E-Mail-Newsletter der Zoo-AG Bielefeld

Zoo und Artenschutz in der
deutschsprachigen Online-Presse

http://www.zoo-ag.de

Redaktionsteam:
   Dirk Petzold
   Dr. Martina Raffel
   Reinhard Hellwig
   Reinhard Hoßfeld
   Dr. Christian Remenyi
   Dr. Silke Sorge
   Melanie Witte



ISSN 1619-6643

RSS-Feed


Ausgabe 413 vom 13. März 2008

Liebe Leser,

die für mich persönlich traurigste Nachricht (aufgrund der räumlichen Nähe) kam diese Woche aus dem Kölner Zoo und am "großartigsten" (man beachte die Anführungsstriche!) fand ich die Überschrift "Wilbär hatte einen Schluckauf", Gott sei Dank reißt der darauffolgende Artikel das Ruder wieder rum, auch wenn hier die Überschrift ebenfalls eher einem Kinderbuch-Titel gleicht...

Da wir gerade schon bei meinen Favoriten sind: die jungen Keas aus Stuttgart geben zwar wirklich keine gute Figur als Osterküken ab, aber es ist ja auch noch kein Ostern...

Bei den weiteren Meldungen geht es zu wie in einer Berg- und Talbahn... sich mit aufkeimendem Kannibalismus selbst vernichtende Amurtiger, Zwergflusspferde in Westafrika, die allen Vernichtungsschlägen zum Trotz überleben, eine vermutlich große Anzahl an zum Tode verurteilten Robben"babys" und ein menschenfreundlicher Delfin, der Wale rettet.

Bevor ich aber noch mehr Berge und Täler in dieser Ausgabe finde, wünsche ich Ihnen noch einen schönen Freitag und schonmal ein stressfreies Osterfest,

Ihre Annette Schubert
Inhaltsverzeichnis
Zoo
:
Meldungen deutschsprachig

Meldungen international
Pressemitteilungen
Grün im Zoo
Natur- und Artenschutz:
Meldungen
Pressemitteilungen
Weitere Infos:

Veröffentlichungen
Veranstaltungen
Stellenanzeigen
TV-Tipps
Schöne Zoowelt

Zoos  –  Meldungen deutschsprachig

Eisbären

Berliner Kurier - 7. März 2008
Wie Knut eine echte Männer-Freundschaft zerstört
Zwei Männer, die mal die dicksten Freunde waren: Der eine ist Zoo-Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz, der andere Dr. Peter Drüwa, Chef vom Tierpark Neumünster. Jetzt sind sie Streithähne. Eine Gattung, die es in ihren Tiergärten nicht geben sollte. Schuld daran ist Eisbär Knut. Fünf Millionen Euro brachte Knuts Vermarktung bisher ein – und der Tierpark Neumünster möchte davon verständlicherweise etwas abhaben. Doch das möchte Blaszkiewitz nicht. Und seit dem herrscht zwischen ihm und seinem Freund Drüwa, der schon mit dem Gericht drohte, Funkstille. "Ich weiß, er kann mächtig stur sein", sagt Drüwa. "Seit 30 Jahren kennen wir uns schon. Durch gegenseitige Zoo-Besuche und noch aus der Zeit, als Bernhard Blaszkiewitz Tierpark-Assistent in Gelsenkirchen war." Etwas von Knuts Millionen abzugeben, wäre da doch ein schöner Freundschaftsbeweis.

Kieler Nachrichten - 7. März 2008
Neumünster zieht nicht vor Gericht
Der „Fall Knut“ geht nicht vor Gericht: Neumünsters Tierpark als Besitzer des Knut-Vater-Eisbären Lars ist weiterhin um eine außergerichtliche Lösung bemüht, was eine Teilhabe an den Sondereinnahmen des Berliner Zoos durch die Knut-Euphorie angeht. Die belaufen sich nach Angaben des Berliner Zoos immerhin auf stolze 5 Millionen Euro durch Besucher-Ansturm und den Verkauf von Lizenz-Artikeln. Neumünsters Tierpark-Chef Peter Drüwa bestätigte gestern, dass Kuratorium, Beirat und Vorstand von Neumünsters Tiergartenvereinigung ihn weiterhin mit Gesprächen in Richtung Berlin beauftragt habe. Das eventuelle gerichtliche Vorgehen sei eine Übertreibung „gewisser Zeitungen“ gewesen. In Neumünster hofft man in diesem Jahr indes auf eigenen Eisbären-Nachwuchs bei dem mit sieben Jahren nunmehr geschlechtsreifen Kap und der 24-jährigen Maika. Im Falle von Nachwuchs und Besucher-Zustrom müsste dann seinerseits der Tierpark Neumünster in Konsequenz Mehreinnahmen abgeben. Denn schließlich handelt es sich bei Kap um eine Leihgabe aus Wuppertal…

PR-Inside.com - 6. März 2008
Krach um Knut
Der Eisbär Knut wird möglicherweise ein Fall für das Gericht. «Wir versuchen zunächst aber, mit dem Zoo Berlin eine einvernehmliche Lösung zu finden», sagte der Direktor des Tierparks Neumünster, Peter Drüwa, am Donnerstag auf ddp-Anfrage. Sollte dies scheitern, «behalten wir uns gerichtliche Schritte vor». Dies hätten die Gremien der Tierparkvereinigung am Mittwochabend beschlossen. Drüwa betonte, eine außergerichtliche Einigung in dem Fall sei «sinnvoll». Er fügte hinzu: «Wir werden von unserer Seite aus aktiv versuchen, Gespräche zu vereinbaren.»

Tagesspiegel - 7. März 2008
Fisch, Fleisch und Walnüsse
Es gibt wohl kaum einen passenderen Namen für einen Eisbären als Lars. Da wären also Kinderbuchliebling Lars, der kleine Eisbär – und Lars, der große Eisbär. Knuts Vater kam am 12. Dezember 1993 in München zur Welt. Groß wurde er im Tierpark Neumünster, wo ihn zwei ältere Eisbärinnen streng behandelten.

FR-online.de - 6. März 2008
Zoo Neumünster will es "im Guten versuchen"
Eisbär-Star Knut wird vorerst noch kein Fall für die Justiz. Der Zoo Neumünster verzichtet im Streit mit dem Berliner Zoologischen Garten um Besitzrechte an Knut zunächst auf eine Klage. "Wir wollen es mit den Berlinern noch einmal im Guten versuchen", sagte Zoo-Chef Peter Drüwa der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Welt online - 06. März 2008
«Fall» Knut: Zoo Neumünster will es mit Berlin «im Guten versuchen»
Eisbär-Star Knut ist noch kein Fall für die Justiz. Im Streit mit dem Zoologischen Garten Berlin um die Besitzrechte des Publikumslieblings und einen Anteil an den Gewinnen von fünf Millionen Euro verzichtet der Zoo Neumünster zunächst auf eine Klage. «Wir wollen es mit den Berlinern noch einmal im Guten versuchen», sagte Zoo-Chef Peter Drüwa der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Zoo Neumünster beruft sich weiter auf eine Vereinbarung, wonach ihm Knut als erster lebender Nachwuchs von Eisbär-Vater Lars gehört. Lars war von Neumünster nach Berlin ausgeliehen worden.

Täglicher Anzeiger - 7. März 2008
Nürnberger Zoo darf weiterhin "Flocke" alleine vermarkten
Der Nürnberger Zoo darf weiterhin den Namen seines kleinen Eisbären "Flocke" weitgehend alleine vermarkten. Das Landgericht Nürnberg untersagte im Eilverfahren einem Allgäuer Unternehmen, mit den zusammengesetzten Bezeichnungen "Flocke, der Eisbär", "Eisbär Flocke" und "Flocke, das Eisbärenbaby" zu werben. Die Stadt Nürnberg hatte dies mit dem Argument beantragt, die Firma sei nur eine "Trittbrettfahrerin", die die Marke zu Spekulationszwecken angemeldet habe. Das Unternehmen, das unter anderem Kräuterbonbons vertreibt, machte dagegen geltend, die drei Begriffe einige Tage vor der Stadt beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen zu haben. Ob es in dem Rechtsstreit zu einem Hauptsacheverfahren kommt, ist nach Ansicht des Gerichts ungewiss. Der Zeitablauf könnte die Dinge auch so erledigen. "Der Eisbär wird schließlich größer, erklärte ein Gerichtssprecher.

net-tribune.de - 6. März 2008
Ab unter die Dusche, "Flocke"!
«Flocke» ist zum ersten Mal geduscht worden. «Sie hat es genossen», sagte der Nürnberger Zoo-Tierarzt Bernhard Neurohr am Mittwoch. Die inzwischen fast drei Monate alte Eisbärin habe die Dusche auch dringend nötig gehabt: «Hinterher roch sie viel besser, richtig frisch.» Pfleger Horst Maußner und er hätten das inzwischen fast elf Kilogramm schwere Jungtier in einen großen Plastikeimer gestellt und mit lauwarmen Wasser gewaschen. In unregelmäßigen Abständen soll die Prozedur wiederholt werden. Schon jetzt macht sich «Flocke» bei den Besucherzahlen bemerkbar: Im Januar und Februar kamen nach Angaben der Stadt 100.000 Besucher in den Zoo, 25.000 mehr als im Vorjahr und 40.000 mehr als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.

net-tribune.de - 10. März 2008
Wilbär hatte einen Schluckauf
Das Eisbären-Baby Wilbär bekommt die ersten Zähne. Das berichtete die Zoologin Ulrike Rademacher vom Stuttgarter Zoo Wilhelma am Montag. «Die Zähne brechen seit einer Woche durch.» Wilbär habe auch einen Schluckauf gehabt. Das Eisbären-Baby entwickele sich jedoch gut, sagte die Zoologin.

Stuttgarter Zeitung - 7. März 2008
Willbärs Woche Der milchsüchtige kleine Vampir
Warten auf Wilbär: erst Ende April ist der kleine Eisbärjunge für die Besucher der Wilhelma im Außengehege zu sehen. Die StZ bleibt ihm auf den Tatzen. Von nächster Woche an immer dienstags.

Südkurier - 9. März 2008
Wilbär wird ein Vierteljahr alt
Die ersten Zähnchen sind da, er klettert an seiner Mutter hoch und ist deutlich leichter als die gleichaltrige Flocke in Nürnberg: Stuttgarts Eisbär-Baby Wilbär wird an diesem Montag ein Vierteljahr alt. «Es geht ihm gut - alles ist so, wie es sein sollte», berichtete Zoologin Ulrike Rademacher. Nur einmal hätte die Pfleger Wilbär bisher kurzzeitig von seiner Mutter getrennt, um ihn zu untersuchen, gegen Staupe zu impfen und zu entwurmen. Weitere Untersuchungen seien nicht geplant.

Stuttgarter Wochenblatt - 6. März 2008
Hallo, süßer Wilbär!
Nach Knut und Flocke tappst jetzt Wilbär durch die Medienlandschaft und entzückt die Gemüter. Ein lang gehegter Traum der Wilhelma wurde wahr: Ein junger Eisbär wächst bei seiner Mutter auf.

Krone.at - 8. März 2008
Eisbären-Zwillinge kommen nach Hannover
Die Zukunft des Schönbrunner Eisbären-Nachwuchses, der Ende November des vergangenen Jahres das Licht der Welt erblickte, ist fix: Die Zwillingsbrüder werden voraussichtlich im Jänner 2010 ihre Heimat im Wiener Tiergarten verlassen und in den Zoo Hannover übersiedeln. Die Namen der süßen Bären bleiben weiterhin ungewiss. Laut Schwammer wolle man sich diese in den nächsten Wochen überlegen. Derzeit gehen beim Tiergarten zahlreiche Vorschläge ein, die Entscheidung werde dann aber intern fallen, ohne dass diese zwangsläufig berücksichtigt werden.

Welt online - 07. März 2008
Eisbären aus Wien kommen in den Zoo Hannover
Eisbärennachwuchs aus Wien für den Zoo Hannover: Ihr neues Zuhause ist zwar noch längst nicht fertig, aber schon jetzt steht fest, dass zwei Eisbären aus Schönbrunn nach Hannover kommen werden. Ihre Heimat sollen die noch namenlosen Zwillinge in zwei Jahren in der Themenwelt «Yukon Bay» finden, teilte der Zoo mit. Dort werden sie dann neben Pinguinen und Robben zu den Attraktionen zählen. Momentan sind die knapp drei Monate alten Eisbärenbabys noch bei ihrer Mutter Olinka im Zoo Schönbrunn.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 10. März 2008
Zwei Bären und ihre Magie
Es ist fast schon ein wenig ungerecht. Da hat der Zoo zum Saisonstart Nachwuchs im Giraffengehege vorzuweisen, zweimal Zwillinge bei den Waldziegen, neue Karibus sowie neue Spielgelegenheiten für Kinder. Doch die größte Aufmerksamkeit hatten am Wochenende die beiden, die noch gar nicht da sind. Die Wiener Eisbären-Zwillinge werden in zwei Jahren in die Themenwelt "Yukon Bay" in Hannover ziehen. Neun Zoos weltweit hatten sich um die Eisbären-Zwillinge beworben - Hannover mit Yukon Bay bekam die Zusage. Sprecherin Simone Hagenmeyer musste Sonderschichten einlegen, weil Zeitungen und Radiosender aus dem gesamten Bundesgebiet Fragen zu den Kuschelzwillingen hatten.



Express.de - 11. März 2008
Köln- Elefanten-Drama Totgeburt im Kölner Zoo
Baby-Drama im Kölner Zoo: Wie EXPRESS.DE exklusiv erfuhr, ist das neue Elefanten-Baby im Kölner Zoo in der Nacht zum Dienstag tot geboren worden. Pfleger fanden den kleinen leblosen Körper gegen 8.30 Uhr im Gehege. Die Geburt war eigentlich für Ende April geplant. Elefantenkuh Shu Thu Zar (13 Jahre alt) war zum ersten Mal schwanger. Vermutlich war das Baby schon vor einem halben Jahr im Mutterleib gestorben, erklärte ein Tierarzt des Zoos.

koeln.de - 11. März 2008
Elefantendrama: Totgeburt im Kölner Zoo
Der Kölner Zoo hat bei seiner Elefantenzucht einen Rückschlag erlitten. Nach Angaben einer Zoosprecherin hatte die 13-jährige Elefantenkuh Shu Thu Zar am frühen Dienstagmorgen eine Fehlgeburt. Das Jungtier wurde in der Innenanlage des Elefantenhauses gefunden. Laut Zootierarzt Olaf Behlert ist das Jungtier vermutlich schon vor einiger Zeit im Mutterleib gestorben, da der Tierkörper sehr klein war. Komplikationen seien bei erstgebärenden Elefantenkühen wie Shu Thu Zar nichts Ungewöhnliches, hieß es.

Kölnische Rundschau - 11. März 2008
Kölner Elefantenbaby tot geboren
Nach einem Baby-Boom bei den Elefanten im Kölner Zoo ist es nun zu einem Rückschlag bei der Zucht der Rüsseltiere gekommen: Am Dienstag brachte die 13-jährige Elefantenkuh Shu Thu Zar ein totes Baby zur Welt, wie der Zoo mitteilte.

Vienna Online - 10. März 2008
Österreicher ist Geschäftsführer des Welt-Zooverbandes
Mehr als 600 Millionen Besucher schreiten alljährlich durch die Tore jener 1300 Institutionen, die sich im Welt-Zooverband WAZA („World Association of Zoos and Aquariums“) zusammengeschlossen haben. Ab sofort ist ein Österreicher Geschäftsführer der in Bern beheimateten WAZA: Der 49jährige Wiener Biologe Dr. Gerald Dick.
Dick war zuletzt beim WWF International als Experte für Artenschutz tätig. Seine Doktorarbeit schrieb er über Graugänse - unter den Fittichen von Nobelpreisträger Konrad Lorenz. Der neue Geschäftsführer kommt also nicht aus den Kreisen der Zoo-Fachleute, was jedoch keineswegs unbeabsichtigt ist.

derStandard.at - 6. März 2008
"Aquazoo": Zeitreise durch die Evolution
Das nach Angaben der Betreiber größte Meeresaquarium Österreichs wird am Freitag im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels in Oberösterreich eröffnet. Es ist Teil des 2.500 Quadratmeter großen "Aquazoos", der den Besuchern eine Zeitreise durch die Evolution bietet. Rund 1.000 Tiere - u.a. Fische und Amphibien - sind in dem neuen Themenpark untergebracht. Zoodirektor Andreas Artmann sprach am Donnerstag von einer "Kombination aus Faszination und Information". Mittels moderner Computertechnologie wird die Entstehung des Universums simuliert, Dioramen bieten Einblick in die urzeitlichen Meere. Imposante Wesen wie etwa das acht Meter lange Modell eines Stegosaurus sind anschließend im Zeitalter der Dinosaurier zu sehen. Auch ihr Aussterben und das folgende Entstehen neuer Tierarten wird beleuchtet. Anschließend öffnet sich der Blick auf das Highlight des Aquazoos: Das Aquarium mit 320.000 Liter Fassungsvermögen beherbergt Meeresbewohner wie Riffhaie, bunte Doktorenfische, Röhrenwürmer und zahlreiche Korallen. Eine weitere Station der Zeitreise ist der Lebensraum Amazonas, den u.a. eine Gruppe von Piranhas und eine fünf Meter lange Anakonda bewohnen. Im Unterschied zum Zoo, der am Samstag aufsperrt, hat die neue Attraktion das ganze Jahr über geöffnet.

Queer.de - 10. März 2008
Berliner Zoo sagt Gay Night ab
Aufregung in der Hauptstadt: Berlins Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz hat die für den 25. Juni geplante "Gay Night at the Zoo" ohne Angabe von Gründen abgesagt, teilten die Veranstalter vom Regenbogenfonds mit. Über die Gründe kann nur spekuliert werden: "Unseren Wunsch nach einem Gespräch hat Blaszkiewitz abgelehnt", sagte Dieter Schneider, Moderator der in den letzten Jahren beliebten Swing-Veranstaltung. "Da andere Konzerte weiterhin stattfinden, "kann jeder spekulieren, warum uns abgesagt wurde". Bei der "Gay Night at the Zoo" trat traditionell die Big-Band der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) auf. Gegenüber der Berliner Zeitung sagte Zoodirektor Blaszkiewitz, bestimmte Konzerte seien abgesagt worden, "weil die uns nichts bringen".

blu.fm - 11. März 2008
Gay Night at the Zoo bringt nichts?
Ohne direkte Angabe von Gründen ist die für den 25. Juni geplante "Gay Night at the Zoo" im Knut-Zoo Berlin abgesagt worden. Moderator Dieter Schneider wollte von Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz die Gründe wissen, wurde aber nicht angehört. Gegenüber der Berliner Zeitung sagte Blaszkiewitz recht allgemein, dass bestimmte Konzerte dem Zoo nichts bringen würden. Die Gerüchteküche brodelt, war doch die Gay Night, die in Kooperation mit der Big-Band der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ausgerichtet wurde, eine sehr beliebte Veranstaltungsreihe.

DerWesten Bochum - 5. März 2008
Jede Menge Knuts
In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gab's im Stadtpark ein paar verstreute Gehege mit Dammwild, Ziegen und eine Voliere mit Vögeln. Da beschlossen elf Bürger, dass Bochum einen Tierpark bekommen sollte. Am 3. März 1933 gründeten sie im Schlegelhaus den Verein Tierparkfreunde, der den Aufbau in die Hände nehmen sollte. Der Krieg machte dem zoologischen Bestreben zunächst ein Ende: 1944 wurde alles zerstört, die wenigen Tiere, die den Bombenangriff überlebt hatten, wurden in umliegende Zoos gegeben. 1949 gab's einen Neubeginn, der Verein formierte sich wieder.
Im Jubiläumsjahr wird die begehbare Sittichanlage eröffnet, und zudem werden Totenkopfäffchen die Eschen am Eingangsbereich in Beschlag nehmen. In der pädagogischen Ausrichtung wird es die Neuerung geben, dass Stirnberg mit seinen Greifvögeln Flugtraining vor Publikum anbieten wird. Überdies plant er eine Tierparkzeitung herauszubringen; "ich feile derzeit an der ersten Ausgabe."
Ins Jubiläum startet der Tierpark am 20. März zunächst mit einer Fotoausstellung im Aquarienhaus, die den Werdegang des Tierparks dokumentiert. Darunter auch Privatbilder von Bochumern, die dem Tierpark rund 550 Fotos und Dokumente zum Jubiläumsjahr überlassen haben.

Neue OZ Online - 6. März 2008
Im Zoo darf Roy wieder der Chef sein
Ausreißer Roy ist wieder hinter Gittern. Ein Schuss aus dem Betäubungsgewehr von Heino Krannich setzte seinem Freiheitsdrang gestern Morgen ein Ende. Krannich (49), Wildparkprofi aus dem Kreis Harburg, hatte den Wolf im Wald auf dem Harderberg entdeckt. 22 Stunden nach seiner Flucht wachte Roy aus der Narkose auf. Da war er schon wieder im Zoo. Roy hatte am Dienstag Reißaus genommen, als Zoo-Mitarbeiter das Gehege reparierten und kurzzeitig den Strom abstellen mussten. Sein Weg führte durch die Wohnsiedlung in Nahne, vorbei an staunenden Autofahrern und ängstlichen Passanten. Die Autobahn überquerte Meister Isegrim - vorschriftsmäßig wie ein Fußgänger - über die Brücke am Paradiesweg. Roy ist das Alphatier unter den fünf Eurasischen Wölfen im Zoogehege. "Wenn der Chef nicht zu Hause ist, setzt sich schnell ein anderer an die Spitze", sagt Susanne Klomburg.



Planung und Bau 

BR Online - 10. März 2008
Nürnberger Tiergarten Rückkehr der Raubtiere verschoben
Das Raubtierhaus im Nürnberger Tiergarten bleibt länger als geplant eine Baustelle. Die Löwen und Tiger sollten ursprünglich im Sommer ihr neues Domizil beziehen. Die Stahl- und Glas-Konstruktion, die später einen "gitterfreien" Blick auf die Raubtiere ermöglichen soll, bereitet Probleme, teilt der Tiergarten mit. Außerdem gibt es bei der Dachsanierung Unstimmigkeiten zwischen der Baufirma und dem Hochbauamt. "Wenn die sich nicht lösen lassen, müssen wir den Auftrag erneut ausschreiben", sagte der Leiter des Hochbauamtes, Wolfgang Vinzl. Das marode und undichte Dach des Raubtierhauses wird seit einem Jahr denkmalschutzgerecht umgebaut. Im Zuge dieser Maßnahme werden auch die Gehege der Tiere vergrößert und naturnah umgestaltet. Die Raubtiere sind seit April 2007 in den Zoos von Aschersleben, Berlin und Straubing untergebracht. Die beiden Tiger und zwei der vier Löwen werden nach Fertigstellung des Raubtierhauses wieder nach Nürnberg zurückkehren.

WELT ONLINE - 6. März 2008
Bewegliches Großaquarium für Cuxhaven
Cuxhaven. An der Nordseeküste in Cuxhaven sollen von Mai an Fische aus aller Welt heimisch werden. Auf einem ehemaligen Gaswerksgelände in der Cuxhavener Innenstadt soll bis zum Frühsommer ein Großaquarium mit 40 Becken und rund 3000 Salz- und Süßwasserfischen entstehen, sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstag. Durch das Becken führt ein zehn Meter langer Tunnel aus Acrylglas. Bei der Anlage handele es sich um das Sealife Center, das vier Jahre lang in Dresden betrieben wurde. Der Umzug des mobilen Großaquariums hat nach Angaben des Center-Betreibers bereits begonnen. Mit dem privat betriebenen Großaquarium hofft die Stadt Cuxhaven, als Ergänzung zu dem Strandleben eine weitere Attraktion für die rund 1,3 Millionen Feriengäste pro Jahr zu bekommen.

RP ONLINE - 10. März 2008
Mein Freund, der Bussard
Im Niederrheinpark „Plantaria“ entstehen zurzeit zwölf Volieren für Greifvögel und Eulen. Am dem kommenden Samstag wird Falkner Wilhelm Schnabel die faszinierenden Vögel zweimal täglich vorführen. Dafür wird zurzeit ein Gelände in der Nähe des „Four Wind Camp“ umgestaltet. Zwölf Volieren sollen dort entstehen. In den Boden sind bereits breite Pflöcke gerammt worden. „Die sind für die Eulen“, erklärte Fachmann Wilhelm Schnabel. Er wird die Veranstaltungen im Park durchführen. „Zuerst habe ich das nur hobbymäßig betrieben“, sagt der 46-Jährige. Über die Bundeswehr bekam er Kontakte zu Fachleuten. Inzwischen ist er Tierwirtschaftsleiter im Tierpark Kleve und engagiert sich seit 1997 in der Greifvogelauffangstation des Kreises Kleve.

Tages-Anzeiger Online - 5. März 2008
Zoo-Seilbahn: Konzessionsgesuch noch in diesem Jahr
Zürich. Noch in diesem Jahr wollen die Verantwortlichen des Zoos Zürich das Konzessionsgesuch für die Bahn beim Bundesamt für Verkehr (BAV) einreichen. Dies erklärte Zoo-Vizedirektor und Projektleiter Andreas Hohl auf Anfrage. Gespräche mit dem BAV, in deren Verlauf die wichtigsten Verfahrensfragen geklärt wurden, seien positiv verlaufen: «Das BAV zeigt viel Interesse an der Zoo-Seilbahn.» Dies nicht zuletzt darum, weil eine solche Bahn im internationalen Vergleich als probate Alternative im öffentlichen Nahverkehr gelte. Trotz dieser positiven Signale: Bis zur Realisierung der Bahn ist es noch ein weiter Weg. Andreas Hohl spricht von einem «10-Jahres-Projekt», die Eröffnung werde nicht vor 2015 sein. So muss noch die Finanzierung geklärt werden. Die Investitionskosten von geschätzten 16,7 Millionen Franken will der Zoo grösstenteils über Sponsoren finanzieren. Laut Hohl ist man daran, eine Gesellschaft zu gründen. Nötig sein dürfte auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung, weil ein neues Gebiet erschlossen wird.

espace.ch - 6. März 2008
Dählhölzli: Spatenstich für Moschusochsen-Anlage
Ihr neues Reich muss hohe Anforderungen erfüllen. Weil  Moschusochsen - bei der Klärung ihrer Rangordnung - auch schon mal mit Anlauf gegen Bäume und Wände prallen, sind massive Wände und  Tore aus Stahl nötig, damit die Tiere nicht frei kommen. Auch  Wasser- und Trockengräben werden angelegt, wie der Tierpark am  Donnerstag mitteilte. Das Gehege ist mit 2000 Quadratmetern dreimal so gross wie das  alte. Es wird vom Tierpark in Eigenregie erstellt und kostet rund  500 000 Franken. Auf dem alten Areal der Moschusochsen kommt dann die Papageitaucheranlage zu stehen.

NÖN Online - 6. März 2008
"Bärenwald" in Arbesbach in NÖ wird ausgebaut
Der Waldviertler "Bärenwald" in Arbesbach wird ausgebaut. Die Investitionskosten wurden von Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann mit rund 1,2 Millionen Euro beziffert. Errichtet werden unter anderem ein eigenes "Bärenwald-Haus" - ein Besucherzentrum, das interaktive Ausstellungen bietet - oder ein zusätzliches Gehege für die sechs dort lebenden Tiere. 15.000 Besucher werden im Bärenwald pro Jahr registriert, so Gabmann. Nach Beendigung des Ausbaus sollen mehr als 25.000 Gäste jährlich zu dem Ausflugsziel kommen. Die Arbeiten sollen kommendes Jahr abgeschlossen sein, die Eröffnung sei im April 2009 vorgesehen.



Aktionen

Lausitzer Rundschau - 6. März 2008
Eine Lobby für Frösche und Lurche
Weißwasser.  «Wir sprechen vom größten Artensterben seit den Dinosauriern – eine heftige Geschichte» , macht Weißwassers Tierpark-Chef Gert Emmrich auf die dramatische Situation der Amphibien aufmerksam. Weltweit sind rund 2500 der 6000 Arten vom Aussterben bedroht. Neben dem Verlust von Lebensräumen sorgt auch der ursprünglich in Südafrika beheimatete Chytridpilz für das Verschwinden ganzer Populationen. Im Jahr des Frosches, das der Weltzooverband für 2008 ausgerufen hat, will auch der Tierpark Weißwasser zusätzlich im Amphibienschutz aktiv werden. Gemeinsam mit den Tierparks und Zoos von Bischofswerda, Hoyerswerda, Görlitz und Zittau startet in diesen Tagen ein Wettbewerb. «Wir suchen Krötenretter» , erklärt Gert Emmrich. Jeder, der bis September Fröschen oder Kröten etwas Gutes tut, bekommt eine Kröten-Lebensrettermedaille und kann einen Preis gewinnen. Wie die Hilfe aussieht, sei jedem selbst überlassen. Denkbar sei, einen Gartenteich anzulegen, Amphibien aus Gruben oder Kellern zu retten, Informationstafeln an Schulen anzubringen oder aber Sammelaktionen für eine Spende an eine Naturschutzorganisation durchzuführen.

openPR.de - 6. März 2008
Bärenstarke Downloadaktion für Hagenbecks Eisbären
Deutschland befindet sich nach wie vor im Eisbärfieber – nach dem großen Hype um Knut und Flocke, freut sich die Nation jetzt auch über das Eisbärbaby Wilbär, das zwar schon am 10. Dezember 2007 das Licht der Welt im Stuttgarter Zoo „Wilhelma“ erblickte, jedoch bis vor kurzem noch geheim gehalten wurde. Knut dagegen hat bereits zahlreiche Tierfreund-Herzen zum Schmelzen gebracht und so große Berühmtheit erlangt, so dass er nun auch die deutschen Kinoleinwände erobert. Passend zum heutigen Kinostart von „Knut und seine Freunde“ veranstaltet in2movies, das Download-to-Own-Portal für Spielfilme und TV-Serien, vom 6. bis 31. März eine besondere Aktion: Von sieben ausgewählten Eisbärfilmen spendet in2movies jeweils einen Euro des Verkaufspreises als Ostergeschenk an die Eismeer-Bewohner des Hamburger Tierpark Hagenbeck.

HNA.de - 10. März 2008
Ein wirklich bäriges Fest
Die Winterruhe ist vorbei: Zum Bärenfest kamen am Sonntag 800 Gäste in den Wildpark Knüll. Mehr als drei Dutzend Tierarten - von Marder Bodo bis zu Braunbär Balu - erwarteten die Besucher bei einem Rundgang. Dabei fielen vor allem für Meister Petz vitaminreiche Leckerbissen ab: Mit Äpfeln und Weintrauben verwöhnten die Wildpark-Mitarbeiter den dreijährigen Kraftprotz.

nh24.de - 7. März 2008
Jäger der Lüfte fliegen wieder im Tierpark Sababurg
Seit dem 05.03.2008 präsentiert Falknerin Bianka Weber im Rahmen der Kleinen Greifvogelflugschau, jeweils mittwochs bis sonnntags, um 13:00 und 15:00 Uhr, die Jäger der Lüfte. Die Anlage am Burgberg im Tierpark Sababurg gewährt einen herrlichen Blick über den gesamten Park und ist für die Vorführungen bestens geeignet. Tagsüber sind die Tiere auf der Burgbergspitze neben dem Falknerhaus eingestellt. Und wer Lust hat, kann sich mit solch einem stolzen Vogel fotografieren lassen. Ab 19. April 2008 bis 31. Oktober 2008 wird dann die Große Greifvogelflugschau, mit Falkner Rainer Cremer, täglich um 11:30, 14:00 und 16:15 Uhr (außer montags) stattfinden.

nh24.de - 10. März 2008
Wolfsnächte mit Schlittenhundegespannen
Reinhardswald. Der Wolf steht nach wie vor im Interesse der Öffentlichkeit. Seit 2000 gibt es wieder frei lebende Wolfsfamilien in Deutschland. Mit der Sonderveranstaltung „Sababurger Wolfsnächte" möchte der Tierpark Sababurg einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass dem Stammvater aller Hunderassen wieder die Achtung entgegengebracht wird, die ihm über Jahrhunderte verwehrt wurde. Rund um den Wolf gibt es am Samstag, 15.03.2008 in der Zeit von 13:00 Uhr bis 21:00 Uhr und am Sonntag, 16.03.2008 von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr, viele interessante Darbietungen.

Wormser Zeitung - 6. März 2008
Guten Morgen, Lampertheim
Lampertheim. Der AZ-Vogelpark lädt zum Osterfest am Ostermontag, 24. März, ein. Gartenwirtschaft und Kinderspielplatz sind von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Für das leibliche Wohl sorgen die Teams an Getränke -, Grill- und Kuchentheke. Mit einem kleinen Spaziergang durch den Park haben die Kinder Spaß daran, die Tiere  zu füttern und sich anschließend auf dem Spielplatz  zu vergnügen. Karfreitag und Ostersonntag bleibt der Park geschlossen.

www.luaktiv.de - 7. März 2008
Ostereiersuche im Wildpark Ludwigshafen
Nachdem das Ostereiergestalten am 11. März wieder einen sehr regen Zuspruch gefunden hat, wird der Förderverein des Wildparks Ludwigshafen-Rheingönheim am Osterwochenende für Kinder wieder eine Ostereiersuche anbieten. Nach Absprache mit dem Osterhasen, der dort viele bunte Eier verloren hat, dürfen die jungen Gäste des Wildparks von 14 bis 16 Uhr auf der Tarpankoppel leckere Ostereier suchen.

Lausitzer Rundschau Brandenburg - 10. März 2008
Fest soll Dahmer Tierpark aus Geldnot retten
Dahme. Das Tierparkfest am Pfingstsonntag, dem 11. Mai, wird für die Interessengemeinschaft (IG) Tierpark zur Stunde der Wahrheit. Das hat IG-Vorsitzender Ulrich Redlich während einer Zusammenkunft der Tierfreunde deutlich gemacht, die sich ehrenamtlich um den Tierpark kümmern. Das Fest sei für die IG Haupteinnahmequelle, um die Tiere zu versorgen und in Gehege und Anlagen zu investieren, so der Vorsitzende. Im Vorjahr hatte es 1800 Euro erbracht und damit nach IG-Angaben nur ein Drittel des sonst Üblichen. Das schlechte Wetter sowie die Kombination von Tierpark- und Heimatfest nannte Ulrich Redlich als Gründe. Am Ostersonntag sind die jüngsten Dahmenser um 10 Uhr zur Ostereiersuche in den Tierpark eingeladen.

Kleine Zeitung - 7. März 2008
Osterhasen-Rallye im Tierpark Herberstein
Warum bringt der Hase die Ostereier, und was hat es eigentlich mit dem Osterfeuer auf sich? Diese und viele andere Fragen werden Kindern am Palmsonntag und am Osterwochenende in Herberstein gestellt. Auf der Rätselrallye quer durch den Tierpark sollen die Kleinen aber nicht nur auf österlichen Spuren wandeln, sondern auch Interessantes über die Tiere vor Ort erfahren. "Wir wollten nicht ganz einfach Schokolade verschenken, sondern den Kindern Osterbräuche näher bringen", erzählt Initiatorin Ute Egermaier von Milka Österreich.

Salzburger Wirschaftsnachrichten - 7. März 2008
SPAR übernimmt Patenschaft für „Roten Panda“
Mit einer Patenschaft unterstützt SPAR ab 2008 die Arbeiten und Ziele des Zoo Salzburg für den Erhalt des „Roten Panda“. Außerdem verschenkt SPAR in allen SPAR-, EUROSPAR und INTERSPAR-Märkten in Salzburg 35.000 Gutscheine für den ermäßigten Eintritt um nur 2 Euro für den Zoo Salzburg. Das Rote Panda-Weibchen lebt seit kurzem im Zoo Salzburg und zählt bereits zu den Lieblingen der Besucher.



Nachwuchs 

lifepr.de - 6. März 2008
Ein Maul voller Eier im Vivarium
Basel. Im Vivarium ist derzeit ein besonderes Schauspiel zu bestaunen: Mehrere Kardinalbarsch-Männer tragen in ihrem Maul Hunderte von Eiern durchs Wasser. Dank dieser "Maulbrut" erhöht sich die Überlebenswahrscheinlichkeit der Nachkommenschaft. Die spezielle Brutpflege ist im Aquarium Nr. 25 zu sehen.

inar.de - 11. März 2008
Frischlinge bei den Wildschweinen im Tierpark Berlin
In der sechsköpfigen Wildschweinrotte des Tierparks Berlin wurden in diesem Jahr die ersten Frischlinge schon Ende Februar geboren. Diese Wurfzeit liegt zwar am Beginn der normalen Hauptwurfzeit, doch wurden im Tierpark die letzten Jahre über die ersten Jungen nicht vor Mitte März gesetzt.

Ostseezeitung - 10. März 2008
Weiße Esel im Tierpark Stralsund geboren
Im Stralsunder Tierpark sind zwei weiße Esel geboren worden. Die Tiere gehören zur einzigen großen Zuchtgruppe weißer Esel in Deutschland, teilte die Einrichtung am Montag in Stralsund mit.



Heidenheimer Neue Presse - 7. März 2008
Die Tage der Königspinguine sind gezählt
Die Wilhelma wird die Haltung von Königspinguinen beenden. Die letzten vier Exemplare bleiben jedoch "bis ans Ende ihrer Tage". Der Zoo lässt die Haltung auslaufen, vor allem, weil die Anlage nicht mehr zeitgemäß ist. Ein anderer Grund ist das mitteleuropäische Klima, das immer wärmer wird. Das macht den Großvögeln, die von subantarktischen Inseln stammen, zu schaffen. Im Sommer halten sie sich meist in der Klimakammer auf und gehen nur nachts raus ins Freigehege. Vier Exemplare besitzt die Wilhelma noch. Lauter ältere Herrschaften. 36 Jahre schon haben die Königspinguine auf dem Buckel. In der Natur, wo ihnen allerdings im Wasser Schwertwale und Seeleoparden nachstellen, werden sie kaum älter als 20 Jahre. Im Zoo freilich sind 40 Jahre möglich.

Echo-muenster.de - 8. März 2008
Pinguin-Romanze: Sandy hat einen "Neuen"
Elf Jahre dauerte ihre Beziehung. Deutschlandweit haben sie als Paar Schlagzeilen gemacht. Und dann das: Als sich Pfleger Peter Vollbracht im vergangenen Jahr einen Bänderriss zuzog und zwei Monate nicht zur Arbeit in den Allwetterzoo kam, machte Sandy kurzen Prozess und verliebte sich in einen anderen. Dabei hat die heute zwölfjährige Pinguindame zur Brutzeit immer wieder ein Nest für sie beide gebaut, erzählt Vollbracht. „Wir waren bei Johannes B. Kerner, bei Günther Jauch und bei Harald Schmidt“, zählt der Tierpfleger auf. Auch Krankenhäuser oder Sonderschulen hat er mit Sandy besucht. Aber das ist alles Schnee von gestern. Sandy hat einen „Neuen“, einen Pinguinmann. Seit Monaten weicht er nicht von ihrer Seite, erzählt Vollbracht. Längst teilt sich die frisch Verliebe eine Höhle mit ihm. Als Zeichen ihrer Zuneigung legte die in Südafrika beheimatete kleine Frackträgerin, die schon als Zweijährige Nachwuchs hätte haben können, zwei Eier. Wochenlang habe sie auf ihrem Nest gesessen. „Dann haben wir ihr die Eier aber weggenommen, weil sie offensichtlich nicht befruchtet waren.“ Eifersüchtig sei er nicht, versichert Vollbracht. Aus Liebe ist schließlich Freundschaft geworden. Nach wie vor lässt sich Sandy auf den Arm nehmen und unter seiner Aufsicht von Zoobesuchern streicheln. Dass die Eier, die Sandy legte, nicht befruchtet waren, bedauert der Pfleger. „Im August beginnt wieder die Brutzeit. Wir hoffen, dass sie dann befruchtete Eier legt und Mutter wird.“ Kein Problem für ihn? „Nein. Ich hab doch schon eine Frau und zwei Kinder.“

n-tv - 6. März 2008
Mit Krallen oder Eckzähnen
Zwei Pandas im Nürnberger Tiergarten sind vermutlich von den im selben Gehegen gehaltenen Muntjak-Hirschen getötet worden. Zwei Wochen nach dem Vorfall seien andere Todesursachen ausgeschlossen, so dass diese Variante die wahrscheinlichste sei, teilte die Stadt Nürnberg mit. Das zehnjährige Pandamännchen und das dreijährige Weibchen waren am 18. Februar mit aufgerissenem Bauch entdeckt worden. Unerklärbar bleibe aber, weshalb die Pandas zeitgleich durch nahezu identische Verletzungen getötet wurden, räumte die Stadt ein. Pandas und Muntjaks leben seit zehn Jahren im selben Gehege. Deshalb war zunächst ausgeschlossen worden, dass die kleinen Hirsche verantwortlich für den Tod der Katzenbären waren.

Bad Vilbel Online - 7. März 2008
Die Tiere länger genießen
Frankfurt: Ab Samstag, dem 8. März 2008, hat der Zoologische Garten Frankfurt abends länger geöffnet „Abends ist es jetzt schon länger hell, da würden sich viele Besucher gerne noch länger im Zoologischen Garten aufhalten. Diesem Wunsch möchten wir mit verlängerten Öffnungszeiten entsprechen.“ Der neue Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch setzt sich für mehr Besucherfreundlichkeit im Zoologischen Garten Frankfurt ein. „Werden die längeren Öffnungszeiten dieses Frühjahr gut angenommen, sollen sie in Zukunft etabliert werden“, sagt Zoodirektor Niekisch. Schon am Karfreitag, dem 21. März 2008, beginnen dann die Sommer-Öffnungszeiten von 9.00 bis 19.00 Uhr.

FAZ.NET - 7. März 2008
Frankfurter Zoo: Weltunternehmen für den Naturschutz
„Serengeti darf nicht sterben“ war 1960 der Warnruf, mit dem der Frankfurter Zoodirektor Bernhard Grzimek als einer der Ersten den Naturschutz als Schutz für Tiere und Menschen eingefordert hat. Heute hat das Naturparadies in Tansania eher andere Probleme, und an deren Lösung ist eine Naturschutzorganisation beteiligt, die Grzimek selbst geprägt hat: die Zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858 (ZGF). Erst vor zwei Wochen endete in Tansania ein Workshop unter Beteiligung der ZGF, bei dem es darum ging, die Serengeti in ihrem hohen touristischen Wert zu erhalten - für Menschen und Tiere. Der große Erfolg könne dem Naturparadies auch schaden, warnt der Geschäftsführer der ZGF, Christof Schenck: „Wenn 50 Landrover um einen Geparden herumstehen, ist das kein Wildnis-Empfinden mehr.“ Die Interessen der Bevölkerung, der Politik und des Naturschutzes miteinander zu verbinden ist eine Aufgabe, die von der ZGF mehr und mehr in den Mittelpunkt gerückt wird. Eines der größten Projekte, die derzeit in Angriff genommen werden, ist der Schutz der Bale-Berge in Äthiopien: „Das darf gar nicht schiefgehen“, sagt Schenck, „da hängt die Wasserversorgung von zehn bis 20 Millionen Menschen dran.“ Am 150. Gründungstag der Gesellschaft wird sich heute die Stiftung „Hilfe für die bedrohte Tierwelt“ in das Goldene Stiftungsbuch der Stadt eintragen. Aus ihrem Kapital von rund 50 Millionen Euro finanziert die ZGF Naturschutz in aller Welt - und ist weiterhin dem Zoo eng verbunden. Insofern ist es folgerichtig, dass die ZGF zum Jubiläum ein Buch zum Thema „Naturschutz auf Grzimeks Spuren“ im Zoo vorstellen wird. Die zehn größten Projekte der ZGF, von der Serengeti bis Cuc Phuong in Vietnam, sind in dem aufwendig gestalteten Buch dokumentiert, das Schenck und Dagmar Andres-Brümmer verfasst haben. Die herrlichen Natur- und Tierfotografien werden von Texten begleitet, die nicht nur deutlich machen, wie Naturschutz und die Zukunft der Menschen zusammenhängen: Sie gewinnen auch durch die lebendigen Schilderungen der ZGF-Mitarbeiter. „Ein Platz für wilde Tiere“ heißt das Buch und wendet damit den Titel des Grzimek-Films von 1956 ins Positive.

Morgenweb - 7. März 2008
Als Grzimek die Kassen mit Millionen füllte
Als sich 1858 Frankfurter Bürger zu einer Aktiengesellschaft zusammentaten, wollten sie etwas für die Bildung und Erbauung des Volkes tun. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) holte damals Tiere fremder Kontinente in die Stadt und zeigte sie dem staunenden Publikum im neuen Zoo - nach Berlin dem zweiten in Deutschland. So erinnern beide in diesem Jahr an ihren Anfang vor 150 Jahren.

Derwesten.de - 7. März 2008
Handaufzucht macht Tierbabys interessant
Erst die Handaufzucht macht Tierbabys wie die Eisbärjungen Flocke und Knut nach Ansicht von Experten für das Zoopublikum besonders interessant. «Normal aufgezogene Eisbären faszinieren die Tierparkbesucher anscheinend weniger», sagte der Direktor des Wuppertaler Zoos, Ulrich Schürer. Diese Einschätzung teilt auch der Direktor des Allwetterzoos in Münster, Jörg Adler: «Wird ein kleiner Eisbär von der Mutter aufgezogen, ist er meist erst nach etwa fünf Monaten für Außenstehende zu sehen. Dann ist er aber schon größer und älter und das sogenannte Kindchenschema greift weniger.» In Wuppertal tagt bis zum Samstag der Fachverband deutschsprachiger Zoopädagogen. Zoopädagogen seien gefragt, um den Besuchern zu vermitteln, dass die Tiere keine Medienstars oder Spieltiere sind. «Das sind einfach Wildtiere», sagte Schürer.

Märkische Oderzeitung Eberswalde - 8. März 2008
Besucherliebling Sammy auf Freiersfüßen
Nach zwei Jahren intensiver Bemühungen hat es jetzt tatsächlich geklappt. Lia, das neun Jahre alte Gibbonmädchen aus dem Hongkonger Zoo, ist wohlbehalten in Eberswalde angekommen. Noch sitzt sie im Quarantäne-Quartier, soll aber in absehbarer Zeit mit Besucherliebling Sammy Hochzeit feiern. Scheu zeigt Lia nicht. Den Umgang mit Menschen ist sie aus ihrem Heimatzoo in Hongkong offensichtlich gewohnt. Lia ist ab diesem Wochenende auch für Besucher zu sehen, bis zum Ende der Seuchenschutzmaßnahme allerdings nur hinter Glas.
Seit Anfang des Monats lässt sich am Eintrittsgeld in den Eberswalder Zoo auch wieder sparen. Der Kassenautomat der Sparkasse Barnim am Eingangsbereich ist wieder in Betrieb. "Dort kann jeder seine EC-Karte aufladen, gleich bei welcher Bank er Kunde ist, und damit einen Euro pro Eintrittskarte sparen", erklärt Zoochef Hensch. Wer den Automaten nutzt, verschafft dem Zoo außerdem einen zusätzlichen Geldbetrag, den die beliebte Einrichtung am Wasserfall für den Bau der eiszeitlichen Gletscheranlage samt Tiger-Gehege gut gebrauchen kann.

Schweriner Volkszeitung - 8. März 2008
Verrückt nach Maray
Maray ist unberechenbar. Das steht schon mal fest. Seit acht Monaten lebt das Braunborstengürteltier im Südamerika-Haus des Rostocker Zoos und noch immer ist ungewiss, wann und ob er sich überhaupt tagsüber aus seinem Erdbau herauswühlt. Eines steht indes mehr als fest: Der windige Ursäuger hat die Herzen seiner Pfleger erobert und genießt eine Spezialbehandlung.

Mitteldeutsche Zeitung - 7. März 2008
«Wunschkind» der Dessauer
Freude herrschte unter den Tierfreunden in Dessau, als Freitag vor 50 Jahren, am 7. März 1958, im Georgengarten der erste Spatenstich für den "Lehrpark für Tier- und Pflanzenkunde" erfolgte. Das Datum, der Jahrestag der Bombenangriffe kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges 1945, hatten die Initiatoren bewusst gewählt. Im kriegszerstörten Dessau sollte Aufbaustimmung demonstriert werden. In jüngster Zeit wurden an vielen Gehegen die störenden Gitterelemente entfernt und durch Freigräben ersetzt. Begehbare Anlagen ermöglichen es, einige Tiere hautnah zu erleben. Die Watvogelanlage mit Dünen, Ebbe und Flut ist ein besonderer Anziehungspunkt, aber auch die begehbare Wellensittichanlage. Im Spätsommer wird das neue Bärengehege eingeweiht. Für den 25. Mai ist anlässlich des Tierpark-Jubiläums ein Familienfest geplant.

Bild.de - 7. März 2008
Inventur bei Hagenbeck
Ruck, zuck sind sie in einer Reihe aufgestellt, Bärenmännchen Juri (1) reißt die rechte Pranke nach oben. Jawoll, alle da in Gehege Nummer 17. Vier Wochen wurde im Tierpark Hagenbeck gezählt, gewogen und gemessen. Das Inventur-Ergebnis 2008: 1853 Tiere, 210 Arten. „Das ist gut, keiner zu viel und keiner zu wenig“, sagt Zoo-Arzt Dr. Michael Flügger (46).

Hamburger Abendblatt - 6. März 2008
Inventur im Tierpark Hagenbeck
Im Hamburger Tierpark Hagenbeck haben Mitarbeiter mit der Jahreszählung der Tiere begonnen. Unter der Leitung von Zootierarzt Michael Flügger wurden Rothschild-Giraffen vermessen, Pelikane gewogen und Alpakas gezählt.  „Wir müssen dabei sehr akribisch vorgehen“, sagte Flügger. „Bei rund 200 Pelikanen ist Zählen kein leichtes Unterfangen.“

shz - 9. März 2008
Mantelpaviane: Viel Lärm um nichts
Affentheater im Tierpark Hagenbeck. Tierfilmer Holger Schulz macht deutlich, warum die Mantelpaviane die Lieblinge der Zoobesucher sind. 50 Mantelpaviane leben im Tierpark Hagenbeck, aber nur ein einziges Baby ist zu sehen. "Unsere Affen sind fast alle im Rentenalter", erzählt Uwe Fischer. Vor etwa zehn Jahren gab es einen regelrechten Babyboom auf dem Affenfelsen. Daraufhin wurden fast alle erwachsenen Männchen sterilisiert.

Freie Presse - 7. März 2008
Limbacher Leos auf dem Absprung
Wer die Limbacher Leopardenfamilie noch einmal vollständig sehen möchte, hat dazu nur noch am Freitag und am Wochenende Gelegenheit. Denn schon am Montag werden zwei der am 5. August 2007 geborenen Leopardenmädchen auf die Quarantänestation des Limbacher Tierparks verlegt. Und bereits in der nächsten Woche steht ihr Umzug in den Tierpark der österreichischen Stadt Haag an.

Berliner Kurier - 7. März 2008
Neues Zuhause für geschützte Schildkröten
Das Zoo-Aquarium Berlin gibt fünf Strahlenschildkröten ein neues Zuhause. Die Tiere, die durch das Washingtoner Artenschutzabkommen streng geschützt sind, wurden von Behörden in Brandenburg beschlagnahmt und in die Hauptstadt gebracht, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Neben den fünf Exemplaren lebt noch eine weitere Strahlenschildkröte, die 2003 im Tierpark Friedrichsfelde geschlüpft war, im Zoo-Aquarium.

Berliner Morgenpost - 6. März 2008
Tierpark: Keine echten Hasen ins Osternest
Auf echte Hasen im Osternest sollten Eltern und Großeltern nach Auffassung der Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo Berlin verzichten. «Wenige Tage nach Ostern ist das verschenkte Tier uninteressant und landet oft im Tierheim», warnte Vorsitzender Thomas Ziolko. Eine romantische Vorstellung vom Osterhasen dürfe nicht den Blick für die Verantwortung gegenüber Tieren verklären. Die Fördergemeinschaft schlägt vor, Jahreskarten für den Tierpark oder den Zoo zu verschenken.

Berliner Morgenpost - 8. März 2008
Rotbüffel haben wirklich schönes Haar
Berlin. Eingeschnappt. Der Kurator hört es ungern, aber so sehen Rotbüffel aus. Wie manche Menschen ihre Brauen hochziehen, so tragen die Rotbüffel ihre Hörner flach nach hinten gelegt. Wo nichts absteht, bleibt nichts hängen, wenn man durch westafrikanische Wälder stürmt. Rotbüffel sind im Tierpark fast im Dutzend zu bestaunen. 1969 kam der erste aus dem Zoo Dresden. Das aktuelle Jungtier wurde am 10. Januar dieses Jahres geboren. Im Tierpark stehen Kaffern- und Rotbüffel direkt nebeneinander auf zwei Freianlagen. Der Vergleich ist einmalig für einen deutschen Zoo. Das sagt der Kurator gern.

Echo-muenster.de - 6. März 2008
Dem Elefanten so nah wie nie
Ulrich Koch, nach eigenem Bekunden eine Pfälzer Frohnatur, strahlte über das ganze Gesicht. Der Studierende von der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Hiltrup kam im Allwetterzoo zu einer Begegnung der besonderen Art. Denn Koch hatte sich als eifriger Spendensammler bewiesen. Von den 765 Euro, die in der DHPol seit Dezember für ein Projekt des Kinderschutzbundes Münster gesammelt wurden, ging der prozentual größte Teil auf Kochs Kappe. Klar, dass da ein kleines Dankeschön vom Kinderschutzbund und DHPol fällig war. Am Donnerstagnachmittag war Ortstermin im Zoo. Und weil das Symboltier und Spendenschwein des Kinderschutzbundes ein Elefant ist, sorgten die Funktionsträger der Organisation dafür, dass Ulrich Koch die Brücke schlagen konnte – vom Spar- zum echten Elefanten im Zoo. Er durfte die Riesen füttern.

Mitteldeutsche Zeitung - 6. März 2008
Günter brutzelt im Solarium
Günter hat überlebt. Kaum zu glauben: Als vor sechs Jahren in der Stephanusstraße eine Gasexplosion Halle erschütterte, saß er im Terrarium des Unglückshauses fest. Auch für grüne Leguane muss es wohl Schutzengel geben: Denn Günter wurde gerettet. Biologin Jutta Heuer kann sich noch gut erinnern: "Weil die Besitzerin nach der Explosion selbst kein Dach mehr über den Kopf hatte, bekam der grüne Leguan im Zoo Asyl". Günter zog also zu Weihnachten 2002 auf dem Reilsberg ein und sei dann nach zwei Monaten von seiner Eigentümerin abgeholt worden, berichtet Heuer. Doch nicht nur als Mensch sieht man sich immer zweimal im Leben. "Im Dezember 2004 kam das Tier zu uns zurück", erzählt die Biologin. Aus dem urzeitlichen Mini-Drachen war ein stattliches Reptil geworden. "Für die gute Wohnstube zu groß", ahnt Heuer den wahren Grund für die Abgabe des Südamerikaners.

Märkische Allgemeine - 7. März 2008
Brandenburgs erste Wildkatzen sollen in Pritzwalk geboren werden
Dass selbst ein Tierarzt aufgeregt ist, weil er eine Katze impfen soll, ist schon sehr verdächtig. Doch der Blumenthaler Veterinär Christian Rieger hatte bislang nunmal keine Wildkatzen bändigen müssen, weil es in Brandenburg – abgesehen von Tierparks wie in Kunsterspring bei Neuruppin – keine gibt. So lange jedenfalls nicht, bis die beiden gestern von Christian Rieger im Pritzwalker Tiererlebnispark geimpften Exemplare nicht ihre Jungen bekommen haben. Die zwei aus Bayern stammenden Wildfänge haben erst vor ein paar Tagen ihr Gehege im Pritzwalker Park bezogen. Nach der Impfung gegen Tollwut und Katzenviren sollen sie sich nun paaren. Schon in diesem Herbst könnte der Nachwuchs da sein und ausgewildert werden.

Wochenanzeiger Herford - 8. März 2008
Erfolgreiche Nachzucht weißer und brauner Tiere:
Der Zoo Safaripark Stukenbrock ist ihre "zweite Heimat": Tiger, die größten Raubkatzen der Erde. Unter der Obhut der Menschen, die sich hier seit vielen Jahren für die Erhaltung der bedrohten Großkatze engagieren, leben bis zu 20 Bengaltiger - weiße und braune. Einer der größten Bestände Europas.

Fuldaer Zeitung - 7. März 2008
Ein neuer Rothirsch mischt mit
Er scheint sich trotz seines gestutzten Geweihs inmitten seiner Artgenossen recht wohl zu fühlen. Dabei ist der knapp zwei Jahre alte Rothirsch noch recht neu im Sodener Wildpark, denn er wurde erst vor kurzem für 1000 Euro vom Verein „L(i)ebenswertes Bad Soden“ gekauft. Das männliche Tier, das aus Passau stammt, soll für die Artauffrischung in dem Gehege sorgen. Der Verein „L(i)ebenswertes Bad Soden“ hat sich die Unterstützung und Förderung von Projekten, die Bad Soden liebens- und lebenswerter machen sollen, auf die Fahnen geschrieben. „Hauptprojekt ist derzeit die Unterstützung und Erhaltung des Wildparks“, sagte Müller.

news aktuell - 6. März 2008
WDSF: RWE beteiligt sich an Delfin-Quälerei - Anbieterwechsel ...
Das Energieunternehmen RWE steht jetzt nicht nur wegen vermutlicher Preisabsprachen zu Lasten der Gaskunden in der öffentlichen Kritik. Die aktuelle Umbenennung des Duisburger Delfinariums in "RWE-Delfinarium" und die zugesagte RWE-Finanzspritze für den Zoo-Bereich lässt bei Tierschützern die Wogen hoch schlagen. Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) in Hagen/Westf. mit dem Ex-TV-Trainer von "Flipper" Richard O'Barry und dem Delfinschutz-Experten Jürgen Ortmüller greifen die RWE scharf an: "Um die Bevölkerung einzulullen, unterstützt die RWE Rhein-Ruhr den Zoo Duisburg und das dortige Delfinarium für die nächsten Jahre vermutlich mit Millionen, die den Kunden möglicherweise mehrfach aus der Tasche gezogen wurden." Der ehemalige Flipper-Trainer O'Barry will noch in diesem Frühjahr zusammen mit dem WDSF-Vorsitzenden Ortmüller die Delfinarien in Duisburg und Münster besuchen, um demonstrativ auf die Tierquälerei aufmerksam zu machen. Allerdings soll auch das Gespräch mit der Zoo-Leitung gesucht werden.

openPR.de - 7. März 2008
RWE sponsort tierquälerisches Delfinarium
Die Energiekonzerne sind wohl verzweifelt– und neigen zu unüberlegten Maßnahmen, um ihrem zunehmenden Imageverlust in der Gesellschaft entgegen zu wirken, gilt es doch, sich mittels Greenwash umweltbewusst zu verkaufen, so Peter H. Arras, Geschäftsführer der AKT gGmbH in Biedesheim/Rheinland-Pfalz. „Dabei hat RWE aber zum gänzlich falschen Mittel der Wahl gegriffen, indem sie einen fünfjährigen Fördervertrag mit dem Zoo in Duisburg eingegangen sind.“ „Mit fünf Mio. Euro des Energieriesen soll die nunmehr zum RWE-Delfinarium umdeklarierte tierwidrige Delfinhälterung fortbestehen, während zeitgleich das Kartellamt dem Verdacht des massenhaften Betrugs der Energiekonzerne an ihren Kunden auf den Grund geht, - Schilda lasse grüßen“, so Arras.

wienweb.at - 7. März 2008
Marke "Fu Long" nun offiziell geschützt
1:0 im Markenstreit um den jungen Pandabären "Fu Long". Der Tiergarten Schönbrunn hat sich nun vom Österreichischen Patentamt die Wortmarke "Fu Long" schützen lassen. Gleichzeitig wurde eine Löschungsantrag für die Wortbildmarke "Fu Long" eingebracht, berichtet der Kurier. Der Hintergrund: ein Kärntner hatte bereits am 16. Oktober 2007 seinen Anspruch auf Markenschutz eingebracht und dem Zoo mit Klage gedroht, sollte dieser den Namen verwenden. Noch läuft das Verfahren, so das Patentamt.

Kantone Online - 7. März 2008
Zürich: Masoala Regenwal im Zoo wird 5 Jahre
Seit fünf Jahren besteht der Masoala Regenwald im Zürcher Zoo. Eine spannende Zeit mit grossen Herausforderungen, über die wir uns mit Martin Bauert vom Zoo Zürich unterhalten haben. Unter anderem haben wir erfahren, welche Probleme die Ameisen machen und wie schwierig die Belüftung ist. Ausserdem haben wir erfahren, wie der Austausch zwischen Madagaskar und Zürich funktioniert und dass hier sogar eine überraschende Wende möglich ist.

Thurgauer Zeitung - 10. März 2008
Plättli-Zoo vor festlichem Höhepunkt
Vom 30. Mai bis 1. Juni feiert der Förderverein Pro Plättli-Zoo das zehnjährige und der Plättli-Zoo das 50-jährige Bestehen. Neu in den Vorstand des Fördervereins wurde Margrit Walt gewählt. In seinem Jahresbericht äusserte Präsident Daniel Jung grosse Freude, mit der Einweihung der neuen Anlage für Papageien ein weiteres Grossprojekt erfolgreich abgeschlossen haben zu können. Seit der Gründung des Fördervereins wurden im Zoo auf der Anhöhe in Herten mehrere grössere Projekte realisiert. Dabei wurde auch eine neue räumliche Gliederung der Anlage vorgenommen, bei der die Erstellung des Panoramawegs eine zentrale Bedeutung bekam. Mit Blick nach vorne kündigte Jung mehrere Projekte an.

Liechtensteiner Volksblatt - 7. März 2008
Kinderzoo eröffnet Saison - News
Knies Kinderzoo in Rapperswil-Jona eröffnet am kommenden Samstag die Saison 2008. Die Kamele haben eine neue Anlage, die Elefanten ein neues Haus bekommen. Die beiden Neuheiten wurden am Donnerstag von der Zoo-Direktion vorgestellt. Den Elefanten steht neu eine Innenfläche von 800 Quadratmetern zur Verfügung. Neue Technik bewahrt das Gebäude vor Wärmeverlust und ins Dach eingebaute Fenster bewirken, dass der Elefantenstall von natürlichem Licht durchflutet wird. Ein spezieller Bodenbelag soll zu Schonung der empfindlichen Füsse der Elefanten beitragen.

Kantone Online - 10. März 2008
Langnau am Albis: Bären-Zuwachs im Wildpark Langenberg
Eine Bärin, die eine lange Reise hinter sich hat, ist im Wildpark Langenberg angekommen. Nun wird hier schon halblaut über Bären-Nachwuchs gesprochen. Alles rund um die neue Bärin hat uns Andreas Reifler, der Betriebsleiter des Wildparks erzählt.

Reise Info Portal turus.net - 7. März 2008
Amsterdam: Ein Paradies für Kinder
Bereits 1838 wurde der Amsterdamer Zoo „Artis“ gegründet. Er ist somit der älteste Zoo der Niederlande und viele Gebäude atmen immer noch die historische Atmosphäre des 19. Jahrhunderts. Auf 14 Hektar leben hier ca. 9600 Tiere aus allen Teilen der Erde. Im Aquarium des Zoos kann man einen Blick in die „Grachten“ von Amsterdam werfen.

Epoch Times Deutschland - 9. März 2008
Bunt gefiedert
Farbenprächtige Papageien sind in dem Zoo El Pichio, im nördlichen Stadtteil Tegucigalpas, Honduras, für die Besucher zu bewundern. Durch die intensive Tierjagd, vorwiegend für den illegalen Export ins Ausland, sind über 200 Tierarten in Honduras vor dem Aussterben bedroht.

China Internet Information Center - 7. März 2008
Wissenschaftler wollen Genom von Großpanda entschlüsseln
Wissenschaftler aus China, Kanada, den Vereinigten Staaten und weiteren Ländern haben ein Projekt lanciert: Sie wollen das Erbgut des Großpandas entschlüsseln. "Unser Ziel ist es, den Genom innerhalb eines halben Jahres zu entschlüsseln und nachzubauen", sagte Zhu Hongmei, ein Wissenschaftler des Shenzhener Ableger vom Beijing Genomics Institute (BGI Shenzhen). Das Institut gehört zu den wichtigsten Teilnehmer des Projekts. Geht alles nach den Wünschen der Wissenschaftler, soll die Untersuchung gleich Daten für mehrere wissenschaftliche Bereiche liefern – von der Ökologie über die Evolution bis hin zur Gentechnik. Dies wäre eine wertvolle Hilfe für den Schutz und die Überwachung der gefährdeten Tierart. Außerdem erhoffen sich die Wissenschaftler, dass die Resultate dabei helfen, gefährliche Krankheiten besser zu kontrollieren.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos  –  Meldungen international


Niederländische Meldungen

hartvannederland.nl - 12. März 2008
Dwergnijlpaard geboren in GaiaPark
Zwergflußpferd im GaiaPark geboren
Am Donnerstag, dem 6. März, kam ein gesundes Zwergflußpferd im GaiaPark Kerkrade Zoo zur Welt. Der Knirps ist jetzt eine knappe Woche alt und muß vorläufig noch drinnen bleiben. Das junge Zwergflußpferd kann via Bildschirm im Restaurant des GaiaParks bestaunt werden.

ad.nl - 11. März 2008
Fok moet neushoornvogel redden
Zucht soll Nashornvogel retten
Alphen. Avifauna beginnt am Mittwoch mit der Zucht des seltenen philippinischen Nashornvogels. Von Visayan Tariktik leben in freier Natur weniger als 500 Paare, die bedroht werden durch Entwaldung und Jagd. Die zwei Paar, die Avifauna seit kurzem hat, sind zusammen mit zwei Pärchen im Chester Zoo in England die einzigen Exemplare der Welt, die in einem Zoo zu sehen sind. Die Vögel bilden einen Teil eines Reserve-Zuchtprogramms. Stirbt der philippinische Hornvogel aus, dann haben die Zoos eine gesunde Population, die wiedereingesetzt werden kann. Dazu arbeitet Avifauna zusammen mit der Regierung der Philippinen. Wird ein Tariktik-Hornvogel beschlagnahmt, dann wird der Vogel im Alphener Vogelpark aufgefangen und gezüchtet. Gleichzeitig unterstützt Avifauna die Philippinen mit Beratung und finanzieller Hilfe.

nu.nl - 11. März 2008
Avifauna gaat zeldzame neushoornvogel fokken
Avifauna wird seltene Nashornvögel züchten
Alphen a/d Rijn. Der Vogelpark Avifauna beginnt am Mittwoch mit einem Zuchtprogramm für den seltenen philippinischen Nashornvogel. Von den bedrohten Visayan Tariktik leben in der freien Natur nur noch 500 Paare. Der Tariktik-Hornvogel ist eine der kleinsten Nashornvogelarten. Er kommt auf der Philippineninsel Visayas vor und hat den Status "sehr ernsthaft gefährdet". Der Vogelpark in Alphen aan den Rijn hat seit kurzem zwei Pärchen. Zusammen mit vier Artgenossen im englischen Chester Zoo sind es die einzigen Exemplare in Gefangenschaft - so sagte eine Sprecherin am Dienstag. Infolge Entwaldung und Jagd ist ihre Zahl stark zurückgegangen. "Die Tiere könnten leicht aussterben durch eine ansteckende Krankheit oder Naturkatastrophe. Wir hoffen, eine gesunde Population zu züchten, die bei einer derartigen Katastrophe ausgesetzt werden kann in ihrem natürlichen Lebensraum." Die Vögel legen zwei bis drei Eier, aber pflanzen sich in Gefangenschaft schwer fort. Avifauna hofft, daß die Nashornvögel innerhalb von zwei Jahren Junge kriegen. "Die Weibchen nisten sich in einem hohlen Baum ein und bleiben da hundert Tage, um Eier zu legen und auszubrüten. Wenn alles klappt, könnten wir sogar dieses Jahr schon Küken willkommen heißen."

frieslandzoo.nl - 10. März 2008
Gepantserde bewoners in Aqua Zoo Friesland
Gepanzerter Bewohner in Aqua Zoo Friesland
Der Aqua Zoo Friesland freut sich über die Ankunft von zwei besonderen, gepanzerten Säugetieren: es sind Neunbinden-Gürteltiere. Die beiden Gürteltiere sind seit dem letzten Wochenende im Naturama zu bestaunen. Aqua Zoo Friesland ist der zweite Zoo in den Niederlanden, der zur Zeit diese Neunbinden-Gürteltiere beherbergt! Die Gürteltiere, zwei Weibchen, stammen aus einem deutschen Zoo. Der Aqua Zoo Friesland ist auf der Suche nach einem Männchen für diese beiden Weibchen, so daß in Zukunft hoffentlich Nachkommen geboren werden.

atv.be - 8. März 2008
Apen pesten ook
Affen schikanieren auch
Schikanieren in der Schule ist ein aktuelles Thema und komischerweise können wir das auch übersetzen in die Lebenswelt der Schimpansen. Es gab sogar heftigen Streit bei den Schimpansen im Antwerpener Zoo, nicht auf Leben und Tod, doch Chita trug doch eine stattliche Wunde davon. Er ist der Dumme im Streit um die Führung. Affen schikanieren genau so wie Kinder das schwächste Glied, und das ist gerade Chita.

destentor.nl - 8. März 2008
Mysterie rond zoon van Jambo
Mysterium rund um Jambos Sohn
Apenheul ist im Banne eines Mysteriums. Im Herbst wurde der neue Gorillachef Jambo Vater seines ersten Sohnes. Der Apeldoorner Zoo ist sich jetzt nicht schlüssig, wer die Mutter ist. Eine DNA-Untersuchung muß Auskunft geben. Der Teenager Jambo hatte die Aufgabe erhalten, den 2005 verstorbenen Gorilla-Anführer Bongo zu ersetzen und für Nachkommen zu sorgen. Obwohl er überhaupt keine Erfahrung hatte mit Weibchen, wurden schnell ein paar trächtig. Mandji oder Kisiwa sollte ihm sein erstes Kind austragen. Es war Mandji, ein Weibchen, daß unter Bongo niedrig in der Rangordnung stand, die sich am 15. Oktober als erste mit einem Kind an ihrer Brust zeigte. Niemand hatte die Geburt gesehen, aber alles schien gut gegangen zu sein. Danach geschah aber etwas Merkwürdiges. Fünf Tage später blutete sie einige Male nicht schlecht und noch einen Tag später fanden die Tierpfleger ein großes Nest mit einer Nachgeburt und einem toten Baby drin. Mandji war voller Blut. Jambos Sohn wurde Mapasa genannt, "einer der Zwillinge". Gorillazwillinge sind selten. Das zweite Kleine war gestorben infolge einer falschen Lage, so wieß es die Autopsie aus. Bald darauf sollte auch Kisiwa gebären, so wußten die Tierpfleger. Das geschah aber nicht. Ihr Bauchumfang nahm ab und ihr Verhalten veränderte sich. Die Tierpfleger nahmen Urin ab und führten Trächtigkeitstests durch. Die erst hochträchtige Kisiwa schien nicht mehr trächtig zu sein. Totale Fassungslosigkeit. War Mapasa einer von Zwillingen? Oder haben Mandji und Kisiwa beide geboren? Und wer ist dann die Mutter von welchem Kind? Apenheul beschloß, eine DNA-Untersuchung vornehmen zu lassen. Daraus ging inzwischen hervor, daß Mandji die Mutter des verendeten Kindes ist. Wer die Mutter von Mapasa ist, ist noch nicht bekannt. "Das Problem ist, daß man dafür erst Haarmuster braucht", sagt Apenheul-Sprecherin Anouk Ballot. Solange es die nicht gibt, bleibt die Frage nach der Mutterschaft ungeklärt. Angenommen, die Vermutung stimmt, daß Kisiwa die Mutter von Jambos Sohn ist - wie kam das Kind dann in Mandjis Besitz? "Das kann politische Gründe haben", vermutet Ballot. "Es war das erste Kind vom neuen Mann. Die Mutter davon sollte hoch in der Rangordnung stehen. Kindesraub kommt aber, soweit bekannt, bei Gorillas nicht vor." "Magots und Paviane tun es", weiß die Zoologin Constanze Melicharek. "Indem es ein Kind wegnimmt, steigt ein Weibchen im Rang. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß das hier der Fall ist. Es liegt wohl näher, daß Kisiwa nach der Geburt ihr Kind nicht annehmen wollte und Mandji es dann genommen hat."

hoogenlaag.nl - 7. März 2008
'Golden Ark Award' uitgereikt in Burgers' Zoo
"Golden Ark Award" verliehen in Burgers' Zoo
Arnhem. Der Tierpark Burgers' Zoo in Arnhem ist Freitag, den 14. März, die Kulisse für ein internationales Novum. Zum erstenmal wird der "Golden Ark Award" verliehen, ein prestigeträchtiger Preis für Naturschützer, die sich international hervorgetan haben. Der "Golden Ark Award" ist eine Weiterführung des "Orde van de Gouden Ark", der durch Seine Königliche Hoheit, den verstorbenen Prinz Bernhard, von 1982 bis zu seinem Ableben 2004 jährlich persönlich verliehen wurde. Burgers' Zoo tritt nicht nur als Veranstaltungsort auf, sondern auch als Hauptsponsor. Die drei Gewinner, Patricia Medici (Brasilien), Charudutt Mishra (Indien) und Michiel Hötte (Niederlande), erhalten jeder einen Geldbetrag von 50.000 Euro, den sie für den Naturschutz aufwenden sollen. Der "Golden Ark Award" bildet einen neuen internationalen Naturschutzpreis. Insgesamt haben 69 Kandidaten aus 40 verschiedenen Ländern sich um den Preis beworben. Eine internationale Fachjury hat schließlich drei Preisträger verkündet. Diese drei erfolgreichen Naturschützer werden geehrt während der Veranstaltung "Future for Nature", die am 14. März in Burgers' Zoo stattfindet. Nach der Ehrung und der Präsentation der Arbeit der Preisträger beinhaltet die Veranstaltung "Future for Nature" auch eine "Meisterklasse" Naturschutz und einen Sponsorenmarkt. Der Arnhemer Tierpark hat sich für die kommenden zehn Jahre als Hauptsponsor des "Golden Ark Award" verpflichtet, um auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zu leisten für den weltweiten Naturschutz.
Die Gewinner. Patricia Medici (Brasilien) hat sich seit 1996 mit viel Erfolg einzusetzen gewußt für den Erhalt des Flachlandtapirs in Brasilien. Ihr Naturschutzprojekt im Staat Sao Paulo ist so erfolgreich, daß es Nachahmer gefunden hat in verschiedenen anderen brasilianischen Naturschutzgebieten, wie im Pantanal. Charudutt Mishra (Indien) ist die treibende Kraft hinter einem zukunftsträchtigen Naturschutzprojekt für den Erhalt des seltenen Schneeleoparden im Himalaya. Sein Projekt beruht auf dem Verständnis von und für (die Interessen) der lokalen Bevölkerung. Michiel Hötte (Niederlande) hat wichtige Ergebnisse verzeichnet für den Schutz der seltensten Großkatze der Welt, des Amurleoparden. Dank der Arbeit, die Hötte und sein Team leisten, schimmert Hoffnung für diese bedrohte Tierart, von der nach Schätzungen von Wissenschaftlern nur noch 30 Exemplare in freier Wildbahn leben.

dierennieuws.nl - 7. März 2008
Dagje dierentuin: GaiaPark Kerkrade
Ein Tag im Zoo (6): GaiaPark Kerkrade
Gaia war die griechische Göttin der Erde, auch "Mutter Erde" genannt, gestützt auf das uralte Empfinden der Griechen, daß die Erde die nährende und beschützende Mutter war für alles, was lebt und wächst. Im Frühling 2005 öffnete in Kerkrade der GaiaPark, benannt nach dieser Göttin. Am Samstag, dem 23. Februar d.J., fuhren wir in zweifacher Mission nach Süd-Limburg; ein Gespräch mit dem zoologischen Direktor Wim Verberkmoes und erneut ein unterhaltsamer "Tag im Zoo". Eine lange Reisezeit zu einem Tierpark mit sehr wenig Katzenartigen. Die Luchse und Geparden waren wegen des Umbaus einer neuen Anlage nicht zu sehen. Es werden viele Menschen erstaunt sein, daß der sechste Bericht in der Reihe "ein Tag im Zoo" in den GaiaPark führt. Mehr noch, es war unser zweiter Besuch in relativ kurzer Zeit. Im August 2007 waren wir speziell dorthin gereist, wegen den im Mai 2007 geborenen Jungluchsen. Dieser Besuch gefiel uns überaus gut und es war schon klar, daß wir noch einmal zurückkehren würden an diesen für uns "fernen Ort". Der Grund für einen baldigen zweiten Besuch war das mysteriöse Verschwinden derselben Jungluchse. Anläßlich eines Artikels im Wild Cats Magazine über dieses Verschwinden und das auf sonderbare Weise Verenden von zwei anderen Luchsjungen im selben Park hat der zoologische Direktor des GaiaParks die Verfasserin dieser Zeilen eingeladen, ein Interview mit ihm zu führen. ... Hauptthema unseres Gesprächs waren selbstverständlich die Luchse, aber Wim zeigte auch großes Interesse an unseren kommenden Reisen nach Botswana und Südafrika zur Unterstützung von Projekten zugunsten des Afrikanischen Wildhunds, des Afrikanischen Elefanten und des Leoparden. Das EEP-Zuchtprogramm für den Afrikanischen Wildhund wird vollständig vom GaiaPark aus koordiniert. Daneben unterstützt dieser Park ein Projekt in Simbabwe zur Erhaltung dieser prächtigen Hundeart. Selbstverständlich gibt es auch eine schönes großes Rudel Afrikanischer Wildhunde im GaiaPark zu sehen, wo wir natürlich auch noch etwas Zeit haben, um uns die Vorbereitung auf die "eheliche Tätigkeit" im Juli dieses Jahres anzuschauen. ... Sehr schade, daß ein "Störsender" aus einem anderen Tierpark es nötig fand, uns am Tag danach auf eine Berichtigung der Luchs-Geschichte zu drängen. Eine Berichtigung geht uns zu weit, weil die erwähnte Geschichte mit den Luchsen bestehen bleibt. Wo der vermißte Luchs geblieben ist, werden wir nie erfahren, aber Wim hat uns in seinem Bericht klar gemacht, daß der GaiaPark nie und nimmer Tiere verkauft, also die mögliche Erklärung entfällt. Ansonsten bleibt es ein unglückliches Ereignis, über das wir weiter nicht mehr sprechen. Mit Zuversicht betrachten wir die erfreulichen Tatsache, daß Mutter Luchs in Kürze möglicherweise wieder gebären wird und wir wollen hoffen, daß diese Jungen genau so gesund aufwachsen wie Luchs Ivy aus dem ersten Wurf, der vor kurzem in einen Zoo in Tennessee abgereist ist. ... In vielen Zoos werden Gorillas den größten Teil des Winters drinnen gehalten. Im GaiaPark lassen sie die Tiere selbst entscheiden, was für sie gut ist. Bei dem herrlichen Wetter heute saßen sie natürlich draußen. Die Gorillagruppe im GaiaPark besteht aus dem 18-jährigen Silberrücken Makula, dem Weibchen Sangha, Mutter Irala und ihrer einjährigen Tochter, ganz passend Gaia genannt. Die meisten Silberrücken (die nicht von Menschen aufgezogen wurden) halten angemessenen Abstand von den Besuchern. ... Der GaiaPark unterstützt Projekte für Gorillas in Gabun und für verschiedene Affenarten in Peru. In diesem Zoo erzählt man also nicht nur über unsere lebende Erde, sondern tut auch etwas, um unsere einmalige Natur zu erhalten. Etwas, was wir nur begrüßen, weil wir damit seit einer Anzahl Jahren selbst auch beschäftigt sind. ... Zum Schluß noch ein kurzer Blick zu den Moschusochsen, bei denen auch ein Jungtier umherlief. Während der Eiszeit, vor 20.000 Jahren, lebten Moschusochsen auch in den Niederlanden. Sie grasten damals zwischen den Mammuten und Wollhaarnashörnern auf den eisigen Ebenen. ... Wir mußten uns Richtung Ausgang beeilen, denn es war schon wieder 16 Uhr und im Winter (bis 29. Februar) schließt der Park immer um 16 Uhr. Es ist schade, daß man an einem so schönen Tag wie heute, an dem die Besucher gern noch etwas länger im Park geblieben wären, mit der Schließzeit nicht etwas flexibler umgeht. Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl.

bndestem.nl - 7. März 2008
Zeldzame okapi geboren in Blijdorp
Seltenes Okapi in Blijdorp geboren
Rotterdam. Im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam ist gestern morgen ein Okapi geboren worden. Es leben nur wenig Okapis in Zoos. Wahrscheinlich ist das Kalb ein Weibchen. Mutter des kleinen Okapi ist Kamina, die selbst vor zehn Jahren in Blijdorp geboren wurde.

waterkant.net - 7. März 2008
'Suridome' in Nederlands dierenpark
"Suridome" in niederländischem Zoo
Der Aqua Zoo in Leeuwarden plant, nach 2010 einen großen "Suridome" zu eröffnen. Der Tierpark will seine Besucherzahlen auf 300.000 pro Jahr erhöhen und will dafür diesen "Suridome" errichten, in dem ein Stück Surinam imitiert wird. Der erste Abschnitt der Erweiterung wurde bereits angefangen, meldet Friesch Dagblad. Hierzu kommt eine neue Anlage für die Flamingos. Die rosafarbenen Vögel erhalten ein größeres Gebiet für die Nahrungsaufnahme. Nebenan wird es ein Biotop für Rotducker geben, eine kleine Antilopenart. Das "Suridome" wird im zweiten Abschnitt realisiert. Wieviel Aqua Zoo investieren will in die zweite Phase, will der Betrieb nicht sagen. Es handelt sich in jedem Fall um eine noch viel größere Investition als im ersten Abschnitt. Gedacht wird an einen Suridome von dreitausend Quadratmeter, schreibt die Zeitung.

evenementnieuws.nl - 6. März 2008
Zeldzame okapi geboren in Diergaarde Blijdorp
Seltenes Okapi im Tiergarten Blijdorp geboren
Heute morgen um 5 Uhr ist im Tiergarten Blijdorp ein gesundes Okapi geboren worden. Wahrscheinlich ist das prächtige Kälbchen ein Weibchen und damit ein sehr willkommener Zuwachs für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für diese seltenen Tiere. Mutter des kleinen Okapis ist Kamina, die selbst vor zehn Jahren im Rotterdamer Tiergarten geboren wurde. Vater ist der bewährte Zuchtbulle Tom. Die Geburt eines Okapis ist immer etwas Besonderes, weil nur wenige Okapis in Tiergärten leben. Auch in der freien Natur sind sie selten, sie leben in einem ziemlich kleinen Gebiet im Kongo. Wieviel Okapis dort leben, ist unbekannt, weil die Region politisch sehr instabil ist. Blijdorp ist der einzige niederländische Tiergarten, in dem Okapis zu sehen sind. Das erste Okapi in Rotterdam kam 1960 zur Welt und das heute geborene Junge ist genau das vierzigste Okapibaby in Blijdorp! Es wird einleuchten, daß Blijdorp besonders hocherfreut ist über dieses besondere Baby!

nos.nl – 6. März 2008
http://www.nos.nl/nos/artikelen/2008/03/art000001C87FCC0FE6590D.html
Im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam ist ein Okapi geboren worden.

frieschdagblad.nl - 6. März 2008
Aqua Zoo heeft grote plannen
Aqua Zoo hat große Pläne
Leeuwarden. Der Aqua Zoo in Leeuwarden wird sich beträchtlich vergrößern. Der Tierpark hat vor, sehr kurzfristig bereits fünf Millionen Euro zu investieren in eine Anzahl von Projekten, darunter Fryslân Oerlân. Für nach 2010 sind noch viel größere Investitionen geplant. So sollen ein Suridome und ein Aquarama entstehen. Der Aqua Zoo zieht jedes Jahr mehr Besucher an. Im vorigen Jahr wurde der Rekord von 165.000 aufgestellt. Der Tierpark will die Besucherzahlen bis auf 300.000 pro Jahr erhöhen. Die erste Phase der Erweiterung hat schon begonnen. So entsteht eine Känguruh-Insel, wo die Besucher zwischen Känguruhs, Wallabys und Emus laufen können. Auch kommt eine neue Wanderroute außerhalb des Parks, wo Oerlân Fryslân entwickelt wird. In diesem Teil sollen Besucher einen Eindruck davon bekommen, wie die friesische Natur in ferner Vergangenheit aussah. Dorthin kommen unter anderem Orchideen, Elche und typisch friesische Vogelarten. Der jetzt noch außerhalb des Parks gelegene Weg, über den die Besucher bald wandern können, ist laut Sprecherin Martine Otten inzwischen Eigentum von Aqua Zoo. Manche Einwohner von Tytsjerk sind nicht erfreut darüber, daß sie ihren Wanderweg verlieren.

wisselzoo.nl - 6. März 2008
Maraboes hebben ei gelegd
Marabus haben Ei gelegt
Die Marabus im Tierpark Wissel haben heute, am Donnerstag, den 6. März, ein Ei gelegt. Hoffentlich ist das Ei befruchtet und wir können in Kürze ein Marabuküken begrüßen.

overloonzoo.nl - 6. März 2008
Reuzenmiereneterbiotoop
Biotop für den Großen Ameisenbären
Im Zoo Parc Overloon wird zur Zeit letzte Hand an das Biotop für den Großen Ameisenbären gelegt. In Kürze soll diese neue Tierart im Park gezeigt werden. Neben den Arbeiten am Lebensgebiet für den Großen Ameisenbären sind die Arbeiten am Panda-Pavillon und dem neuen Spielgarten auch noch im vollen Gange! Der Panda-Pavillon wird auf 1450 qm vergrößert. In den Panda-Pavillon kommen neben einem großen und reichhaltigen Souvenirshop auch zwei große Säle für Feste und Partys.

frieslandzoo.nl - 6. März 2008
Lemureneiland
Lemureninsel
In der letzten Woche sind die Roten Varis, die Kattas und die Kronenmakis gemeinsam auf der Lemureninsel gewesen. Alles ist gut verlaufen, obwohl die Kronenmakis sehr vorichtig waren und noch lieber in der Nähe ihres Innengeheges blieben. Die Besucher sollen zu Ostern auf dem Lemureneiland von verschiedenen Halbaffen umringt werden.

boekelozoo.nl - 6. März 2008
De handen uit de mouwen
Die Ärmel hoch krempeln
Am Mittwoch, dem 12. März, ist es wieder soweit. Die populäre Aktivität KidsPower beginnt wieder! Ab 12. März bis einschließlich 16. April erhalten Kinder von sechs bis einschließlich elf Jahren im Zoo Labyrinth Boekelo jeden Samstag- und Mittwochnachmittag die Möglichkeit, als Tierpfleger zu arbeiten. Selbst Futter zubereiten, Gehege säubern und natürlich die Tiere füttern. Dieses Jahr ist das Thema von KidsPower "Kot". Die teilnehmenden Kinder können ihr Wissen über Kot testen anhand eines Spiels. Willst du auch mitmachen bei KidsPower? Reserviere dann schnell ein Plätzchen für diesen unvergeßlichen Nachmittag! Für mehr Information über KidsPower klicke hier.


Russische Meldungen

Europäisches Rußland

rosbalt.ru - 11. März 2008
Петербуржцы предлагают назвать родившихся в зоопарке медвежат Вовой и Димой
Petersburger schlagen vor, die im Zoo geborenen Eisbären Wowa und Dima zu nennen
Sankt Petersburg. Der Leningrader Zoo organisiert einen Wettbewerb um die besten Namen für die im Zoo geborenen kleinen Eisbären. Wie die Pressesekretärin des Leningrader Zoos Tatjana Solomatina der IA "Rosbalt-Peterburg" mitteilte, sind die beiden im November vorigen Jahres geborenen Eisbären männlichen Geschlechts. Frau Solomatina bemerkte, daß die Bekanntgabe der Geburt der Eisbären an dem Tag erfolgte, als der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin als seinen Nachfolger Dmitrij Medwedjew bestimmte. Im Zusammenhang damit wandten sich viele Petersburger an den Zoo mit dem Vorschlag, die Eisbären Wowa und Dima zu nennen. Der Wettbewerb um die Namen dauert noch bis 15. März, danach werden, voraussichtlich am 23. März, im Zoo die Ergebnisse verkündet. Falls sich aber für die kleinen Eisbären Paten finden, dann erhalten die kleinen Bären ihre Namen unabhängig vom Wettbewerb, entsprechend den Wünschen der Paten. Bis jetzt hat kein einziges Unternehmen sein Interesse an den kleinen Eisbären verkündet.
[Wowa und Dima sind die Koseformen zu Wladimir und Dmitrij; übrigens heißt Bär im Russischen medwed]

tatar-inform.ru - 10. März 2008
Посетители Казанского зоопарка отпраздновали Масленицу
Besucher des Kasaner Zoos feierten Masleniza
Kasan. Im Kasaner Zoo gab es einen Feiertag - Masleniza. Der Winter wurde verabschiedet und der Frühling begrüßt nach alter Tradition mit Frühjahrs-Reigentänzen, Pferdereiten, alten russischen Belustigungen und dem Verbrennen einer Vogelscheuche aus Stroh. Bleibt zu vermerken, daß sich der Frühling im Kasaner Zoo im vollen Umfang bemerkbar macht. Vor einer Woche beendeten Braunbären und Dachse ihren Winterschlaf, die Vögel begannen Nester zu bauen.

rosbalt.ru - 7. März 2008
Детеныша гамадрила назвали в честь сотрудника зоопарка
Mantelpavianjunges wurde nach Zoomitarbeiter benannt
Samara. Im Zoo Samara wurde den Mantelpavianen Max und Klara ein Junges geboren. "Der Kleine wurde am 13. Februar nachts geboren. Das Pavianjunge erhielt zu Ehren eines Zoomitarbeiters, der sich hauptsächlich um die Pavianfamilie kümmerte, den Namen Gena", informierte die Verwaltung des Zoos. In der Regel werden bei Mantelpavianen ein bis zwei Jungtiere geboren und es ist selten, daß das Weibchen Milch für das Jungtier hat. "Einen Mantelpavian großziehen ist sehr kompliziert. Doch wir hatten in dieser Hinsicht Glück, Klara kümmert sich selbst um ihren Sohn", hieß es im Zoo.

kdo.ru - 7. März 2008
От зверей можно будет попасть прямо к метро
Im Jahre 2009 kommt man aus dem Zoo direkt in die Metro
In anderthalb Jahren wird der Moskauer Zoo einen zweiten Ausgang haben - in der Barrikadnaja uliza. Die entsprechenden Beschlüsse hat in diesen Tagen Moskaus Oberbürgermeister Jurij Lushkow unterzeichnet. Diesem Dokument entsprechend soll der zweite Ausgang (der auch ein zweiter Eingang ist) bis zum 1. Juli 2009 gebaut werden - zusammen mit zwei Tiefgaragen für Mitarbeiter und Besucher des Zoos. Das Gebäude des zweiten Eingangs - das wird ein ganzer Komplex sein mit einer Fläche von 14.000 qm - findet seinen Platz in der Barrikadnaja uliza (nicht weit von der gleichnamigen Metrostation). Der zweite Eingang für den Moskauer Zoo wurde schon vor zwanzig [?] Jahren gebraucht, als das neue Territorium eröffnet wurde. Anfangs mußten die Besucher beim Übergang vom alten Territorium auf das neue die Bolschaja Grusinskaja uliza überqueren [Das mußte der Übersetzer schon um 1970]. Vor zehn Jahren wurde eine Fußgängerbrücke gebaut. Doch 2009 wird der Verkehr über den Swenigorodskij [bis vor kurzem: Krasnopresnenskij] prospekt eröffnet und die Sicherheit der Zoobesucher muß gewährleistet werden, von denen ein großer Teil Kinder sind. Im Jahre 2009 können die Gäste des Zoos gleich in die Metrostation gelangen.
[Der Swenigorodskij prospekt verbindet das Zentrum Moskaus mit der Moskauer Ringautobahn, er wird die "erste große radiale Hauptverkehrslinie des XXI. Jahrhunderts" in Moskau, auf einem Großteil der vierspurigen Trasse gibt es keine Ampeln, Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h sollen möglich sein - siehe http://www.napresne.info/default.aspx?menu=smi&id=7898 (ru)]

rian.ru - 7. März 2008
Новый вход в московский зоопарк появится не раньше лета 2009 года
Neuer Eingang in den Moskauer Zoo kommt nicht vor dem Sommer 2009
Moskau. Die Moskauer Behörden beschlossen, die Fristen für den Bau des neuen Eingangsgebäudes des Moskauer Zoos in der Barrikadnaja uliza bis zum 1. Juli 2009 zu verlängern. Früher ging man davon aus, daß der neue Eingang nicht später als am 30. Juli 2007 eröffnet wird.

wwf.ru - 6. März 2008
Нефтяники заверили, что «Северного Чернобыля» не будет
Erdölunternehmen versichern, daß es kein "Tschernobyl des Nordens" geben wird
Die Arbeiten an den Kumsha-Lagerstätten können nur unter ökologischer Kontrolle der Öffentlichkeit beginnen. Am 5. März fand in Archangelsk ein Runder Tisch statt, an dem die Verwaltung des Gebiets Archangelsk, Erdölförderer und Ökologen teilnahmen. Erörtert wurde das weitere Schicksal der zu unrühmlicher Bekanntheit gelangten Kumsha-Lagerstätten, für deren Ausbeutung die Erdölgesellschaft "SN Invest" Ende 2007 die Lizenz bekam. In den 1980er Jahren kam es in einem der Kumsha-Bohrlöcher zu einem Gasausbruch und es begann zu brennen. Die Havarie einzudämmen gelang erst nach einigen Jahren, dafür wurde eine Kernexplosion in einer Tiefe von 1,5 km erzeugt. Die Erschließung der Lagerstätte wurde beendet, sie wurde mit einem Damm umzogen, um die Verschmutzungen einzudämmen, doch mit der Zeit begann der Damm zusammenzubrechen, Erdölprodukte begannen in die Petschora auszuströmen. Spezialisten der "SN Invest" versicherten den Teilnehmern des Runden Tisches: "Es wird kein Tschernobyl des Nordens geben!" Die von der Gesellschaft durchgeführten Untersuchungen haben gezeigt, daß der Gehalt radioaktiver Substanzen auf Kumsha minimal sei und keine Gefahr darstelle für weitere Arbeiten. Zu den Plänen der Erdölförderer gehören der Bau eines großen Gas-Chemie-Komplexes und der Abbau von Flüssiggasvorkommen. Im Herbst werden öffentliche Anhörungen zu dem Projekt stattfinden. Die auf dem Treffen anwesenden Ökologen beunruhigte auch das Schicksal des Areals des Nenzischen Naturreservats, das eingeht in die Grenzen der Lizenzvereinbarung. Die Manager von "SN Invest" versicherten, daß innerhalb der Grenzen des besonders geschützten Naturterritoriums Arbeiten zur Förderung von Erdöl und Erdgas nicht durchgeführt werden, möglich sind nur naturerhaltende Maßnahmen. Dabei wird im Rahmen des Projektes der Erschließung von Kumsha für alle ökologischen Rehabilitationsprojekte des Territoriums von der Erdöl-Gesellschaft eine Milliarde Rubel zur Verfügung gestellt. Die Kumsha-Lagerstätten liegen im Petschora-Delta, das nach der Klassifikation des Bundes zum Schutz der Vögel Rußlands zu den pulsierenden ornithologischen Territorien gehört und Eingang findet in die Negativliste der Ramsar-Konvention über die Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung.

barentsobserver.com - 10. März 2008
Renewed extraction at catastrophe gas field
The "Kumzha", Nenets AO
In 1981 Soviet authorities tried to stop an uncontrolled outburst of gas and gas condensate from the Kumzha field in the Nenets Autonoumous Okrug with a nuclear detonation. Now, new production in coming up in the field.
Regional authorities last year granted the company SN Invest the right to restart production in the risky project. In a recent conference in Arkhangelsk, company representative Yevgenii Volkov said that renewed production at "Kumzha" is far safer than considered by critics.
Environmentalists have long warned against the production plans arguing that the gas and gas condensate is contaminated by radioactivity after the nuclear explosion. They also say that there is a chance that new production could result in contamination of underground fresh water and that it could give further harm to the national park surrounding the field.
The SN Invest does admit that there is a complicated environmental situation around the "Kumzha". The company intends to spend one billion RUB on the environmental upgrade of the area. After the 1981 gas outburst, the area was attempted sealed off with the construction of protection walls. Soon however, oil substances started to leak through the walls, harming fish and flora in the area. The SN Invest says it is confident that it will cope with the problems.
The "Kumzha" field located in the Timan-Pechora province about 60 km north of the regional capital of Naryan-Mar.
Despite former production and the major gas outburst, the Kumzha field is still considered among the biggest in the region. According to figures from the industry, the field contains 94,2 billion cubic meters of category C1 gas and 10,3 billion cubic meters of category C2 gas.
The SN Invest says it wants to turn the Kumzha gas into LNG. The whole project is believed to create as many as 750 new jobs, Regnum reports

wwf.ru - 5. März 2008
В Москве открылась выставка лучших фотографов дикой природы
Ausstellung der besten Wildlife Fotografen in Moskau eröffnet
In der Ausstellung sind vertreten Fotografien der Sieger des internationalen Naturfotografen-Wettbewerbs "Goldene Schildkröte". Der Wettbewerb "Goldene Schildkröte" wird seit 2006 von der Naturschutzstiftung "Floranimal" veranstaltet. Am 4. März fand die Auszeichnung der Wettbewerbssieger des Jahres 2007 statt. Am selben Tag wurde eine Fotoausstellung eröffnet, auf der die besten Arbeiten der Sieger vertreten sind. Die Ausstellung findet in Moskau vom 5. bis 16. März statt. Danach wird sie auch in anderen Städten Rußlands gezeigt - in Sankt Petersburg, Jekaterinburg, Kurgan, Irkutsk, Tjumen, Tula und vielen anderen.

konkretno.ru - 7. März 2008
В Ленинградском зоопарке родились детеныши у желтых мангустов и у куницы харзы
Geburten bei Fuchsmangusten und Buntmardern im Leningrader Zoo
Fuchsmangusten kamen im Jahre 2000 an die Newa. Diese Tiere vermehren sich gut: nur in wenigen Jahren erblickten im Leningrader Zoo 40 Fuchsmangusten das Licht der Welt. Heute gab es auch Nachwuchs bei den Buntmardern.

Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien

pravda.ru - 12. März 2008
Россиянин назвал истинную причину ареста на Мадагаскаре
Russe nannte wirklichen Grund für seine Festnahme auf Madagaskar
"Wir, meine Frau und ich, befanden uns auf dem Areal eines einheimischen Nationalparks und fotografierten Tiere. Wir hatten dafür alle notwendigen Dokumente und Genehmigungen. Wir wurden festgenommen, weil wir für das Fotografieren nicht bezahlt haben, obwohl wir dafür angeblich hätten bezahlen müssen. Wie es zu der Information kam, wir hätten die Absicht gehabt, eine seltene Schmetterlingsart auszuführen, verstehe ich nicht", erzählte Jefremenko. Heute traf sich der Sammler mit Abgeordneten der Gesetzgebenden Versammlung der Region Krasnojarsk und mit Krasnojarsker Journalisten. Er bemerkte, auf Madagaskar gebe es "irgendein besonders eigenartiges Gerichtssystem". Wenn ein Richter irgend etwas vermutet, "kann das voll und ganz eine Beweisgrundlage sein". Jefremenko schließt nicht aus, daß praktisch jedem beliebigen Touristen das gleiche widerfahren kann wie ihm.

uralpress.ru - 11. März 2008
Коллекцию челябинского зоопарка пополнили экзотические животные
Exotische Tiere ergänzen die Sammlung des Tscheljabinsker Zoos
Tscheljabinsk. Im Zoo Tscheljabinsk wird am Wochenende (15./16. März) die neue Ausstellung "Welt der Tropen" eröffnet. Tiere aus Südamerika und dem Süden Nordamerikas wurden in ihrer natürlichen Umgebung gefangen und noch vor dem neuen Jahr 2008 nach Tscheljabinsk gebracht. Wie Zoodirektor Wladimir Bogomolow erzählte, ist die Quarantänezeit für die neuen Bewohner beendet und noch im Verlaufe der Woche werden sie von ihren neuen Käfigen Besitz ergreifen. Für die Faultiere, die Gürteltiere, Tieflandpaka, Wickelbär und Aguti wurden komfortable Bedingungen geschaffen, im wärmsten Gebäude des Zoos wurden Volieren gebaut und eingerichtet. Bei einer Temperatur von 23 Grad plus entfalten sich in den Käfigen die Apfelblüten, dennoch ist es dem Wickelbären leicht "frostig", so daß die Tierpfleger zusätzliche Heizgeräte aufstellen. Laut Vizedirektorin Tamara Sinkina sind alle Tiere, außer dem achtjährigen weiblichen Azara-Aguti, jung und mit Partner, so daß durchaus mit Nachwuchs gerechnet werden kann. Einen Partner für das Aguti hofft der Zoo schon bald zu bekommen.

wwf.ru - 11. März 2008
В Алтае-Саянах стартовал проект по исследованию отношения местных жителей к охоте и браконьерству
Start eines Projektes im Altai-Sajan zur Untersuchung des Verhältnisses der Einheimischen zu Jagd und Wilderei
Die Untersuchung des WWF soll helfen bei der Lösung von Problemen, die die Erhaltung seltener Arten (in erster Linie des Schneeleoparden und des Argali-Wildschafs) und der jagdwirtschaftlich genutzten Tiere des Altais betreffen.

justmedia.ru - 11. März 2008
В конкурсе «Зоомисс» посетители отдавали голоса даже за бегемота Алмаза
Beim Wettbewerb "Miss Zoo" stimmten die Besucher sogar für Flußpferd Almas
An der Wahl der schönsten Bewohnerin des Jekaterinburger Zoos nahmen fast 800 "Wähler" teil. Traditionsgemäß fand der Wettbewerb "Miß Zoo" am 8. März statt, und traditionsgemäß siegte im Wettbewerb eine Vertreterin der Katzenartigen. Die erstmals am Wettbewerb teilnehmende weiße Tigerin Hindu erhielt 42% der Stimmen.

news.ntv.ru - 11. März 2008
Опасное приключение окончилось
Gefährliches Abenteuer ging zu Ende
Die Behörden des Inselstaates warfen ihnen vor, sie hätten in einem dortigen Naturschutzgebiet seltene Schmetterlinge und Eidechsen gefangen - und schickten die Touristen ins Gefängnis. Obwohl Wladimir Jefremenko selbst versicherte, daß ihn die Vertreter der tropischen Fauna ausschließlich als Objekt für die Fotojagd interessierten. ... Auf dem Flughafen der Heimatstadt empfingen Dutzende Journalisten Wladimir Jefremenko als Nationalheld. Der auch so schon in ganz Krasnojarsk bekannte Wissenschaftler wurde in ganz Rußland bekannt. ... Fast gleich nach der Ankunft begaben sie sich in den eigenen Minizoo. Wladimir versichert den Journalisten, er sei kein Wilderer. Einige Insekten und Eidechsen, die er Mitte Januar im Naturschutzgebiet gefangen hatte, wollte er nur fotografieren. Doch Madagaskars Gendarmen glaubten ihm nicht: zunächst kam das Ehepaar Jefremenko in Arrest, dann steckten sie es ins Gefängnis. Wladimir ist sicher, daß sie ihn nicht wegen eines Verbrechens festnahmen, sondern weil sie ihm Geld abnehmen wollten. Die Sammlung Wladimir Jefremenkos aus exotischen Tieren und Außenskeletten wirbelloser Tiere ist eine der größten in Rußland. Auf der Suche nach Exponaten hat der Biologe die ganze Welt bereist. Wladimir gibt auch selbst zu, daß viele Insekten in der Sammlung nicht ausgeführt werden dürfen aus den Ländern, in denen sie vorkommen. Doch der Wissenschaftler versichert, daß seltene Exponate ihm entweder geschenkt wurden oder er habe sie von anderen Sammlern gekauft. ... Der Wissenschaftler sagt, daß er Anfang April auf eine neue Exkursion fährt. Diesmal nach Kongo. Dort ist Regenzeit - die richtige Zeit für den Fang seltener Reptilien. Die Käfige für die neuen Pfleglinge hat der Krasnojarsker Biologe schon vorbereitet.

ural.kp.ru - 6. März 2008
На стройке в Екатеринбурге нашли лемура-нелегала
Illegal gehaltener Lemur auf einem Bauplatz in Jekaterinburg gefunden
Das exotische, wärmeliebende Tier war in einem Karton auf einen Müllhaufen geworfen worden.

apiural.ru - 6. März 2008
Птицы начали гнездиться - это верный признак весны
Vögel begannen zu nisten - ein untrügliches Zeichen für den Frühling
Jekaterinburg. In Frühjahrsstimmung sind die Vögel, die im Mittleren Ural leben. Bei vielen begann die Paarungszeit, erfuhr API von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Jekaterinburger Zoos Tatjana Kablutschkowa.

Asiatisches Rußland - Ferner Osten

vostokmedia.com - 12. März 2008
Спасенного амурского тигренка будут готовить к «дикой» жизни
Gerettetes Amurtigerjunges wird auf "wildes" Leben vorbereitet
"In den vergangenen zwei Jahren wurden 11 Tigerjunge aus der Natur herausgenommen, nicht eins von diesen konnte wieder ausgewildert werden. Alle, die überlebten - das waren fünf Tigerjunge - kamen in Zoos", sagt Juri Darman, Direktor der Amurfiliale des WWF Rußland. "Jetzt entstand die einmalige Chance. Es tauchte eine Tigerin auf mit entsprechendem Alter und Erfahrung, daß sie in der Taiga überleben kann, wenn ihr - natürlich - geholfen wird zu überleben. Deshalb haben wir mit Freude die Möglichkeit ergriffen, wenigstens ein Tigerjunges wiederauszuwildern."

primamedia.ru - 12. März 2008
Приморская тигрица проходит курс реабилитации в Хабаровском крае
Tigerin aus Primorje durchläuft Rehabilitationskurs in der Region Chabarowsk
Wladiwostok. Das Projekt zur Rehabilitation der Tigerin unterstützten die Spezialinspektion "Tiger", die Verwaltung der Russischen Naturaufsichtsbehörde für den Föderationskreis Ferner Osten, die Kommission für seltene Arten der Rußländischen Akademie der Wissenschaften und Nichtregierungsorganisationen wie die USA-Gesellschaft zur Erhaltung wildlebender Tiere WCS (Wildlife Conservation Society), der Internationale Tierschutzfonds IFAW (International Fund for Animal Welfare), aber auch das Wildtier-Reha-Zentrum "Utjos", in dem eigentlich die "zweite Geburt" des wilden Tieres stattfinden soll. "Wir haben in der ersten Etappe alles getan, um den jungen Tiger auf eine weitere Rehabilitation und das Aussetzen in die Natur vorzubereiten. Doch uns macht die Zukunft des Tieres Sorgen", sagt der Vizedirektor der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin. "Dieses Tigerjunge hat eine Chance von 50:50, ob es in der Taiga leben oder von der Kugel eines Wilderers getroffen wird, wie das bereits mit zwei Tigerinnen geschah, die im Jahre 2001 wiederausgewildert wurden."

interfax.ru - 12. März 2008
Дальневосточные экологи готовят тигренка к возвращению в дикую природу
Im Fernen Osten bereiten Ökologen Tigerjunges auf Rückkehr in die Wildnis vor
Wladiwostok. Im Fernen Osten startete ein Projekt zur Rehabilitation des verwaisten jungen Tigers. "Die Hauptaufgabe des Projektes besteht darin, das Tier zurückzuschicken in sein gewohntes Verbreitungsgebiet, die ussurische Taiga", erfuhr die Agentur "Interfax-Dalnij Wostok" von der Pressesekretärin der Amurfiliale des WWF Jelena Starostina. Die ein halbes Jahr alte Tigerin, die sie Angara nannten, suchten Mitarbeiter der Spezialinspektion "Tiger" einige Tage, bevor sie sie am 18. Januar 2008 am Rande der Stadt Wjasemskij in der Region Chabarowsk entdeckten. Die Abwesenheit der Hausherren nutzend, tötete die ausgehungerte kleine Raubkatze den Hund und kroch in dessen Hütte. Dort wurde Angara dann auch gefunden. ... "Natürlich ergab sich die Frage, was man weiter mit dem seltenen Tier tun sollte. Im Jahre 2001 gab es im Fernen Osten schon einmal die Erfahrung, im Reha-Zentrum für Wildtiere ‚Utjos' zwei junge Tigerinnen ein bestimmtes Alter erreichen zu lassen und sie in der freien Natur auszusetzen. Warum sollte man den Versuch mit Angara nicht wiederholen", sagte Frau Starostina.

vostokmedia.com - 11. März 2008
Амурский тигр наследил в Забайкалье
Amurtiger hinterließ Spuren in Transbaikalien
Der seltene Fall des Auftauchens eines Amurtigers wurde in der Transbaikal-Region bemerkt. Wie "EHO-DV" unter Berufung auf Zabinfo mitteilt, wurde der Vertreter der seltenen Großkatzenart im Rayon Mogotschino gesehen. Nach Angaben von Augenzeugen wurde die Raubkatze in einem zwischen Gebirgen gelegenen Talkessel, zwischen den Flüßchen Kadara und Kowykta bemerkt. Spezialisten meinen, Fälle des Auftauchens eines Amurtigers in Transbaikalien sind ziemlich selten, gehören aber auch nicht zu den außergewöhnlichen Ereignissen. Wenn er Huftiere verfolgt, kann ein Tiger einige Hundert Kilometer zurücklegen.

rian.ru - 9. März 2008
В Южно-Сахалинском зоопарке выберут красавицу и чудовище
Wahl der "Schönen" und des "Ungeheuers" im Zoo Jushno-Sachalinsk
Jushno-Sachlinsk. Am Sonntag wird im Zoobotanischen Garten des Gebiets Sachalin der Wettbewerb "Die Schöne und das Ungeheuer" stattfinden, teilte eine Mitarbeiterin des Zoos RIA Nowosti mit. "Die Besucher können das schönste und das am wenigsten sympathische Tier wählen, das im Zoo lebt", sagte sie. Der Zoologisch-botanische Garten des Gebiets Sachalin wurde 1997 geschaffen.

rosbalt.ru - 8. März 2008
В Приморском крае тигры едят друг друга
In der Region Primorje fressen die Tiger einander
Wladiwostok. Im Rayon Posharskoje der Region Primorje wurde ein toter Tiger entdeckt. Über das gefundene Tier informierte die Spezialinspektion "Tiger" der Einwohner der Siedlung Swetlogorje, der Jagdwirt Aleksandr Tarassenko. Die Fachleute fuhren an den Ort, an dem das Tier starb. Wie der "Rosbalt" - Korrespondent im Pressedienst der Spezialinspektion "Tiger" erfuhr, machten sich der Mitarbeiter der Spezialinspektion und Jäger am selben Tag auf den Weg zu dem Ort, an dem die Raubkatze ihr Ende fand. Dort fraß an anderer, sehr großer Tiger, die Überreste des ums Leben gekommenen Tigers auf. Als er die Menschen witterte, schleppte er den Restkadaver weg ins Dickicht. Die Fachleute beschlossen, das Tier nicht zu verfolgen und verließen den Ort des Vorfalls. Ein Fall von Kannibalismus unter Tigern wurde zum erstenmal registriert. Nach ungefähren Angaben leben jetzt in der Pazifik-Taiga etwa 500 Tiger. Den Winter über haben Amurtiger in der Region Primorje dreimal Menschen angefallen. In allen Fällen blieben die Menschen am Leben, zwei Männern wurden von den Raubkatzen Verletzungen zugefügt. Zwei Tiger mußten von den Mitarbeitern der Spezialinspektion "Tiger" erschossen werden.

wwf.ru - 5. März 2008
Возможно ли использование вертолетов без вреда для природы?
Ist Hubschraubereinsatz möglich, ohne der Natur zu schaden?
Das Nichteinhalten von Flug- und Landungsregeln bei Hubschraubereinsatz in besonders geschützten Naturterritorien führt zum Tod von Tieren und zur Zerstörung der oberen Bodenschicht. Das Kronozki-Naturreservat führte gemeinsam mit der Regierung der Region Kamtschatka und dem WWF ein Seminar durch, an dem das Sommerpersonal der Hubschraubergesellschaften, der Luftflotte der Luftverkehrsverwaltung und des Inlandsgeheimdienstes sowie Vertreter von Touristikunternehmen teilnahmen. Kamtschatka ist eine große Region, sie hat die Fläche eines mittelgroßen europäischen Staates. Die Besonderheiten des Klimas erlauben es nicht, auf der Halbinsel ein Straßen- und Eisenbahnnetz zu entwickeln, deshalb ist eine kleine Luftflotte oft die einzige Möglichkeit, Lasten und Passagiere, einschließlich Touristen, zu transportieren. "Oft fliegen die Piloten so tief wie nur möglich, damit die Touristen Hirsche, Elche, Bärinnen mit Jungen genauer betrachten können", erzählt die Beraterin der WWF-Abteilung der Ökoregion Kamtschatka/Beringsee Lora Williams, "eine solche Verfolgung aus der Luft ist ein sehr starker Streß für die Tiere, der oft zu ihrem Tod führen kann."

lenta.ru - 7. März 2008
Амурские тигры стали каннибалами
Amurtiger wurden zu Kannibalen
In der Ussuritaiga wurde erstmals ein Fall von Kannibalismus unter Tigern registriert, übermittelt RIA Nowosti. Der Jagdwirt Aleksandr Tarassenko hatte einen toten Amurtiger entdeckt. Er informierte darüber Mitarbeiter der Spezialinspektion "Tiger", die Tiger vor Wilderern schützen soll. Mitarbeiter der Spezialinspektion fuhren zu dem vom Jagdwirt beschriebenen Ort und entdeckten einen riesigen Tiger, der den toten Artgenossen fraß. Nach den Worten der Mitarbeiter der Spezialinspektion "Tiger" maß die Spur der Ferse des Tigers etwa 11,5 cm. Als er die Menschen bemerkte, zog sich der Tiger in die Taiga zurück und schleppte mit sich die noch nicht aufgefressenen Kadaverreste. Die Verteidiger der Tiger scheuten sich, das Tier zu verfolgen. Ein Vertreter des Pressedienstes der Spezialinspektion "Tiger" teilte dem Gesprächspartner aus der RIA Nowosti mit, daß in diesem Winter die Amurtiger im Fernen Osten sich besonders aggressiv verhielten. Dreimal haben die Raubkatzen Menschen angefallen. In allen Fällen blieben die Geschädigten am Leben, doch zwei Tiger mußten die Mitarbeiter der Spezialinspektion erschießen. Von den Fachleuten wird nun erwartet, daß sie aufklären, worin die Ursache für ein solches ungewöhnliches Verhalten der Raubkatzen besteht.

rian.ru - 7. März 2008
В Приморье зарегистрирован первый случай тигриного каннибализма
In der Region Primorje erster Fall von Kannibalismus bei Tigern registriert
Wladiwostok. Den ersten Fall von Kannibalismus unter Tigern registrierten in der Ussuritaiga Jagdwirte der Region Primorje, erfuhr RIA Nowosti von einem Vertreter des Pressedienstes der föderationsstaatlichen Einrichtung Spezialinspektion "Tiger", deren Aufgabe darin besteht, diese auf der internationalen Roten Liste stehenden gestreiften Raubkatzen vor Wilderei zu schützen. Nach den Worten des Vertreters des Pressedienstes teilte am Vortag der Jagdwirt Aleksandr Tarassenko der Spezialinspektion "Tiger" in Wladiwostok mit, daß im Rayon Posharskoje der Region Primorje ein toter Tiger gefunden wurde. Fachleute fuhren operativ an den Ort des Vorfalls. "Ein Mitarbeiter der Spezialinspektion ‚Tiger' näherte sich gemeinsam mit Jägern mit besonderer Vorsicht dem Ort, an dem die tote Raubkatze lag. Sie sahen, daß ein riesiger Tiger - seine Ferse maß auf den zurückgelassenen Spuren 11,5 cm - die Überreste seines Artgenossen fraß. Als er die Anwesenheit der Menschen entdeckte, schleppte die Raubkatze die Kadaverreste weiter in den Wald. Weil eine weitere Verfolgung des Raubtiers gefährlich gewesen wäre, zog sich die Gruppe vom Ort der Tragödie zurück", teilte der Gesprächspartner der Agentur mit. Seinen Worten nach verhalten sich die Amurtiger in der fernöstlichen Taiga im jetzigen Winter besonders aggressiv. "In Primorje sind schon drei Fälle eines Angriffs eines Amurtigers auf Menschen registriert. In allen Fällen blieben die Menschen am Leben, zwei Männern fügte eine Raubkatze Verletzungen zu. Zwei Tiger mußten von Mitarbeitern der Spezialinspektion ‚Tiger' erschossen werden. Jetzt wurde der erste Fall von Kannibalismus unter Tigern registriert", sagte der Vertreter des Pressedienstes. Er bemerkte auch, daß vor den Mitarbeitern der Spezialinspektion "Tiger" und Wissenschaftlern die Aufgabe stehe, die Motive eines solchen Verhaltens der "riesigen Taigakatzen" aufzuklären. Der Amurtiger ist eines der seltensten Tiere der Erde und steht auf der Internationalen Roten Liste. In Primorje und im Süden der Region Chabarowsk leben nach Angaben von Wissenschaftlern etwa 450 Amurtiger.

primamedia.ru - 7. März 2008
В Приморье стало на одного тигра меньше. Возможно, он стал жертвой нападения другого тигра
In der Region Primorje ein Tiger weniger. Möglich, daß er Opfer eines Angriffs eines anderen Tigers wurde
Wladiwostok. Im Rayon Posharskoje der Region Primorje war in der Taiga ein toter Tiger gefunden worden. Diese Information vom Jagdwirt des Rayons Posharskoje Aleksandr Tarassenko ereichte am Donnerstag die Spezialinspektion "Tiger". Am selben Tag begab sich der Experte der Spezialinspektion S.P. Gorborukow an den Ort, an dem der Tiger entdeckt wurde, um die Information zu überprüfen und zu präzisieren. Wie staunten die Spezialisten, als sie sich mit besonderer Vorsicht dem angegebenen Ort, an dem der tote Tiger lag, näherten und sahen, daß ein mächtiger Tiger (Größe der Ferse anhand der zurückgelassenen Spuren 11,5 cm) die Überreste des anderen Tigers fraß. Als sie die Anwesenheit der Menschen entdeckte, schleppte die Raubkatze die Kadaverreste weiter in den Wald. Weil eine weitere Verfolgung gefährlich gewesen wäre, zog sich die Gruppe vom Ort der Tragödie zurück.

annews.ru - 7. März 2008
В Уссурийской тайге найден тигр-каннибал
In Ussuritaiga wurde Tiger-Kannibale gefunden
Einen Fall von Kannibalismus unter Tigern in der Ussuritaiga entdeckten Fachleute der Spezialinspektion "Tiger". Es gelang den Inspektoren nicht aufzuklären, was vorgefallen war: war das ein Zusammenstoß zweier Tiere oder wurde der eine Tiger vorher von irgend jemand erlegt.

wwf.ru - 4. März 2008
Tiger "disassembled into spare parts"
WWF's experts pay attention to new ways of transportation of wildlife products across the border in the Russian Far East.
On February 8, customs officials revealed non-declared parts of wild animals which a Chinese citizen tried to carry out as contraband from Russia to China. Expertise done early in March by WWF-Russia experts stated that these parts were fragments of the Amur tiger skull weighting 30 grams as well as deer tendons and seminal glands.
"This is a new tendency observed recently when wildlife products are transported across the border illegally. Earlier tiger bones were transferred in sets but now tigers are moved in parts. Guests from The Heavenly Empire come to Russia as if to the shop buying the stuff and carrying it in pockets, - comments Pavel Fomenko, biodiversity conservation program coordinator at WWF-Russia, Amur branch. - Under these circumstances it is much more complicated for the customs officials to detect parts of wildlife products hidden in luggage, carry-on baggage, or clothes. Therefore, it is necessary for power structures to pay attention to revealing such "shops" operating in Russia and suppress their activities."
Besides, WWF concerns about expanding the assortment of wildlife products transported across the border. Together with "traditional" products confiscated in 2007 by nature protection agencies, law enforcement bodies, border guards and customs services quite new items have appeared such as chorda, meat, rostrum of sturgeons, blood, hearts, deer tendons, moose nose, etc.
According to Fomenko, "Increased demand for these products, practically complete lack of governmental control is leading to growing uncontrolled poaching".

Ukraine

mv.org.ua - 11. März 2008
«Сафари» в Бердянске
"Safari" in Berdjansk
In diesem Sommer soll in Berdjansk ein neuer Zoo unter dem Namen "Safari" eröffnet werden. Es gibt bereits einen Zoo in Berdjansk, doch er ist klein mit insgesamt 1.745 qm; er ist der kleinste Zoo der Ukraine. Er wird in den neuen Zoo eingegliedert werden.

ukranews.com - 7. März 2008
Довгий хочет взять под опеку слона из Киевского зоопарка
Dowgij will Patenschaft für einen Elefanten aus dem Kiewer Zoo übernehmen
Der Stellvertreter des Oberbürgermeisters von Kiew, der Sekretär des Kiewer Stadtsowjets Oles Dowgij will eine Patenschaft über einen Elefanten des Kiewer Zoos übernehmen. Er sagte auch, daß er Elefantenfiguren sammelt - mit nach oben erhobenem Rüssel, was Erfolg und Wohlergehen symbolisiert. Dowgij fügte hinzu, daß er Elefanten sehr mag und in Singapur und im Londoner Zoo auf ihnen geritten ist.

vn.mk.ua - 7. März 2008
ДАДИМ СВОЕ ПОГОЛОВЬЕ АМУРСКИХ ТИГРОВ
Wir werden unseren Beitrag für den Bestand an Amurtigern leisten!
Helios muß noch fast einen Monat in Quarantäne verbringen, isoliert von den künftigen Verwandten. Doch die ganze Zeit über werden sie die Möglichkeit haben, sich einander an den Geruch zu gewöhnen und sich zu hören. Alfa, die Mutter der Familie, und ihre zwei herangewachsenen Töchter, Penelopa und Agrippina, führen schon zweiundeinhalbes Jahr ein Witwendasein. Interessant, daß in den letzten sieben, acht Jahren in den europäischen Zoos fast ausschließlich Amurtigerweibchen geboren werden - ein junges Männchen für Nikolajew zu finden war kein einfaches Problem. Noch interessanter ist, daß davor ebenso lange nur Männchen geboren wurden und unser damaliger Tiger Pusyr ganze sieben Jahre in völliger Einsamkeit nach einer Tigerin "anstehen" mußte.

Usbekistan

ca-news.org - 10. März 2008
Сайгак внесен в Красную книгу Узбекистана
Saiga-Antilope in die Rote Liste Usbekistans eingetragen
Gegenwärtig ist die Situation für die Saiga-Antilope, die einst in riesigen Herden die Weiten des Ustjurt-Plateaus und der Wüsten am Aralsee durchfurchte, wirklich katastrophal. Und alle Wissenschaftler unter den Zoologen hoffen darauf, daß mit der Änderung des Status dieses Tieres sich auch das Verhältnis der Einheimischen, die im Verbreitungsgebiet der Saiga leben, zu ihm ändert


Polnische Meldungen

zoo.waw.pl - Anfang März 2008
Warszawskie ZOO ma juz 80 lat !!!
Zoo Warschau wird schon 80 !!!
Der Städtische Zoologische Garten in Warschau wurde am 11. März 1928 eröffnet - in diesem Jahr feiert er seinen 80. "Geburtstag" !!!

zoo.waw.pl - Anfang März 2008
Pierwsze urodziny w 2008 roku !
Erste Geburt im Jahre 2008 im Warschauer Zoo
Am Samstag, dem 1. März, wurde eine Kegelrobbe geboren, schon die 85. in unserem Zoo. Es ist ein Männchen, das den Namen Zefir erhielt.

zoo.gd.pl - 7. März 2008
Foczka szara
Kegelrobbenbaby im Gdansker Zoo
Gestern war am frühen Morgen im Zoo große Unruhe. Alle schauten wenigstens einen Augenblick in das Robbenbecken hinein, wo man am Rand ein dort liegendes weißes Robbenjunges erblicken konnte. Dieser Knirps wurde gegen Morgen geboren, seine Mutter ist Reja, der Vater Levins (Elvis). Reja beobachtet die ganze Zeit ihr Kind aus sicherer Entfernung und "schreit" laut, wenn sich andere Robben oder Menschen dem Kleinen nähern. Kegelrobben stehen in Polen unter Schutz und jede Geburt eines Robbenbabys ist ein großes Ereignis.

zoo.plock.pl - 4. März 2008
2008 - SWIATOWY ROK OCHRONY PLAZÓW. ZOO Plock prowadzi aktywny program ochrony plazów krajowych
2008 - Internationales Jahr des Schutzes der Lurche. Aktionsprogramm im Zoo Plock zum Schutz der einheimischen Lurche.
Der Städtische Zoologische Garten in Plock gliedert sich ein in die Veranstaltungen zum Jahr des Frosches durch eine Bildungs- und Erziehungsaktion, um die lokale Öffentlichkeit für die kritische Situation der Lurche zu sensibilisieren. Der Zoo Plock realisiert seit 2002 ein Programm zum aktiven Schutz von Kreuzkröte, Rotbauchunke, Wechselkröte, Laubfrosch und Knoblauchkröte.


Zoos  – 
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

VogelPark Walsrode, 12.03.2008
Von Kaisern, Königen und goldenen Eiern
Im VogelPark Walsrode gibt es zu Ostern wieder viel Spiel, Spaß und Spannung. Es ist schon fast Tradition, dass an den Osterfeiertagen die Ostereier im VogelPark Walsrode in luftiger Höhe gesucht werden. Sonntag und Montag wird das riesige Osternest im Baumhausdorf platziert sein und die gefundenen bunten Eier können gegen tolle Überraschungen eingetauscht werden. Auf den Finder des goldenen Eies im Heuhaufen wartet dann der Hauptpreis – ein Tag als Junior-Tierpfleger. Für den Gewinner bietet sich hier die Möglichkeit, einen spannenden Einblick hinter die Kulissen zu erhalten und erfahrenen Tierpflegern über die Schulter zu schauen. Nur wenige Meter vom Baumhausdorf entfernt können sich Kinder im Ingrid-Fischer-Haus mit österlichen Motiven das Gesicht schminken lassen. Für kurzweiligen Mit-mach-Spaß sorgt hier zusätzlich das einzigartige und lehrreiche Vogelstimmenquiz. Zu Ostern werden im Vogelpark nicht nur Eier gesucht - man kann auch Ausschau nach den Himalaya-Königshühnern halten. Ob diese faszinierenden Vögel in ihrer Heimat in Höhenlagen ab 3900 m einfacher zu sichten sind, als in der Walsroder Nachbildung des ostasiatischen Hochgebirges, bleibt allerdings fraglich. Der Vogelpark freut sich, nun endlich wieder seinen wertvollen und umfangreichen Tierbestand mit dieser Art bereichern zu können. Gerade zur Osterzeit wartet im Streichelzoo der Haustiernachwuchs auf die Besucher - kleine Küken, Kaninchen, Zicklein, Meerschweinchen und Lämmer sorgen nicht nur bei kleinen Gästen für Begeisterung. Pünktlich zum Frühlingsanfang zeigen die Akrobaten der Lüfte ihre Künste wieder unter freiem Himmel. Neuer Star in der Flugshow ist in dieser Saison Olga, eine 15-jährige Kaiseradler-Dame, die die Besucher mit ihrer imposanten Spannweite von über 1,80 m beeindrucken wird. Für spannende Unterhaltung sorgen weiterhin Sekretär, Andenkondor, Gelbbrustara und Co..

Zoo Duisburg, 12.03.2008
Kunst für Affen – Benefizveranstaltung zugunsten der Orang-Utans im Zoo Duisburg
Unter diesem Motto sammelt der Zoo Duisburg für den Neubau einer Anlage dieser bedrohten Menschenaffenart.
Um auch junge Künstler für dieses Projekt zu begeistern, veranstalten das Wilhelm-Lehmbruck-Museum und der Zoo Duisburg einen speziellen Affenworkshop in beiden Einrichtungen. Der Workshop beginnt im Zoo Duisburg, wo die Teilnehmer vor Ort unter fachkundiger Leitung der Duisburger Künstlerin Claudia Thümler lernen, die Tiere zu zeichnen. Anschließend geht’s ins Wilhelm-Lehmbruck-Museum, wo die Künstlerin zum Basteln von großformatigen und fantasievollen Papiermache-Orang-Utans einlädt. Die fertigen Kunstwerke werden während einer separaten Benefizveranstaltung ausgestellt und versteigert. Diese findet statt am 6. Juni 2008 ab 19.00 Uhr in den Räumen des Wilhelm-Lehmbruck-Museums statt. Anwesend sein wird u.a. der bekannte Künstler Otmar Alt, der mit hochrangigen Gästen über Kunst im Tierreich diskutieren wird.

Zoo Basel, 12.03.2008
Mehr Ziegen – beinahe täglich Ziegennachwuchs im Kinderzolli
Der März ist der Ziegenmonat im Kinderzolli. Unzählige Zicklein wagen ihre ersten Sprünge und fast täglich werden es mehr. Trotz dem Gewusel in der Ziegenherde erkennen sich Mutter und Kind, zum Beispiel an der Stimme. Ihre Väter kriegen die Zicklein nie zu Gesicht, damit es nicht noch mehr Ziegenkinder gibt, werden sie zeitweise von der Gruppe getrennt.

Zoo Basel, 12.03.2008
Seepocken machen nicht krank, verursachen aber immense Kosten
Seit dem Herbst sind im Vivarium – wohl als Exklusivität in einem Zoo – lebende Riesenseepocken zu bestaunen. Seepocken haben negative Auswirkungen auf den Treibstoffverbrauch von Schiffen und lassen sich nur schwer ausschalten. Die unscheinbaren Tiere, zeigen aber ein spannendes Stück Meeresbiologie.

Zoo Köln, 12.03.2008
Ailton spielt jetzt in Köln !!
Dies ist keine Nachricht des 1. FC Köln, sondern des Kölner Zoos. Bei „Ailton“ handelt es sich um einen Flachlandtapir, die größte landlebende Säugetierart Südamerikas. Er wird, zusammen mit Wasserschweinen, den größten Nagetieren dieser Welt, ab morgen auf der neuen Südamerikaanlage des Kölner Zoos zu sehen sein. Beide Tierarten wurden seit Jahrzehnten nicht mehr im Kölner Zoo gehalten. Wir haben eine über 1000 m² große neue Anlage mit einem entsprechenden Warmhaus errichtet und laden Sie herzlich zur Eröffnung dieser ein. Die Errichtung dieser Anlage wurde maßgeblich von der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln unterstützt. Sie steht dort, wo früher Schafe und Ziegen lebten. Sie bedeutet für den Kölner Zoo einen weiteren Schritt nach vorn.

Zoo Salzburg, 12.03.2008
Braunbär Altos im Zoo Salzburg wurde von seinen Schmerzen erlöst
Braunbär Altos, der vor 15 Jahren im Zoo Salzburg zur Welt kam, wurde heute von seinen Schmerzen erlöst und getötet. Seit mehreren Jahren litt Altos an Rücken- und Gelenksschmerzen (Spondylose), die mit Schmerzmedikamenten behandelt werden mussten. Nach dem Erwachen aus dem Winterschlaf hat sich sein Gesundheitszustand stark verschlechtert.Trotz hoher Dosis an Schmerzmitteln hat sich Altos in den vergangenen Tagen kaum bewegt und konnte seine Höhle in der Zoo-Anlage nicht verlassen. Deshalb hat sich die Zooleitung gemeinsam mit dem Tierschutzombudsmann Mag. Alexander Geyrhofer entschlossen, den Braunbären Altos von seinen Schmerzen zu erlösen.

Wilhelma, 12.03.2008
Missratene Osterküken?
Ostern steht vor der Tür - blökende Lämmer, kuschelige Häschen und flauschig gelbe, piepsende Küken haben derzeit überall Hochkonjunktur. In der Wilhelma ist mal wieder einiges anders: Unsere Osterküken sind nämlich nicht gelb, sondern schmutzig grau, sie piepsen nicht, sondern haben eine raue, krächzende Stimme und wirklich niedlich sehen sie mit ihren bedrohlich krummen Hakenschnäbeln auch nicht aus. Aber trotzdem sind uns die drei jungen Keas des Jahrgangs 2008 mindestens ebenso willkommen wie die Hühnerküken, die täglich im Schaubrüter in unserem Jungtieraufzuchthaus schlüpfen. Die Zucht der zur Gattung der Nestorpapageien gehörenden Keas hat in der Wilhelma eine lange Tradition. Mehr als 60 Jungvögel haben hier in den letzten 25 Jahren das Licht der Welt erblickt und ein Großteil der heute in den europäischen Zoos lebenden Keas hat mehr oder weniger enge verwandtschaftliche Beziehungen nach Stuttgart. Egal wo sie leben, mit ihrem lebhaften und neugierigen Verhalten gehören sie überall zu den absoluten Publikumslieblingen. Aber was auf uns so drollig und unterhaltsam wirkt, ist für die Keas im täglichen Kampf ums Überleben absolut notwendig. Sie bewohnen die alpinen Hochlagen der Südinsel Neuseelands und müssen in diesem für Papageien extremen Lebensraum schnell und findig sein, um ihr Auskommen zu sichern. Entsprechend vielseitig ist ihr Nahrungsspektrum: Gras, Wurzeln, Knollen, Insektenlarven und Aas bis hin zu den Speiseresten in den Abfalltonnen der Restaurants in den Skigebieten – Keas finden und verwerten fast alles. Bis die drei schwäbischen Jungkeas anfangen, die weitaus weniger lebensfeindliche Welt ihrer Voliere auf den Subtropenterrassen zu erkunden, wird noch etwas Zeit vergehen. Junge Nestorpapageien sind ausgesprochene „Spätzünder“, die die schützende Nisthöhle frühestens im Alter von 13 Wochen verlassen.

Zoo Duisburg, 11.03.2008
Zwei Höcker mehr in der Trampeltierfamilie
Seit seiner Ankunft im Jahre 2001 aus dem Zoo Heidelberg hat der 9jährige Trampeltierhengst SULTAN eindrücklich unter Beweis gestellt, dass er als Zuchthengst was „taugt“. Der jüngste Spross ist Nummer 7, zwei Wochen alt, männlich und von den Pflegern auf den Namen SHOGUN getauft. Shogun ist dabei gut gewählt, denn das Jungkamel legt sich, natürlich spielerisch, gerne schon mal mit den Pflegern an und testet seine Körperkräfte aus. Ursprünglich stand der Begriff Shogun für einen japanischen Militärtitel für Anführer aus der Kriegerkaste der Samurai. Oft hört man vor dem Gehege stehende Kinder ihre Eltern fragen, ob denn das Trampeltier etwas anderes sei als das Kamel und wie das Dromedar da hinein passen würde? Systematik ist nicht jedermanns Sache, und wenn einem dann noch der volkstümliche Sprachgebrauch einen Streich spielt, kommt als Antwort meist ein Achselzucken. Unter einem Kamel verstehen fast alle das zweihöckrige Trampeltier aus Asien. Dromedare sind dagegen einhöckrig und stammen aus Afrika und Arabien. Damit ist die Sache klar: Kamel steht als Überbegriff (systematisch: Gattung) für die beiden Arten Trampeltier und Dromedar. SHOGUN hat also zwei Höcker, die im Moment noch herabhängen. Lange Zeit glaubte man, die Wüstenbewohner würden aufgrund der Hitze und Trockenheit überwiegend Wasser in ihren Höckern speichern. Neuerdings stellten sich die Höcker aber als riesige Fettspeicher heraus, die es den Trampeltieren ermöglichen, bei Nahrungsknappheit längere Zeit davon zu zehren. Außerdem isolieren sie sehr gut gegen Kälte. Die Besucher werden sich vor Beginn der nächsten Winterperiode davon überzeugen können, dass sich SHOGUN’s Höcker bei entsprechend guter Fütterung prächtig aufstellen werden. Vorerst wird er sich mit Muttermilch begnügen müssen, die ihm die knapp 11jährige Stute RASHIDA ausreichend zur Verfügung stellt. SHOGUN erkundet zurzeit die Außenanlage und nimmt fleißig Kontakt zu seinen Familienmitgliedern auf. Seine Mutter lässt er dabei keine Sekunde aus den Augen.

Tiergarten Nürnberg, 11.03.2008
Eisbär Flocke drei Monate alt
Drei Monate alt ist die kleine Eisbärin im Nürnberger Tiergarten nun und damit „reif für den Knochen“, wie Tierarzt Dr. Bernhard Neurohr befand und Flocke heute Morgen (Dienstag, 11. März 2008) mit einem doppelt abgekochten Kalbsoberschenkelknochen überraschte. „Das Rumbeißen auf dem Knochen ist wichtig für die Zahnpflege“, so Neurohr. Weil Flocke nicht nur gern auf allem rumbeißt, was ihr zwischen die Kiefer kommt, sondern auch einen geradezu „unersättlichen Appetit“ entwickelt hat, haben die Pfleger die Ernährung angepasst: „Flocke bekommt jetzt bei jeder Fütterung nach ihren zwei Milchfläschchen noch mit Hundefutter verdickte Milch in ihren Napf“, berichtet der Veterinär. Auf der Waage macht sich das mit stolzen 12,2 Kilogramm bemerkbar. Hinter den Kulissen darf das Eisbärmädchen inzwischen auch ab und zu ins Freie. Begleitet von einem Pfleger oder einer Pflegerin tummelt sie sich auf Matten an der frischen Luft, wobei das Tiergartenpersonal auf möglichst keimarme Umgebung achtet.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen: Erlebniswelt, 11.03.2008
Jetzt geht´s los: Erlebniswelt eröffnet Saison mit großem Fest
Schminkstände, geführte Bootstouren, Hüpfburg, Glücksrad, Fütte-rungen und Vorführungen durch die Tierpfleger: Am 16. März haben die Besucher in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen die überaus angenehme Qual der Wahl, wel-chen Unterhaltungs-Highlight sie zuerst ansteuern sollen. Denn an diesem Tag feiert der Zoo von 10 bis 17 Uhr seine traditionelle Saisoneröffnung. Und wie jedes Jahr garantiert dieser Termin tierischen Spaß und Topp-Unterhaltung für die ganze Fami-lie. Das abwechslungsreiche Programm lässt bei großen wie kleinen Besuchern keine Wünsche offen und wird zum regulären Eintrittspreis angeboten. Auch Unternehmen der Region präsentieren sich mit Mitmachaktionen: So hält die ELE Emscher Lippe Energie GmbH Informationen und Überraschungen bereit. Das Alpin-Center Bottrop ist mit einer riesigen Hüpfburg, einer Buttonmaschine sowie einem Schnee-Leopard als Walk Act in Gelsenkirchen vertreten. Verstärkt wird Leo durch ein wandelndes Erdmännchen und ein Zebra, Walk Acts der ZOOM Erlebnis-welt. Auch andere Partner der Erlebniswelt haben sich zum Start in die Saison wieder eine Menge einfallen lassen. In der Nähe des ZOOM-Shop dreht sich ein Glücksrad von GELSEN-NET und lockt mit tollen Preisen. Außerdem gibt es die Möglichkeit ein Erinnerungsfoto bei der BOGESTRA zu machen sowie Infostände von LUEG, den TRYP Hotels, Jumbo Spiele und dem Sportparadies.

Zoo Osnabrück, 11.03.2008
Eine Handvoll Äffchen
Seit letzter Woche lebt ein Pärchen Zwergseidenäffchen im Zoo. Schon der Name verrät, dass es sich um eine kleine Affenart handelt. Genauer gesagt, um die kleinste Affenart überhaupt. Zwergseidenäffchen bringen nur 150 Gramm auf die Waage und vom Kopf bis zum Rumpf sind es gerade mal 15 cm. Die beiden Zwergseidenäffchen teilen sich im Affenhaus ein Gehege mit den Zwergagutis. Die tierische Wohngemeinschaft funktioniert problemlos. Vielleicht ist das Geheimnis des konfliktfreien Zusammenlebens, dass die beiden Arten von Bett und Tisch getrennt sind. Während die Zwergagutis Bodenbewohner sind und dort fressen und schlafen, stehen die Futterschalen der Äffchen erhöht und zum Schlafen kuscheln sie sich in eine Schlafbox. Während des Tages kann man die im Vergleich zum Gehege wirklich winzigen Äffchen dennoch gut beobachten, da sie tagaktiv sind und viel im Gehege unterwegs sind.

Zoo Landau, 11.03.2008
Neue Humboldtpinguinanlage im Zoo Landau in der Pfalz wird eingeweiht
Nach gut acht Monaten ist es soweit, die Generalsanierung der Anlage für Humboldtpinguine im Zoo Landau ist abgeschlossen. Am Freitag, 14. März 2008, um 14:30 Uhr übergeben der Vorstand des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e. V. und der Landauer Planungsarchitekt Peter Buchert die Anlage offiziell der Stadt Landau beziehungsweise dem Zoo, die von der Beigeordneten und Zoodezernentin Maria Helene Schlösser und Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel vertreten werden. Die 1976 erbaute und 1983 erweiterte Pinguinanlage konnte von 180 qm auf circa 220 qm erweitert werden. Auch das Wasserbecken ist mit nun 50 qm Wasserfläche deutlich vergrößert worden.

Zoo Berlin, 10.03.2008
Osterferien im Zoo-Aquarium Berlin: Rätselmontag und Rätseldonnerstag
Wie gewohnt starten unsere Rätseltouren in den Berliner Schulferien montags und donnerstags um 14.30 Uhr. Und da Ostern in diesem Jahr doch recht früh liegt, rätseln wir nochmals im Aquarium. Beim Ferienprogramm des Zoo Berlin heißt es wieder einmal: Wissen testen! Fällt es den meisten Freizeitzoologen zumeist leichter, Fragen über Säugetiere und Vögel zu beantworten, wird es im Aquarium ein bisschen spezieller. Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene ab 7 Jahren können dort zeigen, was sie über die Bewohner unseres Zoo- Aquariums wissen, und wir haben selbstverständlich auch noch Neues und Spannendes beizutragen. Dabei geht es einmal durch das gesamte Haus, besucht werden die Fisch-, Amphibien-, Reptilien- und die Insektenabteilung. Zunächst müssen Wissens-, Geschicklichkeits- oder auch Scherzpunkte gesammelt werden, dann gibt es eine Siegerehrung und zum Abschluss findet für alle eine Tierfütterung statt. Karten für alle Termine gibt es bereits im Vorverkauf an der Aquariumskasse Budapester Straße. Dort beginnen auch die Führungen hinter dem Einlass. Wer an einer der Touren teilnehmen möchte, zahlt 4. - Euro Aufpreis zur Eintrittskarte. Wir empfehlen ein Mindestalter von 7 Jahren. Kinder ab 10 Jahren können ohne die Begleitung Erwachsener teilnehmen. Eine Kartenreservierung ist nicht möglich, daher empfehlen wir den Kartenkauf am Veranstaltungstag bis 14.00 Uhr. Bei hohem Andrang bieten wir eine Wiederholungstour um 16:00 Uhr an.

Tierpark Berlin, 10.03.2008
Frischlinge bei den Wildschweinen im Tierpark Berlin
In der sechsköpfigen Wildschweinrotte des Tierparks Berlin wurden in diesem Jahr die ersten Frischlinge schon Ende Februar geboren. Diese Wurfzeit liegt zwar am Beginn der normalen Hauptwurfzeit, doch wurden im Tierpark die letzten Jahre über die ersten Jungen nicht vor Mitte März gesetzt. Am 27. und 29.2.08 brachten zwei Sauen insgesamt 13 Junge zur Welt. Ganz nach Wildschweinart sonderten sich die Mütter die ersten Tage nach der Geburt von der Gruppe ab und bauten jede für sich einen Wurfkessel aus Stroh. Das Stroh bekommen die Sauen nach der Geburt von den Pflegern ins Gehege gegeben. Ein Muttertier baute ihr Nest direkt am Gehegegitter, so dass die Besucher die Jungenaufzucht ganz nah beobachten konnten. Die Jungenaufzucht ist sowohl im Freiland als auch im Tierpark Frauensache, die stattlichen Keiler sind Einzelgänger und stoßen nur zur Paarungszeit (Rauschzeit) zu den Rotten. Die typische Streifenzeichnung der Frischlinge verblasst im 2.-3. Lebensmonat, mit 5-6 Monaten verschwindet sie ganz. Wildschweine gehören seit der Eröffnung des Tierparks fest zum Tierbestand, und auch wenn die Art nicht selten ist, erhält der Tierparkbesucher die Möglichkeit, das Wildschwein als Stammform des Hausschweines mit den verschiedenen, im Tierpark gezeigten Rassen wie Chinesisches Maskenschwein, Vietnamesisches Hängebauchschwein, Mangalizaschwein und Schwäbisch-Hällisches Schwein zu vergleichen.

NiederRheinPark Plantaria, 10.03.2008
Neue Attraktion im NiederRheinPark Plantaria - Greife im Four Winds Camp in Nordamerika
Spiel, Spaß, Tiere und viel Natur verspricht der NiederRheinPark Plantaria seinen Besuchern und als neueste Attraktion kommt die Greifvogelstation Niederrhein mit Flugvorführungen hinzu. Vielen Besuchern des NiederRheinParks Plantaria ist Wilhelm Schnabel in den letzten Jahren ein Begriff geworden. Immer wieder waren er und seine Familie mit den beliebten Greifen und ihren Flugschauen zu Gast im Plantaria-Park – Groß und Klein sind davon begeistert. Am 15. März 2008 eröffnet nun die Greifvogelstation Niederrhein mit täglichen Flugschauen ihre Tore im NiederRheinPark Plantaria. Pünktlich um 11:00 Uhr wird die erste Flugvorführung mit Erklärungen auf dem Indianergelände „Four Winds Camp“ im Park statt finden. Auch nach dem 15. März können sich die Besucher bei Wilhelm Schnabel täglich um 11:00 Uhr und um 15:00 Uhr über die Greifvögel informieren und den Flugkünstlern zuschauen. 30 – 40 Minuten wird eine Vorführung jeweils dauern, welche im Parkeintrittspreis inbegriffen ist.

Tiergarten Schönbrunn, 10.03.2008
ÖSTERREICHER IST GESCHÄFTSFÜHRER DES WELT-ZOOVERBANDES!
Mehr als 600 Millionen Besucher schreiten alljährlich durch die Tore jener 1300 Institutionen, die sich im Welt-Zooverband WAZA („World Association of Zoos and Aquariums“) zusammengeschlossen haben. Der Tiergarten Schönbrunn gehört dazu. Ab sofort ist ein Österreicher Geschäftsführer der in Bern beheimateten WAZA: Der 49jährige Wiener Biologe Dr. Gerald Dick. Dick war zuletzt beim WWF International als Experte für Artenschutz tätig. Seine Doktorarbeit schrieb er über Graugänse - unter den Fittichen von Nobelpreisträger Konrad Lorenz. Der neue Geschäftsführer kommt also nicht aus den Kreisen der Zoo-Fachleute, was jedoch keineswegs unbeabsichtigt ist. Punkt eins der WAZA-Strategie ist für ihn die Erhaltung der Tierarten im Freiland. Dick: „Die Zoos sollen sich daran beteiligen, ihr Know-how einbringen, Projekte unterstützen oder selbst welche durchführen. Das deckt sich ganz mit meinem langjährigen Engagement, Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und zu schützen.“ Und weiter: „Weltweit stehen bereits 40000 Arten auf der Roten Liste. Die Zoos sollten also aktive Schutzpolitik betreiben. Erhaltungszuchtprojekte sind zwar wichtig, aber im Grunde nicht mehr als ein Notfallsprogramm.“ Als zweitwichtigste Aufgabe der WAZA und ihrer Mitglieder sieht Gerald Dick den Bildungsauftrag: „Wir erreichen alljährlich 600 Millionen Leute, die müssen wir für unsere Sache, für den Schutz der Natur und Ihrer Bewohner, begeistern.“ Der Tiergarten Schönbrunn ist an drei WAZA-Schutzprojekten aktiv beteiligt: an der Wiedereinbürgerung des Bartgeiers in den Alpen, am Projekt zur Rückkehr des Waldrapps in die Alpen und an einem Schutzprojekt für Elefanten in Sri Lanka.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 10.03.2008
Neue Dämmerexpeditionen im Zoo
Suchen Sie noch eine Ferienüberraschung für Ihre Kinder? Dann haben wir etwas für Sie: Am 27. März finden in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen wieder die beliebten Dämmerexpeditionen statt. Noch sind Karten für die erste Dämmerführung in 2008 erhältlich. Bei den nächtlichen Rundgängen werden allerlei spannende Geschichten aus der Tierwelt erzählt und zudem lassen sich einmalige Beobachtungen bei den nachtaktiven Tieren machen. Und am nächsten Morgen können alle ausschlafen und von ihren spannenden Zooerlebnissen träumen –schließlich sind noch Ferien. Im Mittelpunkt der Dämmerexpedition steht die ZOOM Erlebniswelten Alaska. Der 90minütige Rundgang durch die hereinbrechende Dunkelheit beginnt um 19.00 Uhr am Treffpunkt direkt hinter dem Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Hier stehen Zoolotsen bereit, um in kleinen Gruppen zu den nachtaktiven Tieren zu führen.

Zoo-Aquarium Berlin, 09.03.2008
Ein neues Zuhause für madagassische Strahlenschildkröten
Die madagassische Strahlenschildkröte (Astrochelys radiata) kommt ausschließlich in Madagaskar vor und ist sehr stark von der Ausrottung gefährdet. Deshalb ist sie durch das Washingtoner Artenschutzabkommen streng geschützt. Sie bewohnt Gebiete mit ausgeprägter Trockenzeit und von Dornenwald dominierte Vegetation. Die seltenen Schildkröten ernähren sich hauptsächlich von Gräsern und Sukkulenten. Fünf dieser wunderschönen Schildkröten wurden in Brandenburg von den Behörden beschlagnahmt und fanden im Zoo-Aquarium Berlin ein neues Zuhause. Eine weitere dieser Schildkröten kam aus dem Tierpark Friedrichfelde, wo sie im Jahre 2003 schlüpfte. Die etwa 10 bis15 cm großen Jungtiere können sehr alt und bis zu 40 cm groß werden. Ein Alter über 100 Jahre scheint durchaus möglich. Zusammen mit Vierstreifen-Ringelschildechsen (Zonosaurus quadrilineatus) und Madagaskarleguanen (Oplurus cuvieri), die ebenfalls nur in Madagaskar beheimatet sind, bewohnen sie jetzt ein ihrem Lebensraum entsprechend eingerichtetes Terrarium.

Erlebnis-Zoo Hannover, 09.03.2008
Mit Hühnersause und Mauseflitz ins Abenteuer
Rasant saust der Erlebnis-Zoo Hannover in die Saison 2008: Auf der neuen Sommer-Rodelbahn im Kinderland Mullewapp! Die drei Bahnen „Hühnersause“, „Mäuseflitz“ und die „Wilde Sau“ laden zu unvergesslichen Rutschpartien ein. Vorhang auf für tierische Stars: In der neuen Showarena präsentieren Nasenbär, Manguste, Stinktier, freche Papageien und clevere Hühner ihre besonderen Talente. Herzensbrecher unterwegs: Niedlichen Nachwuchs gibt es bei den Addax-Antilopen, den Rothschild-Giraffen, den Rauwolligen Pommerschen Landschafen und den Thüringer Waldziegen!

Vogelpark Herborn, 07.03.2008
Vogelpark Herborn im Blickpunkt der Medien
Wenn der Saisonauftakt am Sonntag, den 2. März, im Herborner Vogelpark aufgrund der Auswirkungen von Sturmtief „Emma“ auch recht verhalten, so steht das Naturerlebniszentrum im Stadtteil Uckersdorf dennoch auch so früh im Jahr bereits intensiv im Blickpunkt der Medien. Schon Sonntagmorgen weilte die Rundfunk-Journalistin Dr. Christiane Hillebrand im Vogelpark, um die ersten Gäste zu interviewen. Rede und Antwort standen auch Geschäftsführer Jörg Kring, Parkleiter Wolfgang Rades und Vorstandsmitglied Dr. Uwe Peters. Dieser nahm zudem die Gelegenheit wahr, auf das naturkundliche Museum von Zeitsprünge e.V. in Breitscheid-Erdbach sowie den dortigen Karstlehrpfad und die Erdbacher Höhlen als bedeutenden Kooperationspartner des Vogelparks aufmerksam zu machen. Ausgestrahlt wurde dieser Beitrag am Montag, den 3.03. auf HR4 ab 12.00 Uhr in der Mittagsausgabe des Regionalmagazins für Mittelhessen, Studio Gießen. Wie bereits vermeldet, wird das Herborner Vogelparkteam zudem in der Zeit bis Ostern desöfteren bei HIT RADIO FFH im Rahmen der Aktion „Kuck`mal, wer da schlüpft – Die FFH-Küken-Cam“ zu hören sein. Weiterhin hat sich der Hessentipp des Hessenfernsehens mit Redakteur Volker Janowski und Moderator Reinhard Schall zu einem Besuch angesagt, um auch im Fernsehen die ersten Frühlingsimpressionen aus dem Herborner Vogelpark zu senden. Die Dreharbeiten sind für Donnerstag, den 6. März, die Ausstrahlung für Freitag, den 7. März vorgesehen. Molukkenkakadu „Coco“ als Liebling des Hessentipp-Moderators freut sich ebenso wie die Mitarbeiter des Parks auf die gerne gesehenen prominenten Gäste.

Erlebnis-Zoo Hannover, 07.03.2008
Wiener Eisbären-Zwillinge ziehen an den Yukon!
Die unwiderstehlich niedlichen Eisbären-Zwillinge aus dem Tiergarten Schönbrunn in Wien werden in zwei Jahren an den Yukon in die dann fertig gestellte Themenwelt „Yukon Bay“ ziehen! Gemeinsam mit dem Koordinator des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für Eisbären, Hans Weerd (Zoo Amsterdam), wurde die künftige Heimat der beiden jetzt festgelegt. Neun Zoos weltweit hatten sich um die Eisbären-Zwillinge beworben – Hannover mit Yukon Bay bekam die Zusage! Die Eisbären-Jungs kamen am 28. November zur Welt und waren bis jetzt hinter verschlossenen Türen in der Wurfhöhle, wo sie von Mutter Olinka (16) liebevoll aufgezogen wurden. Am Dienstag, 4. März, verließen Mutter und Kinder erstmals ihre kleine Welt, um vorsichtig das Eisbärengehege in Schönbrunn zu erkunden und sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Der Ausflug dauert zwar nur wenige Minuten, aber schon in der kurzen Zeit zeigten die Zwillinge ihr Temperament: Mutter Olinka hatte Mühe ihre beiden Mini-Bären beim Spielen zu bändigen! Mittlerweile sind die beiden schneeweißen Eisbärenbabys gute 80 cm lang und neugierig bis in die Nasenspitze. Ab jetzt bleibt die Türe zur Außenlage geöffnet, und Olinka und ihre Zwillinge erkunden ihr Reich inzwischen ausgiebig. „Wir freuen uns wie Schneekönige auf die Eisbären!“, so Zoodirektor Klaus-Michael Machens. „Und wir freuen uns, dass die Zwillinge in das spektakuläre Yukon Bay, in eine der weltweit besten Eisbärenanlagen ziehen werden“, sagte Dr. Harald Schwammer, stellvertretender Direktor des Zoos Schönbrunn.

Zoo Magdeburg, 07.03.2008
250-jährige Eiche geborgen
Vor wenigen Minuten wurde eine 250-jährige alte Eiche im Vogelgesangpark geborgen und für das AFRICAMBO 1 auf dem Zoo-Wirtschaftsgelände zwischengelagert. Die Eiche wird später auf der Nashornanlage Verwendung finden. Die Eiche ist 13 Tonnen schwer und wurde durch den Sturm des vergangenem Wochenendes entwurzelt.

Zoo Landau, 06.03.2008
Pinguine auf der Landauer Baufachmesse IMWOBAU
Zwei lebensechte Pinguine, allerdings aus Bronze, rufen als Repräsentanten der echten Humboldtpinguine aus dem Zoo in der Pfalz auf der Landauer Fachmesse IMWOBAU zum Protest gegen die drohende Vernichtung ihrer Artgenossen in Chile auf. Am Pazifik sollen nämlich aktuell drei Kohlekraftwerke mit veralteter Technologie ganz in der Nähe der wichtigsten Brutgebiete dieser sympathischen Vögel gebaut werden. Pinguine, Zoo Landau und „EnergieAgentur Speyer-Neustadt/Südpfalz“ in Halle 3 sind sich einig ... Energie-Konzepte von gestern gefährden das Leben von Mensch und Tier heute und morgen. Deshalb setzen sich der Zoo Landau und, neben weiteren Partnern, auch die EnergieAgentur gemeinsam für umweltverträgliche Energiegewinnung und -nutzung hierzulande und anderswo ein. Durch die spontane gemeinschaftliche Aktion suchen beide deshalb weitere Unterstützer für den Schutz dieser bedrohten Pinguinart und ihres Lebensraumes.

Zoo Leipzig, 06.03.2008
Exotisches Lesevergnügen - Literarischer Hochgenuß zur Buchmesse im Zoo Leipzig
Ein wahres Lesevergnügen können die Gäste der Buchmesse vom 13. bis 15. März 2008 auch im Zoo Leipzig erleben. In exotischer Atmosphäre stellen die Autoren Alexander McSmith, Asli Erdogan und Gregor Eisenhower ihre neuesten Werken vor und bieten interessierten Zuhörern ein außergewöhnliches Literaturerlebnis. Zur Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 13. März 2008 werden Bücherfreunde in die Welt des Krimis entführt: Ab 19 Uhr liest der britische Bestsellerautor Alexander McCall Smith in der Kiwara-Lodge aus seinem Buch „Blaue Schuhe für eine Cobra“ vor, einen in Botswana spielenden Kriminalroman mit spannenden Fällen, gelöst von der „Miss Marpel“ Botswanas. Bereits ab 18.45 Uhr können sich die Besucher der Lesung während der Kurzführungen durch die Kiwara-Savanne einstimmen lassen. Am 14. März 2008 erwartet die Gäste eine Doppellesung im Terrarium: Um 19 Uhr führt die türkische Autorin Asli Erdogan die Zuhörer in ihrem Roman „Die Stadt mit der roten Pelerine“ in das Labyrinth der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro und zeichnet auf feinsinniger Weise die Charaktere der Bewohner und der Stadt selbst nach. Ab 20.30 Uhr wird es mit humoristischen Geschichten aus der Tierwelt tierisch unterhaltsam: Schriftsteller Gregor Eisenhower wandelt mit „Blusenbeißer, Globetrotter und Hummelsacknadler“ auf den Spuren der vergessenen oder so gut wie nie aufzufindenden Tierarten. Am Samstagabend, 15. März 2008 um 19 Uhr erhalten die Leseratten eine Kostprobe aus dem neuen Werk von Mathias Politycki „In 180 Tagen um die Welt – Das Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichte“. Das Ringbecken des Aquariums verschafft als Leseort dabei den passenden Rahmen für das maritime Abenteuer und die fesselnden Geschichten aus dem Leben.

Zoo Duisburg, 06.03.2008
Giraffe geboren: im Netzlook und mit langen Wimpern durchs Leben
Rekorde und Superlative im Tierreich werden immer gerne zitiert. Da darf die Giraffe nicht fehlen, die mit einer Körpergröße von bis zu 6 Metern das höchste Tier der Welt ist. Einzigartig ist auch, dass Giraffenmütter im Stehen gebären. Und das aus gutem Grund, denn die Babygiraffen stehen spätestens nach einer Stunde, wenn auch wackelig, auf ihren Beinen, um der vor Fressfeinden Schutz bietenden Mutter zu folgen. Derart bilderbuchmäßig steht im Zoo Duisburg nun seit wenigen Tagen eine frisch geborene weibliche Netzgiraffe neben ihrer 8jährigen Mutter MALINDI. Das Jungtier wurde nach der für Giraffen typischerweise sehr langen Tragzeit von rund 14 Monaten in aller Ruhe kurz vor Dienstbeginn geboren und präsentierte sich, gerade von der Mutter trocken geleckt und in den ersten Aufstehversuchen befindlich, dem stolzen Pfleger. Den Geburtsvorgang hatten Mutter und Jungtier offenbar bestens überstanden. Schließlich fallen letztere aus einer Höhe von fast 2 Metern zu Boden. Entsprechend wurde die Innenlauffläche im Giraffenhaus dick mit Stroh eingestreut, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Der 8jährige Vater, Giraffenbulle KIRINGO, muss sich aus Sicherheitsgründen noch etwas gedulden, bis er vollen Kontakt zu seiner Tochter aufnehmen darf. Denn die Väter gehen anfangs teilweise recht ruppig mit den Junggiraffen um.
Das Kindchenschema schlägt bei einer Babygiraffe auch bei hartgesottenen Zoomitarbeitern immer wieder voll durch. Mit riesigen Augen und langen Wimpern steht das mit 1,70 m durchaus als zierlich geltende Jungtier neben der Mutter. Dabei kommt die ganze Eleganz einer Giraffe schon beim Nachwuchs durch, wenn er über die Innenlauffläche stolziert. Das Namen gebende, netzartige braune Fleckenmuster trägt zur grazilen Erscheinung bei. Im Übrigen erkennen sich Giraffen gegenseitig an der individuellen Musterung. MALINDI kümmert sich bestens um ihren Nachwuchs, der nicht müde wird, sich an die Zitzen zu hängen und sich satt zu trinken. Mit diesem Energieschub wird die kleine Netzgiraffe mindestens 1 cm pro Woche wachsen.

Tiergarten Worms, 06.03.2008
Neues Seniorenangebot im Tiergarten - Rundgang mit gemütlichem Beisammensein
Ab dem 13. März 2008 wird erstmalig im Tiergarten ein Seniorennachmittag angeboten. Regelmäßig jeden zweiten Donnerstag im Monat wird dieser themenbezogene Nachmittag allen Senioren von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr angeboten. „Neben den Seniorenführungen für alle rüstigen Rentner, interessierte Altenheime und naturbegeisterten Wandergruppen möchten wir auch einen Termin zum gemütlichen Beisammensein im Rahmen eines informativen Austausches mit verschiedenen Themen rund um den Tiergarten anbieten. Damit wollen wir das Angebot für Senioren im Tiergarten weiter ausbauen.“, erklärt Zoopädagogin Tamara Kalmbach. „Zum gemütlichen Beisammensein gehört auch meist ein Stückchen Kuchen und ein guter Kaffee. Im Anschluss des Rundgangs besteht die Möglichkeit hierzu im Café Blume direkt im Tiergarten. Wenn die Sonne scheint, können wir uns auch auf die am Teich gelegene Terrasse setzen und unsere Erlebnisse austauschen.“, ergänzt die Zoopädagogin. Am 13. März geht es ab 14 Uhr erst mal in einem Rundgang um die geschichtliche Entwicklung des Tiergartens. Jeden Monat wird dann ein anderes Thema rund um das Plätzchen Grün im Naherholungsgebiet Bürgerweide angeboten werden. „Wir freuen uns, wenn sich zahlreiche interessierte Rentner bei uns melden.“, lädt Tamara Kalmbach alle Interessierten ein. Eine Anmeldung ist im Vorfeld damit also erwünscht. Außer dem Eintritt fallen keine weiteren Kosten an. Treffpunkt ist die Tiergartenkasse.
Der Tiergarten freut sich auf Ihr Kommen!

Zoo Magdeburg, 06.03.2008
TIERISCH NAH-Arena lockt mit neuen Tierstars und Kamelritt
Schon einmal in Magdeburg auf einem Kamel geritten? Nein? Im Magdeburger Zoo ist dieses neuerdings möglich. Kathlen und Karl-Heinz Behring, die Tiertrainer in der TIERISCH NAH-Arena, starten mit einem neuen Programm und mit vielen neuen Tierstars in die Zoosaison. Erstmals bietet der Magdeburger Zoo auch das Reiten auf Kamel, Pferd und Esel an, das täglich zwischen den Programmen in der TIERISCH NAH-Arena möglich ist.

Tierpark Chemnitz, 06.03.2008
Tierpark und Tierpark-Förderverein auf der Messe „Chemnitzer Frühling“
Der Tierpark Chemnitz und sein Förderverein, die Tierparkfreunde Chemnitz e.V., nehmen an der Messe „Chemnitzer Frühling“ teil, die vom 7. bis 9. März in der Chemnitzer Arena stattfindet: Gleich im Eingangsbereich können Messebesucher Schafe streicheln, Frösche bewundern und den Mitarbeitern des Tierparks auch Fragen zur Einrichtung und ihren Bewohnern stellen. Zudem informieren Schautafeln über den Tierpark sowie speziell auch über den inhaltlichen Schwerpunkt der Einrichtung, die Amphibien, deren Bedrohung und Schutz. Mit einem Informationsstand präsentiert sich außerdem auch der Förderverein auf der Messe. Apropos Frühling: Wer schon mal einen Vorgeschmack auf wärmere Jahreszeiten erhalten möchte, sollte zum Beispiel dem Tropenhaus des Chemnitzer Tierparks mal wieder einen Besuch abstatten. Bei wohligen Temperaturen können hier acht frei fliegende Vogelarten beobachtet werden. Bei drei Arten – den Dolchstichtauben, den Weißbrauenröteln und den Zweifarb-Fruchttauben – hat es in letzter Zeit Nachwuchs gegeben. Die junge Dolchstichtaube wechselt gerade ihr Jugendkleid in das der erwachsenen Tiere mit dem kennzeichnenden roten Brustfleck, der junge Rötel trägt dagegen noch sein unauffälliges Jugendgefieder. Der Nachwuchs bei den Fruchttauben ist gestern (5. März) erst geschlüpft und im Nest hoch oben in der Vegetation versteckt (Foto). Hier wird er von seinen Eltern versorgt. Die Dolchstichtauben brüten übrigens auch schon wieder.

Tiergarten Worms, 06.03.2008
Osterferien im Tiergarten Worms verbringen - Tiere hautnah erleben
Hast du Lust einmal in die Rolle eines Mähnenspringers oder gar eines Erdmännchen zu schlüpfen? Dann bist du beim Osterferienprogramm des Tiergartens vom 12. März bis 27. März 2008 herzlich dazu eingeladen.Auch dieses Jahr wird es in den Osterferien im Tiergarten wieder richtig abenteuerlich. Kinder zwischen sechs und zehn Jahre können täglich eine Menge über die unterschiedlichsten Tierarten aller Welt erfahren. U.a. Mähnenspringer, Waschbär und Erdmännchen gibt es im Tiergarten hautnah zu erleben. „Auch die Affenliebhaber kommen ganz auf ihre Kosten. Am 26.03. erfahren die Kinder alles über Paviane und ihre Artgenossen.“, erzählt die Zoopädagogin Tamara Kalmbach begeistert. Aber nicht nur Tiere ferner Länder stehen im Mittelpunkt der Aktionen in den Osterferien. Auch die einheimische Tierwelt, die im Tiergarten u.a. auch mit Huhn, Wolf, Ziege und Wildschwein vertreten ist, steht auf dem Programm. An dem jeweiligen Tag erfährt man immer über eine anders Tier viel Wissenswertes z.B. über die Herkunft, die Lebensweise, die Nahrung und vieles mehr. Nicht nur Geschichten, sondern auch spannende Spiele und eine kleine Überraschung warten auf euch.

Zoo Magdeburg, 06.03.2008
Zwei alte Eichen für Zooprojekte AMAZONIEN und AFRICAMBO 1
Im Vogelgesangpark werden die Sturmschäden des vergangenen Wochenendes beseitigt. Zwei sehr alte Eichen, die etwa 12 Meter Höhe erreicht hatten, sind davon auch betroffen. Sie werden am Freitag, 7. März 2008 in der Zeit von 9 Uhr bis 11 Uhr mit „schwerer Technik“ geborgen und mit dem Tieflader auf das Wirtschaftsgelände des Magdeburger Zoos gebracht. Die „Uralt-Eichen“ finden als Dekorationsmaterialien in den Zooprojekten AMAZONIEN und AFRICAMBO 1 nützliche Verwendung.
Treff: 9 Uhr Zoo-Wirtschaftshof bzw. beim späteren Kommen im Vogelgesangpark

Tiergarten Nürnberg, 06.03.2008
Tag des Tiergartens
Nachdem der „Tag des Tiergartens“ mittlerweile zu einer festen Einrichtung geworden ist, bietet der Tiergarten der Stadt Nürnberg auch in diesem Frühjahr interessierten Besuchern vielfältige Möglichkeiten, sich eingehend und „aus erster Hand“ über die verschiedenen Arbeitsbereiche zu informieren. Um den Besuchern Einblicke der besonderen Art und in einigen Fällen sogar einen regelrechten Perspektivenwechsel ermöglichen zu können, werden an diesem Aktionstag verschiedene Türen geöffnet, die üblicherweise gut verschlossen sind. Neben einer Begehung des im Umbau befindlichen Raubtierhauses oder einem Blick in die Speisekammer des Tiergartens, gehören Aktionen wie ein Pflanzenquiz auch zum aktiven Mitmachen ein. Zu den diesjährigen Highlights zählt der „blaue Taucher“. Hier werden Interaktionen zwischen Delphin und Taucher für das „Blaue Klassenzimmer“ eingesetzt.

Zoo Basel, 06.03.2008
Ein Maul voller Eier im Vivarium
Im Vivarium ist derzeit ein besonderes Schauspiel zu bestaunen: Mehrere Kardinalbarsch-Männer tragen in ihrem Maul Hunderte von Eiern durchs Wasser. Dank dieser „Maulbrut“ erhöht sich die Überlebenswahrscheinlichkeit der Nachkommenschaft. Die spezielle Brutpflege ist im Aquarium Nr. 25 zu sehen. Wer seine Brut mit sich herumträgt, kann dauernd auf sie aufpassen. Genau dies tun momentan mehrere, der rund vier Zentimeter kleinen Kardinalbarsch-Männchen im Zolli-Vivarium. Sie tragen die befruchteten Eier weder auf dem Rücken noch am Bauch, sondern im Maul, was unschwer an einer prall gefüllten, fast kropfähnlichen Kehle zu erkennen ist. Die Eier bleiben im Maul des Vaters, wo sie perfekt vor Eiräubern geschützt sind, bis die Jungen schlüpfen. Manchmal finden sie dort sogar noch für einige Tage länger Unterschlupf. Allerdings bringt dieser Schutz für den fürsorglichen Vater schwer wiegende Komplikationen mit sich: Die Eiklumpen, können 20-25 Prozent seines Körpergewichts ausmachen, und machen ihm das Fressen unmöglich. Dem Männchen bleibt während etwa drei Wochen nichts anderes übrig als zu fasten. Noch schlimmer ist der Umstand, dass die vielen Eier auch die Atmung behindern. Während der Brutpflege atmen die Männchen deshalb viel schneller und gleichen dadurch das Sauerstoffdefizit aus. In gewissen Bereichen in den Korallenriffen sinkt nachts der Sauerstoffgehalt stark ab. Trägt das Männchen dann zu viele Eier mit sich, speit es seine Brut aus, damit es nicht erstickt und rettet damit sein Leben. Die Kardinalbarsche sind dauernd auf einer Gratwanderung: Je grösser ihr Maul ist, desto mehr Eier finden darin Platz. Aber je mehr Eier die Fische jedoch herumtragen, desto schlechter können sie atmen. Ausserdem verschlingt das mühsame Atmen viel Energie; und Energie nachzuliefern, ist ohne zu Fressen unmöglich.

ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, 06.03.2008
Was man schon immer über den Zoo wissen wollte…
Was die Besucher der ZOOM Erlebniswelt zu sehen bekom-men ist das offizielle Bild des Gelsenkirchener Zoos. Doch wie sieht es hinter den Kulissen dieses komplexen Betriebs aus Mensch und Tier aus? Wie funkti-oniert die aufwendige Technik der rasanten Iglu-Fahrt? Welches Futter wird wann und wo für welche Tiere zubereitet? Diese und viele andere spannende Fragen werden auf einer Erlebnistour durch die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen beantwortet, die die Stadtmarketing Gesellschaft Gelsenkirchen im März im Rahmen ihrer Reihe „Unternehmen entdecken“ durchführt. Während der Erlebnistouren wird nicht nur Spannendes über die exotische Tierwelt Afrikas und Alaskas vermittelt, sondern auch über den Bau eines gan-zen Kontinents: Wie entstehen die massive Felslandschaften und wie wird ein Dschungel gestaltet? Zoolotsen geben bei den Entdeckungsreisen durch die beiden insgesamt 20 Hektar großen Welten interessante Hintergrundinformati-onen, die den Zooalltag aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchten.

Tiergarten Schönbrunn, 06.03.2008
KINDER-WORKSHOPS FÜR DIE ZOOTIERE
Von 17. bis 20. März finden im Tiergarten Schönbrunn wieder vergnügliche Workshops und Führungen für Kinder statt, bei denen es darum geht, den Zootieren eigenhändig den Alltag zu versüßen. Die Kinder stellen kreative Mahlzeiten zusammen und konstruieren Spielzeuge, die nach der Fertigstellung an die Äffchen, die Brillenbären, die Lemuren und die Kea-Papageien verteilt werden. Als besonders beliebt bei Tier und Mensch haben sich im Vorjahr die hängenden Futterkugeln, die handgeknüpften Kletterseile und Strickleitern und die sogenannten Kea-Burger erwiesen. Das Zubereiten und Basteln wird durch Führungen ergänzt und soll bei Kindern und Tieren gleichermaßen für Freude sorgen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Kurse ist es, den Teilnehmern leicht verständlich ein wenig über Forschung und Wissenschaft im Dienste der Tiere zu vermitteln. Die Workshops finden jeweils zwischen 13 Uhr und 15.30 Uhr statt (etwaige Zusatztermine vormittags) und kosten alles inklusive 12 Euro pro Kind.

Advertorial
Grün im Zoo
Von Reiner Winkendick - Der Zoolieferant
Wärmedämmung durch Fassadenbegrünung

Um die positiven Eigenschaften von Pflanzen zur Wärmedämmung nutzen zu können, wird eine dichte Pflanzenschicht an der Wand benötigt. Das in den Pflanzenschichten entstehende Luftpolster wirkt wie eine Wärmedämmschicht und kann den Verlust der Wärme um 10-30% verringern. Durch eine dichte Begrünung wird zusätzlich die Luftbewegung an der Oberfläche gering gehalten. Bei freistehenden Gebäuden macht dieser Wärmeverlust ca. 50% aus.
Neben dem Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung verringern immergrüne Pflanzenteppiche zudem das Eindringen von Schlagregen in die Außenwand und reduzieren somit Putzschäden durch Feuchtigkeit.
Neben den Fragen der Einsparung von Heizkosten und zum Gebäudeschutz sind aber auch ökologische Aspekte nicht von der Hand zu weisen. So erzeugt eine Pflanzendecke mit einer Oberfläche von 25m² je Stunde 27g Sauerstoff. So viel wie ein Mensch in diesem Zeitraum verbraucht.
Die Frage, ob Wurzeln eines Efeus die Hauswand beschädigen, ist fast so alt wie die Pflanzen selbst. Wichtigste Vorraussetzung zur Vermeidung von Schäden sind intakte Mauern bzw. eine intakte Oberfläche.
Sind die Vorraussetzungen gegeben, stellt sich die Wahl nach der richtigen Kletterpflanze. Besonders geeignet ist der irische Efeu (Hedera helix Hibernica). 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Fassadenpflanzen sich positiv auf die bauphysikalischen Eigenschaften eines Gebäudes auswirken können. In Verbindung mit den ökologischen Gesichtspunkten hat eine Fassadenbegünung daher viele Vorteile.

Pflanzenhandel & Zoo-Gartenbau Winkendick
www.winkendick.de

winkendick@online.de
Service und Beratung: 02842 / 5305
Handy: 0172 / 23 25 305

Beispiel


Natur- und Artenschutz  –  Meldungen

Dailynet - 10. März 2008
Handel mit illegalem Elfenbein nimmt zu: Elfenbein-Tagung in Mainz ...
Informationen aus erster Hand verspricht die 5. Jahrestagung des Internationalen Zentrums für Elfenbeinforschung (INCENTIVS) Fachleuten und Laien, die am 9. April 2008 den Weg an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz finden. Die europaweit einmalige Untersuchungs- und Forschungsstätte in Sachen Elfenbein will unter anderem detailliert über das bestehende Handelsverbot bei dem "weißen Gold" informieren. "Hier herrscht große Unsicherheit, weil Elfenbein aus bestimmten Ländern importiert werden darf und aus anderen nicht", erklärt INCENTIVS-Gründer Dr. Arun Banerjee. Aber nicht nur Fragen des Artenschutzes, sondern auch Aspekte des Kulturschutzes werden bei der 5. Jahrestagung von INCENTIVS auf dem Programm stehen. Die interessierte Öffentlichkeit ist hierzu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

derstandard.at - 10.03.2008
Zwergflusspferde noch nicht ganz verschwunden
Das Zwergflusspferd (Hexaprotodon liberiensis) ist die kleinere von nur mehr zwei heute noch vorkommenden Flusspferd-Arten: mit etwa eineinhalb Metern Länge ist es halb so groß wie sein bekannterer Vetter Hippopotamus amphibius und hat nur etwa ein Viertel von dessen Masse. Es ist graziler gebaut, nicht so stark an eine vorwiegend aquatische Lebensweise angepasst - und ist vor allem eines: sehr viel seltener. Während in Subsahara-Afrika noch geschätzte 120.000 bis 150.000 Flusspferde in freier Wildbahn leben, ist der Bestand der Zwergflusspferde auf wenige tausend zusammen geschmolzen. Ihr Verbreitungsgebiet ist auf die Waldgebiete einiger Staaten Westafrikas beschränkt, der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Staatsgebiet Liberias. Zwei Bürgerkriege, ungezügelte Wilderei und das Abholzen der Wälder ließen in den vergangenen Jahren das Schlimmste über den Fortbestand der Art befürchten; man hielt sie in Liberia schon für ausgerottet.

spektrumdirekt - 11.03.2008
Zwergflusspferde trotzen Krieg und Wilderei
Nach zwei Bürgerkriegen, ungezügelter Wilderei und dem Abholzen seiner Lebensräume galt das seltene Zwergflusspferd in Liberia als so gut wie ausgerottet. Doch jetzt gelang britischen Forschern der Nachweis, dass dort einige der Tiere allen Widrigkeiten zum Trotz überlebt haben: Ein Team der Londoner Zoologischen Gesellschaft stellte bei einer Erkundungsreise in Dschungelgebieten des westafrikanischen Landes Kameras auf und wurde bereits nach drei Tagen fündig, wie die Wissenschaftler am Montag mitteilten. Die erfreuliche Nachricht bedeute jedoch keineswegs, dass die auch als Pygmäen-Hippos bekannten Zwergflusspferde in Liberia nicht mehr bedroht seien. Vielmehr bedürften sie in dem Unruheland ganz besonderer Schutzvorkehrungen, wenn ihr dortiges Überleben gesichert werden soll, erklärte Ben Collen von der Zoologischen Gesellschaft. Nach Angaben der Forscher wird auch in Liberias Nachbarländern Sierra Leone und Guinea der Lebensraum der äußerst scheuen Pygmäen-Hippos immer kleiner. Insgesamt werde ihre Zahl auf höchstens noch 3000 geschätzt.

derstandard.at - 10.03.2008
Komplexe Zusammenhänge: Regenwald­rodungen bedrohen Meeresschildkröten
Alles hängt zusammen: Das Roden von Regenwäldern in den Äquatorregionen der Welt hat - für einzelne Spezies sogar dramatische - Auswirkungen selbst auf die Meeresökologie. Wie Forscher um William Laurance vom Smithsonian Tropical Reasearch Institute in Balboa/Panama entdeckt haben, blockieren Baumstämme, die über Flussläufe ins Meer gelangen, die Brutplätze von Meeresschildkröten. Betroffen sind vor allem die Meeresreptilien an der Atlantikküste des zentralafrikanischen Staates Gabun, berichtet das Wissenschaftsmagazin "Nature" in seiner Online-Ausgabe. Die Küste von Gabun gehört zu den größten Brutplätzen der inzwischen streng geschützten Lederschildkröte (Dermochelys coriacea), aber auch anderer Meeresschildkröten. Die Population sei von illegalen Wilderern, von Fischern aber auch durch den zunehmenden Tourismus ohnehin stark in Bedrängnis geraten, schreiben die Forscher. Nun sind es allerdings Tausende im Wasser treibende Holzstämme, die an die Strände gespült werden und den Schildkröten den Weg zu ihren Nistplätzen versperren, die den Forschern Sorgen bereiten. Eine Untersuchung am Pongara Beach, einer bevorzugten Niststelle für die Reptilien, hat ergeben, dass die Zahl der eiablegenden Tiere um 14 Prozent abgenommen hat. Laurance und sein Team zählten in den zwei Untersuchungsperioden 2002-03 und 2003-04 insgesamt 11.000 angeschwemmte Baumstämme am Strand. Mehr als ein Drittel des Strandes war nicht mehr zugänglich.

Neue OZ Online - 11. März 2008
Bentheimer Schweine für Norwegen
Dem Bunten Bentheimer Schwein geht es wieder etwas besser. Fünf Jahre nach Gründung des bundesweit tätigen Erhaltungsvereins ist der Bestand von 50 auf 572 Zuchttiere gestiegen. Im Sommer werden zehn Schweine nach Norwegen exportiert. Nicht nur die Zahl der Tiere habe sich annähernd verzwölffacht. Es gebe auch außer Berlin kein Bundesland, in dem die "Swatbunten" nicht gehalten werden. Mit dem Naturlandhof von Thorsten Kollmann aus Menslage im Landkreis Osnabrück wurde der 100. Herdbuchzuchtbetrieb in den Verein aufgenommen.

epochtimes.de - 11.03.2008
„Osterhasen“ leben auch im Stadtpark - Feldhase auf der Rote Liste der bedrohten Tierarten in Deutschland – Lebensraum schrumpft immer weiter
Wer beim Feiertagsspaziergang einen „Osterhasen“ sehen möchte, könnte Glück haben. Die Bestände des Feldhasen in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren etwas erholt, wie Heiko Haupt vom Bundesamt für Naturschutz in Bonn der AP sagt. Ob diese Erholung aber Bestand habe, sei unklar. Noch wird der Feldhase auf der Roten Liste als gefährdete Art geführt. Sein größter natürlicher Lebensraum, die landwirtschaftlich genutzten Flächen, schrumpft weiter. Der sogenannte Kulturfolger, der ursprünglich ein Bewohner der Steppen Ost- und Zentraleuropas war, entdeckt aber zunehmend Parks und öffentliche Anlagen für sich. „Die höchste Dichte findet man heute im Stuttgarter Stadtpark“, erklärte der Feldhasen-Experte der Deutschen Wildtier-Stiftung, Klaus Hackländer, bereits vor einiger Zeit. Der Professor hält die allmählich steigenden Bestandszahlen hauptsächlich für einen Erfolg der Natur- und Artenschützer: Denen sei es zu verdanken, „dass landwirtschaftliche Brachflächen vermehrt in wertvolle Lebensräume für Wildtiere und Pflanzen umgestaltet werden. Und auch ein Teil der Jäger hat umgedacht und jagt dem Bestand angemessen.“ Aber auch die mildere und trockenere Witterung habe zu der Erholung beigetragen.

derstandard.at - 12.03.2008
Mexiko: Illegale Rodungen bedrohen Monarchfalter
Auf Satellitenaufnahmen des mexikanischen Staates Michoacan entdeckten Wissenschafter beträchtliche Lücken in einem Naturschutzgebiet. Offenbar waren bereits rund 450 Hektar Walt illegal gerodet worden. Das Naturschutzgebiet diente bisher dem Monarchfalter (Danaus plexippus) als Winterquartier, die Forscher befürchten nun eine erhebliche Bedrohung der Art. Seit 2004 wurden in dem Gebiet, in dem jedes Jahr unzählige Schmetterlinge überwintern, 450 Hektar Wald gerodet. Wenn die Rodungen weitergingen, dann könne der Monarchfalter nicht überleben, erklärte der emeritierte Biologieprofessor Lincoln Brower, der die Monarchfalter seit mehr als 50 Jahren erforscht.

spektrumdirekt - 08.03.2008
Genetiker schlagen neuen Tierstammbaum vor
Eine internationale Arbeitsgruppe von Genetikern und Zoologen fordert umfangreiche Änderungen an dem bisher geltenden Stammbaum der Tiere. Nach dem Ergebnis ihrer Genanalysen stehen etwa nicht mehr die einfach gebauten Schwämme an der Basis der vielzelligen Tiere, sondern die viel komplexer gebauten Rippenquallen. Die Forscher um Casey Dunn von der Brown-Universität in Providence hatten insgesamt fast 40 Millionen Basenpaare aus dem Erbgut von 29 Arten aus 21 Tierstämmen analysiert. Zusätzlich zogen sie die bereits bekannten Genome weiterer Spezies - wie dem Menschen oder der Taufliege - heran, sodass sie 150 Gene bei 77 Tieren miteinander vergleichen konnten. Die Genanalyse bestätigte die Existenz des Tierstamms der Weichtiere (Mollusca), zu denen Schnecken, Muscheln oder auch Tintenfische zählen. Gleichrangig hierzu fassen die Forscher jetzt zwei Arten aus dem alten Tierstamm der Tentaculata mit dem bisherigen Stamm der Schnurwürmer (Nemertini) zusammen. Diese Gruppe bildet wiederum nach Ansicht der Genetiker zusammen mit den Ringelwürmern (Annelida) eine Großgruppe, die mit den Weichtieren nah verwandt ist. Zusammen mit anderen Tierarten formiert sich diese Großgruppe zu den Lophotrochozoa - einer Untergruppierung der Reihe Protostomia, die schon die klassische Zoologie kannte. Den Lophotrochozoa gegenüber stehen nach Ansicht der Forscher die Ecdysozoa, eine umstrittene Großgruppe mit sich häutenden Tieren. Hierzu zählt der kleine Stamm der Bärtierchen (Tardigrada) oder auch die Klassen der Fadenwürmer (Nematoda), Saitenwürmer (Nematomorpha) und Kinorhyncha aus dem bisherigen Stamm der Nemathelminthes, aber auch der artenreiche Tierstamm der Gliederfüßer (Arthropoda) mit Krebsen, Spinnen und Insekten. Dagegen soll es jetzt die Gruppe Mandibulata, zu denen bislang Krebse und Insekten zusammengefasst wurden, nicht mehr geben.

spiegel.de - 06.03.2008
Internationale Walfangkommission will vermitteln
Buttersäure-Angriffe, Pulverbeschuss, Rammstöße - die Auseinandersetzung zwischen japanischen Walfängern und Umweltschutzgruppen wurden immer rabiater. Nun versucht die Internationale Walfangkommission eine Lösung zu finden. Ihr stehen harte Diskussionen bevor. Der Streit um die Walfangaktivitäten Japans geht in die nächste Runde: Am Donnerstag trat in London die Internationale Walfangkommission (IWC) zusammen. Bei dem dreitägigen Treffen berät die Organisation auf Antrag Japans auch über den kürzlichen Buttersäure-Angriff von Umweltaktivisten auf ein japanisches Walfangschiff, bei dem drei Menschen verletzt worden waren. ... Der IWC stehen harte Diskussionen über den Umgang mit den Meeressäugern bevor. Japan beharrt auf der Waljagd mit der Begründung, diese diene wissenschaftlichen Zwecken. Das Fleisch der Meeressäuger ist in dem Land vor allem eine kulinarische Delikatesse. Japan hatte gedroht, die IWC zu verlassen, wenn es kein Forum bekäme.

derstandard.at - 10.03.2008
Ostsee: Hunderte Ringelrobben sterben den Hungertod
In der Ostsee verhungern derzeit aufgrund der fehlenden Eisdecke nach Angaben der Umweltstiftung WWF hunderte Ringelrobben-Babys. "Die Situation ist dramatisch. In einigen Regionen wird vielleicht kein einziges der in den vergangenen Wochen geborenen Robbenbabys überleben", sagte Cathrin Münster vom WWF-Ostseebüro am Montag in Stralsund. Ringelrobben sind im gesamten arktischen Raum verbreitet und kommen in mehreren Unterarten vor. Während die Populationen im Eismeer nicht gefährdet sind, steht es um ihre weiter südlich lebenden Vettern schlechter - so auch um die Ostsee-Ringelrobben: Nach Angaben des Verbandes gibt es nur noch 7.000 bis 10.000 dieser Tiere.

epochtimes.de - 10.03.2008
WWF erwartet Tod von bis zu 400 Robbenbabys in der Ostsee
Die Tierschutzorganisation WWF befürchtet den Tod von 300 bis 400 jungen Ringelrobben in der Ostsee. Den Tieren fehle die zur Brutpflege nötige Eisdecke, nachdem die Ostsee den wärmsten Winter in Jahrzehnten erlebt habe und deshalb weniger Wasseroberfläche zugefroren sei, erklärte der WWF am Montag in Hamburg. Allerdings hätten WWF-Mitarbeiter bisher noch keine einzige tote Babyrobbe entdeckt, räumte WWF-Sprecher Ralph Kampwirth ein. ... In diesem Jahr bestehe die Gefahr, dass die Jungtiere zu schnell ins kalte Wasser müssten und noch keine schützende Fettschicht hätten, erklärte der Verband. Den Jungtieren drohe deshalb der Tod durch Erfrieren oder Ertrinken.

netzzeitung.de - 10.03.2008
Robbenbabys verhungern in der Ostsee
In der Ostsee wird ein dramatisches Robbensterben befürchtet. Derzeit verhungern aufgrund der fehlenden Eisdecke nach Angaben der Umweltstiftung WWF hunderte Ringelrobben-Babys. «Die Situation ist dramatisch. In einigen Regionen wird vielleicht kein einziges der in den letzten Wochen geborenen Robbenbabys überleben», sagte Cathrin Münster vom WWF- Ostseebüro am Montag in Stralsund. Grund sei die zu geringe Eisbedeckung der Küstengewässer vor Finnland, Schweden und im Golf von Riga, teilte der WWF am Montag in Hamburg mit. Ostsee-Ringelrobben seien zur Aufzucht ihres Nachwuchses auf das Packeis angewiesen. Wie viele der schätzungsweise 1500 Jungtiere den eisarmen Winter überleben würden, sei unklar. Die Region erlebt Experten zufolge den eisärmsten Winter seit fast 300 Jahren.

spiegel.de - 10.03.2008
Robbenbabys droht der Kältetod
"Die Situation ist dramatisch", sagte Cathrin Münster vom Stralsunder Büro des WWF. Weil das Eis auf der Ostsee in diesem Winter zu schnell schmelze, drohe vielen Robbenbabys der Kältetod. "In einigen Regionen wird vielleicht kein einziges der in den letzten Wochen geborenen Robbenbabys überleben", erklärte Münster. Mehrere hundert der vermutlich 1500 jungen Ostsee-Ringelrobben seien bedroht. Die Ostsee-Ringelrobben bekommen ihren Nachwuchs im Februar und März. Sie bauen auf dem Packeis Schneehöhlen, in denen sie ihre Babys bis zu sieben Wochen lang säugen. "Weil das Eis zu schnell schmilzt, müssen die Jungtiere ins kalte Wasser, bevor sie eine robuste Fettschicht angesetzt haben. Dort verhungern und erfrieren sie qualvoll", erklärte Münster. Selbst wenn einige Robbenmütter auf kleine Inseln oder das Festland ausweichen, könnten Füchse und Adler die Robbenbabys ohne die schützende Schneehöhle bedrohen. "Es gibt bisher keinen Hinweis, dass an Land geborene Ringelrobben überleben können", sagte die finnische WWF-Vertreterin Antti Hallka. Laut WWF sind vom Eismangel besonders die Robben vor der Südwestküste Finnlands, im Golf von Finnland und im Golf von Riga betroffen. Auch in ihrem Hauptverbreitungsgebiet, dem Bottnischen Meerbusen zwischen Schweden und Finnland, ist die Eisdecke in diesem Winter kleiner und dünner.

derstandard.at - 11.03.2008
Kanada erlaubt Jagd auf 275.000 Robbenbabys
Auch die diesjährige Jagdsaison wird in Kanada für hunderttausende Sattelrobben (Phoca groenlandica) den Tod bedeuten. Die Regierung hat die Tötung von 275.000 Robbenbabys erlaubt und damit die Quote gegenüber dem Vorjahr geringfügig erhöht, nachdem sie im vergangenen Jahr deutlich gesenkt worden war. Die Meeresbehörde begründete ihre Entscheidung am Montag damit, dass es sich um eine kräftige Herde mit 5,5 Millionen Sattelrobben handle. Tierschützer nannten die neue Quote völlig unhaltbar und warnten vor einem Schrumpfen der Herde. Die Quotenerhöhung bringe eine ganze Nation in Verruf, sagte die Sprecherin einer Tierschutzorganisation. "Ist das Töten von Babyrobben wirklich das, wofür Kanadier bekannt sein wollen?" Wie die Regierung mitteilte, wird das genaue Datum für den Beginn der Robbenjagd in den kommenden Wochen bekanntgegeben. 70 Prozent der Robben können vor der Nordküste Neufundlands, 30 Prozent im Sankt-Lorenz-Golf erlegt werden.

WELT ONLINE - 11. März 2008
Walfänger stellen sich als Klimaschützer dar
Kein noch so fernes Argument ist den norwegischen Walfängern recht, um ihre Jagd auf die großen Meeressäuger zu rechtfertigen: Die walfangfreundliche Organisation Høge Nord Alliansen (Allianz des Hohen Nordens) hat eine Untersuchung vorgelegt, nach der der Verzehr von Walfleisch deutlich umweltfreundlicher sei als der von Rindfleisch. "Die Klimabelastung durch Rindfleisch ist acht Mal höher als durch Walfleisch", zitiert die nordnorwegische Tageszeitung "Nordlys" Rune Frøvik von der Allianz. Auch Lamm, Schwein, Geflügel sowie verschiedene Arten Meeresfisch würden schlechter als Walfleisch abschneiden. Völlig unberücksichtigt blieb in der Studie der Allianz, dass Walfleisch nur einen sehr kleinen Anteil des Proteinbedarfs der Weltbevölkerung decken kann.

derstandard.at - 12.03.2008
Neuseeland: Delfin rettet zwei gestrandete Wale
In Neuseeland bewahrte ein Delfin zwei Wale vor dem Tod. Die beiden Zwergpottwale, eine Mutter und ihr Kalb, strandeten in Mahia Beach, rund 500 Kilometer nordöstlich von Wellington, wie Malcolm Smith, ein Mitarbeiter der Umweltbehörde, erklärte. Mehrere Aktivisten versuchten eine Stunde lang, den Tieren den Weg zurück ins Meer zu weisen - allerdings vergeblich. Die Wale strandeten immer wieder auf einer Sandbank. Smith befürchtete schon, die Tiere einschläfern zu müssen, um ihnen einen qualvollen Tod zu ersparen. "Sie verloren immer wieder die Orientierung und strandeten erneut", sagte Smith. "Sie konnten offensichtlich den Weg zurück ins Meer nicht finden."

welt.de - 12.03.2008
Delfin rettet zwei gestrandete Wale
Ein Delfin ist in Neuseeland durch eine beispiellose Wal-Rettung zum Helden geworden. Moko, ein Großer Tümmler, schwamm zu zwei gestrandeten Zwergpottwalen am Strand von Mahia, „kommunizierte“ mit ihnen und geleitete sie sicher aufs offene Meer hinaus, wie der Umweltschutzbeamte Malcolm Smith am Mittwoch berichtete. „Ich habe noch nie von so etwas gehört, es war erstaunlich“, sagte Smith. Moko, ein Weibchen, ist in Mahia eine alte Bekannte, da sie oft mit den Badenden spielt. Wie die Rettungsaktion der gestrandeten Wale zustande kam, ist den Umweltschützern jedoch ein Rätsel. ... In Mahia stranden jährlich rund dreißig Wale, die meistens eingeschläfert werden müssen. „Ich weiß nicht, ob wir sie beim nächsten gestrandeten Wal vielleicht rufen können“, sagte Smith. „Diesmal hat sie uns jedenfalls gerettet.“

spiegel.de - 06.03.2008
Grand Canyon geflutet - Umweltschützer protestieren
Innenminister Dirk Kempthorne höchstpersönlich öffnete die Schleusen: In einem umstrittenen Öko-Großexperiment hat die US-Regierung damit begonnen, den Grand Canyon zu fluten. Umweltschützer kritisieren die Aktion als Show. Page/US-Bundesstaat Arizona - In vier großen Bögen schießt das Wasser aus den Schleusen am Fuße des Glen-Canyon-Damms. Aus dem künstlich geschaffenen Lake Powell strömen 1,1 Millionen Liter Wasser pro Sekunde in den Grand Canyon. "Dieses Experiment wird atemberaubend sein, optisch und wissenschaftlich", sagte US-Innenminister Dirk Kempthorne. Schon seit einiger Zeit hatten US-Behörden die Aktion vorbereitet. Die künstliche Flut soll 60 Stunden lang durch das 446 Kilometer lange Teilstück des Colorado River schießen. "Das Wasser strömt mit einer Geschwindigkeit aus, die das Empire State Building innerhalb von 20 Minuten füllen würde", erklärte Kempthorne. Die Idee dabei: Die Wassermassen sollen helfen, wieder Strände aus Sand und Schlick entstehen zu lassen, die für Tiere und Erholung suchende Menschen zugleich interessant wären. Auch auf das Wiederentstehen von Fischgründen hoffen die Behörden. Durch den Bau des Glen-Canyon-Damms im Jahr 1963 hat der im Grand Canyon fließende Colorado viel von seiner Ursprünglichkeit und Kraft verloren. Außerdem hält der Damm fast den gesamten Sedimenttransport des Flusses auf. Das Ökosystem des spektakulären Tals änderte sich deswegen deutlich.

spiegel.de - 07.03.2008
Feuer im Flamingoparadies
Vor rund zwei Wochen wurde der vergleichsweise kleine Nationalpark in Zetralkenia von einem Feuer heimgesucht, das mehrere Tage lang nicht gelöscht werden konnte. Der Brand hatte seinen Ursprung auf einer Farm außerhalb des Parks und fraß sich dann über Weideland in das Herz des Naturrefugiums. Lokale Medien spekulierten - wie so oft - über Brandstiftung. Die massiven Feuerschäden sind auf dem Bild vom US-Satelliten "Terra", der die Erde in etwas mehr als 700 Kilometern Höhe umkreist, gut zu erkennen. Grau-schwarze, vom Feuer verwüstete Gebiete sind klar vom satten Grün intakt gebliebener Parkteile abzugrenzen. Für die Tiere des Parks, Büffel und Giraffen zum Beispiel, ist die Situation schwierig: Das Feuer hat Nahrungs- und Schutzräume vernichtet. Nicht nur die Folgen des Brandes machen dem Nationalpark zu schaffen, auch die drastisch gesunkenen Besucherzahlen bereiten den Nationalpark-Mitarbeitern Sorgen.

netzzeitung.de - 11.03.2008
Wenn Vögel an Plastik sterben
Trotz Schutzmaßnahmen ist die Nordsee immer noch stark mit Müll belastet, gerade im Bereich der deutschen Küste. «Nach unseren Untersuchungen gehört die Deutsche Bucht als Teil der südöstlichen Nordsee zu den am stärksten mit Müll belasteten Regionen in der Nordsee», sagt Nils Guse vom Forschungs- und Technologie-Zentrum Westküste der Universität Kiel (Büsum). Der Meeresbiologe ist an einer nordseeweiten Studie beteiligt, bei der Wissenschaftler aus mehreren europäischen Ländern die Müllbelastung von Eissturmvögeln untersuchen. Guse zufolge eignen sich die Hochseevögel gut als Indikator für die Meeresverschmutzung, denn sie kommen in der gesamten Region vor und nehmen ihre Nahrung an der Meeresoberfläche auf.

derstandard.at - 10.03.2008
Vielfalt in der Fremde
Am Boden des tropischen Flüsschens herrscht dichtes Gedränge. Bis zu mehrere hundert Malaiische Turmdeckelschnecken finden sich pro Quadratmeter in sämtlichen Fließgewässern der französischen Karibikinsel Martinique. Auch wenn Melanoides tuberculata ursprünglich in der Karibik nicht heimisch ist. Den Sprung über den Atlantik schafften die Schnecken mit Importen von Aquarienpflanzen. Eine rasche und erfolgreiche Eroberung in mehreren Wellen. Französische Forscher schließen aus der Beobachtung dieser Schnecken (in "Current Biology", Band 18, S. 363-367), dass mehrfache Einwanderung spektakuläres ökologisches Anpassungspotenzial wecken kann - dank genetischer Rekombination. So entstünden regelrechte Hotspots der Evolution. ... Die Schnecken kamen in mehreren Wellen. Sieben verschiedene, äußerlich deutlich unterscheidbare Formen kommen inzwischen auf der Insel vor. Mittels Analyse der mitochondrialen DNA konnten die Forscher die Herkunft der Migranten aus der Alten Welt ermitteln. Eine stammte nachweislich von der japanischen Insel Okinawa, vier zeigten sehr große Ähnlichkeit mit Artgenossen aus dem indomalaiischen Raum oder von den Philippinen. Doch die Einwanderergruppen blieben nicht unter sich. Fern der alten Heimat bildeten sich zwei neue Formen, entstanden durch Kreuzung zwischen je zwei Migranten. Diese quasi autochthonen "Martiniquer" Turmdeckelschnecken sind anscheinend besser an den Lebensraum angepasst und verdrängen ihre genetischen Vorfahren.

NZZ Online - 10. März 2008
WWF Schweiz sorgt sich um Bär «JJ3»
Der WWF Schweiz sorgt sich um den Bündner Bären «JJ3». Kaum aus dem Winterschlaf erwacht, drohe ihm Gefahr: Die Graubündner Behörden könnten nämlich eine Abschuss-Erlaubnis erteilen, falls er sich erneut den Siedlungsgebieten nähert. Für den WWF wäre dies keine Lösung. Er plädiert für weitere Schutz- und Vergrämungsmassnahmen.

Ingelheimer Zeitung - 6. März 2008
Vogelschützer pflegen Eulen-Nistkästen
Seit Anfang der 1990er Jahre pflegt der Verein für Vogelschutz und Vogelpflege Ingelheim und Umgebung auch Nistkästen in den Türmen der Burgkirche in Ober-Ingelheim, wo zurzeit zwei Schleiereulen-Familien und ein Turmfalken-Pärchen ihr Zuhause gefunden haben.

Hamburger Abendblatt - 11. März 2008
Intensivpflege für den Schreiadler
Trotz Intensivpflege mussten Tierärzte Brandenburgs berühmtesten Schreiadler einschläfern - kein Pappenstiel bei einer in Deutschland stark gefährdeten Tierart, die Artenschützer der Deutschen Wildtier-Stiftung (DewiSt) mit viel Aufwand vor dem Aussterben retten wollen. Denn der deutsche Bestand der Adler ist auf gut 100 Brutpaare geschrumpft. Vogeljäger hatten Sigmar im September 2007 bei seinem Langstreckenflug ins südliche Afrika über Malta angeschossen.

spiegel.de - 13.03.2008
Brüsseler Kadaververbot treibt Bären in den Hunger
In manchen Regionen Europas - auf der Iberischen Halbinsel zum Beispiel, im Norden Italiens und in Osteuropa - gibt es sie noch: Geier und Steinadler, Wölfe und Bären. Sie fangen Ratten und Schlangen oder was sich sonst fressen lässt. Da das Frischfleischangebot nicht reicht, sind sie auch auf die Kadaver verendeter Wild- und Nutztiere angewiesen. "Streng geschützt" sind sie von Amts wegen, und die EU gibt jährlich viele Millionen Euro für sie aus. Doch nun sind diese seltenen Tiere existenziell bedroht, und das ausgerechnet durch eine Verordnung aus den Brüsseler Amtsstuben - gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Das Schriftstück – Verordnung 1774/2002 – stammt aus dem Jahr 2002. Damals grassierte die BSE-Angst in Europa: Apokalyptische Bilder zeigten, wie täglich Tausende Kühe, Kälber und Stiere abgeschlachtet wurden, um die Seuche einzudämmen. Niemand konnte sicher sein, ob nicht auch Menschen dem "Rinderwahn" zum Opfer fallen könnten. Viele neue Vorschriften wurden erlassen, um die Bevölkerung so weit wie möglich zu schützen. So wurde auch angeordnet, dass verendete Rinder, Schafe, Ziegen oder Pferde fortan in Tierkörperbeseitigungsanlagen entsorgt werden müssen.


BirdLife

Beck’s Petrel flies back from extinction! - 06.03.2008
A bird that was known only from two records from the 1920s has been discovered in the Pacific after a gap of 79 years. Sightings of the Critically Endangered Beck’s Petrel Pseudobulweria becki - published by the British Ornithologists' Club - have finally proven the species is still in existence, and delighted conservationists.
Kazakhstan study helps to identify wealth of new IBAs - 07.03.2008
Identifying Important Bird Areas (IBAs), and ensuring their long-term protection, cannot be achieved without detailed information of the bird populations occurring within them. This was highlighted by a study published this month in BirdLife’s journal Bird Conservation International. The authors produced new data from Kazakhstan highlighting the importance of land surrounding the protected Korgalzhynskiy nature reserve[1]. This new information has been used to include the wider area in a new inventory of IBAs in Central Asia, which identifies 124 IBAs covering more than 16,000,000 ha in Kazakhstan alone.
Successful meeting reviews progress in the monitoring of Important Bird Areas and protected areas in Africa - 10.03.2008
BirdLife Partners in Africa recently convened an inaugural meeting in Botswana to review progress in the ‘Monitoring of Important Bird Areas (IBAs) and Protected Areas’. The meeting marked the first step in a four-year programme – funded by the European Commission and managed by the RSPB (BirdLife Partner in the UK) – which aims to allow governments, NGOs and local communities to work effectively together in assessing the status and protection of some of Africa’s most precious birds areas.
Spring Alive sees early arrival of migratory birds to Europe - 11.03.2008
In recent weeks, participants in BirdLife’s Spring Alive campaign have been spotting the arrival of migratory birds all around Europe. Spring Alive invites citizens - especially children - from all over Europe to record their first sightings of Barn Swallow Hirundo rustica, Common Cuckoo Cuculus canorus, Common Swift Apus apus and White Stork Ciconia ciconia. The campaign, which is implemented nationally by BirdLife’s European Partners, is being promoted in 28 countries.
Short-tailed Albatross chicks moved out of the shadow of the volcano - 12.03.2008
Ten Short-tailed Albatross Phoebastria albatrus chicks have been moved by helicopter, from their current stronghold on Torishima Island to the site of a former colony 350 km to the South-east.

PlanetArk


Renewed Fears For Rare Mekong Dolphin In Cambodia - 06.03.2008
A sharp drop in the number Mekong dolphins born in Cambodia has renewed fears for the survival of the rare mammals, wildlife experts said on Wednesday.
Grounded Golden Eagle Coaxed Back Into Skies - 07.03.2008
A 31-year-old golden eagle that has not flown since the late 1970s is being coaxed back into the air as trainers try to build back her muscle bulk and shaky confidence.
Canada Says Seals To Be Killed More Humanely - 10.03.2008
Canada's government, heavily criticized for allowing hunters to shoot and club to death hundreds of thousands of seals each year, says it is imposing new rules to ensure the animals are killed more humanely.
Madagascar Slows Destruction Of Forests - 11.03.2008
The Indian Ocean island of Madagascar has reduced the destruction of its protected forests eight-fold as it tries to preserve its unique wildlife and earn more from tourists, conservation officials say.
Tiger Population Critical, Species At Crossroads-WWF - 12.03.2008
The world's tiger population may have halved in the past quarter of a century and at least one of the remaining five sub-species is in danger of becoming extinct, World Wildlife Fund (WWF) experts said on Tuesday.
Java Zoo Hatches Rare Komodo Dragons - 13.03.2008
A zoo in Indonesia's second-largest city Surabaya has succeeded in hatching Komodo dragons, the largest living species of lizard, for a second time outside their natural habitat.
French Hunter On Trial Over Killing Of Bear - 13.03.2008
A French hunter accused of unlawfully killing one of the last native Pyrenees bears in 2004 said on Wednesday he acted in self defence after unexpectedly coming across the animal in the mountains.

ENN

Bush Administration Sued to Force Polar Bear Protection - 11.03.2008
By: Center for Biological Diversity
SAN FRANCISCO– Monday the Center for Biological Diversity, Greenpeace, and the Natural Resources Defense Council (NRDC) sued the Bush administration for missing its legal deadline for issuing a final decision on whether to list the polar bear under the Endangered Species Act due to global warming.
Wandering Albatrosses Follow Their Nose - 11.03.2008
"This is the first time anyone has looked at the odor-tracking behavior of individual birds in the wild using remote techniques," said Gabrielle Nevitt, professor of neurobiology, physiology and behavior at UC Davis and an author on the study with UC Davis graduate student Marcel Losekoot of the Bodega Marine Laboratory and Henri Weimerskirch of the Centre National de la Recherche Scientifique, France. Wandering albatrosses fly for thousands of miles across the ocean, usually gliding a few feet above sea level. Floating carrion, especially squid, make up a large part of their diet.
Lawsuit Filed to Protect Oregon Spotted Frog From Livestock Grazing - 12.03.2008
By: Center for Biological Diversity
The Center for Biological Diversity, Forest Service Employees for Environmental Ethics, and Klamath Siskiyou Wildlands Center filed suit Tuesday against the Fremont-Winema National Forest for driving a rare population of the Oregon spotted frog to the brink of extinction, failing to conduct proper environmental analyses, and violating its own Forest Plan and the Clean Water Act.


Das Fotoportal www.Fototreff24.de veranstaltet noch bis zum 15.3. einen
Fotowettbewerb zum Thema Zoo-Kalender 2009
in Kooperation mit der Stiftung Artenschutz, um die Stiftung bei Ihren Arbeiten und Projekten zu unterstützen.
www.Zoo-Kalender.de



Natur- und Artenschutz  – 
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Whale and Dolphin Conservation Society - 09.03.2008
Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS wird offizieller Marine Environment Partner von Team Russia beim Volvo Ocean Race 2008 - 2009
Das beim diesjährigen Volvo Ocean Race startende Team Russia hat auf der österreichischen Bootsmesse in Tulln die Zusammenarbeit mit der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS bekannt gegeben. Die WDCS ist die größte gemeinnützige Organisation, die sich ausschließlich für den Schutz von Walen und Delfinen und ihrem Lebensraum einsetzt. Andreas Hanakamp, Skipper von Team Russia, unterstützt die Arbeit der WDCS bereits seit mehreren Jahren. Er erklärt: "Das Volvo Ocean Race ist das größte Yachtrennen, das die Teilnehmer einmal rund um den Globus führt, 45.000 km auf den Ozeanen dieser Welt. Es gibt jedoch noch ein anderes Rennen und das ist das Rennen gegen die Zeit. Wir müssen jetzt Taten setzen, um Wale und Delfine, die Botschafter der Weltmeere, und ihren Lebensraum zu schützen." Die Meeressäugetiere sind Schlüsselindikatoren für den Zustand der Meere. 2007 wurde die erste Delfinart, der Chinesische Flussdelfin, auch Baiji genannt, offiziell für ausgestorben erklärt. Eine Reihe weiterer Wal- und Delfinarten erwartet in den kommenden Jahren das gleiche Schicksal, sollte es uns nicht gelingen, globale Maßnahmen für ihr Überleben zu ergreifen. "Das Volvo Ocean Race 2008 - 2009 umspannt die Ozeane dieser Welt und bietet damit eine herausragende Möglichkeit, auf den Zustand unserer Weltmeere und die dringend benötigte weltweite Unterstützung für Wale und Delfine hinzuweisen", so WDCS-Experte Erich Hoyt. "Wir sind begeistert über die Kooperation mit Team Russia, dessen Engagement und Einsatz. Wir haben die einmalige Chance, dieses Rennen zu einer echten Erfolggeschichte für die faszinierenden Meeresbewohner zu machen."

IFAW - Int. Tierschutz-Fonds - 11.03.2008
Kanadische Regierung gibt 275.000 Robben zum Abschlachten frei
Das kanadische Fischereiministerium (DFO) hat die diesjährige Fangquote für die Robbenjagd an Kanadas Ostküste bekannt gegeben: 275.000 Sattelrobben dürfen in dieser Saison getötet werden. Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) ist entsetzt, dass die kanadische Regierung abermals eine so hohe Quote festlegt. Sie liegt sogar weit über der Zahl, die Wissenschaftler der kanadischen Fischereibehörde ansetzen, um den Bestand der Robbenpopulation zu wahren. "Die Entscheidung der kanadischen Regierung ist verantwortungslos," so Dr. Ralf Sonntag, Meeresbiologe und Direktor des IFAW-Deutschland. "Letztes Jahr starben über zweihunderttausend neugeborene Robben im St. Lorenz Golf aufgrund des fehlenden Packeises schon, bevor die Jagd überhaupt begann. Mit dieser hohen Quote wird die Population in diesem Jahr weiter dezimiert werden." Letztes Jahr haben internationale Proteste dazu geführt, dass Belgien und die Niederlande Handelsverbote für Robbenprodukte eingeführt haben. Die deutsche Bundesregierung hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, auch in Italien und Österreich sind Handelsverbote in Arbeit. Aber auch abgesehen von den Handelsverboten in Europa ist international die Nachfrage nach Robbenprodukten stark zurückgegangen und die Preise für Robbenfelle sind etwa auf die Hälfte gesunken. "Alle Anzeichen sprechen dafür, dass die Märkte für Robbenpelze gesättigt sind," so Sonntag.

WWF - 12.03.2008
Hoffnung für die Amazonas-Delfine? - Umfassende Flussdelfin-Zählung belegt Verbreitung in allen geeigneten Flüssen
Nach sieben aufwändigen Forschungsexpeditionen stehen die Ergebnisse der bislang weltweit größten Flussdelfin-Zählung fest: Insgesamt registrierten vom WWF finanzierte Forschungsteams in Südamerika über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren 3.188 Exemplare der gefährdeten rosa und grauen Amazonas-Flussdelfine. WWF-Experte Petr Obrdlik: „Wir sind sehr erleichtert, dass wir trotz Wasserverschmutzung, Jagd und dem Bau riesiger Wasserstraßen und Dämme noch in allen geeigneten Verbreitungsgebieten beachtliche Populationen gefunden haben.“ Alles in allem schätzt man den Bestand der Amazonas-Flussdelfine auf mehrere zehntausend Tiere. ... Die Delfine sind mittlerweile vielfältigen Bedrohungen ausgesetzt: Von Fischern werden sie gejagt oder unbeabsichtigt als Beifang getötet. Hinzu kommt die steigende Umweltverschmutzung im ganzen Amazonasbecken: Aus maroden Leitungen versickert das Öl, aus der industrialisierten Landwirtschaft fließen Pestizide, der Goldrausch spült hochgiftiges Quecksilber in die Gewässer. In der Folge verändern sich die Ökosysteme der Flüsse und damit die Lebensbedingungen der sensiblen Delfine. Eine besondere Gefahr sieht WWF-Experte Petr Obrdlik in riesigen Infrastrukturprojekten, die zum Teil bereits begonnen wurden beziehungsweise geplant werden. Der Bau von Wasserstraßen und Dämmen zerschneide die „guten Stuben“ der Flussdelfine und mache ein Überleben einzelner Populationen nahezu unmöglich. Da Petr Obrdlik selbst an ähnlichen Delfin-Zählungen am Mekong teilgenommen hat, kann er die Lage der weltweit fünf verschiedenen Arten sehr gut beurteilen: „Wenn wir verhindern wollen, dass sich die Situation der Amazonas-Delfine so zuspitzt wie bei den asiatischen Flussdelfinen, müssen wir die fortschreitende Umweltzerstörung in Amazonien umgehend beenden.

WWF - 12.03.2008
Rüstungswahn der Tunfisch-Jäger - WWF-Studie: Fangflotte zu groß für nachhaltige Fischerei
Die Jagd auf den begehrten und bedrohten Roten Tunfisch im Mittelmeer hat zu einem wahren Wettrüsten der Fischereinationen geführt. Laut einer heute veröffentlichten WWF-Studie liegt die Kapazität der Fangflotten um nahezu das Vierfache über dem Niveau einer nachhaltigen Fischerei. Wissenschaftler empfehlen, nicht mehr als 15.000 Tonnen Roten Tun pro Jahr zu fangen. Die Flotte kann jedoch 55.000 Tonnen aus dem Meer holen „Das ist ein wirtschaftlich und ökologisch krankes System. Immer mehr High-Tech-Boote machen Jagd auf immer weniger Tunfisch“, kommentiert Dr. Sergi Tudela vom WWF-Mittelmeerprogramm. Angesichts der Überfischung drohe ein Kollaps der Tunfischbestände. Die größten Überkapazitäten haben laut der WWF-Studie die Türkei, Italien, Kroatien, Libyen, Frankreich und Spanien. „Es gibt fast 300 Fischtrawler zuviel im Mittelmeer“, so WWF-Expertin Karoline Schacht. Doch Politik und Industrie würden die Tunfisch-Krise weiterhin ignorieren. Statt die Flotte zu verkleinern, würden derzeit sogar noch 25 neue hochmoderne Fangschiffe gebaut. Allein um die Betriebskosten der aktuellen Flotte zu decken, müssten etwa 42.000 Tonnen Tunfisch gefangen werden. „Diese enorme Überkapazität hat fatale Folgen. Die Politik beschließt zu hohe Fangquoten, um das System zu stützen. Und zusätzlich blüht die illegale Fischerei. Um zu überleben, sind die Fischer gezwungen, den Tunfisch zu plündern. So fischen sie sich arbeitslos“, sagt Schacht.


Weitere Infos

Circus

Landeszeitung (Lüneburg) - 5. März 2008
Der Zirkus Knie gastiert auf den Sülzwiesen
Emma hat dem Zirkus Charles Knie zuletzt arg zugesetzt. In Stade geplante Auftritte mussten abgesagt werden, weil der Sturm den Zeltaufbau gefährdet hätte. In Lüneburg läuft das besser, das Zelt auf den Sülzwiesen steht, heute heißt es dann erstmals um 15.30 Uhr "Manege frei" für die Artisten und ihre tierischen Begleiter. Zu den wichtigsten und gewichtigen Stars der Truppe zählen die Elefantendamen Patra und Buni, aber auch Löwen, Zebras, Kamelen, Emus, Lamas und das Riesen-Känguru "Alfred". Alle Vierbeiner können zusätzlich zu den Vorstellungen täglich (außer Sonntag) bei der Tiershow von 10 bis 13 Uhr aus der Nähe beobachtet, manche sogar gestreichelt werden.

Hamburger Abendblatt - 11. März 2008
In neun Stunden steht das Zirkusdorf
"Für meine Tiere bin ich wie der Kapitän einer Fußballmannschaft", sagt Alexander Lacey (32). Der Dompteur betreut vier Tiger und vier Löwen im Zirkus Charles Knie. Vertrauen und Respekt spielen bei der Dressur die entscheidende Rolle. Lacey steckt sogar seinen Kopf in den Löwenrachen. Für seine Dressurnummer wurde er beim Zirkusfestival in Monte Carlo mit dem "Silbernen Clown" ausgezeichnet.


Neue Veröffentlichungen
Ihre Veröffentlichung in dieser Rubrik: Senden Sie ein Besprechungsexemplar an die Redaktionsadresse

Mitchell G. Ash
Mensch, Tier und Zoo
Menagerien und Zoologische Gärten sind multifunktionale Kultureinrichtungen, die zu verschiedenen Zeiten sehr unterschiedlichen Zwecken dienten und auch unterschiedliche symbolische Bedeutungen hatten. Heute sind Tiergärten zu Zentren städtischer Kultur geworden, sehen sich aber mit einer wachsenden, teils fundamentalen Kritik konfrontiert. Dieser Band präsentiert Perspektiven aus mehreren Disziplinen über die Entwicklung der exotischen Tierhaltung vom späten 18. Jahrhundert bis heute im internationalen Vergleich. Dabei wird die Geschichte der Tiergärten als exemplarisch für eine allgemeine Geschichte der Mensch-Tier-Beziehungen sowie für die Geschichte der Stadt- und Freizeitkultur betrachtet. Richtschnur der Vergleiche ist die Geschichte des Tiergartens Schönbrunn, der 1752 als kaiserliche Menagerie gegründet wurde und heute die meistbesuchte Kultureinrichtung Österreichs ist.

376 Seiten, Böhlau, 1. Auflage 2008, broschiert
35,00 Euro über Amazon.de


Rudolf Malkmus
Die Amphibien und Reptilien Portugals, Madeiras und der Azoren
Die Darstellung der Verbreitungsmuster der 63 Amphibien- und Reptilienarten Portugals hat noch keine lange Tradition. Sie erfolgte zunächst aus rein wissenschaftlichem Interesse. Mit dem Anschluß Portugals an die Europäische Union (1986) kam es in der Folgezeit zu einschneidenden Eingriffen in die alte Kultur- und Naturlandschaft. Daraus resultieren immer dringlicher ökologisch verträgliche Planungen, die aber die Kenntnis des zoologisch-botanischen Arteninventars voraussetzen. Kartierungen werden dann hochaktuell! Der vorliegende Band faßt das gesamte zur Zeit vorhandene Wissen über die Verbreitung der Amphibien und Reptilien in Portugal zusammen und schließt erstmalig auch Madeira und die Azoren in eine Herpetofauna mit ein. Er informiert darüber hinaus über wichtige geologische Abläufe auf der Iberischen Halbinsel, beschreibt die naturräumliche Gliederung im Zusammenhang mit den geomorphologischen, hydrologischen und klimatischen Bedingungen und dem landschaftsgestaltenden Faktor " Mensch" und erarbeitet schließlich die Abhängigkeit der Verbreitungsbilder der einzelnen Amphibien- und Reptilienarten von diesen Bedingungen. Der Autor lebte 5 Jahre in Portugal und schuf in Zusammenarbeit mit Dr. E. G. Crespo von der Universität Lissabon die Grundlagen für die systematische Kartierung des gesamten Staatsgebietes.

192 Seiten, Westarp Wissenschaften, 2. Auflage 2008, broschiert
16,00 Euro über Amazon.de


Die gesammelten Buch- und Medien-Empfehlungen aus den Zoopresseschauen haben wir in einem Amazon-Shop zusammengestellt. Wenn Sie diese oder beliebige andere Artikel bei Amazon.de über unsere Links bestellen, erhalten wir eine Provision, die für die laufenden Kosten der Zoopresseschau und unser Artenschutz-Engagement verwendet wird.


"Dauerwerbung in eigener Sache"

Abenteuer Zoo

550 Tierparks, Aquarien und Reptilenhäuser
Der Zooführer für Deutschland, Österreich und Schweiz

Dirk Petzold + Silke Sorge
ISBN 978-3-7020-1151-2
L. Stocker Verlag, Graz
448 Seiten, durchgehend farbig bebildert, 16 x 24 cm, brosch.
Preis: € 24,90

Überall erhältlich, z. B. über Amazon und sicherlich auch in Ihrem Zooshop

Wiederverkäufer oder für Sammelbestellungen wenden Sie sich bitte an den Stocker Verlag (Hr. Koiner, 0043/316/82 16 36, DW: -131, franz.koiner @ stocker-verlag.com) oder an den Schüling Buchkurier (www.tiergarten.com)

Mehr zum Buch samt Hintergründen, Vorwort und Leseprobe finden Sie auf der eigens eingerichteten Sonderseite:
www.abenteuer-zoo.de


Veranstaltungen


ZGAP-Jahreshauptversammlung
4. - 6. April 2008 in Heidelberg (Zoo/Uni)
Universität Heidelberg, Zoologisches Institut, Im Neuenheimer Feld 230, Großer Hörsall
mit öffentlichem Vortragsteil und Zooführung

Durrell Wildlife Conservation Trust
Endangered Species Recovery, 7th- 25th July 2008
A short-course for anyone with an active interest in animal conservation and a desire to learn how species can be saved. Lectures will be given by world class conservationists. Practical activities and behind the scenes experiences in Durrell’s animal collection will provide participants with first-hand exposure to the realities of endangered species recovery. On completion participants will be equipped with a fuller appreciation of the complexities of animal conservation and an ability to develop their personal or professional interests in the field.
For further information please visit http://www.durrell.org/ (get involved menu, select training)
Or contact Catherine Burrows at: catherine.burrows@durrell.org
Postal address:
Durrell Wildlife Conservation Trust, International Training Centre, Les Augrès Manor, Trinity, Jersey, JE3 5BP, Tel: +44 (0)1534 860037, Fax: +44 (0)1534 860002
Closing date for applications: 28th February 2008

Gesellschaft für Tropenornithologie e.V.
XXIX. Tagung über tropische Vögel
11. bis 14. September 2008
 Im nächsten Jahr wird die GTO Tagung in Frankfurt/Main stattfinden. Die GTO folgt damit einer gemeinsamen Einladung vom Frankfurter Zoo (der sein 150-jähriges Jubiläum feiert), dem Senkenberg-Museum und der Universität.

IZES COLLECTORS FAIR 2008
As you may already know The IZES Collectors Fair is on Sunday March 9th this year at the Cotswold Wildlife Park, nr Burford, Oxon. 
Entrance will be free.  However Chairman Tim Brown will be making a collection of £6 per head during the meeting to make a charitable donation to the Park. IF YOU ARE NOT A MEMBER OF THE IZES (Independent Zoo Enthusiasts Society) YOU MUST JOIN ON ARRIVAL.  Membership costs £21 per annum and Tim will NOT add the £6 charitable donation to this fee. 

19-th  INTERNATIONAL MEETING OF COLLECTORS OF ZOO LITERATURE AND MEMORABILIA
ZOO WROCLAW (Poland) September  6-7,  2008
FIRST ANNOUNCEMENT
You are kindly invited to attend the 19-th International Meeting of Collectors of Zoo Literature and Memorabilia hosted by the Municipal Zoological Gardens of Wroclaw, Poland. The meeting, including morning exchange session and evening meal and /with an auction will be held at the “Restauracja Letnia” (Summer Restaurant) located in the south-eastern corner of the zoo grounds.
Fees: Participant 20.00 Euro. The above fee shall cover all the expenses, including a group photo and of course, our evening meal with soft drinks (alcohol drinks at your own expense). The monies from the auction will support the EAZA 2007/08 Amphibian Campaign or to any other amphibian saving /conservation project which is being currently carried out in Poland. This has yet to be decided.
Application: Please send your name, mailing address, email address and information about your collector’s preferences directly to me. All applications and any other questions you may have please email to: 
Dr.Leszek Solski, eljotes@poczta.onet.pl



Ausstellungen

NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt phantastische Meereswelten in Schleswig - Hochwertige Unterwasserfoto-Ausstellung von Laurent Ballesta und Pierre Descamp.
NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND präsentiert im Stadtmuseum in Schleswig die Ausstellung "Planet Meer". Über 50 Motive aus dem gleichnamigen Bildband entführen in die faszinierende Welt unter Wasser. Glitzernde Fischschwärme tummeln sich im Korallenriff, majestätisch bewegt sich ein Wal durch die Fluten, Rochen schweben wie fliegende Untertassen im Blau: Die Fotografien der beiden Biologen und Taucher Laurent Ballesta und Pierre Descamp zeigen Bilder voller Poesie und Anmut aus den Tiefen der Ozeane. Die Ausstellung ist vom 18. Januar bis 6. April  zu sehen.
18. Januar bis 6. April 2008, Di. bis So. 10 - 17 Uhr, Stadtmuseum Schleswig, Friedrichstraße 9 - 11, 24837 Schleswig.

Main-Spitze - 5. März 2008
Neue Jahresausstellung "Wasser im Fluss" im Naturschutzhaus Weilbach
Unter dem Motto "Wasser im Fluss" lädt der neu gestaltete Erlebnisraum im Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben große und kleine Besucher ein, in die faszinierende Welt des Wassers einzutauchen. Anlass für die Mitmachausstellung ist die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung, die Wasser zum Jahresthema für 2008 gewählt hat. Die liebevoll gestaltete Ausstellung wurde von Diplom-Biologin Astrid Steindorf konzipiert und unter Mithilfe von Laura Zehbe, die derzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Naturschutzhaus absolviert, sowie dem Zivildienstleistenden Stephan Greb verwirklicht. Besonders hoch im Kurs stand die originelle "Geräusche-Duschkabine", wo sich die Kinder mit Wassergeräuschen wie etwa Zähneputzen, Toilettenspülung oder Entenquaken beschäftigten. Begeisterung herrschte auch am Wasserbottich, wo der Nachwuchs anhand verschiedener Materialien wie Holz, Blech, Muscheln, Kork oder Bimsstein ausprobieren durfte, welche Dinge schwimmen und welche unter gehen. Eine Lichtspielwand befasst sich mit Insekten, die in Gewässernähe leben. An einem Magnetpuzzle werden Tiere und Pflanzen den Lebensräumen Meer, See und Fluss zugeordnet, mit einem Holzwürfelpuzzle können verschiedene "Wasserbilder" mit Motiven wie Schneemann, Qualle oder Frösche gelegt werden, und am "Bino-Tisch" betrachten die Besucher mit Hilfe von Binokularen kleine Pflanzen und Tiere aus dem Lebensbereich Wasser ganz groß.



Stellenanzeigen

Conservation Program Coordinator
Allwetterzoo Münster and the Zoological Society for the Conservation of Species and Populations (ZGAP), Germany, are working closely with the Government Agencies in Vietnam and partners in the implementation of a primate conservation Project on Cat Ba Island (Northern Vietnam).
We are now seeking qualified candidates as
project manager and conservation consultant for the Cat Ba Langur Conservation Project.

JOB DESCRIPTION
1. IDENTIFICATION OF JOB
JOB TITLE: Project Manager
RESPONSIBLE TO: Allwetterzoo Münster, ZGAP and Vietnamese Counterparts
Please note that the contract will be offered on a compensatory volunteer basis, not as permanent staff of Münster Zoo or ZGAP. Therefore, no social insurance contributions will be paid.

2. OVERALL PURPOSE OF JOB
To manage the 'Cat Ba Langur Conservation Project' that seeks to prevent the extinction of the world's last remaining Cat Ba Langurs (Trachypithecus poliocephalus poliocephalus), during its extension period 2008-2010 and to contribute to the conservation of the overall biodiversity on Cat Ba Island, in particular by providing support to governmental conservation agencies and for community-based conservation initiatives.
For further information upon the project please visit http://www.catbalangur.org/

3. MAIN RESPONSIBILITIES
a) Project Management and Consulting:
  • Effectively manage the implementation of the project activities in the framework of ZGAP and Münster Zoo's conservation strategy for the Cat Ba Langur, which include the core features maintenance and optimization of protection measures, population management, habitat management, and strengthening of local conservation management capacity.
  • Develop directions within the framework of the overall conservation strategy
  • Ensure the provision of quality advice and training to the local government and protected area managers, and community counterparts
  • Provide consultancy in all conservation management relevant aspects, including survey and monitoring techniques, data management, and law enforcement
  • Staff and financial management
  • Reporting
  • Support with fundraising activities
b) Other:
  • Raise the profile of the work of the 'Cat Ba Langur Conservation Project' and partners through press coverage, articles, talks and other events
  • Supervise relevant work by project staff, students and volunteers
JOB SPECIFICATION
The post holder has responsibility for the delivery of the areas listed as main responsibilities. This will require the post holder to meet the following job specifications:
  • Onsite presence at the field office at Cat Ba National Park on Cat Ba Island
  • Independent working, using own initiative and judgement, within the guidelines set by Münster Zoo and ZGAP and the conservation strategy for the Cat Ba Langur. Effective planning and implementation of work is essential. The post holder will contribute to discussion of plans, policies and projects for conservation.
  • Represent the Project as well as the lead organisations at formal and informal meetings including community groups. Communicate effectively internally and externally with a wide range of individuals and organizations.
  • Undertake a wide range of activities, assimilating a wide range of mainly complex information, and keeping up to date on conservation matters, particularly those relating to areas of special responsibility. Effective evaluation of courses of action and informed decision making are required, including evaluation of biodiversity quality of sites
  • Undertake biological field work
  • Take responsibility for volunteers and students
  • Evening and weekend working is required.
  • Particularly field work requests the capability to deal with very basic living and working conditions.
  • In order to work effectively the post holder will be required to work alongside the current project manager for a given period to obtain a comprehensive introduction into his/ her work.
PERSONAL SPECIFICATION
EXPERIENCE
The post holder will be expected to hold an advanced degree in biology or conservation. At least 4 years of relevant experience in conservation work and project management are required.
The following areas are especially useful:
  • Experience in supervising staff and leading a team
  • Experience of working with governmental agencies and counterparts in a developing country
  • Working with community groups
  • Experience in biological field work
KNOWLEDGE
The post holder is expected to have an understanding of:
  • The wildlife conservation framework of IUCN
  • Biological survey and monitoring techniques
  • Data recording and data management
  • Knowledge in primatology and at least some knowledge in ecology and behavioral science
  • Development of annual budgets and work plans
  • Educated to honours degree standard
SKILLS
  • Good written and spoken communication skills
  • Good gift for organizing and ability to keep to timescales and to meet deadlines
  • Good computer literacy (MS Office), if possible also in MapInfo and Photoshop
  • Fluent in English
PERSONAL QUALITIES
  • Enthusiasm and self motivation
  • Flexibility
  • Tact, diplomacy and integrity
  • Self-discipline
  • Patience
  • Capable to cope with isolated living conditions
  • Sense of humour
  • Presentable appearance
START
Immediately

APPLICATION PROCEDURE
Interested candidates should send their applications and CV along with the names of two referees to:
Dr. Martina Raffel, Allwetterzoo Münster, Sentruper Straße 315, D-48161 Münster, Germany, Email: raffel@allwetterzoo.de
Applications by emails are encouraged.
Detailed TORs are available upon request.



Wir suchen dringend einen Praktikanten, Diplomanden oder Doktoranden,
um unsere Untersuchungen zum Verhalten des Roten Panda (Ailurus fulgens) fortzuführen bzw. die gesammelten Daten auszuwerten. So konnten wir 2007 weltweit erstmals Kameras in den Bruthöhlen installieren, die es erlaubten, eine lückenlose Erfassung des Verhaltens von Mutter und Jungtier zwischen dem 4. Lebenstag und dem 9 Lebensmonat durchzuführen. Digitale Videoaufzeichnungen sowie ausführliche Protokolle stellen eine einmalige Basis für detaillierte Analysen zur Entwicklung des Mutter-Kind-Verhaltens dar. Wer also noch ein interessantes und weitgehend unbeackertes Forschungsfeld sucht, das zudem mit einer ausgesprochen attraktiven Tierart "be-pflanzt" ist (siehe beigefügte Fotos), der melde sich bitte im Naturschutz-Tierpark Goerlitz.
Christiane Urban
Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V.
Zittauer Straße 43
02826 Görlitz
Telefon 03581 40 74 00
info@tierpark-goerlitz.de



TV-Tipps
   Tierdokus und Zoo-Sendungen im Fernsehprogramm

Zoo-Infos bei Prometheus.tv
In Zusammenarbeit mit zoo-infos.org zeigt Prometheus jeden letzten Samstag im Monat die Zoo-Infos. Sehen Sie neueste Meldungen aus der Welt der Zoos, Fortschritte im Artenschutz oder Erfolge bei der Jungtierzucht. Das ganze Prometheus-Programm auch live im online-stream auf www.prometheus.tv oder die jeweils aktuelle Version der Zoo-Infos jederzeit auf der Website - in der Sendung Ende Januar ging es zum Reptilienhaus Unteruhldingen.

Wochentägliche Sendungen:
Di-Do, 10:05 BR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Mo-Do, 10:40 3sat, Wombaz
Mo-Do, 11:10 SWR, Pinguin, Löwe & Co. (Münster, Wh)
Di-Do, 14:00 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, in dieser Woche u.a. im Tiergarten Schönbrunn
Mo-Do, 15:15 ZDF, Nürnberger Schnauzen, Do 15:30!
Mo-Do, 16:10 ARD, Eisbär, Affe & Co., neue Folgen aus der Stuttgarter Wilhelm
Mo-Do, 17:05 RBB, Giraffe, Erdmännchen & Co. (Frankfurt und Kronberg, Wh)
Mo-Do, 17:10 HR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)
Mo-Do, 17:10 NDR, Nashorn, Zebra & Co. (Hellabrunn München, Wh)

Einzelsendungen:

Do, 13.03.2008, 19:00 ARTE, Über den Wipfeln Madagaskars
Do, 13.03.2008, 20:15 ARD Eins Festival, Dornen im Paradies - Galapagos
Do, 13.03.2008, 21:00 ARD Eins Festival, Spuren der Schöpfung, Der Sinai und das Vogelparadies Zaranik
Fr, 14.03.2008, 00:45 ARTE, Monsanto - Mit Gift und Genen, Tipp!
Fr, 14.03.2008, 10:05 BR, Panda, Gorilla & Co. (Berlin, Wh)
Fr, 14.03.2008, 13:45 3sat, Großes Maul und viel dahinter, Flusspferde im Westen Ugandas
Fr, 14.03.2008, 14:00 Phoenix, Abenteuer Vogelzug
Fr, 14.03.2008, 14:15 HR, Härtetest für Felsenfüchse, In Ägypten
Fr, 14.03.2008, 15:15 NDR, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Bayerischer Wald
Fr, 14.03.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 14.03.2008, 21:00 RBB, Wo die Hasen Hochzeit halten
Sa, 15.03.2008, 08:10 SF 2, Die Beute des Jägers
Sa, 15.03.2008, 09:45 BR alpha, Welt der Tiere, Der Hund und seine wilden Verwandten
Sa, 15.03.2008, 11:40 MDR, Die Insel der Elsterndrossel - Fregate Island
Sa, 15.03.2008, 12:03 ARD, Kein Platz für wilde Tiere, 1956
Sa, 15.03.2008, 12:05 SF 1, Delfine - die besten Freunde des Menschen?
Sa, 15.03.2008, 12:15 VOX, Tierzeit, Ratten - Todesbote und Lebensretter (mit Wijbren Landman, Zoo Emmen)
Sa, 15.03.2008, 17:10 ARTE, 360° - Geo-Reportage, Die Krabbenflut
Sa, 15.03.2008, 22:55 RBB, Norwegens wilde Fjorde, Von Riesenkrabben und Wolfsfischen
So, 16.03.2008, 08:15 SF 2, Die Beute des Jägers, Die Menge machts
So, 16.03.2008, 13:15 MDR, Kluge Vögel, Die Kopfarbeiter (2/2)
So, 16.03.2008, 16:00 BR, Welt der Tiere, Die Schweinebande (Wildschweine)
So, 16.03.2008, 16:15 SF 1, Einmal Pazifik und zurück, Die Reise der Unechten Karettschildkröte
So, 16.03.2008, 16:45 ARD Eins Plus, Das andere Mallorca, Bei Mönchsgeiern und Korallenmöwen
So, 16.03.2008, 17:00 3sat, Ganz schön wild, im Tiergarten Schönbrunn
So, 16.03.2008, 17:30 3sat, Arche Noah, Das Masoala-Regenwaldhaus im Zürcher Zoo
So, 16.03.2008, 18:15 ARD Eins Plus, Mallorcas schroffe Gipfel, Mönchsgeier und Wassermangel auf der Urlaubsinsel
Mo, 17.03.2008, 10:05 BR, Panda, Gorilla & Co.
Mo, 17.03.2008, 12:55 VOX, Menschen, Tiere & Doktoren, u.a. im Zoo Halle
Mo, 17.03.2008, 13:50 NDR, Expeditionen ins Tierreich, Die Elbe
Mo, 17.03.2008, 14:15 HR, Geier, Würger, Schwarze Witwen - Tierbeobachtungen in den Wüsten Israels
Mo, 17.03.2008, 15:15 NDR, Von Perlmuscheln und Neunaugen, Leben in Bach und Fluss
Di, 18.03.2008, 10:30 SF 1, Nano Extra: Masoala - Paradies in Gefahr, Der Zoo Zürich und der Masoala-Regenwald in Madagaskar, Tipp!
Di, 18.03.2008, 14:15 HR, Geparde und die großen Herden
Di, 18.03.2008, 15:15 NDR, Die letzten Auenwälder, Im Biosphärenreservat Mittlere Elbe
Di, 18.03.2008, 16:50 ARTE, Mäuse - Im Reich der Zwerge
Di, 18.03.2008, 20:15 WDR, Wälder, Bären, goldene Kuppeln, Am Dnepr
Mi, 19.03.2008, 09:30 ORF 2, Die Wüstenwölfe Indiens
Mi, 19.03.2008, 12:50 3sat, Madagaskar - Naturparadies im Indischen Ozean
Mi, 19.03.2008, 15:15 NDR, Tierische Eroberer - Oder: Was macht der Piranha im Rhein?, Über den weltweiten Neozoen Super-GAU
Mi, 19.03.2008, 15:25 SF 1, Reisen an die Grenzen der Erde, Katmai-Küste Alaska
Mi, 19.03.2008, 20:15 ARTE, Bärenkinder allein im Wald
Mi, 19.03.2008, 20:15 NDR, Bären und Elche im Vorgarten
Do, 20.03.2008, 10:35 MDR, Abenteuer Zoo, Hochkaräter in Antwerpen - Bonobos, Okapis und Eulenkopfmeerkatzen
Do, 20.03.2008, 14:15 HR, Die heiligen Affen von Rajasthan
Do, 20.03.2008, 15:15 NDR, Marderhunde - Vom Amur bis zur Elbe
Do, 20.03.2008, 16:50 ARTE, Über den Wipfeln Madagaskars
Do, 20.03.2008, 20:05 SF 1, Netznatur, Die klugen Raben
Do, 20.03.2008, 20:15 ARTE, Die fantastische Reise mit dem Golfstrom (1/2)
Do, 20.03.2008, 22:05 N24, Der König der Bären
Fr, 21.03.2008, 06:25 HR, Buschbaby - Aus dem Nachtleben eines Galagos
Fr, 21.03.2008, 06:55 HR, Kinderstuben im Meer
Fr, 21.03.2008, 07:40 HR, Kindergarten für Menschenaffen, Die Aufzuchtstation der Stuttgarter Wilhelma
Fr, 21.03.2008, 11:55 WDR, Elefant, Tiger & Co. - Der Jahresrückblick 2007
Fr, 21.03.2008, 12:30 ZDF, Die Löwen von Tsavo
Fr, 21.03.2008, 14:30 NDR, NDR Tiergarten
Fr, 21.03.2008, 16:10 MDR, Elefant, Tiger & Co. - Der Jahresrückblick 2007
Fr, 21.03.2008, 19:15 3sat, Adebars verwunschenes Paradies
Fr, 21.03.2008, 19:50 MDR, Elefant, Tiger & Co.
Fr, 21.03.2008, 20:15 ARTE, Die Fantastische Reise mit dem Golfstrom (2/2)

Doku-Soap-Wiederholungen:

"Elefant, Tiger & Co." aus Leipzig: Wiederholungen sonntags 13:30 im NDR und 14:25 im MDR, sowie montags Wh der aktuellen Folge 10:55 Uhr im MDR, fast täglich Wiederholungen auf ARD Eins Plus;
"Eisbär, Affe & Co." aus Stuttgart: Wiederholungen samstags ab 14:15 auf SWR und sonntags um 12:00 auf RBB;
"Giraffe, Erdmännchen & Co." aus Frankfurt und Kronberg: Wiederholung samstags ab 17:30 Uhr sowie sonntags ab 07:10 Uhr im HR;
"Nürnberger Schnauzen", Wiederholung montags 10:30 im ZDF, täglich 18:00 auf ZDF Doku, samstags um 15:02 und sonntags ab 08:02 und ab 15:02 Uhr auf ZDF Info (je 2 Folgen);
"Panda, Gorilla & Co." aus Berlin: wird freitags 20:15 und sonntags 11:15 Uhr im RBB wiederholt;
"Pinguin, Löwe & Co." aus Münster: wird samstags 12:35 Uhr im WDR wiederholt.

TOP TEN | MDR FERNSEHEN | 09.04.2008 | 20:15 Uhr
Die schönsten Zoos und Tierparks in Mitteldeutschland!
Egal ob ein großer Zoo oder ein kleines Wildgehege - ein Besuch bei Tieren bringt Spaß für die ganze Familie. Wählen Sie bis zum 16. März Ihren Lieblingstiergarten in die TOP TEN! Ihre zehn Favoriten werden dann am 09.04.2008 um 20:15 Uhr von Olaf Berger im MDR FERNSEHEN präsentiert.


Sender nicht zu empfangen? Kein Videorekorder verfügbar? Mehrere Sendungen gleichzeitig?
Lassen Sie sich die gewünschten Sendungen kostenlos im Internet aufnehmen und laden Sie sie später herunter
mit OTR -
OnlineTVRecorder
Mehr Infos: OTR-Wiki, Handbuch im PDF-Format, Suche nach Sendungen
läuft optimal mit Firefox-Browser und FreeDownloadManager

(PS: Völlig legal nach deutschem und internationalem Recht, da man die Sendungen selbst vorher programmieren muß und auch nur dann entschlüsseln kann)

Schöne Zoowelt    Reflexionen von Carsten Schöne

Hauptstadtzoo III*


Angesichts all der sinnleeren Konzertveranstaltungen, die in den beiden Berliner Tiergärten übers Jahr verteilt die Besucher ereilen, ist es durchaus verwunderlich, wenn nun ausgerechnet eines dieser Konzerte mit dem Argument, es finde abends statt, abgeblasen wird! Blasen ist ein gutes Stichwort in diesem Zusammenhang, an Blasmusik kann es nicht liegen, vielleicht herrschen hier doch gewisse Ressentiments? Wenn nicht, dann war es zumindest ausgesprochen kurzsichtig, ausgerechnet in Berlin an einer solchen Stelle, ohne Vorgespräche mit den Veranstaltern, die Säge anzusetzen. Der Nollendorfplatz ist gleich um die Ecke!
Was in diesem Zusammenhang auch fehlt, sind die Alternativen. Es werden Leute rausgeworfen, es werden Veranstaltungen gestrichen, all das kann man ja tun, wenn man etwas anders machen möchte, aber dann muß man eben auch das tun: Etwas anders machen! Von alternativen Konzepten, gerne zu spektakulär und tiergerecht verbesserter Tierhaltung, anstelle von Sonderveranstaltungen, erfährt man aber nicht viel und so wirken die beiden Berliner Tiergärten zur Zeit ein wenig wie das alte Westberlin, provinziell und piefig. Gut ist das nicht!

Seien Sie weltoffen.

Ihr
Carsten Schöne 

 * II war ja im Prinzip schon letzte Woche.

www.schoenes-tierleben.de
  

 
Sie suchen eine Meldung oder ein Stichwort in einer früheren Zoopresseschau? Sie wollen ein Thema nachrecherchieren? Durchforsten Sie unser gesamtes Online-Archiv.
Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo und Naturschutz aus Online-Zeitungen. Aus Copyright- und Platzgründen zitieren wir lediglich aus den Meldungen und versuchen, sie dabei inhaltlich unverändert wiederzugeben. Die vollständigen Artikel sind verlinkt; leider werden die Links oft nach kurzem ungültig oder die Artikel in ein Archiv verschoben. Für den Inhalt der Artikel können wir keine Verantwortung übernehmen.
Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Artikel bitte an redaktion@zoo-information.de. Wir freuen uns über Rückmeldung (auch kritische) und einen Besuch der Zoopresseschau- und Zoo-AG-Websites. Anzeigen- und Advertorial-Preise auf Anfrage.
Eine Bitte an die Mitarbeiter der Zoos und NGOs: Denken Sie an die Tradition des Publikationstauschs und senden Sie uns Ihre Print-Veröffentlichungen für unser Archiv und zur Vorstellung unter "Neue Veröffentlichungen" an die Redaktionsadresse:
Zoopresseschau, Haberstraße 14, D-33613 Bielefeld.
Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Non-Profit-Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Impressum, Optionen, An- und Abmelden von E-Mail-Adressen, weitere Hinweise und Archiv aller Ausgaben unter www.zoopresseschau.info.

zur Startseite

Suche im Archiv


Archiv Web


über 700 Zoos in Deutschland

Abenteuer Zoo
Abenteuer Zoo:
Zoo-Reiseführer Deutschland, Österreich und Schweiz

550 Zoos, 450 Seiten