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ISSN 1619-6643

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Ausgabe 413 vom 13. März 2008

Liebe Leser,

die für mich persönlich traurigste Nachricht (aufgrund der räumlichen Nähe) kam diese Woche aus dem Kölner Zoo und am "großartigsten" (man beachte die Anführungsstriche!) fand ich die Überschrift "Wilbär hatte einen Schluckauf", Gott sei Dank reißt der darauffolgende Artikel das Ruder wieder rum, auch wenn hier die Überschrift ebenfalls eher einem Kinderbuch-Titel gleicht...

Da wir gerade schon bei meinen Favoriten sind: die jungen Keas aus Stuttgart geben zwar wirklich keine gute Figur als Osterküken ab, aber es ist ja auch noch kein Ostern...

Bei den weiteren Meldungen geht es zu wie in einer Berg- und Talbahn... sich mit aufkeimendem Kannibalismus selbst vernichtende Amurtiger, Zwergflusspferde in Westafrika, die allen Vernichtungsschlägen zum Trotz überleben, eine vermutlich große Anzahl an zum Tode verurteilten Robben"babys" und ein menschenfreundlicher Delfin, der Wale rettet.

Bevor ich aber noch mehr Berge und Täler in dieser Ausgabe finde, wünsche ich Ihnen noch einen schönen Freitag und schonmal ein stressfreies Osterfest,

Ihre Annette Schubert
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Eisbären

Berliner Kurier - 7. März 2008
Wie Knut eine echte Männer-Freundschaft zerstört
Zwei Männer, die mal die dicksten Freunde waren: Der eine ist Zoo-Direktor Dr. Bernhard Blaszkiewitz, der andere Dr. Peter Drüwa, Chef vom Tierpark Neumünster. Jetzt sind sie Streithähne. Eine Gattung, die es in ihren Tiergärten nicht geben sollte. Schuld daran ist Eisbär Knut. Fünf Millionen Euro brachte Knuts Vermarktung bisher ein – und der Tierpark Neumünster möchte davon verständlicherweise etwas abhaben. Doch das möchte Blaszkiewitz nicht. Und seit dem herrscht zwischen ihm und seinem Freund Drüwa, der schon mit dem Gericht drohte, Funkstille. "Ich weiß, er kann mächtig stur sein", sagt Drüwa. "Seit 30 Jahren kennen wir uns schon. Durch gegenseitige Zoo-Besuche und noch aus der Zeit, als Bernhard Blaszkiewitz Tierpark-Assistent in Gelsenkirchen war." Etwas von Knuts Millionen abzugeben, wäre da doch ein schöner Freundschaftsbeweis.

Kieler Nachrichten - 7. März 2008
Neumünster zieht nicht vor Gericht
Der „Fall Knut“ geht nicht vor Gericht: Neumünsters Tierpark als Besitzer des Knut-Vater-Eisbären Lars ist weiterhin um eine außergerichtliche Lösung bemüht, was eine Teilhabe an den Sondereinnahmen des Berliner Zoos durch die Knut-Euphorie angeht. Die belaufen sich nach Angaben des Berliner Zoos immerhin auf stolze 5 Millionen Euro durch Besucher-Ansturm und den Verkauf von Lizenz-Artikeln. Neumünsters Tierpark-Chef Peter Drüwa bestätigte gestern, dass Kuratorium, Beirat und Vorstand von Neumünsters Tiergartenvereinigung ihn weiterhin mit Gesprächen in Richtung Berlin beauftragt habe. Das eventuelle gerichtliche Vorgehen sei eine Übertreibung „gewisser Zeitungen“ gewesen. In Neumünster hofft man in diesem Jahr indes auf eigenen Eisbären-Nachwuchs bei dem mit sieben Jahren nunmehr geschlechtsreifen Kap und der 24-jährigen Maika. Im Falle von Nachwuchs und Besucher-Zustrom müsste dann seinerseits der Tierpark Neumünster in Konsequenz Mehreinnahmen abgeben. Denn schließlich handelt es sich bei Kap um eine Leihgabe aus Wuppertal…

PR-Inside.com - 6. März 2008
Krach um Knut
Der Eisbär Knut wird möglicherweise ein Fall für das Gericht. «Wir versuchen zunächst aber, mit dem Zoo Berlin eine einvernehmliche Lösung zu finden», sagte der Direktor des Tierparks Neumünster, Peter Drüwa, am Donnerstag auf ddp-Anfrage. Sollte dies scheitern, «behalten wir uns gerichtliche Schritte vor». Dies hätten die Gremien der Tierparkvereinigung am Mittwochabend beschlossen. Drüwa betonte, eine außergerichtliche Einigung in dem Fall sei «sinnvoll». Er fügte hinzu: «Wir werden von unserer Seite aus aktiv versuchen, Gespräche zu vereinbaren.»

Tagesspiegel - 7. März 2008
Fisch, Fleisch und Walnüsse
Es gibt wohl kaum einen passenderen Namen für einen Eisbären als Lars. Da wären also Kinderbuchliebling Lars, der kleine Eisbär – und Lars, der große Eisbär. Knuts Vater kam am 12. Dezember 1993 in München zur Welt. Groß wurde er im Tierpark Neumünster, wo ihn zwei ältere Eisbärinnen streng behandelten.

FR-online.de - 6. März 2008
Zoo Neumünster will es "im Guten versuchen"
Eisbär-Star Knut wird vorerst noch kein Fall für die Justiz. Der Zoo Neumünster verzichtet im Streit mit dem Berliner Zoologischen Garten um Besitzrechte an Knut zunächst auf eine Klage. "Wir wollen es mit den Berlinern noch einmal im Guten versuchen", sagte Zoo-Chef Peter Drüwa der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Welt online - 06. März 2008
«Fall» Knut: Zoo Neumünster will es mit Berlin «im Guten versuchen»
Eisbär-Star Knut ist noch kein Fall für die Justiz. Im Streit mit dem Zoologischen Garten Berlin um die Besitzrechte des Publikumslieblings und einen Anteil an den Gewinnen von fünf Millionen Euro verzichtet der Zoo Neumünster zunächst auf eine Klage. «Wir wollen es mit den Berlinern noch einmal im Guten versuchen», sagte Zoo-Chef Peter Drüwa der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Zoo Neumünster beruft sich weiter auf eine Vereinbarung, wonach ihm Knut als erster lebender Nachwuchs von Eisbär-Vater Lars gehört. Lars war von Neumünster nach Berlin ausgeliehen worden.

Täglicher Anzeiger - 7. März 2008
Nürnberger Zoo darf weiterhin "Flocke" alleine vermarkten
Der Nürnberger Zoo darf weiterhin den Namen seines kleinen Eisbären "Flocke" weitgehend alleine vermarkten. Das Landgericht Nürnberg untersagte im Eilverfahren einem Allgäuer Unternehmen, mit den zusammengesetzten Bezeichnungen "Flocke, der Eisbär", "Eisbär Flocke" und "Flocke, das Eisbärenbaby" zu werben. Die Stadt Nürnberg hatte dies mit dem Argument beantragt, die Firma sei nur eine "Trittbrettfahrerin", die die Marke zu Spekulationszwecken angemeldet habe. Das Unternehmen, das unter anderem Kräuterbonbons vertreibt, machte dagegen geltend, die drei Begriffe einige Tage vor der Stadt beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen zu haben. Ob es in dem Rechtsstreit zu einem Hauptsacheverfahren kommt, ist nach Ansicht des Gerichts ungewiss. Der Zeitablauf könnte die Dinge auch so erledigen. "Der Eisbär wird schließlich größer, erklärte ein Gerichtssprecher.

net-tribune.de - 6. März 2008
Ab unter die Dusche, "Flocke"!
«Flocke» ist zum ersten Mal geduscht worden. «Sie hat es genossen», sagte der Nürnberger Zoo-Tierarzt Bernhard Neurohr am Mittwoch. Die inzwischen fast drei Monate alte Eisbärin habe die Dusche auch dringend nötig gehabt: «Hinterher roch sie viel besser, richtig frisch.» Pfleger Horst Maußner und er hätten das inzwischen fast elf Kilogramm schwere Jungtier in einen großen Plastikeimer gestellt und mit lauwarmen Wasser gewaschen. In unregelmäßigen Abständen soll die Prozedur wiederholt werden. Schon jetzt macht sich «Flocke» bei den Besucherzahlen bemerkbar: Im Januar und Februar kamen nach Angaben der Stadt 100.000 Besucher in den Zoo, 25.000 mehr als im Vorjahr und 40.000 mehr als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre.

net-tribune.de - 10. März 2008
Wilbär hatte einen Schluckauf
Das Eisbären-Baby Wilbär bekommt die ersten Zähne. Das berichtete die Zoologin Ulrike Rademacher vom Stuttgarter Zoo Wilhelma am Montag. «Die Zähne brechen seit einer Woche durch.» Wilbär habe auch einen Schluckauf gehabt. Das Eisbären-Baby entwickele sich jedoch gut, sagte die Zoologin.

Stuttgarter Zeitung - 7. März 2008
Willbärs Woche Der milchsüchtige kleine Vampir
Warten auf Wilbär: erst Ende April ist der kleine Eisbärjunge für die Besucher der Wilhelma im Außengehege zu sehen. Die StZ bleibt ihm auf den Tatzen. Von nächster Woche an immer dienstags.

Südkurier - 9. März 2008
Wilbär wird ein Vierteljahr alt
Die ersten Zähnchen sind da, er klettert an seiner Mutter hoch und ist deutlich leichter als die gleichaltrige Flocke in Nürnberg: Stuttgarts Eisbär-Baby Wilbär wird an diesem Montag ein Vierteljahr alt. «Es geht ihm gut - alles ist so, wie es sein sollte», berichtete Zoologin Ulrike Rademacher. Nur einmal hätte die Pfleger Wilbär bisher kurzzeitig von seiner Mutter getrennt, um ihn zu untersuchen, gegen Staupe zu impfen und zu entwurmen. Weitere Untersuchungen seien nicht geplant.

Stuttgarter Wochenblatt - 6. März 2008
Hallo, süßer Wilbär!
Nach Knut und Flocke tappst jetzt Wilbär durch die Medienlandschaft und entzückt die Gemüter. Ein lang gehegter Traum der Wilhelma wurde wahr: Ein junger Eisbär wächst bei seiner Mutter auf.

Krone.at - 8. März 2008
Eisbären-Zwillinge kommen nach Hannover
Die Zukunft des Schönbrunner Eisbären-Nachwuchses, der Ende November des vergangenen Jahres das Licht der Welt erblickte, ist fix: Die Zwillingsbrüder werden voraussichtlich im Jänner 2010 ihre Heimat im Wiener Tiergarten verlassen und in den Zoo Hannover übersiedeln. Die Namen der süßen Bären bleiben weiterhin ungewiss. Laut Schwammer wolle man sich diese in den nächsten Wochen überlegen. Derzeit gehen beim Tiergarten zahlreiche Vorschläge ein, die Entscheidung werde dann aber intern fallen, ohne dass diese zwangsläufig berücksichtigt werden.

Welt online - 07. März 2008
Eisbären aus Wien kommen in den Zoo Hannover
Eisbärennachwuchs aus Wien für den Zoo Hannover: Ihr neues Zuhause ist zwar noch längst nicht fertig, aber schon jetzt steht fest, dass zwei Eisbären aus Schönbrunn nach Hannover kommen werden. Ihre Heimat sollen die noch namenlosen Zwillinge in zwei Jahren in der Themenwelt «Yukon Bay» finden, teilte der Zoo mit. Dort werden sie dann neben Pinguinen und Robben zu den Attraktionen zählen. Momentan sind die knapp drei Monate alten Eisbärenbabys noch bei ihrer Mutter Olinka im Zoo Schönbrunn.

Hannoversche Allgemeine Zeitung - 10. März 2008
Zwei Bären und ihre Magie
Es ist fast schon ein wenig ungerecht. Da hat der Zoo zum Saisonstart Nachwuchs im Giraffengehege vorzuweisen, zweimal Zwillinge bei den Waldziegen, neue Karibus sowie neue Spielgelegenheiten für Kinder. Doch die größte Aufmerksamkeit hatten am Wochenende die beiden, die noch gar nicht da sind. Die Wiener Eisbären-Zwillinge werden in zwei Jahren in die Themenwelt "Yukon Bay" in Hannover ziehen. Neun Zoos weltweit hatten sich um die Eisbären-Zwillinge beworben - Hannover mit Yukon Bay bekam die Zusage. Sprecherin Simone Hagenmeyer musste Sonderschichten einlegen, weil Zeitungen und Radiosender aus dem gesamten Bundesgebiet Fragen zu den Kuschelzwillingen hatten.



Express.de - 11. März 2008
Köln- Elefanten-Drama Totgeburt im Kölner Zoo
Baby-Drama im Kölner Zoo: Wie EXPRESS.DE exklusiv erfuhr, ist das neue Elefanten-Baby im Kölner Zoo in der Nacht zum Dienstag tot geboren worden. Pfleger fanden den kleinen leblosen Körper gegen 8.30 Uhr im Gehege. Die Geburt war eigentlich für Ende April geplant. Elefantenkuh Shu Thu Zar (13 Jahre alt) war zum ersten Mal schwanger. Vermutlich war das Baby schon vor einem halben Jahr im Mutterleib gestorben, erklärte ein Tierarzt des Zoos.

koeln.de - 11. März 2008
Elefantendrama: Totgeburt im Kölner Zoo
Der Kölner Zoo hat bei seiner Elefantenzucht einen Rückschlag erlitten. Nach Angaben einer Zoosprecherin hatte die 13-jährige Elefantenkuh Shu Thu Zar am frühen Dienstagmorgen eine Fehlgeburt. Das Jungtier wurde in der Innenanlage des Elefantenhauses gefunden. Laut Zootierarzt Olaf Behlert ist das Jungtier vermutlich schon vor einiger Zeit im Mutterleib gestorben, da der Tierkörper sehr klein war. Komplikationen seien bei erstgebärenden Elefantenkühen wie Shu Thu Zar nichts Ungewöhnliches, hieß es.

Kölnische Rundschau - 11. März 2008
Kölner Elefantenbaby tot geboren
Nach einem Baby-Boom bei den Elefanten im Kölner Zoo ist es nun zu einem Rückschlag bei der Zucht der Rüsseltiere gekommen: Am Dienstag brachte die 13-jährige Elefantenkuh Shu Thu Zar ein totes Baby zur Welt, wie der Zoo mitteilte.

Vienna Online - 10. März 2008
Österreicher ist Geschäftsführer des Welt-Zooverbandes
Mehr als 600 Millionen Besucher schreiten alljährlich durch die Tore jener 1300 Institutionen, die sich im Welt-Zooverband WAZA („World Association of Zoos and Aquariums“) zusammengeschlossen haben. Ab sofort ist ein Österreicher Geschäftsführer der in Bern beheimateten WAZA: Der 49jährige Wiener Biologe Dr. Gerald Dick.
Dick war zuletzt beim WWF International als Experte für Artenschutz tätig. Seine Doktorarbeit schrieb er über Graugänse - unter den Fittichen von Nobelpreisträger Konrad Lorenz. Der neue Geschäftsführer kommt also nicht aus den Kreisen der Zoo-Fachleute, was jedoch keineswegs unbeabsichtigt ist.

derStandard.at - 6. März 2008
"Aquazoo": Zeitreise durch die Evolution
Das nach Angaben der Betreiber größte Meeresaquarium Österreichs wird am Freitag im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels in Oberösterreich eröffnet. Es ist Teil des 2.500 Quadratmeter großen "Aquazoos", der den Besuchern eine Zeitreise durch die Evolution bietet. Rund 1.000 Tiere - u.a. Fische und Amphibien - sind in dem neuen Themenpark untergebracht. Zoodirektor Andreas Artmann sprach am Donnerstag von einer "Kombination aus Faszination und Information". Mittels moderner Computertechnologie wird die Entstehung des Universums simuliert, Dioramen bieten Einblick in die urzeitlichen Meere. Imposante Wesen wie etwa das acht Meter lange Modell eines Stegosaurus sind anschließend im Zeitalter der Dinosaurier zu sehen. Auch ihr Aussterben und das folgende Entstehen neuer Tierarten wird beleuchtet. Anschließend öffnet sich der Blick auf das Highlight des Aquazoos: Das Aquarium mit 320.000 Liter Fassungsvermögen beherbergt Meeresbewohner wie Riffhaie, bunte Doktorenfische, Röhrenwürmer und zahlreiche Korallen. Eine weitere Station der Zeitreise ist der Lebensraum Amazonas, den u.a. eine Gruppe von Piranhas und eine fünf Meter lange Anakonda bewohnen. Im Unterschied zum Zoo, der am Samstag aufsperrt, hat die neue Attraktion das ganze Jahr über geöffnet.

Queer.de - 10. März 2008
Berliner Zoo sagt Gay Night ab
Aufregung in der Hauptstadt: Berlins Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz hat die für den 25. Juni geplante "Gay Night at the Zoo" ohne Angabe von Gründen abgesagt, teilten die Veranstalter vom Regenbogenfonds mit. Über die Gründe kann nur spekuliert werden: "Unseren Wunsch nach einem Gespräch hat Blaszkiewitz abgelehnt", sagte Dieter Schneider, Moderator der in den letzten Jahren beliebten Swing-Veranstaltung. "Da andere Konzerte weiterhin stattfinden, "kann jeder spekulieren, warum uns abgesagt wurde". Bei der "Gay Night at the Zoo" trat traditionell die Big-Band der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) auf. Gegenüber der Berliner Zeitung sagte Zoodirektor Blaszkiewitz, bestimmte Konzerte seien abgesagt worden, "weil die uns nichts bringen".

blu.fm - 11. März 2008
Gay Night at the Zoo bringt nichts?
Ohne direkte Angabe von Gründen ist die für den 25. Juni geplante "Gay Night at the Zoo" im Knut-Zoo Berlin abgesagt worden. Moderator Dieter Schneider wollte von Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz die Gründe wissen, wurde aber nicht angehört. Gegenüber der Berliner Zeitung sagte Blaszkiewitz recht allgemein, dass bestimmte Konzerte dem Zoo nichts bringen würden. Die Gerüchteküche brodelt, war doch die Gay Night, die in Kooperation mit der Big-Band der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ausgerichtet wurde, eine sehr beliebte Veranstaltungsreihe.

DerWesten Bochum - 5. März 2008
Jede Menge Knuts
In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gab's im Stadtpark ein paar verstreute Gehege mit Dammwild, Ziegen und eine Voliere mit Vögeln. Da beschlossen elf Bürger, dass Bochum einen Tierpark bekommen sollte. Am 3. März 1933 gründeten sie im Schlegelhaus den Verein Tierparkfreunde, der den Aufbau in die Hände nehmen sollte. Der Krieg machte dem zoologischen Bestreben zunächst ein Ende: 1944 wurde alles zerstört, die wenigen Tiere, die den Bombenangriff überlebt hatten, wurden in umliegende Zoos gegeben. 1949 gab's einen Neubeginn, der Verein formierte sich wieder.
Im Jubiläumsjahr wird die begehbare Sittichanlage eröffnet, und zudem werden Totenkopfäffchen die Eschen am Eingangsbereich in Beschlag nehmen. In der pädagogischen Ausrichtung wird es die Neuerung geben, dass Stirnberg mit seinen Greifvögeln Flugtraining vor Publikum anbieten wird. Überdies plant er eine Tierparkzeitung herauszubringen; "ich feile derzeit an der ersten Ausgabe."
Ins Jubiläum startet der Tierpark am 20. März zunächst mit einer Fotoausstellung im Aquarienhaus, die den Werdegang des Tierparks dokumentiert. Darunter auch Privatbilder von Bochumern, die dem Tierpark rund 550 Fotos und Dokumente zum Jubiläumsjahr überlassen haben.

Neue OZ Online - 6. März 2008
Im Zoo darf Roy wieder der Chef sein
Ausreißer Roy ist wieder hinter Gittern. Ein Schuss aus dem Betäubungsgewehr von Heino Krannich setzte seinem Freiheitsdrang gestern Morgen ein Ende. Krannich (49), Wildparkprofi aus dem Kreis Harburg, hatte den Wolf im Wald auf dem Harderberg entdeckt. 22 Stunden nach seiner Flucht wachte Roy aus der Narkose auf. Da war er schon wieder im Zoo. Roy hatte am Dienstag Reißaus genommen, als Zoo-Mitarbeiter das Gehege reparierten und kurzzeitig den Strom abstellen mussten. Sein Weg führte durch die Wohnsiedlung in Nahne, vorbei an staunenden Autofahrern und ängstlichen Passanten. Die Autobahn überquerte Meister Isegrim - vorschriftsmäßig wie ein Fußgänger - über die Brücke am Paradiesweg. Roy ist das Alphatier unter den fünf Eurasischen Wölfen im Zoogehege. "Wenn der Chef nicht zu Hause ist, setzt sich schnell ein anderer an die Spitze", sagt Susanne Klomburg.



Planung und Bau 

BR Online - 10. März 2008
Nürnberger Tiergarten Rückkehr der Raubtiere verschoben
Das Raubtierhaus im Nürnberger Tiergarten bleibt länger als geplant eine Baustelle. Die Löwen und Tiger sollten ursprünglich im Sommer ihr neues Domizil beziehen. Die Stahl- und Glas-Konstruktion, die später einen "gitterfreien" Blick auf die Raubtiere ermöglichen soll, bereitet Probleme, teilt der Tiergarten mit. Außerdem gibt es bei der Dachsanierung Unstimmigkeiten zwischen der Baufirma und dem Hochbauamt. "Wenn die sich nicht lösen lassen, müssen wir den Auftrag erneut ausschreiben", sagte der Leiter des Hochbauamtes, Wolfgang Vinzl. Das marode und undichte Dach des Raubtierhauses wird seit einem Jahr denkmalschutzgerecht umgebaut. Im Zuge dieser Maßnahme werden auch die Gehege der Tiere vergrößert und naturnah umgestaltet. Die Raubtiere sind seit April 2007 in den Zoos von Aschersleben, Berlin und Straubing untergebracht. Die beiden Tiger und zwei der vier Löwen werden nach Fertigstellung des Raubtierhauses wieder nach Nürnberg zurückkehren.

WELT ONLINE - 6. März 2008
Bewegliches Großaquarium für Cuxhaven
Cuxhaven. An der Nordseeküste in Cuxhaven sollen von Mai an Fische aus aller Welt heimisch werden. Auf einem ehemaligen Gaswerksgelände in der Cuxhavener Innenstadt soll bis zum Frühsommer ein Großaquarium mit 40 Becken und rund 3000 Salz- und Süßwasserfischen entstehen, sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstag. Durch das Becken führt ein zehn Meter langer Tunnel aus Acrylglas. Bei der Anlage handele es sich um das Sealife Center, das vier Jahre lang in Dresden betrieben wurde. Der Umzug des mobilen Großaquariums hat nach Angaben des Center-Betreibers bereits begonnen. Mit dem privat betriebenen Großaquarium hofft die Stadt Cuxhaven, als Ergänzung zu dem Strandleben eine weitere Attraktion für die rund 1,3 Millionen Feriengäste pro Jahr zu bekommen.

RP ONLINE - 10. März 2008
Mein Freund, der Bussard
Im Niederrheinpark „Plantaria“ entstehen zurzeit zwölf Volieren für Greifvögel und Eulen. Am dem kommenden Samstag wird Falkner Wilhelm Schnabel die faszinierenden Vögel zweimal täglich vorführen. Dafür wird zurzeit ein Gelände in der Nähe des „Four Wind Camp“ umgestaltet. Zwölf Volieren sollen dort entstehen. In den Boden sind bereits breite Pflöcke gerammt worden. „Die sind für die Eulen“, erklärte Fachmann Wilhelm Schnabel. Er wird die Veranstaltungen im Park durchführen. „Zuerst habe ich das nur hobbymäßig betrieben“, sagt der 46-Jährige. Über die Bundeswehr bekam er Kontakte zu Fachleuten. Inzwischen ist er Tierwirtschaftsleiter im Tierpark Kleve und engagiert sich seit 1997 in der Greifvogelauffangstation des Kreises Kleve.

Tages-Anzeiger Online - 5. März 2008
Zoo-Seilbahn: Konzessionsgesuch noch in diesem Jahr
Zürich. Noch in diesem Jahr wollen die Verantwortlichen des Zoos Zürich das Konzessionsgesuch für die Bahn beim Bundesamt für Verkehr (BAV) einreichen. Dies erklärte Zoo-Vizedirektor und Projektleiter Andreas Hohl auf Anfrage. Gespräche mit dem BAV, in deren Verlauf die wichtigsten Verfahrensfragen geklärt wurden, seien positiv verlaufen: «Das BAV zeigt viel Interesse an der Zoo-Seilbahn.» Dies nicht zuletzt darum, weil eine solche Bahn im internationalen Vergleich als probate Alternative im öffentlichen Nahverkehr gelte. Trotz dieser positiven Signale: Bis zur Realisierung der Bahn ist es noch ein weiter Weg. Andreas Hohl spricht von einem «10-Jahres-Projekt», die Eröffnung werde nicht vor 2015 sein. So muss noch die Finanzierung geklärt werden. Die Investitionskosten von geschätzten 16,7 Millionen Franken will der Zoo grösstenteils über Sponsoren finanzieren. Laut Hohl ist man daran, eine Gesellschaft zu gründen. Nötig sein dürfte auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung, weil ein neues Gebiet erschlossen wird.

espace.ch - 6. März 2008
Dählhölzli: Spatenstich für Moschusochsen-Anlage
Ihr neues Reich muss hohe Anforderungen erfüllen. Weil  Moschusochsen - bei der Klärung ihrer Rangordnung - auch schon mal mit Anlauf gegen Bäume und Wände prallen, sind massive Wände und  Tore aus Stahl nötig, damit die Tiere nicht frei kommen. Auch  Wasser- und Trockengräben werden angelegt, wie der Tierpark am  Donnerstag mitteilte. Das Gehege ist mit 2000 Quadratmetern dreimal so gross wie das  alte. Es wird vom Tierpark in Eigenregie erstellt und kostet rund  500 000 Franken. Auf dem alten Areal der Moschusochsen kommt dann die Papageitaucheranlage zu stehen.

NÖN Online - 6. März 2008
"Bärenwald" in Arbesbach in NÖ wird ausgebaut
Der Waldviertler "Bärenwald" in Arbesbach wird ausgebaut. Die Investitionskosten wurden von Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann mit rund 1,2 Millionen Euro beziffert. Errichtet werden unter anderem ein eigenes "Bärenwald-Haus" - ein Besucherzentrum, das interaktive Ausstellungen bietet - oder ein zusätzliches Gehege für die sechs dort lebenden Tiere. 15.000 Besucher werden im Bärenwald pro Jahr registriert, so Gabmann. Nach Beendigung des Ausbaus sollen mehr als 25.000 Gäste jährlich zu dem Ausflugsziel kommen. Die Arbeiten sollen kommendes Jahr abgeschlossen sein, die Eröffnung sei im April 2009 vorgesehen.



Aktionen

Lausitzer Rundschau - 6. März 2008
Eine Lobby für Frösche und Lurche
Weißwasser.  «Wir sprechen vom größten Artensterben seit den Dinosauriern – eine heftige Geschichte» , macht Weißwassers Tierpark-Chef Gert Emmrich auf die dramatische Situation der Amphibien aufmerksam. Weltweit sind rund 2500 der 6000 Arten vom Aussterben bedroht. Neben dem Verlust von Lebensräumen sorgt auch der ursprünglich in Südafrika beheimatete Chytridpilz für das Verschwinden ganzer Populationen. Im Jahr des Frosches, das der Weltzooverband für 2008 ausgerufen hat, will auch der Tierpark Weißwasser zusätzlich im Amphibienschutz aktiv werden. Gemeinsam mit den Tierparks und Zoos von Bischofswerda, Hoyerswerda, Görlitz und Zittau startet in diesen Tagen ein Wettbewerb. «Wir suchen Krötenretter» , erklärt Gert Emmrich. Jeder, der bis September Fröschen oder Kröten etwas Gutes tut, bekommt eine Kröten-Lebensrettermedaille und kann einen Preis gewinnen. Wie die Hilfe aussieht, sei jedem selbst überlassen. Denkbar sei, einen Gartenteich anzulegen, Amphibien aus Gruben oder Kellern zu retten, Informationstafeln an Schulen anzubringen oder aber Sammelaktionen für eine Spende an eine Naturschutzorganisation durchzuführen.

openPR.de - 6. März 2008
Bärenstarke Downloadaktion für Hagenbecks Eisbären
Deutschland befindet sich nach wie vor im Eisbärfieber – nach dem großen Hype um Knut und Flocke, freut sich die Nation jetzt auch über das Eisbärbaby Wilbär, das zwar schon am 10. Dezember 2007 das Licht der Welt im Stuttgarter Zoo „Wilhelma“ erblickte, jedoch bis vor kurzem noch geheim gehalten wurde. Knut dagegen hat bereits zahlreiche Tierfreund-Herzen zum Schmelzen gebracht und so große Berühmtheit erlangt, so dass er nun auch die deutschen Kinoleinwände erobert. Passend zum heutigen Kinostart von „Knut und seine Freunde“ veranstaltet in2movies, das Download-to-Own-Portal für Spielfilme und TV-Serien, vom 6. bis 31. März eine besondere Aktion: Von sieben ausgewählten Eisbärfilmen spendet in2movies jeweils einen Euro des Verkaufspreises als Ostergeschenk an die Eismeer-Bewohner des Hamburger Tierpark Hagenbeck.

HNA.de - 10. März 2008
Ein wirklich bäriges Fest
Die Winterruhe ist vorbei: Zum Bärenfest kamen am Sonntag 800 Gäste in den Wildpark Knüll. Mehr als drei Dutzend Tierarten - von Marder Bodo bis zu Braunbär Balu - erwarteten die Besucher bei einem Rundgang. Dabei fielen vor allem für Meister Petz vitaminreiche Leckerbissen ab: Mit Äpfeln und Weintrauben verwöhnten die Wildpark-Mitarbeiter den dreijährigen Kraftprotz.

nh24.de - 7. März 2008
Jäger der Lüfte fliegen wieder im Tierpark Sababurg
Seit dem 05.03.2008 präsentiert Falknerin Bianka Weber im Rahmen der Kleinen Greifvogelflugschau, jeweils mittwochs bis sonnntags, um 13:00 und 15:00 Uhr, die Jäger der Lüfte. Die Anlage am Burgberg im Tierpark Sababurg gewährt einen herrlichen Blick über den gesamten Park und ist für die Vorführungen bestens geeignet. Tagsüber sind die Tiere auf der Burgbergspitze neben dem Falknerhaus eingestellt. Und wer Lust hat, kann sich mit solch einem stolzen Vogel fotografieren lassen. Ab 19. April 2008 bis 31. Oktober 2008 wird dann die Große Greifvogelflugschau, mit Falkner Rainer Cremer, täglich um 11:30, 14:00 und 16:15 Uhr (außer montags) stattfinden.

nh24.de - 10. März 2008
Wolfsnächte mit Schlittenhundegespannen
Reinhardswald. Der Wolf steht nach wie vor im Interesse der Öffentlichkeit. Seit 2000 gibt es wieder frei lebende Wolfsfamilien in Deutschland. Mit der Sonderveranstaltung „Sababurger Wolfsnächte" möchte der Tierpark Sababurg einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass dem Stammvater aller Hunderassen wieder die Achtung entgegengebracht wird, die ihm über Jahrhunderte verwehrt wurde. Rund um den Wolf gibt es am Samstag, 15.03.2008 in der Zeit von 13:00 Uhr bis 21:00 Uhr und am Sonntag, 16.03.2008 von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr, viele interessante Darbietungen.

Wormser Zeitung - 6. März 2008
Guten Morgen, Lampertheim
Lampertheim. Der AZ-Vogelpark lädt zum Osterfest am Ostermontag, 24. März, ein. Gartenwirtschaft und Kinderspielplatz sind von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Für das leibliche Wohl sorgen die Teams an Getränke -, Grill- und Kuchentheke. Mit einem kleinen Spaziergang durch den Park haben die Kinder Spaß daran, die Tiere  zu füttern und sich anschließend auf dem Spielplatz  zu vergnügen. Karfreitag und Ostersonntag bleibt der Park geschlossen.

www.luaktiv.de - 7. März 2008
Ostereiersuche im Wildpark Ludwigshafen
Nachdem das Ostereiergestalten am 11. März wieder einen sehr regen Zuspruch gefunden hat, wird der Förderverein des Wildparks Ludwigshafen-Rheingönheim am Osterwochenende für Kinder wieder eine Ostereiersuche anbieten. Nach Absprache mit dem Osterhasen, der dort viele bunte Eier verloren hat, dürfen die jungen Gäste des Wildparks von 14 bis 16 Uhr auf der Tarpankoppel leckere Ostereier suchen.

Lausitzer Rundschau Brandenburg - 10. März 2008
Fest soll Dahmer Tierpark aus Geldnot retten
Dahme. Das Tierparkfest am Pfingstsonntag, dem 11. Mai, wird für die Interessengemeinschaft (IG) Tierpark zur Stunde der Wahrheit. Das hat IG-Vorsitzender Ulrich Redlich während einer Zusammenkunft der Tierfreunde deutlich gemacht, die sich ehrenamtlich um den Tierpark kümmern. Das Fest sei für die IG Haupteinnahmequelle, um die Tiere zu versorgen und in Gehege und Anlagen zu investieren, so der Vorsitzende. Im Vorjahr hatte es 1800 Euro erbracht und damit nach IG-Angaben nur ein Drittel des sonst Üblichen. Das schlechte Wetter sowie die Kombination von Tierpark- und Heimatfest nannte Ulrich Redlich als Gründe. Am Ostersonntag sind die jüngsten Dahmenser um 10 Uhr zur Ostereiersuche in den Tierpark eingeladen.

Kleine Zeitung - 7. März 2008
Osterhasen-Rallye im Tierpark Herberstein
Warum bringt der Hase die Ostereier, und was hat es eigentlich mit dem Osterfeuer auf sich? Diese und viele andere Fragen werden Kindern am Palmsonntag und am Osterwochenende in Herberstein gestellt. Auf der Rätselrallye quer durch den Tierpark sollen die Kleinen aber nicht nur auf österlichen Spuren wandeln, sondern auch Interessantes über die Tiere vor Ort erfahren. "Wir wollten nicht ganz einfach Schokolade verschenken, sondern den Kindern Osterbräuche näher bringen", erzählt Initiatorin Ute Egermaier von Milka Österreich.

Salzburger Wirschaftsnachrichten - 7. März 2008
SPAR übernimmt Patenschaft für „Roten Panda“
Mit einer Patenschaft unterstützt SPAR ab 2008 die Arbeiten und Ziele des Zoo Salzburg für den Erhalt des „Roten Panda“. Außerdem verschenkt SPAR in allen SPAR-, EUROSPAR und INTERSPAR-Märkten in Salzburg 35.000 Gutscheine für den ermäßigten Eintritt um nur 2 Euro für den Zoo Salzburg. Das Rote Panda-Weibchen lebt seit kurzem im Zoo Salzburg und zählt bereits zu den Lieblingen der Besucher.



Nachwuchs 

lifepr.de - 6. März 2008
Ein Maul voller Eier im Vivarium
Basel. Im Vivarium ist derzeit ein besonderes Schauspiel zu bestaunen: Mehrere Kardinalbarsch-Männer tragen in ihrem Maul Hunderte von Eiern durchs Wasser. Dank dieser "Maulbrut" erhöht sich die Überlebenswahrscheinlichkeit der Nachkommenschaft. Die spezielle Brutpflege ist im Aquarium Nr. 25 zu sehen.

inar.de - 11. März 2008
Frischlinge bei den Wildschweinen im Tierpark Berlin
In der sechsköpfigen Wildschweinrotte des Tierparks Berlin wurden in diesem Jahr die ersten Frischlinge schon Ende Februar geboren. Diese Wurfzeit liegt zwar am Beginn der normalen Hauptwurfzeit, doch wurden im Tierpark die letzten Jahre über die ersten Jungen nicht vor Mitte März gesetzt.

Ostseezeitung - 10. März 2008
Weiße Esel im Tierpark Stralsund geboren
Im Stralsunder Tierpark sind zwei weiße Esel geboren worden. Die Tiere gehören zur einzigen großen Zuchtgruppe weißer Esel in Deutschland, teilte die Einrichtung am Montag in Stralsund mit.



Heidenheimer Neue Presse - 7. März 2008
Die Tage der Königspinguine sind gezählt
Die Wilhelma wird die Haltung von Königspinguinen beenden. Die letzten vier Exemplare bleiben jedoch "bis ans Ende ihrer Tage". Der Zoo lässt die Haltung auslaufen, vor allem, weil die Anlage nicht mehr zeitgemäß ist. Ein anderer Grund ist das mitteleuropäische Klima, das immer wärmer wird. Das macht den Großvögeln, die von subantarktischen Inseln stammen, zu schaffen. Im Sommer halten sie sich meist in der Klimakammer auf und gehen nur nachts raus ins Freigehege. Vier Exemplare besitzt die Wilhelma noch. Lauter ältere Herrschaften. 36 Jahre schon haben die Königspinguine auf dem Buckel. In der Natur, wo ihnen allerdings im Wasser Schwertwale und Seeleoparden nachstellen, werden sie kaum älter als 20 Jahre. Im Zoo freilich sind 40 Jahre möglich.

Echo-muenster.de - 8. März 2008
Pinguin-Romanze: Sandy hat einen "Neuen"
Elf Jahre dauerte ihre Beziehung. Deutschlandweit haben sie als Paar Schlagzeilen gemacht. Und dann das: Als sich Pfleger Peter Vollbracht im vergangenen Jahr einen Bänderriss zuzog und zwei Monate nicht zur Arbeit in den Allwetterzoo kam, machte Sandy kurzen Prozess und verliebte sich in einen anderen. Dabei hat die heute zwölfjährige Pinguindame zur Brutzeit immer wieder ein Nest für sie beide gebaut, erzählt Vollbracht. „Wir waren bei Johannes B. Kerner, bei Günther Jauch und bei Harald Schmidt“, zählt der Tierpfleger auf. Auch Krankenhäuser oder Sonderschulen hat er mit Sandy besucht. Aber das ist alles Schnee von gestern. Sandy hat einen „Neuen“, einen Pinguinmann. Seit Monaten weicht er nicht von ihrer Seite, erzählt Vollbracht. Längst teilt sich die frisch Verliebe eine Höhle mit ihm. Als Zeichen ihrer Zuneigung legte die in Südafrika beheimatete kleine Frackträgerin, die schon als Zweijährige Nachwuchs hätte haben können, zwei Eier. Wochenlang habe sie auf ihrem Nest gesessen. „Dann haben wir ihr die Eier aber weggenommen, weil sie offensichtlich nicht befruchtet waren.“ Eifersüchtig sei er nicht, versichert Vollbracht. Aus Liebe ist schließlich Freundschaft geworden. Nach wie vor lässt sich Sandy auf den Arm nehmen und unter seiner Aufsicht von Zoobesuchern streicheln. Dass die Eier, die Sandy legte, nicht befruchtet waren, bedauert der Pfleger. „Im August beginnt wieder die Brutzeit. Wir hoffen, dass sie dann befruchtete Eier legt und Mutter wird.“ Kein Problem für ihn? „Nein. Ich hab doch schon eine Frau und zwei Kinder.“

n-tv - 6. März 2008
Mit Krallen oder Eckzähnen
Zwei Pandas im Nürnberger Tiergarten sind vermutlich von den im selben Gehegen gehaltenen Muntjak-Hirschen getötet worden. Zwei Wochen nach dem Vorfall seien andere Todesursachen ausgeschlossen, so dass diese Variante die wahrscheinlichste sei, teilte die Stadt Nürnberg mit. Das zehnjährige Pandamännchen und das dreijährige Weibchen waren am 18. Februar mit aufgerissenem Bauch entdeckt worden. Unerklärbar bleibe aber, weshalb die Pandas zeitgleich durch nahezu identische Verletzungen getötet wurden, räumte die Stadt ein. Pandas und Muntjaks leben seit zehn Jahren im selben Gehege. Deshalb war zunächst ausgeschlossen worden, dass die kleinen Hirsche verantwortlich für den Tod der Katzenbären waren.

Bad Vilbel Online - 7. März 2008
Die Tiere länger genießen
Frankfurt: Ab Samstag, dem 8. März 2008, hat der Zoologische Garten Frankfurt abends länger geöffnet „Abends ist es jetzt schon länger hell, da würden sich viele Besucher gerne noch länger im Zoologischen Garten aufhalten. Diesem Wunsch möchten wir mit verlängerten Öffnungszeiten entsprechen.“ Der neue Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch setzt sich für mehr Besucherfreundlichkeit im Zoologischen Garten Frankfurt ein. „Werden die längeren Öffnungszeiten dieses Frühjahr gut angenommen, sollen sie in Zukunft etabliert werden“, sagt Zoodirektor Niekisch. Schon am Karfreitag, dem 21. März 2008, beginnen dann die Sommer-Öffnungszeiten von 9.00 bis 19.00 Uhr.

FAZ.NET - 7. März 2008
Frankfurter Zoo: Weltunternehmen für den Naturschutz
„Serengeti darf nicht sterben“ war 1960 der Warnruf, mit dem der Frankfurter Zoodirektor Bernhard Grzimek als einer der Ersten den Naturschutz als Schutz für Tiere und Menschen eingefordert hat. Heute hat das Naturparadies in Tansania eher andere Probleme, und an deren Lösung ist eine Naturschutzorganisation beteiligt, die Grzimek selbst geprägt hat: die Zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858 (ZGF). Erst vor zwei Wochen endete in Tansania ein Workshop unter Beteiligung der ZGF, bei dem es darum ging, die Serengeti in ihrem hohen touristischen Wert zu erhalten - für Menschen und Tiere. Der große Erfolg könne dem Naturparadies auch schaden, warnt der Geschäftsführer der ZGF, Christof Schenck: „Wenn 50 Landrover um einen Geparden herumstehen, ist das kein Wildnis-Empfinden mehr.“ Die Interessen der Bevölkerung, der Politik und des Naturschutzes miteinander zu verbinden ist eine Aufgabe, die von der ZGF mehr und mehr in den Mittelpunkt gerückt wird. Eines der größten Projekte, die derzeit in Angriff genommen werden, ist der Schutz der Bale-Berge in Äthiopien: „Das darf gar nicht schiefgehen“, sagt Schenck, „da hängt die Wasserversorgung von zehn bis 20 Millionen Menschen dran.“ Am 150. Gründungstag der Gesellschaft wird sich heute die Stiftung „Hilfe für die bedrohte Tierwelt“ in das Goldene Stiftungsbuch der Stadt eintragen. Aus ihrem Kapital von rund 50 Millionen Euro finanziert die ZGF Naturschutz in aller Welt - und ist weiterhin dem Zoo eng verbunden. Insofern ist es folgerichtig, dass die ZGF zum Jubiläum ein Buch zum Thema „Naturschutz auf Grzimeks Spuren“ im Zoo vorstellen wird. Die zehn größten Projekte der ZGF, von der Serengeti bis Cuc Phuong in Vietnam, sind in dem aufwendig gestalteten Buch dokumentiert, das Schenck und Dagmar Andres-Brümmer verfasst haben. Die herrlichen Natur- und Tierfotografien werden von Texten begleitet, die nicht nur deutlich machen, wie Naturschutz und die Zukunft der Menschen zusammenhängen: Sie gewinnen auch durch die lebendigen Schilderungen der ZGF-Mitarbeiter. „Ein Platz für wilde Tiere“ heißt das Buch und wendet damit den Titel des Grzimek-Films von 1956 ins Positive.

Morgenweb - 7. März 2008
Als Grzimek die Kassen mit Millionen füllte
Als sich 1858 Frankfurter Bürger zu einer Aktiengesellschaft zusammentaten, wollten sie etwas für die Bildung und Erbauung des Volkes tun. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) holte damals Tiere fremder Kontinente in die Stadt und zeigte sie dem staunenden Publikum im neuen Zoo - nach Berlin dem zweiten in Deutschland. So erinnern beide in diesem Jahr an ihren Anfang vor 150 Jahren.

Derwesten.de - 7. März 2008
Handaufzucht macht Tierbabys interessant
Erst die Handaufzucht macht Tierbabys wie die Eisbärjungen Flocke und Knut nach Ansicht von Experten für das Zoopublikum besonders interessant. «Normal aufgezogene Eisbären faszinieren die Tierparkbesucher anscheinend weniger», sagte der Direktor des Wuppertaler Zoos, Ulrich Schürer. Diese Einschätzung teilt auch der Direktor des Allwetterzoos in Münster, Jörg Adler: «Wird ein kleiner Eisbär von der Mutter aufgezogen, ist er meist erst nach etwa fünf Monaten für Außenstehende zu sehen. Dann ist er aber schon größer und älter und das sogenannte Kindchenschema greift weniger.» In Wuppertal tagt bis zum Samstag der Fachverband deutschsprachiger Zoopädagogen. Zoopädagogen seien gefragt, um den Besuchern zu vermitteln, dass die Tiere keine Medienstars oder Spieltiere sind. «Das sind einfach Wildtiere», sagte Schürer.

Märkische Oderzeitung Eberswalde - 8. März 2008
Besucherliebling Sammy auf Freiersfüßen
Nach zwei Jahren intensiver Bemühungen hat es jetzt tatsächlich geklappt. Lia, das neun Jahre alte Gibbonmädchen aus dem Hongkonger Zoo, ist wohlbehalten in Eberswalde angekommen. Noch sitzt sie im Quarantäne-Quartier, soll aber in absehbarer Zeit mit Besucherliebling Sammy Hochzeit feiern. Scheu zeigt Lia nicht. Den Umgang mit Menschen ist sie aus ihrem Heimatzoo in Hongkong offensichtlich gewohnt. Lia ist ab diesem Wochenende auch für Besucher zu sehen, bis zum Ende der Seuchenschutzmaßnahme allerdings nur hinter Glas.
Seit Anfang des Monats lässt sich am Eintrittsgeld in den Eberswalder Zoo auch wieder sparen. Der Kassenautomat der Sparkasse Barnim am Eingangsbereich ist wieder in Betrieb. "Dort kann jeder seine EC-Karte aufladen, gleich bei welcher Bank er Kunde ist, und damit einen Euro pro Eintrittskarte sparen", erklärt Zoochef Hensch. Wer den Automaten nutzt, verschafft dem Zoo außerdem einen zusätzlichen Geldbetrag, den die beliebte Einrichtung am Wasserfall für den Bau der eiszeitlichen Gletscheranlage samt Tiger-Gehege gut gebrauchen kann.

Schweriner Volkszeitung - 8. März 2008
Verrückt nach Maray
Maray ist unberechenbar. Das steht schon mal fest. Seit acht Monaten lebt das Braunborstengürteltier im Südamerika-Haus des Rostocker Zoos und noch immer ist ungewiss, wann und ob er sich überhaupt tagsüber aus seinem Erdbau herauswühlt. Eines steht indes mehr als fest: Der windige Ursäuger hat die Herzen seiner Pfleger erobert und genießt eine Spezialbehandlung.

Mitteldeutsche Zeitung - 7. März 2008
«Wunschkind» der Dessauer
Freude herrschte unter den Tierfreunden in Dessau, als Freitag vor 50 Jahren, am 7. März 1958, im Georgengarten der erste Spatenstich für den "Lehrpark für Tier- und Pflanzenkunde" erfolgte. Das Datum, der Jahrestag der Bombenangriffe kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges 1945, hatten die Initiatoren bewusst gewählt. Im kriegszerstörten Dessau sollte Aufbaustimmung demonstriert werden. In jüngster Zeit wurden an vielen Gehegen die störenden Gitterelemente entfernt und durch Freigräben ersetzt. Begehbare Anlagen ermöglichen es, einige Tiere hautnah zu erleben. Die Watvogelanlage mit Dünen, Ebbe und Flut ist ein besonderer Anziehungspunkt, aber auch die begehbare Wellensittichanlage. Im Spätsommer wird das neue Bärengehege eingeweiht. Für den 25. Mai ist anlässlich des Tierpark-Jubiläums ein Familienfest geplant.

Bild.de - 7. März 2008
Inventur bei Hagenbeck
Ruck, zuck sind sie in einer Reihe aufgestellt, Bärenmännchen Juri (1) reißt die rechte Pranke nach oben. Jawoll, alle da in Gehege Nummer 17. Vier Wochen wurde im Tierpark Hagenbeck gezählt, gewogen und gemessen. Das Inventur-Ergebnis 2008: 1853 Tiere, 210 Arten. „Das ist gut, keiner zu viel und keiner zu wenig“, sagt Zoo-Arzt Dr. Michael Flügger (46).

Hamburger Abendblatt - 6. März 2008
Inventur im Tierpark Hagenbeck
Im Hamburger Tierpark Hagenbeck haben Mitarbeiter mit der Jahreszählung der Tiere begonnen. Unter der Leitung von Zootierarzt Michael Flügger wurden Rothschild-Giraffen vermessen, Pelikane gewogen und Alpakas gezählt.  „Wir müssen dabei sehr akribisch vorgehen“, sagte Flügger. „Bei rund 200 Pelikanen ist Zählen kein leichtes Unterfangen.“

shz - 9. März 2008
Mantelpaviane: Viel Lärm um nichts
Affentheater im Tierpark Hagenbeck. Tierfilmer Holger Schulz macht deutlich, warum die Mantelpaviane die Lieblinge der Zoobesucher sind. 50 Mantelpaviane leben im Tierpark Hagenbeck, aber nur ein einziges Baby ist zu sehen. "Unsere Affen sind fast alle im Rentenalter", erzählt Uwe Fischer. Vor etwa zehn Jahren gab es einen regelrechten Babyboom auf dem Affenfelsen. Daraufhin wurden fast alle erwachsenen Männchen sterilisiert.

Freie Presse - 7. März 2008
Limbacher Leos auf dem Absprung
Wer die Limbacher Leopardenfamilie noch einmal vollständig sehen möchte, hat dazu nur noch am Freitag und am Wochenende Gelegenheit. Denn schon am Montag werden zwei der am 5. August 2007 geborenen Leopardenmädchen auf die Quarantänestation des Limbacher Tierparks verlegt. Und bereits in der nächsten Woche steht ihr Umzug in den Tierpark der österreichischen Stadt Haag an.

Berliner Kurier - 7. März 2008
Neues Zuhause für geschützte Schildkröten
Das Zoo-Aquarium Berlin gibt fünf Strahlenschildkröten ein neues Zuhause. Die Tiere, die durch das Washingtoner Artenschutzabkommen streng geschützt sind, wurden von Behörden in Brandenburg beschlagnahmt und in die Hauptstadt gebracht, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Neben den fünf Exemplaren lebt noch eine weitere Strahlenschildkröte, die 2003 im Tierpark Friedrichsfelde geschlüpft war, im Zoo-Aquarium.

Berliner Morgenpost - 6. März 2008
Tierpark: Keine echten Hasen ins Osternest
Auf echte Hasen im Osternest sollten Eltern und Großeltern nach Auffassung der Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo Berlin verzichten. «Wenige Tage nach Ostern ist das verschenkte Tier uninteressant und landet oft im Tierheim», warnte Vorsitzender Thomas Ziolko. Eine romantische Vorstellung vom Osterhasen dürfe nicht den Blick für die Verantwortung gegenüber Tieren verklären. Die Fördergemeinschaft schlägt vor, Jahreskarten für den Tierpark oder den Zoo zu verschenken.

Berliner Morgenpost - 8. März 2008
Rotbüffel haben wirklich schönes Haar
Berlin. Eingeschnappt. Der Kurator hört es ungern, aber so sehen Rotbüffel aus. Wie manche Menschen ihre Brauen hochziehen, so tragen die Rotbüffel ihre Hörner flach nach hinten gelegt. Wo nichts absteht, bleibt nichts hängen, wenn man durch westafrikanische Wälder stürmt. Rotbüffel sind im Tierpark fast im Dutzend zu bestaunen. 1969 kam der erste aus dem Zoo Dresden. Das aktuelle Jungtier wurde am 10. Januar dieses Jahres geboren. Im Tierpark stehen Kaffern- und Rotbüffel direkt nebeneinander auf zwei Freianlagen. Der Vergleich ist einmalig für einen deutschen Zoo. Das sagt der Kurator gern.

Echo-muenster.de - 6. März 2008
Dem Elefanten so nah wie nie
Ulrich Koch, nach eigenem Bekunden eine Pfälzer Frohnatur, strahlte über das ganze Gesicht. Der Studierende von der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Hiltrup kam im Allwetterzoo zu einer Begegnung der besonderen Art. Denn Koch hatte sich als eifriger Spendensammler bewiesen. Von den 765 Euro, die in der DHPol seit Dezember für ein Projekt des Kinderschutzbundes Münster gesammelt wurden, ging der prozentual größte Teil auf Kochs Kappe. Klar, dass da ein kleines Dankeschön vom Kinderschutzbund und DHPol fällig war. Am Donnerstagnachmittag war Ortstermin im Zoo. Und weil das Symboltier und Spendenschwein des Kinderschutzbundes ein Elefant ist, sorgten die Funktionsträger der Organisation dafür, dass Ulrich Koch die Brücke schlagen konnte – vom Spar- zum echten Elefanten im Zoo. Er durfte die Riesen füttern.

Mitteldeutsche Zeitung - 6. März 2008
Günter brutzelt im Solarium
Günter hat überlebt. Kaum zu glauben: Als vor sechs Jahren in der Stephanusstraße eine Gasexplosion Halle erschütterte, saß er im Terrarium des Unglückshauses fest. Auch für grüne Leguane muss es wohl Schutzengel geben: Denn Günter wurde gerettet. Biologin Jutta Heuer kann sich noch gut erinnern: "Weil die Besitzerin nach der Explosion selbst kein Dach mehr über den Kopf hatte, bekam der grüne Leguan im Zoo Asyl". Günter zog also zu Weihnachten 2002 auf dem Reilsberg ein und sei dann nach zwei Monaten von seiner Eigentümerin abgeholt worden, berichtet Heuer. Doch nicht nur als Mensch sieht man sich immer zweimal im Leben. "Im Dezember 2004 kam das Tier zu uns zurück", erzählt die Biologin. Aus dem urzeitlichen Mini-Drachen war ein stattliches Reptil geworden. "Für die gute Wohnstube zu groß", ahnt Heuer den wahren Grund für die Abgabe des Südamerikaners.

Märkische Allgemeine - 7. März 2008
Brandenburgs erste Wildkatzen sollen in Pritzwalk geboren werden
Dass selbst ein Tierarzt aufgeregt ist, weil er eine Katze impfen soll, ist schon sehr verdächtig. Doch der Blumenthaler Veterinär Christian Rieger hatte bislang nunmal keine Wildkatzen bändigen müssen, weil es in Brandenburg – abgesehen von Tierparks wie in Kunsterspring bei Neuruppin – keine gibt. So lange jedenfalls nicht, bis die beiden gestern von Christian Rieger im Pritzwalker Tiererlebnispark geimpften Exemplare nicht ihre Jungen bekommen haben. Die zwei aus Bayern stammenden Wildfänge haben erst vor ein paar Tagen ihr Gehege im Pritzwalker Park bezogen. Nach der Impfung gegen Tollwut und Katzenviren sollen sie sich nun paaren. Schon in diesem Herbst könnte der Nachwuchs da sein und ausgewildert werden.

Wochenanzeiger Herford - 8. März 2008
Erfolgreiche Nachzucht weißer und brauner Tiere:
Der Zoo Safaripark Stukenbrock ist ihre "zweite Heimat": Tiger, die größten Raubkatzen der Erde. Unter der Obhut der Menschen, die sich hier seit vielen Jahren für die Erhaltung der bedrohten Großkatze engagieren, leben bis zu 20 Bengaltiger - weiße und braune. Einer der größten Bestände Europas.

Fuldaer Zeitung - 7. März 2008
Ein neuer Rothirsch mischt mit
Er scheint sich trotz seines gestutzten Geweihs inmitten seiner Artgenossen recht wohl zu fühlen. Dabei ist der knapp zwei Jahre alte Rothirsch noch recht neu im Sodener Wildpark, denn er wurde erst vor kurzem für 1000 Euro vom Verein „L(i)ebenswertes Bad Soden“ gekauft. Das männliche Tier, das aus Passau stammt, soll für die Artauffrischung in dem Gehege sorgen. Der Verein „L(i)ebenswertes Bad Soden“ hat sich die Unterstützung und Förderung von Projekten, die Bad Soden liebens- und lebenswerter machen sollen, auf die Fahnen geschrieben. „Hauptprojekt ist derzeit die Unterstützung und Erhaltung des Wildparks“, sagte Müller.

news aktuell - 6. März 2008
WDSF: RWE beteiligt sich an Delfin-Quälerei - Anbieterwechsel ...
Das Energieunternehmen RWE steht jetzt nicht nur wegen vermutlicher Preisabsprachen zu Lasten der Gaskunden in der öffentlichen Kritik. Die aktuelle Umbenennung des Duisburger Delfinariums in "RWE-Delfinarium" und die zugesagte RWE-Finanzspritze für den Zoo-Bereich lässt bei Tierschützern die Wogen hoch schlagen. Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) in Hagen/Westf. mit dem Ex-TV-Trainer von "Flipper" Richard O'Barry und dem Delfinschutz-Experten Jürgen Ortmüller greifen die RWE scharf an: "Um die Bevölkerung einzulullen, unterstützt die RWE Rhein-Ruhr den Zoo Duisburg und das dortige Delfinarium für die nächsten Jahre vermutlich mit Millionen, die den Kunden möglicherweise mehrfach aus der Tasche gezogen wurden." Der ehemalige Flipper-Trainer O'Barry will noch in diesem Frühjahr zusammen mit dem WDSF-Vorsitzenden Ortmüller die Delfinarien in Duisburg und Münster besuchen, um demonstrativ auf die Tierquälerei aufmerksam zu machen. Allerdings soll auch das Gespräch mit der Zoo-Leitung gesucht werden.

openPR.de - 7. März 2008
RWE sponsort tierquälerisches Delfinarium
Die Energiekonzerne sind wohl verzweifelt– und neigen zu unüberlegten Maßnahmen, um ihrem zunehmenden Imageverlust in der Gesellschaft entgegen zu wirken, gilt es doch, sich mittels Greenwash umweltbewusst zu verkaufen, so Peter H. Arras, Geschäftsführer der AKT gGmbH in Biedesheim/Rheinland-Pfalz. „Dabei hat RWE aber zum gänzlich falschen Mittel der Wahl gegriffen, indem sie einen fünfjährigen Fördervertrag mit dem Zoo in Duisburg eingegangen sind.“ „Mit fünf Mio. Euro des Energieriesen soll die nunmehr zum RWE-Delfinarium umdeklarierte tierwidrige Delfinhälterung fortbestehen, während zeitgleich das Kartellamt dem Verdacht des massenhaften Betrugs der Energiekonzerne an ihren Kunden auf den Grund geht, - Schilda lasse grüßen“, so Arras.

wienweb.at - 7. März 2008
Marke "Fu Long" nun offiziell geschützt
1:0 im Markenstreit um den jungen Pandabären "Fu Long". Der Tiergarten Schönbrunn hat sich nun vom Österreichischen Patentamt die Wortmarke "Fu Long" schützen lassen. Gleichzeitig wurde eine Löschungsantrag für die Wortbildmarke "Fu Long" eingebracht, berichtet der Kurier. Der Hintergrund: ein Kärntner hatte bereits am 16. Oktober 2007 seinen Anspruch auf Markenschutz eingebracht und dem Zoo mit Klage gedroht, sollte dieser den Namen verwenden. Noch läuft das Verfahren, so das Patentamt.

Kantone Online - 7. März 2008
Zürich: Masoala Regenwal im Zoo wird 5 Jahre
Seit fünf Jahren besteht der Masoala Regenwald im Zürcher Zoo. Eine spannende Zeit mit grossen Herausforderungen, über die wir uns mit Martin Bauert vom Zoo Zürich unterhalten haben. Unter anderem haben wir erfahren, welche Probleme die Ameisen machen und wie schwierig die Belüftung ist. Ausserdem haben wir erfahren, wie der Austausch zwischen Madagaskar und Zürich funktioniert und dass hier sogar eine überraschende Wende möglich ist.

Thurgauer Zeitung - 10. März 2008
Plättli-Zoo vor festlichem Höhepunkt
Vom 30. Mai bis 1. Juni feiert der Förderverein Pro Plättli-Zoo das zehnjährige und der Plättli-Zoo das 50-jährige Bestehen. Neu in den Vorstand des Fördervereins wurde Margrit Walt gewählt. In seinem Jahresbericht äusserte Präsident Daniel Jung grosse Freude, mit der Einweihung der neuen Anlage für Papageien ein weiteres Grossprojekt erfolgreich abgeschlossen haben zu können. Seit der Gründung des Fördervereins wurden im Zoo auf der Anhöhe in Herten mehrere grössere Projekte realisiert. Dabei wurde auch eine neue räumliche Gliederung der Anlage vorgenommen, bei der die Erstellung des Panoramawegs eine zentrale Bedeutung bekam. Mit Blick nach vorne kündigte Jung mehrere Projekte an.

Liechtensteiner Volksblatt - 7. März 2008
Kinderzoo eröffnet Saison - News
Knies Kinderzoo in Rapperswil-Jona eröffnet am kommenden Samstag die Saison 2008. Die Kamele haben eine neue Anlage, die Elefanten ein neues Haus bekommen. Die beiden Neuheiten wurden am Donnerstag von der Zoo-Direktion vorgestellt. Den Elefanten steht neu eine Innenfläche von 800 Quadratmetern zur Verfügung. Neue Technik bewahrt das Gebäude vor Wärmeverlust und ins Dach eingebaute Fenster bewirken, dass der Elefantenstall von natürlichem Licht durchflutet wird. Ein spezieller Bodenbelag soll zu Schonung der empfindlichen Füsse der Elefanten beitragen.

Kantone Online - 10. März 2008
Langnau am Albis: Bären-Zuwachs im Wildpark Langenberg
Eine Bärin, die eine lange Reise hinter sich hat, ist im Wildpark Langenberg angekommen. Nun wird hier schon halblaut über Bären-Nachwuchs gesprochen. Alles rund um die neue Bärin hat uns Andreas Reifler, der Betriebsleiter des Wildparks erzählt.

Reise Info Portal turus.net - 7. März 2008
Amsterdam: Ein Paradies für Kinder
Bereits 1838 wurde der Amsterdamer Zoo „Artis“ gegründet. Er ist somit der älteste Zoo der Niederlande und viele Gebäude atmen immer noch die historische Atmosphäre des 19. Jahrhunderts. Auf 14 Hektar leben hier ca. 9600 Tiere aus allen Teilen der Erde. Im Aquarium des Zoos kann man einen Blick in die „Grachten“ von Amsterdam werfen.

Epoch Times Deutschland - 9. März 2008
Bunt gefiedert
Farbenprächtige Papageien sind in dem Zoo El Pichio, im nördlichen Stadtteil Tegucigalpas, Honduras, für die Besucher zu bewundern. Durch die intensive Tierjagd, vorwiegend für den illegalen Export ins Ausland, sind über 200 Tierarten in Honduras vor dem Aussterben bedroht.

China Internet Information Center - 7. März 2008
Wissenschaftler wollen Genom von Großpanda entschlüsseln
Wissenschaftler aus China, Kanada, den Vereinigten Staaten und weiteren Ländern haben ein Projekt lanciert: Sie wollen das Erbgut des Großpandas entschlüsseln. "Unser Ziel ist es, den Genom innerhalb eines halben Jahres zu entschlüsseln und nachzubauen", sagte Zhu Hongmei, ein Wissenschaftler des Shenzhener Ableger vom Beijing Genomics Institute (BGI Shenzhen). Das Institut gehört zu den wichtigsten Teilnehmer des Projekts. Geht alles nach den Wünschen der Wissenschaftler, soll die Untersuchung gleich Daten für mehrere wissenschaftliche Bereiche liefern – von der Ökologie über die Evolution bis hin zur Gentechnik. Dies wäre eine wertvolle Hilfe für den Schutz und die Überwachung der gefährdeten Tierart. Außerdem erhoffen sich die Wissenschaftler, dass die Resultate dabei helfen, gefährliche Krankheiten besser zu kontrollieren.

Sie fragen sich, wo der eine oder andere deutsche Tierpark aus den Meldungen wohl liegt oder suchen weitere Informationen darüber? Fragen Sie unsere Zoo-Datenbank Zoo-Infos.de nach einem Ortsnamen.

Zoos  –  Meldungen international


Niederländische Meldungen

hartvannederland.nl - 12. März 2008
Dwergnijlpaard geboren in GaiaPark
Zwergflußpferd im GaiaPark geboren
Am Donnerstag, dem 6. März, kam ein gesundes Zwergflußpferd im GaiaPark Kerkrade Zoo zur Welt. Der Knirps ist jetzt eine knappe Woche alt und muß vorläufig noch drinnen bleiben. Das junge Zwergflußpferd kann via Bildschirm im Restaurant des GaiaParks bestaunt werden.

ad.nl - 11. März 2008
Fok moet neushoornvogel redden
Zucht soll Nashornvogel retten
Alphen. Avifauna beginnt am Mittwoch mit der Zucht des seltenen philippinischen Nashornvogels. Von Visayan Tariktik leben in freier Natur weniger als 500 Paare, die bedroht werden durch Entwaldung und Jagd. Die zwei Paar, die Avifauna seit kurzem hat, sind zusammen mit zwei Pärchen im Chester Zoo in England die einzigen Exemplare der Welt, die in einem Zoo zu sehen sind. Die Vögel bilden einen Teil eines Reserve-Zuchtprogramms. Stirbt der philippinische Hornvogel aus, dann haben die Zoos eine gesunde Population, die wiedereingesetzt werden kann. Dazu arbeitet Avifauna zusammen mit der Regierung der Philippinen. Wird ein Tariktik-Hornvogel beschlagnahmt, dann wird der Vogel im Alphener Vogelpark aufgefangen und gezüchtet. Gleichzeitig unterstützt Avifauna die Philippinen mit Beratung und finanzieller Hilfe.

nu.nl - 11. März 2008
Avifauna gaat zeldzame neushoornvogel fokken
Avifauna wird seltene Nashornvögel züchten
Alphen a/d Rijn. Der Vogelpark Avifauna beginnt am Mittwoch mit einem Zuchtprogramm für den seltenen philippinischen Nashornvogel. Von den bedrohten Visayan Tariktik leben in der freien Natur nur noch 500 Paare. Der Tariktik-Hornvogel ist eine der kleinsten Nashornvogelarten. Er kommt auf der Philippineninsel Visayas vor und hat den Status "sehr ernsthaft gefährdet". Der Vogelpark in Alphen aan den Rijn hat seit kurzem zwei Pärchen. Zusammen mit vier Artgenossen im englischen Chester Zoo sind es die einzigen Exemplare in Gefangenschaft - so sagte eine Sprecherin am Dienstag. Infolge Entwaldung und Jagd ist ihre Zahl stark zurückgegangen. "Die Tiere könnten leicht aussterben durch eine ansteckende Krankheit oder Naturkatastrophe. Wir hoffen, eine gesunde Population zu züchten, die bei einer derartigen Katastrophe ausgesetzt werden kann in ihrem natürlichen Lebensraum." Die Vögel legen zwei bis drei Eier, aber pflanzen sich in Gefangenschaft schwer fort. Avifauna hofft, daß die Nashornvögel innerhalb von zwei Jahren Junge kriegen. "Die Weibchen nisten sich in einem hohlen Baum ein und bleiben da hundert Tage, um Eier zu legen und auszubrüten. Wenn alles klappt, könnten wir sogar dieses Jahr schon Küken willkommen heißen."

frieslandzoo.nl - 10. März 2008
Gepantserde bewoners in Aqua Zoo Friesland
Gepanzerter Bewohner in Aqua Zoo Friesland
Der Aqua Zoo Friesland freut sich über die Ankunft von zwei besonderen, gepanzerten Säugetieren: es sind Neunbinden-Gürteltiere. Die beiden Gürteltiere sind seit dem letzten Wochenende im Naturama zu bestaunen. Aqua Zoo Friesland ist der zweite Zoo in den Niederlanden, der zur Zeit diese Neunbinden-Gürteltiere beherbergt! Die Gürteltiere, zwei Weibchen, stammen aus einem deutschen Zoo. Der Aqua Zoo Friesland ist auf der Suche nach einem Männchen für diese beiden Weibchen, so daß in Zukunft hoffentlich Nachkommen geboren werden.

atv.be - 8. März 2008
Apen pesten ook
Affen schikanieren auch
Schikanieren in der Schule ist ein aktuelles Thema und komischerweise können wir das auch übersetzen in die Lebenswelt der Schimpansen. Es gab sogar heftigen Streit bei den Schimpansen im Antwerpener Zoo, nicht auf Leben und Tod, doch Chita trug doch eine stattliche Wunde davon. Er ist der Dumme im Streit um die Führung. Affen schikanieren genau so wie Kinder das schwächste Glied, und das ist gerade Chita.

destentor.nl - 8. März 2008
Mysterie rond zoon van Jambo
Mysterium rund um Jambos Sohn
Apenheul ist im Banne eines Mysteriums. Im Herbst wurde der neue Gorillachef Jambo Vater seines ersten Sohnes. Der Apeldoorner Zoo ist sich jetzt nicht schlüssig, wer die Mutter ist. Eine DNA-Untersuchung muß Auskunft geben. Der Teenager Jambo hatte die Aufgabe erhalten, den 2005 verstorbenen Gorilla-Anführer Bongo zu ersetzen und für Nachkommen zu sorgen. Obwohl er überhaupt keine Erfahrung hatte mit Weibchen, wurden schnell ein paar trächtig. Mandji oder Kisiwa sollte ihm sein erstes Kind austragen. Es war Mandji, ein Weibchen, daß unter Bongo niedrig in der Rangordnung stand, die sich am 15. Oktober als erste mit einem Kind an ihrer Brust zeigte. Niemand hatte die Geburt gesehen, aber alles schien gut gegangen zu sein. Danach geschah aber etwas Merkwürdiges. Fünf Tage später blutete sie einige Male nicht schlecht und noch einen Tag später fanden die Tierpfleger ein großes Nest mit einer Nachgeburt und einem toten Baby drin. Mandji war voller Blut. Jambos Sohn wurde Mapasa genannt, "einer der Zwillinge". Gorillazwillinge sind selten. Das zweite Kleine war gestorben infolge einer falschen Lage, so wieß es die Autopsie aus. Bald darauf sollte auch Kisiwa gebären, so wußten die Tierpfleger. Das geschah aber nicht. Ihr Bauchumfang nahm ab und ihr Verhalten veränderte sich. Die Tierpfleger nahmen Urin ab und führten Trächtigkeitstests durch. Die erst hochträchtige Kisiwa schien nicht mehr trächtig zu sein. Totale Fassungslosigkeit. War Mapasa einer von Zwillingen? Oder haben Mandji und Kisiwa beide geboren? Und wer ist dann die Mutter von welchem Kind? Apenheul beschloß, eine DNA-Untersuchung vornehmen zu lassen. Daraus ging inzwischen hervor, daß Mandji die Mutter des verendeten Kindes ist. Wer die Mutter von Mapasa ist, ist noch nicht bekannt. "Das Problem ist, daß man dafür erst Haarmuster braucht", sagt Apenheul-Sprecherin Anouk Ballot. Solange es die nicht gibt, bleibt die Frage nach der Mutterschaft ungeklärt. Angenommen, die Vermutung stimmt, daß Kisiwa die Mutter von Jambos Sohn ist - wie kam das Kind dann in Mandjis Besitz? "Das kann politische Gründe haben", vermutet Ballot. "Es war das erste Kind vom neuen Mann. Die Mutter davon sollte hoch in der Rangordnung stehen. Kindesraub kommt aber, soweit bekannt, bei Gorillas nicht vor." "Magots und Paviane tun es", weiß die Zoologin Constanze Melicharek. "Indem es ein Kind wegnimmt, steigt ein Weibchen im Rang. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß das hier der Fall ist. Es liegt wohl näher, daß Kisiwa nach der Geburt ihr Kind nicht annehmen wollte und Mandji es dann genommen hat."

hoogenlaag.nl - 7. März 2008
'Golden Ark Award' uitgereikt in Burgers' Zoo
"Golden Ark Award" verliehen in Burgers' Zoo
Arnhem. Der Tierpark Burgers' Zoo in Arnhem ist Freitag, den 14. März, die Kulisse für ein internationales Novum. Zum erstenmal wird der "Golden Ark Award" verliehen, ein prestigeträchtiger Preis für Naturschützer, die sich international hervorgetan haben. Der "Golden Ark Award" ist eine Weiterführung des "Orde van de Gouden Ark", der durch Seine Königliche Hoheit, den verstorbenen Prinz Bernhard, von 1982 bis zu seinem Ableben 2004 jährlich persönlich verliehen wurde. Burgers' Zoo tritt nicht nur als Veranstaltungsort auf, sondern auch als Hauptsponsor. Die drei Gewinner, Patricia Medici (Brasilien), Charudutt Mishra (Indien) und Michiel Hötte (Niederlande), erhalten jeder einen Geldbetrag von 50.000 Euro, den sie für den Naturschutz aufwenden sollen. Der "Golden Ark Award" bildet einen neuen internationalen Naturschutzpreis. Insgesamt haben 69 Kandidaten aus 40 verschiedenen Ländern sich um den Preis beworben. Eine internationale Fachjury hat schließlich drei Preisträger verkündet. Diese drei erfolgreichen Naturschützer werden geehrt während der Veranstaltung "Future for Nature", die am 14. März in Burgers' Zoo stattfindet. Nach der Ehrung und der Präsentation der Arbeit der Preisträger beinhaltet die Veranstaltung "Future for Nature" auch eine "Meisterklasse" Naturschutz und einen Sponsorenmarkt. Der Arnhemer Tierpark hat sich für die kommenden zehn Jahre als Hauptsponsor des "Golden Ark Award" verpflichtet, um auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zu leisten für den weltweiten Naturschutz.
Die Gewinner. Patricia Medici (Brasilien) hat sich seit 1996 mit viel Erfolg einzusetzen gewußt für den Erhalt des Flachlandtapirs in Brasilien. Ihr Naturschutzprojekt im Staat Sao Paulo ist so erfolgreich, daß es Nachahmer gefunden hat in verschiedenen anderen brasilianischen Naturschutzgebieten, wie im Pantanal. Charudutt Mishra (Indien) ist die treibende Kraft hinter einem zukunftsträchtigen Naturschutzprojekt für den Erhalt des seltenen Schneeleoparden im Himalaya. Sein Projekt beruht auf dem Verständnis von und für (die Interessen) der lokalen Bevölkerung. Michiel Hötte (Niederlande) hat wichtige Ergebnisse verzeichnet für den Schutz der seltensten Großkatze der Welt, des Amurleoparden. Dank der Arbeit, die Hötte und sein Team leisten, schimmert Hoffnung für diese bedrohte Tierart, von der nach Schätzungen von Wissenschaftlern nur noch 30 Exemplare in freier Wildbahn leben.

dierennieuws.nl - 7. März 2008
Dagje dierentuin: GaiaPark Kerkrade
Ein Tag im Zoo (6): GaiaPark Kerkrade
Gaia war die griechische Göttin der Erde, auch "Mutter Erde" genannt, gestützt auf das uralte Empfinden der Griechen, daß die Erde die nährende und beschützende Mutter war für alles, was lebt und wächst. Im Frühling 2005 öffnete in Kerkrade der GaiaPark, benannt nach dieser Göttin. Am Samstag, dem 23. Februar d.J., fuhren wir in zweifacher Mission nach Süd-Limburg; ein Gespräch mit dem zoologischen Direktor Wim Verberkmoes und erneut ein unterhaltsamer "Tag im Zoo". Eine lange Reisezeit zu einem Tierpark mit sehr wenig Katzenartigen. Die Luchse und Geparden waren wegen des Umbaus einer neuen Anlage nicht zu sehen. Es werden viele Menschen erstaunt sein, daß der sechste Bericht in der Reihe "ein Tag im Zoo" in den GaiaPark führt. Mehr noch, es war unser zweiter Besuch in relativ kurzer Zeit. Im August 2007 waren wir speziell dorthin gereist, wegen den im Mai 2007 geborenen Jungluchsen. Dieser Besuch gefiel uns überaus gut und es war schon klar, daß wir noch einmal zurückkehren würden an diesen für uns "fernen Ort". Der Grund für einen baldigen zweiten Besuch war das mysteriöse Verschwinden derselben Jungluchse. Anläßlich eines Artikels im Wild Cats Magazine über dieses Verschwinden und das auf sonderbare Weise Verenden von zwei anderen Luchsjungen im selben Park hat der zoologische Direktor des GaiaParks die Verfasserin dieser Zeilen eingeladen, ein Interview mit ihm zu führen. ... Hauptthema unseres Gesprächs waren selbstverständlich die Luchse, aber Wim zeigte auch großes Interesse an unseren kommenden Reisen nach Botswana und Südafrika zur Unterstützung von Projekten zugunsten des Afrikanischen Wildhunds, des Afrikanischen Elefanten und des Leoparden. Das EEP-Zuchtprogramm für den Afrikanischen Wildhund wird vollständig vom GaiaPark aus koordiniert. Daneben unterstützt dieser Park ein Projekt in Simbabwe zur Erhaltung dieser prächtigen Hundeart. Selbstverständlich gibt es auch eine schönes großes Rudel Afrikanischer Wildhunde im GaiaPark zu sehen, wo wir natürlich auch noch etwas Zeit haben, um uns die Vorbereitung auf die "eheliche Tätigkeit" im Juli dieses Jahres anzuschauen. ... Sehr schade, daß ein "Störsender" aus einem anderen Tierpark es nötig fand, uns am Tag danach auf eine Berichtigung der Luchs-Geschichte zu drängen. Eine Berichtigung geht uns zu weit, weil die erwähnte Geschichte mit den Luchsen bestehen bleibt. Wo der vermißte Luchs geblieben ist, werden wir nie erfahren, aber Wim hat uns in seinem Bericht klar gemacht, daß der GaiaPark nie und nimmer Tiere verkauft, also die mögliche Erklärung entfällt. Ansonsten bleibt es ein unglückliches Ereignis, über das wir weiter nicht mehr sprechen. Mit Zuversicht betrachten wir die erfreulichen Tatsache, daß Mutter Luchs in Kürze möglicherweise wieder gebären wird und wir wollen hoffen, daß diese Jungen genau so gesund aufwachsen wie Luchs Ivy aus dem ersten Wurf, der vor kurzem in einen Zoo in Tennessee abgereist ist. ... In vielen Zoos werden Gorillas den größten Teil des Winters drinnen gehalten. Im GaiaPark lassen sie die Tiere selbst entscheiden, was für sie gut ist. Bei dem herrlichen Wetter heute saßen sie natürlich draußen. Die Gorillagruppe im GaiaPark besteht aus dem 18-jährigen Silberrücken Makula, dem Weibchen Sangha, Mutter Irala und ihrer einjährigen Tochter, ganz passend Gaia genannt. Die meisten Silberrücken (die nicht von Menschen aufgezogen wurden) halten angemessenen Abstand von den Besuchern. ... Der GaiaPark unterstützt Projekte für Gorillas in Gabun und für verschiedene Affenarten in Peru. In diesem Zoo erzählt man also nicht nur über unsere lebende Erde, sondern tut auch etwas, um unsere einmalige Natur zu erhalten. Etwas, was wir nur begrüßen, weil wir damit seit einer Anzahl Jahren selbst auch beschäftigt sind. ... Zum Schluß noch ein kurzer Blick zu den Moschusochsen, bei denen auch ein Jungtier umherlief. Während der Eiszeit, vor 20.000 Jahren, lebten Moschusochsen auch in den Niederlanden. Sie grasten damals zwischen den Mammuten und Wollhaarnashörnern auf den eisigen Ebenen. ... Wir mußten uns Richtung Ausgang beeilen, denn es war schon wieder 16 Uhr und im Winter (bis 29. Februar) schließt der Park immer um 16 Uhr. Es ist schade, daß man an einem so schönen Tag wie heute, an dem die Besucher gern noch etwas länger im Park geblieben wären, mit der Schließzeit nicht etwas flexibler umgeht. Text: B. de Jonge. Website: www.wildcatsmagazine.nl.

bndestem.nl - 7. März 2008
Zeldzame okapi geboren in Blijdorp
Seltenes Okapi in Blijdorp geboren
Rotterdam. Im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam ist gestern morgen ein Okapi geboren worden. Es leben nur wenig Okapis in Zoos. Wahrscheinlich ist das Kalb ein Weibchen. Mutter des kleinen Okapi ist Kamina, die selbst vor zehn Jahren in Blijdorp geboren wurde.

waterkant.net - 7. März 2008
'Suridome' in Nederlands dierenpark
"Suridome" in niederländischem Zoo
Der Aqua Zoo in Leeuwarden plant, nach 2010 einen großen "Suridome" zu eröffnen. Der Tierpark will seine Besucherzahlen auf 300.000 pro Jahr erhöhen und will dafür diesen "Suridome" errichten, in dem ein Stück Surinam imitiert wird. Der erste Abschnitt der Erweiterung wurde bereits angefangen, meldet Friesch Dagblad. Hierzu kommt eine neue Anlage für die Flamingos. Die rosafarbenen Vögel erhalten ein größeres Gebiet für die Nahrungsaufnahme. Nebenan wird es ein Biotop für Rotducker geben, eine kleine Antilopenart. Das "Suridome" wird im zweiten Abschnitt realisiert. Wieviel Aqua Zoo investieren will in die zweite Phase, will der Betrieb nicht sagen. Es handelt sich in jedem Fall um eine noch viel größere Investition als im ersten Abschnitt. Gedacht wird an einen Suridome von dreitausend Quadratmeter, schreibt die Zeitung.

evenementnieuws.nl - 6. März 2008
Zeldzame okapi geboren in Diergaarde Blijdorp
Seltenes Okapi im Tiergarten Blijdorp geboren
Heute morgen um 5 Uhr ist im Tiergarten Blijdorp ein gesundes Okapi geboren worden. Wahrscheinlich ist das prächtige Kälbchen ein Weibchen und damit ein sehr willkommener Zuwachs für das Europäische Erhaltungszuchtprogramm für diese seltenen Tiere. Mutter des kleinen Okapis ist Kamina, die selbst vor zehn Jahren im Rotterdamer Tiergarten geboren wurde. Vater ist der bewährte Zuchtbulle Tom. Die Geburt eines Okapis ist immer etwas Besonderes, weil nur wenige Okapis in Tiergärten leben. Auch in der freien Natur sind sie selten, sie leben in einem ziemlich kleinen Gebiet im Kongo. Wieviel Okapis dort leben, ist unbekannt, weil die Region politisch sehr instabil ist. Blijdorp ist der einzige niederländische Tiergarten, in dem Okapis zu sehen sind. Das erste Okapi in Rotterdam kam 1960 zur Welt und das heute geborene Junge ist genau das vierzigste Okapibaby in Blijdorp! Es wird einleuchten, daß Blijdorp besonders hocherfreut ist über dieses besondere Baby!

nos.nl – 6. März 2008
http://www.nos.nl/nos/artikelen/2008/03/art000001C87FCC0FE6590D.html
Im Tiergarten Blijdorp in Rotterdam ist ein Okapi geboren worden.

frieschdagblad.nl - 6. März 2008
Aqua Zoo heeft grote plannen
Aqua Zoo hat große Pläne
Leeuwarden. Der Aqua Zoo in Leeuwarden wird sich beträchtlich vergrößern. Der Tierpark hat vor, sehr kurzfristig bereits fünf Millionen Euro zu investieren in eine Anzahl von Projekten, darunter Fryslân Oerlân. Für nach 2010 sind noch viel größere Investitionen geplant. So sollen ein Suridome und ein Aquarama entstehen. Der Aqua Zoo zieht jedes Jahr mehr Besucher an. Im vorigen Jahr wurde der Rekord von 165.000 aufgestellt. Der Tierpark will die Besucherzahlen bis auf 300.000 pro Jahr erhöhen. Die erste Phase der Erweiterung hat schon begonnen. So entsteht eine Känguruh-Insel, wo die Besucher zwischen Känguruhs, Wallabys und Emus laufen können. Auch kommt eine neue Wanderroute außerhalb des Parks, wo Oerlân Fryslân entwickelt wird. In diesem Teil sollen Besucher einen Eindruck davon bekommen, wie die friesische Natur in ferner Vergangenheit aussah. Dorthin kommen unter anderem Orchideen, Elche und typisch friesische Vogelarten. Der jetzt noch außerhalb des Parks gelegene Weg, über den die Besucher bald wandern können, ist laut Sprecherin Martine Otten inzwischen Eigentum von Aqua Zoo. Manche Einwohner von Tytsjerk sind nicht erfreut darüber, daß sie ihren Wanderweg verlieren.

wisselzoo.nl - 6. März 2008
Maraboes hebben ei gelegd
Marabus haben Ei gelegt
Die Marabus im Tierpark Wissel haben heute, am Donnerstag, den 6. März, ein Ei gelegt. Hoffentlich ist das Ei befruchtet und wir können in Kürze ein Marabuküken begrüßen.

overloonzoo.nl - 6. März 2008
Reuzenmiereneterbiotoop
Biotop für den Großen Ameisenbären
Im Zoo Parc Overloon wird zur Zeit letzte Hand an das Biotop für den Großen Ameisenbären gelegt. In Kürze soll diese neue Tierart im Park gezeigt werden. Neben den Arbeiten am Lebensgebiet für den Großen Ameisenbären sind die Arbeiten am Panda-Pavillon und dem neuen Spielgarten auch noch im vollen Gange! Der Panda-Pavillon wird auf 1450 qm vergrößert. In den Panda-Pavillon kommen neben einem großen und reichhaltigen Souvenirshop auch zwei große Säle für Feste und Partys.

frieslandzoo.nl - 6. März 2008
Lemureneiland
Lemureninsel
In der letzten Woche sind die Roten Varis, die Kattas und die Kronenmakis gemeinsam auf der Lemureninsel gewesen. Alles ist gut verlaufen, obwohl die Kronenmakis sehr vorichtig waren und noch lieber in der Nähe ihres Innengeheges blieben. Die Besucher sollen zu Ostern auf dem Lemureneiland von verschiedenen Halbaffen umringt werden.

boekelozoo.nl - 6. März 2008
De handen uit de mouwen
Die Ärmel hoch krempeln
Am Mittwoch, dem 12. März, ist es wieder soweit. Die populäre Aktivität KidsPower beginnt wieder! Ab 12. März bis einschließlich 16. April erhalten Kinder von sechs bis einschließlich elf Jahren im Zoo Labyrinth Boekelo jeden Samstag- und Mittwochnachmittag die Möglichkeit, als Tierpfleger zu arbeiten. Selbst Futter zubereiten, Gehege säubern und natürlich die Tiere füttern. Dieses Jahr ist das Thema von KidsPower "Kot". Die teilnehmenden Kinder können ihr Wissen über Kot testen anhand eines Spiels. Willst du auch mitmachen bei KidsPower? Reserviere dann schnell ein Plätzchen für diesen unvergeßlichen Nachmittag! Für mehr Information über KidsPower klicke hier.


Russische Meldungen

Europäisches Rußland

rosbalt.ru - 11. März 2008
Петербуржцы предлагают назвать родившихся в зоопарке медвежат Вовой и Димой
Petersburger schlagen vor, die im Zoo geborenen Eisbären Wowa und Dima zu nennen
Sankt Petersburg. Der Leningrader Zoo organisiert einen Wettbewerb um die besten Namen für die im Zoo geborenen kleinen Eisbären. Wie die Pressesekretärin des Leningrader Zoos Tatjana Solomatina der IA "Rosbalt-Peterburg" mitteilte, sind die beiden im November vorigen Jahres geborenen Eisbären männlichen Geschlechts. Frau Solomatina bemerkte, daß die Bekanntgabe der Geburt der Eisbären an dem Tag erfolgte, als der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin als seinen Nachfolger Dmitrij Medwedjew bestimmte. Im Zusammenhang damit wandten sich viele Petersburger an den Zoo mit dem Vorschlag, die Eisbären Wowa und Dima zu nennen. Der Wettbewerb um die Namen dauert noch bis 15. März, danach werden, voraussichtlich am 23. März, im Zoo die Ergebnisse verkündet. Falls sich aber für die kleinen Eisbären Paten finden, dann erhalten die kleinen Bären ihre Namen unabhängig vom Wettbewerb, entsprechend den Wünschen der Paten. Bis jetzt hat kein einziges Unternehmen sein Interesse an den kleinen Eisbären verkündet.
[Wowa und Dima sind die Koseformen zu Wladimir und Dmitrij; übrigens heißt Bär im Russischen medwed]

tatar-inform.ru - 10. März 2008
Посетители Казанского зоопарка отпраздновали Масленицу
Besucher des Kasaner Zoos feierten Masleniza
Kasan. Im Kasaner Zoo gab es einen Feiertag - Masleniza. Der Winter wurde verabschiedet und der Frühling begrüßt nach alter Tradition mit Frühjahrs-Reigentänzen, Pferdereiten, alten russischen Belustigungen und dem Verbrennen einer Vogelscheuche aus Stroh. Bleibt zu vermerken, daß sich der Frühling im Kasaner Zoo im vollen Umfang bemerkbar macht. Vor einer Woche beendeten Braunbären und Dachse ihren Winterschlaf, die Vögel begannen Nester zu bauen.

rosbalt.ru - 7. März 2008
Детеныша гамадрила назвали в честь сотрудника зоопарка
Mantelpavianjunges wurde nach Zoomitarbeiter benannt
Samara. Im Zoo Samara wurde den Mantelpavianen Max und Klara ein Junges geboren. "Der Kleine wurde am 13. Februar nachts geboren. Das Pavianjunge erhielt zu Ehren eines Zoomitarbeiters, der sich hauptsächlich um die Pavianfamilie kümmerte, den Namen Gena", informierte die Verwaltung des Zoos. In der Regel werden bei Mantelpavianen ein bis zwei Jungtiere geboren und es ist selten, daß das Weibchen Milch für das Jungtier hat. "Einen Mantelpavian großziehen ist sehr kompliziert. Doch wir hatten in dieser Hinsicht Glück, Klara kümmert sich selbst um ihren Sohn", hieß es im Zoo.

kdo.ru - 7. März 2008
От зверей можно будет попасть прямо к метро
Im Jahre 2009 kommt man aus dem Zoo direkt in die Metro
In anderthalb Jahren wird der Moskauer Zoo einen zweiten Ausgang haben - in der Barrikadnaja uliza. Die entsprechenden Beschlüsse hat in diesen Tagen Moskaus Oberbürgermeister Jurij Lushkow unterzeichnet. Diesem Dokument entsprechend soll der zweite Ausgang (der auch ein zweiter Eingang ist) bis zum 1. Juli 2009 gebaut werden - zusammen mit zwei Tiefgaragen für Mitarbeiter und Besucher des Zoos. Das Gebäude des zweiten Eingangs - das wird ein ganzer Komplex sein mit einer Fläche von 14.000 qm - findet seinen Platz in der Barrikadnaja uliza (nicht weit von der gleichnamigen Metrostation). Der zweite Eingang für den Moskauer Zoo wurde schon vor zwanzig [?] Jahren gebraucht, als das neue Territorium eröffnet wurde. Anfangs mußten die Besucher beim Übergang vom alten Territorium auf das neue die Bolschaja Grusinskaja uliza überqueren [Das mußte der Übersetzer schon um 1970]. Vor zehn Jahren wurde eine Fußgängerbrücke gebaut. Doch 2009 wird der Verkehr über den Swenigorodskij [bis vor kurzem: Krasnopresnenskij] prospekt eröffnet und die Sicherheit der Zoobesucher muß gewährleistet werden, von denen ein großer Teil Kinder sind. Im Jahre 2009 können die Gäste des Zoos gleich in die Metrostation gelangen.
[Der Swenigorodskij prospekt verbindet das Zentrum Moskaus mit der Moskauer Ringautobahn, er wird die "erste große radiale Hauptverkehrslinie des XXI. Jahrhunderts" in Moskau, auf einem Großteil der vierspurigen Trasse gibt es keine Ampeln, Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h sollen möglich sein - siehe http://www.napresne.info/default.aspx?menu=smi&id=7898 (ru)]

rian.ru - 7. März 2008
Новый вход в московский зоопарк появится не раньше лета 2009 года
Neuer Eingang in den Moskauer Zoo kommt nicht vor dem Sommer 2009
Moskau. Die Moskauer Behörden beschlossen, die Fristen für den Bau des neuen Eingangsgebäudes des Moskauer Zoos in der Barrikadnaja uliza bis zum 1. Juli 2009 zu verlängern. Früher ging man davon aus, daß der neue Eingang nicht später als am 30. Juli 2007 eröffnet wird.

wwf.ru - 6. März 2008
Нефтяники заверили, что «Северного Чернобыля» не будет
Erdölunternehmen versichern, daß es kein "Tschernobyl des Nordens" geben wird
Die Arbeiten an den Kumsha-Lagerstätten können nur unter ökologischer Kontrolle der Öffentlichkeit beginnen. Am 5. März fand in Archangelsk ein Runder Tisch statt, an dem die Verwaltung des Gebiets Archangelsk, Erdölförderer und Ökologen teilnahmen. Erörtert wurde das weitere Schicksal der zu unrühmlicher Bekanntheit gelangten Kumsha-Lagerstätten, für deren Ausbeutung die Erdölgesellschaft "SN Invest" Ende 2007 die Lizenz bekam. In den 1980er Jahren kam es in einem der Kumsha-Bohrlöcher zu einem Gasausbruch und es begann zu brennen. Die Havarie einzudämmen gelang erst nach einigen Jahren, dafür wurde eine Kernexplosion in einer Tiefe von 1,5 km erzeugt. Die Erschließung der Lagerstätte wurde beendet, sie wurde mit einem Damm umzogen, um die Verschmutzungen einzudämmen, doch mit der Zeit begann der Damm zusammenzubrechen, Erdölprodukte begannen in die Petschora auszuströmen. Spezialisten der "SN Invest" versicherten den Teilnehmern des Runden Tisches: "Es wird kein Tschernobyl des Nordens geben!" Die von der Gesellschaft durchgeführten Untersuchungen haben gezeigt, daß der Gehalt radioaktiver Substanzen auf Kumsha minimal sei und keine Gefahr darstelle für weitere Arbeiten. Zu den Plänen der Erdölförderer gehören der Bau eines großen Gas-Chemie-Komplexes und der Abbau von Flüssiggasvorkommen. Im Herbst werden öffentliche Anhörungen zu dem Projekt stattfinden. Die auf dem Treffen anwesenden Ökologen beunruhigte auch das Schicksal des Areals des Nenzischen Naturreservats, das eingeht in die Grenzen der Lizenzvereinbarung. Die Manager von "SN Invest" versicherten, daß innerhalb der Grenzen des besonders geschützten Naturterritoriums Arbeiten zur Förderung von Erdöl und Erdgas nicht durchgeführt werden, möglich sind nur naturerhaltende Maßnahmen. Dabei wird im Rahmen des Projektes der Erschließung von Kumsha für alle ökologischen Rehabilitationsprojekte des Territoriums von der Erdöl-Gesellschaft eine Milliarde Rubel zur Verfügung gestellt. Die Kumsha-Lagerstätten liegen im Petschora-Delta, das nach der Klassifikation des Bundes zum Schutz der Vögel Rußlands zu den pulsierenden ornithologischen Territorien gehört und Eingang findet in die Negativliste der Ramsar-Konvention über die Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung.

barentsobserver.com - 10. März 2008
Renewed extraction at catastrophe gas field
The "Kumzha", Nenets AO
In 1981 Soviet authorities tried to stop an uncontrolled outburst of gas and gas condensate from the Kumzha field in the Nenets Autonoumous Okrug with a nuclear detonation. Now, new production in coming up in the field.
Regional authorities last year granted the company SN Invest the right to restart production in the risky project. In a recent conference in Arkhangelsk, company representative Yevgenii Volkov said that renewed production at "Kumzha" is far safer than considered by critics.
Environmentalists have long warned against the production plans arguing that the gas and gas condensate is contaminated by radioactivity after the nuclear explosion. They also say that there is a chance that new production could result in contamination of underground fresh water and that it could give further harm to the national park surrounding the field.
The SN Invest does admit that there is a complicated environmental situation around the "Kumzha". The company intends to spend one billion RUB on the environmental upgrade of the area. After the 1981 gas outburst, the area was attempted sealed off with the construction of protection walls. Soon however, oil substances started to leak through the walls, harming fish and flora in the area. The SN Invest says it is confident that it will cope with the problems.
The "Kumzha" field located in the Timan-Pechora province about 60 km north of the regional capital of Naryan-Mar.
Despite former production and the major gas outburst, the Kumzha field is still considered among the biggest in the region. According to figures from the industry, the field contains 94,2 billion cubic meters of category C1 gas and 10,3 billion cubic meters of category C2 gas.
The SN Invest says it wants to turn the Kumzha gas into LNG. The whole project is believed to create as many as 750 new jobs, Regnum reports

wwf.ru - 5. März 2008
В Москве открылась выставка лучших фотографов дикой природы
Ausstellung der besten Wildlife Fotografen in Moskau eröffnet
In der Ausstellung sind vertreten Fotografien der Sieger des internationalen Naturfotografen-Wettbewerbs "Goldene Schildkröte". Der Wettbewerb "Goldene Schildkröte" wird seit 2006 von der Naturschutzstiftung "Floranimal" veranstaltet. Am 4. März fand die Auszeichnung der Wettbewerbssieger des Jahres 2007 statt. Am selben Tag wurde eine Fotoausstellung eröffnet, auf der die besten Arbeiten der Sieger vertreten sind. Die Ausstellung findet in Moskau vom 5. bis 16. März statt. Danach wird sie auch in anderen Städten Rußlands gezeigt - in Sankt Petersburg, Jekaterinburg, Kurgan, Irkutsk, Tjumen, Tula und vielen anderen.

konkretno.ru - 7. März 2008
В Ленинградском зоопарке родились детеныши у желтых мангустов и у куницы харзы
Geburten bei Fuchsmangusten und Buntmardern im Leningrader Zoo
Fuchsmangusten kamen im Jahre 2000 an die Newa. Diese Tiere vermehren sich gut: nur in wenigen Jahren erblickten im Leningrader Zoo 40 Fuchsmangusten das Licht der Welt. Heute gab es auch Nachwuchs bei den Buntmardern.

Asiatisches Rußland - Ural, Sibirien

pravda.ru - 12. März 2008
Россиянин назвал истинную причину ареста на Мадагаскаре
Russe nannte wirklichen Grund für seine Festnahme auf Madagaskar
"Wir, meine Frau und ich, befanden uns auf dem Areal eines einheimischen Nationalparks und fotografierten Tiere. Wir hatten dafür alle notwendigen Dokumente und Genehmigungen. Wir wurden festgenommen, weil wir für das Fotografieren nicht bezahlt haben, obwohl wir dafür angeblich hätten bezahlen müssen. Wie es zu der Information kam, wir hätten die Absicht gehabt, eine seltene Schmetterlingsart auszuführen, verstehe ich nicht", erzählte Jefremenko. Heute traf sich der Sammler mit Abgeordneten der Gesetzgebenden Versammlung der Region Krasnojarsk und mit Krasnojarsker Journalisten. Er bemerkte, auf Madagaskar gebe es "irgendein besonders eigenartiges Gerichtssystem". Wenn ein Richter irgend etwas vermutet, "kann das voll und ganz eine Beweisgrundlage sein". Jefremenko schließt nicht aus, daß praktisch jedem beliebigen Touristen das gleiche widerfahren kann wie ihm.

uralpress.ru - 11. März 2008
Коллекцию челябинского зоопарка пополнили экзотические животные
Exotische Tiere ergänzen die Sammlung des Tscheljabinsker Zoos
Tscheljabinsk. Im Zoo Tscheljabinsk wird am Wochenende (15./16. März) die neue Ausstellung "Welt der Tropen" eröffnet. Tiere aus Südamerika und dem Süden Nordamerikas wurden in ihrer natürlichen Umgebung gefangen und noch vor dem neuen Jahr 2008 nach Tscheljabinsk gebracht. Wie Zoodirektor Wladimir Bogomolow erzählte, ist die Quarantänezeit für die neuen Bewohner beendet und noch im Verlaufe der Woche werden sie von ihren neuen Käfigen Besitz ergreifen. Für die Faultiere, die Gürteltiere, Tieflandpaka, Wickelbär und Aguti wurden komfortable Bedingungen geschaffen, im wärmsten Gebäude des Zoos wurden Volieren gebaut und eingerichtet. Bei einer Temperatur von 23 Grad plus entfalten sich in den Käfigen die Apfelblüten, dennoch ist es dem Wickelbären leicht "frostig", so daß die Tierpfleger zusätzliche Heizgeräte aufstellen. Laut Vizedirektorin Tamara Sinkina sind alle Tiere, außer dem achtjährigen weiblichen Azara-Aguti, jung und mit Partner, so daß durchaus mit Nachwuchs gerechnet werden kann. Einen Partner für das Aguti hofft der Zoo schon bald zu bekommen.

wwf.ru - 11. März 2008
В Алтае-Саянах стартовал проект по исследованию отношения местных жителей к охоте и браконьерству
Start eines Projektes im Altai-Sajan zur Untersuchung des Verhältnisses der Einheimischen zu Jagd und Wilderei
Die Untersuchung des WWF soll helfen bei der Lösung von Problemen, die die Erhaltung seltener Arten (in erster Linie des Schneeleoparden und des Argali-Wildschafs) und der jagdwirtschaftlich genutzten Tiere des Altais betreffen.

justmedia.ru - 11. März 2008
В конкурсе «Зоомисс» посетители отдавали голоса даже за бегемота Алмаза
Beim Wettbewerb "Miss Zoo" stimmten die Besucher sogar für Flußpferd Almas
An der Wahl der schönsten Bewohnerin des Jekaterinburger Zoos nahmen fast 800 "Wähler" teil. Traditionsgemäß fand der Wettbewerb "Miß Zoo" am 8. März statt, und traditionsgemäß siegte im Wettbewerb eine Vertreterin der Katzenartigen. Die erstmals am Wettbewerb teilnehmende weiße Tigerin Hindu erhielt 42% der Stimmen.

news.ntv.ru - 11. März 2008
Опасное приключение окончилось
Gefährliches Abenteuer ging zu Ende
Die Behörden des Inselstaates warfen ihnen vor, sie hätten in einem dortigen Naturschutzgebiet seltene Schmetterlinge und Eidechsen gefangen - und schickten die Touristen ins Gefängnis. Obwohl Wladimir Jefremenko selbst versicherte, daß ihn die Vertreter der tropischen Fauna ausschließlich als Objekt für die Fotojagd interessierten. ... Auf dem Flughafen der Heimatstadt empfingen Dutzende Journalisten Wladimir Jefremenko als Nationalheld. Der auch so schon in ganz Krasnojarsk bekannte Wissenschaftler wurde in ganz Rußland bekannt. ... Fast gleich nach der Ankunft begaben sie sich in den eigenen Minizoo. Wladimir versichert den Journalisten, er sei kein Wilderer. Einige Insekten und Eidechsen, die er Mitte Januar im Naturschutzgebiet gefangen hatte, wollte er nur fotografieren. Doch Madagaskars Gendarmen glaubten ihm nicht: zunächst kam das Ehepaar Jefremenko in Arrest, dann steckten sie es ins Gefängnis. Wladimir ist sicher, daß sie ihn nicht wegen eines Verbrechens festnahmen, sondern weil sie ihm Geld abnehmen wollten. Die Sammlung Wladimir Jefremenkos aus exotischen Tieren und Außenskeletten wirbelloser Tiere ist eine der größten in Rußland. Auf der Suche nach Exponaten hat der Biologe die ganze Welt bereist. Wladimir gibt auch selbst zu, daß viele Insekten in der Sammlung nicht ausgeführt werden dürfen aus den Ländern, in denen sie vorkommen. Doch der Wissenschaftler versichert, daß seltene Exponate ihm entweder geschenkt wurden oder er habe sie von anderen Sammlern gekauft. ... Der Wissenschaftler sagt, daß er Anfang April auf eine neue Exkursion fährt. Diesmal nach Kongo. Dort ist Regenzeit - die richtige Zeit für den Fang seltener Reptilien. Die Käfige für die neuen Pfleglinge hat der Krasnojarsker Biologe schon vorbereitet.

ural.kp.ru - 6. März 2008
На стройке в Екатеринбурге нашли лемура-нелегала
Illegal gehaltener Lemur auf einem Bauplatz in Jekaterinburg gefunden
Das exotische, wärmeliebende Tier war in einem Karton auf einen Müllhaufen geworfen worden.

apiural.ru - 6. März 2008
Птицы начали гнездиться - это верный признак весны
Vögel begannen zu nisten - ein untrügliches Zeichen für den Frühling
Jekaterinburg. In Frühjahrsstimmung sind die Vögel, die im Mittleren Ural leben. Bei vielen begann die Paarungszeit, erfuhr API von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Jekaterinburger Zoos Tatjana Kablutschkowa.

Asiatisches Rußland - Ferner Osten

vostokmedia.com - 12. März 2008
Спасенного амурского тигренка будут готовить к «дикой» жизни
Gerettetes Amurtigerjunges wird auf "wildes" Leben vorbereitet
"In den vergangenen zwei Jahren wurden 11 Tigerjunge aus der Natur herausgenommen, nicht eins von diesen konnte wieder ausgewildert werden. Alle, die überlebten - das waren fünf Tigerjunge - kamen in Zoos", sagt Juri Darman, Direktor der Amurfiliale des WWF Rußland. "Jetzt entstand die einmalige Chance. Es tauchte eine Tigerin auf mit entsprechendem Alter und Erfahrung, daß sie in der Taiga überleben kann, wenn ihr - natürlich - geholfen wird zu überleben. Deshalb haben wir mit Freude die Möglichkeit ergriffen, wenigstens ein Tigerjunges wiederauszuwildern."

primamedia.ru - 12. März 2008
Приморская тигрица проходит курс реабилитации в Хабаровском крае
Tigerin aus Primorje durchläuft Rehabilitationskurs in der Region Chabarowsk
Wladiwostok. Das Projekt zur Rehabilitation der Tigerin unterstützten die Spezialinspektion "Tiger", die Verwaltung der Russischen Naturaufsichtsbehörde für den Föderationskreis Ferner Osten, die Kommission für seltene Arten der Rußländischen Akademie der Wissenschaften und Nichtregierungsorganisationen wie die USA-Gesellschaft zur Erhaltung wildlebender Tiere WCS (Wildlife Conservation Society), der Internationale Tierschutzfonds IFAW (International Fund for Animal Welfare), aber auch das Wildtier-Reha-Zentrum "Utjos", in dem eigentlich die "zweite Geburt" des wilden Tieres stattfinden soll. "Wir haben in der ersten Etappe alles getan, um den jungen Tiger auf eine weitere Rehabilitation und das Aussetzen in die Natur vorzubereiten. Doch uns macht die Zukunft des Tieres Sorgen", sagt der Vizedirektor der Spezialinspektion "Tiger" Witalij Starostin. "Dieses Tigerjunge hat eine Chance von 50:50, ob es in der Taiga leben oder von der Kugel eines Wilderers getroffen wird, wie das bereits m