglich getrennt durch Gitter, eine Glasscheibe oder einen Wassergraben. In der Stadt des Altertums (Stad der Oudheid) wird die Geschichte erzählt über das Verhältnis von Mensch und Tier im Altertum, und hinter dem Römischen Tor können Sie Auge in Auge stehen mit weißen Tigern, Geiern, Schakalen, Löwen und dem übriggebliebenen Gepardenmännchen Waku. Der Japanische Garten ist wirklich herrlich, wenn er in Blüte steht. Hier gegenüber sieht man die Japanmakaken auf ihrer Insel. ... Der Persische Leopard King ließ gut von sich hören, während sein Weibchen Kiara durch das Gehege lief. Es fällt uns auf, daß das Gehege immer voller wird mit allerlei Spielzeug und Hindernissen,